,,der ,,untergang ,,des ,,abendlandes ,,zweiter ,,band3 ,,welthistorische ,,perspektiven ,von diesem ,werke wurde eine kleine ,auflage auf feinstem ,papier abgezogen und teils in ,halbpergament1 teils in ,ganzleder gebunden ,,der ,,untergang ,,des ,,abendlandes ,,umrisse ,,einer ,,morphologie ,,der ,,weltgeschichte ,,von ,,oswald ,,spengler ,,zweiter ,,band ,,welthistorische ,,perspektiven ,,einunddreissigste ,,bis ,,zweiundvierzigste ,,auflage ,,einundf,,nfzigstes ,,bis ,,siebzigstes ,,tausend ,illustration ,c4 ,h4 ,,beck',,sche ,,verlagsbuchhandlung ,,oskar ,,beck ,m,,nchen #aibb ,copr4 ,mnchen #aibb4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,alle ,rechte1 insbesondere das bersetzungsrecht1 vorbehalten ,,inhalt ,i4 ,kapitel3 ,ursprung und ,landschaft #a ,a4 ,das ,kosmische und der ,mikrokosmos #c ,pflanze und ,tier #c4 ,dasein und ,wachsein #g4 ,empfinden1 ,verstehen1 ,denken #aa4 ,bewegungsproblem #ah4 ,massenseele #bb4 ,b4 ,die ,gruppe der hohen ,kulturen #be ,geschichtsbild1 ,naturbild #be4 ,menschen- und ,weltgeschichte #cb4 ,zwei ,zeitalter3 ,primitive und hohe ,kulturen #ch4 berblick der hohen ,kulturen #df4 ,der geschichtslose ,mensch #eg4 ,c4 ,die ,beziehungen zwischen den ,kulturen #fb ,einwirkung8 #fb4 ,das rmische ,recht #fh4 magisches ,recht #gh4 ,recht des ,abendlandes #hh4 ,,ii4 ,kapitel3 ,stdte und ,vlker #ii ,a4 ,die ,seele der ,stadt #aja ,mykene und ,kreta #aja4 ,der ,bauer #ajd4 ,weltgeschichte ist ,stadtgeschichte #ajf4 ,stadtbild #aji4 ,stadt und ,geist #aad4 ,geist der ,weltstadt #aag4 ,unfruchtbarkeit und ,zerfall #abb4 ,b4 ,vlker1 ,rassen1 ,sprachen #acb ,daseinsstrme und ,wachseinsverbindungen #acc4 ,ausdruckssprache und ,mitteilungssprache #ace4 ,totem und ,tabu #acg4 ,sprache und ,sprechen #ach4 ,das ,haus als ,rasseausdruck #adb4 ,burg und ,dom #add4 ,die ,rasse #adf4 ,blut und ,boden #aea4 ,die ,sprache #aef4 ,mittel und ,bedeutung #afj4 ,wort1 ,grammatik #afd4 ,sprachgeschichte #agc4 ,schrift #ahj4 ,morphologie der ,kultursprachen #ahc4 ,c4 ,urvlker1 ,kulturvlker1 ,fellachenvlker #ahi ,vlkernamen1 ,sprachen1 ,rassen #ahi4 ,wanderungen #aic4 ,volk und ,seele #aig4 ,die ,perser #aii4 ,morphologie der ,vlker #bjb4 ,volk und ,nation #bjd4 ,antike1 arabische1 abendlndische ,nationen #bjg4 ,,iii4 ,kapitel3 ,probleme der arabischen ,kultur #bbe ,a4 ,historische ,pseudomorphosen #bbg ,der ,begriff #bbg4 ,actium #bcj4 ,das ,russentum #bca4 ,arabische ,ritterzeit #bcg4 ,der ,synkretismus #bda4 ,juden1 ,chalder1 ,perser der ,vorkultur #bdf4 ,mission #bec4 ,jesus #bef4 ,paulus #bfi4 ,johannes1 ,marcion #bge4 ,heidnische und christliche ,kultkirche #bgi4 ,b4 ,die magische ,seele #bhc ,dualismus der ,welthhle #bhc4 ,zeitgefhl 7ra1 ,weltgeschichte1 ,gnade7 #bhi4 ,consensus #bif4 ,das ,wort8 als ,substanz1 der ,koran #bih4 ,geheime ,tora1 ,kommentar #cja4 ,die ,gruppe der magischen ,religionen #cjd4 ,der christologische ,streit #cad4 ,dasein als ,ausdehnung 7,mission7 #cah4 ,c4 ,pythagoras1 ,mohamed1 ,cromwell #cbc ,wesen der ,religion #cbc4 ,mythus und ,kultus #cbg4 ,moral als ,opfer #cca4 ,morphologie der ,religionsgeschichte #ccf4 ,die ,vorkultur3 ,franken1 ,russen #cci4 gyptische ,frhzeit #cda4 ,antike #cde4 ,china #cej4 ,gotik 7,marien- und ,teufelsglaube1 ,taufe und ,bue7 #ced4 ,reformation #cfb4 ,die ,wissenschaft #cfh4 ,puritanismus #cga4 ,rationalismus #cge4 ,zweite ,religiositt8 #chb4 ,rmischer und chinesischer ,kaiserkult #chf4 ,das ,judentum #cij4 ,,iv4 ,kapitel3 ,der ,staat #dja ,a4 ,das ,problem der ,stnde3 ,adel und ,priestertum #djc ,mann und ,weib #djc4 ,stamm und ,stand #djf4 ,bauerntum und ,gesellschaft #djh4 ,stand1 ,kaste1 ,beruf #dji4 ,adel und ,priestertum als ,symbole von ,zeit und ,raum #dab4 ,zucht und ,bildung1 ,sitte und ,moral #dba4 ,eigentum1 ,macht und ,beute #dbd4 ,priester und ,gelehrte #dbg4 ,wirtschaft und ,wissenschaft3 ,geld und ,geist #dcj4 ,geschichte der ,stnde3 ,frhzeit #dcb4 ,der dritte ,stand3 ,stadt -- ,freiheit -- ,brgertum #dci4 ,b4 ,staat und ,geschichte #ddf ,bewegtes und ,bewegung1 ,in-,form-sein8 #ddf4 ,recht und ,macht #ddi4 ,stand und ,staat #dec4 ,der ,lehnsstaat #dei4 ,vom ,lehnsverband zum ,stndestaat #dfe4 ,polis und ,dynastie #dfg4 ,der absolute ,staat1 ,fronde und ,tyrannis #dgi4 ,wallenstein #dhd4 ,kabinettspolitik #dhg4 ,von der ersten zur zweiten ,tyrannis #dij4 ,die brgerliche ,revolution #dif4 ,geist und ,geld #dii4 ,formlose ,gewalten 7,napoleonismus7 #eje4 ,emanzipation des ,geldes #eab4 ,verfassung8 #eaf4 ,vom ,napoleonismus zum ,csarismus 7,zeitalter der kmpfenden ,staaten87 #eba4 ,die groen ,kriege #ebe4 ,rmerzeit #ebh4 ,vom ,khalifat zum ,sultanat #ecj4 gypten #ece4 ,die ,gegenwart #ecg4 ,der ,csarismus #eda4 ,c4 ,philosophie der ,politik #edh ,das ,leben ist ,politik #edh4 ,politische ,begabung #eea4 ,der ,staatsmann #eea4 ,tradition schaffen #eee4 ,physiognomischer 7diplomatischer7 ,takt #eeg4 ,stand und ,partei #efa4 ,das ,brgertum als ,urpartei 7,liberalismus7 #efb4 ,vom ,stand ber die ,partei zum ,gefolge von ,einzelnen #efe4 ,die ,theorie3 ,von ,rousseau bis ,marx #efg4 ,geist und ,geld 7,demokratie7 #ega4 ,die ,presse #egg4 ,selbstvernichtung der ,demokratie durch das ,geld #ehb4 ,v4 ,kapitel3 ,die ,formenwelt des ,wirtschaftslebens #ehe ,a4 ,das ,geld #ehg ,die ,nationalkonomie #ehg4 ,die politische und die wirtschaftliche ,seite des ,lebens #ehi4 ,erzeugende und erobernde ,wirtschaft 7,landbau und ,handel7 #eic4 ,politik und ,handel 7,macht und ,beute7 #eie4 ,urwirtschaft und ,wirtschaftsstil der hohen ,kulturen #eig4 ,stand und ,wirtschaftsklasse #eih4 ,das stadtlose ,land3 ,denken in ,gtern #fja4 ,die ,stadt3 ,denken in ,geld #fjc4 ,weltwirtschaft3 ,mobilisierung der ,gter durch das ,geld #fjg4 ,das antike ,geld3 die ,mnze #faj4 ,der ,sklave als ,geld #fab4 ,das faustische ,denken in ,geld3 der ,buchwert #fad4 ,die doppelte ,buchfhrung #fae4 ,die ,mnze im ,abendland #faf4 ,geld und ,arbeit #fah4 ,der ,kapitalismus #fbj4 ,wirtschaftliche ,organisation #fba4 ,erlschen des ,denkens in ,geld3 ,diokletian2 ,das ,wirtschaftsdenken des ,russen #fbc4 ,b4 ,die ,maschine #fbd ,geist der ,technik #fbd4 ,primitive ,technik und ,stil der hohen ,kulturen #fbf4 ,antike ,technik8 #fbf4 ,die faustische ,technik3 ,der ,wille zur ,macht ber die ,natur4 ,der ,erfinder #fbg4 ,rausch der modernen ,erfindungen #fbh4 ,der ,mensch als ,sklave der ,maschine #fca4 ,unternehmer1 ,arbeiter1 ,ingenieur #fca4 ,ringen zwischen ,geld und ,industrie #fcc4 ,endkampf zwischen ,geld und ,politik2 ,sieg des ,blutes #fcd4 ,,erstes ,,kapitel ,,ursprung ,,und ,,landschaft ,,das ,,kosmische ,,und ,,der ,,mikrokosmos #aa ,betrachte die ,blumen am ,abend1 wenn in der sinkenden ,sonne eine nach der andern sich schliet3 etwas ,unheimliches dringt dann auf dich ein1 ein ,gefhl von rtselhafter ,angst vor diesem blinden1 traumhaften1 der ,erde verbundenen ,dasein4 ,der stumme ,wald1 die schweigenden ,wiesen1 jener ,busch und diese ,ranke regen sich nicht4 ,der ,wind ist es1 der mit ihnen spielt4 ,nur die kleine ,mcke ist frei2 sie tanzt noch im ,abendlichte2 sie bewegt sich1 wohin sie will4 ,eine ,pflanze ist nichts fr sich4 ,sie bildet einen ,teil der ,landschaft1 in der ein ,zufall sie ,wurzel zu fassen zwang4 ,die ,dmmerung1 die ,khle und das ,schlieen aller ,blten -- das ist nicht ,ursache und ,wirkung1 nicht ,gefahr und ,entschlu1 sondern ein einheitlicher ,naturvorgang1 der sich neben1 mit und in der ,pflanze vollzieht4 ,es steht der einzelnen nicht frei1 fr sich zu warten1 zu wollen oder zu whlen4 ,ein ,tier aber kann whlen4 ,es ist aus der ,verbundenheit der ganzen brigen ,welt gelst4 ,jener ,mckenschwarm1 der noch am ,wege tanzt1 ein einsamer ,vogel1 der durch den ,abend fliegt1 ein ,fuchs1 der ein ,nest beschleicht -- sie sind kleine ,welten fr sich in einer andern groen4 ,ein ,infusor1 welches dem menschlichen ,auge nicht mehr sichtbar im ,wassertropfen ein ,dasein fhrt1 das eine ,sekunde dauert und dessen ,schauplatz ein winziger ,winkel dieses kleinen ,tropfens ist -- es ist frei und unabhngig dem gesamten ,all gegenber4 ,die ,rieseneiche1 an deren einem ,blatt dieser ,tropfen hngt1 ist es nicht4 ,verbundenheit und ,freiheit3 das ist der tiefste und letzte ,grundzug in allem1 was wir als pflanzenhaftes und tierhaftes ,dasein unterscheiden4 ,doch nur die ,pflanze ist ganz1 was sie ist4 ,im ,wesen eines ,tieres liegt etwas ,zwiespltiges4 ,eine ,pflanze ist nur ,pflanze1 ein ,tier ist ,pflanze und noch etwas auerdem4 ,eine ,herde1 die sich zitternd vor einer ,gefahr zusammendrngt1 ein ,kind1 das weinend seine ,mutter umklammert1 ein verzweifelter ,mensch1 der sich in seinen ,gott hineindrngen mchte1 sie wollen alle aus dem ,dasein in ,freiheit zurck in jenes verbundene1 pflanzenhafte1 aus dem sie zur ,einsamkeit entlassen sind4 ,der ,samen einer ,bltenpflanze zeigt unter dem ,mikroskop zwei ,keimbltter1 welche den spter dem ,licht zugewandten ,spro mit seinen ,organen des ,kreislaufs und der ,fortpflanzung bilden und schtzen1 und gleichsam ein drittes1 den ,wurzelscho1 welcher das unwiderrufliche ,schicksal der ,pflanze andeutet1 wieder den ,teil einer ,landschaft zu bilden4 ,bei hheren ,tieren sehen wir1 wie das befruchtete ,ei in den ersten ,stunden des sich ablsenden ,daseins ein ueres ,keimblatt bildet1 welches das mittlere und innere1 die ,grundlage knftiger ,kreislauf- und ,fortpflanzungsorgane1 also des pflanzenhaften ,elements im ,tierleib1 umschliet und gegen den mtterlichen ,leib und damit die ganze brige ,welt abhebt4 ,das uere ,keimblatt ist das ,sinnbild des eigentlich tierhaften ,daseins4 ,es unterscheidet die beiden ,arten von ,lebendigem1 welche in der ,erdgeschichte hervorgetreten sind4 ,es gibt alte schne ,namen dafr3 die ,pflanze ist etwas ,kosmisches1 das ,tier ist auerdem ein ,mikrokosmos in bezug auf einen ,makrokosmos4 ,erst damit1 da ein ,lebewesen sich derart aus dem ,all absondert1 da es seine ,lage zu ihm bestimmen kann1 ist es ein ,mikrokosmos geworden4 ,selbst die ,planeten sind in ihrer ,bahn an die groen ,kreislufe gebunden2 nur diese kleinen ,welten bewegen sich frei im ,verhltnis zu einer groen1 deren sie sich als ihrer ,umwelt bewut sind4 ,erst damit hat fr unser ,auge das1 was das ,licht im ,raume darbietet1 den ,sinn eines ,leibes bekommen4 ,etwas in uns widerstrebt1 wenn wir auch der ,pflanze einen eigentlichen ,leib zuschreiben mchten4 ,alles ,kosmische trgt das ,zeichen der ,periodizitt4 ,es besitzt ,takt4 ,alles ,mikrokosmische hat ,polaritt4 ,das ,wort gegen8 drckt sein ganzes ,wesen aus4 ,es besitzt ,spannung4 ,wir sprechen von gespannter ,aufmerksamkeit1 von gespanntem ,denken1 aber alle wachen ,zustnde berhaupt sind ihrem ,wesen nach ,spannungen2 ,sinne und ,gegenstnde1 ,ich und ,du1 ,ursache und ,wirkung1 ,ding und ,eigenschaft1 alles das ist zerdehnt und gespannt1 und wo die mit tiefer ,bedeutung sogenannte ,abspannung sich meldet1 tritt alsbald ,mdigkeit der mikrokosmischen ,seite des ,lebens1 zuletzt der ,schlaf ein4 ,ein schlafender1 aller ,spannungen entledigter ,mensch fhrt nur noch ein ,pflanzendasein4 ,kosmischer ,takt aber ist alles1 was sich auch mit ,richtung1 ,zeit1 ,rhythmus1 ,schicksal1 ,sehnsucht umschreiben lt1 vom ,hufschlag eines ,gespanns von ,rassepferden und dem drhnenden ,schritt begeisterter ,heere an bis zum schweigenden ,sichverstehen zweier ,liebenden1 zum gefhlten ,takt einer vornehmen ,gesellschaft und zum ,blick des ,menschenkenners1 den ich frher schon als physiognomischen ,takt bezeichnet habe4 ,dieser ,takt kosmischer ,kreislufe lebt und webt noch unter jeder ,freiheit mikrokosmischer ,bewegungen im ,raume und lst zuweilen die ,spannung aller wachen ,einzelwesen in einen groen gefhlten ,einklang auf4 ,wer je einen ,vogelzug im ther verfolgt hat1 wie er in immer gleicher ,gestalt aufsteigt1 wendet1 wieder abbiegt und sich in der ,ferne verliert1 fhlt das pflanzenhaft ,sichere1 das es81 das wir8 in dieser ,gesamtbewegung1 das keiner ,brcke der ,verstndigung zwischen dem ,ich und ,du bedarf4 ,das ist der ,sinn der ,kriegs- und ,liebestnze unter ,tieren und ,menschen2 so wird ein strmendes ,regiment im feindlichen ,feuer zur ,einheit geschmiedet1 so ballt sich die ,menge bei einem aufregenden ,vorfall pltzlich zu einem ,krper zusammen1 der jh1 blind und rtselhaft denkt und handelt und nach wenig ,augenblicken wieder zerfallen sein kann4 ,hier sind die mikrokosmischen ,grenzen aufgehoben4 ,es tobt und droht1 es drngt und zieht1 es fliegt1 biegt und wiegt4 ,die ,glieder verschlingen sich1 der ,fu strmt1 ein ,schrei erklingt aus aller ,munde1 ein ,schicksal liegt ber allen4 ,aus einer ,summe kleiner einzelner ,welten ist pltzlich eine ,ganzheit entstanden4 ,das ,gewahrwerden kosmischen ,taktes nennen wir ,fhlen1 das mikrokosmischer ,spannungen nennen wir ,empfinden4 ,das doppeldeutige ,wort ,sinnlichkeit hat diesen klaren ,unterschied der allgemein pflanzlichen und der nur tierhaften ,seite des ,lebens verdunkelt4 ,sagen wir fr die eine ,geschlechtsleben1 fr die andere ,sinnenleben1 so erschliet sich ein tiefer ,zusammenhang4 ,jenes trgt immer das ,merkmal der ,periodizitt1 des ,taktes1 noch in seinem ,einklang mit den groen ,kreislufen der ,gestirne1 in der ,beziehung der weiblichen ,natur zum ,monde1 des ,lebens berhaupt zur ,nacht1 zum ,frhling1 zur ,wrme2 dieses besteht aus ,spannungen3 des ,lichtes zum ,belichteten1 des ,erkennens zum ,erkannten1 des ,schmerzes zur ,waffe1 die ihn verursacht hat4 ,beides hat sich in den hher entwickelten ,gattungen zu besonderen ,organen ausgeprgt4 ,je vollkommener sie sich gestalten1 desto offener reden sie von der ,bedeutung der beiden ,lebensseiten4 ,wir besitzen zwei ,kreislauforgane des kosmischen ,daseins3 den ,blutkreislauf und das ,geschlechtsorgan1 und zwei ,unterscheidungsorgane der mikrokosmischen ,beweglichkeit3 ,sinne und ,nerven4 ,wir mssen annehmen1 da ursprnglich der ganze ,leib ,organ des ,kreislaufs und zugleich ,tastorgan gewesen ist4 ,das ,blut ist fr uns das ,sinnbild des ,lebendigen4 ,es kreist ohne ,pause durch den ,leib von seiner ,zeugung bis zum ,tode1 aus dem mtterlichen ,leibe in den des ,kindes hinber1 im ,wachen und ,schlafen1 niemals endend4 ,das ,blut der ,ahnen fliet durch die ,kette der ,geschlechter und verbindet sie zu einem groen ,zusammenhange des ,schicksals1 des ,taktes und der ,zeit4 ,ursprnglich geschah das nur durch ,teilung und immer neue ,teilung der ,kreislufe1 bis zuletzt ein eigenes ,organ der geschlechtlichen ,zeugung erschien1 das einen ,augenblick zum ,sinnbild der ,dauer machte4 ,wie nun diese ,wesen zeugen und empfangen1 wie das ,pflanzenhafte in ihnen danach drngt1 sich fortzupflanzen1 den ewigen ,kreislauf ber sich selbst hinaus dauern zu lassen1 wie der eine groe ,pulsschlag durch entfernte ,seelen hindurch anziehend1 treibend1 hemmend und auch vernichtend wirkt1 das ist jenes tiefste aller ,lebensgeheimnisse1 das alle religisen ,mysterien und alle groen ,dichtungen zu durchdringen versuchen und dessen ,tragik ,goethe in dem ,gedicht ,selige ,sehnsucht8 und in den ,wahlverwandtschaften8 angerhrt hat1 wo das ,kind sterben mute1 weil es aus entfremdeten ,kreisen des ,blutes und also gleichsam durch eine kosmische ,schuld ins ,dasein gezogen worden war4 ,fr den ,mikrokosmos1 insofern er sich im ,verhltnis zum ,makrokosmos frei bewegt1 tritt das ,unterscheidungsorgan hinzu1 der ,sinn81 der ursprnglich ,tastsinn ist und nichts anderes4 ,was wir heute noch1 auf so hoher ,stufe der ,entwicklung1 ganz allgemein ,tasten nennen1 mit dem ,auge1 dem ,gehr1 dem ,verstande tasten1 ist die einfachste ,bezeichnung fr die ,bewegtheit eines ,wesens und damit die ,notwendigkeit1 sein ,verhltnis zur ,umgebung unaufhrlich festzustellen4 ,fest-stellen aber bedeutet ein ,bestimmen des ,ortes4 ,deshalb sind alle ,sinne1 sie mgen noch so ausgebildet und ihrem ,ursprung noch so entfremdet sein1 ganz eigentlich ,ortssinne2 es gibt keine andern4 ,das ,empfinden jeder ,art unterscheidet ,eignes und ,fremdes1 und um die ,lage des ,fremden in bezug auf das ,eigne festzustellen1 dient die ,witterung des ,hundes so gut wie das ,gehr der ,rehe und das ,auge des ,adlers4 ,farbe1 ,helligkeit1 ,tne1 ,gerche1 alle berhaupt mglichen ,empfindungsweisen bedeuten ,abstand1 ,entfernung1 ,ausdehnung4 ,ursprnglich ist1 wie der kosmische ,kreislauf des ,blutes1 so auch die unterscheidende ,ttigkeit des ,sinnes eine ,einheit2 ein ttiger ,sinn ist immer auch ein verstehender ,sinn2 ,suchen und ,finden sind in diesen einfachen ,verhltnissen eins1 eben das1 was wir sehr verstndlich mit ,tasten bezeichnen4 ,erst spter und bei hohen ,forderungen an ausgebildete ,sinne ist ,empfinden nicht zugleich auch ,verstehen des ,empfindens1 und allmhlich setzt sich das ,verstehen immer deutlicher gegen das bloe ,empfinden ab4 ,im ueren ,keimblatt trennt sich das kritische ,organ vom ,sinnesorgan -- und dieses sehr bald wieder in scharf abgesonderte ,einzelsinne -- wie das ,geschlechtsorgan vom ,blutkreislauf2 wie bestimmt wir alles ,verstehen als abgeleitet aus dem ,empfinden auffassen und wie gleichartig beide noch beim ,menschen in ihrer unterscheidenden ,ttigkeit wirken1 bezeugen ,worte wie scharfsinnig1 feinfhlig1 ,einsicht1 gelehrte ,schnffelei1 ,tatsachenblick1 ganz zu schweigen von den ,ausdrcken der ,logik wie ,begriff und ,schlu1 die smtlich aus der ,welt des ,sehens stammen4 ,wir sehen den ,hund unaufmerksam1 dann aber pltzlich gespannt aufhorchend und witternd3 das ,verstehen wird zum bloen ,empfinden hinzugesucht4 ,aber auch ein ,hund kann nachdenklich sein -- da ist das ,verstehen fast allein ttig und spielt mit matten ,empfindungen4 ,die lteren ,sprachen haben diese ,steigerung sehr klar ausgedrckt1 indem sie jeden neuen ,grad als ,ttigkeit von besondrer ,art scharf unterschieden und mit einem eignen ,namen belegten3 hren1 horchen1 lauschen2 riechen1 wittern1 schnffeln2 sehen1 sphen1 beobachten3 in solchen ,reihen wird der ,gehalt an ,verstehen immer strker im ,verhltnis zu dem an ,empfinden4 ,endlich aber entfaltet sich ein hchster ,sinn unter den anderen4 ,ein ,etwas im ,all1 das unserm ,verstehenwollen fr immer unzugnglich bleiben wird1 weckt sich ein leibliches ,organ3 ,das ,auge entsteht und im ,auge1 mit dem ,auge entsteht als ,gegenpol das ,licht4 ,mag abstraktes ,denken vom ,licht das ,licht fortdenken wollen und ein ,gedankenbild von ,wellen und ,strahlen zeichnen1 als ,wirklichkeit ist von nun an das ,leben durch die ,lichtwelt des ,auges umfat und einbezogen4 ,dies ist das ,wunder1 dem alles ,menschliche untersteht4 ,erst in der ,augenwelt des ,lichtes gibt es ,fernen als ,farben und ,helligkeiten1 erst in dieser ,welt gibt es ,tag und ,nacht1 sichtbare ,dinge und sichtbare ,bewegungen in einem weitgedehnten ,lichtraum1 eine ,welt unendlich ferner ,gestirne1 die ber der ,erde kreisen1 einen ,lichthorizont des einzelnen ,lebens1 der weit ber die ,nachbarschaft des ,leibes hinausreicht4 ,in dieser ,lichtwelt1 welche alle ,wissenschaft nur durch mittelbare1 innerliche ,augenvorstellungen -- theoretisch8 -- umdeutet1 geschieht es1 da auf dem kleinen ,erdenstern menschliche sehende ,scharen wandern1 da das ganze ,leben mitbestimmt ist davon1 ob die ,lichtflut des ,sdens ber der gyptischen und mexikanischen ,kultur oder ,lichtarmut ber dem ,norden liegt4 ,fr sein ,auge zaubert der ,mensch seine ,bauten und setzt damit das leibliche ,tastempfinden der ,tektonik in lichtgeborne ,beziehungen um4 ,religion1 ,kunst1 ,denken sind fr das ,licht entstanden und alle ,unterschiede beschrnken sich darauf1 ob sie sich an das leibliche ,auge oder an das ,auge des ,geistes8 wenden4 ,damit hat sich in voller ,deutlichkeit ein ,unterschied offenbart1 den wieder ein unklares ,wort1 ,bewutsein1 zu trben pflegt4 ,ich unterscheide ,dasein und ,wachsein4 ,das ,dasein hat ,takt und ,richtung1 das ,wachsein ist ,spannung und ,ausdehnung4 ,im ,dasein waltet ein ,schicksal1 das ,wachsein unterscheidet ,ursachen und ,wirkungen4 ,dem einen gilt die ,urfrage nach dem ,wann und ,warum1 dem andern die nach dem ,wo und ,wie4 ,eine ,pflanze fhrt ein ,dasein ohne ,wachsein4 ,im ,schlaf werden alle ,wesen zu ,pflanzen3 die ,spannung zur ,umwelt ist erloschen1 der ,takt des ,lebens geht weiter4 ,eine ,pflanze kennt nur die ,beziehung zum ,wann und ,warum4 ,das ,drngen der ersten grnen ,spitzen aus der ,wintererde1 das ,schwellen der ,knospen1 die ganze ,gewalt des ,blhens1 ,duftens1 ,leuchtens1 ,reifens3 das alles ist ,wunsch nach der ,erfllung eines ,schicksals und eine bestndige sehnschtige ,frage nach dem ,wann4 ,das ,wo kann fr ein pflanzenhaftes ,dasein keinen ,sinn haben4 ,es ist die ,frage1 mit welcher der erwachende ,mensch sich tglich wieder auf seine ,welt besinnt4 ,denn nur der ,pulsschlag des ,daseins dauert durch alle ,geschlechter an4 ,das ,wachsein beginnt fr jeden ,mikrokosmos von neuem3 das ist der ,unterschied von ,zeugung und ,geburt4 ,die eine ist ,brgschaft der ,dauer1 die andere ist ein ,anfang4 ,und deshalb wird eine ,pflanze erzeugt1 aber nicht geboren4 ,sie ist da1 aber kein ,erwachen1 kein erster ,tag spannt eine ,sinnenwelt um sie aus4 #b ,so tritt uns nun der ,mensch entgegen4 ,nichts in seinem sinnlichen ,wachsein strt mehr die reine ,herrschaft des ,auges4 ,all die ,klnge der ,nacht1 der ,wind1 das ,atmen der ,tiere1 der ,duft der ,blumen wecken nur ein ,wohin und ,woher in der ,welt des ,lichtes4 ,von der ,welt der ,witterung1 in die noch der nchste ,begleiter des ,menschen1 der ,hund1 seine ,seheindrcke ordnet1 haben wir keinen ,begriff4 ,wir wissen nichts von der ,welt des ,schmetterlings1 dessen ,kristallauge kein ,bild entwirft1 nichts von der ,umwelt sinnbegabter1 aber augenloser ,tiere4 ,uns ist nur der ,raum des ,auges geblieben4 ,und die ,reste anderer ,sinnenwelten1 ,klnge1 ,dfte1 ,wrme und ,klte1 haben darin ,platz gefunden als ,eigenschaften8 und ,wirkungen8 von ,lichtdingen4 ,wrme geht vom gesehenen ,feuer aus2 die im ,lichtraum erblickte ,rose duftet und wir reden vom ,ton einer ,geige4 ,was die ,gestirne betrifft1 so beschrnken sich unsre wachen ,beziehungen zu ihnen darauf1 da wir sie sehen4 ber unserm ,haupte leuchten sie und ziehen ihre sichtbare ,bahn4 ,tiere und selbst primitive ,menschen besitzen ohne ,zweifel von ihnen noch deutliche ,empfindungen ganz andrer ,art1 die wir zum ,teil mittelbar durch wissenschaftliche ,vorstellungen1 zum ,teil berhaupt nicht mehr erfassen knnen4 ,diese ,verarmung des ,sinnlichen bedeutet zugleich eine unermeliche ,vertiefung4 ,menschliches ,wachsein ist nicht mehr die bloe ,spannung zwischen ,leib und ,umwelt4 ,es heit jetzt3 ,leben in einer rings geschlossenen ,lichtwelt4 ,der ,leib bewegt sich im gesehenen ,raume4 ,das ,tiefenerlebnis ist ein gewaltiges ,eindringen in sichtbare ,fernen von einer ,lichtmitte aus3 es ist jener ,punkt1 den wir ,ich nennen4 ,ich8 ist ein ,lichtbegriff4 ,von nun an ist das ,leben des ,ich ein ,leben unter der ,sonne1 und die ,nacht dem ,tode verwandt4 ,und daraus bildet sich ein neues ,angstgefhl1 das alle andern in sich aufnimmt3 die ,angst vor dem ,unsichtbaren1 vor dem1 was man hrt1 fhlt1 ahnt1 wirken sieht1 ohne es selbst zu erblicken4 ,tiere kennen ganz andere1 dem ,menschen rtselhafte ,formen der ,angst1 denn auch die ,angst vor der ,stille1 die urwchsige ,menschen und ,kinder durch ,lrm und lautes ,reden unterbrechen und verscheuchen wollen1 ist bei hheren ,menschen im ,verschwinden begriffen4 ,die ,angst vor dem ,unsichtbaren aber bezeichnet die ,eigenart aller menschlichen ,religiositt4 ,gottheiten sind geahnte1 vorgestellte1 erschaute ,lichtwirklichkeiten4 ,der unsichtbare ,gott8 ist der hchste ,ausdruck menschlicher ,transzendenz4 ,das ,jenseits liegt dort1 wo die ,grenzen der ,lichtwelt sind2 ,erlsung ist ,befreiung aus dem ,banne des ,lichts und seiner ,tatsachen4 ,eben darin beruht fr uns ,menschen der unnennbare ,zauber der ,musik und ihre wahrhaft erlsende ,kraft1 da sie die einzige ,kunst ist1 deren ,mittel auerhalb der ,lichtwelt liegen1 welche fr uns lngst mit der ,welt berhaupt gleichbedeutend geworden ist1 so da ,musik allein uns gleichsam aus der ,welt hinausfhren1 den sthlernen ,bann der ,herrschaft des ,lichts zerbrechen und uns die se ,tuschung einflen kann1 da wir hier das letzte ,geheimnis der ,seele berhren1 eine ,tuschung1 die darauf beruht1 da der wache ,mensch von einem einzelnen seiner ,sinne bestndig derart beherrscht ist1 da er aus den ,eindrcken seines ,ohres nicht mehr eine ,welt des ,ohres bilden kann1 sondern sie nur noch seiner ,augenwelt einfgt4 ,und deshalb ist menschliches ,denken ,augendenken1 sind unsre ,begriffe vom ,sehen abgezogen1 ist die gesamte ,logik eine imaginre ,lichtwelt4 ,dieselbe ,verengerung und eben deshalb ,vertiefung1 welche alles ,empfinden dem ,sehen einordnet1 hat die unzhligen dem ,tier bekannten ,arten sinnlicher ,mitteilung1 die wir unter dem ,namen ,sprache zusammenfassen1 durch die eine ,wortsprache ersetzt1 welche durch den ,lichtraum hindurch als ,brcke der ,verstndigung zwischen zwei ,menschen dient1 die einander redend ansehen oder als ,angeredete dem inneren ,auge vorstellen4 ,die andern ,arten des ,sprechens1 von denen sich ,reste erhielten1 sind als ,mienenspiel1 ,geste1 ,betonung lngst in der ,wortsprache aufgegangen4 ,der ,unterschied zwischen allgemein tierischer ,laut-und rein menschlicher ,wortsprache besteht darin1 da ,worte und ,wortverbindungen ein ,reich innerer ,lichtvorstellungen bilden1 das unter der ,herrschaft des ,auges entwickelt worden ist4 ,jede ,wortbedeutung hat einen ,lichtwert1 auch wenn es sich um ,worte wie ,melodie1 ,geschmack1 ,klte oder um ganz abstrakte ,bezeichnungen handelt4 ,schon unter hheren ,tieren bildet sich infolge der ,gewohnheit wechselseitiger ,verstndigung durch eine ,sinnensprache ein deutlicher ,unterschied von bloem ,empfinden und verstehendem ,empfinden aus4 ,bezeichnen wir diese beiden ,arten mikrokosmischer ,ttigkeit als ,eindruck der ,sinne und ,urteil der ,sinne1 also etwa ,urteil des ,geruchs1 des ,geschmacks1 des ,ohres1 so ist schon bei ,ameisen und ,bienen1 bei ,raubvgeln1 ,pferden und ,hunden das ,schwergewicht sehr oft deutlich nach der ,urteilsseite des ,wachseins hin verschoben4 ,aber erst unter ,einwirkung der ,wortsprache tritt innerhalb des ttigen ,wachseins ein offener ,gegensatz zwischen ,empfinden und ,verstehen hervor1 eine ,spannung1 die bei ,tieren ganz undenkbar ist und selbst unter ,menschen nur als ursprnglich selten verwirklichte ,mglichkeit angenommen werden darf4 ,die ,entwicklung der ,wortsprache fhrt etwas ganz ,entscheidendes herbei3 die ,emanzipation des ,verstehens vom ,empfinden4 ,an ,stelle des vllig einheitlichen verstehenden ,empfindens erscheint oft und fter ein ,verstehen der ,bedeutung von kaum noch beachteten ,sinneseindrcken4 ,endlich werden diese ,eindrcke durch die empfundenen ,bedeutungen gewohnter ,wortklnge verdrngt4 ,das ,wort1 ursprnglich der ,name eines ,sehdings1 wird unvermerkt zum ,kennzeichen eines ,gedankendings1 des ,begriffs84 ,wir sind weit entfernt1 den ,sinn solcher ,namen scharf zu erfassen -- das geschieht nur bei ganz neu auftretenden ,namen -- wir gebrauchen nie ein ,wort zweimal in derselben ,bedeutung2 niemand versteht je ein ,wort genau so wie der andere4 ,aber eine ,verstndigung ist trotzdem mglich durch die den ,menschen derselben ,sprache mit und durch den ,sprachgebrauch anerzogene ,weltanschauung1 in der beide so leben und weben1 da bloe ,wortklnge gengen1 um verwandte ,vorstellungen wachzurufen4 ,es ist also ein mittelst der ,wortklnge vom ,sehen abgezogenes1 abs-traktes1 ,begreifen1 das1 so selten es in dieser ,selbstndigkeit ursprnglich unter ,menschen vorkommen mag1 dennoch eine scharfe ,grenze zwischen der allgemein tierischen und einer dazukommenden1 rein menschlichen ,art des ,wachseins zieht4 ,ganz ebenso hatte auf einer frheren ,stufe das ,wachsein berhaupt eine ,grenze zwischen dem allgemein pflanzenhaften und dem rein tierhaften ,dasein gesetzt4 ,das vom ,empfinden abgezogene ,verstehen heit ,denken4 ,das ,denken hat fr immer einen ,zwiespalt in das menschliche ,wachsein getragen4 ,es hat von frh an ,verstand und ,sinnlichkeit als hohe und niedere ,seelenkraft gewertet4 ,es hat den verhngnisvollen ,gegensatz geschaffen zwischen der ,lichtwelt des ,auges1 die als ,scheinwelt und ,sinnentrug bezeichnet wird1 und einer im wrtlichen ,sinne vor-gestellten ,welt1 in der die ,begriffe mit ihrer nie abzustreifenden leisen ,lichtbetonung ihr ,wesen treiben4 ,das ist nun fr den ,menschen1 solange er denkt81 die wahre ,welt1 die ,welt an sich4 ,das ,ich war anfangs das ,wachsein berhaupt1 insofern es sich sehend als ,mitte einer ,lichtwelt empfand2 jetzt wird es ,geist81 nmlich reines ,verstehen1 das sich selbst als solches erkennt8 und nicht nur die fremde ,welt um sich1 sondern sehr bald auch die brigen ,elemente des ,lebens1 den ,leib81 dem ,werte nach unter sich sieht4 ,ein ,zeichen davon ist nicht nur der aufgerichtete ,gang des ,menschen1 sondern auch die durchgeistigte ,ausbildung seines ,kopfes1 an dem immer mehr der ,blick und die ,bildung von ,stirn und ,schlfen ,trger des ,ausdrucks werden4#b ,es wird deutlich1 da das selbstndig gewordene ,denken eine neue ,bettigung fr sich entdeckt hat4 ,zum praktischen ,denken1 das sich auf die ,beschaffenheit der ,lichtdinge im ,hinblick auf diesen oder jenen vorliegenden ,zweck richtet1 tritt das theoretische1 durchschauende1 das ,grbeln1 welches die ,beschaffenheit dieser ,dinge an sich1 das ,wesen der ,dinge8 ergrnden will4 ,vom ,gesehenen wird das ,licht abgezogen1 das ,tiefenerlebnis des ,auges steigert sich in mchtiger ,entwicklung ganz deutlich zum ,tiefenerlebnis im ,reich lichtgefrbter ,wortbedeutungen4 ,man glaubt1 da es mglich sei1 in die wirklichen ,dinge hinein-1 mit dem innern ,blick hindurchzusehen4 ,man bildet ,vorstellungen ber ,vorstellungen und gelangt endlich zu einer ,gedankenarchitektur groen ,stils1 deren ,bauten in voller ,deutlichkeit gleichsam in einem inneren ,lichte daliegen4 ,mit dem theoretischen ,denken ist innerhalb des menschlichen ,wachseins eine ,art von ,ttigkeit entstanden1 welche nun auch den ,kampf zwischen ,dasein und ,wachsein unvermeidlich gemacht hat4 ,der tierische ,mikrokosmos1 in dem ,dasein und ,wachsein zu einer selbstverstndlichen ,einheit des ,lebens verbunden sind1 kennt nur ein ,wachsein im ,dienste des ,daseins4 ,das ,tier lebt8 einfach1 es denkt nicht nach ber das ,leben4 ,die unbedingte ,herrschaft des ,auges aber lt das ,leben als ,leben eines sichtbaren ,wesens im ,licht erscheinen und das sprachgebundene ,verstehen bildet alsbald einen ,begriff des ,denkens und als ,gegenbegriff den des ,lebens aus und unterscheidet endlich das ,leben1 wie es ist1 von dem1 wie es sein sollte4 ,an ,stelle des unbekmmerten ,lebens erscheint der ,gegensatz ,denken und ,handeln84 ,er ist nicht nur mglich1 was er im ,tiere nicht ist1 er wird bald in jedem ,menschen zur ,tatsache und zuletzt zur ,alternative2 das hat die gesamte ,geschichte des reifen ,menschentums und alle ihre ,erscheinungen gestaltet1 und je hhere ,formen eine ,kultur annimmt1 desto mehr beherrscht dieser ,gegensatz gerade die bedeutenden ,augenblicke ihres ,wachseins4 ,das ,pflanzenhaft-,kosmische1 das schicksalhafte ,dasein1 das ,blut1 das ,geschlecht besitzen die uralte ,herrschaft und behalten sie4 ,sie sind das ,leben4 ,das andre dient nur dem ,leben4 ,aber das andre will nicht dienen4 ,es will herrschen und glaubt zu herrschen2 es ist einer der entschiedensten ,ansprche des ,menschengeistes1 den ,leib1 die ,natur8 in der ,gewalt zu haben2 es ist aber die ,frage1 ob dieser ,glaube nicht selbst dem ,leben dient4 ,warum denkt unser ,denken so8 ,vielleicht weil das ,kosmische1 das es81 es will8 ,das ,denken beweist seine ,macht1 indem es den ,leib eine ,vorstellung nennt1 seine ,armseligkeit erkennt und die ,stimme des ,blutes zum ,schweigen verweist4 ,das ,blut aber herrscht wirklich1 indem es schweigend die ,ttigkeit des ,denkens beginnen oder enden lt4 ,auch das ist ein ,unterschied zwischen ,sprechen und ,leben4 ,das ,dasein kann des ,wachseins1 das ,leben des ,verstehens entbehren1 nicht umgekehrt4 ,das ,denken herrscht1 trotz allem1 nur im ,reich der ,gedanken84 #c ,es ist nur ein ,unterschied in ,worten1 ob man das ,denken als ,schpfung des ,menschen oder den hheren ,menschen als ,schpfung des ,denkens betrachtet4 ,aber das ,denken selbst wird seinen ,rang innerhalb des ,lebens stets falsch und viel zu hoch ansetzen1 weil es andere ,arten der ,feststellung neben sich nicht bemerkt oder anerkennt und damit auf einen vorurteilslosen berblick verzichtet4 ,in der ,tat haben smtliche ,denker von ,beruf -- und sie fhren hier in allen ,kulturen fast allein das ,wort -- kaltes1 abstraktes ,nachdenken fr die selbstverstndliche ,ttigkeit gehalten1 durch die man zu den letzten ,dingen8 gelangt4 ,sie sind ebenso selbstverstndlich berzeugt1 da das1 was sie auf diesem ,wege als ,wahrheit8 erreichen1 dasselbe ist1 was sie als ,wahrheit erstrebt haben und nicht etwa ein vorgestelltes ,bild an der ,stelle unverstndlicher ,geheimnisse4 ,aber wenn der ,mensch ein denkendes ,wesen ist1 so ist er doch weit davon entfernt1 ein ,wesen zu sein1 dessen ,dasein im ,denken besteht4 ,das haben die geborenen ,grbler nicht unterschieden4 ,das ,ziel des ,denkens heit ,wahrheit4 ,wahrheiten werden festgestellt1 d4 h4 aus der lebendigen ,unfalichkeit der ,lichtwelt in der ,form von ,begriffen abgezogen1 um in einem ,system1 einer ,art von geistigem ,raum1 einen dauernden ,ort zu erhalten4 ,wahrheiten sind absolut und ewig1 d4 h4 sie haben mit dem ,leben nichts mehr zu tun4 ,aber fr ein ,tier gibt es nur ,tatsachen1 keine ,wahrheiten4 ,das ist der ,unterschied zwischen praktischem und theoretischem ,verstehen4 ,tatsachen und ,wahrheiten unterscheiden sich wie ,zeit und ,raum1 wie ,schicksal und ,kausalitt4 ,eine ,tatsache ist fr das ganze ,wachsein im ,dienste des ,daseins vorhanden1 nicht nur fr eine ,seite des ,wachseins unter vermeintlicher ,ausschaltung des ,daseins4 ,das wirkliche ,leben1 die ,geschichte kennt nur ,tatsachen4 ,lebenserfahrung und ,menschenkenntnis richten sich nur auf ,tatsachen4 ,der ttige ,mensch1 der ,handelnde1 ,wollende1 ,kmpfende1 der sich tglich gegen die ,macht der ,tatsachen behaupten und sie sich dienstbar machen oder unterliegen mu1 sieht auf bloe ,wahrheiten als etwas ,unbedeutendes herab4 ,fr den echten ,staatsmann gibt es nur politische ,tatsachen1 keine politischen ,wahrheiten4 ,die berhmte ,frage des ,pilatus ist die eines jeden ,tatsachenmenschen4 ,es ist eine der gewaltigsten ,leistungen ,nietzsches1 das ,problem vom ,werte der ,wahrheit1 des ,wissens1 der ,wissenschaft aufgestellt zu haben -- eine frivole ,lsterung in den ,augen jedes geborenen ,denkers und ,gelehrten1 der damit den ,sinn seines ganzen ,daseins angezweifelt sieht4 ,wenn ,descartes an allem zweifeln wollte1 so doch gewi nicht am ,wert seiner ,frage4 ,aber es ist ein anderes1 ,fragen zu stellen1 ein anderes1 an ,lsungen zu glauben4 ,die ,pflanze lebt und wei es nicht4 ,das ,tier lebt und wei es4 ,der ,mensch erstaunt ber sein ,leben und fragt4 ,eine ,antwort kann auch der ,mensch nicht geben4 ,er kann nur an die ,richtigkeit seiner ,antwort glauben und darin besteht zwischen ,aristoteles und dem rmsten aller ,wilden nicht der geringste ,unterschied4 ,warum mssen denn ,geheimnisse entrtselt1 ,fragen beantwortet werden8 ,ist es nicht die ,angst1 die schon aus ,kinderaugen spricht1 die furchtbare ,mitgift des menschlichen ,wachseins1 dessen ,verstehen1 von den ,sinnen abgelst1 nun vor sich hin brtet1 in alle ,tiefen der ,umwelt dringen mu und nur durch ,lsungen erlst werden kann8 ,kann das verzweifelte ,glauben ans ,wissen von dem ,alpdruck der groen ,fragen befreien8 ,das ,schaudern ist der ,menschheit bestes ,teil48 ,wem das vom ,schicksal versagt worden ist1 der mu versuchen1 ,geheimnisse aufzudecken1 das ,ehrfurchtgebietende anzugreifen1 zu zerlegen1 zu zerstren und seine ,beute an ,wissen davonzutragen4 ,der ,wille zum ,system ist der ,wille1 ,lebendiges zu tten4 ,es wird fest-gestellt1 starr gemacht1 an die ,kette der ,logik gelegt4 ,der ,geist hat gesiegt1 wenn er sein ,geschft des ,erstarrenmachens zu ,ende gefhrt hat4 ,was man mit den ,worten ,vernunft und ,verstand zu unterscheiden pflegt1 ist das pflanzenhafte ,ahnen und ,fhlen1 das sich der ,sprache des ,auges und ,wortes nur bedient1 und auf der anderen ,seite das tierhafte1 sprachgeleitete ,verstehen selbst4 ,die ,vernunft ruft ,ideen ins ,leben1 der ,verstand findet ,wahrheiten1 ,wahrheiten sind leblos und lassen sich mitteilen1 ,ideen gehren zum lebendigen ,selbst ihres ,urhebers und knnen nur mitgefhlt werden4 ,das ,wesen des ,verstandes ist ,kritik1 das ,wesen der ,vernunft ist ,schpfung4 ,die ,vernunft erzeugt das1 worauf es ankommt1 der ,verstand setzt es voraus4 ,das besagt jener tiefe ,ausspruch von ,bayle1 da der ,verstand nur ausreiche1 um ,irrtmer zu entdecken1 nicht um ,wahrheiten zu finden4 ,in der ,tat3 verstehende ,kritik wird zuerst gebt und entwickelt an der damit verbundenen sinnlichen ,empfindung4 ,hier1 im ,sinnesurteil1 lernt das ,kind begreifen und unterscheiden4 ,von dieser ,seite abgezogen und mit sich selbst beschftigt1 bedarf die ,kritik eines ,ersatzes fr die zum ,objekt dienende ,sinnenttigkeit4 ,dieser kann nur durch eine schon vorhandene ,denkweise gegeben sein1 an der sich nun die abstrakte ,kritik bt4 ,ein anderes ,denken1 eins1 das frei und aus dem ,nichts aufbaut1 gibt es nicht4 ,denn lange1 bevor der ursprngliche ,mensch abstrakt dachte1 hatte er sich ein religises ,weltbild geschaffen4 ,das ist der ,gegenstand1 an dem nun der ,verstand kritisch arbeitet4 ,alle ,wissenschaft ist an einer ,religion und unter den gesamten seelischen ,voraussetzungen einer ,religion erwachsen und sie bedeutet nichts anderes als die abstrakte ,verbesserung dieser als falsch betrachteten1 weniger abstrakten ,lehre4 ,jede trgt in ihrem ganzen ,bestand von ,grundbegriffen1 ,problemstellungen und ,methoden den ,kern einer ,religion mit sich fort4 ,jede neue ,wahrheit1 die der ,verstand findet1 ist nichts als ein kritisches ,urteil ber eine andere1 die schon da war4 ,die ,polaritt zwischen neuem und altem ,wissen bringt es mit sich1 da es nur relativ ,richtiges in der ,welt des ,verstandes gibt1 nmlich ,urteile von grerer berzeugungskraft als andre ,urteile4 ,kritisches ,wissen ruht auf dem ,glauben an die berlegenheit des ,verstehens von heute ber das von gestern4 ,es ist wieder das ,leben1 das uns zu diesem ,glauben zwingt4 ,kann also ,kritik die groen ,fragen lsen oder nur ihre ,unlsbarkeit feststellen8 ,am ,anfang des ,wissens glauben wir das erste4 ,je mehr wir wissen1 desto sichrer wird uns das zweite4 ,solange wir hoffen1 nennen wir das ,geheimnis ein ,problem4 ,es gibt also fr den wachen ,menschen ein doppeltes ,problem3 das des ,wachseins und das des ,daseins1 oder das des ,raumes und das der ,zeit1 oder die ,welt als ,natur und die ,welt als ,geschichte1 oder die der ,spannung und die des ,taktes3 das ,wachsein sucht nicht nur sich selbst zu verstehen1 sondern auerdem etwas1 das ihm fremd ist4 ,mag eine innere ,stimme ihm sagen1 da hier alle ,mglichkeiten des ,erkennens berschritten sind1 die ,angst berredet dennoch jedes ,wesen1 weiter zu suchen und lieber mit dem ,schein einer ,lsung vorlieb zu nehmen als mit dem ,blick in das ,nichts4 #d ,das ,wachsein besteht aus ,empfinden und ,verstehen1 deren gemeinsames ,wesen eine fortdauernde ,orientierung ber das ,verhltnis zum ,makrokosmos ist4 ,insofern ist ,wachsein gleichbedeutend mit ,feststellen81 ob es sich nun um das ,tasten eines ,infusors oder um menschliches ,denken vom hchsten ,range handelt4 ,das sich selbst betastende ,wachsein gelangt also zuerst zum ,erkenntnisproblem4 ,was heit ,erkennen8 ,was heit ,erkenntnis des ,erkennens8 ,und wie verhlt sich das1 was man ursprnglich damit meinte1 zu dem1 was man nachher in ,worte gefat hat8 -- ,wachsein und ,schlaf wechseln wie ,tag und ,nacht mit dem ,gang der ,gestirne4 ,das ,erkennen wechselt ebenso mit dem ,trumen ab4 ,wie unterscheiden sich beide8 ,wachsein und zwar sowohl empfindendes wie verstehendes ist aber auch gleichbedeutend mit dem ,bestehen von ,gegenstzen1 etwa zwischen ,erkennen und ,erkanntem1 oder ,ding und ,eigenschaft1 oder ,gegenstand und ,ereignis4 ,worin besteht das ,wesen dieser ,gegenstze8 -- ,hier erscheint als zweites das ,kausalproblem4 ,es werden zwei sinnliche ,elemente als ,ursache und ,wirkung oder zwei geistige als ,grund und ,folge bezeichnet3 das ist die ,feststellung eines ,macht-und ,rangverhltnisses4 ,wenn das eine da ist1 mu das andere auch da sein4 ,die ,zeit bleibt dabei ganz aus dem ,spiele4 ,es handelt sich nicht um ,tatsachen des ,schicksals1 sondern um kausale ,wahrheiten1 nicht um ein ,wann1 sondern um eine gesetzliche ,abhngigkeit4 ,dies ist ohne ,zweifel die hoffnungsvollste ,ttigkeit des ,verstehens4 ,der ,mensch verdankt solchen ,funden vielleicht seine glcklichsten ,augenblicke4 ,und so geht er von den ,gegenstzen1 die ihn in unmittelbarer alltglicher ,nhe und ,gegenwart berhren1 nach beiden ,seiten in endlosen ,schlureihen fort zu ersten und letzten ,ursachen im ,gefge der ,natur1 die er ,gott und den ,sinn der ,welt nennt4 ,er sammelt1 ordnet und berblickt sein ,system1 sein ,dogma von gesetzlichen ,zusammenhngen und findet in ihm eine ,zuflucht vor dem ,unvorhergesehenen4 ,wer beweisen kann1 frchtet sich nicht mehr4 -- ,aber worin besteht das ,wesen der ,kausalitt8 ,liegt sie im ,erkennen oder im ,erkannten oder in der ,einheit von beiden8 ,die ,welt der ,spannungen mte an sich starr und tot sein1 nmlich ewige ,wahrheit81 etwas jenseits aller ,zeit1 ein ,zustand4 ,die wirkliche ,welt des ,wachseins ist aber voller ,vernderungen4 ,ein ,tier erstaunt darber nicht1 das ,denken des ,denkers jedoch wird ratlos3 ,ruhe und ,bewegung1 ,dauer und nderung1 ,gewordenes und ,werden -- bezeichnen diese ,gegenstze nicht bereits etwas1 das ber die ,mglichkeit des ,verstehens hinausgeht und eben deshalb einen ,widersinn enthalten mu8 ,sind das ,tatsachen1 die sich nicht mehr in ,form von ,wahrheiten von der ,sinnenwelt abziehen lassen8 ,da liegt etwas ,zeithaftes in der zeitlos erkannten ,welt2 ,spannungen erscheinen als ,takt1 zur ,ausdehnung tritt die ,richtung4 ,alles ,fragwrdige des verstehenden ,wachseins sammelt sich im letzten und schwersten1 im ,bewegungsproblem1 und an ihm scheitert das freigewordene ,denken4 ,hier verrt es sich1 da das ,mikrokosmische heute und immer vom ,kosmischen abhngig ist1 wie es schon in den ,uranfngen jedes neuen ,wesens das uere ,keimblatt als die bloe ,hlle eines ,leibes beweist4 ,das ,leben kann ohne ,denken bestehen1 das ,denken aber ist nur eine ,art des ,lebens4 ,das ,denken mag sich selbst noch so gewaltige ,ziele setzen1 in ,wirklichkeit bedient sich das ,leben des ,denkens zu seinem ,zwecke und gibt ihm ein lebendiges ,ziel ganz unabhngig von der ,lsung abstrakter ,aufgaben4 ,fr das ,denken sind ,lsungen von ,problemen richtig oder falsch1 fr das ,leben sind sie wertvoll oder wertlos4 ,wenn das ,erkennenwollen am ,bewegungsproblem scheitert1 so ist die ,absicht des ,lebens vielleicht eben damit erreicht4 ,trotzdem und eben deshalb bleibt dieses ,problem der ,mittelpunkt alles hheren ,denkens4 ,alle ,mythologie und alle ,naturwissenschaft sind aus dem ,staunen ber das ,geheimnis der ,bewegung entstanden4 ,das ,bewegungsproblem rhrt bereits an die ,geheimnisse des ,daseins1 die dem ,wachsein fremd sind und deren ,druck es sich dennoch nicht entziehen kann4 ,es ist ein ,verstehenwollen des ,niezuverstehenden1 des ,wann und ,warum1 des ,schicksals1 des ,blutes1 alles dessen1 was wir in der ,tiefe fhlen und ahnen und was wir1 zum ,sehen geboren1 darum auch vor uns im ,lichte sehen wollen1 um es im eigentlichen ,sinne des ,wortes zu begreifen1 uns seiner durch ,tasten zu versichern4 ,denn das ist die entscheidende ,tatsache1 deren sich der ,betrachtende nicht bewut ist3 sein ganzes ,suchen richtet sich nicht auf das ,leben1 sondern das ,leben-sehen1 und nicht auf den ,tod1 sondern das ,sterben-sehen4 ,wir suchen das ,kosmische so zu begreifen1 wie es dem ,mikrokosmos im ,makrokosmos erscheint1 als das ,leben eines ,leibes im ,lichtraum1 zwischen ,geburt und ,tod1 zwischen ,zeugung und ,verwesung1 und mit jener ,unterscheidung von ,leib und ,seele1 die mit innerster ,notwendigkeit aus dem ,erlebnis des ,innerlich-,eigenen als eines ,sinnlich-,fremden folgt4 ,da wir nicht nur leben1 sondern um das ,leben8 wissen1 ist das ,ergebnis jener ,betrachtung unseres leibhaften ,wesens im ,licht4 ,aber das ,tier kennt nur das ,leben1 nicht den ,tod4 ,wren wir rein pflanzenhafte ,wesen1 so wrden wir sterben1 ohne es je zu bemerken1 denn den ,tod fhlen und sterben wre eins4 ,aber auch ,tiere hren den ,todesschrei1 sie erblicken den ,leichnam1 sie wittern die ,verwesung2 sie sehen das ,sterben1 aber sie verstehen es nicht4 ,erst mit dem reinen ,verstehen1 das sich durch die ,sprache vom ,wachsein des ,auges abgelst hat1 taucht fr den ,menschen der ,tod rings in der ,lichtwelt als das groe ,rtsel auf4 ,erst von nun an ist ,leben die kurze ,spanne ,zeit zwischen ,geburt und ,sterben4 ,erst im ,hinblick auf den ,tod wird uns die ,zeugung zum anderen ,geheimnis4 ,erst jetzt wird die ,weltangst des ,tieres zur menschlichen ,angst vor dem ,tode und diese ist es1 welche die ,liebe zwischen ,mann und ,weib1 das ,verhltnis der ,mutter zum ,sohn1 die ,reihe der ,ahnen bis zu den ,enkeln herab und darber hinaus die ,familie1 das ,volk und zuletzt die ,geschichte der ,menschen berhaupt als ,fragen und ,tatsachen des ,schicksals von unermelicher ,tiefe erstehen lt4 ,an den ,tod1 den jeder zum ,licht geborne ,mensch erleiden mu1 knpfen sich die ,ideen von ,schuld und ,strafe1 vom ,dasein als einer ,bue1 von einem neuen ,leben jenseits der belichteten ,welt und von einer ,erlsung1 die aller ,todesangst ein ,ende macht4 ,erst aus der ,erkenntnis des ,todes stammt das1 was wir ,menschen im ,unterschiede von den ,tieren als ,weltanschauung besitzen4 #e ,es gibt geborene ,schicksalsmenschen und ,kausalittsmenschen4 ,der eigentlich lebendige ,mensch1 der ,bauer und ,krieger1 der ,staatsmann1 ,heerfhrer1 ,weltmann1 ,kaufmann1 jeder1 der reich werden1 befehlen1 herrschen1 kmpfen1 wagen will1 der ,organisator und ,unternehmer1 der ,abenteurer1 ,fechter und ,spieler1 ist durch eine ganze ,welt von dem geistigen8 ,menschen getrennt1 dem ,heiligen1 ,priester1 ,gelehrten1 ,idealisten und ,ideologen1 mag dieser nun durch die ,gewalt seines ,denkens oder den ,mangel an ,blut dazu bestimmt sein4 ,dasein und ,wachsein1 ,takt und ,spannung1 ,triebe und ,begriffe1 die ,organe des ,kreislaufs und die des ,tastens -- es wird selten einen ,menschen von ,rang geben1 bei dem nicht unbedingt die eine ,seite die andre an ,bedeutung berragt4 ,alles ,triebhafte und ,treibende1 der ,kennerblick fr ,menschen und ,situationen1 der ,glaube an einen ,stern1 den jeder zum ,handeln ,berufene besitzt und der etwas ganz anderes ist als die berzeugung von der ,richtigkeit eines ,standpunktes2 die ,stimme des ,blutes1 die ,entscheidungen trifft1 und das unerschtterlich gute ,gewissen1 das jedes ,ziel und jedes ,mittel rechtfertigt1 das alles ist dem ,betrachtenden versagt4 ,schon der ,schritt des ,tatsachenmenschen klingt anders1 wurzelhafter1 als der des ,denkers und ,trumers1 in dem das rein ,mikrokosmische kein festes ,verhltnis zur ,erde gewinnen kann4 ,das ,schicksal hat den einzelnen so oder so gemacht1 grblerisch und tatenscheu oder ttig und das ,denken verachtend4 ,aber der ,ttige ist ein ganzer ,mensch2 im ,betrachtenden mchte ein einzelnes ,organ ohne und gegen den ,leib wirken4 ,um so schlimmer1 wenn es auch die ,wirklichkeit meistern will4 ,dann erhalten wir jene ethisch-politisch-sozialen ,verbesserungsvorschlge1 die smtlich ganz unwiderleglich beweisen1 wie es sein sollte und wie man es anfangen mu1 ,lehren1 die ohne ,ausnahme auf der ,voraussetzung beruhen1 da alle ,menschen so beschaffen sind wie die ,verfasser1 nmlich reich an ,einfllen und arm an ,trieben1 vorausgesetzt1 da der ,verfasser sich selbst kennt4 ,aber keine einzige dieser ,lehren1 und wenn sie mit der vollen ,autoritt einer ,religion oder eines berhmten ,namens auftrat1 hat bis jetzt das ,leben selbst im geringsten verndert4 ,sie lieen uns nur anders vom ,leben denken4 ,gerade das ist ein ,verhngnis spter1 viel schreibender und viel lesender ,kulturen1 da der ,gegensatz von ,leben und ,denken immer wieder verwechselt wird mit dem vom ,denken ber das ,leben und ,denken ber das ,denken4 ,alle ,weltverbesserer1 ,priester und ,philosophen sind einig in der ,meinung1 da das ,leben eine ,angelegenheit des schrfsten ,nachdenkens sei1 aber das ,leben der ,welt geht seine eigenen ,wege und kmmert sich nicht um das1 was von ihm gedacht wird4 ,und selbst wenn es einer ,gemeinschaft gelingt1 der ,lehre gem8 zu leben1 so erreichen sie damit bestenfalls1 da in einer knftigen ,weltgeschichte in einer ,anmerkung davon die ,rede ist1 nachdem das ,eigentliche und einzig ,wichtige vorher abgehandelt wurde4 ,denn nur der ,handelnde1 der ,mensch des ,schicksals1 lebt letzten ,endes in der wirklichen ,welt1 der ,welt der politischen1 kriegerischen und wirtschaftlichen ,entscheidungen1 in der ,begriffe und ,systeme nicht mitzhlen4 ,hier ist ein guter ,hieb mehr wert als ein guter ,schlu und es liegt ,sinn in der ,verachtung1 mit welcher der ,soldat und ,staatsmann zu allen ,zeiten auf die ,tintenkleckser und ,bcherwrmer herabgesehen hat1 die der ,meinung waren1 da die ,weltgeschichte um des ,geistes1 der ,wissenschaft oder gar der ,kunst willen da sei4 ,sprechen wir es unzweideutig aus3 ,das vom ,empfinden freigewordne ,verstehen ist mir eine ,seite des ,lebens und nicht die entscheidende4 ,in einer ,geschichte des abendlndischen ,denkens darf der ,name ,napoleons fehlen1 in der wirklichen ,geschichte aber ist ,archimedes mit all seinen wissenschaftlichen ,entdeckungen vielleicht weniger wirksam gewesen als jener ,soldat1 der ihn bei der ,erstrmung von ,syrakus erschlug4 ,es ist ein gewaltiger ,irrtum theoretischer ,menschen1 wenn sie glauben1 ihr ,platz sei an der ,spitze und nicht im ,nachtrab der groen ,ereignisse4 ,das heit die ,rolle1 welche die politisierenden ,sophisten in ,athen oder ,voltaire und ,rousseau in ,frankreich gespielt haben1 durchaus verkennen4 ,ein ,staatsmann wei8 oft nicht1 was er tut1 aber das hindert ihn nicht1 mit ,sicherheit gerade das ,erfolgreiche zu tun2 der politische ,doktrinr wei immer1 was getan werden mu2 trotzdem ist seine ,ttigkeit1 wenn sie sich einmal nicht auf das ,papier beschrnkt1 die erfolgloseste und damit die wertloseste in der ,geschichte4 ,es ist eine nur zu hufige ,anmaung in unsicher gewordnen ,zeiten wie der attischen ,aufklrung oder der franzsischen und der deutschen ,revolution1 wenn der schreibende und redende ,ideologe statt in ,systemen in den wirklichen ,geschicken der ,vlker ttig sein will4 ,er verkennt seinen ,platz4 ,er gehrt mit seinen ,grundstzen und ,programmen in die ,geschichte der ,literatur1 in keine andere4 ,die wirkliche ,geschichte fllt ihr ,urteil nicht1 indem sie den ,theoretiker widerlegt1 sondern indem sie ihn samt seinen ,gedanken sich selbst berlt4 ,mgen ,plato und ,rousseau1 um von kleinen ,geistern ganz zu schweigen1 abstrakte ,staatsgebude auffhren -- das ist fr ,alexander1 ,scipio1 ,csar1 ,napoleon und ihre ,entwrfe1 ,schlachten und ,anordnungen ganz ohne ,bedeutung4 ,mgen jene ber das ,schicksal reden1 ihnen gengt es1 ein ,schicksal zu sein4 ,unter allen mikrokosmischen ,wesen bilden sich immer wieder beseelte ,masseneinheiten1 ,wesen hherer ,ordnung1 die langsam entstehen oder pltzlich da sind mit allen ,gefhlen und ,leidenschaften des einzelnen1 in ihrem ,innern rtselhaft und dem ,verstande unzugnglich1 whrend der ,kenner ihre ,regungen wohl durchschaut und berechnen kann4 ,auch hier unterscheiden wir allgemein tierhafte1 gefhlte ,einheiten aus tiefster ,verbundenheit des ,daseins und ,schicksals wie jenen ,vogelzug am ,himmel oder jenes strmende ,heer und rein menschliche verstandesmige ,gemeinschaften auf ,grund gleicher ,meinungen1 gleicher ,zwecke und gleichen ,wissens4 ,die ,einheit des kosmischen ,taktes hat man1 ohne es zu wollen2 die ,einheit der ,grnde eignet man sich an1 wenn man will4 ,eine geistige ,gemeinschaft kann man aufsuchen oder verlassen2 an ihr nimmt nur das ,wachsein teil4 ,einer kosmischen ,einheit verfllt man und zwar mit seinem ganzen ,sein4 ,solche ,mengen werden von den ,strmen der ,begeisterung ebenso schnell gepackt wie von einer ,panik4 ,sie sind rasend und verzckt in ,eleusis und ,lourdes oder von einem mnnlichen ,geist ergriffen wie die ,spartaner bei ,thermopyl und die letzten ,goten am ,vesuv4 ,sie bilden sich unter der ,musik von ,chorlen1 ,mrschen und ,tnzen und unterliegen wie alle ,rassemenschen und ,rassetiere der ,wirkung von leuchtenden ,farben1 von ,schmuck1 ,tracht und ,uniform4 ,diese beseelten ,mengen werden geboren und sterben4 ,die geistigen ,gemeinschaften1 bloe ,summen im mathematischen ,sinne1 sammeln1 vergrern1 verkleinern sich1 bis zuweilen eine bloe bereinstimmung durch die ,gewalt ihres ,eindrucks ins ,blut dringt und aus der ,summe pltzlich ein ,wesen macht4 ,in jeder politischen ,zeitenwende knnen ,worte zu ,schicksalen1 ffentliche ,meinungen zu ,leidenschaften werden4 ,eine zufllige ,menge wird auf der ,strae zusammengeballt1 sie hat ein ,bewutsein1 ein ,fhlen1 eine ,sprache1 bis die kurzlebige ,seele erlischt und jeder seiner ,wege geht4 ,das geschah in dem ,paris von #aghi tglich1 sobald sich der ,ruf nach der ,laterne erhob4 ,diese ,seelen haben ihre besondere ,psychologie1 auf die man sich verstehen mu1 um mit dem ffentlichen ,leben fertig zu werden4 ,eine ,seele haben alle echten ,stnde und ,klassen1 die ,ritterschaften und ,orden der ,kreuzzge1 der rmische ,senat und der ,jakobinerklub1 die vornehme ,gesellschaft unter ,ludwig ,,xiv4 und der preuische ,adel1 der ,bauernstand und die ,arbeiterschaft1 der grostdtische ,pbel1 die ,bevlkerung eines abgelegenen ,tales1 ,vlker und ,stmme der ,wanderzeiten1 die ,anhnger ,mohameds und berhaupt jede eben begrndete ,religion oder ,sekte1 die ,franzosen der ,revolution und die ,deutschen der ,freiheitskriege4 ,die gewaltigsten ,wesen dieser ,art1 die wir kennen1 sind die hohen ,kulturen mit ihrer ,geburt aus einer groen seelischen ,erschtterung1 die in einem tausendjhrigen ,dasein alle ,mengen kleinerer ,art1 ,nationen1 ,stnde1 ,stdte1 ,geschlechter zu einer ,einheit zusammenfassen4 ,alle groen ,ereignisse der ,geschichte werden durch solche ,wesen kosmischer ,art getragen1 durch ,vlker1 ,parteien1 ,heere1 ,klassen1 whrend die ,geschichte des ,geistes in losen ,gemeinschaften und ,kreisen1 ,schulen1 ,bildungsschichten1 ,richtungen1 -ismen8 verluft4 ,und hier ist es wieder eine ,schicksalsfrage1 ob solche ,mengen in dem entscheidenden ,augenblick ihrer hchsten ,wirkungskraft einen ,fhrer finden oder blind vorwrtsgetrieben werden1 ob die ,fhrer des ,zufalls ,menschen von hohem ,range oder gnzlich bedeutungslose ,persnlichkeiten sind1 die von der ,woge der ,ereignisse an die ,spitze gehoben werden wie ,pompejus oder ,robespierre4 ,es kennzeichnet den ,staatsmann1 da er all diese ,massenseelen1 die sich im ,strome der ,zeit bilden und auflsen1 in ihrer ,strke und ,dauer1 ,richtung und ,absicht mit vollkommener ,sicherheit durchschaut1 aber trotzdem ist es auch hier eine ,frage des ,zufalls1 ob er sie beherrschen kann oder von ihnen mitgerissen wird4 #a ,was im ,folgenden angedeutet ist1 habe ich einem metaphysischen ,buch entnommen1 das ich in kurzem vorzulegen hoffe4 #b ,daher das im stolzen oder gemeinen ,sinne ,animalische im ,gesicht der ,menschen1 welche die ,gewohnheit des ,denkens nicht besitzen4 ,,die ,,gruppe ,,der ,,hohen ,,kulturen #f ,aber gleichviel1 ob ein ,mensch fr das ,leben oder das ,denken geboren ist1 solange er handelt oder betrachtet1 ist er wach und als ,wachender ist er bestndig im ,bilde81 nmlich eingestellt auf einen ,sinn1 den die ,lichtwelt um ihn herum gerade in diesem ,augenblick fr ihn besitzt4 ,es ist schon frher bemerkt worden1 da die zahllosen ,einstellungen1 die im ,wachsein des ,menschen wechseln1 sich deutlich in zwei ,gruppen unterscheiden1 ,welten des ,schicksals und ,taktes und ,welten der ,ursachen und ,spannungen4 ,jeder erinnert sich der beinahe schmerzhaften ,umstellung1 wenn er etwa eben einen physikalischen ,versuch beobachtet und pltzlich gentigt wird1 ber ein ,tagesereignis nachzudenken4 ,ich nannte die beiden ,bilder die ,welt als ,geschichte8 und die ,welt als ,natur84 ,in jenem bedient sich das ,leben des kritischen ,verstehens2 es hat das ,auge in seiner ,gewalt2 gefhlter ,takt wird zur innerlich geschauten ,wellenlinie1 erlebte ,erschtterungen werden im ,bilde zur ,epoche4 ,in diesem herrscht das ,denken selbst2 kausale ,kritik lt das ,leben zum starren ,proze werden1 den lebendigen ,gehalt einer ,tatsache zur abstrakten ,wahrheit1 die ,spannung wird zur ,formel4 ,wie ist das mglich8 ,beides ist ein ,augenbild1 aber doch so1 da man sich dort den nie wiederkehrenden ,tatsachen hingibt1 und hier ,wahrheiten in ein unvernderliches ,system bringen will4 ,im ,geschichtsbilde1 das nur gesttzt ist auf ,wissen1 bedient sich das ,kosmische des ,mikrokosmischen4 ,in dem1 was wir ,gedchtnis und ,erinnerung nennen1 liegen die ,dinge wie im inneren ,licht und vom ,takt unseres ,daseins durchflutet da4 ,das chronologische ,element im weitesten ,sinne1 die ,daten1 ,namen1 ,zahlen1 verrt1 da ,geschichte1 sobald sie gedacht wird1 der ,grundbedingungen alles ,wachseins nicht entbehren kann4 ,im ,naturbilde ist das stets vorhandene ,subjektive das ,fremde und ,trgende1 in der ,welt als ,geschichte trgt das ebenso unvermeidliche ,objektive1 die ,zahl4 ,die naturhaften ,einstellungen sollen und knnen bis zu einem gewissen ,grade unpersnlich sein4 ,man vergit sich selbst darber4 ,das ,bild der ,geschichte aber besitzt jeder ,mensch1 jede ,klasse1 ,nation1 ,familie in bezug auf sich selbst4 ,natur enthlt das ,merkmal der ,ausdehnung1 die alle umschliet4 ,geschichte aber ist das1 was aus dunkler ,vergangenheit auf den ,schauenden zukommt und von ihm aus weiter in die ,zukunft will4 ,er ist als der ,gegenwrtige stets ihr ,mittelpunkt und es ist ganz unmglich1 in der sinnvollen ,anordnung der ,tatsachen die ,richtung auszuschalten1 die dem ,leben und nicht dem ,denken angehrt4 ,jede ,zeit1 jedes ,land1 jede lebendige ,menge hat ihren eignen historischen ,horizont und der berufene ,geschichtsdenker zeigt sich eben darin1 da er das von seiner ,zeit geforderte ,geschichtsbild wirklich entwirft4 ,deshalb unterscheiden sich ,natur und ,geschichte wie echte und scheinbare ,kritik1 ,kritik verstanden als ,gegensatz zur ,lebenserfahrung4 ,naturwissenschaft ist ,kritik und nichts andres4 ,in der ,geschichte aber kann ,kritik nur die ,voraussetzung an ,wissen schaffen1 an dem dann der historische ,blick seinen ,horizont entwickelt4 ,geschichte ist dieser ,blick selbst1 gleichviel wohin er sich richtet4 ,wer diesen ,blick besitzt1 kann jede ,tatsache und jede ,lage historisch8 verstehen4 ,natur ist ein ,system1 und ,systeme kann man erlernen4 ,die historische ,einstellung beginnt fr jeden mit den frhesten ,eindrcken der ,kindheit4 ,kinderaugen sehen scharf und die ,tatsachen der nchsten ,umgebung1 das ,leben der ,familie1 des ,hauses1 der ,strae werden bis in ihre letzten ,grnde gefhlt und geahnt1 lange bevor die ,stadt mit ihren ,bewohnern in den ,gesichtskreis tritt und whrend noch die ,worte ,volk1 ,land1 ,staat keinen irgendwie greifbaren ,inhalt besitzen4 ,ein ebenso grndlicher ,kenner ist der primitive ,mensch fr alles1 was ihm in seinem engen ,kreise als ,geschichte lebendig vor ,augen steht4 ,vor allem das ,leben selbst1 das ,schauspiel von ,geburt und ,tod1 ,krankheit und ,alter1 dann die ,geschichte der kriegerischen und geschlechtlichen ,leidenschaften1 die er selbst erlebt oder an andern beobachtet hat1 die ,schicksale der ,nchsten1 der ,sippe1 des ,dorfes1 ihre ,handlungen und deren ,hintergedanken1 ,erzhlungen von langer ,feindschaft1 ,kmpfen1 ,sieg und ,rache4 ,die ,lebenshorizonte weiten sich2 nicht ein ,leben1 sondern das ,leben entsteht und vergeht1 nicht ,drfer und ,sippen1 sondern ferne ,stmme und ,lnder1 nicht ,jahre1 sondern ,jahrhunderte treten vor das ,auge4 ,die wirklich miterlebte1 in ihrem ,takt noch mitgefhlte ,geschichte reicht niemals ber die ,generation des ,grovaters hinaus1 weder fr die alten ,germanen und die heutigen ,neger1 noch fr ,perikles oder ,wallenstein4 ,hier schliet ein ,horizont des ,lebens ab und es beginnt eine neue ,schicht1 deren ,bild sich auf berlieferung und historische ,tradition grndet1 welche das unmittelbare ,mitfhlen einem deutlich gesehenen und durch lange bung gesicherten ,gedchtnisbilde einordnet1 ein ,bild1 das fr die ,menschen verschiedener ,kulturen in sehr verschiedener ,weite entwickelt ist4 ,fr uns beginnt mit diesem ,bilde die eigentliche ,geschichte1 in der wir sub specie aeternitatis leben1 fr die ,griechen und ,rmer hrt sie hier auf4 ,fr ,thukydides hatten schon die ,ereignisse der ,perserkriege1#c fr ,csar die punischen ,kriege keine lebendige ,bedeutung mehr4 ber das alles hinaus aber entstehen neue historische ,einzelbilder von den ,schicksalen der ,pflanzen- und ,tierwelt1 der ,landschaft1 der ,gestirne und flieen mit den letzten ,bildern der ,natur zusammen in mythischen ,vorstellungen von ,weltanfang und ,weltende4 ,das ,naturbild des ,kindes und des ,urmenschen entwickelt sich aus der kleinen ,technik des ,alltags1 die beide immer wieder zwingt1 sich von dem angstvollen ,schauen in die weite ,natur den ,sachlagen der nchsten ,umgebung kritisch zuzuwenden4 ,wie die jungen ,tiere entdeckt ein ,kind seine ersten ,wahrheiten durch das ,spiel4 ,das ,spielzeug untersuchen1 die ,puppe zerbrechen1 den ,spiegel umkehren1 um zu sehen1 was dahinter ist1 das ,triumphgefhl1 etwas als richtig festgestellt zu haben1 was nun immer so bleiben mu -- darber hinaus ist keine ,naturforschung je gedrungen4 ,diese kritische ,erfahrung erwirbt sich der ,urmensch an seinen ,waffen und ,werkzeugen1 an den ,stoffen fr seine ,kleidung1 ,nahrung und ,wohnung1 an ,dingen also1 insofern sie tot sind4 ,das gilt auch von ,tieren1 die er jetzt pltzlich nicht mehr als ,lebewesen versteht1 indem er als ,verfolger oder ,verfolgter ihre ,bewegungen beobachtet und berechnet1 sondern als eine ,zusammensetzung von ,fleisch und ,knochen1 die er im ,hinblick auf einen bestimmten ,zweck unter ,absehen von der ,eigenschaft des ,lebendigseins ganz mechanisch betrachtet1 genau so wie er ein ,ereignis eben noch als die ,tat eines ,dmons und gleich darauf als ,kette von ,ursache und ,wirkung auffat4 ,es ist dieselbe ,umstellung1 die auch der reife ,kulturmensch tglich und stndlich immer wieder vollzieht4 ,auch um diesen ,naturhorizont legt sich eine weitere ,schicht1 die aus den ,eindrcken von ,regen1 ,blitz und ,sturm1 ,tag und ,nacht1 ,sommer und ,winter1 dem ,mondwechsel und dem ,gang der ,gestirne gebildet wird4 ,hier zwingen religise ,schauer voller ,angst und ,ehrfurcht ihn zu einer ,kritik von ganz anderem ,range4 ,wie er in jenem ,geschichtsbilde die letzten ,tatsachen des ,lebens ergrnden wollte1 so sucht er hier die letzten ,wahrheiten der ,natur festzustellen4 ,was jenseits aller ,grenzen des ,verstehens liegt1 nennt er die ,gottheit1 und alles diesseits ,liegende sucht er als ,wirkung1 ,schpfung und ,offenbarung der ,gottheit kausal zu begreifen4 ,jede ,sammlung von naturhaft ,festgestelltem hat also eine doppelte ,tendenz1 die von ,urzeiten her unverndert geblieben ist4 ,die eine richtet sich auf ein mglichst vollstndiges ,system technischen ,wissens1 das zu praktischen1 wirtschaftlichen und kriegerischen ,zwecken dient1 das viele ,tierarten in hoher ,vollendung ausgebildet haben und das von da an ber die frhmenschliche ,kenntnis des ,feuers und der ,metalle in gerader ,linie zur ,maschinentechnik der heutigen faustischen ,kultur fhrt4 ,die andre hat sich erst mit der ,ablsung des rein menschlichen ,denkens vom ,sehen durch die ,wortsprache gebildet und erstrebt ein ebenso vollstndiges theoretisches ,wissen1 das wir in seiner ursprnglichen ,form religis und in der in spten ,kulturen daraus abgeleiteten naturwissenschaftlich nennen4 ,das ,feuer ist fr den ,krieger eine ,waffe1 fr den ,handwerker ein ,teil seines ,werkzeuges1 fr den ,priester ein ,zeichen der ,gottheit und fr den ,gelehrten ein ,problem4 ,das alles aber gehrt der naturhaften ,einstellung des ,wachseins an4 ,in der ,welt als ,geschichte erscheint nicht das ,feuer berhaupt1 sondern der ,brand von ,karthago und ,moskau und die ,flamme der ,scheiterhaufen1 auf denen ,hu und ,giordano ,bruno verbrannt wurden4 #g ,ich wiederhole3 ,jedes ,wesen erlebt das andre und dessen ,schicksale nur in bezug auf sich selbst4 ,den ,taubenschwarm1 der sich auf ein ,feld niederlt1 verfolgt der ,besitzer des ,feldes mit ganz anderen ,blicken als der ,naturfreund auf der ,strae und der ,habicht in der ,luft4 ,der ,bauer sieht in seinem ,sohn den ,nachkommen und ,erben1 der ,nachbar den ,bauern1 der ,offizier den ,soldaten1 der ,fremde den ,eingebornen4 ,napoleon hat als ,kaiser die ,menschen und ,dinge anders erlebt wie als ,leutnant4 ,man versetze einen ,menschen in eine andre ,lage1 man mache einen ,revolutionr zum ,minister1 einen ,soldaten zum ,general1 und die ,geschichte mit ihren ,trgern wird fr ihn mit einem ,schlage etwas anderes4 ,talleyrand durchschaute die ,menschen seiner ,zeit1 weil er zu ihnen gehrte4 ,er htte ,crassus1 ,csar1 ,catilina und ,cicero1 wre er pltzlich unter sie versetzt worden1 in allen ihren ,maregeln und ,absichten falsch oder gar nicht verstanden4 ,es gibt keine ,geschichte an sich4 ,die ,geschichte einer ,familie nimmt sich fr jeden ,angehrigen1 die eines ,landes fr jede ,partei1 die ,zeitgeschichte fr jedes ,volk anders aus4 ,der ,deutsche sieht den ,weltkrieg anders als der ,englnder1 der ,arbeiter die ,wirtschaftsgeschichte anders als der ,unternehmer1 der ,historiker des ,abendlandes hat eine ganz andre ,weltgeschichte vor ,augen als die groen arabischen und chinesischen ,geschichtsschreiber1 und nur aus sehr groer ,entfernung und ohne innere ,beteiligung knnte die ,geschichte einer ,zeit objektiv dargestellt werden1 aber die besten ,historiker der ,gegenwart beweisen1 da sie nicht einmal den peloponnesischen ,krieg und die ,schlacht bei ,actium ganz ohne ,beziehung auf gegenwrtige ,interessen beurteilen und darstellen knnen4 ,die tiefste ,menschenkenntnis schliet nicht aus1 sondern fordert sogar1 da ihre ,einsichten durchaus die ,farbe dessen tragen1 der sie hat4 ,gerade der ,mangel an ,menschenkenntnis und ,lebenserfahrung ergeht sich in ,verallgemeinerungen1 die alles ,bedeutende1 nmlich das ,einmalige der ,geschichte verzerren oder vllig bersehen1 am schlimmsten jene materialistische ,geschichtsauffassung1 die man beinahe erschpfend als ,mangel an physiognomischer ,begabung definieren kann4 ,aber trotzdem und eben deshalb gibt es fr jeden ,menschen1 weil er einer ,klasse1 ,zeit1 ,nation und ,kultur angehrt1 und wieder fr diese ,zeit1 ,klasse1 ,kultur im ganzen ein typisches ,bild der ,geschichte1 wie es in bezug auf sie vorhanden sein sollte4 ,als hchste ,mglichkeit besitzt das ,gesamtdasein jeder ,kultur ein fr sie symbolisches ,urbild ihrer ,welt als ,geschichte1 und alle ,einstellungen der einzelnen und der als lebendige ,wesen wirkenden ,mengen sind ,abbilder davon4 ,wenn man die ,anschauung eines andern als bedeutend1 flach1 originell1 trivial1 verfehlt1 veraltet bezeichnet1 so geschieht dies stets1 ohne da jemand sich dessen bewut wre1 im ,hinblick auf das im ,augenblick geforderte ,bild als der bestndigen ,funktion der ,zeit und des ,menschen4 ,es versteht sich1 da jeder ,mensch der faustischen ,kultur sein eignes ,bild der ,geschichte besitzt1 und nicht nur eines1 sondern unzhlige von seiner ,jugend an1 die je nach den ,erlebnissen des ,tages und der ,jahre unaufhrlich schwanken und sich verndern4 ,und wie verschieden ist wieder das typische ,geschichtsbild der ,menschen verschiedener ,zeitalter und ,stnde3 die ,welt ,ottos des ,groen und die ,gregors ,,vii41 die eines ,dogen von ,venedig und die eines armen ,pilgers6 ,in wie verschiednen ,welten haben ,lorenzo von ,medici1 ,wallenstein1 ,cromwell1 ,marat1 ,bismarck gelebt1 ein ,hriger der gotischen1 ein ,gelehrter der ,barockzeit1 ,offiziere des dreiigjhrigen1 des siebenjhrigen und des ,befreiungskrieges und allein in unsern ,tagen ein friesischer ,bauer1 der nur mit seiner ,landschaft und deren ,bevlkerung wirklich lebt1 ein ,hamburger ,grokaufmann und ein ,physikprofessor6 ,und trotzdem hat das alles1 unabhngig von ,alter1 ,stellung und ,zeit des einzelnen einen gemeinsamen ,grundzug1 der die ,gesamtheit dieser ,bilder1 ihr ,urbild1 von dem jeder andern ,kultur unterscheidet4 ,was aber das antike und indische ,geschichtsbild vollstndig von dem chinesischen und arabischen und noch viel schrfer von dem abendlndischen trennt1 ist die ,enge des ,horizonts4 ,was die ,griechen von der altgyptischen ,geschichte wissen konnten und wissen muten1 haben sie nie in ihr eignes ,geschichtsbild eintreten lassen1 das fr die meisten mit den ,ereignissen abschlo1 von denen die letzten berlebenden noch erzhlen konnten1 und in dem selbst fr die besten ,kpfe mit dem trojanischen ,kriege eine ,grenze gesetzt wurde1 jenseits deren es kein geschichtliches ,leben mehr geben sollte4 ,die arabische ,kultur hat zuerst und zwar im ,geschichtsdenken sowohl der ,juden wie der ,perser etwa seit ,kyros den erstaunlichen ,griff gewagt1 die ,weltschpfungslegende durch eine echte ,zeitrechnung mit der ,gegenwart zu verbinden und bei den ,persern sogar eine chronologische ,festlegung des ,jngsten ,gerichts und der ,erscheinung des ,messias vorzunehmen4 ,diese scharfe und sehr enge ,abgrenzung der gesamten ,menschengeschichte -- die persische umfat im ganzen zwlf1 die jdische bis jetzt noch nicht sechs ,jahrtausende -- ist ein notwendiger ,ausdruck des magischen ,weltgefhls und scheidet die jdisch-persische ,schpfungssage ihrer tieferen ,bedeutung nach vollstndig von den ,vorstellungen der babylonischen ,kultur1 denen sie viele uere ,zge entnommen hat4 ,aus einem ganz andern ,gefhl heraus hat das chinesische und gyptische ,geschichtsdenken eine weite ,perspektive ohne ,abschlu erffnet und zwar durch eine chronologisch gesicherte ,reihe von ,dynastien1 die sich ber ,jahrtausende hin in graue ,ferne verlieren4 ,das faustische ,bild der ,weltgeschichte setzt sogleich1 vorbereitet durch die christliche ,zeitrechnung1#d mit einer ungeheuren ,erweiterung und ,vertiefung des von der abendlndischen ,kirche bernommenen magischen ,bildes ein1 das von ,joachim von ,floris um #abjj zur ,grundlage einer tiefsinnigen ,deutung aller ,weltschicksale als der ,folge dreier ,zeitalter des ,vaters1 des ,sohnes und des heiligen ,geistes genommen wurde4 ,dazu trat eine immer wachsende ,erweiterung des geographischen ,horizonts1 der schon in gotischer ,zeit durch die ,wikinger und ,kreuzfahrer von ,island bis zu entlegenen ,teilen ,asiens gedehnt wurde4#e ,fr den hheren ,menschen des ,barock seit #aejj wird nun zum ersten ,male und im ,unterschied von allen andern ,kulturen die gesamte ,oberflche des ,planeten zum ,schauplatz menschlicher ,geschichte4 ,zum ersten ,male haben ,kompa und ,fernrohr fr die ,gebildeten dieser ,sptzeit aus der bloen theoretischen ,annahme einer ,kugelgestalt der ,erde das wirkliche ,gefhl gemacht1 auf einer ,kugel im ,weltraum zu leben4 ,der ,lnderhorizont hrt auf und ebenso der zeitliche durch die doppelte ,unendlichkeit der ,jahreszhlung vor und nach ,christi ,geburt4 ,und unter dem ,eindruck dieses planetarischen1 zuletzt alle hohen ,kulturen umfassenden ,bildes vollzieht sich heute die ,auflsung jener gotischen1 lngst flach und leer gewordnen ,einteilung in ,altertum1 ,mittelalter und ,neuzeit4 ,in allen andern ,kulturen fallen die ,aspekte ,weltgeschichte und ,menschengeschichte zusammen2 der ,weltanfang ist der ,anfang des ,menschen2 das ,ende der ,menschheit ist auch das ,ende der ,welt4 ,der faustische ,hang zum ,unendlichen lt whrend des ,barock zum ersten ,male beide ,begriffe auseinandertreten und macht die ,menschengeschichte in einer noch nie bekannten ,ausdehnung dennoch zu einer bloen ,episode in der ,weltgeschichte1 und die ,erde1 von der andre ,kulturen nur ein ,oberflchenstck als ,welt8 berblickten1 zu einem kleinen ,stern unter ,millionen ,sonnensystemen4 ,diese ,ausdehnung des historischen ,weltbildes macht es in der heutigen ,kultur noch viel notwendiger als in jeder andern1 sorgfltig zwischen der ,alltagseinstellung der meisten ,menschen und der ,maximaleinstellung zu unterscheiden1 deren nur die hchsten ,geister fhig sind1 die sich aber auch in diesen nur fr ,augenblicke vollzieht4 ,der ,unterschied zwischen dem historischen ,horizont des ,themistokles und dem eines attischen ,bauern ist vielleicht geringfgig1 aber schon der zwischen dem ,geschichtsbild ,kaiser ,heinrichs ,,vi4 und dem eines ,hrigen seiner ,zeit ist ungeheuer1 und mit dem ,aufstieg der faustischen ,kultur werden die hchstmglichen ,einstellungen so erweitert und vertieft1 da es immer engere ,kreise sind1 denen sie zugnglich bleiben4 ,es bildet sich gleichsam eine ,pyramide von ,mglichkeiten1 auf der jeder einzelne seiner ,veranlagung nach eine ,stufe einnimmt1 welche durch die hchste ihm erreichbare ,einstellung bezeichnet wird4 ,damit aber gibt es zwischen abendlndischen ,menschen eine ,grenze der ,verstndigung in geschichtlichen ,lebensfragen1 wie sie in dieser verhngnisvollen ,schrfe ohne ,zweifel keiner andern ,kultur bekannt war4 ,kann heute ein ,arbeiter einen ,bauern wirklich verstehen8 ,oder ein ,diplomat einen ,handwerker8 ,der historisch-geographische ,horizont1 aus dem heraus beide ihre wichtigsten ,fragen in ,worte fassen1 ist so verschieden1 da aus der ,mitteilung ein ,vorbeireden wird4 ,ein wirklicher ,menschenkenner versteht wohl auch noch die ,einstellung des andern und richtet seine ,mitteilung danach ein -- wie wir es alle machen1 wenn wir mit ,kindern sprechen --1 aber die ,kunst1 sich auch noch in das ,geschichtsbild eines ,menschen der ,vergangenheit1 ,heinrichs des ,lwen oder ,dantes so einzuleben1 da man seine ,gedanken1 ,gefhle und ,entscheidungen als selbstverstndlich begreift1 ist bei dem gewaltigen ,abstnde beider ,wachseinszustnde so selten1 da sogar die ,aufgabe als solche um #agjj noch gar nicht geahnt und erst seit #ahjj zu einer sehr selten erfllten ,forderung der ,geschichtsschreibung geworden ist4 ,die echt faustische ,trennung der eigentlichen ,menschengeschichte von der viel weiteren ,weltgeschichte hat zur ,folge1 da seit dem ,ausgang des ,barock sich in unserm ,weltbilde mehrere ,horizonte in getrennten ,schichten hintereinander lagern1 fr deren ,untersuchung sich ,einzelwissenschaften von mehr oder weniger ausgesprochen historischem ,charakter ausgebildet haben4 ,die ,astronomie1 ,geologie1 ,biologie1 ,anthropologie verfolgen der ,reihe nach die ,schicksale der ,sternenwelt1 der ,erdrinde1 der ,lebewesen1 des ,menschen1 und erst dann beginnt die heute noch so genannte ,weltgeschichte8 der hohen ,kulturen1 an welche sich weiterhin die ,geschichte einzelner ,kulturelemente1 die ,familiengeschichte1 zuletzt die gerade im ,abendlande sehr ausgebildete ,biographie anschlieen4 ,jede dieser ,schichten fordert eine ,einstellung fr sich und mit dem ,augenblick dieser ,einstellung hren die engeren und weiteren ,schichten auf1 lebendiges ,werden zu sein1 und sind schlechthin gegebene ,tatsachen4 ,untersuchen wir die ,schlacht im ,teutoburger ,walde1 so ist die ,entstehung dieses ,waldes innerhalb der ,pflanzenwelt ,norddeutschlands vorausgesetzt4 ,fragen wir nach der ,geschichte des deutschen ,laubwaldes1 so ist die geologische ,schichtung der ,erde die ,voraussetzung und eine in ihren besonderen ,schicksalen nicht weiter zu untersuchende ,tatsache4 ,fragen wir nach dem ,ursprung der ,kreideformation1 so ist das ,vorhandensein der ,erde selbst als eines ,planeten im ,sonnensystem kein ,problem4 ,oder anders betrachtet3 da es in der ,sternenwelt eine ,erde1 da es auf der ,erde das ,phnomen ,leben81 da es in diesem die ,form ,mensch81 da es in der ,menschengeschichte die organische ,form der ,kulturen gibt1 ist jedesmal ein ,zufall im ,bilde der nchst hheren ,schicht4 ,goethe hatte von seiner ,straburger bis zur ersten ,weimarer ,zeit einen starken ,hang zur ,einstellung auf die ,weltgeschichte -- die ,entwrfe zum ,csar1 ,mahomet1 ,sokrates1 ,ewigen ,juden1 ,egmont zeugen davon --1 aber seit jenem schmerzlichen ,verzicht auf eine politische ,wirksamkeit groen ,stils1 der aus dem ,tasso noch in dessen endgltiger1 vorsichtig resignierter ,fassung zu uns redet1 schaltete er gerade diese aus und lebte fortan mit der fast gewaltsamen ,beschrnkung auf das ,bild der ,pflanzen-1 ,tier- und ,erdgeschichte1 seiner lebendigen ,natur8 und andrerseits in der ,biographie4 ,alle diese ,bilder haben1 in denselben ,menschen entwickelt1 dieselbe ,struktur4 ,auch die ,geschichte der ,pflanzen und ,tiere1 auch die der ,erdrinde und der ,sterne ist fable convenue und spiegelt in der ueren ,wirklichkeit die ,tendenz des eignen ,daseins wider4 ,eine vom subjektiven ,standpunkt des betrachtenden ,menschen1 seiner ,zeit1 seines ,volkes und selbst seiner sozialen ,stellung abgelste ,betrachtung der ,tiere oder der ,gesteinsschichtung ist ebensowenig mglich1 wie die der ,revolution oder des ,weltkrieges4 ,die berhmten ,theorieen von ,kant und ,laplace1 ,cuvier1 ,lyell1 ,lamarck1 ,darwin haben auch eine politisch-wirtschaftliche ,frbung und zeigen gerade durch den gewaltigen ,eindruck1 den sie auf ganz unwissenschaftliche ,kreise hervorgerufen haben1 den gemeinsamen ,ursprung der ,auffassung all dieser historischen ,schichten4 ,was sich aber heute vollendet1 ist die letzte dem faustischen ,geschichtsdenken noch vorbehaltene ,leistung3 die organische ,verbindung dieser ,einzelschichten untereinander und ihre ,eingliederung in eine einzige ungeheure ,weltgeschichte von einheitlicher ,physiognomik1 in welcher der ,blick vom ,leben des einzelnen ,menschen nun ohne ,unterbrechung bis zu den ersten und letzten ,schicksalen des ,universums reicht4 ,das #ai4 ,jahrhundert hat -- in mechanistischer1 also ungeschichtlicher ,fassung -- die ,aufgabe gestellt4 ,es gehrt zu den ,bestimmungen des #bj41 sie zu lsen4 #h ,das ,bild1 welches wir von der ,geschichte der ,erdrinde und der ,lebewesen besitzen1 wird augenblicklich noch immer von ,anschauungen beherrscht1 welche das zivilisierte englische ,denken seit der ,aufklrungszeit aus den englischen ,lebensgewohnheiten entwickelt hat4 ,die phlegmatische8 geologische ,theorie ,lyells von der ,bildung der ,erdschichten und die biologische ,darwins von der ,entstehung der ,arten sind tatschlich nur ,nachbilder der ,entwicklung ,englands selbst4 ,sie setzen an die ,stelle unberechenbarer ,katastrophen und ,metamorphosen1 wie sie der groe ,leopold von ,buch und ,cuvier anerkannten1 eine methodische ,entwicklung mit sehr langen ,zeitrumen und erkennen als ,ursachen nur wissenschaftlich erreichbare und zwar mechanische ,zweckmigkeitsursachen an4 ,diese englische8 ,art von ,ursachen ist nicht nur flach1 sondern auch viel zu eng4 ,sie beschrnkt die mglichen ,zusammenhnge erstens auf ,vorgnge1 die sich in ihrem ganzen ,verlauf an der ,erdoberflche vollziehen4 ,damit werden alle groen kosmischen ,beziehungen zwischen den ,lebenserscheinungen der ,erde und ,ereignissen des ,sonnensystems oder der ,sternenwelt berhaupt ausgeschaltet und die ganz unmgliche ,behauptung vorausgesetzt1 da die ,auenseite der ,erdkugel ein allseitig isoliertes ,gebiet des ,naturgeschehens sei4 ,und man setzt zweitens voraus1 da ,zusammenhnge1 die mit den ,mitteln des heutigen menschlichen ,wachseins -- ,empfinden und ,denken -- und ihrer ,verfeinerung durch ,instrumente und ,theorien nicht erfabar sind1 auch nicht vorhanden sind4 ,es wird das naturgeschichtliche ,denken des #bj4 von dem des #ai4 ,jahrhunderts unterscheiden1 da dieses ,system von ,oberflchenursachen1 dessen ,wurzeln in den ,rationalismus der ,barockzeit zurckreichen1 beseitigt und durch eine reine ,physiognomik ersetzt wird4 ,wir sind ,skeptiker allen kausal erklrenden ,denkweisen gegenber4 ,wir lassen die ,dinge reden und bescheiden uns damit1 das in ihnen waltende ,schicksal zu fhlen und in seinen ,gestaltungen zu schauen1 dessen ,ergrndung nicht im ,bereich menschlichen ,verstehens liegt4 ,das uerste1 was wir erreichen knnen1 ist die ,auffindung ursachenloser1 zweckloser1 rein seiender ,formen1 die dem wechselnden ,bilde der ,natur zugrunde liegen4 ,das #ai4 ,jahrhundert hat unter ,entwicklung8 einen ,fortschritt im ,sinne steigender ,zweckmigkeit des ,lebens verstanden4 ,leibniz in seiner hochbedeutenden ,protoga 7#afia71 die auf ,grund seiner ,studien ber die ,silbergruben des ,harzes eine durch und durch ,goethesche ,urgeschichte der ,erde entwirft1 und ,goethe selbst verstanden darunter die ,vollendung im ,sinne eines steigenden ,formgehaltes4 ,zwischen den ,begriffen der ,goetheschen ,formvollendung und der ,evolution ,darwins liegt der ganze ,gegensatz von ,schicksal und ,kausalitt1 aber auch der zwischen deutschem und englischem ,denken und zuletzt deutscher und englischer ,geschichte4 ,es kann keine bndigere ,widerlegung ,darwins geben als die ,ergebnisse der ,palontologie4 ,die ,versteinerungsfunde knnen nach einfacher ,wahrscheinlichkeit nur ,stichproben sein4 ,jedes ,stck mte also eine andre ,entwicklungsstufe darstellen4 ,es gbe nur bergnge81 keine ,grenzen und also keine ,arten4 ,statt dessen finden wir aber vollkommen feststehende und unvernderte ,formen durch lange ,zeitrume hin1 die sich nicht etwa zweckmig herausgebildet haben1 sondern die pltzlich und sofort in endgltiger ,gestalt erscheinen1 und die nicht in noch zweckmigere bergehen1 sondern seltener werden und verschwinden1 whrend ganz andre ,formen schon wieder aufgetaucht sind4 ,was sich in immer grerem ,formenreichtum entfaltet1 sind die groen ,klassen und ,gattungen der ,lebewesen1 die von ,anfang an und ohne alle bergnge in der heutigen ,gruppierung da sind4 ,wir sehen1 wie unter den ,fischen die ,selachier mit ihren einfachen ,formen in zahlreichen ,gattungen zuerst in den ,vordergrund der ,geschichte treten und langsam wieder zurcktreten1 whrend die ,teleostier eine vollendetere ,form des ,fischtypus allmhlich zur ,herrschaft bringen1 und dasselbe gilt von den ,pflanzenformen der ,farne und ,schachtelhalme1 die heute mit ihren letzten ,arten in dem voll entwickelten ,reich der ,bltenpflanzen fast verschwinden4 ,aber dafr zweckmige und berhaupt sichtbare ,ursachen anzunehmen1 fehlt jeder wirkliche ,anhalt4#f ,es ist ein ,schicksal1 welches das ,leben berhaupt1 den immer wachsenden ,gegensatz von ,pflanze und ,tier1 jeden einzelnen ,typus1 jede ,gattung und ,art in die ,welt berief4 ,und mit diesem ,dasein ist zugleich eine bestimmte ,energie der ,form gegeben1 mit welcher sie sich im ,fortgang der ,vollendung rein behauptet oder matt und unklar wird und in viele ,abarten ausweicht oder zerfllt1 und damit zugleich eine ,lebensdauer dieser ,form1 die wiederum zwar durch einen ,zufall verkrzt werden kann1 sonst aber zu einem natrlichen ,alter und ,verlschen der ,art fhrt4 ,und was den ,menschen betrifft1 so zeigen die diluvialen ,funde immer deutlicher1 da alle damals vorhandenen ,formen den heute lebenden entsprechen und nicht die geringste ,spur einer ,entwicklung zu einer zweckmiger gebauten ,rasse zeigen1 und das ,fehlen aller tertiren ,funde deutet immer mehr darauf hin1 da die ,lebensform des ,menschen wie jede andre ihren ,ursprung einer pltzlichen ,wandlung verdankt1 deren ,woher1 ,wie und ,warum ein undurchdringliches ,geheimnis bleiben wird4 ,in der ,tat1 gbe es eine ,evolution im englischen ,sinne1 so knnte es weder abgegrenzte ,erdschichten noch einzelne ,tierklassen geben1 sondern nur eine einzige geologische ,masse und ein ,chaos lebender ,einzelformen1 die im ,kampf ums ,dasein brig geblieben wren4 ,aber alles1 was wir sehen1 zwingt uns zu der berzeugung1 da immer wieder tiefe und sehr pltzliche nderungen im ,wesen des ,tier- und ,pflanzendaseins vor sich gehen1 die von kosmischer ,art und niemals auf das ,gebiet der ,erdoberflche beschrnkt sind und die dem menschlichen ,empfinden und ,verstehen in ihren ,ursachen oder berhaupt entzogen bleiben4#g ,und ganz ebenso sehen wir1 wie diese raschen und tiefen ,verwandlungen in die ,geschichte der groen ,kulturen eingreifen1 ohne da von sichtbaren ,ursachen1 ,einflssen und ,zwecken irgendwie die ,rede sein kann4 ,die ,entstehung des gotischen und des ,pyramidenstils vollzog sich ebenso pltzlich wie die des chinesischen ,imperialismus unter ,schi hoang ti und des rmischen unter ,augustus1 wie die des ,hellenismus1 des ,buddhismus1 des ,islam1 und ganz ebenso steht es mit den ,ereignissen in jedem bedeutenden ,einzelleben4 ,wer das nicht wei1 ist kein ,menschenkenner1 vor allem kein ,kinderkenner4 ,jedes ttige oder betrachtende ,dasein schreitet in ,epochen seiner ,vollendung zu1 und eben solche ,epochen mssen wir in der ,geschichte des ,sonnensystems und der ,welt der ,fixsterne annehmen4 ,der ,ursprung der ,erde1 der ,ursprung des ,lebens1 der ,ursprung des frei beweglichen ,tieres sind solche ,epochen und eben deshalb ,geheimnisse1 die wir als solche hinzunehmen haben4 #i ,was wir vom ,menschen wissen1 scheidet sich klar in zwei groe ,zeitalter seines ,daseins4 ,das erste wird fr unsern ,blick begrenzt einerseits durch jene tiefe ,fuge im ,schicksal des ,planeten1 die wir heute als ,anfang der ,eiszeit bezeichnen und von der wir innerhalb des ,bildes der ,erdgeschichte nur feststellen knnen1 da hier eine kosmische nderung stattgefunden hat2 andrerseits durch den ,beginn der hohen ,kulturen am ,nil und ,euphrat1 womit der ganze ,sinn des menschlichen ,daseins pltzlich ein anderer wird4 ,wir entdecken berall die scharfe ,grenze von ,tertir und ,diluvium und wir finden diesseits den ,menschen vor als fertig ausgebildeten ,typus1 mit ,sitte1 ,mythus1 ,kunst1 ,schmuck1 ,technik vertraut und von einem ,krperbau1 der sich seitdem nicht merklich verndert hat4 ,wenn wir das erste ,zeitalter das der primitiven ,kultur nennen1 so ist das einzige ,gebiet1 auf dem sich diese ,kultur1 allerdings in einer sehr spten ,form1 lebendig und ziemlich unberhrt whrend des ganzen zweiten ,zeitalters und heute noch erhalten hat1 das nordwestliche ,afrika4 ,dies klar erkannt zu haben1 ist das groe ,verdienst von ,l4 ,frobenius4#h ,die ,voraussetzung war1 da hier eine ganze ,welt primitiven ,lebens und nicht etwa nur eine ,anzahl primitiver ,stmme dem ,eindruck hoher ,kulturen entzogen blieb4 ,was die ,vlkerpsychologen gern in allen fnf ,weltteilen zusammensuchen1 sind dagegen ,vlkerfragmente1 deren ,gemeinsames in der rein negativen ,tatsache besteht1 da sie mitten unter den hohen ,kulturen leben1 ohne innerlich an ihnen beteiligt zu sein4 ,es sind also teils zurckgebliebene1 teils minderwertige1 teils entartete ,stmme1 deren uerungen noch dazu unterschiedslos vermengt werden4 ,die primitive ,kultur war aber etwas ,starkes und ,ganzes1 etwas hchst ,lebendiges und ,wirkungsvolles2 nur ist sie so verschieden von allem1 was wir ,menschen einer hohen ,kultur als seelische ,mglichkeiten besitzen1 da man daran zweifeln darf1 ob selbst jene ,vlker1 mit denen das erste ,zeitalter noch tief in das zweite hineinreicht1 in ihrer heutigen ,art des ,daseins und ,wachseins ,schlsse auf den ,zustand der alten ,zeit erlauben4 ,das menschliche ,wachsein steht seit ,jahrtausenden unter dem ,eindruck der ,tatsache1 da die bestndige ,fhlung der ,stmme und ,vlker untereinander etwas ,selbstverstndliches und ,alltgliches ist4 ,wir haben aber fr das erste ,zeitalter damit zu rechnen1 da der ,mensch in einer uerst geringen ,anzahl kleiner ,scharen sich in den endlosen ,weiten der ,landschaft1 deren ,bild durchaus von den gewaltigen ,massen groer ,tierherden beherrscht wird1 vollstndig verliert4 ,die ,seltenheit der ,funde beweist das mit ,sicherheit4 ,zur ,zeit des ,homo ,aurignacensis schweiften auf dem ,boden ,frankreichs vielleicht ein ,dutzend ,horden von einigen hundert ,kpfen umher1 fr die es ein rtselhaftes ,ereignis von tiefstem ,eindruck war1 wenn sie einmal das ,vorhandensein von ,mitmenschen bemerkten4 ,knnen wir uns berhaupt vorstellen1 wie es sich in einer fast menschenlosen ,welt lebte8 ,wir1 fr die die gesamte ,natur lngst zum ,hintergrunde der massenhaften ,menschheit geworden ist8 ,wie mute sich das ,weltbewutsein ndern1 als man in der ,landschaft auer ,wldern und ,tierherden immer hufiger ,menschen ganz wie wir selbst8 antraf6 ,die zweifellos wieder sehr pltzliche ,zunahme der ,zahl1 welche den ,mitmenschen8 zu einem bestndigen1 alltglichen ,erlebnis machte1 den ,eindruck des ,staunens durch die ,gefhle der ,freude oder ,feindschaft ersetzte und damit von selbst eine ganz neue ,welt von ,erfahrungen und von unwillkrlichen und unvermeidlichen ,beziehungen heraufrief1 ist fr die ,geschichte der ,menschenseele vielleicht das tiefste und folgenreichste ,ereignis gewesen4 ,erst an fremden ,lebensformen wurde man sich nun der eignen bewut1 und zugleich trat zu der ,gliederung innerhalb der ,sippe der ganze ,reichtum uerer ,beziehungsformen der ,sippen untereinander1 der von nun an das primitive ,leben und ,denken vollstndig beherrscht4 ,bedenken wir1 da damals aus sehr einfachen ,arten sinnlicher ,verstndigung die ,anstze von ,wortsprachen 7und damit des abstrakten ,denkens7 entstanden sind und unter diesen einige sehr glckliche ,konzeptionen1 von deren ,beschaffenheit wir uns keine ,vorstellung machen knnen1 die wir aber als frhesten ,ausgangspunkt der spteren indogermanischen und semitischen ,sprachgruppen annehmen drfen4 ,aus dieser primitiven ,kultur einer durch ,beziehungen von ,stamm zu ,stamm berall zusammenhngenden ,menschheit wchst nun pltzlich um #cjjj die gyptische und babylonische ,kultur auf1 nachdem sich vielleicht whrend eines weiteren ,jahrtausends in beiden ,landschaften etwas vorbereitet hat1 das sich in der ganzen ,art und ,absicht der ,entwicklung1 der inneren ,einheit smtlicher ,ausdrucksformen und der ,richtung alles ,lebens auf ein ,ziel vollkommen von jeder primitiven ,kultur unterscheidet4 ,es ist mir sehr wahrscheinlich1 da sich damals an der ,erdoberflche berhaupt oder zum mindesten im inneren ,wesen des ,menschen eine ,vernderung vollzogen hat4 ,was spter noch als primitive ,kultur von ,rang berall zwischen den hohen ,kulturen besteht und erst nach und nach vor ihnen verschwindet1 wre dann etwas anderes als die ,kultur des ersten ,zeitalters4 ,was ich aber als ,vorkultur bezeichne und was man am ,anfang jeder hohen ,kultur in einem durchaus gleichfrmigen ,verlauf nachweisen kann1 ist jeder ,art von primitiver ,kultur gegenber etwas andersartiges und vollstndig neues4 ,in allem primitiven ,dasein ist das es81 das ,kosmische1 mit so unmittelbarer ,gewalt am ,werke1 da alle mikrokosmischen uerungen in ,mythus1 ,sitte1 ,technik und ,ornament nur dem ganz augenblicklichen ,drange gehorchen4 ,es gibt keine fr uns erkennbare ,regeln fr die ,dauer1 das ,tempo1 den ,gang der ,entwicklung dieser uerungen4 ,wir sehen etwa eine ornamentale ,formensprache1 die man nicht ,stil nennen sollte1 die ,bevlkerung weiter ,gebiete beherrschen1 sich verbreiten1 sich verndern und endlich erlschen4 ,daneben und vielleicht mit ganz anderem ,verbreitungsgebiet zeigen ,art und ,gebrauch der ,waffen1 ,gliederung der ,sippen1 religise ,gebruche je eine eigne ,entwicklung mit selbstndigen ,epochen und mit ,anfang und ,ausgang1 der durch kein anderes ,formgebiet mitbestimmt wird4 ,wenn wir in einer prhistorischen ,schicht eine uns genau bekannte ,art von ,keramik festgestellt haben1 so lt das auf die ,sitte und ,religion der zugehrigen ,bevlkerung keine ,schlsse zu4 ,und wenn einmal zufllig eine gewisse ,form der ,ehe und etwa eine ,art der ,ttowierung ein hnliches ,verbreitungsgebiet besitzen1 so liegt dem nie eine ,idee zugrunde1 wie sie die ,erfindung des ,schiepulvers und der ,malperspektive verbindet4 ,es finden sich keine notwendigen ,beziehungen zwischen ,ornament und ,altersklassenorganisation1 oder zwischen dem ,kult einer ,gottheit und der ,art des ,ackerbaus4 ,was sich hier entwickelt1 sind immer wieder einzelne ,seiten und ,zge der primitiven ,kultur1 nicht diese selbst4 ,das ist es1 was ich als chaotisch bezeichnet habe3 die primitive ,kultur ist weder ein ,organismus noch eine ,summe von ,organismen4 ,mit dem ,typus der hohen ,kultur tritt an die ,stelle jenes es8 eine starke und einheitliche ,tendenz4 ,innerhalb der primitiven ,kultur sind auer den einzelnen ,menschen nur die ,stmme und ,sippen beseelte ,wesen4 ,hier aber ist es die ,kultur selbst4 ,alles ,primitive ist eine ,summe und zwar von ,ausdrucksformen primitiver ,verbnde4 ,hohe ,kultur ist das ,wachsein eines einzigen ungeheuren ,organismus1 der nicht nur ,sitte1 ,mythus1 ,technik und ,kunst1 sondern auch die ihm einverleibten ,vlker und ,stnde zu ,trgern einer einheitlichen ,formensprache mit einheitlicher ,geschichte macht4 ,die lteste ,sprachgeschichte gehrt zur primitiven ,kultur und hat ihre eignen regellosen ,schicksale1 die man aus denen des ,ornaments oder etwa der ,geschichte der ,ehe nicht ableiten kann4 ,die ,geschichte der ,schrift aber gehrt zur ,ausdrucksgeschichte der einzelnen hohen ,kulturen4 ,je eine besondere ,schrift hat sich schon in der ,vorzeit der gyptischen1 chinesischen1 babylonischen und mexikanischen ,kultur ausgebildet4 ,da das in der indischen und antiken nicht geschah1 da man die hochentwickelten ,schriften alter ,nachbarzivilisationen erst sehr spt bernahm1 whrend in der arabischen ,kultur jede neue ,religion und ,sekte alsbald eine eigne ,schrift ausbildete1 das steht im tiefsten ,zusammenhang mit der gesamten ,formengeschichte dieser ,kulturen und deren innerer ,bedeutung4 ,auf diese beiden ,zeitalter beschrnkt sich unser wirkliches ,wissen vom ,menschen und das reicht nicht aus1 um irgendwelche ,schlsse auf mgliche oder gewisse neue ,zeitalter oder gar deren ,wann und ,wie zu ziehen1 ganz abgesehen davon1 da die kosmischen ,zusammenhnge1 welche das ,schicksal der ,gattung ,mensch beherrschen1 unsrer ,berechnung vollstndig entzogen sind4 ,meine ,art zu denken und zu beobachten beschrnkt sich auf die ,physiognomik des ,wirklichen4 ,wo die ,erfahrung des ,menschenkenners seiner ,mitwelt1 die ,lebenserfahrung eines ,tatgewohnten den ,tatsachen gegenber aufhrt1 da findet auch dieser ,blick seine ,grenze4 ,das ,vorhandensein jener zwei ,zeitalter ist eine ,tatsache der historischen ,erfahrung und weiterhin besteht unsre ,erfahrung von der primitiven ,kultur darin1 da wir hier etwas ,abgeschlossenes in seinen ,resten bersehen knnen1 dessen tiefere ,bedeutung von uns aus einer innern ,verwandtschaft heraus noch eben erfhlt werden kann4 ,das zweite ,zeitalter aber erlaubt uns noch eine ,erfahrung von ganz andrer ,art4 ,da innerhalb der ,menschengeschichte pltzlich der ,typus der hohen ,kultur erscheint1 ist ein ,zufall1 dessen ,sinn nicht nachzuprfen ist4 ,es ist auch ungewi1 ob nicht ein pltzliches ,ereignis im ,dasein der ,erde eine ganz andre ,form zum ,vorschein bringt4 ,aber die ,tatsache1 da acht solcher ,kulturen vor uns liegen1 alle von gleichem ,bau1 gleichartiger ,entwicklung und ,dauer1 gestattet uns eine vergleichende ,betrachtung und damit ein ,wissen1 das sich ber verschollene ,epochen rckwrts und ber bevorstehende vorwrts erstreckt1 immer unter der ,voraussetzung1 da nicht ein ,schicksal anderer ,ordnung diese ,formenwelt berhaupt pltzlich durch eine neue ersetzt4 ,ein ,recht dazu gibt uns die allgemeine ,erfahrung vom organischen ,dasein4 ,wir knnen in der ,geschichte der ,raubvgel oder der ,nadelhlzer nicht voraussehen1 ob und wann eine neue ,art1 und ebensowenig in der ,kulturgeschichte1 ob und wann in ,zukunft eine neue ,kultur entsteht4 ,aber von dem ,augenblick an1 wo ein neues ,wesen im ,mutterleib empfangen oder ein ,samenkorn in die ,erde versenkt ist1 kennen wir die innere ,form des neuen ,lebenslaufes1 die durch alle andringenden ,gewalten nur in der ,ruhe ihrer ,entfaltung und ,vollendung gestrt1 nicht aber in ihrem ,wesen gendert werden kann4 ,diese ,erfahrung lehrt weiterhin1 da die ,zivilisation1 welche heute die ganze ,erdoberflche ergriffen hat1 nicht ein drittes ,zeitalter ist1 sondern ein notwendiges ,stadium ausschlielich der abendlndischen ,kultur1 das sich von dem jeder andern nur durch die ,gewalt der ,ausdehnung unterscheidet4 ,hier ist die ,erfahrung zu ,ende4 ,darber zu grbeln1 in was fr neuen ,formen der knftige ,mensch sein ,dasein fhren wird1 ob berhaupt andre kommen werden1 oder gar auf dem ,papier majesttische ,umrisse mit einem ,so soll es1 so wird es sein8 zu entwerfen1 ist eine ,spielerei1 die mir zu unbedeutend erscheint1 um die ,krfte eines irgendwie wertvollen ,lebens daran zu wenden4 ,die ,gruppe der hohen ,kulturen ist keine organische ,einheit4 ,da sie in dieser ,zahl1 an diesen ,orten und zu dieser ,zeit entstanden1 ist fr das menschliche ,auge ein ,zufall ohne tieferen ,sinn4 ,dagegen tritt die ,gliederung der einzelnen mit solcher ,deutlichkeit hervor1 da die chinesische1 arabische und abendlndische ,geschichtsschreibung und oft schon das bereinstimmende ,gefhl der ,gebildeten eine ,reihe von ,namen geprgt hat1 die sich gar nicht verbessern lassen4#i ,das historische ,denken hat also die doppelte ,aufgabe1 eine vergleichende ,betrachtung der einzelnen ,lebenslufe vorzunehmen1 eine ,aufgabe1 die klar gefordert1 aber bis jetzt nicht beachtet worden ist1 und die andre1 die zuflligen und regellosen ,beziehungen der ,kulturen untereinander auf ihren ,sinn zu prfen4 ,das ist bis jetzt in der bequemen und oberflchlichen ,weise geschehen1 da man das ganze ,gewirr mit kausaler ,erklrung in den ,gang8 einer ,weltgeschichte brachte4 ,damit wird aber die sehr schwierige und aufschlureiche ,psychologie dieser ,beziehungen ebenso unmglich wie die des ,innenlebens der ,kulturen selbst4 ,diese zweite ,aufgabe setzt vielmehr die erste als gelst voraus4 ,die ,beziehungen sind sehr verschieden1 zunchst schon nach dem rumlichen und zeitlichen ,abstand4 ,in den ,kreuzzgen steht eine ,frhzeit einer alten und reifen ,zivilisation gegenber1 in der kretisch-mykenischen ,welt des gischen ,meeres eine ,vorkultur einer blhenden ,sptzeit4 ,eine ,zivilisation kann aus unendlicher ,ferne herberstrahlen wie die indische von ,osten in die arabische ,welt1 oder sich erstickend und greisenhaft ber eine ,jugend lagern1 wie die ,antike von ,westen her4 ,aber auch nach ,art und ,strke3 die abendlndische ,kultur sucht ,beziehungen auf1 die gyptische weicht ihnen aus2 jene erliegt ihnen immer wieder in tragischen ,erschtterungen1 die ,antike ntzt sie aus1 ohne zu leiden4 ,das alles hat aber seine ,bedingungen wieder im ,seelischen der ,kultur selbst und lehrt diese ,seele zuweilen besser kennen als ihre eigne ,sprache1 die oft mehr verbirgt als mitteilt4 #aj ,ein ,blick ber die ,gruppe der ,kulturen erschliet ,aufgaben ber ,aufgaben4 ,das #ai4 ,jahrhundert1 dessen ,geschichtsforschung von der ,naturwissenschaft1 dessen ,geschichtsdenken von den ,ideen des ,barock geleitet wurde1 hat uns nur auf einen ,gipfel gefhrt1 von dem wir die neue ,welt zu unsern ,fen sehen4 ,werden wir je von ihr ,besitz ergreifen8 ,die ungeheure ,schwierigkeit1 der eine gleichmige ,behandlung jener groen ,lebenslufe heute noch begegnet1 besteht darin1 da es an ernsthaften ,bearbeitungen der fernliegenden ,gebiete durchaus fehlt4 ,es zeigt sich wieder der herrische ,blick des ,westeuropers1 der nur erfassen will1 was von irgend einem ,altertum her ber ein ,mittelalter sich ihm nhert1 und alles1 was seine eignen ,wege geht1 mit halbem ,ernst behandelt4 ,in der chinesischen und indischen ,welt sind soeben einige ,gebiete3 ,kunst1 ,religion und ,philosophie1 in ,angriff genommen worden4 ,die politische ,geschichte wird1 wenn berhaupt1 im ,plauderstil vorgetragen4 ,niemand denkt daran1 die groen staatsrechtlichen ,probleme der chinesischen ,geschichte1 das ,hohenstaufenschicksal des ,li-,wang 7#hdb71 den ersten ,frstenkongre von #fei1 den ,kampf zwischen den ,prinzipien des von dem ,rmerstaate8 ,tsin vertretenen ,imperialismus 7,lienheng7 und der ,vlkerbundidee 7,hohtsung7 zwischen #ejj und #cjj1 den ,aufstieg des chinesischen ,augustus ,hoang-ti 7#bba7 mit derselben ,grndlichkeit zu behandeln1 wie es ,mommsen mit dem ,prinzipat des ,augustus getan hat4 ,die ,staatengeschichte ,indiens mag noch so grndlich von den ,indern vergessen sein1 aus der ,zeit ,buddhas liegt trotzdem mehr ,material vor als aus der antiken ,geschichte im #i4 und #h4 ,jahrhundert1 aber wir tun noch heute1 als htte der8 ,inder ganz in seiner ,philosophie gelebt wie die ,athener1 welche nach der ,ansicht unsrer ,klassizisten ihr ,leben1 an den ,ufern des ,ilissos philosophierend1 in ,schnheit verbrachten4 ,aber auch ber die gyptische ,politik ist kaum nachgedacht worden4 ,hinter dem ,namen der ,hyksoszeit haben die spten gyptischen ,historiker dieselbe ,krisis verborgen1 welche die chinesischen als ,zeit der kmpfenden ,staaten8 behandeln4 ,das hat noch niemand untersucht4 ,und in der arabischen ,welt reicht das ,interesse genau so weit wie das antike ,sprachgebiet4 ,was ist nicht ber die ,staatsschpfung ,diokletians geschrieben worden6 ,und was fr ein ,material hat man etwa ber die ganz gleichgltige ,verwaltungsgeschichte der kleinasiatischen ,provinzen zusammengetragen -- weil es griechisch geschrieben war6 ,aber das ,vorbild ,diokletians in jeder ,beziehung1 der ,sassanidenstaat1 fllt nur insoweit in den ,kreis der ,betrachtung1 als er gerade ,krieg mit ,rom fhrte4 ,wie steht es aber mit dessen eigener ,verwaltungs- und ,rechtsgeschichte8 ,was ist ber ,recht und ,wirtschaft in gypten1 ,indien und ,china gesammelt worden1 das sich neben den ,arbeiten ber antikes ,recht halten knnte8#aj ,um #cjjjaa setzen nach einer langen ,merowingerzeit81 die in gypten noch deutlich bersehbar ist1 die beiden ltesten ,kulturen in uerst kleinen ,gebieten am untern ,nil und ,euphrat ein4 ,frh- und ,sptzeit sind hier lngst durch die ,namen ,altes und ,mittleres ,reich1 ,sumer und ,akkad unterschieden worden4 ,der ,ausgang der gyptischen ,feudalzeit zeigt mit seiner ,entstehung eines ,erbadels und dem dadurch bedingten ,verfall des frhen ,knigtums seit der sechsten ,dynastie eine so erstaunliche hnlichkeit mit dem ,verlauf der ,dinge in der chinesischen ,frhzeit seit ,i-,wang 7#icd-iji7 und der abendlndischen seit ,kaiser ,heinrich ,,iv41 da eine vergleichende ,untersuchung einmal gewagt werden sollte4 ,am ,anfang des babylonischen ,barock8 erscheint der groe ,sargon 7#bejj71 der bis ans ,mittelmeer vordringt1 ,cypern erobert und sich im ,geschmack ,justinians ,i4 und ,karls ,v4 den ,herrn der vier ,weltteile8 nennt4 ,am ,nil um #ahjj1 in ,akkad und ,sumer8 etwas frher1 beginnen nun auch die ersten ,zivilisationen1 von denen die asiatische eine gewaltige ,expansionskraft zeigt4 ,die ,errungenschaften der babylonischen ,zivilisation81 vieles1 was mit ,messen1 ,zhlen1 ,rechnen zusammenhngt1 ist von da an vielleicht bis zur ,nordsee und zum ,gelben ,meer getragen worden4 ,manche babylonische ,fabrikmarke an einem ,werkzeug mag da von germanischen ,wilden als ,zauberzeichen verehrt und zum ,ursprung eines urgermanischen8 ,ornaments geworden sein4 ,aber indessen ging die babylonische ,welt selbst aus einer ,hand in die andere4 ,kosser1 ,assyrer1 ,chalder1 ,meder1 ,perser1 ,makedonier1 lauter kleine#ab ,heerhaufen mit einem krftigen ,fhrer an der ,spitze1 haben sich da in der ,hauptstadt abgelst1 ohne da die ,bevlkerung sich ernsthaft dagegen wehrte4 ,das ist das erste ,beispiel einer rmischen ,kaiserzeit84 ,in gypten entwickelten sich die ,dinge nicht anders4 ,unter den ,kossern setzen die ,prtorianer die ,herrscher ein und ab2 die ,assyrer haben wie die ,soldatenkaiser seit ,commodus die alten staatsrechtlichen ,formen aufrecht erhalten2 der ,perser ,kyros und der ,ostgote ,theodorich haben sich als ,reichsverweser gefhlt1 ,meder und ,langobarden als ,herrenvlker im fremden ,lande4 ,aber das sind staatsrechtliche1 nicht tatschliche ,unterschiede4 ,die ,legionen des ,afrikaners ,septimius ,severus wollten genau dasselbe wie ,alarichs ,westgoten1 und in der ,schlacht bei ,adrianopel waren ,rmer8 und ,barbaren8 kaum noch zu unterscheiden4 ,seit #aejj entstehen drei neue ,kulturen1 zuerst die indische im oberen ,pendschab1 um #adjj die chinesische am mittleren ,hoangho1 um #aajj die antike am gischen ,meere4 ,wenn die chinesischen ,historiker von den drei groen ,dynastien -- ,hsia1 ,schang1 ,dschou -- reden1 so entspricht das etwa der ,meinung ,napoleons1 der sich als den ,begrnder der vierten ,dynastie nach den ,merowingern1 ,karolingern und ,capetingern bezeichnete4 ,in ,wirklichkeit hat jedesmal die dritte den ganzen ,verlauf der ,kultur miterlebt4 ,als #dda der ,titularkaiser der ,dschoudynastie zum ,staatspensionr des stlichen ,herzogs8 und als #agib ,louis ,capet8 hingerichtet wurde1 ging jedesmal auch die ,kultur zur ,zivilisation ber4 ,aus der letzten ,schangzeit haben sich einige hochaltertmliche ,bronzen erhalten1 die zur spteren ,kunst in demselben ,verhltnis stehen wie die mykenische zur frhantiken ,keramik und die karolingische ,kunst zur romanischen4 ,die vedische1 homerische und chinesische ,frhzeit zeigen mit ihren ,pfalzen und ,burgen1 mit ,rittertum und ,feudalherrschaft das ganze ,bild der ,gotik1 und die ,zeit der groen ,protektoren8 7,ming-dschu #fhe-eia7 entspricht durchaus der ,zeit ,cromwells1 ,wallensteins1 ,richelieus und der lteren antiken ,tyrannis4 #dhj-bcj setzen die chinesischen ,historiker die ,zeit der kmpfenden ,staaten8 an1 die zuletzt in eine hundertjhrige ununterbrochene ,folge von ,kriegen mit ,massenheeren und furchtbaren sozialen ,erschtterungen auslief und aus welcher der ,rmerstaat ,tsin als ,begrnder des chinesischen ,imperiums hervorging4 ,das erlebte gypten #aghj-aehj 7seit #afhj die ,hyksoszeit871 die ,antike von ,chronea und in furchtbarster ,form von den ,gracchen an bis ,actium 7#acc-ca72 es ist das ,schicksal der westeuropisch-amerikanischen ,welt im #ai4 und #bj4 ,jahrhundert4 ,der ,schwerpunkt wird unterdessen1 wie von ,attika nach ,latium1 so vom ,hoangho 7bei ,ho-nan-fu7 zum ,jangtse 7heute ,provinz ,hupei7 verlegt4 ,der ,sikiang war den chinesischen ,gelehrten damals so undeutlich wie den alexandrinischen die ,elbe1 und von der ,existenz ,indiens hatten sie noch keine ,ahnung4 ,wie auf der andern ,seite der ,weltkugel die ,kaiser des julisch-claudischen ,hauses1 so erscheint hier der gewaltige ,wang ,dscheng1 der in den ,entscheidungskmpfen ,tsin zur ,alleinherrschaft fhrt und #bba den ,titel ,augustus 7,schi8 bedeutet genau dasselbe7 und den ,csarennamen ,hoang-ti annimmt4 ,er begrndet den chinesischen ,frieden81 fhrt in dem erschpften ,imperium seine groe ,sozialreform durch und beginnt bereits1 ganz rmisch1 den ,bau des chinesischen ,limes1 der berhmten ,mauer1 fr die er #bad einen ,teil der ,mongolei erobert4 7,bei den ,rmern beginnt sich seit der ,varusschlacht der ,begriff einer feststehenden ,grenze gegen die ,barbaren zu bilden2 die ,befestigungen sind dann noch im #a4 ,jahrhundert angelegt worden47 ,er hat auch als der erste in groen ,kriegszgen die barbarischen ,stmme sdlich des ,jangtse unterworfen und das ,gebiet durch ,militrstraen1 ,ansiedlungen und ,kastelle gesichert4 ,ebenso rmisch ist aber auch die ,familiengeschichte seines ,hauses1 das in neronischen ,greueln rasch zu ,ende ging1 in denen der ,kanzler ,lui-,schi1 der erste ,gatte der ,kaisermutter1 und der groe ,staatsmann ,li-,sze1 der ,agrippa seiner ,zeit und ,begrnder der chinesischen ,einheitsschrift1 eine ,rolle spielten4 ,es folgen die beiden ,handynastien 7die westliche #bjf v4-#bc n41 die stliche #be-bbj71 unter denen die ,grenze sich immer weiter ausdehnte1 whrend in der ,hauptstadt ,eunuchenminister1 ,generale und ,soldaten die ,herrscher ihrer ,wahl ein- und absetzen4 ,es sind seltsame ,augenblicke1 als unter den ,kaisern ,wu-ti 7#adj-hf7 und ,ming-ti 7#eh-gf7 die chinesisch-konfucianische1 die indisch-buddhistische und die antik-stoische ,weltmacht sich dem kaspischen ,meer so weit genhert hatten1 da eine ,berhrung leicht htte eintreten knnen4#ac ,der ,zufall hat es gefgt1 da die schweren ,angriffe der ,hunnen sich damals an dem chinesischen ,limes brachen1 der gerade jedesmal durch einen krftigen ,kaiser verteidigt wurde4 ,die entscheidende ,niederlage der ,hunnen erfolgte #abd-aai durch den chinesischen ,trajan ,wu-ti1 der auch ,sdchina endgltig einverleibte1 um einen ,weg nach ,indien zu bekommen1 und der eine ungeheure1 festungsartig gesicherte ,militrstrae nach dem ,tarim baute4 ,sie wandten sich endlich nach dem ,westen und erschienen spter1 mit einem ,schwarm germanischer ,stmme vor sich her1 vor dem rmischen ,grenzwall4 ,hier gelang es ihnen4 ,das rmische ,imperium ging zugrunde und die ,folge war1 da nur das chinesische und indische ,imperium noch heute bestehen als bevorzugte ,objekte immer wechselnder ,gewalten4 ,heute sind es die rothaarigen ,barbaren8 des ,westens1 die in den ,augen der hochzivilisierten ,bramanen und ,mandarinen keine andere und bessere ,rolle spielen als die ,moguln und ,mandschu1 und die ebenfalls ihre ,nachfolger finden werden4 ,auf dem ,kolonisationsgebiet des zerstrten rmischen ,imperiums bereitete sich dagegen im ,nordwesten die ,vorkultur des ,abendlandes vor1 whrend sich im ,osten bereits die arabische ,frhzeit entwickelt hatte4 ,diese arabische ,kultur ist eine ,entdeckung4#ad ,ihre ,einheit ist von spten ,arabern geahnt worden1 den abendlndischen ,geschichtsforschern aber so vllig entgangen1 da nicht einmal eine gute ,bezeichnung fr sie aufzufinden ist4 ,der herrschenden ,sprache nach knnte man ,vorkultur und ,frhzeit aramisch1 die ,sptzeit arabisch nennen4 ,einen wirklichen ,namen gibt es nicht4 ,die ,kulturen lagen hier dicht beieinander und deshalb haben sich die ausgedehnten ,zivilisationen mehrfach bereinander geschichtet4 ,die arabische ,vorzeit selbst1 die sich bei ,persern und ,juden verfolgen lt1 lag vllig im ,bereiche der alten babylonischen ,welt1 die ,frhzeit aber von ,westen her unter dem mchtigen ,bann der antiken1 eben erst voll ausgereiften ,zivilisation4 gyptische und indische ,zivilisation reichen fhlbar herber4 ,arabischer ,geist hat dann aber1 meist in sptantiker ,maske1 seinen ,zauber auf die beginnende ,kultur des ,abendlandes ausgebt1 und die arabische ,zivilisation1 die sich in der ,seele des ,volkes in ,sdspanien1 der ,provence und ,sizilien ber die heute noch nicht ganz erstorbene antike geschichtet hat1 wurde das ,vorbild1 an dem gotischer ,geist sich erzog4 -- ,die zugehrige ,landschaft ist merkwrdig ausgedehnt und zerrissen4 ,man mu sich nach ,palmyra oder ,ktesiphon versetzen und von da aus hineindenken3 im ,norden ,osrhone2 ,edessa wurde das ,florenz der arabischen ,frhzeit4 ,im ,westen ,syrien und ,palstina1 wo das neue ,testament und die jdische ,mischna entstanden1 mit ,alexandria als stndigem ,vorposten4 ,im ,osten erlebte der ,mazdaismus eine gewaltige ,erneuerung1 welche der ,geburt des ,messias im ,judentum entspricht und von der wir aus den ,trmmern der ,awestaliteratur nur schlieen knnen1 da sie stattgefunden haben mu4 ,hier sind auch der ,talmud und die ,religion ,manis entstanden4 ,tief im ,sden1 der knftigen ,heimat des ,islam1 hat sich eine ,ritterzeit voll entfalten knnen wie im ,sassanidenreich4 ,noch heute liegen dort die ,ruinen unerforschter ,burgen und ,schlsser1 von denen aus die ,entscheidungskriege zwischen dem christlichen ,staat von ,axum an der afrikanischen ,kste und dem jdischen der ,himjariten an der arabischen geleitet wurden1 die man von ,rom und ,persien aus diplomatisch schrte4 ,im uersten ,norden liegt ,byzanz mit seinem sonderbaren ,gemisch sptzivilisierter antiker und frher ritterlicher ,formen1 das sich vor allem in der ,geschichte des byzantinischen ,heerwesens so verwirrend ausspricht4 ,der ,islam hat dieser ,welt endlich und viel zu spt das ,bewutsein der ,einheit verliehen und darauf beruht das ,selbstverstndliche seines ,sieges1 das ihm ,christen1 ,juden und ,perser fast willenlos zufhrte4 ,aus dem ,islam hat sich dann die arabische ,zivilisation entwickelt1 die in ihrer hchsten geistigen ,vollendung stand1 als vorbergehend die ,barbaren des ,abendlandes hereinbrachen und nach ,jerusalem zogen4 ,wie mag sich dies ,schauspiel in den ,augen vornehmer ,araber ausgenommen haben8 ,etwas bolschewistisch vielleicht8 ,fr die ,politik der arabischen ,welt waren die ,verhltnisse in ,frankistan8 etwas1 auf das man herabsah4 ,noch als whrend des dreiigjhrigen ,krieges1 der von hier aus betrachtet im fernen ,westen8 vor sich ging1 der englische ,gesandte in ,konstantinopel die ,trkei gegen das ,haus ,habsburg aufzubringen versuchte1 hat man dort sicherlich in dem ,bewutsein gehandelt1 da diese kleinen ,raubstaaten am ,horizont der arabischen ,welt fr die groen ,verhltnisse der ,politik von ,marokko bis nach ,indien hin kaum in ,betracht kmen4 ,eine ,ahnung von der ,zukunft werden weite ,kreise selbst bei der ,landung ,napoleons in gypten noch nicht gehabt haben4 ,inzwischen war in ,mexiko eine neue ,kultur entstanden4 ,sie liegt so weit von allen andern entfernt1 da keine ,kunde je hinber und herber gedrungen ist4 ,um so erstaunlicher ist die hnlichkeit ihrer ,entwicklung mit der antiken4 ,das wird die ,philologen mit ,entsetzen erfllen1 wenn sie vor diesen ,teokallis an ihre dorischen ,tempel denken1 und doch ist es gerade ein antiker ,zug1 der mangelnde ,wille zur ,macht in der ,technik1 der die ,art der ,bewaffnung bestimmt und damit die ,katastrophe mglich gemacht hat4 ,denn diese ,kultur ist das einzige ,beispiel fr einen gewaltsamen ,tod4 ,sie verkmmerte nicht1 sie wurde nicht unterdrckt oder gehemmt1 sondern in der vollen ,pracht ihrer ,entfaltung gemordet1 zerstrt wie eine ,sonnenblume1 der ein ,vorbergehender den ,kopf abschlgt4 ,alle diese ,staaten1 darunter eine ,weltmacht und mehr als ein ,staatenbund1 deren ,gre und ,mittel denen der griechisch-rmischen ,staaten zur ,zeit ,hannibals weit berlegen waren1 mit ihrer gesamten hohen ,politik1 mit sorgfltig geordnetem ,finanzwesen1 hochentwickelter ,gesetzgebung1 mit ,verwaltungsgedanken und wirtschaftlichen ,gewohnheiten1 wie sie die ,minister ,karls ,v4 nie begriffen htten1 mit reichen ,literaturen in mehreren ,sprachen1 einer durchgeistigten und vornehmen ,gesellschaft in groen ,stdten1 wie das ,abendland damals keine einzige aufzuweisen hatte -- das alles wurde nicht etwa durch einen verzweifelten ,krieg gebrochen1 sondern durch eine ,handvoll ,banditen in wenigen ,jahren so vollstndig vertilgt1 da die ,reste der ,bevlkerung bald nicht einmal eine ,erinnerung bewahrten4 ,von der ,riesenstadt ,tenochtitlan blieb kein ,stein ber dem ,boden1 in den ,urwldern von ,yukatan liegen die ,grostdte der ,mayareiche dicht beieinander und fallen rasch der ,vegetation zum ,opfer4 ,wir wissen von keiner einzigen1 wie sie hie4 ,von der ,literatur sind drei ,bcher brig geblieben1 die niemand lesen kann4 ,das ,furchtbarste an diesem ,schauspiel ist1 da es nicht einmal zu den ,notwendigkeiten der abendlndischen ,kultur gehrte4 ,es war eine ,privatsache von ,abenteurern1 und niemand in ,deutschland1 ,england und ,frankreich hat damals geahnt1 was hier vor sich ging4 ,wenn irgendwo auf ,erden1 so wurde hier gezeigt1 da es keinen ,sinn in der ,menschengeschichte1 da es nur eine tiefe ,bedeutung in den ,lebenslufen der einzelnen ,kulturen gibt4 ,ihre ,beziehungen untereinander sind ohne ,bedeutung und zufllig4 ,der ,zufall war hier so grauenhaft banal1 so geradezu lcherlich1 da er in der elendesten ,posse nicht angebracht werden drfte4 ,ein paar schlechte ,kanonen und einige hundert ,steinschlogewehre haben die ,tragdie eingeleitet und zu ,ende gefhrt4 ,eine gesicherte ,kenntnis auch nur der allgemeinsten ,geschichte dieser ,welt ist fr alle ,zeiten unmglich4 ,ereignisse vom ,range der ,kreuzzge und der ,reformation sind spurlos der ,vergessenheit verfallen4 ,erst in den letzten ,jahrzehnten hat die ,forschung wenigstens die ,umrisse der spteren ,entwicklung festgestellt und mit ,hilfe dieser ,daten vermag die vergleichende ,morphologie das ,bild durch das der andern ,kulturen zu erweitern und zu vertiefen4#ae ,danach liegen die ,epochen dieser ,kultur je etwa #bjj ,jahre spter als die der arabischen und je etwa #gjj ,jahre vor denen der abendlndischen4 ,eine ,vorkultur1 die wie in gypten und ,china ,schrift und ,kalender entwickelt hat1 war vorhanden1 ist aber fr uns nicht mehr erkennbar4 ,die ,zeitrechnung begann mit einem ,anfangsdatum1 das weit vor ,christi ,geburt liegt1 dessen ,lage zu diesem ,datum aber mit ,sicherheit nicht mehr festzustellen ist4 ,sie beweist jedenfalls den auerordentlich stark entwickelten historischen ,sinn des mexikanischen ,menschen4 ,die ,frhzeit der hellenischen8 ,majastaaten ist durch die datierten ,reliefpfeiler der alten ,stdte ,copan#af 7im ,sden71 ,tikal und etwas spter ,chichen ,itza 7im ,norden71 ,naranjo1 ,seibal bezeugt 7etwa #afj-dej74 ,am ,ausgang dieser ,periode wird ,chichen ,itza mit seinen ,bauten fr ,jahrhunderte vorbildlich2 daneben die prachtvolle ,blte von ,palenque und ,piedras ,negras 7im ,westen74 ,das wrde der ,sptgotik und ,renaissance entsprechen 7#dej-fjj1 abendlndisch #abej-adjj874 ,in der ,sptzeit 7,barock7 erscheint ,champutun als ,mittelpunkt der ,stilbildung2 jetzt beginnt die ,einwirkung auf die italischen8 ,nahuavlker auf der ,hochebene von ,anahuac1 die knstlerisch und geistig nur empfangend1 in ihren politischen ,instinkten den ,maya weit berlegen sind 7etwa #fjj-ifj1 antik #gej-djj1 abendlndisch #adjj-agej874 ,nun beginnt der ,hellenismus8 der ,maya4 ,um #ifj wird ,uxmal gegrndet und bald eine ,weltstadt vom ersten ,range wie die ebenfalls an der ,schwelle der ,zivilisation gegrndeten ,weltstdte ,alexandria und ,bagdad2 wir finden daneben eine ,reihe glnzender ,grostdte wie ,labna1 ,mayapan1 ,chacmultun und wieder ,chichen ,itza4 ,sie bezeichnen den ,hhepunkt einer groartigen ,architektur1 die keinen neuen ,stil mehr hervorbringt1 aber die alten ,motive mit erlesenem ,geschmack und in gewaltigen ,maen verwendet4 ,die ,politik wird durch die berhmte ,liga von ,mayapan 7#ifj-aaie7 beherrscht1 ein ,bndnis von drei fhrenden ,staaten1 welche die ,lage trotz groer ,kriege und wiederholter ,revolutionen1 wie es scheint1 doch etwas knstlich und gewaltsam aufrecht erhalten 7antik #cej-aej1 abendlndisch #ahjj-bjjj74 ,der ,ausgang dieser ,periode wird durch eine groe ,revolution bezeichnet und im ,zusammenhang damit greifen die rmischen8 ,nahuamchte endgltig in die ,verhltnisse der ,maya ein4 ,mit ihrer ,hilfe hat ,hunac ,ceel einen allgemeinen ,umsturz herbeigefhrt und ,mayapan zerstrt 7um #aaij1 antik etwa #aej74 ,was jetzt folgt1 ist die typische ,geschichte einer ausgereiften ,zivilisation1 in welcher einzelne ,vlker um die militrische ,vormacht ringen4 ,die groen ,mayastdte versinken in das beschauliche ,glck des rmischen ,athen und ,alexandria4 ,inzwischen entwickelt sich aber am uersten ,horizont des ,nahuagebietes das jngste dieser ,vlker1 die ,azteken1 urwchsig1 barbarisch und mit einem unersttlichen ,willen zur ,macht4 ,sie grnden #acbe ,tenochtitlan 7antik etwa ,zeit des ,augustus71 das sich bald zur gebietenden ,hauptstadt der ganzen mexikanischen ,welt erhebt4 ,um #adjj beginnt die militrische ,expansion im groen ,stil2 die eroberten ,gebiete werden durch ,militrkolonien und ein ,netz von ,heerstraen gesichert1 die abhngigen ,staaten durch eine berlegene ,diplomatie im ,zaume und von einander getrennt gehalten2 das kaiserliche ,tenochtitlan wuchs zu riesenhaftem ,umfange heran mit seiner internationalen ,bevlkerung1 unter der keine ,sprache des ,weltreichs fehlte4 ,die ,nahuaprovinzen waren politisch und militrisch gesichert2 man drang rasch nach ,sden vor und schickte sich an1 die ,hand auf die ,mayastaaten zu legen2 es ist nicht abzusehen1 welchen ,gang die ,dinge innerhalb der nchsten hundert ,jahre genommen haben wrden1 da kam das ,ende4 ,das ,abendland befand sich damals etwa auf der ,stufe1 welche die ,maya um #gjj schon berschritten hatten4 ,erst die ,zeit ,friedrichs des ,groen wre reif gewesen1 die ,politik der ,liga von ,mayapan zu verstehen4 ,was die ,azteken um #aejj organisierten1 liegt fr uns noch in weiter ,zukunft4 ,was aber schon damals den faustischen ,menschen von dem jeder andern ,kultur unterschied1 war sein unstillbarer ,drang in die ,ferne1 der letzten ,endes auch die ,vernichtung der mexikanischen und peruanischen ,kultur veranlat hat4 ,dieser ,drang ist ohne ,beispiel und meldet sich auf allen ,gebieten4 ,gewi1 der ionische ,stil ist in ,karthago und ,persepolis nachgeahmt worden1 der hellenistische ,geschmack hat in der indischen ,gandarakunst ,bewunderer gefunden2 wieviel ,chinesisches in die urgermanische ,holzbaukunst des hohen ,nordens gedrungen ist1 wird vielleicht eine knftige ,forschung aufdecken4 ,der ,moscheenstil herrschte von ,hinterindien bis in das nrdliche ,ruland und das westliche ,afrika und ,spanien4 ,aber alles das verschwindet gegen die ,expansionskraft der abendlndischen ,stile4 ,es ist selbstverstndlich1 da die ,stilgeschichte selbst sich nur auf ihrem ,mutterboden vollendet1 aber ihre ,resultate erkennen keine ,grenze an4 ,auf dem ,platz1 wo ,tenochtitlan gestanden hatte1 errichteten die ,spanier eine ,kathedrale im ,barockstil mit ,meisterwerken der spanischen ,malerei und ,plastik2 die ,portugiesen haben bereits in ,vorderindien1 italienische und franzsische ,baumeister des spten ,barock tief in ,polen und ,ruland gearbeitet4 ,das englische ,rokoko und vor allem ,empire hat eine weite ,provinz in den ,pflanzerstaaten ,nordamerikas1 deren wundervolle ,zimmer und ,mbel in ,deutschland viel zu wenig bekannt sind4 ,der ,klassizismus wirkte bereits in ,kanada und am ,kap2 seitdem gibt es keine ,schranke mehr4 ,und auch auf jedem andern ,formgebiet bestand die ,beziehung dieser jungen zu den alten noch bestehenden ,zivilisationen darin1 da sie sie smtlich durch eine immer dichtere ,schicht westeuropisch-amerikanischer ,lebensformen berdeckte1 unter denen die alte eigne ,form langsam dahinschwindet4 #aa ,vor diesem ,bilde der ,menschenwelt1 welches bestimmt ist1 das heute noch in den besten ,kpfen befestigte von ,altertum1 ,mittelalter und ,neuzeit abzulsen1 wird auch eine neue und1 wie ich glaube1 fr unsere ,zivilisation endgltige ,antwort auf die alte ,frage mglich3 ,was ist ,geschichte8 ,ranke 7im ,vorwort zu seiner ,weltgeschichte7 sagt3 ,die ,geschichte beginnt erst1 wo die ,monumente verstndlich werden und glaubwrdige schriftliche ,aufzeichnungen vorliegen48 ,das ist die ,antwort eines ,sammlers und ,ordners von ,daten4 ,ohne ,zweifel ist hier das1 was geschehen ist1 mit dem verwechselt1 was innerhalb des ,blickfeldes der jeweiligen ,geschichtsforschung geschehen ist4 ,da ,mardonios bei ,plat geschlagen wurde -- hat das aufgehrt ,geschichte zu sein1 wenn #bjjj ,jahre spter ein ,gelehrter davon nichts mehr wei8 ,ist das ,leben nur dann eine ,tatsache1 wenn in ,bchern davon geredet wird8 ,der bedeutendste ,historiker seit ,ranke1 ,ed4 ,meyer1#ag sagt3 ,historisch ist1 was wirksam ist oder gewesen ist 444 ,erst durch die historische ,betrachtung wird der ,einzelvorgang1 den sie aus der unendlichen ,masse gleichzeitiger ,vorgnge heraushebt1 zu einem historischen ,ereignis48 ,das ist ganz im ,geschmack und ,geiste ,hegels gesagt4 ,es kommt erstens auf die ,tatsachen an und nicht auf unser zuflliges ,wissen davon4 ,gerade das neue ,bild der ,geschichte zwingt uns1 ,tatsachen ersten ,ranges in groen ,folgen als vorhanden anzunehmen1 von denen wir im ,gelehrtensinne nie etwas wissen werden4 ,wir mssen lernen1 im weitesten ,umfange mit dem ,unbekannten zu rechnen4 ,und zweitens3 ,wahrheiten gibt es fr den ,geist2 ,tatsachen gibt es nur in bezug auf das ,leben4 ,historische ,betrachtung1 in meiner ,ausdrucksweise physiognomischer ,takt3 das ist die ,entscheidung des ,blutes1 die auf ,vergangenheit und ,zukunft erweiterte ,menschenkenntnis1 der angeborne ,blick fr ,personen und ,lagen1 fr das1 was ,ereignis1 was notwendig war1 was dagewesen sein mu1 und nicht die bloe wissenschaftliche ,kritik und ,kenntnis von ,daten4 ,die wissenschaftliche ,erfahrung kommt bei jedem echten ,historiker nebenher oder nachher4 ,sie beweist mit den ,mitteln des ,verstehens und ,mitteilens umstndlich noch einmal und zwar fr das ,wachsein1 was in einem ,augenblick der ,erleuchtung fr das ,dasein schon bewiesen war4 ,gerade weil die ,gewalt des faustischen ,daseins heute einen ,umkreis innerer ,erfahrungen herausgebildet hat1 wie sie nie ein anderer ,mensch und nie eine andere ,zeit erwerben konnten1 gerade weil fr uns in immer wachsendem ,mae fernste ,ereignisse einen ,sinn und eine ,beziehung erhalten1 der fr alle andern und auch die nchsten ,miterlebenden nicht vorhanden sein konnte1 ist heute fr uns vieles ,geschichte1 nmlich ,leben im ,einklang mit unserm ,leben geworden1 was es noch vor hundert ,jahren nicht war4 ,fr ,tacitus hat die ,revolution des ,ti4 ,gracchus1 deren ,daten er vielleicht wute81 keine wirkliche ,bedeutung mehr1 wohl aber fr uns4 ,fr keinen ,bekenner des ,islam bedeutet die ,geschichte der ,monophysiten und ihre ,beziehungen zur ,umgebung ,mohameds irgend etwas2 wir lernen da die ,entwicklung des englischen ,puritanismus unter andern ,bedingungen noch einmal kennen4 ,fr den ,weltblick einer ,zivilisation1 deren ,schauplatz die ganze ,erde geworden ist1 gibt es zuletzt nichts ganz ,unhistorisches mehr4 ,das ,schema ,altertum -- ,mittelalter -- ,neuzeit1 wie es das #ai4 ,jahrhundert verstand1 enthielt nur eine ,auswahl handgreiflicher ,beziehungen4 ,aber die heute beginnende ,wirkung frhchinesischer und mexikanischer ,geschichte auf uns ist von feinerer1 geistigerer ,art3 wir machen da ,erfahrungen von den letzten ,notwendigkeiten des ,lebens berhaupt4 ,wir lernen dort an einem andern ,lebensverlauf uns selbst kennen1 wie wir sind1 wie wir sein mssen und sein werden2 das ist die groe ,schule unserer ,zukunft4 ,wir1 die wir noch ,geschichte haben und ,geschichte machen1 erfahren hier an der uersten ,grenze der historischen ,menschheit1 was ,geschichte ist4 ,wenn unter zwei ,negerstmmen des ,sudan oder den ,cheruskern und ,chatten zur ,zeit ,csars oder1 was wesentlich dasselbe ist1 unter zwei ,ameisenvlkern eine ,schlacht stattfindet1 so ist das lediglich ein ,schauspiel der lebendigen ,natur4 ,wenn die ,cherusker aber im ,jahre #i die ,rmer schlagen1 oder die ,azteken die ,tlaskalaner1 so ist das ,geschichte4 ,hier ist das ,wann von ,bedeutung2 hier wiegt jedes ,jahrzehnt1 selbst jedes ,jahr4 ,es handelt sich um das ,fortschreiten eines groen ,lebenslaufs1 in dem jede ,entscheidung den ,rang einer ,epoche einnimmt4 ,es ist ein ,ziel da1 auf das alles ,geschehen zutreibt1 ein ,dasein1 das seine ,bestimmung erfllen will1 ein ,tempo1 eine organische ,dauer und nicht das regellose ,auf und ,ab der ,skythen1 ,gallier1 ,karaiben1 dessen ,vorflle im einzelnen ebenso belanglos sind wie die in einer ,biberkolonie oder einer ,steppe voller ,gazellenherden4 ,dies ist zoologisches ,geschehen und gehrt in eine ,einstellung von ganz andrer ,art3 es kommt da nicht auf das ,schicksal von einzelnen ,vlkern und ,herden an1 sondern das ,schicksal des ,menschen und das der ,gazelle oder ,ameise als ,art4 ,der primitive ,mensch hat ,geschichte nur im biologischen ,sinne4 ,auf ihre ,ermittlung luft alle prhistorische ,forschung hinaus4 ,die zunehmende ,vertrautheit mit ,feuer1 ,steinwerkzeugen1 ,metallen und den mechanischen ,gesetzen der ,waffenwirkung kennzeichnet nur die ,entwicklung des ,typus und der in ihm ruhenden ,mglichkeiten4 ,was mit diesen ,waffen bei einem ,kampf zwischen zwei ,stmmen erzielt wird1 ist im ,rahmen dieser ,art von ,geschichte vllig gleichgltig4 ,steinzeit und ,barock3 das sind ,altersstufen im ,dasein einer ,gattung und einer ,kultur1 also zweier ,organismen1 die im ,bereich zweier grundverschiedener ,einstellungen liegen4 ,ich protestiere hier gegen zwei ,annahmen1 die alles historische ,denken bis jetzt verdorben haben3 gegen die ,annahme eines ,endziels der gesamten ,menschheit und gegen die ,leugnung von ,endzielen berhaupt4 ,das ,leben hat ein ,ziel4 ,es ist die ,erfllung dessen1 was mit seiner ,zeugung gesetzt war4 ,aber der einzelne ,mensch gehrt durch seine ,geburt entweder einer der hohen ,kulturen an oder nur dem menschlichen ,typus berhaupt4 ,eine dritte groe ,lebenseinheit gibt es fr ihn nicht4 ,aber damit liegt sein ,schicksal entweder im ,rahmen der zoologischen oder der ,weltgeschichte84 ,der historische ,mensch81 wie ich das ,wort verstehe und wie es alle groen ,historiker immer gemeint haben1 ist der ,mensch einer in ,vollendung begriffenen ,kultur4 ,vorher1 nachher und auerhalb ist er geschichtslos4 ,dann sind die ,schicksale des ,volkes1 zu dem er gehrt1 ebenso gleichgltig wie das ,schicksal der ,erde1 wenn man es nicht im ,bilde der ,geologie1 sondern der ,astronomie betrachtet4 ,und daraus folgt eine ganz entscheidende und hier zum erstenmal festgestellte ,tatsache3 da der ,mensch nicht nur vor dem ,entstehen einer ,kultur geschichtslos ist1 sondern wieder geschichtslos wird1 sobald eine ,zivilisation sich zu ihrer vollen und endgltigen ,gestalt herausgebildet und damit die lebendige ,entwicklung der ,kultur beendet1 die letzten ,mglichkeiten eines sinnvollen ,daseins erschpft hat4 ,was wir in der gyptischen ,zivilisation seit ,sethos ,i4 7#acjj7 und in der chinesischen1 indischen und arabischen noch heute vor uns sehen1 ist wieder das zoologische ,auf und ,ab des primitiven ,zeitalters1 mag es sieh auch in noch so durchgeistigte religise1 philosophische und vor allem politische ,formen hllen4 ,ob in ,babylon die ,kosser als wste ,soldatenhorde oder die ,perser als feine ,erben sitzen2 wann1 wie lange und mit welchem ,erfolg sie das tun1 ist von ,babylon aus gesehen ohne ,bedeutung4 ,fr das ,behagen der ,bevlkerung war es gewi nicht gleichgltig1 aber an der ,tatsache1 da die ,seele dieser ,welt erloschen war und deshalb alle ,ereignisse einer tieferen ,bedeutung entbehrten1 nderte sich damit nichts4 ,eine neue1 fremde oder einheimische ,dynastie in gypten1 eine ,revolution oder ,eroberung in ,china1 ein neues ,germanenvolk im rmischen ,reiche1 das gehrt zur ,geschichte der ,landschaft wie eine nderung im ,wildbestand oder der ,ortswechsel eines ,vogelschwarmes4 ,was in der wirklichen ,geschichte hherer ,menschen immer auf dem ,spiel stand und allen tierhaften ,machtfragen zugrunde lag1 auch wenn der ,treibende oder ,getriebene sich nicht im geringsten der ,symbolik seiner ,taten1 ,absichten und ,geschicke bewut wurde1 das war die ,verwirklichung von etwas durchaus ,seelenhaftem1 die ,ueberfhrung einer ,idee in eine lebendig historische ,gestalt4 ,das gilt ebenso von dem ,ringen zwischen groen ,stilrichtungen in der ,kunst -- ,gotik und ,renaissance -- oder zwischen ,philosophien -- ,stoiker und ,epikurer -- oder ,staatsgedanken -- ,oligarchie und ,tyrannis -- oder ,wirtschaftsformen -- ,kapitalismus und ,sozialismus4 ,von alledem ist nicht mehr die ,rede4 ,was brig bleibt1 ist der ,kampf um die bloe ,macht1 um den animalischen ,vorteil an sich4 ,und wenn vorher selbst die scheinbar ideenloseste ,macht noch in irgend einer ,weise der ,idee dient1 so ist in spten ,zivilisationen selbst der berzeugendste ,schein einer ,idee nur die ,maske fr rein zoologische ,machtfragen4 ,was die indische ,philosophie vor und nach ,buddha unterscheidet1 ist dort die groe ,bewegung auf ein mit der indischen ,seele und in ihr gesetztes ,ziel des indischen ,denkens1 und hier das immer neue ,hin- und ,herwenden eines ,denkbestandes1 der dadurch nicht anders wird4 ,die ,lsungen sind da1 aber man ndert den ,geschmack in der ,art1 sie auszusprechen4 ,und dasselbe gilt von der chinesischen ,malerei vor und nach dem ,beginn der ,handynastie -- mgen wir sie kennen oder nicht -- und von der gyptischen ,architektur vor und nach dem ,beginn des ,neuen ,reiches4 ,in der ,technik steht es nicht anders4 ,die abendlndischen ,erfindungen der ,dampfmaschine und ,elektrizitt kommen unter den ,chinesen heute in ganz derselben ,weise -- und mit derselben religisen ,scheu -- in ,aufnahme wie vor viertausend ,jahren die ,bronze und der ,pflug und noch viel frher das ,feuer4 ,beides unterscheidet sich seelisch vollstndig von den ,erfindungen1 welche die ,chinesen der ,dschouzeit selbst gemacht haben und die fr ihre innere ,geschichte jedesmal eine ,epoche bedeuteten4#ah ,vorher und nachher spielen ,jahrhunderte nicht entfernt mehr die ,rolle wie die ,jahrzehnte und oft einzelnen ,jahre innerhalb der ,kultur1 denn die ,zeitrume der ,biologie kommen allmhlich wieder zur ,geltung4 ,das gibt diesen sehr spten ,zustnden1 welche fr ihre ,trger etwas ganz ,selbstverstndliches haben1 den ,charakter jener feierlichen ,dauer1 den echte ,kulturmenschen wie ,herodot in gypten und seit ,marko ,polo die ,westeuroper in ,china im ,vergleich mit dem ,tempo der eigenen ,entwicklung staunend wahrgenommen haben4 ,es ist die ,dauer der ,geschichtslosigkeit4 ,ist nicht mit ,aktium und der pax ,romana die antike ,geschichte zu ,ende8 ,groe ,entscheidungen1 in denen sich der innere ,sinn einer ganzen ,kultur zusammendrngt1 kommen nicht mehr vor4 ,der ,unsinn1 die ,zoologie beginnt zu herrschen4 ,es wird gleichgltig -- fr die ,welt1 nicht fr die handelnden ,privatpersonen --1 ob ein ,ereignis so oder so ausgeht4 ,alle groen ,fragen der ,politik sind gelst1 wie sie in allen ,zivilisationen zuletzt gelst werden3 indem man ,fragen nicht mehr als solche empfindet2 indem man nicht mehr fragt4 ,es dauert nicht lange und man versteht auch nicht mehr1 was bei frheren ,katastrophen an ,problemen eigentlich zugrunde lag4 ,was man nicht an sich selbst erlebt1 erlebt man auch nicht an andern4 ,wenn die spten gypter von der ,hyksoszeit1 die spten ,chinesen von der entsprechenden ,zeit der kmpfenden ,staaten8 reden1 so beurteilen sie das uere ,bild nach ihrer ,art zu leben1 die keine ,rtsel mehr kennt4 ,sie sehen da bloe ,kmpfe um die ,macht2 sie sehen nicht1 da diese verzweifelten ueren und inneren ,kriege1 in denen man die ,fremden gegen die eigenen ,mitbrger aufrief1 um eine ,idee gefhrt wurden4 ,wir verstehen heute1 was um die ,ermordung des ,ti4 ,gracchus und des ,clodius in furchtbaren ,spannungen und ,entladungen vor sich ging4 #agjj konnten wir es noch nicht und #bbjj werden wir es nicht mehr verstehen4 ,genau so steht es mit jenem ,chian1 einer napoleonischen ,erscheinung1 fr welche die gyptischen ,historiker spter nur noch die ,bezeichnung ,hyksosknig8 ausfindig machten4 ,wren die ,germanen nicht gekommen1 so htte die rmische ,geschichtsschreibung ein ,jahrtausend spter vielleicht aus ,gracchus1 ,marius1 ,sulla und ,cicero eine ,dynastie gemacht1 die von ,csar gestrzt wurde4 ,man vergleiche den ,tod des ,ti4 ,gracchus mit dem ,neros1 als die ,nachricht von der ,erhebung ,galbas nach ,rom kam1 oder den ,sieg ,sullas ber die ,marianer mit dem des ,septimius ,severus ber ,pescennius ,niger4 ,htte das entgegengesetzte ,ergebnis im zweiten ,falle am ,gange der ,kaiserzeit irgend etwas gendert8 ,es geht bereits viel zu weit1 wenn ,mommsen und ,ed4 ,meyer#ai einen sorgfltigen ,unterschied zwischen der ,monarchie8 ,csars und dem ,prinzipat8 des ,pompejus oder ,augustus machen4 ,das sind jetzt leere staatsrechtliche ,formeln2 fnfzig ,jahre vorher wre es noch der ,gegensatz zweier ,ideen gewesen4 ,wenn ,vindex und ,galba #fh die ,republik8 wiederherstellen wollten1 so spielten sie mit einem ,begriff in einer ,zeit1 fr die es ,begriffe von echter ,symbolik nicht mehr gab4 ,es stand nur noch in ,frage1 in wessen ,hnde die rein materielle ,gewalt kommen wrde4 ,die immer negerhafteren ,kmpfe um den ,csarentitel htten sich noch durch ,jahrhunderte fortspinnen knnen1 in immer primitiveren und deshalb ewigeren8 ,formen4 ,diese ,bevlkerungen haben keine ,seele mehr4 ,sie knnen deshalb keine eigne ,geschichte mehr haben4 ,sie knnen hchstens in der ,geschichte einer fremden ,kultur die ,bedeutung eines ,objektes erhalten und es ist ausschlielich dieses fremde ,leben1 welches von sich aus den tieferen ,sinn dieser ,beziehung bestimmt4 ,was auf dem ,boden alter ,zivilisationen berhaupt noch geschichtsartig wirkt1 ist also nie der ,gang der ,ereignisse1 insofern der ,mensch dieses ,bodens selbst in ihnen mitspielt1 sondern insofern andre es tun4 ,aber damit ist das ,gesamtphnomen ,weltgeschichte8 wieder in seinen zwei ,elementen sichtbar geworden3 ,lebenslufe groer ,kulturen und die ,beziehungen zwischen ihnen4 #c ,er habe festgestellt1 da sich vor seiner ,zeit nichts von ,bedeutung ereignet habe1 schreibt er -- um #djj6 -- auf der ersten ,seite seines ,geschichtswerkes4 #d #ebb unter der ,ostgotenherrschaft in ,rom entstanden1 aber erst seit ,karl dem ,groen rasch ber das germanische ,abendland verbreitet4 #e ,mit einer sehr bezeichnenden ,verengerung des tatschlich erlebten ,geschichtsbildes im ,bewutsein des echten ,renaissancemenschen4 #f ,den ersten ,beweis dafr1 da die ,grundformen der ,pflanzen- und ,tierwelt sich nicht entwickeln1 sondern pltzlich da sind1 gab ,h4 de ,vries seit #ahhf in seiner ,mutationslehre4 ,in der ,sprache ,goethes3 ,wir sehen1 wie eine geprgte ,form sich in den einzelnen ,exemplaren entwickelt1 nicht1 wie sie fr die ganze ,gattung geprgt wird4 #g ,damit wird auch die ,annahme ungeheurer ,zeitrume fr die ,ereignisse der menschlichen ,urzeit berflssig und man kann den ,abstand der ltesten bisher bekannten ,menschen vom ,beginn der gyptischen ,kultur sich in einem ,zeitma denken1 dem gegenber die #ejjj ,jahre historischer ,kultur durchaus nicht verschwinden4 #h ,und ,afrika sprach #aiab4 ,paideuma1 ,umrisse einer ,kultur- und ,seelenlehre1 #aibj4 -- ,frobenius unterscheidet drei ,zeitalter4 #i ,goethe hat in seinem kleinen ,aufsatz ,geistesepochen8 eine ,charakteristik der vier ,abschnitte jeder ,kultur1 der ,vorzeit1 ,frhzeit1 ,sptzeit und ,zivilisation1 von solcher ,tiefe gegeben1 da sich heute noch nichts hinzufgen lt4 ,vgl4 die damit genau bereinstimmenden ,tafeln in ,bd4 ,i4 #aj ,es fehlt ebenso an einer ,geschichte der ,landschaft 7also des ,bodens1 der ,pflanzendecke und der ,witterung71 in der sich die ,menschengeschichte seit fnftausend ,jahren abgespielt hat4 ,aber die ,menschengeschichte ringt sich so schwer von der ,geschichte der ,landschaft ab und bleibt mit tausend ,wurzeln mit ihr so tief verbunden1 da man ohne sie das ,leben1 die ,seele1 das ,denken gar nicht verstehen kann4 ,was die ,landschaft ,sdeuropas betrifft1 so macht seit dem ,ende der ,eiszeit ein unbndiger berflu der ,pflanzenwelt allmhlich der ,drftigkeit ,platz4 ,in der ,folge der gyptischen1 antiken1 arabischen1 abendlndischen ,kultur hat sich um das ,mittelmeer herum eine ,wandlung des ,klimas vollzogen1 wonach der ,bauer aus dem ,kampf gegen die ,pflanzenwelt in den fr sie eintreten mute1 erst gegen den ,urwald1 dann gegen die ,wste sich behauptend4 ,die ,sahara lag zur ,zeit ,hannibals weit im ,sden von ,karthago1 heute dringt sie bereits in das nrdliche ,spanien und ,italien ein2 wo war sie zur ,zeit der gyptischen ,pyramidenbauer mit den ,wald- und ,jagdbildern auf ihren ,reliefs8 ,als die ,spanier die ,moriskos vertrieben1 erlosch der nur noch knstlich aufrecht erhaltene ,charakter des ,landes als einer ,wald- und ,ackerlandschaft4 ,die ,stdte wurden ,oasen in der ,wste4 ,zur ,rmerzeit htte das keine derartige ,folge gehabt4 #aa ,die neue ,methode der vergleichenden ,morphologie gestattet eine sichere ,nachprfung der bis jetzt mit ganz andern ,mitteln versuchten ,zeitanstze alter ,kulturen4 ,aus demselben ,grunde1 weshalb man auch bei ,verlust aller andern ,nachrichten ,goethes ,geburt nicht hundert ,jahre vor den ,urfaust verlegen oder in der ,laufbahn ,alexanders des ,groen die eines lteren ,mannes vermuten wrde1 kann man aus einzelnen ,zgen des ,staatslebens1 dem ,geist von ,kunst1 ,denken und ,religion beweisen1 da der ,anbrach der gyptischen ,kultur um #cjjj und der chinesischen um #adjj erfolgt ist4 ,die ,berechnungen franzsischer ,forscher und neuerdings von ,borchardt 7,die ,annalen und die zeitliche ,festlegung des ,alten ,reiches1 #aiai7 sind von vornherein ebenso verfehlt wie die chinesischer ,historiker ber die ,dauer der fabelhaften ,hsia- und ,schangdynastien4 ,ebenso ist es vllig unmglich1 da der gyptische ,kalender im ,jahre #dbda eingefhrt worden ist4 ,wie bei jeder ,zeitrechnung hat man eine ,entwicklung mit tiefgreifenden ,kalenderreformen anzunehmen1 womit der ,begriff eines ,anfangsdatums berhaupt gegenstandslos wird4 #ab ,ed4 ,meyer hat ,gesch4 d4 ,a4 ,,iii1 #ig das kleine ,perservolk1 vielleicht noch zu hoch1 auf eine halbe ,million im ,verhltnis zu den fnfzig ,millionen des babylonischen ,imperiums berechnet4 ,ein ,grenverhltnis derselben ,ordnung besteht zwischen den ,germanenvlkern und den ,legionen der ,soldatenkaiser des #c4 ,jahrh4 der rmischen1 und den ,truppen der ,ptolemer und ,rmer der gyptischen ,bevlkerung gegenber4 #ac ,denn selbst ,indien hatte damals imperialistische ,tendenzen in der ,maurya- und ,sungadynastie zum ,ausdruck gebracht1 die bei dem ganzen indischen ,wesen nur wirr und folgenlos sein konnten4 #ad ,vgl4 das ganze ,kap4 ,,iii dieses ,bandes4 #ae ,der folgende ,versuch beruht auf den ,angaben von zwei amerikanischen ,werken3 ,l4 ,spence1 ,the civilization of ancient ,mexico1 ,cambr4 #aiab1 und ,h4 ,j4 ,spinden1 ,a study of ,maya art1 its subject1 matter and historical development1 ,cambr4 #aiac1 die unabhngig voneinander den ,versuch einer ,chronologie machen und zu einer gewissen bereinstimmung gelangt sind4 #af ,diese ,namen sind die der heutigen ,drfer nahe bei den ,ruinen4 ,die wirklichen ,namen sind verschollen4 #ag ,zur ,theorie und ,methodik der ,geschichte1 ,kl4 ,schr4 #aiaj1 bei weitem das beste ,stck ,geschichtsphilosophie1 das ein ,gegner aller ,philosophie geschrieben hat4 #ah ,der ,japaner gehrte frher zur chinesischen und gehrt heute auch noch zur abendlndischen ,zivilisation2 eine japanische ,kultur im eigentlichen ,sinne des ,wortes gibt es nicht4 ,der japanische ,amerikanismus ist also anders zu beurteilen4 #ai ,csars ,monarchie und das ,principat des ,pompejus1 #aiah1 ,s4 #eja ff4 ,,die ,,beziehungen ,,zwischen ,,den ,,kulturen #ab ,obwohl sie das zweite und die ,kulturen selbst das erste sind1 so urteilt das moderne historische ,denken doch umgekehrt4 ,je weniger es die eigentlichen ,lebenslufe erkennt1 aus denen sich die scheinbare ,einheit des ,weltgeschehens zusammensetzt1 desto eifriger sucht es das ,leben im ,gewebe der ,beziehungen1 desto weniger versteht es mithin auch von diesen4 ,wie reich ist die ,psychologie dieses ,aufsuchens1 ,abwehrens1 ,whlens1 ,umdeutens1 ,verfhrens1 ,eindringens1 ,sichanbietens1 und zwar sowohl zwischen ,kulturen1 die sich unmittelbar berhren1 bewundern1 bekmpfen1 als zwischen einer lebenden ,kultur und der ,formenwelt einer toten1 deren ,reste noch sichtbar in der ,landschaft stehen6 ,und wie eng und arm sind die ,vorstellungen1 welche demgegenber der ,historiker mit den ,worten ,einflu1 ,fortdauer und ,fortwirkung verbindet6 ,das ist echtes #ai4 ,jahrhundert4 ,man sieht nur noch eine ,kette von ,ursachen und ,wirkungen4 ,alles folgt81 nichts ist ursprnglich4 ,weil berall ,formelemente der ,oberflche lterer ,kulturen sich bei jngeren wiederfinden1 so haben sie fortgewirkt81 und wenn man eine ,reihe von solchen ,einwirkungen beisammen hat1 so glaubt man etwas ,rechtes getan zu haben4 ,zugrunde liegt dieser ,betrachtungsweise das ,bild der sinnvoll-einheitlichen ,menschengeschichte1 wie es einst den groen ,gotikern aufging4 ,da sah man1 wie auf ,erden ,menschen und ,vlker wechselten und die ,ideen blieben4 ,der ,eindruck dieses ,bildes war gewaltig und hat sich noch heute nicht verloren4 ,ursprnglich war es der ,plan1 den ,gott mit dem ,menschengeschlecht verfolgte2 aber auch spter noch konnte man die ,dinge so sehen1 solange der ,bann des ,schemas ,altertum -- ,mittelalter -- ,neuzeit anhielt und man nur das scheinbar ,dauernde1 nicht das tatschlich sich ,verndernde bemerkte4 ,inzwischen ist unser ,blick anders geworden1 khler und weiter1 und unser ,wissen hat die ,grenzen dieses ,schemas lngst berschritten4 ,wer heute noch so sieht1 steht auf der falschen ,seite4 ,nicht das ,geschaffene wirkt ein81 sondern das ,schaffende nimmt an84 ,man verwechselt ,dasein und ,wachsein1 das ,leben mit den ,mitteln1 durch die es sich zum ,ausdruck bringt4 ,das theoretische ,denken1 selbst bloes ,wachsein1 sieht berall theoretische ,einheiten in ,bewegung begriffen4 ,das ist echt faustisch-dynamisch4 ,in keiner andern ,kultur haben die ,menschen sich ,geschichte so vorgestellt4 ,ein ,grieche mit seinem durchaus krperhaften ,verstehen der ,welt wrde nie bloe ,ausdruckseinheiten wie das attische ,drama8 oder die gyptische ,kunst8 in ihren ,wirkungen8 verfolgt haben4 ,das erste ist1 da man ein ,system von ,ausdrucksformen mit einem ,namen bezeichnet4 ,damit hebt sich ein ,komplex von ,beziehungen vor dem ,auge ab4 ,es dauert nicht lange1 und man denkt sich unter dem ,namen ein ,wesen und unter der ,beziehung eine ,wirkung4 ,wer heute von der griechischen ,philosophie1 dem ,buddhismus1 der ,scholastik spricht1 meint irgendwie etwas ,lebendiges1 eine ,krafteinheit1 die herangewachsen und mchtig geworden ist und nun von den ,menschen ,besitz ergreift1 ihr ,wachsein und sogar ihr ,dasein sich unterwirft und sie zuletzt zwingt1 in der ,lebensrichtung dieses ,wesens weiterzuwirken4 ,das ist eine vollkommene ,mythologie1 und es ist bezeichnend1 da nur ,menschen der abendlndischen ,kultur1 deren ,mythus noch mehr ,dmonen von dieser ,art kennt -- die8 ,elektrizitt1 die8 ,energie der ,lage --1 in und mit diesem ,bilde leben4 ,in ,wirklichkeit sind diese ,systeme nur im menschlichen ,wachsein vorhanden1 und zwar als ,ttigkeitsarten4 ,religion1 ,wissenschaft1 ,kunst sind ,ttigkeiten des ,wachseins1 denen ein ,dasein zugrunde liegt4 ,glauben1 ,nachdenken1 ,gestalten und alles1 was an sichtbarer ,ttigkeit durch diese unsichtbaren gefordert wird1 ,opfern1 ,beten1 das physikalische ,experiment1 die ,arbeit an einer ,statue1 die ,fassung einer ,erfahrung in mitteilbare ,worte sind ,ttigkeiten des ,wachseins und nichts anderes4 ,die brigen ,menschen sehen davon nur das ,sichtbare und hren nur die ,worte4 ,sie erleben dabei etwas in sich selbst1 ber dessen ,verhltnis zu dem1 was der ,schpfer in sich selbst erlebt hatte1 sie sich keine ,rechenschaft geben knnen4 ,wir sehen eine ,form1 aber wir wissen nicht1 was in der ,seele des andern sie erzeugt hat4 ,wir knnen darber nur etwas glauben und wir glauben es1 indem wir unsre eigene ,seele hineinlegen4 ,mag eine ,religion in noch so deutlichen ,worten sich verknden1 es sind ,worte1 und der ,hrer trgt seinen ,sinn hinein4 ,mag ein ,knstler in seinen ,tnen und ,farben noch so eindringlich wirken1 der ,betrachter sieht und hrt in ihnen nur sich selbst4 ,kann er das nicht1 so ist das ,werk fr ihn bedeutungslos4 ,die uerst seltene und ganz moderne ,gabe einiger extrem historischer ,menschen1 sich in die andern hineinzuversetzen81 kommt hier nicht in ,frage4 ,ein ,germane1 den ,bonifatius bekehrt1 versetzt sich nicht in den ,geist des ,missionars hinein4 ,jenes frhlinghafte ,aufschauern1 das damals durch die ganze junge ,welt des ,nordens ging1 bedeutete nichts anderes1 als da jeder fr seine eigne ,religiositt durch die ,bekehrung pltzlich eine ,sprache fand4 ,die ,augen eines ,kindes leuchten auf1 wenn man ihm zu einem ,gegenstand1 den es in der ,hand hlt1 den ,namen nennt4 ,so war es auch hier4 ,nicht die mikrokosmischen ,einheiten also wandern1 sondern die kosmischen ,einheiten whlen sie aus und eignen sie sich an4 ,wre es anders1 wren diese ,systeme wirkliche ,wesen1 die eine ,ttigkeit ausben knnen -- denn ,einflu8 ist eine organische ,ttigkeit --1 so wre das ,bild der ,geschichte ein vollkommen anderes4 ,man sollte doch die ,blicke darauf lenken1 da jeder heranwachsende ,mensch und jede lebendige ,kultur bestndig ungezhlte ,tausende von mglichen ,einflssen um sich hat1 von denen ganz wenige als solche zugelassen werden1 die groe ,mehrzahl aber nicht4 ,sind es die ,werke oder die ,menschen1 welche die ,auswahl treffen8 ,der auf ,kausalreihen erpichte ,historiker zhlt nur die ,einflsse1 die vorhanden sind2 es fehlt die ,gegenrechnung4 ,zur ,psychologie der positiven gehrt die der negativen8 ,einwirkungen4 ,gerade das wre eine uerst aufschlureiche und die ganze ,frage erst entscheidende ,aufgabe1 an die sich noch niemand herangewagt hat4 ,geht man ihr aus dem ,wege1 so entsteht das in seinen ,grundzgen falsche ,bild eines fortlaufenden welthistorischen ,geschehens1 in dem nichts verloren geht4 -- ,zwei ,kulturen knnen sich von ,mensch zu ,mensch berhren oder der ,mensch der einen die tote ,formenwelt der andern in ihren mitteilbaren ,resten sich gegenbersehen4 ,ttig ist in jedem ,falle der ,mensch allein4 ,die gewordene ,tat des einen kann von einem andern nur aus dessen ,dasein heraus beseelt werden4 ,sie wird damit sein inneres ,eigentum1 sein ,werk und ein ,teil seines ,selbst4 ,nicht der ,buddhismus8 ist von ,indien nach ,china gewandert1 sondern es wurde aus dem ,vorstellungsschatz der indischen ,buddhisten ein ,teil von den ,chinesen einer besondern ,gefhlsrichtung angenommen und zu einer neuen ,art des religisen ,ausdrucks gemacht1 die ausschlielich fr chinesische ,buddhisten etwas bedeutete4 ,es kommt nie auf den ursprnglichen ,sinn der ,form an1 sondern nur auf die ,form selbst1 in welcher das ttige ,empfinden und ,verstehen des ,betrachters die ,mglichkeit zu eigner ,schpfung entdeckt4 ,bedeutungen sind unbertragbar4 ,die tiefe seelische ,einsamkeit1 die sich zwischen das ,dasein zweier ,menschen von verschiedener ,art legt1 wird durch nichts gemindert4 ,mgen sich damals ,inder und ,chinesen gemeinsam als ,buddhisten empfunden haben1 sie standen sich innerlich deshalb nicht weniger fern4 ,es sind dieselben ,worte1 dieselben ,bruche1 dieselben ,zeichen -- aber zwei verschiedene ,seelen1 die ihre eignen ,wege gehen4 ,man kann daraufhin alle ,kulturen durchsuchen1 man wird berall besttigt finden1 da statt der scheinbaren ,fortdauer der frheren ,schpfung in der spteren es immer das jngere ,wesen war1 das eine ganz geringe ,anzahl von ,beziehungen zu lteren ,wesen angeknpft hat1 und zwar ohne die ursprngliche ,bedeutung dessen zu beachten1 was es damit fr sich erwarb4 ,wie steht es denn mit den ewigen ,errungenschaften8 in der ,philosophie und ,wissenschaft8 ,wir mssen immer wieder hren1 wieviel von der griechischen ,philosophie noch heute fortlebt4 ,aber das bleibt eine ,redensart ohne eine grndliche ,aufstellung dessen1 was erst der magische und dann der faustische ,mensch mit der tiefen ,weisheit ungebrochener ,instinkte abgelehnt1 nicht bemerkt oder unter ,beibehaltung der ,formeln planmig anders verstanden hat4 ,der naive ,glaube gelehrter ,begeisterung tuscht sich hier4 ,die ,liste wrde sehr lang sein und die andre vllig zum ,verschwinden bringen4 ,wir pflegen ,dinge wie die ,bilderchentheorie ,demokrits1 die sehr krperhafte ,ideenwelt ,platos1 die zweiundfnfzig ,kugelschalen der ,welt des ,aristoteles als unwesentliche ,irrtmer zu bergehen4 ,das heit die ,meinung der ,toten besser kennen wollen als sie selbst4 ,es sind wesentliche ,wahrheiten -- nur nicht fr uns4 ,was wir in ,wirklichkeit von der griechischen ,philosophie auch nur an uerlichem besitzen1 ist so gut wie nichts4 ,man sei doch ehrlich und nehme die alten ,denker beim ,wort3 nicht ein ,satz ,heraklits1 ,demokrits1 ,platos ist fr uns wahr1 wenn wir ihn nicht erst zurechtmachen4 ,was haben wir denn von der ,methode1 dem ,begriff1 der ,absicht1 den ,mitteln der griechischen ,wissenschaft angenommen1 von den berhaupt nicht verstndlichen ,grundworten zu schweigen8 ,die ,renaissance stand ja wohl ganz unter dem ,einflu8 der antiken ,kunst8 ,wie war es aber mit der ,form des dorischen ,tempels1 mit der ionischen ,sule1 dem ,verhltnis von ,sule und ,geblk1 der ,farbenwahl1 ,hintergrundbehandlung und ,perspektive der ,gemlde1 den ,grundstzen der figrlichen ,gruppierung1 dem ,vasenbild1 dem ,mosaik1 der ,enkaustik1 der ,tektonik der ,statue1 den ,proportionen des ,lysippos8 ,warum bte das alles keinen ,einflu8 ,weil es von vornherein feststand1 was man ausdrcken wollte1 und man also von dem toten ,bestand1 den man vor sich hatte1 nur das wenige wirklich sah1 was man wnschte1 und zwar so1 wie man es wnschte1 nmlich in der ,richtung der eignen ,absicht und nicht der des ,schpfers1 ber die keine lebendige ,kunst je ernstlich nachgedacht hat4 ,man mu den ,einflu8 der gyptischen auf die frhgriechische ,plastik ,zug um ,zug verfolgen1 um endlich zu sehen1 da ein ,einflu gar nicht vorhanden ist1 sondern da das griechische ,form wollen jenen alten ,kunstbestnden einige ,merkmale entnahm1 die es auch ohne sie in irgend einer ,art gefunden htte4 ,rings um die antike ,landschaft hatten gypter1 ,kreter1 ,babylonier1 ,assyrer1 ,hethiter1 ,perser1 ,phniker gearbeitet und die ,griechen haben ihre ,werke in sehr groer ,zahl gekannt1 ,bauten1 ,ornamente1 ,kunstwerke1 ,kulte1 ,staatsformen1 ,schriftarten1 ,wissenschaften -- was von alledem hat die antike ,seele als ,mittel zum eignen ,ausdruck herangezogen8 ,ich wiederhole3 ,man sieht immer nur die ,beziehungen1 die zugelassen worden sind4 ,was alles ist aber nicht zugelassen worden8 ,warum befinden sich z4 ,b4 die gyptischen ,pyramiden1 ,pylonen1 ,obelisken1 die ,hieroglyphen- und ,keilschrift nicht darunter8 ,was hat die gotische ,kunst1 das gotische ,denken in ,byzanz1 in dem maurischen ,orient1 in ,spanien und ,sizilien nicht angenommen8 ,man kann die gnzlich unbewute ,weisheit der ,auswahl und der ebenso entschlossenen ,umdeutung gar nicht hoch genug ansetzen4 ,jede ,beziehung1 die zugelassen wird1 ist nicht nur eine ,ausnahme1 sondern auch ein ,miverstndnis und die innere ,kraft eines ,daseins uert sich vielleicht nirgends so deutlich wie in dieser ,kunst des planmigen ,miverstehens4 ,je lauter man die ,prinzipien eines fremden ,denkens rhmt1 desto grndlicher hat man sicherlich ihren ,sinn verndert4 ,man gehe doch dem ,lobe ,platos im ,abendlande einmal genau nach6 ,von ,bernhard von ,chartres und ,marsilius ,ficinus bis zu ,goethe und ,schelling6 ,je demtiger man eine fremde ,religion annimmt1 desto vollkommener hat sie bereits die ,form der neuen ,seele angenommen4 ,es sollte wirklich einmal die ,geschichte der drei ,aristoteles8 geschrieben werden1 nmlich des griechischen1 arabischen und gotischen1 die nicht einen ,begriff1 nicht einen ,gedanken gemein haben4 ,oder die ,geschichte der ,verwandlung des magischen in das faustische ,christentum6 ,wir hren und lernen1 da diese ,religion sich im ,wesen unverndert von der alten ,kirche aus ber das ,abendland verbreitet hat4 ,in ,wirklichkeit entwickelte der magische ,mensch aus der ganzen ,tiefe seines dualistischen ,weltbewutseins eine ,sprache seines religisen ,wachseins1 die wir das8 ,christentum nennen4 ,was von diesem ,erlebnis mitteilbar war1 ,worte1 ,formeln1 ,gebruche1 nahm der ,mensch der sptantiken ,zivilisation als ,mittel fr sein religises ,bedrfnis an2 von ,mensch zu ,mensch ging diese ,formensprache bis zu den ,germanen der abendlndischen ,vorkultur1 in den ,wortklngen immer dasselbe1 in den ,bedeutungen immer etwas anderes4 ,man wrde nie gewagt haben1 die ursprngliche ,bedeutung der heiligen ,worte zu verbessern1 aber man hat sie gar nicht gekannt4 ,wer das bezweifelt1 der betrachte die8 ,idee der ,gnade1 wie sie sich bei ,augustin im dualistischen ,sinne auf eine ,substanz im ,menschen1 bei ,kalvin im dynamischen ,sinne auf den ,willen im ,menschen richtet4 ,oder die uns kaum verstndliche magische ,vorstellung vom consensus81#bj welche in jedem ,menschen ein pneuma als ,ausflu des gttlichen pneuma voraussetzt und infolgedessen in der bereinstimmenden ,meinung der ,berufenen die unmittelbare gttliche ,wahrheit findet4 ,auf dieser ,gewiheit beruht die ,wrde der frhchristlichen ,konzilsbeschlsse ebenso wie die wissenschaftliche ,methode1 die heute noch in der ,welt des ,islam herrscht4 ,da der ,mensch des ,abendlandes dies nicht begriff1 so wurden die ,konzile der sptgotischen ,zeit fr ihn zu einer ,art von ,parlament1 das die geistige ,bewegungsfreiheit des ,papsttums beschrnken sollte4 ,so hat man die konziliare ,idee noch im #ae4 ,jahrhundert aufgefat -- man denke an ,konstanz1 ,basel1 an ,savonarola und ,luther -- und sie mute endlich als frivol und sinnlos vor dem ,gedanken der ppstlichen ,unfehlbarkeit verschwinden4 ,oder der allgemein frharabische ,gedanke der ,auferstehung des ,fleisches1 der ebenfalls die ,vorstellung vom gttlichen und menschlichen pneuma voraussetzt4 ,der antike ,mensch nahm an1 da die ,seele als ,form und ,sinn des ,leibes irgendwie mit ihm entstehe4 ,im griechischen ,denken ist davon kaum die ,rede4 ,ein solches ,schweigen kann zwei ,grnde haben3 entweder kennt man den ,gedanken nicht1 oder er ist so selbstverstndlich1 da er als ,problem gar nicht zum ,bewutsein kommt4 ,das ist hier der ,fall4 ,ebenso selbstverstndlich ist es fr den arabischen ,menschen1 da sein pneuma als ,ausflu aus dem ,gttlichen in seinem ,leibe ,wohnung genommen hat4 ,daraus folgt1 da etwas da sein mu1 wenn am jngsten ,tage der menschliche ,geist wieder erstehen soll3 daher die ,auferstehung 1 aus den ,leichen4 ,dies ist in seiner ,tiefe fr das abendlndische ,weltgefhl vllig unverstndlich4 ,am ,wortlaut der heiligen ,lehre wurde nicht gezweifelt1 aber unbewut wurde ihr bei geistig hochstehenden ,katholiken und sehr deutlich bei ,luther ein andrer ,sinn untergeschoben1 den wir heute mit dem ,wort ,unsterblichkeit1 d4 h4 ,fortdauer der ,seele als eines reinen ,kraftmittelpunktes fr alle ,unendlichkeit kennzeichnen4 ,knnten ,paulus oder ,augustin unsre ,vorstellungen vom ,christentum einmal kennen lernen1 sie wrden alle ,bcher1 alle ,dogmen und alle ,begriffe als durchaus miverstndlich und ketzerisch zurckweisen4 ,als das strkste ,beispiel eines ,systems1 das scheinbar in seinen ,grundzgen unverndert durch zwei ,jahrtausende gewandert ist1 whrend es in ,wirklichkeit in drei ,kulturen drei vollstndige ,entwicklungen von jedesmal ganz andrer ,bedeutung durchgemacht hat1 gebe ich hier die ,geschichte des rmischen ,rechts4 #ac ,das antike ,recht ist ein ,recht1 das von ,brgern fr ,brger geschaffen wird4 ,es setzt als selbstverstndliche ,staatsform die ,polis voraus4 ,erst aus dieser ,grundform des ffentlichen ,daseins ergibt sich1 und zwar wieder mit ,selbstverstndlichkeit1 der ,begriff der ,person als des ,menschen1 der in seiner ,gesamtheit mit dem ,krper 77#ba des ,staates identisch ist4 ,aus dieser formalen ,tatsache des antiken ,weltgefhls hat sich das gesamte antike ,recht entwickelt4 ,persona ist also ein spezifisch antiker ,begriff1 der nur innerhalb dieser einen ,kultur ,sinn und ,geltung besitzt4 ,die einzelne ,person ist ein ,leib 771 der zum ,bestande der ,polis gehrt4 ,das ,recht der ,polis bezieht sich nur auf ihn4 ,es geht nach unten ber in das ,sachenrecht -- die ,grenze bildet das ,rechtsverhltnis des ,sklaven1 der ein ,leib1 aber keine ,person ist -- nach oben in das gttliche ,recht -- ,grenze bildet der ,heros1 der aus einer ,person zur ,gottheit geworden ist und nun den ,rechtsanspruch auf einen ,kult besitzt1 wie in griechischen ,stdten ,lysander und ,alexander und spter in ,rom die zu ,divi erhobenen ,kaiser4 ,aus dem in dieser ,richtung immer schrfer entwickelten antiken ,rechtsdenken erklrt sich auch ein ,begriff wie die capitis deminutio media1 der dem abendlndischen ,menschen sehr fremd ist3 wir knnen uns denken1 da einer ,person in unserem ,sinne gewisse oder auch alle ,rechte entzogen werden2 der antike ,mensch hrt aber durch diese ,strafe auf1 eine ,person zu sein1 obwohl er krperlich weiterlebt4 ,erst im ,gegensatz zu diesem ,begriff der ,person1 als ihr ,objekt1 ist der spezifisch antike ,begriff der ,sache1 res1 zu fassen4 ,da die antike ,religion durchaus ,staatsreligion ist1 so besteht in der ,rechtserzeugung kein ,unterschied3 ,sachenrecht und gttliches ,recht werden ebenfalls von ,brgern geschaffen4 ,sachen und ,gtter stehen in einem genau geregelten ,rechtsverhltnis zu den ,personen4 ,es ist nun fr das antike ,recht von entscheidender ,bedeutung1 da es aus der unmittelbaren ffentlichen ,erfahrung heraus erzeugt wird und zwar nicht aus der beruflichen des ,richters1 sondern der praktisch-allgemeinen des ,mannes1 der im politisch-wirtschaftlichen ,leben berhaupt eine bedeutende ,stellung einnahm4 ,wer in ,rom die mterlaufbahn einschlug1 wurde mit ,notwendigkeit ,jurist1 ,heerfhrer1 ,verwaltungschef und ,finanzbeamter4 ,er sprach als ,prtor ,recht1 nachdem er sich eine groe ,erfahrung auf ganz anderen ,gebieten angeeignet hatte4 ,der ,richter als ,stand1 der fr diese eine ,ttigkeit fachmnnisch und sogar theoretisch ausgebildet wird1 ist der ,antike durchaus unbekannt4 ,das hat die ganze1 sptere ,rechtswissenschaft ihrem ,geiste nach bestimmt4 ,die ,rmer waren hier weder ,systematiker noch ,historiker noch ,theoretiker1 sondern lediglich glnzende ,praktiker4 ,ihre ,jurisprudenz ist eine ,erfahrungswissenschaft von ,einzelfllen1 eine durchgeistigte ,technik1 kein ,gebude von ,abstraktionen4#bb ,es ergibt ein falsches ,bild1 wenn man griechisches und rmisches ,recht wie zwei ,gren gleicher ,ordnung gegenberstellt4 ,das rmische ,recht ist in seiner ganzen ,entwicklung ein einzelnes ,stadtrecht unter vielen ,hunderten gewesen und ein griechisches ,recht als ,einheit hat es nie gegeben4 ,wenn die griechisch sprechenden ,stdte vielfach sehr hnliche ,rechte ausgebildet haben1 so ndert das nichts an der ,tatsache1 da jede ihr eignes besitzt4 ,nie ist der ,gedanke an eine allgemein dorische oder gar hellenische ,gesetzgebung aufgetaucht4 ,dem antiken ,denken lagen solche ,vorstellungen gnzlich fern4 ,das rmische jus civile galt nur fr ,quiriten2 ,fremde1 ,sklaven1 die ganze ,welt auerhalb der ,stadt kam dafr nicht in ,betracht1 whrend schon im ,sachsenspiegel tiefgefhlt der ,gedanke liegt1 da es eigentlich nur ein ,recht geben knne4 ,bis in die spte ,kaiserzeit bestand in ,rom der strenge ,unterschied zwischen dem jus civile fr ,brger und dem jus gentium -- das etwas ganz anderes ist als unser ,vlkerrecht -- fr die andern81 die im ,machtbereich ,roms als ,objekte von dessen ,rechtsprechung weilten4 ,nur weil ,rom dahin gelangte1 als einzelne ,stadt das antike ,imperium zu beherrschen -- was bei einer andern ,entwicklung der ,dinge auch ,alexandria mglich gewesen wre --1 ist das rmische ,recht1 nicht durch seine innere berlegenheit1 sondern zuerst durch den politischen ,erfolg und dann durch den ,alleinbesitz der praktischen ,erfahrung groen ,stils an die ,spitze getreten4 ,die ,ausbildung eines allgemein antiken ,rechts hellenistischen ,stils -- wenn man damit den verwandten ,geist vieler ,einzelrechte bezeichnen darf -- fllt in eine ,zeit1 wo ,rom eine politische ,gre dritten ,ranges war4 ,und als das rmische ,recht begann1 groartige ,formen anzunehmen1 war das nur eine ,seite der ,tatsache1 da rmischer ,geist den ,hellenismus unterworfen hatte3 die ,ausbildung des antiken ,sptrechts geht vom ,hellenismus auf ,rom ber1 und damit von einer ,summe von ,stadtstaaten1 die dabei unter dem ,eindruck der ,tatsache standen1 da keine von ihnen wirkliche ,macht besa1 an eine einzige1 deren ganze ,ttigkeit schlielich in der ,ausbung dieser ,vormacht aufging4 ,deshalb ist es nicht zur ,ausbildung einer ,rechtswissenschaft in griechischer ,sprache gekommen4 ,als die ,antike in ein ,stadium trat1 wo sie fr diese ,wissenschaft1 die letzte von allen1 reif war1 gab es nur noch eine rechtsetzende ,stadt1 die dafr in ,betracht kam4 ,es wird also nicht gengend beachtet1 da es sich bei griechischem und rmischem ,recht nicht um ein ,nebeneinander1 sondern um ein ,nacheinander handelt4 ,das rmische ,recht ist das jngste2 es setzt die andern mit ihren langen ,erfahrungen voraus#bc und wurde unter deren vorbildlichem ,eindruck spt und sehr rasch ausgebaut4 ,es ist wichtig1 da die ,bltezeit der stoischen ,philosophie1 die auf das ,rechtsdenken tief gewirkt hat1 der ,blte der griechischen ,rechtsbildung folgte1 der rmischen aber voranging4 #ad ,diese ,ausbildung geschah aber im ,denken einer extrem unhistorischen ,menschenart4 ,infolgedessen ist das antike ,recht durchaus ein ,recht des ,tages1 ja des ,augenblicks4 ,es wird der ,idee nach in jedem einzelnen ,fall fr diesen ,fall geschaffen und hrt mit dessen ,erledigung auf1 ,recht zu sein4 ,seine ,geltung auch fr knftige ,anlsse wrde dem antiken ,gegenwartssinn widersprechen4 ,der rmische ,prtor stellte zu ,beginn seines ,amtsjahres ein ,edikt auf1 in dem er die ,rechtsstze mitteilt1 nach denen er zu verfahren gedenkt1 aber sein ,nachfolger ist in keiner ,weise an sie gebunden4 ,und selbst diese ,begrenzung des geltenden ,rechtes auf ein ,jahr entspricht nicht der tatschlichen ,dauer4 ,vielmehr formuliert der ,prtor in jedem einzelnen ,falle fr das von den ,geschworenen zu fllende ,urteil den konkreten ,rechtssatz -- namentlich seit der lex ,aebutia --1 nach welchem dies ,urteil und nur dies eine gesprochen werden mu4 ,er erzeugt damit im strengsten ,sinne des ,wortes ein gegenwrtiges ,recht8 ohne jede ,dauer4#bd ,scheinbar hnlich1 aber dem ,sinne nach ganz anders und eben deshalb so geeignet1 die tiefe ,kluft zwischen antikem und abendlndischem ,recht aufzudecken1 ist ein genialer1 echt germanischer ,zug im englischen ,recht3 die rechtsschpferische ,gewalt des ,richters4 ,er soll ein ,recht anwenden1 das der ,idee nach ewige ,geltung besitzt4 ,schon die ,anwendung der bestehenden ,gesetze im ,gerichtsverfahren1 in dessen ,anordnung ihr ,zweck erst zur ,erscheinung kommt1 kann er durch seine ,rules81 ,ausfhrungsvorschriften 7die mit der erwhnten prtorischen ,schriftformel nichts gemein haben7 nach eignem ,ermessen regeln4 ,kommt er aber zu dem ,schlu1 da in einem einzelnen ,fall ein ,tatsachenstoff vorliegt1 fr den das geltende ,recht eine ,lcke aufweist1 so kann er diese sofort schlieen und also mitten im ,proze ein neues ,recht schaffen1 welches -- die ,billigung durch den ,richterstand in ganz bestimmten ,formen vorausgesetzt -- von nun an zum dauernden ,bestande gehrt4 ,gerade dies ist so unantik wie mglich4 ,nur weil der ,lauf des ffentlichen ,lebens innerhalb eines ,zeitalters sich wesentlich gleich bleibt und die wichtigsten ,rechtslagen also immer wiederkehren1 bildet sich allmhlich ein ,bestand von ,stzen heraus1 der erfahrungsgem -- nicht1 weil man ihnen ,gewalt fr die ,zukunft verliehen hat -- sich immer wieder einstellt1 gewissermaen immer aufs neue erzeugt wird4 ,die ,summe dieser ,stze1 kein ,system1 sondern eine ,sammlung1 bildet jetzt das ,recht81 wie es in der spteren ,ediktalgesetzgebung der ,prtoren vorliegt1 deren wesentliche ,bestandteile ein ,prtor aus ,grnden der ,zweckmigkeit von dem andern bernimmt4 ,erfahrung bedeutet also im antiken ,rechtsdenken etwas anderes als bei uns3 nicht den berblick ber eine lckenlose ,gesetzesmasse1 die alle mglichen ,flle voraussieht1 und die bung in ihrer ,anwendung1 sondern das ,wissen1 da gewisse ,urteilslagen sich immer wieder einstellen1 so da man es sich ersparen kann1 das ,recht fr sie immer aufs neue zu formen4 ,die echt antike ,form1 in welcher der ,gesetzesstoff sich langsam sammelt1 ist also eine fast von selbst erfolgende ,summation der einzelnen nomoi1 leges1 edicta1 wie zur ,zeit des prtorischen ,amtsrechts in ,rom4 ,alle sogenannten ,gesetzgebungen des ,solon1 ,charondas1 der ,,xii ,tafeln sind nichts als gelegentliche ,zusammenfassungen solcher ,edikte1 die sich als brauchbar erwiesen haben4 ,das ,recht von ,gortyn1 etwa gleichzeitig mit den ,,xii1 stellt eine ,novellengruppe zu einer lteren ,sammlung dar4 ,eine neugegrndete ,stadt legte sich alsbald eine solche ,sammlung an1 wobei viel ,dilettantismus unterlief4 ,so hat ,aristophanes in den ,vgeln die ,gesetzfabrikanten verspottet4 ,von einem ,system ist nirgends die ,rede1 noch weniger von der ,absicht1 das ,recht damit fr lange ,zeit festzulegen4 ,im ,abendlande besteht im strksten ,gegensatz dazu die ,tendenz1 von vornherein den gesamten lebenden ,rechtsstoff in ein fr immer gegliedertes und erschpfendes ,gesamtwerk zu bringen1 in dem jeder berhaupt denkbare ,fall der ,zukunft im voraus entschieden ist4 ,alles abendlndische ,recht wird fr die ,zukunft1 alles antike fr den ,augenblick geprgt4 #ae ,dem scheint die ,tatsache zu widersprechen1 da es in ,wirklichkeit antike ,gesetzwerke gegeben hat1 die von ,berufenen und zwar zu dauernder ,anwendung hergestellt worden sind4 ,allerdings wissen wir vom frhantiken ,recht 7#aajj-gjj7 nicht das ,geringste1 und es ist wohl sicher1 da eine ,aufzeichnung der buerlichen und frhstdtischen ,gewohnheitsrechte im ,gegensatz zu denen der gotischen und frharabischen ,zeit 7,sachsenspiegel1 syrisches ,rechtsbuch7 nicht stattgefunden hat4 ,die lteste fr uns noch erkennbare ,schicht bilden die seit #gjj entstandenen ,sammlungen1 welche mythischen oder halbmythischen ,persnlichkeiten zugeschrieben wurden3 ,lykurg1 ,zaleukos1 ,charondas1 ,drakon#be und einigen rmischen ,knigen4#bf ,sie waren vorhanden1 das ergibt die ,gestalt der ,sage1 aber weder ihre wirklichen ,urheber noch die wirklichen ,vorgnge der ,kodifizierung noch der ursprngliche ,inhalt sind den ,griechen der ,perserzeit noch bekannt gewesen4 ,eine zweite ,schicht1 dem ,codex ,justinians1 der ,rezeption des rmischen ,rechts in ,deutschland entsprechend1 knpft sich an die ,namen ,solon 7#fjj71 ,pittakos 7#eej7 und andere4 ,das sind bereits ausgebildete ,rechte von stdtischem ,geist4 ,sie wurden als politeia1 nomos bezeichnet1 gegenber den alten ,namen der thesmoi oder rhetrai4#bg ,wir kennen also in ,wirklichkeit nur die ,geschichte des sptantiken ,rechts4 ,woher nun diese pltzlichen ,kodifikationen8 ,schon ein ,blick auf jene ,namen lehrt1 da es sich bei diesen ,vorgngen letzten ,endes berhaupt nicht um ein ,recht handelt1 das als ,ergebnis reiner ,erfahrungen niedergelegt werden soll1 sondern um die ,entscheidung politischer ,machtfragen4 ,es ist ein groer ,irrtum1 wenn man glaubt1 da es ein gleichsam ber den ,dingen schwebendes1 von politisch-wirtschaftlichen ,interessen ganz unabhngiges ,recht berhaupt geben knne4 ,man kann es sich vorstellen1 und die ,menschen1 welche das ,vorstellen politischer ,mglichkeiten fr eine politische ,ttigkeit halten1 haben es sich immer so vorgestellt4 ,das ndert aber nichts daran1 da ein solches ,recht von abstraktem ,ursprung in der geschichtlichen ,wirklichkeit nicht vorkommt4 ,jedes ,recht enthlt in abgezogener ,form das ,weltbild seiner ,urheber1 und jedes geschichtliche ,weltbild enthlt eine politisch-wirtschaftliche ,tendenz1 die nicht von dem abhngt1 was dieser oder jener sich theoretisch denkt1 sondern von dem1 was der ,stand praktisch will1 welcher die tatschliche ,macht und damit die ,rechtsschpfung in ,hnden hat4 ,jedes ,recht ist von einem einzelnen ,stande im ,namen der ,allgemeinheit geschaffen worden4 ,anatole ,france hat einmal gesagt1 da unser ,recht in majesttischer ,gleichheit dem ,reichen wie dem ,armen verbiete1 ,brot zu stehlen und an den ,straenecken zu betteln84 ,ohne ,zweifel ist das die ,gerechtigkeit der einen4 ,die andern8 werden aber stets versuchen1 dafr ein ,recht aus ihrer ,lebensperspektive als das allein gerechte durchzusetzen4 ,jene ,gesetzgebungen sind also smtlich politische und zwar parteipolitische ,akte4 ,sie enthalten entweder wie die demokratische des ,solon eine ,verfassung 7politeia7 in ,verbindung mit einem ,privatrecht 7nomoi7 von gleichem ,geiste oder setzen wie die oligarchischen des ,drakon und der ,dezemvirn#bh eine politeia voraus1 die durch ein ,privatrecht befestigt werden soll4 ,erst die abendlndischen ,historiker1 an ihre ,dauerrechte gewhnt1 haben diesen ,zusammenhang unterschtzt4 ,der antike ,mensch wute sehr wohl1 was da vorging4 ,die ,schpfung der ,dezemvirn war in ,rom das letzte ,recht von rein patrizischem ,geiste4 ,tacitus bezeichnet es als ,ende des gerechten ,rechtes 7finis aequi juris1 ,ann4 ,,iii1 #bg74 ,denn ebenso wie nach dem ,sturz der ,dezemvirn mit deutlicher ,symbolik die ,zehnzahl der ,tribunen erscheint1 so setzt gegen das jus der ,zwlftafeln und die ihr zugrunde liegende ,verfassung die langsam untergrabende ,arbeit der lex rogata1 des ,volksrechtes ein1 das mit rmischer ,zhigkeit anstrebt1 was ,solon durch eine einzige ,tat gegen das ,werk ,drakons1 die 1 das ,rechtsideal der attischen ,oligarchie vollbracht hatte4 ,drakon und ,solon sind von nun an die ,schlachtrufe in dem langen ,kampf zwischen ,oligarchie und ,demos4 ,in ,rom waren es die ,institutionen des ,senats und ,tribunats4 ,die spartanische ,verfassung 7,lykurg87 hat das ,ideal des ,drakon und der ,zwlftafeln nicht nur dargestellt1 sondern auch festgehalten4 ,die beiden ,knige gehen1 wenn man die nah verwandten rmischen ,verhltnisse vergleicht1 allmhlich aus der ,stellung der tarquinischen ,tyrannen in die der ,tribunen vom gracchischen ,schlage ber3 ,der ,sturz des letzten ,tarquiniers oder die ,einsetzung der ,dezemvirn -- die irgendwie ein ,staatsstreich gegen das ,tribunat und dessen ,tendenzen war -- entspricht etwa dem ,untergang des ,kleomenes 7#dhh7 und ,pausanias 7#dgj71 die ,revolution des ,agis ,,iii4 und ,kleomenes ,,iii4 7um #bdj7 der einige ,jahre spter beginnenden ,wirksamkeit des ,c4 ,flaminius1 ohne da die ,knige gegen die der ,senatspartei entsprechenden ,ephoren je einen durchgreifenden ,erfolg erzielt htten4 ,inzwischen war ,rom eine groe ,stadt im ,sinne der antiken ,sptzeit geworden4 ,die buerlichen ,instinkte werden mehr und mehr von der stdtischen ,intelligenz zurckgedrngt4#bi ,in der ,rechtsschpfung erscheint demnach1 etwa seit #cej1 neben der lex rogata1 dem ,volksrecht1 die lex data1 das ,amtsrecht der ,prtoren4 ,der ,kampf zwischen dem ,geist des ,zwlftafelrechts und der lex rogata tritt in den ,hintergrund und die ,ediktalgesetzgebung der ,prtoren wird zum ,spielball der ,parteien4 ,der ,prtor ist sehr bald der unbedingte ,mittelpunkt der ,rechtsetzung wie der ,rechtspraxis1 und zwar entspricht es der politischen ,ausdehnung der rmischen ,macht1 da das jus civile des stdtischen ,prtors1 was den ,umfang des ,anwendungsgebiets betrifft1 hinter dem jus gentium des praetor peregrinus1 dem ,recht der andern8 zurcktritt4 ,als zuletzt die ganze ,bevlkerung der antiken ,welt1 soweit sie nicht das ,brgerrecht der ,stadt ,rom besa1 zu den andern8 gehrte1 wird das jus peregrinum der ,stadt ,rom tatschlich zu einem imperialen ,recht2 alle brigen ,stdte -- und selbst ,alpenvlker und wandernde ,beduinenstmme sind verwaltungsrechtlich als ,stdte81 civitates1 organisiert worden -- behielten ihr eigenes ,recht nur1 soweit das rmische ,fremdenrecht keine ,bestimmungen enthielt4 ,das ,ende der antiken ,rechtschpfung berhaupt bildet also das edictum perpetuum1 das auf ,veranlassung ,hadrians 7um #acj7 die jhrlich erlassenen ,rechtstze der ,prtoren1 unter denen sich lngst ein fester ,bestand ausgebildet hatte1 in eine endgltige ,form brachte und weitere ,abnderungen verbot4 ,der ,prtor war wie immer verpflichtet1 das ,recht seines ,jahres8 ffentlich anzuschlagen2 es galt nur vermge seiner ,amtsgewalt und nicht als ,reichsgesetz1 aber er mute sich an den festgelegten ,text halten4#cj ,das ist die berhmte ,versteinerung des ,amtsrechts81 das echte ,sinnbild einer spten ,zivilisation4#ca ,mit dem ,hellenismus beginnt die antike ,rechtswissenschaft1 das planmige ,begreifen des ,rechtes1 welches man anwendet4 ,da das ,rechtsdenken politische und wirtschaftliche ,verhltnisse als ,substanz ebenso voraussetzt wie das mathematische ,denken physikalische und technische ,kenntnisse1#cb so wurde ,rom sehr bald die ,stadt der antiken ,jurisprudenz4 ,ganz ebenso waren es in der mexikanischen ,welt die siegreichen ,azteken1 die an ihren ,hochschulen wie der von ,tezcuco vor allen das ,recht pflegten4 ,die antike ,jurisprudenz ist eine ,wissenschaft der ,rmer und es ist ihre einzige geblieben4 ,gerade als mit ,archimedes die schpferische ,mathematik zum ,abschlu kam1 begann mit der ,tripertita des ,aelius 7#aih1 ein ,kommentar zu den ,,xii7 die ,rechtsliteratur4#cc ,um #ajj hat ,m4 ,scaevola das erste systematische ,privatrecht geschrieben4 #bjj-j ist die eigentliche ,zeit der klassischen ,rechtswissenschaft -- eine ,bezeichnung1 die heute allgemein und bizarr genug auf eine ,periode des frharabischen ,rechts angewendet wird4 ,an den ,resten dieser ,literatur lt sich der ganze ,abstand des ,denkens zweier ,kulturen ermessen4 ,die ,rmer behandeln nur ,flle und deren ,einteilung1 nie die ,analyse eines grundlegenden ,begriffs wie etwa den des ,rechtsirrtums4 ,sie unterscheiden sorgfltig die ,arten von ,vertrgen2 den ,begriff des ,vertrags kennen sie nicht und ebensowenig eine ,theorie etwa der ,nichtigkeit oder ,anfechtbarkeit4 ,nach alledem ist klar1 da uns die ,rmer ganz und gar nicht ,vorbilder der wissenschaftlichen ,methode sein knnen48#cd ,den ,ausgang bilden die ,schulen der ,sabinianer und ,proculianer1 von ,augustus an bis gegen #afj4 ,es sind wissenschaftliche ,schulen wie die philosophischen in ,athen2 mglich ist es1 da in ihnen sich der ,gegensatz von senatorischer und tribunizischer 7csarischer7 ,rechtsauffassung zum letzten ,male regte2 unter den besten ,sabinianern waren zwei ,nachkommen von ,csarmrdern2 einen der ,proculianer hatte ,trajan zu seinem ,nachfolger ausersehen4 ,whrend die ,methodik im wesentlichen abgeschlossen war1 geht hier die praktische ,verschmelzung von altem jus civile und prtorischem jus honorarium vor sich4 ,das letzte fr uns sichtbare ,denkmal des antiken ,rechts sind die ,institutionen des ,gajus 7um #afa74 ,das antike ,recht ist ein ,recht der ,krper4 ,es unterscheidet im ,bestand der ,welt krperliche ,personen und krperliche ,sachen und stellt als eine euklidische ,mathematik des ffentlichen ,lebens die ,beziehungen zwischen ihnen fest4 ,das ,rechtsdenken ist dem mathematischen am nchsten verwandt4 ,beide wollen von den optisch gegebenen ,fllen das ,sinnlich-zufllige absondern1 um das ,gedanklich-prinzipielle zu finden3 die reine ,form des ,gegenstandes1 den reinen ,typus der ,lage1 die reine ,verknpfung von ,ursache und ,wirkung4 ,da das antike ,leben in der ,gestalt1 wie es sich dem antiken kritischen ,wachsein darstellt1 durchaus euklidische ,zge besitzt1 so entsteht ein ,bild von ,krpern1 von ,lageverhltnissen zwischen ihnen und von wechselseitigen ,einwirkungen durch ,sto und ,gegensto wie bei den ,atomen ,demokrits4 ,es ist eine juristische ,statik4#ce #af ,die erste ,schpfung des arabischen ,rechts war der ,begriff der nichtkrperlichen ,person4 ,um diese fr das neue ,weltgefhl so bezeichnende ,gre ganz zu wrdigen1 die im echt antiken ,recht fehlt#cf und bei den klassischen8 ,juristen1 die smtlich ,aramer waren1 pltzlich da ist1 mu man den wahren ,umfang des arabischen ,rechtes kennen4 ,die neue ,landschaft umfat ,syrien und das nrdliche ,mesopotamien1 ,sdarabien und ,byzanz4 ,hier ist berall ein neues ,recht im ,werden1 mndliches oder geschriebenes ,gewohnheitsrecht frhen ,stils1 wie wir es aus dem ,sachsenspiegel kennen4 ,und da ergibt sich etwas ,erstaunliches3 aus dem ,recht einzelner ,stadtstaaten1 wie es auf antikem ,boden selbstverstndlich war1 ist hier in aller ,stille das ,recht von ,glaubensgemeinschaften geworden4 ,das ist ganz magisch4 ,es ist stets ein pneuma1 ein gleicher ,geist1 ein identisches ,wissen und ,verstehen der alleinigen ,wahrheit1 welches die ,bekenner derselben ,religion jedesmal zur ,einheit des ,wollens und ,handelns1 zu einer juristischen ,person zusammenfat4 ,eine juristische ,person ist also ein kollektives ,wesen1 das als ,ganzes ,absichten hat1 ,entschlsse fat und ,verantwortungen trgt4 ,der ,begriff gilt schon1 wenn man das ,christentum betrachtet1 von der ,urgemeinde in ,jerusalem#cg und reicht hinauf bis zur ,dreieinigkeit der gttlichen ,personen4#ch ,schon das sptantike ,recht der kaiserlichen ,erlasse vor ,konstantin 7constitutiones1 placita7 gilt1 obwohl die rmische ,form des ,stadtrechts streng gewahrt wird1 ganz eigentlich fr die ,glubigen der synkretistischen ,kirche8#ci1 jener ,masse von ,kulten1 die alle von derselben ,religiositt durchdrungen sind4 ,whrend im damaligen ,rom das ,recht von einem groen ,teil der ,bevlkerung sicher noch als das ,recht eines ,stadtstaates empfunden wurde1 verlor sich dies ,gefhl mit jedem ,schritt nach ,osten4 ,die ,zusammenfassung der ,glubigen zu einer ,rechtsgemeinschaft geschah in aller ,form durch den ,kaiserkult1 der durchaus gttliches ,recht war4 ,in bezug auf ihn haben sich ,juden und ,christen -- die persische ,kirche ist nur in der antiken ,form des ,mithraskultes und also im ,rahmen des ,synkretismus auf antikem ,boden erschienen -- als ,unglubige eigenen ,rechts in einem fremden ,rechtsgebiet eingenistet4 ,als der ,aramer ,caracalla #bab durch die constitutio ,antonina#dj allen ,bewohnern auer den dediticii das ,brgerrecht gab1 war die ,form dieses ,aktes echt antik1 und es gab zweifellos viele ,menschen1 die sie so verstanden4 ,die ,stadt ,rom hatte damit die ,brger aller andern sich buchstblich einverleibt84 ,der ,kaiser selbst aber empfand ganz anders4 ,er hatte damit alle zu ,untertanen des ,herrschers der ,glubigen8 gemacht1 des als divus verehrten ,oberhauptes der ,kultreligion4 ,mit ,konstantin kam die groe ,wandlung3 er hat als ,objekt des kaiserlichen ,khalifenrechts an die ,stelle der synkretistischen die christliche ,glaubensgemeinschaft gesetzt und damit die christliche ,nation konstituiert4 ,die ,bezeichnungen fromm und unglubig wechseln ihren ,platz4 ,seit ,konstantin wird das rmische8 ,recht ganz unvermerkt immer entschiedener zum ,recht der rechtglubigen ,christen und als solches ist es von den bekehrten ,asiaten und ,germanen aufgefat und angenommen worden4 ,damit ist ein ganz neues ,recht in alter ,form entstanden4 ,nach antikem ,eherecht war es unmglich1 da etwa ein rmischer ,brger eine ,brgertochter aus ,capua heiratete1 wenn zwischen diesen ,stdten keine ,rechtsgemeinschaft1 kein conubium bestand4#da ,jetzt war die ,frage1 nach welchem ,recht ein ,christ oder ,jude1 ob er der ,heimat nach ,rmer1 ,syrer oder ,maure war1 eine ,unglubige heiraten knne4 ,denn in der magischen ,rechtswelt besteht kein conubium zwischen ,andersglubigen4 ,da ein ,ire eine ,negerin in ,byzanz heiratet1 wenn beide ,christen sind1 begegnet keiner ,schwierigkeit1 aber wie sollte in demselben syrischen ,dorf ein monophysitischer ,christ eine ,nestorianerin heiraten8 ,sie stammten vielleicht beide aus dem gleichen ,geschlecht -- aber sie gehrten zu zwei rechtsverschiedenen ,nationen84 ,dieser arabische ,begriff der ,nation ist eine neue und ganz entscheidende ,tatsache4 ,die ,grenze zwischen ,heimat und ,fremde lag in der apollinischen ,kultur zwischen je zwei ,stdten1 in der magischen zwischen je zwei ,glaubensgemeinschaften4 ,was dem ,rmer der peregrinus1 der hostis1 das ist dem ,christen der ,heide1 dem ,juden der ,amhaarez4 ,was fr die ,gallier oder ,griechen zur ,zeit ,csars der ,erwerb des rmischen ,brgerrechts war1 das ist jetzt die christliche ,taufe3 man tritt damit in die fhrende ,nation der fhrenden ,kultur ein4#db ,die ,perser der ,sassanidenzeit kennen1 im ,gegensatz zu denen der ,achmenidenzeit1 ein persisches ,volk nicht mehr als ,einheit der ,abkunft und ,sprache1 sondern als ,einheit der ,mazdaglubigen im ,gegensatz zu den ,unglubigen1 mochten sie wie die meisten ,nestorianer von noch so reiner persischer ,abstammung sein4 ,und ebenso haben die ,juden1 spter die ,mander und ,manicher und noch spter die christlichen ,kirchen der ,nestorianer und ,monophysiten sich als ,nationen1 als ,rechtsgemeinschaften und juristische ,personen im neuen ,sinne empfunden4 ,und damit entsteht eine ,gruppe frharabischer ,rechte1 die ebenso entschieden nach ,religionen gesondert ist1 wie die ,gruppe der antiken ,rechte nach ,stadtstaaten4 ,im ,sassanidenreich entwickeln sich eigne ,rechtsschulen zoroastrischen ,rechts2 die ,juden1 die einen gewaltigen ,teil der ,bevlkerung von ,armenien bis ,saba bilden1 schaffen sich ein ,recht im ,talmud1 der einige ,jahre vor dem ,corpus ,juris abgeschlossen wird4 ,jede dieser ,kirchen besitzt unabhngig von den jeweiligen ,landesgrenzen eine eigne ,rechtsprechung wie noch im heutigen ,orient1 und nur bei einem ,streit zwischen ,bekennern verschiedener ,religionen entscheidet der ,richter1 welcher der im ,lande herrschenden angehrt4 ,den ,juden hat im rmischen ,reich niemand ihre eigene ,gerichtsbarkeit streitig gemacht1 aber auch die ,nestorianer und ,monophysiten haben bald nach ihrer ,lostrennung die ,ausbildung eines eignen ,rechts mit eigner ,rechtsprechung begonnen1 und so wird auf negativem8 ,wege1 nmlich durch allmhliches ,abscheiden aller ,andersglubigen1 das rmische ,kaiserrecht endlich zum ,recht der ,christen1 welche sich zum ,glauben des ,kaisers bekennen4 ,das gibt dem in vielen ,sprachen erhaltenen syrisch-rmischen ,rechtsbuch seine ,bedeutung4 ,es ist#dc wahrscheinlich vorkonstantinisch und in der ,kanzlei des ,patriarchen von ,antiochia entstanden1 ein ganz unverkennbar frharabisches ,gewohnheitsrecht in unbeholfener sptantiker ,fassung1 das1 wie die bersetzungen beweisen1 seine ,verbreitung der ,opposition gegen die orthodoxe kaiserliche ,kirche verdankt4 ,es ist zweifellos die ,grundlage des ,monophysitenrechts und herrscht bis zur ,entstehung des islamischen ,rechts auf einem ,gebiet1 welches den ,geltungsbereich des ,corpus ,juris weit bertrifft4 ,es entsteht die ,frage1 welchen praktischen ,wert in dieser ,welt von ,rechten der lateinisch geschriebene ,teil wirklich besitzen konnte4 ,die ,rechtshistoriker haben ihn mit der philologischen ,einseitigkeit des ,fachs bis jetzt allein beachtet und konnten deshalb nicht einmal bemerken1 da hier ein ,problem vorliegt4 ,ihre ,texte waren das ,recht schlechthin1 das ,recht1 welches von ,rom zu uns kam4 ,fr sie handelte es sich einzig darum1 die ,geschichte dieser ,texte1 nicht die ihrer tatschlichen ,bedeutung im ,leben der stlichen ,vlker zu untersuchen4 ,aber hier ist das hochzivilisierte ,recht einer greisen ,kultur der ,frhzeit einer jungen aufgentigt worden4 ,es kam als gelehrte ,literatur herber und zwar infolge der politischen ,entwicklung1 die ganz anders geworden wre1 wenn ,alexander und ,csar lnger gelebt oder ,antonius bei ,aktium gesiegt htte4 ,wir mssen die frharabische ,rechtsgeschichte von ,ktesiphon und nicht von ,rom aus betrachten4 ,ist das innerlich lngst abgeschlossene ,recht des fernen ,westens hier mehr als bloe ,literatur gewesen8 ,welchen ,anteil hatte es am wirklichen ,rechtsdenken1 der ,rechtsschpfung und ,rechtspraxis dieser ,landschaft8 ,und wieviel ,rmisches1 ja ,antikes berhaupt ist in ihm selbst erhalten geblieben8#dd ,die ,geschichte dieses lateinisch geschriebenen ,rechts gehrt seit #afj dem arabischen ,osten2 es ist vielsagend1 da sie in genauer ,parallele zur ,geschichte der jdischen1 christlichen und persischen ,literatur verluft4#de ,die klassischen ,juristen 7#afj-bbj7 ,papinian1 ,ulpian1 ,paulus waren ,aramer2 ,ulpian hat sich mit ,stolz einen ,phniker aus ,tyrus genannt4 ,sie entstammen also derselben ,bevlkerung wie die ,tannaim1 welche bald nach #bjj die ,mischna abschlssen1 und die meisten ,apologeten des ,christentums 7,tertullian #afj-bbc74 ,gleichzeitig ist von christlichen ,gelehrten der ,kanon und ,text des ,neuen1 von jdischen der des hebrischen ,alten ,testaments -- unter ,vernichtung smtlicher andern ,handschriften -- von persischen der des ,avesta festgestellt worden4 ,es ist die ,hochscholastik der arabischen ,frhzeit4 ,die ,digesten und ,kommentare dieser ,juristen stehen zum erstarrten antiken ,gesetzesstoff in genau demselben ,verhltnis wie die ,mischna zur ,tora des ,moses und viel spter die ,hadith zum ,koran2 sie sind ,halacha81#df neues ,gewohnheitsrecht1 welches in der ,form einer ,interpretation der autoritativ berlieferten ,gesetzesmasse erfat wurde4 ,die kasuistische ,methode ist berall genau die gleiche4 ,die babylonischen ,juden besaen ein ausgebildetes ,zivilrecht1 das an den ,hochschulen von ,sura und ,pumbadita gelehrt wurde4 ,es bildet sich berall ein ,stand von ,rechtsgelehrten1 die prudentes