,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #ahie so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,symbole gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,kapitlchen3 ,tilden ,illustration3 ,,navigare ,,necesse ,,der ,,schiffbau ,,seit ,,seiner ,,entstehung ,illustration ,,der ,,schiffbau ,,seit ,,seiner ,,entstehung ,,von ,e4 ,,van ,,konijnenburg1 ,c4 ,i41 ,,ingenieur ,,des ,,rijkswaterstaats ,,der ,,niederlande #ahie-aije ,,herausgegeben ,,vom ,,internationalen ,,st,,ndigen ,,verband ,,der ,,schiffahrtskongresse ,,gesch,,ftsf,,hrender ,,ausschuss-,,generalsekretariat #ch1 ,,rue ,,de ,,louvain1 #ch ,,br,,ssel ,,band ,i ,,inhaltsverzeichnis ,seite ,,vorrede #aa ,teilung ,europas nach der ,forme der ,schiffe3 ,nrdlicher ,mittelpunkt4 -- ,ostsee4 -- ,sdlicher ,mittelpunkt4 -- ,mittelmeer4 ,s,,dlicher ,,mittelpunkt4 ,kapitel ,i #ac ,die gypter #ac ,die ,phnizier #ag ,die ,griechen und die ,rmer #ba ,das ,mittelmeer im ,mittelalter #bd ,die ,galeeren #be ,die ,schiffstype des #ah4 ,jahrhunderts #bi ,n,,rdlicher ,,mittelpunkt4 ,kapitel ,,ii #cc ,das ,wikingerschiff #cd ,das ,koggeschiff #cf ,einfluss der ,kreuzzge #ci ,verwendung des ,steuerruders #ci ,die ,galeere in den ,niederlanden #dj ,verwendung der ,kanonen #da ,die ,baertzen #da ,die ,krayers und die ,hulken #db ,verwendung von ,schiffen mit glattem ,bord #db ,das ,schiff des #af4 ,jahrhunderts #de ,verwendung des ,spiegelschiffs #df ,einfhrung der ,stckpforten #df ,das ,vlieboot #dg ,das ,spiegelschiff #dh ,die ,flte1 das ,kuff1 die ,schmack #dh bergang vom ,schiff des #af4 ,jahrhunderts zu dem des #ag4 #ej ,das ,kriegsschiff 7erste ,kriegsmarine7 #ea ,frankreich #ec ,england #ee ,die ,niederlande #ef ,die ,handelsmarine der ,niederlande #ei ,verwendung der ,fregatte #fj ,die ,brander #fa ,kapitel ,,iii #fc ,ordnung der ,schiffe #fg ,i4 ,kriegsschiffe #fh ,,ii4 ,handelsschiffe fr die grosse ,schiffahrt #fh fr die kleine ,schiffahrt #fi ,,iii4 ,fhren #fi ,,iv4 ,fahrzeuge fr verschiedene ,zwecke #gj ,v4 ,schiffe1 die den ,oberlauf der ,flsse befahren 7,bovenlanders7 #ga ,,vi4 ,fischereifahrzeuge #gb ,kapitel ,,iv #ge ,beschreibung der ,schiffstype #ge ,die ,pinasse #ge ,das ,vlieboot #ge ,das ,katzenschiff #gf ,das ,ostindische ,kompagnie-,schiff #gf ,der ,bujer #gf ,der ,huker #gf ,die ,bse #gg ,das ,heckboot #gg ,der ,straetsvaerder #gg ,der ,stocker #gg ,die ,fregatte #gg ,die ,galiot #gg ,die ,galeasse #gh ,das ,kuff #gh ,die ,schmack #gi ,das ,smalschip und das ,wijdschip #gi ,der ,damlooper #gi ,die ,tjalk #hj ,die ,schute und die ,poon #hj ,die ,kaag #ha ,die ,steigerschute #ha ,die ,yacht #ha ,die ,bujerschute #ha ,die ,pleit #ha ,der ,otter #hb ,die ,motte #hb ,die ,spitze ,motte #hb ,der ,ewer #hb ,der ,bremerkahn #hb ,die ,potten und ,pujen #hc ,die ,snijboon und die ,somp oder ,pegge #hc ,die ,hoogeveensche ,praam #hc ,die ,praam #hc ,die ,kufftjalk #hf ,die ,kraak #hf ,der ,nachen #hg ,der ,ponton #hg ,der halbe ,ponton oder ,pijper #hg ,der ,gierpont #hg ,die ,kabelfhre #hh ,der ,bok #hi ,der ,snik #hi ,der ,westlnder #hi ,die ,kaag #ij ,die ,praam von ,utrecht #ij ,die ,schauwe #ij ,die ,treckschute #ia ,die ,yacht #ia ,die ,baggeraak #ia ,die ,bagger- oder ,moddermolen #ib ,der ,tjotter #ic ,der ,laadbak und die ,zolderschute #ic ,der ,onderlegger #ic ,,die ,,oberl,,nder 7,bovenlanders7 #ic ,der ,rhein #id ,die ,dorstensche ,aak #id ,das ,stevenschiff #ie ,der ,turfijker und ,haagenaar #ie ,der ,keen #ie ,die ,keenaak #ie ,die ,lahnaak und der ,slof #if ,die ,maas #if ,der ,whalemajol #if ,kapitel ,v #ig ,fischereifahrzeuge #ig ,die ,egmonder ,pink #ig ,die ,bse #ig ,der ,kwee und die ,hukerbse #ajj ,der ,huker #ajj ,der ,heringsjger und der ,bsenbegleiter #ajj ,die ,schaluppe #ajj ,der ,logger #aja ,der ,bom #aja ,der ,schocker #ajc ,die ,heringsschute #ajc ,der ,punter und die ,gondel #ajc ,der ,hoogaars #ajc ,die ,steekschute #ajd ,der ,hengst #ajd ,der ,botter #ajd ,der ,blazer #ajd ,die ,lemmeraak #aje ,die ,bolle und die ,knots #aje ,die ,jolle #aje ,verwendung der ,fischereifahrzeuge auf der ,zuiderzee #aje ,das ,waterschip #ajf ,kapitel ,,vi #ajg ,die belgischen ,schiffe #ajg ,das ,schiff von ,tournai #ajg ,die ,zille #ajg ,der ,bijlander #ajh ,das ,spitzschiff #ajh ,der ,prij #ajh ,kapitel ,,vii #aji ,die ,entwicklung der ,schiffstype im ,nordwesten ,europas in ,bezug auf die ersten ,bewohner der ,niederlande #aji ,illustration3 ,,vorrede ,de scheeps- en sterke bouw 't heeft ons 't gebruik geleerd1 ,dees gaf ons wet en reght ,hoe men de landen heert4 7,nicolaas ,witsen47#a ,der ,kampf ums ,dasein ist fr die ,niederlande ein fortwhrender ,kampf gegen die ,gewsser gewesen4 ,stellt das ,wasser einerseits einen furchtbaren ,feind dar1 so ist es andrerseits die natrliche ,verkehrsstrasse par excellence1 die seit den ltesten ,zeiten aus unseren ,ahnen ein ,volk von ,seeleuten gemacht hat4 ,das ,schiff war genau so unentbehrlich wie das ,haus4 ,es lsst sich nicht sagen1 wer der ,erfinder des ,schiffes gewesen ist1 jeder hat an seinem ,teile dazu hergetragen1 was zu einer allmhlichen ,entwicklung gefhrt hat4 ,die ,entdeckung der ,schwimmfhigkeit des ,holzes ist offensichtlich dem ,zufall zu verdanken4 ,man wird sich zuerst eines ,baumstammes bedient haben1 um dann spter mehrere so zusammenzubinden1 dass sie ,flsse bildeten4 ,dann kam der ausgehhlte ,stamm2 ihm folgte ein ,fahrzeug aus einem mit ,huten berzogenen ,gerippe1 woraus schliesslich das vollstndige ,schiff entstand4 ,zwischen den ,baumstamm und dem vollkommensten ,schiff haben alle ,zwischenformen bestanden1 von denen die meisten sich brigens noch heutzutage finden4 ,sidenote3 ,,iii #a ,der erste ,schiffbauer drfte ,noah gewesen sein1 wenn man den ,schriftstellern des ,altertums folgt4 ,sie behandeln diesen ,gegenstand bis ins ,einzelne und geben verschiedene ,zeichnungen von der ,arche4 ,einige dieser ,zeichnungen sind in dem ,atlas dieses ,werkes wiedergegeben4 ,sie haben nur insofern ,wert1 als die ,arche als ein ,schiff aus der ,zeit des ,zeichners dargestellt ist4 ,hierbei ist noch zu bemerken1 dass der erste ,schiffbauer ganz ebenso unbekannt ist wie der erste ,erfinder4 ,es steht ausser ,zweifel1 dass die gegenseitigen ,einflsse der verschiedenen ,vlker von grosser ,bedeutung fr die ,entwicklung des ,schiffs gewesen sind4 ,dies letztere brachte die ,vlker1 die durch das ,wasser getrennt waren1 einander nher und ffnete nicht erforschte ,gegenden4 ,die ,schiffbaukunst wird zuerst bei den zivilisiertesten ,vlkern geblht haben4 ,nimmt man ,mexiko und ,peru aus1 so kann man sagen1 dass die ,zivilisation sich zuerst bei den ,chinesen im ,tal des ,hoango1 bei den ,babyloniern im ,tal des ,euphrat und ,tigris und bei den gyptern im ,tal des ,nils entwickelt hat4 ,die ,frage1 ob die ,babylonier den ,schiffbau von den ,chinesen gelernt haben1 hat fr uns weniger ,bedeutung4 ,es ist indessen sicher1 dass gegenseitige ,einflsse sich unter den ,vlkern ,kleinasiens fhlbar gemacht haben1 und es steht zweifellos fest1 dass die ,babylonier die ,phnizier beeinflusst haben1 die als erste die ,schiffbaukunst im ,mittelmeer trieben4 ,die gypter1 die kein ,seevolk waren1 kommen hier nicht in ,betracht4 ,da die ,niederlande unter dem ,einfluss ,europas standen1 wo die ,schiffbaukunst sich um zwei unabhngige ,mittelpunkte entwickelt hat1 an der ,ostsee und im ,mittelmeer1 so knnen wir ,asien unbeachtet lassen1 soweit es nicht an die ,kste des ,mittelmeers stsst4 ,nachdem von der ,ostsee1 die wir den ,nordmittelpunkt nennen wollen1 die ,schiffbaukunst bei uns eingefhrt war1 trat dieser ,mittelpunkt infolge der ,verschiebung des ,handels und der ,schiffahrt1 soweit es sich um die ,grossschiffahrt handelt1 in ,berhrung mit dem ,mittelmeer1 das wir den sdlichen ,mittelpunkt nennen wollen1 um dort schliesslich unterzugehen4 ,man sieht leicht1 dass der ,einfluss des ,nordmittelpunktes auf unseren ,schiffbau berwiegend gewesen ist4 ,seine ,bedeutung fr uns ist also erheblich4 ,die wenigen ,schiffe des ,altertums1 die man aufgefunden hat1 zeigen uns1 wie schon in den ltesten ,zeiten die ,schiffbaukunst einen hohen ,grad von ,vollkommenheit erreichte2 man hat ausserdem bemerken knnen1 wie vollendet diese ,schiffe waren und welche ,sorgfalt man auf ihre ,ausschmckung verwandte4 ,diese ,feststellung ist brigens nicht wunderbar1 wenn man sich die ungeheure ,rolle klar macht1 die das ,schiff im ,leben der ,vlker spielte4 ,das ,gegenteil htte uns vielmehr in ,erstaunen gesetzt1 und es ist nicht einmal auffallend1 dass man sich mit diesen kleinen ,fahrzeugen aufs ,meer wagte4 ,sehen wir denn nicht noch heutzutage unsere ,fischer den ,wogen der ,nordsee mit noch kleineren ,schiffen trotzen1 um dort ihr rauhes und gefhrliches ,gewerbe auszuben und zwar whrend des ganzen ,jahres8 ,vergessen wir es doch nicht1 die ,seeschiffahrt wurde im ganzen ,mittelalter nur im ,sommer ausgebt4 ,witsen schreibt hierber in ,j4 #afga1 ,s4 #aie seines ,werkes3 ,dat men oulinckx in deze landen nimmer 't zee ging als naer besloten boeken1 besproken uiterste wille en met ,god zich te hebben verzoent3 wanneer men het gevaar meer ontzag als heden nu dorst men althans zee kiezen zonder aanzien van tijdt of weer van outs wiert de zee gesloten in de quaetste tijden van het jaar#b4 ,zu wissen1 was wir hervorbringen knnen1 wessen wir auf diesem ,gebiete fhig sind1 aber besonders zu wissen1 was wir noch lernen mssen und auch was wir nachzuahmen haben1 das ist die ,hauptforderung jeder individuellen ,erziehung und auch derjenigen eines ,volkes1 das in der ,reihe der ,nationen nur eine ,einheit ist4 ,mge dieses ,buch zur ,kenntnis der allmhlichen ,entwickelung der ,schiffbaukunst beitragen2 mge es aber auch die lcherliche ,art verschwinden lassen1 in der man sich bisher die alten ,schiffe vorstellte2 mge es insbesondere die ,liebe zu unserem ,schiffbau erwecken4 ,ich schliesse mich brigens ganz dem ,gedanken ,witsens hierber an1 der wie folgt lautet3 ,zoo groot dunkt mij de waerdigheydt dezer wetenschap te zijn dat niemant derzelve hier ten lande1 daer de zeevaert de sterkste zenuwe van den staet is1 behoorde unkundig te zijn#c4 #a ,der ,gebrauch hat uns den ,schiffbau und die ,kriegskunst gelehrt1 die uns die ,mittel geben1 die ,vlker zu beherrschen4 #b ,dass man ehemals hierzulande niemals aufs ,meer fuhr1 ohne vorher seine ,rechnungen geregelt1 sein ,testament gemacht und sich mit ,gott vershnt zu haben2 man hatte also mehr ,furcht als jetzt1 wo wir uns zu jeder ,zeit auf die ,see wagen4 ,frher war das ,meer in der schlechten ,jahreszeit geschlossen4 #c ,der ,wert dieser ,wissenschaft scheint mir ein solcher1 dass jeder unserer ,mitbrger sie kennen sollte1 da die ,schiffahrt der ,hauptnerv des ,volkes ist4 ,illustration3 #a ,die gypter waren nicht ein ,volk von ,seeleuten4 ,ursprnglich trieben sie nur auf dem ,nil ,schiffahrt2 erst spter wagten sie sich auf das ,meer nach dem ,vorbild und mit ,untersttzung der ,phnizier4 ,ihre ,fahrzeuge waren und blieben nur ,flussschiffe4 ,die ,frage1 ob die gypter die ,kunst des ,schiffbaues von den ,babyloniern entlehnt haben1 oder ob sich ihre ,kunst unabhngig von jeder anderen entwickelt hat1 ist hier von keiner ,bedeutung und knnte berdies nicht mit den nautischen ,kenntnissen gelst werden1 die wir besitzen4 7,ermann1 ,s4 #fgi4 -- ,dr4 ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #be ,s4 #c47 ,sidenote3 ,,ii #a ,es steht fest1 dass die ,babylonier und die gypter schon im frhesten ,altertum ,schiffe besassen2 das geht aus dem ,schmuck hervor1 mit dem alte ,vasen versehen sind1 die aus einer #fjjj bis #djjj ,jahre vor ,christi ,geburt liegenden ,zeit stammen4 7,l',anthropologie #ahhi4 ,bd4 ,x4 #eag und ,holmes1 #aijj ,s4 #i47 ,sidenote3 ,,ii ,es sind bisweilen -- meines ,erachtens zu ,unrecht -- ,zweifel aufgetaucht ber die ,frage1 ob dieser ,vasenschmuck wirklich ,schiffe darstellte4 ,obwohl die ,figuren zu primitiv sind1 um aus ihnen ,angaben ber die ,form des ,schiffes abzuleiten1 so kann man doch mit ,sicherheit sagen1 dass auf den ,vasen nur ,ruderschiffe dargestellt sind1 und dass zu jener ,zeit das ,segelschiff wahrscheinlich noch unbekannt war4 ,die ,linien unten am ,schiff1 die man manchmal mit ,unrecht fr ein ,gert zum ,fischen angesehen hat 7,recherches sur les origines de l'gypte1 ,dr4 ,morgan1 ,s4 #ia und #ib7 stellen die ,ruder der ,ruderer1 die grossen ,linien hinten am ,schiff die ,ruder der ,steuerleute dar4 ,man bewegt die ,schiffe nicht durch das ,ruder1 sondern durch die ,pagaie fort1 wie man an der unterbrochenen ,reihe der ,ruderer sehen kann2 diese ,art1 die ,schiffe vorwrts zu treiben1 findet sich auch noch spter bei den gyptern4 ,die ,grnde fr die fast ausschliessliche ,fortbewegung der ,schiffe durch das ,ruder oder die ,pagaie sind in der ,beweglichkeit der ,flusssohle zu suchen2 d4 h4 also in der ,vernderlichkeit der ,fahrrinnen des ,nils4 ,hierzu kommen die starken ,schwankungen des ,wasserspiegels und die pltzlich eintretenden ,windstillen4 ,spter allerdings verwendete man die ,segel1 aber neben dem ,segel bediente man sich weiter des ,ruders und des ,schlepptaues4 ,die ,form des ,schiffes hing davon ab1 zu welchem ,zweck es gebraucht wurde1 so dass man bei den gyptern unterschied3 ,lastschiffe1 ,schleppschiffe und ,fischereifahrzeuge4 ,man weiss nicht1 ob sie ,kriegsschiffe besessen haben4 ,die ,vergngungsfahrzeuge und die ,reiseschiffe fr die hochgestellten ,personen bildeten eine bedeutende ,flotte4 7,dr4 ,moritz ,rhlman1 ,s4 #be und ,aegypten von ,adolf ,ermann1 ,s4 #fci47 ,im allgemeinen waren die gyptischen ,schiffe flach2 das ,vorder- und das ,hinterteil erhoben sich mit leichter ,neigung ber die ,wellen1 das ,hinterteil gewhnlich mehr als das ,vorderteil1 anscheinend1 um den ,steuerleuten mehr ,schutz zu gewhren4 7,aegypten1 ,adolf ,ermann1 ,s4 #fcg47 ,sidenote3 ,,ii #b ,sidenote3 ,,ii #c ,sidenote3 ,,ii #d ,unter dem alten ,reich etwa #ejjj-cbjj ,jahre vor ,chr4 ,geb4 waren die ,schiffe mit ,paddeln ausgestattet2 die ,ruderer sassen mit dem ,gesicht nach vorn4 ,aber auch schon in dieser alten ,zeit verwendete man allgemein ,ruder und gegen ,ende dieses ,zeitraums war das ,steuerruder schon allgemein in ,gebrauch4 ,das ergibt sich klar aus den ,figuren auf den ,denkmlern jener ,zeit1 auf denen die ,ruderer nicht mehr mit dem ,gesicht nach vorn sondern nach hinten sitzen 7,holmes1 ,s4 #ac1 ,ermann1 ,s4 #fdj1 ,ancient ships von ,cecil ,tor1 #ahid74 ,das ,schaufelruder wurde nur fr die ,fahrzeuge aus ,papyrus beibehalten4 ,sidenote3 ,i #e ,sidenote3 ,,ii #ac ,wenn die ,schiffe mit dem ,ruder fortbewegt wurden1 so gingen diese durch die ,bordwand oder wurden durch hierzu vorgesehene ,ringe gesteckt4 ,jedes ,ruder wurde von einem einzigen ,ruderer gehandhabt4 ,das ,schiff wurde mit ,rudern gesteuert1 die etwas grsser waren als die anderen und die ebenfalls von einem ,mann gehandhabt wurden4 ,die ,zahl der ,steuerruder sowie die ,zahl der ,steuerleute hing von der ,zahl der ,ruderer ab4 7,ermann1 ,s4 #fda47 -- ,so waren fr #h ,ruderer wenigstens zwei ,steuermnner vorhanden2 fr #ad ,ruderer #c ,steuerer1 fr #ba ,ruderer #d ,steuerer1 u4 s4 w4 ,sidenote3 ,,ii #ac ,sidenote3 ,,ii #ad ,schon unter dem alten ,reich zeigt sich das ,segel neben dem ,ruder4 ,der in der ,mitte des ,schiffes aufgestellte ,mast bestand aus zwei quer zu einander stehenden1 an der ,spitze verbundenen ,pfhlen2 dies ,verfahren ist charakteristisch fr das alte ,reich4 ,die ,takelage1 die in der ,lngsachse des ,schiffes angeordnet war1 bestand aus einem nach vorn gerichteten starken ,tau und aus mehreren weniger dicken ,tauen1 gewhnlich #f bis #ab1 die nach hinten gerichtet waren4 ,das ,segel1 von quadratischer ,form1 war immer zwischen zwei ,raaen befestigt1 von denen die eine oben1 die andere unten am ,segel sass1 eine ausschliesslich in gypten befolgte ,methode4 ,von der oberen ,raa1 die oben am ,mast befestigt war1 liefen zwei ,taue nach hinten1 um das ,segel nach dem ,winde drehen zu knnen4 ,wir lassen einige ,ziffern folgen1 die einen ,begriff von den ,grssenverhltnissen geben werden4 ,ein verhltnismssig grosses ,schiff von #af m ,lnge hatte ,ruder von #c m1 ,steuerruder von #f m1 einen ,mast von #aj m mit einer ,raa von #f m4 ,das ,segel hatte eine ,flche von #fj-gj qm4 ,die ,segel waren also in der ,hhe grsser als in der ,breite4 7,ermann1 ,s4 #fci47 ,in ,zeiten der ,windstille1 die oft eintraten1 wurde das ,fahrzeug gerudert oder geschleppt4 ,der ,mast wurde alsdann niedergelegt und in das ,segel gehllt4 ,zum ,festmachen des ,taues1 das das ,schiff mit dem ,schlepper verband1 bediente man sich im allgemeinen eines hlzernen ,pflockes1 der entweder nur am ,vordersteven oder am ,vorder- und ,hintersteven befestigt war4 ,dies geschah besonders bei den ,lastschiffen4 ,diese besassen gewhnlich keine ,takelage2 sie konnten kaum einige ,ruderer aufnehmen1 weil der grsste ,teil des ,schiffes durch die ,kabine eingenommen war4 ,zum ,schleppen verwendete man meist kleine ,barken zum ,rudern4 ,unter dem mittleren ,reich 7#cbjj-bajj ,jahre vor ,chr4 ,g47 macht die ,kunst1 ,schiffe zu bauen1 grosse ,fortschritte4 ,die ,schiffe mit ,ausnahme des ,papyrusbootes werden mit ,rudern getrieben1 aber nicht mehr mit dem ,schaufelruder 7,paddel74 ,die ,steuerruder1 die schwer zu handhaben waren1 werden durch ein einziges grosses ,steuerruder ersetzt1 das von einem ,mann gehandhabt werden kann4 ,die ,takelage wird ebenfalls gendert4 ,die obere ,raa sitzt nicht mehr am ,mast fest2 sie ist mit ihm so verbunden1 dass sie verschoben werden kann4 ,das ,segel ist weniger hoch1 aber breiter1 und dementsprechend wird der ,mast krzer2 endlich wird der so charakteristische ,doppelmast des alten ,reichs durch einen einzigen ,mast ersetzt4 ,sidenote3 ,,ii #h ,unter dem neuen ,reich1 einschliesslich der ,zwischenregierung der ,hyksos 7#bajj-afjj ,jahre vor ,chr4 ,geb4 und #afjj-gcj ,jahre vor ,chr4 ,geb47 bleibt die ,schiffbaukunst auf dem gleichen ,stand4 ,nur der ,luxus nimmt zu1 besonders bei den ,kabinen1 die schon zur ,zeit des mittleren ,reichs aufgetreten waren4 ,das ,besondere dieser ,zeit ist die wachsende ,breite des ,segels4 ,diese ,breite war derartig1 dass die ,raaen aus #b ,stcken zusammengesetzt werden mussten1 die nahe am ,mast verbunden waren4 ,die nachstehenden ,ziffern werden einen ,begriff von dieser fortwhrenden ,zunahme geben4 7,ermann1 ,s4 #fdc u4 ff47 ,sidenote3 ,,ii #ah u4 s4 w4 ,unter dem alten ,reich hatte der ,mast #aj m ,lnge1 die ,raa #f m4 ,unter dem mittleren ,reich sind sie #e bzw4 #f m lang1 unter dem neuen ,reich #e und #aj m4 ,infolge dieses stndigen ,wachsens der ,grsse des ,segels wird die ,takelung verwickelter2 man bringt oben am ,mast einen ,mastkorb an1 um von dort aus das ,tauwerk zu handhaben4 ,sidenote3 ,,ii #d ,die ,seltenheit des ,holzes in gypten bewirkte1 dass seit den ltesten ,zeiten andere ,stoffe zum ,schiffbau ,verwendung fanden4 ,hierzu eignete sich sehr gut der ,papyrus4 ,diese ,wasserpflanze1 gab geschnitten1 getrocknet und in ,bndel gebunden einen ausgezeichneten ,baustoff fr ,schiffe4 ,sidenote3 ,,ii #e ,man legte die ,papyrus dicht nebeneinander und band sie in kurzen ,abstnden zusammen1 um daraus ein ,ganzes zu machen4 7,ermann1 ,s4 #eic2 ,nicolas ,witsen1 ,s4 #f1 ,archologie navale von ,jal1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ia47 ,mehrere auf alten ,denkmlern gefundene ,zeichnungen zeigen uns die gypter bei dieser ,arbeit4 ,die ,barken aus ,papyrus bildeten eine ,art ,floss wie die ,abbildungen der ,ruderer zeigen1 auf denen jene auf und nicht in dem ,fahrzeug dargestellt sind4 ,die so hergestellten ,fahrzeuge waren klein1 wenn man auch spter versucht hat1 grssere zu bauen1 was anscheinend nicht gelungen ist4 ,das ,holz fr die grsseren ,schiffe musste meist eingefhrt werden4 ,aus den zahlreichen ,zeichnungen auf ,denkmlern und der grossen ,menge aufgefundener ,modelle kann man sich ein ziemlich genaues ,bild von dem alten gyptischen ,schiff machen und man kann gleichzeitig sehen1 wie die alten ,formen verndert wurden4 ,bevor diese ,modelle eingehender beschrieben werden1 drfte es nicht uninteressant sein1 wenn bemerkt wird1 dass im allgemeinen die ltesten nicht in den ,grssenverhltnissen der ,praxis ausgefhrt sind3 sie sind zu hoch und zu breit im ,verhltnis zur ,lnge4 ,der ,vorder- und der ,hintersteven sind jeder fr sich richtig dargestellt1 aber das ,mittelstck ist zu kurz4 ,der ,grund ist darin zu suchen1 dass diese ,modelle nach der ,natur ausgefhrt sind und nicht1 indem die ,masse von sorgfltig abgezirkelten ,zeichnungen abgenommen wurden4 ,wenn man so verfhrt1 ist es schwer1 sich einen genauen ,begriff von den relativen ,abmessungen des ,schiffes zu machen1 besonders von den ,verhltnissen zwischen der ,lnge und der ,breite4 ,deshalb ist ein ,schiff so oft mit einer verhltnismssig zu geringen ,lnge dargestellt4 ,viele alte ,modelle mssen also mit der ntigen ,zurckhaltung behandelt werden4 ,das gilt auch von den gyptischen ,modellen4 ,die auf ,wandbildern dargestellten ,schiffe sind im allgemeinen viel besser als die ,modelle4 ,in den ,wandbildern1 auf denen das ,schiff von der ,seite abgebildet ist1 war kein ,anlass1 sich mit der ,breite zu befassen2 die ,figuren sind jedoch oft zu gross4 ,nach ,belger 7,zeitschrift fr gyptische ,sprache und ,altertumskunde1 ,bd4 ,,xxxiii1 ,s4 #bd7 mssen die aufgefundenen ,modelle in zwei ,klassen geteilt werden3 a7 die ,vollmodelle1 aus einem ,stck ,holz1 und b7 die ,hohlmodelle1 die offenbar eine genauere ,nachbildung des ,schiffes sind4 ,belger zeigt ausserdem1 dass bei der ,gruppe a in ,weiss das als nicht vorhanden zu ,betrachtende gezeichnet ist1 in ,braun das wirklich ,vorhandene4 ,meist ergibt sich aus der ,prfung dieser ,modelle1 dass die gyptischen ,schiffe wenig eintauchten2 ihr ,tiefgang konnte nur gering sein1 infolge der geringen ,tiefe und des hufigen ,wechsels im ,stande des befahrbaren ,wassers4 ,die ,wandbilder lehren uns ihrerseits1 dass die ,lnge am ,boden ein ,drittel der ,gesamtlnge betrug4 7,ermann1 ,s4 #fcg1 ,belger1 ,s4 #be1 #c4 ,,xxxiii4 #ahie und ebendort ,s4 #bf47 ,sidenote3 ,,ii #h ,die ,schiffe hatten einen flachen ,boden und sehr niedrigen ,bord1 so dass man1 um das ,eindringen des ,wassers zu verhindern1 oft abnehmbare ,aufstze verwendete4 ,der ,bord war glatt 7alle ,modelle sind so gearbeitet7 und besassen weder ein ,vorder- noch einen ,hintersteven4 ,ebenso war der ,kiel nicht dargestellt1 was jedoch nicht zu sagen gestattet1 dass in ,wirklichkeit ein solcher nie vorhanden war4 ,wie konnte nun das ,fahrzeug eine gengende ,widerstandsfhigkeit erlangen8 ,sidenote3 ,,ii #aj ,die ,erklrung erhalten wir aus der ,abbildung eines ,schiffes1 das vor etwa #aa ,jahren ausgegraben und im ,wassersport vom #d4 ,januar #aijf 7,nr4 #a7 wiedergegeben ist4 ,dies ,bild zeigt1 dass weder ,rippen noch ,kiel vorhanden waren2 dafr ist die ,beplankung sehr dick 7die des fraglichen ,schiffes hat #fc mm ,strke7 und besteht aus gut aneinander gepassten ,bohlen1 die fest mit einander verbunden sind und wie ,schwalbenschwnze aneinanderstossen2 die mittlere1 die ,stelle des ,kieles einnehmende ,bohle1 ist dicker als die andern2 sie ragt indessen nicht unter dem ,schiff hervor4 ,dies ist also aussen vllig glatt4 ,das ,kielschwein bildet mit dem ,boden ein ,ganzes und setzte sich nach vorn und hinten fort bis zum ,ende4 ,die ,ruderbnke dienten als ,sttzen fr die ,wnde des ,schiffs2 bei den ,schiffen von grsseren ,abmessungen wurden die ,wnde wegen der grsseren ,lnge in der ,mitte durch einen ,balken gehalten1 der in der ,lngsachse des ,schiffes angebracht war4 ,an der ,stelle1 wo sich der ,mast erhob1 bildete ein doppelter1 von vorn nach hinten laufender ,balken eine ,art ,scheide1 in die der ,mast gesteckt werden konnte1 und worin er gleichzeitig eine ,sttze fand4 ,bei den ,schiffen von kleineren ,abmessungen1 wo man diesen ,balken nicht findet1 war es also ntig1 dem ,mast eine besondere ,sttze zu geben1 die sich in den ,modellen findet4 ,das ,vorderteil und das ,hinterteil sind immer als geschlossen dargestellt 7in braun gezeichnet71 was zeigt1 dass an dieser ,stelle ein ,deck vorhanden war2 tatschlich zeigt sich dort eine glatte ,flche1 die mit dem oberen ,teil des ,bords ein ,ganzes bildet4 ,die ,ruderbnke gingen durch die ,borde hindurch1 was den ,schiffen eine grssere ,festigkeit verlieh2 diese ,bnke sind in den meisten ,reliefs durch kleine ,quadrate angedeutet1 die auf die ,seitenwand des ,schiffs gezeichnet sind4 ,das ,steuerruder sttzte sich ebenfalls auf einen ,balken1 der durch das ,schiff ging4 ,dieser ,balken wird durch ein kleines ,rechteck dargestellt4 ,man hat manchmal1 meines ,erachtens mit ,unrecht1 geglaubt1 dass diese ,rechtecke ,kabinenfenster seien4 7,siehe ,dr4 ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #bb47 ,man kann ein fast gleiches ,verfahren bei der ,schwarzen-,meer-,barke feststellen1 die einst bei den ,arabern blich war1 und die in dem ,werk von ,paris1 ,bd4 #a1 ,nr4 #ei1 abgebildet ist4 7,siehe auch die ,modelle aus ,niederlndisch-,indien in der ,sammlung der ,technischen ,hochschule in ,delft47 ,dieser ganz eigenartige ,bau1 der niemals in ,nordeuropa blich war1 zeigt1 dass die gyptische ,schiffsbaukunst mehr ,verwandtschaft mit der ,asiens 7,indiens und ,chinas7 hatte als mit der ,europas4 ,sidenote3 ,,ii #aa ,dass diese kleinen ,rechtecke tatschlich keine ,fenster darstellen1 beweist uns eine ,figur1 die man in dem ,tempel ,bs-el-,bahari findet 7,ancient and ,modern ,ships1 ,holmes1 ,s4 #bj7 und die ein ,schiff darstellt1 das einen ,obelisken befrdert4 ,in der ,seitenwand dieses ,schiffes sieht man nicht eine1 sondern drei ber einander liegende ,reihen kleiner ,rechtecke4 ,dieses ,schiff ist also ausserordentlich befestigt worden1 und zwar in ,hinsicht auf die zu befrdernde ,last4 ,man kann schwerlich zugeben1 dass man drei ,reihen ,fenster bereinander angebracht haben wrde4 ,man hat versucht1 eine ,versteifung herzustellen4 ,in der ,barke1 die das ,schiff schleppt1 findet man brigens nur eine ,reihe von ,rechtecken und diese liegen unter dem ,bord an der ,stelle1 wo sich die ,ruderer befanden4 ,hier hat man sich also begngt1 die ,ruderbnke von einer ,seite zur anderen durchgehen zu lassen4 ,die ,schiffe zur ,gterbefrderung1 ein wenig krzer und runder als die anderen1 wurden meist geschleppt4 ,sie haben hierzu gewhnlich oben am ,schiffsvorderteil1 manchmal auch oben am ,schiffshinterteil einen ,bolzen zum ,festmachen4 ,einige von ihnen haben eine ,takelung2 meist ist die ,mglichkeit vorhanden1 die ,schiffe auch durch ,ruder zu bewegen4 ,der freie ,raum auf dem ,deck wurde gewhnlich von einer ,kabine eingenommen 7,latten1 die mit ,leinwand berzogen waren74 ,ein wenig flacher am ,vorderteil gingen diese ,schiffe am ,hinterteil merklich in die ,hhe4 ,sidenote3 ,,ii #bj ,wie ich schon bemerkt habe1 weiss man nicht1 ob die gypter ,schiffe hatten1 die ausschliesslich zum ,kriegfhren erbaut waren2 es scheint nicht so1 da die ,mehrzahl der ,kmpfe auf dem ,wasser nur den ,fluss zum ,schauplatz hatte4 ,deshalb findet man nur eine einzige ,darstellung einer ,seeschlacht1 die unter ,ramses ,,iii 7#aahj-aaej vor ,christo7 geschlagen wurde1 ein ,beweis mehr dafr1 dass die gypter kein seefahrendes ,volk waren4 ,die ,kriegsschiffe1 die man dargestellt sieht1 zeigen auch keinen reinen gyptischen ,typus4 ,wir werden spter hierauf zurckkommen4 ber die ,grssenverhltnisse der gyptischen ,flussschiffe gibt ,jal in seinem berhmten ,werke ,archologie navale1 ,s4 #fh1 einige ,zahlen4 ,nach ihm waren die grssten ,schiffe nicht mehr als ungefhr #ch1ih also rund #ci m lang und nicht mehr als ungefhr #e1ai oder rund #e1bj m breit4 ,die ,breite verhielt sich demnach zu der ,lnge wie #a 3 #g1e1 ein ,verhltnis1 das sich fr die ,ruderschiffe bis ins ,mittelalter erhalten hat4 ,als ,geschwindigkeit dieser ,schiffe gibt uns derselbe ,schriftsteller #i km in der ,stunde an 7,s4 #aaj74 ,um die ,schnelligkeit in den ,stromschnellen zu ermssigen1 befestigte man an dem ,schiffe ein ,tau1 dessen ,ende durch einen ,stein hinuntergezogen wurde4 ,dieser ,stein schleifte auf dem ,boden des ,flussbettes und erzeugte gengenden ,widerstand2 obwohl die gypter den ,anker damals noch nicht kannten1 sind sie eigentlich seine ,erfinder gewesen4 7,jal1 ,archologie navale1 ,s4 #ajc47 ,bevor ich dieses ,kapitel schliesse1 mchte ich mir noch einige ,bemerkungen erlauben1 die sich auf alle gyptischen ,schiffe beziehen4 ,die ,bnke der ,ruderer standen immer senkrecht zu der ,lngsachse des ,schiffes1 ein ,erfordernis1 das sich aus der besonderen ,bauart der ,schiffe ergab4 ,unter dem mittleren ,reich errichtete man an dem vorderen und an dem hinteren ,oberdeck kleine berbauten1 die mit einem ,gelnder versehen wurden4 ,es waren dies ,posten1 die fr den ,kapitn beziehungsweise fr den ,steuermann vorgesehen waren4 ,sidenote3 ,,ii #bj ,der etwa in der ,mitte des ,fahrzeuges aufgerichtete ,mast war auf allen ,schiffen beweglich4 ,der ,doppelmast 7unter dem alten ,reich7 ruhte in zwei ,balken1 die auf beiden ,seiten der ,lngsachse angebracht waren4 ,der einfache ,mast 7unter dem mittleren und neuen ,reich7 reichte in den untersten ,schiffsraum hinab und sttzte sich gegen die ,balken1 die die ,bnke der ,ruderer trugen2 man befestigte ihn noch in verschiedener ,weise mit ,tauen 7dies ist auf mehreren ,reliefs klar zu erkennen7 und zwar unmittelbar oder mit ,hilfe einer ,scheide1 wie man es an dem ,modell zu ,berlin sieht4 7,vgl4 ,belger1 ,s4 #bg-bi47 ,in den ,fllen1 wo man die ,scheide gebrauchte1 verband man brigens den ,mast mit ihr in einer ,befestigungsart1 die heutzutage noch angewendet wird4 ,in dieser ,beziehung verdient ein ,relief1 das aus einer ,begrbniskammer herrhrt und zur ,zeit in dem ,museum zu ,giseh aufbewahrt wird1 grosses ,interesse4 ,dieses ,relief stellt das ,niederlegen eines ,mastes dar4 ,belger1 der schon erwhnte ,autor1 weist darauf hin1 dass der ,bildhauer das ussere ,ende des ,mastes hinter dem ,gewande des ,mannes1 der das ,niederlegen besorgt1 verschwinden lsst1 wahrscheinlich deshalb1 weil er es nicht darzustellen verstand4 ,nur zwei der fnf ,ruderer sind abgebildet1 woraus1 wenn die ,zeichnung gut wiedergegeben ist1 zu schliessen wre1 dass die ,vorsprnge1 die bei den ,modellen hinten an den ,bnken der ,ruderer dargestellt sind1 einfach als ,rckensttzen fr die ,ruderer dienen sollten4 ,sidenote3 ,,ii #bj ,die grosse ,lnge der ,schiffe1 die verhltnismssig geringe ,lnge der eingetauchten ,flche erforderte eine besondere ,vorsichtsmassregel gegen das ,durchbrechen des ,bodens4 ,aus diesem ,grunde spannte man in der ,lngsachse des ,schiffes ein ,tau1 das ,vorder- und ,hinterteil verband2 dieses ,tau war durch ,gabelhlzer gesttzt und mit einem ,kabel1 das den ,schiffskrper umwand1 verbunden4 7,dr4 ,moritz ,rhlmann ,s4 #bb47 ,sidenote3 ,,ii #ab ,auf einigen ,bildnissen ist man im ,begriffe1 diese ,gabelhlzer aufzurichten4 ,ermann bemerkt1 meiner unmassgeblichen ,ansicht nach mit ,unrecht1 dass man auf einer dieser ,abbildungen damit beschftigt sei1 das ,tau anzuspannen1 um dem ,schiffe dadurch die gewollte ,wlbung zu geben 7,ermann ,s4 #fjd74 ,dass dem nicht so ist1 ergibt sich meines ,erachtens zuvrderst aus der ,tatsache1 dass das ,schiff abgesteift ist und schon die gewnschte ,form hat4 ,zweitens wrden die ,streben nicht fest gehalten haben1 wenn es darauf angekommen wre1 die ,form des ,schiffskrpers zu ndern2 man htte sie dann gar nicht abgebildet4 ,endlich kann ich mir nicht vorstellen1 dass in dem ,schiffe wie die ,abbildung zeigt1 die einen ruhig zu arbeiten fortfahren1 whrend dessen die anderen dabei sind1 es auszuwlben2 in der ,tat mssten whrend dieser letzteren ,ttigkeit die ,seitenwandungen notgedrungen nachgeben4 ,man ist also einfach damit beschftigt1 das ,gabelholz aufzurichten1 das das ,spanntau tragen soll4 ,es ist verstndlich1 dass man dieses tut1 bevor man die ,streben entfernt1 weil nach deren ,entfernung das ,tau sich bei der geringeren ,biegung des ,schiffes gengend gespannt htte4 ,sidenote3 ,,ii #ag ,aus dem ,vorgesagten geht zur ,genge hervor1 dass das gyptische ,schiff kein ,seefahrzeug war4 ,selbst die ,schiffe1 die nach dem lngs des ,roten ,meeres gelegenen ,lande ,punt fuhren und die eigentlich ,seefahrzeuge sein mussten1 sind in den ,abbildungen in derselben ,weise dargestellt1 wie die gewhnlichen ,flussschiffsbauten4 ,sidenote3 ,,ii #ai ,als der ,knig ,necho 7#fab-eif vor ,christo71 der dem ,handel seinen ,schutz angedeihen liess1 das ,bedrfnis zur ,schaffung einer ,flotte empfand1 wandte er sich zwecks ,erbauung seetchtiger ,schiffe an ,griechen1 und mit den grossen ,entdeckungreisen zur ,see betraute man keine gypter1 sondern ,phnizier4 7,ermann1 ,s4 #fdf4 ,holmes1 ,s4 #bf4 ,d ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #ci4 ,geschichte des ,altertums der ,vlker im ,orient1 ,g4 ,maspero1 #ahic1 ,s4 #ecf und #ecg47 ,von den ,phniziern also1 und nicht von den ,aegyptern1 stammt also die dem ,mittelmeer eigentmliche ,schiffsbauart her4 ,wenden wir uns daher einen ,augenblick den ,phniziern zu4 ,es ist eine allgemein beobachtete ,erscheinung1 dass ,vlker1 die in gegenseitige ,beziehungen eintreten1 auf dem ,gebiete der ,schiffsbaukunst sehr rasch wechselseitig von einander lernen4 ,und wie sollte es sonst auch anders sein8 ,der ,kampf ums ,dasein erzeugt diese ,erscheinung ganz natrlich sowohl auf dem ,gebiete der ,kriegskunst wie auf dem des ,handels4 ,war die ,flotte nicht der ,aufgabe1 sich mit der feindlichen zu messen1 gewachsen1 so baute man ,schiffe1 die denen des ,gegners hnlich oder strker als diese waren4 ,so war es schon dazumal1 und so ist es heutzutage noch4 ,gegenwrtig sind alle charakteristischen ,unterschiede in den ,schiffen der verschiedenen ,vlker verschwunden1 und die ,nationalitt der ,bauten lsst sich nur an der ,flagge erkennen1 die sie zeigen4 ,deshalb ist die ,feststellung nicht berraschend1 dass von den verschiedenen ,vlkern1 die an den ,ksten des ,mittelmeeres wohnten und die fast gleichzeitig oder kurze ,zeit nacheinander den ,hhepunkt ihrer ,kultur erreicht hatten1 nicht ein jedes fr sich einen1 seinem ,lande eigentmlichen ,schiffstyp gehabt hat4 ,leider ist von den ,schiffsbauten der ,alten nicht viel brig geblieben1 und die ,abbildungen1 die wieder aufgefunden worden sind1 sind meistens viel schlechter als diejenigen der gypter4 ,die ,bildhauer haben ihr ,augenmerk wohl mehr auf die schne ,linie gerichtet als auf die ,notwendigkeit1 eine genaue ,vorstellung von einem ,schiffe zu geben4 ,ebenso zeichnen sich die ,schriftsteller durch ,uebertreibung aus1 wenn es sich um die ,grssenverhltnisse der ,schiffe handelt4 ,ueber die ,grssenverhltnisse1 ber die ,form der ,schiffe sowie ber die ,zahl der ,ruderer ist nichts ,sicheres bekannt4 ,es ist nicht anzunehmen1 dass es so grosse ,schiffe gegeben hat4 ,jal bringt dies recht gut zum ,ausdruck1 wenn er in seinem berhmten ,werk ,archologie navale1 ,s4 #aag1 sagt3 ,ich glaube an die ,galeere quadraginta ordinum1 #acd1dc m lang1 #ae1bg m breit1 #bc1ch m ber dem ,wasser hoch1 nicht mehr als an das lange ,pferd1 das die vier ,haimonskinder trug4 7,vgl4 auch ,lexikon der griechischen und rmischen ,altertmer1 #cf4 ,lieferung1 ,s4 #bd4 ,dr4 ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #fb4 ,jal1 ,archologie navale1 #ahdj1 ,band ,i1 ,s4 #aaj47 ,wie wir also gezeigt haben1 ist die ,schiffsbaukunst von den ,phniziern und den mit ihnen in ,verbindung stehenden ,vlkern ausgegangen4 ,es ist nicht mglich1 exakt zu beweisen1 welches ,volk die erste ,anregung gegeben hat4 ,damals schon fand man die primitivsten ,formen neben ,modellen1 die weit vollkommener waren4 ,so berichtet ,herodot1 dass die ,vlkerschaften ,klein-,asiens 7,armenier7 den ,fluss gen ,babylon in kleinen ,barken hinunterfuhren1 deren ,kiel aus ,lindenzweigen hergestellt und mit ,fellen berzogen war4 7,vgl4 ,witsen1 ,s4 #i u4 #ai2 -- ,herodot1 ,buch ,i1 #aid2 -- ,dr4 ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #bg4 -- ,archologie1 ,jal1 ,s4 #hh47 ,auf den ,boden der ,barke legte man ,stroh1 und man nahm ausser der ,ladung noch einen oder zwei ,esel mit sich4 ,in ,babylon angekommen1 verkauften die ,schiffer die ,ladung1 das ,stroh sowie das ,rippenwerk der ,barke und luden die gut zusammengebundenen ,felle auf den ,rcken der ,esel1 die sie so wieder nach ,hause trugen4 ,der ,fluss war zu reissend1 als dass sie in ihren ,barken gegen die ,strmung htten hinauf fahren knnen4 ,sidenote3 ,,ii #ba ,die lteste ,abbildung der grossen ,schiffe datiert von #aaej vor ,christi ,geburt und stellt die obenerwhnte ,seeschlacht der gypter gegen die ,barbaren dar4 7,vgl4 ,rossellini1 ,jal1 ,archologie navale1 #ahde1 ,band ,i1 ,s4 #fe4 ,jahrbuch des ,kaiserl4 ,deutschen ,archaeologischen ,instituts1 ,band ,,vii1 #ahib1 ,s4 #dd47 ,in ,bezug auf die ,form der ,schiffe lehrt uns die in ,rede stehende ,abbildung wenig4 ,sie gestattet uns nur zu sehen1 dass die ,schiffe der kriegfhrenden ,parteien verschiedenartig sind4 ,ausserdem merkt man gleich1 dass die gyptischen ,schiffe mittelst ,ruder vorwrts bewegt wurden1 die anderen nicht4 ,man hat aus dieser ,tatsache folgern wollen1 dass die anderen ,schiffe ausschliesslich ,segelschiffe waren1 was meines ,erachtens nicht so augenfllig zu ,tage tritt4 ,die gypter sind nmlich mit ,pfeil und ,bogen bewaffnet1 die anderen mit ,schwertern4 ,suchen die ersteren ihre ,strke in schnellen ,bewegungen1 so knnen die anderen eine ,schlacht nur liefern1 indem sie an ,bord entern4 ,unter diesen ,umstnden knnen die ,ruderer sie nur hindern1 was ihre ,abwesenheit erklren wrde1 oder diese selbst werden ebenfalls das ,schwert schwingen4 ,bei den gyptern dienen dagegen die ,besiegten als ,ruderer und blieben an ihren ,rudern4 7,vgl4 ,jal1 ,archologie navale1 ,band ,i1 ,s4 #eb u4 ff47 ,wahrscheinlich wollte der ,bildhauer kenntlich machen1 dass die gypter anders kmpften als die anderen ,vlker4 ,endlich unterscheiden sich die gyptischen ,schiffe1 um die es sich handelt1 ausserordentlich von denen1 die wir am ,anfang dieser ,arbeit beschrieben haben4 ,es ist mehr als wahrscheinlich1 dass die ,schiffe1 die uns jetzt beschftigen1 keine gyptischen ,kriegsschiffe sind1 sondern ,schiffe1 die von den nordischen ,vlkern 7,phniziern7 erbaut oder nach ihren ,modellen nachgeahmt worden sind4 ,das ,takelwerk ist nicht gyptischen ,ursprungs4 ,das ,segel hat nur eine ,raa4 ,es wird indessen nicht unntz sein1 hier zu bemerken1 dass im ,britischen ,museum zu ,london eine ,amphora vorhanden ist1 die aus dem ,grabe des ,polledrara de ,vulci herrhrt1 und die ,murray 7,journal of ,hell4 ,stud4 #ahgi1 ,s4 #bdg7 in die zweite ,hlfte des siebenten ,jahrhunderts vor ,christi ,geburt datiert4 ,diese ,amphora trgt als ,zeichnung ein griechisches ,schiff mit gyptischem ,takelwerk4 ,das ,segel ist da an zwei ,raaen befestigt1 ein ,verfahren1 das fr ,aegypten charakteristisch ist4 7,jahrbuch des ,kais4 ,deutschen ,archaeolog4 ,instituts1 ,band ,,vii1 #ahib1 ,s4 #db47 ,die ,phnizier hatten mehrere ,schiffsarten und scheinen ausgesprochenere ,kriegsschiffe gehabt zu haben4 ,diese letzteren waren lang und schmal fr schnelle ,fahrt2 die anderen dagegen waren kurz und breit fr grosse ,ladungen4 7,d ,moritz ,rhlmann-,holmes1 ,s4 #bf47 ,sidenote3 ,,ii #bc ,von den ursprnglichsten ,schiffsbauten der ,phnizier kennen wir nur wenig4 ,die lteste ,abbildung1 die man davon besitzt ist jene1 die in dem ,werke von ,layard wiedergegeben ist4 ,es ist eine ,zeichnung1 die nach einem ,flachrelief aufgenommen ist1 das sich am ,palast des ,sanherib 7etwa um #gjj vor ,christi ,geburt7 erhalten hat4 ,die ,darstellung ist rudimentr1 die ,grssenmasse stehen in einem ,missverhltnis2 ausserdem sind unverstndliche ,zustze darin4 ,man kann ihr kaum einige ,bedeutung beimessen4 ,diese ,abbildung ist nun aus zwei ,gesichtspunkten bemerkenswert2 einmal1 weil sie uns eine zweirudrige ,galeere zeigt1 wenngleich es zweifelhaft bleibt1 ob die beiden ,ruderreihen zu gleicher ,zeit in ,ttigkeit gesetzt worden sind2 zum zweiten1 weil die ,schiffe einen ,sporn tragen4 ,diese ,besonderheit unterscheidet sie merklich von den gyptischen ,schiffen4 7,lexikon der griechischen und rmischen ,altertmer1 ,s4 #be1 ,d ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #cj47 ,es ist dies die lteste bekannte ,abbildung von ,schiffen mit ,sporn4 ,auf ihren ,fahrten lngs den ,ksten des ,mittel-,meeres1 nach ,griechenland1 ,italien1 ,afrika1 nach einigen ,schriftstellern bis nach ,england und nach anderen sogar bis in die ,ostsee haben die ,phnizier einen grossen ,einfluss auf die ,schiffbaukunst gehabt1 wie sie im ,mittelmeer ausgebt wurde4 ,dieser ,einfluss drfte sich besonders in den ,kolonien fhlbar gemacht haben1 die sie begrndet haben1 unter denen ,carthago die bekannteste war4 ,es ist ausser ,zweifel1 dass in der ,schiffbaukunst die ,phnizier1 die ,griechen und die ,rmer wenig von einander abgewichen sind4 ,erinnern wir uns brigens daran1 dass zum ,beispiel in den ,niederlanden die alten ,schiffsformen mehrere ,jahrhunderte lang unverndert geblieben sind1 und dass dieselbe ,tatsache sich anderswo berall gezeigt hat2 es wird dann nicht schwer sein1 zuzugeben1 dass die ,schiffsformen des ,mittelalters1 die man im ,mittelmeer findet1 sich wenig von denen unterschieden haben1 die aus der ,zeit der ,rmer stammen4 ,wenn wir die weitere ,entwickelung der ,grsse des ,schiffes whrend der verschiedenen ,zeiten betrachten1 so kann man nicht sagen1 dass die ,alten ,schiffe von fabelhaften ,abmessungen gebaut htten2 im ,gegenteil3 ihre ,schiffe werden vielmehr klein gewesen sein4 ,die ersten wichtigen nderungen1 die das ,schiff erfahren hat1 sind