der christlichen1 die ,rabbiner der jdischen1 spter die ,ulemas 7persisch ,mollas7 der islamischen ,nation2 sie stellen ,gutachten aus1 responsa1 arabisch ,fetwa4 ,wird der ,ulema staatlich anerkannt1 so heit er ,mufti 7byzantinisch ex auctoritate principis873 die ,formen sind berall ganz dieselben4 ,um #bjj gehen die ,apologeten in die eigentlichen ,kirchenvter1 die ,tannaim in die ,amorer1 die groen ,kasuisten des ,juristenrechts 7jus87 in die ,erklrer und ,sammler des ,konstitutionenrechts 7lex87 ber4 ,die ,konstitutionen der ,kaiser1 seit #bjj die einzige ,quelle neuen rmischen8 ,rechts1 sind wieder eine neue ,halacha8 zu der in den ,juristenschriften niedergelegten2 sie entsprechen damit genau der ,gemara1 die sich sofort als ,auslegung der ,mischna entwickelt4 ,beide ,richtungen sind gleichzeitig im ,corpus ,juris und ,talmud zum ,abschlu gekommen4 ,der ,gegensatz von jus und lex im arabisch-lateinischen ,sprachgebrauch kommt in der ,schpfung ,justinians sehr deutlich zum ,ausdruck4 ,institutionen und ,digesten sind jus2 sie haben durchaus die ,bedeutung kanonischer ,texte4 ,konstitutionen und ,novellen sind leges1 neues ,recht in ,form von ,erluterungen4 ,in demselben ,verhltnis stehen die kanonischen ,schriften des ,neuen ,testaments zur ,tradition der ,kirchenvter4 ,am orientalischen ,charakter der ,tausende von ,konstitutionen zweifelt heute niemand mehr4 ,es ist echtes ,gewohnheitsrecht der arabischen ,welt1 das unter dem ,druck der lebendigen ,entwicklung den gelehrten ,texten unterschoben werden mute4#dg ,die zahllosen ,erlasse des christlichen ,herrschers in ,byzanz1 des persischen in ,ktesiphon1 des jdischen1 des ,resch ,galuta1 in ,babylonien1 endlich des islamischen ,khalifen haben genau die gleiche ,bedeutung4 ,aber welche ,bedeutung hatte das andere ,stck dieser ,scheinantike1 das alte ,juristenrecht8 ,hier gengt es nicht1 ,texte zu erklren4 ,man mu wissen1 in welcher ,beziehung der ,text zum ,rechtsdenken und zur ,rechtsprechung steht4 ,es kann sein1 da ein und dasselbe ,buch im ,wachsein zweier ,vlkergruppen den ,wert zweier grundverschiedener ,werke besitzt4 ,es hat sich sehr bald die ,gewohnheit ausgebildet1 da man berhaupt nicht mehr die alten ,gesetze der ,stadt ,rom auf den ,tatsachenstoff der ,einzelflle anwandte1 sondern die ,juristentexte wie die ,bibel zitierte4#dh ,was bedeutet das8 ,unsern ,romanisten ist es ein ,zeichen des tiefsten ,verfalls im ,rechtswesen4 ,von der arabischen ,welt aus betrachtet ist es das ,gegenteil3 ein ,beweis dafr1 da es diesen ,menschen endlich gelungen ist1 eine fremde1 ihnen aufgedrungene ,literatur sich in der einzigen ,form innerlich anzueignen1 die fr ihr eignes ,weltgefhl in ,betracht kam4 ,hier erffnet sich der ganze ,gegensatz von antikem und arabischem ,weltgefhl4 #ag ,das antike ,recht wird von ,brgern auf ,grund praktischer ,erfahrungen geschaffen2 das arabische stammt von ,gott1 der es durch den ,geist der ,berufenen und ,erleuchteten verkndet4 ,der rmische ,unterschied von jus und fas -- deren ,inhalt noch dazu stets aus menschlicher berlegung hervorgeht -- wird damit sinnlos4 ,jedes ,recht ist1 ob weltlich oder geistig1 deo auctore entstanden1 wie die ersten ,worte der ,digesten ,justinians lauten4 ,das ,ansehen antiker ,rechte beruht auf dem ,erfolg1 dasjenige arabischer auf der ,autoritt des ,namens1 den sie tragen4#di ,es ist aber ein gewaltiger ,unterschied im ,gefhl des ,menschen1 ob er ein ,gesetz als ,willensausdruck eines ,mitmenschen oder als ,bestandteil der gttlichen ,ordnung hinnimmt4 ,im einen ,falle sieht er das ,richtige ein oder weicht der ,gewalt1 im andern beweist er seine ,ergebung 7islam874 ,der ,orientale verlangt weder den praktischen ,zweck des ,gesetzes1 das auf ihn angewendet wird1 noch die logischen ,grnde des ,urteils einzusehen4 ,das ,verhltnis des ,kadi zum ,volk lt sich deshalb mit dem des ,prtors berhaupt nicht vergleichen4 ,dieser sttzt seine ,entscheidungen auf eine in hohen ,stellungen erprobte ,einsicht1 jener auf einen ,geist1 der irgendwie in ihm wirksam wird und aus ihm spricht4 ,daraus folgt aber ein vollkommen verschiedenes ,verhltnis des ,richters zum geschriebenen ,rechte -- des ,prtors zu seinem ,edikt1 des ,kadi zu den ,juristentexten4 ,jenes ist die ,quintessenz von ,erfahrungen1 die er sich zu eigen gemacht hat1 diese sind eine ,art ,orakel1 das man in geheimnisvoller ,weise befragt4 ,denn die praktische ,absicht1 der ursprngliche ,anla der ,textstelle kommt fr den ,kadi gar nicht in ,betracht4 ,er befragt die ,worte und sogar die ,buchstaben und zwar nicht nach ihrer ,bedeutung im alltglichen ,leben1 sondern nach der magischen ,beziehung1 in der sie zu dem vorliegenden ,fall stehen mssen4 ,wir kennen dies ,verhltnis des ,geistes zum ,buch aus der ,gnosis1 der frhchristlichen1 jdischen1 persischen ,apokalyptik und ,mystik1 der neupythagorischen ,philosophie1 der ,kabbala1 und es besteht gar kein ,zweifel1 da die lateinischen ,codices in der niederen aramischen ,rechtspraxis ganz ebenso gebraucht worden sind4 ,die berzeugung1 da der ,geist ,gottes in den ,geheimsinn der ,buchstaben eingegangen ist1 findet einen sinnbildlichen ,ausdruck in der schon erwhnten ,tatsache1 da alle ,religionen der arabischen ,welt eigene ,schriftarten ausbilden1 mit denen die heiligen ,bcher geschrieben sein mssen und die sich mit erstaunlicher ,zhigkeit als ,kennzeichen der ,nationen8 behaupten1 auch wenn sie die ,sprache wechseln4 ,die ,wahrheit ergibt sich aber bei einer ,mehrzahl von ,texten auch im ,recht aus dem consensus der geistig ,berufenen1 dem idjma4#ej ,diese ,theorie hat die islamische ,wissenschaft konsequent herausgearbeitet4 ,wir suchen jeder fr sich die ,wahrheit durch eigne berlegung zu finden4 ,der arabische ,gelehrte aber prft und ermittelt jedesmal die allgemeine berzeugung der ,zugehrigen1 die deshalb nicht irren kann1 weil der ,geist ,gottes und der ,geist der ,gemeinde dasselbe sind4 ,ist ein consensus erzielt1 so steht die ,wahrheit fest4 ,idjma8 ist der ,sinn aller frhchristlichen1 jdischen und persischen ,konzile4 ,es ist aber auch der ,sinn des berhmten ,zitiergesetzes ,valentinians ,,iii4 von #dbf1 das unter vlliger ,verkennung seiner geistigen ,grundlagen die allgemeine ,verachtung der ,rechtsforscher gefunden hat4 ,das ,gesetz schrnkt die ,zahl der groen ,juristen1 deren ,text zitiert werden darf1 auf fnf ein4 ,damit ist ein ,kanon im ,sinne des ,neuen und ,alten ,testaments geschaffen1 die beide ebenfalls die ,summe der ,texte enthalten1 die als kanonisch zitiert werden drfen4 ,bei ,meinungsverschiedenheit entscheidet die ,stimmenmehrheit1 bei ,stimmengleichheit ,papinian4#ea ,aus derselben ,anschauung ist auch die ,methode der ,interpolationen hervorgegangen1 die ,tribonian in groem ,stil beim ,digestenwerk ,justinians angewendet hat4 ,ein kanonischer ,text ist der ,idee nach zeitlos wahr und also nicht verbesserungsfhig4 ,die tatschlichen ,bedrfnisse des ,geistes aber ndern sich4 ,es entsteht daher eine ,technik der geheimen ,abnderungen1 welche die ,fiktion der ,unvernderlichkeit nach auen wahrt und die an allen religisen ,schriften der arabischen ,welt1 auch denen der ,bibel1 reichlich gebt worden ist4 ,nach ,mark ,anton ist ,justinian die verhngnisvollste ,persnlichkeit der arabischen ,geschichte4 ,wie sein ,zeitgenosse8 ,karl ,v4 hat er alles verdorben1 wozu er berufen war4 ,wie im ,abendlande der faustische ,traum von einer ,auferstehung des heiligen rmischen ,reiches durch alle politische ,romantik zog und noch ber ,napoleon und die frstlichen ,narren von #ahdh hinaus den ,tatsachensinn verdunkelte1 so war ,justinian von der ,donquijoterie der ,wiedereroberung des gesamten ,imperiums besessen4 ,statt auf seine ,welt1 den ,osten1 hat er den ,blick stets auf das ferne ,rom gelenkt4 ,schon vor seiner ,thronbesteigung hat er mit dem rmischen ,papst verhandelt1 der damals unter den groen ,patriarchen der ,christenheit noch nicht einmal als primus inter pares allgemein anerkannt war4 ,das dyophysitische ,symbol von ,chalcedon wurde auf dessen ,verlangen eingefhrt -- und damit gingen die monophysitischen ,landschaften fr immer verloren4 ,die ,folge von ,aktium war1 da die ,ausbildung des ,christentums in den entscheidenden ersten zwei ,jahrhunderten nach ,westen1 auf antikes ,gebiet herber gezogen wurde1 wo die geistige ,oberschicht sich von ihr ausschlo4 ,dann hatte der urchristliche ,geist sich in ,monophysiten und ,nestorianern wieder aufgerichtet4 ,justinian stie ihn zurck und beschwor dadurch den ,islam als neue ,religion und nicht als puritanische ,strmung innerhalb des morgenlndischen ,christentums herauf4 ,und ebenso hat er in dem ,augenblick1 wo die stlichen ,gewohnheitsrechte fr eine ,kodifikation reif geworden waren1 einen lateinischen ,kodex geschaffen1 der im ,osten schon aus sprachlichen und im ,westen aus politischen ,grnden dazu verurteilt war1 ,literatur zu bleiben4 ,das ,werk selbst ist wie die ihm entsprechenden des ,drakon und ,solon an der ,grenze der ,sptzeit und in politischer ,absicht entstanden4 ,im ,westen1 wo die ,fiktion der ,fortdauer des ,imperium ,romanum die vllig sinnlosen ,feldzge des ,belisar und ,narses veranlat hatte1 waren um #ejj von den ,westgoten1 ,burgundern und ,ostgoten lateinische ,gesetzbcher fr die unterworfenen ,rmer8 zusammengestellt worden4 ,dem mute von ,byzanz aus ein eigentlich rmisches ,gesetzbuch entgegengestellt werden4 ,im ,osten hatte die jdische ,nation ihren ,kodex1 den ,talmud1 eben abgeschlossen2 bei der ungeheuren ,zahl derer1 die im byzantinischen ,reiche unter seinem ,recht standen1 wurde ein ,gesetzbuch fr die eigne ,nation des ,kaisers1 die christliche1 zur ,notwendigkeit4 ,denn das in seiner ,abfassung berstrzte und technisch mangelhafte ,corpus ,juris ist trotz allem eine arabische und also eine religise ,schpfung2 das beweist die christliche ,tendenz vieler ,interpolationen1#eb die auf das ,kirchenrecht bezglichen ,konstitutionen1 die im theodosianischen ,kodex noch am ,schlu1 hier aber am ,anfang stehen1 und sehr nachdrcklich die ,vorreden zu vielen seiner ,novellen4 ,trotzdem ist das ,buch kein ,anfang1 sondern ein ,ende4 ,das lngst wertlos gewordene ,latein verschwindet jetzt vllig aus dem ,rechtsleben -- schon die ,novellen sind meist griechisch geschrieben -- und mit ihm das trichterweise darin abgefate ,werk4 ,die ,rechtsgeschichte aber setzt den ,weg fort1 den das syrisch-rmische ,rechtsbuch gewiesen hatte1 und fhrt im #h4 ,jahrhundert zu ,werken1 in der ,art unsrer ,landrechte des #ah4 ,jahrhunderts1 wie die ,ekloga des ,kaisers ,leo#ec und das ,corpus des persischen ,erzbischofs ,jesubocht1 eines groen ,juristen4#ed ,damals lebte bereits der grte ,jurist des ,islam1 ,abu ,hanifa4 #ah ,die ,rechtsgeschichte des ,abendlandes beginnt ganz unabhngig von der damals vollstndig verschollenen ,schpfung ,justinians4 ,von deren vlliger ,bedeutungslosigkeit zeugt die ,tatsache1 da sich der ,hauptteil1 die ,pandekten1 in einer einzigen ,handschrift erhalten hat1 die um #ajej zufllig -- leider -- gefunden wurde4 ,die ,vorkultur hat seit #ejj eine ,reihe germanischer ,stammesrechte -- das west- und ostgotische1 burgundische1 frnkische1 langobardische -- hervorgebracht4 ,sie entsprechen denen der arabischen ,vorkultur1 von denen uns nur die jdischen#ee erhalten geblieben sind3 das ,deuteronomion 7um #fba1 jetzt etwa ,mos4 ,v1 #ab-bf7 und der ,priesterkodex 7um #dej1 jetzt etwa ,mos4 ,,ii-,,iv74 ,sie beschftigen sich beide mit den ,grundwerten eines primitiven ,daseins3 ,familie und ,habe1 und bentzen beide in urwchsiger und doch kluger ,weise ein altes zivilisiertes ,recht -- die ,juden und sicherlich ebenso die ,perser und andere das sptbabylonische1#ef die ,germanen einige ,reste der stadtrmischen ,literatur4 ,das politische ,leben der gotischen ,frhzeit mit seinen buerlichen1 feudalen und einfachsten ,stadtrechten fhrt sehr bald zu einer ,sonderentwicklung in drei groen ,rechtsgebieten1 die heute noch in der gleichen ,schrfe fortbestehen4 ,es fehlt an einer einheitlichen und vergleichenden ,rechtsgeschichte des ,abendlandes1 welche den ,sinn dieser ,entwicklung bis in seine letzte ,tiefe verfolgt4 ,bei weitem das wichtigste wurde infolge der politischen ,schicksale das aus dem frnkischen entlehnte normannische ,recht4 ,es hat nach der ,eroberung ,englands #ajff das einheimische schsische unterdrckt1 und seitdem ist in ,england das ,recht der ,groen das ,recht des ganzen ,volkes84 ,seinen rein germanischen ,geist hat es von einer unerhrt strengen feudalen ,fassung bis zur heute geltenden ohne ,erschtterung fortgebildet und es ist in ,kanada1 ,indien1 ,australien1 ,sdafrika und den ,vereinigten ,staaten herrschendes ,recht geworden4 ,ganz abgesehen von dieser ,macht ist es auch das lehrreichste von ,westeuropa4 ,im ,unterschied von den andern lag seine ,weiterbildung nicht in den ,hnden theoretischer ,rechtslehrer4 ,das ,studium des rmischen ,rechts in ,oxford wird der ,praxis ferngehalten4 ,der hohe ,adel lehnt es #abcf zu ,merton ausdrcklich ab4 ,der ,richterstand selbst bildet den alten ,rechtsstoff durch schpferische ,prjudizien fort1 und aus diesen praktischen ,entscheidungen 7reports7 gehen dann die ,rechtsbcher hervor wie dasjenige ,bractons 7#abei74 ,seitdem und heute noch gehen das durch die ,entscheidungen fortgesetzt lebendig erhaltene ,statutenrecht und das aus der ,gerichtspraxis jederzeit erkennbare ,gewohnheitsrecht nebeneinander her1 ohne da einmalige ,gesetzgebungsakte der ,volksvertretung ntig wren4 ,im ,sden herrschten die erwhnten germanisch-romanischen ,codices1 in ,sdfrankreich der westgotische als droit crit im ,gegensatz zum frnkischen droit coutumier des ,nordens1 in ,italien bis tief in die ,renaissance der bedeutendste von ihnen1 der fast rein germanische der ,langobarden4 ,in ,pavia entstand eine ,hochschule deutschen ,rechts1 aus welcher um #ajgj die weitaus bedeutendste rechtswissenschaftliche ,leistung dieser ,zeit1 die ,expositio1 und gleich darauf ein ,gesetzbuch1 die ,lombarda1 hervorging4#eg ,die ,rechtsentwicklung des gesamten ,sdens wurde durch den ,code civil ,napoleons abgebrochen und ersetzt4 ,dies ,buch ist in allen romanischen ,lndern und weit darber hinaus die ,grundlage weiterer ,gestaltung geworden und damit nach dem englischen ,recht das wichtigste4 ,in ,deutschland zerrann die mit den gotischen ,stammesrechten 7,sachsenspiegel #abcj1 ,schwabenspiegel #abgd7 gewaltig einsetzende ,bewegung im ,nichts4 ,ein ,gewirr kleiner ,stadt- und ,territorialrechte kam auf1 bis die lebensfremde politische ,romantik von ,trumern und ,schwrmern wie dem ,kaiser ,maximilian1 die im ,elend der ,tatsachen aufblhte1 auch das ,recht ergriff4 ,der ,reichstag zu ,worms schuf #adie nach italienischem ,muster die ,kammergerichtsordnung4 ,zum ,heiligen ,rmischen ,reich trat das kaiserlich rmische als gemeines deutsches ,recht4 ,das altdeutsche ,prozeverfahren wurde gegen das italienische vertauscht1 die ,richter muten jenseits der ,alpen studieren und sie empfingen ihre ,erfahrung statt aus dem ,leben1 das sie umgab1 aus einer begriffespaltenden ,philologie4 ,nur in diesem ,lande gibt es seitdem ,ideologen des rmischen ,rechts1 welche das ,corpus ,juris wie ein ,heiligtum gegen die ,wirklichkeit verteidigen4 ,was war es denn1 das unter diesem ,namen in den geistigen ,besitz einer kleinen ,anzahl gotischer ,menschen berging8 ,um #aajj hatte an der ,hochschule zu ,bologna ein ,deutscher1 ,irnerius1 jene einzige ,pandektenhandschrift zum ,gegenstand einer echten ,rechtsscholastik gemacht4 ,er bertrug die langobardische ,methode auf den neuen ,text1 an dessen ,wahrheit als einer ratio scripta geglaubt wird wie an die ,bibel und den ,aristoteles84#eh ,wahrheit -- aber das gotische ,verstehen1 an die gotische ,lebenshaltung gebunden1 war weit davon entfernt1 den ,geist dieser ,stze1 der die ,prinzipien eines zivilisierten und weltstdtischen ,lebens in sich schlo1 auch nur von fern zu ahnen4 ,diese ,glossatorenschule stand wie alle ,scholastik im ,banne des ,begriffsrealismus -- das eigentlich ,wirkliche1 die ,substanz der ,welt1 sind nicht die ,dinge1 sondern die allgemeinen ,begriffe -- und es war fr sie ber allen ,zweifel erhaben1 da man das wahre ,recht nicht aus ,gewohnheit und ,sitte wie die elende und schmutzige8 ,lombarda1 sondern durch ,hin- und ,herwenden abstrakter ,begriffe finde4#ei ,sie hatten ein rein dialektisches ,interesse an dem ,buch#fj und dachten nicht im geringsten an eine ,anwendung ihrer ,gelehrsamkeit auf das ,leben4 ,erst nach #acjj dringen ihre ,glossen und ,summen gegen die lombardischen ,rechte der ,renaissancestdte langsam vor4 ,die ,juristen der ,sptgotik1 ,bartolus vor allem1 haben kanonisches und germanisches ,recht zu einem fr die praktische ,anwendung bestimmten ,ganzen verschmolzen4 ,sie trugen wirkliche ,gedanken hinein und zwar die einer beginnenden ,sptzeit1 die etwa der ,gesetzgebung ,drakons und den ,erlassen der ,kaiser von ,diokletian bis ,theodosius entspricht4 ,die ,schpfung des ,bartolus ist in ,spanien und ,deutschland als rmisches ,recht8 geltend geworden2 nur in ,frankreich ging die ,jurisprudenz des ,barock seit ,cujacius und ,donellus vom scholastischen zum byzantinischen ,text zurck4 ,neben der abstrakten ,leistung des ,irnerius ist aber1 und zwar auch in ,bologna1 etwas ganz ,entscheidendes geschehen4 ,hier schrieb um #aadj der ,mnch ,gratian sein berhmtes ,decretum4 ,er schuf damit die abendlndische ,wissenschaft vom geistlichen ,recht1 indem er#fa das altkatholische -- magische -- ,kirchenrecht von dem frharabischen#fb ,ursakrament der ,taufe her in ein ,system brachte4 ,nun hatte das neukatholische -- faustische -- ,christentum eine ,form gefunden1 in der es sein ,dasein rechtlich zum ,ausdruck brachte4 ,es geschah von dem gotischen ,ursakrament des ,altars 7und dessen ,sttze1 der ,priesterweihe7 aus4 #abcd ist im ,liber extra das ,hauptstck des ,corpus ,juris ,canonici fertig geworden4 ,was das ,kaisertum nicht vermocht hatte1 die ,schpfung eines allgemein abendlndischen ,corpus ,juris ,germanici aus all den reichen ,anstzen der ,stammesrechte1 das gelang dem ,papsttum4 ,ein vollstndiges ,privatrecht mit ,strafrecht und ,prozeordnung entstand mit germanischer ,methode aus dem geistlich-weltlichen ,rechtsstoff der ,gotik4 ,es ist das rmische8 ,recht1 dessen ,geist seit ,bartolus auch das ,studium des justinianischen ,werkes durchdrang4 ,und damit erscheint auch im ,recht der groe faustische ,zwiespalt1 welcher den riesenhaften ,kampf zwischen ,kaisertum und ,papsttum heraufgefhrt hat4 ,wie in der arabischen ,welt der ,widerspruch zwischen jus und fas unmglich1 so ist er in der abendlndischen unvermeidlich4 ,sie sind beide ,ausdruck eines ,willens zur ,macht ber das ,unendliche3 der weltliche ,rechtswille stammt aus der ,sitte und legt seine ,hand auf die ,generationen der ,zukunft1 der geistliche stammt aus einer mystischen ,gewiheit und gibt ein zeitlos ewiges ,gesetz4#fc ,dieser ,kampf ebenbrtiger ,gegner ist nie beendet worden und steht uns heute noch im ,eherecht1 in dem ,gegensatz von kirchlicher und ziviler ,trauung vor ,augen4 ,mit dem ,anbruch des ,barock erhebt das ,leben1 das stdtische und geldwirtschaftliche ,formen angenommen hat1 die ,forderung nach einem ,recht1 wie es die antiken ,stadtstaaten seit ,solon gaben4 ,man versteht jetzt den ,zweck des geltenden ,rechts1 aber an dem verhngnisvollen ,erbe der ,gotik1 da ein ,gelehrtenstand die ,schpfung des ,rechtes1 das mit uns geboren ist81 als sein ,privilegium betrachtet1 vermochte niemand etwas zu ndern4 ,der stdtische ,rationalismus wendet sich wie in der sophistischen und stoischen ,philosophie dem ,naturrecht zu1 von seiner ,begrndung durch ,oldendorp und ,bodinus bis zu seiner ,zerstrung durch ,hegel4 ,in ,england hat sein grter ,jurist1 ,coke1 das germanische1 sich in der ,praxis fortbildende ,recht gegen den letzten ,versuch verteidigt1 den die ,tudors zur ,einfhrung des ,pandektenrechts machten4 ,auf dem ,festlande aber entwickelten sich die gelehrten ,systeme in rmischen ,formen bis zu den deutschen ,landrechten und den ,entwrfen des ancien rgime1 auf die ,napoleon sich sttzte4 ,und so ist ,backstones ,kommentar zu den ,laws of ,england 7#agfe7 der einzige rein germanische ,kodex an der ,schwelle der abendlndischen ,zivilisation4 #ai ,hiermit bin ich am ,ziel und ich blicke um mich4 ,drei ,rechtsgeschichten liegen vor dem ,auge1 verknpft nur durch die ,elemente der sprachlichen und syntaktischen ,form1 welche die eine von der andern nahm oder nehmen mute1 ohne durch deren ,gebrauch das fremde ,dasein1 das ihnen zugrunde lag1 auch nur zu ,gesicht zu bekommen4 ,zwei von ihnen sind vollendet4 ,in der dritten stehen wir selbst und zwar an der entscheidenden ,stelle1 wo die aufbauende ,arbeit groen ,stils erst beginnt1 welche dort ausschlielich den ,rmern und dem ,islam zugefallen ist4 ,was war uns bis jetzt das rmische ,recht8 ,was hat es verdorben8 ,was kann es uns in ,zukunft sein8 ,durch unsere ,rechtsgeschichte geht als ,grundmotiv der ,kampf zwischen ,buch und ,leben4 ,das abendlndische ,buch ist nicht ,orakel und ,zaubertext mit magischem ,geheimsinn1 sondern ein ,stck aufbewahrter ,geschichte4 ,es ist gedrngte ,vergangenheit1 die ,zukunft werden will1 und zwar durch uns1 die ,leser1 in denen sein ,inhalt wieder auflebt4 ,der faustische ,mensch will nicht wie der antike sein ,leben als etwas in sich ,geschlossenes vollenden1 sondern ein ,leben fortsetzen1 das weit vor ihm anhob und lange nach ihm zu ,ende geht4 ,fr den gotischen ,menschen1 insofern er ber sich nachsann1 stand es nicht in ,frage1 ob1 sondern wo er sein ,dasein historisch anknpfen sollte4 ,er brauchte eine ,vergangenheit1 um der ,gegenwart ,sinn und ,tiefe zu geben4 ,wie vor dem geistlichen ,blick das alte ,israel1 so tauchte vor dem weltlichen das alte ,rom auf1 dessen ,trmmer man allenthalben sah4 ,man verehrte es1 nicht weil es gro1 sondern weil es alt und fern war4 ,htten diese ,menschen gypten gekannt1 sie wrden ,rom kaum bemerkt haben4 ,die ,sprache unserer ,kultur wre anders geworden4 ,da sie eine ,bcher- und ,leserkultur war1 so ist berall1 wo es noch antike ,schriften gab1 eine ,rezeption8 eingetreten1 und die ,entwicklung nahm die ,form einer langsamen und widerwilligen ,befreiung an4 ,rezeption des ,aristoteles1 des ,euklid1 des ,corpus ,juris heit -- im magischen ,osten bedeutet sie etwas anderes -- ein ,gef fr die eignen ,gedanken fertig und viel zu frh entdecken4 ,aber damit wird ein historisch veranlagter ,mensch der ,sklave von ,begriffen4 ,nicht da ein fremdes ,lebensgefhl in sein ,denken kommt1 denn es kommt nicht hinein1 aber es hindert sein eignes ,lebensgefhl daran1 eine unbefangene ,sprache zu entwickeln4 ,nun ist das ,rechtsdenken gezwungen1 sich auf etwas ,greifbares zu beziehen4 ,rechtsbegriffe mssen von irgend etwas abgezogen werden4 ,und da liegt das ,verhngnis3 statt sie aus der starken und strengen ,sitte des sozialen und wirtschaftlichen ,daseins zu gewinnen1 wurden sie vorzeitig und zu schnell aus lateinischen ,schriften abstrahiert4 ,der abendlndische ,jurist wird ,philologe1 und an die ,stelle praktischer ,lebenserfahrung tritt eine gelehrte ,erfahrung von der rein logischen ,zerlegung und ,verknpfung der ,rechtsbegriffe1 die ausschlielich in sich selbst begrndet wird4 ,darber ist uns eine ,tatsache vollstndig abhanden gekommen1 da nmlich das ,privatrecht den ,geist des jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen ,daseins darstellen soll4 ,weder der ,code civil noch das preuische ,landrecht1 weder ,grotius noch ,mommsen sind sich dieser ,tatsache deutlich bewut4 ,weder die ,ausbildung des ,juristenstandes noch die ,literatur lassen auch nur die geringste ,ahnung von dieser eigentlichen ,quelle8 des geltenden ,rechts aufkommen4 ,infolgedessen besitzen wir ein ,privatrecht auf der schattenhaften ,grundlage der sptantiken ,wirtschaft4 ,die tiefe ,erbitterung1 welche mit dem ,beginn des zivilisierten abendlndischen ,wirtschaftslebens die ,namen ,kapitalismus und ,sozialismus einander entgegenstellt1 beruht zum groen ,teil darauf1 da das gelehrte ,rechtsdenken und unter seinem ,einflu das ,denken der ,gebildeten berhaupt so entscheidende ,begriffe wie ,person1 ,sache und ,eigentum an ,zustnde und ,einteilungen des antiken ,lebens anknpft4 ,das ,buch stellt sich zwischen die ,tatsachen und ihre ,auffassung4 ,der ,gebildete -- und das heit der durch ,bcher ,gebildete -- wertet heute noch wesentlich antik4 ,der nur ,ttige und nicht zum ,urteil ,erzogene fhlt sich miverstanden4 ,er bemerkt den ,widerspruch zwischen dem ,leben der ,zeit und seiner rechtlichen ,erfassung und sucht nach dem1 welcher ihn1 seiner ,meinung nach aus ,eigennutz1 hervorgebracht hat4 ,es ist wieder die ,frage3 ,von wem und fr wen wird das abendlndische ,recht geschaffen8 ,der rmische ,prtor war ,grundbesitzer1 ,offizier1 in ,verwaltungs- und ,finanzfragen erfahren und erst damit fr seine richterliche und zugleich rechtsetzende ,ttigkeit geschult4 ,der praetor peregrinus entwickelte das ,fremdenrecht als wirtschaftliches ,verkehrsrecht einer sptantiken ,weltstadt1 und zwar ohne ,plan und ,tendenz1 nur aus wirklich vorliegenden ,fllen heraus4 ,der faustische ,wille zur ,dauer aber verlangt ein ,buch1 das von nun an fr immer8 gilt1#fd ein ,system1 das jeden berhaupt mglichen ,fall vorwegnehmen soll4 ,dies ,buch1 eine gelehrte ,arbeit1 schuf sich mit ,notwendigkeit einen gelehrten ,stand von ,rechtsschpfern und ,rechtsverwaltern3 die ,doktoren der ,fakultten1 die alten deutschen ,juristenfamilien1 die franzsische noblesse de robe4 ,die englischen ,judges1 wenig mehr als hundert1 werden zwar dem hheren ,verteidigerstand 7den barristers7 entnommen1 stehen aber im ,rang selbst ber den ,ministern4 ,ein gelehrter ,stand ist weltfremd4 ,er verachtet die ,erfahrung1 die nicht aus dem ,denken stammt4 ,es erhebt sich ein unvermeidlicher ,kampf zwischen der flieenden ,sitte des praktischen ,lebens und dem ,stand der ,wissenschaft84 ,jene ,pandektenhandschrift des ,irnerius ist durch ,jahrhunderte die ,welt8 gewesen1 in welcher der gelehrte ,jurist lebte4 ,selbst in ,england1 wo es keine ,rechtsfakultten gibt1 nahm die ,juristenzunft die ,ausbildung des ,nachwuchses ausschlielich in die ,hand und sonderte damit die ,entwicklung der ,rechtsbegriffe von der allgemeinen ,entwicklung ab4 ,was wir bis heute ,rechtswissenschaft nennen1 ist also entweder ,philologie der ,rechtssprache oder ,scholastik der ,rechtsbegriffe4 ,es ist die einzige ,wissenschaft1 die heute noch den ,sinn des ,lebens aus ewigen8 ,grundbegriffen ableitet4 ,die deutsche ,rechtswissenschaft von heute stellt in sehr bedeutendem ,mae ein ,erbe der ,scholastik des ,mittelalters dar4#fe ,ein rechtstheoretisches ,durchdenken der ,grundwerte unseres wirklichen ,lebens hat noch nicht angefangen4 ,wir kennen diese ,werte noch gar nicht48 ,dies ist eine ,aufgabe1 welche dem deutschen ,denken der ,zukunft vorbehalten ist4 ,es handelt sich darum1 aus dem praktischen ,leben der ,gegenwart dessen tiefste ,prinzipien zu entwickeln und sie zu grundlegenden ,rechtsbegriffen zu erheben4 ,die groen ,knste liegen hinter uns1 die ,rechtswissenschaft liegt vor uns4 ,denn die ,arbeit des #ai4 ,jahrhunderts war1 sie mochte sich selbst fr noch so schpferisch halten1 lediglich ,vorbereitung4 ,sie hat uns von dem ,buche ,justinians befreit1 nicht von den ,begriffen4 ,die ,ideologen des rmischen ,rechts unter den ,gelehrten kommen nicht mehr in ,betracht1 aber die ,gelehrsamkeit alten ,stils ist geblieben4 ,eine andere ,art von ,rechtswissenschaft ist notwendig1 um uns auch vom ,schema dieser ,begriffe zu befreien4 ,die philologische mu durch eine soziale und wirtschaftliche ,erfahrung abgelst werden4 ,ein ,blick auf das deutsche ,privatrecht und ,strafrecht enthllt die ,lage4 ,es sind ,systeme1 die von einem ,kranz von ,nebengesetzen umgeben sind4 ,es war unmglich1 deren ,stoff dem ,hauptgesetz einzuverleiben4 ,hier fllt begrifflich und also syntaktisch auseinander1 was mit dem antiken ,schema noch eben erfabar war und was nicht4 ,warum mute der ,diebstahl von elektrischer ,kraft1 nach einem grotesken ,streit1 ob es sich um eine krperliche ,sache handle1 #aijj durch ein ,notgesetz unter ,strafe gestellt werden8 ,warum kann der ,inhalt der ,patentgesetze nicht in das ,sachenrecht hineingearbeitet werden8 ,warum vermag das ,urheberrecht die geistige ,schpfung1 deren mitteilbare ,gestalt als ,manuskript und das gegenstndliche ,druckwerk begrifflich nicht auseinanderzuhalten8 ,warum mute im ,widerspruch zum ,sachenrecht an einem ,gemlde das knstlerische und das materielle ,eigentum durch die ,trennung vom ,erwerb des ,originals und des ,reproduktionsrechtes unterschieden werden8 ,warum ist die ,entwendung einer geschftlichen ,idee oder eines ,organisationsplanes straffrei1 die ,entwendung des ,papierstckes1 auf dem der ,entwurf steht1 aber nicht8 ,weil wir heute noch von dem antiken ,begriff der krperlichen ,sache beherrscht sind4#ff ,wir leben anders4 ,unsere instinktive ,erfahrung steht unter den funktionalen ,begriffen der ,arbeitskraft1 des ,erfinder- und ,unternehmergeistes1 der geistigen1 krperlichen1 knstlerischen1 organisatorischen ,energien1 ,fhigkeiten und ,talente4 ,unsere ,physik1 deren weit fortgeschrittene ,theorie ein genaues ,abbild unserer heutigen ,lebensweise ist1 kennt den alten ,begriff des ,krpers1 wie gerade die ,lehre von der elektrischen ,kraft beweist1 berhaupt nicht mehr4 ,warum ist unser ,recht begrifflich ohnmchtig gegenber den groen ,tatsachen der heutigen ,wirtschaft8 ,weil es auch die ,person nur als ,krper kennt4 ,wenn das abendlndische ,rechtsdenken antike ,worte bernahm1 so blieb nur das ,oberflchlichste der antiken ,bedeutung an ihnen haften4 ,der ,textzusammenhang erschliet nur den logischen ,wortgebrauch und nicht das ,leben1 das ihm zugrunde lag4 ,die stille ,metaphysik alter ,rechtsbegriffe ist durch keinen ,gebrauch im ,denken fremder ,menschen wieder zu erwecken4 ,gerade das ,letzte und ,tiefste ist in keinem ,recht der ,welt ausgesprochen1 weil es selbstverstndlich ist4 ,jedes von ihnen setzt das ,wesentliche schweigend voraus2 es wendet sich an ,menschen1 die auer der ,satzung auch das nie ,auszusprechende und gerade dieses innerlich verstehen und zu gebrauchen wissen4 ,jedes ,recht ist in einem nie zu berschtzenden ,mae ,gewohnheitsrecht3 mag das ,gesetz die ,worte definieren2 das ,leben deutet sie4 ,wenn aber eine von ,gelehrten behandelte fremde ,rechtssprache mit ihrem ,begriffschema das eigne ,recht binden will1 so bleiben die ,begriffe leer und das ,leben stumm4 ,das ,recht wird nicht zur ,waffe1 sondern zur ,last und die ,wirklichkeit schreitet nicht mit1 sondern neben der ,rechtsgeschichte fort4 ,und deshalb ist der von den ,tatsachen unserer ,zivilisation geforderte ,rechtsstoff dem antiken ,schema der ,rechtsbcher zum ,teil uerlich1 zum ,teil gar nicht eingegliedert1 und damit fr das ,rechtsdenken und also das ,denken der ,gebildeten noch formlos und mithin nicht vorhanden4 ,sind ,personen und ,sachen im ,sinne unserer heutigen ,gesetzgebung berhaupt ,rechtsbegriffe8 ,nein6 ,sie ziehen nur eine banale ,grenze zwischen dem ,menschen und dem brigen1 sie treffen eine sozusagen naturwissenschaftliche ,unterscheidung4 ,aber an dem rmischen ,begriff persona haftete einst die ganze ,metaphysik des antiken ,seins3 ,der ,unterschied von ,mensch und ,gottheit1 das ,wesen der ,polis1 des ,heros1 des ,sklaven1 des ,kosmos aus ,stoff und ,form1 das ,lebensideal der ,ataraxie sind die selbstverstndliche ,voraussetzung1 die fr uns durchaus verschwunden ist4 ,das ,wort ,eigentum ist in unserem ,denken mit der antiken statischen ,definition behaftet und flscht deshalb in allen ,anwendungen den dynamischen ,charakter unserer ,lebensfhrung4 ,wir berlassen solche ,definitionen weltfremden und abstrakten ,ethikern1 ,juristen1 ,philosophen und dem verstndnislosen ,geznk politischer ,doktrinre1 und dennoch beruht das ganze ,verstehen der ,wirtschaftsgeschichte dieser ,tage auf der ,metaphysik dieses einen ,begriffes4 ,und deshalb sei es hier in aller ,schrfe gesagt3 ,das antike ,recht war ein ,recht von ,krpern1 unser ,recht ist das von ,funktionen4 ,die ,rmer schufen eine juristische ,statik1 unsere ,aufgabe ist eine juristische ,dynamik4 ,fr uns sind ,personen nicht ,krper1 sondern ,einheiten der ,kraft und des ,willens1 und ,sachen nicht ,krper1 sondern ,ziele1 ,mittel und ,schpfungen dieser ,einheiten4 ,die antike ,beziehung zwischen ,krpern war die ,lage1 die ,beziehung zwischen ,krften heit aber ,wirkung4 ,fr einen ,rmer war der ,sklave eine ,sache1 die neue ,sachen hervorbrachte4 ,der ,begriff des geistigen ,eigentums ist einem ,schriftsteller wie ,cicero nie gekommen1 geschweige denn der des ,eigentums an einer praktischen ,idee oder den ,mglichkeiten einer groen ,begabung4 ,fr uns aber ist der ,organisator1 ,erfinder und ,unternehmer eine erzeugende ,kraft1 die auf andere1 ausfhrende ,krfte wirkt1 indem sie ihnen ,richtung1 ,aufgabe und ,mittel zu eigner ,wirkung gibt4 ,beide gehren dem ,wirtschaftsleben an nicht als ,besitzer von ,sachen1 sondern als ,trger von ,energien4 ,eine ,umstellung des gesamten ,rechtsdenkens nach ,analogie der hheren ,physik und ,mathematik wird zur ,forderung der ,zukunft4 ,das gesamte soziale1 wirtschaftliche1 technische ,leben wartet darauf1 endlich in diesem ,sinne begriffen zu werden2 wir brauchen mehr als ein ,jahrhundert schrfsten und tiefsten ,denkens1 um dies ,ziel zu erreichen4 ,und dazu bedarf es einer ganz andern ,art der ,vorbildung des ,juristen4 ,sie fordert #a4 eine unmittelbare ausgedehnte und praktische ,erfahrung im ,wirtschaftsleben der ,gegenwart1 #b4 eine genaue ,kenntnis der ,rechtsgeschichte des ,abendlandes1 unter bestndiger ,vergleichung der deutschen1 englischen und romanischen ,entwicklung1 #c4 die ,kenntnis des antiken ,rechts und zwar nicht als eines ,musters der heute geltenden ,begriffe1 sondern als glnzendes ,beispiel dafr1 wie ein ,recht sich rein aus dem praktischen ,leben der ,zeit entwickelt4 ,das rmische ,recht hat aufgehrt1 fr uns der ,ursprung der fr immer gltigen ,grundbegriffe zu sein4 ,aber das ,verhltnis zwischen dem rmischen ,dasein und den rmischen ,rechtsbegriffen macht es uns von neuem wertvoll4 ,wir knnen an ihm lernen1 wie wir unser ,recht aus eignen ,erfahrungen herauszubilden haben4 #bj ,arabisch idjma1 vgl4 ,kap4 ,,iii ,a4 #ba ,r4 ,hirzel1 ,die ,person1 #aiad1 ,s4 #ag4 #bb ,l4 ,wenger1 ,das ,recht der ,griechen und ,rmer1 #aiad1 ,s4 #agj4 ,r4 v4 ,mayr1 ,rmische ,rechtsgeschichte ,,ii1 #a1 ,s4 #hg4 #bc ,die ,abhngigkeit8 des antiken ,rechts vom gyptischen ist zufllig noch festzustellen3 der ,grokaufmann ,solon hat in seiner attischen ,rechtsschpfung ,bestimmungen ber ,schuldknechtschaft1 ,obligationenrecht1 ,arbeitsscheu und ,erwerbslosigkeit der gyptischen ,gesetzgebung entnommen1 ,diodor ,i1 #gg1 #gi1 #id4 #bd ,l4 ,wenger1 ,recht der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #aff f4 #be ,beloch1 ,griech4 ,gesch4 ,i1 #a1 ,s4 #cej4 #bf ,hinter denen das etruskische ,recht steht1 die ,urform des altrmischen4 ,rom war eine etruskische ,stadt4 #bg ,busolt1 ,griech4 ,staatskunde ,s4 #ebh4 #bh ,das historisch ,wichtige fr uns ist am ,zwlftafelrecht also nicht der angebliche ,inhalt1 von dem zur ,zeit ,ciceros kaum noch ein echter ,satz erhalten sein konnte1 sondern der politische ,akt der ,kodifikation selbst1 dessen ,tendenz dem ,sturz der tarquinischen ,tyrannis durch die ,oligarchie des ,senats entspricht1 und ohne ,zweifel diesen ,erfolg1 der gefhrdet war1 fr die ,zukunft sicherstellen sollte4 ,der ,text1 den zur ,zeit ,csars die ,knaben auswendig lernten1 wird dasselbe ,schicksal gehabt haben wie die ,konsulnliste der lteren ,zeit1 in die man ,namen ber ,namen von ,geschlechtern hineinbrachte1 die viel spter zu ,reichtum und ,einflu gelangt waren4 ,wenn neuerdings ,pais und ,lambert diese ganze ,gesetzgebung bestreiten1 so mgen sie fr die zwlf ,tafeln ,recht haben1 insofern in ihnen das gestanden haben soll1 was spter als ihr ,inhalt galt1 nicht aber in bezug auf den politischen ,vorgang um #dej4 #bi ,vgl4 ,kap4 ,,ii ,a4 #cj ,sohm1 ,institutionen1 ,s4 #aja4 #ca ,lenel1 ,das ,edictum perpetuum1 #aijg4 ,l4 ,wenger ,s4 #afh4 #cb ,selbst das ,einmaleins der ,kinder setzt die ,bekanntschaft mit den ,elementen der ,bewegungsmechanik beim ,abzhlen voraus4 #cc v4 ,mayr ,,ii1 #a1 ,s4 #he4 ,sohm ,s4 #aje4 #cd ,lenel in der ,enzykl4 d4 ,rechtswiss4 ,i1 ,s4 #ceg4 #ce ,das gyptische ,recht der ,hyksoszeit1 das chinesische der ,zeit der kmpfenden ,staaten8 mssen im ,gegensatz zum antiken ,recht und dem indischen der ,darmasutras auf ganz andern ,grundbegriffen als denen der krperlichen ,personen und ,sachen aufgebaut gewesen sein4 ,es wre eine groe ,befreiung vom ,drucke der rmischen ,altertmer81 wenn es der deutschen ,forschung gelnge1 sie festzustellen4 #cf ,sohm ,s4 #bbj4 #cg ,apostelgesch4 #ae2 hier liegt die ,wurzel des ,begriffs von einem ,kirchenrecht4 #ch ,der ,islam als jurist4 ,person3 ,m4 ,horten1 ,die religise ,gedankenwelt des ,volkes im heutigen ,islam #aiag1 ,s4 ,,xxiv4 #ci ,vgl4 ,kap4 ,,iii ,a4 ,der ,ausdruck kann gewagt werden1 weil die ,anhnger aller sptantiken ,kulte durch ein frommes ,gemeingefhl ebenso zusammengehalten wurden wie die christlichen ,einzelgemeinden4 #dj v4 ,mayr ,,iii1 ,s4 #ch4 ,wenger ,s4 #aic4 #da ,die ,,xii hatten das conubium sogar zwischen ,patriziern und ,plebejern verboten4 #db ,vgl4 ,kap4 ,,ii ,c4 #dc ,lenel ,i1 ,s4 #chj4 #dd ,mitteis1 ,reichsrecht und ,volksrecht1 ,s4 #ac hat schon #ahia auf den orientalischen ,zug in der ,gesetzgebung ,konstantins aufmerksam gemacht4 ,collinet1 tudes historiques sur le droit de ,justinien ,i 7#aiab7 fhrt1 brigens meist auf ,grund deutscher ,forschungen1 unendlich vieles auf hellenistisches ,recht zurck2 aber wieviel von diesem ,hellenistischen8 war wirklich griechisch und nicht nur griechisch geschrieben8 ,die ,ergebnisse der ,interpolationenforschung sind fr den antiken8 ,geist der ,digesten ,justinians wahrhaft vernichtend4 #de ,vgl4 ,kap4 ,,iii ,a4 #df ,fromer1 ,der ,talmud1 #aibj1 ,s4 #aij4 #dg ,mitteis1 ,rm4 ,privatrecht bis auf die ,zeit ,diokletians1 #aijh1 ,vorwort1 bemerkt wie unter ,beibehaltung der antiken ,rechtsformen das ,recht selbst doch berall ein anderes geworden ist84 #dh v4 ,mayr ,,iv1 ,s4 #de f4 #di ,daher die fingierten ,verfassernamen auf zahllosen ,bchern aller arabischen ,literaturen3 ,dionysius ,areopagita1 ,pythagoras1 ,hermes1 ,hippokrates1 ,henoch1 ,baruch1 ,daniel1 ,salomo1 die ,apostelnamen der vielen ,evangelien und ,apokalypsen4 #ej ,m4 ,horten1 ,d4 rel4 ,gedankenwelt d4 ,volkes im heut4 ,islam1 ,s4 ,,xvi4 ,vgl4 ,kap4 ,,iii ,a4 #ea v4 ,mayr4 ,,iv1 #de f4 #eb ,wenger ,s4 #ahj #ec ,krumbacher1 ,byzant4 ,lit4-,gesch4 ,s4 #fjf4 #ed ,sachau1 ,syr4 ,rechtsbcher ,bd4 ,,iii4 #ee ,bertholet1 ,kulturgeschichte ,israels ,s4 #bjj ff4 #ef ,eine ,ahnung davon gibt das berhmte ,gesetz ,hammurabis1 ohne da wir wissen knnen1 wie dies einzelne ,werk sich dem innern ,range nach zu dem in der babylonischen ,welt berhaupt erreichten ,recht verhlt4 #eg ,sohm1 ,inst4 ,s4 #aef4 #eh ,lenel ,i1 ,s4 #cie4 #ei ,das ,wortspiel von lombardischer faex und rmischer lex ist von ,huguccio 7#abjj74 #fj ,w4 ,goetz1 ,arch4 f4 ,kulturgesch4 #aj1 #bh ff4 #fa ,nach ,sohms letzter ,abhandlung3 ,das altkatholische ,kirchenrecht und das ,dekret ,gratians1 #aiah4 #fb ,vgl4 ,kap4 ,,iii ,a4 #fc ,vgl4 ,kap4 ,,iv ,a4 #fd ,was in ,england fr immer gut1 ist die stndige ,form der ,weiterbildung des ,rechtes durch die ,praxis4 #fe ,sohm1 ,inst4 ,s4 #agj4 #ff ,,bgb4 #ij4 ,,zweites ,,kapitel ,,st,,dte ,,und ,v,,lker ,,die ,,seele ,,der ,,stadt #a ,am gischen ,meer liegen um die ,mitte des zweiten ,jahrtausends v4 ,chr4 zwei ,welten sich gegenber1 eine1 die in dumpfen ,ahnungen1 hoffnungsschwer und trunken von ,leid und ,tat der ,zukunft leise heranreift3 die mykenische -- und eine andere1 die sich heiter und gesttigt hinlagert unter den ,schtzen einer alten ,kultur1 fein und leicht1 alle groen ,probleme weit hinter sich3 die minoische auf ,kreta4 ,wir werden diese ,erscheinung1 die eben heute in den ,mittelpunkt der ,forschung rckt1 nie wirklich verstehen1 wenn wir den ,abgrund der ,gegenstze nicht ermessen1 der zwischen beiden ,seelen liegt4 ,die ,menschen von damals mssen ihn tief gefhlt1 aber kaum erkannt8 haben4 ,ich sehe es vor mir3 das ehrfrchtige ,hinaufschauen der ,burgbewohner von ,tiryns und ,mykene zu der unerreichten ,geistigkeit der ,lebensgewohnheiten in ,knossos2 die ,verachtung1 mit welcher dessen gepflegte ,bevlkerung auf jene ,huptlinge und ihr ,gefolge herabblickte2 und doch wieder ein heimliches ,gefhl von berlegenheit bei diesen gesunden ,barbaren1 wie es jeder germanische ,soldat den greisenhaften ,wrdentrgern ,roms gegenber hatte4 ,woher wir das wissen drfen8 -- ,es gab mehr solcher ,augenblicke1 wo die ,menschen zweier ,kulturen sich ins ,auge sahen4 ,wir kennen mehr als ein zwischen den ,kulturen84 ,es kommen da ,stimmungen zum ,vorschein1 welche zu den aufschlureichsten der ,menschenseele gehren4 ,wie ohne ,zweifel zwischen ,knossos und ,mykene1 so war auch das ,verhltnis zwischen dem byzantinischen ,hofe und den deutschen ,groen1 die wie ,otto ,,ii4 dorthin heirateten1 das helle ,verwundern der ,ritter und ,grafen1 und als ,antwort darauf das verchtliche ,erstaunen einer feinen1 etwas welken und mden ,zivilisation ber die brenme ,morgenfrhe und ,frische der deutschen ,lande1 wie es ,scheffels ,ekkehard beschreibt4 ,in ,karl dem ,groen tritt jene ,mischung urmenschlichen ,seelentums kurz vor dem ,erwachen und einer spten darber gelagerten ,geistigkeit hell zutage4 ,wir knnen ihn nach gewissen ,zgen seiner ,herrschaft als den ,khalifen von ,frankistan bezeichnen2 andererseits ist er noch der ,huptling eines germanischen ,stammes2 in der ,mischung von beidem liegt das ,symbolische der ,erscheinung1 wie in den ,formen der ,aachener ,palastkapelle1 die nicht mehr ,moschee und noch nicht ,dom ist4 ,die germanisch-abendlndische ,vorkultur schreitet unterdessen langsam und unterirdisch vor1 aber jenes pltzliche ,aufleuchten1 das wir ungeschickt genug als karolingische ,renaissance bezeichnen1 kam durch einen ,strahl von ,bagdad her4 ,man bersehe nicht1 da die ,zeit ,karls des ,groen eine ,episode der ,oberflche ist4 ,mit ihm ist etwas gleich wieder zu ,ende1 etwas ,zuflliges und ,folgenloses4 ,nach #ijj1 nach einer tiefen ,senkung beginnt etwas ,neues1 das mit der ,wucht eines ,schicksals und mit einer ,tiefe1 die ,dauer verheit1 zur ,wirkung gelangt4 ,aber um #hjj ging die arabische ,zivilisation von den ,weltstdten des ,orients wie eine ,sonne ber den ,lndern auf1 ganz wie einst die hellenistische1 die ohne ,alexander und sogar vor ihm ihren ,glanz bis zum ,indus warf4 ,alexander hat sie weder aufgeweckt noch ausgebreitet2 er zog auf ihrer ,bahn nach dem ,osten und nicht an ihrer ,spitze4 ,was auf den ,hgeln von ,tiryns und ,mykene steht1 sind ,pfalzen und ,burgen nach urwchsiger germanischer ,art4 ,die kretischen ,palste -- nicht ,knigsschlsser1 sondern gewaltige ,kultanlagen fr eine zahlreiche ,gemeinschaft von ,priestern und ,priesterinnen -- sind mit einem weltstdtischen1 wahrhaft sptrmischen ,luxus ausgestattet4 ,an den ,fu jener ,burghgel drngen sich die ,htten der ,ackerbrger und ,hrigen2 auf ,kreta werden -- wie in ,gurnia und ,hagia ,triada -- ,stdte und ,villen ausgegraben1 welche hochzivilisierte ,bedrfnisse und eine ,bautechnik mit langen ,erfahrungen erkennen lassen1 die mit den verwhntesten ,ansprchen an ,mbelform und ,wanddekoration1 mit ,lichtschchten1 ,kanalisationsanlagen1 ,treppenhusern und hnlichen ,aufgaben durchaus vertraut ist4 ,wir haben den ,grundri des ,hauses dort als strenges ,lebenssymbol1 hier als ,ausdruck einer raffinierten ,zweckmigkeit84 ,man vergleiche diese kretischen ,kamaresvasen und ,fresken auf geglttetem ,stuck mit allem echt ,mykenischen4 ,das ist durch und durch ,kunstgewerbe1 fein und leer1 und nicht etwa eine groe und tiefe ,kunst1 von schwerer1 unbeholfener ,symbolik1 wie sie dort dem geometrischen ,stil entgegenreift4 ,es ist berhaupt kein ,stil1 sondern ein ,geschmack4#fg ,in ,mykene haust eine ursprngliche ,rasse1 die ihre ,sitze nach dem ,bodenertrag und der ,sicherheit vor ,feinden whlt2 die minoische ,bevlkerung siedelt nach geschftlichen ,gesichtspunkten1 wie es ganz deutlich die ,stadt ,philakopi auf ,melos zeigt1 die des ,obsidianexports wegen angelegt wurde4 ,ein mykenischer ,palast ist ein ,versprechen1 ein minoischer ist etwas ,letztes4 ,aber ganz ebenso lagen um #hjj die frnkischen und westgotischen ,gehfte und ,edelsitze von der ,loire bis zum ,ebro1 und sdlich davon die maurischen ,schlsser1 ,villen und ,moscheen von ,kordova und ,granada4 ,es ist gewi kein ,zufall1 da die ,blte des minoischen ,luxus genau in die ,zeit der groen gyptischen ,revolution1 vor allem die ,hyksoszeit fllt 7#aghj-aehj74fh ,damals mgen die gyptischen ,kunsthandwerker auf die friedlichen ,inseln und bis zu den ,burgen des ,festlandes geflchtet sein1 wie in einem spteren ,falle die byzantinischen ,gelehrten nach ,italien4 ,denn das gehrt zur ,voraussetzung jedes ,verstndnisses3 die minoische ,kultur ist ein ,bestandteil der gyptischen4 ,wir wrden das besser wissen1 wenn nicht der entscheidende ,teil der gyptischen ,kunstschpfungen1 alles was im westlichen ,delta entstanden ist1 der ,feuchtigkeit des ,bodens zum ,opfer gefallen wre4 ,wir kennen nur die gyptische ,kultur1 soweit sie auf dem trockenen ,boden des ,sdens blhte1 aber es besteht lngst kein ,zweifel mehr1 da hier nicht der ,schwerpunkt der ,entwicklung gelegen hat4 ,eine scharfe ,grenze zwischen der alten minoischen und der jungen mykenischen ,kunst lt sich nicht ziehen4 ,in der ganzen gyptisch-kretischen ,welt ist eine hchst moderne ,liebhaberei fr diese fremdartigen und primitiven ,dinge zu bemerken und umgekehrt haben die ,heerknige auf den ,burgen des ,festlandes die kretischen ,kunstsachen1 wo sie nur konnten1 geraubt1 gekauft und jedenfalls bewundert und nachgeahmt1 wie ja auch der frher als urgermanisch gepriesene ,vlkerwanderungsstil seiner gesamten ,formensprache nach orientalischer ,herkunft ist4#fi ,sie lieen ihre ,pfalzen und ,grabmler von gefangenen oder herbeigerufenen ,knstlern des ,sdens bauen und verzieren4 ,das ,atreusgrab8 in ,mykene stellt sich damit vllig neben das ,grab ,theoderichs in ,ravenna4 ,ein ,wunder dieser ,art ist ,byzanz4 ,man mu hier sorgfltig ,schicht um ,schicht abheben1 zuerst damals1 als ,konstantin #cbf die von ,septimius ,severus zerstrte ,grostadt als sptantike ,weltstadt ersten ,ranges wieder aufbaute und nun von ,westen her apollinisches ,greisentum1 von ,osten magische ,jugend hereinstrmte2 und dann noch einmal1 als #ajif vor den ,mauern der jetzt sptarabischen ,weltstadt die ,kreuzfahrer unter ,gottfried von ,bouillon erschienen -- von denen die geistreiche ,anna ,komnena in ihrem ,geschichtswerk ein schonungslos verchtliches ,bild entwirft#gj -- wo in die letzten ,herbsttage dieser ,zivilisation etwas ,frhlingshaftes hereinbricht4 ,diese ,stadt hat als die stlichste der antiken ,zivilisation die ,goten1 und ein ,jahrtausend spter als die nrdlichste der arabischen die ,russen bezaubert3 da steht die gewaltige ,basiliuskathedrale in ,moskau von #aeed1 die russische ,vorkultur einleitend1 zwischen den ,stilen81 wie ber einen ,raum von zwei ,jahrtausenden hinweg der salomonische ,tempel zwischen der ,weltstadt ,babylon und dem frhen ,christentum4 #b ,der ursprngliche ,mensch ist ein schweifendes ,tier1 ein ,dasein1 dessen ,wachsein sich ruhelos durch das ,leben tastet1 ganz ,mikrokosmos1 ortsfrei und heimatlos1 mit scharfen und ngstlichen ,sinnen1 immer darauf bedacht1 der feindlichen ,natur etwas abzujagen4 ,eine tiefe ,wandlung beginnt erst mit dem ,ackerbau -- denn dies ist etwas ,knstliches1 wie es ,jgern und ,hirten durchaus fern liegt3 ,wer grbt und pflgt1 will die ,natur nicht plndern1 sondern abndern4 ,pflanzen heit etwas nicht nehmen1 sondern erzeugen4 ,aber damit wird man selbst zur ,pflanze1 nmlich ,bauer4 ,man wurzelt in dem ,boden1 den man bestellt4 ,die ,seele des ,menschen entdeckt eine ,seele in der ,landschaft2 eine neue ,erdverbundenheit des ,daseins1 ein neues ,fhlen meldet sich4 ,die feindliche ,natur wird zur ,freundin4 ,die ,erde wird zur ,mutter ,erde4 ,zwischen sen und zeugen1 ,ernte und ,tod1 ,kind und ,korn entsteht eine tiefgefhlte ,beziehung4 ,eine neue ,frmmigkeit richtet sich in chthonischen ,kulten auf das fruchttragende ,land1 das mit dem ,menschen zusammenwchst4 ,und als vollkommener ,ausdruck dieses ,lebensgefhls entsteht berall die sinnbildliche ,gestalt des ,bauernhauses1 das in der ,anlage seiner ,rume und in jedem ,zuge seiner ueren ,form vom ,blut der ,bewohner redet4 ,das ,bauernhaus ist das groe ,symbol der ,sehaftigkeit4 ,es ist selbst ,pflanze2 es senkt seine ,wurzeln tief in den eigenen8 ,boden4 ,es ist ,eigentum im heiligsten ,sinne4 ,die guten ,geister des ,herdes und der ,tr1 des ,grundstcks und der ,rume3 ,vesta1 ,janus1 die ,laren und ,penaten haben ihren festen ,ort so gut wie der ,mensch selbst4 ,dies ist die ,voraussetzung jeder ,kultur1 die selbst wieder pflanzenhaft aus ihrer ,mutterlandschaft emporwchst und die seelische ,verbundenheit des ,menschen mit dem ,boden noch einmal vertieft4 ,was dem ,bauern sein ,haus1 das ist dem ,kulturmenschen die ,stadt4 ,was dem einzelnen ,hause die guten ,geister1 das ist jeder ,stadt ihr ,schutzgott oder ,heiliger4 ,auch die ,stadt ist ein pflanzenhaftes ,wesen4 ,alles ,nomadenhafte1 alles rein ,mikrokosmische liegt ihr ebenso fern wie dem ,bauerntum4 ,deshalb ist jede ,entwicklung einer hheren ,formensprache an die ,landschaft gebunden4 ,weder eine ,kunst noch eine ,religion knnen den ,ort ihres ,wachstums verndern4 ,erst die ,zivilisation mit ihren ,riesenstdten verachtet wieder diese ,wurzeln des ,seelentums und lst sich von ihnen4 ,der zivilisierte ,mensch1 der intellektuelle ,nomade ist wieder ganz ,mikrokosmos1 ganz heimatlos1 geistig frei wie die ,jger und ,hirten es sinnlich waren4 ,ubi bene ibi patria -- das gilt vor und nach einer ,kultur4 ,im ,vorfrhling der ,vlkerwanderung war es die jungfruliche und doch schon mtterliche ,germanensehnsucht1 die im ,sden eine ,heimat suchte1 um fr ihre knftige ,kultur ein ,nest zu bauen4 ,heute1 am ,ende dieser ,kultur1 schweift der wurzellose ,geist durch alle landschaftlichen und gedanklichen ,mglichkeiten4 ,dazwischen aber liegt die ,zeit1 wo der ,mensch fr ein ,stck ,erde stirbt4 ,es ist eine ganz entscheidende und in ihrer vollen ,bedeutung nie gewrdigte ,tatsache1 da alle groen ,kulturen ,stadtkulturen sind4 ,der hhere ,mensch des zweiten ,zeitalters ist ein stdtebauendes ,tier4 ,dies ist das eigentliche ,kriterium der ,weltgeschichte81 das sie von der ,menschengeschichte berhaupt aufs schrfste abhebt -- ,weltgeschichte ist die ,geschichte des ,stadtmenschen4 ,vlker1 ,staaten1 ,politik und ,religion1 alle ,knste1 alle ,wissenschaften beruhen auf einem ,urphnomen menschlichen ,daseins3 der ,stadt4 ,da alle ,denker aller ,kulturen selbst in ,stdten leben -- auch wenn sie sich krperlich auf dem ,lande befinden -- so wissen sie gar nicht1 ein wie bizarres ,ding die ,stadt ist4 ,wir mssen uns ganz in das ,erstaunen eines ,urmenschen versetzen1 der zum ersten ,mal inmitten der ,landschaft diese ,masse von ,stein und ,holz erblickt1 mit ihren steinumgebenen ,straen und steinbelegten ,pltzen1 ein ,gehuse von seltsamster ,form1 in dem es von ,menschen wimmelt4 ,das eigentliche ,wunder ist die ,geburt der ,seele einer ,stadt4 ,als ,massenseele von ganz neuer ,art1 deren letzte ,grnde fr uns ein ewiges ,geheimnis bleiben werden1 sondert sie sich pltzlich ab aus dem allgemeinen ,seelentum ihrer ,kultur4 ,ist sie erwacht1 so bildet sie sich einen sichtbaren ,leib4 ,aus der drflichen ,sammlung von ,gehften1 von denen jedes seine eigene ,geschichte hat1 entsteht ein ,ganzes4 ,und dieses ,ganze lebt1 atmet1 wchst1 erhlt ein ,antlitz und eine innere ,form und ,geschichte4 ,von nun ist auer dem einzelnen ,hause1 dem ,tempel1 dem ,dom1 dem ,palast auch das ,stadtbild als ,einheit der ,gegenstand einer ,formensprache und ,stilgeschichte1 welche den ganzen ,lebenslauf einer ,kultur begleitet4 ,es versteht sich1 da nicht der ,umfang1 sondern das ,vorhandensein einer ,seele ,stadt und ,dorf unterscheidet4 ,es gibt nicht nur in primitiven ,zustnden wie im heutigen ,inner-,afrika1 sondern auch im spten ,china und ,indien und in allen ,industriegebieten des modernen ,europa und ,amerika sehr groe ,siedlungen1 die trotzdem keine ,stdte sind4 ,sie sind ,mittelpunkte des ,landes1 aber sie bilden innerlich keine ,welt fr sich4 ,sie haben keine ,seele4 ,jede primitive ,bevlkerung lebt durchaus buerlich und landmig4 ,das ,wesen ,stadt8 ist fr sie nicht vorhanden4 ,was sich uerlich vom ,dorfe abhebt1 ist nicht eine ,stadt1 sondern ein ,markt1 ein bloer ,treffpunkt lndlicher ,lebensinteressen1 bei welchem von einem ,sonderleben keine ,rede sein kann4 ,die ,bewohner eines ,marktes1 auch wenn sie ,handwerker oder ,kaufleute sind1 leben und denken doch als ,bauern4 ,wir mssen genau nachfhlen1 was es heit1 wenn aus einem urgyptischen1 urchinesischen oder germanischen ,dorf1 einem ,pnktchen im weiten ,lande1 eine ,stadt wird1 die sich uerlich vielleicht durch nichts unterscheidet1 die aber seelisch der ,ort ist1 von dem aus der ,mensch das ,land jetzt als ,umgebung8 erlebt1 als etwas anderes und ,untergeordnetes4 ,von nun an gibt es zwei ,leben1 das drinnen und das drauen1 und der ,bauer empfindet das ebenso deutlich wie der ,brger4 ,der ,dorfschmied und der ,schmied in der ,stadt1 der ,dorfschulze und der ,brgermeister leben in zwei verschiedenen ,welten4 ,der ,landmensch und der ,stadtmensch sind verschiedene ,wesen4 ,zuerst fhlen sie den ,unterschied1 dann werden sie von ihm beherrscht2 zuletzt verstehen sie sich nicht mehr4 ,ein mrkischer und ein sizilischer ,bauer stehen sich heute nher als der mrkische ,bauer dem ,berliner4 ,von dieser ,einstellung an gibt es wirkliche ,stdte und diese ,einstellung ist es1 welche dem gesamten ,wachsein aller ,kulturen mit ,selbstverstndlichkeit zugrunde liegt4 ,jede ,frhzeit einer ,kultur ist zugleich die ,frhzeit eines neuen ,stdtewesens4 ,den ,menschen der ,vorkultur erfllt eine tiefe ,scheu vor diesen ,gebilden1 zu denen er innerlich kein ,verhltnis gewinnen kann4 ,am ,rhein und der ,donau siedelten sich die ,germanen vielfach -- z4 ,b4 in ,straburg -- vor den ,toren der ,rmerstdte an1 die unbewohnt liegen blieben4#ga ,in ,kreta haben die ,eroberer auf dem ,trmmerschutt der niedergebrannten ,stdte wie ,gurnia und ,knossos ein ,dorf angelegt4 ,die ,orden der abendlndischen ,vorkultur1 die ,benediktiner1 vor allem die ,cluniazenser und ,prmonstratenser siedeln wie die ,ritter auf freiem ,lande4 ,erst die ,franziskaner und ,dominikaner bauen sich in den frhgotischen ,stdten an3 da ist die neue ,stadtseele eben erwacht4 ,aber auch da liegt in allen ,bauten1 in der gesamten ,franziskanerkunst noch eine zarte ,schwermut1 eine fast mystische ,furcht des einzelnen vor dem ,neuen1 ,hellen1 ,wachen1 das von der ,gesamtheit noch dumpf hingenommen wird4 ,man wagt es kaum1 kein ,bauer mehr zu sein4 ,erst die ,jesuiten leben mit dem reifen und berlegenen ,wachsein echt grostdtischer ,menschen4 ,es ist ein ,symbol der unbedingten ,vorherrschaft des ,landes1 das die ,stadt noch nicht anerkennt1 wenn die ,herrscher jeder ,frhzeit in wandernden ,pfalzen ,hof halten4 ,im gyptischen ,alten ,reiche liegt der stark bevlkerte ,verwaltungssitz an der ,weien ,mauer8 beim ,ptahtempel im spteren ,memphis1 aber die ,residenzen der ,pharaonen wechseln unaufhrlich wie im sumerischen ,babylonien und im ,karolingerreich4#gb ,die frhchinesischen ,herrscher der ,dschoudynastie haben seit #aaji ihre ,pfalz in der ,regel zu ,loh-yang 7heute ,ho-nan-fu71 aber erst seit #ggj1 was unserem #af4 ,jahrhundert entspricht1 wird der ,ort zur dauernden ,residenzstadt erhoben4 ,nirgends hat sich das ,gefhl der ,erdverbundenheit1 des ,pflanzenhaft-,kosmischen so mchtig ausgesprochen wie in der ,architektur dieser winzigen frhen ,stdte1 die kaum mehr sind als ein paar ,straen um einen ,markt1 eine ,burg oder ein ,heiligtum4 ,wenn es irgendwo deutlich wird1 da jeder groe ,stil selbst eine ,pflanze ist1 so hier4 ,die dorische ,sule1 die gyptische ,pyramide1 der gotische ,dom wachsen streng1 schicksalhaft1 ein ,dasein ohne ,wachsein aus dem ,boden2 die jonische ,sule und die ,bauten des ,mittleren ,reiches und des ,barock ruhen voll erwacht1 selbstbewut1 frei und sicher auf ihm4 ,da ist1 von den ,mchten der ,landschaft abgetrennt1 durch das ,pflaster unter den ,fen gleichsam abgeschnitten1 das ,dasein matter1 das ,empfinden und ,verstehen immer mchtiger geworden4 ,der ,mensch wird ,geist81 frei8 und dem ,nomaden wieder hnlicher1 aber enger und klter4 ,geist8 ist die spezifisch stdtische ,form des verstehenden ,wachseins4 ,alle ,kunst1 alle ,religion und ,wissenschaft wird langsam geistig1 dem ,lande fremd1 dem erdhaften ,bauern unverstndlich4 ,mit der ,zivilisation tritt das ,klimakterium ein4 ,die uralten ,wurzeln des ,daseins sind verdorrt in den ,steinmassen ihrer ,stdte4 ,der freie ,geist -- ein verhngnisvolles ,wort6 -- erscheint wie eine ,flamme1 die prachtvoll aufsteigt und jh in der ,luft verlodert4 #c ,die neue ,seele der ,stadt redet eine neue ,sprache1 die sehr bald mit der ,sprache der ,kultur berhaupt gleichbedeutend wird4 ,das freie ,land mit seinen drflichen ,menschen ist betroffen2 es versteht diese ,sprache nicht mehr2 es wird verlegen und verstummt4 ,alle echte ,stilgeschichte spielt sich in ,stdten ab4 ,es ist ausschlielich das ,schicksal der ,stadt und das ,erleben stdtischer ,menschen1 das in der ,logik sichtbarer ,formen zum ,auge redet4 ,die allerfrheste ,gotik wuchs noch aus der ,landschaft auf und ergriff das ,bauernhaus mit seinen ,bewohnern und ,gerten4 ,aber der ,renaissancestil wchst nur in der ,renaissancestadt1 der ,barockstil nur in der ,barockstadt1 von der ganz grostdtischen korinthischen ,sule1 vom ,rokoko nicht zu reden4 ,es geht vielleicht noch ein leiser ,zug von dort ber die ,landschaft hin1 aber das ,land selbst ist nicht der kleinsten ,schpfung mehr fhig4 ,es schweigt und wendet sich ab4 ,der ,bauer und das ,bauernhaus sind in allem ,wesentlichen gotisch geblieben und sind es noch heute4 ,das hellenische ,land hat den geometrischen1 das gyptische ,dorf den ,stil des ,alten ,reiches bewahrt4 ,vor allen ,dingen ist es das ,gesicht8 der ,stadt1 dessen ,ausdruck eine ,geschichte besitzt1 dessen ,mienenspiel beinahe die ,seelengeschichte der ,kultur selbst ist4 ,da sind es erst die kleinen ,urstdte der ,gotik und aller anderen ,frhkulturen1 die sich fast in der ,landschaft verlieren1 echte ,bauernhuser noch1 die im ,schatten einer ,burg oder eines ,heiligtums sich aneinander drngen und ohne ,vernderung der inneren ,form ,stadthuser werden1 nur weil sie nicht aus der ,umgebung von ,feldern und ,wiesen1 sondern von ,nachbarhusern hervorwachsen4 ,die ,vlker der ,frhkultur sind allmhlich ,stadtvlker geworden und es gibt also ein spezifisch chinesisches1 indisches1 apollinisches1 faustisches ,stadtbild und wieder eine armenische oder syrische1 eine jonische oder etruskische1 deutsche1 franzsische oder englische ,physiognomie der ,stadt4 ,es gibt eine ,stadt des ,phidias1 eine ,stadt ,rembrandts1 eine ,stadt ,luthers4 ,diese ,bezeichnungen und die bloen ,namen ,granada1 ,venedig1 ,nrnberg zaubern sofort ein festes ,bild herauf1 denn alles1 was eine ,kultur hervorbringt an ,religion1 ,kunst und ,wissen1 ist in solchen ,stdten entstanden4 ,die ,kreuzzge entsprangen noch aus dem ,geist der ,ritterburgen und lndlichen ,klster1 die ,reformation ist stdtisch und gehrt zu schmalen ,gassen und steilen ,husern4 ,das groe ,epos1 das vom ,blute redet und singt1 gehrt zur ,pfalz und ,burg1 aber das ,drama1 in dem das wache ,leben sich selbst prft1 ist ,stadtpoesie1 und der groe ,roman1 der ,blick des befreiten ,geistes auf alles ,menschliche1 setzt die ,weltstadt voraus4 ,es gibt1 wenn man das echte ,volkslied ausnimmt1 nur ,stadtlyrik1 und wenn man von der ewigen8 ,bauernkunst absieht1 nur eine stdtische ,malerei und ,architektur mit einer raschen und kurzen ,geschichte4 ,und nun die laute ,formensprache dieser groen ,steingebilde1 wie sie die ,stadtmenschheit selbst1 ganz ,auge und ,geist1 im ,widerspruch zur leiseren ,sprache der ,landschaft1 in ihre ,lichtwelt hineintrgt6 ,die ,silhouette der groen ,stadt1 die ,dcher mit ihren ,schornsteinen1 die ,trme und ,kuppeln am ,horizont6 ,welche ,sprache redet ein ,blick auf ,nrnberg und ,florenz1 auf ,damaskus und ,moskau1 auf ,peking und ,benares6 ,was wissen wir vom ,geist antiker ,stdte1 da wir ihre ,linien am sdlichen ,himmel1 im ,licht des ,mittags1 unter ,wolken1 am ,morgen1 in der sternhellen ,nacht nicht kennen6 ,diese ,straenzge1 gerade oder krumm1 breit oder schmal1 die niedrigen1 steilen1 hellen1 dsteren ,huser1 welche mit ihren ,fassaden1 ihren ,gesichtern1 in allen abendlndischen ,stdten auf die ,strae herabblicken und in allen morgenlndischen fensterlos und vergittert ihr den ,rcken kehren2 der ,geist der ,pltze und ,winkel1 ,abschlsse und ,durchblicke1 der ,brunnen und ,denkmler1 der ,kirchen1 ,tempel und ,moscheen1 ,amphitheater und ,bahnhfe1 ,bazare und ,rathuser2 und dann wieder die ,vorstdte1 ,gartenhuser und ,haufen von ,mietskasernen zwischen ,unrat und ckern1 die vornehmen und armen ,viertel1 die ,subura im antiken ,rom und der ,faubourg ,st4 ,germain in ,paris1 das alte ,baj und das heutige ,nizza1 die kleinen ,stadtbilder von ,rothenburg und ,brgge und das ,husermeer von ,babylon1 ,tenochtitlan1 ,rom und ,london6 ,alles das hat ,geschichte und ist ,geschichte4 ,ein groes ,ereignis der ,politik -- und das ,gesicht einer ,stadt legt sich in andere ,falten4 ,napoleon hat dem bourbonischen ,paris und ,bismarck dem kleinstaatlichen ,berlin eine andere ,miene gegeben4 ,das ,bauerntum aber steht unbewegt1 mrrisch und zornig daneben4 ,in der frhesten ,zeit beherrscht das ,landschaftsbild das menschliche ,auge allein4 ,es formt die ,seele des ,menschen1 es schwingt mit ihm4 ,ein gleicher ,takt geht durch sein ,fhlen und das ,rauschen der ,wlder4 ,seine ,gestalt1 sein ,gang1 seine ,tracht sogar schmiegen sich den ,wiesen und ,gebschen an4 ,das ,dorf mit seinen stillen1 hgelartigen ,dchern1 dem ,rauch am ,abend1 den ,brunnen1 ,zunen und ,tieren liegt ganz in die ,landschaft verloren und eingebettet4 ,die ,landstadt besttigt das ,land1 sie ist eine ,steigerung seines ,bildes2 erst die spte ,stadt trotzt ihm4 ,mit ihrer ,silhouette widerspricht sie den ,linien der ,natur4 ,sie verneint alle ,natur4 ,sie will etwas anderes und ,hheres sein4 ,diese scharfen ,giebel1 diese barocken ,kuppeln1 ,spitzen und ,zinnen haben in der ,natur nichts ,verwandtes und wollen es nicht haben1 und zuletzt beginnt die riesenhafte ,weltstadt1 die ,stadt als ,welt1 neben der es keine andere geben soll1 die ,vernichtungsarbeit am ,landschaftsbilde4 ,einst hatte die ,stadt sich ihm hingegeben1 jetzt will sie es dem eigenen gleich machen4 ,da werden drauen aus ,feldwegen ,heerstraen1 aus ,wldern und ,wiesen ,parks1 aus ,bergen ,aussichtspunkte1 eine knstliche ,natur wird in der ,stadt selbst erfunden1 ,fontnen statt der ,quellen1 ,blumenbeete1 ,wasserstreifen1 beschnittene ,hecken statt der ,wiesen1 ,teiche und ,bsche4 ,in einem ,dorfe liegt das strohgedeckte ,dach noch wie ein ,hgel1 die ,gasse wie ein ,rain da4 ,hier aber erffnen sich die ,schluchten hoher und langgestreckter steinerner ,straen1 voll von farbigem ,staub und fremdartigem ,lrm2 ,menschen hausen darin1 wie kein natrliches ,wesen sie je geahnt hatte4 ,die ,trachten1 selbst die ,gesichter sind auf einen ,hintergrund von ,stein abgestimmt4 ,des ,tags entfaltet sich ein ,straentreiben in seltsamen ,farben und ,tnen1 des ,nachts ein neues ,licht1 das den ,mond berstrahlt4 ,und der ,bauer steht ratlos auf dem ,pflaster1 eine lcherliche ,gestalt1 nichts verstehend und von niemand verstanden1 gut genug fr die ,komdie und um dieser ,welt das ,brot zu schaffen4 ,daraus folgt aber1 und das ist wesentlicher als alles andere3 alle politische1 alle ,wirtschaftsgeschichte kann nur begriffen werden1 wenn man die vom ,lande sich mehr und mehr absondernde und das ,land zuletzt vllig entwertende ,stadt als das ,gebilde erkennt1 welches den ,gang und ,sinn der hheren ,geschichte berhaupt bestimmt4 ,weltgeschichte ist ,stadtgeschichte4 ,ganz abgesehen davon1 da der antike ,mensch aus seinem euklidischen ,daseinsgefhl den ,staatsbegriff mit dem ,verlangen nach einem ,minimum von ,ausdehnung verbindet und also den ,staat immer nachdrcklicher mit dem ,steinkrper der einzelnen ,polis gleichsetzt1 erscheint in jeder ,kultur sehr bald der ,typus der ,hauptstadt4 ,es ist1 wie der bedeutungsvolle ,name sagt1 die ,stadt1 deren ,geist mit seinen politischen und wirtschaftlichen ,methoden1 ,zielen und ,entscheidungen das ,land beherrscht4 ,das ,land mit seinen ,bewohnern wird ,mittel und ,objekt dieses fhrenden ,geistes4 ,es versteht nicht1 um was es sich handelt4 ,es wird auch nicht gefragt4 ,die groen ,parteien in allen ,lndern aller spten ,kulturen1 die ,revolutionen1 der ,csarismus1 die ,demokratie1 das ,parlament sind die ,form1 in welcher der hauptstdtische ,geist dem ,lande mitteilt1 was es zu wollen und wofr es unter ,umstnden zu sterben hat4 ,das antike ,forum1 die abendlndische ,presse sind durchaus geistige ,machtmittel der herrschenden ,stadt4 ,wer auf dem ,lande berhaupt begreift1 was in diesen ,zeiten ,politik ist und sich ihr gewachsen fhlt1 geht in die ,stadt1 vielleicht nicht krperlich1 ganz gewi aber geistig4 ,die ,stimmung und ffentliche ,meinung des buerlichen ,landes1 soweit es dergleichen gibt1 wird von der ,stadt durch ,schrift und ,rede vorgeschrieben und geleitet4 ,theben ist gypten1 ,rom ist der orbis terrarum1 ,bagdad ist der ,islam1 ,paris ist ,frankreich4 ,die ,geschichte jeder ,frhzeit spielt sich in vielen kleinen ,mittelpunkten einzelner ,landschaften ab4 ,die gyptischen ,gaue1 die homerischen ,griechenvlker1 die gotischen ,grafschaften und freien ,stdte haben einmal ,geschichte gemacht4 ,aber die ,politik sammelt sich nach und nach in ganz wenigen ,hauptstdten und alle anderen bewahren nur noch einen ,schein politischen ,lebens4 ,daran hat auch die antike ,atomisierung der ,welt in ,stadtstaaten nichts gendert4 ,schon im peloponnesischen ,kriege haben nur noch ,athen und ,sparta eigentliche ,politik gemacht4 ,die anderen ,stdte am gischen ,meer gehrten nur noch in den ,machtbereich der einen oder andern ,politik4 ,von einer wirklichen eigenen ist nicht mehr die ,rede4 ,zuletzt ist es das ,forum der ,stadt ,rom allein1 wo die antike ,geschichte spielt4 ,mag ,csar in ,gallien1 mgen die ,csarmrder in ,makedonien oder ,antonius in gypten kmpfen3 was dort geschieht1 erhlt seinen ,sinn erst durch die ,beziehung auf ,rom4 #d ,alle wirkliche ,geschichte beginnt damit1 da die ,urstnde1 ,adel und ,priestertum1 sich als solche bilden und ber das ,bauerntum erheben4 ,der ,gegensatz von groem und kleinem ,adel1 ,knig und ,vasallen1 weltlicher und geistlicher ,macht ist die ,grundform aller frhhomerischen1 altchinesischen1 gotischen ,politik1 bis mit der ,stadt1 dem ,brgertum1 dem dritten ,stande sich der ,stil der ,geschichte verwandelt4 ,aber es sind ausschlielich diese ,stnde1 in deren ,standesbewutsein sich der gesamte ,sinn der ,geschichte sammelt4 ,der ,bauer ist geschichtslos4 ,das ,dorf steht auerhalb der ,weltgeschichte1 und die ganze ,entwicklung vom trojanischen8 bis zum mithridatischen ,kriege und von den ,sachsenkaisern bis zum ,weltkrieg geht ber diese kleinen ,punkte der ,landschaft hinweg1 sie gelegentlich vernichtend1 ihr ,blut verbrauchend1 aber ohne je ihr ,inneres zu berhren4 ,der ,bauer ist der ewige ,mensch1 unabhngig von aller ,kultur1 die in den ,stdten nistet4 ,er geht ihr vorauf1 er berlebt sie1 dumpf und von ,geschlecht zu ,geschlecht sich fortzeugend1 auf erdverbundene ,berufe und ,fhigkeiten beschrnkt1 eine mystische ,seele1 ein trockener1 am ,praktischen haftender ,verstand1 der ,ausgang und die immer flieende ,quelle des ,blutes1 das in den ,stdten die ,weltgeschichte macht4 ,was die ,kultur dort in den ,stdten ersinnt1 an ,staatsformen und ,wirtschaftssitten1 ,glaubensstzen1 ,werkzeugen1 an ,wissen und ,kunst1 nimmt er mitrauisch und zgernd endlich hin1 ohne deshalb je seine ,art zu ndern4 ,so nahm der westeuropische ,bauer alle ,lehren der groen ,konzile vom groen lateranischen bis zu dem von ,trient uerlich entgegen wie die ,ergebnisse der ,maschinentechnik und der franzsischen ,revolution4 ,er blieb deshalb doch1 was er war1 was er vor ,karl dem ,groen schon gewesen war4 ,die heutige ,frmmigkeit des ,bauern ist lter als das ,christentum4 ,seine ,gtter sind lter als jede hhere ,religion4 ,nehmt den ,druck der groen ,stdte von ihm und er wird ohne ,entbehrung in seinen natrlichen ,urzustand zurckkehren4 ,seine wirkliche ,ethik1 seine wirkliche ,metaphysik1 die kein ,stadtgelehrter je der ,entdeckung fr wrdig gehalten hat1 liegen auerhalb aller ,religions- und ,geistesgeschichte4 ,sie haben berhaupt keine ,geschichte4 ,die ,stadt ist ,geist4 ,die ,grostadt ist der freie ,geist84 ,das ,brgertum1 der ,stand des ,geistes1 beginnt mit einer ,auflehnung gegen die -- feudalen8 -- ,mchte des ,blutes und der ,tradition sich seines ,sonderdaseins bewut zu werden4 ,er strzt ,throne und beschrnkt alte ,rechte im ,namen der ,vernunft und vor allem im ,namen des ,volkes81 womit von nun an ausschlielich das ,volk der ,stdte gemeint ist4 ,demokratie ist die politische ,form1 in welcher von dem ,bauern die ,weltanschauung des ,stadtmenschen gefordert wird4 ,der stdtische ,geist reformiert die groe ,religion der ,frhzeit und setzt neben die alte stndische eine brgerliche ,religion1 die freie ,wissenschaft4 ,die ,stadt bernimmt die ,leitung der ,wirtschaftsgeschichte1 indem sie an die ,stelle der ,urwerte des ,landes1 wie sie vom buerlichen ,leben und ,denken nie zu trennen sind1 den von den ,gtern abgelsten ,begriff des ,geldes setzt4 ,das uralte lndliche ,wort fr den ,gterverkehr ist ,tausch4 ,selbst wo es sich um die ,vertauschung eines ,dinges gegen ,edelmetall handelt1 liegt dem ,vorgang kein ,gelddenken8 zugrunde1 welches vom ,dinge den ,wert begrifflich trennt und in eine fiktive oder metallene ,gre bindet1 deren ,bestimmung es von da an ist1 das andere81 die ,ware8 zu messen4 ,karawanenzge und ,wikingerfahrten zur ,frhzeit erfolgen zwischen lndlichen ,siedlungen und bedeuten ,tausch und ,beute4 ,zur ,sptzeit erfolgen sie zwischen ,stdten und bedeuten ,geld84 ,das unterscheidet die ,normannen vor und die ,hanseaten und ,venezianer nach den ,kreuzzgen1 die antiken ,seefahrer in der mykenischen ,zeit und die zur ,zeit der groen ,kolonisationen4 ,die ,stadt bedeutet nicht nur ,geist1 sondern auch ,geld4#gc ,eine ,epoche tritt ein1 wenn die ,stadt sich so gewaltig entwickelt hat1 da sie sich nicht mehr gegen das ,land behaupten mu1 gegen ,bauerntum und ,ritterschaft1 sondern da das ,land mit seinen ,urstnden eine hoffnungslose ,verteidigung gegen die ,alleinherrschaft der ,stadt fhrt1 geistig gegen den ,rationalismus1 politisch gegen die ,demokratie1 wirtschaftlich gegen das ,geld4 ,in dieser ,zeit ist die ,zahl der ,stdte1 welche als historisch fhrende in ,betracht kommen1 schon sehr klein geworden4 ,es entsteht der tiefe1 vor allem seelische ,unterschied von ,grostadt und ,kleinstadt1 welch letztere unter dem sehr bezeichnenden ,namen ,landstadt ein ,teil des aktiv nicht mehr mitzhlenden ,landes wird4 ,der ,gegensatz zwischen dem ,landmenschen und ,stadtmenschen ist in diesen kleinen ,stdten nicht geringer geworden1 aber er verschwindet vor dem neuen ,abstand1 der sich zwischen sie und die ,grostadt legt4 ,buerlich-kleinstdtische ,schlauheit und grostdtische ,intelligenz sind zwei ,formen verstehenden ,wachseins1 zwischen denen eine ,verstndigung kaum mglich ist4 ,es ist klar1 da es sich auch hier nicht um die ,einwohnerzahl1 sondern um den ,geist handelt4 ,es ist auch deutlich1 da in allen groen ,stdten sich ,winkel erhalten1 in denen ,fragmente einer fast lndlich gebliebenen ,menschheit in ihren ,gassen wie auf dem ,lande leben1 wo die ,bewohner ber die ,strae weg in fast drflichen ,beziehungen zueinander stehen4 ,es fhrt eine ,pyramide von immer stdtischer geprgten ,wesen von diesen fast buerlichen ,menschen ber immer engere ,schichten bis zu der geringen ,zahl echter ,grostadtmenschen1 die berall zu ,hause sind1 wo ihre seelischen ,voraussetzungen erfllt werden4 ,damit hat auch der ,begriff ,geld seine volle ,abstraktheit erlangt4 ,er dient nicht mehr dem ,verstehen des wirtschaftlichen ,verkehrs2 er unterwirft den ,warenumlauf seiner eigenen ,entwicklung4 ,er wertet die ,dinge nicht mehr untereinander1 sondern in bezug auf sich4 ,seine ,beziehung zum ,boden und dem damit verwachsenen ,menschen ist so vollstndig verschwunden1 da sie fr das wirtschaftliche ,denken der fhrenden ,stdte -- der ,geldpltze8 -- nicht mehr in ,betracht kommt4 ,das ,geld ist jetzt eine ,macht und zwar eine rein geistige1 durch das ,metall nur reprsentierte ,macht im ,wachsein der ,oberschicht der wirtschaftlich ttigen ,bevlkerung geworden1 welche die mit ihm beschftigten ,menschen ebenso von sich abhngig macht1 wie frher die ,erde den ,bauern4 ,es gibt ein ,denken in ,geld81 wie es ein mathematisches und juristisches ,denken gibt4 ,aber der ,boden ist etwas ,wirkliches und ,natrliches1 das ,geld etwas ,abstraktes und ,knstliches1 eine bloe ,kategorie wie die ,tugend8 im ,denken der ,aufklrung4 ,daraus folgt1 da jede ursprngliche1 also stadtlose ,wirtschaft von den kosmischen ,mchten1 dem ,boden1 dem ,klima1 dem ,menschenschlage abhngig und damit in ,schranken gehalten ist1 whrend das ,geld als reine ,verkehrsform innerhalb des ,wachseins einen von der ,wirklichkeit ebenso wenig begrenzten ,kreis von ,mglichkeiten hat wie die ,gren der mathematischen und logischen ,welt4 ,wie kein ,blick auf die ,tatsachen uns hindert1 nichteuklidische ,geometrien in beliebiger ,zahl zu konstruieren1 liegt innerhalb der ausgebildeten grostdtischen ,wirtschaft kein ,hindernis mehr vor1 das ,geld8 zu vermehren1 gewissermaen in andern ,gelddimensionen zu denken1 was mit der etwaigen ,vermehrung des ,goldes oder berhaupt der wirklichen ,werte durchaus nichts zu tun hat4 ,es gibt keiner ,mastab und keine ,art von ,gtern1 an denen man den ,wert eines ,talentes zur ,zeit der ,perserkriege und in der gyptischer ,beute des ,pompejus vergleichen knnte4 ,das ,geld ist fr den ,menschen als eine ,form des ttigen ,wachseins geworden1 die keinerlei ,wurzeln im ,dasein mehr besitzt4 ,darauf beruht seine ungeheure ,macht ber jede beginnende ,zivilisation1 die jedesmal eine unbedingte ,diktatur dieses ,geldes8 in einer fr jede ,kultur verschiedenen ,gestalt ist1 darin aber auch der ,mangel an ,halt1 durch den es zuletzt seine ,macht und seinen ,sinn verliert und aus dem ,denken einer spten ,zivilisation wie der ,zeit ,diokletians vllig verschwindet1 um den bodenstndigen ,urwerten wieder ,platz zu machen4 ,es entsteht endlich das ungeheure ,symbol und ,behltnis des vllig frei gewordenen ,geistes1 die ,weltstadt1 der ,mittelpunkt1 in dem sich endlich der ,gang der ,weltgeschichte vollkommen konzentriert3 jene ganz wenigen ,riesenstdte aller reifen ,zivilisationen1 welche die gesamte ,mutterlandschaft ihrer ,kultur durch den ,begriff ,provinz chten und entwerten4 ,provinz ist jetzt alles1 ,land1 ,kleinstadt und ,grostadt1 mit ,ausnahme dieser zwei oder drei ,punkte4 ,es gibt nicht mehr ,adlige und ,brger1 nicht mehr ,freie und ,sklaven1 nicht mehr ,hellenen und ,barbaren1 nicht mehr ,rechtglubige und ,unglubige1 sondern nur noch ,weltstdter und ,provinzler4 ,alle anderen ,gegenstze verblassen vor diesem einen1 der alle ,ereignisse1 ,lebensgewohnheiten und ,weltanschauungen beherrscht4 ,die frhesten aller ,weltstdte waren ,babylon und das ,theben des ,neuen ,reiches -- die minoische ,welt auf ,kreta gehrt trotz ihres ,glanzes zur gyptischen ,provinz4 ,in der ,antike ist ,alexandria das erste ,beispiel2 das alte ,hellas ist mit einem ,schlage ,provinz geworden4 ,auch ,rom und das neu bevlkerte ,karthago1 auch ,byzanz haben es nicht verdrngt4 ,in ,indien waren die ,riesenstdte ,udjein1 ,kanaudj1 vor allem ,pataliputra bis nach ,china und ,java hin berhmt2 der mrchenhafte ,ruf von ,bagdad und ,granada im ,abendlande ist bekannt4 ,in der mexikanischen ,welt ist1 wie es scheint1 das #iej gegrndete ,uxmal die erste ,weltstadt der ,majareiche gewesen1 die mit dem ,emporkommen der toltekischen ,weltstdte ,tezcuco und ,tenochtitlan ,provinz wurden4 ,man vergesse nicht1 wo das ,wort provincia zuerst auftaucht3 es ist die staatsrechtliche ,bezeichnung der ,rmer fr ,sizilien1 mit dessen ,unterwerfung zum ersten ,mal eine ehemals fhrende ,kulturlandschaft zum unbedingten ,objekt herabsinkt4 ,syrakus war die frheste wirkliche ,grostadt der antiken ,welt gewesen1 als ,rom noch eine bedeutungslose ,landstadt war4 ,von nun an ist es ,rom gegenber eine ,provinzstadt4 ,und ganz in demselben ,sinne waren im #ag4 ,jahrhundert das habsburgische ,madrid und das ppstliche ,rom fhrende ,grostdte1 bis sie von den ,weltstdten ,london und ,paris seit dem ,ausgang des #ah4 ,jahrhunderts zum ,range der ,provinz herabgedrckt wurden4 ,der ,aufstieg von ,new ,york zur ,weltstadt durch den ,sezessionskrieg #ahfa-fe ist vielleicht das folgenschwerste ,ereignis des vorigen ,jahrhunderts4 #e ,der ,steinkolo ,weltstadt8 steht am ,ende des ,lebenslaufes einer jeden groen ,kultur4 ,der vom ,lande seelisch gestaltete ,kulturmensch wird von seiner eigenen ,schpfung1 der ,stadt1 in ,besitz genommen1 besessen1 zu ihrem ,geschpf1 ihrem ausfhrenden ,organ1 endlich zu ihrem ,opfer gemacht4 ,diese steinerne ,masse ist die absolute ,stadt4 ,ihr ,bild1 wie es sich mit seiner groartigen ,schnheit in die ,lichtwelt des menschlichen ,auges zeichnet1 enthlt die ganze erhabene ,todessymbolik des endgltig ,gewordenen84 ,der durchseelte ,stein gotischer ,bauten ist im ,verlauf einer tausendjhrigen ,stilgeschichte endlich zum entseelten ,material dieser dmonischen ,steinwste geworden4 ,diese letzten ,stdte sind ganz ,geist4 ,ihre ,huser sind nicht mehr wie noch die der jonischen und ,barockstdte ,abkmmlinge des alten ,bauernhauses1 von dem einst die ,kultur ihren ,ausgang nahm4 ,sie sind berhaupt nicht mehr ,huser1 in denen ,vesta und ,janus1 die ,penaten und ,laren irgendeine ,sttte besitzen1 sondern bloe ,behausungen1 welche nicht das ,blut1 sondern der ,zweck1 nicht das ,gefhl1 sondern der wirtschaftliche ,unternehmungsgeist geschaffen hat4 ,so lange der ,herd im frommen ,sinne der wirkliche1 bedeutsame ,mittelpunkt einer ,familie ist1 so lange ist die letzte ,beziehung zum ,lande nicht geschwunden4 ,erst wenn auch das verloren geht und die ,masse der ,mieter und ,schlafgste in diesem ,husermeer ein irrendes ,dasein von ,obdach zu ,obdach fhrt1 wie die ,jger und ,hirten der ,vorzeit1 ist der intellektuelle ,nomade vllig ausgebildet4 ,diese ,stadt ist eine ,welt1 ist die ,welt4 ,sie hat nur als ,ganzes die ,bedeutung einer menschlichen ,wohnung4 ,die ,huser sind nur die ,atome1 welche sie zusammensetzen4 ,jetzt beginnen die alten gewachsenen ,stdte mit ihrem gotischen ,kern aus ,dom1 ,rathaus und spitzgiebligen ,gassen1 um deren ,trme und ,tore die ,barockzeit einen ,ring von geistigeren1 helleren ,patrizierhusern1 ,palsten und ,hallenkirchen gelegt hatte1 nach allen ,seiten in formloser ,masse berzuquellen1 mit ,haufen von ,mietskasernen und ,zweckbauten sich in das verdende ,land hineinzufressen1 das ehrwrdige ,antlitz der alten ,zeit durch ,umbauten und ,durchbrche zu zerstren4 ,wer von einem ,turm auf das ,husermeer herabsieht1 erkennt in dieser steingewordenen ,geschichte eines ,wesens genau die ,epoche1 wo das organische ,wachstum endet und die anorganische und deshalb unbegrenzte1 alle ,horizonte berschreitende ,hufung beginnt4 ,und jetzt entstehen auch die knstlichen1 mathematischen1 vollkommen landfremden ,gebilde einer reingeistigen ,freude am ,zweckmigen1 die ,stdte der ,stadtbaumeister1 die in allen ,zivilisationen dieselbe schachbrettartige ,form1 das ,symbol der ,seelenlosigkeit anstreben4 ,diese regelmigen ,huserquadrate haben ,herodot in ,babylon und die ,spanier in ,tenochtitlan angestaunt4 ,in der antiken ,welt beginnt die ,reihe der abstrakten8 ,stdte mit ,thurioi1 das ,hippodamos von ,milet #dda entwarf84 ,priene1 wo das ,schachbrettmuster die ,bewegtheit der ,grundflche vollkommen ignoriert1 ,rhodos1 ,alexandria folgen als ,vorbilder zahlloser ,provinzstdte der ,kaiserzeit4 ,die islamischen ,baumeister haben seit #gfb ,bagdad und ein ,jahrhundert spter die ,riesenstadt ,samarra am ,tigris#gd planmig angelegt4 ,in der westeuropisch-amerikanischen ,welt ist das erste groe ,beispiel der ,grundri von ,washington 7#agia74 ,es kann kein ,zweifel bestehen1 da die ,weltstdte der ,hanzeit in ,china und die der ,mauryadynastie in ,indien dieselben geometrischen ,formen besessen haben4 ,die ,weltstdte der westeuropisch-amerikanischen ,zivilisation haben noch bei weitem nicht den ,gipfel ihrer ,entwicklung erlangt4 ,ich sehe -- lange nach #bjjj -- ,stadtanlagen fr zehn bis zwanzig ,millionen ,menschen1 die sich ber weite ,landschaften verteilen1 mit ,bauten1 gegen welche die grten der ,gegenwart zwerghaft wirken1 und ,verkehrsgedanken1 die uns heute als ,wahnsinn erscheinen wrden4 ,selbst in dieser letzten ,gestalt seines ,daseins ist das ,formideal des antiken ,menschen noch der krperliche ,punkt3 whrend die ,riesenstdte der ,gegenwart unseren ganzen ,hang zum ,unendlichen zur ,schau tragen3 die ,durchsetzung einer weiten ,landschaft mit ,vororten und ,villenkolonien1 ein mchtiges ,netz von ,verkehrsmitteln jeder ,art nach allen ,seiten und innerhalb des dicht bebauten ,gelndes ein geregelter ,schnellverkehr in1 unter und ber breiten ,straenzgen1 will die echt antike ,weltstadt sich nicht ausbreiten1 sondern immer mehr verdichten3 die ,straen eng und schmal1 jeden ,eilverkehr ausschlieend1 wie er doch auf den rmischen ,heerstraen voll ausgebildet war2 keine ,neigung1 vor der ,stadt zu wohnen oder auch nur die ,voraussetzungen dafr zu schaffen4 ,die ,stadt soll auch jetzt noch ein ,krper sein1 dicht und rund1 soma im strengsten ,sinne4 ,der ,synoikismos1 der in der antiken ,frhzeit allenthalben die ,landbevlkerung in die ,stadt gezogen und damit erst den ,typus der ,polis geschaffen hatte1 wiederholt sich am ,ende noch einmal in absurder ,form3 jeder will in der ,mitte der ,stadt wohnen1 in ihrem dichtesten ,kerne1 sonst fhlt er sich nicht als ,mensch einer ,stadt4 ,alle diese ,stdte sind nur ,city1 nur ,innenstadt4 ,der neue ,synoikismos bildet statt der ,vorortzone die ,welt der oberen ,stockwerke aus4 ,rom hatte im ,jahre #gd trotz der ungeheuren ,kaiserbauten den geradezu lcherlichen ,umfang von #ai km4#ge ,dies fhrt dahin1 da diese ,krper berhaupt nicht in die ,breite1 sondern unablssig in die ,hhe wuchsen4 ,die ,mietskasernen ,roms wie die berchtigte ,insula ,feliculae erreichten bei einer ,straenbreite von #c-e ,metern#gf ,hhen1 die im ,abendlande noch nirgends und in ,amerika nur in wenigen ,stdten vorkommen4 ,beim ,kapitol hatten die ,dcher unter ,vespasian schon die ,hhe des ,bergsattels erreicht4#gg ,ein grauenvolles ,elend1 eine ,verwilderung aller ,lebensgewohnheiten1 die schon jetzt zwischen ,giebeln und ,mansarden1 in ,kellern und ,hinterhfen einen neuen ,urmenschen zchten1 hausen in jeder dieser prachtvollen ,massenstdte4 ,das ist in ,bagdad und ,babylon nicht anders gewesen wie in ,tenochtitlan und heute in ,london und ,berlin4 ,diodor erzhlt von einem abgesetzten gyptischen ,knig1 der zu ,rom in einer jmmerlichen ,mietswohnung in einem hochgelegenen ,stockwerk hausen mute4 ,aber kein ,elend1 kein ,zwang1 selbst nicht die klare ,einsicht in den ,wahnsinn dieser ,entwicklung setzt die ,anziehungskraft dieser dmonischen ,gebilde herab4 ,das ,rad des ,schicksals rollt dem ,ende zu2 die ,geburt der ,stadt zieht ihren ,tod nach sich4 ,anfang und ,ende1 ,bauernhaus und ,huserblock verhalten sich wie ,seele und ,intelligenz1 wie ,blut und ,stein4 ,aber ,zeit8 ist nicht umsonst ein ,wort fr die ,tatsache der ,nichtumkehrbarkeit4 ,es gibt hier nur ein ,vorwrts1 kein ,zurck4 ,das ,bauerntum gebar einst den ,markt1 die ,landstadt1 und nhrte sie mit seinem besten ,blute4 ,nun saugt die ,riesenstadt das ,land aus1 unersttlich1 immer neue ,strme von ,menschen fordernd und verschlingend1 bis sie inmitten einer kaum noch bevlkerten ,wste ermattet und stirbt4 ,wer einmal der ganzen sndhaften ,schnheit dieses letzten ,wunders aller ,geschichte verfallen ist1 der befreit sich nicht wieder4 ,ursprngliche ,vlker knnen sich vom ,boden lsen und in die ,ferne wandern4 ,der geistige ,nomade kann es nicht mehr4 ,das ,heimweh nach der groen ,stadt ist strker vielleicht als jedes andere4 ,heimat ist fr ihn jede dieser ,stdte1 ,fremde ist schon das nchste ,dorf4 ,man stirbt lieber auf dem ,straenpflaster1 als da man auf das ,land zurckkehrt4 ,und selbst der ,ekel vor dieser ,herrlichkeit1 das ,mdesein vor diesem ,leuchten in tausend ,farben1 das taedium vitae1 das zuletzt manche ergreift1 befreit sie nicht4 ,sie tragen die ,stadt mit sich in ihre ,berge und an das ,meer4 ,sie haben das ,land in sich verloren und finden es drauen nicht wieder4 ,was den ,weltstadtmenschen unfhig macht1 auf einem anderen als diesem knstlichen ,boden zu leben1 ist das ,zurcktreten des kosmischen ,taktes in seinem ,dasein1 whrend die ,spannungen des ,wachseins immer gefhrlicher werden4 ,man vergesse nicht1 da in einem ,mikrokosmos die tierhafte ,seite1 das ,wachsein1 zum pflanzenhaften ,dasein hinzutritt1 nicht umgekehrt4 ,takt und ,spannung1 ,blut und ,geist1 ,schicksal und ,kausalitt verhalten sich wie das blhende ,land zur versteinerten ,stadt1 wie etwas1 das fr sich da ist1 zu einem andern1 das von ihm abhngt4 ,spannung ohne den kosmischen ,takt1 der sie durchseelt1 ist der bergang zum ,nichts4 ,aber ,zivilisation ist nichts als ,spannung4 ,die ,kpfe aller zivilisierten ,menschen von ,rang werden ausschlielich von dem ,ausdruck der schrfsten ,spannung beherrscht4 ,intelligenz ist nichts als ,fhigkeit zu angespanntestem ,verstehen4 ,diese ,kpfe sind in jeder ,kultur der ,typus ihres letzten ,menschen84 ,man vergleiche damit ,bauernkpfe1 wenn sie im ,straengewhl einer ,grostadt auftauchen4 ,der ,weg von der buerlichen ,klugheit -- der ,schlauheit1 dem ,mutterwitz1 dem ,instinkt1 die wie bei allen klugen ,tieren auf gefhltem ,takt beruhen -- ber den stdtischen ,geist zur weltstdtischen ,intelligenz -- das ,wort gibt schon in dem scharfen ,klange die ,abnahme der kosmischen ,unterlage vortrefflich wieder -- lt sich auch als die bestndige ,abnahme des ,schicksalsgefhls und die hemmungslose ,zunahme des ,bedrfnisses nach ,kausalitt bezeichnen4 ,intelligenz ist der ,ersatz unbewuter ,lebenserfahrung durch eine meisterhafte bung im ,denken1 etwas ,fleischloses1 ,mageres4 ,die intelligenten ,gesichter aller ,rassen sind einander hnlich4 ,es ist die ,rasse selbst1 die in ihnen zurcktritt4 ,je weniger ein ,gefhl fr das ,notwendige und ,selbstverstndliche des ,daseins besteht1 je mehr die ,gewohnheit um sich greift1 sich alles klar zu machen81 desto mehr wird die ,angst des ,wachseins kausal gestillt4 ,daher die ,gleichsetzung von ,wissen und ,beweisbarkeit und der ,ersatz des religisen ,mythus durch den kausalen1 die wissenschaftliche ,theorie4 ,daher das abstrakte ,geld als die reine ,kausalitt des wirtschaftlichen ,lebens im ,gegensatz zum lndlichen ,gterverkehr1 der ,takt ist und nicht ein ,system von ,spannungen4 ,die intellektuelle ,spannung kennt nur noch eine1 die spezifisch weltstdtische ,form der ,erholung3 die ,entspannung1 die ,zerstreuung84 ,das echte ,spiel1 die ,lebensfreude1 die ,lust1 der ,rausch sind aus dem kosmischen ,takte geboren und werden in ihrem ,wesen gar nicht mehr begriffen4 ,aber die ,ablsung intensivster praktischer ,denkarbeit durch ihren ,gegensatz1 die mit ,bewutsein betriebene ,trottelei1 die ,ablsung der geistigen ,anspannung durch die krperliche des ,sports1 der krperlichen durch die sinnliche des ,vergngens8 und die geistige der ,aufregung8 des ,spiels und der ,wette1 der ,ersatz der reinen ,logik der tglichen ,arbeit durch die mit ,bewutsein genossene ,mystik -- das kehrt in allen ,weltstdten aller ,zivilisationen wieder4 ,kino1 ,expressionismus1 ,theosophie1 ,boxkmpfe1 ,niggertnze1 ,poker und ,rennwetten -- man wird das alles in ,rom wiederfinden und ein ,kenner sollte einmal die ,untersuchung auf die indischen1 chinesischen und arabischen ,weltstdte ausdehnen4 ,um nur eins zu nennen3 wenn man das ,kamasutram liest1 versteht man1 was fr ,leute am ,buddhismus ebenfalls ,geschmack fanden2 und man wird nun auch die ,stierkampfszenen in den kretischen ,palsten mit ganz anderem ,auge betrachten4 ,es liegt ein ,kult zugrunde1 ohne ,zweifel1 aber es ist ein ,parfm darber gebreitet wie ber den fashionablen stadtrmischen ,isiskult in der ,nachbarschaft des ,zirkus ,maximus4 ,und nun geht aus der ,tatsache1 da das ,dasein immer wurzelloser1 das ,wachsein immer angespannter wird1 endlich jene ,erscheinung hervor1 die im stillen lngst vorbereitet war und jetzt pltzlich in das helle ,licht der ,geschichte rckt1 um dem ganzen ,schauspiel ein ,ende zu bereiten3 die ,unfruchtbarkeit des zivilisierten ,menschen4 ,es handelt sich hier nicht um etwas1 das sich mit alltglicher ,kausalitt1 etwa physiologisch1 begreifen liee1 wie es die moderne ,wissenschaft selbstverstndlich versucht hat4 ,hier liegt eine durchaus metaphysische ,wendung zum ,tode vor4 ,der letzte ,mensch der ,weltstdte will nicht mehr leben1 wohl als einzelner1 aber nicht als ,typus1 als ,menge2 in diesem ,gesamtwesen erlischt die ,furcht vor dem ,tode4 ,das1 was den echten ,bauern mit einer tiefen und unerklrlichen ,angst befllt1 der ,gedanke an das ,aussterben der ,familie und des ,namens1 hat seinen ,sinn verloren4 ,die ,fortdauer des verwandten ,blutes innerhalb der sichtbaren ,welt wird nicht mehr als ,pflicht dieses ,blutes1 das ,los1 der ,letzte zu sein1 nicht mehr als ,verhngnis empfunden4 ,nicht nur weil ,kinder unmglich geworden sind1 sondern vor allem1 weil die bis zum uersten gesteigerte ,intelligenz keine ,grnde fr ihr ,vorhandensein mehr findet1 bleiben sie aus4 ,man versenke sich in die ,seele eines ,bauern1 der von ,urzeiten her auf seiner ,scholle sitzt oder von ihr ,besitz ergriffen hat1 um dort mit seinem ,blute zu haften4 ,er wurzelt hier als der ,enkel von ,ahnen und der ,ahn von knftigen ,enkeln4 ,sein ,haus1 sein ,eigentum3 das bedeutet hier nicht ein flchtiges ,zusammengehren von ,leib und ,gut fr eine kurze ,spanne von ,jahren1 sondern ein dauerndes und inniges ,verbundensein von ewigem ,land und ewigem ,blute3 erst damit1 erst aus dem ,sehaftwerden im mystischen ,sinne erhalten die groen ,epochen des ,kreislaufs1 ,zeugung1 ,geburt und ,tod1 jenen metaphysischen ,zauber1 der seinen sinnbildlichen ,niederschlag in ,sitte und ,religion aller landfesten ,bevlkerungen findet4 ,das alles ist fr den letzten ,menschen8 nicht mehr vorhanden4 ,intelligenz und ,unfruchtbarkeit sind in alten ,familien1 alten ,vlkern1 alten ,kulturen nicht nur deshalb verbunden1 weil innerhalb jedes einzelnen ,mikrokosmos die ber alles ,ma angespannte tierhafte ,lebensseite die pflanzenhafte aufzehrt1 sondern weil das ,wachsein die ,gewohnheit einer kausalen ,regelung des ,daseins annimmt4 ,was der ,verstandesmensch mit einem uerst bezeichnenden ,ausdruck ,naturtrieb nennt1 wird von ihm nicht nur kausal8 erkannt1 sondern auch gewertet und findet im ,kreise seiner brigen ,bedrfnisse den angemessenen ,platz4 ,die groe ,wendung tritt ein1 sobald es im alltglichen ,denken einer hochkultivierten ,bevlkerung fr das ,vorhandensein von ,kindern ,grnde8 gibt4 ,die ,natur kennt keine ,grnde4 berall1 wo es wirkliches ,leben gibt1 herrscht eine innere organische ,logik1 ein es81 ein ,trieb1 die vom ,wachsein und dessen kausalen ,verkettungen durchaus unabhngig sind und von ihm gar nicht bemerkt werden4 ,der ,geburtenreichtum ursprnglicher ,bevlkerungen ist eine ,naturerscheinung1 ber deren ,vorhandensein niemand nachdenkt1 geschweige denn ber ihren ,nutzen oder ,schaden4 ,wo ,grnde fr ,lebensfragen berhaupt ins ,bewutsein treten1 da ist das ,leben schon fragwrdig geworden4 ,da beginnt eine weise ,beschrnkung der ,geburtenzahl -- die bereits ,polybius als das ,verhngnis von ,griechenland beklagt1 die aber schon lange vor ihm in den groen ,stdten blich war und in rmischer ,zeit einen erschreckenden ,umfang angenommen hat --1 die zuerst mit der materiellen ,not und sehr bald berhaupt nicht mehr begrndet wird4 ,da beginnt denn auch1 und zwar im buddhistischen ,indien so gut wie in ,babylon1 in ,rom wie in den ,stdten der ,gegenwart1 die ,wahl der ,lebensgefhrtin8 -- der ,bauer und jeder ursprngliche ,mensch whlt die ,mutter seiner ,kinder -- ein geistiges ,problem zu werden4 ,die ,ibsenehe1 die hhere geistige ,gemeinschaft8 erscheint1 in welcher beide ,teile frei8 sind1 frei nmlich als ,intelligenzen1 und zwar vom pflanzenhaften ,drange des ,blutes1 das sich fortpflanzen will2 und ,shaw darf den ,satz aussprechen1 da die ,frau sich nicht emanzipieren kann1 wenn sie nicht ihre ,weiblichkeit1 ihre ,pflicht gegen ihren ,mann1 gegen ihre ,kinder1 gegen die ,gesellschaft1 gegen das ,gesetz und gegen jeden1 auer gegen sich selbst1 von sich wirft84#gh ,das ,urweib1 das ,bauernweib ist ,mutter4 ,seine ganze von ,kindheit an ersehnte ,bestimmung liegt in diesem ,worte beschlossen4 ,jetzt aber taucht das ,ibsenweib auf1 die ,kameradin1 die ,heldin einer ganzen weltstdtischen ,literatur vom nordischen ,drama bis zum ,pariser ,roman4 ,statt der ,kinder haben sie seelische ,konflikte1 die ,ehe ist eine kunstgewerbliche ,aufgabe und es kommt darauf an1 sich gegenseitig zu verstehen84 ,es ist ganz gleichgltig1 ob eine amerikanische ,dame fr ihre ,kinder keinen zureichenden ,grund findet1 weil sie keine ,season versumen will1 eine ,pariserin1 weil sie frchtet1 da ihr ,liebhaber davongeht1 oder eine ,ibsenheldin1 weil sie sich selbst gehrt84 ,sie gehren alle sich selbst und sie sind alle unfruchtbar4 ,dieselbe ,tatsache in ,verbindung mit denselben ,grnden8 findet sich in der alexandrinischen und rmischen und selbstverstndlich in jeder anderen zivilisierten ,gesellschaft1 vor allem auch in der1 in welcher ,buddha herangewachsen ist1 und es gibt berall1 im ,hellenismus und im #ai4 ,jahrhundert so gut wie zur ,zeit des ,laotse und der ,tscharvakalehre eine ,ethik fr kinderarme ,intelligenzen und eine ,literatur ber die inneren ,konflikte von ,nora und ,nana4 ,kinderreichtum1 dessen ehrwrdiges ,bild ,goethe im ,werther noch zeichnen konnte1 wird etwas ,provinziales4 ,der kinderreiche ,vater ist in ,grostdten eine ,karikatur -- ,ibsen hat sie nicht vergessen2 sie steht in seiner ,komdie der ,liebe4 ,auf dieser ,stufe beginnt in allen ,zivilisationen das mehrhundertjhrige ,stadium einer entsetzlichen ,entvlkerung4 ,die ganze ,pyramide des kulturfhigen ,menschentums verschwindet4 ,sie wird von der ,spitze herab abgebaut1 zuerst die ,weltstdte1 dann die ,provinzstdte1 endlich das ,land1 das durch die ber alles ,ma anwachsende ,landflucht seiner besten ,bevlkerung eine ,zeitlang das ,leerwerden der ,stdte verzgert4 ,nur das primitive ,blut bleibt zuletzt brig1 aber seiner starken und zukunftreichen ,elemente beraubt4 ,es entsteht der ,typus des ,fellachen4 ,wenn irgend etwas1 so beweist der allbekannte ,untergang der ,antike81 der sich lange vor dem ,einbruch der germanischen ,wandervlker vollendete1 da ,kausalitt mit ,geschichte nichts zu tun hat4#gi ,das ,imperium geniet den vollkommensten ,frieden2 es ist reich1 es ist hochgebildet2 es ist gut organisiert2 es besa von ,nerva bis ,mark ,aurel eine ,herrscherreihe1 wie sie der ,csarismus keiner zweiten ,zivilisation aufzuweisen hat4 ,und trotzdem schwindet die ,bevlkerung rasch und in ,masse hin1 trotz der verzweifelten ,ehe- und ,kindergesetzgebung des ,augustus1 dessen lex de maritandis ordinibus auf die rmische ,gesellschaft bestrzender wirkte als die ,niederlage des ,varus1 trotz der massenhaften ,adoptionen1 der ununterbrochenen ,ansiedlung von ,soldaten barbarischer ,herkunft1 um ,menschen in die verdende ,landschaft zu bringen1 trotz der ungeheuren ,alimentationsstiftungen des ,nerva und ,trajan1 um die ,kinder unbemittelter ,eltern aufzuziehen4 ,italien1 dann ,nordafrika und ,gallien1 endlich ,spanien1 das unter den ersten ,kaisern am dichtesten von allen ,teilen des ,reichs bevlkert war1 sind menschenleer und verdet4 ,das berhmte und bezeichnenderweise in der modernen ,volkswirtschaft immer wiederholte ,wort des ,plinius3 latifundia perdidere ,italiam1 jam vero et provincias1 verwechselt ,anfang und ,ende des ,prozesses3 der ,grogrundbesitz htte nie diese ,ausdehnung gewonnen1 wenn das ,bauerntum nicht vorher von den ,stdten aufgesogen worden wre und das ,land zum mindesten innerlich bereits preisgegeben htte4 ,das ,edikt des ,pertinax von #aic enthllt endlich den erschreckenden ,stand der ,dinge3 ,in ,italien und den ,provinzen wird jedem gestattet1 verdetes ,land in ,besitz zu nehmen4 ,wenn er es bebaut1 soll er ,eigentumsrecht darber erhalten4 ,die ,geschichtsforscher brauchten sich den brigen ,zivilisationen nur ernsthaft zuzuwenden1 um die gleiche ,erscheinung berall festzustellen4 ,im ,hintergrund der ,ereignisse des ,neuen ,reiches1 vor allem von der #ai4 ,dynastie an1 ist eine gewaltige ,abnahme der ,bevlkerung deutlich zu verspren4 ,ein ,stadtbau1 wie ihn ,amenophis ,,iv4 in ,tell el ,amarna ausfhrte1 mit ,straenzgen bis zu #de m ,breite1 wre bei der frheren ,bevlkerungsdichte undenkbar gewesen und ebenso die notdrftige ,abwehr der ,seevlker81 deren ,aussichten auf ,besitznahme des ,reiches damals sicherlich nicht schlechter waren als die der ,germanen vom #d4 ,jahrhundert an und endlich die unaufhrliche ,einwanderung der ,libyer in das ,delta1 wo um #ide einer ihrer ,fhrer -- genau wie #dgf n4 ,chr4 ,odoaker -- die ,herrschaft ber das ,reich an sich nahm4 ,aber dasselbe fhlt man aus der ,geschichte des politischen ,buddhismus seit dem ,csar ,asoka heraus4#hj ,wenn die ,mayabevlkerung in ganz kurzer ,zeit nach der spanischen ,eroberung geradezu verschwand und die groen menschenleeren ,stdte dem ,urwald anheimfielen1 so beweist das nicht allein die ,brutalitt der ,eroberer1 die in diesem ,punkte einer jungen und fruchtbaren ,kulturmenschheit gegenber wirkungslos gewesen wre1 sondern ein ,erlschen von innen heraus1 das ohne ,zweifel schon lngst begonnen hatte4 ,und wenn wir uns der eigenen ,zivilisation zuwenden1 so sind die alten ,familien des franzsischen ,adels zum weitaus grten ,teil nicht durch die franzsische ,revolution ausgerottet worden1 sondern seit #ahae ausgestorben2 die ,unfruchtbarkeit breitete sich von ihm auf das ,brgertum und seit #ahgj auf die gerade durch die ,revolution fast neu geschaffene ,bauernschaft aus4 ,in ,england und noch weit mehr in den ,vereinigten ,staaten und zwar gerade in deren wertvollster1 alteingewanderter ,bevlkerung im ,osten hat der ,rasseselbstmord81 gegen den ,roosevelt sein bekanntes ,buch geschrieben hat1 lngst im groen ,stile eingesetzt4 ,deshalb finden sich berall in diesen ,zivilisationen schon frh die verdeten ,provinzstdte und am ,ausgang der ,entwicklung die leerstehenden ,riesenstdte1 in deren ,steinmassen eine kleine ,fellachenbevlkerung nicht anders haust als die ,menschen der ,steinzeit in ,hhlen und ,pfahlbauten4 ,samarra wurde schon im #aj4 ,jahrhundert verlassen2 die ,residenz ,asokas1 ,pataliputra1 war1 als der chinesische ,reisende ,hsiuen ,tsiang sie um #fce besuchte1 eine ungeheure1 vllig unbewohnte ,huserwste1 und viele der groen ,mayastdte mssen schon zur ,zeit des ,cortez leer gestanden haben4 ,wir besitzen eine lange ,reihe antiker ,schilderungen von ,polybius an3#ha die altberhmten ,stdte1 deren leerstehende ,huserreihen langsam zusammenstrzen1 whrend auf dem ,forum und im ,gymnasium ,viehherden weiden und im ,amphitheater ,getreide gebaut wird1 aus dem noch die ,statuen und ,hermen hervorragen4 ,rom hatte im #e4 ,jahrhundert die ,einwohnerzahl eines ,dorfes1 aber die ,kaiserpalste waren noch bewohnbar4 ,damit findet die ,geschichte der ,stadt ihren ,abschlu4 ,aus dem ursprnglichen ,markt zur ,kulturstadt und endlich zur ,weltstadt herangewachsen1 bringt sie das ,blut und die ,seele ihrer ,schpfer dieser groartigen ,entwicklung und deren letzter ,blte1 dem ,geist der ,zivilisation zum ,opfer und vernichtet damit zuletzt auch sich selbst4 #f ,bedeutet die ,frhzeit die ,geburt der ,stadt aus dem ,lande1 die ,sptzeit den ,kampf zwischen ,stadt und ,land1 so ist ,zivilisation der ,sieg der ,stadt1 mit dem sie sich vom ,boden befreit und an dem sie selbst zugrunde geht4 ,wurzellos1 dem ,kosmischen abgestorben und ohne ,widerruf dem ,stein und dem ,geiste verfallen1 entwickelt sie eine ,formensprache1 die alle ,zge ihres ,wesens wiedergibt3 nicht die eines ,werdens1 sondern die eines ,gewordenen1 eines ,fertigen1 das sich wohl verndern1 aber nicht entwickeln lt4 ,und deshalb gibt es nur ,kausalitt1 kein ,schicksal1 nur ,ausdehnung1 keine lebendige ,richtung mehr4 ,daraus folgt1 da jede ,formensprache einer ,kultur samt der ,geschichte ihrer ,entwicklung am ursprnglichen ,orte haftet1 da aber jede zivilisierte ,form berall zu ,hause ist und deshalb1 sobald sie erscheint1 auch einer unbegrenzten ,verbreitung anheimfllt4 ,gewi haben die ,hansestdte in ihren nordrussischen ,stapelpltzen gotisch und die ,spanier in ,sdamerika im ,barockstil gebaut1 aber es ist unmglich1 da auch nur der kleinste ,abschnitt der gotischen ,stilgeschichte auerhalb ,westeuropas verlaufen wre und ebensowenig konnte der ,stil des attischen und englischen ,dramas oder die ,kunst der ,fuge oder die ,religion ,luthers und der ,orphiker von ,menschen fremder ,kulturen fortgebildet oder auch nur innerlich angeeignet werden4 ,was aber mit dem ,alexandrinismus und unserer ,romantik entsteht1 das gehrt allen ,stadtmenschen ohne ,unterschied4 ,mit der ,romantik beginnt fr uns das1 was ,goethe weitschauend die ,weltliteratur nannte2 es ist die fhrende weltstdtische ,literatur1 der gegenber sich eine bodenstndige1 aber belanglose ,provinzliteratur berall nur mit ,mhe behauptet4 ,der ,staat ,venedigs oder ,friedrichs des ,groen oder das englische ,parlament1 so wie es wirklich ist und arbeitet1 lassen sich nicht wiederholen1 aber moderne ,verfassungen8 lassen sich in jedem afrikanischen und asiatischen ,lande und antike ,poleis unter ,numidern und ,britanniern einfhren84 ,nicht die ,hieroglyphen-1 aber die ,buchstabenschrift1 ohne ,zweifel eine technische ,erfindung der gyptischen ,zivilisation1#hb ist in allgemeinen ,gebrauch gekommen4 ,und ebenso sind nicht echte ,kultursprachen wie das ,attische des ,sophokles und das ,deutsch ,luthers1 aber die ,weltsprachen1 die smtlich wie die hellenistische ,koine1 das ,arabische1 ,babylonische1 ,englische aus der alltglichen ,praxis der ,weltstdte hervorgegangen sind1 berall erlernbar4 ,deshalb nehmen in allen ,zivilisationen die modernen ,stdte ein immer gleichfrmigeres ,geprge an4 ,man kann gehen1 wohin man will1 man trifft ,berlin1 ,london und ,new ,york berall wieder2 und wenn ein ,rmer reiste1 konnte er in ,palmyra1 ,trier1 ,timgad und in den hellenistischen ,stdten bis zum ,indus und ,aralsee seine ,sulenstellungen1 statuengeschmckten ,pltze und ,tempel finden4 ,was aber hier verbreitet wird1 ist nicht mehr ein ,stil1 sondern ein ,geschmack1 keine echte ,sitte1 sondern ,manieren1 und nicht die ,tracht eines ,volkes1 sondern die ,mode4 ,damit ist es denn mglich1 da ferne ,bevlkerungen die ewigen ,errungenschaften8 einer solchen ,zivilisation nicht nur annehmen1 sondern in selbstndiger ,fassung weiterstrahlen4 ,solche ,gebiete einer ,mondlichtzivilisation8 sind ,sdchina und vor allem ,japan1 die erst seit dem ,ausgang der ,hanzeit 7#bbj7 sinaisiert8 wurden1 ,java als ,verbreiterin der brahmanischen ,zivilisation und ,karthago1 das seine ,formen von ,babylon empfing4 ,alles das sind ,formen eines extremen1 von keiner kosmischen ,macht mehr gehemmten und gebundenen ,wachseins1 rein geistig und rein extensiv und deshalb von einer solchen ,gewalt der ,ausbreitung1 da die letzten und flchtigsten ,ausstrahlungen sich fast ber die ganze ,erde verbreitet und bereinander gelegt haben4 ,fragmente zivilisierter chinesischer ,formen finden sich vielleicht im skandinavischen ,holzbau1 babylonische ,mae vielleicht in der ,sdsee1 antike ,mnzen in ,sdafrika1 gyptische und indische ,einflsse vielleicht im ,inkalande4 ,whrend aber diese ,ausbreitung alle ,grenzen berschreitet1 vollzieht sich und zwar in groartigen ,verhltnissen die ,ausbildung der inneren ,form in drei deutlich unterscheidbaren ,stufen3 ,ablsung von der ,kultur -- ,reinzucht der zivilisierten ,form -- ,erstarrung4 ,diese ,entwicklung hat fr uns eingesetzt und zwar sehe ich in der ,krnung des gewaltigen ,gebudes die eigentliche ,mission der ,deutschen als der letzten ,nation des ,abendlandes4 ,in diesem ,stadium sind alle ,fragen des ,lebens1 nmlich des apollinischen1 magischen1 faustischen ,lebens zu ,ende gedacht und in einen letzten ,zustand des ,wissens oder ,nichtwissens gebracht4 ,um ,ideen kmpft man nicht mehr4 ,die letzte1 die ,idee der ,zivilisation selbst1 ist im ,umri formuliert und ebenso sind ,technik und ,wirtschaft im ,problemsinne fertig4 ,aber damit beginnt erst die mchtige ,arbeit der ,ausfhrung aller ,forderungen und der ,anwendung dieser ,formen auf das gesamte ,dasein der ,erde4 ,erst wenn diese ,arbeit getan und die ,zivilisation nicht nur ihrer ,gestalt1 sondern auch ihrer ,masse nach endgltig festgestellt ist1 beginnt das ,festwerden der ,form4 ,stil ist in ,kulturen der ,pulsschlag des ,sicherfllens4 ,jetzt entsteht -- wenn man das ,wort gebrauchen will -- der zivilisierte ,stil als ,ausdruck des ,fertigseins4 ,er ist vor allem in gypten und ,china zu einer prachtvollen ,vollkommenheit gelangt1 die alle uerungen eines im ,innern von nun an unvernderlichen ,lebens vom ,zeremoniell und ,ausdruck der ,gesichter bis zu den uerst feinen und durchgeistigten ,formen einer ,kunstbung erfllt4 ,von einer ,geschichte im ,sinne des ,zutreibens auf ein ,formideal kann nicht die ,rede sein1 aber es herrscht eine bestndige leise ,bewegtheit der ,oberflche1 welche der ein fr allemal gegebenen ,sprache immer wieder kleine ,fragen und ,lsungen artistischer ,art ablockt4 ,darin besteht die gesamte uns bekannte ,geschichte8 der chinesisch-japanischen ,malerei und der indischen ,architektur4 ,und ebenso wie diese ,scheingeschichte sich von der wirklichen des gotischen ,stils1 so unterscheidet sich der ,ritter der ,kreuzzge von dem chinesischen ,mandarin als der werdende von dem fertigen ,stand4 ,der eine ist ,geschichte1 der andere hat sie lngst berwunden4 ,denn1 wie schon festgestellt wurde1 die ,geschichte dieser ,zivilisationen ist ,schein und ebenso die groen ,stdte1 deren ,antlitz sich fortwhrend verndert1 ohne anders zu werden4 ,und ein ,geist dieser ,stdte ist nicht vorhanden4 ,sie sind ,land in steinerner ,form4 ,was geht hier unter8 ,und was bleibt8 ,es ist ein bloer ,zufall1 da germanische ,vlker unter dem ,druck der ,hunnen die romanische ,landschaft besetzten und damit die ,entwicklung des chinesischen8 ,endzustandes der ,antike abbrachen4 ,den ,seevlkern1 die seit #adjj in einer bis ins einzelne gleichen ,wanderung gegen die gyptische ,welt vordrangen1 glckte es nur im kretischen ,inselgebiet4 ,ihre mchtigen ,zge an der libyschen und phnikischen ,kste unter ,begleitung von ,wikingerflotten sind ebenso gescheitert wie die der ,hunnen gegen ,china4 ,so ist die ,antike das einzige ,beispiel einer im ,augenblick ihrer vollen ,reife abgebrochnen ,zivilisation4 ,trotzdem haben die ,germanen nur die ,oberschicht der ,formen zerstrt und durch das ,leben ihrer eigenen ,vorkultur ersetzt4 ,die ewige8 ,unterschicht erreichte man nicht4 ,sie bleibt1 versteckt und durch eine neue ,formensprache vollstndig berzogen1 im ,untergrunde der ganzen folgenden ,geschichte bestehen und besteht noch heute in ,sdfrankreich1 ,sditalien und ,nordspanien in fhlbaren ,resten fort4 ,es gibt hier eine sptantike ,frbung der katholischen ,volksreligion1 die sie von dem kirchlichen ,katholizismus der westeuropischen ,hhenschicht sehr deutlich abhebt4 ,in sditalienischen ,kirchenfesten findet man heute noch antike und vorantike ,kulte wieder und ebenso berall ,gottheiten 7,heilige71 deren ,verehrung durch den katholischen ,namen hindurch eine antike ,fassung erkennen lt4 ,hier aber tritt ein anderes ,element in ,erscheinung1 das seine eigene ,bedeutung hat4 ,wir stehen vor dem ,problem der ,rasse4 #fg ,das erkennt jetzt auch die ,kunstforschung3 v4 ,salis1 ,die ,kunst der ,griechen1 #aiai1 ,s4 #c ff4 ,h4 ,th4 ,bossert1 ,alt ,kreta #aiba1 ,einl4 #fh ,d4 ,fimmen1 ,die kretisch-mykenische ,kultur1 #aiba1 ,s4 #baj4 #fi ,dehio1 ,gesch4 d4 deutsch4 ,kunst1 #aiai1 ,s4 #af ff4 #gj ,dieterich1 ,byz4 ,charakterkpfe ,s4 #acf f4 #ga ,dehio1 ,gesch4 d4 deutsch4 ,kunst1 #aiai1 ,s4 #ac f4 #gb ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,altertums ,i1 ,s4 #ahh4 #gc ,vgl4 ,kap4 ,v ,a4 #gd ,samarra zeigt wie die ,kaiserfora in ,rom und die ,ruinen von ,luxor und ,karnak amerikanische ,verhltnisse4 ,die ,stadt erstreckt sich #cc km lang am ,flusse hin4 ,der ,palast ,balkuwara1 den der ,khalif ,mutawakkil fr einen seiner ,shne erbauen lie1 bildet ein ,quadrat von #abej m ,seitenlnge4 ,eine der ,riesenmoscheen mit #bfj #ahj m4 ,schwarz1 ,die ,abbasidenresidenz ,samarra1 #aiaj4 ,herzfeld1 ,ausgrabungen von ,samarra1 #aiab4 #ge ,friedlnder1 ,sitt4-,gesch4 ,roms ,i1 ,s4 #e2 man vergleiche dies mit dem nicht entfernt so stark bevlkerten ,samarra2 die sptantiken8 ,grostdte auf arabischem ,boden sind auch in dieser ,hinsicht nicht antik4 ,die ,gartenvorstadt von ,antiochia war im ganzen ,osten berhmt4 #gf ,die ,stadt1 welche der gyptische ,julian ,apostata1 ,amenophis ,,iv41 sich in ,tell el ,amarna baute1 hatte ,straen bis zu #de m ,breite4 ,borchardt1 ,ztschr4 f4 ,bauwesen ,,lxvi1 #ebd4 #gg ,phlmann1 ,aus ,altertum u4 ,gegenwart #aiaj1 ,s4 #baa ff4 #gh ,b4 ,shaw1 ,ibsenbrevier ,s4 #eg4 #gi ,zum ,folgenden vgl4 die ,darstellung bei ,e4 ,meyer1 ,kl4 ,schriften #aiaj1 ,s4 #ade ff4 #hj ,wir kennen in ,china im #c4 ,jahrh4 v4 ,chr4 -- also in der chinesischen ,augustuszeit6 -- ,manahmen zur ,hebung der ,bevlkerungsziffer1 v4 ,rosthorn1 ,das soziale ,leben d4 ,chinesen #aiai1 ,s4 #f4 #ha ,strabo1 ,pausanias1 ,dio ,chrysostomus1 ,avien u4 a41 ,e4 ,meyer1 ,kl4 ,schriften1 ,s4 #afd ff4 #hb ,nach der ,entdeckung von ,sethe4 ,vgl4 ,rob4 ,eisler1 ,die kenitischen ,weihinschriften der ,hyksoszeit usw41 #aiai4 ,v,,lker1 ,,rassen1 ,,sprachen #g ,das wissenschaftliche ,geschichtsbild whrend des ganzen #ai4 ,jahrhunderts wird verdorben durch eine aus der ,romantik stammende oder von ihr doch vollendete ,vorstellung1 den ,begriff des ,volkes8 in sittlich-begeistertem ,sprachgebrauch4 ,wenn irgendwo in frher ,zeit eine neue ,religion1 ,ornamentik1 ,bauweise1 ,schrift oder auch ein ,reich oder eine groe ,verwstung hervortritt1 so stellt der ,forscher seine ,frage sofort in der ,fassung3 wie hie das ,volk1 das diese ,erscheinung hervorgebracht hat8 ,diese ,fragestellung ist dem westeuropischen ,geist in seiner heutigen ,beschaffenheit eigentmlich1 sie ist aber in allen ,einzelheiten so falsch1 da das mit ihr heraufgerufene ,bild vom ,gang der ,ereignisse notwendig verfehlt sein mu4 ,das ,volk8 als die ,urform schlechthin1 in welcher ,menschen historisch wirksam sind1 die ,urheimat1 die ,ursitze1 die ,wanderungen der8 ,vlker -- darin spiegelt sich der groe ,schwung der ,begriffe ,nation von #aghi und ,volk von #ahac1 die beide letzten ,endes auf das englisch-puritanische ,selbstbewutsein zurckgehen4 ,aber gerade weil der ,begriff ein hohes ,pathos birgt1 entzieht er sich gern der ,kritik4 ,selbst scharfsinnige ,forscher bezeichnen hundert ganz verschiedenartige ,dinge damit1 ohne es zu bemerken1 und so entwickelt sich ,volk8 zu der vermeintlich eindeutigen ,gre1 welche alle ,geschichte macht4 ,weltgeschichte gilt uns heute1 was durchaus nicht selbstverstndlich ist und dem ,denken der ,griechen und ,chinesen ganz fern lag1 als die ,geschichte von ,vlkern4 ,alles andere1 ,kultur1 ,sprache1 ,kunst1 ,religion1 wird von den ,vlkern geschaffen4 ,der ,staat ist die ,form eines ,volkes4 ,dieser romantische ,begriff soll hier zerstrt werden4 ,was seit der ,eiszeit die ,erde bewohnt1 sind ,menschen1 nicht ,vlker84 ,ihr ,schicksal wird zunchst dadurch bestimmt1 da die leibliche ,folge von ,eltern und ,kindern1 der ,zusammenhang des ,blutes1 natrliche ,gruppen bildet1 welche den deutlichen ,hang verraten1 in einer ,landschaft ,wurzel zu fassen4 ,auch ,nomadenstmme halten ihre ,bewegungen in einer landschaftlichen ,grenze4 ,damit ist eine ,dauer der kosmisch-pflanzenhaften ,lebensseite1 des ,daseins1 gegeben4 ,dies nenne ich ,rasse4 ,stmme1 ,sippen1 ,geschlechter1 ,familien -- das sind smtlich ,bezeichnungen fr die ,tatsache des durch ,zeugungen in einer engeren oder weiteren ,landschaft fortkreisenden ,blutes4 ,aber diese ,menschen besitzen auch noch die mikrokosmisch-tierhafte ,lebensseite des ,wachseins1 des ,empfindens und ,verstehens1 und die ,form1 in welcher das ,wachsein des einen zu dem der brigen in ,beziehung tritt1 nenne ich ,sprache1 die zunchst nichts ist als unbewuter lebendiger ,ausdruck1 der sinnlich wahrgenommen wird1 der sich aber allmhlich zu einer bewuten ,mitteilungstechnik entwickelt1 welche auf einem bereinstimmenden ,bedeutungsgefhl fr ,zeichen beruht4 ,zuletzt ist jede ,rasse ein einziger groer ,leib1 und jede ,sprache die ,ttigkeitsform eines groen1 viele ,einzelwesen verbindenden ,wachseins4 ,man wird ber beide nie zu den letzten ,aufschlssen gelangen1 wenn man sie nicht gemeinsam und in bestndiger ,vergleichung behandelt4 ,man wird aber auch die ,geschichte des hheren ,menschentums nie verstehen1 wenn man bersieht1 da der ,mensch als ,element einer ,rasse und als ,besitzer einer ,sprache1 oder der ,mensch1 soweit er einer ,einheit des ,blutes entstammt und soweit er einer ,einheit der ,verstndigung eingereiht ist1 da also ,dasein und ,wachsein des ,menschen ihre besonderen ,schicksale haben4 ,und zwar sind ,ursprung1 ,entwicklung und ,dauer der ,rasseseite und der ,sprachseite in ein und derselben ,bevlkerung durchaus unabhngig voneinander4 ,rasse ist etwas ,kosmisches und ,seelenhaftes4 ,irgendwie ist sie periodisch und in ihrem ,innern von den groen astronomischen ,verhltnissen mitbedingt4 ,sprachen sind kausale ,gebilde2 sie wirken durch die ,polaritt ihrer ,mittel4 ,wir sprechen von ,rasseinstinkten und vom ,geist einer ,sprache4 ,aber das sind zwei verschiedene ,welten4 ,zur ,rasse gehrt die tiefste ,bedeutung der ,worte ,zeit und ,sehnsucht1 zur ,sprache die der ,worte ,raum und ,angst4 ,das alles ist bis jetzt unter dem ,begriff ,volk8 verschttet geblieben4 ,es gibt also ,daseinsstrme und ,wachseinsverbindungen4 ,jene besitzen eine ,physiognomie1 diesen liegt ein ,system zugrunde4 ,rasse ist1 im ,bilde der ,umwelt betrachtet1 der ,inbegriff aller leiblichen ,kennzeichen1 soweit sie fr das ,sinnesempfinden wacher ,wesen vorhanden sind4 ,hier mssen wir bedenken1 da ein ,leib die mit seiner ,zeugung gesetzte und ihm innerlich eigene ,form von der ,kindheit bis zum ,greisentum entfaltet und vollendet1 whrend gleichzeitig das1 was der ,leib abgesehen von seiner ,form ist1 unaufhrlich erneuert wird4 ,von einem ,knaben ist also im ,manne nichts wirklich geblieben als der lebendige ,sinn seines ,daseins1 und wir erkennen davon nicht mehr1 als was sich in der ,welt des ,wachseins darbietet4 ,obwohl sich fr den hheren ,menschen der ,rasseeindruck fast ganz auf das beschrnkt1 was in der ,lichtwelt seines ,auges erscheint1 ,rasse also ganz wesentlich ein ,inbegriff sichtbarer ,merkmale ist1 so sind doch auch fr ihn bedeutsame ,reste nichtoptischer ,merkmale vorhanden1 der ,geruch1 die ,stimmen der ,tiere1 vor allem aber die ,sprechweise des ,menschen4 ,fr hhere ,tiere dagegen wird der gegenseitige ,rasseeindruck ohne ,zweifel durchaus nicht vom ,sehen beherrscht4 ,die ,witterung ist wichtiger2 es kommen aber ,empfindungsarten hinzu1 die sich dem menschlichen ,wissen vollstndig entziehen4 ,es ergibt sich daraus1 da eine ,pflanze1 weil sie ,dasein besitzt1 auch ,rasse hat -- die ,obst- und ,blumenzchter wissen das sehr wohl -- da aber nur ,tiere ,rasseeindrcke empfangen4 ,es hat fr mich immer etwas ,erschtterndes1 wenn ich im ,frhling sehe1 wie all diese blhenden ,gewchse1 die sich nach ,zeugung und ,befruchtung sehnen1 mit der ganzen ,leuchtkraft ihrer ,blten einander nicht anziehen und nicht einmal bemerken knnen1 sondern auf ,tiere angewiesen sind1 fr die es allein diese ,farben und ,dfte gibt4 ,sprache nenne ich die gesamte freie ,ttigkeit des wachen ,mikrokosmos1 insofern sie etwas fr andere zum ,ausdruck bringt4 ,pflanzen besitzen kein ,wachsein und keine ,beweglichkeit und also keine ,sprache4 ,das ,wachsein tierischer ,wesen aber ist durch und durch ein ,sprechen1 ob nun der ,sinn der einzelnen ,akte ein ,sprechen sein soll oder nicht und wenn auch der bewute oder unbewute ,zweck des ,tuns in einer ganz anderen ,richtung liegt4 ,ein ,pfau spricht sicherlich bewut1 wenn er seinen ,schweif entfaltet1 aber eine junge ,katze1 die mit einem ,garnknul spielt1 spricht durch die ,zierlichkeit ihrer ,bewegungen unbewut zu uns4 ,jeder kennt den ,unterschied in seinen ,bewegungen1 je nachdem er sich beobachtet wei oder nicht4 ,man beginnt pltzlich mit allem1 was man tut1 bewut zu sprechen84 ,damit ergibt sich aber ein sehr bedeutsamer ,unterschied in den ,arten der ,sprache3 ,sprache1 die nur ,ausdruck fr die ,welt ist und deren innere ,notwendigkeit in der ,sehnsucht alles ,lebens liegt1 sich vor ,zeugen zu verwirklichen1 sein ,dasein sich selbst zu bezeugen1 und ,sprache1 die von bestimmten ,wesen verstanden sein will4 ,es gibt also ,ausdruckssprachen und ,mitteilungssprachen4 ,jene setzen nur ein ,wachsein1 diese eine ,wachseinsverbindung voraus4 ,verstehen heit mit dem eigenen ,bedeutungsgefhl auf den ,eindruck eines ,zeichens antworten4 ,sich verstndigen1 ,zwiesprache halten81 zu einem ,du8 sprechen1 heit also in ihm ein dem eigenen entsprechendes ,bedeutungsgefhl voraussetzen4 ,die ,ausdruckssprache vor ,zeugen beweist nur das ,vorhandensein eines ,ich4 ,die ,mitteilungssprache setzt ein ,du4 ,ich ist das ,sprechende1 ,du ist das1 was die ,sprache des ,ich verstehen soll4 ,fr den primitiven ,menschen kann ein ,baum1 ein ,stein1 eine ,wolke ein ,du sein4 ,alle ,gottheiten sind ,du4 ,im ,mrchen gibt es nichts1 was nicht mit dem ,menschen ,zwiesprache halten knnte4 ,und wir brauchen uns nur in ,augenblicken zorniger ,erregung oder dichterischen ,schwunges zu ertappen1 um zu wissen1 da noch heute jedes ,ding ein ,du fr uns werden kann4 ,und endlich spricht jeder denkende ,mensch mit sich selbst wie mit einem ,du4 ,erst am ,du erwacht auch das ,wissen von einem ,ich4 ,ich8 ist also eine ,bezeichnung fr die ,tatsache1 da eine ,brcke zu einem anderen ,wesen vorhanden ist4 ,eine strenge ,grenze zwischen religiser und knstlerischer ,ausdruckssprache und reiner ,mitteilungssprache zu ziehen ist unmglich4 ,das gilt ganz besonders auch fr hohe ,kulturen mit der ,sonderentwicklung ihrer ,formgebiete4 ,denn einerseits kann niemand sprechen1 ohne in die ,art seines ,sprechens noch einen bedeutsamen ,ausdruck zu legen1 der ihm selbst oft nicht bekannt ist und der jedenfalls nicht der ,mitteilung dient4 ,und andererseits kennen wir alle das ,drama1 mit dem der ,dichter etwas sagen8 will1 was er ebensogut und besser auch durch einen ,aufruf htte sagen knnen1 das ,gemlde1 das durch seinen ,inhalt belehren1 mahnen1 bessern soll -- die ,bilderreihen in jeder griechisch-orthodoxen ,kirche bilden einen strengen ,kanon und dienen dem ausgesprochenen ,zweck1 dem ,betrachter1 dem ein ,buch nichts sagt1 die ,wahrheiten der ,religion eindringlich klar zu machen -- die ,stiche von ,hogarth1 welche ,kanzelreden ersetzen1 und endlich das ,gebet1 das unmittelbare ,sprechen mit ,gott1 das auch durch die ,ausbung einer kultischen ,handlung vor seinen ,augen1 deren ,sprache er versteht1 ersetzt werden kann4 ,der theoretische ,streit um den ,zweck der ,kunst beruht auf der ,forderung1 da eine knstlerische ,ausdruckssprache keine ,mitteilungssprache sein soll1 und der ,erscheinung des ,priestertums liegt die berzeugung zugrunde1 da es allein die ,sprache kennt1 in welcher der ,mensch sich ,gott mitteilen kann4 ,alle ,daseinsstrme haben historische1 alle ,wachseinsverbindungen religise ,prgung4 ,was von jeder echten religisen oder knstlerischen ,formensprache feststeht und was insbesondere die ,geschichte der ,schrift uns berall enthllt -- ,schrift ist die ,wortsprache frs ,auge -- das gilt ganz ohne ,zweifel auch von der ,entstehung der menschlichen ,lautsprache berhaupt4 ,die ,urworte1 von deren ,beschaffenheit wir nicht das geringste mehr wissen1 besaen sicherlich auch eine kultische ,farbe4 ,aber in einem entsprechenden ,zusammenhang steht die ,rasse mit allem1 was wir das ,leben als ,kampf um die ,macht1 was wir die ,geschichte als ,schicksal1 was wir heute ,politik nennen4 ,es ist vielleicht verwegen1 in dem ,suchen einer ,kletterpflanze nach ,haftpunkten1 womit sie einen ,baum umklammert1 seinen ,widerstand berwindet und ihn zuletzt erwrgt1 um sich ber seinen ,wipfel hoch in die ,luft zu recken1 etwas von politischem ,instinkt1 in dem ,gesang einer aufsteigenden ,lerche etwas von religisem ,weltgefhl zu verspren1 aber es ist sicher1 da von hier aus in ununterbrochener ,reihe die uerungen des ,daseins und des ,wachseins1 des ,taktes und der ,spannung bis zu den ausgebildeten politischen und religisen ,formen jeder modernen ,zivilisation fhren4 ,und daraus ergibt sich endlich der ,schlssel fr jene zwei merkwrdigen ,worte1 welche die vlkerkundliche ,forschung an zwei ganz verschiedenen ,stellen der ,erde entdeckt hat und zwar in einer nicht sehr umfangreichen ,anwendung1 die dann aber unvermerkt immer mehr in den ,vordergrund der ,untersuchung gerckt sind3 ,totem und ,tabu4 ,je rtselhafter und vieldeutiger sie werden1 desto mehr hat man gefhlt1 da mit ihnen die letzten ,lebensgrnde nicht nur der primitiven ,menschheit angerhrt wurden4 ,und aus der hier vorgelegten ,untersuchung folgt nunmehr die eigentliche ,bedeutung beider3 ,totem und ,tabu bezeichnen den letzten ,sinn von ,dasein und ,wachsein1 ,schicksal und ,kausalitt1 ,rasse und ,sprache1 ,zeit und ,raum1 ,sehnsucht und ,angst1 ,takt und ,spannung1 ,politik und ,religion4 ,die ,totemseite des ,lebens ist pflanzenhaft und gehrt allen ,wesen an1 die ,tabuseite ist tierhaft und setzt die freie ,bewegung des ,wesens in einer ,welt voraus4 ,wir besitzen die ,totemorgane des ,blutkreislaufs und der ,fortpflanzung und die ,tabuorgane der ,sinne und ,nerven4 ,alles was zum ,totem gehrt1 besitzt ,physiognomie1 alles was ,tabu ist1 hat ,system4 ,im ,totemistischen liegt das ,gemeingefhl von ,wesen1 die ein und demselben ,daseinsstrome angehren4 ,es lt sich nicht bertragen und nicht beseitigen1 es ist eine ,tatsache1 die ,tatsache im eminenten ,sinne4 ,alles was ,tabu ist1 kennzeichnet ,wachseinsverbindungen2 es ist erlernbar und bertragbar und eben deshalb ein behtetes ,geheimnis von ,kultgemeinden1 ,denkerschulen und ,knstlergilden1 die alle eine ,art von ,geheimsprache besitzen4#hc ,aber das ,dasein kann ohne das ,wachsein gedacht werden2 das ,wachsein nicht ohne ,dasein4 ,daraus folgt1 da es ,rassewesen ohne ,sprache gibt1 aber keine ,sprache ohne ,rasse4 ,deshalb besitzt alles ,rassemige seinen eigenen und vom etwaigen ,wachsein unabhngigen1 den ,pflanzen so gut wie den ,tieren zugehrigen ,ausdruck -- wohl zu unterscheiden von der ,ausdruckssprache1 welche in der aktiven ,vernderung des ,ausdruckes besteht -- der nicht fr ,zeugen bestimmt1 sondern einfach da ist3 die ,physiognomie4 ,in jeder mit tiefer ,bedeutung sogenannten lebenden ,sprache aber ist auer der ,tabuseite1 die erlernbar ist1 ein gnzlich unerlernbarer ,rassezug nachzuweisen1 der mit den ,trgern der ,sprache dahinstirbt3 er liegt in ,melos1 ,rhythmus und ,betonung1 in ,farbe1 ,klang und ,schritt der ,aussprache1 im ,sprachgebrauch1 in der begleitenden ,geste4 ,man sollte deshalb die ,sprache und das ,sprechen unterscheiden4 ,jene ist ein an sich toter ,bestand von ,zeichen1 diese ist die ,ttigkeit1 welche mit den ,zeichen wirkt4#hd ,wenn man von einer ,sprache nicht mehr unmittelbar hren und sehen kann1 wie sie gesprochen wird1 so kennt man von ihr nur den ,knochenbau und nicht den ,leib4 ,das ist beim ,sumerischen1 ,gotischen1 ,sanskrit und allen andern ,sprachen der ,fall1 die wir nur aus ,texten und ,inschriften entziffert haben und mit vollem ,recht tot nennen1 weil die menschliche ,gemeinschaft verschwunden ist1 welche durch diese ,sprache gebildet worden war4 ,wir kennen die gyptische ,sprache1 aber nicht das gyptische ,sprechen4 ,wir kennen vom ,latein der augusteischen ,zeit annhernd den ,lautwert der ,buchstaben und den ,wortsinn1 aber wir wissen nicht1 wie eine ,rede ,ciceros von den ,rostra herab erklang und noch viel weniger wissen wir1 wie ,hesiod und ,sappho ihre ,verse sprachen und wie sich ein ,gesprch auf dem ,markt von ,athen anhrte4 ,wenn in der ,gotik das ,latein wirklich wieder gesprochen wurde1 so war damit etwas ,neues entstanden2 die ,ausbildung dieses gotischen ,latein hat vom ,takt und ,klang des ,sprechens1 von dem wir uns heute ebenfalls keine ,vorstellung mehr machen knnen1 bald auf den ,wortbestand und die ,wortverbindung bergegriffen4 ,aber auch das antigotische ,latein der ,humanisten1 das ciceronianisch sein sollte1 war nichts weniger als eine ,auferstehung4 ,die ganze ,bedeutung der ,rasseseite im ,sprechen ermit man1 wenn man das ,deutsch ,nietzsches und ,mommsens1 das ,franzsisch ,diderots und ,napoleons vergleicht und bemerkt1 da ,lessing und ,voltaire im ,gebrauch der ,sprache sich nher stehen als ,lessing und ,hlderlin4 ,und ebenso steht es mit der bedeutendsten ,ausdruckssprache1 die es gibt1 der ,kunst4 ,die ,tabuseite1 nmlich der ,formenschatz1 die ,regeln der ,konvention1 der ,stil1 soweit er einen ,inbegriff feststehender ,wendungen bedeutet1 was mit dem ,wortschatz und der ,syntax der ,wortsprachen zu vergleichen ist1 stellt die ,sprache selbst dar1 die erlernt werden kann4 ,sie wird erlernt und im ,gebrauch berliefert in den groen ,malerschulen1 der ,bauhttentradition1 berhaupt in der strengen ,handwerkszucht1 welche fr jede echte ,kunst selbstverstndlich ist und deren ,zweck zu allen ,zeiten die sichere ,beherrschung einer ganz bestimmten1 gerade damals lebendigen ,sprechweise war4 ,denn es gibt auch hier lebendige und tote ,sprachen4 ,die ,formensprache einer ,kunst lt sich nur dann als lebendig bezeichnen1 wenn die ,knstlerschaft in ihrer ,gesamtheit sie wie eine gemeinsame ,muttersprache anwendet1 deren man sich bedient1 ohne an ihre ,beschaffenheit auch nur zu denken4 ,in diesem ,sinne war der gotische ,stil im #af4 ,jahrhundert eine tote ,sprache1 das ,rokoko um #ahjj4 ,man vergleiche die unbedingte ,sicherheit1 mit welcher ,baumeister und ,musiker des #ag4 und #ah4 ,jahrhunderts sich ausdrcken1 mit dem ,stammeln ,beethovens1 den mhsam1 gewissermaen durch ,selbstunterricht erworbenen ,sprachkenntnissen ,schinkels und ,schadows1 dem ,radebrechen der ,prrafaeliten und ,neugotiker und endlich den hilflosen ,sprechversuchen heutiger ,knstler4 ,das ,sprechen einer knstlerischen ,formensprache1 wie es in den ,werken vorliegt1 lt die ,totemseite1 die ,rasse erkennen und zwar von einzelnen ,knstlern so gut wie von ganzen ,knstlergeschlechtern4 ,die ,schpfer der dorischen ,tempel ,unteritaliens und ,siziliens und die der norddeutschen ,backsteingotik waren eine starke ,rasse und ebenso die deutschen ,musiker von ,heinrich ,schtz bis ,sebastian ,bach4 ,zur ,totemseite gehren der ,einflu der kosmischen ,kreislufe1 dessen ,bedeutung fr die ,gestalt der ,kunstgeschichte man kaum ahnt und niemals im einzelnen feststellen wird1 und die schpferischen ,zeiten des ,frhlings und des ,liebesrausches1 die ganz unabhngig von der ,sicherheit der ,formgebung ber die ,formgewalt1 die ,tiefe der ,konzeption einzelner ,werke und ganzer ,knste entscheiden4 ,wir verstehen den ,formalisten aus ,tiefe der ,weltangst oder aus ,mangel an ,rasse und den groen ,formlosen aus berschwang des ,blutes oder ,mangel an ,zucht4 ,wir verstehen1 da es einen ,unterschied gibt zwischen der ,geschichte von ,knstlern und der von ,stilen und da man die ,sprache einer ,kunst von ,land zu ,land tragen kann1 die ,meisterschaft1 sie zu sprechen1 aber nicht4 ,eine ,rasse hat ,wurzeln4 ,rasse und ,landschaft gehren zusammen4 ,wo eine ,pflanze wurzelt1 da stirbt sie auch4 ,es hat wohl einen ,sinn1 nach der ,heimat einer ,rasse zu fragen1 aber man sollte wissen1 da dort1 wo die ,heimat ist1 eine ,rasse mit ganz wesentlichen ,zgen des ,leibes und der ,seele auch bleibt4 ,ist sie dort nicht zu finden1 so ist sie nirgends mehr4 ,eine ,rasse wandert nicht4 ,die ,menschen wandern2 ihre ,geschlechterfolgen werden dann in immer wechselnden ,landschaften geboren2 die ,landschaft erhlt eine geheime ,gewalt ber das ,pflanzenhafte in ihnen und endlich ist der ,rasseausdruck von ,grund aus verndert1 der alte erloschen und ein neuer aufgetaucht4 ,nicht ,englnder und ,deutsche sind nach ,amerika ausgewandert1 sondern diese ,menschen sind als ,englnder und ,deutsche gewandert2 als ,yankees sind ihre ,urenkel jetzt dort1 und es ist seit langem kein ,geheimnis mehr1 da der ,indianerboden seine ,macht an ihnen erwiesen hat3 ,sie werden von ,generation zu ,generation der ausgerotteten ,bevlkerung hnlicher4 ,gould und ,baxter haben gezeigt1 da ,weie aller ,stmme1 ,indianer und ,neger dieselbe durchschnittliche ,krpergre und ,wachstumszeit erhalten und zwar so schnell1 da jung eingewanderte ,iren 7mit einer sehr langen ,wachstumszeit7 die ,macht der ,landschaft noch an sich selbst erfahren4 ,boas hat gezeigt1 da schon die in ,amerika geborenen ,kinder langkpfiger sizilischer und kurzkpfiger deutscher ,juden dieselbe ,kopfform haben4 ,aber das gilt berall und sollte zur grten ,vorsicht gegenber historischen ,wanderungen mahnen1 von denen wir nur gewisse ,namen der ,wanderstmme und geringe ,sprachreste kennen1 wie es in der antiken ,vorgeschichte mit ,danaern1 ,etruskern1 ,pelasgern1 ,achaiern1 ,dorern der ,fall ist4 ,fr die ,rasse dieser ,vlker8 folgt daraus gar nichts4 ,was unter den ,namen der ,goten1 ,langobarden1 ,vandalen in die sdeuropischen ,lnder einstrmte1 war zuerst ohne ,zweifel eine ,rasse fr sich4 ,sie war aber schon zur ,zeit der ,renaissance in die wurzelhaften ,rassemerkmale des provenalischen1 kastilischen und toskanischen ,bodens vollstndig hineingewachsen4 ,nicht so die ,sprache4 ,die ,heimat einer ,sprache bedeutet nur den zuflligen ,ort ihrer ,bildung1 der zu ihrer inneren ,form in keiner ,beziehung steht4 ,sprachen wandern1 indem sie von ,stamm zu ,stamm verbreitet und von ,stmmen fortgetragen werden4 ,vor allem werden sie gewechselt und einen ,sprachenwechsel der ,rassen kann man in frher ,zeit gar nicht oft genug annehmen4 ,es ist1 um das zu wiederholen1 der ,formbestand und nicht das ,sprechen der ,sprache1 was man sich aneignet1 ebenso wie primitive ,bevlkerungen sich unaufhrlich ornamentale ,motive aneignen1 um sie mit vollkommener ,sicherheit als ,elemente der eigenen ,formensprache zu gebrauchen4 ,es gengt in frhen ,zeiten die ,tatsache1 da ein ,volk sich als strker erwiesen hat1 oder ein ,gefhl1 da dessen ,sprache in der ,anwendung berlegen ist1 um -- oft aus wirklicher religiser ,scheu -- die eigene ,sprache dafr aufzugeben4 ,man verfolge den ,sprachwechsel der ,normannen1 die in der ,normandie1 in ,england1 in ,sizilien1 vor ,byzanz mit einer andern ,sprache erschienen und jedesmal bereit waren1 sie wieder gegen eine andere einzutauschen4 ,die ,ehrfurcht vor der ,muttersprache1 mit dem ganzen sittlichen ,gewicht1 das an diesem ,worte haftet und das immer wieder zu erbitterten ,sprachkmpfen fhrt1 ist ein ,zug der spten abendlndischen ,seele und dem ,menschen andrer ,kulturen kaum1 dem primitiven gar nicht bekannt4 ,er wird von unsern ,historikern aber stillschweigend berall vorausgesetzt und fhrt zu einer ,unzahl falscher ,schlsse ber die ,bedeutung von ,sprachfunden auf die ,geschicke von ,vlkern84 ,man denke an die ,rekonstruktion der dorischen ,wanderung8 aus der ,verteilung der spteren griechischen ,dialekte4 ,daraus ergibt sich die ,unmglichkeit1 aus bloen ,ortsnamen1 ,eigennamen1 ,inschriften1 ,dialekten1 der ,sprachseite berhaupt auf die ,geschicke der ,rasseseite von ,bevlkerungen zu schlieen4 ,wir wissen von vornherein nie1 ob ein ,vlkername einen ,sprachkrper oder einen ,rasseteil bezeichnet1 beides oder keins von beiden1 und dazu kommt noch1 da die ,vlkernamen und sogar die ,lndernamen ihre eigenen ,schicksale besitzen4 #h ,das ,haus ist der reinste ,rasseausdruck1 den es berhaupt gibt4 ,von dem ,augenblick an1 wo der sehaft werdende ,mensch nicht mehr mit einem ,obdach vorlieb nimmt1 sondern eine feste ,wohnung fr sich baut1 ist dieser ,ausdruck vorhanden und er unterscheidet innerhalb der ,rasse ,mensch81 welche dem biologischen ,weltbilde#he angehrt1 die ,menschenrassen der eigentlichen ,weltgeschichte1 ,daseinsstrme von einer viel seelenhafteren ,bedeutung4 ,die ,urform des ,hauses ist durchaus gefhlt und gewachsen4 ,man wei gar nichts von ihr4 ,wie die ,schale des ,nautilus1 wie der ,bienenstock1 wie die ,nester der ,vgel ist sie von innerer ,selbstverstndlichkeit und alle ,zge ursprnglicher ,sitte und ,form des ,daseins1 des ,ehe- und ,familienlebens1 der ,stammesordnung haben im ,grundri und seinen ,hauptrumen1 ,diele1 ,halle1 ,megaron1 ,atrium1 ,hof1 ,kemenate1 ,gynaikeion ihr ,ebenbild4 ,man braucht nur die ,anlage des altschsischen und des rmischen ,hauses zu vergleichen1 um zu fhlen1 da die ,seele dieser ,menschen und die ,seele ihres ,hauses ein und dasselbe sind4 ,die ,kunstgeschichte htte sich dieses ,gebietes nie bemchtigen sollen4 ,es war ein ,irrtum1 den ,bau des ,wohnhauses fr einen ,teil der ,baukunst zu halten4 ,diese ,form ist aus der dunklen ,gewohnheit des ,daseins1 nicht fr das ,auge entstanden1 welches ,formen im ,licht sucht1 und kein ,architekt hat je daran gedacht1 die ,raumverteilung des ,bauernhauses wie die eines ,domes zu behandeln4 ,diese bedeutsame ,grenze der ,kunst ist der ,forschung entgangen1 obwohl gelegentlich ,dehio#hf bemerkt1 da das altgermanische ,holzhaus nichts mit der spteren groen ,architektur zu tun habe1 die ganz unabhngig davon entstanden sei4 ,deshalb besteht eine immerwhrende methodische ,verlegenheit1 welche die ,kunstwissenschaft wohl empfunden1 aber nicht begriffen hat4 ,sie bringt in allen ,vor- und ,frhzeiten unterschiedslos ,gerte1 ,waffen1 ,keramik1 ,gewebe1 ,grabsttten und ,huser und zwar sowohl der ,form als der ,verzierung nach zusammen und gewinnt erst mit der organischen ,geschichte der ,malerei1 ,plastik und ,architektur1 also der in sich geschlossenen ,sonderknste1 festen ,boden4 ,aber hier scheiden sich klar und deutlich zwei ,welten1 die des ,seelenausdrucks und die der ,ausdruckssprache fr das ,auge4 ,das ,haus und ebenso die vllig unbewuten ,grund-1 d4 h4 ,gebrauchsformen der ,gefe1 ,waffen1 ,kleidung und ,gerte gehren zur ,totemseite4 ,sie kennzeichnen nicht einen ,geschmack1 sondern die ,kampfweise1 ,wohnweise und ,arbeitsweise4 ,jedes ursprngliche ,sitzgert ist der ,abdruck einer rassemigen ,krperhaltung2 jeder ,griff eines ,gefes verlngert den bewegten ,arm4 ,die ,malerei und ,schnitzarbeit am ,hause1 das ,kleid als ,schmuck1 die ,verzierung der ,waffen und ,gerte dagegen gehren zur ,tabuseite des ,lebens4 ,in diesen ,mustern und ,motiven liegt fr den frhen ,menschen auch eine ,zauberkraft4 ,wir kennen die ,germanenklingen der ,vlkerwanderung mit orientalischem ,ornament und die mykenischen ,burgen mit minoischer ,kunstarbeit4 ,so unterscheiden sich ,blut und ,sinne1 ,rasse und ,sprache -- ,politik und ,religion4 ,es gibt also -- und das wre eine der dringendsten ,aufgaben knftiger ,forschung -- noch keine ,weltgeschichte des ,hauses und seiner ,rassen1 die mit ganz anderen ,mitteln behandelt werden mte als die ,geschichte der ,kunst4 ,das ,bauernhaus ist im ,verhltnis zum ,tempo aller ,kunstgeschichte ewig8 wie der ,bauer selbst4 ,es steht auerhalb der ,kultur und damit auerhalb der hheren ,menschengeschichte2 es kennt ihre rtlichen und zeitlichen ,grenzen nicht und erhlt sich der ,idee nach unverndert durch alle ,wandlungen der ,baukunst1 die sich nur an ihm1 nicht mit ihm vollziehen4 ,die altitalische ,rundhtte kennt man noch in der ,kaiserzeit4#hg ,die ,form des rechteckigen rmischen ,hauses1 das ,existenzzeichen einer zweiten ,rasse1 findet sich in ,pompeji und sogar in den ,kaiserpalsten auf dem ,palatin4 ,man entlehnt jede ,art von ,schmuck und ,stil aus dem ,orient1 aber kein ,rmer htte daran gedacht1 etwa das syrische ,haus nachzuahmen4 ,und ebensowenig ist die ,megaronform von ,tiryns und ,mykene und die des von ,galen beschriebenen altgriechischen ,bauernhauses von den ,stdtebaumeistern des ,hellenismus angetastet worden4 ,das schsische und das frnkische ,bauernhaus haben ihren ,wesenskern vom lndlichen ,gehft ber das ,brgerhaus der alten freien ,reichsstdte bis zu den ,patrizierbauten des #ah4 ,jahrhunderts unberhrt erhalten1 whrend der gotische1 ,renaissance-1 ,barock- und ,empirestil darber hingleiten1 an der ,fassade und in allen ,rumen vom ,keller bis zum ,dache ihr ,wesen treiben1 ohne die ,seele des ,hauses zu beirren4 ,und dasselbe gilt von den ,mbelformen1 die man psychologisch von ihrer knstlerischen ,behandlung sorgfltig trennen sollte4 ,insbesondere ist die ,entwicklung der nordeuropischen ,sitzmbel bis zum ,klubsessel ein ,stck ,rasse- und nicht etwa ,stilgeschichte4 ,jedes andere ,kennzeichen kann ber das ,schicksal einer ,rasse tuschen2 der ,etruskername unter den ,seevlkern1 die ,ramses ,,iii4 schlug1 die rtselhafte ,inschrift von ,lemnos1 die ,wandgemlde in den ,grbern von ,etrurien gestatten keinen sicheren ,schlu auf den leiblichen ,zusammenhang dieser ,menschen4 ,wenn gegen ,ende der ,steinzeit in dem weiten ,gebiet stlich der ,karpathen eine hochbedeutende ,ornamentik entsteht und andauert1 so kann trotzdem ,rasse auf ,rasse sich hier abgelst haben4 ,besen wir in ,westeuropa aus den ,jahrhunderten von ,trajan bis ,chlodwig nur die ,keramik1 so wrden wir von dem ,ereignis der ,vlkerwanderung nicht das geringste ahnen4 ,aber das ,vorkommen eines ,ovalhauses im gischen ,gebiet1#hh eines anderen sehr seltsamen ,ovalhauses in ,rhodesia1#hi die vielbesprochene bereinstimmung des schsischen ,bauernhauses mit dem libysch-kabylischen verraten ein ,stck ,rassegeschichte4 ,ornamente verbreiten sich1 wenn eine ,bevlkerung sie ihrer ,formensprache einverleibt2 eine ,hausform wird nur mit einer ,rasse verpflanzt4 ,verschwindet ein ,ornament1 so hat sich nur eine ,sprache verndert1 verschwindet ein ,haustyp1 so ist eine ,rasse erloschen4 ,daraus ergibt sich nun eine notwendige ,berichtigung der ,kunstgeschichte4 ,man mu auch in ihrem ,verlauf die ,rasseseite sorgfltig von der eigentlichen ,sprache trennen4 ,am ,anfang einer ,kultur erheben sich ber das ,bauerndorf mit seinen ,rassebauten zwei ausgeprgte ,formen hheren ,ranges als ,ausdruck des ,daseins und als ,sprache des ,wachseins1 ,burgen und ,dome4#ij ,in ihnen steigert sich der ,unterschied von ,totem und ,tabu1 ,sehnsucht und ,angst1 ,blut und ,geist zu gewaltiger ,symbolik4 ,die altgyptische1 altchinesische1 antike1 sdarabische1 abendlndische ,burg als der ,sitz von ,geschlechterfolgen steht dem ,bauernhaus nahe4 ,sie bleiben beide als ,abdruck wirklichen ,lebens1 ,zeugens und ,sterbens auerhalb aller ,kunstgeschichte4 ,die ,geschichte der deutschen ,burgen ist durchaus ein ,stck ,rassegeschichte4 ,an beide wagt sich zwar die frhe ,ornamentik heran und verschnert hier das ,balkenwerk und dort das ,tor oder ,treppenhaus1 aber sie kann so oder so gewhlt werden oder berhaupt fehlen4 ,eine innerlich notwendige ,beziehung zwischen ,baukrper und ,ornament ist nie vorhanden4 ,der ,dom dagegen ist nicht ornamentiert2 er ist ein ,ornament4 ,seine ,geschichte -- und ebenso die des dorischen ,tempels und aller andern frhen ,kultbauten -- fllt mit der gotischen ,stilgeschichte zusammen und zwar so vollstndig1 da es hier wie in allen frhen ,kulturen1 von deren ,kunst wir berhaupt noch etwas wissen1 niemandem aufgefallen ist1 da die strenge ,architektur1 die nichts ist als reine ,ornamentik von hchster ,art1 sich ausschlielich auf den ,kultbau beschrnkt4 ,alles was an schnen ,bauformen in ,gelnhausen1 ,goslar und der ,wartburg erscheint1 ist von der ,domkunst herbergenommen1 ist ,verzierung und nicht von innerer ,notwendigkeit4 ,eine ,burg1 ein ,schwert1 ein ,tongef knnen diese ,verzierung vollstndig entbehren1 ohne ihren ,sinn oder auch nur ihre ,gestalt zu verlieren2 bei einem ,dom oder einem gyptischen ,pyramidentempel lt sich das nicht einmal vorstellen4 ,so unterscheidet sich der ,bau1 der ,stil hat1 von dem1 in welchem man ,stil hat4 ,denn in ,kloster und ,dom ist es der ,stein1 welcher ,form besitzt und sie den ,menschen mitteilt1 die in ihrem ,dienste stehen1 in ,bauernhaus und ,ritterburg ist es die volle ,strke des buerlichen und ritterlichen ,lebens1 welche aus sich heraus das ,gehuse bildet4 ,der ,mensch und nicht der ,stein ist hier das erste1 und wenn von einem ,ornament auch hier die ,rede sein soll1 so besteht es in der strengen1 gewachsenen1 unerschtterlichen ,form der ,sitten und ,bruche4 ,das wre der ,unterschied von lebendigem und starrem ,stil4 ,aber ebenso wie die ,macht dieser lebendigen ,form auf das ,priestertum hinbergreift und in vedischer wie in gotischer ,zeit einen ritterlichen ,priestertypus herausbildet1 so ergreift die romanisch-gotische heilige ,formensprache alles1 was mit diesem weltlichen ,leben in ,verbindung steht1 ,tracht1 ,waffen1 ,zimmer und ,gerte1 und stilisiert ihre ,oberflche4 ,aber die ,kunstgeschichte sollte sich ber diese ihr fremde ,welt nicht tuschen2 es ist die ,oberflche4 ,etwas ,neues kommt in den frhen ,stdten nicht hinzu4 ,zwischen den ,rassehusern1 welche nun ,straen bilden und in ihrem ,innern die ,einrichtung und ,sitte des ,bauernhauses treu bewahren1 liegt eine ,handvoll ,kultbauten1 welche ,stil haben4 ,sie sind weiterhin unbestritten der ,sitz der ,kunstgeschichte und strahlen ihre ,form auf ,pltze1 ,fassaden und ,innenrume aus4 ,mgen aus den ,burgen ,stadtpalste und ,patrizierhuser1 aus dem ,palas1 der ,mnnerhalle1 die ,gilden- und ,rathuser geworden sein1 sie alle haben keinen ,stil1 sondern empfangen und tragen ihn4 ,das echte ,brgertum hat nicht mehr die metaphysische ,gestaltungskraft der frhen ,religion4 ,es bildet das ,ornament weiter1 aber nicht den ,bau als ,ornament4 ,von hier an1 mit der reifen ,stadt1 zerfllt die ,kunstgeschichte in die ,geschichte von ,einzelknsten4 ,das ,bild1 die ,statue1 das ,haus sind ,einzelobjekte der ,stilanwendung4 ,auch die ,kirche ist jetzt ein solches ,haus4 ,ein gotischer ,dom ist ,ornament1 eine barocke ,hallenkirche ist ein ,baukrper1 der mit ,ornamentik berzogen ist4 ,was der jonische ,stil und das ,barock des #af4 ,jahrhunderts vorbereiten1 fhrt die korinthische ,ordnung und das ,rokoko zu ,ende4 ,hier haben sich ,haus und ,ornament endgltig und entschieden getrennt und selbst die ,meisterwerke unter den ,kirchen und ,klstern des #ah4 ,jahrhunderts knnen nicht darber hinwegtuschen1 da alle diese ,kunst weltlich geworden ist1 nmlich ,verzierung4 ,mit dem ,empire geht der ,stil in einen ,geschmack ber und mit seinem ,ende die ,baukunst in ein ,kunstgewerbe4 ,damit hat die ornamentale ,ausdruckssprache und also die ,kunstgeschichte ein ,ende gefunden4 ,aber das ,bauernhaus mit seiner unvernderten ,rasseform lebt weiter4 #i ,sieht man vom ,rasseausdruck des ,hauses ab1 so bemerkt man erst die ungeheure ,schwierigkeit1 dem ,wesen der ,rasse nahe zu kommen4 ,nicht ihrem inneren ,wesen1 ihrer ,seele1 denn davon redet unser ,gefhl deutlich genug4 ,was ein ,mensch von ,rasse ist1 wissen wir alle auf den ersten ,blick4 ,aber welches sind die ,merkmale fr unser ,empfinden1 vor allem frs ,auge1 an denen wir ,kassen erkennen und unterscheiden8 ,ohne ,zweifel gehrt dies zur ,physiognomik1 so gut wie die ,einteilung der ,sprachen zur ,systematik gehrt4 ,was alles mte man da aber vor sich haben6 ,wie vieles geht mit dem ,tode1 wie vieles weiterhin mit der ,verwesung endgltig verloren6 ,was verrt ein ,skelett nicht1 das einzige1 was wir bestenfalls vom vorgeschichtlichen ,menschen besitzen8 ,es ist so gut wie alles4 ,die prhistorische ,forschung ist mit naivem ,eifer gleich bereit1 von einem ,kiefer oder ,armknochen ,unglaubliches abzulesen1 aber man braucht nur an ein ,massengrab in ,nordfrankreich zu denken1 von dem wir wissen1 da darin ,menschen aller ,rassen1 ,weie und ,farbige1 ,bauern und ,stdter1 ,jnglinge und ,mnner bestattet sind4 ,wenn dies die ,zukunft nicht aus anderer ,quelle wei1 wird sie es durch eine anthropologische ,untersuchung sicherlich nicht entdecken4 ,es knnen also gewaltige ,rasseschicksale ber ein ,land dahingegangen sein1 ohne da der ,forscher an den ,skelettresten der ,grber das ,geringste davon bemerkt4 ,der ,ausdruck liegt also vorwiegend im lebendigen ,krper2 nicht im ,bau der ,teile1 sondern in ihrer ,bewegung1 nicht im ,gesichtsschdel1 sondern in der ,miene4 ,aber wie vieles an mglichem ,rasseausdruck ist selbst fr die schrfsten ,sinne heutiger ,menschen vorhanden8 ,wie vieles hren und sehen wir nicht8 ,fr was fehlt uns1 sicherlich im ,unterschied von vielen ,tierarten1 berhaupt das ,sinnesorgan8 ,die ,wissenschaft im darwinistischen ,zeitalter hat sich die ,frage leicht gemacht4 ,wie flach1 wie plump1 wie mechanistisch ist der ,begriff1 mit dem sie arbeitet6 ,er umfat erstens eine ,summe grobsinnlicher ,merkmale1 soweit sie im anatomischen ,befunde1 also auch an ,leichen festzustellen sind4 ,vom ,beobachten des ,krpers1 insofern er lebt1 ist nicht die ,rede4 ,und zweitens untersucht man nur ,kennzeichen1 die sich einem sehr wenig feinen ,auge aufdrngen1 und nur1 insofern sie sich messen und zhlen lassen4 ,das ,mikroskop gibt den ,ausschlag1 nicht das ,taktgefhl4 ,wenn man die ,sprache als unterscheidendes ,merkmal heranzieht1 so denkt niemand daran1 da es menschliche ,rassen nach der ,art des ,sprechens gibt und nicht nach dem grammatischen ,bau der ,sprache1 der auch nur ein ,stck ,anatomie und ,system ist4 ,da die ,erforschung dieser ,sprechrassen eine der wichtigsten ,aufgaben der ,forschung sein knnte1 ist berhaupt noch nicht bemerkt worden4 ,in ,wirklichkeit wissen wir alle als ,menschenkenner aus tglicher ,erfahrung1 da die ,art des ,sprechens einer der bezeichnendsten ,rassezge heutiger ,menschen ist4 ,die ,beispiele dafr sind unbersehbar und jedem in groer ,zahl bekannt4 ,in ,alexandria sprach man dasselbe ,griechisch nach sehr verschiedener ,rasseart aus4 ,wir sehen es heute noch an der ,schreibweise der ,texte4 ,in ,nordamerika sprechen die im ,lande ,geborenen ohne ,zweifel vllig gleich1 ob es nun das ,englische1 ,deutsche oder gar ,indianische ist4 ,was ist im ,sprechen osteuropischer ,juden ,rassezug der ,landschaft und also auch im ,russischsprechen der ,russen vorhanden1 was ein ,rassezug des ,blutes und also den ,juden unabhngig vom ,wohngebiet ihrer ,wirtsvlker beim ,sprechen aller ihrer europischen ,muttersprachen8 gemeinsam8 ,wie verhlt es sich hier im einzelnen mit der ,lautbildung1 der ,betonung1 der ,wortstellung8 ,aber die ,wissenschaft hat nicht einmal bemerkt1 da ,rasse bei wurzelnden ,pflanzen und beweglichen ,tieren nicht das gleiche ist1 da mit der mikrokosmischen ,lebensseite eine ,gruppe von ,zgen neu auftritt und zwar die fr tierisches ,wesen entscheidende4 ,sie sehen nicht1 da ,menschenrassen8 innerhalb der einheitlichen ,rasse ,mensch8 wieder etwas vllig anderes sind4 ,sie reden von ,anpassung und ,vererbung und verderben also durch eine seelenlose ,kausalverkettung von ,oberflchenzgen1 was hier der ,ausdruck des ,blutes und dort die ,macht des ,bodens ber das ,blut ist1 ,geheimnisse1 die man nicht sehen und messen1 sondern nur von ,auge zu ,auge erleben und fhlen kann4 ,sie sind nicht einmal ber den ,rang der ,oberflchenmerkmale untereinander einig4 ,blumenbach hat die ,rassen nach ,schdelformen1 ,friedrich ,mller ganz deutsch nach ,haar und ,sprachenbau1 ,topinard echt franzsisch nach ,hautfarbe und ,nasenform1 ,huxley echt englisch sozusagen sportsmig eingeteilt4 ,das letzte wre an sich ohne ,zweifel sehr zweckmig1 aber ein ,pferdekenner wrde ihm sagen1 da man mit einer ,gelehrtenterminologie keine ,rasseeigenschaften trifft4 ,diese ,rassesteckbriefe sind smtlich ebenso wertlos wie die1 an welchen ein ,schutzmann seine theoretische ,menschenkenntnis erprobt4 ,von dem ,chaotischen im ,gesamtausdruck des menschlichen ,leibes macht man sich offenbar keine ,vorstellung4 ,abgesehen vom ,geruch1 der z4 ,b4 fr den ,chinesen ein charakteristisches ,kennzeichen der ,rasse bildet1 und vom ,gehr1 welches im ,sprechen1 ,singen und vor allem im ,lachen gefhlsmig tiefe ,unterschiede feststellt1 die keiner wissenschaftlichen ,methode zugnglich sind1 ist der ,bildbefund frs ,auge so verwirrend reich an wirklich sichtbaren und an fr den tieferen ,blick sozusagen fhlbaren ,einzelheiten1 da an eine ,zusammenfassung nach wenigen ,gesichtspunkten gar nicht zu denken ist4 ,und alle diese ,seiten und ,zge im ,bilde sind unabhngig voneinander und haben ihre eigene ,geschichte4 ,es gibt ,flle1 wo der ,knochenbau und vor allem die ,schdelform sich vollkommen verndert1 ohne da der ,ausdruck der ,fleischteile1 also des ,gesichtes1 anders wrde4 ,die ,geschwister ein und derselben ,familie knnen fast alle unterscheidenden ,merkmale nach ,blumenbach1 ,mller und ,huxley darstellen und ihr lebendiger ,rasseausdruck ist doch fr jeden ,beobachter vllig der gleiche4 ,noch viel hufiger ist die ,gleichheit im ,krperbau bei einer durchgreifenden ,verschiedenheit des lebendigen ,ausdrucks4 ,ich brauche nur an den unermelichen ,unterschied zwischen einer echten ,bauernrasse wie den ,friesen oder ,bretonen und echter ,stadtrassen zu erinnern4#ia ,aber zur ,energie des ,blutes1 das durch ,jahrhunderte immer wieder dieselben leiblichen ,zge prgt -- ,familienzge8 -- und der ,macht des ,bodens -- ,menschenschlag8 -- tritt noch jene rtselhafte kosmische ,kraft des gleichen ,taktes eng verbundener ,gemeinschaften4 ,was man das ,versehen der ,schwangeren nennt1 ist nur eine wenig bedeutende ,einzelheit aus einem der tiefsten und mchtigsten ,gestaltungsprinzipien alles ,rassehaften4 ,da greise ,eheleute nach einem langen innigen ,zusammenleben sich berraschend hnlich geworden sind1 hat jeder schon gesehen1 obwohl die messende ,wissenschaft ihm vielleicht das ,gegenteil beweisen8 wrde4 ,man kann die ,gestaltungskraft dieses lebendigen ,taktes1 dieses starken innerlichen ,gefhls fr die ,vollkommenheit des eigenen ,typus gar nicht hoch genug anschlagen4 ,das ,gefhl fr ,rasseschnheit -- im ,gegensatz zu dem sehr bewuten ,geschmack reifer ,stadtmenschen fr geistig-individuelle ,schnheitszge -- ist unter ursprnglichen ,menschen ungeheuer stark und kommt ihnen eben deshalb gar nicht zum ,bewutsein4 ,ein solches ,gefhl ist aber rassebildend4 ,es hat ohne ,zweifel den ,krieger- und ,heldentypus von ,wanderstmmen immer reiner auf ein leibliches ,ideal hin geprgt1 so da es einen ,sinn gehabt htte1 vom ,rassebild des ,normannen oder ,ostgoten zu sprechen1 und dasselbe ist bei jedem alten ,adel der ,fall1 der sich stark und innig als ,einheit fhlt und eben damit ganz unbewut zur ,ausbildung eines krperlichen ,ideals gelangt4 ,kameradschaft zchtet ,rassen4 ,franzsische noblesse und preuischer ,landadel sind echte ,rassebezeichnungen4 ,aber gerade das hat auch den ,typus des europischen ,juden mit seiner ungeheuren ,rasse-,energie in einem tausendjhrigen ,ghettodasein herangezchtet und wird immer wieder eine ,bevlkerung zu einer ,rasse schmieden1 sobald sie sich einem ,schicksal gegenber seelisch fr lange ,zeit fest aneinander schliet4 ,wo es ein ,rasse-,ideal gibt1 und das ist in jeder frhen ,kultur1 in der vedischen1 homerischen1 staufischen ,ritterzeit im hchsten ,grade der ,fall gewesen1 da bewirkt die ,sehnsucht einer herrschenden ,klasse nach diesem ,ideal1 der ,wille1 so und nicht anders zu sein1 ganz unabhngig von der ,wahl der ,frauen1 da dieses ,ideal sich endlich verwirklicht4 ,und dazu kommt noch eine zahlenmige ,erwgung1 die bei weitem nicht genug beachtet wird4 ,jeder heute lebende ,mensch hat um das ,jahr #acjj schon eine ,million1 um das ,jahr #ajjj eine ,milliarde ,ahnen4 ,diese ,tatsache besagt1 da jeder lebende ,deutsche mit jedem ,europer der ,kreuzzge ohne ,ausnahme blutsverwandt ist und da sich dies1 je enger man die ,landschaftsgrenze zieht1 zu einer hundert- und tausendfachen ,verwandtschaft steigert1 so da die ,bevlkerung eines ,landes im ,verlaufe von kaum zwanzig ,generationen zu einer einzigen ,familie zusammengewachsen ist2 und das fhrt ebenso wie die ,wahl und ,stimme des durch die ,geschlechter kreisenden ,blutes1 welches immer wieder ,rassemenschen zueinander treibt1 die ,ehe lst und bricht und alle ,widerstnde der ,sitte mit ,list und ,gewalt berwindet1 zu zahllosen ,zeugungen1 die ganz unbewut den ,willen der ,rasse erfllen4 ,das sind erst die pflanzenhaften ,rassezge1 die ,physiognomie der ,lage8 unter ,absehen von der ,bewegung des ,beweglichen1 also alles1 was den lebendigen und toten ,tierleib nicht unterscheidet und was auch in den starren ,teilen ausgedrckt sein mu4 ,ohne ,zweifel liegt im ,wuchs einer ,steineiche und italienischen ,pappel und dem eines ,menschen -- gedrungen81 schlank81 schmchtig8 -- etwas ,gleichartiges4 ,und ebenso ist die ,rckenlinie eines ,dromedars und die ,zeichnung eines ,tiger- oder ,zebrafelles ein pflanzenhaftes ,rassemerkmal4 ,dahin gehrt auch die ,wirkung von ,bewegungen1 welche die ,natur an und mit einem ,wesen vornimmt4 ,eine ,birke oder ein zartes ,kind1 die sich im ,winde biegen1 eine ,eiche mit zersplitterter ,krone1 das ruhige ,kreisen oder ngstliche ,flattern von ,vgeln im ,sturm gehrt zur ,pflanzenseite der ,rasse4 ,aber auf welcher ,seite stehen solche ,merkmale in dem ,kampf zwischen ,blut und ,boden um die innere ,form einer verpflanzten8 ,tier- oder ,menschenart8 ,und wieviel von der ,gestalt der ,seele1 der ,sitte1 des ,hauses gehrt hierher8 ,ein ganz anderes ,bild ergibt sich1 sobald man den ,eindruck des rein ,tierhaften ins ,auge fat4 ,es handelt sich1 wenn man sich des ,unterschiedes vom pflanzenhaften ,dasein und tierhaften ,wachsein erinnert1 nicht um das ,wachsein selbst und seine ,sprache1 sondern darum1 da hier ,kosmisches und ,mikrokosmisches einen frei beweglichen ,leib bilden1 einen ,mikrokosmos im ,verhltnis zu einem ,makrokosmos1 dessen selbstndiges ,leben und ,tun einen ganz eigenen ,ausdruck besitzt1 der sich zum ,teil der ,organe des ,wachseins bedient und der wie bei ,korallentieren mit der ,beweglichkeit groenteils wieder verloren geht4 ,wenn der ,rasseausdruck der ,pflanze ganz vorwiegend in der ,physiognomie der ,lage besteht1 so liegt der tierhafte ,ausdruck in einer ,physiognomie der ,bewegung1 nmlich in der ,gestalt1 insofern sie sich bewegt1 in der ,bewegung selbst und in der ,form der ,glieder1 soweit sie den ,sinn der ,bewegung darstellen4 ,von diesem ,rasseausdruck offenbart ein schlafendes ,tier sehr vieles nicht1 ein totes1 dessen ,teile der ,forscher wissenschaftlich untersucht1 noch viel weniger1 der ,knochenbau eines ,wirbeltieres fast nichts mehr4 ,deshalb sind fr ,wirbeltiere die ,gelenke ausdrucksvoller als die ,knochen1 deshalb die ,gliedmaen der eigentliche ,sitz des ,ausdrucks im ,gegensatz zu den ,rippen und ,schdelknochen -- nur das ,gebi macht eine ,ausnahme1 weil es in seinem ,aufbau den ,charakter der tierischen ,ernhrung zeigt1 whrend die ,ernhrung der ,pflanze ein bloer ,naturvorgang ist -- deshalb das ,insektenskelett1 weil es den ,krper umkleidet1 ausdrucksvoller als das ,vogelskelett1 das ihn nur hlt4 ,es sind vor allem die ,organe des ueren ,keimblattes1 die mit steigender ,kraft den ,rasseausdruck in sich sammeln1 nicht das ,auge an sich nach ,form und ,farbe1 sondern der ,blick1 der ,gesichtsausdruck1 der ,mund1 weil er durch die ,gewohnheit des ,sprechens den ,ausdruck des ,verstehens trgt1 berhaupt nicht der ,schdel1 sondern der ,kopf8 mit seinen nur durch das ,fleisch gebildeten ,linien1 der ganz eigentlich der ,sitz der nichtpflanzlichen ,seite des ,lebens geworden ist4 ,man bedenke1 woraufhin man dort ,orchideen oder ,rosen und hier ,pferde oder ,hunde zchtet und woraufhin man eine ,menschenart am liebsten zchten mchte4 ,aber diese ,physiognomie ergibt sich1 es sei noch einmal gesagt1 nicht aus der mathematischen ,form der sichtbaren ,teile1 sondern einzig und allein aus dem ,ausdruck der ,bewegung4 ,wenn wir den ,rasseausdruck eines unbewegten ,menschen auf den ersten ,blick begreifen1 so beruht das auf einer ,erfahrung des ,auges1 das in den ,gliedern schon die zugehrige ,bewegung sieht4 ,die wirkliche ,rasseerscheinung eines ,wisent1 einer ,forelle1 eines ,knigsadlers lt sich nicht durch die ,aufzhlung der ,umrisse und ,mae wiedergeben1 und sie wrde nie auf bildende ,knstler eine so tiefe ,anziehungskraft ausgebt haben1 wenn nicht das ,geheimnis der ,rasse erst durch die ,seele im ,kunstwerk und nicht schon durch die ,nachahmung des ,sichtbaren sich offenbarte4 ,man mu es sehen und sehend fhlen1 wie die ungeheure ,energie dieses ,lebens sich in ,kopf und ,nacken zusammendrngt1 aus dem gerteten ,auge redet1 aus dem kurzen gedrungenen ,horn1 aus dem ,adlerschnabel1 dem ,profil des ,raubvogelkopfes1 was alles durch eine ,wortsprache verstandesmig nicht mitzuteilen und nur durch die ,sprache einer ,kunst fr andere auszudrcken ist4 ,aber mit den ,merkmalen dieser edelsten ,tierarten sind wir schon dem ,rassebegriff ganz nahe gekommen1 der innerhalb des ,typus ,mensch ,unterschiede schafft1 die ber die pflanzenhaften und tierhaften hinausgehen1 die geistiger sind und eben deshalb den ,mitteln der ,wissenschaft noch viel weniger zugnglich als diese4 ,die groben ,merkmale des ,knochenbaues haben berhaupt keine selbstndige ,bedeutung mehr4 ,schon ,retzius 7 #ahfj7 hat dem ,glauben ,blumenbachs ein ,ende gemacht1 da ,rasse und ,schdelbildung bereinstimmen1 und ,j4 ,ranke fat seine ,ergebnisse so zusammen3 ,was die ,menschheit bezglich ihrer verschiedenen ,schdelformen im ganzen darstellt1 das stellt jeder ,volksstamm1 ja oft schon jede grere ,gemeinde eines solchen im kleinen dar3 eine ,vereinigung der verschiedenen ,schdelformen1 die ,extreme vermittelt durch auf das feinste abgestufte ,zwischenformen48#ib ,ohne ,zweifel lassen sich ideale ,grundformen heraussuchen1 aber man sollte sich eingestehen1 da es ,ideale sind und da trotz aller objektiven ,memethoden der ,geschmack hier die wirklichen ,grenzen zieht und ,einteilungen trifft4 ,viel wichtiger als alle ,versuche1 ein ,ordnungsprinzip zu entdecken1 ist die ,tatsache1 da innerhalb der einheitlichen ,rasse ,mensch alle diese ,formen von der frhesten ,eiszeit an smtlich vorkommen1 sich nicht merklich verndert haben und unterschiedslos sogar in denselben ,familien auftreten4 ,das einzige gesicherte ,ergebnis der ,wissenschaft ist die ,beobachtung ,rankes1 wonach bei einer ,anordnung der ,schdelformen in ,reihen mit ,uebergngen gewisse ,durchschnittsziffern ein ,merkmal nicht der ,rasse81 wohl aber der ,landschaft sind4 ,in der ,tat vertrgt sich der ,rasseausdruck eines ,menschenkopfes mit jeder berhaupt denkbaren ,schdelform4 ,das ,entscheidende sind nicht die ,knochen1 sondern das ,fleisch1 der ,blick1 das ,mienenspiel4 ,es wird seit der ,romantik von einer indogermanischen ,rasse gesprochen4 ,aber gibt es ,arier- und ,semitenschdel8 ,kann man ,kelten- und ,franken- oder auch nur ,buren- und ,kaffernschdel unterscheiden8 ,wenn aber nicht1 was fr eine ,rassegeschichte kann dann ohne irgendein ,zeugnis fr uns ber die ,erde gegangen sein1 die uns nichts als ,knochen aufbewahrt hat4 ,wie gleichgltig diese fr das sind1 was wir unter hheren ,menschen ,rasse nennen1 liee sich durch einen drastischen ,versuch zeigen3 man beobachte ,menschen von den denkbar strksten ,rasseunterschieden durch einen ,rntgenapparat und stelle sich dabei geistig auf die ,rasse8 ein4 ,es wird ein geradezu lcherlicher ,eindruck sein1 wie mit der ,durchleuchtung die ,rasse8 pltzlich vollstndig verschwunden ist4 ,und das wenige1 was am ,knochenbau bezeichnend bleibt1 ist1 es mu immer wieder betont werden1 ein ,gewchs der ,landschaft und nicht eine ,funktion des ,blutes4 ,elliot ,smith hat in gypten1 v4 ,luschan auf ,kreta ein ungeheures ,material aus ,grbern von der ,steinzeit bis zur ,gegenwart untersucht4 ,es sind von den ,seevlkern8 um die ,mitte des #b4 ,jahrtausends v4 ,chr4 bis zu den ,arabern und ,trken immer neue ,menschenstrme ber diese ,gebiete gegangen1 aber der durchschnittliche ,knochenbau blieb unverndert4 ,die ,rasse8 wanderte gewissermaen als ,fleisch ber die feststehende ,skelettform des ,bodens hin4 ,im ,alpengebiet sitzen heute germanische1 romanische und slawische ,vlker8 der verschiedensten ,abstammung und man braucht nur den ,blick rckwrts zu wenden1 um hier immer neue ,stmme1 darunter ,etrusker und ,hunnen zu entdecken1 aber der ,knochenbau ist in der menschlichen ,gestalt berall und immer wieder derselbe geworden und verliert sich allenthalben nach dem ,flachlande in andere1 ebenso feststehende ,formen4 ,deshalb beweisen die berhmten prhistorischen ,knochenfunde vom ,neandertalschdel bis zum homo ,aurignacensis fr die ,rasse und die ,rassewanderungen des primitiven ,menschen nicht das geringste4 ,sie zeigen -- wenn man von gewissen ,schlssen aus der ,gestalt des ,kiefers auf die ,ernhrungsweise absieht -- lediglich die ,grundform des ,landes an1 die man heute noch dort findet4 ,es ist dieselbe geheimnisvolle ,kraft des ,bodens1 die sich in jedem lebenden ,wesen nachweisen lt1 sobald man ein ,kennzeichen findet1 das von den plump zugreifenden ,methoden des darwinistischen ,zeitalters nicht abhngig ist4 ,die ,rmer haben den ,weinstock vom ,sden an den ,rhein gebracht und er hat sich dort gewi nicht sichtbar1 nmlich botanisch verndert4 ,aber hier lt sich die ,rasse8 einmal mit andern ,mitteln feststellen4 ,es gibt einen bodenstndigen ,unterschied nicht nur zwischen ,sdwein und ,nordwein1 zwischen ,rhein- und ,moselwein1 sondern auch noch fr jede einzelne ,lage an jedem einzelnen ,berghange4 ,und dasselbe gilt von jeder edlen ,obstrasse1 vom ,tee und vom ,tabak4 ,dies ,aroma1 ein echtes ,gewchs der ,landschaft1 gehrt zu den nicht mebaren und deshalb um so bedeutungsvolleren ,merkmalen echter ,rasse4 ,edle ,menschenrassen unterscheiden sich aber in ganz derselben geistigen ,weise wie edle ,weine4 ,ein gleiches ,element1 das sich nur dem zartesten ,nachfhlen erschliet1 ein leises ,aroma in jeder ,form verbindet unterhalb aller hohen ,kultur in ,toskana die ,etrusker mit der ,renaissance1 am ,tigris die ,sumerer von #cjjj1 die ,perser von #ejj und die anderen ,perser der islamischen ,zeit4 ,alles dieses kann fr eine messende und wgende ,wissenschaft nicht erreichbar sein4 ,es ist fr das ,fhlen mit untrglicher ,gewiheit und auf den ersten ,blick da1 aber nicht fr die gelehrte ,betrachtung4 ,ich komme also zu dem ,schlu1 da ,rasse ebenso wie ,zeit und ,schicksal etwas ist1 etwas fr alle ,lebensfragen ganz ,entscheidendes1 wovon jeder ,mensch klar und deutlich wei1 solange er nicht den ,versuch macht1 es durch verstandesmige und also entseelende ,zergliederung und ,ordnung begreifen zu wollen4 ,rasse1 ,zeit und ,schicksal gehren zusammen4 ,in dem ,augenblick1 wo das wissenschaftliche ,denken sich ihnen nhert1 erhlt das ,wort ,zeit die ,bedeutung von ,dimension1 das ,wort ,schicksal die von ,kausalverkettung und ,rasse2 wofr wir eben noch ein sehr sicheres ,gefhl besaen1 wird zu einem unbersehbaren ,wirrwarr ganz verschiedener und verschiedenartiger ,merkmale1 die nach ,landschaften1 ,zeiten1 ,kulturen1 ,stmmen regellos durcheinanderlaufen4 ,einige klammern sich dauernd und zh an einen ,stamm und lassen sich forttragen1 andere gleiten wie ,wolkenschatten ber eine ,bevlkerung dahin und manche sind wie ,dmonen des ,landes1 die von jedem ,besitz ergreifen1 solange er sich dort aufhlt4 ,einige schlieen sich aus und andere suchen sich4 ,eine feste ,einteilung der ,rassen1 der ,ehrgeiz aller ,vlkerkunde1 ist unmglich4 ,der bloe ,versuch widerspricht schon dem ,wesen des ,rassemigen1 und jeder berhaupt denkbare systematische ,entwurf ist eine unvermeidliche ,flschung und ,verkennung dessen1 worauf es ankommt4 ,rasse ist1 im ,gegensatz zu ,sprache1 durch und durch unsystematisch4 ,zuletzt hat jeder einzelne ,mensch und jeder ,augenblick seines ,daseins seine eigene ,rasse4 ,deshalb ist das einzige ,mittel1 der totemistischen ,lebensseite nahe zu kommen1 nicht die ,einteilung1 sondern der physiognomische ,takt4 #aj ,wer in das ,wesen der ,sprache eindringen will1 der lasse alle gelehrten ,wortuntersuchungen beiseite und beobachte1 wie ein ,jger mit seinem ,hunde spricht4 ,der ,hund folgt dem ausgestreckten ,finger2 er horcht angespannt auf die ,wortklnge und schttelt dann den ,kopf3 er versteht diese ,art ,menschensprache nicht4 ,dann macht er ein paar ,stze1 um seine ,auffassung anzudeuten1 bleibt stehen und bellt3 das ist ein ,satz in seiner ,sprache1 der die ,frage enthlt1 ob der ,herr etwa dies gemeint hat4 ,dann folgt1 ebenfalls in einer ,hundesprache ausgedrckt1 die ,freude1 wenn er begreift1 da er recht hatte4 ,genau so versuchen sich zwei ,menschen zu verstndigen1 die keine einzige ,wortsprache wirklich gemein haben4 ,wenn ein ,landpfarrer einer ,buerin etwas erklrt1 so sieht er sie scharf an und unwillkrlich legt er alles in seine ,gebrde1 was sie in der kirchlichen ,ausdrucksweise ja doch nicht verstehen wrde4 ,die heutigen ,wortsprachen knnen smtlich nur in ,verbindung mit anderen ,spracharten zur ,verstndigung fhren4 ,fr sich allein sind sie nie und nirgends in ,gebrauch gewesen4 ,wenn der ,hund nun etwas will1 so wedelt er mit dem ,schwnze1 ungeduldig1 da der ,herr so tricht ist1 diese sehr deutliche und ausdrucksreiche ,sprache nicht zu verstehen4 ,er ergnzt sie durch eine ,lautsprache -- er bellt -- endlich durch eine ,gebrdensprache -- er macht etwas vor4 ,hier ist der ,mensch der ,dummkopf1 welcher noch nicht sprechen gelernt hat4 ,endlich geschieht etwas sehr ,merkwrdiges4 ,wenn der ,hund alles erschpft hat1 um die verschiedenen ,sprachen seines ,herrn zu begreifen1 stellt er sich pltzlich vor ihn hin und sein ,blick bohrt sich in das ,auge des andern4 ,hier geht etwas sehr ,geheimnisvolles vor sich3 das ,ich und ,du treten unmittelbar in ,fhlung4 ,der ,blick8 befreit von den ,schranken des ,wachseins4 ,das ,dasein versteht sich ohne ,zeichen4 ,hier wird der ,hund zum ,menschenkenner1 der den ,gegner scharf ins ,auge fat und damit hinter dem ,sprechen den ,sprechenden begreift4 ,diese ,sprachen reden wir heute noch smtlich1 ohne es zu wissen4 ,das ,kind spricht lange bevor es das erste ,wort gelernt hat1 und die ,erwachsenen sprechen mit ihm1 ohne irgendwie an die gewohnte ,wortbedeutung zu denken2 das heit1 die ,lautgebilde dienen hier einer ganz anderen als der ,wortsprache4 ,auch diese ,sprachen haben ihre ,gruppen und ,dialekte2 sie knnen gelernt1 beherrscht und miverstanden werden2 sie sind fr uns so unentbehrlich1 da die ,wortsprache den ,dienst versagen wrde1 wenn wir je den ,versuch machten1 sie fr sich allein1 ohne ,ergnzung durch ,ton- und ,gebrdensprachen anzuwenden4 ,selbst unsere ,schrift1 diese ,wortsprache frs ,auge1 wrde ohne die ,gebrdensprache der ,interpunktion fast unverstndlich sein4 ,es ist der ,grundfehler der ,sprachwissenschaft1 da sie ,sprache berhaupt und menschliche ,wortsprache verwechselt1 nicht theoretisch1 aber regelmig in der ,praxis aller ,untersuchungen4 ,das hat zu einer malosen ,unkenntnis der unbersehbaren ,menge von ,spracharten gefhrt1 die unter ,tieren und ,menschen im allgemeinen ,gebrauch sind4 ,das ,reich der ,sprache ist viel weiter1 als alle ,forscher bemerken1 und die ,wortsprache in ihrer heute noch nicht verlorenen ,unselbstndigkeit nimmt in ihm einen viel bescheidneren ,platz ein4 ,was die ,entstehung der menschlichen ,sprache8 betrifft1 so ist die ,frage falsch gestellt4 ,die ,wortsprache -- denn sie ist gemeint1 was wieder durchaus nicht dasselbe ist -- ist berhaupt nicht entstanden in dem ,sinne1 der hier vorausgesetzt wird4 ,sie ist weder etwas erstes1 noch etwas einziges4 ,die gewaltige ,bedeutung1 welche sie von einem gewissen ,zeitpunkt ab innerhalb der ,menschengeschichte erlangt hat1 sollte ber ihre ,stellung in der ,geschichte der freibeweglichen ,wesen berhaupt nicht hinwegtuschen4 ,mit dem ,menschen darf eine ,untersuchung der ,sprache sicherlich nicht beginnen4 ,aber auch die ,vorstellung ,anfang der tierischen ,sprache8 ist verkehrt4 ,sprechen ist mit dem lebendigen ,dasein des ,tieres im ,gegensatz zum ,dasein der ,pflanze so eng verknpft1 da nicht einmal einzellige ,wesen ohne alle ,sinnesorgane sprachlos gedacht werden drfen4 ,ein ,mikrokosmos im ,makrokosmos sein und sich anderen mitteilen knnen ist ein und dasselbe4 ,es hat keinen ,sinn1 innerhalb der ,tiergeschichte vom ,anfang der ,sprache zu reden4 ,denn es ist etwas ganz ,selbstverstndliches1 da mikrokosmische ,wesen in ,mehrheit vorhanden sind4 ber andere ,mglichkeiten nachzudenken ist ,spielerei4 ,die darwinistischen ,phantasien ber ,urzeugung und erste ,elternpaare sollten doch dem ,geschmack der ,ewig-gestrigen berlassen bleiben4 ,aber ,schwrme1 in denen stets ein innerliches ,gefhl des ,wir8 lebendig ist1 sind auch wach und trachten nach ,wachseinsbeziehungen vom einen zum andern4 ,wachsein ist ,ttigkeit im ,ausgedehnten und zwar willkrliche ,ttigkeit4 ,das unterscheidet die ,bewegungen eines ,mikrokosmos von der mechanischen ,beweglichkeit einer ,pflanze und auch der ,tiere und ,menschen1 solange sie ,pflanzen1 nmlich im ,zustande des ,schlafes sind4 ,man beobachte die animalische ,nahrungs-1 ,fortpflanzungs-1 ,verteidigungs-1 ,angriffsttigkeit3 eine ,seite davon besteht regelmig im ,abtasten des ,makrokosmos durch die ,sinne1 mag es sich um das undifferenzierte ,empfinden einzelliger ,wesen oder um das ,sehen eines hochentwickelten ,auges handeln4 ,hier besteht ein deutlicher ,wille zum ,empfangen von ,eindrcken2 wir nennen das ,orientierung4 ,dazu aber kommt von ,anfang an der ,wille zum ,erzeugen von ,eindrcken bei anderen2 sie sollen angelockt1 erschreckt1 verjagt werden4 ,dies nennen wir ,ausdruck und mit ihm ist das ,sprechen als ,ttigkeit des tierischen ,wachseins gegeben4 ,seitdem ist nichts grundstzlich ,neues hinzugekommen4 ,die ,weltsprachen hoher ,zivilisationen sind nichts als uerst verfeinerte ,ausgestaltungen von ,mglichkeiten1 welche smtlich schon in der ,tatsache des gewollten ,eindrucks einzelliger ,wesen aufeinander enthalten sind4 ,dieser ,tatsache liegt aber das ,urgefhl der ,angst zugrunde4 ,das ,wachsein trennt ,kosmisches voneinander2 es spannt einen ,raum zwischen ,vereinzeltem1 ,entfremdetem4 ,sich allein fhlen ist der erste ,eindruck des tglichen ,erwachens4 ,und daher der ,urtrieb1 sich inmitten dieser fremden ,welt aneinander zu drngen1 sich der ,nhe des andern sinnlich zu versichern1 eine bewute ,verbindung mit ihm zu suchen4 ,das ,du ist die ,erlsung von der ,angst des ,alleinseins4 ,die ,entdeckung des ,du1 indem man es als ein anderes ,selbst1 organisch1 seelisch aus der ,welt des ,fremden herauslst1 ist der groe ,augenblick in der ,frhgeschichte des ,tierischen4 ,damit gibt es ,tiere4 ,man braucht nur die ,kleinwelt eines ,wassertropfens unter dem ,mikroskop lange und aufmerksam zu betrachten1 um berzeugt zu sein1 da die ,entdeckung des ,du und damit des ,ich in der denkbar einfachsten ,form hier schon voraufgegangen ist4 ,diese kleinen ,wesen kennen nicht nur das andere1 sondern auch den anderen2 sie besitzen nicht nur ,wachsein1 sondern auch ,wachseinsbeziehungen1 und damit nicht nur ,ausdruck1 sondern auch die ,elemente einer ,ausdruckssprache4 ,erinnern wir uns hier des ,unterschiedes der beiden groen ,sprachgruppen4 ,eine ,ausdruckssprache betrachtet den andern als ,zeugen und erstrebt nur einen ,eindruck auf ihn2 eine ,mitteilungssprache betrachtet ihn als ,mitredner und erwartet eine ,antwort4 ,verstehen heit1 ,eindrcke mit dem eigenen ,bedeutungsgefhl empfangen2 hierauf beruht die ,wirkung der hchsten menschlichen ,ausdruckssprache1 der ,kunst4#ic ,sich verstndigen1 ,zwiesprache halten bedeutet1 im andern das gleiche ,bedeutungsgefhl voraussetzen4 ,das ,element einer ,ausdruckssprache vor ,zeugen nennen wir ,motiv4 ,die ,beherrschung der ,motive ist die ,grundlage jeder ,ausdruckstechnik4 ,auf der andern ,seite heit der zum ,zweck der ,verstndigung erzeugte ,eindruck ,zeichen und er bildet das ,element jeder ,mitteilungstechnik1 im hchsten ,falle also der menschlichen ,wortsprache4 ,von dem ,umfang beider ,sprachwelten im menschlichen ,wachsein macht man sich heute kaum eine ,vorstellung4 ,zur ,ausdruckssprache1 die berall in frhester ,zeit mit dem vollen religisen ,ernst des ,tabu auftritt1 gehrt nicht nur die schwere und strenge ,ornamentik1 die ursprnglich mit dem ,begriff der ,kunst schlechthin zusammenfllt und alle starren ,dinge zu ,trgern des ,ausdrucks macht1 sondern auch das feierliche ,zeremoniell1 das mit seinen ,formeln das gesamte ffentliche ,leben und selbst noch das der ,familie berspinnt1#id und die ,sprache der ,tracht81 nmlich der ,kleidung1 der ,ttowierung und des ,schmuckes1 die eine einheitliche ,bedeutung besitzen4 ,die ,forscher des vorigen ,jahrhunderts haben sich vergeblich bemht1 die ,kleidung aus dem ,schamgefhl oder aus ,zweckmigkeitsgrnden abzuleiten4 ,sie wird nur als ,mittel einer ,ausdruckssprache verstndlich und sie ist das in groartigster ,weise in allen hohen ,zivilisationen1 auch heute noch4 ,man braucht sich nur der das ganze ffentliche ,leben und ,treiben beherrschenden ,mode1 der vorschriftsmigen ,kleidung bei allen wichtigen ,akten und ,festen zu erinnern1 der ,abstufungen des ,gesellschaftsanzuges1 der ,brauttracht1 der ,trauerkleidung1 der militrischen ,uniform1 des ,priesterornates2 man denke an ,orden und ,abzeichen1 ,mitra und ,tonsur1 ,allongepercke und ,stock1 ,puder1 ,ringe1 ,frisuren1 an alles mit ,bedeutung ,verhllte und ,entblte1 an die ,tracht von ,mandarinen und ,senatoren1 ,odalisken und ,nonnen1 an den ,hofstaat des ,nero1 ,saladin und ,montezuma1 um von den ,einzelheiten der ,volkstracht und der ,sprache der ,blumen1 ,farben und ,edelsteine ganz zu schweigen4 ,die ,sprache der ,religion braucht nicht genannt zu werden1 denn alles dieses ist ,religion4 ,die ,mitteilungssprachen1 an denen keine berhaupt denkbare ,art der ,sinnesempfindung ganz unbeteiligt ist1 haben fr den ,menschen hoher ,kulturen allmhlich drei vorherrschende ,zeichen entwickelt1 das ,bild1 den ,laut und die ,geste1 die sich in der ,schriftsprache der abendlndischen ,zivilisation zur ,einheit von ,buchstabe1 ,wort und ,interpunktion zusammenschlieen4 ,im ,verlauf dieser langen ,entwicklung vollzieht sich endlich die ,ablsung der ,sprache vom ,sprechen4 ,es gibt in der ,sprachgeschichte keinen ,vorgang von grerer ,tragweite4 ,ursprnglich sind ohne ,zweifel alle ,motive und ,zeichen aus dem ,augenblick geboren und nur fr einen einzelnen ,akt der ,wachseinsttigkeit bestimmt4 ,ihre wirkliche1 gefhlte und also gewollte ,bedeutung sind ein und dasselbe4 ,das ,zeichen ist ,bewegung und nicht ein ,bewegtes4 ,sobald aber ein fester ,zeichenbestand dem lebendigen ,zeichen-geben entgegentritt1 wird das anders4 ,es lst sich nicht nur die ,ttigkeit von ihren ,mitteln1 sondern auch das ,mittel von seiner ,bedeutung4 ,die ,einheit beider hrt nicht nur auf etwas ,selbstverstndliches zu sein1 sondern sie wird unmglich4 ,das ,bedeutungsgefhl ist lebendig und wie alles1 was mit ,zeit und ,schicksal zusammenhngt1 einmalig und nie wiederkehrend4 ,kein ,zeichen1 und sei es noch so bekannt und gewohnt1 wird je in genau derselben ,bedeutung wiederholt4 ,deshalb kehrte ursprnglich kein ,zeichen jemals in genau derselben ,form wieder4 ,das ,reich der starren ,zeichen ist etwas unbedingt ,gewordenes und rein ,ausgedehntes1 kein ,organismus1 sondern ein ,system1 das seine eigene1 kausale ,logik besitzt und den unvereinbaren ,gegensatz von ,raum und ,zeit1 ,geist und ,blut auch in die ,wachseinsverbindung zweier ,wesen trgt4 ,dieser feste ,bestand von ,zeichen und ,motiven mit seiner vermeintlich festen ,bedeutung mu gelernt und eingebt werden1 wenn man an der zugehrigen ,wachseinsgemeinschaft teilnehmen will4 ,zu der vom ,sprechen abgelsten ,sprache gehrt unvermeidlich der ,begriff der ,schule4 ,sie ist unter hheren ,tieren vollkommen ausgebildet und in jeder in sich geschlossenen ,religion1 in jeder ,kunst1 in jeder ,gesellschaft die ,voraussetzung dafr1 da man wirklich ein ,glubiger1 ein ,knstler oder ein ,mensch von ,erziehung ist4 ,von hier an gibt es eine scharfe ,grenze fr jede ,gemeinschaft4 ,man mu ihre ,sprache1 das heit ihre ,glaubensstze1 ,sitten1 ,regeln kennen1 um ,mitglied zu sein4 ,gefhl und guter ,wille fhren im ,kontrapunkt so wenig wie im ,katholizismus zur ,seligkeit4 ,kultur bedeutet eine unerhrte ,steigerung der ,tiefe und ,strenge der ,formensprache auf allen ,gebieten2 sie besteht damit fr jeden einzelnen1 der ihr angehrt1 als seine persnliche -- religise1 sittliche1 gesellschaftliche1 knstlerische -- ,kultur in einer das ganze ,leben ausfllenden ,erziehung und ,schulung fr dieses ,leben2 es wird darum in allen groen ,knsten1 in den groen ,kirchen1 ,mysterien und ,orden1 in der hohen ,gesellschaft vornehmer ,stnde eine ,meisterschaft der ,formbeherrschung erreicht1 die zu den ,wundern des ,menschentums gehrt und die an der ,hhe ihrer ,forderungen zuletzt zerbricht4 ,das ,wort dafr ist in allen ,kulturen1 ob es nun ausgesprochen wird oder nicht1 ,rckkehr zur ,natur4 ,diese ,meisterschaft erstreckt sich auch auf die ,wortsprache2 neben der vornehmen ,gesellschaft zur ,zeit der griechischen ,tyrannen und der ,troubadoure1 neben den ,fugen ,bachs und den ,vasengemlden des ,exekias steht die ,kunst der attischen ,rede und der franzsischen ,konversation1 die beide wie jede andere ,kunst eine strenge und langsam erarbeitete ,konvention und fr den einzelnen eine lange und anspruchsvolle bung voraussetzen4 ,metaphysisch kann die ,bedeutung dieser ,abtrennung einer starren ,sprache nicht hoch genug eingeschtzt werden4 ,die tgliche ,gewohnheit des ,verkehrs in festen ,formen und die ,beherrschung des gesamten ,wachseins durch solche ,formen1 die nicht mehr empfunden werden1 whrend sie noch in der ,bildung begriffen sind1 sondern die ganz einfach da sind und nun im eigentlichsten ,sinne verstanden werden mssen1 fhrt zu einer immer schrferen ,absetzung des ,verstehens vom ,empfinden innerhalb des ,wachseins4 ,ein ursprngliches ,sprechen wird verstehend empfunden2 der ,gebrauch einer ,sprache verlangt ein ,empfinden des bekannten ,sprachmittels und dann ein ,verstehen der ihm diesmal unterlegten ,absicht4 ,der ,kern aller schulmigen ,erziehung besteht demnach im ,erwerb von ,kenntnissen4 ,jede ,kirche spricht es laut und deutlich aus1 da nicht das ,gefhl1 sondern das ,wissen zu ihren ,heilsmitteln fhrt2 jedes echte ,knstlertum beruht auf dem sicheren ,wissen von ,formen1 die der einzelne nicht zu erfinden1 sondern zu lernen hat4 ,der ,verstand8 ist das ,wissen als ,wesen gedacht4 ,er ist das1 was dem ,blut1 der ,rasse1 der ,zeit durchaus entfremdet ist2 aus dem ,gegensatz der starren ,sprache zum flieenden ,blut1 zur werdenden ,geschichte entstehen die verneinenden ,ideale des ,absoluten1 ,ewigen1 ,allgemeingltigen -- die ,ideale der ,kirchen und ,schulen4 ,daraus folgt aber endlich das ,unvollkommene aller ,sprachen und der bestndige ,widerspruch1 in dem ihre ,anwendung sich zu dem befindet1 was das ,sprechen wollte oder sollte4 ,man darf sagen1 da die ,lge mit der ,trennung der ,sprache vom ,sprechen in die ,welt gekommen ist4 ,die ,zeichen sind fest1 die ,bedeutung ist es nicht3 das fhlt man zuerst1 dann wei man es1 endlich macht man es sich zunutze4 ,es ist eine uralte ,erfahrung1 da man etwas sagen will und die ,worte versagen81 da man sich falsch ausdrckt und in ,wirklichkeit etwas anderes sagt1 als man meint1 da man richtig spricht und falsch verstanden wird4 ,endlich entsteht die schon unter ,tieren1 z4 ,b4 ,katzen1 weit verbreitete ,kunst1 ,worte zu gebrauchen1 um die ,gedanken zu verbergen84 ,man sagt nicht alles1 man sagt etwas ganz anderes1 man spricht frmlich1 um wenig1 man spricht begeistert1 um gar nichts gesagt zu haben4 ,oder man ahmt die ,sprache eines andern nach4 ,der rotrckige ,wrger 7,lanius collurio7 imitiert die ,strophen kleiner ,singvgel1 um sie anzulocken4 ,das ist eine allverbreitete ,jgerlist1 aber sie setzt feste ,motive und ,zeichen ebenso voraus1 wie die ,nachahmung alter ,kunststile oder die ,flschung einer ,unterschrift4 ,und alle diese ,zge1 die man in ,haltung und ,mienenspiel so gut wie in ,handschrift und ,aussprache antrifft1 kehren in der ,sprache jeder ,religion1 jeder ,kunst1 jeder ,gesellschaft wieder4 ,es sei nur an die ,begriffe des ,heuchlers1 ,frmmlers1 ,ketzers1 den englischen cant1 an den ,hintersinn der ,worte ,diplomat1 ,jesuit und ,schauspieler1 an die ,masken und ,klugheiten des gebildeten ,verkehrs und an die heutige ,malerei erinnert1 in der nichts mehr echt ist und die in jeder ,ausstellung alle berhaupt denkbaren ,formen der ,lge im ,ausdruck vor ,augen fhrt4 ,in einer ,sprache1 die man stammelt1 kann man nicht ,diplomat sein4 ,in ihrer ,beherrschung liegt aber die ,gefahr1 das ,verhltnis zwischen ,mittel und ,bedeutung zu einem neuen ,mittel zu machen4 ,es entsteht die geistige ,kunst1 mit dem ,ausdruck zu spielen4 ,die ,alexandriner und ,romantiker gehren dahin1 in der ,lyrik ,theokrit und ,brentano1 in der ,musik ,reger1 in der ,religion ,kierkegaard4 ,sprache und ,wahrheit schlieen sich zuletzt aus4#ie ,aber gerade damit kommt im ,zeitalter der starren ,sprachen der ,typus des ,menschenkenners zur ,geltung1 der ganz ,rasse ist und wei1 was er von einem sprechenden ,wesen zu halten hat4 ,jemandem scharf ins ,auge sehen1 hinter der ,sprache einer ,volksrede oder philosophischen ,abhandlung den ,sprecher1 hinter dem ,gebet das ,herz1 hinter dem guten ,ton den inneren gesellschaftlichen ,rang erkennen und zwar sofort1 unmittelbar1 mit der ,selbstverstndlichkeit alles ,kosmischen1 das ist es1 was dem echten ,tabumenschen abgeht1 der an eine ,sprache wenigstens glaubt4 ,ein ,priester1 der zugleich ,diplomat ist1 kann kein echter ,priester sein4 ,ein ,ethiker vom ,schlage ,kants ist niemals ,menschenkenner4 ,wer in seiner ,wortsprache lgt1 verrt sich in seiner ,gebrdensprache1 auf die er nicht achtet4 ,wer in den ,gebrden heuchelt1 verrt sich im ,ton4 ,gerade weil die starre ,sprache ,mittel und ,absicht trennt1 erreicht sie ihr ,ziel fr den ,kennerblick niemals4 ,wer ,kenner ist1 liest zwischen den ,zeilen und versteht einen ,menschen1 sobald er seinen ,gang oder seine ,handschrift sieht4 ,je tiefer und inniger eine ,seelengemeinschaft ist1 desto eher verzichtet sie deshalb auf ,zeichen1 auf eine ,verbindung durch das ,wachsein4 ,eine echte ,kameradschaft versteht sich ohne viel ,worte1 der echte ,glaube schweigt4 ,das reinste ,sinnbild fr ein ,einverstndnis1 welches die ,sprache wieder berwunden hat1 ist ein altes buerliches ,ehepaar1 das abends vor dem ,hause sitzt und sich schweigend unterhlt4 ,jeder wei1 was der andere denkt und fhlt4 ,worte wrden den ,einklang nur verwirren4 ,von diesem ,sich-verstehen reicht irgend etwas tief in die ,urgeschichte alles freibeweglichen ,lebens1 weit zurck ber das ,gemeinschaftsleben der hheren ,tierwelt4 ,hier ist die ,erlsung vom ,wachsein fr ,augenblicke fast erreicht4 #aa ,unter allen starren ,zeichen ist keines folgenreicher geworden als das1 welches wir in seinem heutigen ,zustand ,wort8 nennen4 ,es gehrt ohne ,zweifel der rein menschlichen ,sprachgeschichte an1 aber die ,vorstellung ,ursprung der ,wortsprache8 ist1 so wie sie regelmig durchdacht und behandelt wird1 mit allen daran geknpften ,folgerungen ebenso sinnlos wie die ,vorstellung von einem ,anfangspunkt der ,sprache berhaupt4 ,diese besitzt keinen denkbaren ,anfang1 weil sie mit dem ,wesen des ,mikrokosmos zugleich gegeben und in ihm enthalten ist1 jene nicht1 weil sie sehr vollkommene ,mitteilungssprachen schon voraussetzt1 in deren ruhig fortentwickelter ,gestalt sie nur den ,rang eines ,einzelzuges hat1 der sehr langsam das bergewicht erhlt4 ,es ist der ,fehler so entgegengesetzter ,theorien wie derjenigen ,wundts und ,jespersens1#if da sie das ,sprechen in ,worten wie etwas ganz ,neues und ,frsichstehendes untersuchen1 was notwendig zu einer durchaus falschen ,psychologie fhrt4 ,es ist aber etwas sehr ,sptes und ,abgezweigtes1 eine letzte ,blte am ,stamme der ,lautsprachen und nicht etwa ein junges ,gewchs4 ,eine reine ,wortsprache gibt es in ,wirklichkeit berhaupt nicht4 ,niemand spricht1 ohne auer dem starren ,wortbestand in ,betonung1 ,takt und ,mienenspiel noch ganz andere ,spracharten anzuwenden1 die viel ursprnglicher und mit der angewendeten ,wortsprache im ,gebrauch vollstndig verwachsen sind4 ,man mu sich vor allem hten1 das in seinem ,bau uerst verwickelte ,reich heutiger ,wortsprachen fr eine innere ,einheit mit einheitlicher ,geschichte zu halten4 ,jede uns bekannte ,wortsprache hat sehr verschiedene ,seiten und diese haben ihre eigenen ,schicksale innerhalb der ,gesamtgeschichte4 ,es gibt keine ,sinnesempfindung1 die fr die ,geschichte des ,wortgebrauchs ganz belanglos gewesen wre4 ,man mu auch sehr streng zwischen ,laut- und ,wortsprache unterscheiden2 die erste ist selbst sehr einfachen ,tiergattungen schon gelufig1 diese ist zwar nur in einzelnen1 aber desto bedeutsameren ,zgen etwas grundstzlich anderes4 ,in jeder tierischen ,lautsprache sind ferner ,ausdrucksmotive 7,brunstschrei7 und ,mitteilungszeichen 7,warnungsschrei7 deutlich zu unterscheiden und das gilt sicherlich auch von den frhesten ,worten1 aber ist die ,wortsprache nun als ,ausdrucks- oder als ,mitteilungssprache entstanden8 ,war sie in sehr frhen ,zustnden von irgendwelchen ,sprachen frs ,auge 7,bild1 ,geste7 verhltnismig unabhngig8 ,auf solche ,fragen gibt es keine ,antwort1 weil wir von den ,vorformen des eigentlichen ,wortes8 keine ,ahnung haben4 ,die ,forschung ist recht naiv1 wenn sie das1 was wir heute primitive ,sprachen nennen und was nur unvollkommene ,gebilde sehr spter ,sprachzustnde sind1 zu ,schlssen auf den ,ursprung der ,worte bentzt4 ,das ,wort ist in ihnen ein lngst feststehendes1 hochentwickeltes und selbstverstndliches ,mittel1 aber gerade das gilt von dem ,ursprung8 nicht4 ,das ,zeichen1 mit welchem ohne ,zweifel die ,mglichkeit zur ,ablsung der knftigen ,wortsprachen aus den allgemein tierischen ,lautsprachen gegeben war1 nenne ich ,namen und verstehe darunter ein ,lautgebilde1 das als ,kennzeichen eines als wesenhaft empfundenen ,etwas in der ,umwelt dient1 welches durch die ,benennung zum numen geworden ist4 ,wie diese ersten ,namen beschaffen waren1 darber nachzudenken ist berflssig4 ,keine uns noch erreichbare ,menschensprache gibt den leisesten ,anhaltspunkt dafr4 ,aber das halte ich im ,gegensatz zur modernen ,forschung fr das ,entscheidende3 nicht eine ,vernderung des ,kehlkopfes oder eine besondere ,art der ,lautbildung oder sonst etwas ,physiologisches1 das in ,wirklichkeit ,rassemerkmal ist1 liegt hier vor -- wenn dergleichen damals berhaupt eingetreten ist -- und auch nicht eine ,steigerung der ,ausdrucksfhigkeit der vorhandenen ,mittel1 etwa der bergang vom ,wort zum ,satz 7,h4 ,paul71#ig sondern eine tiefe ,verwandlung der ,seele3 mit dem ,namen ist ein neuer ,blick auf die ,welt entstanden4 ,ist das ,sprechen berhaupt aus der ,angst geboren1 aus einer unergrndlichen ,scheu vor den ,tatsachen des ,wachseins1 die alle ,wesen zueinander treibt und die ,nhe des andern durch ,eindrcke bezeugt sehen will1 so erscheint hier eine mchtige ,steigerung4 ,mit dem ,namen ist gleichsam der ,sinn des ,wachseins und die ,quelle der ,angst angerhrt worden4 ,die ,welt ist nicht nur da2 man fhlt ein ,geheimnis