die ,folge der ,erfindung des ,schiesspulvers4 ,sie stehen nicht in direkter ,beziehung zu der ,entwickelung der ,vlker4 ,die neue ,entwickelung in der ,schiffbaukunst fllt also nicht zusammen mit dem ,ende der alten ,geschichte und dem ,beginn der ,geschichte des ,mittelalters4 ,es scheint mir also wenig genau1 von der ,kunst der ,alten als einem zusammenhngenden ,ganzen zu sprechen4 ,wenn nach den ausgegrabenen ,modellen das gyptische ,schiff schon eine so grosse ,vollkommenheit erreicht hatte1 obwohl die gypter noch die ,kenntnisse der ,phnizier benutzten1 so ist es augenscheinlich1 dass das phnizische ,schiff noch hervorragender gewesen sein muss4 ,alle alten ,abbildungen sind also1 ohne ,unterschied1 sehr schlecht1 zweifellos infolge der ,unfhigkeit des ,bildhauers oder des ,malers1 ein ,umstand1 der auch oft noch heutzutage eintritt4 ,wie wir in der ,abbildung von ,layard soeben gesehen haben1 hat es schon in den ltesten ,zeiten zweiruderige ,galeeren gegeben4 ,bei dieser ,gelegenheit sei auf die griechischen ,vasen ,dipylon aufmerksam gemacht1 auf welchen man #b ,reihen ,ruderer bereinander dargestellt sieht4 ,diese ,abbildungen sind indessen so primitiv1 dass es mir zu gewagt scheint1 daraus irgend etwas ber das ,schiff ableiten zu wollen4 ,in der ,tat1 man kann mit gleichem ,recht zugeben1 dass die obere ,reihe der ,ruderer die hintere darstellt2 dass man bereinander dargestellt hat1 was man hintereinander folgen lassen wollte4 ,die ,ruder der oberen ,reihe sind nicht ganz gezeichnet1 was andeutet1 dass die ,ruderer eher hintereinander sassen1 als bereinander4 ,das ist wohl ein ,beweis dafr1 dass alle diese ,abbildungen mit der grssten ,vorsicht zu betrachten sind4 ,im ,mittelalter ist mehr als ein ,ruderer fr jedes ,ruder vorhanden2 man rechnet mehr mit der schnelleren ,bewegung als mit der ,vermehrung der ,zahl der ,ruder1 um dadurch eine grssere ,geschwindigkeit zu erzielen4 ,man kann nicht genau sagen1 zu welcher ,zeit der ,umschwung erfolgt ist4 ,die lteste ,art der ,fortbewegung geschah indessen so1 dass ein ,mann auf je #a ,ruder kam2 dies ,verfahren ist anscheinend von der ltesten ,art der ,fortbewegung der ,schiffe hergenommen1 dem ,rudern mit der ,pagaie1 wobei jede ,pagaie 7,paddel7 von nur einem ,mann gehandhabt wurde4 ,was die ,stellung der ,ruderer betrifft1 wenn sie in mehreren ,reihen sassen1 so hat man sehr viele ,annahmen gemacht1 da etwas ,bestimmtes nicht bekannt war4 ,es drfte zwecklos sein1 alle diese ,hypothesen zu prfen4 ,ich werde mich darauf beschrnken1 die ,aufmerksamkeit auf die verschiedenen ,versuche ber ,fortbewegung mit ,rudern zu lenken1 die nach ,anweisung des ,kaisers ,napolon ,,iii auf einer zu ,versuchszwecken besonders erbauten ,galeere gemacht wurden1 welche auf verschiedene ,art gerudert wurde4 ,es ist bewiesen worden1 dass die dreiruderige ,galeere etwas mgliches ist2 unter diesen ,umstnden ist das ,schiff aber so mit ,ruderern besetzt1 dass kein ,platz mehr fr die ,ladung verbleibt4 7,s4 das ,werk3 ,le ,muse du ,louvre1 ,schiffbau im ,altertum47 ,im ganzen ist das ,ergebnis aller ,untersuchungen das folgende3 ,alle ,mitteilungen ber die ,zahl der ,rudererreihen wie ber ihre ,pltze beruhen nur auf ,annahmen2 es ist mehr als eine ,reihe ,ruderer vorhanden gewesen2 jedoch wahrscheinlich nicht mehr als #b2 anfangs wurde jedes ,ruder von nur einem ,mann gehandhabt4 7,encyclopaedia ,britannica1 #i4 ,ausgabe1 ,s4 #hjf4 -- ,holmes1 ,s4 #dd4 -- ,torr1 ,s4 #ah4 -- ,witsen1 ,s4 #ac47 ,im allgemeinen haben die ,ruderschiffe wenig ,vernderung durch die ,erfindung des ,schiesspulvers erfahren4 ,die ,triebkraft konnte nicht entwickelt werden1 denn man htte nicht ohne ,schaden die ,zahl der ,ruder vermehren knnen4 7,archologie navale1 ,a4 ,jal1 ,bd4 #a1 ,s4 #ej4 -- ,dictionnaire des antiquits grecques et romaines1 ,s4 #dj und ,s4 #cj47 ,jal bestreitet also in seinem wohlbekannten ,werk1 ,archologie navale1 dass es zur ,zeit der ,griechen und ,rmer ,schiffe von der ,grsse des ,great ,eastern gegeben hat4 ,nach dem ,denkmal der ,prora von ,samothrake hat es schon bei den ,alten ,eisen gegeben1 um die ,ruder festzuhalten4 ,ueber diesen ,punkt gibt uns ,d ,assmann nhere ,aufschlsse4 7,baumeister1 ,denkmler1 ,seewesen1 ,s4 #afcb ,abb4 #afic47 ,sidenote3 ,,ii #bd ,die noch beobachtete ,gewohnheit1 ein ,auge vorn auf jeder ,seite des ,schiffsvorderteils malen zu lassen1 beweist1 wie lange die alten ,gebruche in ,uebung bleiben knnen4 ,das war schon bei den ,phniziern1 ,griechen und ,rmern ,sitte1 und diese ,tatsache kann man noch auf einigen italienischen und portugiesischen ,barken feststellen4 7,vgl4 ,d ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 #ahij1 ,s4 #dc4 -- ,assmann1 ,seewesen1 ,s4 #aeig4 -- ,jahrbuch des ,deutschen ,archol4 ,instituts1 #ahhi1 ,s4 #ii4 -- ,jal1 ,archologie navale1 ,s4 #aje4 -- ,torr1 ,ancient ships1 ,s4 #fi47 ,dieses ,auge war ein ,symbol2 man wollte damit sagen1 dass das ,schiff seinen ,weg selbst suchte4 ,flschlicherweise hat man manchmal diese ,augen fr ,klsen gehalten4 ,es haben sich auch alte ,formen erhalten1 bei denen der ,sporn das ,bemerkenswerteste ist4 ,sidenote3 ,,ii #ed ,sidenote3 ,,ii #ei ,in diesem ,sinne ist das interessanteste ,modell des ,mittelmeeres die ,speronara von ,malta1 die im ,werk von ,paris1 ,bd4 #d1 ,n #bjc 7,n #afd u4 s4 w47 abgebildet ist4 ,der ,vordersteven dieses ,schiffes erhebt sich senkrecht aus dem ,wasser und ist mit einem ,sporn versehen2 auch das ,auge findet sich dort4 ,in demselben ,bilde bemerkt man ,barken von ,malta ohne ,sporn1 die sich im brigen wenig von der ,speronara unterscheiden4 ,sidenote3 ,,ii #bc ,vergleicht man mit diesen ,modellen die oben beschriebene ,abbildung des ,layard1 so findet man auf beiden ,schiffe1 von denen einige einen ,sporn und einen ,mast besitzen1 whrend andere beides nicht haben1 und ,schiffsvordersteven1 die sich senkrecht aus dem ,wasser erheben4 ,wir knnen daraus schliessen1 dass schon zu den ,zeiten der ,phnizier die ,schiffe dieselben ,unterschiede zeigten4 ,es ist also nicht zweifelhaft1 dass wir in der ,speronara ein ursprnglich phnizisches ,modell vor uns haben1 in dem das ,steuer durch ein ,ruder zum ,lenken ersetzt ist4 ,man ist sich nicht vllig einig ber die ,stelle1 an der der ,sporn sass4 ,die einen meinen ber1 die andern unter der ,wasserlinie4 ,wie dem auch sei1 man findet ihn auf allen alten ,abbildungen wieder1 und in den meisten ,fllen verluft die ,grundlinie des ,schiffs in gerader ,linie oder leicht gekrmmt bis zum ,sporn4 ,da dieser letztere stndig vorhanden ist1 so darf man schliessen1 dass er nicht unter1 sondern ber dem ,wasser lag4 ,im entgegengesetzten ,fall nmlich htte der ,sporn nicht einen so grossen ,eindruck auf die ,zeichner machen knnen4 ,uebrigens tragen alle alten ,modelle1 in denen man ,spuren des ,spornes findet1 diesen ,teil oberhalb der ,wasserlinie4 ,der ,umstand1 dass die ,grundlinie im ,sporn endet1 beweist noch nicht1 dass dieser letztere sich unterhalb der ,wasserlinie befand4 ,die ,grundlinie war unsichtbar1 und die ,zeichner1 die im ,schiffbau nur ,laien waren1 und kein anderes ,mittel kannten1 die ,figur darzustellen1 schnitten das ,schiff an der ,wasserlinie ab4 ,da aber die ,zeichnung ziemlich sonderbar aussah1 fgten sie oft eine gekrmmte ,linie hinzu1 die vom ,sporn nach dem ,hintersteven lief4 ,wenn wir von diesem ,gesichtspunkt aus mehrere der alten ,abbildungen betrachten1 und wenn wir die sonderbaren ,grundlinien der ,zeichner verdecken1 oder sie durch bessere ,linien ersetzen1 die wir von der ,speronara oder den alten ,galeeren entnehmen knnen1 so erhalten diese alten ,zeichnungen eine ganz andere ,bedeutung4 ,wenn man wenig von dem alten phnizischen ,schiff kennt1 so hat man dank der spteren ,untersuchungen eine vollkommenere ,kenntnis von dem griechischen und rmischen ,schiff erlangt4 ,das gilt besonders fr die ,abmessungen der ,schiffe4 ,es wird nicht ntig sein1 zu beweisen1 dass man schon bei den ,alten ,schiffwerften fand1 an die sich ,schuppen schlossen1 um das abgetakelte ,schiff und seine feste ,ausrstung unterzubringen4 7,s4 ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 #ahij1 ,s4 #b47 ,diese ,schuppen geben uns einen ,begriff von den ,abmessungen der ,schiffe4 ,die ,untersuchungen des ,kaiserl4 ,deutsch4 ,archologischen ,instituts 7#ahgf-gg7 unter ,leitung des ,leutnants von ,alten 7,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #e7 haben bewiesen1 dass die von ,graser festgestellten ,ziffern nicht ganz genau sind4 ,nur #h ,docks konnten in ,munychia 7bei ,athen7 gemessen werden2 sie hatten eine ,breite von #f1be und eine ,lnge von #ba1bj m4 ,bei spteren ,ausgrabungen entdeckte man in ,zea ,docks von #e1ej m ,breite bei etwa #dj m ,lnge1 gemessen bis zur ,uferlinie4 7,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #f47 ,die ,abmessungen der ,schiffe mssen also verhltnismssig gering gewesen sein4 ,im allgemeinen nimmt man fr die griechischen ,ruderschiffe eine geringere ,breite an als die der ,galeeren des ,mittelalters2 der ,unterschied ist indessen nicht gross4 ,nach ,jal 7,arch4 nav47 betrug im ,mittelalter das ,verhltnis zwischen der ,breite und ,lnge fr die ,kriegsschiffe #a 3 #h2 fr die ,handelsschiffe #a 3 #g4 ,graser sagt1 dass bei den ,griechen dieses ,verhltnis #a 3 #h betragen htte2 nach ,serre 7,la marine de guerre de l'antiquit1 ,s4 #cc7 betrug es #a 3 #i1 auch ,lemaitre gibt ein ,verhltnis #a 3 #i an4 7,revue archol4 #ahcc1 ,bd4 #h1 ,s4 #adh ff47 ,die ,schiffe waren also im ,verhltnis zu ihrer ,lnge schmal1 was ihre ,beweglichkeit erhhte4 ,die ,tiefe der ,docks zeigt ausserdem1 dass der ,tiefgang der ,schiffe gering war1 und dass infolgedessen die ,schiffe gewissermassen ber das ,wasser glitten4 ,auch in dieser ,hinsicht unterscheidet sich das ,schiff der ,alten nicht von dem des ,mittelalters4 ,indem ,,graser unter anderm diese ,einzelheit vernachlssigt1 kommt er zu einem ,schiffstyp mit bermssigem ,tiefgang4 ,neben den ,kriegsschiffen1 naves longae1 gab es die ,handelsschiffe1 naves onerariae 7,lastschiffe74 ,es ist augenscheinlich1 dass man fr die ersteren besonders eine grosse ,beweglichkeit zu erreichen versucht hat4 ,das ist der ,grund der geringen ,breite des ,schiffs gegenber seiner ,lnge1 whrend das ,lastschiff krzer und breiter war4 ,spter1 aber immer mehrere ,jahrhunderte vor ,christi ,geburt1 als die ,macht ,roms sich entwickelte1 als seine ,bevlkerung wuchs1 und als die ,einfuhr von ,getreide und anderen ,lebensmitteln umfangreicher wurde und immer schneller erfolgen musste1 benutzte man als ,lastschiff ausser dem ,schiff mit gedrungenen ,formen das ,ruderschiff4 ,gegenber der geringen ,tragkraft der ,kriegsschiffe der spteren ,zeit waren zweifellos die ,handelsschiffe der ,rmer breit1 wie die des ,mittelalters4 ,aber es ergab sich daraus kein neuer ,typ2 es handelte sich lediglich um eine neue ,verwendung vorhandener ,modelle4 ,man kann mit ,sicherheit annehmen1 dass die neuen ,type nicht mit einem ,mal geschaffen worden sind1 und es ist nicht die ,lage der ,wege der ,handelschiffahrt und die ,schaffung neuer ,hfen1 die sie erzeugt haben4 ,die ,anlage neuer ,hfen hat hchstens die zulssigen ,abmessungen ndern knnen4 ,die verschiedenen ,type des ,atlantischen ,ozeans sind ,jahrhunderte lang in ,gebrauch geblieben und finden sich noch gegenwrtig zum grossen ,teil vor4 ,ich mchte mich damit begngen1 auf einige alte ,bilder aufmerksam zu machen1 auf denen man ,schiffe abgebildet sieht1 deren ,vordersteven rund ist4 ,vor kurzem konnte man diese letzteren in dem ,typ vom ,tajo1 ,la ,muleta finden1 der jetzt verschwunden ist4 7,vergl4 ,paris1 ,bd4 #e ,abb4 #bfh und ,jahrbuch des ,dt4 ,archaeol4 ,inst4 ,bd4 #ab4 #ahhi1 ,s4 #ia74 ,die ,abmessungen der ,schiffe erfuhren wenig ,aenderungen4 ,um mehr ,kraft zu entfalten1 vermehrte man die ,zahl der ,ruderer2 da die ,lnge des ,schiffes beschrnkt war1 so musste man die ,ruderer in bereinanderliegenden ,reihen setzen4 ,jal ist der ,meinung1 dass eine dreifache ,reihe eine ,ausnahme ist2 fr diesen ,fall nimmt er an1 dass die untere ,reihe von den anderen durch ein ,deck getrennt war4 ,die berhmte dreirudrige ,galeere1 die im ,jahre #ahfj in ,asnires auf ,befehl ,napoleons ,,iii1 gebaut wurde1 war nach dieser ,annahme ausgefhrt4 ,wie man gesehen hat1 hat das ,schiff nicht befriedigt2 es wurde spter abgebrochen 7vgl4 ,d ,lbeck1 ,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #di74 ,wenn nun dieser ,versuch die ,frage ber die ,pltze der ,ruderer nicht gelst hat1 so hat er gengend gezeigt1 dass bei einem dreirudrigen ,schiff der ,raum von ,ruderern gefllt ist4 ,das ,schiff der ,alten hatte wenig ,raum fr die ,lebensmittel4 ,man musste also ,vorsorge treffen1 dass man jeden ,abend an ,land gehen konnte1 und so versteht man1 warum die meisten ,seeschlachten an den ,ksten geliefert worden sind4 ,um aber berall landen zu knnen1 musste ein geringer ,tiefgang vorhanden sein4 ,dieser muss nach ,assmann und ,lemaitre etwa #a m betragen haben4 7,vgl4 ,d ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #aj ,anm4 #e47 ,der verfgbare ,raum an ,bord war so beschrnkt1 dass1 wenn man nachts nicht an ,land gehen konnte1 die ,ruderer nur reihenweise schlafen konnten4 ,whrend der ,fahrt mussten die ,ruderer1 um sich nicht gegenseitig zu stren1 eine vllige ,gleichmssigkeit in den ,bewegungen beobachten und selbst1 um an ,bord zu gehen1 musste eine bestimmte ,reihenfolge innegehalten werden4 7,vgl4 ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen1 u4 s4 w41 ,s4 #aj47 ,man weiss nicht genau1 wann die alte ,art der ,fortbewegung1 bei der jedes ,ruder von einem ,mann gehandhabt wurde1 durch die andere ersetzt worden ist1 bei der schwere ,ruder von mehreren ,mnnern bewegt werden4 ,es scheint indessen1 dass schon die ,liburner sich dieser schweren ,ruder bedienten1 deren ,gebrauch eine ,folge der ,schlacht von ,actium gewesen sein drfte1 die im ,jahre #ca vor ,christi ,geb4 stattfand4 7,vgl4 ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen1 u4 s4 w41 ,seite #ba47 ,wie man gesehen hat1 gab es neben den ,kriegsschiffen oder naves longae ,handels- oder ,lastschiffe oder naves onerariae4 ,diese letzteren hatten ebenfalls geringe ,grsse2 ihre ,tragkraft beweist dies4 ,die ,ladung wurde1 wie die alten aufgefundenen ,urkunden beweisen1 in griechischen ,talenten oder rmischen ,amphoren ausgedrckt 7,eine ,amphora #bf1b kg471 spter auch in ,midimnen von ,attika4 7 #db1e kg47 7,vgl4 ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen u4 s4 w41 ,s4 #bb47 ,nach einem ,abkommen ber die ,grsse der ,handelsschiffe1 das im ,jahre #bah vor ,chr4 ,geb4 getroffen wurde1 hatten die ,schiffe1 die von den ,besitzungen der ,senatoren in ,sizilien und in ,sardinien die ,waren nach ,rom brachten1 nur #g1hf ,tonnen4 ,man findet allerdings ,beschreibungen grsserer ,schiffe1 die nach den ,berechnungen von ,assmann und anderen eine ,tragkraft von #bfj-bejj ,tonnen gehabt haben sollen4 ,graser sagt sogar1 indem er die ,menge der befrderten ,waren zur ,grundlage nimmt1 dass das ,schiff ,alexandreia des ,hieron von ,syrakus eine ,tragkraft von #dbjj ,tonnen gehabt htte4 ,wir finden sogar ein ,schiff von #abj ,ellen ,lnge1 whrend fr ein anderes ,schiff eine ,tiefe von #bi ,ellen angegeben wird4 ,alle diese ,abmessungen drften auch heut nicht zu verachten sein4 ,aber in jener ,zeit drften sie mit ,rcksicht auf die geringe ,tiefe und die beschrnkten ,verhltnisse der ,hfen und der ,schiffahrtsstrassen eine ,unmglichkeit gewesen sein4 ,ueberdies beruhen alle diese angefhrten ,ziffern nur auf ,annahmen und knnen nicht genau sein4 ,das ,rundschiff der ,alten von gedrungener ,form ist sicher nicht lnger gewesen als das ,ruderschiff und nicht grsser1 als eine ,tjalk4 ,in ganz ,westeuropa hat der ,schiffbau allmhlich ,fortschritte gemacht2 das gleiche gilt vom ,mittelmeer seit dem ,mittelalter4 ,welchen ,grund sollte es nun haben1 anzunehmen1 dass die ,schiffe des ,altertums ausserordentliche ,abmessungen gehabt htten8 ,in diesem ,sinne gibt uns die ,prora von ,samothrake 7aufgefunden i4 ,j4 #ahfc7 aus dem ,jahre #cjf v4 ,chr4 ,g4 ein genaues ,bild eines ,kriegsschiffs4 ,aus diesem ,kunstwerk kann man entnehmen1 dass diese ,fahrzeuge in ,form und ,grsse wenig von denen des ,mittelalters abwichen4 ,der ,boden besass eine leichte ,krmmung in der ,mitte1 die ,enden liefen spitz zu4 ,der ,tiefgang betrug durchschnittlich #a m2 der der grssten ,schiffe war nicht grsser als #a1ej m 7,vgl4 ,assmann1 ,seewesen1 ,s4 #aeig u4 ff474 ,der ,vorder- und der ,hintersteven waren aussen mit ,zeichen geschmckt1 die fr unsere ,studie kaum ,bedeutung haben4 ,die ,ruderschiffe1 deren ,hinterteil in ,wasserhhe eine runde ,form hatte1 besassen am ,vordersteven einen ,sporn4 ,zu beiden ,seiten war der ,sporn1 mit dem das feindliche ,schiff gerammt und die ,ruder abgebrochen werden sollten1 mit einem ,holzbalken versehen1 an dem ein ,widderkopf angebracht war4 ,dieser ,holzblock verhinderte1 dass der ,sporn zu tief in die ,seiten des feindlichen ,schiffs eindringen konnte4 ,der ,sporn hat zweifellos verschiedene ,formen gehabt1 wie die ,abbildungen zeigen1 ohne indessen die ,form des ,schiffes selbst zu verndern4 ,er war das ,zeichen der ,kraft und sollte ,schrecken einflssen4 ,es ist also nicht verwunderlich1 dass in den meisten alten ,abbildungen der ,zeichner sich mehr an diese ,einzelheiten gehalten hat als an das ,schiff selbst1 was bewirkte1 dass die ,form des letzteren nebenschlich wurde4 ,der schon bei den ,phniziern bliche ,sporn trat bei den ,griechen erst i4 ,j4 #ecf vor ,chr4 ,g4 auf 7vgl4 ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,seewesen u4 s4 w41 ,s4 p4 #ac74 ,daraus ergibt sich1 und man kann nicht oft genug darauf hinweisen1 dass die ,kunst des ,schiffbaues bei den ,phniziern einen hheren ,grad von ,vollkommenheit erreicht hatte als bei den ,griechen1 und dass dies ,volk einen berwiegenden ,einfluss auf die ,vlker ausgebt hat1 die die ,ksten des ,mittelmeeres bewohnten4 ,man knnte also den ,satz aufstellen1 dass die ,schiffe des ,mittelmeeres gleiche ,form gehabt haben1 womit nicht gesagt sein soll1 dass jedes ,volk nur einen ,typ gekannt htte2 es hat vielmehr mehrere ,type gleichzeitig gegeben4 ,so hat man nmlich neben den langen ,ruderschiffen die ,handelsschiffe mit gedrungenen ,formen1 und neben vollkommenen ,mustern gab es primitive4 ,liest man nicht1 z4 ,b41 dass ,caesar sich mit einer ,flotte aufs ,meer wagte1 #cj ,tage nachdem das zum ,bau bestimmte ,holz geschnitten war8 7,nicolas ,witsen1 ,s4 #ab1 #a4 ,spalte unten47 ,man kann schwerlich behaupten1 dass die ,schiffe1 aus denen jene ,flotte bestand1 gut ausgefhrte ,ruderschiffe waren4 ,es waren zweifellos aus einem ,stck gemachte ,fahrzeuge1 ,piroguen1 wie man sie noch jetzt im ,adriatischen ,meere findet1 ein ,typ1 der so schn in der ,rascona wiedergegeben ist4 7,vgl4 ,paris1 ,bd4 ,,ii1 und ,dr4 ,emil ,lbeck1 ,das ,seewesen der ,griechen und ,rmer1 ,s4 #ci47 ,der schnelle ,bau der fraglichen ,flotte liefert uns einen ,beweis mehr fr die ,behauptung1 dass die ,schiffe nur klein waren4 ,um klarer zu zeigen1 was ich unter der ,gleichfrmigkeit im ,bau der ,schiffe verstehe1 mchte ich die ,aufmerksamkeit auf den ,typ ,tjalk der ,niederlande lenken4 ,dieser ,typ findet sich mit leichten ,abnderungen und unter anderen ,benennungen von ,dnemark bis ,belgien wieder4 ,alle ,schiffe dieser ,art haben einen gemeinsamen ,grundcharakter1 aber neben der ,tjalk besitzen die ,niederlande noch andere ,type1 die sich ebenfalls anderwrts finden4 ,von ,dnemark bis ,belgien gibt es also eine ,reihe bestimmter ,grundtype1 und so kann man von gemeinsamen ,formen sprechen4 ,diese ,feststellung gilt auch fr das ,mittelmeer4 7,vgl4 ,dictionnaire des ,antiquits grecques et romaines1 #cf4 ,bd41 ,s4 #bd4 -- ,navis47 ,diese ,grundtype haben sich jahrhundertelang erhalten1 und die alten ,holztype1 die wir jetzt treffen1 geben uns noch ein genaues ,bild davon1 wenn man vom ,steuer und der ,takelung absieht4 ,gewiss1 manche ,type sind anderswohin geraten oder haben infolge der rtlichen ,verhltnisse ,wandlungen erfahren1 so dass man1 um die einer bestimmten ,gegend eigentmlichen ,grundcharaktere wiederzufinden1 oft anderwrts suchen muss4 ,so finden wir z4 ,b4 in ,holland1 in 's ,gravenmoor 7,nord-,brabant7 einen alten ,rheintyp wieder2 in ,portugal kleine ,fischerbarken1 die sehr den alten gyptischen ,schiffen hneln1 und im ,arabischen ,meer ein ,schiff1 das abgesehen von der ,takelage und dem ,steuer erstaunlich einem primitiven rmischen ,schiff gleicht4 ,daher behaupten auch die ,araber1 sie htten die ltesten und besten ,schiffe4 7,vgl4 ,paris1 ,bd4 ,,iii1 ,nr4 #ace1 mit dem ,relief des ,tiberhafens in ,baumeister1 ,denkmler des klassischen ,altertums1 ,abb4 #afhh47 ,wenn die ,ruderschiffe infolge der ,erfindung des ,schiesspulvers keine nderung erfahren haben1 so muss man den ,grund dafr in ihrem schmalen ,bau suchen1 den die geringere ,fortbewegungskraft1 ber die man verfgte1 ntig machte4 ,die ,zahl der ,ruder war begrenzt1 und bald erreichte man einen nicht berschreitbaren ,hhepunkt4 ,aus dem ,umstande1 dass es nicht gelungen ist1 ein praktisches ,schiff mit mehr als drei ,ruderreihen zu bauen1 und dass die uns bekannten ,abbildungen niemals mehr als drei aufweisen1 darf man folgern1 dass die alten ,schriftsteller1 die von #d ,reihen und mehr berichten1 sich von ihrer ,phantasie haben leiten lassen1 oder1 was genauer sein drfte1 anders zhlen als wir heutzutage4 ,zweifellos hat man die ,zahl der ,ruder angeben wollen1 die gruppenweise durch den ,bord gingen4 ,die ,tafel von ,huys1 zeigt uns so1 nach ,breugel 7um die ,mitte des #af4 ,jahrhunderts71 ,ruder1 die in ,reihen von drei geordnet sind4 ,man findet dasselbe ,verfahren auf einigen alten ,abbildungen4 ,wenn diese ,figuren das dreireihige ,ruderschiff darstellten1 so wrde die ,frage ganz einfach zu lsen sein4 ,hinsichtlich des ,dreiruderers wird immer auf das ,flach-,relief der ,akropolis von ,athen verwiesen 7,baumeister1 ,denkmler des klass4 ,altertums1 ,abb4 #afhi74 ,hiervon findet man ,nachbildungen in allen ,werken4 ,diese stimmen indessen nicht alle berein2 sie knnen uns also keine ,sicherheit geben4 7,vgl4 ,dr4 ,moritz ,rhlmann1 ,s4 #fb47 ,um zu ,ende zu kommen1 mchte ich noch etwas ber die ,handelsschiffe sagen4 ,sidenote3 ,,ii #bf ,das schnste mir bekannte ,bild ist sicher das vorgenannte ,relief des ,tiberhafens1 das sich im ,museum ,torlonia befindet4 ,man sieht darauf ein grosses ,handelsschiff mit schrgem ,vorder- und rundem ,hinterteil4 ,auf etwa zwei ,drittel der ,lnge des ,schiffes 7das ,mass ist vom ,vordersteven aus genommen7 springt der obere ,teil der ,bordwand vor1 um dem ,steuerruder als ,sttze zu dienen4 ,diese ,bauart kommt noch bei einigen indischen u4 s4 w4 ,schiffen vor4 ,der in der ,mitte errichtete und mit einem ,sttzbalken versehene ,mast ist mit starken ,tauen befestigt4 ,das quadratische ,segel kann mit ,hilfe von ,stricken gerefft werden1 die durch ,ringe laufen4 ,der ,mast trgt nur eine ,raa2 an seinem oberen ,teil ist ein ,klver befestigt4 ,vorn erhebt sich ein ,dolon genannter ,mast1 der ursprnglich dazu diente1 das kleine ,rettungsboot heraufzuziehen4 ,deshalb1 wahrscheinlich1 nannte man ihn ,rettungsbootmast4 ,die ,kabine nimmt den ganzen verfgbaren ,platz hinter dem ,mast ein4 ,die ,takelung bestand im allgemeinen aus ,segeln mit ,raa4 ,diese ,segel hatten1 auf den ,lastschiffen von ,alexandria1 zuweilen eine rechteckige ,gestalt4 ,die ,kriegsschiffe wie die grossen ,kauffahrteischiffe besassen stets #b ,masten4 7,vgl4 ,dr4 ,breusing1 ,die ,nautik der ,alten1 ,s4 #ef47 ,whrend der ,schlacht wurden die ,segel aufgegeit und die ,masten umgelegt1 um sie vor dem ,sporn der feindlichen ,schiffe in ,sicherheit zu bringen4 ,sidenote3 ,,ii #ca ,wir mssen aber nicht nur auf die grossen1 sondern auch auf die kleinen ,handelsschiffe achten4 ,das schnste ,bild in dieser ,art ist unbestritten das alte ,relief der ,kathedrale von ,salerno 7,jahrbuch d4 ,d4 ,archol4 ,instituts1 ,bd4 ,v1 ,s4 #ajc1 ,fig4 #a;c47 ,abgesehen von dem ,steuer wrde das dort abgebildete ,schiff leicht fr ein neuzeitliches ,schiff gelten4 ,man ist dabei1 das ,schiff zu entladen2 der ,landungssteg ist herabgelassen1 und die vordere ,holzklappe ist hochgezogen4 ,der niedergelegte ,mast1 den man zu diesem ,zweck aus seiner ,scheide entfernen musste1 ruht darauf4 ,dies ,verfahren war noch vielfach hierzulande im #ah4 ,jahrhundert blich4 ,die ,steuerruder hngen lngs des ,schiffes herab1 wobei sie sich an den vorspringenden ,bord lehnen4 ,das ,schiff selbst hat ,vorder- und ,hintersteven4 ,auf ein ,drittel seiner ,lnge ist die ,scheide fr den ,mast angebracht1 hinter der man den ,schiffsraum sieht4 ,dieser ist1 wie bei unseren ,flussschiffen mit ,holzplatten geschlossen4 ,man sieht sogar die halbrunden ,falze1 auf die sich die ,holzplatten sttzen1 und in diesen ,falzen fehlen selbst die ,oeffnungen zum ,abfliessen des ,wassers nicht4 7,kleine ,punkte in den ,halbrundungen47 ,die ,holzplatten stehen schrg1 wie die oberen ,linien zeigen4 ,in dem genannten ,jahrbuch hat man die ,bedeutung dieser kleinen ,halbkreise nicht verstanden4 7,vgl4 ,jahrbuch d4 ,kaiserl4 ,dt4 ,arch4 ,inst41 ,bd4 #d1 #ahhi1 ,s4 #ajc47 ,vorn bemerkt man #b ,kreuzbetings1 hinten #d2 ihre sonderbare ,form deutet darauf hin1 dass sie ebenfalls als ,sttzen fr ,ruder dienten1 mit denen man bei ,windstille das ,schiff fortbewegen konnte4 ,der ,mast ist kurz und dick2 er ist mit ,backen versehen und da solche bis unten reichen1 so darf man annehmen1 dass sie angebracht waren1 damit man an dem ,mast emporklettern konnte4 ,es ist also wahrscheinlich1 dass das fragliche ,schiff hierfr kein gengendes ,tauwerk besass4 ,in der uns beschftigenden ,zeichnung sieht man kein ,tauwerk1 was jedoch nicht heisst1 dass solches nicht vorhanden war4 ,meines ,erachtens ist die ,barke nicht grsser1 als eine kleine ,tjalk4 ,man findet darin noch einen weiteren ,beweis fr die ,behauptung1 dass die ,schiffe im ,laufe der ,jahrhunderte wenig nderung erfahren haben1 und dass die ,alten keine lange ,zeit brauchten1 um zu einem hohen ,grad der ,vollkommenheit zu kommen4 ,man kann nichts berraschendes in dieser ,behauptung finden1 wenn man die ,meisterwerke betrachtet1 die uns von den ,griechen und ,rmern hinterlassen sind4 ,es ist bedauerlich1 dass man ber den ,platz der ,ruderer bei den ,alten keine entscheidenden ,anhaltspunkte hat2 denn gerade in dieser ,hinsicht hat das ,mittelalter die ,ruderschiffe sich verndern sehen4 ,zu dieser ,zeit machen die von einem einzelnen ,mann nach der ursprnglichen ,weise gehandhabten ,ruder einer ,reihe schwerer ,ruder ,platz1 die von mehreren ,ruderern bewegt wurden4 ,dieser ,umschwung ist nicht mit dem ,sturz des westrmischen ,reiches zusammengefallen 7im ,jahre #dgf74 ,der ,kaiser ,leo 7#hhf-iaa7 rt nmlich zum ,bau von zweiruderigen ,schiffen ,dromon4 7,la ,croix1 ,s4 #ge47 ,im #aa4 ,jahrhundert spricht ein ,schriftsteller von einem ,chlandre oder ,slandre1 dem er eine grosse ,geschwindigkeit zuschreibt1 und der zwei ,ruderreihen bereinander hatte4 7,la ,croix1 ,s4 #ge und #gi47 ,der bergang zu einer ,ruderreihe hat sich wahrscheinlich allmhlich vollzogen4 ,im #ac4 ,jahrhundert spricht man nur noch von derartigen ,schiffen1 den ,galeeren4 7,vgl4 bezglich der ,ruder-,reihen van ,yk1 ,s4 #aa4 -- ,torr1 ,ancient ships1 ,s4 #ai a ff47 ,inzwischen taucht im #ab4 ,jahrhundert das ,steuerruder auf1 dessen ,erscheinen nderungen am ,hinterteil des ,schiffes nach sich zieht4 ,im allgemeinen weiss man wenig ber den ,stand der ,schiffbaukunst im ,anfang des ,mittelalters4 ,doch muss zu dieser ,zeit auf dem ,mittelmeer eine bedeutende ,marine vorhanden gewesen sein1 und so muss auch die ,schiffbaukunst in ,blte gestanden haben4 ,zweifellos haben die ,kreuzzge 7#ajif-abia7 einen grossen ,einfluss auf diesen ,zustand gehabt4 ,venedig wurde der ,mittelpunkt des ,fortschrittes1 bald danach ,genua4 ,die ,bedeutung der ,marine zu jener ,zeit wird durch die berhmten ,arsenale von ,venedig sowie die grosse ,anzahl von ,verordnungen ber den ,schiffbau bezeugt4 ,so finden wir im #ac4 ,jahrhundert einen ,erlass1 der die ,wasserlinie fr das beladene und das leere ,schiff festsetzt4 7,jal1 ,s4 #bfg1 ,mmoire1 #d47 ,was den ,bau von ,ruderschiffen betrifft1 so muss man sich dieserhalb an die ,erlasse des ,kaisers ,leo halten1 die bis zum ,ende des #aj4 ,jahrhunderts beachtet worden sind4 ,dieser ,frst liess die ,galeeren folgendermassen bauen3 gengend stark1 leicht beweglich1 daher ziemlich lang und wenig breit2 die ,breite musste jedoch in einem bestimmten ,verhltnis zur ,lnge stehen4 ,diese ,anordnungen sind einfach aber doch recht klar6 ,spter konnte man nicht mehr nach ,belieben bauen4 ,man musste den ber die ,form der ,schiffe aufgestellten ,regeln folgen2 und zwar musste die ,form sich nach der ,tragkraft und den auszufhrenden ,fahrten richten4 ,die ,schiffe hatten keine aussergewhnliche ,lnge2 ,jal gibt zum ,beispiel eine ,lnge von etwa #dd m fr die ,ruderschiffe an4 ,diese ,ziffer weicht1 wie man sieht1 wenig von derjenigen des ,altertums ab und wurde spter kaum berschritten4 ,ebenso wie in den ,zeiten der ,griechen und ,rmer hatte das ,mittelalter1 neben seinen ,galeeren1 seine ,handelsschiffe von runderer ,form1 gedrungener ,gestalt4 ,man behauptet nmlich1 dass im ,jahre #abhd die ,stadt ,genua eine ,flotte von #h ,galeeren und ,karavellen nach ,pisa sandte4 7,jal1 ,s4 #bej47 ,diese ,galeeren dienten indessen nicht ausschliesslich als ,kriegsschiffe2 im #ad4 ,jahrhundert wurden sie auch als ,lastschiffe benutzt4 7,jal1 ,s4 #bej47 ,das ,mittelalter hat uns keine ,zeichnungen oder ,abbildungen hinterlassen1 aus denen wir mit ,sicherheit die ,form der ,schiffe entnehmen knnten4 ,die lteste ,abbildung stammt von ,pietro ,laurenti1 einem ,knstler des #ad4 ,jahrhunderts2 dann folgt eine ,darstellung von der ,hand ,raffaels 7#adhc-aebj72 sie stammt also aus dem ,anfang des #af4 ,jahrhunderts4 ,diese beiden ,abbildungen werden in dem ,werk von ,jal 7,archologie navale7 wiedergegeben1 aber ihre geringe ,grsse macht sie fast wertlos4 ,sie sind indessen insofern bemerkenswert1 als die erste uns den ,doppelmast der ,alten und die ,kabine zeigt1 whrend die von ,raffael vorn und hinten einen ,aufbau trgt1 und deutlich mit einem ,steuer versehen ist4 ,aus einem ,vergleich der alten ,mnzen ergibt sich1 dass im #ac4 ,jahrhundert das ,steuer berall eingefhrt war4 ,es drfte indessen berflssig sein1 zu bemerken1 dass man auch damals noch auf vielen ,schiffen das ,ruder zum ,steuern trifft1 anstelle des ,steuers4 ,die ,erfindung des ,schiesspulvers um die ,mitte des #ad4 ,jahrhunderts fhrte keine ,aenderung im ,bau der ,galeeren herbei1 weil die ,triebkraft durch die ,kraft der ,ruderer beschrnkt blieb1 wodurch sich fr das ,schiff eine schlanke ,form ergab1 so dass nicht viele ,kanonen aufgestellt werden konnten4 ,im ,jahre #afjj erreichten die ,galeeren ihren ,hhepunkt4 ,bald danach beginnen sie ihren ,wert als ,kriegsschiffe zu verlieren1 infolge der wachsenden ,strke der grossen ,seeschiffe von runderer ,gestalt4 ,wir finden ein treffendes ,beispiel fr die kriegerische ,minderwertigkeit der ,galeeren in der ,seeschlacht1 die das franzsische ,schiff ,le ,bon gegen #cf ,galeeren am #aj4 ,juli #afhd lieferte4 7,paris1 ,band #c ,no4 #bf47 ,seine ,lnge betrug zwischen ,vorder- und ,hintersteven nur #da1da m1 bei einer ,gesamtbreite von #aa1jd m und einer ,tiefe von #e1jc m2 der ,kiel hatte #cg1jc m ,lnge4 ,die ,galeeren hatten dagegen #dh1gg m ,lnge1 #ba1bj m am ,kiel bei #e1ij m ,breite gemessen auf dem ,deck4 7#h1dg m zwischen den ,ruderauflagen72 die ,ruder hatten #be m ,lnge4 ,die hher aufgestellte ,artillerie auf dem ,schiff ,le ,bon1 sein festerer ,bau und seine strkere ,bordwand ermglichten es ihm1 seinen ,feinden standzuhalten und zu entwischen1 als der ,wind sich aufmachte4 ,wenn wir die ,strke der ,bemannungen untersuchen1 so wird die geringere ,kriegstchtigkeit der ,galeeren noch deutlicher2 whrend nmlich das franzsische ,schiff nur #fjj-hjj ,mann ,besatzung hatte1 hatten die ,galeeren #abjjj-adjjj4 ,daher wurden in ,frankreich seit dem #ag4 ,jahrhundert die ,galeeren ausschliesslich zum ,schleppen gebraucht2 so lesen wir1 dass im ,jahre #afhh1 als sich der ,wind gelegt hatte1 ,duquesne seine ,schiffe durch ,galeeren unter die ,mauern ,algiers bringen liess1 um diese ,stadt zu beschiessen4 ,nichtsdestoweniger traten die ,galeeren in der franzsischen ,marine bis zum ,jahre #aggc auf4 ,in der ,schlacht von ,zierikzee im ,jahre #acjb1 in der die ,flamnder gegen die ,franzosen1 ,hollnder und ,genuesen kmpften1 fhlte man nach dem alten ,geschichtsschreiber ,florentin ,villani zum ersten ,male die berlegenheit der ,schiffe von gedrungener ,gestalt ber die ,galeeren4 ,der ,graf von ,flandern hatte fr diese ,schlacht #hj ,schiffe 7oder ,cogues1 ,cochi7 ausgerstet1 die nach den rtlichen ,verhltnissen jenes ,meeres gebaut waren 7ottanti navi1 overo1 cochi1 al medo di quello mare1 sagt ,villani74 ,nach diesem ,geschichtsschreiber war es auch das erste ,mal1 dass man gegen derartige ,schiffe zu kmpfen hatte4 ,dieses ,treffen gab ,anlass1 dass man sich von nun an mehr und mehr im ,mittelmeer dem ,bau von ,schiffen gedrungener ,gestalt zuwandte4 ,die ,notwendigkeit zwang brigens hierzu4 ,die ,kreuzzge fhrten hufigere ,beziehungen zu den ,vlkern des ,nordens herbei1 und man musste sich gegen sie verteidigen4 ,anfangs nahmen die ,vlker des ,nordens ihre ,zuflucht zu den ,genuesen und anderen am ,mittelmeer wohnenden ,vlkern1 um die ,kreuzfahrer nach ,palstina zu bringen2 aber bald unternahmen sie selbst den ,bau der ,schiffe1 um den bertriebenen ,preisen der ,italiener zu entgehen2 so war die ,strasse durch das ,mittelmeer gefunden4 ,nichtsdestoweniger blieben ,venedig1 ,genua u4 s4 w4 die ,stapelpltze1 und viele ,schiffe wurden dort noch gebaut1 besonders fr ,frankreich4 ,philipp der ,schne in seinem ,kampf gegen ,eduard ,i von ,england im ,jahre #abie und ,philipp von ,valois gegen ,eduard ,,iii im ,jahre #accg bedienten sich genuesischer ,fahrzeuge4 7,la ,croix1 ,s4 #ib47 ,wie brigens ,jal schreibt 7,arch4 ,nav41 ,bd4 #b1 ,s4 #ceb71 kann man mit ,sicherheit annehmen1 dass die ,schiffe1 die an der franzsischen ,mittelmeer-,kste gebaut wurden1 genau so aussahen1 wie die1 welche in ,italien blich waren4 ,die gegenseitigen ,beziehungen zwischen den seefahrenden ,vlkern und ihre gemeinsamen ,interessen fhrten notwendiger ,weise diese ,nachahmungen herbei4 ,venedig blieb nicht hinter ,genua zurck2 ,genua war der ,stadt ,pisa auf den ,fersen1 und diese ,stadt liess sich gewiss nicht von ,barzelona1 noch von ,marseille1 noch von ,konstantinopel in den ,vervollkommnungen der ,schiffbaukunst berholen4 ,so schreibt der genannte ,schriftsteller mit gutem ,recht3 ,das ,mittelmeerbecken hatte also nur eine ,marine1 wenigstens sofern man nur die ,hauptschiffe in ,betracht zieht2 das ist heute noch ebenso und war so sicherlich in den alten ,zeiten4 ,ich mchte hinzufgen1 dass die charakteristischen ,unterschiede1 die die verschiedenen ,schiffstype unter sich haben1 im ,laufe der ,jahrhunderte keine ,vernderung erfahren haben1 und zwar gilt dies nicht allein fr das ,mittelmeer1 sondern fr den ,schiffbau im allgemeinen4 ,diese alten ,type finden sich indessen nicht unter den grossen ,schiffen1 sondern mehr unter den kleinen und besonders unter den ,fischerbarken4 ,bei allen ,vlkern1 sogar bei allen seefahrenden ,vlkern haben die ,fischer ihren ,charakter am besten bewahrt und am wenigsten ihre ,sitten und ,gebruche verndert4 ,ihr schweres ,handwerk auf dem ,meere hat sie zu ,feinden jeder vom ,festland kommenden ,neuerung gemacht und mit ,hnden und ,fssen haben sie sich gestrubt1 ihre alten1 durch ,ueberlieferung und ,uebung hervorgegangenen ,modelle fallen zu lassen4 ,die ,fischer haben also am lngsten die alten ,formen bewahrt1 und zu ihnen muss man gehen1 um diese wiederzufinden4 ,so zeigt uns ,norwegen ,fischereifahrzeuge1 die1 abgesehen vom ,steuer fast vollstndig das alte ,wikinger-,schiff wiedergeben2 die hollndische ,bomme ist ein solcher ,rest eines ,schiffes1 und ,portugal zeigt uns ,barken1 die an die alten1 in ,italien ausgegrabenen ,wandgemlde erinnern4 ,sicherlich sind viele ,type nicht mehr vorhanden2 ihre ,zahl wchst unaufhrlich durch die ,verwendung des ,eisens zum ,schiffbau4 ,so gibt es noch einige wenige ,galeeren1 die man jedoch nur bei ,festlichkeiten verwendet 7z4 ,b4 die ,galeere1 die bei der ,flottenparade am ,hollandsche ,diep verwendet wurde und die in ,portugal bei den jngsten ,festlichkeiten ,verwendung fand74 ,das lteste ,werk1 das von den ,galeeren handelt1 ist folgendes3 ,fabbrica di galere4 7,vgl4 ,jal1 ,arch4 ,nav4 ,bd4 #b1 ,s4 #f und ff47 ,die ersten vollstndigen ,angaben stammen aus der ,zeit ,ludwigs ,,xiv4 und werden von dem ,chevalier ,barras de la ,penne gegeben 7#afih74 ,man darf indessen nicht das ,werk ,frtenbachs aus dem ,jahre #afbc bergehen4 7,witsen1 ,s4 #ahf74 ,sidenote3 ,,ii #bd ,sidenote3 ,,ii #ch ,sidenote3 ,,ii #df ,sidenote3 ,,ii #dg ,obwohl die ,galeeren gengend bekannt sind1 mchte ich einiges ber sie sagen4 ,sie waren lang und schmal und ragten sehr wenig aus dem ,wasser empor4 ,ihre ,breite betrug meist oder ihrer ,lnge1 und der aus dem ,wasser emporragende ,teil mass nur #a m oder #a1ej m4 ,eine ,galeere von #dj1fj m ,lnge hatte z4 ,b4 eine ,breite von nur #e1bg m2 der ,vordersteven hatte eine ,gesamtlnge von #c1bh m und der ,hintersteven eine solche von #c1fb m4 ,die ,hauptrippe lag bei der ,lnge des ,schiffs und war am unteren ,teil leicht gekrmmt4 ,das ,schiff verlief nach vorn und hinten spitz2 das ,deck berspannte die ganze ,lnge1 in der ,mitte erhob sich die ,wachbrcke1 ,corsia1 an die sich die ,bnke der ,ruderer schlossen4 ,auf jeder ,seite lngs der ,bordwnde befanden sich die ,auflagen fr die ,ruder1 in einer zu der ,lngsachse des ,schiffes parallelen ,linie2 sie bildeten die ,ruderdollen4 ,die ,ruder1 die in einer ,reihe angeordnet waren1 wurden von #d oder #e ,leuten gehandhabt1 die sich erhoben1 um die ,ruder vorwrts zu stossen und sich auf ihre ,bnke fallen liessen1 indem sie die ,ruder ins ,wasser tauchten4 ,die ,ruderer waren bei dieser ,ttigkeit vllig nackt4 ,ein ,mann von mittlerer ,strke konnte diese ,arbeit eine ,stunde lang aushalten1 und doch musste viel lnger gerudert werden2 manchmal1 in ,kriegszeiten1 #ab ,stunden hintereinander4 ,welch' ,zustand1 wenn man erwgt1 dass diese ,leute den ,unbilden der ,luft und dem ,feuer des ,feindes ausgesetzt waren6 ,um die ,ruderer in ihrer ,ttigkeit zu strken1 steckte man ihnen ,brot in den ,mund1 das in ,wein getaucht war2 wenn sie erschpft umfielen1 so wurden sie von dem ,wchter1 der auf der ,wachbrcke herumging1 unbarmherzig gepeitscht2 wenn sie sich nicht wieder erhoben1 so wartete der ,tod ihrer4 ,man warf sie ber ,bord4 ,wenn man weiter erwgt1 dass die ,ruderer durch ,ketten an das ,schiff gefesselt waren1 die man ihnen nur selten abnahm1 dass sie meist auf ihren ,bnken lebten und starben1 so wird man verstehen1 dass die ,galeeren fr die seefahrenden ,vlker ein ,schrecken und eine ,schande gewesen sind4 ,selten fand man ,freiwillige fr dies ,handwerk1 das meist nur ,sklaven1 ,kriegsgefangene u4 s4 w4 verrichteten4 ,die ,ruderer waren indessen nicht alle gleich2 sie bestanden aus #c ,klassen3 #a7 den ,strflingen1 d4 h4 den ,verurteilten2 ihre ,haare und ihr ,bart waren abgeschnitten2 #b7 den ,sklaven1 unter ihnen ,trken1 ,mauren und ,neger2 letztere waren als die besten ,ruderer bekannt4 ,ihr ,unterscheidungszeichen war ein ,haarbschel auf dem ,kopfe2 #c7 den ,benevoglie 7,freiwilligen71 unter ihnen freigelassene ,strflinge1 die anderswo nicht mehr unterkommen konnten und auf den ,galeeren ,zuflucht nahmen1 ,ruber und andere1 die nichts mehr zum ,leben hatten4 ,ihre ,kleidung war sehr einfach2 jedes ,jahr bekamen sie #b ,hemden1 #b ,paar ,hosen1 #a ,rock aus rotem ,tuch1 #a ,mantel fr den ,winter1 #a rote ,mtze und #b ,decken fr jede ,bank4 ,die ,nahrung war ihnen genau zugemessen1 aber wenn sie mehr wollten1 konnten sie sich welche kaufen4 ,der ,teil des ,schiffsraumes1 der nicht von ,schiessvorrten eingenommen war1 war fr die ,lebensmittel bestimmt und enthielt auch eine ganz kleine ,kabine fr den ,kapitn und die ,offiziere4 ,wenn die ,galeere hielt1 so spannte man ber das ,fahrzeug ein grosses ,segel1 das auf einer ,seite hoch genommen wurde1 um die ,luft einzulassen4 ,der schlanke ,bau der ,galeeren gab ihnen auf dem ,meere keine gengende ,stabilitt2 daher hatten die ,ruderer immer sehr unter den ,wellen zu leiden4 ,die ,ausrstung war einfach3 vorn standen #c ,kanonen1 von denen die mittlere1 in der ,lngsachse des ,schiffes aufgestellte1 die grsste war2 auf den grossen ,galeeren gab es ,kanonen mit einem ,kaliber von #ah1dh und mit ,kugeln von #ab ,pfund1 whrend die auf den kleinen ,galeeren ,kanonen mit ,kugeln von #ab1 #bd und #h ,pfund hatten4 ,der kriegerische ,wert richtete sich nach der ,menge ,eisen1 das man auf einmal pro ,mann abfeuern konnte4 ,nehmen wir z4 ,b4 eine ,galeere1 die #dd kg ,eisen auf einmal schiesst und etwa #djj ,m ,besatzung hat2 man verschoss demnach #j1aaj kg auf den ,mann4 ,eine ,galeere kostete #djjjjj ,frcs1 d4 h4 #ijij ,frcs pro kg ,eisen4 ,vergleicht man mit dieser ,galeere ein gewhnliches ,kriegsschiff1 das #ee ,kanonen an ,bord hat1 bei #aajj ,mann ,besatzung1 auf einmal #ajjj kg ,eisen 7d4 h4 #j1iaj kg pro ,mann7 verschiessen kann1 und dessen ,kosten #cjjjjjj ,frcs1 d4 h4 #cjjj ,frcs pro kg betragen haben1 so sieht man deutlich die militrische ,minderwertigkeit der ,galeeren