in ihr4 ,man benennt ber alle ,zwecke der ,ausdrucks- und ,mitteilungssprache hinaus das1 was rtselhaft ist4 ,ein ,tier kennt keine ,rtsel4 ,man kann sich die ursprngliche ,namengebung nicht feierlich und ehrfrchtig genug denken4 ,man soll den ,namen nicht immer nennen1 man soll ihn geheim halten1 es liegt eine gefhrliche ,macht in ihm4 ,mit dem ,namen ist der ,schritt von der alltglichen ,physik des ,tieres zur ,metaphysik des ,menschen vollzogen4 ,es war die grte ,wendung in der ,geschichte der menschlichen ,seele4 ,die ,erkenntnistheorie pflegt ,sprache und ,denken nebeneinander zu stellen1 und wenn man allein die heute noch erreichbaren ,sprachen beachtet1 trifft das zu4 ,ich glaube aber1 da man viel tiefer greifen kann3 mit den ,namen ist die eigentliche1 bestimmte ,religion innerhalb einer formlosen1 allgemein religisen ,scheu entstanden4 ,religion in diesem ,sinne heit religises ,denken4 ,es ist die neue ,verfassung des vom ,empfinden abgelsten schpferischen ,verstehens4 ,mit einer sehr bezeichnenden ,wendung sagen wir ber etwas nachdenken84 ,mit dem ,verstehen benannter ,dinge ist ber allem ,empfindungswesen eine hhere ,welt in ,bildung begriffen1 hher in klarer ,symbolik und ,beziehung auf die ,lage des ,kopfes1 den der ,mensch als die ,heimat seiner ,gedanken oft in schmerzhafter ,deutlichkeit sprt4 ,sie gibt dem ,urgefhl der ,angst ein ,ziel und den ,blick auf eine ,befreiung4 ,von diesem religisen ,urdenken ist alles philosophische1 gelehrte1 wissenschaftliche ,denken spter ,zeiten bis in seine letzten ,grnde abhngig geblieben4 ,wir haben uns die ersten ,namen als ganz vereinzelte ,elemente im ,zeichenbestand hoch entwickelter ,laut- und ,gebrdensprachen zu denken1 von deren ,reichtum und ,ausdrucksfhigkeit wir keine ,vorstellung mehr besitzen1 seit die ,wortsprachen alle anderen ,mittel von sich abhngig gemacht und deren ,weiterbildung nur in ,rcksicht auf sich selbst geleitet haben4#ih ,eins aber war bereits gesichert1 als mit den ,namen eine ,umwendung und ,durchgeistigung der ,mitteilungstechnik begann3 die ,herrschaft des ,auges ber die anderen ,sinne4 ,der ,mensch war wach in einem ,lichtraum1 sein ,tiefenerlebnis war eine ,ausstrahlung des ,sehens zu den ,lichtquellen und ,lichtwiderstnden1 er empfand sein ,ich als einen ,mittelpunkt im ,lichte4 ,die ,alternative ,sichtbares und ,unsichtbares beherrscht durchaus dasjenige ,verstehen1 in welchem die ersten ,namen entstanden sind4 ,waren vielleicht die ersten numina ,dinge der ,lichtwelt1 welche man empfand1 hrte1 in ihren ,wirkungen beobachtete1 aber nicht sah8 ,die ,gruppe der ,namen hat ohne ,zweifel wie alles1 was im ,weltgeschehen ,epoche macht1 eine sehr schnelle und gewaltige ,ausbildung erfahren4 ,die gesamte ,lichtwelt1 in der jedes ,ding die ,eigenschaften der ,lage und ,dauer im ,raume besitzt1 wurde mit allen ,spannungen zwischen ,ursache und ,wirkung1 ,ding und ,eigenschaft1 ,ding und ,ich sehr bald mit zahllosen ,namen bezeichnet und damit im ,gedchtnis befestigt4 ,denn was wir heute ,gedchtnis nennen1 ist die ,fhigkeit1 ,benanntes mittelst der ,namen fr das ,verstehen aufzubewahren4 ,es entsteht ber dem ,reich der verstandenen ,sehdinge ein geistigeres ,reich der ,benennungen1 das mit jenem die logische ,eigenschaft teilt1 rein extensiv1 polar geordnet und vom ,kausalprinzip beherrscht zu sein4 ,alle -- sehr viel spter entstehenden -- ,wortgebilde wie ,kasus1 ,pronomina1 ,prpositionen haben einen kausalen oder lokalen ,sinn in bezug auf benannte ,einheiten2 ,adjektiva und auch ,verba sind vielfach in ,gegensatzpaaren entstanden2 es ist oft wie in der von ,westermann untersuchten ,ewesprache anfangs dasselbe ,wort1 das tief oder hoch gesprochen wird1 um etwa gro und klein1 fern und nah1 passiv und aktiv zu bezeichnen4 ,spter geht dieser ,rest von ,gebrdensprache ganz in der ,wortform auf1 wie es im griechischen und und den ,u-lauten in gyptischen ,bezeichnungen des ,leidens noch deutlich erkennbar ist4 ,es ist die ,form des ,denkens in ,gegenstzen1 die von gegenstzlichen ,wortpaaren ausgehend der gesamten anorganischen ,logik zugrunde liegt und jedes wissenschaftliche ,finden von ,wahrheiten zu einer ,bewegung in begrifflichen ,gegenstzen macht1 unter denen der zwischen einer alten ,ansicht als ,irrtum und einer neuen als ,wahrheit immer der vorwaltende ist4 ,die zweite groe ,wendung erfolgt mit dem ,entstehen der ,grammatik4 ,indem zum ,namen der ,satz1 zum ,wortzeichen die ,wortverbindung tritt1 wird das ,nachdenken -- das ,denken in ,wortbeziehungen1 nachdem man etwas wahrgenommen hat1 wofr es ,wortbezeichnungen gibt -- fr den ,charakter des menschlichen ,wachseins bestimmend4 ,es ist eine mige ,frage1 ob die ,mitteilungssprachen vor dem ,auftreten echter ,namen schon wirkliche ,stze8 enthielten4 ,der ,satz im heutigen ,sinne hat sich zwar aus eigenen ,bedingungen und mit eigenen ,epochen innerhalb dieser ,sprachen entwickelt1 aber er setzt dennoch das ,dasein der ,namen voraus4 ,erst die geistige ,wendung1 die mit ihrer ,geburt eingetreten ist1 macht ,stze als gedankliche ,beziehungen mglich4 ,und zwar mssen wir annehmen1 da in den sehr entwickelten wortlosen ,sprachen1 unter fortwhrendem ,gebrauch1 ein ,zug nach dem andern in ,wortformen umgesetzt und damit einem mehr und mehr geschlossenen ,gefge1 der ,urform aller heutigen ,sprachen1 eingegliedert worden ist4 ,der innere ,bau aller ,wortsprachen beruht also auf viel lteren ,strukturen und ist in seiner ,weiterbildung von dem ,wortschatz und dessen ,schicksalen nicht abhngig4 ,das ,umgekehrte ist der ,fall4 ,denn mit dem ,satzbau verwandelt sich die ursprngliche ,gruppe einzelner ,namen in ein ,system von ,worten1 deren ,charakter nicht mehr durch ihre eigene1 sondern ihre grammatische ,bedeutung bestimmt wird4 ,der ,name tritt als etwas ,neues ganz fr sich auf4 ,die ,wortarten aber entstehen als ,satzelemente2 und nun strmen in unbersehbarer ,menge die ,wachseinsinhalte heran1 die bezeichnet1 in dieser ,welt von ,worten vertreten sein wollen1 bis zuletzt alles8 fr das ,nachdenken in irgendeiner ,weise ,wort geworden ist4 ,der ,satz ist von da an das ,entscheidende4 ,wir sprechen in ,stzen und nicht in ,worten4 ,beides zu definieren ist unendlich oft versucht worden und nie gelungen4 ,nach ,f4 ,n4 ,finck ist die ,wortbildung eine zerlegende1 die ,satzbildung eine zusammenfgende ,ttigkeit des ,geistes und zwar geht die erste der zweiten vorauf4 ,es zeigt sich1 da die empfundene ,wirklichkeit sehr verschieden verstanden und die ,worte also nach sehr verschiedenen ,gesichtspunkten abgegrenzt werden knnen4#ii ,aber nach der gewhnlichen ,definition ist der ,satz der sprachliche ,ausdruck eines ,gedankens1 nach ,h4 ,paul ein ,symbol fr die ,verbindung mehrerer ,vorstellungen in der ,seele des ,sprechenden4 ,alle diese ,bestimmungen widersprechen sich4 ,es scheint mir ganz unmglich1 das ,wesen des ,satzes aus dem ,inhalt zu ermitteln4 ,tatsache ist lediglich1 da wir die relativ grten mechanischen ,einheiten im ,sprachgebrauch ,stze1 die relativ kleinsten ,worte nennen4 ,so weit erstreckt sich die ,geltung grammatischer ,gesetze4 ,das fortlaufende ,sprechen ist kein ,mechanismus mehr und gehorcht nicht ,gesetzen1 sondern dem ,takt4 ,es liegt also schon ein ,rassezug in der ,art1 wie das ,mitzuteilende in ,stze gefat wird4 ,stze sind bei ,tacitus und ,napoleon nicht dasselbe wie bei ,cicero und ,nietzsche4 ,der ,englnder teilt den ,stoff syntaktisch anders auf als der ,deutsche4 ,nicht ,vorstellungen und ,gedanken1 sondern das ,denken1 die ,art des ,lebens1 das ,blut bestimmen in den primitiven1 antiken1 chinesischen1 abendlndischen ,sprachgemeinschaften die typische ,abgrenzung der ,satzeinheiten und damit das mechanische ,verhltnis des ,wortes zum ,satz4 ,die ,grenze zwischen ,grammatik und ,syntax sollte dort angesetzt werden1 wo das ,mechanische der ,sprache aufhrt und das ,organische des ,sprechens beginnt3 der ,sprachgebrauch1 die ,sitte1 die ,physiognomie der ,art eines ,menschen1 sich auszudrcken4 ,die andere ,grenze liegt dort1 wo die mechanische ,struktur des ,wortes in die organischen ,faktoren der ,lautbildung und ,aussprache bergeht4 ,an der ,aussprache des englischen th -- einem ,rassezug der ,landschaft -- erkennt man oft noch die ,kinder der ,eingewanderten4 ,nur was zwischen beiden liegt1 die ,sprache81 hat ,system1 ist ein technisches ,mittel und wird deshalb erfunden1 verbessert1 gewechselt1 abgentzt2 ,aussprache und ,ausdruck haften an der ,rasse4 ,wir erkennen eine uns bekannte ,person1 ohne sie zu sehen1 an der ,aussprache1 ebenso aber den ,angehrigen einer fremden ,rasse1 auch wenn er ein vollkommen richtiges ,deutsch spricht4 ,die groen ,lautverschiebungen wie die althochdeutsche in karolingischer und die mittelhochdeutsche in sptgotischer ,zeit haben eine landschaftliche ,grenze und berhren nur das ,sprechen1 nicht die innere ,form von ,satz und ,wort4 ,die ,worte sind1 wie gesagt1 die relativ kleinsten mechanischen ,einheiten im ,satz4 ,nichts ist vielleicht fr das ,denken einer ,menschenart bezeichnender als die ,art1 wie diese ,einheiten gewonnen werden4 ,fr den ,bantuneger gehrt ein ,ding1 das er sieht1 zunchst einer sehr groen ,zahl von ,kategorien der ,auffassung an4 ,das ,wort dafr besteht also aus einem ,kern 7,wurzel7 mit einer ,anzahl einsilbiger ,prfixe4 ,wenn er von einer ,frau auf dem ,felde spricht1 so ist das ,wort dafr etwa3 ,lebendig -- ,einzahl -- ,gro -- ,alt -- ,weiblich -- ,drauen -- ,mensch2 das sind sieben ,silben1 aber sie bezeichnen einen einzigen1 scharfen und uns sehr fremden ,akt der ,auffassung4 ,es gibt ,sprachen1 in denen das ,wort beinahe mit dem ,satze zusammenfllt4 ,der ,schritt fr ,schritt erfolgende ,ersatz von krperlichen oder klanglichen durch grammatische ,gebrden ist also fr die ,ausbildung des ,satzes das ,entscheidende1 aber er ist nie vollendet worden4 ,reine ,wortsprachen gibt es nicht4 ,die ,ttigkeit des ,sprechens in ,worten1 wie sie immer schrfer hervortritt1 besteht darin1 da wir durch ,wortklnge ,bedeutungsgefhle wecken1 die durch den ,klang der ,wortverbindungen weitere ,beziehungsgefhle wachrufen4 ,wir sind durch die ,schule des ,sprechenlernens gebt1 in dieser abkrzenden und andeutenden ,form sowohl die ,lichtdinge und ,lichtbeziehungen wie die daraus abgezogenen ,denkdinge und ,denkbeziehungen zu verstehen4 ,worte werden nur genannt1 nicht definitionsgem gebraucht1 und der ,hrer mu fhlen1 was gemeint ist4 ,ein anderes ,sprechen gibt es nicht und eben deshalb haben ,gebrde und ,ton am ,verstndnis des heutigen ,sprechens einen weit greren ,anteil1 als man gewhnlich annimmt4 ,das letzte groe ,ereignis in dieser ,geschichte1 mit welchem die ,bildung der ,wortsprache gewissermaen zum ,abschlu gelangt1 ist die ,entstehung des ,verbums4 ,sie setzt bereits einen sehr hohen ,grad von ,abstraktion voraus1 denn ,substantiva sind ,worte1 welche im ,lichtraum sinnlich abgegrenzte ,dinge -- ,unsichtbares8 ist ebenfalls abgegrenzt -- auch fr das ,nachdenken herausheben2 ,verba bezeichnen aber ,typen der ,vernderung1 die nicht gesehen1 sondern aus dem grenzenlosen ,bewegtsein der ,lichtwelt durch ,absehen von den besonderen ,merkmalen des einzelnen ,falles festgestellt und als ,begriffe erzeugt werden4 ,fallender ,stein8 ist eine ursprngliche ,einheit des ,eindrucks4 ,hier wird aber zunchst ,bewegung und ,bewegtes getrennt und dann fallen8 als eine ,art von ,bewegung aus zahllosen anderen mit unzhligen bergngen -- sinken1 schweben1 strzen1 gleiten -- abgegrenzt4 ,den ,unterschied sieht8 man nicht2 er wird erkannt84 ,substantivische ,zeichen kann man sich fr manche ,tiere vielleicht noch vorstellen1 verbale aber nicht4 ,der ,unterschied von ,fliehen und ,laufen oder ,fliegen und ,gewehtwerden geht weit ber das ,gesehene hinaus und ist nur fr ein wortgewohntes ,wachsein fabar4 ,es liegt ihm etwas ,metaphysisches zugrunde4 ,aber mit dem ,denken in ,zeitwrtern8 ist nun auch das ,leben selbst dem ,nachdenken erreichbar geworden4 ,von dem lebendigen ,eindruck auf das ,wachsein1 dem ,werden -- das die ,geberdensprache ganz unproblematisch nachahmt und das an sich also unberhrt bleibt -- wird das ,einmalige1 also das ,leben selbst1 unvermerkt abgesondert und der ,rest als ,wirkung einer ,ursache 7der ,wind weht1 es blitzt1 der ,bauer pflgt7 mit lauter extensiven ,bestimmungen dem ,zeichensystem eingeordnet4 ,man mu sich ganz in die starren ,unterscheidungen von ,subjekt und ,prdikat1 ,aktivum und ,passivum1 ,prsens und ,perfektum versenken1 um zu sehen1 wie hier der ,verstand die ,sinne meistert und das ,wirkliche entseelt4 ,bei ,substantiven darf man das ,denkding 7,vorstellung7 als ,abbild des ,sehdinges betrachten1 beim ,verbum ist aber fr etwas ,organisches etwas ,anorganisches eingesetzt worden4 ,die ,tatsache1 da wir leben1 nmlich da wir jetzt eben etwas wahrnehmen1 wird zur ,dauer als einer ,eigenschaft des ,wahrgenommenen2 verbal gedacht3 das ,wahrgenommene dauert an4 ,es ist84 ,so bilden sich endlich die ,kategorien des ,denkens1 abgestuft nach dem1 was ihm natrlich ist und was nicht2 so erscheint die ,zeit als ,dimension1 das ,schicksal als ,ursache1 das ,lebendige als chemischer oder psychischer ,mechanismus4 ,so entsteht der ,stil des mathematischen1 juristischen1 dogmatischen ,denkens4 ,damit ist jener ,zwiespalt gegeben1 der uns vom ,wesen des ,menschen unzertrennlich erscheint und der doch nur ein ,ausdruck der ,beherrschung seines ,wachseins durch die ,wortsprache ist4 ,dieses ,mittel der ,verbindung zwischen ,ich und ,du hat durch seine ,vollkommenheit aus dem tierischen ,verstehen des ,empfindens ein das ,empfinden bevormundendes ,denken in ,worten gemacht4 ,grbeln heit1 mit sich selbst in ,wortbedeutungen verkehren4 ,es ist die ,ttigkeit1 die in jeder anderen ,sprachart ganz unmglich ist und die mit der ,vollendung der ,wortsprache die ,lebensgewohnheiten ganzer ,menschenklassen kennzeichnet4 ,wenn mit der ,ablsung einer starren entseelten ,sprache vom ,sprechen die ,wahrheit im ,gesprochenen unvereinbar wird1 so gilt das in verhngnisvollem ,mae vom ,zeichensystem der ,worte4 ,das abgezogene ,denken besteht im ,gebrauch eines endlichen ,wortgefges1 in dessen ,schema der unendliche ,gehalt des ,lebens gepret wird4 ,begriffe tten das ,dasein und flschen das ,wachsein4 ,einst1 in der ,frhzeit der ,sprachgeschichte1 als das ,verstehen sich noch gegen das ,empfinden zu behaupten suchte1 war diese ,mechanisierung bedeutungslos fr das ,leben4 ,jetzt ist der ,mensch aus einem ,wesen1 das zuweilen dachte1 ein denkendes ,wesen geworden und das ,ideal aller ,gedankensysteme ist es1 das ,leben endgltig und vollstndig der ,herrschaft des ,geistes zu unterwerfen4 ,das geschieht in der ,theorie1 indem nur ,erkanntes als wirklich gilt und das ,wirkliche als ,schein und ,sinnentrug gebrandmarkt wird4 ,das geschieht in der ,praxis1 indem die ,stimme des ,blutes durch allgemein ethische ,grundstze zum ,schweigen verwiesen wird4#ajj ,beide1 ,logik wie ,ethik1 sind ,systeme absoluter und ewiger ,wahrheiten vor dem ,geist und beide sind eben damit ,unwahrheiten vor der ,geschichte4 ,im ,reich der ,gedanken mag das innere ,auge noch so unbedingt ber das uere triumphieren2 im ,reiche der ,tatsachen ist der ,glaube an ewige ,wahrheiten ein kleines und absurdes ,schauspiel in einzelnen ,menschenkpfen4 ,ein wahres ,gedankensystem kann es gar nicht geben1 weil kein ,zeichen die ,wirklichkeit ersetzt4 ,tiefe und ehrliche ,denker sind immer zu dem ,schlsse gelangt1 da alles ,erkennen von seiner eigenen ,form im ,voraus bestimmt ist und nie erreichen kann1 was man mit dem ,worte meint1 mit ,ausnahme wiederum der ,technik1 in welcher die ,begriffe ,mittel und nicht ,selbstzweck sind4 ,und diesem ,ignorabimus entspricht die ,einsicht aller echten ,weisen1 da abstrakte ,lebensgrundstze sich nur als ,redensarten einbrgern1 unter deren tglichem ,gebrauch das ,leben so weiterstrmt1 wie es immer gewesen war4 ,die ,rasse ist letzten ,endes strker als die ,sprache und deshalb besaen unter allen groen ,namen nur die ,denker eine ,wirkung auf das ,leben1 die ,persnlichkeiten waren und nicht wandelnde ,systeme4 #ab ,die innere ,geschichte der ,wortsprachen zeigt demnach bis jetzt drei ,stufen4 ,auf der ersten erscheinen innerhalb hochentwickelter1 aber wortloser ,mitteilungssprachen die ersten ,namen als ,gren eines neuartigen ,verstehens4 ,die ,welt erwacht als ,geheimnis4 ,das religise ,denken beginnt4 ,auf der zweiten wird nach und nach eine vollstndige ,mitteilungssprache in grammatische ,werte umgesetzt4 ,die ,geste wird zum ,satz und der ,satz verwandelt die ,namen in ,worte4 ,der ,satz wird zugleich die groe ,schule des ,verstehens gegenber dem ,empfinden1 und das immer feinere ,bedeutungsgefhl fr abstrakte ,beziehungen im ,satzmechanismus ruft einen berquellenden ,reichtum von ,flexionen hervor1 die sich vor allem an ,substantiv und ,verb1 das ,raumwort und das ,zeitwort1 heften4 ,es erscheint die ,bltezeit der ,grammatik1 fr die man -- mit groer ,vorsicht -- vielleicht die zwei ,jahrtausende vor ,beginn der gyptischen und babylonischen ,kultur ansetzen darf4 ,die dritte ,stufe wird durch einen raschen ,flexionsverfall und damit den ,ersatz der ,grammatik durch die ,syntax bezeichnet4 ,die ,durchgeistigung des menschlichen ,wachseins ist so weit vorgeschritten1 da es der ,versinnlichung durch ,flexionen nicht mehr bedarf und sich statt durch eine bunte ,wildnis von ,wortformen durch kaum merkliche ,andeutungen im knappsten ,sprachgebrauch 7,partikel1 ,wortstellung1 ,rhythmus7 sicher und frei mitteilen kann4 ,am ,sprechen in ,worten ist das ,verstehen zur ,herrschaft ber das ,wachsein gelangt2 heute ist es im ,begriff1 sich vom ,zwange des sinnlich-sprachlichen ,mechanismus zugunsten einer reinen ,mechanik des ,geistes zu befreien4 ,nicht die ,sinne1 die ,geister treten in ,fhlung4 ,in diese dritte ,stufe der ,sprachgeschichte1 welche an sich im biologischen ,weltbild#aja verluft und also dem ,menschen als ,typus zugehrt1 greift nun die ,geschichte der hohen ,kulturen ein1 die mit einer ganz neuen ,sprache der ,ferne81 der ,schrift1 und durch die ,gewalt ihrer ,innerlichkeit dem ,schicksal der ,wortsprachen eine pltzliche ,wendung gibt4 ,die gyptische ,schriftsprache ist schon um #cjjj in rascher grammatischer ,zersetzung begriffen1 das ,sumerische in der eme-sal 7,weibersprache7 genannten ,literatursprache ebenfalls1 das ,schriftchinesisch1 das allen ,umgangssprachen der chinesischen ,welt gegenber lngst eine ,sprache fr sich bildet1 ist schon in den ltesten bekannten ,texten so gnzlich flexionslos1 da erst in neuester ,zeit festgestellt werden konnte1 da es wirklich einmal eine ,flexion besessen hat4 ,das indogermanische ,system kennen wir nur im vollsten ,verfall4 ,von den ,kasus des ,altvedischen -- um #aejj -- sind in den antiken ,sprachen ein ,jahrtausend spter nur ,trmmer erhalten4 ,seit ,alexander dem ,groen ist in der hellenistischen ,umgangssprache der ,dual aus der ,deklination und das ganze ,passiv aus der ,konjugation verschwunden4 ,die abendlndischen ,sprachen1 obwohl sie von denkbar verschiedenster ,herkunft sind1 die germanischen aus primitiven1 die romanischen aus hochzivilisierten ,verhltnissen stammen1 verndern sich in gleicher ,richtung3 die romanischen ,kasus sind bis auf einen verschwunden1 die englischen mit der ,reformation smtlich4 ,die deutsche ,umgangssprache hat den ,genitiv im ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts endgltig eingebt und ist im ,begriff1 den ,dativ aufzugeben4 ,nur wer einmal den ,versuch macht1 ein ,stck schwerer und bedeutungsreicher ,prosa etwa aus ,tacitus oder ,mommsen in eine sehr alte flexionsreiche ,sprache rckwrts8 zu bertragen -- unsere gesamte bersetzungsarbeit erfolgt aus lteren in jngere ,sprachzustnde --1 wird den ,beweis erhalten1 da die ,zeichentechnik sich inzwischen in eine ,denktechnik verflchtigt hat1 welche der verkrzten1 aber mit ,bedeutungsgehalt durchsttigten ,zeichen gleichsam nur zu ,anspielungen bedarf1 die ausschlielich ein ,eingeweihter der betreffenden ,sprachgemeinschaft versteht4 ,dies ist der ,grund1 weshalb ein westeuropischer ,mensch vom ,verstehen der heiligen chinesischen ,bcher unbedingt ausgeschlossen bleibt1 aber ebenso von dem ,verstndnis der ,urworte jeder anderen ,kultursprache1 dem 1 der im ,griechischen1 dem atman und braman im ,sanskrit1 die auf eine ,weltanschauung hinweisen1 in der man aufgewachsen sein mu1 um ihre ,zeichen zu begreifen4 ,die uere ,sprachgeschichte ist fr uns gerade in den wichtigsten ,abschnitten so gut wie verloren4 ,ihre ,frhzeit liegt tief im primitiven ,zeitalter1 und es sei noch einmal darauf hingewiesen1#ajb da wir uns die ,menschheit8 hier in ,gestalt vereinzelter ganz kleiner ,trupps vorzustellen haben1 die sich im weiten ,raume verlieren4 ,eine ,wandlung der ,seele tritt ein1 wenn die wechselseitige ,fhlung ,regel und zuletzt selbstverstndlich geworden ist1 aber eben deshalb besteht kein ,zweifel1 da diese ,fhlung mittelst der ,sprache zuerst gesucht und dann geregelt oder abgewehrt wird1 und da erst mit dem ,eindruck der von ,menschen erfllten ,erde das einzelne ,wachsein gespannter1 geistiger1 klger wird und die ,wortsprache emporzwingt1 so da vielleicht die ,entstehung der ,grammatik mit dem ,rassemerkmal der groen ,zahl in ,verbindung steht4 ,seitdem ist kein grammatisches ,system mehr entstanden2 es haben sich nur aus vorhandenen neuartige abgezweigt4 ber diese eigentlichen ,ursprachen1 ihren ,bau und ,klang1 wissen wir nichts4 ,soweit wir zurckblicken knnen1 werden fertig ausgebildete ,sprachsysteme als etwas ganz ,natrliches von jedermann gebraucht1 von jedem ,kinde gelernt4 ,da es je anders gewesen sein knne1 da einst vielleicht ein tiefer ,schauder das ,hren solcher seltenen und geheimnisvollen ,sprachen begleitet hat -- wie es in historischer ,zeit mit der ,schrift der ,fall war und noch ist --1 erscheint uns unglaubwrdig4 ,und doch sollten wir mit der ,mglichkeit rechnen1 da ,wortsprachen in einer ,welt wortloser ,mitteilungsweisen einmal ,standesvorrecht gewesen sind1 ein eiferschtig behteter ,geheimbesitz4 ,da ein ,hang dazu vorliegt1 zeigen tausend ,beispiele1 das ,franzsisch als ,diplomaten-1 das ,latein als ,gelehrten-1 das ,sanskrit als ,priestersprache4 ,es gehrt zum ,stolz rassiger ,kreise1 miteinander reden zu knnen1 ohne von den andern8 verstanden zu werden4 ,eine ,sprache fr jedermann ist gemein4 ,mit einem reden drfen8 ist ein ,vorzug oder eine ,anmaung4 ,noch der ,gebrauch der ,schriftsprache unter ,gebildeten und die ,verachtung des ,dialekts ist ein ,zeugnis echten ,brgerstolzes4 ,nur wir leben in einer ,zivilisation1 in welcher die ,kinder mit ,selbstverstndlichkeit das ,schreiben wie das ,gehen lernen4 ,in allen frheren ,kulturen war es eine seltene und nicht jedem zugngliche ,kunst4 ,ich bin berzeugt1 da es mit der ,wortsprache einmal nicht anders gewesen ist4 ,das ,tempo der ,sprachgeschichte ist ein ungeheuer geschwindes4 ,ein ,jahrhundert bedeutet da schon viel4 ,ich erinnere an jene ,gebrdensprache der ,indianer ,nordamerikas1 die notwendig wurde1 weil die rasche ,vernderung der ,dialekte eine andere ,verstndigung zwischen den ,stmmen ausschlo4 ,man vergleiche auch die krzlich entdeckte ,foruminschrift 7um #ejj7 mit dem ,latein des ,plautus 7um #bjj7 und dieses mit der ,sprache ,ciceros4 ,nimmt man an1 da die ltesten ,vedatexte den ,sprachzustand von #abjj v4 ,chr4 festgehalten haben1 so kann schon der ,zustand von #bjjj so gnzlich anders gewesen sein1 da ihn kein indogermanischer ,forscher mit seiner ,methode der ,rckschlsse auch nur von fern vermutet4 ,aber das ,allegro wird zum ,lento in dem ,augenblick1 wo die ,schrift1 die ,sprache der ,dauer1 eingreift und die ,systeme auf ganz verschiedenen ,altersstufen festhlt und lhmt4 ,gerade das macht diese ,entwicklung so undurchsichtig3 wir besitzen nur ,reste von ,schriftsprachen4 ,aus der gyptischen und babylonischen ,sprachenwelt gibt es noch ,originale von #cjjj1 aber die ltesten indogermanischen ,reste sind ,abschriften1 deren ,sprachzustand viel jnger ist als ihr ,inhalt4 ,das alles hat die ,schicksale von ,grammatik und ,wortschatz in ganz verschiedener ,weise bestimmt4 ,die erste haftet am ,geist1 der zweite an ,dingen und ,orten4 ,einer natrlichen inneren ,vernderung unterliegen nur grammatische ,systeme4 ,zu den psychologischen ,voraussetzungen des ,wortgebrauchs gehrt es dagegen1 da zwar die ,aussprache sich verndert1 die innere mechanische ,lautstruktur aber desto fester gehalten wird1 denn auf ihr beruht das ,wesen der ,benennung4 ,die groen ,sprachfamilien sind lediglich grammatische ,familien4 ,die ,worte sind in ihnen gewissermaen heimatlos und wandern von einer zur anderen4 ,es ist ein ,grundfehler der ,sprachforschung1 voran der indogermanischen1 ,grammatik und ,wortschatz als ,einheit zu behandeln4 ,alle ,fachsprachen1 die ,jger-1 ,soldaten-1 ,sport-1 ,seemanns-1 ,gelehrtensprache1 sind in ,wirklichkeit nur ,wortbestnde1 die innerhalb eines jeden grammatischen ,systems gebraucht werden knnen4 ,der halbantike ,wortschatz der ,chemie1 der franzsische der ,diplomatie1 der englische des ,rennplatzes hat sich in allen modernen ,sprachen gleichmig eingebrgert4 ,redet man hier von ,fremdworten1 so gehren die ,wurzeln8 aller alten ,sprachen zum weitaus grten ,teil dazu4 ,alle ,namen haften an den ,sachen1 die sie bezeichnen1 und teilen deren ,geschichte4 ,im ,griechischen sind die ,metallnamen fremder ,herkunft1 ,worte wie 1 1 sind semitisch4 ,in den hethitischen ,texten von ,boghazki#ajc kommen indische ,zahlworte vor und zwar in ,fachausdrcken1 die mit der ,zucht des ,pferdes dorthin gelangt sind4 ,lateinische ,verwaltungsausdrcke sind in ,menge in den griechischen ,osten1#ajd deutsche seit ,peter dem ,groen in das ,russische gedrungen1 arabische ,worte in die ,mathematik1 ,chemie und ,astronomie des ,abendlandes4 ,die ,normannen1 selbst ,germanen1 haben das ,englische mit franzsischen ,worten berschwemmt4 ,im ,bankwesen der germanischen ,sprachgebiete wimmelt es von italienischen ,ausdrcken und in noch viel hherem ,grade mssen in primitiver ,zeit mit dem ,getreidebau1 der ,viehzucht1 den ,metallen1 den ,waffen und berhaupt mit jedem ,handwerk1 dem ,tauschverkehr und allen rechtlichen ,beziehungen der ,stmme untereinander ,massen von ,bezeichnungen von einer ,sprache zur anderen gewandert sein1 ganz wie auch der ,bestand an geographischen ,namen immer in den ,besitz der gerade herrschenden ,sprache bergeht1 so da ein groer ,teil der griechischen ,ortsnamen karisch1 der deutschen keltisch ist4 ,man darf ohne bertreibung behaupten3 je allgemeiner ein indogermanisches ,wort verbreitet ist1 desto jnger ist es1 desto wahrscheinlicher ist es ,fremdwort4 ,gerade die altertmlichsten ,namen sind streng bewahrter ,eigenbesitz4 ,latein und ,griechisch haben nur ganz junge ,worte gemeinsam4 ,oder gehren ,telephon1 ,gas1 ,automobil zum ,wortbestand des ,urvolkes88 ,angenommen einmal1 da von den arischen ,urworten8 drei viertel aus dem gyptischen oder ,babylonischen des #c4 ,jahrtausends stammten1 so wrden wir im ,sanskrit nach einem ,jahrtausend schriftloser ,entwicklung nichts mehr davon bemerken1 denn auch die zahllosen lateinischen ,lehnworte im ,deutschen sind lngst vllig unkenntlich geworden4 ,die ,endung -ette in ,henriette ist etruskisch -- wie viele echt arische8 oder echt semitische8 ,endungen mgen sonst noch fremd und als ,fremdlinge nur nicht mehr nachweisbar sein8 ,wie erklrt sich die auffallende hnlichkeit vieler ,worte in australischen und indogermanischen ,sprachen8 ,das indogermanische ,system ist sicherlich das jngste und deshalb das geistigste4 ,die von ihm abgeleiteten ,sprachen beherrschen heute die ,erde1 aber ist es um #bjjj als grammatische ,sonderkonstruktion berhaupt schon vorhanden gewesen8 ,bekanntlich wird heute eine einzige ,ausgangsform fr das ,arische1 ,semitische und ,hamitische als wahrscheinlich angenommen4 ,die ltesten indischen ,schriftreste fixieren den ,sprachzustand vielleicht von #abjj1 die ltesten griechischen vielleicht von #gjj4 ,aber indische ,personen- und ,gtternamen kommen zugleich mit dem ,pferde schon viel frher in ,syrien und ,palstina vor#aje und zwar erscheinen ihre ,trger wohl zunchst als ,sldner1 dann als ,machthaber4#ajf ,man erinnere sich1 wie die spanischen ,feuerwaffen einst auf die ,mexikaner gewirkt haben4 ,sollten diese ,landwikinger1 diese ersten ,reiter -- mit dem ,pferd verwachsene ,menschen1 deren schreckenerregenden ,eindruck noch die ,kentaurensage spiegelt -- sich um #afjj berall abenteuernd in den nordischen ,ebenen festgesetzt und die ,sprache und ,gtterwelt der indischen ,ritterzeit mitgebracht haben8 ,zugleich mit dem arischen ,standesideal der ,rasse und ,lebensfhrung8 ,nach dem1 was oben ber ,rasse gesagt worden ist1 wrde das ohne alle ,wanderungen8 eines ,urvolkes8 das ,rasseideal arisch sprechender ,gebiete erklren4 ,die ritterlichen ,kreuzfahrer haben ihre ,staaten im ,morgenlande nicht anders begrndet und zwar an genau derselben ,stelle wie #bejj ,jahre frher die ,helden mit den ,mitanni-,namen4 ,oder war dies ,system um #cjjj nur ein bedeutungsloser ,dialekt einer ,sprache1 die verloren ist8 ,die romanische ,sprachfamilie beherrschte um #afjj n4 ,chr4 alle ,meere4 ,um #djj v4 ,chr4 besa die ,ursprache8 am ,tiber ein ,gebiet von #ej ,quadratmeilen4 ,es ist sicher1 da das geographische ,bild der grammatischen ,familien um #djjj noch ein sehr buntes war4 ,die semitisch-hamitisch-arische ,gruppe -- wenn sie einmal eine ,einheit gewesen ist -- hatte damals wohl kaum sehr groe ,bedeutung4 ,wir stoen bei ,schritt und ,tritt auf die ,trmmer alter ,sprachfamilien1 die sicherlich einst zu sehr verbreiteten ,systemen gehrten3 das ,etruskische1 ,baskische1 ,sumerische1 ,ligurische1 die alten kleinasiatischen ,sprachen sind darunter4 ,im ,archiv von ,boghazki sind bis jetzt acht neue ,sprachen festgestellt worden1 die um #ajjj im ,gebrauch gewesen sind4 ,bei dem damaligen ,tempo der ,vernderung kann das ,arische um #bjjj eine ,einheit mit ,sprachen gebildet haben1 von denen wir es heute nicht erraten wrden4 #ac ,die ,schrift ist eine ganz neue ,sprachart und bedeutet eine vllige ,abnderung der menschlichen ,wachseinsbeziehungen1 indem sie sie vom ,zwange der ,gegenwart befreit4 ,bildersprachen1 die ,gegenstnde bezeichnen1 sind viel lter1 lter wahrscheinlich als alle ,worte2 hier aber bezeichnet das ,bild nicht mehr unmittelbar ein ,sehding1 sondern zunchst ein ,wort1 etwas vom ,empfinden bereits ,abgezogenes4 ,es ist das erste und einzige ,beispiel einer ,sprache1 welche ein ausgebildetes ,denken als vorhanden fordert und nicht mit sich bringt4 ,die ,schrift setzt also eine vollentwickelte ,grammatik voraus1 denn die ,ttigkeit des ,schreibens und ,lesens ist unendlich viel abstrakter als die des ,sprechens und ,hrens4 ,lesen heit ein ,schriftbild mit dem ,bedeutungsgefhl fr die zugehrigen ,wortklnge verfolgen4 ,die ,schrift enthlt ,zeichen nicht fr ,dinge1 sondern fr andere ,zeichen4 ,der grammatische ,sinn mu durch augenblickliches ,verstehen ergnzt werden4 ,das ,wort gehrt zum ,menschen berhaupt2 die ,schrift gehrt ausschlielich zum ,kulturmenschen4 ,sie ist im ,gegensatz zur ,wortsprache von den politischen und religisen ,schicksalen der ,weltgeschichte nicht nur teilweise1 sondern ganz und gar bedingt4 ,alle ,schriften entstehen in einzelnen ,kulturen und zhlen zu deren tiefsten ,symbolen4 ,aber es fehlt noch durchaus an einer umfassenden ,schriftgeschichte1 und zu einer ,psychologie der ,formen und ,formverwandlungen ist nicht einmal der ,versuch gemacht worden4 ,die ,schrift ist das groe ,symbol der ,ferne1 also nicht nur der ,weite1 sondern auch und vor allem der ,dauer1 der ,zukunft1 des ,willens zur ,ewigkeit4 ,sprechen und ,hren erfolgt nur in ,nhe und ,gegenwart2 durch die ,schrift redet man aber zu ,menschen1 die man nie gesehen hat oder die noch nicht geboren sind1 und die ,stimme eines ,menschen wird noch ,jahrhunderte nach seinem ,tode gehrt4 ,sie ist eins der ersten ,kennzeichen historischer ,begabung4 ,aber eben deshalb ist nichts fr eine ,kultur bezeichnender als ihr innerliches ,verhltnis zur ,schrift4 ,wenn wir vom ,indogermanischen so wenig wissen1 so liegt das daran1 da die beiden frhesten ,kulturen1 deren ,menschen sich dieses ,systems bedienten1 die indische und die antike1 infolge ihrer ahistorischen ,veranlagung nicht nur keine eigene ,schrift geschaffen1 sondern selbst die fremden bis in die ,sptzeit hinein abgelehnt haben4 ,in der ,tat ist die ganze ,kunst der antiken ,prosa unmittelbar fr das ,ohr geschaffen4 ,man las vor1 als ob man redete2 wir reden im ,vergleich dazu alle wie ein ,buch8 und sind deshalb1 wegen des ewigen ,schwankens zwischen ,schriftbild und ,wortklang1 nie zu einem in attischem ,sinne ausgebildeten ,prosastil gelangt4 ,dagegen hat in der arabischen ,kultur jede ,religion ihre eigene ,schrift entwickelt und auch bei einem ,wechsel der ,sprache behalten3 die ,dauer der heiligen ,bcher und ,lehren und die ,schrift als ,sinnbild der ,dauer gehren zusammen4 ,die ltesten ,zeugnisse der ,buchstabenschrift liegen in sdarabischen1 zweifellos nach ,sekten getrennten minischen und sabischen ,schriftarten vor1 die vielleicht bis ins #aj4 ,jahrhundert v4 ,chr4 hinaufreichen4 ,die ,juden1 ,mander und ,manicher in ,babylonien sprachen ,ostaramisch1 hatten aber smtlich eigene ,schriften4 ,seit der ,abbassidenzeit wird das ,arabische herrschend1 aber ,christen und ,juden schreiben es weiterhin mit eigener ,schrift4 ,der ,islam hat die arabische ,schrift berall unter seinen ,anhngern verbreitet1 mochten sie semitische1 mongolische1 arische oder ,negersprachen reden4#ajg ,mit der ,gewohnheit des ,schreibens entsteht berall der unvermeidliche ,unterschied zwischen ,schriftsprache und ,umgangssprache4 ,die ,schriftsprache bringt die ,symbolik der ,dauer auf den eigenen grammatischen ,zustand in ,anwendung1 der nur langsam und widerwillig den ,wandlungen der ,umgangssprache nachgibt1 die mithin stets einen jngeren ,zustand darstellt4 ,es gibt nicht eine hellenische 1 sondern zwei1#ajh und der ungeheure ,abstand des geschriebenen vom lebendigen ,latein in der ,kaiserzeit wird durch den ,bau der frhromanischen ,sprachen hinreichend bezeugt4 ,je lter eine ,zivilisation1 desto schroffer ist der ,unterschied bis zu jenem ,abstand1 der heute zwischen dem ,schriftchinesischen und dem ,kuanchua1 der ,sprache der nordchinesischen ,gebildeten1 besteht4 ,das sind nicht mehr zwei ,dialekte1 sondern zwei einander ganz fremde ,sprachen4 ,darin kommt aber bereits die ,tatsache zum ,ausdruck1 da die ,schrift im hchsten ,grade ,standessache und zwar uraltes ,vorrecht des ,priestertums ist4 ,das ,bauerntum ist geschichtslos und also schriftlos4 ,es besteht aber auch eine ausgesprochene ,abneigung der ,rasse gegen die ,schrift4 ,dies scheint mir von hchster ,bedeutung fr die ,graphologie zu sein3 ,je mehr ,rasse der ,schreiber hat1 desto souverner behandelt er den ornamentalen ,bau der ,schriftzeichen und ersetzt ihn durch ganz persnliche ,liniengebilde4 ,der ,tabumensch allein hat beim ,schreiben eine gewisse ,achtung vor den ,eigenformen der ,zeichen und sucht sie unwillkrlich immer wieder hervorzubringen4 ,es ist der ,unterschied des ttigen ,menschen1 der ,geschichte macht1 und des ,gelehrten1 der sie nur aufzeichnet1 sie verewigt84 ,die ,schrift ist in allen ,kulturen im ,besitz des ,priestertums1 dem ,dichter und ,gelehrte zuzurechnen sind4 ,der ,adel verachtet das ,schreiben4 ,er lt schreiben4 ,diese ,ttigkeit hatte von jeher etwas ,geistiges und ,geistliches4 ,zeitlose ,wahrheiten werden es ganz nicht durch die ,rede1 sondern erst durch die ,schrift4 ,es ist wieder der ,gegensatz von ,burg und ,dom3 ,was soll hier dauern -- die ,tat oder die ,wahrheit8 ,die ,urkunde bewahrt ,tatsachen1 die heilige ,schrift ,wahrheiten4 ,was dort die ,chronik und das ,archiv1 ist hier das ,lehrbuch und die ,bibliothek4 ,und deshalb gibt es auer dem ,kultbau noch etwas1 das nicht mit ,ornamenten verziert wird1 sondern ,ornament ist#aji -- das ,buch4 ,die ,kunstgeschichte aller ,frhzeiten sollte die ,schrift1 und zwar die kursive eher noch als die monumentale1 an die ,spitze stellen4 ,was gotischer und was magischer ,stil ist1 erkennt man hier am reinsten4 ,kein ,ornament hat die ,innerlichkeit einer ,buchstabenform oder ,schriftseite4 ,die ,arabeske erscheint nirgends vollendeter als in den ,koransprchen an den ,wnden einer ,moschee4 ,und dann die groe ,kunst der ,initialen1 die ,architektur des ,seitenbildes1 die ,plastik der ,einbnde6 ,ein ,koran in kufischer ,schrift wirkt auf jeder ,seite wie ein ,wandteppich4 ,ein gotisches ,evangeliar ist wie ein kleiner ,dom4 ,es ist bezeichnend fr die antike ,kunst1 da sie jeden ,gegenstand ergreift und verschnert -- mit ,ausnahme allein der ,schrift und der ,schriftrolle4 ,ein ,ha gegen die ,dauer liegt darin1 die ,verachtung gegen eine ,technik1 die trotz allem mehr als ,technik ist4 ,es gibt weder in ,hellas noch in ,indien eine ,kunst der monumentalen ,inschrift wie in gypten1 und daran1 da ein ,blatt mit der ,handschrift ,platos eine ,reliquie war1 da man etwa auf der ,akropolis ein kostbares ,exemplar der ,dramen des ,sophokles htte aufbewahren knnen1 scheint niemand gedacht zu haben4 ,indem sich ber das ,land die ,stadt erhebt1 zu ,adel und ,priesterschaft das ,brgertum tritt und der stdtische ,geist die ,herrschaft in ,anspruch nimmt1 wird die ,schrift aus einer ,verknderin adligen ,ruhmes und ewiger ,wahrheiten zu einem ,mittel des geschftlichen und wissenschaftlichen ,verkehrs4 ,jenes hatte die indische und antike ,kultur abgelehnt1 dies lie sie aus der ,fremde zu2 als verchtliches1 alltgliches ,werkzeug dringt langsam die ,buchstabenschrift ein4 ,gleichzeitig und gleichbedeutend mit diesem ,ereignis ist in ,china die ,einfhrung der phonetischen ,zeichen um #hjj und vor allem im ,abendlande die ,erfindung des ,buchdrucks im #ae4 ,jahrhundert3 das ,symbol der ,dauer und ,ferne wird durch die groe ,zahl bis zum uersten verstrkt4 ,endlich haben die ,zivilisationen den letzten ,schritt getan1 um die ,schrift in eine zweckmige ,form zu bringen4 ,wie erwhnt1 war die ,erfindung der ,buchstabenschrift in der gyptischen ,zivilisation um #bjjj eine rein technische ,neuerung2 im gleichen ,sinne hat ,li ,si1 der ,kanzler des chinesischen ,augustus1 #bbg die chinesische ,einheitsschrift eingefhrt und endlich ist unter uns1 was wenige in seiner wirklichen ,bedeutung erkannt haben1 eine neue ,schriftart entstanden4 ,da die gyptische ,buchstabenschrift keineswegs etwas ,letztes und ,vollendetes ist1 beweist die der ,erfindung des ,alphabets ebenbrtige der ,stenographie1 die nicht nur ,kurzschrift1 sondern die berwindung der ,buchstabenschrift durch ein neues1 uerst abstraktes ,mitteilungsprinzip ist4 ,es ist wohl mglich1 da ,schriftformen dieser ,art in den nchsten ,jahrhunderten die ,buchstaben vllig verdrngen4 #ad ,darf heute schon der ,versuch gewagt werden1 eine ,morphologie der ,kultursprachen zu schreiben8 ,gewi ist1 da die ,wissenschaft diese ,aufgabe bisher nicht einmal entdeckt hat4 ,kultursprachen sind ,sprachen des historischen ,menschen4 ,ihr ,schicksal vollzieht sich nicht in biologischen ,zeitrumen2 es folgt der organischen ,entwicklung streng bemessener ,lebenslufe4 ,kultursprachen sind historische ,sprachen4 ,das bedeutet einmal3 es gibt kein geschichtliches ,ereignis und keine politische ,institution1 die nicht auch durch den ,geist der dabei verwendeten ,sprache mitbestimmt worden wren und die nicht ihrerseits auf ,geist und ,form dieser ,sprache eingewirkt htten4 ,der lateinische ,satzbau ist auch eine ,folge rmischer ,schlachten1 welche das gesamte ,denken des ,volkes fr die ,verwaltung des ,eroberten in ,anspruch nahmen2 die deutsche ,prosa trgt in ihrem ,mangel an festen ,normen noch heute die ,spur des #cj;jhrigen ,krieges1 und die frhchristliche ,dogmatik htte eine andere ,gestalt gewonnen1 wenn die ltesten ,schriften nicht smtlich griechisch1 sondern wie die der ,mander syrisch abgefat worden wren4 ,das bedeutet aber weiterhin3 die ,weltgeschichte ist von dem ,vorhandensein der ,schrift als des eigentlich historischen ,mittels der ,verstndigung in einem ,grade beherrscht1 dessen sich die ,forschung noch kaum bewut ist4 ,der ,staat im hheren ,sinne hat den ,schriftverkehr zur ,voraussetzung2 der ,stil aller ,politik ist durch die jeweilige ,bedeutung der ,urkunde1 des ,archivs1 der ,unterschrift1 der ,publizistik im politisch-geschichtlichen ,denken eines ,volkes schlechthin bestimmt2 der ,kampf um das ,recht ist ein ,kampf fr oder gegen ein geschriebenes ,recht2 ,verfassungen ersetzen die materielle ,gewalt durch die ,fassung von ,paragraphen und erheben das ,schriftstck zu einer ,waffe4 ,sprache und ,gegenwart1 ,schrift und ,dauer gehren zusammen1 aber mndliche ,verstndigung und praktische ,erfahrung1 ,schrift und theoretisches ,denken tun es nicht weniger4 ,man kann den grten ,teil der innerpolitischen ,geschichte aller ,sptzeiten auf diesen ,gegensatz zurckfhren4 ,die ewig wechselnden ,tatsachen widerstreben der ,schrift1 die ,wahrheiten fordern sie -- das ist der welthistorische ,gegensatz zweier ,parteien1 die in irgend einer ,form in den groen ,krisen aller ,kulturen vorhanden sind4 ,die eine lebt in der ,wirklichkeit1 die andere hlt ihr eine ,schrift entgegen2 alle groen ,revolutionen setzen eine ,literatur voraus4 ,die ,gruppe der abendlndischen ,kultursprachen tritt im zehnten ,jahrhundert in ,erscheinung4 ,die vorhandenen ,sprachkrper1 nmlich die germanischen und romanischen ,mundarten1 das klsterliche ,latein einbegriffen1 werden aus einheitlichem ,geiste zu ,schriftsprachen ausgebildet4 ,es mu in der ,entwicklung des ,deutschen1 ,englischen1 ,italienischen1 ,franzsischen1 ,spanischen von #ijj bis #aijj einen gemeinsamen ,zug geben und ebenso in der ,geschichte der hellenischen und italischen ,sprachen einschlielich des ,etruskischen von #aajj an bis zur ,kaiserzeit4 ,aber was ist hier1 unabhngig vom ,verbreitungsgebiet der ,sprachfamilien und der ,rassen1 allein durch die landschaftlichen ,grenzen der ,kultur zusammengefat8 ,welche ,vernderungen haben das ,hellenistische und das ,latein seit #cjj gemeinsam1 und zwar in der ,aussprache1 im ,wortgebrauch1 metrisch1 grammatisch1 stilistisch1 welche das ,deutsche und ,italienische seit #ajjj1 das ,italienische und ,rumnische aber nicht8 ,dergleichen ist noch nie planmig untersucht worden4 ,jede ,kultur findet bei ihrem ,erwachen ,bauernsprachen vor1 ,sprachen des stadtlosen ,landes1 die ewig81 an den ,ereignissen der groen ,geschichte kaum beteiligt1 als schriftlose ,dialekte noch durch ,sptzeit und ,zivilisation gehen und langsame unbemerkte ,verwandlungen erleiden4 ,darber erhebt sich nun die ,sprache der beiden ,urstnde als die erste ,erscheinung einer ,wachseinsbeziehung1 die ,kultur hat1 ,kultur ist4 ,hier1 im ,kreise von ,adel und ,priestertum1 werden ,sprachen zu ,kultursprachen und zwar gehrt das ,sprechen zur ,burg1 die ,sprache zum ,dom3 so scheidet sich an der ,schwelle der ,entwicklung das ,pflanzenhafte vom ,tierhaften1 das ,schicksal der lebendigen von dem der toten1 das der organischen von dem der mechanischen ,seite der ,verstndigung4 ,denn die ,totemseite bejaht1 die ,tabuseite verneint das ,blut und die ,zeit4 ,da finden sich berall schon ganz frh die starren ,kultsprachen1 deren ,heiligkeit durch ihre ,unvernderlichkeit verbrgt ist1 zeitlose1 lngst abgestorbene oder dem ,leben entfremdete und knstlich gelhmte ,systeme mit einem streng festgehaltenen ,wortschatz1 wie er zur ,fassung ewiger ,wahrheiten ,bedingung ist4 ,so ist das ,altvedische als religise und daneben das ,sanskrit als ,gelehrtensprache erstarrt4 ,das gyptische des ,alten ,reiches wurde dauernd als ,priestersprache festgehalten1 so da die heiligen ,formeln im ,neuen ,reiche ebensowenig mehr verstanden worden sind wie das ,carmen ,saliare und das ,arvalbrderlied zur ,zeit des ,augustus4#aaj ,in der ,vorzeit der arabischen ,kultur sind das ,babylonische1 ,hebrische und ,awestische gleichzeitig als ,umgangssprachen abgestorben -- wahrscheinlich whrend des zweiten ,jahrhunderts v4 ,chr4 -- aber eben deshalb wurden sie in den heiligen ,schriften der ,chalder1 ,juden und ,perser dem ,aramischen und dem ,pehlewi entgegengestellt4 ,dieselbe ,bedeutung hatte das gotische ,latein fr die ,kirche1 das ,humanistenlatein fr die ,gelehrsamkeit des ,barock1 das ,kirchenslawisch in ,ruland und wohl auch das ,sumerische in ,babylon4 ,im ,gegensatz dazu ist die ,pflege des ,sprechens an den frhen ,hfen und ,pfalzen zu ,hause4 ,hier sind die lebendigen ,kultursprachen ausgebildet worden4 ,sprechen ist ,sprachsitte1 ,sprachzucht1 der gute ,ton in ,lautbildung und ,wendungen1 der feine ,takt in ,wortwahl und ,ausdrucksweise4 ,alles das ist ,merkmal der ,rasse2 das lernt man nicht in ,klosterzelle und ,gelehrtenstube1 sondern im vornehmen ,umgang und am lebendigen ,vorbild4 ,im adligen ,kreise und als ,standesmerkmal ist die ,sprache ,homers#aaa und ebenso das ,altfranzsische der ,kreuzzge und das ,mittelhochdeutsche der ,stauferzeit aus lndlichen ,gewohnheiten emporgebildet worden4 ,bezeichnet man die groen ,epiker1 die ,skalden und ,troubadours als ihre ,schpfer1 so sollte man nicht vergessen1 da sie fr diese ,aufgabe durch den ,standeskreis1 in dem sie sich bewegten1 auch sprachlich erst geschult worden sind4 ,diese groe ,tat1 mit welcher die ,kultur mndig wird1 ist die ,leistung einer ,rasse und nicht die einer ,zunft4 ,die geistliche ,sprachkultur geht auf ,begriffe und ,schlsse aus4 ,sie arbeitet daran1 die dialektische ,tauglichkeit der ,worte und ,satzformen bis aufs uerste zu steigern3 so entsteht ein immer wachsender ,unterschied zwischen dem scholastischen und hfischen1 verstandesmigen und gesellschaftlichen ,sprachgebrauch1 und es gibt ber alle ,grenzen der ,sprachfamilien hinaus etwas ,gemeinsames in der ,ausdrucksweise ,plotins und des ,thomas von ,aquino1 in ,veda und ,mischna4 ,hier liegt der ,ausgangspunkt jeder reifen ,gelehrtensprache1 die im ,abendland1 ob deutsch1 englisch oder franzsisch1 noch heute nicht die letzten ,spuren ihrer ,herkunft aus dem scholastischen ,latein abgestreift hat1 und also auch der ,ursprung aller ,methodik der ,fachausdrcke und der ,satzformen des ,schlusses4 ,bis tief in die ,sptzeit hinein pflanzt sich dieser ,gegensatz zwischen den ,verstndigungsweisen der groen ,welt und der ,wissenschaft fort4 ,der ,schwerpunkt der franzsischen ,sprachgeschichte liegt mit ,entschiedenheit auf seiten der ,rasse1 also des ,sprechens1 am ,hofe zu ,versailles und in den ,pariser ,salons4 ,hier ist der esprit prcieux der ,arthurromane fortgepflanzt und zu der das ganze ,abendland beherrschenden ,konversation1 der klassischen ,kunst des ,sprechens1 erhoben worden4 ,es hat der griechischen ,philosophie die grten ,schwierigkeiten bereitet1 da auch das ,jonisch-,attische durchaus an ,tyrannenhfen und in ,symposien ausgebildet worden ist4 ,es war spter fast unmglich1 in der ,sprache des ,alkibiades ber ,syllogistik zu reden4 ,andererseits schwankt die deutsche ,prosa1 die in der entscheidenden ,zeit des ,barock berhaupt keinen ,mittelpunkt fr eine hohe ,ausbildung fand1 stilistisch noch heute zwischen franzsischen und lateinischen -- hfischen und gelehrten -- ,wendungen hin und her1 je nachdem man sich gut oder genau ausdrcken will1 und auch unsere ,klassiker haben es dank ihrer sprachlichen ,herkunft von ,kanzel und ,gelehrtenstube und ihrem ,aufenthalt als ,erzieher in ,schlssern und an kleinen ,hfen wohl zu einem persnlichen ,stil1 den man nachahmen kann1 aber nicht zur ,schpfung einer fr alle verbindlichen1 spezifisch deutschen ,prosa gebracht4 ,zu diesen ,standessprachen tritt mit der ,stadt die dritte und letzte1 die des ,brgertums1 die eigentliche ,schriftsprache1 verstndig1 zweckmig1 ,prosa im strengsten ,sinne des ,wortes4 ,sie schwankt leise zwischen vornehm geselligen und gelehrten ,ausdrucksweisen1 dort auf immer neue ,wendungen und ,modeworte bedacht1 hier an den vorhandenen ,begriffen eigensinnig festhaltend4 ,in ihrem ,wesenskern aber ist sie wirtschaftlicher ,natur4 ,sie fhlt sich durchaus als ,standeskennzeichen gegenber der geschichtslos-ewigen ,redeweise des ,volkes81 deren sich ,luther und andere zum groen rger ihrer feinen ,zeitgenossen bedienten4 ,mit dem endgltigen ,siege der ,stadt nehmen diese ,stadtsprachen auch die der vornehmen ,welt und der ,wissenschaft in sich auf4 ,es entsteht in der ,oberschicht weltstdtischer ,bevlkerungen eine gleichfrmige1 intelligente1 praktische1 den ,dialekten und der ,poesie abgeneigte 1 wie sie zur ,symbolik jeder ,zivilisation gehrt1 etwas ganz ,mechanisches1 przis1 kalt und mit einer auf ein ,minimum beschrnkten ,geste4 ,diese letzten1 heimat- und wurzellosen ,sprachen knnen von jedem ,hndler und ,lasttrger gelernt werden1 das ,hellenische in ,karthago und am ,oxus1 das ,chinesische in ,java1 das ,englische in ,schanghai1 und das ,sprechen8 ist fr ihr ,verstndnis bedeutungslos4 ,fragt man nach ihrem eigentlichen ,schpfer1 so ist es nicht der ,geist einer ,rasse oder einer ,religion1 sondern lediglich der ,geist der ,wirtschaft4 #hc ,es versteht sich1 da totemistische ,tatsachen1 insofern sie vom ,wachsein bemerkt werden1 auch eine ,tabubedeutung erhalten1 wie vieles im ,geschlechtsleben1 das den ,menschen mit einer tiefen ,angst erfllt1 weil es seinem ,verstehenwollen entzogen bleibt4 #hd ,w4 v4 ,humboldt 7ber die ,verschiedenheit des menschlichen ,sprachbaues87 war der erste1 welcher betonte1 da eine ,sprache kein ,ding1 sondern eine ,ttigkeit ist4 ,will man den ,ausdruck scharf nehmen1 so lt sich wohl sagen3 es gibt keine ,sprache1 so wenig wie es ,geist gibt2 aber der ,mensch spricht1 und der ,mensch wirkt geistig48 #he ,vgl4 oben ,s4 #cc4 #hf ,gesch4 d4 ,deutsch4 ,kunst1 #aiai1 ,s4 #ad f4 #hg ,w4 ,altmann1 ,die ital4 ,rundbauten1 #aijf4 #hh ,bulle1 ,orchomenos ,s4 #bf ff42 ,noack1 ,ovalhaus und ,palast in ,kreta ,s4 #ec ff4 ,die in spterer ,zeit noch feststellbaren ,hausgrundrisse des gisch-kleinasiatischen ,gebietes gestatten vielleicht1 in den ,bevlkerungsstand der vorantiken ,zeit ,ordnung zu bringen4 ,die ,sprachreste knnen es nicht4 #hi ,mediaeval ,rhodesia1 ,london #aijf4 #ij ,vgl4 ,kap4 ,,iv ,a4 #ia ,hierzu sollte einmal jemand physiognomische ,studien an den massenhaften ganz buerlichen ,rmerbsten1 den ,bildnissen der frhgotischen ,zeit und der schon ausgesprochen stdtischen ,renaissance und noch mehr an den vornehmen englischen ,portrts seit dem ,ausgang des #ah4 ,jahrhunderts machen4 ,die groen ,ahnengalerien enthalten ein unbersehbares ,material4 #ib ,j4 ,ranke1 ,der ,mensch1 #aiab1 ,,ii1 ,s4 #bje4 #ic ,die ,kunst ist unter ,tieren vollkommen ausgebildet4 ,soweit sie dem ,menschen durch ,analogie zugnglich ist1 besteht sie in rhythmischer ,bewegung 7,tanz87 und ,lautbildung 7,gesang874 ,damit ist aber der knstlerische ,eindruck auf die ,tiere selbst bei weitem nicht erschpft4 #id ,luk4 #aj1 #d sagt ,jesus zu den ,siebzig1 die er aussendet3 ,und gret niemand auf der ,strae48 ,das ,zeremoniell des ,grens im ,freien ist so umfangreich1 da ,eilige darauf verzichten mssen4 ,a4 ,bertholet1 ,kulturgeschichte ,israels1 #aiai1 ,s4 #afb4 #ie ,jede ,form1 auch die gefhlteste1 hat etwas ,unwahres8 7,goethe74 ,in der systematischen ,philosophie deckt sich die ,absicht des ,denkers weder mit den geschriebenen ,worten noch mit dem ,verstehen der ,leser noch1 da es ein ,denken in ,wortbedeutungen ist1 im ,verlauf der ,darstellung mit sich selbst4 #if ,der die ,sprache aus ,poesie1 ,tanz und besonders der ,liebeswerbung ableitet4 ,progress in language1 #ahid1 ,s4 #ceg4 #ig ,satzartige ,lautkomplexe kennt auch der ,hund4 ,wenn der australische ,dingo mit dem ,rckschritt vom ,haustier zum ,raubtier auch wieder vom ,bellen zum ,wolfsgeheul bergegangen ist1 so darf man das wohl als einen bergang zu sehr viel einfacheren ,lautzeichen deuten1 aber mit ,worten8 hat es nichts zu tun4 #ih ,die heutigen ,gebrdensprachen 7,delbrck1 ,grundfragen d4 ,sprachforsch4 ,s4 #di ff4 mit dem ,hinweis auf das ,werk von ,jorio ber die ,gesten der ,neapolitaner7 setzen smtlich die ,wortsprache voraus und sind von deren gedanklicher ,systematik vollkommen abhngig1 so z4 ,b4 die1 welche die nordamerikanischen ,indianer ausgebildet haben1 um sich bei der groen ,verschiedenheit und ,vernderlichkeit der einzelnen ,wortsprachen von ,stamm zu ,stamm verstndigen zu knnen 7,wundt1 ,vlkerpsychologie ,i1 ,s4 #bab4 ,mit dieser ,sprache ist es mglich1 folgenden komplizierten ,satz auszudrcken3 ,weie ,soldaten1 die von einem ,offizier von hohem ,range1 aber geringer ,intelligenz gefhrt wurden1 nahmen die ,mescalero-,indianer gefangen871 oder die ,mimik der ,schauspieler4 #ii ,die ,haupttypen des ,sprachbaus1 #aiaj4 #ajj ,ganz wahr ist allein die ,technik1 weil die ,worte hier nur den ,schlssel zur ,wirklichkeit bilden und die ,stze so lange abgendert werden1 bis sie nicht etwa wahr81 sondern wirksam sind4 ,eine ,hypothese erhebt nicht den ,anspruch auf ,richtigkeit1 sondern auf ,brauchbarkeit4 #aja ,vgl4 ,s4 #cc f4 #ajb ,vgl4 ,s4 #cc f4 #ajc ,paul ,jensen1 ,sitz4 ,preu4 ,akad41 #aiai1 #cfg ff4 #ajd ,l4 ,hahn1 ,rom und ,romanismus im griech4-rm4 ,osten1 #aijf4 #aje ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #dee1 #dfe4 #ajf ,s4 d4 nchsten ,abschnitt4 #ajg ,lidzbarski1 ,sitz4 ,berl4 ,akad41 #aiaf1 ,s4 #abah4 ,reiches ,material bei ,m4 ,mieses1 ,die ,gesetze der ,schriftgeschichte1 #aiai4 #ajh ,p4 ,kretschmer in ,gercke-,norden1 ,einl4 i4 d4 ,altertumswissenschaft ,i1 ,s4 #eea4 #aji ,vgl4 ,s4 #ade4 #aaj ,deshalb glaube ich auch1 da das ,etruskische in den rmischen ,priesterkollegien noch sehr spt eine bedeutende ,rolle gespielt hat4 #aaa ,man mu sich gerade deshalb klar machen1 da die erst in der ,kolonialzeit schriftlich fixierten ,gesnge nur in einer stdtischen ,literatur- und nicht in der hfischen ,umgangsprache vorliegen knnen1 in welcher sie zuerst vorgetragen worden sind4 ,,urv,,lker1 ,,kulturv,,lker1 ,,fellachenv,,lker #ae ,nun endlich ist es mglich1 mit uerster ,vorsicht dem ,begriffe ,volk8 nher zu treten und ,ordnung in das ,chaos von ,vlkerformen zu bringen1 das die ,geschichtsforschung der ,gegenwart nur noch gesteigert hat4 ,es gibt kein zweites ,wort1 das so oft und zugleich so vllig kritiklos gebraucht worden ist1 keines1 das der schrfsten ,kritik so dringend bedurft htte4 ,selbst sehr vorsichtige ,historiker setzen1 nachdem sie sich um eine theoretische ,klrung bis zu einem gewissen ,grade bemht haben1 im ,verlauf der weiteren ,untersuchung ,vlker1 ,rasseteile und ,sprachgemeinschaften wieder vllig gleich4 ,finden sie einen ,vlkernamen1 so gilt er ohne weiteres auch als ,sprachbezeichnung1 entdecken sie eine ,inschrift von drei ,worten1 so haben sie einen ,rassezusammenhang festgestellt4 ,stimmen einige ,wurzeln8 berein1 so taucht ein ,urvolk mit einer ,urheimat in der ,ferne auf4 ,das moderne ,nationalgefhl hat dies ,denken in ,volkseinheiten8 nur noch gesteigert4 ,aber sind die ,hellenen1 die ,dorer oder die ,spartaner ein ,volk8 ,die ,kelten1 ,gallier oder ,senonen8 ,waren die ,rmer ein ,volk1 was waren dann die ,latiner8 ,und was fr eine ,einheit ist mit dem ,etruskernamen innerhalb der ,bevlkerung ,italiens etwa um #djj gemeint8 ,hat man nicht gar ihre ,nationalitt8 vom ,bau ihrer ,sprache abhngig gemacht und ebenso die der ,basken und ,thraker8 ,und was fr ,volksbegriffe liegen den ,worten ,amerikaner1 ,schweizer1 ,juden1 ,buren zugrunde8 ,blut1 ,sprache1 ,glaube1 ,staat1 ,landschaft -- was von alledem ist fr die ,vlkerbildung magebend8 ,im allgemeinen werden ,sprach- und ,blutsverwandtschaft nur auf gelehrtem ,wege festgestellt4 ,der ,einzelne ist sich ihrer durchaus nicht bewut4 ,indogermane ist nichts weiter als ein wissenschaftlicher und zwar philologischer ,begriff4 ,der ,versuch ,alexanders des ,groen1 ,griechen und ,perser zu verschmelzen1 ist vllig gescheitert und die ,strke des englisch-deutschen ,gemeingefhls erleben wir gerade jetzt4 ,volk ist aber ein ,zusammenhang1 dessen man sich bewut ist4 ,man beachte doch den blichen ,sprachgebrauch4 ,jeder ,mensch bezeichnet die ,gemeinschaft1 die ihm innerlich am nchsten steht -- und er gehrt vielen an -- mit ,pathos als sein ,volk84#aab ,er ist dann geneigt1 diesen ganz besonderen ,begriff1 der aus einem persnlichen ,erlebnis stammt1 auf die verschiedenartigsten ,verbnde anzuwenden4 ,fr ,csar waren die ,arverner eine civitas1 fr uns sind die ,chinesen eine ,nation84 ,deshalb waren nicht die ,griechen1 sondern die ,athener ein ,volk1 und nur einzelne von ihnen wie ,isokrates haben sich vor allem als ,hellenen gefhlt4 ,deshalb kann von zwei ,brdern der eine sich einen ,schweizer und der andere mit dem gleichen ,recht einen ,deutschen nennen4 ,das sind nicht gelehrte ,begriffe1 sondern geschichtliche ,tatsachen4 ,volk ist ein ,verband von ,mnnern1 der sich als ,ganzes fhlt4 ,erlischt das ,gefhl1 so kann der ,name und jede einzelne ,familie fortbestehen -- das ,volk aber hat zu bestehen aufgehrt4 ,die ,spartiaten fhlten sich in diesem ,sinne als ,volk1 die ,dorer8 vielleicht um #aajj1 um #djj sicherlich nicht4 ,die ,kreuzfahrer wurden durch den ,schwur von ,clermont zu einem echten ,volke1 die ,mormonen durch ihre ,vertreibung aus ,missouri 7#ahci71aac die ,mamertiner1 entlassene ,sldner des ,agathokles1 durch die ,notwendigkeit1 sich einen ,zufluchtsort zu erkmpfen4 ,ist das volksbildende ,prinzip bei den ,jakobinern und den ,hyksos sehr verschieden gewesen8 ,wie viele ,vlker mgen aus einem ,huptlingsgefolge entstanden sein oder aus einer ,schar von ,flchtlingen8 ,ein solcher ,verband kann die ,rasse wechseln wie die ,osmanen1 die als ,mongolen in ,kleinasien erschienen sind1 die ,sprache wie die sizilischen ,normannen1 den ,namen wie die ,acher oder ,danaer4 ,solange das ,gemeingefhl dauert1 ist das ,volk als solches vorhanden4 ,von dem ,schicksal der ,vlker haben wir das der ,vlkernamen zu unterscheiden4 ,sie sind oft das einzige1 wovon eine ,kunde brig bleibt2 aber kann man von einem ,namen irgendwie auf die ,geschichte1 die ,abstammung1 die ,sprache oder auch nur die ,identitt seiner ,trger schlieen8 ,es ist wieder ein ,fehler der ,forscher1 da sie das ,verhltnis zwischen beiden nicht theoretisch1 aber praktisch so einfach aufgefat haben wie etwa bei heutigen ,personennamen4 ,hat man berhaupt eine ,vorstellung von der ,zahl der hier vorliegenden ,mglichkeiten8 ,unendlich wichtig ist schon der ,akt der ,namengebung unter frhen ,verbnden4 ,mit dem ,namen hebt sich eine ,menschengruppe selbstbewut mit einer ,art sakraler ,gre heraus4 ,aber hier knnen ,kult- und ,kriegernamen nebeneinander stehen1 andere knnen im ,lande vorgefunden oder ererbt sein1 der ,stammname kann gegen den eines ,helden ausgetauscht werden wie bei den ,osmanen und endlich knnen in unbegrenzter ,zahl an allen ,grenzen ,fremdnamen entstehen1 die vielleicht nur einem ,teil der ,volksgenossen bekannt und gelufig sind4 ,sind nur solche ,namen berliefert1 so fhrt beinahe jeder ,schlu auf die ,trger notwendig zu einem ,irrtum4 ,die zweifellos sakralen ,namen der ,franken1 ,alemannen und ,sachsen haben die groe ,menge von ,namen aus der ,zeit der ,varusschlacht abgelst4 ,wten wir das nicht1 so wren wir lngst berzeugt1 da hier eine ,verdrngung oder ,vernichtung lterer ,stmme durch neu eindringende stattgefunden htte4 ,die ,namen ,rmer und ,quiriten1 ,spartaner und ,lakedmonier1 ,karthager und ,punier bestehen nebeneinander -- da war die ,mglichkeit vorhanden1 zwei ,vlker anzunehmen4 ,in welcher ,beziehung die ,namen ,pelasger1 ,acher1 ,danaer untereinander gestanden haben und welche ,tatsachen dem zugrunde liegen1 werden wir nie erfahren4 ,htten wir nur diese ,worte1 so wrde die ,forschung lngst einem jeden ein ,volk -- nebst ,sprache und ,rassezugehrigkeit -- unterlegt haben4 ,hat man nicht aus der ,landschaftsbezeichnung ,doris auf den ,gang der dorischen ,wanderung schlieen wollen8 ,wie oft mag ein ,volk einen ,lndernamen eingetauscht und mitgenommen haben8 ,der ,fall liegt bei der heutigen ,bezeichnung ,preuen vor1 aber auch bei den modernen ,parsen1 ,juden und ,trken1 der umgekehrte in ,burgund und der ,normandie4 ,der ,name ,hellenen entstand um #fej2 eine ,bevlkerungsbewegung ist damit also nicht verknpft4 ,lothringen erhielt den ,namen eines gnzlich bedeutungslosen ,frsten und zwar infolge einer ,erbteilung und nicht durch ein eingewandertes ,volk4 ,die ,deutschen hieen in ,paris #ahad ,allemands1 #ahgj ,prussiens1 #aiad ,boches2 zu anderen ,zeiten htte man drei verschiedene ,vlker dahinter entdeckt4 ,die ,westeuroper heien im ,orient ,franken1 die ,juden ,spaniolen -- das geht auf historische ,umstnde zurck2 aber was htte ein ,philologe aus den ,worten allein geschlossen8 ,es ist nicht abzusehen1 zu was fr ,ergebnissen ,gelehrte im ,jahre #cjjj kommen knnten1 wenn sie dann noch nach heutigen ,methoden mit ,namen1 ,sprachresten und den ,begriffen von ,urheimat und ,wanderung arbeiten4 ,die ,deutschritter haben im #ac4 ,jahrhundert die heidnischen ,preuen vertrieben4 #ahgj erscheint dies ,volk auf seiner ,wanderung pltzlich vor ,paris4 ,die ,rmer1 von den ,goten bedrngt1 sind vom ,tiber an die untere ,donau ausgewandert4 ,oder sollte gar ein ,teil nach ,polen gelangt sein1 wo man auf dem ,reichstag lateinisch sprach8 ,karl der ,groe schlug die ,sachsen an der ,weser1 die daraufhin in die ,gegend von ,dresden auswanderten1 whrend die ,hannoveraner -- dem ,dynastienamen nach von ihren ,ursitzen an der ,themse kommend -- das ,land einnahmen4 ,die ,historiker haben statt der ,geschichte von ,vlkern die von ,namen geschrieben1 aber ,namen haben ihre eigenen ,schicksale und ebensowenig wie diese beweisen die ,sprachen1 ihre ,wanderungen1 nderungen1 ,siege und ,niederlagen etwas auch nur fr das ,vorhandensein zugehriger ,vlker4 ,dies ist ein ,grundirrtum vor allem der indogermanischen ,forschung4 ,wenn in historischer ,zeit die ,namen ,pfalz und ,kalabrien gewandert sind1 das ,hebrische von ,palstina nach ,warschau1 das ,persische vom ,tigris nach ,indien verschlagen wurde1 was lt sich dann aus der ,geschichte des ,etruskernamens und der angeblich tyrsenischen8 ,inschrift von ,lemnos schlieen8 ,oder haben die ,franzosen mit den ,haitinegern1 wie die gemeinsame ,sprache beweist1 einst ein ,urvolk gebildet8 ,in dem ,gebiet zwischen ,budapest und ,konstantinopel werden heute zwei mongolische1 eine semitische1 zwei antike und drei slawische ,sprachen geredet und diese ,sprachgemeinschaften fhlen sich smtlich als ,vlker4#aad ,wollte man daraus eine ,wanderungsgeschichte aufbauen1 so wrde ein seltsames ,produkt verfehlter ,methoden die ,folge sein4 ,das ,dorische ist eine ,dialektbezeichnung2 weiteres wissen wir nicht4 ,zweifellos haben sich einige ,dialekte dieser ,gruppe schnell verbreitet1 aber fr die ,verbreitung oder selbst das ,vorhandensein eines zugehrigen ,menschenschlages ist das durchaus kein ,beweis4#aae #af ,hier stehen wir vor dem ,lieblingsbegriff des modernen ,geschichtsdenkens4 ,trifft ein ,historiker heute auf ein ,volk1 das etwas geleistet hat1 so ist er ihm gewissermaen die ,frage schuldig3 von woher kam es8 ,es gehrt zum ,anstand eines ,volkes1 von irgendwoher gekommen zu sein und eine ,urheimat zu haben4 ,da es auch dort zu ,hause sein knne1 wo man es vorfindet1 ist eine fast beleidigende ,annahme4 ,wandern ist ein beliebtes ,sagenmotiv ursprnglicher ,menschheit1 aber seine ,anwendung in der ernsthaften ,forschung ist nachgerade zu einer ,manie geworden4 ,ob berhaupt die ,chinesen nach ,china1 die gypter nach gypten eingedrungen sind1 danach wird nicht gefragt2 nur das ,wann und ,woher steht in ,frage4 ,man wrde lieber die ,semiten aus ,skandinavien und die ,arier aus ,kanaan stammen lassen1 als auf den ,begriff einer ,urheimat verzichten4 ,nun liegt die ,tatsache einer starken ,bewegtheit aller frhen ,bevlkerungen unzweifelhaft vor4 ,das ,libyerproblem birgt ein solches ,geheimnis4 ,die ,libyer oder ihre ,vorfahren sprachen hamitisch1 waren aber krperlich1 wie schon die altgyptischen ,reliefs beweisen1 hochgewachsen1 blond und blauugig und also zweifellos von nordeuropischer ,herkunft4#aaf ,in ,kleinasien sind wenigstens drei ,wanderschichten seit #acjj gesichert1 die vielleicht zu den ,angriffen der nordischen ,seevlker8 auf gypten in ,beziehung stehen1 und hnliches ist fr die mexikanische ,welt nachgewiesen4 ,aber wir wissen ber das ,wesen dieser ,bewegungen gar nichts und von ,wanderungen1 wie sie sich der ,historiker heute gern vorstellt1 wonach geschlossene ,vlker wie groe ,massenkrper die ,lnder durchziehen1 einander verdrngen und bekmpfen1 um sich zuletzt irgendwo festzusetzen1 kann gewi nicht die ,rede sein4 ,es ist nicht die ,vernderung an sich1 sondern diese ,vorstellung von ihr1 welche unsere ,ansichten vom ,wesen der ,vlker verdorben hat4 ,vlker im heutigen ,sinne wandern nicht und was damals wanderte1 bedarf einer sehr vorsichtigen ,bezeichnung und vertrgt nicht berall dieselbe4 ,auch das ewig wiederholte ,motiv dieser ,wanderzge ist platt und des vorigen ,jahrhunderts wrdig3 die materielle ,not4 ,hunger htte zu ganz anderen ,versuchen gefhrt und ist sicherlich der letzte aller ,grnde gewesen1 der ,rassemenschen aus ihrem ,neste trieb -- obwohl man es verstehen wird1 da er am hufigsten geltend gemacht wurde1 wenn solche ,scharen pltzlich auf ein militrisches ,hindernis stieen4 ,es ist ohne ,zweifel in diesen starken und einfachen ,menschen der ursprngliche mikrokosmische ,drang nach ,bewegung im weiten ,raume gewesen1 der sich aus tiefster ,seele als ,abenteuerlust1 ,wagemut1 ,schicksalszug1 als ,hang nach ,macht und ,beute erhob1 als eine leuchtende ,sehnsucht nach ,taten1 wie wir sie uns gar nicht mehr vorstellen knnen1 nach frhlichem ,gemetzel und heldenmtigem ,tod2 oft wird es heimatlicher ,zwist und ,flucht vor der ,rache des ,strkeren gewesen sein1 aber stets etwas ,mnnliches und ,starkes4 ,und das steckte an4 ,der war ein ,feigling1 der auf seinem ,gute sitzen blieb4 ,oder sind etwa noch die ,kreuzzge1 die ,fahrten des ,cortez und ,pizarro und noch in unseren ,zeiten die ,abenteuer der ,trapper im wilden ,westen der ,union durch die gemeine ,not des ,lebens veranlat worden8 ,wo in der ,geschichte eine kleine ,schar siegreich in weite ,gebiete einbricht1 da ist es regelmig die ,stimme des ,blutes1 die ,sehnsucht nach einem groen ,schicksal1 das ,heldentum echter ,rassemenschen1 das sie treibt4 ,man mu aber auch ein ,bild der ,lage in den durchstreiften ,lndern besitzen4 ,diese ,zge sind bestndig etwas anderes geworden1 und das hing nicht nur vom ,geist der ,wanderer ab1 sondern mehr und mehr vom ,wesen der sehaften ,bevlkerung1 die zuletzt in entschiedener berzahl vorhanden war4 ,es ist klar1 da in fast menschenleeren ,rumen ein einfaches ,ausweichen des ,schwcheren mglich und ,regel ist4 ,in den ,zustnden spterer ,dichte handelt es sich aber um ein ,heimatloswerden des ,schwcheren1 der sich verteidigen oder um ein neues ,land kmpfen mu4 ,man drngt sich bereits im ,raume4 ,kein ,stamm lebt ohne bestndige ,fhlung nach allen ,seiten und ohne eine mitrauische ,bereitschaft zum ,widerstand4 ,die harte ,notwendigkeit des ,krieges zchtet ,mnner4 ,vlker wachsen an ,vlkern und gegen ,vlker zu innerer ,gre heran4 ,die ,waffe wird zur ,waffe gegen ,menschen1 nicht gegen ,tiere4 ,endlich ist jene ,wanderungsform da1 von der in historischer ,zeit allein die ,rede sein kann3 streifende ,scharen bewegen sich in durchaus bewohntem ,gebiete1 dessen ,bevlkerung als ein wesentlicher ,bestandteil des ,eroberten sehaft und erhalten bleibt2 die ,sieger sind in der ,minderzahl und es treten damit ganz neue ,lagen ein4 ,vlker von starker innerer ,form schichten sich ber viel grere1 aber formlose ,bevlkerungen1 und die weitere ,verwandlung der ,vlker1 ,sprachen1 ,rassen hngt von sehr verwickelten ,einzelheiten ab4 ,seit den entscheidenden ,untersuchungen von ,beloch#aag und ,delbrck#aah wissen wir1 da alle ,wandervlker -- und ,vlker in diesem ,sinne waren die ,perser des ,kyros1 die ,mamertiner und die ,kreuzfahrer ebensogut wie die ,ostgoten und die ,seevlker8 der gyptischen ,inschriften -- im ,verhltnis zur ,bewohnerschaft der besetzten ,gebiete sehr klein waren1 wenige tausend ,krieger stark und den ,eingebornen berlegen allein durch ihre ,entschlossenheit1 ein ,schicksal zu sein und nicht zu erleiden4 ,nicht bewohnbares1 sondern bewohntes ,land wird in ,besitz genommen3 damit wird das ,verhltnis beider ,bevlkerungen auch zu einer ,standesfrage1 die ,wanderung zu einem ,feldzuge und das ,sehaftwerden zu einer politischen ,aktion4 ,und hier1 wo der ,erfolg einer kleinen ,kriegerschar mit seiner ,wirkung3 der ,ausbreitung von ,namen und ,sprache der ,sieger1 aus historischer ,ferne allzu leicht als ,vlkerwanderung8 erscheint1 mu die ,frage noch einmal gestellt werden3 ,was alles kann wandern8 ,der ,name einer ,landschaft oder eines ,verbandes -- es kann auch der eines ,helden sein1 den das ,gefolge trgt --1 indem er sich verbreitet1 dort erlischt und hier von einer ganz anderen ,bevlkerung angenommen oder ihr gegeben wird1 indem er vom ,lande auf ,menschen bergeht und mit ihnen zieht oder umgekehrt2 die ,sprache der ,sieger oder ,besiegten -- oder auch eine dritte1 die beide zu ihrer ,verstndigung annehmen2 die ,gefolgschaft eines ,huptlings1 die ganze ,lnder unterwirft und sich durch erbeutete ,weiber fortpflanzt1 oder ein zuflliger ,haufe von ,abenteurern verschiedenster ,herkunft oder eine ,vlkerschaft mit ,weib und ,kind1 wie die ,philister1 die ganz nach germanischer ,art um #abjj v4 ,chr4 mit ihren vierspnnigen ,ochsenwagen lngs der phnikischen ,kste nach gypten zogen4#aai ,und deshalb mu noch einmal gefragt werden3 ,darf man aus dem ,schicksal von ,sprachen oder ,namen auf das von ,vlkern oder ,rassen schlieen8 ,es ist nur eine ,antwort mglich3 ein entschiedenes ,nein4 ,unter den ,seevlkern81 die gypten im #ac4 ,jahrhundert immer wieder angriffen1 erscheinen die ,namen der ,danaer und ,acher1 aber bei ,homer sind beide fast mythische ,bezeichnungen2 dann der ,name der ,lukka1 der spter an ,lykien haftet1 aber dessen ,bewohner nennen sich ,tramilen2 endlich die ,namen der ,etrusker1 ,sarden und ,sikuler1 aber daraus folgt nicht1 da diese ,turscha das sptere ,etruskisch sprachen1 nichts fr ihren leiblichen ,zusammenhang mit den gleichnamigen ,bewohnern ,italiens2 und selbst wenn beides gesichert wre1 nichts fr das ,recht1 von ein und demselben ,volke8 zu sprechen4 ,angenommen1 die ,inschrift von ,lemnos wre etruskisch1 und das ,etruskische indogermanisch -- so wrde daraus fr die ,sprachgeschichte manches1 fr die ,rassegeschichte gar nichts folgen4 ,rom ist eine ,etruskerstadt4 ,ist das nicht fr die ,seele des rmischen ,volkes vollkommen gleichgltig8 ,sind die ,rmer deshalb ,indogermanen1 weil sie zufllig einen lateinischen ,dialekt sprachen8 ,die ,ethnographen kennen eine mittellndische und eine ,alpenrasse und sdlich und nrdlich davon eine auffallende leibliche ,verwandtschaft zwischen ,nordgermanen und ,libyern1 aber die ,philologen wissen1 da die ,basken ihrer ,sprache wegen der ,rest einer vorindogermanischen8 -- iberischen -- ,bevlkerung sind4 ,beide ,meinungen schlieen sich aus4 ,waren die ,erbauer von ,mykene und ,tiryns ,hellenen88 ,man knnte ebenso fragen1 ob die ,ostgoten ,deutsche gewesen sind4 ,ich gestehe1 da ich solche ,fragestellungen nicht begreife4 ,fr mich ist ,volk8 eine ,einheit der ,seele4 ,alle groen ,ereignisse der ,geschichte sind nicht eigentlich von ,vlkern ausgefhrt worden1 sondern haben ,vlker erst hervorgerufen4 ,jede ,tat verndert die ,seele des ,handelnden4 ,mag man sich zuerst um einen berhmten ,namen geschart haben -- da hinter seinem ,klange nicht ein ,haufe1 sondern ein ,volk steht1 das ist die ,wirkung und nicht die ,voraussetzung groer ,ereignisse4 ,erst durch ihre ,wanderschicksale sind ,goten und ,osmanen geworden1 was sie spter waren4 ,die ,amerikaner8 sind nicht aus ,europa eingewandert2 der ,name des florentinischen ,geographen ,amerigo ,vespucci bezeichnet heute zunchst einen ,erdteil1 aber auerdem ein echtes ,volk1 das durch die seelische ,erschtterung von #agge und vor allem durch den ,sezessionskrieg von #ahfa-fe seine ,eigenart erhalten hat4 ,einen anderen ,inhalt des ,wortes ,volk gibt es nicht4 ,weder die ,einheit der ,sprache noch der leiblichen ,abstammung ist entscheidend4 ,was ein ,volk von einer ,bevlkerung unterscheidet1 es aus dieser abhebt und wieder in ihr aufgehen lt1 ist stets das innere ,erlebnis des ,wir84 ,je tiefer dieses ,gefhl1 desto strker ist die ,lebenskraft des ,verbandes4 ,es gibt energische1 matte1 flchtige1 unverwstliche ,vlkerformen4 ,sie knnen ,sprache1 ,rasse1 ,namen und ,land wechseln2 so lange ihre ,seele dauert1 eignen sie sich ,menschen jeder denkbaren ,herkunft innerlich an und formen sie um4 ,der rmische ,name bezeichnet zur ,zeit ,hannibals ein ,volk1 zur ,zeit ,trajans nur noch eine ,bevlkerung4 ,wenn trotzdem mit vielem ,rechte ,vlker und ,rassen zusammengestellt werden1 so ist damit nicht der heute bliche ,rassebegriff der darwinistischen ,zeit gemeint4 ,man glaube doch nicht1 da je ein ,volk durch die bloe ,einheit der leiblichen ,abstammung zusammengehalten wurde und diese ,form auch nur durch zehn ,generationen htte wahren knnen4 ,es kann nicht oft genug wiederholt werden1 da diese physiologische ,herkunft nur fr die ,wissenschaft und niemals fr das ,volksbewutsein vorhanden ist und da kein ,volk sich je fr dieses ,ideal des reinen ,blutes8 begeistert hat4 ,rasse haben ist nichts ,stoffliches1 sondern etwas ,kosmisches und ,gerichtetes1 gefhlter ,einklang eines ,schicksals1 gleicher ,schritt und ,gang im historischen ,sein4 ,aus einem ,miverhltnis dieses ganz metaphysischen ,taktes entspringt der ,rasseha1 der zwischen ,franzosen und ,deutschen nicht weniger stark ist als zwischen ,deutschen und ,juden1 und aus dem gleichen ,pulsschlag andererseits die wirkliche1 dem ,ha verwandte ,liebe zwischen ,mann und ,weib4 ,wer keine ,rasse hat1 der kennt diese gefhrliche ,liebe nicht4 ,wenn ein ,teil der ,menschenmasse1 die sich heute indogermanischer ,sprachen bedient1 einem gewissen ,rasseideal sehr nahe steht1 so deutet das auf die metaphysische ,kraft dieses ,ideals1 das zchtend wirkte2 und nicht auf ein ,urvolk im gelehrten ,geschmack4 ,es ist doch von hchster ,bedeutung1 da dieses ,ideal niemals in der gesamten ,bevlkerung1 sondern vorwiegend in ihrem kriegerischen ,element und vor allem dem echten ,adel ausgeprgt ist1 also unter den ,menschen1 welche ganz in einer ,tatsachenwelt1 im ,banne geschichtlichen ,werdens leben1 ,schicksalsmenschen1 die etwas wollen und wagen1 obwohl gerade in frher ,zeit die ,aufnahme in den ,herrenstand einem ,stammfremden von uerem und innerem ,range nicht schwer fiel und zumal die ,weiber nach ihrer ,rasse8 und gewi nicht ihrer ,abstammung gewhlt worden sind4 ,am schwchsten sind die ,rassezge gleich daneben1 wie man heute noch beobachten kann1 in den echten ,priester- und ,gelehrtennaturen ausgeprgt1#abj obwohl sie mit den andern vielleicht in engster ,blutsverwandtschaft stehen4 ,ein starkes ,seelentum zchtet den ,leib wie ein ,kunstwerk heran4 ,die ,rmer bilden1 mitten in dem italischen ,wirrwarr der ,stmme und selbst von verschiedenartigster ,herkunft1 eine ,rasse von der allerstrengsten inneren ,einheit1 die weder etruskisch noch latinisch oder allgemein antik81 sondern ganz spezifisch rmisch ist4#aba ,wenn man irgendwo die ,strke eines ,volkstums vor ,augen sehen kann1 so ist es an den ,rmerbsten der letzten republikanischen ,zeit4 ,als ,beispiel nenne ich noch die ,perser4 ,es gibt kein strkeres fr die ,irrtmer1 welche diese gelehrten ,vorstellungen von ,volk1 ,sprache und ,rasse nach sich ziehen muten4 ,hier liegt auch der letzte und vielleicht entscheidende ,grund1 weshalb der ,organismus der arabischen ,kultur bis heute nicht erkannt worden ist4 ,persisch ist eine arische ,sprache1 also sind die ,perser8 ein indogermanisches ,volk84 ,also sind persische ,geschichte und ,religion ein ,thema der iranischen8 ,philologie4 ,zunchst3 ,ist das ,persische eine dem ,indischen gleichgeordnete ,sprache1 von einer gemeinsamen ,ursprache stammend1 oder nur ein indischer ,dialekt8 #gjj ,jahre schriftloser1 also schnellster ,sprachentwicklung liegen zwischen dem ,altvedischen der indischen ,texte und den ,behistun-,inschriften des ,darius4 ,nicht grer ist der ,abstand zwischen dem ,latein des ,tacitus und dem ,franzsischen der ,straburger ,eide 7#hdb74 ,nun kennen wir aber aus der ,mitte des #b4 ,jahrtausends -- also aus vedischer ,ritterzeit -- durch die ,amarnabriefe und das ,archiv von ,boghazki zahlreiche arische8 ,personen- und ,gtternamen1 und zwar in ,syrien und ,palstina4 ,indessen ,ed4 ,meyer#abb bemerkt1 da diese ,namen indisch und nicht persisch sind1 und dasselbe gilt von den jetzt entdeckten ,zahlworten4#abc ,von ,persern ist keine ,rede1 noch weniger von einem ,volk8 im ,sinne unserer ,historiker4 ,es waren indische ,helden1 die nach ,westen ritten und mit ihrer kostbaren ,waffe1 dem ,reitpferde1 und ihrem ,tatendrang allenthalben in der alternden babylonischen ,welt eine ,macht bedeutet haben4 ,seit #fjj erscheint mitten in dieser ,welt die kleine ,landschaft ,persis mit einer politisch geeinigten buerlich-barbarischen ,bevlkerung4 ,herodot berichtet1 da von ihren ,stmmen nur drei eigentlich persischer ,nationalitt gewesen seien4 ,hat sich die ,sprache jener ,ritter in diesem ,gebirge erhalten und ist ,perser8 ein ,landname1 der auf ein ,volkstum berging8 ,auch die sehr hnlichen ,meder tragen nur den ,namen eines ,landes1 dessen kriegerische ,oberschicht sich durch groe politische ,erfolge als ,einheit fhlen gelernt hat4 ,in den assyrischen ,urkunden ,sargons und seiner ,nachfolger 7um #gjj7 finden sich neben den nichtarischen ,ortsnamen zahlreiche arische8 ,personennamen1 durchweg von fhrenden ,mnnern1 aber ,tiglat ,pileser ,,iv4 7#gde-gbg7 nennt das ,volk schwarzhaarig4#abd ,das persische ,volk8 des ,cyrus und ,darius kann sich erst von da an aus ,menschen verschiedener ,herkunft1 aber aus einer starken ,einheit des ,erlebens heraus gebildet haben4 ,als die ,makedonier aber kaum zwei ,jahrhunderte spter ihre ,herrschaft auflsten -- waren da die ,perser in dieser ,form berhaupt noch vorhanden8 ,gab es um #ijj in ,italien wirklich noch ein langobardisches ,volk8 ,es ist sicher1 da die weithin verbreitete persische ,reichssprache und die ,verteilung der wenigen tausend erwachsenen ,mnner aus ,persis ber den ungeheuren ,kreis von militrischen und ,verwaltungsaufgaben das ,volkstum lngst aufgelst und an seine ,stelle als ,trger des persischen ,namens eine sich als politische ,einheit fhlende ,oberschicht gesetzt hatten1 von deren ,ahnen nur sehr wenige aus ,persis sein konnten4 ,ja -- es gibt nicht einmal ein ,land1 das man als den ,schauplatz der persischen ,geschichte bezeichnen kann4 ,was sich von ,darius bis auf ,alexander ereignet1 hat seinen ,ort teils im nrdlichen ,mesopotamien1 also unter einer aramisch sprechenden ,bevlkerung1 teils im alten ,sinear1 jedenfalls nicht in ,persis1 wo die von ,xerxes begonnenen ,prachtbauten gar nicht fortgesetzt worden sind4 ,die ,parther waren ein mongolischer ,stamm1 der eine persische ,mundart angenommen hatte und inmitten dieser ,bevlkerung das persische ,nationalgefhl in sich zu verkrpern suchte4 ,hier erscheint neben der persischen ,sprache und ,rasse nun auch die ,religion als ,problem4#abe ,die ,forschung hat sie mit diesen zusammengebracht1 als ob das selbstverstndlich wre1 und also in bestndiger ,beziehung auf ,indien behandelt4 ,aber die ,religion jener ,landwikinger war mit der vedischen nicht verwandt1 sondern identisch1 wie die ,gtterpaare ,mitra-,varuna und ,indra-,nasatya der ,boghazkitexte beweisen4 ,und innerhalb dieser mitten in der babylonischen ,welt aufrecht erhaltenen ,religion erscheint nun ,zarathustra als ,reformator aus dem unteren ,volke4 ,da er kein ,perser war1 ist bekannt4 ,was er schuf -- ich hoffe das nachzuweisen -- war die berfhrung der vedischen ,religion in die ,formen des aramischen ,weltdenkens1 in welchem sich ganz leise schon die magische ,religiositt vorbereitet4 ,die daevas1 die ,gtter des altindischen ,glaubens1 werden zu den ,dmonen des semitischen1 den dschins der ,araber4 ,jahwe und ,beelzebub stehen sich nicht anders gegenber als ,ahura ,mazda und ,ahriman in dieser durch und durch aramischen1 also aus einem sittlich-dualistischen ,weltgefhl entsprungenen ,bauernreligion4 ,ed4 ,meyer hat#abf den ,unterschied zwischen indischer und iranischer8 ,weltanschauung durchaus richtig gezeichnet1 seinem ,ursprung nach infolge der falschen ,voraussetzungen aber nicht erkannt4 ,zarathustra ist ein ,weggenosse der israelitischen ,propheten1 welche den mosaisch-kananischen ,volksglauben ebenso und gleichzeitig umgewendet haben4 ,es ist bezeichnend1 da die gesamte ,eschatologie ein ,gemeinbesitz der persischen und jdischen ,religion ist und da die ,awestatexte zur ,partherzeit ursprnglich aramisch geschrieben und dann erst in ,pehlewi bertragen worden sind4#abg ,aber schon in der ,partherzeit hat sich bei ,persern wie bei ,juden jene tief innerliche ,wandlung vollendet1 welche den ,begriff der ,nation nicht mehr nach der ,stammeszugehrigkeit1 sondern der ,rechtglubigkeit bestimmt4#abh ,ein ,jude1 der zum ,mazdaglauben bertrat1 ist damit ,perser geworden2 ein ,perser1 der ,christ wurde1 gehrte dem nestorianischen ,volke8 an4 ,die sehr starke ,bevlkerung des nrdlichen ,mesopotamiens -- des ,mutterlandes der arabischen ,kultur -- ist teils jdischer1 teils persischer ,nation in diesem ,sinne1 der mit ,rasse nichts und mit ,sprache wenig zu tun hat4 ,der ,unglubige8 ist schon zur ,zeit von ,christi ,geburt die ,bezeichnung fr den ,nichtperser wie fr den ,nichtjuden4 ,diese ,nation ist das persische ,volk8 des ,sassanidenreiches4 ,damit hngt es zusammen1 da ,pehlewi und ,hebrisch gleichzeitig aussterben und das ,aramische die ,muttersprache beider ,gemeinschaften wird4 ,will man die ,bezeichnung ,arier und ,semiten verwenden1 so waren die ,perser zur ,zeit der ,amarnabriefe ,arier1 aber kein ,volk81 zur ,zeit des ,darius ein ,volk1 aber ohne ,rasse1 zur ,sassanidenzeit eine ,glaubensgemeinschaft1 aber von semitischer ,abstammung4 ,es gibt weder ein persisches ,urvolk1 das sich von einem arischen abgezweigt htte1 noch eine persische ,gesamtgeschichte2 und es lt sich nicht einmal fr die drei ,einzelgeschichten1 welche lediglich durch gewisse ,sprachbeziehungen zusammenhngen1 ein einheitlicher ,schauplatz angeben4 #ag ,damit ist endlich der ,grund zu einer ,morphologie der ,vlker gelegt4 ,sobald man ihr ,wesen kennt1 entdeckt man auch eine innere ,ordnung im ,vlkerstrom der ,geschichte4 ,vlker sind weder sprachliche noch politische noch zoologische1 sondern seelische ,einheiten4 ,aber gerade auf ,grund dieses ,gefhls unterscheide ich nun ,vlker vor1 innerhalb und nach einer ,kultur4 ,es ist eine von jeher tief empfundene ,tatsache1 da ,kulturvlker etwas ,bestimmteres sind als andere4 ,was vorauf geht1 nenne ich ,urvlker4 ,das sind jene flchtigen und verschiedenartigen ,verbnde1 die sich ohne erkennbare ,regel im ,wandel der ,dinge bilden und lsen1 die zuletzt im ,vorgefhl einer noch ungeborenen ,kultur1 etwa in vorhomerischer1 vorchristlicher und germanischer ,zeit1 in ganzen ,schichten von immer deutlicherem ,typus die ,bevlkerung in ,gruppen zusammenfassen1 whrend deren ,menschenschlag sich kaum verndert4 ,eine solche ,schichtenfolge fhrt von den ,kimbern und ,teutonen ber die ,markomannen und ,goten zu den ,franken1 ,langobarden und ,sachsen4 ,urvlker sind die ,juden und ,perser der ,seleukidenzeit1 die ,seevlker81 die gyptischen ,gaue zur ,zeit des ,menes4 ,was einer ,kultur folgt1 nenne ich ,fellachenvlker nach ihrem berhmtesten ,beispiel1 den gyptern seit der ,rmerzeit4 ,im #aj4 ,jahrhundert erwacht pltzlich die faustische ,seele und offenbart sich in zahllosen ,gestalten4 ,unter diesen1 neben ,ornament und ,architektur1 erscheint eine deutlich ausgeprgte ,vlkerform4 ,aus den ,volksgebilden des ,karolingerreiches1 den ,sachsen1 ,schwaben1 ,franken1 ,westgoten1 ,langobarden sind pltzlich die ,deutschen1 ,franzosen1 ,spanier1 ,italiener entstanden4 ,die gesamte bisherige ,geschichtsforschung hat1 ob sie es wute und beabsichtigte oder nicht1 diese ,kulturvlker als etwas an sich ,vorhandenes und ,primres aufgefat und die ,kultur selbst als sekundr1 als ihr ,erzeugnis behandelt4 ,die ,inder1 die ,griechen1 die ,rmer1 die ,germanen galten als die schlechthin schpferischen ,einheiten der ,geschichte4 ,die griechische ,kultur war das ,werk der ,hellenen und diese muten demnach als solche schon viel frher vorhanden gewesen1 also eingewandert sein4 ,eine andere ,vorstellung von ,schpfer und ,schpfung erschien nicht denkbar4 ,ich betrachte es als eine entscheidende ,entdeckung1 da aus den hier vorgelegten ,tatsachen das ,umgekehrte folgt4 ,mit aller ,schrfe soll festgestellt werden3 die groen ,kulturen sind etwas ganz ,ursprngliches und aus den tiefsten ,grnden des ,seelentums ,aufsteigendes4 ,vlker im ,banne einer ,kultur dagegen sind ihrer inneren ,form1 ihrer ganzen ,erscheinung nach nicht ,urheber1 sondern ,werke dieser ,kultur4 ,diese ,gebilde1 in welchen das ,menschentum wie ein ,stoff gefat und gestaltet wird1 haben ,stil und eine ,stilgeschichte ganz wie ,kunstgattungen und ,denkweisen4 ,das ,volk von ,athen ist nicht weniger wie der dorische ,tempel1 der ,englnder nicht weniger wie die moderne ,physik ein ,symbol4 ,es gibt ,vlker apollinischen1 faustischen und magischen ,stils4 ,die ,araber8 haben die arabische ,kultur nicht geschaffen4 ,die magische ,kultur1 zur ,zeit ,christi beginnend1 hat vielmehr als ihre letzte groe ,vlkerschpfung das arabische ,volk hervorgebracht1 das wie das jdische und persische eine ,glaubensgemeinschaft1 die des ,islam1 darstellt4 ,weltgeschichte ist die ,geschichte der groen ,kulturen4 ,und ,vlker sind nur die sinnbildlichen ,formen1 in welche zusammengefat der ,mensch dieser ,kulturen sein ,schicksal erfllt4 ,in jeder dieser ,kulturen1 der mexikanischen wie der chinesischen1 der indischen wie der gyptischen -- ob unser ,wissen dahin reicht oder nicht --1 gibt es eine ,gruppe groer ,vlker von ein und demselben ,stil1 die am ,eingang der ,frhzeit entsteht und die1 ,staaten bildend und ,geschichte tragend1 im ganzen ,lauf der ,entwicklung auch die ihr zugrunde liegende ,form einem ,ziel entgegenfhrt4 ,sie sind untereinander hchst verschieden4 ,es scheint kein strkerer ,gegensatz denkbar als der zwischen ,athenern und ,spartanern1 ,deutschen und ,franzosen1 ,tsin und ,tsu1 und die gesamte ,kriegsgeschichte kennt den nationalen ,ha als das vornehmste ,mittel1 historische ,entscheidungen einzuleiten1 aber sobald ein kulturfremdes ,volk in den ,gesichtskreis tritt1 erwacht allenthalben ein bermchtiges ,gefhl der seelischen ,verwandtschaft1 und der ,begriff des ,barbaren als des ,menschen1 der einer ,kultur innerlich nicht angehrt1 ist unter den gyptischen ,gauvlkern und in der chinesischen ,staatenwelt ebenso scharf ausgeprgt wie in der ,antike4 ,die ,energie der ,form ist so stark1 da sie ,nachbarvlker ergreift und umprgt -- so stehen die ,karthager als ,volk halbantiken ,stils in der rmischen und die ,russen als ,volk abendlndischen ,stils in unserer ,geschichte von der groen ,katharina an bis zum ,untergang des petrinischen ,zarentums4 ,vlker im ,stil einer ,kultur nenne ich ,nationen und unterscheide sie schon durch das ,wort von den ,gebilden vorher und nachher4 ,es ist nicht nur ein starkes ,gefhl des ,wir81 das diese bedeutsamsten aller groen ,verbnde innerlich zusammenschliet4 ,der ,nation liegt eine ,idee zugrunde4 ,diese ,strme eines ,gesamtdaseins besitzen ein sehr tiefes ,verhltnis zum ,schicksal1 zur ,zeit und zur ,geschichte1 das in jedem einzelnen ,falle anders ist und auch die ,beziehung des ,volkstums zu ,rasse1 ,sprache1 ,land1 ,staat1 ,religion bestimmt4 ,wie die ,seele altchinesischer und antiker ,vlker1 so unterscheidet sich auch der ,stil chinesischer und antiker ,geschichte4 ,was ,urvlker und ,fellachenvlker erleben1 ist jenes oft genannte zoologische ,auf und ,nieder1 ein planloses ,geschehen1 bei dem ohne ,ziel und ohne bemessene ,dauer sich sehr vieles und in einem bedeutenden ,sinne zuletzt doch nichts ereignet4 ,historische ,vlker1 ,vlker1 deren ,dasein ,weltgeschichte ist1 sind allein die ,nationen4 ,man verstehe wohl1 was das bedeuten will4 ,die ,ostgoten erlitten ein groes ,schicksal und hatten -- innerlich -- doch keine ,geschichte4 ,ihre ,schlachten und ,ansiedlungen waren ohne ,notwendigkeit und deshalb episodisch4 ,ihr ,ende war bedeutungslos4 ,was um #aejj in ,mykene und ,tiryns lebte1 war noch keine ,nation1 im minoischen ,kreta war man es nicht mehr4 ,tiberius war der letzte ,herrscher1 der eine rmische ,nation geschichtlich weiter zu fhren1 sie fr die ,geschichte zu retten suchte1 ,mark ,aurel hat nur noch eine romanische ,bevlkerung verteidigt1 fr die es wohl ,begebenheiten1 aber keine ,geschichte mehr gab4 ,wieviele ,generationen hindurch ein medisches oder achisches oder ,hunnenvolk bestand1 in was fr ,volksverbnden die vorhergehenden und nachfolgenden ,geschlechter lebten1 ist unbestimmbar und von keiner ,regel abhngig4 ,die ,lebensdauer einer ,nation aber ist bestimmt1 und ebenso der ,schritt und ,takt1 in welchem ihre ,geschichte sich erfllt4 ,die ,zahl der ,generationen vom ,beginn der ,dschoudynastie bis zur ,regierung des ,schi ,hoang ,ti1 von den ,ereignissen1 welche der trojanischen ,sage zugrunde liegen1 bis auf ,augustus1 von der ,thinitenzeit bis zur #ah4 ,dynastie ist etwa dieselbe4 ,die ,sptzeit der ,kulturen1 von ,solon bis ,alexander1 von ,luther bis ,napoleon umfat etwa zehn ,generationen1 nicht mehr4 ,in solchen ,abmessungen vollziehen sich die ,schicksale echter ,kulturvlker und damit die der ,weltgeschichte berhaupt4 ,die ,rmer1 die ,araber1 die ,preuen sind sptgeborene ,nationen4 ,wieviele ,generationen der ,fabier und ,junier hatten zur ,zeit von ,cann schon als ,rmer gelebt8 ,nationen sind aber auch die eigentlich stdtebauenden ,vlker4 ,in den ,burgen sind sie entstanden1 mit den ,stdten reifen sie zur vollen ,hhe ihres ,weltbewutseins und ihrer ,bestimmung heran1 in den ,weltstdten erlschen sie4 ,jedes ,stadtbild1 das ,charakter hat1 hat auch nationalen ,charakter4 ,das ganz rassemige ,dorf besitzt ihn noch nicht1 die ,weltstadt nicht mehr4 ,man kann sich diesen ,wesenszug1 der das gesamte ffentliche ,dasein einer ,nation in eine gewisse ,farbe taucht und noch die geringste uerung zum ,kennzeichen erhebt1 nicht stark1 nicht selbstndig1 nicht einsam genug denken4 ,wenn zwischen den ,seelen zweier ,kulturen eine undurchdringliche ,scheidewand liegt1 so da kein ,mensch des ,abendlandes hoffen darf1 den ,inder oder ,chinesen ganz zu verstehen1 so gilt das auch und zwar im hchsten ,grade von ausgebildeten ,nationen4 ,nationen verstehen sich so wenig wie einzelne ,menschen4 ,jede versteht nur ein selbstgeschaffenes ,bild der andern1 und wenige ganz vereinzelte ,kenner dringen tiefer4 ,den gyptern gegenber muten alle antiken ,vlker sich verwandt und als ,ganzes fhlen1 untereinander haben sie sich nie begriffen4 ,gibt es einen schrofferen ,gegensatz als den von athenischem und spartanischem ,geiste8 ,es gibt nicht erst seit ,bacon1 ,descartes und ,leibniz1 sondern schon in der ,scholastik eine deutsche1 franzsische und englische ,art1 philosophisch zu denken1 und noch in der modernen ,physik und ,chemie sind die wissenschaftlichen ,methoden1 die ,auswahl und ,art der ,experimente und ,hypothesen1 ihr gegenseitiges ,verhltnis und ihre ,bedeutung fr ,gang und ,ziel der ,forschung innerhalb jeder ,nation merklich verschieden4 ,deutsche und franzsische ,frmmigkeit1 englische und spanische ,sitte1 deutsche und englische ,lebensgewohnheiten stehen sich so fern1 da das ,innerste jeder fremden ,nation fr den ,durchschnittsmenschen und damit die ffentliche ,meinung der eigenen ein stndiges ,geheimnis und die ,quelle bestndiger1 folgenschwerer ,irrtmer bleibt4 ,in der rmischen ,kaiserzeit beginnt man sich allenthalben zu verstehen1 aber eben deshalb gibt es nichts mehr1 was in antiken ,stdten zu verstehen sich noch lohnte4 ,mit dem ,sichverstehen hatte diese ,menschheit aufgehrt1 in ,nationen zu leben2 damit hat sie aufgehrt1 historisch zu sein4#abi ,gerade der ,tiefe dieser ,erlebnisse wegen ist es unmglich1 da ein ganzes ,volk gleichmig ein ,kulturvolk1 eine ,nation ist4 ,in ,urvlkern hat jeder einzelne ,mann das gleiche ,gefhl volksmiger ,verbundenheit4 ,das ,erwachen einer ,nation zum ,bewutsein ihrer selbst erfolgt aber ohne ,ausnahme in ,stufungen und also vornehmlich in einem einzelnen ,stande1 dessen ,seele die strkste ist und die der brigen durch die ,macht ihres ,erlebens im ,banne hlt4 ,jede ,nation wird vor der ,geschichte durch eine ,minderheit reprsentiert4 ,zu ,beginn der ,frhzeit ist es der erst hier und zwar als die ,blte des ,volkstums entstehende ,adel1#acj in dessen ,kreise der nicht bewute1 aber in seinem kosmischen ,takt um so mchtiger gefhlte ,nationalcharakter groen ,stil erhlt4 ,das ,wir8 ist die ,ritterschaft1 in der gyptischen ,feudalzeit von #bgjj so gut wie der indischen und chinesischen von #abjj4 ,die homerischen ,helden sind die ,danaer4 ,die normannischen ,barone sind ,england4 ,noch der etwas altfrnkische ,herzog von ,saint ,simon pflegte zu sagen ,ganz ,frankreich war im ,vorzimmer versammelt81 und es gab eine ,zeit1 wo ,rom und der ,senat wirklich dasselbe waren4 ,mit den ,stdten wird das ,brgertum ,trger des ,nationalen und zwar1 der wachsenden ,geistigkeit entsprechend1 eines ,nationalbewutseins1 das es vom ,adel empfngt und zur ,vollendung fhrt4 ,es sind immer und immer wieder einzelne ,kreise in zahllosen ,abstufungen1 die im ,namen des ,volkes leben1 fhlen1 handeln und zu sterben wissen1 aber diese ,kreise werden grer2 im #ah4 ,jahrhundert ist der abendlndische ,begriff der ,nation entstanden1 der den ,anspruch erhob und unter ,umstnden energisch verfolgte1 von jedem ohne ,ausnahme vertreten zu werden4 ,in ,wirklichkeit waren1 wie man wei1 die ,emigranten so gut wie die ,jakobiner berzeugt1 das ,volk1 die ,reprsentanten der franzsischen ,nation zu sein4 ,ein ,kulturvolk1 das mit allen8 zusammenfllt1 gibt es nicht4 ,nur unter ,urvlkern und ,fellachenvlkern1 nur in einem ,vlkerdasein ohne ,tiefe und ohne historischen ,rang ist das mglich4 ,solange ein ,volk ,nation ist1 das ,schicksal einer ,nation erfllt1 gibt es in ihm eine ,minderheit1 die im ,namen aller seine ,geschichte vertritt und vollzieht4 #ah ,die antiken ,nationen sind1 wie es der statisch-euklidischen ,seele ihrer ,kultur entspricht1 denkbar kleinste krperhafte ,einheiten4 ,nicht ,hellenen oder ,ionier sind ,nationen1 sondern der ,demos jeder einzelnen ,stadt1 ein ,verband erwachsener ,mnner1 der nach oben gegen den ,typus des ,heros1 nach unten gegen den ,sklaven rechtlich und damit national abgegrenzt ist4#aca ,der ,synoikismos1 jener rtselhafte ,vorgang der ,frhzeit1 bei welchem die ,bewohner einer ,landschaft ihre ,drfer aufgeben und sich zu einer ,stadt vereinigen1 ist der ,augenblick1 wo die zum ,selbstbewutsein gelangte antike ,nation sich als solche konstituiert4 ,es lt sich noch verfolgen1 wie von homerischer ,zeit#acb an bis zur ,epoche der groen ,kolonialgrndungen diese ,form der ,nation sich durchsetzt4 ,sie entspricht durchaus dem antiken ,ursymbol3 jedes ,volk war ein sichtbarer und bersehbarer ,krper1 ein 1 das den ,begriff des geographischen ,raumes entschieden verneint4 ,es ist fr die antike ,geschichte gleichgltig1 ob die ,etrusker in ,italien leiblich oder sprachlich mit den ,trgern dieses ,namens unter den ,seevlkern identisch sind1 oder was fr ein ,verhltnis zwischen den vorhomerischen ,einheiten der ,pelasger oder ,danaer und den spteren ,trgern des dorischen oder hellenischen ,namens bestand4 ,wenn es um #aajj vielleicht ein dorisches und etruskisches ,urvolk gegeben hat1 so gab es doch niemals eine dorische und etruskische ,nation4 ,in ,toskana wie im ,peloponnes bestanden nur ,stadtstaaten1 nationale ,punkte1 die sich in der ,kolonialzeit durch ,siedlungen vermehren1 aber nicht erweitern konnten4 ,die ,etruskerkriege der ,rmer sind stets gegen eine oder mehrere ,stdte gefhrt worden und weder die ,perser noch die ,karthager haben eine andere ,art von ,nation8 vor sich gehabt4 ,es ist vllig falsch1 in der gewohnten ,art1 welche heute noch die des #ah4 ,jahrhunderts ist1 von ,griechen und ,rmern8 zu reden4 ,ein griechisches ,volk8 in unserem ,sinne ist ein ,miverstndnis2 die ,griechen haben diesen ,begriff berhaupt nie gekannt4 ,der ,hellenenname1 der um #fej aufkam1 bezeichnet kein ,volk1 sondern den ,inbegriff antiker ,kulturmenschen1 die ,summe der ,nationen1#acc im ,gegensatz zum ,barbarentum2 und die ,rmer1 ein echtes ,stadtvolk1 haben ihr ,reich nicht anders denken8 knnen als in der ,form zahlloser nationaler ,punkte1 der civitates1 in welche sie alle ,urvlker ihres ,imperiums denn auch rechtlich aufgelst haben4 ,in dem ,augenblick1 wo das ,nationalgefhl in dieser ,gestalt erlosch1 ist es auch mit der antiken ,geschichte zu ,ende4 ,es wird zu den schwierigsten ,aufgaben knftiger ,geschichtsforschung gehren1 in den ,ostlndern des ,mittelmeeres von einer ,generation zur andern zu verfolgen1 wie in antiker ,sptzeit die antiken ,nationen unvermerkt verlschen1 whrend das magische ,nationalgefhl sich immer mchtiger durchsetzt4 ,eine ,nation magischen ,stils ist die ,gemeinschaft der ,bekenner1 der ,verband aller1 welche den rechten ,weg zum ,heil kennen und durch das idjma#acd dieses ,glaubens innerlich verbunden sind4 ,einer antiken ,nation gehrt man durch den ,besitz des ,brgerrechts an1 einer magischen durch einen sakramentalen ,akt1 der jdischen durch die ,beschneidung1 der mandischen oder christlichen durch eine ganz bestimmte ,art der ,taufe4 ,was fr ein antikes ,volk der ,brger einer fremden ,stadt1 ist fr ein magisches der ,unglubige4 ,mit ihm gibt es keinen ,verkehr und keine ,ehegemeinschaft1 und diese nationale ,abgeschlossenheit geht so weit1 da sich in ,palstina ein jdisch-aramischer und ein christlich-aramischer ,dialekt nebeneinander ausgebildet haben4#ace ,wenn eine faustische ,nation wohl mit einer gewissen ,art von ,religiositt1 aber nicht mit einem ,bekenntnis notwendig verbunden ist1 wenn eine antike berhaupt keine ausschlielichen ,beziehungen zu einzelnen ,kulten besitzt1 so fllt die magische ,nation mit dem ,begriff der ,kirche schlechthin zusammen4 ,die antike ist mit einer ,stadt1 die abendlndische mit einer ,landschaft innerlich verbunden1 die arabische kennt weder ein ,vaterland noch eine ,muttersprache4 ,ein ,ausdruck ihres ,weltgefhls ist lediglich die ,schrift1 deren jede ,nation8 gleich nach ihrer ,entstehung eine eigene entwickelt4 ,aber gerade deshalb ist das im vollsten ,sinne des ,wortes magische ,nationalgefhl ein so innerliches und festes1 da es auf uns faustische ,menschen1 welche den ,begriff der ,heimat vermissen1 vllig rtselhaft und unheimlich wirkt4 ,dieser schweigende und selbstverstndliche ,zusammenhalt1 z4 ,b4 noch der heutigen ,juden unter ihren abendlndischen ,wirtsvlkern1 ist in das von ,aramern behandelte klassische8 rmische ,recht als ,begriff der juristischen ,person eingegangen1#acf die nichts anderes bedeuten will als eine magische ,gemeinschaft4 ,das nachexilische ,judentum war eine juristische ,person1 lange bevor ein ,mensch den ,begriff selbst entdeckt hatte4 ,die ,urvlker1 welche dieser ,entwicklung voraufgehen1 sind vorwiegend ,stammesgemeinschaften1 darunter seit ,beginn des #a4 ,jahrtausends v4 ,chr4 die sdarabischen ,miner1 deren ,name um #ajj v4 ,chr4 verschwindet1 die ebenfalls um #ajjj als ,stammesgruppe auftauchenden1 aramisch sprechenden ,chalder1 welche #fbe-eci die babylonische ,welt regierten1 die ,israeliten vor dem ,exil#acg und die ,perser des ,cyrus1#ach und diese ,form ist so stark im ,fhlen der ,bevlkerung1 da die seit ,alexander sich berall entwickelnden ,priesterschaften die ,namen verschollener oder fiktiver ,stmme erhalten4 ,bei den ,juden und den sdarabischen ,sabern heien sie ,leviten1 bei ,medern und ,persern ,magier -- nach einem ausgestorbenen medischen ,stamme --1 bei den ,anhngern der neubabylonischen ,religion nach der inzwischen ebenfalls zerfallenen ,stammesgruppe ,chalder4 ,aber hier wie in allen anderen ,kulturen hat die ,energie des nationalen ,gemeingefhls die alte ,gliederung dieser ,urvlker zuletzt vllig berwunden4 ,wie im populus ,romanus ganz zweifellos ,volksteile von sehr verschiedener ,abstammung enthalten sind und wie die ,nation der ,franzosen die salischen ,franken ebenso aufnahm wie die romanischen und altkeltischen ,eingebornen1 so kennt die magische ,nation die ,abstammung nicht mehr als unterscheidendes ,merkmal4 ,das hat sich sehr langsam durchgesetzt1 und unter den ,juden der ,makkaberzeit wie unter den ersten ,nachfolgern ,mohammeds spielt der ,stamm noch eine groe ,rolle1 aber bei innerlich ausgereiften ,kulturvlkern dieser ,welt wie den ,juden der talmudischen ,zeit bedeutet er nichts mehr4 ,wer dem ,glauben angehrt1 gehrt zur ,nation2 es wrde frevelhaft sein1 ein anderes ,merkmal auch nur anzuerkennen4 ,der ,frst von ,adiabene#aci trat in urchristlicher ,zeit mit seinem ganzen ,volk zum ,judentum ber4 ,damit waren sie der jdischen ,nation einverleibt4 ,dasselbe gilt von dem ,adel ,armeniens und sogar der kaukasischen ,stmme1 der damals in groer ,zahl jdisch geworden sein mu1 und andererseits von den ,beduinen ,arabiens bis zum uersten ,sden und darber hinaus sogar von afrikanischen ,stmmen bis zum ,tschadsee hin4 ,ein ,zeugnis dafr sind jetzt noch die ,falascha1 die schwarzen ,juden in ,abessinien4 ,das ,einheitsgefhl der ,nation ist offenbar selbst durch solche ,rasseunterschiede nicht erschttert worden4 ,es wird versichert1 da ,juden unter sich noch heute ganz verschiedene ,rassen auf den ersten ,blick unterscheiden knnen und da man in den osteuropischen ,ghettos die ,stmme8 im alttestamentlichen ,sinne deutlich erkennt4 ,aber ein ,unterschied der ,nation ist das nicht4 ,unter den nichtjdischen kaukasischen ,vlkern ist nach v4 ,erckert#adj der westeuropische jdische ,typus ganz allgemein verbreitet1 nach ,weienberg#ada unter den langkpfigen sdarabischen ,juden fast gar nicht vorhanden4 ,die ,saberkpfe der sdarabischen ,grabsteinplastik zeigen einen ,menschenschlag1 den man fast als rmisch oder germanisch ansprechen mchte2 ihm entstammen die durch ,mission mindestens seit ,christi ,geburt gewonnenen ,juden4 ,aber diese ,auflsung der nach ,stmmen gegliederten ,urvlker in die magischen ,nationen der ,perser1 ,juden1 ,mander1 ,christen und andere mu ganz allgemein und in gewaltigem ,mastabe vor sich gegangen sein4 ,ich hatte schon auf die entscheidende ,tatsache verwiesen1 da die ,perser lange vor ,beginn unserer ,zeitrechnung lediglich eine religise ,gemeinschaft darstellen1 und es ist gewi1 da ihre ,zahl durch bertritte zum mazdaischen ,glauben sich unendlich vermehrt hat4 ,die babylonische ,religion ist damals verschwunden -- ihre ,anhnger sind also teils ,juden8 teils ,perser8 geworden --1 aber es gibt eine aus ihr hervorgegangene1 ihrem inneren ,wesen nach neue und der persischen wie jdischen verwandte ,astralreligion1 welche den ,chaldernamen trgt und deren ,anhnger eine echte1 aramisch redende ,nation bilden4 ,aus dieser aramischen ,bevlkerung chaldisch-jdisch-persischer ,nation sind sowohl der babylonische ,talmud1 die ,gnosis und die ,religion ,manis wie in islamischer ,zeit1 nachdem sie beinahe ganz zur arabischen ,nation bergegangen war1 der ,sufismus und die ,schia hervorgegangen4 ,von ,edessa aus erscheint nun auch die ,bevlkerung der antiken ,welt als ,nation magischen ,stils3 die ,griechen8 des stlichen ,sprachgebrauchs2 es ist der ,inbegriff aller ,menschen1 welche den synkretistischen ,kulten anhngen und durch das idjma der sptantiken ,religiositt zusammengehalten sind4 ,man erblickt nicht mehr die hellenistischen ,stadtnationen1 sondern nur noch eine ,gemeinde der ,glubigen1 der ,mysterienanbeter81 die unter dem ,namen ,helios1 ,jupiter1 ,mithras1 eine ,art ,jahwe oder ,allah verehren4 ,griechentum ist im ganzen ,osten ein fester religiser ,begriff1 und er entspricht durchaus der damaligen ,wirklichkeit4 ,das ,gefhl der polis ist fast erloschen1 und eine magische ,nation bedarf keines ,vaterlandes und keiner ,einheit der ,abstammung4 ,schon der ,hellenismus des ,seleukidenreiches1 der in ,turkestan und am ,indus ,proselyten warb1 war seiner inneren ,form nach dem nachexilischen ,judentum und ,persertum verwandt4 ,der ,aramer ,porphyrios1 ,schler ,plotins1 hat spter den ,versuch gemacht1 dieses ,griechentum als ,kultkirche nach dem ,vorbilde der christlichen und persischen zu organisieren und ,kaiser ,julian hat sie zur ,staatskirche erhoben4 ,das war nicht nur ein religiser1 sondern vor allem auch ein nationaler ,akt4 ,wenn ein ,jude dem ,sol oder ,apollon opferte1 so war er ,grieche geworden4 ,so tritt ,ammonios ,sakkas 7 #bdb71 der ,lehrer des ,plotin und wahrscheinlich des ,origenes1 von den ,christen zu den ,griechen8 ber und ebenso ,porphyrios1 der wie der rmische ,jurist ,ulpian#adb ein ,phniker aus ,tyrus war und ursprnglich ,malchus hie4#adc ,juristen und ,beamte nehmen in diesem ,falle lateinische1 ,philosophen griechische ,namen an4 ,das gengt heute einer von philologischen ,gesichtspunkten beherrschten ,geschichts- und ,religionsforschung1 um sie als ,rmer und ,griechen im ,sinne antiker ,stadtnationen zu behandeln4 ,wie viele unter den groen ,alexandrinern mgen aber ,griechen nur im magischen ,sinne gewesen sein8 ,waren ,plotin und ,diophant vielleicht der ,geburt nach ,juden oder ,chalder8 ,aber ebenso fhlten sich die ,christen von ,anfang an als ,nation magischen ,stils und sie sind von den brigen1 ,griechen 7,heiden87 wie ,juden1 nicht anders aufgefat worden4 ,diese haben ihren ,abfall vom ,judentum ganz folgerichtig als ,hochverrat und jene das werbende ,eindringen in die antiken ,stdte als ,eroberung behandelt4 ,die ,christen aber bezeichneten die ,andersglubigen als 4 ,als die ,monophysiten und ,nestorianer sich von den ,orthodoxen trennten1 waren mit den neuen ,kirchen zugleich neue ,nationen entstanden4 ,die ,nestorianer werden seit #adej durch den ,mar-,schamun regiert1 der zugleich ,frst und ,patriarch des ,volkes ist und dem ,sultan gegenber genau die ,stellung einnimmt1 die einst der jdische ,resch ,galuta im ,perserreich besa4 ,man darf dies aus einem ganz bestimmten ,weltgefhl stammende und daher mit ,selbstverstndlichkeit vorhandene ,nationalbewutsein nicht auer acht lassen1 wenn man die spteren ,christenverfolgungen verstehen will4 ,der magische ,staat ist mit dem ,begriff der ,rechtglubigkeit untrennbar verbunden4 ,khalifat1 ,nation und ,kirche bilden eine innere ,einheit4 ,adiabene trat als ,staat zum ,judentum ber1 ,osrhone schon um #bjj vom ,griechentum zum ,christentum1 ,armenien im #f4 ,jahrhundert von der griechischen zur monophysitischen ,kirche4 ,damit war jedesmal zum ,ausdruck gebracht1 da der ,staat mit der ,gemeinschaft der ,rechtglubigen als juristischer ,person identisch sei4 ,wenn im islamischen ,staate ,christen1 im persischen ,nestorianer1 im byzantinischen ,juden leben1 so gehren sie als ,unglubige ihm doch nicht an und sind deshalb ihrer eigenen ,gerichtsbarkeit berlassen 7,s4 #gi ff474 ,bedrohen sie durch ihre ,zahl oder ,mission den ,fortbestand der ,identitt von ,staat und rechtglubiger ,kirche1 so wird ihre ,verfolgung zur nationalen ,pflicht4 ,deshalb sind im persischen ,reiche zuerst die ,orthodoxen 7,griechen871 spter die ,nestorianer verfolgt worden4 ,diokletian1 der als ,khalif -- dominus et deus -- die heidnische ,kultkirche mit dem ,imperium verbunden hatte und sich durchaus als ,beherrscher dieser ,glubigen fhlte1 konnte sich auch der ,pflicht nicht entziehen1 die zweite ,kirche zu unterdrcken4 ,konstantin wechselte die wahre8 ,kirche und damit zugleich die ,nationalitt des ,reiches von ,byzanz4 ,von jetzt an geht der ,griechenname langsam und ganz unvermerkt auf die christliche ,nation ber und zwar auf die1 welche der ,kaiser als ,herrscher der ,glubigen anerkannte und auf den groen ,konzilen vertreten lie4 ,daher das ,ungewisse im geschichtlichen ,bilde des byzantinischen ,reiches1 das um #bij als antikes ,imperium organisiert und trotzdem von ,anfang an ein magischer ,nationalstaat gewesen war1 der unmittelbar danach 7seit #cab7 die ,nation wechselte1 ohne den ,namen zu verndern4 ,unter dem ,namen ,griechen hat zuerst das ,heidentum als ,nation die ,christen1 dann das ,christentum als ,nation den ,islam bekmpft4 ,in der ,verteidigung gegen diesen1 die arabische8 ,nation1 hat sich die ,nationalitt immer schrfer ausgeprgt und so sind die heutigen ,griechen ein ,gebilde der magischen ,kultur1 das zuerst durch die christliche ,kirche1 dann die heilige ,sprache dieser ,kirche1 endlich durch den ,namen dieser ,kirche entwickelt worden ist4 ,der ,islam hatte aus der ,heimat ,mohammeds den ,arabernamen als ,bezeichnung seiner nationalen ,einheit mitgebracht4 ,es ist ein ,irrtum1 diese ,araber8 mit den ,beduinenstmmen der ,wste gleichzusetzen4 ,diese neue ,nation mit ihrer leidenschaftlichen und charaktervollen ,seele ist durch den consensus des neuen ,glaubens geschaffen worden4 ,sie ist so wenig wie die christliche1 jdische und persische eine ,einheit der ,rasse und mit einer ,heimat verbunden2 sie ist also auch nicht ausgewandert8 und hat vielmehr ihre ungeheure ,ausdehnung durch die ,aufnahme des grten ,teils der frhmagischen ,nationen in ihren ,verband erhalten4 ,diese ,nationen gehen mit dem ,ende des ersten ,jahrtausends smtlich in die ,form von ,fellachenvlkern ber und als solche haben die ,christenvlker der ,balkanhalbinsel unter trkischer ,herrschaft1 die ,parsen in ,indien und die ,juden in ,westeuropa seitdem gelebt4 ,die ,nationen faustischen ,stils treten seit ,otto dem ,groen in immer bestimmteren ,umrissen hervor und lsen die ,urvlker der ,karolingerzeit sehr bald auf4#add ,um das ,jahr #ajjj bereits empfinden sich die bedeutenderen ,menschen berall als ,deutsche1 ,italiener1 ,spanier oder ,franzosen1 whrend kaum sechs ,generationen frher ihre ,ahnen sich im ,grunde ihrer ,seele als ,franken1 ,langobarden oder ,westgoten gefhlt hatten4 ,der ,vlkerform dieser ,kultur liegt wie der gotischen ,architektur und der ,infinitesimalrechnung ein ,hang zum ,unendlichen zugrunde und zwar im rumlichen wie im zeitlichen ,sinne4 ,das ,nationalgefhl umfat einerseits einen geographischen ,horizont1 der fr eine so frhe ,zeit und ihre ,verkehrsmittel ungeheuer genannt werden mu und in keiner anderen ,kultur seinesgleichen hat4 ,das ,vaterland als ,weite1 als ein ,gebiet1 dessen ,grenzen der ,einzelne kaum je erblickt hat und fr dessen ,schutz zu sterben er doch bereit ist1 kann in seiner symbolischen ,tiefe und ,mchtigkeit von ,menschen fremder ,kulturen nie verstanden werden4 ,die magische ,nation besitzt als solche berhaupt keine irdische ,heimat2 die antike besitzt sie nur als ,punkt1 auf dem sie sich zusammendrngt4 ,da es schon in gotischer ,zeit wirklich etwas gab1 worin sich ,menschen im ,etschtal und in den ,ordensschlssern ,litauens als ,glieder eines ,verbandes fhlten1 ist im alten ,china und gypten vllig undenkbar und bildet den schroffsten ,gegensatz zu ,rom oder ,athen1 wo alle ,mitglieder des ,demos sich gewissermaen bestndig im ,auge hatten4 ,noch strker ist das ,pathos der ,ferne im zeitlichen ,sinne4 ,es hat der ,idee des ,vaterlandes1 die aus dem nationalen ,dasein folgt1 eine zweite vorangestellt1 welche die faustischen ,nationen berhaupt erst erzeugt3 die dynastische4 ,faustische ,vlker sind historische ,vlker1 ,gemeinschaften1 die sich nicht durch den ,ort oder consensus1 sondern durch ,geschichte verbunden fhlen2 und als ,sinnbild und ,trger des gemeinsamen ,schicksals erscheint weithin sichtbar das herrschende ,haus4 ,fr den gyptischen und chinesischen ,menschen war die ,dynastie ein ,symbol von ganz anderer ,bedeutung4 ,hier bedeutet sie die ,zeit1 insofern sie wollend und handelnd ist4 ,was man gewesen war1 was man sein wollte1 das erblickte man im ,dasein eines einzelnen ,geschlechts4 ,dieser ,sinn wurde so tief empfunden1 da die ,wrdelosigkeit eines ,regenten das dynastische ,gefhl nicht erschttern konnte2 die ,idee1 nicht die ,person stand in ,frage4 ,und es geschah um der ,idee willen1 da ,tausende fr einen genealogischen ,streit mit berzeugung in den ,tod gingen4 ,antike ,geschichte war fr das antike ,auge eine ,kette von ,zufllen1 die von ,augenblick zu ,augenblick fhrte2 magische ,geschichte war fr ihre ,menschen die fortschreitende ,verwirklichung eines von ,gott entworfenen ,weltplanes1 der sich zwischen ,schpfung und ,untergang an den ,vlkern und durch sie vollzog2 faustische ,geschichte ist fr unsern ,blick ein einziges groes ,wollen von bewuter ,logik1 in dessen ,vollendung die ,nationen durch ihre ,herrscher gefhrt und vertreten werden4 ,das ist ein ,zug der ,rasse4 ,begrnden lt es sich nicht4 ,so hat man es empfunden und deshalb hat sich aus der ,gefolgstreue der germanischen ,wanderzeit die ,lehnstreue der ,gotik1 die ,loyalitt des ,barock und das nur scheinbar undynastische ,nationalgefhl des #ai4 ,jahrhunderts entwickelt4 ,man tusche sich nicht ber ,tiefe und ,rang dieser ,gefhle1 wenn man die endlose ,reihe der ,eidbrche von ,vasallen und ,vlkern und das ewige ,schauspiel hfischer ,kriecherei und gemeiner ,unterwrfigkeit mustert4 ,alle groen ,symbole sind seelenhaft und knnen nur in ihren hchsten ,formen begriffen werden4 ,das ,privatleben eines ,papstes steht zur ,idee des ,papsttums in keiner ,beziehung4 ,gerade der ,abfall ,heinrichs des ,lwen bezeugt in einer ,zeit der ,nationenbildung1 wie stark ein bedeutender ,herrscher das ,schicksal seines8 ,volkes in sich verkrpert fhlte4 ,er vertritt es vor der ,geschichte und ist ihm unter ,umstnden das ,opfer seiner ,ehre schuldig4 ,alle ,nationen des ,abendlandes sind dynastischen ,ursprungs4 ,noch in der romanischen und frhgotischen ,baukunst schimmerte die ,seele der karolingischen ,urvlker durch4 ,es gibt keine franzsische und deutsche ,gotik1 sondern eine salfrnkische1 rheinfrnkische1 schwbische1 und ebenso eine westgotische -- ,sdfrankreich und ,nordspanien verbindende --1 langobardische und schsische ,romanik4 ,aber darber breitet sich doch schon die ,minderheit von ,rassemenschen aus1 welche ihre ,zugehrigkeit zu einer ,nation im ,sinne einer groen historischen ,sendung empfinden4 ,von ihnen gehen die ,kreuzzge aus1 in denen es wirklich ein deutsches und franzsisches ,rittertum gibt4 ,es ist das ,kennzeichen faustischer ,vlker1 da sie sich der ,richtung ihrer ,geschichte bewut sind4 ,diese ,richtung aber haftet an der ,geschlechterfolge4 ,das ,rasseideal ist durchaus genealogischer ,natur -- in dieser ,hinsicht ist der ,darwinismus mit seinen ,vererbungs- und ,abstammungslehren beinahe eine ,karikatur der gotischen ,heraldik -- und die ,welt als ,geschichte1 in deren ,bild jeder einzelne lebt1 enthlt nicht nur den ,stammbaum der einzelnen ,familie1 der herrschenden voran1 sondern auch den der ,vlker als ,grundform alles ,geschehens4 ,man mu sehr genau zusehen1 um zu bemerken1 da den gyptern und ,chinesen das faustisch-genealogische ,prinzip mit den eminent historischen ,begriffen der ,ebenbrtigkeit und des reinen ,blutes ebenso fremd ist wie dem rmischen ,adel und dem byzantinischen ,kaisertum4 ,dagegen ist weder unser ,bauerntum noch das ,patriziat der ,stdte ohne diese ,idee denkbar4 ,der gelehrte ,begriff ,volk1 den ich oben zergliedert hatte1 stammt wesentlich aus dem genealogischen ,empfinden der gotischen ,zeit4 ,der ,gedanke eines ,stammbaums der ,vlker hat den ,stolz der ,italiener1 ,erben der ,rmer zu sein1 und die ,berufung der ,deutschen auf ihre germanischen ,vorfahren zur ,folge gehabt1 und das ist etwas ganz anderes als der antike ,glaube an die zeitlose ,abkunft von ,helden und ,gttern4 ,er hat zuletzt1 als seit #aghi die ,muttersprache dem dynastischen ,prinzip hinzugefgt wurde1 die ursprnglich rein wissenschaftliche ,phantasie von einem indogermanischen ,urvolk zu einer tiefgefhlten ,genealogie der arischen ,rasse8 ausgestaltet1 wobei das ,wort ,rasse fast eine ,bezeichnung fr ,schicksal geworden ist4 ,aber die ,rassen8 des ,abendlandes sind nicht die ,schpfer der groen ,nationen1 sondern ihre ,folge4 ,sie sind smtlich zur ,karolingerzeit noch nicht vorhanden gewesen4 ,es ist das ,standesideal der ,ritterschaft1 das in ,deutschland wie in ,england1 ,frankreich und ,spanien in verschiedener ,richtung zchtend gewirkt und in weitem ,umfange das durchgesetzt hat1 was heute innerhalb der einzelnen ,nationen als ,rasse gefhlt und erlebt wird4 ,darauf beruhen1 wie erwhnt1 die historischen und deshalb der ,antike ganz fremden ,begriffe des reinen ,blutes und der ,ebenbrtigkeit4 ,weil das ,blut des herrschenden ,geschlechts das ,schicksal1 das ,dasein der gesamten ,nation verkrpert1 hat das ,staatensystem des ,barock eine rein genealogische ,struktur und die ,mehrzahl der groen ,krisen die ,form von ,erbfolgekriegen angenommen4 ,noch die ,katastrophe ,napoleons1 welche der ,welt fr ein ,jahrhundert ihre politische ,gliederung gab1 vollzog sich in der ,gestalt1 da ein ,abenteurer es wagte1 durch sein ,blut das der alten ,dynastien zu verdrngen und da dieser ,angriff auf ein ,symbol dem ,widerstand gegen ihn die historische ,weihe gab4 ,denn alle diese ,vlker waren die ,folge dynastischer ,schicksale4 ,da es ein portugiesisches ,volk gibt und damit auch einen portugiesischen ,staat ,brasilien mitten im spanischen ,sdamerika1 ist die ,folge der ,heirat des ,grafen ,heinrich von ,burgund 7#ajie74 ,da es ,schweizer und ,hollnder gibt1 ist die ,folge einer ,auflehnung gegen das ,haus ,habsburg4 ,da es ,lothringen als ,namen eines ,landes1 aber nicht als ,volk gibt1 ist die ,folge der ,kinderlosigkeit ,lothars ,,ii4 ,es ist die ,kaiseridee1 welche eine ,anzahl von ,urvlkern der karolingischen ,zeit zur deutschen ,nation verschmolzen hat4 ,deutschland und ,kaisertum sind untrennbare ,begriffe4 ,der ,untergang der ,staufer bedeutete den ,ersatz einer groen ,dynastie durch eine ,handvoll kleiner und kleinster2 er hat die deutsche ,nation gotischen ,stils noch vor dem ,beginn des ,barock innerlich gebrochen1 gerade damals1 als in fhrenden ,stdten -- ,paris1 ,madrid1 ,london1 ,wien -- das ,nationalbewutsein auf eine geistigere ,stufe gehoben wurde4 ,wenn der ,dreiigjhrige ,krieg nicht etwa die ,blte ,deutschlands vernichtete1 sondern im ,gegenteil dadurch1 da er in dieser trostlosen ,form berhaupt mglich war1 den lngst vollzogenen ,verfall nur besttigte und offenbarte1 so war das die letzte ,folge des ,sturzes der ,hohenstaufen4 ,es gibt vielleicht keinen strkeren ,beweis dafr1 da faustische ,nationen dynastische ,einheiten sind4 ,aber die ,salier und ,staufer haben auch aus ,romanen1 ,langobarden und ,normannen zum mindesten der ,idee nach die italienische ,nation geschaffen1 die erst ber das ,kaisertum hinweg an die ,rmerzeit anknpfen konnte4 ,wenn hier auch die fremde ,gewalt den ,widerstand des ,brgertums hervorrief1 der beide ,urstnde spaltete und den ,adel auf die kaiserliche1 die ,kirche auf die stdtische ,seite zog2 wenn auch in diesem ,kampfe zwischen ,ghibellinen und ,guelfen der ,adel frh seine ,bedeutung verlor und das ,papsttum durch die antidynastischen ,stdte zur politischen ,vormacht emporstieg2 wenn auch zuletzt nur ein ,gewirr winziger ,raubstaaten brig blieb1 deren ,renaissancepolitik8 dem berfliegenden weltpolitischen ,geiste der kaiserlichen ,gotik mit derselben ,feindseligkeit gegenbertritt1 wie ,mailand einst dem ,willen ,barbarossas1 so ist doch das ,ideal der ,una ,italia1 fr welches ,dante den ,frieden seines ,lebens geopfert hat1 eine rein dynastische ,schpfung der groen deutschen ,kaiser4 ,die ,renaissance hat mit dem geschichtlichen ,horizont des stdtischen ,patriziats die ,nation von seiner ,erfllung so weit abgefhrt1 als es mglich war1 und das ,land whrend des ganzen ,barock zum ,objekt fremder ,hausmachtpolitik erniedrigt4 ,erst die ,romantik von #ahjj hat das gotische ,gefhl wieder erweckt und zwar in einer ,strke1 welche das ,gewicht einer politischen ,macht besa4 ,das franzsische ,volk ist durch seine ,knige aus ,franken und ,westgoten zur ,einheit verschmolzen worden4 ,es hat #abad bei ,bouvines zum ersten ,male gelernt1 sich als ,ganzes zu fhlen2 und noch bedeutsamer ist die ,schpfung des ,hauses ,habsburg1 das aus einer ,bevlkerung1 die weder ,sprache noch ,volkstum noch berlieferung verband1 die sterreichische ,nation entstehen lie1 die ihre ,proben -- die ersten1 auch die letzten -- in der ,verteidigung ,maria ,theresias und im ,kampfe gegen ,napoleon abgelegt hat4 ,die politische ,geschichte der ,barockzeit ist im wesentlichen die ,geschichte der ,huser ,bourbon und ,habsburg4 ,der ,aufstieg der ,wettiner an ,stelle der ,welfen ist der ,grund1 weshalb ,sachsen8 um #hjj an der ,weser und heute an der ,saale liegt4 ,dynastische ,ereignisse1 zuletzt das ,eingreifen ,napoleons haben bewirkt1 da die ,hlfte der ,bayern an der ,geschichte sterreichs teilnahm und da der bayerische ,staat zum greren ,teil aus ,franken und ,schwaben besteht4 ,die spteste ,nation des ,abendlandes ist die preuische1 eine ,schpfung der ,hohenzollern1 wie die ,rmer die letzte ,schpfung des antiken ,polisgefhls und die ,araber die letzte aus einem religisen consensus gewesen sind4 ,bei ,fehrbellin hat sich die junge ,nation legitimiert1 bei ,robach siegte sie fr ,deutschland4 ,es war ,goethe1 der mit seinem unfehlbaren ,blick fr geschichtliche ,epochen die damals entstandene ,minna von ,barnhelm als die erste deutsche ,dichtung von spezifisch nationalem ,gehalt bezeichnete4 ,es ist wieder ein sehr tiefes ,zeugnis fr die dynastische ,bestimmtheit abendlndischer ,nationen1 da ,deutschland jetzt mit einem ,schlage seine dichterische ,sprache wiederfand4 ,mit dem ,zusammenbruch des staufischen ,kaisertums war auch die deutsche ,literatur gotischen ,stils zu ,ende gewesen4 ,was in den folgenden ,jahrhunderten1 der ,grozeit aller westlichen ,literaturen1 hier und da hervortrat1 verdient diesen ,namen nicht4 ,mit dem ,siege ,friedrichs des ,groen beginnt eine neue ,dichtung3 von ,lessing bis ,hebbel1 das heit von ,robach bis ,sedan4 ,wenn damals der ,versuch gemacht wurde1 den verlornen ,zusammenhang durch bewutes ,anknpfen erst an die ,franzosen1 dann an ,shakespeare1 an das ,volkslied1 endlich durch die ,romantiker an die ,poesie der ,ritterzeit wiederherzustellen1 so hat das zum mindesten die einzigartige ,erscheinung einer ,kunstgeschichte hervorgerufen1 die fast ganz aus genialen ,anstzen besteht1 ohne je ein ,ziel wirklich erreicht zu haben4 ,am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts vollzieht sich jene merkwrdige geistige ,wendung1 durch welche das ,nationalbewutsein sich von dem dynastischen ,prinzip emanzipieren will4 ,scheinbar ist das in ,england schon frher der ,fall gewesen2 manche werden an die ,magna ,charta von #abae denken2 andern wird es nicht verborgen sein1 da gerade diese ,anerkennung der ,nation durch ihren ,reprsentanten dem dynastischen ,gefhl eine ungezwungene ,vertiefung und ,verfeinerung gegeben hat1 von welcher die ,vlker des ,kontinents weit entfernt blieben4 ,wenn der moderne ,englnder der konservativste ,mensch der ,welt ist1 ohne es zu scheinen1 und wenn infolgedessen seine ,politik so viel von dem ,notwendigen durch nationalen ,takt und schweigend statt durch laute ,auseinandersetzungen erledigt und deshalb bis jetzt die erfolgreichste gewesen ist1 so beruht das auf der frhen ,emanzipation des dynastischen ,gefhls von dem ,ausdruck der monarchischen ,gewalt4 ,dagegen bedeutet die franzsische ,revolution in dieser ,richtung nur einen ,erfolg des ,rationalismus4 ,sie hat weniger die ,nation als den ,begriff der ,nation befreit4 ,den abendlndischen ,rassen ist das ,dynastische ins ,blut gedrungen2 dem ,geist ist es eben deshalb ein rgernis4 ,denn eine ,dynastie reprsentiert die ,geschichte1 ist die fleischgewordne ,geschichte eines ,landes1 und der ,geist ist zeitlos und ungeschichtlich4 ,alle ,ideen der ,revolution sind ewig8 und wahr84 ,allgemeine ,menschenrechte1 ,freiheit und ,gleichheit sind ,literatur und ,abstraktion1 keine ,tatsachen4 ,man mag das alles republikanisch nennen2 gewi ist1 da es wieder eine ,minderheit war1 welche im ,namen aller das neue ,ideal in die ,welt der ,tatsachen einzufhren suchte4 ,sie wurde eine ,macht1 aber auf ,kosten des ,ideals4 ,sie hat in der ,tat nur die gefhlte ,anhnglichkeit durch den berzeugten ,patriotismus des #ai4 ,jahrhunderts ersetzt1 durch einen nur in unserer ,kultur mglichen zivilisierten ,nationalismus1 der selbst in ,frankreich und heute noch unbewut dynastisch ist1 durch den ,begriff des ,vaterlandes als dynastischer ,einheit1 der zuerst in der spanischen und preuischen ,erhebung gegen ,napoleon1 dann in den deutschen und italienischen dynastischen ,einigungskmpfen hervortrat4 ,es beruht auf dem ,gegensatz von ,rasse und ,sprache1 von ,blut und ,geist1 da man dem ,genealogischen nun das ebenfalls spezifisch abendlndische ,ideal der ,muttersprache entgegenstellt2 es gab in beiden ,lndern ,schwrmer1 welche die einigende ,gewalt der ,kaiser- und ,knigsidee durch die ,verbindung von ,republik und ,poesie ersetzen zu knnen glaubten4 ,es war etwas ,rckkehr -- von der ,geschichte -- zur ,natur darin4 ,die ,erbfolgekriege sind durch ,sprachenkmpfe abgelst worden1 in denen eine ,nation ,fragmenten einer anderen ihre ,sprache und damit ihre ,nationalitt aufzuzwingen sucht4 ,aber niemand wird bersehen1 da auch der rationalistische ,begriff der ,nation als ,spracheinheit vom dynastischen ,gefhl zwar absehen1 es aber nicht aufheben kann1 sowenig ein hellenistischer ,grieche das ,polisbewutsein oder ein moderner ,jude das nationale idjma innerlich berwindet4 ,die ,muttersprache8 ist bereits ein ,produkt dynastischer ,geschichte4 ,ohne die ,capetinger wrde es keine franzsische ,sprache geben1 sondern eine romanisch-frnkische im ,norden und eine provenalische im ,sden2 die italienische ,schriftsprache ist ein ,verdienst der deutschen ,kaiser1 vor allem ,friedrichs ,,ii4 ,die modernen ,nationen sind zunchst die ,bevlkerungen alter dynastischer ,gebiete4 ,trotzdem hat der zweite ,begriff der ,nation als schriftsprachlicher ,einheit im ,laufe des #ai4 ,jahrhunderts die sterreichische vernichtet und die amerikanische vielleicht geschaffen4 ,es gibt seitdem in allen ,lndern zwei ,parteien1 welche die ,nation in einem entgegengesetzten ,sinne vertreten1 als dynastisch-historische und als geistige ,einheit -- ,parteien der ,rasse und der ,sprache --1 aber diese ,erwgungen greifen schon in die ,probleme der ,politik hinber 7,kap4 ,,iv74 #ai ,im stadtlosen ,lande war es der ,adel1 welcher zuerst die ,nation in einem hheren ,sinne vertrat4 ,das ,bauerntum1 geschichtslos und ewig81 war ,volk vor dem ,anbruch der ,kultur2 es bleibt in sehr wesentlichen ,zgen ,urvolk und es berlebt die ,form der ,nation4 ,die ,nation8 ist wie alle groen ,symbole der ,kultur innerer ,besitz weniger ,menschen4 ,man wird dazu geboren wie zur ,kunst und zur ,philosophie4 ,es gibt auch da etwas1 das dem ,unterschied von ,schpfer1 ,kenner und ,laien entspricht und zwar in einer antiken ,polis ebenso wie im jdischen consensus und in einem ,volk des ,abendlandes4 ,wenn eine ,nation in ,begeisterung aufsteht1 um fr ihre ,freiheit und ,ehre zu kmpfen1 so ist es immer eine ,minderheit1 welche die ,menge im eigentlichsten ,sinn des ,wortes begeistert84 ,das ,volk wacht auf -- das ist viel mehr als eine ,redensart4 ,das ,wachsein des ,ganzen tritt wirklich erst jetzt in ,erscheinung4 ,alle diese einzelnen1 die gestern noch mit einem ,wirgefhl einhergingen1 das sich lediglich auf die ,familie1 den ,beruf1 vielleicht den ,heimatort erstreckte1 sind heute pltzlich vor allem ,mnner ihres ,volkes4 ,ihr ,fhlen und ,denken1 ihr ,ich und damit das ,es8 in ihnen hat sich bis in die ,tiefe umgewandelt3 es ist historisch geworden4 ,dann wird auch der geschichtslose ,bauer ,glied seiner ,nation und es bricht fr ihn eine ,zeit an1 in der er ,geschichte erlebt und nicht nur vorberziehen lt4 ,es sind die ,weltstdte1 in denen neben einer ,minderheit1 welche ,geschichte hat und die ,nation in sich erlebt1 vertreten fhlt und fhren will1 eine zweite entsteht1 zeitlose1 geschichtslose1 literarische ,menschen1 ,menschen der ,grnde und ,ursachen1 nicht des ,schicksals1 welche1 dem ,blut und dem ,dasein innerlich entfremdet1 ganz denkendes ,wachsein1 fr den ,begriff der ,nation keinen vernnftigen8 ,inhalt mehr entdecken4 ,sie gehren ihr wirklich nicht mehr an1 denn ,kulturvlker sind ,formen von ,daseinsstrmen2 ,kosmopolitismus ist eine bloe ,wachseinsverbindung von ,intelligenzen84 ,es ist ,ha gegen das ,schicksal darin1 vor allem gegen die ,geschichte als ,ausdruck des ,schicksals4 ,alles ,nationale ist rassehaft bis zu dem ,grade1 da es keine ,sprache findet und in allem1 was ,denken fordert1 ungeschickt und hilflos bis zum ,verhngnis bleibt4 ,kosmopolitismus ist ,literatur und bleibt es1 sehr stark in den ,grnden und sehr schwach in ihrer ,verteidigung nicht mit neuen ,grnden1 sondern mit dem ,blute4 ,aber eben deshalb kmpft diese geistig weit berlegene ,minderheit mit geistigen ,waffen und sie darf es1 weil ,weltstdte reiner ,geist1 wurzellos und an sich schon zivilisierter ,gemeinbesitz sind4 ,die gebornen ,weltbrger und ,schwrmer fr ,weltfrieden und ,vlkervershnung -- im ,china der kmpfenden ,reiche1 im buddhistischen ,indien1 im ,hellenismus und heute -- sind die geistigen ,fhrer des ,fellachentums4 ,panem et circenses -- das ist nur eine andere ,formel fr ,pazifismus4 ,ein antinationales ,element ist in der ,geschichte aller ,kulturen stets vorhanden gewesen1 ob wir davon ,kunde haben oder nicht4 ,das reine auf sich selbst gestellte ,denken war immer lebensfremd und also geschichtsfeindlich1 unkriegerisch1 rasselos4 ,es sei an den ,humanismus und ,klassizismus1 an die ,sophisten ,athens erinnert1 an ,buddha und ,laotse1 um von der leidenschaftlichen ,verachtung alles nationalen ,ehrgeizes durch die groen ,verteidiger priesterlicher und philosophischer ,weltanschauungen zu schweigen4 ,diese ,flle mgen noch so verschieden sein1 sie gleichen sich darin1 da das ,weltgefhl des ,rassemigen1 der politische und deshalb nationale ,tatsachensinn -- right or wrong1 my country6 --1 der ,entschlu1 ,subjekt und nicht ,objekt der historischen ,entwicklung zu sein -- denn etwas ,drittes gibt es nicht --1 kurz der ,wille zur ,macht durch eine ,neigung berwltigt wird1 deren ,fhrer sehr oft ,menschen ohne ursprngliche ,triebe1 aber desto mehr auf ,logik versessen sind1 in einer ,welt der ,wahrheiten1 ,ideale und ,utopien zu ,hause1 ,bchermenschen1 welche das ,wirkliche durch das ,logische1 die ,gewalt der ,tatsachen durch eine abstrakte ,gerechtigkeit1 das ,schicksal durch die ,vernunft ersetzen zu knnen glauben4 ,es fngt an mit den ,menschen der ewigen ,angst1 die sich aus der ,wirklichkeit in ,klster1 ,denkerstuben und geistige ,gemeinschaften zurckziehen und die ,weltgeschichte fr gleichgltig erklren1 und endet in jeder ,kultur bei den ,aposteln des ,weltfriedens4 ,jedes ,volk bringt solchen -- geschichtlich betrachtet -- ,abfall hervor4 ,schon die ,kpfe bilden physiognomisch eine ,gruppe fr sich4 ,sie nehmen in der ,geschichte des ,geistes8 einen hohen ,rang ein -- eine lange ,reihe berhmter ,namen ist darunter --1 vom ,standpunkt der wirklichen ,geschichte aus betrachtet sind sie minderwertig4 ,das ,schicksal einer ,nation mitten in den ,ereignissen ihrer ,welt hngt davon ab1 wie weit es der ,rasse glckt1 diese ,erscheinung geschichtlich unwirksam zu machen4 ,es ist vielleicht heute noch nachzuweisen1 da in der chinesischen ,staatenwelt das ,reich von ,tsin um #bej v4 ,chr4 deshalb den ,endsieg erfocht1 weil seine ,nation allein sich von den ,stimmungen des ,taoismus frei erhalten hatte4 ,jedenfalls hat das rmische ,volk ber den ,rest der ,antike gesiegt1 weil es die ,fellacheninstinkte des ,hellenismus fr die ,haltung seiner ,politik auszuschalten wute4 ,eine ,nation ist ,menschentum in lebendige ,form gebracht4 ,das praktische ,ergebnis weltverbessernder ,theorien ist regelmig eine formlose und deshalb geschichtslose ,masse4 ,alle ,weltverbesserer und ,weltbrger vertreten ,fellachenideale1 ob sie es wissen oder nicht4 ,ihr ,erfolg bedeutet die ,abdankung der ,nation innerhalb der ,geschichte1 nicht zugunsten des ewigen ,friedens1 sondern zugunsten anderer4 ,der ,weltfriede ist jedesmal ein einseitiger ,entschlu4 ,die pax ,romana hat fr die spteren ,soldatenkaiser und germanischen ,heerknige nur die eine praktische ,bedeutung3 eine formlose ,bevlkerung von hundert ,millionen zum ,objekt des ,machtwillens kleiner ,kriegerschwrme zu machen4 ,dieser ,friede kostete die ,friedlichen ,opfer1 gegen welche die der ,schlacht von ,cann verschwinden4 ,die babylonische1 chinesische1 indische und gyptische ,welt gingen aus einer ,erobererhand in die andere und bezahlten den ,kampf mit ihrem eigenen ,blute4 ,das war ihr -- ,friede4 ,als die ,mongolen #adja ,mesopotamien eroberten1 haben sie aus #ajjjjj ,schdeln der ,bevlkerung von ,bagdad1 die sich nicht gewehrt hatte1 ein ,siegesdenkmal aufgeschichtet4 ,allerdings1 mit dem ,erlschen der ,nationen ist eine ,fellachenwelt ber die ,geschichte geistig erhaben1 endgltig zivilisiert1 ewig84 ,sie kehrt im ,reich der ,tatsachen in einen natrlichen ,zustand zurck1 der zwischen langem ,dulden und vorbergehendem ,wten auf und ab schwankt1 ohne da mit allem ,blutvergieen -- das durch keinen ,weltfrieden je geringer wird -- sich etwas ndert4 ,einst hatten sie fr sich geblutet1 jetzt mssen sie es fr andere und oft genug nur zu deren ,unterhaltung -- das ist der ,unterschied4 ,ein handfester ,fhrer1 der zehntausend ,abenteurer versammelt1 kann schalten1 wie er will4 ,gesetzt1 die ganze ,welt wre ein einziges ,imperium1 so wre damit lediglich der ,schauplatz fr die ,heldentaten solcher ,eroberer der denkbar grte geworden4 ,lever doodt als ,sklaav3 das ist ein altfriesischer ,bauernspruch4 ,die ,umkehrung ist der ,wahlspruch jeder spten ,zivilisation und jede hat erfahren mssen1 wieviel er kostet4 #aab ,das geht so weit1 da die grostdtische ,arbeiterschaft sich als das ,volk bezeichnet und damit das ,brgertum1 mit dem sie kein ,gemeingefhl verbindet1 von diesem ,begriffe ausschliet1 aber das ,brgertum von #aghi hatte es nicht anders gemacht4 #aac ,ed4 ,meyer1 ,ursprung und ,geschichte der ,mormonen 7#aiab7 ,s4 #abh ff4 #aad ,in ,mazedonien haben ,serben1 ,bulgaren und ,griechen im #ai4 ,jahrhundert christliche ,schulen fr die trkenfeindliche ,bevlkerung gegrndet4 ,wenn in einem ,dorfe zufllig serbisch unterrichtet wurde1 so bestand schon die folgende ,generation aus fanatischen ,serben4 ,die heutige ,strke der ,nationen ist also lediglich eine ,folge der frheren ,schulpolitik4 #aae ber die ,skepsis ,belochs bezglich der angeblichen dorischen ,wanderung vgl4 seine ,griechische ,gesch4 ,i1 #b1 ,abschn4 ,,viii4 #aaf ,c4 ,mehlis1 ,die ,berberfrage 7,archiv f4 ,anthropologie #ci1 ,s4 #bdi ff471 wo auch ber die ,verwandtschaft norddeutscher und mauretanischer ,keramik und sogar vieler ,flu- und ,bergnamen berichtet wird4 ,die alten ,pyramidenbauten in ,westafrika sind einerseits den nordischen ,hnengrbern1 andererseits den ,knigsgrbern des ,alten ,reiches nahe verwandt4 7,einige ,abbildungen bei ,l4 ,frobenius1 ,der kleinafrikanische ,grabbau1 #aiaf47 #aag ,die ,bevlkerung der griechisch-rmischen ,welt1 #ahhf4 #aah ,geschichte der ,kriegskunst1 zuerst #aijj4 #aai ,ramses ,,iii41 der sie schlug1 hat ihren ,zug in seinen ,reliefs von ,medinet ,habu abgebildet1 ,w4 ,m4 ,mller1 ,asien und ,europa #cff4 #abj ,die eben deshalb den sinnlosen ,begriff ,geistesadel erfunden haben4 #aba ,obwohl gerade in ,rom die ,freigelassenen1 also in der ,regel ,menschen ganz fremden ,blutes1 das ,brgerrecht erhalten und schon der ,zensor ,appius ,claudius 7#caj7 ,shne ehemaliger ,sklaven in den ,senat aufnahm4 ,einer von ihnen1 ,flavius1 ist damals schon kurulischer dil geworden4 #abb ,die ltesten datierten ,zeugnisse der iranischen ,sprache1 ,zeitschr4 f4 vgl4 ,sprachf4 #db1 ,s4 #bf4 #abc ,s4 oben ,s4 #agg4 #abd ,ed4 ,meyer a4 a4 ,o41 ,s4 #a ff4 #abe ,zum folgenden vgl4 ,kap4 ,,iii4 #abf ,gesch4 d4 ,altertums1 ,i1 #eij f4 #abg ,andreas und ,wackernagel1 ,nachr4 d4 ,gtt4 ,ges4 d4 ,wiss41 #aiaa1 ,s4 #a ff4 #abh ,s4 weiter unten4 #abi ,vgl4 ,s4 #abe ff4 #acj ,vgl4 ,kap4 ,,iv ,a4 #aca ,s4 oben ,s4 #fh ff4 ,der ,sklave gehrt nicht zur ,nation4 ,die ,einstellung von ,nichtbrgern in das ,heer einer ,stadt1 die in ,zeiten der ,not unvermeidlich wurde1 ist deshalb auch immer als ,erschtterung des nationalen ,gedankens empfunden worden4 #acb ,schon die ,ilias verrt den ,hang1 sich im ,kleinen und ,kleinsten als ,volk zu fhlen4 #acc ,man sollte doch beachten1 da weder ,plato noch ,aristoteles in ihren politischen ,schriften sich das ideale ,volk anders als in der ,polisform denken knnen1 aber ebenso natrlich ist es1 da die ,denker des #ah4 ,jahrhunderts auch die ,alten8 als ,nationen im ,geschmack ,shaftesburys und ,montesquieus sahen2 nur sollten wir darber hinaus sein4 #acd ,s4 oben ,s4 #gi ff4 #ace ,f4 ,n4 ,finck1 ,die ,sprachstmme des ,erdkreises 7#aiae7 ,s4 #bi4 #acf ,wohl gegen ,ende des #b4 ,jahrhunderts n4 ,chr4 ,vgl4 ,s4 #gh ff4 #acg ,eine lose ,gruppe edomitischer ,stmme1 die mit ,moabitern1 ,amalekitern1 ,ismaeliten u4 a4 damals eine ziemlich gleichfrmige1 hebrisch sprechende ,bevlkerung bildeten4 #ach ,vgl4 ,s4 #aii4 #aci ,sdlich vom ,wansee4 ,die ,hauptstadt ist ,arbela1 die alte ,heimat der ,gttin ,ischtar4 #adj ,arch4 f4 ,anthrop4 ,bd4 #ai4 #ada ,ztschr4 f4 ,ethnol4 #aiai4 #adb ,digesten #ej1 #ae4 #adc ,geffcken1 ,der ,ausg4 des griech4-rm4 ,heident4 7#aibj7 ,s4 #eg4 #add ,ich bin berzeugt1 da die ,nationen ,chinas1 die zu ,beginn der ,dschouzeit im ,gebiet des mittleren ,hoangho in groer ,zahl entstanden1 ebenso wie die ,gauvlker des gyptischen ,alten ,reiches1 von denen jedes eine ,hauptstadt und eine besondere ,religion besa und die noch zur ,rmerzeit frmliche ,religionskriege gegeneinander fhrten1 ihrer inneren ,form nach den ,vlkern des ,abendlandes verwandter gewesen sind als den antiken und arabischen4 ,indessen ist die ,forschung auf solche ,fragen noch gar nicht aufmerksam geworden4 ,,drittes ,,kapitel ,,probleme ,,der ,,arabischen ,,kultur ,,historische ,,pseudomorphosen #a ,in einer ,gesteinsschicht sind ,kristalle eines ,minerals eingeschlossen4 ,es entstehen ,spalten und ,risse2 ,wasser sickert herab und wscht allmhlich die ,kristalle aus1 so da nur ihre ,hohlform brig bleibt4 ,spter treten vulkanische ,ereignisse ein1 welche das ,gebirge sprengen2 glhende ,massen quillen herein1 erstarren und kristallisieren ebenfalls aus4 ,aber es steht ihnen nicht frei1 es in ihrer eigenen ,form zu tun2 sie mssen die vorhandenen ausfllen und so entstehen geflschte ,formen1 ,kristalle1 deren innere ,struktur dem ueren ,bau widerspricht1 eine ,gesteinsart in der ,erscheinungsweise einer fremden4 ,dies wird von den ,mineralogen ,pseudomorphose genannt4 ,historische ,pseudomorphosen nenne ich ,flle1 in welchen eine fremde alte ,kultur so mchtig ber dem ,lande liegt1 da eine junge1 die hier zu ,hause ist1 nicht zu ,atem kommt und nicht nur zu keiner ,bildung reiner1 eigener ,ausdrucksformen1 sondern nicht einmal zur vollen ,entfaltung ihres ,selbstbewutseins gelangt4 ,alles was aus der ,tiefe eines frhen ,seelentums emporsteigt1 wird in die ,hohlformen des fremden ,lebens ergossen2 junge ,gefhle erstarren in ltlichen ,werken und statt des ,sichaufreckens in eigener ,gestaltungskraft wchst nur der ,ha gegen die ferne ,gewalt zur ,riesengre4 ,dies ist der ,fall der arabischen ,kultur4 ,ihre ,vorgeschichte liegt ganz im ,bereiche der uralten babylonischen ,zivilisation1#ade die seit zwei ,jahrtausenden die ,beute wechselnder ,eroberer war4 ,ihre ,merowingerzeit8 wird durch die ,diktatur der winzigen persischen ,stammesgruppe#adf bezeichnet1 eines ,urvolkes wie die ,ostgoten1 dessen zweihundertjhrige1 kaum bestrittene ,herrschaft eine unendliche ,mdigkeit dieser ,fellachenwelt zur ,voraussetzung hat4 ,aber seit #cjj v4 ,chr4 geht eine groe ,erweckung durch die jungen ,vlker dieser vom ,sinai bis zum ,zagros aramisch redenden ,welt4#adg ,ein neues ,verhltnis des ,menschen zu ,gott1 ein vllig neues ,weltgefhl durchdringt wie zur ,zeit des trojanischen ,krieges und der ,sachsenkaiser alle bestehenden ,religionen1 mgen sie die ,namen des ,ahura ,mazda1 ,baal oder ,jahwe tragen2 berall drngt es einer groen ,schpfung zu1 aber in eben dem ,augenblick und so1 da ein innerer ,zusammenhang nicht ganz unmglich ist -- denn die ,macht des ,persertums beruhte auf seelischen ,voraussetzungen1 die gerade jetzt verschwanden --1 erschienen die ,makedonier1 von ,babylon aus gesehen ein neuer ,schwarm von ,abenteurern wie alle frheren1 und breitete eine dnne ,schicht antiker ,zivilisation ber die ,lnder bis nach ,indien und ,turkestan4 ,die ,diadochenreiche htten zwar unvermerkt ,staaten vorarabischen ,geistes werden knnen2 das ,seleukidenreich1 das sich mit dem aramischen ,sprachgebiet geradezu deckte1 war es schon um #bjj4 ,da aber wurde es seit der ,schlacht bei ,pydna in seinem westlichen ,teile nach und nach dem antiken ,imperium eingefgt und also der mchtigen ,wirkung eines ,geistes unterworfen1 dessen ,schwerpunkt in weiter ,ferne lag4 ,hier bereitet sich die ,pseudomorphose vor4 ,die magische ,kultur ist geographisch und historisch die mittelste in der ,gruppe hoher ,kulturen1 die einzige1 welche sich rumlich und zeitlich fast mit allen andern berhrt4 ,der ,aufbau der ,gesamtgeschichte in unserem ,weltbilde hngt deshalb ganz davon ab1 ob man ihre innere ,form erkennt1 welche durch die uere geflscht wird2 aber gerade sie ist aus philologischen und theologischen ,vorurteilen und mehr noch infolge der ,zersplitterung der modernen ,fachwissenschaft bis jetzt nicht erkannt worden4 ,die abendlndische ,forschung ist seit langem nicht nur dem ,stoff und der ,methode1 sondern auch dem ,denken nach in eine ,anzahl von ,fachgebieten zerfallen1 deren widersinnige ,abgrenzung es verhindert hat1 da man die groen ,fragen auch nur sah4 ,wenn irgendwo1 so ist das ,fach8 fr die ,probleme der arabischen ,welt zum ,verhngnis geworden4 ,die eigentlichen ,historiker hielten sich an das ,interessengebiet der klassischen ,philologie1 aber deren ,horizont endete an der antiken ,sprachgrenze im ,osten4 ,infolgedessen haben sie die tiefe ,einheit der ,entwicklung diesseits und jenseits dieser seelisch gar nicht vorhandenen ,schranke nie bemerkt4 ,das ,ergebnis war die ,perspektive ,altertum -- ,mittelalter -- ,neuzeit1 die durch den griechisch-lateinischen ,sprachgebrauch abgegrenzt und zusammengehalten wird4 ,axum1 ,saba und auch das ,sassanidenreich waren fr den ,kenner der alten ,sprachen1 der sich an ,texte8 hielt1 nicht erreichbar und deshalb geschichtlich so gut wie nicht vorhanden4 ,die ,literaturforscher1 ebenfalls ,philologen1 verwechselten den ,geist der ,sprache mit dem der ,werke4 ,was im aramischen ,gebiet griechisch geschrieben oder auch nur erhalten war1 wurde einer sptgriechischen8 ,literatur einverleibt und daraufhin eine eigene ,periode dieser ,literatur angesetzt4 ,die ,texte in anderen ,sprachen fielen nicht in ihr ,fach und wurden deshalb zu anderen ,literaturgeschichten knstlich zusammengefat4 ,aber gerade hier lag das strkste ,beispiel dafr vor1 da keine ,literaturgeschichte der ,welt sich mit einer ,sprache deckt4#adh ,es gab hier eine geschlossene ,gruppe magischer ,nationalliteraturen von einheitlichem ,geist1 aber in mehreren ,sprachen1 darunter auch den antiken4 ,denn eine ,nation magischen ,stils hat keine ,muttersprache4 ,es gibt eine talmudische1 manichische1 nestorianische1 jdische1 sogar eine neupythagorische ,nationalliteratur1 aber keine hellenische oder hebrische4 ,die ,religionsforschung zerlegte das ,gebiet in ,einzelfcher nach westeuropischen ,konfessionen1 und fr die christliche ,theologie ist wieder die ,philologengrenze8 im ,osten magebend gewesen und ist es noch4 ,das ,persertum fiel in die ,hnde der iranischen ,philologie4 ,weil die ,awestatexte in einem arischen ,dialekt nicht abgefat1 aber verbreitet wurden1 ist dies gewaltige ,problem als ,nebenaufgabe fr ,indologen betrachtet worden und verschwand damit vllig aus dem ,gesichtskreis der christlichen ,theologie4 ,fr die ,geschichte des talmudischen ,judentums ist endlich1 da die hebrische ,philologie mit der alttestamentlichen ,forschung ein ,fach bildet1 kein weiteres ,fach abgegrenzt worden und es wurde deshalb in allen groen ,religionsgeschichten1 die ich kenne1 die jede primitive ,negerreligion -- weil es eine ,vlkerkunde als ,fach gibt -- und jede indische ,sekte in ,betracht ziehen1 vollstndig vergessen4 ,das ist die gelehrte ,vorbereitung der grten ,aufgabe1 welche der heutigen ,geschichtsforschung gestellt ist4 #b ,die rmische ,welt der ,kaiserzeit hat ihre ,lage wohl geahnt4 ,die spten ,schriftsteller sind voll von ,klagen ber die ,entvlkerung und geistige ,verdung ,afrikas1 ,spaniens1 ,galliens und vor allem der antiken ,stammgebiete1 ,italiens und ,griechenlands4 ,ausgenommen von diesem verzweifelten ,umblick sind regelmig die ,provinzen1 welche zur magischen ,welt gehren4 ,syrien besonders ist dicht bevlkert und blht wie das parthische ,mesopotamien dem ,blute wie der ,seele nach prachtvoll auf4 ,das bergewicht des jungen ,ostens ist jedem fhlbar und mute endlich auch politisch zum ,ausdruck kommen4 ,die revolutionren ,kriege zwischen ,marius und ,sulla1 ,csar und ,pompejus1 ,antonius und ,oktavian sind von hier aus betrachtet ein ,stck ,vordergrundsgeschichte1 hinter welcher immer deutlicher der ,versuch einer ,emanzipation dieses ,ostens von dem geschichtslos werdenden ,westen1 einer erwachenden von einer ,fellachenwelt hervortritt4 ,die ,verlegung der ,hauptstadt nach ,byzanz war ein groes ,symbol4 ,diokletian hatte ,nikomedien gewhlt1 ,csar an ,alexandria oder ,ilion gedacht2 ,antiochia wre in jedem ,falle richtiger gewesen4 ,aber dieser ,akt vollzog sich drei ,jahrhunderte zu spt3 es waren die entscheidenden der magischen ,frhzeit4 ,die ,pseudomorphose beginnt mit ,aktium -- hier htte ,antonius siegen mssen4 ,es war nicht der ,entscheidungskampf zwischen ,rmertum und ,hellenismus1 der zum ,austrag kam2 der ist bei ,cann und ,zama ausgefochten worden1 von ,hannibal1 der das tragische ,geschick hatte1 in ,wirklichkeit nicht fr sein ,land1 sondern fr das ,hellenentum zu kmpfen4 ,bei ,aktium stand die ungeborne arabische ,kultur gegen die greisenhafte antike ,zivilisation4 ,es handelte sich um apollinischen oder magischen ,geist1 um die ,gtter oder den ,gott1 um ,prinzipat oder ,khalifat4 ,antonius' ,sieg htte die magische ,seele befreit2 seine ,niederlage fhrte die starre ,kaiserzeit ber ihre ,landschaft herauf4 ,der ,ausgang wrde den ,folgen der ,schlacht von ,tours und ,poitiers #gcb vergleichbar sein1 wenn dort die ,araber gesiegt und ,frankistan8 zu einem ,khalifat des ,nordostens gemacht htten4 ,arabische ,sprache1 ,religion und ,gesellschaft wren in einer herrschenden ,schicht heimisch geworden1 ,riesenstdte wie ,granada und ,kairuan wren an ,loire und ,rhein entstanden1 das gotische ,gefhl wre gezwungen worden1 sich in den lngst erstarrten ,formen von ,moschee und ,arabeske auszudrcken und statt der deutschen ,mystik besen wir eine ,art von ,sufismus4 ,da das ,entsprechende in der arabischen ,welt wirklich geschah1 war die ,folge davon1 da die syrisch-persische ,bevlkerung keinen ,karl ,martell hervorgebracht hat1 der mit ,mithridates1 ,brutus und ,cassius oder ,antonius und ber sie hinaus ,rom bekmpfte4 ,eine zweite ,pseudomorphose liegt heute vor unseren ,augen3 das petrinische ,ruland4 ,die russische ,heldensage der ,bylinenlieder erreicht ihren ,gipfel in dem ,kiewschen ,sagenkreise vom ,frsten ,wladimir 7um #ajjj7 und seiner ,tafelrunde und dem ,volkshelden ,ilja von ,murom4#adi ,der ganze unermeliche ,unterschied zwischen der russischen und der faustischen ,seele liegt schon zwischen diesen ,gesngen und den gleichzeitigen8 der ,artus-1 ,ermanarich- und ,nibelungensagen der ,wanderzeit in der ,form des ,hildebrand- und ,walthariliedes4 ,die russische ,merowingerzeit beginnt mit dem ,sturz der ,tartarenherrschaft durch ,iwan ,,iii4 7#adhj7 und fhrt ber die letzten ,ruriks und die ersten ,romanows bis auf ,peter den ,groen 7#afhi-agbe74 ,sie entspricht genau der ,zeit von ,chlodwig 7#dha-eaa7 bis zur ,schlacht von ,testri 7#fhg71 mit welcher die ,karolinger tatschlich die ,herrschaft erhielten4 ,ich rate jedem1 die frnkische ,geschichte des ,gregor von ,tours 7bis #eia7 und daneben die entsprechenden ,abschnitte bei dem altvterischen ,karamsin zu lesen1 vor allem die ber ,iwan den ,schrecklichen1 ,boris ,godunow und ,schuiski4 ,die hnlichkeit kann nicht grer sein4 ,auf diese ,moskowiterzeit der groen ,bojarengeschlechter und ,patriarchen1 in der bestndig eine altrussische ,partei gegen die ,freunde westlicher ,kultur kmpfte1 folgt mit der ,grndung von ,petersburg 7#agjc7 die ,pseudomorphose1 welche die primitive russische ,seele erst in die fremden ,formen des hohen ,barock1 dann der ,aufklrung1 dann des #ai4 ,jahrhunderts zwang4 ,peter der ,groe ist das ,verhngnis des ,russentums geworden4 ,man denke sich seinen ,zeitgenossen8 ,karl den ,groen1 der planmig und mit seiner ganzen ,energie das durchsetzt1 was ,karl ,martell durch seinen ,sieg soeben verhindert hatte3 die ,herrschaft des maurisch-byzantinischen ,geistes4 ,es bestand die ,mglichkeit1 die russische ,welt nach ,art der ,karolinger oder der ,seleukiden zu behandeln1 altrussisch nmlich oder westlerisch81 und die ,romanows haben sich fr das letzte entschieden4 ,die ,seleukiden wollten ,hellenen1 nicht ,aramer um sich sehen4 ,der primitive ,zarismus von ,moskau ist die einzige ,form1 welche noch heute dem ,russentum gem ist1 aber er ist in ,petersburg in die dynastische ,form ,westeuropas umgeflscht worden4 ,der ,zug nach dem heiligen ,sden1 nach ,byzanz und ,jerusalem1 der tief in allen rechtglubigen ,seelen lag1 wurde in eine weltmnnische ,diplomatie mit dem ,blick nach ,westen verwandelt4 ,auf den ,brand von ,moskau1 die groartig symbolische ,tat eines ,urvolkes1 aus welcher der ,makkaberha gegen alles ,fremde und ,fremdglubige redet1 folgt der ,einzug ,alexanders in ,paris1 die heilige ,allianz und die ,stellung im ,konzert der westlichen ,gromchte4 ,ein ,volkstum1 dessen ,bestimmung es war1 noch auf ,generationen hin geschichtslos zu leben1 wurde in eine knstliche und unechte ,geschichte gezwngt1 deren ,geist vom ,urrussentum gar nicht begriffen werden konnte4 ,spte ,knste und ,wissenschaften wurden hereingetragen1 ,aufklrung1 ,sozialethik1 weltstdtischer ,materialismus1 obwohl in dieser ,vorzeit ,religion die einzige ,sprache war1 in der man sich und die ,welt verstand2 in das stadtlose ,land mit seinem ursprnglichen ,bauerntum nisteten sich ,stdte fremden ,stils wie ,geschwre ein4 ,sie waren falsch1 unnatrlich1 unwahrscheinlich bis in ihr ,innerstes4 ,petersburg ist die abstrakteste und knstlichste ,stadt1 die es gibt18 bemerkt ,dostojewski4 ,er hatte1 obwohl er dort geboren war1 ein ,gefhl1 als ob sie sich eines ,morgens mit den ,sumpfnebeln zugleich auflsen knnte4 ,so1 geisterhaft1 unglaubwrdig1 lagen die hellenistischen ,prunkstdte berall im aramischen ,bauernland4 ,so hat ,jesus sie in seinem ,galila gesehen4 ,so mu ,petrus empfunden haben1 als er das kaiserliche ,rom erblickte4 ,alles was rings umher entstand1 ist von dem echten ,russentum seitdem als ,gift und ,lge empfunden worden4 ,ein wahrhaft apokalyptischer ,ha richtet sich gegen ,europa auf4 ,und ,europa8 war alles1 was nicht russisch war1 auch ,rom und ,athen1 ganz wie fr den magischen ,menschen damals auch das alte gypten und ,babylon antik1 heidnisch1 teuflisch war4 ,die erste ,bedingung der ,befreiung des russischen ,volksgefhls ist3 von ganzem ,herzen und aus voller ,seele ,petersburg zu hassen18 schreibt ,aksakow #ahfc an ,dostojewski4 ,moskau ist heilig1 ,petersburg ist der ,satan2 ,peter der ,groe erscheint in einer verbreiteten ,volkslegende als der ,antichrist4 ,genau so redet es aus allen ,apokalypsen der aramischen ,pseudomorphose1 vom ,buche ,daniel und ,henoch zur ,makkaberzeit bis auf die ,offenbarung ,johannis1 ,baruch und den ,,iv4 ,esra nach der ,zerstrung ,jerusalems1 gegen ,antiochus1 den ,antichrist1 gegen ,rom1 die babylonische ,hure1 gegen die ,stdte des ,westens mit ihrem ,geist und ,pomp1 gegen die gesamte antike ,kultur4 ,alles was entsteht1 ist unwahr und unrein3 diese verwhnte ,gesellschaft1 die durchgeistigten ,knste1 die sozialen ,stnde1 der fremde ,staat mit seiner zivilisierten ,diplomatie1 ,rechtsprechung und ,verwaltung4 ,es gibt keinen greren ,gegensatz als russischen und abendlndischen1 jdisch-christlichen und sptantiken ,nihilismus3 den ,ha gegen das ,fremde1 das die noch ungeborene ,kultur im ,mutterscho des ,landes vergiftet1 und den ,ekel vor der eignen1 deren ,hhe man endlich satt ist4 ,tiefstes religises ,weltgefhl1 pltzliche ,erleuchtungen1 ,schauder der ,furcht vor dem kommenden ,wachsein1 metaphysisches ,trumen und ,sehnen stehen am ,anfang1 bis zum ,schmerz gesteigerte geistige ,klarheit am ,ende der ,geschichte4 ,in diesen beiden ,pseudomorphosen mischen sie sich4 ,alle grbeln sie jetzt auf den ,straen und ,marktpltzen ber den ,glauben81 heit es bei ,dostojewski4 ,das htte auch von ,jerusalem und ,edessa gesagt werden knnen4 ,diese jungen ,russen vor dem ,kriege1 schmutzig1 bleich1 erregt1 in ,winkeln hockend und immer mit ,metaphysik beschftigt1 alles mit den ,augen des ,glaubens betrachtend1 selbst wenn sich das ,gesprch dem ,anschein nach um ,wahlrecht1 ,chemie oder ,frauenstudium bewegte -- das sind die ,juden und ,urchristen der hellenistischen ,grostdte1 die der ,rmer mit so viel ,spott1 ,widerwillen und heimlicher ,furcht betrachtete4 ,es gab im zarischen ,ruland kein ,brgertum1 berhaupt keine echten ,stnde1 sondern nur ,bauern und ,herren8 wie im ,frankenreiche4 ,die ,gesellschaft8 war eine ,welt fr sich1 das ,produkt einer westlerischen ,literatur1 etwas ,fremdes und ,sndhaftes4 ,es gab keine russischen ,stdte4 ,moskau war eine ,pfalz -- der ,kreml -- um den sich ein riesenhafter ,markt ausbreitete4 ,die ,scheinstadt1 die sich hineindrngt und herumlagert1 und alle die andern auf dem ,boden des ,mtterchen ,ruland sind des ,hofes1 der ,verwaltung1 der ,kaufleute wegen da2 aber was in ihnen lebt1 ist oben eine fleischgewordne ,literatur1 die ,intelligenz8 mit angelesenen ,problemen und ,konflikten1 und in der ,tiefe entwurzeltes ,bauernvolk mit all der metaphysischen ,trauer1 ,angst und dem ,elend1 das ,dostojewski mit ihm erlebt hat1 mit dem bestndigen ,heimweh nach der weiten ,erde und dem bitteren ,ha gegen die steinerne greisenhafte ,welt1 in die der ,antichrist sie verlockt hatte4 ,moskau besa keine eigene ,seele4 ,die ,gesellschaft war von westlichem ,geist und das ,volk unten fhrte die ,seele des ,landes mit sich4 ,zwischen beiden ,welten gab es kein ,verstehen1 keine ,vermittlung1 keine ,verzeihung4 ,will man die beiden groen ,frsprecher und ,opfer der ,pseudomorphose verstehen1 so war ,dostojewski ein ,bauer1 ,tolstoi ein ,mensch der weltstdtischen ,gesellschaft4 ,der eine konnte sich innerlich vom ,lande nie befreien1 der andere hat es trotz allen verzweifelten ,bemhens niemals gefunden4 ,tolstoi ist das vergangene1 ,dostojewski das kommende ,ruland4 ,tolstoi ist mit seinem ganzen ,innern dem ,westen verbunden4 ,er ist der groe ,wortfhrer des ,petrinismus1 auch wenn er ihn verneint4 ,es ist stets eine westliche ,verneinung4 ,auch die ,guillotine war eine legitime ,tochter von ,versailles4 ,sein mchtiger ,ha redet gegen das ,europa1 von dem er selbst sich nicht befreien kann4 ,er hat es in sich1 er hat sich4 ,er wird damit der ,vater des ,bolschewismus4 ,die ganze ,ohnmacht dieses ,geistes und seiner8 ,revolution von #aiag spricht aus den nachgelassenen ,szenen3 ,das ,licht leuchtet in der ,finsternis48 ,diesen ,ha kennt ,dostojewski nicht4 ,er hat alles ,westliche mit einer ebenso leidenschaftlichen ,liebe umfat4 ,ich habe zwei ,vaterlnder1 ,ruland und ,europa48 ,fr ihn hat das alles1 ,petrinismus und ,revolution1 bereits keine ,wirklichkeit mehr4 ,aus seiner ,zukunft blickt er wie aus weiter ,ferne darber hin4 ,seine ,seele ist apokalyptisch1 sehnschtig1 verzweifelt1 aber dieser ,zukunft gewi4 ,ich werde nach ,europa fahren18 sagt ,iwan ,karamasoff zu seinem ,bruder ,aljoscha1 ich wei es ja1 da ich nur auf einen ,friedhof fahre1 doch auf den teuersten1 allerteuersten ,friedhof1 das wei ich auch4 ,teure ,tote liegen dort begraben1 jeder ,stein ber ihnen redet von einem so heien vergangenen ,leben1 von so leidenschaftlichem ,glauben an die vollbrachten eigenen ,taten1 an die eigene ,wahrheit1 an den eigenen ,kampf und die eigene ,erkenntnis1 da ich1 ich wei es im voraus1 zur ,erde niederfallen1 diese ,steine kssen und ber ihnen weinen werde48 ,tolstoi ist durchaus ein groer ,verstand1 aufgeklrt8 und sozial gesinnt84 ,alles was er um sich sieht1 nimmt die spte1 grostdtische und westliche ,form eines ,problems an4 ,dostojewski wei gar nicht1 was ,probleme sind4 ,jener ist ein ,ereignis innerhalb der europischen ,zivilisation4 ,er steht in der ,mitte zwischen ,peter dem ,groen und dem ,bolschewismus4 ,die russische ,erde haben sie alle nicht zu ,gesicht bekommen4 ,was sie bekmpfen1 wird durch die ,form1 in der sie es tun1 doch wieder anerkannt4 ,das ist nicht ,apokalyptik1 sondern geistige ,opposition4 ,sein ,ha gegen den ,besitz ist nationalkonomischer1 sein ,ha gegen die ,gesellschaft sozialethischer ,natur2 sein ,ha gegen den ,staat ist eine politische ,theorie4 ,daher seine gewaltige ,wirkung auf den ,westen4 ,er gehrt irgendwie zu ,marx1 ,ibsen und ,zola4 ,seine ,werke sind nicht ,evangelien1 sondern spte1 geistige ,literatur4 ,dostojewski gehrt zu niemand1 wenn nicht zu den ,aposteln des ,urchristentums4 ,seine ,dmonen8 waren in der russischen ,intelligenz als konservativ verschrien4 ,aber ,dostojewski sieht diese ,konflikte gar nicht4 ,fr ihn ist zwischen konservativ und revolutionr berhaupt kein ,unterschied3 beides ist westlich4 ,eine solche ,seele sieht ber alles ,soziale hinweg4 ,die ,dinge dieser ,welt erscheinen ihr so unbedeutend1 da sie auf ihre ,verbesserung keinen ,wert legt4 ,keine echte ,religion will die ,welt der ,tatsachen verbessern4 ,dostojewski wie jeder ,urrusse bemerkt sie gar nicht2 sie leben in einer zweiten1 metaphysischen1 die jenseits der ersten liegt4 ,was hat die ,qual einer ,seele mit dem ,kommunismus zu tun8 ,eine ,religion1 die bei ,sozialproblemen angelangt ist1 hat aufgehrt1 ,religion zu sein4 ,dostojewski aber lebt schon in der ,wirklichkeit einer unmittelbar bevorstehenden religisen ,schpfung4 ,sein ,aljoscha ist dem ,verstndnis aller literarischen ,kritik1 auch der russischen1 entzogen2 sein ,christus1 den er immer schreiben wollte1 wre ein echtes ,evangelium geworden wie jene des ,urchristentums1 die gnzlich auerhalb aller antiken und jdischen ,literaturformen stehen4 ,aber ,tolstoi ist ein ,meister des westlichen ,romans -- ,anna ,karenina wird von keinem zweiten auch nur entfernt erreicht --1 ganz wie er auch in seinem ,bauernkittel ein ,mann der ,gesellschaft ist4 ,anfang und ,ende stoen hier zusammen4 ,dostojewski ist ein ,heiliger1 ,tolstoi ist nur ein ,revolutionr4 ,von ihm allein1 dem echten ,nachfolger ,peters1 geht der ,bolschewismus aus3 nicht das ,gegenteil1 sondern die letzte ,konsequenz des ,petrinismus1 die uerste ,herabwrdigung des ,metaphysischen durch das ,soziale und eben deshalb nur eine neue ,form der ,pseudomorphose4 ,war die ,grndung von ,petersburg die erste ,tat des ,antichrist1 so war die ,vernichtung der von ,petersburg aus gebildeten ,gesellschaft durch sich selbst die zweite3 so mu das ,bauerntum es innerlich empfinden4 ,denn die ,bolschewisten sind nicht das ,volk1 auch nicht ein ,teil von ihm4 ,sie sind die tiefste ,schicht der ,gesellschaft81 fremd1 westlerisch wie sie1 aber von ihr nicht anerkannt und deshalb vom ,ha der ,niedrigen erfllt4 ,alles das ist grostdtisch und zivilisiert1 das ,sozialpolitische1 der ,fortschritt1 die ,intelligenz1 die ganze russische ,literatur1 die erst romantisch und dann nationalkonomisch fr ,freiheiten und ,verbesserungen schwrmt4 ,denn alle ihre ,leser8 gehren zur ,gesellschaft4 ,der echte ,russe ist ein ,jnger ,dostojewskis1 obwohl er ihn nicht liest1 obwohl und weil er berhaupt nicht lesen kann4 ,er ist selbst ein ,stck ,dostojewski4 ,wren die ,bolschewisten1 die in ,christus ihresgleichen1 einen bloen ,sozialrevolutionr erblicken1 geistig nicht so eng1 sie wrden in ,dostojewski ihren eigentlichen ,feind erkannt haben4 ,was dieser ,revolution ihre ,wucht gab1 war nicht der ,ha der ,intelligenz4 ,es war das ,volk1 das ohne ,ha1 nur aus dem ,trieb1 sich von einer ,krankheit zu heilen1 die westlerische ,welt durch ihren ,abhub zerstrte und diesen selbst ihr nachsenden wird1 das stadtlose ,volk1 das sich nach seiner eigenen ,lebensform1 seiner eigenen ,religion1 seiner eigenen knftigen ,geschichte sehnt4 ,das ,christentum ,tolstois war ein ,miverstndnis4 ,er sprach von ,christus und meinte ,marx4 ,dem ,christentum ,dostojewskis gehrt das nchste ,jahrtausend4 #c ,auerhalb der ,pseudomorphose und um so krftiger1 je geringer die ,macht antiken ,geistes im ,lande liegt1 drngen alle ,formen einer echten ,ritterzeit hervor4 ,scholastik und ,mystik1 ,lehnstreue1 ,minnesang1 ,kreuzzugsbegeisterung -- das war alles in den ersten ,jahrhunderten der arabischen ,kultur vorhanden1 man mu es nur zu finden wissen4 ,es gibt auch nach ,septimius ,severus noch dem ,namen nach ,legionen1 aber sie sehen im ,osten aus wie das ,gefolge eines ,herzogs2 ,beamte werden ernannt1 aber eigentlich hat man einem ,grafen ein ,lehen bertragen2 whrend der ,csarentitel im ,westen in die ,hnde von ,huptlingen fllt1 verwandelt sich der ,osten in ein frhes ,khalifat1 das mit dem ,lehnsstaat der reifen ,gotik die erstaunlichste hnlichkeit hat4 ,im ,sassanidenreich1 im ,hauran1 in ,sdarabien bricht eine echte ,ritterzeit an4 ,ein ,knig von ,saba1 ,schamir ,juharisch1 lebt wie ,roland und ,knig ,artus durch seine ,heldentaten in der arabischen ,sage fort1 die ihn durch ,persien bis nach ,china ziehen lt4#aej ,das ,reich von ,maan im ersten vorchristlichen ,jahrtausend bestand neben dem israelitischen und lt sich in seinen berresten mit ,mykene und ,tiryns vergleichen2 die ,spuren reichen tief nach ,afrika hinein4#aea ,jetzt aber erblht in ganz ,sdarabien und selbst im abessinischen ,gebirge die ,feudalzeit4#aeb ,in ,axum entstehen in frhchristlicher ,zeit mchtige ,schlsser und die ,knigsgrber mit den grten ,monolithen der ,welt4#aec ,hinter den ,knigen steht ein ,lehnsadel der ,grafen 7kail7 und ,statthalter 7kabir71 ,vasallen von oft zweifelhafter ,treue1 deren groer ,besitz die ,hausmacht der ,knige mehr und mehr einengt4 ,die endlosen christlich-jdischen ,kriege zwischen ,sdarabien und dem ,reich von ,axum#aed haben ritterlichen ,charakter und lsen sich oft in ,einzelfehden auf1 die von den ,baronen von deren ,burgen aus gefhrt werden4 ,in ,saba herrschen die -- spter christlichen -- ,hamdaniden4 ,hinter ihnen steht das christliche und mit ,rom verbndete ,reich von ,axum1 das um #cjj vom weien ,nil bis zur ,somalikste und dem persischen ,golf reicht und #ebe die jdischen ,himjariten strzt4 #edb fand hier der ,frstenkongre von ,marib statt1 auf dem ,byzanz und ,persien durch ,gesandte vertreten waren4 ,noch heute liegen berall im ,lande die zahllosen ,ruinen mchtiger ,schlsser1 von denen man in islamischer ,zeit sich nur denken konnte1 da sie von ,geisterhnden erbaut seien4 ,die ,burg ,gomdan war eine ,festung von zwanzig ,stockwerken4#aee ,im ,sassanidenreich herrschte die ,ritterschaft der ,dinkane1 und der glnzende ,hof dieser ,staufenkaiser8 des frhen ,ostens ist in jedem ,betracht fr den byzantinischen seit ,diokletian vorbildlich geworden4 ,noch viel spter wuten die ,abbassiden in ihrer neugegrndeten ,residenz ,bagdad nichts ,besseres1 als das ,sassanidenideal eines hfischen ,lebens in groer ,form nachzuahmen4 ,in ,nordarabien entwickelte sich an den ,hfen der ,ghassaniden und ,lachmiden eine echte ,troubadour- und ,minnepoesie1 und ritterliche ,dichter fochten zur ,kirchenvterzeit mit ,wort1 ,lanze und ,schwert8 ihre ,wettkmpfe aus4 ,darunter war auch ein ,jude1 ,samuel1 ,burgherr auf ,al ,ablaq1 der um fnf kostbarer ,panzer willen eine berhmte ,belagerung durch den ,knig von ,el ,hira aushielt4#aef ,dieser ,lyrik gegenber ist die sptarabische1 wie sie seit #hjj namentlich in ,spanien blhte1 nichts als ,romantik1 die zu jener altarabischen ,kunst in ganz demselben ,verhltnis steht wie ,uhland und ,eichendorff zu ,walter von der ,vogelweide4 ,fr diese junge ,welt der ersten nachchristlichen ,jahrhunderte hatten unsere ,altertumsforscher und ,theologen keinen ,blick4 ,mit den ,zustnden des sptrepublikanischen und kaiserlichen ,roms beschftigt1 sehen sie hier nur primitive und jedenfalls unbedeutende ,verhltnisse4 ,aber die ,partherscharen1 die wieder und wieder gegen rmische ,legionen anritten1 waren ritterlich begeisterte ,mazdaisten4 ,es lag ,kreuzzugsstimmung ber ihren ,heeren4 ,so htte es mit dem ,christentum werden knnen1 wenn es nicht ganz der ,pseudomorphose verfallen wre4 ,die ,stimmung war auch hier vorhanden4 ,tertullian sprach von der militia ,christi und das ,sakrament wurde als ,fahneneid bezeichnet4 ,in den spteren ,heidenverfolgungen war ,christus der ,held1 fr den sein ,gefolge zu ,felde zog1 aber einstweilen gab es statt christlicher ,ritter und ,grafen rmische ,legaten und statt der ,schlsser und ,turniere diesseits der rmischen ,grenze nur ,lager und ,hinrichtungen4 ,aber trotzdem war es ein echter ,kreuzzug der ,juden und kein eigentlicher ,partherkrieg1 der #aae unter ,trajan losbrach und in dem als ,vergeltung fr die ,zerstrung von ,jerusalem die ganze unglubige -- griechische8 -- ,bevlkerung von ,cypern1 angeblich #bdjjjj ,menschen1 niedergemacht wurde4 ,nisibis ist damals in einer vielbewunderten ,belagerung von ,juden verteidigt worden4 ,das kriegerische ,adiabene war ein ,judenstaat4 ,in allen ,parther- und ,perserkriegen gegen ,rom haben die buerlich-ritterlichen ,aufgebote der mesopotamischen ,juden in der ersten ,linie gefochten4 ,aber nicht einmal ,byzanz hat sich dem ,geiste der arabischen ,feudalzeit ganz entziehen knnen1 die unter einer ,schicht sptantiker ,verwaltungsformen namentlich im ,innern ,kleinasiens zur ,entstehung eines echten ,lehnswesens fhrte4 ,es gab da mchtige ,geschlechter1 deren ,vasallentreue unzuverlssig war und die alle den ,ehrgeiz hatten1 den byzantinischen ,thron in ihren ,besitz zu bringen4 ,anfnglich an die ,hauptstadt gebunden1 die nur mit ,erlaubnis des ,kaisers verlassen werden durfte1 sa dieser ,adel spter auf seinen weitgedehnten ,domnen in der ,provinz und bildete seit dem #d4 ,jahrhundert als ,provinzaristokratie einen wirklichen ,stand1 der im ,laufe der ,zeit fr sich eine gewisse ,unabhngigkeit von der kaiserlichen ,macht beanspruchte48#aeg ,das rmische ,heer8 hat sich im ,osten in weniger als zwei ,jahrhunderten aus einer modernen ,armee in ein ,ritterheer zurckverwandelt4 ,die rmische ,legion ist durch die ,manahmen der ,severer um #bjj verschwunden4#aeh ,im ,westen sanken sie zu ,horden herab2 im ,osten entstand im #d4 ,jahrhundert ein sptes1 aber echtes ,rittertum4 ,den ,ausdruck gebraucht schon ,mommsen1 ohne seine ,tragweite zu erkennen4#aei ,der junge ,adlige erhielt eine sorgfltige ,ausbildung im ,einzelkampf1 zu ,pferde1 mit ,bogen und ,lanze4 ,kaiser ,gallienus1 der ,freund ,plotins und ,erbauer der ,porta ,nigra1 eine der bedeutendsten und unglcklichsten ,erscheinungen aus der ,zeit der ,soldatenkaiser1 bildete um #bfj aus ,germanen und ,mauren eine neue ,art von berittener ,truppe1 seine ,gefolgstreuen4 ,es ist bezeichnend1 da in der ,religion des rmischen ,heeres die alten ,stadtgottheiten zurcktreten und unter den ,namen des ,mars und ,herkules die germanischen ,gtter des persnlichen ,heldentums an die ,spitze gelangen4#afj ,die palatini ,diokletians sind nicht ein ,ersatz fr die von ,septimius ,severus aufgelsten ,prtorianer1 sondern ein kleines wohldiszipliniertes ,ritterheer1 whrend die comitatenses1 das groe ,aufgebot1 in numeri1 ,fhnlein8 geordnet werden4 ,die ,taktik ist die einer jeden ,frhzeit1 welche auf persnliche ,tapferkeit stolz ist4 ,der ,angriff erfolgt in der germanischen ,form des ,gevierthaufens 7,eberkopfes874 ,unter ,justinian ist das der ,zeit ,karls ,v4 genau entsprechende ,system der ,landsknechte voll ausgebildet1 die von ,kondottieri#afa in der ,art ,frundsbergs angeworben werden und unter sich ,landsmannschaften bilden4 ,der ,zug des ,narses wird von ,prokop#afb ganz wie die groen ,werbungen ,wallensteins beschrieben4 ,aber daneben erscheint in diesen frhen ,jahrhunderten auch eine prachtvolle ,scholastik und ,mystik magischen ,stils1 die an den berhmten ,hochschulen des gesamten aramischen ,gebiets zu ,hause ist3 den persischen von ,ktesiphon1 ,resain1 ,dschondisabur1 den jdischen von ,sura1 ,nehardea und ,pumbadita1 denen anderer ,nationen8 in ,edessa1 ,nisibis1 ,kinnesrin4 ,hier sind die ,hauptsitze einer blhenden ,astronomie1 ,philosophie1 ,chemie und ,medizin1 aber nach ,westen hin wird diese groe ,erscheinung durch die ,pseudomorphose verdorben4 ,was magischen ,ursprungs und ,geistes ist1 geht zu ,alexandria und ,beirut in die ,formen griechischer ,philosophie und rmischer ,rechtswissenschaft ber2 es wird in antiken ,sprachen niedergeschrieben1 in fremde und lngst erstarrte ,literaturformen gepret und durch die greisenhafte ,denkweise einer ganz anders angelegten ,zivilisation verflscht4 ,damals und nicht mit dem ,islam beginnt die arabische ,wissenschaft4 ,aber weil unsere ,philologen nur das entdeckten1 was in sptantiker ,fassung in ,alexandria und ,antiochia erschien1 und von dem ungeheuren ,reichtum der arabischen ,frhzeit und den wirklichen ,mittelpunkten ihres ,forschens und ,schauens nichts ahnten1 konnte die absurde ,meinung entstehen1 die ,araber8 seien geistige ,epigonen der ,antike gewesen4 ,in ,wirklichkeit ist so gut wie alles1 was -- von ,edessa aus gesehen -- jenseits der ,philologengrenze dem heutigen ,auge als ,frucht sptantiken ,geistes gilt1 nichts als der ,widerschein frharabischer ,innerlichkeit4 ,damit stehen wir vor der ,pseudomorphose der magischen ,religion4 #d ,die antike ,religion lebt in einer ungeheuren ,zahl von ,einzelkulten1 die1 in dieser ,gestalt dem apollinischen ,menschen natrlich und selbstverstndlich1 jedem ,fremden in ihrem eigentlichen ,wesen so gut wie verschlossen sind4 ,sobald ,kulte von solcher ,art entstanden1 gab es eine antike ,kultur4 ,sobald sie in spter ,rmerzeit ihr ,wesen vernderten1 war die ,seele dieser ,kultur zu ,ende4 ,auerhalb der antiken ,landschaft sind sie niemals echt und lebendig gewesen4 ,das ,gttliche ist stets an einen einzelnen ,ort gebunden und auf ihn beschrnkt4 ,das entspricht dem statischen und euklidischen ,weltgefhl4 ,das ,verhalten des ,menschen zur ,gottheit hat die ,form eines ebenfalls ortsgebundenen ,kultes1 dessen ,bedeutung im ,bilde der rituellen ,handlung und nicht in deren dogmatischem ,hintersinn liegt4 ,wie die ,bevlkerung in zahllose nationale ,punkte1 so zerfllt ihre ,religion in diese winzigen ,kulte1 deren jeder von jedem andern vollstndig unabhngig ist4 ,nicht ihr ,umfang1 sondern nur ihre ,anzahl kann zunehmen4 ,es ist die einzige ,form des ,wachstums innerhalb der antiken ,religion und sie schliet jede ,mission vollstndig aus4 ,denn diese ,kulte bt man aus1 aber man gehrt ihnen nicht an2 es gibt keine antiken ,gemeinden84 ,wenn sptes ,denken in ,athen etwas ,allgemeineres im ,gttlichen und ,kultischen annimmt1 so ist das nicht ,religion1 sondern ,philosophie1 die sich auf das ,denken einzelner beschrnkt und auf das ,empfinden der ,nation1 nmlich der ,polis1 nicht im geringsten einwirkt4 ,im schrfsten ,gegensatz dazu steht die sichtbare ,form der magischen ,religion1 die ,kirche1 die ,gemeinschaft der ,rechtglubigen1 die keine ,heimat und keine irdische ,grenze kennt4 ,von der magischen ,gottheit gilt das ,wort ,jesu3 ,wo zwei oder drei versammelt sind in meinem ,namen1 da bin ich mitten unter ihnen48 ,es versteht sich1 da fr jeden ,glubigen nur ein ,gott der wahre und gute sein kann1 die ,gtter der andern aber falsch und bse sind4#afc ,die ,beziehung zwischen diesem ,gott und dem ,menschen ruht nicht im ,ausdruck1 sondern in der geheimen ,kraft1 in der ,magie gewisser symbolischer ,handlungen3 damit sie wirksam sind1 mu man ihre ,form und ,bedeutung genau kennen und sie danach ausben4 ,die ,kenntnis dieser ,bedeutung ist ein ,besitz der ,kirche -- sie ist die ,kirche selbst als die ,gemeinschaft der ,kenner -- und damit liegt der ,schwerpunkt jeder magischen ,religion nicht im ,kult1 sondern in einer ,lehre1 im ,bekenntnis4 ,solange die ,antike sich seelisch aufrecht hielt1 bestand die ,pseudomorphose darin1 da alle ,kirchen des ,ostens in ,kulte westlichen ,stils berfhrt wurden4 ,das ist eine wesentliche ,seite des ,synkretismus4 ,die persische ,religion dringt als ,mithraskult ein1 die chaldisch-syrische in den ,kulten der ,gestirngtter und ,baale 7,jupiter ,dolichenus1 ,sabazios1 ,sol invictus1 ,atargatis71 das ,judentum in ,gestalt eines ,jahwekultes1 denn die gyptischen ,gemeinden der ,ptolemerzeit lassen sich nicht anders bezeichnen1#afd und auch das frheste ,christentum1 wie die paulinischen ,briefe und die rmischen ,katakomben deutlich erkennen lassen1 als ,jesuskult4 ,mgen alle diese ,kulte1 die etwa seit ,hadrian die der echt antiken ,stadtgtter vllig in den ,hintergrund drngen1 noch so laut den ,anspruch erheben1 eine ,offenbarung des einzig wahren ,glaubens zu sein -- ,isis nennt sich deorum dearumque facies uniformis --1 so tragen sie doch smtliche ,merkmale des antiken ,einzelkultes3 sie vermehren deren ,zahl ins ,unendliche2 jede ,gemeinde steht fr sich und ist rtlich begrenzt2 alle diese ,tempel1 ,katakomben1 ,mithren1 ,hauskapellen sind ,kultorte1 an welche die ,gottheit nicht ausdrcklich1 aber gefhlsmig gebunden ist2 aber trotzdem liegt magisches ,empfinden in dieser ,frmmigkeit4 ,antike ,kulte bt man aus1 und zwar in beliebiger ,zahl1 von diesen gehrt man einem einzigen an4 ,die ,mission ist dort undenkbar1 hier ist sie selbstverstndlich1 und der ,sinn religiser bungen verschiebt sich deutlich nach der lehrhaften ,seite4 ,mit dem ,hinschwinden der apollinischen und dem ,aufblhen der magischen ,seele seit dem zweiten ,jahrhundert kehrt sich das ,verhltnis um4 ,das ,verhngnis der ,pseudomorphose bleibt1 aber es sind jetzt ,kulte des ,westens1 die zu einer neuen ,kirche des ,ostens werden4 ,aus der ,summe von ,einzelkulten entwickelt sich eine ,gemeinschaft derer1 welche an diese ,gottheiten und bungen glauben1 und nach dem ,vorgange des ,persertums und ,judentums entsteht ein neues ,griechentum als magische ,nation4 ,aus der sorgfltig festgelegten ,form der ,einzelhandlung bei ,opfern und ,mysterien wird eine ,art ,dogma ber den ,gesamtsinn dieser ,akte4 ,die ,kulte knnen sich gegenseitig vertreten2 man bt sie nicht eigentlich aus1 sondern hngt ihnen an84 ,und aus der ,gottheit des ,ortes wird1 ohne da jemand sich der ,schwere dieser ,wandlung bewut wre1 die am ,orte gegenwrtige ,gottheit4 ,so sorgfltig der ,synkretismus seit ,jahrzehnten durchforscht ist1 so wenig hat man doch den ,grundzug seiner ,entwicklung1 zuerst die ,verwandlung stlicher ,kirchen in westliche ,kulte und dann mit umgekehrter ,tendenz die ,entstehung der ,kultkirche erkannt4#afe ,aber die ,religionsgeschichte der frhchristlichen ,jahrhunderte ist anders gar nicht zu verstehen4 ,der ,kampf zwischen ,christus und ,mithras als ,kultgottheiten in ,rom erhlt jenseits von ,antiochia die ,form eines ,kampfes zwischen der persischen und der christlichen ,kirche4 ,aber der schwerste ,krieg1 den das ,christentum zu fhren hatte1 nachdem es selbst der ,pseudomorphose verfallen und deshalb mit dem ,antlitz seiner geistigen ,entwicklung nach ,westen gerichtet war1 galt nicht der wirklichen antiken ,religion1 die es kaum noch zu ,gesicht bekam und deren ffentliche ,stadtkulte innerlich lngst erstorben und ohne jede ,macht ber die ,gemter waren1 sondern dem ,heidentum oder ,griechentum als einer neuen und kraftvollen ,kirche1 die aus demselben ,geist entstanden war wie es selbst4 ,es gab zuletzt im ,osten des ,imperiums nicht eine ,kultkirche1 sondern zwei1 und wenn die eine nur aus ,christusgemeinden bestand1 so verehrten die ,gemeinden der andern unter tausend ,namen mit ,bewutsein ein und dasselbe gttliche ,prinzip4 ,es ist viel ber antike ,toleranz geredet worden4 ,man erkennt das ,wesen einer ,religion vielleicht am klarsten aus den ,grenzen ihrer ,toleranz und es gab auch fr die alten ,stadtkulte solche ,grenzen4 ,da sie stets in ,mehrzahl vorhanden waren und ausgebt wurden1 gehrt zu ihrem eigentlichen ,sinn und bedurfte deshalb berhaupt keiner ,duldung4 ,aber man setzte von jedem voraus1 da er vor der kultischen ,form als solcher ,achtung habe4 ,wer1 wie manche ,philosophen oder auch ,anhnger fremdartiger ,religionen1 diese ,achtung durch ,wort oder ,tat versagte1 lernte auch das ,ma antiker ,duldung kennen4 ,etwas ganz anderes liegt den ,verfolgungen magischer ,kirchen untereinander zugrunde2 da ist es die henotheistische ,pflicht gegen den wahren ,glauben1 welche die ,anerkennung des falschen verbietet4 ,antike ,kulte htten den ,jesuskult unter sich ertragen4 ,die ,kultkirche mute die ,jesuskirche angreifen4 ,alle groen ,christenverfolgungen1 denen die spteren ,heidenverfolgungen genau entsprechen1 sind von ihr und nicht vom rmischen8 ,staate ausgegangen und sie waren nur insofern politisch1 als auch die ,kultkirche zugleich ,nation und ,vaterland war4 ,man wird bemerken1 da unter der ,maske der ,kaiserverehrung sich zwei religise ,bruche verbergen -- in den antiken ,stdten des ,westens1 ,rom an der ,spitze1 entstand der ,einzelkult des divus als letzter ,ausdruck jenes euklidischen ,gefhls1 wonach es einen rechtlichen und also auch sakralen bergang vom soma des ,brgers zu dem eines ,gottes gab2 im ,osten wurde daraus ein ,bekenntnis zum ,kaiser als dem ,heiland und ,gottmenschen1 dem ,messias aller ,synkretisten1 das deren ,kirche durch eine hchste nationale ,form zusammengefat hat4 ,das ,opfer fr den ,kaiser ist das vornehmste ,sakrament dieser ,kirche2 es entspricht durchaus der christlichen ,taufe und man versteht1 was die ,forderung und ,verweigerung dieser ,akte in den ,zeiten der ,verfolgung symbolisch zu bedeuten hatte4 ,alle diese ,kirchen besitzen ,sakramente3 heilige ,mahlzeiten wie den ,haomatrank der ,perser1 das ,passah der ,juden1 das ,abendmahl der ,christen1 hnliche fr ,attis und ,mithras2 die ,taufriten der ,mander1 der ,christen1 der ,isis- und ,kybeleverehrer4 ,man knnte deshalb die einzelnen ,kulte der ,heidenkirche fast als ,sekten und ,orden bezeichnen und wrde fr das ,verstndnis ihrer scholastischen ,kmpfe untereinander und die gegenseitige ,proselytenmacherei damit viel gewonnen haben4 ,alle echt antiken ,mysterien wie die von ,eleusis und die1 welche von den ,pythagorern um #ejj in unteritalischen ,stdten begrndet worden waren1 sind an den ,ort gebunden und durch einen sinnbildlichen ,vorgang bezeichnet4 ,innerhalb der ,pseudomorphose lsen sie sich vom ,orte2 sie knnen berall1 wo ,eingeweihte beisammen sind1 vollzogen werden und haben nun das ,ziel der magischen ,ekstase und eines asketischen ,lebenswandels3 aus den ,besuchern der ,mysteriensttte hat sich ein ,orden entwickelt1 der sie ausbt4 ,die ,gemeinschaft der ,neupythagorer1 um #ej v4 ,chr4 gegrndet und den jdischen ,essern nahe verwandt1 ist nichts weniger als eine antike ,philosophenschule2 sie ist ein echter ,mnchsorden und zwar nicht der einzige1 der innerhalb des ,synkretismus die ,ideale der christlichen ,eremiten und islamischen ,derwische vorwegnimmt4 ,diese ,heidenkirche besitzt ihre ,einsiedler1 ,heiligen1 ,propheten1 ,wunderbekehrungen1 heiligen ,schriften und ,offenbarungen4#aff ,in der ,bedeutung des ,gtterbildes fr den ,kult vollzieht sich eine sehr merkwrdige und noch kaum untersuchte ,wendung4 ,der grte ,nachfolger ,plotins1 ,jamblich1 hat endlich um #cjj das gewaltige ,system einer orthodoxen ,theologie und priesterlichen ,hierarchie mit strengem ,ritual fr diese ,heidenkirche entworfen1 und sein ,schler ,julian hat sein ganzes ,leben daran gesetzt und zuletzt geopfert1 um diese ,kirche fr die ,ewigkeit aufzurichten4#afg ,er wollte sogar ,klster fr meditierende ,mnner und ,frauen einrichten und eine ,kirchenbue einfhren4 ,eine mchtige ,begeisterung1 die sich bis zum ,martyrium steigerte und weit ber den ,tod des ,kaisers hinaus andauerte1 hat diese gewaltige ,arbeit untersttzt4 ,es gibt ,inschriften1 die man kaum anders bersetzen kann als3 ,es ist nur ein ,gott und ,julian ist sein ,prophet48#afh ,zehn ,jahre mehr und diese ,kirche wre eine geschichtliche ,tatsache von ,dauer geworden4 ,endlich hat das ,christentum nicht nur ihre ,macht geerbt1 sondern in wichtigen ,stcken auch ,form und ,gehalt4 ,es ist nicht ganz richtig1 wenn man sagt1 die rmische ,kirche habe sich den ,bau des rmischen ,reiches angeeignet4 ,dieser ,bau war schon eine ,kirche4 ,es gab eine ,zeit1 wo beide sich berhrten4 ,konstantin der ,groe war ,urheber des ,konzils von ,nica und zugleich ,pontifex ,maximus4 ,seine ,shne1 eifrige ,christen1 haben ihn zum divus erhoben und ihm den vorgeschriebenen ,kult gewidmet4 ,augustin wagte den khnen ,ausspruch1 da die wahre ,religion vor dem ,erscheinen des ,christentums in ,gestalt der antiken vorhanden gewesen sei4#afi #e ,wenn man das ,judentum von ,cyrus bis ,titus berhaupt verstehen will1 mu man sich immer wieder drei ,tatsachen ins ,gedchtnis rufen1 welche die philologisch und theologisch voreingenommene ,forschung zwar kennt1 aber in ihren ,erwgungen nicht mitzhlen lt3 die ,juden sind eine ,nation ohne ,land81 ein consensus1 und zwar in einer ,welt von lauter ,nationen gleicher ,art4 ,jerusalem ist zwar ein ,mekka1 ein heiliger ,mittelpunkt1 aber weder die ,heimat noch das geistige ,zentrum des ,volkes4 ,endlich sind die ,juden nur so lange eine einzigartige ,erscheinung der ,weltgeschichte1 als man sie von vornherein als solche behandelt4 ,gewi sind die nachexilischen ,juden im ,gegensatz zu den ,israeliten8 vor dem ,exil1 was wohl zuerst ,hugo ,winckler erkannt hat1 ein ,volk von ganz neuer ,art1 aber sie sind es nicht allein4 ,die aramische ,welt begann sich damals in eine ganze ,anzahl solcher ,vlker1 darunter ,perser und ,chalder1#agj zu gliedern1 die alle in demselben ,gebiet und trotzdem in strenger ,abgeschlossenheit voneinander lebten und vielleicht schon damals die rein arabische ,wohnart des ,ghetto aufgebracht haben4 ,die ersten ,vorverknder der neuen ,seele sind die prophetischen ,religionen1 die mit einer groartigen ,innerlichkeit um #gjj entstanden und den urwchsigen ,gebruchen des ,volkes und seiner ,herrscher entgegentraten4 ,auch sie sind eine allgemein aramische ,erscheinung4 ,je mehr ich ber ,amos1 ,jesaja1 ,jeremia und dann ber ,zarathustra nachdenke1 desto verwandter erscheinen sie mir4 ,was sie zu trennen scheint1 ist nicht ihr neuer ,glaube1 sondern das1 was sie bekmpfen3 die einen jene wilde altisraelitische ,religion1 die in ,wirklichkeit ein ganzes ,bndel von ,religionen ist#aga mit dem ,glauben an heilige ,steine und ,bume1 mit zahllosen ,ortsgttern zu ,dan1 ,bethel1 ,hebron1 ,sichem1 ,beerseba1 ,gilgal1 einem ,jahwe 7oder ,elohim71 mit dessen ,namen eine ,menge ganz verschiedenartiger ,numina bezeichnet wird1 mit ,ahnenkult und ,menschenopfern1 ,derwischtnzen und heiliger ,prostitution1 untermischt mit undeutlichen berlieferungen von ,moses und ,abraham und vielen ,bruchen und ,sagen der sptbabylonischen ,welt1 die in ,kanaan lngst zu buerlichen ,formen herabgesunken und erstarrt waren2 der andere jenen altvedischen1 sicherlich ebenso vergrberten ,helden- und ,wikingerglauben1 der es wohl ntig hatte1 durch das immer wiederholte ,lob des heiligen ,rindes und seiner ,zucht an die ,wirklichkeit erinnert zu werden4 ,zarathustra hat um #fjj1 oft im ,elend1 verfolgt und verkannt gelebt und ist als ,greis in einem ,kriege gegen die ,unglubigen umgekommen1#agb ein ,zeitgenosse des unglcklichen ,jeremia1 der von seinem ,volke seiner ,prophezeiungen wegen gehat1 von seinem ,knig gefangen gesetzt und nach der ,katastrophe von den ,flchtlingen nach gypten mitgeschleppt und dort erschlagen wurde4 ,ich glaube nun1 da diese groe ,epoche noch eine dritte prophetische ,religion hervorgebracht hat4 ,es darf die ,vermutung gewagt werden1 da auch die chaldische8 ,religion mit ihrem astronomischen ,tiefblick und ihrer jeden neuen ,betrachter berraschenden ,innerlichkeit damals und zwar durch schpferische ,persnlichkeiten vom ,range eines ,jesaja aus ,restgebilden der altbabylonischen ,religion entstanden ist4#agc ,die ,chalder waren um #ajjj wie die ,israeliten eine ,gruppe aramisch redender ,stmme im ,sden von ,sinear4 ,noch heute wird die ,muttersprache ,jesu zuweilen chaldisch genannt4 ,zur ,seleukidenzeit bezeichnet der ,name eine verbreitete religise ,gemeinschaft und im besonderen deren ,priester4 ,die chaldische ,religion ist eine ,astralreligion1 was die babylonische -- vor ,hammurabi -- nicht gewesen ist4 ,sie stellt die tiefsinnigste ,deutung des magischen ,weltraumes1 der ,welthhle mit dem in ihr waltenden ,kismet dar1 die es gibt1 und sie ist deshalb bis in die sptesten ,zustnde der islamischen und jdischen ,spekulation die ,grundlage geblieben4 ,von ihr und nicht von der babylonischen ,kultur ist seit dem #g4 ,jahrhundert eine ,astronomie als exakte ,wissenschaft -- nmlich als priesterliche ,beobachtungstechnik von erstaunlichem ,scharfblick -- ausgebildet worden4#agd ,sie hat die babylonische ,mondwoche durch die ,planetenwoche ersetzt4 ,die volkstmlichste ,gestalt der alten ,religion war ,ischtar gewesen1 die ,gttin des ,lebens und der ,fruchtbarkeit4 ,jetzt ist sie ein ,planet4 ,tammuz1 der sterbende und im ,frhling wieder auferstehende ,vegetationsgott1 wird ein ,fixstern4 ,es meldet sich endlich das henotheistische ,gefhl4 ,fr den groen ,nebukadnezar ist ,marduk der eine und wahre ,gott der ,barmherzigkeit und ,nabu1 der alte ,gott von ,borsippa1 sein ,sohn und ,sendbote zu den ,menschen4 ,chalderknige haben ein ,jahrhundert hindurch 7#fbe-eci7 die ,welt beherrscht1 aber sie waren auch die ,verknder der neuen ,religion4 ,sie selbst haben zu den ,tempelbauten ,ziegel getragen4 ,von ,nebukadnezar1 dem ,zeitgenossen des ,jeremia1 besitzen wir noch das ,gebet an ,marduk bei seiner ,thronbesteigung4 ,an ,tiefe und ,reinheit steht es neben den besten ,stcken israelitischer ,prophetendichtung4 ,die chaldischen ,bupsalmen1 auch in ,rhythmus und innerem ,bau den jdischen eng verwandt1 kennen die ,schuld1 deren der ,mensch sich nicht bewut ist1 und das ,leid1 das durch reumtiges ,bekennen vor dem zrnenden ,gott abgewehrt werden kann4 ,es ist dasselbe ,vertrauen auf die ,barmherzigkeit der ,gottheit1 das auch in den ,inschriften des ,baalstempels von ,palmyra einen wahrhaft christlichen ,ausdruck gefunden hat4#age ,der ,kern der prophetischen ,lehre ist bereits magisch3 ,es gibt einen wahren ,gott als ,prinzip des ,guten1 mag es ,jahwe1 ,ahura ,mazda oder ,marduk-,baal sein2 die andern ,gottheiten sind ohnmchtig oder bse4 ,an ihn knpft sich die messianische ,hoffnung1 sehr deutlich bei ,jesaja1 aber mit innerer ,notwendigkeit in den folgenden ,jahrhunderten berall durchbrechend4 ,es ist der magische ,grundgedanke2 in ihm liegt die ,annahme eines welthistorischen ,kampfes zwischen ,gut und ,bse1 mit der ,macht des ,bsen ber die mittlere ,zeit und dem ,endsieg des ,guten am jngsten ,tage4 ,diese ,moralisierung der ,weltgeschichte ist ,persern1 ,chaldern und ,juden gemeinsam4 ,aber mit ihr wird auch schon der ,begriff des bodenstndigen ,volkes aufgelst und die ,entstehung magischer ,nationen ohne irdische ,heimat und ,grenze vorbereitet4 ,der ,begriff des auserwhlten ,volkes taucht auf1#agf aber es ist begreiflich1 da die ,menschen von starker ,rasse1 die groen ,geschlechter voran1 solch allzu geistliche ,gedanken innerlich ablehnten und dem ,prophetentum gegenber auf den alten krftigen ,stammesglauben verwiesen4 ,nach den ,untersuchungen von ,cumont war die ,religion der persischen ,knige polytheistisch und ohne