und die hheren ,kosten1 die sie nach sich ziehen4 ,whrend ein gewhnliches ,kriegsschiff #i mal mehr ,eisen auf einmal verschiesst als eine ,galeere1 kostet es weniger als diese4 ,endlich mchte ich darauf hinweisen1 dass die ,galeeren eine ,geschwindigkeit von #b1ej m in der ,sek4 hatten und dass sie ausser ber ,ruder auch ber ,segel verfgten4 ,sie hatten #b ,masten1 den einen vorn1 den anderen in der ,mitte des ,schiffes2 beide besassen lateinische ,segel4 7,vgl4 ,jal1 ,glossaire nautique1 ,s4 #gdi47 ,whrend des ,kampfes reffte man die ,segel4 ,sidenote3 ,,ii #dc ,ich brauche nicht nher nachzuweisen1 dass die ,galeeren fr die offene ,see nicht geeignet waren1 auf die man sich mehr und mehr begab4 ,die ,erfindung des ,schiesspulvers zeigte bald die geringere ,kampffhigkeit der ,galeere4 ,man bemhte sich also1 sie zu verbessern4 ,sidenote3 ,,ii #de ,so sehen wir im #af4 ,jahrhundert ein ,schiff auftauchen1 die ,galeasse1 deren ,vorder- und ,hinterteil an die ,schiffe von gedrungener ,form erinnern1 whrend das ,mittelstck an die ,galeeren denken lsst4 ,dieses ,schiff war hher und breiter als die letzteren2 das ,verhltnis seiner ,breite zur ,lnge betrug #a 3 #e1 ausserdem war es hher4 ,bei einer ,lnge von #ej1ja m hatten die ,galeassen eine ,breite von #i1ja und einen ,tiefgang von #c1ce m2 die grsste ,tiefe betrug #f1eb m4 ,jeder ,bord hatte #dd ,ruder2 die ,ruderbnke hatten einen ,abstand von #a1cj m4 ,die ,ruder wurden meist von #g oder #h ,menschen bewegt4 ,der ,bord war hher als bei den ,galeeren1 sodass die ,ruderer besser vor den ,wogen geschtzt waren4 ,die ,galeassen hatten gewhnlich #gjj bis #ajjj ,mann ,besatzung4 ,sie waren mit #ej ,kanonen ausgerstet1 die in den ,aufbauten und zwischen den ,ruderbnken aufgestellt waren4 ,die ,galeasse hatte also mehr ,stabilitt auf dem ,wasser als die ,galeere1 schtzte die ,ruderer besser1 hatte mehr ,artillerie1 war aber infolge eben dieser ,vorzge nicht so beweglich1 da die ,triebkraft durch die ,zahl der ,ruderer beschrnkt war4 ,die ,galeassen besassen #c ,masten mit lateinischen ,segeln4 ,diese waren sehr schwer zu handhaben2 deshalb wurden sie bei heftigem ,winde durch ,segel von kleineren ,abmessungen ersetzt4 ,es ist nicht auffallend1 dass auch die ,galeassen den ,schiffen von gedrungener ,gestalt unterlegen waren1 daher sind sie niemals zahlreich gewesen3 am ,ende des #af4 ,jahrhunderts1 in der ,seeschlacht zwischen den ,trken und den ,vereinigten ,mchten bei ,lepanto war es nicht mglich1 mehr als #f ,galeassen aufzubringen4 7,jal1 ,arch4 ,nav41 ,s4 #cid47 ,es ist also sehr zu bezweifeln1 dass die unberwindliche ,armada1 die berhmte ,flotte von #aehh1 eine ,division von #bb ,galeassen enthalten haben soll4 ,diese ,schiffe waren zweifellos meist ,galeeren4 ,ebenso wie bei den ,alten gab es ausser den naves longae ,schiffe von gedrungener ,gestalt1 die ursprnglich lediglich fr den ,handel und den ,gterverkehr gebraucht wurden4 ,die ,erfindung des ,schiesspulvers1 aber mehr noch die ,schliessung der alten ,strasse nach ,indien durch die ,trken am ,ende des #ae4 ,jahrhunderts nderten diesen ,zustand4 ,der ,handel verschiebt sich von diesem ,augenblick an nach dem ,ozean2 man ist auf der ,suche nach einem neuen ,weg nach ,indien1 den man anderwrts findet1 und so wird die ,neue ,welt entdeckt4 ,die ,vlker des ,nordens1 begierig nach ,reichtum1 wagen sich ebenfalls nach dem ,sden und begngen sich nicht mehr mit der ,ostsee4 ,alle diese ,umstnde fhren einen ,umschwung im ,schiffbau des ,mittelmeeres herbei4 ,trotz der ,anstrengungen1 die gemacht wurden1 um die ,vorherrschaft durch die alten ,schiffstype zu wahren1 indem man grssere ,ruderschiffe1 wie die ,galeassen baute1 musste man nicht nur in ,italien1 sondern auch in ,spanien und ,portugal vor den mchtigeren ,typen der ,vlker des ,nordens den ,rckzug antreten4 ,man kann also in dem von mir eingeschlagenen ,gedankengang sagen1 mit ,bezug auf die ,schlacht von ,zierickzee im ,jahre #acjb1 dass im #ad4 und #ae4 ,jahrhundert die ,schiffbaukunst vom ,ozean in das ,mittelmeer gedrungen ist4 ,dagegen hat die ,schiffbaukunst des ,mittelmeeres jene ,baukunst beeinflusst4 ,es ist nicht leicht1 die dem ,mittelmeer eigentmlichen ,schiffstype wiederherzustellen2 tatschlich sind uns wenig ,angaben ber diese ,schiffe erhalten4 ,wir knnen nur auf die erwhnten ,vertrge ,ludwigs ,,ix4 zurckgehen4 ,die ersten sicheren ,angaben stammen aus einer nach dem ,mittelalter liegenden ,zeit1 besonders aus dem #ah4 ,jahrhundert4 ,alle alten1 zur ,zeit bekannten ,abbildungen sind schlecht1 meist in falschen ,verhltnissen4 ,es hat mehrere ,arten ,schiffe gegeben1 das ist der einzige ,schluss1 den man aus ihnen entnehmen kann4 ,es ist1 wie ,jal sagt1 wirklich bedauernswert1 dass wir keine besseren ,aufschlsse gefunden haben4 ,es ist jedoch zweifellos1 dass es schon im ,mittelalter gute ,schiffe von gedrungener ,gestalt gegeben hat4 7,vgl4 ,jal1 ,glos4 naut41 ,s4 #ajeg2 ,la ,croix1 ,s4 #hf u4 #if47 mit denen es mglich war1 wenigstens #ejj ,kmpfer zu befrdern4 7,vgl4 ,jal1 ,arch4 nav41 ,s4 #chj1 ,,ii4 ,teil1 ,anm47 ,man lud auch ,pferde ein4 7,jal1 ,arch4 nav41 ,s4 #chf1 u4 s4 w42 ,holmes1 ,s4 #fh47 ,um die dem ,mittelmeer eigentmlichen ,type wiederherzustellen1 muss man vor allem untersuchen1 welche ,modelle noch am ,ausgang des #ah4 ,jahrhunderts zu der ,zeit vorhanden waren1 wo man ausschliesslich ,holzschiffe verwendete4 ,vor ,beginn dieser ,prfung mchte ich bemerken1 dass es eine stndige bung war1 die ,schiffe auf den ,strand zu ziehen1 wenn man nicht mit ihnen fuhr2 es ist auch zu bemerken1 dass das ,wasser des ,mittelmeers im ,vergleich zu dem des ,ozeans ruhig ist4 ,dieser letztere ,punkt besonders erklrt1 warum die ,ruderschiffe so lange im ,gebrauch geblieben sind4 7,paris1 ,,iv4 ,bd41 ,s4 #bjf47 ,um die ,schiffe an ,land ziehen zu knnen1 mussten sie einen flachen ,kiel haben2 tatschlich sind die ,schiffe in der ,mitte breit und flach1 breiter sogar als die ,schiffe des ,nordens2 bei diesen letzteren betrug das ,verhltnis der ,breite zur ,lnge #a 3 #d1 whrend bei den meisten ,schiffen des ,mittelmeers dies ,verhltnis zwischen #a 3 #b und #a 3 #c schwankt 7meist #a 3 #c74 ,vorn und hinten laufen die ,schiffe spitz zu1 anders wie die nordischen ,schiffe4 ,dadurch erhalten sie eine ganz besondere ,gestalt4 ,ausserdem verlaufen die ,wnde dieser ,schiffe nicht gekrmmt nach oben1 d4 h4 sie sind hchstens vertikal4 ,anders ausgedrckt1 die ,breite ist am grssten oben4 ,unter den alten ,typen finden wir solche1 deren ,vordersteven1 #a7 gerade ist und schrg steht1 #b7 gerade ist und senkrecht steht1 #c7 oben konkav ist und sich oben nach innen biegt4 ,daneben gibt es eine grosse ,zahl mit konvexem ,vordersteven4 ,neben ,schiffen von gedrungener ,gestalt gibt es lngere1 deren ,breite sich zur ,lnge wie #a 3 #e verhlt4 ,absichtlich habe ich nicht vom ,hintersteven der ,schiffe gesprochen1 da dieser in den meisten ,fllen durch ,einfhrung des ,steuers verndert ist4 ,sidenote3 ,,ii #dh ,viele ,schiffe haben ausserdem hinten einen glatten ,vorsprung1 der mit einem ,gelnder versehen ist2 diese ,einzelheit findet sich auch auf den ,schiffen der ,griechen und ,rmer wieder4 ,jener ,vorsprung diente ursprnglich als ,stand fr den ,steuermann1 der das ,stangenruder zu handhaben hatte4 ,sidenote3 ,,ii #di ,sidenote3 ,,ii #ej ,sidenote3 ,,ii #ec ,zu den wichtigsten ,typen sind die ,schebecken mit drei ,masten zu rechnen1 die zuerst mit lateinischen ,segeln versehen waren4 ,diese letzteren sind spter durch quadratische ,segel ersetzt worden4 ,das so vernderte ,schiff hiess dann mystische ,schebecke oder ,polacker-,schebecke4 ,man findet daneben auch ,polacker4 ,die ,lnge dieser ,schiffe1 etwa #ae m1 verhlt sich zur ,breite wie #c 3 #a4 ,der oben ziemlich gerade ,vordersteven verluft unten gekrmmt und trgt einen ,sporn1 der hier noch ,galjoen heisst4 ,der ,hintersteven ist gerade1 steht aber schrg4 ,das ,hinterdeck springt vor4 ,man knnte diesen ,typ am besten mit einer ,galeere von gedrungener ,form vergleichen4 ,hinten hat der ,polacker mehr hnlichkeit mit den ,ozeanschiffen4 ,sidenote3 ,,ii #ce ,alle diese ,schiffe stammen aus dem ,westen des ,mittelmeeres4 7,vgl4 ,paris1 ,bd4 #b1 ,nr4 #gh u4 #ij1 sowie ,bd4 #a1 ,nr4 #be47 ,man kann in diese ,klasse auch die ,pink von ,genua einreihen4 7,paris1 ,bd4 #b1 ,nr4 #aai74 ,sidenote3 ,,ii #cg ,wir finden noch in ,tunis die ,carebe1 #ab bis #ae m lang und etwa so breit4 ,dies ,schiff scheint zwei ,vordersteven zu haben 7das ,schandeck springt zurck74 ,sidenote3 ,,ii #ci ,vergleichen wir damit die ,abbildung am ,turm zu ,pisa u4 s4 w4 7,paris1 ,bd4 #b1 ,nr4 #bja71 die auch ein ,schiff mit doppeltem ,vordersteven darstellt4 ,neben der ,carebe gibt es die ,arabischen ,sandalen1 von #ab m ,lnge1 #b1he m ,breite und #a1cj m ,tiefe4 ,jal sieht in ihnen eins der ltesten ,modelle4 ,die ,arabische ,sandale ist ein sehr schlankes ,schiff1 das in der ,mitte schmaler ist als die meisten anderen4 ,sidenote3 ,,ii #ed ,sidenote3 ,,ii #fj ,die ,schiffe von ,malta1 die sogenannten ,speronare1 sind ebenso sonderbar3 sie haben #ae m ,lnge1 #d1dj m ,breite1 einen ,tiefgang von #a1bj m und eine ,tragfhigkeit von etwa #ag ,tonnen2 der ,vorder- und der ,hintersteven sind senkrecht4 ,manchmal besitzen diese ,schiffe hinten noch einen geraden ,vorsprung und vorn einen stumpfen ,sporn4 ,derselbe ,typ von #e1cj m ,lnge1 #a1ie m ,breite und #a m ,tiefe wird eine ,tarella4 ,diese ,barke hat keinen ,sporn2 zweifellos befinden wir uns hier vor sehr alten ,formen4 7,vgl4 z4 ,b4 die ,speronara mit der ,abbildung von ,layard47 ,die ,schifarro und ,lautello von ,sizilien mit ihren rckwrts gekrmmten ,vorder- und ,hintersteven sind nicht weniger merkwrdig4 ,diese ,barken erinnern ebenfalls an die ,abbildungen des ,mittelalters1 die die gleichen ,merkmale haben4 ,an der ,ostkste ,italiens finden wir die ,tartana1 #ag1ij m lang1 #d1ij m breit1 mit einem ,tiefgang von #j1hj m1 und die ,barco da ,pasca1 lang #ab1bj m1 breit #b1cj m und tief #a1jf m2 alle beide sind ,schiffe mit flachem ,boden1 fest gebaut4 7,paris1 ,bd4 #b1 ,tafel #he1 #hf1 #hg47 ,es ist noch zu bemerken1 dass man auf dem ,adriatischen ,meer mehrere ,arten ,fahrzeuge mit flachem ,boden trifft3 unter anderen die ,rascona1 ein sehr schmales ,fahrzeug1 wenn man seine ,lnge bercksichtigt 7#a 3 #e71 und den ,topo4 ,das erstere ,fahrzeug wird mittels des ,ruders gesteuert4 ,griechenland und die ,trkei haben viele ,berhrungspunkte1 man findet dort zwei ,type3 den einen mit geradem1 aber geneigtem ,vordersteven1 den anderen mit gebogenem2 ,beispiel3 die ,scaph und die ,sacobeva4 7,paris1 ,bd4 #b1 ,nr4 #ia1 #hi1 #hh47 ,das ,arabische ,meer1 um nicht weiter zu gehen1 zeigt uns1 die ,baggala und die ,dungiyah1 von denen die letztere heut wahrscheinlich nicht mehr vorkommt2 das sind sehr alte ,type mit stark geneigtem ,vordersteven4 ,oben haben wir auf griechische ,abbildungen verwiesen1 die ihr vllig gleichen4 ,manche ,type haben ihren ,ort gewechselt4 ,der beste ,beweis hierfr ist die spanische ,balancella1 die1 wie es scheint1 aus ,neapel stammt4 7,paris1 ,bd4 #b1 ,nr4 #fa72 sie hat viel hnlichkeit mit dem ,trabocolo4 ,alle diese ,barken1 und ich habe nur die hauptschlichsten angefhrt1 ermglichen es1 einige ,urtype wiederherzustellen1 die man nicht nur jetzt noch wiederfindet1 sondern die schon vor mehreren ,jahrhunderten vorhanden waren4 ,dank der ,entwickelung des ,verkehrs1 dank auch den nach immer entfernteren ,gegenden unternommenen ,fahrten1 die man unter allen ,umstnden ausfhren musste1 sind die alten ,type des ,mittelmeeres lngst durch neue fr die ,schiffahrt mit langer ,fahrt ersetzt worden4 ,deshalb kann man die ursprnglichen ,type nur in den ,schiffen von geringerer ,grsse wiederfinden4 ,fr diese ,fahrzeuge brauchte man keine neuen ,formen zu suchen1 umsoweniger1 als die kleinen ,schiffbauer nach dem alten ,brauch und nach ,modellen arbeiteten4 ,erst langsam hat das ,eisen bei ihnen an ,boden gewonnen1 und durch dieses1 aber auch langsam und erst1 wenn eine neue ,generation die alte ersetzt1 werden die alten ,type verschwinden4 ,es ergibt sich aus dem ,vorstehenden1 dass im allgemeinen die ,mittelmeerschiffe breit im ,verhltnis zu ihrer ,lnge sind1 flach in der ,mitte und vorn und hinten spitz4 ,bercksichtigt man dies1 so erhlt das ,werk von ,frtenbach aus dem ,jahre #afbi mehr ,wert in unseren ,augen1 weil der ,verfasser darin ,abbildungen eines hollndischen ,schiffes sowie einiger ,mittelmeerschiffe gibt1 in denen wir sehr viele bekannte ,type entdecken1 wenn sie auch andere ,namen tragen4 ,der ,unterschied in der ,form zwischen den ,typen des ,nordens und denen des ,sdens1 auf den wir oben hingewiesen haben1 ist darin deutlich erkennbar und tritt in voller ,kraft hervor1 wenn man die ,hauptrippen der beiden ,schiffe vergleicht4 7,vgl4 die mittlere ,stamenale1 ,abbildung ,,ii1 und die ,stamenale der ,abbildung #af1 sowie die ,plne der beiden ,schiffe47 ,der ,hhenunterschied zwischen ,vordersteven und ,hintersteven ist nicht weniger bemerkenswert2 ausserdem erscheinen die ,schiffe des ,mittelmeers wirklich hher als die unsrigen4 ,wir werden spter sehen1 dass unter dem ,einfluss des ,sdens 7des ,mittelmeeres7 man auch in unserem ,lande den ,schiffen eine grssere ,hhe gab4 ,auch das ,system der ,aufbauten1 die im ,mittelalter auf den ,schiffen ,platz fanden1 stammt aus dem ,sden4 ,es ist zu bemerken1 dass schon der ,kaiser ,leo im #aj4 ,jahrhundert ,beschreibungen ber die ,aufbauten gab4 7,vgl4 ,la ,croix1 ,s4 #f47 ,man findet sogar solche schon auf alten rmischen ,zeichnungen4 ,man kann also mit vollem ,recht annehmen1 dass diese ,aufbauten sich allmhlich entwickelt haben4 ,die ,vervollkommnung in den ,verteidigungsmitteln und daher ein ,wechsel in der militrischen ,taktik1 die ,erfindung des ,schiesspulvers mit einem ,wort1 hat viel dazu beigetragen1 die ,bedeutung der ,aufbauten zu vermehren4 ,man wusste in unserem ,vaterlande1 dass die ,schiffe des ,mittelmeeres spitzer waren als die unsrigen2 wir haben einen ,beweis dafr in der ,stelle1 wo van ,yk in seinem bekannten ,werk1 ,s4 #cee1 uns darauf aufmerksam macht1 dass man dem stark gekrmmten ,vorderteil1 also dem vollen ,bug1 die besonderen ,vorzge unserer ,schiffe als ,segler zuschrieb4 ,und es ist sicherlich nicht ohne ,interesse1 wenn man weiter liest1 dass sein ,vater begleitet von seinen drei ,shnen nach ,genua ging1 um ,schiffe zu bauen1 die vorwrts fahren konnten1 obwohl sie ,gegenwind hatten 7,s4 #ced71 was in dieser ,stadt noch unbekannt war4 ,zu dieser ,zeit kannte man also nicht in ,genua die ,kunst des ,kreuzens1 was die lateinischen ,segel brigens nicht ermglichten4 ,erst spter sehen wir diese ,segel durch quadratische ,segel ersetzt4 ,es ist also nicht wunderbar1 dass die ,ruderschiffe so andauernd auf dem ,mittelmeer in ,gebrauch gewesen sind2 andererseits knnen wir als bewiesen ansehen1 dass schon in den ltesten ,zeiten ,schiffe von gedrungener ,form neben langen ,ruderschiffen vorhanden waren4 7,jal1 ,glossaire ,nautique1 ,s4 #ajdi47 ,die wenigen alten ,schiffe indessen1 die ausgegraben sind1 zeigen einen so hohen ,grad der ,vollkommenheit1 dass der ,schiffbau schon in den frhesten ,jahrhunderten eine wunderbare ,entwicklung erreicht haben muss4 ,das drfte uns jedoch gegenber den ,meisterwerken nicht berraschen1 die uns die ,vlker des ,mittelmeeres hinterlassen haben1 ,meisterwerke die von ihrem sthetischen und praktischen ,sinn zeugen4 ,verfolgt man die fortschreitende ,entwicklung des ,schiffes im ,mittelalter und betrachtet man die ,grssenverhltnisse der ,dockbecken u4 s4 w4 bei den ,griechen und ,rmern1 so kann man behaupten1 dass das ,altertum nicht die ,riesenschiffe gekannt hat1 und dass die gegebenen ,beschreibungen beim ,licht der ,verhltnisse geprft werden mssen1 unter denen sie verfasst sind4 ,das gilt auch von der ,stadt ,babylon1 deren ,grsse1 wie die ,ausgrabungen besttigen1 von den alten ,schriftstellern in sonderbarem ,masse bertrieben ist4 ,liest man brigens nicht tglich von der ausserordentlichen ,grsse von ,schiffen und ,maschinen1 die wenige ,jahre danach durch noch ausserordentlichere bertroffen wird8 ,so wird es brigens immer sein4 ,schliesslich mchte ich bemerken1 dass man noch heut alle alten ,modelle in den kleinen ,holzschiffen und in den ,fischerbooten findet4 ,wenn man also eine genaue ,vorstellung von den ,typen der ,schiffe der ,alten haben will1 so muss man baldigst eine vollstndige ,untersuchung erffnen1 um sie wiederzufinden1 um ihre ,grssenverhltnisse festzustellen und danach mit ,massangaben versehene ,zeichnungen anzufertigen1 wie man dies in den ,niederlanden getan hat4 ,die kurze vergleichende ,untersuchung ermglicht leicht die ,feststellung der gegenseitigen ,beziehungen1 die zwischen den verschiedenen ,vlkern bestehen2 sie zeigt1 dass die alten1 dem sdlichen ,frankreich1 ,spanien und ,portugal eigentmlichen ,type der ,mittelmeerfamilie angehren1 d4 h4 dem sdlichen ,mittelpunkt4 ,illustration ,illustration3 #b ,het varen met weijnig volk1 het nauw en zober behelpen in leeftochten en ons ingeboren zindelijkheid1 die de schepen langdurend maekt1 doet den ,nederlantschen scheepvaart bloeijen1 en niet het scheepsfatzoen4 ,nicolas ,witsen1 #agga4d ,diese bemerkenswerten ,worte sind charakteristisch und zeigen1 dass zum ,gedeihen und zur ,grsse eines ,volkes etwas anderes ntig ist als bestimmte ,schiffsformen4 ,wenn dem nicht so wre1 sagt ,witsen1 so wren unsere ,schiffsmodelle unverzglich von den anderen ,vlkern nachgeahmt worden4 ,die ,nchternheit und ,reinlichkeit sind zwei ,haupttugenden unseres ,volkes1 was niemand bestreiten drfte2 aber ausser diesen ,tugenden besassen unsere ,vorfahren eine ,eigenschaft von hoher ,bedeutung3 die ,hollnder waren sparsame ,schiffbauer1 wie sie es noch heut sind4 ,hoffen wir fest1 mit vollem ,vertrauen1 dass dem immer so sein wird1 und dass man niemals an der eigenen ,kraft zweifeln wird4 ,witsen schreibt1 -- was eine gewisse ,bedeutung erhlt1 wenn man es mit dem ,vorhergehenden vergleicht -- dass die behufs ,erlernung der ,schiffbaukunst nach ,holland gekommenen ,fremden bei der ,rckkehr in ihre ,heimat unsere ,art nicht nachahmen konnten4 ,ich wundere mich also keineswegs1 wenn diese ,fremden schreiben1 dass sie weder unsere ,baukunst noch unser ,verfahren brauchen knnten4 ,manches ,schiff1 sagt der genannte ,schriftsteller1 ist im ,ausland analysiert und gemessen worden1 aber nie hat man es ,punkt fr ,punkt nachgeahmt2 nie auch haben unsere ,schiffbauer dort ,lob geerntet4 ,was ,witsen darauf ber die ,englnder sagt1 ist ziemlich sonderbar3 ,in deze braveeren zij 7de ,engelschen7 opentlijk allen ,landaert en wanen niemant huns gelijk in deze konst te hebben#e4 ,er schreibt dies wenig gnstige ,urteil ber die ,hollnder dem ,umstand zu1 dass in den ,niederlanden nichts ber den ,schiffbau verffentlicht ist4 ,man wird spter sehen1 dass man im ,ausland tatschlich ganz anderer ,ansicht war4 ,manche ,angaben bezeugen1 dass schon im frhen ,altertum die an den ,mittelmeerksten wohnenden ,vlker die ,schiffahrt gekannt haben4 ,noch heut bauen die wildesten und unkultiviertesten ,vlker1 die lngs ,strmen und ,flssen wohnen1 ,fahrzeuge1 so primitiv auch ihre ,formen sein mgen4 ,in der zweiten ,hlfte des letzten ,jahrhunderts sind mehrere alte ,schiffe in ,nordeuropa ausgegraben worden4 ,alles dies ist geeignet1 uns zu berzeugen1 dass alle am ,wasser wohnenden ,vlker die ,schiffahrt gekannt haben und zwar seit den ltesten ,zeiten4 ,es ist ausserdem wahrscheinlich1 dass die ,form ,kanoe die lteste ,form eines ,fahrzeuges ist2 es ist eine lange und schmale ,form1 die natrlich aus dem ausgehhlten ,baum entstanden ist4 ,die ,stange ist das ursprngliche ,fortbewegungsmittel1 das bald durch die ,pagai 7,schaufel7 und das ,ruder ersetzt wurde4 ,der ,mensch sucht es sich im allgemeinen bequem zu machen2 es ist daher nicht zu verwundern1 dass er bald auch den ,wind in der ,schiffahrt zu ,hilfe gerufen hat1 um ihn spter als ,haupttriebkraft zu verwenden4 ,die ltesten ,bewohner der ,niederlande haben also die ,schiffahrt lange vor der ,herrschaft der ,rmer gekannt1 und es ist anzunehmen1 dass sie oft verschiedene ,teile ihrer ,heimat nur auf dem ,wasserwege erreichen konnten4 ,caesar berichtet 7,holmes1 ,s4 #eb71 dass die ,bretonen sich sehr leichter ,schiffe bedienten1 die aus einem ,gerippe von ,lindenzweigen bestanden1 das mit ,huten bespannt war4 ,andrerseits erzhlt der ,papst ,marcellin 7#bif bis #cjd n4 ,chr471 wie sehr die ,sachsen wegen ihrer ,beweglichkeit zu frchten wren und fgt hinzu1 dass ihre ,schiffe aus ,bffelhuten bestnden1 die straff ber biegsames ,holz gespannt waren4 ,neben den langen ,ruderschiffen wird es zweifellos sehr frh breitere und weniger schnelle ,schiffe gegeben haben4 ,diese ,schiffe wurden mit ,segeln bewegt4 ,schliesslich haben sie die ,ruderschiffe vllig verdrngt4 ,nichts ist von diesen ursprnglichen ,fahrzeugen erhalten geblieben4 ,die ltesten ,bewohner unseres ,landes sind bekanntlich aus dem ,orient gekommen2 zweifellos kannten sie die ,schiffbaukunst2 sie werden aber ihre ,modelle den ,bedrfnissen haben anpassen mssen1 die durch den ,zustand der ,schiffahrtsstrassen in unseren ,niederungen entstanden4 ,man kann also behaupten1 dass die ,wiege der ,schiffbaukunst der ,niederlande sich in der ,ostsee befunden hat4 ,wir wollen also vor allem unsere ,blicke nach der ,seite wenden1 wo seit der ltesten ,zeit die ,schiffbaukunst einen hohen ,grad der ,vollkommenheit erreicht haben muss4 ,das ergibt sich nicht nur aus der ,zahl der ausgegrabenen ,schiffe1 die der ,wikingerzeit angehren1 sondern auch aus den in letzter ,zeit vorgenommenen ,untersuchungen4 ,aus diesen ,untersuchungen lsst sich folgern1 dass schon im ,altertum die nordischen ,vlker die ,nordsee durchfahren haben mssen4 ,der schwedische ,archologe ,montelius vermutet sogar1 dass es am ,ende der ,steinzeit schon dauernde ,beziehungen zwischen der ,westkste von ,schweden und der ,ostkste von ,england gab4 ,lange vor den eigentlichen ,wikingerfahrten nach ,sden1 haben die ,wikinger schon ,seefahrten unternommen1 und es ist sicher1 dass im ,anfang unserer ,zeitrechnung die ,vlker des ,nordens ,schiffahrt trieben4 ,tacitus spricht von mchtigen ,flotten der ,schweden1 die zu seiner ,zeit nicht das ,segel1 sondern einfach das ,ruder verwendeten4 ,das ,werk ,vesterlandenes indflydelse poa ,nordboenes og saerlig ,nordmaennenes ydze ,kulture levesaet og sim funds forhold i ,vickingetiden af ,alexander ,bugge #aijef ist also vollauf berechtigt zu sagen1 dass die ,schiffahrt des ,nordens ihren ,ursprung den suevischen und gothischen ,volksstmmen verdanken drfte1 die an den ,ostseeksten angesiedelt waren1 von wo sie dann zu den ,normannen und ,dnen gekommen ist4 ,wir knnen wohl hinzusetzen1 dass es ebenso mit den ,niederlanden1 ,grossbritannien1 ,belgien und einem ,teil von ,nordfrankreich gewesen ist4 ,der berhmte deutsche ,philologe und ,archologe ,professor ,n4 ,zimmer nimmt an1 dass die ,normannen die ,shetlandsinseln zwischen den ,jahren #eij und #fdd besucht haben4 ,diese ,annahme ist durch die ,untersuchungen des ,dr4 ,jacob ,jacobsen besttigt worden1 der lange auf den fraglichen ,inseln gelebt hat1 um die nordischen ,namen der ,drfer zu untersuchen und andere ,spuren der nordischen ,sprache aufzusuchen4 ,dieser ,gelehrte hat ebenfalls gefolgert1 dass die ,normannen die ,shetlandsinseln schon um das ,jahr #gjj besucht haben4 ,sidenote3 ,,ii #ge ,wenn wir diesen ,tatsachen gegenberstellen1 was im ,mittelmeer vor sich ging1 wo man immer versuchte1 am ,abend an ,land zu gehen1 so knnen wir ein ,gefhl der ,bewunderung fr die ,normannen nicht unterdrcken1 die furchtlos das ,meer bis ,island und ,grnland durchquerten4 ,ihr ,schiffbau muss schon damals einen ausserordentlich hohen ,grad der ,vollkommenheit erreicht haben1 was in vollem ,masse durch die ,bauart der prachtvollen ,schiffe ,oxberg und ,gokstad besttigt wird1 die in der ,gegend von ,sandefjord aufgefunden sind 7,museum der ,altertmer von ,christiania74 ,es ist sonach wenig wahrscheinlich1 dass die ,vlker des ,nordens irgend etwas im ,schiffbau bei ihren ,fahrten nach ,westeuropa gelernt haben4 ,im ,gegenteil hat dieser ,teil ,europas1 also auch die ,niederlande1 von ihnen die ,schiffbaukunst erhalten4 ,erst spter spricht man in ,england von einer ,flotte und einer ,marine4 7,siehe ,holmes1 ,ancient and modern ships1 #aijj47 ,in der ,folge richteten die ,normannen ihre ,fahrten immer mehr nach ,sden2 sie setzen sich in der ,normandie fest und bemchtigten sich ,englands4 ,bei diesen ,fahrten lernten sie den ,schiffbau des ,mittelmeeres kennen4 ,selbstverstndlich werden sie damals alles beachtet haben1 was hier an ,vollkommenem vorhanden war4 ,es lag dies zudem in ihrem ,interesse4 ,sie entnahmen insbesondere von den ,vlkern ,sdeuropas den ,anker1 den diese von den ,griechen kennen gelernt hatten4 ,das nordische ,wort akkeri1 das ,anker bedeutet1 scheint dem angelschsischen ancor entlehnt zu sein1 das von dem lateinischen ancora stammt4 ,das ,wort forkr 7,bootshaken7 ist ebenfalls auslndischen ,ursprungs2 es kommt von dem angelschsischen forca und dem lateinischen furca her4 ,die normannischen ,schiffsmodelle haben jedoch durch diese ,berhrung mit dem ,sden keine ,vernderung erlitten4 ,das aussergewhnliche ,leben der ,wikinger1 ihre stndigen ,seerubereien lassen den ,schluss zu1 dass das ,handelsschiff sich nicht bei ihnen vervollkommnet hat1 sondern bei den ,vlkern1 die sich mit dem regelmssigeren ,handel befasst haben4 ,ich finde es nicht wunderbar1 dass diese ,entwicklung sich im ,nordwesten ,europas vollzogen hat4 ,es wird sogar von einigen behauptet1 dass das ,schiff ,bse1 das im ,mittelalter allgemein in ,gebrauch war1 aus der ,normandie gekommen ist und aus dem #aa4 ,jahrhundert stammt4 ,zur ,untersttzung dieses ,satzes dient die ,tatsache1 dass das ,wort ,busse 7,bse7 zu jener ,zeit zum ersten ,male in den alten ,chroniken erscheint4 ,j4 ,steenstrup hat die ,aufmerksamkeit auf die ,butsecarlas gelenkt 7die in den alten angelschsischen ,chroniken des ,jahres #ajff und in dem ,buch von ,florant ,wigorniensis aus dem ,jahre #ajeb erwhnt werden71 ein ,volk von ,seeleuten1 das an den ,ksten von ,hastings und ,yorkshire wohnte4 ,der letztgenannte ,schriftsteller lenkt ausserdem die ,aufmerksamkeit auf den zweiten ,teil des ,wortes1 das der nordischen ,sprache angehrt1 whrend das ,wort buza ziemlich oft in dem ,alt-,nordischen und dem ,alt-,schwedischen etwa im #ac4 ,jahrhundert vorkommt und ein ,schiff von stark gekrmmter ,form bezeichnet4 ,dies ,wort ist indessen romanischer ,herkunft3 es entspricht1 wie ich hrte1 dem ,alt-,franzsischen buse oder buce 7aus dem ,jahr #ajhj etwa72 man glaubt also1 dass das ,schiff ,bse aus der ,normandie stammt4 ,das scheint mir indessen nicht so sicher2 es ist nmlich erwiesen1 dass dieselben ,schiffsformen sich jahrhundertelang1 allerdings unter anderen ,benennungen erhalten haben4 ,der ,umstand1 dass das ,wort buse 7,bse7 zum ersten ,mal ums ,jahr #ajhj gebraucht wird1 ist also kein ,beweis1 dass der fragliche ,schiffstyp erst in dieser ,zeit aufgetaucht ist4 ,ich mchte eher glauben1 dass das ,modell1 um das es sich hier handelt1 schon vorhanden war1 dass es aber erst um #ajhj mit buse oder buce 7,bse7 in der ,normandie bezeichnet ist1 wahrscheinlich1 nachdem einige unwesentliche nderungen mit ihm vorgenommen sind4 ,die ,schiffbaukunst ist in die ,niederlande aus der ,nordsee durch die ltesten ,bewohner des ,landes1 die ,friesen und die ,sachsen gekommen1 die sie dann ohne jeden fremden ,einfluss weiter entwickelt haben4 ,in dieser ,beziehung sind die folgenden ,worte ,witsens auf ,seite #dg seines bekannten ,werkes von wirklicher ,bedeutung3 ,de ,vriezen komt de lof toe van de herstelde scheepsbouw in ,nederland1 zoo de meeste schryvers willen#g4 ,es handelt sich tatschlich um eine eigene ,entwicklung fr den ,nordwesten ,europas2 die besonderen und bereinstimmenden ,formen1 die man noch jetzt zum grossen ,teil von ,dnemark bis ,belgien findet1 beweisen es vollauf4 ,deshalb knnen wir im ,gegensatz zum ,mittelmeer oder dem ,sdzentrum im ,hinblick auf ,belgien von einem ,nordzentrum sprechen4 ,in weiterem ,sinne hat die ,entwicklung der ,schiffbaukunst in diesem ,nordzentrum begonnen und hat dann schliesslich ihren ,hhepunkt in den ,niederlanden erreicht4 ,england und ,frankreich sind uns gefolgt4 ,die ,schiffbaukunst ist allmhlich in den ,niederlanden weiter aufgeblht1 und zwar nur mit einer ,unterbrechung in der ,zeit1 wo ,frankreich durch die ,kontinentalsperre herrschte4 ,sidenote3 ,,ii #gb ,wir kehren nun zu den ,schiffstypen zurck4 ,ich habe schon bemerkt1 dass man einige ,wikingerschiffe aufgefunden hat4 ,man entdeckte eins i4 ,j4 #ahfg in ,haugen und ein anderes i4 ,j4 #ahhj in ,gokstad2 schon frher i4 ,j4 #ahfe hatte man in ,jtland #c ,schiffe gefunden1 die aus dem #e4 ,jahrhundert zu stammen scheinen4 ,das grsste von ihnen hat eine ,lnge von #gj ,fuss4 ,man entdeckte ebenfalls ein ,wikingerschiff in ,charbuw1 bei ,pommeren4 ,die letzte ,entdeckung erfolgte in der ,umgegend von ,oxenberg bei ,christianiafjord in ,norwegen 7#aijd74 ,sidenote3 ,,ii #gd ,alle diese ,schiffe sind ,ruderschiffe2 man konnte sich auf ihnen aber auch der ,segel bedienen1 die man an dem in der ,schiffsmitte aufgestellten ,mast befestigte4 ,die ,schiffe sind im ,vergleich zu ihrer ,breite weniger lang als die ,ruderschiffe des ,mittelmeeres2 ihre ,breite betrgt nmlich der ,lnge4 ,sie sind in der ,mitte voll1 ziemlich flach und werden nach vorn und hinten schmaler4 ,der ,vorder- und der ,hintersteven sind sehr hoch4 ,ein an der ,seite des ,hinterteils befestigtes ,ruder dient ihnen als ,steuer4 ,ihr ,bau weicht ebenfalls wesentlich von dem der ,mittelmeerschiffe ab2 hier findet man nur ,schiffe mit glatten ,wnden1 whrend die ,wikingerschiffe bereinandergreifende ,planken haben4 ,das ,schiff ,gokstad ist eins der schnsten ,beispiele dieses ,typs2 es ist eingehend beschrieben von ,holmes in seinem schnen ,werk ,ancient and modern ships1 ,s4 #ee und folg4 ,dies ,schiff hat eine ,lnge von #gg ,fuss #aa ,zoll1 eine ,breite von #af ,fuss #g ,zoll1 und eine ,tiefe von #e ,fuss #i ,zoll2 es hat ebenfalls bereinandergreifende und genagelte ,planken4 ,sidenote3 ,,ii #gf ,sidenote3 ,,ii #hj ,wenden wir uns nun nach ,norwegen und betrachten wir dort die ,fischereifahrzeuge1 die noch heut in ,gebrauch sind2 wir werden durch die hnlichkeit betroffen sein1 die zwischen diesen ,schiffen und dem ,wikingerschiff besteht1 sowohl hinsichtlich der ,bauart wie hinsichtlich der ,form4 ,das veranlasst ,holmes zu schreiben 7,s4 #fj73 ,such an instance of persistency in type is without parallel in the history of shipbuilding4 7,eine solche ,beibehaltung des ,typs ist in der ,geschichte des ,schiffbaues ohne gleichen74 ,wir haben gesehen1 dass dies nicht nur in ,norwegen vorkommt1 sondern bei allen ,vlkern4 ,wir finden es nicht wunderbar1 dass die ltesten ,modelle bei den ,fischerbooten zu finden sind2 keine ,klasse ist konservativer als die der ,fischer1 die ihre ,boote wie ihre ,vorfahren bauen und die sich nur durch die ,notwendigkeit zu neuen ,formen bewegen lassen4 ,sidenote3 ,,ii #ajc ,ausser den im ,norden aufgefundenen ,modellen ist uns wenig von den lteren ,schiffstypen geblieben4 ,die ,beschreibungen und ,abbildungen1 die wir besitzen1 sind entweder oberflchlich oder unvollkommen4 ,in dieser ,hinsicht ist das ,wappen der ,stadt ,amsterdam die bekannteste ,urkunde1 die uns die ,niederlande liefern4 ,das ,werk ,witsens enthlt auf ,s4 #cfb mehrere ,abbildungen dieses ,wappens aus verschiedenen ,zeiten4 ,sidenote3 ,,ii #aab ,sidenote3 ,,ii #aje ,sidenote3 ,,ii #aaj ,holmes gibt ausserdem die ,schiffe wieder1 die auf einem alten ,wandteppich von ,bayeux 7#ajff7 abgebildet sind1 wie das ,sandwich ,seal 7,siegel7 von #abch1 das ,dover ,seal von #abhd und das ,pool ,seal von #acbe 7,s4 #fg und #fh74 ,die letzteren ,siegel stimmen mit der ltesten ,abbildung des ,wappens von ,amsterdam berein1 und das auf ihnen dargestellte ,schiff ist dem der genannten ,stadt ziemlich hnlich4 ,man darf auf diese ,einzelheit jedoch nicht zu grossen ,wert legen1 denn wie der heraldische ,lwe wenig einem wirklichen ,lwen gleicht1 so ist anzunehmen1 dass das heraldische ,schiff nicht die treue ,abbildung des ,typs ist4 ,die alte ,bibel mit ,abbildungen aus der ,zeit von #abjj-abbj1 welche sich in der ,kniglichen ,bibliothek im ,haag befindet und die zu uns von ,nordfrankreich gekommen sein drfte1 enthlt auch eine bemerkenswerte ,abbildung2 der ,typ eines ,schiffes1 das darin abgebildet ist1 gleicht ebenfalls den vorigen4 ,sidenote3 ,,ii #aab ,die bereinstimmung aller dieser ,abbildungen gestattet die ,folgerung1 dass in ,westeuropa nur eine ,sorte ,schiffe vorzugsweise benutzt wurde2 die deutlich erkennbare ,beplankung zeigt berdies das bereinandergreifen der ,planken4 ,sidenote3 ,,ii #gh ,aus der ,abbildung auf dem ,wandteppich von ,bayeux geht ausserdem hervor1 dass man sich sehr frh des ,segels bedient hat2 der ,steuermann eines der ,schiffe1 die darauf abgebildet sind1 hlt in der ,hand eine ,segelleine4 ,diese ,schiffe haben ausserdem -- was zu beachten ist -- ziemlich vertikale ,vorder- und ,hintersteven1 wie man sie noch heut bei einigen ,fischerbooten ,norwegens trifft4 ,das ,koggeschiff 7cogue71 das ,wappenschiff von ,amsterdam ist ein sehr bekannter mittelalterlicher ,typ1 dessen ,bedeutung vom #ac4 ,jahrhundert ab in ,west- und ,mitteleuropa deutlicher hervortritt1 wo es die hanseatischen ,vlker1 die ,hansen und die ,friesen erheblich vervollkommneten4 ,dies im ,verhltnis zur ,lnge sehr breite ,schiff war schwer besteigbar2 daher liess es sich als ,kriegsschiff gut verwenden4 ,das ,koggeschiff scheint lter zu sein als der ,hansabund 7#abej71 wenn man sich an seinen ,namen hlt1 dem man schon vor dieser ,zeit begegnet4 ,so hatten die ,einwohner der ,niederlande mehrere ,koggeschiffe auszursten1 um die ,einflle der ,normannen zu bekmpfen 7#hah-ajaj74 ,das war die ,anwendung des ,feudalsystems auf die ,schiffahrt 7siehe ,la ,croix ,s4 #hh74 ,diese ,politik wurde bekanntlich unter ,karl dem ,grossen endgltig eingefhrt1 der die ,friesen im ,jahre #ghe und die ,sachsen im ,jahre #hjd unterjochte 7,j4-,c4 de ,jonge1 ,histoire de la marine nerlandaise1 ,i4 ,bd4 ,s4 #f74 ,natrlich setzte man alles ins ,werk1 um dem zu entgehen4 ,eine ,verordnung des rmischen ,knigs ,otto ,i 7#icf-igc7 legt einen ,zehnten auf die ,koggeschiffe 7,kogschuit71 dessen ,ertrag dem ,bischof von ,utrecht zufiel4 ,es war dies das ,lsegeld fr die ,verpflichtung1 dem ,frsten mit den ,koggeschiffen zu dienen4 ,diese ,verpflichtung scheint im ,grunde besonders die an der jetzigen ,zuiderzee liegenden ,gegenden betroffen zu haben4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i ,s4 #g47 ,das ,koggeschiff erscheint zum erstenmal in ,deutschland erst im ,jahre #abaa1 als der ,kaiser ,otto ,,iv4 den ,einwohnern von ,wismar erlaubte1 zwei ,koggeschiffe 7,cogken7 und soviel kleine ,schiffe zu unterhalten1 als sie wnschten4 ,einige behaupten1 dass das ,wort ,cogue1 im ,altnordischen ,kuggr vom italienischen cocca1 vom spanischen coca oder vom altfranzsischen coche kommt und meinen demnach1 dass das ,koggeschiff romanischen ,ursprungs sei4 ,das ist nicht wahrscheinlich2 das ,koggeschiff ist ein ,schiffstyp1 der dem alten ,wikinger-,schiff nachgebildet und den ,sonderverhltnissen der ,schiffahrtstrassen und den ,niederungen ,nordwesteuropas angepasst ist4 ,es war also solide gebaut1 d4 h4 breit und voll1 um es leicht an ,land ziehen zu knnen4 ,das ,koggeschiff war tatschlich im ,mittelmeer unbekannt2 das ergibt sich brigens aus dem1 was der ,geschichtsschreiber ,florentin ,villani gelegentlich der ,schlacht von ,zieriksee davon erzhlt4 ,wenn dies ,schiff ein ,muster aus dem ,mittelmeer gewesen wre1 so htte der genannte ,schriftsteller die ,aufmerksamkeit nicht besonders darauf gelenkt4 ,das ,koggeschiff gehrt also wohl nach ,nord- und ,westeuropa2 es verdankte seine ,vervollkommnung den ,friesen und besonders den ,flamndern4 ,sidenote3 ,,ii #ajc ,sidenote3 ,,ii #ig ,sidenote3 ,,ii #ih ,im #ac4 ,jahrhundert war das ,koggeschiff schon allgemein im ,gebrauch1 und man kann annehmen1 dass die ,normannen es schon zur ,zeit der ,wikinger kannten4 ,leider ist nicht viel davon brig geblieben4 ,die ltesten ,abbildungen1 die wir von ihm besitzen1 sind die auf den ,siegeln von ,amsterdam und ,harderwyk4 ,aber das ,schiff1 das auf dem ,wappen der ersteren ,stadt abgebildet ist1 hat sehr viele ,vernderungen im ,laufe der ,jahrhunderte durchgemacht4 ,es ist eine schlecht hergestellte ,zeichnung1 wie ,witsen bemerkt1 der diese mangelhafte ,herstellung der ,unkenntnis der ,wappenstecher zuschreibt4 7,witsen1 ,s4 #cfc47 ,sidenote3 ,,ii #ajh ,das ,wappen von ,harderwyk stimmt mit dem von ,damme berein4 7,jal1 ,gloss4 nautique ,s4 #ajea72 zweifellos zeigen uns die beiden ,siegel dasselbe ,schiff 7der einzige ,unterschied besteht darin1 dass das ,schiff von ,damme #b ,aufbauten hat74 ,wenn also1 wie ,witsen behauptet1 das ,schiff von ,harderwyk ein ,koggeschiff ist 7,witsen1 ,s4 #cfd1 #b4 ,spalte unten71 so muss es ebenso das von ,damme sein4 ,was die ,siegel von ,amsterdam betrifft1 so bemerkt ,witsen ausserdem1 dass das lteste nicht vor dem ,jahre #abjj angefertigt sein kann1 da ,amsterdam vor dieser ,zeit nicht den ,rang einer ,stadt besass4 ,er fgt hinzu1 dass man auf diesem ,wappen klar sieht3 hoe het met de bouwery der ,kog-schepen oulinx heeft gestaen en hoe haer gestalte steeds is veranderd met den tyd1 gelijck men ook hedens-daegs 7dus ten tyde van dien schryver7 de gestalten der schepen steeds veranderen ziet 7blz4 #cfd7h4 ,der ,rumpf der ,koggeschiffe hatte bereinandergreifende ,planken4 ,die meisten ,abbildungen zeigen uns nur ein ,vorderteil mit abgerundeter ,form4 ,man kann also annehmen1 dass das auf dem ,wappen von ,harderwyk dargestellte ,schiff eine ,abart des gewhnlichen ,koggeschiffs ist4 ,es ist zu bemerken1 dass alle alten ,modelle von hollndischen ,schiffen wie das ,koggeschiff ein leicht abgerundetes ,vorderteil ohne ,galion zeigen4 ,sidenote3 ,,ii #abd u4 s4 w4 ,alle alten flmischen ,stiche aus dem #ae4 ,jahrhundert zeigen verschiedene ,schiffstypen1 und sonderbarerweise hat keins von diesen den ,namen ,koggeschiff4 ,indessen zeigen uns alle diese ,stiche gedrungene ,schiffe mit rundem ,vorderteil1 die sicher von den ,koggeschiffen abzuleiten sind4 ,sidenote3 ,,ii #aij ,man findet sogar eine ,abbildung aus dem ,anfang des #af4 ,jahrhunderts1 die ein seelndisches ,koggeschiff darstellt4 ,vorder- und ,hinterteil haben dort gleiche ,form2 es ist indessen anzunehmen1 dass das ,vorderteil breiter gewesen ist mit ,rcksicht auf die ,stelle1 an der sich der ,mast befand1 und die auf etwa ein ,drittel der ,schiffslnge vom ,vordersteven aus gerechnet liegt2 dieser letztere sowie der ,hintersteven sind gekrmmt2 die ,ruderpinne geht durch ein ,gehuse2 der ,mast ist stark geneigt1 wie es die ,verwendung der alten ,spriete wollte4 ,das ,schiff hat ausserdem ,schwerter4 ,die ,zeichnung lsst nicht deutlich erkennen1 ob die ,planken des ,rumpfes bereinander greifen4 ,es ist wohl mglich1 dass die ,wnde glatt gewesen sind1 denn zu jener ,zeit war diese ,bauart schon blich4 ,das ,schiff hat keinen ,spiegel2 der ,rumpf ist mit konvexen ,planken bedeckt4 ,sidenote3 ,,iii #aae ,sidenote3 ,,iii #aaf ,zweifellos stammt dies seelndische ,koggeschiff von dem ursprnglichen ,koggeschiff4 ,wir knnen annehmen1 dass dies ,fahrzeug etwas breitere ,enden hatte2 der ,mast drfte in der ,mitte gestanden haben2 richten wir den ,mast in der ,mitte auf1 ersetzen wir das ,steuer durch ein ,steuerruder1 lassen wir die ,schwerter fort und denken wir uns die ,wnde klinkerweise hergestellt1 so werden wir eine ,vorstellung von dem ,koggeschiff haben2 dann aber erhlt unser ,bom eine ganz andere ,bedeutung4 ,dies letztere ,schiff ist bekanntlich in den letzten ,jahren erheblich vergrssert worden und hat an seinen ,enden an ,breite gewonnen1 um die ,fassungskraft zu vermehren4 ,das sieht man klar1 wenn man das ,vorderteil eines ,bom mit dem ,vorderteil der ,barke vergleicht1 die zum ,krabbenfang dient4 ,diese letztere zeigt noch die alten runden ,formen und hat im ,verhltnis zu ihrer ,lnge eine geringere ,breite4 ,sidenote3 ,,iii #aab ,wir knnen also annehmen1 dass der ,bom weniger eckige ,enden und ein hheres ,vorder- und ,hinterteil hatte1 also etwas mehr gekrmmt war als die frheren ,schiffe2 wir erhalten so ein ,schiff1 das mit seinen ,wnden aus klinkerweise an einander genagelten ,planken sich wenig von dem alten ,koggeschiff unterschied1 und sofort erklren wir uns den ,ursprung eines alten ,schiffstyps1 den man noch als eine ,seltenheit in unserer ,fischereiflotte findet4 ,so gendert unterscheidet sich der ,bom nicht mehr so sehr von der ,egmonder ,pink1 die von ,witsen1 ,s4 #afh1 beschrieben und gezeichnet wird2 es drfte sogar erlaubt sein zu sagen1 dass er aus jener entstanden ist4 ,so erklrt es sich1 dass noch heutzutage die ,bommen oft ,pinken genannt werden4 ,ein im ,gemeindemuseum des ,haags aufbewahrtes ,bild stellt brigens den ,strand von ,scheveningen dar1 der nicht mit ,bommen sondern mit ,egmonder ,pinken bedeckt ist4 ,wir werden darauf zurckkommen1 wenn wir von den ,fischereifahrzeugen sprechen werden4 ,sidenote3 ,,ii #bdc ,die ,barken fr den ,krabbenfang erfuhren weniger ,abnderungen2 daher unterscheiden sie sich auch1 abgesehen von dem ,spiegel1 der spter auf ihnen angebracht wurde1 weniger von der ,egmonder ,pink1 die sich endlich fast vollstndig in der ,ostender ,fischerbarke