das ,haomasakrament1 also nicht ganz diejenige ,zarathustras2 dasselbe gilt von den meisten israelitischen ,knigen und aller ,wahrscheinlichkeit nach von dem letzten ,chalder ,naboned1 der gerade wegen seiner ,ablehnung der ,mardukreligion von ,cyrus mit ,hilfe des eignen ,volkes gestrzt werden konnte4 ,die ,beschneidung und die -- chaldische -- ,sabbatfeier sind als ,sakramente erst ,erwerbungen des ,exils4 ,aber das babylonische ,exil hatte zwischen ,juden und ,persern doch einen gewaltigen ,unterschied geschaffen1 nicht in den letzten ,wahrheiten des frommen ,wachseins1 aber in allen ,tatsachen des wirklichen ,lebens und damit auch in den tiefsten ,gefhlen diesem ,leben gegenber4 ,es waren die ,jahweglubigen1 die heimkehren durften1 und die ,anhnger ,ahura ,mazdas1 die es ihnen erlaubten4 ,von zwei kleinen ,stammesgruppen1 die zweihundert ,jahre vorher vielleicht die gleiche ,zahl von waffenfhigen ,mnnern besaen1 hatte die eine die ,welt in ,besitz genommen1 und whrend ,darius im ,norden die ,donau berschritt1 dehnte seine ,macht sich im ,sden ber ,ostarabien bis zur ,insel ,sokotra an der ,somalikste aus2#agg die andere war ein gnzlich bedeutungsloses ,objekt fremder ,politik4 ,das hat die eine ,religion so herrenmig1 die andere so unterwrfig gemacht4 ,man lese ,jeremia und dann die groe ,behistuninschrift des ,darius -- was fr ein prachtvoller ,stolz des ,knigs auf seinen siegreichen ,gott6 ,und wie verzweifelt sind die ,grnde1 mit denen die israelitischen ,propheten das ,bild ihres ,gottes in sich zu retten suchen4 ,hier1 im ,exil1 wo durch die persischen ,siege die ,augen aller ,juden sich auf die zarathustrische ,lehre richteten1 geht das rein jdische ,prophetentum 7,amos1 ,hosea1 ,jesaja1 ,jeremia7 in das apokalyptische ber 7,deuterojesaja1 ,hesekiel1 ,sacharja74 ,alle die neuen ,visionen vom ,menschensohn1 vom ,satan1 den ,erzengeln1 den sieben ,himmeln1 dem jngsten ,gericht sind persische ,fassungen des gemeinsamen ,weltgefhls4 ,jesaja #da erscheint ,cyrus selbst1 wie der ,messias gefeiert4 ,hat der groe ,schpfer des zweiten ,jesaja seine ,erleuchtung von einem ,zarathustrajnger empfangen8 ,ist es mglich1 da die ,perser selbst die innere ,verwandtschaft beider ,lehren empfanden und die ,juden deshalb in die ,heimat entlieen8 ,gewi ist1 da beide die volkstmlichen ,vorstellungen von den letzten ,dingen geteilt und den gleichen ,ha gegen die ,unglubigen der altbabylonischen und antiken ,religion gefhlt und ausgesprochen haben1 gegen alle fremden ,glaubensweisen berhaupt1 nur nicht gegeneinander4 ,aber man mu diese ,heimkehr8 doch auch einmal von ,babylon aus betrachten4 ,es war die groe und rassekrftige ,menge1 die diesem ,gedanken in ,wirklichkeit ganz fern stand1 ihn nur als ,gedanken1 als ,traum gelten lie1 ohne ,zweifel ein tchtiger ,bauern- und ,handwerkerschlag mit einem in ,bildung begriffenen ,landadel1 der ruhig in seinen ,besitzungen blieb1 und zwar unter einem eigenen ,frsten1 dem ,resch ,galuta1 der seine ,residenz in ,nehardea hatte4#agh ,die ,heimziehenden sind die ,wenigsten1 die ,hartkpfigen1 die ,eiferer4 ,es waren #djjjj1 mit ,weib und ,kind4 ,das kann kein ,zehntel1 nicht einmal ein ,zwanzigstel der ,gesamtzahl gewesen sein4 ,wer diese ,ansiedler und ihr ,schicksal mit dem ,judentum berhaupt verwechselt1#agi der vermag in den tieferen ,sinn aller folgenden ,ereignisse nicht einzudringen4 ,die judische ,kleinwelt fhrte ein geistiges ,sonderleben1 das von der gesamten ,nation geachtet1 aber durchaus nicht geteilt wurde4 ,im ,osten blhte die apokalyptische ,literatur1 die ,erbin der prophetischen1 prachtvoll auf4 ,hier war eine echte ,volksdichtung zu ,hause1 von der ein ,meisterwerk1 das ,buch ,hiob1 mit seinem islamischen und gar nicht judischen ,geiste#ahj brig geblieben ist1 whrend eine ,menge anderer ,mrchen und ,sagen1 darunter ,judith1 ,tobit1 ,achikar1 sich als ,motive durch alle ,literaturen der arabischen8 ,welt verbreitet haben4 ,in ,juda gedieh nur das ,gesetz2 der talmudische ,geist erscheint zuerst bei ,hesekiel#aha und verkrpert sich seit #dej in den ,schriftgelehrten 7,soferim7 mit ,esra an der ,spitze4 ,von #cjj v4 bis #bjj n4 ,chr4 haben hier die ,tannaim die ,tora ausgelegt und also die ,mischna entwickelt4 ,weder das ,auftreten ,jesu noch die ,zerstrung des ,tempels haben diese abstrakte ,beschftigung unterbrochen4 ,jerusalem wurde das ,mekka der ,strengglubigen2 als ,koran wurde ein ,gesetzbuch anerkannt1 dem nach und nach eine ganze ,urgeschichte mit chaldisch-persischen ,motiven1 aber in pharisischer ,umgestaltung eingeordnet wurde4#ahb ,aber in diesem ,kreise war kein ,platz fr eine weltliche ,kunst1 ,poesie und ,gelehrsamkeit4 ,was im ,talmud an astronomischem1 medizinischem und juristischem ,wissen steht1 ist ausschlielich mesopotamischer ,herkunft4#ahc ,wahrscheinlich begann dort schon im ,exil jene chaldisch-persisch-jdische ,sektenbildung1 die zu ,beginn der magischen ,kultur bis zur ,stiftung groer ,religionen fortschritt und in der ,lehre ,manis den ,gipfel erreichte4 ,das ,gesetz und die ,propheten8 -- das ist beinahe der ,unterschied von ,juda und ,mesopotamien4 ,in der spteren persischen und jeder andern magischen ,theologie sind beide ,richtungen vereinigt1 nur hier haben sie sich rtlich getrennt4 ,die ,entscheidungen von ,jerusalem wurden allenthalben anerkannt2 es fragt sich aber1 wie weit sie befolgt worden sind4 ,schon ,galila war den ,pharisern verdchtig2 in ,babylonien durfte kein ,rabbiner geweiht werden4 ,von dem groen ,gamaliel1 dem ,lehrer des ,paulus1 wird gerhmt1 da seine ,verordnungen von den ,juden selbst im ,auslande8 befolgt wrden4 ,wie unabhngig man in gypten lebte1 beweisen die krzlich entdeckten ,urkunden von ,elefantine und ,assuan4#ahd ,um #agj bittet ,onias den ,knig um ,erlaubnis1 einen ,tempel nach den ,maen des jerusalemischen8 errichten zu drfen1 mit der ,begrndung1 da die vielen gesetzwidrig bestehenden ,tempel einen ewigen ,hader unter den ,gemeinden erregten4 ,es ist noch eine zweite ,betrachtung ntig4 ,das ,judentum hat sich wie das ,persertum seit der ,zeit des ,exils aus sehr kleinen ,stammesverbnden ins ,ungeheure vermehrt und zwar durch ,bekehrung und bertritte4 ,es ist die einzige ,form der ,eroberung1 deren eine ,nation ohne ,land fhig ist und den magischen ,religionen deshalb natrlich und selbstverstndlich4 ,im ,norden drang es ber den ,judenstaat ,adiabene schon frh bis zum ,kaukasus vor1 im ,sden1 wahrscheinlich lngs des persischen ,golfes1 nach ,saba2 im ,westen gab es in ,alexandria1 ,kyrene und ,cypern den ,ausschlag4 ,die ,verwaltung von gypten und die ,politik des ,partherreiches lagen zum groen ,teil in jdischen ,hnden4 ,aber diese ,bewegung geht einzig von ,mesopotamien aus4 ,es ist apokalyptischer und nicht talmudischer ,geist darin4 ,in ,jerusalem erfindet das ,gesetz immer neue ,schranken gegen die ,unglubigen4 ,es gengt nicht1 da man auf ,bekehrungen verzichtet4 ,man darf nicht einmal einen ,heiden unter seinen ,vorfahren haben4 ,ein ,phariser erlaubt sich1 dem allgemein beliebten ,knig ,hyrkan 7#ace-ajf7 zuzurufen1 er solle das ,hohepriesteramt niederlegen1 weil seine ,mutter sich einmal in der ,gewalt der ,unglubigen befunden habe4#ahe ,es ist dieselbe ,enge1 welche in der christlichen ,urgemeinde ,judas als ,widerstand gegen die ,heidenmission zum ,vorschein kommt4 ,im ,osten wre niemand auch nur auf den ,gedanken gekommen1 hier eine ,grenze zu ziehen1 es widerspricht dem ganzen ,begriff der magischen ,nation4 ,aber daraus folgt die geistige berlegenheit des weiten ,ostens4 ,mochte das ,synedrion in ,jerusalem von unbestrittener religiser ,autoritt sein1 politisch und damit geschichtlich ist der ,resch ,galuta eine ganz andere ,macht4 ,das bersieht die christliche wie die jdische ,forschung4 ,soviel ich wei1 hat niemand die bedeutsame ,tatsache beachtet1 da die ,verfolgung durch ,antiochus ,epiphanes sich berhaupt nicht gegen das ,judentum81 sondern gegen ,juda richtete1 und das fhrt zu einer ,einsicht von noch viel grerer ,tragweite4 ,die ,zerstrung ,jerusalems traf nur einen sehr kleinen ,teil der ,nation und politisch wie geistig bei weitem den unbedeutendsten4 ,es ist nicht wahr1 da das jdische ,volk seitdem in der ,zerstreuung8 gelebt htte4 ,es lebte seit ,jahrhunderten und nicht allein1 sondern zugleich mit dem persischen und anderen in einer ,form1 die an kein ,land gebunden war4 ,und man miversteht auch den ,eindruck dieses ,krieges auf das eigentliche ,judentum1 das von ,juda wie ein ,zubehr betrachtet und behandelt wurde4 ,man empfand den ,sieg der ,heiden und den ,untergang des ,heiligtums in tiefster ,seele#ahf und hat in dem ,kreuzzug von #aae die schwerste ,rache genommen1 aber das galt dem jdischen und nicht dem judischen ,ideal4 ,mit dem ,zionismus8 ist es damals wie frher unter ,cyrus und heute nur einer ganz geringen und geistig beschrnkten ,minderheit ernst gewesen4 ,htte man das ,unglck wirklich als ,verlust der ,heimat8 empfunden1 wie wir uns das nach abendlndischem ,gefhl vorstellen1 so wre die ,rckeroberung seit ,mark ,aurel hundertmal mglich gewesen4 ,aber sie htte dem magischen ,nationalgefhl widersprochen4 ,die ideale ,form der ,nation war die ,synagoge81 der reine consensus wie die urkatholische sichtbare ,kirche8 und wie der ,islam1 und gerade sie ist durch die ,vernichtung von ,juda und dem hier geltenden ,stammesgeiste erst ganz verwirklicht worden4 ,der ,krieg ,vespasians1 der sich nur gegen ,juda richtete1 war eine ,befreiung des ,judentums4 ,denn erstens verschwand damit der ,anspruch der ,bevlkerung dieses winzigen ,gebietes1 die eigentliche ,nation zu sein1 und die ,gleichsetzung ihrer kahlen ,geistigkeit mit dem ,seelenleben des ,ganzen4 ,die gelehrte ,forschung1 die ,scholastik und ,mystik der stlichen ,hochschulen kam zu ihrem ,recht4 ,der ,oberrichter ,karna hat1 etwa gleichzeitig mit ,ulpian und ,papinian1 an der ,hochschule von ,nehardea das erste ,zivilrecht zusammengestellt4#ahg ,und zweitens rettete es diese ,religion vor den ,gefahren der ,pseudomorphose1 denen das ,christentum gleichzeitig erlag4 ,es hatte seit #bjj v4 ,chr4 eine halb hellenistische ,judenliteratur gegeben4 ,der ,prediger ,salomo 7,koheleth7 enthlt pyrrhonische ,stimmungen4 ,die ,weisheit ,salomos1 das zweite ,makkaberbuch1 ,theodot1 der ,aristeasbrief und anderes folgen2 es gibt ,stcke wie die ,spruchsammlung ,menanders1 bei denen sich berhaupt nicht ermitteln lt1 ob sie griechisch oder jdisch sein sollte4 ,es gab um #afj ,hohepriester1 die aus hellenistischem ,geist die jdische ,religion bekmpften1 und sptere ,herrscher wie ,hyrkan und ,herodes1 die dasselbe mit politischen ,mitteln versuchten4 ,diese ,gefahr ist mit dem ,jahre #gj sofort und endgltig zu ,ende4 ,es gab zur ,zeit ,jesu in ,jerusalem drei ,richtungen1 die man als allgemein aramische betrachten darf3 die ,phariser1 ,sadduzer und ,esser4 ,obwohl die ,begriffe und ,namen schwanken und die ,ansichten der christlichen wie der jdischen ,forschung sehr verschieden sind1 darf doch gesagt werden3 ,die erste ,gesinnung tritt am reinsten im ,judaismus1 die zweite im ,chaldertum1 die dritte im ,hellenismus hervor4#ahh ,essisch ist die ,entstehung des ordensartigen ,mithraskultes im stlichen ,kleinasien1 pharisisch ist in der ,kultkirche das ,system des ,porphyrius4 ,die ,sadduzer1 obwohl sie in ,jerusalem selbst als kleiner vornehmer ,kreis erscheinen -- ,josephus vergleicht sie mit den ,epikurern --1 sind allgemein aramisch durch ihre apokalyptischen und eschatologischen ,stimmungen1 durch das1 was in dieser ,frhzeit dem ,geiste ,dostojewskis verwandt ist4 ,sie und die ,phariser verhalten sich wie ,mystik und ,scholastik1 wie ,johannes und ,paulus1 wie ,bundehesch und ,vendidad der ,perser4 ,die ,apokalyptik ist volkstmlich und in vielen ,zgen seelisches ,gemeingut der ganzen aramischen ,welt4 ,das talmudische und awestische ,pharisertum ist exklusiv und sucht jede ,religion so schroff als mglich abzusondern4 ,nicht der ,glaube und die ,visionen1 sondern der strenge ,ritus1 der gelernt und eingehalten werden mu1 ist ihm das ,wichtigste1 so da nach seiner ,ansicht der ,laie aus ,unkenntnis des ,gesetzes gar nicht fromm sein kann4 ,die ,esser erscheinen in ,jerusalem als ,mnchsorden wie die ,neupythagorer4 ,sie besaen geheime ,schriften2#ahi im weiteren ,sinne sind sie die ,vertreter der ,pseudomorphose und sie verschwinden deshalb mit dem ,jahre #gj vollstndig aus dem ,judentum1 whrend gerade jetzt die christliche ,literatur eine rein griechische wurde1 nicht zum wenigsten deshalb1 weil das hellenisierte westlichste ,judentum den nach ,osten weichenden ,judaismus verlie und allmhlich im ,christentum aufging4 ,aber auch die ,apokalyptik1 eine ,ausdrucksform des stadtlosen und stadtfeindlichen ,menschentums1 ist innerhalb der ,synagoge sehr bald zu ,ende1 nachdem sie unter dem ,eindruck der ,katastrophe noch einmal eine wunderbare ,blte erlebt hatte4#aij ,als es sich entschieden hatte1 da die ,lehre ,jesu nicht zu einer ,reform des ,judentums1 sondern zu einer neuen ,religion heranwuchs1 und um #ajj die tgliche ,fluchformel gegen die ,judenchristen eingefhrt wurde1 verblieb die ,apokalyptik fr den kurzen ,rest ihres ,daseins der jungen ,religion4 #f ,das ,unvergleichliche1 womit das junge ,christentum sich ber alle ,religionen dieser reichen ,frhzeit hinaushebt1 ist die ,gestalt ,jesu4 ,es gibt in all den groen ,schpfungen jener ,jahre nichts1 was sich ihr zur ,seite stellen liee4 ,wer damals seine ,leidensgeschichte las und hrte1 wie sie sich kurz vorher begeben hatte3 den letzten ,zug nach ,jerusalem1 das letzte bange ,abendmahl1 die ,stunde der ,verzweiflung in ,gethsemane und den ,tod am ,kreuz1 dem muten alle ,legenden und heiligen ,abenteuer von ,mithras1 ,attis und ,osiris flach und leer erscheinen4 ,hier gibt es keine ,philosophie4 ,seine ,aussprche1 von denen manche den ,gefhrten noch im hohen ,alter ,wort fr ,wort im ,gedchtnis hafteten1 sind die eines ,kindes mitten in einer fremden1 spten und kranken ,welt4 ,es gibt keine sozialen ,betrachtungen1 keine ,probleme1 keine ,grbelei4 ,wie eine stille selige ,insel ruht das ,leben dieser ,fischer und ,handwerker am ,see ,genezareth mitten in der ,zeit des groen ,tiberius1 fernab von aller ,weltgeschichte1 ohne irgendeine ,ahnung von den ,hndeln der ,wirklichkeit1 whrend rings die hellenistischen ,stdte leuchten mit ihren ,tempeln und ,theatern1 der feinen westlichen ,gesellschaft und den lrmenden ,zerstreuungen des ,pbels1 den rmischen ,kohorten und der griechischen ,philosophie4 ,als seine ,freunde und ,begleiter ,greise geworden waren und der ,bruder des ,hingerichteten dem ,kreise in ,jerusalem vorstand1 sammelte sich aus den ,worten und ,erzhlungen1 die berall in den kleinen ,gemeinden im ,umlauf waren1 ein ,lebensbild von so ergreifender ,innerlichkeit1 da es eine eigene ,darstellungsform hervorrief1 die weder in der antiken noch in der arabischen ,kultur ,vorbilder hat3 das ,evangelium4 ,das ,christentum ist die einzige ,religion der ,weltgeschichte1 in welcher ein ,menschenschicksal der unmittelbaren ,gegenwart zum ,sinnbild und ,mittelpunkt der gesamten ,schpfung geworden ist4 ,eine ungeheure ,erregung1 wie die germanische ,welt sie um das ,jahr #ajjj kennen lernte1 ging damals durch das ganze aramische ,land4 ,die magische ,seele war erwacht4 ,was in den prophetischen ,religionen wie eine ,ahnung lag1 was zur ,zeit ,alexanders in metaphysischen ,umrissen hervortrat1 das erfllte sich jetzt4 ,und diese ,erfllung weckte in unnennbarer ,strke das ,urgefhl der ,angst4 ,es gehrt zu den letzten ,geheimnissen des ,menschentums und des freibeweglichen ,lebens berhaupt1 da die ,geburt des ,ich und die der ,weltangst ein und dasselbe sind4 ,da sich vor einem ,mikrokosmos ein ,makrokosmos auftut1 weit1 bermchtig1 ein ,abgrund von fremdem1 lichtberstrahltem ,sein und ,treiben1 das lt das kleine1 einsame ,selbst scheu in sich zurckweichen4 ,eine ,angst vor dem eigenen ,wachsein1 wie sie ,kinder zuweilen berfllt1 lernt kein ,erwachsener in den schwrzesten ,stunden seines ,lebens wieder kennen4 ,diese ,todesangst lag auch ber dem ,anbruch der neuen ,kultur4 ,in dieser ,morgenfrhe magischen ,welthewutseins1 das verzagt1 ungewi1 dunkel ber sich selbst war1 fiel ein neuer ,blick auf das nahe ,ende der ,welt4 ,es ist der erste ,gedanke1 mit dem bis jetzt jede ,kultur zum ,bewutsein ihrer selbst kam4 ,ein ,schauer von ,offenbarungen1 ,wundern1 letzten ,einblicken in den ,urgrund der ,dinge berfiel jedes tiefere ,gemt4 ,man dachte1 man lebte nur noch in apokalyptischen ,bildern4 ,die ,wirklichkeit wurde zum ,schein4 ,seltsame und grauenvolle ,gesichte wurden geheimnisvoll herumerzhlt1 aus wirren und dunklen ,schriften verlesen und sofort1 mit unmittelbarer innerer ,gewiheit begriffen4 ,von einer ,gemeinschaft zur andern1 von ,dorf zu ,dorf1 wanderten solche ,schriften1 von denen sich gar nicht sagen lt1 da sie einer einzelnen ,religion angehren4#aia ,sie sind persisch1 chaldisch1 jdisch gefrbt1 aber sie haben alles aufgenommen1 was damals in den ,gemtern umging4 ,die kanonischen ,bcher sind national1 die apokalyptischen international im wrtlichen ,sinne4 ,sie sind da1 ohne da jemand sie verfat zu haben scheint4 ,ihr ,inhalt verschwimmt und lautet heute so und morgen anders4 ,sie sind aber auch nichts weniger als ,dichtung84#aib ,sie gleichen den furchtbaren ,portalgestalten an den romanischen ,kathedralen ,frankreichs1 die ebenfalls keine ,kunst81 sondern steingewordene ,angst sind4 ,jeder kannte diese ,engel und ,dmonen1 diese ,himmel- und ,hllenfahrten gttlicher ,wesen1 den ,urmenschen oder zweiten ,adam1 den ,gesandten ,gottes1 den ,heiland der letzten ,tage1 den ,menschensohn1 die ewige ,stadt und das jngste ,gericht4#aic ,in den fremden ,stdten und an den ,hochsitzen des strengen persischen und jdischen ,priestertums mochte man die ,unterscheidungslehren begrifflich feststellen und um sie streiten1 hier unten im ,volk gab es fast keine ,einzelreligion1 sondern eine allgemeine magische ,religiositt1 die alle ,seelen erfllte1 die sich an ,einblicke und ,bilder jedes denkbaren ,ursprungs heftete4 ,der jngste ,tag war nahe herangekommen4 ,man erwartete ihn4 ,man wute1 da er8 jetzt erscheinen msse1 von dem in allen ,offenbarungen die ,rede war4 ,propheten standen auf4 ,man schlo sich zu immer neuen ,gemeinden und ,kreisen zusammen1 in der berzeugung1 die angeborene ,religion nun besser erkannt oder die wahre gefunden zu haben4 ,in dieser ,zeit ungeheuerster1 von ,jahr zu ,jahr wachsender ,spannung ist1 ganz nahe der ,geburt ,jesu1 neben zahllosen ,gemeinschaften und ,sekten auch die mandische ,erlsungsreligion entstanden1 deren ,stifter oder ,ursprung wir nicht kennen4 ,wie es scheint1 stand sie trotz ihres ,hasses gegen den ,judaismus von ,jerusalem und ihrer ,vorliebe gerade fr die persischen ,fassungen des ,erlsungsgedankens dem volkstmlichen ,glauben des syrischen ,judentums sehr nahe4 ,aus ihren wundervollen ,schriften tritt jetzt ein ,stck nach dem andern zutage4 berall ist er81 der ,menschensohn1 der in die ,tiefe gesandte ,erlser1 der selbst erlst werden mu1 das ,ziel der ,erwartung4 ,im ,johannesbuch spricht der ,vater1 im ,hause der ,vollendung hoch aufgerichtet1 von ,licht umflossen1 zu seinem eingeborenen ,sohn3 ,mein ,sohn1 sei mir ein ,bote -- gehe in die ,welt der ,finsternis1 in der es keinen ,lichtstrahl gibt -- der ,sohn ruft empor3 ,vater der ,gre1 was habe ich gesndigt1 da du mich in die ,tiefe gesandt hast8 ,und endlich3 ,ohne ,fehler stieg ich empor und nicht war ,fehl und ,mangel an mir4#aid ,alle ,zge der groen prophetischen ,religionen und der ganze ,schatz tiefster ,einsichten und ,gestalten1 der sich seitdem in der ,apokalyptik gesammelt hatte1 liegen hier gemeinsam zugrunde4 ,von antikem ,denken und ,fhlen ist in diese ,unterwelt des ,magischen nicht ein ,hauch gedrungen4 ,die ,anfnge der neuen ,religion sind wohl fr immer verschollen4 ,eine geschichtliche ,gestalt des ,mandertums aber tritt mit ergreifender ,deutlichkeit hervor1 tragisch in ihrem ,wollen und ,untergang wie ,jesus selbst3 es ist ,johannes der ,tufer4#aie ,dem ,judentum kaum noch angehrig und von einem mchtigen ,hasse -- er entspricht genau dem urrussischen ,hasse gegen ,petersburg -- gegen den ,geist von ,jerusalem erfllt1 predigt er das ,ende der ,welt und das ,nahen des ,barnasha1 des ,menschensohns1 der nicht mehr der verheiene nationale ,messias der ,juden1 sondern der ,bringer des ,weltbrandes ist4#aif ,zu ihm ging ,jesus und wurde einer seiner ,jnger4#aig ,er war dreiig ,jahre alt1 als die ,erweckung ber ihn kam4 ,die apokalyptische und im besonderen die mandische ,gedankenwelt erfllte von nun an sein ganzes ,bewutsein4 ,nur scheinhaft1 fremd und bedeutungslos lag die andere ,welt der geschichtlichen ,wirklichkeit um ihn her4 ,da er8 jetzt kommen und dieser so unwirklichen ,wirklichkeit ein ,ende machen werde1 war seine groe ,gewiheit und fr sie trat er wie sein ,meister ,johannes als ,verknder auf4 ,noch jetzt lassen die ltesten ins ,neue ,testament aufgenommenen ,evangelien diese ,zeit hindurchschimmern1 in der er in seinem ,bewutsein nichts war als ein ,prophet4#aih ,aber es gibt einen ,augenblick in seinem ,leben1 wo die ,ahnung und dann die hohe ,gewiheit ber ihn kommt3 ,du bist es selbst4 ,es war ein ,geheimnis1 das er zuerst kaum sich selbst1 dann seinen nchsten ,freunden und ,begleitern eingestand1 die nun die selige ,botschaft in aller ,stille mit ihm teilten1 bis sie die ,wahrheit endlich durch den verhngnisvollen ,zug nach ,jerusalem vor aller ,welt zu offenbaren wagten4 ,wenn irgend etwas die vollkommene ,reinheit und ,ehrlichkeit seiner ,gedanken verbrgt1 so ist es der ,zweifel1 ob er sich nicht doch vielleicht tusche1 der ihn immer wieder ergriffen hat und von dem seine ,jnger spter ganz aufrichtig erzhlt haben4 ,da kommt er in seine ,heimat4 ,das ,dorf luft zusammen4 ,man erkennt den ehemaligen ,zimmermann1 der seine ,arbeit verlassen hat1 und ist entrstet4 ,die ,familie1 seine ,mutter1 die zahlreichen ,brder und ,schwestern schmen sich seiner und wollen ihn festnehmen4 ,da1 als er all die bekannten ,augen auf sich gerichtet fhlt1 wird er verwirrt und die magische ,kraft weicht von ihm 7,mark4 #f74 ,in ,gethsemane mischen sich ,zweifel an seiner ,sendung#aii mitten in die entsetzliche ,angst vor dem ,kommenden und noch am ,kreuz vernahm man den qualvollen ,ruf1 da ,gott ihn verlassen habe4 ,selbst in diesen letzten ,stunden lebte er ganz im ,bilde seiner apokalyptischen ,welt4 ,er hat nie eine andere wirklich um sich gesehen4 ,was den ,rmern1 die unter ihm ,wache standen1 als ,wirklichkeit galt1 war ihm ein ,gegenstand ratlosen ,staunens1 ein ,trugbild1 das sich unversehens in nichts auflsen konnte4 ,er besa die reine und unverflschte ,seele des stadtlosen ,landes4 ,das ,leben der ,stdte1 der ,geist im stdtischen ,sinne waren ihm gnzlich fremd4 ,hat er das halbantike ,jerusalem1 in das er als der ,menschensohn einzog1 wirklich gesehen und in seinem geschichtlichen ,wesen verstanden8 ,das ist das ,ergreifende der letzten ,tage1 dieser ,zusammensto von ,tatsachen und ,wahrheiten1 von zwei ,welten1 die sich nie verstehen werden3 da er gar nicht wute1 was mit ihm geschah4 ,so ging er in der ,flle des ,verkndens durch sein ,land1 aber dieses ,land war ,palstina4 ,er war im antiken ,imperium geboren und lebte unter den ,augen des ,judaismus von ,jerusalem1 und sobald seine ,seele aus ihrem ,schauen und dem ,gefhl ihrer ,sendung heraus um sich blickte1 stie sie auf die ,wirklichkeit des rmischen ,staates und des ,pharisertums4 ,der ,widerwille gegen dieses starre und eigenschtige ,ideal1 den er mit dem ganzen ,mandertum und ohne ,zweifel mit dem jdischen ,landvolke des weiten ,ostens teilte1 geht als erstes und dauerndes ,merkmal durch alle seine ,reden4 ,ihm graute vor diesem ,wust verstandesmiger ,formeln1 der der einzige ,weg zum ,heil sein sollte4 ,dennoch war es nur eine andre ,art von ,frmmigkeit1 die seiner berzeugung mit rabbinischer ,logik das ,recht bestritt4 ,hier stand nur das ,gesetz gegen die ,propheten4 ,als ,jesus aber vor ,pilatus gefhrt wurde1 da traten sich die ,welt der ,tatsachen und die der ,wahrheiten unvermittelt und unvershnlich gegenber1 in so erschreckender ,deutlichkeit und ,wucht der ,symbolik1 wie in keiner zweiten ,szene der gesamten ,weltgeschichte4 ,der ,zwiespalt1 der allem freibeweglichen ,leben von ,anfang an zugrunde liegt1 schon damit1 da es ist1 da es ,dasein und ,wachsein ist1 hat hier die hchste berhaupt denkbare ,form menschlicher ,tragik angenommen4 ,in der berhmten ,frage des rmischen ,prokurators3 ,was ist ,wahrheit8 -- das einzige ,wort im ,neuen ,testament1 das ,rasse hat -- liegt der ganze ,sinn der ,geschichte1 die ,alleingeltung der ,tat1 der ,rang des ,staates1 des ,krieges1 des ,blutes1 die ganze ,allmacht des ,erfolges und der ,stolz auf ein groes ,geschick4 ,darauf hat nicht der ,mund1 aber das schweigende ,gefhl ,jesu mit der andern1 ber alles ,religise entscheidenden ,frage geantwortet3 ,was ist ,wirklichkeit8 ,fr ,pilatus war sie alles1 fr ihn selbst nichts4 ,anders kann echte ,religiositt der ,geschichte und ihren ,mchten niemals gegenberstehen1 anders darf sie das ttige ,leben nie einschtzen1 und wenn sie es dennoch tut1 so hat sie aufgehrt ,religion zu sein und ist selbst dem ,geist der ,geschichte verfallen4 ,mein ,reich ist nicht von dieser ,welt -- das ist das letzte ,wort1 von dem sich nichts abdeuten lt und an dem jeder ermessen mu1 wohin ,geburt und ,natur ihn gewiesen haben4 ,ein ,dasein1 das sich des ,wachseins bedient1 oder ein ,wachsein1 welches das ,dasein unterwirft2 ,takt oder ,spannung1 ,blut oder ,geist1 ,geschichte oder ,natur1 ,politik oder ,religion3 hier gibt es nur ein ,entweder-,oder und keinen ehrlichen ,vergleich4 ,ein ,staatsmann kann tief religis sein1 ein ,frommer kann fr sein ,vaterland fallen -- aber sie mssen beide wissen1 auf welcher ,seite sie wirklich stehen4 ,der geborne ,politiker verachtet die weltfremden ,betrachtungsweisen des ,ideologen und ,ethikers mitten in seiner ,tatsachenwelt -- er hat recht4 ,fr den ,glubigen sind aller ,ehrgeiz und ,erfolg der geschichtlichen ,welt sndhaft und ohne ewigen ,wert -- er hat auch recht4 ,ein ,herrscher1 der die ,religion in der ,richtung auf politische1 praktische ,ziele verbessern will1 ist ein ,tor4 ,ein ,sittenprediger1 der ,wahrheit1 ,gerechtigkeit1 ,frieden1 ,vershnung in die ,welt der ,wirklichkeit bringen will1 ist ebenfalls ein ,tor4 ,kein ,glaube hat je die ,welt verndert und keine ,tatsache kann je einen ,glauben widerlegen4 ,es gibt keine ,brcke zwischen der gerichteten ,zeit und dem zeitlos ,ewigen1 zwischen dem ,gang der ,geschichte und dem ,bestehen einer gttlichen ,weltordnung1 in deren ,bau ,fgung8 das ,wort fr den hchsten ,fall von ,kausalitt ist4 ,das ist der letzte ,sinn jenes ,augenblicks1 in dem ,pilatus und ,jesus sich gegenberstanden4 ,in der einen1 der historischen ,welt lie der ,rmer den ,galiler ans ,kreuz schlagen -- das war sein ,schicksal4 ,in der andern war ,rom der ,verdammnis verfallen und das ,kreuz die ,brgschaft der ,erlsung4 ,das war ,gottes ,wille84#bjj ,religion ist ,metaphysik1 nichts anderes3 ,credo1 quia absurdum4 ,und zwar ist erkannte1 bewiesene1 fr bewiesen gehaltene ,metaphysik bloe ,philosophie oder ,gelehrsamkeit4 ,hier ist erlebte ,metaphysik gemeint1 das ,undenkbare als ,gewiheit1 das bernatrliche als ,ereignis1 das ,leben in einer nichtwirklichen1 aber wahren ,welt4 ,anders hat ,jesus auch nicht einen ,augenblick gelebt4 ,er war kein ,sittenprediger4 ,in der ,sittenlehre das letzte ,ziel der ,religion sehen1 heit sie nicht kennen4 ,das ist neunzehntes ,jahrhundert1 ,aufklrung81 humanes ,philistertum4 ,ihm soziale ,absichten zuschreiben ist eine ,lsterung4 ,seine gelegentlichen ,sittensprche1 soweit sie ihm nicht nur zugeschrieben sind1 dienen lediglich der ,erbauung4 ,sie enthalten gar keine neue ,lehre4 ,es waren ,sprichwrter darunter1 wie sie damals jeder kannte4 ,seine ,lehre war einzig die ,verkndigung der letzten ,dinge1 deren ,bilder ihn bestndig erfllten3 der ,anbruch des neuen ,weltalters1 die ,herabkunft des himmlischen ,gesandten1 das letzte ,gericht1 ein neuer ,himmel und eine neue ,erde4#bja ,einen andern ,begriff von ,religion hat er nie gehabt und einen andern besitzt berhaupt keine wahrhaft innerliche ,zeit4 ,religion ist durch und durch ,metaphysik1 ,jenseitigkeit1 ,wachsein inmitten einer ,welt1 in welcher das ,zeugnis der ,sinne nur den ,vordergrund aufhellt2 ,religion ist das ,leben in und mit dem bersinnlichen1 und wo die ,kraft zu solchem ,wachsein1 die ,kraft1 auch nur daran zu glauben1 fehlt1 da ist die wirkliche ,religion zu ,ende4 ,mein ,reich ist nicht von dieser ,welt -- nur wer das ganze ,gewicht dieser ,einsicht ermit1 kann seine tiefsten ,aussprche begreifen4 ,erst spte1 stdtische ,zeiten1 die solcher ,einblicke nicht mehr fhig waren1 haben den ,rest von ,religiositt auf die ,welt des ueren ,lebens bezogen und die ,religion durch humane ,gefhle und ,stimmungen1 die ,metaphysik durch ,sittenpredigt und ,sozialethik ersetzt4 ,in ,jesus findet man das gerade ,gegenteil4 ,gebt dem ,csar1 was des ,csars ist8 -- das heit3 ,fgt euch den ,mchten der ,tatsachenwelt1 duldet1 leidet und fragt nicht1 ob sie gerecht8 sind4 ,wichtig ist nur das ,heil der ,seele4 ,sehet die ,lilien auf dem ,felde8 -- das heit3 ,kmmert euch nicht um ,reichtum und ,armut4 ,sie fesseln beide die ,seele an die ,sorgen dieser ,welt4 ,man mu ,gott dienen oder dem ,mammon8 -- da ist mit dem ,mammon die ganze ,wirklichkeit gemeint4 ,es ist flach und feige1 die ,gre aus dieser ,forderung fortzudeuten4 ,zwischen der ,arbeit fr den eignen ,reichtum und der fr die soziale ,bequemlichkeit aller8 htte er berhaupt keinen ,unterschied empfunden4 ,wenn er vor dem ,reichtum erschrak und wenn die ,urgemeinde in ,jerusalem1 die ein strenger ,orden war und kein ,sozialistenklub1 den ,besitz verwarf1 so liegt darin der grte berhaupt denkbare ,gegensatz zu aller sozialen ,gesinnung83 nicht weil die uere ,lage alles1 sondern weil sie nichts ist1 nicht aus der ,alleinschtzung1 sondern aus der unbedingten ,verachtung des diesseitigen ,behagens gehen solche berzeugungen hervor4 ,aber es mu allerdings etwas da sein1 dem gegenber alles irdische ,glck zu nichts versinkt4 ,es ist wieder der ,unterschied von ,tolstoi und ,dostojewski4 ,tolstoi1 der ,stdter und ,westler1 hat in ,jesus nur einen ,sozialethiker erblickt und wie der ganze zivilisierte ,westen1 der nur verteilen1 nicht verzichten kann1 das ,urchristentum zum ,range einer sozialrevolutionren ,bewegung herabgezogen und zwar aus ,mangel an metaphysischer ,kraft4 ,dostojewski1 der arm war1 aber in gewissen ,stunden fast ein ,heiliger1 hat nie an soziale ,verbesserungen gedacht -- was wre der ,seele damit geholfen1 wenn man das ,eigentum abschafft8 #g ,unter den ,freunden und ,schlern1 die der furchtbare ,ausgang des ,zuges nach ,jerusalem innerlich vernichtet hatte1 verbreitete sich nach einigen ,tagen die ,kunde von seiner ,auferstehung und ,erscheinung4 ,was das fr solche ,seelen und eine solche ,zeit bedeutete1 knnen spte ,menschen niemals ganz nachempfinden4 ,damit war die ,erwartung der gesamten ,apokalyptik jener magischen ,frhzeit erfllt3 am ,ende des gegenwrtigen ,aion der ,aufstieg des erlsten ,erlsers1 des zweiten ,adam1 des ,saoshyant1 ,enosh oder ,barnasha oder wie man ihn8 sonst noch vorstellen und nennen mochte1 in das ,lichtreich des ,vaters4 ,damit war die verkndete ,zukunft und das neue ,weltalter1 das ,himmelreich81 unmittelbare ,gegenwart geworden4 ,man befand sich im entscheidenden ,punkt der ,heilsgeschichte4 ,diese ,gewiheit hat den ,weltblick des kleinen ,kreises vollkommen verndert4 ,seine8 ,lehre1 wie sie aus seiner milden und edlen ,natur geflossen war1 sein inneres ,gefhl vom ,verhltnis zwischen ,mensch und ,gott und dem ,sinn der ,zeiten berhaupt1 das mit dem einen ,wort ,liebe erschpfend bezeichnet war1 trat zurck und die ,lehre von ihm trat an ihre ,stelle4 ,als der ,auferstandene8 wurde ihr ,lehrer eine neue ,gestalt innerhalb der ,apokalyptik und zwar die wichtigste und abschlieende4 ,aber damit war aus dem ,zukunftsbilde ein ,erinnerungsbild geworden4 ,es war etwas ganz ,entscheidendes und in der gesamten magischen ,gedankenwelt ,unerhrtes1 dies ,eintreten einer selbsterlebten ,wirklichkeit in den ,kreis der groen ,gesichte4 ,die ,juden1 darunter der junge ,paulus1 und die ,mander1 darunter die ,jnger des ,tufers1 haben es leidenschaftlich bestritten4 ,fr sie war er ein falscher ,messias1 von dem schon die ltesten persischen ,texte gesprochen hatten4#bjb ,fr sie sollte er8 auch fernerhin noch kommen2 fr die kleine ,gemeinde war er eben dagewesen4 ,sie hatten ihn gesehen1 mit ihm gelebt4 ,man mu sich ganz in dies ,bewutsein versetzen1 um seine ungeheure berlegenheit in einer solchen ,zeit zu begreifen4 ,statt eines ,ungewissen ,blickes in die ,ferne ein ,stck ergreifender ,gegenwart1 statt der wartenden ,angst die befreiende ,gewiheit1 statt einer ,sage ein miterlebtes ,menschenschicksal4 ,es war wirklich eine frohe ,botschaft81 die man verkndete4 ,aber wem8 ,schon in den ersten ,tagen erhebt sich die ,frage1 welche ber das ganze ,schicksal der neuen ,offenbarung entschied4 ,jesus und seine ,freunde waren ,juden von ,geburt1 aber sie gehrten nicht zum judischen ,lande4 ,hier in ,jerusalem erwartete man den ,messias der alten heiligen ,bcher1 der allein fr das jdische ,volk im ehemaligen ,sinne einer ,stammesgemeinschaft kommen sollte4 ,das ganze brige aramische ,land aber erwartete den ,erlser der ,welt1 den ,heiland und ,menschensohn aller apokalyptischen ,schriften1 mochten sie jdisch1 persisch1 chaldisch oder mandisch abgefat sein4#bjc ,im einen ,falle waren ,tod und ,auferstehung ,jesu nur ein rtliches ,ereignis1 im andern bedeuteten sie eine ,weltwende4 ,denn whrend berall sonst die ,juden eine magische ,nation ohne ,heimat und ,einheit der ,abstammung geworden waren1 hielt man in ,jerusalem an der ,stammesauffassung fest4 ,es handelte sich nicht um ,juden-8 oder ,heidenmission83 der ,zwiespalt liegt viel tiefer4 ,das ,wort ,mission bedeutet hier durchaus zweierlei4 ,im ,sinne des ,judaismus bedurfte es eigentlich keiner ,werbung2 im ,gegenteil1 sie widersprach der ,messiasidee4 ,die ,begriffe ,stamm und ,mission schlieen sich aus4 ,die ,angehrigen des auserwhlten ,volkes und im besonderen die ,priesterschaft hatten sich lediglich zu berzeugen1 da die ,verheiung jetzt erfllt war4 ,im andern ,falle aber lag in der ,idee der magischen1 auf dem consensus beruhenden ,nation1 da mit der ,auferstehung die volle und endgltige ,wahrheit und also mit dem consensus ber sie die ,grundlage der wahren ,nation gegeben war1 die sich nun ausdehnen mute1 bis sie alle lteren1 der ,idee nach unvollkommenen in sich aufgenommen hatte4 ,ein ,hirt und eine ,herde8 -- das war die ,formel fr die neue ,weltnation4 ,die ,nation des ,erlsers war mit der ,menschheit identisch4 berblickt man die ,vorgeschichte dieser ,kultur1 so ergibt sich1 da die ,streitfrage des ,apostelkonzils#bjd schon #ejj ,jahre vorher durch die ,tat entschieden war3 das nachexilische ,judentum mit einziger ,ausnahme des in sich abgeschlossenen ,kreises von ,juda hatte wie die ,perser1 die ,chalder und alle andern im ausgedehntesten ,mae unter den ,unglubigen geworben1 von ,turkestan bis nach ,innerafrika1 ohne ,rcksicht auf ,heimat und ,abkunft4 ,darber stritt man nicht4 ,es kam dieser ,gemeinschaft gar nicht zum ,bewutsein1 da es anders sein knne4 ,sie selbst war ja bereits das ,ergebnis eines nationalen ,daseins1 das in ,ausdehnung bestand4 ,die altjdischen ,texte waren ein sorgfltig behteter ,schatz und die richtige ,auslegung1 die ,halacha1 behielten sich die ,rabbiner vor4 ,die apokalyptische ,literatur bildete dazu das uerste ,gegenteil3 geschrieben1 um schrankenlos alle ,gemter zu wecken1 war sie in der ,ausdeutung jedem einzelnen anheimgestellt4 ,wie seine ltesten ,freunde es auffaten1 zeigt die ,tatsache1 da sie sich als die ,gemeinde der ,endzeit in ,jerusalem festsetzten und im ,tempel verkehrten4 ,fr diese einfachen ,leute1 darunter seine ,brder1 die ihn anfangs durchaus abgelehnt hatten1 und die ,mutter1 die nun an den hingerichteten ,sohn glaubte1#bje war die ,macht der judischen berlieferung noch strker als der apokalyptische ,geist4 ,ihre ,absicht1 die ,juden zu berzeugen1 milang1 obwohl anfangs sogar ,phariser bertraten2 sie blieben eine der vielen ,sekten innerhalb des ,judentums und man kann das ,ergebnis1 das ,bekenntnis des ,petrus81 wohl so ausdrcken1 da sie selbst das wahre1 das ,synedrion aber das falsche ,judentum vertraten4#bjf ,das letzte ,schicksal dieses ,kreises#bjg ist in ,vergessenheit geraten unter der ,wirkung1 welche die neue apokalyptische ,lehre in der ganzen ,welt magischen ,fhlens und ,denkens sehr bald hervorrief4 ,unter den spteren ,anhngern ,jesu waren viele1 die wirklich rein magisch empfanden und von pharisischem ,geiste ganz frei waren4 ,sie haben lange vor ,paulus die ,missionsfrage stillschweigend fr sich gelst4 ,sie konnten gar nicht leben1 ohne zu verknden1 und sie haben vom ,tigris bis zur ,tiber berall kleine ,kreise gesammelt1 in denen die ,jesusgestalt in allen denkbaren ,auffassungen mit der ,masse schon vorhandener ,gesichte und ,lehren verschmolz4#bjh ,hier ergab sich ein zweiter ,zwiespalt1 der ebenfalls in den ,worten ,heiden- und ,judenmission enthalten ist und der viel wichtiger wurde als jener im voraus entschiedene ,streit zwischen ,juda und der ,welt3 ,jesus hatte in ,galila gelebt4 ,sollte die ,lehre von ihm nach ,west oder ,ost gerichtet sein8 ,als ,jesuskult oder als ,erlserorden8 ,in engster ,fhlung mit der persischen oder der synkretistischen ,kirche1 die damals beide in ,bildung begriffen waren8 ,darber hat ,paulus entschieden1 die erste groe ,persnlichkeit in der neuen ,bewegung1 die erste1 die sich nicht nur auf ,wahrheiten1 sondern auch auf ,tatsachen verstand4 ,als junger ,rabbiner aus dem ,westen und ,schler eines der berhmtesten ,tannaim hatte er die ,christen als eine innerjdische ,sekte verfolgt4 ,nach einer ,erweckung1 wie sie damals oft vorkam1 wandte er sich den vielen kleinen ,kultgemeinden des ,westens zu und schuf aus ihnen eine ,kirche seiner ,prgung4 ,von hier an haben sich die heidnische und die christliche ,kultkirche im ,gleichschritt und in engster ,wechselwirkung bis zu ,jamblich und ,athanasius 7beide um #ccj7 entwickelt4 ,im ,angesicht dieses groen ,ziels hat er fr die ,jesusgemeinde in ,jerusalem eine kaum verhehlte ,verachtung4 ,es gibt im ,neuen ,testament nichts ,peinlicheres als den ,anfang des ,galaterbriefes3 er hat seine ,ttigkeit auf eigene ,faust unternommen und so gelehrt und aufgebaut1 wie es ihn gut dnkte4 ,endlich1 nach vierzehn ,jahren1 geht er nach ,jerusalem1 um die alten ,gefhrten ,jesu durch seine geistige berlegenheit1 den ,erfolg und die ,tatsache seiner ,unabhngigkeit von ihnen zu dem ,eingestndnis zu zwingen1 da seine ,schpfung die wahre ,lehre enthalte4 ,petrus und die ,seinen1 allem ,tatschlichen fremd1 haben die ,tragweite der ,besprechung nicht erkannt3 von da an war die ,urgemeinde berflssig4 ,paulus war ,rabbiner dem ,geiste und ,apokalyptiker dem ,gefhl nach4 ,er erkannte den ,judaismus an1 aber als ,vorgeschichte4 ,infolgedessen gab es von nun an zwei magische ,religionen mit derselben heiligen ,schrift1 nmlich dem ,alten ,testament4 ,aber dazu gehrte eine doppelte ,halacha1 die eine in der ,richtung auf den ,talmud1 durch die ,tannaim zu ,jerusalem seit #cjj v4 ,chr4 entwickelt1 die andere durch ,paulus begrndet und durch die ,kirchenvter vollendet1 in der ,richtung auf das ,evangelium4 ,die ganze ,flle der ,apokalyptik aber mit ihrer ,erlserverheiung1 die damals umging1#bji zog er in die ,erlsungsgewiheit zusammen1 so wie sie ihm allein vor ,damaskus unmittelbar offenbart worden war4 ,jesus ist der ,erlser und ,paulus ist sein ,prophet83 das ist der volle ,inhalt seiner ,verkndigung4 ,die hnlichkeit mit ,mohamed kann nicht grer sein4 ,weder die ,art der ,erweckung noch das prophetische ,selbstbewutsein noch die ,folgerungen daraus fr das alleinige ,recht und die unbedingte ,wahrheit ihrer ,auslegung sind verschieden4 ,mit ,paulus erscheint der ,stadtmensch und mit ihm die ,intelligenz8 in diesem ,kreise4 ,die andern1 mochten sie auch ,antiochia und ,jerusalem kennen1 haben doch das ,wesen solcher ,stdte nie begriffen4 ,sie lebten erdverbunden1 lndlich1 ganz ,seele und ,gefhl4 ,hier erschien ein in den ,grostdten antiken ,stils gewachsener ,geist1 der nur in ,stdten leben konnte1 der das buerliche ,land weder begriff noch achtete4 ,mit ,philo htte er sich verstndigen mgen1 mit ,petrus nicht4 ,er zuerst hat das ,auferstehungserlebnis als ,problem gesehen1 und das selige ,schauen der lndlichen ,jnger verwandelte sich in seinem ,kopfe in einen ,streit geistiger ,prinzipien4 ,wie war das doch anders -- das ,ringen in ,gethsemane und die ,stunde von ,damaskus3 ein ,kind und ein ,mann1 ,seelenangst und geistige ,entscheidung1 ,ergebung in den ,tod und ,entschlu zum ,wechsel der ,partei4 ,er hatte in der neuen ,judensekte zuerst eine ,gefahr fr die pharisische ,lehre von ,jerusalem gesehen2 pltzlich begriff er1 da die ,nazarener recht hatten8 -- ein ,wort1 an das man bei ,jesus gar nicht denken kann2 nun verteidigt er ihre ,sache gegen den ,judaismus und erhebt sie damit zu einer geistigen ,gre1 whrend sie bisher das ,wissen um ein ,erlebnis gewesen war4 ,eine geistige ,gre -- aber damit drngt er das ,verteidigte ganz unbewut den andern geistigen ,mchten nher1 die es damals gab3 den ,stdten des ,westens4 ,im ,umkreis der reinen ,apokalyptik gab es keinen ,geist84 ,die alten ,gefhrten konnten ihn gar nicht verstehen4 ,sie mssen ngstlich und traurig auf ihn geblickt haben1 als er auf sie einredete4 ,ihr lebendiges ,jesusbild -- ,paulus hatte ihn ja nie gesehen -- verblate vor diesem grellen ,licht der ,begriffe und ,stze4 ,von nun an wurde aus der heiligen ,erinnerung ein ,schulsystem4 ,aber ,paulus hatte ein ganz richtiges ,gefhl fr die wahre ,heimat seiner ,gedanken4 ,er hat seine ,missionsreisen smtlich nach ,westen gerichtet und den ,osten berhaupt nicht beachtet4 ,er hat das antike ,staatsgebiet nie verlassen4 ,warum ging er nach ,rom1 nach ,korinth und nicht nach ,edessa oder ,ktesiphon8 ,und warum nur in die ,stdte und niemals von ,dorf zu ,dorf8 ,paulus allein hat diese ,entwicklung der ,dinge veranlat4 ,seiner praktischen ,energie gegenber kamen die ,gefhle aller andern nicht in ,betracht4 ,damit war ber die stdtische und westliche ,tendenz der jungen ,kirche entschieden4 ,die letzten ,heiden wurden spter pagani genannt1 die ,leute auf dem ,lande4 ,es erhob sich eine ungeheure ,gefahr1 die nur durch die ,jugend und urwchsige ,kraft des werdenden ,christentums abgewehrt worden ist3 das ,fellachentum der antiken ,weltstdte griff mit beiden ,hnden danach und die ,spuren blieben deutlich zurck4 ,wie weit entfernt war das doch vom ,wesen ,jesu1 der ganz mit dem ,lande und seinen ,menschen verbunden gelebt hatte6 ,er hatte die ,pseudomorphose gar nicht bemerkt1 in deren ,mitte er geboren war1 und trug auch nicht den leisesten ,zug von ihr in seiner ,seele1 und nun1 ein ,menschenalter hernach1 als seine ,mutter vielleicht noch lebte1 war das1 was aus seinem ,tode aufgewachsen war1 schon ein ,mittelpunkt fr das ,formwollen der ,pseudomorphose geworden4 ,die antiken ,stdte waren bald der einzige ,schauplatz der kultischen und dogmatischen ,entwicklung4 ,nach ,osten breitete sich die ,gemeinschaft nur verstohlen aus1 wie um nicht bemerkt zu werden4#baj ,um das ,jahr #ajj gab es schon ,christen jenseits des ,tigris1 aber sie sind samt ihren berzeugungen fr den ,gang der kirchlichen ,entwicklung so gut wie nicht vorhanden4 ,aus der nchsten ,umgebung des ,paulus ist nun auch die zweite ,schpfung hervorgegangen1 welche die ,gestalt der neuen ,kirche wesentlich bestimmt hat4 ,da es ,evangelien gibt1 ist1 so sehr die ,persnlichkeit und ,geschichte ,jesu eine dichterische ,gestaltung forderte1 die ,tat eines einzelnen1 des ,markus4#baa ,was ,paulus und ,markus vorfanden1 war eine feste ,tradition in den ,gemeinden1 das ,evangelium81 ein fortgesetztes ,hrensagen und ,weiterberichten1 das durch formlose und unbedeutende ,aufzeichnungen in aramischer und griechischer ,sprache gesttzt1 aber keineswegs dargestellt wurde4 ,da einmal wichtige ,schriften entstehen wrden1 war gewi1 aber aus dem ,geist des ,kreises1 der mit ,jesus gelebt hatte1 und dem ,geist des ,ostens berhaupt wre eine kanonische ,sammlung seiner ,aussprche1 die auf den ,konzilien ergnzt1 abgeschlossen und mit einem ,kommentar versehen wurde1 das ,natrliche gewesen und dazu eine ,jesusapokalypse mit der ,parusie als ,mittelpunkt4 ,die ,anstze dazu wurden durch das ,evangelium des ,markus1 das um #fe1 gleichzeitig mit den letzten ,paulusbriefen und griechisch wie diese geschrieben ist1 gnzlich abgebrochen4 ,damit ist der ,verfasser1 der die ,bedeutung seines kleinen ,werkes gar nicht ahnte1 eine der allerwichtigsten ,persnlichkeiten nicht nur des ,christentums1 sondern der arabischen ,kultur berhaupt geworden4 ,alle lteren ,versuche verschwanden4 ,nur ,schriften in ,evangelienform blieben als ,quellen ber ,jesus zurck4 ,das war so selbstverstndlich1 da von nun an ,evangelium8 aus der ,bezeichnung eines ,inhalts zu der einer ,form wurde4 ,das ,werk stammt aus dem ,wunsch paulinischer1 literaturgewohnter ,kreise1 die nie einen ,gefhrten ,jesu von ihm hatten reden hren4 ,es ist ein apokalyptisches ,lebensbild aus der ,ferne2 das ,erlebnis ist durch ,erzhlung ersetzt1 so schlicht und aufrichtig1 da man die apokalyptische ,tendenz gar nicht bemerkt4#bab ,aber sie bildet dennoch die ,voraussetzung4 ,nicht die ,worte ,jesu1 sondern die ,lehre von ihm in der paulinischen ,fassung ist der ,stoff4 ,das erste christliche ,buch geht aus der ,schpfung des ,paulus hervor1 aber diese selbst ist ohne das ,buch und seine ,nachfolger sehr bald nicht mehr zu denken4 ,denn jetzt entstand1 was ,paulus1 ein inbrnstiger ,scholastiker1 nie gewollt1 was er aber durch die ,richtung seiner ,ttigkeit unvermeidlich gemacht hatte1 die ,kultkirche christlicher ,nation4 ,whrend die synkretistische ,glaubensgemeinschaft in dem ,mae1 wie sie zum ,selbstbewutsein gelangte1 die zahllosen alten ,stadtkulte und die neuen magischen zusammenzog und diesem ,gefge durch einen hchsten ,kult henotheistische ,form gab1 wurde der ,jesuskult der ltesten ,westgemeinden so lange zerlegt und bereichert1 bis aus ihm eine ganz hnlich gebaute ,masse von ,kulten entstanden war4#bac ,um die ,geburt ,jesu1 von der die ,jnger nichts gewut haben1 bildete sich eine ,kindheitsgeschichte4 ,bei ,markus kommt sie noch nicht vor4 ,zwar sollte schon in der altpersischen ,apokalyptik der ,saoshyant als ,heiland der letzten ,tage von einer ,jungfrau geboren werden2 der neue westliche ,mythus aber war von ganz anderer ,bedeutung und hatte unermeliche ,folgen4 ,denn nun erhob sich im ,gebiet der ,pseudomorphose neben ,jesus als dem ,sohne und weit ber ihn hinaus die ,gestalt der ,gottesmutter1 der ,mutter ,gottes1 ebenfalls ein schlichtes ,menschenschicksal von so ergreifender ,gewalt1 da es all die tausend ,jungfrauen und ,mtter des ,synkretismus1 ,isis1 ,tanit1 ,kybele1 ,demeter und alle ,mysterien von ,geburt und ,leiden berragte und zuletzt in sich aufnahm4 ,nach ,irenus ist sie die ,eva einer neuen ,menschheit4 ,origenes verficht ihre dauernde ,jungfrulichkeit4 ,durch die ,geburt des ,erlsergottes hat eigentlich sie die ,welt erlst4 ,die ,theotokos ,maria1 die ,gottesgebrerin1 war das groe rgernis der ,christen jenseits der antiken ,grenze1 und die aus dieser ,vorstellung entwickelten ,lehrstze gaben zuletzt den ,anla fr ,monophysiten und ,nestorianer1 sich abzulsen und die reine ,jesusreligion wiederherzustellen4 ,aber als die faustische ,kultur erwachte und eines groen ,symbols bedurfte1 um ihr ,urgefhl fr die unendliche ,zeit1 die ,geschichte und die ,folge der ,geschlechter sinnlich zu fassen1 da hat sie die ,mater dolorosa und nicht den leidenden ,erlser in die ,mitte des germanisch-katholischen ,christentums der ,gotik gestellt1 und durch ganze ,jahrhunderte blhender ,innerlichkeit ist diese ,frauengestalt der eigentliche ,inbegriff faustischen ,weltgefhls und das ,ziel aller ,dichtung1 ,kunst und ,frmmigkeit gewesen4 ,noch heute nimmt im ,kult und in den ,gebeten der katholischen ,kirche und vor allem im ,gefhl der ,glubigen ,jesus den zweiten ,platz nach der ,madonna ein4#bad ,neben dem ,marienkult entstanden die unzhligen ,kulte der ,heiligen1 deren ,zahl die der antiken ,ortsgottheiten sicherlich aufwog1 und als die heidnische ,kirche zuletzt erlosch1 konnte die christliche den ganzen ,schatz rtlicher ,kulte unter der ,form der ,heiligenverehrung in sich aufnehmen4 ,aber ,paulus und ,markus haben noch etwas anderes entschieden1 dessen ,tragweite gar nicht berschtzt werden kann4 ,es war die ,folge seiner ,mission1 da das ,griechische die ,sprache der ,kirche und ihrer heiligen ,schriften1 voran des ersten ,evangeliums1 wurde1 wofr ursprnglich nicht einmal die ,wahrscheinlichkeit vorlag4 ,eine heilige griechische ,literatur -- man bedenke1 was das alles einschlo4 ,die ,jesuskirche wurde von ihrem seelischen ,ursprung knstlich abgetrennt und einem fremden1 gelehrten angeheftet4 ,die ,fhlung mit dem ,volkstum des aramischen ,mutterlandes ging verloren4 ,von da anhatten die beiden ,kultkirchen die gleiche ,sprache1 die gleiche begriffliche berlieferung1 die gleichen ,bcherschtze derselben ,schulen4 ,die viel ursprnglicheren aramischen ,literaturen des ,ostens1 die eigentlich magischen1 geschrieben und gedacht in der ,sprache ,jesu und seiner ,gefhrten1 waren damit von der ,mitwirkung am ,leben der ,kirche abgeschnitten4 ,man konnte sie nicht lesen1 man verfolgte sie nicht mehr1 man verga sie endlich4 ,mchten auch die heiligen ,texte der persischen und jdischen ,religion awestisch und hebrisch abgefat sein1 so war doch die ,sprache ihrer ,urheber und ,erklrer1 die ,sprache der gesamten ,apokalyptik1 aus welcher die ,lehre ,jesu und die ,lehre von ihm herangewachsen waren1 und endlich die der ,gelehrten an allen ,hochschulen ,mesopotamiens das ,aramische4 ,das alles entschwand nun aus dem ,gesichtskreis und an seine ,stelle traten ,plato und ,aristoteles1 die von den ,scholastikern beider ,kultkirchen in gemeinsamer ,arbeit und in gleichem ,sinne miverstanden wurden4 ,den letzten ,schritt in dieser ,richtung wollte der ,mann tun1 welcher ,paulus an organisatorischer ,begabung gleich1 an geistiger ,gestaltungskraft weit berlegen war1 der an ,sinn fr das ,mgliche und ,tatschliche aber hinter ihm zurckstand und deshalb mit seinen groartigen ,absichten gescheitert ist3 ,marcion4#bae ,er erblickte in der ,schpfung des ,paulus mit allen ihren ,folgen nur die ,unterlage zur ,stiftung der eigentlichen ,erlserreligion4 ,er empfand das ,sinnlose der ,tatsache1 da ,christentum und ,judentum1 die sich rcksichtslos verwarfen1 dieselbe heilige ,schrift1 nmlich den jdischen ,kanon besitzen sollten4 ,es erscheint uns heute unfalich1 da es hundert ,jahre lang wirklich so war4 ,man bedenke1 was der heilige ,text fr jede ,art magischer ,religiositt bedeutet4 ,hierin sah er die eigentliche ,verschwrung gegen die ,wahrheit8 und eine dringende ,gefahr fr die von ,jesus gewollte und nach seiner ,ansicht noch nicht verwirklichte ,lehre4 ,paulus1 der ,prophet1 hat das ,alte ,testament fr erfllt und abgeschlossen erklrt2 ,marcion1 der ,religionsstifter1 erklrt es fr berwunden und abgeschafft4 ,er will alles ,jdische bis auf den letzten ,rest ausschalten4 ,er hat sein ,leben hindurch nichts bekmpft als das ,judentum4 ,wie jeder echte ,religionsstifter und jede im ,religisen schpferische ,zeit1 wie ,zarathustra1 die israelitischen ,propheten1 wie die homerischen ,griechen und die zum ,christentum bekehrten ,germanen hat er die alten ,gtter in verworfene ,mchte verwandelt4#baf ,jehovah ist als der ,schpfergott das gerechte8 und also das bse1#bag ,jesus als ,verleiblichung des ,erlsergottes in dieser bsen ,schpfung das fremde81 also das gute ,prinzip4 ,das magische und im besonderen persische ,grundgefhl ist ganz unverkennbar4 ,marcion stammte aus ,sinope1 der alten ,hauptstadt des mithridatischen ,reiches1 dessen ,religion schon durch die ,namen seiner ,knige bezeichnet wird4 ,hier war einst der ,mithraskult entstanden4 ,aber zu dieser neuen ,lehre gehrte auch eine neue heilige ,schrift4 ,das fr die ganze ,christenheit bis dahin kanonische ,gesetz und die ,propheten8 war die ,bibel des ,judengottes1 die gerade damals vom ,synedrion in ,jabna endgltig zusammengestellt worden war4 ,die ,christen hatten also ein teuflisches ,buch in ,hnden4 ,marcion stellte ihr nun die ,bibel des ,erlsergottes entgegen und zwar in gleicher ,weise aus ,schriften geordnet1 die bis dahin als bloe ,erbauungsbcher ohne kanonisches ,ansehen in den ,gemeinden umliefen3#bah an die ,stelle der ,tora setzte er das -- eine und wahre -- ,evangelium1 das er aus mehreren1 nach seiner berzeugung verdorbenen und verflschten ,einzelevangelien einheitlich aufbaute1 an die ,stelle der israelitischen ,propheten die ,briefe des einzigen ,jesuspropheten ,paulus4 ,damit wurde ,marcion der eigentliche ,schpfer des ,neuen ,testaments4 ,aber deshalb mu nun die ihm eng verwandte ,gestalt jenes rtselhaften ,unbekannten genannt werden1 der nicht lange vorher das ,evangelium nach ,johannes8 geschrieben hatte4 ,er wollte damit die eigentlichen ,evangelien weder vermehren noch ersetzen1 sondern er hat1 anders als ,markus1 mit vollem ,bewutsein etwas ganz ,neues geschaffen1 das erste heilige ,buch8 im christlichen ,schrifttum1 den ,koran der neuen ,religion4#bai ,das ,buch beweist1 da man diese ,religion bereits als etwas ,fertiges und ,dauerndes empfand4 ,der ,jesus ganz erfllende und noch von ,paulus und ,markus geteilte ,gedanke1 da das ,weltende da sei1 liegt hinter ,johannes8 und ,marcion weit zurck4 ,die ,apokalyptik ist zu ,ende und die ,mystik beginnt4 ,nicht die ,lehre ,jesu1 auch nicht die paulinische von ihm ist der ,inhalt1 sondern das ,geheimnis des ,weltalls1 der ,welthhle4 ,von einem ,evangelium ist keine ,rede2 nicht die ,gestalt des ,erlsers1 sondern das ,prinzip des ,logos ist ,sinn und ,mitte des ,geschehens4 ,die ,kindheitsgeschichte wird wieder verworfen3 ein ,gott wird nicht geboren2 er ist da und wandelt in ,menschengestalt auf ,erden4 ,und dieser ,gott ist eine ,dreiheit3 ,gott1 der ,geist ,gottes1 das ,wort ,gottes4 ,dies heilige ,buch des frhesten ,christentums enthlt zum erstenmal das magische ,substanzproblem1 das die folgenden ,jahrhunderte ausschlielich beherrscht und endlich zum ,zerfall der ,religion in drei ,kirchen gefhrt hat2 und zwar steht es1 was auf manches hindeutet1 der ,lsung am nchsten1 die der nestorianische ,osten als wahr vertreten hat4 ,es ist trotz oder gerade wegen des griechischen ,wortes ,logos das stlichste8 der ,evangelien und dazu kommt1 da es ,jesus gar nicht als ,bringer der letzten und ganzen ,offenbarung gelten lt4 ,er ist der zweite ,gesandte4 ,es wird noch ein anderer kommen 7#ad1 #af4 #bf2 #ae1 #bf74 ,das ist die erstaunliche ,lehre1 die ,jesus selbst verkndet1 und das ,entscheidende in diesem geheimnisvollen ,buche4 ,hier enthllt sich pltzlich der ,glaube des magischen ,ostens4 ,wenn der ,logos nicht geht1 kann der ,paraklet#bbj nicht kommen 7#af1 #g71 aber zwischen beiden liegt der letzte ,aion1 das ,reich ,ahrimans 7#ad1 #cj74 ,die von paulinischem ,geist beherrschte ,kirche der ,pseudomorphose hat das ,johannesevangelium lange bekmpft und erst anerkannt1 nachdem die anstige1 dunkel angedeutete ,lehre durch eine paulinische ,deutung verdeckt worden war4 ,wie es eigentlich damit stand1 lehrt die auf mndliche ,tradition hinweisende ,bewegung der ,montanisten 7um #afj in ,kleinasien71 die in ,montanus den erschienenen ,paraklet und das ,weltende verkndeten4 ,sie fanden ungeheuren ,zulauf4 ,in ,karthago bekannte sich ,tertullian seit #bjg zu ihnen4 ,um #bde hat ,mani1 der mit den ,strmungen des stlichen ,christentums sehr vertraut war1#bba in seiner groen ,religionsschpfung den paulinischen1 menschlichen ,jesus als ,dmon verworfen und den johanneischen ,logos als den wahren ,jesus anerkannt1 sich selbst aber als den ,paraklet des ,johannes bezeichnet4 ,in ,karthago wurde ,augustin ,manicher und es will viel sagen1 da beide ,bewegungen endlich mit derjenigen ,marcions verschmolzen sind4 ,kehren wir zu ,marcion selbst zurck1 so hat er den ,gedanken des ,johannes8 durchgefhrt und eine ,christenbibel geschaffen4 ,und nun ging er1 fast ein ,greis1 als die ,gemeinden des uersten ,westens entsetzt vor ihm zurckwichen1#bbb daran1 eine eigene ,erlserkirche von meisterhaftem ,aufbau zu grnden4#bbc ,sie war #aej-aij eine ,macht und erst im folgenden ,jahrhundert gelang es der lteren ,kirche1 die ,marcioniten zum ,range einer ,sekte herabzudrcken1 obwohl sie noch viel spter im weiten ,osten bis nach ,turkestan hin eine groe ,bedeutung hatten und zuletzt1 was fr ihr ,grundgefhl sehr bezeichnend ist1 mit den ,manichern verschmolzen sind4#bbd ,trotzdem ist seine gewaltige ,tat1 bei welcher er das ,beharrungsvermgen des ,vorhandenen im ,vollgefhl seiner berlegenheit unterschtzt hatte1 nicht fruchtlos gewesen4 ,er war wie ,paulus vor ihm und ,athanasius nach ihm ein ,retter des ,christentums in einem ,augenblick1 wo es zu zerfallen drohte1 und es tut der ,gre seiner ,gedanken gewi keinen ,eintrag1 da der ,zusammenschlu nicht durch sie1 sondern im ,widerstand gegen sie erfolgt ist4 ,die frhkatholische ,kirche1 das heit die ,kirche der ,pseudomorphose1 ist in ihrer groen ,form erst um #aij und zwar aus der ,notwehr gegen die ,kirche ,marcions entstanden1 indem sie deren ganze ,organisation bernahm4 ,aber sie hat auch die ,bibel ,marcions durch eine andere von genau derselben ,anlage ersetzt3 ,evangelien und ,apostelbriefe1 die sie dann mit dem ,gesetz und den ,propheten zu einer ,einheit verband4 ,und sie hat endlich1 nachdem schon durch die ,verbindung der beiden ,testamente ber die ,auffassung des ,judentums entschieden war1 auch ,marcions dritte ,schpfung1 seine ,erlserlehre1 bekmpft1 indem sie mit der ,ausbildung einer eigenen ,theologie auf ,grund seiner ,stellung der ,probleme begann4 ,aber diese ,entwicklung erfolgte ausschlielich auf antikem ,boden und damit war auch die gegen ,marcion und seine ,ausschaltung des ,judaismus aufgerichtete ,kirche fr das talmudische ,judentum1 dessen geistiger ,schwerpunkt jetzt ganz in ,mesopotamien und an dessen ,hochschulen lag1 lediglich ein ,stck hellenistischen ,heidentums4 ,die ,zerstrung ,jerusalems war ein grenzsetzendes ,ereignis1 das in der ,tatsachenwelt durch keine geistige ,macht berwunden werden konnte4 ,wachsein1 ,religion und ,sprache sind innerlich viel zu nahe verwandt1 als da die vollstndige ,trennung eines griechischen ,sprachgebiets der ,pseudomorphose und eines aramischen der eigentlich arabischen ,landschaft nicht seit dem ,jahre #gj zwei ,sondergebiete magischer ,religionsentwicklung geschaffen htte4 ,am ,westrande der jungen ,kultur waren die heidnische ,kultkirche1 die von ,paulus dorthin verwiesene ,jesuskirche und das griechisch redende ,judentum vom ,schlage ,philos sprachlich und literarisch so ineinandergedrngt1 da das letzte dem ,christentum noch im ersten ,jahrhundert anheimfiel und dieses mit dem ,griechentum eine gemeinsame frhe ,philosophie ausbildete4 ,im aramischen ,sprachgebiet vom ,orontes bis zum ,tigris aber standen ,judentum und ,persertum1 die jetzt beide in ,talmud und ,awesta eine strenge ,theologie und ,scholastik schufen1 in enger ,wechselwirkung1 und beide ,theologien haben seit dem #d4 ,jahrhundert den strksten ,einflu auf das der ,pseudomorphose widerstrebende ,christentum aramischer ,sprache ausgebt1 bis es sich in ,gestalt der nestorianischen ,kirche abgelst hat4 ,hier im ,osten entwickelte sich der in jedem menschlichen ,wachsein angelegte ,unterschied von empfindendem ,verstehen und sprachlichem ,verstehen -- also von ,auge und ,buchstabe -- zu rein arabischen ,methoden der ,mystik und ,scholastik4 ,die apokalyptische ,gewiheit1 die ,gnosis im ,sinne des #a4 ,jahrhunderts1 wie sie ,jesus verleihen wollte1#bbe das ahnende ,schauen und ,fhlen ist das der israelitischen ,propheten1 der ,gathas1 des ,sufismus und sie ist noch bei ,spinoza1 dem polnischen ,messias ,baalschem#bbf und bei ,mirza ,ali ,mohamed1 dem schwrmerischen ,begrnder der ,babistensekte 7in ,teheran hingerichtet #ahej71 erkennbar4 ,die andere1 die ,paradosis1 ist die eigentlich talmudische ,methode der ,worterklrung1 wie sie ,paulus vollkommen beherrschte#bbg und die alle spteren ,awestawerke durchdringt und ebenso die nestorianische ,dialektik#bbh und die ganze ,theologie des ,islam4 ,demgegenber ist die ,pseudomorphose ein vllig einheitliches ,gebiet sowohl des magischen glubigen ,hinnehmens 7,pistis7 als des metaphysischen ,innewerdens 7,gnosis74#bbi ,den magischen ,glauben westlicher ,form haben fr die ,christen ,irenus und vor allem ,tertullian formuliert4 ,des letzteren berhmtes ,credo quia absurdum ist der ,inbegriff dieser ,glaubensgewiheit4 ,das heidnische ,seitenstck bieten ,plotin in den ,enneaden und ,porphyrios besonders in der ,schrift ,von der ,rckkehr der ,seele zu ,gott84#bcj ,aber auch fr die groen ,scholastiker der ,heidenkirche gibt es den ,vater 7,nus71 ,sohn und das mittlere ,wesen1 so wie es schon fr ,philo den ,logos als erstgeborenen ,sohn und zweiten ,gott gegeben hatte4 ,die ,lehre von der ,ekstase1 von den ,engeln und ,dmonen1 von den beiden ,seelensubstanzen ist ihnen allen gelufig und ,plotin wie ,origenes1 beide ,schler desselben ,lehrers1 zeigen1 wie die ,scholastik der ,pseudomorphose darin besteht1 da man die magischen ,begriffe und ,gedanken an der ,hand platonischer und aristotelischer ,texte durch planmiges ,andersverstehen entwickelt4 ,der eigentliche ,kernbegriff des gesamten ,denkens der ,pseudomorphose ist der ,logos1#bca in seiner ,anwendung und ,entwicklung ihr getreues ,sinnbild4 ,von einer ,einwirkung griechischen8 -- antiken -- ,denkens kann gar keine ,rede sein2 es lebte damals kein ,mensch1 in dessen geistiger ,anlage der ,logosbegriff ,heraklits und der ,stoa auch nur von fern ,platz gefunden htte4 ,aber ebensowenig ist die magische ,gre1 die gemeint war und die in persischen und chaldischen ,vorstellungen als ,geist oder ,wort ,gottes eine ebenso entscheidende ,rolle spielt wie in der jdischen ,lehre als ,ruach und ,memra1 in diesen ,theologien1 die in ,alexandria nebeneinandersaen1 zur reinen ,entwicklung gekommen4 ,mit der ,logoslehre ist eine antike ,formel auf dem ,wege ber ,philo und das ,johannesevangelium1 dessen unauslschliche ,wirkung auf den ,westen auf scholastischem ,gebiete liegt1 nicht nur ein ,element der christlichen ,mystik1 sondern zuletzt ein ,dogma geworden4#bcb ,das war unvermeidlich4 ,dieses ,dogma beider ,kirchen entspricht als ,wissensseite durchaus der ,glaubensseite1 welche durch die synkretistischen ,kulte einerseits1 die ,marien- und ,heiligenkulte andrerseits dargestellt wurde4 ,gegen beides1 ,dogma wie ,kult1 hat sich das ,gefhl des ,ostens seit dem #d4 ,jahrhundert erhoben4 ,fr das ,auge aber wiederholt sich die ,geschichte dieser ,gedanken und ,begriffe in der ,geschichte der magischen ,architektur4#bcc ,die ,grundform der ,pseudomorphose ist die ,basilika2 sie war vor den ,christen schon den ,juden des ,westens und den hellenistischen ,sekten der ,chalder bekannt4 ,wie der ,logos des ,johannesevangeliums ein magischer ,urbegriff in antiker ,fassung1 so ist die ,basilika ein magischer ,raum1 dessen ,innenwnde den antiken ,auenflchen eines ,tempelkrpers gleichen1 ein verinnerlichter ,kultbau4 ,die ,bauform des reinen ,ostens ist der ,kuppelbau1 die ,moschee1 die ohne ,zweifel lange vor den ltesten christlichen ,kirchen in den ,tempeln der ,perser und ,chalder1 den ,synagogen ,mesopotamiens und vielleicht den ,tempeln von ,saba angelegt war4 ,die ,ausgleichsversuche zwischen ,west und ,ost auf den ,konzilen der byzantinischen ,zeit endlich werden durch die ,mischform der ,kuppelbasilika symbolisiert4 ,denn in diesem ,stck kirchlicher ,baugeschichte ist auch die groe ,wandlung zum ,ausdruck gekommen1 welche mit ,athanasius und ,konstantin1 den letzten groen ,rettern des ,christentums eintrat4 ,der eine schuf das feste westliche ,dogma und das ,mnchtum1 in dessen ,hnde die erstarrende ,lehre allmhlich von den ,hochschulen hinberglitt2 der andere begrndete den ,staat der christlichen ,nation1 auf den der ,griechenname endlich berging3 die ,kuppelbasilika ist das architektonische ,symbol dieser ,entwicklung4 #ade ,vgl4 ,s4 #aii ff4 u4 #bji ff4 #adf ,sie machte weniger als ein ,hundertstel der ,gesamtbevlkerung des ,reiches aus4 #adg ,es ist zu bemerken1 da das ,stammland der babylonischen ,kultur1 das alte ,sinear1 in den kommenden ,ereignissen keinerlei ,bedeutung hat4 ,fr die arabische ,kultur kommt nur das ,gebiet nrdlich1 nicht sdlich von ,babylon in ,betracht4 #adh ,dies ist auch fr die ,literaturen des ,abendlandes wichtig3 die deutsche ist zum ,teil lateinisch1 die englische zum ,teil franzsisch geschrieben4 #adi ,wollner1 ,untersuchungen ber die ,volksepik der ,grorussen1 #ahgi4 #aej ,schiele1 ,die ,religion in ,geschichte und ,gegenwart ,i1 #fdg4 #aea ,bent1 ,the sacred ,city of the ,ethiopians 7,london #ahic7 ,s4 #acd ff4 ber die ,trmmer von ,jeha1 deren sdarabische ,inschriften ,glaser in das #g4-e4 ,jahrh4 v4 ,chr4 setzt4 d4 h4 ,mller1 ,burgen u4 ,schlsser ,sdarabiens 7#ahgi74 #aeb ,grimme1 ,mohammed ,s4 #bf ff4 #aec ,deutsche ,aksum-,expedition 7#aiac7 ,bd4 ,,ii4 #aed ,von ,persien fhrt eine uralte ,vlkerstrae ber die ,meerengen von ,ormus und ,bab el ,mandeb durch ,sdarabien nach ,abessinien und dem ,nil4 ,sie ist geschichtlich wichtiger als die nrdliche ber die ,landenge von ,suez4 #aee ,grimme ,s4 #dc2 ,abbildung der ungeheuren ,ruine von ,gomdan ,s4 #ha4 ,vgl4 auch die ,rekonstruktionen im deutschen ,aksumwerk4 #aef ,brockelmann1 ,gesch4 d4 arab4 ,lit4 ,s4 #cd4 #aeg ,roth1 ,sozial- und ,kulturgesch4 d4 ,byzant4 ,reiches ,s4 #ae4 #aeh ,delbrck1 ,gesch4 d4 ,kriegskunst ,,ii1 ,s4 #bbb4 #aei ,ges4 ,schriften ,,iv1 ,s4 #ecb4 #afj v4 ,domaszewski1 ,die ,religion des rm4 ,heeres ,s4 #di4 #afa buccellarii1 ,delbrck ,,ii ,s4 #ced4 #afb ,gotenkrieg ,,iv1 #bf4 #afc ,und nicht etwa nicht vorhanden84 ,es heit das magische ,weltgefhl miverstehen1 wenn man in die ,bezeichnung der wahre ,gott8 eine faustisch-dynamische ,bedeutung legt4 ,der ,gtzendienst1 den man bekmpft1 setzt die volle ,wirklichkeit der ,gtzen und ,dmonen voraus4 ,die israelitischen ,propheten haben nicht daran gedacht1 die ,baale zu leugnen1 und ebenso sind ,mithras und ,isis fr die frhen ,christen1 ,jehovah fr den ,christen ,marcion1 ,jesus fr die ,manicher teuflische1 aber hchst reale ,mchte4 ,da man an sie nicht glauben8 soll1 ist ein ,ausdruck ohne ,sinn fr das magische ,empfinden2 man soll sich nicht an sie wenden4 ,das ist1 nach einer lngst gelufigen ,bezeichnung1 ,henotheismus1 nicht ,monotheismus4 #afd ,schrer1 ,geschichte des jdischen ,volkes im ,zeitalter ,jesu ,christi ,,iii ,s4 #dii4 ,wendland1 ,die hellenistisch-rmische ,kultur ,s4 #aib4 #afe ,infolgedessen erscheint er als formloser ,mischmasch aller denkbaren ,religionen4 ,nichts ist weniger richtig4 ,die ,formenbildung geht erst von ,west nach ,ost1 dann von ,ost nach ,west4 #aff ,j4 ,geffcken1 ,der ,ausgang des griech4-rm4 ,heidentums 7#aibj7 ,s4 #aig ff4 #afg ,geffcken ,s4 #aca ff4 #afh ,geffcken ,s4 #bib ,anm4 #adi4 #afi ,res ipsa1 quae nunc religio ,christiana nuncupatur1 erat apud antiquos nec defecit ab initio generis humani1 quousque ,christus veniret in carnem4 ,unde vera religio1 quae jam erat1 coepit appellari ,christiana 7,retractationes ,i1 #ac74 #agj ,auch der ,chaldername bezeichnet vor der ,perserzeit eine ,stammesgruppe1 spter eine ,religionsgemeinschaft4 #aga ,a4 ,bertholet1 ,kulturgesch4 ,israels 7#aiai7 ,s4 #bec ff4 #agb ,nach ,w4 ,jackson1 ,zoroaster1 #aija4 #agc ,die chaldische ,religion ist wie die talmudische ein ,stiefkind der religionsgeschichtlichen ,forschung4 ,alle ,aufmerksamkeit richtet sich auf die ,religion der babylonischen ,kultur1 als deren ,ausklang sie behandelt wird4 ,aber diese ,einschtzung schliet von vornherein jedes ,verstndnis aus4 ,das ,material ist ohne grundstzliche ,absonderung in allen ,werken ber die assyr4-babyl4 ,religion zerstreut 7,h4 ,zimmern1 ,die ,keilinschriften u4 d4 alte ,testament ,,ii2 ,gunkel1 ,schpfung und ,chaos2 ,m4 ,jastrow1 ,c4 ,bezold usw471 wird aber andrerseits z4 ,b4 bei ,bousset1 ,hauptprobleme der ,gnosis 7#aijg7 als fr sich durchforscht vorausgesetzt4 #agd ,da die chaldische ,wissenschaft den babylonischen ,versuchen gegenber etwas ganz ,neues ist1 hat ,bezold klar erkannt3 ,astronomie1 ,himmelsschau und ,astrallehre bei den ,babyloniern 7#aiaa7 ,s4 #ag ff4 ,das ,ergebnis ist von vereinzelten antiken ,gelehrten nach deren ,methode weiter behandelt worden1 als angewandte ,mathematik nmlich1 wobei kein ,gefhl fr ,fernen mitsprach4 #age ,j4 ,hehn1 ,hymnen und ,gebete an ,marduk1 #aije4 #agf ,chalder und ,perser brauchten ihn sich nicht zu beweisen2 sie hatten durch ihren ,gott die ,welt besiegt4 ,die ,juden aber muten sich an ihre ,literatur klammern1 die jetzt aus ,mangel an tatschlichen zu einem theoretischen ,beweise umgestaltet wurde4 ,dieser einzigartige ,besitz verdankt seinen ,ursprung letzten ,endes der bestndig drohenden ,selbstverachtung4 #agg ,glaser1 ,die ,abessinier in ,arabien und ,afrika 7#ahie71 ,s4 #abd4 ,gl4 ist berzeugt1 da man hier abessinische1 ,pehlewi- und persische ,keilinschriften wichtigster ,art finden werde4 #agh ,dieser ,knig der ,verbannung8 war eine angesehene und politisch magebende ,persnlichkeit im persischen ,reiche und ist erst durch den ,islam beseitigt worden4 #agi ,die christliche und die jdische ,theologie tun es beide4 ,sie unterscheiden sich nur1 indem sie die israelitische ,literatur1 die spter in ,juda mit der ,richtung auf den ,judaismus umgearbeitet worden ist1 weiterhin in der ,richtung entweder auf die ,evangelien oder auf den ,talmud deuten4 #ahj ,aber ein pharisischer ,kopf hat es spter doch durch die ,einfgung von ,kap4 #cb-cg entstellt4 #aha ,kap4 #dj ff4 #ahb ,wenn die ,annahme eines chaldischen ,prophetentums neben dem des ,jesaja und ,zarathustra richtig ist1 so ist es diese junge1 innerlich verwandte und gleichzeitige ,astralreligion und nicht die babylonische1 welcher die ,genesis ihre merkwrdig tiefen ,weltschpfungssagen ebenso verdankt1 wie der persischen die ,visionen vom ,weltende4 #ahc ,s4 ,funk1 ,die ,entstehung des ,talmuds4 #aiai1 ,s4 #ajf4 #ahd ,e4 ,sachau1 ,aram4 ,papyros und ,ostraka aus ,elefantine 7#aiaa74 #ahe ,josephus1 ,antiqu4 #ac1 #aj4 #ahf ,wie etwa die katholische ,kirche die ,zerstrung des ,vatikans empfinden wrde4 #ahg ,vgl4 ,s4 #ha4 #ahh ,bei ,schiele1 ,die ,religion in ,gesch4 u4 ,gegenwart ,,iii1 #hab werden die beiden letzten mit vertauschten ,namen bezeichnet2 das ndert aber nichts an der ,erscheinung4 #ahi ,bousset1 ,rel4 d4 ,jud4 ,s4 #ecb4 #aij ,baruch1 ,,iv4 ,esra1 die ,urschrift der ,offenbarung ,johannis4 #aia ,so das ,naassenerbuch 7,p4 ,wendland1 ,hellenist4-rm4 ,kultur1 ,s4 #agg ff471 die ,mithrasliturgie8 7hrsg4 von ,dieterich71 der hermetische ,poimandres 7hrsg4 von ,reitzenstein71 die ,oden ,salomos1 die ,apostelgeschichten des ,thomas und ,petrus1 die ,pistis ,sophia usw41 die ein noch viel primitiveres ,schrifttum zwischen #ajj v4 und #bjj n4 ,chr4 voraussetzen4 #aib ,ebensowenig wie ,dostojewskis ,traum eines lcherlichen ,menschen84 #aic ,entscheidende ,einblicke in diese frhmagische ,vorstellungswelt verdanken wir jetzt den ,handschriftfunden von ,turfan1 die seit #aijc nach ,berlin gekommen sind4 ,damit wird endlich das flschende1 durch die gyptischen ,papyrusfunde noch gesteigerte bergewicht des westlich-hellenistischen ,stoffes aus unserem ,wissen und vor allem aus unseren ,erwgungen beseitigt und alle bisherigen ,ansichten von ,grund aus verndert4 ,jetzt endlich kommt der echte und fast unberhrte ,osten zur ,geltung in all den ,apokalypsen1 ,hymnen1 ,liturgien1 ,erbauungsbchern der ,perser1 ,mander1 ,manicher und zahlloser ,sekten4 ,das ,urchristentum wird damit erst wirklich in den ,kreis gerckt1 dem es seinen inneren ,ursprung verdankt4 7,vgl4 ,h4 ,lders1 ,sitz4 ,berl4 ,ak4 #aiad und ,r4 ,reitzenstein3 ,das iranische ,erlsungsmysterium1 #aiba47 #aid ,lidzbarski1 ,das ,johannesbuch der ,mander1 ,kap4 #ff4 ,ferner ,w4 ,bousset1 ,hauptprobleme der ,gnosis 7#aijg72 ,reitzenstein1 ,das mandische ,buch des ,herrn der ,gre 7#aiai71 eine mit den ltesten ,evangelien etwa gleichzeitige ,apokalypse4 ber die ,messiastexte1 die ,hllenfahrttexte und die ,totenlieder3 ,lidzbarski1 ,mandische ,liturgien 7#aibj7 und das ,totenbuch 7vor allem das zweite und dritte ,buch des linken ,genza7 bei ,reitzenstein1 ,das iran4 ,erlsungsmysterium 7vor allem ,s4 #dc ff474 #aie ,hierzu ,reitzenstein ,s4 #abd ff4 und die dort genannte ,literatur4 #aif ,im ,neuen ,testament1 das seine endgltige ,fassung ganz im ,gebiet westlich-antiken ,denkens erhielt1 wird die mandische ,religion und die ihr zugehrige ,sekte der ,johannesjnger nicht mehr verstanden1 wie berhaupt alles stliche hier wie versunken erscheint4 ,es besteht aber auerdem eine fhlbare ,feindseligkeit zwischen der damals weitverbreiteten ,johannesgemeinde und den ,urchristen 7,apostelgesch4 ,kap4 #ah-ai4 ,vgl4 ,dibelius1 ,die urchristliche berlieferung von ,johannes dem ,tufer74 ,die ,mander haben das ,christentum spter ebenso schroff abgelehnt wie das ,judentum2 ,jesus war fr sie ein falscher ,messias2 in ihrer ,apokalypse vom ,herrn der ,gre wird das ,erscheinen des ,enosh weiterhin verkndet4 #aig ,nach ,reitzenstein1 ,das ,buch vom ,herrn der ,gre ,s4 #fe ist er als ,johannesjnger in ,jerusalem verurteilt worden4 ,nach ,lidzbarski 7,mand4 ,lit4 #aibj1 ,,xvi7 und ,zimmern 7,ztschr4 d4 ,d4 ,morg4 ,gesellsch4 #aibj ,s4 #dbi7 weist der ,ausdruck ,jesus der ,nazarer oder ,nasorer1 der spter von der christlichen ,gemeinde auf ,nazareth bezogen wurde 7,matth4 #b1 #bc mit einem unechten ,zitat71 auf die ,zugehrigkeit zu einem mandischen ,orden hin4 #aih z4 ,b4 ,mark4 #f und dazu die groe ,wendung ,mark4 #h1 #bg ff4 ,es gibt keine zweite ,religion1 aus deren ,entstehungszeit ,stcke von so treuherziger ,berichterstattung erhalten sind4 #aii hnlich ,mark4 #a1 #ce ff41 wo er noch in der ,nacht aufsteht und eine einsame ,stelle aufsucht1 um sich im ,gebet aufzurichten4 #bjj ,die ,betrachtungsweise dieses ,buches ist historisch4 ,sie erkennt also die entgegengesetzte als ,tatsache an4 ,dagegen mu die religise ,betrachtung mit ,notwendigkeit sich selbst als wahr1 die andere als falsch erkennen4 ,dieser ,zwiespalt lt sich nicht berwinden4 #bja ,deshalb ist ,mark4 #ac1 aus einer noch lteren ,schrift bernommen1 vielleicht das echteste ,beispiel eines ,gesprchs1 wie er sie tglich fhrte4 ,paulus zitiert ,i4 ,thess4 #d1 #ae-ag ein anderes1 das in den ,evangelien fehlt4 ,dahin gehren die unschtzbaren und von den ,forschern -- die sich von dem ,evangelienton beherrschen lassen -- miachteten ,angaben des ,papias1 der um #adj noch eine ,menge guter mndlicher berlieferung sammeln konnte4 ,das ,wenige1 was von seinem ,werk erhalten ist1 gengt vollstndig1 um den apokalyptischen ,inhalt der tglichen ,gesprche ,jesu erkennen zu lassen2 ,mark4 #ac und nicht die ,bergpredigt8 gibt den wirklichen ,gesprchston4 ,aber als seine ,lehre sich in die ,lehre von ihm verwandelt hatte1 ging auch dieser ,stoff aus seinen ,reden in den ,bericht von seiner ,erscheinung hinber4 ,in diesem einen ,punkte ist das ,bild der ,evangelien notwendig falsch4 #bjb ,jesus selbst wute davon3 ,matth4 #bd1 #e u4 #aa4 #bjc ,die ,bezeichnung ,messias 7,christus7 ist altjdisch1 die ,bezeichnungen ,herr 71 divus7 und ,heiland 71 ,asklepios7 waren ostaramischen ,ursprungs4 ,innerhalb der ,pseudomorphose wird ,christus zum ,namen und ,heiland zum ,titel ,jesu2 ,herr und ,heiland waren aber schon vorher die ,titel des hellenistischen ,kaiserkultes geworden3 darin liegt das ganze ,schicksal des westlich gerichteten ,christentums4 7,vgl4 jetzt ,reitzenstein1 ,das iran4 ,erls4-,myst4 ,s4 #acb ,anm47 #bjd ,apostelgesch4 #ae2 ,gal4 #b4 #bje ,apostelgesch4 #a1 #ad2 vgl4 ,mark4 #f4 #bjf ,matthus vertritt ,lukas gegenber diese ,auffassung4 ,es ist das einzige ,evangelium1 in dem das ,wort ,ekklesia vorkommt und zwar sind damit die wahren ,juden gemeint gegenber der ,masse1 die den ,ruf ,jesu nicht hren will4 ,das ist nicht ,mission1 so wenig als ,jesaja ,mission getrieben hat4 ,gemeinde bedeutet hier einen innerjdischen ,orden4 7,die ,vorschriften #ah1 #ae-bj sind mit einer allgemeinen ,ausbreitung ganz unvereinbar47 #bjg ,er zerfiel spter selbst in ,sekten1 darunter die ,ebioniten und ,elkesaiten 7mit einem seltsamen heiligen ,buch1 dem ,elxai3 ,bousset1 ,hauptprobleme d4 ,gnosis ,s4 #aed74 #bjh ,in der ,apostelgeschichte und in allen ,paulusbriefen werden solche ,sekten angegriffen2 es gab wohl keine sptantike und aramische ,religion oder ,philosophie1 die nicht eine ,art ,jesussekte aus sich entstehen sah4 ,die ,gefahr war sicherlich vorhanden1 da die ,leidensgeschichte nicht der ,kern eines neuen ,glaubens1 sondern ein integrierender ,bestandteil aller schon vorhandenen wurde4 #bji ,er hat sie genau gekannt4 ,viele seiner innerlichsten ,anschauungen sind ohne persische und mandische ,eindrcke nicht denkbar1 so ,rm4 #g1 #bb-bd2 ,i4 ,kor4 #ae1 #bf2 ,ephes4 #e1 #f ff4 mit einem ,zitat persischen ,ursprungs3 ,reitzenstein1 ,das iran4 ,erls4-,myst4 ,s4 #f u4 #acc ff4 ,aber fr eine ,vertrautheit mit persisch-mandischer ,literatur beweist das nichts4 ,diese ,geschichten waren damals verbreitet wie die ,sagen und ,volksmrchen frher bei uns4 ,man hrte als ,kind davon erzhlen2 sie waren das tgliche ,hrensagen84 ,man wute gar nicht1 wie tief man in ihrem ,banne stand4 #baj ,die frhe ,mission im ,osten ist kaum untersucht worden und auch schwerlich noch in ,einzelheiten festzustellen4 ,sachau1 ,chronik von ,arbela1 #aiae4 ,dors41 ,die ,ausbreitung des ,christentums in ,asien1 ,abh4 ,pr4 ,ak4 d4 ,wiss41 #aiai4 ,harnack1 ,mission und ,ausbreitung des ,christentums ,,ii1 ,s4 #aag ff4 #baa ,die ,forscher1 die sich viel zu gelehrtenhaft um einen ,urmarkus1 die ,quelle ,q1 die ,zwlferquelle u4 a4 streiten1 bersehen das grundstzlich ,neue4 ,markus ist das erste ,buch8 des ,christentums1 etwas ,planvolles und ,ganzes4 ,dergleichen ist nie das natrliche ,ergebnis einer ,entwicklung1 sondern das ,verdienst eines einzelnen ,mannes und es bedeutet gerade hier eine geschichtliche ,wendung4 #bab ,markus ist eigentlich das ,evangelium4 ,nach ihm beginnen die ,parteischriften wie ,lukas und ,matthus2 der ,ton des ,berichtes geht in den der ,legende ber und endet jenseits des ,hebrer- und ,johannesevangeliums bei ,jesusromanen wie den ,evangelien des ,petrus und ,jakobus4 #bac ,wenn man das ,wort katholisch im ltesten ,sinne 7,ignatius ad ,smyrn4 #h7 anwendet3 die ,allgemeinde als ,summe der ,kultgemeinden1 so sind beide ,kirchen katholisch84 ,im ,osten hat das ,wort keinen ,sinn4 ,die ,nestorianerkirche ist so wenig wie die persische eine ,summe1 sondern eine magische ,einheit4 #bad ,ed4 ,meyer1 ,urspr4 u4 ,anfnge d4 ,christentums1 #aiba1 ,s4 #gg ff4 #bae ,etwa #he-aee1 vgl4 jetzt ,harnack1 ,marcion3 ,das ,evangelium vom fremden ,gott 7#aiba74 #baf ,harnack a4 a4 ,o4 ,s4 #acf ff4 ,n4 ,bonwetsch1 ,grundr4 d4 ,dogmengesch41 #aiai1 ,s4 #de f4 #bag ,es gehrt zu den tiefsten ,gedanken der gesamten ,religionsgeschichte und wird dem frommen ,durchschnittsmenschen immer unverstndlich bleiben1 da ,marcion das ,gerechte8 mit dem ,bsen gleichsetzt und in diesem ,sinne das ,gesetz des ,alten ,testaments dem ,evangelium des ,neuen gegenberstellt4 #bah um #aej1 vgl4 ,harnack a4 a4 ,o4 ,s4 #cb ff4 #bai ber die ,begriffe ,koran und ,logos s4 unten4 ,es ist wieder wie bei ,markus nicht die wichtigste ,frage1 welches seine ,vorlagen gewesen sind1 sondern wie der ganz neue ,gedanke zu einem solchen ,buch1 das den ,plan ,marcions von einer ,christenbibel vorwegnimmt und berhaupt erst mglich macht1 entstehen konnte4 ,das ,buch setzt eine groe geistige ,bewegung 7im stlichen ,kleinasien87 voraus1 die von ,judenchristen kaum etwas wei und auch der paulinischen -- westlerischen -- ,gedankenwelt fernsteht1 von deren ,ort und ,art wir aber gar nichts wissen4 #bbj ,vohu mano1 der ,geist der ,wahrheit1 in ,gestalt des ,saoshyant4 #bba ,auch ,bardesanes und das ,system der ,thomasakten stehen ihm und ,johannes8 nahe4 #bbb ,harnack ,s4 #bd4 ,der ,bruch mit der bestehenden ,kirche erfolgte #add in ,rom4 #bbc ,harnack #aha ff4 #bbd ,sie hatten wie jede magische ,religion auch eine eigene ,schriftart1 die der manichischen immer hnlicher geworden ist4 #bbe ,matth4 #aa1 #be ff4 und dazu ,ed4 ,meyer1 ,urspr4 u4 ,anf4 d4 ,christ4 ,s4 #bhf ff41 wo gerade die alte und stliche1 also echte ,form der ,gnosis beschrieben ist4 #bbf ,vgl4 weiter unten4 #bbg ,ein drastisches ,beispiel ,gal4 #d1 #bd-bf4 #bbh ,loofs1 ,nestoriana1 #aije1 ,s4 #afe ff4 #bbi ,die beste ,entwicklung der den beiden ,kirchen gemeinsamen ,gedankenmasse gibt ,windelband1 ,gesch4 d4 ,philosophie 7#aijj7 ,s4 #agg ff42 eine ,darstellung der ,dogmengeschichte der ,christenkirche ,harnack1 ,dogmengeschichte 7#aiad72 die genau entsprechende ,dogmengeschichte der ,heidenkirche8 bietet -- unbewut -- ,geffcken1 ,der ,ausgang des griechisch-rmischen ,heidentums 7#aibj74 #bcj ,geffcken ,s4 #fi4 #bca ,vgl4 den nchsten ,abschnitt4 #bcb ,harnack1 ,dogmengeschichte ,s4 #afe4 #bcc ,bd4 ,i1 ,kap4 ,,iii4 ,,die ,,magische ,,seele #h ,die ,welt1 wie sie sich vor dem magischen ,wachsein ausbreitet1 besitzt eine ,art von ,ausgedehntheit1 die hhlenhaft genannt werden darf1#bcd so schwer es dem ,menschen des ,abendlandes auch ist1 im ,vorrat seiner ,begriffe auch nur ein ,wort ausfindig zu machen1 mit dem er den ,sinn des magischen ,raumes8 wenigstens andeuten knnte4 ,denn ,raum8 bedeutet fr das ,empfinden beider ,kulturen durchaus zweierlei4 ,die ,welt als ,hhle ist von der faustischen ,welt als ,weite mit ihrem leidenschaftlichen ,tiefendrang ebenso verschieden wie von der antiken ,welt als ,inbegriff krperlicher ,dinge4 ,das kopernikanische ,system1 in dem die ,erde sich verliert1 mu dem arabischen ,denken wahnwitzig und frivol erscheinen4 ,die ,kirche des ,abendlandes hatte vollkommen recht1 wenn sie einer ,vorstellung widerstrebte1 die mit dem ,weltgefhl ,jesu unvereinbar war4 ,und die chaldische ,hhlenastronomie1 die fr ,perser und ,juden1 die ,menschen der ,pseudomorphose und des ,islam etwas ganz ,natrliches und berzeugendes hatte1 wurde den wenigen echten ,griechen1 die sie zur ,kenntnis nahmen1 nur durch ein ,andersverstehen der rumlichen ,grundlage zugnglich4 ,die mit dem ,wachsein identische ,spannung zwischen ,makrokosmos und ,mikrokosmos fhrt im ,weltbild jeder ,kultur zu weiteren ,gegenstzen von symbolischer ,bedeutung4 ,alles ,empfinden oder ,verstehen1 alles ,glauben oder ,wissen eines ,menschen wird durch einen ,urgegensatz gestaltet1 der sie zwar zu ,ttigkeiten des ,einzelnen1 aber zum ,ausdruck der ,gesamtheit macht4 ,in der ,antike kennen wir den jedes ,wachsein beherrschenden ,gegensatz von ,stoff und ,form1 im ,abendlande den von ,kraft und ,masse4 ,aber die ,spannung verliert sich dort im ,kleinen und ,einzelnen und entldt sich hier in ,wirkungszgen4 ,in der ,welthhle verharrt sie schwebend und im ,hin und ,her eines ungewissen ,ringens und erhebt sich damit zu jenem -- semitischen8 -- ,urdualismus1 der tausendgestaltig und doch immer derselbe die magische ,welt erfllt4 ,das ,licht durchschimmert die ,hhle und wehrt sich gegen die ,finsternis 7,joh4 #a1 #e74 ,beides sind magische ,substanzen4 ,oben und ,unten1 ,himmel und ,erde werden zu wesenhaften ,mchten1 die sich bekmpfen4 ,aber diese ,gegenstze des ursprnglichsten ,sinnesempfindens mischen sich mit denen des grbelnden und wertenden ,verstehens3 ,gut und ,bse1 ,gott und ,satan4 ,der ,tod ist fr den ,schpfer des ,johannesevangeliums wie fr den strengen ,moslim nicht das ,ende des ,lebens1 sondern ein ,etwas1 eine ,kraft neben ihm1 und beide streiten um den ,besitz des ,menschen4 ,aber wichtiger als das alles erscheint der ,gegensatz von ,geist und ,seele -- hebrisch ruach und nephesch1 persisch ahu und urvan1 mandisch monuhmed und gyan1 griechisch pneuma und psyche --1 der zuerst im ,grundgefhl der prophetischen ,religionen auftaucht1 dann die gesamte ,apokalyptik durchsetzt und endlich alle ,weltanschauungen der erwachten ,kultur bildet und leitet3 bei ,philo1 ,paulus und ,plotin1 bei ,gnostikern und ,mandern1 bei ,augustin und im ,awesta1 im ,islam und in der ,kabbala4 ,ruach bedeutet ursprnglich den ,wind1 nephesch den ,atem4#bce ,die nephesch ist immer irgendwie dem ,leibe und ,irdischen verwandt1 dem ,unten1 dem ,bsen1 der ,finsternis4 ,ihr ,streben ist das ,hinauf84 ,die ruach gehrt zum ,gttlichen1 zum ,oben und zum ,lichte4 ,sie bewirkt im ,menschen1 indem sie sich herabsenkt1 das ,heldentum 7,simson71 den heiligen ,zorn 7,elias71 die ,erleuchtung des ,richters1 der ein ,urteil fllt 7,salomo7#bcf und alle ,arten von ,weissagung und ,ekstase4 ,sie wird ausgegossen4#bcg ,seit ,jes4 #aa1 #b ist der ,messias die ,verkrperung der ruach4 ,nach ,philo und der islamischen ,theologie zerfallen die ,menschen von ,geburt in ,psychiker und ,pneumatiker 7die ,auserwhlten8 -- ein echter ,begriff der ,welthhle und des ,kismet74 ,alle ,shne ,jakobs sind ,pneumatiker4 ,fr ,paulus 7,i4 ,kor4 #ae7 liegt der ,sinn der ,auferstehung in dem ,gegensatz von einem psychischen und einem pneumatischen ,leibe1 der sich bei ihm1 ,philo und in der ,baruchapokalypse mit dem ,gegensatz von ,himmel und ,erde1 von ,licht und ,dunkelheit deckt4#bch ,der ,heiland ist fr ihn das himmlische ,pneuma4#bci ,im ,johannesevangelium verschmilzt er als ,logos mit dem ,lichte2 im ,neuplatonismus tritt er als ,nus oder das ,all-,eine nach antikem ,begriffsgebrauch in ,gegensatz zur ,physis4#bdj ,paulus und ,philo haben nach antiker81 also westlicher ,begriffsteilung ,geist und ,fleisch mit ,gut und ,bse gleichgesetzt1 ,augustin als ,manicher#bda setzt beides mit persisch-stlicher ,begriffsverteilung als von ,natur bse ,gott als dem allein ,guten entgegen und begrndet darauf seine ,lehre von der ,gnade1 die sich in gleicher ,gestalt ganz unabhngig von ihm auch im ,islam entwickelt hat4 ,aber die ,seelen in der ,tiefe sind etwas ,vereinzeltes2 das ,pneuma ist eins und immer dasselbe4 ,der ,mensch besitzt eine ,seele1 aber am ,geiste des ,lichts und des ,guten nimmt er nur teil2 das ,gttliche lt sich in ihn herab1 es verbindet so alle ,einzelnen dort unten mit dem ,einen in der ,hhe4 ,dieses ,urgefhl1 welches das gesamte ,glauben und ,meinen aller magischen ,menschen beherrscht1 ist etwas ganz einziges und trennt nicht nur ihre ,weltanschauung1 sondern auch jede ,art magischer ,religiositt im ,kern ihres ,wesens von jeder andern4 ,diese ,kultur war1 wie gezeigt worden ist1 ganz eigentlich die der ,mitte4 ,sie htte von den meisten andern deren ,formen und ,gedanken entlehnen knnen2 aber da sie das nicht tat1 da sie trotz allen ,aufdrngens und ,sichanbietens in diesem ,grade ,herrin ihrer eigenen inneren ,form geblieben ist1 beweist die unberbrckbare ,tiefe des ,unterschieds4 ,aus den ,schtzen der babylonischen und gyptischen ,religion hat sie kaum einige ,namen zugelassen2 die antike und indische ,kultur oder vielmehr deren zivilisiertes ,erbe3 ,hellenismus und ,buddhismus haben ihren ,ausdruck verwirrt bis zur ,pseudomorphose1 aber ihr ,wesen nicht einmal berhrt4 ,alle ,religionen der magischen ,kultur von den ,schpfungen des ,jesaja und ,zarathustra bis zum ,islam bilden eine vollkommene innere ,einheit des ,weltgefhls1 und so wenig im ,awestaglauben auch nur ein bramanischer ,zug1 im ,urchristentum auch nur eine ,spur antiken ,gefhls zu finden ist1 sondern nur ,namen1 ,bilder und uere ,formen1 so wenig hat das germanisch-katholische ,christentum des ,abendlandes auch nur einen ,hauch vom ,weltgefhl jener ,jesusreligion herbernehmen knnen1 als es deren ganzen ,bestand an ,stzen und ,bruchen bernahm4 ,whrend der faustische ,mensch ein ,ich ist1 eine auf sich selbst verwiesene ,macht1 die in letzter ,instanz ber das ,unendliche entscheidet1 whrend der apollinische ,mensch als ein soma unter vielen nur fr sich selbst einsteht1 ist der magische ,mensch mit seinem geistigen ,sein nur ,bestandteil eines pneumatischen ,wir1 das von oben sich herabsenkend in allen ,zugehrigen ein und dasselbe ist4 ,als ,leib und ,seele gehrt er sich allein2 aber etwas anderes1 fremdes und hheres weilt in ihm und deshalb fhlt er sich mit all seinen ,einsichten und berzeugungen nur als ,glied eines consensus1 der als ,ausflu des ,gttlichen den ,irrtum1 aber auch jede ,mglichkeit eines wertsetzenden ,ich ausschliet4 ,wahrheit ist fr ihn etwas anderes als fr uns4 ,alle unsre auf eigenem ,einzelurteil beruhenden ,erkenntnismethoden sind fr ihn ,wahnwitz und ,verblendung1 und ihre wissenschaftlichen ,ergebnisse ein ,werk des ,bsen1 der den ,geist verwirrt und ber seine ,anlagen und ,ziele getuscht hat4 ,hier liegt das letzte1 uns ganz unfabare ,geheimnis des magischen ,denkens in seiner hhlenhaften ,welt3 ,die ,unmglichkeit eines denkenden1 glaubenden1 wissenden ,ich ist die ,voraussetzung aller ,grundvorstellungen aller dieser ,religionen4 ,whrend der antike ,mensch seinen ,gttern gegenbersteht wie ein ,krper dem andern1 whrend das faustische1 wollende ,ich in seiner weiten ,welt das allmchtige ,ich der ebenfalls faustischen und wollenden ,gottheit berall wirken fhlt1 ist die magische ,gottheit jene ungewisse1 rtselhafte ,kraft der ,hhe1 die nach ,gutdnken zrnt oder ,gnade spendet1 sich in das ,dunkel herablt oder die ,seele in das ,licht hinaufhebt4 ,an einen eigenen ,willen auch nur zu denken ist sinnlos1 denn ,wille8 und ,gedanke8 im ,menschen sind schon ,wirkungen der ,gottheit auf ihn4 ,aus diesem unerschtterlichen ,urgefhl1 das sich durch alle ,bekehrungen1 ,erleuchtungen und ,grbeleien nur in seinem ,ausdruck1 nicht in seiner ,art verndern lt1 ist mit ,notwendigkeit die ,idee des gttlichen ,mittlers entsprungen1 dessen1 der diese ,lage aus einer ,qual in eine ,seligkeit verwandelt1 eine ,idee1 die alle magischen ,religionen zusammenfat und sie von den ,religionen aller andern ,kulturen trennt4 ,die ,logosidee im weitesten ,sinne ist1 abgezogen aus dem magischen ,lichtempfinden der ,hhle1 dessen genaues ,seitenstck im magischen ,denken4 ,sie bedeutet1 da von der unerreichbaren ,gottheit sich ihr ,geist1 ihr ,wort8 als ,trger des ,lichts und ,bringer des ,guten lst und in ,beziehung zum menschlichen ,wesen tritt1 um es emporzuheben1 zu erfllen1 zu erlsen4 ,dies ,unterschiedensein dreier ,substanzen1 das ihrem ,einssein im religisen ,denken nicht widerspricht1 ist bereits den prophetischen ,religionen bekannt4 ,ahura ,mazdas lichtschimmernde ,seele ist das ,wort 7,jascht #ac1 #ca7 und sein heiliger ,geist 7spenta mainyu7 unterredet sich in einem der ltesten ,gathas mit dem bsen ,geiste 7angra mainyu1 ,jasna #de1 #b74 ,die gleiche ,vorstellung durchzieht das ganze altjdische ,schrifttum4 ,wie der ,gedanke bei den ,chaldern in der ,trennung von ,gott und seinem ,wort und in der ,gegenberstellung von ,marduk und ,nabu ausgebildet ist und dann in der gesamten aramischen ,apokalyptik mit ,macht hervorbricht1 so ist er dauernd wach und schpferisch geblieben1 ist ber ,philo und ,johannes1 ,marcion und ,mani in die talmudischen ,lehren und von da in die kabbalistischen ,bcher ,jezirah und ,sohar1 in die ,konzile und die ,schriften der ,kirchenvter1 in das sptere ,awesta und endlich in den ,islam eingegangen1 wo ,mohamed allmhlich zum ,logos geworden ist und als der mystisch gegenwrtige1 lebende ,mohamed der ,volksreligion mit der ,christusgestalt verschmilzt4#bdb ,diese ,vorstellung ist dem magischen ,menschen so selbstverstndlich1 da sie sogar die streng monotheistische ,fassung des ursprnglichen ,islam durchbrochen hat und neben ,allah als das ,wort ,gottes 7kalimah71 der heilige ,geist 7ruh7 und das ,licht ,mohameds8 erscheint4 ,denn fr die ,volksreligion ist das erste aus der ,weltschpfung hervorgegangene ,licht dasjenige ,mohameds1 in ,gestalt eines ,pfaus#bdc1 aus weier ,perle8 erschaffen und von ,schleiern umwallt4 ,aber der ,pfau ist schon bei den ,mandern der ,gesandte ,gottes und die ,urseele#bdd und auf altchristlichen ,sarkophagen das ,sinnbild der ,unsterblichkeit4 ,die lichtspendende ,perle1 die das dunkle ,haus des ,leibes erhellt1 ist der in den ,menschen eingegangene ,geist1 als ,substanz gedacht1 bei den ,mandern wie in der ,apostelgeschichte des ,thomas4#bde ,die ,jezidi#bdf verehren den ,logos als ,pfau und ,licht2 sie haben die altpersische ,fassung der substanziellen ,dreiheit nchst den ,drusen am reinsten bewahrt4 ,so kehrt der ,logosgedanke immer wieder in das ,lichtempfinden zurck1 aus dem er durch das magische ,verstehen abgezogen worden war4 ,die ,welt des magischen ,menschen ist von einer ,mrchenstimmung erfllt4#bdg ,teufel und bse ,geister bedrohen den ,menschen1 ,engel und ,feen schtzen ihn4 ,es gibt ,amulette und ,talismane1 geheimnisvolle ,lnder1 ,stdte1 ,gebude und ,wesen1 geheime ,schriftzeichen1 das ,siegel ,salomos und den ,stein der ,weisen4 ,und ber alles ergiet sich schimmernd das hhlenhafte ,licht1 das immer davon bedroht ist1 durch eine gespenstische ,nacht verschlungen zu werden4 ,wem diese ,bilderpracht wunderlich erscheinen will1 der bedenke1 da ,jesus in ihr lebte und da seine ,lehren nur aus ihr zu verstehen sind4 ,die ,apokalyptik ist nur eine zu hchster tragischer ,gewalt gesteigerte ,mrchenvision4 ,schon im ,buche ,henoch erscheinen der ,kristallpalast ,gottes1 die ,edelsteinberge und das ,gefngnis der abtrnnigen ,sterne4 ,mrchenhaft ist die ganze erschtternde ,vorstellungswelt der ,mander und spter die der ,gnostiker1 der ,manicher1 das ,system des ,origenes und die ,bilder des persischen ,bundehesch2 und als die ,zeit der groen ,visionen vorber war1 gingen diese ,vorstellungen in eine ,legendendichtung und zahllose religise ,romane ber1 von denen wir die christlichen ,werke der ,kindheitsevangelien ,jesu1 der ,thomasakten und der gegen ,paulus gerichteten ,pseudo-,clementinen kennen4 ,es gibt eine ,geschichte der von ,abraham geprgten #cj ,silberlinge des ,judas und ein ,mrchen von der ,schatzhhle81 in der tief unter dem ,hgel von ,golgatha der ,goldschatz des ,paradieses und die ,gebeine ,adams ruhen4#bdh ,was ,dante dichtete1 war eben ,dichtung2 dies alles aber war ,wirklichkeit und die einzige ,welt1 in der man bestndig lebte4 ,ein solches ,empfinden liegt ,menschen1 die mit und in einem dynamischen ,weltbilde leben1 unerreichbar fern4 ,wenn man ahnen will1 wie fremd das ,innenleben ,jesu uns allen ist -- eine schmerzliche ,einsicht fr den ,christen des ,abendlandes1 der seine ,frmmigkeit gern auch innerlich an ihn anknpfen mchte -- und wie es heute eigentlich nur von einem frommen ,moslim nacherlebt werden kann1 so versenke man sich in diese ,mrchenzge eines ,weltbildes1 das auch das seinige war4 ,dann erst wird man erkennen1 wie wenig das faustische ,christentum aus dem ,reichtum der pseudomorphen ,kirche herbergenommen hat1 nmlich nichts vom ,weltgefhl1 wenig von der inneren ,form und viel an ,begriffen und ,gestalten4 #i ,aus dem ,wo folgt das ,wann der magischen ,seele4 ,es ist wieder nicht das apollinische ,haften an der punktfrmigen ,gegenwart und ebensowenig das faustische ,treiben und ,drngen nach einem unendlich fernen ,ziel4 ,hier hat das ,dasein einen andern ,takt und daraus folgt fr das ,wachsein ein anderer ,sinn der ,zeit als ,gegenbegriff zum magischen ,raume4 ,das erste1 was der ,mensch dieser ,kultur vom rmsten ,sklaven und ,lasttrger bis zum ,propheten und ,khalifen als ,kismet ber sich fhlt1 ist nicht die grenzenlose ,flucht der ,zeiten1 die den verlorenen ,augenblick nie wiederkehren lt1 sondern ein ,anfang und ein ,ende dieser ,tage81 die unverrckbar gesetzt sind und zwischen denen das menschliche ,dasein eine von allem ,ursprung an bestimmte ,stelle einnimmt4 ,nicht nur der ,weltraum1 auch die ,weltzeit ist hhlenhaft1 und daraus folgt eine innerliche1 echt magische ,gewiheit3 da alles eine ,zeit8 hat1 von der ,herabkunft des ,erlsers an1 deren ,stunde in alten ,texten geschrieben stand1 bis zu den kleinsten ,verrichtungen des ,alltags1 bei denen die faustische ,eile sinnlos und unverstndlich wird4 ,darauf beruht auch die frhmagische1 im besonderen chaldische ,astrologie4 ,auch sie setzt voraus1 da alles in den ,sternen geschrieben steht und da der wissenschaftlich berechenbare ,gang der ,planeten auf den ,gang der irdischen ,dinge schlieen lasse4#bdi ,das antike ,orakel antwortete auf die einzige ,frage1 die apollinische ,menschen ngstigen konnte3 nach der ,gestalt1 dem ,wie der kommenden ,dinge4 ,die ,hhlenfrage ist das ,wann4 ,die ganze ,apokalyptik1 das ,seelenleben ,jesu1 seine ,angst in ,gethsemane und die groe ,bewegung1 die von seinem ,tode ausgeht1 werden unverstndlich1 wenn man diese ,urfrage magischen ,daseins und ihre ,voraussetzungen nicht begreift4 ,es ist ein untrgliches ,kennzeichen fr das ,schwinden der antiken ,seele1 da die ,astrologie nach ,westen vordringend ,schritt fr ,schritt die ,orakel verdrngt4 ,niemand verrt den ,zwischenzustand klarer als ,tacitus1 dessen verwirrte ,weltanschauung seine ,geschichtsschreibung ganz und gar beherrscht3 ,tacitus fhrt einerseits1 als echter ,rmer1 die ,macht der alten ,stadtgottheiten ein2 daneben hat er1 als intelligenter ,weltstdter1 eben diesen ,glauben an die ,einwirkung der ,gtter als ,aberglauben bezeichnet1 endlich aber als ,stoiker -- und die ,stoa war damals eine magische ,geistesverfassung -- von den sieben ,planeten gesprochen1 die das ,los der ,sterblichen regieren4 ,so kommt es1 da in den folgenden ,jahrhunderten die schicksalhafte ,zeit selbst1 nmlich die ,hhlenzeit1 als beiderseitig begrenztes und deshalb dem inneren ,auge erfabares ,etwas in der persischen ,mystik als ,zrvan ber das ,licht der ,gottheit gestellt wird und den ,weltkampf zwischen ,gut und ,bse regiert4 ,der ,zrvanismus ist #dch-deg in ,persien ,staatsreligion gewesen4 ,auf dem ,glauben1 da alles in den ,sternen geschrieben steht1 beruht es auch im letzten ,grunde1 wenn die arabische ,kultur die der ren geworden ist1 das heit der ,zeitrechnungen von einem ,ereignis an1 das man als ganz besondere ,schickung empfand4 ,die erste und wichtigste ist die allgemein aramische1 die um #cjj mit dem ,anwachsen der apokalyptischen ,spannung als ,seleukidenra8 entstand4 ,auf sie sind viele andere gefolgt1 darunter die sabische um #aae v4 ,chr41 deren ,ausgangspunkt wir nicht nher kennen2 die diokletianische2 die jdische ,weltschpfungsra1 die #cdf vom ,synedrion eingefhrt wurde2#bej die persische vom ,regierungsantritt des letzten ,sassaniden ,jezdegerd 7#fcb7 und die der ,hedschra1 welche in ,syrien und ,mesopotamien die seleukidische erst abgelst hat4 ,was auerhalb dieser ,landschaft entstand1 ist lediglich praktische ,nachahmung1 wie die varronische ,zhlung ab urbe condita1 die der ,marcioniten vom ,bruch ihres ,meisters mit der ,kirche 7#add7 und auch die christliche von der ,geburt ,jesu an 7bald nach #ejj74 ,weltgeschichte ist das ,bild der lebendigen ,welt1 in das der ,mensch sich durch seine ,geburt1 durch ,vorfahren und ,nachkommen hineinverwebt sieht und das er aus seinem ,weltgefhl heraus zu begreifen sucht4 ,das ,geschichtsbild des antiken ,menschen drngt sich um das rein ,gegenwrtige zusammen4 ,es enthlt ein ,sein1 kein eigentliches ,werden1 und als abschlieenden ,hintergrund den zeitlosen ,mythus1 rationalisiert als goldenes ,zeitalter4 ,dieses ,sein aber war ein buntes ,gewimmel von ,aufstieg1 ,niedergang1 ,glck und ,unglck1 ein blindes ,ungefhr1 eine ewige ,vernderung1 aber in allem ,wechsel doch immer dasselbe1 ohne ,richtung1 ohne ,ziel1 ohne ,zeit84 ,das ,hhlengefhl fordert eine bersehbare ,geschichte mit ,weltanfang und ,weltende1 die zugleich ,anfang und ,ende der ,menschheit sind1 als ,akten einer zaubergewaltigen ,gottheit und dazwischen1 in die ,grenzen der ,hhle gebannt und von vorbestimmter ,dauer1 das ,ringen des ,lichtes mit der ,finsternis1 der ,engel und ,jazatas mit ,ahriman1 ,satan1 ,iblis1 in das der ,mensch mit ,geist und ,seele verwickelt ist4 ,die gegenwrtige ,hhle kann von ,gott zertrmmert und durch eine neue ,schpfung ersetzt werden4 ,die persisch-chaldischen ,vorstellungen und die ,apokalyptik gewhrten den ,blick ber eine ,reihe solcher ,aionen1 und ,jesus wie seine ganze ,zeit erwartete das ,ende des bestehenden4#bea ,daraus ergibt sich ein historischer ,blick ber die gegebene ,zeit1 wie er heute noch dem ,menschen des ,islam durchaus natrlich ist4 ,die ,weltanschauung des ,volkes zerfllt naturgem in die groen ,teuer ,weltentstehung1 ,weltentwicklung1 ,weltuntergang4 ,fr den so tief ethisch empfindenden ,moslim ist in der ,weltentwicklung das ,wesentlichste die ,heilsgeschichte und der ethische ,lebensweg1 die als ,menschenleben zusammengefat werden4 ,dasselbe mndet in den ,weltuntergang1 der die ,sanktion der sittlichen ,menschheitsgeschichte enthlt48#beb ,fr das magische ,menschendasein aber ergibt sich aus dem ,gefhl von dieser ,zeit und dem ,erblicken dieses ,raumes eine ganz einzige ,art von ,frmmigkeit1 die ebenfalls hhlenhaft genannt werden darf1 eine willenlose ,ergebung1 die das geistige ,ich berhaupt nicht kennt und das geistige ,wir1 das in den beseelten ,leib eingegangen ist1 als bloen ,widerschein des gttlichen ,lichtes empfindet4 ,das arabische ,wort hierfr ist islam81 ,ergebung1 aber islam8 war auch die bestndige ,fhlweise ,jesu und die jeder andern ,persnlichkeit von religisem ,genie1 die in dieser ,kultur hervorgetreten ist4 ,antike ,frmmigkeit ist etwas ganz anderes1#bec und wenn man aus der ,frmmigkeit der heiligen ,teresia1 ,luthers oder ,pascals das ,ich fortdenken wollte1 das sich gegen das ,gttlich-,unendliche behaupten1 sich vor ihm beugen oder in ihm erlschen will1 so wird nichts brig bleiben4 ,das faustische ,ursakrament der ,bue setzt ein starkes und freies ,wollen voraus1 das sich selbst berwindet4 ,aber islam8 ist gerade die ,unmglichkeit eines ,ich als einer freien ,macht dem ,gttlichen gegenber4 ,jeder ,versuch1 der ,wirkung ,gottes mit einer eigenen ,absicht oder auch nur ,ansicht entgegenzutreten1 ist masija81 das heit nicht ein bses ,wollen1 sondern der ,beweis1 da die ,mchte der ,finsternis und des ,bsen ,besitz von einem ,menschen ergriffen und das ,gttliche daraus verdrngt haben4 ,das magische ,wachsein ist der bloe ,schauplatz eines ,kampfes zwischen beiden ,mchten und nicht etwa eine ,macht fr sich4 ,in dieser ,art von ,weltgeschehen gibt es auch keine einzelnen ,ursachen und ,wirkungen mehr und vor allem keine das ,all durchherrschende -- dynamische -- ,kausalverkettung1 mithin auch keine notwendige ,verknpfung von ,schuld und ,strafe1 keinen ,anspruch auf ,lohn1 keine altisraelitische ,gerechtigkeit84 ,dergleichen sieht die echte ,frmmigkeit dieser ,kultur tief unter sich4 ,die ,naturgesetze sind nichts fr immer ,gegebenes1 das ,gott nur durch ein ,wunder aufheben kann1 sondern gewissermaen der ,gewohnheitszustand des selbstherrlichen gttlichen ,wirkens und ohne innere -- logische1 faustische -- ,notwendigkeit4 ,es gibt in der ganzen ,welthhle nur eine ,ursache1 die allen sichtbaren ,wirkungen unmittelbar zugrunde liegt1 die ,gottheit1 die selbst keine ,grnde fr ihre ,handlungen mehr hat4 ber solche ,grnde auch nur nachzudenken ist ,snde4 ,aus diesem ,grundgefhl ergibt sich die rein magische ,idee der ,gnade4 ,sie liegt allen ,sakramenten dieser ,kultur1 vor allem dem magischen ,ursakrament der ,taufe zugrunde und bildet den innerlichsten ,gegensatz zur ,bue im faustischen ,sinne4 ,die ,bue setzt den ,willen eines ,ich voraus1 die ,gnade kennt ihn gar nicht4 ,es war ein groes ,verdienst ,augustins1 diesen vollkommen islamischen ,gedanken mit unerbittlicher ,logik entwickelt zu haben -- so eindringlich1 da die faustische ,seele seit ,pelagius auf jedem ,wege versucht hat1 diese fr sie an ,selbstvernichtung streifende ,gewiheit zu umgehen und den ,ausdruck ihres eigenen ,gottbewutseins jedesmal in einem tiefen und innigen ,miverstehen augustinischer ,stze fand4 ,in ,wirklichkeit ist ,augustin der letzte groe ,denker der frharabischen ,scholastik und nichts weniger als ein abendlndischer ,geist4#bed ,er war nicht nur zeitweise ,manicher1 sondern ist es in sehr wesentlichen ,zgen auch als ,christ geblieben2 seine ,nchstverwandten findet man unter den persischen ,theologen des jngeren ,awesta mit ihren ,lehren vom ,gnadenschatz der ,heiligen und der absoluten ,schuld4 ,fr ihn ist ,gnade die substanzielle ,einflung von etwas ,gttlichem in das menschliche1 ebenfalls substanzielle ,pneuma4#bee ,die ,gottheit strahlt es aus1 der ,mensch empfngt es1 aber erwirbt es nicht4 ,bei ,augustin wie noch bei ,spinoza#bef fehlt der ,begriff der ,kraft1 und das ,freiheitsproblem bezieht sich bei beiden nicht auf das ,ich und seinen ,willen1 sondern auf den in einen ,menschen versenkten ,teil des allgemeinen ,pneuma und dessen ,verhltnis zu dem brigen4 ,das magische ,wachsein ist der ,schauplatz eines ,kampfes zwischen den beiden ,weltsubstanzen des ,lichtes und der ,finsternis4 ,die frhen faustischen ,denker wie ,duns ,scotus und ,occam erblicken im dynamischen ,wachsein selbst einen ,kampf und zwar der beiden ,krfte des ,ich1 des ,willens und des ,verstandes4#beg ,und damit verwandelt sich die ,fragestellung ,augustins unvermerkt in eine andere1 die er selbst nie begriffen htte3 ,sind ,wollen und ,denken freie ,krfte oder nicht8 ,mag man sie beantworten wie man will1 so ist eins gewi3 ,das einzelne ,ich hat diesen ,kampf zu fhren und nicht zu dulden4 ,die faustische ,gnade bezieht sich auf den ,erfolg des ,wollens und nicht die ,art einer ,substanz4 ,gott hat geruht18 heit es im ,westminsterbekenntnis 7#afdf71 gem dem unerforschlichen ,rat seines eigenen ,willens1 nach welchem er ,erbarmen erweist oder versagt1 wem er will1 den ,rest der ,menschheit zu bergehen48 ,die andere ,auffassung1 da die ,idee der ,gnade jeden eigenen ,willen und jede ,ursache ausschliet mit ,ausnahme der einen1 da es ,snde ist1 auch nur zu fragen1 warum ein ,mensch leidet1 ist in einer der gewaltigsten ,dichtungen der ,weltgeschichte zum ,ausdruck gekommen1 die mitten in der arabischen ,vorzeit entstanden ist und an innerer ,gre in dieser ganzen ,kultur nicht ihresgleichen hat3 ,das ,buch ,hiob4#beh ,es sind die ,freunde ,hiobs1 die nach einer ,schuld suchen1 denn der letzte ,sinn alles ,leidens in dieser ,welthhle ist ihnen -- wie den meisten ,menschen dieser und jeder anderen ,kultur und also auch den heutigen ,lesern und ,beurteilern dieses ,werkes -- aus ,mangel an metaphysischer ,tiefe unzugnglich4 ,nur der ,held selbst ringt sich zur ,vollendung durch1 zum reinen ,islam1 und er wird damit zu der einzig mglichen tragischen ,gestalt1 die magisches ,fhlen neben den ,faust stellen kann4#bei #aj ,das ,wachsein jeder ,kultur gestattet zwei ,wege des ,innewerdens1 je nachdem das schauende ,empfinden das kritische ,verstehen durchdringt oder umgekehrt4 ,das magische ,schauen ist bei ,spinoza als amor intellectualis dei bezeichnet1 bei den gleichzeitigen ,sufisten ,mittelasiens als mahw 7,auslschen in ,gott74 ,es kann sich bis zur magischen ,ekstase steigern1 die ,plotin mehrmals und seinem ,schler ,porphyrios im hohen ,alter einmal zuteil geworden ist4 ,die andere ,seite1 die rabbinische ,dialektik1 erscheint bei ,spinoza als geometrische ,methode und in der arabisch-jdischen ,sptphilosophie berhaupt als ,kalaam4 ,beides aber beruht auf der ,tatsache1 da es ein magisches ,einzel-,ich nicht gibt1 sondern ein einziges1 in allen ,erwhlten zugleich vorhandenes ,pneuma1 das zugleich ,wahrheit ist4 ,es kann nicht oft genug betont werden1 da der hieraus folgende ,grundbegriff des idjma mehr ist als ,begriff1 da er ein ,erlebnis von erschtternder ,gewalt werden kann und da alle ,gemeinschaft magischen ,stils auf ihm beruht und damit von der aller anderen ,kulturen abgehoben ist4 ,die mystische ,gemeinde des ,islam erstreckt sich vom ,diesseits in das ,jenseits2 sie reicht ber das ,grab hinaus1 indem sie die verstorbenen ,muslime frherer ,generationen1 ja sogar die vorislamischen ,gerechten umfat4 ,mit ihnen allen fhlt sich der ,muslim zu einer ,einheit verbunden4 ,sie helfen ihm und auch er kann ihre ,seligkeit noch durch ,zuwendung eigener ,verdienste steigern48#bfj ,ganz dasselbe haben sowohl die ,christen wie die ,synkretisten der ,pseudomorphose mit den ,worten polis und civitas bezeichnet1 die einst eine ,summe von ,krpern bedeuteten und jetzt einen consensus der ,zugehrigen4 ,am berhmtesten ist ,augustins civitas dei1 die weder ein antiker ,staat ist noch eine abendlndische ,kirche1 sondern genau wie die ,mithrasgemeinde1 der ,islam1 der ,manichismus und das ,persertum eine ,ganzheit von ,glubigen1 ,seligen und ,engeln4 ,da die ,gemeinschaft auf dem consensus beruht1 so ist sie in geistigen ,dingen unfehlbar4 ,mein ,volk kann niemals in einem ,irrtum bereinstimmen8 hat ,mohamed gesagt1 und genau dasselbe setzt ,augustin in seinem ,gottesstaat voraus4 ,von einem unfehlbaren ppstlichen ,ich oder irgendeiner andern ,instanz zur ,feststellung dogmatischer ,wahrheiten ist bei ihm keine ,rede und kann es nicht sein3 ,das wrde den magischen ,begriff des consensus vllig zerstren4 ,das gilt in dieser ,kultur allgemein und nicht nur vom ,dogma1 sondern auch vom ,recht#bfa und vom ,staate berhaupt3 ,die islamische ,gemeinschaft umfat wie die des ,porphyrios und ,augustin die ganze ,welthhle1 das ,diesseits wie das ,jenseits1 die ,rechtglubigen wie die guten ,engel und ,geister1 und in dieser ,gemeinschaft bildet der ,staat nur eine kleinere ,einheit der sichtbaren ,seite1 deren ,wirksamkeit also durch das ,ganze geregelt wird4 ,eine ,trennung von ,politik und ,religion ist also in der magischen ,welt theoretisch unmglich und widersinnig1 whrend der ,kampf zwischen ,staat und ,kirche auch der ,idee nach in der faustischen ,kultur notwendig und ohne ,ende ist4 ,weltliches und geistliches ,recht sind schlechthin dasselbe4 ,neben dem ,kaiser von ,byzanz steht der ,patriarch1 neben dem ,schah der ,zarathustrotema1 neben dem ,resch ,galuta der ,gaon1 neben dem ,khalifen der ,scheich l ,islam1 ,vorgesetzter zugleich und ,untergebener4 ,mit dem gotischen ,verhltnis von ,kaiser und ,papst hat das nicht die leiseste ,verwandtschaft und auch der ,antike war jeder ,gedanke daran fremd4 ,in der ,schpfung ,diokletians ist zum ersten ,mal diese magische ,einbettung des ,staates in die ,gemeinschaft der ,glubigen ,wirklichkeit geworden1 und ,konstantin hat sie ganz durchgefhrt4 ,es war schon gezeigt worden1 da ,staat1 ,kirche und ,nation eine geistige ,einheit bilden1 eben den in der lebenden ,menschheit sichtbar hervortretenden ,teil des rechtglubigen consensus4 ,es war deshalb fr die ,kaiser eine selbstverstndliche ,pflicht1 als ,beherrscher der ,glubigen -- das ist der ,teil der magischen ,gemeinschaft1 den ,gott ihnen anvertraut hat -- die ,konzile zu leiten1 um den consensus der ,berufenen herbeizufhren4 #aa ,auer ihm gibt es aber noch ein anderes ,offenbarwerden der ,wahrheit1 das ,wort ,gottes8 in einem ganz bestimmten rein magischen ,sinne1 der dem antiken und abendlndischen ,denken gleich fern liegt und deshalb die ,quelle unzhliger ,miverstndnisse geworden ist4 ,das heilige ,buch1 in dem es sichtbar in ,erscheinung getreten1 in das es mittels einer heiligen ,schrift gebannt worden ist1 gehrt zum ,bestande jeder magischen ,religion4#bfb ,in diese ,vorstellung sind drei magische ,begriffe verwoben1 von denen jeder einzelne uns die grten ,schwierigkeiten bereitet1 whrend ihr ,getrenntsein und gleichzeitiges ,einssein unserem religisen ,verstndnis unzugnglich bleibt1 so gern man sich immer wieder darber getuscht hat3 ,gott1 der ,geist ,gottes1 das ,wort ,gottes4 ,was im ,prolog des ,johannesevangeliums angedeutet ist3 ,im ,anfang war das ,wort und das ,wort war bei ,gott und ,gott war das ,wort1 das ist lange vorher in den persischen ,vorstellungen von ,spenta ,mainyu -- dem heiligen ,geist1 der von ,ahura ,mazda verschieden und doch mit ihm eins ist1 im ,gegensatz zum bsen 7,angra ,mainyu7 -- und von ,vohu ,mano#bfc und den entsprechenden jdischen und chaldischen ,begriffen wie etwas ganz ,natrliches zum ,ausdruck gekommen und bildet den ,kernpunkt in den ,streitigkeiten des vierten und fnften ,jahrhunderts um die ,substanz ,christi4 ,aber ebenso ist die ,wahrheit8 fr das magische ,denken eine ,substanz#bfd und ,lge oder ,irrtum die zweite4 ,es ist derselbe wesenhafte ,dualismus wie in dem ,widerstreit von ,licht und ,finsternis1 ,leben und ,tod1 ,gut und ,bse4 ,als ,substanz ist die ,wahrheit bald mit ,gott1 bald mit dem ,geiste ,gottes1 bald mit dem ,wort identisch4 ,nur so kann man die ganz substanziell gemeinten ,aussprche verstehen3 ,ich bin die ,wahrheit und das ,leben8 und ,mein ,wort ist die ,wahrheit84 ,nur so begreift man auch1 mit welchen ,augen der religise ,mensch dieser ,kultur das heilige ,buch betrachtete3 ,in ihm ist die unsichtbare ,wahrheit in eine sichtbare ,seinsart eingegangen1 ganz hnlich der ,stelle ,ev4 ,joh4 #a1 #ad3 ,das ,wort ward ,fleisch und wohnte unter uns4 ,nach dem ,jasna ist das ,awesta vom ,himmel herabgesandt worden und im ,talmud heit es1 da ,moses die ,tora ,band fr ,band von ,gott empfangen habe4 ,eine magische ,offenbarung ist ein mystischer ,vorgang1 in welchem das ewige und unerschaffene ,wort der ,gottheit -- oder die ,gottheit als ,wort -- in einen ,menschen eingeht1 um durch ihn die offenbare81 sinnliche ,gestalt von ,lauten und vor allem von ,buchstaben zu erhalten4 ,koran bedeutet ,lesung84 ,mohamed hat in einer ,vision im ,himmel verwahrte ,schriftrollen erblickt1 die er im ,namen des ,herrn8 -- obwohl er nicht lesen gelernt hat -- entziffern konnte4#bfe ,das ist eine ,form der ,offenbarung1 die in dieser ,kultur ,regel und in den andern nicht einmal ,ausnahme ist1#bff aber sie hat sich erst seit ,kyros herangebildet4 ,die altisraelitischen ,propheten und sicherlich auch ,zarathustra sehen und hren in der ,verzckung ,dinge1 die sie spter verbreiten4 ,das deuteronomische ,gesetzbuch ist #fba im ,tempel gefunden worden81 das heit1 es soll als ,weisheit der ,vter gelten4 ,das erste und zwar sehr bewute ,beispiel eines ,koran8 ist das ,buch des ,hesekiel1 das der ,autor in einer ausgedachten ,vision von ,gott empfngt und verschlingt8 7,kap4 #c74 ,hier ist in der denkbar grbsten ,form ausgedrckt1 was spter dem ,begriff und der ,gestalt des gesamten apokalyptischen ,schrifttums zugrunde liegt4 ,aber allmhlich gehrte eine solche substanzielle ,form der ,empfngnis zu den ,bedingungen jedes kanonischen ,buches4 ,aus nachexilischer ,zeit stammt die ,vorstellung von den ,gesetzestafeln1 die ,moses am ,sinai erhlt4 ,spter wurde fr die ganze ,tora1 etwa seit der ,makkaberzeit fr die meisten ,schriften des ,alten ,testaments ein solcher ,ursprung angenommen4 ,seit dem ,konzil von ,jabna 7um #ij n4 ,chr47 gilt das ganze ,werk als ,eingebung8 im buchstblichen ,sinne4 ,aber ganz dieselbe ,entwicklung hat in der persischen ,religion stattgefunden bis zur ,heiligsprechung des ,awesta im #c4 ,jahrhundert1 und der gleiche ,begriff der ,eingebung erscheint in der zweiten ,vision des ,hermas1 in den ,apokalypsen1 den chaldischen1 gnostischen und mandischen ,schriften und er liegt endlich wie etwas ganz ,natrliches den ,vorstellungen der ,neupythagorer und ,neuplatoniker von den ,schriften ihrer ,meister stillschweigend zugrunde4 ,kanon ist der technische ,ausdruck fr die ,gesamtheit der ,schriften1 die von einer ,religion als eingegeben betrachtet werden4 ,als ,kanon sind seit #bjj die hermetische ,sammlung und das ,corpus der chaldischen ,orakel entstanden1 das letzte ein heiliges ,buch der ,neuplatoniker1 das der ,kirchenvater8 ,proklos allein neben ,platons ,timaios gelten lie4 ,die junge ,jesusreligion hat ursprnglich wie ,jesus selbst die jdischen ,schriften als ,kanon anerkannt4 ,die ersten ,evangelien erheben durchaus nicht den ,anspruch1 das ,wort8 der ,gottheit in sichtbarer ,gestalt zu sein4 ,das ,johannesevangelium ist die erste christliche ,schrift1 die mit offenbarer ,absicht als ,koran gelten will1 und von ihrem unbekannten ,schpfer geht berhaupt erst der ,gedanke aus1 da es einen christlichen ,koran geben knne und msse4 ,die schwere ,entscheidung1 ob die neue ,religion mit der von ,jesus geglaubten brechen solle1 kleidet sich mit innerer ,notwendigkeit in die ,frage1 ob man die jdischen ,schriften als ,inkarnationen der einen ,wahrheit noch anerkennen drfe2 sie ist von ,johannes8 schweigend und von ,marcion laut verneint1 von den ,kirchenvtern aber1 was unlogisch war1 bejaht worden4 ,aus dieser metaphysischen ,auffassung vom ,wesen des heiligen ,buches ergibt sich1 da die ,ausdrcke ,gott spricht8 und die ,schrift sagt8 in einer unserem ,denken ganz fremden ,weise vllig identisch sind4 ,es erinnert an manche ,mrchenzge in #ajja ,nacht1 da ,gott selbst in diese ,worte und ,buchstaben gebannt ist und von dem ,berufenen entsiegelt und zum ,offenbaren der ,wahrheit gezwungen werden kann4 ,die ,auslegung ist wie die ,eingebung ein ,vorgang von mystischem ,hintersinn 7,mark4 #a1 #bb74 ,daher die ,ehrfurcht1 mit welcher diese kostbaren ,handschriften verwahrt werden1 ihre so ganz unantike ,verzierung mit allen ,mitteln der jungen magischen ,kunst und die ,entstehung immer neuer ,schriftarten1 die in den ,augen ihrer ,gebraucher allein die ,kraft besitzen1 die herabgesandte ,wahrheit in sich zu bannen4 ,aber ein solcher ,koran ist dem ,wesen nach unbedingt richtig und deshalb unvernderlich und keiner ,verbesserung fhig4#bfg ,es entwickelt sich deshalb die ,gewohnheit der geheimen ,interpolationen1 um den ,text mit den berzeugungen der ,zeit in ,einklang zu bringen4 ,ein ,meisterstck dieser ,methode sind die ,digesten ,justinians4 ,aber auer smtlichen ,schriften der ,bibel gilt das zweifellos auch von den ,gathas des ,awesta und sogar von den damals umlaufenden ,schriften des ,plato1 ,aristoteles und andrer ,autoritten der heidnischen ,theologie4 ,viel wichtiger noch ist die in allen magischen ,religionen nachweisbare ,annahme einer geheimen ,offenbarung oder eines geheimen ,schriftsinns1 die nicht durch ,aufzeichnung1 sondern durch das ,gedchtnis berufener ,mnner erhalten und mndlich fortgepflanzt werden4 ,nach jdischer ,anschauung hat ,moses am ,sinai auer der schriftlichen noch eine geheime mndliche ,tora empfangen1#bfh deren ,aufzeichnung untersagt war4 ,gott sah voraus18 heit es im ,talmud1 da einst eine ,zeit kommen werde1 in der sich die ,heiden der ,tora bemchtigen und zu ,israel sprechen werden3 ,auch wir sind ,shne ,gottes4 ,dann wird der ,herr sagen3 ,nur wer meine ,geheimnisse kennt1 der ist mein ,sohn4 ,und was sind die ,geheimnisse ,gottes8 ,die mndliche ,lehre48#bfi ,der ,talmud enthlt also in seiner allgemein zugnglichen ,gestalt nur einen ,teil des religisen ,stoffes1 und ebenso stand es mit den christlichen ,texten der ,frhzeit4 ,es ist oft bemerkt worden1#bgj da ,markus von der ,versuchung und ,auferstehung nur in ,andeutungen spricht und da ,johannes auf die ,lehre vom ,paraklet nur anspielt und die ,einsetzung des ,abendmahls ganz fortlt4 ,der ,eingeweihte verstand1 was gemeint war1 und der ,unglubige sollte es nicht wissen4 ,spter gab es eine wirkliche ,arkandisziplin81 wonach die ,christen ber das ,taufbekenntnis1 ,vaterunser1 ,abendmahl und anderes ,unglubigen gegenber ,stillschweigen beobachteten4 ,bei den ,chaldern1 ,neupythagorern1 ,kynikern1 ,gnostikern und vor allen den ,sekten von den altjdischen bis zu den islamischen hat das einen solchen ,umfang angenommen1 da uns ihre ,geheimlehren zum groen ,teil unbekannt sind4 ber das nur im ,geist aufbewahrte ,wort gab es einen consensus des ,schweigens1 eben weil man des ,wissens8 der ,zugehrigen sicher war4 ,wir sind geneigt1 gerade von dem ,wichtigsten nachdrcklich und deutlich zu reden1 und kommen deshalb in ,gefahr1 magische ,lehren mizuverstehen1 weil wir das ,ausgesprochene mit dem ,vorhandenen und den profanen ,wortsinn mit der eigentlichen ,bedeutung gleichsetzen4 ,das gotische ,christentum hatte keine ,geheimlehre und deshalb ein doppeltes ,mitrauen gegen den ,talmud1 in dem es mit ,recht nur den ,vordergrund der jdischen ,lehre sah4 ,aber rein magisch ist auch die ,kabbala1 die aus ,zahlen1 ,buchstabenformen1 ,punkten und ,strichen einen geheimen ,sinn erschliet und die so alt sein mu wie das als ,substanz herabgesandte ,wort berhaupt4 ,die ,geheimlehre von der ,schpfung der ,welt aus den zweiundzwanzig ,buchstaben des hebrischen ,alphabets und die vom ,thronwagen in der ,vision des ,hesekiel sind schon zur ,makkaberzeit nachweisbar4 ,eng damit verwandt ist die allegorische ,auslegung der heiligen ,texte4 ,alle ,traktate der ,mischna1 alle ,kirchenvter1 alle alexandrinischen ,philosophen sind voll davon2 in ,alexandria hat man den ganzen antiken ,mythus und sogar ,platon nach dieser ,methode behandelt und mit den jdischen ,propheten -- ,moses heit dann ,musaios -- verglichen4 ,die einzige streng wissenschaftliche ,methode1 welche ein unvernderlicher ,koran fr die ,fortentwicklung der ,meinungen brig lt1 ist die kommentierende4 ,da der ,theorie nach das ,wort8 einer ,autoritt nicht verbessert werden kann1 so kann es nur anders ausgelegt werden4 ,man wrde in ,alexandria nie gesagt haben1 da ,plato irre1 aber man deutete8 ihn4 ,das geschieht in den streng ausgebildeten ,formen der ,halacha1 und deren schriftliche ,festlegung hat die ,gestalt eines ,kommentars1 die alle religisen1 philosophischen und gelehrten ,literaturen dieser ,kultur vollstndig beherrscht4 ,nach dem ,vorgang der ,gnostiker haben die ,kirchenvter ,schriftkommentare zur ,bibel verfat2 zum ,awesta entstand sogleich der ,pehlewikommentar des ,zend1 zum jdischen ,kanon die ,midrasche1 aber auch die rmischen8 ,juristen um #bjj und die sptantiken8 ,philosophen1 d4 h4 die ,scholastiker der werdenden ,kultkirche gingen denselben ,weg -- die seit ,poseidonios immer wieder ausgelegte ,apokalypse dieser ,kirche war ,platons ,timaios4 ,die ,mischna ist ein einziger groer ,kommentar zur ,tora4 ,aber als die ltesten ,ausleger selbst ,autoritten und ihre ,schriften also ,korane geworden waren1 schrieb man ,kommentare zu ,kommentaren wie der letzte ,platoniker ,simplikios im ,westen1 die ,amorer1 welche der ,mischna die ,gemara hinzufgten1 im ,osten und in ,byzanz die ,verfasser der kaiserlichen ,konstitutionen zu den ,digesten4 ,am schrfsten ist diese ,methode1 welche jeden ,ausspruch der ,fiktion nach bis zu einer unmittelbaren ,eingebung zurckfhrt1 in der talmudischen und islamischen ,theologie ausgebildet worden4 ,eine neue ,halacha oder ein ,hadith sind nur gltig1 wenn sie durch eine ununterbrochene ,kette von ,gewhrsmnnern auf ,moses oder ,mohamed zurckgefhrt werden knnen4#bga ,die feierliche ,formel hierfr lautete in ,jerusalem3 ,es komme ber mich6 ,so habe ich es von meinem ,lehrer gehrt48#bgb ,im ,zend ist die ,anfhrung der ,gewhrsmnnerkette ,regel1 und ,irenus hat seine ,theologie damit gerechtfertigt1 da von ihm eine ,kette ber ,polykarp zur ,urgemeinde gehe4 ,in der frhchristlichen ,literatur tritt diese halachische ,form mit solcher ,selbstverstndlichkeit auf1 da man sie als solche gar nicht bemerkt hat4 ,sie erscheint1 abgesehen von der bestndigen ,berufung auf das ,gesetz und die ,propheten1 in den berschriften der vier ,evangelien 7nach ,markus871 die einen ,gewhrsmann an der ,spitze nennen mssen1 um fr die von ihnen angefhrten ,worte des ,herrn ,autoritt zu sein4#bgc ,damit war die ,kette bis zu der in ,jesus verkrperten ,wahrheit hergestellt und man kann sich diese ,verbindung im ,weltbilde eines ,augustin oder ,hieronymus nicht realistisch genug denken4 ,hierauf beruht nun auch die seit ,alexander sich allgemein verbreitende ,sitte1 religise und philosophische ,schriften mit ,namen zu versehen wie ,henoch1 ,salomo1 ,esra1 ,hermes1 ,pythagoras1 die als ,gewhrsmnner und ,gefe gttlicher ,wahrheit galten1 in denen also einst das ,wort ,fleisch8 geworden war4 ,wir besitzen noch eine ,anzahl von ,apokalypsen mit dem ,namen ,baruch1 der damals mit ,zarathustra gleichgesetzt wurde1 und wir machen uns kaum eine ,vorstellung davon1 was an ,schriften unter den ,namen des ,aristoteles und ,pythagoras umlief4 ,die ,theologie des ,aristoteles8 war eins der einflureichsten ,bcher des ,neuplatonismus4 ,dies ist endlich die metaphysische ,voraussetzung fr ,stil und tieferen ,sinn des ,zitierens1 das bei ,kirchenvtern1 ,rabbinern1 griechischen8 ,philosophen und rmischen8 ,juristen in ganz derselben ,weise gebt wird und das einerseits das ,zitiergesetz ,valentinians ,,iii4#bgd und andrerseits die ,abscheidung von ,apokryphen -- ein grundlegender ,begriff1 der einen ,substanzunterschied innerhalb des ,schriftenbestandes feststellt -- aus dem jdischen und christlichen ,kanon zur ,folge gehabt hat4 #ab ,auf ,grund solcher ,untersuchungen wird es in ,zukunft mglich sein1 eine ,geschichte der ,gruppe magischer ,religionen zu schreiben4 ,sie bildet eine untrennbare ,einheit des ,geistes und der ,entwicklung und man glaube nicht1 die einzelnen fr sich unter ,absehen von den brigen wirklich begreifen zu knnen4 ,ihre ,entstehung1 ,entfaltung und innere ,festigung umfat die ,zeit von #j-ejj4 ,sie entspricht genau dem abendlndischen ,aufstieg von der kluniazensischen ,bewegung bis zur ,reformation4 ,ein wechselseitiges ,geben und ,nehmen1 ein verwirrend reiches ,aufblhen1 ,reifen1 ,umbilden1 ein berschichten1 ,wandern1 ,einfgen1 ,abstoen erfllt diese ,jahrhunderte1 ohne da sich irgendeine ,abhngigkeit des einen ,systems von dem andern behaupten lt2 nur die ,formen und ,fassungen werden getauscht2 in der ,tiefe ruht ein und dasselbe ,seelentum1 das in allen ,sprachen dieser ,welt von ,religionen stets sich selbst zum ,ausdruck bringt4 ,in dem weiten ,reich altbabylonischen ,fellachentums leben junge ,vlker4 ,da bereitet sich alles vor4 ,die erste ,ahnung regt sich um #gjj in den prophetischen ,religionen der ,perser1 ,juden und ,chalder4 ,ein ,bild der ,weltschpfung von der ,art1 wie es spter an den ,anfang der ,tora trat1 zeichnet sich in klaren ,umrissen ab und damit ist ein ,einsatz1 eine ,richtung1 ein ,ziel der ,sehnsucht gegeben4 ,in weiter ,zukunft wird etwas erschaut1 unbestimmt und dunkel noch1 aber mit der innerlichsten ,gewiheit1 da es kommt4 ,mit dem ,blick darauf1 mit dem ,gefhl einer ,sendung lebt man von nun an4 ,die zweite ,welle erhebt sich steil in den apokalyptischen ,strmungen seit #cjj4 ,hier erwacht das magische ,weltbewutsein und erbaut sich eine ,metaphysik der letzten ,dinge in gewaltigen ,bildern1 denen schon das ,ursymbol der kommenden ,kultur1 die ,hhle1 zugrunde liegt4 ,die ,vorstellung von den ,schrecken des ,weltendes1 dem jngsten ,gericht1 der ,auferstehung1 von ,paradies und ,hlle und damit der groe ,gedanke einer ,heilsgeschichte1 in der das ,schicksal von ,welt und ,menschheit eins sind1 brechen berall hervor1 ohne da man einem einzelnen ,land und ,volk die ,schpfung zuschreiben knnte1 und kleiden sich in wunderbare ,szenen1 ,gestalten und ,namen4 ,die ,messiasgestalt ist mit einem ,schlage fertig4 ,die ,versuchung des ,heilands durch den ,satan wird erzhlt4#bge ,aber zugleich quillt eine tiefe und sich bestndig steigernde ,angst auf vor dieser ,gewiheit einer unverrckbaren und sehr nahen ,grenze des ,geschehens1 vor dem ,augenblick1 in dem es nur noch ,vergangenheit gibt4 ,die magische ,zeit1 die ,stunde81 das hhlenhafte ,gerichtetsein gibt dem ,leben einen neuen ,takt und dem ,worte ,schicksal einen neuen ,inhalt4 ,der ,mensch steht pltzlich ganz anders vor der ,gottheit da4 ,in der ,weihinschrift der groen ,basilika von ,palmyra1 die lange als christlich galt1 wird ,baal der ,gute1 ,barmherzige1 ,milde genannt1 und dies ,gefhl dringt mit der ,verehrung des ,rahman bis nach ,sdarabien2 es erfllt die ,psalmen der ,chalder und die ,lehre von dem gottgesandten ,zarathustra1 die an die ,stelle seiner ,lehre getreten ist2 und es bewegt das ,judentum der ,makkaberzeit1 in der die meisten ,psalmen entstanden1 und alle die lngst vergessenen brigen ,gemeinschaften zwischen der antiken und indischen ,welt4 ,die dritte ,erschtterung erfolgt in der ,zeit ,csars und fhrt zur ,geburt der groen ,erlsungsreligionen4 ,damit bricht der helle ,tag dieser ,kultur an4 ,was nun folgt1 ein oder zwei ,jahrhunderte hindurch1 ist von einer ,hhe des religisen ,erlebens1 die nicht berboten1 aber auch nicht lnger ertragen werden kann4 ,eine solche an ,vernichtung grenzende ,spannung haben auch die gotische ,seele1 die vedische und jede andere nur einmal in ihrer ,morgenfrhe kennen gelernt4 ,jetzt entsteht der groe ,mythus im persischen1 mandischen1 jdischen1 christlichen ,glaubenskreise und in dem der westlichen ,pseudomorphose1 nicht anders als zur indischen1 antiken und abendlndischen ,ritterzeit4 ,so wenig als in dieser ,kultur sich ,nation1 ,staat und ,kirche1 gttliches und weltliches ,recht trennen knnen1 so wenig gibt es einen deutlichen ,unterschied ritterlichen und religisen ,heldentums4 ,der ,prophet verschmilzt mit dem ,streiter und die ,geschichte eines groen ,dulders erhebt sich zum nationalen ,epos4 ,die ,mchte des ,lichtes und der ,finsternis1 fabelhafte ,wesen1 ,engel und ,dmonen1 der ,satan und die guten ,geister ringen miteinander2 die ganze ,natur ist ein ,kampfplatz vom ,anfang der ,welt bis zu ihrer ,vernichtung4 ,tief unten in der ,menschenwelt ereignen sich die ,abenteuer und ,leiden der ,verknder1 religisen ,heroen und heldenmtigen ,mrtyrer4 ,jede ,nation in dem ,sinne1 wie er dieser ,kultur angehrt1 besitzt ihre ,heldensage4 ,im ,osten wird aus dem ,leben des persischen ,propheten eine epische ,dichtung von gewaltigem ,umri4 ,bei seiner ,geburt erschallt das ,zarathustralachen durch alle ,himmel und die ganze ,natur antwortet ihm4 ,im ,westen entsteht zu der immer weiter ausgestalteten ,leidensgeschichte ,jesu1 dem eigentlichen ,epos der christlichen ,nation1 der ,mrchenkreis um seine ,kindheit1 der zuletzt eine ganze poetische ,gattung ausfllt4 ,die ,gestalt der ,mutter ,gottes und die ,taten der ,apostel werden wie die ,geschichten der abendlndischen ,kreuzzugshelden zum ,mittelpunkt ausgedehnter ,romane 7,thomasakten1 ,pseudoklementinen71 die whrend des #b4 ,jahrhunderts berall vom ,nil bis zum ,tigris entstehen4 ,in der jdischen ,haggada und in den ,targumen sammelt sich eine ,flle von ,mrchen um ,saul1 ,david1 die ,patriarchen und die groen ,tannaim wie ,jehuda und ,akiba#bgf und die unerschpfliche ,phantasie dieser ,zeit ergreift auch den ganzen ihr erreichbaren ,stoff sptantiker ,kultlegenden und ,stifterromane 7,leben des ,pythagoras1 ,hermes1 ,apollonios von ,tyana74 ,mit dem ,ende des #b4 ,jahrhunderts klingt diese ,erregung ab4 ,die ,blte der epischen ,dichtung ist vorber und es beginnt die mystische ,durchdringung und dogmatische ,zergliederung der religisen ,stoffe4 ,die ,lehren der neuen ,kirchen werden in theologische ,systeme gebracht4 ,das ,heldentum weicht der ,scholastik1 die ,dichtung dem ,denken1 der ,seher und ,sucher dem ,priester4 ,die ,frhscholastik1 die um #bjj endet 7entsprechend der abendlndischen ,epoche von #abjj71 umfat die gesamte ,gnosis im allerweitesten ,sinne1 das groe ,schauen3 den ,verfasser des ,johannesevangeliums1 ,valentinus1 ,bar ,daisan und ,marcion1 die ,apologeten und ltesten ,vter bis auf ,irenus und ,tertullian1 die letzten ,tannaim bis auf den ,vollender der ,mischna1 ,rabbi ,jehuda1 in ,alexandria die ,neupythagorer und ,hermetiker4 ,das alles entspricht im ,abendlande der ,schule von ,chartres1 ,anselm von ,canterbury1 ,joachim von ,floris1 ,bernhard von ,clairvaux und ,hugo von ,st4 ,victor4 ,die ,hochscholastik beginnt mit dem ,neuplatonismus1 mit ,clemens und ,origenes1 den ersten ,amorern und den ,schpfern des jngeren ,awesta unter ,ardeschir 7#bbf-bda7 und ,schapur ,i41 vor allem dem mazdaischen ,hohepriester ,tanvasar4 ,zugleich beginnt die ,ablsung einer hheren ,religiositt von der buerlichen1 noch immer in apokalyptischer ,stimmung verweilenden ,frmmigkeit des ,landes1 die sich von da an fast unverndert unter wechselnden ,namen bis in das ,fellachentum der ,trkenzeit erhlt1 whrend in der stdtischen und geistigeren ,oberwelt die persische1 jdische und christliche ,gemeinschaft von der des ,islam aufgenommen werden4 ,langsam vollenden sich nun die groen ,kirchen4 ,es hat sich entschieden -- das wichtigste religise ,ergebnis des #b4 ,jahrhunderts --1 da aus der ,lehre von ,jesus keine ,umgestaltung des ,judentums1 sondern eine neue ,kirche hervorgeht1 die ihre ,richtung nach ,westen nimmt1 whrend das ,judentum1 ohne an innerer ,kraft eingebt zu haben1 sich dem ,osten zuwendet4 ,das #c4 ,jahrhundert gehrt den groen ,gedankenbauten der ,theologie4 ,man hat sich mit der geschichtlichen ,wirklichkeit abgefunden4 ,das ,weltende ist in die ,ferne gerckt und es entsteht eine ,dogmatik1 welche das neue ,weltbild erklrt4 ,der ,anbruch der ,hochscholastik hat zur ,voraussetzung1 da man an die ,dauer der zu begrndenden ,lehren glaubt4 berblickt man diese ,grndungen1 so ergibt sich1 da die aramische ,mutterlandschaft ihre ,formen nach drei ,richtungen hin entwickelt4 ,im ,osten bildet sich aus der zarathustrischen ,religion der ,achmenidenzeit und den ,resten ihrer heiligen ,literatur die mazdaische ,kirche mit einer strengen ,hierarchie und peinlichem ,ritual1 mit ,sakramenten1 ,messe und ,beichte 7patet74 ,wie erwhnt1 ist durch ,tanvasar die ,sammlung und ,ordnung des neuen ,awesta begonnen worden2 unter ,schapur ,i4 sind1 wie gleichzeitig im ,talmud1 die profanen ,texte medizinischen1 juristischen und astronomischen ,inhalts hinzugekommen2 der ,abschlu erfolgte durch den ,kirchenfrsten ,mahraspand unter ,schapur ,,ii4 7#cji-cgi71 und es ist fr die arabische ,kultur selbstverstndlich1 da sogleich ein ,kommentar in ,pehlewisprache1 der ,zend1 hinzukommt4 ,das neue ,awesta ist wie die jdische und christliche ,bibel ein ,kanon einzelner ,schriften und wir erfahren1 da unter den seitdem verlorenen ,nasks 7ursprnglich #ba7 sich ein ,evangelium ,zarathustras1 die ,bekehrungsgeschichte des ,vischtaspa1 eine ,genesis1 ein ,rechtsbuch und ein ,geschlechterbuch mit ,stammbumen von der ,schpfung bis zu den ,perserknigen befanden1 whrend bezeichnenderweise der ,vendidad1 nach ,geldner der ,levitikus8 der ,perser1 sich vollstndig erhalten hat4 ,ein neuer ,religionsstifter erscheint #bdb zur ,zeit ,schapurs ,i4 in ,mani1 der unter ,verwerfung des erlserlosen8 ,judentums und ,griechentums die gesamte ,masse magischer ,religionen zu einer der gewaltigsten theologischen ,schpfungen aller ,zeiten zusammenfat1 fr die er #bgf durch die mazdaische ,priesterschaft ans ,kreuz geschlagen wurde4 ,durch seinen ,vater1 der noch in spten ,jahren seine ,familie verlie und in einen ,manderorden trat1 mit dem ganzen ,wissen seiner ,zeit ausgerstet1 hat er die ,grundgedanken der ,chalder und ,perser mit denen des johanneischen1 stlichen ,christentums vereinigt1 was vor ihm ohne die ,absicht einer ,kirchengrndung in der christlich-persischen ,gnosis des ,bar ,daisan versucht worden war4#bgg ,er fat die mystischen ,gestalten des johanneischen ,logos1 den er mit dem persischen ,vohu ,mano gleichsetzt1 den ,zarathustra der ,awestalegende und den ,buddha der spten ,texte als gttliche ,emanationen auf und verkndet sich selbst als den ,paraklet des ,johannesevangeliums und ,saoshyant der ,perser4 ,wie wir jetzt aus den ,turfanfunden wissen1 unter denen sich auch ,teile der bis jetzt vllig verlorenen ,schriften ,manis befinden1 war die ,kirchensprache der ,mazdaisten1 ,manicher und ,nestorianer1 unabhngig von den jeweiligen ,umgangssprachen1 das ,pehlewi4 ,im ,westen entwickeln1 und zwar in griechischer ,schriftsprache1#bgh die beiden ,kultkirchen eine ,theologie1 die nicht nur verwandt1 sondern in ausgedehntem ,mae identisch ist4 ,zur ,zeit ,manis beginnt die theologische ,verschmelzung der aramisch-chaldischen ,sonnenreligion und des aramisch-persischen ,mithraskultes zu einem ,system1 dessen erster groer ,kirchenvater8 um #cjj ,jamblich wird1 ein ,zeitgenosse des ,athanasius1 aber auch ,diokletians1 der #bie den ,mithras zum henotheistischen ,reichsgott erhebt4 ,seine ,priester unterscheiden sich seelisch wenigstens in nichts von den christlichen4 ,proklos1 ebenfalls ein echter ,kirchenvater1 empfngt in ,trumen ,erleuchtungen ber eine schwierige ,textstelle und mchte auer ,platons ,timaios und dem chaldischen ,orakelbuch1 die fr ihn kanonisch sind1 alle ,philosophenschriften vernichtet sehen4 ,seine ,hymnen1 ,zeugnisse der ,zerknirschung eines echten ,eremiten1 flehen ,helios und andere ,helfer um ,schutz gegen bse ,geister an4 ,hierokles schreibt ein ,moralbrevier fr ,glubige der neupythagorischen ,gemeinschaft1 das man genau ansehen mu1 um es nicht fr christlich zu halten4 ,der ,bischof ,synesios wird von einem neuplatonischen zu einem christlichen ,kirchenfrsten1 ohne da eine ,bekehrung stattgefunden htte4 ,er behielt seine ,theologie bei und vernderte nur die ,namen4 ,der ,neuplatoniker ,asklepiades konnte es unternehmen1 ein groes ,werk ber die ,gleichheit aller ,theologien zu schreiben4 ,wir besitzen heidnische so gut wie christliche ,evangelien und ,heiligenleben4 ,apollonios hat das ,leben des ,pythagoras1 ,marinos das des ,proklos1 ,damaskios das des ,isidoros geschrieben3 es besteht gar kein ,unterschied zwischen diesen ,schriften1 die mit einem ,gebet anfangen und schlieen1 und christlichen ,mrtyrerakten4 ,porphyrios bezeichnet als die vier gttlichen ,elemente ,glaube1 ,liebe1 ,hoffnung und ,wahrheit4 ,zwischen diesen ,kirchen des ,westens und ,ostens entwickelt sich1 von ,edessa aus gesehen nach ,sden1 die talmudische 7die ,synagoge87 mit aramischer ,schriftsprache4 ,die ,judenchristen 7z4 ,b4 ,ebioniten und ,elkesaiten71 ,mander und ,chalder waren nicht imstande1 gegen diese groen ,grndungen aufzukommen1 wenn man nicht die ,kirche ,manis als neue ,verfassung der chaldischen ,religion betrachtet4 ,sie sanken zu ,sekten herab1 die zahllos im ,schatten der groen ,kirchen dahindmmerten oder in ihren ,verbnden aufgingen1 wie die letzten ,marcioniten und ,montanisten im ,manichertum4 ,es gab um #cjj auer der heidnischen1 christlichen1 persischen1 jdischen und manichischen ,kirche keine magische ,religion von ,bedeutung mehr4 #ac ,mit der ,hochscholastik beginnt seit #bjj auch das ,streben1 die sichtbare und immer strenger gegliederte ,gemeinschaft der ,glubigen mit dem ,organismus des ,staates gleichzusetzen4 ,das folgt mit ,notwendigkeit aus dem ,weltgefhl des magischen ,menschen und fhrt zur ,verwandlung der ,herrscher in ,khalifen -- ,beherrscher vor allem der ,glubigen1 nicht eines ,gebietes -- und damit zur ,auffassung der ,rechtglubigkeit als der ,voraussetzung wirklicher ,staatsangehrigkeit1 zur ,pflicht der ,verfolgung falscher ,religionen -- der heilige ,krieg des ,islam ist so alt wie diese ,kultur selbst und hat ihre ersten ,jahrhunderte vollkommen erfllt --1 zur ,stellung der im ,staate nur geduldeten ,unglubigen unter eigenes ,recht und ,verwaltung -- denn das gttliche ,recht ist ,ketzern versagt -- und damit zur ,wohnweise des ,ghetto4 ,zuerst ist im ,mittelpunkt der aramischen ,landschaft1 in ,osrhone1 das ,christentum um #bjj ,staatsreligion geworden4 #bbf wurde im ,sassanidenreich der ,mazdaismus und unter ,aurelian 7 #bge7 und vor allem ,diokletian 7#bie7 der durch den ,divus-1 ,sol- und ,mithraskult zusammengefate ,synkretismus im rmischen ,imperium ,staatsreligion4 ,konstantin geht seit #cab1 ,knig ,trdat von ,armenien um #cba1 ,knig ,mirian von ,georgien einige ,jahre spter zum ,christentum ber4 ,im ,sden mu ,saba schon im #c4 und ,axum im #d4 ,jahrhundert christlich geworden sein1 aber gleichzeitig wird das ,himjarenreich jdisch und ,kaiser ,julian versucht noch einmal1 die ,heidenkirche zur ,herrschaft zu bringen4 ,den ,gegensatz dazu bildet1 wieder in allen ,religionen dieser ,kultur1 die ,ausbreitung des ,mnchtums mit seiner radikalen ,abwendung von ,staat1 ,geschichte und der ,wirklichkeit berhaupt4 ,der ,widerstreit von ,dasein und ,wachsein1 von ,politik also und ,religion1 ,geschichte und ,natur lt sich durch die ,form der magischen ,kirche und ihre ,gleichsetzung mit ,staat und ,nation doch nicht ganz berwinden2 die ,rasse bricht im ,leben dieser geistlichen ,schpfungen doch hervor und berwltigt das ,gttliche1 eben weil es das ,weltliche in sich aufgenommen hat4 ,aber hier gibt es keinen ,kampf zwischen ,staat und ,kirche wie in der ,gotik und deshalb bricht er innerhalb der ,nation aus zwischen dem ,weltfrommen und dem ,asketen4 ,eine magische ,religion wendet sich ausschlielich an den gttlichen ,funken1 das pneuma im ,menschen1 das er mit der unsichtbaren ,gemeinschaft der glubigen und seligen ,geister teilt4 ,der brige ,mensch gehrt dem ,bsen und der ,finsternis4 ,das ,gttliche -- kein ,ich1 sondern gleichsam ein ,gast -- soll aber in ihm herrschen und das andere berwinden1 unterdrcken1 vernichten4 ,in dieser ,kultur ist der ,asket nicht nur der wahre ,priester -- der ,weltpriester geniet wie im ,russentum niemals wirkliche ,achtung2 meist darf er auch heiraten --1 sondern berhaupt der eigentlich ,fromme4 ,auerhalb des ,mnchtums ist eine ,erfllung der religisen ,forderungen gar nicht mglich und deshalb nehmen ,bergemeinschaften1 ,einsiedlertum und ,kloster schon frh einen ,rang ein1 den sie aus metaphysischen ,grnden weder in ,indien noch in ,china erhalten konnten1 vom ,abendland ganz zu schweigen1 wo die ,orden arbeitende und kmpfende1 also dynamische ,einheiten sind4#bgi ,deshalb trennt sich die ,menschheit der arabischen ,kultur nicht in die ,welt8 und in mnchische ,kreise mit genau getrennten ,gebieten der ,lebensart und den gleichen ,mglichkeiten1 die ,gebote des ,glaubens zu erfllen4 ,jeder ,fromme ist eine ,art ,mnch4#bhj ,zwischen ,welt und ,kloster besteht kein ,gegensatz1 sondern nur ein ,unterschied des ,grades4 ,magische ,kirchen und ,orden sind gleichartige ,gemeinschaften1 die sich nur durch den ,umfang unterscheiden lassen4 ,die ,gemeinschaft des ,petrus war ein ,orden1 die des ,paulus eine ,kirche1 und die ,mithrasreligion ist fr die eine ,bezeichnung fast zu gro1 fr die andre zu klein4 ,jede magische ,kirche ist selbst ein ,orden und nur mit ,rcksicht auf die menschliche ,schwachheit werden ,stufen und ,grade der ,askese nicht gesetzt1 sondern erlaubt wie bei den ,marcioniten und ,manichern 7electi und auditores74 ,und eigentlich ist eine magische ,nation nichts andres als die ,summe1 der ,orden aller ,orden1 die in ihr immer kleinere und strengere ,kreise ziehen bis zum ,eremiten1 ,derwisch und ,sulenheiligen1 an denen nichts ,weltliches mehr ist1 deren ,wachsein nur noch dem ,pneuma gehrt4 ,sieht man von den prophetischen ,religionen ab1 aus und zwischen denen mit der apokalyptischen ,erregung immer zahlreichere ordensartige ,gemeinschaften entstanden1 so waren es die beiden ,kultkirchen des ,westens1 deren zahllose ,einsiedler1 ,wanderprediger und ,orden sich zuletzt nur durch den ,namen der angerufenen ,gottheit unterschieden4 ,alle empfehlen sie ,fasten1 ,gebet1 ,ehelosigkeit und ,armut4 ,es ist sehr fraglich1 welche von beiden ,kirchen um #cjj asketischer gerichtet war4 ,der neuplatonische ,mnch ,sarapion geht in die ,wste1 um nur noch die ,hymnen des ,orpheus zu studieren1 ,damaskios zieht sich1 durch einen ,traum bestimmt1 in eine ungesunde ,hhle zurck1 um bestndig zu ,kybele zu beten4#bha ,die ,philosophenschulen sind nichts als asketische ,orden2 die ,neupythagorer stehen den jdischen ,essern nahe2 der ,mithraskult1 ein echter ,orden1 gestattet nur ,mnnern den ,zutritt zu seinen ,weihen und ,gelbden2 ,kaiser ,julian wollte heidnische ,klster erbauen4 ,das ,mandertum scheint eine ,gruppe von ,ordensgemeinschaften verschiedener ,strenge gewesen zu sein1 unter denen sich die ,johannes' des ,tufers befand4 ,das christliche ,mnchtum beginnt nicht mit ,pachomius 7#cbj71 der nur das erste ,kloster gebaut hat1 sondern mit der ,urgemeinde in ,jerusalem4 ,das ,matthusevangelium#bhb und fast alle ,apostelgeschichten sind ,zeugnisse einer streng asketischen ,gesinnung4 ,paulus hat es nie gewagt1 dem ausdrcklich zu widersprechen4 ,die persische und nestorianische ,kirche haben die mnchischen ,ideale weiter entwickelt und der ,islam hat sie sich endlich in vollem ,umfange zu eigen gemacht4 ,die orientalische ,frmmigkeit wird heute durchaus von den moslimischen ,orden und ,bruderschaften beherrscht4 ,die gleiche ,entwicklung nahm das ,judentum von den ,karern des #h4 bis zu den polnischen ,chassiden des #ah4 ,jahrhunderts4 ,das ,christentum1 das noch im #b4 ,jahrhundert nicht viel mehr als ein verbreiteter ,orden gewesen war1 dessen ffentliche ,macht ber die ,zahl der ,mitglieder weit hinausging1 wchst etwa seit #bej pltzlich ins ,ungeheure4 ,es ist die ,epoche1 in welcher die letzten ,stadtkulte der ,antike verschwinden1 nicht vor der christlichen1 sondern vor der neu entstehenden ,heidenkirche4 #bda brechen die ,akten der ,arvalbrder in ,rom ab2 #bfe erscheinen die letzten ,kultinschriften in ,olympia4 ,die ,hufung der verschiedensten ,priestertmer auf eine ,person wird gleichzeitig ,sitte1#bhc das heit man empfindet diese ,bruche nur noch als die einer einzigen ,religion4 ,und diese ,religion tritt werbend auf und verbreitet sich weit ber das griechisch-rmische ,stammgebiet hinaus4 ,dennoch ist um #cjj die christliche ,kirche die einzige1 welche sich ber das ganze arabische ,gebiet ausgedehnt hat1 aber gerade daraus folgt nun die ,notwendigkeit innerer ,gegenstze1 die nicht mehr auf der geistigen ,anlage einzelner ,menschen1 sondern auf dem ,geist der einzelnen ,landschaften beruhen und die deshalb zum ,zerfall des ,christentums in mehrere ,religionen gefhrt haben und zwar fr immer4 ,der ,streit um die ,wesenheit ,christi ist das ,feld1 auf dem der ,kampf zum ,austrag kommt4 ,es handelt sich um ,substanzprobleme1 die in ganz derselben ,form und ,richtung auch das ,denken aller andern magischen ,theologien erfllen4 ,die neuplatonische ,scholastik1 ,porphyrios1 ,jamblich und vor allem ,proklos haben solche ,fragen in westlicher ,fassung und in enger ,fhlung mit der ,denkweise des ,philo und selbst des ,paulus behandelt4 ,das ,verhltnis zwischen dem ,ur-,einen1 ,nus1 ,logos1 dem ,vater und dem ,mittler wird auf das ,substanzielle hin betrachtet4 ,handelt es sich um ,ausstrahlung1 ,teilung oder ,durchdringung8 ,ist eins im andern enthalten1 sind sie identisch oder schlieen sie sich aus8 ,ist die ,trias zugleich ,monas8 ,im ,osten1 wo schon die ,voraussetzungen des ,johannesevangeliums und der bardesanischen ,gnosis eine andere ,fassung dieser ,probleme zeigen1 hat das ,verhltnis ,ahura ,mazdas zum heiligen ,geiste 7,spenta ,mainyu7 und das ,wesen des ,vohu ,mano die awestischen ,vter8 beschftigt1 und gerade in der ,zeit der entscheidenden ,konzile von ,ephesus und ,chalcedon bezeichnet der vorbergehende ,sieg des ,zrvanismus 7#dch-deg7 mit dem ,vorrang des gttlichen ,weltlaufs 7zrvan als historische ,zeit7 ber die gttlichen ,substanzen den ,hhepunkt eines dogmatischen ,kampfes4 ,der ,islam hat endlich die ganze ,frage noch einmal aufgenommen und mit ,beziehung auf die ,wesenheit ,mohameds und des ,koran zu lsen versucht4 ,vorhanden ist das ,problem1 seit es ein magisches ,menschentum gibt1 so gut wie mit dem faustischen ,denken auch schon die spezifisch abendlndischen ,willensprobleme an ,stelle der ,substanzprobleme gegeben sind4 ,man braucht nicht nach ihnen zu suchen2 sie sind da1 sobald das ,denken der ,kultur beginnt4 ,sie sind die ,grundform dieses ,denkens und dringen in allen ,untersuchungen hervor1 auch wo man sie nicht sucht oder gar nicht bemerkt4 ,aber auch die drei landschaftlich vorbestimmten christlichen ,lsungen des ,ostens1 ,westens und ,sdens sind von ,anfang an vorhanden und schon in den ,hauptrichtungen der ,gnosis -- etwa durch ,bardesanes1 ,basilides und ,valentinus -- angelegt4 ,in ,edessa treffen sie zusammen4 ,hier hallten die ,straen wider von dem ,kampfgeschrei der ,nestorianer gegen die ,sieger auf dem ,konzil zu ,ephesus und spter von den --,rufen der ,monophysiten1 die verlangten1 da der ,bischof ,ibas den ,tieren im ,zirkus vorgeworfen werde4 ,athanasius hatte1 und zwar ganz aus dem ,geist der ,pseudomorphose heraus und seinem heidnischen ,zeitgenossen ,jamblich in vielem verwandt1 die groe ,frage formuliert4 ,gegen ,arius1 der in ,christus einen ,halbgott -- dem ,vater nur wesenshnlich -- erblickte1 behauptet er3 ,vater und ,sohn sind von derselben gttlichen ,substanz 771 die in ,christus ein menschliches soma angenommen hat4 ,das ,wort ward ,fleisch48 ,diese ,formel des ,westens ist abhngig von anschaulichen ,tatsachen der ,kultkirche1 das ,verstehen der ,worte vom bestndigen ,erblicken des ,bildhaften4 ,hier im bilderfreundlichen ,westen1 wo eben jetzt ,jamblich sein ,buch ber die ,gtterstatuen schrieb1 in denen das ,gttliche substanziell anwesend ist und ,wunder wirkt1#bhd ist neben dem abstrakten ,verhltnis der ,dreieinigkeit das sinnlich-menschliche von ,mutter und ,sohn stets wirksam1 und gerade dieses ist aus den ,gedankengngen des ,athanasius nicht fortzudenken4 ,mit der anerkannten ,wesensgleichheit von ,vater und ,sohn war das eigentliche ,problem erst gestellt3 das der geschichtlichen ,erscheinung des ,sohnes selbst1 wie sie aus dem magischen ,dualismus aufgefat werden msse4 ,in der ,welthhle gab es die gttliche und weltliche ,substanz1 im ,menschen den ,anteil am gttlichen ,pneuma und die mit dem ,fleisch8 irgendwie verwandte ,einzelseele4 ,wie stand es mit ,christus8 ,es ist entscheidend1 eine ,folge der ,schlacht von ,aktium1 da der ,streit in griechischer ,sprache und auf dem ,boden der ,pseudomorphose gefhrt wurde1 ganz im ,machtgebiet des ,khalifen8 der westlichen ,kirche4 ,schon ,konstantin hat das ,konzil von ,nika1 wo die ,lehre des ,athanasius siegte1 einberufen und beherrscht4 ,im aramisch schreibenden und denkenden ,osten verfolgte man diese ,ereignisse kaum1 wie die ,briefe des ,aphrahat beweisen4 ,man stritt nicht ber das1 was man fr sich lngst entschieden hatte4 ,der ,bruch zwischen ,ost und ,west1 eine ,folge des ,konzils von ,ephesus 7#dca71 trennte zwei christliche ,nationen1 die der ,perserkirche8 und der ,griechenkirche81 aber innerlich besttigte er nur die ursprngliche ,verschiedenheit von zwei landschaftlich durchaus getrennten ,denkweisen4 ,nestorius und der ganze ,osten erblickten in ,christus den zweiten ,adam1 den gttlichen ,gesandten des letzten ,aion4 ,maria hat einen ,menschen geboren1 in dessen menschlicher und geschaffener ,substanz 7physis7 die gttliche1 ungeschaffene wohnt4 ,der ,westen sah in ,maria die ,mutter eines ,gottes3 die gttliche und die menschliche ,substanz bilden in seinem ,leibe 7persona in antikem ,sprachgebrauch7#bhe eine ,einheit 7von ,kyrill als bezeichnet74#bhf ,als das ,konzil von ,ephesus die ,gottesgebrerin8 anerkannt hatte1 kam es in der ,stadt der berhmten ,diana zu einer wahrhaft antiken ,festorgie4#bhg ,aber vorher schon hatte der ,syrer ,apollinaris die sdliche8 ,fassung verkndet3 ,im lebenden ,christus ist nicht nur eine ,person1 sondern eine einzige ,substanz vorhanden4 ,die gttliche hat sich verwandelt1 nicht mit einer menschlichen vermischt 7keine 1 wie ,gregor von ,nazianz gegen ihn behauptete2 diese monophysitische ,auffassung lt sich1 was bezeichnend ist1 am besten durch ,begriffe ,spinozas3 die eine ,substanz in einem andern ,modus1 ausdrcken74 ,die ,monophysiten nannten den ,christus des ,konzils von ,chalcedon 7#dea71 wo wieder der ,westen seine ,fassung durchgesetzt hatte1 das ,gtzenbild mit den zwei ,gesichtern84 ,sie fielen nicht nur von der ,kirche ab2 es kam zu erbitterten ,aufstnden in ,palstina und gypten2 als unter ,justinian die persischen ,truppen1 also ,mazdaisten1 bis zum ,nil vordrangen1 wurden sie von den ,monophysiten als ,befreier begrt4 ,der letzte ,sinn dieses verzweifelten ,kampfes1 in dem es sich ein ,jahrhundert lang nicht um gelehrte ,begriffe1 sondern um die ,seele der ,landschaft handelt1 die in ihren ,menschen befreit sein wollte1 war die ,zurcknahme der ,tat des ,paulus4 ,man mu sich ganz in das ,innerste der beiden neu entstehenden ,nationen versetzen und alle kleinen ,zge der bloen ,dogmatik beiseite lassen3 dann sieht man1 wie die ,richtung des ,christentums nach dem griechischen ,westen und seine geistige ,verbindung mit der ,heidenkirche ihren ,gipfel in der ,tatsache erreicht hatte1 da der ,herrscher des ,westens das ,oberhaupt des ,christentums berhaupt geworden war4 ,fr ,konstantin war mit ,selbstverstndlichkeit die paulinische ,grndung innerhalb der ,pseudomorphose das ,christentum2 die ,judenchristen petrinischer ,richtung waren eine ketzerische ,sekte1 die ,ostchristen johanneischer8 ,art hat er gar nicht bemerkt4 ,als der ,geist der ,pseudomorphose auf den drei entscheidenden ,konzilen zu ,nika1 ,ephesus und ,chalcedon das ,dogma ganz und endgltig nach seiner ,veranlagung gefat hatte1 richtete sich die eigentlich arabische ,welt mit ,naturgewalt auf und zog eine ,grenze zwischen sich und ihm4 ,mit dem ,ende der arabischen ,frhzeit tritt der endgltige ,zerfall des ,christentums in drei ,religionen ein1 die sich symbolisch mit den ,namen ,paulus1 ,petrus und ,johannes bezeichnen lassen und von denen keine mehr die eigentliche und wahre genannt werden darf1 wenn man nicht historischen und theologischen ,vorurteilen nachgibt4 ,sie sind zugleich drei ,nationen im ,stammgebiet der lteren griechischen1 jdischen und persischen1 und sie bedienen sich der von diesen entlehnten ,kirchensprachen des ,griechischen1 ,aramischen und ,pehlewi4 #ad ,die ,ostkirche hatte sich seit dem ,konzil von ,nika durch eine ,episkopalverfassung mit dem ,katholikos von ,ktesiphon an der ,spitze1 mit eigenen ,konzilen1 ,liturgie und ,recht organisiert2 #dhf wurde die nestorianische ,lehre als bindend angenommen und damit die ,verbindung mit ,byzanz gelst4 ,von da an haben die ,mazdaisten1 ,manicher und ,nestorianer ein gemeinsames ,schicksal1 das in der bardesanischen ,gnosis im ,keime angelegt war4 ,in der monophysitischen ,sdkirche kommt der ,geist der ,urgemeinde wieder ans ,licht und zu weiter ,verbreitung2 sie steht mit ihrem starren ,monotheismus und ihrer ,bilderfeindschaft dem talmudischen ,judentum am nchsten und ist1 was der ,kampfruf #bhh schon vorausgedeutet hatte1 mit jenem der ,ausgangspunkt des ,islam geworden4 ,die ,westkirche blieb mit dem ,schicksal des rmischen ,reiches1 das heit der zum ,staat gewordenen ,kultkirche verbunden4 ,sie hat allmhlich die ,bekenner der ,heidenkirche in sich aufgenommen4 ,ihre ,bedeutung liegt von nun an nicht mehr in ihr selbst1 denn der ,islam hat sie fast vernichtet1 sondern in dem ,zufall1 da die jungen ,vlker der neuen ,kultur des ,abendlandes das christliche ,system von ihr als ,grundlage einer neuen ,schpfung empfingen1#bhi und zwar in der lateinischen ,fassung des uersten ,westens1 die fr die ,griechenkirche selbst gar keine ,bedeutung besa4 ,denn ,rom war damals eine ,griechenstadt und das ,latein weit eher in ,afrika und ,gallien zu ,hause4 ,was zum ,wesen der magischen ,nation gehrt1 ein ,dasein1 das in ,ausdehnung besteht1 war von ,anfang an wirksam gewesen4 ,alle diese ,kirchen trieben ,mission und zwar nachdrcklich und mit gewaltigem ,erfolge4 ,aber erst in den ,jahrhunderten1 in welchen das ,weltende in die ,ferne gerckt war und das ,dogma fr ein langes ,dasein in dieser ,welthhle aufgebaut wurde1 in denen die ,gruppe der magischen ,religionen sich an dem ,substanzproblem endgltig klrte1 nimmt die ,ausdehnung jenes leidenschaftliche ,tempo an1 das diese ,kultur von allen anderen unterscheidet und das in der ,ausbreitung des ,islam sein eindrucksvollstes und letztes1 aber keineswegs einziges ,beispiel gefunden hat4 ,die abendlndischen ,theologen und ,historiker geben von dieser gewaltigen ,tatsache ein vollstndig falsches ,bild4 ,mit dem ,blick auf die ,lnder des ,mittelmeers gebannt1 bemerken sie nur die ,westrichtung1 die mit ihrem ,schema ,altertum -- ,mittelalter -- ,neuzeit vertrglich ist1 und auch da beachten sie nur das vermeintlich einheitliche ,christentum1 das fr sie zu einer gewissen ,zeit aus der griechischen in eine lateinische ,form bergeht1 worauf der griechische ,rest ihren ,blicken entschwindet4 ,aber schon vor ihm hatte die ,heidenkirche1 was in seiner ungeheuren ,tragweite nicht beachtet und als ,missionsarbeit berhaupt nicht erkannt wird1 den grten ,teil der ,bevlkerung von ,nordafrika1 ,spanien1 ,gallien1 ,britannien und lngs der ,rhein- und ,donaugrenze fr die synkretistischen ,kulte gewonnen4 ,von der ,druidenreligion1 die ,csar in ,gallien angetroffen hatte1 war zur ,zeit ,konstantins wenig mehr vorhanden4 ,die ,angleichung einheimischer ,ortsgtter an die ,namen der groen -- magischen -- ,gottheiten der ,kultkirche1 vor allem ,mithras-,sol-,jupiter1 hat seit dem #b4 ,jahrhundert den ,charakter einer werbenden ,ttigkeit und dasselbe gilt von der ,ausdehnung des spteren ,kaiserkultes4 ,die ,mission des ,christentums wrde hier nicht so erfolgreich gewesen sein1 wenn die ihr nahe verwandte andre ,kultkirche nicht vorangegangen wre4 ,aber diese ,mission beschrnkte sich durchaus nicht auf ,barbaren4 ,noch im #e4 ,jahrhundert hat der ,missionar ,asklepiodot die karische ,stadt ,aphrodisias vom ,christentum zum ,heidentum bekehrt4 ,die ,juden haben1 wie schon gezeigt worden ist1 eine groartige ,mission nach ,sden und ,osten getrieben4 ber ,sdarabien sind sie bis ins innere ,afrika gedrungen1 und zwar vielleicht vor oder kurz nach ,christi ,geburt1 im ,osten sind sie schon im #b4 ,jahrhundert in ,china nachzuweisen4 ,im ,norden trat spter das ,chazarenreich mit der ,hauptstadt ,astrachan zum ,judentum ber4 ,von dort aus sind ,mongolen jdischer ,religion bis ins ,innere ,deutschlands gedrungen und #iee mit den ,ungarn auf dem ,lechfeld geschlagen worden4 ,jdische ,gelehrte der spanisch-maurischen ,hochschulen baten um #ajjj den ,kaiser von ,byzanz um ,schutz fr eine ,gesandtschaft1 welche die ,chazaren befragen sollte1 ob sie die ,nachkommen der verlornen ,stmme ,israels seien4 ,mazdaisten und ,manicher haben vom ,tigris aus beide ,imperien1 das rmische und chinesische1 bis zu den uersten ,grenzen durchzogen4 ,als ,mithraskult gelangte das ,persertum bis nach ,britannien2 die manichische ,religion war um #djj eine ,gefahr fr das griechische ,christentum geworden2 manichische ,sekten gab es noch zur ,zeit der ,kreuzzge in ,sdfrankreich2 aber beide ,religionen waren gleichzeitig in stlicher ,richtung lngs der chinesischen ,mauer1 wo die groe mehrsprachige ,inschrift von ,kara ,balgassun die ,einfhrung des manichischen ,bekenntnisses im ,uigurenreich meldet1 bis nach ,schantung gelangt4 ,persische ,feuertempel entstehen im ,innern ,chinas1 seit #gjj erscheinen in chinesischen astrologischen ,schriften persische ,ausdrcke4 ,die drei christlichen ,kirchen sind berall diesen ,spuren gefolgt4 ,als die ,westkirche den ,frankenknig ,chlodwig bekehrte 7#dif71 war die ,mission der ,ostkirche schon bis nach ,ceylon und in die chinesischen ,garnisonen am ,westende der groen ,mauer gelangt1 die der ,sdkirche in das ,reich von ,axum4 ,als seit ,bonifatius 7#gah7 ,deutschland bekehrt wurde1 waren die nestorianischen ,missionare nahe daran1 das chinesische ,mutterland zu gewinnen4 #fch sind sie in ,schantung eingewandert4 ,kaiser ,gaodsung 7#fea-hd7 lie in allen ,provinzen ,kirchen errichten1 um #gej wurde im kaiserlichen ,palast christlich gepredigt1 #gha war nach einer noch erhaltenen ,denksule in ,singanfu mit aramisch-chinesischer ,inschrift ganz ,china von den ,palsten der ,eintracht bedeckt84 ,aber es ist im hchsten ,grade bedeutsam1 da die in religisen ,dingen doch erfahrenen ,konfuzianer die ,nestorianer1 ,mazdaisten und ,manicher fr ,anhnger einer einzigen persischen8 ,religion gehalten haben1#bij so wie die ,bevlkerung der westrmischen ,provinzen ,mithras und ,christus nicht deutlich unterschied4 ,den ,islam mu man als den ,puritanismus der gesamten ,gruppe frhmagischer ,religionen betrachten1 der nur in ,form einer neuen ,religion aufgetreten ist und zwar im ,bereich der ,sdkirche und des talmudischen ,judentums4 ,in dieser tieferen ,bedeutung und nicht allein in der ,wucht des kriegerischen ,ansturms liegt das ,geheimnis seiner mrchenhaften ,erfolge4 ,obwohl er aus politischen ,grnden eine erstaunliche ,toleranz bte -- der letzte groe ,dogmatiker der ,griechenkirche1 ,johannes ,damaszenus1 war unter dem ,namen ,al ,mansor ,schatzmeister des ,khalifen --1 sind ,judentum und ,mazdaismus und die christlichen ,sd- und ,ostkirchen sehr rasch und so gut wie vollstndig in ihm verschwunden4 ,der ,katholikos von ,seleukia1 ,jesujabh ,,iii41 klagt1 da gleich bei seinem ersten ,auftreten ,zehntausende von ,christen bergegangen seien1 und in ,nordafrika1 der ,heimat ,augustins1 fiel die gesamte ,bevlkerung sofort dem ,islam zu4 ,mohamed starb #fcb4 #fda schon war das ganze ,gebiet der ,monophysiten und ,nestorianer und also das des ,talmud und ,awesta in islamischem ,besitz4 #gag stand man vor ,konstantinopel und auch die ,griechenkirche war in ,gefahr1 zu verschwinden4 ,schon #fbh hatte ein ,verwandter ,mohameds dem chinesischen ,kaiser ,tai ,dsung ,geschenke berbracht und die ,erlaubnis zur ,mission erhalten4 ,seit #gjj gibt es in ,schantung ,moscheen1 und #gbj wird von ,damaskus aus den lngst in ,sdfrankreich stehenden ,arabern der ,befehl erteilt1 das ,frankenland zu erobern4 ,zwei ,jahrhunderte spter1 als im ,abendland aus den ,resten der ,westkirche eine neue religise ,welt entstand1 war der ,islam im ,sudan und auf ,java angelangt4 ,aber der ,islam bedeutet doch nur ein ,stck uerer ,religionsgeschichte4 ,die innere ,geschichte der magischen ,religion ist mit ,justinian ebenso zu ,ende wie die der faustischen mit ,karl ,v4 und dem ,konzil von ,trient4 ,jeder ,blick in irgend ein ,buch ber ,religionsgeschichte lehrt1 da das8 ,christentum zwei ,zeitalter groer ,gedankenbewegung kennen gelernt hat1 #j-ejj im ,orient und #ajjj-aejj im ,okzident4#bia ,aber das sind zwei ,frhzeiten zweier ,kulturen und sie umfassen auch die ,religionsentwicklung zugehriger1 aber nichtchristlicher ,formen4 ,justinian hat nicht1 wie es immer heit1 durch die ,schlieung der ,hochschule von ,athen 7#ebi7 der antiken ,philosophie ein ,ende gemacht4 ,dergleichen gab es seit vielen ,jahrhunderten nicht mehr4 ,er hat1 vierzig ,jahre vor der ,geburt ,mohameds1 die ,theologie der ,heidenkirche abgeschlossen und ebenso1 was man hinzuzufgen vergit1 durch die ,schlieung der ,schulen von ,antiochia und ,alexandria auch die christliche4 ,die ,lehre war fertig1 wie sie es im ,abendland mit dem ,konzil von ,trient #aefd und dem ,augsburger ,bekenntnis #aedj ebenfalls war4 ,mit der ,stadt und dem ,geiste ist die religise ,schpferkraft zu ,ende4 ,um #ejj wird der ,talmud abgeschlossen und #ebi wurde in ,persien die ,reformation des ,mazdak1 die den ,wiedertufern des ,abendlandes nicht unhnlich eheliches ,leben und weltlichen ,besitz verwarf und die von ,knig ,kobad ,i4 gegen die ,macht der ,kirche und der ,adelsgeschlechter untersttzt worden war1 durch ,chosru ,nuschirwan blutig unterdrckt und die awestische ,lehre damit endgltig festgelegt4 #bcd ,nach einem ,ausdruck von ,l4 ,frobenius1 ,paideuma 7#aibj7 ,s4 #ib4 #bce ,auch die ,seelensteine auf den jdischen1 sabischen und islamischen ,grbern heien nephesch4 ,sie sind unverkennbar ,sinnbilder des ,hinauf84 ,zu ihnen gehren die ungeheuren ,stockwerkstelen in ,axum aus dem #a4-c4 ,jahrh4 n4 ,chr41 also der groen ,zeit magischer ,frhreligionen4 ,die lngst umgestrzte ,riesenstele ist der grte ,einzelstein1 den die ,kunstgeschichte berhaupt kennt1 grer als alle gyptischen ,obelisken4 7,deutsche ,aksum-,expedition ,bd4 #b1 ,s4 #bh ff474 #bcf ,hierauf beruht die gesamte ,idee und ,praxis des magischen ,rechts1 vgl4 ,s4 #he4 #bcg ,jes4 #cb1 #ae2 ,,iv4 ,esra #ad1 #ci2 ,apost-,gesch4 #b4 #bch ,reitzenstein1 ,das iran4 ,erlsungsmysterium ,s4 #ajh f4 #bci ,bousset1 ,kyrios ,christos ,s4 #adb4 #bdj ,windelband1 ,gesch4 d4 ,phil4 7#aijj7 ,s4 #ahi ff42 ,windelband-,bonhffer1 ,gesch4 d4 antiken ,phil4 7#aiab7 ,s4 #cbh f42 ,geffcken1 ,der ,ausgang des griech4-rm4 ,heidentums 7#aibj7 ,s4 #ea f4 #bda ,jodl1 ,geschichte der ,ethik ,i ,s4 #eh4 #bdb ,m4 ,horten1 ,die religise ,gedankenwelt des ,volkes im heutigen ,islam 7#aiag7 ,s4 #cha ff4 ,von den ,schiiten ist der ,logosgedanke auf ,ali bertragen worden4 #bdc ,wolff1 ,muhammedanische ,eschatologie #c1 #b ff4 #bdd ,johannesbuch der ,mander ,kap4 #ge4 #bde ,usener1 ,vortr4 u4 ,aufs4 ,s4 #bag4 #bdf ,die ,teufelsanbeter8 in ,armenien3 ,m4 ,horten1 ,der neue ,orient 7#aiah71 ,mrz4 ,der ,name entstand1 weil sie den ,satan nicht als ,wesen anerkannten und deshalb das ,bse durch sehr verwickelte ,vorstellungen vom ,logos selbst ausgehen lieen4 ,dasselbe ,problem hat unter dem ,eindruck sehr alter persischer ,lehren auch die ,juden beschftigt2 man beachte den ,unterschied von ,,ii4 ,sam4 #bd1 #a und ,i4 ,chron4 #ba1 #a4 #bdg ,m4 ,horten1 a4 a4 ,o4 ,s4 ,,xxi4 ,das ,buch ist die beste ,einfhrung in die wirklich bestehende ,volksreligion des ,islam1 die von der offiziellen ,lehre betrchtlich abweicht4 #bdh ,baumstark1 ,die christl4 ,literaturen d4 ,orients ,i1 ,s4 #fd4 #bdi ,vgl4 ,s4 #bdh4 ,die babylonische ,himmelsschau hat zwischen astronomischen und atmosphrischen ,elementen nicht deutlich unterschieden und z4 ,b4 die ,bedeckung des ,mondes durch ,wolken ebenfalls als ,finsternis8 behandelt4 ,ihren ,wahrsagungen diente das jeweilige ,himmelsbild nur als ,anhalt1 wie andrerseits die ,leber des ,opfertiers4 ,aber die ,chalder wollten den wirklichen ,gang der ,gestirne vorausberechnen4 ,hier setzt die ,astrologie also eine echte ,astronomie voraus4 #bej ,b4 ,cohn1 ,die ,anfangsepoche des jd4 ,kalenders1 ,sitz4 ,pr4 ,akad41 #aiad4 ,aus einer totalen ,sonnenfinsternis wurde damals1 natrlich mit ,hilfe der chaldischen ,astronomie1 das ,datum des ersten ,schpfungstages berechnet4 #bea ,die persische ,gesamtzeit ist #abjjj ,jahre4 ,fr die heutigen ,parsen ist #aibj das #aaeej4 ,jahr4 #beb ,m4 ,horten1 ,die religise ,gedankenwelt des ,volkes im heutigen ,islam1 ,s4 ,,xxvi4 #bec ,es ist eine groe ,lcke in unserer ,forschung1 da wir eine ,reihe von ,werken ber die antike ,religion und besonders ihre ,gtter und ,kulte besitzen1 aber keines ber antike ,religiositt und ihre ,geschichte4 #bed ,er ist in ,wahrheit ,abschlu und ,vollendung der christlichen ,antike1 ihr letzter und grter ,denker1 ihr geistlicher ,praktiker und ,volkstribun4 ,von hier aus mu er zuerst verstanden werden4 ,was dann sptere ,zeiten aus ihm gemacht haben1 ist eine andere ,frage4 ,seinen eigentlichen1 antike ,kultur1 kirchlich-episkopale ,autoritt und innerlichste ,mystik zusammenfassenden ,geist knnen sie gar nicht fortgesetzt haben1 da sie1 von anderen ,verhltnissen umgeben1 andere praktische ,aufgaben vor sich hatten48 7,e4 ,troeltsch1 ,augustin1 die christliche ,antike und das ,mittelalter 7#aiae7 ,s4 #g47 ,seine ,macht beruht wie die ,tertullians auch darauf1 da seine ,schriften nicht ins ,lateinische bersetzt1 sondern in dieser heiligen ,sprache der abendlndischen ,kirche gedacht waren4 ,eben das schliet beide von dem ,gebiet aramischen ,denkens aus4 ,vgl4 oben ,s4 #bgd f4 #bee ,inspiratio bonae voluntatis 7,de corr4 et grat4 #c74 ,guter ,wille8 und bser ,wille8 sind ganz dualistisch die zwei entgegengesetzten ,substanzen4 ,dagegen ist fr ,pelagius ,wollen eine ,ttigkeit ohne moralische ,qualitt4 ,erst was man will hat die ,eigenschaft1 gut oder bse zu sein1 und die ,gnade ,gottes besteht in der possibilitas utriusque partis1 der ,freiheit1 dieses oder jenes zu wollen4 ,gregor ,i4 hat die augustinische ,lehre ins ,faustische umgedeutet1 wenn er lehrte1 da ,gott einzelne ,menschen verworfen habe1 weil er ihren bsen ,willen vorauswute4 #bef ,bei ,spinoza finden sich alle ,elemente der magischen ,metaphysik1 mag er auch noch so sehr bemht sein1 die arabisch-jdische ,vorstellungswelt seiner spanischen ,lehrmeister1 vor allem des ,moses ,maimonides1 durch die abendlndische des frhen ,barock zu ersetzen4 ,der einzelmenschliche ,geist ist fr ihn kein ,ich1 sondern nur ein ,modus des einen gttlichen ,attributes1 der cogitatio 7 ,pneuma74 ,er protestiert gegen ,vorstellungen wie ,wille ,gottes84 ,gott ist reine ,substanz und an ,stelle unserer dynamischen ,kausalitt im ,all entdeckt er nur die ,logik der gttlichen cogitatio4 ,alles das findet sich auch bei ,porphyrios1 im ,talmud1 im ,islam und ist faustischen ,denkern wie ,leibniz und ,goethe so fremd wie mglich 7,allgem4 ,gesch4 d4 ,philos4 in ,kultur der ,gegenwart ,i1 v1 ,s4 #dhd1 ,windelband74 #beg ,gut8 ist hier also eine ,wertschtzung und keine ,substanz4 #beh ,seine ,entstehungszeit entspricht der ,karolingerzeit4 ,ob damals eine ,dichtung von gleichem ,range wirklich entstanden ist1 wissen wir nicht4 ,da es mglich war1 beweisen ,schpfungen wie die ,vluspa1 ,muspilli1 der ,heliand und die ,gedankenwelt des ,johannes ,scotus4 #bei ,der ,hinweis auf den ,islam ist lngst geschehen1 so ,bertholet1 ,kulturgesch4 ,israels ,s4 #bdb4 #bfj ,horten a4 a4 ,o4 ,s4 ,,xii4 #bfa ,siehe oben ,s4 #gh4 #bfb ,es bedarf kaum der ,erwhnung1 da die ,bibel in allen ,religionen des germanischen ,abendlandes in einem ganz anderen ,verhltnis zum ,glauben steht1 nmlich in dem einer ,urkunde im streng historischen ,sinne1 gleichviel ob man sie als inspiriert und deshalb jenseits aller ,textkritik stehend betrachtet oder nicht4 hnlich ist das ,verhltnis des chinesischen ,denkens zu den kanonischen ,bchern4 #bfc ,von ,mani mit dem johanneischen ,logos gleichgesetzt4 ,vgl4 auch ,jascht #ac1 #ca3 ,ahura ,mazdas lichtschimmernde ,seele ist das ,wort4 #bfd ,so wird aletheia 7,wahrheit7 berall im ,johannesevangelium und drug 7,lge7 fr ,ahriman in der persischen ,kosmologie gebraucht4 ,ahriman erscheint oft wie ein ,diener der ,drug4 #bfe ,sure #if1 vgl4 #hj1 #aa und #he1 #ba1 wo es in einer andern ,vision heit ,dies ist ein herrlicher ,koran auf einer verwahrten ,tafel84 ,das ,beste hierber hat ,ed4 ,meyer gesagt1 ,geschichte der ,mormonen ,s4 #gj ff4 #bff ,der antike ,mensch erhlt im ,zustande hchster leiblicher ,erregung die ,kraft1 bewutlos ,knftiges zu verknden4 ,aber diese ,visionen sind smtlich ganz unliterarisch4 ,die antiken sibyllinischen ,bcher1 die mit der spteren christlichen ,schrift gleichen ,namens gar nichts zu tun haben1 wollen nichts sein als eine ,sammlung von ,orakeln4 #bfg ,vgl4 ,s4 #hf4 #bfh ,,iv4 ,esra #ad2 ,s4 ,funk1 ,die ,entstehung des ,talmuds ,s4 #ag2 ,hirschs ,kommentar zu ,exod4 #ba1 #b4 #bfi ,funk a4 a4 ,o4 ,s4 #hf4 #bgj ,so ,ed4 ,meyer1 ,urspr4 u4 ,anf4 d4 ,christ4 ,s4 #ie4 #bga ,im ,westen sind ,plato1 ,aristoteles und vor allem ,pythagoras als ,propheten in diesem ,sinne behandelt worden4 ,was bis zu ihnen zurckgefhrt werden konnte1 galt als ,wahrheit4 ,deshalb ist die ,reihe der ,schulhupter immer wichtiger geworden und man hat auf ihre ,feststellung -- oder ,erfindung -- oft mehr ,arbeit verwendet als auf die ,geschichte der ,lehre selbst4 #bgb ,fromer1 ,der ,talmud ,s4 #aij4 #bgc ,wir verwechseln heute ,autor und ,autoritt4 ,das arabische ,denken kennt den ,begriff des geistigen ,eigentums nicht4 ,er wrde sinnlos und sndhaft sein1 denn es ist das eine gttliche pneuma1 das den einzelnen zum ,gef und ,mundstck whlt4 ,nur insofern ist er ,autor81 gleichviel ob er das ,empfangene auch selbst niederschreibt oder nicht4 ,evangelium nach ,markus8 bedeutet3 ,markus brgt fr die ,wahrheit dieser ,botschaft4 #bgd ,s4 #hf4 #bge ,vendidad #ai1 #a ist es ,zarathustra1 der versucht wird4 #bgf ,m4 ,j4 ben ,gorion1 ,die ,sagen der ,juden1 #aiac4 #bgg ,die dem ,johannesevangelium zugrunde liegende ,lehre mu er durch mndliche berlieferung sehr genau gekannt haben4 ,auch ,bar ,daisan 7 #bed7 und die aus seinem ,kreise stammende ,apostelgeschichte des ,thomas stehen der paulinischen ,lehre ganz fern1 was sich bei ,mani zu schroffer ,feindschaft und der ,bezeichnung des geschichtlichen ,jesus als bsen ,dmon steigert4 ,wir erhalten hier einen ,einblick in das ,wesen des fast unterirdischen stlichen ,christentums1 das von der griechisch schreibenden ,kirche der ,pseudomorphose nicht beachtet wurde und deshalb der ,kirchengeschichte bis jetzt entgangen ist4 ,aber aus dem ,osten ,kleinasiens stammten auch ,marcion und ,montanus2 hier ist das in der ,grundlage persische1 aber jdisch und dann christlich berschichtete ,naassenerbuch entstanden1 und weiter stlich1 vielleicht im ,matthuskloster bei ,mossul1 hat um #cdj ,aphrahat jene seltsamen ,briefe geschrieben1 an deren ,christentum die westliche ,entwicklung von ,irenus bis ,athanasius spurlos vorbergegangen ist4 ,die ,geschichte des nestorianischen ,christentums beginnt tatschlich schon im #b4 ,jahrhundert4 #bgh ,denn die lateinischen ,schriften z4 ,b4 des ,tertullian und ,augustin sind1 soweit sie nicht bersetzt wurden1 durchaus wirkungslos geblieben4 ,in ,rom selbst war ,griechisch die eigentliche ,sprache der ,kirche4 #bgi ,der faustische ,mnch bezwingt seinen bsen ,willen1 der magische die bse ,substanz in sich4 ,dualistisch ist nur das zweite4 #bhj ,die ,reinheits- und ,speisegesetze des ,talmud und ,awesta greifen viel tiefer in das tgliche ,leben ein als etwa die ,benediktinerregel4 #bha ,asmus1 ,damaskios 7,philos4 ,bibl4 #abe 7#aiaa774 ,das christliche ,anachoretentum ist jnger als das heidnische3 ,reitzenstein1 ,des ,athanasius ,werk ber das ,leben des ,antonius 7,sitz4 ,heid4 ,ak4 #aiad1 ,,viii1 #ab74 #bhb ,bis zu der ,forderung #ai1 #ab1 die ,origenes wrtlich befolgt hat4 #bhc ,wissowa1 ,religion und ,kultus der ,rmer ,s4 #dic2 ,geffcken ,s4 #d u4 #add4 #bhd ,das ist auch die metaphysische ,grundlage der bald beginnenden christlichen ,bilderverehrung und der ,erscheinung wunderttiger ,marien- und ,heiligenbilder4 #bhe ,vgl4 ,s4 #fi4 #bhf ,die ,nestorianer protestierten gegen die ,maria theotokos1 die ,gottgebrende1 der sie den ,christus theophoros1 den ,gott in sich tragenden1 entgegenstellten4 ,darin kommt zugleich der tiefe ,unterschied zwischen einer bilderfreundlichen und bilderfeindlichen ,religiositt zum ,vorschein4 #bhg ,man beachte die westlichen8 ,substanzfragen in ,proklos' gleichzeitigen ,schriften1 vom doppelten ,zeus1 der ,trias von 1 1 1 die zugleich sind usw41 ,zeller1 ,philosophie der ,griechen ,v1 #heg ff4 ,ein wirkliches ,ave ,maria ist der schne ,hymnus des ,proklos an ,athene3 ,wenn aber ein bser ,fehl meines ,daseins mich in ,banden schlgt -- ach1 ich wei es ja selbst1 wie ich von vielen unheiligen ,taten hin und her geworfen werde1 die ich in meiner ,verblendung begangen --1 so sei mir gndig1 du ,sanftmtige1 du ,heil der ,menschheit1 und la mich nicht furchtbaren ,strafen zur ,beute am ,boden liegen1 denn ich bin und bleibe dein ,eigentum8 7,hymn4 ,,vii1 ,eudociae ,aug4 rel4 ,a4 ,ludwich1 #ahig74 #bhh ,allah il ,allah4 #bhi ,und ebenso das ,russentum1 das den ,schatz bisher verschlossen aufbewahrt hat4 #bij ,hermann1 ,chines4 ,geschichte 7#aiab7 ,s4 #gg4 #bia ,ein drittes1 gleichzeitiges81 wird in der ersten ,hlfte des nchsten ,jahrtausends in der russischen ,welt folgen4 ,,pythagoras1 ,,mohamed1 ,,cromwell #aebib ,religion nennen wir das ,wachsein eines ,lebewesens in den ,augenblicken1 wo es das ,dasein berwltigt1 beherrscht1 verneint1 selbst vernichtet4 ,das rassehafte ,leben und der ,takt seiner ,triebe werden klein und drftig vor dem ,blick in die ausgedehnte1 gespannte und lichterfllte ,welt2 die ,zeit weicht dem ,raume4 ,die pflanzenhafte ,sehnsucht nach ,vollendung erlischt und das tierhafte ,urgefhl der ,angst vor dem ,vollendetsein1 dem ,richtungslosen1 dem ,tode bricht hervor4 ,nicht ,hassen und ,lieben1 sondern ,frchten und ,lieben sind die ,grundgefhle der ,religion4 ,ha und ,furcht unterscheiden sich wie ,zeit und ,raum1 wie ,blut und ,auge1 wie ,takt und ,spannung1 wie ,heldenhaftes und ,heiliges4 ,aber ebenso verschieden ist ,liebe im rassehaften und ,liebe im religisen ,sinne4 ,alle ,religion ist dem ,lichte verwandt4 ,das ,ausgedehnte wird auch religis als ,augenwelt von dem ,ich als ,lichtmitte aus erfat4 ,gehr und ,getast werden dem ,gesehenen eingeordnet und das ,unsichtbare1 dessen ,wirkungen man sinnlich versprt1 wird zum ,inbegriff des ,dmonischen4 ,alles1 was wir mit den ,worten ,gottheit1 ,offenbarung1 ,erlsung1 ,fgung bezeichnen1 ist irgendwie ein ,element der belichteten ,wirklichkeit4 ,der ,tod ist fr den ,menschen etwas1 das er sieht und sehend erkennt1 und im ,hinblick auf den ,tod ist die ,geburt das andre ,geheimnis3 beide begrenzen fr das ,auge das gefhlte ,kosmische als ,leben eines ,leibes im ,lichtraum4 ,es gibt eine tiefe1 auch den ,tieren bekannte ,furcht vor dem mikrokosmischen ,freisein im ,raume1 vor dem ,raume selbst und seinen ,mchten1 vor dem ,tode1 und eine andere ,furcht fr das kosmische ,strmen des ,daseins1 das ,leben1 die gerichtete ,zeit4 ,die erste weckt eine dunkle ,ahnung1 da die ,freiheit im ,ausgedehnten eine neue und tiefere ,art von ,abhngigkeit als die pflanzenhafte ist4 ,sie lt das ,einzelwesen im ,gefhl seiner ,schwche die ,nhe und ,verbindung mit anderen suchen4 ,die ,angst fhrt zum ,sprechen und eine ,art von ,sprache ist jede ,religion4 ,aus der ,angst vor dem ,raume erheben sich die ,numina der ,welt als ,natur und die ,gtterkulte4 ,aus der ,angst fr die ,zeit entstehen die ,numina des ,lebens1 des ,geschlechtes1 des ,staates mit ihrem ,mittelpunkt im ,ahnenkult4 ,das ist der ,unterschied von tabu und totem1#bic denn auch das ,totemistische erscheint stets in religiser ,form1 aus einer heiligen ,scheu vor dem1 was dem ,verstehen selbst entzogen und ewig fremd ist4 ,die hhere ,religion bedarf der wachen ,spannung gegen die ,mchte des ,blutes und ,daseins1 die immer in der ,tiefe lauern1 um ihr uraltes ,recht ber diese jngere ,seite des ,lebendigen wieder an sich zu nehmen3 ,wachet und betet1 da ,ihr nicht in ,anfechtung fallet48 ,trotzdem ist ,erlsung ein ,grundwort jeder ,religion und ein ewiger ,wunsch fr jedes wache ,wesen4 ,in diesem allgemeinen1 fast vorreligisen ,sinne bedeutet er das ,verlangen nach ,befreiung von den ngsten und ,qualen des ,wachseins1 nach ,entspannung der ,spannungen des furchtgebornen ,denkens und ,grbelns1 nach ,lsung und ,aufhebung des ,bewutseins von der ,einsamkeit des ,ich im ,all1 der starren ,bedingtheit aller ,natur und dem ,blick auf die unverrckbare ,grenze alles ,seins1 das ,alter1 den ,tod4 ,auch der ,schlaf erlst4 ,der ,tod selbst ist der ,bruder des ,schlafs4 ,auch der heilige ,wein1 der ,rausch bricht die ,strenge der geistigen ,spannungen und ebenso der ,tanz1 die dionysische ,kunst und jede andere ,art von ,betubung und ,auersichsein4 ,das ist ein ,entrinnen aus dem ,wachsein mit ,hilfe des ,daseins1 des ,kosmischen1 des es81 die ,flucht aus dem ,raume in die ,zeit4 ,aber hher als das alles steht die eigentlich religise berwindung der ,angst durch das ,verstehen selbst4 ,die ,spannung zwischen ,mikrokosmos und ,makrokosmos wird zu etwas1 das man liebt1 in das man sich ganz versenken kann4#bid ,dies nennen wir ,glauben und mit ihm beginnt das menschliche ,geistesleben berhaupt4 ,es gibt nur kausales ,verstehen1 ob es hingenommen oder angewandt1 ob es vom ,empfinden abgezogen ist oder nicht4 ,es ist gar nicht mglich1 ,verstandensein und ,kausalitt zu unterscheiden3 beide ,worte drcken dasselbe aus4 ,wo etwas fr uns wirklich8 ist1 sehen und denken wir es in urschlicher ,form1 so wie wir uns selbst und unser ,tun als ,ur-,sache empfinden und kennen4 ,dies ,ansetzen von ,ursachen ist aber nicht nur in der religisen1 sondern in der anorganischen ,logik des ,menschen berhaupt von ,fall zu ,fall verschieden4 ,zu einer ,tatsache wird soeben dies und im ,augenblick darauf etwas ganz anderes als ,ursache gedacht4 ,jede ,art des ,denkens hat fr jedes ihrer ,anwendungsgebiete ein eigenes ,system84 ,im alltglichen ,leben kommt es nie vor1 da derselbe ,kausalzusammenhang genau so noch einmal gedacht wird4 ,noch in der modernen ,physik sind ,arbeitshypothesen1 das heit ,kausalsysteme nebeneinander im ,gebrauch1 die sich teilweise ausschlieen wie die elektrodynamischen und thermodynamischen ,vorstellungen4 ,dies widerspricht dem ,sinn des ,denkens nicht1 denn man versteht8 bei dauerndem ,wachsein stets in ,gestalt einzelner ,akte1 deren jeder seine eigne kausale ,einstellung besitzt4 ,die ,ansicht1 da die ganze ,welt als ,natur in bezug auf ein ,wachsein durch eine einzige ,kausalverkettung geordnet sei1 ist durch unser ,denken1 das stets nur ,einzelzusammenhnge denkt1 gar nicht zu vollziehen4 ,sie bleibt ein ,glaube2 sie ist sogar der ,glaube schlechthin1 denn auf ihm beruht das religise ,weltverstehen1 das berall1 wo es etwas bemerkt1 mit ,denknotwendigkeit ,numina annimmt1 flchtige fr ,zufallsereignisse1 an die es nie wieder denkt1 und dauernde1 die etwa in ,quellen1 ,bumen1 ,steinen1 ,hgeln1 den ,sternen1 also an bestimmten ,orten hausen oder wie die ,gottheiten des ,himmels1 des ,krieges1 der ,weisheit berall gegenwrtig sein knnen4 ,begrenzt sind sie nur innerhalb jedes einzelnen ,denkaktes4 ,was heute ,eigenschaft eines ,gottes1 ist morgen selbst ein ,gott4 ,andere sind bald eine ,vielheit1 bald eine ,person1 bald ein unbestimmtes ,etwas4 ,es gibt unsichtbare 7,gestalten7 und unbegreifliche 7,prinzipien71 die dem ,begnadeten entweder erscheinen oder begreiflich werden knnen4 ,das ,schicksal#bie ist in der ,antike 77 und in ,indien 7rta7 etwas1 das als ,ur-,sache ber den vorstellbaren ,gestaltgttern steht2 das magische ,schicksal ist aber eine ,wirkung des einzigen und gestaltlosen hchsten ,gottes4 ,das religise ,denken geht stets dahin1 in der ,ursachenfolge ,ordnungen des ,wertes und ,ranges zu unterscheiden bis zu allerhchsten ,wesen oder ,prinzipien1 die allererste waltende8 ,ursachen sind4 ,fgung ist das ,wort fr das umfassendste aller auf ,wertung beruhenden ,kausalsysteme4 ,wissenschaft ist im ,gegensatz dazu ein ,verstehen1 das von einem ,rangunterschied der ,ursachen grundstzlich absieht3 was sie findet1 ist nicht ,fgung1 sondern ,gesetz4 ,das ,verstehen von ,ursachen erlst4 ,der ,glaube an die gefundenen ,zusammenhnge bringt die ,weltangst zum ,weichen4 ,gott ist die ,zuflucht des ,menschen vor dem ,schicksal1 das sich fhlen1 erleben1 aber nicht denken1 vorstellen1 nennen lt1 das versinkt1 solange das kritische8 -- scheidende -- furchtgeborne ,verstehen ,ursachen hinter ,ursachen greifbar1 d4 h4 fr das uere oder innere ,auge in optischer ,aufreihung feststellt1 aber auch nur so lange4 ,es ist die verzweifelte ,lage des hheren ,menschen1 da sein mchtiges ,verstehenwollen sich in bestndigem ,widerspruch zu seinem ,dasein befindet4 ,es dient dem ,leben nicht mehr2 herrschen kann es auch nicht2 so bleibt etwas ,ungelstes in allen bedeutenden ,lagen4 ,es darf sich einer nur fr frei erklren1 so fhlt er sich den ,augenblick als bedingt4 ,wagt er es1 sich fr bedingt zu erklren1 so fhlt er sich frei48 7,goethe47 ,einen kausalen ,zusammenhang innerhalb der ,welt als ,natur1 von dem wir berzeugt sind1 da er durch weiteres ,nachdenken unmglich verndert werden knne1 nennen wir ,wahrheit4 ,wahrheiten stehen fest8 und zwar zeitlos -- absolut bedeutet abgelst von ,schicksal und ,geschichte1 abgelst aber auch von den ,tatsachen unseres eignen ,lebens und ,sterbens --1 sie befreien innerlich1 trsten und erlsen1 denn die unberechenbaren ,geschehnisse der ,tatsachenwelt werden durch sie entwertet und berwunden4 ,oder1 wie es sich im ,geiste spiegelt3 mag die ,menschheit vergehen1 die ,wahrheit bleibt4 ,in der ,umwelt wird etwas fest-gestellt1 d4 h4 gebannt2 der verstehende ,mensch hat das ,geheimnis in ,hnden1 sei es vor ,zeiten einen mchtigen ,zauberspruch oder heute eine mathematische ,formel4 ,ein ,triumphgefhl begleitet jede ,erfahrung im ,reiche der ,natur1 heute noch1 durch die ber ,absichten und ,krfte des ,himmelsgottes1 der ,gewittergeister1 der ,flurdmonen1 oder ber die ,numina der ,naturwissenschaft -- ,atomkerne1 ,lichtgeschwindigkeit1 ,gravitation -- oder auch nur ber die abgezogenen ,numina des mit seinem eigenen ,bilde beschftigten ,denkens -- den ,begriff1 die ,kategorie1 die ,vernunft -- etwas festgestellt und damit in den ,kerker eines unvernderlichen ,systems kausaler ,beziehungen gebracht wird4 ,erfahrung in diesem anorganischen1 ttenden1 festmachenden ,sinne1 die etwas ganz anderes ist als ,lebenserfahrung und ,menschenkenntnis1 erfolgt aber in doppelter ,weise3 als ,theorie und als ,technik1#bif religis gesprochen als ,mythus oder ,kultus1 je nachdem der ,glubige die ,geheimnisse seiner ,umwelt erschlieen oder bezwingen will4 ,beides fordert eine hohe ,entwicklung des menschlichen ,verstehens4 ,beides kann aus dem ,frchten oder dem ,lieben geboren sein4 ,es gibt einen ,mythus der ,furcht wie den mosaischen und den primitiven berhaupt und einen der ,liebe wie den des ,urchristentums und der gotischen ,mystik und ebenso eine ,technik der abwehrenden und eine andre der flehenden ,beschwrung4 ,dies ist wohl auch der innerlichste ,unterschied von ,opfer und ,gebet3#big so trennen sich primitives und hheres ,menschentum4 ,religiositt ist ein ,zug der ,seele1 aber ,religion ist ein ,talent4 ,theorie8 fordert die ,gabe des ,schauens1 die nicht alle und wenige in erleuchtender ,eindringlichkeit besitzen4 ,sie ist ,weltanschauung im ursprnglichsten ,sinne1 ,anschauung der ,welt1 ob man nun in ihr das ,walten und ,weben von ,mchten1 oder mit stdtischem und klterem ,geist1 nicht frchtend und liebend1 sondern neugierig1 den ,schauplatz gesetzmiger ,krfte erblickt4 ,die ,geheimnisse von ,tabu und ,totem werden im ,gtterglauben und ,seelenglauben angeschaut und in der theoretischen ,physik und ,biologie errechnet4 ,technik8 setzt die geistige ,begabung des ,bannens und ,beschwrens voraus4 ,der ,theoretiker ist kritischer ,seher1 der ,techniker ,priester1 der ,erfinder ,prophet4 ,das ,mittel aber1 in dem die ganze geistige ,kraft sich sammelt1 ist die durch die ,sprache vom ,sehen abgezogene ,form des ,wirklichen1 deren ,quintessenz sich nicht jedem ,wachsein erschliet3 die begriffene ,grenze1 das mitteilbare ,gesetz1 der ,name1 die ,zahl4 ,deshalb beruht jede ,beschwrung der ,gottheit auf der ,kenntnis ihres wirklichen ,namens1 auf der ,ausbung der nur dem ,wissenden bekannten und zu ,gebote stehenden ,riten und ,sakramente in genau der richtigen ,form und unter ,gebrauch der richtigen ,worte4 ,das gilt nicht nur vom primitiven ,zauberwesen1 sondern auch von jeder physikalischen ,technik und noch viel mehr von jeder ,medizin4 ,deshalb ist ,mathematik etwas ,heiliges1 das regelmig aus religisen ,kreisen hervorgeht -- ,pythagoras1 ,descartes1 ,pascal -- und die ,mystik heiliger ,zahlen1 der #c1 #g1 #ab1 ein wesentlicher ,zug aller ,religion1#bih deshalb das ,ornament und seine hchste ,form im ,kultbau etwas ,zahlenhaftes in gefhlter ,gestalt4 ,es sind starre1 zwingende ,formen1 ,ausdrucksmotive oder ,mitteilungszeichen1#bii durch welche innerhalb der ,welt des ,wachseins das ,mikrokosmische mit dem ,makrokosmos in ,verbindung tritt4 ,in der priesterlichen ,technik heien sie ,gebote1 in der wissenschaftlichen ,gesetze4 ,beide sind ,name und ,zahl1 und der primitive ,mensch wrde keinen ,unterschied finden zwischen der ,zauberkraft1 mit welcher der ,priester seines ,dorfes die ,dmonen und der1 mit welcher der zivilisierte ,techniker seine ,maschinen beherrscht4 ,das erste und vielleicht das einzige ,ergebnis des menschlichen ,verstehenwollens ist der ,glaube4 ,ich glaube8 ist das groe ,wort gegen die metaphysische ,angst und zugleich ein ,bekenntnis der ,liebe4 ,mag das ,forschen und ,kennenlernen seinen ,gipfel in einer pltzlichen ,erleuchtung oder einer erfolgreichen ,berechnung haben1 so wre doch alles eigene ,empfinden und ,begreifen ohne ,sinn1 wenn nicht die innere ,gewiheit von etwas8 sich einstellte1 das als das ,andre und ,fremde und zwar genau in der ermittelten ,gestalt in der ,verkettung von ,ursache und ,wirkung ist84 ,der ,mensch als ,wesen des sprachgeleiteten ,denkens kennt also als seinen hchsten geistigen ,besitz den endlich errungenen festen ,glauben an dieses der ,zeit und dem ,schicksal entrckte ,etwas1 das er schauend abgesondert und durch ,name und ,zahl gezeichnet hat4 ,aber was das ist1 bleibt zuletzt dennoch dunkel4 ,wurde die geheime ,logik des ,alls damit selbst berhrt oder nur ein ,schattenbild8 ,das ganze ,ringen und ,leiden1 