wiederfindet1 wie schon ,lelong in seiner ,encyclopdie d',architecture navale1 ,s4 #ag1 bemerkt hat4 ,einige ,bommen haben noch im #ai4 ,jahrhundert auch als ,kstenwachtschiffe gute ,dienste leisten knnen4 ,nichts beweist1 dass sie schon zur ,zeit ,witsens vorhanden waren2 es scheint nicht so1 denn dieser ,schriftsteller erwhnt sie nicht2 er begngt sich mit der ,bemerkung1 dass man ausser den ,egmonder ,pinken auf dem ,strande andere ,fischerbarken fand1 die viel kleiner waren und nur ,besan-,segel besassen4 ,wenn diese ,barken durch ihre ,formen sich viel von den ,pinken unterschieden htten1 so htte er meines ,erachtens sicher davon gesprochen4 7,s4 ,witsen1 ,s4 #afh1 #b4 ,spalte47 ,sidenote3 ,,ii #ahg ,der ,zeichner1 der das seelndische ,koggeschiff nachbildete1 hat uns auch die ,zeichnung eines ,deghbootes hinterlassen1 das wie das erste aus ,seeland stammte4 7,witsen1 ,s4 #abj1 #b4 ,spalte47 ,dieses ,fahrzeug gleicht sehr jenem ,koggeschiff4 ,der ,vordersteven ist etwas lnger1 die ,statie ist nicht geschlossen1 und es sind keine konvexen ,lukendeckel vorhanden4 ,nur die ,takelung weicht vollstndig von derjenigen der ,pink ab1 und alles lsst darauf schliessen1 dass sie aus dem ,sden stammt4 ,sidenote3 ,,ii #ahi ,sidenote3 ,,ii #ahh ,derselbe ,zeichner bringt eine ,abbildung eines ,brabanter ,heude oder ,heu1 den man kleine seelndische ,kogge nennen knnte4 ,es scheint indessen auch grssere ,heuden gegeben zu haben1 wenn man der ,abbildung des ,heu von ,brssel folgt1 eines ,fahrzeugs1 das zwei ,kanonen trug4 ,diese ,abbildung lsst keinen ,schluss auf die ,form des ,schiffes zu4 ,es drfte hier zu bemerken sein1 dass man sehr vorsichtig in ,bezug auf diese verschiedenen ,benennungen sein muss1 die ,anlass zu vielen ,verwirrungen gegeben haben2 ein ,beispiel hierfr ist die berhmte ,besprechung1 die im ,jahre #aijb und #jc in ,groningen ber die ,frage stattfand1 was ein ,pram ist4 ,die ,kreuzzge1 die im ,jahre #ajif begannen1 haben in hohem ,grade zur ,vervollkommnung des ,schiffes beigetragen2 das gleiche gilt von der ,erfindung des ,kompasses in der ersten ,hlfte des #ac4 ,jahrhunderts4 7,holmes1 ,s4 #ff47 ,der ,handel und die ,schiffahrt nahmen einen immer grsseren ,aufschwung1 sodass im #ac4 ,jahrhundert ,damme der ,stapelplatz fr ,nordeuropa wurde4 ,italien1 ,spanien und ,frankreich brachten ihre ,erzeugnisse zu uns4 ,die alten ,seegebruche von ,damme wurden spter die ,quelle des ,seerechts in ,holland1 im ,norden ,deutschlands 7,koenen1 ,s4 #ej71 in ,schweden und in ,dnemark4 ,es werden ,handelsvertrge mit den ,hansestdten geschlossen1 und im ,jahre #abeb stellt man ,tarife auf4 7,koenen47 ,in diesen ,tarifen spricht man von ,losbogen1 ,scharpoise1 ,eenvaren1 ,barken mit hohem ,bord und ,heckbooten4 ,man findet diese ,benennungen in einem ,vertrag1 der zwischen dem ,herrn von ,kuyck und dem ,herrn von ,dordrecht geschlossen wurde1 um einen ,streit ber den ,zoll in ,kuyck zu schlichten4 ,unter ,losbogen versteht man die ,schiffe1 die von vorne oder vom ,booge entladen wurden1 wie dies noch auf den ,schiffen geschieht1 die ,holz befrdern4 ,zu den ,scharpoise oder ,escarpoise rechnet man die ,barken1 die auf der ,scharpe1 einem ,nebenfluss der ,schelde1 in ,gebrauch waren4 ,die ,eenvaren waren ,fahrzeuge1 die von einem einzigen ,schiffer gefhrt wurden1 whrend die ,heckboote ,schiffe mit ,spiegel waren4 ,diese ,benennungen werden gengen1 um zu beweisen1 dass es frhe verschiedene ,arten von ,fahrzeugen gegeben hat1 und dass neben der ,kogge andere1 wenn auch kleinere ,schiffe vorhanden waren4 ,ursprnglich steuerte man die ,kogge mit dem ,ruder wie alle anderen ,schiffe2 erst im #ac4 ,jahrhundert wurde diese ,art allmhlich aufgegeben1 und das ,ruder wurde vom ,steuer verdrngt4 ,man kann fr ,holland nicht die ,zeit bestimmen1 zu der dieser ,wechsel stattfand2 die verschiedenen ,wappen von ,amsterdam knnen hierfr keine ,aufklrung geben4 ,auf mehreren von ihnen hat nmlich das ,schiff kein ,steuer1 zweifellos um symbolisch anzudeuten1 dass man nach allen ,teilen der ,erde schiffen knnte 7,witsen1 ,s4 #fcd71 und dass von ,amsterdam ,schiffe nach allen ,gegenden der ,erde fuhren4 ,es ist trotzdem anzunehmen1 dass das ,steuer ebenfalls im #ac4 ,jahrhundert in ,holland eingefhrt ist4 ,einige haben behauptet1 dass zwischen der ,einfhrung des ,kompasses und des ,steuers eine ,beziehung bestanden hat2 letzteres musste angenommen werden1 als man mit ,hilfe des ,kompasses immer weitere ,fahrten unternehmen konnte4 ,ich meinerseits glaube nicht1 dass die geringste ,beziehung zwischen ,kompass und ,steuerruder bestanden haben kann2 die ,normannen fuhren nmlich schon durch die ,nordsee1 bevor das ,steuer bekannt war4 ,die ltesten ,abbildungen der ,kogge1 wie primitiv sie auch sein mgen1 haben in der ,mitte einen ,mast mit ,takelung4 ,ich kenne keine ,abbildungen1 die ,ruder zeigen4 ,man kann also sagen1 dass die ,takelung die ,hauptausrstung war1 und dass die ,ruder1 deren ,zahl auch auf den grssten ,koggen hchstens #cb1 also #af auf jeder ,bordseite betrug1 nur zur ,zeit von ,windstille benutzt wurden4 ,das geschieht noch heut auf den kleineren ,fahrzeugen1 wie den ,tjalken4 ,die ,ruder waren also nur nebenschlich1 entgegen dem1 was man auf den ,galeeren sieht1 wo die ,ruder die ,hauptsache und die ,takelung die ,nebensache war4 ,das ist der ,grund1 aus dem man im ,gegensatz zu der ,kogge keine ,abbildungen von ,galeeren ohne ,ruder findet4 ,man gibt also ohne ,grund den ,koggen manchmal den ,namen ,galeeren4 ,diese haben sich niemals in den ,niederlanden einbrgern knnen4 ,de ,jonge hat schon auf die ,ungenauigkeit der ,stelle hingewiesen1 wo der ,verfasser der ,annexe ,op ,wagenaar1 ,bd4 #c1 ,s4 #ej1 erzhlt1 dass die #aajj gegen ,antwerpen von ,graf ,wilhelm ,,iii4 geschickten ,schiffe fast ausschliesslich ,galeeren waren4 ,in der ,geschichte der ,niederlande ist jedoch von ,galeeren die ,rede1 aber nicht von dem ,mittelmeertyp4 ,ihre ,zahl ist beschrnkt gewesen2 sie wurden nur auf ,strmen und ,flssen verwendet4 ,sidenote3 ,,ii #ade ,ein ,stich aus etwa #afjj1 der die ,schelde vor ,antwerpen darstellt1 sowie eine ,ansicht von ,gouda zeigen uns eine derartige ,galeere4 ,diese ,galeeren waren nur grosse ,ruderschiffe1 ein wenig lnger als die gewhnlichen ,barken 7de ,jonge1 ,bd4 #a1 ,s4 #hj7 und hatten hchstens #cb ,ruder4 ,die grsste niederlndische ,galeere diente dem ,schutz von ,amsterdam und hiess der ,schrecken der ,zuiderzee4 ,die in den ,seeschlachten verwendeten ,galeeren sind zu uns aus dem ,sden gekommen4 ,wer den hollndischen ,nationalcharakter kennt1 wird sich nicht wundern1 dass die ,galeere in ,holland keinen ,erfolg hatte4 ,da die ,beschftigung auf der ,galeere als verchtlich galt1 so fand man keine freiwilligen ,ruderer2 ,sklaverei gab es nicht1 da sie frhzeitig abgeschafft war4 7s4 ,witsen1 ,s4 #aid1 #a4 ,spalte47 ,die ,koggeschiffe behielten nun nicht ihre einfachen ,formen1 die wir beschrieben haben4 ,die fortwhrenden ,kriege1 die zur ,errichtung fester ,burgen im ,mittelalter fhrten1 veranlassten den ,bau fester ,teile auch auf den ,schiffen1 und so sehen wir1 wie sich allmhlich bei uns ebenfalls jene ,kastelle entwickelten1 die sich vorn und hinten auf den ,schiffen erhoben4 ,die ,siegel von ,amsterdam liefern hierfr ein ,beispiel4 ,die militrische ,taktik beeinflusste natrlich die ,bauart der ,schiffe4 ,die ,kreuzzge und der darauf folgende ,verkehr mit den ,vlkern des ,mittelmeeres1 denen die ,kastelle schon bekannt waren1 lehrten auch uns die ,aufbauten kennen4 ,wenn es beim ersten ,treffen nicht gelang1 das feindliche ,schiff in den ,grund zu bohren1 so enterte man1 um ,mann gegen ,mann zu kmpfen4 ,nunmehr war derjenige ,sieger1 der die festesten ,schiffe besass und sich hoch aufstellen konnte1 um seine ,pfeile auf den ,feind abzuschiessen4 ,was war somit natrlicher1 als auf den ,schiffen die festen ,kastelle mit ihren zinnengekrnten ,trmen nachzuahmen4 ,wenn der ,feind das ,deck betrat1 so zog man sich in die ,kastelle zurck4 ,man darf sich also nicht wundern1 wenn man auf den ,masten die alten ,marsen findet und wenn man hrt1 dass man sogar die kleinen ,boote emporzog1 um von dort den ,gegner sicherer unter einem ,hagel von ,pfeilen und ,steinen zu zerschmettern 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bj74 ,es ist begreiflich1 dass die abnehmbaren ,aufbauten nicht den ,erwartungen entsprochen haben1 und dass man von nun ab bald dahin kam1 das ,kastell und das ,schiff fest miteinander zu verbinden1 daher das erhhte ,vorder- und ,hinterteil4 ,bei dieser ,bauart sind ,portugal und ,spanien1 die das ,mittelmeer nachahmten1 uns vorangegangen4 ,wir sehen so das ,schiff des #af4 ,jahrhunderts sich allmhlich entwickeln und wir verstehen1 wie zwischen den vorn und hinten befindlichen ,aufbauten der mittlere ,teil niedrig blieb4 ,anfnglich gab es kein ,deck4 ,daher berdeckte man den mittleren ,teil1 um ihn gegen die ,steine und sonstige ,wurfgeschosse zu schtzen1 mit einem hlzernen ,gitterwerk 7siehe u4 a4 ,witsen1 ,s4 #ea1 #b4 ,spalte71 whrend die ,borde des ,schiffs mit ,zinnen versehen waren1 die mit ,zinn beschlagen waren1 um beim ,entern das ,erklettern zu erschweren4 ,sidenote3 ,,ii #aje ,sidenote3 ,,ii #ajf ,sidenote3 ,,ii #aji ,die englischen ,siegel1 die feiner und knstlerischer geschnitten sind als die unsrigen1 geben eine ausgezeichnete ,vorstellung von der fortschreitenden ,entwicklung der ,aufbauten4 ,fnf davon zeigen ,schiffswnde1 die klinkerweise genagelt sind1 whrend das ,siegel der ,stadt ,poole deutlich ,bolzen erkennen lsst4 ,die ,kastelle sind in ihren aufeinanderfolgenden ,entwicklungsabschnitten so klar dargestellt1 dass man keiner ,erklrung bedarf4 ,das ,ruder1 zum ,lenken1 welches auf dem ltesten ,siegel dargestellt ist1 ist auf den anderen durch ein ,steuer ersetzt4 ,das ,siegel von ,boston hat einen gut gebauten ,dreimaster mit glatten ,borden4 ,sidenote3 ,,ii #aaj ,sidenote3 ,,ii #ajj ,alle diese ,siegel1 ausgenommen dies letztere1 zeigen die ,formen der ,koggeschiffe1 was wiederum die ,gleichartigkeit der ,schiffstype in ,nordwesteuropa beweist4 7,holmes versichert auf ,s4 #gj seines ,werkes1 dass das ,siegel von ,poole die lteste englische ,darstellung eines ,schiffs mit ,steuer ist2 #acbe47 ,wie gesagt1 war die ,einfhrung des ,kompasses das ,zeichen zum ,aufgeben der ,kstenschiffahrt und ermglichte weitere ,fahrten4 ,man berichtet nmlich in ,reygersberghs ,chronyk van ,zeelant 7herausgegeben von ,boschborn7 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bab1 dass ums ,jahr #addj1 nachdem der ,gebrauch des ,kompasses kaum allgemein eingefhrt war1 die ,seelnder sich mehr und mehr nach ,sden1 nach ,portugal und ,spanien wandten4 ,frher erschienen diese ,lnder so fern1 dass man vor ,beginn einer ,reise nach diesen ,lndern beichtete und die heiligen ,sakramente nahm4 ,zur selben ,zeit wie die ,erfindung des ,kompasses beeinflusste ein anderes ,ereignis in eigentmlicher ,weise den ,schiffbau2 es war die ,erfindung des ,schiesspulvers1 somit die ,einfhrung der ,artillerie4 ,die ,geschichte der ,niederlande spricht zum ersten ,male von der ,verwendung der ,artillerie bei der ,unternehmung des ,herzogs ,albert gegen die ,friesen i4 ,j4 #acif4 ,man hat sich derselben anscheinend bei der ,belagerung des ,schlosses ,rozenburg i4 ,j4 #acea bedient4 7de ,jonge ,bd4 ,i1 ,s4 #bh47 ,weder in der ,schlacht an der ,schleuse1 noch bei den ,seefahrten des ,knigs ,richards ,,iii4 benutzte man ,kanonen4 ,im #ad4 ,jahrhundert jedoch waren diese an ,bord der ,schiffe allgemein in ,gebrauch4 7,holmes1 ,seite #ga47 ,wir werden uns also nicht wundern1 dass die ,genuesen und ,venezianer im ,sden1 die ,hansestdte im ,norden1 die die ,meister in ,handel und ,schiffahrt waren1 zuerst ,kanonen einfhrten4 7de ,jonge ,bd4 ,i1 ,s4 #bi47 ,die ,artillerie vernderte natrlich die ,kriegstaktik1 und man kann sagen1 dass der militrische ,wert der ,schiffe von der ,zahl ihrer ,kanonen abhing4 ,man baute also schliesslich ,schiffe1 die ausschliesslich zum ,kriegfhren bestimmt waren1 und man musste die ,praxis des ,mittelalters aufgeben1 die darin bestand1 ,kauffahrteischiffe als ,kriegsschiffe zu verwenden4 ,die vereinigten ,provinzen entschlossen sich nicht sogleich1 besondere ,schiffe zu bauen4 ,man musste also die ,grssenverhltnisse der vorhandenen ,type vermehren1 um eine grssere ,zahl von ,kanonen aufstellen zu knnen4 ,der ,unterschied zwischen den ,seeschiffen und den ,binnenfahrzeugen trat immer deutlicher hervor4 ,es war augenscheinlich das ,kriegsschiff1 das sich am meisten von den alten ,formen unterschied und zwar aus dem ,grunde1 dass man es jeder nderung unterzog1 die von dem ,feinde als zweckmssig eingefhrt war4 ,sidenote3 ,,ii #ade ,die ersten ,kanonen sind nicht allzu furchtbar gewesen2 ein ,beweis hierfr ist1 dass die ,bedeckung der ,kabinen und ,kastelle geneigt war1 wie die ,dcher1 um die vom ,feind geschleuderten ,bomben leichter herabrollen zu lassen4 ,der ,name ,koggeschiff verschwindet in dem ,masse1 wie die ,schiffe wachsen4 ,diese heissen am ,ende des #ad4 ,jahrhunderts und whrend des #ae4 ,jahrhunderts allgemein ,hulken und ,baertzen und sind im ganzen1 wie ,witsen sagt1 nur ,schiffstype1 die frher bei uns im ,gebrauch waren4 ,die ,hulk1 fgt er hinzu1 das grssere der beiden1 segelte nach den entfernten ,gegenden2 seine ,tragkraft erreichte manchmal #bjj ,last4 7,witsen ,s4 #did1 #b4 ,spalte47 ,die ,baertze1 sagt derselbe ,autor1 war ein ,schiff1 das man sowohl fr die ,kstenverteidigung wie fr den ,seekrieg ausrstete4 ,i4 ,j4 #aeah baute man noch eine sehr grosse ,baertze1 die mit ,segeln fuhr1 die man aber bei ,windstille auch rudern konnte4 7s4 ,witsen1 ,s4 #dhc1 #a4 ,spalte47 ,diese beiden ,type waren also ,handelsschiffe1 von denen die ,baertze besonders fr ,kriegszwecke verwendet wurde4 ,ihre ,ausrstung umfasste auch ,ruder1 die man benutzte1 wenn sich der ,wind legte4 ,sidenote3 ,,ii #abd ,sidenote3 ,,ii #aca ,auch im #ae4 ,jahrhundert gab es keine ausschliesslich fr den ,krieg erbauten ,schiffe4 ,dies ,jahrhundert hat uns sehr schne ,nachbildungen flmischen ,ursprungs hinterlassen4 7s4 ,der ,meister ,w4 ,a4 von ,max ,lehr1 #ahie1 ,s4 #a47 ,nur drei dieser ,schiffe tragen einen ,namen1 die ,baertze1 die ,barke und die ,kraeck4 ,alle dort dargestellten ,schiffe zeigen dieselben ,merkmale und unterscheiden sich von einander nur durch ihre ,takelung4 ,sie sind voll1 wie man sehen kann1 und ihr ,vordersteven ist gekrmmt1 ihr ,hintersteven abgerundet2 sie haben also keinen ,spiegel4 ,sidenote3 ,,ii #abg ,ausser der ,kraeck hat keins dieser ,schiffe ,artillerie2 alle haben indessen ein ,kastell vorn und hinten1 das noch recht einfach gebaut ist2 nur die ,kraeck hat ,fenster in dem spter ,fronton genannten ,teil4 ,alle ,aufbauten der dargestellten ,schiffe ausser denen der ,kraeck sind oben offen4 ,dies letztere ,schiff ist zweifellos das grsste2 schon sein ,name weist auf einen ,schiffstyp hin1 dessen starke ,bauart und ,gestalt ihren ,ursprung in der spanischen ,karake haben drften2 daher der ,name ,kraeck4 ,sidenote3 ,,ii #fd ,die ,form dieses ,schiffes weicht nun kaum von der der anderen ab2 das ,vorderteil besonders nhert sich mehr dem hollndischen ,typ als dem der spanischen ,karake oder des ,galion4 7,vgl4 die ,abbildung in dem ,werk von van ,yk1 ,s4 #i47 ,es ist also anzunehmen1 dass die ,kraeck sich nur durch die grsseren ,aufbauten1 eine strkere ,takelung und die ,grsse unterschieden haben wird4 ,die ,barke und die ,baertze ebenso wie die anderen ,abbildungen geben uns einen ,begriff von dem hollndischen ,schiff des #ae4 ,jahrhunderts4 ,unter diesen ,schiffen finden wir keine ,hulken1 deren ,wandungen klinkerweise genagelt waren1 7,witsen1 ,s4 #dif1 #a4 ,spalte1 ,karavelle71 whrend wir auf allen uns interessierenden ,abbildungen nur ,schiffe mit glatten ,bordwnden sehen4 ,ausser den ,hulken gab es ,razeilers und ,krayers1 deren ,wandungen ebenfalls klinkerweise genagelt waren4 ,wir finden also hier die alte ,bauweise der ,koggeschiffe1 und man kann behaupten1 dass wir ,schiffe vor uns haben1 die ihren ,ursprung diesem ,schiffstyp verdanken und nur deshalb einen anderen ,namen fhren1 weil sie sich durch einige ,einzelheiten der ,takelung und der ,aufbauten unterscheiden4 ,eine der flmischen ,miniaturen aus dem #ae4 ,jahrhundert ist eine sehr bemerkenswerte ,darstellung eines derartigen ,schiffs4 ,man sieht das ,koggeschiff mit ,planken1 die klinkerweise genagelt sind2 nach der ,sitte des ,mittelalters hat das ,schiff drei ,maste mit ,marsen1 einen ,aufbau vorn und hinten und ,artillerie2 es hat keine ,stckpforten4 ,sidenote3 ,,ii #aah ,die ,koggeschiffe1 die im #ac4 ,jahrhundert allgemein gebruchlich waren1 wurden im #ad4 ,jahrhundert durch die ,krayers und die ,hulken ersetzt1 die ihrerseits im #ae4 ,jahrhundert den ,barken1 ,baertzen u4 s4 w4 weichen mussten4 ,erst in diesem letzteren ,jahrhundert verschwinden bei den grossen ,schiffen die klinkerweise genagelten ,wandungen1 um den glatten ,bordwnden ,platz zu machen1 einer ,bauart1 die bei uns infolge unserer ,beziehungen zu den ,vlkern des ,mittelmeeres eingefhrt wurde4 ,eine alte von ,d4 ,velius geschriebene ,chronik von ,hoorn erzhlt uns1 dass diese ,arbeitsweise zum ersten ,mal von ,juliaan in ,zierikzee erwhnt und i4 ,j4 #adfj in ,hoorn eingefhrt wurde4 ,die in dieser ,art gebauten ,schiffe hiessen ,karwiel oder ,kraweel oder ,karveel 7,witsen1 ,s4 #dhf1 #a4 ,spalte71 und ihr ,typ drfte nach diesem ,autor der lateinischen ,bark ,carabus nachgeahmt sein4 ,de ,jonge seinerseits 7,bd4 ,i1 ,s4 #gf1 ,anmerkung7 bemerkt1 dass ,juliaan wohl italienischer ,herkunft gewesen sein knnte4 ,witsen gibt von dieser ,karwiel eine ,beschreibung1 die beachtenswert ist2 sie hatte ein ziemlich schmales ,vorderteil1 ein breiteres ,hinterteil1 in der ,form eines ,meissels1 mit anderen ,worten spitzere ,formen1 wodurch sie sich von den in ,holland gebruchlichen ,schiffstypen unterschied4 ,wir wrden also nicht nur eine bestimmte ,bauart vor uns haben1 sondern auch ein bestimmtes ,modell1 das aus dem ,mittelmeer zu uns gekommen ist4 ,jal behauptet brigens in seinem ,glossaire nautique1 ,s4 #dai und #dbj1 dass es schon i4 ,j4 #acjg im ,mittelmeer ,karavellen gab1 die jedoch kleiner waren als die ,schiffe1 die ,vasco da ,gama und ,columbus benutzten4 ,hierber sagt dieser ,schriftsteller3 ,die ,karavelle war ein kleines ,fahrzeug aus der ,familie der runden ,schiffe1 aber feiner in der ,form als die gleichzeitigen ,schiffe2 sie war auch feiner gearbeitet4 ,daher war sie auch schneller1 liess sich besser bewegen und war geeigneter fr alle ,unternehmungen1 die ,schnelligkeit whrend der ,fahrt und grosse ,geschwindigkeit bei den ,bewegungen erforderten4 ,diese ,karavellen sind nicht als ,kraeck in ,gebrauch geblieben2 mit diesem ,schiff kommen wir also zu der ,zeit1 wo der gegenseitige ,einfluss beider ,mittelpunkte fhlbar wird4 ,sidenote3 ,,ii #aai ,sidenote3 ,,ii #aag ,zwei andere kleine flmische ,bilder zeigen uns deutlich den ,unterschied zwischen dem hollndischen und dem fremden ,typ2 sie stammen aus dem ,jahre #adhb bzw4 #adhh4 ,das erste lsst den reinsten hollndischen ,typ erkennen2 das zweite weist glatte ,bordwnde auf4 ,diese ,bauweise war also bei uns schon im #ae4 ,jahrhundert angenommen4 ,die ,schiffe haben jedoch noch keinen ,spiegel1 und ihr ,hinterteil ist abgerundet1 nach der alten ,art4 ,im allgemeinen waren sie klein1 so dass wohl unsere jetzigen auf der ,see verwendbaren ,tjalken sich mit ihnen vergleichen liessen4 ,sie hatten eine ,tragkraft von #afj1 #ahj und #bjj t oder #hj1 #ij und #ajj ,last4 ,es gab aber auch solche zu #bbj1 #bcj und #bdj t 7#aaj1 #aae und #abj ,last74 7de ,jonge ,bd4 ,i1 ,s4 #hj47 ,die ,karavellen und die ,kraecken erscheinen im #ag4 ,jahrhundert nicht mehr4 ,zu dieser ,zeit findet man keine ,type mehr1 die von dem gewhnlichen hollndischen ,typ abweichen1 so dass man mit ,recht sagen kann1 dass es den beiden vorgenannten ,typen nicht gelungen sei1 sich bei uns einzubrgern4 ,wir werden im ,gegenteil sehen1 dass die ,schiffe mit vollen ,formen immer mehr eingefhrt werden4 ,der ,name ,koggeschiff kommt also im #ae4 ,jahrhundert nicht mehr vor4 ,der ,typ bestand aber weiter4 ,aus dem ,koggeschiff entstanden die ,hulken und aus diesen die ,baertzen4 ,wenn auch abgendert blieb die erste ,form1 d4 h4 das volle ,schiff1 in ,gebrauch4 ,nur eine ,eigentmlichkeit verschwand3 der schlanke ,vorder- und ,hintersteven1 eine ,erinnerung an das alte ,wikingerschiff1 die man auf allen im ,nordwesten ,europas von ,dnemark bis einschliesslich ,nordfrankreich und ,england vorhandenen ,abbildungen wiedertrifft4 ,die ,takelung entwickelte sich2 an die ,stelle des einen ,mastes traten drei aus einem ,stck bestehende1 jeder mit einem ,mars und einem grossen ,segel versehen4 ,das ,tauwerk wird verstrkt1 und am ,ende des #ae4 ,jahrhunderts finden wir ,rsten4 ,lngst ist das alte ,stangenruder zum ,steuern des alten ,koggeschiffs durch das ,steuer ersetzt4 ,es wrde ungenau sein1 die von dem ,meister ,w4 ,a4 dargestellten ,schiffe ,koggeschiffe zu nennen1 wie dies ,arenhold in seinem ,werk3 ,die allmhliche ,entwicklung des ,segelschiffs von der ,rmerzeit bis zur ,zeit der ,dampfer1 ,s4 #fej1 ,jahrbuch der ,schiffbautechnischen ,gesellschaft #aijf1 tut4 ,immerhin handelt es sich um ,formen1 die von dem ,koggeschiff stammen4 ,es handelt sich also nicht um neue ,formen1 die sich neben den alten entwickelt hatten4 ,befragt man die ,geschichte1 so wird man nicht erstaunen1 dass gerade im #ae4 ,jahrhundert die ,wirkungen der ,berhrung der beiden ,mittelpunkte auftreten4 ,die ,kreuzzge 7#ajif-abia71 die eine grosse ,annherung zwischen den ,vlkern brachten1 waren zu ,ende gegangen4 ,der hanseatische ,stdtebund1 geschlossen i4 ,j4 #abej1 hatte unseren ,handel auf der ,ostsee wunderbar aufblhen lassen4 ,die ,friesen insbesondere widmeten sich der ,schiffbaukunst1 aber die ,bewohner von ,flandern liessen sich doch nicht berholen4 ,im ,jahre #acci brach dann zwischen ,frankreich und ,england der hundertjhrige ,krieg aus1 der das letztgenannte ,land bewog1 sich tatkrftiger mit dem ,bau von ,schiffen zu beschftigen als bisher4 ,einer der berhmtesten ,kmpfe dieser ,zeit ist die ,seeschlacht an der ,schleuse 7#acdj71 in der die englische1 aus #bjj ,schiffen bestehende ,flotte unter dem ,befehl ,knig ,eduards ,,iii4 die franzsisch-genuesische ,flotte vollstndig vernichtete4 ,diese #aij ,schiffe starke ,flotte bestand aus runden ,fahrzeugen1 ,galeeren1 ,barken und einer grossen ,zahl kleiner ,schiffe4 ,einige ,geschichtsschreiber behaupten sogar1 dass sie #djj ,schiffe umfasste4 7,holmes1 ,s4 #ga47 ,die ,englnder verloren in dieser ,schlacht #djjj ,mann und die ,franzosen #bejjj1 was zu dem ,schlusse fhrt1 dass die ,franzosen und ,genuesen eine grosse ,zahl ,galeeren besassen4 ,im ,jahre #acde ging ,eduard ,,iii4 wiederum nach ,frankreich1 an der ,spitze einer ,flotte von #ajjj bis #aajj ,schiffen1 und i4 ,j4 #acdg wurde ein dritter ,zug in ,verbindung mit der ,belagerung von ,calais gegen dieses ,land unternommen4 ,holmes 7,s4 #gb7 erzhlt1 dass die meisten ,schiffe1 aus denen die ,flotte bestand1 die damals mit #gde ,einheiten in den franzsischen ,gewssern erschien1 von ,england gekommen wren2 sie hatten #aehie ,mann an ,bord2 die anderen ,fahrzeuge drften von ,flandern und ,spanien geliefert worden sein4 ,die ,zahl der ,mannschaften1 die oben genannt ist -- #ba ,mann auf das ,schiff -- besagt zur ,genge1 dass im allgemeinen die ,fahrzeuge verhltnismssig klein waren4 ,wir knnen uns also keine bessere ,vorstellung von dieser ,flotte machen als die1 welche uns die alten ,stiche geben1 auf denen die ,ausfahrt einer ,fischereiflottille von ,bsen und einigen ,noordvaarders abgebildet ist4 ,die ,kastelle1 die die ,schiffe jener ,zeit hatten1 waren klein und nicht fr die ,dauer aufgebaut4 ,die zur ,erinnerung an die ,schlacht bei der ,schleuse geschlagene ,medaille zeigt ebenfalls eine ,kogge oder wenigstens ein ,schiff1 das ihm mit seinen klinkerweise befestigten ,planken vllig gleicht4 ,es ist anzunehmen1 dass man fr dieses ,bild den zu jener ,zeit verbreitetsten ,typ gewhlt hat2 es wre also wiederum die nahe ,verwandtschaft bewiesen1 die zwischen den im ,norden ansssigen ,vlkern bestand4 ,die militrische ,taktik hatte die ,vlker des ,mittelmeeres und spter ,spanien und ,portugal1 die jenen nachahmten1 gezwungen1 ihre ,schiffe zu erhhen4 ,folgendermassen schreibt nmlich ,holmes ber die von ,eduard ,,iii4 bei ,winchelsea gegen #dj spanische ,schiffe gelieferte ,schlacht3 ,the tactics of the ,english consisted chiefly of boarding1 while the ,spaniards1 whose vessels were much the higher1 attacked with crossbows and heavy stones2 the latter they hurled from their frighting tops into their adversary's ships#i4 ,die ,geschichte der ,niederlande spricht ebenfalls von dieser ,methode4 ,im ,jahre #acgb machte ,england auf der ,see zum ersten ,mal ,gebrauch von der ,artillerie2 auf dem ,mittelmeer wurde sie i4 ,j4 #acgg von den ,genuesen verwendet4 ,erst viel spter entwickelte sich die ,schiffbaukunst in ,frankreich4 ,trotzdem ist bewiesen1 dass man im #ad4 ,jahrhundert dort schon ,schiffe baute1 und es scheint1 dass es i4 ,j4 #acci schon ,kanonen an ,bord gab4 ,aber nur an den ,mittelmeerksten wurde ,schiffbau getrieben1 anscheinend auf ,anregung von ,johann von ,wien1 der #acgc zum ,admiral ernannt war4 7,muse de ,marine du ,louvre47 ,whrend der ,herrschaft ,heinrichs des ,seefahrers 7#adag7 nimmt die ,schiffbaukunst ihren ,aufschwung in ,portugal1 das ganz unter dem ,einflusse des ,mittelmeeres stand4 ,inzwischen entwickelten sich die ,beziehungen der ,niederlande zu den ,mittelmeerlndern schnell4 ,die ,schliessung des alten ,weges nach ,indien1 der durch das ,mittelmeer und ,kleinasien fhrte1 veranlasste eine vollstndige ,umwlzung im ,welthandel4 ,man war gezwungen1 neue ,erkundungsfahrten zu unternehmen1 und so lesen wir1 dass man1 nachdem sechs ,karavellen i4 ,j4 #addf bis nach ,guinea gedrungen waren1 bald danach die ,kapverdischen ,inseln erreichte4 ,im ,jahre #addi drang man bis zu den ,azoren vor1 und i4 ,j4 #adhf erreichte ,bartholomaeus ,diaz das ,kap der guten ,hoffnung4 ,elf ,jahre spter umschiffte dieser ,seefahrer das ,kap und landete in ,indien mit drei ,schiffen1 dem ,san ,gabril1 dem ,san ,raphal und dem ,bonio4 ,das erste dieser ,fahrzeuge muss nach den ,angaben einen ,tonnengehalt von #djj t oder #bej bis #cjj ,registertonnen gehabt haben4 7,holmes1 ,s4 #hf47 ,sidenote3 ,,ii #fa ,es drfte nicht notwendig sein1 lnger bei diesen ,ereignissen zu verweilen1 deren ,geschichte gengend bekannt ist1 und deren letztes die ,entdeckung ,amerikas durch ,christoph ,columbus i4 ,j4 #adib war4 ,dieser verfgte nur ber drei kleine ,fahrzeuge1 obwohl ,spanien zu jener ,zeit schon grssere verwendete4 ,das bekannteste und grsste dieser drei ,schiffe war die ,santa ,maria4 ,dies ,fahrzeug hatte eine ,kiellnge von #fj1fh ,fuss1 eine ,gesamtlnge von #abh1be ,fuss und eine ,gesamtbreite von #be1ga ,fuss4 ,auf der ,chicagoer ,ausstellung i4 ,j4 #ahic war ein ,modell dieses ,schiffs1 von dem das ,werk von ,holmes1 ,s4 #he1 eine ,abbildung bringt4 ,die ,entdeckung ,amerikas erzeugte den ,durst nach ,gold1 trieb die ,vlker des ,nordwestens ,europas auf das ,meer und ntigte sie1 sich energischer mit dem ,schiffbau zu befassen4 ,die ,niederlande nahmen damals einen wunderbaren ,aufschwung2 die ,grsse ihrer ,schiffe wchst betrchtlich1 so dass man vom #af4 ,jahrhundert ab ,schiffe von #cjj1 #djj1 #ejj und #fjj t findet4 ,fr den ,krieg indessen benutzt man auch ferner mit ,vorliebe ,schiffe geringerer ,grsse 7s4 z4 ,b4 de ,jonge1 ,bd4 #a1 ,s4 #ha7 weil ihre ,bewegung leichter war4 ,nach dem ,jahre #aejj erreicht unsere ,schiffsbaukunst eine derartige ,entwicklung1 dass unser ,land den ,beinamen die ,werft ,europas erhlt4 ,im ,gegensatz zu ,portugal1 wo sich nichts erhalten hat1 besitzen die ,niederlande eine ganze ,reihe von ,zeichnungen aus dem #af41 #ag4 und #ah4 ,jahrhundert1 die es uns ermglichen1 uns eine sehr genaue ,vorstellung von der fortschreitenden ,entwicklung des ,schiffs zu machen4 ,in den alten oben genannten ,abbildungen des ,meisters ,w4 ,a41 sowie in den flmischen ,miniaturen hatte das ,kastell ber den ,vordersteven hervorgeragt2 es bildet jedoch schon einen einzigen ,krper mit dem ,schiff und ist auf einem ,balken befestigt1 der auf dem ,vordersteven sitzt und auf einer ,sttze ruht1 die an diesem letzteren sitzt4 ,infolge dieser ,bauart sieht es aus1 als ob der ,vordersteven erst nach oben geht und sich dann senkt1 indem er eine ,s-,form bildet2 das scheint aber wohl nur so4 ,die ,schiffe werden nach #aejj grsser1 und die ,aufbauten ausgedehnter4 ,allmhlich indessen ragt das ,vorderkastell weniger hervor1 und um die ,mitte des #af4 ,jahrhunderts reicht es nur noch bis zum ,vordersteven4 ,sidenote3 ,,ii #ach ,in dem ,anhang zu seinem berhmten ,werke 7,s4 #h und #aj7 gibt uns ,witsen ein sehr hbsches ,modell aus dem ,anfange des #af4 ,jahrhunderts4 ,es handelt sich um die ,abbildung eines ,schiffes1 das seiner ,zeit das ,gewlbe der ,kirche von ,diemer-lez-,amsterdam schmckte1 die i4 ,j4 #aejj gebaut war4 ,die ,takelung dieses ,schiffes und der aus einem ,stck bestehende ,mast mit ,marsen und grossen viereckigen ,segeln versetzen uns in das ,mittelalter zurck4 ,das ,vorderkastell1 das krftig ber den ,vordersteven hervortritt1 sowie das ,hinterkastell sind hher als gewhnlich4 ,berghlzer1 wie man sie spter anbrachte1 sieht man nicht2 mehrere schwere ,holzstcke von ,sttzen gehalten vertreten sie4 ,die ,bordwnde sind deutlich glatt1 und vorn wie seitlich hat das ,schiff nach der stndigen bung jener ,zeit ,schutzhlzer4 ,nur das ,hinterteil ist nicht deutlich dargestellt2 man sieht kein ,steuer1 was darauf schliessen lsst1 dass die ,zeichnung mangelhaft ist4 ,aller ,wahrscheinlichkeit nach hat dies ,schiff keinen ,spiegel2 zu jener ,zeit kennen unsere ,fahrzeuge diese ,ergnzung noch nicht4 ,man hat einen neuen ,beweis hierfr in der ,arche ,noah1 die in der ,nrnberger ,chronik wiedergegeben ist1 ,blatt ,,xi1 von #adid1 sowie in dem ,schiffe1 das in dem hollndischen ,werk ,peinture ecclsiastique du moyen-ge en ,hollande1 #aeah-aebe1 ,nr4 #ad1 dargestellt ist und ,jonas im ,wasser zeigt4 ,sidenote3 ,,ii #acf ,sidenote3 ,,ii #aai ,diese ,abbildung besonders ist ein prchtiges ,muster eines ,schiffes aus dem ,anfange des #af4 ,jahrhunderts4 ,sie ist nicht so alt wie das ,schiff in der ,kirche von ,diemer1 wie die ,takelung beweist2 die ,mastspitze geht durch den ,mars und ein anderes ,merkmal ist1 dass das ,vorderkastell nicht ber den ,vordersteven emporragt4 ,der ,sporn ist nahe an der ,fassung abgebrochen4 ,die menschlichen ,figuren sind brigens im ,verhltnis zum ,schiff bertrieben gross4 ,die ,bordwnde sind glatt4 ,es erinnert uns erstaunlich an die flmische ,miniatur aus d4 ,j4 #adhb4 ,wie interessant sind doch diese ,abbildungen vom ,standpunkt der ,entwicklung des ,schiffes2 wir sehen auf ihnen1 wie die ,formen des ,kastells deutlicher hervortreten1 wie sich die ,takelung verbessert und umfangreicher wird und wie das ,schiff selbst wchst4 ,ich mchte darauf hinweisen1 dass auf allen ,abbildungen die ,schiffe ein ,bugspriet haben1 das anfangs nur dazu diente1 den ,anker zu heben1 eine ,praxis1 die noch auf den grossen ,flussaken blich ist4 ,wenden wir nun unsere ,blicke auf die ,bilder von ,breugel1 nach denen ,f4 ,huis vortreffliche ,stiche angefertigt hat4 ,sidenote3 ,,ii #acb ,sidenote3 ,,ii #ace ,sidenote3 ,,ii #fd ,eine aufmerksame ,prfung dieser ,stiche zeigt uns verschiedene ,schiffstype4 ,mehrere von ihnen stellen grosse ,fahrzeuge dar1 die mit ihrem riesigen ,galion1 ihren hohen ,aufbauten und ihrem breiten ,spiegel sich erheblich von dem alten hollndischen ,schiff unterscheiden4 ,das ,werk von ,van ,yk bringt ebenfalls1 auf ,s4 #i1 eine ,abbildung dieser grossen ,fahrzeuge1 die der ,verfasser spanische ,karaken oder ,galionen nennt1 zwei ,schiffstype1 die unter dem ,einflusse des ,mittelmeers entstanden sind4 ,aber neben diesen ,karaken findet man auch kleinere hollndische ,schiffe4 ,ein ,stich aus d4 ,j4 #aefd nach ,breugel zeigt nmlich das ,bild eines ,handelsschiffs von ,amsterdam2 es ist hinten rund1 also ohne ,spiegel4 ,man kann es wohl mit dem alten flmischen ,stich aus #adhj bis #adij vergleichen1 der eine ,kraeck ohne ,spiegel darstellt1 und dessen ,aufbauten sich durch ihre ,form und ,grsse vllig von den ,kastellen der ,schiffe unterscheiden1 die auf den anderen ,stichen des ,meisters ,w4 ,a4 dargestellt sind4 ,sie stimmen mit dem ,mittelmeertyp berein4 ,seit dem ,ende des #af4 ,jahrhunderts war demnach das ,spiegelschiff in ,holland eingefhrt4 ,seitdem blieben die ,spiegel in diesem ,lande auf den grossen ,fahrzeugen blich2 erst gegen ,ende des #ah4 ,jahrhunderts kam man auf die alte ,bauweise zurck1 nach dem ,beispiele ,englands1 das nur sehr kurze ,zeit den ,spiegel verwendete1 da im #ag4 ,jahrhundert ,william ,pitt 7,holmes1 ,s4 #dj7 dort die runden ,formen einfhrte4 ,de ,jonge macht sich also einer kleinen ,ungenauigkeit schuldig1 wenn er in seinem ,werk sagt1 dass das ,spiegelschiff in ,holland erst im ,jahre #afea erschien4 ,die ,einfhrung des ,spiegels liess nichtsdestoweniger das alte runde und volle ,fahrzeug nicht verschwinden2 man kann dies nicht oft genug wiederholen4 ,noch ein ,wort ber die ,stckpforten4 ,die alten ,abbildungen aus dem #af4 ,jahrhundert haben ,stckpforten2 man findet solche sogar auf einer ,miniatur aus d4 ,j4 #adbh4 ,auf alle ,flle geht ihre allgemeine ,einfhrung auf das ,ende des #ae4 ,jahrhunderts zurck2 sie scheinen von einem ,franzosen aus ,brest1 namens ,descharges1 erfunden zu sein4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #he47 ,auch die ,takelung erfuhr wichtige nderungen4 ,bei ,beginn des #hj;jhrigen ,krieges 7#aeij7 erfand ein ,einwohner von ,enkhuizen1 namens ,kryn ,wouterz1 nach ,brandt 7,geschichte von ,enkhuizen1 ,bd4 #a1 ,s4 #aci7 ein ,verfahren1 die ,masten aus mehreren ,stcken zu bauen4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #cij47 ,sie bestanden zunchst aus zwei ,stcken1 wurden aber bald1 infolge der neuen ,erfindung aus drei ,stcken zusammengesetzt1 von denen jedes ein viereckiges ,segel trug4 ,zu dieser ,zeit verschwand die mittelalterliche ,takelung mit einem grossen quadratischen ,segel4 ,um die ,bewegungen des ,schiffs zu erleichtern1 erhielt das ,bugspriet ebenfalls ein viereckiges ,segel4 ,die ,artillerie wurde zweckmssiger aufgestellt1 und in ,nachahmung dessen1 was auf den spanischen ,karaken geschah1 stellte man auf dem ,vorder- und ,hinterkastell ,kanonen auf1 die das ,deck beherrschten4 ,diese ,anordnung erinnert an die ,praxis des ,mittelalters1 nach der man sich im ,fall des ,enterns in die ,kastelle zurckzog und von dort aus die ,eindringlinge bekmpfte4 ,sidenote3 ,,ii #adc ,sidenote3 ,,ii #add ,das auf dem ,stich von #aeid dargestellte ,fahrzeug ist also allmhlich aus den alten ,formen hervorgegangen1 hat aber dabei unter dem ,einflusse des ,mittelmeeres gestanden2 es fhrt uns zu der ,pinasse des #ag4 ,jahrhunderts4 ,das ,schiff ist reich geschmckt und bewimpelt1 und seine ,segel sind wie blich schn bemalt4 ,diese ,sitte verschwand allmhlich in dem genannten ,jahrhundert2 man fuhr jedoch trotzdem noch lange fort1 die ,schiffe zu schmcken4 ,nach ,witsen bestanden feste ,regeln seit dem #af4 ,jahrhundert fr den ,schiffbau4 ,eine stndiges ,gesetz unter anderen erlaubte es nicht1 den ,vordersteven weiter vorspringen zu lassen als seiner ,hhe und nicht weniger als dieser ,hhe2 der ,hintersteven hatte eine ,neigung von bis seiner ,hhe4 ,der genannte ,schriftsteller behauptet1 dass man dem ,vordersteven eine so starke ,neigung gab1 weil man glaubte1 dass unter diesen ,umstnden die ,schiffe so leichter ber das ,wasser gleiten wrden4 7,s4 #dg1 #b4 ,spalte unten47 ,etwa beim ersten ,drittel der ,kiellnge vom ,vordersteven gerechnet1 lagen #a bis #d ,hauptrippen2 hinten lief das ,schiff schmaler zu1 so dass der ,heckbalken eine ,lnge gleich der ,hlfte der grssten ,breite des ,schiffes hatte4 ,das ,vorderteil war voll1 so dass man das ,wasser leichter durchschneiden konnte4 7,witsen1 ,s4 #di u4 #ej47 ,die ,fugen der ,beplankung waren kalfatert und nach alter ,sitte mit ,bleiplatten beschlagen4 ,das ,vorderkastell war niedriger gemacht1 das ,hinterkastell dagegen erhht worden4 ,hinten hatte das ,schiff einen vierten ,mast1 um seine ,bewegungsfhigkeit zu erhhen2 dieser ,mast verschwand spter1 als der kleine ,bugsprietmast im ,laufe des #ag4 ,jahrhunderts in ,aufnahme kam4 7,witsen1 ,s4 #aci1 #b4 ,spalte47 ,das #af4 ,jahrhundert ist eine fr die ,niederlande denkwrdige ,zeit gewesen2 whrend desselben wurde nmlich der ,grund zu jener ,marine gelegt1 der1 wie de ,jonge sagt1 ,holland spter seine ,befreiung1 seine ,grsse und seine ,wohlfahrt verdankte4 ,sie vereinigte in sich alles1 was dazu beitragen konnte1 eine ,kraft zur ,verteidigung des ,vaterlandes zu entwickeln1 den ,handel1 die ,schiffahrt und die ,fischerei zu schtzen und ,holland zu ,ruhm und ,macht zu fhren4 ,unsere ,marine im allgemeinen und unsere ,schiffbaukunst im besonderen entwickeln sich immer mehr4 ,ein langer ,kampf beginnt1 und zahlreich sind die ,schlachten1 die sowohl vor als auch nach dem #hj;jhrigen ,krieg geliefert werden 7#aefh-afdh74 ,nach alter ,sitte waren die am ,kampf beteiligten ,schiffe nur ,kauffahrteischiffe1 die fr den ,krieg hergerichtet waren 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ahj74 ,diese1 ,vliebooten oder ,vlietbooten genannt1 hatten kaum #dj1 #ajj bis #adj t ,tragkraft und fhrten #f1 #h1 #aj und #bj ,kanonen4 ,die ,mannschaft entsprach im allgemeinen dem ,tonnengehalt3 ein ,schiff von #ej t hat #ej ,mann ,besatzung4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #aha47 ,auf den ,strmen und ,flssen verwendete man die ,heuden1 von denen oben gesprochen ist1 ebenso die ,bujer1 die auch ,kromstevens hiessen1 und andere ,schiffe mit glattem ,boden4 ,die seelndische ,marine umfasste ausser einer grossen ,zahl kleiner ,fahrzeuge einige ,schiffe von beachtenswerterem ,umfang4 ,bei der ,belagerung von ,middelburg benutzte man ,hulken2 eine davon1 die grosse ,hulk genannt1 muss eine ,tragkraft von #fjj ,last oder #abjj t und eine ,besatzung von wenigstens #ejj-fjj ,mann gehabt haben4 7,van ,meteren1 ,blatt #ha und #ajb47 ,im allgemeinen waren die ,schiffe in ,nord-,holland grsser als in ,seeland4 ,sie fassten #ej-abe ,last1 d4 h4 #ajj-bej t und hatten eine ,besatzung von #ej-aej ,matrosen und ,soldaten2 die grssten waren mit #cb ,kanonen bewaffnet4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ahg47 ,tor berichtet 7,hollnder ,kriege1 ,bd4 ,i1 ,s4 #fej71 dass i4 ,j4 #aege #ac ,schiffe von dieser ,grsse ausgerstet wurden1 denen ,kraveelschife1 ,yachten und ,boote beigegeben wurden1 whrend nach de ,jonge 7,bd4 ,i1 ,s4 #ahg7 auf der ,zuiderzee noch einige ,galeeren verwendet wurden4 ,damit wir uns eine genauere ,vorstellung von der ,grsse der ,seemacht zu jener ,zeit machen knnen1 lasse ich hier eine ,aufstellung ber die ,marine der ,provinz ,holland i4 ,j4 #aehg folgen1 deren ,original in den ,staatsarchiven liegt4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ehf47 ,,zahl ,,der ,,lasten ,,kanonen,,mannschaft ,,bemerkungen ,,schiffe ---------------------------------------- ---------------------- #a #ajj #af #ie #a -- #ad #gj #a #bg #ad #cb ,kleines ,kaliber4 #aj #cj-ij #ab #de-gf #ce #ag-gj #h-aa #bi-ge die grssten3 #ej-fj ,mann4 #d ,y -- -- #cf-ej ,y ,yacht4 #be #h-dj #d-g #aa-gj die grssten3 #cj-dj ,mann4 #f -- #a-b #g-aa #a ,g -- #a #af ,g ,galeere4 ,ausser den ,vliebooten gab es kleinere ,fahrzeuge1 die ,kromsteven1 ,kraveelen1 ,heuden oder ,transportschiffe1 die ,krapschuiten1 ,potten1 ,yachten1 ,bujer hiessen4 ,die grssten ,schiffe waren jedoch ziemlich klein2 nach den ,bestimmungen der ,regierung vom #a4 ,juni #aehh sollten drei der grssten ,schiffe fr den ,krieg ausgerstet werden1 und es wird bestimmt1 dass sie #bjj ,last fassen sollten4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bja1 ,anm47 ,es wird behauptet1 dass man sich im ,anfang unseres ,unabhngigkeitskrieges kleiner ,fahrzeuge bediente1 weil die ,schlachten auf den ,flssen geliefert wurden1 und weil ausserdem die ,finanzlage sehr schlecht war4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #bjc-bjd47 ,ich meinerseits bin der ,meinung1 dass der letztere ,umstand der ,hauptgrund gewesen ist4 ,auch spter noch wird man sich ber den wenig befriedigenden ,zustand unserer ,flotte beklagen1 weil es an ,geld mangelte4 ,sidenote3 ,,iii #h ,kehren wir zu den ,formen der ,schiffe zurck4 ,nach der ,kogge haben wir die ,hulk erscheinen sehen1 die ihrerseits durch die ,baertze ersetzt wurde2 die ,kraeck ist neben diesem letzteren ,typ aufgetaucht2 ihr ist schliesslich das ,spiegelschiff gefolgt1 in der ,form einer ,pinasse oder eines ,kriegsschiffs4 ,sidenote3 ,,iii #i ,die runde ,form erhielt sich jedoch bei den unbedeutenderen ,fahrzeugen1 und wir sehen so1 wie der oben erwhnten ,baertze das ,vlieboot oder ,vlietboot folgt4 ,es ist dies der alte ,typ der ,baertze1 bei dem der obere ,teil der ,bordwnde deutlich einspringt4 ,unter dieser neuen ,benennung1 die man zum ersten ,mal in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts findet1 tritt also kein neuer ,typ auf2 es ist die alte ,form1 die etwas verndert1 unter einem neuen ,namen erscheint4 ,diese ,erscheinung wird spter noch fter vorkommen4 ,ein einfacher ,vergleich zwischen dem ,vlieboot1 der ,baertze u4 s4 w4 hat bald diese hnlichkeit festgestellt2 es ist deshalb nicht auffallend1 dass wir dieselbe ,form in der ,buse wiederfinden4 ,alle diese ,formen haben ihren ,ursprung in der ,kogge4 ,das ,vlieboot das von der ,zuiderzee stammt1 und dessen ,benennung wohl dem ,vlie entnommen sein knnte1 der von dem fraglichen ,schiff oft befahren wurde1 hatte zurckspringende obere ,borde in konvexer ,form1 weil man sie so schwerer entern konnte4 ,ihre ,verteidigung erforderte daher nur eine beschrnkte ,anzahl ,leute1 eine ,eigenschaft1 die fr die ,handelsschiffe von ,bedeutung war4 ,sidenote3 ,,ii #adh ,sidenote3 ,,iii #ai ,die ,vlietboote hatten also ausser einer erheblichen ,fassungskraft eine grosse ,leichtigkeit in der ,bewegung2 sie sind zweifellos die ,vorlufer der ,flte gewesen1 des bevorzugten ,handelsschiffs des #ag4 und #ah4 ,jahrhunderts1 das ,england und ,frankreich von uns entnommen haben4 ,es gibt eine schne ,zeichnung des ,vlietbootes aus dem ,jahre #afdg4 ,sie stellt ein verhltnismssig grosses ,schiff dar2 der ,beweis dafr liegt in dem ,galion1 mit dem unsere kleinen ,handelsschiffe nicht versehen waren4 ,dieses ,galion 7,schnabel7 stammt aus dem ,mittelmeer2 es ist nicht niederlndischen ,ursprungs2 die alten hollndischen ,type haben nmlich kein ,galion1 whrend die des ,mittelmeers schon zur ,zeit der ,phnizier damit versehen waren4 7,s4 u4 a4 ,van ,yk1 ,s4 #ajc47 ,der ,name ,baertze verschwindet am ,ende des #af4 ,jahrhunderts vor dem ,namen ,vlietboot1 und im ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts tauchen ,namen auf wie ,gallioot1 ,bootschip1 ,noortvaerder1 ,kof1 ,smakschip1 ,boeier 7,bujer7 und gleichzeitig die ,flten und die ,schiffe mit eckigem ,hinterteil4 ,in diesen verschiedenen ,benennungen indessen -- man kann dies nicht oft genug wiederholen -- verschwanden aber die ersten ,formen nicht4 ,diese haben sich erweitert1 und einige ussere ,merkmale1 wie die ,takelung1 haben ,abnderungen erfahren4 -- ,alle die verschiedenen vorgenannten ,type haben also als ,haupt- und ,grund-,charakter die alte volle ,form4 ,in der ,zeit1 die uns beschftigt1 kann man die ,schiffe in drei ,hauptgruppen teilen3 a7 die ,schiffe mit ,spiegel1 b7 die ,flten1 in der weitesten ,bedeutung des ,wortes und1 c7 die ,kof- und ,smakscheepen4 7,kuffen und ,schmacken47 ,es drfte nicht notwendig sein1 hinzuzufgen1 dass die ,schiffe der ,gruppen b7 und c7 keinen ,spiegel hatten4 ,bei diesen ,gruppen werden wir also die alten hollndischen ,type in reinster ,form finden4 ,so sind wir zum #ag4 ,jahrhundert gekommen1 diesem ,jahrhundert des ,ruhmes und der unerhrten ,wohlfahrt fr unser ,vaterland1 besonders im ,hinblick auf die ,schiffbaukunst4 ,bevor wir indessen in diese ,zeit treten1 mssen wir kurz sehen1 welches der ,zustand des ,schiffbaues im ,auslande war4 ,beginnen wir mit ,spanien1 das an unserm ,unabhngigkeitskrieg beteiligt war4 ,die spanische ,schiffbaukunst1 die spter aufblhte als die ,portugals1 hat zweifellos und in hohem ,grade den ,einfluss des ,mittelmeers erfahren4 ,die ,galionen und die ,spanischen ,karaken erinnern an die genuesischen ,schiffe und ,karaken1 von denen nur einige alte ,zeichnungen aufbewahrt werden konnten1 und die erst unter dem ,einfluss der ,beziehungen zu den ,vlkern des ,nordens entstanden sind4 ,ausser den ,galionen nahmen die ,galeeren und die ,galeassen eine wichtige ,stellung in der spanischen ,marine ein4 ,der lange und hufige ,gebrauch der ,ruderschiffe1 bei denen die ,kmpfe ,mann gegen ,mann selten waren1 bewirkte es1 dass entgegen der ,praxis der nrdlichen ,vlker man bei den ,vlkern des ,sdens weniger hufig enterte4 ,man kann zweckmssig die ,abbildungen der ,mittelmeerschiffe zu ,rate ziehen1 um sich einen ,begriff von den spanischen ,schiffen zu machen4 ,die ,seemacht ,spaniens ging bekanntlich im ,jahre #aehh mit der unbesieglichen ,armada unter4 ,eine kurze ,beschreibung dieser ,flotte wird uns eine ,vorstellung von der ,grsse dieser ,schiffe geben4 ,sie bestand aus #acb ,schiffen1 darunter 7,holmes ,s4 #ib7 #d ,galeeren1 #d ,galeassen1 #cj ,schiffe von weniger als #ajj ,tonnen und #id ,fahrzeuge von #acj bis #aeej ,tonnen4 ,die runden ,schiffe hatten eine ,gesamttragfhigkeit von #eiabj t4 ,die ,artillerie bestand aus #bgfa ,kanonen1 und die ,besatzung zhlte #ghfe ,matrosen und #bjfga ,soldaten4 ,ihr ,gegner1 die englische ,flotte1 war #aig ,schiffe stark1 von denen nur #cd zur ,kniglichen ,marine gehrten1 whrend der ,rest aus ,handelsschiffen bestand1 die in der ,eile fr den ,krieg hergerichtet waren4 ,das grsste englische ,fahrzeug war das im ,jahre #aefa gebaute ,schlachtschiff ,triumph1 mit #ajjj bis #aajj t4 ,ladefhigkeit1 einer ,besatzung von #cjj ,matrosen1 #dj ,kanonieren und #afj ,soldaten sowie #db ,kanonen4 ,ausser dem ,triumph zhlte die englische ,flotte nur #g ,schiffe1 deren ,tragfhigkeit von #fjj bis #ajjj t schwankte1 whrend die spanische ,flotte #de von dieser ,grsse besass4 ,die ,gesamtbesatzung der englischen ,flotte zhlte #aeeea ,kpfe1 ,holland war in diesem ,kampf auf der ,seite ,englands2 ,holland war es1 das den ,herzog von ,parma bei ,dnkirchen einschloss4 ,die grssten niederlndischen ,schiffe hatten eine ,wasserverdrngung von #djj t4 ,sowohl in ,england wie bei uns mietete man fr den ,krieg ,handelsschiffe1 die vorbergehend als ,kriegsschiffe dienten4 ,das war die alte ,sitte des ,mittelalters1 die noch lange bestand4 ,zu jener ,zeit war es brigens um so leichter1 ,handelsschiffe fr den ,krieg auszursten1 als die ,artillerie noch in den ,kinderschuhen steckte oder unbekannt war4 ,die folgenden ,ziffern 7,holmes1 ,s4 #ie7 zeigen uns1 dass im allgemeinen die ,schiffe der sdlichen ,staaten grsser waren als die unsrigen4 ,im ,jahre #agib bemchtigten sich die ,englnder einer portugiesischen ,karake von #afjj t1 einer ,lnge von #afe ,fuss zwischen ,vorder- und ,hintersteven und #g ,decken4 ,im ,jahre #aeid geschah dasselbe mit einer spanischen ,karake1 die #aajj ,mann an ,bord hatte4 ,bei der ,einnahme von ,cadix im ,jahre #aeif fielen zwei spanische ,galeassen dem ,feinde in die ,hnde4 ,sie hatten eine ,tragkraft von #abjj t1 das ,admiralschiff ,san ,felipo1 das man in die ,luft sprengte1 hatte einen ,tonnengehalt von #aejj4 ,i4 ,j4 #afjb kaperte man in ,cezimbra eine portugiesische ,karake von #afjj t1 genannt ,san ,valentino1 deren ,wert einschliesslich der ,kanonen auf #a ,million ,dukaten geschtzt wurde4 ,unter der ,regierung der ,knigin ,elisabeth 7#aehh bis #afjc7 nahmen die ,englnder1 wie man sagt1 nach unserem ,beispiele und infolge der ,erfindung von ,kryn ,wouterszoon den ,mast mit beweglichem ,mars an4 7,holmes1 ,s4 #hf47 ,bisher waren die ,stckpforten nicht nur unregelmssig verteilt1 sondern die untere ,reihe befand sich im allgemeinen so niedrig1 dass sie bei mehr oder weniger bewegter ,see geschlossen gehalten werden mussten4 ,in ,england indessen bemhte man sich1 die untere ,reihe hher zu legen 7,holmes1 ,s4 #if71 und dies ,beispiel wurde bald allgemein befolgt4 ,frankreich1 das bis zu dieser ,zeit nur auf dem ,mittelmeer erschienen war1 begann im #ag4 ,jahrhundert unter ,richelieu 7#afbd-afib7 seine ,marine zu entwickeln4 ,colbert setzte dieses ,werk mit ,eifer fort4 ,wie wir bemerkt haben1 als wir vom ,mittelmeer sprachen1 waren die ltesten franzsischen ,schiffe im ,grunde vllig denen der ,genuesen hnlich2 bis gegen #afej berwogen auch dort die ,galeeren4 ,nur der ,norden ,frankreichs1 sowie die ,normandie gehren1 wie die alten ,abbildungen zeigen1 zum ,nordzentrum4 ,das berrascht uns nicht2 man erinnere sich des ,einfalls der ,normannen in jene ,gegenden4 ,noch heutigentags findet man im ,norden ,frankreichs ,schiffe1 die denen von ,flandern und unserer ,heimat gleichen4 ,kehren wir jetzt zu den ,niederlanden zurck4 ,nach der ,entdeckung des ,seewegs nach ,indien durch ,vasco da ,gama im ,jahre #adih1 und nachdem ,portugal sich das ,handelsmonopol in diesen ,gegenden gesichert hatte1 wurde ,lissabon der ,sitz des ,welthandels4 ,zu jener ,zeit holten die ,hollnder die ,erzeugnisse ,indiens aus den portugiesischen ,hfen4 ,aber im ,j4 #aehj bemchtigte sich der ,herzog von ,alba ,portugals und nahm es fr ,spanien in ,besitz4 ,trotzdem duldete man1 dass wir fortfuhren1 mit dem ersteren ,land ,handel zu treiben1 bis im ,jahre #aehe alle hollndischen ,schiffe fortgenommen wurden4 ,holland sah sich also gezwungen1 sich selbst einen ,weg nach ,indien zu bahnen1 den man zuerst ber den ,norden zu finden glaubte4 ,zu diesem ,zweck rstete man im ,jahre #aeid vier ,schiffe aus2 zwei davon auf ,kosten ,hollands1 zwei auf ,kosten ,amsterdams4 ,dieses ,unternehmen scheiterte1 ebenso das von #aeie1 dem die berhmte ,expedition von ,heemskerk1 ,barens und ,ryp folgte1 die gleichfalls ergebnislos verlief4 ,in der ,zwischenzeit suchte man einen ,weg ber den ,sden und das ,kap der guten ,hoffnung4 ,im ,jahre #aeie lief eine ,flotte von vier ,schiffen unter der ,leitung von ,keyzers und ,houtman aus2 ihre ,abwesenheit dauerte #b ,jahre4 ,nach einer ,fahrt von #ddf ,tagen erreichten die ,schiffe ,bantam und besuchten ,bali4 ,die ,rckkehr erforderte #afh ,tage4 ,diese ,flotte hatte eine ,mannschaft von #bdh ,kpfen an ,bord4 ,die ,ergebnisse dieser ,unternehmung waren nicht glnzend2 trotzdem hatte sie die ,bildung der ,ostindischen ,kompagnie im ,jahre #afjb zur ,folge1 die in unserer ,geschichte eine so wichtige ,rolle spielte4 ,es braucht nicht gesagt zu werden1 dass beide ,ereignisse einen entscheidenden ,einfluss auf die ,entwickelung unserer ,schiffbaukunst hatten4 ,im ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts war noch nicht die ,rede von einer eigentlichen ,kriegsmarine4 ,fr alle wichtigen ,ereignisse mietete man noch ,handelsschiffe1 die man in ,kriegsfahrzeuge umwandelte4 ,unsere ,flotte bestand also zu jener ,zeit aus allen mglichen ,schiffstypen4 ,unter diesen waren die ,schiffe mit ,spiegel1 genannt ,pinassen1 die ,vlietboote oder ,flten die wichtigsten4 ,es gab ausserdem ,heckboote und ,schmacken von geringerer ,grsse4 ,wir finden also drei ,sorten1 von denen oben gesprochen ist3 die ,spiegelschiffe1 die ,flten und die ,schmacken4 ,sidenote3 ,,ii #adi ,das alte ,modell von ,zierikzee gibt uns die beste ,vorstellung von dem ,uebergang des ,spiegelschiffs des #af4 ,jahrhunderts in das des #ag4 ,wenngleich es1 wie brigens alle alten ,abbildungen1 ,fehler in den ,grssenverhltnissen zeigt1 so zieht es doch unsere ,aufmerksamkeit auf die ausgesprochene ,neigung seines ,vorderstevens4 ,es war zu jener ,zeit allgemein blich1 dass das ,schiff mglichst wenig in das ,wasser tauchte1 einen stark geneigten ,vordersteven und ein vorspringendes ,vorderteil hatte1 so dass es das ,wasser leichter verdrngen konnte1 oder1 wie man sagte1 das ,wasser unter1 und nicht um den ,kiel fhren konnte4 ,man glaubte1 dass das ,wasser unter die ,bordwnde4 gesogen wrde1 7,van ,yk1 ,s4 #cec71 und dass das sehr schrg stehende ,vorderteil es dem ,schiff ermglichte1 leichter ber das ,wasser zu gleiten4 7,witsen1 ,s4 #dg1 #b4 ,spalte unten47 ,spter hat man seine ,ansicht gendert1 und wir sehen dann1 dass bis zum #ai4 ,jahrhundert man den ,vordersteven immer mehr aufrichtet2 das ,schiff gewinnt dadurch an ,weite4 ,frtenbach bildet ein hollndisches ,fahrzeug aus dem ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts ab2 der ,spiegel ist darin1 wahrscheinlich1 um die ,schwierigkeiten der ,zeichnung zu vermeiden1 nur durch einige ,linien angegeben4 ,das ,hinterkastell ist grsser geworden2 der ,teil zwischen dem ,vorder- und ,hinterkastell bleibt immer noch offen4 ,diese ,bauweise1 die sich aus der fortschreitenden ,entwickelung der ,kastelle im ,mittelalter ergibt1 verschwindet erst am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts in dem ,augenblick1 wo die ,fahrzeuge mit #b oder #c ,decken auf der ,bildflche erscheinen4 ,bei diesen ,schiffen sind ,vorder- und ,hinterkastell von gleicher ,hhe2 sie sind mit einander verschmolzen und bestehen aus mehreren ber einander liegenden ,decken4 ,auch die ,takelung hat neue ,aenderungen erfahren1 zweifellos infolge der ,erhhung des ,hinterteils4 ,der vierte kleine1 an dieser ,stelle errichtete ,mast hat nmlich einem ,mast ,platz gemacht1 der mit einem viereckigen ,segel versehen und am ,ende des ,bugspriets festgemacht ist4 ,dieser ,mast diente nur dazu1 das ,schiff zu steuern4 ,die ,schiffe nehmen an ,grsse zu1 und die ,ausrstung wird infolge einer zweckmssigeren ,anordnung der ,artillerie verbessert4 ,die folgenden ,ziffern liefern den ,beweis dafr4 ,im ,j4 #aeif hat ein ,fahrzeug von #bjj ,last nur #bd ,kanonen1 ein ,fahrzeug von #aej ,last #ag und ein ,schiff von #ajj ,last nur #af an ,bord4 ,im ,j4 #afaf stellt man #cf ,kanonen auf einem ,schiff von #bjj ,last auf1 #bh auf einem ,schiff von #abj ,last1 und i4 ,j4 #afbh spricht man von einem ,schiff von #bjj ,last1 das mit #ci ,kanonen bestckt ist 7de ,jonge1 ,bd4 #b1 ,s4 #cif74 ,ausser der besseren ,anordnung ergab sich die ,vermehrung der ,artillerie selbst durch die ,bewaffnung des ,oberdecks und der ,kampagne4 ,um #afci wurde ein grosser ,teil der eisernen ,kanonen durch solche aus ,bronze verdrngt1 was es ermglichte1 eine grssere ,anzahl von ,kanonen an ,bord zu nehmen 7de ,jonge1 ,bd4 #a1 ,s4 #djj72 aber diesen ,kanonen fehlte das einheitliche ,kaliber und die gleiche ,grsse4 ,durch sptere ,einfhrung von ,kanonen eines gleichartigeren ,kalibers wurde der ,gefechtswert der ,schiffe erheblich vermehrt4 ,wie gross auch die erreichten ,fortschritte fr unsere ,flotte waren1 so konnte sie doch nicht die ,rolle spielen1 die ein ,seekrieg erforderte4 ,man sah sich also schliesslich gentigt1 eigentliche ,kriegsfahrzeuge zu bauen1 da die ,aufgabe mit ,handelsschiffen nicht mehr zu lsen war4 ,man beschloss also1 #fj neue ,kriegsschiffe zu bauen1 die man im ,jahre #afeb auf ,stapel legte4 ,diese ,flotte1 die erste ,kriegsflotte1 die in unserer ,heimat gebaut wurde1 lief schon im ,jahre #afeh aus4 ,in diesem ,jahre brach man also mit der alten mittelalterlichen ,sitte1 nach der man ,handelsschiffe fr den ,krieg zurechtmachte4 ,es ist selbstverstndlich1 dass die fragliche ,flotte allein nicht gengte1 und dass ,handelsschiffe als ,transportschiffe dienten4 ,deshalb behielten diese letzteren ,kanonen zu ihrer eigenen ,verteidigung an ,bord4 ,sidenote3 ,,ii #adf ,sidenote3 ,,ii #adg ,die oben genannten ,kriegsschiffe hiessen ,pinassen und hatten einen ,spiegel sowie ein grosses ,galion4 ,das ,admiralschiff von ,tromp1 die ,emilie war eine ,musterpinasse4 ,sidenote3 ,,iii #h ,sidenote3 ,,iii #i ,sidenote3 ,,ii #aej ,im ,jahre #affd wurde die ,flotte in sehr kurzer ,zeit noch um #fj neue ,einheiten vermehrt 7,spiegelschiffe7 7de ,jonge1 ,bd4 #b1 ,s4 #be u4 ff474 ,als man diese ,schiffe baute 7de ,jonge1 ,bd4 #b1 ,s4 #bg71 beabsichtigte man besonders1 unsere ,marine mit ,schiffen zu versehen1 die1 soweit es unsere ,durchfahrten und ,hfen gestatteten1 wenigstens so gross und stark wie die des ,feindes waren2 die ,zahl ihrer ,kanonen wurde auf #fj bis #hj festgestellt4 ,unter diesen ,fahrzeugen1 die im ,jahre #affe ausliefen1 befand sich das wohlbekannte ,schiff ,de ,ruyters ,die sieben ,provinzen4 ,auf den meisten ,schiffen waren die ,kanonen aus ,ersparnisrcksichten teils aus ,eisen1 teils aus ,bronze2 das ,admiralschiff ,de ,ruyters jedoch hatte nur ,bronzekanonen4 ,die folgenden ,ziffern werden eine ,vorstellung von der zunehmenden ,grsse der ,schiffe geben4 ,im ,jahre #afed hatte das grsste ,schiff #aej ,fuss ,lnge1 #ch ,fuss ,breite und #ae ,fuss ,tiefe2 es trug #eh ,kanonen4 ,das ihm folgende hatte eine ,lnge von #adf ,fuss1 eine ,breite von #bf ,fuss und eine ,tiefe von #ad ,fuss2 es hatte #fj ,kanonen an ,bord4 ,beim ,beginn des zweiten ,krieges mit ,england massen die beiden grssten ,schiffe #afi und #aga ,fuss in der ,lnge4 ,die sieben ,provinzen hatte eine ,lnge von #afc ,fuss1 eine ,breite von #dc ,fuss und eine ,tiefe von #ae ,fuss4 ,das nchstfolgende mass #aee-afj ,fuss in der ,lnge1 #dj-db ,fuss in der ,breite und #ae ,fuss in der ,tiefe u4 s4 w4 ,die ,lngen und ,breiten nehmen also zu1 aber die grsste ,tiefe bleibt #ae wegen der ,tiefe unserer ,durchfahrten4 ,als man spter im ,ausland mit der ,vergrsserung fortfuhr1 und als man bei uns die ,notwendigkeit empfand1 diesem ,beispiel zu folgen1 wurde die ,frage des grssten ,tiefganges eine ,aufgabe1 die die volle ,aufmerksamkeit unserer ,schiffbauer immer mehr in ,anspruch nahm4 ,je grsser das ,schiff wurde1 um so breiter wurde es1 weil der ,tiefgang beschrnkt war2 hierdurch wurde es den ,schiffen der feindlichen ,lnder unterlegen1 mit denen man leichter segeln konnte4 ,in diesen ,lndern brauchte man nmlich nicht ,rcksicht auf die wenig tiefen ,fahrstrassen zu nehmen und konnte demnach ,schiffe von schmalerer ,form bauen4 7,van ,yk1 #afig1 ,seite #cec47 ,als daher1 i4 ,j4 #afhb1 die ,fahrzeuge1 aus denen unsere ,flotte bestand1 in ,klassen oder ,charters geteilt wurden1 rechnete man zur ersten ,klasse nur ,schiffe von #af bis #ag ,fuss ,tiefe4 ,zu dieser ,klasse gehrten spter die ersten ,schiffe mit dreifachem ,deck1 die bei uns gebaut wurden4 ,es wird uns daher nicht wundern1 wenn schliesslich unsere ,kriegsschiffe denen des ,auslands weichen mussten1 die immer grsser wurden4 ,dieser ,zustand war keine ,folge der ,minderwertigkeit unserer ,schiffbauer1 sondern hatte seinen ,grund in dem ,zustande unseres ,fahrwassers4 ,sidenote3 ,,iii #ac ,der ,unterschied im ,tiefgang tritt deutlich hervor1 wenn wir die ,abmessungen des grssten franzsischen und englischen ,schiffes mit denen unseres grssten ,schiffs am ,ende des #ag4 und am ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts vergleichen4 ,diese ,abmessungen waren die folgenden3 fr das hollndische ,schiff3 ,lnge #di1bf m2 ,breite #ab1hh m2 ,tiefe #d1hf m2 fr das englische ,schiff3 ,lnge #di1da m2 ,breite #ad1cc m2 ,tiefe #e1fd m2 fr das franzsische ,schiff3 ,lnge #ei1ia m2 ,breite #ad1bi m2 ,tiefe #e1fa m4 ,man verstand unter ,tiefe die innere ,hhe des ,schiffs gemessen bis zur ersten ,schwimmlinie4 7,witsen1 ,s4 #gd1 unter #i47 7,s4 auch ,abbildung ,,xxxii1 ,s4 #ef desselben ,werkes u4 s4 w47 ,ein ,schiff von #d1hf m ,tiefe brauchte brigens mit ,hinzurechnung der ,kielhhe u4 s4 w41 eine ,wassertiefe von wenigstens #e m4 ,nun hatte sich die ,wassertiefe im ,pampus bei ,amsterdam am ,ausgang des #ag4 ,jahrhunderts bekanntlich schon wesentlich vermindert4 ,die grossen ,schiffe konnten nicht mehr oder doch nur mit sehr grossen ,schwierigkeiten in die ,stadt gelangen4 ,sidenote3 ,,ii #bch ,unter diesen ,umstnden erfand ein gewisser ,meeuwis ,meindertz ,bakker1 aus ,amsterdam gebrtig1 i4 ,j4 #afia die ,seekameele1 mit deren ,hilfe man die ,schiffe um #e bis #f ,fuss heben konnte4 7,van ,yk1 ,s4 #cfj47 ,diese ,seekameele hatten auf der einen ,seite eine senkrechte ,wand1 die andere schmiegte sich der ,form des ,schiffes an4 ,auf beiden ,seiten angebracht umschlossen sie das ,schiff1 indem sie eine ,art ,schwimmdock bildeten4 ,wurde das ,schiff zwischen diese beiden1 fest mit einander verbundenen ,kameele genommen1 so stieg es in dem ,masse1 wie man die ,kameele entleerte4 ,die ,seekameele sind recht gut bei ,van ,yk1 ,blatt #cfj1 abgebildet1 ebenso in dem ,werke3 ,figures de navires et embarcations1 #ahca1 ,s4 #ace1 von ,le ,comte4 ,kleine ,barken schleppten das so gehobene ,schiff durch den ,pampus4 ,was die ,tiefe an dieser ,stelle betrifft1 so berichtet ,le ,comte 7,s4 #ch71 dass bei ,flut der ,pampus oder ,muiderzand #aj ,fuss ,tiefe hatte 7#b1ig niederl4 ,ellen71 und bei ,ebbe #i ,fuss 7#b1ee niederl4 ,ellen74 ,nur bei ausserordentlich starker ,flut war eine ,wassertiefe von #ac ,fuss vorhanden 7#c1fh niederl4 ,ellen74 ,spter gelang es1 dank der ,seekameele1 ,schiffe von #ai ,fuss ,tiefe1 d4 h4 von #e1eh m bis vor ,amsterdam zu fhren4 ,aber dieser ,zustand ist bei ,rotterdam nicht besser4 ,hierber berichtet der ,schiffbauer ,van ,yk in seinem ,werke von #afig1 ,s4 #ad4 ,en waarlyk de wytheid der schepen is wel het voornamste en beste middel om het ondiepgaan derselve te bevorderen1 een saak die wy hier te lande wegens de droogte of ondieptheid onzer zeegaten1 ten hoogste dienen te betrachten2 want 7volgens 't getuigenis van ervaarne en de diepte dezer zeegaten zeerwel bepeild hebbende loodsen7 soo konnen met een gemeen geleide uit het ,goereesche gat niet meer dan #bj1 uit ,texel1 omtrent ook soo veel en uit de ,maas niet meer als #ac voeten diepgaande schepen worden gelootst4 ,waarom dan ook somtyds wel is komen te gebeuren1 dat eenige van 's ,lands oorlogsschepen1 soo nauw gemaakt en om zeilvoerens wil soo diep geballast synde1 met een dood getyde en ,wind1 tot ,staats groot nadeel1 niet konnen 't zee geraken1 of daar al in synde1 haar onderste geschut1 omdat so naby 't water lag1 niet bruikbaar werd bevonden#aj4 ,ferner heisst es auf ,s4 #cfj3 ,want soo heeft men al voor veele jaren1 om onze groote en diepgaande schepen in zee te brengen1 wegens de ondieptheid onzer rivieren en zeegaten1 getragt1 waar 't mogelyk1 door ledig vatwerk1 so pypen1 als voedervaten1 op te ligten en te doen ryzen4 ,dog was dit werk1 om het byeen schikken der vaten1 een ellendige talmery en veel arbeids onderworpen#aa4 ,nach den ,berichten der ,batavischen ,gesellschaft in ,rotterdam #ahej1 ,s4 #id und ff4 war die ,durchfahrt von ,briel nur fr ,schiffe von #c m bis #c1ej m fahrbar2 die grsseren ,schiffe mussten durch das ,goereesche ,gat fahren1 um nach ,rotterdam zu kommen1 in dem sie nacheinander das ,hollandsche ,diep und das ,dortsche ,kil benutzten4 ,selbst an diesen ,stellen war bei ,flut nur eine ,tiefe vorhanden1 die hchstens fr einen ,tiefgang von #e1aj m gengte 7s4 ,dr4 ,blink1 ,nederland en zyne ,bewoners1 ,bd4 ,i1 ,s4 #ddg72 diese ,strasse war brigens wegen der geringen ,fahrwasserbreite schwer fahrbar4 ,dieser ,zustand veranlasste die ,herstellung des ,kanals von ,voorne 7#ahbg-bi74 ,trotz dieses ,kanals hing auch ferner der grsste ,tiefgang von der ,tiefe ab1 die bei gewhnlicher ,flut das ,goereesche ,gat und das ,hellegat hatten4 ,diese ,tiefen betrugen #e1aj m und #e1bj m4 7,w4 ,f4 ,leemans3 ,de ,nieuwe ,waterweg1 etc4 ,gedenkboek1 ,k4 ,inst4 ,ing4 ,s4 #ac1 s4 auch ,s4 #acj desselben ,werkes47 ,sidenote3 ,,ii #adj ,sidenote3 ,,iii #ad ,in dem ,masse1 wie im ,auslande die ,schiffe wuchsen1 wurde die ,lage bedenklicher fr die niederlndische ,marine4 ,und das ,ausland schlief nicht6 ,england widmete seiner ,marine i4 ,j4 #afef-eg der ,kroneinknfte2 i4 ,j4 #afeg-eh und #afeh-ei gegen 4 7,holmes1 ,s4 #ajh47 ,vier von den grssten whrend dieser ,zeit gebauten ,schiffen hatten eine ,ladefhigkeit von ber #ajjj t2 i4 ,j4 #afgc wurde das bei uns wohlbekannte ,schiff ,the ,royal ,charles vom ,stapel gelassen1 das spter von den ,hollndern gekapert wurde4 ,die meisten englischen ,kriegsschiffe gehrten zu dieser ,zeit noch zur #c4 ,klasse4 ,i4 ,j4 #afff verteilten sich die ,schiffe folgendermassen auf die ,klassen3 ---------------------------------------- -------------- ,,klasse ,,kiel- ,,breite ,,tiefe ,,tragkraft ,,kanonen ,l,,nge ---------------------------------------- -------------- #a #abh-adf #dj-dh #ag1i-ai1h #aajj-agdj #ij-ajj #b #aba-adc #cg-de #ag-ai1h #ajjj-aejj #hb-ij #c #aae-adj #cd-dj #ad1b-ah1c #gej-aagd #fj-gd #d #hh-ajh #bg-cd #aa1b-ae1f #ab1h-ag1h #cb-ed #e #gb-ha #bc1f-bg #i1i-aa #aa1f-ac1b #bf-cb ----------------,v----------------_/ ,die ,masse sind in englischen ,fuss angegeben1 #a ,fuss #j1cjdh m ,i4 ,j4 #afdf wurde in ,england die erste ,fregatte gebaut1 und i4 ,j4 #afgi wurde dort der ,mrserprahm 7,bombarde7 eingefhrt1 nach einem vom franzsischen ,schiffbauer ,bernard ,renan erfundenen ,modell4 ,nach #agjj stand die ,schiffbaukunst vllig unter dem ,einflusse derjenigen ,frankreichs4 ,it may truly be said1 sagt ,holmes1 ,s4 #aad1 that during the whole of the eighteenth century the majority of the improvements introduced in the forms and proportions of vessels of the ,royal ,navy were copied from ,french prizes#ab4 ,kaum hatte man ein franzsisches ,schiff gekapert1 als man es nachahmte1 aber mit ,vorliebe in grsserem ,massstabe4 7,holmes1 ,s4 #abd47 ,die ,schiffbaukunst hatte sich brigens wesentlich vervollkommnet1 besonders unter dem ,minister ,colbert 7#affa71 nachdem der ,kardinal ,richelieu die ersten ,grundlagen geschaffen hatte 7#afcj74 ,die von ,colbert aufgestellten ,regeln wurden bis zum #ai4 ,jahrhundert befolgt1 mit einigen ,abweichungen in ,einzelheiten4 ,i4 ,j4 #affh umfasste die franzsische ,flotte schon #agf ,schiffe1 von denen eins der schnsten und berhmtesten die ,soleil ,royal war4 ,diese ,flotte war vollstndig ebenso organisiert wie die in ,holland4 7de ,jonge1 ,bd4 ,,iii1 #a4 ,teil1 ,s4 #aad47 ,es gab brigens zu jener ,zeit nur geringe ,unterschiede zwischen den franzsischen und den hollndischen ,modellen4 ,am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts1 unter der ,regierung ,ludwigs ,,xiv1 wuchsen die ,abmessungen erheblich4 ,man kann sich hiervon ein ,bild aus der nachstehenden bersicht machen1 die dem ,barras de la ,penne entnommen ist 7#afih74 ---------------------------------------- ----------------------- ,,rang ,,zahl ,,kaliber ,,zahl ,,und ,,der ,,und ,,material,l,,nge,,breite,,tiefe ,,der ,,ordnung ,,kanonen,,der ,,kanonen ,,batterien ---------------------------------------- ----------------------- m m m #a4 #a ,batterie1 ,reihe4 #h-dh1 der ,rest1 ,drei verdeckte #a4 #cf #ef1ja ,batterien1 ,ordnung4#abb #b ,batterien1 #bd,kiel #ae1fd #g1fd,kampanje und #c ,batterien1 #ahea1ed ,vorderkastell4 und ,kampagnen1 #ab und #ah #a4 ,drei verdeckte ,reihe4 #gj-ajj ,bronze- #ea1iaad1bi #f1fa;,batterien1 #b4 kanonen4 ,vorder- und ,ordnung4 ,hinterkastell4 #b4 99 ,reihe4 #fj-gj desgl4 #dh1gbac1dg #f1ag;desgl4 #a4 ,ordnung4 #c4 ,reihe4 #ef-ff ,kanonen #dg1dgab1cd #e1fh,zwei verdeckte #a4 aus ,bronze1 ,decke1 ,kam- ,ordnung4 aus ,eisen4 panje und ,vorderkastell4 #c4 ,reihe4 #dj-ej ,kanonen #cd1bbab1ja #e1da;desgl4 #b4 aus ,bronze1 ,ordnung4 aus ,eisen4 #d4 ,reihe4 #cj-dj ,kanonen #ch1ihaj1ee #d1ga;desgl4 aus ,bronze1 aus ,eisen4 #e4 ,reihe4 #ah-cj ,kanonen #ce1gc #h1ff #d1ee,zwei kleine 9999 aus ,bronze1 ,aufbauten oder aus ,eisen4 nur ein ,hinterkastell4 ,fregat- ten4 #h-af -- -- -- -- -- 99 ,linienschiffe4 9999 ,stehen nicht in der ,schlachtreihe4 ,sidenote3 ,,ii #aff ,sidenote3 ,,ii #afi ,sidenote3 ,,ii #ae ,die im ,schiffbau unter ,ludwig ,,xiv4 erzielten ,fortschritte werden in dem ,werk ,le ,muse de ,marine du ,louvre folgendermassen dargestellt3 ,das ,hervortreten des ,vorderteils ist weniger bertrieben1 das ,hinterkastell ist niedriger gemacht1 die ,artillerie ist gut verteilt2 die ,masten sind proportionierter und das ,segelwerk umfangreicher und leichter zu handhaben1 so dass ein schnelleres ,segeln und leichtere ,bewegungen erzielt werden4 ,der ,reichtum und die ,schnheit des ,schmuckes sind auf ihrem ,hhepunkt angelangt2 sie hatten die ,art ,poesie wie die ehemalige ,ritterschaft4 ,alles in dieser ,marine lsst schon die ,vervollkommnung ahnen1 zu der das ,schiff unter den beiden folgenden ,herrschern schnell gelangt ist4 ,die ,schiffbaukunst nimmt einen betrchtlichen ,aufschwung4 ,einige ,werke werden verffentlicht1 von denen die von ,bernouilli 7#agch7 und ,euler 7#agdi7 ber die ,stabilitt der ,schiffe die berhmtesten sind4 ,die ,abmessungen der ,schiffe nehmen immer mehr zu4 ,schiffe mit #gj ,kanonen1 die #agae in der #a4 ,klasse standen1 werden i4 ,j4 #agfe in die #f4 ,klasse eingereiht4 ,die franzsische ,flotte war i4 ,j4 #agej nach dem ,muse de ,marine du ,louvre1 folgendermassen zusammengesetzt3 ,lhge des ,vor- ,,artil-derste- ,breite ,tiefe ,mann- ,kaliber ,,lerie vens und am ber dem ,,batterien schaft der des ,hin- ,haupt- ,kiel ,geschtze terste- balken vens ---------------------------------------- ----------------------- ,,dreidecker ,kano- m4 m4 m4 ,mann nen #abj #ef1hd #ad1fa #g1dg #c verdeckte#ajjj ,in der un- -#fj1db -#af1bd -#h1ab ,batterien1 -#abjj tersten ,bat- ,back und terie #cj ,pfd4 ,schanze und ,kampanje #aaj #ed1eg #ad1id #g1ca desgl4 #ajjj #b #ah -#eg1hb -#ae1ei -#g1hj -#aajj;,a #ajj #ec1bg #ad1fa #g1dg #ijj #c #ab -#eg1di -#ae1bf -#g1fc desgl4 -#ajjj ,halb- #ij #ea1ig #ad1bi #f1ha desgl4 #hej deck #f -#ee1bb -#ad1id -#g1df -#ijj ,kampanje #d ,,zweidecker #hj #ej1fg #ac1if #f1ff #b verdeckte #gej ,untere ,bat- -#ed1eg -#ad1fa -#f1ih ,batterien1 -#hjj terie #cj ,pfd4 ,back1 ,obere #ah ,schanze und ,halbdeck ,kampanje #h ,kampanje #d #gd #dh1gb #ac1fd #f1ej desgl4 #fej #cf oder #bd -#ec1bg -#ac1if -#f1ih -#gjj des- #h gl4 #h oder #f #d #fd #df1jd #ab1ff #f1jj #b ,batterien #dej ,obere ,batterie -#dh1gb -#ab1ii -#f1ej mit ,back -#ejj;,b #ba oder #ah und ,schanze untere #ah oder #ab ,schanze #f ,pfd4 #ej #dc1hd #aa1cf #e1ej desgl4 #cjj #ah oder #ab -#de1ag -#ab1ja -#e1he -#ccj des-#ab oder #h gl4 #f oder #d ,pfd4 ,,fregatten #dj #ch1ih #aj1ga to #e1ai ,eine ,bat- -#db1bb -#aa1jd -#e1ec terie mit #bhj ,back und -#cjj ,schanze ,batterie #cj #ce1jg #i1gd #d1ee desgl4 #bjj #ab ,pfd4 -#ch1ih -#aj1ci -#e1bj -#bcj ,schanze #f bis #d ,pfd4 #bj #cc1ac #h1gg #d1bb desgl4 #acj -#ce1gc -#i1aj -#d1ee -#aej ,,korvetten #ab #ai1di #g1he #b1ib ,batterie #gj #d in ,bank- -#bb1gd -#h1ej -#c1be ohne ,back -#hj ,batterie und ,schanze ,a ,es gab ,zwischentype1 die zu denjenigen in dieser ,tabelle gestellt sind1 denen sie am meisten hneln4 ,b ,dieses ,schiff war das kleinste von denen1 die in die ,schlachtreihe eingestellt werden konnten4 ,frankreich hat ebenfalls einen grossen ,einfluss auf das ,zeichnen im ,schiffbau ausgebt4 7,holmes1 ,s4 #aad oben47 ,das schnste ,schiff dieser ,zeit ist die ,sans ,pareil4 ,das erwhnte ,werk ,le ,muse de ,marine du ,louvre enthlt eine ,stelle1 die die ,zeit ,ludwigs ,,xvi4 7#aged-agic7 betrifft1 die unsere ,aufmerksamkeit fesseln drfte 7,kapitel ,,vii73 ,es war die ,zeit1 in der die ,wissenschaft des ,schiffbaues1 die in ,holland entstanden war1 tatschlich auf ,frankreich berging1 was nicht hinderte1 dass man noch zu ,ende des #ah4 ,jahrhunderts nach ,holland ging1 um den ,schiffbau zu studieren und zwar trotz des hohen ,grads der ,vollkommenheit1 die er in ,frankreich erreicht hatte4 ,das genannte ,werk sagt hierber nmlich3 ,am ,ende des verflossenen #ah4 ,jahrhunderts nahm man in ,holland ,unterricht1 und hierber enthlt die ,bibliothek von ,brest eine ,handschrift eines der berhmten ,ingenieure1 des ,olivier1 der um's ,jahr #aghj nach ,holland geschickt worden war1 um den ,schiffbau zu studieren4 ,dies zeigt1 wie hoch zu jener ,zeit der niederlndische ,schiffbau geachtet war4 99 99 99 99 99 ,die ,vermehrung der ,grssenverhltnisse in der franzsischen ,flotte fand ihren ,widerhall in der englischen ,flotte4 ,diese war durch folgende ,angaben gekennzeichnet3 ,,zahl ,,der ,,kanonen #ij #hj #gj #fj #ej #dj ---------------------------------------- ------------------- ,lnge des #aib ,f4 #aib ,f4 #aej ,f4 #add ,f4 #acj ,f4 #aah ,f4 ,kanonendecks ,aeussere ,breite #dg ,f4 #dc ,f4 #da ,f4 #ch ,f4 #ce ,f4 #cb ,f4 ,tiefe #ah ,f4 #ag ,f4 #ag ,f4 #ae ,f4 #ad ,f4 #ac ,f4 #f ,z4 #h ,z4 #d ,z4 #h ,z4 #f ,z4 ,tonnage #aeeb #abhc #ajfi #iad #gje #ecb ---------------------------------------- -------- #a englischer ,fuss #j1cjdh m ,holmes ussert sich folgendermassen ,s4 #aae3 ,the subject of the superiority in size of the ,french ships was constantly coming to the front and1 in #agai1 a new establishment was made for the dimension of ships in our ,royal ,navy1 according to the following scale#ac4 ---------------------------------------- ------------------ ,,zahl ,,der ,,kanonen #ij #hj #gj #fj #ej #dj ---------------------------------------- ------------------ ,zunahme in der ,lnge #b ,f4 #b ,f4 #a ,f4 #j #d ,f4 #f ,f4 der ,breite #b ,z4 #a ,f4 #f ,z4 #a ,f4 #a ,f4 #a ,f41 #b ,z4 dem ,tonnengehalt #ae #fg #ei #cg #ea #fc ---------------------------------------- ------------------ ,im ,jahre #agfe finden wir ,schiffe mit #ajj ,kanonen1 #bjdg ,tonnen ,tragkraft und #ba ,fuss #f ,zoll ,tiefe4 ,holmes schreibt hierber 7,s4 #abd-abh73 ,during the whole of our naval history down to comparatively recent time1 improvements in the dimensions and forms of our ships were only carried out after they had been originally adopted by ,french1 or ,spaniards1 or more recently by the people of the ,united ,states of ,america4#ad ,im ,jahre #agai fhrt man in ,england das ,verfahren ein1 die ,planken am offenen ,feuer zu erwrmen1 um sie zu biegen1 und im ,jahre #agcf ruchert man sie4 7,holmes1 ,s4 #aae47 ,im ,jahre #agec verbessert man die ,ventilation 7,holmes1 ,s4 #aag7 und im ,jahre #agfa 7nach ,holmes1 ,s4 #aba7 folgt die ,erfindung des ,verfahrens1 die ,schiffe mit ,kupferplatten zu berziehen4 ,vor jener ,zeit verwendete man ausnahmsweise hierzu ,blei2 etwa #ajj ,jahre vorher wurden mehrere ,schiffe in ,holland zum ,teil oder ganz mit ,kupferplatten berzogen1 wie aus einer ,stelle im dem ,werk von ,van ,yk1 ,de ,nederlandsche ,scheepsbouwkunst opengesteld1 hervorgeht1 wo es auf ,s4 #aba heisst3 ,dat het schip om de zuid of west bestieren sal1 heeft sy om den houtknagenden worm daarvan te keeren1 stevenswaarts met koper doen bekleeden#ae4 ,das ,vorstehende zeigt gengend1 dass um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts die franzsische und englische ,flotte der unsrigen berlegen waren1 was die ,grsse ihrer ,schiffe betrifft4 ,die ,erfahrung hatte indessen gezeigt1 dass die ,strke einer ,flotte nicht allein in der ,zahl1 sondern vielmehr in dem inneren ,wert jedes ,schiffes liegt 7de ,jonge1 ,bd4 #d1 ,s4 #hf71 wie brigens ,martin ,hampertszoen ,tromp selbst schon vorher erklrt hatte4 ,um einen ,begriff von der ausserordentlichen ,kraft zu geben1 die von den ,vereinigten ,provinzen entwickelt wurde1 mchte ich bemerken1 dass von #afhb bis #agjj1 also in #ah ,jahren #ae ,schiffe von #ij bis #if ,kanonen 7alle #ae mit drei ,decken71 zwei von #hj bis #hf1 zwei von #gj bis #gd1 #bi von #fj bis #fh und #bf von #ej bis #ef ,kanonen gebaut wurden1 sowie zwei ,fregatten von #bb ,kanonen1 drei ,brander und neun ,bombarden d4 h4 im ganzen #ajg ,schiffe4 ,von diesen wurden nur #g ausserhalb ,hollands und ,seelands gebaut4 7de ,jonge1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #gb-ge47 ,ausser dieser ,flotte1 deren ,kosten durch ausserordentliche ,kredite gedeckt wurden1 baute man whrend der gleichen ,zeit mittels gewhnlicher ,kredite #fe andere ,fahrzeuge1 darunter #g von #ej bis #eb ,kanonen1 #ah von #dj bis #df1 #ag von #cj bis #ch1 #ac von #bj bis #bf und #aj von #af ,kanonen und geringerer ,grsse4 ,das ergibt fr einen ,zeitraum von #ah ,jahren eine ,gesamtzahl von #ajg #fe gleich #agb ,schiffen 7ebenda1 ,s4 #gg74 ,aber diese ausserordentliche ,vergrsserung war ntig2 man brauchte nur die erlittenen ,verluste ins ,auge zu fassen2 diese betrugen durch ,unwetter und andere ,ursachen in den ,jahren #afhh bis #ih drei ,einheiten von #gj1 fnf von #fj1 sechs von #ej1 acht von #dj bis #df ,kanonen1 ausserdem einige ,schiffe von #cj ,kanonen oder weniger d4 h4 im ganzen #cf ,fahrzeuge4 ,alle diese ,arbeiten verursachten natrlich erhebliche ,kosten2 whrend der ,zeit von #afhb bis #agjb wurden fr neue ,schiffe etwa #haaigjjj ,gulden und fr die ,ausrstung etwa #fiiedjjj ,gulden aufgewendet4 ,die ,unterhaltung1 ,ausrstung u4 s4 w4 kostete jhrlich etwa #ehbijjj ,gulden1 und i4 ,j4 #afig betrug die ,ausgabe #ggbcjjj ,gulden 7ebenda1 ,s4 #hj und #ha74 ,um sich einen genauen ,begriff von der ,bedeutung dieser ,summe zu machen1 muss man sich erinnern1 dass zu der ,zeit1 die uns beschftigt1 die ,lhne u4 s4 w4 viel niedriger waren als heutzutage4 7de ,jonge1 ,bd4 #d1 ,i4 ,kap41 ,s4 #hj1 ,anm47 ,ausser diesen ,kriegsschiffen baute man eine grosse ,zahl von ,handelsschiffen1 ,binnenschiffen von geringerer ,grsse und ,fischereifahrzeugen1 sodass1 wenn man den alten ,schriftstellern ,glauben schenkt1 es ,orte gab1 wo unter ,bercksichtigung aller ,fahrzeuge man mehr ,schiffe zhlte als ,huser4 ,in der ,zeit1 zu der ,hugo de ,groot lebte1 wurden jhrlich #bjjj ,schiffe gebaut4 7,m4 ,koenen1 ,geschiedenis van ,scheepsbouw en ,zeevaart1 ,s4 #hg47 ,es gab keine ,hollnder1 die nicht einige ,kenntnis von dem ,schiffbau oder der ,schiffahrt besassen 7ebenda1 ,s4 #he74 ,sidenote3 ,,ii #aed ,um eine so grosse ,summe von ,tatkraft entfalten zu knnen1 musste sich natrlich der ,schiffbau bei uns in ausserordentlicher ,weise entwickeln4 ,wir finden den ,beweis hierfr in den ,werken von ,nicolas ,witsen 7#afga7 und von ,van ,yk 7#afig74 ,unsere ,schiffbaukunst erfreute sich also im ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts einer unerhrten ,wohlfahrt4 ,sidenote3 ,,ii #aee ,sidenote3 ,,ii #aef ,was die ,vervollkommnung betrifft1 die das ,zeichnen im ,schiffbau um die ,mitte desselben ,jahrhunderts erreicht hatte1 so wird es gengen1 in unserem ,album die photographischen ,reproduktionen einiger ,zeichnungen von ,w4 van ,gent aus dem ,jahre #agej1 #agea1 #ageb zu betrachten1 deren ,originale zu der wunderbaren ,bildersammlung von ,s4 van ,gyn in ,dordrecht gehren2 dasselbe beweist die ,abbildung eines ,kriegsschiffes aus dem ,jahre #aggj1 die sich in der ,sammlung kolorierter ,zeichnungen befindet4 ,diese ,urkunden geben getreu die ,schiffe mit den notwendigen ,wasserlinien wieder1 was aber in besonderem ,grade die ,aufmerksamkeit erregt1 ist die folgende ,inschrift1 die die ,zeichnung eines ,kriegsschiffs aus dem ,jahre #agej sehr leserlich zeigt3 ,proprit de l'amiral ,schryver4 ,dieser ,admiral ist derselbe1 der im ,jahre #agec schrieb1 dass whrend der ,zeit von #afhc bis #agec die ,schiffbauer1 besonders die1 welche ,kriegsfahrzeuge fr den ,staat herstellten1 nur noch gewhnliche ,marine-,zimmerleute waren1 dass sie keine theoretischen ,kenntnisse besassen1 sich nur von der ,erfahrung leiten liessen und sich in mancher ,hinsicht auf derselben ,hhe befanden wie die ,schiffseigentmer von ,zaandam1 die beim ,scheitern eines ,schiffs sich mit den ,worten entschuldigten1 dass das ,schiff sich nicht anders als mit der ,axt htte bauen lassen4 ,zur ,untersttzung des ,vorstehenden verweist der ,admiral ,schryver auf einige weniger gut gelungene ,kriegsschiffe1 unter denen er an erster ,stelle fnf ,dreidecker auffhrt1 die von #afhc bis #afhi gebaut waren1 die ersten brigens1 die von unseren ,schiffbauern hergestellt waren4 ,dass diese ,schiffe nicht vllig den ,erwartungen entsprochen haben1 wer wird sich darber wundern6 ,und wenn man spter ,schiffe von besserer ,beschaffenheit gebaut hat1 so beweist das nur1 dass es unsern ,schiffbauern gelungen ist1 die grosse ,aufgabe zu lsen1 feste ,schiffe zu bauen1 deren ,tiefgang mit ,rcksicht auf die ,tiefe unserer ,durchfahrten und ,flsse indessen nur beschrnkt sein durfte4 ,noch spter hat man ,unvollkommenheiten feststellen knnen2 aber das beweist keineswegs die ,unfhigkeit unserer ,schiffbauer4 ,auch heutigentags kommt es im ,ausland wie bei uns vor1 dass die besten ,werften ,schiffe vom ,stapel lassen1 die weniger vollkommen sind oder der ,verbesserungen bedrfen4 ,die ,klage des ,admirals ,schryver 7de ,jonge1 ,bd4 #d1 ,i4 ,kap41 ,s4 #aaf7 ber die ,unfhigkeit unserer ,schiffbauer scheint mir weder begrndet noch verdient6 ,meiner ,meinung nach haben wir es in diesem ,falle mit einem eigensinnigen ,seeoffizier zu tun1 der von seinen eigenen ,ideen erfllt ist und im allgemeinen nur ,missachtung fr die der anderen hat 7de ,jonge ,bd4 #d1 ,i4 ,kap4 ,s4 #aaf71 und nicht mit einem ,mann1 der auf der ,hhe unseres ,schiffbaues stand4 ,wie oben gezeigt ist1 geschah es brigens nicht nur zur ,zeit des ,staatspensionrs de ,witt und des berhmten ,colbert1 wie de ,jonge sagt 7,bd4 #d1 ,i4 ,kap41 ,s4 #abj71 dass man vom ,ausland kam1 um bei uns den ,schiffbau zu lernen2 noch viel spter im ,jahre #aghj schickte ,frankreich seine ,shne auf unsere ,werften1 und man nimmt an1 dass erst unter der ,regierung ,ludwigs ,,xvi4 7#aggd bis #agic7 die franzsische ,marine sich vllig dem hollndischen ,einfluss zu entziehen verstand4 ,unser ,vaterland verfolgte indessen mit ,aufmerksamkeit die ,fortschritte1 die sich in ,frankreich und ,england auf dem ,gebiete des ,schiffbaues vollzogen2 ,beweis hierfr ist die ,uebersetzung des ,werks von du ,hamel du ,monceau 7erschienen im ,jahre #ageg7 und die ,stelle darin1 wo fr spter eine ,uebersetzung des ,werkes von ,mungo ,murray1 des berhmten ,schiffbauers der ,schiffswerft von ,deptford1 angekndigt wird4 ,ich weiss nicht1 ob diese ,uebersetzung jemals das ,licht erblickt hat2 nichtsdestoweniger geht aus dem ,vorstehenden meines ,erachtens deutlich hervor1 dass man die im ,ausland erschienenen ,werke las4 ,es steht also fest1 dass man schon in der ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts in unserem ,lande ,schiffe nach ,zeichnungen baute4 ,man hatte also mit dem alten hollndischen ,verfahren gebrochen1 das darin bestand1 sich nach den ,senten-,linien 7,centlijnen7 zu richten4 ,die unteren ,stckpforten der ,schiffe waren zu nahe an die ,wasserlinie gelegt2 man hatte dies zuerst bei uns bemerkt2 dieselbe ,klage wurde auch bald in ,england gehrt1 wo man indessen diesem ,zustand erst ausgangs des #ah4 ,jahrhunderts abhalf1 indem man den franzsischen ,schiffbauern folgte4 7,holmes ,s4 #abf74 ,es ist eine gewisse ,zeit verstrichen1 bevor ,grossbritannien die ,verbesserungen angenommen hat1 die von den ,franzosen im ,schiffbau eingefhrt waren4 ,de ,jonge berichtet1 indem er sich auf fremde ,angaben sttzt1 dass der ,zar ,peter der ,grosse in ,england den eigentlichen ,schiffbau gelernt htte4 ,der ,geschichtsschreiber ,fincham erzhlt sogar 7,history of naval architecture ,s4 #fi71 dass der ,zar ,peter den englischen ,schiffbau dem hollndischen vorgezogen htte4 ,in dieser ,hinsicht macht ,koenen darauf aufmerksam1 dass diese ,bevorzugung sich