die ganze ,angst des grbelnden ,menschen richtet sich auf diesen neuen ,zweifel1 der ,verzweiflung werden kann4 ,er braucht in seinem geistigen ,tiefendrang den ,glauben an ein letztes ,etwas1 das sich denkend erreichen1 ein ,ende des ,zertrennens1 das keinen ,rest von ,geheimnis mehr brig lt4 ,die ,winkel und ,abgrnde seiner geschauten ,welt mssen smtlich durchleuchtet sein -- nichts anderes kann ihn erlsen4 ,hier geht der ,glaube ber in das aus dem ,mitrauen erwachsene ,wissen oder1 was wahrer ist1 in den ,glauben an ein solches ,wissen4 ,denn diese ,form des ,verstehens ist durchaus abhngig von jener1 spter1 knstlicher und fragwrdiger4 ,es kommt hinzu1 da die religise ,theorie -- das glubige ,schauen -- zu einer priesterlichen ,praxis fhrt1 die wissenschaftliche ,theorie aber sich umgekehrt durch jene aus der ,praxis1 dem technischen ,wissen des alltglichen ,lebens ablst4#cjj ,der feste ,glaube1 der sich aus ,erleuchtungen1 ,offenbarungen1 pltzlichen ,tiefblicken ergibt1 kann kritischer ,arbeit entbehren4 ,das kritische ,wissen aber setzt den ,glauben voraus1 da seine ,methoden genau zu dem fhren1 was man sucht1 nicht zu neuen ,bildern1 sondern zu ,wirklichem84 ,aber die ,geschichte lehrt1 da der ,zweifel am ,glauben zum ,wissen fhrt und der ,zweifel am ,wissen nach einer ,zeit des kritischen ,optimismus wieder zurck zum ,glauben4 ,je mehr das theoretische ,wissen sich vom glubigen ,hinnehmen befreit1 desto nher kommt es der ,selbstaufhebung4 ,was brig bleibt1 ist einzig und allein die technische ,erfahrung4 ,der ursprngliche1 dunkle ,glaube erkennt berlegene ,quellen der ,wahrheit an1 durch welche ,dinge1 die eigenes ,grbeln nie entrtseln wrde1 offenbar1 also gewissermaen aufgeschlossen werden3 prophetische ,worte1 ,trume1 ,orakel1 heilige ,schriften1 die ,stimme der ,gottheit4 ,der kritische ,geist dagegen will1 und er glaubt dessen fhig zu sein1 alle ,einsichten nur sich selbst verdanken4 ,er mitraut fremden ,wahrheiten nicht nur1 er verneint sogar ihre ,mglichkeit4 ,wahrheit ist fr ihn nur selbstbewiesenes ,wissen4 ,die reine ,kritik schpft ihre ,mittel allein aus sich1 aber es ist bald bemerkt worden1 da eben damit das ,wesentliche des ,ergebnisses schon vorausgesetzt wird4 ,das de omnibus dubitandum ist ein ,vorsatz1 der sich gar nicht verwirklichen lt4 ,man vergit1 da kritische ,ttigkeit auf einer ,methode beruhen mu1 die nur scheinbar ebenfalls auf kritischem ,wege gefunden werden kann2 in ,wirklichkeit folgt sie aus der jeweiligen ,anlage des ,denkens1#cja so da also das ,ergebnis der ,kritik durch die zugrundeliegende ,methode bestimmt wird1 diese selbst aber durch den ,daseinsstrom1 der das ,wachsein trgt und durchluft4 ,der ,glaube an ein voraussetzungsloses ,wissen kennzeichnet nur die ungeheure ,naivitt rationalistischer ,zeitalter4 ,eine naturwissenschaftliche ,theorie ist nichts als ein geschichtlich voraufgegangenes ,dogma in anderer ,form4 ,den ,vorteil davon hat allein das ,leben in ,gestalt einer erfolgreichen ,technik1 zu welcher die ,theorie den ,schlssel gibt4 ,es war schon gesagt worden1 da ber den ,wert einer ,arbeitshypothese nicht die ,richtigkeit81 sondern die ,brauchbarkeit entscheidet1 aber ,einsichten von anderer ,art1 ,wahrheiten im optimistischen ,sinne1 knnen berhaupt nicht das ,ergebnis rein wissenschaftlichen ,verstehens sein1 das stets schon eine ,ansicht voraussetzt1 an der es sich kritisch1 zerlegend bettigen kann3 die ,naturwissenschaft des ,barock ist eine fortschreitende ,zerlegung des religisen ,weltbildes der ,gotik4 ,was ,glaube und ,wissen1 ,furcht und ,neugier erzielen1 ist nicht ,lebenserfahrung1 sondern ,erkenntnis der ,welt als ,natur4 ,die ,welt als ,geschichte wird durch beides ausdrcklich verneint4 ,das ,geheimnis des ,wachseins ist aber ein doppeltes3 zwei angstgeschaffene1 kausal geordnete ,bilder entstehen fr das innere ,auge3 die ,auenwelt8 und als ihr ,gegenbild die ,innenwelt84 ,in beiden liegen echte ,probleme2 das ,wachsein ist durchaus in seinem eignen ,reiche ttig4 ,das ,numen heit dort ,gott1 hier ,seele4 ,das kritische ,verstehen denkt die ,gottheiten des glubigen ,schauens im ,verhltnis zu ihrer ,welt in mechanische ,gren um1 ohne doch den ,wesenskern zu verndern3 ,stoff und ,form1 ,licht und ,finsternis1 ,kraft und ,masse2 und es zergliedert das ,seelenbild des ursprnglichen ,seelenglaubens in gleicher ,weise und mit dem gleichen vorbestimmten ,ergebnis4 ,die ,physik des ,innern heit systematische ,psychologie und sie entdeckt im ,menschen als antike ,wissenschaft dingartige ,seelenteile 71 1 71 als magische ,seelensubstanzen 7ruach1 nephesch71 als faustische ,seelenkrfte 7,denken1 ,fhlen1 ,wollen74 ,es sind die ,gebilde1 welche das religise ,nachdenken frchtend und liebend in den kausalen ,beziehungen von ,schuld1 ,snde1 ,gnade1 ,gewissen1 ,lohn und ,strafe weiter verfolgt4 ,das ,geheimnis des ,daseins fhrt1 sobald ,glauben und ,wissen sich ihm zuwenden1 zu einem verhngnisvollen ,irrtum4 ,statt das ,kosmische selbst zu erreichen1 das vllig auerhalb aller ,mglichkeiten des ttigen ,wachseins liegt1 wird das ,bewegtsein des ,leibes im ,bilde der ,augenwelt sinnlich und das von ihm abgezogene ,gedankenbild als mechanisch-kausaler ,zusammenhang begrifflich zergliedert4 ,aber das wirkliche ,leben fhrt man2 man erkennt es nicht4 ,wahr ist nur das ,zeitlose4 ,wahrheiten liegen jenseits der ,geschichte und des ,lebens2 dafr ist das ,leben selbst etwas jenseits aller ,ursachen1 ,wirkungen und ,wahrheiten4 ,beides1 die ,kritik am ,wachsein und am ,dasein1 ist geschichtswidrig und lebensfremd4 ,aber im ersten ,falle entspricht das durchaus der kritischen ,absicht und der inneren ,logik des ,gegenstandes1 den man meint1 im letzten nicht4 ,der ,unterschied von ,glauben und ,wissen oder ,furcht und ,neugier oder ,offenbarung und ,kritik ist also nicht der letzte4 ,wissen ist nur eine spte ,form des ,glaubens4 ,aber ,glaube und ,leben1 ,liebe aus der geheimen ,furcht vor der ,welt und ,liebe aus dem geheimen ,ha der ,geschlechter1 die ,kenntnis der anorganischen und das ,fhlen der organischen ,logik1 ,ursachen und ,schicksale -- das ist der tiefste aller ,gegenstze4 ,hier entscheidet es sich nicht1 was fr eine ,art zu denken man hat -- ob religis oder kritisch -- oder worber man denkt1 sondern ob man ein ,denker ist -- gleichviel ber was -- oder ein ,tter4 ,in das ,gebiet der ,tat greift das ,wachsein erst dann hinber1 wenn es ,technik wird4 ,auch religises ,wissen ist ,macht und ,kausalitten kann man nicht nur feststellen1 sondern auch handhaben4 ,wer das geheime ,verhltnis zwischen ,mikrokosmos und ,makrokosmos kennt1 der beherrscht es auch1 sei es ihm offenbart worden oder habe er es den ,dingen abgelauscht4 ,und so ist der echte ,tabumensch der ,zauberer und ,beschwrer4 ,er zwingt die ,gottheit durch ,opfer und ,gebet2 er bt die wahren ,riten und ,sakramente aus1 weil sie ,ursachen von unvermeidlichen ,wirkungen sind und jedem dienen mssen1 der sie kennt4 ,er liest in den ,sternen und heiligen ,bchern2 in seiner geistigen ,gewalt liegt zeitlos und allem ,zuflligen entrckt das kausale ,verhltnis von ,schuld und ,shne1 ,reue und ,lossprechung1 ,opfer und ,gnade4 ,durch die ,verkettung heiliger ,grnde und ,folgen ist er selbst ein ,gef geheimnisvoller ,macht geworden und damit ebenfalls eine ,ursache neuer ,wirkungen1 an die man glauben mu1 um ihrer teilhaftig zu werden4 ,von hier aus versteht man1 was die europisch-amerikanische ,welt der ,gegenwart so gut wie ganz vergessen hat1 den letzten ,sinn der religisen ,ethik1 der ,moral4 ,sie ist berall dort1 wo sie stark und echt ist1 ein ,verhalten1 das durchaus die ,bedeutung ritueller ,akte und bungen besitzt1 ein bestndiges exercitium spirituale1 mit ,ignaz von ,loyola zu reden1 nmlich vor der ,gottheit1 die dadurch besnftigt und beschworen werden soll4 ,was soll ich tun1 da ich selig werde88 ,dieses ,da8 ist der ,schlssel zum ,verstndnis aller wirklichen ,moral4 ,ein ,wozu und ,weshalb liegt in der ,tiefe1 selbst in jenen feinsten ,fllen einiger ,philosophen1 die eine ,moral um ihrer selbst willen8 erdacht haben1 also doch auch mit einem tiefgefhlten ,wozu1 das nur von wenigen ihresgleichen gewrdigt werden kann4 ,es gibt nur kausale ,moral1 d4 h4 eine sittliche ,technik auf dem ,hintergrnde einer glubigen ,metaphysik4 ,moral ist eine bewute und planmige ,kausalitt des ,sichverhaltens1 unter ,absehen von allen ,besonderheiten des wirklichen ,lebens und ,charakters1 etwas1 das ewig und fr alle gilt1 zeitlos und zeitfeindlich also und eben deshalb wahr84 ,auch wenn die ,menschheit gar nicht existierte1 wrde die ,moral wahr und gltig sein -- so ist die sittlich-anorganische ,logik der als ,system begriffenen ,welt wirklich schon ausgesprochen worden4 ,nie wrde man zugeben1 da sie sich geschichtlich entwickeln oder vervollkommnen knne4 ,der ,raum verneint die ,zeit3 die wahre ,moral ist absolut1 ewig fertig und stets dieselbe4 ,in ihrer ,tiefe liegt immer etwas ,lebenverneinendes1 ein ,enthalten1 ,entsagen1 ,entselbsten bis zur ,askese1 bis zum ,tode4 ,schon die sprachliche ,fassung drckt es aus3 die religise ,moral enthlt ,verbote1 nicht ,gebote4 ,das tabu ist1 auch wo es scheinbar bejaht1 eine ,summe von ,verzichten4 ,sich befreien von der ,tatsachenwelt1 den ,mglichkeiten des ,schicksals entfliehen1 die ,rasse in sich als den bestndig lauernden ,feind betrachten3 dazu bedarf es eines harten ,systems1 der ,lehre und der bung4 ,keine ,handlung sollte zufllig und triebhaft sein1 d4 h4 dem ,blute berlassen bleiben4 ,sie soll nach ,grnden und ,folgen bedacht und den ,geboten entsprechend ausgefhrt8 werden4 ,die uerste ,anspannung des ,wachseins ist notwendig1 um nicht bestndig der ,snde zu verfallen4 ,zuerst ,enthaltsamkeit von allem1 was zum ,blute gehrt3 der ,liebe1 der ,ehe4 ,liebe und ,ha unter ,menschen sind kosmisch und bse2 die ,liebe der ,geschlechter ist das uerste ,gegenteil der zeitlosen ,liebe und ,furcht vor ,gott und deshalb die ,urschuld1 um derentwillen ,adam aus dem ,paradiese verstoen wurde und die ,erbsnde die ,menschheit belastet4 ,zeugung und ,tod begrenzen das ,leben des ,leibes im ,raume4 ,da es der ,leib ist1 macht das eine zur ,schuld1 das andere zur ,strafe4 -- der antike ,leib ein ,grab6 -- war das ,bekenntnis der orphischen ,religion4 ,aischylos und ,pindar haben das ,dasein als ,schuld begriffen4 ,als ,frevel empfinden es die ,heiligen aller ,kulturen1 um es durch ,askese oder die tief mit ihr verwandte ,vergeudung im ,orgiasmus abzutten4 ,bse ist das ,wirken innerhalb der ,geschichte1 die ,tat1 das ,heldentum1 die ,freude an ,kampf1 ,sieg und ,beute4 ,darin klopft der ,takt des kosmischen ,daseins und bertnt und verwirrt das geistige ,schauen und ,denken4 ,die ,welt berhaupt1 womit die ,welt als ,geschichte gemeint ist1 ist infam4 ,sie kmpft1 statt zu entsagen2 sie kennt die ,idee des ,opfers nicht4 ,sie meistert die ,wahrheit durch ,tatsachen4 ,sie entzieht sich1 indem sie ,trieben folgt1 dem ,denken von ,ursache und ,wirkung4 ,und deshalb ist es das hchste ,opfer1 das der geistige ,mensch bringen kann1 wenn er sie selbst den ,mchten der ,natur darbringt4 ,ein ,stck von diesem ,opfer ist jede moralische ,handlung4 ,ein sittlicher ,lebenslauf ist eine ununterbrochene ,kette solcher ,opfer4 ,vor allem das des ,mitleids3 da bringt der innerlich ,mchtige dem ,machtlosen seine berlegenheit dar4 ,der ,mit-,leidende ttet etwas in sich4 ,aber man verwechsle das ,mitleid im groen religisen ,sinne nicht mit der haltlosen ,stimmung des alltglichen ,menschen1 der sich nicht beherrschen kann1 und vor allem nicht mit dem ,rassegefhl der ,ritterlichkeit1 die berhaupt keine ,moral der ,grnde und ,gebote ist1 sondern eine vornehme1 selbstverstndliche ,sitte aus dem unbewuten ,taktgefhl eines hochgezchteten ,lebens heraus4 ,was man in zivilisierten ,zeiten ,sozialethik nennt1 hat mit ,religion gar nichts zu tun und beweist durch sein ,vorhandensein nur die ,schwche und ,leere der ,religiositt1 aus der alle ,kraft metaphysischer ,gewiheit und damit die ,voraussetzung einer echten1 glaubensstarken und entsagenden ,moral verschwunden ist4 ,man denke etwa an den ,unterschied von ,pascal und ,mill4 ,sozialethik ist nichts als praktische ,politik4 ,sie gehrt als sehr sptes ,produkt derselben geschichtlichen ,welt an1 in der die ,sitte auf der ,hhe aller ,frhzeiten als ,edelmut und ,ritterlichkeit starker ,geschlechter erscheint1 gegenber denen1 die es im ,leben der ,geschichte und des ,schicksals schlecht haben1 das was man heute in wohlerzogenen ,kreisen1 die ,takt und ,zucht besitzen1 gentlemanlike oder ,anstand nennt und dessen ,gegenstck nicht die ,snde ist1 sondern die ,gemeinheit4 ,das ist wieder der ,unterschied von ,dom und ,burg4 ,diese ,gesinnung fragt nicht nach ,geboten und ,grnden4 ,sie fragt berhaupt nicht4 ,sie liegt im ,blute -- eben das bedeutet ,takt -- und sie frchtet sich nicht vor ,strafe und ,vergeltung1 sondern vor ,verachtung1 im besonderen der ,selbstverachtung4 ,sie ist nicht selbstlos1 sondern folgt gerade aus der ,flle eines starken ,selbst4 ,aber das ,mitleid hat1 eben weil es ebenfalls innere ,gre verlangt1 in ganz denselben ,frhzeiten seine heiligsten ,diener wie ,franz von ,assisi und ,bernhard von ,clairvaux gefunden1 die eine ,durchgeistigung des ,entsagens besaen1 eine ,seligkeit in dem ,sich-selbst-darbringen1 eine therische1 blutlose1 zeitlose1 geschichtslose ,caritas1 in welcher die ,furcht vor dem ,all sich ganz in reine1 fleckenlose ,liebe verwandelt hat1 eine ,hhe der kausalen ,moral1 deren spte ,zeiten berhaupt nicht mehr fhig sind4 ,um sein ,blut zu bezwingen1 mu man welches haben4 ,deshalb gibt es ein ,mnchtum groen ,stils nur in ritterlichen und kriegerischen ,zeiten1 und das hchste ,symbol fr den vollkommenen ,sieg des ,raumes ber die ,zeit ist der zum ,asketen gewordene ,krieger1 nicht der geborene ,trumer und ,schwchling1 der von ,natur ins ,kloster gehrt1 oder der ,gelehrte1 der in seiner ,stube an einem ,moralsystem baut4 ,man sei doch kein ,heuchler -- was heute sich ,moral nennt1 die mavolle ,nchstenliebe und die ,bettigung anstndiger ,gesinnungen oder die ,ausbung der ,caritas mit dem ,hintergedanken der ,erwerbung politischer ,macht1 ist nach dem ,mastabe der ,frhzeit nicht einmal ,rittersinn von irgendwelchem ,rang4 ,noch einmal3 ,eine groe ,moral gibt es nur im ,hinblick auf den ,tod1 aus einer das ganze ,wachsein erfllenden ,furcht vor metaphysischen ,grnden und ,folgen1 aus einer ,liebe1 die das ,leben berwindet1 aus dem ,bewutsein1 unentrinnbar im ,banne eines kausalen ,systems heiliger ,gebote und ,zwecke zu stehen1 das man als wahr verehrt und dem man ganz angehren oder ganz entsagen mu4 ,eine bestndige ,spannung1 ,selbstbeobachtung1 ,selbstprfung begleitet die ,ausbung dieser ,moral1 die eine ,kunst ist und neben der die ,welt als ,geschichte zu nichts versinkt4 ,man sei ,held oder ,heiliger4 ,in der ,mitte liegt nicht die ,weisheit1 sondern die ,alltglichkeit4 #af ,gbe es ,wahrheiten abgelst von den ,daseinsstrmen1 so knnte es keine ,geschichte der ,wahrheit geben4 ,gbe es eine einzige1 ewig richtige ,religion1 so wre ,religionsgeschichte eine unmgliche ,vorstellung4 ,aber mag die mikrokosmische ,lebensseite eines ,einzelwesens noch so mchtig entwickelt sein1 sie liegt dem werdenden ,leben doch wie eine ,haut an1 durchschauert vom ,takt des ,blutes und ein bestndiges ,zeugnis von den verborgenen ,trieben kosmischen ,gerichtetseins4 ,die ,rasse beherrscht und formt das gesamte ,begreifen4 ,die ,zeit verschlingt den ,raum -- das ist das ,schicksal jedes wachen ,augenblicks4 ,trotzdem gibt es ewige ,wahrheiten84 ,jeder ,mensch besitzt sie in ,menge1 insofern er verstehend sich in einer ,gedankenwelt befindet1 in deren ,zusammenhang sie unvernderlich feststehen1 nmlich eben jetzt81 im ,augenblick des ,denkens1 nach ,grund und ,folge1 ,ursache und ,wirkung eisern verklammert4 ,nichts in dieser ,ordnung kann sich verlagern1 wie er glaubt1 aber eine ,woge des ,lebens hebt sein waches ,ich und seine ,welt4 ,der ,einklang bleibt1 aber er hat als ,ganzes1 als ,tatsache eine ,geschichte4 ,absolut und relativ verhalten sich wie ,querschnitt und ,lngsschnitt einer ,generationenfolge3 der zweite sieht vom ,raume ab1 der erste aber von der ,zeit4 ,wer systematisch denkt1 bleibt in der kausalen ,ordnung eines ,augenblicks4 ,nur wer physiognomisch die ,folge der ,einstellungen berblickt1 erkennt die bestndige ,vernderung dessen1 was wahr ist4 ,alles ,vergngliche ist nur ein ,gleichnis -- das gilt auch von den ewigen ,wahrheiten1 sobald man ihrer ,bahn im ,strom der ,geschichte folgt1 wo sie eingeschlossen im ,weltbilde lebender und sterbender ,geschlechter weitertreiben4 ,fr jeden ,menschen und seines ,daseins kurze ,spanne ist die eine ,religion ewig und wahr1 die das ,schicksal ihm durch ,ort und ,zeit seiner ,geburt bestimmt hat4 ,mit ihr fhlt er1 aus ihr bildet er die ,anschauungen und berzeugungen seiner ,tage4 ,an ihren ,worten und ,formen hlt er fest1 obwohl er sie bestndig anders meint4 ,ewige ,wahrheiten gibt es in der ,welt als ,natur2 in der ,welt als ,geschichte gibt es ein ewig wechselndes ,wahrsein4 ,eine ,morphologie der ,religionsgeschichte ist deshalb eine ,aufgabe1 die nur der faustische ,geist sich stellen und nur auf seiner gegenwrtigen ,stufe lsen kann4 ,die ,forderung ist gegeben2 der ,versuch1 sich ganz von der eignen berzeugung abzulsen1 um sie alle als gleichmig fremd vor sich zu sehen1 mu gewagt werden4 ,wie schwer ist das6 ,wer es unternimmt1 mu die ,kraft besitzen1 nicht nur scheinbar aus den ,wahrheiten seines ,weltverstehens herauszutreten1 seien sie fr ihn auch nur als ,summe von ,begriffen und ,methoden vorhanden1 sondern wirklich das eigne ,system bis auf den letzten ,rest physiognomisch zu durchdringen4 ,und ist es ihm selbst dann berhaupt mglich1 in einer einzigen ,sprache1 die doch in ihrem ,bau und ,geist die ganze geheime ,metaphysik seiner ,kultur enthlt1 mitteilbare ,einsichten ber die ,wahrheiten anders sprechender ,menschen zu gewinnen8 ,da ist zuerst1 ber die ,jahrtausende des ersten ,zeitalters hin1#cjb das dumpfe ,gewhl primitiver ,bevlkerungen1 die in eine chaotische ,umwelt starren1 deren drckende ,rtsel ihnen1 ohne da irgend jemand ihrer logisch ,herr werden knnte1 stets gegenwrtig sind4 ,selig ist ihnen gegenber das ,tier1 das wach ist1 aber nicht denkt4 ,ein ,tier ngstet sich nur vor einzelnen ,gefahren1 der frhe ,mensch zittert vor der ganzen ,welt4 ,dunkel und ungelst bleibt alles in und auer ihm4 ,das ,alltgliche und das ,dmonische sind unentwirrbar und regellos verstrickt4 ,eine furchtsame und peinliche ,religiositt erfllt den ,tag und um so seltener ist auch nur die ,andeutung einer vertrauenden ,religion4 ,denn aus dieser elementaren ,form der ,weltangst fhrt kein ,weg zur verstehenden ,liebe4 ,jeder ,stein1 auf den man tritt1 jedes ,werkzeug1 das man zur ,hand nimmt1 jedes ,insekt1 das vorberschwirrt1 die ,nahrung1 das ,haus1 das ,wetter knnen dmonisch sein1 aber man glaubt an die in ihnen lauernden ,mchte nur1 solange sie schrecken oder solange man sie braucht4 ,es sind ihrer auch so genug4 ,lieben kann man nur etwas1 an dessen dauerndes ,dasein man glaubt4 ,liebe setzt das ,denken einer ,weltordnung voraus1 die ,festigkeit gewonnen hat4 ,die abendlndische ,forschung hat sich viel ,mhe gegeben1 ,einzelbeobachtungen aus allen ,weltteilen zu ordnen und zwar nach vermeintlichen ,stufen1 die vom ,seelenglauben oder irgend einem andren ,anfang zu ihrem eigenen ,glauben hinauffhren84 ,leider haben sie das ,schema nach den ,wertschtzungen einer einzelnen ,religion entworfen1 und ,chinesen oder ,griechen wrden es ganz anders gemacht haben4 ,aber eine solche ,stufenfolge1 die eine allgemeine ,entwicklung auf ein ,ziel hin voraussetzt1 gibt es berhaupt nicht4 ,die chaotische1 aus dem jeweiligen ,verstehen des einzelnen ,augenblicks geborne und doch sinnvolle ,umwelt primitiver ,menschen ist stets etwas ,gewachsenes und in sich selbst ,vollkommenes und ,abgeschlossenes1 oft von einer jhen und schauerlichen ,tiefe metaphysischer ,ahnung4 ,sie enthlt immer ein ,system1 und es macht wenig aus1 ob es aus dem ,schauen der ,lichtwelt teilweise abgezogen oder ganz darin verblieben ist4 ,ein solches ,weltbild schreitet nicht fort8 und ebensowenig ist es eine feststehende ,summe von ,einzelzgen1 aus der man ohne ,rcksicht auf ,zeit1 ,land und ,volk den einen oder andern herausnehmen und vergleichen drfte1 wie es gewhnlich geschieht4 ,sie bilden vielmehr eine ,welt von organischen ,religionen1 die ber die ganze ,erde hin eigene und sehr bezeichnende ,arten des ,entstehens1 ,reifens1 ,sichverbreitens und ,vergehens und eine vollkommene ,eigenart in ,aufbau1 ,stil1 ,tempo und ,dauer besaen und in ihren letzten ,gebieten heute noch besitzen4 ,die ,religionen der hohen ,kulturen sind nicht entwickelter1 sondern anders4 ,sie liegen heller und geistiger im ,lichte da1 sie kennen die verstehende ,liebe1 sie haben ,probleme und ,ideen1 strenggeistige ,theorien und ,techniken1 aber die religise ,symbolik des gesamten ,alltagslebens kennen sie nicht mehr4 ,die primitive ,religiositt durchdringt alles1 die spten ,einzelreligionen sind geschlossene ,formenwelten fr sich4 ,um so rtselhafter sind die ,vorzeiten der groen ,kulturen1 durch und durch primitiv noch1 aber mit steigender ,deutlichkeit vorwegnehmend und in eine bestimmte ,richtung weisend4 ,gerade diese ,zeiten vom ,umfang mehrerer ,jahrhunderte sollten fr sich genau untersucht und verglichen werden4 ,in welcher ,gestalt bereitet sich da das ,kommende vor8 ,die magische ,vorzeit hat1 wie wir sahen1 den ,typus der prophetischen ,religionen hervorgebracht1 der zur ,apokalyptik hinberleitet4 ,worin ist gerade diese ,form im ,wesen dieser ,kultur tiefer begrndet8 ,oder weshalb ist die mykenische ,vorzeit der ,antike mit den ,vorstellungen tiergestaltiger ,gottheiten ganz und gar erfllt8#cjc ,es sind nicht die ,gtter der ,krieger oben im ,megaron der mykenischen ,burgen1 wo der ,seelen- und ,ahnenkult eine groartige1 noch heute in den ,grbern bezeugte ,pflege findet1 sondern die dort unten1 in den ,htten der ,bauern geglaubten ,mchte4 ,die groen menschenartigen ,gtter der apollinischen ,religion1 die um #aajj durch eine gewaltige religise ,erschtterung entstanden sein mssen1 tragen allenthalben noch ,zge ihrer dunklen ,vergangenheit4 ,es gibt unter diesen ,gestalten kaum eine1 die nicht durch ,beinamen1 ,attribute oder verrterische ,verwandlungsmythen jenen ,ursprung verriete4 ,hera ist fr ,homer bestndig die kuhugige2 ,zeus erscheint als ,stier und der ,poseidon der thelpusischen ,legende als ,ro4 ,apollon wird der ,name fr zahllose primitive ,numina2 er war einmal ,wolf 7,lykeios7 wie der rmische ,mars1 ,widder 7,karneios71 ,delphin 7,delphinios71 ,schlange 7der pythische ,apollon von ,delphi74 ,als ,schlange erscheinen ,zeus ,meilichios auf attischen ,grabreliefs1 ,asklepios1 die ,erinyen noch bei ,aischylos 7,eum4 #abf74 ,die auf der ,akropolis gehaltene heilige ,schlange wurde als ,erichthonios gedeutet4 ,in ,arkadien sah ,pausanias noch das pferdekpfige ,demeterbild im ,tempel von ,phigalia2 die arkadische ,artemis-,kallisto erscheint als ,brin1 aber auch die ,priesterinnen der brauronischen ,artemis in ,athen hieen arktoi4 ,dionysos1 bald ,stier bald ,bock1 und ,pan haben immer etwas ,tierisches behalten4 ,psyche ist wie die gyptische ,krperseele 7bai7 der ,seelenvogel und damit beginnen die zahllosen halbtierischen ,gebilde1 wie die ,sirenen und ,kentauren1 die das frhantike ,naturbild ganz und gar erfllen4 ,aber mit welchen ,zgen deutet die primitive ,religion der ,merowingerzeit den gewaltigen ,aufschwung der ,gotik voraus8 ,da es scheinbar dieselbe ,religion ist1 das8 ,christentum1 beweist nichts gegen den vlligen ,unterschied in der ,tiefe4 ,denn wir mssen uns darber klar sein1 da der primitive ,charakter einer ,religion nicht eigentlich in ihrem ,bestande an ,lehren und ,bruchen liegt1 sondern im ,seelentum der ,menschen1 die sie sich aneignen1 die mit ihnen fhlen1 sprechen und denken4 ,der ,forscher mu sich mit der ,tatsache vertraut machen1 da das magische ,christentum1 und zwar das der ,westkirche1 zweimal das ,ausdrucksmittel einer primitiven ,frmmigkeit geworden ist und damit selbst eine primitive ,religion1 nmlich #ejj-ijj im keltisch-germanischen ,abendland und heute noch im ,russentum4 ,aber wie hat sich die ,welt in diesen bekehrten8 ,kpfen gespiegelt8 ,was hat man sich -- einige ,kleriker von byzantinischer ,schulung etwa ausgenommen -- bei diesen ,zeremonien und ,dogmen wirklich gedacht und vorgestellt8 ,der ,bischof ,gregor von ,tours1 der doch immerhin den hchsten geistigen ,stand seiner ,generation anzeigt1 preist einmal das abgeschabte ,pulver vom ,grabstein eines ,heiligen3 ,o himmlisches ,abfhrmittel1 das alle rztlichen ,rezepte bertrifft -- das den ,unterleib reinigt wie ,skammoniensaft -- und alle ,flecken vom ,gewissen abwscht68 ,es ist nicht der ,tod ,jesu1 der ihn als bloes ,verbrechen mit ,zorn erfllt1 sondern seine ,auferstehung1 die ihm dunkel wie eine athletische ,kraftleistung vorschwebt1 was den ,messias als groen ,zauberer und damit den wahren ,heiland legitimiert4 ,da die ,leidensgeschichte einen mystischen ,sinn hat1 ahnt er gar nicht4#cjd ,in ,ruland sind die ,beschlsse der ,hundertkapitelsynode8 von #aeea ein ,zeugnis allerprimitivster ,glubigkeit4 ,das ,bartscheren und das falsche ,anfassen des ,kreuzes erscheinen hier als ,todsnde4 ,die ,dmonen werden dadurch beleidigt4 ,die ,synode des ,antichrist8 von #affg hat zu der ungeheuren ,sektenbewegung des ,raskol gefhrt1 weil das ,kreuz fortan mit drei statt mit zwei ,fingern geschlagen und der ,name ,jesu ,jissus statt ,issus gesprochen werden sollte1 wodurch fr die ,strengglubigen die ,kraft dieser ,zaubermittel ber die ,dmonen verloren ging4 ,aber diese ,wirkung der ,furcht ist doch nicht alles und nicht einmal das ,mchtigste4 ,warum hat die ,merowingerzeit nicht die leisesten ,spuren jener glhenden ,inbrunst und ,sehnsucht nach dem ,untergang im ,metaphysischen aufzuweisen1 welche die magische ,vorzeit der ,apokalyptik und die ihr so nah verwandte russische im ,zeitalter des heiligen ,synod 7#agba-aiag7 ausfllt8 ,was ist es1 das alle die ,mrtyrersekten der ,raskolniken seit ,peter dem ,groen zur ,ehelosigkeit1 ,armut und ,pilgerfahrt1 zu ,selbstverstmmlungen1 zu den furchtbarsten ,formen der ,askese fhrte und im #ag4 ,jahrhundert ,tausende aus religiser ,leidenschaft zu freiwilliger ,selbstverbrennung getrieben hat8 ,die ,lehre der ,chlsten von den russischen ,christussen81 deren bis jetzt sieben gezhlt werden1 die ,duchoborzen mit ihrem ,lebensbuch1 das sie als ,bibel bentzen und das von ,jesus mndlich berlieferte ,psalmen enthalten soll1 die ,skopzen mit ihren grausigen ,verstmmelungsgeboten1 ,dinge1 ohne die ,tolstoi1 der ,nihilismus und die politischen ,revolutionen gar nicht verstndlich sind#cje -- warum erscheint die ,frankenzeit dem gegenber so stumpf und flach8 ,ist es richtig1 da nur ,aramer und ,russen religises ,genie besitzen1 und was hat man dann von dem kommenden ,ruland zu erwarten1 jetzt1 wo gerade im entscheidenden ,jahrhundert das ,hemmnis der gelehrten ,orthodoxie zerstrt worden ist8 #ag ,primitive ,religionen haben etwas ,heimatloses wie ,wolken und ,winde4 ,die ,massenseelen der ,urvlker haben sich zufllig und flchtig zu einem ,dasein geballt und zufllig bleibt das ,irgendwo der ,wachseinsverbindungen aus ,angst und ,abwehr1 die sich darber breiten4 ,ob sie bleiben oder wandern1 ob sie sich ndern oder nicht1 hat mit ihrer innern ,bedeutung nichts zu tun4 ,eine tiefe ,erdverbundenheit trennt die hohen ,kulturen von diesem ,leben ab4 ,hier gibt es eine ,mutterlandschaft aller ,ausdrucksgebilde1 und wie die ,stadt1 wie ,tempel1 ,pyramide und ,dom dort1 wo ihre ,idee entstanden ist1 auch ihre ,geschichte vollenden mssen1 so ist die groe ,religion jeder ,frhzeit mit allen ,wurzeln des ,daseins dem ,lande verbunden1 ber dem ihr ,weltbild sich erhebt4 ,mgen die heiligen ,bruche und ,stze spter noch so weit getragen werden1 ihre innere ,entwicklung bleibt trotzdem an den ,ort ihrer ,geburt gebannt4 ,es ist ganz unmglich1 da sich auch nur der leiseste ,entwicklungszug antiker ,stadtkulte in ,gallien fnde oder ein dogmatischer ,schritt des faustischen ,christentums in ,amerika getan wrde4 ,was sich vom ,lande lst1 wird starr und hart4 ,wie ein ,aufschrei beginnt es jedesmal4 ,das dumpfe ,gewhl von ,scheu und ,abwehr geht pltzlich in ein reines und inbrnstiges ,erwachen ber1 das von der ,mutter ,erde aus1 ganz pflanzenhaft aufblhend1 die ,tiefe der ,lichtwelt mit einem ,blick umfat und begreift4 ,wo berhaupt ein ,sinn fr ,selbstbetrachtung lebt1 hat man diese ,wandlung als innere ,wiedergeburt empfunden und begrt4 ,in diesem ,augenblick1 niemals frher und mit der gleichen ,macht und ,innigkeit niemals wieder1 geht es wie ein groes ,leuchten durch die auserwhlten ,geister der ,zeit1 das alle ,furcht in seliger ,liebe auflst und das ,unsichtbare pltzlich in metaphysischer ,verklrung hervortreten lt4 ,jede ,kultur verwirklicht hier ihr ,ursymbol4 ,jede hat ihre ,art von ,liebe1 nennen wir sie himmlisch oder metaphysisch1 mit der sie ihre ,gottheit schaut1 umfat1 in sich aufnimmt1 und die allen andern unerreichbar oder unverstndlich bleibt4 ,mag eine ,lichthhle die ,welt berwlben wie vor dem ,blick ,jesu und seiner ,begleiter1 mag die kleine ,erde in einer sternerfllten ,unendlichheit verschwinden1 wie es ,giordano ,bruno empfand1 mgen die ,orphiker den leibhaftigen ,gott in sich aufnehmen1 mag ,plotins ,geist mit dem ,geiste ,gottes in der ,ekstase zur ,henosis verschmelzen1 mag der heilige ,bernhard in der ,unio mystica mit dem ,wirken der unendlichen ,gottheit eins werden -- der ,tiefendrang der ,seele ist immer dem ,ursymbol dieser einen und keiner andern ,kultur unterworfen4 ,in der fnften ,dynastie gyptens 7#bfhj-bedj71 welche auf die groen ,pyramidenbauer folgt1 verblat der ,kult des ,horusfalken1 dessen ,ka im regierenden ,herrscher weilt4 ,die lteren ,ortskulte und selbst die tiefsinnige ,thoutreligion von ,hermopolis treten zurck4 ,die ,sonnenreligion des ,re erscheint4 ,von seiner ,pfalz aus westwrts errichtet jeder ,knig neben seinem ,totentempel ein ,reheiligtum1 jener ein ,sinnbild des gerichteten ,lebens von der ,geburt bis zur ,kammer mit dem ,sarkophag1 dieses eins der groen und ewigen ,natur4 ,zeit und ,raum1 ,dasein und ,wachsein1 ,schicksal und heilige ,kausalitt stehen in dieser gewaltigen ,doppelschpfung einander gegenber wie in keiner zweiten ,architektur der ,welt4 ,zu beiden fhrt ein gedeckter ,weg empor2 der zu ,re wird von ,reliefs begleitet1 welche die ,macht des ,sonnengottes ber die ,pflanzen- und ,tierwelt und den ,wechsel der ,jahreszeiten schildern4 ,kein ,gtterbild1 kein ,tempel1 nur ein ,altar von ,alabaster schmckt die mchtige ,terrasse1 auf die bei ,tagesanbruch hoch ber dem ,land der ,pharao aus dem ,dunkel tritt1 um den groen ,gott zu begren1 der sich im ,osten erhebt4#cjf ,diese frhe ,innerlichkeit geht immer aus dem stadtlosen ,lande hervor1 aus den ,drfern1 ,htten1 ,heiligtmern1 einsamen ,klstern und ,einsiedeleien4 ,hier bildet sich die groe ,wachseinsgemeinschaft der geistig ,erwhlten1 die von dem groen ,daseinsstrome des ,helden- und ,rittertums innerlich durch eine ganze ,welt geschieden ist4 ,die beiden ,urstnde1 ,priestertum und ,adel1 das ,schauen in den ,domen und die ,taten von den ,burgen aus1 ,askese und ,minne1 ,ekstase und vornehme ,sitte1 beginnen von hier aus ihre eigene ,geschichte4 ,mag der ,khalif auch weltlicher ,herrscher der ,glubigen sein1 der ,pharao in beiden ,heiligtmern opfern1 der germanische ,knig seine ,ahnengruft unter dem ,dom begrnden1 nichts hebt den abgrundtiefen ,gegensatz von ,raum und ,zeit auf1 wie er sich hier in den beiden ,stnden spiegelt4 ,religionsgeschichte und politische ,geschichte1 ,geschichte der ,wahrheiten und der ,tatsachen stehen sich unvereinbar gegenber4 ,in den ,domen und ,burgen beginnt es1 um sich in den stets wachsenden ,stdten als ,gegensatz von ,wissenschaft und ,wirtschaft fortzusetzen und in den letzten ,stufen der ,geschichtlichkeit im ,ringen von ,geist und ,gewalt zu enden4 ,aber beide ,geschichten bewegen sich ganz auf der ,hhe des ,menschlichen4 ,das ,bauerntum bleibt geschichtslos in der ,tiefe4 ,es begreift die ,staaten so wenig wie die ,dogmen4 ,aus der mchtigen ,frhreligion heiliger ,kreise entwickeln sich in den frhen ,stdten ,scholastik und ,mystik1 in dem wachsenden ,gewirr von ,gassen und ,pltzen ,reformation1 ,philosophie und weltliche ,gelehrsamkeit1 in den ,steinmassen der spten ,grostdte ,aufklrung und ,irreligion4 ,der ,bauernglaube drauen ist ewig8 und immer derselbe4 ,der gyptische ,bauer verstand nichts von jenem ,re4 ,er hrte den ,namen und verehrte weiterhin1 whrend ein gewaltiges ,stck ,religionsgeschichte in den ,stdten vorberging1 seine ,tiergtter aus der ,thinitenzeit1 die mit dem ,fellachenglauben der #bf4 ,dynastie wieder zur ,herrschaft kamen4 ,der italische ,bauer betete zur ,zeit des ,augustus1 wie er es lange vor ,homer getan hatte1 und er tut es heute noch4 ,namen und ,stze ganzer ,religionen1 die aufblhten und starben1 sind aus den ,stdten zu ihm gedrungen und haben den ,klang seiner ,worte verndert4 ,der ,sinn blieb ewig derselbe4 ,der franzsische ,bauer lebt noch in seiner ,merowingerzeit3 ob ,freya oder ,maria1 ob ,druiden oder ,dominikaner1 ,rom oder ,genf3 nichts berhrt das ,innerste seines ,glaubens4 ,aber auch in den ,stdten bleibt eine ,schicht nach der andern geschichtlich zurck4 ,es gibt ber der primitiven ,religion des ,landes noch eine ,volksreligion der kleinen ,leute im ,untergrund der ,stdte und in der ,provinz4 ,je hher eine ,kultur steigt1 im ,mittleren ,reich1 in der ,bramanazeit1 zur ,zeit der ,vorsokratiker1 der ,vorkonfuzianer und des ,barock1 desto enger wird der ,kreis derer1 denen die letzten ,wahrheiten ihrer ,zeit wirklicher ,besitz sind und nicht nur ,name und ,schall4 ,wie viele ,menschen gab es1 die ,sokrates1 ,augustin und ,pascal damals begriffen haben8 ,die ,pyramide der ,menschen spitzt sich auch im ,religisen rasch und immer rascher zu1 um mit dem ,ende der ,kultur vollendet zu sein und von da an langsam zu zerfallen4 ,um #cjjj beginnen in gypten und ,babylon die ,lebenslufe zweier groer ,religionen4 ,in gypten wird in der ,reformationszeit8 am ,ausgang des ,alten ,reiches der solare ,monotheismus als ,religion der ,priester und ,gebildeten fest begrndet4 ,alle alten ,gtter und ,gttinnen -- die das ,bauerntum und die kleinen ,leute in ihrer ursprnglichen ,bedeutung weiterhin verehrten -- sind nun ,inkarnationen oder ,diener des einen ,re4 ,auch die ,sonderreligion von ,hermopolis wird mit ihrer ,kosmologie dem groen ,system eingeordnet1 und eine theologische ,abhandlung bringt selbst den ,ptah von ,memphis als das abstrakte ,urprinzip der ,schpfung mit dem ,dogma in ,einklang4#cjg ,es ist wie unter ,justinian und ,karl ,v43 der stdtische ,geist hat die ,herrschaft ber die ,seele des ,landes ergriffen2 die ,gestaltungskraft der ,frhzeit ist zu ,ende2 die ,lehre ist innerlich fertig und wird von nun an durch vernunftgeme ,betrachtung eher abgebaut als verfeinert4 ,die ,philosophie beginnt4 ,dogmatisch bedeutet das ,mittlere ,reich so wenig wie das ,barock4 ,seit #aejj setzen drei neue ,religionsgeschichten ein1 zuerst die vedische im ,pendschab1 dann die urchinesische am ,hoangho1 zuletzt die antike im ,norden des gischen ,meeres4 ,so deutlich das ,weltbild des antiken ,menschen mit seinem ,ursymbol des stofflichen ,einzelkrpers vor uns steht1 so schwer ist es1 ,einzelheiten der groen antiken ,frhreligion auch nur zu ahnen4 ,die ,schuld tragen die homerischen ,gesnge1 welche die ,erkenntnis eher verhindern als untersttzen4 ,das neue und dieser ,kultur allein vorbehaltene ,ideal der ,gottheit war der menschengestaltige ,leib im ,lichte1 der ,heros als ,mittler von ,mensch und ,gott -- das wenigstens bezeugt die ,ilias4 ,mochte dieser ,leib apollinisch verklrt oder dionysisch in alle ,lfte verstreut werden1 er war in jedem ,falle die ,grundform alles ,seins4 ,das soma als ,ideal des ,ausgedehnten1 der ,kosmos als ,summe dieser ,einzelkrper1 das ,sein81 das ,eine8 als das ,ausgedehnte an sich1 der ,logos als dessen ,ordnung im ,licht -- das alles trat damals in groen ,gesichten vor das ,auge priesterlicher ,menschen hin und zwar mit der vollen ,gewalt einer neuen ,religion4 ,aber die homerische ,dichtung ist reine ,standespoesie4 ,von den beiden ,welten des ,adels und ,priestertums1 des ,tabu und ,totem1 des ,heldentums und der ,heiligkeit lebt hier nur die eine4 ,sie versteht die andere nicht nur nicht1 sie verachtet sie sogar4 ,wie in der ,edda ist es hchster ,ruhm der ,unsterblichen1 die adlige ,sitte zu kennen4 ,wenn den ,denkern der antiken ,barockzeit von ,xenophanes bis ,platon diese ,gtterszenen frech und flach erschienen1 so hatten sie recht2 es sind dieselben ,gefhle1 aus welchen ,theologie und ,philosophie des spteren ,abendlandes die germanische ,heldensage betrachtet haben1 aber auch die ,dichtungen von ,gottfried von ,straburg1 ,wolfram und ,walter4 ,wenn die homerischen ,epen nicht verschollen sind wie die von ,karl dem ,groen gesammelten ,heldensnge1 so ist das nur eine ,folge davon1 da ein ausgebildeter antiker ,priesterstand nicht vorhanden war und die sptere ,geistigkeit der ,stdte also von einer ritterlichen und nicht einer religisen ,literatur beherrscht worden ist4 ,die ursprnglichen ,lehren dieser ,religion1 die sich aus ,widerspruch gegen ,homer an den vielleicht noch lteren ,namen ,orpheus knpften1 sind niemals aufgezeichnet worden4 ,gleichwohl waren sie einmal da und wer wei1 was alles sich hinter den ,gestalten des ,kalchas und ,teiresias verbirgt4 ,eine mchtige ,erschtterung mu auch am ,anfang dieser ,kultur stehen1 vom gischen ,meere bis nach ,etrurien hin1 aber man wird in der ,ilias von ihr so wenig finden1 wie im ,nibelungen- und ,rolandslied von der ,mystik und ,inbrunst des ,joachim von ,floris1 des heiligen ,franz1 der ,kreuzzge oder von der inneren ,glut des ,dies irae8 jenes ,thomas von ,celano1 das an einem ,minnehof des #ac4 ,jahrhunderts vielleicht ,gelchter erregt htte4 ,es mssen groe ,persnlichkeiten gewesen sein1 welche damals den neuen ,weltblick in eine mythisch-metaphysische ,form brachten1 aber wir wissen nichts von ihnen und nur die frhliche1 helle1 leichte ,seite davon ist in den ,gesang der ,ritterhallen eingegangen4 ,war der trojanische ,krieg8 eine ,fehde oder auch ein ,kreuzzug8 ,was bedeutet ,helena8 ,auch die ,eroberung ,jerusalems ist geistlich und weltlich aufgefat worden4 ,in der homerischen ,adelsdichtung blieben ,dionysos und ,demeter als priesterliche ,gtter unbeachtet4#cjh ,aber auch bei ,hesiod1 dem ,hirten von ,askra1 der aus seinem ,volksglauben heraus schwrmt und grbelt1 kann man so wenig wie bei dem ,schuster ,jakob ,bhme die reinen ,ideen der groen ,frhzeit finden wollen4 ,das ist die zweite ,schwierigkeit4 ,auch die groe ,frhreligion war ,standesbesitz und dem breiten ,volke weder erreichbar noch verstndlich2 auch die ,mystik der frhesten ,gotik ist auf enge ,kreise von ,auserwhlten beschrnkt1 durch das ,latein und die ,schwere der ,begriffe und ,bilder versiegelt und weder dem ,bauerntum noch dem ,adel seinem ,vorhandensein nach berhaupt deutlich bekannt4 ,deshalb sind auch die ,ausgrabungen zwar fr die antiken ,landkulte wesentlich1 aber von jener ,frhreligion lehren sie nichts1 so wenig wir aus einer ,dorfkapelle ber ,ablard und ,bonaventura lernen knnen4 ,aber ,aischylos und ,pindar standen allerdings im ,banne einer groen priesterlichen ,tradition1 vor ihnen die ,pythagorer1 die den ,demeterkult in die ,mitte stellten und damit verrieten1 wo der ,kern jener ,mythologie zu suchen ist1 noch frher die ,mysterien von ,eleusis und die orphische ,reformation des #g4 ,jahrhunderts und endlich die ,fragmente des ,pherekydes und ,epimenides1 der letzten -- nicht der ersten6 -- ,dogmatiker einer uralten ,theologie4 ,hesiod und ,solon kennen die ,idee des ,erbfrevels1 der an ,kindern und ,kindeskindern gercht wird1 und die ebenfalls apollinische ,lehre von der ,hybris4 ,platon aber schildert als ,orphiker und ,gegner einer homerischen ,lebensauffassung im ,phaidon sehr alte ,lehren von der ,hlle und vom ,totengericht4 ,wir kennen die erschtternde ,formel der ,orphik1 das ,nein der ,mysterien gegenber dem ,ja der ,agone1 das ganz ohne ,zweifel schon um #aajj entstanden ist und zwar als ,protest des ,wachseins gegen das ,dasein3 soma sema -- dieser blhende antike ,leib ein ,grab6 ,hier fhlt er sich nicht mehr1 in ,zucht1 ,kraft und ,bewegung2 er erkennt sich und er erschrickt vor dem1 was er begreift4 ,hier beginnt die antike ,askese1 die durch strengste ,riten und ,shnungen1 selbst durch den freiwilligen ,tod die ,befreiung von diesem euklidischen ,krperdasein sucht4 ,man versteht die vorsokratischen ,philosophen grndlich falsch1 wenn sie gegen ,homer reden3 sie taten das nicht als ,aufklrer1 sondern als ,asketen1 weil sie1 die ,zeitgenossen8 des ,descartes und ,leibniz1 in der strengen berlieferung der groen alten orphischen ,religion herangewachsen waren1 die in diesen halbklsterlichen ,denkerschulen im ,schatten altberhmter ,heiligtmer ebenso treu bewahrt worden ist wie die gotische ,scholastik an den ganz geistlichen ,universitten des ,barock4 ,vom ,selbstmord des ,empedokles fhrt der ,weg vorwrts zu dem der rmischen ,stoiker und rckwrts zu ,orpheus84 ,aus diesen letzten ,spuren erhebt sich nun doch ein leuchtender ,umri der antiken ,frhreligion4 ,wie alle gotische ,inbrunst sich auf die ,himmelsknigin ,maria richtete1 die ,jungfrau und ,mutter1 so entstand damals ein ,kranz von ,mythen1 ,bildern und ,gestalten um ,demeter1 die ,gebrende1 um ,gaia und ,persephone1 und um ,dionysos1 den ,zeugenden1 chthonische und phallische ,kulte und ,feste und ,mysterien von ,geburt und ,sterben4 ,auch das war antik und leibhaft-gegenwrtig gedacht4 ,die apollinische ,religion betete den ,leib an1 die orphische verwarf ihn1 die der ,demeter feierte die ,augenblicke seiner ,entstehung3 ,zeugung und ,geburt4 ,es gab eine das ,geheimnis des ,lebens scheu verehrende ,mystik in ,lehren1 ,symbolen und ,spielen1 aber gleich daneben den ,orgiasmus1 denn die ,vergeudung des ,leibes ist der ,askese ebenso tief verwandt wie die heilige ,prostitution dem ,zlibat2 sie verneinen beide die ,zeit4 ,es ist die ,umkehrung des apollinischen ,zurck8 vor der ,hybris4 ,der ,abstand wird nicht geachtet1 sondern aufgehoben4 ,wer das in sich erlebt hat1 ist aus einem ,sterblichen ein ,gott geworden84 ,es mu damals groe ,heilige und ,seher gegeben haben1 die ber die ,gestalten des ,heraklit und ,empedokles ebensoweit hinausragten wie diese ber die kynischen und stoischen ,wanderredner4 ,dergleichen geschieht nicht ohne ,name und ,person4 ,es gab1 als berall die ,snge von ,achill und ,odysseus erschollen1 eine groe1 strenge ,lehre an den berhmten ,kultsttten1 eine ,mystik und ,scholastik mit ausgebildetem ,schulwesen und mndlicher ,geheimtradition wie in ,indien4 ,aber alles das ist versunken und die ,trmmer der ,sptzeit beweisen kaum noch1 da es einmal da war4 ,lt man die ,ritterpoesie und die ,volkskulte ganz beiseite1 so ist es heute noch mglich1 von dieser -- der -- antiken ,religion etwas mehr festzustellen4 ,aber dann mu auch der dritte ,fehler vermieden werden3 die ,gegenberstellung von rmischer8 und griechischer8 ,religion4 ,einen solchen ,gegensatz gibt es gar nicht4 ,rom ist nur eine unter zahllosen antiken ,stdten der groen ,kolonisationszeit1 von ,etruskern gebaut und unter der etruskischen ,dynastie des #f4 ,jahrhunderts religis erneuert2 es ist wohl mglich1 da die kapitolinische ,gttergruppe ,juppiter1 ,juno1 ,minerva1 die damals an ,stelle der uralten ,dreiheit ,juppiter1 ,mars1 ,quirinus der ,religion des ,numa8 trat1 irgendwie mit dem ,familienkult der ,tarquinier zusammenhngt1 wobei die ,stadtgttin ,minerva ganz unverkennbar der ,athena ,polias nachgebildet ist4#cji ,man darf die ,kulte dieser einen ,stadt nur mit denen einzelner griechisch sprechender ,stdte auf gleicher ,altersstufe vergleichen1 etwa ,spartas oder ,thebens1 die nicht im geringsten farbenreicher gewesen sind4 ,das wenige1 was sich da als allgemein hellenisch herausstellt1 wird auch allgemein italisch sein4 ,und was die ,behauptung betrifft1 da die rmische8 ,religion im ,unterschiede von derjenigen griechischer ,stadtstaaten den ,mythus nicht gekannt habe -- woher wissen wir das8 ,wir wrden von der groen ,gttersage der ,frhzeit berhaupt nichts wissen1 wenn wir auf den ,festkalender und die ffentlichen ,kulte griechischer ,einzelstdte angewiesen wren1 so wenig wie die ,akten des ,konzils von ,ephesus von der ,frmmigkeit ,jesu oder eine ,kirchenordnung der ,reformation etwas von der franziskanischen ,mystik ahnen lassen4 ,menelaos und ,helena waren fr den lakonischen ,staatskult ,baumgtter1 nichts weiter4 ,der antike ,mythus stammt aus einer ,zeit1 wo es die ,polis mit ihren ,festen und sakralen ,satzungen noch gar nicht gab1 ,athen so wenig als ,rom4 ,er hat mit ihren religisen ,aufgaben und ,absichten1 die sehr verstandesmig sind1 berhaupt nichts zu tun4 ,mythus und ,kultus berhren sich in der ,antike noch weniger als anderswo4 ,und er ist auch gar keine ,schpfung des ganzen hellenischen ,kulturgebietes1 nicht griechisch81 sondern ebenso wie die ,kindheitsgeschichte ,jesu und die ,gralsage in hochbewegten ,kreisen engumgrenzter ,gebiete entstanden1 die ,vorstellung vom ,olymp z4 ,b4 in ,thessalien2 von da aus wurde er ,gemeinbesitz aller ,gebildeten von ,zypern bis nach ,etrurien hin und also auch in ,rom4 ,die etruskische ,malerei setzt ihn als allbekannt voraus und mithin haben ihn die ,tarquinier und ihr ,hof ebenfalls gekannt4 ,man mag mit dem ,ausdruck3 an diesen ,mythus glauben81 jede ,vorstellung verbinden1 die man will2 sie wird von dem ,rmer der ,knigszeit ebenso gelten wie von den ,einwohnern ,tegeas oder ,korkyras4 ,die beiden ganz verschiedenen ,bilder1 welche die heutige ,wissenschaft zustande gebracht hat1 sind das ,ergebnis nicht der ,tatsachen1 sondern der ,methode1 die hier 7,mommsen7 vom ,festkalender und den ,staatskulten1 dort von der ,dichtung ausgeht4 ,man braucht nur die lateinische8 ,methode1 die zu dem ,bilde ,wissowas gefhrt hat1 auf die griechischen ,stdte anzuwenden1 um ein ganz hnliches zu erhalten 7etwa in ,nilssons ,griechischen ,festen874 ,bedenkt man das1 so erscheint die antike ,religion durchaus als innere ,einheit4 ,die gewaltige1 frhlinghafte ,gtterlegende des #aa4 ,jahrhunderts1 die mit ihren seligen und tottraurigen ,stimmungen an ,gethsemane1 an ,balders ,tod1 an ,franziskus erinnert1 ist durch und durch ,theorie81 nmlich ,schauen1 ein ,weltbild vor dem innern ,auge und zwar aus dem gemeinsamen inbrnstigen ,wachwerden erlesener ,kreise fern von der ,ritterwelt4#caj ,die viel spteren ,stadtreligionen aber sind durchaus ,technik1 ,kultus1 und stellen also nur eine und zwar eine ganz andere ,seite der ,frmmigkeit dar4 ,sie stehen dem groen ,mythus ebenso fern wie dem ,volksglauben2 sie beschftigen sich weder mit ,metaphysik noch mit ,ethik1 sondern nur mit der ,vollziehung sakralrechtlicher ,handlungen2 und endlich stammt die ,auswahl der ,kulte in den einzelnen ,stdten sehr oft und im ,gegensatz zum ,mythus nicht aus einer einheitlichen ,weltanschauung1 sondern aus den zuflligen ,ahnen- und ,familienkulten groer ,geschlechter1 die ganz wie in gotischer ,zeit ihren ,heiligen zum ,schutzherrn der ,stadt gemacht haben und sich dessen ,feste und ,verehrung vorbehielten4 ,so waren die ,luperkalien in ,rom zu ,ehren des ,flurgottes ,faunus ,vorrecht der ,quinctier und ,fabier4 ,die chinesische ,religion1 deren groe gotische8 ,zeit um #acjj-ajjj liegt und den ,aufstieg der ,dschoudynastie umfat1 will mit uerster ,vorsicht behandelt sein4 ,angesichts der flachen ,tiefe und pedantischen ,schwrmerei der chinesischen ,denker vom ,schlage des ,konfuzius und ,laotse1 die alle im ancien rgime dieser ,staatenwelt geboren waren1 scheint es sehr gewagt1 auf eine ,mystik und ,legende groen ,stils am ,anfang berhaupt schlieen zu wollen1 aber sie mu einmal dagewesen sein4 ,allerdings1 von diesen bervernnftigen ,grostdtern erfahren wir darber nichts1 so wenig wie von ,homer1 aber aus einem andern ,grunde4 ,was wten wir von der gotischen ,frmmigkeit1 wenn alle ihre ,schriften der ,zensur von ,puritanern und ,rationalisten wie ,locke1 ,rousseau und ,wolff verfallen wren6 ,und doch betrachtet man dies konfuzianische ,ende chinesischer ,innerlichkeit als deren ,anfang1 wenn nicht gar der ,synkretismus der ,hanzeit als die chinesische ,religion bezeichnet wird6#caa ,wir wissen jetzt1 da es entgegen der allgemeinen ,annahme ein mchtiges altchinesisches ,priestertum gab4#cab ,wir wissen1 da im ,texte des ,schuking ,reste der alten ,heldensnge und ,gttermythen rationalistisch verarbeitet und so erhalten geblieben sind2 ebenso wrden das ,chouli1 ,ngili und ,schiking noch sehr vieles offenbaren1 sobald man sie mit der berzeugung prft1 da hier viel ,tieferes vorliegen mu1 als ,konfuzius und seinesgleichen begreifen konnten4 ,wir hren von chthonischen und phallischen ,kulten der frhen ,dschouzeit1 von einem heiligen ,orgiasmus1 wobei der ,gtterdienst von ekstatischen ,massentnzen begleitet war1 von mimischen ,darstellungen und ,wechselreden zwischen dem ,gott und der ,priesterin1 woraus sich vielleicht ganz wie in ,griechenland das chinesische ,drama entwickelt hat4#cac ,und wir ahnen endlich1 weshalb der berquellende ,reichtum frhchinesischer ,gttergestalten und ,mythen von einer ,kaisermythologie verschlungen werden mute4 ,denn nicht nur alle ,sagenkaiser1 sondern auch die meisten ,gestalten der ,hia- und ,schangdynastie vor #adjj sind trotz aller ,jahreszahlen und ,chroniken nichts als in ,geschichte verwandelte ,natur4 ,die ,anstze dazu liegen tief in den ,mglichkeiten jeder jungen ,kultur4 ,der ,ahnenkult versucht immer1 sich der ,naturdmonen zu bemchtigen4 ,alle homerischen ,helden und ebenso ,minos1 ,theseus1 ,romulus sind aus ,gttern zu ,knigen geworden4 ,im ,heliand war ,christus im ,begriff es zu werden4 ,maria ist die gekrnte ,knigin des ,himmels4 ,es ist die hchste1 ganz unbewute ,art1 in der ,rassemenschen etwas verehren knnen3 was gro ist1 mu von ,rasse sein1 mchtig1 herrschend1 ,ahnherr ganzer ,geschlechter4 ,ein starkes ,priestertum wei diese ,mythologie der ,zeit sehr bald zu vernichten1 aber in der ,antike hat sie sich halb und in ,china ganz durchgesetzt1 genau im ,verhltnis zum ,hinschwinden des priesterlichen ,elements4 ,die alten ,gtter sind jetzt ,kaiser1 ,prinzen1 ,minister und ,gefolgsleute2 ,naturereignisse sind ,herrschertaten und ,vlkerstrme soziale ,unternehmungen geworden4 ,es htte den ,konfuzianern gar nichts erwnschter kommen knnen3 da hatten sie den ,mythus1 der sozialethische ,tendenzen in unabsehbarer ,menge aufnehmen konnte2 sie brauchten die ,spuren des ursprnglichen ,naturmythus nur zu tilgen4 ,vor dem chinesischen ,wachsein waren ,himmel und ,erde ,hlften des ,makrokosmos1 ohne ,gegensatz und jede ein ,spiegelbild der andern4 ,der magische ,dualismus fehlt dem ,bilde ebenso wie die faustische ,einheit der wirkenden ,kraft4 ,das ,werden erscheint in der ungezwungenen ,wechselwirkung zweier ,prinzipien1 des yang und yin1 die eher periodisch als polar gedacht sind4 ,dementsprechend gibt es zwei ,seelen im ,menschen3 die kwei entspricht dem yin1 dem ,irdischen1 ,dunklen1 ,kalten2 sie verwest mit dem ,leibe2 die sen ist die hhere1 lichte und bleibende4#cad ,aber von beiden ,seelenarten gibt es auerhalb des ,menschen noch unzhlige ,mengen4 ,geisterscharen erfllen ,luft1 ,wasser und ,erde2 alles ist von kweis und sens bevlkert und bewegt4 ,das ,leben der ,natur und das menschliche ,leben bestehen ganz eigentlich aus dem ,spiel solcher ,einheiten4 ,klugheit1 ,glck1 ,kraft und ,tugend hngen von ihrem ,verhltnis ab4 ,askese und ,orgiasmus1 die ,rittersitte des hiao1 die dem ,vornehmen befiehlt1 den ,frevel an einem ,ahnen noch nach ,jahrhunderten an den ,nachkommen zu rchen und eine ,niederlage nicht zu berleben1#cae und die vernunftgeme ,moral des jen1 die nach dem ,urteil des ,rationalismus aus dem ,wissen folgt1 gehen smtlich aus der ,vorstellung von den ,krften und ,mglichkeiten der kwei und sen hervor4 ,alles das wird in dem ,urwort tao zusammengefat4 ,der ,kampf zwischen dem yang und yin im ,menschen ist das tao seines ,lebens2 das ,weben der ,geisterscharen drauen ist das tao der ,natur4 ,die ,welt besitzt tao1 insofern sie ,takt1 ,rhythmus und ,periodizitt hat4 ,sie besitzt li1 ,spannung1 insofern man sie erkennt und fertige ,verhltnisse zur ferneren ,anwendung daraus abzieht4 ,zeit1 ,schicksal1 ,richtung1 ,rasse1 ,geschichte1 alles das mit dem groen ,weltblick der ersten ,dschouzeit angeschaut1 liegt in diesem einen ,wort4 ,der ,weg des ,pharao durch den dunklen ,gang zu seinem ,heiligtum ist ihm verwandt1 das faustische ,pathos der dritten ,dimension ist es auch3 aber tao ist doch von dem ,gedanken der technischen berwindung der ,natur weit entfernt4 ,der chinesische ,park vermeidet die energische ,perspektive4 ,er legt ,horizont hinter ,horizont und ldt zum ,wandeln ein1 statt auf ein ,ziel zu weisen4 ,der chinesische ,dom8 der ,frhzeit1 das ,pi-yung1 hat mit seinen ,pfaden1 die durch ,tore1 ,gebsche1 ber ,treppen1 geschwungene ,brcken und ,pltze fhren1 niemals den unerbittlichen ,zug gyptens und den ,tiefendrang der ,gotik4 ,als ,alexander am ,indus erschien1 war die ,frmmigkeit dieser drei ,kulturen lngst in die geschichtslosen ,formen eines breiten ,taoismus1 ,buddhismus und ,stoizismus zerflossen4 ,aber wenig spter erhebt sich dann die ,gruppe der magischen ,religionen im ,gebiet zwischen der ,antike und ,indien1 und etwa zur selben ,zeit mu die ,religionsgeschichte der ,maya und ,inka begonnen haben1 die fr uns hoffnungslos verloren ist4 ,ein ,jahrtausend danach1 als auch hier alles innerlich vollendet war1 erscheint auf dem so wenig verheienden ,boden des ,frankenreichs gnzlich berraschend und in steilem ,aufstieg das germanisch-katholische ,christentum4 ,es ist hier wie berall3 ob der ganze ,schatz von ,namen und ,bruchen aus dem ,osten kam1 ob tausend ,einzelzge aus uraltem germanischen und keltischen ,fhlen stammen1 die gotische ,religion ist etwas so unerhrt ,neues und in ihren letzten ,tiefen allen nicht zugehrigen ,menschen so vollkommen unbegreiflich1 da die ,herstellung von ,zusammenhngen an der geschichtlichen ,oberflche ein ,spiel ohne alle ,bedeutung bleibt4 ,die mythische ,welt1 die sich nun rings um diese junge ,seele aufbaut1 ein ,ganzes von ,kraft1 ,wille und ,richtung1 unter dem ,ursymbol des ,unendlichen gesehen1 ein riesenhaftes ,wirken fernhin1 ,abgrnde des ,entsetzens und der ,seligkeit1 die sich pltzlich auftun -- das war den ,auserwhlten dieser frhen ,religiositt etwas ganz ,natrliches1 so da sie gar nicht den ,abstand fanden1 um es als ,einheit zu erkennen84 ,sie lebten darin4 ,vor uns aber1 die durch dreiig ,generationen von den ,ahnen getrennt sind1 steht diese ,welt so fremd und bermchtig da1 da wir immer nur einzelne ,seiten zu begreifen suchen und damit das ,ganze und ,unteilbare miverstehen4 ,die vterliche ,gottheit empfand man als die ,kraft selbst1 das ewige1 groe und allgegenwrtige ,wirken1 die heilige ,kausalitt1 die fr irdische ,augen kaum eine greifbare ,gestalt gewinnen konnte4 ,aber die ganze ,sehnsucht der jungen ,rasse1 das ganze ,verlangen dieses mchtig strmenden ,blutes1 sich in ,demut vor dem ,sinn des ,blutes zu beugen1 fand ihren ,ausdruck in der ,gestalt der ,jungfrau und ,mutter ,maria1 deren ,krnung im ,himmel eins der frhesten ,motive gotischer ,kunst geworden ist1 eine ,lichtgestalt in ,wei1 ,blau und ,gold inmitten der himmlischen ,heerscharen4 ,sie beugt sich ber das neugeborne ,kind2 sie fhlt das ,schwert im ,herzen2 sie steht zu ,fen des ,kreuzes und hlt den ,leichnam des toten ,sohnes4 ,seit der ,jahrtausendwende haben ,petrus ,damiani und ,bernhard von ,clairvaux ihren ,kult ausgebildet2 das ,ave ,maria und der englische ,gru entstanden und spter bei den ,dominikanern der ,rosenkranz4 ,zahllose ,legenden umgaben sie und ihre ,gestalt4 ,sie htet den ,gnadenschatz der ,kirche1 sie ist die groe ,frbitterin4 ,im ,kreise der ,franziskaner entstand das ,fest ihrer ,heimsuchung1 bei den englischen ,benediktinern noch vor #aajj das der unbefleckten ,empfngnis1 das sie ganz aus der sterblichen ,menschheit in die ,lichtwelt emporhob4 ,aber diese ,welt der ,reinheit1 des ,lichts und der geistigsten ,schnheit wre undenkbar gewesen ohne das ,gegenbild1 das davon nicht zu trennen ist und zu den ,hhepunkten der ,gotik gehrt1 eine ihrer unergrndlichsten ,schpfungen1 die man heute stets vergit -- vergessen will4 ,whrend sie dort oben thront1 lchelnd in ihrer ,schnheit und ,milde1 liegt eine andere ,welt im ,hintergrunde3 berall in der ,natur und in der ,menschheit webt es1 brtet ,unheil1 bohrt1 zerstrt1 verfhrt3 das ,reich des ,teufels4 ,es durchdringt die ganze ,schpfung2 es liegt berall auf der ,lauer4 ,ein ,heer von ,kobolden1 ,nachtfahrenden1 ,hexen1 ,werwlfen ist ringsum da und zwar in menschlicher ,gestalt4 ,niemand wei von dem ,nchsten1 ob er sich nicht den ,unholden verschrieben hat4 ,niemand wei von einem kaum erblhten ,kinde1 ob es nicht schon eine ,teufelsbuhle ist4 ,eine entsetzliche ,angst1 wie vielleicht nur noch in gyptischer ,frhzeit1 lastet auf den ,menschen1 die jeden ,augenblick in den ,abgrund strzen knnen4 ,es gab eine schwarze ,magie1 ,teufelsmessen und ,hexensabbate1 nchtliche ,feste auf ,berghhen1 ,zaubertrnke und ,besprechungen4 ,der ,hllenfrst mit seinen ,verwandten -- ,mutter und ,gromutter1 denn da er das ,sakrament der ,ehe durch sein ,dasein verhhnt1 darf er ,weib und ,kind nicht haben --1 mit den gefallenen ,engeln und unheimlichen ,gesellen ist eine der groartigsten ,schpfungen der gesamten ,religionsgeschichte1 im germanischen ,loki kaum vorgedeutet4 ,ihre grotesken ,gestalten mit ,hrnern1 ,klauen und ,pferdehuf waren in den ,mysterienspielen des #aa4 ,jahrhunderts schon ganz ausgebildet1 erfllen allenthalben die knstlerische ,phantasie und sind aus der gotischen ,malerei bis auf ,drer und ,grnewald nicht wegzudenken4 ,der ,teufel ist schlau1 bsartig1 schadenfroh und wird doch von den ,mchten des ,lichtes zuletzt geprellt4 ,er und seine ,brut sind launig1 tolpatschig1 erfinderisch und von ungeheuerlicher ,phantastik1 die ,verkrperung des ,hllengelchters gegenber dem verklrten ,lcheln der ,himmelsknigin1 aber auch des faustischen ,welthumors gegenber dem ,jammer zerknirschter ,snder4 ,man kann sich die ,wucht und ,eindringlichkeit dieses ,bildes nicht gro1 den ,glauben daran nicht tief genug denken4 ,marienmythus und ,teufelsmythus haben sich zusammen ausgebildet und keiner ist ohne den andern mglich4 ,der ,unglaube an beide ist ,todsnde4 ,es gibt einen ,marienkult der ,gebete und einen ,teufelskult der ,beschwrungen und ,exorzismen4 ,der ,mensch wandelt bestndig ber einem ,abgrund1 der unter dnner ,decke liegt4 ,das ,leben in dieser ,welt ist ein bestndiger verzweifelter ,kampf mit dem ,teufel1 in dem jeder einzelne als ,glied der streitenden ,kirche dreinschlagen1 sich wehren1 sich als ,ritter erproben mu4 ,von droben schaut die triumphierende ,kirche der ,engel und ,heiligen in ihrer ,glorie zu4 ,in diesem ,ringen wirkt die himmlische ,gnade wie ein ,schild4 ,maria ist die ,beschtzerin1 in deren ,scho man flchten kann1 und die ,richterin1 die den ,kampfpreis erteilt4 ,beide ,welten haben ihre ,legende1 ihre ,kunst1 ihre ,scholastik und ,mystik4 ,auch der ,teufel kann ,wunder tun4 ,was in keiner andern ,frhreligion erscheint1 ist die sinnbildliche ,farbe4 ,zur ,madonna gehren das ,wei und ,blau1 zum ,teufel das ,schwarz1 ,schwefelgelb und ,rot4 ,die ,heiligen und ,engel schweben im ther1 aber die ,teufel springen und hinken und die ,hexen sausen durch die ,nacht4 ,erst beide zusammen1 ,licht und ,nacht1 ,liebe und ,angst1 fllen die gotische ,kunst mit ihrer unbeschreiblichen ,innerlichkeit4 ,das ist nichts weniger als knstlerische8 ,phantasie4 ,jeder ,mensch wute die ,welt bevlkert mit ,scharen von ,engeln und ,teufeln4 ,die lichtumgebenen ,engel des ,fra ,angelico und der frhrheinischen ,meister und die ,fratzengesichter an den ,portalen der groen ,dome erfllten wirklich die ,luft4 ,man sah sie1 man fhlte berall ihre ,anwesenheit4 ,wir wissen heute gar nicht mehr1 was ein ,mythus ist1 nmlich nicht ein sthetisch bequemes ,sichvorstellen1 sondern ein ,stck leibhaftigster ,wirklichkeit1 das ganze ,wachsein durchwhlend und das ,dasein bis ins ,innerste erschtternd4 ,diese ,wesen sind ringsumher bestndig da4 ,man erblickte sie1 ohne sie zu sehen4 ,man glaubte an sie mit dem ,glauben1 der den ,gedanken an ,beweise als ,lsterung empfindet4 ,was wir heute ,mythus nennen1 unsere literaturgesttigte ,schwrmerei fr gotische ,farbigkeit1 ist nichts als ,alexandrinismus4 ,damals geno8 man ihn nicht2 der ,tod stand dahinter4#caf ,denn der ,teufel bemchtigte sich der menschlichen ,seele und verfhrte sie zu ,ketzertum1 ,buhlschaft und ,zauberei4 ,der ,krieg gegen ihn wurde auf ,erden mit ,feuer und ,schwert und zwar gegen die ,menschen gefhrt1 die sich ihm ergeben hatten4 ,es ist sehr bequem1 das aus diesen ,jahrhunderten fortzudenken1 aber ohne diese furchtbare ,wirklichkeit bleibt von der ganzen ,gotik nichts als ,romantik brig4 ,mit den liebeglhenden ,hymnen an ,maria stieg der ,qualm unzhliger ,scheiterhaufen empor4 ,neben den ,domen erhoben sich ,galgen und ,rad4 ,damals lebte jeder in dem ,bewutsein einer ungeheuren ,gefahr1 nicht vor dem ,henker1 sondern vor der ,hlle4 ,ungezhlte ,tausende von ,hexen waren berzeugt1 es zu sein4 ,sie haben sich selbst angezeigt1 um ihre ,entshnung gebeten1 aus reinster ,wahrheitsliebe ihre nchtlichen ,fahrten und ,teufelspakte gebeichtet4 ,inquisitoren haben unter ,trnen1 aus ,mitleid mit den ,gefallenen die ,folter verhngt1 um ihre ,seele zu retten4 ,das ist der gotische ,mythus1 aus dem die ,kreuzzge1 die ,dome1 die innigste ,malerei und die ,mystik hervorgegangen sind4 ,in seinem ,schatten erblhte jenes gotische ,glcksgefhl1 dessen ,tiefe wir uns nicht einmal mehr vorstellen knnen4 ,der ,karolingerzeit war das alles noch fremd4 ,karl der ,groe hat im ersten schsischen ,kapitular 7#ghg7 den urgermanischen ,glauben an ,werwlfe und ,nachtfahrende 7strigae7 unter ,strafe gestellt1 und noch um #ajbj wird er als ,irrglaube im ,dekret des ,burkard von ,worms verdammt1 das aber nur noch in abgeschwchter ,gestalt um #aadj in das decretum ,gratiani#cag berging4 ,csarius von ,heisterbach war bereits mit der ganzen ,teufelslegende vertraut2 in der ,legenda ,aurea ist sie ebenso wirklich und wirksam wie die ,marienlegende4 #abcc1 als man die ,dome von ,mainz und ,speier einwlbte1 erschien die ,bulle ,vox in ,rama1 durch welche der ,teufels- und ,hexenglaube kanonisch geworden ist4 ,es war nicht lange nach dem ,sonnengesang8 des heiligen ,franz1 und whrend die ,franziskaner im inbrnstigen ,gebet vor ,maria knieten und ihren ,kult ausbreiteten1 rsteten die ,dominikaner sich zum ,kampf gegen den ,teufel durch die ,inquisition4 ,gerade weil in der einen ,gestalt die himmlische ,liebe ihren ,mittelpunkt gefunden hatte1 wurde die irdische dem ,teufel verwandt4 ,das ,weib ist die ,snde -- so empfanden es die groen ,asketen1 wie sie es in der ,antike1 in ,china und ,indien empfunden hatten4 ,der ,teufel herrscht nur durch das ,weib2 die ,hexe ist die ,verbreiterin der ,todsnden4 ,thomas von ,aquino hat die unheimliche ,lehre vom ,incubus und ,succubus entwickelt4 ,innige ,mystiker wie ,bonaventura1 ,albertus ,magnus1 ,duns ,scotus haben die ,metaphysik des ,teuflischen vollkommen ausgebildet4 ,die ,renaissance hat den starken ,glauben der ,gotik zur bestndigen ,voraussetzung ihres ,weltgefhls4 ,wenn ,vasari von ,cimabue und ,giotto rhmt1 da sie zuerst wieder der ,natur als ,lehrmeisterin folgten1 so war es eben diese gotische ,natur1 die von englischen und teuflischen ,scharen rings durchgeistert war und wie eine ewige ,drohung im ,lichte dalag4 ,nachahmung der ,natur war die ,nachahmung ihrer ,seele1 nicht ihrer ,oberflche4 ,man lasse doch endlich das ,mrchen von einer ,erneuerung des ,altertums8 fallen4 ,renaissance1 rinascita1 bedeutete damals den gotischen ,aufschwung von #ajjj an1#cah das neue faustische ,weltgefhl1 das neue ,selbsterlebnis des ,ich im ,unendlichen4 ,mochten einige ,geister gelegentlich fr die ,antike schwrmen1 wie man sie sich dachte2 das war ein ,geschmack1 nicht mehr4 ,der antike ,mythus war ein ,unterhaltungsstoff1 ein allegorisches ,spiel2 durch seinen dnnen ,schleier hindurch sah man den wirklichen1 den gotischen1 nicht minder scharf4 ,als ,savonarola auftrat1 verschwand das antike ,getndel sofort von der ,oberflche des florentinischen ,lebens4 ,sie haben alle fr die ,kirche geschaffen und zwar mit berzeugung2 ,raffael war der innigste aller ,madonnenmaler2 ein fester ,glaube an das ,teufelswesen und an die ,erlsung von ihm durch die ,heiligen liegt dieser ganzen ,kunst und ,schriftstellerei zugrunde1 und alle ohne ,ausnahme1 ,maler1 ,architekten1 ,humanisten1 mochten sie die ,namen ,cicero1 ,virgil1 ,venus1 ,apollo tglich im ,munde fhren1 haben die ,hexenbrnde allenthalben als etwas ganz ,natrliches betrachtet und ,amulette gegen den ,teufel getragen4 ,die ,schriften des ,marsilius ,ficinus sind voll von gelehrten ,betrachtungen ber ,teufel und ,hexen1 ,francesco della ,mirandola hat in elegantem ,latein den ,dialog ,die ,hexe8 geschrieben1 um die feinen ,kpfe seines ,kreises vor der ,gefahr zu warnen4#cai ,als ,lionardo an der heiligen ,anna selbdritt arbeitete1 auf der ,hhe der ,renaissance1 wurde in ,rom in bestem ,humanistenlatein der ,hexenhammer geschrieben 7#adhg74 ,der groe ,mythus der ,renaissance war dieser1 und ohne ihn versteht man die prachtvolle1 echt gotische ,strke dieser antigotischen ,bewegung nicht4 ,menschen1 die den ,teufel nicht um sich sprten1 htten weder die ,gttliche ,komdie noch die ,fresken in ,orvieto noch die ,decke der ,sixtina schaffen knnen4 ,erst auf dem gewaltigen ,hintergrunde dieses ,mythus erwuchs der faustischen ,seele ein ,gefhl von dem1 was sie war4 ,ein ,ich im ,unendlichen verloren2 ganz und gar ,kraft1 aber in einer ,unendlichkeit grerer ,krfte ohnmchtig2 ganz und gar ,wille1 aber voller ,angst fr seine ,freiheit4 ,das ,problem der ,willensfreiheit ist nie tiefer1 nie qualvoller durchdacht worden4 ,andere ,kulturen haben es gar nicht gekannt4 ,aber eben weil die magische ,ergebung hier ganz unmglich war1 weil es kein es8 war1 kein ,teil eines allgemeinen ,geistes1 der dachte1 sondern ein einzelnes1 kmpfendes ,ich1 das sich zu behaupten suchte1 wurde jede ,grenze der ,freiheit als eine ,kette empfunden1 die man durch das ,leben schleppte1 und dieses selbst als ein lebendiger ,tod4 ,wenn es aber so war -- warum8 wofr8 ,aus dieser ,einsicht erhob sich ein ungeheures ,schuldbewutsein1 das wie eine einzige verzweifelte ,klage durch diese ,jahrhunderte geht4 ,die ,dome richten sich immer bittender zum ,himmel auf1 die gotischen ,gewlbe werden wie ein ,hndefalten2 kaum schimmert aus hohen ,fenstern ein trstliches ,licht in die ,nacht der langen ,kirchenschiffe4 ,die atembeklemmenden ,parallelfolgen des ,kirchengesangs1 die lateinischen ,hymnen sprechen von wundgescheuerten ,knien und von ,geielhieben in nchtlicher ,zelle4 ,fr den magischen ,menschen war die ,welthhle eng und der ,himmel nah gewesen2 hier war er unendlich fern2 keine ,hand schien aus diesen ,rumen herabzureichen1 und um das verlorene ,ich lagerte sich hhnend die ,teufelswelt4 ,deshalb wurde es die groe ,sehnsucht der ,mystik1 entbildet zu werden von der ,kreatur1 wie ,heinrich ,seuse sagte1 sein selbst und aller ,dinge ledig zu werden 7,meister ,eckart71 das ,lassen der ,ichheit 7,theologie deutsch74 ,daneben erhob sich ein endloses ,grbeln und ,sichhalten an ,begriffe1 die immer feiner und feiner zerspalten wurden1 um das ,warum zu erfahren1 und endlich der allgemeine ,schrei nach ,gnade1 nicht der magischen1 die als ,substanz herabkam1 sondern der faustischen1 die den ,willen losband4 ,frei wollen zu drfen ist im tiefsten ,grunde das einzige ,geschenk1 das die faustische ,seele vom ,himmel erfleht4 ,die sieben ,sakramente der ,gotik1 von ,petrus ,lombardus als ,einheit empfunden1 #abae auf dem ,lateranskonzil zum ,dogma erhoben1 von ,thomas von ,aquino mystisch begrndet1 haben nur diesen ,sinn4 ,sie begleiten die einzelne ,seele von der ,geburt bis zum ,tode und schirmen sie vor den teuflischen ,mchten1 die sich in den ,willen einzunisten suchen4 ,denn sich dem ,teufel verschreiben heit ihm seinen ,willen ausliefern4 ,die streitende ,kirche auf ,erden ist die sichtbare ,gemeinschaft derer1 die durch den ,genu der ,sakramente begnadet sind1 wollen zu knnen4 ,diese ,gewiheit des ,freiseins erscheint verbrgt im ,altarsakrament1 das nun von ,grund aus umgedacht wird4 ,das ,wunder der heiligen ,wandlung1 das sich in den ,hnden des ,priesters tglich vollzieht1 die geweihte ,hostie im ,hochaltar des ,domes1 in welcher der ,glubige die ,anwesenheit dessen sprte1 der sich einst geopfert hatte1 um den ,seinen die ,freiheit des ,wollens zu gewhren -- das schuf ein ,aufatmen1 wie wir es uns heute gar nicht mehr vorstellen knnen und fr das zum ,danke #abfd das ,hauptfest der katholischen ,kirche1 ,fronleichnam1 gestiftet worden ist4 ,aber weit darber hinaus greift das eigentlich faustische ,ursakrament der ,bue4 ,es ist mit dem ,marien- und dem ,teufelsmythus die dritte groe ,schpfung der ,gotik1 aber es gibt beiden erst ,tiefe und ,bedeutung2 es deckt die letzten ,geheimnisse der ,seele dieser ,kultur auf und stellt sie damit abseits von allen andern4 ,mit dem magischen ,ursakrament der ,taufe wurde der ,mensch dem groen consensus einverleibt2 das eine groe ,es8 des gttlichen ,geistes nahm auch in ihm seinen ,sitz und fr alles1 was geschah1 folgte daraus die ,pflicht der ,ergebung4 ,in der faustischen ,bue aber liegt die ,idee der ,persnlichkeit4 ,es ist nicht richtig1 da die ,renaissance sie entdeckt#cbj habe4 ,sie hat ihr nur eine glnzende und flache ,fassung gegeben1 so da jeder sie pltzlich bemerken konnte4 ,geboren wurde sie mit der ,gotik2 sie ist ihr innerstes ,eigentum2 sie ist mit dem gotischen ,geiste eins und dasselbe4 ,denn diese ,bue vollbringt jeder nur fr sich allein4 ,er allein kann sein ,gewissen erforschen4 ,er allein steht reuig vor dem ,unendlichen da2 er allein mu in der ,beichte seine persnliche ,vergangenheit verstehen und in ,worte fassen1 und auch die ,lossprechung1 die ,befreiung seines ,ich zu neuem verantwortlichen ,tun erfolgt fr ihn allein4 ,die ,taufe ist ganz unpersnlich4 ,man empfngt sie1 weil man ein ,mensch1 nicht weil man dieser ,mensch ist4 ,die ,idee der ,bue aber setzt voraus1 da jede ,tat ihren einzigartigen ,wert erst durch den erhlt1 der sie tut4 ,das ist es1 was die abendlndische ,tragdie von der antiken1 chinesischen und indischen unterscheidet1 was unser ,strafrecht immer deutlicher auf den ,tter und nicht die ,tat gerichtet hat1 was alle sittlichen ,grundbegriffe aus dem individuellen ,tun und nicht aus der typischen ,haltung ableitet4 ,faustische ,verantwortung statt magischer ,ergebung1 der einzelne ,wille statt des consensus1 die ,entlastung statt der ,resignation3 es ist der ,unterschied zwischen dem aktivsten und dem passivsten aller ,sakramente und leitet wieder zum ,unterschied der ,welthhle von der ,dynamik des ,unendlichen zurck4 ,die ,taufe wird vollzogen1 die ,bue vollzieht jeder einzelne in sich selbst4 ,aber die gewissenhafte ,erforschung der eignen ,vergangenheit ist zugleich das frheste ,zeugnis und die groe ,schule fr den historischen ,sinn des faustischen ,menschen4 ,es gibt keine zweite ,kultur1 in welcher das eigne ,leben dem ,lebenden ,zug um ,zug und pflichtgem so bedeutend war1 weil er dafr in ,worten ,rechenschaft abzulegen hatte4 ,wenn ,geschichtsforschung und ,lebensbeschreibung den ,geist des ,abendlandes von ,anfang an auszeichnen2 wenn beide im tiefsten ,grunde ,selbstprfung und ,beichte sind1 und das ,dasein mit einer ,bewutheit und bewuten ,beziehung auf einen geschichtlichen ,hintergrund gefhrt wird1 wie man es anderswo niemals auch nur fr mglich und ertrglich gehalten htte2 wenn wir zuerst die ,geschichte aus dem ,aspekt von ,jahrtausenden zu betrachten gewhnt sind1 nicht rhapsodisch und ausschmckend wie in der ,antike und in ,china1 sondern richtend -- mit der fast sakramentalen ,formel im ,untergrunde3 tout comprendre1 c'est tout pardonner -- so liegt der ,ursprung davon in diesem ,sakrament der gotischen ,kirche1 in dieser bestndigen ,entlastung des ,ich durch historische ,prfung und ,rechtfertigung4 ,jede ,beichte ist eine ,selbstbiographie4 ,diese eigentliche ,befreiung des ,willens ist uns so notwendig1 da die versagte ,lossprechung zur ,verzweiflung1 ja zur ,vernichtung fhrt4 ,nur wer die ,seligkeit einer solchen innern ,freisprechung ahnt1 begreift den alten ,namen des sacramentum resurgentium1 des ,sakraments der ,wiedererstandenen4#cba ,wird die ,seele in dieser schwersten ,entscheidung auf sich selbst verwiesen1 so bleibt etwas ,ungelstes wie eine ewige ,wolke ber ihr4 ,keine ,einrichtung einer zweiten ,religion hat vielleicht soviel ,glck in die ,welt gebracht4 ,die ganze ,inbrunst und himmlische ,liebe der ,gotik ruhte auf der ,gewiheit der vollen ,erlsung durch die dem ,priester verliehene ,kraft4 ,die ,ungewiheit1 die sich aus dem ,verfall dieses ,sakraments ergab1 lie mit der tiefen gotischen ,lebensfreude auch die ,marienwelt des ,lichtes verblassen und die ,teufelswelt blieb in ihrer dsteren ,allgegenwart allein zurck4 ,an die ,stelle der nie mehr zu erreichenden ,seligkeit trat der protestantische und vor allem puritanische ,heroismus1 der auch ohne ,hoffnung auf verlornem ,posten weiterkmpft4 ,die ,ohrenbeichte htte dem ,menschen nie sollen genommen werden81 hat ,goethe einmal bemerkt4 ,ein schwerer ,ernst breitete sich ber die ,lnder1 in denen sie abgestorben war4 ,die ,sitte1 die ,tracht1 die ,kunst1 das ,denken nahmen die nchtliche ,farbe des einzigen ,mythus an1 der brig blieb4 ,es gibt nichts sonnenrmeres als die ,lehre ,kants4 ,jedermann sein eigener ,priester83 zu dieser berzeugung mochte man sich durchkmpfen1 soweit sie ,pflichten1 nie soweit sie ,rechte enthielt4 ,mit der innigen ,gewiheit der ,lossprechung beichtet niemand sich selbst4 ,deshalb hat das ewig nagende ,bedrfnis1 die ,seele dennoch von ihrer ,vergangenheit richtend zu entlasten1 alle hheren ,formen der ,mitteilung umgestaltet und in protestantischen ,lndern die ,musik1 die ,malerei1 die ,dichtung1 den ,brief1 das ,denkerbuch aus ,mitteln der ,darstellung zu solchen der ,selbstanklage1 ,beichte und schrankenlosen ,konfession gemacht4 ,auch im katholischen ,gebiet1 vor allem in ,paris1 begann mit dem ,zweifel am ,busakrament die ,kunst als ,psychologie4 ,der ,blick in die ,welt verschwand vor dem endlosen ,whlen im eigenen ,innern4 ,statt des ,unendlichen wurde die ,mit- und ,nachwelt der ,menschen als ,priester und ,richter angerufen4 ,persnliche ,kunst in dem ,sinne1 wie er ,goethe von ,dante1 ,rembrandt von ,michelangelo unterscheidet1 ist ein ,ersatz fr das ,sakrament der ,bue1 aber damit befindet sich diese ,kultur schon mitten in ihrer ,sptzeit4#cbb #ah ,reformation bedeutet in allen ,kulturen dasselbe3 ,rckfhrung der ,religion zur ,reinheit ihrer ursprnglichen ,idee1 wie sie in den groen ,jahrhunderten am ,anfang in ,erscheinung getreten war4 ,diese ,bewegung fehlt in keiner ,kultur1 ob wir davon wissen wie in gypten oder nicht wie in ,china4 ,sie bedeutet auch1 da die ,stadt und damit der brgerliche ,geist sich von der ,seele des ,landes allmhlich befreien1 ihrer ,allmacht entgegentreten und das ,fhlen und ,denken der stadtlosen ,urstnde in ,bezug auf sich selbst nachprfen4 ,da diese ,bewegung in der magischen und faustischen ,kultur zur ,abspaltung neuer ,religionen gefhrt hat1 ist ,schicksal und liegt nicht in ihrem ,begriff4 ,es ist bekannt1 wie wenig unter ,karl ,v4 gefehlt hat1 da ,luther der ,reformator der ,gesamtkirche wurde4 ,denn ,luther war wie alle ,reformatoren in allen ,kulturen nicht der erste1 sondern der letzte einer mchtigen ,reihe1 die von den groen ,asketen des freien ,landes zu stdtischen ,geistlichen hinberleitet4 ,reformation ist ,gotik1 ihre ,vollendung und ihr ,testament4 ,luthers ,choral3 ,ein feste ,burg8 gehrt nicht zur geistlichen ,lyrik des ,barock4 ,in ihm drhnt noch das prachtvolle ,latein des ,dies irae4 ,es ist das letzte gewaltige ,teufelslied der streitenden ,kirche3 ,und wenn die ,welt voll ,teufel wr84 ,er1 wie alle ,reformatoren1 die seit #ajjj aufstanden1 bekmpfte die ,kirche nicht1 weil sie zu anspruchsvoll1 sondern weil sie es zu wenig war4 ,der groe ,strom geht von ,cluny ber ,arnold von ,brescia1 der die ,rckkehr der ,kirche zu apostolischer ,armut forderte und #aaee verbrannt wurde1 ,joachim von ,floris1 der zuerst das ,wort reformare gebraucht1 die ,spiritualen des ,franziskanerordens1 ,jacopone da ,todi1 den ,revolutionr und ,dichter des ,stabat ,mater1 der durch den ,tod seines jungen ,weibes vom ,ritter zum ,asketen wurde und ,bonifaz ,,viii4 strzen wollte1 weil er die ,kirche nicht streng genug verwaltete1 ber ,wiclif1 ,hus1 ,savonarola zu ,luther1 ,karlstadt1 ,zwingli1 ,kalvin und -- ,loyola4 ,sie wollen alle das ,christentum der ,gotik innerlich vollenden1 nicht berwinden4 ,und ganz ebenso steht es mit ,marcion1 ,athanasius1 den ,monophysiten und ,nestorianern1 die auf den ,konzilen von ,ephesus und ,chalcedon die ,lehre reinigen und zu ihrem ,ursprung zurckfhren wollen4#cbc ,aber auch die antiken ,orphiker des #g4 ,jahrhunderts waren die letzten und nicht die ersten einer ,reihe1 die schon vor #ajjj begonnen haben mu und ebenso wie die ,vollendung der ,re-,religion mit dem ,ausgang des ,alten ,reiches -- der gyptischen ,gotik -- einen ,abschlu und keinen ,neubeginn bedeutet4 ,ganz ebenso gibt es eine reformatorische ,vollendung der vedischen ,religion etwa im #aj4 ,jahrhundert1 worauf die brahmanische ,sptzeit einsetzt1 und es mu im #i4 ,jahrhundert eine entsprechende ,epoche in der ,religionsgeschichte ,chinas gegeben haben4 ,wie weit die ,reformationen der einzelnen ,kulturen sich auch sonst unterscheiden mgen1 sie wollen alle den ,glauben1 der sich allzuweit in die ,welt als ,geschichte -- die ,zeitlichkeit8 -- verirrt hat1 in das ,reich der ,natur1 des reinen ,wachseins und des reinen1 zeitlosen1 kausal durchherrschten ,raumes zurckfhren1 aus der ,welt der ,wirtschaft 7,reichtum87 in die der ,wissenschaft 7,armut871 aus patrizisch-ritterlichen ,kreisen1 denen auch ,renaissance und ,humanismus angehren1 in die geistlich-asketischen und endlich1 was ebenso wichtig als unmglich war1 aus dem politischen ,ehrgeiz der ,rassemenschen im ,priesterkleid in den ,bereich der heiligen ,kausalitt1 die nicht von dieser ,welt ist4 ,man teilte damals im ,abendland -- und die ,lage war in den andern ,kulturen die gleiche -- das corpus christianum der ,bevlkerung in die drei ,stnde des status politicus1 ecclesiasticus und oeconomicus 7,brgertum7 ein1 aber da man von der ,stadt und nicht mehr von ,pfalz und ,dorf aus dachte1 so gehrten zum ersten ,stande ,beamte und ,richter1 zum zweiten die ,gelehrten1 und der ,bauer wurde vergessen4 ,von hier aus begreift sich der ,gegensatz von ,renaissance und ,reformation1 der ein ,standesgegensatz ist und kein ,unterschied im ,weltgefhl wie der von ,renaissance und ,gotik4 ,hfischer ,geschmack und klsterlicher ,geist sind in die ,stadt verpflanzt worden und stehen sich hier gegenber3 in ,florenz die ,medici und ,savonarola1 im ,hellas des #h4 und #g4 ,jahrhunderts die vornehmen ,geschlechter der ,polis1 in deren ,kreise die homerischen ,gesnge nun endlich aufgezeichnet wurden1 und die letzten1 jetzt ebenfalls schreibenden ,orphiker4 ,die ,renaissanceknstler und ,humanisten sind die legitimen ,nachfolger der ,troubadours und ,minnesnger1 und es fhrt eine ,linie wie von ,arnold von ,brescia zu ,luther1 so von ,bertran de ,born und ,peire ,cardinal ber ,petrarca zu ,ariost4 ,die ,burg ist zum ,stadthause und der ,ritter zum ,patrizier geworden4 ,die ganze ,bewegung haftet an ,palsten1 soweit sie ,hfe sind2 sie beschrnkt sich auf die ,ausdrucksgebiete1 die fr eine vornehme ,gesellschaft in ,betracht kamen2 sie war heiter wie ,homer1 weil sie hfisch war -- ,probleme sind schlechter ,geschmack2 ,dante und ,michelangelo haben wohl gefhlt1 da sie nicht dazu gehrten -- und sie dringt ber die ,alpen an die ,hfe des ,nordens vor1 nicht weil sie ,weltanschauung1 sondern weil sie ein neuer ,geschmack war4 ,in der nordischen ,renaissance8 der ,handels- und ,residenzstdte hat der feine ,ton des italienischen ,patriziats lediglich den des franzsischen ,rittertums abgelst4 ,aber auch die letzten ,reformatoren wie ,savonarola und ,luther waren stdtische ,mnche4 ,das unterscheidet sie bis ins ,innerste von ,joachim und ,bernhard4 ,ihre stdtische und geistige ,askese leitet von der ,einsiedelei stiller ,tler zur ,gelehrtenstube des ,barock hinber4 ,das mystische ,erlebnis ,luthers1 aus dem seine ,lehre von der ,rechtfertigung hervorging1 ist nicht das des heiligen ,bernhard1 der ,wlder und ,hgel um sich und ,wolken und ,sterne ber sich sah1 sondern das eines ,mannes1 der durch kleine ,fenster auf ,gassen1 ,hauswnde und ,giebel hinausblickt4 ,die weite1 gotterfllte ,natur liegt fern1 jenseits der ,stadtmauer4 ,drinnen haust der vom ,lande abgelste freie ,geist4 ,innerhalb des stdtischen1 steinumgebenen ,wachseins haben sich ,empfinden und ,verstehen feindselig gesondert1 und die stdtische ,mystik der letzten ,reformatoren ist durchaus die des reinen ,verstehens1 nicht des ,auges1 eine ,verklrung der ,begriffe1 welche die farbigen ,gestalten des frhen ,mythus verblassen lt4 ,aber eben deshalb ist sie in ihrer wirklichen ,tiefe die ,sache der ,wenigsten4 ,nichts ist von der sinnlichen ,flle geblieben1 die einst auch dem rmsten einen ,halt bot4 ,die gewaltige ,tat ,luthers ist eine rein geistige ,entscheidung4 ,er war nicht umsonst auch der letzte groe ,scholastiker aus der ,schule ,occams4#cbd ,er hat die faustische ,persnlichkeit vollkommen befreit2 zwischen ihr und dem ,unendlichen verschwindet die vermittelnde ,person des ,priesters4 ,sie ist jetzt ganz allein1 ganz auf sich selbst gestellt1 ihr eigener ,priester und ,richter4 ,aber das ,volk konnte den befreienden ,zug darin nur empfinden1 nicht verstehen4 ,es hat1 und zwar mit ,begeisterung1 das ,zerbrechen sichtbarer ,pflichten begrt2 da sie durch noch strengere1 rein geistige ,pflichten ersetzt wurden1 begriff es nicht mehr4 ,franz von ,assisi hat viel gegeben und wenig genommen1 die stdtischen ,reformatoren nahmen viel und gaben den meisten zu wenig zurck4 ,die heilige ,kausalitt des ,busakraments ersetzte ,luther durch das mystische ,erlebnis der inneren ,lossprechung allein durch den ,glauben84 ,darin kommt er ,bernhard von ,clairvaux sehr nahe3 ,das ganze ,leben eine ,bue1 nmlich eine ununterbrochene geistige ,askese gegenber der sichtbaren im ueren ,werke4 ,die innere ,lossprechung haben beide als gttliches ,wunder verstanden3 ,indem der ,mensch sich verwandelt1 verwandelt er auch ,gott4 ,was aber keine rein geistige ,mystik ersetzen kann1 ist das ,du drauen1 in der freien ,natur4 ,sie haben beide ermahnt3 ,du mut auch glauben1 da ,gott dir vergeben hat2 aber fr jenen wurde der ,glaube durch die ,macht des ,priesters zum ,wissen erhoben1 fr diesen sank er zum ,zweifel1 zur ,verzweiflung herab4 ,dies kleine1 aus dem ,kosmischen abgelste1 in ein ,einzeldasein verschlagene ,ich1 allein in der schreckhaftesten ,bedeutung1 bedurfte der ,nhe eines mchtigen ,du und um so mehr1 je schwcher der ,geist war4 ,darin liegt die letzte ,bedeutung des abendlndischen ,priesters1 der seit #abae durch das ,sakrament der ,priesterweihe und den character indelebilis aus der brigen ,menschheit herausgehoben war3 eine ,hand1 mit der auch der rmste ,gott ergreifen konnte4 ,diese sichtbare ,verbindung mit dem ,unendlichen hat der ,protestantismus zerstrt4 ,starke ,geister eroberten es sich zurck1 den ,schwachen ging es langsam verloren4 ,bernhard1 dem fr sich das innere ,wunder gelang1 wollte doch den andern den milderen ,weg nicht nehmen2 gerade fr seine lichte ,seele war die ,marienwelt berall in der lebendigen ,natur das ewig ,nahe und ,hilfsbereite4 ,luther1 der nur sich1 nicht die ,menschen gekannt hat1 setzte an die ,stelle der wirklichen ,schwche den geforderten ,heroismus4 ,fr ihn war das ,leben ein verzweifelter ,kampf gegen den ,teufel und den forderte er von jedem4 ,und jeder stand in diesem ,kampfe allein4 ,die ,reformation hat die ganze lichte und trstende ,seite des gotischen ,mythus beseitigt3 den ,marienkult1 die ,heiligenverehrung1 die ,reliquien1 die ,bilder1 die ,wallfahrten1 das ,meopfer4 ,der ,teufels- und ,hexenmythus blieb1 denn er war die ,verkrperung und ,ursache der inneren ,qual1 die nun erst zu ihrer letzten ,gre heranwuchs4 ,die ,taufe war wenigstens fr ,luther ein ,exorzismus1 das eigentliche ,sakrament der ,teufelsbannung4 ,es entstand eine groe1 rein protestantische ,teufelsliteratur4#cbe ,von dem ,farbenreichtum der ,gotik blieb das ,schwarz1 von ihren ,knsten die ,musik und zwar die ,orgelmusik zurck4 ,aber an ,stelle der mythischen ,lichtwelt1 deren hilfreiche ,nhe der ,volksglaube doch nicht entbehren konnte1 tauchte nun aus lngst verschollener ,tiefe ein ,stck des altgermanischen ,mythus wieder auf4 ,es geschah so heimlich1 da es in seiner wahren ,bedeutung noch gar nicht erkannt worden ist4 ,man sagt zu wenig1 wenn man von ,volkssage und ,volksbrauch redet3 ,es war ein echter ,mythus und ein echter ,kultus1 der in dem festen ,glauben an ,zwerge1 ,kobolde1 ,nixen1 ,hausgeister1 schweifende ,seelen1 und in den mit heiliger ,scheu gebten ,riten1 ,opferhandlungen und ,bannungen steckt4 ,in ,deutschland wenigstens trat die ,sage unbemerkt an ,stelle des ,marienmythus4 ,maria hie nun ,frau ,holde und wo einst ein ,heiliger gestanden hatte1 erschien jetzt der getreue ,eckart4 ,im englischen ,volk entstand etwas1 das dort lngst als ,bibelfetischismus bezeichnet worden ist4 ,was ,luther fehlte1 ein ewiges ,verhngnis fr ,deutschland1 war der ,blick fr ,tatsachen und die ,kraft der praktischen ,organisation4 ,er hat weder seine ,lehre in ein klares ,system gebracht noch die groe ,bewegung geleitet und ihr ein bestimmtes ,ziel gesetzt4 ,beides leistete allein sein groer ,nachfolger ,kalvin4 ,whrend die lutherische ,bewegung im mittleren ,europa fhrerlos weitertrieb1 betrachtete er seine ,herrschaft in ,genf als den ,ausgangspunkt einer planmigen ,unterwerfung der ,welt unter das rcksichtslos zu ,ende gedachte ,system des ,protestantismus4 ,deshalb wurde er und er allein eine ,weltmacht4 ,deshalb war es der ,entscheidungskampf zwischen den ,geistern ,kalvins und ,loyolas1 der seit dem ,untergang der spanischen ,armada die ,weltpolitik im ,staatensystem des ,barock und den ,kampf um die ,herrschaft der ,meere vllig beherrscht hat4 ,whrend ,reformation und ,gegenreformation in ,mitteleuropa um eine kleine ,reichsstadt oder ein paar elende ,schweizerkantone rangen1 fielen in ,kanada1 an der ,gangesmndung1 am ,kap1 am ,mississippi ,entscheidungen zwischen ,frankreich1 ,spanien1 ,england und den ,niederlanden1 in denen berall diese beiden groen ,organisatoren der ,sptreligion des ,abendlandes sich gegenberstanden4 #ai ,die geistige ,gestaltungskraft der ,sptzeit beginnt nicht mit1 sondern nach der ,reformation4 ,ihre eigentlichste ,schpfung ist die freie ,wissenschaft4 ,die ,gelehrsamkeit war noch fr ,luther durchaus ancilla theologiae gewesen4 ,kalvin lie den freigeistigen ,arzt ,servet verbrennen4 ,das ,denken der gyptischen1 vedischen und orphischen ,frhzeit empfand seine ,bestimmung so1 da ,kritik den ,glauben zu besttigen hatte4 ,gelang es nicht1 so war das kritische ,verfahren falsch4 ,wissen war gerechtfertigter1 nicht widerlegter ,glaube4 ,jetzt aber ist die kritische ,kraft des stdtischen ,geistes so gro geworden1 da sie nicht mehr besttigt1 sondern prft4 ,der ,bestand an ,glaubenswahrheiten1 und zwar mit dem ,verstand1 nicht mit dem ,herzen aufgenommen1 wird das erste bloe ,objekt zerlegender ,geistesttigkeit4 ,das unterscheidet die ,scholastik der ,frhzeit von der wirklichen ,philosophie des ,barock und also auch neuplatonisches und islamisches1 vedisches und brahmanisches1 orphisches und vorsokratisches ,denken4 ,die -- man mchte sagen profane -- ,kausalitt des ,menschenlebens1 der ,umwelt1 des ,erkennens wird ,problem4 ,die gyptische ,philosophie des ,mittleren ,reiches hat in diesem ,sinne den ,wert des ,lebens abgemessen2 vielleicht war ihr die chinesische -- vorkonfuzianische -- ,sptphilosophie 7etwa #hjj-ejj v4 ,chr47 nahe verwandt1 von der nur das dem ,kuan ,tse 7 #fde7 zugeschriebene ,buch einen dunklen ,begriff gibt4 ,ganz geringe ,spuren deuten darauf hin1 da erkenntnistheoretische und biologische ,probleme im ,mittelpunkt dieser echten und einzigen1 ganz verschwundenen ,philosophie ,chinas gestanden haben4 ,innerhalb der ,barockphilosophie steht die abendlndische ,naturwissenschaft ganz fr sich4 ,etwas hnliches besitzt keine andere ,kultur4 ,sicherlich war sie von ,anfang an nicht die ,magd der ,theologie1 sondern ,dienerin des technischen ,willens zur ,macht und nur deshalb mathematisch und experimentell gerichtet und von ,grund aus praktische ,mechanik4 ,da sie durch und durch zuerst ,technik ist und dann ,theorie1 so mu sie so alt sein wie der faustische ,mensch berhaupt4 ,technische ,arbeiten von einer erstaunlichen ,energie der ,kombination erscheinen schon um #ajjj4 ,schon im #ac4 ,jahrhundert hat ,robert ,grosseteste den ,raum als ,funktion des ,lichtes behandelt1 ,petrus ,peregrinus #abhi die bis auf ,gilbert 7#afjj7 herab beste1 experimentell begrndete ,abhandlung ber den ,magnetismus geschrieben und beider ,schler ,roger ,bacon eine naturwissenschaftliche ,erkenntnistheorie als ,grundlage fr seine technischen ,versuche entwickelt4 ,aber die ,khnheit im ,entdecken dynamischer ,zusammenhnge geht noch viel weiter4 ,das kopernikanische ,system ist in einer ,handschrift von #acbb angedeutet und einige ,jahrzehnte darauf von den ,schlern ,occams zu ,paris1 ,buridan1 ,albert von ,sachsen und ,nikolas von ,oresme1 in ,verbindung mit der vorweggenommenen ,mechanik ,galileis mathematisch entwickelt worden4#cbf ,man tusche sich nicht ber die letzten ,triebe1 die all diesen ,entdeckungen zugrunde liegen3 das reine ,schauen htte des ,experiments nicht bedurft1 aber das faustische ,symbol der ,maschine1 das schon im #ab4 ,jahrhundert zu mechanischen ,konstruktionen trieb und das ,perpetuum mobile zum ,prometheusgedanken des abendlndischen ,geistes gemacht hat1 konnte es nicht entbehren4 ,die ,arbeitshypothese ist immer das erste1 gerade das1 was fr keine andre ,kultur einen ,sinn hatte4 ,man mu sich durchaus mit der erstaunlichen ,tatsache vertraut machen1 da der ,gedanke1 jede ,kenntnis von natrlichen ,zusammenhngen sofort praktisch auszubeuten1 den ,menschen durchaus fernliegt mit ,ausnahme der faustischen und derer1 die wie die ,japaner1 ,juden und ,russen heute unter dem geistigen ,zauber ihrer ,zivilisation stehen4 ,da unser ,weltbild dynamisch angelegt ist1 enthlt schon den ,begriff der ,arbeitshypothese4 ,erst das zweite ist fr jene grbelnden ,mnche die ,theorie1 das wirkliche ,schauen81 und ganz unvermerkt1 wie sie aus der technischen ,leidenschaft entstanden war1 leitete sie nun hinber zu der echt faustischen ,auffassung ,gottes als des groen ,maschinenmeisters1 der alles konnte1 was sie selbst in ihrer ,ohnmacht nur zu wollen wagten4 ,unvermerkt wird die ,welt ,gottes von einem ,jahrhundert zum andern dem ,perpetuum mobile hnlicher4 ,und als1 ebenfalls ganz unvermerkt1 vor dem immer mehr durch ,experiment und technische ,erfahrung gebten ,blick auf die ,natur der gotische ,mythus schattenhaft wurde1 entstanden aus den ,begriffen mnchischer ,arbeitshypothesen seit ,galilei jene kritisch abgeklrten numina der modernen ,naturwissenschaft1 die ,sto- und ,fernkrfte1 die ,gravitation1 die ,lichtgeschwindigkeit1 endlich die8 ,elektrizitt1 die im elektrodynamischen ,weltbilde durch ,einverleibung der brigen ,energieformen eine ,art von physikalischem ,monotheismus erreicht hat4 ,es sind die ,begriffe1 welche den ,formeln unterlegt werden1 um ihnen mythische ,anschaulichkeit zu verleihen4 ,die ,zahlen selbst sind ,technik1 ,hebel und ,schrauben1 abgelauschtes ,weltgeheimnis4 ,das antike und jedes andre ,naturdenken brauchte keine ,zahlen1 weil es keine ,macht erstrebte4 ,die reine ,mathematik des ,pythagoras und ,platon steht zu den ,naturansichten des ,demokrit und ,aristoteles in gar keiner ,beziehung4 ,wie in der ,antike ,prometheus' ,trotz gegen die ,gtter als ,hybris1 so ist vom ,barock die ,maschine als teuflisch empfunden worden4 ,der ,hllengeist hatte dem ,menschen das ,geheimnis verraten1 sich des ,weltmechanismus zu bemchtigen und selbst den ,gott zu spielen4 ,deshalb herrscht bei allen rein priesterlichen ,naturen1 die ganz im ,reiche des ,geistes leben und nichts von dieser ,welt8 erwarten1 vor allem bei den idealistischen ,philosophen1 den ,klassizisten1 den ,humanisten1 bei ,kant1 selbst bei ,nietzsche1 ein feindseliges ,schweigen ber die ,technik4 ,jede spte ,philosophie enthlt den kritischen ,protest gegen das unkritische ,schauen der ,frhzeit4 ,aber diese ,kritik eines seiner berlegenheit sicheren ,geistes trifft auch den ,glauben selbst und ruft die einzige groe ,schpfung im ,religisen hervor1 die ,eigentum der ,sptzeit ist und zwar jeder3 den ,puritanismus4 ,er erscheint im ,heere ,cromwells und seiner eisernen1 bibelfesten1 psalmensingend in die ,schlacht ziehenden ,independenten1 im ,kreise der ,pythagorer1 die im bittren ,ernst ihrer ,pflichtenlehre das frhliche ,sybaris zerstrten und ihm fr immer den ,makel einer sittenlosen ,stadt anhngten1 im ,heere der ersten ,khalifen1 das nicht nur ,staaten1 sondern auch die ,seelen unterwarf4 ,miltons ,verlorenes ,paradies1 manche ,suren des ,koran1 das wenige1 was sich ber pythagorische ,lehren feststellen lt -- das ist alles eins3 ,begeisterung eines nchternen ,geistes1 kalte ,glut1 trockne ,mystik1 pedantische ,ekstase4 ,aber noch einmal lodert doch eine wilde ,frmmigkeit darin auf4 ,was die zur unbedingten ,herrschaft ber die ,seele des ,landes gelangte groe ,stadt an transzendenter ,inbrunst aufbringen kann1 das ist hier gesammelt1 wie mit der ,angst1 da es knstlich und vorbergehend ist1 und deshalb ungeduldig1 ohne ,verzeihung1 ohne ,barmherzigkeit4 ,dem ,puritanismus nicht nur des ,abendlandes1 sondern aller ,kulturen fehlen das ,lcheln1 das die ,religion aller ,frhzeiten verklrt hatte1 die ,augenblicke tiefer ,lebensfreude1 der ,humor4 ,nichts von der stillen ,glckseligkeit1 die in magischer ,frhzeit in den ,kindheitsgeschichten ,jesu oder bei ,gregor von ,nazianz so oft aufleuchtet1 findet sich in den ,suren des ,koran1 nichts von der versonnenen ,heiterkeit der ,gesnge des heiligen ,franz bei ,milton4 ,ein tdlicher ,ernst ruht ber den jansenistischen ,geistern von ,port ,royal und den ,versammlungen der schwarzgekleideten ,rundkpfe1 die das old merry ,england ,shakespeares1 auch ein ,sybaris1 in wenigen ,jahren vernichtet haben4 ,der ,kampf gegen den ,teufel1 dessen leibhafte ,nhe sie alle fhlten1 wurde erst jetzt mit einer finstren ,erbitterung gefhrt4 ,im #ag4 ,jahrhundert sind mehr als eine ,million ,hexen verbrannt worden und nicht nur im protestantischen ,norden und katholischen ,sden1 sondern auch in ,amerika und ,indien4 ,freudlos und gallig ist die ,pflichtenlehre des ,islam 7fikh7 mit ihrer harten ,verstndigkeit so gut wie die des ,westminsterkatechismus 7#afdc7 und die ,ethik der ,jansenisten 7,jansens ,augustinus8 #afdj7 -- denn auch im ,reiche ,loyolas gab es mit innerer ,notwendigkeit eine puritanische ,bewegung4 ,religion ist erlebte ,metaphysik1 aber sowohl die ,gemeinschaft der ,heiligen1 wie die ,independenten sich nannten1 als die ,pythagorer1 als die ,umgebung ,mohameds erlebten sie nicht mit den ,sinnen1 sondern zuerst als ,begriff4 ,parshva1 der um #fjj v4 ,chr4 am ,ganges die ,sekte der ,entfesselten8 grndete1 lehrte wie die andern ,puritaner seiner ,zeit1 da nicht ,opfer und ,riten1 sondern allein die ,erkenntnis der ,identitt von ,atman und ,brahman zur ,erlsung fhre4 ,ein zgelloser und doch trockener allegorischer ,geist ist in aller puritanischen ,dichtung an die ,stelle gotischer ,visionen getreten4 ,der ,begriff ist die wahre und einzige ,macht im ,wachsein dieser ,asketen4 ,um ,begriffe und nicht wie ,meister ,eckart um ,gestalten ringt ,pascal4 ,man verbrennt ,hexen1 weil sie bewiesen sind und nicht1 weil man sie nachts in den ,lften sieht2 die protestantischen ,juristen wenden den ,hexenhammer der ,dominikaner an1 weil er auf ,begriffen errichtet ist4 ,die ,madonnen der frhen ,gotik waren den ,betenden erschienen1 die ,madonnen ,berninis hat niemand gesehen4 ,sie sind vorhanden1 weil sie bewiesen sind1 und man begeistert sich fr diese ,art von ,existenz4 ,cromwells groer ,staatssekretr ,milton verkleidet ,begriffe in ,gestalten und ,bunyan hat einen ganzen ,begriffsmythus in eine ethisch-allegorische ,handlung gebracht4 ,ein ,schritt weiter und man steht vor ,kant1 aus dessen ,begriffsethik zuletzt der ,teufel als ,begriff in ,gestalt des ,radikal-,bsen herauswuchs4 ,man mu sich vom ,oberflchenbilde der ,geschichte befreien und ganz ber die knstlichen ,grenzen hinwegsetzen knnen1 welche die ,methodik abendlndischer ,einzelwissenschaften gezogen hat1 um zu sehen1 da ,pythagoras1 ,mohamed und ,cromwell in drei ,kulturen ein und dieselbe ,bewegung verkrpern4 ,pythagoras war kein ,philosoph4 ,nach allen ,aussagen der vorsokratischen ,denker war er ein ,heiliger1 ,prophet und ,stifter eines fanatisch-religisen ,bundes1 der seine ,wahrheiten mit allen politischen und militrischen ,mitteln der ,umgebung aufzwang4 ,in der ,zerstrung von ,sybaris durch ,kroton1 die sicherlich nur als ,hhepunkt eines wilden ,religionskrieges in der geschichtlichen ,erinnerung haften blieb1 entlud sich derselbe ,ha1 der auch in ,karl ,i4 von ,england und seinen frhlichen ,kavalieren nicht nur eine ,irrlehre1 sondern auch die weltliche ,gesinnung ausrotten wollte4 ,ein gereinigter und begrifflich befestigter ,mythus mit einer rigorosen ,sittenlehre verlieh den ,auserwhlten des ,pythagorerbundes die berzeugung1 vor allen andern zum ,heil zu gelangen4 ,die in ,thurioi und ,petelia gefundenen ,goldtfelchen1 welche den ,leichen der ,geweihten in die ,hand gegeben wurden1 enthielten die ,versicherung des ,gottes3 ,seliger und ,gebenedeiter1 du wirst nicht mehr ein ,sterblicher1 sondern ein ,gott sein4 ,es ist dieselbe berzeugung1 die der ,koran all denen verlieh1 die im heiligen ,kriege gegen die ,unglubigen fochten -- das ,mnchtum des ,islam ist der ,religionskrieg8 lautet ein ,hadith des ,propheten -- und mit welcher ,cromwells ,eisenseiten die ,philister und ,amalekiter8 des kniglichen ,heeres bei ,marston ,moor und ,naseby zersprengten4 ,der ,islam ist so wenig eine ,wstenreligion wie der ,glaube ,zwinglis eine ,religion des ,hochgebirges4 ,es ist ein ,zufall1 da die puritanische ,bewegung1 fr welche die magische ,welt reif geworden war1 von einem ,manne aus ,mekka und weder von einem ,monophysiten noch ,juden ausging4 ,denn im nrdlichen ,arabien lagen die christlichen ,staaten der ,ghassaniden und ,lachmiden1 und im sabischen ,sden wurden christlich-jdische ,religionskriege gefhrt1 an denen die ,staatenwelt von ,axum bis zum ,sassanidenreich beteiligt war4 ,auf dem ,frstenkongre von ,marib#cbg wird kaum ein ,heide erschienen sein1 und bald darauf kam ,sdarabien unter persische1 also mazdaische ,verwaltung4 ,mekka war eine kleine ,insel altarabischen ,heidentums mitten in einer ,welt von ,juden und ,christen1 ein kleiner ,rest1 der lngst von den ,gedanken der groen magischen ,religionen durchsetzt war4 ,das wenige1 was von diesem ,heidentum in den ,koran eindrang1 ist durch den ,kommentar der ,sunna und ihren syrisch-mesopotamischen ,geist spter forterklrt worden4 ,der ,islam ist eine neue ,religion fast nur in dem ,sinne1 wie das ,luthertum eine war4 ,in ,wirklichkeit setzt er die groen ,frhreligionen fort4 ,und ebensowenig ist seine ,ausbreitung1 wie immer noch geglaubt wird1 eine ,vlkerwanderung1 die von der arabischen ,halbinsel ausgeht1 sondern ein ,ansturm begeisterter ,bekenner1 der lawinengleich die ,christen1 ,juden und ,mazdaisten mit sich reit und als fanatische ,moslime alsbald an der ,spitze fhrt4 ,es waren ,berber aus der ,heimat ,augustins1 die ,spanien eroberten1 und ,perser aus dem ,irak1 die zum ,oxus vordrangen4 ,die ,feinde von gestern wurden die ,vorkmpfer von morgen4 ,die meisten ,araber81 die #gag zum ersten ,male ,byzanz angriffen1 sind als ,christen geboren worden4 #fej erlischt mit einem ,schlage die byzantinische ,literatur1#cbh ohne da der tiefere ,sinn davon bis jetzt bemerkt worden wre3 diese ,literatur setzte sich in der arabischen fort2 die ,seele der magischen ,kultur fand endlich im ,islam ihren wahren ,ausdruck4 ,damit ist diese ,kultur wirklich arabisch8 und endgltig von der ,pseudomorphose erlst worden4 ,der vom ,islam gefhrte1 von ,monophysiten und ,juden lngst vorbereitete ,bildersturm fhrt auch ber ,byzanz hin1 wo der ,syrer ,leo ,,iii4 7#gag-da7 diese puritanische ,bewegung islamisch-christlicher ,sekten1 der ,paulikianer 7um #fej7 und spteren ,bogomilen1 zur ,herrschaft brachte4 ,die groen ,gestalten der ,umgebung ,mohameds wie ,abu ,bekr und ,omar sind durchaus den puritanischen ,fhrern der englischen ,revolution wie ,john ,pym und ,hampden verwandt1 und diese hnlichkeit der ,gesinnung und ,haltung wrde noch grer sein1 wten wir mehr von den ,hanifen1 den arabischen ,puritanern vor und neben ,mohamed4 ,sie besaen alle das ,bewutsein einer groen ,sendung1 das sie ,leben und ,besitz verachten lie2 sie hatten alle aus der ,prdestination fr sich die ,brgschaft gewonnen1 die ,auserwhlten ,gottes zu sein4 ,der groartig alttestamentliche ,schwung in den ,parlamenten und ,heerlagern der ,independenten1 der noch im #ai4 ,jahrhundert in vielen englischen ,familien den ,glauben zurckgelassen hatte1 da die ,englnder ,nachkommen der zehn ,stmme ,israels seien1 ein ,volk von ,heiligen1 dem die ,lenkung der ,welt bestimmt sei1 hat auch die ,auswanderung nach ,amerika beherrscht1 die mit den ,pilgervtern von #afbj ihren ,anfang nahm2 er hat das geschaffen1 was man heute die amerikanische ,religion nennen darf1 und das herangezchtet1 was der ,englnder noch jetzt an politischer ,unbedenklichkeit besitzt1 die ganz religis auf der ,gewiheit der ,prdestination gegrndet ist4 ,selbst die ,pythagorer haben -- etwas ,unerhrtes in der antiken ,religionsgeschichte -- die politische ,macht zu religisen ,zwecken in die ,hand genommen und den ,puritanismus von ,polis zu ,polis durchzusetzen versucht4 berall sonst gab es ,einzelkulte in ,einzelstaaten1 von denen jeder den andern in seinen religisen bungen unbeachtet lie2 nur hier findet sich eine ,gemeinschaft von ,heiligen1 deren praktische ,energie ber die der alten ,orphiker ebensoweit hinausgeht wie die independentische ,kampfbegeisterung ber die der ,reformationskriege4 ,aber im ,puritanismus liegt schon der ,rationalismus verborgen1 der nach einigen ,generationen der ,begeisterung berall hervorbricht und die ,herrschaft an sich nimmt4 ,es ist der ,schritt von ,cromwell zu ,hume4 ,nicht die ,stadt berhaupt1 auch nicht die groe ,stadt1 sondern einzelne wenige ,stdte sind nun ,schauplatz der ,geistesgeschichte geworden1 das sokratische ,athen1 das ,bagdad der ,abbassiden1 das ,london und ,paris des #ah4 ,jahrhunderts4 ,aufklrung ist das ,wort fr diese ,zeit1 die ,sonne bricht hervor -- aber was ist es1 was da am ,himmel des kritischen ,bewutseins abzieht8 ,rationalismus bedeutet den ,glauben allein an die ,ergebnisse des kritischen ,verstehens1 also an den ,verstand84 ,wenn in einer ,frhzeit das credo quia absurdum ausgesprochen wurde1 so lag darin die ,gewiheit1 da ,begreifliches und ,unbegreifliches erst zusammen die ,welt bilden1 die ,natur1 die ,giotto malte1 in welche die ,mystiker sich versenkten1 in welche der ,verstand nur so tief dringen kann1 als die ,gottheit es gestattet4 ,jetzt entsteht aus einem stillen rger der ,begriff des ,irrationalen2 es ist das1 was durch seine ,unbegreiflichkeit bereits entwertet ist4 ,man kann es als ,aberglauben offen oder als ,metaphysik heimlich verachten2 ,wert besitzt nur das kritisch gesicherte ,verstehen4 ,und ,geheimnisse sind nichts als ,beweise der ,unwissenheit4 ,die neue geheimnislose ,religion heit in ihren hchsten ,mglichkeiten ,weisheit1 2 ihr ,priester ist der ,philosoph und ihr ,anhnger der ,gebildete4 ,nur fr den ,ungebildeten ist die alte ,religion unentbehrlich1 meint ,aristoteles1#cbi und das ist durchaus die ,meinung von ,konfuzius und ,gotamo ,buddha1 ,lessing und ,voltaire4 ,man kehrt zur ,natur zurck1 von aller ,kultur1 aber es ist keine erlebte1 sondern eine bewiesene1 aus dem ,verstand geborene und ihm allein zugngliche ,natur1 die fr das ,bauerntum gar nicht vorhanden ist1 und man wird von ihr nicht erschttert1 sondern in eine empfindsame ,stimmung versetzt4 ,natrliche ,religion1 ,vernunftreligion1 ,deismus1 das ist alles nicht erlebte ,metaphysik1 sondern begriffene ,mechanik1 das1 was ,konfuzius ,gesetze des ,himmels8 und der ,hellenismus ,tyche nennt4 ,einst war ,philosophie die ,dienerin der jenseitigsten ,religiositt1 jetzt kommt die ,empfindung auf1 ,philosophie msse ,wissenschaft sein1 nmlich ,erkenntniskritik1 ,naturkritik1 ,wertkritik4 ,zwar fhlt man1 da sie auch jetzt nichts ist als abgeschwchte ,dogmatik1 ,glaube an ein ,wissen1 das reines ,wissen sein mchte4 ,man spinnt ,systeme aus scheinbar gesicherten ,anfngen heraus1 aber man sagt zuletzt doch nur statt ,gott ,kraft und statt ,ewigkeit ,erhaltung der ,energie4 ,allem antiken ,rationalismus liegt der ,olymp1 allem abendlndischen die ,lehre von den ,sakramenten zugrunde4 ,deshalb schwankt diese ,philosophie hin und her zwischen ,religion und ,fachwissenschaft und wird in jedem ,falle anders definiert1 je nachdem der ,urheber noch etwas vom ,priester und ,seher in sich hat oder reiner ,fachmann und ,techniker des ,denkens ist4 ,weltanschauung8 ist der eigentliche ,ausdruck fr ein aufgeklrtes ,wachsein1 das unter ,leitung des kritischen ,verstehens sich in einer gtterlosen ,lichtwelt umsieht und die ,sinne ,lgen straft1 sobald sie etwas empfinden1 was der gesunde ,menschenverstand nicht anerkennt4 ,was einst ,mythus war1 das ,wirklichste des ,wirklichen1 unterliegt jetzt der ,methode des ,euhemerismus1 die nach jenem ,gelehrten ihren ,namen trgt1 welcher um #cjj v4 ,chr4 die antiken ,gottheiten fr ,menschen erklrte1 die sich einst verdient gemacht hatten4 ,in irgend einer ,form erscheint dies ,verfahren in jeder aufgeklrten ,zeit4 ,es ist euhemeristisch1 wenn die ,hlle als das bse ,gewissen1 der ,teufel als die bse ,lust und ,gott als die ,schnheit der ,natur gedeutet werden4 ,dahin gehrt es auch1 wenn auf attischen ,grabsteinen um #djj an ,stelle der ,stadtgttin ,athene eine ,gttin ,demos angerufen wird -- was andrerseits der jakobinischen ,gttin ,vernunft sehr nahe kommt -- wenn ,sokrates von seinem ,daimonion und andre ,denker dieser ,zeit vom statt von ,zeus sprechen4 ,konfuzius sagt ,himmel8 statt ,schang ti1 das heit er glaubt nur an ,naturgesetze4 ,ein ungeheuerlicher ,akt des ,euhemerismus ist die ,sammlung8 und ,ordnung8 der kanonischen ,schriften ,chinas durch die ,konfuzianer1 die in ,wirklichkeit eine ,vernichtung fast aller alten religisen ,werke und die rationalistische ,verflschung des ,restes bedeutete4 ,wre es mglich gewesen1 so htten die ,aufklrer des #ah4 ,jahrhunderts sich ebenso um das ,erbe der ,gotik verdient gemacht4#ccj ,konfuzius gehrt durchaus in das #ah4 ,jahrhundert8 ,chinas4 ,laotse1 der ihn verachtet1 steht inmitten des ,taoismus1 einer ,bewegung1 die nacheinander protestantische1 puritanische und pietistische ,zge zum ,vorschein gebracht hat1 und beide verbreiten zuletzt eine praktische ,weltstimmung auf dem ,hintergrunde einer ganz mechanistischen ,weltanschauung4 ,das ,wort ,tao hat seine ,grundbedeutung im ,verlauf der chinesischen ,sptzeit ebenso bestndig verndert1 und zwar in mechanistischer ,richtung1 wie ,logos8 in der antiken ,geistesgeschichte von ,heraklit bis ,poseidonios und ,kraft8 von ,galilei bis zur ,gegenwart4 ,was einst ,mythus und ,kultus groen ,stils gewesen war1 heit in dieser ,religion der ,gebildeten ,natur und ,tugend1 aber ,natur ist ein vernnftiger ,mechanismus und ,tugend ist ,wissen3 darber sind ,konfuzius1 ,buddha1 ,sokrates und ,rousseau einer ,meinung4 ,von ,gebet und ,betrachtungen ber das ,leben nach dem ,tode hielt ,konfuzius wenig1 von ,offenbarungen gar nichts4 ,wer sich viel mit ,opfern und ,kulten beschftigt1 ist ungebildet und unvernnftig4 ,gotamo ,buddha und sein ,zeitgenosse ,mahavira1 der ,stifter des ,jainismus1 die beide aus der ,staatenwelt am unteren ,ganges1 stlich vom alten brahmanischen ,kulturgebiet stammten1 haben bekanntlich weder den ,gottesbegriff noch einen ,mythus und ,kultus anerkannt4 ,von der wahren ,lehre ,buddhas ist wenig mehr festzustellen4 ,alles erscheint in die ,farbe der spteren ,fellachenreligion seines ,namens getaucht4 ,aber einer der zweifellos echten ,gedanken ber das ursachmige ,entstehen8 ist die ,ableitung des ,leidens aus dem ,nichtwissen1 nmlich der vier edlen ,wahrheiten84 ,das ist echter ,rationalismus4 ,nirwana ist bei ihm eine rein geistige ,ablsung und entspricht durchaus der ,autarkeia und ,eudaimonia der ,stoiker4 ,es ist der ,zustand des verstehenden ,wachseins1 fr welchen das ,dasein nicht mehr vorhanden ist4 ,fr den ,gebildeten solcher ,zeiten ist der ,weise das groe ,ideal4 ,der ,weise kehrt zur ,natur zurck1 nach ,ferney oder ,ermenonville1 in attische ,grten oder indische ,wlder2 es ist die geistigste ,art1 ,grostdter zu sein4 ,der ,weise ist der ,mensch der rechten ,mitte4 ,seine ,askese besteht in einer mavollen ,geringschtzung der ,welt zugunsten der ,meditation4 ,die ,weisheit der ,aufklrung wird nie die ,bequemlichkeit stren4 ,moral auf dem ,hintergrunde des groen ,mythus war immer ein ,opfer1 ein ,kult1 bis zur hrtesten ,askese1 bis zum ,tode4 ,tugend auf dem ,hintergrunde der ,weisheit ist eine ,art von heimlichem ,genu1 ein feinster1 geistigster ,egoismus1 und damit wird aus dem ,sittenlehrer jenseits der echten ,religion ein ,philister4 ,buddha1 ,konfuzius1 ,rousseau sind ,erzphilister bei aller ,erhabenheit ihrer ,gedankengnge1 und nichts kann ber die ,pedanterie der sokratischen ,lebensweisheit hinweghelfen4 ,zu dieser1 man mchte sagen ,scholastik des gesunden ,menschenverstandes gehrt mit innerer ,notwendigkeit eine rationalistische ,mystik der ,gebildeten4 ,die ,aufklrung des ,abendlandes ist englischen ,ursprungs und das ,ergebnis des ,puritanismus3 ,von ,locke geht der gesamte ,rationalismus des ,festlands aus4 ,gegen ihn vor allem lehnen sich in ,deutschland die ,pietisten auf 7seit #agjj die ,herrnhuter ,brdergemeinde1 ,spener und ,francke1 in ,wrttemberg ,oetinger71 in ,england die ,methodisten 7#agch ,wesley von ,herrnhut aus erweckt874 ,es ist wieder der ,unterschied von ,luther und ,kalvin1 da diese sich alsbald zu einer ,weltbewegung organisierten und jene in mitteleuropischen ,konventikeln verloren4 ,die ,pietisten des ,islam finden sich im ,sufismus1 der nicht persischen81 sondern allgemein aramischen ,ursprungs ist und sich im #h4 ,jahrhundert von ,syrien aus ber die ganze arabische ,welt verbreitet4 ,pietisten oder ,methodisten sind die indischen ,laien1 die kurz vor ,buddha die ,erlsung vom ,kreislauf des ,lebens 7sansara7 durch ,versenkung in die ,gleichheit von ,brahman und ,atman lehrten1 aber auch ,laotse und seine ,anhnger und trotz ihres ,rationalismus die kynischen ,bettelmnche und ,wanderprediger und die stoischen ,erzieher1 ,hausgeistlichen und ,beichtvter des frhen ,hellenismus4#cca ,es sind ,steigerungen mglich bis zur rationalistischen ,vision1 deren klassisches ,beispiel ,swedenborg ist1 die bei den ,stoikern und ,sufis eine ganze religise ,phantasiewelt hervorgebracht hat und die ,umbildung des ,buddhismus zum ,mahayana vorbereitet4 ,die ,entwicklung des ,buddhismus und ,taoismus in ihrer ursprnglichen ,bedeutung ist der methodistischen in ,amerika sehr hnlich1 und es ist kein ,zufall1 da beide am unteren ,ganges und sdlich des ,jangtsekiang1 also in den jungen ,siedelungsgebieten beider ,kulturen zur vollen ,blte gelangt sind4 #bj ,zwei ,jahrhunderte nach dem ,puritanismus steht die mechanistische ,weltauffassung auf ihrem ,gipfel4 ,sie ist die wirkliche ,religion der ,zeit4 ,auch wer jetzt noch berzeugt ist1 im alten ,sinne religis zu sein1 an ,gott zu glauben81 tuscht sich nur ber die ,welt1 in der sich sein ,wachsein spiegelt4 ,religise ,wahrheiten sind in seinem ,verstehen immer mechanistische ,wahrheiten1 und meist ist es nur die ,gewohnheit der ,worte1 welche die wissenschaftlich gesehene ,natur mythisch berfrbt4 ,kultur ist immer gleichbedeutend mit religiser ,gestaltungskraft4 ,jede groe ,kultur beginnt mit einem gewaltigen ,thema1 das sich aus dem stadtlosen ,lande erhebt1 in den ,stdten mit ihren ,knsten und ,denkweisen vielstimmig durchgefhrt wird und in den ,weltstdten im ,finale des ,materialismus ausklingt4 ,aber selbst die letzten ,akkorde halten streng die ,tonart des ,ganzen fest4 ,es gibt einen chinesischen1 indischen1 antiken1 arabischen1 abendlndischen ,materialismus1 der in jedem einzelnen ,falle nichts ist1 als die ursprngliche mythische ,gestaltenflle1 unter ,abziehung alles ,erlebten und ,erschauten mechanistisch gefat4 ,yang ,dschu hat in diesem ,sinne den konfuzianischen ,rationalismus zu ,ende gedacht4 ,das ,system des ,lokayata setzt die dem ,gotamo ,buddha1 ,mahavira und den brigen ,pietisten ihrer ,zeit gemeinsame ,verachtung der entseelten ,welt ebenso fort1 wie diese ,verachtung den ,atheismus der ,sankhyalehre4 ,sokrates ist so gut der ,erbe der ,sophisten wie der ,ahnherr der kynischen ,wanderprediger und der pyrrhonischen ,skepsis4 ,es ist stets die berlegenheit des mit dem ,irrationalen endgltig fertig gewordenen ,weltstadtgeistes1 der mit ,verachtung auf jedes ,wachsein herabsieht1 das noch ,geheimnisse kennt und anerkennt4 ,gotische ,menschen schauerten auf ,schritt und ,tritt vor dem ,unergrndlichen zurck1 das in den ,wahrheiten der ,lehre nur noch ehrfurchtgebietender vor sie hin trat4 ,aber selbst der moderne ,katholik empfindet diese ,lehre nun als ,system1 das alle ,weltrtsel gelst hat4 ,das ,wunder erscheint ihm gleichsam als physikalisches ,ereignis hherer ,ordnung1 und ein englischer ,bischof glaubt an die ,mglichkeit1 die elektrische ,kraft und die ,kraft des ,gebets aus einem einheitlichen ,natursystem ableiten zu knnen4 ,es ist der ,glaube allein an ,kraft und ,stoff1 auch wenn man die ,worte ,gott und ,welt oder ,vorsehung und ,mensch gebraucht4 ,ganz fr sich steht wieder der faustische ,materialismus im engeren ,sinne1 in dem die technische ,weltanschauung ihre ,vollendung erreicht hat4 ,die ganze ,welt als dynamisches ,system1 exakt1 mathematisch angelegt1 experimentell bis in die letzten ,ursachen aufzuschlieen und in ,zahlen zu fassen1 so da der ,mensch sie beherrschen kann3 das unterscheidet diese ,rckkehr zur ,natur von jeder andern4 ,wissen ist ,tugend -- das glaubten auch ,konfuzius1 ,buddha und ,sokrates4 ,wissen ist ,macht -- das hat nur innerhalb der europisch-amerikanischen ,zivilisation einen ,sinn4 ,diese ,rckkehr zur ,natur bedeutet die ,ausschaltung aller ,mchte1 die zwischen der praktischen ,intelligenz und der ,natur stehen4 berall sonst hat sich der ,materialismus begngt1 scheinbar einfache ,einheiten anschaulich oder begrifflich festzustellen1 deren kausales ,spiel alles ohne jeden ,rest von ,geheimnis erklrt1 und das bernatrliche auf ,unwissenheit zurckzufhren4 ,aber der groe ,verstandesmythus von ,energie und ,masse ist zugleich eine ungeheure ,arbeitshypothese4 ,er zeichnet das ,naturbild so1 da man es gebrauchen kann4 ,das ,schicksalhafte wird als ,evolution1 ,entwicklung1 ,fortschritt mechanisiert und mitten in das ,system gestellt1 der ,wille ist ein ,eiweiproze1 und alle diese ,lehren1 nenne man sie ,monismus1 ,darwinismus1 ,positivismus1 erheben sich damit zu einer ,zweckmigkeitsmoral1 die dem amerikanischen ,geschftsmann und englischen ,politiker ebenso einleuchtet wie dem deutschen ,fortschrittsphilister und die im letzten ,grunde nichts ist als eine intellektuelle ,karikatur der ,rechtfertigung durch den ,glauben4 ,der ,materialismus wrde nicht vollstndig sein ohne das ,bedrfnis1 die geistige ,spannung hin und wieder loszuwerden1 sich in mythische ,stimmungen fallen zu lassen1 irgend etwas ,kultisches zu betreiben1 um zur innern ,entlastung den ,reiz des ,irrationalen1 des ,wesensfremden1 des ,absonderlichen1 wenn es sein mu1 auch des ,albernen zu genieen4 ,was in der ,zeit etwa des ,meng ,tse 7#cgb-bhi7 und der ersten buddhistischen ,brdergemeinden noch jetzt deutlich hervortritt1 gehrt in ganz derselben ,bedeutung auch zu den wichtigsten ,zgen des ,hellenismus4 ,um #cab wurde in ,alexandria von dichtenden ,gelehrten in der ,art des ,kallimachos der ,sarapiskult erfunden und mit einer ausgeklgelten ,legende versehen4 ,der ,isiskult im republikanischen ,rom war etwas1 das man mit dem nachmaligen ,kult der ,kaiserzeit und mit der sehr ernsten ,isisreligion gyptens nicht verwechseln darf1 nmlich ein religiser ,zeitvertreib der guten ,gesellschaft1 der den ,anla teils zu ffentlichem ,spott gab1 teils zu ,skandalen und zur ,schlieung des ,kultgebudes1 die #ei-dh viermal angeordnet wurde4 ,die chaldische ,astrologie war damals eine ,mode1 weit entfernt von dem echt antiken ,orakelglauben und dem magischen ,glauben an die ,macht der ,stunde4 ,es war ,entspannung82 man machte sich und anderen etwas vor1 und dazu kamen die zahllosen ,charlatane und ,schwindelpropheten1 die alle ,stdte durchzogen und mit wichtigtuenden ,bruchen den ,halbgebildeten eine religise ,erneuerung einzureden suchten4 ,dem entspricht in der heutigen europisch-amerikanischen ,welt der okkultistische1 und theosophische ,schwindel1 die amerikanische ,christian ,science1 der verlogene ,salonbuddhismus1 das religise ,kunstgewerbe1 das in ,deutschland mehr noch als in ,england mit gotischen1 sptantiken und taoistischen ,stimmungen in ,kreisen und ,kulten betrieben wird4 ,es ist berall das bloe ,spiel mit ,mythen1 an die man nicht glaubt1 und der bloe ,geschmack an ,kulten1 mit denen man die innere de ausfllen mchte4 ,der wirkliche ,glaube ist noch immer der an ,atome und ,zahlen1 aber er bedarf des gebildeten ,hokuspokus1 um auf die ,lnge ertragen zu werden4 ,der ,materialismus ist flach und ehrlich1 das ,spielen mit ,religion ist flach und unehrlich2 aber damit1 da es berhaupt mglich ist1 verweist es schon auf ein neues und echtes ,suchen1 das sich leise im zivilisierten ,wachsein meldet und zuletzt deutlich an den ,tag tritt4 ,was nun folgt1 nenne ich die zweite ,religiositt4 ,sie erscheint in allen ,zivilisationen1 sobald diese zur vollen ,ausbildung gelangt sind und langsam in den geschichtslosen ,zustand hinbergehen1 fr den ,zeitrume keine ,bedeutung mehr haben4 ,daraus ergibt sich1 da die abendlndische ,welt von dieser ,stufe noch um viele ,generationen entfernt ist4 ,die zweite ,religiositt ist das notwendige ,gegenstck zum ,csarismus1 der endgltigen politischen ,verfassung spter ,zivilisationen4 ,sie wird demnach in der ,antike etwa von ,augustus an sichtbar1 in ,china etwa mit ,schi ,hoang ,ti4 ,beiden ,erscheinungen fehlt die schpferische ,urkraft der frhen ,kultur4 ,ihre ,gre liegt dort in der tiefen ,frmmigkeit1 welche das ganze ,wachsein ausfllt -- ,herodot nannte die gypter die frmmsten ,menschen der ,welt1 und denselben ,eindruck machen ,china1 ,indien und der ,islam auf den heutigen ,westeuroper -- und hier in der fessellosen ,gewalt ungeheuerster ,tatsachen1 aber die ,schpfungen dieser ,frmmigkeit sind ebensowenig etwas ,ursprngliches wie die ,form des rmischen ,imperiums4 ,es wird nichts aufgebaut1 es entfaltet sich keine ,idee1 sondern es ist1 als zge ein ,nebel vom ,lande ab und die alten ,formen trten erst ungewi1 dann immer klarer wieder hervor4 ,die zweite ,religiositt enthlt1 nur anders erlebt und ausgedrckt1 wieder den ,bestand der ersten1 echten und frhen4 ,zuerst verliert sich der ,rationalismus1 dann kommen die ,gestalten der ,frhzeit zum ,vorschein1 zuletzt ist es die ganze ,welt der primitiven ,religion1 die vor den groen ,formen des ,frhglaubens zurckgewichen war und nun in einem volkstmlichen ,synkretismus1 der auf dieser ,stufe keiner ,kultur fehlt1 mchtig wieder hervordringt4 ,jede ,aufklrung schreitet von einem schrankenlosen ,verstandesoptimismus1 der stets mit dem ,typus des ,grostadtmenschen verbunden ist1 zur unbedingten ,skepsis fort4 ,das souverne ,wachsein1 das durch ,gemuer und ,menschenwerk rings von der lebendigen ,natur und von dem ,lande unter sich abgeschnitten ist1 erkennt nichts an auer sich4 ,es bt ,kritik an seiner vorgestellten1 vom alltglichen ,sinneserleben abgezogenen ,welt und zwar so lange1 bis es das letzte und feinste gefunden hat1 die ,form der ,form -- sich selbst1 also nichts4 ,damit sind die ,mglichkeiten der ,physik als des kritischen ,weltverstehens erschpft und der ,hunger nach ,metaphysik meldet sich wieder4 ,aber es ist nicht der religise ,zeitvertreib gebildeter und literaturgesttigter ,kreise und berhaupt nicht der ,geist1 aus dem die zweite ,religiositt hervorgeht1 sondern ein ganz unbemerkter und von selbst entstehender naiver ,glaube der ,massen an irgendwelche mythische ,beschaffenheit des ,wirklichen1 fr die alle ,beweisgrnde ein ,spiel mit ,worten1 etwas ,drftiges und ,langweiliges zu sein beginnen1 und zugleich ein naives ,herzensbedrfnis1 dem ,mythus mit einem ,kultus demtig zu antworten4 ,die ,formen beider knnen weder vorausgesehen noch willkrlich gewhlt werden4 ,sie erscheinen von selbst1 und wir sind weit von ihnen entfernt4#ccb ,aber die ,meinungen von ,comte und ,spencer1 der ,materialismus1 ,monismus und ,darwinismus1 die im #ai4 ,jahrhundert die ,leidenschaft der besten ,geister geweckt hatten1 sind heute doch schon die ,weltanschauung der ,provinz geworden4 ,die antike ,philosophie hatte um #bej v4 ,chr4 ihre ,grnde erschpft4 ,das ,wissen8 ist von nun an nicht mehr ein bestndig durchgeprfter und vergrerter ,besitz1 sondern der zur ,gewohnheit gewordene ,glaube daran1 der durch altgewohnte ,methoden immer wieder berzeugungskraft erhlt4 ,zur ,zeit des ,sokrates gab es den ,rationalismus als ,religion der ,gebildeten4 ,darber stand die gelehrte ,philosophie1 darunter der ,aberglaube8 der ,massen4 ,jetzt entwickelt sich die ,philosophie zu einer geistigen1 der ,synkretismus des ,volkes zu einer handgreiflichen ,religiositt von ganz derselben ,tendenz1 und zwar dringen ,mythenglaube und ,frmmigkeit hinauf1 nicht hinab4 ,die ,philosophie hat viel zu empfangen und wenig zu geben4 ,die ,stoa war vom ,materialismus der ,sophisten und ,kyniker ausgegangen und hatte den gesamten ,mythus allegorisch erklrt1 aber schon von ,kleanthes 7 #bcb7 stammt das ,tischgebet an ,zeus1#ccc eins der schnsten ,stcke der antiken zweiten ,religiositt4 ,zur ,zeit von ,sulla gab es einen durch und durch religisen ,stoizismus hherer ,kreise und einen synkretistischen ,volksglauben1 der phrygische1 syrische1 gyptische ,kulte und zahllose antike1 damals fast vergessene ,mysterien verband1 und das entspricht genau der ,entwicklung der aufgeklrten ,weisheit ,buddhas zum ,hinayana der ,gelehrten und ,mahayana der ,menge1 und dem ,verhltnis des lehrhaften ,konfuzianismus zum ,taoismus1 der sehr bald das ,gef des chinesischen ,synkretismus geworden ist4 ,gleichzeitig mit dem ,positivisten8 ,meng ,tse 7#cgb-bhi7 beginnt pltzlich eine mchtige ,bewegung von ,alchymie1 ,astrologie und ,okkultismus4 ,es ist lngst eine berhmte ,streitfrage1 ob hier etwas ,neues erscheint oder der frhchinesische ,mythensinn wieder durchbricht1 aber die ,antwort kann durch einen ,blick auf den ,hellenismus gegeben werden4 ,dieser ,synkretismus tritt gleichzeitig8 in der ,antike1 in ,indien1 in ,china1 im volkstmlichen ,islam auf4 ,er setzt sich berall an rationalistische ,lehren an -- die ,stoa1 ,laotse1 ,buddha -- und durchsetzt sie mit buerlichen1 frhzeitlichen und exotischen ,motiven jeder denkbaren ,art4 ,der antike ,synkretismus1 der von dem der spteren magischen ,pseudomorphose wohl zu unterscheiden ist1#ccd holte sich seit #bjj v4 ,chr4 ,motive aus der ,orphik1 aus gypten1 aus ,syrien3 der chinesische hat #fg n4 ,chr4 den indischen ,buddhismus in der volkstmlichen ,form des ,mahayana eingefhrt1 wobei die heiligen ,schriften als ,zaubermittel und die ,buddhafiguren als ,fetische fr krftiger galten1 weil sie fremd waren4 ,die ursprngliche ,lehre des ,laotse verschwindet sehr rasch4 ,zu ,beginn der ,hanzeit 7um #bjj v4 ,chr47 werden die ,scharen der ,sen aus moralischen ,vorstellungen zu gtigen ,wesen4 ,die ,wind-1 ,wolken-1 ,donner-1 ,regengtter kommen wieder4 ,massenhafte ,kulte brgern sich ein1 durch welche die bsen ,geister mit ,hilfe der ,gtter ausgetrieben werden4 ,damals entstand und zwar sicherlich aus einem ,grundbegriff der vorkonfuzianischen ,philosophie der ,mythus von ,panku1 dem ,urprinzip1 von dem die ,reihe der mythischen ,kaiser abstammt4 ,eine hnliche ,entwicklung nahm bekanntlich der ,logosbegriff4#cce ,die von ,buddha gelehrte ,theorie und ,praxis der ,lebensfhrung war aus ,weltmdigkeit und intellektuellem ,ekel hervorgegangen und stand zu religisen ,fragen in gar keiner ,beziehung1 aber schon zu ,beginn der indischen ,kaiserzeit8 um #bej v4 ,chr4 war er selbst ein sitzendes ,gtterbild geworden1 und an ,stelle der nur dem ,gelehrten verstndlichen ,nirwanatheorie traten mehr und mehr handfeste ,lehren von ,himmel1 ,hlle und ,erlsung1 die zum ,teil vielleicht ebenfalls der ,fremde1 nmlich der persischen ,apokalyptik entlehnt sind4 ,schon zu ,asokas ,zeit gab es achtzehn buddhistische ,sekten4 ,der ,erlsungsglaube des ,mahayana hat in dem ,dichter und ,gelehrten ,asvagoscha 7um #ej v4 ,chr47 den ersten groen ,verknder1 in ,nagardschuna 7um #aej n4 ,chr47 den eigentlichen ,vollender gefunden4 ,aber daneben wanderte die ganze ,masse urindischer ,mythen wieder zurck4 ,die ,vischnu- und die ,shivareligion waren um #cjj v4 ,chr4 schon deutlich ausgebildet und zwar in synkretistischer ,form1 so da die ,krishna- und die ,ramalegende nun auf ,vischnu bertragen werden4 ,dasselbe ,schauspiel bietet sich im gyptischen ,neuen ,reiche1 wo der ,amon von ,theben den ,mittelpunkt eines mchtigen ,synkretismus bildet1 und im ,arabertum der ,abbassidenzeit1 wo die ,volksreligion mit ihren ,vorstellungen von ,vorhlle1 ,hlle1 ,weltgericht1 der himmlischen ,kaaba1 dem ,logos-,mohamed1 den ,feen1 ,heiligen und ,gespenstern den ursprnglichen ,islam ganz in den ,hintergrund drngen4#ccf ,es gibt in diesen ,zeiten noch einige hohe ,geister wie den ,erzieher ,neros1 ,seneka1 und sein ,ebenbild ,psellos1#ccg den ,philosophen1 ,prinzenerzieher und ,politiker im csarischen ,byzanz1 wie den ,stoiker ,mark ,aurel und den ,buddhisten ,asoka1 die selbst ,csaren gewesen sind1#cch und endlich den ,pharao ,amenophis ,,iv41 dessen tiefsinniger ,versuch von der mchtigen ,priesterschaft des ,amon als ,ketzerei aufgefat und vereitelt worden ist1 eine ,gefahr1 die sicherlich auch ,asoka von den ,brahmanen gedroht hat4 ,aber gerade der ,csarismus hat im chinesischen wie im rmischen ,imperium einen ,kaiserkult ins ,leben gerufen und damit den ,synkretismus zusammengefat4 ,es ist ein absurder ,gedanke1 die chinesische ,verehrung des lebenden ,kaisers sei ein ,stck alter ,religion gewesen4 ,kaiser hat es whrend der ganzen ,dauer der chinesischen ,kultur berhaupt nicht gegeben4 ,die ,herrscher der ,staaten hieen ,wang1 ,knige1 und ,meng ,tse schrieb kaum hundert ,jahre vor dem ,endsieg des chinesischen ,augustus ganz im ,sinne des #ai4 ,jahrhunderts den ,satz3 ,das ,volk ist das wichtigste im ,land2 danach kommen die ntzlichen ,gtter des ,bodens und ,getreides2 am wenigsten wichtig ist der ,herrscher48 ,die ,mythologie von den ,urkaisern ist ohne ,zweifel erst von ,konfuzius und seiner ,zeit und zwar in rationalistischer ,absicht in eine staatsrechtliche und sozialethische ,fassung gebracht worden2 diesem ,mythus hat dann der erste ,csar ,titel und ,kultbegriff entnommen4 ,die ,erhebung von ,menschen zu ,gttern ist die ,rckkehr zur ,frhzeit1 wo man ,gtter zu ,helden machte wie gerade die ,urkaiser und die ,helden ,homers1 und sie ist ein bezeichnender ,zug fast aller ,religionen dieser zweiten ,stufe4 ,konfuzius selbst wurde #eg n4 ,chr4 zum ,gott mit offiziellem ,kult erhoben4 ,buddha war es damals lngst4 ,al ,ghazali 7um #ajej71 der die zweite ,religiositt8 der islamischen ,welt vollenden half1 ist fr den ,volksglauben ein gttliches ,wesen und einer der beliebtesten ,heiligen und ,nothelfer geworden4 ,in der ,antike gab es in den ,philosophenschulen einen ,kult des ,platon und ,epikur1 und die ,abstammung ,alexanders von ,herakles und ,csars von ,venus leitet deutlich zum ,kult des ,divus hinber1 in dem uralte orphische ,vorstellungen und ,geschlechterkulte ebenso wieder auftauchen1 wie im chinesischen ,kult des ,hoang ,ti ein ,stck der ltesten ,mythologie4 ,mit diesen beiden ,kaiserkulten beginnen aber schon die ,versuche1 die zweite ,religiositt in feste ,organisationen zu bringen1 die man ,gemeinden1 ,sekten1 ,orden1 ,kirchen nennen mag1 die aber stets starre ,wiederholungen lebendiger ,formen der ,frhzeit sind und sich zu diesen verhalten wie die ,kaste zum ,stand4 ,etwas davon enthielt schon die ,reform des ,augustus mit ihrer knstlichen ,wiederbelebung lngst erstorbener ,stadtkulte1 wie der ,bruche der ,arvalbrder1 aber erst die hellenistischen ,mysterienreligionen und selbst noch der ,mithraskult1 soweit er nicht der magischen ,religiositt zugerechnet werden mu1 sind solche ,gemeinschaften1 deren ,weiterbildung dann durch den ,untergang der ,antike abgebrochen worden ist2 ihnen entspricht der theokratische ,staat1 den die ,priesterknige von ,theben im #aa4 ,jahrhundert aufrichteten1 und die ,taokirchen der ,hanzeit1 vor allem die von ,tschang ,lu begrndete1 welche #ahd n4 ,chr4 den furchtbaren1 an religise ,provinzaufstnde der rmischen ,kaiserzeit erinnernden ,aufstand der gelben ,turbane hervorrief1 der weite ,gebiete verwstete und den ,sturz der ,handynastie herbeigefhrt hat4#cci ,und diese asketischen ,kirchen des ,taoismus finden mit ihrer ,starrheit und wilden ,mythologie ihr vollkommenes ,seitenstck in den sptbyzantinischen ,mnchsstaaten1 wie dem ,kloster ,studien und dem #aajj begrndeten reichsunmittelbaren ,klosterverband des ,athos1 der so buddhistisch als mglich wirkt4 ,aus dieser zweiten ,religiositt gehen endlich die ,fellachenreligionen hervor1 in denen der ,gegensatz von weltstdtischer und provinzialer ,frmmigkeit ebenso wieder verschwunden ist wie der von primitiver und hoher ,kultur4 ,was das bedeutet1 lehrt der ,begriff des ,fellachenvolkes4#cdj ,die ,religion ist vllig geschichtslos geworden2 wo einst ,jahrzehnte eine ,epoche bedeuteten1 haben jetzt ,jahrhunderte keine ,bedeutung mehr1 und das ,auf und ,nieder oberflchlicher ,vernderungen beweist nur1 da die innere ,gestalt endgltig und fertig ist4 ,es ist ganz gleichgltig1 ob um #abjj in ,china eine ,abart der konfuzianischen ,staatslehre als ,dschufuzianismus erscheint1 wann sie erscheint und ob sie ,erfolg hat oder nicht1 ob in ,indien der lngst zu einer polytheistischen ,volksreligion gewordene ,buddhismus vor dem ,neubrahmanismus verschwindet1 dessen grter ,theologe ,sankara um #hjj lebte1 und wann dieser endlich in die hinduistische ,lehre von ,brahma1 ,vischnu und ,shiwa bergeht4 ,es gibt stets eine kleine ,zahl uerst geistiger1 berlegener1 absolut fertiger8 ,menschen1 wie die ,brahmanen ,indiens1 die ,mandarinen ,chinas und die gyptischen ,priester1 die ,herodot in ,erstaunen setzten4 ,aber die ,fellachenreligion selbst ist wieder durch und durch primitiv wie die gyptischen ,tierkulte der #bf4 ,dynastie1 die aus ,buddhismus1 ,taoismus und ,konfuzianismus gebildete ,staatsreligion ,chinas1 wie der ,islam des heutigen ,orients und vielleicht doch auch die ,religion der ,azteken1 wie sie ,cortez antraf1 die sich von der durchgeistigten ,mayareligion schon weit entfernt haben mu4 #ba ,eine ,fellachenreligion ist auch das ,judentum etwa seit ,jehuda ben ,halevi1 der wie sein islamischer ,lehrmeister ,al ,ghazali 7,s4 #chg7 die wissenschaftliche ,philosophie mit unbedingter ,skepsis betrachtet und sie im ,kuzari8 7#aadj7 nur noch als ,dienerin der glubigen ,theologie gelten lt4 ,das entspricht durchaus der ,wendung von der mittleren zur jngeren ,stoa der ,kaiserzeit und dem ,erlschen der chinesischen ,spekulation unter der westlichen ,handynastie4 ,noch bezeichnender ist ,moses ,maimonides1 der um #aage den gesamten ,lehrstoff des ,judentums als etwas ,fertiges und ,starres in einem groen ,werk vom ,schlage des chinesischen ,li-ki zusammengetragen hat1 ohne die geringste ,rcksicht darauf1 ob das ,einzelne noch ,sinn hatte oder nicht4#cda ,weder in dieser noch in einer andern ,zeit ist das ,judentum etwas ,einzigartiges in der ,religionsgeschichte1 aber von der ,lage aus betrachtet1 welche die abendlndische ,kultur auf ihrem eigenen ,boden geschaffen hat1 erscheint es so4 ,und ebensowenig ist die ,tatsache1 da der jdische ,name immer wieder etwas anderes bezeichnet1 ohne da seine ,trger es bemerken1 etwas fr sich ,stehendes1 denn sie wiederholt sich ,schritt fr ,schritt im ,persertum4 ,in ihrer ,merowingerzeit8 7etwa #ejj-j7 entwickeln sich beide aus ,stammesverbnden zu ,nationen magischen ,stils1 ohne ,land1 ohne ,einheit der ,abstammung und schon damals mit der ,wohnweise des ,ghetto1 die bis auf die ,parsen in ,bombay und die ,juden in ,brooklyn dieselbe geblieben ist4 ,in der ,frhzeit 7etwa #j-ejj7 wird dieser landlose consensus von ,spanien bis nach ,schantung verbreitet4 ,es war die jdische ,ritterzeit und die gotische8 ,bltezeit religiser ,gestaltungskraft3 ,die spte ,apokalyptik1 die ,mischna und das ,urchristentum1 das erst seit ,trajan und ,hadrian abgestoen wurde1 sind ,schpfungen dieser ,nation4 ,es ist bekannt1 da die ,juden damals ,bauern1 ,handwerker1 ,kleinstdter waren4 ,die groen ,geldgeschfte fhrten gypter1 ,griechen1 ,rmer1 also alte8 ,menschen4 ,um #ejj beginnt das jdische ,barock1 das dem abendlndischen ,betrachter sehr einseitig im ,bilde der spanischen ,glanzzeit zu erscheinen pflegt4 ,der jdische consensus tritt wie der persische1 islamische und byzantinische in ein stdtisches und geistiges ,wachsein und beherrscht von nun an die ,formen der stdtischen ,wirtschaft und ,wissenschaft4 ,tarragona1 ,toledo und ,granada sind vorwiegend jdische ,grostdte4 ,juden bilden einen wesentlichen ,teil der vornehmen maurischen ,gesellschaft4 ,ihre vollendeten ,formen1 ihren esprit1 ihre ,ritterlichkeit hat der gotische ,kreuzzugsadel bewundert und nachzuahmen versucht2 aber auch die ,diplomatie1 ,kriegfhrung und ,verwaltung der maurischen ,staaten ist ohne die jdische ,aristokratie1 welche hinter der islamischen an ,rasse nicht zurckstand1 gar nicht zu denken4 ,es gab1 wie einst in ,arabien einen jdischen ,minnesang1 so jetzt eine hohe ,literatur und eine aufgeklrte ,wissenschaft4 ,als ,alfons ,x4 von ,kastilien um #abej unter ,leitung des ,rabbiners ,isaak ben ,said ,hassan durch jdische1 islamische und christliche ,gelehrte ein neues ,planetenwerk ausarbeiten lie1#cdb war das immer noch eine ,leistung nicht des faustischen1 sondern des magischen ,weltdenkens4 ,erst seit ,nikolaus ,cusanus wurde es umgekehrt4 ,aber in ,spanien und ,marokko lag doch nur ein sehr kleiner ,teil des jdischen consensus und dieser selbst hatte nicht nur einen weltlichen1 sondern vor allem auch einen geistlichen ,sinn4 ,es gab auch in ihm eine puritanische ,bewegung1 die den ,talmud verwarf und zur reinen ,tora zurckkehren wollte4 ,die ,gemeinschaft der ,karer ist nach manchen ,vorlufern um #gfj im nrdlichen ,syrien entstanden1 eben dort1 von wo ein ,jahrhundert vorher die bilderstrmenden christlichen ,paulikianer und etwas spter der islamische ,sufismus ausgingen1 drei magische ,richtungen1 deren innere ,verwandtschaft niemand verkennen wird4 ,die ,karer wurden wie die ,puritaner jeder andern ,kultur von der ,orthodoxie wie von der ,aufklrung bekmpft4 ,die rabbinischen ,gegenschriften entstanden von ,kordova und ,fes bis nach ,sdarabien und ,persien hin4 ,aber damals entstand auch1 ein ,produkt des jdischen ,sufismus8 und zuweilen an ,swedenborg erinnernd1 das ,hauptwerk der rationalistischen ,mystik1 das ,buch ,jezirah1 dessen kabbalistische ,grundvorstellungen sich mit der byzantinischen ,bildersymbolik und dem gleichzeitigen ,zauberwesen des griechischen ,christentums zweiter ,ordnung8 ebenso berhren wie mit der ,volksreligion des ,islam4 ,eine ganz neue ,lage wird um die ,jahrtausendwende durch den ,zufall geschaffen1 da der westlichste ,teil des consensus sich pltzlich im ,bereiche der jungen abendlndischen ,kultur befindet4 ,die ,juden waren wie die ,parsen1 ,byzantiner und ,moslime zivilisiert und weltstdtisch geworden2 die germanisch-romanische ,welt lebte im stadtlosen ,lande1 und kaum hatten sich um ,klster und ,mrkte ,ansiedlungen1 noch auf ,generationen hin ohne eigene ,seele gebildet4 ,die einen waren fast schon ,fellachen1 die anderen fast noch ,urvolk4 ,der ,jude begriff die gotische ,innerlichkeit1 die ,burg1 den ,dom1 der ,christ die berlegene1 fast zynische ,intelligenz und das fertig ausgebildete ,gelddenken8 nicht4 ,man hate und verachtete sich1 noch kaum aus dem ,bewutsein eines ,rasseunterschiedes1 sondern aus ,mangel an ,gleichzeitigkeit84 ,der jdische consensus baute in die ,flecken und ,landstdte berall seine grostdtischen -- proletarischen -- ,ghettos ein4 ,die ,judengasse ist der gotischen ,stadt um tausend ,jahre voraus4 ,genau so lagen zur ,zeit ,jesu die ,rmerstdte zwischen den ,drfern am ,see ,genezareth4 ,aber diese jungen ,nationen waren auerdem mit dem ,boden und der ,idee des ,vaterlands fest verbunden2 der landlose consensus1 dessen ,zusammenhalt fr seine ,mitglieder keine ,absicht und ,organisation1 sondern ein ganz unbewuter1 ganz metaphysischer ,trieb war1 ein ,ausdruck des unmittelbarsten magischen ,weltgefhls1 trat ihnen als etwas ,unheimliches und vllig ,unverstndliches entgegen4 ,damals entstand die ,sage vom ewigen ,juden4 ,es war schon viel1 wenn ein schottischer ,mnch in ein lombardisches ,kloster kam1 und das starke ,heimatgefhl nahm er dahin mit2 aber wenn ein ,rabbiner aus ,mainz1 wo sich um #ajjj die bedeutendste ,talmudschule des ,abendlandes befand1 oder ,salerno nach ,kairo1 ,basra oder ,merw kam1 so war er in jedem ,ghetto zu ,hause4 ,in diesem schweigenden ,zusammenhalt lag die ,idee der magischen ,nation2#cdc er war ,staat1 ,kirche und ,volk zugleich ganz wie im damaligen ,griechentum1 ,parsentum und ,islam -- was man im ,abendland nicht wute4 ,spinoza und ,uriel ,akosta sind aus diesem ,staat1 der sein eigenes ,recht und sein von den ,christen gar nicht bemerktes ffentliches ,leben hatte und auf die umgebende ,welt der ,wirtsvlker wie auf eine ,art von ,ausland herabsah1 durch einen wirklichen ,hochverratsproze ausgewiesen worden1 ein ,vorgang1 dessen tiefern ,sinn diese ,wirtsvlker berhaupt nicht verstehen konnten2 und der bedeutendste ,denker der stlichen ,chassiden1 ,senior ,salman1 ist #agii von der rabbinischen ,gegenpartei der ,petersburger ,regierung wie einem fremden ,staate ausgeliefert worden4 ,das ,judentum des westeuropischen ,kreises hatte die noch im maurischen ,spanien vorhandene ,beziehung zum ,lande vollstndig verloren4 ,es gibt keine ,bauern mehr4 ,das kleinste ,ghetto ist ein wenn auch noch so armseliges ,stck ,grostadt1 und seine ,bewohner zerfallen wie die des erstarrten ,indien und ,china in ,kasten -- die ,rabbiner sind die ,brahmanen und ,mandarinen des ,ghetto -- und die ,masse der ,kuli mit einer zivilisierten1 kalten1 weit berlegenen ,intelligenz und einem rcksichtslosen ,geschftssinn4 ,aber das ist wieder nur fr einen engen ,geschichtshorizont eine einzigartige ,erscheinung4 ,alle magischen ,nationen befinden sich seit den ,kreuzzgen auf dieser ,stufe4 ,die ,parsen besitzen in ,indien genau dieselbe geschftliche ,macht wie die ,juden in der europisch-amerikanischen ,welt und die ,armenier und ,griechen in ,sdosteuropa4 ,die ,erscheinung wiederholt sich in jeder andern ,zivilisation1 sobald sie in jngere ,zustnde eindringt3 ,die ,chinesen in ,kalifornien -- sie sind der eigentliche ,gegenstand des westamerikanischen ,antisemitismus8 -- und in ,java und ,singapur1 der indische ,hndler in ,ostafrika1 aber auch der ,rmer in der frharabischen ,welt1 wo die ,lage gerade umgekehrt war4 ,die ,juden8 dieser ,zeit waren die ,rmer1 und in dem apokalyptischen ,ha der ,aramer gegen sie liegt auch etwas dem westeuropischen ,antisemitismus ganz ,verwandtes4 ,es war ein echter ,pogrom1 als im ,jahre #hh auf einen ,wink von ,mithridates hin an einem ,tage #ajjjjj rmische ,geschftsleute von der erbitterten ,bevlkerung ,kleinasiens ermordet worden sind4 ,zu diesen ,gegenstzen tritt der der ,rasse1 welcher in demselben ,mae aus ,verachtung in ,ha bergeht1 als die abendlndische ,kultur sich selbst der ,zivilisation nhert und der ,altersunterschied8 mit seinem ,ausdruck in der ,lebenshaltung und ,vorherrschaft der ,intelligenz geringfgiger wird4 ,aber er hat mit den trichten1 der ,sprachwissenschaft entnommenen ,schlagworten ,arier und ,semit gar nichts zu tun4 ,die arischen8 ,perser und ,armenier sind fr uns von den ,juden gar nicht zu unterscheiden und schon in ,sdeuropa und auf dem ,balkan ist ein krperlicher ,unterschied zwischen christlichen und jdischen ,einwohnern kaum vorhanden4 ,die jdische ,nation ist wie jede andre der arabischen ,kultur das ,ergebnis einer ungeheuren ,mission und bis in die ,zeit der ,kreuzzge hinein durch massenhafte ,zu- und ,austritte bestndig verndert worden4#cdd ,ein ,teil der ,ostjuden stimmt krperlich mit den christlichen ,bewohnern des ,kaukasus1 ein andrer mit den sdrussischen ,tartaren1 ein groer ,teil der westlichen mit den nordafrikanischen ,mauren berein4 ,es ist vielmehr der ,gegensatz zwischen dem ,rasseideal der gotischen ,frhzeit1 das zchtend gewirkt hat1#cde und dem ,typus des sephardischen ,juden1 der sich erst in den ,ghettos des ,abendlandes und zwar ebenfalls durch seelische ,zucht unter sehr harten ueren ,bedingungen ausgebildet hat1 zweifellos in dem wirksamen ,banne der ,landschaft und der ,wirtsvlker und in der metaphysischen ,verteidigung gegen sie1 namentlich seit dieser ,teil der ,nation durch ,verlust der arabischen ,sprache eine ,welt fr sich geworden ist4 ,dies ,gefhl eines tiefen ,andersseins tritt auf beiden ,seiten um so mchtiger hervor1 je mehr ,rasse der ,einzelne hat4 ,nur der ,mangel an ,rasse bei geistigen ,menschen1 ,philosophen1 ,doktrinren1 ,utopisten bewirkt es1 da sie diesen abgrundtiefen1 metaphysischen ,ha nicht verstehen1 in welchem der verschiedene ,takt zweier ,daseinsstrme wie eine unertrgliche ,dissonanz zum ,vorschein kommt1 einen ,ha1 der fr beide tragisch werden kann und der auch die indische ,kultur durch den ,gegensatz des ,inders von ,rasse und des ,tschudra beherrscht hat4 ,whrend der ,gotik ist dieser ,gegensatz tief religis und richtet sich vor allem gegen den consensus als ,religion2 erst mit ,beginn der abendlndischen ,zivilisation ist er materialistisch geworden und richtet sich gegen die pltzlich vergleichbar gewordene geistige und geschftliche ,seite4 ,am tiefsten trennend und erbitternd hat aber die ,tatsache gewirkt1 welche in ihrer vollen ,tragik am wenigsten begriffen worden ist3 ,whrend der abendlndische ,mensch von den ,tagen der ,sachsenkaiser bis zur ,gegenwart ,geschichte im allerbedeutendsten ,sinne durchlebt und zwar mit einer ,bewutheit1 die in keiner andern ,kultur ihresgleichen findet1 hat der jdische consensus aufgehrt ,geschichte zu haben4#cdf ,seine ,probleme waren gelst1 seine innere ,form abgeschlossen und unvernderlich geworden2 ,jahrhunderte hatten fr ihn wie fr den ,islam1 die griechische ,kirche und die ,parsen keine ,bedeutung mehr1 und deshalb kann1 wer innerlich diesem consensus verbunden ist1 die ,leidenschaft gar nicht begreifen1 mit welcher faustische ,menschen die in wenig ,jahren zusammengedrngten ,entscheidungen ihrer ,geschichte1 ihres ,schicksals durchleben1 wie es zu ,beginn der ,kreuzzge1 in der ,reformation1 der franzsischen ,revolution1 den ,freiheitskriegen und an allen ,wendepunkten im ,dasein der ,einzelvlker der ,fall war4 ,das alles liegt fr ihn um dreiig ,generationen zurck4 ,geschichte grten ,stils strmt drauen vorber1 ,epoche folgt auf ,epoche1 der ,mensch ist mit jedem ,jahrhundert von ,grund aus ein andrer1 im ,ghetto steht alles still und auch in der ,seele des einzelnen4 ,aber selbst wenn er sich als ,angehrigen seines ,wirtsvolkes betrachtet und an dessen ,geschick teilnimmt1 wie es #aiad in vielen ,lndern der ,fall war1 so erlebt er es in ,wirklichkeit doch nicht als sein ,geschick1 sondern er nimmt dafr ,partei1 er beurteilt es als interessierter ,zuschauer1 und gerade der letzte ,sinn dessen1 worum gekmpft wird1 mu ihm stets verschlossen bleiben4 ,es gab im dreiigjhrigen ,kriege einen jdischen ,reitergeneral -- er liegt auf dem alten ,judenfriedhof in ,prag begraben -- aber was waren die ,gedanken ,luthers und ,loyolas fr ihn8 ,was haben die den ,juden nahe verwandten ,byzantiner von den ,kreuzzgen verstanden8 ,das gehrt zu den tragischen ,notwendigkeiten der hheren ,geschichte1 die aus den ,lebenslufen von ,einzelkulturen besteht1 und hat sich oft wiederholt4 ,die ,rmer1 damals ein altes ,volk1 htten nie begreifen knnen1 was fr die ,juden in dem ,proze ,jesu und beim ,aufstand des ,bar ,kochba auf dem ,spiele stand1 und die europisch-amerikanische ,welt hat in den fellachenhaften ,revolutionen der ,trkei 7#aijh7 und ,chinas 7#aiaa7 ihre vollkommene ,verstndnislosigkeit fr das bewiesen1 was dort vorging4 ,da ihr das ganz anders angelegte ,denken und ,innenleben und also auch der ,staatsgedanke und die ,idee der ,souvernitt -- dort des ,khalifen1 hier des ,tien ,tse -- verschlossen blieben1 so hat sie den ,gang der ,dinge nicht beurteilen und auch nicht vorausberechnen knnen4 ,der ,mensch einer fremden ,kultur kann ,zuschauer sein und also beschreibender ,historiker des ,vergangenen1 aber niemals ,politiker1 d4 h4 ein ,mann1 der die ,zukunft in sich wirken fhlt4 ,besitzt er nicht die materielle ,macht1 um in der ,form seiner eigenen ,kultur handeln und die der fremden miachten oder lenken zu knnen1 wie es allerdings die ,rmer im jungen ,osten und ,disraeli in ,england durften1 so steht er den ,ereignissen hilflos gegenber4 ,der ,rmer und ,grieche dachte immer die ,lebensbedingungen seiner ,polis in die fremden ,ereignisse hinein1 der moderne ,europer blickt berall durch die ,begriffe ,verfassung1 ,parlament1 ,demokratie hindurch auf fremde ,schicksale1 obwohl die ,anwendung solcher ,vorstellungen auf andere ,kulturen lcherlich und sinnlos ist1 und der ,angehrige des jdischen consensus verfolgt die ,geschichte der ,gegenwart1 die nichts ist als die der ber alle ,erdteile und ,meere verbreiteten faustischen ,zivilisation1 mit dem ,grundgefhl des magischen ,menschen1 selbst wenn er von dem abendlndischen ,charakter seines ,denkens fest berzeugt ist4 ,da jeder magische consensus landfremd und geographisch unbegrenzt ist1 so sieht er unwillkrlich in allen ,kmpfen um die faustischen ,ideen des ,vaterlandes1 der ,muttersprache1 des ,herrscherhauses1 der ,monarchie1 der ,verfassung eine ,rckkehr von ,formen1 die ihm innerlich durchaus fremd und deshalb lstig und sinnlos1 zu denen1 welche seiner ,natur gem sind2 und aus dem ,wort international1 das ihn begeistern kann1 hrt er eben das ,wesen des landlosen und grenzenlosen consensus heraus1 ob es sich um ,sozialismus1 ,pazifismus oder ,kapitalismus handelt4 ,wenn fr die europisch-amerikanische ,demokratie die ,verfassungskmpfe und ,revolutionen eine ,entwicklung zum zivilisierten ,ideal bedeuten1 so sind sie fr ihn -- was ihm so gut wie nie zum ,bewutsein kommt -- der ,abbau alles dessen1 was anders ist als er4 ,selbst wenn die ,macht des consensus in ihm erschttert ist und das ,leben seines ,wirtsvolkes eine uere ,anziehung bis zu wirklichem ,patriotismus auf ihn bt1 so ist seine ,partei doch immer diejenige1 deren ,ziele dem ,wesen der magischen ,nation am vergleichbarsten sind4 ,deshalb ist er in ,deutschland ,demokrat und in ,england -- wie der ,parse in ,indien -- ,imperialist4 ,genau dasselbe ,miverstndnis liegt vor1 wenn der ,westeuroper die ,jungtrken und ,reformchinesen fr ,geistesverwandte1 nmlich fr konstitutionell8 hlt4 ,der innerlich zugehrige ,mensch bejaht im letzten ,grunde doch selbst dort1 wo er zerstrt2 der innerlich fremde verneint1 selbst wo er aufbauen mchte4 ,was die abendlndische ,kultur in ihren ,machtgebieten durch ,reformen eigenen ,stils vernichtet hat1 ist nicht auszudenken1 und ebenso vernichtend wirkt das ,judentum1 wo es auch eingreift4 ,das ,gefhl von der ,notwendigkeit dieses wechselseitigen ,miverstehens fhrt zu dem furchtbaren1 tief ins ,blut gedrungenen ,ha1 der sich an sinnbildliche ,merkmale wie ,rasse1 ,lebenshaltung1 ,beruf1 ,sprache heftet1 und beide ,teile1 so oft diese ,lage bisher eingetreten ist1 verzehrt1 verdorben und zu blutigen ,ausbrchen getrieben hat4#cdg ,das gilt vor allem auch fr die ,religiositt der faustischen ,welt1 die sich von einer fremden ,metaphysik in ihrer ,mitte bedroht1 gehat1 untergraben fhlt4 ,was ist seit den ,reformen ,hugos von ,cluny1 dem heiligen ,bernhard1 dem ,lateranskonzil von #abae ber ,luther1 ,kalvin und den ,puritanismus bis zur ,aufklrung durch unser ,wachsein gegangen1 whrend es fr die jdische ,religion lngst keine ,geschichte mehr gab6 ,innerhalb des westeuropischen consensus hat #aefe ,josef ,karo im ,schulchan ,aruch denselben ,stoff noch einmal und anders zusammengefat wie ehemals ,maimonides1 aber es htte auch #adjj oder #ahjj sein oder ganz unterbleiben knnen4 ,mit der ,starrheit des heutigen ,islam und des byzantinischen ,christentums seit den ,kreuzzgen1 aber auch des spten ,chinesentums und des gyptizismus bleibt alles formelhaft und gleich1 die ,speiseverbote1 die ,schaufden an den ,kleidern1 die ,gebetsriemen1 die ,denkzettel und die talmudische ,kasuistik1 die genau in dieser ,form seit ,jahrhunderten auch in ,bombay am ,vendidad und in ,kairo am ,koran gebt wird4 ,und ebenso ist die jdische ,mystik1 die reiner ,sufismus ist1 seit den ,kreuzzgen dieselbe geblieben1 ganz wie die islamische1 und sie hat in den letzten ,jahrhunderten noch drei ,heilige im ,sinne des morgenlndischen ,sufismus hervorgebracht1 die man als solche nur erkennt1 wenn man durch den ,anflug abendlndischer ,denkformen hindurchzusehen vermag4 ,spinoza ist mit seinem ,denken in ,substanzen1 statt in ,krften und seinem durch und durch magischen ,dualismus durchaus den letzten ,nachzglern der islamischen ,philosophie vergleichbar wie ,murtada und ,schirazi4 ,er bedient sich der ganzen ,begriffssprache des ihn umgebenden abendlndischen ,barock und hat sich in dessen ,vorstellungsweise bis zur vollkommenen ,selbsttuschung hineingelebt1 aber die ,herkunft von ,maimonides und ,avicenna und die talmudische ,methode more geometrico8 bleiben von allem1 was ber die ,oberflche seiner ,seele hinwegging1 ganz unberhrt4 ,in dem ,baalschem1 dem ,stifter der ,chassidensekte1 der um #afih in ,wolhynien geboren wurde1 ist ein echter ,messias aufgestanden1 der lehrend und ,wunder vollbringend durch die ,welt der polnischen ,ghettos wanderte und fr den nur das ,urchristentum als ,vergleich herangezogen werden kann2#cdh diese aus uralten ,strmungen magischer1 kabbalistischer ,mystik hervorgegangene ,bewegung1 welche den grten ,teil der ,ostjuden ergriffen hat1 ohne ,zweifel etwas ,gewaltiges in der ,religionsgeschichte der arabischen ,kultur1 ist mitten unter einem andersartigen ,menschentum verlaufen und doch von diesem so gut wie nicht bemerkt worden4 ,der friedliche ,kampf des ,baalschem gegen die damaligen ,phariser des ,talmud und fr einen innerweltlichen ,gott1 seine christusartige ,gestalt1 die reiche ,legende1 die sehr bald um seine ,person und die seiner ,jnger gesponnen worden ist1 das ist alles von rein magischem ,geiste und uns abendlndischen ,menschen im letzten ,grunde so fremd wie das ,urchristentum selbst4 ,die ,gedankengnge der chassidischen ,schriften sind dem ,nichtjuden so gut wie unverstndlich1 aber auch der ,ritus4 ,in der ,erregung der ,andacht geraten die einen in ,verzckung1 andere beginnen wie die ,derwische des ,islam zu tanzen4#cdi ,die ursprngliche ,lehre des ,baalschem hat einer der ,apostel zum ,zaddikismus weiter entwickelt1 und auch dieser ,glaube an ,heilige 7,zaddiks71 die nacheinander von ,gott herabgesandt werden und durch ihre bloe ,nhe ,erlsung bringen1 erinnert wieder an den islamischen ,mahdismus und noch viel mehr an die schiitische ,lehre von den ,imamen1 in denen das ,licht des ,propheten8 ,herberge genommen hat4 ,ein andrer ,jnger1 ,salomon ,maimon1 von dem es eine merkwrdige ,selbstbiographie gibt1 ging von dem ,baalschem zu ,kant1 dessen abstrakte ,denkart auf talmudische ,geister immer eine ungeheure ,anziehungskraft ausgebt hat4 ,der dritte ist ,otto ,weininger1 dessen moralischer ,dualismus eine rein magische ,konzeption und dessen ,tod in einem magisch durchlebten ,seelenkampf zwischen ,gut und ,bse einer der erhabensten ,augenblicke sptester ,religiositt ist4#cej ,etwas ,verwandtes knnen ,russen erleben1 aber weder der antike noch der faustische ,mensch ist dessen fhig4 ,mit der ,aufklrung des #ah4 ,jahrhunderts wird auch die abendlndische ,kultur grostdtisch und intellektuell und damit pltzlich der ,intelligenz des consensus zugnglich4 ,und dieses ,versetztsein mitten in eine ,epoche1 die fr den innerlich lngst abgestorbenen ,daseinsstrom des sephardischen ,judentums einer fernen ,vergangenheit angehrt1 aber doch in ihm ein verwandtes ,gefhl erwecken mute1 so weit sie kritisch und verneinend war1 hat in verhngnisvoller ,weise verfhrerisch gewirkt1 den geschichtlich fertigen und jeder organischen ,entwicklung unfhigen ,zusammenhalt in die groe ,bewegung der ,wirtsvlker hineingezogen1 ihn erschttert1 gelockert und bis in die ,tiefe hinein zersetzt und vergiftet4 ,denn fr den faustischen ,geist war die ,aufklrung ein ,schritt vorwrts auf der eigenen ,bahn1 ber ,trmmer hin1 gewi1 aber doch im letzten ,grunde bejahend1 fr das ,judentum ist sie ,zerstrung und nichts andres1 ,abbau von etwas ,fremdem1 das es nicht begreift4 ,sehr oft bietet sich dann ein ,schauspiel1 das auch der ,parse in ,indien1 der ,chinese und ,japaner in einer christlichen ,umgebung und der moderne ,amerikaner in ,china geben3 ,aufklrung bis zum ,zynismus und schroffster ,atheismus gegenber der fremden ,religion1 whrend die fellachenhaften ,bruche der eignen davon ganz unberhrt bleiben4 ,es gibt ,sozialisten1 die nach auen und zwar mit berzeugung jede ,art von ,religion bekmpfen1 fr sich aber die ,speiseverbote und das ,ritual der ,gebetriemen und ,denkzettel ngstlich beobachten4 ,hufiger ist der wirkliche innere ,zerfall mit dem consensus1 soweit er ein ,zusammenhang des ,glaubens ist1 ein ,schauspiel wie das jener indischen ,studenten1 die eine englische ,universittsbildung mit ,locke und ,mill erhalten haben und nun mit der gleichen zynischen ,verachtung auf indische wie auf abendlndische berzeugungen herabsehen und an ihrer innern ,zersetzung endlich selbst zugrunde gehen mssen4 ,seit der napoleonischen ,zeit hat sich der altzivilisierte consensus mit der neuzivilisierten abendlndischen ,gesellschaft8 der ,stdte unter deren ,widerspruch vermischt1 und ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen ,methoden mit der berlegenheit des ,alters in ,gebrauch genommen4 ,ganz dasselbe hat einige ,generationen spter die japanische1 ebenfalls sehr alte ,intelligenz getan1 vielleicht mit noch grerem ,erfolge4 ,ein andres ,beispiel sind die ,karthager1 ,nachzgler der babylonischen ,zivilisation1 die schon von der etruskisch-dorischen ,stufe der antiken ,kultur angezogen wurden und endlich dem ,hellenismus ganz erlegen sind1#cea in allem ,religisen und ,knstlerischen starr und fertig1 aber geschftlich den ,griechen und ,rmern weit voraus1 und ihnen deshalb bis zum uersten verhat4 ,nicht weil die ,metaphysik beider ,kulturen sich nher gekommen wre -- das ist ganz unmglich -- sondern weil sie in den wurzellosen ,intelligenzen der ,oberschicht auf beiden ,seiten keine ,rolle mehr spielt1 ist diese magische ,nation in ,gefahr1 mit dem ,ghetto und der ,religion selbst zu verschwinden4 ,sie hat alle ,arten von innerlichem ,zusammenhalt verloren und ist lediglich als ,zusammenhalt in praktischen ,fragen briggeblieben4 ,aber der ,vorsprung1 den das uralte geschftliche ,denken dieser magischen ,nation besa1 wird geringer2 dem ,amerikaner gegenber ist er kaum noch vorhanden1 und damit verschwindet das letzte starke ,mittel1 den mit dem ,lande zerfallenen consensus aufrecht zu erhalten4 ,in dem ,augenblick1 wo die zivilisierten ,methoden der europisch-amerikanischen ,weltstdte zur vollen ,reife gelangt sein werden1 ist wenigstens innerhalb dieser ,welt -- die russische bildet ein ,problem fr sich -- das ,schicksal des ,judentums erfllt4 ,der ,islam hat ,boden unter sich4 ,er hat den persischen1 jdischen1 nestorianischen und monophysitischen consensus so gut wie ganz in sich aufgenommen4#ceb ,der ,rest der byzantinischen ,nation1 die heutigen ,griechen1 sitzen auch auf eignem ,land4 ,der ,rest der ,parsen in ,indien wohnt innerhalb der starren ,formen einer noch lteren1 noch fellachenhafteren ,zivilisation und ist dadurch in seinem ,bestande gesichert4 ,aber der westeuropisch-amerikanische ,teil des jdischen consensus1 der die brigen ,teile meist an sich gezogen und an sein ,schicksal gebunden hat1 ist nun in das ,getriebe einer jungen ,zivilisation geraten1 ohne ,zusammenhang mit irgend einem ,stck ,land1 nachdem er sich ,jahrhunderte hindurch ghettomig abgeschlossen und so gerettet hatte4 ,damit ist er zersprengt und geht der vlligen ,auflsung entgegen4 ,aber das ist ein ,schicksal nicht innerhalb der faustischen1 sondern der magischen ,kultur4 #bib ,vgl4 ,s4 #c ff4 und ,anm4 ,s4 #c4 #bic ,s4 #acg4 #bid ,wer ,gott mit inbrnstiger ,seele liebt1 der verwandelt sich in ihn8 7,bernhard von ,clairvaux74 #bie ,fr das religise ,denken ist ,schicksal stets eine kausale ,gre4 ,die ,erkenntniskritik kennt es deshalb nur als ein unklares ,wort fr ,kausalitt4 ,nur solange man nicht daran denkt1 kennt man es wirklich4 #bif ,vgl4 ,s4 #bg4 #big ,beide unterscheiden sich durch die innere ,form4 ,ein ,opfer1 das ,sokrates darbringt1 ist innerlich ein ,gebet4 ,das antike ,opfer ist berhaupt als ,gebet in krperhafter ,gestalt aufzufassen4 ,das ,stogebet8 des ,verbrechers aber ist in ,wirklichkeit ein ,opfer1 zu dem die ,angst ihn drngt4 #bih ,darin unterscheidet sich die ,philosophie nicht im geringsten vom urwchsigen ,volksglauben4 ,man denke an ,kants ,kategorientafel mit ihren #c #d ,einheiten1 an ,hegels ,methode1 an ,jamblichs ,triaden4 #bii ,vgl4 ,s4 #aei4 #cjj ,vgl4 ,s4 #bf4 #cja ,und da ist primitives und kultiviertes1 dann chinesisches1 indisches1 antikes1 magisches1 abendlndisches1 endlich sogar deutsches1 englisches und franzsisches ,denken anders angelegt1 und endlich gibt es berhaupt nicht zwei ,menschen mit genau der gleichen ,methode4 #cjb ,s4 #ch4 #cjc ,ist das hochzivilisierte ,kreta darin als ,vorposten gyptischer ,denkweise vorbildlich gewesen 7,s4 #aja78 ,aber die zahlreichen ,orts- und ,stammesgtter der primitiven ,thinitenzeit 7vor #cjjj71 welche die ,numina einzelner ,tiergattungen darstellten1 hatten doch wohl eine wesentlich andere ,bedeutung4 ,die gyptische ,gottheit dieser ,vorzeit besitzt1 je mchtiger sie ist1 um so zahlreichere ,einzelgeister 7ka7 und ,einzelseelen 7bai71 die berall in den einzelnen ,tieren verborgen sind und lauern1 ,bastet in den ,katzen1 ,sechmet in den ,lwen1 ,hathor in den ,khen1 ,mut in den ,geiern -- weshalb im ,gtterbilde der menschengestaltige ,ka sich hinter dem ,tierkopf gleichsam versteckt -- und das lteste ,weltbild zu einer ,ausgeburt der entsetzlichsten ,angst machen2 die ,mchte wten gegen den ,menschen selbst nach dem ,tode und knnen nur durch die schwersten ,opfer besnftigt werden4 ,die ,einigung des ,nord- und ,sdlandes ist damals durch die gemeinsame ,verehrung des ,horusfalkens dargestellt worden1 dessen erster ,ka im regierenden ,pharao anwesend ist4 ,vgl4 ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #ahb ff4 #cjd ,bernoulli1 ,die ,heiligen der ,merowinger 7#aijj71 eine gute ,schilderung dieser primitiven ,religion4 #cje ,kattenbusch1 ,lehrb4 d4 vgl4 ,konfessionsk4 ,i 7#ahib71 ,s4 #bcd ff4 ,n4 ,p4 ,miljukow1 ,skizz4 russ4 ,kulturgesch4 7#aija7 ,,ii1 ,s4 #ajd ff4 #cjf ,borchardt1 ,reheiligtum des ,newoserr ,bd4 ,i 7#aije74 ,der ,pharao ist nicht mehr ,inkarnation der ,gottheit und noch nicht1 wie in der ,theologie des ,mittleren ,reiches1 ,sohn des ,re2 trotz seiner irdischen ,gre steht er klein1 als ,diener1 vor dem ,gotte da4 #cjg ,erman1 ,ein ,denkmal memphitischer ,theologie1 ,ber4 ,berl4 ,ak4 #aiaa4 ,s4 #iaf ff4 #cjh ,weil sie auch dem ewigen ,bauerntum angehrten1 haben sie die olympischen ,gestalten berlebt4 #cji ,wissowa1 ,religion und ,kultus der ,rmer1 ,s4 #da4 ,von der etruskischen ,religion mit ihrer gewaltigen ,bedeutung fr ganz ,italien und damit die volle ,hlfte der frhantiken ,landschaft gilt dasselbe1 was oben ber die talmudische bemerkt worden ist 7,s4 #bbi74 ,sie liegt auerhalb der beiden klassischen8 ,philologien und wird deshalb gegenber der achischen und dorischen ,religion1 mit denen sie eine ,einheit des ,geistes und der ,entwicklung bildet1 wie ihre ,grber1 ,tempel und ,mythen beweisen1 vollstndig vernachlssigt4 #caj ,es ist ganz gleichgltig1 ob ,dionysos aus ,thrakien1 ,apollon aus ,kleinasien1 ,aphrodite aus ,phnikien entlehnt8 sind2 da aus vielen tausend fremdartigen ,motiven diese wenigen ausgewhlt1 so umgefhlt und zu dieser prachtvollen ,einheit verbunden wurden1 bedeutet eine vollkommene ,neuschpfung1 ebenso wie der ,marienkult der ,gotik1 obwohl damals der gesamte ,formbestand aus dem ,osten bernommen wurde4 #caa ,in de ,groot1 ,universismus 7#aiah71 wo tatschlich die ,systeme der ,taoisten1 ,konfuzianer und ,buddhisten mit ,selbstverstndlichkeit als die ,religionen ,chinas behandelt werden4 ,das ist1 als wollte man die antike ,religion von ,caracalla an datieren4 #cab ,conrady in ,wassiljew1 ,die ,erschlieung ,chinas 7#aiji71 ,s4 #bcb2 ,b4 ,schindler1 ,das ,priestertum im alten ,china ,i 7#aiai74 #cac ,conrady1 ,china1 ,s4 #eaf4 #cad ,diese ,vorstellung ist wesentlich verschieden von der gyptischen ,zweiheit des geistigen ka und des ,seelenvogels bai und noch viel mehr von den beiden magischen ,seelensubstanzen4 #cae ,o4 ,franke1 ,studien zur ,geschichte des ,konfuzianischen ,dogmas 7#aibj71 ,s4 #bjb4 #caf ,es war in der ,antike ganz ebenso4 ,die homerischen ,gestalten waren fr den hellenistisch ,gebildeten nichts als ,literatur1 ,vorstellung1 knstlerisches ,motiv und schon fr die ,zeit ,platons nicht viel mehr4 ,aber um #aajj brach ein ,mensch vor der furchtbaren ,wirklichkeit der ,demeter und des ,dionysos zusammen4 #cag ,s4 #ia4 #cah ,das ist das wirkliche ,ergebnis von ,burdachs ,reformation1 ,renaissance1 ,humanismus8 7#aiah74 #cai ,bezold1 ,hist4 ,ztschr4 #de1 ,s4 #bjh4 #cbj ,oder gar wiederentdeckt4 ,der antike ,mensch ist als durchseelter ,leib eine unter vielen voneinander ganz unabhngigen ,einheiten4 ,der faustische ,mensch ist ein ,mittelpunkt im ,all und umfat mit seiner ,seele das ,ganze4 ,persnlichkeit 7,individualitt7 bedeutet aber nicht etwas einzelnes1 sondern einziges4 #cba ,deshalb hat dies ,sakrament dem abendlndischen ,priester eine ungeheure ,machtstellung verliehen4 ,er empfngt die persnliche ,beichte1 er spricht persnlich im ,namen des ,unendlichen los4 ,ohne ihn ist das ,leben nicht zu ertragen4 -- ,der ,gedanke der ,beichtpflicht1 die #abae endgltig festgesetzt wurde1 stammt wie die ersten ,bubcher 7,pnitentiale7 aus ,england4 ,eben dort ist der ,gedanke der unbefleckten ,empfngnis entstanden1 und auch die ,idee des ,papsttums zu einer ,zeit1 wo es in ,rom selbst noch als bloe ,macht- und ,rangfrage behandelt wurde4 ,es beweist die ,unabhngigkeit des gotischen vom magischen ,christentum1 da die entscheidenden ,ideen an der entferntesten ,stelle1 jenseits des ,frankenreiches1 aufgewachsen sind4 #cbb ,den unermelichen ,unterschied der faustischen und russischen ,seele verraten einige ,wortklnge4 ,das russische ,wort fr ,himmel ist njbo1 eine ,verneinung 7n74 ,der ,mensch des ,abendlandes blickt hinauf1 der ,russe blickt zum ,horizont ins ,weite4 ,man mu den ,tiefendrang beider also dahin unterscheiden1 da er dort die ,leidenschaft des ,vordringens nach allen ,seiten in den unendlichen ,raum ist1 hier ein ,sichentuern1 bis das ,es8 im ,menschen mit der endlosen ,ebene eins geworden ist4 ,so versteht der ,russe die ,worte ,mensch und ,bruder3 er sieht auch das ,menschentum als ,ebene4 ,der ,gedanke1 da ein ,russe ,astronom ist8 ,er sieht die ,sterne gar nicht2 er sieht nur den ,horizont4 ,statt ,himmelsdom sagt er ,himmelsabhang4 ,es ist das1 was mit der ,ebene irgendwo in der ,ferne den ,horizont bildet4 ,das kopernikanische ,system ist seelisch fr ihn etwas ,lcherliches1 mag es mathematisch sein1 was es will4 ,schicksal8 klingt wie eine ,fanfare1 ssudjb8 knickt ein4 ,es gibt kein ,ich unter diesem niedrigen ,himmel4 ,alle sind an allem schuldig81 das ,es8 am ,es8 in dieser endlos gedehnten ,ebene -- das ist das metaphysische ,grundgefhl aller ,schpfungen ,dostojewskis4 ,deshalb mu ,iwan ,karamasoff sich den ,mrder nennen1 obwohl ein anderer den ,mord begangen hat4 ,der ,verbrecher ist der ,unglckliche -- das ist die vollkommenste ,verneinung faustischer persnlicher ,verantwortlichkeit4 ,russische ,mystik besitzt nichts von jener hinaufschwebenden ,inbrunst der ,gotik1 ,rembrandts1 ,beethovens1 die bis zum himmelstrmenden ,jubel anwachsen kann4 ,gott ist hier nicht die azurne ,tiefe dort oben4 ,die mystische russische ,liebe ist die der ,ebene1 die zu den ,brdern unter gleichem ,drucke1 immer lngs der ,erde -- lngs der ,erde2 die zu den armen gequlten ,tieren1 die auf ihr wandern1 zu den ,pflanzen1 niemals zu den ,vgeln1 ,wolken und ,sternen4 ,das russische wolja1 unser ,wille1 bedeutet vor allem ,nicht-mssen1 ,freisein -- nicht fr1 sondern von etwas1 vor allem von der ,verpflichtung zu persnlicher ,tat4 ,willensfreiheit erscheint als der ,zustand1 in dem kein anderes ,es8 befiehlt und man sich also der ,laune hingeben kann4 ,geist1 esprit1 spirit ist 1 das russische duch ist 4 ,was fr ein ,christentum wird aus diesem ,weltgefhl einst hervorgehen8 #cbc ,und wie eine abgetrennte ,reformationskirche notwendig die ,stammkirche umwandelt1 so gab es auch eine magische ,gegenreformation4 ,im decretum ,gelasii 7um #ejj in ,rom7 wurden sogar ,clemens ,alexandrinus1 ,tertullian1 ,lactanz1 auf der ,synode von #edc in ,byzanz ,origenes fr ,ketzer erklrt4 #cbd ,boehmer1 ,luther im ,lichte der neueren ,forschung 7#aiah71 ,s4 #ed ff4 #cbe ,m4 ,osborn1 ,die ,teufelsliteratur des #af4 ,jahrh4 7#ahic74 #cbf ,m4 ,baumgartner1 ,gesch4 der ,philos4 des ,mittelalters 7#aiae7 ,s4 #dbe ff41 #ega ff41 #fbj ff4 #cbg #edb1 vgl4 ,s4 #bch4 #cbh ,krumbacher1 ,byzant4 ,literaturgesch4 ,s4 #ab4 #cbi ,met4 ,,xi1 #h p4 #ajgd b #a4 #ccj ,khalifen wie ,al ,maimun 7#hac-cc7 und die letzten ,ommaijaden wren mit etwas hnlichem fr den ,islam durchaus einverstanden gewesen4 ,es gab damals in ,bagdad einen ,klub1 in dem ,christen1 ,juden1 ,moslime und ,atheisten debattierten und die ,berufung auf ,bibel und ,koran nicht gestattet war4 #cca ,gercke-,norden1 ,einl4 in die ,altertumswiss4 ,,ii1 ,s4 #baj4 #ccb ,wenn aber heute schon etwas diese ,formen ahnen lt1 die selbstverstndlich zu gewissen ,elementen des gotischen ,christentums zurckleiten1 so ist es nicht der ,literatengeschmack an sptindischer und sptchinesischer ,spekulation1 sondern z4 ,b4 der ,adventismus und hnliche ,sekten4 #ccc v4 ,arnim1 ,stoic4 vet4 fragm4 #ecg4 #ccd ,s4 #bdc4 #cce ,das ,l-shi ,tschun-tsiu des ,l-pu-wei 7 #bcg v4 ,chr41 chinesische ,augustuszeit7 ist das erste ,denkmal des ,synkretismus1 dessen ,niederschlag das whrend der ,hanzeit entstandene ,ritualwerk ,li-ki ist 7,b4 ,schindler1 ,das ,priestertum im alten ,china ,i1 ,s4 #ic74 #ccf ,m4 ,horten1 ,die religise ,gedankenwelt des ,volkes im heutigen ,islam 7#aiag74 #ccg #ajah-gh1 vgl4 ,dieterich1 ,byzant4 ,charakterkpfe 7#aiji71 ,s4 #fc4 #cch ,sie haben sich beide erst im ,alter und nach langen und schweren ,kriegen in eine milde1 mde ,frmmigkeit versenkt1 sind aber bestimmteren ,religionen ferngeblieben4 ,dogmatisch betrachtet war ,asoka kein ,buddhist2 er hat diese ,strmungen nur verstanden und in ,schutz genommen 7,hillebrandt1 ,altindien ,s4 #adc74 #cci ,de ,groot1 ,universismus 7#aiah71 ,s4 #acd4 #cdj ,s4 #bjb4 #cda ,fromer1 ,der ,talmud ,s4 #bag4 ,die rote ,kuh8 und das ,salbungsritual der jdischen ,knige werden darin mit demselben ,ernst behandelt wie die wichtigsten ,bestimmungen des ,privatrechts4 #cdb ,strunz1 ,gesch4 der ,naturwiss4 im ,mittelalter ,s4 #hi4 #cdc ,s4 #bji4 #cdd ,s4 #bjh ff42 #cai ff4 #cde ,s4 #aej ff4 #cdf ,s4 #eh4 #cdg ,dahin gehren auer dem ,befehl des ,mithridates das ,gemetzel auf ,cypern 7,s4 #bci71 der ,seapoyaufstand in ,indien1 der ,boxeraufstand in ,china und das bolschewistische ,wten der ,juden1 ,letten und andrer ,fremdvlker gegen das zarische ,russentum4 #cdh ,p4 ,levertoff1 ,die religise ,denkweise der ,chassidim 7#aiah71 ,s4 #abh ff42 ,m4 ,buber1 ,die ,legende des ,baalschem1 #aijg4 #cdi ,levertoff1 ,s4 #acf4 #cej ,o4 ,weininger1 ,taschenbuch 7#aiai71 vor allem ,s4 #ai ff4 #cea ,ihr ,schiffswesen war zur ,rmerzeit eher antik als phnikisch1 ihr ,staat war als ,polis organisiert1 und unter den ,gebildeten wie ,hannibal war das ,griechische allgemein verbreitet4 #ceb ,s4 #cba f4 ,,viertes ,,kapitel ,,der ,,staat ,,das ,,problem ,,der ,,st,,nde3 ,,adel ,,und ,,priestertum #acec ,ein unergrndliches ,geheimnis der kosmischen ,flutungen1 die wir ,leben nennen1 ist ihre ,sonderung in zwei ,geschlechter4 ,schon in den erdverbundenen ,daseinsstrmen der ,pflanzenwelt strebt es auseinander1 wie das ,sinnbild der ,blte zeigt3 etwas das dieses ,dasein ist1 und etwas1 das es aufrecht erhlt4 ,tiere sind frei1 kleine ,welten inmitten einer groen2 ,kosmisches1 als ,mikrokosmos abgeschlossen und dem ,makrokosmos gegenbergestellt4 ,hier steigert sich und zwar im ,verlauf der ,tiergeschichte mit immer grerer ,entschiedenheit das ,zweierlei der ,richtungen zu zweierlei ,wesen1 mnnlichen und weiblichen4 ,das ,weibliche steht dem ,kosmischen nher4 ,es ist der ,erde tiefer verbunden und unmittelbarer einbezogen in die groen ,kreislufe der ,natur4 ,das ,mnnliche ist freier1 tierhafter1 beweglicher auch im ,empfinden und ,verstehen1 wacher und gespannter4 ,der ,mann erlebt das ,schicksal und begreift die ,kausalitt1 die ,logik des ,gewordnen nach ,ursache und ,wirkung4 ,das ,weib aber ist ,schicksal1 ist ,zeit1 ist die organische ,logik des ,werdens selbst4 ,eben deshalb bleibt das ,kausalprinzip ihm ewig fremd4 ,so oft sich der ,mensch das ,schicksal falich zu machen sucht1 er hat immer den ,eindruck von etwas ,weiblichem empfangen1 von ,moiren1 ,parzen und ,nornen4 ,der hchste ,gott ist nie das ,schicksal selbst1 sondern er vertritt oder beherrscht es -- wie der ,mann das ,weib4 ,das ,weib ist in ursprnglichen ,zeiten auch die ,seherin1 nicht weil es die ,zukunft kennt1 sondern weil es sie ist4 ,der ,priester deutet nur1 das ,weib aber ist ,orakel4 ,die ,zeit selbst redet aus ihm4 ,der ,mann macht ,geschichte1 das ,weib ist ,geschichte4 ,in geheimnisvoller ,weise enthllt sich hier ein doppelter ,sinn alles lebendigen ,geschehens3 ,es ist kosmisches ,dahinstrmen an sich1 und dann doch wieder die ,reihenfolge der ,mikrokosmen selbst1 die das ,strmen in sich fat1 schtzt und erhlt4 ,diese zweite8 ,geschichte ist die eigentlich mnnliche1 die politische und soziale2 sie ist bewuter1 freier1 bewegter4 ,sie reicht tief in die ,anfnge der ,tierwelt zurck und empfngt in den ,lebenslufen der hohen ,kulturen ihre hchste sinnbildliche und welthistorische ,gestalt4 ,weiblich ist die erste1 die ewige1 mtterliche1 pflanzenhafte -- die ,pflanze selbst hat immer etwas ,weibliches --1 die kulturlose ,geschichte der ,folge von ,generationen1 die sich nie ndert1 die durch das ,dasein aller ,tier- und ,menschenarten1 durch alle kurzlebigen ,einzelkulturen gleichmig und still hindurchgeht4 ,blickt man zurck1 so ist sie gleichbedeutend mit dem ,leben selbst4 ,auch sie hat ihre ,kmpfe und ihre ,tragik4 ,das ,weib erringt seinen ,sieg im ,wochenbett4 ,bei den ,azteken1 den ,rmern der mexikanischen ,kultur1 wurde die gebrende ,frau als tapferer ,krieger begrt und die an der ,geburt gestorbene unter denselben ,formeln bestattet wie die in der ,schlacht gefallenen ,helden4 ,des ,weibes ewige ,politik ist die ,eroberung des ,mannes1 durch den sie ,mutter von ,kindern1 durch den sie also ,geschichte1 ,schicksal1 ,zukunft sein kann4 ,ihre tiefe ,klugheit und ,kriegslist richtet sich stets auf den ,vater ihres ,sohnes4 ,der ,mann aber1 der mit dem ,schwergewicht seines ,wesens der andern ,geschichte angehrt1 will seinen ,sohn haben als ,erben1 als ,trger seines ,blutes und seiner geschichtlichen ,tradition4 ,hier kmpfen in ,mann und ,weib die beiden ,arten von ,geschichte um die ,macht4 ,das ,weib ist stark und ganz1 was es ist1 und es erlebt den ,mann und die ,shne nur in bezug auf sich und seine ,bestimmung4 ,im ,wesen des ,mannes liegt etwas ,zwiespltiges4 ,er ist dies und noch etwas andres1 was das ,weib weder begreift noch anerkennt und als ,raub und ,gewalt an seinem ,heiligsten empfindet4 ,es ist der geheime ,urkrieg der ,geschlechter1 der ewig dauert1 seit es ,geschlechter gibt1 schweigend1 erbittert1 ohne ,vershnung1 ohne ,gnade4 ,es gibt auch da ,politik1 ,schlachten1 ,bndnisse1 ,vertrag und ,verrat4 ,die ,rassegefhle von ,ha und ,liebe1 die beide aus den ,tiefen der ,weltsehnsucht1 aus dem ,urgefhl der ,richtung stammen1 herrschen zwischen den ,geschlechtern unheimlicher noch als in der andern ,geschichte zwischen ,mann und ,mann4 ,es gibt ,liebeslyrik und ,kriegslyrik1 ,liebestnze und ,waffentnze und zwei ,arten der ,tragdie -- ,othello und ,macbeth -- aber bis in die ,abgrnde von ,klytmnestras und ,kriemhilds ,rache reicht nichts in der politischen ,welt4 ,deshalb verachtet das ,weib diese andre ,geschichte1 die ,politik des ,mannes1 die sie nie versteht1 von der sie nur wei1 da sie ihr die ,shne raubt4 ,was ist ihr eine siegreiche ,schlacht1 die den ,sieg in tausend ,wochenbetten vernichtet8 ,die ,geschichte des ,mannes opfert die des ,weibes sich auf1 und es gibt ein weibliches ,heldentum1 das die ,shne mit ,stolz zum ,opfer bringt -- ,katharina ,sforza auf den ,wllen von ,imola -- aber trotzdem ist es die ewige1 geheime1 bis in die ,anfnge der ,tierwelt zurckreichende ,politik des ,weibes1 den ,mann von ihr abzuziehen1 um ihn ganz in die eigne1 pflanzenhafte der ,geschlechterfolgen einzuspinnen1 das heit in sich selbst4 ,und trotzdem erfolgt alles in der andern ,geschichte1 um diese ewige ,geschichte des ,zeugens und ,sterbens zu schtzen und zu erhalten1 man mag es ausdrcken wie man will1 fr ,haus und ,herd1 fr ,weib und ,kind1 fr das ,geschlecht1 das ,volk1 die ,zukunft4 ,der ,kampf zwischen ,mann und ,mann geschieht stets um des ,blutes1 um des ,weibes willen4 ,das ,weib als ,zeit ist das1 wofr es ,staatengeschichte gibt4 ,das ,weib von ,rasse fhlt das1 auch wenn sie es nicht wei4 ,sie ist das ,schicksal1 sie spielt das ,schicksal4 ,es beginnt mit dem ,kampfe zwischen ,mnnern um ihren ,besitz -- ,helena2 die ,carmentragdie2 ,katharina ,,ii41 ,napoleon und ,dsire ,clary1 die ,bernadotte zuletzt auf die feindliche ,seite zog --1 der schon die ,geschichte ganzer ,tiergattungen ausfllt und endet mit ihrer ,macht als ,mutter1 ,gattin1 ,geliebte ber das ,schicksal von ,reichen3 die ,hallgerd der ,njalssaga2 die ,frankenknigin ,brunhilde2 ,marozia1 die den ppstlichen ,stuhl an ,mnner ihrer ,wahl vergibt4 ,der ,mann steigt in seiner ,geschichte empor1 bis er die ,zukunft eines ,landes in ,hnden hlt -- dann kommt ein ,weib und zwingt ihn auf die ,knie4 ,mgen darber ,vlker und ,staaten zugrunde gehen1 sie hat in ihrer ,geschichte gesiegt4 ,der politische ,ehrgeiz des ,weibes von ,rasse hat im letzten ,grunde nie ein anderes ,ziel4#ced ,geschichte besitzt demnach einen heiligen ,doppelsinn4 ,sie ist kosmisch oder politisch4 ,sie ist das ,dasein oder bewahrt das ,dasein4 ,es gibt zwei ,arten von ,schicksal1 zweierlei ,krieg1 zweierlei ,tragik3 ffentliche und private4 ,nichts kann diesen ,gegensatz aus der ,welt schaffen4 ,er ist von ,anfang an im ,wesen des tierischen ,mikrokosmos begrndet1 der zugleich etwas ,kosmisches ist4 ,er tritt in allen bedeutenden ,lagen in ,gestalt eines ,konflikts der ,pflichten hervor1 der nur fr den ,mann1 nicht fr das ,weib vorhanden ist1 und er wird im ,verlauf der hohen ,kulturen nicht berwunden1 sondern bestndig vertieft4 ,es gibt ein ffentliches und ,privatleben1 ffentliches und privates ,recht1 ,gemeinde- und ,hauskulte4 ,als ,stand ist das ,dasein in ,form8 fr die eine1 als ,stamm ist es in ,flu als die andere ,geschichte4 ,das ist der altgermanische ,unterschied der ,schwertseite8 und ,spindelhlfte8 einer ,blutsverwandtschaft4 ,seinen hchsten ,ausdruck findet dieser ,doppelsinn der gerichteten ,zeit in den ,ideen des ,staats und der ,familie4 ,die ,gliederung der ,familie ist in lebendigem1 was die ,gestalt des ,hauses in totem ,stoff ist4#cee ,ein ,wandel in ,aufbau und ,bedeutung des ,familiendaseins1 und der ,grundri des ,hauses wird anders4 ,der antiken ,wohnweise entsprach die ,agnatenfamilie antiken ,stils1 die in hellenischen ,stadtrechten noch schrfer ausgeprgt war wie in dem jngeren rmischen4#cef ,sie ist ganz auf den gegenwrtigen ,stand1 das euklidische ,jetzt und ,hier gestellt1 ebenso wie die als ,summe gegenwrtig vorhandener ,krper aufgefate ,polis4 ,blutsverwandtschaft ist also fr sie weder notwendig noch ausreichend2 sie hrt auf mit der ,grenze der patria potestas1 des ,hauses84 ,die ,mutter ist an sich mit ihren leiblichen ,kindern agnatisch nicht verwandt2 nur insofern sie der patria potestas des lebenden ,gatten untersteht1 ist sie die agnatische ,schwester ihrer ,kinder4#ceg ,dem consensus dagegen entspricht die magische ,kognatenfamilie 7hebrisch ,mischpacha71 die durch die vterliche und mtterliche ,blutsgemeinschaft weithin dargestellt wird und einen ,geist8 besitzt1 einen consensus im ,kleinen1 aber kein bestimmtes ,oberhaupt4#ceh ,es ist fr das ,erlschen der antiken und die ,entfaltung der magischen ,seele bezeichnend1 da das rmische8 ,recht der ,kaiserzeit von der ,agnation allmhlich zur ,kognation bergeht4 ,noch einige ,novellen ,justinians 7#aah1 #abg7 schaffen eine ,neuregelung des ,erbrechts infolge des ,sieges der magischen ,familienidee4 ,auf der andern ,seite erblicken wir ,massen von ,einzelwesen1 die werdend und vergehend1 aber ,geschichte machend dahinstrmen4 ,je reiner1 tiefer1 strker1 selbstverstndlicher der gemeinsame ,takt dieser ,geschlechterfolgen1 desto mehr ,blut1 desto mehr ,rasse haben sie4 ,aus der ,unendlichkeit aller heben sich beseelte ,einheiten ab1#cei ,scharen1 die sich im gleichen ,wellenschlag des ,daseins als ,ganzes fhlen1 nicht geistige ,gemeinschaften wie ,orden1 ,knstlergilden und ,gelehrtenschulen1 die durch gleiche ,wahrheiten verbunden sind1 sondern ,blutverbnde mitten im kmpfenden ,leben4 ,es sind ,daseinsstrme in ,form81 um einen ,sportausdruck zu gebrauchen1 der in die ,tiefe dringt4 ,in ,form ist ein ,feld von ,rennpferden1 das sicher in den ,gelenken mit feinem ,schwung ber die ,hrde geht und sich dann wieder im gleichen ,takt der ,hufe ber die ,ebene bewegt4 ,in ,form sind ,ringer1 ,fechter und ,ballspieler1 denen das ,gewagteste leicht und selbstverstndlich von der ,hand geht4 ,in ,form ist eine ,kunstepoche1 fr welche die ,tradition ,natur ist wie der ,kontrapunkt fr ,bach4 ,in ,form ist eine ,armee1 wie sie ,napoleon bei ,austerlitz und ,moltke bei ,sedan hatten4 ,so gut wie alles1 was in der ,weltgeschichte geleistet worden ist1 im ,krieg und in jener ,fortsetzung des ,krieges durch geistige ,mittel1 die wir ,politik nennen1 alle erfolgreiche ,diplomatie1 ,taktik1 ,strategie1 sei es die von ,staaten1 ,stnden oder ,parteien1 rhrt von lebendigen ,einheiten her1 die sich in ,form befanden4 ,das ,wort fr die rassemige ,art von ,erziehung ist ,zucht1 ,zchtung1 im ,unterschied von ,bildung1 die durch die ,gleichheit des ,gelernten oder ,geglaubten ,wachseinsgemeinschaften begrndet4 ,zur ,bildung gehren ,bcher1 zur ,zucht gehrt der stetige ,takt und ,einklang der ,umgebung1 in die man sich hineinfhlt1 hineinlebt3 ,klostererziehung und ,pagenerziehung der frhen ,gotik4 ,alle guten ,formen einer ,gesellschaft1 jedes ,zeremoniell ist versinnlichter ,takt einer ,art von ,dasein4 ,um sie zu beherrschen1 mu man ,takt haben4 ,deshalb gewhnen sich ,frauen1 weil sie triebhafter und dem ,kosmischen nher sind1 schneller an die ,formen einer neuen ,umgebung4 ,frauen aus der ,tiefe bewegen sich nach ein paar ,jahren mit voller ,sicherheit in einer vornehmen ,welt1 aber sie sinken ebenso schnell wieder herab4 ,der ,mann ndert sich schwerer1 weil er wacher ist4 ,der ,proletarier wird nie ganz ,aristokrat1 der ,aristokrat nie ganz ,proletarier4 ,erst die ,shne haben den ,takt der neuen ,umgebung4 ,je tiefer die ,form1 desto strenger und abweisender ist sie4 ,dem nicht ,zugehrigen erscheint sie als ,sklaverei2 der ,zugehrige beherrscht sie mit vollkommener ,freiheit und ,leichtigkeit4 ,der ,frst von ,ligne war ebenso wie ,mozart ,herr1 nicht ,sklave der ,form2 und das gilt von jedem geborenen ,aristokraten1 ,staatsmann und ,heerfhrer4 ,deshalb gibt es in allen hohen ,kulturen ein ,bauerntum1 das ,rasse berhaupt und also gewissermaen ,natur ist1 und eine ,gesellschaft1 die in anspruchsvoller ,weise in ,form8 ist1 als ,gruppe von ,klassen oder ,stnden und ohne ,zweifel knstlicher und vergnglicher4 ,aber die ,geschichte dieser ,klassen und ,stnde ist ,weltgeschichte in hchster ,potenz4 ,erst im ,hinblick auf sie erscheint das ,bauerntum als geschichtslos4 ,die gesamte ,geschichte groen ,stils von sechs ,jahrtausenden hat sich in den ,lebenslufen der hohen ,kulturen vollzogen nur1 weil diese ,kulturen selbst ihren schpferischen ,mittelpunkt in ,stnden haben1 die ,zucht besitzen1 in ,vollendung gezchtet worden sind4 ,eine ,kultur ist ,seelentum1 das in sinnbildlichen ,formen zum ,ausdruck gelangt1 aber diese ,formen sind lebendig und in ,entwicklung begriffen1 auch die der ,kunst1 deren wir uns erst durch ihre ,abziehung von der ,kunstgeschichte bewut geworden sind2 sie liegen im gesteigerten ,dasein von ,einzelnen und ,kreisen1 eben in dem1 was soeben ,dasein in ,form8 genannt worden ist und durch diese ,hhe des ,geformtseins erst die ,kultur reprsentiert4 ,das ist etwas ,groes und ,einziges innerhalb der organischen ,welt4 ,es ist der einzige ,punkt1 wo der ,mensch sich ber die ,mchte der ,natur erhebt und selbst ,schpfer wird4 ,noch als ,rasse ist er ,schpfung der ,natur2 da wird er gezchtet2 als ,stand aber zchtet er sich selbst1 ganz wie die edlen ,tier- und ,pflanzenrassen1 mit denen er sich umgeben hat2 und eben das ist im hchsten und letzten ,sinne ,kultur4 ,kultur und ,klasse sind ,wechselbegriffe2 sie entstehen als ,einheit1 sie vergehen als ,einheit4 ,die ,zchtung erlesener ,wein-1 ,obst- und ,blumenarten1 die ,zchtung von ,pferden reinen ,blutes ist ,kultur und in genau demselben ,sinne entsteht erlesene menschliche ,kultur als ,ausdruck eines ,daseins1 das sich selbst in groe ,form gebracht hat4 ,aber eben deshalb gibt es in jeder ,kultur ein starkes ,gefhl dafr1 ob jemand dazu gehrt oder nicht4 ,der antike ,begriff des ,barbaren1 der arabische des ,unglubigen -- des ,amhaarez oder ,giaur --1 der indische des ,tschudra mgen noch so verschieden gedacht sein1 sie drcken zunchst weder ,ha noch ,verachtung aus1 sondern stellen eine ,verschiedenheit im ,takt des ,daseins fest1 die eine unberschreitbare ,grenze in allen tiefen ,dingen zieht4 ,diese ganz klare und eindeutige ,tatsache ist durch den indischen ,begriff der vierten ,kaste8 verdunkelt worden1 die es in ,wirklichkeit1 wie wir heute wissen1 nie gegeben hat4#cfj ,das ,gesetzbuch des ,manu mit seinen berhmten ,bestimmungen ber die ,behandlung des ,tschudra entstammt dem ausgebildeten ,fellachentum ,indiens und zeichnet ohne ,rcksicht auf die rechtlich vorhandene oder auch nur erreichbare ,wirklichkeit das dnkelhafte ,brahmanenideal durch seinen ,gegensatz1 wie es mit dem ,begriff des arbeitenden ,banausen in der sptantiken ,philosophie nicht viel anders gewesen ist4 ,das hat fr uns dort zum ,miverstehen der ,kaste als einer spezifisch indischen ,erscheinung1 hier zu einer grundfalschen ,meinung von der ,stellung des antiken ,menschen zur ,arbeit gefhrt4 ,es handelt sich in allen ,fllen um den ,rest1 der fr das innere ,leben der ,kultur und ihre ,symbolik nicht in ,betracht kommt und von dem bei jeder bedeutungsvollen ,einteilung von vornherein abgesehen wird1 etwa das1 was man heute in ,ostasien outcast nennt4 ,in dem gotischen ,begriff des corpus christianum ist ausgesprochen1 da der jdische ,konsensus nicht dazu gehrt4 ,innerhalb der arabischen ,kultur ist im ,bereiche der jdischen1 persischen1 christlichen und vor allem islamischen ,nation der ,andersglubige nur geduldet und im brigen mit ,verachtung seiner eigenen ,verwaltung und ,rechtsprechung berlassen4 ,in der ,antike sind outcast8 nicht nur ,barbaren1 sondern in gewissem ,sinne auch die ,sklaven1 vor allem aber ,reste der ,urbevlkerung wie die ,penesten in ,thessalien und die ,heloten in ,sparta1 deren ,behandlung durch ihre ,herren wieder an die ,haltung der ,normannen im angelschsischen ,england und der ,ordensritter im slawischen ,osten erinnert4 ,im ,gesetzbuch des ,manu erscheinen als ,namen von ,tschudraklassen alte ,vlkernamen des ,kolonialgebiets8 am unteren ,ganges1 darunter ,magadha -- danach knnte ,buddha so gut wie der ,csar ,asoka1 dessen ,grovater ,tschandragupta von niedrigster ,herkunft war1 ein ,tschudra gewesen sein -- andre sind ,namen von ,berufen und das erinnert daran1 da auch im ,abendland und anderswo gewisse ,berufe outcast waren1 so die ,bettler -- bei ,homer ein ,stand6 -- ,schmiede1 ,snger und die berufsmig ,erwerbslosen1 die in frhgotischer ,zeit durch die ,caritas der ,kirche und die ,wohlttigkeit frommer ,laien in ,massen frmlich gezchtet worden sind4 ,aber endlich ist ,kaste berhaupt ein ,wort1 das weniger gebraucht als mibraucht worden ist4 ,kasten haben im gypten des ,alten und ,mittleren ,reiches ebensowenig bestanden wie im vorbuddhistischen ,indien und in ,china vor der ,hanzeit4 ,erst in sehr spten ,zustnden tauchen sie auf1 dann aber auch in allen ,kulturen4 ,von der #ba4 ,dynastie an 7um #aajj7 befindet sich gypten bald in den ,hnden der thebanischen ,priester-1 bald der libyschen ,kriegerkaste1 und die ,erstarrung ist dann bestndig fortgeschritten bis zu den ,tagen ,herodots1 der den ,zustand seiner ,zeit ebenso falsch als spezifisch gyptisch betrachtet hat1 wie wir den indischen4 ,stand und ,kaste unterscheiden sich wie frheste ,kultur und spteste ,zivilisation4 ,in der ,heraufkunft der ,urstnde ,adel und ,priestertum entfaltet sich die ,kultur1 in den ,kasten drckt sich das endgltige ,fellachentum aus4 ,der ,stand ist das ,lebendigste von allem1 ,kultur in ,vollendung begriffen1 geprgte ,form1 die lebend sich entwickelt82 die ,kaste ist das absolute ,fertigsein1 die ,zeit der ,vollendung als unbedingte ,vergangenheit4 ,die groen ,stnde sind aber auch etwas ganz andres als die ,berufsgruppen etwa der ,handwerker1 ,beamten1 ,knstler1 die durch technische ,tradition und den ,geist ihrer ,arbeit zunftmig zusammengehalten werden3 nmlich ,symbole in ,fleisch und ,blut1 deren gesamtes ,sein nach ,erscheinung1 ,haltung und ,denkart sinnbildliche ,bedeutung besitzt4 ,und zwar ist innerhalb jeder ,kultur das ,bauerntum ein reines ,stck ,natur und ,wachstum und also unpersnlicher ,ausdruck1 ,adel und ,priestertum aber das ,ergebnis einer hohen ,zucht und ,bildung und also ,ausdruck einer ganz persnlichen ,kultur1 die nicht nur den ,barbaren1 den ,tschudra1 sondern nun auch alle andern dem ,stand nicht ,zugehrigen als ,rest1 vom ,adel aus gesehen als ,volk81 vom ,priester aus als ,laientum durch die ,hhe der ,form abweist4 ,und dieser ,stil der ,persnlichkeit ist es1 der im ,fellachentum versteinert und zum ,typus einer ,kaste wird1 die nun unverndert durch alle ,jahrhunderte fortbesteht4 ,wenn innerhalb der lebendigen ,kultur sich ,rasse und ,stand als das unpersnliche und persnliche gegenberstehen1 so in ,fellachenzeiten die ,masse und die ,kaste1 der ,kuli und der ,brahmane oder ,mandarin als das ,formlose und das ,frmliche4 ,die lebendige ,form ist zur ,formel geworden1 die ebenfalls ,stil besitzt1 aber stilvolle ,starrheit1 den versteinerten ,stil der ,kaste1 etwas von hchster ,feinheit1 ,wrde und ,durchgeistigung1 den im ,werden begriffenen ,menschen einer ,kultur sich unendlich berlegen fhlend -- wir machen uns kaum eine ,vorstellung davon1 aus welcher ,hhe ein ,mandarin oder ,brahmane auf europisches ,denken und ,tun herabblickt1 und wie grndlich die gyptischen ,priester ihre ,besucher wie ,pythagoras und ,platon verachtet haben mssen -- aber unbewegt durch alle ,zeiten schreitend mit der byzantinischen ,erhabenheit einer ,seele1 die alle ,rtsel und ,probleme lngst hinter sich hat4 #b ,in karolingischer ,vorzeit unterschied man ,knechte1 ,freie und ,edle4 ,das ist ein primitiver ,rangunterschied auf ,grund bloer ,tatsachen des ueren ,lebens4 ,in frhgotischer ,zeit heit es in ,freidanks ,bescheidenheit3 ,got ht driu leben geschaffen1 ,gebre1 ritter1 phaffen4 ,das sind ,standesunterschiede einer hohen1 eben erwachenden ,kultur4 ,und zwar stehen ,stola und ,schwert8 dem ,pfluge gegenber als die ,stnde im anspruchsvollsten ,sinne dem brigen1 dem ,nichtstand1 dem was ebenfalls ,tatsache ist1 aber ohne tiefere ,bedeutung4 ,der innere1 gefhlte ,abstand ist so schicksalhaft und gewaltig1 da kein ,verstehen hinberfhrt4 ,ha quillt aus den ,drfern empor1 ,verachtung strahlt von den ,burgen zurck4 ,weder ,besitz noch ,macht noch ,beruf haben diesen ,abgrund zwischen den ,leben8 aufgerichtet4 ,er lt sich logisch berhaupt nicht begrnden4 ,er ist metaphysischer ,natur4 ,spter erscheint mit der ,stadt1 aber jnger als diese1 das ,brgertum1 der dritte ,stand84 ,auch der ,brger sieht jetzt verchtlich auf das ,land herab1 das dumpf1 unverndert1 ,geschichte duldend um ihn liegt1 dem gegenber er sich wacher und freier und deshalb fortgeschrittener auf dem ,wege der ,kultur empfindet4 ,er verachtet auch die ,urstnde1 ,junker und ,pfaffen81 als etwas das geistig unter ihm und geschichtlich hinter ihm liegt4 ,aber den beiden ,urstnden gegenber ist der ,brger wie der ,bauer ein ,rest1 ein ,nichtstand4 ,der ,bauer zhlt im ,denken der ,privilegierten8 kaum noch mit4 ,der ,brger zhlt1 aber als ,gegensatz und ,hintergrund4 ,er ist das1 woran die andern sich ihrer jenseits alles ,praktischen liegenden ,bedeutung bewut werden4 ,wenn das in allen ,kulturen in genau derselben ,form der ,fall ist und der ,gang der ,geschichte sich berall in und mit den ,gegenstzen dieser ,gruppen vollzieht1 so da triebhafte ,bauernkriege die ,frhzeit1 geistig begrndete ,brgerkriege die ,sptzeit durchsetzen -- mag die ,symbolik der einzelnen ,kulturen sonst noch so verschieden sein --1 so mu der ,sinn dieser ,tatsache in den letzten ,grnden des ,lebens selbst gesucht werden4 ,es ist eine ,idee1 welche den beiden ,urstnden und ihnen allein zugrunde liegt4 ,sie gibt ihnen das mchtige ,gefhl eines von ,gott verliehenen und deshalb aller ,kritik enthobenen ,ranges1 welche ,selbstachtung und ,selbstbewutsein1 aber auch die hrteste ,selbstzucht1 unter ,umstnden selbst den ,tod zur ,pflicht macht und beiden die geschichtliche berlegenheit1 den ,zauber der ,seele verleiht1 der ,macht nicht voraussetzt1 sondern erzeugt4 ,menschen1 welche diesen ,stnden innerlich und nicht nur dem ,namen nach angehren1 sind wirklich etwas andres als der ,rest2 ihr ,leben ist im ,gegensatz zum buerlichen und brgerlichen durch und durch von einer sinnbildlichen ,wrde getragen4 ,es ist nicht da1 um gefhrt zu werden1 sondern um ,bedeutung zu haben4 ,es sind die beiden ,seiten alles frei beweglichen ,lebens1 die in diesen ,stnden zum ,ausdruck gelangen1 von denen der eine ganz ,dasein1 der andre ganz ,wachsein ist4 ,jeder ,adel ist ein lebendiges ,symbol der ,zeit1 jede ,priesterschaft eins des ,raumes4 ,schicksal und heilige ,kausalitt1 ,geschichte und ,natur1 das ,wann und das ,wo1 ,rasse und ,sprache1 ,geschlechtsleben und ,sinnenleben3 das alles kommt darin zum hchst mglichen ,ausdruck4 ,der ,adel lebt in einer ,welt von ,tatsachen1 der ,priester in einer ,welt von ,wahrheiten2 jener ist ,kenner1 dieser ,erkenner1 jener ,tter1 dieser ,denker4 ,aristokratisches ,weltgefhl ist durch und durch ,takt1 priesterliches verluft durchaus in ,spannungen4 ,zwischen den ,zeiten ,karls des ,groen und ,konrads ,,ii4 hat sich im ,strome des ,daseins etwas herausgebildet1 das man nicht erklren kann1 sondern fhlen mu1 um den ,anbruch einer neuen ,kultur zu verstehen4 ,edle und ,geistliche gab es lngst1 ,adel und ,priestertum im groen ,sinne und mit der vollen ,wucht sinnbildlicher ,bedeutsamkeit gibt es erst jetzt und nicht fr lange ,zeit4#cfa ,die ,gewalt dieser ,symbolik ist so gro1 da zunchst jeder andre ,unterschied nach ,landschaften1 ,vlkern und ,sprachen dagegen zurcktritt4 ,die gotische ,geistlichkeit bildet durch alle ,lnder hin1 von ,irland bis nach ,kalabrien1 eine einzige groe ,gemeinschaft2 die frhantike ,ritterschaft vor ,troja und die frhgotische vor ,jerusalem wirken wie eine groe ,familie4 ,die altgyptischen ,gaue und die ,lehnsstaaten der ersten ,dschouzeit erscheinen den ,stnden gegenber deshalb als matte ,gebilde ganz wie das ,burgund und ,lothringen der ,stauferzeit4 ,kosmopolitisches gibt es am ,anfang und am ,ende einer ,kultur1 aber dort1 weil die sinnbildliche ,gewalt der stndischen ,formen noch ber die der ,nationen hinausragt1 hier weil die formlose ,masse unter sie herabsinkt4 ,beide ,stnde schlieen sich der ,idee nach aus4 ,der ,urgegensatz von ,kosmischem und ,mikrokosmischem1 der alle frei im ,raum beweglichen ,wesen durchdringt1 liegt auch ihrem ,doppeldasein zugrunde4 ,jeder ist nur durch den andern mglich und notwendig4 ,in der homerischen ,welt herrscht feindliches ,schweigen ber die orphische1 und jene wird fr diese1 wie die vorsokratischen ,denker bezeugen1 ein ,gegenstand des ,zorns und der ,verachtung4 ,in gotischer ,zeit sind die reformatorischen ,geister den ,renaissancenaturen in heiliger ,begeisterung in den ,weg getreten1 ,staat und ,kirche sind nie zu einem ,ausgleich gekommen1 und dieser ,gegensatz hat sich in dem ,kampf zwischen ,kaisertum und ,papsttum zu einer ,hhe gesteigert1 die nur dem faustischen ,menschen mglich war4 ,und zwar ist der ,adel der eigentliche ,stand1 der ,inbegriff von ,blut und ,rasse1 ein ,daseinsstrom in denkbar vollendeter ,form4 ,adel ist eben damit hheres ,bauerntum4 ,noch um #abej galt weithin im ,abendlande der ,spruch3 ,wer morgens ackert1 reitet nachmittags zum ,turnier8 und die ,sitte1 da ,ritter ,bauerntchter freiten4 ,die ,burg ist im ,gegensatz zum ,dom auf dem ,wege ber den lndlichen ,edelsitz etwa der ,frankenzeit aus dem ,bauernhause herangewachsen4 ,in den islndischen ,sagas werden ,bauernhfe wie ,burgen belagert und erstrmt4 ,adel und ,bauerntum sind ganz pflanzenhaft und triebhaft1 tief im ,stammlande wurzelnd1 im ,stammbaum sich fortpflanzend1 zchtend und gezchtet4 ,im ,vergleich dazu ist das ,priestertum der eigentliche ,gegenstand1 der ,stand des ,verneinens1 die ,nichtrasse1 die ,unabhngigkeit vom ,boden2 das freie1 zeitlose1 geschichtslose ,wachsein4 ,in jedem ,bauerndorf von der ,steinzeit bis zu den ,hhepunkten der ,kultur1 in jedem ,bauerngeschlecht spielt sich ,weltgeschichte im ,kleinen ab4 ,es sind statt der ,vlker ,familien1 statt der ,lnder ,hfe1 aber die letzte ,bedeutung dessen1 um das hier wie dort gekmpft wird1 ist dieselbe3 die ,erhaltung des ,blutes1 die ,geschlechterfolge1 das ,kosmische1 das ,weib1 die ,macht4 ,macbeth und ,knig ,lear htten auch als ,dorftragdien erdacht werden knnen2 das ist ein ,beweis von echter ,tragik4 ,in allen ,kulturen erscheinen ,adel und ,bauerntum in der ,form von ,geschlechtern1 und das ,wort dafr berhrt sich in allen ,sprachen mit der ,bezeichnung der beiden ,geschlechter1 durch die das ,leben sich fortpflanzt1 ,geschichte hat und ,geschichte macht4 ,und da das ,weib ,geschichte ist1 so bestimmt sich der innere ,rang von ,bauern- und ,adelsgeschlechtern danach1 wieviel ,rasse ihre ,frauen haben1 bis zu welchem ,grade sie ,schicksal sind4 ,deshalb liegt ein tiefer ,sinn in der ,tatsache1 da ,weltgeschichte1 je echter und rassehafter sie ist1 um so mehr den ,strom des ffentlichen ,lebens in das ,privatleben groer ,einzelgeschlechter hinberleitet und ihm einordnet4 ,eben darauf beruht das dynastische ,prinzip1 aber auch der ,begriff der welthistorischen ,persnlichkeit4 ,die ,schicksale ganzer ,staaten werden von dem zu ungeheuren ,dimensionen gesteigerten ,privatschicksal ,weniger abhngig4 ,die ,geschichte ,athens im #e4 ,jahrhundert ist zum groen ,teil die der ,alkmoniden1 die ,geschichte ,roms die von einigen ,geschlechtern von der ,art der ,fabier und ,claudier4 ,die ,staatengeschichte des ,barock ist im ,umri identisch mit den ,wirkungen der habsburgischen und bourbonischen ,familienpolitik1 und ihre ,krisen haben die ,form von ,heiraten und ,erbfolgekriegen4 ,die ,geschichte von ,napoleons zweiter ,ehe umfat auch den ,brand von ,moskau und die ,schlacht bei ,leipzig4 ,die ,geschichte des ,papsttums ist bis ins #ah4 ,jahrhundert hinein die ,geschichte einiger ,adelsgeschlechter1 welche die ,tiara erstrebten1 um einen frstlichen ,familienbesitz zu grnden4 ,aber das gilt auch von byzantinischen ,wrdentrgern und von englischen ,premierministern1 wie die ,familiengeschichte der ,cecils zeigt1 und sogar noch von sehr vielen ,fhrern groer ,revolutionen4 ,alles das wird vom ,priestertum verneint und also auch von der ,philosophie1 soweit sie ,priestertum ist4 ,der ,stand des reinen ,wachseins und der ewigen ,wahrheiten richtet sich gegen die ,zeit1 die ,rasse1 das ,geschlecht in jedem ,sinne4 ,der ,mann als ,bauer oder ,ritter ist dem ,weibe als dem ,schicksal zu-1 der ,mann als ,priester ist ihm abgewandt4 ,der ,adel ist stets in ,gefahr1 das ffentliche ,leben im ,privatleben verschwinden zu lassen1 indem er den breiten ,daseinsstrom in das ,bett des kleineren seiner ,ahnen und ,enkel leitet4 ,der echte ,priester erkennt das ,privatleben1 das ,geschlecht1 das ,haus8 der ,idee nach berhaupt nicht an4 ,fr den ,menschen von ,rasse ist erst der ,tod ohne ,erben der wahre und furchtbare ,tod1 wie die islndischen ,sagas so gut als der chinesische ,ahnenkult lehren4 ,wer in ,shnen und ,enkeln fortlebt1 stirbt nicht ganz4 ,aber fr den wahren ,priester gilt das media vita in morte sumus3 ,sein ,erbe ist geistig und verwirft den ,sinn des ,weibes4 ,die berall wiederkehrenden ,erscheinungsformen dieses zweiten ,standes sind die ,ehelosigkeit1 das ,kloster1 die ,bekmpfung des ,geschlechtlichen bis zur ,selbstentmannung1 die ,verachtung des ,muttertums1 die sich im ,orgiasmus und der heiligen ,prostitution ausspricht und in der begrifflichen ,herabwrdigung des ,geschlechtslebens bis zu jener unfltigen ,definition der ,ehe durch ,kant4#cfb ,fr die gesamte ,antike gilt das ,gesetz1 da im heiligen ,tempelbezirk1 dem ,temenos1 niemand geboren werden und sterben darf4 ,das ,zeitlose darf mit der ,zeit nicht in ,berhrung kommen4 ,es ist mglich1 da ein ,priester die groen ,augenblicke von ,zeugung und ,geburt begrifflich anerkennt und durch ,sakramente ehrt1 aber erleben darf er sie nicht4 ,denn der ,adel ist etwas1 das ,priestertum bedeutet etwas4 ,auch damit erscheint es als das ,gegenteil von allem1 was ,schicksal1 ,rasse1 ,stand ist4 ,auch die ,burg mit ihren ,gemchern1 ,trmen1 ,wllen und ,grben redet von einem mchtig strmenden ,sein2 der ,dom mit ,wlbung1 ,pfeilern und ,chor aber ist durch und durch ,bedeutung1 nmlich ,ornament2 und jede alte ,priesterschaft hat sich zu einer wundervoll schweren und prchtigen ,art von ,haltung entwickelt1 in welcher jeder ,zug von ,miene und ,tonfall bis zu ,tracht und ,gang ,ornament ist1 und das ,privatleben1 auch das ,innenleben als wesenlos verschwindet1 whrend gerade im ,gegenteil eine reife ,aristokratie1 wie die franzsische des #ah4 ,jahrhunderts1 ein vollendetes ,leben zur ,schau stellt4 ,wenn gotisches ,denken aus der ,idee des ,priesters den character indelebilis entwickelte1 wonach die ,idee unzerstrbar und in ihrer ,wrde von der ,lebensfhrung ihres ,trgers in der ,welt als ,geschichte gnzlich unabhngig ist1 so gilt das unausgesprochen von jedem ,priestertum und also auch von aller ,philosophie im ,sinne der ,schulen4 ,hat ein ,priester ,rasse1 so fhrt er ein ueres ,dasein wie jeder ,bauer1 ,ritter oder ,frst4 ,die ,ppste und ,kardinle der gotischen ,zeit waren ,lehnsfrsten1 ,heerfhrer1 ,jagdfreunde1 ,liebhaber und trieben ,familienpolitik4 ,unter den ,brahmanen des vorbuddhistischen ,barock8 gab es ,grogrundbesitzer1 gepflegte ,abbs1 ,hofleute1 ,verschwender1 ,feinschmecker1#cfc aber gerade die ,frhzeit hat im ,priestertum die ,idee von der ,person zu unterscheiden gewut1 was dem ,wesen des ,adels gnzlich widerspricht1 und erst die ,aufklrung beurteilte den ,priester nach seinem ,privatleben1 nicht weil ihre ,augen schrfer sahen1 sondern weil ihr die ,idee abhanden gekommen war4 ,der ,adlige ist der ,mensch als ,geschichte1 der ,priester der ,mensch als ,natur4 ,geschichte groen ,stils ist immer ,ausdruck und ,nachwirkung des ,daseins einer adligen ,gemeinschaft gewesen1 und der innere ,rang der ,ereignisse bestimmt sich nach dem ,takt in diesem ,daseinsstrom4 ,das ist der ,grund1 weshalb die ,schlacht von ,cann viel und die ,schlachten sptrmischer ,kaiser gar nichts bedeuten4 ,der ,anbruch einer ,frhzeit sieht regelmig auch die ,geburt eines ,uradels -- der ,frst wird als primus inter pares empfunden und mit ,mitrauen betrachtet1 denn eine starke ,rasse hat den groen ,einzelnen nicht ntig2 er stellt ihren ,wert sogar in ,frage1 und deshalb sind ,vasallenkriege die vornehmste ,form1 in der frhzeitliche ,geschichte sich vollzieht -- und dieser ,adel hat fortan das ,schicksal der ,kultur in ,hnden4 ,hier wird in schweigender und deshalb um so nachdrcklicherer ,gestaltungskraft das ,dasein in ,form gebracht1 der ,takt im ,blute herangebildet und gefestigt und zwar fr alle ,zukunft4 ,denn was fr jede ,frhzeit dieser schpferische ,aufstieg zur lebendigen ,form1 das ist fr jede ,sptzeit die ,macht der ,tradition1 nmlich die alte und feste ,zucht1 der sicher gewordene ,takt von solcher ,strke1 da er das ,absterben der alten ,geschlechter berdauert und unaufhrlich neue ,menschen und ,daseinsstrme aus der ,tiefe in seinen ,bann zieht4 ,es kann gar nicht bezweifelt werden1 da alle ,geschichte spter ,zeitalter nach ,form1 ,takt und ,tempo schon in den ersten ,generationen und zwar unwiderruflich angelegt ist4 ,ihre ,erfolge sind genau so gro wie die ,macht der im ,blute liegenden ,tradition4 ,es ist in der ,politik wie in jeder groen und reifen ,kunst3 ,erfolge setzen voraus1 da das ,dasein vollkommen in ,form ist1 da der groe ,schatz uralter ,erfahrungen ,instinkt und ,trieb geworden ist und ebenso unbewut als selbstverstndlich4 ,eine andere ,art von ,meisterschaft gibt es nicht2 der groe ,einzelne ist nur dadurch ,herr der ,zukunft und mehr als ein ,zwischenfall1 da er in dieser ,form und aus ihr heraus wirkt oder wirkend gemacht wird1 ,schicksal ist oder ,schicksal hat4 ,das unterscheidet notwendige und berflssige ,kunst und also auch historisch notwendige und berflssige ,politik4 ,mgen dann noch so viel ,mnner aus dem ,volk -- das ist hier der ,inbegriff der ,traditionslosen -- in die leitende ,schicht gelangen1 mgen sie endlich sogar allein brig sein1 sie selbst sind ahnungslos besessen von dem groen ,schwung der ,tradition1 die ihre geistige und praktische ,haltung formt1 ihre ,methoden regelt und die nichts ist als der ,takt lngst erstorbener ,geschlechterfolgen4 ,zivilisation aber -- wirkliche ,rckkehr zur ,natur -- ist das ,erlschen des ,adels nicht als ,stamm1 was von geringer ,bedeutung wre1 sondern als lebendiger ,tradition1 und der ,ersatz des schicksalhaften ,taktes durch kausale ,intelligenz4 ,der ,adel ist dann nur noch ,prdikat2 aber zivilisierte ,geschichte ist eben damit ,oberflchengeschichte1 auf zerstreute und nahe ,zwecke gerichtet und also formlos im ,kosmischen geworden1 vom ,zufall der groen ,einzelnen abhngig1 ohne innere ,sicherheit1 ohne ,linie1 ohne ,sinn4 ,mit dem ,csarismus kehrt die ,geschichte wieder ins ,geschichtslose zurck1 in den primitiven ,takt der ,urzeit und zu den ebenso endlosen als bedeutungslosen ,kmpfen um die materielle ,macht1 welche die ,zeit der rmischen ,soldatenkaiser des #c4 ,jahrhunderts und der ihnen entsprechenden sechzehn ,staaten8 ,chinas 7#bfe-dbj7 von den ,ereignissen im ,wildbestand eines ,waldes nur noch unwesentlich unterscheidet4 #c ,und daraus folgt1 da echte ,geschichte nicht ,kulturgeschichte8 in dem antipolitischen ,sinne ist1 wie er unter ,philosophen und ,doktrinren jeder beginnenden ,zivilisation und also gerade heute wieder beliebt wird1 sondern ganz im ,gegenteil ,rassegeschichte1 ,kriegsgeschichte1 diplomatische ,geschichte1 das ,schicksal von ,daseinsstrmen in ,gestalt von ,mann und ,weib1 ,geschlecht1 ,volk1 ,stand1 ,staat1 die sich im ,wellenschlag der groen ,tatsachen verteidigen und gegenseitig berwltigen wollen4 ,politik im hchsten ,sinne ist ,leben und ,leben ist ,politik4 ,jeder ,mensch1 er mag wollen oder nicht1 ist ,glied dieses kmpfenden ,geschehens1 als ,subjekt oder ,objekt2 etwas drittes gibt es nicht4 ,das ,reich des ,geistes ist nicht von dieser ,welt1 gewi1 aber es setzt sie voraus1 wie das ,wachsein das ,dasein voraussetzt2 es ist nur mglich als ein bestndiges ,neinsagen zur ,wirklichkeit1 die eben und trotzdem da ist4 ,die ,rasse kann des ,sprache entbehren1 aber schon das ,sprechen der ,sprache ist ,rasseausdruck1#cfd und ebenso ist alles1 was in der ,geistesgeschichte erfolgt -- da es eine solche ,geschichte berhaupt gibt1 beweist schon die ,macht des ,blutes ber das ,empfinden und ,verstehen -- alle ,religionen1 alle ,knste1 alle ,gedanken1 weil sie ttiges ,wachsein in ,form sind1 mit allen ihren ,entwicklungen1 ihrer ganzen ,symbolik1 ihrer ganzen ,leidenschaft ,ausdruck auch noch des ,blutes1 das diese ,formen im ,wachsein ganzer ,geschlechterfolgen durchstrmt4 ,ein ,held braucht von dieser zweiten ,welt gar nichts zu ahnen1 er ist ,leben durch und durch1 aber ein ,heiliger kann nur durch die strengste ,askese das ,leben in sich niederzwingen1 um mit seinem ,geist allein zu sein -- und die ,kraft dazu ist doch wieder das ,leben selbst4 ,der ,held verachtet den ,tod und der ,heilige verachtet das ,leben1 aber da dem ,heroismus der groen ,asketen und ,mrtyrer gegenber die ,frmmigkeit der meisten von der ,art ist1 von welcher es in der ,bibel heit3 ,weil ,du weder kalt noch warm bist1 will ich ,dich ausspeien aus meinem ,munde81 so entdeckt man1 da selbst ,gre im ,religisen ,rasse voraussetzt1 ein starkes ,leben1 an dem es etwas zu berwinden gibt -- der ,rest ist bloe ,philosophie4 ,aber deshalb ist auch ,adel im welthistorischen ,sinne unendlich viel mehr1 als bequeme ,sptzeiten gelten lassen1 nmlich nicht eine ,summe von ,titeln1 ,rechten und ,zeremonien1 sondern ein innerer ,besitz1 der schwer zu erwerben und schwer zu halten ist und der1 wenn man ihn begreift1 schon das ,opfer eines ganzen ,lebens wert erscheint4 ,ein altes ,geschlecht bedeutet nicht einfach eine ,reihe von ,vorfahren -- ,ahnen haben wir alle -- sondern von ,vorfahren1 die durch ganze ,geschlechterfolgen auf den ,hhen der ,geschichte lebten und ,schicksal nicht nur hatten1 sondern auch waren1 in deren ,blut durch jahrhundertelange ,erfahrung die ,form des ,geschehens bis zur ,vollendung gezchtet worden ist4 ,da ,geschichte im groen ,sinne mit einer ,kultur beginnt1 so ist es bloe ,spielerei1 wenn etwa die ,colonna ihr ,geschlecht bis in die ,rmerzeit zurckverfolgen4 ,aber es hat einen ,sinn1 wenn es im spten ,byzanz fr vornehm galt1 vom ,stamme des groen ,konstantin entsprossen zu sein1 und heute in den ,vereinigten ,staaten1 seine ,familie bis zu einem der #afbj mit der ,mayflower8 ,eingewanderten zurckzufhren4 ,in ,wirklichkeit beginnt der antike ,adel mit der trojanischen ,zeit1 nicht mit ,mykene1 und der abendlndische mit der ,gotik und nicht mit den ,franken und ,goten1 in ,england mit den ,normannen und nicht mit den ,sachsen4 ,erst von da an gibt es ,geschichte und also kann es erst von da an statt der ,edlen und ,helden einen ,uradel von sinnbildlichem ,range geben4 ,was am ,anfang als kosmischer ,takt bezeichnet worden war1#cfe erhlt in ihm seine ,vollendung4 ,denn alles1 was wir in reifen ,zeiten diplomatischen und gesellschaftlichen ,takt nennen1 und dazu gehren der strategische und der geschftliche ,blick1 das ,auge des ,sammlers kostbarer ,dinge und das ,feingefhl des ,menschenkenners1 berhaupt alles was man nicht lernt1 sondern hat1 was bei den brigen den ohnmchtigen ,neid des ,nichtmitknnens weckt und was als ,form den ,gang der ,ereignisse leitet1 ist nichts als ein ,einzelfall jener kosmischen und traumhaften ,sicherheit1 die in den ,wendungen eines ,vogelschwarms und den beherrschten ,bewegungen edler ,pferde sichtbar zum ,ausdruck gelangt4 ,den ,priester umgibt die ,welt als ,natur2 er vertieft ihr ,bild1 indem er es durchdenkt4 ,der ,adel lebt in der ,welt als ,geschichte und vertieft sie1 indem er ihr ,bild verndert4 ,beides entwickelt sich zur groen ,tradition1 aber die eine ist das ,ergebnis von ,bildung1 die andere das von ,zucht4 ,dies ist ein grundlegender ,unterschied zwischen beiden ,stnden1 weshalb nur der eine wirklicher ,stand ist und der andere durch den aufs uerste getriebenen ,gegensatz dazu als ,stand erscheint4 ,zucht1 ,zchtung erstreckt sich auf das ,blut und geht von den ,vtern zu den ,shnen weiter4 ,bildung aber setzt ,begabung voraus1 und deshalb ist ein echtes und starkes ,priestertum stets eine ,sammlung von ,einzelbegabungen -- eine ,wachseinsgemeinschaft -- ohne ,rcksicht auf ,herkunft im ,rassesinne und auch darin eine ,verneinung von ,zeit und ,geschichte4 ,geistesverwandt und blutsverwandt -- man vertiefe sich in den ,unterschied dieser ,worte4 ,erbliches ,priestertum ist ein ,widerspruch in sich selbst4 ,im vedischen ,indien liegt ihm die ,tatsache zugrunde1 da es einen zweiten ,adel gibt1 der die priesterlichen ,rechte den ,begabungen aus seiner ,mitte vorbehlt2 das ,zlibat macht aber anderswo selbst dieser ,grenzberschreitung ein ,ende4 ,der ,priester im ,menschen8 -- mag dieser ,mensch von ,adel sein oder nicht -- bedeutet einen ,mittelpunkt der heiligen ,kausalitt im ,weltraume4 ,die priesterliche ,kraft selbst ist kausaler ,natur1 von hheren ,ursachen bewirkt und als ,ursache weiterhin wirkend4 ,der ,priester ist der ,mittler im zeitlos ,ausgedehnten1 das zwischen dem ,wachsein des ,laien und dem letzten ,geheimnis ausgespannt ist1 und damit ist das ,priestertum aller ,kulturen seiner ,bedeutung nach durch deren ,ursymbol bestimmt4 ,die antike ,seele verneint den ,raum und bedarf also des ,mittlers nicht2 deshalb schwand der antike ,priesterstand schon in den ,anfngen hin4 ,der faustische ,mensch steht dem ,unendlichen gegenber und nichts schtzt ihn vor der drckenden ,gewalt dieses ,aspekts2 deshalb hat das gotische ,priestertum sich bis zur ,idee des ,papsttums gesteigert4 ,zwei ,anschauungen der ,welt1 zwei ,arten1 wie das ,blut in den ,adern fliet und das ,denken ins tgliche ,sein und ,tun verflochten wird -- es sind endlich mit jeder hohen ,kultur zwei ,moralen entstanden1 von denen jede auf die andere herabblickt3 adlige ,sitte und geistliche ,askese1 die sich wechselseitig als weltlich oder sklavisch verwerfen4 ,es war gezeigt worden1#cff wie die eine aus der ,burg1 die zweite aus ,kloster und ,dom hervorgeht1 die eine aus dem vollen ,dasein mitten im ,strom der ,geschichte1 die andere abseits davon aus einem reinen ,wachsein inmitten einer gotterfllten ,natur4 ,spte ,zeiten machen sich keine ,vorstellung mehr von der ,gewalt dieser ursprnglichen ,eindrcke4 ,das weltliche und geistliche ,standesgefhl sind im ,aufstieg begriffen und prgen sich ein sittliches ,standesideal1 das nur dem ,zugehrigen und diesem nur durch eine lange und strenge ,schule erreichbar ist4 ,der groe ,daseinsstrom fhlt sich als ,einheit gegenber dem ,rest1 in dem das ,blut trge und ohne ,takt dahinfliet2 die groe ,wachseinsgemeinschaft wei sich als ,einheit gegenber dem ,rest der ,nichteingeweihten4 ,das ist die ,heldenschar und die ,gemeinschaft der ,heiligen4 ,es wird immer das groe ,verdienst ,nietzsches bleiben1 als erster das ,doppelwesen aller ,moral erkannt zu haben4#cfg ,er hat mit seinen ,begriffen ,herren- und ,sklavenmoral die ,tatsachen nicht richtig gezeichnet und das ,christentum8 viel zu eindeutig auf die eine ,seite gestellt1 aber das liegt klar und stark all seinen ,betrachtungen zugrunde3 ,gut und schlecht sind adlige1 gut und bse priesterliche ,unterscheidungen4 ,gut und schlecht1 die ,totembegriffe schon der primitiven ,mnnerbnde und ,sippen1 bezeichnen nicht ,gesinnungen1 sondern ,menschen und zwar nach der ,ganzheit ihres lebendigen ,seins4 ,die ,guten sind die ,mchtigen1 ,reichen1 ,glcklichen4 ,gut bedeutet stark1 tapfer1 von edler ,rasse1 und zwar im ,sprachgebrauch aller ,frhzeiten4 ,schlecht1 feil1 elend1 gemein im ursprnglichen ,sinne sind die ,machtlosen1 ,besitzlosen1 ,unglcklichen1 ,feigen1 ,geringen1 die ,shne ,niemands1 wie man im alten gypten sagte4 ,gut und bse1 die ,tabubegriffe1 werten den ,menschen hinsichtlich seines ,empfindens und ,verstehens1 also seiner wachen ,gesinnung und bewuten ,handlungen4 ,gegen die ,liebessitte im ,rassesinne verstoen ist gemein2 gegen das ,kirchengebot der ,liebe fehlen ist bse4 ,die vornehme ,sitte ist das ganz unbewute ,ergebnis einer langen und bestndigen ,zucht4 ,man lernt sie im ,umgang und nicht aus ,bchern4 ,sie ist gefhlter ,takt und nicht ,begriff4 ,die andre ,moral aber ist ,satzung1 nach ,grund und ,folge durchaus gegliedert und also lernbar und ,ausdruck einer berzeugung4 ,die eine ist durch und durch geschichtlich und erkennt alle ,rangunterschiede und ,vorrechte als tatschlich und gegeben an4 ,ehre ist immer ,standesehre2 eine ,ehre der ganzen ,menschheit gibt es nicht4 ,der ,zweikampf steht dem ,unfreien nicht zu4 ,jeder ,mensch hat1 sei er ,beduine1 ,samurai oder ,korse1 ,bauer1 ,arbeiter1 ,richter oder ,ruber1 seine eigenen1 verpflichtenden ,begriffe von ,ehre1 ,treue1 ,tapferkeit1 ,rache1 die auf keine andre ,art von ,leben anwendbar sind4 ,jedes ,leben hat ,sitte2 anders ist es gar nicht zu denken4 ,schon die ,kinder haben sie1 wenn sie spielen4 ,sie wissen sofort und von selbst1 was sich schickt4 ,niemand hat diese ,regeln gegeben1 aber sie sind da4 ,sie entstehen ganz unbewut aus dem ,wir81 das sich durch den einheitlichen ,takt des ,kreises gebildet hat4 ,auch im ,hinblick darauf ist jedes ,dasein in ,form84 ,jede ,menge1 die sich aus irgendeinem ,anla auf der ,strae zusammenballt1 hat im ,augenblick auch ihre ,sitte2 wer sie nicht als selbstverstndlich in sich trgt -- befolgen8 ist schon viel zu verstandesmig -- der ist schlecht1 gemein1 er gehrt nicht dazu4 ,ungebildete und ,kinder besitzen eine erstaunliche ,feinfhligkeit dafr4 ,kinder haben aber auch den ,katechismus zu lernen4 ,da erfahren sie von gut und bse1 die gesetzt sind und nichts weniger als selbstverstndlich4 ,sitte ist nicht1 was wahr ist1 sondern was da ist4 ,sie ist gewachsen1 angeboren1 erfhlt1 von organischer ,logik4 ,moral ist im ,gegensatz dazu niemals ,wirklichkeit -- sonst wre alle ,welt heilig --1 sondern eine ewige ,forderung1 die ber dem ,bewutsein hngt und zwar der ,idee nach ber dem aller ,menschen1 unabhngig von allen ,unterschieden des wirklichen ,lebens und der ,geschichte4 ,deshalb ist jede ,moral verneinend1 jede ,sitte bejahend4 ,ehrlos ist hier das ,schlimmste1 sndlos dort das ,hchste4 ,der ,grundbegriff aller lebendigen ,sitte ist die ,ehre4 ,alles andere1 ,treue1 ,demut1 ,tapferkeit1 ,ritterlichkeit1 ,selbstbeherrschung1 ,entschlossenheit liegen darin4 ,und ,ehre ist ,sache des ,blutes1 nicht des ,verstandes4 ,man berlegt nicht -- sonst ist man schon ehrlos4 ,die ,ehre verlieren heit fr das ,leben1 die ,zeit1 die ,geschichte vernichtet sein4 ,die ,ehre des ,standes1 der ,familie1 des ,mannes und ,weibes1 des ,volkes und ,vaterlands1 die ,ehre des ,bauern1 ,soldaten1 selbst des ,banditen3 ,ehre bedeutet1 da das ,leben in einer ,person etwas wert ist1 historischen ,rang1 ,abstand1 ,adel besitzt4 ,sie gehrt zur gerichteten ,zeit wie die ,snde zum zeitlosen ,raume4 ,ehre im ,leibe haben heit beinahe so viel wie ,rasse haben4 ,das ,gegenteil sind die ,thersitesnaturen1 die ,kotseelen1 der ,pbel3 ,tritt mich1 aber la mich leben48 ,eine ,beleidigung hinnehmen1 eine ,niederlage vergessen1 vor dem ,feinde winseln -- das ist alles ,zeichen wertlos und berflssig gewordenen ,lebens und also etwas ganz anderes als priesterliche ,moral1 die sich nicht an das wenn auch noch so verchtlich gewordene ,leben klammert1 sondern vom ,leben und damit der ,ehre berhaupt absieht4 ,es war schon gesagt worden3 jede moralische ,handlung ist im tiefsten ,grunde ein ,stck ,askese und ,abttung des ,daseins4 ,und eben damit steht sie auerhalb des ,lebens und der geschichtlichen ,welt4 #d ,hier mu etwas vorweggenommen werden1 was der ,weltgeschichte namentlich in den ,sptzeiten der groen ,kulturen und der beginnenden ,zivilisation erst ihren ,farbenreichtum und die sinnbildliche ,tiefe der ,ereignisse gibt4 ,die ,urstnde ,adel und ,priestertum sind der reinste ,ausdruck der beiden ,lebensseiten1 aber nicht der einzige4 ,schon ganz frh1 und im primitiven ,zeitalter vielfach vorgedeutet1 brechen noch andere ,daseinsstrme und ,wachseinsverbindungen hervor1 in denen die ,symbolik von ,zeit und ,raum zu lebendigem ,ausdruck gelangt und die erst zusammen mit jenen die ganze ,flle dessen ausmachen1 was wir soziale ,gliederung oder ,gesellschaft nennen4 ,das ,priestertum ist mikrokosmisch und tierhaft1 der ,adel kosmisch und pflanzenhaft2 daher seine tiefe ,verbundenheit mit dem ,lande4 ,er ist selbst eine ,pflanze1 fest in der ,erde wurzelnd1 bodenstndig und auch darin ein gesteigertes ,bauerntum4 ,aus dieser ,art von kosmischer ,verbundenheit ist die ,idee des ,eigentums hervorgegangen1 die dem frei im ,raume beweglichen ,mikrokosmos als solchem ganz fremd ist4 ,eigentum ist ein ,urgefhl1 kein ,begriff und es gehrt zur ,zeit1 zur ,geschichte und zum ,schicksal und nicht zu ,raum und ,kausalitt4 ,begrnden lt es sich nicht1 aber es ist da4#cfh ,das ,haben8 beginnt mit der ,pflanze und setzt sich in der ,geschichte des hheren ,menschen genau so weit fort1 als er ,pflanzenhaftes1 als er ,rasse in sich hat4 ,deshalb ist ,eigentum im eigentlichsten ,sinne immer ,grundeigentum und der ,trieb1 ,erworbenes in ,grund und ,boden zu verwandeln1 immer das ,zeugnis fr ,menschen von gutem ,schlage4 ,die ,pflanze besitzt den ,boden1 in dem sie wurzelt4 ,er ist ihr ,eigentum1#cfi das sie mit ,verzweiflung ihr ganzes ,dasein hindurch verteidigt1 gegen fremde ,keime1 gegen bermchtige ,nachbarpflanzen1 gegen die ganze ,natur4 ,so verteidigt ein ,vogel das ,nest1 in dem er brtet4 ,die erbittertsten ,kmpfe um das ,eigentum werden nicht in den ,sptzeiten der groen ,kulturen und zwischen ,reich und ,arm um bewegliches ,gut gefhrt1 sondern hier1 in den ,anfngen der ,pflanzenwelt4 ,wer mitten in einem ,walde fhlt1 wie der schweigende ,kampf um den ,boden rings um ihn vor sich geht1 ,tag und ,nacht1 ohne ,gnade1 den erfat ein ,grauen vor der ,tiefe dieses ,triebes1 der mit dem ,leben beinahe eins ist4 ,hier gibt es jahrelanges1 zhes1 erbittertes ,ringen1 aussichtslosen ,widerstand des ,schwachen gegen den ,mchtigen1 der so lange dauert1 bis auch der ,sieger gebrochen ist1 ,tragdien1 wie sie sich nur im ursprnglichsten ,menschentum wiederholen1 wenn ein altes ,bauerngeschlecht von der ,scholle1 aus dem ,nest getrieben oder eine ,familie von adligem ,stamm durch das ,geld in des ,wortes eigentlichster ,bedeutung entwurzelt wird4#cgj ,die weithin sichtbaren ,kmpfe in den spten ,stdten haben eine ganz andere ,bedeutung1 denn hier1 im ,kommunismus jeder ,art1 handelt es sich nicht um das ,erlebnis1 sondern den ,begriff des ,eigentums als eines rein materiellen ,mittels4 ,verneinung des ,eigentums ist nie ein ,rassetrieb -- ganz im ,gegenteil --1 sondern der doktrinre ,protest des rein geistigen1 stdtischen1 entwurzelten1 das ,pflanzenhafte verleugnenden ,wachseins von ,heiligen1 ,philosophen und ,idealisten4 ,der mnchische ,einsiedler wie der wissenschaftliche ,sozialist1 heie er ,moh ,ti1 ,zenon oder ,marx1 verwerfen es aus demselben ,grunde1 die ,menschen von ,rasse verteidigen es aus demselben ,gefhl4 ,auch hier stehen sich ,tatsachen und ,wahrheiten gegenber4 ,eigentum ist ,diebstahl2 das ist in denkbar materialistischer ,form der alte ,gedanke3 ,was hlfe es dem ,menschen1 wenn er die ganze ,welt gewnne und nhme doch ,schaden an seiner ,seele8 ,der ,priester gibt mit dem ,eigentum etwas ,gefhrliches und ,fremdes1 der ,adel sich selbst auf4 ,von hier aus entwickelt sich nun ein doppeltes ,eigentumsgefhl3 ,haben als ,macht und ,haben als ,beute4 ,beides liegt im ursprnglichen ,rassemenschen unvermittelt nebeneinander4 ,jeder ,beduine und ,wikinger will beides zugleich4 ,der ,seeheld ist stets auch ,seeruber2 jeder ,krieg geht auch um ,besitz und zwar vor allem den ,besitz von ,land2 nur ein ,schritt ist ntig und der ,ritter wird zum ,raubritter1 der ,abenteurer zum ,eroberer und ,knig1 wie der ,normanne ,rurik in ,ruland und mancher achische und etruskische ,pirat in homerischer ,zeit4 ,in aller ,heldendichtung findet sich neben der starken und natrlichen ,lust am ,kampf1 an der ,macht1 am ,weibe1 und den ungezgelten ,ausbrchen von ,glck1 ,schmerz1 ,zorn und ,liebe die mchtige ,freude am ,haben84 ,als ,odysseus in seiner ,heimat landet1 zhlt er zuerst die ,schtze im ,boot1 und als in der islndischen ,saga die ,bauern ,hjalmar und lvarod sehen1 da der andere keine ,gter im ,schiff hat1 lassen sie sofort vom ,zweikampf ab3 ein ,tor1 wer aus bermut und um die ,ehre kmpft4 ,im indischen ,heldenepos bedeutet kampflustig soviel wie viehlstern1 und die kolonisierenden8 ,griechen des #aj4 ,jahrhunderts waren zunchst ,ruber wie die ,normannen4 ,auf dem ,meere ist ein fremdes ,schiff ohne weiteres gute ,prise4 ,aber aus den ,fehden sdarabischer und persischer ,ritter von #bjj n4 ,chr4 und den guerres prives der provenalischen ,barone von #abjj1 die nicht viel mehr waren als ,viehdiebsthle1 entwickelt sich mit dem ,ende der ,feudalzeit der groe ,krieg mit dem ,ziel der ,eroberung von ,land und ,leuten4 ,alles das bringt die hohe adlige ,kultur zuletzt in ,zucht und ,form1 whrend es ,priester und ,philosophen verachten4 ,diese ,urtriebe treten mit steigender ,kultur weit auseinander und geraten unter sich in ,kampf4 ,die ,geschichte davon ist beinahe die ,weltgeschichte4 ,aus dem ,machtgefhl stammen ,eroberung1 ,politik und ,recht1 aus dem ,beutegefhl stammen ,handel1 ,wirtschaft und ,geld4 ,recht ist das ,eigentum des ,mchtigen4 ,sein ,recht ist das ,recht aller4 ,geld ist die strkste ,waffe des ,erwerbenden4 ,mit ihm unterwirft er sich die ,welt4 ,die ,wirtschaft will einen ,staat1 der schwach ist und ihr dient2 die ,politik fordert die ,einordnung des wirtschaftlichen ,lebens in den ,machtbereich des ,staates3 ,adam ,smith und ,friedrich ,list1 ,kapitalismus und ,sozialismus4 ,es gibt in allen ,kulturen am ,anfang einen ,kriegs- und einen ,kaufmannsadel1 dann einen ,grund- und ,geldadel1 zuletzt eine militrische und wirtschaftliche ,kriegfhrung und einen ununterbrochenen ,kampf des ,geldes mit dem ,rechte4 ,auf der anderen ,seite trennen sich ,priestertum und ,gelehrsamkeit4 ,sie sind beide nicht auf das ,tatschliche1 sondern auf das ,wahre gerichtet1 beide zur ,tabuseite des ,lebens und zum ,raume gehrig4 ,die ,furcht vor dem ,tode ist nicht nur der ,ursprung aller ,religion1 sondern auch aller ,philosophie und ,naturwissenschaft4 ,aber der heiligen wird nun die profane ,kausalitt entgegengestellt4 ,profan ist der neue ,gegenbegriff zum ,religisen1 das die ,gelehrsamkeit nur als ,dienerin geduldet hatte4 ,profan ist die gesamte spte ,kritik1 ihr ,geist1 ihre ,methode und ihr ,ziel4 ,auch die spte ,theologie macht davon keine ,ausnahme2 aber trotzdem bewegt sich die ,gelehrsamkeit aller ,kulturen durchaus in den ,formen des voraufgegangenen ,priestertums und beweist damit1 da sie nur aus dem ,widerspruch erwachsen und von dem ,urbild in allem und jedem abhngig ist und bleibt4 ,die antike ,wissenschaft lebt deshalb in ,kultgemeinden orphischen ,stils wie die milesische ,schule1 der ,pythagorerbund1 die rzteschulen von ,kroton und ,kos1 die attischen ,schulen der ,akademie1 des ,peripatos und der ,stoa1 deren ,schulhupter insgesamt zum ,typus des ,opferpriesters und ,sehers gehren1 bis zu den rmischen ,rechtsschulen der ,sabinianer und ,proculianer4 ,arabisch ist auch in der ,wissenschaft das heilige ,buch1 der ,kanon wie der naturwissenschaftliche des ,ptolemos 7,almagest71 der medizinische des ,ibn ,sina1 das philosophische ,korpus des ,aristoteles8 mit vielen unechten ,stcken1 und dazu wieder meist ungeschriebene ,zitiergesetze und -methoden1#cga der ,kommentar als ,form des ,gedankenfortschritts1 die ,hochschulen als ,klosteranlagen 7,medressen71 welche den ,lehrern und ,hrern eine ,zelle1 ,kost und ,kleidung gewhrten1 und die gelehrten ,richtungen als ,bruderschaften4 ,die ,gelehrtenwelt des ,abendlandes besitzt durchaus die ,gestalt der katholischen ,kirche1 besonders in den protestantischen ,gebieten4 ,den bergang von den gelehrten ,orden der gotischen ,zeit zu den ordensartigen ,schulen des #ai4 ,jahrhunderts1 wie die ,hegel-1 ,kant- und historische ,rechtsschule1 aber auch manche englischen ,colleges1 bilden die ,mauriner und ,bollandisten ,frankreichs1 die seit #afej die historischen ,hilfswissenschaften beherrscht und zum ,teil begrndet haben4 ,es gibt in allen ,fachwissenschaften1 ,medizin und ,kathederphilosophie einbegriffen1 eine ausgebildete ,hierarchie mit ,schulppsten1 ,graden1 ,wrden -- der ,doktor als die ,priesterweihe --1 ,sakramenten und ,konzilen4 ,der ,laienbegriff wird schroff aufrecht erhalten und das allgemeine ,priestertum der ,glubigen in ,gestalt der populren ,wissenschaft wie der darwinistischen leidenschaftlich bekmpft4 ,die ,gelehrtensprache war ursprnglich das ,latein2 heute haben sich berall ,fachsprachen ausgebildet1 die z4 ,b4 auf dem ,gebiete der ,radioaktivitt oder im ,obligationenrecht nur noch dem verstndlich sind1 der die hheren ,weihen empfangen hat4 ,es gibt ,sektenstifter wie manche ,jnger ,kants und ,hegels1 eine ,mission unter ,unglubigen wie die der ,monisten1 ,ketzer wie ,schopenhauer und ,nietzsche1 den groen ,bann und als ,index eine bereinkunft des ,schweigens4 ,es gibt ewige ,wahrheiten wie die ,teilung der ,rechtsobjekte in ,personen und ,sachen1 und ,dogmen wie das von ,energie und ,masse und die ,vererbungstheorie1 einen ,ritus des ,zitierens rechtglubiger ,schriften und eine ,art von wissenschaftlicher ,seligsprechung4#cgb ,dazu kommt1 da der ,typus des abendlndischen ,gelehrten1 der um die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts seinen ,hhepunkt erreichte -- gleichzeitig mit dem ,tiefpunkt des ,priestertypus --1 auch die ,gelehrtenstube als ,zelle eines profanen ,mnchtums und die unbewuten ,gelbde dieses ,mnchtums zu hoher ,vollendung gebracht hat3 ,armut in ,gestalt einer ehrlichen ,geringschtzung von ,wohlleben und ,besitz1 in ,verbindung mit der ungeheuchelten ,verachtung des kaufmnnischen ,berufs und jeder ,verwertung wissenschaftlicher ,ergebnisse zum ,gelderwerb1 ,keuschheit bis zur ,entwicklung eines ,gelehrtenzlibats1 dessen ,vorbild und ,gipfel ,kant ist1 ,gehorsam bis zur ,aufopferung fr den ,standpunkt der ,schule4 ,dazu kommt endlich eine ,art von ,weltfremdheit1 welche der profane ,nachhall der gotischen ,weltflucht ist und zur ,geringschtzung fast des gesamten ffentlichen ,lebens und aller ,formen der guten ,gesellschaft gefhrt hat3 wenig ,zucht und viel zu viel ,bildung4 ,was fr den ,adel auch noch in seinen spten ,verzweigungen1 fr den ,richter1 ,gutsbesitzer und ,offizier die naturwchsige ,freude an der ,fortdauer des ,stammes1 an ,besitz und ,ehre ist1 das scheint ihm gering gegenber dem ,besitz eines reines ,gelehrtengewissens und der ,fortdauer einer ,methode oder ,einsicht fern von allen ,hndeln der ,welt4 ,da der ,gelehrte heute aufgehrt hat1 weltfremd zu sein1 und die ,wissenschaft oft mit groem ,verstndnis in den ,dienst der ,technik und des ,geldverdienens stellt1 ist ein ,zeichen dafr1 da der reine ,typus im ,abstieg begriffen ist1 und da also die groe ,zeit des ,verstandesoptimismus1 dessen lebendiger ,ausdruck er ist1 bereits der ,vergangenheit angehrt4 ,aus alledem ergibt sich ein natrlicher ,aufbau der ,stnde1 der in seiner ,entwicklung und ,wirkung das ,grundgerst im ,lebenslauf einer jeden ,kultur bildet4 ,kein ,entschlu hat ihn geschaffen und kann ihn abndern2 ,revolutionen ndern ihn nur1 wenn sie ,formen der ,entwicklung und nicht ,ergebnis eines privaten ,willens sind3 er kommt dem handelnden und denkenden ,menschen in seiner letzten kosmischen ,bedeutung gar nicht zum ,bewutsein1 weil er zu tief im menschlichen ,dasein liegt und also selbstverstndlich ist2 nur dem ,oberflchenbild werden die ,schlagworte und ,anlsse entnommen1 um die man in jener ,seite der ,geschichte kmpft1 die von der ,theorie als sozial abgetrennt wird und sich in ,wirklichkeit doch gar nicht trennen lt4 ,adel und ,priestertum erwachsen zuerst aus dem freien ,lande und stellen die reine ,symbolik von ,dasein und ,wachsein1 ,zeit und ,raum dar3 aus den ,seiten des ,beutemachens und ,grbelns entwickelt sich dann ein doppelter ,typus von geringerer ,symbolik1 der in stdtischen ,sptzeiten in ,gestalt von ,wirtschaft und ,wissenschaft zur ,vormacht aufsteigt4 ,in diesen beiden ,daseinsstrmen sind rcksichtslos und traditionsfeindlich die ,ideen von ,schicksal und ,kausalitt zu ,ende gedacht2 es entstehen ,mchte1 die eine ,todfeindschaft von den ,standesidealen des ,heldentums und der ,heiligkeit trennt3 das ,geld und der ,geist4 ,sie verhalten sich beide zu jenen wie die ,seele der ,stadt zu der des ,landes4 ,eigentum heit von nun an ,reichtum und ,weltanschauung ,wissen3 entheiligtes ,schicksal und profane ,kausalitt4 ,aber auch ,wissenschaft und ,adel sind ein ,widerspruch4 ,der ,adel beweist und forscht nicht1 sondern ist4 ,es ist brgerlich-unvornehm1 das de omnibus dubitandum1 aber es widerspricht andrerseits auch dem ,grundgefhl des ,priestertums1 das die ,kritik in eine dienende ,rolle verweist4 ,weiterhin stt die reine ,wirtschaft hier auf eine asketische ,moral1 die den ,geldgewinn verwirft1 so wie ihn der echte auf seinem ,boden sitzende ,adel verachtet4 ,selbst der alte ,kaufmannsadel ist vielfach zugrunde gegangen1 z4 ,b4 in den ,hansastdten und in ,venedig und ,genua1 weil er die unbedenklichen ,formen des grostdtischen ,geschfts aus ,tradition nicht mitmachen wollte oder konnte4 ,und endlich stehen ,wirtschaft und ,wissenschaft selbst sich feindselig gegenber und wiederholen in dem ,kampfe zwischen ,geldgewinn und ,erkenntnis1 zwischen ,kontor und ,gelehrtenstube1 geschftlichem und doktrinrem ,liberalismus die alte groe ,gegnerschaft von ,handeln und ,schauen1 ,burg und ,dom4 ,in irgend einer ,gestalt wiederholt sich diese ,gliederung im ,aufbau jeder ,kultur und macht damit eine vergleichende ,morphologie auch im ,sozialen mglich4 ,ganz auerhalb der echten ,standesordnung stehen berall die ,berufsklassen der ,handwerker1 ,beamten1 ,knstler und ,arbeiter1 die z4 ,b4 in den ,gilden der ,schmiede 7,china71 ,schreiber 7gypten7 und ,snger 7,antike7 bis in die ,urzeit zurckreichen und zuweilen infolge der beruflichen1 bis zur ,aufhebung des ,conubiums gehenden ,absonderung zu wirklichen ,volksstmmen geworden sind wie die ,falascha ,abessiniens#cgc und mehrere der im ,gesetzbuch des ,manu aufgezhlten ,tschudraklassen4 ,ihre ,sonderung beruht auf bloen technischen ,fertigkeiten und also nicht auf der ,symbolik von ,zeit und ,raum2 ihre ,tradition beschrnkt sich ebenfalls auf ,technik und nicht auf eine eigne ,sitte oder ,moral1 wie sie in ,wirtschaft und ,wissenschaft durchaus vorhanden ist4 ,weil sie sich vom ,adel ableiten1 sind ,offiziere und ,richter ,stnde1 die ,beamten ein ,beruf2 weil vom ,priestertum abgeleitet1 ist der ,gelehrte ein ,stand1 der ,knstler ein ,beruf4 ,ehrgefhl und ,gewissen haften dort am ,stande1 hier an der ,leistung4 ,es ist etwas ,symbolisches1 mag es auch noch so schwach sein1 in der ,gesamtheit der ersten1 was den letzten fehlt4 ,infolgedessen haftet ihnen etwas ,fremdes1 ,regelloses1 oft etwas ,verchtliches an2 man denke an den ,scharfrichter1 ,schauspieler und fahrenden ,snger oder die antike ,einschtzung des bildenden ,knstlers4 ,ihre ,klassen und ,gilden sondern sich von der ,gesellschaft ab oder suchen den ,schutz der andern ,stnde -- oder einzelner ,patrone und ,mcene --1 aber einfgen knnen sie sich ihnen nicht1 was in den ,zunftkriegen der alten ,stdte und den gesellschaftsfeindlichen ,trieben und ,gewohnheiten jeder ,art von ,knstlerschaft zum ,ausdruck kommt4 #e ,eine ,geschichte der ,stnde1 die von den ,berufsklassen grundstzlich abzusehen hat1 ist also eine ,darstellung des ,metaphysischen im hheren ,menschentum1 soweit es sich in ,arten von dahinstrmendem ,leben zu groer ,symbolik erhebt1 ,arten1 in und an denen die ,geschichte der ,kulturen sich vollzieht4 ,schon der scharf ausgeprgte ,typus des ,bauern am ,anfang ist etwas ,neues4 ,zur ,karolingerzeit und im zarischen ,ruland des ,mir8#cgd gab es ,freie und ,knechte1 die ,landbau trieben1 aber keine ,bauernschaft4 ,erst aus dem ,gefhl eines tiefen ,andersseins gegenber den beiden symbolischen ,leben8 -- wenn wir uns des ,freidank erinnern -- ist dieses ,leben ,stand geworden1 ,nhrstand in der vollen ,bedeutung des ,wortes1 nmlich die ,wurzel der groen ,pflanze ,kultur1 die ihre ,fasern tief in den mtterlichen ,boden gesenkt hat und dumpf und emsig alle ,sfte an sich zieht und nach oben sendet1 wo ,stamm und ,wipfel in das ,licht der ,historie ragen4 ,er dient dem groen ,leben nicht nur durch die ,nahrung1 die er dem ,boden abgewinnt1 sondern auch mit jenem andern ,ertrag der ,mutter ,erde1 seinem eigenen ,blut1 das aus den ,drfern jahrhundertelang in die hohen ,stnde strmt1 dort ihre ,formen empfngt und ihr ,leben aufrecht erhlt4 ,der stndische ,ausdruck dafr ist die ,hrigkeit -- mgen ihre ,anlsse im ,oberflchenbild der ,geschichte sein1 welche sie wollen --1 die sich #ajjj-adjj im ,abendlande und gleichzeitig8 in allen andern ,kulturen entwickelt hat4 ,das spartanische ,helotentum gehrt ebenso dahin wie die altrmische ,klientel1 aus welcher seit #dga die lndliche ,plebs1 also ein freier ,bauernstand hervorgegangen ist4#cge ,erstaunlich ist die ,macht dieses ,strebens nach sinnbildlicher ,form in der ,pseudomorphose des sptrmischen8 ,ostens1 wo die von ,augustus begrndete ,kastenordnung des ,prinzipats mit ihrer ,unterscheidung von senatorischem und ritterlichem ,beamtentum sich rckwrts entwickelt1 bis sie um #cjj berall dort1 wo magisches ,weltgefhl die ,herrschaft fhrt1 auf dem frhgotischen ,stande von #acjj und damit auf dem des ,sassanidenreichs#cgf angelangt ist4 ,aus der ,beamtenschaft einer hochzivilisierten ,verwaltung entwickelt sich ein kleiner ,adel1 die ,dekurionen1 ,dorfritter und ,stadtpatrizier1 die dem ,herrn fr alle ,abgaben mit ,leib und ,vermgen haftbar sind --ein durch ,rckbildung entstandenes ,lehnswesen -- und deren ,stellung allmhlich erblich wird1 ganz wie unter der #e4 gyptischen ,dynastie1 wie in den ersten ,jahrhunderten der ,dschou1 wo schon ,i-,wang 7#icd-iji7 die ,eroberungen den ,vasallen berlassen mute1 die ,grafen und ,vgte ihrer ,wahl einsetzten1 und wie whrend der ,kreuzzge4 ,ebenso wird der ,offiziers- und ,soldatenstand erblich -- die ,lehnspflicht der ,heeresfolge --1 was alles ,diokletian dann gesetzlich festgelegt hat4 ,der ,einzelne wird dem ,stande fest eingegliedert 7corpori adnexus71 und das ,prinzip wird als ,zunftzwang wie in gotischer und frhgyptischer ,zeit auf alle ,gewerbe ausgedehnt4 ,vor allem aber entsteht mit innerer ,notwendigkeit aus der sptantiken ,latifundienwirtschaft mit ,sklaven#cgg der ,kolonat erblicher ,kleinpchter1 whrend die ,gutsbezirke ,verwaltungssprengel werden und der ,gutsherr die ,abgaben zu erheben und das ,soldatenkontingent zu stellen hat4#cgh ,zwischen #bej und #cjj wird der ,kolone gesetzlich an die ,scholle gefesselt1 glebae adscriptus2 damit ist der stndische ,unterschied von ,feudalherrn und ,hrigen erreicht4#cgi ,adel und ,priestertum sind als ,mglichkeiten mit jeder neuen ,kultur gegeben4 ,die scheinbaren ,ausnahmen beruhen lediglich auf einem ,mangel an greifbarer berlieferung4 ,wir wissen heute1 da ein wirklicher ,priesterstand im alten ,china vorhanden war1#chj und fr die ,anfnge orphischer ,religiositt im #aa4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ist die ,annahme eines ,priestertums als ,stand1 der auch durch die epischen ,gestalten des ,kalchas und ,teiresias angedeutet wird1 selbstverstndlich4 ,ebenso setzt die ,entwicklung des gyptischen ,lehnsstaates einen ,uradel schon fr die #c4 ,dynastie voraus4#cha ,aber in welcher ,form und ,strke diese ,stnde sich verwirklichen und dann in die folgende ,geschichte eingreifen1 sie schaffen1 tragen und sogar durch ihre eigenen ,schicksale darstellen1 das hngt von dem ,ursymbol ab1 das jeder ,kultur und ihrer gesamten ,formensprache zugrunde liegt4 ,der ,adel1 ganz ,pflanze1 geht berall vom ,lande als dem ,ureigentum aus1 mit dem er fest verwachsen ist4 ,er besitzt berall die ,grundform des ,geschlechts1 in dem auch die andere8 ,geschichte1 die des ,weibes1 zum ,ausdruck kommt1 und stellt sich durch den ,willen zur ,dauer1 nmlich des ,blutes1 als das groe ,sinnbild von ,zeit und ,geschichte dar4 ,es wird sich zeigen1 da das frhe1 auf persnlichem ,vertrauen beruhende hohe ,beamtentum des ,vasallenstaates berall1 in ,china und gypten so gut wie in der ,antike und im ,abendland1 vom ,marschalk 7chinesisch sse-ma71 ,kmmerer 7chen7 und ,truchse 7ta-tsai7 bis zum ,vogt 7nan7 und ,grafen 7peh71#chb zuerst lehnsartige ,hofmter und ,wrden schafft1 dann die erbliche ,verbindung mit dem ,boden sucht und so endlich zum ,ursprung adliger ,geschlechter wird4 ,der faustische ,wille zum ,unendlichen kommt in dem genealogischen ,prinzip zum ,ausdruck1 das1 so sonderbar es klingt1 dieser ,kultur allein angehrt1 hier aber auch alle historischen ,gebilde1 vor allem die ,staaten selbst bis ins ,innerste durchdringt und gestaltet4 ,der historische ,sinn1 der ber ,jahrhunderte hinweg das ,schicksal des eignen ,blutes kennen und das ,wann und ,woher bis zu den ,urahnen urkundlich belegt sehen will1 die sorgfltige ,gliederung des ,stammbaums1 die den gegenwrtigen ,besitz und seine ,erbfolge vom ,schicksal einer ,ehe abhngig machen kann1 die vielleicht ein halbes ,jahrtausend vorher geschlossen worden ist1 die ,begriffe des reinen ,blutes1 der ,ebenbrtigkeit1 der ,miheirat1 das alles ist ,wille zur ,richtung in die zeitliche ,ferne1 wie sie vielleicht nur noch im gyptischen ,adel zu einer verwandten1 aber sehr viel schwcheren ,form gelangt ist4 ,dagegen ist der ,adel antiken ,stils durchaus auf den augenblicklichen ,stand des agnatischen ,geschlechts gerichtet1 und dann auf einen mythischen ,stammbaum1 der nicht den geringsten historischen ,sinn verrt1 sondern lediglich das um die historische ,wahrscheinlichkeit ganz unbekmmerte ,bedrfnis nach einem prunkvollen ,hintergrund fr das ,jetzt und ,hier der ,lebenden4 ,daher die sonst ganz unerklrliche ,naivitt1 mit welcher der ,einzelne hinter seinem ,grovater gleich ,theseus und ,herakles erblickt und sich einen phantastischen ,stammbaum zimmert1 womglich mehr als einen wie ,alexander1 und die ,leichtigkeit1 mit welcher rmische ,familien angebliche ,ahnen in die ltere ,konsulnliste hineinflschen konnten4 ,bei den ,begrbnissen der rmischen ,nobilitt wurden die ,wachsmasken groer ,vorfahren im ,leichenzug einhergetragen1 aber es kam nur auf ,zahl und ,klang der berhmten ,namen an1 nicht im geringsten auf den genealogischen ,zusammenhang mit der ,gegenwart4 ,dieser ,zug geht durch den gesamten antiken ,adel1 der wie der gotische auch dem inneren ,bau und ,geiste nach eine ,einheit bildet von ,etrurien bis nach ,kleinasien hin4 ,auf ihm beruht die ,macht1 die noch zu ,beginn der ,sptzeit die ordensartigen ,geschlechterverbnde durch alle ,stdte hindurch besaen1 jene ,phylen1 ,phratrien und ,tribus1 die einen rein gegenwrtigen ,bestand und ,zusammenhang in sakraler ,form pflegten wie die drei dorischen1 die vier jonischen ,phylen und die drei etruskischen ,tribus1 die im ltesten ,rom als ,tities1 ,ramnes und ,luceres erscheinen4 ,in den ,veden haben die ,vter8- und ,mtter8seelen nur fr drei nhere und drei fernere ,generationen ,anspruch auf den ,seelenkult1#chc dann verfallen sie der ,vergangenheit1 und weiter zurck reichte auch der antike ,seelenkult nirgends3 das ist der uerste ,gegensatz zum ,ahnenkult der ,chinesen und gypter1 welcher der ,idee nach niemals endet und damit das ,geschlecht selbst ber den leiblichen ,tod hinaus in bestimmten ,ordnungen aufrecht erhlt4 ,in ,china lebt heute noch ein ,herzog ,kung als ,nachkomme des ,konfuzius und ebenso ein ,nachkomme des ,laotse1 des ,tschang-lu und anderer4 ,von einem weitverzweigten ,stammbaum ist nicht die ,rede2 die ,linie1 das tao des ,wesens wird fortgefhrt1 augenscheinlich auch durch ,adoption1 die den ,adoptierten durch ,verpflichtung zum ,ahnenkult dem ,geschlecht seelisch einverleibt1 oder andere ,mittel4 ,eine unbndige ,lebenslust durchstrmt die blhenden ,jahrhunderte dieses eigentlichsten ,standes1 der durch und durch ,richtung1 ,schicksal und ,rasse ist4 ,das ,weib1 weil es ,geschichte ist1 und der ,kampf1 weil er ,geschichte macht1 stehen unbedingt im ,mittelpunkte seines ,denkens und ,treibens4 ,der nordischen ,skaldenpoesie und dem sdlichen ,minnesang entsprechen die alten ,liebeslieder im ,shi-king aus chinesischer ,ritterzeit1#chd die im ,pi-yung vorgetragen wurden1 der ,sttte adliger ,zucht1 des ,hiao2 und ebenso gehrt das feierliche ffentliche ,bogenschieen ganz im ,geiste der frhantiken ,agone und der gotischen wie der persisch-byzantinischen ,turniere zu dieser homerischen ,seite des chinesischen ,lebens4 ,dem gegenber steht die orphische1 die durch den ,stil des ,priestertums das ,raumerlebnis einer ,kultur ausdrckt4 ,es entspricht der euklidischen ,art der antiken ,ausgedehntheit1 die keines ,vermittlers bedarf1 um mit den nahen leibhaften ,gttern ,verkehr zu pflegen1 wenn das ,priestertum hier von den ,anfngen eines ,standes zu einer ,summe stdtischer mter herabsinkt4 ,es entspricht dem tao der ,chinesen1 da es statt des erblichen ,priestertums am ,anfang spter nur noch die ,berufsklassen der ,beter1 ,schriftkundigen und ,orakelpriester gibt1 welche die ,kulthandlungen der ,behrden und ,familienhupter mit den vorgeschriebenen ,riten begleiten4 ,es entspricht dem sich in malose ,weiten verlierenden ,weltgefhl des ,inders1 da der ,priesterstand dort ein zweiter ,adel wird1 der sich mit ungeheurer ,macht und in das gesamte ,leben eingreifend zwischen das ,volk und seine wste ,gtterwelt lagert2 und es ist endlich ein ,ausdruck des ,hhlengefhls1 wenn der eigentliche ,priester magischen ,stils der ,mnch und ,einsiedler ist1 und zwar mit steigendem ,nachdruck1 whrend die ,weltpriesterschaft an sinnbildlicher ,bedeutung mehr und mehr verliert4 ,dagegen erhebt sich nun das faustische ,priestertum1 das noch um #ijj ohne jede tiefere ,bedeutung und ,wrde gewesen war1 in steilem ,aufstieg zu jener ungeheuren ,mittlerrolle1 die sich der ,idee nach zwischen die gesamte ,menschheit und die mit dem vollen ,pathos der dritten ,dimension ausgespannte ,weite des ,makrokosmos stellt1 die aus der ,geschichte durch das ,zlibat1 aus der ,zeit durch den character indelebilis ausgeschlossen ist und im ,papsttum gipfelt1 das das grte berhaupt denkbare ,symbol des heiligen dynamischen ,raumes darstellt und in der protestantischen ,idee des allgemeinen ,priestertums der ,glubigen nicht aufgehoben1 sondern nur von einem ,punkt und einer ,person in die ,brust jedes einzelnen ,glubigen verlegt worden ist4 ,der in jedem ,mikrokosmos vorhandene ,widerspruch zwischen ,dasein und ,wachsein treibt mit innerer ,notwendigkeit auch die beiden ,stnde gegeneinander4 ,die ,zeit will den ,raum1 der ,raum die ,zeit sich einordnen4 ,geistliche und weltliche ,macht sind ,gren von so verschiedener ,ordnung und ,tendenz1 da eine ,vershnung oder auch nur ,verstndigung unmglich erscheint4 ,aber in allen andern ,kulturen ist dieser ,kampf nicht zu welthistorischem ,ausbruch gekommen3 in ,china war dem ,adel um des tao1 in ,indien dem ,priestertum um des endlos verschwimmenden ,raumes willen die ,vorherrschaft gesichert2 innerhalb der arabischen ,kultur ist die ,einordnung des sichtbar-weltlichen ,zusammenhangs der ,rechtglubigen in den groen geistigen ,konsensus mit dem magischen ,weltgefhl unmittelbar gegeben und damit also auch die ,einheit von weltlichem und geistlichem ,staat1 ,recht1 ,herrschertum4 ,das hat die ,reibungen beider ,stnde nicht verhindert und im ,sassanidenreich zu blutigen ,fehden zwischen dem ,adel der ,dinkane und der ,magierpartei und zu ,mordtaten selbst an einzelnen ,herrschern gefhrt1 in ,byzanz das ganze #e4 ,jahrhundert mit ,kmpfen zwischen ,kaisergewalt und ,geistlichkeit ausgefllt1 die berall im ,hintergrunde der monophysitischen und nestorianischen ,streitigkeiten stehen1#che aber das grundstzliche ,verhltnis stand dabei nicht in ,frage4 ,in der ,antike1 die das ,unendliche in jedem ,sinne von sich wies1 waren die ,zeit auf die ,gegenwart1 das ,ausgedehnte auf den greifbaren ,einzelkrper zurckgefhrt1 und die ,stnde von groer ,symbolik mithin so bedeutungslos geworden1 da sie gegenber dem ,stadtstaat1 der das antike ,ursymbol in denkbar strkster ,form zum ,ausdruck bringt1 als selbstndige ,mchte nicht in ,betracht kamen4 ,dagegen lt die ,geschichte des gyptischen ,menschentums1 in dem ein gewaltiger ,tiefendrang mit gleicher ,kraft in die zeitliche und rumliche ,ferne strebt1 das ,ringen beider ,stnde und ihrer ,symbolik bis in das ausgebildete ,fellachentum hinein bestndig erkennen4 ,denn der bergang von der vierten zur fnften ,dynastie ist auch mit einem deutlichen ,triumph des priesterlichen ber das ritterliche ,weltgefhl verbunden2 der ,pharao wird vom ,leibe und ,trger zum ,diener der hchsten ,gottheit1 und das ,heiligtum des ,re berwindet an architektonischer wie an sinnbildlicher ,wucht den ,totentempel des ,herrschers4 ,das ,neue ,reich sieht gleich nach den ersten groen ,csaren die politische ,allmacht der ,amonspriesterschaft von ,theben und dagegen wieder die ,umwlzung des ,ketzerknigs ,amenophis ,,iv41 die doch auch eine sehr fhlbare politische ,seite hat1 bis die ,geschichte der gyptischen ,welt nach endlosem ,ringen zwischen ,krieger- und ,priesterkaste mit der ,fremdherrschaft zu ,ende geht4 ,dieser ,kampf zweier gleich mchtiger ,symbole ist in der faustischen ,kultur mit verwandtem ,geist1 aber noch viel grerer ,leidenschaft gefhrt worden und lt zwischen ,staat und ,kirche von der frhesten ,gotik an den ,frieden nur als ,waffenstillstand mglich erscheinen4 ,in diesem ,kampfe aber kommt die ,bedingtheit des ,wachseins zum ,ausdruck1 das vom ,dasein unabhngig sein mchte und doch nicht kann4 ,die ,sinne bedrfen des ,blutes1 das ,blut aber nicht der ,sinne4 ,der ,krieg gehrt in die ,welt der ,zeit und ,geschichte -- geistig ist nur der ,streit mit ,grnden1 die ,disputation --1 eine kmpfende ,kirche begibt sich aus dem ,reich der ,wahrheiten in das der ,tatsachen1 aus dem ,reich ,jesu in das des ,pilatus2 sie wird ein ,element innerhalb der ,rassegeschichte und unterliegt durchaus der ,gestaltungskraft der politischen ,seite des ,lebens2 sie kmpft mit ,schwert und ,geschtz1 mit ,gift und ,dolch1 mit ,bestechung und ,verrat1 mit allen ,mitteln des jeweiligen ,parteikampfes von der ,feudalzeit bis zur modernen ,demokratie2 sie opfert ,glaubensstze gegen weltliche ,vorteile und verbndet sich mit ,ketzern und ,heiden gegen rechtglubige ,mchte4 ,das ,papsttum als ,idee besitzt eine ,geschichte fr sich1 aber unabhngig davon waren die ,ppste des #f4 und #g4 ,jahrhunderts byzantinische ,statthalter syrischer und griechischer ,herkunft1 dann mchtige ,landbesitzer mit ,scharen hriger ,bauern2 endlich wurde das ,patrimonium ,petri zu ,beginn der ,gotik eine ,art ,herzogtum im ,besitz der groen ,adelsgeschlechter der ,campagna1 die abwechselnd ,ppste stellten1 voran die ,colonna1 ,orsini1 ,savelli1 ,frangipani1 bis das allgemein abendlndische ,lehnswesen auch hier herrschend wurde und der ,stuhl ,petri innerhalb der ,familien rmischer ,barone zur ,verleihung kam1 so da der neue ,papst wie jeder deutsche und franzsische ,knig die ,rechte seiner ,vasallen zu besttigen hatte4 ,die ,grafen von ,tuskulum ernannten #ajcb einen zwlfjhrigen ,knaben zum ,papst4 ,achthundert ,burgtrme erhoben sich damals im ,stadtgebiet zwischen und auf den antiken ,ruinen4 ,im ,jahre #ajde hatten sich drei ,ppste im ,vatikan1 ,lateran und in ,santa ,maria ,maggiore verschanzt und wurden von ihrer adligen ,gefolgschaft verteidigt4 ,dazu tritt nun die ,stadt mit ihrer ,seele1 die sich von der ,seele des ,landes erst lst1 dann sich ihr gleichstellt1 endlich sie zu unterdrcken und auszulschen sucht4 ,aber diese ,entwicklung vollzieht sich in ,arten des ,lebens und gehrt also auch der ,stndegeschichte an4 ,kaum ist das ,stadtleben als solches aufgetaucht und in der ,bewohnerschaft dieser kleinen ,siedlungen ein ,gemeingeist erwachsen1 der das eigne ,leben als etwas anderes empfindet als das ,leben drauen1 da beginnt der ,zauber persnlicher ,freiheit zu wirken und immer neue ,daseinsstrme in die ,mauern zu ziehen4 ,es gibt da eine ,art ,leidenschaft1 ,stdter zu sein und ,stadtleben auszubreiten4 ,aus ihr und nicht aus materiellen ,anlssen geht das ,fieber der antiken ,grndungszeit hervor1 die uns in ihren letzten ,auslufern noch erkennbar ist und da nicht ganz richtig als ,kolonisation bezeichnet wird4 ,es ist die zeugende ,begeisterung des ,menschen der ,stadt1 die seit dem #aj4 ,jahrhundert in der ,antike und gleichzeitig8 in den andern ,kulturen immer neue ,geschlechterfolgen in den ,bann eines neuen ,lebens zwingt1 mit dem zum ersten ,male inmitten der ,menschengeschichte die ,idee der ,freiheit erscheint4 ,sie ist nicht politischen und noch viel weniger abstrakten ,ursprungs1 sondern sie bringt die ,tatsache zum ,ausdruck1 da innerhalb der ,stadtmauern das pflanzenhafte ,verbundensein mit dem ,lande ein ,ende hat und die das ganze ,landleben durchsetzenden ,bindungen zerrissen sind4 ,ihr ,wesen hat deshalb immer etwas ,verneinendes4 ,sie lst1 erlst1 verteidigt2 frei ist man immer von etwas4 ,die ,stadt ist der ,ausdruck dieser ,freiheit2 stdtischer ,geist ist freigewordnes ,verstehen1 und alles was in ,sptzeiten unter dem ,namen ,freiheit an geistigen1 sozialen und nationalen ,bewegungen hervorbricht1 leitet seinen ,ursprung zu dieser einen ,urtatsache des ,freiseins vom ,lande zurck4 ,aber die ,stadt ist lter als der ,brger84 ,sie zieht zunchst die ,berufsklassen an1 die auerhalb der symbolischen ,stndeordnung stehen und hier die ,form von ,znften erhalten1 dann aber die ,urstnde selbst1 die wie der ,kleinadel ihre ,burgen und wie die ,franziskaner ihre ,klster in das ,weichbild verlegen1 ohne da damit innerlich viel gendert wre4 ,nicht nur das ppstliche ,rom1 alle italienischen ,stdte dieser ,zeit sind mit den ,festungstrmen der ,geschlechter erfllt1 von denen aus die ,fehden in den ,straen ausgefochten werden4 ,auf einem bekannten ,gemlde von ,siena aus dem #ad4 ,jahrhundert ragen sie wie ,fabrikschlote rings um den ,markt empor1 und der florentinische ,palast der ,renaissance ist nicht nur durch das prachtvolle ,leben in ihm ein ,nachfolger der provenalischen ,edelhfe1 sondern mit seiner ,rustikafassade auch ein ,abkomme der gotischen ,burg1 welche die deutsche und franzsische ,ritterschaft noch fr lange ,zeit auf den ,bergen baute4 ,erst langsam sondert sich ein neues ,leben ab4 #abej-adej haben sich im ganzen ,abendland die eingewanderten ,geschlechter den ,znften gegenber zum ,patriziat zusammengeschlossen und eben damit auch geistig vom ,landadel gelst2 genau dasselbe war im frhen ,china1 gypten und im byzantinischen ,reiche der ,fall1 und erst von hier aus sind die ltesten antiken ,stdtebnde wie der etruskische1 vielleicht noch der latinische1 und die sakrale ,verbindung der kolonialen ,tochterstdte mit der ,mutterstadt zu verstehen3 nicht die ,polis als solche1 sondern das ,patriziat der ,phylen und ,phratrien in ihnen ist ,trger der ,ereignisse4 ,die ursprngliche ,polis ist mit dem ,adel identisch1 wie es in ,rom bis #dga und in ,sparta und den etruskischen ,stdten dauernd der ,fall war2 von ihm geht der ,synoikismos und die ,bildung des ,stadtstaates aus1 aber auch in den andern ,kulturen ist der ,unterschied von ,land- und ,stadtadel zunchst ganz ohne ,bedeutung gegenber dem starken und tiefen zwischen dem ,adel berhaupt und dem ,rest4 ,das ,brgertum entsteht erst aus dem grundstzlichen ,widerspruch zwischen ,stadt und ,land1 der die ,geschlechter und ,znfte81 so schroff sie sich sonst bekmpfen1 dem ,uradel und dem ,lehnsstaat berhaupt1 auch dem ,lehnswesen der ,kirche gegenber sich als ,einheit fhlen lt4 ,der ,begriff des dritten ,standes1 des tiers1 um das berhmte ,wort der franzsischen ,revolution zu gebrauchen1 ist eine ,einheit lediglich des ,widerspruchs und inhaltlich also gar nicht zu bestimmen1 ohne eigene ,sitte und ,symbolik1 denn die vornehme brgerliche ,gesellschaft artet dem ,adel und die stdtische ,frmmigkeit dem frhen ,priestertum nach2 und der ,gedanke1 da das ,leben nicht einem praktischen ,zweck1 sondern vor allem mit seiner ganzen ,haltung dem ,ausdruck der ,symbolik von ,zeit und ,raum zu dienen habe und allein dadurch einen hohen ,rang in ,anspruch nehmen drfe1 reizt gerade die stdtische ,vernunft zu erbittertem ,widerspruch4 ,diese ,vernunft1 zu deren ,domne die gesamte politische ,literatur der ,sptzeit gehrt1 nimmt eine neue ,gruppierung der ,stnde von der ,stadt aus vor1 die zunchst ,theorie ist1 aber durch die ,allmacht des ,rationalismus endlich ,praxis1 sogar die blutige ,praxis von ,revolutionen wird4 ,adel und ,priestertum erscheinen1 soweit sie noch da sind1 mit einer gewissen ,betonung als privilegierte ,stnde1 womit stillschweigend ausgedrckt wird1 da ihr ,anspruch auf verbriefte ,vorrechte auf ,grund ihres geschichtlichen ,ranges vor dem zeitlosen ,vernunft- oder ,naturrecht veraltet und sinnlos ist4 ,sie haben jetzt ihren ,mittelpunkt in ,hauptstdten -- ein wichtiger ,begriff der ,sptzeit -- und entwickeln erst jetzt die aristokratischen ,formen zu jener ehrfurchtgebietenden ,vornehmheit1 wie sie z4 ,b4 aus den ,bildnissen von ,reynolds und ,lawrence spricht4 ,ihnen treten die geistigen ,mchte der zur ,herrschaft gelangten ,stadt1 ,wirtschaft und ,wissenschaft entgegen1 die zusammen mit der ,masse der ,handwerker1 ,beamten und ,arbeiter sich als ,partei fhlen1 uneinig in sich selbst1 aber einig stets1 sobald der ,kampf der ,freiheit1 also der stdtischen ,unverbundenheit gegen die groen ,symbole der alten ,zeit und die aus ihnen flieenden ,rechte beginnt4 ,sie alle sind als ,bestandteile des dritten ,standes1 der nicht nach dem ,range1 sondern nach ,kpfen zhlt1 in allen ,sptzeiten aller ,kulturen irgendwie liberal81 nmlich frei von den innerlichen ,mchten nichtstdtischen ,lebens1 die ,wirtschaft frei fr den ,gelderwerb1 die ,wissenschaft frei in der ,kritik1 wobei in allen groen ,entscheidungen der ,geist in ,bchern und ,versammlungen das ,wort fhrt -- ,demokratie -- und das ,geld den ,vorteil zieht -- ,plutokratie -- und das ,ende nie der ,sieg der ,ideen ist1 sondern der des ,kapitals4 ,aber das ist wieder der ,gegensatz von ,wahrheiten und ,tatsachen1 so wie er sich aus dem ,stadtleben entwickelt4 ,und aus ,protest gegen die uralten ,symbole des erdverbundenen ,lebens stellt die ,stadt nun dem ,geburtsadel die ,begriffe des ,geldadels und des ,geistesadels entgegen3 der eine kein lauter ,anspruch1 aber eine um so wirksamere ,tatsache1 der andre eine ,wahrheit1 aber weiter nichts und fr das ,auge ein zweifelhaftes ,schauspiel4 ,in jeder ,sptzeit entwickelt sich zum ,uradel -- ,kreuzzugsadel ist ein gewichtiges ,wort -- in dem ein ,stck gewaltiger ,geschichte ,form und ,takt geworden ist und der an den groen ,hfen vielfach innerlich zugrunde geht1 ein echter ,nachwuchs4 ,so entsteht im #d4 ,jahrhundert durch das ,eindringen groer plebejischer ,geschlechter als conscripti in den rmischen ,senat der patres die ,nobilitt als grundbesitzender ,amtsadel innerhalb des ,senatorenstandes4 ,im ppstlichen ,rom bildet sich in ganz hnlicher ,weise der ,nepotenadel2 es gab um #afej kaum fnfzig ,familien von mehr als dreihundertjhrigem ,stammbaum4 ,in den ,sdstaaten der ,union entwickelt sich seit dem spten ,barock jene ,pflanzeraristokratie1 die im ,sezessionskriege von #ahfa-fe von den ,geldmchten des ,nordens vernichtet wurde4 ,der alte ,kaufmannsadel im ,stile der ,fugger1 ,welser1 ,medici und der groen ,huser von ,venedig und ,genua1 dem fast das gesamte ,patriziat der hellenischen ,koloniestdte von #hjj an zuzurechnen ist1 hat immer etwas ,aristokratisches gehabt1 ,rasse1 ,tradition1 gute ,sitte und den natrlichen ,trieb1 durch ,grunderwerb die ,verbindung mit dem ,boden wiederherzustellen 7obwohl das alte ,stammhaus in der ,stadt kein bler ,ersatz war74 ,aber der neue ,geldadel der ,hndler und ,spekulanten dringt mit seinem schnell erworbenen ,geschmack an vornehmen ,formen zuletzt auch in den ,geburtsadel ein -- in ,rom als equites seit dem #a4 punischen ,kriege1 in ,frankreich unter ,ludwig ,,xiv4#chf --1 erschttert und verdirbt ihn1 whrend der ,geistesadel der ,aufklrung ihn mit ,hohn berschttet4 ,die ,konfuzianer haben den altchinesischen ,begriff des shi von der adligen ,sitte zur geistigen ,tugend herabgezogen und das ,pi-yung aus einer ,sttte ritterlicher ,kampfspiele zur geistigen ,ringschule81 zum ,gymnasium gemacht1 ganz im ,sinne des #ah4 ,jahrhunderts4 ,mit dem ,ausgang der ,sptzeit jeder ,kultur kommt auch die ,stndegeschichte zu mehr oder weniger gewaltsamem ,abschlu4 ,es ist der ,sieg des bloen ,lebenwollens in wurzelloser ,freiheit ber die groen bindenden ,kultursymbole1 welche das jetzt ganz von der ,stadt beherrschte ,menschentum weder versteht noch ertrgt4 ,aus dem ,geldwesen verschwindet jeder ,sinn fr die bodenstndigen1 unbeweglichen ,werte1 aus der wissenschaftlichen ,kritik jeder ,rest von ,piett4 ,ein ,sieg ber sinnbildliche ,ordnungen ist zum ,teil auch die ,bauernbefreiung2 der ,bauer wird dem ,druck der ,hrigkeit enthoben1 aber der ,macht des ,geldes ausgeliefert1 das nun den ,boden zur beweglichen ,ware macht2 sie erfolgt bei uns im #ah4 ,jahrhundert1 in ,byzanz um #gdj durch den ,nomos ,georgikos des ,gesetzgebers ,leo ,,iii41#chg womit der ,kolonat langsam verschwindet1 in ,rom im ,zusammenhang mit der ,begrndung der ,plebs im ,jahre #dga4 ,in ,sparta hat damals ,pausanias die ,helotenbefreiung vergeblich angestrebt4 ,die ,plebs ist der verfassungsmig als ,einheit anerkannte tiers1 der durch unverletzliche ,tribunen1 nicht ,beamte1 sondern ,vertrauensmnner1 vertreten wird4 ,man hat den ,vorgang von #dga1chh der auch die altadligen etruskischen drei ,geschlechtertribus durch vier stdtische ,tribus 7,bezirke7 ersetzt hat1 was manches ,weitere erraten lt1 als reine ,bauernbefreiung angesehen#chi oder auch als ,organisation der ,kaufmannschaft4#cij ,aber die ,plebs ist als dritter ,stand1 als ,rest1 nur negativ zu bestimmen3 ,alles was nicht ,grundadel oder ,inhaber der groen ,priestermter ist1 gehrt dazu4 ,das ,bild ist ebenso bunt wie das des tiers von #aghi4 ,nur der ,protest hlt sie zusammen4 ,es gab ,kaufleute1 ,handwerker1 ,lohnarbeiter1 ,schreiber darunter4 ,das ,geschlecht der ,claudier enthielt patrizische und plebejische1 also grundherrliche und grobuerliche ,familien 7wie die ,claudii ,marcelli74 ,innerhalb des ,stadtstaates ist die ,plebs1 was in einem abendlndischen ,staate des ,barock ,bauern und ,brger zusammen sind1 wenn sie gegen frstliche ,allgewalt in einer ,stndeversammlung protestieren4 ,auerhalb der ,politik1 nmlich gesellschaftlich1 ist die ,plebs im ,unterschied von ,adel und ,priestertum berhaupt nicht vorhanden1 sondern zerfllt sofort in die ,sonderberufe von ganz verschiedenen ,interessen4 ,sie ist ,partei und vertritt als solche die ,freiheit im stdtischen ,sinne4 ,das wird noch deutlicher durch den ,erfolg1 den der ,grundadel gleich darauf errungen hat1 indem er sechzehn lndliche1 nach ,geschlechtern benannte ,tribus1 in denen er das unbedingte bergewicht besa1 den vier stdtischen hinzufgte1 die das eigentliche ,brgertum1 ,geld und ,geist1 vertreten4 ,erst in dem groen ,stndekampf whrend der ,samnitenkriege1 zur ,zeit ,alexanders1 der ganz der franzsischen ,revolution entspricht und #bhg mit der ,lex ,hortensia endete1 wurde der ,standesbegriff rechtlich aufgehoben und die ,geschichte der stndischen ,symbolik abgeschlossen4 ,die ,plebs wird zum ,populus ,romanus in demselben ,sinne1 wie sich #aghi der tiers als ,nation konstituierte4 ,was in allen ,kulturen von da an unter dem ,bilde sozialer ,kmpfe vor sich geht1 ist etwas grundstzlich anderes4 ,der ,adel aller ,frhzeiten war der ,stand im ursprnglichsten ,sinne gewesen1 die fleischgewordene ,geschichte1 die ,rasse in hchster ,potenz4 ,das ,priestertum trat als ,gegen-,stand neben ihn1 berall ,nein sagend1 wo der ,adel bejahte1 und damit die andere ,seite des ,lebens durch ein groes ,sinnbild zur ,schau stellend4 ,der dritte ,stand1 wie wir sahen1 innerlich ohne alle ,einheit1 war der ,nichtstand1 der ,protest gegen das ,stndewesen in stndischer ,form1 und zwar nicht gegen diese oder jene1 sondern gegen die sinnbildliche ,form des ,lebens berhaupt4 ,er verwirft alle ,unterschiede1 die von der ,vernunft und durch den ,nutzen nicht gerechtfertigt sind1 aber trotzdem bedeutet er selbst etwas und zwar mit voller ,deutlichkeit3 er ist das stdtische ,leben als ,stand dem lndlichen entgegengesetzt2 er ist die ,freiheit als ,stand gegenber der ,verbundenheit4 ,aber er ist von sich selbst aus betrachtet keineswegs der ,rest1 wie es von den ,urstnden aus erscheint4 ,das ,brgertum hat ,grenzen2 es gehrt zur ,kultur2 es umfat im besten ,sinne alle ihr ,zugehrigen und zwar unter der ,bezeichnung ,volk1 populus1 demos1 wobei ,adel und ,priestertum1 ,geld und ,geist1 ,handwerk und ,lohnarbeit als ,einzelbestandteile ihm eingeordnet sind4 ,diesen ,begriff findet die ,zivilisation vor und vernichtet ihn durch den ,begriff des vierten ,standes1 der ,masse1 der die ,kultur mit ihren gewachsenen ,formen grundstzlich ablehnt4 ,es ist das absolut ,formlose1 das jede ,art von ,form1 alle ,rangunterschiede1 den geordneten ,besitz1 das geordnete ,wissen mit ,ha verfolgt4 ,es ist das neue ,nomadentum der ,weltstdte1#cia fr das ,sklaven und ,barbaren in der ,antike1 der ,tschudra in ,indien1 alles was ,mensch ist1 gleichmig ein flutendes ,etwas bilden1 das mit seinem ,ursprung gnzlich zerfallen ist1 seine ,vergangenheit nicht anerkennt und eine ,zukunft nicht besitzt4 ,damit wird der vierte ,stand zum ,ausdruck der ,geschichte1 die ins ,geschichtslose bergeht4 ,die ,masse ist das ,ende1 das radikale ,nichts4 #cec ,vgl4 ,s4 #c und ,anm4 ,s4 #c4 #ced ,erst das ,weib ohne ,rasse1 das ,kinder nicht haben kann oder will1 das nicht mehr ,geschichte ist1 mchte die ,geschichte der ,mnner machen1 nachmachen4 ,und umgekehrt hat es einen tiefen ,grund1 wenn man die antipolitische ,gesinnung von ,denkern1 ,doktrinren und ,menschheitsschwrmern als altweiberhaft bezeichnet4 ,sie wollen die andere ,geschichte1 die des ,weibes1 nachmachen1 obwohl sie es nicht -- knnen4 #cee ,s4 #ada ff4 #cef ,mitteis1 ,reichsrecht und ,volksrecht 7#ahia7 ,s4 #fc4 #ceg ,sohm1 ,institutionen 7#aiaa7 ,s4 #fad4 #ceh ,auf diesem ,prinzip beruht der ,dynastiebegriff der arabischen ,welt 7der ,ommaijaden1 ,komnenen1 ,sassaniden71 der uns schwer begreiflich ist4 ,wenn ein ,usurpator den ,thron erobert hat1 so vermhlt er sich mit irgend einem weiblichen ,mitgliede der ,blutsgemeinschaft und setzt so die ,dynastie fort4 ,von einer gesetzlichen ,erbfolge ist der ,idee nach nicht die ,rede4 ,vgl4 auch ,j4 ,wellhausen1 ,ein ,gemeinwesen ohne ,obrigkeit 7#aijj74 #cei ,s4 #bb4 #cfj ,r4 ,fick1 ,die soziale ,gliederung im nordstlichen ,indien zu ,buddhas ,zeit 7#ahig71 ,s4 #bja4 ,k4 ,hillebrandt1 ,alt-,indien 7#ahii71 ,s4 #hb4 #cfa ,die ,leichtigkeit1 mit welcher in ,ruland die vier sogenannten ,stnde der petrinischen ,zeit -- ,adel1 ,kaufleute1 ,kleinbrger1 ,bauern -- durch den ,bolschewismus ausgelscht worden sind1 beweist1 da sie bloe ,nachahmung und ,verwaltungspraxis waren1 aber ohne alle ,symbolik1 die sich durch ,gewalt nicht ersticken lt4 ,sie entsprechen den ueren ,rang- und ,besitzunterschieden im ,westgoten- und ,frankenreich und in mykenischer ,zeit1 wie sie in den ltesten ,teilen der ,ilias noch durchschimmert4 ,erst in ,zukunft werden sich echter ,adel und ,priestertum russischen ,stils herausbilden4 #cfb ,wonach sie ein ,vertrag auf den wechselseitigen ,besitz zweier ,personen ist1 der durch den wechselseitigen ,gebrauch der ,geschlechtseigentmlichkeiten verwirklicht wird4 #cfc ,oldenberg1 ,die ,lehre der ,upanishaden 7#aiae71 ,s4 #e4 #cfd ,s4 #adg4 #cfe ,s4 #d ff4 #cff ,s4 #ccb ff4 #cfg ,jenseits von ,gut und ,bse #bfj4 #cfh ,umgekehrt lt es sich widerlegen1 und das ist in der chinesischen1 antiken1 indischen und abendlndischen ,philosophie oft genug geschehen1 aber man schafft es nicht ab4 #cfi ,jnger und von viel geringerer sinnbildlicher ,kraft ist der ,besitz von beweglichen ,sachen1 ,nahrung1 ,gerten1 ,waffen1 der auch im ,tierreich weit verbreitet ist4 ,dagegen ist das ,nest eines ,vogels pflanzenhaftes ,eigentum4 #cgj ,eigentum in diesem bedeutendsten ,sinne1 ,verwachsensein mit etwas1 gibt es also weniger in bezug auf eine einzelne ,person als die ,geschlechterfolge1 der sie angehrt4 ,das kommt in jedem ,streit innerhalb einer ,bauernfamilie oder auch eines ,frstenhauses mit ,gewalt zum ,durchbruch2 der jeweilige ,herr hat den ,besitz nur im ,namen des ,geschlechts4 ,daher die ,angst vor dem ,tode1 wenn der ,erbe fehlt4 ,auch das ,eigentum ist ein ,zeitsymbol und deshalb tief mit der ,ehe verwandt1 die ein festes1 pflanzenhaftes ,verwachsensein und ,sichbesitzen zweier ,menschen ist1 das sich zuletzt selbst in der zunehmenden hnlichkeit der ,zge spiegelt4 #cga ,s4 #cjd4 #cgb ,nach dem ,tode sind die ,irrlehrer ausgeschlossen von der ewigen ,seligkeit des ,lehrbuchs und in das ,fegefeuer der ,anmerkungen verwiesen1 von wannen sie auf die ,frbitte der ,glubigen gelutert aufsteigen in das ,paradies der ,paragraphen4 #cgc ,schwarze ,juden1 die durchweg ,schmiede sind4 #cgd ,der ganz primitive ,mir ist entgegen den ,behauptungen sozialistischer und panslawistischer ,schwrmer erst seit #afjj entstanden und seit #ahfa aufgehoben worden4 ,hier ist der ,boden ,gemeindeland1 und die ,dorfbewohner werden nach ,mglichkeit festgehalten1 um durch dessen ,bestellung den ,steuerertrag aufbringen zu knnen4 #cge ,s4 weiter unten4 #cgf ,brentano1 ,byzant4 ,volkswirtschaft 7#aiag71 ,s4 #ae4 #cgg ,der antike ,sklave verschwindet in diesen ,jahrhunderten ganz von selbst1 eins der deutlichsten ,zeichen fr das ,erlschen des antiken ,welt- und also auch ,wirtschaftsgefhls4 #cgh ,belisar stellte aus seiner eigenen ,herrschaft #gjjj ,reiter fr den ,gotenkrieg4 ,das htten unter ,karl ,v4 nur sehr wenige deutsche ,frsten vermocht4 #cgi ,phlmann1 ,rm4 ,kaiserzeit 7,pflugk-,harttungs ,weltgesch4 ,i71 ,s4 #fjj f4 #chj ,s4 #cea4 #cha ,trotz ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 des ,altertums ,i1 #bdc4 #chb ,die chinesischen ,rangstufen bei ,schindler1 ,das ,priestertum im alten ,china 7,s4 #fa f471 die ihnen genau entsprechenden gyptischen bei ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 des ,altertums ,i1 #bbb1 die byzantinischen in der ,notitia dignitatum1 zum ,teil vom ,sassanidenhof stammend4 ,in den antiken ,poleis deuten einige uralte ,beamtentitel auf ,hofmter 7,kolakreten1 ,prytanen1 ,konsuln74 ,s4 weiter unten4 #chc ,hardy1 ,indische ,religionsgeschichte ,s4 #bf4 #chd ,m4 ,granet1 ,coutumes matrimoniales de la ,chine antique1 ,t'oung ,pao1 #aiab1 ,s4 #eag ff4 #che ,ein ,beispiel ist das ,leben des ,johannes ,chrysostomus4 #chf ,die ,memoiren des ,herzogs von ,saint ,simon zeigen diese ,entwicklung sehr anschaulich4 #chg ,s4 #hh4 #chh ,das entspricht unserm #ag4 ,jahrhundert4 #chi ,k4 ,j4 ,neumann1 ,die ,grundherrschaft der rmischen ,republik 7#aijj72 ,ed4 ,meyer1 ,kl4 ,schriften ,s4 #cea ff4 #cij ,a4 ,rosenberg1 ,studien zur ,entstehung der ,plebs1 ,herm4 ,,xlviii1 #aiac1 ,s4 #cei ff4 #cia ,s4 #aba ff4 ,,staat ,,und ,,geschichte #f ,innerhalb der ,welt als ,geschichte1 in die wir lebend verwoben sind1 so da unser ,empfinden und ,verstehen bestndig dem ,fhlen gehorcht1 erscheinen die kosmischen ,flutungen als das1 was wir ,wirklichkeit1 wirkliches ,leben nennen1 ,daseinsstrme in leiblicher ,gestalt4 ,man kann sie1 die das ,merkmal der ,richtung tragen1 verschieden erfassen3 hinsichtlich der ,bewegung oder des ,bewegten4 ,jenes heit ,geschichte1 dieses ,geschlecht1 ,stamm1 ,stand1 ,volk1 aber eins ist nur durch das andre mglich und vorhanden4 ,geschichte gibt es nur von etwas4 ,meinen wir die ,geschichte der groen ,kulturen1 so ist ,nation das ,bewegte4 ,staat1 status heit ,zustand4 ,den ,eindruck des ,staates erhlt man1 wenn man von einem in bewegter ,form dahinstrmenden ,dasein die ,form fr sich ins ,auge fat1 als etwas in zeitlosem ,beharren ,ausgedehntes1 und von der ,richtung1 dem ,schicksal ganz absieht4 ,der ,staat ist die ,geschichte als stillstehend1 ,geschichte der ,staat als flieend gedacht4 ,der wirkliche ,staat ist die ,physiognomie einer geschichtlichen ,daseinseinheit2 nur der ausgedachte ,staat der ,theoretiker ist ein ,system4 ,eine ,bewegung hat ,form1 das ,bewegte ist in ,form oder1 um wieder einen ,sportausdruck von ,bedeutung anzuwenden3 ein vollendet ,bewegtes befindet sich in vollkommener ,verfassung4 ,das gilt von einem ,rennpferde oder ,ringer ebenso wie von einem ,heer oder ,volk4 ,die vom ,lebensstrom eines ,volkes abgezogene ,form ist dessen ,verfassung in bezug auf das ,ringen in und mit der ,geschichte4 ,verstandesmig abziehen aber lt sie sich nur zum kleinsten ,teile4 ,keine wirkliche ,verfassung1 fr sich betrachtet und als ,system zu ,papier gebracht1 ist vollstndig4 ,das ,ungeschriebene1 ,unbeschreibliche1 ,gewohnte1 ,gefhlte1 ,selbstverstndliche berwiegt in dem ,grade -- was ,theoretiker nie begreifen werden --1 da eine ,staatsbeschreibung oder ,verfassungsurkunde nicht einmal ein ,schattenbild von dem geben1 was der lebendigen ,wirklichkeit eines ,staates als wesentliche ,form zugrunde liegt1 so da eine ,daseinseinheit fr die ,geschichte verdorben wird1 wenn man ihre ,bewegung einer geschriebenen ,verfassung ernstlich unterwirft4 ,das ,einzelgeschlecht ist die kleinste1 das ,volk die grte ,einheit im ,strom der ,geschichte4#cib ,und zwar unterliegen ,urvlker einer ,bewegung1 die im hheren ,sinne geschichtslos ist1 langatmig oder strmisch1 aber ohne organischen ,zug1 ohne tiefere ,bedeutung4 ,immerhin sind ,urvlker durch und durch bewegt bis zu dem ,grade1 da sie dem flchtigen ,betrachter gnzlich formlos erscheinen2 ,fellachenvlker dagegen sind starre ,objekte einer von auen kommenden ,bewegung1 die ohne ,sinn und in zuflligen ,sten sich an ihnen bt4 ,zu jenen gehrt der status8 der mykenischen1 der ,thinitenzeit1 der chinesischen ,shangdynastie etwa bis zur bersiedlung nach ,yin 7#adjj71 das ,frankenreich ,karls des ,groen1 das ,westgotenreich ,eurichs und das petrinische ,ruland1 staatliche ,formen von oft groartiger ,leistungsfhigkeit1 aber noch ohne ,symbolik1 ohne ,notwendigkeit1 zu diesen das rmische1 chinesische und die andern ,imperien1 deren ,form keinerlei ,ausdrucksgehalt mehr besitzt4 ,dazwischen aber liegt die ,geschichte der hohen ,kulturen4 ,ein ,volk im ,stile einer ,kultur1 ein historisches ,volk also heit ,nation4#cic ,eine ,nation besitzt1 insofern sie lebt und kmpft1 einen ,staat nicht nur als ,bewegungszustand1 sondern vor allem als ,idee4 ,mag der ,staat im einfachsten ,sinne so alt sein wie das frei im ,raum bewegliche ,leben berhaupt1 so da ,schwrme und ,herden selbst sehr einfacher ,tiergattungen in irgendeiner ,verfassung8 sind1 die bei ,ameisen1 ,bienen1 manchen ,fischen1 ,wandervgeln und ,bibern eine erstaunliche ,vollkommenheit erreicht3 der ,staat groen ,stils ist nur so alt wie die ,urstnde ,adel und ,priestertum1 nicht lter3 sie entstehen mit einer ,kultur1 sie vergehen mit ihr1 ihre ,schicksale sind in hohem ,mae identisch4 ,kultur ist das ,dasein von ,nationen in staatlicher ,form4 ,ein ,volk ist als ,staat1 ein ,geschlecht als ,familie in ,form84 ,das ist1 wie wir sahen1 der ,unterschied von politischer und kosmischer ,geschichte1 ffentlichem und privatem ,leben1 res publica und res privata4 ,und zwar sind beide ,symbole der ,sorge4 ,das ,weib ist ,weltgeschichte4 ,es sorgt durch ,empfngnis und ,geburt fr die ,dauer des ,blutes4 ,die ,mutter1 das ,kind an der ,brust1 ist das groe ,sinnbild kosmischen ,lebens4 ,nach dieser ,seite hin ist das ,leben von ,mann und ,weib in ,form8 als ,ehe4 ,der ,mann ber macht die ,geschichte1 die ein nie endender ,kampf um die ,erhaltung jenes andern ,lebens ist4 ,zur mtterlichen tritt die vterliche ,sorge4 ,der ,mann1 die ,waffe in der ,hand1 ist das andre groe ,sinnbild des ,willens zur ,dauer4 ,ein ,volk in ,verfassung8 ist ursprnglich eine ,kriegerschaft1 die tief-innerlich gefhlte ,gemeinschaft der ,wehrfhigen4 ,staat ist eine ,mnnersache1 ist ,sorge um die ,erhaltung des ,ganzen1 auch um jene seelische ,selbsterhaltung1 die man als ,ehre und ,selbstachtung bezeichnet1 ist ,vereitelung von ,angriffen1 ,voraussicht von ,gefahren und vor allem der eigne ,angriff1 der jedem im ,aufstieg begriffenen ,leben natrlich und selbstverstndlich ist4 ,wre alles ,leben ein gleichfrmiger ,daseinsstrom1 so wrden wir die ,worte ,volk1 ,staat1 ,krieg1 ,politik1 ,verfassung nicht kennen4 ,aber das ewige und gewaltige ,verschiedensein des ,lebens1 das durch die ,gestaltungskraft der ,kulturen bis aufs uerste gesteigert wird1 ist eine ,tatsache1 die mit all ihren ,folgen geschichtlich schlechthin gegeben ist4 ,pflanzenleben gibt es nur in bezug auf tierisches2 die beiden ,urstnde bedingen sich gegenseitig2 ebenso ist ein ,volk nur wirklich in bezug auf andre ,vlker1 und diese ,wirklichkeit besteht in natrlichen und unaufhebbaren ,gegenstzen1 in ,angriff und ,abwehr1 ,feindschaft und ,krieg4 ,der ,krieg ist der ,schpfer aller groen ,dinge4 ,alles ,bedeutende im ,strom des ,lebens ist durch ,sieg und ,niederlage entstanden4 ,ein ,volk gestaltet ,geschichte1 soweit es sich in ,verfassung befindet4 ,es erlebt eine innere ,geschichte1 die es in diesen ,zustand versetzt1 in dem allein es schpferisch wird1 und eine uere ,geschichte1 die in ,schpfung besteht4 ,die ,vlker als ,staaten sind deshalb die eigentlichen ,mchte alles menschlichen ,geschehens4 ,es gibt in der ,welt als ,geschichte nichts ber ihnen4 ,sie sind das ,schicksal4 ,res publica1 das ffentliche ,leben1 die ,schwertseite8 menschlicher ,daseinsstrme1 ist in ,wirklichkeit unsichtbar4 ,der ,fremde sieht nur die ,menschen1 nicht ihren innern ,zusammenhang4 ,dieser ruht vielmehr tief im ,strome des ,lebens und wird dort mehr gefhlt als verstanden4 ,ebenso sehen wir in ,wirklichkeit nicht die ,familie1 sondern nur einige ,menschen1 deren ,zusammenhalt in einem ganz bestimmten ,sinne wir aus innerer ,erfahrung kennen und begreifen4 ,aber es gibt fr jedes dieser ,gebilde einen ,kreis von ,zugehrigen1 die durch gleiche ,verfassung des ueren und inneren ,seins zur ,lebenseinheit verbunden sind4 ,diese ,form1 in welcher das ,dasein dahinstrmt1 heit ,sitte1 wenn sie unwillkrlich aus dessen ,takt und ,gang entsteht und dann erst ins ,bewutsein tritt1 ,recht1 wenn sie mit ,absicht gesetzt und zur ,anerkennung gebracht wird4 ,recht ist die gewollte ,form des ,daseins1 gleichviel ob sie gefhlsmig und triebhaft anerkannt -- ungeschriebenes ,recht1 ,gewohnheitsrecht1 equity -- oder durch ,nachdenken abgezogen1 vertieft und in ein ,system gebracht worden ist -- ,gesetz4 ,das sind zweierlei ,rechtstatsachen von zeithafter ,symbolik1 zwei ,arten von ,sorge1 ,vorsorge1 ,frsorge1 aber schon aus dem ,gradunterschied der ,bewutheit in ihnen ergibt sich1 da im ganzen ,verlauf wirklicher ,geschichte sich zwei ,rechte feindlich gegenberstehen mssen3 das ,recht der ,vter1 der ,tradition1 das verbriefte1 ererbte1 gewachsene1 bewhrte ,recht1 das heilig ist1 weil es von je war1 aus ,erfahrung des ,blutes stammend und deshalb den ,erfolg verbrgend1 und das erdachte1 entworfene ,vernunft-1 ,natur- und allgemeine ,menschenrecht1 aus ,nachdenken hervorgegangen und deshalb der ,mathematik verwandt1 vielleicht nicht erfolgreich1 aber gerecht84 ,in ihnen beiden reift der ,gegensatz von ,landleben und ,stadtleben1 ,lebenserfahrung und gelehrter ,erfahrung bis zu jener revolutionren ,hhe der ,erbitterung1 wo man sich ein ,recht nimmt1 das nicht gegeben wird1 und eins zertrmmert1 das nicht weichen will4 ,ein ,recht1 das von einer ,gemeinschaft gesetzt ist1 bedeutet eine ,pflicht fr jeden ,zugehrigen1 aber es ist kein ,beweis fr dessen ,macht4 ,vielmehr ist es eine ,schicksalsfrage1 wer es setzt und fr wen es gesetzt wird4 ,es gibt ,subjekte und ,objekte der ,rechtsetzung1 obwohl ein jeder ,objekt der ,rechtsgeltung ist1 und zwar gilt das ohne ,unterschied vom inneren ,recht der ,familien1 ,znfte1 ,stnde und ,staaten4 ,fr den ,staat als das hchste in der geschichtlichen ,wirklichkeit vorhandene ,rechtssubjekt tritt aber noch ein ,auenrecht hinzu1 das er dem ,fremden feindlich auferlegt4 ,zu jenem gehrt das brgerliche ,recht1 zu diesem der ,friedensvertrag4 ,in jedem ,falle aber ist das ,recht des ,strkeren auch das des ,schwcheren4 ,recht haben ist ein ,ausdruck von ,macht4 ,das ist eine geschichtliche ,tatsache1 die jeder ,augenblick besttigt1 aber sie wird im ,reiche der ,wahrheit -- das nicht von dieser ,welt ist -- nicht anerkannt4 ,unvershnt stehen sich auch in der ,auffassung des ,rechts ,dasein und ,wachsein1 ,schicksal und ,kausalitt gegenber4 ,zur priesterlichen und ideologischen ,moral von gut und bse gehrt der moralische ,unterschied von ,recht und ,unrecht2 zur ,rassemoral von gut und schlecht gehrt der ,rangunterschied von ,gebern und ,empfngern des ,rechts4 ,ein abstraktes ,ideal von ,gerechtigkeit geht durch die ,kpfe und ,schriften aller ,menschen1 deren ,geist edel und stark und deren ,blut schwach ist1 durch alle ,religionen1 durch alle ,philosophien1 aber die ,tatsachenwelt der ,geschichte kennt nur den ,erfolg1 der das ,recht des ,strkeren zum ,recht aller macht4 ,sie geht erbarmungslos ber die ,ideale hin1 und wenn je ein ,mensch oder ,volk auf die ,macht der ,stunde verzichtet hat1 um gerecht zu sein1 so war ihm wohl der theoretische ,ruhm in jener zweiten ,welt der ,gedanken und ,wahrheiten gewi1 aber auch der ,augenblick1 wo er einer andern ,lebensmacht erlag1 die sich besser auf ,wirklichkeiten verstand als er4 ,solange eine geschichtliche ,macht den ihr ein- und untergeordneten ,einheiten so berlegen ist wie der ,staat und ,stand sehr oft den ,familien und ,berufsklassen oder das ,familienhaupt den ,kindern1 ist ein gerechtes ,recht zwischen den ,schwcheren aus der allmchtigen ,hand des ,unbeteiligten mglich4 ,aber ,stnde fhlen selten und ,staaten so gut wie nie eine ,macht von diesem ,range ber sich1 und zwischen ihnen gilt also mit unmittelbarer ,gewalt das ,recht des ,strkeren1 wie es sich in einseitig festgesetzten ,vertrgen und mehr noch in deren ,auslegung und ,innehaltung durch den ,sieger zeigt4 ,das unterscheidet ,innen- und ,auenrechte der geschichtlichen ,lebenseinheiten4 ,in jenen kommt der ,wille eines ,schiedsrichters zur ,geltung1 unparteiisch und gerecht zu sein1 obwohl man sich sehr ber den ,grad von ,unparteilichkeit tuscht1 die selbst in den besten ,gesetzbchern der ,geschichte wirksam gewesen ist1 auch in jenen1 die sich brgerlich nennen und damit schon andeuten1 da ein ,stand sie kraft seiner bermacht fr alle geschaffen hat4#cid ,innenrechte sind das ,ergebnis eines streng logisch-kausalen1 auf ,wahrheit gerichteten ,denkens1 aber eben deshalb bleibt ihre ,geltung jederzeit abhngig von der materiellen ,macht ihres ,urhebers1 sei er ,stand oder ,staat4 ,eine ,revolution vernichtet mit dieser ,macht sofort auch die ,macht der ,gesetze4 ,sie bleiben wahr1 aber sie sind nicht mehr wirklich4 ,auenrechte wie alle ,friedensvertrge aber sind dem ,wesen nach nie wahr und stets wirklich -- wirklich oft im erschreckenden ,sinne -- und erheben gar nicht den ,anspruch1 gerecht zu sein4 ,es gengt1 da sie wirksam sind4 ,aus ihnen spricht das ,leben1 das keine kausale und moralische ,logik besitzt1 aber eine um so folgerichtigere organische4 ,es will selbst ,geltung besitzen2 es fhlt mit innerlicher ,gewiheit1 was es dazu braucht1 und im ,hinblick darauf wei es1 was ihm recht ist und fr andere deshalb recht zu sein hat4 ,diese ,logik erscheint in jeder ,familie1 namentlich in den alten rasseechten ,bauerngeschlechtern1 sobald die ,autoritt erschttert ist und ein anderer als das ,oberhaupt bestimmen will1 was ist84 ,sie erscheint in jedem ,staate1 sobald eine einzelne ,partei die ,lage beherrscht4 ,jede ,feudalzeit ist erfllt von dem ,kampf zwischen ,lehnsherrn und ,vasallen um das ,recht auf das ,recht84 ,dieser ,kampf endet in der ,antike fast berall mit dem unbedingten ,sieg des ersten ,standes1 der dem ,knigtum die ,gesetzgebung entzieht und es selbst zum ,objekt der eigenen ,rechtssetzung macht1 wie ,ursprung und ,bedeutung der ,archonten in ,athen und der ,ephoren in ,sparta mit ,sicherheit beweisen1 auf abendlndischem ,boden aber vorbergehend auch in ,frankreich mit der ,einsetzung der ,generalstnde 7#acjb7 und fr immer in ,england1 wo die normannischen ,barone und der hohe ,klerus #abae die ,magna ,charta erzwangen1 aus welcher die tatschliche ,souvernitt des ,parlaments hervorgegangen ist4 ,aus diesem ,grunde ist das alte normannische ,standesrecht hier dauernd in ,geltung geblieben4 ,dagegen war es die ,verteidigung der schwachen kaiserlichen ,gewalt in ,deutschland gegen die ,ansprche der groen ,lehnstrger1 die das justinianische rmische ,recht als das ,recht einer unbedingten ,zentralgewalt gegen die frhdeutschen ,landrechte zu ,hilfe rief4#cie ,die ,verfassung ,drakons1 die der ,oligarchen1 wurde ebenso wie das streng patrizische ,zwlftafelrecht vom ,adel gegeben1#cif schon tief in der antiken ,sptzeit mit den voll entwickelten ,mchten der ,stadt und des ,geldes1 aber gegen sie gerichtet und deshalb sehr bald durch ein ,recht des dritten ,standes1 der andern8 verdrngt -- das des ,solon und der ,tribunen -- das nicht weniger ,standesrecht war4 ,der ,kampf zwischen den beiden ,urstnden um das ,recht der ,rechtsetzung hat die ganze ,geschichte des ,abendlandes erfllt von dem frhgotischen ,streit um den ,vorrang des weltlichen oder des kanonischen ,rechts bis zu dem noch heute nicht abgeschlossenen um die ,zivilehe4#cig ,die ,verfassungskmpfe seit dem ,ende des #ah4 ,jahrhunderts bedeuten doch auch1 da der dritte ,stand1 der nach jener berhmten ,bemerkung von ,sieys im ,jahre #aghi nichts war1 aber alles sein konnte81 die ,gesetzgebung im ,namen aller an sich brachte und sie in genau demselben ,sinne zu einer brgerlichen gemacht hat1 wie die der ,gotik eine adlige gewesen war4 ,am unverhlltesten tritt1 wie gesagt1 das ,recht als ,ausdruck der ,macht in den zwischenstaatlichen ,rechtsetzungen hervor1 in ,friedensvertrgen und in jenem ,vlkerrecht1 von dem schon ,mirabeau meinte1 da es das ,recht der ,mchtigen sei1 dessen ,innehaltung den ,machtlosen auferlegt werde4 ,in ,rechten von dieser ,art wird ein groer ,teil der welthistorischen ,entscheidungen festgelegt4 ,sie sind die ,verfassung1 in welcher die kmpfende ,geschichte fortschreitet1 solange sie nicht zu der ursprnglichen ,form des ,kampfes mit ,waffen zurckkehrt1 dessen geistige ,fortsetzung jeder geltende ,vertrag in seinen beabsichtigten ,wirkungen ist4 ,ist die ,politik ein ,krieg mit anderen ,mitteln1 so ist das ,recht auf das ,recht8 die ,beute der siegreichen ,partei4 #g ,es ist demnach klar1 da auf den ,hhen der ,geschichte zwei groe ,lebensformen um den ,vorrang kmpfen1 ,stand und ,staat1 beides ,daseinsstrme von groer innerer ,form und sinnbildlicher ,kraft1 beide entschlossen1 ihr eigenes ,schicksal zum ,schicksal des ,ganzen zu machen4 ,das ist1 wenn man es aus der ,tiefe versteht und die alltgliche ,auffassung von ,volk1 ,wirtschaft1 ,gesellschaft und ,politik ganz beiseite lt1 der ,sinn des ,gegensatzes von sozialer und politischer ,geschichtsleitung4 ,erst mit dem ,anbruch einer groen ,kultur trennen sich soziale und politische ,ideen und zwar zuerst in der ,erscheinung des ausgehenden ,lehnsstaates1 wo ,herr und ,vasall die soziale1 ,herrscher und ,nation die politische ,seite darstellen4 ,aber sowohl die frhen ,sozialmchte3 ,adel und ,priestertum1 als die spten3 ,geld und ,geist1 und die in den heranwachsenden ,stdten zu einer gewaltigen ,macht aufsteigenden ,berufsgruppen der ,handwerker1 ,beamten und ,arbeiter wollen jeder fr sich den ,staatsgedanken dem eignen ,standesideal oder hufiger dem ,standesinteresse unterordnen1 und so erhebt sich1 von der nationalen ,gesamtheit angefangen bis in das ,bewutsein jedes ,einzelnen hinein1 ein ,kampf um die ,grenzen und ,ansprche beider1 dessen ,ausgang im uersten ,falle die eine ,gre vollkommen zum ,werkzeug der andern macht4#cih ,in jedem ,falle aber ist der ,staat die ,form1 welche die uere ,lage bestimmt1 so da die geschichtlichen ,beziehungen zwischen ,vlkern stets politischer und nicht sozialer ,natur sind4 ,innerpolitisch ist die ,lage dagegen derart von stndischen ,gegenstzen beherrscht1 da hier die soziale und politische ,taktik auf den ersten ,blick untrennbar erscheinen und beide ,begriffe im ,denken von ,menschen1 die ihr eigenes1 etwa brgerliches ,standesideal mit der geschichtlichen ,wirklichkeit gleichsetzen und deshalb nicht auenpolitisch denken knnen1 sogar identisch sind4 ,im ,auenkampfe sucht ein ,staat ,bndnisse mit anderen ,staaten2 im ,innenkampf ist er stets auf ein ,bndnis mit ,stnden angewiesen1 so da die antike ,tyrannis des #f4 ,jahrhunderts auf dem ,zusammenschlu des ,staatsgedankens mit den ,interessen des dritten ,standes gegenber der urstndischen ,oligarchie beruhte1 und die franzsische ,revolution in dem ,augenblick unvermeidlich wurde1 wo der tiers1 also ,geist und ,geld1 die fr ihn eintretende ,krone im ,stich lie und zu den beiden ersten ,stnden berging 7seit der ersten ,notabelnversammlung von #aghg74 ,daher wird mit einem sehr richtigen ,gefhl zwischen ,staaten- und ,klassengeschichte1#cii politischer 7horizontaler7 und sozialer 7vertikaler7 ,geschichte1 ,krieg und ,revolution unterschieden1 aber es ist ein groer ,irrtum moderner ,doktrinre1 den ,geist der ,innengeschichte fr den der ,geschichte berhaupt zu halten4 ,weltgeschichte ist ,staatengeschichte und wird es immer sein4 ,die innere ,verfassung einer ,nation hat immer und berall den ,zweck1 fr den ueren ,kampf1 sei er militrischer1 diplomatischer oder wirtschaftlicher ,art1 in ,verfassung8 zu sein4 ,wer sie als ,selbstzweck und ,ideal an sich behandelt1 richtet mit seiner ,ttigkeit nur den ,krper der ,nation zugrunde4 ,aber andrerseits gehrt es zum innerpolitischen ,takt einer herrschenden ,schicht1 gehre sie dem ersten oder vierten ,stande an1 die stndischen ,gegenstze so zu behandeln1 da die ,krfte und ,gedanken der ,nation nicht im ,parteikampf festgelegt werden und der ,landesverrat nicht als ultima ratio erscheint4 ,und da ist es deutlich1 da der ,staat und der erste ,stand als ,lebensformen bis in die ,wurzel hinein verwandt sind1 nicht nur mit ihrer ,symbolik von ,zeit und ,sorge1 ihrer gemeinsamen ,beziehung zur ,rasse1 zu den ,tatsachen der ,geschlechterfolge1 zur ,familie und damit zu den ,urtrieben alles ,bauerntums1 auf das jeder ,staat und jeder ,adel von ,dauer sich letzten ,endes sttzen1 nicht nur in ihrer ,beziehung zum ,boden1 zum ,stammsitz1 ,erbgut oder ,vaterland1 das in seiner ,bedeutung fr die ,nationen magischen ,stils nur deshalb zurcktritt1 weil die ,rechtglubigkeit ihr vornehmster ,zusammenhalt ist1 sondern vor allem in der groen ,praxis inmitten aller ,tatsachen der geschichtlichen ,welt1 in der gewachsenen ,einheit des ,taktes und der ,triebe1 in der ,diplomatie1 der ,menschenkenntnis1 der ,kunst des ,befehlens1 im ,mnnerwillen nach ,erhaltung und ,erweiterung der ,macht1 der in ,urzeiten ,adel und ,volk aus ein und derselben ,heeresversammlung hervorgehen lt1 und endlich in dem ,sinn fr ,ehre und ,tapferkeit1 so da bis in die letzten ,zeiten hinein der ,staat am festesten steht1 in dem der ,adel oder die von ihm geschaffene ,tradition ganz in den ,dienst der allgemeinen ,sache gestellt ist1 wie es in ,sparta den ,athenern1 in ,rom den ,karthagern1 im chinesischen ,staate ,tsin dem taoistisch gestimmten ,tsu gegenber der ,fall war4 ,der ,unterschied ist1 da der stndisch geschlossene ,adel wie jeder ,stand den ,rest der ,nation nur in bezug auf sich selbst erlebt und nur in diesem ,sinne ,macht ausben will1 der ,staat aber der ,idee nach die ,sorge fr alle ist und erst insofern auch die fr den ,adel4 ,aber ein echter und alter ,adel stellt sich dem ,staate gleich und sorgt fr alle wie fr ein ,eigentum4 ,das gehrt zu seinen vornehmsten und am tiefsten in sein ,bewutsein gedrungenen ,pflichten4 ,er fhlt sogar ein angebornes ,vorrecht auf diese ,pflicht und betrachtet den ,dienst in ,heer und ,verwaltung als seinen eigentlichen ,beruf4 ,ganz anders ist der ,unterschied zwischen dem ,staatsgedanken und der ,idee der brigen ,stnde1 die smtlich dem ,staat als solche innerlich fernstehen und von ihrem ,leben aus ein ,staatsideal prgen1 das nicht aus dem ,geist der tatschlichen ,geschichte und ihrer politischen ,mchte erwachsen ist und eben deshalb gern mit ,betonung als sozial bezeichnet wird4 ,und zwar ist die ,kampflage der ,frhzeit die1 da dem ,staat als geschichtlicher ,tatsache schlechthin die kirchliche ,gemeinschaft zur ,verwirklichung religiser ,ideale gegenbertritt1 whrend die ,sptzeit noch das geschftliche ,ideal des freien ,wirtschaftslebens und die utopischen ,ideale der ,trumer und ,schwrmer hinzufgt1 in denen irgendwelche ,abstraktionen verwirklicht werden sollen4 ,aber in der geschichtlichen ,wirklichkeit gibt es keine ,ideale2 es gibt nur ,tatsachen4 ,es gibt keine ,wahrheiten2 es gibt nur ,tatsachen4 ,es gibt keine ,grnde1 keine ,gerechtigkeit1 keinen ,ausgleich1 kein ,endziel2 es gibt nur ,tatsachen -- wer das nicht begreift1 der schreibe ,bcher ber ,politik1 aber er mache keine ,politik4 ,in der wirklichen ,welt gibt es keine nach ,idealen aufgebauten1 sondern nur gewachsene ,staaten1 die nichts sind als lebendige ,vlker in ,form4 ,allerdings3 geprgte ,form1 die lebend sich entwickelt81 aber geprgt vom ,blut und ,takt eines ,daseins1 ganz triebhaft und ungewollt2 und entwickelt entweder von staatsmnnischen ,begabungen in der im ,blute liegenden ,richtung1 oder von ,idealisten in der ,richtung ihrer berzeugungen1 das heit ins ,nichts4 ,die ,schicksalsfrage fr wirklich vorhandene und nicht in den ,kpfen entworfene ,staaten ist aber nicht die ihrer idealen ,aufgabe und ,gliederung1 sondern die ihrer innern ,autoritt1 die auf die ,dauer nicht durch materielle ,mittel aufrechterhalten wird1 sondern durch das ,vertrauen selbst der ,gegner auf ihre ,leistungsfhigkeit4 ,die entscheidenden ,probleme liegen nicht in der ,ausarbeitung von ,verfassungen1 sondern in der ,organisation einer gut arbeitenden ,regierung2 nicht in der ,verteilung politischer ,rechte nach gerechten8 ,grundstzen1 die in der ,regel nichts sind als die ,vorstellung1 welche ein ,stand sich von seinen berechtigten ,ansprchen macht1 sondern im arbeitenden ,takt des ,ganzen -- arbeiten wieder im ,sportsinne verstanden3 die ,arbeit der ,muskeln und ,sehnen im gestreckten ,galopp eines ,pferdes1 das sich dem ,ziel nhert -- in jenem ,takt1 der starke ,begabungen von selbst in seinen ,bann zieht2 und endlich nicht in einer weltfremden ,moral1 sondern in der ,bestndigkeit1 ,sicherheit und berlegenheit der politischen ,fhrung4 ,je selbstverstndlicher das alles ist1 je weniger man darber redet oder gar streitet1 desto vollkommener ist ein ,staat1 desto hher ist der ,rang1 die geschichtliche ,leistungsfhigkeit und damit das ,schicksal einer ,nation4 ,staatshoheit1 ,souvernitt ist ein ,lebenssymbol erster ,ordnung4 ,sie unterscheidet ,subjekte und ,objekte der politischen ,ereignisse nicht nur in der innern1 sondern1 was sehr viel wichtiger ist1 in der ueren ,geschichte4 ,die ,strke der ,fhrung1 die in der klaren ,scheidung beider ,faktoren zum ,ausdruck kommt1 ist das unzweideutige ,kennzeichen der ,lebenskraft einer politischen ,einheit und zwar bis zu dem ,grade1 da die ,erschtterung der bestehenden ,autoritt etwa durch die ,anhnger eines entgegengesetzten ,verfassungsideals so gut wie immer nicht etwa diese ,anhngerschaft zum ,subjekt der innern1 sondern die ganze ,nation zum ,objekt einer fremden ,politik macht und zwar sehr oft fr immer4 ,aus diesem ,grunde ist in jedem gesunden ,staate der ,buchstabe der geschriebenen ,verfassung von geringer ,bedeutung gegenber dem ,brauch der lebendigen ,verfassung8 im ,sportsinne1 die sich aus ,erfahrungen der ,zeit1 der ,lage und vor allem aus den ,rasseeigenschaften der ,nation ganz von selbst und unbemerkt entwickelt hat4 ,je krftiger diese natrliche ,form des ,staatskrpers herausgebildet ist1 desto sicherer arbeitet er in jeder unvorhergesehenen ,lage1 wobei es zuletzt ganz gleichgltig wird1 ob der tatschliche ,fhrer den ,titel ,knig1 ,minister1 ,parteifhrer oder berhaupt kein bestimmbares ,verhltnis zum ,staate besitzt1 wie ,cecil ,rhodes in ,sdafrika4 ,die rmische ,nobilitt1 welche die ,politik im ,zeitalter der drei punischen ,kriege beherrscht hat1 war staatsrechtlich gar nicht vorhanden4 ,in jedem ,falle aber ist er auf eine ,minderheit von staatsmnnischem ,instinkt angewiesen1 welche den ,rest der ,nation im ,kampf der ,geschichte reprsentiert4 ,deshalb mu die ,tatsache unzweideutig ausgesprochen werden3 es gibt nur ,standesstaaten1 ,staaten1 in denen ein einzelner ,stand regiert4 ,man verwechsle das nicht mit dem ,stndestaat1 dem der einzelne nur vermge seiner ,zugehrigkeit zu einem ,stande angehrt4 ,das letzte ist der ,fall in der lteren ,polis1 in den ,normannenstaaten von ,england und ,sizilien1 aber auch in dem ,frankreich der ,verfassung von #agia und in ,sowjetruland4 ,das erste bringt dagegen die allgemeine geschichtliche ,erfahrung zum ,ausdruck1 da es stets eine einzige soziale ,schicht ist1 von welcher1 gleichviel ob verfassungsmig oder nicht1 die politische ,fhrung ausgeht4 ,es ist immer eine entschiedene ,minderheit1 welche die welthistorische ,tendenz eines ,staates vertritt1 und innerhalb dieser wieder eine mehr oder weniger geschlossene ,minderheit1 welche die ,leitung kraft ihrer ,fhigkeiten tatschlich1 und oft genug im ,widerspruch mit dem ,geist der ,verfassung in ,hnden hat4 ,und wenn man von revolutionren ,zwischenzeiten und von csarischen ,zustnden absieht1 die als ,ausnahme die ,regel besttigen1 wo ,einzelne und zufllige ,gruppen die ,macht lediglich mit materiellen ,mitteln und oft ohne jede ,begabung behaupten -- so ist es die ,minderheit innerhalb eines ,standes1 welche durch ,tradition regiert1 weitaus am meisten innerhalb des ,adels1 der als ,gentry den parlamentarischen ,stil ,englands1 als ,nobilitt die rmische ,politik im ,zeitalter der punischen ,kriege1 als ,kaufmannsaristokratie die ,diplomatie ,venedigs1 als jesuitisch geschulter ,barockadel#djj die ,diplomatie der rmischen ,kurie ausgebildet hat4 ,daneben erscheint die politische ,begabung einer geschlossenen ,minderheit im ,priesterstand1 eben in der rmischen ,kirche1 aber auch in gypten und ,indien und noch viel mehr in ,byzanz und im ,sassanidenreich2 sehr selten dagegen im dritten ,stand1 der keine ,lebenseinheit bildet1 etwa in einer kaufmnnisch gebildeten ,schicht in der rmischen ,plebs des dritten ,jahrhunderts1 in juristisch gebildeten ,kreisen in ,frankreich seit #aghi1 hier und in allen anderen ,fllen durch einen geschlossenen ,kreis von gleichartiger praktischer ,begabung gesichert1 der sich bestndig ergnzt und in seiner ,mitte die volle ,summe ungeschriebener politischer ,tradition und ,erfahrung bewahrt4 ,das ist die ,organisation wirklicher ,staaten im ,unterschied von den auf dem ,papier und in den ,kpfen von ,schulfuchsern entstandenen4 ,es gibt keinen besten1 wahren1 gerechten ,staat1 der entworfen und irgendwann einmal verwirklicht werden knnte4 ,jeder in der ,geschichte auftauchende ,staat ist nur einmal da und ndert sich unbemerkt mit jedem ,augenblick1 auch unter der ,kruste einer noch so starren gesetzlich festgelegten ,verfassung4 ,deshalb bedeuten ,worte wie ,republik1 ,absolutismus1 ,demokratie in jedem einzelnen ,falle etwas anderes und werden zur ,phrase1 sobald man sie als feststehende ,begriffe anwendet1 wie es unter ,philosophen und ,ideologen ,regel ist4 ,eine ,staatengeschichte ist ,physiognomik und nicht ,systematik4 ,sie hat nicht zu zeigen1 wie die ,menschheit8 allmhlich zur ,eroberung ihrer ewigen ,rechte1 zu ,freiheit und ,gleichheit und der ,entwicklung des weisesten und gerechtesten ,staates fortschreitet1 sondern die in der ,tatsachenwelt wirklich vorhandenen politischen ,einheiten zu beschreiben1 wie sie aufblhen1 reifen und welken1 ohne je etwas anderes zu sein als wirkliches ,leben in ,form4 ,in diesem ,sinne sei sie hier versucht4 #h ,die ,geschichte groen ,stils beginnt in jeder ,kultur mit dem ,lehnsstaat1 der nicht ,staat im kommenden ,sinne ist1 sondern die ,ordnung des ,gesamtlebens in bezug auf einen ,stand4 ,das edelste ,gewchs des ,bodens1 die ,rasse im stolzesten ,sinne1 baut sich da eine ,rangordnung auf1 von der einfachen ,ritterschaft bis zum primus inter pares1 dem ,lehnsherrn unter seinen ,pairs4 ,das geschieht gleichzeitig mit der ,architektur der groen ,dome und ,pyramiden3 hier der ,stein1 dort das ,blut zum ,sinnbild erhoben1 hier die ,bedeutung1 dort das ,sein4 ,der ,gedanke des ,feudalwesens1 der alle ,frhzeiten beherrscht hat1 ist der bergang aus dem urzeitlichen1 rein praktischen und tatschlichen ,verhltnis des ,machthabers zu den ,gehorchenden -- mgen sie ihn gewhlt haben oder von ihm unterworfen sein -- in das privatrechtliche und eben dadurch tiefsymbolische des ,lehnsherrn zu den ,vasallen4 ,dieses beruht durchaus auf der adligen ,sitte1 auf ,ehre und ,gefolgstreue1 und beschwrt die hrtesten ,konflikte herauf zwischen der ,anhnglichkeit an den ,herrn und der an das eigne ,geschlecht4 ,der ,abfall ,heinrichs des ,lwen ist ein tragisches ,beispiel dafr4 ,der ,staat8 existiert hier nur vermge der ,grenzen des ,lehnsverbandes und erweitert sein ,gebiet durch den ,eintritt fremder ,vasallen in diesen4 ,der ursprnglich persnliche und zeitlich begrenzte ,dienst und ,auftrag des ,herrschers wird sehr bald dauerndes ,lehen1 das bei einem ,heimfall wieder verliehen werden mu -- schon um das ,jahr #ajjj gilt im ,abendland der ,grundsatz kein ,land ohne ,herrn8 -- und endlich zum ,erblehen wird1 in ,deutschland durch das ,lehnsgesetz ,konrads ,,ii4 vom #bh4 ,mai #ajcg4 ,damit sind die ehemals unmittelbaren ,untertanen des ,herrschers mediatisiert -- sie sind nur noch als ,untertanen eines ,vasallen auch die seinen4 ,allein die starke gesellschaftliche ,bindung des ,standes sichert den ,zusammenhalt1 der auch unter diesen ,bedingungen ,staat heit4 ,die ,begriffe von ,macht und ,beute erscheinen hier in klassischer ,verbindung4 ,als #ajff die normannische ,ritterschaft unter ,herzog ,wilhelm ,england eroberte1 wurde der gesamte ,grund und ,boden ,eigentum des ,knigs und ,lehen und ist es dem ,namen nach noch heute4 ,das ist die echte ,wikingerfreude am ,haben81 und die ,sorge des heimkehrenden ,odysseus1 der zuerst seine ,schtze zhlt4 ,aus diesem ,beutesinn kluger ,eroberer ist das vielbewunderte ,rechnungswesen und ,beamtentum der ,frhkulturen ganz pltzlich entstanden4 ,diese ,beamten sind von den ,inhabern der groen ,vertrauensmter1 die aus persnlicher ,sendung hervorgehen1#dja wohl zu unterscheiden -- ,clerici1 ,schreiber1 nicht ,ministerialen oder ,minister1 was ebenfalls ,diener heit1 aber jetzt im stolzen ,sinne den ,diener des ,herrn bedeutet4 ,die rein rechnende und schreibende ,beamtenschaft ist ein ,ausdruck der ,sorge und entwickelt sich also in genau demselben ,mae wie das dynastische ,prinzip4 ,sie hat deshalb in gypten gleich zu ,anfang des ,alten ,reiches eine erstaunliche ,ausbildung erfahren4#djb ,der im ,dschou-li beschriebene frhchinesische ,beamtenstaat ist so umfangreich und kompliziert1 da die ,echtheit des ,buches daraufhin bezweifelt worden ist1#djc aber er entspricht dem ,geist und der ,bestimmung nach vollkommen dem diokletianischen1 der eine feudale ,stndeordnung aus den ,formen eines ungeheuren ,steuerwesens hat entstehen lassen4#djd ,in der frhen ,antike fehlt er mit ,betonung4 ,carpe diem ist der ,wahlspruch der antiken ,finanzwirtschaft bis in ihre letzten ,tage4 ,die ,sorglosigkeit1 die ,autarkeia der ,stoiker ist auch auf diesem ,gebiet zum ,prinzip erhoben4 ,gerade die besten ,rechner machen darin keine ,ausnahme1 wie ,eubulos1 der um #cej in ,athen auf berschsse hin wirtschaftete1 um sie dann unter die ,brgerschaft zu verteilen4 ,den uersten ,gegensatz dazu bilden die rechnenden ,wikinger des frhen ,abendlandes1 die in der ,finanzverwaltung ihrer ,normannenstaaten den ,grund zu der faustischen1 heute ber die ganze ,welt verbreiteten ,art von ,geldwirtschaft gelegt haben4 ,von dem schachbrettartig ausgelegten ,tisch in der ,rechnungskammer ,roberts des ,teufels von der ,normandie 7#ajbh-ce7 stammen der ,name des englischen ,schatzamtes 7,exchequer7 und das ,wort ,scheck4 ,ebenso sind hier die ,worte ,konto1 ,kontrolle1 ,quittung1 ,rekord#dje entstanden4 ,von hier aus wird ,england #ajff als ,beute unter rcksichtsloser ,knechtung der ,angelsachsen organisiert und ebenso der ,normannenstaat ,siziliens1 den ,friedrich ,,ii4 von ,hohenstaufen schon vorfand und in den ,konstitutionen von ,melfi 7#abca71 seinem persnlichsten ,werke1 nicht geschaffen1 sondern durch ,methoden der arabischen1 also einer hochzivilisierten ,geldwirtschaft1 nur bis zur ,meisterschaft vervollkommnet hat4 ,von hier aus sind dann die finanztechnischen ,methoden und ,bezeichnungen in die lombardische ,kaufmannschaft und von da in alle ,handelsstdte und ,verwaltungen des ,abendlandes gedrungen4 ,aber ,aufschwung und ,abbau des ,lehnswesens liegen dicht nebeneinander4 ,inmitten der blhenden ,vollkraft der ,urstnde regen sich die knftigen ,nationen und damit die eigentliche ,staatsidee4 ,der ,gegensatz zwischen adliger und geistlicher ,gewalt und zwischen der ,krone und ihren ,vasallen wird immer wieder durch den von deutschem und franzsischem ,volkstum 7schon unter ,otto dem ,groen7 unterbrochen1 oder von deutschem und italienischem1 der die ,stnde in ,guelfen und ,ghibellinen zerri und das deutsche ,kaisertum vernichtete1 und von englischem und franzsischem1 der zur englischen ,herrschaft ber ,westfrankreich gefhrt hat4 ,indessen tritt das weit zurck hinter den groen ,entscheidungen innerhalb des ,lehnsstaates selbst1 der den ,begriff der ,nation nicht kennt4 ,england war in #fjbae ,lehen zerlegt worden1 die in dem noch heute zuweilen nachgeschlagenen ,domesday ,book von #ajhd verzeichnet wurden1 und die straff organisierte ,zentralgewalt lie sich auch von den ,untervasallen der ,pairs den ,treueid schwren1 aber trotzdem wurde schon #abae die ,magna ,charta durchgesetzt1 welche die tatschliche ,gewalt vom ,knig auf das ,parlament der ,vasallen bertrgt -- die ,groen und die ,kirche im ,oberhaus1 die ,vertreter der ,gentry und der ,patrizier im ,unterhaus vereinigt --1 das von nun an ,trger der nationalen ,entwicklung geworden ist4 ,in ,frankreich erzwangen die ,barone in ,verbindung mit dem ,klerus und den ,stdten #acjb die ,berufung der ,generalstnde2 durch das ,generalprivilegium von ,saragossa #abhc wurde ,aragonien fast eine von den ,cortes regierte ,adelsrepublik1 und in ,deutschland machte einige ,jahrzehnte vorher eine ,gruppe groer ,vasallen als ,kurfrsten das ,knigtum von ihrer ,wahl abhngig4 ,den gewaltigsten ,ausdruck nicht nur in der abendlndischen ,kultur1 sondern in allen ,kulturen berhaupt hat der ,lehnsgedanke in dem ,kampf zwischen ,kaisertum und ,papsttum gefunden1 dem als letztes ,ziel die ,verwandlung der ganzen ,welt in einen ungeheuren ,lehnsverband vorschwebte1 und beide ,mchte haben sich mit dem ,ideal so tief verschwistert1 da sie mit dem ,verfall des ,lehnswesens zugleich von ihrer ,hhe jh herabstrzten4 ,die ,idee eines ,herrschers1 dessen ,machtbereich die ganze geschichtliche ,welt1 dessen ,schicksal das der ganzen ,menschheit ist1 trat bis jetzt dreimal in ,erscheinung1 zuerst in der ,auffassung des ,pharao als des ,horus1#djf dann in der gewaltigen chinesischen ,vorstellung vom ,herrscher der ,mitte1 dessen ,reich tien-hia ist1 alles unter dem ,himmel ,liegende1#djg endlich in frhgotischer ,zeit1 als ,otto der ,groe #ifb aus einem tiefen mystischen ,gefhl und ,sehnen nach geschichtlicher und rumlicher ,unendlichkeit1 das damals durch alle ,welt ging1 den ,gedanken eines heiligen rmischen ,reiches deutscher ,nation empfing4 ,aber vorher schon hatte ,papst ,nikolaus ,i4 7#hfj71 noch ganz in augustinischen1 also magischen ,gedanken befangen1 von einem ppstlichen ,gottesstaat getrumt1 der ber den ,frsten dieser ,welt stehen sollte1 und seit #ajei ging ,gregor ,,vii4 mit der vollen ,urgewalt seiner faustischen ,natur daran1 eine ppstliche ,weltherrschaft in den ,formen eines universalen ,lehnsverbandes mit ,knigen als ,vasallen zu verwirklichen4 ,das ,papsttum selbst bildete zwar nach innen den kleinen ,lehnsstaat der ,campagna1 deren ,adelsgeschlechter die ,wahl beherrschten und die sehr bald auch das #ajei mit der ,papstwahl betraute ,kardinalskollegium in eine ,art ,adelsoligarchie verwandelten4 ,nach auen aber hat ,gregor ,,vii4 die ,lehnshoheit ber die ,normannenstaaten in ,england und ,sizilien erreicht1 die beide mit seiner ,untersttzung begrndet wurden1 und die ,kaiserkrone vergab er wirklich1 wie vorher ,otto der ,groe die ,tiara4 ,aber dem ,staufen ,heinrich ,,vi4 gelang wenige ,jahre spter das ,gegenteil2 selbst ,richard ,lwenherz leistete ihm den ,vasalleneid fr ,england1 und das allgemeine ,kaisertum war der ,verwirklichung nahe1 als der grte aller ,ppste1 ,innocenz ,,iii4 7#aaih-abaf7 die ,lehnshoheit der ,welt fr kurze ,zeit zur ,tatsache machte4 ,england wurde #abac ppstliches ,lehen1 ,aragonien1 ,leon1 ,portugal1 ,dnemark1 ,polen1 ,ungarn1 ,armenien1 das eben begrndete lateinische ,kaisertum in ,byzanz folgten1 aber mit seinem ,tode begann der ,zerfall innerhalb der ,kirche selbst1 und zwar mit dem ,streben der groen geistlichen ,wrdentrger1 den durch die ,investitur auch zu ihrem ,lehnsherrn gewordenen ,papst durch eine ,standesvertretung zu beschrnken4#djh ,der ,gedanke1 da ein allgemeines ,konzil ber dem ,papst stehe1 ist nicht religisen ,ursprungs1 sondern zunchst aus dem ,lehnsprinzip hervorgegangen4 ,seine ,tendenz entspricht genau dem1 was die englischen ,groen durch die ,magna ,charta erreicht hatten4 ,auf den ,konzilen von ,konstanz 7seit #adad7 und ,basel 7seit #adca7 ist zum letzten ,male der ,versuch gemacht worden1 die ,kirche nach ihrer weltlichen ,seite hin in einen ,lehnsverband der ,geistlichkeit zu verwandeln1 wodurch eine ,kardinalsoligarchie ,vertreterin des gesamten abendlndischen ,klerus an ,stelle des rmischen ,adels geworden wre4 ,aber der ,lehnsgedanke war damals lngst vor dem des ,staates zurckgetreten1 und so trugen die rmischen ,barone1 die den ,wahlkampf auf den engsten ,kreis der ,umgebung ,roms beschrnkten und eben damit dem ,gewhlten die unumschrnkte ,macht nach auen im ,organismus der ,kirche sicherten1 den ,sieg davon1 nachdem das ,kaisertum schon vorher ganz wie das gyptische und chinesische ein ehrwrdiger ,schatten geworden war4 ,im ,vergleich zu der ungeheuren ,dynamik dieser ,entscheidungen baut sich das antike ,lehnswesen ganz langsam1 statisch1 fast geruschlos ab1 so da es beinahe nur aus den ,spuren dieses bergangs erkennbar wird4 ,im homerischen ,epos1 wie es heute vorliegt1 hat jeder ,ort seinen ,basileus1 der doch sicherlich einst ,lehnstrger war1 denn in der ,gestalt ,agamemnons scheint noch ein ,zustand durch1 in welchem ein ,herrscher ber weite ,gebiete mit dem ,gefolge seiner ,pairs zu ,felde zog4 ,aber hier erfolgt die ,auflsung der ,lehnsgewalt im ,zusammenhang mit der ,ausbildung des ,stadtstaates1 des politischen ,punktes4 ,das hat zur ,folge1 da die hfischen ,erbmter1 die archai und timai wie die ,prytanen1 ,archonten1 vielleicht der urrmische ,prtor1#dji smtlich stdtischer ,natur sind1 und die groen ,geschlechter also nicht einzeln in ihren ,grafschaften heranwachsen wie in gypten1 ,china und im ,abendland1 sondern in engster ,fhlung innerhalb der ,stadt1 wo sie die ,rechte des ,knigtums eins nach dem andern in ihren ,besitz bringen1 bis das ,herrscherhaus allein brig behlt1 was man ihm mit ,rcksicht auf die ,gtter nicht nehmen konnte3 den ,titel1 den es bei ,opferhandlungen fhrt4 ,so ist der rex sacrorum entstanden4 ,in den jngeren ,teilen des ,epos 7seit #hjj7 sind es die ,adligen1 welche den ,knig zur ,sitzung laden1 ihn sogar absetzen4 ,die ,odyssee kennt das ,knigtum eigentlich nur noch1 weil es zur ,sage gehrt4 ,in der wirklichen ,handlung ist ,ithaka eine von ,oligarchen beherrschte ,stadt4#daj ,die ,spartiaten sind ebenso wie das in den ,kuriatkomitien tagende rmische ,patriziat aus einem ,lehnsverhltnis hervorgegangen4#daa ,in den ,phiditien erscheint noch ein ,rest der frheren offenen ,hoftafel1 aber die ,macht der ,knige ist bis zur ,schattenwrde des ,opferknigs in ,rom 7und ,athen7 und der spartanischen ,knige gesunken1 die von den ,ephoren jederzeit ins ,gefngnis geworfen und abgesetzt werden knnen4 ,die ,gleichartigkeit dieser ,zustnde zwingt zu der ,annahme1 da in ,rom der tarquinischen ,tyrannis von #ejj eine ,zeit oligarchischer bermacht voraufgegangen ist1 und das wird durch die zweifellos echte berlieferung vom ,interrex besttigt1 den der ,adelsrat des ,senats aus seiner ,mitte bestellte1 bis es ihm beliebte1 wieder einen ,knig zu whlen4 ,es gab hier wie berall eine ,zeit1 in welcher das ,lehnswesen im ,zerfall begriffen1 der heraufkommende ,staat aber noch nicht vollendet1 die ,nation noch nicht in ,form war4 ,das ist die furchtbare ,krise1 welche berall als ,interregnum in ,erscheinung tritt und die ,grenze zwischen ,lehnsverband und ,stndestaat bildet4 ,in gypten war um die ,mitte der fnften ,dynastie das ,lehnswesen voll entwickelt4 ,gerade der ,pharao ,asosi gab ,stck um ,stck des ,hausgutes an die ,vasallen preis1 und dazu kamen die reichen geistlichen ,lehen1 die ganz wie in gotischer ,zeit abgabenfrei blieben und allmhlich bleibendes ,eigentum der groen ,tempel wurden4#dab ,mit der fnften ,dynastie 7um #becj7 ist die ,staufenzeit8 zu ,ende4 ,unter der ,schattenherrschaft der kurzlebigen sechsten ,dynastie werden die ,frsten 7rpati7 und ,grafen 7hetio7 selbstndig2 die hohen mter sind smtlich erblich geworden und in den ,grabinschriften tritt der ,stolz auf alten ,adel mehr und mehr hervor4 ,was spte gyptische ,historiker unter einer angeblichen #g4 und #h4 ,dynastie versteckt haben1#dac ist ein halbes ,jahrhundert voller ,anarchie und regelloser ,kmpfe der ,frsten um ihre ,gebiete oder den ,pharaonentitel4 ,in ,china wurde schon ,i-,wang 7#icd-iji7 von seinen ,vasallen verpflichtet1 alles eroberte ,land als ,lehen zu vergeben1 und zwar an ,untervasallen ihrer ,wahl4 #hdb wurde ,li-,wang gezwungen1 mit dem ,thronfolger zu fliehen1 worauf die ,reichsverwaltung durch zwei ,einzelfrsten fortgefhrt wurde4 ,mit diesem ,interregnum beginnt der ,niedergang des ,hauses der ,dschou und das ,sinken des ,kaisernamens zu einem ehrwrdigen1 aber bedeutungslosen ,titel4 ,das ist das ,seitenstck zur kaiserlosen ,zeit in ,deutschland1 die #abed beginnt und unter ,wenzel um #adjj zum ,tiefpunkt der ,kaisergewalt berhaupt fhrt1 gleichzeitig mit dem ,renaissancestil der ,condottieri und ,stadttyrannen und dem vollen ,verfall der ppstlichen ,gewalt4 ,nach dem ,tode ,bonifaz' ,,viii41 der #acjb in der ,bulle ,unam sanctam noch einmal die ,lehnsgewalt des ,papstes vertreten hatte und daraufhin von den ,vertretern ,frankreichs verhaftet worden war1 erlebte das ,papsttum ein ,jahrhundert in ,verbannung1 ,anarchie und ,ohnmacht1 whrend im folgenden der normannische ,adel ,englands in den ,kmpfen der ,huser ,lancaster und ,york um den ,thron grtenteils zugrunde ging4 #i ,diese ,erschtterung bedeutet den ,sieg des ,staates ber den ,stand4 ,dem ,lehnswesen lag das ,gefhl zugrunde1 da ,alle um eines ,lebens8 willen da seien1 das mit ,bedeutung gefhrt wurde4 ,die ,geschichte erschpfte sich in den ,schicksalen adligen ,blutes4 ,jetzt bricht ein ,gefhl hervor1 da es noch etwas gibt1 dem auch der ,adel untersteht und zwar in ,gemeinschaft mit allem andren1 sei es ,stand oder ,beruf1 etwas ,ungreifbares1 eine ,idee4 ,die unbeschrnkte privatrechtliche ,auffassung der ,ereignisse geht in eine staatsrechtliche ber4 ,mag dieser ,staat noch so sehr ,adelsstaat sein1 und das ist er fast ohne ,ausnahme1 mag sich uerlich im bergang vom ,lehnsverband zum ,stndestaat noch so wenig ndern1 mag der ,gedanke1 da es auerhalb der ,urstnde nicht nur ,pflichten1 sondern auch ,rechte gibt1 noch so unbekannt sein -- das ,gefhl ist doch anders geworden1 und das ,bewutsein1 da das ,leben auf den ,hhen der ,geschichte da sei1 um gelebt zu werden1 ist dem andern gewichen1 da es eine ,aufgabe enthlt4 ,der ,abstand wird sehr deutlich1 wenn man die ,politik ,rainalds von ,dassel 7 #aafg71 eines der grten deutschen ,staatsmnner aller ,zeiten1 mit der ,kaiser ,karls ,,iv4 7 #acgh7 vergleicht1 und damit den entsprechenden bergang von der antiken ,themis der ,ritterzeit zur ,dike der werdenden ,polis4#dad ,themis enthlt nur einen ,anspruch1 ,dike auch eine ,aufgabe4 ,der urwchsige ,staatsgedanke ist immer1 mit einer bis tief in die ,tierwelt hineinragenden ,selbstverstndlichkeit mit dem ,begriff des ,einzelherrschers verbunden4 ,das ist ein ,zustand1 der sich fr jede beseelte ,menge in allen entscheidenden ,lagen ganz von selbst einstellt1 wie es jede ffentliche ,zusammenrottung und jeder ,augenblick einer pltzlichen ,gefahr aufs neue beweisen4#dae ,solche ,mengen sind gefhlte ,einheiten1 aber blind4 ,in ,form8 sind sie fr die andrngenden ,ereignisse nur in der ,hand eines ,fhrers1 der pltzlich aus ihrer ,mitte entsteht und eben aus der ,einheit des ,fhlens mit einem ,schlage ihr ,kopf wird und unbedingten ,gehorsam findet4 ,das wiederholt sich in der ,bildung der groen ,lebenseinheiten1 die wir ,vlker und ,staaten nennen1 nur langsamer und bedeutsamer1 und es wird in den hohen ,kulturen nur um eines groen ,symbols willen und knstlich zuweilen durch andere ,arten in ,form zu sein ersetzt1 aber so1 da unter der ,maske dieser ,formen doch tatschlich so gut wie immer eine ,einzelherrschaft besteht1 und sei es die eines kniglichen ,ratgebers oder ,parteifhrers1 und da in jeder revolutionren ,erschtterung der ,urzustand wieder zurckkehrt4 ,mit dieser kosmischen ,tatsache ist einer der innerlichsten ,zge alles gerichteten ,lebens verbunden1 der ,erbwille1 der sich in jeder starken ,rasse mit ,naturgewalt meldet und selbst den ,fhrer des ,augenblicks oft ganz unbewut zwingt1 seinen ,rang fr die ,dauer seines persnlichen ,daseins oder darber hinaus fr das in seinen ,kindern und ,enkeln fortstrmende ,blut zu behaupten4 ,der gleiche1 tiefe1 durch und durch pflanzenhafte ,zug beseelt jede wahre ,gefolgschaft1 die in der ,dauer des fhrenden ,blutes auch die eigne verbrgt und sinnbildlich vertreten sieht4 ,gerade in ,revolutionen tritt dieses ,urgefhl voll und stark und im ,widerspruch mit allen ,grundstzen hervor2 deshalb sah das ,frankreich von #ahjj in ,napoleon und der ,erblichkeit seiner ,stellung die eigentliche ,vollendung der ,revolution4 ,theoretiker1 die wie ,rousseau und ,marx von begrifflichen ,idealen statt von den ,tatsachen des ,blutes ausgehen1 haben diese ungeheure ,macht innerhalb der geschichtlichen ,welt nicht bemerkt und ihre ,wirkungen deshalb als verwerflich und reaktionr bezeichnet2 aber sie sind da und zwar mit einer so nachdrcklichen ,gewalt1 da auch die ,symbolik der hohen ,kulturen sie nur knstlich und vorbergehend berwinden kann1 wie es der bergang antiker ,wahlmter in den ,besitz einzelner ,familien und der ,nepotismus der ,barockppste beweisen4 ,hinter der ,tatsache1 da die ,fhrung sehr oft frei vergeben wird und hinter dem ,spruch1 da dem ,tchtigsten der erste ,platz gehre1 verbirgt sich so gut wie immer die ,rivalitt der ,mchtigen1 die eine ,erbfolge nicht grundstzlich1 aber tatschlich verhindert1 weil jeder sie insgeheim fr sein ,geschlecht in ,anspruch nimmt4 ,auf diesem ,zustand schpferisch gewordener ,eifersucht beruhen die ,regierungsformen der antiken ,oligarchie4 ,beides zusammen ergibt den ,begriff der ,dynastie4 ,er ist so tief im ,kosmischen begrndet und so eng mit allen ,tatsachen des geschichtlichen ,lebens verflochten1 da die ,staatsgedanken aller einzelnen ,kulturen ,abwandlungen dieses einen ,prinzips sind1 von dem leidenschaftlichen ,ja der faustischen bis zum entschiedenen ,nein der antiken ,seele4 ,das ,reifen der ,staatsidee einer ,kultur aber heftet sich schon an die heranwachsende ,stadt4 ,nationen1 historische ,vlker sind stdtebauende ,vlker4#daf ,die ,residenz wird statt der ,burg und ,pfalz der ,mittelpunkt groer ,geschichte1 und in ihr geht das ,gefhl des ,ausbens von ,macht -- der ,themis -- in das des ,regierens1 der ,dike ber4 ,hier wird der ,lehnsverband innerlich durch die ,nation berwunden1 gerade auch im ,bewutsein des ersten ,standes selbst1 und hier erhebt sich die bloe ,tatsache des ,herrschertums zum ,symbol der ,souvernitt4 ,und so wird mit dem ,sinken des ,lehnswesens die faustische ,geschichte dynastische ,geschichte4 ,von kleinen ,mittelpunkten1 wo ,frstengeschlechter sitzen-- angestammt8 sind1 wie der erdhafte1 an ,pflanze und ,eigentum gemahnende ,ausdruck lautet --1 geht die ,bildung von ,nationen aus1 die streng stndisch gegliedert sind1 aber so1 da der ,staat das ,dasein des ,standes bedingt4 ,das schon im ,lehnsadel und in den ,bauerngeschlechtern waltende genealogische ,prinzip1 der ,ausdruck des ,weitengefhls und des ,willens zur ,geschichte1 ist so stark geworden1 da die ,entstehung von ,nationen ber die mchtigen ,bindungen von ,sprache und ,landschaft hinaus vom ,schicksal regierender ,huser abhngig wird2 ,erbfolgeordnungen wie das salische ,gesetz1 ,urkundenbcher1 in denen man die ,geschichte des ,blutes nachlas1 ,heiraten und ,todesflle trennen oder verschmelzen das ,blut ganzer ,bevlkerungen4#dag ,weil es nicht zur ,bildung einer lothringischen und burgundischen ,dynastie kam1 sind auch die beiden im ,keim schon angelegten ,nationen nicht zur ,entwicklung gekommen4 ,das ,verhngnis ber dem ,hohenstaufengeschlecht hat in ,deutschland und ,italien die ,kaiserkrone und mit ihr die einheitliche deutsche und italienische ,nation zu einer tiefen ,sehnsucht durch ,jahrhunderte hin gemacht1 whrend das ,haus ,habsburg nicht eine deutsche1 sondern eine sterreichische ,nation hat entstehen lassen4 ,ganz anders gestaltet sich das dynastische ,prinzip aus dem ,hhlengefhl der arabischen ,welt4 ,der antike ,prinzeps1 der legitime ,nachfolger der ,tyrannen und ,tribunen1 ist die ,verkrperung des ,demos4 ,wie ,janus die ,tr1 ,vesta der ,herd1 so ist der ,csar das ,volk4 ,es ist die letzte ,schpfung orphischer ,religiositt4 ,magisch ist demgegenber der ,dominus et ,deus1 der ,schah1 der des himmlischen ,feuers teilhaftig geworden ist 7des hvareno im mazdaistischen ,sassanidenreich und danach der ,strahlenkrone1 der ,aureole im heidnischen und christlichen ,byzanz71 das ihn umstrahlt und ihn pius1 felix und invictus macht3 dies die offiziellen ,titel seit ,kommodus4#dah ,im dritten ,jahrhundert hat sich in ,byzanz im ,typus des ,herrschers derselbe bergang vollzogen wie in der ,rckbildung des augustischen ,beamtenstaates zum diokletianischen ,lehnsstaat4 ,die ,neuschpfung1 welche ,aurelian und ,probus begonnen1 ,diokletian und ,konstantin auf den ,trmmern ausgefhrt haben1 steht dem ,altertum und dem ,prinzipat bereits ungefhr ebenso fern wie das ,reichs ,karls des ,groen48#dai ,der magische ,herrscher regiert den sichtbaren ,teil des allgemeinen consensus der ,rechtglubigen1 der ,kirche1 ,staat und ,nation zugleich ist1#dbj wie es ,augustin in seinem ,gottesstaat beschrieben hat2 der abendlndische ,herrscher ist von ,gottes ,gnaden ,monarch innerhalb der geschichtlichen ,welt2 sein ,volk ist ihm untertan1 weil ,gott es ihm verliehen hat4 ,in ,sachen des ,glaubens aber ist er selbst ,untertan1 nmlich entweder der des irdischen ,stellvertreters ,gottes oder der seines ,gewissens4 ,das ist die ,trennung von ,staatsgewalt und ,kirchengewalt1 der groe faustische ,konflikt zwischen ,zeit und ,raum4 ,als im ,jahre #hjj der ,papst den ,kaiser krnte1 whlte er sich einen neuen ,gebieter1 um selbst zu wachsen4 ,der ,kaiser in ,byzanz war nach magischem ,weltgefhl sein ,herr auch im ,geistigen2 der im ,frankenland war in religisen ,dingen sein ,diener1 in weltlichen -- vielleicht -- sein ,arm4 ,das ,papsttum konnte als ,idee nur durch die ,trennung vom ,khalifat entstehen1 denn im ,khalifen ist der ,papst enthalten4 ,die ,wahl des magischen ,herrschers kann aber eben deshalb nicht durch ein genealogisches ,erbfolgegesetz festgelegt sein2 sie erfolgt aus dem consensus der herrschenden ,blutsgemeinschaft1 aus dem der heilige ,geist spricht und den ,erkorenen bezeichnet4 ,als ,theodosius #eej starb1 reichte eine ,verwandte1 die ,nonne ,pulcheria1 dem greisen ,senator ,markianos formell die ,hand1 um durch die ,aufnahme dieses ,staatsmannes in den ,familien verband ihm den ,thron und damit der ,dynastie8 die ,fortdauer zu sichern1#dba und das ist wie zahlreiche verwandte ,akte auch im ,sassaniden- und ,abbassidenhause wie ein hherer ,wink betrachtet worden4 ,in ,china war der mit dem ,lehnswesen fest verbundene ,kaisergedanke der frhesten ,dschouzeit schnell ein ,traum geworden1 in dem sich bald und zwar mit steigender ,deutlichkeit auch die ganze ,vorwelt in ,gestalt von drei ,dynastien und einer ,reihe noch lterer ,sagenkaiser spiegelte4#dbb ,fr die ,dynastien des nun heranwachsenden ,staatensystems aber1 in dem der ,titel ,wang1 ,knig1 zuletzt ganz allgemein blich wird1 bildeten sich strenge ,thronfolgeordnungen heraus1 und die der ,frhzeit ganz fremde ,legitimitt wird eine ,macht1#dbc die in dem ,aussterben einzelner ,linien1 in ,adoptionen und ,miheiraten wie im abendlndischen ,barock ,anlsse zu zahllosen ,erbfolgekriegen findet4#dbd ,ein ,legitimittsprinzip liegt sicherlich auch der seltsamen ,tatsache zugrunde1 da die ,herrscher der #ab4 ,dynastie gyptens1 mit welcher die ,sptzeit endet1 ihre ,shne schon zu ,lebzeiten krnen lassen2#dbe die innere ,verwandtschaft dieser drei dynastischen ,ideen ist wieder ein ,beweis fr die ,verwandtschaft des ,daseins in diesen ,kulturen berhaupt4 ,es bedarf eines tiefen ,eindringens in die politische ,formensprache der frhen ,antike1 um zu erkennen1 da die ,entwicklung der ,dinge hier ganz dieselbe ist und nicht nur den bergang vom ,lehnsverband zum ,stndestaat1 sondern sogar das dynastische ,prinzip enthlt4 ,aber das antike ,dasein hat zu allem1 was es zeitlich und rumlich in die ,ferne zog1 ,nein gesagt und auch in der ,tatsachenwelt der ,geschichte sich rings mit ,schpfungen umstellt1 denen etwas ,defensives anhaftet4 ,indessen setzt doch all diese ,enge und ,krze das voraus1 wogegen sie aufrecht erhalten werden soll4 ,die dionysische ,vergeudung und die orphische ,verneinung des antiken ,leibes enthlt gerade in der ,form dieses ,protestes das apollinische ,ideal des vollkommenen leiblichen ,seins4 ,die ,einzelherrschaft und der ,erbwille waren im frhesten ,knigtum unzweideutig gegeben1#dbf aber schon um #hjj fragwrdig geworden1 wie die ,rolle des ,telemach in den lteren ,teilen der ,odyssee zeigt4 ,der ,knigstitel wird oft auch von groen ,vasallen und den ,angesehensten des ,adels gefhrt4 ,in ,sparta und ,lykien sind es zwei1 in der ,phakenstadt des ,epos und in manchen wirklichen ,stdten noch mehr4 ,dann kommt die ,abspaltung der mter und ,wrden4 ,endlich wird das ,knigtum selbst ein ,amt1 das der ,adel vergibt1 erst vielleicht innerhalb der alten ,knigsfamilie wie in ,sparta1 wo die ,ephoren als ,vertreter des ersten ,standes an keine ,wahlordnung gebunden sind1 und in ,korinth1 wo das ,knigsgeschlecht der ,bakchiaden um #gej die ,erblichkeit aufhebt und aus seiner ,mitte jedesmal einen ,prytanen mit ,knigsrang bestellt4 ,die groen mter1 die zunchst ebenfalls erblich waren1 werden lebenslnglich1 dann auf ,frist1 endlich auf ein ,jahr beschrnkt und zwar so1 da bei einer ,mehrzahl von ,inhabern auch noch ein regelmiger ,wechsel der ,fhrung eintritt1 was bekanntlich den ,verlust der ,schlacht von ,kann veranlat hat4 ,diese ,jahresmter1 von der etruskischen ,jahresdiktatur#dbg bis zum dorischen ,ephorat1 das auch in ,herakleia und ,messene vorkommt1 sind mit dem ,wesen der ,polis fest verbunden und erreichen ihre volle ,ausbildung um #fej gerade dann1 als im abendlndischen ,stndestaat gegen ,ende des #ae4 ,jahrhunderts die dynastische ,erbgewalt durch ,kaiser ,maximilian ,i4 und seine ,heiratspolitik -- den ,wahlansprchen der ,kurfrsten gegenber --1 durch ,ferdinand von ,aragonien1 ,heinrich ,,vii4 ,tudor und ,ludwig ,,xi4 von ,frankreich gesichert war4#dbh ,aber durch die zunehmende ,beschrnkung auf das ,jetzt und ,hier war gleichzeitig das ,priestertum aus den ,anstzen zu einem ,stande eine bloe ,summe staatlicher mter geworden2 die ,residenz des homerischen ,knigstums1 statt den ,mittelpunkt eines nach allen ,seiten ins ,weite strebenden ,staatswesens zu bilden1 zieht ihren ,bannkreis zusammen1 bis ,staat und ,stadt identisch sind4 ,aber damit fallen auch ,adel und ,patriziat zusammen1 und da die ,vertretung der frhen ,stdte auch in gotischer ,zeit1 im englischen ,unterhaus wie in den franzsischen ,generalstnden ausschlielich eine solche der ,patrizier ist1 so stellt sich der mchtige antike ,stndestaat nicht der ,idee1 aber den ,tatsachen nach als reiner1 knigloser ,adelsstaat dar4 ,diese streng apollinische ,form der werdenden ,polis heit ,oligarchie4 ,und so stehen am ,ausgang beider ,frhzeiten das faustisch-genealogische und das apollinisch-oligarchische ,prinzip nebeneinander1 zwei ,arten von staatlichem ,recht1 von ,dike1 die eine von unermelichem ,weitengefhl getragen1 mit einer urkundlichen ,tradition tief in die ,vergangenheit zurckreichend und mit dem gleichen ,willen zur ,dauer auf die entlegenste ,zukunft bedacht1 in der ,gegenwart aber auf die politische ,wirkung im weiten ,raume1 durch planvolle dynastische ,heiraten und durch jene echt faustische1 dynamische1 kontrapunktische ,politik der ,ferne1 die wir ,diplomatie nennen2 die andre ganz krperhaft und statuenhaft und sich durch die ,politik der ,autarkeia auf die strengste ,nhe und ,gegenwart beschrnkend1 berall da schroff ablehnend1 wo das abendlndische ,dasein bejaht4 ,der dynastische wie der ,stadtstaat setzen die ,stadt selbst voraus1 aber whrend die westeuropischen ,regierungssitze oft bei weitem nicht die grten ,orte des ,landes sind1 sondern ,mittelpunkte eines ,kraftfeldes politischer ,spannungen1 in dem jedes ,ereignis an noch so entfernter ,stelle mit einem fhlbaren ,zittern das ,ganze durchluft1 drngt sich in der ,antike das ,leben immer enger zusammen und gelangt so zu der grotesken ,erscheinung des ,synoikismos4 ,es ist der ,gipfel des euklidischen ,formwollens innerhalb der politischen ,welt4 ,man kann sich den ,staat nicht denken1 solange nicht die ,nation auf einem ,haufen1 als ein ,leib ganz krperlich zusammensitzt2 man will ihn sehen1 sogar bersehen1 und whrend die faustische ,tendenz dahin geht1 die ,zahl der dynastischen ,mittelpunkte immer mehr zu verringern1 und schon ,maximilian ,i4 eine genealogisch gesicherte ,universalmonarchie seines ,hauses in der ,ferne auftauchen sah1 zerfllt die antike ,welt in zahllose solcher winzigen ,punkte1 die1 sobald sie vorhanden sind1 in das fr antike ,menschen beinahe denknotwendige ,verhltnis der wechselseitigen ,vernichtung als des reinsten ,ausdrucks der ,autarkeia eintreten4#dbi ,der ,synoikismos und damit die ,begrndung der eigentlichen ,polis ist ausschlielich ein ,werk des ,adels1 der fr sich allein den antiken ,stndestaat darstellte und diesen also durch ,zusammenziehung von ,landadel und ,patriziat in ,form brachte1 wobei die ,berufsklassen ohnehin am ,orte waren und der ,bauer im ,stndesinne nicht zhlte4 ,durch die ,sammlung der adligen ,macht an einem ,punkte ist das ,knigtum der ,lehnszeit gebrochen worden4 ,auf ,grund dieser ,einblicke darf der ,versuch gewagt werden1 die ,urgeschichte ,roms unter allem ,vorbehalt zu zeichnen4 ,der rmische ,synoikismos1 eine rtliche ,zusammenfassung verbreiteter adliger ,geschlechter1 ist identisch mit der ,grndung8 ,roms1 einem etruskischen ,unternehmen wahrscheinlich am ,anfang des #g4 ,jahrhunderts1#dcj whrend schon lange vorher zwei ,ansiedlungen auf dem ,palatin und ,quirinal gegenber der ,knigsburg des ,kapitols bestanden hatten4 ,zur ersten gehrt die uralte ,gttin ,diva ,rumina#dca und das etruskische ,geschlecht der ,ruma1#dcb zur zweiten der ,gott ,quirinus pater4 ,von daher stammen der ,doppelname ,rmer und ,quiriten und die doppelten ,priestertmer der ,salier und ,luperci1 die an den beiden ,hgeln haften4 ,da die drei ,geschlechtertribus der ,ramnes1 ,tities und ,luceres sich sicherlich durch alle etruskischen ,orte zogen1#dcc so mssen sie hier wie dort vorhanden gewesen sein1 und daraus erklren sich nach vollzogenem ,synoikismos die ,sechszahl der ,reiterzenturien1 der ,kriegstribunen und der hochadligen ,vestalinnen1 aber andrerseits auch die beiden ,prtoren oder ,konsuln1 die dem ,knigtum schon frh als ,vertreter des ,adels zur ,seite gestellt wurden und ihm allmhlich jeden ,einflu entzogen4 ,schon um #fjj mu die ,verfassung ,roms eine starke ,oligarchie der ,patres mit einem ,schattenknigtum#dcd an der ,spitze gewesen sein1 aber daraus folgt wieder1 da die alte ,annahme einer ,vertreibung der ,knige und die moderne eines langsamen ,abbaus der ,knigsgewalt nebeneinander zu ,recht bestehen1 denn die eine bezieht sich auf den ,sturz der tarquinischen ,tyrannis1 die um die ,mitte des #f4 ,jahrhunderts wie damals berall gegen die ,oligarchie aufgerichtet worden war1 in ,athen durch ,peisistratos1 die andere auf die langsame ,auflsung der ,lehnsgewalt des1 man darf auch hier sagen homerischen ,knigtums vor der ,grndung8 durch den ,stndestaat der ,polis1 eine ,krise1 die hier vielleicht durch das ,hervortreten der ,prtoren ebenso bezeichnet wurde1 wie anderswo durch das der ,archonten und ,ephoren4 ,diese ,polis ist streng adlig wie der abendlndische ,stndestaat 7dieser einschlielich des hheren ,klerus und der ,stdtevertreter74 ,der ,rest der ,zugehrigen ist schlechthin ,objekt -- der politischen ,sorge1 hier also der ,sorglosigkeit4 ,denn ,carpe diem ist der ,wahlspruch gerade auch dieser ,oligarchie1 wie die ,lieder des ,theognis und des ,kreters ,hybrias laut genug verknden2 in der ,finanzwirtschaft1 die bis in die sptesten ,zeiten der ,antike mehr oder weniger gesetzloser ,raub geblieben ist1 um die ,mittel fr den ,augenblick zu beschaffen1 von dem organisierten ,piratentum des ,polykrates seinen eigenen ,untertanen gegenber bis zu den ,proskriptionen der rmischen ,triumvirn2 in der ,rechtssetzung bis zu der mit beispielloser ,konsequenz auf den ,augenblick gerichteten ,ediktalgesetzgebung des einjhrigen rmischen ,prtors2#dce endlich in der sich immer mehr verbreitenden ,sitte1 gerade die wichtigsten ,heeres-1 ,rechts- und ,verwaltungsmter durch das ,los zu besetzen -- eine ,art ,huldigung an ,tyche1 die ,gttin des ,augenblicks4 ,ausnahmen von dieser ,art1 politisch in ,form zu sein und entsprechend zu fhlen und zu denken1 gibt es nicht4 ,die ,etrusker sind von ihr ebenso beherrscht wie die ,dorer und ,makedonier4#dcf ,wenn ,alexander und seine ,nachfolger den ,osten weithin mit hellenistischen ,stdten bedeckten1 so geschah es ganz unbewut auch deshalb1 weil sie sich eine andere ,form der politischen ,organisation nicht vorstellen konnten4 ,antiochia sollte ,syrien sein und ,alexandria gypten4 ,und in der ,tat war gypten unter den ,ptolemern wie spter unter den ,csaren nicht rechtlich1 aber tatschlich eine ,polis in ungeheurem ,mastabe2 das lngst fellachenhafte und wieder stadtlose ,land lag mit seiner uralten ,verwaltungstechnik als ,feldmark vor den ,toren4#dcg ,das rmische ,imperium ist nichts als der letzte und grte ,stadtstaat der ,antike auf ,grund eines riesenhaften ,synoikismus4 ,der ,redner ,aristides konnte unter ,mark ,aurel mit vollem ,recht sagen 7in seiner ,rede auf ,rom73 ,rom hat diese ,welt im ,namen einer ,stadt zusammengefat4 ,wo man auch in ihr geboren sein mag1 man wohnt doch in ihrer ,mitte48 ,aber auch die unterworfene ,bevlkerung1 wandernde ,wstenstmme und die ,bewohner kleiner ,alpentler1 werden als civitates konstituiert4 ,livius denkt durchaus in den ,formen des ,stadtstaates1 und fr ,tacitus ist die ,provinzialgeschichte berhaupt nicht vorhanden4 ,pompejus war im ,jahre #di verloren1 als er vor ,csar zurckwich und das militrisch bedeutungslose ,rom preisgab1 um sich im ,osten eine ,operationsbasis zu schaffen4 ,in den ,augen der herrschenden ,gesellschaft hatte er damit den ,staat preisgegeben4 ,rom war ihnen alles4#dch ,diese ,stadtstaaten sind der ,idee nach nicht erweiterungsfhig2 ihre ,zahl kann wachsen1 nicht ihr ,umfang4 ,es ist nicht richtig1 wenn man den bergang der rmischen ,klientel in die stimmberechtigte ,plebs und die ,schaffung der lndlichen ,tribus als ,durchbrechung des ,polisgedankens auffat4 ,es ist hier wie in ,attika3 ,das gesamte ,leben des ,staates1 der res publica bleibt nach wie vor auf einen ,punkt beschrnkt und dieser ist die ,agora1 das rmische ,forum4 ,mag das ,brgerrecht an noch so viele ,fernwohnende verliehen sein1 zur ,zeit ,hannibals weithin in ,italien und spter in der ganzen ,welt1 zur ,ausbung der politischen ,seite dieses ,rechts ist die persnliche ,gegenwart auf dem ,forum erforderlich4 ,damit ist die groe ,mehrzahl der ,brger nicht gesetzlich1 aber tatschlich ohne ,einflu auf die politischen ,geschfte4#dci ,das ,brgerrecht bedeutet also fr sie lediglich die ,dienstpflicht und den ,genu des stdtischen ,privatrechts4#ddj ,aber selbst fr die nach ,rom kommenden ,brger ist die politische ,macht durch einen zweiten1 knstlichen ,synoikismus beschrnkt1 der sich erst nach und infolge der ,bauernbefreiung vollzogen hat1 sicherlich ganz unbewut1 um die ,idee der ,polis streng aufrecht zu erhalten3 die ,neubrger werden ohne ,rcksicht auf ihre ,zahl in ganz wenige ,tribus eingeschrieben1 nach der lex ,julia in acht1 und sind in den ,komitien deshalb stets in der ,minderheit gegenber der alten ,brgerschaft4 ,denn diese ,brgerschaft wird durchaus als ein ,leib empfunden1 als ,soma4 ,wer nicht dazu gehrt1 ist rechtlos1 hostis4 ,die ,gtter und ,heroen stehen oberhalb1 der ,sklave1 der nach ,aristoteles kaum ein ,mensch zu nennen ist1 unterhalb dieser ,gesamtheit von ,personen4#dda ,der einzelne aber ist in einem ,sinne1 der uns aus dem ,weitengefhl ,denkenden und ,lebenden als ,inbegriff von ,sklaverei erscheinen wrde2 er existiert nur vermge seiner ,zugehrigkeit zu einer einzelnen ,polis4 ,infolge dieses euklidischen ,gefhls war zuerst der ,adel als festgeschlossenes ,soma mit der ,polis gleichbedeutend1 bis zu dem ,grade1 da noch im ,zwlftafelrecht die ,ehe zwischen ,patriziern und ,plebejern verboten war und in ,sparta die ,ephoren nach alter ,sitte bei ihrem ,amtsantritt eine ,kriegserklrung gegen die ,heloten erlieen4 ,das ,verhltnis kehrt sich um1 ohne seinen ,sinn zu verndern1 sobald infolge einer ,revolution der ,demos gleichbedeutend mit den ,nichtadligen wird4 ,und wie nach innen1 so ist nach auen das politische ,soma die ,grundlage aller ,ereignisse durch die ganze antike ,geschichte hindurch4 ,zu ,hunderten lagen diese kleinen ,staaten auf der ,lauer1 jeder nach ,mglichkeit politisch und wirtschaftlich in sich abgeschlossen1 bissig1 auf den geringsten ,anla losfahrend1 um einen ,kampf zu beginnen1 dessen ,ziel nicht die ,ausdehnung des eignen ,staates ist1 sondern die ,vernichtung des fremden3 die ,stadt wird zerstrt1 die ,brgerschaft gettet oder in die ,sklaverei verkauft1 genau wie eine ,revolution damit endet1 da die ,unterliegenden erschlagen oder vertrieben werden und ihre ,habe der siegreichen ,partei zufllt4 ,der natrliche zwischenstaatliche ,zustand ist in der abendlndischen ,welt ein dichtes ,netz diplomatischer ,beziehungen1 die durch ,kriege unterbrochen werden knnen4 ,das antike ,vlkerrecht setzt aber den ,krieg als normalen ,zustand voraus1 der durch ,friedensvertrge zeitweise unterbrochen wird4 ,eine ,kriegserklrung stellt hier also die natrliche politische ,lage wieder her2 erst so lassen sich die #dj- und #ej;jhrigen ,friedensvertrge1 spondai1 wie der berhmte des ,nikias von #dba erklren1 die lediglich eine vorbergehende ,sicherheit gewhrleisten sollen4 ,diese beiden ,staatsformen und damit die zugehrigen ,stile der ,politik sind mit dem ,ausgang der ,frhzeit gesichert4 ,der ,staatsgedanke hat ber den ,lehnsverband gesiegt1 aber vertreten wird er doch durch die ,stnde und nur als ihre ,summe ist die ,nation politisch vorhanden4 #aj ,eine entscheidende ,wendung vollzieht sich mit dem ,beginn der ,sptzeit1 dort wo ,stadt und ,land sich im ,gleichgewicht befinden und die eigentlichen ,mchte der ,stadt1 ,geld und ,geist1 so stark geworden sind1 da sie sich als ,nichtstand den ,urstnden gewachsen fhlen4 ,es ist der ,augenblick1 wo der ,staatsgedanke sich endgltig ber die ,stnde erhebt1 um sie durch den ,begriff der ,nation zu ersetzen4 ,der ,staat hatte sein ,recht erkmpft auf dem ,wege vom ,lehnsverband zum ,stndestaat4 ,in diesem sind die ,stnde nur noch vermge des ,staates vorhanden1 nicht umgekehrt4 ,aber es lag doch so1 da die ,regierung der regierten ,nation nur derart gegenbertrat1 als und soweit diese stndisch gegliedert war4 ,der ,nation zugehrig waren alle1 den ,stnden aber eine ,auswahl und nur diese kam politisch in ,betracht4 ,je mehr sich aber der ,staat seiner reinen ,form nhert1 je absoluter er wird1 abgelst nmlich von jedem andern ,formideal1 desto mehr gewinnt der ,begriff der ,nation dem des ,standes gegenber an ,gewicht und es kommt der ,augenblick1 wo die ,nation als solche regiert wird und die ,stnde nur noch gesellschaftliche ,unterschiede bezeichnen4 ,gegen diese ,entwicklung1 die zu den ,notwendigkeiten der ,kultur gehrt und unvermeidlich und unwiderruflich ist1 erheben sich noch einmal die frhen ,mchte1 ,adel und ,priestertum4 ,fr sie steht alles auf dem ,spiel1 das ,heldenhafte und ,heilige1 das alte ,recht1 der ,rang1 das ,blut1 und von ihnen aus betrachtet -- gegen was8 ,dieser ,kampf der ,urstnde gegen die ,staatsgewalt besitzt im ,abendlande die ,gestalt der ,fronde2 in der ,antike1 wo keine ,dynastie die ,zukunft vertritt und der ,adel politisch allein da ist1 bildet sich etwas ,dynastisches1 das den ,staatsgedanken verkrpert und1 gesttzt auf den nichtstndischen ,teil der ,nation1 diesen selbst erst zu einer ,macht erhebt4 ,das ist die ,mission der ,tyrannis4 ,in dieser ,wendung vom ,stndestaat zum absoluten ,staat1 der alles nur in bezug auf sich gelten lt1 haben die ,dynastien des ,abendlandes und ebenso diejenigen gyptens und ,chinas den ,nichtstand zu ,hilfe gerufen und damit als politische ,gre anerkannt4 ,darin liegt die ,bedeutung des ,kampfes gegen die ,fronde1 und die ,mchte der groen ,stadt konnten fr sich zunchst nur einen ,vorteil darin erblicken4 ,der ,herrscher steht hier im ,namen des ,staates1 der ,sorge fr alle1 und er bekmpft den ,adel1 weil dieser den ,stand als politische ,gre aufrecht erhalten will4 ,in der ,polis aber1 wo der ,staat ausschlielich in der ,form lag und in keinem ,oberhaupt erblich verkrpert war1 erhob sich aus dem ,bedrfnis1 den ,nichtstand fr den ,staatsgedanken einzusetzen1 die ,tyrannis1 in welcher eine ,familie oder ,faktion des ,adels selbst die dynastische ,rolle bernahm1 ohne welche eine ,aktion des dritten ,standes unmglich gewesen wre4 ,sptantike ,historiker haben den ,sinn dieses ,vorgangs nicht mehr erkannt und sich an uerlichkeiten des ,privatlebens gehalten4 ,in ,wahrheit ist die ,tyrannis der ,staat1 und sie wird von der ,oligarchie im ,namen des ,standes bekmpft4 ,deshalb sttzt sie sich auf ,bauern und ,brger2 in ,athen waren das um #ehj die ,parteien der ,diakrier und ,paralier4 ,deshalb hat sie die dionysischen und orphischen ,kulte zum ,nachteil der apollinischen untersttzt2 in ,attika frderte ,peisistratos den ,dionysoskult unter den ,bauern1#ddb in ,sikyon verbot um dieselbe ,zeit ,kleisthenes den ,vortrag der homerischen ,gesnge2#ddc in ,rom wurde sicherlich noch unter den ,tarquiniern die ,gtterdreiheit ,demeter 7,ceres71 ,dionysos und ,kore#ddd eingefhrt4 ,ihr ,tempel wurde #dhc durch ,sp4 ,cassius geweiht1 der gleich danach bei einem ,versuch1 die ,tyrannis wieder aufzurichten1 umkam4 ,dieser ,cerestempel war das ,heiligtum der ,plebs und seine ,vorsteher1 die dilen1 deren ,vertrauensmnner1 bevor es ,tribunen gab4#dde ,die ,tyrannen waren wie die ,frsten des abendlndischen ,barock in einem groen ,sinne liberal1 wie es unter der spteren ,herrschaft des dritten ,standes gar nicht mehr mglich ist4 ,aber damals kam auch in der ,antike das ,wort in ,umlauf1 da das ,geld den ,mann macht1 ' 4#ddf ,die ,tyrannis des sechsten ,jahrhunderts hat den ,polisgedanken zu ,ende gefhrt und den staatsrechtlichen ,begriff des ,brgers1 des ,politen1 des ,civis geschaffen1 deren ,summe ohne ,rcksicht auf den ,stand das soma des ,stadtstaates bildet4 ,als die ,oligarchie dann doch wieder siegte1 und zwar infolge des antiken ,hanges zur ,gegenwart1 der in der ,tyrannis die ,neigung zur ,dauer frchtete und hate1 war der ,begriff des ,brgers fest vorhanden und der ,nichtpatrizier hatte gelernt1 sich dem ,rest gegenber als ,stand zu fhlen4 ,er war eine politische ,partei geworden -- das ,wort ,demokratie im spezifisch antiken ,sinne bekommt jetzt einen bedeutungsschweren ,inhalt -- und er geht daran1 nicht mehr dem ,staat zu ,hilfe zu kommen1 sondern wie vorher der ,adel der ,staat zu sein4 ,er beginnt zu zhlen -- das ,geld wie die ,kpfe1 denn sowohl der ,geldzensus wie das allgemeine ,wahlrecht sind brgerliche ,waffen2 der ,adel zhlt nicht1 sondern wertet2 er stimmt nach ,stnden4 ,wie der absolute ,staat aus der ,fronde und ersten ,tyrannis hervorgegangen war1 so geht er mit der franzsischen ,revolution und der zweiten ,tyrannis zu ,ende4 ,in diesem zweiten ,kampfe1 der schon ,verteidigung ist1 tritt die ,dynastie auf die ,seite der ,urstnde zurck1 um den ,staatsgedanken gegen eine neue ,standesherrschaft1 die brgerliche1 zu schtzen4 ,zwischen ,fronde und ,revolution liegt auch die ,geschichte des ,mittleren ,reiches in gypten4 ,hier hat die #ab4 ,dynastie 7#bjjj-aghh71 voran ,amenemhet ,i4 und ,sesostris ,i41 in schweren ,kmpfen gegen die ,barone den absoluten ,staat begrndet4 ,der erste ,herrscher ist1 wie ein berhmtes ,gedicht dieser ,zeit meldet1 nur mit ,mhe einer ,verschwrung am ,hofe entgangen4 ,da nach seinem zunchst geheim gehaltenen ,tode ein ,aufruhr drohte1 verrt die ,lebensbeschreibung des ,sinuhet2#ddg der dritte wurde von ,palastbeamten ermordet4 ,aus den ,inschriften im ,familiengrabe der ,grafen ,chnemhotep erfahren wir1#ddh da die ,stdte reich und fast unabhngig geworden waren und ,kriege untereinander fhrten4 ,sicherlich sind sie damals nicht kleiner gewesen als die antiken ,stdte zur ,zeit der ,perserkriege4 ,auf sie und auf eine ,anzahl treugebliebener ,groen hat die ,dynastie sich gesttzt4#ddi ,sesostris ,,iii4 7#ahhg-ahej7 konnte den ,feudaladel endlich ganz aufheben4 ,es gab von da an nur noch einen ,hofadel und einen einheitlichen1 mustergltig geordneten ,beamtenstaat1#dej aber schon jetzt erheben sich ,klagen1 da die ,vornehmen ins ,elend geraten und die ,shne ,niemands8 zu ,rang und ,ansehen kommen4#dea ,die ,demokratie beginnt und die groe soziale ,revolution der ,hyksoszeit bereitet sich vor4 ,dem entspricht in ,china die ,zeit der ,ming-,dschu 7oder ,pa1 #fhe-eia74 ,es sind ,protektoren frstlicher ,herkunft1 die eine rechtlich nicht begrndete1 aber tatschliche ,macht ber diese ganze1 in wste ,anarchie versunkene ,staatenwelt ausben1 ,frstenkongresse berufen1 um die ,ordnung herzustellen und gewisse politische ,grundstze zur ,anerkennung zu bringen1 sogar den gnzlich bedeutungslosen ,herrscher der ,mitte8 aus dem ,hause ,dschou vorladen4 ,der erste war ,hoang von ,tsi 7 #fde71 der den ,frstentag von #fei berief und von dem ,konfuzius schrieb1 da er ,china vor dem ,rckfall in die ,barbarei gerettet habe4 ,die ,bezeichnung ,ming-,dschu ist spter wie der ,tyrannenname ein ,schimpfwort geworden1 weil man in ihrer ,erscheinung nur noch die ,macht ohne ,recht bemerken wollte1 aber diese groen ,diplomaten sind ganz ohne ,zweifel ein ,element1 das sich voller ,sorge um den ,staat und die geschichtliche ,zukunft gegen die alten ,stnde richtet und dabei auf die jungen sttzt1 auf ,geist und ,geld4 ,eine hohe ,kultur spricht aus dem ,wenigen1 was bis jetzt aus chinesischen ,quellen ber sie bekannt geworden ist4 ,einige waren ,schriftsteller1 andere haben ,philosophen zu ,ministern berufen4 ,es ist gleichgltig1 ob man an ,richelieu oder ,wallenstein oder ,periander denkt -- jedenfalls tritt mit ihnen zuerst das ,volk8 als politische ,gre auf4#deb ,das ist echte ,barockgesinnung und ,diplomatie von hohem ,rang4 ,der absolute ,staat hat sich der ,idee nach dem ,stndestaat gegenber durchgesetzt4 ,eben darin liegt die enge ,verwandtschaft mit der abendlndischen ,zeit der ,fronde4 ,hier hat die ,krone in ,frankreich seit #afad keine ,generalstnde mehr berufen1 nachdem diese sich den vereinigten ,gewalten von ,staat und ,brgertum berlegen gezeigt hatten4 ,in ,england versucht ,karl ,i4 seit #afbh ebenfalls ohne ,parlament zu regieren4 ,in ,deutschland kommt der dreiigjhrige ,krieg1 der doch auch1 ganz abgesehen von seiner religisen ,bedeutung1 die ,entscheidung zwischen ,kaisergewalt und der groen kurfrstlichen ,fronde einerseits und zwischen den ,einzelfrsten und der kleinen ,fronde ihrer ,landstnde andrerseits herbeifhren sollte1 dadurch zum ,ausbruch1 da #afah die bhmischen ,stnde das ,haus ,habsburg absetzten und ihre ,macht daraufhin #afbj durch ein furchtbares ,strafgericht vernichtet wurde4 ,aber der ,mittelpunkt der ,weltpolitik lag damals in ,spanien1 wo mit der gesellschaftlichen ,kultur berhaupt auch der diplomatische ,stil des ,barock entstanden ist1 nmlich im ,kabinett ,philipps ,,ii41 und wo das dynastische ,prinzip1 in dem sich der absolute ,staat den ,cortes gegenber verkrperte1 seine gewaltigste ,ausbildung erfahren hat und zwar im ,kampfe gegen das ,haus ,bourbon4 ,der ,versuch1 auch ,england genealogisch dem spanischen ,system einzugliedern1 war unter ,philipp ,,ii4 gescheitert1 weil der schon angekndigte ,erbe aus seiner ,ehe mit ,maria von ,england ausblieb4 ,jetzt1 unter ,philipp ,,iv41 taucht noch einmal der ,gedanke einer alle ,ozeane beherrschenden ,universalmonarchie auf1 nicht mehr jenes mystische ,kaisertum der frhen ,gotik1 das heilige rmische ,reich deutscher ,nation1 sondern das greifbare ,ideal der ,weltherrschaft des ,hauses ,habsburg1 die sich von ,madrid aus auf den realen ,besitz von ,indien und ,amerika und auf die schon fhlbar hervortretende ,macht des ,geldes sttzen sollte4 ,damals haben es die ,stuarts versucht1 ihre gefhrdete ,stellung durch die ,ehe des ,thronfolgers mit einer spanischen ,infantin zu verstrken1 aber man zog in ,madrid zuletzt die ,verbindung mit der eigenen ,seitenlinie in ,wien vor1 und so wandte sich ,jakob ,i4 -- ebenfalls vergeblich -- an die ,gegenpartei der ,bourbonen mit dem ,vorschlag eines ,ehebndnisses4 ,der ,mierfolg dieser ,familienpolitik hat mehr als alles andre dazu beigetragen1 die puritanische ,bewegung mit der ,fronde zu einer groen ,revolution zu verbinden4 ,in diesen groen ,entscheidungen treten wie im gleichzeitigen8 ,china die ,inhaber der ,throne selbst ganz in den ,hintergrund vor einzelnen ,staatsmnnern1 in deren ,hand ,jahrzehnte hindurch das ,schicksal der abendlndischen ,welt liegt4 ,graf ,olivarez in ,madrid und der spanische ,gesandte in ,wien ,oate waren damals die mchtigsten ,persnlichkeiten in ,europa2 ihnen standen als ,verteidiger des ,reichsgedankens ,wallenstein und des absoluten ,staatsgedankens in ,frankreich ,richelieu gegenber1 und spter sind in ,frankreich ,mazarin1 in ,england ,cromwell1 in ,holland ,oldenbarneveldt1 in ,schweden ,oxenstierna gefolgt4 ,erst mit dem ,groen ,kurfrsten erscheint wieder ein ,monarch von staatsmnnischer ,bedeutung4 ,wallenstein knpft unbewut dort an1 wo die ,hohenstaufen aufgehrt hatten4 ,nach dem ,tode ,friedrichs ,,ii4 7#abej7 war die ,gewalt der ,reichsstnde eine unbedingte geworden und gegen diese1 fr einen absoluten ,kaiserstaat1 trat er whrend seines ersten ,kommandos ein4 ,wre er ein grerer ,diplomat1 klarer1 vor allem entschlossener gewesen -- er frchtete sich vor ,entscheidungen -- htte er wie ,richelieu die ,notwendigkeit erkannt1 vor allem die ,person des ,monarchen unter seinen ,einflu zu bringen1 so wre mit dem ,reichsfrstentum vielleicht aufgerumt worden4 ,er sah in diesen ,frsten ,rebellen1 die abgesetzt und deren ,land konfisziert werden mte1 und auf dem ,gipfel seiner ,macht1 ,ende #afbi1 als er ,deutschland militrisch fest in der ,hand hatte1 lie er im ,gesprch verlauten1 der ,kaiser msse ,herr im ,reiche sein wie die ,knige von ,frankreich und ,spanien4 ,sein ,heer1 das sich selbst ernhrte8 und auch durch seine ,strke von den ,stnden unabhngig blieb1 war zum ersten ,male in ,deutschland eine ,kaiserarmee von europischer ,bedeutung2 neben ihm kam das von ,tilly gefhrte ,heer der ,fronde1 denn das war die ,liga1 nicht in ,betracht4 ,als ,wallenstein #afbh vor ,stralsund lag1 um den ,gedanken einer habsburgischen ,seemacht in der ,ostsee zu verwirklichen1 von wo aus das bourbonische ,system im ,rcken gefat werden konnte -- whrend gleichzeitig ,richelieu mit besserem ,erfolg ,la ,rochelle belagerte --1 waren ,feindseligkeiten zwischen der ,liga und ihm kaum noch zu vermeiden4 ,auf dem ,reichstag zu ,regensburg #afcj war er abwesend1 weil1 wie er sagte1 sein ,quartier demnchst in ,paris sein werde4 ,es war der schwerste politische ,fehler seines ,lebens1 denn hier siegte die ,fronde der ,kurfrsten ber den ,kaiser durch die ,drohung1 ,ludwig ,,xiii4 an seine ,stelle zu setzen1 und erzwang die ,abdankung des ,generals4 ,damit hatte die ,zentralgewalt in ,deutschland1 ohne die ,tragweite des ,schrittes zu erkennen1 ihr ,heer aus der ,hand gegeben4 ,von nun an untersttzte ,richelieu die groe ,fronde in ,deutschland1 um hier die spanische ,stellung zu erschttern1 whrend auf deren ,seite ,olivarez und der wieder zum ,kommando gelangte ,wallenstein sich mit der ,stndepartei in ,frankreich verbndeten1 die daraufhin unter der ,knigin-,mutter und ,gaston von ,orleans zum ,angriff berging4 ,aber die kaiserliche ,gewalt hatte den groen ,augenblick versumt4 ,in beiden ,fllen behielt der ,kardinal die ,oberhand4 ,er lie #afcb den letzten ,montmorency hinrichten und brachte die katholischen ,kurfrsten ,deutschlands in ein offenes ,bndnis mit ,frankreich4 ,von da an trat ,wallenstein1 der in seinen ,endzielen unsicher wurde1 mehr und mehr dem spanischen ,gedanken entgegen1 den er von dem ,reichsgedanken trennen zu knnen glaubte1 und nherte sich 7wie in ,frankreich der ,marschall ,turenne7 damit von selbst den ,stnden4 ,es ist die entscheidende ,wendung in der spteren deutschen ,geschichte4 ,erst mit diesem ,abfall ist der absolute ,kaiserstaat unmglich geworden4 ,wallensteins ,ermordung #afcd nderte daran nichts mehr1 denn man fand fr ihn keinen ,ersatz4 ,und eben jetzt wren die ,umstnde noch einmal gnstig gewesen1 denn #afdj brach in ,spanien1 ,frankreich und ,england der ,entscheidungskampf zwischen ,staatsgewalt und ,stnden aus4 ,gegen ,olivarez erhoben sich die ,cortes in fast allen ,provinzen4 ,portugal und damit ,indien und ,afrika gingen fr immer verloren2 ,neapel und ,katalonien konnten erst nach ,jahren wieder unterworfen werden4 ,in ,england mu -- ganz wie im dreiigjhrigen ,kriege -- der ,verfassungskampf zwischen dem ,knigtum und der im ,unterhaus herrschenden ,gentry von der religisen ,seite der ,revolution sorgfltig getrennt werden1 so tief die beiden ,tendenzen sich auch durchdringen4 ,aber der wachsende ,widerstand1 den ,cromwell gerade in der ,unterklasse gefunden hat und der ihn ganz gegen seinen ,willen in eine ,militrdiktatur hineintrieb1 und dann die ,volkstmlichkeit des zurckkehrenden ,knigtums beweisen1 in welchem ,grade der ,sturz der ,dynastie ber alle ,zwistigkeiten in religisen ,dingen hinaus durch stndische ,interessen bewirkt war4 ,als ,karl ,i4 hingerichtet wurde1 kam es auch in ,paris zum ,aufstand1 der die knigliche ,familie zur ,flucht zwang4 ,man baute ,barrikaden und rief die ,republik aus4 ,wre der ,kardinal von ,retz ,cromwell hnlicher gewesen1 so war ein ,sieg der ,stndepartei ber ,mazarin wohl mglich4 ,aber der ,ausgang dieser groen abendlndischen ,krise ist durchaus vom ,gewicht und ,schicksal weniger ,persnlichkeiten bestimmt und gestaltete sich deshalb so1 da in ,england allein die im ,parlament vertretene ,fronde den ,staat und das ,knigtum ihrer ,fhrung unterwarf und diesen ,zustand in der glorreichen ,revolution8 von #afhh dauernd begrndet hat1 so da heute noch wesentliche ,teile des alten ,normannenstaates zu ,recht bestehen4 ,in ,frankreich und ,spanien siegte das ,knigtum unbedingt4 ,in ,deutschland wurde im westflischen ,frieden fr die groe ,fronde der ,reichsfrsten gegen den ,kaiser das englische1 fr die kleine ,fronde den ,landesfrsten gegenber das franzsische ,verhltnis durchgesetzt4 ,im ,reich regieren die ,stnde1 in deren ,gebieten die ,dynastie4 ,von da an war das ,kaisertum wie das englische ,knigtum ein ,name1 umgeben mit ,resten des spanischen ,prunks aus dem frhen ,barock2 die ,einzelfrsten und ebenso die fhrenden ,familien der englischen ,aristokratie erlagen dem ,vorbild von ,paris1 und ihr ,absolutismus kleinen ,formats ist der ,trger des ,stils von ,versailles geworden1 politisch wie sozial4 ,damit war zugleich der ,sieg des ,hauses ,bourbon ber das ,haus ,habsburg entschieden1 was schon im ,pyrenenfrieden von #afei vor aller ,welt zum ,ausdruck kam4 ,mit dieser ,epoche war der im ,dasein jeder ,kultur als ,mglichkeit angelegte ,staat verwirklicht und eine ,hhe des politischen ,geformtseins erreicht1 die nicht mehr berboten1 aber auch nicht lange aufrecht erhalten werden konnte4 ,ein leiser herbstlicher ,zug geht schon durch die ,zeit1 als ,friedrich der ,groe in ,sanssouci ,tafel hielt4 ,es sind die ,jahre1 in welchen auch die groen ,sonderknste ihre letzte1 zarteste1 geistigste ,reife erlangen1 neben den ,rednern der athenischen ,agora ,zeuxis und ,praxiteles1 neben dem ,filigran der ,kabinettsdiplomatie die ,musik von ,bach und ,mozart4 ,diese ,kabinettspolitik ist selbst eine hohe ,kunst geworden1 ein artistischer ,genu fr den1 der seine ,finger darin hatte1 wundervoll in ihrer ,feinheit und ,eleganz1 hflich1 raffiniert1 unheimlich in die ,ferne wirkend1 wo jetzt schon ,ruland1 die nordamerikanischen ,kolonien1 selbst die indischen ,staaten angesetzt werden1 um an ganz andern ,punkten der ,erde durch das bloe ,gewicht einer berraschenden ,kombination ,entscheidungen herbeizufhren4 ,es ist ein ,spiel in strengen ,regeln mit erffneten ,briefen und geheimen ,vertrauten1 mit ,allianzen und ,kongressen innerhalb eines ,systems von ,regierungen1 das damals schon mit tief bedeutendem ,ausdruck das ,konzert der ,mchte genannt worden ist1 voller noblesse und esprit1 um die ,worte der ,zeit zu gebrauchen1 eine ,art1 ,geschichte in ,form zu halten1 wie sie nie und nirgends sonst auch nur denkbar ist4 ,in der abendlndischen ,welt1 deren ,einflugebiet jetzt schon mit der ,erdoberflche beinahe gleichbedeutend war1 umfat die ,zeit des absoluten ,staates kaum eineinhalb ,jahrhunderte von #affj1 wo im ,pyrenenfrieden das ,haus ,bourbon ber ,habsburg triumphiert und die ,stuarts nach ,england zurckkehren1 bis zu den ,koalitionskriegen gegen die franzsische ,revolution1 in denen ,london ber ,paris siegt1 oder dem ,wiener ,kongre1 auf welchem die alte ,diplomatie des ,blutes1 nicht des ,geldes1 der ,welt zum letzten ,male ein groes ,schauspiel gab4 ,das entspricht dem ,zeitalter des ,perikles in der ,mitte zwischen erster und zweiter ,tyrannis1 und dem ,tschun-tsiu1 ,frhling und ,herbst81 wie die ,chinesen die ,zeit zwischen den ,protektoren und den ,kmpfenden ,staaten8 nennen4 ,in dieser letzten ,zeit vornehmer ,politik in den ,formen eines ,herkommens1 das ,abstand besitzt1 werden die ,hhepunkte dadurch bezeichnet1 da die beiden habsburgischen ,linien rasch nacheinander aussterben1 und die diplomatischen wie die kriegerischen ,ereignisse sich #agaj um die spanische1 #agfj um die sterreichische ,erbfolge drngen4#dec ,es ist der ,hhepunkt auch des genealogischen ,prinzips4 ,bella gerant alii1 tu felix ,austria nube -- das war in der ,tat eine ,fortsetzung des ,krieges mit andern ,mitteln4 ,das ,wort ist einst mit ,beziehung auf ,maximilian ,i4 geprgt worden1 aber das ,prinzip erlangt erst jetzt seine hchste ,wirkung4 ,die ,kriege der ,fronde gehen in ,erbfolgekriege ber1 die im ,kabinett beschlossen und mit kleinen ,heeren kavaliermig und nach strengen ,regeln ausgefochten werden4 ,es handelt sich um die ,erbschaft der halben ,welt1 welche durch die habsburgische ,heiratspolitik des frhen ,barock zusammengekommen war4 ,der ,staat ist noch immer fest in ,form2 der ,adel ist loyal1 ,dienst- und ,hofadel geworden2 er fhrt die ,kriege der ,krone und organisiert die ,verwaltung4 ,neben dem ,frankreich ,ludwigs ,,xiv4 entsteht in ,preuen ein ,meisterstck staatlicher ,organisation4 ,der ,weg vom ,kampfe des ,groen ,kurfrsten mit seinen ,stnden 7#affj7 bis zum ,tode ,friedrichs des ,groen1 der ,mirabeau #aghf1 drei ,jahre vor dem ,bastillesturm noch empfangen hat1 ist genau derselbe und hat zur ,schpfung eines ,staates gefhrt1 der wie der franzsische in jedem ,punkt das ,gegenteil der englischen ,gestaltung der ,dinge ist4 ,denn es steht anders im ,reich und in ,england1 wo die ,fronde siegreich war und die ,nation nicht absolut1 sondern stndisch regiert wurde4 ,aber es besteht der gewaltige ,unterschied1 da hier das ,inseldasein den grten ,teil der staatlichen ,vorsorge ersetzte und der herrschende erste ,stand1 die ,peers im ,oberhaus wie die ,gentry die ,gre ,englands als selbstverstndliches ,ziel ihren ,handlungen zugrunde legten1 whrend im ,reich die ,oberschicht der ,landesfrsten -- mit dem ,reichstag in ,regensburg als ,oberhaus -- bestrebt war1 die von ihnen beherrschten zuflligen ,fragmente der ,nation zu ,vlkern8 zu erziehen und deren zerstreute ,vaterlnder so schroff als mglich gegen einander abzugrenzen4 ,an ,stelle des ,welthorizonts1 der zur ,zeit der ,gotik vorhanden war1 wurde hier ein ,provinzhorizont in ,tun und ,denken gezchtet4 ,die ,idee der ,nation selbst verfiel dem ,reich der ,trume1 jener andern ,welt nicht der ,rasse sondern der ,sprache1 nicht des ,schicksals sondern der ,kausalitt4 ,es entstand die ,vorstellung und endlich die ,tatsache des ,volkes der ,dichter und ,denker1 das sich eine ,republik im ,wolkenreiche der ,verse und ,begriffe grndete und zuletzt zu dem ,glauben kam1 da ,politik in idealem ,schreiben1 ,lesen und ,reden und nicht in ,tat und ,entschlu bestehe1 so da man sie noch heute mit dem ,ausdruck von ,gefhlen und ,gesinnungen verwechselt4 ,in ,england war in der ,tat mit dem ,sieg der ,gentry und der ,declaration of rights von #afhi der ,staat abgeschafft4 ,das ,parlament hat damals ,wilhelm von ,oranien als ,knig eingesetzt und spter ,georg ,i4 und ,,ii4 an der ,abdankung verhindert1 und zwar beides im ,standesinteresse4 ,das noch unter den ,tudors ganz gelufige ,wort state kommt auer ,gebrauch1 so da man ,ludwigs ,,xiv43 ,l'tat c'est moi8 und ,friedrichs des ,groen3 ,ich bin der erste ,diener meines ,staates8 heute nicht mehr ins ,englische bersetzen kann4 ,dagegen brgert sich society ein als ,ausdruck dafr1 da die ,nation stndisch1 nicht staatlich in ,form ist1 ein ,wort1 das mit bezeichnendem ,miverstndnis von ,rousseau und berhaupt von den ,rationalisten des ,festlands bernommen wird1 um dem ,ha des dritten ,standes gegen die ,autoritt zu dienen4#ded ,aber die ,autoritt ist in ,england als government sehr nachdrcklich ausgeprgt und sie wird verstanden4 ,ihr ,mittelpunkt liegt seit ,georg ,i4 in dem verfassungsmig gar nicht vorhandenen ,kabinett als dem regierenden ,ausschu der gerade herrschenden ,adelsfaktion4 ,der ,absolutismus ist vorhanden1 aber er ist der einer ,standesvertretung4 ,der ,begriff der ,majesttsbeleidigung wird auf das ,parlament bertragen1 wie die ,unverletzlichkeit der rmischen ,knige auf die ,tribunen4 ,auch das genealogische ,prinzip ist da1 aber es kommt in den ,familienbeziehungen innerhalb des hohen ,adels zum ,ausdruck1 welche auf die parlamentarische ,lage einwirken4 ,im ,familieninteresse der ,cecils hat #aijb ,salisbury seinen ,neffen ,balfour an ,stelle ,chamberlains als ,nachfolger vorgeschlagen4 ,die ,adelsfaktionen der ,tories und ,whigs sondern sich immer deutlicher1 und zwar sehr oft innerhalb derselben ,familie1 nach dem berwiegen des ,macht- oder des ,beutestandpunkts1 nach der hheren ,wertschtzung von ,grundbesitz also und von ,geld#dee1 was noch im #ah4 ,jahrhundert innerhalb des hheren ,brgertums die ,begriffe respectable und fashionable entstehen lt1 als zwei entgegengesetzte ,auffassungen des ,gentleman4 ,die staatliche ,sorge fr alle ist unbedingt durch das ,standesinteresse ersetzt1 fr das der einzelne ,freiheit in ,anspruch nimmt -- das ist englische ,freiheit --1 aber das ,inseldasein und der ,aufbau der society haben ,verhltnisse geschaffen1 in welchen zuletzt jeder1 der dazu gehrt1 -- ein wichtiger ,begriff in einer ,standesdiktatur -- sein ,interesse in dem einer der beiden ,adelsparteien vertreten findet4 ,diese aus dem historischen ,gefhl des abendlndischen ,menschen entspringende ,bestndigkeit der letzten1 tiefsten und reifsten ,form ist der ,antike versagt4 ,die ,tyrannis verschwindet4 ,die strenge ,oligarchie verschwindet4 ,der ,demos1 den die ,politik des #f4 ,jahrhunderts als die ,summe aller einer ,polis zugehrigen ,menschen geschaffen hatte1 bricht in ,adel und ,nichtadel zerfallen in ungeregelten ,sten hervor und beginnt einen ,kampf1 in den ,staaten und zwischen den ,staaten1 in dem beide ,parteien den ,gegner auszurotten suchen1 um nicht ausgerottet zu werden4 ,als ,sybaris noch im ,zeitalter der ,tyrannis #eaa von den ,pythagorern vernichtet wurde1 wirkte das erste ,ereignis dieser ,art erschtternd auf die ganze antike ,welt4 ,selbst im fernen ,milet legte man ,trauer an4 ,jetzt wird die ,vertilgung einer ,polis oder ,partei so gewhnlich1 da sich feste ,sitten und ,methoden ausbilden1 entsprechend dem ,schema der abendlndischen ,friedensschlsse des spten ,barock3 ob man die ,bewohner ttet oder als ,sklaven verkauft1 ob man die ,huser dem ,erdboden gleichmacht oder als ,beute austeilt4 ,der ,wille zum ,absolutismus ist da und zwar seit den ,perserkriegen berall1 in ,rom und ,sparta so gut wie in ,athen1 aber die gewollte ,enge der ,polis1 des politischen ,punktes1 und die gewollte ,kurzfristigkeit ihrer mter und ,ziele machen eine geordnete ,entscheidung darber unmglich1 wer der ,staat sein soll84#def ,jener ,meisterschaft der mit ,tradition gesttigten abendlndischen ,kabinettsdiplomatie tritt hier ein ,dilettantismus entgegen1 der nicht im zuflligen ,mangel an ,persnlichkeiten begrndet ist -- die waren vorhanden -- sondern allein in der politischen ,form4 ,der ,weg dieser ,form von der ersten zur zweiten ,tyrannis ist unverkennbar und entspricht ganz der ,entwicklung in allen ,sptzeiten1 aber der spezifisch antike ,stil ist die ,unordnung1 der ,zufall1 wie es in diesem am ,augenblick haftenden ,leben nicht anders sein kann4 ,das wichtigste ,beispiel dafr ist die ,entwicklung ,roms whrend des #e4 ,jahrhunderts1 die bis jetzt auch deshalb so umstritten geblieben ist1 weil man in ihr eine ,bestndigkeit suchte1 die hier wie in allen antiken ,staaten gar nicht vorhanden sein kann4 ,es kommt dazu1 da man diese ,entwicklung wie etwas ganz ,primitives behandelt1 whrend in ,wirklichkeit die ,stadt der ,tarquinier schon sehr fortgeschrittene ,zustnde besessen haben mu und das primitive ,rom viel weiter zurckliegt4 ,die ,verhltnisse des #e4 ,jahrhunderts sind klein gegenber der ,zeit ,csars1 aber nicht altertmlich4 ,allein da die schriftliche berlieferung mangelhaft war -- wie berall auer in ,athen --1 so hat der literarische ,geschmack seit den punischen ,kriegen die ,lcken mit ,dichtung ausgefllt und zwar1 wie das in der ,zeit des ,hellenismus nicht anders zu erwarten ist1 mit idyllischer ,altertmelei2 man denke an ,cincinnatus4 ,die moderne ,forschung glaubt nichts mehr von diesen ,geschichten1 aber sie steht unter dem ,eindruck des ,geschmacks1 in dem sie erfunden sind1 und verwechselt ihn mit den ,zeitumstnden1 um so mehr1 als griechische und rmische ,geschichte wie zwei getrennte ,welten behandelt werden und man nach schlechter ,gewohnheit den ,anfang der ,geschichte mit dem ,anfang der gesicherten ,kunde von ihr gleichsetzt4 ,aber die ,zustnde von #ejj v4 ,chr4 sind nichts weniger als homerisch4 ,rom war unter den ,tarquiniern1 wie der ,umfang der ,mauern beweist1 neben ,kapua die grte ,stadt ,italiens und grer als das themistokleische ,athen4#deg ,eine ,stadt1 mit der ,karthago ,handelsvertrge schliet1 ist keine ,bauerngemeinde4 ,aber daraus folgt1 da die ,bevlkerung der vier stdtischen ,tribus von #dga sehr stark und vielleicht grer gewesen ist als die der sechzehn rumlich unbedeutenden ,landtribus zusammen4 ,der groe ,erfolg des ,grundadels1 der im ,sturz der sicherlich sehr volkstmlichen ,tyrannis und in der ,aufrichtung einer unumschrnkten ,senatsherrschaft lag1 ist durch eine ,gruppe gewaltsamer ,ereignisse um #dga wieder vernichtet worden3 den ,ersatz der ,geschlechtertribus durch die vier groen ,stadtbezirke1 deren ,vertretung durch ,tribunen1 die sakrosankt sind1 also ein ,knigsrecht besitzen1 das keinem einzigen der adligen ,verwaltungsmter zukommt1 endlich die ,befreiung der kleinen ,bauernschaft aus der ,klientel des ,adels4 ,das ,tribunat ist die glcklichste ,schpfung dieser ,zeit und damit der antiken ,polis berhaupt4 ,es ist die ,tyrannis zum integrierenden ,bestandteil der ,verfassung erhoben und zwar neben den oligarchischen mtern1 die smtlich fortbestehen4 ,aber damit ist auch die soziale ,revolution in gesetzmige ,formen geleitet1 und whrend sie sich berall sonst in wilden ,sten entlud1 ist sie hier zu einem ,kampf auf dem ,forum geworden1 der sich im allgemeinen in den ,grenzen von ,redestreit und ,abstimmung hielt4 ,man brauchte keinen ,tyrannen auszurufen1 denn er war da4 ,der ,tribun besitzt ,hoheitsrechte1 kein ,amtsrecht1 und er konnte vermge seiner ,unverletzlichkeit revolutionre ,akte vollziehen1 die in jeder andern ,polis ohne ,straenkmpfe nicht denkbar waren4 ,diese ,schpfung ist ein ,zufall1 aber kein anderer hat den ,aufstieg ,roms in gleichem ,grade untersttzt4 ,hier allein hat sich der bergang von der ersten zur zweiten ,tyrannis und die fernere ,entwicklung noch ber ,zama hinaus ohne ,katastrophen vollzogen1 wenn auch nicht ohne ,erschtterung4 ,der ,tribun leitet von den ,tarquiniern zu den ,csaren hinber4 ,mit der lex ,hortensia von #bhg wird er allmchtig3 ,es ist die zweite ,tyrannis in verfassungsmiger ,form4 ,im #b4 ,jahrhundert haben die ,tribunen ,konsuln und ,censoren verhaften lassen4 ,die ,gracchen waren ,tribunen1 ,csar bernahm das bestndige ,tribunat1 und im ,prinzipat des ,augustus ist diese ,wrde der wesentliche ,bestandteil1 der einzige1 der ihm ,hoheitsrechte verleiht4 ,die ,krise von #dga war allgemein antik und richtete sich gegen die ,oligarchie1 die auch jetzt noch innerhalb des von der ,tyrannis geschaffenen ,demos1 der ,gesamtheit aller ,zugehrigen1 den ,ausschlag geben wollte4 ,es ist nicht mehr die ,oligarchie als ,stand gegenber dem ,nichtstand wie zur ,zeit ,hesiods1 sondern als ,partei gegenber einer zweiten und zwar innerhalb des absoluten ,staates1 der schlechthin gegeben war4 ,in ,athen erfolgte #dhg der ,sturz der ,archonten und die bertragung ihrer ,rechte an das ,strategenkollegium4#deh #dfa wurde der dem ,senat entsprechende ,areopag gestrzt4 ,auf ,sizilien1 das mit ,rom in engem ,verkehr stand1 siegte die ,demokratie #dga in ,akragas1 #dfe in ,syrakus1 #dfa in ,rhegion und ,messana4 ,in ,sparta haben die ,knige ,kleomenes 7#dhh7 und ,pausanias 7#dgj7 vergeblich versucht1 die ,heloten1 rmisch gesprochen die ,klientel1 zu befreien und damit dem ,knigtum selbst den oligarchischen ,ephoren gegenber die ,bedeutung des rmischen ,tribunats zu geben4 ,hier fehlt wirklich1 was die ,forschung in ,rom nur bersieht1 die ,bevlkerung einer ,verkehrsstadt1 die solchen ,bewegungen die ,fhrung und die ,wucht gibt1 und daran ist endlich auch der groe ,helotenaufstand von #dfd gescheitert1 nach welchem vielleicht die rmische ,legende von einer ,auswanderung der ,plebs auf den heiligen ,berg erfunden worden ist4 ,in einer ,polis fallen ,landadel und stdtisches ,patriziat zusammen -- das ist1 wie wir sahen1 der ,zweck des ,synoikismos -- ,brger und ,bauern aber nicht4 ,diese sind im ,kampf gegen die ,oligarchie eine einzige ,partei1 die demokratische nmlich1 abgesehen davon aber sind es zwei4 ,das kommt in der nchsten ,krise zum ,ausdruck1 in welcher das rmische ,patriziat um #dej seine ,macht als ,partei wieder herzustellen versucht4 ,denn so hat man die ,einsetzung von ,dezemvirn zu verstehen1 mit welcher das ,tribunat fortfiel1 das ,zwlftafelrecht1 in welchem der eben erst zum politischen ,dasein gelangten ,plebs ,conubium und ,commercium versagt wurden1 und vor allem die ,schaffung der kleinen ,landtribus1 in denen der ,einflu der alten ,geschlechter nicht rechtlich1 aber tatschlich vorherrschte1 und die in den ,tributkomitien1 die jetzt neben die frheren ,zenturiatkomitien traten1 die unbedingte ,stimmenmehrheit besaen3 #af gegen #d4 ,damit war die ,brgerschaft durch das ,bauerntum entrechtet1 und das war sicherlich ein ,schachzug der patrizischen ,partei1 welche die von ihr geteilte ,abneigung des ,landes gegen die ,geldwirtschaft der ,stadt in einem gemeinsamen ,schlage wirksam machte4 ,die ,gegenwirkung erfolgte rasch und ist in der ,zehnzahl von ,tribunen erkennbar1 welche nach dem ,rcktritt der ,dezemvirn erscheinen1#dei aber von diesem ,ereignis sind der ,tyrannisversuch des ,sp4 ,maelius 7#dci71 die ,einsetzung von ,konsulartribunen durch das ,heer an ,stelle der ,zivilbeamten 7#dch7 und die lex ,canuleja 7#dde71 welche das ,verbot des ,conubiums zwischen ,patriziern und ,plebejern wieder aufhob1 nicht zu trennen4 ,da es damals in ,rom ,faktionen unter ,patriziern wie ,plebejern gegeben hat1 welche den ,grundzug der rmischen ,polis1 das ,gegenber von ,senat und ,tribunat antasten und je nachdem eine der beiden ,gren beseitigen wollten1 kann gar nicht zweifelhaft sein1 aber diese ,form war so glcklich geraten1 da sie nie ernsthaft in ,frage gestellt worden ist4 ,mit der vom ,heere durchgesetzten ,zulassung der ,plebs zum hchsten ,staatsamt 7#cii7 nahm der ,kampf eine ganz andere ,richtung4 ,man kann das #e4 ,jahrhundert innerpolitisch als das des ,ringens um die gesetzmige ,tyrannis bezeichnen2 von da an ist die polare ,ordnung anerkannt und die ,parteien kmpfen nicht mehr um die ,aufhebung1 sondern um die ,eroberung der groen mter4 ,das ist der ,inhalt der ,revolution zur ,zeit der ,samnitenkriege4 ,mit dem ,jahre #bhg hat die ,plebs den ,zutritt zu allen mtern erlangt1 und die von ihr genehmigten ,antrge der ,tribunen erhalten ohne weiteres ,gesetzeskraft2 andrerseits ist es von da an dem ,senat praktisch immer mglich1 wenigstens einen der ,tribunen1 etwa durch ,bestechung1 zur ,interzession zu veranlassen und damit die ,macht der ,institution aufzuheben4 ,in dem ,ringen zweier ,kompetenzen hat sich das juristische ,feingefhl der ,rmer entwickelt4 ,whrend anderswo die ,entscheidungen mit ,fusten und ,kntteln blich wurden -- der technische ,ausdruck dafr ist ,cheirokratie -- gewhnte man sich in der klassischen ,zeit des rmischen ,staatsrechts1 dem #d4 ,jahrhundert1 an den ,wettstreit der ,begriffe und ,interpretationen1 in welchem die leiseste ,unterscheidung im gesetzlichen ,wortlaut den ,ausschlag geben konnte4 ,aber mit diesem ,gleichgewicht von ,senat und ,tribunat stand ,rom in der ,antike ganz allein4 berall sonst gab es nicht ein ,mehr oder ,weniger1 sondern ein ,entweder-,oder1 nmlich zwischen ,oligarchie und ,ochlokratie4 ,die absolute ,polis und die mit ihr identische ,nation waren gegeben1 aber von inneren ,formen stand nichts fest4 ,der ,sieg einer ,partei fhrte zur ,beseitigung auch aller ,institutionen der andern1 und man gewhnte sich daran1 nichts fr so ehrwrdig oder zweckmig zu halten1 da es ber dem ,kampf des ,tages stnde4 ,sparta war1 wenn man so sagen darf1 in senatorischer1 ,athen in tribunizischer ,form1 und die ,alternative war zu ,beginn des peloponnesischen ,krieges 7#dca7 derart zur festen ,meinung geworden1 da es andre als radikale ,lsungen nicht mehr gab4 ,damit war die ,zukunft ,roms gesichert4 ,es war der einzige ,staat1 in dem die politische ,leidenschaft sich gegen ,personen1 nicht mehr gegen ,institutionen richtete1 der einzige1 welcher fest in ,form war -- senatus populusque ,romanus1 das heit ,senat und ,tribunat1 ist die eherne ,form1 die keine ,partei mehr angreift -- whrend alle andern durch die ,grenzen ihrer ,machtentfaltung innerhalb der antiken ,staatenwelt aufs neue beweisen1 da ,innenpolitik lediglich da ist1 um ,auenpolitik mglich zu machen4 #ab ,an diesem ,punkte1 wo die ,kultur im ,begriff ist1 ,zivilisation zu werden1 greift der ,nichtstand entscheidend in die ,ereignisse ein und zwar zum ersten ,male als selbstndige ,macht4 ,unter der ,tyrannis und ,fronde hatte der ,staat ihn gegen die eigentlichen ,stnde zu ,hilfe gerufen und er hatte sich erst damit als ,macht fhlen gelernt4 ,jetzt verwendet er diese ,macht fr sich und zwar als ,stand der ,freiheit gegen den ,rest1 und er sieht im absoluten ,staate1 in der ,krone1 in den starken ,institutionen die natrlichen ,verbndeten der ,urstnde und die eigentlichen und letzten ,vertreter der sinnbildlichen ,tradition4 ,das ist der ,unterschied zwischen erster und zweiter ,tyrannis1 zwischen ,fronde und brgerlicher ,revolution1 zwischen ,cromwell und ,robespierre4 ,der ,staat mit seinen groen ,forderungen an jeden einzelnen wird von der stdtischen ,vernunft als ,last empfunden1 genau wie man eben jetzt die groen ,formen der ,barockknste als ,last zu empfinden beginnt und klassisch oder romantisch1 das heit schwchlich in der ,form oder formlos wird2 die deutsche ,literatur seit #aggj ist eine einzige ,revolution starker ,einzelpersnlichkeiten gegen die strenge ,poesie2 das ,in ,form sein fr etwas8 der ganzen ,nation wirkt unertrglich1 weil es der ,einzelne innerlich selbst nicht mehr ist4 ,das gilt von der ,sitte1 das gilt in den ,knsten und im ,gedankenbau1 das gilt