nur auf die ,kriegsschiffe bezogen haben knnte4 ,das alles hat indessen ,peter den ,grossen nicht gehindert1 hollndische ,schiffe1 ,schiffbauer und ,seeleute fr die ,schpfung seiner ,flotte zu benutzen1 die drei ,jahre vor seinem ,tode #da ,kriegsschiffe mit #bajf ,kanonen und #ad1ijj ,mann an ,bord umfasste1 und die die ,schweden zu der ,aeusserung veranlasste 7de ,jonge1 ,bd4 #d1 ,,ii4 ,kap41 ,s4 #aeb und ,koenen1 ,s4 #ic-ie73 ,wir sehen auf der moskovitischen ,flotte nichts ,moskovitisches ausser der ,flagge4 ,wir haben eine hollndische ,flotte zu bekmpfen1 die von ,hollndern befehligt wird1 mit hollndischen ,seeleuten besetzt ist und die mit hollndischem ,pulver aus hollndischen ,kanonen schiesst4 ,man fragt sich nun1 ob der ,zar ,peter wirklich hollndische ,schiffbauer herangezogen htte1 wenn er bessere bei den ,englndern htte finden knnen8 ,wie soll man aber erklren1 dass man um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts sich von unsern ,schiffbauern abgewendet hat8 ,in ,england und in ,frankreich wuchsen die ,grssen der ,schiffe unaufhrlich2 die ,flotten der fremden ,mchte gewannen also stndig an ,bedeutung1 whrend man bei uns wegen der geringen ,tiefe unserer ,durchfahrten1 ,flsse und ,hfen nicht imstande war1 ,schiffe zu bauen1 die an ,grsse sich mit denen des ,auslands messen konnten4 7,s4 van ,yk1 ,s4 #ad47 ,alle ,schriftsteller jener ,zeit weisen auf diesen ,zustand hin1 dessen ,vorhandensein ich durch die ,beibringung einiger ,ziffern bewiesen habe4 ,seit dem ,ende des #ag4 ,jahrhunderts fhlte man den ,missstand1 der sich aus der verhltnismssig geringen ,tiefe des niederlndischen ,fahrwassers ergab1 und dieser ,uebelstand musste in der ,folge immer deutlicher hervortreten4 ,die ,notwendigkeit1 grssere ,schiffe zu bauen1 die bis zu #ij und #ie ,kanonen trugen1 wurde indessen dringend4 ,um den grossen ,tiefgang zu vermeiden1 musste man also die ,schiffe breiter machen2 diese wurden indessen dadurch schwer1 segelten schlecht und waren nur schlechte ,kriegswerkzeuge in den ,hnden unserer tapferen ,seeleute4 ,soll man sich nun wundern1 dass diese sich darber bitter beklagten8 ,so mussten wir trotz all unseres ,mutes wegen der ,tiefe unseres ,fahrwassers und ungeachtet der finanziellen ,verhltnisse dem ,auslande weichen4 ,mit ,unrecht schreibt man diese ,minderwertigkeit den ,schiffbauern jener ,zeit zu4 ,viele von ihnen haben sich natrlich lange an das alte ,verfahren gehalten1 wie aus dem ,werk des ,du ,hamel du ,monceau hervorgeht4 ,auf ,s4 #bhg dieses ,werks heisst es3 ,die ,gewohnheit1 mechanisch und knechtisch nachzuahmen1 was frher geschah1 hat alle jene ,proportionsregeln geschaffen1 die bei der ,bestimmung der ,hauptrippe1 der ,beschreibung der ,modelle und ihrer ,zeichnung beobachtet wurden4 ,was er hinzufgt1 ist nicht weniger interessant3 ,jeder ,schiffszimmermann bewahrte diese ,regeln fr seine ,familie als ein ,geheimnis4 ,die hollndischen ,schiffbauer sind keine ,freunde der ,feder4 ,witsen selbst bemerkte dies schon4 ,sie hatten ,furcht1 ihre ,geheimnisse zu verffentlichen1 damit nicht auf diese ,weise ihre ,arbeit ihnen von andern entrissen wrde4 ,noch vor wenig ,jahren weigerte ein ,schiffbauingenieur sich1 mir die ,zeichnungen eines von ihm gebauten ,schiffes zu zeigen2 er frchtete ebenfalls1 dass seine ,modelle nachgeahmt wrden4 ,wie konnte man brigens erwarten1 dass man um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts schon ,schiffe vllig nach wissenschaftlichen ,regeln baute1 da in ,frankreich1 das allen ,vlkern in dieser ,hinsicht berlegen war1 man erst #agdj dazu kam4 ,le ,muse de ,marine du ,louvre berichtet nmlich1 indem es vom #ah4 ,jahrhundert spricht3 ,es 7das ,schiff7 wird nach wissenschaftlichen ,grundstzen gebaut1 die im ,jahre #afig bekannt zu werden anfingen1 aber erst im ,jahre #agdj zur ,anwendung kamen2 sie fhrten dahin1 dass sich die ,schiffe in allen ,lndern glichen1 so weit sie fr die grosse ,schiffahrt bestimmt waren2 die ,originalitt blieb nur fr die ,schiffe bestehen1 die fr die ,kstenschiffahrt bestimmt waren4 7s4 u4 a4 ,bougeur #agdf1 ,,xxiii47 ,es war also nicht das ,haften an dem ,ueberlieferten1 sondern der natrliche ,zustand unseres ,fahrwassers1 das uns verhinderte1 ,kriegsschiffe von demselben ,gefechtswert wie die des ,auslandes zu bauen4 ,das vergisst de ,jonge1 der zu viel ,wert auf die ,praxis legt1 die besonders im ,schiffbau noch heutzutage ein grosses ,ansehen geniesst4 ,dieser verehrte ,schriftsteller kommt demnach notwendigerweise dazu1 ber unsere ,schiffbauer des #ah4 ,jahrhunderts ein ungnstiges1 aber unverdientes ,urteil zu fllen4 ,der ,rckgang des ,schiffbaues lngs der ,zaan z4 ,b4 war nicht die ,folge der ,unwissenheit unserer ,schiffbauer2 die ,ursache dafr ist besonders der ,versandung des ,flusses und seiner ,mndung zuzuschreiben4 ,infolgedessen war es nicht mehr mglich1 ohne grosse ,kosten und ,mhen grssere ,schiffe in ,see zu bringen4 7,loosjes1 ,de ,zaandamsche dorpen1 ,s4 #aid2 ,koenen ,s4 #ie47 ,sidenote3 ,,iii #ae ,um den ,unterschied zwischen der franzsischen und englischen und der hollndischen ,bauweise zu zeigen1 habe ich auf einem ,blatt in der ,abbildungssammlung die verschiedenen ,hauptrippen aufzeichnen lassen4 ,diese ,zeichnung spricht fr sich selbst2 es scheint mir jedoch ntig1 im ,vorbergehen die ,aufmerksamkeit auf den ,unterschied der verschiedenen ,stile zu lenken4 ,dieser ,unterschied lag zunchst in der ,form und der ,zusammensetzung der ,hauptrippen2 dann zeigten die englischen ,schiffe weniger ,krmmung1 gingen weniger in die ,hhe und hatten keinen ,spiegel4 7,van ,yk ,s4 #ag47 ,die ,englnder scheinen auch statt der vertikal nebeneinander stehenden ,decksttzen sich kreuzende verwendet zu haben1 um das ,schiff weniger anzustrengen2 man hielt indessen dies ,verfahren fr weniger praktisch hinsichtlich des ,verstauens4 7,van ,yk1 ,s4 #ag und ,abbild4 ,a4 ,s4 #ah47 ,sie gaben ihren ,schiffen einen vorspringenden ,bug 7,witsen1 ,s4 #abf7 und breite ,flanken 7dick in den buik1 wie ,witsen sagt1 ,s4 #bjg71 im ,gegensatz zu den hollndischen ,schiffen4 ,the ,dutch ships1 sagt ,holmes 7,s4 #aaj71 in one respect excelled all others in that they were the first in which the absurd practice of an exaggerated tumble home or contraction of the upper deck was abandoned4 ,this fashion1 sagt er spter1 was still carried out to a very great extent by the ,englisch and to a less extent by the ,french and ,spaniards#af4 ,dieser ,schriftsteller spricht ebenfalls von dem geringen ,tiefgang unserer ,schiffe4 ,er ussert sich hierber auf ,s4 ,,iii folgendermassen3 ,in consequence of the shallowness of the ,dutch harbours1 the draught of their ships was also considerably less than that of the ,english vessels of corresponding force#ag4 ,die ,englnder besassen ,becken zum ,bau ihrer ,schiffe2 7,witsen ,s4 #bjf4 ,i4 ,spalte7 sie benutzten weder ,berghlzer noch ,sttzen4 ,bevor sie ein ,schiff auf ,stapel legen1 sagt ,van ,yk 7,s4 #ai71 gelingt es ihnen1 das ,modell davon so vorzubereiten1 dass es die gewnschte ,form erhlt4 ,zu diesem ,zweck zeichnen sie vor dem ,baubeginn die ,rippen in natrlicher ,grsse auf einen ,boden aus ,brettern4 ,dies ,verfahren ist also in ,england entstanden4 ,das ,aufzeichnen der ,aufrisse ist bei uns erst in der ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts eingefhrt worden4 ,vordem brauchte man bei uns nur ,modelle und ,senten-,linien1 wie man noch heut beim ,bau der kleineren ,holzschiffe und ,fischerboote verfhrt4 ,die ,einfhrung der ,aufrisse erfolgte jedoch nicht ganz allein1 um so mehr als man an dem ,erfolg ihrer ,anwendung auf die hollndischen ,schiffe zweifelte1 die wie ,van ,yk 7,s4 #ai7 sagt runde ,flanken hatten1 damit sie ber das ,wasser gleiten knnten und schrfere ,kurven als die englischen ,schiffe1 die einen regelmssigeren ,umriss hatten4 ,die ,schweden und die ,dnen folgten zum grossen ,teil dem hollndischen ,verfahren4 7,van ,yk1 ,s4 #bj47 ,ihre ,marine war der unsrigen nachgebildet 7de ,jonge71 aber ihre ,schiffe waren weniger voll und hatten einen grsseren ,tiefgang4 ,den ,franzosen fllt die ,ehre zu1 der ,schiffbaukunst wissenschaftliche ,regeln gegeben zu haben4 ,alle ,vlker1 sogar die ,englnder und die ,hollnder haben sich nach ihren ,grundstzen gerichtet 7um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts74 ,aber erst gegen ,ende dieses ,jahrhunderts drang das franzsische ,verfahren fr die ,berechnung und ,zeichnung der ,schiffe berall ein4 ,ausser einer eigentlichen ,kriegsflotte besassen die ,niederlande eine sehr bedeutende ,handelsmarine4 7,koenen1 ,s4 #ij47 ,diese umfasste1 wie man sagt1 am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts #bj1jjj ,schiffe1 die alle in ,holland gebaut waren und das ,meer unter hollndischer ,flagge in allen ,richtungen durchfuhren4 ,am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts1 als wir schon mehrere unserer berseeischen ,besitzungen verloren hatten1 betrug der ,gesamttonnengehalt der ,handelsmarine in ,england #ejjjjj t2 in unserem ,lande #ijjjjj ,tonnen und in den anderen vereinigten ,lndern #b ,millionen ,tonnen4 7,groen van ,pinsteren1 ,handboek #cjc1 ,koenen1 ,s4 #afj47 ,unsere ,handelsschiffe erreichten schnell eine grosse ,vollkommenheit2 man kann sich davon berzeugen1 durch die ,bemerkungen ,sir ,walter ,raleighs 7#aeeb-afah7 ber die hollndischen ,schiffe1 in denen man1 wie er hervorhebt1 eine grosse ,menge ,waren verstauen konnte1 whrend sie eine geringere ,besatzung erforderten1 als die englischen ,schiffe4 7,koenen1 ,s4 #hf47 ,unsere ,handelsschiffe1 unter denen besonders ,flten vertreten waren1 wurden von den ,englndern und ,franzosen nachgeahmt4 ,vorzugsweise verwendete man ,flten als ,transportschiffe4 ,hierber heisst es z4 ,b4 in dem ,muse de ,marine du ,louvre3 ,la marine a toujours eu des navires de transport destins ravitailler les escadres et qui d'abord nomms fltes ou transports1 ont t dsigns plus tard sous le nom de corvettes de charge#ah4 ,um einen ,begriff von der ,zahl der ausgangs des #ag4 ,jahrhunderts in ,gebrauch befindlichen ,schiffe zu geben1 lasse ich hiernach einige ,ziffern aus dem ,werk von ,koenen1 ,s4 #afj folgen1 die der ,verfasser dem ,werk von ,van ,hoogendorp1 ,bydragen tot de huishouding van den ,staat 7,bd4 ,i1 ,s4 #ahc7 entnommen hat4 ,im ,jahre #aghc gab es in ,nordholland und in ,friesland3 #ej ,flten von #djj1 #dej bis #ejj ,last1 die nach der ,ostsee und ,norwegen1 ,frankreich und ,spanien fuhren1 und #cj ,flten von #bej bis #bhj ,last2 #ah ,flten von #afj bis #ahj ,last1 die den ,hafen von ,archangelsk1 das ,mittelmeer und ,westindien aufsuchten4 ,diese letzteren dienten anfnglich der ,fischerei in ,grnland2 #af ,katschepen von #afj bis #ahj ,last2 #hj ,hoeker 7,huker7 oder ,galiots1 darunter #ac von #cjj bis #cej ,last1 #ah von #bhj bis #bdj1 #ab von #bbj bis #bjj1 #ag von #ahj bis #afj und #bj von #aej bis #ajj4 ,alle diese ,fahrzeuge segelten nach ,archangelsk1 der ,ostsee1 dem ,mittelmeer und ,westindien4 ,es gab ausserdem #fj ,fregatten1 ,snauwen und ,brigantinen1 darunter #aj von #aej-bjj ,last1 #cj von #ajj-adj1 #bj von #gj-ij2 #e ,heckboote von #bjj-cjj ,last2 #adj ,fahrzeuge und zwar ,huker1 ,fregatten1 ,snauwen1 ,brigantinen1 deren ,ladefhigkeit von #cjj bis #fj ,last schwankt4 ,endlich gab es noch #cf ,schiffe1 die nach ,west- und ,ostindien fuhren1 #aej ,kuffen und ,schmacken von #ej bis #gj ,last1 #ij ,kuffen und ,galiots von #gj bis #ajj ,last1 und schliesslich #abj ,galiots1 ,huker und ,kuffen von #ajj-aej ,last1 im ganzen #hai ,fahrzeuge4 ,zu dieser ,zahl muss man fr ,leeuwarden hinzufgen #bj ,kuffen und ,schmacken1 deren ,ladefhigkeit von #ej bis #ajj ,last und darber schwankte2 fr ,groningen #cj ,schiffe von #ej bis #gj ,last2 fr ,harlingen #i ,fahrzeuge von #ajj bis #aej ,last1 #a von #ahj1 und #c von #bjj-cjj ,last2 fr ,makkum #ad ,schiffe von #fj-ajj ,last und mehr2 fr ,werkum #b von #fj-gj1 #bd von #hj bis #ajj1 und #bc von #ajj ,last und darber4 ,bolsward1 ,woudsend1 ,dryst1 ,dokkum1 ,sneek1 ,grouwsloten1 u4 s4 w4 zhlten zusammen #cj ,schiffe von #ej bis #gj ,last2 #dj von #gj bis #ajj und #ej von #ajj ,last und darber4 ,endlich hatte ,lemmen #dj ,schiffe von #ej bis #ajj ,last und darber4 ,es gab ausserdem eine ,menge kleinerer ,schiffe wie die ,tjalken u4 s4 w41 mit einer ,ladefhigkeit von #bj bis #cj ,last und eine nicht weniger grosse ,zahl von ,fischerbarken1 die in den obigen ,ziffern nicht mitgezhlt sind4 ,wir kommen so auf etwa #aaje ,fahrzeuge1 ohne die ,schiffe von geringerer ,bedeutung4 ,aber es war nicht allein die ,zahl gross2 es gab gleichzeitig1 wie wir aus den verschiedenen ,benennungen ersehen konnten1 eine grosse ,menge verschiedener ,schiffsarten4 ,in dem folgenden ,kapitel werden wir uns mit den ,handelsschiffen beschftigen2 bevor wir jedoch die ,kriegsschiffe verlassen1 ist zu bemerken1 dass schon im ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts unser ,land ,fregatten besass1 einen ,schiffstyp1 dessen man sich bei uns vor jener ,zeit nicht bedient hatte1 der sich aber durch die ,umstnde als notwendig erwiesen hatte4 ,die ,einwohner von ,dnkirchen brachten uns herbe ,verluste bei3 von #afca bis #afcg nahmen sie uns in ,maassluis mehr als #bjj ,fischereifahrzeuge1 die man auf mehr als #a ,million ,gulden geschtzt hat4 7de ,jonge1 ,bd4 ,i1 ,s4 #cgc47 ,um ungestrafter ihre ,rubereien ausfhren zu knnen1 hatten sie dem ,mittelmeer ein ,schiff von schlanken ,formen entnommen1 das1 wenn es auch nicht gross war 7es hatte nur #f bis #ab ,kanonen71 ein guter ,segler war2 ich meine die ,fregatte4 ,um wirksamer gegen die ,einwohner von ,dnkirchen zu kmpfen1 machte man sich auch bei uns daran1 das fragliche ,schiff zu bauen1 und seine ,zahl wuchs schnell auf das ,drngen unseres grossen ,tromp4 7de ,jonge ,bd4 ,i4 ,s4 #chh und #chi47 ,in der ,folge baute man ,schiffe mit grsseren ,abmessungen4 ,sidenote3 ,,iii #ah ,die ,fregatte war1 wie ich oben bemerkt habe1 nach ,frankreich durch die ,einwohner von ,dnkirchen gebracht worden1 von da ging sie #agda nach ,england 7,holmes ,s4 #aba72 im ,jahre #afdf besass dies ,land jedoch schon einige von geringerer ,grsse4 ,die ,fregatten haben eine wichtige ,rolle in dem englisch-amerikanischen ,kriege gespielt4 ,einer der grssten ,feinde der ,holzschiffe war1 wie leicht begreiflich1 das ,feuer4 ,es ist selbstverstndlich1 dass man schon in den ltesten ,zeiten dieses ,element verwendete1 um die feindlichen ,flotten zu zerstren4 ,man wird sich indessen nicht damit begngt haben1 brennendes ,pech zu schleudern2 man brauchte wirksamere ,mittel1 und so bedienten sich die ,alten schon der ,brander1 um ,feuer an die ,flotte des ,gegners zu legen4 ,wir wollen uns nicht in ,vermutungen ber die ,brander der ,alten ergehen1 die berdies nur gewhnliche ,schiffe gewesen sind4 ,wir werden vielmehr eine zusammenfassende ,beschreibung der ,brander geben1 deren man sich im #ag4 ,jahrhundert bediente4 ,es sind nur solche1 von denen ,witsen in seinem wohlbekannten ,werk auf ,seite #aff und #afg spricht4 ,schiffe von geringerer ,grsse dienten als ,brander1 hauptschlich ,flten oder ,pinassen1 spter ,spiegelschiffe von #gj bis #hj ,last4 ,diese ,schiffe hatten ein einheitliches ,deck und ein durchlaufendes ,oberdeck1 in das man ,lcher von etwa #a ,quadratfuss schnitt4 ,von dem ,hinterkastell ging eine ,leitung aus1 die das ,schiff in seiner ganzen ,lnge durchzog1 und die mit ,querleitungen u4 s4 w4 versehen war2 mit einem ,wort1 man stellte ein ,rhrensystem her1 durch das ,feuer leicht und schnell laufen konnte und zwar durch das ganze ,fahrzeug4 ,zu diesem ,zweck fllte man die ,rhren mit einem ,stoff1 der zur ,hlfte aus ,pulver1 zu einem ,viertel aus ,salpeter1 und zu einem ,viertel aus ,harz und ,schwefel zu gleichen ,teilen gemischt bestand2 dem ,ganzen wurde etwas ,leinl beigemengt4 ,die so gefllten ,leitungen wurden mit ,hobelspnen bedeckt1 die ihrerseits unter ,bndeln von leichten ,zweigen verschwanden1 die mit einer ,mischung von ,harz1 ,oel aus der ,leber des ,kabeljaus1 ,pulver und ,salpeter berzogen waren4 ,das ,schiff wurde ausserdem mit leicht brennbaren ,stoffen gefllt2 das ,deck und die ,innenwnde waren mit ,fett berzogen und mit einer feinen ,schicht gepulverten ,harzes bedeckt4 ,man lud manchmal sogar in die ,brander leere offene ,teertonnen1 in die man ,hobelspne warf1 welche mit denselben ,stoffen berzogen waren4 ,man sorgte besonders dafr1 dass alle ,pforten und ,luken offen waren1 um ,luftzug hervorzurufen4 ,um den ,brander sicherer am feindlichen ,schiff festmachen zu knnen1 befestigte man am ,ende des ,bugspriets1 und zwar darunter und am ,ende jeder ,raae1 einen krftigen ,haken1 den man mit ,leinen lsen konnte1 die lngs des ,schiffes angebracht waren4 ,um den ,feind zu tuschen1 brachte man in den ,stckpforten hlzerne ,kanonen an2 auf dem ,hinterteil allein wurden zwei eiserne ,kanonen aufgestellt1 um sich gegen die ,schaluppen u4 s4 w4 verteidigen zu knnen4 ,an dem ,hinterkastell war eine grosse ,klappe eingebaut1 durch die die ,mannschaft1 nachdem sie ,feuer angelegt und die ,enterhaken ausgelegt hatte1 das ,schiff verlassen konnte1 um mit der ,schaluppe zu entfliehen1 die unter der ,klappe am ,brander befestigt war4 ,der ,dienst auf dem ,brander war natrlich kein ,ruheposten2 daher whlte man auch fr ihn nur die tchtigsten ,leute aus1 die wegen der grossen ,gefahr1 die sie liefen1 doppelten ,sold erhielten4 ,im ,bedrfnis richtete man die ,brander gerade auf den ,feind1 sodass das ,schiff des ,gegners vorn und nicht von der ,seite gefasst wurde4 ,unter diesen ,umstnden verwickelten sich die ,taue sogleich und eine ,lsung war nicht mehr mglich4 ,im allgemeinen waren die ,brander nur alte ,fahrzeuge2 manchmal waren es auch ganz neue ,schiffe1 zu deren ,bau man sich1 wie ,witsen sagt3 eines sehr gewhnlichen1 ganz leichten und sehr leicht entzndbaren ,holzes bediente4 ,aeusserlich unterschieden sich die ,brander nicht von den gewhnlichen ,schiffen2 das ,gegenteil wre berdies nicht praktisch gewesen1 weil der ,feind sie alsdann sofort erkannt htte4 ,ihre ,mannschaft war so wenig zahlreich1 wie mglich und alle ,massnahmen waren getroffen1 um ihr das ,verlassen des ,fahrzeuges zu ermglichen1 so bald es angezndet war und den gewnschten ,ort erreicht hatte4 ,sidenote3 ,,ii #aeh ,sidenote3 ,,ii #afa ,man kennt gengend die ,umwandlungen1 die unsere ,kriegsschiffe im ,laufe des #ai4 ,jahrhunderts erfahren haben2 es drfte also nicht ntig sein1 sich hierbei aufzuhalten4 ,ich mchte mich darauf beschrnken1 hervorzuheben1 dass die ,schiffe immer weniger ,krmmung hatten1 das der ,vorder- und der ,hintersteven fast vertikal wurden1 und dass die alten ,verzierungen fast ganz verschwanden4 ,sidenote3 ,,ii #afe ,gegen ,ende des #ah4 ,jahrhunderts whlte man fr das ,hinterteil die abgerundete ,form1 nach der englischen ,art2 das war der ,tod des alten ,spiegelschiffs4 ,aber schon lngst nannte man es ,kriegsschiff4 ,diese neue ,benennung entsprach nicht einer neuen ,bauweise4 ,unser ,schiffbau war whrend der franzsischen ,besetzung gesunken1 und die ,kontinentalsperre vernichtete ihn vllig4 ,gegen ,ende der ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts lebte er indessen z4 ,t4 wieder auf4 ,im ,jahre #ahbd baute man allerdings nur #c ,schiffe1 von #addj t42 aber im ,jahre #ahbg war diese ,zahl auf #ei ,schiffe mit einer ,ladefhigkeit von #aigeh t4 gestiegen4 ,diese ,angaben betreffen nur ,schiffe von mehr als #ajj t4 7,koenen ,s4 #aja47 ,im ,jahre #ahec1 sagt ,koenen1 gab es in dem ,groninger ,lande fr die ,binnenschiffahrt1 wie fr die ,seeschiffahrt #hi ,schiffswerfte2 in ,friesland gab es bedeutende ,schiffswerfte in ,harlingen und ,lemmen1 die nur fr die ,seeschiffahrt arbeiteten4 ,in ,nordholland baute man ,seeschiffe in ,amsterdam1 ,medemblik1 ,monnikkendam1 ,muiden und ,nieuwendam4 ,in ,sdholland blhte der ,schiffbau in ,rotterdam1 ,schiedam1 ,alblasserdam und ,dordrecht4 ,im gleichen ,jahre #ahec1 fgt der genannte ,verfasser hinzu1 empfingen #abe in unserm ,land gebaute ,schiffe niederlndische ,psse1 und unsere ,handelsmarine umfasste #aiga ,schiffe mit #bbd-dcb ,last ,ladefhigkeit4 ,auch der ,dampf hielt seinen ,einzug bei uns in der ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts2 die ,segelschiffahrt wurde dadurch in das ,hintertreffen gedrngt4 ,die ,einfhrung des ,eisens brachte ebenfalls eine grosse ,umwlzung2 aber auf sehr vielen ,werften erkannte man nicht die ,bedeutung dieses neuen ,baumaterials1 sodass man sich zu lange beim ,bau von ,holzschiffen aufhielt1 und dass schliesslich der ,zusammenbrach erfolgte4 ,andere dagegen1 die gleich im ,anfang sich dem ,eisenbau zugewendet haben1 haben sich gedeihlich entwickelt und in hohem ,masse dazu beigetragen1 den alten ,ruf unserer hollndischen ,schiffbaukunst hochzuhalten4 ,das erste ,eisenschiff in unserem ,lande wurde von ,fop ,smit gebaut1 der auch die eisernen ,maste erfunden zu haben scheint4 ,die ersten ,dampfer wurden in ,feyenoord 7#ahcd_/ce7 auf der ,werft erbaut1 die jetzt der ,socit de constructions navales et de mcanique gehrt4 7,siehe ,gedenkboek ,kon4 ,instituut van ,ingenieurs1 ,s4 #bji usw47 ,man kennt zur ,genge die ,umwlzung1 die das ,eisen in unserm ,kriegsschiffsbau hervorrief2 aber die ,kriegsschiffe haben dabei jeden eigenen ,charakter verloren1 und man erkennt sie nur noch an der ,flagge1 die sie tragen4 ,das ist der ,zustand fr die ,seeschiffahrt2 aber das wird auch die ,lage der ,binnenschiffahrt werden4 ,auch hier ist das ,eisen eingefhrt worden2 die alten ,formen verschwinden1 um ,typen ,platz zu machen1 die bald allgemein ,verwendung finden werden4 ,aber dann wird auch jeder nationale ,charakter auf den ,flussschiffen verschwunden sein1 und man wird vergeblich suchen1 was vergangen ist4 ,obgleich schon viel ,gleichmssigkeit vorhanden ist1 kann man doch noch immer an ihren soliden und eleganten ,formen die in ,holland gebauten ,schiffe erkennen4 ,knnte dem doch immer so sein2 mchten die ,schiffbauer den guten ,ruf der hollndischen ,schiffbaukunst mehren1 aber mchte auch das niederlndische ,kapital fortfahren1 sie zu untersttzen und begreifen1 dass die ,macht unseres ,vaterlandes in einer blhenden ,marine liegt4 ,aber diese braucht auch ausgezeichnete ,verbindungsstrassen2 im #ai4 ,jahrhundert sind bekanntlich neue ,verbindungen zu ,wasser geschaffen und die alten verbessert worden4 ,die alten ,hindernisse1 die in der geringen ,tiefe der zu unseren grossen ,zentren fhrenden ,durchfahrten lagen1 sind beseitigt1 und es ist uns ermglicht worden1 auf dem ,gebiete des ,baues der grossen ,schiffe den ,kampf mit dem ,ausland aufzunehmen4 #d ,dem ,fahren mit geringer ,mannschaft1 der ,nchternheit seiner ,seeleute und der angeborenen ,reinlichkeit des hollndischen ,volkes ist das ,blhen der hollndischen ,schiffahrt zu danken1 nicht der ,formenschnheit der ,schiffe4 #e ,in diesem ,punkt trotzen sie 7die ,englnder7 offen allen ,lndern und halten sich fr unerreicht auf dem ,gebiete des ,schiffbaues4 #f ,westlndischer ,einfluss auf die ,kultur1 ,lebensweise und den ,ackerbau der ,nordlnder 7,norweger1 ,skandinavier u4 s4 w47 zur ,zeit der ,wikinger von ,alexander ,bugge #aije4 #g ,nach ,ansicht der meisten ,schriftsteller fllt den ,friesen die ,ehre zu1 die ,schiffbaukunst in den ,niederlanden zu neuer ,blte gebracht zu haben4 #h ,wie man in der ,vergangenheit die ,koggeschiffe baute und wie sehr sie sich in der ,folgezeit gendert haben1 brigens ganz wie man in unserer ,zeit 7zur ,zeit des ,schreibers7 stndig die ,schiffsformen sich ndern sieht4 #i ,die ,taktik der ,englnder bestand hauptschlich darin1 die ,schiffe zu entern1 whrend die ,spanier1 deren ,schiffe viel hher waren1 mit ,armbrsten und schweren ,steinen angriffen2 die letzteren schleuderten sie aus ihren furchtbaren ,marsen in die ,schiffe ihres ,gegners4 #aj ,und in der ,tat1 das vornehmste und beste ,mittel1 den zu grossen ,tiefgang der ,schiffe zu vermeiden1 besteht darin1 die ,schiffe zu verbreitern4 ,diese ,aufgabe mssen wir besonders im ,auge behalten wegen der geringen ,tiefe unserer ,durchfahrten4 ,nach ,ansicht erfahrener ,lootsen1 die sie gewissenhaft gemessen haben1 ist es nicht mglich1 durch die ,goereesche ,durchfahrt ,schiffe von ber #bj ,fuss ,tiefgang1 durch die von ,texel solche von etwa gleichem ,tiefgang und durch die ,maas solche von mehr als #ac ,fuss zu bringen4 ,daher ist es auch mehr als einmal vorgekommen1 dass ,kriegsschiffe des ,staates von schlanker ,form und durch ,ballast tief eingesenkt1 um das ,segeln zu erleichtern1 zum grossen ,schaden des ,landes bei ,ebbe oder ,windstille die hohe ,see nicht erreichen konnten1 whrend man sie auf offener ,see nicht verwenden konnte1 weil die untere ,reihe der ,kanonen zu nahe am ,wasser lag4 #aa ,seit mehreren ,jahren hat man1 um unsere grossen tiefgehenden ,schiffe in den ,stand zu setzen1 die hohe ,see zu gewinnen1 bei der geringen ,tiefe unserer ,flsse und ,durchfahrten1 so weit es mglich war1 versucht1 sie durch leere ,fsser zu heben4 ,aber dies ,verfahren erforderte schon zur ,anbringung der ,fsser eine endlose ,zeit und erhebliche ,arbeit4 #ab ,man kann mit vollem ,recht sagen1 das whrend des ganzen #ah4 ,jahrhunderts die meisten ,verbesserungen an den ,formen und ,grssenverhltnissen der ,schiffe der ,kniglichen ,marine den gekaperten franzsischen ,schiffen abgesehen wurden4 #ac ,die ,ueberlegenheit der franzsischen ,schiffe hinsichtlich ihrer ,grssenverhltnisse stand fortwhrend zur ,errterung1 und im ,jahre #agai stellte man eine neue ,uebersicht fr die ,grssenverhltnisse der ,schiffe unserer ,kniglichen ,marine auf nach der folgenden ,tabelle4 #ad ,durch die ganze ,geschichte unseres ,seewesens und zwar bis auf verhltnismssig neue ,zeitlufte sehen wir1 dass man ,verbesserungen in der ,grsse und in der ,form unserer ,schiffe erst einfhrt1 nachdem diese ,aenderungen von den ,franzosen oder ,spaniern oder in neuester ,zeit von dem ,volk der ,vereinigten ,staaten von ,amerika angenommen sind4 #ae ,dass das ,schiff1 welches nach ,sden oder ,westen fhrt1 das ,vorderteil mit ,kupfer bekleidet haben soll1 um es vor dem ,bohrwurm zu schtzen4 #af ,die hollndischen ,schiffe waren allen anderen in sofern berlegen1 als sie die ersten waren1 die mit jener trichten ,praxis brachen1 den ,schiffen ein bermssiges tumble home zu geben1 d4 h das ,oberdeck einspringen zu lassen4 ,bei den ,englndern wurde dies ,verfahren in grsserem ,massstabe angewendet1 whrend dies bei den ,franzosen und ,spaniern in geringerem ,grade geschah4 #ag ,wegen der geringen ,tiefe der hollndischen ,hfen hatten die ,schiffe dieses ,landes auch einen geringeren ,tiefgang als die englischen ,schiffe von gleicher ,strke4 #ah ,die ,marine hat immer ,transportschiffe gehabt1 um die ,geschwader mit ,lebensmitteln zu versorgen1 die zuerst ,flten oder ,transportschiffe hiessen und spter mit dem ,namen ,lastkorvetten bezeichnet wurden4 ,illustration3 #c ,im vorigen ,kapitel haben wir gesagt1 dass man erst in der zweiten ,hlfte des #af4 ,jahrhunderts in ,holland mit dem ,bau von eigentlichen ,kriegsschiffen begonnen hat4 ,bis zu dieser ,zeit wurden die ,handelsschiffe zu militrischen ,zwecken benutzt4 ,daraus ergibt sich1 dass in dem ,masse1 wie sich der ,handel entwickelt und die ,gefahren vor dem ,feind zur ,see wachsen1 die ,bewaffnung der ,handelsschiffe immer wichtiger wird4 ,das persnliche ,interesse war so der ,grund der teilweisen ,ausrstung der ,handelsschiffe als ,kriegsschiffe4 ,so stellte man die ,schiffe der ,ost-,indischen ,kompagnie her1 die als ,type dieser ,art betrachtet werden knnen4 ,es ist brigens selbstverstndlich1 dass gerade die grssten ,handelsschiffe die meisten ,umnderungen in der ,folge der ,zeiten erfuhren4 ,die alten ,muster werden also nicht unter ihnen sondern unter den kleinen ,typen zu finden sein1 wo sich diese ,muster am besten erhalten haben4 ,der lteste ,schiffstyp in unserer ,heimat ist das ,koggeschiff1 aus dem die ,krayers und ,hulken entstanden sind4 ,sie sind alle mit bergreifenden ,planken 7klinkerweise7 gebaut4 ,im #ae4 ,jahrhundert erscheinen die ,barges 7,barken71 die ,baertsen u4 s4 w4 mit glatter ,bordwand1 die allmhlich die ,krayers und die ,hulken verdrngen4 ,sie weichen brigens wenig in der ,form von den letzteren ab4 ,am ,ausgang des #ae4 ,jahrhunderts trifft man die ,kraak1 die von den ,vlkern des ,sdens zu uns kommt2 ebenso stammt von ihnen der ,spiegel 7,schiff mit viereckigem ,hinterteil7 am ,ende des #af4 ,jahrhunderts4 ,zu dieser ,zeit verschwinden die ,namen ,barge u4 s4 w41 und an ihre ,stelle treten die der ,kuffen und ,schmaken4 ,es muss aber die ,tatsache betont werden1 dass die alten ,formen nicht verschwanden4 ,dieselben ,schiffe wechseln in der ,folge nur den ,namen infolge einiger ,vernderungen in ,einzelheiten4 ,ein treffendes ,beispiel hierfr sind die ,tjalken die ,witsen nicht anfhrt und die doch schon zu jener ,zeit vorhanden waren4 ,sie trugen damals den ,namen ,smalschepen oder ,wijdschepen4 ,wir knnten hierfr noch mehrere ,beispiele nennen4 ,die hnlichkeit der ,form ist oft so auffallend1 dass am ,anfange des #ai4 ,jahrhunderts unsere ,flotte noch vollkommen die ,type der ,zeit von ,witsen zeigt4 ,die eingefhrten nderungen betreffen nur ,einzelheiten4 ,bei ,beurteilung der alten ,type1 die noch jetzt in ,gebrauch sind1 muss man jedoch zweierlei bercksichtigen3 dass unsere ,schiffe im ,laufe des #ai4 ,jahrhunderts erheblich an ,lnge und ,breite zugenommen haben und entsprechend auch an ,tiefe1 um so den ,verbesserungen unserer ,wasserstrassen und der ,herstellung neuer ,kanle zu folgen4 ,daraus hat sich um die ,mitte dieses ,jahrhunderts die ,entartung einiger ,type ergeben1 zu der brigens das ,auftreten des ,eisens im ,schiffbau in hohem ,masse beigetragen hat4 ,andrerseits hat die ,verbesserung der ,schiffahrtsstrassen und die ,schaffung der ,hfen die vllige ,beseitigung gewisser ,type bewirkt4 ,so drfte die ,herstellung des ,bommenhaven bald das gnzliche ,verschwinden der alten ,bommen zur ,folge haben4 ,wir werden darber spter sprechen4 7,fischereifahrzeuge47 ,die kleineren ,fahrzeuge werden uns also die beste ,vorstellung von den alten ,formen geben1 whrend man1 wie oben gezeigt1 unter den ,fischereifahrzeugen die schnsten ,proben der ,schiffbauten frherer ,zeiten finden wird4 ,die ,fischereifahrzeuge offenbaren uns am besten den ,ursprung der ,formen unserer ,schiffe1 und deshalb werden diese ,fahrzeuge in einem besonderen ,kapitel behandelt werden4 ,wie oben gesagt1 bestand der ,hauptunterschied der ,handels- und der ,kriegsschiffe darin1 dass die ersteren ein schmales ,deck hatten1 so dass ihre ,mannschaft vermindert werden konnte 7,witsen1 ,s4 #ed1 #bfc1 #bff71 und wir haben zu gleicher ,zeit gezeigt1 wie die ,hollnder immer als ,beispiel hierfr angefhrt wurden4 ,so sehen wir die ,vliebooten auftauchen1 als ,vorlufer der ,fluiten die in ,england unter dem ,namen ,dutch flight bekannt waren4 ,die ,fahrten nach dem ,norden wie nach dem ,sden brachten jedoch nderungen hervor1 aus denen eine grosse ,zahl von ,schiffstypen entstand4 ,diese sind jedoch alle von einem gleichen ,grundtyp abzuleiten4 ,so schreibt ,witsen 7,seite #ec73 ,noortsche deelhaelders laeden het meest wanneer na den vierkante hellen1 kooren schepen en die op stukgoederen aenleggen1 als ze rondtachtig zijn en veel springen4 ,oost- en ,noortsvaerders die grove waeren laeden zijn grooter en 't gemeen als die stuk goederen wijnen en diergelijke laeden gelijk ook de southaelders#ai4 ,das sind also alles geringe ,varianten desselben ,typs4 ,als die ,schiffe an ,grsse zunahmen1 musste man sie gewlbter bauen1 auch wegen der geringen ,wassertiefe der ,meeresarme1 was andererseits die ,unterschiede zwischen den ,grundformen verschwinden lsst4 ,so lesen wir in ,van ,yk 7,s4 #cdh73 ,maar als men hiertegen aanmerkt dat wegens de doorgaans ondiepe gronden en lastvoerens wil alle schepen van tijd tot tijd vierkanter werden gebouwd1 sulks dat heden desen aangaande niet so veel onderscheid tusschen d'een en d'andere soort van ,schepen als wel voor dezen gevonden werd4 ,want een hedendaags welgebouwde kaag sal in ,lasten te voeren 't ,smalschip dat in ,lengte1 ,wijdte en ,holte daaraan gelijk is1 weinig wijken willen4 ,en de ,damschuit1 die wel gemaakt is1 sal den ,damlooper bijna ook evenaren konnen#bj4 ,das schmale ,deck der ,kauffahrteischiffe hat noch einen anderen ,ursprung1 der ,anlass gab1 ,schiffe mit stark ausspringenden ,formen zu bauen4 ,dieser ,ursprung liegt in der ,art1 die ,schiffe zu eichen4 ,witsen sagt hierber3 ,het uitbreecken deser schepen 7,noortsvaerders7 voor en achter bracht hier in den schipper profijt aan dat ze vele goederen meer stouden als de maat der schepen hielt#ba4 7,s4 #afj47 ,das bezog sich besonders auf die ,schiffe1 die ,holz oder ,korn in den ,ostseehfen luden1 wegen der ,zlle1 die dem ,knig von ,dnemark zu zahlen waren1 deren ,hhe nach dem ,vertrag von #afdg festgestellt wurde1 indem man die ,fassungskraft nach der ,lnge1 der ,breite in ,hhe des ,decks und der ,tiefe berechnete4 ,als jedoch dieser ,vertrag im ,jahre #afff abgendert wurde1 verschwand1 wie ,witsen 7,s4 #afj7 schreibt1 diese hssliche ,bauart und diese bermssige ,wlbung allmhlich 7werd dit mismaekt bouwen en geweldigh uitspringen achterwege gelaten74 ,sidenote3 ,,iii #af ,trotzdem baute man noch lange in grosser ,zahl ,handelsschiffe mit schmalem ,deck1 und im ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts findet man sogar noch ,fluitschepen4 ,ein schnes ,beispiel dieser ,fluitschepen 7,flten7 befindet sich im ,altertumsmuseum von ,dordrecht4 ,der mehr gewlbte ,bau der ,handelsschiffe ging ,hand in ,hand mit der ,erhhung des ,hinterstevens und des ,vorderstevens4 ,andrerseits liess man am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts den ,gedanken fallen1 dass die ,grsse des eingetauchten ,teils eines ,schiffs mglichst beschrnkt sein msste4 ,sidenote3 ,,ii #adi ,sidenote3 ,,ii #aec ,die ,erhhung des ,vorder- und ,hinterstevens zogen die ,verkrzung des ,galiondecks nach sich1 das am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts der ,gesamtlnge des ,schiffs und am ,ende desselben ,jahrhunderts nur mass4 ,dieser ,unterschied springt deutlich in die ,augen1 wenn man das ,modell von ,zierikzee und das von ,bleyswijk miteinander vergleicht4 ,das ,galion1 das zu uns aus dem ,altertum gekommen war1 7,van ,yk ,s4 #ajc7 wird nur als ,heimelijke gevoeg-plaatsen 7als ,w4 ,c47 fr das ,volk verwendet1 whrend man dort auch diejenigen einschliesst1 die irgend ein unbedeutendes ,vergehen begangen haben2 des devotie des overspelenden zeewaters1 sagt ,van ,yk 7,s4 #ajd71 7den ,wogen ausgesetzt74 ,fr unsere ,handelsschiffe war der grosse ,feind das ,feuer4 ,die ,verstopfung der ,wassereintrittsstellen war berdies schwieriger fr die ,handelsschiffe als fr die ,kriegsschiffe1 weil es fr die ersteren im allgemeinen unmglich war1 zu den ,wassereintrittsstellen vom ,innern und durch die ,ladung zu gelangen4 ,wasserdichte ,schotten gab es nicht1 und die ,verstopfung der ,wassereintrittsstellen war darum nicht weniger ntig4 ,witsen berichtet uns1 wie dies geschah1 7,s4 #bgf74 ,nachdem er erklrt hat1 wie man den ,brand lscht1 indem man ,wasser einlaufen lsst1 fhrt er wie folgt fort3 ,wanneer een geschoten gat onder water van binnen niet gestopt kann worden1 hetzij den last en den weg is1 of anderzins wordt een man buiten boord met een prop in de hant op een plankje gezet1 daar een dreg aan vast is die hun onder water haalt4 ,en aldus stopt of dekt hij de opening4 ,man geeft hem een geoliede lap in den mont1 om het water uit het lichaem te weeren#bb4 ,bevor wir zu der eigentlichen ,teilung der ,hauptklassen gehen1 die wir kennen gelernt haben1 mssen wir noch etwas ber das ,schiff im allgemeinen und einige ,einzelheiten im besonderen sagen4 ,die alten ,erbauer von ,holzschiffen bemassen die ,lnge derselben nach ihrer ,bestimmung4 ,diese ,lnge wurde gerechnet zwischen dem vorderen ,teil des ,vorderstevens und dem hinteren ,teil des ,hinterstevens4 ,aus der ,lnge berechnete man die ,breite und ,tiefe1 da die ,breite der ,lnge ist4 ,fr die ,tiefe nahm man #a ,fuss auf #aj ,fuss ,lnge1 an der ,stelle1 wo das ,schiff die geringste ,hhe hatte4 ,lediglich aus sthetischen ,grnden zog man den ,hintersteven hher als den ,vordersteven4 ,wenn der ,kiel gelegt war1 wurden ,vorder- und ,hintersteven gerichtet2 nun machte man die ,heckbalken mit den ,spiegelspanten 7,heckspanten7 fest1 dann das ,hauptspant und das ,spant ber der ,verbindung des ,bugs4 ,dann legte man noch ein ,spant zwischen das ,hauptspant und den ,hintersteven4 ,auf diesen ,spanten befestigte man dann die ,centen 7dnne biegsame ,bretter71 um so die ,form des ,schiffes zu bestimmen und daraus die anderen ,rippen 7,spanten7 abzuleiten4 ,nach ,van ,yk 7,s4 #gg7 hiessen diese ,bretter nicht ,centen sondern ,certen 7,sicherer71 weil man mittels dieser ,bretter die ,form des ,schiffes festlegte1 sie sicherte4 ,andere ,schriftsteller behaupten1 dass das ,wort von ,kanten oder ,kenten herkommt1 das wieder von ,bekendheid 7,kenntnis7 stammt4 ,die ,form des ,schiffes wurde also in natura festgelegt1 nachdem man zuerst die ,hauptspanten und die ,lnge festgestellt hatte4 ,je weniger gross das ,schiff war1 je strker war die ,kurve und um so mehr ,centen brauchte man1 um genau die ,form festzulegen4 ,andrerseits war es blich1 dem ,schiff eine ,krmmung 7,zeegte7 zu geben1 d4 h4 ihm in der ,mitte weniger ,hhe zu geben als an den ,enden4 ,diese ,krmmung wurde nach ,anbringung der ,centen hergestellt1 durch ,verstrkungsplanken1 die man zunchst da befestigte1 wo die ,hhe des ,schiffs am geringsten war4 ,diese ,verstrkungsplanken liefen von dort nach vorn in die ,hhe1 und zwar #a ,zoll auf #f ,fuss ,lnge und nach hinten #e ,zoll auf #f ,fuss4 ,nach diesen ,verstrkungsplanken brachte man die ,berghlzer 7,aussenplanken7 an1 die das ,schiff schtzen sollten4 ,bei den grossen ,schiffen 7,spiegelschepen7 hat die ,krmmung allmhlich abgenommen1 und man hat sich bemht1 ,schiffe mit geradem ,deck zu bauen1 indem man hierin ,england und spter ,amerika nachahmte4 ,bei den ,binnenfahrzeugen wie den ,tjalken ,poonen u4 s4 w4 ist die ,krmmung bestehen geblieben4 ,bei den kleinen ,fahrzeugen verwendete man nur eine ,aussenbeplankung4 ,bei den grossen1 wie den ,tjalken und ,schmacken legte man sogar bis zu #c ,aussenplanken bereinander4 ,im allgemeinen kann man feststellen1 dass im #ah4 ,jahrhundert die ,aussenplanken weniger schwer wurden1 ganz wie der ,vorder- und der ,hintersteven4 ,die ,stiche1 die ,schiffe von vor #aejj darstellen1 zeigen mehrere ,aussenplanken in gleichen ,abstnden1 whrend man erst am ,ende des #af4 ,jahrhunderts die spteren einzigen ,aussenplanken erscheinen sieht4 ,es ist sicher1 dass die ,verbesserung der ,schiffahrtstrassen im brigen einer der ,grnde gewesen ist1 die ,schiffe weniger schwer zu bauen4 ,andererseits zeigen diese alten ,stiche1 dass die ,bordplanken sehr kurz sind1 um zu ausgesprochene ,krmmungen zu vermeiden2 um aber trotzdem dem ,schiffe mehr ,festigkeit zu geben1 werden die mehrfachen ,aussenplanken ntig4 ,sidenote3 ,,ii #ach ,im frheren ,schiffbau1 wo die mit berlappung gelegten ,planken1 die zusammengenietet werden1 den ,bau fester machen1 findet man keine ,aussenplanken 7,berghlzer71 wie z4 ,b4 bei den alten ,koggeschepen4 ,das kleine ,schiff in der ,kirche von ,diemer hatte jedoch welche4 ,diese ,berghlzer wurden damals von runden ,konsolen aus ,holz gesttzt1 die man noch bei einigen alten ,poonen findet4 ,was die ,berghlzer betrifft1 so ist es ,regel1 dass wenn man das ,schiff von vorn sah1 diese ,planken konvex erschienen1 mit der konvexen ,seite nach oben1 whrend sie beim ,anblick von der ,seite konkav aussahen1 d4 h4 konvex nach unten4 ,wie gesagt1 man ging etwa in der ,mitte des #ag4 ,jahrhunderts bei den grossen ,schiffen von der ,verwendung der ,centen ab und arbeitete nach ,entwrfen1 in denen die ,spanten gezeichnet und entwickelt waren4 ,der ,bau des ,schiffes endete dann in gengend bekannter ,weise1 so dass wir uns damit nicht aufzuhalten brauchen4 ,das ,steuerruder wurde mittels der ,ruderpinne gehandhabt1 die an ihm angebracht war4 ,auf den grossen ,schiffen wurde die ,ruderpinne von einem ,stck ,holz gesttzt 7,luierwagen71 wie man es noch auf vielen kleinen ,binnenschiffen findet4 ,um die ,ruderpinne leicht handhaben zu knnen1 verlngerte man sie auf den grossen ,schiffen durch den ,helmstock4 ,dieser ging durch eine ffnung des ,oberdecks4 ,spter steckte man in diese ffnung eine bewegliche ,sttze1 deren ,achse sich in der ,richtung der ,schiffsachse befand2 die ,sttze hatte ein vertikales ,loch1 durch das der ,helmstock ging4 ,der ,helmstock konnte so durch die ffnung hindurch gehandhabt werden und als ,hebel wirken1 um das ,steuerruder gegen die ,seiten des ,schiffes zu legen4 ,es ist selbstverstndlich1 dass bei solchem ,steuern die ,arbeit bei schwerem ,wetter nicht gerade leicht war und ,verstrkung ntig machte4 ,zu diesem ,zwecke war eine ,rolle an dem ,oberdeck befestigt2 um sie lief ein an der ,ruderpinne angebrachtes ,tau 7,trosse71 um das ,steuerruder besser lenken zu knnen4 7,witsen1 ,s4 #bgd1 #b4 ,spalte47 ,dieses ,tau wurde von zwei ,leuten bedient und stellte mit der ,rolle den ,vorlufer des ,steuerrades dar1 das im #ah4 ,jahrhundert erschien1 in ,nachahmung ,englands1 wie manche ,schriftsteller behaupten4 ,man nimmt manchmal an1 dass das ,steuerruder sich nur schwach neigen konnte2 darin tuscht man sich indessen4 ,witsen sagt nmlich auf ,s4 #bh3 ,je grsser die ,neigung des ,steuerruders ist1 je schwieriger wird seine ,handhabung4 ,es ist klar1 dass ,witsen nicht von einer ,neigung