vor allem in der ,politik4 ,das ,kennzeichen jeder brgerlichen ,revolution1 als deren ,ort ausschlielich die groe ,stadt erscheint1 ist der ,mangel an ,verstndnis fr die alten ,symbole1 an deren ,platz jetzt handgreifliche ,interessen treten und sei es auch nur der ,wunsch begeisterter ,denker und ,weltverbesserer1 ihre ,begriffe verwirklicht zu sehen4 ,wert hat nur noch1 was sich vor der ,vernunft rechtfertigen lt2 aber ohne die ,hhe einer ,form1 die durch und durch symbolisch und eben deshalb in metaphysischer ,weise wirksam ist1 verliert das nationale ,leben die ,kraft1 sich inmitten der geschichtlichen ,daseinsstrme zu behaupten4 ,man verfolge die verzweifelten ,versuche der franzsischen ,regierung1 das ,land in ,form zu halten1 die unter dem beschrnkten ,ludwig ,,xvi4 von einer ganz kleinen ,zahl fhiger und vorausblickender ,mnner unternommen wurden1 nachdem die uere ,lage sich durch den ,tod von ,vergennes sehr ernst gestaltet hatte 7#aghg74 ,mit dem ,tode dieses ,diplomaten scheidet ,frankreich auf ,jahre aus den politischen ,kombinationen ,europas aus2 gleichzeitig bleibt die groartige ,reform1 welche die ,krone trotz aller ,widerstnde durchgefhrt hat1 vor allem die allgemeine ,verwaltungsreform dieses ,jahres auf der ,grundlage freiester ,selbstverwaltung1 vollkommen unwirksam1 weil fr die ,stnde angesichts der ,nachgiebigkeit des ,staates pltzlich die ,machtfrage in den ,vordergrund rckte4#dfj ,ein europischer ,krieg nahte wie ein ,jahrhundert vorher und nachher mit unerbittlicher ,notwendigkeit1 der dann in ,form der ,revolutionskriege zur ,entwicklung gekommen ist1 aber niemand beachtete mehr die uere ,lage4 ,der ,adel als ,stand hat selten1 das ,brgertum als ,stand aber nie auenpolitisch und weltgeschichtlich gedacht3 ob der ,staat in einer neuen ,form sich unter den andern ,staaten berhaupt noch halten kann1 danach fragt man nicht2 ob er die ,rechte8 sichert1 ist alles4 ,aber das ,brgertum1 der ,stand der stdtischen ,freiheit81 so stark auch sein ,standesgefhl auf mehrere ,generationen hin blieb1 in ,westeuropa noch ber die ,mrzrevolution hinaus1 war durchaus nicht immer ,herr seiner ,handlungen4 ,denn zunchst trat in jeder kritischen ,lage der ,umstand hervor1 da diese ,einheit negativ und nur in ,momenten des ,widerstandes gegen irgend etwas ,andres wirklich vorhanden war -- dritter ,stand und ,opposition sind beinahe identisch --1 da aber berall da1 wo etwas ,eignes aufgebaut werden sollte1 die ,interessen der einzelnen ,gruppen weit auseinandergingen4 ,frei sein von etwas -- das wollten alle2 aber der ,geist wollte den ,staat als ,verwirklichung der ,gerechtigkeit8 gegenber der ,gewalt geschichtlicher ,tatsachen oder der allgemeinen ,menschenrechte oder der kritischen ,freiheit gegenber der herrschenden ,religion2 das ,geld wollte freie ,bahn fr den geschftlichen ,erfolg4 ,es gab sehr viele1 die ,ruhe und ,verzicht auf geschichtliche ,gre verlangten oder ,achtung vor mancher ,tradition und ihren ,verkrperungen1 von denen sie -- leiblich oder seelisch -- lebten4 ,aber dazu kam von hier an ein ,element1 das in den ,kmpfen der ,fronde und also der englischen ,revolution und der ersten ,tyrannis noch gar nicht vorhanden war1 nun aber eine ,macht darstellte3 das was man in allen ,zivilisationen eindeutig als ,hefe1 ,mob oder ,pbel bezeichnet4 ,in den groen ,stdten1 die jetzt allein entscheiden -- das flache ,land kann hchstens zu vollzogenen ,ereignissen ,stellung nehmen1 wie das ganze #ai4 ,jahrhundert beweist#dfa -- sammelt sich eine ,masse wurzelloser ,bevlkerungsteile an1 die auerhalb jeder gesellschaftlichen ,bindung stehen4 ,sie fhlen sich weder einem ,stande zugehrig noch einer ,berufsklasse -- im innersten ,herzen auch nicht der wirklichen ,arbeiterklasse1 obwohl sie zur ,arbeit gezwungen sind2 dem ,instinkt nach gehren ,glieder aller ,stnde und ,klassen dazu1 entwurzeltes ,bauernvolk1 ,literaten1 ruinierte ,geschftsleute1 vor allem aus der ,bahn geratener ,adel1 wie die ,zeit ,katilinas mit erschreckender ,deutlichkeit gezeigt hat4 ,ihre ,macht bersteigt bei weitem ihre ,zahl1 denn sie sind immer am ,platze1 immer in der ,nhe der groen ,entscheidungen1 zu allem bereit und ohne jede ,achtung vor irgend etwas ,geordnetem und sei es selbst die ,ordnung innerhalb einer ,revolutionspartei4 ,sie erst geben den ,ereignissen die vernichtende ,gewalt1 welche die franzsische von der englischen ,revolution und die zweite von der ersten ,tyrannis unterscheidet4 ,das ,brgertum wehrt sich mit wahrer ,angst gegen diese ,menge1 von der es sich unterschieden sehen will -- einem dieser ,abwehrakte1 dem #ac4 ,vendmiaire1 verdankt ,napoleon seinen ,aufstieg -- aber die ,grenze lt sich im ,gedrnge der ,tatsachen nicht ziehen und berall1 wo das ,brgertum seine im ,verhltnis zur ,zahl geringe ,stokraft gegen die lteren ,ordnungen ansetzt1 gering1 weil die innere ,einheit in jedem ,augenblick auf dem ,spiele steht1 hat sich diese ,masse in seine ,reihen und an die ,spitze gedrngt1 die ,erfolge zum weitaus grten ,teil erst entschieden und die gewonnene ,stellung sehr oft fr sich zu behaupten gewut1 und zwar hufig mit der ideellen ,untersttzung durch die ,gebildeten1 welche das ,begriffliche daran fesselte1 oder der materiellen durch die ,mchte des ,geldes1 welche die ,gefahr von sich auf ,adel und ,priestertum ablenkten4 ,aber diese ,epoche hat auch noch die ,bedeutung1 da zum ersten ,mal die abstrakten ,wahrheiten in den ,bereich der ,tatsachen einzugreifen suchen4 ,die ,hauptstdte sind so gro geworden und der stdtische ,mensch so berlegen in seinem ,einflu auf das ,wachsein der gesamten ,kultur -- dieser ,einflu heit ffentliche ,meinung --1 da die ,mchte des ,blutes und der im ,blut liegenden ,tradition in ihrer bis dahin unangreifbaren ,stellung erschttert werden4 ,denn man bedenke1 da gerade der ,barockstaat und die absolute ,polis in der letzten ,vollendung ihrer ,form durch und durch lebendiger ,ausdruck einer ,rasse sind1 und die ,geschichte1 so wie sie sich in dieser ,form vollzieht1 den vollkommenen ,takt dieser ,rasse besitzt4 ,wenn es hier eine ,staatstheorie gibt1 so ist sie aus den ,tatsachen abgezogen und beugt sich vor deren ,gre4 ,die ,idee des ,staates hatte endlich das ,blut der ersten ,stnde gebndigt und ganz1 ohne ,rest1 in ihren ,dienst gestellt4 ,absolut -- das bedeutet1 da der groe ,daseinsstrom als ,einheit in ,form ist1 eine ,art von ,takt und ,instinkt besitzt1 mge er als diplomatischer oder strategischer ,takt1 als vornehme ,sitte oder als erlesener ,geschmack an ,knsten und ,gedanken in ,erscheinung treten4 ,im ,widerspruch zu dieser groen ,tatsache breitet sich nun der ,rationalismus aus1 jene ,wachseinsgemeinschaft der ,gebildeten1#dfb deren ,religion in ,kritik besteht und deren ,numina nicht ,gottheiten sind1 sondern ,begriffe4 ,jetzt gewinnen ,bcher und allgemeine ,theorien ,einflu auf die ,politik1 im ,china des ,laotse wie im sophistischen ,athen und zur ,zeit ,montesquieus1 und die von ihnen gestaltete ffentliche ,meinung tritt als politische ,gre von ganz neuer ,art der ,diplomatie in den ,weg4 ,es wrde eine sinnlose ,annahme sein1 da ,peisistratos oder ,richelieu oder selbst ,cromwell ihre ,entschlsse unter der ,einwirkung abstrakter ,systeme gefat htten1 aber seit dem ,sieg der ,aufklrung ist das der ,fall4 ,allerdings ist die geschichtliche ,rolle der groen zivilisierten ,begriffe sehr verschieden von der ,beschaffenheit1 die sie innerhalb der gelehrten ,ideologien selbst besitzen4 ,die ,wirkung einer ,wahrheit ist immer ganz anders als ihre ,tendenz4 ,in der ,tatsachenwelt sind ,wahrheiten nur ,mittel1 insofern sie die ,geister beherrschen und damit die ,handlungen bestimmen4 ,nicht ob sie tief1 richtig oder auch nur logisch sind1 sondern ob sie wirksam sind1 entscheidet ber ihren geschichtlichen ,rang4 ,ob man sie miversteht oder berhaupt nicht zu verstehen vermag1 ist vollkommen gleichgltig4 ,das liegt in der ,bezeichnung ,schlagwort4 ,was fr die groen ,frhreligionen einige zum ,erlebnis gewordene ,symbole sind1 wie das ,heilige ,grab fr die ,kreuzfahrer oder die ,substanz ,christi fr die ,zeit des ,konzils von ,nika1 das sind zwei oder drei begeisternde ,wortklnge fr jede zivilisierte ,revolution4 ,allein die ,schlagworte sind ,tatsachen2 der ,rest aller philosophischen oder sozialethischen ,systeme kommt fr die ,geschichte nicht in ,betracht4 ,aber als solche sind sie fr etwa zwei ,jahrhunderte ,mchte ersten ,ranges und erweisen sich strker als der ,takt des ,blutes1 der innerhalb der steinernen ,welt ausgebreiteter ,stdte matt zu werden beginnt4 ,aber -- der kritische ,geist ist nur eine der beiden ,tendenzen1 die sich aus der ungeordneten ,masse des ,nichtstandes herausheben4 ,neben den abstrakten ,begriffen erscheint das abstrakte1 von den ,urwerten des ,landes abgelste ,geld1 neben der ,denkerstube das ,kontor als politische ,macht4 ,beide sind innerlich verwandt und untrennbar4 ,es ist der frhe ,gegensatz von ,priestertum und ,adel1 der mit ungeminderter ,schrfe innerhalb des ,brgertums in stdtischer ,fassung fortbesteht4#dfc ,und zwar erweist sich das ,geld als reine ,tatsache den idealen ,wahrheiten unbedingt berlegen1 die wie gesagt nur als ,schlagworte1 als ,mittel fr die ,tatsachenwelt vorhanden sind4 ,versteht man unter ,demokratie die ,form1 welche der dritte ,stand als solcher dem gesamten ffentlichen ,leben zu geben wnscht1 so mu hinzugefgt werden1 da ,demokratie und ,plutokratie gleichbedeutend sind4 ,sie verhalten sich wie der ,wunsch zur ,wirklichkeit1 wie ,theorie und ,praxis1 wie die ,erkenntnis zum ,erfolg4 ,es ist das ,tragikomische an dem verzweifelten ,kampf1 den ,weltverbesserer und ,freiheitslehrer auch gegen die ,wirkung des ,geldes fhren1 da sie es eben damit untersttzen4 ,zu den ,standesidealen des ,nichtstandes gehrt sowohl die ,achtung vor der groen ,zahl1 wie sie in den ,begriffen der ,gleichheit aller1 der angebornen ,rechte und weiterhin im ,prinzip des allgemeinen ,wahlrechts zum ,ausdruck kommt1 als auch die ,freiheit der ffentlichen ,meinung1 vor allem die ,prefreiheit4 ,das sind ,ideale1 aber in ,wirklichkeit gehrt zur ,freiheit der ffentlichen ,meinung die ,bearbeitung dieser ,meinung1 die ,geld kostet1 zur ,prefreiheit der ,besitz der ,presse1 der eine ,geldfrage ist1 und zum ,wahlrecht die ,wahlagitation1 die von den ,wnschen des ,geldgebers abhngig bleibt4 ,die ,vertreter der ,ideen erblicken nur die eine ,seite1 die ,vertreter des ,geldes arbeiten mit der andern4 ,alle ,begriffe des ,liberalismus und ,sozialismus sind erst durch ,geld in ,bewegung gesetzt worden und zwar im ,interesse des ,geldes4 ,die ,volksbewegung des ,ti4 ,gracchus ist durch die ,partei der groen ,geldleute1 der equites1 erst mglich gemacht worden und war zu ,ende1 sobald diese den fr sie vorteilhaften ,teil der ,gesetze gesichert sah und sich zurckzog4 ,csar und ,crassus haben die katilinarische ,bewegung finanziert und statt gegen den ,besitz gegen die ,senatspartei gerichtet4 ,in ,england stellten angesehene ,politiker schon um #agjj fest1 da man an der ,brse mit ,wahlen wie mit ,wertpapieren handle und da der ,preis einer ,stimme ebenso wohl bekannt sei wie der eines ,morgens ,land48#dfd ,als die ,kunde von ,waterloo nach ,paris kam1 stieg dort der ,kurs der franzsischen ,rente3 die ,jakobiner hatten die alten ,bindungen des ,blutes zerstrt und damit das ,geld emanzipiert2 jetzt trat es hervor und ergriff die ,herrschaft ber das ,land4#dfe ,es gibt keine proletarische1 nicht einmal eine kommunistische ,bewegung1 die nicht1 ohne da es den ,idealisten unter ihren ,fhrern irgend zum ,bewutsein kme1 im ,interesse des ,geldes wirkte1 in welcher ,richtung das ,geld es will und solange es will4#dff ,der ,geist denkt1 das ,geld lenkt3 so ist es die ,ordnung aller ausgehenden ,kulturen1 seit die groe ,stadt ,herr ber den ,rest geworden ist4 ,und zuletzt ist das nicht einmal ein ,unrecht gegen den ,geist4 ,er hat damit doch gesiegt1 im ,reich der ,wahrheiten nmlich1 dem der ,bcher und ,ideale1 das nicht von dieser ,welt ist4 ,seine ,begriffe sind der beginnenden ,zivilisation heilig geworden4 ,aber das ,geld siegt eben durch sie in seinem ,reich1 das nur von dieser ,welt ist4 ,innerhalb der abendlndischen ,staatenwelt haben beide ,seiten der brgerlichen ,standespolitik1 die ideale wie die reale1 ihre hohe ,schule in ,england durchgemacht4 ,hier allein war es mglich1 da der dritte ,stand nicht gegen einen absoluten ,staat vorzugehen brauchte1 um ihn zu zerstren und auf den ,trmmern seine eigne ,herrschaft aufzurichten1 sondern in die starke ,form des ersten ,standes hineinwuchs1 wo er eine ausgebildete ,interessenpolitik vorfand und als deren ,methode eine ,taktik von altem ,herkommen1 die er fr seine eignen ,zwecke nicht vollkommener wnschen konnte4 ,hier ist der echte und gar nicht nachzuahmende ,parlamentarismus zu ,hause1 der ein ,inseldasein statt des ,staates und die ,gewohnheiten des ersten statt des dritten ,standes voraussetzt und auerdem den ,umstand1 da diese ,form noch im blhenden ,barock gewachsen ist1 also ,musik in sich hat4 ,der parlamentarische ,stil ist vllig identisch mit dem der ,kabinettsdiplomatie2#dfg auf dieser antidemokratischen ,herkunft beruht das ,geheimnis seiner ,erfolge4 ,aber ebenso sind die rationalistischen ,schlagworte smtlich auf englischem ,boden entstanden und zwar in enger ,fhlung mit den ,grundstzen der ,manchesterlehre3 ,hume war der ,lehrer von ,adam ,smith4 ,liberty bedeutet mit ,selbstverstndlichkeit geistige und geschftliche ,freiheit4 ,in ,england ist der ,gegensatz von ,tatsachenpolitik und ,schwrmerei fr abstrakte ,wahrheiten ebenso unmglich1 wie er im ,frankreich ,ludwigs ,,xvi4 unvermeidlich war4 ,spter konnte ,edmund ,burke gegen ,mirabeau betonen3 ,wir verlangen unsere ,freiheiten nicht als ,menschenrechte1 sondern als ,rechte von ,englndern48 ,frankreich hat die revolutionren ,ideen ohne jeden ,rest von ,england erhalten1 wie es den ,stil des absoluten ,knigtums von ,spanien empfing2 es hat beiden eine glnzende und unwiderstehliche ,fassung gegeben1 die weit ber das ,festland hin vorbildlich blieb1 aber auf die praktische ,verwendung verstand es sich nicht4 ,die ,ausntzung der brgerlichen ,schlagworte#dfh fr den politischen ,erfolg setzt den ,kennerblick einer vornehmen ,klasse fr die geistige ,verfassung der ,schicht voraus1 die jetzt zur ,herrschaft kommen wollte1 ohne herrschen zu knnen1 und ist deshalb in ,england ausgebildet worden2 aber ebenso die rcksichtslose ,anwendung des ,geldes in der ,politik1 nicht jene ,bestechung einzelner ,persnlichkeiten von ,rang1 wie sie dem spanischen und venezianischen ,stil gelufig war1 sondern die ,bearbeitung der demokratischen ,mchte selbst4 ,hier sind whrend des #ah4 ,jahrhunderts erst die ,parlamentswahlen und dann die ,entschlieungen des ,unterhauses planmig durch ,geld geleitet worden1#dfi und hier hat man mit dem ,ideal der ,prefreiheit zugleich auch die ,tatsache entdeckt1 da die ,presse dem dient1 der sie besitzt4 ,sie verbreitet nicht1 sondern sie erzeugt die freie ,meinung84 ,beides zusammen ist liberal1 frei nmlich von den ,hemmungen des erdverbundenen ,lebens1 seien es ,rechte1 ,formen oder ,gefhle1 der ,geist frei fr jede ,art von ,kritik1 das ,geld frei fr jede ,art von ,geschft4 ,beides ist aber auch rcksichtslos auf die ,herrschaft eines ,standes gerichtet1 der die ,hoheit des ,staates ber sich nicht anerkennt4 ,geist und ,geld1 anorganisch wie sie sind1 wollen den ,staat nicht als gewachsene ,form von groer ,symbolik1 die ,achtung fordert1 sondern als ,einrichtung1 die einem ,zweck dient4 ,darin liegt der ,unterschied von den ,mchten der ,fronde1 die nur die gotische ,art1 lebendig in ,form zu sein1 gegen die des ,barock verteidigt haben1 und die jetzt1 in die ,verteidigung gedrngt1 von dieser kaum noch zu unterscheiden sind4 ,allein in ,england1 das mu immer wieder betont werden1 hat die ,fronde nicht nur den ,staat in offenem ,kampf1 sondern auch den dritten ,stand durch innere berlegenheit entwaffnet und deshalb die einzige ,art von demokratischem ,in-,form-sein erreicht1 die nicht entworfen oder nachgeahmt1 sondern herangereift ist1 ,ausdruck einer alten ,rasse und eines ungebrochnen und sicheren ,taktes1 der mit jedem neuen1 durch die ,zeit gegebenen ,mittel fertig zu werden wei4 ,deshalb hat das englische ,parlament die ,erbfolgekriege der absoluten ,staaten mitgefhrt1 aber als ,wirtschaftskriege mit geschftlichem ,endziel4 ,das ,mitrauen gegen die hohe ,form ist in dem innerlich formlosen ,nichtstand so gro1 da er immer und berall bereit gewesen ist1 seine ,freiheit -- von aller ,form -- durch eine ,diktatur zu retten1 die regellos und deshalb allem ,gewachsenen feind ist1 aber gerade durch das ,mechanisierende ihrer ,wirksamkeit dem ,geschmack von ,geist und ,geld entgegenkommt2 man denke an den ,aufbau der franzsischen ,staatsmaschine1 den ,robespierre begonnen und ,napoleon vollendet hat4 ,die ,diktatur im ,interesse eines ,standesideals haben ,rousseau1 ,saint ,simon1 ,rodbertus und ,lassalle ebenso gewnscht wie die antiken ,ideologen des #d4 ,jahrhunderts1 ,xenophon in der ,kyrupdie und ,isokrates im ,nikokles4#dgj ,in dem bekannten ,satze ,robespierres3 ,die ,regierung der ,revolution ist der ,despotismus der ,freiheit gegen die ,tyrannei8 kommt aber auch die tiefe ,furcht zum ,ausdruck1 die jede ,menge befllt1 welche sich im ,angesicht ernster ,ereignisse nicht sicher in ,form fhlt4 ,eine in ihrer ,disziplin erschtterte ,truppe rumt den ,fhrern des ,zufalls und ,augenblicks freiwillig eine ,macht ein1 die der legitimen ,fhrung weder dem ,umfang noch dem ,wesen nach erreichbar ist und als legitim auch gar nicht ertragen werden knnte4 ,aber das1 ins ,groe bertragen1 ist die ,lage zu ,beginn jeder ,zivilisation4 ,nichts ist fr das ,sinken der politischen ,form bezeichnender als die ,heraufkunft formloser ,gewalten1 die man nach ihrem berhmtesten ,fall als ,napoleonismus bezeichnen kann4 ,wie vollstndig war noch das ,dasein ,richelieus und ,wallensteins in das unerschtterliche ,herkommen ihrer ,zeit gebunden6 ,wie formvoll ist die englische ,revolution gerade unter der ,decke uerer ,unordnung6 ,hier steht es umgekehrt4 ,die ,fronde kmpft um die ,form1 der absolute ,staat in ihr1 das ,brgertum gegen sie4 ,nicht da eine verjhrte ,ordnung zertrmmert wird1 ist neu4 ,das haben ,cromwell und die ,hupter der ersten ,tyrannis auch getan4 ,sondern da hinter den ,ruinen der sichtbaren keine unsichtbare ,form mehr steht1 da ,robespierre und ,bonaparte nichts um sich und in sich finden1 was die selbstverstndliche ,grundlage jeder ,neugestaltung bleibt1 da statt einer ,regierung der groen ,tradition und ,erfahrung ein ,zufallsregiment unvermeidlich wird1 dessen ,zukunft nicht mehr durch die ,eigenschaften einer langsam herangezchteten ,minderheit gesichert ist1 sondern ganz davon abhngt1 ob sich gerade ein ,nachfolger von ,bedeutung findet -- das kennzeichnet diese ,zeitwende und gibt den ,staaten1 die sich eine ,tradition lnger als andere zu erhalten wissen1 auf ,generationen hin ihre ungeheure berlegenheit4 ,die erste ,tyrannis hatte mit ,hilfe des ,nichtadels die ,polis vollendet2 der ,nichtadel hat sie mit ,hilfe der zweiten ,tyrannis zerstrt4 ,mit der brgerlichen ,revolution des vierten ,jahrhunderts geht sie als ,idee zugrunde1 mochte sie als ,einrichtung1 als ,gewohnheit1 als ,werkzeug der jeweiligen ,gewalt auch fortbestehen4 ,der antike ,mensch hat niemals aufgehrt1 in ihrer ,form politisch zu denken und zu leben1 aber ein mit heiliger ,scheu verehrtes ,sinnbild war sie fr die ,menge nicht mehr1 so wenig wie die abendlndische ,monarchie von ,gottes ,gnaden1 seit ,napoleon nahe daran gewesen war1 seine ,dynastie zur ltesten von ,europa zu machen84 ,auch in dieser ,revolution gibt es wie immer in der ,antike nur rtliche und augenblickliche ,lsungen1 nichts wie der prachtvolle ,bogen1 in dem die franzsische ,revolution mit dem ,bastillesturm aufsteigt und bei ,waterloo endet2 und die ,szenen sind um so grauenvoller1 als das euklidische ,grundgefhl dieser ,kultur nur ganz krperhafte ,zusammenste der ,parteien und statt der funktionalen ,einordnung der unterlegenen in die siegreiche nur deren ,ausrottung mglich erscheinen lt4 ,in ,korkyra 7#dbg7 und ,argos 7#cgj7 wurden die ,besitzenden in ,masse erschlagen1 in ,leontinoi 7#dbb7 trieben diese die ,unterklasse aus der ,stadt und wirtschafteten mit ,sklaven1 bis sie aus ,furcht vor einer ,rckkehr die ,stadt berhaupt preisgaben und nach ,syrakus bersiedelten4 ,die ,flchtlinge aus ,hunderten solcher ,revolutionen berschwemmten alle antiken ,stdte1 fllten die ,sldnerheere der zweiten ,tyrannis und machten die ,landstraen und ,meere unsicher4 ,unter den ,friedensgeboten der ,diadochen und spter der ,rmer erscheint bestndig die ,wiederaufnahme der vertriebenen ,volksteile4 ,aber die zweite ,tyrannis sttzte sich selbst auf ,akte dieser ,art4 ,dionysios ,i4 7#dje-cfg7 sicherte sich die ,herrschaft ber ,syrakus1 dessen vornehme ,gesellschaft vor und neben der attischen der ,mittelpunkt reifster hellenischer ,kultur war -- hier hat ,aischylos um #dgj seine ,persertrilogie aufgefhrt --1 durch ,massenhinrichtung der ,gebildeten und ,beschlagnahme aller ,vermgen4 ,er hat dann die ,einwohnerschaft ganz neu aufgebaut1 oben durch ,verleihung des groen ,besitzes an seine ,anhnger1 unten durch ,massenaufnahme von ,sklaven1 unter welche -- wie anderswo -- die ,frauen und ,tchter der ausgerotteten ,oberschicht verteilt wurden1 in den ,brgerstand4#dga ,es ist wieder fr die ,antike bezeichnend1 da der ,typus dieser ,revolutionen nur eine ,vergrerung ihrer ,zahl1 nicht ihres ,umfangs gestattet4 ,sie treten in ,masse auf1 aber jede entwickelt sich vollkommen fr sich und an einem ,punkte1 und nur die ,gleichzeitigkeit aller gibt ihnen den ,charakter einer ,gesamterscheinung1 die ,epoche macht4 ,dasselbe gilt vom ,napoleonismus1 mit dem sich zum ersten ,mal ein formloses ,regiment ber das ,gefge des ,stadtstaates erhebt1 ohne sich innerlich ganz von ihm befreien zu knnen4 ,er sttzt sich auf das ,heer1 das sich gegenber der auer ,form geratenen ,nation als selbstndige politische ,gre zu fhlen beginnt4 ,das ist der kurze ,weg von ,robespierre zu ,bonaparte2 mit dem ,sturz der ,jakobiner geht das ,schwergewicht von der ,zivilverwaltung auf die ehrgeizigen ,generale ber4 ,wie tief dieser neue ,geist in alle ,staaten des ,abendlandes eingedrungen war1 zeigt neben der ,laufbahn ,bernadottes und ,wellingtons die ,geschichte des ,aufrufs ,an mein ,volk8 von #ahac2 hier wurde von militrischer ,seite die ,fortdauer der ,dynastie in ,frage gestellt1 falls der ,knig sich nicht zum ,bruch mit ,napoleon entschliee4 ,die zweite ,tyrannis kndigt sich denn auch an mit der die innere ,form der ,polis aufhebenden ,stellung1 welche ,alkibiades und ,lysander gegen ,ende des peloponnesischen ,krieges im ,heer ihrer ,stadt einnahmen4 ,der erste bte seit #daa1 obwohl verbannt und also ohne ,amt und gegen den ,willen der ,heimat die tatschliche ,herrschaft ber die athenische ,flotte aus2 der zweite1 der nicht einmal ,spartiat war1 fhlte sich im ,kommando eines ihm persnlich ergebenen ,heeres vollkommen unabhngig4 ,im ,jahre #djh hatte sich der ,kampf zweier ,mchte in den zweier ,mnner um die ,herrschaft ber die gische ,staatenwelt entwickelt4#dgb ,bald darauf hat ,dionys von ,syrakus dem antiken ,krieg durch die ,ausbildung der ersten groen ,berufsarmee -- er hat auch die ,kriegsmaschinen und ,geschtze eingefhrt#dgc -- eine neue1 auch fr die ,diadochen und ,rmer vorbildliche ,form gegeben4 ,von nun an ist der ,geist des ,heeres eine politische ,macht fr sich und es wird eine sehr ernste ,frage1 bis zu welchem ,grade der ,staat ,herr oder ,werkzeug der ,soldaten ist4 ,da die ,regierung ,roms #cij-cfgdgd ausschlielich von einem ,militrausschu gefhrt wurde1#dge verrt eine ,sonderpolitik des ,heeres deutlich genug4 ,es ist bekannt1 da ,alexander1 der ,romantiker der zweiten ,tyrannis1 in zunehmende ,abhngigkeit vom ,willen seiner ,soldaten und ,generale geriet1 die nicht nur den ,rckzug aus ,indien erzwangen1 sondern auch mit ,selbstverstndlichkeit ber seinen ,nachla verfgt haben4 ,das gehrt zum ,wesen des ,napoleonismus1 und ebenso die ,ausdehnung der persnlichen ,herrschaft ber ,gebiete1 deren ,einheit weder nationaler noch rechtlicher1 sondern lediglich militrischer und verwaltungstechnischer ,natur ist4 ,aber gerade diese ,ausdehnung ist mit dem ,wesen der ,polis unvereinbar4 ,der antike ,staat ist der einzige1 der keiner organischen ,erweiterung fhig ist1 und die ,eroberungen der zweiten ,tyrannis fhren deshalb zu einem ,nebeneinander von zwei politischen ,einheiten1 der ,polis und dem unterworfenen ,gebiet1 deren ,zusammenhang zufllig und immer gefhrdet bleibt4 ,so entsteht das merkwrdige und in seiner tieferen ,bedeutung noch gar nicht erkannte ,bild der hellenistisch-rmischen ,welt3 ein ,kreis von ,randgebieten und mitten darin das ,gewimmel der winzigen ,poleis1 mit denen der ,begriff des eigentlichen ,staates1 der res publica1 ausschlielich verbunden bleibt4 ,in dieser ,mitte1 und zwar fr jede dieser ,herrschaften in einem einzigen ,punkt1 befindet sich der ,schauplatz aller wirklichen ,politik4 ,der orbis terrarum -- ein sehr bezeichnender ,ausdruck -- ist lediglich ihr ,mittel oder ,objekt4 ,die rmischen ,begriffe des imperium1 der diktatorischen ,amtsgewalt jenseits des ,stadtgrabens1 die mit dem berschreiten des pomerium sofort erlischt1 und der provincia als ,gegensatz zur res publica1 entsprechen einem allgemein antiken ,grundgefhl1 das nur den ,krper der ,stadt als ,staat und politisches ,subjekt und in bezug auf ihn ein drauen8 als ,objekt kennt4 ,dionys hat das festungsartig ausgebaute ,syrakus mit einem ,trmmerfeld von ,staaten umgeben8 und sein ,machtgebiet von hier aus ber ,unteritalien und die dalmatische ,kste bis in die nrdliche ,adria ausgedehnt1 wo er ,ankona und ,hatria an der ,pomndung besa4 ,den umgekehrten ,plan fhrte ,philipp von ,makedonien nach dem ,vorbilde seines ,lehrmeisters1 des #cgj ermordeten ,jason von ,pher1 aus3 den ,schwerpunkt in das ,randgebiet1 das heit praktisch in das ,heer zu verlegen und von da aus eine ,vorherrschaft ber die hellenische ,staatenwelt auszuben4 ,so wurde ,makedonien bis zur ,donau ausgedehnt1 und nach dem ,tode ,alexanders traten das ,seleukiden- und das ,ptolemerreich hinzu1 die je von einer ,polis aus -- ,antiochia und ,alexandria -- regiert wurden und zwar vermittels der vorgefundenen einheimischen ,verwaltung1 die immer noch besser war als irgend eine antike4 ,rom selbst hat gleichzeitig 7etwa #cbf-bfe7 sein mittelitalisches ,reich wie einen ,randstaat ausgebaut und nach allen ,seiten durch ein ,system von ,kolonien1 ,bundesgenossen und ,gemeinden latinischen ,rechts befestigt4 ,dann haben seit #bcg ,hamilkar ,barkas fr das lngst in antiken ,formen lebende ,karthago das spanische ,reich1 ,c4 ,flaminius seit #bbe fr ,rom die ,po-,ebene und endlich ,csar sein gallisches ,reich erobert4 ,auf dieser ,unterlage beruhen zuerst die napoleonischen ,kmpfe der ,diadochen im ,osten1 dann die westlichen zwischen ,scipio und ,hannibal1 die ebenfalls beide den ,schranken der ,polis entwachsen waren1 und endlich die csarischen der ,triumvirn1 die sich auf die ,summe aller ,randgebiete und ihre ,mittel sttzten1 um in ,rom der erste zu sein84 #ac ,in ,rom hat die starke und glckliche ,form des ,staates1 wie sie um #cdj erreicht war1 die soziale ,revolution in verfassungsmigen ,grenzen gehalten4 ,eine napoleonische ,erscheinung wie der ,censor von #caj1 ,appius ,claudius1 ,erbauer der ersten ,wasserleitung und der ,via ,appia1 der in ,rom fast wie ein ,tyrann herrschte1 ist sehr bald mit dem ,versuch gescheitert1 die ,bauernschaft durch die grostdtische ,masse auszuschalten und damit die ,politik in eine einseitig athenische ,richtung zu lenken4 ,denn das war der ,zweck jener ,aufnahme von ,sklavenshnen in den ,senat1 der neuen ,centurienordnung nach ,geld statt nach ,grundbesitz#dgf und der ,verteilung der ,freigelassenen und ,besitzlosen ber alle ,tribus1 wo sie die selten zur ,stadt kommenden ,landleute berstimmen sollten und jederzeit konnten4 ,schon die nchsten ,censoren haben diese ,leute ohne ,grundbesitz wieder in die vier groen ,stadttribus berschrieben4 ,der ,nichtstand selbst1 der durch eine ,minderheit angesehener ,geschlechter gut gefhrt wurde1 sah das ,ziel1 wie schon erwhnt1 nicht mehr in der ,zerstrung1 sondern der ,eroberung des senatorischen ,verwaltungsorganismus4 ,er hat endlich den ,zugang zu allen mtern erzwungen1 durch die lex ,ogulnia von #cjj sogar zu den politisch wichtigen ,priestertmern der ,pontifices und ,auguren und durch den ,aufstand von #bhg die ,rechtsgltigkeit der ,plebiszite auch ohne ,genehmigung des ,senats4 ,das praktische ,ergebnis dieser ,freiheitsbewegung war gerade das ,gegenteil von dem1 was ,ideologen -- die es in ,rom nicht gab -- erwartet htten4 ,der groe ,erfolg nahm dem ,protest des ,nichtstandes das ,ziel und damit diesem selbst1 der abgesehen von der ,opposition politisch ein ,nichts war1 die treibende ,kraft4 ,seit #bhg war die ,staatsform da1 um mit ihr politisch zu arbeiten1 und zwar in einer ,welt1 in der nur noch die groen ,randstaaten ,rom1 ,karthago1 ,makedonien1 ,syrien1 gypten ernsthaft zhlten2 sie hatte aufgehrt1 als ,objekt von ,volksrechten8 in ,gefahr zu sein1 und eben darauf beruht der ,aufstieg des ,volkes1 das allein in ,form geblieben war4 ,einerseits hatte sich innerhalb der formlosen und durch die ,massenaufnahme von ,freigelassenen in ihren ,rassetrieben lngst erschtterten ,plebs#dgg eine durch groe praktische ,fhigkeiten1 ,rang und ,reichtum ausgezeichnete ,oberschicht gebildet1 die sich mit einer entsprechenden innerhalb des ,patriziats zusammenschlo4 ,so entsteht im engsten ,kreise eine starke ,rasse von vornehmen ,lebensgewohnheiten und weitem politischen ,horizont1 in deren ,mitte sich der ganze ,schatz von ,erfahrungen der ,regierung1 ,heerfhrung und ,diplomatie sammelt und vererbt1 welche die ,leitung des ,staates als ihren einzigen standesgemen ,beruf und als ihr berkommenes ,vorrecht betrachtet und den ,nachwuchs allein auf die ,kunst des ,befehlens hin und im ,bann einer malos stolzen ,tradition heranzchtet4 ,ihr verfassungsmiges ,werkzeug findet diese staatsrechtlich nicht vorhandene ,nobilitt im ,senat1 der ursprnglich die ,interessenvertretung der ,patrizier1 also des homerischen8 ,adels gewesen war1 in dem seit ,mitte des vierten ,jahrhunderts aber die ehemaligen ,konsuln -- ,herrscher und ,heerfhrer zugleich -- als lebenslngliche ,mitglieder einen geschlossenen ,kreis groer ,begabungen bilden1 der die ,versammlung und durch sie den ,staat beherrscht4 ,schon dem ,gesandten des ,pyrrhus1 ,kineas1 erschien der ,senat wie ein ,rat von ,knigen 7#bgi71 und endlich kommen die ,titel princeps und clarissimus auf fr eine kleine ,gruppe von ,fhrern in ihm1 die nach ,rang1 ,macht und ,auftreten den ,herrschern der ,diadochenreiche vollkommen ebenbrtig waren4#dgh ,es entsteht eine ,regierung1 wie sie kein ,grostaat in irgendeiner andern ,kultur jemals besessen hat1 und eine ,tradition1 die hchstens unter ganz anders gearteten ,bedingungen in ,venedig und in der ppstlichen ,kurie whrend des ,barock ihresgleichen findet4 ,es gibt hier keine ,theorie1 woran ,athen zugrunde ging1 keinen ,provinzialismus1 durch den ,sparta zuletzt verchtlich wurde1 nur eine ,praxis groen ,stils4 ,wenn das ,rmertum eine ganz einzige1 wundervolle ,erscheinung innerhalb der ,weltgeschichte ist1 so verdankt es das nicht dem rmischen ,volk81 das an sich ebenso ein ,rohstoff ohne ,form war wie jedes andere1 sondern dieser ,klasse1 die es in ,form brachte und mit oder gegen seinen ,willen hielt1 so da dieser ,daseinsstrom1 der noch um #cej kaum eine mittelitalische ,bedeutung hatte1 allmhlich die gesamte antike ,geschichte in sein ,bett gefat und ihre letzte groe ,zeit zu einer rmischen gemacht hat4 ,die ,vollendung seines politischen ,taktes beweist dieser kleine ,kreis1 der keinerlei ffentliches ,recht besa1 in der ,handhabung der von der ,revolution geschaffenen demokratischen ,formen1 die wie berall das wert waren1 was man aus ihnen machte4 ,gerade was in ihnen gefhrlich werden konnte1 sobald man daran rhrte1 das ,nebeneinander zweier sich ausschlieenden ,gewalten1 ist mit vollkommener ,meisterschaft und schweigend so behandelt worden1 da die hhere ,erfahrung stets den ,ausschlag gab1 und das ,volk stets berzeugt blieb1 die ,entscheidung selbst und in seinem ,sinne herbeigefhrt zu haben4 ,volkstmlich und doch von hchstem geschichtlichen ,erfolg1 das ist das ,geheimnis dieser ,politik und die einzige ,mglichkeit der ,politik berhaupt in allen solchen ,zeiten1 eine ,kunst1 in welcher das rmische ,regiment bis jetzt unerreicht geblieben ist4 ,aber auf der andern ,seite war das ,ergebnis der ,revolution trotz alledem die ,emanzipation des ,geldes1 das von nun an in den ,zenturiatkomitien herrschte4 ,was hier sich populus nannte1 wird mehr und mehr ein ,werkzeug in der ,hand der groen ,vermgen1 und es bedurfte der ganzen taktischen berlegenheit der regierenden ,kreise1 um in der plebs ein ,gegengewicht aufrecht zu erhalten und in ihren einunddreiig lndlichen ,tribus wirklich eine ,vertretung des buerlichen ,grundbesitzes unter ,leitung der adligen ,geschlechter bereit zu haben1 von welcher die grostdtische ,masse ausgeschlossen blieb4 ,daher die energische ,art1 mit welcher die ,anordnungen des ,appius ,claudius wieder beseitigt worden sind4 ,das natrliche ,bndnis zwischen ,hochfinanz und ,masse1 wie es sich spter unter den ,gracchen und dann unter ,marius verwirklichte1 um die ,tradition des ,blutes zu zerstren1 und wie es unter anderm auch den deutschen ,umsturz von #aiah vorbereitet hat1 ist auf viele ,generationen hin unmglich gemacht worden4 ,brgertum und ,bauerntum1 ,geld und ,grundbesitz hielten sich in gesonderten ,organen das ,gleichgewicht und wurden durch den in der ,nobilitt verkrperten ,staatsgedanken zusammengefat und wirksam gemacht1 bis deren innere ,form zerfiel und beide ,tendenzen feindselig auseinandertraten4 ,der erste punische ,krieg war ein ,handelskrieg und gegen die ,interessen der ,landwirtschaft gerichtet1 weshalb der ,konsul ,appius ,claudius1 ein ,nachkomme des groen ,zensors1 die ,entscheidung #bfd den ,zenturiatkomitien vorlegte4 ,die ,eroberung der ,poebene seit #bbe dagegen lag im ,interesse der ,bauernschaft und wurde durch den ,tribun ,c4 ,flaminius1 die erste wirklich csarische ,erscheinung ,roms1 den ,erbauer der ,via ,flaminia und des ,circus ,flaminius1 in den ,tributkomitien durchgesetzt4 ,aber gerade weil er in ,verfolgung dieser ,politik als ,zensor von #bbj den ,senatoren ,geldgeschfte verbot und gleichzeitig die altadligen ,rittercenturien der ,plebs zugnglich machte1 was in ,wirklichkeit nur dem neuen ,geldadel aus der ,zeit des ersten punischen ,krieges zugute kam1 ist er ganz gegen seinen ,willen der ,schpfer einer als ,stand organisierten ,hochfinanz geworden1 eben der equites1 welche ein ,jahrhundert spter der groen ,zeit der ,nobilitt ein ,ende gemacht haben4 ,von da an -- seit dem ,siege ber ,hannibal1 gegen den ,flaminius fiel -- wird das ,geld auch fr die ,regierung das letzte ,mittel1 um ihre ,politik fortzusetzen1 die letzte wirkliche ,staatspolitik1 die es in der ,antike gab4 ,als die ,scipionen und ihr ,kreis aufgehrt hatten1 die leitende ,macht zu sein1 gab es nur noch eine ,privatpolitik von ,einzelnen1 die rcksichtslos ihr ,interesse verfolgten und fr die der orbis terrarum eine willenlose ,beute war4 ,wenn ,polybios1 der jenem ,kreis angehrte1 in ,flaminius einen ,demagogen und den ,urheber des ganzen ,unglcks der ,gracchenzeit sah1 so irrte er sich vollkommen in dessen ,absichten1 aber nicht in der ,wirkung4 ,flaminius hat ebenso wie der ltere ,cato1 der mit dem blinden ,eifer des ,bauernfhrers den groen ,scipio um seiner ,weltpolitik willen strzte1 das ,gegenteil von dem erreicht1 was er wollte4 ,an ,stelle des fhrenden ,blutes trat das ,geld1 und das ,geld hat in weniger als drei ,generationen den ,bauernstand vernichtet4 ,wenn es inmitten der antiken ,vlkerschicksale ein unwahrscheinlicher ,glcksfall war1 da ,rom als der einzige ,stadtstaat die soziale ,revolution in fester ,verfassung berstand1 so war es im ,abendlande mit seinen auf die ,ewigkeit gegrndeten genealogischen ,formen fast ein ,wunder1 da doch an einem ,ort eine gewaltsame ,revolution zum ,ausbruch kam1 in ,paris4 ,nicht die ,strke1 sondern die ,schwche des franzsischen ,absolutismus ist es gewesen1 welche hier die englischen ,ideen in ,verbindung mit der ,dynamik des ,geldes zu einer ,explosion fhrte1 die den ,schlagworten der ,aufklrung eine lebendige ,gestalt gab1 die ,tugend mit dem ,schrecken1 die ,freiheit mit der ,despotie verband und noch in den kleinen ,brnden von #ahcj und #ahdh und in der sozialistischen ,katastrophensehnsucht nachwirkte4#dgi ,in ,england selbst1 wo der ,adel absoluter herrschte als irgend jemand in ,frankreich1 hat zwar ein kleiner ,kreis um ,fox und ,sheridan die ,ideen der franzsischen ,revolution -- sie waren smtlich englischer ,herkunft -- begrt2 man sprach von allgemeinem ,stimmrecht und ,parlamentsreform4#dhj ,aber das gengte1 um beide ,parteien unter ,fhrung eines ,whig1 des jngeren ,pitt1 zu den schrfsten ,maregeln zu veranlassen1 die alle ,versuche vereitelt haben1 das ,adelsregiment zugunsten des dritten ,standes auch nur anzurhren4 ,der englische ,adel hat den zwanzigjhrigen ,krieg gegen ,frankreich entfesselt und alle ,monarchen ,europas in ,bewegung gesetzt1 um endlich bei ,waterloo nicht dem ,kaisertum1 sondern der ,revolution ein ,ende zu machen1 die es gewagt hatte1 die ,privatansichten englischer ,denker ganz naiv in die praktische ,politik einzufhren und damit dem gnzlich formlosen ,tiers eine ,stellung zu geben1 deren ,folgen man nicht in den ,pariser ,salons1 aber um so besser im englischen ,unterhause voraussah4#dha ,was man hier ,opposition nannte1 war die ,haltung der einen ,adelspartei1 solange die andre die ,regierung fhrte4 ,sie bedeutete hier nicht1 wie berall auf dem ,festland1 berufsmige ,kritik an einer ,arbeit1 die zu leisten der ,beruf anderer war1 sondern den praktischen ,versuch1 die ,regierungsttigkeit in eine ,form zu zwingen1 die man jeden ,augenblick bereit und fhig war1 selbst aufzunehmen4 ,aber diese ,opposition wurde sofort unter vlliger ,unkenntnis ihrer gesellschaftlichen ,voraussetzungen vorbildlich fr das1 was die ,gebildeten in ,frankreich und anderswo erstrebten1 eine ,standesherrschaft des ,tiers unter den ,augen der ,dynastie1 ber deren fernere ,stellung man sich immerhin nicht ganz klar war4 ,die ,einrichtungen ,englands wurden seit ,montesquieu mit einem begeisterten ,miverstndnis gepriesen1 obwohl all diese ,staaten keine ,inseln waren und deshalb die wesentlichste ,voraussetzung der englischen ,entwicklung nicht besaen4 ,nur in einem ,punkte war ,england wirklich ein ,vorbild4 ,als das ,brgertum daranging1 den absoluten ,staat wieder in einen ,stndestaat zu verwandeln1 fand es drben ein ,gebilde1 das nie etwas andres gewesen war4 ,allerdings war es der ,adel allein1 der regierte1 aber zum wenigsten war es nicht die ,krone4 ,das ,ergebnis der ,epoche und die ,grundform der ,festlandstaaten zu ,beginn der ,zivilisation ist die konstitutionelle ,monarchie81 als deren uerste ,mglichkeit die ,republik erscheint1 so wie wir heute das ,wort verstehen4 ,denn man mu sich endlich von dem ,geschwtz der ,doktrinre befreien1 die in zeitlosen und also wirklichkeitsfremden ,begriffen denken und fr welche die ,republik8 eine ,form an sich ist4 ,so wenig ,england eine ,konstitution im festlndischen ,sinne besitzt1 so wenig hat das republikanische ,ideal des #ai4 ,jahrhunderts irgend etwas mit der antiken res publica oder auch nur mit ,venedig und den ,schweizer ,urkantonen zu tun4 ,was wir so nennen1 ist eine ,negation1 die das ,verneinte mit innerer ,notwendigkeit als bestndig mglich voraussetzt4 ,es ist die ,nichtmonarchie in ,formen1 die der ,monarchie entlehnt sind4 ,das genealogische ,gefhl ist im abendlndischen ,menschen so ungeheuer stark und straft sein ,bewutsein bis zu dem ,grade ,lgen1 da die ,dynastie die gesamte politische ,haltung bestimmt1 auch wenn sie gar nicht mehr da ist4 ,in ihr verkrpert sich das ,historische1 und unhistorisch knnen wir nicht leben4 ,es ist ein groer ,unterschied1 ob der antike ,mensch das dynastische ,prinzip aus dem ,grundgefhl seines ,seins heraus berhaupt nicht kennt oder ob es der abendlndische ,gebildete seit der ,aufklrung und fr die ,dauer von etwa zwei ,jahrhunderten aus abstrakten ,grnden in sich niederzukmpfen sucht4 ,dies ,gefhl ist der geheime ,feind aller entworfenen und nicht gewachsenen ,verfassungen1 die im letzten ,grunde nichts als ,abwehrmaregeln und aus ,furcht und ,mitrauen geboren sind4 ,der ,freiheitsbegriff der ,stadt -- frei sein von etwas -- verengt sich bis zu einer lediglich antidynastischen ,bedeutung2 die republikanische ,begeisterung lebt nur von diesem ,gefhl4 ,zum ,wesen einer solchen ,verneinung gehrt unvermeidlich ein ,vorwiegen der ,theorie4 ,whrend die ,dynastie und die ihr innerlich nahestehende ,diplomatie die alte ,tradition1 den ,takt bewahren1 haben in den ,verfassungen ,systeme1 ,bcher und ,begriffe ein bergewicht1 wie es in ,england1 wo der ,regierungsform nichts ,verneinendes und ,defensives anhaftet1 ganz undenkbar ist4 ,nicht umsonst ist die faustische ,kultur die des ,schreibens und ,lesens4 ,das gedruckte ,buch ist ein ,sinnbild der zeitlichen1 die ,presse ein ,sinnbild der rumlichen ,unendlichkeit4 ,gegenber der ungeheuren ,macht und ,tyrannei dieser ,symbole erscheint selbst die chinesische ,zivilisation beinahe schriftlos4 ,in den ,verfassungen wird die ,literatur gegen die ,kenntnis der ,menschen und ,dinge1 die ,sprache gegen die ,rasse1 das abstrakte ,recht gegen die erfolgreiche ,tradition angesetzt1 ohne ,rcksicht darauf1 ob die ,nation mitten im ,strom der ,ereignisse noch arbeitsfhig und in ,form bleibt4 ,mirabeau hat ganz allein und vergeblich gegen eine ,versammlung gekmpft1 welche die ,politik mit einem ,roman verwechselte84 ,nicht nur die drei doktrinrsten ,verfassungen des ,zeitalters1 die franzsische von #agia1 die deutschen von #ahdh und #aiai1 sondern so gut wie alle wollen das groe ,schicksal der ,tatsachenwelt nicht sehen und glauben es damit widerlegt zu haben4 ,statt des ,unvorhergesehenen1 des ,zufalls der starken ,persnlichkeiten und ,umstnde soll die ,kausalitt herrschen1 zeitlos1 gerecht1 immer derselbe verstndige ,zusammenhang von ,ursache und ,wirkung4 ,es ist bezeichnend1 da kein ,verfassungstext das ,geld als politische ,gre kennt4 ,sie enthalten smtlich reine ,theorie4 ,dieser ,zwiespalt im ,wesen der konstitutionellen ,monarchie lt sich nicht aufheben4 ,hier stehen ,wirkliches und ,gedachtes1 ,arbeit und ,kritik schroff gegen einander1 und die wechselseitige ,reibung ist das1 was dem ,gebildeten vom ,durchschnitt als innere ,politik erscheint4 ,nur in ,england -- wenn man von ,preuen-,deutschland und von sterreich absieht1 wo anfangs eine ,verfassung zwar vorhanden1 aber der politischen ,tradition gegenber nicht sehr einflureich war -- erhielten sich ,regierungsgewohnheiten aus einem ,gu4 ,hier behauptete sich die ,rasse gegenber dem ,prinzip4 ,man ahnte1 da wirkliche1 das heit ausschlielich auf den geschichtlichen ,erfolg gerichtete ,politik auf ,zucht und nicht auf ,bildung beruhe4 ,das war kein aristokratisches ,vorurteil1 sondern eine kosmische ,tatsache1 die in den ,erfahrungen englischer ,vollblutzchter viel deutlicher hervortritt als in smtlichen ,philosophiesystemen der ,welt4 ,bildung kann die ,zucht verfeinern1 aber nicht ersetzen4 ,und so werden die hohe englische ,gesellschaft1 die ,schule von ,eton1 das ,balliol ,college in ,oxford1 die ,sttten1 wo ,politiker gezchtet werden mit einer ,folgerichtigkeit1 die nur in der ,zchtung des preuischen ,offizierkorps ihresgleichen hatte1 ,kenner nmlich1 die den geheimen ,takt der ,dinge beherrschen1 auch den stillen ,gang der ,meinungen und ,ideale1 und die deshalb seit #ahcb den ganzen ,strom der brgerlich-revolutionren ,grundstze ber das von ihnen gelenkte ,dasein hingehen lieen ohne die ,gefahr1 den ,zgel aus der ,hand zu verlieren4 ,sie besaen das training1 die ,biegsamkeit und ,beherrschtheit eines menschlichen ,leibes1 der1 das jagende ,pferd unter sich1 den ,sieg heranfhlt4 ,man lie die groen ,grundstze die ,masse bewegen1 weil man wute1 da es das ,geld war1 mit dem man die groen ,grundstze bewegen konnte1 und man fand statt der brutalen ,methoden des #ah4 ,jahrhunderts feinere und nicht weniger wirksame1 von denen die ,drohung mit den ,kosten einer ,neuwahl die einfachste ist4 ,die doktrinren ,verfassungen des ,festlands sahen nur die eine ,seite der ,tatsache ,demokratie4 ,hier1 wo man keine ,verfassung hatte1 sondern in ,verfassung war1 bersah man sie ganz4 ,ein dunkles ,gefhl davon ist auf dem ,festland nie verschwunden4 ,fr den absoluten ,barockstaat gab es eine klare ,form2 fr die konstitutionelle ,monarchie gab es nur schwankende ,kompromisse1 und die konservative und liberale ,partei unterschieden sich nicht wie in ,england -- seit ,canning -- nach lngst erprobten ,regierungsmethoden1 die sie abwechselnd zur ,anwendung brachten1 sondern nach der ,richtung1 in welcher sie die ,verfassung abzundern wnschten1 nmlich nach der ,tradition oder der ,theorie hin4 ,sollte die ,dynastie dem ,parlament dienen oder umgekehrt8 ,das war die ,streitfrage1 ber welcher man den auenpolitischen ,endzweck verga4 ,die spanische8 und die -- miverstandene -- englische8 ,seite der ,verfassung wuchsen nicht zusammen und konnten es nicht1 so da whrend des #ai4 ,jahrhunderts der diplomatische ,auendienst und die parlamentarische ,ttigkeit sich nach zwei ganz verschiedenen ,seiten hin entwickelten1 sich dem ,grundgefhl und der ,methode nach vollkommen fremd wurden und einander grndlich verachteten4 ,das ,leben rieb sich wund in einer ,form1 die es nicht aus sich selbst entwickelt hatte4 ,frankreich verfiel seit dem ,thermidor einer ,herrschaft der ,brse1 gemildert durch gelegentliche ,aufrichtung einer ,militrdiktatur3 #ahjj1 #ahea1 #ahga1 #aiah4 ,in der ,schpfung ,bismarcks1 die in den ,grundzgen dynastischer ,natur war1 mit einem entschieden untergeordneten parlamentarischen ,bestandteil1 wurde die innere ,reibung so stark1 da sie die gesamte politische ,energie und zuletzt1 seit #aiaf1 den ,organismus selbst verbraucht hat4 ,das ,heer hatte seine eigne ,geschichte und eine groe ,tradition von ,friedrich ,wilhelm ,i4 an1 ebenso die ,verwaltung4 ,hier liegt der ,ursprung des ,sozialismus als einer ,art1 politisch in ,form zu sein1 die der englischen streng entgegengesetzt ist1#dhb aber ebenso wie diese der vollkommene ,ausdruck einer starken ,rasse4 ,der ,offizier und der ,beamte wurden in ,vollendung gezchtet1 aber die ,aufgabe1 den entsprechenden politischen ,typus zu zchten1 wurde nicht erkannt4 ,die hohe ,politik wurde verwaltet81 die niedere war hoffnungsloses ,geznk4 ,so wurden ,heer und ,verwaltung endlich ,selbstzweck1 seit mit ,bismarck der ,mann gegangen war1 fr den sie ,mittel sein konnten auch ohne die ,mitarbeit eines ,stammes von ,politikern1 den nur eine ,tradition erzeugt4 ,als mit dem ,ausgang des ,weltkriegs der ,oberbau verschwand1 blieben die nur zur ,opposition erzogenen ,parteien allein brig und brachten die ,regierungsttigkeit pltzlich auf ein ,niveau herab1 das unter zivilisierten ,staaten bis jetzt unbekannt war4 ,aber der ,parlamentarismus ist heute in vollem ,verfall begriffen4 ,er war eine ,fortsetzung der brgerlichen ,revolution mit andern ,mitteln1 die ,revolution des dritten ,standes von #aghi1 in gesetzmige ,form gebracht und mit ihrer ,gegnerin1 der ,dynastie1 zur ,regierungseinheit verbunden4 ,in der ,tat ist jeder moderne ,wahlkampf ein mit dem ,stimmzettel und allen ,mitteln der ,aufreizung durch ,rede und ,schrift gefhrter ,brgerkrieg und jeder groe ,parteifhrer eine ,art brgerlicher ,napoleon4 ,diese auf ,dauer berechnete ,form1 die ausschlielich der abendlndischen ,kultur angehrt und in jeder andern sinnlos und unmglich wre1 enthllt wieder den ,hang zum ,unendlichen1 die historische ,voraussicht#dhc und ,vorsorge und den ,willen1 die ferne ,zukunft zu ordnen und zwar nach brgerlichen ,grundstzen der ,gegenwart4 ,trotzdem ist der ,parlamentarismus kein ,gipfel wie die absolute ,polis und der ,barockstaat1 sondern ein kurzer bergang1 nmlich von der ,sptzeit mit ihren gewachsenen ,formen zum ,zeitalter der groen ,einzelnen inmitten einer formlos gewordenen ,welt4 ,er enthlt einen ,rest guten ,barockstils wie die ,huser und ,mbel aus der ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,die parlamentarische ,sitte ist englisches ,rokoko1 aber nicht mehr selbstverstndlich und im ,blute liegend1 sondern oberflchlich nachgeahmt und ,sache des guten ,willens4 ,nur in den kurzen ,zeiten anfnglicher ,begeisterung besitzt sie einen ,schein von ,tiefe und ,dauer und nur deshalb1 weil man eben gesiegt hatte und aus ,achtung vor dem eignen ,stand die guten ,manieren der ,besiegten sich zur ,pflicht machte4 ,die ,form zu wahren1 auch wo sie dem ,vorteil widerspricht3 auf dieser bereinkunft beruht die ,mglichkeit des ,parlamentarismus4 ,dadurch1 da er erreicht ist1 ist er eigentlich schon berwunden4 ,der ,nichtstand zerfllt wieder in natrliche ,interessengruppen2 das ,pathos des leidenden und siegreichen ,widerstandes ist zu ,ende4 ,und sobald die ,form nicht mehr die ,anziehungskraft eines jungen ,ideals besitzt1 fr das man auf die ,barrikaden geht1 erscheinen die auerparlamentarischen ,mittel1 um trotz der ,abstimmung und ohne sie das ,ziel zu erreichen3 darunter das ,geld1 der wirtschaftliche ,druck1 vor allem der ,streik4 ,weder die grostdtische ,masse noch der starke ,einzelne haben wahre ,achtung vor dieser ,form ohne ,tiefe und ,vergangenheit1 und sobald man entdeckt1 da sie nur ,form ist1 ist sie auch schon ,maske und ,schatten geworden4 ,mit dem ,anfang des #bj4 ,jahrhunderts nhert sich der ,parlamentarismus1 auch der englische1 mit schnellen ,schritten der ,rolle1 die er selbst dem ,knigtum bereitet hat4 ,er wird ein eindrucksvolles ,schauspiel fr die ,menge der ,glubigen1 whrend der ,schwerpunkt der groen ,politik1 wie er rechtlich von der ,krone zur ,volksvertretung hinberging1 nun tatschlich aus dieser in ,privatkreise und den ,willen von ,privatpersonen verlegt wird4 ,der ,weltkrieg hat diese ,entwicklung beinahe abschlossen4 ,von der ,herrschaft ,lloyd ,georges fhrt kein ,weg zum alten ,parlamentarismus zurck und ebensowenig von dem ,napoleonismus der franzsischen ,militrpartei4 ,und fr ,amerika1 das bis jetzt fr sich dalag und eher ein ,gebiet als ein ,staat war1 ist mit dem ,eintritt in die ,weltpolitik das einer ,theorie von ,montesquieu entstammende ,nebeneinander von ,prsidentschaft und ,kongre unhaltbar geworden und wird in ,zeiten wirklicher ,gefahr formlosen ,gewalten ,platz machen1 wie sie ,sdamerika und ,mexiko lngst kennen gelernt haben4 #ad ,damit ist der ,eintritt in das ,zeitalter der ,riesenkmpfe vollzogen1 in dem wir uns heute befinden4 ,es ist der bergang vom ,napoleonismus zum ,csarismus1 eine allgemeine ,entwicklungsstufe vom ,umfang wenigstens zweier ,jahrhunderte1 die in allen ,kulturen nachzuweisen ist4 ,die ,chinesen nennen sie ,tschan kuo1 ,zeit der kmpfenden ,staaten 7#dhj-bcj1 antik etwa #cjj-ej74dhd ,am ,anfang werden sieben ,gromchte gezhlt1 die erst planlos1 dann mit immer klarerem ,blick fr das unvermeidliche ,endergebnis in diese dichte ,folge von ungeheuren ,kriegen und ,revolutionen eintreten4 ,ein ,jahrhundert spter sind es noch fnf4 #dda wird der ,herrscher der ,dschou-,dynastie zum ,staatspensionr des stlichen ,herzogs8 und damit verschwindet der ,rest von ,land1 den er besa1 aus der ferneren ,geschichte4 ,gleichzeitig beginnt der rasche ,aufstieg des ,rmerstaates ,tsin im unphilosophischen ,nordwesten1#dhe der seinen ,einflu nach ,west und ,sd ber ,tibet und ,ynnan ausdehnt und die brige ,staatenwelt in weitem ,bogen umklammert4 ,den ,mittelpunkt der ,gegnerschaft bildet das ,knigreich ,tsu im taoistischen ,sden1#dhf von wo aus die chinesische ,zivilisation langsam in die damals noch wenig bekannten ,lnder jenseits des groen ,stromes dringt4 ,das ist in der ,tat ein ,gegensatz wie der zwischen ,rmertum und ,hellenismus3 dort der harte und klare ,wille zur ,macht1 hier der ,hang zu ,trumerei und ,weltverbesserung4 #cfh-cbj 7antik etwa ,zeit des zweiten punischen ,krieges7 steigert sich der ,kampf zu einem ununterbrochenen ,ringen der gesamten chinesischen ,welt1 mit ,massenheeren1 die bis zur uersten ,anspannung der ,bevlkerungszahl aufgebracht werden4 ,die ,verbndeten1 deren ,lnder zehnmal so gro waren als die von ,tsin1 wlzten umsonst eine ,million ,menschen heran4 ,tsin hatte immer noch ,reserven in ,bereitschaft4 ,von ,anfang bis zu ,ende fiel eine ,million ,mann81 schreibt ,se ma tsien4 ,su tsin1 zuerst ,kanzler von ,tsin1 der dann als ,anhnger der ,vlkerbundsidee 7hohtsung7 zu den ,gegnern berging1 brachte zwei groe ,koalitionen zustande 7#ccc und #cba71 die an innerer ,uneinigkeit mit den ersten ,schlachten zusammenbrachen4 ,sein groer ,gegner1 der ,kanzler ,tschang ,j1 ein entschiedener ,imperialist1 war #caa nahe daran1 die chinesische ,staatenwelt zu freiwilliger ,unterwerfung zu bringen1 als ein ,thronwechsel seine ,kombination vereitelte4 #bid beginnen die ,feldzge des ,pe ki4#dhg ,unter dem ,eindruck seiner ,siege nimmt der ,knig von ,tsin #bhh den mystischen ,kaisertitel der ,sagenzeit an1#dhh was den ,anspruch auf ,weltherrschaft zum ,ausdruck bringt und von dem ,herrscher von ,tsi im ,osten#dhi sofort nachgeahmt wird4 ,damit beginnt ein zweites ,maximum der ,entscheidungskmpfe4 ,die ,zahl der selbstndigen ,staaten wird immer kleiner4 #bee verschwindet auch der ,heimatstaat des ,konfuzius1 ,lu1 und #bdi findet die ,dschou-,dynastie ihr ,ende4 #bdf wird der gewaltige ,wang ,dscheng als #ac;jhriger ,knabe ,kaiser von ,tsin und fhrt mit ,untersttzung seines ,kanzlers ,lui ,schi1 des chinesischen ,mcenas1#dij den ,endkampf durch1 in dem der letzte ,gegner1 das ,reich von ,tsu1 #bda den letzten ,angriff wagt4 #bba hat er als tatschlicher ,alleinherrscher den ,titel ,schi 7,augustus7 angenommen4 ,das ist der ,anfang der chinesischen ,kaiserzeit4 ,kein ,zeitalter zeigt so deutlich wie das der kmpfenden ,staaten die weltgeschichtliche ,alternative3 groe ,form oder groe ,einzelgewalten4 ,in demselben ,grade wie die ,nationen aufhren1 politisch in ,verfassung zu sein1 wachsen die ,mglichkeiten fr den energischen ,privatmann1 der politisch schpferisch sein1 der um jeden ,preis ,macht besitzen will und durch die ,wucht seiner ,erscheinung das ,schicksal ganzer ,vlker und ,kulturen wird4 ,die ,ereignisse sind der ,form nach voraussetzungslos geworden4 ,an ,stelle der gesicherten ,tradition1 die des ,genies entbehren kann1 weil sie selbst kosmische ,kraft in hchster ,potenz ist1 tritt nun der ,zufall groer ,tatsachenmenschen2 der ,zufall ihres ,aufstiegs fhrt ein schwaches ,volk wie das makedonische ber ,nacht an die ,spitze der ,ereignisse und der ,zufall ihres ,todes kann die ,welt aus persnlich gefestigter ,ordnung unvermittelt in das ,chaos strzen1 wie die ,ermordung ,csars beweist4 ,das hat sich frher schon in den kritischen bergangszeiten offenbart4 ,die ,epoche der ,fronde1 der ,mingdschu1 der ersten ,tyrannis1 wo man nicht in ,form war1 sondern um die ,form kmpfte1 hat jedesmal eine ,reihe groer ,gestalten heraufgefhrt1 die ber alle ,schranken eines ,amtes hinauswuchsen4 ,die ,wende von der ,kultur zur ,zivilisation tut es noch einmal im ,napoleonismus4 ,mit diesem aber1 der das ,zeitalter der unbedingten geschichtlichen ,formlosigkeit einleitet1 bricht die eigentliche ,bltezeit der groen ,einzelnen an1 die fr uns mit dem ,weltkrieg fast auf ihren ,hhepunkt gelangt ist4 ,in der ,antike geschah das mit ,hannibal1 der im ,namen des ,hellenismus1 dem er innerlich angehrte1 den ,kampf gegen ,rom erffnet hat1 aber zugrunde ging1 weil der hellenistische ,osten1 ganz antik1 den ,sinn der ,stunde zu spt oder gar nicht begriff4 ,mit seinem ,untergang beginnt jene stolze ,reihe1 die von den beiden ,scipionen ber ,aemilius ,paullus1 ,flamininus1 die ,catonen1 die ,gracchen1 ber ,marius und ,sulla zu ,pompejus1 ,csar und ,augustus fhrt4 ,ihnen entspricht jene ,folge von ,staatsmnnern und ,feldherrn im ,china der kmpfenden ,staaten1 die sich wie dort um ,rom1 so hier um ,tsin sammeln4 ,bei der ,verstndnislosigkeit1 mit welcher die politische ,seite der chinesischen ,geschichte behandelt zu werden pflegt1 hat man sie als ,sophisten bezeichnet4#dia ,sie waren es auch1 aber in dem ,sinne1 wie die vornehmen ,rmer der gleichen ,zeit ,stoiker waren1 nachdem sie im griechischen ,osten philosophischen und rhetorischen ,unterricht empfangen hatten4 ,sie waren alle geschulte ,redner und haben alle gelegentlich ber ,philosophie geschrieben1 ,csar und ,brutus so gut wie ,cato und ,cicero1 aber nicht als ,berufsphilosophen1 sondern auf ,grund einer vornehmen ,sitte und aus ihrem otium cum dignitate heraus4 ,abgesehen davon waren sie ,meister der ,tatsachen1 auf dem ,schlachtfelde wie in der hohen ,politik1 und genau dasselbe gilt von den ,staatskanzlern ,tschang ,j und ,su tsin1#dib dem gefrchteten ,diplomaten ,fan sui1 der den ,general ,pe ki gestrzt hat1 dem ,gesetzgeber von ,tsin ,wei yang1 dem ,mcenas des ersten ,kaisers ,lui ,schi und andern4 ,die ,kultur hatte alle ,krfte in strenge ,form gebunden4 ,jetzt sind sie entfesselt und die ,natur81 das heit das ,kosmische1 bricht unvermittelt hervor4 ,die ,wendung vom absoluten ,staat zur -- kmpfenden -- ,vlkergemeinschaft jeder beginnenden ,zivilisation mag fr ,idealisten und ,ideologen bedeuten1 was sie will2 in der ,tatsachenwelt bedeutet sie den bergang vom ,regieren im ,stil und ,takt einer strengen ,tradition zu dem sic volo1 sic jubeo des schrankenlosen persnlichen ,regiments4 ,das ,maximum von sinnbildlicher1 berpersnlicher ,form fllt mit dem ,gipfel der ,sptzeiten zusammen1 in ,china um #fjj1 in der ,antike um #dej1 fr uns um #agjj2 das ,minimum liegt in der ,antike unter ,sulla und ,pompejus und wird fr uns im nchsten ,jahrhundert erreicht und vielleicht schon durchschritten sein4 ,die groen zwischenstaatlichen ,kmpfe sind berall mit innerstaatlichen durchsetzt1 ,revolutionen von einer furchtbaren ,art1 aber sie dienen -- ob sie es wissen und wollen oder nicht -- ohne ,ausnahme auerstaatlichen und zuletzt rein persnlichen ,machtfragen2 was sie selbst theoretisch erstreben1 ist geschichtlich bedeutungslos1 und wir brauchen nicht zu wissen1 unter welchen ,schlagworten die chinesischen und arabischen ,revolutionen dieser ,epoche ausbrachen oder ob sie ohne dergleichen gefhrt worden sind4 ,keine der zahllosen ,revolutionen dieses ,zeitalters1 die mehr und mehr blinde ,ausbrche entwurzelter grostdtischer ,massen werden1 haben je ein ,ziel erreicht oder auch nur erreichen knnen4 ,eine geschichtliche ,tatsache bleibt nur der beschleunigte ,abbau uralter ,formen1 der fr csarische ,gewalten freie ,bahn schafft4 ,aber dasselbe gilt auch von den ,kriegen1 in denen die ,heere und ihre ,taktik mehr und mehr ,schpfungen nicht mehr der ,epoche1 sondern unumschrnkter ,einzelfhrer werden1 die oft genug ihr ,genie erst spt und durch ,zufall entdeckt haben4 ,um #cjj gibt es rmische ,heere1 seit #ajj gibt es ,heere des ,marius1 ,sulla1 ,csar1 und ,oktavian wurde von seinem ,heere1 dem der ,veteranen ,csars1 mehr gefhrt als da er es fhrte4 ,aber damit nehmen die ,methoden der ,kriegfhrung1 ihre ,mittel und ,ziele ganz andere1 naturalistische1 erschreckende ,formen an4 ,es sind nicht mehr wie im #ah4 ,jahrhundert ,duelle in ritterlichen ,formen wie ein ,zweikampf im ,park von ,trianon1 bei denen es feste ,regeln dafr gibt1 wann jemand seine ,krfte fr erschpft erklrt1 was als das ,hchstma aufzubringender ,streitkrfte gilt und welche ,bedingungen der ,sieger als ,kavalier stellen darf4 ,es sind ,ringkmpfe wtender ,menschen mit allen ,mitteln1 mit ,fusten und ,zhnen1 die bis zum krperlichen ,zusammenbruch des einen und zur schrankenlosen ,ausnutzung des ,erfolgs durch den andern gefhrt werden4 ,das erste groe ,beispiel dieser ,rckkehr zur ,natur geben die ,heere der ,revolution und ,napoleons1 welche an die ,stelle kunstvollen ,manvrierens mit kleinen ,truppenkrpern den ,sturmangriff von ,massen ohne ,rcksicht auf die ,verluste setzen und damit die ganze feine ,strategie des ,rokoko in ,trmmer schlagen4 ,die ,muskelkraft eines ganzen ,volkes auf den ,schlachtfeldern anzusetzen1 wie es durch die ,anwendung der allgemeinen ,wehrpflicht geschieht1 ist ein ,gedanke1 welcher dem ,zeitalter ,friedrichs des ,groen gnzlich fern lag4 ,und ebenso ist in allen ,kulturen die ,technik des ,krieges der des ,handwerks zgernd gefolgt1 bis sie zu ,beginn einer jeden ,zivilisation pltzlich die ,fhrung bernimmt1 alle mechanischen ,mglichkeiten rcksichtslos in ihren ,dienst stellt und ganz neue ,gebiete durch das militrische ,bedrfnis berhaupt erst erschliet1 damit aber auch das persnliche ,heldentum des ,rassemenschen1 das adlige ,ethos und den feinen ,geist der ,sptzeit in weitem ,umfange ausschaltet4 ,innerhalb der ,antike1 wo das ,wesen der ,polis ,massenheere unmglich machte -- im ,verhltnis zur ,kleinheit aller antiken ,formen1 auch der taktischen1 sind die ,zahlen von ,cann1 ,philippi und ,aktium ganz ungeheuer -- hat die zweite ,tyrannis die mechanische ,technik eingefhrt und zwar durch ,dionys von ,syrakus gleich in groartigem ,mastab4#dic ,erst jetzt werden ,belagerungen mglich wie die von ,rhodos 7#cje71 ,syrakus 7#bac71 ,karthago 7#adf7 und ,alesia 7#eb71 an denen sich zugleich die steigende ,bedeutung der ,schnelligkeit selbst fr die antike ,kriegfhrung erkennen lt2 und aus demselben ,grunde wirkt eine rmische ,legion1 deren ,aufbau ja erst eine ,schpfung der hellenistischen ,zivilisation ist1 wie eine ,maschine gegenber den athenischen und spartanischen ,aufgeboten des #e4 ,jahrhunderts4 ,dem entspricht es1 wenn im gleichzeitigen8 ,china seit #dgd ,eisen fr die ,hieb- und ,stichwaffen verarbeitet wird1 seit #dej die leichte ,reiterei nach mongolischem ,vorbild den schweren ,kriegswagen verdrngt und der ,festungskampf pltzlich einen gewaltigen ,aufschwung nimmt4#did ,die ,grundneigung des zivilisierten ,menschen zur ,schnelligkeit1 ,beweglichkeit und ,massenwirkung hat sich endlich in der westeuropisch-amerikanischen ,welt mit dem faustischen ,willen zur ,herrschaft ber die ,natur verbunden und zu dynamischen ,methoden gefhrt1 die noch ,friedrich der ,groe fr wahnwitzig erklrt haben wrde1 die aber in der ,nachbarschaft unserer ,verkehrs- und ,industrietechnik etwas ganz ,natrliches haben4 ,napoleon machte die ,artillerie beritten und also schnell beweglich1 wie er auch das ,massenheer der ,revolution in ein ,system schnell zu verschiebender ,einzelkrper aufgelst hat1 und er hat schon bei ,wagram und an der ,moskwa ihre rein physikalische ,wirkung bis zu wirklichem ,schnell- und ,trommelfeuer gesteigert4 ,die zweite ,stufe bringt1 was sehr bezeichnend ist1 der amerikanische ,brgerkrieg von #ahfa-fe1 der auch hinsichtlich der ,truppenstrke zum erstenmal die ,grenordnung der napoleonischen ,zeit bei weitem berschritten hat1#die und in dem zuerst fr die ,verschiebung groer ,truppenmassen die ,eisenbahn1 fr den ,nachrichtendienst der elektrische ,telegraph1 fr die ,blockade eine monatelang auf hoher ,see gehaltene ,dampferflotte erprobt und das ,panzerschiff1 der ,torpedo1 die gezogenen ,schuwaffen und die ganz groen ,geschtze von auerordentlicher ,tragweite erfunden wurden4#dif ,die dritte ,stufe bezeichnet nach dem ,vorspiel des russisch-japanischen ,krieges#dig der ,weltkrieg1 der die ,luft- und ,unterseewaffen in seinen ,dienst stellte1 das ,tempo der ,erfindungen zu einer neuen ,waffe erhob1 und mit dem vielleicht der ,umfang1 aber durchaus noch nicht die ,intensitt der verwendeten ,mittel den ,hhepunkt erreicht hat4 ,aber dem ,aufwand an ,kraft entspricht denn auch allenthalben in diesem ,zeitalter die ,hrte der ,entscheidungen4 ,gleich am ,eingang der chinesischen ,periode ,tschan kuo steht die vollstndige ,vernichtung des ,staates ,wu 7#dgb71 die unter den ritterlichen ,sitten der voraufgegangenen ,periode ,tschun tsiu nicht mglich gewesen wre2 ,napoleon berschritt schon im ,frieden von ,campo ,formio bei weitem die ,konvenienz des #ah4 ,jahrhunderts und begrndete seit ,austerlitz eine ,gewohnheit der ,ausntzung von kriegerischen ,erfolgen1 fr die es andere als materielle ,schranken berhaupt nicht mehr gab4 ,den letzten noch mglichen ,schritt vollzieht der ,typus des ,versailler ,friedens1 der gar keinen ,abschlu mehr enthalten will1 sondern die ,mglichkeit offen lt1 aus jeder ,neugestaltung der ,lage heraus neue ,bedingungen zu stellen4 ,dieselbe ,entwicklung zeigt die ,folge der drei punischen ,kriege4 ,der ,gedanke1 eine der fhrenden ,gromchte von der ,erdoberflche zu vertilgen1 wie er durch ,catos ganz nchtern gemeintes ,carthaginem esse delendam jedem gelufig geworden war1 ist dem ,sieger von ,zama nicht in den ,sinn gekommen und wrde trotz der wilden ,gewohnheiten der antiken ,poleis dem ,lysander1 als er ,athen bezwungen hatte1 wie ein ,frevel an allen ,gttern erschienen sein4 ,die ,zeit der kmpfenden ,staaten beginnt fr die ,antike mit der ,schlacht bei ,ipsus 7#cja71 durch welche die ,dreizahl der stlichen ,gromchte festgestellt wurde1 und dem rmischen ,sieg von ,sentinum 7#bie7 ber ,etrusker und ,samniten1 der im ,westen neben ,karthago noch eine mittelitalische ,gromacht schuf4 ,das antike ,haften an der ,nhe und ,gegenwart hat dann aber bewirkt1 da ,rom1 ohne beobachtet zu werden1 durch das ,abenteuer mit ,pyrrhus den italischen ,sden1 durch den ersten ,krieg mit ,karthago das ,meer1 durch ,c4 ,flaminius den keltischen ,norden gewann und da selbst ,hannibal noch unverstanden blieb1 vielleicht der einzige ,mensch seiner ,zeit1 die ,rmer nicht ausgenommen1 der den ,gang der ,entwicklung deutlich voraussah4 ,bei ,zama und nicht erst bei ,magnesia und ,pydna sind auch die hellenistischen ,ostmchte besiegt worden4 ,es war ganz umsonst1 wenn der groe ,scipio mit wahrer ,angst vor dem ,schicksal1 dem eine mit den ,aufgaben der ,weltherrschaft belastete ,polis entgegenging1 von nun an jede ,eroberung zu vermeiden suchte4 ,es war umsonst1 wenn seine ,umgebung gegen den ,willen aller ,kreise den makedonischen ,krieg durchsetzte1 nur um den ,osten dann gefahrlos sich selbst berlassen zu knnen4 ,der ,imperialismus ist ein so notwendiges ,ergebnis jeder ,zivilisation1 da er ein ,volk im ,nacken packt und in die ,herrenrolle stt1 wenn es sie zu spielen sich weigert4 ,das rmische ,reich ist nicht erobert worden4 ,der orbis terrarum hat sich in diese ,form hineingedrngt und die ,rmer gezwungen1 ihr den ,namen zu geben4 ,das ist ganz antik4 ,whrend die chinesischen ,staaten auch noch den letzten ,rest ihrer ,selbstndigkeit in erbitterten ,kriegen verteidigt haben1 ging ,rom seit #adf nur deshalb an die ,verwandlung der stlichen ,lndermasse in ,provinzen1 weil es ein anderes ,mittel gegen die ,anarchie nicht mehr gab4 ,und auch das hatte zur ,folge1 da die innere ,form ,roms1 die letzte1 die noch aufrecht geblieben war1 sich unter dieser ,belastung in den gracchischen ,unruhen auflste4 ,es ist ohne ,beispiel1 da hier der ,endkampf um das ,imperium berhaupt nicht mehr zwischen ,staaten stattfindet1 sondern zwischen den ,parteien einer ,stadt2 aber die ,form der ,polis lie einen andern ,ausweg gar nicht zu4 ,was einst ,sparta und ,athen gewesen waren1 heit jetzt ,optimaten- und ,popularpartei4 ,in der gracchischen ,revolution1 der #acd schon der erste ,sklavenkrieg voraufging1 wurde der jngere ,scipio heimlich ermordet und ,c4 ,gracchus ffentlich erschlagen3 das sind der erste ,prinzeps und der erste ,tribun als die politischen ,mittelpunkte einer formlos gewordenen ,welt4 ,wenn die stadtrmische ,masse #ajd zum erstenmal ein ,imperium in gesetzloser und tumultuarischer ,weise einem ,privatmann -- ,marius -- bertrug1 so ist die tiefere ,bedeutung dieses ,schauspiels der ,annahme des mythischen ,kaisertitels durch ,tsin #bhh vergleichbar3 der unvermeidliche ,ausgang des ,zeitalters1 der ,csarismus1 zeichnet sich pltzlich am ,horizont4 ,der ,erbe des ,tribunen ist ,marius1 der wie jener den ,mob mit der ,hochfinanz verbindet und #hg den alten ,adel in ,masse hinmordet2 der ,erbe des ,prinzeps war ,sulla1 der #hb den ,stand der groen ,geldleute durch seine ,proskriptionen vernichtet hat4 ,von nun an vollziehen sich die letzten ,entscheidungen schnell1 wie in ,china seit dem ,auftreten des ,wang ,dscheng4 ,der ,prinzeps ,pompejus und der ,tribun ,csar -- ,tribun nicht dem ,amte1 aber der ,haltung nach -- vertreten noch ,parteien1 aber sie haben auch schon in ,lucca zusammen mit ,crassus zum ersten ,male die ,welt unter sich verteilt4 ,als bei ,philippi die ,erben gegen die ,mrder ,csars kmpften1 waren es nur noch ,gruppen2 bei ,aktium waren es nur noch ,einzelpersonen3 damit ist auch auf diesem ,wege der ,csarismus erreicht4 ,der entsprechenden ,entwicklung innerhalb der arabischen ,welt liegt statt der krperhaften ,polis der magische ,consensus als die ,form zugrunde1 in welcher und durch welche die ,tatsachen sich vollziehen1 und die eine ,trennung politischer und religiser ,tendenzen bis zu dem ,grade ausschliet1 da selbst der stdtische1 brgerliche ,drang nach ,freiheit1 mit dessen ,ausbrchen das ,zeitalter der kmpfenden ,staaten auch hier beginnt1 in orthodoxer ,verkleidung erscheint und deshalb bis jetzt kaum bemerkt worden ist4#dih ,es ist das ,loswollen vom ,khalifat1 das einst von den ,sassaniden und nach deren ,vorbild von ,diokletian in den ,formen des ,feudalstaates begrndet worden war4 ,es hatte seit ,justinian und ,chosru ,nuschirwan den ,ansturm der ,fronde zu bestehen1 in dem neben den ,huptern der griechischen und der mazdaischen ,kirche der persisch-mazdaische ,adel vor allem des ,irak1 der griechische vor allem ,kleinasiens und der nach beiden ,religionen gespaltene armenische ,hochadel voranstehen4 ,der im #g4 ,jahrhundert schon fast erreichte ,absolutismus ist dann durch den ,ansturm des in seinen politischen ,anfngen streng aristokratischen ,islam pltzlich gestrzt worden4 ,denn von dieser ,seite aus betrachtet bilden die wenig zahlreichen ,arabergeschlechter1#dii die allenthalben die ,fhrung in der ,hand behalten1 in den eroberten ,lndern sehr bald einen neuen ,hochadel von starker ,rasse und ungeheurem ,selbstgefhl1 der die islamische ,dynastie auf den ,rang der gleichzeitigen8 englischen herabdrckt4 ,der ,brgerkrieg zwischen ,othman und ,ali 7#fef-fa7 ist der ,ausdruck einer echten ,fronde und bewegt sich ausschlielich um die ,interessen zweier ,sippen und ihres ,anhangs4 ,die islamischen ,tories und ,whigs des #h4 ,jahrhunderts machen wie die englischen des #ah4 die groe ,politik allein1 und ihre ,koterien und ,familienzwiste sind fr die ,geschichte der ,zeit wichtiger als alle ,ereignisse im regierenden ,hause der ,ommaijaden 7#ffa-gej74 ,aber mit dem ,sturz dieser heitren und aufgeklrten ,dynastie1 die in ,damaskus1 also im westaramischen -- und monophysitischen -- ,syrien residiert hatte1 wird der natrliche ,schwerpunkt der arabischen ,kultur wieder bemerkbar3 das ostaramische ,gebiet1 einst ,sttzpunkt der ,sassaniden1 jetzt der ,abbassiden1 das1 gleichviel ob von persischer oder arabischer ,bildung1 mazdaischer1 nestorianischer oder islamischer ,religion1 immer ein und dieselbe groe ,linie der ,entwicklung zum ,ausdruck bringt und fr ,syrien wie fr ,byzanz immer vorbildlich geblieben ist4 ,von ,kufa geht die ,bewegung aus1 welche zum ,untergang der ,ommaijaden und ihres ancien rgime fhrt1 und sie hat1 was in seiner ganzen ,tragweite bis jetzt noch nie erkannt worden ist1 den ,charakter einer sozialen1 gegen die ,urstnde und die vornehme ,tradition berhaupt gerichteten ,revolution4#ejj ,sie beginnt unter den ,mavali1 dem kleinen ,brgertum im ,osten1 und wendet sich mit erbitterter ,feindschaft gegen das ,arabertum1 nicht insofern es ,verfechter des ,islam1 sondern insofern es ein neuer ,adel war4 ,die eben bekehrten ,mavali1 fast smtlich frhere ,mazdaisten1 nahmen den ,islam ernster als die ,araber selbst1 die auerdem noch ein ,standesideal vertraten4 ,schon im ,heere ,alis hatten sich die ganz demokratischen und puritanischen ,charidschiten abgesondert4 ,in ihren ,kreisen erscheint jetzt zum erstenmal die ,verbindung von fanatischem ,sektenwesen und ,jakobinertum4 ,hier ist damals nicht nur die schiitische ,richtung entstanden1 sondern auch der frheste ,ansatz zur kommunistischen ,churramija1 die sich bis auf ,mazdak#eja zurckleiten lt und spter die ungeheuren ,aufstnde unter ,babak hervorrief4 ,die ,abbassiden waren den ,aufstndischen in ,kufa durchaus nicht willkommen2 sie verdankten es nur ihrem groen diplomatischen ,geschick1 wenn sie als ,offiziere berhaupt zugelassen wurden und endlich -- fast wie ,napoleon -- die ,erbschaft der ber den ganzen ,osten verbreiteten ,revolution antreten konnten4 ,nach dem ,siege haben sie ,bagdad erbaut1 ein neu erstandenes ,ktesiphon und das ,denkmal der ,niederlage des feudalen ,arabertums2 und diese erste ,weltstadt der jungen ,zivilisation wird #hjj-ajej der ,schauplatz jener ,ereignisse1 welche vom ,napoleonismus zum ,csarismus fhren1 vom ,khalifat zum ,sultanat1 denn das ist in ,bagdad wie in ,byzanz der magische ,typus der formlosen ,gewalten1 die endlich auch hier allein noch mglich sind4 ,man mache sich also klar1 da ,demokratie auch in der arabischen ,welt ein ,standesideal und zwar von ,stadtmenschen und ein ,ausdruck ihres ,freiseinwollens von den alten ,bindungen des ,landes1 sei es ,wste oder ,ackerboden1 ist4 ,das ,nein gegenber der ,khalifentradition verkleidet sich in sehr viele ,formen und kann des ,freidenkertums und der ,verfassung in unserem ,sinne ganz entbehren4 ,magischer ,geist und magisches ,geld sind in anderer ,weise frei84 ,das byzantinische ,mnchtum ist liberal bis zum ,aufruhr und zwar nicht nur gegen ,hof und ,adel1 sondern auch gegen die hohen geistlichen ,gewalten1 die sich1 der gotischen ,hierarchie entsprechend1 schon vor dem ,konzil von ,nika herausgebildet hatten4 ,der ,consensus der ,rechtglubigen1 das ,volk8 im verwegensten ,sinne1 ist von ,gott -- ,rousseau wrde gesagt haben von der ,natur -- gleich gewollt und frei von allen ,mchten des ,blutes4 ,die berhmte ,szene1 in welcher der ,abt ,theodor von ,studion dem ,kaiser ,leo ,v4 den ,gehorsam kndigte 7#hac71 hat die ,bedeutung eines ,bastillesturms in magischen ,formen4#ejb ,nicht lange danach beginnt der ,aufstand der sehr frommen und in sozialen ,dingen ganz radikalen ,paulikianer1#ejc die jenseits des ,taurus einen eigenen ,staat aufrichteten1 ganz ,kleinasien brandschatzten1 ein kaiserliches ,aufgebot nach dem andern schlugen und erst #hgd niedergeworfen werden konnten4 ,das entspricht durchaus der kommunistisch-religisen ,bewegung der ,churramija stlich des ,tigris bis nach ,merw hin1 deren ,fhrer ,babak erst nach #bj;jhrigem ,kampf 7#hag-hcg7 unterlag1#ejd und jener andern der ,karmaten im ,westen 7#hij-ijd71 deren ,verbindungen von ,arabien aus durch alle syrischen ,stdte reichten und den ,aufruhr bis zur persischen ,kste verpflanzten4 ,aber daneben gab es noch ganz andere ,verkleidungen fr den politischen ,parteikampf4 ,wenn wir hren1 da die byzantinische ,armee bilderfeindlich war und der ,militrpartei deshalb eine bilderfreundliche ,mnchspartei gegenberstand1 so erscheint die ,leidenschaft im ,jahrhundert des ,bildersturms 7#gdj-hdj7 pltzlich in einem ganz neuen ,licht und wir verstehen1 da das ,ende der ,krise 7#hdc71 die endgltige ,niederlage der ,bilderfeinde und zugleich der freikirchlichen ,mnchspolitik1 die ,bedeutung einer ,restauration im ,sinne von #ahae hatte4#eje ,und endlich fllt in diese ,zeit der furchtbare ,sklavenaufstand im ,irak1 dem ,kerngebiet der ,abbassiden1 der pltzliches ,licht auf eine ganze ,reihe von andern sozialen ,erschtterungen wirft1 von denen die landlufigen ,historiker nichts erzhlen4 ,ali1 der ,spartakus des ,islam1 grndete #hfi sdlich von ,bagdad mit den entlaufenen ,massen einen wirklichen ,negerstaat1 erbaute sich eine ,residenz1 ,muchtara1 und dehnte seine ,macht tief nach ,arabien und ,persien hinein aus1 wo ganze ,stmme sich mit ihm verbndeten4 #hga wurde ,basra1 die erste ,hafenstadt der islamischen ,welt mit beinahe einer ,million ,einwohnern1 genommen1 ausgemordet und niedergebrannt2 erst #hhc ist dieser ,sklavenstaat vernichtet worden4 ,so wird die sassanidisch-byzantinische ,staatsform langsam ausgehhlt1 und an die ,stelle uralter ,traditionen der hohen ,beamtenschaft und des ,hofadels tritt die voraussetzungslose1 ganz persnliche ,gewalt zuflliger ,begabungen3 das ,sultanat4 ,denn das ist die spezifisch arabische ,form1 die in ,byzanz und ,bagdad gleichzeitig erscheint und von den napoleonischen ,anfngen um #hjj bis zum vollendeten ,csarismus der seldschuckischen ,trken seit #ajej fortschreitet4 ,diese ,form ist rein magisch2 sie gehrt nur dieser ,kultur an und ist ohne die tiefsten ,voraussetzungen ihrer ,seele nicht zu verstehen4 ,das ,khalifat1 ein ,inbegriff politischen1 um nicht zu sagen kosmischen ,taktes und ,stils1 wird nicht aufgehoben1 denn der ,khalif ist heilig als der durch den ,consensus der ,berufenen erkannte ,vertreter ,gottes2 aber es wird ihm alle ,macht entzogen1 welche mit dem ,begriff des ,csarismus verbunden ist1 genau wie ,pompejus und ,augustus tatschlich und ,sulla und ,csar auch dem ,namen nach diese ,macht von den alten ,verfassungsformen ,roms abgezogen haben4 ,es bleibt dem ,khalifen zuletzt ebensoviel von seiner ,gewalt wie dem ,senat und den ,komitien etwa unter ,tiberius4 ,die ganze ,flle hohen ,geformtseins in ,recht1 ,tracht und ,sitte war einst ,symbol gewesen4 ,jetzt ist sie ,kostm geworden1 und zwar das des formlosen1 rein tatschlichen ,regiments4 ,so steht neben ,michael ,,iii4 7#hdb-fg7 ,bardas1 neben ,konstantin ,,vii4 7#iab-ei7 der zum ,mitkaiser ernannte ,romanos4#ejf ,im ,jahre #hfg strzt der frhere ,stallknecht ,basileios1 eine napoleonische ,erscheinung1 den ,bardas und grndet die ,sbeldynastie der ,armenier 7bis #ajha71 in der meist ,generale statt der ,kaiser regieren1 ,gewaltmenschen wie ,romanos1 ,nikephoros und ,bardas ,phokas4 ,der grte unter ihnen ist ,johann ,tzimiskes 7#ifi-gf71 armenisch ,kiur ,zan4 ,in ,bagdad haben die ,trken die ,rolle der ,armenier gespielt4 ,einem ihrer ,fhrer hat der ,khalif ,al ,watik #hdb zuerst den ,sultanstitel verliehen4 ,seit #hfb ben die trkischen ,prtorianer die ,vormundschaft ber den ,herrscher aus1 und #ide wird der abbassidische ,khalif durch ,achmed1 den ,begrnder der ,sultansdynastie der ,bujiden1 in aller ,form auf die geistliche ,wrde beschrnkt4 ,von da an erhebt sich in beiden ,weltstdten ein rcksichtsloser ,kampf der mchtigen ,provinzgeschlechter um die hchste ,gewalt4 ,wenn auf der christlichen ,seite vor allem ,basileios ,,ii4 gegen die groen ,latifundienbesitzer vorgeht1 so hat das nicht im geringsten die ,bedeutung einer sozialen ,gesetzgebung4 ,es ist ein ,akt der ,verteidigung des augenblicklichen ,gewalthabers gegen die mglichen ,erben und deshalb am nchsten den ,proskriptionen ,sullas und der ,triumvirn verwandt4 ,den ,dukas1 ,phokas und ,skleros gehrte halb ,kleinasien2 der ,kanzler ,basileios1 der mit seinem fabelhaften ,vermgen eine ,armee bezahlen konnte1#ejg ist lngst mit ,crassus verglichen worden4 ,aber die eigentliche ,kaiserzeit beginnt erst mit den seldschuckischen ,trken4#ejh ,ihr ,fhrer ,togrulbek nahm #ajdc den ,irak1 #ajdi ,armenien und zwang #ajee den ,khalifen1 ihm das erbliche ,sultanat zu bertragen4 ,sein ,sohn ,alp ,arslan eroberte ,syrien und durch die ,schlacht von ,mantzikert #ajga das stliche ,kleinasien4 ,der ,rest von ,byzanz ist von da an ohne alle ,bedeutung fr das weitere ,schicksal des trkisch-arabischen ,imperiums4 ,und dieses ,zeitalter ist es1 das sich in gypten hinter dem ,namen der ,hyksoszeit verbirgt4 ,zwischen der #ab4 und #ah4 ,dynastie liegen zwei ,jahrhunderte1#eji welche mit dem ,zusammenbruch des unter ,sesostris ,,iii4#eaj auf den ,gipfel gelangten ancien rgime beginnen und an deren ,ende die ,kaiserzeit des ,neuen ,reiches steht4 ,schon die ,zhlung der ,dynastien lt eine ,katastrophe erkennen4 ,in den ,knigslisten erscheinen die ,namen dicht nach- und nebeneinander1 ,usurpatoren dunkelster ,herkunft1 ,generale1 ,leute mit seltsamen ,titeln1 manchmal nur einige ,tage regierend4 gypten zerfllt in eine ,anzahl ephemerer ,vlker und ,herrschaftsgebiete4 ,gleich mit dem ersten ,knig der #ac4 ,dynastie brechen die ,nilhheangaben in ,semne ab1 mit seinem ,nachfolger die ,urkunden in ,kahun4 ,es ist die ,zeit1 aus welcher der ,leidener ,papyrus ein ,bild der groen sozialen ,revolution entwirft4#eaa ,auf den ,sturz der ,regierung und den ,sieg der ,masse folgen die ,aufstnde im ,heer und der ,aufstieg ehrgeiziger ,soldaten4 ,hier taucht1 seit #afhj etwa1 der ,name der ,verruchten81 der ,hyksos#eab auf1 mit dem die ,historiker des ,neuen ,reiches1 die den ,sinn der ,epoche nicht mehr begriffen oder begreifen wollten1 die ,schmach dieser ,jahre zugedeckt haben4 ,diese ,hyksos haben ganz ohne ,zweifel die ,rolle der ,armenier in ,byzanz gespielt1 und nicht anders wre das ,schicksal der ,kimbern und ,teutonen geworden1 wenn sie ber ,marius und seine aus der grostdtischen ,hefe ergnzten ,legionen gesiegt1 mit ihren stets erneuerten ,massen die ,heere der ,triumvirn gefllt und ihre ,fhrer zuletzt vielleicht an deren ,stelle gesetzt htten4 ,was ,landfremde damals wagen durften1 zeigt das ,beispiel ,jugurthas4 ,es ist ganz gleichgltig1 welcher ,herkunft und ,zusammensetzung sie waren1 ob ,leibwachen1 aufstndische ,sklaven1 ,jakobiner oder ganze fremde ,stmme4 ,was sie fr die gyptische ,welt ein ,jahrhundert lang gewesen sind1 darauf kommt es an4 ,im stlichen ,delta haben sie zuletzt einen ,staat begrndet und eine ,residenz1 ,auaris1 gebaut4#eac ,einer ihrer ,fhrer1 ,chian1 der sich statt des ,pharaonentitels die ganz revolutionren ,namen ,umarmer der ,lnder8 und ,frst der jungen ,mannschaft8 gab -- ebenso revolutionr wie consul sine collega8 und dictator perpetuus8 in csarischer ,zeit --1 ein ,mann vielleicht wie ,johann ,tzimiskes1 gebot ber ganz gypten und trug seinen ,namen bis nach ,kreta und an den ,euphrat4 ,aber nach ihm beginnt der ,kampf aller ,gaue um das ,imperium und aus ihm geht mit ,amosis die ,dynastie von ,theben als ,sieger hervor4 ,fr uns hat das ,zeitalter der kmpfenden ,staaten mit ,napoleon und der ,gewaltsamkeit seiner ,maregeln begonnen4 ,in seinem ,kopf ist zuerst der ,gedanke einer militrischen und zugleich volkstmlichen ,weltherrschaft wirksam geworden1 etwas ganz anderes als das ,reich ,karls ,v4 und das englische ,kolonialreich noch zu seiner ,zeit4 ,wenn das #ai4 ,jahrhundert an groen ,kriegen -- und ,revolutionen -- arm gewesen ist und die schwersten ,krisen auf ,kongressen diplomatisch berwunden hat1 so beruht das gerade auf einer bestndigen so ungeheuren ,bereitschaft zum ,kriege1 da die ,furcht vor den ,folgen in letzter ,stunde immer wieder zur ,vertagung der endgltigen ,entscheidung und zum ,ersatz des ,krieges durch politische ,schachzge gefhrt hat4 ,denn dieses ,jahrhundert ist das der stehenden ,riesenheere und der allgemeinen ,wehrpflicht4 ,wir sind ihm noch zu nahe1 um das ,schauerliche dieses ,anblicks und das ,beispiellose innerhalb der gesamten ,weltgeschichte zu empfinden4 ,seit ,napoleon stehen bestndig ,hunderttausende1 zuletzt ,millionen1 marschbereit1 liegen gewaltige ,flotten1 die alle zehn ,jahre erneuert werden1 in den ,hfen4 ,es ist ein ,krieg ohne ,krieg1 ein ,krieg des berbietens mit ,rstungen und ,schlagfertigkeit1 ein ,krieg der ,zahlen1 des ,tempo1 der ,technik1 und die ,diplomaten verhandeln nicht von ,hof zu ,hof1 sondern von ,hauptquartier zu ,hauptquartier4 ,je lnger die ,entladung verzgert wird1 desto ungeheuerlicher werden die ,mittel1 desto unertrglicher wchst die ,spannung4 ,das ist die faustische1 die dynamische ,form der kmpfenden ,staaten in ihrem ersten ,jahrhundert1 aber sie ist mit der ,entladung des ,weltkriegs zu ,ende4 ,denn durch das ,aufgebot dieser vier ,jahre ist das der franzsischen ,revolution entstammende1 in dieser ,form durch und durch revolutionre ,prinzip der allgemeinen ,wehrpflicht samt den aus ihr entwickelten taktischen ,mitteln berwunden4#ead ,an ,stelle der stehenden ,heere werden von nun an allmhlich ,berufsheere freiwilliger und kriegsbegeisterter ,soldaten treten1 an ,stelle der ,millionen wieder die ,hunderttausende1 aber eben damit wird dieses zweite ,jahrhundert wirklich das der kmpfenden ,staaten sein4 ,das bloe ,dasein dieser ,heere ist kein ,ersatz des ,krieges4 ,sie sind fr den ,krieg da und sie wollen ihn4 ,in zwei ,generationen werden sie es sein1 deren ,wille strker ist als der aller ,ruhebedrftigen4 ,in diesen ,kriegen um das ,erbe der ganzen ,welt werden ,kontinente angesetzt1 ,indien1 ,china1 ,sdafrika1 ,ruland1 der ,islam aufgeboten1 neue ,techniken und ,taktiken gegeneinander ausgespielt werden4 ,die groen weltstdtischen ,machtmittelpunkte werden ber die kleineren ,staaten1 ihr ,gebiet1 ihre ,wirtschaft und ,menschen nach ,gutdnken verfgen2 das alles ist nur noch ,provinz1 ,objekt1 ,mittel zum ,zweck2 sein ,schicksal ist ohne ,bedeutung fr den groen ,gang der ,dinge4 ,wir haben in wenigen ,jahren gelernt1 ,ereignisse kaum noch zu beachten1 die vor dem ,kriege die ,welt htten erstarren lassen4 ,wer denkt heute ernsthaft an die ,millionen1 die in ,ruland zugrunde gehen8 ,da zwischen diesen ,katastrophen voller ,blut und ,entsetzen immer wieder der ,ruf nach ,vlkervershnung und ,frieden auf ,erden erschallt1 ist in dem ,grade notwendig1 als ,hintergrund und ,widerhall eines groartigen ,geschehens1 da man es auch dort noch annehmen mu1 wo nichts davon berliefert ist wie im gypten der ,hyksoszeit1 in ,bagdad und ,byzanz4 ,man mag den ,wunsch einschtzen1 wie man will1 aber man sollte den ,mut haben1 die ,dinge zu sehen1 wie sie sind4 ,das zeichnet den ,menschen von ,rasse aus1 durch dessen ,dasein allein es ,geschichte gibt4 ,das ,leben ist hart1 wenn es gro sein soll4 ,es lt nur die ,wahl zwischen ,sieg und ,niederlage1 nicht zwischen ,krieg und ,frieden1 und die ,opfer des ,sieges gehren zum ,siege4 ,denn es ist nichts als ,literatur1 geschriebene1 gedachte1 gelebte ,literatur1 die hier anklagend und eifernd neben den ,ereignissen einhergeht4 ,es sind bloe ,wahrheiten1 die sich im ,gedrnge der ,tatsachen verlieren4 ,die ,geschichte hat nie geruht1 von diesen ,vorschlgen ,kenntnis zu nehmen4 ,in der chinesischen ,welt hat ,hiang-sui schon #ece eine ,friedensliga zu stiften versucht4 ,zur ,zeit der kmpfenden ,staaten wird dem ,imperialismus 7lienheng7 vor allem in den sdlichen ,lndern am ,jangtse die ,vlkerbundsidee 7hohtsung7#eae entgegengesetzt2 sie war von ,anfang an zum ,tode verurteilt wie alles ,halbe1 das dem ,ganzen in den ,weg tritt1 und verschwand schon vor dem ,endsieg des ,nordens4 ,aber beide wandten sich gegen den antipolitischen ,geschmack der ,taoisten1 die in diesen furchtbaren ,jahrhunderten eine geistige ,selbstentwaffnung vornahmen und sich damit zum bloen ,material herabsetzten1 das in den groen ,entscheidungen von andern und fr andre verbraucht wurde4 ,auch die rmische ,politik1 so fern dem antiken ,geiste sonst das ,vorausdenken liegt1 hat doch einmal versucht1 die ,welt in ein ,system gleichgeordneter ,mchte zu bringen1 das fernere ,kriege zwecklos machen sollte3 damals1 als sie nach der ,niederlage ,hannibals auf die ,einverleibung des ,ostens verzichtete4 ,das ,ergebnis war so1 da die ,partei des jngeren ,scipio zum entschiedenen ,imperialismus berging1 um dem ,chaos ein ,ende zu machen1 obwohl ihr ,fhrer mit klarem ,blick das ,schicksal seiner ,stadt voraussah1 welche die antike ,unfhigkeit1 irgend etwas zu organisieren1 im hchsten ,grade besa4 ,aber der ,weg von ,alexander zu ,csar ist eindeutig und unvermeidlich1 und die strkste ,nation jeder ,kultur hat ihn gehen mssen1 ob sie es wollte und wute oder nicht4 ,vor der ,hrte dieser ,tatsachen gibt es keine ,ausflucht4 ,die ,friedenskonferenz im ,haag von #aijg war das ,vorspiel zum ,weltkrieg1 die in ,washington von #aiba wird das ,vorspiel neuer ,kriege sein4 ,die ,geschichte dieser ,zeit ist nicht mehr ein geistreiches ,spiel in guten ,formen um ein ,mehr oder ,weniger1 aus dem man sich jederzeit zurckziehen kann4 ,standhalten oder untergehen -- ein drittes gibt es nicht4 ,die einzige ,moral1 welche die ,logik der ,dinge uns heute gestattet1 ist die eines ,bergsteigers auf steilem ,grat4 ,ein ,augenblick der ,schwche1 und alles ist zu ,ende4 ,aber alle ,philosophie8 ist heute nichts als ein innerliches ,abdanken und ,sichgehenlassen und die feige ,hoffnung1 durch ,mystik den ,tatsachen zu entschlpfen4 ,sie war zur ,rmerzeit nichts anderes4 ,tacitus erzhlt1#eaf wie der berhmte ,musonius ,rufus durch ,vortrge ber die ,gter des ,friedens und die bel des ,krieges auf die ,legionen1 die im ,jahre #gj vor den ,toren ,roms standen1 einzuwirken versuchte und ihren ,schlgen kaum entging4 ,der ,heerfhrer ,avidius ,cassius nannte den ,kaiser ,marc ,aurel ein philosophisches altes ,weib4 ,was den ,nationen des #bj4 ,jahrhunderts an alter und groer ,tradition erhalten bleibt1 an historischem ,geformtsein1 an ,erfahrung1 die ins ,blut gedrungen ist1 erhebt sich damit zu einer ,macht ohnegleichen4 ,die schpferische ,piett oder1 um es tiefer zu fassen1 ein uralter ,takt aus ferner ,frhzeit1 der im ,wollen gestaltend weiterwirkt1 haftet fr uns nur an ,formen1 die lter sind als ,napoleon und die ,revolution1#eag die gewachsen und nicht entworfen sind4 ,jeder noch so bescheidene ,rest davon1 der sich im ,dasein irgend einer geschlossenen ,minderheit erhlt1 wird bald genug zu unermelichem ,werte steigen und geschichtliche ,wirkungen hervorbringen1 die im ,augenblick noch niemand fr mglich hlt4 ,die ,traditionen einer alten ,monarchie1 eines alten ,adels1 einer alten vornehmen ,gesellschaft1 soweit sie noch gesund genug sind1 um die ,politik als ,geschft oder um einer ,abstraktion willen von sich fernzuhalten1 soweit sie ,ehre1 ,entsagung1 ,disziplin1 das echte ,gefhl einer groen ,sendung besitzen1 ,rasseeigenschaften also1 ,zucht1 ,sinn fr ,pflichten und ,opfer1 knnen zu einem ,mittelpunkt werden1 der den ,daseinsstrom eines ganzen ,volkes zusammenhlt1 es diese ,zeit berdauern und die ,kste der ,zukunft erreichen lt4 ,in ,verfassung sein ist alles4 ,es handelt sich um die schwerste ,zeit1 welche die ,geschichte einer hohen ,kultur kennt4 ,die letzte ,rasse in ,form1 die letzte lebendige ,tradition1 der letzte ,fhrer1 der beides hinter sich hat1 gehen als ,sieger durchs ,ziel4 #ae ,csarismus nenne ich die ,regierungsart1 welche trotz aller staatsrechtlichen ,formulierung in ihrem inneren ,wesen wieder gnzlich formlos ist4 ,es ist gleichgltig1 ob ,augustus in ,rom1 ,hoangti in ,china1 ,amosis in gypten1 ,alp ,arslan in ,bagdad ihre ,stellung mit altertmlichen ,bezeichnungen umkleiden4 ,der ,geist dieser alten ,formen ist tot4#eah ,und deshalb sind alle ,institutionen1 sie mgen noch so peinlich aufrecht erhalten werden1 von nun an ohne ,sinn und ,gewicht4 ,bedeutung hat nur die ganz persnliche ,gewalt1 welche der ,csar oder an seiner ,stelle irgend jemand durch seine ,fhigkeiten ausbt4 ,es ist die ,heimkehr aus einer formvollendeten ,welt ins ,primitive1 ins ,kosmisch-,geschichtslose4 ,biologische ,zeitrume nehmen wieder den ,platz historischer ,epochen ein4#eai ,am ,anfang1 dort1 wo die ,zivilisation sich zur vollen ,blte entfaltet -- heute -- steht das ,wunder der ,weltstadt1 das groe steinerne ,sinnbild des ,formlosen1 ungeheuer1 prachtvoll1 im bermut sich dehnend4 ,sie zieht die ,daseinsstrme des ohnmchtigen ,landes in sich hinein1 ,menschenmassen1 die wie ,dnen aus einer in die andre verweht werden1 wie loser ,sand zwischen den ,steinen verrieseln4 ,hier feiern ,geist und ,geld ihre hchsten und letzten ,siege4 ,es ist das ,knstlichste und ,feinste1 was in der ,lichtwelt des menschlichen ,auges erscheint1 etwas ,unheimliches und ,unwahrscheinliches1 das fast schon jenseits der ,mglichkeiten kosmischer ,gestaltung steht4 ,dann aber treten die ideenlosen ,tatsachen wieder nackt und riesenhaft hervor4 ,der ewig-kosmische ,takt hat die geistigen ,spannungen einiger ,jahrhunderte endgltig berwunden4 ,in ,gestalt der ,demokratie hatte das ,geld triumphiert4 ,es gab eine ,zeit1 wo es allein oder fast allein ,politik machte4 ,aber sobald es die alten ,ordnungen der ,kultur zerstrt hat1 taucht aus dem ,chaos eine neue1 bermchtige1 bis in den ,urgrund alles ,werdens hinabreichende ,gre empor3 die ,menschen von csarischem ,schlage4 ,an ihnen geht die ,allmacht des ,geldes zugrunde4 ,die ,kaiserzeit bedeutet1 und zwar in jeder ,kultur1 das ,ende der ,politik von ,geist und ,geld4 ,die ,mchte des ,blutes1 die urwchsigen ,triebe alles ,lebens1 die ungebrochne krperliche ,kraft treten ihre alte ,herrschaft wieder an4 ,die ,rasse bricht rein und unwiderstehlich hervor3 der ,erfolg des ,strksten und der ,rest als ,beute4 ,sie ergreift das ,weltregiment1 und das ,reich der ,bcher und ,probleme erstarrt oder versinkt in ,vergessenheit4 ,von nun an werden ,heldenschicksale im ,stil der ,vorzeit wieder mglich1 die nicht durch ,kausalitten fr das ,bewutsein verschleiert sind4 ,es gibt keinen inneren ,unterschied mehr zwischen dem ,leben des ,septimius ,severus und ,gallienus oder dem ,alarichs und ,odoakers4 ,ramses1 ,trajan1 ,wu-ti gehren in das gleichfrmige ,auf und ,nieder geschichtloser ,zeitrume4#ebj ,seit dem ,anbruch der ,kaiserzeit gibt es keine politischen ,probleme mehr4 ,man findet sich ab mit den ,lagen und ,gewalten1 die vorhanden sind4 ,strme von ,blut hatten zur ,zeit der kmpfenden ,staaten das ,pflaster aller ,weltstdte gertet1 um die groen ,wahrheiten der ,demokratie in ,wirklichkeit zu verwandeln und ,rechte zu erkmpfen1 ohne die das ,leben nicht wert schien1 gelebt zu werden4 ,jetzt sind diese ,rechte erobert1 aber die ,enkel sind selbst durch ,strafen nicht mehr zu bewegen1 von ihnen ,gebrauch zu machen4 ,hundert ,jahre spter1 und sogar die ,historiker verstehen die alten ,streitfragen nicht mehr4 ,schon zur ,zeit ,csars beteiligte sich die anstndige ,bevlkerung kaum noch an den ,wahlen4#eba ,es hat dem groen ,tiberius das ,leben verbittert1 da die fhigsten ,mnner seiner ,zeit sich von aller ,politik zurckhielten1 und ,nero konnte auch durch ,drohungen die ,ritter nicht mehr zwingen1 zur ,ausbung ihrer ,rechte nach ,rom zu kommen4 ,das ist das ,ende der groen ,politik1 die einst ein ,ersatz des ,krieges durch geistigere ,mittel gewesen war und nun dem ,kriege in seiner ursprnglichsten ,gestalt wieder ,platz macht4 ,es heit deshalb den ,sinn der ,zeit vollstndig verkennen1 wenn ,mommsen#ebb eine tiefsinnige ,zergliederung der von ,augustus geschaffenen ,dyarchie8 mit ihrer ,gewaltenteilung zwischen ,prinzeps und ,senat vornimmt4 ,ein ,jahrhundert vorher wre diese ,verfassung etwas ,wirkliches gewesen1 eben deshalb aber auch keinem der damaligen ,gewaltmenschen in den ,sinn gekommen4 ,jetzt bedeutet sie nichts als den ,versuch einer schwachen ,persnlichkeit1 sich ber unwiderrufliche ,tatsachen durch bloe ,formen hinwegzutuschen4 ,csar sah die ,dinge1 wie sie waren1 und richtete seine ,herrschaft ohne ,sentimentalitt nach praktischen ,gesichtspunkten ein4 ,die ,gesetzgebung seiner letzten ,monate beschftigte sich ausschlielich mit bergangsbestimmungen1 von denen keine einzige fr die ,dauer gedacht war4 ,eben das hat man immer bersehen4 ,er war ein viel zu tiefer ,kenner der ,dinge1 um in diesem ,augenblick1 dicht vor dem ,partherfeldzug1 die ,entwicklung vorauswissen und endgltige ,formen fr sie festsetzen zu wollen4 ,augustus aber war wie vor ihm ,pompejus nicht der ,herr seines ,anhangs1 sondern durchaus von ihm und dessen ,anschauungen abhngig4 ,die ,form des ,prinzipats ist gar nicht seine ,erfindung1 sondern die doktrinre ,durchfhrung eines veralteten ,parteiideals1 das ein anderer ,schwchling1 ,cicero1 entworfen hatte4#ebc ,als ,augustus am #ac4 ,januar #bg in einer ehrlich gemeinten1 aber eben deshalb um so sinnloseren ,szene dem ,senat und ,volk von ,rom8 die ,staatsgewalt zurckgab1 behielt er das ,tribunat fr sich1 und das war in der ,tat das einzige ,stck politischer ,wirklichkeit1 das damals zum ,vorschein kam4 ,der ,tribun war der legitime ,nachfolger des ,tyrannen1#ebd und schon ,c4 ,gracchus hatte #abb dem ,titel einen ,inhalt gegeben1 der nicht mehr durch die gesetzmigen ,schranken eines ,amtes1 sondern nur noch durch die persnlichen ,talente des ,inhabers begrenzt wurde4 ,von ihm fhrt eine gerade ,linie ber ,marius und ,csar zu dem jungen ,nero1 als er den politischen ,absichten seiner ,mutter ,agrippina entgegentrat4 ,dagegen war der ,prinzeps#ebe von nun an ein ,kostm1 ein ,rang1 vielleicht eine gesellschaftliche1 sicherlich aber nicht mehr eine politische ,tatsache4 ,gerade dieser ,begriff war in der ,theorie ,ciceros mit einem verklrenden ,schimmer umgeben und schon von ihm mit dem des ,divus verbunden worden4#ebf ,dagegen ist die ,mitarbeit8 von ,senat und ,volk eine altertmliche ,zeremonie1 in der nicht mehr ,leben enthalten war als in den ebenfalls von ,augustus wieder hergestellten ,bruchen der ,arvalbrder4 ,aus den groen ,parteien der ,gracchenzeit waren lngst ,gefolgschaften geworden1 ,csarianer und ,pompejaner1 und endlich war auf der einen ,seite die formlose ,allgewalt geblieben1 die ,tatsache8 im brutalsten ,sinne1 der ,csar8 oder wer ihn unter seinen ,einflu zu bringen vermochte1 und auf der andern ,seite das ,huflein beschrnkter ,ideologen1 die ihr ,mivergngen hinter einer ,philosophie verbargen und von da aus mit ,verschwrungen ihrem ,ideal aufzuhelfen suchten4 ,es waren in ,rom die ,stoiker1 in ,china die ,konfuzianer4 ,erst jetzt versteht man die berhmte groe ,bcherverbrennung81 die der chinesische ,augustus #bab v4 ,chr4 anordnete und die in den ,kpfen spter ,literaten den ,schein einer ungeheuerlichen ,barbarei angenommen hat4 ,aber ,csar war den stoischen ,schwrmern fr ein unmglich gewordenes ,ideal zum ,opfer gefallen2#ebg dem ,divuskult wurde in stoischen ,kreisen ein ,cato- und ,brutuskult entgegengestellt2 die ,philosophen im ,senat 7damals nur noch eine ,art ,adelsklub7 wurden nicht mde1 den ,untergang der ,freiheit8 zu beklagen und ,verschwrungen wie die pisonische von #fe anzustiften1 was beim ,tode ,neros beinahe die ,zustnde der ,zeit ,sullas wieder heraufbeschworen htte4 ,deshalb lie ,nero den ,stoiker ,ptus ,thrasea1 und ,vespasian den ,helvidius ,priscus hinrichten1 und deshalb wurde das ,geschichtswerk des ,cremutius ,cordus1 in dem ,brutus als der letzte ,rmer gepriesen worden war1 berall in ,rom eingesammelt und verbrannt4 ,es war ein ,akt der ,notwehr des ,staates gegenber einer blinden ,ideologie1 wie wir hnliche von ,cromwell und ,robespierre kennen1 und in genau derselben ,lage befanden sich die chinesischen ,csaren gegenber der ,schule des ,konfuzius1 die einst ihr ,ideal einer ,staatsordnung herausgearbeitet hatte und nun die ,wirklichkeit nicht zu ertragen verstand4 ,die groe ,bcherverbrennung war nichts als die ,zerstrung eines ,teils der politisch-philosophischen ,literatur und die ,aufhebung der ,lehrbetriebe und geheimen ,organisationen4#ebh ,diese ,abwehr hat in beiden ,imperien ein ,jahrhundert gedauert2 dann war selbst die ,erinnerung an parteipolitische ,leidenschaften geschwunden1 und die beiden ,philosophien wurden die herrschende ,weltstimmung der reifen ,kaiserzeit4#ebi ,die ,welt aber ist nun der ,schauplatz tragischer ,familiengeschichten1 welche die ,staatengeschichte ablsen1 wie sie das julisch-claudische ,haus und das des ,schi ,hoang ti 7schon #bjf v4 ,chr47 vernichtet haben und wie sie aus den ,schicksalen der gyptischen ,herrscherin ,hatschepsut und ihrer ,brder 7#aeja-addg7 dster aufleuchten4 ,es ist der letzte ,schritt zum ,definitiven4 ,mit dem ,weltfrieden -- dem ,frieden der hohen ,politik -- tritt die ,schwertseite8#ecj des ,daseins zurck und die ,spindelhlfte8 herrscht wieder2 es gibt nur noch ,privatgeschichte1 private ,schicksale1 privaten ,ehrgeiz1 von den kmmerlichen ,nten des ,fellachen angefangen bis zu den wsten ,fehden der ,csaren um den ,privatbesitz der ,welt4 ,die ,kriege im ,zeitalter des ,weltfriedens sind ,privatkriege1 furchtbarer als alle ,staatenkriege1 weil sie formlos sind4 ,denn der ,weltfriede -- der oft schon dagewesen ist -- enthlt den privaten ,verzicht der ungeheuren ,mehrzahl auf den ,krieg1 damit aber auch die uneingestandene ,bereitschaft1 die ,beute der andern zu werden1 die nicht verzichten4 ,es beginnt mit dem staatenzerstrenden ,wunsch einer allgemeinen ,vershnung und endet damit1 da niemand die ,hand rhrt1 sobald das ,unglck nur den ,nachbar trifft4 ,schon unter ,marc ,aurel dachte jede ,stadt und jeder ,landstrich nur an sich1 und die ,ttigkeit des ,herrschers war eine ,privatsache neben den andern4 ,den ,fernwohnenden waren er1 seine ,truppen und ,ziele ebenso gleichgltig wie die ,absichten der germanischen ,heerhaufen4 ,auf dieser seelischen ,voraussetzung entfaltet sich ein zweites ,wikingertum4 ,das in ,form sein8 geht von den ,nationen auf die ,scharen und ,gefolgschaften von ,abenteurern ber1 mgen sie ,csaren1 abtrnnige ,heerfhrer oder ,barbarenknige heien1 fr welche die ,bevlkerung zuletzt nichts als ein ,bestandteil der ,landschaft ist4 ,es besteht eine tiefe ,verwandtschaft zwischen den ,helden der mykenischen ,vorzeit und den rmischen ,soldatenkaisern1 zwischen ,menes vielleicht und ,ramses ,,ii4 ,fr die germanische ,welt werden die ,geister ,alarichs und ,theoderichs wieder erwachen1 wovon die ,erscheinung ,cecil ,rhodes' eine erste ,ahnung gibt2 und die stammfremden ,henker der russischen ,vorzeit von ,dschingiskhan bis ,trotzki1 zwischen denen die ,episode des petrinischen ,zarentums liegt1 sind doch nicht allzu verschieden von manchen ,prtendenten der romanischen ,republiken ,mittelamerikas1 deren ,privatkmpfe dort die formvolle ,zeit des spanischen ,barock lngst abgelst haben4 ,mit dem geformten ,staat hat auch die hohe ,geschichte sich schlafen gelegt4 ,der ,mensch wird wieder ,pflanze1 an der ,scholle haftend1 dumpf und dauernd4 ,das zeitlose ,dorf1 der ewige8 ,bauer#eca treten hervor1 ,kinder zeugend und ,korn in die ,mutter ,erde versenkend1 ein emsiges1 gengsames ,gewimmel1 ber das der ,sturm der ,soldatenkaiser hinbraust4 ,mitten im ,lande liegen die alten ,weltstdte1 leere ,gehuse einer erloschenen ,seele1 in die sich geschichtslose ,menschheit langsam einnistet4 ,man lebt von der ,hand in den ,mund1 mit einem kleinen1 sparsamen ,glck1 und duldet4 ,massen werden zertreten in den ,kmpfen der ,eroberer um ,macht und ,beute dieser ,welt1 aber die berlebenden fllen mit primitiver ,fruchtbarkeit die ,lcken und dulden weiter4 ,und whrend man in den ,hhen siegt und unterliegt in ewigem ,wechsel1 betet man in der ,tiefe1 betet mit jener mchtigen ,frmmigkeit der zweiten ,religiositt1 die alle ,zweifel fr immer berwunden hat4#ecb ,da1 in den ,seelen1 ist der ,weltfriede ,wirklichkeit geworden1 der ,friede ,gottes1 die ,seligkeit greiser ,mnche und ,einsiedler1 und da allein4 ,er hat jene ,tiefe im ,ertragen von ,leid geweckt1 welche der historische ,mensch in dem ,jahrtausend seiner ,entfaltung nicht kennen lernt4 ,erst mit dem ,ende der groen ,geschichte tritt das heilige1 stille ,wachsein wieder hervor4 ,es ist ein ,schauspiel1 das in seiner ,zwecklosigkeit erhaben ist1 zwecklos und erhaben wie der ,gang der ,gestirne1 die ,drehung der ,erde1 der ,wechsel von ,land und ,meer1 von ,eis und ,urwldern auf ihr4 ,man mag es bewundern oder beweinen -- aber es ist da4 #cib ,s4 #ahi ff4 #cic ,s4 #bjd ff4 #cid ,deshalb verwerfen sie die ,rechte von ,adel und ,geistlichkeit und verteidigen die von ,geld und ,geist1 mit einer ausgesprochenen ,parteinahme fr den beweglichen gegenber dem unbeweglichen ,besitz4 #cie ,s4 #hi ff4 ,der entsprechende ,versuch der absolutistisch gesinnten ,stuarts1 das rmische ,recht in ,england einzufhren1 ist vor allem durch den puritanischen ,juristen ,coke 7 #afcd7 vereitelt worden1 wieder ein ,beweis dafr1 da der ,geist eines ,rechts immer ,parteigeist ist4 #cif ,s4 #ge ff4 #cig ,vor allem auf dem ,gebiet der ,ehescheidung1 fr welche die staatliche und die kirchliche ,auffassung unvermittelt nebeneinander gelten4 #cih ,das sind die ,formen des ,nachtwchterstaates8 und des ,kasernenstaates81 wie sie von ,gegnern spttisch und verstndnislos genannt worden sind4 hnlich gedachte ,bezeichnungen finden sich auch in chinesischen und griechischen ,staatstheorien3 ,o4 ,franke1 ,studien zur ,geschichte des konfuzianischen ,dogmas 7#aibj71 ,s4 #baa ff42 ,r4 v4 ,phlmann1 ,geschichte der sozialen ,frage und des ,sozialismus in der antiken ,welt 7#aiab74 ,dagegen gehrt der politische ,geschmack z4 ,b4 ,wilhelms v4 ,humboldt1 der als ,klassizist dem ,staate das ,individuum gegenberstellt1 berhaupt nicht in die politische1 sondern in die ,literaturgeschichte4 ,denn hier wird nicht die ,lebensfhigkeit des ,staates innerhalb der wirklich vorhandenen ,staatenwelt ins ,auge gefat1 sondern das ,privatdasein fr sich ohne ,rcksicht darauf1 ob ein solches ,ideal angesichts der vernachlssigten ueren ,lage auch nur einen ,augenblick bestehen knnte4 ,es ist ein ,grundfehler der ,ideologen1 da sie gegenber dem ,privatleben und dem ganz darauf bezogenen ,innenbau eines ,staates von dessen uerer ,machtstellung1 die in ,wirklichkeit die ,freiheit der inneren ,gestaltung ganz und gar bedingt1 vllig absehen4 ,der ,unterschied der franzsischen und deutschen ,revolution z4 ,b4 besteht darin1 da die eine von ,anfang an die uere ,lage und damit die innere beherrscht hat1 die andre nicht4 ,damit war diese von vornherein eine ,farce4 #cii ,die durchaus nicht mit ,wirtschaftsgeschichte im ,sinne des historischen ,materialismus identisch ist4 ,darber im nchsten ,kapitel4 #djj ,denn die hohen ,kirchenwrden sind in diesen ,jahrhunderten ausschlielich an den ,adel ,europas vergeben worden1 der die politischen ,eigenschaften seines ,blutes in ihren ,dienst stellte4 ,aus dieser ,schule sind dann wieder ,staatsmnner wie ,richelieu1 ,mazarin und ,talleyrand hervorgegangen4 #dja ,s4 #dcd4 #djb ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #bdd4 #djc ,auch von der chinesischen ,kritik4 ,dagegen ,schindler1 ,das ,priestertum im alten ,china ,i1 ,s4 #fa ff42 ,conrady1 ,china1 ,s4 #ecc4 #djd ,s4 #dcb f4 #dje ,compotus1 contrarotulus 7die zur ,prfung aufbewahrte ,gegenrolle71 quittancia1 recordatum4 #djf ,s4 #cdb4 #djg ,fr den ,herrscher der ,mitte gibt es kein ,ausland8 7,kung-,tang74 ,der ,himmel spricht nicht2 er lt durch einen ,menschen seine ,gedanken verknden8 7,tung ,tschung-schu74 ,seine ,verfehlungen wirken durch den ganzen ,kosmos hindurch und fhren zu ,erschtterungen in der ,natur 7,o4 ,franke1 ,zur ,geschichte des konfuzianischen ,dogmas1 #aibj1 ,s4 #bab ff41 #bdd f474 ,dem antiken und indischen ,staatsdenken liegt dieser mystisch-universale ,zug gnzlich fern4 #djh ,es darf nicht vergessen werden1 da der ungeheure ,grundbesitz der ,kirche ,erblehen der ,bistmer und ,erzbistmer geworden war1 die gar nicht daran dachten1 dem ,papst als ,lehnsherrn ,eingriffe zu gestatten4 #dji ,nach dem ,sturz der ,tyrannis um #ejj fuhren die beiden ,regenten des rmischen ,patriziats die ,titel ,prtor oder ,judex1 aber eben deshalb scheint es mir wahrscheinlich1 da sie ber die ,tyrannis und die ihr vorausliegende ,zeit einer ,oligarchie bis in das echte ,knigtum hinaufragen und als ,hofmter denselben ,ursprung haben wie der ,herzog 7prae-itor1 ,heerwart1 in ,athen ,polemarch7 und ,graf 7,dinggraf1 ,erbrichter1 in ,athen ,archon74 ,die ,bezeichnung ,konsul 7seit #cff7 ist sprachlich ganz archaisch und bedeutet also keine ,neuschpfung1 sondern die ,wiederbelebung eines ,titels 7,rat des ,knigs871 der vielleicht aus oligarchischen ,stimmungen lange verpnt gewesen war4 #daj ,beloch1 ,griechische ,geschichte ,i1 #a1 ,s4 #bad ff4 #daa ,die ,spartiaten brachten in der besten ,zeit des #f4 ,jahrhunderts etwa #djjj wehrfhige ,mnner auf gegenber einer ,gesamtbevlkerung von fast #cjjjjj ,heloten und ,periken 7,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,,iii1 #bfd72 etwa eben so stark werden auch die rmischen ,geschlechter damals der ,klientel und den ,latinern gegenber gewesen sein4 #dab ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #bfd4 #dac ,ebda #bfg f4 #dad ,v4 ,ehrenberg1 ,die ,rechtsidee im frhen ,griechentum 7#aiba71 ,s4 #fe ff4 #dae ,s4 #bb f4 #daf ,s4 #bjd f4 #dag ,s4 #bag ff4 #dah ,f4 ,cumont1 ,mysterien des ,mithra 7#aiaj71 ,s4 #gd ff4 ,die ,sassanidenregierung1 die um #cjj vom ,lehnswesen zum ,stndestaat berging1 ist in jeder ,beziehung das ,vorbild von ,byzanz geworden1 im ,zeremoniell1 im ritterlichen ,kriegswesen1 in der ,verwaltung und vor allem im ,typus des ,herrschers4 ,vgl4 auch ,a4 ,christensen1 ,l'empire des ,sassanides1 le peuple1 l'tat1 la cour 7,kopenhagen #aijg74 #dai ,ed4 ,meyer1 ,kl4 ,schriften ,s4 #adf4 #dbj ,s4 #big4 #dba ,krumbacher1 ,byzantin4 ,literaturgeschichte ,s4 #iah4 #dbb ,auf die ,ausgestaltung dieses ,bildes wirft die ,tatsache ein helles ,licht1 da die ,nachkommen der angeblich gestrzten ,dynastien ,hia und ,shang in den ,staaten ,ki und ,sung whrend der ganzen ,dschouzeit herrschten 7,schindler1 ,das ,priestertum im alten ,china ,i1 ,s4 #ci74 ,das beweist erstens1 da das ,bild des ,kaisertums auf eine frhere und vielleicht sogar gleichzeitige ,machtstellung dieser ,staaten zurckgespiegelt worden ist1 vor allem aber1 da ,dynastie auch hier nicht die uns gelufige ,gre ist1 sondern einen ganz anderen ,familienbegriff voraussetzt4 ,damit vergleichbar ist die ,fiktion1 da der deutsche ,knig1 der stets auf frnkischem ,boden gewhlt und in der ,grabkapelle ,karls des ,groen gekrnt wird1 als ,franke8 gilt1 woraus unter andern ,umstnden sich die ,vorstellung einer ,frankendynastie von ,karl bis ,konradin htte entwickeln knnen 7v4 ,amira1 ,german4 ,recht bei ,herm4 ,paul1 ,grundri ,,iii1 ,s4 #adg ,anm474 ,seit der konfuzianischen ,aufklrung ist dieses ,bild dann zur ,grundlage einer ,staatstheorie gemacht und noch spter von den ,csaren bentzt worden 7,s4 #chf74 #dbc ,o4 ,franke1 ,stud4 z4 ,gesch4 d4 ,konf4 ,dogmas1 ,s4 #bdg1 #bea4 #dbd ,ein bezeichnendes ,beispiel ist die als gesetzwidrig bestrittene ,personalunion der ,staaten ,ki und ,tseng bei ,franke ,s4 #bea4 #dbe ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #bha4 #dbf ,g4 ,busolt1 ,griech4 ,staatskunde 7#aibj71 ,s4 #cai ff4 ,wenn ,u4 v4 ,wilamowitz 7,staat und ,gesellschaft der ,griechen1 #aiaj1 ,s4 #ec7 das patriarchalische ,knigtum bestreitet1 so verkennt er den gewaltigen ,abstand des in der ,odyssee angedeuteten ,zustandes des achten ,jahrhunderts von dem des zehnten4 #dbg ,a4 ,rosenberg1 ,der ,staat der alten ,italiker 7#aiac71 ,s4 #ge f4 #dbh ,stndische ,parteien waren auch die beiden groen ,genossenschaften in ,byzanz1 die ganz falsch als ,zirkusparteien8 bezeichnet werden4 ,diese ,blauen und ,grnen nannten sich ,demoi und hatten ihre ,vorstnde4 ,der ,zirkus war wie #aghi das ,palais ,royal nur der ,ort der ffentlichen ,kundgebungen1 und hinter diesen stand die ,stndeversammlung des ,senats4 ,als ,anastasius ,i4 #ebj die monophysitische ,richtung zur ,geltung brachte1 sangen die ,grnen dort tagelang orthodoxe ,hymnen und zwangen den ,kaiser zur ffentlichen ,abbitte4 ,das abendlndische ,seitenstck dazu bilden die ,pariser ,parteien unter den drei ,heinrichen8 7#aehj71 die ,guelfen und ,ghibellinen in dem ,florenz ,savonarolas und vor allem die aufstndischen ,faktionen in ,rom unter ,papst ,eugen ,,iv4 ,die ,niederschlagung des ,nikaaufstandes #ecb durch ,justinian endet denn auch mit der ,begrndung des staatlichen ,absolutismus gegenber den ,stnden4 #dbi ,daraus ergibt sich ein doppelter ,siedlungsbegriff4 ,whrend z4 ,b4 die preuischen ,knige ,ansiedler in ihr ,land riefen wie die ,salzburger ,protestanten und die franzsischen ,refugis1 hat ,gelon von ,syrakus um #dhj die ,bevlkerung ganzer ,stdte zwangsweise nach ,syrakus gefhrt1 das damit pltzlich die erste ,grostadt der ,antike wurde4 #dcj ,aus dieser ,zeit stammen die in ,grbern am ,esquilin gefundenen griechischen ,lekythen4 #dca ,wissowa1 ,religion der ,rmer ,s4 #bdb4 #dcb ,w4 ,schulze1 ,zur ,geschichte lateinischer ,eigennamen ,s4 #cgi ff41 #ehj f4 #dcc ,s4 #dce4 #dcd ,das kommt auch in dem ,verhltnis des ,pontifex maximus zum ,rex sacrorum zum ,ausdruck4 ,dieser gehrt mit den drei groen ,flamines zum ,knigtum2 die ,pontifices und die ,vestalinnen gehren zum ,adel4 #dce ,s4 #ga ff4 #dcf ,s4 #bjg f4 #dcg ,das ist deutlich zu ersehen aus ,wilcken1 ,grundzge der ,papyruskunde1 #aiab1 ,s4 #a ff4 #dch ,ed4 ,meyer1 ,csars ,monarchie 7#aiah71 ,s4 #cjh4 #dci ,plutarch und ,appian beschreiben die ,menschenmasse1 die auf allen ,straen ,italiens zur ,abstimmung ber die ,gesetze des ,ti4 ,gracchus nach ,rom wandert4 ,aber daraus geht hervor1 da dergleichen noch nie dagewesen war1 und gleich nach seinem ,gewaltschritt gegen ,oktavius sieht ,gracchus den ,untergang vor ,augen1 weil die ,menge wieder nach ,hause gestrmt und nicht zum zweiten ,male zusammenzubringen ist4 ,zur ,zeit ,ciceros bestanden die ,komitien oft nur in der ,besprechung einiger ,politiker1 ohne da sonst jemand teilnahm2 aber nie ist einem ,rmer der ,gedanke gekommen1 die ,abstimmung an den ,wohnort der einzelnen zu verlegen1 auch nicht den fr das ,brgerrecht kmpfenden ,italikern 7#ij71 so stark war das ,gefhl der ,polis4 #ddj ,in den abendlndischen ,dynastiestaaten gilt das ,privatrecht fr deren ,gebiet und also fr alle darin ,anwesenden ohne ,rcksicht auf ihre ,staatsangehrigkeit4 ,im ,stadtstaat aber ist die ,geltung des ,privatrechts fr den einzelnen erst eine ,folge des ,brgerrechts4 ,die civitas bedeutet deshalb unendlich viel mehr als die moderne ,staatsangehrigkeit1 denn ohne sie ist der ,mensch rechtlos und als ,person nicht vorhanden4 #dda ,s4 #fi4 #ddb ,gercke-,norden1 ,einl4 i4 d4 ,alt-,wiss4 ,,ii1 ,s4 #bjb4 #ddc ,busolt1 ,griech4 ,geschichte ,,ii1 ,s4 #cdf ff4 #ddd ,s4 #cdf1 #cge4 ,die ,fronde und ,tyrannis ist mit dem ,puritanismus ebenso tief verwandt -- dieselbe ,epoche1 in der politischen statt der religisen ,welt erscheinend -- wie die ,reformation mit dem ,stndestaat1 der ,rationalismus mit der brgerlichen ,revolution und die zweite ,religiositt8 mit dem ,csarismus4 #dde ,g4 ,wissowa1 ,religion d4 ,rmer ,s4 #big ff4 #ddf ,beloch1 ,griech4 ,geschichte ,i1 #a1 ,s4 #ced4 #ddg ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #bha4 #ddh ebda4 #bhj ff4 #ddi ber die ,sicherung der ,thronfolge vgl4 ,s4 #dga4 #dej #bhf4 #dea #bhc4 ,a4 ,erman1 ,die ,mahnworte eines gyptischen ,propheten1 ,sitz4 ,preu4 ,ak4 #aiai1 ,s4 #hjd ff4 #deb ,s4 ,plath1 ,verfassung und ,verwaltung ,chinas1 ,abh4 ,mnch4 ,ak4 #ahfd1 ,s4 #ig4 ,o4 ,franke1 ,stud4 z4 ,gesch4 d4 ,konf4 ,dogmas1 ,s4 #bee ff4 #dec ,der fnfzigjhrige ,abstand dieser kritischen ,punkte1 der sich in dem klaren geschichtlichen ,aufbau des ,barock besonders deutlich abhebt und auch in der ,folge der drei punischen ,kriege erkennbar wird1 deutet wieder darauf hin1 da die kosmischen ,flutungen in ,gestalt des menschlichen ,lebens an der ,oberflche eines kleinen ,gestirns nichts irgendwie fr sich ,bestehendes sind1 sondern mit dem unendlichen ,bewegtsein des ,alls in tiefem ,einklang stehen4 ,in einem kleinen merkwrdigen ,buch3 ,r4 ,mewes1 ,die ,kriegs- und ,geistesperioden im ,vlkerleben und ,verkndigung des nchsten ,weltkrieges 7#ahif7 ist die ,verwandtschaft dieser ,kriegsperioden mit ,perioden der ,witterung1 der ,sonnenflecken und gewisser ,planetenkonstellationen festgestellt und daraufhin ein groer ,krieg fr #aiaj-bj angesetzt worden4 ,aber diese und zahllose hnliche ,zusammenhnge1 die in den ,bereich unsrer ,sinne treten 7vgl4 ,s4 #e ff471 bergen ein ,geheimnis1 das wir zu ehren haben und nicht durch kausale ,erklrungen oder mystische ,gedankengespinste antasten sollten4 #ded ,hierzu und zum ,folgenden ,preuentum und ,sozialismus8 ,s4 #ca ff4 #dee ,landed und funded interest 7,j4 ,hatschek1 ,engl4 ,verfassungsgeschichte 7#aiac71 ,s4 #ehi ff474 ,r4 ,walpole1 der ,organisator der ,whigpartei 7seit #agad71 pflegte sich und den ,staatssekretr ,townshend als die ,firma8 zu bezeichnen1 die mit verschiedenen ,inhabern bis #agfj unumschrnkt regiert hat4 #def ,r4 v4 ,phlmann1 ,griech4 ,gesch4 7#aiad71 ,s4 #bbc-bde4 #deg ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,v1 #hji4 ,wenn das ,latein erst ganz spt1 nach ,alexander dem ,groen1 ,literatursprache wird1 so folgt daraus nur1 da unter den ,tarquiniern der ,gebrauch des ,griechischen und ,etruskischen allgemein blich war1 was sich fr eine ,stadt von dieser ,gre und ,lage1 die mit ,karthago in ,beziehungen steht1 mit ,kyme gemeinsam ,kriege fhrt und das ,schatzhaus von ,massalia in ,delphi bentzt1 deren ,ma- und ,gewichtsordnung dorisch1 deren ,kriegswesen sizilisch ist1 und in der es eine groe ,fremdenkolonie gab1 von selbst versteht4 ,livius 7,,ix1 #cf7 bemerkt nach alten ,angaben1 da gegen #cjj noch die rmischen ,knaben ebenso in etruskischer ,bildung erzogen wurden1 wie spter in griechischer4 ,die uralte ,form ,ulixes fr ,odysseus beweist1 da die homerische ,heldensage hier nicht nur bekannt1 sondern volkstmlich war 7vgl4 ,s4 #cdi74 ,die ,stze des ,zwlftafelrechts 7um #dej7 stimmen mit den etwa gleichaltrigen des ,rechts von ,gortyn auf ,kreta nicht nur inhaltlich1 sondern auch stilistisch so genau berein1 da den rmischen ,patriziern1 welche sich damit befaten1 das ,juristengriechisch ganz gelufig gewesen sein mu4 #deh ,diese ,maregel -- eine ,usurpation der ,verwaltung durch das ,volksheer -- entspricht der ,einsetzung von ,konsulartribunen in ,rom durch die ,militrunruhen von #dch4 #dei ,nach ,b4 ,niese4 ,da das ,dezemvirat zunchst als vorbergehendes ,amt gedacht war1 darin hat die moderne ,forschung recht2 es fragt sich aber1 welche ,absichten die hinter ihm stehende ,partei mit der ,neuordnung der mter verband1 und darber mu es zu einer ,krise gekommen sein4 #dfj ,a4 ,wahl1 ,vorgeschichte der franzsischen ,revolution ,bd4 ,,ii 7#aijg71 die einzige ,darstellung von weltgeschichtlichen ,gesichtspunkten4 ,alle ,franzosen1 auch die modernsten wie ,aulard und ,sorel1 sehen die ,dinge von irgend einem ,parteistandpunkt aus an4 ,es ist materialistischer ,unsinn1 von wirtschaftlichen ,ursachen dieser ,revolution zu reden4 ,die ,lage war selbst unter den ,bauern -- von denen die ,erregung gar nicht ausging -- besser als in den meisten andern ,lndern4 ,die ,katastrophe beginnt vielmehr unter den ,gebildeten und zwar aller ,stnde1 im hohen ,adel und ,klerus noch etwas frher als im hheren ,brgertum1 weil der ,verlauf der ersten ,notabelnversammlung 7#aghg7 die ,mglichkeit enthllt hatte1 die ,regierungsform nach ,standeswnschen radikal umzugestalten4 #dfa ,selbst die sehr provinziale ,mrzrevolution in ,deutschland war eine rein stdtische ,angelegenheit und spielte sich deshalb unter einem verschwindend kleinen ,teil der ,bevlkerung ab4 #dfb ,s4 #aad1 #cge4 #dfc ,s4 #dcj1 #dda4 #dfd ,j4 ,hatschek1 ,engl4 ,verfassungsgeschichte1 ,s4 #ehh4 #dfe ,aber selbst whrend der ,schreckenszeit befand sich mitten in ,paris die ,anstalt des ,dr4 ,belhomme1 in der ,angehrige des hchsten ,adels tafelten und tanzten und auer aller ,gefahr waren1 solange sie zahlen konnten 7,g4 ,lentre1 ,das revolutionre ,paris1 ,s4 #dji74 #dff ,die groe ,bewegung1 welche sich der ,schlagworte von ,marx bedient1 hat das ,unternehmertum nicht von den ,arbeitern1 sondern beide von der ,brse abhngig gemacht4 #dfg ,die beiden ,parteien leiten ihre ,tradition und ,sitte bis #afhj zurck4 #dfh ,die moralisch-politische ,aufklrung ist auch in ,england ein ,produkt des dritten ,standes 7,priestley1 ,paley1 ,paine1 ,godwin7 und wei deshalb mit dem vornehmen ,geschmack ,shaftesburys nichts anzufangen4 #dfi ,der ,schatzkanzler ,pelham1 ,nachfolger ,walpoles1 lie durch seinen ,sekretr am ,ende jeder ,session den ,mitgliedern des ,unterhauses #ejj-hjj ,pfund in die ,hnde drcken1 je nach dem ,wert ihrer der ,regierung1 d4 h4 der ,whigpartei1 geleisteten ,dienste4 ,der ,parteiagent ,dodington schrieb #agda ber seine parlamentarische ,ttigkeit3 ,ich war nie bei einer ,debatte anwesend1 wenn ich es vermeiden1 und nie bei einer ,abstimmung abwesend1 die ich mitmachen konnte4 ,ich hrte manche ,grnde1 die mich berzeugten1 aber nie einen1 der meine ,abstimmung beeinflut hat48 #dgj ,da ein solches ,ideal des persnlichen ,regiments hier tatschlich die ,diktatur im ,interesse brgerlicher und aufgeklrter ,ideale bedeutet1 ergibt sich aus dem ,gegensatz zum strengen ,staatsideal der ,polis1 an welcher nach ,isokrates der ,fluch des ,nichtsterbenknnens haftet4 #dga ,diodor ,,xiv1 #g4 ,das ,schauspiel wiederholt sich #cag1 als ,agathokles1 ein ehemaliger ,tpfer1 seine ,sldnerbanden und den ,mob ber die neue ,oberschicht herfallen lie4 ,nach dem ,gemetzel trat das ,volk8 der gereinigten ,stadt8 zusammen und bertrug dem ,retter der wahren und echten ,freiheit8 die ,diktatur3 ,diodor ,,xix1 #f ff4 ber die ganze ,bewegung ,busolt1 ,griech4 ,staatskunde ,s4 #cif ff4 und ,phlmann1 ,gesch4 d4 soz4 ,frage ,i1 ,s4 #daf ff4 #dgb ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,,iv1 #fbf1 #fcj4 #dgc ,h4 ,delbrck1 ,geschichte der ,kriegskunst 7#aijh7 ,i1 ,s4 #adb4 #dgd ,das ,todesjahr des ,dionys1 was vielleicht kein ,zufall ist4 #dge #c-f tribuni militares consulari potestate statt der ,konsuln4 ,gerade damals mu durch die ,einfhrung des ,soldes und der langen ,dienstzeit innerhalb der ,legionen ein ,stamm wirklicher ,berufssoldaten entstanden sein1 welche die ,wahl der ,centurionen in der ,hand hatten und den ,geist der ,truppe bestimmten4 ,es ist ganz falsch1 jetzt noch vom ,bauernaufgebot zu reden1 ganz abgesehen davon1 da die vier groen ,stadttribus einen erheblichen ,teil der ,mannschaft lieferten1 deren ,einflu noch ber die ,zahl hinausging4 ,selbst die altertmelnde ,schilderung des ,livius und anderer lt deutlich erkennen1 welchen ,einflu die stehenden ,verbnde auf den ,kampf der ,parteien ausgebt haben4 #dgf ,die nach ,k4 ,j4 ,neumann auf den groen ,censor zurckgeht4 #dgg ,nach rmischem ,recht erhlt der freigelassene ,sklave ohne weiteres das ,brgerrecht mit geringen ,einschrnkungen2 da das ,sklavenmaterial dem ganzen ,mittelmeergebiet und vor allem dem ,osten entstammte1 so sammelte sich in den vier ,stadttribus eine ungeheure wurzellose ,masse an1 die allen ,tendenzen des altrmischen ,blutes fern stand und diese rasch zerstrt hat1 als es ihr seit der gracchischen ,bewegung gelungen war1 die groe ,zahl zur ,geltung zu bringen4 #dgh ,die ,nobilitt entwickelt sich seit dem ,ende des #d4 ,jahrhunderts zu einem geschlossenen ,kreise der ,familien1 welche ,konsuln unter ihren ,vorfahren hatten oder gehabt haben wollten4 ,je strenger auf diese ,bedingung gehalten wurde1 desto hufiger werden die ,flschungen der lteren ,konsulnliste1 um die im ,aufstieg begriffenen ,familien von starker ,rasse und ,begabung zu legitimieren84 ,der erste ganz revolutionre ,hhepunkt dieser ,flschungen liegt in der ,epoche des ,appius ,claudius1 wo der kurulische dil ,cn4 ,flavius1 ,sohn eines ,sklaven1 die ,liste ordnete -- damals wurden auch die ,beinamen rmischer ,knige nach plebejischen ,geschlechtern erfunden --1 der zweite in der ,zeit der ,schlacht von ,pydna 7#afh71 als die ,herrschaft der ,nobilitt csarische ,formen anzunehmen begann4 7,e4 ,kornemann1 ,der ,priesterkodex in der ,regia1 #aiab1 ,s4 #ef ff47 ,von den #bjj ,konsulaten #bcb-acc entfallen #aei auf #bf ,familien1 und von da an1 wo die ,rasse verbraucht war und man deshalb um so peinlicher auf die ,form als solche hielt1 wird der homo novus -- wie ,cato und ,cicero -- eine seltene ,erscheinung4 #dgi ,und selbst in ,frankreich1 wo der ,richterstand in den ,parlements die ,regierung offen verhhnte1 sogar ungestraft knigliche ,verfgungen von den ,mauern reien und eigne arrts an ihre ,stelle kleben lie 7,r4 ,holtzmann1 ,franzs4 ,verfassungsgeschichte 7#aiaj71 ,s4 #cec71 wo befohlen1 aber nicht gehorcht1 ,gesetze gemacht1 aber nicht ausgefhrt wurden8 7,a4 ,wahl1 ,vorgesch4 d4 franz4 ,revolution ,i1 ,s4 #bi und berall71 wo die ,hochfinanz ,turgot und jeden andern strzen konnte1 der ihr mit seinen ,reformplnen unbequem wurde1 wo die gebildete ,welt1 ,prinzen1 ,adlige1 hohe ,geistliche und ,militrs an der ,spitze1 der ,anglomanie verfallen war und jeder ,art von ,opposition ,beifall klaschte1 selbst dort wre nichts geschehen1 htte nicht eine pltzliche ,reihe von ,zwischenfllen zusammengewirkt3 die zur ,mode gewordne ,beteiligung von ,offizieren an dem ,kampf amerikanischer ,republikaner gegen das englische ,knigtum1 die diplomatische ,niederlage in ,holland 7#bg4 ,oktober #aghg7 mitten in der groartigen ,reformttigkeit der ,regierung und der fortgesetzte ,ministerwechsel unter dem ,druck unverantwortlicher ,kreise4 ,im britischen ,reich war der ,abfall der amerikanischen ,kolonien die ,folge der ,versuche hochtorystischer ,kreise1 im ,einverstndnis mit ,georg ,,iii41 aber selbstverstndlich im eignen ,interesse die ,knigsgewalt zu strken4 ,diese ,partei besa in den ,kolonien eine starke ,anhngerschaft von ,royalisten1 namentlich im ,sden1 die auf englischer ,seite kmpfend die ,schlacht von ,camden entschieden hat und nach dem ,sieg der ,rebellen zum grten ,teil in das knigstreu gebliebene ,kanada ausgewandert ist4 #dhj #agic wurden #cjf ,mitglieder des ,unterhauses von insgesamt #afj ,personen gewhlt4 ,der ,wahlkreis des alten ,pitt1 ,old ,sarum1 bestand aus einem ,pachthause1 das zwei ,abgeordnete entsandte4 #dha ,seit #ahcb hat der englische ,adel dann selbst durch eine ,reihe von vorsichtigen ,reformen das ,brgertum zur ,mitarbeit herangezogen1 aber unter seiner bestndigen ,leitung und vor allem im ,rahmen seiner ,tradition1 in welche die jungen ,talente hineinwuchsen4 ,die ,demokratie verwirklichte sich so1 da die ,regierung streng in ,form blieb1 und zwar in der alten aristokratischen1 es aber jedem 7seiner ,meinung nach7 freistand1 ,politik zu machen4 ,dieser bergang mitten in einer bauernlosen und von ,geschftsinteressen beherrschten ,gesellschaft ist die grte innerpolitische ,leistung des #ai4 ,jahrhunderts4 #dhb ,preuentum und ,sozialismus ,s4 #dj ff4 #dhc ,die ,entstehung des rmischen ,tribunats ist ein blinder ,zufall1 dessen glckliche ,folgen niemand ahnte4 ,dagegen sind die abendlndischen ,verfassungen wohl durchdacht und in ihren ,wirkungen genau berechnet worden1 gleichviel ob die ,rechnung falsch war oder nicht4 #dhd ,aus den wenigen westeuropischen ,werken1 die sich mit ,fragen der altchinesischen ,geschichte befassen1 geht hervor1 da in der chinesischen ,literatur sehr viel ,material ber diese der ,gegenwart genau entsprechende ,zeit mit ihren zahllosen ,parallelen enthalten ist1 aber es fehlt an jeder politisch ernst zu nehmenden ,behandlung4 ,z4 folg4 ,hbotter1 ,aus den ,plnen der kmpfenden ,reiche 7#aiab72 ,piton1 ,the six great chancellors of ,tsin1 ,china ,rev4 ,,xiii ,s4 #ajb1 #bee1 #cfe2 ,,xiv1 ,s4 #c2 ,ed4 ,chavannes1 ,mm4 hist4 de ,se-ma-tsien1 #ahie ff42 ,pfizmair1 ,sitz4 ,wien4 ,ak4 ,,xliii 7#ahfc7 7,tsin71 ,,xliv 7,tsu72 ,a4 ,tschepe1 ,histoire du royaume de ,ou 7#ahif71 de ,tchou 7#aijc74 #dhe ,heute etwa ,provinz ,schensi4 #dhf ,am mittleren ,jangtse4 #dhg ,biographie #ac des ,se ma tsien4 ,soweit man nach den bersetzten ,berichten urteilen darf1 erscheint ,pe ki durch die ,vorbereitung und ,anlage seiner ,feldzge1 die ,khnheit der ,operationen1 durch welche er den ,gegner auf das ,gelnde drngt1 wo er ihn schlagen kann1 und die neuartige ,durchfhrung der einzelnen ,schlachten als eins der grten militrischen ,genies aller ,zeiten1 das wohl eine sachkundige ,behandlung verdiente4 ,aus dieser ,zeit stammt auch das einflureiche ,werk des ,sun tse ber den ,krieg3 ,giles1 ,sun ,tse on the art of war 7#aiaj74 #dhh ,s4 #chf f4 #dhi ,heute etwa ,schantung und ,petschili4 #dij ,piton1 ,l ,puh ,weih1 ,china ,rev4 ,,xiii1 ,s4 #cfe ff4 #dia ,wenn der ,ausdruck in den chinesischen ,texten annhernd so tricht gemeint sein sollte1 wie er von den bersetzern verstanden worden ist1 so beweist das nur1 da das ,verstndnis fr politische ,probleme in der chinesischen ,kaiserzeit ebenso schnell dahinschwand wie in der rmischen -- weil man selbst keine ,probleme mehr erlebte4 ,der vielbewunderte ,se ma tsien ist im ,grunde doch nur ein ,kompilator etwa vom ,range ,plutarchs1 dem er auch zeitlich entspricht4 ,der ,hhepunkt geschichtlichen ,verstehens1 der ein gleichwertiges ,erleben voraussetzt1 mu in der ,zeit der kmpfenden ,staaten selbst gelegen haben1 wie er fr uns mit dem #ai4 ,jahrhundert beginnt4 #dib ,beide waren wie die meisten fhrenden ,staatsmnner der ,zeit ,hrer des ,kwei ku tse gewesen1 der durch seine ,menschenkenntnis1 den tiefen ,blick fr das geschichtlich ,mgliche und seine ,beherrschung der damaligen diplomatischen ,technik -- der ,kunst des ,senkrechten und ,wagerechten8 -- als eine der einflureichsten ,persnlichkeiten des ,zeitalters erscheint4 ,eine hnliche ,bedeutung hatte nach ihm der eben erwhnte ,denker und ,kriegstheoretiker ,sun tse1 unter anderm ,erzieher des ,kanzlers ,li si4 #dic ,das heit im ,vergleich zu der ganz geringfgigen sonstigen ,technik der ,antike1 whrend sie gegenber etwa der assyrischen und chinesischen nicht gerade bedeutend erscheint4 #did ,das ,buch des ,sozialisten ,moh ti aus dieser ,zeit handelt im ersten ,teil von der allgemeinen ,menschenliebe1 im zweiten von der ,festungsartillerie1 ein seltsamer ,beleg zum ,gegensatz von ,wahrheiten und ,tatsachen3 ,forke in der ,ostasiat4 ,ztschr4 ,,viii 7,hirthnummer74 #die ,mehr als #a ,millionen ,mann auf kaum #bj ,millionen ,einwohner der ,nordstaaten4 #dif ,zu den ganz neuen ,aufgaben gehrte auch der ,schnellbau von ,bahnen und ,brcken2 die fr die schwersten ,militrzge bestimmte ,chattanoogabrcke von #bdj m ,lnge und #cj m ,hhe wurde in #d ,tagen gebaut4 #dig ,das moderne ,japan gehrt ebenso zur abendlndischen ,zivilisation wie das moderne8 ,karthago von #cjj v4 ,chr4 zur antiken4 #dih ,fr die politisch-soziale ,geschichte der arabischen ,welt fehlt es ebenso an jeder tiefer dringenden ,untersuchung wie fr die chinesische4 ,nur die bis jetzt fr antik gehaltene ,entwicklung des ,westrandes bis auf ,diokletian macht eine ,ausnahme4 #dii ,es sind einige tausend1 die im ,gefolge der ersten ,eroberer sich von ,tunis bis nach ,turkestan verbreiten und berall sofort einen in sich geschlossenen ,stand in der ,umgebung der neuen ,machthaber bilden2 von einer arabischen ,vlkerwanderung8 kann gar keine ,rede sein4 #ejj ,j4 ,wellhausen1 ,das arabische ,reich und sein ,sturz 7#aijb7 ,s4 #cji ff4 #eja ,s4 #cbb4 #ejb ,k4 ,dieterich1 ,byz4 ,charakterkpfe ,s4 #ed3 ,da du eine ,antwort von uns haben willst1 so vernimm sie denn3 ,paulus hat gesagt3 ,einige setzte ,gott ein in der ,kirche zu ,aposteln1 andere zu ,propheten2 von ,kaisern aber hat er nichts gesagt4 -- ,wir werden nicht folgen1 auch wenn ein ,engel es uns befiehlt1 wieviel weniger denn dir68 #ejc ,s4 #chi4 #ejd ,huart1 ,geschichte der ,araber 7#aiad7 ,i1 ,s4 #bii4 #eje ,krumbacher1 ,byz4 ,lit-,gesch4 ,s4 #ifi4 #ejf ,z4 folg4 ,krumbacher ,s4 #ifi-iij2 ,c4 ,neumann1 ,die ,weltstellung des byzantinischen ,reiches vor den ,kreuzzgen 7#ahid7 ,s4 #ba ff4 #ejg ,krumbacher ,s4 #iic4 #ejh ,auch der geniale ,maniakes1 der von dem ,heer in ,sizilien zum ,kaiser ausgerufen wurde und #ajdc auf dem ,marsch gegen ,byzanz fiel1 soll ein ,trke gewesen sein4 #eji #aghe-aehj4 ,z4 folg4 ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,i1 #bih ff4 ,weill1 ,la fin du moyen empire gyptien 7#aiah74 ,da ,ed4 ,meyers ,ansatz richtig ist gegenber dem von ,petrie 7#afgj ,jahre71 ist durch die ,strke der ,fundschichten und das ,tempo der ,stilentwicklung1 auch der minoischen1 lngst bewiesen1 und wird hier auch durch den ,vergleich mit den entsprechenden ,abschnitten der andern ,kulturen besttigt4 #eaj ,s4 #dhb4 #eaa ,erman1 ,mahnworte eines gyptischen ,propheten1 ,sitz4 ,preu4 ,ak4 #aiai1 ,s4 #hjd ff43 ,die hohen ,beamten sind abgetan1 das ,land ist des ,knigtums beraubt von wenigen ,wahnsinnigen1 und die ,rte des alten ,staates machen den ,emporkmmlingen den ,hof2 die ,verwaltung hat aufgehrt1 die ,akten sind vernichtet1 alle sozialen ,unterschiede aufgehoben1 die ,gerichte in die ,hand des ,pbels gefallen4 ,die vornehmen ,stnde hungern und gehen in ,lumpen2 man schlagt ihre ,kinder an die ,mauer und reit die ,mumien aus den ,grbern2 die ,geringen werden reich und prahlen in den ,palsten mit ihren ,herden und ,schiffen1 die sie den rechtmigen ,besitzern fortgenommen haben2 ehemalige ,sklavinnen fhren das groe ,wort und die ,fremden machen sich breit4 ,raub und ,mord herrschen1 die ,stdte werden verwstet1 die ffentlichen ,bauten niedergebrannt4 ,die ,ernten gehen zurck1 niemand denkt mehr an ,reinlichkeit1 die ,geburten werden selten2 ach htte es doch ein ,ende mit den ,menschen68 ,das ist das ,bild einer grostdtischen und spten ,revolution gleich den hellenistischen 7,s4 #ejf7 und denen von #aghi und #ahga in ,paris4 ,es sind die weltstdtischen ,massen1 willenlose ,werkzeuge des ,ehrgeizes ihrer ,fhrer1 die jeden ,rest von ,ordnung zu ,boden schlagen1 die das ,chaos in der ,auenwelt sehen wollen1 weil sie es in sich selbst haben4 ,ob diese zynischen und hoffnungslosen ,versuche von ,landfremden herrhren wie den ,hyksos oder ,trken oder von ,sklaven wie denen des ,spartakus und ,ali1 ob man die ,aufteilung des ,besitzes fordert wie in ,syrakus oder ein ,buch vor sich her trgt wie das von ,marx -- das alles ist ,oberflche4 ,es ist ganz gleichgltig1 welche ,schlagworte in den ,wind schallen1 whrend die ,tren und ,schdel eingeschlagen werden4 ,vernichtung ist der wahre und einzige ,trieb und ,csarismus das einzige ,ergebnis4 ,die ,weltstadt1 der landverzehrende ,dmon1 hat ihre entwurzelten und zukunftslosen ,menschen in ,bewegung gesetzt2 sie sterben1 indem sie vernichten4 #eab ,der ,papyrus sagt das ,bogenvolk von drauen84 ,das sind die barbarischen ,soldtruppen1 zu denen die eigene junge ,mannschaft bergegangen ist4 #eac ,ein ,blick auf den ,negerstaat im ,irak und die gleichzeitigen8 ,versuche des ,spartakus1 ,sertorius1 ,sextus ,pompejus gengt1 um die ,zahl der ,mglichkeiten zu ahnen4 ,weill nimmt an3 #aghe-fe ,zerfall des ,reiches2 ein ,usurpator 7,general74 #agfe-afge viele kleine ,machthaber1 im ,delta ganz unabhngig4 #afge-cc ,kmpfe um die ,einheit1 vor allem der ,frsten von ,theben mit ihrem stets wachsenden ,gefolge abhngiger ,herrscher1 darunter der ,hyksos4 #afcc ,sieg der ,hyksos und ,niederlage der ,thebaner4 #aeia-ga ,endsieg der ,thebaner4 #ead ,sie mag als begeisternde ,idee festgehalten werden2 in die ,wirklichkeit umgesetzt wird sie nie wieder4 #eae ,vgl4 die ,s4 #eba genannte ,arbeit von ,piton4 #eaf ,hist4 ,,iii1 #ha4 #eag ,dazu gehrt also auch die amerikanische ,verfassung1 und dies allein erklrt die merkwrdige ,ehrfurcht1 welche der ,amerikaner fr sie empfindet1 auch wo er ihre ,unzulnglichkeit klar erkennt4 #eah ,csar hat das klar erkannt3 ,nihil esse rem publicam1 appellationem modo sine corpore ac specie 7,sueton1 ,cs4 #gg74 #eai ,s4 #eh4 #ebj ,s4 #eh4 #eba ,cicero weist in der ,rede fr ,sestius darauf hin1 da bei den ,plebisziten von jeder ,tribus fnf ,leute da seien1 die noch dazu in ,wirklichkeit einer andern angehrten4 ,aber diese fnf waren auch nur da1 um sich von den ,machthabern kaufen zu lassen4 ,und kaum fnfzig ,jahre vorher waren die ,italiker in ,masse fr eben dieses ,wahlrecht gefallen4 #ebb ,und merkwrdigerweise auch ,ed4 ,meyer in seinem ,meisterwerk ,csars ,monarchie81 der einzigen ,arbeit von staatsmnnischem ,range ber diese ,zeit 7und vorher schon in dem ,aufsatz ber ,kaiser ,augustus1 ,kl4 ,schr4 ,s4 #dda ff474 #ebc ,de re publica vom ,jahre #ed1 eine fr ,pompejus bestimmte ,denkschrift4 #ebd ,s4 #dib4 #ebe ,s4 #eaa4 #ebf ,im ,somnium ,scipionis ,,vi1 #bf1 wo der ein ,gott genannt wird1 der den ,staat so regiert1 quam hunc mundum ille princeps deus4 #ebg ,es war vollkommen richtig1 wenn ,brutus neben der ,leiche den ,namen ,ciceros ausrief und ,antonius diesen als intellektuellen ,urheber der ,tat bezeichnete4 ,die ,freiheit8 bedeutete aber nichts als die ,oligarchie einiger ,familien1 denn die ,menge war ihrer ,rechte lngst mde geworden4 ,da neben dem ,geist das ,geld hinter der ,tat stand1 die groen ,vermgen ,roms1 die im ,csarismus das ,ende ihrer ,allmacht heraufkommen sahen1 war selbstverstndlich4 #ebh ,dagegen wurde der ,taoismus untersttzt1 weil er die ,abkehr von aller ,politik predigte4 ,lat wohlbeleibte ,mnner um mich sein81 sagt ,csar bei ,shakespeare4 #ebi ,das hat ,tacitus nicht mehr verstanden4 ,er hat diese ersten ,csaren1 weil sie mit allen denkbaren ,mitteln sich gegen eine schleichende ,opposition -- in seinen ,kreisen -- wehrten1 die seit ,trajan eben nicht mehr vorhanden war4 #ecj ,s4 #djf4 #eca ,s4 #aje1 #dcb4 #ecb ,s4 #chb4 ,,philosophie ,,der ,,politik #af ber den ,begriff der ,politik haben wir mehr nachgedacht als fr uns gut war4 ,um so weniger verstanden wir uns auf die ,beobachtung wirklicher ,politik4 ,die groen ,staatsmnner pflegen unmittelbar zu handeln und zwar aus einem sichern ,sinn fr die ,tatsachen heraus4 ,das ist fr sie so selbstverstndlich1 da die ,mglichkeit1 ber allgemeine ,grundbegriffe dieses ,handelns nachzudenken1 ihnen gar nicht in den ,sinn kommt1 gesetzt1 da es solche ,begriffe berhaupt gibt4 ,sie wuten von jeher1 was sie zu tun hatten4 ,eine ,theorie darber entsprach weder ihrer ,begabung noch ihrem ,geschmack4 ,denker von ,beruf aber1 die ihren ,blick auf die von ,menschen geschaffenen ,tatsachen lenkten1 standen diesem ,handeln innerlich so fern1 da sie sich in ,abstraktionen vergrbelten1 am liebsten in mythische ,gebilde wie ,gerechtigkeit1 ,tugend1 ,freiheit1 und danach dem historischen ,geschehen der ,vergangenheit und vor allem der ,zukunft das ,ma anlegten4 ,darber vergaen sie zuletzt den ,rang bloer ,begriffe und kamen zu der berzeugung1 da ,politik da sei1 um den ,lauf der ,welt nach einem idealischen ,rezept zu gestalten4 ,da dergleichen nie und nirgends geschah1 so erschien ihnen das politische ,tun dem abstrakten ,denken gegenber so gering1 da sie sich in ihren ,bchern darum stritten1 ob es ein ,genie der ,tat8 berhaupt gebe4 ,demgegenber wird hier der ,versuch gemacht1 statt eines ideologischen ,systems eine ,physiognomik der ,politik zu geben1 wie sie im ,ablauf der gesamten ,geschichte wirklich gemacht worden ist1 und nicht wie sie htte gemacht werden sollen4 ,in den letzten ,sinn groer ,tatsachen eindringen1 sie sehen81 das symbolisch ,bedeutsame in ihnen erfhlen und umschreiben war die ,aufgabe4 ,die ,entwrfe von ,weltverbesserern haben mit der geschichtlichen ,wirklichkeit nichts zu tun4#ecc ,die menschlichen ,daseinsstrme nennen wir ,geschichte1 sobald wir sie als ,bewegung2 ,geschlecht1 ,stand1 ,volk1 ,nation1 sobald wir sie als etwas ,bewegtes ins ,auge fassen4#ecd ,politik ist die ,art und ,weise1 in der dieses strmende ,dasein sich behauptet1 wchst1 ber andere ,lebensstrme triumphiert4 ,das ganze ,leben ist ,politik1 in jedem triebhaften ,zuge1 bis ins innerste ,mark4#ece ,was wir heute gern als ,lebensenergie 7,vitalitt7 bezeichnen1 jenes es8 in uns1 das vorwrts und aufwrts will um jeden ,preis1 der blinde1 kosmische1 sehnschtige ,drang nach ,geltung und ,macht1 der pflanzenhaft und rassehaft mit der ,erde1 der ,heimat8 verbunden bleibt1 das ,gerichtetsein und ,wirkenmssen ist es1 was berall unter hheren ,menschen als politisches ,leben die groen ,entscheidungen sucht und suchen mu1 um ein ,schicksal entweder zu sein oder zu erleiden4 ,denn man wchst oder stirbt ab4 ,es gibt keine dritte ,mglichkeit4 ,deshalb ist der ,adel als ,ausdruck einer starken ,rasse der eigentlich politische ,stand1 und ,zucht1 nicht ,bildung die eigentlich politische ,art der ,erziehung4 ,jeder groe ,politiker1 eine ,kraftmitte im ,strom des ,geschehens1 hat etwas ,adliges in seinem ,sichberufenfhlen und innerlichen ,gebundensein4 ,dagegen ist alles ,mikrokosmische1 aller ,geist8 unpolitisch1 und deshalb besitzt alle ,programmpolitik und ,ideologie etwas ,priesterliches4 ,die besten ,diplomaten sind die ,kinder1 wenn sie spielen oder etwas haben wollen4 ,da bricht das im ,einzelwesen gebundene kosmische es8 sich unmittelbar und mit nachtwandlerischer ,sicherheit ,bahn4 ,sie lernen nicht1 sie verlernen diese ,meisterschaft der ersten ,jahre mit dem ,wachwerden der ,jugend4 ,eben deshalb ist unter ,mnnern der ,staatsmann etwas so ,seltenes4 ,diese ,daseinsstrme im ,bereich einer hohen ,kultur1 in und zwischen denen allein es groe ,politik gibt1 sind nur in ,mehrzahl mglich4 ,ein ,volk ist wirklich nur in bezug auf andere ,vlker4#ecf ,aber das natrliche1 rassehafte ,verhltnis zwischen ihnen ist eben deshalb der ,krieg4 ,das ist eine ,tatsache1 die durch ,wahrheiten nicht verndert wird4 ,der ,krieg ist die ,urpolitik alles ,lebendigen und zwar bis zu dem ,grade1 da ,kampf und ,leben in der ,tiefe eins sind und mit dem ,kmpfenwollen auch das ,sein erlischt4 ,altgermanische ,worte dafr wie orrusta und orlog bedeuten ,ernst und ,schicksal im ,gegensatz zu ,scherz und ,spiel2 das ist eine ,steigerung1 nichts dem ,wesen nach ,verschiedenes4 ,und wenn alle hohe ,politik der ,ersatz des ,schwertes durch geistigere ,waffen sein will und der ,ehrgeiz des ,staatsmannes auf der ,hhe aller ,kulturen dahin geht1 den ,krieg fast nicht mehr ntig zu haben1 so bleibt doch die ,urverwandtschaft zwischen ,diplomatie und ,kriegskunst bestehen3 der ,charakter des ,kampfes1 dieselbe ,taktik1 dieselbe ,kriegslist1 die ,notwendigkeit materieller ,krfte im ,hintergrund1 um den ,operationen ,gewicht zu geben2 und auch das ,ziel bleibt das gleiche3 das ,wachstum der eignen ,lebenseinheit -- ,stand oder ,nation -- auf ,kosten der andern4 ,und jeder ,versuch1 dies rassemige ,element auszuschalten1 fhrt nur zu seiner ,verlegung auf ein andres ,gebiet3 statt zwischen ,staaten zwischen ,parteien1 zwischen ,landschaften1 oder wenn auch da der ,wille zum ,wachstum erlischt1 zwischen den ,gefolgschaften von ,abenteurern1 denen sich der ,rest der ,bevlkerung freiwillig fgt4 ,in jedem ,kriege zwischen ,lebensmchten handelt es sich darum1 wer das ,ganze regiert4 ,es ist stets ein ,leben1 nie ein ,system1 ,gesetz oder ,programm1 das im ,strom des ,geschehens den ,takt angibt4#ecg ,das ,aktionszentrum1 die handelnde ,mitte einer ,menge sein1#ech die innere ,form der eignen ,person zur ,form ganzer ,vlker und ,zeitalter erheben1 das ,kommando der ,geschichte haben1 um das eigne ,volk oder ,geschlecht und seine ,ziele an die ,spitze der ,ereignisse zu fhren1 das ist der kaum bewute und unwiderstehliche ,trieb in jedem ,einzelwesen von historischem ,beruf4 ,es gibt nur persnliche ,geschichte und deshalb nur persnliche ,politik4 ,der ,kampf nicht von ,grundstzen1 sondern von ,menschen1 nicht von ,idealen1 sondern von ,rassezgen um die ausbende ,macht ist das erste und letzte1 und auch die ,revolutionen bilden keine ,ausnahme1 denn ,souvernitt des ,volkes8 ist nichts als ein ,wort dafr1 da die herrschende ,gewalt den ,titel ,volksfhrer statt ,knig angenommen hat4 ,die ,methode des ,regierens verndert sich damit kaum1 die ,lage der ,regierten gar nicht4 ,und selbst der ,weltfriede1 so oft er schon da war1 ist nichts gewesen als die ,sklaverei einer ganzen ,menschheit unter dem ,regiment einer kleinen ,zahl zum ,herrschen entschlossener ,kraftnaturen4 ,zum ,begriff der ausbenden ,gewalt gehrt1 da eine ,lebenseinheit -- schon unter ,tieren -- in ,subjekte und ,objekte der ,regierung zerfllt4 ,das ist so selbstverstndlich1 da diese innere ,struktur jeder ,masseneinheit selbst in den schwersten ,krisen wie der von #aghi auch nicht einen ,augenblick verloren geht4 ,nur der ,inhaber verschwindet1 nicht das ,amt1 und wenn wirklich ein ,volk im ,strom der ,ereignisse jede ,fhrung verliert und regellos dahintreibt1 so bedeutet das nur1 da seine ,fhrung nach auswrts verlegt1 da es als ,ganzes ,objekt geworden ist4 ,politisch begabte ,vlker gibt es nicht4 ,es gibt nur ,vlker1 die fest in der ,hand einer regierenden ,minderheit sind und die sich deshalb gut in ,verfassung fhlen4 ,die ,englnder sind als ,volk ebenso urteilslos1 eng und unpraktisch in politischen ,dingen wie irgend eine andre ,nation1 aber sie besitzen eine ,tradition des ,vertrauens1 bei allem ,geschmack an ffentlichen ,debatten4 ,der ,unterschied besteht lediglich darin1 da der ,englnder ,objekt einer ,regierung von sehr alten und erfolgreichen ,gewohnheiten ist1 der er zustimmt1 weil er den ,vorteil davon aus ,erfahrung kennt4 ,von dieser ,zustimmung1 die nach auen als ,verstndnis erscheint1 ist es nur ein ,schritt zur berzeugung1 da diese ,regierung von seinem ,willen abhngt1 obwohl es umgekehrt sie ist1 die ihm diese ,ansicht aus technischen ,grnden immer wieder einhmmert4 ,die regierende ,klasse in ,england hat ihre ,ziele und ,methoden ganz unabhngig vom ,volk8 entwickelt und sie arbeitet mit -- in -- einer ungeschriebenen ,verfassung1 deren im ,gebrauch entstandene vllig untheoretische ,feinheiten dem ,nichteingeweihten ebenso undurchsichtig wie unverstndlich sind4 ,aber der ,mut einer ,truppe hngt vom ,vertrauen auf die ,fhrung ab2 ,vertrauen1 das heit unwillkrlicher ,verzicht auf ,kritik4 ,der ,offizier ist es1 der ,feiglinge zu ,helden oder ,helden zu ,feiglingen macht4 ,das gilt von ,heeren1 ,vlkern1 ,stnden wie von ,parteien4 ,politische ,begabung einer ,menge ist nichts als ,vertrauen auf die ,fhrung4 ,aber sie will erworben werden2 sie will langsam reifen1 durch ,erfolge bewhrt und zur ,tradition geworden sein4 ,mangel an ,fhrereigenschaften in der herrschenden ,schicht ist es1 was als mangelndes ,gefhl der ,sicherheit bei den ,beherrschten zum ,vorschein kommt1 und zwar in jener ,art von instinktloser1 sich einmischender ,kritik1 die durch ihr bloes ,vorhandensein ein ,volk auer ,form geraten lt4 #ag ,wie man ,politik macht8 -- ,der geborne ,staatsmann ist vor allem ,kenner1 ,kenner der ,menschen1 ,lagen1 ,dinge4 ,er hat den ,blick81 der ohne ,zgern1 unbestechlich den ,kreis des ,mglichen umfat4 ,der ,pferdekenner prft mit einem ,blick die ,haltung des ,tieres und wei1 welche ,aussichten es im ,rennen besitzt4 ,der ,spieler wirft einen ,blick auf den ,gegner und kennt den nchsten ,zug4 ,das ,richtige tun1 ohne es zu wissen81 die sichere ,hand1 die den ,zgel unmerklich krzer fat oder fallen lt -- es ist das ,gegenteil von der ,begabung des theoretischen ,menschen4 ,der geheime ,takt alles ,werdens ist in ihm und in den geschichtlichen ,dingen ein und derselbe4 ,sie ahnen einander2 sie sind fr einander da4 ,der ,tatsachenmensch kommt nie in ,gefahr1 ,gefhls- und ,programmpolitik zu treiben4 ,er glaubt nicht an die groen ,worte4 ,er hat die ,frage des ,pilatus bestndig auf den ,lippen4 ,wahrheiten -- der geborne ,staatsmann steht jenseits von wahr und falsch4 ,er verwechselt die ,logik der ,ereignisse nicht mit der ,logik der ,systeme4 ,wahrheiten8 -- oder ,irrtmer81 was hier dasselbe ist -- kommen fr ihn nur als geistige ,strmungen in ,betracht1 hinsichtlich ihrer ,wirkung1 deren ,strke1 ,dauer und ,richtung er berblickt und fr das ,schicksal der von ihm gelenkten ,macht in seine ,rechnung stellt4 ,er hat berzeugungen1 die ihm teuer sind1 gewi1 aber als ,privatmann2 kein ,politiker von ,rang hat sich1 solange er handelte1 von ihnen abhngig gefhlt4 ,der ,handelnde ist immer gewissenlos2 es hat niemand ,gewissen1 als der ,betrachtende8 7,goethe74 ,das gilt von ,sulla und ,robespierre so gut wie von ,bismarck und ,pitt4 ,die groen ,ppste und die englischen ,parteifhrer haben1 solange sie die ,dinge zu meistern hatten1 keine andern ,grundstze befolgt als die ,eroberer und ,emprer aller ,zeiten4 ,man leite aus den ,handlungen ,innocenz ,,iii41 der die ,kirche beinahe zur ,weltherrschaft gefhrt hat1 die ,grundregeln ab und man erhlt einen ,katechismus des ,erfolges1 der das uerste ,gegenteil aller religisen ,moral darstellt1 ohne den es aber keine ,kirche1 keine englischen ,kolonien1 keine amerikanischen ,vermgen1 keine siegreiche ,revolution und endlich weder einen ,staat noch eine ,partei noch berhaupt ein ,volk in ertrglicher ,lage geben wrde4 ,das ,leben1 nicht der ,einzelne ist gewissenlos4 ,deshalb gilt es die ,zeit verstehen1 fr die man geboren ist4 ,wer ihre geheimsten ,mchte nicht ahnt und begreift1 wer nicht in sich selbst etwas ,verwandtes fhlt1 das ihn vorwrts drngt auf einer ,bahn1 die sich mit ,begriffen nicht umschreiben lt1 wer an die ,oberflche1 die ffentliche ,meinung1 die groen ,worte und ,ideale des ,tages glaubt1 ist ihren ,ereignissen nicht gewachsen4 ,sie haben ihn1 nicht er sie in der ,gewalt4 ,nicht zurckblicken und den ,mastab aus der ,vergangenheit holen6 ,noch weniger zur ,seite auf irgend ein ,system6 ,es gibt in ,zeiten wie der heutigen oder der des ,gracchus zwei ,arten von verhngnisvollem ,idealismus1 den reaktionren und den demokratischen4 ,der eine glaubt an die ,umkehrbarkeit der ,geschichte1 der zweite an ein ,ziel in ihr4 ,aber fr den notwendigen ,mierfolg1 mit dem beide die ,nation belasten1 ber deren ,schicksal sie ,macht besitzen1 ist es gleichgltig1 ob man sie einer ,erinnerung opfert oder einem ,begriff4 ,der echte ,staatsmann ist die ,geschichte in ,person1 ihr ,gerichtetsein als ,einzelwille1 ihre organische ,logik als ,charakter4 ,der ,staatsmann von ,rang sollte aber auch ,erzieher in einem groen ,sinne sein1 nicht ,vertreter einer ,moral oder ,doktrin1 sondern vorbildlich in seinem ,tun4#eci ,es ist eine bekannte ,tatsache1 da keine neue ,religion den ,stil des ,daseins je verndert hat4 ,sie durchdrang das ,wachsein1 den geistigen ,menschen1 sie warf neues ,licht auf eine jenseitige ,welt1 sie schuf unermeliches ,glck durch die ,kraft des ,sichbescheidens1 des ,entsagens und des ,duldens bis zum ,tode2 ber die ,mchte des ,lebens besa sie keine ,gewalt4 ,schpferisch im ,lebendigen1 nicht bildend1 sondern zchtend1 den ,typus ganzer ,stnde und ,vlker verwandelnd wirkt nur die groe ,persnlichkeit1 das es81 die ,rasse in ihr1 die in ihr gebundene kosmische ,kraft4 ,nicht die ,wahrheit1 das ,gute1 das ,erhabene1 sondern der ,rmer1 der ,puritaner1 der ,preue ist eine ,tatsache4 ,ehrgefhl1 ,pflichtgefhl1 ,disziplin1 ,entschlossenheit -- das lernt man nicht aus ,bchern4 ,es wird im strmenden ,dasein geweckt durch ein lebendiges ,vorbild4 ,deshalb war ,friedrich ,wilhelm ,i4 einer der grten ,erzieher aller ,zeiten1 dessen persnliche rassebildende ,haltung aus der ,folge von ,generationen nicht wieder verschwindet4 ,es unterscheidet den echten ,staatsmann von dem ,nurpolitiker1 dem ,spieler aus ,freude am ,spiel1 dem ,glcksjger auf den ,hhen der ,geschichte1 dem ,habgierigen und ,rangschtigen1 dem ,schulmeister eines ,ideals1 da er ,opfer fordern darf und sie erhlt1 weil sein ,gefhl1 fr die ,zeit und ,nation notwendig zu sein1 von ,tausenden geteilt wird1 sie bis ins ,innerste umgestaltet und zu ,taten befhigt1 denen sie sonst nicht gewachsen wren4#edj ,das ,hchste aber ist nicht handeln1 sondern befehlen knnen4 ,erst damit wchst der ,einzelne ber sich selbst hinaus und wird zum ,mittelpunkt einer ttigen ,welt4 ,es gibt eine ,art des ,befehlens1 die das ,gehorchen zu einer stolzen1 freien und vornehmen ,gewohnheit macht und die z4 ,b4 ,napoleon nicht besa4 ,ein ,rest von subalterner ,gesinnung hat ihn verhindert1 ,mnner und nicht ,zubehre einer ,registratur zu erziehen1 durch ,persnlichkeiten und nicht durch ,verordnungen zu herrschen2 und weil er sich auf diesen feinsten ,takt des ,befehlens nicht verstand und deshalb alles wirklich ,entscheidende selbst zu tun hatte1 ist er am ,miverhltnis zwischen den ,aufgaben seiner ,stellung und den ,grenzen menschlicher ,leistungsfhigkeit langsam zugrunde gegangen4 ,wer aber diese hchste und letzte ,gabe vollkommensten ,menschentums besitzt wie ,csar oder ,friedrich der ,groe1 der empfngt am ,abend einer ,schlacht1 wenn die ,operationen dem gewollten ,ende zueilen und mit dem ,sieg der ,feldzug sich entscheidet1 oder in einer ,stunde1 wo mit der letzten ,unterschrift eine ,epoche der ,geschichte beschlossen wird1 ein wunderbares ,gefhl von ,macht1 das dem ,wahrheitsmenschen fr immer verschlossen bleibt4 ,es gibt ,augenblicke1 und sie bezeichnen die ,hhepunkte kosmischer ,strmungen1 in denen ein ,einzelner sich mit dem ,schicksal und der ,weltmitte identisch wei und seine ,persnlichkeit beinahe als ,hlle empfindet1 in welche die ,geschichte der ,zukunft sich zu kleiden im ,begriff ist4 ,die erste ,aufgabe ist3 selbst etwas zu machen2 die zweite1 unscheinbarer1 aber schwerer und grer in ihrer ,fernwirkung3 eine ,tradition zu schaffen1 andere dahin zu bringen1 da sie das eigne ,werk fortsetzen1 dessen ,takt und ,geist2 einen ,strom einheitlicher ,ttigkeit zu entfesseln1 der des ersten ,fhrers nicht mehr bedarf1 um in ,form zu bleiben4 ,damit wchst der ,staatsmann zu etwas empor1 das die ,antike wohl als ,gottheit bezeichnet htte4 ,er wird zum ,schpfer eines neuen ,lebens1 zum geistigen ,ahnherrn einer jungen ,rasse4 ,er selbst als ,wesen entschwindet nach wenig ,jahren aus diesem ,strom4 ,aber eine von ihm ins ,dasein gerufene ,minderheit1 ein anderes ,wesen von seltsamster ,art1 tritt an seine ,stelle und zwar fr unabsehbare ,zeit4 ,dies kosmische ,etwas1 diese ,seele einer herrschenden ,schicht kann ein ,einzelner erzeugen und als ,erben hinterlassen und das ist es1 was in aller ,geschichte die ,wirkungen von ,dauer hervorgebracht hat4 ,der groe ,staatsmann ist selten4 ,ob er kommt1 ob er zur ,geltung kommt1 zu frh1 zu spt -- das alles ist ,zufall4 ,die groen ,einzelnen zerstren oft mehr1 als sie aufgebaut haben -- durch die ,lcke1 die ihr ,tod im ,strom des ,geschehens lt4 ,aber eine ,tradition schaffen heit den ,zufall ausschalten4 ,eine ,tradition zchtet einen hohen ,durchschnitt1 mit dem die ,zukunft sicher rechnen darf1 keinen ,csar1 aber einen ,senat1 keinen ,napoleon1 aber ein unvergleichliches ,offizierkorps4 ,eine starke ,tradition zieht von allen ,seiten die ,talente an und erzielt mit kleinen ,begabungen groe ,erfolge4 ,das beweisen die ,malerschulen in ,italien und ,holland nicht weniger wie das preuische ,heer und die ,diplomatie der rmischen ,kurie4 ,es war eine groe ,schwche ,bismarcks im ,vergleich zu ,friedrich ,wilhelm ,i41 da er zwar zu handeln1 aber keine ,tradition zu bilden verstand1 da er neben dem ,offizierkorps ,moltkes keine entsprechende ,rasse von ,politikern schuf1 die sich mit seinem ,staat und dessen neuen ,aufgaben identisch fhlte1 die fortgesetzt bedeutende ,menschen von unten aufnahm und ihrem ,takt des ,handelns fr immer einverleibte4 ,geschieht das nicht1 so bleibt statt einer regierenden ,schicht aus einem ,gu eine ,sammlung von ,kpfen1 die dem ,unvorhergesehenen hilflos gegenbersteht4 ,glckt es aber1 so entsteht ein souvernes ,volk8 in dem einzigen ,sinne1 der eines ,volkes wrdig und in der ,tatsachenwelt mglich ist3 eine sich selbst ergnzende hochgezchtete ,minderheit mit sicherer1 in langer ,erfahrung gereifter ,tradition1 die jede ,begabung in ihren ,bann zieht und ausntzt und sich eben deshalb mit dem von ihr regierten ,rest der ,nation in ,einklang befindet4 ,eine solche ,minderheit wird langsam zur echten ,rasse1 selbst wenn sie einmal ,partei gewesen war1 und sie entscheidet mit der ,sicherheit des ,blutes1 nicht des ,verstandes4 ,eben deshalb aber geschieht in ihr alles von selbst82 sie bedarf des ,genies nicht mehr4 ,das bedeutet1 wenn man so sagen darf1 den ,ersatz des groen ,politikers durch die groe ,politik4 ,aber was ist ,politik8 -- ,die ,kunst des ,mglichen2 das ist ein altes ,wort und mit ihm ist beinahe alles gesagt4 ,der ,grtner kann eine ,pflanze aus dem ,samen ziehen oder ihren ,stamm veredeln4 ,er kann die in ihr verborgenen ,anlagen1 ihren ,wuchs und ihre ,tracht1 ihre ,blten und ,frchte zur ,entfaltung bringen oder verkmmern lassen4 ,von seinem ,blick fr das ,mgliche und also ,notwendige hngt ihre ,vollkommenheit1 ihre ,kraft1 ihr ganzes ,schicksal ab4 ,aber die ,grundgestalt und ,richtung ihres ,daseins1 dessen ,stufen1 ,geschwindigkeit und ,dauer1 das ,gesetz1 nach dem sie angetreten81 stehen nicht in seiner ,gewalt4 ,sie mu es erfllen oder sie verdirbt1 und dasselbe gilt von der ungeheuren ,pflanze ,kultur8 und den in ihre politische ,formenwelt gebannten ,daseinsstrmen menschlicher ,geschlechter4 ,der groe ,staatsmann ist der ,grtner eines ,volkes4 ,jeder ,handelnde ist in eine ,zeit und fr eine ,zeit geboren4 ,damit ist der ,umkreis des fr ihn ,erreichbaren bestimmt4 ,fr die ,grovter und ,enkel ist etwas anderes gegeben und also ,ziel und ,aufgabe4 ,der ,kreis verengt sich weiter durch die ,schranken seiner ,persnlichkeit und durch die ,eigenschaften seines ,volkes1 der ,lage und der ,menschen1 mit denen er arbeiten mu4 ,es kennzeichnet den ,politiker von ,rang1 da er selten ,opfer zu bringen hat1 weil er sich ber diese ,grenze tuschte1 da er aber auch nichts1 was sich verwirklichen liee1 bersieht4 ,dahin gehrt -- gerade unter ,deutschen kann das nicht oft genug wiederholt werden -- da er das1 was sein sollte1 nie mit dem verwechselt1 was sein wird4 ,die ,grundformen des ,staates und des politischen ,lebens1 die ,richtung und der ,stand ihrer ,entwicklung sind mit einer ,zeit gegeben und unabnderlich4 ,alle politischen ,erfolge werden mit ihnen1 nicht an ihnen erzielt4 ,die ,anbeter politischer ,ideale allerdings schaffen aus dem ,nichts4 ,sie sind in ihren ,kpfen erstaunlich frei2 aber ihre ,gedankenbauten aus den luftigen ,begriffen ,weisheit1 ,gerechtigkeit1 ,freiheit1 ,gleichheit sind schlielich ewig dieselben1 und sie fangen immer wieder von vorn an4 ,dem ,meister der ,tatsachen gengt es1 das fr ihn schlechthin ,vorhandene unmerklich zu lenken4 ,das erscheint wenig und doch beginnt erst hier die ,freiheit in einem groen ,sinne4 ,auf die kleinen ,zge1 den letzten vorsichtigsten ,druck auf das ,steuerruder1 das ,feingefhl fr die zartesten ,schwankungen der ,vlker- und ,einzelseelen kommt es an4 ,staatskunst ist der klare ,blick fr die groen ,linien1 die unverrckbar gezogen sind1 und die sichere ,hand fr das ,einmalige1 das ,persnliche1 das in ihrem ,rahmen aus einem nahenden ,verhngnis einen entscheidenden ,erfolg machen kann4 ,das ,geheimnis aller ,siege liegt in der ,organisation des ,unscheinbaren4 ,wer sich darauf versteht1 kann als ,vertreter des ,besiegten den ,sieger beherrschen wie ,talleyrand in ,wien4 ,csar1 dessen ,lage damals fast verzweifelt war1 hat in ,luca die ,macht des ,pompejus unvermerkt seinen ,zielen dienstbar gemacht und damit untergraben2 aber es gibt eine gefhrliche ,grenze des ,mglichen1 welche der vollendete ,takt der groen ,barockdiplomaten kaum je verletzt hat1 whrend es ,vorrecht des ,ideologen ist1 bestndig darber zu stolpern4 ,es gibt ,wendungen in der ,geschichte1 von denen der ,kenner sich eine ,zeitlang treiben lt1 um die ,herrschaft nicht zu verlieren4 ,jede ,lage besitzt ihr ,ma von ,elastizitt1 ber das man sich nicht im geringsten tuschen darf4 ,eine zum ,ausbruch gekommene ,revolution beweist immer einen ,mangel an politischem ,takt bei den ,regierenden und ihren ,gegnern4 ,das ,notwendige soll man rechtzeitig tun1 solange es nmlich ein ,geschenk ist1 mit dem die regierende ,macht sich das ,vertrauen sichert1 und nicht als ein ,opfer gebracht werden mu1 das eine ,schwche offenbart und ,verachtung weckt4 ,politische ,formen sind lebendige ,formen1 die sich unerbittlich in einer bestimmten ,richtung verndern4 ,man hrt auf in ,form8 zu sein1 wenn man diesen ,gang hemmen oder in der ,richtung eines ,ideals ablenken will4 ,die rmische ,nobilitt besa den ,takt dafr1 die spartanische nicht4 ,im ,zeitalter der aufsteigenden ,demokratie ist immer wieder der verhngnisvolle ,augenblick erreicht worden1 in ,frankreich vor #aghi1 in ,deutschland vor #aiah1 wo es zu spt war1 mit einer notwendigen ,reform ein freies ,geschenk zu machen1 und man sie also mit rcksichtsloser ,energie htte verweigern mssen1 weil sie nunmehr als ,opfer die ,auflsung bedeutete4 ,wer aber das erste nicht rechtzeitig sieht1 wird die zweite ,notwendigkeit noch sicherer verkennen4 ,auch der ,gang nach ,canossa kann zu frh oder zu spt angetreten werden2 darin liegt die ,entscheidung fr ganze ,vlker1 ob man knftig ein ,schicksal fr andere ist oder von andern erleidet4 ,aber die absteigende ,demokratie wiederholt den gleichen ,fehler1 halten zu wollen1 was das ,ideal von gestern war4 ,es ist die ,gefahr des #bj4 ,jahrhunderts4 ,auf jedem ,pfade zum ,csarismus findet sich ein ,cato4 ,der ,einflu1 den selbst ein ,staatsmann von ungewhnlich starker ,stellung auf die politischen ,methoden besitzt1 ist sehr gering1 und es gehrt zum ,range des ,staatsmannes1 da er sich darber nicht tuscht4 ,seine ,aufgabe ist es1 mit und in der vorliegenden geschichtlichen ,form zu arbeiten2 nur der ,theoretiker begeistert sich daran1 idealere ,formen zu erfinden4 ,zum politischen in ,form sein8 gehrt aber die unbedingte ,beherrschung der modernsten ,mittel4 ,hier gibt es keine ,wahl4 ,die ,mittel und ,methoden sind durch die ,zeit gegeben und gehren zur inneren ,form einer ,zeit4 ,wer sich in ihnen vergreift1 wer seinem ,geschmack und ,gefhl ,macht ber seinen ,takt gestattet1 verliert die ,tatsachen aus der ,hand4 ,die ,gefahr einer ,aristokratie ist es1 konservativ in den ,mitteln zu sein2 die ,gefahr der ,demokratie ist die ,verwechslung der ,formel mit der ,form4 ,die ,mittel der ,gegenwart sind noch auf ,jahre hinaus die parlamentarischen3 ,wahlen und ,presse4 ,man kann ber sie denken1 wie man will1 sie verehren oder verachten1 aber man mu sie beherrschen4 ,bach und ,mozart beherrschten die musikalischen ,mittel ihrer ,zeit4 ,das ist das ,kennzeichen jeder ,art von ,meisterschaft4 ,mit der ,staatskunst steht es nicht anders4 ,aber die allgemein sichtbare ,auenform ist allerdings nicht die1 auf welche es ankommt1 sondern nur deren ,verkleidung4 ,deshalb lt sie sich ndern1 ohne da am ,wesen des ,geschehens etwas gendert wird1 auf ,begriffe und in ,verfassungstexte bringen1 ohne die ,wirklichkeit auch nur zu berhren1 und der ,ehrgeiz aller ,revolutionre und ,doktrinre erschpft sich darin1 sich in dieses ,spiel von ,rechten1 ,grundstzen und ,freiheiten an der geschichtlichen ,oberflche zu mischen4 ,der ,staatsmann wei1 da die ,ausdehnung eines ,wahlrechts ganz unwesentlich ist gegenber der athenischen oder rmischen1 jakobinischen1 amerikanischen und nun auch deutschen ,technik1 ,wahlen zu machen4 ,wie die englische ,verfassung lautet1 ist gleichgltig gegenber der ,tatsache1 da ihre ,anwendung von einer kleinen ,schicht vornehmer ,familien beherrscht wird1 so da ,eduard ,,vii4 ein ,minister seines ,ministeriums war4 ,und was die moderne ,presse betrifft1 so mag der ,schwrmer zufrieden sein1 wenn sie verfassungsmig frei8 ist2 der ,kenner fragt nur danach1 wem sie zur ,verfgung steht4 ,politik ist endlich die ,form1 in der die ,geschichte einer ,nation innerhalb einer ,mehrzahl von ,nationen vollzogen wird4 ,die groe ,kunst ist1 die eigene innerlich in ,form zu halten fr die ,ereignisse drauen4 ,das ist nicht nur fr ,vlker1 ,staaten und ,stnde1 sondern fr lebendige ,einheiten jeder ,art bis zu den einfachsten ,tierschwrmen und bis zum einzelnen ,krper hinab das natrliche ,verhltnis von ,innen- und ,auenpolitik1 von denen die erste ausschlielich fr die zweite da ist1 nicht umgekehrt4 ,der echte ,demokrat pflegt jene als ,selbstzweck zu behandeln1 der ,durchschnittsdiplomat denkt nur an diese4 ,aber eben deshalb hngen die ,einzelerfolge beider in der ,luft4 ,der politische ,meister zeigt sich ohne ,zweifel am sichtbarsten in der ,taktik innerer ,reformen1 in seiner wirtschaftlichen und sozialen ,ttigkeit1 in dem ,geschick1 die ffentliche ,form des ,ganzen1 die ,rechte und ,freiheiten8 mit dem ,zeitgeschmack in ,einklang und zugleich leistungsfhig zu halten1 in der ,erziehung von ,gefhlen1 ohne die es nicht mglich ist1 da ein ,volk in ,verfassung bleibt3 ,vertrauen1 ,achtung vor der ,fhrung1 ,machtbewutsein1 ,zufriedenheit und1 wenn es notwendig wird1 ,begeisterung4 ,aber das alles erhlt seinen ,wert erst im ,hinblick auf die ,grundtatsache der hheren ,geschichte1 da ein ,volk nicht allein in der ,welt ist und da ber seine ,zukunft durch das ,krfteverhltnis zu andern ,vlkern und ,mchten entschieden wird und nicht durch die bloe ,ordnung in sich selbst4 ,und da der ,blick des gewhnlichen ,menschen so weit nicht reicht1 ist es die regierende ,minderheit1 welche ihn fr den ,rest besitzen mu1 jene ,minderheit1 in welcher der ,staatsmann erst das ,werkzeug findet1 mit dem er seine ,absichten ausfhren kann4#eda #ah ,fr die frhe ,politik aller ,kulturen sind die leitenden ,mchte fest gegeben4 ,das gesamte ,dasein ist streng in patriarchalischer und sinnbildlicher ,form2 die ,bindungen des mtterlichen ,landes sind so stark1 der ,lehnsverband und auch noch der ,stndestaat sind fr das in sie gebannte ,leben etwas so ,selbstverstndliches1 da die ,politik der homerischen und gotischen ,zeit sich darauf beschrnkt1 im ,rahmen der schlechthin gegebenen ,form zu handeln4 ,diese ,formen ndern sich gewissermaen von selbst4 ,da das eine ,aufgabe der ,politik sei1 kommt niemand deutlich zum ,bewutsein1 selbst wenn ein ,knigtum gestrzt oder ein ,adel untertnig wird4 ,es gibt nur ,standespolitik1 kaiserliche1 ppstliche1 ,vasallenpolitik4 ,das ,blut1 die ,rasse1 spricht aus triebhaften1 halbbewuten ,unternehmungen1 denn auch der ,priester1 soweit er ,politik treibt1 handelt hier als ,mensch von ,rasse4 ,die ,probleme8 des ,staates sind noch nicht erwacht4 ,das ,herrschertum und die ,urstnde1 die ganze frhe ,formenwelt berhaupt ist gottgegeben und nur unter ihrer ,voraussetzung bekmpfen sich organische ,minderheiten1 ,faktionen4 ,zum ,wesen der ,faktion gehrt1 da ihr der ,gedanke1 die ,ordnung der ,dinge knne planmig gendert werden1 gar nicht zugnglich ist4 ,sie will innerhalb dieser ,ordnung einen ,rang erkmpfen1 ,macht und ,besitz1 wie alles ,wachsende in einer wachsenden ,welt4 ,es sind ,gruppen1 in denen ,verwandtschaft der ,huser1 ,ehre1 ,treue1 ,bndnisse von fast mystischer ,innerlichkeit eine ,rolle spielen und abstrakte ,ideen ganz ausgeschlossen bleiben4 ,so sind die ,faktionen in homerischer und gotischer ,zeit1 ,telemach und die ,freier in ,ithaka1 die ,blauen und ,grnen unter ,justinian1 die ,welfen und ,waiblinger1 die ,huser ,lancaster und ,york1 die ,protestanten1#edb die ,hugenotten und auch noch die treibenden ,mchte der ,fronde und der ersten ,tyrannis4 ,das ,buch von ,macchiavelli ruht ganz auf diesem ,geist4 ,die ,wendung tritt ein1 sobald mit der groen ,stadt der ,nichtstand1 das ,brgertum die ,fhrung bernimmt4#edc ,jetzt ist es im ,gegenteil die politische ,form1 die zum ,gegenstand des ,kampfes1 zum ,problem erhoben wird4 ,bis dahin war sie gereift1 jetzt soll sie geschaffen werden4 ,die ,politik wird wach1 nicht nur begriffen1 sondern auch auf ,begriffe gebracht4 ,gegen ,blut und ,tradition erheben sich die ,mchte des ,geistes und ,geldes4 ,an ,stelle des ,organischen tritt das ,organisierte1 an ,stelle des ,standes die ,partei4 ,eine ,partei ist kein ,rassegewchs1 sondern eine ,sammlung von ,kpfen und deshalb an ,geist den alten ,stnden ebenso berlegen1 wie sie an ,instinkt rmer ist als sie4 ,sie ist der ,todfeind aller gewachsenen stndischen ,gliederung1 deren bloes ,vorhandensein ihrem ,wesen widerspricht4 ,eben deshalb ist der ,begriff der ,partei immer mit dem unbedingt verneinenden1 auflsenden1 gesellschaftlich einebnenden der ,gleichheit verbunden4 ,nicht ,standesideale1 sondern nur noch ,berufsinteressen werden anerkannt4#edd ,aber auch mit dem ebenso verneinenden der ,freiheit3#ede ,parteien sind eine rein stdtische ,erscheinung4 ,mit der vlligen ,befreiung der ,stadt vom ,lande weicht die ,standespolitik berall der ,parteipolitik1 ob wir davon ,kenntnis haben oder nicht1 in gypten mit dem ,ende des ,mittleren ,reiches1 in ,china mit den kmpfenden ,staaten1 in ,bagdad und ,byzanz mit der ,abbassidenzeit4 ,in den ,hauptstdten des ,abendlandes bilden sich die ,parteien parlamentarischen ,stils1 in den ,stadtstaaten der ,antike die ,parteien des ,forums1 und ,parteien magischen ,stils kennen wir in den ,mavali und den ,mnchen des ,theodor von ,studion4#edf ,immer aber ist es der ,nichtstand1 die ,einheit des ,protestes gegen das ,wesen des ,standes berhaupt1 dessen fhrende ,minderheit -- ,bildung und ,besitz8 -- als ,partei auftritt1 mit einem ,programm1 einem nicht gefhlten sondern definierten ,ziel und der ,ablehnung alles dessen1 was sich verstandesmig nicht erfassen lt4 ,es gibt deshalb im ,grunde nur eine ,partei1 die des ,brgertums1 die liberale1 und sie ist sich dieses ,ranges auch vollkommen bewut4 ,sie setzt sich dem ,volke8 gleich4 ,ihre ,gegner1 die echten ,stnde vor allem1 ,junker und ,pfaffen81 sind ,feinde und ,verrter des ,volkes81 ihre ,meinung ist die ,stimme des ,volkes81 die diesem mit allen ,mitteln parteipolitischer ,bearbeitung1 der ,rede des ,forums1 der ,presse des ,abendlandes eingeimpft wird1 um dann vertreten zu werden4 ,die ,urstnde sind ,adel und ,priestertum4 ,die ,urpartei ist die des ,geldes und ,geistes1 die liberale1 die der groen ,stadt4 ,hier liegt die tiefe ,berechtigung der ,begriffe ,aristokratie und ,demokratie1 und zwar fr alle ,kulturen4 ,aristokratisch ist die ,verachtung des ,geistes der ,stdte1 demokratisch die ,verachtung des ,bauern1 der ,ha gegen das ,land4#edg ,es ist der ,unterschied von ,standespolitik und ,parteipolitik1 von ,standesbewutsein und ,parteigesinnung1 von ,rasse und ,geist1 ,wachstum und ,konstruktion4 ,aristokratisch ist die vollendete ,kultur1 demokratisch die beginnende weltstdtische ,zivilisation1 bis der ,gegensatz im ,csarismus aufgehoben wird4 ,so gewi der ,adel der ,stand ist1 und der tiers es niemals dahin bringt1 in dieser ,weise wirklich in ,form zu sein1 so gewi milingt es dem ,adel1 als ,partei sich nicht zu organisieren1 aber zu fhlen4 ,aber der ,verzicht darauf steht ihm nicht frei4 ,alle modernen ,verfassungen verleugnen die ,stnde und sind auf die ,partei als die selbstverstndliche ,grundform der ,politik hin angelegt4 ,das #ai4 ,jahrhundert1 und also auch das vorchristliche dritte1 ist die ,glanzzeit der ,parteipolitik4 ,ihr demokratischer ,zug erzwingt die ,bildung von ,gegenparteien1 und whrend einst -- noch im #ah4 ,jahrhundert6 -- der tiers sich nach dem ,vorbild des ,adels als ,stand konstituierte1 so entsteht jetzt nach dem ,vorbild der liberalen das ,abwehrgebilde der konservativen ,partei1#edh durchaus von deren ,formen beherrscht1 verbrgerlicht1 ohne brgerlich zu sein1 und auf eine ,taktik verwiesen1 deren ,mittel und ,methoden ausschlielich durch den ,liberalismus bestimmt sind4 ,sie haben nur die ,wahl1 diese ,mittel besser zu handhaben als der ,gegner#edi oder zu unterliegen1 aber es ist tief im ,wesen eines ,standes begrndet1 da er diese ,lage nicht begreift und nicht den ,feind1 sondern die ,form bekmpfen will3 ,ein ,appell an die uersten ,mittel1 der zu ,beginn jeder ,zivilisation die ,innenpolitik ganzer ,staaten verheert und sie dem ueren ,gegner wehrlos berliefert4 ,der ,zwang jeder ,partei1 der ,erscheinung nach brgerlich zu sein1 erhebt sich zur ,karikatur1 sobald sich unterhalb der stdtischen ,schichten von ,bildung und ,besitz auch noch der ,rest als ,partei organisiert4 ,der ,marxismus z4 ,b41 der ,theorie nach eine ,verneinung des ,brgertums1 ist als ,partei nach ,haltung und ,fhrung spiebrgerlich durch und durch4 ,es besteht ein fortwhrender ,konflikt zwischen dem ,wollen1 das notwendig aus dem ,rahmen der ,parteipolitik und damit jeder ,verfassung heraustritt -- beides ist ausschlielich liberal -- und ehrlicherweise nur als ,brgerkrieg bezeichnet werden kann1 und dem ,auftreten1 das man sich schuldig zu sein glaubt und das man jedenfalls haben mu1 um in dieser ,zeit irgendeinen dauernden ,erfolg zu erzielen4 ,aber das ,auftreten einer ,adelspartei in einem ,parlament ist innerlich ebenso unecht wie das einer proletarischen4 ,nur das ,brgertum ist hier zu ,hause4 ,in ,rom haben ,patrizier und ,plebejer von der ,einsetzung der ,tribunen #dga bis zur ,anerkennung ihrer gesetzgeberischen ,vollmacht in der ,revolution von #bhgeej im wesentlichen als ,stnde gekmpft4 ,von da an besitzt dieser ,gegensatz nur noch genealogische ,bedeutung und es entwickeln sich ,parteien1 die man sehr wohl als liberal und konservativ bezeichnen kann3 der auf dem ,forum tonangebende ,populus#eea und die ,nobilitt mit ihrem ,sttzpunkt im ,senat4 ,dieser hat sich um #bhg aus einem ,familienrat der alten ,geschlechter in einen ,staatsrat der ,verwaltungsaristokratie verwandelt4 ,dem ,populus stehen die nach dem ,besitz abgestuften ,zenturiatkomitien und die ,gruppe der groen ,geldleute1 der equites1 nahe1 der ,nobilitt die in den ,tributkomitien einflureiche ,bauernschaft4 ,man denke dort an die ,gracchen und ,marius1 hier an ,c4 ,flaminius2 und man braucht nur schrfer hinzusehen1 um die ganz vernderte ,stellung der ,konsuln und ,tribunen zu bemerken4 ,sie sind nicht mehr die ernannten ,vertrauensmnner des ersten und dritten ,standes1 deren ,haltung damit bestimmt ist1 sondern sie vertreten und wechseln die ,partei4 ,es gibt liberale8 ,konsuln wie den lteren ,cato und konservative8 ,tribunen wie ,octavius1 den ,gegner des ,ti4 ,gracchus4 ,beide ,parteien stellen fr die ,wahlen ihre ,kandidaten auf und suchen sie mit allen ,mitteln demagogischer ,bearbeitung durchzubringen1 und wenn das ,geld bei den ,wahlen keinen ,erfolg gehabt hat1 so gelingt es ihm bei den ,gewhlten immer besser4 ,in ,england haben ,tories und ,whigs zu ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts sich selbst als ,parteien konstituiert1 der ,form nach verbrgerlicht und dem ,wortlaut nach beide das liberale ,programm angenommen1 wodurch die ffentliche ,meinung wie immer vollkommen berzeugt und zufriedengestellt war4#eeb ,durch diese meisterhaft und rechtzeitig vollzogene ,schwenkung ist es berhaupt nicht zur ,bildung einer standesfeindlichen ,partei gekommen1 wie in dem ,frankreich von #aghi4 ,die ,mitglieder des ,unterhauses wurden aus ,sendboten der herrschenden ,schicht zu ,volksvertretern1 die von ihr weiterhin finanziell abhngig waren2 die ,fhrung blieb in derselben ,hand und der ,parteigegensatz1 fr den sich seit #ahcj die ,worte liberal und konservativ wie von selbst einstellten1 beruhte auf einem ,mehr oder ,weniger1 nicht auf einem ,entweder-,oder4 ,es sind dieselben ,jahre1 in denen die literarische ,freiheitsstimmung des jungen ,deutschland8 in eine ,parteigesinnung berging1 und wo in ,amerika unter ,prsident ,jackson sich der republikanischen ,partei gegenber die demokratische organisierte und der ,grundsatz1 da ,wahlen ein ,geschft und smtliche ,staatsmter die ,beute des ,siegers seien1 in aller ,form anerkannt wurde4#eec ,aber die ,form der regierenden ,minderheit entwickelt sich vom ,stand ber die ,partei hinaus unaufhaltsam weiter zur ,gefolgschaft von ,einzelnen4 ,das ,ende der ,demokratie und ihr bergang zum ,csarismus uert sich deshalb darin1 da nicht etwa die ,partei des dritten ,standes1 der ,liberalismus verschwindet1 sondern die ,partei als ,form berhaupt4 ,die ,gesinnung1 das volkstmliche ,ziel1 die abstrakten ,ideale aller echten ,parteipolitik lsen sich auf und an ihre ,stelle tritt die ,privatpolitik1 der ungehemmte ,machtwille weniger ,rassemenschen4 ,ein ,stand hat ,instinkte1 eine ,partei hat ein ,programm1 eine ,gefolgschaft hat einen ,herrn3 das ist der ,weg von ,patriziat und ,plebs ber ,optimaten und ,populren zu den ,pompejanern und ,csarianern4 ,das ,zeitalter der echten ,parteiherrschaft umfat kaum zwei ,jahrhunderte und ist fr uns seit dem ,weltkrieg bereits in vollem ,niedergang begriffen4 ,da die gesamte ,masse der ,whlerschaft aus einem gemeinsamen ,antrieb heraus ,mnner entsendet1 die ihre ,sache fhren sollen1 wie es in allen ,verfassungen ganz naiv gemeint ist1 war nur im ersten ,anlauf mglich und setzt voraus1 da nicht einmal die ,anstze zur ,organisation bestimmter ,gruppen vorhanden sind4 ,so war es #aghi in ,frankreich1 #ahdh in ,deutschland4 ,mit dem ,dasein einer ,versammlung ist aber sofort die ,bildung taktischer ,einheiten verbunden1 deren ,zusammenhalt auf dem ,willen beruht1 die einmal errungene herrschende ,stellung zu behaupten1 und die sich nicht im geringsten mehr als ,sprachrohr ihrer ,whler betrachten1 sondern umgekehrt diese mit allen ,mitteln der ,agitation sich gefgig machen1 um sie fr ihre ,zwecke einzusetzen4 ,eine ,richtung im ,volk1 die sich organisiert hat1 ist damit bereits das ,werkzeug der ,organisation geworden und sie schreitet unaufhaltsam auf diesem ,wege weiter1 bis auch die ,organisation das ,werkzeug der ,fhrer geworden ist4 ,der ,wille zur ,macht ist strker als alle ,theorie4 ,am ,anfang entsteht die ,fhrung und der ,apparat des ,programms wegen2 dann werden sie von den ,inhabern um der ,macht und ,beute willen verteidigt1 wie es heute schon ganz allgemein der ,fall ist1 wo in allen ,lndern ,tausende von der ,partei und den von ihr vergebenen mtern und ,geschften leben1 und endlich verschwindet das ,programm aus der ,erinnerung und die ,organisation arbeitet fr sich allein4 ,beim lteren ,scipio und ,qu4 ,flamininus ist noch von ,freunden die ,rede1 die sie in den ,krieg begleiten1 aber der jngere ,scipio hat sich eine cohors amicorum gebildet1 wohl das erste ,beispiel eines organisierten ,gefolges1 das dann auch vor ,gericht und bei den ,wahlen arbeitet4#eed ,ebenso entwickelt sich das ursprnglich ganz patriarchalische und aristokratische ,treuverhltnis des ,patrons zu seinen ,klienten zu einer ,interessengemeinschaft auf sehr materieller ,grundlage1 und schon vor ,csar gibt es schriftliche ,vertrge zwischen ,kandidaten und ,whlern mit genauer ,festsetzung von ,zahlung und ,gegenleistung4 ,auf der andern ,seite bilden sich1 ganz wie im heutigen ,amerika1#eee die ,klubs und ,wahlvereine der ,tribulen1 welche die ,masse der ,whler des ,bezirks beherrschen oder verscheuchen1 um mit den groen ,fhrern1 den ,vorlufern der ,csaren1 von ,macht zu ,macht ber das ,wahlgeschft zu verhandeln4 ,das ist nicht ein ,scheitern1 sondern der ,sinn und das notwendige ,endergebnis der ,demokratie1 und die ,klage weltfremder ,idealisten ber diese ,zerstrung ihrer ,hoffnungen kennzeichnet nur deren ,blindheit fr das unerbittliche ,zweierlei von ,wahrheiten und ,tatsachen und die innere ,verbundenheit von ,geist und ,geld4 ,die politisch-soziale ,theorie ist nur eine1 aber eine notwendige ,unterlage der ,parteipolitik4 ,die stolze ,reihe von ,rousseau bis ,marx hat ihr ,seitenstck in der antiken von den ,sophisten bis zu ,platon und ,zenon4 ,in ,china sind die ,grundzge der entsprechenden ,lehren aus der konfuzianischen und taoistischen ,literatur noch zu ermitteln2 es gengt1 den ,namen des ,sozialisten ,moh ti zu nennen4 ,in der byzantinischen und arabischen ,literatur der ,abbassidenzeit1 wo der ,radikalismus stets in strengglubiger ,fassung auftritt1 nehmen sie einen breiten ,raum ein und wirken als treibende ,krfte in allen ,krisen des #i4 ,jahrhunderts2 in gypten und ,indien wird ihr ,vorhandensein durch den ,geist der ,ereignisse zur ,zeit ,buddhas und der ,hyksos bewiesen4 ,einer literarischen ,fassung bedrfen sie nicht2 ebenso wirksam ist die mndliche ,verbreitung1 die ,predigt und ,propaganda in ,sekten und ,bnden1 wie sie am ,ausgang puritanischer ,strmungen1 also im ,islam und im englisch-amerikanischen ,christentum ganz allgemein ist4 ,ob diese ,lehren wahr8 oder falsch8 sind1 ist fr die ,welt der politischen ,geschichte -- das mu immer wieder betont werden -- eine ,frage ohne ,sinn4 ,die ,widerlegung8 etwa des ,marxismus gehrt in den ,bereich akademischer ,errterungen oder ffentlicher ,debatten1 wo jeder recht hat und die andern immer unrecht4 ,ob sie wirksam sind2 seit wann und fr wie lange der ,glaube1 die ,wirklichkeit nach einem ,gedankensystem verbessern zu knnen1 berhaupt eine ,macht ist1 mit der die ,politik zu rechnen hat1 darauf kommt es an4 ,wir befinden uns in einer ,zeit grenzenlosen ,vertrauens auf die ,allmacht der ,vernunft4 ,die groen allgemeinen ,begriffe ,freiheit1 ,recht1 ,menschheit1 ,fortschritt sind heilig4 ,die groen ,theorien sind ,evangelien4 ,ihre berzeugungskraft beruht nicht auf ,grnden1 denn die ,masse einer ,partei besitzt weder die kritische ,energie noch die ,distanz1 um sie ernsthaft zu prfen1 sondern auf der sakramentalen ,weihe ihrer ,schlagworte4 ,allerdings beschrnkt sich dieser ,zauber auf die ,bevlkerung der groen ,stdte und das ,zeitalter des ,rationalismus1 dieser ,religion der ,gebildeten84#eef ,auf das ,bauerntum wirkt er gar nicht und auf die stdtischen ,massen nur fr gewisse ,zeit1 da aber mit der ,gewalt einer neuen ,offenbarung4 ,man wird bekehrt1 man hngt mit ,inbrunst an ,worten und ihren ,verkndern2 man wird zum ,mrtyrer auf ,barrikaden1 auf den ,schlachtfeldern1 am ,galgen2 vor den ,blicken ffnet sich ein politisches und soziales ,jenseits und die nchterne ,kritik erscheint niedrig und profan und ist des ,todes wrdig4 ,aber damit sind ,schriften wie der ,contrat social und das kommunistische ,manifest ,machtmittel ersten ,ranges in der ,hand von ,gewaltmenschen1 die innerhalb des ,parteilebens emporgekommen sind und die berzeugung der beherrschten ,masse zu bilden und bentzen wissen4#eeg ,indessen1 diese abstrakten ,ideale besitzen eine ,macht1 die sich kaum ber zwei ,jahrhunderte -- die der ,parteipolitik -- erstreckt4 ,sie werden zuletzt nicht etwa widerlegt1 sondern langweilig4 ,rousseau ist es lngst und ,marx wird es in kurzem sein4 ,man gibt endlich nicht diese oder jene ,theorie auf1 sondern den ,glauben an ,theorien berhaupt und damit den schwrmerischen ,optimismus des #ah4 ,jahrhunderts1 unzulngliche ,tatsachen durch ,anwendung von ,begriffen verbessern zu knnen4 ,als ,platon1 ,aristoteles und ihre ,zeitgenossen die antiken ,verfassungsarten definierten und mischten1 um die weiseste und schnste zu erhalten1 hrte alle ,welt zu1 und gerade ,platon hat mit seinem ,versuch1 ,syrakus nach einem ideologischen ,rezept umzugestalten1 diese ,stadt zugrunde gerichtet4#eeh ,es scheint mir ebenso sicher1 da die sdlichen ,staaten ,chinas durch philosophische ,experimente gleicher ,art auer ,form gebracht und damit dem ,imperialismus von ,tsin ausgeliefert worden sind4#eei ,die jakobinischen ,fanatiker der ,freiheit und ,gleichheit haben ,frankreich seit dem ,direktorium fr immer der wechselnden ,herrschaft von ,armee und ,brse ausgeliefert1 und jeder sozialistische ,aufruhr bricht dem ,kapitalismus neue ,bahnen4 ,aber als ,cicero sein ,buch vom ,staate fr ,pompejus und ,sallust seine beiden ,mahnschriften an ,csar schrieb1 achtete niemand mehr darauf4 ,bei ,ti4 ,gracchus wird man vielleicht noch einen ,einflu jenes stoischen ,schwrmers ,blossius entdecken1 der spter ,selbstmord beging1 nachdem er auch ,aristoneikos von ,pergamon ins ,verderben gefhrt hatte1#efj aber im letzten vorchristlichen ,jahrhundert sind die ,theorien ein verbrauchtes ,schulthema geworden und es handelt sich von da an um die ,macht allein4 ,niemand sollte sich darber tuschen1 da das ,zeitalter der ,theorie auch fr uns zu ,ende geht4 ,die groen ,systeme des ,liberalismus und ,sozialismus sind smtlich zwischen #agej und #ahej entstanden4 ,das von ,marx ist heute schon fast ein ,jahrhundert alt und ist das letzte geblieben4 ,innerlich bedeutet es mit seiner materialistischen ,geschichtsauffassung die uerste ,konsequenz des ,rationalismus und demnach einen ,abschlu4 ,aber wie der ,glaube an ,rousseaus ,menschenrechte etwa mit #ahdh1 so hat der ,glaube an ihn mit dem ,weltkrieg seine ,kraft verloren4 ,wer die ,hingabe bis zum ,tode1 die ,rousseaus ,gedanken in der franzsischen ,revolution gefunden haben1 mit der ,haltung der ,sozialisten von #aiah vergleicht1 die eine berzeugung1 welche sie nicht mehr besaen1 vor ihrer ,anhngerschaft und in ihr aufrecht erhalten muten1 nicht um der ,idee1 sondern um der ,macht willen1 die davon abhngig war1 der sieht auch den ferneren ,weg vorgezeichnet1 auf dem endlich jedes ,programm fallen wird1 weil es dem ,kampf um die ,gewalt nur noch im ,wege steht4 ,der ,glaube daran hatte die ,grovter ausgezeichnet2 fr die ,enkel ist er ein ,beweis von ,provinzialismus4 ,an seiner ,stelle keimt heute schon aus ,seelennot und ,gewissensqual eine neue resignierte ,frmmigkeit empor1 die es aufgibt1 ein neues ,diesseits zu begrnden1 die statt der grellen ,begriffe das ,geheimnis sucht und es in den ,tiefen der zweiten ,religiositt#efa auch endlich finden wird4 #ai ,dies ist die eine1 die sprachliche ,seite der groen ,tatsache ,demokratie4 ,es bleibt brig1 die andere und entscheidende zu betrachten1 die der ,rasse4#efb ,die ,demokratie wrde in den ,kpfen und auf dem ,papier geblieben sein1 wenn unter ihren ,verfechtern nicht echte ,herrennaturen gewesen wren1 fr die das ,volk nichts als ,objekt und die ,ideale nichts als ,mittel waren1 so wenig sie sich dessen oft bewut geworden sind4 ,alle1 auch die unbedenklichsten ,methoden der ,demagogie1 die innerlich ganz dasselbe ist wie die ,diplomatie des ancien rgime1 nur statt auf ,frsten und ,gesandte auf ,massen1 statt auf erlesene ,geister auf wste ,meinungen1 ,stimmungen1 ,willensausbrche hin angelegt1 ein ,orchester von ,blechinstrumenten statt alter ,kammermusik1 sind von ehrlichen1 aber praktischen ,demokraten ausgebildet worden1 und die ,parteien der ,tradition haben sie erst von ihnen gelernt4 ,aber es kennzeichnet allerdings den ,weg der ,demokratie1 da die ,urheber volkstmlicher ,verfassungen niemals die tatschliche ,wirkung ihrer ,entwrfe geahnt haben1 weder der ,schpfer der servianischen8 ,verfassung in ,rom noch die ,nationalversammlung in ,paris4 ,da alle diese ,formen nicht gewachsen sind wie das ,lehnswesen1 sondern ausgedacht1 und zwar nicht auf ,grund einer tiefen ,kenntnis der ,menschen und ,dinge1 sondern abstrakter ,vorstellungen von ,recht und ,gerechtigkeit1 so klafft ein ,abgrund zwischen dem ,geist der ,gesetze und den praktischen ,gewohnheiten1 die sich unter ihrem ,druck in der ,stille herausbilden1 um sie dem ,takt des wirklichen ,lebens anzupassen oder fernzuhalten4 ,erst die ,erfahrung hat gelehrt und erst am ,ende der ganzen ,entwicklung1 da ,rechte des ,volkes und ,einflu des ,volkes zweierlei sind4 ,je allgemeiner das ,wahlrecht1 desto geringer wird die ,macht einer ,whlerschaft4 ,in den ,anfngen einer ,demokratie gehrt dem ,geiste das ,feld allein4 ,es gibt nichts ,edleres und ,reineres als die ,nachtsitzung des #d4 ,august #aghi und den ,schwur im ,ballhause oder die ,gesinnung in der ,frankfurter ,paulskirche1 wo man mit der ,macht in ,hnden so lange ber allgemeine ,wahrheiten beriet1 bis die ,mchte der ,wirklichkeit sich gesammelt hatten und die ,trumer beiseite schoben4 ,bald genug indessen meldet sich die andere ,gre jeder ,demokratie und mahnt an die ,tatsache1 da man von verfassungsmigen ,rechten nur ,gebrauch machen kann1 wenn man ,geld hat4#efc ,da ein ,wahlrecht annhernd leistet1 was der ,idealist sich dabei denkt1 setzt voraus1 da es keine organisierte ,fhrerschaft gibt1 die in ihrem ,interesse und im ,mastabe des verfgbaren ,geldes auf die ,whler einwirkt4 ,sobald sie da ist1 hat die ,wahl nur noch die ,bedeutung einer ,zensur1 welche die ,menge den einzelnen ,organisationen erteilt1 auf deren ,gestaltung sie zuletzt nicht den geringsten ,einflu mehr besitzt4 ,und ebenso bleibt das ideale ,grundrecht abendlndischer ,verfassungen1 das der ,masse1 ihre ,vertreter frei zu bestimmen1 bloe ,theorie1 denn jede entwickelte ,organisation ergnzt sich in ,wirklichkeit selbst4#efd ,endlich erwacht ein ,gefhl davon1 da das allgemeine ,wahlrecht berhaupt kein wirkliches ,recht enthlt1 nicht einmal das der ,wahl zwischen den ,parteien1 weil die auf seinem ,boden erwachsenen ,machtgebilde durch das ,geld alle geistigen ,mittel der ,rede und ,schrift beherrschen und damit die ,meinung des ,einzelnen ber die ,parteien nach ,belieben lenken1 whrend sie andrerseits durch ihre ,verfgung ber mter1 ,einflu und ,gesetze einen ,stamm unbedingter ,anhnger zchten1 eben den ,caucus81 der den ,rest ausschaltet und ihn zu einer ,wahlmdigkeit fhrt1 die endlich selbst in den groen ,krisen nicht mehr berwunden werden kann4 ,scheinbar besteht ein gewaltiger ,unterschied zwischen der abendlndischen1 parlamentarischen ,demokratie und denen der gyptischen1 chinesischen1 arabischen ,zivilisation1 welchen der ,gedanke allgemeiner ,volkswahlen ganz fremd ist4 ,aber fr uns ist in diesem ,zeitalter die ,masse als ,whlerschaft in ,form81 in genau demselben ,sinne1 wie sie es vorher als ,untertanenverband gewesen war1 als ,objekt nmlich fr ein ,subjekt1 und wie sie es in ,bagdad und ,byzanz als ,sekte oder ,mnchtum und anderswo als regierendes ,heer1 ,geheimbund oder ,sonderstaat im ,staate ist4 ,die ,freiheit ist wie immer lediglich negativ4#efe ,sie besteht in der ,ablehnung der ,tradition1 der ,dynastie1 der ,oligarchie1 des ,khalifats2 aber die ausbende ,macht geht von diesen sofort und ungeschmlert an neue ,gewalten ber1 an ,parteihupter1 ,diktatoren1 ,prtendenten1 ,propheten und ihren ,anhang1 und ihnen gegenber bleibt die ,menge weiterhin bedingungslos ,objekt4#eff ,selbstbestimmungsrecht des ,volkes8 ist eine hfliche ,redensart2 tatschlich hat mit jedem allgemeinen -- anorganischen -- ,wahlrecht sehr bald der ursprngliche ,sinn des ,whlens berhaupt aufgehrt4 ,je grndlicher die gewachsenen ,gliederungen der ,stnde und ,berufe politisch ausgelscht werden1 desto formloser1 desto hilfloser wird die ,whlermasse1 desto unbedingter ist sie den neuen ,gewalten ausgeliefert1 den ,parteileitungen1 welche der ,menge mit allen ,mitteln geistigen ,zwanges ihren ,willen diktieren1 den ,kampf um die ,herrschaft unter sich ausfechten1 mit ,methoden1 von denen die ,menge zuletzt weder etwas sieht noch versteht1 und welche die ffentliche ,meinung lediglich als selbstgeschmiedete ,waffe gegen einander erheben4 ,aber eben deshalb treibt ein unwiderstehlicher ,zug jede ,demokratie auf diesem ,wege weiter1 der sie zu ihrer ,aufhebung durch sich selbst fhrt4#efg ,die ,grundrechte eines antiken ,volkes 7demos1 populus7 erstrecken sich auf die ,besetzung der hohen ,staatsmter und die ,rechtsprechung4#efh ,dafr war man in ,form8 auf dem ,forum1 ganz euklidisch1 als krperhaft gegenwrtige ,masse an einem ,punkt versammelt1 und hier war man ,objekt einer ,bearbeitung antiken ,stils1 nmlich mit krperlichen1 nahen1 sinnlichen ,mitteln1 mit einer ,rhetorik1 die unmittelbar auf jedes ,ohr und ,auge wirkte1 und die mit ihren uns zum ,teil widerlichen und kaum zu ertragenden ,mitteln1 einstudierten ,trnen1 zerrissenen ,gewndern1#efi mit schamlosem ,lob der ,anwesenden1 wahnwitzigen ,lgen ber den ,gegner1 einem festen ,bestand glnzender ,wendungen und wohlklingender ,kadenzen ausschlielich an dieser ,stelle und zu diesem ,zweck entstanden ist2 mit ,spielen und ,geschenken1 mit ,drohungen und ,schlgen1 vor allem aber mit ,geld4 ,wir kennen die ,anfnge aus dem ,athen von #djj1egj das ,ende in erschreckendem ,mastabe aus dem ,rom ,csars und ,ciceros4 ,es ist wie berall3 die ,wahlen sind aus der ,ernennung von ,standesvertretern zum ,kampf zwischen ,parteikandidaten geworden4 ,aber damit ist die ,arena gegeben1 in der das ,geld angreift und zwar seit ,zama mit ungeheurer ,steigerung der ,dimensionen4 ,je grer der ,reichtum wurde1 der sich in den ,hnden einzelner konzentrieren konnte1 desto mehr gestaltete sich der ,kampf um die politische ,macht zu einer ,geldfrage48#ega ,damit ist alles gesagt4 ,aber es ist in einem tieferen ,sinne trotzdem falsch1 von ,korruption zu reden4 ,es ist nicht die ,ausartung der ,sitte1 es ist die ,sitte selbst1 die der reifen ,demokratie1 welche mit schicksalhafter ,notwendigkeit solche ,formen annimmt4 ,der ,censor ,appius ,claudius 7#caj71 ohne ,zweifel ein echter ,hellenist und ,verfassungsideologe 7wie nur irgend jemand aus dem ,kreise der ,madame ,roland71 hat bei seinen ,reformen sicherlich stets an ,wahlrechte und nicht an die ,kunst1 ,wahlen zu machen1 gedacht1 aber jene ,rechte bereiten dieser ,kunst nur den ,weg4 ,die ,rasse kommt erst in dieser zum ,vorschein und setzt sich sehr bald vollkommen durch4 ,innerhalb einer ,diktatur des ,geldes kann aber die ,arbeit des ,geldes nicht als ,verfall bezeichnet werden4 ,die rmische mterlaufbahn forderte1 seit sie sich in der ,form von ,volkswahlen vollzog1 ein ,kapital1 das den angehenden ,politiker zum ,schuldner seiner ganzen ,umgebung machte4 ,vor allem die dilitt1 wo man durch ffentliche ,spiele die ,vorgnger berbieten mute1 um spter die ,stimmen der ,zuschauer zu haben4 ,sulla fiel bei der ersten ,bewerbung um die ,prtur durch1 weil er nicht dil gewesen war4 ,dann das glnzende ,gefolge1 mit dem man sich tglich auf dem ,forum zu zeigen hatte1 um der migen ,menge zu schmeicheln4 ,ein ,gesetz verbot das ,geleit gegen ,bezahlung1 aber die ,verpflichtung von ,vornehmen durch ,darlehen1 ,empfehlung zu mtern und ,geschften und ,verteidigung vor ,gericht1 die diese wiederum zur ,begleitung und zu tglichen ,morgenbesuchen verpflichtete1 war teurer4 ,pompejus war ,patron der halben ,welt1 von den picenischen ,bauern an bis zu den ,knigen im ,orient2 er vertrat und beschtzte alles2 das war sein politisches ,kapital1 das er gegen die zinslosen ,darlehen des ,crassus und die ,vergoldung8#egb aller ,ehrgeizigen durch den ,eroberer ,galliens einsetzen konnte4 ,man lt den ,whlern bezirksweise ,frhstcke servieren1#egc ,freipltze fr die ,gladiatorenspiele anweisen oder auch wie ,milo unmittelbar ,geld ins ,haus senden4 ,cicero nennt das die ,sitten der ,vter achten4 ,das ,wahlkapital nahm amerikanische ,dimensionen an und betrug zuweilen ,hunderte von ,millionen ,sesterzen4 ,bei den ,wahlen von #ed stieg der ,zinsfu von #d auf #h1 weil der grte ,teil der ungeheuren ,bargeldmasse1 die in ,rom vorhanden war1 in der ,agitation festgelegt wurde4 ,csar hatte als dil so viel ausgegeben1 da ,crassus fr #bj ,millionen brgen mute1 damit die ,glubiger ihm die ,abreise in die ,provinz gestatteten1 und bei der ,wahl zum ,pontifex ,maximus hatte er seinen ,kredit noch einmal so berspannt1 da sein ,gegner ,catulus ihm ,geld fr den ,rcktritt bieten konnte1 weil er im ,fall einer ,niederlage verloren war4 ,aber die auch deshalb unternommene ,eroberung und ,ausbeutung ,galliens machte ihn zum reichsten ,mann der ,welt2 hier ist eigentlich ,pharsalus schon gewonnen worden4#egd ,denn ,csar hat diese ,milliarden um der ,macht willen erobert1 wie ,cecil ,rhodes1 und nicht aus ,freude am ,reichtum1 wie ,verres und im ,grunde auch ,crassus1 ein groer ,geldmann mit politischem ,nebenberuf4 ,er begriff1 da auf dem ,boden einer ,demokratie die verfassungsmigen ,rechte ohne ,geld nichts1 mit ,geld alles bedeuten4 ,als ,pompejus noch davon trumte1 er knne ,legionen aus der ,erde stampfen1 hatte sie ,csar durch sein ,geld lngst zur ,wirklichkeit verdichtet4 ,er hatte diese ,methoden vorgefunden2 er beherrschte sie1 aber er identifizierte sich nicht mit ihnen4 ,man mu sich klar machen1 da sich etwa seit #aej die um ,grundstze versammelten ,parteien zu persnlichen ,gefolgschaften auflsen um ,mnner1 die ein privatpolitisches ,ziel hatten und sich auf die ,waffen ihrer ,zeit verstanden4 ,dazu gehrt neben dem ,geld auch der ,einflu auf die ,gerichte4 ,da die antiken ,volksversammlungen nur abstimmen1 nicht beraten1 so ist der ,proze vor den ,rostra eine ,form des ,parteikampfes und die eigentliche ,schule politischer ,beredsamkeit4 ,der junge ,politiker begann seine ,laufbahn1 indem er eine groe ,persnlichkeit anklagte und womglich vernichtete1#ege wie der #ai;jhrige ,crassus den berhmten ,papirius ,carbo1 den ,freund der ,gracchen1 der spter zu den ,optimaten bergegangen war4 ,cato wurde aus diesem ,grunde #ddmal angeklagt und immer freigesprochen4 ,die ,rechtsfrage tritt dabei ganz zurck4#egf ,die ,parteistellung der ,richter1 die ,zahl der ,patrone und der ,umfang des ,gefolges ist ausschlaggebend1 und die ,zahl der ,zeugen ist eigentlich nur da1 um die politische und finanzielle ,macht des ,klgers ins ,licht zu rcken4 ,ciceros ganze ,beredsamkeit gegen ,verres will die ,richter unter der ,maske eines prachtvollen sittlichen ,pathos berzeugen1 da seine ,verurteilung in ihrem ,standesinteresse liegt4 ,nach allgemein antiker ,auffassung ist es selbstverstndlich1 da der ,sitz im ,gericht den ,privatinteressen und denen der ,partei zu dienen hat4 ,demokratische ,anklger in ,athen pflegten am ,schlu ihrer ,rede die ,geschwornen aus dem ,volke darauf aufmerksam zu machen1 da sie durch ,freisprechung des reichen ,angeklagten um ihre ,prozegebhren kmen4#egg ,die gewaltige ,macht des ,senats beruht zum groen ,teil darauf1 da er durch die ,besetzung aller ,gerichte das ,schicksal jedes ,brgers in ,hnden hatte2 danach kann man die ,tragweite des gracchischen ,gesetzes von #abb ermessen1 das die ,gerichte dem ,ritterstand bertrug und die ,nobilitt1 das heit die hohen ,beamten damit der ,finanzwelt auslieferte4#egh ,sulla hat im ,jahre #hc zugleich mit den ,proskriptionen der groen ,geldleute auch die ,gerichte wieder dem ,senat zurckgegeben1 als politische ,waffe1 wie sich versteht1 und der ,endkampf der ,machthaber findet auch in dem bestndigen ,wechsel der ,richterauswahl ihren ,ausdruck4 ,aber whrend die ,antike1 an der ,spitze das ,forum von ,rom1 die ,volksmasse zu einem sichtbaren und dichten ,krper zusammenzog1 um ihn zu zwingen1 von seinen ,rechten den ,gebrauch zu machen1 den man wollte1 schuf gleichzeitig8 die europisch-amerikanische ,politik durch die ,presse ein ,kraftfeld von geistigen und ,geldspannungen ber die ganze ,erde hin1 in das jeder einzelne eingeordnet ist1 ohne da es ihm zum ,bewutsein kommt1 so da er denken1 wollen und handeln mu1 wie es irgendwo in der ,ferne eine herrschende ,persnlichkeit fr zweckmig hlt4 ,das ist ,dynamik gegen ,statik1 faustisches gegen apollinisches ,weltgefhl1 das ,pathos der dritten ,dimension gegen die reine1 sinnliche ,gegenwart4 ,man spricht nicht von ,mann zu ,mann2 die ,presse und in ,verbindung mit ihr der elektrische ,nachrichtendienst halten das ,wachsein ganzer ,vlker und ,kontinente unter dem betubenden ,trommelfeuer von ,stzen1 ,schlagworten1 ,standpunkten1 ,szenen1 ,gefhlen1 ,tag fr ,tag1 ,jahr fr ,jahr1 so da jedes ,ich zur bloen ,funktion eines ungeheuren geistigen ,etwas wird4 ,das ,geld nimmt seinen politischen ,weg nicht als ,metall aus einer ,hand in die andre4 ,es verwandelt sich nicht in ,spiele und ,wein4 ,es wird in ,kraft umgesetzt und bestimmt durch seine ,menge die ,intensitt dieser ,bearbeitung4 ,schiepulver und ,buchdruck gehren zusammen1 beide in der hohen ,gotik erfunden1 beide aus germanischem technischen ,denken heraus1 als die beiden groen ,mittel faustischer ,ferntaktik4 ,die ,reformation sah zu ,beginn der ,sptzeit die ersten ,flugschriften und ,feldgeschtze1 die franzsische ,revolution zu ,beginn der ,zivilisation den ersten ,broschrensturm vom ,herbst #aghh und bei ,valmy das erste ,massenfeuer einer ,artillerie4 ,aber damit erhebt sich das in ,masse hergestellte und ber endlose ,flchen verbreitete gedruckte ,wort zu einer unheimlichen ,waffe in den ,hnden dessen1 der sie zu fhren wei4 ,in ,frankreich handelte es sich #aghh noch um einen ursprnglichen ,ausdruck privater berzeugungen1 aber in ,england war man schon dabei1 den ,eindruck auf die ,leser planmig zu erzeugen4 ,der von ,london aus mit ,artikeln1 ,flugblttern1 unechten ,memoiren auf franzsischem ,boden gegen ,napoleon gefhrte ,krieg ist das erste groe ,beispiel4 ,die vereinzelten ,bltter der ,aufklrungszeit verwandeln sich in die ,presse81 wie man mit bezeichnender ,anonymitt#egi sagt4 ,der ,pressefeldzug entsteht als die ,fortsetzung -- oder ,vorbereitung -- des ,krieges mit andern ,mitteln1 und seine ,strategie der ,vorpostengefechte1 ,scheinmanver1 berflle1 ,sturmangriffe wird whrend des #ai4 ,jahrhunderts bis zu dem ,grade durchgebildet1 da ein ,krieg schon verloren sein kann1 bevor der erste ,schu fllt -- weil die ,presse ihn inzwischen gewonnen hat4 ,heute leben wir so widerstandslos unter der ,wirkung dieser geistigen ,artillerie1 da kaum jemand den inneren ,abstand gewinnt1 um sich das ,ungeheuerliche dieses ,schauspiels klar zu machen4 ,der ,wille zur ,macht in rein demokratischer ,verkleidung hat sein ,meisterstck damit vollendet1 da dem ,freiheitsgefhl der ,objekte mit der vollkommensten ,knechtung1 die es je gegeben hat1 sogar noch geschmeichelt wird4 ,der liberale ,brgersinn ist stolz auf die ,abschaffung der ,zensur1 der letzten ,schranke1 whrend der ,diktator der ,presse -- ,northcliffe6 -- die ,sklavenschar seiner ,leser unter der ,peitsche seiner ,leitartikel1 ,telegramme und ,illustrationen hlt4 ,die ,demokratie hat das ,buch aus dem ,geistesleben der ,volksmassen vollstndig durch die ,zeitung verdrngt4 ,die ,bcherwelt mit ihrem ,reichtum an ,gesichtspunkten1 die das ,denken zur ,auswahl und ,kritik ntigte1 ist nur noch fr enge ,kreise ein wirklicher ,besitz4 ,das ,volk liest die eine1 seine8 ,zeitung1 die in ,millionen ,exemplaren tglich in alle ,huser dringt1 die ,geister vom frhen ,morgen an in ihren ,bann zieht1 durch ihre ,anlage die ,bcher in ,vergessenheit bringt und1 wenn eins oder das andre doch einmal in den ,gesichtskreis tritt1 seine ,wirkung durch eine vorweggenommene ,kritik ausschaltet4 ,was ist ,wahrheit8 ,fr die ,menge das1 was man stndig liest und hrt4 ,mag ein armer ,tropf irgendwo sitzen und ,grnde sammeln1 um die ,wahrheit8 festzustellen -- es bleibt seine ,wahrheit4 ,die andre1 die ffentliche des ,augenblicks1 auf die es in der ,tatsachenwelt der ,wirkungen und ,erfolge allein ankommt1 ist heute ein ,produkt der ,presse4 ,was sie will1 ist wahr4 ,ihre ,befehlshaber erzeugen1 verwandeln1 vertauschen ,wahrheiten4 ,drei ,wochen ,pressearbeit1 und alle ,welt hat die ,wahrheit erkannt4#ehj ,ihre ,grnde sind so lange unwiderleglich1 als ,geld vorhanden ist1 um sie ununterbrochen zu wiederholen4 ,auch die antike ,rhetorik war auf den ,eindruck und nicht den ,inhalt berechnet -- ,shakespeare hat in der ,leichenrede des ,antonius glnzend gezeigt1 worauf es ankam -- aber sie beschrnkte sich auf die ,anwesenden und den ,augenblick4 ,die ,dynamik der ,presse will dauernde ,wirkungen4 ,sie mu die ,geister dauernd unter ,druck halten4 ,ihre ,grnde sind widerlegt1 sobald die grere ,geldmacht sich bei den ,gegengrnden befindet und sie noch hufiger vor aller ,ohren und ,augen bringt4 ,in demselben ,augenblick dreht sich die ,magnetnadel der ffentlichen ,meinung nach dem strkeren ,pol4 ,jedermann berzeugt sich sofort von der neuen ,wahrheit4 ,man ist pltzlich aus einem ,irrtum erwacht4 ,mit der politischen ,presse hngt das ,bedrfnis nach allgemeiner ,schulbildung zusammen1 das der ,antike durchaus fehlt4 ,es ist ein ganz unbewuter ,drang darin1 die ,massen als ,objekte der ,parteipolitik dem ,machtmittel der ,zeitung zuzufhren4 ,dem ,idealisten der frhen ,demokratie erschien das als ,aufklrung ohne ,hintergedanken1 und heute noch gibt es hier und da ,schwachkpfe1 die sich am ,gedanken der ,prefreiheit begeistern1 aber gerade damit haben die kommenden ,csaren der ,weltpresse freie ,bahn4 ,wer lesen gelernt hat1 verfllt ihrer ,macht1 und aus der ertrumten ,selbstbestimmung wird die spte ,demokratie zu einem radikalen ,bestimmtwerden der ,vlker durch die ,gewalten1 denen das gedruckte ,wort gehorcht4 ,man bekmpft sich heute1 indem man sich diese ,waffe entreit4 ,in den naiven ,anfngen der ,zeitungsmacht wurde sie durch ,zensurverbote geschdigt1 mit denen die ,vertreter der ,tradition sich wehrten1 und das ,brgertum schrie auf1 die ,freiheit des ,geistes sei in ,gefahr4 ,jetzt zieht die ,menge ruhig ihres ,wegs2 sie hat diese ,freiheit endgltig erobert1 aber im ,hintergrunde bekmpfen sich ungesehen die neuen ,mchte1 indem sie die ,presse kaufen4 ,ohne da der ,leser es merkt1 wechselt die ,zeitung und damit er selbst den ,gebieter4#eha ,das ,geld triumphiert auch hier und zwingt die freien ,geister in seinen ,dienst4 ,kein ,tierbndiger hat seine ,meute besser in der ,gewalt4 ,man lt das ,volk als ,lesermasse los1 und es strmt durch die ,straen1 wirft sich auf das bezeichnete ,ziel1 droht und schlgt ,fenster ein4 ,ein ,wink an den ,pressestab und es wird still und geht nach ,hause4 ,die ,presse ist heute eine ,armee mit sorgfltig organisierten ,waffengattungen1 mit ,journalisten als ,offizieren1 ,lesern als ,soldaten4 ,aber es ist hier wie in jeder ,armee3 der ,soldat gehorcht blind1 und die ,wechsel in ,kriegsziel und ,operationsplan vollziehen sich ohne seine ,kenntnis4 ,der ,leser wei nichts von dem1 was man mit ihm vorhat1 und soll es auch nicht1 und er soll auch nicht wissen1 welch eine ,rolle er damit spielt4 ,eine furchtbarere ,satire auf die ,gedankenfreiheit gibt es nicht4 ,einst durfte man nicht wagen1 frei zu denken2 jetzt darf man es1 aber man kann es nicht mehr4 ,man will nur noch denken1 was man wollen soll1 und eben das empfindet man als seine ,freiheit4 ,und die andere ,seite dieser spten ,freiheit3 es ist jedem erlaubt zu sagen1 was er will2 aber es steht der ,presse frei1 davon ,kenntnis zu nehmen oder nicht4 ,sie kann jede ,wahrheit8 zum ,tode verurteilen1 indem sie ihre ,vermittlung an die ,welt nicht bernimmt1 eine furchtbare ,zensur des ,schweigens1 die um so allmchtiger ist1 als die ,sklavenmasse der ,zeitungsleser ihr ,vorhandensein gar nicht bemerkt4#ehb ,hier taucht1 wie berall in den ,geburtswehen des ,csarismus1 ein ,stck versunkener ,frhzeit auf4#ehc ,der ,bogen des ,geschehens ist im ,begriff sich zu schlieen4 ,wie in den ,bauten von ,beton und ,stahl noch einmal der ,ausdruckswille der ersten ,gotik hervorbricht1 aber nun kalt1 beherrscht1 zivilisiert1 so meldet sich hier der eiserne ,machtwille der gotischen ,kirche ber die ,geister -- als ,freiheit der ,demokratie84 ,die ,zeit des ,buches8 wird durch die ,predigt und die ,zeitung eingefat4 ,bcher sind ein persnlicher ,ausdruck1 ,predigt und ,zeitung gehorchen einem unpersnlichen ,zweck4 ,die ,jahre der ,scholastik bieten in der ,weltgeschichte das einzige ,beispiel einer geistigen ,zucht1 die ber alle ,lnder hin keine ,schrift1 keine ,rede1 keinen ,gedanken hervortreten lie1 die der gewollten ,einheit widersprachen4 ,das ist geistige ,dynamik4 ,antike1 indische1 chinesische ,menschen wrden entsetzt auf dies ,schauspiel geblickt haben4 ,aber gerade das kehrt als notwendiges ,ergebnis des europisch-amerikanischen ,liberalismus wieder1 so wie es ,robespierre meinte3 der ,despotismus der ,freiheit gegen die ,tyrannei84 ,an ,stelle der ,scheiterhaufen tritt das groe ,schweigen4 ,die ,diktatur der ,parteihupter sttzt sich auf die ,diktatur der ,presse4 ,man sucht durch das ,geld ,leserscharen und ganze ,vlker der feindlichen ,hrigkeit zu entreien und unter die eigne ,gedankenzucht zu bringen4 ,hier erfahren sie nur noch1 was sie wissen sollen1 und ein hherer ,wille gestaltet das ,bild ihrer ,welt4 ,man braucht nicht mehr1 wie die ,frsten des ,barock1 die ,untertanen zum ,waffendienst zu verpflichten4 ,man peitscht ihre ,geister auf1 durch ,artikel1 ,telegramme1 ,bilder -- ,northcliffe6 -- bis sie ,waffen fordern und ihre ,fhrer zu einem ,kampfe zwingen1 zu dem diese gezwungen sein wollten4 ,das ist das ,ende der ,demokratie4 ,wenn in der ,welt der ,wahrheiten der ,beweis alles entscheidet1 so in der ,tatsachenwelt der ,erfolg4 ,erfolg1 das bedeutet den ,triumph eines ,daseinsstromes ber die andern4 ,das ,leben hat sich durchgesetzt2 die ,trume der ,weltverbesserer sind ,werkzeuge von ,herrennaturen geworden4 ,in der spten ,demokratie bricht die ,rasse hervor und knechtet die ,ideale oder wirft sie mit ,gelchter in den ,abgrund4 ,so war es im gyptischen ,theben1 in ,rom1 in ,china1 aber in keiner zweiten ,zivilisation erhielt der ,wille zur ,macht eine so unerbittliche ,form4 ,das ,denken und dadurch das ,handeln der ,masse wird unter eisernem ,druck gehalten4 ,deshalb und nur deshalb ist man ,leser und ,whler1 also in zweifacher ,sklaverei1 whrend die ,parteien zu gehorsamen ,gefolgschaften von ,wenigen werden1 ber welche der ,csarismus schon seine ersten ,schatten wirft4 ,wie das englische ,knigtum im #ai4 ,jahrhundert1 so werden die ,parlamente im #bj4 langsam ein feierliches und leeres ,schauspiel4 ,wie dort ,szepter und ,krone1 so werden hier die ,volksrechte mit groem ,zeremoniell vor der ,menge einhergetragen und um so peinlicher geachtet1 je weniger sie bedeuten4 ,das ist der ,grund1 weshalb der kluge ,augustus keine ,gelegenheit versumt hat1 die altgeheiligten ,bruche rmischer ,freiheit zu betonen4 ,aber die ,macht verlagert sich heute schon aus den ,parlamenten in private ,kreise1 und ebenso sinken die ,wahlen unaufhaltsam zu einer ,komdie herab1 fr uns wie fr ,rom4 ,das ,geld organisiert den ,vorgang im ,interesse derer1 die es besitzen1#ehd und die ,wahlhandlung wird ein verabredetes ,spiel1 das als ,selbstbestimmung des ,volkes inszeniert ist4 ,und wenn eine ,wahl ursprnglich eine ,revolution in legitimen ,formen war1#ehe so hat sich diese ,form erschpft und man whlt8 sein ,schicksal wieder mit den ursprnglichen ,mitteln blutiger ,gewalt1 wenn die ,politik des ,geldes unertrglich wird4 ,durch das ,geld vernichtet die ,demokratie sich selbst1 nachdem das ,geld den ,geist vernichtet hat4 ,aber eben weil alle ,trume verflogen sind1 da die ,wirklichkeit sich jemals durch die ,gedanken irgend eines ,zenon oder ,marx verbessern liee1 und man gelernt hat1 da im ,reiche der ,wirklichkeit ein ,machtwille nur durch einen andern gestrzt werden kann -- das ist die groe ,erfahrung im ,zeitalter der kmpfenden ,staaten --1 erwacht endlich eine tiefe ,sehnsucht nach allem1 was noch von alten1 edlen ,traditionen lebt4 ,man ist der ,geldwirtschaft mde bis zum ,ekel4 ,man hofft auf eine ,erlsung irgendwoher1 auf einen echten ,ton von ,ehre und ,ritterlichkeit1 von innerem ,adel1 von ,entsagung und ,pflicht4 ,und nun bricht die ,zeit an1 wo in der ,tiefe die formvollen ,mchte des ,blutes wieder erwachen1 die durch den ,rationalismus der groen ,stdte verdrngt worden sind4 ,alles was sich an dynastischer ,tradition1 an altem ,adel fr die ,zukunft aufgespart hat1 an vornehmer1 ber das ,geld erhabener ,sitte1 alles was in sich stark genug ist1 um nach dem ,worte ,friedrichs des ,groen ,diener des ,staats zu sein in harter1 entsagungsvoller1 sorgender ,arbeit1 gerade im ,besitz einer schrankenlosen ,gewalt1 alles was ich dem ,kapitalismus gegenber als ,sozialismus bezeichnet hatte1#ehf alles das wird pltzlich zum ,sammelpunkt ungeheurer ,lebenskrfte4 ,der ,csarismus wchst auf dem ,boden der ,demokratie1 aber seine ,wurzeln reichen tief in die ,untergrnde des ,blutes und der ,tradition hinab4 ,seine ,gewalt verdankt der antike ,csar dem ,tribunat1 seine ,wrde und damit seine ,dauer besitzt er als ,prinzeps4 ,auch hier erwacht die ,seele der frhen ,gotik noch einmal3 ,der ,geist der ,ritterorden berwindet das beutelustige ,wikingertum4 ,mgen die ,machthaber der ,zukunft1 da die groe politische ,form der ,kultur unwiderruflich zerfallen ist1 die ,welt als ,privatbesitz beherrschen1 so enthlt diese formlose und grenzenlose ,macht doch eine ,aufgabe1 die der unermdlichen ,sorge um diese ,welt1 die das ,gegenteil aller ,interessen im ,zeitalter der ,geldherrschaft ist und die ein hohes ,ehrgefhl und ,pflichtbewutsein fordert4 ,aber eben deshalb erhebt sich nun der ,endkampf zwischen ,demokratie und ,csarismus1 zwischen den fhrenden ,mchten einer diktatorischen ,geldwirtschaft und dem rein politischen ,ordnungswillen der ,csaren4 ,um das zu verstehen1 diesen ,endkampf zwischen ,wirtschaft und ,politik1 in welchem die ,politik ihr ,reich zurckerobert1 bedarf es eines ,blickes auf die ,physiognomie der ,wirtschaftsgeschichte4 #ecc ,reiche vergehen1 ein guter ,vers bleibt81 meinte ,w4 v4 ,humboldt auf dem ,schlachtfeld von ,waterloo4 ,aber die ,persnlichkeit ,napoleons hat die ,geschichte der nchsten ,jahrhunderte im voraus geformt4 ,die guten ,verse -- er htte doch einmal einen ,bauern am ,wege nach ihnen fragen sollen4 ,sie bleiben -- fr den ,literaturunterricht4 ,plato ist ewig -- fr ,philologen4 ,aber ,napoleon beherrscht uns alle innerlich1 unsere ,staaten und ,heere1 unsere ffentliche ,meinung1 unser ganzes politisches ,sein1 und um so mehr1 je weniger es uns zum ,bewutsein kommt4 #ecd ,s4 #ddf4 #ece ,s4 #acf4 #dai4 #ecf ,s4 #ddh4 #ecg ,das bedeutet der englische ,grundsatz men not measures1 und damit ist eigentlich das ,geheimnis aller erfolgreichen ,politik gegeben4 #ech ,s4 #bb4 #ddi4 #eci ,s4 #dba #edj ,das gilt endlich auch von den ,kirchen1 die etwas ganz anderes sind als ,religionen1 nmlich ,elemente der ,tatsachenwelt und deshalb im ,charakter ihrer ,fhrung politisch und nicht religis4 ,nicht die christliche ,predigt1 der christliche ,mrtyrer hat die ,welt erobert1 und da er die ,kraft dazu besa1 verdankt er nicht der ,lehre1 sondern dem ,vorbild des ,mannes am ,kreuz4 #eda ,es sollte eigentlich kaum betont werden mssen1 da das nicht die ,grundstze einer aristokratischen ,regierung sind1 sondern die des ,regierens berhaupt4 ,kein begabter ,massenfhrer1 weder ,kleon noch ,robespierre noch ,lenin hat sein ,amt anders behandelt4 ,wer sich wirklich als ,beauftragter der ,menge fhlt statt als ,regent von solchen1 die nicht wissen was sie wollen1 wrde keinen ,tag lang ,herr im ,hause sein4 ,die ,frage ist nur1 ob gerade die groen ,volksfhrer ihre ,stellung fr sich oder fr die andern verwalten1 und darber liee sich manches sagen4 #edb ,ursprnglich eine ,vereinigung von neunzehn ,frsten und freien ,stdten 7#aebi74 #edc ,s4 #dda4 #dif ff4 #edd ,deshalb nimmt auf dem ,boden der brgerlichen ,gleichheit sofort der ,geldbesitz die ,stelle des genealogischen ,ranges ein4 #ede ,s4 #dci4 #edf ,s4 #eca f4 ,vgl4 auch ,wellhausen1 ,die relig4-polit4 ,oppositionsparteien im alten ,islam 7#aija74 #edg ,fr die ,demokratie in ,england und ,amerika ist es wesentlich1 da das ,bauerntum dort abgestorben und hier nie vorhanden gewesen ist4 ,der ,farmer8 ist seelisch ,vorstdter und betreibt praktisch die ,landwirtschaft als ,industrie4 ,statt der ,drfer gibt es nur ,fragmente von ,grostdten4 #edh ,und berall da1 wo zwischen den ,urstnden auch ein politischer ,gegensatz besteht wie in gypten1 ,indien und im ,abendland1 noch eine klerikale1 d4 h4 nicht etwa die ,religion1 sondern die ,kirche1 nicht die ,glubigen1 sondern die ,priesterschaft als ,partei4 #edi ,und ihr strkerer ,gehalt an ,rasse gibt ihnen alle ,aussicht dazu4 #eej ,s4 #eaj f4 #eea ,plebs entspricht dem tiers -- ,brger und ,bauern -- des #ah41 populus der grostdtischen ,masse8 des #ai4 ,jahrhunderts4 ,der ,unterschied kommt in der ,haltung gegenber den freigelassenen ,sklaven meist nichtitalischer ,herkunft zum ,ausdruck1 welche die ,plebs als ,stand in mglichst wenige ,tribus zurckzudrngen sucht1 whrend sie im ,populus als einer ,partei bald die ausschlaggebende ,rolle spielen4 #eeb ,s4 #eae4 #eec ,in aller ,stille ging gleichzeitig die katholische ,kirche von der ,standes- zur ,parteipolitik ber und zwar mit einer strategischen ,sicherheit1 die nicht genug bewundert werden kann4 ,im #ah4 ,jahrhundert war sie1 was den ,stil ihrer ,diplomatie1 die ,vergebung der groen ,stellen und den ,geist ihrer hheren ,kreise betrifft1 durchaus aristokratisch gewesen4 ,man denke an den ,typus des ,abb und an die ,kirchenfrsten1 welche ,minister und ,gesandte wurden wie der junge ,kardinal ,rohan4 ,jetzt tritt1 ganz liberal81 an ,stelle der ,abkunft die ,gesinnung1 an ,stelle des ,geschmacks die ,arbeitskraft1 und die groen ,mittel der ,demokratie1 die ,presse1 die ,wahlen1 das ,geld1 werden mit einem ,geschick gehandhabt1 das der eigentliche ,liberalismus selten erreicht und nirgends bertroffen hat4 #eed ,zum folg43 ,m4 ,gelzer1 ,die ,nobilitt der rmischen ,republik 7#aiab7 ,s4 #dc ff4 ,a4 ,rosenberg1 ,untersuch4 zur rm4 ,centurienverfassung 7#aiaa7 ,s4 #fb ff4 #eee ,allbekannt ist ,tammany ,hall in ,new ,york1 aber die ,verhltnisse nhern sich diesem ,zustand in allen von ,parteien regierten ,lndern4 ,der amerikanische ,caucus81 der die ,staatsmter unter seine ,mitglieder verteilt und deren ,namen dann der ,whlermasse aufzwingt1 ist als ,national ,liberal ,federation von ,chamberlain in ,england eingefhrt worden und seit #aiai auch an ,deutschland in rascher ,entwicklung begriffen4 #eef ,s4 #cgf4 #eeg ,s4 #bb f4 #eeh ber die ,geschichte dieses tragischen ,experiments ,ed4 ,meyer1 ,gesch4 d4 ,alt4 ,v1 #ihg ff4 #eei ,s4 #ebb4 ,die ,plne der kmpfenden ,staaten81 das ,tschun ,tsiu fan lu und die ,biographien bei ,se ma tsien sind voll von ,beispielen einer schulmeisterlichen ,einmischung der ,weisheit8 in die ,politik4 #efj ber dessen aus ,sklaven und ,tagelhnern gebildeten ,sonnenstaat8 vgl4 ,pauly-,wissowa1 ,real-,enc4 #b1 #ifa4 ,ebenso stand der revolutionre ,knig ,kleomenes ,,iii4 von ,sparta 7#bce7 unter dem ,einflu des ,stoikers ,sphairos4 ,man begreift1 weshalb der rmische ,senat wiederholt die ,philosophen und ,rhetoren81 d4 h4 ,geschftspolitiker1 ,phantasten und ,whler auswies4 #efa ,s4 #chb4 #efb ,s4 #acc4 #efc ,die frhe ,demokratie1 die der hoffnungsvollen ,verfassungsentwrfe1 die fr uns etwa bis zu ,lincoln1 ,bismarck und ,gladstone reicht1 mu diese ,erfahrung machen2 die spte1 fr uns die des reifen ,parlamentarismus1 geht von ihr aus4 ,da haben sich ,wahrheiten und ,tatsachen in ,gestalt von ,parteiideal und ,parteikasse endgltig getrennt4 ,der echte ,parlamentarier fhlt sich eben durch das ,geld von der ,abhngigkeit befreit1 die in der naiven ,auffassung des ,whlers vom ,gewhlten enthalten ist4 #efd ,s4 #eff4 #efe ,s4 #dci4 #eff ,wenn sie sich trotzdem befreit fhlt1 so beweist das wiederum die tiefe ,unvertrglichkeit zwischen grostdtischem ,geist und gewachsener ,tradition1 whrend zwischen seiner ,ttigkeit und dem ,regiertwerden durch das ,geld eine innere ,beziehung besteht4 #efg ,die deutsche ,verfassung von #aiai1 also schon an der ,schwelle der absteigenden ,demokratie entstanden1 enthlt in aller ,naivitt eine ,diktatur der ,parteimaschinen1 die sich selbst alle ,rechte bertragen haben und niemand ernsthaft verantwortlich sind4 ,die berchtigte ,verhltniswahl und die ,reichsliste sichern ihnen die ,selbstergnzung4 ,statt der ,rechte des ,volkes81 wie sie die ,verfassung von #ahdh der ,idee nach enthielt1 gibt es nur solche der ,parteien1 was harmlos klingt1 aber den ,csarismus der ,organisationen in sich schliet4 ,in diesem ,sinne ist sie allerdings die fortgeschrittenste ,verfassung des ,zeitalters2 sie lt das ,ende bereits erkennen2 einige ganz kleine nderungen1 und sie verleiht ,einzelnen die unumschrnkte ,gewalt4 #efh ,dagegen ist die ,gesetzgebung mit einem ,amt verbunden4 ,auch wo die ,annahme oder ,verwerfung der ,form nach einer ,versammlung zusteht1 kann das ,gesetz nur durch einen ,beamten1 etwa den ,tribun1 eingebracht werden4 ,rechtswnsche der ,menge1 meist durch die ,machthaber suggerierte1 uern sich also im ,ausfall von ,beamtenwahlen1 wie die ,gracchenzeit lehrt4 #efi ,noch der #ej;jhrige ,csar mute seinen ,soldaten am ,rubikon diese ,komdie vorspielen1 weil sie daran gewhnt waren1 wenn man etwas von ihnen wollte4 ,es entspricht etwa dem ,brustton der berzeugung8 in heutigen ,versammlungen4 #egj ,aber der ,typus ,kleon ist selbstverstndlich damals in ,sparta und in ,rom zur ,zeit der ,konsulartribunen 7,s4 #ejh7 ebenso vorhanden gewesen4 #ega ,gelzer1 ,nobilitt ,s4 #id4 ,das ,buch enthlt neben ,ed4 ,meyers ,csar8 den besten berblick ber die rmische demokratische ,methode4 #egb ,inaurari1 zu welchem ,zweck ,cicero seinen ,freund ,trebatius an ,csar empfahl4 #egc ,tributim ad prandium vocare1 ,cicero pro ,murena #gb4 #egd ,es handelt sich um ,milliarden von ,sesterzen1 die seitdem durch seine ,hnde gingen4 ,die ,weihgeschenke der gallischen ,tempel1 die er in ,italien ausbieten lie1 riefen einen ,sturz des ,goldwertes hervor4 ,vom ,knig ,ptolemos erpreten er und ,pompejus fr die ,anerkennung #add 7und ,gabinius noch einmal #bdj7 ,millionen4 ,der ,konsul ,aemilius ,paulus 7#ej7 wurde mit #cf1 ,curio mit #fj ,millionen erkauft4 ,man kann daraus auf die vielbeneideten ,vermgen seiner nheren ,umgebung schlieen4 ,bei dem ,triumph von #df erhielt jeder der weit ber hunderttausend ,soldaten je #bdjjj ,sesterzen1 die ,offiziere und ,fhrer noch ganz andere ,summen4 ,trotzdem reichte der ,staatsschatz nach seinem ,tode aus1 um die ,stellung des ,antonius zu sichern4 #ege ,gelzer ,s4 #fh4 #egf ,es handelt sich meist um ,erpressung und ,bestechung4 ,da das damals mit ,politik identisch war1 ,richter wie ,anklger ganz dasselbe getan hatten und jeder das wute1 so bestand die ,kunst darin1 unter den ,formen einer gutgespielten sittlichen ,leidenschaft eine ,parteirede zu halten1 deren eigentlichen ,zweck nur der ,eingeweihte begriff4 ,das entspricht ganz dem modernen parlamentarischen ,brauch4 ,das ,volk8 wrde sehr erstaunt sein1 wenn es nach wilden ,reden in der ,sitzung 7fr den ,prebericht7 die ,parteigegner miteinander plaudern she4 ,es sei auch an die ,flle erinnert1 in denen eine ,partei sich leidenschaftlich fr einen ,antrag einsetzt1 nachdem sie durch bereinkunft mit den ,gegnern die ,nichtannahme gesichert hat4 ,in ,rom kam es auch gar nicht auf das ,urteil an2 es gengte1 wenn der ,angeklagte vorher freiwillig die ,stadt verlie und damit aus dem ,parteikampf und der mterbewerbung ausschied4 #egg v4 ,phlmann1 ,griech4 ,geschichte 7#aiad7 ,s4 #bcf f4 #egh ,so konnte ,rutilius ,rufus in dem berchtigten ,proze von #ic verurteilt werden1 weil er als ,statthalter gegen die ,erpressungen der ,pachtgesellschaften pflichtgem vorgegangen war4 #egi ,und wie im ,anklang an die ,artillerie84 #ehj ,das strkste ,beispiel wird fr knftige ,geschlechter die ,frage der ,schuld8 am ,weltkrieg sein1 das heit die ,frage1 wer durch ,beherrschung der ,presse und ,kabel aller ,erdteile die ,macht besitzt1 fr die ,weltmeinung diejenige ,wahrheit herzustellen1 die er fr seine politischen ,zwecke braucht1 und sie solange zu halten1 als er sie braucht4 ,eine ganz andre ,frage1 die nur in ,deutschland noch mit der ersten verwechselt wird1 ist die rein wissenschaftliche1 wer ein ,interesse daran besa1 ein ,ereignis gerade im ,sommer #aiad eintreten zu lassen1 ber das es damals schon eine ganze ,literatur gab4 #eha ,in ,vorbereitung des ,weltkriegs wurde die ,presse ganzer ,lnder finanziell unter das ,kommando von ,london und ,paris gebracht1 und damit die zugehrigen ,vlker in eine strenge geistige ,sklaverei4 ,je demokratischer die innere ,form einer ,nation1 desto leichter und vollstndiger erliegt sie dieser ,gefahr4 ,das ist der ,stil des #bj4 ,jahrhunderts4 ,ein ,demokrat vom alten ,schlage wrde heute nicht ,freiheit fr die ,presse1 sondern von der ,presse fordern1 aber inzwischen haben die ,fhrer sich in ,angekommene8 verwandelt1 die ihre ,stellung gegenber der ,masse sichern mssen4 #ehb ,die groe ,bcherverbrennung der ,chinesen 7,s4 #edd7 ist harmlos dagegen4 #ehc ,s4 #edf4 #ehd ,hier liegt das ,geheimnis1 weshalb alle radikalen1 also armen ,parteien notwendig die ,werkzeuge der ,geldmchte1 der equites1 der ,brse werden4 ,theoretisch greifen sie das ,kapital an1 praktisch aber nicht die ,brse1 sondern in deren ,interesse die ,tradition4 ,das war zur ,zeit der ,gracchen ebenso wie heute1 und zwar in allen ,lndern4 ,die ,hlfte der ,massenfhrer ist durch ,geld1 mter1 ,beteiligung an ,geschften zu erkaufen und mit ihnen die ganze ,partei4 #ehe ,s4 #eai4 #ehf ,preuentum und ,sozialismus ,s4 #da f4 ,f,,nftes ,,kapitel ,,die ,,formenwelt ,,des ,,wirtschaftslebens ,,das ,,geld #a ,der ,standpunkt1 von dem aus die ,wirtschaftsgeschichte der hohen ,kulturen verstanden werden kann1 darf auf dem ,boden der ,wirtschaft selbst nicht gesucht werden4 ,wirtschaftliches ,denken und ,handeln ist eine ,seite des ,lebens1 die in falsche ,beleuchtung rckt1 sobald man sie als eine selbstndige ,art von ,leben betrachtet4 ,am allerwenigsten findet man ihn auf dem ,boden der heutigen ,weltwirtschaft1 die seit #aej ,jahren einen phantastischen1 gefhrlichen1 zuletzt fast verzweifelten ,aufstieg genommen hat1 der ausschlielich abendlndisch und dynamisch ist und nichts weniger als allgemein menschlich4 ,was wir heute ,nationalkonomie nennen1 ist aufgebaut aus lauter spezifisch englischen ,voraussetzungen4 ,die allen andern ,kulturen ganz unbekannte ,maschinenindustrie steht in der ,mitte1 als ob das selbstverstndlich wre1 und beherrscht durchaus die ,begriffsbildung und die ,ableitung sogenannter ,gesetze1 ohne da man sich dessen bewut wird4 ,das ,kreditgeld in der besondern ,gestalt1 welche sich aus dem englischen ,verhltnis von ,welthandel und ,exportindustrie in einem bauernlosen ,lande ergeben hat1 dient als ,unterlage von ,definitionen der ,worte ,kapital1 ,wert1 ,preis1 ,vermgen1 die dann ohne weiteres auf andere ,kulturstufen und ,lebenskreise angewandt werden4 ,die ,insellage ,englands hat in allen konomischen ,theorien die ,auffassung der ,politik und ihrer ,beziehung zur ,wirtschaft bestimmt4 ,die ,schpfer dieses ,wirtschaftsbildes sind ,david ,hume#ehg und ,adam ,smith4#ehh ,was seitdem ber sie hinaus und gegen sie geschrieben worden ist1 setzt immer die kritische ,anlage und ,methode ihrer ,systeme unbewut voraus4 ,das gilt von ,carey und ,list so gut wie von ,fourier und ,lassalle4 ,und was den grten ,gegner von ,adam ,smith1 ,marx betrifft1 so macht es wenig aus1 ob man1 ganz in der ,vorstellungswelt des englischen ,kapitalismus befangen1 laut gegen ihn protestiert3 man erkennt ihn eben damit an und will nur durch eine andre ,art von ,verrechnung dessen ,objekten den ,vorteil der ,subjekte zuwenden4 ,es handelt sich von ,smith bis ,marx um die bloe ,selbstanalyse des wirtschaftlichen ,denkens einer einzigen ,kultur und zwar auf einer einzigen ,stufe4 ,sie ist rationalistisch durch und durch und geht also vom ,stoff aus und seinen ,bedingungen1 ,nten und ,reizen1 statt von der ,seele der ,geschlechter1 ,stnde1 ,vlker und ihrer ,gestaltungskraft4 ,sie betrachtet den ,menschen als ,zubehr der ,lage und wei nichts von der groen ,persnlichkeit und dem geschichtsbildenden ,willen einzelner und ganzer ,scharen1 der in den wirtschaftlichen ,tatsachen ,mittel und nicht ,zwecke sieht4 ,sie hlt das ,wirtschaftsleben fr etwas1 das man ohne ,rest aus sichtbaren ,ursachen und ,wirkungen erklren kann1 das ganz mechanisch angelegt und vllig in sich abgeschlossen ist1 und das endlich zu den ebenfalls fr sich gedachten ,kreisen der ,politik und ,religion in einem irgendwie kausalen ,verhltnis steht4 ,weil diese ,betrachtungsweise systematisch und nicht geschichtlich ist1 so glaubt sie an die zeitlose ,gltigkeit ihrer ,begriffe und ,regeln und hat den ,ehrgeiz1 die allein richtige ,methode der8 ,wirtschaftsfhrung aufstellen zu wollen4 ,deshalb hat sie berall1 wo ihre ,wahrheiten mit den ,tatsachen zusammentrafen1 ein vollkommenes ,fiasko erlebt1 wie es mit den ,voraussagen fr den ,ausbruch des ,weltkriegs durch brgerliche#ehi und mit der ,einrichtung der ,sowjetwirtschaft durch proletarische ,theoretiker der ,fall war4 ,es gibt also noch keine ,nationalkonomie1 insofern man darunter eine ,morphologie der ,wirtschaftsseite des ,lebens versteht und zwar des ,lebens der hohen ,kulturen mit ihrer nach ,stufe1 ,tempo und ,dauer gleichartigen ,ausbildung eines wirtschaftlichen ,stils4 ,denn die ,wirtschaft besitzt kein ,system1 sondern eine ,physiognomie4 ,um das ,geheimnis ihrer inneren ,form1 ihrer ,seele zu ergrnden1 bedarf es des physiognomischen ,taktes4 ,um in ihr ,erfolg zu haben1 mu man ,kenner sein1 so wie man ,menschenkenner und ,pferdekenner ist1 und braucht kein ,wissen81 so wenig der ,reiter etwas von ,zoologie zu wissen8 braucht4 ,aber diese ,kennerschaft kann geweckt werden und zwar durch einen mitfhlenden ,blick auf die ,geschichte1 der eine ,ahnung von den geheimen ,rassetrieben gibt1 die auch in wirtschaftlich ttigen ,wesen am ,werke sind1 um die uere ,lage -- den konomischen ,stoff81 die ,not -- nach dem eignen ,innern sinnbildlich zu gestalten4 ,jedes ,wirtschaftsleben ist ,ausdruck eines ,seelenlebens4 ,das ist eine neue1 eine deutsche ,wirtschaftsauffassung1 jenseits von ,kapitalismus und ,sozialismus1 die beide aus der nchtern brgerlichen ,verstndigkeit des #ah4 ,jahrhunderts hervorgegangen sind und die nichts sein wollten als eine stoffliche ,analyse -- und daraufhin eine ,konstruktion -- der wirtschaftlichen ,oberflche4 ,was bis jetzt gelehrt worden ist1 bereitet nur vor4 ,das ,wirtschaftsdenken steht wie das ,rechtsdenken noch vor seiner eigentlichen ,entfaltung1#eij die heute wie in hellenistisch-rmischer ,zeit erst dort einsetzt1 wo ,kunst und ,philosophie unwiderruflich ,vergangenheit geworden sind4 ,der folgende ,versuch will nichts sein als ein flchtiger ,blick auf die hier vorhandenen ,mglichkeiten4 ,wirtschaft und ,politik sind ,seiten des einen lebendig dahinstrmenden ,daseins1 nicht des ,wachseins1 des ,geistes4#eia ,in beiden offenbart sich der ,takt kosmischer ,flutungen1 die in ,geschlechterfolgen von ,einzelwesen eingefangen sind4 ,sie haben nicht etwa1 sondern sie sind ,geschichte4 ,die nichtumkehrbare ,zeit1 das ,wann regiert in ihnen4 ,sie gehren beide zur ,rasse und nicht zur ,sprache mit ihren raumhaft-kausalen ,spannungen wie ,religion und ,wissenschaft2 sie richten sich beide auf ,tatsachen und nicht auf ,wahrheiten4 ,es gibt politische und wirtschaftliche ,schicksale1 so wie es in allen religisen und wissenschaftlichen ,lehren einen zeitlosen ,zusammenhang von ,ursache und ,wirkung gibt4 ,das ,leben besitzt also eine politische und eine wirtschaftliche ,art1 fr die ,geschichte in ,form8 zu sein4 ,sie berlagern1 sttzen oder bekmpfen sich1 aber die politische ist unbedingt die erste4 ,das ,leben will sich erhalten und durchsetzen oder vielmehr1 es will sich strker machen1 um sich durchzusetzen4 ,in wirtschaftlicher ,verfassung befinden sich die ,daseinsstrme nur fr sich selbst1 in politischer fr ihr ,verhltnis zu den andern4 ,daran ndert sich nichts von den einfachsten einzelligen ,pflanzen bis zu den ,schwrmen und ,vlkern der hchsten frei im ,raume beweglichen ,wesen4 ,sich ernhren und sich bekmpfen3 den ,rangunterschied beider ,lebensseiten lt ihr ,verhltnis zum ,tode erkennen4 ,es gibt keinen tieferen ,gegensatz als den von ,hungertod und ,heldentod4 ,wirtschaftlich wird das ,leben bedroht1 entwrdigt1 erniedrigt durch den ,hunger im weitesten ,sinne2 auch die ,unmglichkeit1 seine ,krfte zur vollen ,entwicklung zu bringen1 gehrt dazu1 die ,enge im ,lebensraum1 die ,dunkelheit1 der ,druck1 nicht nur die unmittelbare ,gefahr4 ,ganze ,vlker haben durch die zehrende ,kmmerlichkeit ihrer ,lebenshaltung die ,spannkraft der ,rasse verloren4 ,hier stirbt man an etwas1 nicht fr etwas4 ,die ,politik opfert ,menschen fr ein ,ziel2 sie fallen fr eine ,idee2 die ,wirtschaft lt sie nur verderben4 ,der ,krieg ist der ,schpfer1 der ,hunger der ,vernichter aller groen ,dinge4 ,dort wird das ,leben durch den ,tod gehoben1 oft bis zu jener unwiderstehlichen ,kraft1 deren bloes ,vorhandensein schon den ,sieg bedeutet2 hier weckt der ,hunger jene hliche1 gemeine1 ganz unmetaphysische ,art von ,lebensangst1 unter welcher die hhere ,formenwelt einer ,kultur jh zusammenbricht1 und der nackte ,daseinskampf menschlicher ,bestien beginnt4 ,es war schon die ,rede von dem ,doppelsinn aller ,geschichte1 wie er im ,gegensatz von ,mann und ,weib zutage tritt4#eib ,es gibt eine private ,geschichte1 die als ,zeugungsfolge der ,generationen das ,leben im ,raume8 darstellt1 und eine ffentliche1 die es als politisches ,in-,form-sein verteidigt und sichert3 die ,spindelhlfte8 und die ,schwertseite8 des ,daseins4 ,sie finden ihren ,ausdruck in den ,ideen der ,familie und des ,staates1 aber auch in der ,urgestalt des ,hauses1#eic in dem die guten ,geister des ,ehebetts -- der ,genius und die ,juno jeder altrmischen ,wohnsttte -- von der ,tr1 dem ,janus1 geschtzt werden4 ,der privaten ,geschichte des ,geschlechts tritt nun die der ,wirtschaft zur ,seite4 ,von der ,dauer eines blhenden ,lebens kann seine ,kraft1 vom ,geheimnis der ,zeugung und ,empfngnis die ,ernhrung nicht getrennt werden4 ,am reinsten erscheint der ,zusammenhang im ,dasein rassestarker ,bauerngeschlechter1 die gesund und fruchtbar in ihrer ,scholle wurzeln4 ,und wie im ,bilde des ,leibes das ,geschlechtsorgan mit dem des ,kreislaufs verbunden ist1#eid so bildet die ,mitte des ,hauses im andern ,sinne der heilige ,herd1 die ,vesta4 ,eben deshalb bedeutet ,wirtschaftsgeschichte etwas ganz anderes als politische ,geschichte4 ,hier stehen die groen einmaligen ,schicksale im ,vordergrund1 die sich zwar in den bindenden ,formen der ,epoche vollziehen1 aber jedes fr sich streng persnlich sind4 ,dort handelt es sich wie in der ,geschichte der ,familie um den ,entwicklungsgang der ,formensprache1 und alles ,einmalige und ,persnliche ist wenig bedeutendes ,privatschicksal4 ,nur die ,grundform von ,millionen ,fllen kommt in ,betracht4 ,aber die ,wirtschaft ist doch nur die ,unterlage alles irgendwie sinnvollen ,daseins4 ,es kommt nicht eigentlich darauf an1 da man in ,verfassung1 gut genhrt und fruchtbar ist1 als ,einzelner oder als ,volk1 sondern wofr man es ist1 und je hher der ,mensch geschichtlich steigt1 desto weiter berragt sein politisches und religises ,wollen an ,innerlichkeit der ,symbolik und ,gewalt des ,ausdrucks alles1 was das ,wirtschaftsleben als solches an ,form und ,tiefe besitzt4 ,erst wenn mit der ,heraufkunft einer ,zivilisation die ,ebbe der gesamten ,formenwelt beginnt1 treten die ,umrisse der bloen ,lebenshaltung nackt und aufdringlich hervor3 das ist denn die ,zeit1 wo der platte ,spruch von ,hunger und ,liebe8 als den ,triebkrften des ,daseins aufhrt1 schamlos zu sein1 wo nicht das ,starkwerden fr eine ,aufgabe1 sondern das ,glck der ,meisten1 ,behagen und ,bequemlichkeit1 panem et circenses8 den ,sinn des ,lebens bilden und an ,stelle der groen ,politik die ,wirtschaftspolitik als ,selbstzweck tritt4 ,weil die ,wirtschaft zur ,rasseseite des ,lebens gehrt1 so besitzt sie wie die ,politik eine ,sitte und keine ,moral1#eie denn das unterscheidet ,adel und ,priestertum1 ,tatsachen und ,wahrheiten4 ,jede ,berufsklasse hat wie jeder ,stand ein selbstverstndliches ,gefhl nicht fr ,gut und ,bse1 sondern fr ,gut und ,schlecht4 ,wer es nicht besitzt1 ist unehrenhaft und gemein4 ,denn die ,ehre steht auch hier im ,mittelpunkt und trennt das ,feingefhl fr das1 was sich schickt1 das ,taktgefhl wirtschaftlich ttiger ,menschen von der religisen ,weltbetrachtung und ihrem ,grundbegriff der ,snde4 ,es gibt eine sehr bestimmte ,berufsehre unter ,kaufleuten1 ,handwerkern1 ,bauern mit feinen und doch nicht weniger bestimmten ,abstufungen fr den ,ladenbesitzer1 ,exportkaufmann1 ,bankier1 ,unternehmer1 fr ,bergleute1 ,matrosen1 ,ingenieure1 sogar1 wie jeder wei1 fr ,ruber und ,bettler1 insofern sie sich als ,berufsgenossen fhlen4 ,niemand hat diese ,sitten gesetzt oder aufgeschrieben1 aber sie sind da2 sie sind wie alle ,standessitten berall und zu allen ,zeiten anders und jedesmal nur innerhalb des ,kreises der ,zugehrigen verbindlich4 ,neben den adligen ,tugenden der ,treue1 ,tapferkeit1 ,ritterlichkeit1 ,kameradschaft1 die keiner ,berufsgenossenschaft fremd sind1 erscheinen scharf ausgeprgte ,anschauungen ber den ethischen ,wert des ,fleies1 des ,erfolges1 der ,arbeit und ein erstaunliches ,distanzgefhl4 ,dergleichen hat man1 ohne viel darum zu wissen -- erst der ,versto bringt die ,sitte zum ,bewutsein1 -- im ,gegensatz zu religisen ,geboten1 die zeitlos und allgemeingltig sind1 aber als nie verwirklichte ,ideale1 und die man lernen mu1 um sie zu wissen und befolgen zu knnen4 ,die religis-asketischen ,grundbegriffe wie selbstlos8 und sndlos8 sind innerhalb des ,wirtschaftslebens ohne ,sinn4 ,fr den wahren ,heiligen ist die ,wirtschaft berhaupt ,snde1#eif nicht nur das ,zinsnehmen und die ,freude am ,reichtum oder der ,neid der ,armen darauf4 ,das ,wort von den ,lilien auf dem ,felde ist fr tief religise -- und philosophische -- ,naturen unbedingt wahr4 ,sie stehen mit dem ganzen ,schwergewicht ihres ,wesens auerhalb der ,wirtschaft und ,politik und aller andern ,tatsachen dieser ,welt84 ,das lehrt die ,zeit ,jesu ebenso wie die des heiligen ,bernhard und das ,grundgefhl im heutigen ,russentum1 und ebenso die ,lebensfhrung eines ,diogenes oder ,kant4 ,deshalb whlt man freiwillige ,armut und ,wanderschaft und flchtet sich in ,mnchszellen und ,gelehrtenstuben4 ,wirtschaftlich bettigt sich nie eine ,religion oder ,philosophie1 sondern immer nur der politische ,organismus einer ,kirche oder der soziale einer theoretisierenden ,genossenschaft4 ,es ist immer ein ,kompromi mit dieser ,welt8 und ein ,zeichen des ,willens zur ,macht4#eig #b ,was man das ,wirtschaftsleben einer ,pflanze nennen darf1 vollzieht sich an und in ihr1 ohne da sie selbst etwas andres wre als der ,schauplatz und willenlose ,gegenstand eines ,naturvorgangs4#eih ,dies pflanzenhafte1 traumhafte ,element liegt unverndert der ,wirtschaft8 auch noch des menschlichen ,leibes zugrunde1 wo es in ,gestalt der ,kreislauforgane sein fremdartiges und willenloses ,dasein fhrt4 ,mit dem frei im ,raum beweglichen ,leibe des ,tieres aber tritt zum ,dasein das ,wachsein1 das verstehende ,empfinden und damit der ,zwang1 fr die ,erhaltung des ,lebens selbstndig zu sorgen4 ,hier beginnt die ,lebensangst und fhrt zu einem ,tasten1 ,wittern1 ,sphen1 ,horchen mit immer schrferen ,sinnen und daraufhin zu ,bewegungen im ,raume1 zum ,suchen1 ,sammeln1 ,verfolgen1 berlisten1 ,rauben1 das sich bei manchen ,arten wie den ,bibern1 ,ameisen1 ,bienen1 vielen ,vgeln und ,raubtieren bis zu den ,anfngen einer wirtschaftlichen ,technik steigert1 welche berlegung1 das heit eine gewisse ,ablsung des ,verstehens vom ,empfinden voraussetzt4 ,der ,mensch ist eigentlich ,mensch in dem ,grade1 als sich sein ,verstehen vom ,empfinden befreit hat und als ,denken in die ,beziehungen zwischen ,mikrokosmos und ,makrokosmos schpferisch eingreift4#eii ,ganz tierhaft ist noch die ,frauenlist dem ,manne gegenber und jene ,bauernschlauheit im ,erobern kleiner ,vorteile1 die sich beide von der ,schlauheit des ,fuchses in nichts unterscheiden und mit einem verstehenden ,blick das ganze ,geheimnis ihres ,opfers durchdringen2 aber darber erhebt sich nun das ,wirtschaftsdenken1 das den ,acker bestellt1 das ,vieh zhmt1 die ,dinge verwandelt1 veredelt1 tauscht und tausend ,mittel und ,methoden erfindet1 um die ,lebenshaltung zu erhhen und die ,abhngigkeit von der ,umwelt in eine ,herrschaft ber sie zu verwandeln4 ,dies ist die ,unterlage aller ,kulturen4 ,die ,rasse bedient sich eines ,wirtschaftsdenkens1 das so mchtig werden kann1 da es sich von seinen ,zwecken lst1 abstrakte ,theorien aufbaut und sich in utopische ,weiten verliert4 ,alles hhere ,wirtschaftsleben entwickelt sich an und ber einem ,bauerntum4 ,nur das ,bauerntum selbst setzt nichts andres voraus4#fjj ,es ist gewissermaen die ,rasse an sich1 pflanzenhaft und geschichtslos#fja1 ganz fr sich erzeugend und verbrauchend1 mit einem ,blick auf die ,welt1 vor dem sich alles andre ,wirtschaftswesen beilufig und verchtlich ausnimmt4 ,dieser erzeugenden tritt nun eine erobernde ,art von ,wirtschaft entgegen1 die sich der ersten als eines ,objekts bedient1 sich von ihr nhren lt1 sie tributpflichtig macht oder beraubt4 ,politik und ,handel sind in den ,anfngen durchaus untrennbar1 beide herrenmig1 persnlich1 kriegerisch1 mit einem ,hunger nach ,macht und ,beute1 der einen ganz andern ,blick auf die ,welt mit sich fhrt -- nicht aus einem ,winkel auf sie hinaus1 sondern auf ihr ,gewimmel herab -- wie er sich in der ,wahl des ,lwen1 ,bren1 ,geiers1 ,falken zu ,wappentieren deutlich genug ausspricht4 ,der ,urkrieg ist immer auch ,raubkrieg1 der ,urhandel mit ,plnderung und ,piraterie aufs engste verwandt4 ,die islndischen ,sagas erzhlen1 wie die ,wikinger oft mit der ,bevlkerung einen ,marktfrieden von zwei ,wochen verabreden1 um ,handel zu treiben1 worauf man zu den ,waffen greift und das ,beutemachen beginnt4 ,politik und ,handel in entwickelter ,form -- die ,kunst1 durch geistige berlegenheit ,sacherfolge ber den ,gegner zu erzielen -- sind beide ein ,ersatz des ,krieges durch andere ,mittel4 ,jede ,art ,diplomatie ist geschftlicher1 jedes ,geschft diplomatischer ,natur1 und beide beruhen auf eindringender ,menschenkenntnis und physiognomischem ,takt4 ,der ,unternehmungsgeist groer ,seefahrer1 wie wir sie unter den ,phnikern1 ,etruskern1 ,normannen1 ,venezianern1 ,hanseaten finden1 kluger ,bankherren wie der ,fugger und ,medici1 mchtiger ,geldleute wie ,crassus und die ,minen- und ,trustmagnaten unserer ,tage erfordert die strategische ,begabung von ,feldherrn1 wenn die ,operationen glcken sollen4 ,der ,stolz auf das ,stammhaus1 das vterliche ,erbe1 die ,familientradition bilden sich hier wie dort in gleicher ,weise heraus2 die groen ,vermgen8 sind wie ,knigreiche und haben ihre ,geschichte2#fjb und ,polykrates1 ,solon1 ,lorenzo de' ,medici1 ,jrgen ,wullenweber sind durchaus nicht die einzigen ,beispiele von politischem ,ehrgeiz1 der sich aus kaufmnnischem entwickelt hat4 ,aber der echte ,frst und ,staatsmann will herrschen1 der echte ,geschftsmann will nur reich sein2 hier trennt sich die erobernde ,wirtschaft als ,mittel und als ,zweck4#fjc ,man kann die ,beute um der ,macht und die ,macht um der ,beute willen suchen4 ,auch der groe ,herrscher wie ,hoangti1 ,tiberius oder ,friedrich ,,ii4 will reich an ,land und ,leuten8 sein1 aber mit dem ,bewutsein einer vornehmen ,verpflichtung4 ,man nimmt mit gutem ,gewissen und als etwas ,selbstverstndliches die ,schtze der ganzen ,welt in ,anspruch und kann ein ,leben in strahlendem ,glanz und selbst in ,verschwendung fhren1 wenn man sich nur als ,trger einer ,sendung fhlt wie ,napoleon1 ,cecil ,rhodes und auch der rmische ,senat des #c4 ,jahrhunderts1 und deshalb den ,begriff des ,privatbesitzes in bezug auf sich selbst kaum kennt4 ,wer auf bloe ,wirtschaftsvorteile aus ist wie zur ,rmerzeit die ,karthager und heute in noch viel hherem ,grade die ,amerikaner1 der vermag auch nicht rein politisch zu denken4 ,er wird bei den ,entscheidungen der hohen ,politik immer ausgentzt und betrogen sein1 wie das ,beispiel ,wilsons zeigt1 zumal wenn der ,mangel an staatsmnnischem ,instinkt durch moralische ,stimmungen ersetzt ist4 ,deshalb hufen die groen ,wirtschaftsverbnde der ,gegenwart wie ,unternehmertum und ,arbeiterschaft einen politischen ,mierfolg auf den andern1 wenn sie nicht einen echten ,politiker als ,fhrer finden1 der -- sich ihrer bedient4 ,wirtschaftliches und politisches ,denken sind bei hoher bereinstimmung der ,form in der ,richtung und damit in allen taktischen ,einzelheiten grundverschieden4 ,groe geschftliche ,erfolge#fjd wecken ein schrankenloses ,gefhl von ffentlicher ,macht4 ,man wird diesen ,unterton im ,worte ,kapital8 nicht verkennen4 ,aber nur bei einzelnen ndert sich damit ,farbe und ,richtung ihres ,wollens und ihr ,mastab fr die ,lagen und ,dinge4 ,erst wenn man wirklich aufgehrt hat1 sein ,unternehmen als ,privatsache zu empfinden und als dessen ,ziel die bloe ,anhufung von ,besitz1 besteht die ,mglichkeit1 aus einem ,unternehmer ein ,staatsmann zu werden4 ,das war der ,fall von ,cecil ,rhodes4 ,aber umgekehrt besteht fr ,menschen der politischen ,welt die ,gefahr1 da ihr ,wollen und ,denken von geschichtlichen ,aufgaben zur bloen ,sorge fr die private ,lebenshaltung herabsinkt4 ,dann wird aus dem ,adel ein ,raubrittertum2 es erscheinen die bekannten ,frsten1 ,minister1 ,volksmnner und ,revolutionshelden1 deren ,eifer sich in einem ,schlaraffenleben und dem ,sammeln gewaltiger ,reichtmer erschpft -- zwischen ,versailles und dem ,jakobinerklub1 ,unternehmern und ,arbeiterfhrern1 russischen ,gouverneuren und ,bolschewisten besteht da kaum ein ,unterschied --1 und in der reifgewordenen ,demokratie ist die ,politik der ,arrivierten8 nicht nur mit ,geschft1 sondern mit den schmutzigsten ,arten grostdtischer ,spekulationsgeschfte identisch4 ,gerade darin aber offenbart sich der geheime ,gang einer hohen ,kultur4 ,am ,anfang erscheinen die ,urstnde ,adel und ,priestertum mit ihrer ,symbolik von ,zeit und ,raum4 ,damit haben1 in einer wohlgeordneten ,gesellschaft1#fje das politische ,leben wie das religise ,erleben ihren festen ,platz1 ihre berufenen ,trger und ihre fr ,tatsachen wie fr ,wahrheiten schlechthin gegebenen ,ziele1 und in der ,tiefe bewegt sich das ,wirtschaftsleben in einer unbewuten sicheren ,bahn4 ,der ,strom des ,daseins verfngt sich im steinernen ,gehuse der ,stadt und von hier aus bernehmen ,geld und ,geist die geschichtliche ,fhrung4 ,das ,heldenhafte und ,heilige mit der sinnbildlichen ,wucht ihrer frhen ,erscheinung werden selten und ziehen sich in enge ,kreise zurck4 ,eine khle brgerliche ,klarheit tritt an ihre ,stelle4 ,im ,grunde erfordern ein ,systemabschlu und ein ,geschftsabschlu ein und dieselbe ,art von fachmnnischer ,intelligenz4 ,durch den symbolischen ,rang kaum noch getrennt dringen politisches und wirtschaftliches ,leben1 religise und wissenschaftliche ,erkenntnis aufeinander ein1 berhren und mischen sich4 ,der ,strom des ,daseins verliert die strenge und reiche ,form im ,treiben der groen ,stdte4 ,elementare ,wirtschaftszge treten an die ,oberflche und treiben mit den ,resten formvoller ,politik ihr ,spiel1 wie gleichzeitig die souverne ,wissenschaft die ,religion unter ihre ,objekte aufnimmt4 ,ueber ein ,leben von wirtschaftspolitischem ,selbstgengen breitet sich eine kritisch-erbauliche ,weltstimmung4 ,aber aus ihm treten endlich an ,stelle der zerfallenen ,stnde einzelne ,lebenslufe von echt politischer und religiser ,gewalt hervor1 die fr das ,ganze zum ,schicksal werden4 ,daraus ergibt sich die ,morphologie der ,wirtschaftsgeschichte4 ,es gibt eine ,urwirtschaft des8 ,menschen1 die ebenso wie die der ,pflanze und des ,tiers ihre ,form in biologischen ,zeitrumen#fjf verndert4 ,sie beherrscht das primitive ,zeitalter vollkommen und bewegt sich zwischen und in den hohen ,kulturen ohne erkennbare ,regel unendlich langsam und verworren fort4 ,tiere und ,pflanzen werden herangezogen und durch ,zhmung1 ,zchtung1 ,veredlung1 ,aussaat umgeschaffen1 das ,feuer und die ,metalle ausgentzt1 die ,eigenschaften der unlebendigen ,natur durch technische ,verfahren in den ,dienst der ,lebenshaltung gestellt4 ,alles das ist durchdrungen von politisch-religiser ,sitte und ,bedeutung1 ohne da totem und tabu1 ,hunger1 ,seelenangst1 ,geschlechtsliebe1 ,kunst1 ,krieg1 ,opferbrauch1 ,glaube und ,erfahrung deutlich zu trennen wren4 ,etwas ganz anderes nach ,begriff und ,entwicklung ist die strenggeformte und in ,tempo und ,dauer scharf begrenzte ,wirtschaftsgeschichte der hohen ,kulturen1 von denen jede einzelne einen eignen ,wirtschaftsstil besitzt4 ,zum ,lehnswesen gehrt die ,wirtschaft des stadtlosen ,landes4 ,mit dem von ,stdten aus regierten ,staat erscheint die ,stadtwirtschaft des ,geldes1 die sich mit dem ,anbruch jeder ,zivilisation zur ,diktatur des ,geldes erhebt1 gleichzeitig mit dem ,sieg der weltstdtischen ,demokratie4 ,jede ,kultur besitzt ihre selbstndig entwickelte ,formenwelt4 ,das krperhafte ,geld apollinischen ,stils -- die geprgte ,mnze -- steht dem faustisch-dynamischen ,beziehungsgelde -- der ,buchung von ,krediteinheiten -- ebenso fern wie die ,polis dem ,staate ,karls ,v4 ,aber das wirtschaftliche ,leben bildet sich ganz wie das gesellschaftliche zu einer ,pyramide aus4#fjg ,im drflichen ,untergrunde hlt sich eine vllig primitive1 kaum von der ,kultur berhrte ,lage4 ,die spte ,stadtwirtschaft1 bereits das ,tun einer entschiedenen ,minderheit1 sieht bestndig auf eine frhzeitliche ,landwirtschaft herab1 die rings umher ihr ,wesen weiter treibt und voll ,argwohn und ,ha auf den durchgeistigten ,stil innerhalb der ,mauern blickt4 ,zuletzt fhrt die ,weltstadt eine -- zivilisierte -- ,weltwirtschaft herauf1 die von ganz engen ,kreisen weniger ,mittelpunkte ausstrahlt und den ,rest als ,provinzwirtschaft sich unterwirft1 whrend in entlegenen ,landschaften oft noch durchaus die primitive -- patriarchalische8 -- ,sitte herrscht4 ,mit dem ,wachstum der ,stdte wird die ,lebenshaltung immer knstlicher1 feiner1 verwickelter4 ,der ,grostadtarbeiter im csarischen ,rom1 im ,bagdad ,harun al ,raschids und im heutigen ,berlin empfindet vieles als selbstverstndlich1 was dem reichen ,bauern fern im ,lande als wahnwitziger ,luxus erscheint1 aber dieses ,selbstverstndliche ist schwer zu erreichen und schwer zu behaupten2 das ,arbeitsquantum aller ,kulturen wchst in ungeheurem ,mae1 und so entwickelt sich am ,anfang jeder ,zivilisation eine ,intensitt des ,wirtschaftslebens1 die in ihrer ,spannung bertrieben und stets gefhrdet ist und nirgends lange aufrecht erhalten werden kann4 ,zuletzt bildet sich ein starrer und dauerhafter ,zustand heraus mit einem seltsamen ,gemisch raffiniert durchgeistigter und ganz primitiver ,zge1 wie ihn die ,griechen in gypten und wir im heutigen ,indien und ,china kennen lernen1 wenn er nicht vor dem unterirdischen ,nachdrngen einer jungen ,kultur dahinschwindet wie der antike zur ,zeit ,diokletians4 ,dieser ,wirtschaftsbewegung gegenber sind die ,menschen als ,wirtschaftsklasse in ,form1 wie sie es der ,weltgeschichte gegenber als politischer ,stand sind4 ,jeder einzelne hat eine wirtschaftliche ,stellung innerhalb der konomischen ,gliederung so1 wie er irgend einen ,rang innerhalb der ,gesellschaft einnimmt4 ,beide ,arten von ,zugehrigkeit nehmen gleichzeitig sein ,fhlen1 ,denken und ,sichverhalten in ,anspruch4 ,ein ,leben will da sein und darber hinaus noch etwas bedeuten2 und die ,verwirrung unserer ,begriffe ist endlich noch dadurch gesteigert worden1 da politische ,parteien1 heute wie in hellenistischer ,zeit1 gewisse wirtschaftliche ,gruppen1 deren ,lebenshaltung sie glcklicher gestalten wollten1 durch ,erhebung in einen politischen ,stand gewissermaen adelten1 wie es ,marx mit der ,klasse der ,fabrikarbeiter getan hat4 ,denn der erste und echte ,stand ist der ,adel4 ,von ihm leitet sich der ,offizier und ,richter ab und alles1 was zu den hohen ,regierungs- und ,verwaltungsmtern gehrt4 ,es sind standesartige ,gebilde1 die etwas bedeuten4 ,ebenso gehrt zum ,priestertum die ,gelehrtenschaft#fjh mit einer sehr ausgeprgten ,art von stndischer ,abgeschlossenseit4 ,aber mit ,burg und ,dom ist die groe ,symbolik zu ,ende4 ,der tiers ist bereits der ,nichtstand1 der ,rest1 eine bunte und vielfltige ,sammlung1 die als solche wenig bedeutet auer in ,augenblicken des politischen ,protestes1 und die sich deshalb ,bedeutung gibt1 indem sie ,partei ergreift4 ,man fhlt sich1 nicht als ,brger1 sondern weil man liberal ist81 und also eine groe ,sache zwar nicht durch seine ,person reprsentiert1 aber ihr durch seine berzeugung angehrt4 ,infolge der ,schwche dieses gesellschaftlichen ,geformtseins tritt das wirtschaftliche in brgerlichen8 ,berufen1 ,gilden und ,verbnden um so sichtbarer hervor4 ,in den ,stdten wenigstens ist ein ,mensch zuerst durch das bezeichnet1 wovon er lebt4 ,wirtschaftlich ist das erste und ursprnglich fast das einzige das ,bauerntum1#fji die schlechthin erzeugende ,art von ,leben1 die jede andre erst mglich macht4 ,auch die ,urstnde grnden ihre ,lebenshaltung in frher ,zeit durchaus auf ,jagd1 ,viehhaltung und ,ackerbesitz1 und noch fr ,adel und ,geistlichkeit der ,sptzeiten ist es die einzig vornehme ,mglichkeit1 begtert8 zu sein4 ,ihr steht die vermittelnde1 erbeutende ,lebensart des ,handels#faj gegenber1 im ,verhltnis zur kleinen ,zahl von gewaltiger ,macht und schon ganz frh unentbehrlich1 ein feiner ,parasitismus1 vollkommen unproduktiv und deshalb landfremd und schweifend1 frei81 auch seelisch unbeschwert von ,sitten und ,bruchen der ,erde1 ein ,leben1 das von anderem ,leben sich nhrt4 ,dazwischen wchst nun eine dritte ,art von ,wirtschaft heran1 die verarbeitende der ,technik in zahllosen ,handwerken1 ,gewerben und ,berufen1 welche ein ,nachdenken ber die ,natur zur schpferischen ,anwendung bringen und deren ,ehre und ,gewissen an der ,leistung haftet4#faa ,ihre lteste1 bis in die ,urzeit zurckreichende ,zunft und zugleich ihr ,urbild mit einer ,flle dunkler ,sagen1 ,bruche und ,anschauungen sind die ,schmiede1 die infolge ihrer stolzen ,absonderung vom ,bauerntum und der um sie verbreiteten ,scheu1 die zwischen ,achtung und chtung wechselt1 oft zu wirklichen ,volksstmmen eigner ,rasse geworden sind wie die ,falascha in ,abessinien4#fab ,im erzeugenden1 verarbeitenden und vermittelnden ,wirtschaftswesen gibt es wie in allem1 was zur ,politik und berhaupt zum ,leben gehrt1 ,subjekte und ,objekte der ,leitung und also ganze ,gruppen1 die anordnen1 entscheiden1 organisieren1 erfinden1 und andere1 denen lediglich die ,ausfhrung zusteht4 ,der ,rangunterschied kann schroff oder kaum fhlbar1#fac der ,aufstieg unmglich oder selbstverstndlich1 die ,wrde der ,ttigkeit fast dieselbe mit langsamen bergngen oder ganz verschieden sein4 ,tradition und ,gesetz1 ,begabung und ,besitz1 ,volkszahl1 ,kulturstufe und ,wirtschaftslage beherrschen den ,gegensatz1 aber er ist da und zwar mit dem ,leben selbst gegeben und unabnderlich4 ,trotzdem gibt es wirtschaftlich keine ,arbeiterklasse82 das ist eine ,erfindung von ,theoretikern1 welche die ,lage der ,fabrikarbeiter in ,england1 einem fast bauernlosen ,industrielande1 gerade in einer bergangszeit vor ,augen hatten und das ,schema auf alle ,kulturen zu allen ,zeiten ausdehnten1 bis es von ,politikern zum ,mittel von ,parteigrndungen erhoben wurde4 ,in ,wirklichkeit gibt es eine unabsehbare ,zahl von ,ttigkeiten rein dienender ,art in ,werkstatt und ,kontor1 ,schreibstube und ,schiffsraum1 auf ,landstraen1 in ,schchten und in ,wiese und ,feld4 ,diesem ,rechnen1 ,tragen1 ,laufen1 ,hmmern1 ,nhen1 ,aufpassen fehlt oft genug1 was dem ,leben ber seine bloe ,erhaltung hinaus ,wrde und ,reiz gibt1 wie es mit den standesgemen ,aufgaben des ,offiziers und ,gelehrten oder den persnlichen ,erfolgen des ,ingenieurs1 ,verwalters und ,kaufmanns der ,fall ist1 aber unter sich ist das alles ganz und gar nicht vergleichbar4 ,geist und ,schwere der ,arbeit1 ihr ,ort in ,dorf oder ,grostadt1 ,umfang und ,gespanntheit des ,betriebes lassen den ,bauernknecht1 ,bankbeamten1 ,heizer und ,schneidergesellen in ganz verschiedenen ,welten der ,wirtschaft leben und erst1 ich wiederhole es1 die ,parteipolitik sehr spter ,zustnde hat sie durch ,schlagworte in eine ,verbindung des ,protestes gesetzt1 um sich ihrer ,masse zu bedienen4 ,dagegen ist der antike ,sklave ein staatsrechtlicher ,begriff1 nmlich fr den politischen ,krper der antiken ,polis nicht vorhanden1#fad whrend er wirtschaftlich ,bauer1 ,handwerker1 selbst ,direktor und ,grokaufmann mit gewaltigem ,vermgen 7peculium71 mit ,palsten und ,villen und einer ,schar von ,untergebenen1 auch freien81 sein kann4 ,was er abgesehen davon in sptrmischer ,zeit noch ist1 wird sich weiter unten zeigen4 #c ,mit dem ,anbruch jeder ,frhzeit beginnt ein ,wirtschaftsleben in fester ,form4#fae ,die ,bevlkerung lebt durchaus buerlich im freien ,lande4 ,das ,erlebnis der ,stadt ist fr sie nicht vorhanden4 ,was sich vom ,dorfe1 von ,burg1 ,pfalz1 ,kloster1 ,tempelbezirk abhebt1 ist nicht eine ,stadt1 sondern ein ,markt1 ein bloer ,treffpunkt buerlicher ,interessen1 der gleichzeitig und selbstverstndlich eine gewisse religise und politische ,bedeutung besitzt1 ohne da von einem ,sonderleben die ,rede sein kann4 ,die ,einwohner1 auch wenn sie ,handwerker oder ,kaufleute sind1 empfinden doch als ,bauern und werden irgendwie auch als solche ttig sein4 ,was sich von einem ,leben absondert1 in dem jeder erzeugt und verbraucht1 sind ,gter1 und ,gterumlauf ist das ,wort fr jeden frhzeitlichen ,verkehr1 mag das ,einzelne aus weiter ,ferne herankommen oder nur innerhalb des ,dorfes oder selbst des ,hofes wandern4 ,ein ,gut ist1 was mit leisen ,fden seines ,wesens1 seiner ,seele an dem ,leben haftet1 das es hervorgebracht hat oder braucht4 ,ein ,bauer treibt seine8 ,kuh zu ,markte1 eine ,frau bewahrt ihren8 ,schmuck in der ,truhe4 ,man ist begtert81 und das ,wort ,be-sitz fhrt bis in den pflanzenhaften ,ursprung des ,eigentums zurck1 mit dem gerade dieses eine und kein anderes ,dasein wurzelhaft verwachsen ist4#faf ,tausch ist in dieser ,zeit ein ,vorgang1 durch den ,gter aus einem ,lebenskreise in einen andern bergehen4 ,sie werden vom ,leben gewertet1 nach einem gleitenden1 gefhlten ,mae des ,augenblicks4 ,es gibt weder einen ,wertbegriff noch ein allgemein messendes ,gut4 ,auch ,gold und ,mnzen sind nichts als ,gter1 deren seltene und unzerstrbare ,art sie wertvoll macht4#fag ,in den ,takt und ,gang dieses ,gterumlaufs greift der ,hndler nur als ,mittler ein4#fah ,auf dem ,markt stoen die erobernde und die erzeugende ,wirtschaft zusammen1 aber selbst dort1 wo ,flotten landen und ,karawanen eintreffen1 entwickelt sich der ,handel nur als ,organ des lndlichen ,verkehrs4#fai ,es ist die ewige8 ,form der ,wirtschaft1 die sich heute noch mit der ganz urzeitlichen ,figur des ,hausierers in stadtarmen ,landschaften hlt1 selbst in abgelegenen ,vorstadtgassen1 wo sich kleine ,umlaufskreise bilden1 und im ,privathaushalt von ,gelehrten1 ,beamten und berhaupt von ,menschen1 die dem grostdtischen ,wirtschaftsleben nicht ttig eingegliedert sind4 ,eine ganz andere ,art von ,leben erwacht mit der ,seele der ,stadt4#fbj ,sobald der ,markt zur ,stadt geworden ist1 gibt es nicht mehr bloe ,schwerpunkte des ,gterstroms1 der durch eine rein buerliche ,landschaft geht1 sondern eine zweite ,welt innerhalb der ,mauern1 fr die das schlechthin erzeugende ,leben da drauen8 nichts ist als ,mittel und ,objekt1 und aus der heraus ein anderer ,strom zu kreisen beginnt4 ,das ist das ,entscheidende3 der echte ,stdter ist nicht erzeugend im ursprnglich erdhaften ,sinne4 ,ihm fehlt die innere ,verbundenheit mit dem ,boden wie mit dem ,gut1 das durch seine ,hnde geht4 ,er lebt nicht mit ihm1 sondern er betrachtet es von auen und nur in bezug auf seinen ,lebensunterhalt4 ,damit wird das ,gut zur ,ware1 der ,tausch zum ,umsatz1 und an ,stelle des ,denkens in ,gtern tritt das ,denken in ,geld4 ,damit wird ein rein ausgedehntes ,etwas1 eine ,form der ,grenzsetzung1 von den sichtbaren ,wirtschaftsdingen abgezogen1 ganz wie das mathematische ,denken von der mechanisch aufgefaten ,umwelt etwas abzieht1 und das ,abstraktum ,geld entspricht durchaus dem ,abstraktum ,zahl4#fba ,beides ist vollkommen anorganisch4 ,das ,wirtschaftsbild wird ausschlielich auf ,quantitten zurckgefhrt1 unter ,absehen von der ,qualitt1 die gerade das wesentliche ,merkmal des ,gutes bildet4 ,fr den frhzeitlichen ,bauern ist seine8 ,kuh zuerst gerade dieses eine ,wesen und dann erst ,tauschgut2 fr den ,wirtschaftsblick eines echten ,stdters gibt es nur einen abstrakten ,geldwert in der zuflligen ,gestalt einer ,kuh1 der jederzeit in die ,gestalt etwa einer ,banknote umgesetzt werden kann4 ,ebenso erblickt der echte ,techniker in einem berhmten ,wasserfall nicht ein einzigartiges ,naturschauspiel1 sondern ein reines ,quantum unverwerteter ,energie4 ,es ist ein ,fehler aller modernen ,geldtheorien1 da sie von den ,wertzeichen oder sogar vom ,stoff der ,zahlungsmittel statt von der ,form des wirtschaftlichen ,denkens ausgehen4#fbb ,aber ,geld ist wie ,zahl und ,recht eine ,kategorie des ,denkens4 ,es gibt ein ,gelddenken so wie es ein juristisches1 mathematisches1 technisches ,denken der ,umwelt gibt4 ,von dem ,sinnenerlebnis eines ,hauses wird ganz verschiedenes abgezogen1 je nachdem man es als ,hndler1 ,richter oder ,ingenieur im ,geiste prft und in bezug auf eine ,bilanz1 einen ,rechtsstreit oder eine ,einsturzgefahr hin wertet4 ,am nchsten aber steht dem ,denken in ,geld die ,mathematik4 ,geschftlich denken heit rechnen4 ,der ,geldwert ist ein ,zahlenwert1 der an einer ,rechnungseinheit gemessen wird4#fbc ,diesen exakten ,wert an sich8 hat1 wie die ,zahl an sich1 erst das ,denken des ,stdters1 des wurzellosen ,menschen hervorgebracht4 ,fr den ,bauern gibt es nur flchtige1 gefhlte ,werte in bezug auf ihn1 die er im ,tausch von ,fall zu ,fall geltend macht4 ,was er nicht braucht oder besitzen will1 hat fr ihn keinen ,wert84 ,erst im ,wirtschaftsbilde des echten ,stdters gibt es objektive ,werte und ,wertarten1 die als ,elemente des ,denkens unabhngig von seinem privaten ,bedarf bestehen und der ,idee nach allgemeingltig sind1 obwohl in ,wirklichkeit jeder einzelne sein eignes ,wertsystem und seine eigne ,flle der verschiedensten ,wertarten besitzt und von ihnen aus die geltenden ,wertanstze 7,preise7 des ,marktes als teuer oder billig empfindet4#fbd ,whrend der frhe ,mensch ,gter vergleicht1 und nicht nur mit dem ,verstande1 berechnet der spte den ,wert der ,ware1 und zwar nach einem starren qualittslosen ,ma4 ,jetzt wird nicht mehr das ,gold an der ,kuh1 sondern die ,kuh am ,gelde gemessen und das ,ergebnis durch eine abstrakte ,zahl1 den ,preis1 ausgedrckt4 ,ob und in welcher ,weise dieses ,wertma in einem ,wertzeichen sinnbildlichen ,ausdruck findet -- so wie das geschriebene1 gesprochene1 vorgestellte ,zahlzeichen ,sinnbild einer ,zahlenart ist -- das hngt vom ,wirtschaftsstil der einzelnen ,kulturen ab1 die jedesmal eine andre ,art von ,geld hervorbringen4 ,diese ,geldart ist vorhanden nur infolge des ,vorhandenseins einer stdtischen ,bevlkerung1 die in ihr wirtschaftlich denkt1 und sie bestimmt weiterhin1 ob das ,wertzeichen zugleich als ,zahlungsmittel dient wie die antike ,mnze aus ,edelmetall und vielleicht die babylonischen ,silbergewichte4 ,dagegen ist der gyptische deben1 das nach ,pfunden abgewogene ,rohkupfer1 ein ,tauschma1 aber weder ,zeichen noch ,zahlungsmittel1 die abendlndische und die gleichzeitige8 chinesische ,banknote#fbe ein ,mittel1 aber kein ,ma und ber die ,rolle1 welche ,mnzen aus ,edelmetall in unserer ,art von ,wirtschaft spielen1 pflegen wir uns vollkommen zu tuschen3 sie sind eine in ,nachahmung der antiken ,sitte hergestellte ,ware und besitzen deshalb1 am ,buchwert des ,kreditgeldes gemessen1 einen ,kurs4 ,aus dieser ,art von ,denken heraus wird der mit dem ,leben und dem ,boden verbundene ,besitz zum ,vermgen1 das dem ,wesen nach beweglich und qualitativ unbestimmt ist3 es besteht nicht in ,gtern1 sondern es wird in solchen angelegt84 ,an sich betrachtet ist es ein rein zahlenmiges ,quantum von ,geldwert4#fbf ,als ,sitz dieses ,denkens wird die ,stadt zum ,geldmarkt 7,geldplatz7 und ,wertmittelpunkt1 und ein ,strom von ,geldwerten beginnt den ,gterstrom zu durchdringen1 zu durchgeistigen und zu beherrschen4 ,aber damit erhebt sich der ,hndler vom ,organ zum ,herrn des ,wirtschaftslebens4 ,denken in ,geld ist immer irgendwie kaufmnnisches1 geschftliches8 ,denken4 ,es setzt die erzeugende ,wirtschaft des ,landes voraus und ist deshalb zunchst immer erobernd1 denn es gibt nichts ,drittes4 ,die ,worte ,erwerb1 ,gewinn1 ,spekulation deuten auf einen ,vorteil1 welcher den zum ,verbraucher wandernden ,dingen unterwegs abgelistet wird1 auf intellektuelle ,beute1 und sind deshalb auf das frhe ,bauerntum nicht anwendbar4 ,man mu sich ganz in den ,geist und ,wirtschaftsblick des echten ,stdters versetzen4 ,er arbeitet nicht fr den ,bedarf1 sondern fr den ,verkauf1 fr ,geld84 ,die geschftliche ,auffassung durchdringt allmhlich jede ,art von ,ttigkeit4 ,mit dem ,gterverkehr innerlich verbunden war der lndliche ,mensch ,geber und ,nehmer zugleich2 auch der ,hndler auf dem frhen ,markte macht kaum eine ,ausnahme4 ,mit dem ,geldverkehr erscheint zwischen ,erzeuger und ,verbraucher wie zwischen zwei getrennten ,welten der ,dritte81 dessen ,denken das ,geschftsleben alsbald beherrscht4 ,er zwingt den ersten zum ,angebot1 den zweiten zur ,nachfrage an ihn2 er erhebt die ,vermittlung zum ,monopol und dann zur ,hauptsache im ,wirtschaftsleben1 und zwingt die beiden andern1 in seinem ,interesse in ,form zu sein1 die ,ware nach seiner ,berechnung herzustellen und unter dem ,druck seiner ,angebote abzunehmen4 ,wer dieses ,denken beherrscht1 ist ,meister des ,geldes4#fbg ,die ,entwicklung geht in allen ,kulturen diesen ,weg4 ,lysias stellt in seiner ,rede gegen die ,getreidehndler fest1 da die ,spekulanten im ,pirus manchmal das ,gercht verbreiteten1 eine ,getreideflotte sei gescheitert oder ein ,krieg ausgebrochen1 um eine ,panik hervorzurufen4 ,in hellenistisch-rmischer ,zeit war es eine verbreitete ,sitte1 auf ,verabredung den ,anbau zu beschrnken oder die ,einfuhr stocken zu lassen1 um die ,preise hinaufzutreiben4 ,in gypten machte das dem abendlndischen ,bankverkehr vollkommen ebenbrtige ,girowesen des ,neuen ,reiches#fbh ,getreidecorner amerikanischen ,stils mglich4 ,kleomenes1 der ,finanzverwalter ,alexanders des ,groen fr gypten1 konnte durch ,buchkufe den gesamten ,getreidevorrat in seine ,hand bringen1 was eine ,hungersnot weithin in ,griechenland hervorrief und ungeheuren ,gewinn abwarf4 ,wer wirtschaftlich anders denkt1 sinkt damit zum bloen ,objekt grostdtischer ,geldwirkungen herab4 ,dieser ,stil ergreift bald das ,wachsein der gesamten ,stadtbevlkerung und damit aller1 welche fr die ,lenkung der ,wirtschaftsgeschichte ernsthaft in ,betracht kommen4 ,bauer und ,brger bedeutet nicht nur den ,unterschied von ,land und ,stadt1 sondern auch den von ,gut und ,geld4 ,die prunkvolle ,kultur der homerischen und provenalischen ,frstenhfe ist etwas1 das mit dem ,menschen gewachsen und verwachsen ist wie heute noch vielfach das ,leben auf den ,landsitzen alter ,familien2 die feinere ,kultur des ,brgertums1 der ,komfort81 ist etwas von auen ,kommendes1 das bezahlt werden kann4#fbi ,alle hochentwickelte ,wirtschaft ist ,stadtwirtschaft4 ,die ,weltwirtschaft1 diejenige aller ,zivilisationen1 sollte man ,weltstadtwirtschaft nennen4 ,die ,schicksale auch der ,wirtschaft entscheiden sich nur noch an wenigen ,punkten1 den ,geldpltzen#fcj1 in ,babylon1 ,theben1 ,rom1 in ,byzanz und ,bagdad1 in ,london1 ,new ,york1 ,berlin und ,paris4 ,der ,rest ist ,provinzwirtschaft1 die ihre ,kreise drftig im ,kleinen zieht1 ohne sich des vollen ,umfangs ihrer ,abhngigkeit bewut zu sein4 ,geld ist zuletzt die ,form von geistiger ,energie1 in welcher der ,herrscherwille1 die politische1 soziale1 technische1 gedankliche ,gestaltungskraft1 die ,sehnsucht nach einem ,leben von groem ,zuschnitt zusammengefat sind4 ,shaw hat vollkommen recht3 ,die allgemeine ,achtung vor dem ,gelde ist die einzige hoffnungsvolle ,tatsache in unserer ,zivilisation 444 ,geld und ,leben sind unzertrennlich 444 ,geld ist das ,leben48#fca ,zivilisation bezeichnet also die ,stufe einer ,kultur1 auf welcher ,tradition und ,persnlichkeit ihre unmittelbare ,geltung verloren haben und jede ,idee zunchst in ,geld umgedacht werden mu1 um verwirklicht zu werden4 ,am ,anfang war man begtert1 weil man mchtig war4 ,jetzt ist man mchtig1 weil man ,geld hat4 ,erst das ,geld erhebt den ,geist auf den ,thron4 ,demokratie ist die vollendete ,gleichsetzung von ,geld und politischer ,macht4 ,es geht ein ,verzweiflungskampf durch die ,wirtschaftsgeschichte jeder ,kultur1 den die im ,boden wurzelnde ,tradition einer ,rasse1 ihre ,seele1 gegen den ,geist des ,geldes fhrt4 ,die ,bauernkriege zu ,beginn einer ,sptzeit -- in der ,antike #gjj-ejj1 bei uns #adej-afej1 in gypten am ,ausgang des ,alten ,reiches -- sind die erste ,auflehnung des ,blutes gegen das ,geld1 das von den mchtig werdenden ,stdten her seine ,hand nach dem ,boden ausstreckt4#fcb ,die ,warnung des ,freiherrn vom ,stein3 ,wer den ,boden mobilisiert1 lst ihn in ,staub auf18 deutet auf eine ,gefahr jeder ,kultur2 kann das ,geld den ,besitz nicht angreifen1 so dringt es in das buerliche und adlige ,denken selbst ein2 der ererbte1 mit dem ,geschlecht verwachsene ,besitz erscheint dann als ,vermgen1 das in ,grund und ,boden nur angelegt und an und fr sich beweglich ist4#fcc ,das ,geld erstrebt die ,mobilisierung aller ,dinge4 ,weltwirtschaft ist die zur ,tatsache gewordene ,wirtschaft in abstrakten1 vom ,boden vllig fortgedachten1 verflssigten ,werten4#fcd ,das antike ,gelddenken hat seit den ,tagen ,hannibals ganze ,stdte in ,mnze1 ganze ,vlkerschaften in ,sklaven verwandelt und damit in ,geld1 das sich von allen ,seiten nach ,rom bewegt1 um dort als ,macht zu wirken4 ,das faustische ,gelddenken erschliet8 ganze ,kontinente1 die ,wasserkrfte riesenhafter ,stromgebiete1 die ,muskelkraft der ,bevlkerung weiter ,landschaften1 ,kohlenlager1 ,urwlder1 ,naturgesetze und wandelt sie in finanzielle ,energie um1 die irgendwo in ,gestalt der ,presse1 der ,wahlen1 der ,budgets und ,heere angesetzt wird1 um ,herrscherplne zu verwirklichen4 ,immer neue ,werte werden aus dem geschftlich noch indifferenten ,weltbestand abgezogen1 des ,goldes schlummernde ,geister81 wie ,john ,gabriel ,borkman sagt2 was die ,dinge abgesehen davon noch sind1 kommt wirtschaftlich nicht in ,betracht4 #d ,jede ,kultur besitzt1 wie ihre eigne ,art in ,geld zu denken1 so auch ihr eignes ,symbol des ,geldes1 durch das sie ihr ,prinzip der ,wertung im ,wirtschaftsbilde sichtbar zum ,ausdruck bringt4 ,dies ,etwas1 eine ,versinnlichung des ,gedachten1 steht den fr ,ohr und ,auge gesprochnen1 geschriebenen1 gezeichneten ,ziffern1 ,figuren und andern ,symbolen der ,mathematik an ,bedeutung vllig gleich1 ein tiefes und reiches ,gebiet1 das noch fast unerforscht daliegt4 ,nicht einmal die ,grundfragen sind richtig gestellt worden4 ,es ist deshalb heute noch ganz unmglich1 die ,geldidee zu umschreiben1 welche dem gyptischen ,naturalien- und ,geldgiroverkehr1 dem babylonischen ,bankwesen1 der chinesischen ,buchfhrung und dem ,kapitalismus der ,juden1 ,parsen1 ,griechen1 ,araber seit ,harun al ,raschid zugrunde liegt4 ,mglich ist nur eine ,gegenberstellung des apollinischen und faustischen ,geldes3 des ,geldes als ,gre und des ,geldes als ,funktion4#fce ,dem antiken ,menschen erscheint auch wirtschaftlich die ,umwelt als ,summe von ,krpern1 die ihren ,ort wechseln1 wandern1 sich drngen1 stoen1 vernichten1 so wie es ,demokrit von der ,natur beschreibt4 ,der ,mensch ist ,krper unter ,krpern4 ,die ,polis ist als ,summe davon ein ,krper hherer ,ordnung4 ,der gesamte ,lebensbedarf besteht aus krperlichen ,gren4 ,also stellt auch ein ,krper das ,geld dar1 so wie eine ,apollostatue die ,gottheit darstellt4 ,um #fej ist1 gleichzeitig mit dem ,steinkrper des dorischen ,tempels und der allseitig frei durchgebildeten ,statue auch die ,mnze entstanden1 ein ,metallgewicht von schn geprgter ,form4 ,der ,wert als ,gre war lngst vorhanden und ist so alt wie diese ,kultur berhaupt4 ,bei ,homer wird unter ,talent eine kleine ,menge goldener ,gerte und ,schmucksachen von bestimmtem ,gesamtgewicht verstanden4 ,auf dem ,schilde des ,achill sind zwei ,talente8 abgebildet1 und noch zur ,rmerzeit war die ,gewichtsangabe auf ,silber- und ,goldgefen allgemein blich4#fcf ,die ,erfindung des klassisch geformten ,geldkrpers aber ist so auerordentlich1 da wir seine tiefe1 rein antike ,bedeutung noch gar nicht begriffen haben4 ,wir halten ihn fr eine jener berhmten ,errungenschaften der ,menschheit84 ,allenthalben werden seitdem ,mnzen geprgt1 so wie berall ,statuen auf ,straen und ,pltzen herumstehen4 ,soweit reicht unsere ,macht4 ,wir knnen die ,gestalt nachahmen1 aber ihr die gleiche wirtschaftliche ,bedeutung geben knnen wir nicht4 ,die ,mnze als ,geld ist eine rein antike ,erscheinung und nur in einer ganz euklidisch gedachten ,umgebung mglich2 hier hat sie aber auch das gesamte ,wirtschaftsleben gestaltend beherrscht4 ,begriffe wie ,einkommen1 ,vermgen1 ,schuld1 ,kapital bedeuten in antiken ,stdten etwas ganz anderes als bei uns1 weil nicht wirtschaftliche ,energie damit gemeint ist1 die von einem ,punkte ausstrahlt1 sondern eine ,summe von ,wertgegenstnden1 die sich in einer ,hand befinden4 ,vermgen ist immer ein beweglicher ,barvorrat1 der durch ,addition und ,subtraktion von ,wertsachen verndert wird und mit ,grundbesitz gar nichts zu tun hat4 ,beide sind im antiken ,denken vllig getrennt4 ,kredit besteht im ,leihen von ,bargeld in der ,erwartung1 da es als solches wieder zurckgegeben werden kann4 ,katilina war arm1 weil er trotz seiner groen ,gter#fcg niemand fand1 der ihm zu politischen ,zwecken ,bargeld anvertraute1 und die ungeheuren ,schulden rmischer ,politiker#fch haben nicht einen entsprechenden ,grundbesitz zur ,unterlage1 sondern die bestimmte ,aussicht auf eine ,provinz1 deren bewegliche ,sachwerte ausgebeutet werden konnten4#fci ,erst das ,denken in krperlichem ,geld macht eine ,reihe von ,erscheinungen begreiflich3 die ,massenhinrichtung von ,reichen unter der zweiten ,tyrannis und die rmischen ,proskriptionen1 um einen greren ,teil der umlaufenden ,bargeldmasse in die ,hand zu bekommen1 das ,einschmelzen der delphischen ,tempelschtze durch die ,phokier im heiligen ,kriege1 der ,kunstschtze von ,korinth durch ,mummius1 der letzten rmischen ,weihgeschenke durch ,csar1 der griechischen durch ,sulla1 der kleinasiatischen durch ,brutus und ,cassius1 ohne ,rcksicht auf den ,kunstwert1 weil man die edlen ,stoffe1 ,metalle und ,elfenbein1 brauchte4#fdj ,was bei den ,triumphen an ,statuen und ,gefen aufgefhrt wurde1 war in den ,augen der ,zuschauer bares ,geld1 und ,mommsen konnte den ,versuch machen1#fda den ,ort der ,varusschlacht nach ,mnzfunden zu bestimmen1 weil der rmische ,veteran sein ganzes ,vermgen in ,edelmetall auf dem ,krper trug4 ,antiker ,reichtum ist kein ,guthaben1 sondern ein ,geldhaufen2 ein antiker ,geldplatz ist nicht ein ,mittelpunkt des ,kredits wie die heutigen ,brsenpltze und das gyptische ,theben1 sondern eine ,stadt1 in welcher sich ein erheblicher ,teil des ,bargeldbestandes der ,welt gesammelt hat4 ,man darf annehmen1 da zur ,zeit ,csars weit ber die ,hlfte des antiken ,goldes sich jederzeit in ,rom befand4 ,aber als diese ,welt in das ,zeitalter der unbedingten ,geldherrschaft getreten war1 etwa seit ,hannibal1 reichte die natrlich begrenzte ,masse von ,edelmetall und stofflich wertvollen ,kunstwerken innerhalb ihres ,machtgebiets bei weitem nicht mehr aus1 um den ,bedarf an ,barmitteln zu decken1 und es entstand ein wahrer ,heihunger nach neuen geldfhigen ,krpern4 ,da fiel der ,blick auf den ,sklaven1 der eine andere ,art von ,krper1 aber nicht ,person1 sondern ,sache war#fdb und deshalb als ,geld gedacht werden konnte4 ,erst von da an wird der antike ,sklave etwas ,einzigartiges in der gesamten ,wirtschaftsgeschichte4 ,die ,eigenschaften der ,mnze haben sich auf lebendige ,objekte ausgedehnt1 und damit tritt neben den ,metallbestand der durch die ,plnderungen von ,statthaltern und ,steuerpchtern wirtschaftlich erschlossenen8 ,gebiete deren ,menschenbestand4 ,es entwickelt sich eine bizarre ,art von ,doppelwhrung4 ,der ,sklave hat einen ,kurs1 was vom ,grund und ,boden nicht gilt4 ,er dient zur ,anhufung groer ,barvermgen1 und erst infolge davon erscheinen jene ungeheuren ,sklavenmassen der ,rmerzeit1 die aus einem andern ,bedarf gar nicht zu erklren sind4 ,solange man nur soviel ,sklaven hielt1 als man gewerblich brauchte1 war ihre ,zahl gering und aus ,kriegsbeute und ,schuldknechtschaft leicht zu decken4#fdc ,erst im sechsten ,jahrhundert hat ,chios mit der ,einfuhr gekaufter ,sklaven 7,argyroneten7 den ,anfang gemacht4 ,ihr ,unterschied gegen die viel zahlreicheren ,lohnarbeiter war zunchst politisch-rechtlicher und nicht wirtschaftlicher ,natur4 ,da die antike ,wirtschaft statisch und nicht dynamisch ist und die planmige ,erschlieung von ,energiequellen nicht kennt1 so waren die ,sklaven der ,rmerzeit nicht da1 um ausgebeutet zu werden1 sondern sie wurden beschftigt1 so gut es ging1 um in mglichst groer ,zahl gehalten werden zu knnen4 ,man bevorzugte ,prunksklaven1 die sich auf irgend etwas verstanden1 weil sie bei gleichem ,unterhalt einen hheren ,wert darstellten2 man vermietete sie1 wie man bares ,geld auslieh2 man lie sie ,geschfte auf eigene ,rechnung treiben1 so da sie reich werden konnten2#fdd man unterbot mit ihnen die freie ,arbeit1 alles nur1 um wenigstens die ,erhaltungskosten dieses ,kapitals zu decken4#fde ,die ,mehrzahl konnte gar nicht voll beschftigt werden4 ,sie erfllten ihren ,zweck1 indem sie einfach da waren1 als ein ,geldvorrat1 den man zur ,hand hatte und dessen ,umfang nicht an die natrlichen ,grenzen der damals vorhandenen ,goldmenge gebunden war4 ,und damit stieg allerdings der ,sklavenbedarf ins ,ungemessene und fhrte ber ,kriege1 die nur der ,sklavenbeute wegen unternommen wurden1 hinaus zu ,sklavenjagden von ,privatunternehmern lngs aller ,ksten des ,mittelmeeres1 die von ,rom geduldet wurden1 und zu einer neuen ,art1 ,vermgen zu machen1 indem man als ,statthalter die ,bevlkerung ganzer ,landstriche aussog und dann in die ,schuldknechtschaft verkaufte4 ,auf dem ,markt von ,delos sollen an einem ,tage zehntausend ,sklaven verkauft worden sein4 ,als ,csar nach ,britannien ging1 wurde die ,enttuschung in ,rom ber die ,goldarmut des ,volkes durch die ,aussicht auf reiche ,sklavenbeute aufgewogen4 ,fr antikes ,denken war es ein und dieselbe ,operation1 wenn etwa bei der ,zerstrung von ,korinth die ,statuen ausgemnzt und die ,einwohner auf den ,sklavenmarkt gebracht wurden3 in beiden ,fllen hatte man krperliche ,gegenstnde in ,geld verwandelt4 ,den uersten ,gegensatz dazu bildet das ,symbol des faustischen ,geldes1 des ,geldes als ,funktion1 als ,kraft1 dessen ,wert in seiner ,wirkung1 nicht in seinem bloen ,dasein liegt4 ,der neue ,stil dieses ,wirtschaftsdenkens erscheint schon in der ,art1 wie die ,normannen um #ajjj ihre ,beute an ,land und ,leuten zu einer wirtschaftlichen ,macht organisierten4#fdf ,man vergleiche den reinen ,buchwert im ,rechnungswesen ihrer ,herzge1 aus dem die ,worte ,scheck1 ,konto und ,kontrolle stammen1#fdg mit den gleichzeitigen ,talenten ,goldes8 der ,ilias1 und man erhlt gleich am ,anfang den ,begriff des modernen ,kredits1 der aus dem ,vertrauen auf die ,kraft und ,dauer einer ,wirtschaftsfhrung hervorgeht und mit der ,idee unseres ,geldes beinahe identisch ist4 ,diese durch ,roger ,,ii4 auf das sizilische ,normannenreich bertragene ,finanzmethode hat der ,hohenstaufe ,friedrich ,,ii4 um #abcj zu einem gewaltigen ,system ausgebaut1 das in seiner ,dynamik weit ber das ,vorbild hinausging und ihn zur ersten ,kapitalkraft der ,welt8#fdh machte4 ,und whrend diese ,verschwisterung von mathematischer ,denkkraft und kniglichem ,machtwillen von der ,normandie nach ,frankreich eindrang und #ajff auf das erbeutete ,england in groartigem ,mastabe angewandt wurde -- der englische ,boden ist heute noch dem ,namen nach knigliche ,domne --1 wurde sie in ,sizilien von den italienischen ,stdterepubliken nachgeahmt1 deren regierende ,patrizier sie bald vom ,gemeindehaushalt auf ihre eignen ,handelsbcher und damit auf das kaufmnnische ,denken und ,rechnen der ganzen abendlndischen ,welt bertrugen4 ,wenig spter wurde die sizilische ,praxis auch vom ,deutschritterorden und der aragonischen ,dynastie bernommen1 worauf sich vielleicht das mustergltige ,rechnungswesen ,spaniens unter ,philipp ,,ii4 und ,preuens unter ,friedrich ,wilhelm ,i4 zurckfhren lt4 ,entscheidend aber wurde1 gleichzeitig8 mit der ,erfindung der antiken ,mnze um #fej1 die der doppelten ,buchfhrung durch ,fra ,luca ,pacioli 7#adid74 ,es ist eine der schnsten ,erfindungen des menschlichen ,geistes81 heit es in ,goethes ,wilhelm ,meister4 ,in der ,tat darf sich ihr ,urheber seinen ,zeitgenossen ,kolumbus und ,kopernikus ohne ,scheu zur ,seite stellen4 ,den ,normannen verdanken wir die ,kontenrechnung1 den ,lombarden diese ,buchfhrung4 ,es sind die germanischen ,stmme1 welche die beiden verheiungsvollsten ,rechtswerke der frhen ,gotik geschaffen haben#fdi und von deren ,sehnsucht nach fernen ,meeren die beiden ,entdeckungen ,amerikas ihren ,ansto erhielten4 ,die doppelte ,buchhaltung ist aus demselben ,geiste geboren wie die ,systeme ,galileis und ,newtons 4444 ,mit denselben ,mitteln wie diese ordnet sie die ,erscheinungen zu einem kunstvollen ,system1 und man kann sie als den ersten auf dem ,grundsatz des mechanischen ,denkens aufgebauten ,kosmos bezeichnen4 ,die doppelte ,buchhaltung erschliet uns den ,kosmos der wirtschaftlichen ,welt nach derselben ,methode1 wie spter die groen ,naturforscher den ,kosmos der ,sternenwelt 4444 ,die doppelte ,buchhaltung ruht auf dem folgerichtig durchgefhrten ,grundgedanken1 alle ,erscheinungen nur als ,quantitten zu erfassen48#fej ,die doppelte ,buchfhrung ist eine reine ,analysis des ,wertraums1 bezogen auf ein ,koordinatensystem1 dessen ,anfangspunkt die ,firma8 ist4 ,die antike ,mnze hatte nur ein arithmetisches ,rechnen mit ,wertgren gestattet4 ,wiederum stehen sich ,pythagoras und ,descartes gegenber4 ,man darf von der ,integration eines ,unternehmens sprechen1 und die graphische ,kurve ist in der ,wirtschaft wie der ,wissenschaft das gleiche optische ,hilfsmittel4 ,die antike ,wirtschaftswelt gliedert sich wie der ,kosmos ,demokrits nach ,stoff und ,form4 ,ein ,stoff in der ,form der ,mnze ist ,trger der wirtschaftlichen ,bewegung und drngt die ,bedarfsgren von gleichem ,wertquantum an den ,ort ihrer ,verwendung4 ,unsere ,wirtschaftswelt gliedert sich nach ,kraft und ,masse4 ,ein ,kraftfeld von ,geldspannungen liegt im ,raume und erteilt jedem ,objekt1 unter ,absehen von dessen besonderer ,art1 einen positiven oder negativen ,wirkungswert1#fea der durch einen ,bucheintrag dargestellt wird4 ,quod non est in libris1 non est in mundo48 ,aber das ,sinnbild des hier gedachten funktionalen ,geldes1 das was allein mit der antiken ,mnze verglichen werden darf1 ist nicht der ,buchvermerk und auch nicht der ,wechsel1 ,scheck oder die ,banknote1 sondern der ,akt1 durch welchen die ,funktion schriftlich vollzogen wird und als dessen bloes geschichtliches ,zeugnis das ,wertpapier im weitesten ,sinne zu gelten hat4 ,aber daneben hat das ,abendland in starrer ,bewunderung der ,antike ,mnzen geprgt1 nicht nur als ,hoheitszeichen1 sondern in dem ,glauben1 da das bewiesenes ,geld sei1 dem ,wirtschaftsdenken wirklich entsprechendes ,geld4 ,ganz ebenso ist schon in gotischer ,zeit das rmische ,recht bernommen worden mit seiner ,gleichsetzung von ,sache und krperlicher ,gre1 und die euklidische ,mathematik1 die auf dem ,begriff der ,zahl als ,gre aufgebaut war4 ,so kam es1 da die ,entwicklung dieser drei geistigen ,formenwelten sich nicht wie die der faustischen ,musik in rein aufblhender ,entfaltung vollzog1 sondern in ,gestalt einer fortschreitenden ,emanzipation vom ,grenbegriff4 ,die ,mathematik ist bereits mit dem ,ausgang des ,barock zum ,ziele gelangt4#feb ,die ,rechtswissenschaft hat ihre eigentliche ,aufgabe bis jetzt noch nicht einmal erkannt1#fec aber sie ist diesem ,jahrhundert gestellt und zwar fordert sie1 was fr den rmischen ,juristen selbstverstndlich war1 die innere ,kongruenz von ,wirtschaftsdenken und ,rechtsdenken und die gleiche ,vertrautheit mit beiden4 ,der durch die ,mnze symbolisierte ,geldbegriff deckt sich vollkommen mit dem ,geist des antiken ,sachenrechts2 fr uns ist das nicht im entferntesten der ,fall4 ,unser gesamtes ,leben ist dynamisch angelegt1 nicht statisch und stoisch2 deshalb sind ,krfte1 ,leistungen1 ,beziehungen1 ,fhigkeiten -- ,organisationstalent1 ,erfindergeist1 ,kredit1 ,ideen1 ,methoden1 ,energiequellen -- das wesentliche1 und nicht das bloe ,dasein krperlicher ,sachen4 ,das rmische8 ,sachdenken unsrer ,juristen ist deshalb ebenso lebensfremd wie eine ,geldtheorie1 die bewut oder unbewut vom ,geldstck ausgeht4 ,der gewaltige ,mnzbestand1 der in ,nachahmung der ,antike bis zum ,ausbruch des ,weltkriegs stets vermehrt worden ist1 hat sich zwar eine ,rolle abseits vom ,wege geschaffen1 aber mit der inneren ,form der modernen ,wirtschaft1 ihren ,aufgaben und ,zielen hat er nichts zu tun1 und sollte er infolge des ,krieges endgltig aus dem ,verkehr verschwinden1 so wrde damit nichts verndert sein4#fed ,unglcklicherweise entstand die moderne ,nationalkonomie im ,zeitalter des ,klassizismus1 wo nicht nur ,statuen1 ,vasen und steife ,dramen als die allein wahre ,kunst galten1 sondern auch schn geprgte ,mnzen als das allein wahre ,geld4 ,was ,wedgwood seit #agfh mit seinen zartgetnten ,reliefs und ,tassen1 das erstrebte im ,grunde ,adam ,smith eben damals mit seiner ,werttheorie3 die reine ,gegenwart greifbarer ,gren4 ,denn es entspricht durchaus der ,verwechslung von ,geld und ,geldstck1 wenn der ,wert einer ,sache an der ,gre einer ,arbeitsmenge gemessen wird4 ,da ist ,arbeit8 nicht mehr ein ,wirken innerhalb einer ,welt von ,wirkungen1 das ,arbeiten1 das dem inneren ,range1 der ,intensitt und der ,tragweite nach unendlich verschieden ist1 in immer weiteren ,kreisen fortwirkt und wie ein elektrisches ,kraftfeld gemessen1 aber nicht abgegrenzt werden kann1 sondern das ganz stofflich vorgestellte ,resultat davon1 das ,gearbeitete1 ein greifbares ,etwas1 an dem nichts bemerkenswert erscheint als eben der ,umfang4 ,aber die ,wirtschaft der europisch-amerikanischen ,zivilisation ist ganz im ,gegenteil auf einer ,arbeit aufgebaut1 die einzig durch ihren inneren ,rang gekennzeichnet ist1 mehr als jemals in ,china und gypten1 um von der ,antike zu schweigen4 ,wir leben nicht umsonst in einer ,welt wirtschaftlicher ,dynamik3 die ,arbeit der ,einzelnen wird nicht euklidisch addiert1 sondern steht in funktionaler ,beziehung zueinander4 ,die lediglich ausfhrende ,arbeit1 von der ,marx allein ,kenntnis nimmt1 ist nichts als die ,funktion einer erfindenden1 anordnenden1 organisierenden ,arbeit1 die der andern erst ,sinn1 relativen ,wert und die ,mglichkeit gibt1 berhaupt getan zu werden4 ,die ganze ,weltwirtschaft seit ,erfindung der ,dampfmaschine ist die ,schpfung einer ganz kleinen ,zahl berlegener ,kpfe1 ohne deren hochwertige ,arbeit alles andere nicht da wre1 aber diese ,leistung ist schpferisches ,denken und kein ,quantum8#fee1 und ihr ,gegenwert besteht also auch nicht in einer ,anzahl von ,geldstcken1 sondern sie ist ,geld1 faustisches ,geld nmlich1 das nicht geprgt1 sondern als ,wirkungszentrum gedacht wird aus einem ,leben heraus1 dessen innerer ,rang den ,gedanken zur ,bedeutung einer ,tatsache erhebt4 ,denken in ,geld erzeugt ,geld3 das ist das ,geheimnis der ,weltwirtschaft4 ,wenn ein ,organisator groen ,stils eine ,million auf ein ,papier schreibt1 so ist sie da1 denn seine ,persnlichkeit als ,wirtschaftszentrum brgt fr eine entsprechende ,erhhung der ,wirtschaftsenergie seines ,gebietes4 ,das und nichts anderes bedeutet fr uns das ,wort ,kredit4 ,aber alle ,goldstcke der ,welt wrden nicht ausreichen1 der ,ttigkeit des ,handarbeiters einen ,sinn und damit ,geldwert zu geben1 wenn mit der berhmten ,expropriation der ,expropriateure8 die berlegenen ,fhigkeiten aus ihren ,schpfungen beseitigt und diese damit entseelt1 willenlos1 zu leeren ,gehusen wrden4 ,darin ist ,marx ,klassizist wie ,adam ,smith und ein echtes ,produkt des rmischen ,rechtsdenkens3 er sieht nur die fertige ,gre1 nicht die ,funktion4 ,er mchte die ,produktionsmittel von denen trennen1 deren ,geist durch ,erfindung von ,methoden1 ,organisation von leistungsfhigen ,betrieben1 ,eroberung von ,absatzgebieten aus einem ,haufen ,stahl und ,mauerwerk erst eine ,fabrik macht1 und die ausbleiben1 wenn ihre ,kraft keinen ,spielraum findet4#fef ,wer eine ,theorie der modernen ,arbeit geben will1 der denke an diesen ,grundzug alles ,lebens2 es gibt ,subjekte und ,objekte jeder ,art von ,lebensfhrung1 und der ,unterschied ist um so ausgeprgter1 je bedeutender1 je formvoller das ,leben ist4 ,jeder ,strom von ,dasein besteht aus einer ,minderheit von ,fhrern und einer gewaltigen ,mehrheit von ,gefhrten1 jede ,art von ,wirtschaft also aus ,fhrerarbeit und ausfhrender ,arbeit4 ,aus der ,froschperspektive von ,marx und den sozialethischen ,ideologen berhaupt wird nur die letzte1 kleine1 massenhafte sichtbar1 aber sie ist nur vermge der ersten da1 und der ,geist dieser ,welt von ,arbeit kann nur von den hchsten ,mglichkeiten aus erfat werden4 ,der ,erfinder der ,dampfmaschine ist magebend1 nicht der ,heizer4 ,auf das ,denken kommt es an4 ,und ebenso gibt es ,subjekte und ,objekte des ,denkens in ,geld3 solche1 die es kraft ihrer ,persnlichkeit erzeugen und lenken und solche1 die von ihm erhalten werden4 ,das ,geld faustischen ,stils ist die aus der ,wirtschaftsdynamik faustischen ,stils abgezogene ,kraft1 und es gehrt zum ,schicksal des ,einzelnen -- zur ,wirtschaftsseite seines ,lebensschicksals --1 ob er durch den inneren ,rang seiner ,persnlichkeit einen ,teil dieser ,kraft darstellt oder ihr gegenber nichts als ,masse ist4 #e ,das ,wort ,kapital bezeichnet den ,mittelpunkt dieses ,denkens1 nicht den ,inbegriff der ,werte1 sondern das1 was sie als solche in ,bewegung hlt4 ,kapitalismus gibt es erst mit dem weltstdtischen ,dasein einer ,zivilisation1 und er beschrnkt sich auf den ganz kleinen ,kreis derer1 welche dies ,dasein durch ihre ,person und ,intelligenz darstellen4 ,der ,gegensatz dazu ist ,provinzwirtschaft4 ,erst die unbedingte ,herrschaft der ,geldmnze ber das antike ,leben1 auch dessen politische ,seite1 erzeugt das statische ,kapital1 die 1 den ,ausgangspunkt81 der durch sein ,vorhandensein immer neue ,massen von ,dingen mit einer ,art von ,magnetismus an sich zieht4 ,erst die ,herrschaft der ,buchwerte1 deren abstraktes ,system durch die doppelte ,buchfhrung von der ,persnlichkeit gleichsam abgelst ist und mit eigener innerer ,dynamik fortarbeitet1 hat das moderne ,kapital hervorgebracht1 dessen ,kraftfeld die ,erde umspannt4#feg ,unter der ,einwirkung des antiken ,kapitals nimmt das ,wirtschaftsleben die ,form eines ,goldstroms an1 der von den ,provinzen nach ,rom und zurck fliet und der immer neue ,gebiete sucht1 deren ,bestnde an verarbeitetem ,gold noch nicht erschlossen8 sind4 ,brutus und ,cassius fhrten das ,gold der kleinasiatischen ,tempel in langen ,maultierkolonnen auf das ,schlachtfeld von ,philippi -- man begreift1 was fr eine ,wirtschaftsoperation die ,plnderung eines ,lagers nach der ,schlacht sein konnte -- und schon ,c4 ,gracchus wies darauf hin1 da die mit ,wein gefllten ,amphoren1 die von ,rom in die ,provinzen gingen1 mit ,gold gefllt zurckkehrten4 ,dieser ,zug nach dem ,goldbesitz fremder ,vlker entspricht durchaus dem heutigen ,zug zur ,kohle1 die im tieferen ,sinn keine ,sache81 sondern ein ,schatz von ,energie ist4 ,es entspricht aber auch dem antiken ,hang zur ,nhe und ,gegenwart1 wenn zum ,ideal der ,polis das ,wirtschaftsideal der ,autarkeia tritt4 ,der politischen ,atomisierung der antiken ,welt sollte die wirtschaftliche entsprechen4 ,jede dieser winzigen ,lebenseinheiten wollte einen eignen und ganz in sich geschlossenen ,wirtschaftsstrom haben1 der unabhngig von allen andern und zwar in ,sehweite kreiste4 ,den uersten ,gegensatz dazu bildet der abendlndische ,begriff der ,firma1 ein ganz unpersnlich und unkrperlich gedachtes ,kraftzentrum1 dessen ,wirkung nach allen ,seiten ins ,unendliche ausstrahlt und das der ,inhaber8 durch seine ,fhigkeit1 in ,geld zu denken1 nicht darstellt1 sondern wie einen kleinen ,kosmos besitzt und leitet1 das heit in seiner ,gewalt hat4 ,diese ,zweiheit von ,firma und ,inhaber wre dem antiken ,denken gnzlich unvorstellbar gewesen4#feh ,deshalb bedeuten die abendlndische und die antike ,kultur ein ,maximum und ,minimum von ,organisation1 die dem antiken ,menschen selbst als ,begriff vollkommen gefehlt hat4 ,seine ,finanzwirtschaft ist das zur ,regel erhobene ,provisorium3 da werden reiche ,brger in ,athen und ,rom mit der ,ausrstung von ,kriegsschiffen belastet2 die politische ,macht des rmischen dils und seine ,schulden beruhen darauf1 da er ,spiele1 ,straen und ,gebude nicht nur ausfhrt1 sondern auch bezahlt1 und sich spter allerdings durch die ,plnderung seiner ,provinz wieder bezahlt machen durfte4 ,an ,einnahmequellen dachte man erst1 wenn man sie brauchte1 und man nahm sie ohne jedes ,vorausdenken so in ,anspruch1 wie es der augenblickliche ,bedarf forderte1 auch wenn sie dadurch zerstrt werden muten4 ,plnderung der eignen ,tempelschtze1 ,seeraub an ,schiffen der eignen ,stadt1 ,konfiskation von ,vermgen der eignen ,mitbrger waren alltgliche ,finanzmethoden4 ,waren berschsse vorhanden1 so wurden sie an die ,brger verteilt1 ein ,verfahren1 dem z4,b4 ,eubulos in ,athen seinen ,ruf verdankte4#fei ,es gab weder einen ,etat noch etwas wie ,wirtschaftspolitik4 ,die ,bewirtschaftung8 der rmischen ,provinzen war ein ffentlicher und privater ,raubbau1 der von ,senatoren und ,geldleuten betrieben wurde ohne ,rcksicht darauf1 ob und wie die abgefhrten ,werte wieder ergnzt werden konnten4 ,der antike ,mensch hat nie an eine planmige ,steigerung des ,wirtschaftslebens gedacht1 nur an das augenblickliche ,ergebnis1 das erreichbare ,quantum von barem ,geld4 ,ohne das alte gypten wre das kaiserliche ,rom verloren gewesen3 hier lag zum ,glck eine ,zivilisation1 die seit einem ,jahrtausend an nichts gedacht hatte als an die ,organisation ihrer ,wirtschaft4 ,der ,rmer verstand weder diesen ,lebensstil noch konnte er ihn nachahmen1#ffj aber der ,zufall1 da hier eine unerschpfliche ,quelle von ,geld fr den flo1 welcher die politische ,macht ber diese ,fellachenwelt besa1 hat die ,erhebung der ,proskriptionen zu einer ,sitte unntig gemacht4 ,die letzte dieser ,finanzoperationen in ,gestalt einer ,schlchterei war die vom ,jahre #dc1ffa kurze ,zeit vor der ,einverleibung gyptens4 ,die ,goldmasse1 welche ,brutus und ,cassius damals aus ,asien heranfhrten und die ein ,heer und damit die ,weltherrschaft bedeutete1 machte die chtung der #bjjj reichsten ,bewohner ,italiens ntig1 deren ,kpfe um der ausgesetzten ,belohnung willen in ,scken auf das ,forum geschleppt wurden4 ,man war nicht mehr in der ,lage1 die eignen ,verwandten1 ,kinder und ,greise1 ,leute1 die sich nie mit ,politik befat hatten1 zu schonen1 wenn sie einen ,schatz an barem ,gelde besaen4 ,das ,ergebnis wre zu gering geworden4 ,aber mit dem ,hinschwinden des antiken ,weltgefhls in der frhen ,kaiserzeit erlischt auch diese ,art des ,denkens in ,geld4 ,die ,geldmnzen werden wieder zu ,gtern1 weil der ,mensch wieder buerlich lebt1#ffb und so erklrt sich das ungeheure ,abstrmen des ,goldes seit ,hadrian in den fernen ,osten1 fr das man bis jetzt keine ,erklrung fand4 ,das ,wirtschaftsleben in ,gestalt eines ,goldstroms war unter dem ,heraufdringen einer jungen ,kultur erloschen und deshalb hat auch der ,sklave aufgehrt1 ,geld zu sein4 ,dem ,abflu des ,goldes geht jene massenhafte ,freilassung der ,sklaven zur ,seite1 die durch keins der zahlreichen kaiserlichen ,gesetze seit ,augustus aufzuhalten war1 und unter ,diokletian1 dessen berhmter ,maximaltarif sich berhaupt nicht mehr auf eine ,geldwirtschaft bezieht1 sondern eine ,tauschordnung fr ,gter darstellt1 ist der ,typus des antiken ,sklaven nicht mehr vorhanden4 #ehg ,political discourses1 #ageb4 #ehh ,der berhmte ,inquiry81 #aggf4 #ehi ,die gelehrte ,auffassung war allgemein1 da die wirtschaftlichen ,folgen der ,mobilmachung den ,abbruch des ,krieges in einigen ,wochen erzwingen wrden4 #eij ,s4 #ie4 #eia ,s4 #a ff4 #dac4 #eib ,s4 #djd ff4 #eic ,s4 #aje4 #ada ff4 #eid ,s4 #f4 #eie ,s4 #dbb4 #eif ,negotium 7damit ist jede ,art von ,erwerbsttigkeit gemeint2 das ,geschft heit commercium7 negat otium neque quaerit veram quietem1 quae est deus81 heit es im ,decretum ,gratiani 7vgl4 ,s4 #ia74 #eig ,die ,frage des ,pilatus stellt auch das ,verhltnis von ,wirtschaft und ,wissenschaft fest4 ,der religise ,mensch wird vergebens1 den ,katechismus in der ,hand1 das ,treiben seiner politischen ,umwelt zu bessern suchen4 ,sie geht ruhig ihres ,weges und berlt ihn seinen ,gedanken4 ,der ,heilige hat nur die ,wahl1 sich anzupassen -- dann wird er ,kirchenpolitiker und gewissenlos -- oder sich aus der ,welt zu flchten1 in die ,einsiedelei1 selbst ins ,jenseits4 ,aber dasselbe wiederholt sich1 nicht ohne ,komik1 innerhalb der stdtischen ,geistigkeit4 ,hier mchte der ,philosoph1 der ein ethisch-soziales ,system errichtet hat1 das voll von abstrakter ,tugend ist und allein richtig1 wie sich versteht1 das ,wirtschaftsleben darber aufklren1 wie es sich zu verhalten und wohin es zu streben habe4 ,es ist immer das gleiche ,schauspiel1 sei das ,system liberal1 anarchistisch oder sozialistisch und stamme es von ,platon1 ,proudhon oder ,marx4 ,aber auch die ,wirtschaft geht unbekmmert weiter und berlt dem ,denker die ,wahl1 sich zurckzuziehen und seinen ,jammer ber diese ,welt auf dem ,papier auszustrmen1 oder in sie als ,wirtschaftspolitiker einzutreten1 wo er sich entweder lcherlich macht oder alsbald seine ,theorie zum ,teufel schickt1 um sich einen fhrenden ,platz zu erkmpfen4 #eih ,s4 #a ff4 #eii ,s4 #g4 #fjj ,es ist mit den ,wanderscharen von ,jgern und ,viehzchtern ganz ebenso1 aber die wirtschaftliche ,grundlage der hohen ,kulturen bildet immer eine ,menschenart1 die fest am ,boden haftet und die hheren ,wirtschaftsformen ernhrt und trgt4 #fja ,s4 #djh4 #fjb ,undershaft in ,shaws ,major ,barbara8 ist eine echte ,herrschergestalt in diesem ,reiche4 #fjc ,s4 #dbf4 ,als ,mittel von ,regierungen heit sie ,finanzwirtschaft4 ,die ganze ,nation ist hier ,objekt einer ,tributerhebung in ,gestalt von ,steuern und ,zllen1 deren ,verwendung nicht etwa ihre ,lebenshaltung bequemer gestalten1 sondern ihre geschichtliche ,lage sichern und ihre ,macht erhhen soll4 #fjd ,im weitesten ,sinne1 wozu auch der ,aufstieg von ,arbeitern1 ,journalisten1 ,gelehrten zu einer fhrenden ,stellung gehrt4 #fje ,s4 #djh4 #fjf ,s4 #ch4 #fjg ,s4 #bjf4 #cdd4 #fjh ,einschlielich der rzte1 die in ,urzeiten von ,priestern und ,zauberern nicht zu trennen sind4 #fji ,hirten1 ,fischer und ,jger gehren dazu4 ,auerdem besteht eine seltsame und sehr tiefe ,beziehung zum ,bergbau1 wie die ,verwandtschaft der alten ,sagen und ,bruche lehrt4 ,die ,metalle werden dem ,schacht nicht anders abgelockt wie das ,korn der ,erde und das ,wild dem ,forst4 ,aber fr den ,bergmann sind die ,metalle auch etwas1 das lebt und wchst4 #faj ,von der urzeitlichen ,seefahrt bis zum weltstdtischen ,brsengeschft4 ,aller ,verkehr auf ,flssen1 ,straen1 ,bahnen gehrt dazu4 #faa ,s4 #dca4 ,auch die ,maschinenindustrie gehrt hierher mit dem rein abendlndischen ,typus des ,erfinders und ,ingenieurs1 und praktisch ein groer ,teil der modernen ,landwirtschaft1 z4 ,b4 in ,amerika4 #fab ,auch heute noch wird die ,htten- und ,metallindustrie als irgendwie vornehmer empfunden wie etwa die chemische und elektrische4 ,sie hat den ltesten ,adel der ,technik und ein ,rest von kultischem ,geheimnis liegt ber ihr4 #fac ,bis zur ,hrigkeit und ,sklaverei1 obwohl gerade die ,sklaverei sehr oft1 z4,b4 im heutigen ,orient und in ,rom bei den vernae1 wirtschaftlich nichts als eine ,form des aufgezwungenen ,arbeitsvertrages ist und abgesehen davon kaum fhlbar wird4 ,der freie ,angestellte lebt oft in viel hrterer ,abhngigkeit und geringerer ,achtung1 und das formelle ,kndigungsrecht ist in vielen ,fllen praktisch ganz bedeutungslos4 #fad ,s4 #fi4 #fae ,wir kennen es aus den gyptischen und gotischen ,anfngen genau1 in ,china und der ,antike in groen ,zgen2 und was die wirtschaftliche ,pseudomorphose der arabischen ,kultur betrifft 7,s4 #bbg ff4 #dcb71 so erfolgt seit ,hadrian ein innerer ,abbau der hochzivilisierten antiken ,geldwirtschaft bis zu einem frhzeitlichen ,gterumlauf1 der unter ,diokletian erreicht ist1 worauf im ,osten der eigentlich magische ,anstieg sichtbar wird4 #faf ,s4 #dbe4 #fag ,weder die ,kupferstcke der italischen ,villanovagrber aus frhhomerischer ,zeit 7,willers1 ,geschichte der rmischen ,kupferprgung1 ,s4 #ah7 noch die frhchinesischen ,bronzemnzen in ,gestalt von ,frauengewndern 7pu71 ,beilen1 ,ringen oder ,messern 7tsien1 ,conrady1 ,china1 ,s4 #ejd7 sind ,geld1 sondern deutlich genug als ,symbole von ,gtern bezeichnet2 und auch die ,mnzen1 welche die ,regierungen der frhgotischen ,zeit in ,nachahmung der ,antike als ,hoheitszeichen schlagen lieen1 treten in das ,wirtschaftsleben nur als ,gter ein3 ein ,stck ,gold ist soviel wert wie eine ,kuh1 nicht umgekehrt4 #fah ,deshalb geht er so oft nicht aus dem fest in sich geschlossenen ,landleben hervor1 sondern erscheint in ihm als ,fremder1 gleichgltig und voraussetzungslos4 ,das ist die ,rolle der ,phniker in der frhesten ,antike1 der ,rmer im ,osten zur ,zeit des ,mithridates1 der ,juden und daneben der ,byzantiner1 ,perser1 ,armenier im gotischen ,abendland1 der ,araber im ,sudan1 der ,inder in ,ostafrika1 der ,westeuroper im heutigen ,ruland4 #fai ,und deshalb in sehr geringem ,umfange4 ,weil der ,fremdhandel damals abenteuerlich ist und die ,phantasie beschftigt1 pflegt man ihn malos zu berschtzen4 ,die groen8 ,kaufherren ,venedigs und der ,hansa waren um #acjj den angeseheneren ,handwerksmeistern kaum ebenbrtig4 ,die ,umstze selbst der ,medici und ,fugger entsprachen um #adjj etwa denen eines ,ladengeschfts in einer heutigen ,kleinstadt4 ,die grten ,handelsschiffe1 an denen in der ,regel eine ,gruppe von ,kaufleuten beteiligt war1 standen hinter den ,flukhnen der ,gegenwart weit zurck und machten jhrlich vielleicht eine grere ,fahrt4 ,die berhmte englische ,wollausfuhr1 ein ,hauptgegenstand des hansischen ,handels1 umfate um #abgj jhrlich kaum die ,ladung von zwei heutigen ,gterzgen 7,sombart1 ,der moderne ,kapitalismus ,i1 ,s4 #bhj ff474 #fbj ,s4 #ajg4 #fba ,zum folgenden vgl4 ,bd4 ,i1 ,kap4 ,i4 #fbb ,mark und ,dollar sind so wenig ,geld8 wie ,meter und ,gramm ,krfte sind4 ,geldstcke sind ,sachwerte4 ,nur weil wir die antike ,physik nicht kannten1 haben wir ,gravitation und ,gewichtsstck nicht verwechselt1 wie wir es auf ,grund der antiken ,mathematik mit ,zahl und ,gre und infolge der ,nachahmung antiker ,mnzen mit ,geld und ,geldstck getan haben und noch tun4 #fbc ,deshalb knnte man umgekehrt das metrische 7cm-g7 ,system eine ,whrung nennen1 und in der ,tat gehen smtliche ,geldmae von physikalischen ,gewichtstzen aus4 #fbd ,ebenso sind alle ,werttheorien1 obwohl sie objektiv sein sollen1 aus einem subjektiven ,prinzip entwickelt1 und es kann auch gar nicht anders sein4 ,die von ,marx z4 ,b4 definiert den8 ,wert so1 wie es das ,interesse des ,handarbeiters fordert1 so da die ,leistung des ,erfinders und ,organisators als wertlos erscheint4 ,aber es wre verfehlt1 sie als falsch zu bezeichnen4 ,all diese ,lehren sind richtig fr ihre ,anhnger und falsch fr ihre ,gegner1 und ob man ,anhnger oder ,gegner wird1 entscheiden nicht die ,grnde1 sondern das ,leben4 #fbe ,jene in sehr bescheidenem ,mae seit ,ende des #ah4 ,jahrh4 durch die ,bank von ,england eingefhrt1 diese zur ,zeit der kmpfenden ,staaten4 #fbf ,die ,hhe8 des ,vermgens1 was man mit dem ,umfang8 eines ,gterbesitzes vergleiche4 #fbg ,bis zu den modernen ,piraten des ,geldmarktes1 welche die ,vermittlung vermitteln und mit der ,ware ,geld8 ein ,glcksspiel treiben1 wie es ,zola in seinem berhmten ,roman beschrieben hat4 #fbh ,preisigke1 ,girowesen im griechischen gypten 7#aiaj72 die damaligen ,verkehrsformen standen schon unter der #ah4 ,dynastie auf gleicher ,hhe4 #fbi ,es steht mit dem brgerlichen ,ideal der ,freiheit nicht anders4 ,in der ,theorie und also auch in ,verfassungen mag man grundstzlich frei sein4 ,im wirklichen ,privatleben der ,stdte ist man unabhngig nur durch das ,geld4 #fcj ,die man auch in den brigen ,kulturen ,brsenpltze nennen kann1 wenn man unter ,brse das ,denkorgan einer vollendeten ,geldwirtschaft versteht4 #fca ,vorwort zu ,major ,barbara84 #fcb ,s4 #dbe4 #fcc ,der ,farmer8 ist der ,mensch1 den nur noch eine praktische ,beziehung mit einem ,stck ,land verbindet4 #fcd ,die zunehmende ,intensitt dieses ,denkens erscheint im ,wirtschaftsbilde als ,wachstum der vorhandenen ,geldmasse1 die als etwas ganz abstraktes und eingebildetes mit dem sichtbaren ,vorrat von ,gold als einer ,ware gar nichts zu tun hat4 ,die ,versteifung des ,geldmarkts8 z4 ,b4 ist ein rein geistiger ,vorgang1 der sich in den ,kpfen einer ganz kleinen ,zahl von ,menschen abspielt4 ,die steigende ,energie des ,gelddenkens erweckt deshalb in allen ,kulturen das ,gefhl1 da der ,geldwert sinkt81 in gewaltigem ,mae z4 ,b4 von ,solon bis ,alexander1 nmlich im ,verhltnis zur ,rechnungseinheit4 ,in ,wirklichkeit sind die geschftlichen ,werteinheiten etwas knstliches geworden und mit den erlebten ,urwerten der buerlichen ,wirtschaft gar nicht mehr vergleichbar4 ,es ist zuletzt gleichgltig1 mit was fr ,zahlen beim attischen ,bundesschatz auf ,delos 7#ded71 bei den karthagischen ,friedensschlssen 7#bda1 #bja7 und dann bei der ,beute des ,pompejus 7#fd7 gerechnet wird und ob wir in einigen ,jahrzehnten von den um #ahej noch unbekannten und uns heute ganz gelufigen ,milliarden zu ,billionen bergehen werden4 ,es fehlt an jedem ,mastab1 um etwa den ,wert eines ,talents in den ,jahren #dcj und #cj zu vergleichen1 denn das ,gold wie das ,vieh und ,getreide haben nicht nur ihren ,ziffernwert1 sondern auch ihre ,bedeutung innerhalb der vorschreitenden ,stadtwirtschaft fortgesetzt verndert4 ,es bleibt nur die ,tatsache1 da die ,geldmenge1 welche mit dem ,bestand an ,wertzeichen und ,zahlungsmitteln nicht verwechselt werden darf1 ein alter ego des ,denkens ist4 #fce ,zum folgenden vgl4 ,bd4 ,i1 ,kap4 ,i4 #fcf ,friedlnder1 ,rom4 ,sittengesch4 ,,iv 7#aiba71 ,s4 #cja4 #fcg ,sallust1 ,catilina #ce1 #c4 #fch ,s4 #egd4 #fci ,wie schwer es dem antiken ,menschen war1 sich den ,umsatz einer krperlich nicht allseitig abgegrenzten ,sache wie ,grund und ,boden in krperliches ,geld vorzustellen1 zeigen die ,steinpfhle 77 auf griechischen ,grundstcken1 welche die ,hypothek darstellen sollten1 und der rmische ,kauf per aes et libram1 wobei gegen eine ,mnze eine ,erdscholle vor ,zeugen berreicht wurde4 ,einen wirklichen ,gterhandel hat es infolgedessen nie gegeben1 und ebensowenig etwas wie ,tagespreise fr ,ackerland4 ,ein regelmiges ,verhltnis zwischen ,bodenwert und ,geldwert ist im antiken ,denken ebenso unmglich wie ein solches zwischen ,kunstwert und ,geldwert4 ,geistige1 also unkrperliche ,erzeugnisse wie ,dramen oder ,fresken besaen wirtschaftlich berhaupt keinen ,wert4 ber den antiken ,rechtsbegriff der ,sache vgl4 ,s4 #if4 #fdj ,schon zur ,zeit des ,augustus kann von den antiken ,kunstwerken aus ,edelmetall und ,bronze nicht viel brig gewesen sein4 ,selbst der gebildete ,athener dachte viel zu unhistorisch1 um eine ,statue aus ,gold und ,elfenbein nur deshalb zu schonen1 weil sie von ,phidias war4 ,man erinnere sich1 da an dessen berhmter ,athenefigur die ,goldteile abnehmbar angefertigt waren und von ,zeit zu ,zeit nachgewogen wurden4 ,die wirtschaftliche ,verwendung war also von vornherein ins ,auge gefat4 #fda ,ges4 ,schriften ,,iv1 #bjj ff4 #fdb ,s4 #fi4 #fdc ,der ,glaube1 da die ,sklaven selbst in ,athen oder gina jemals auch nur ein ,drittel der ,bevlkerung ausgemacht htten1 ist vollkommen sinnlos4 ,die ,revolutionen seit #djj 7,s4 #ejf7 setzen im ,gegenteil eine gewaltige berzahl der freien ,armen voraus4 #fdd ,s4 #fja4 #fde ,das ist der ,gegensatz zur ,negersklaverei unserer ,barockzeit1 die eine ,vorstufe der ,maschinenindustrie darstellt3 eine ,organisation von lebendiger8 ,energie1 bei welcher man vom ,menschen endlich zur ,kohle berging1 und das erste erst dann als unmoralisch empfand1 als das zweite eingebrgert war4 ,von dieser ,seite betrachtet bedeutet der ,sieg des ,nordens im amerikanischen ,brgerkrieg 7#ahfe7 den wirtschaftlichen ,sieg der konzentrierten ,energie der ,kohle ber die einfache ,energie der ,muskeln4 #fdf ,s4 #dfj f4 ,die ,verwandtschaft mit der gyptischen ,verwaltung des ,alten ,reiches und der chinesischen der frhesten ,dschouzeit ist unverkennbar4 #fdg ,s4 #dfa4 ,die clerici in diesen ,rechnungskammern sind das ,urbild der modernen ,bankbeamten4 #fdh ,hampe1 ,deutsche ,kaisergeschichte1 ,s4 #bdf4 ,leonardo ,pisano1 dessen ,liber ,abaci 7#abjb7 fr das kaufmnnische ,rechnen weit ber die ,renaissance hinaus magebend war1 und der auer dem arabischen ,ziffernsystem auch die negativen ,zahlen als ,debitum eingefhrt hat1 wurde von dem groen ,hohenstaufen gefrdert4 #fdi ,s4 #hi4 #fej ,sombart1 ,der moderne ,kapitalismus ,,ii1 ,s4 #aai4 #fea ,eng verwandt mit unserm ,bilde vom ,wesen der ,elektrizitt ist der ,vorgang des ,clearing1 bei dem der positive oder negative ,geldstand mehrerer ,firmen 7,spannungszentren7 untereinander durch einen reinen ,denkakt ausgeglichen und der wahre ,stand durch eine ,buchung versinnbildlicht wird4 ,vgl4 ,bd4 ,i1 ,kap4 ,,vi4 #feb ,bd4 ,i1 ,kap4 ,i4 #fec ,s4 #ih4 #fed ,der ,kredit eines ,landes beruht in unsrer ,kultur auf seiner wirtschaftlichen ,leistungsfhigkeit und deren politischer ,organisation1 welche den ,finanzoperationen und ,buchungen den ,charakter wirklicher ,geldschpfungen gibt1 und nicht auf einer irgendwo eingelagerten ,goldmenge4 ,erst der antikisierende ,aberglaube erhebt die ,goldreserve zum wirklichen ,kreditmesser1 weil ihre ,hhe nun nicht mehr vom ,wollen1 sondern vom ,knnen abhngt4 ,die umlaufenden ,mnzen aber sind eine ,ware1 die im ,verhltnis zum ,landeskredit einen ,kurs besitzt -- je schlechter der ,kredit1 desto hher steht das ,gold1 bis zu dem ,punkte1 wo es unbezahlbar wird und aus dem ,verkehr verschwindet1 so da man es nur noch gegen andere ,waren erhalten kann2 das ,gold wird also wie jede ,ware an der buchmigen ,rechnungseinheit gemessen1 nicht umgekehrt1 wie es das ,wort ,goldwhrung andeutet -- und bei kleinen ,zahlungen als ,mittel dient1 wie gelegentlich die ,briefmarke auch4 ,in gypten1 dessen ,gelddenken dem abendlndischen erstaunlich hnlich ist1 hat es auch im ,neuen ,reiche nichts der ,mnze irgendwie hnliches gegeben4 ,die schriftliche berweisung gengte vollkommen1 und von #fej an bis zur ,hellenisierung durch die ,grndung von ,alexandria wurden die ins ,land kommenden antiken ,mnzen in der ,regel zerhackt und als ,ware nach ,gewicht verrechnet4 #fee ,und fr unser ,sachenrecht also bis jetzt nicht vorhanden4 #fef ,gesetzt den ,fall1 da ,arbeiter die ,fhrung der ,werke bernhmen1 so wrde damit nichts gendert4 ,entweder sie knnen nichts3 dann geht alles zugrunde2 oder sie knnen etwas3 dann werden sie innerlich selbst ,unternehmer und denken nur noch an die ,behauptung ihrer ,macht4 ,keine ,theorie schafft diese ,tatsache aus der ,welt2 so ist das ,leben4 #feg ,erst seit #aggj also werden die ,banken als ,kreditmittelpunkte eine wirtschaftliche ,macht1 die auf dem ,wiener ,kongre zum erstenmal in die ,politik eingreift4 ,bis dahin besorgte der ,bankier vorwiegend ,wechselgeschfte4 ,die chinesischen und selbst die gyptischen ,banken haben eine andere ,bedeutung1 und die antiken ,banken auch im csarischen ,rom sollte man besser ,kassen nennen4 ,sie sammelten ,steuerertrge in ,bargeld ein und liehen ,bargeld gegen ,wiedererstattung aus2 so werden die ,tempel mit ihrem ,metallvorrat an ,weihgeschenken zu ,banken84 ,der ,tempel von ,delos lieh jahrhundertelang zu #aj aus4 #feh ,der ,begriff der ,firma war schon in sptgotischer ,zeit als ratio oder negotiatio ausgebildet und lt sich durch kein ,wort einer antiken ,sprache wiedergeben4 ,negotium bezeichnet fr den ,rmer einen konkreten ,vorgang 7ein ,geschft machen81 nicht haben874 #fei ,phlmann1 ,griech4 ,gesch4 7#aiad71 ,s4 #baf f4 #ffj ,gercke-,norden1 ,einl4 in die ,altertumswiss4 ,,iii1 ,s4 #bia4 #ffa ,kromayer in ,hartmanns ,rm4 ,gesch4 ,s4 #aej4 #ffb ,die ,juden dieser ,zeit waren die ,rmer 7,s4 #cib74 ,dagegen sind die ,juden damals ,bauern1 ,handwerker1 kleine ,gewerbetreibende 7,parvn1 ,die ,nationalitt der ,kaufleute im rmischen ,kaiserreich1 #aiji2 ebenso ,mommsen1 ,rm4 ,gesch4 ,v1 ,s4 #dga71 d4h4 sie ben die ,berufe aus1 welche in gotischer ,zeit das ,objekt ihrer ,handelsgeschfte geworden waren4 ,in derselben ,lage befinden sich heute ,europa8 gegenber die ,russen1 deren ganz mystisches ,innenleben das ,denken in ,geld als ,snde empfindet4 7,der ,pilger in ,gorkis ,nachtasyl und die ganze ,gedankenwelt ,tolstois ,s4 #bcd4 #cdj47 ,hier liegen heute wie in ,syrien zur ,zeit ,jesu zwei ,wirtschaftswelten bereinander 7,s4 #bca ff471 eine obere1 fremde1 zivilisierte1 die von ,westen eingedrungen ist und zu der als ,hefe der ganz abendlndische und unrussische ,bolschewismus der ersten ,jahre gehrt1 und eine stadtlose1 nur unter ,gtern lebende in der ,tiefe1 die nicht rechnet1 sondern ihren unmittelbaren ,bedarf eintauschen mchte4 ,man mu die ,schlagworte der ,oberflche als eine ,stimme auffassen1 aus welcher der ganz mit seiner ,seele beschftigte einfache ,russe den ,willen ,gottes heraushrt4 ,der ,marxismus unter ,russen beruht auf einem inbrnstigen ,miverstndnis4 ,man hat das hhere ,wirtschaftsleben des ,petrinismus ertragen1 aber weder geschaffen noch anerkannt4 ,der ,russe bekmpft das ,kapital nicht1 sondern er begreift es nicht4 ,wer ,dostojewski zu lesen versteht1 wird hier eine junge ,menschheit ahnen1 fr die es noch gar kein ,geld gibt1 nur ,gter in bezug auf ein ,leben1 dessen ,gewicht nicht auf der ,wirtschaftsseite liegt4 ,die ,angst vor dem ,mehrwert81 die vor dem ,kriege manchen bis zum ,selbstmord getrieben hat1 ist eine unverstandene literarische ,verkleidung der ,tatsache1 da der ,gelderwerb durch ,geld fr das stadtlose ,gterdenken ein ,frevel ist1 aus der werdenden russischen ,religion heraus gedacht eine ,snde4 ,so wie heute die ,stdte des ,zarentums verfallen und der ,mensch in ihnen wieder wie im ,dorfe lebt1 unter der ,kruste des stdtisch denkenden1 rasch hinschwindenden ,bolschewismus1 so hat er sich von der westlichen ,wirtschaft befreit4 ,der apokalyptische ,ha -- der auch das einfache ,judentum zur ,zeit ,jesu gegen ,rom beherrschte -- richtete sich nicht nur gegen ,petersburg als ,stadt1 als ,sitz einer politischen ,macht westlichen ,stils1 sondern auch als ,mitte eines ,denkens in westlichem ,geld1 was das ganze ,leben vergiftet und in eine falsche ,bahn gelenkt hat4 ,das ,russentum der ,tiefe lt heute eine noch priesterlose1 auf dem ,johannesevangelium aufgebaute dritte ,art des ,christentums entstehen1 die der magischen unendlich viel nher steht als der faustischen1 die deshalb auf einer neuen ,symbolik der ,taufe beruht und1 weit entfernt von ,rom und ,wittenberg1 in einer ,vorahnung knftiger ,kreuzzge ber ,byzanz hinweg nach ,jerusalem blickt4 ,damit allein beschftigt1 wird es sich die ,wirtschaft des ,westens wieder gefallen lassen1 wie der ,urchrist die rmische1 der gotische ,christ die jdische1 aber es beteiligt sich innerlich nicht mehr an ihr4 7,hierzu ,s4 #bca ff4 #bgg4 #cdj4 #cfj4 #cfc74 ,,die ,,maschine #f ,die ,technik ist so alt wie das frei im ,raum bewegliche ,leben berhaupt4 ,nur die ,pflanze ist1 so wie wir die ,natur sehen1 der bloe ,schauplatz technischer ,vorgnge4 ,das ,tier hat1 da es sich bewegt1 auch eine ,technik der ,bewegung1 um sich zu erhalten und zu wehren4 ,die ursprngliche ,beziehung zwischen einem wachen ,mikrokosmos und seinem ,makrokosmos -- der ,natur8 -- besteht in einem ,abtasten durch die ,sinne1#ffc das sich vom bloen ,eindruck der ,sinne zum ,urteil der ,sinne erhebt1 und damit schon kritisch 7scheidend87 oder was dasselbe ist1 kausal zerlegend wirkt4#ffd ,das ,festgestellte wird zu einem mglichst vollstndigen ,system ursprnglichster ,erfahrungen -- ,kennzeichen8 -- ergnzt1#ffe eine unwillkrliche ,methode1 durch die man sich in seiner ,welt zu ,hause fhlt1 die bei vielen ,tieren zu einer erstaunlichen ,flle von ,erfahrungen gefhrt hat und ber die kein menschliches ,naturwissen hinausfhrt4 ,aber ursprngliches ,wachsein ist immer ttiges ,wachsein1 fernab von aller bloen ,theorie81 und so ist es die kleine ,technik des ,alltags1 an welcher diese ,erfahrungen ohne ,absicht erworben werden1 und zwar an ,dingen1 insofern sie tot sind4#fff ,es ist der ,unterschied von ,kultus und ,mythus1#ffg1 denn auf dieser ,stufe gibt es keine ,grenze zwischen ,religion und ,profanem4 ,alles ,wachsein ist ,religion4 ,die entscheidende ,wendung in der ,geschichte des hheren ,lebens erfolgt1 wenn das ,fest-stellen der ,natur -- um sich danach zu richten -- in ein ,fest-machen bergeht1 durch das sie absichtlich verndert wird4 ,damit wird die ,technik gewissermaen souvern1 und die triebhafte ,urerfahrung geht in ein ,urwissen ber1 dessen man sich deutlich bewut8 ist4 ,das ,denken hat sich vom ,empfinden emanzipiert4 ,erst die ,wortsprache hat diese ,epoche heraufgefhrt4 ,durch die ,ablsung der ,sprache vom ,sprechen#ffh ist fr die ,mitteilungssprachen ein ,schatz von ,zeichen entstanden1 die mehr sind als ,kennzeichen1 nmlich mit einem ,bedeutungsgefhl verbundene ,namen1 mit denen der ,mensch das ,geheimnis der ,numina1 seien es ,gottheiten oder ,naturkrfte1 in seiner ,gewalt hat1 und ,zahlen 7,formeln1 ,gesetze einfachster ,art71 durch welche die innere ,form des ,wirklichen vom ,zufllig-,sinnlichen abgezogen wird4#ffi ,damit entsteht aus dem ,system von ,kennzeichen eine ,theorie1 ein ,bild1 das sich auf den ,hhen zivilisierter ,technik ebenso wie in ihren primitiven ,anfngen aus der ,technik des ,tages ablst1 als ein ,stck unttigen ,wachseins1 nicht umgekehrt sie hervorgebracht hat4#fgj ,man wei81 was man will1 aber es mu vieles geschehen sein1 um das ,wissen zu haben und man tusche sich nicht ber den ,charakter dieses ,wissens84 ,durch die zahlenmige ,erfahrung kann der ,mensch mit dem ,geheimnis schalten1 aber er hat es nicht enthllt4 ,das ,bild des modernen ,zauberers3 eine ,schalttafel mit ihren ,hebeln und ,bezeichnungen1 an welcher der ,arbeiter durch einen ,fingerdruck gewaltige ,wirkungen ins ,dasein ruft1 ohne von ihrem ,wesen eine ,ahnung zu haben1 ist das ,symbol der menschlichen ,technik berhaupt4 ,das ,bild der ,lichtwelt um uns1 so wie wir es kritisch1 zerlegend1 als ,theorie1 als ,bild entwickelt haben1 ist nichts als eine solche ,tafel1 auf der gewisse ,dinge so bezeichnet sind1 da auf eine ,berhrung hin gewisse ,wirkungen mit ,sicherheit erfolgen4 ,das ,geheimnis bleibt nicht weniger drckend4#fga ,aber durch diese ,technik greift das ,wachsein doch gewaltsam in die ,tatsachenwelt2 das ,leben bedient sich des ,denkens wie eines ,zauberschlssels1 und auf der ,hhe mancher ,zivilisation1 in deren groen ,stdten1 erscheint endlich der ,augenblick1 wo technische ,kritik es mde ist1 dem ,leben zu dienen und sich zu seinem ,tyrannen aufwirft4 ,eine ,orgie dieses entfesselten ,denkens von wahrhaft tragischen ,maen erlebt die abendlndische ,kultur eben jetzt4 ,man hat den ,gang der ,natur belauscht und sich ,zeichen gemerkt4 ,man beginnt sie nachzuahmen durch ,mittel und ,methoden1 welche die ,gesetze kosmischen ,taktes sich zu nutze machen4 ,der ,mensch wagt es1 die ,gottheit zu spielen und man begreift1 da die frhesten ,verfertiger und ,kenner dieser knstlichen ,dinge -- denn hier ist ,kunst als ,gegenbegriff von ,natur entstanden --1 vor allem die ,hter der ,schmiedekunst von den andern als etwas ganz ,seltsames betrachtet1 scheu verehrt oder verabscheut wurden4 ,es gab einen immer wachsenden ,schatz solcher ,erfindungen1 die oft gemacht1 wieder vergessen1 nachgeahmt1 gemieden1 verbessert wurden und die endlich doch fr ganze ,erdteile einen ,bestand von selbstverstndlichen ,mitteln ergaben1 ,feuer1 ,metallbehandlung1 ,werkzeuge1 ,waffen1 ,pflug und ,boot1 ,hausbau1 ,tierzucht und ,getreidesaat4 ,vor allem sind es die ,metalle1 an deren ,ort ein unheimlich mystischer ,zug den primitiven ,menschen lockt4 ,uralte ,handelsbahnen ziehen sich nach geheim gehaltenen ,erzlagern durch das ,leben des besiedelten ,landes und ber durchruderte ,meere hin1 auf denen dann spter ,kulte und ,ornamente wandern2 sagenhafte ,namen wie ,zinninseln und ,goldland haften in der ,phantasie4 ,der ,urhandel ist ,metallhandel3 so dringt in die erzeugende und verarbeitende ,wirtschaft eine dritte1 fremde und abenteuerliche1 frei durch die ,lnder schweifende ein4 ,auf dieser ,grundlage erhebt sich nun die ,technik der hohen ,kulturen1 in deren ,rang1 ,farbe und ,leidenschaft sich die ganze ,seele dieser groen ,wesen ausspricht4 ,es versteht sich fast von selbst1 da der antike ,mensch1 euklidisch wie er sich in seiner ,umwelt fhlt1 schon dem ,gedanken der ,technik feindselig gegenbersteht4 ,meint man mit antiker ,technik etwas1 das sich mit entschiedenem ,streben ber die allverbreiteten ,fertigkeiten der mykenischen ,zeit erhebt1 so gibt es keine antike ,technik4#fgb ,diese ,trieren sind vergrerte ,ruderboote1 die ,katapulte und ,onager ersetzen ,arme und ,fuste und knnen sich mit den assyrischen und chinesischen ,kriegsmaschinen nicht messen1 und was ,heron und andere seines ,schlages betrifft1 so sind ,einflle keine ,erfindungen4 ,es fehlt das innere ,gewicht1 das ,schicksalvolle des ,augenblicks1 die tiefe ,notwendigkeit4 ,man spielt hier und da mit ,kenntnissen -- warum auch nicht --1 die wohl aus dem ,osten stammten1 aber niemand achtet darauf und niemand denkt vor allem daran1 sie ernstlich in die ,lebensgestaltung einzufhren4 ,etwas ganz anderes ist die faustische ,technik1 die mit dem vollen ,pathos der dritten ,dimension und zwar von den frhesten ,tagen der ,gotik an auf die ,natur eindringt1 um sie zu beherrschen4 ,hier und nur hier ist die ,verbindung von ,einsicht und ,verwertung selbstverstndlich4#fgc ,die ,theorie ist von ,anfang an ,arbeitshypothese4#fgd ,der antike ,grbler schaut8 wie die ,gottheit des ,aristoteles1 der arabische sucht als ,alchymist nach dem ,zaubermittel1 dem ,stein der ,weisen1 mit dem man die ,schtze der ,natur mhelos in seinen ,besitz bringt1#fge der abendlndische will die ,welt nach seinem ,willen lenken4 ,der faustische ,erfinder und ,entdecker ist etwas ,einziges4 ,die ,urgewalt seines ,wollens1 die ,leuchtkraft seiner ,visionen1 die sthlerne ,energie seines praktischen ,nachdenkens mssen jedem1 der aus fremden ,kulturen herberblickt1 unheimlich und unverstndlich sein1 aber sie liegen uns allen im ,blute4 ,unsre ganze ,kultur hat eine ,entdeckerseele4 ,ent-decken1 das was man nicht sieht1 in die ,lichtwelt des inneren ,auges ziehen1 um sich seiner zu bemchtigen1 das war vom ersten ,tage an ihre hartnckigste ,leidenschaft4 ,alle ihre groen ,erfindungen sind in der ,tiefe langsam gereift1 durch vorwegnehmende ,geister verkndigt und versucht worden1 um mit der ,notwendigkeit eines ,schicksals endlich hervorzubrechen4 ,sie waren alle schon dem seligen ,grbeln frhgotischer ,mnche ganz nahegerckt4#fgf ,wenn irgendwo1 so offenbart sich hier der religise ,ursprung alles technischen ,denkens4#fgg ,diese inbrnstigen ,erfinder in ihren ,klosterzellen1 die unter ,beten und ,fasten ,gott sein ,geheimnis abrangen1 empfanden das als einen ,gottesdienst4 ,hier ist die ,gestalt ,fausts entstanden1 das groe ,sinnbild einer echten ,erfinderkultur4 ,die scientia experimentalis1 wie zuerst ,roger ,bacon die ,naturforschung definiert hatte1 die gewaltsame ,befragung der ,natur mit ,hebeln und ,schrauben beginnt1 was als ,ergebnis in den mit ,fabrikschloten und ,frdertrmen bersten ,ebenen der ,gegenwart vor unsern ,augen liegt4 ,aber fr sie alle bestand auch die eigentlich faustische ,gefahr1 da der ,teufel seine ,hand im ,spiele hatte1#fgh um sie im ,geist auf jenen ,berg zu fhren1 wo er ihnen alle ,macht der ,erde versprach4 ,das bedeutet der ,traum jener seltsamen ,dominikaner wie ,petrus ,peregrinus vom perpetuum mobile1 mit dem ,gott seine ,allmacht entrissen gewesen wre4 ,sie erlagen diesem ,ehrgeiz immer wieder2 sie zwangen der ,gottheit ihr ,geheimnis ab1 um selber ,gott zu sein4 ,sie belauschten die ,gesetze des kosmischen ,taktes1 um sie zu vergewaltigen1 und sie schufen so die ,idee der ,maschine als eines kleinen ,kosmos1 der nur noch dem ,willen des ,menschen gehorcht4 ,aber damit berschritten sie jene feine ,grenze1 wo fr die anbetende ,frmmigkeit der andern die ,snde begann1 und daran gingen sie zugrunde1 von ,bacon bis ,giordano ,bruno4 ,die ,maschine ist des ,teufels3 so hat der echte ,glaube immer wieder empfunden4 ,eine ,leidenschaft im ,erfinden zeigt schon die gotische ,architektur -- die man mit der gewollten ,formenarmut der dorischen vergleiche -- und unsre gesamte ,musik4 ,es erscheinen der ,buchdruck und die ,fernwaffe4#fgi ,auf ,kolumbus und ,kopernikus folgen das ,fernrohr1 das ,mikroskop1 die chemischen ,elemente und endlich die ungeheure ,summe der technischen ,verfahren des frhen ,barock4 ,dann aber folgt zugleich mit dem ,rationalismus die ,erfindung der ,dampfmaschine1 die alles umstrzt und das ,wirtschaftsbild von ,grund aus verwandelt4 ,bis dahin hatte die ,natur ,dienste geleistet1 jetzt wird sie als ,sklavin ins ,joch gespannt und ihre ,arbeit wie zum ,hohn nach ,pferdekrften bemessen4 ,man ging von der ,muskelkraft des ,negers1 die in organisierten ,betrieben angesetzt wurde1 zu den organischen ,reserven der ,erdrinde ber1 wo die ,lebenskraft von ,jahrtausenden als ,kohle aufgespeichert liegt1 und richtet heute den ,blick auf die anorganische ,natur1 deren ,wasserkrfte schon zur ,untersttzung der ,kohle herangezogen sind4 ,mit den ,millionen und ,milliarden ,pferdekrften steigt die ,bevlkerungszahl in einem ,grade1 wie keine andre ,kultur es je fr mglich gehalten htte4 ,dieses ,wachstum ist ein ,produkt der ,maschine1 die bedient und gelenkt sein will und dafr die ,krfte jedes ,einzelnen verhundertfacht4 ,um der ,maschine willen wird das ,menschenleben kostbar4 ,arbeit wird das groe ,wort des ethischen ,nachdenkens4 ,es verliert im #ah4 ,jahrhundert in allen ,sprachen seine geringschtzige ,bedeutung4 ,die ,maschine arbeitet und zwingt den ,menschen zur ,mitarbeit4 ,die ganze ,kultur ist in einen ,grad von ,ttigkeit geraten1 unter dem die ,erde bebt4 ,was sich nun im ,laufe kaum eines ,jahrhunderts entfaltet1 ist ein ,schauspiel von solcher ,gre1 da den ,menschen einer knftigen ,kultur mit andrer ,seele und andern ,leidenschaften das ,gefhl berkommen mu1 als sei damals die ,natur ins ,wanken geraten4 ,auch sonst ist die ,politik ber ,stdte und ,vlker hinweggeschritten2 menschliche ,wirtschaft hat tief in die ,schicksale der ,tier- und ,pflanzenwelt eingegriffen1 aber das rhrt nur an das ,leben und verwischt sich wieder4 ,diese ,technik aber wird die ,spur ihrer ,tage hinterlassen1 wenn alles andere verschollen und versunken ist4 ,diese faustische ,leidenschaft hat das ,bild der ,erdoberflche verndert4 ,es ist das hinaus- und hinaufdrngende und eben deshalb der ,gotik tief verwandte ,lebensgefhl1 wie es in der ,kindheit der ,dampfmaschine durch die ,monologe des ,goetheschen ,faust zum ,ausdruck gelangte4 ,die trunkene ,seele will ,raum und ,zeit berfliegen4 ,eine unnennbare ,sehnsucht lockt in grenzenlose ,fernen4 ,man mchte sich von der ,erde lsen1 im ,unendlichen aufgehen1 die ,bande des ,krpers verlassen und im ,weltraum unter ,sternen kreisen4 ,was am ,anfang die glhend hinaufschwebende ,inbrunst des heiligen ,bernhard suchte1 was ,grnewald und ,rembrandt in ihren ,hintergrnden und ,beethoven in den erdfernen ,klngen seiner letzten ,quartette ersannen1 das kehrt nun wieder in dem durchgeistigten ,rausch dieser dichten ,folge von ,erfindungen4 ,deshalb entsteht dieser phantastische ,verkehr1 der ,erdteile in wenigen ,tagen kreuzt1 der mit schwimmenden ,stdten ber ,ozeane setzt1 ,gebirge durchbohrt1 in unterirdischen ,labyrinthen rast1 von der alten1 in ihren ,mglichkeiten lngst erschpften ,dampfmaschine zur ,gaskraftmaschine bergeht und von ,straen und ,schienen sich endlich zum ,flug in die ,lfte erhebt2 deshalb wird das gesprochene ,wort in einem ,augenblick ber alle ,meere gesandt2 deshalb bricht dieser ,ehrgeiz der ,rekorde und ,dimensionen hervor1 die ,riesenhallen fr ,riesenmaschinen1 ungeheure ,schiffe und ,brckenspannungen1 wahnwitzige ,bauten bis in die ,wolken hinauf1 fabelhafte ,krfte1 die auf einen ,punkt zusammengedrngt sind und dort der ,hand eines ,kindes gehorchen1 stampfende1 zitternde1 drhnende ,werke aus ,stahl und ,glas1 in denen sich der winzige ,mensch als unumschrnkter ,herr bewegt und endlich die ,natur unter sich fhlt4 ,und diese ,maschinen werden in ihrer ,gestalt immer mehr entmenschlicht1 immer asketischer1 mystischer1 esoterischer4 ,sie umspinnen die ,erde mit einem unendlichen ,gewebe feiner ,krfte1 ,strme und ,spannungen4 ,ihr ,krper wird immer geistiger1 immer verschwiegener4 ,diese ,rder1 ,walzen und ,hebel reden nicht mehr4 ,alles was entscheidend ist1 zieht sich ins ,innere zurck4 ,man hat die ,maschine als teuflisch empfunden1 und mit ,recht4 ,sie bedeutet in den ,augen eines ,glubigen die ,absetzung ,gottes4 ,sie liefert die heilige ,kausalitt dem ,menschen aus und sie wird schweigend1 unwiderstehlich1 mit einer ,art von vorausschauender ,allwissenheit von ihm in ,bewegung gesetzt4 #g ,niemals hat sich ein ,mikrokosmos dem ,makrokosmos berlegener gefhlt4 ,hier gibt es kleine ,lebewesen1 die durch ihre geistige ,kraft das ,unlebendige von sich abhngig gemacht haben4 ,nichts scheint diesem ,triumph zu gleichen1 der nur einer ,kultur geglckt ist und vielleicht nur fr eine kleine ,zahl von ,jahrhunderten4 ,aber gerade damit ist der faustische ,mensch zum ,sklaven seiner ,schpfung geworden4 ,seine ,zahl und die ,anlage seiner ,lebenshaltung werden durch die ,maschine auf eine ,bahn gedrngt1 auf der es keinen ,stillstand und keinen ,schritt rckwrts gibt4 ,der ,bauer1 der ,handwerker1 selbst der ,kaufmann erscheinen pltzlich unwesentlich gegenber den drei ,gestalten1 welche sich die ,maschine auf dem ,weg ihrer ,entwicklung herangezchtet hat3 dem ,unternehmer1 dem ,ingenieur1 dem ,fabrikarbeiter4 ,aus einem ganz kleinen ,zweige des ,handwerks1 der verarbeitenden ,wirtschaft1 ist in dieser einen ,kultur und keiner andern der mchtige ,baum aufgewachsen1 welcher ber alle sonstigen ,berufe seinen ,schatten wirft3 ,die ,wirtschaftswelt der ,maschinenindustrie4#fhj ,sie zwingt den ,unternehmer wie den ,fabrikarbeiter zum ,gehorsam4 ,beide sind ,sklaven1 nicht ,herren der ,maschine1 die ihre teuflische geheime ,macht erst jetzt entfaltet4 ,aber wenn die sozialistische ,theorie der ,gegenwart nur die ,leistung des letzten hat sehen wollen und fr sie allein das ,wort ,arbeit in ,anspruch nahm1 so ist diese doch nur durch die souverne und entscheidende ,leistung des ersten mglich4 ,das berhmte ,wort von dem starken ,arm1 der alle ,rder stillstehen lt1 ist falsch gedacht4 ,anhalten -- ja1 aber dazu braucht man nicht ,arbeiter zu sein4 ,in ,bewegung halten -- nein4 ,der ,organisator und ,verwalter bildet den ,mittelpunkt in diesem knstlichen und komplizierten ,reich der ,maschine4 ,der ,gedanke hlt es zusammen1 nicht die ,hand4 ,aber gerade deshalb ist eine ,gestalt noch wichtiger1 um diesen stets gefhrdeten ,bau zu erhalten1 als die ganze ,energie unternehmender ,herrenmenschen1 die ,stdte aus dem ,boden wachsen lassen und das ,bild der ,landschaft verndern1 eine ,gestalt1 die man im politischen ,streit zu vergessen pflegt3 der ,ingenieur1 der wissende ,priester der ,maschine4 ,nicht nur die ,hhe1 das ,dasein der ,industrie hngt vom ,dasein von hunderttausend begabten1 streng geschulten ,kpfen ab1 welche die ,technik beherrschen und immer weiter entwickeln4 ,der ,ingenieur ist in aller ,stille ihr eigentlicher ,herr und ihr ,schicksal4 ,sein ,denken ist als ,mglichkeit1 was die ,maschine als ,wirklichkeit ist4 ,man hat1 ganz materialistisch1 die ,erschpfung der ,kohlenlager gefrchtet4 ,aber solange es technische ,pfadfinder von ,rang gibt1 gibt es keine ,gefahren dieser ,art4 ,erst wenn der ,nachwuchs dieser ,armee ausbleibt1 deren ,gedankenarbeit mit der ,arbeit der ,maschine eine innere ,einheit bildet1 mu die ,industrie trotz ,unternehmertum und ,arbeiterschaft erlschen4 ,gesetzt den ,fall1 da das ,heil der ,seele den ,begabtesten knftiger ,generationen nher liegt als alle ,macht in dieser ,welt1 da unter dem ,eindruck der ,metaphysik und ,mystik1 die heute den ,rationalismus ablsen1 das wachsende ,gefhl fr den ,satanismus der ,maschine gerade die ,auslese des ,geistes ergreift1 auf die es ankommt -- es ist der ,schritt von ,roger ,bacon zu ,bernhard von ,clairvaux --1 so wird nichts das ,ende dieses groen ,schauspiels aufhalten1 das ein ,spiel der ,geister ist1 bei dem die ,hnde nur helfen drfen4 ,die abendlndische ,industrie hat die alten ,handelsbahnen der brigen ,kulturen verlagert4 ,die ,strme des ,wirtschaftslebens bewegen sich nach den ,sitzen der ,knigin ,kohle8 und den groen ,rohstoffgebieten hin2 die ,natur wird erschpft1 der ,erdball dem faustischen ,denken in ,energien geopfert4 ,die arbeitende ,erde ist der faustische ,aspekt2 in ihrem ,anblick stirbt der ,faust des zweiten ,teils1 in dem die unternehmende ,arbeit ihre hchste ,verklrung erfahren hat4 ,nichts ist dem ruhend gesttigten ,sein der antiken ,kaiserzeit mehr entgegengesetzt4 ,der ,ingenieur ist es1 der dem rmischen ,rechtsdenken am fernsten steht1 und er wird es durchsetzen1 da seine ,wirtschaft ihr eignes ,recht erhlt1 in dem ,krfte und ,leistungen die ,stelle von ,person und ,sache einnehmen4 #h ,aber ebenso titanisch ist nun der ,ansturm des ,geldes auf diese geistige ,macht4 ,auch die ,industrie ist noch erdverbunden wie das ,bauerntum4 ,sie hat ihren ,standort und ihre dem ,boden entstrmenden ,quellen der ,stoffe4 ,nur die ,hochfinanz ist ganz frei1 ganz ungreifbar4 ,die ,banken und damit die ,brsen haben sich seit #aghi am ,kreditbedrfnis der ins ,ungeheure wachsenden ,industrie zur eigenen ,macht entwickelt und sie wollen1 wie das ,geld in allen ,zivilisationen1 die einzige ,macht sein4 ,das uralte ,ringen zwischen erzeugender und erobernder ,wirtschaft erhebt sich zu einem schweigenden ,riesenkampf der ,geister1 der auf dem ,boden der ,weltstdte ausgefochten wird4 ,es ist der ,verzweiflungskampf des technischen ,denkens um seine ,freiheit gegenber dem ,denken in ,geld4#fha ,die ,diktatur des ,geldes schreitet vor und nhert sich einem natrlichen ,hhepunkt1 in der faustischen wie in jeder andern ,zivilisation4 ,und nun geschieht etwas1 das nur begreifen kann1 wer in das ,wesen des ,geldes eingedrungen ist4 ,wre es etwas ,greifbares1 so wre sein ,dasein ewig2 da es eine ,form des ,denkens ist1 so erlischt es1 sobald es die ,wirtschaftswelt zu ,ende gedacht hat1 und zwar aus ,mangel an ,stoff4 ,es drang in das ,leben des buerlichen ,landes ein und setzte den ,boden in ,bewegung2 es hat jede ,art von ,handwerk geschftlich umgedacht2 es dringt heute siegreich auf die ,industrie ein1 um die erzeugende ,arbeit von ,unternehmern1 ,ingenieuren und ,ausfhrenden gleichmig zu seiner ,beute zu machen4 ,die ,maschine mit ihrer menschlichen ,gefolgschaft1 die eigentliche ,herrin des ,jahrhunderts1 ist in ,gefahr1 einer strkeren ,macht zu verfallen4 ,aber damit steht das ,geld am ,ende seiner ,erfolge1 und der letzte ,kampf beginnt1 in welchem die ,zivilisation ihre abschlieende ,form erhlt3 der zwischen ,geld und ,blut4 ,die ,heraufkunft des ,csarismus bricht die ,diktatur des ,geldes und ihrer politischen ,waffe1 der ,demokratie4 ,nach einem langen ,triumph der weltstdtischen ,wirtschaft und ihrer ,interessen ber die politische ,gestaltungskraft erweist sich die politische ,seite des ,lebens doch als strker4 ,das ,schwert siegt ber das ,geld1 der ,herrenwille unterwirft sich wieder den ,willen zur ,beute4 ,nennt man jene ,mchte des ,geldes ,kapitalismus#fhb1 und ,sozialismus den ,willen1 ber alle ,klasseninteressen hinaus eine mchtige politisch-wirtschaftliche ,ordnung ins ,leben zu rufen1 ein ,system der vornehmen ,sorge und ,pflicht1 die das ,ganze fr den ,entscheidungskampf der ,geschichte in fester ,form hlt1 so ist das4zugleich ein ,ringen zwischen ,geld und ,recht4#fhc ,die privaten ,mchte der ,wirtschaft wollen freie ,bahn fr ihre ,eroberung groer ,vermgen4 ,keine ,gesetzgebung soll ihnen im ,wege stehen4 ,sie wollen die ,gesetze machen1 in ihrem ,interesse1 und sie bedienen sich dazu ihres selbstgeschaffenen ,werkzeugs1 der ,demokratie1 der bezahlten ,partei4 ,das ,recht bedarf1 um diesen ,ansturm abzuwehren1 einer vornehmen ,tradition1 des ,ehrgeizes starker ,geschlechter1 der nicht im ,anhufen von ,reichtmern1 sondern in den ,aufgaben echten ,herrschertums jenseits aller ,geldvorteile ,befriedigung findet4 ,eine ,macht lt sich nur durch eine andere strzen1 nicht durch ein ,prinzip1 und es gibt dem ,geld gegenber keine andere4 ,das ,geld wird nur vom ,blut berwltigt und aufgehoben4 ,das ,leben ist das erste und letzte1 das kosmische ,dahinstrmen in mikrokosmischer ,form4 ,es ist die ,tatsache innerhalb der ,welt als ,geschichte4 ,vor dem unwiderstehlichen ,takt der ,geschlechterfolgen schwindet zuletzt alles hin1 was das ,wachsein in seinen ,geisteswelten aufgebaut hat4 ,es handelt sich in der ,geschichte um das ,leben und immer nur um das ,leben1 die ,rasse1 den ,triumph des ,willens zur ,macht1 und nicht um den ,sieg von ,wahrheiten1 ,erfindungen oder ,geld4 ,die ,weltgeschichte ist das ,weltgericht3 ,sie hat immer dem strkeren1 volleren1 seiner selbst gewisseren ,leben ,recht gegeben1 ,recht nmlich auf das ,dasein1 gleichviel ob es vor dem ,wachsein recht war1 und sie hat immer die ,wahrheit und ,gerechtigkeit der ,macht1 der ,rasse geopfert und die ,menschen und ,vlker zum ,tode verurteilt1 denen die ,wahrheit wichtiger war als ,taten1 und ,gerechtigkeit wesentlicher als ,macht4 ,so schliet das ,schauspiel einer hohen ,kultur1 diese ganze wundervolle ,welt von ,gottheiten1 ,knsten1 ,gedanken1 ,schlachten1 ,stdten wieder mit den ,urtatsachen des ewigen ,blutes1 das mit den ewig kreisenden kosmischen ,fluten ein und dasselbe ist4 ,das helle1 gestaltenreiche ,wachsein taucht wieder in den schweigenden ,dienst des ,daseins hinab1 wie es die chinesische und rmische ,kaiserzeit lehren2 die ,zeit siegt ber den ,raum1 und die ,zeit ist es1 deren unerbittlicher ,gang den flchtigen ,zufall ,kultur auf diesem ,planeten in den ,zufall ,mensch einbettet1 eine ,form1 in welcher der ,zufall ,leben eine ,zeitlang dahinstrmt1 whrend in der ,lichtwelt unserer ,augen sich dahinter die strmenden ,horizonte der ,erdgeschichte und ,sternengeschichte auftun4 ,fr uns aber1 die ein ,schicksal in diese ,kultur und diesen ,augenblick ihres ,werdens gestellt hat1 in welchem das ,geld seine letzten ,siege feiert und sein ,erbe1 der ,csarismus1 leise und unaufhaltsam naht1 ist damit in einem eng umschriebenen ,kreise die ,richtung des ,wollens und ,mssens gegeben1 ohne das es sich nicht zu leben lohnt4 ,wir haben nicht die ,freiheit1 dies oder jenes zu erreichen1 aber die1 das ,notwendige zu tun oder nichts4 ,und eine ,aufgabe1 welche die ,notwendigkeit der ,geschichte gestellt hat1 wird gelst1 mit dem einzelnen oder gegen ihn4 ,ducunt fata volentem1 nolentem trahunt4 ,ende4 #ffc ,s4 #g4 #ffd ,s4 #aa f4 #ffe ,s4 #bh4 #fff ,s4 #bg4 #ffg ,s4 #cbg4 #ffh ,s4 #afj4 #ffi ,s4 #bg ff4 #cbf ff4 #fgj ,s4 #cbi4 #fga ,die ,richtigkeit8 physikalischer ,kenntnisse1 d4 h4 ihre bis zum ,augenblick durch keine ,erscheinung widerlegte ,anwendbarkeit als ,deutung81 ist ganz unabhngig von ihrem technischen ,werte4 ,eine sicherlich falsche und in sich widerspruchsvolle ,theorie kann fr die ,praxis wertvoller sein als eine richtige8 und tiefe1 und die ,physik htet sich lngst1 die ,worte falsch und richtig im populren ,sinne berhaupt auf ihre ,bilder statt auf die bloen ,formeln anzuwenden4 #fgb ,was ,diels1 ,antike ,technik81 zusammengetragen hat1 ist ein umfangreiches ,nichts4 ,zieht man ab1 was noch der babylonischen ,zivilisation angehrt wie die ,sonnen- und ,wasseruhren1 oder schon der arabischen ,frhzeit wie die ,chemie und die ,wunderuhr von ,gaza1 oder was in jeder andren ,kultur durch seine bloe ,anfhrung beleidigen wrde wie die ,arten der ,trverschlsse1 so bleibt kein ,rest4 #fgc ,die chinesische ,kultur hat fast alle abendlndischen ,erfindungen auch gemacht -- darunter ,kompa1 ,fernrohr1 ,buchdruck1 ,schiepulver1 ,papier1 ,porzellan -- aber der ,chinese schmeichelt der ,natur etwas ab1 er vergewaltigt sie nicht4 ,er empfindet wohl den ,vorteil seines ,wissens und macht ,gebrauch davon1 aber er strzt sich nicht darauf1 um es auszubeuten4 #fgd ,s4 #cgj4 #fge ,es ist derselbe ,geist1 der den ,geschftsbegriff der ,juden1 ,parsen1 ,armenier1 ,griechen1 ,araber von dem der abendlndischen ,vlker unterscheidet4 #fgf ,s4 #cgj4 ,albertus ,magnus lebte in der ,sage als der groe ,zauberer fort4 ,roger ,bacon hat ber ,dampfmaschine1 ,dampfschiff und ,flugzeug nachgedacht4 7,f4 ,strunz1 ,die ,gesch4 der ,naturwiss4 im ,mittelalter #aiaj1 ,s4 #hh47 #fgg ,s4 #cbg4 #fgh ,s4 #ced4 #fgi ,das griechische ,feuer will nur erschrecken und znden2 hier aber wird die ,spannkraft der ,explosionsgase in ,bewegungsenergie umgesetzt4 ,wer das ernsthaft vergleicht1 der versteht den ,geist abendlndischer ,technik nicht4 #fhj ,marx hat ganz recht3 es ist eine und zwar die stolzeste ,schpfung des ,brgertums1 aber er1 der ganz im ,banne des ,schemas ,altertum -- ,mittelalter -- ,neuzeit denkt1 hat nicht bemerkt1 da es nur das ,brgertum einer einzigen ,kultur ist1 von dem das ,schicksal der ,maschine abhngt4 ,solange es die ,erde beherrscht1 versucht jeder ,nichteuroper das ,geheimnis dieser furchtbaren ,waffe zu ergrnden1 aber innerlich lehnt er sie trotzdem ab1 der ,japaner und ,inder wie der ,russe und ,araber4 ,es ist tief im ,wesen der magischen ,seele begrndet1 da der ,jude als ,unternehmer und ,ingenieur der eigentlichen ,schpfung von ,maschinen aus dem ,wege geht und sich auf die geschftliche ,seite ihrer ,herstellung legt4 ,aber ebenso blickt der ,russe mit ,furcht und ,ha auf diese ,tyrannei der ,rder1 ,drhte und ,schienen1 und wenn er sich heute und morgen auch der ,notwendigkeit fgt1 so wird er einst das alles aus seiner ,erinnerung und seiner ,umgebung streichen und eine ganz andere ,welt um sich errichten1 in der es nichts von dieser teuflischen ,technik mehr gibt4 #fha ,dies gewaltige ,ringen einer sehr kleinen ,zahl stahlharter ,rassemenschen von ungeheurem ,verstand1 wovon der einfache ,stdter weder etwas sieht noch versteht1 lt1 von fern betrachtet1 welthistorisch also1 den bloen ,interessenkampf zwischen ,unternehmertum und ,arbeitersozialismus zur flachen ,bedeutungslosigkeit herabsinken4 ,die ,arbeiterbewegung ist1 was ihre ,fhrer aus ihr machen1 und der ,ha gegen die ,inhaber der industriellen ,fhrerarbeit hat sie lngst in den ,dienst der ,brse gestellt4 ,der praktische ,kommunismus mit seinem ,klassenkampf81 einer heute lngst veralteten und unecht gewordnen ,phrase1 ist nichts als ein zuverlssiger ,diener des ,grokapitals1 das ihn wohl zu bentzen wei4 #fhb ,zu dem die ,interessenpolitik der ,arbeiterparteien auch gehrt1 denn sie wollen die ,geldwerte nicht berwinden1 sondern besitzen4 #fhc ,s4 #dbg4 ,,oswald ,,spengler ,der ,untergang des ,abendlandes ,umrisse einer ,morphologie der ,weltgeschichte ,erster ,band3 ,gestalt und ,wirklichkeit #cc4-db4 ,auflage 7,endgltige ,fassung7 erscheint ,ende #aibb ,an dem ,grundgedanken des ersten ,bandes hat der ,verfasser in der ,ausgabe endgltiger ,fassung nichts gendert4 ,nur die gesamte ,darstellung ist straffer geworden1 die ,formenwelt anderer ,kulturen1 z4 ,b4 der chinesischen1 sowie neue wertvolle ,tatsachen zur ,sttze seiner ,these vom ,untergang des ,abendlandes8 sind vom ,verfasser hineingearbeitet4 ,das ,spengler'sche ,buch ist kein zuflliges ,buch4 ,es ist selbst das ,schicksalsbuch unseres ganzen ,zeitalters4 ,wir werden uns immer mit ihm auseinanderzusetzen haben1 ob wir nun seine ,schlufolgerungen anerkennen1 oder ob wir sie bestreiten4 ,und wir werden es nicht wie mit einem ,buche tun1 das auch ungeschrieben htte bleiben knnen1 sondern wie mit einem ,ereignis1 das wir nicht zu umgehen vermgen4 ,so sehr ist es die ,erfllung jenes ,versprechens1 das der zweite ,unzeitgeme gab1 als er die ,geschichte auf ihren ,nutzen und ihren ,nachteil untersuchte3 nur soweit die ,historie dem ,leben dient1 wollen wir ihr dienen48 ,moeller van den ,bruck 7,deutsche ,rundschau74 ,preuentum und ,sozialismus #ef4-fe4 ,tausend4 #if ,seiten gr4 #h4 ,geheftet ,m #hj4--1 auf holzfreiem ,papier in ,pappbd4 ,m #aej4-- ,der ,inhalt dieser ,schrift gehrt in das ,gedankengefge des zweiten ,bandes4 ,der ,verfasser hatte ihn ,ende #aiai erweitert als ,broschre verffentlicht4 ,erst im ,zusammenhang des ,ganzen wird die ,tragweite der ,ideen ,spenglers in dieser ,schrift in grerem ,mae sichtbar4 ,er hat im zweiten ,bande auch selbst wiederholt auf ,preuentum und ,sozialismus8 hingewiesen4 ,auf dies neueste ,buch ,spenglers mchte ich hinweisen1 da ich es fr aktueller halte als die ,enthllungen1 ,prozesse1 ,steuerprojekte alle1 die uns sonst beschftigen mssen4 ,sie sind ,papier1 dies ,buch ist ,leben4 ,denn ,spengler weist einen ,weg aus der ,wirrnis1 die uns umdornt1 den ,weg1 auf dem die strksten ,mchte unseres ,volkstums1 ,preuentum und ,sozialismus1 sich finden knnten48 ,fritz ,endres 7,mnchen-,augsburger ,abendzeitung74 -- ,preuentum und ,sozialismus ist ein eminent geschichtliches ,buch2 es ist mehr als ,betrachtung4 ,auf einem groen und khnen ,durchblick durch die ,geschichte beruhend1 wirkt es als ,aufruf1 willensvoll und leidenschaftlich1 ein politisches ,buch von schwer bersehbarer ,tragweite48 ,gerhard ,gnther 7,hochschule74 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,der ,streit um ,spengler ,kritik seiner ,kritiker ,von ,manfred ,schrter ,,viii1 #afh ,seiten4 ,m #bej4--4 ,soeben erschienen4 ,,ein ,,dokument ,,unserer ,,zeit ,der ,ertrag des erbitterten ,streites um ,spenglers ,i4 ,band1 der eine ,flut von ,presseartikeln1 ,vortrgen1 ,aufstzen1 ,gegenschriften hervorgerufen hat1 wie sie in ,deutschland seit langem nicht mehr beobachtet ist1 wird hier von ,,manfred ,,schr,,ter1 einem ,freunde und ,jnger ,,wilh4 ,,diltheys1 in die ,scheuer gebracht4 ,ohne ,rcksicht auf ,,spengler oder auf ,rang und ,namen seiner ,kritiker1 in schnem inneren ,gleichgewicht1 hat er freimtig und vllig unabhngig1 oft nicht ohne einen gtigen ,humor das kritische ,geschft vollendet und uns ein ,buch geschenkt1 das ,rang und ,dauerwert hat1 ein geistesgeschichtliches1 wissenschaftskritisches und kulturphilosophisches ,dokument1 das die letzten philosophischen und metaphysischen ,grundlagen und ,tendenzen ,spenglers aufdeckt4 ,das meisterhaft und fesselnd geschriebene ,buch ist zugleich ,,ein ,,zuverl,,ssiges ,,kompendium ,,der ,,spenglerliteratur4 ,oswald ,spengler und das ,christentum ,zwei kritische ,aufstze4 ,von ,d4 ,karl ,heim und ,d4 ,rich4 ,h4 ,grtzmacher4 ,m4 #gj4-- ,inhalt3 ,die religise ,bedeutung des ,schicksalsgedankens bei ,oswald ,spengler von ,,karl ,,heim4 -- ,die christliche ,weltanschauung und die ,geschichtsphilosophie ,oswald ,spenglers von ,,rich4 ,h4 ,,gr,,tzmacher4 ,,ernst ,,droem ,gesnge ,mit einer ,einfhrung von ,,oswald ,,spengler4 #aibj ,ex ,tenebris ,gedichte4 #aiba ,guter ,mond ,gedichte4 #aibb4 ,jeder ,band gebunden ,m #ahj4-- ,der ,dichter ,droem ist im ersten ,band von ,spenglers ,untergang des ,abendlandes8 wiederholt genannt und stets in ,verbindung mit ,dichtern einer spten ,grostadtkultur4 ,die bis jetzt verffentlichten drei ,bnde stellen drei verschiedene ,stadien aus dem ,schaffen dieses ,dichters dar4 ,ex ,tenebris8 enthlt die ,gedichte der ,frhzeit1 um #aijj entstanden4 ,gesnge8 wurde etwa acht ,jahre spter geschaffen4 ,guter ,mond8 bietet die ,schpfungen ,droems aus den ,jahren #aiag-aibj dar4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,,forschungs-,,institut ,f,r ,,kulturmorphologie ,an der ,spitze des ,instituts stehen ,,leo ,,frobenius und ,,oswald ,,spengler4 ,geschaffen ist es in #be;jhriger zher ,arbeit von ,leo ,frobenius und knpft seine ,arbeit an das beste ,gedankengut ,goethes und ,herders an4 ,im unterzeichneten ,verlage sind folgende ,werke erschienen oder im ,erscheinen3 ,erschienen ist die ,einfhrungsschrift in die ,gedankenwelt von ,,leo ,,frobenius ,paideuma ,umrisse einer ,kultur- und ,seelenlehre ,,vi1 #abe ,seiten #h4 ,m #aej4-- ,das ,buch gibt eine ,flle wertvoller ,anregungen und erschliet ganz neue ,gesichtspunkte fr die ,geschichte der ,menschheitskultur4 ,in gut gewhlten ,beispielen lt uns der ,verfasser ,einblicke tun in die reichen ,schtze seiner vlkerkundlichen ,beobachtungen1 die er in langjhrigen1 mhevollen ,forschungen namentlich in ,afrika gesammelt hat4 ,sie lassen uns mit ,spannung seinen weiteren ,verffentlichungen entgegensehen48 ,literar4 ,zentralblatt4 ,ferner erscheint3 ,atlas ,africanus ,belege zur ,morphologie der afrikanischen ,kulturen ,herausgegeben von ,,leo ,,frobenius und ,,ritter v4 ,,wilm ,das von ,gelehrten wie ,ankermann1 ,meinhoff1 ,obermayr1 ,sven v4 ,hedin1 ,stuhlmann1 ,frhr4 v4 ,nordenskjld gleich bei seinem ,erscheinen begrte ,werk erscheint in ,lieferungen zu je #e-f ,karten4 ,es ist ein fr die ,arbeiten der ,ethnographie1 ,prhistorie1 ,kulturgeschichte wichtiges ,unternehmen1 da es ganz neue ,wege1 die ,einzelergebnisse dieser ,wissenschaftszweige auszuwerten1 einschlgt4 ,jhrlich erscheinen #d ,lieferungen4 #b ,lieferungen sind erschienen4 ,ein ausfhrlicher ,prospekt kostenfrei4 ,im ,lauf des ,herbstes #aibb wird erscheinen3 ,das unbekannte ,afrika ,aufhellung der ,kultur eines mystischen ,erdteils #ahe ,tafeln mit #aj ,bogen ,text in #d ,die ,entwicklung der inneren afrikanischen ,stmme wird fr uns etwas immer ,fremderes und ,greres1 je mehr wir sie kennen lernen18 so schrieb ,geh4-,rat ,e4 ,troeltsch in einem ,aufsatz in ,schmollers ,jahrbchern #aibj4 ,leo ,frobenius wird mit diesem ,afrikawerk den heute von den meisten noch geringschtzig und als bloe ,kolonialdomne behandelten ,erdteil in einer ,flle prhistorischer1 historischer1 kultur- und kunstwissenschaftlicher ,denkmler und ,zeugnisse zeigen1 so da das ,wort von ,troeltsch eine von diesem selbst kaum geahnte ,besttigung finden wird4 ,illustrierte ,prospekte bei ,erscheinen des ,werkes4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,kommentar zum ,neuen ,testament aus ,talmud und ,midrasch ,von ,hermann ,l4 ,strack und ,paul ,billerbeck ,erster ,band3 ,das ,evangelium nach ,matthus ,erlutert aus ,talmud und ,midrasch ,,viii1 #ajee ,seiten ,lex4 #h4 ,geheftet ,m #ijj4--1 ,ausland3 #be ,schweizer ,fr4994 ,gebunden ,m #acjj4--1 ,ausland3 #cj ,schweizer ,fr4994 ,in ,halbleder gebunden etwa ,m #bjjj4--1 ,ausland3 etwa #dj ,schweizer ,fr4994 ,soeben erschienen ,unser ,verlag tritt hier mit dem #a4 ,bande eines monumentalen ,werkes hervor1 das mit ,untersttzung opferwilliger ,freunde in den neutralen ,staaten1 in ,england und den ,u4,s4,a4 verffentlicht werden kann4 ,seit #af ,jahren arbeiten die beiden ,herausgeber daran1 den gesamten der ,erluterung des ,neuen ,testaments dienenden ,stoff aus dem ,talmud1 den ,midraschim1 dem ,philo und ,josephus1 den ,apokryphen und ,pseudepigraphen zu sammeln und in zuverlssiger bersetzung bequem zugnglich zu machen1 ein ,unternehmen1 dem unter den lebenden ,semitisten wohl nur ,h4 ,l4 ,strack und ,p4 ,billerbeck gewachsen sind4 ,der ,glaube1 die ,anschauungen und das ,leben der ,juden in der ,zeit ,jesu und der ltesten ,christenheit werden hier objektiv dargelegt4 ,das ,werk wird in vier ,bnden erscheinen1 deren ,i4 ,band -- das ,matthus-,evangelium -- jetzt fertig ist4 ,band ,,ii wird ,markus1 ,lukas1 ,johannes und die ,apostelgeschichte umfassen1 ,band ,,iii die ,briefe und die ,offenbarung ,johannis1 ,band ,,iv bringt ,abhandlungen zur neutestamentlichen ,theologie und ,archologie4 ,der ,,ii4 ,band wird noch im ,laufe dieses ,sommers zum ,druck befrdert werden4 ,der ,umfang von ,band ,,ii-,,iv wird etwa je #dj ,bogen nicht berschreiten4 ,ein ausfhrlicher ,prospekt steht zur ,verfgung4 ,einleitung in ,talmud und ,midrasch ,von ,d,dr4 ,hermann ,l4 ,strack #e41 ganz neu bearbeitete ,auflage der ,einleitung in den ,talmud ,,xii1 #bcc ,seiten gr4 #h4 ,geheftet ,m #hd4--1 gebunden ,m #afj4-- ,das ,lebensgefhl des ,paulus ,von ,d4 ,otto ,schmitz ord4 ,professor der ev4 ,theologie an der ,universitt ,mnster ,geheftet etwa ,m #bjj4--4 ,soeben erschienen ,dieses ,buch ist eine ,frucht an dem jungen ,baume modernster intuitiver ,psychologie4 ,der ,beschauer versenkt sich in ein ,seelentum und sucht es so zentral wie mglich an erfassen4 ,er will nichts erklren1 sondern die ,seele in ihrer ,einzigartigkeit schauen und beschreiben4 ,von hier aus versteht er dann auch ihre ,auswirkungen in der ,welt4 ,unsere ,gebildeten suchen ,fhlung mit den groen ,heiligen1 wie ,augustinus1 ,franziskus1 ,ignatius4 ,paulus ist grer als sie alle4 ,er war der erste historisch fabare ,christ von gewaltigstem ,ausma4 ,mit ihm in ,berhrung zu kommen durch dieses kleine ,meisterwerk moderner ,seelenkunde1 bedeutet einen ,zuwachs an geistiger ,kraft4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,das ,abendland als weltgeschichtliche ,einheit ,von ,friedrich ,leonhard ,crome ,geheftet ,m #bjj4--1 in ,pappbd4 geb4 ,m4 #bhj4--1 in ,ganzleinen ,m #djj4-- ,inhalt3 ,die ,grundlegung ,europas im rmischen ,kaiserreich -- ,entstehung der rmisch-germanischen ,kulturwelt -- ,das abendlndische ,universalreich -- ,die ,bildung der europischen ,nationen -- ,der ,aufstieg ,europas zum hegemonischen ,erdteil -- ,europa im ,weltstaatensystem -- ,das #ai4 ,jahrhundert ,eine europische ,geschichte im ,grundri und nach ihren treibenden ,krften und ,tendenzen4 ,fesselnd geschrieben und beraus aufschlureich fr ,historiker1 ,politiker1 ,volkswirtschaftler1 sowie fr alle gebildeten ,mnner und ,frauen4 ,das ,buch hilft mit am ,wiederaufstieg ,deutschlands1 indem es aus der ,geschichte die ,aufgaben zu erkennen sucht1 die unserm ,volke zugewiesen sind4 ,erscheinungen innerhalb dieser groartigen ,gesamtschau1 wie ,vlkerbund1 ,pazifismus1 ,sozialismus erhalten einen tieferen ,sinn4 ,geschichte als ,sinngebung des ,sinnlosen ,von ,theodor ,lessing #c4 ,auflage4 ,gebunden ,m #bfj4-- ,das ,werk wurde mit dem ,strindbergpreis fr das freieste ,geisteswerk von europischer ,bedeutung8 ausgezeichnet ,ein bedeutendes1 tief schrfendes ,buch1 das auf die ,fragen3 ,was ist eigentlich ,geschichte8 ,wie kommt ,geschichte zustande8 ,wozu bedarf der ,mensch der ,geschichte8 vielfach neue und unerwartete ,antworten gibt48 ,psychische ,studien4 -- ,lessings ,buch ist ein ,buch1 das uns vom ,historismus befreien will4444 ,man mu das ,buch als ein in der heutigen ,zeit selten tapferes und selbstndiges ,werk begren1 mit dem es sich verlohnt1 sich auseinanderzusetzen48 ,walter ,koch 7,sozialistische ,monatshefte74 ,psychologie des deutschen ,menschen und seiner ,kultur ,ein volkscharakterologischer ,versuch ,von ,richard ,mller-,freienfels ,gebunden ,m #bbj4-- ,ein wundervolles1 tiefes und wertvolles ,buch ist uns ,deutschen hier gegeben1 das nicht einmal1 sondern wieder und wieder gelesen zu werden verdient1 das man besitzen mu4444 ,mit reinster objektiver ,wissenschaftlichkeit geht der ,verfasser an sein ,werk4 ,wir lesen und hren von ,uns1 wir sehen uns selbst wie in einem ,spiegel1 der unsere feinsten1 verborgensten ,zge aufs klarste zurckwirft4444 ,es ist eine hohe ,kunst1 das spezifische ,deutsche in allen ,lebensbettigungen unseres ,volkes1 in ,religion1 ,philosophie1 ,kunst1 ,wissenschaft1 ,politik1 ,wirtschaft herauszufhlen1 herauszufinden1 herauszustellen 4448 ,geh4,rat ,dr4 ,m4 ,dreler 7,karlsruher ,zeitung74 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen 99 ,von der ,auenhandelsnebenstelle lt4 #g der ,verkaufsordnung fr ,auslandlieferungen genehmigt4 -- ,umrechnung in die ,whrung der anderen ,lnder nach den von der ,auenhandelsnebenstelle bekanntgegebenen ,stzen4 ,schulthe' ,europischer ,geschichtskalender ,erscheint in jhrlicher ,folge seit #ahfj ,,kriegsjahrg,,nge ,neue ,folge4 #cj4 ,jahrgang #aiad 7der ganzen ,reihe ,,lv4 ,band74 ,herausgegeben von ,,wilhelm ,,stahl4 ,in zwei ,teilen4 ,,xxxii4 #abdh ,s4 gr4 #h4 ,geheftet ,m #gjj4-- ,neue ,folge4 #ca4 ,jahrgang #aiae 7der ganzen ,reihe ,,lvi4 ,band74 ,herausgegeben von ,,ernst ,j,,ckh und ,,karl ,h,,nn4 ,in zwei ,teilen4 #aiai4 ,,lvii1 #gjb ,s4 u4 ,,iii1 #geb ,s4 gr4 #h4 ,geheftet ,m #gjj4-- ,neue ,folge4 #cb4 ,jahrgang #aiaf 7der ganzen ,reihe ,,lvii4 ,band74 ,herausgegeben von ,,ernst ,j,,ckh und ,,karl ,h,,nn4 ,in zwei ,teilen4 #aiba4 ,,xlvii1 #fdf ,s4 u4 ,,iv1 #fhj ,s4 gr4 #h4 ,geheftet ,m #gjj4-- ,neue ,folge4 #cc4 ,jahrgang #aiag 7der ganzen ,reihe ,,lviii4 ,band74 ,herausgegeben von ,,wilhelm ,,stahl4 ,in zwei ,teilen4 #aibj4 ,,xxxvii1 #baae ,s4 gr4 #h4 ,geheftet ,m #ajjj4-- ,neue ,folge4 #cd4 ,jahrgang #aiah 7der ganzen ,reihe ,,lix4 ,band74 ,herausgegeben von ,,wilhelm ,,stahl4 ,in zwei ,teilen4 ,erscheint ,ende #aibb ,jahrgang #aiai erscheint #aibc4 7,sonderprospekt steht zur ,verfgung47 ,schulthe' ,europischer ,geschichtskalender1 seit #ahfj in jhrlicher ,folge erscheinend1 bietet das ganze ,ereignismaterial eines ,jahres in ununterbrochener chronologischer ,folge nach ,lndern geordnet dar1 so da die politische ,geschichte eines jeden ,landes in jedem ,jahre und fast an jedem ,tage im ,zusammenhang gelesen1 verfolgt oder nachgeschlagen werden kann4 ,fr jeden1 der sich mit neuester ,geschichte beschftigt1 ist ,schulthe' ,kalender ein unentbehrliches ,handbuch1 ein zuverlssiger1 von keinerlei parteipolitischen ,rcksichten beeinfluter ,ratgeber4 ,er legt ohne parteiische ,voreingenommenheit und ,zweckfolgerung die fr die geschichtliche ,entwicklung entscheidenden ,dokumente und ,tatsachen soweit als mglich in lckenloser ,folge dar4 ,auch dieses schlichte ,materialienwerk ist eines von jenen ,bchern1 auf die wir stolz sein knnen und die den ,hochstand der deutschen ,wissenschaft erweisen48 ,hamburgischer ,correspondent4 ,zum ,verstndnis der ,weltlage ,zugleich eine ,auseinandersetzung mit ,fr4 ,w4 ,foerster ,von ,karl von ,wachter1 ,oberst a4 ,d4 ,,viii1 #cbd ,seiten ,aus dieser ,auseinandersetzung des ,obersten von ,wachter1 eines echten ,militrs und ,lutheraners1 sprt man in jeder ,zeile1 wie tief er ber ,fr4 ,w4 ,foersters ,schrift ,mein ,kampf gegen das militaristische und nationalistische ,deutschland8 emprt ist4 ,er kennt das ,politische und die ,kriegsgeschichte der ,gegenwart1 die zeitgenssische ,publizistik1 auch die des ,auslandes1 und ist ein ,mann1 dessen ,blick von jeder ,verschleierung der harten ,tatsachenwelt durch ,utopien frei ist4 ,der ,gedankenstrom des ,verfassers reit den ,leser mit sich fort4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,das ,ostproblem ,seine ,geschichte und ,bedeutung ,von ,dr4 ,walther ,harich ,geheftet etwa ,m #bej4--1 gebunden etwa ,m #bhj4-- ,der deutsche ,osten in ,gefahr6 ,aber was ist heute nicht in ,gefahr8 ,wer kann auf jeden ,notschrei hren1 der von den ,grenzmarken1 von dem versinkenden ,deutschland1 von dem sterbenden ,europa kommt8 ,zu viel ,gefahren umbranden uns alle4 ,aber wenn sich zeigen liee1 da hier mehr als ,gefahr1 da hier auch der ,weg zur ,rettung ist1 da hier im deutschen ,osten und seinen ,nachbarlndern1 wo der europische ,knoten so unheilvoll sich schrzte1 auch die ,stelle ist1 ihn aufzulsen8 ,nichts weniger als dies will die ,schrift des ,ostpreuen ,walther ,harich aufzeigen1 der sich durch eine zweibndige ,biographie ,e4 ,t4 ,a4 ,hoffmanns in der ,literaturgeschichte bereits einen glnzenden ,namen gemacht hat4 ,sie packt das ,problem ,europas im ,ostproblem und in seiner ,geschichte4 ,von vielem wird hier gesprochen3 vom ,ostseehandel1 von ,produktion und ,bedrfnis1 aber auch von ,christus1 von ,rom und ,byzanz4 #ajjj ,jahre stliche ,geschichte1 die den meisten von uns ,deutschen vllig unbekannt ist1 werden hier ausgebreitet und auf das1 was sie fr die ,gegenwart lehren1 befragt4 ,so wie ein lebender ,krper jede kleinste ,verletzung am ganzen ,leibe sprt1 so mte auch die ,wunde1 die der ,versailler ,friedensvertrag dem deutschen ,reichskrper im ,osten zugefgt hat1 in allen ,seelen des deutschen ,volkes brennen und die ,krfte jedes einzelnen zur ,abwehr aufrufen4 ,russische ,literaturgeschichte in ,einzelportrts ,von ,alexander ,eliasberg ,mit einem ,vorwort von ,dmitrij ,mereshkowskij ,mit #af ,bildnissen4 ,auf holzfreiem ,papier und in ,leinen gebunden ,m #dhj4-- 444 ,in seiner groen ,fhigkeit der ,zusammenfassung hat ,eliasberg nur die wesentlichsten ,erscheinungen1 die prominenten ,figuren in scharfen ,charakteristiken nebeneinandergestellt3 alles1 was nur mitfrdernd zwischen den ,gewaltigen gewirkt hat1 deutet er blo mit kurzen ,strichen an1 so da wir hier niemals eine langweilige ,literaturhistorie haben1 sondern lebendige ,lebensbilder1 die auf das glcklichste von ausgezeichneten ,portrts der grten russischen ,maler begleitet sind4 ,zum allerersten ,male kann sich der ,deutsche hier ein klares ,bild der geistigen ,aufeinanderfolge in der russischen ,literatur machen und auch dem ,vertrauten wird die ausgezeichnete ,analyse1 die bibliographischen ,tabellen von ungemeinem ,vorteil sein48 ,stefan ,zweig 7,neues ,wiener ,journal74 ,deutsche ,literaturgeschichte ,von ,alfred ,biese ,erster ,band3 ,von den ,anfngen bis ,herder4 ,zweiter ,band3 ,von ,goethe bis ,mrike4 ,dritter ,band3 ,von ,hebbel bis zur ,gegenwart4 ,drei ,bnde mit vielen ,bildnissen4 #ai4 ,auflage 7#hj4-hd4 ,tausend74 ,jeder ,band in ,halbleinen gebunden ,m #efj4--4 #c ,bnde in ,halbfranz gebunden ,m #bhhj4-- ,eine so grozgige ,darstellung der gesamten deutschen ,literatur1 so umsichtig in der ,auswahl und modern in der ,auffassung1 zugleich von so reifem1 sicherem ,urteil1 so klar in den ,umrissen1 warm in den ,farben und verstndlich in allen ,teilen1 so aus einem ,gu und mit sicherer ,gewalt ber die ,sprache geschrieben -- ist bisher in dieser ,art schwerlich geboten worden48 ,konservative ,monatsschrift4 -- ,ein ganz ausgezeichnetes ,buch6 erfrischend von der ersten bis zur letzten ,seite1 ein ,werk von edler und gebildeter ,volkstmlichkeit48 ,neues ,wiener ,tagblatt4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,geschichte der deutschen ,literatur bis zum ,ausgang des ,mittelalters ,von ,g4 ,ehrismann #a4 ,teil3 ,die althochdeutsche ,literatur4 ,geh4 ,m #dbj4--1 geb4 ,m #fjj4-- #b4 ,teil3 ,die frhmittelhochdeutsche ,literatur4 ,geh4 ,m #chj4--1 geb4 ,m #ejj4--4 ,soeben erschienen 444 ,so wird das ,werk nicht blo eine grundlegende ,geschichte der althochdeutschen ,literatur1 sondern geradezu eine ,darstellung nationaler ,kulturentwicklung deutscher ,frhzeit4 ,sein ,wert fr uns ,lehrer liegt nicht nur in der gelehrten ,grndlichkeit1 sondern auch in der ehrfrchtigen ,liebe des ,verfassers zur deutschen ,vergangenheit1 die wir in dem ganzen umfangreichen ,werke berall verspren48 ,bayerische ,zeitschrift fr ,realschulwesen4 ,deutsche ,sprichwrterkunde ,von ,friedrich ,seiler ,geheftet ,m #dbj4--1 gebunden ,m #ehj4-- ,der gelehrte ,verfasser des vorliegenden ,buches trachtet in seinem groen ,werk danach1 das ,wachstum unserer ,stoffsammlungen durch alle ,jahrhunderte zu verfolgen und strebt nach einer erschpfenden ,bibliographie nach ,art von ,goedekes ,grundri4 ,er bemht sich erfolgreich1 dem wichtigen ,forschungsgebiet1 dem er dient1 sein frheres ,anrecht auf die ,schule wieder zu erobern4 ,das tut er1 indem er den ,hauptteil seines ,buches auf ,wesen und ,wert des ,sprichworts verwendet1 mit der ,nebenabsicht1 die tausendfachen ,erscheinungsformen der ,sprichwrter zu illustrieren1 wo die sprichwrtlichen ,redensarten mit in den ,kreis der ,betrachtung treten4 ,eine solche ,einfhrung in ,sinn und ,geist1 auch in die ,form der ,sprichwrter wei er belebend zu gestalten4 ,aus liebevoller ,vertiefung in den ,gegenstand hervorgegangen1 wendet er sich hauptschlich an alle ,lehrer1 denen es einleuchtet1 welch reicher ,arbeitsstoff fr die ,schule im ,sprichwort liegt48 ,prof4 ,friedrich ,kluge 7,lit4 ,echo74 ,deutsche ,altertumskunde ,von ,fr4 ,kauffmann #a4 ,hlfte3 ,von der ,urzeit bis zur ,vlkerwanderung4 ,geh4 ,m #dhj4--1 in ,leinen geb4 ,m #ffj4--4 #b4 ,hlfte3 ,von der ,vlkerwanderung bis zur ,karolingerzeit4 ,erscheint ,herbst #aibb ,der leitende ,gedanke1 welcher der ,darstellung zugrunde gelegt wurde1 ist eine zusammenhngende belebte ,schilderung1 die sich durch ,form und ,inhalt leicht einprgen lt1 und in reichlichen ,anmerkungen die ,literaturzitate und die ntigen ,erluterungen zu geben4 ,dem ,verfasser ist es vorzglich gelungen1 durch seine von eingehendster ,sachkenntnis und eigner ,stellungnahme zeugende ,darstellung zu fesseln1 und es mu fast ein ,genu sein1 sich durch solche ,lektre auf einen anregenden ,unterricht vorzubereiten48 ,neue ,jahrbcher fr das klassische ,altertum4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,poseidonios ,von ,karl ,reinhardt ,mit einem ,bildnis des ,poseidonios4 ,gebunden ,m #ehj4-- ,dieses ,buch ist mehr als die ,ausgrabung eines verschollenen ,denkers1 dessen ,werke1 wenn er auch fr seine ,zeit die ,bedeutung eines ,leibniz gehabt hat1 fr uns bis auf geringe ,bruchstcke verloren gegangen sind4 ,es gibt die ,geschichte der gesamten antiken ,wissenschaft um das ,jahr #ajj v4 ,chr41 denn ,poseidonios war ein ,denker1 der das ganze ,wissen seiner ,zeit umfat und befruchtend auf ,geographie1 ,physik1 ,astronomie1 ,geschichtsschreibung1 ,philosophie1 ,religion gewirkt hat4 ,gewohnt1 die ,wissenschaft mit wertvollen ,funden zu bereichern und auch bestrebt1 die ,fachgenossen durch ,entdeckungen zu berraschen1 alte ,anschauungen zu beseitigen1 hat ,reinhardt ein ,werk geschaffen1 dessen hohe ,bedeutung gerade die wrdigen mssen1 deren ,vorstellungen der ,forscher bekmpft und durch ein neues ,bild des ,poseidonios ersetzen will4444 ,in blendender ,beleuchtung erscheint hier ,poseidonios als der ,schpfer eines umfassenden ,systems1 dessen ,glaubwrdigkeit mit ebenso scharfer philologischer ,methode wie spekulativem berblick verfochten wird4 ,in der ,tat1 wir drfen in diesem geistvollen und mit berzeugungskraft geschriebenen ,werke eine nachdrckliche ,klrung des ,problems dieser antiken ,persnlichkeit sehen und anderseits auch an dieser ,leistung die kraftvolle ,anregung zu erneuten ,studien ber ,poseidonios rhmen48 ,prof4 ,j4 ,geffcken 7,hamburger ,fremdenblatt74 ,platon ,sein ,leben1 seine ,schriften1 seine ,lehre ,von ,constantin ,ritter ,erster ,band3 ,platons ,leben und ,persnlichkeit1 ,philosophie nach den ,schriften der ersten sprachlichen ,periode4 ,in ,ganzleinen gebunden ,m #efj4--1 in ,halbpergament gebunden ,m #ifj4-- ,zweiter ,band3 ,platons ,philosophie nach den ,schriften der zweiten und dritten ,periode4 ,erscheint ,herbst #aibb ,das ,buch ist in hervorragender ,weise tauglich1 allen ,gebildeten die ,bekanntschaft mit dem berhmten ,philosophen zu vermitteln4 ,es fhrt den ,leser tief hinein in die ganze ,kulturwelt des ,griechentums4 ,studierenden der ,geschichte der ,philosophie mu ,ritters ,buch von auerordentlichem ,nutzen sein2 aber auch der gereifte ,mann wird es gern in seiner ,bibliothek wissen48 ,berner ,bund4 ,dante ,seine ,zeit1 sein ,leben1 seine ,werke ,von ,konrad ,falke #gej ,seiten gr4 #h4 ,mit #fd ,tafeln ,abbildungen ,in ,leinen gebunden ,m #fjj4--1 in ,halbpergament gebunden ,m #ajjj4-- ,falke will ,dante als einen ,geist von weltumspannender ,gre in den weitesten ,rahmen kulturgeschichtlicher ,betrachtung hineinstellen1 mit den ,mitteln neuzeitlicher ,psychologie sein persnliches ,lebensproblem aufhellen1 und die ,notwendigkeit seiner ,entwicklung aus ,gesetzen heraus erklren1 die im ,allgemeinmenschlichen wurzeln4444 ,falke sieht in ,dante den vollkommensten ,ausdruck eines tausendjhrigen ,zeitalters1 dessen ,nachwirkung auch unsere ,zeit trotz der gewaltigen ,fortentwicklung immer noch versprt4444 ,einen sehr willkommenen ,schmuck und zugleich wertvollste ,ergnzung des ,textes bilden die #fd ,tafeln sorgfltig ausgewhlter ,abbildungen1 die ein ebenso anziehendes wie beredtes ,anschauungsmaterial enthalten4444 ,wir drfen ,falkes ,dante als eine der inhaltreichsten und schnsten ,gaben ansprechen1 die das ,jubilumsjahr des groen ,florentiners uns beschert hat48 ,friedrich ,noack 7,klnische ,zeitung74 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,schicksalstage deutscher ,dichter ,herausgegeben von ,rudolf ,krau ,inhalt3 ,walther v4 d4 ,vogelweide -- ,friedrich von ,logau -- ,wieland -- ,herder -- ,schubart -- ,goethe -- ,matthias ,claudius -- ,hlderlin -- ,e4,t4,a4 ,hoffmann -- ,h4 v4 ,kleist -- ,ferdinand ,raimund -- ,ad4 ,stifter -- ,annette v4 ,droste -- ,grabbe -- ,georg ,bchner -- ,gottfried ,keller -- ,louise von ,franois #chb ,seiten4 ,gebunden ,m #cej4--4 ,soeben erschienen ,zur dichterischen1 novellistischen ,darstellung der ,schicksalstage deutscher ,dichter8 haben sich unter der ,fhrung von ,rudolf ,krau eine ,anzahl ,autoren zusammengefunden1 von denen hier nur ,ottomar ,enking1 ,hermann ,hefele1 ,will ,vesper1 ,heinrich ,lilienfein1 ,kurt ,martens1 ,wilhelm ,fischer-,graz1 ,karl ,hans ,strobl genannt seien4 ,diese ,mitarbeiter haben sich solche ,dichter gewhlt1 mit denen sie innere ,verwandtschaft haben und mit deren ,leben sie infolgedessen seit langem vertraut sind4 ,dieser ersten ,sammlung von ,schicksalstagen deutscher ,dichter soll gegen ,ende des ,jahres noch eine zweite ,sammlung folgen4 ,wir sind gewi1 unserem ,volke hier ein ,novellenbuch von eigenartigem ,reiz geboten zu haben4 ,joseph von ,eichendorff ,sein ,leben und seine ,werke ,von ,hans ,brandenburg ,in ,leinen geb4 ,m #efj4--1 in ,halbfranz geb4 ,m #ijj4--4 ,soeben erschienen ,eichendorff ist in der deutschen ,literatur des #ai4 ,jahrhunderts wahrhaft volkstmlich geworden4 ,den zahlreichen ,herzensfreunden des ,dichters1 evangelischen und katholischen1 wird die nhere ,kenntnis dieses ,dichterlebens eine ,freude sein und ihnen den ganzen ,gehalt seines ,schaffens erst erschlieen4 ,der ,darstellungskraft ,hans ,brandenburgs gelingt es1 in anziehenden romantischen ,schilderungen das ,geschehen der ,zeit vor #ajj ,jahren1 wie es sich im ,leben und ,schaffen ,eichendorffs spiegelt1 darzustellen und entzckende ,bilder aus der ,zeit des sterbenden ,rokoko und der ,biedermeierzeit zu malen4 ,mozart ,sein ,leben und seine ,werke ,von ,ludwig ,schiedermair ,mit ,titelbild in ,lichtdruck1 #bb ganzseitigen ,einschaltbildern und #gj ,notenbeispielen im ,text4 ,in ,leinen geb4 ,m #fjj4--1 in ,halbfranz geb4 ,m #ijj4-- ,der um ,mozart seit langem verdiente ,verfasser hat hier das ,lebenswerk des genialen ,knstlers nach dem ,stande der gegenwrtigen und der eigenen ,forschung zur ,darstellung gebracht4 ,mozarts knstlerische ,gesamterscheinung ist mglichst scharf herausgearbeitet und aus dem ,geiste seiner ,zeit begriffen4 ,klarheit der ,darstellung und ,anmut zeichnen diese ,mozart-,biographie aus4 ,eine wertvolle ,beigabe ist ein vollstndig chronologisches und systematisches ,verzeichnis aller ,kompositionen ,mozarts4 ,shakespeares ,knigsdramen ,geschichtliche ,einfhrung ,von ,alfred ,steinitzer ,mit #cg ,vollbildern1 #e ,kartenskizzen und #ad ,stammtafeln ,in ,halbleinen geb4 ,m #ejj4--1 in ,ganzleinen geb4 ,m #eej4--4 ,soeben erschienen ,das ,wort von ,gervinus1 man habe sich bei den ,knigsdramen ,shakespeares durch eine schwierige ,materie durchzuarbeiten1 die den ,flug des ,dichters und unseren ,nachschwung zu hemmen scheint1 die gleichsam mit historischen ,studien berwunden werden mu81 hat den ,herausgeber veranlat1 fr den ,leser der ,knigsdramen alles1 die geschichtlichen ,zusammenhnge betreffende ,material bereitzustellen1 damit er mit mglichst geringer ,mhe die ,schwierigkeiten berwinden kann4 ,zahlreiche ,stammtafeln und ,kartenskizzen erlutern die ,ausfhrungen4 ,hinzu kommt eine ,anzahl ,portrts und eine ,reihe von ,nachbildungen zeitgenssischer ,miniaturen1 die einzelne ,szenen1 wie z4 ,b4 die ,erdrosselung ,glosters1 darstellen4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,hegels ,aesthetik unter einheitlichem ,gesichtspunkte ausgewhlt1 eingeleitet und mit verbindendem ,text versehen von ,alfred ,baeumler ,gebunden ,m #bbj4--4 ,baeumler reiht seine aus dem groen dreibndigen ,werke ,hegels sorgsam ausgewhlten ,stcke sinnvoll aneinander und verbindet sie an vielen ,stellen durch erklrende und berleitende ,einschbe so1 da sie ein neues ,ganzes ausmachen4 ,dieses baut sich in vier ,abteilungen auf3 ,von der ,kunst1 ,von der ,schnheit1 ,die sinnliche ,entfaltung des ,ideals1 ,die historische ,entwicklung des ,ideals2 mit den ,unterabschnitten3 ,die symbolische1 ,die klassische und ,die romantische ,kunstform4 ,so erhalten wir einen reinen und groen ,ueberblick ber die ,geschichte der ,menschheit im ,spiegel ihrer knstlerischen ,entwicklung 4444 ,was ,hegel ber die ,kunst der orientalischen ,vlker1 ber die antike und die christlich-germanische ,kunst im allgemeinen sagt1 was er ber die ,einzelknste offenbart1 ist unveraltet1 ja wird heute erst auf volles ,verstndnis und besondere ,empfnglichkeit stoen48 ,prof4 ,karl ,berger 7,hess4 ,landeszeitung74 ,der ,kampf um das ,christentum ,geschichte der ,beziehungen zwischen dem evangelischen ,christentum in ,deutschland und dem allgemeinen ,denken seit ,schleiermacher und ,hegel ,von ,werner ,elert ,in ,leinen gebunden ,m #ehj4-- ,eine ,geschichte des ,geisteskampfes zwischen ,kultur und ,christentum im #ai4 und #bj4 ,jahrhundert fehlte bislang4 ,den meisten unserer ,gebildeten sind die ,namen von ,geisteskmpfern wie ,david ,friedrich ,strau1 ,max ,stirner und ,ludwig ,feuerbach1 ,friedrich ,nietzsche1 ,l4 ,bchner1 ,ernst ,haeckel1 ,albert ,kalthoff1 ,a4 ,drews und ,c4 ,jatho bekannt1 deren ,stellung innerhalb der gesamten ,kampfbeweguug ist jedoch vielen undeutlich4 ,ohne ,einsicht in die historische ,entwicklung des groen ,ringens zwischen ,christentum und ,kultur ist aber weder dieser ,streit noch das religise ,problem der ,gegenwart zu verstehen4 ,das ,werk ,elerts bietet eine erschpfende ,darstellung der einzelnen ,etappen dieses groen ,kampfes4 ,die groe ,flle des ,stoffes ist vom ,verfasser nahezu dramatisch komponiert und dargestellt worden4 ,gerade in der ,not der ,gegenwart1 in der die ,anteilnahme am ,religisen die am ,aesthetischen berwchst1 wird dieses ,buch sehr bedeutungsvoll werden4 ,die ,gefhlsgewiheit ,eine erkenntnistheoretische ,untersuchung von ,johannes ,volkelt ,geheftet ,m #afj4--1 gebunden ,m #bdj4--4 ,soeben erschienen ,die ,untersuchungen dieser ,schrift bilden eine ,ergnzung zu ,volkelts ,werke ,gewiheit und ,wahrheit84 7#ehg ,s4 gr4 #h4 ,geb4 ,m #ebj4--47 ,sie betreffen die von der ,philosophie der ,gegenwart so hoch geschtzte intuitive ,gewiheit4 ,der ,anteil dieser ,gefhlsgewiheit an der wissenschaftlichen ,arbeit wird hier abgegrenzt3 ,die ,arten und ,weisen1 in denen sich die ,gefhlsgewiheit mit ,fug und ,recht bettigen darf1 werden genau umschrieben und umgrenzt1 eine ,reihe von ,gefhlsgewiheitstypen ist das ,ergebnis4 ,der ,leser der ,volkelt'schen ,schriften wird immer wieder die weise1 besonnene ,klarheit aller ,ausfhrungen bewundern1 die ,durchsichtigkeit und ,folgerichtigkeit des ,aufbaues1 die geschmeidige ,fgsamkeit der ,sprache1 die feinste seelische ,verwebungen schaubar macht1 vor allem auch die vollendete ,beherrschung der ,literatur1 die sich bis auf die ,jngsten erstreckt4 ,ein ,buch ,volkelts braucht man ,fachleuten nicht zu empfehlen2 sie wissen sehr gut1 da sie es lesen mssen1 und die ,lektre sich lohnt48 ,zeitschrift fr ,aesthetik4 ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,die frohe ,botschaft ,,nach ,,markus4 ,leicht geb4 ,m #ij4--1 auf holzfreiem ,papier in vornehmem ,einband ,m #acj4--4 _/ ,,nach ,,matth,,us4 7,soeben erschienen47 ,leicht geb4 ,m #ajj4--1 auf holzfreiem ,papier in vornehmem ,einband ,m #adj4--4 ,,nach ,,lukas und ,,nach ,,johannes erscheinen im ,oktober4 ,aus der griechischen ,urschrift bertragen von ,roman ,woerner4 ,diese ,evangelienbertragung in ,versreihen ist der erste wohlgeglckte ,versuch1 den ,evangelientext in seiner ursprnglichen ,form wiederzugeben4 ,die ,wirkung ist berraschend3 in wunderbarer ,kraft und ,frische1 herrlich wie am ersten ,tag treten die alten ,geschichten uns entgegen und halten uns fest4 ,es ist1 wie wenn ein neuer ,heliand uns erstnde4 ,woerners ,markusbersetzung wird unserm ,luthertext keinen ,abbruch tun4 ,aber sie wird neben ihm ihre ,sendung haben an die ,gebildeten unserer ,tage4 ,das ,bndchen ist eine wunderschne ,gabe48 ,preuische ,kirchenzeitung4 ,laotse ,tao ,teh ,king ,vom ,geist und seiner ,tugend4 bertragung von ,h4 ,federmann4 #c4 ,auflage4 ,leicht geb4 ,m #ij4--1 auf holzfreiem ,papier und in ,javapapier geb4 ,m #acj4-- ,es ist ein ,verdienst ,h4 ,federmanns1 die wundervollen ,gedanken ,laotsens in einer zierlichen1 kleinen ,ausgabe1 und1 was noch mehr bedeuten will -- in einer klaren1 formvollendeten bersetzung weiteren ,kreisen erschlossen zu haben 4448 ,mnchner ,neueste ,nachrichten 7,h4 ,taub74 ,buddha ,die ,erlsung vom ,leiden ,ausgewhlte ,reden des ,buddha4 ,aus den ltesten ,urkunden1 dem ,pali-,kanon1 bersetzt und geordnet von ,kurt ,schmidt4 #b4 ,auflage4 ,i4 ,teil4 ,aus dem ,leben des ,vollendeten4 -- ,,ii4 ,teil4 ,der ,weg zur ,erlsung4 ,leicht geb4 je ,m #hj4--1 auf holzfreiem ,papier und in ,javapapier geb4 je ,m #abj4-- ,in unserer traurigen1 von ,unrast und ziellosem ,drang verwirrten ,zeit werden diese kleinen ,bchelchen ,jedem ,wegweiser und ,trost sein1 dessen ,geist ,ruhe und ,verborgenheit sucht1 um zu gesunden48 ,mnchner ,post 7,fiori74 ,die ,weisheit der ,upanishaden ,aus dem ,sanskrit neu bersetzt und erlutert von ,johannes ,hertel4 ,zurzeit vergriffen1 neue ,auflage erscheint ,herbst #aibb4 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dargeboten1 was er braucht1 um diese ,texte wirklich auszuschpfen4 ,smtliche angegebenen ,preise freibleibend ,c4 ,h4 ,beck'sche ,verlagsbuchhandlung ,oskar ,beck ,mnchen ,c4 ,h4 ,beck'sche ,buchdruckerei in ,nrdlingen