gesprochen htte1 wenn diese gering gewesen wre4 ,es geht klar aus der ,anfhrung des ,van ,yk 7,s4 #aba7 betreffend die ,luierwagens hervor1 dass der ,steuermann viel ,kraft entwickeln musste4 ,hij 7de ,luierwagen7 diend om de ,roerpen1 aan 't vooreinde1 t' ondersteunen nademaal deze1 wegens deszelfs langte1 om sig selven te dragen immers om 't geweld dat de man te ,roer daaraan verrichten moet1 uit te staan2 al te zwak soude wezen#bc4 ,endlich sagt ,bouguer 7#agfd7 auf ,s4 #hc1 dass das ,steuerruder mit der ,verlngerung des ,kiels einen ,winkel von #eddd u4 s4 w4 bilden muss4 ,mit ,unrecht sagt man also1 dass die ,neigung des ,steuerruders nur einige ,grade betrgt4 7,s4 ,paris1 ,bd4 #d1 ,s4 #bba47 brigens mssen auf unseren ,flssen mit geringer ,wassertiefe und enger ,fahrrinne die ,schiffe schneller steuern knnen2 das ,steuerruder muss sich also mehr als nur einige ,grade wenden knnen4 ,auf den kleinen ,binnenschiffen verlngert man hufig das ,steuer1 wenn man in wenig tiefes ,wasser kommt2 diese ,verlngerung geschah durch eine besondere ,planke1 oder einen beweglichen ,teil 7,van ,yk1 ,s4 #aba71 was auch heute noch sehr hufig vorkommt4 ,wenn die ,pinne des ,steuers ganz oberhalb des ,bords gedreht werden kann1 was man hollndisch geen statie voeren 7ohne ,statie7 nennt1 so sagt man1 dass das ,schiff einen draai over boord hat#bd1 im ,gegensatz zu den ,schiffen mit ,statie4 ,die ,statie bezeichnet den ,teil des ,bords1 der oberhalb der ,ruderpinne liegt4 ,die ,ruderpinne luft dann also durch eine ffnung der ,statie1 sodass das ,steuerruder nicht vllig umgelegt werden kann4 ,die ,lnge der zur ,vergrsserung des ,steuerruders dienenden ,schwerter wird doppelt so gross genommen wie die ,tiefe des ,fahrzeuges4 ,da die ,wassertiefe auf vielen ,flssen und ,seen ungengend ist1 sodass die ,schwerter den ,grund berhren wrden1 so verkrzt man sie fr die ,binnenschiffe1 und vermehrt infolgedessen ihre ,breite4 ,fr das ,meer und die seelndischen ,flsse sind die ,schwerter lang und schmal4 ,um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts erfhrt die ,takelung neue nderungen4 ,das kleine ,bugspriet verschwindet1 um den ,fockmasten ,platz zu machen1 die seit jener ,zeit im ,gebrauch geblieben sind4 ,sidenote3 ,,iii #ade u4 s4 w4 ,die ,takelung der grossen ,schiffe ist brigens bekannt genug4 ,wir wollen nur die ,tatsache hervorheben1 dass auf verschiedenen ,modellen des #ag4 ,jahrhunderts ,fockmaste flschlicher ,weise angebracht sind4 ,man nennt ,schip 7vaartuig7 ein ,fahrzeug1 bei dem die ,bekleidung mit dem ,vordersteven verbunden ist4 ,die ,aak ist ein ,fahrzeug1 das keinen ,vordersteven hat und bei dem die ,beplankung bis zum ,vorderteil glatt bleibt4 ,die ,beplankung endet also an der vorn befindlichen ,ebene4 ,wenn das bei einer ,tjalk eintritt1 so erhlt man eine sogenannte ,aak ,tjalk4 ,wenn das hintere ,deck bis ber den ,bord erhht ist1 so sagt man1 dass das ,schiff einen paviljoen hat 7gebrochenes ,deck74 ,man wird also z4 ,b4 eine ,statiepaviljoenpoon haben1 d4 h4 eine ,poon mit erhhtem ,hinterteil und gebrochenem ,deck4 ,wenn das hintere ,deck nicht erhht ist1 so hat man einfach eine ,statiepoon1 u4 s4 w4 ,neben den ,kriegsschiffen und den ,handelsschiffen findet man noch ,fhren1 ,fahrzeuge fr ,sonderzwecke wie ,bagger u4 s4 w42 die ,schiffe1 die lediglich auf den oberen ,lufen der ,flsse verkehren und die ,fischereifahrzeuge4 ,man kann also die ,schiffe folgendermassen ordnen3 ,,ordnung ,,der ,,schiffe ,i4 ,,kriegsschiffe4 ,,ii4 ,,handelsschiffe4 ,a7 ,fr die grosse ,schiffahrt2 ,b7 ,fr die kleine ,schiffahrt4 ,,iii4 ,f,,hren4 ,,iv4 ,,fahrzeuge ,f,r ,,verschiedene ,,zwecke1 ,,die ,,keiner ,,der ,,vorstehenden ,,gruppen ,,angeh,,ren4 ,v4 ,,schiffe ,f,r ,,den ,,oberlauf ,,der ,,fl,,sse 7,,bovenlanders74 ,a7 ,fr den ,rhein2 ,b7 ,fr die ,maas2 ,c7 ,fr den ,oberrhein und das ,becken zwischen ,rhein und ,maas4 ,,vi4 ,,fischereifahrzeuge4 ,a7 ,zum ,seefischfang2 ,b7 ,zum ,fluss- und ,kstenfischfang4 ,i4 ,,kriegsschiffe ,was die ,entwicklung der eigentlichen ,kriegsschiffe betrifft1 so knnen wir den ,leser auf die vorhergehenden ,kapitel verweisen4 ,vor dem ,jahre #afge etwa hat es also als erstes eigentliches ,kriegsschiff das ,pinasschiff1 die ,pinasse1 spter das ,spiegelschiff 7,schiff mit viereckigem ,hinterteil7 gegeben4 ,der ,spiegel verschwindet dann4 ,man kommt zu den runden ,hinterteilen zurck1 aus denen sich das ,schip van ,oorlog 7,kriegsschiff7 ergibt4 ,anfangs waren es ausschliesslich ,schiffe mit doppeltem ,deck2 am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts baute man indessen in den ,niederlanden einige ,typen mit dreifachem ,deck4 ,als ,hilfs-,kriegsschiffe verwendet man oft das ,fluitschip 7,flte7 und das ,oost-,indisch ,compagnie-,schip 7,schiff der ,ost-,indischen ,kompagnie7 sowie die ,jachten 7,yachten7 und verschiedene andere ,type geringerer ,bedeutung2 zur ,kstenbewachung nimmt man die ,boeier 7,bujer71 ,galjoot 7,galiot71 ,galeas 7,galeasse71 ,bom1 ,koff und ,smak genannten ,schiffe4 ,alle diese ,schiffe gehren mehr zur ,klasse der ,handelsschiffe und sollen im folgenden ,kapitel beschrieben werden4 ,man ahmt aus dem ,ausland nach die ,fregat 7,fregatte71 und spter die ,brik 7,brigantine71 den ,schooner und die ,bark 7,barke74 ,,ii4 ,,handelsschiffe ,a7 ,fr die grosse ,schiffahrt4 ,das lteste ,handelsschiff ist das ,koggeschiff1 aus dem die ,hulken und die ,krayers entstanden sind4 ,diese ,schiffe haben eine ,beplankung mit berlappung4 ,darauf baut man strker gewlbte ,schiffe4 ,in der zweiten ,hlfte des #ae4 ,jahrhunderts erscheint die glatte ,beplankung4 ,der sich daraus ergebende ,typ heisst ,barge 7,barke7 oder ,baertze4 ,whrend dieser ,zeit beginnt man1 auf diesen ,schiffen ,aufbauten zu errichten1 ganz wie bei den alten ,koggeschepen4 ,diese ,aufbauten werden allmhlich grsser1 als man die spanischen1 portugiesischen und genuesischen ,schiffe nachbildet4 ,ein ,typ mit ,aufbauten von grossen ,abmessungen nach den spanischen ,karaks heisst ,kraak4 ,dieses ,schiff verschwindet jedoch in unserem ,vaterlande im ,laufe des #af4 ,jahrhunderts4 ,am ,ende des #af4 ,jahrhunderts tauchen die ,vlie- oder ,vlietbooten auf1 die spter ,fluiten 7,flten7 heissen4 ,diese ,schiffe unterscheiden sich von den vorhergehenden ,typen dadurch1 dass sie am oberen ,teil des ,rumpfes stark einspringen4 ,sie hatten also einen breiten ,rumpf und ein schmales ,deck4 ,diese ,fluiten sind die hervorragendsten ,handelsschiffe bis zum ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts4 ,am ,ende des #af4 ,jahrhunderts war das ,spiegelschiff erschienen1 das als ,handelsschiff nach dem ,beispiel des ,mittelmeeres diente4 ,am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts nannte man dies ,schiff ,pinasschiff4 ,man baute das ,pinasschiff 7,pinasse7 strker gewlbt in der zweiten ,hlfte des #ag4 ,jahrhunderts mit vertikalerem ,hintersteven und einem kleineren ,galionsdeck1 woraus sich das ,oost-,indisch ,compagnie-,schip 7,schiff der ,ostindischen ,kompagnie7 ergeben hat4 ,neben diesen ,typen bleibt das ,fluitschip bestehen4 ,es erfhrt indessen einige ,abnderungen1 die sich aus seiner ,zweckbestimmung ergeben1 und so entwickelt sich der ,noordvaerder oder ,walvischvaerder 7,walfischfnger7 und der ,oostvaerder 7,ostseeschiff74 ,die kleinen ,spiegelschiffe1 die brigens eine weniger umfangreiche ,takelung haben1 erscheinen im #ah4 ,jahrhundert unter dem ,namen ,snauschepen4 ,ferner werden zwei ,type von ,fischereifahrzeugen gebaut1 mit grossen ,abmessungen fr die offene ,see2 das sind die ,hoeker 7,huker7 und die ,buys 7,bsen71 die wir im ,kapitel ,fischereifahrzeuge wiederfinden4 ,das ,ausland gibt uns noch als ,handelsschiff3 die ,fregate 7,fregatte71 whrend die ,kromstevens oder ,boeiers 7,bujer7 schon der franzsischen ,marine nachgebildet sind4 ,diese ,schiffe erscheinen im #ag4 ,jahrhundert infolge des ,handelsverkehrs mit ,rouen 7,witsen1 ,seite #afd1 #b4 ,spalte74 ,aus ,verbindungen dieser ,type unter sich und mit kleinen ,typen entstehen neue ,arten1 die andere ,namen tragen wie das ,boot das nichts anderes ist1 als eine kleine ,fluit mit ,hinterteil als ,draai-over-boord2 das ,hekboot eine ,verbindung der ,pinasse und der ,galiot2 das ,katschip gebaut nach dem ,bujer und der ,fluit1 und schliesslich der ,stokker1 der ein ,vorderteil wie ein ,spiegelschiff und ein ,hinterteil wie ein ,huker hat4 ,es ist natrlich schwer1 eine genaue ,trennung zwischen der grossen und kleinen ,schiffahrt herzustellen1 weil es viele ,beispiele sogar von kleinen ,koffen gibt1 die nach ,indien verfrachtet werden4 ,indem wir die ,grenze zwischen der grossen und kleinen ,schiffahrt zogen1 haben wir besonders die ursprngliche ,bestimmung der ,schiffe im ,auge gehabt4 ,b7 ,fr die kleine ,schiffahrt4 ,die grossen ,type dieser ,schiffe sind vertreten durch die ,galiot und die ,galeasse dann kommen das ,kuff und die ,smak 7,schmack72 zu der ,familie der ,schmacken gehren die ,damloopers und die ,smalschepen und die ,wijdschepen sowie die ,friesche ,turfschepen 7,torffahrzeuge von ,friesland74 ,sie stammen alle von demselben allgemeinen ,typ ab und unterscheiden sich nur durch ,einzelheiten1 die eine ,folge dieser oder jener rtlichen ,notwendigkeit sind4 ,die ,familie der ,smakken 7,schmacken7 hat die ,tjalken entstehen lassen4 ,die ,tjalken findet man besonders in ,friesland und ,groningen4 ,in der ,provinz ,holland nennt man sie infolge einiger kleiner ,umnderungen ,schuiten 7,schuten74 ,in ,seeland1 wo sie ein schmaleres ,deck haben1 nennt man sie ,poonen4 ,in ,nord-,holland fhren sie den ,namen ,jacht 7,yacht74 ,bei diesen ist entgegen den ,poonen der ,boden weniger breit als bei der ,tjalk4 ,auf der belgischen ,schelde sind sie etwas lnger und heissen ,pleiten whrend die kleineren dort ,otters heissen4 ,ostfriesland zeigt uns dieselbe ,familie3 hier sind es die ,motten1 die etwas an die ,kuffen erinnern4 ,wir finden dort auch noch einen sehr alten ,typ eines ,handelsschiffs1 das von den alten ,fischerbarken abstammt2 es heisst ,ever und ,bremerkahn4 ,daneben und unabhngig von der oben genannten ,familie der ,tjalken finden wir seit den ltesten ,zeiten in ,overyssel einen ganz allein stehenden ,typ4 ,wenn man diese ,schiffe im #ag4 ,jahrhundert zur ,zeit ,witsens noch ,potten und ,pujen nennt1 so findet man sie spter und noch jetzt nach einigen kleinen ,abnderungen unter dem ,namen ,snijboon 7wrtlich ,bohnen72 daraus ist der ,praam entstanden4 ,dieselbe ,form1 aber kleiner findet sich in dem ,somp und der ,pegge4 ,alle diese ,schiffe unterscheiden sich von den ,schmacken in baulicher ,hinsicht dadurch1 dass der ,vorder- und ,hintersteven spitz sind1 whrend die ,schmacken abgerundete ,steven haben4 ,auch hier fehlen die ,kombinationen nicht4 ,so gibt es ,koftjalken1 ,praamaken und ,aaktjalken4 ,ferner sind zu erwhnen die ,boeiers 7,bujer71 die indessen keine ,aehnlichkeit mit den alten ,kromstevens haben4 ,endlich wollen wir noch die ,kraken erwhnen1 die jedoch nichts gemeinsames mit den spanischen ,karaken haben4 ,es sind ganz einfach sehr feste ,tjalken1 die etwas gradere ,linien haben1 d4 h4 die weniger ,krmmung besitzen4 ,,iii4 ,,die ,f,,hren 7,,bacs7 ,als eigentliche ,fhren sind nur anzufhren die ,pontons2 sie umfassen den ,gierpont 7fliegende ,fhre1 ,gierbrcke72 den ,kabelveerpont 7,kabelfhre72 den ,jaagpont 7,pferdefhre72 den ,halve ,pont 7,segelponton72 den ,pijper 7kleinen ,ponton7 und den ,overhaalpontje 7,nachen74 ,es ist klar1 dass man als ,fhren jede ,art ,schiffe verwendet1 z4 ,b4 den ,feerhengst1 der zur ,familie der ,hoogaarsen 7s4 ,fischereifahrzeuge7 gehrt1 sowie die ,tjalken1 die ,schuiten und die ,poonen1 alles ,type1 die wir schon kennen gelernt haben4 ,,iv4 ,,fahrzeuge ,f,r ,,verschiedene ,,zwecke1 ,,die ,,keiner ,,der ,,vorgenannten ,,gruppen ,,angeh,,ren4 ,es braucht nicht gesagt zu werden1 dass unter den ,gruppen ,i1 ,,ii1 ,,iii sich noch eine ,menge kleiner ,schiffe finden1 die fr rtliche ,zwecke bestimmt sind und mehr oder weniger von derselben ,grundgruppe abstammen1 aber nach ihrer ,bestimmung von einander abweichen4 ,unter den wichtigsten nennen wir die ,bocken1 die man sowohl in ,holland wie in ,friesland trifft4 ,zur selben ,familie gehren die ,groningeraardappelpramen 7,prhme zur ,befrderung von ,kartoffeln nach ,groningen74 ,der ,snik1 friesisches ,fahrzeug mit einem etwas geneigteren ,vordersteven2 es gleicht darin ziemlich dem ,haarlemermeerplompertje 7kleines ,schiff fr das ,haarlemermeer74 ,wenn der ,hintersteven geneigter ist1 so erhlt man die ,westlanders4 ,wenn diese letzteren einen ,bordteil weniger haben wie die ,baggerschiffe aus dem ,haag1 so werden sie zu ,bocken1 die man aber nicht mit den vorher genannten verwechseln darf4 ,im ,norden von ,overyssel1 findet man noch bei ,vollenhove ein kleines1 sehr bekanntes ,schiff1 den ,punter1 der wahrscheinlich aus der ,haringschuitje 7,barke zur ,heringsfischerei7 vom ,zuiderzee stammt4 ,die ,groenteschuitje von ,hoorn die zur ,gemsebefrderung dient1 ist ganz gleich gebaut4 ,sie ist schmal mit stark geneigtem ,vorder- und ,hintersteven4 ,der gleiche ,ursprung zeigt sich noch bei dem ,praam von ,utrecht und der ,krommen ,rijnaak4 ,diese sind indessen lnger1 wenn man ihre ,breite bercksichtigt4 ,ausser den vorgenannten ,typen finden wir noch den ,snik oder die ,gondel aus ,nord-,holland1 die sehr den ,oude ,kinderdijksche ,hoogaarsen und auch der ganz alten ,vischschuit van ,aalsmeer 7,fischerbarke von ,aalsmeer7 gleichen4 ,ausser einer ganz ausserordentlichen ,zahl von kleinen ,schauwen1 die nichts anderes sind als offene und flache ,fhren1 wie man sie schon auf den ltesten ,stichen findet1 begegnet man in ,holland noch den ,schiedamschen ,schauwen oder den ,melken ,spoelingschuiten 7,barken zur ,befrderung von ,milch und ,trebern74 ,es sind dies lange und flache ,barken mit einem glatten ,vorder- und ,hinterteil4 ,eine besondere ,familie wird durch die ,barges 7,barken7 und ,trekschuiten gebildet 7getreidelte ,barken72 diese sind in den ganzen ,niederlanden verbreitet4 ,sie gleichen sich fast alle1 da sie1 aus ,holland stammend1 sich nur in dem brigen ,teil des ,landes verbreitet haben1 in dem ,masse1 wie ,kanle gebaut wurden4 ,besonders in der ,provinz ,drenthe ist die ,trekschuit noch sehr gebruchlich4 ,der ,bau der ,eisenbahnen und ,strassenbahnen wird sie indessen allmhlich verschwinden lassen4 ,einen wichtigen ,platz nehmen bei uns die ,baggeraken ein 7,baggerschiffe74 ,uebrigens erfordert die besondere ,beschaffenheit unserer ,flsse und ,meeresarme fortwhrende ,baggerungen1 um die ,hfen und ,schiffahrtsstrassen auf der richtigen ,tiefe zu halten4 ,wir drfen hierbei nicht an unsere modernen ,bagger denken1 sondern an die ,hand- oder ,hijschbeugel 7,handbagger71 das lteste bekannte ,werkzeug zur ,beseitigung des ,baggergutes4 ,die hierzu verwendeten ,fahrzeuge heissen im allgemeinen ,baggeraken obgleich sie sich oft sehr von einander unterscheiden4 ,der bekannteste ,typ ist die ,vlet- oder ,baggeraak1 auch ,sliedrechtsche ,aak genannt4 ,man verwendet hierzu noch viel die ,boeieraken 7,bujeraken74 ,sie gehren alle zur ,klasse der abgerundeten ,schiffe4 ,einen besonderen ,typ findet man in ,dordrecht1 nmlich den ,vreeswijkschen ,zandlichter 7,sandleichter7 und die ,dortsche ,zantschuit 7,sandschute7 7,barken zum ,sandbaggern71 die unter sich viel hnlichkeit haben4 ,die letzteren dienten fast ausschliesslich zum ,baggern von ,ballast fr die ,seeschiffe4 ,sie sind jetzt bis auf einige ,exemplare verschwunden4 ,im ,westen und in der ,rheingegend verwendet man zum ,baggern und zur ,beseitigung des ,dnensandes fast ausschliesslich die ,bokken1 die in der ,form den ,westlanders gleichen4 ,sie haben einen ,bordteil weniger4 ,in der ,provinz ,utrecht gebraucht man hierzu die ,slijkpramen 7,schlickprhme71 entsprechend der ,krommen ,rijnaak1 7,krummen ,rheinaak7 dem allgemeinen ,typ von ,utrecht2 in ,groningen erfolgt dagegen die ,befrderung von ,schlick durch den ,groninger ,slijkpraam oder ,vlotpraam1 ein schmales1 aber bauchiges ,fahrzeug1 das nichts gemeinsam hat mit dem ,overysselschen ,praam1 der ihm brigens in keiner ,weise gleicht4 ,der ,vorlufer unserer ,bagger ist der alte ,moddermolen oder das ,moddermolenschip 7wrtlich ,schlammhlenschiff71 das seit #aege vor ,amsterdam verwendet wurde4 ,noch sind als sehr alt zu nennen die ,zolderschuiten und die ,schauwen1 die wir heute ,bakken nennen wrden4 ,im ,jahre #ahbi versieht man sie mit ,bodenklappen1 woraus sich die ,klepschauwen oder ,onderlossers ergeben 7wrtlich3 ,schiffe1 die sich vom ,boden aus entleeren74 ,schliesslich haben wir noch die ,vergngungsfahrzeuge oder ,segelyachten1 fr welche man als hollndischen ,typ die ,boeierjacht 7,bujeryacht7 7,sdholland7 und den ,tjotter 7,friesland7 verwendet4 ,es ist zu bemerken1 dass man sie1 wenn man von ,vergngungsfahrzeugen spricht1 meistens ,yacht nennt1 obwohl das ,schiff gewhnlich nicht einer ,yacht gleicht4 ,der ,name bezeichnet nicht immer den ,typ4 ,v4 ,,schiffe1 ,,die ,,den ,,oberlauf ,,der ,,fl,,sse ,,befahren4 ,,bovenlanders 7,,oberl,,nder74 ,alle ,schiffe1 die die ,oberlufe der ,strme besuchen1 fhren den gemeinsamen ,namen ,bovenlanders 7,oberlnderschiffe7 ohne ,rcksicht auf die ,form des ,schiffes4 ,diese ,schiffe haben im allgemeinen selten ,interesse erregt2 auch ,witsen sagt hierber nur einige ,worte und nennt sie einfach ,aaken und ,samoreuzen 7,seite #agj1 #b4 ,spalte72 ,van ,yk fhrt diese letzteren ebenfalls an4 7,seite #cah47 ,diese ,schiffe sind indessen sehr interessant4 ,a7 ,rheinschiffe 7,schiffe vom unteren ,rhein74 ,die ,rheinschiffe sind nicht von einheitlichem ,typ4 ,diejenigen1 die den ,unterlauf des ,flusses befahren 7unterhalb ,bonn7 unterscheiden sich von denjenigen1 die auf dem ,oberrhein und seinen ,nebenflssen verkehren2 eine ,ausnahme bildet ein kleines ,schiff1 das man auf dem ,neckar findet und das der ,gruppe entspricht1 die den ,unterlauf befhrt4 ,der ,grundtyp der ,unterlaufabteilung wird dargestellt durch die ,dorstensche ,aak4 ,die ,dorstensche ,aak hat das ,stevenschip entstehen lassen4 ,diese ,type1 die aus dem mittleren ,westdeutschland1 mit ,dorsten etwa als ,mittelpunkt stammen1 sind in unser ,land bergegangen und finden sich dort seit langer ,zeit4 ,so spricht man im #ag4 ,jahrhundert von den ,gelderschen ,samoreuzen4 ,man sieht sie noch gut oder schlecht auf alten ,stichen abgebildet4 ,wir finden sie auf dem unteren ,rhein und dem ,waal unter der ,bezeichnung ,hollandsche ,aken und ,stevenschepen 7,stevenschiffe71 whrend man sie noch heute im ,westen von ,nordbrabant baut1 wo sie auch zu allen ,zeiten vorhanden waren4 ,diese ,schiffstype sind also aus dem ,westen ,deutschlands 7,westfalen7 zu uns gekommen1 durch den ,unterrhein und den ,waal und vom ,nordwesten von ,nordbrabant4 ,man sieht sie nicht auf der ,maas und dem unteren ,waal ungefhr unterhalb von ,tiel4 ,man baute diese ,aken im kleinen lngs der ,merwede und hier und da in ,holland1 wo man den ,typ in dem alten ,turfeiker 7,torfkahn7 wiederfindet1 dessen ,rumpf mit berlappung gebaut ist und der wahrscheinlich jetzt ganz verschwunden ist4 ,der ,rumpf aller dieser ,fahrzeuge war anfangs mit berlappung gebaut2 wir finden hier also die alte ,bauart der ,ostsee wieder4 ,sie sind alle wie die ,bovenlanders lang und schmal mit flachem ,boden4 ,b7 ,maasschiffe4 ,die ,maas-,schiffe1 ebenfalls lang und schmal1 stellen auch einen ganz anderen ,typ dar1 der sich vllig von den obengenannten ,rheintypen unterscheidet4 ,als ,grundtyp nennen wir den ,whalemajol2 dann kommen ,whalepont und ,maaspont1 dann kleiner der ,spitsbek und endlich die ,herna4 ,alle diese ,type sieht man auf der ganzen belgischen ,maas bis ,ruremonde4 ,auf der unteren ,maas findet man in den ,niederlanden ,schiffe von kleineren ,abmessungen1 genannt ,bovenmaasche ,aak oder ,hedelsche ,aak1 die auch noch viel als ,baggerprahme verwendet werden4 ,sie weichen in der ,form von den obengenannten ,maasschiffen ab2 sie stammen jedoch von ihnen her4 ,das ,steuerruder entspricht aber mehr dem ,system der ,rheinschiffe1 die oberhalb ,bonns verkehren4 ,c7 ,oberrheinschiffe4 ,schiffe von oberhalb ,bonn1 einschliesslich der ,gegend westlich vom ,rhein und stlich der ,maas4 ,hier sind als ,grundtyp anzufhren der ,keen1 neben ihm die ,keenaak und ein ,schiff neueren ,datums1 der ,slof4 ,einer dieser ,type wurde im #ai4 ,jahrhundert in 's ,gravenmoor eingefhrt1 weil er sehr geeignet schien1 zur ,ausnutzung der ,weiden des ,biesbosches2 aber er hat dabei schon verschiedene ,abnderungen erfahren1 infolge des ,wechsels des ,hinterteils und des ,steuers4 ,keiner dieser ,type stammt aus den ,niederlanden4 ,der ,hagenaak wie der ,turfeiker entsprechen der ,dortenschen ,aak4 ,endlich findet man auf diesem ,teil des ,rheines wie auf der ,maas ein ,schiff1 das erst aus dem #ai4 ,jahrhundert stammt und das ,bunder genannt wird4 ,ausser dem ,bunder haben auch die unter ,c aufgefhrten ,type einen ,rumpf1 der klinkerweise gebaut ist 7mit berlappung74 ,die unter ,b genannten mssen ehemals einen klinkerweise gebauten ,rumpf gehabt haben1 nach den ,erklrungen alter ,schiffer und nach dem1 was aus einem alten ,bild von ,whalemajol aus der ,sammlung des ,herrn van ,gijn hervorgeht1 sowie aus einem ,stein vom ,ende des #ah4 ,jahrhunderts1 der in der ,vorderseite eines ,hauses der ,st-,pieterstraat in ,maastricht angebracht ist und eine ,herna darstellt4 ,es lsst sich nicht feststellen ob die glatten ,schiffsrmpfe und die mit berlappender ,beplankung gleichzeitig bestanden haben oder ob die ersteren neueren ,datums sind4 ,es ist jedoch anzunehmen1 dass die ,schiffsrmpfe mit berlappender ,beplankung die lteren sind4 ,es ist sonderbar1 dass ein der ,herna sehr hnlicher ,typ sich im ,adriatischen ,meer findet1 nmlich die ,rascona1 die in dem bekannten ,werke von ,paris beschrieben und dargestellt ist 7,bd4 #b1 ,nr4 #hf72 dies ,schiff wird noch mit dem alten ,stuurriem 7,steuerruder7 gelenkt4 ,,vi4 ,,fischereifahrzeuge4 ,a7 ,fr die grosse ,fischerei4 -- ,als alter hollndischer ,schiffstyp zum grossen ,fischfang ist zu nennen die ,buys 7,bse7 und der ,hoeker 7,huker71 sowie die ,schollenschute1 die ,bazaanschute und der ,zwarte ,waalsche ,gaffelaar4 ,die beiden ersteren haben die ,hukerbse und den ,kwee hervorgebracht4 ,von ,frankreich ist zu uns gekommen die ,sloep 7,schaluppe7 und der ,logger 7,lugger71 ferner der ,rotter 7,rutter74 ,unter den ,schiffen fr die ,grossfischerei sind noch die ,walfischfnger zu erwhnen1 fr die man frher die ,noortsvaerders verwendete1 die zum ,typ der bei den ,handelsschiffen schon genannten ,fluitschepen 7,flten7 gehren4 ,das lteste zu dieser ,gruppe gehrige ,schiff ist der ,egmonder ,pink1 aus dem der ,bom und die ,garnalen-,schuit 7,krabbenbarke7 von kleinsten ,abmessungen entstanden sind4 ,die drei ersten ,type sind so gebaut1 dass sie auf den ,strand gezogen werden knnen4 ,nach ,fertigstellung des ,fischerei-,hafens von ,scheveningen ist ein neuer ,typ aus dem ,logger und dem ,bom entstanden1 der ,loggerbom oder ,lelybom heisst4 ,b7 ,fr die kleine ,fischerei4 -- ,die ungeheure ,mehrzahl der ,fischereifahrzeuge ist fr den gewhnlichen oder kleinen ,fischfang bestimmt4 ,ihre ,masse waren frher viel kleiner als die der vorigen ,gruppe4 7,augenblicklich baut man grssere1 abgesehen von den ,garnaalschuitjes47 ,ihre ,namen sind unzhlig und so verschieden1 dass sie durchaus keinen ,begriff von der ,form und der ,art der ,schiffe geben4 ,die ,grundtype sind3 a7 die ,schocker1 d4 h4 die ,schiffstype1 die nach dem ,muster der ,schocker gebaut sind1 zu denen auch die ,wierschuitje und die ,steekschuit1 der ,hengst und der ,hoogaars gehren4 ,wie wir bei den meisten ,schiffstypen ,aken getroffen haben1 z4 ,b4 die ,aaktjalk1 so finden wir auch ,aken in der ,klasse1 die uns beschftigt2 sie heisst die ,tholensche ,schouw 7,schauw74 ,dies ,schiff zeigt auch viel hnlichkeit mit der ,beyerlandschen ,schute und stellt gewissermassen eine bergangsform zu der ,fischbujeraak dar4 b7 ,die ,botters und die ,vollendammer ,kwak1 die ,ronse und die ,plute sowie die ,platje von ,maassluis4 ,als dritte ,gruppe haben wir ein kleines kurzes und rundes ,schiff1 dessen ,vorbild c7 der ,knots von ,antwerpen ist4 ,zur selben ,gruppe gehren die ,bolle und die ,lemmerjacht oder ,lemmeraak2 endlich als vierte ,gruppe ein ,typ mit stark geneigtem ,hintersteven und ,vordersteven2 das sind d7 die ,haringschuitjes 7,heringsschuten71 zu denen auch der sehr verbreitete ,punter gehrt4 ,endlich mchten wir einige ,type von kleinen ,fischereifahrzeugen nennen1 die ausschliesslich unsere ,binnenflsse und ,kanle befahren und von denen viele noch mehr oder weniger deutliche hnlichkeiten mit den unter den ,buchstaben a bis d aufgefhrten haben4 ,hier nennen wir die ,fischerschute von ,alsmeerj1 die ,gondel1 den kleinen ,fischerbujer1 die ,woudrichemsche ,fischschute1 die ,prikschute1 die ,steekschute von dem ,biesbosch und die ,strooperschute4 ,alle ,arten von ,ruderbooten der verschiedensten ,type sowie die alten nicht mehr seetchtigen ,botter und die gewhnlichen ,schocker der ,zuidersee finden zum ,fischfang auf den schiffbaren ,binnenwasserstrassen ,verwendung4 ,illustration ,illustration #ai ,die ,schiffe1 die ,holz vom ,norden bringen1 laden am meisten1 wenn sie sich der rechteckigen ,form nhern2 diejenigen1 welche ,getreide und ,stckgter befrdern1 wenn sie abgerundet und stark gewlbt sind4 ,die ,schiffe des ,nordens und von ,indien1 die schwere ,waren bringen1 sind im allgemeinen grsser als die1 welche ,stckgter1 ,wein u4 s4 w4 befrdern1 wie brigens auch die ,schiffe1 die ,salz befrdern4 #bj ,bercksichtigt man dagegen1 dass wegen der ,untiefen und der besseren ,beladung alle ,schiffe sich mehr und mehr der rechteckigen ,form nhern1 so sieht man1 dass man jetzt nicht mehr so viele ,unterschiede zwischen den verschiedenen ,schiffsformen findet wie frher4 ,denn eine moderne1 gutgebaute ,kag wird an ,tragfhigkeit dem ,schmalschiff wenig nachgeben1 das ihr an ,lnge1 ,breite und ,tiefgang gleicht4 ,und die ,damschute1 die gut gebaut ist1 kann auch mit dem ,damlooper in ,wettbewerb treten4 #ba ,die ,wlbung dieser ,schiffe vorn und hinten war dem ,schiffer dadurch ntzlich1 dass er mehr laden konnte1 als das ,eichmass angab4 #bb ,wenn eine von einer ,kugel unter der ,wasserlinie gerissene ,bresche nicht von innen verstopft werden kann1 z4 ,b4 weil die ,ladung die ,arbeiten behindert1 so setzt man ausserhalb des ,schiffes einen ,mann auf eine ,planke1 an der ein ,schiffshaken befestigt ist1 mit dem er unter ,wasser geholt werden kann1 um das ,loch zu verstopfen4 ,man steckt ihm einen lgetrnkten ,lappen in den ,mund1 damit das ,wasser nicht in seinen ,krper gelangen kann4 #bc ,er 7der ,luierwagen7 dient dazu1 die ,ruderpinne an ihrem vorderen ,teil zu sttzen1 aber auch der ,kraft zu widerstehen1 die der ,steuermann auf den ,helmstock des ,steuerruders ausbt4 #bd ,draai-over-boord heisst ,dreh-ber-,bord1 d4 h4 die ,pinne konnte sich ber ,bord drehen1 wie bei unseren neuzeitlichen ,binnenschiffen4 ,illustration3 #d ,,beschreibung ,,der ,,schiffstype4 ,sidenote3 ,,iii #c ,sidenote3 ,,iii #f ,wir haben den ,zeichnungen einige ,skizzen nach den alten ,stichen und ,beschreibungen beigegeben4 ,sie geben uns eine ,vorstellung von der ,entwickelung des ,schiffs von #abjj bis einschliesslich #afjj4 ,wir verweisen bezglich ihrer ,beschreibung auf die vorhergehenden ,kapitel4 ,die ,zeichnungen1 welche sich auf die nach #afjj liegende ,zeit beziehen1 sind alle nach ,ausfhrungszeichnungen angefertigt4 ,wie wiederholt hervorgehoben ist1 muss man die alten ,formen in den kleinen ,typen suchen4 ,die ,kriegsschiffe werden also nicht in ,betracht gezogen werden1 whrend die grossen ,handelsschiffe nur nebenbei erwhnt werden4 ,,die ,,pinasse4 ,sidenote3 ,,ii #adf ,sidenote3 ,,iii #h ,sidenote3 ,,iii #i ,das ,pinasschip 7die ,pinasse74 ,dies ist das lteste ,schiff1 von dem wir eine genaue ,beschreibung besitzen4 ,es stammt aus der ersten ,hlfte des #ag4 ,jahrhunderts und verschwindet am ,ende dieses ,jahrhunderts4 ,dieses ,schiff hatte einen sehr schrgstehenden ,vordersteven mit einem sehr entwickelten ,galion und einem ,hinterteil mit ,spiegel4 ,der ,spiegel und das ,galion kommen zu uns vom ,sden2 brigens stammt dies ,schiff von denen des #af4 ,jahrhunderts her2 seine ,abmessungen sind indessen grsser2 auch trgt es ,kanonen4 ,,das ,,flib,t ,sidenote3 ,,ii #adh ,sidenote3 ,,ii #ai ,das ,vlieboot 7,flibt7 findet man schon im ,jahre #afjj2 es ist stark gewlbt und hat ein schmales ,deck4 ,von diesem ,typ stammt nach #afjj die ,fluit 7,flte71 die noch gewlbter ist wegen der ,art der ,schiffsvermessung in ,dnemark4 ,eine gewhnliche ,flte hat #acj ,fuss ,lnge1 #bf ,fuss ,breite und #ac ,fuss #e ,zoll ,tiefe4 ,die ,flte hat vorn kein ,galion4 ,spter baut man indessen grssere mit ,galion1 in ,nachahmung der ,spiegelschepen 7,spiegelschiffe74 ,man verwendet sie zu verschiedenen ,zwecken und sie erfahren aus diesem ,grunde einige ,umnderungen4 ,so ist die ,fluit von ,indien fester gebaut als die1 die den ,verkehr mit den ,ostseehfen besorgt4 ,wir wollen unter anderem bemerken1 dass die ,drahtseile der ,rusten verdoppelt werden1 um die ,takelage zu verstrken1 whrend hinten ihre ,ausladungen grsser sind1 um gerumigere ,kabinen zu erhalten4 ,mit ,rcksicht auf diese ,vergrsserung verstrkt man sie im ,innern durch ,rippen und ,eisenbnder4 7,witsen1 ,s4 #aei47 ,am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts1 bis zum ,jahre #afdj werden diese ,schiffe und im allgemeinen alle indischen ,schiffe vorn offen gebaut ohne ,wohnrume4 ,die ,hngematten und ,betten der ,schiffsmannschaft werden bald hier bald dort an der ,bordwand angebracht4 ,die ,fluiten sind als gute ,segler bekannt4 ,infolge ihres schmalen ,baues geben sie dem ,wind wenig ,angriffsflche4 ,es sind ,dreimaster mit der wohlbekannten ,takelung des #ag4 ,jahrhunderts4 ,die ,fluiten1 welche die ,ostsee besuchen1 um dort ,getreide zu holen1 sind etwas kleiner als die vorigen2 man nennt sie ,oostvaerder oder ,oostervaerder4 ,ihre ,abmessungen sind die folgenden3 ,lnge #abe ,fuss2 ,breite #be ,fuss2 ,tiefe #ab ,fuss oder auch #aae1bc und #aa1e ,fuss oder auch #ajj1bb und #aa ,fuss2 sie knnen laden #bjj1 #aej1 #ajj ,last 7eine ,last gleich #b ,tonnen74 ,die ,mehrzahl hat ein ,galionsdeck4 ,wir knnen uns einen ,begriff von dem ,umfang unseres ,verkehrs zur ,ostsee machen1 wenn wir erwhnen1 dass im ,jahre #afjd #djj ,oostvaerders sich gleichzeitig vor ,amsterdam befanden4 ,innerhalb zwei ,wochen werden sie entladen1 beladen und sind wieder bereit1 in ,see zu stechen4 7,witsen1 ,s4 #ddh47 ,die ,noordvaerders oder ,noortsvaerders sind auch ,flten1 die zwei ,fuss mehr an ,tiefe haben als die ,oostvaerders1 weil sie mehr ,fassungskraft haben mssen1 um ,holz zu laden1 das sie aus ,norwegen holen4 7,witsen1 ,s4 #afj47 ,ihre ,breite betrgt im allgemeinen der ,lnge4 ,sie sind ganz wie die ,oostvaerders massiv und solid4 7,witsen1 ,s4 #ec47 ,sie haben kein ,galionsdeck4 ,im allgemeinen haben wegen der hufigen ,kriege die ,schiffe1 die die ,ostsee besuchen1 weniger starke ,mannschaften als die1 die den ,verkehr mit dem ,westen besorgen4 7,witsen1 ,s4 #afj47 ,,das ,,katzenschiff 7,katschip74 ,sidenote3 ,,ii #bag ,das ,katschip besteht aus einem ,bujer und einer ,flte4 ,daraus ergibt sich schon1 dass es ein ,schiff mit starken ,krmmungen ist1 da man es oft in flachem ,wasser verwendet1 so hat es einen sehr flachen ,boden und ist berdies eckig gebaut4 ,es ist als sehr mittelmssiger ,segler bekannt1 aber es kann viel laden4 ,die ,langsamkeit msste ihm eher den ,namen ,esel eintragen als den ,namen ,katze1 sagt ,witsen4 7,s4 #afc47 ,es hat kein ,galionsdeck2 dagegen hat es ein offenes ,oberdeck vorn und eine ,kabine4 ,die ,stange des ,steuerruders1 die unter der ,kabine durchgeht1 wird ohne ,ruderpinne gehandhabt4 ,meistens baut man das ,katzenschiff aus ,pitch-,pine4 ,alle oben erwhnten ,type haben das ,hinterteil einer ,flte1 das heisst ohne ,spiegel1 was den alten hollndischen ,schiffsbau kennzeichnet4 ,,das ,,ostindische ,,kompagnie-,,schiff4 ,sidenote3 ,,ii #aea ,sidenote3 ,,iii #aa ,das ,pinasschiff hat uns das ,oostindisch ,compagnieschip 7,schiff der ,ostindischen ,kompagnie7 gegeben4 ,es hat keinen ,spiegel und zeigt demnach ein abgerundetes ,hinterteil4 ,als ,handelsschiff ist es stark bewaffnet und hat im ,bedrfnissfalle oft als ,kriegsschiff gedient4 ,die in der ,sammlung enthaltene ,tafel gibt uns einen guten ,begriff von der ,form und der ,bauart4 ,nhere ,erklrungen sind also berflssig4 ,wir wollen nur darauf hinweisen1 dass das ,hinterteil reich geschmckt und mit einem ,galionsdeck versehen ist4 ,die ,lnge des ,decks ist grsser als bei den ,flten2 es besitzt drei ,masten und die gewhnliche ,takelage4 ,sidenote3 ,,ii #aei ,dasselbe ,schiff1 aber von kleineren ,abmessungen und mit nur zwei ,masten heisst ,snauwschip man findet es viel in ,flandern4 ,witsen rechnet das ,snauwschip zu den ,binnenfahrzeugen4 7,s4 #agj47 ,,der ,,bujer4 ,sidenote3 ,,ii #aia ,sidenote3 ,,ii #aid ,der ,boeier 7,bujer7 bildet einen ,typ fr sich1 der besonders den ,verkehr mit ,rouen besorgte4 ,er ist ein ,schiff mit flachem ,boden und einem ,kiel mit ,schwertern2 denn er besucht sowohl die wenig tiefen ,flsse wie das ,meer4 ,die ,schwerter berragen den ,kiel um zwei ,fuss4 ,der ,vordersteven ist stark gekrmmt1 daher der ,name ,kromsteven4 ,nach den alten ,stichen besitzt der ,bujer eine sehr hohe ,statie1 was mehr an den ,bau des ,mittelmeeres als an den ,hollands erinnert4 ,der ,bujer ist berdies kein rein hollndischer ,typ1 und wahrscheinlich haben wir es mit einem ,mittelmeertyp zu tun1 der fr die ,bedrfnisse unseres ,vaterlandes abgendert ist4 ,in ,rotterdam hat man ,bujer gebaut1 als ,draai-over-,boord1 wahrscheinlich mit einem unterbrochenen ,deck1 denn ,witsen sagt1 dass sie einen kleinen ,verschlag unter dem ,steuerruder hatten 7,s4 #afd74 ,mit ,unrecht spricht ,witsen von einem ,bujer oder ,galiot1 denn dieses letztere ist ein ganz anderes ,schiff4 ,die ,bujer haben etwa #hf ,fuss ,lnge1 #bj ,fuss ,breite und #i ,fuss ,tiefe4 ,,der ,,huker4 ,sidenote3 ,,ii #bbg ,sidenote3 ,,ii #bbh ,sidenote3 ,,ii #bcj ,sidenote3 ,,iii #ba ,der ,hoeker 7,huker71 ursprnglich ein ,fischereifahrzeug1 wird oft schon in der ,mitte des #ag4 ,jahrhunderts als ,handelsschiff mit einem1 zwei oder drei ,masten verwendet2 er ist ein sehr festes ,seeschiff und wird spter fr die ,ostindienfahrt eingerichtet1 obwohl er nicht sehr gross ist4 ,er hat eine ,lnge von #hj ,fuss4 ,die grossen ,huker haben eine ,kabine auf ,deck4 ,,die ,b,,se4 ,sidenote3 ,,ii #bba ,sidenote3 ,,iii #aac ,wir finden sogar die ,buys 7,bse7 als ,handelsschiff1 selbst als ,dreimaster1 obgleich es sich ursprnglich um ein ,fischereifahrzeug handelt4 ,wir werden also von dem ,huker und der ,bse bei den ,fischereifahrzeugen nochmals sprechen4 ,es drfte berflssig sein1 zu sagen1 dass weder die ,bujer1 noch die ,huker1 noch die ,bsen ein ,galionsdeck haben4 ,,das ,,heckboot4 ,endlich mssen wir noch zwei ,schiffstype erwhnen1 die von dem vorgenannten abstammen2 dies sind3 ,das ,heckboot1 dessen unterer ,teil wie eine ,flte und dessen oberer ,teil wie eine ,pinasse gebaut ist1 d4 h4 mit breitem ,deck1 daher mehr ,ladefhigkeit4 ,das zweite ist der ,straetsvaerder1 eine grssere ,flte mit ,galionsdeck4 7,witsen1 ,s4 #afh47 ,so taucht eine grosse ,menge von ,namen auf1 die sich auf denselben ,typ beziehen4 ,endlich nennen wir den ,stocker ein festes ,schiff1 vorn wie ein ,spiegelschiff und hinten wie ein ,huker gebaut mit zwei ,decken4 ,das ,ausland bringt uns3 ,,die ,,fregatte1 ,sidenote3 ,,iii #ah 7,fregat71 die einen wichtigen ,platz einnimmt1 besonders am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts und am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts4 ,wir haben im vorigen ,kapitel gesehen1 wie sie zu uns gekommen ist4 ,dieses ,schiff wird verschiedenartig getakelt1 hat andere ,namen wie ,gaffelschoener1 ,brigantine1 ,schoenerbrik1 ,brik1 ,bark4 ,wir verweisen hierber auf die verschiedenen ,abbildungen der ,takelung in der ,sammlung4 ,,die ,,galiot4 ,wenn man liest1 dass im ,jahre #aehg der ,knig von ,dnemark mehr als #fjj hollndische ,schiffe im ,sund anhlt1 die alle an einem ,tag den ,vlie verlassen hatten 7beschrieben von ,hendrik ,rantzon1 ,witsen1 ,s4 #cf7 so darf man sich nicht einbilden1 dass dies alles grosse ,schiffe sind4 ,es ist im ,gegenteil sehr wahrscheinlich1 dass die meisten nicht grsser waren als unsere ,kuffen und ,tjalken von heute4 ,wir knnen uns leicht den charakteristischen ,anblick der ,zuiderzee zu dieser ,zeit vorstellen1 wo neben all diesen ,schiffen die grosse ,zahl der damals blichen ,fischereifahrzeuge herumwimmelt4 ,so nennt man also mit ,recht die ,zuiderzee die ,wiege unseres ,schiffbaues4 ,die kleinen ,kstenstdte an der ,zuiderzee mit ihrer ruhmreichen ,vergangenheit sind davon ,zeugen4 ,wir werden also nicht erstaunt sein1 dass im ,laufe der zahlreichen ,kriege1 die ,holland gegen ,friesland und ,geldern gefhrt hat1 unzhlige ,seeschlachten auf der ,zuiderzee geliefert worden sind4 ,so wurde z4 ,b4 im ,jahre #aejd eine ,seeschlacht zwischen ,holland und ,geldern geliefert1 die von ,wilhelm ,hermszoon1 einem ,augustinermnch beschrieben wird4 7,witsen1 ,anhang ,s4 #ai47 ,er erzhlt uns hierbei1 dass die ,einwohner von ,geldern mit einer grossen ,zahl von ,kochevers das ,zwarte ,water herabkamen1 um die ,hollnder zu berraschen1 die sieben bewaffnete ,schiffe hatten4 ,die ,hollnder verstanden sich besser auf den ,krieg als die ,leute von ,geldern1 denn diese bedienten sich nur des ,bogens1 der ,armbrust und der ,schleuder4 ,schliesslich scheitert das grsste der hollndischen ,schiffe1 aber die ,hollnder erschrecken durch ,abfeuern ihrer ,standbchsen die ,leute von ,geldern derartig1 dass diese den ,kampf aufgeben4 ,an einer anderen ,stelle erzhlt derselbe ,verfasser1 dass auf ,anraten spanischer ,kaufleute1 die ,einwohner von ,amsterdam ein ,galeoot genanntes ,schiff auf ,stapel legen lassen1 dessen ,bau ein ,jahr dauert4 ,dies ,schiff kann segeln oder gerudert werden1 wobei #cb ,ruderer in ,ttigkeit sind4 ,man nennt es den ,schrecken der ,zuiderzee4 ,sidenote3 ,,ii #bda ,sidenote3 ,,iii #eh ,die ,erzhlungen sind insofern interessant1 als bei der ,erzhlung der ,schlacht auf der ,zuiderzee von einem ,kochever gesprochen wird1 woraus sich ergibt1 dass ,koch oder ,kogge und ,ever enge ,beziehungen zueinander haben4 ,aus der zweiten ,erzhlung geht hervor1 dass die ,galiot zu uns aus dem ,auslande gekommen ist4 ,die ,galiot wie der ,ever finden sich noch heute2 nur wird die ,galiot nicht mehr gerudert4 ,unsere ,schiffe aus dem #af4 ,jahrhundert sind auch viel kleiner als die der ,sdstaaten1 weil unsere ,schiffahrt nach der ,ostsee fast ausschliesslich ,kstenschiffahrt ist1 zu der nur kleinere ,schiffe ntig sind4 ,sidenote3 ,,ii #bbe ,sidenote3 ,,ii #bbf ,sidenote3 ,,iii #bj ,die ,galiot aus dem #af4 ,jahrhundert wird spter noch viel gebaut1 und man erwhnt sie berdies zu jeder ,zeit4 ,wahrscheinlich jedoch hat man spter ,galiots gebaut1 die gewlbter waren1 wie brigens alle unsere ,schiffe4 ,immer kann man feststellen1 dass die ,galiot des #ah4 ,jahrhunderts viel hnlichkeit mit einem gewhnlichen ,koftjalk 7,kufftjalk7 hat4 ,die ,galiot hat einen gradlinigeren ,bord und einen hheren ,aufbau4 7,le ,comte1 ,s4 #ah47 ,sie hat #he ,fuss ,lnge1 #ba ,fuss ,breite und #aa ,fuss ,tiefe4 ,der ,vorder- und der ,hintersteven sind runder als die des ,bujers4 7,witsen1 ,s4 #afe47 ,sie stellt also einen ,typ dar1 der nicht zu den hollndischen gerechnet werden kann4 ,der grosse ,mast befindet sich bei den ,galiots mit einem und zwei ,masten auf ein ,drittel der ,lnge des ,schiffs1 gerechnet vom ,vordersteven4 ,das ,schiff ist ein ,draai-over-,boord4 ,manchmal hat die ,galiot das ,hinterteil einer ,flte und heisst dann ,bootschip oder ganz einfach ,boot4 ,ein andermal baut man das ,oberteil als ,pinasse1 aber umgekehrt1 um die ,ladefhigkeit zu vermehren4 ,wir knnen wiederum nachweisen1 wie die meisten ,schiffe auf einen ,grundtyp zurckzufhren sind4 ,so spricht man oft in der ,geschichte von ,advies 7,melde7-,jachten4 ,dieser ,name war nur ein ,gattungsname1 denn alle ,arten von ,schiffen wurden zu diesem ,zweck gebraucht1 besonders die ,galiot4 7,witsen1 ,s4 #afe47 ,man gibt ihnen damals schmalere ,formen und eine umfangreichere ,takelung1 um schneller vorwrts zu kommen4 ,die ,galiots haben gewhnlich zwei ,masten und ausnahmsweise drei4 ,sie besitzen kein ,galionsdeck4 ,ursprnglich haben sie ,schwerter und sind mit einem grossen und einem kleinen ,mast versehen4 ,ihre ,ladefhigkeit schwankt von #afj bis #cjj t4 ,augenblicklich sind nur noch einige vorhanden1 die nach der ,ostsee fahren1 aber sie sind kleiner2 ihre durchschnittliche ,lnge betrgt #ai ,meter1 ihre ,breite #d1e m und ihre ,tiefe #b1bj m4 ,auch diese werden bald verschwinden1 um den eisernen ,kofs und den ,tjalken ,platz zu machen4 7,le ,comte1 ,s4 #bb47 ,der ,name ,galiot ist wahrscheinlich italienischen ,ursprungs4 7,koenen1 ,s4 #adj47 ,,die ,,galeasse4 ,sidenote3 ,,ii #bci ,die ,galeas 7,galeasse7 gehrt1 wie die ,galiot zu den grsseren ,typen1 die von der ,kleinschiffahrt benutzt werden4 ,schon der ,name zeigt den auslndischen ,ursprung1 obwohl man sie viel in ,holland findet4 ,die ,bauart verrt berdies denselben ,ursprung4 ,die meisten werden in ,knigsberg1 ,stettin1 ,stralsund u4 s4 w4 gebaut1 und fassen sogar #ajj bis #bfj t4 7,le ,comte1 ,s4 #ce47 ,sie besorgen insbesondere den ,verkehr mit ,holland1 ,england und ,frankreich4 ,ihr ,tiefgang schwankt von #h bis #ad ,fuss4 7#b1bf bis #c1if ,meter47 ,sie besitzen gewhnlich1 wie die ,galiots1 zwei ,masten4 ,ihr ,bau gleicht sehr dem der ,kotter 7,kutter71 und der ,sloep 7,schaluppe74 ,es ist also ein exotischer ,typ1 von dem man noch einige ,beispiele auf der ,ostsee findet4 ,dieser ,schiffstyp ist spter aufgetreten1 wahrscheinlich unter dem ,einfluss des ,schiffbaues der ,vlker des ,sdens4 7,im ,mittelmeer findet man die ,namen3 ,galeazza1 ,galeone1 ,galeota47 ,,das ,,kuff 7,,koff74 ,sidenote3 ,,ii #bah ,sidenote3 ,,iii #bb ,das ,koff1 ist ein rein hollndischer ,typ1 den weder ,witsen noch ,van ,yk anfhren4 ,es stammt wahrscheinlich aus dem ,ende des #ag4 ,jahrhunderts und hat spter in vielen ,fllen die ,fluiten und die ,katschepen 7,katzenschiffe7 ersetzt4 7,le ,comte1 ,s4 #aj47 ,die ,formen dieses ,schiffs sind sehr rund und zeigen so ihre ,verwandtschaft mit den ,schmacken und den ,tjalken4 ,sie haben einen flachen ,boden1 viereckiges ,vorderteil oder wie ,van ,loon sagt 7,seite #fd73 ,stomp rond 7rund und stumpf74 ,spter baute man spitzere4 ,es sind feste ,schiffe1 die besonders ,strmen gut widerstehen1 daher das ,sprichwort3 ,koffen en ,smakken zijn ,waterbakken 7,die ,kuffen und die ,schmacken sind ,wasserbecken74 ,ich kann mich der ,meinung des ,herrn ,koenen nicht anschliessen1 der behauptet1 dass ,kof von ,kog herkommt1 denn das ,kof erscheint viel spter und stammt von den kleinen ,binnenschiffen her4 ,das sind im allgemeinen ,schiffe mit geringem ,tiefgang4 ,ihre ,ladefhigkeit schwankte von #ajj bis #cjj t42 die ,abmessungen waren z4 ,b43 ,lnge #gb ,fuss1 ,breite #ag1 ,tiefe #h ,fuss #c ,zoll4 ,sie haben im allgemeinen zwei ,masten2 der grssere steht auf der ,lnge4 ,ihr ,deck ist unterbrochen ohne ,statie4 ,die kleinen ,kuffen haben ,schwerter1 die grossen nicht4 ,im #ai4 ,jahrhundert beginnt man1 ebenfalls das ,vorderteil schlank zu machen 7,van ,loon1 ,s4 #fe71 wodurch jedoch die alten ,merkmale der ,schiffe verschwinden4 ,man wollte ihnen so grssere ,richtungsfestigkeit geben4 ,man baut noch diese ,schiffe in der ,provinz ,groningen1 aus der sie stammen4 ,gegenwrtig gibt man ihnen allerdings wie den ,tjalken ein runderes ,hinterteil4 ,frher fand man sie hufig auch in ,holland1 da sie den ,verkehr mit der ,ostsee vermittelten2 sie fuhren aber auch nach ,norwegen1 ,england1 ,schottland1 ,irland1 ,frankreich1 ,portugal und dem ,mittelmeer1 selbst nach ,rio de ,janeiro4 7,le ,comte1 ,s4 #aa47 ,,die ,,schmack4 ,sidenote3 ,,ii #baf ,sidenote3 ,,iii #bc ,die ,smak ist ein ebenso interessantes ,schiff wie das ,kof 7,kuff71 dem sie sehr gleicht4 ,hier handelt es sich um einen rein hollndischen ,typ1 rund und flach und von grosser ,standfestigkeit zu ,wasser4 ,le ,comte nennt sie die ,schwester des ,kof4 ,man findet in diesem ,typ sehr wohl die ,form der ,tjalk wieder4 ,die ,schmacken laufen weder am ,vorder- noch am ,hintersteven spitz zu und gleichen vllig den alten ,abbildungen der ,smalschepen1 ,wijdschepen und ,turfschepen 7,torfschiffe74 ,sie bilden brigens mit den letzteren ein und dieselbe ,familie2 sie sind etwas fester im ,bau1 da sie fr weitere ,fahrten bestimmt sind4 ,die ,smak stellt den friesischen ,schiffstyp dar4 ,sie trgt eine ,statie und ,schwerter4 ,der grosse ,mast steht auf der ,lnge des ,schiffes4 ,am ,hinterteil1 in der ,statie hat die ,smak noch einen kleinen ,mast4 ,die ,ladefhigkeit schwankt von #gj bis #adj t4 ,ihre ,lnge betrgt #hj ,fuss1 ihre ,breite #bb und ihre ,tiefe #i4 ,die ,schmacken besorgen den ,verkehr mit ,frankreich1 ,england und sogar mit ,lissabon1 offenbar auch mit der ,ostsee4 ,sie waren indessen besonders gebaut1 wie ,le ,comte1 ,s4 #ab1 sagt1 um durch die ,wadden 7,watten7 nach ,groningen1 ,friesland und ,ostfriesland segeln zu knnen4 ,witsen erwhnt die ,schmacken nicht4 ,sidenote3 ,,ii #baj ,sidenote3 ,,ii #bji ,wenn wir indessen die ,abbildung der ,smak mit der des ,wijdschips vergleichen1 das ,witsen anfhrt 7,s4 #aga71 so sehen wir sogleich1 dass es sich hier nur um einen ,namenwechsel handelt4 ,im ,grunde gibt es auch keinen ,unterschied zwischen dem ,smal- und dem ,wijdschip1 ,van ,yk sagt nmlich 7,s4 #cjh71 dass der ,unterschied zwischen den beiden ,typen nur in folgendem besteht3 das ,smalschip war so schmal1 dass es die ,stadt ,gouda durchfahren konnte1 whrend das ,wijdschip um sie herumfahren musste4 ,es sind also zwei hnliche ,schiffe1 die sich nur durch ihre ,grsse unterscheiden4 ,wenn man nun die ,abbildungen dieser ,schiffe mit denjenigen der ,turfschepen 7,torfschiffe7 vergleicht1 so stellt man eine vllige hnlichkeit fest4 ,erst am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts gibt man allen diesen ,schiffen den ,gattungsnamen ,tjalk1 in ,anlehnung an ,friesland4 ,,das ,,schmalschiff4 ,sidenote3 ,,ii #baj ,das ,smalschip hat folgende ,abmessungen3 ,lnge #fj ,fuss1 ,breite #af ,fuss1 ,tiefe #ad ,fuss2 das ,wijdschip hat entsprechend #gj ,fuss1 #bj ,fuss und #h ,fuss #b ,zoll4 ,alle diese ,schiffe besassen eine ,statie4 ,,der ,,damlooper4 ,sidenote3 ,,ii #bab ,dasselbe ,schiff so gebaut1 dass es die alte ,schleuse des ,leydener ,dammes durchfahren kann1 heisst ,damlooper4 ,van ,yk beschreibt die ,grssenverhltnisse dieses ,schiffes folgendermassen 7,s4 #cab473 't schip 7de ,damlooper7 zal lang zijn #ef voeten1 wijd dat de zwaarden afhangen1 het rakende en echter gemakkelijk door de ,duikers van den ,leidsen dam kan gebragt werden1 zo sal dat schip op de bovebuitekant van den ,vrimmegang of wentelstrook1 zo wijd als op 't ,barkhout wesen moeten en ten minsten van binnen tegen de zetwegers gemeeten zijnde elf voeten en een duym wijdte hebben#be4 ,die ,ladefhigkeit des ,schiffes wird spter mit #ah ,last 7#cf t7 angegeben4 ,die ,schleuse des ,leydener ,dammes1 von der hier die ,rede ist1 ist kraft der ,provinzialakte von #afag gebaut und #afdh umgebaut worden4 ,diese ,schleuse wie die von der ,gouwe aus dem #ad4 ,jahrhundert#bf ist erst #ahhe durch eine neue ,schleuse von #g m nutzbarer ,breite und #b1bj m ,wassertiefe ber dem ,drempel ersetzt worden4 ,die ,provinzialverbnde von ,sdholland haben in das ,schleusenwrterhaus am ,leydenschen ,damm einen ,stein mit folgender ,inschrift einsetzen lassen3 ,in #ahhe is de verbetering der vaart tuschen ,rijn en ,schie door de ,staten van ,holland ondernomen4 ,hier war de naijver der steden tot #afdh slechts een overtoom en daarna een verlaat van #c1hj m wijdte en doorvaarthoogte van #b1bj m gedoogde1 hebben zij deze sluis wijd #g m met beweegbare bruggen bevolen#bg4 ,also erst i4 ,j4 #ahhe hat man diese ,hindernisse beseitigt4 ,bis zu dieser ,zeit haben demnach die ,smal- und ,wijdschepen und die ,damloopers ihre ,daseinsberechtigung gehabt4 ,sie werden jedoch nicht mehr im #ai4 ,jahrhundert erwhnt2 man spricht da fast ausschliesslich von den ,tjalken4 ,demnach handelt es sich wiederum um eine einfache ,namenvertauschung1 ohne dass die ,schiffe ihre ,form gendert haben4 ,die ,binnenschiffe haben jedoch im ,laufe des #ai4 ,jahrhunderts eine wesentliche ,umnderung erfahren4 ,van ,loon 7,s4 #fi71 schreibt nmlich3 ,die eckigen ,formen des ,vorder- und des ,hinterteils haben runderen ,formen des ,vorderteils und des ,rumpfes berhaupt ,platz gemacht4 ,das ,schiff erhlt also eine regelmssige und glatte allgemeine ,form4 ,die eckigen ,formen finden sich nur noch bei einigen alten ,poonen und ,schuiten wieder4 ,die alten ,stiche geben uns eine gute ,vorstellung dieser eckigen ,bauart1 die bei einigen ,mustern so tief ist1 dass man glauben mchte1 mit einem ,bau zu tun zu haben1 der mit berlappung hergestellt ist4 ,wir sehen also1 dass im #ai4 ,jahrhundert eine grosse ,zahl von ,schiffen1 die frher unter verschiedenen ,namen bekannt waren1 unter dem ,gattungsnamen ,tjalk zusammengefasst werden4 ,,die ,,tjalk4 ,sidenote3 ,,iii #bf ,sidenote3 ,,iii #bi ,die ,tjalk4 ,die eigentliche ,tjalk stammt aus ,friesland und der ,provinz ,groningen4 ,ihre ,ladefhigkeit schwankt von #cj bis #hj t4 ,in der ,provinz ,groningen baut man jedoch ,tjalken fr die ,see von #bjj t4 ,der ,hauptunterschied zwischen einer ,tjalk von ,groningen und einer friesischen ,tjalk ist1 dass die erstere einen ,draai-over-boord und die letztere eine ,statie hat4 ,man nennt die letzteren auch ,friesche ,praam1 wenn sie etwas gradere ,linien zeigen4 7,le ,comte1 ,s4 #ag47 ,ausserdem hat die ,friesische ,tjalk einen schrgeren ,vordersteven4 ,wie unsere ,binnenschiffe hatten die ,tjalken frher eine ,takelung mit lateinischen ,raaen 7,spriettuig1 auch ,ferrytuig genannt71 die fast berall im #ai4 ,jahrhundert durch die gewhnliche ,takelung mit ,besanmast 7,bazaantuig7 ersetzt wurde4 ,whrend die ,tjalk im allgemeinen einen ,mast besass1 sind einige grosse ,tjalken manchmal noch mit einem kleinen ,mast auf der ,statie versehen4 ,,die ,,schute ,,und ,,die ,,poon4 ,sidenote3 ,,ii #beb ,sidenote3 ,,ii #bed ,sidenote3 ,,ii #bcf ,sidenote3 ,,iii #dj ,sidenote3 ,,iii #dc ,sidenote3 ,,ii #baa ,die ,schuit 7,schute74 ,die ,schuit ist fr ,sdholland1 was die ,tjalk fr ,friesland und die ,provinz ,groningen ist1 whrend wir die ,poon fr ,seeland und die ,inseln ,sdhollands haben4 ,es besteht nur ein kleiner ,unterschied zwischen der ,poon und der ,schuit4 ,beide erinnern uns an den hollndischen ,typ der ,smak1 da der untere ,teil etwas bauchiger ist4 ,das ,deck ist also etwas schmaler als der ,boden4 ,der ,unterschied zwischen beiden besteht darin1 dass die ,poon eine ,krmmung hat1 d4 h4 dass die ,schuit ein geraderes ,deck hat4 ,beide haben eine ,statie2 aber die ,poon findet man auch oft mit einem ,draai-over-boord und unterbrochenem ,deck4 ,die ,schuit zeigt selten diese ,merkmale4 ,es sind beides sehr feste ,schiffe1 die bei schwerem ,wetter besonders stabil auf dem ,wasser sind4 ,eine ,eigentmlichkeit beider ,schiffe besteht in der schmalen ,spitze1 in die der ,vordersteven ausluft4 ,diese ,spitze wird ein wenig nach hinten gebogen und muss nach den ,backen am ,mast zeigen 7oberer ,teil1 wo das ,segelwerk am ,mast befestigt ist74 ,wir finden dieselbe ,spitze bei den ,schiffen1 die die belgische ,schelde befahren1 aber nicht bei den ,tjalken4 ,,die ,,kaag4 ,sidenote3 ,,iii #bd ,neben der ,schuit finden wir in ,nord- und ,sdholland besonders vor ,amsterdam die ,kaag1 die stark der ,poon hnelt4 ,die ,kaag hat keinen so stark ausspringenden ,rumpf wie die ,poon und stellt sozusagen den bergang zwischen der ,tjalk und der ,poon dar4 ,dies ,schiff wird viel als leichtes ,fahrzeug gebraucht und trgt die ,takelung mit ,raae2 man findet indessen solche mit ,gaffeltakelung 7,gaffeltuig72 sie fhren dann den ,namen ,gaffelkaag oder ,gaffelschip4 ,hinsichtlich der ,grsse ist die ,kaag mit der ,poon und der ,tjalk zu vergleichen4 ,die ,schuit1 die ,poon und die ,kaag haben bis zu ,ende ihre eckigen ,formen behalten4 ,es braucht nicht betont zu werden1 dass die ,kaag auch eine ,statie besitzt4 ,die drei letzten ,type haben auch am lngsten die ,wnde mit runden ,luken behalten1 die ehemals in stndigem ,gebrauch waren4 ,,die ,,steigerschute4 ,die ,steigerschuit 7wrtlich ,einsteigbarke7 findet man oft im #ag4 ,jahrhundert4 ,es sind dies kleine ,schuten1 ,poonen oder ,kogschiffe1 die in den ,hfen und auf den ,flssen gebraucht werden1 um von den ,anlegestellen nach den grossen ,schiffen und umgekehrt ,fahrgste und ,waren zu bringen4 ,der ,name bezeichnet also die ,verwendung und nicht den ,fahrzeugtyp4 ,,die ,,yacht4 ,sidenote3 ,,iii #dd ,sidenote3 ,,iii #de ,whrend man in ,sdholland und ,seeland die ,schiffe mit schmalem ,deck baut1 zieht man in ,nordholland die ,schiffe mit schmalem ,boden vor4 ,man nennt dann diese ,schiffe ,yacht oder ,noord ,hollandsche ,yacht4 ,sie haben im allgemeinen die ,grsse einer kleinen ,tjalk4 ,wenn man also die vorgenannten ,schiffe nach ihrer ,bodenbreite ordnen wollte1 so msste man mit der ,yacht anfangen2 dann kme die ,tjalk und endlich die ,poon4 ,infolge ihres schmaleren ,bodens und der mehr zusammenlaufenden ,wnde macht die ,yacht den ,eindruck eines schlankeren und schnelleren ,schiffes als die ,poon4 ,die ,berghlzer der ,yacht zeigen starke ,krmmung mit einem geraden ,teil in der ,mitte4 ,die ,yacht hat ein ,draai-over-boord mit unterbrochenem ,deck4 ,,die ,,bujerschute4 ,sidenote3 ,,iii #df ,in ,nachahmung der grossen ,bujer oder ,kromstevens1 die wir oben erwhnten1 findet man oft kleinere meist mit der ,benennung ,bujerschuten 7,boeierschuiten71 einem ,namen der wahrscheinlich von ihrer hnlichkeit mit den gewhnlichen ,schuten herstammt4 ,das ,hinterteil hat ein ,draai-over-boord1 oft mit unterbrochenem ,deck4 ,sie haben eine ,eigentmlichkeit3 das ist eine ,art ,verschlag1 in dem sich der ,steuermann befindet1 um leicht die ,ruderpinne handhaben zu knnen4 ,diesen ,verschlag findet man auch oft bei den ,boeieraken4 ,die ,boeierschuiten trifft man in ,sdholland1 ,seeland und ,flandern4 ,in ,flandern ist der ,schiffbau ebenfalls frhzeitig entwickelt4 ,wir brauchen nur an das alte ,damme und ,antwerpen zu denken und werden uns nicht wundern1 dass die dort vorkommenden ,schiffstype denen unserer ,heimat gleichen4 ,das sind in erster ,reihe die ,pleiten und die ,otterschepen1 die wir auch im ,nordwesten von ,brabant antreffen4 ,,die ,,pleit4 ,sidenote3 ,,iii #ea ,die ,pleit ist ein sehr altes ,schiff1 von dem die ,geschichte oft erzhlt4 ,man sieht sie im ,verkehr mit ,england4 ,sie hat die ,tragfhigkeit unserer ,tjalk1 deren ,formen sie auch hat1 abgesehen von der ,lnge2 diese berwiegt auch verhltnismssig gegenber der ,breite4 ,die ,pleit sieht also lnger aus als die ,tjalk4 ,sie hat ausserdem gefllige ,linien4 ,die ,grssenverhltnisse sind3 ,lnge #bc-bg m1 ,breite #d1hj-e m1 ,tiefgang hchstens #a1ij m1 ,ladefhigkeit #abe-ahj t4 ,heute baut man diese ,schiffe grsser2 ihre ,lnge erreicht #ce m1 ihre ,breite #e m1 ihr ,tiefgang leer #j1dj m1 bei ,belastung #b m2 sie knnen #bgj t laden4 ,mit ,unrecht nennt man diese ,schiffe in ,belgien ,hollndische ,belander nach dem jngeren1 ,belander genannten ,binnenschiff1 von dem spter die ,rede sein wird4 ,dies ,schiff hat nichts mit der ,pleit zu tun4 7,s4 ,dehem1 ,annales des ,travaux publics #aija1 ,august1 ,s4 #ejh47 ,die ,pleit hat eine ,statie4 ,es ist merkwrdig1 dass die ,pleiten von heut nur eine gegenber ihrer ,lnge geringe ,takelung besitzen4 ,frher hatten sie zwei ,maste4 ,,der ,,otter4 ,sidenote3 ,,ii #bec ,sidenote3 ,,iii #eb ,der ,otter 7franz4 loutre71 den wir eine kleine verkrzte ,pleit nennen knnen1 hat eine ,lnge von #bj-bh m 7wenigstens #af m1 hchstens #cj1 s4 ,dehem1 ,s4 #ejg71 eine ,breite von #d m1 einen ,tiefgang von #a1gj-b1bj m bei ,belastung1 gewhnlich #a1hj m4 ,die ,tragfhigkeit schwankt von #gj bis #ahj t4 ,der ,otter ist mit gewhnlicher ,takelung versehen1 mit ,besanmast1 oft mit einem kleinen ,mast hinten in der ,statie4 ,neben den ,pleiten und ,ottern findet man noch auf der ,schelde die ,schuten 7,barken71 die den hollndischen ,schuten entsprechen4 ,sie unterscheiden sich also ebensosehr von dem ,otter wie sich bei uns die ,schute von der ,tjalk unterscheidet4 ,dehem tuscht sich also in seinem oben genannten ,werk etwas1 wenn er sagt 7,s4 #ejg7 die ,schute ist ein ,otter von kleinen ,abmessungen4 ,die ,pleiten und ,otter findet man oft hier in den ,niederlanden4 ,wenn die ,schiffe von ,west-,belgien somit die gleichen ,eigentmlichkeiten zeigen wie die unserer ,heimat1 so wird es ebenso mit denjenigen von ,ostfriesland sein4 ,,die ,,motte4 ,sidenote3 ,,iii #ec ,sidenote3 ,,iii #ed ,die ,motte ersetzt dort die ,tjalk4 ,man teilt die ,motten ein in3 ,buiten-,motten1 ,binnen-,motten und ,spitse-,motten4 ,die ,schiffe der beiden ersten ,sorten haben dieselbe ,form4 ,sie unterscheiden sich nur in der ,grsse4 ,sie entsprechen den ,tjalken von ,groningen1 auch in der ,form der ,berghlzer und des ,steuers4 ,sie gehren also zur ,familie der ,tjalken4 ,,die ,,spitze ,,motte4 ,sidenote3 ,,iii #ee ,die ,spitse-,mot ist ein kleines ,schiff1 dessen ,form sich von der gewhnlichen ,motte etwas unterscheidet2 sie ist schlanker und weniger massiv gebaut4 ,ihre ,lnge erreicht #ad1ej m1 die ,breite #c1ij m und die ,tiefe #a1fj m4 ,der ,unterschied zwischen einer ,spitsen-,mot und einer ,binnen-,mot ist derselbe wie zwischen einem ,oberijsselschen ,praam und einer ,tjalk4 ,,der ,,ewer4 ,sidenote3 ,,ii #bda ,sidenote3 ,,iii #eh ,der ,ewer und der ,bremerkahn werden lngs des ganzen ,ostfriesland bis ,dnemark angetroffen4 ,sie haben sehr alte ,formen behalten1 die an die alten ,kogschiffe erinnern4 ,sie wurden besonders bei ,hamburg gebaut und ursprnglich als ,fischereifahrzeuge verwendet4 ,es geht also hier so wie in unserer ,heimat1 wo der ,huker und die ,bse1 die zuerst ,fischereifahrzeuge waren1 spter ,handelsschiffe werden4 ,der ,ewer wird bei den ,fischereifahrzeugen besprochen werden4 ,,der ,,bremerkahn4 ,sidenote3 ,,iii #eg ,der ,bremerkahn ist ein schmaler ,ewer4 ,beide besitzen den ,spiegel 7viereckiges ,hinterteil71 den sie aus dem ,sden erhalten haben4 ,diese letzteren ,schiffe haben einen glatten ,rumpf2 ehemals hatte der ,rumpf eine ,beplankung mit ,ueberlappung4 ,der ,kahn1 der grader und flacher als der ,ever ist1 hat einen weniger schrgen ,vordersteven2 beide ,schiffe haben eine ,takelung mit ,besanmast1 oft mit einem kleinen ,ergnzungsmast am ,hinterteil4 ,ihre ,ladefhigkeit entspricht ungefhr derjenigen unserer ,tjalken4 ,der ,hamburgische ,ewer hat #ag m ,lnge1 #f1dj m ,breite und einen ,tiefgang von #j1gj m1 wenn er leer1 und #a1ej m1 wenn er beladen ist4 ,die ,abmessungen des ,bremerkahns sind entsprechend #ae1ej m1 #d1hj m1 #j1gj m und #a1ej m4 ,ausser der ,galiot und der ,galeasse findet man alle ,schiffe1 die zur ,gruppe ,,ii ,b4 gehren1 von ,dnemark lngs ,ostfriesland1 ,groningen1 ,friesland1 ,nord- und ,sdholland1 ,seeland1 ,nord-,west-,brabant1 ,flandern1 ,westutrecht und noch eines kleinen ,teiles 7des ,westens7 der ,betuwe1 kurz lngs der ,kste und auf unseren ,binnenflssen und solchen mit ,ebbe und ,flut4 ,sobald man an die ,maas und den ,lech kommt1 ndert sich der ,charakter2 das gilt auch fr die ,provinzen ,over-,i,jssel und einen ,teil von ,drenthe4 ,der grssere ,teil der ,provinz ,drenthe ist der ,schiffahrt erst zugnglich gewesen nach ,herstellung der ,kanle im #ai4 ,jahrhundert4 ,der ,sden dieser ,provinz bildet jedoch schon sehr frhzeitig mit ,over-,i,jssel ein ,ganzes hinsichtlich des ,schiffbaues1 und die gegenwrtig in ,gebrauch befindlichen ,type haben sich auch in ,over-,i,jssel entwickelt4 ,,die ,,potten ,,und ,,pujen4 ,sidenote3 ,,ii #bja ,die ltesten ,schiffe1 die man in ,over-,i,jssel kennt1 sind die ,potten und ,pujen 7,witsen1 ,s4 #agj71 von denen es noch einige ,abbildungen gibt2 jene ,namen findet man heute nicht mehr in ,over-,i,jssel4 ,die alten ,potten und ,pujen sind jedoch dort nicht ganz verschwunden4 ,hier wie brigens berall1 haben sich die alten ,formen erhalten2 infolge einiger nderungen haben die ,schiffe einfach andere ,namen erhalten4 ,ebenso haben die ,schiffsrmpfe mit bereinandergreifenden ,planken den glatten ,rmpfen ,platz gemacht1 und spter haben diese ,schiffe weniger eckige ,formen angenommen4 ,die alte ,takelung hat sich gendert1 und die alten ,wnde mit runden ,luken sind durch flache1 einfachere ,wnde verdrngt worden4 ,so ndern diese ,schiffe etwas ihr ,aussehen1 obwohl der ,rumpf derselbe bleibt2 aber die ,namen ,potten und ,pujen machen den ,namen ,sompen1 ,peggen und ,snijboonen ,platz1 die wir noch heute berall finden4 ,witsen und andere berichten bereits1 dass die ,potten und ,pujen sich von den ,smal- und ,wijdschepen durch ihr schlankeres ,vorder- und ,hinterteil unterscheiden2 derselbe ,unterschied1 den man augenblicklich zwischen den ,tjalken einerseits und den ,snijboonen und den ,sompen andererseits findet4 ,uebrigens zeigt schon allein der ,name ,snijboon 7,bohne71 dass es sich um ein langes und schlankes ,fahrzeug handelt1 d4 h4 ein ,schiff mit flachem ,boden und schlankem ,vorder- und ,hinterteil4 ,,die ,,snijboon ,,und ,,die ,,somp ,,oder ,,pegge4 ,sidenote3 ,,iii #cd ,sidenote3 ,,iii #ca-cc ,die ,snijboon und die ,somp haben dieselbe ,form4 ,sie haben beide einen ,draai-over-boord und gewhnlich ein unterbrochenes ,deck4 ,die ,eigentmlichkeiten dieser ,schiffe sind das schlanke ,vorder- und ,hinterteil1 die pltzliche ,senkung der ,berghlzer am ,hinter- und ,vordersteven2 diese ,berghlzer bleiben nmlich fast horizontal auf der brigen ,lnge des ,schiffs1 whrend der ,vorder- und ,hintersteven fast vertikal sind4 ,diese ,merkmale scheiden sie fast augenblicklich von den ,schiffen der anderen ,provinzen4 ,die ,somp hat #ae1e m ,lnge1 #c1gj m ,breite und #a1hj m ,tiefe4 ,wenn die ,somp kleiner ist und einen geringeren ,tiefgang hat1 so nennt man sie ,pegge2 deren ,abmessungen sind entsprechend #ab m1 #b1fe m und #a1de m4 ,die ,snijboon misst #ag1e m1 #c1ij m und #a1ej m4 ,,die ,,hoogeveensche ,,praam4 ,sidenote3 ,,iii #ec ,die ,hoogeveensche ,praam ist ein ,schiff aus neuerer ,zeit1 das aus der ,somp hervorgegangen ist1 mit mehr gewlbtem ,hinter- und ,vorderteil4 ,,die ,,praam4 ,sidenote3 ,,iii #ce ,sidenote3 ,,iii #cf ,das ,bestreben1 grssere und vollere ,schiffe zu bauen1 das sich schon im #ag4 und im ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts zeigt 7,van ,yk1 ,s4 #cdh71 tritt noch mehr im #ai4 ,jahrhundert hervor4 ,so wachsen die ,snijboonen und die ,sompen und lassen die ,praam entstehen1 deren ,abmessungen und ,ladefhigkeit hnlich denjenigen der ,tjalk sind4 ,die ,praam hat jedoch ein schlankeres ,vorder- und ,hinterteil erhalten1 ebenso zeigen diese ,schiffe den charakteristischen ,verlauf der ,berghlzer 7,le ,comte1 ,s4 #bc72 sie haben alle den ,draai-over-,boord1 oft mit einem unterbrochenen ,deck4 ,diese ,pramen unterscheiden sich also vllig von den ,schiffen aus der ,gruppe der ,schmacken 7,tjalken71 wie man sie in ,friesland und ,groningen findet4 ,sie haben nichts zu tun mit der ,groninger ,aardappelpraam und der ,groninger ,slijkpraam1 auch nicht mit der ,frieschen ,praam1 die zur ,gruppe der ,tjalken gehren4 ,der ,name ,praam findet sich in ,over-,i,jssel erst am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts oder gar erst am ,anfang des #ai4 ,der ,name ist jedoch nicht rein hollndisch4 ,so erzhlt der ,marquis de ,tolin 7,s4 #age71 dass ,napoleon fr seine ,flotte von ,boulogne einige ,prame bauen liess1 ,schiffe mit flachem ,boden von #cj m ,lnge1 #h m ,breite und etwa #b1ej m ,tiefgang4 ,sie hatten eine ,takelung mit drei ,masten und waren mit ,kanonen ausgerstet4 7de ,bonnefoux et ,paris3 ,dictionnaire de ,marine ,voiles #ahdg1 ,s4 #ei47 ,es scheint1 dass man #bj dieser ,prame gebaut hat4 ,sie haben indessen nichts zu tun mit unsern ,pramen1 ausser dass es ,schiffe mit flachem ,boden sind4 ,der ,marquis de ,tolin beschreibt in seinem ,werk die hollndische ,praam4 7,s4 #add47 ,der ,beschreibung fehlt jedoch ,genauigkeit1 denn die ,over-,i,jsselsche und die ,friesche ,praam sind zusammengestellt4 ,die ,friesche ,praam 7,praam von ,friesland71 ist nichts anderes als eine kleine ,tjalk von etwas graderen ,linien1 mit ,statie2 die andere dagegen ist ein ,schiff mit flachem ,boden und ,draai-over-boord 7niemals mit ,statie74 ,le ,comte 7,s4 #bi47 berichtet nur1 dass man dies ,schiff in der ,provinz ,drenthe in ,meppel und ,hoogeveen baut1 whrend auch er die ,tjalk mit der ,frieschen ,praam zusammen gruppiert4 ,so schreibt er zum ,beispiel 7,s4 #ad471 dass die ,tjalken manchmal bewegliche ,setzborde haben1 whrend sie ber ,bord laden1 dass dies aber besonders die ,frieschen ,pramen charakterisiert4 ,zu jener ,zeit spricht man oft in ,holland von ,praam1 obgleich man dort kein ,schiff findet1 das diesen ,namen trgt1 oder dem ,over-,i,jsselschen ,praam hnelt4 ,dieser ,name wird damals gebraucht1 um ein ,schiff im allgemeinen zu bezeichnen4 ,die grosse1 eigentliche ,over-,i,jsselsche ,praam1 wie wir sie jetzt kennen1 stammt also erst aus der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts1 und die ,vergrsserung ihrer ,abmessungen ist lediglich der ,verbesserung der vorhandenen ,kanle oder der ,herstellung neuer ,schiffahrtstrassen zu danken1 die fast alle aus der ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts stammen4 ,erst damals verbindet man die ,drentsche ,hoofdvaart 7,drenthensche ,hauptfahrt7 in ,groningen durch die ,anlage der ,noord ,willemsvaart 7#aheh-ahfb7 7siehe ,gedenkboek van het ,koninklijk ,instituut van ,ingenieurs ,s4 #ca474 ,die ,hoogeveensche ,vaart1 die #afbc als ,echtens nieuwe ,grifte 7neuer ,kanal von ,echten7 gegraben wird1 wird ostwrts verlngert und verbessert zwischen #ahej und #ahfj1 und das ,meppeler ,diep wird zwischen #ahfj und #ahhb reguliert4 ,die ,verbindung von ,friesland mit ,groningen ist neueren ,datums2 sie erfolgte frher nur zur ,see1 whrend die ,binnenverbindung dieser ,provinzen noch bis zum ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts sehr primitiv war4 ,erst von #ahea bis #ahic spricht man von einer ,verbesserung1 whrend #ahfd die ,schleuse von ,gaarkeuken an der ,grenze dieser beiden ,provinzen neu gebaut wird4 ,man legt dort eine ,schleuse von #f m ,breite und einer nutzbaren ,lnge der ,kammer von #bf m an4 ,der ,stadskanaal1 der #agff oder #agfg in ,angriff genommen wurde1 wird erst im ,jahre #aheh vollendet4 ,ebenfalls erst im #ai4 ,jahrhundert beginnt man glcklicherweise die ,verbesserung der ,verbindung zwischen ,over-,i,jssel und ,friesland1 die durch ,beseitigung der ,torfhochmoore verwirklicht wird1 whrend endlich die ,verbindung der nrdlichen ,provinzen unserer ,heimat mit den sdlichen ,provinzen im ,jahre #ahbj durch ,erffnung der ,willemsvaart bei ,zwolle hergestellt wird1 einer ,verbindung zwischen ,yssel und ,zwartewater4 ,man hatte wohl im #ad4 ,jahrhundert einen ,zufhrungskanal von ,zwolle nach der ,yssel angelegt und man hatte auch #adhj die ,verbesserung dieses ,kanals begonnen1 sodass er schiffbar wurde1 aber die gegenseitige ,eifersucht der ,stdte an der ,yssel hielt diese ,arbeiten an4 7,dr4 ,h4 ,blink1 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bhb47 ,bis zur ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts erfolgte die ,verbindung zu ,wasser zwischen den ,nordprovinzen durch die ,zuiderzee1 fr die man zunchst ausschliesslich ,schiffe aus der ,gruppe der ,tjalken verwendete4 ,die ,potten und die ,pujen1 ebenso die ,sompen und ,peggen konnten nicht auf die hohe ,see gehen 7,witsen1 ,s4 #agj72 erst die ,pramen1 die spter erscheinen1 sind so gross und so gebaut1 dass sie die hohe ,see besuchen knnen2 sie verbreiten sich daher bald in unserer ganzen ,heimat4 ,es ist jedoch interessant1 sich zu fragen1 wie man den ,namen ,praam gewhlt hat1 in einer ,gegend1 wo man andere gute alte ,namen zur ,verfgung hatte8 ,es ist ausser ,zweifel1 dass der ,einfluss der ,provinz ,groningen hierfr bestimmend gewesen ist4 ,durch den ,convenant van #ahag 7,vertrag von #ahag71 also zu einer ,zeit1 wo man noch nicht die grossen ,pramen von ,over-,i,jssel baut1 bestimmt die ,stadt ,groningen1 dass die zum ,markt kommenden ,leute wie jedermann die gewhnlichen ,zlle an den ,brcken1 ,schleusen und ,schranken der vorhandenen ,kanle zahlen mssen4 ,fr die zu bauenden ,kanle sollte man bei jeder ,schleuse #cj ,cent fr #a ,schip und #aj fr #a ,praam bezahlen4 ,schon in den alten ,tarifen findet man dieselbe ,unterscheidung zwischen ,schip und ,praam4 ,so setzt die ,stadsordonnantie vom #bh4 ,januar #aggc fest1 dass an den ,schleusen der ,stadt ein ,schip #e und eine ,praam #d ,sous bezahlen soll4 ,aus alledem geht hervor1 dass man in ,groningen ,schip und ,praam unterscheidet2 aus dem grossen ,unterschied im ,preise ergibt sich klar1 dass eine ,praam ein kleines ,schiff war4 ,man findet dies so augenscheinlich1 dass weitere ,erklrungen ber die ,natur der ,praam fehlen4 ,es ist also klar1 dass man darunter die in der ,provinz ,groningen wohlbekannten ,slijkpramen versteht2 diese ,slijkpramen wurden nmlich sowohl im ,dollard wie in den ,torfgegenden verwendet4 ,es sind kleine schmale1 oben offene ,schiffe1 mit gradem ,lngsprofil mit vollem ,vorder- und ,hinterteil 7wie die ,tjalken von ,groningen74 ,man findet sie noch mit einigen ,abnderungen unter dem ,namen ,flotpraam4 ,als durch die ,vollendung der ,noord-,willemsvaart im ,jahre #ahfb die direkte ,verbindung zwischen ,over-,i,jssel und ,groningen hergestellt ist1 und als diese ,provinz von den grossen ,over-,i,jsselschen ,schiffen erreicht werden kann1 die auch geraden ,bord haben1 findet man es augenscheinlich vorteilhaft1 diese ,schiffe ganz einfach ,praam zu nennen4 ,so zieht man aus dem niedrigeren ,tarif ,nutzen und htet sich wohl mit ,rcksicht auf die dadurch entstehenden ,vorteile1 den ,namen ,praam in ,schip umzundern4 ,erst #aijc wird durch ,erkenntnis des ,friedensrichters von ,groningen entschieden1 dass diese ,pramen wie ein ,schip zu rechnen sind und nicht als ,pramen1 wie sie der oben genannte ,vertrag im ,auge hat4 7,provinciale ,groninger courant1 ,dinsdag1 #bd ,februari #aijc1 ,no4 #df74 ,dieses ,erkenntnis lsst also die ,vorteile aufhren1 von denen oben die ,rede war4 ,die ,entscheidung ist getroffen worden infolge eines ,sachverstndigenberichtes vom #bd4 ,dezember #aijb4 ,in den ,begrndungen dieses ,berichts wird die franzsische bersetzung eines ,artikels des ,zolltarifs angefhrt1 der dem ,vertrag von #ahag angefgt war1 worin amtlich das ,wort ,praam mit ,schiff genannt ,vlotpraam bersetzt wird4 ,hiermit wird1 und wohl mit ,recht1 die kleine offene ,praam von ,groningen bezeichnet4 ,die ,verfasser tuschen sich jedoch1 wenn sie sagen1 dass die grossen ,pramen der ,neuzeit aus der ,vlotpraam von ,groningen hervorgegangen wren4 ,sie gleichen in baulicher ,hinsicht vllig den ,schiffen von ,overijssel2 nur ihre ,abmessungen sind grsser4 ,sie haben berdies niemals der ,klasse der ,groninger ,schiffe angehrt4 ,das schlanke ,vorderteil und ,hinterteil sind hierfr der schlagendste ,beweis4 ,um den ,typ der ,pramen festzustellen1 htte man nicht nur in ,groningen suchen drfen1 wie die ,sachverstndigen getan hatten1 sondern man htte einen ,vergleich zwischen den ,typen von ,groningen und denen von ,overijssel anstellen mssen4 ,es ist ebensowenig beweisend1 wenn man sich in dem ,bericht auf einige frhere ,erkenntnisse beruft1 in denen von einem ,praamschip die ,rede ist1 weil es nicht darauf ankommt1 den ,namen zu bercksichtigen1 sondern den ,typ eines ,schiffes4 ,die ,schlussfolgerung ist noch unwahrscheinlicher1 weil sie sagt1 dass die ,praam ein ,schiff sei1 weil sich der ,besitzer ,schiffer 7,schipper1 frz4 batelier7 nennt4 ,der ,vertrag bezieht sich nicht auf ,overijsselsche ,pramen1 weil es diese noch nicht gab1 als der ,vertrag aufgesetzt wurde4 ,das ,vorhergehende zeigt uns klar1 wie wichtig es ist1 die ,schiffe richtig zu ordnen und zu bestimmen1 welchem ,lande die ,typen angehren4 ,sidenote3 ,,iii #cg ,es ist ganz klar1 dass ,overijssel unter dem ,einflusse der anderen ,provinzen gestanden hat4 ,so trifft man lngs der ,zuiderzee die ,tjalk und im #ag4 ,jahrhundert das ,i,jzere ,verken 7eiserne ,ferkel71 ein ,schiff das auch zu den ,tjalken gerechnet werden muss4 ,witsen nennt es ein festes ,schiff von ,overijssel 7,s4 #agj74 ,ebenso kommt in ,overijssel die ,statie von ,friesland1 die aus dieser ,provinz stammte1 wieder in ,gebrauch4 ,es drfte unntz sein zu bemerken1 dass man auch ,praamaken und ,aaktjalken findet1 d4 h4 einige ,schiffe1 die die ,form der ,praam und der ,tjalk haben1 aber ohne ,vordersteven4 ,der ,boden endet in der ,nase und die ,beplankung trifft in dieser vorderen ,flche zusammen4 ,seit einigen ,jahren baut man viel ,tjalken und ,pramen aus ,eisen4 ,obwohl sie auch jetzt noch die charakteristischen ,unterschiede zeigen1 ist es zweifellos1 dass schliesslich die ,formen mit einander verschmelzen werden1 wenn die ,pramen vollere ,formen angenommen haben1 und wenn die ,krmmung der ,tjalken sich verringert hat4 ,,die ,,koftjalk 7,,kufftjalk74 ,sidenote3 ,,iii #be ,endlich ist noch die ,koftjalk zu erwhnen1 ein ,schiff1 das die ,mitte zwischen dem ,koff und der ,tjalk hlt4 ,es stammt aus ,groningen und gleicht sehr den ,buitenmotten von ,ostfriesland4 ,die ,koftjalk ist die ,vorgngerin der spteren ,koffs1 die an die ,stelle der ,katzen und ,fluiten getreten sind4 ,sidenote3 ,,iii #bb ,die ,koffs sind also nicht aus sich selbst entstanden1 sondern haben sich in dem ,masse entwickelt1 wie ,handel und ,gewerbe sich ausdehnten1 und wie die ,schiffahrtstrassen sich entwickelten und verbessert wurden4 ,so nehmen die ,abmessungen der ,koffs am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts zu1 infolge der ,herstellung des ,amsterdiep im ,jahre #agia4 ,wenn ,hogendorp 7,bijdrage tot de huishouding van den ,staat1 ,bd4 #a1 ,s4 #ahc7 noch am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts von ,koffs von #gj bis #ajj ,last spricht 7#adj-bjj t71 so erwhnt dagegen ,le ,comte 7,s4 #af7 am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts ,koffs von #ajj bis #aej ,last4 ,der ,name ,koftjalk zeigt uns andererseits1 dass nur ein geringer ,unterschied zwischen dem ,koff und der ,tjalk besteht4 ,,die ,,kraak4 ,sidenote3 ,,iii #dg ,sidenote3 ,,ii #agf ,sidenote3 ,,ii #agh ,die ,kraak ist ein ,schiff von starkem ,bau mit geradem ,bord1 vollem und rundem ,vorder- und ,hinterteil1 das zur ,gruppe der ,schmacken gehrt4 ,dies ,schiff1 von der ,grsse einer kleinen ,tjalk gehrt in die ,gegend1 die begrenzt wird von der gebrochenen ,linie ,amsterdam1 ,naarden1 ,nigtevecht1 ,haarlem1 ,zaandam1 ,amsterdam4 ,die letztgenannte ,stadt muss als ,ursprungsort der ,kraaken betrachtet werden4 ,es sind sehr alte ,schiffe4 ,die alten ,stiche aus dem ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts zeigen sie schon1 jedoch nicht unter dem ,namen ,kraak1 sondern unter dem ,namen ,lichter4 ,so spricht ,witsen 7,s4 #agj7 von ,amsterdamschen ,binnenlichters1 als von een plomb gebouwd zonder zeil of mast1 overdekt met hooge ronde duiken 7ein schwer gebautes ,schiff ohne ,masten und ,segel1 bedeckt mit ,platten1 die runde hohe ,luken haben74 ,man fhrte sie meist mit dem ,bootshaken2 sie hatten keinen ,mast4 ,der hintere ,teil hatte eine kleine ,kabine4 ,die ,abbildung eines ,lichters 7,leichters7 aus dem #ag4 ,jahrhundert ist mit folgendem ,distichon versehen3 ,sidenote3 ,,ii #agg ,te lichten menich schip bequaem1 ,daar af voert dit schip zijnen naem4 7,den ,namen fhrt dies ,schiff1 weil es manch anderes erleichtern konnte74 ,spter baute man grssere ,leichter und man spricht von ,leichtern aus ,nigtevecht1 ,brouwershaven1 ,wieringen u4 s4 w4 ,sie haben alle dieselbe massive ,form1 vorn und hinten etwas nach oben gebogen4 ,manche haben eine ,statie4 ,in der ,mitte ist das ,schiff immer gerade4 ,die grsseren ,abmessungen bedingen eine ,takelung1 und der getakelte ,leichter erhlt den ,namen ,kraak1 der nichts mit der ,benennung spanischer ,caraques 7,kraken7 zu tun hat4 ,sidenote3 ,,iii #dh ,das ,bild1 das die zwischen ,amsterdam und ,haarlem verkehrende ,fhre darstellt1 gibt schon eine ,vorstellung von dem ,vorlufer der ,kraak4 ,zu den ,kraken muss man auch die ,yker rechnen1 mit glattem ,rumpf4 ,yker ist ein neuerer ,name fr dasselbe ,schiff4 ,es ist wiederum darauf hinzuweisen1 dass der alte ,turfijker nichts mit dem ,yker mit glattem ,rumpf zu tun hat1 dem er nur im ,namen gleicht4 ,in ,haarlem nennt man die ,kraak ,haarlemmerpont4 ,dieser ist etwas weniger bauchig1 und sein ,hinterteil ist nicht so voll4 ,die ,niederlande1 die in allen ,richtungen von zahllosen ,flssen und ,strmen durchzogen werden1 sind seit den ltesten ,zeiten die ,heimat par excellence der ,fhren und anderer ,fahrzeuge zur ,befrderung von ,menschen und ,tieren gewesen4 ,,der ,,nachen 7,,overhaalpontje74 ,sidenote3 ,,iii #ei ,sidenote3 ,,iii #fa ,die einfachste ,form dieser ,fhrschiffe ist die flache1 rechteckige ,fhre1 die an einem oder zwei ,tauen hinbergezogen wird2 das sind die kleinen wohlbekannten ,overhaalpontjes 7,fhrnachen71 von denen man noch viele in ,holland findet1 z4 ,b4 in der ,nhe des ,haag1 von ,amsterdam und ,utrecht4 ,,der ,,ponton4 ,der ,pont 7,ponton74 ,bei den ,pontons1 die grsser sind1 sind ,vorder- und ,hinterteil erhht1 um die berfahrt zu erleichtern4 ,das ,vorder- und das ,hinterteil1 die breit und flach sind1 haben einen beweglichen ,teil1 der ,koebrug 7,kuhbrcke7 genannt wird1 um das ,einschiffen der ,wagen1 der ,pferde und des ,rindviehes zu erleichtern4 ,diese beweglichen ,vorbrcken oder ,kuhbrcken werden durch zwei ,hebel auf- und niederbewegt1 die zu beiden ,seiten befestigt und mit ,gegengewichten versehen sind4 ,die ,vorbrcke1 die sich dagegenlehnt1 erhebt sich ein wenig ber die ,horizontale4 ,nun stellt man den ,hebel fest4 ,nach der berfahrt ber den ,fluss lsst man die ,vorbrcke hinunter2 sie legt sich dann gegen die ,zufahrtrampe4 ,die ,schrgstellung der ,vorbrcke darf nicht zu stark sein2 andrerseits darf dies bewegliche ,stck auch nicht zu lang sein2 sonst ist es nicht mehr leicht zu handhaben4 ,aus dem ,vorstehenden ergibt sich1 dass zu einer guten ,zufahrtrampe ein bestimmtes ,verhltnis zwischen der ,neigung dieser ,rampe1 der ,lnge der beweglichen ,vorbrcke und dem ,tiefgang der ,fhre bestehen muss4 ,im allgemeinen betrgt bei den gewhnlichen ,pontons die gnstigste ,neigung der ,rampe 4 ,eine geringere ,neigung bewirkt1 dass die ,neigung der beweglichen ,vorbrcke zu gross wird2 eine strkere1 die eine horizontalere ,lage dieses letzteren ,teiles ermglichen wrde1 wrde dagegen die ,zufahrtrampe fr den ,wagenverkehr schwierig machen4 ,,der ,,halbe ,,ponton ,,oder ,,der ,,pijper4 ,sidenote3 ,,iii #fj-fd ,um den ,ponton hinberzubringen1 kann man sich der ,ruder oder einer ,takelage mit ,gabel bedienen4 ,man lenkt dann das ,fhrschiff durch ein ,ruder4 ,obwohl man hierzu ein ,fhrschiff braucht1 das an jedem ,ende eine bewegliche ,vorbrcke hat1 benutzt man doch gewhnlich ein ,halve ,pont 7,halbfhre71 ein ,fahrzeug1 das vorn wie eine ,aak und hinten wie eine ,fhre aussieht4 ,manchmal nennt man diese ,halbfhre ,pijper4 ,die ,wagen fahren von hinten auf die ,fhre und mssen sie auch dort verlassen4 ,ein um das andere ,mal muss man sie also rckwrts entladen1 denn das ,fahrzeug kann auf der ,fhre selbst nicht wenden4 ,wenn die ,strmung des ,flusses stark genug ist1 so benutzt man sie1 um die ,fhre an einem ,seil hinbertreiben zu lassen4 ,natrlich braucht man dann grosse ,fhren mit zwei beweglichen ,klappen4 ,,der ,,gierpont 7,,seilf,,hre74 ,sidenote3 ,,iii #fc ,mit der fliegenden ,fhre 7,gierpont7 kann die berfahrt auf zwei verschiedene ,weisen geschehen4 ,man kann nmlich das ,seil an einem ,anker in der ,flussmitte einerseits und in der ,mitte und an dem oberen ,teile der ,fhre andrerseits befestigen4 ,die beiden so verankerten ,enden der ,fhre werden nach flussaufwrts durch besondere ,seile an dem ,gierseil befestigt4 ,so kann man die ,fhre gegen die ,strmungsrichtung geneigt einstellen1 indem man an einem der beiden ,seile zieht4 ,die ,normale der ,strmung treibt dann die ,fhre vorwrts1 die einen ,bogen um den ,anker als ,mittelpunkt und mit dem ,seil als ,radius beschreibt4 ,man regelt die ,geschwindigkeit1 indem man den ,winkel ndert1 den die ,achse der ,fhre mit der ,stromrichtung bildet4 ,um die ,wirkung der ,strmung auf die ,fhre zu verstrken1 befestigt man an der stromaufwrts gerichteten ,seite1 d4 h4 auf der ,seite des ,gierkabels1 zwei oder vier ,schwerter1 von denen eins oder zwei dazu dienen1 nach dem rechten und ebensoviel1 um nach dem linken ,ufer zu fahren4 ,um den ,widerstand des ,kabels im ,wasser zu vermindern1 sttzt man es durch einige kleine ,boote1 die man ,onderleg aakjes 7,unterleg-,aken7 nennt4 ,eine solche fliegende ,fhre ist u4 a4 auf der ,maas in ,ttigkeit1 um den bergang von ,grevenbricht-,rotem 7,limburg7 und ,grave zu vermitteln4 ,,die ,,kabelf,,hre4 ,sidenote3 ,,iii #fb ,der ,kabelveerpont 7,kabelfhre7 ist ein anderes ,fahrzeug zum bersetzen ber ,wasserlufe4 ,bei ihr fllt das ,gierkabel fort1 und man verfhrt anders1 indem man das ,kabel oder eine ,kette ber den ,fluss spannt4 ,die ,mitte des flussaufwrts gerichteten ,teils der ,fhre wird an dem ,kabel befestigt4 ,eine zu seiner ,aufnahme bestimmte ,rolle ist hierzu an ihm angebracht4 ,um ber den ,fluss zu kommen1 stsst man die ,fhre vom ,ufer ab und lenkt sie in die ,strmung1 natrlich erst nachdem die beweglichen ,vorbrcken hochgezogen sind2 dann bringt man das ,kabel an das ,ende der ,brcke1 das auf der ,seite liegt1 zu der man bersetzen will1 und fhrt es ber eine ,rolle1 die zeitweilig 7nur whrend der berfahrt7 in der ,mitte der ,vorbrcke befestigt ist4 ,die ,fhre nimmt dann eine schrge ,stellung zum ,kabel an1 und ihre ,achse bildet wieder einen ,winkel mit der ,strmungsrichtung1 wodurch die ,fhre hinbergetrieben wird4 ,das an beiden ,ufern befestigte ,kabel legt sich durch sein eigenes ,gewicht auf den ,boden des ,flusses und wird nur an der ,stelle hochgezogen1 an der sich die ,fhre befindet4 ,als solche ,fhren nennen wir die fr die berfahrt von ,kessenich nach ,stevensweert und von ,boorsheim nach ,elsloo 7,limburger ,maas74 ,man zieht aber nicht immer das ,kabel ber die ,fhre1 denn es behindert die ,schiffahrt4 ,manchmal lsst man es am ,boden des ,flusses liegen und hngt die ,fhre an ein ,seil1 das mittels einer ,rolle am ,kabel befestigt ist4 ,dies ,seil1 das also in der ,stromrichtung gespannt ist1 wird in der ,mitte des oberen ,teiles der ,fhre befestigt4 ,wenn man nun mittels eines besonderen ,kabels die ,fhre schrg stellt1 wie wir es bei der fliegenden ,fhre 7,gierpont7 gesehen haben1 so fhrt sie ber den ,fluss1 indem die ,rolle ber das ,kabel luft1 das am ,boden des ,flusses liegt4 ,wir finden ein ,beispiel einer solchen ,fhre bei der berfahrt von ,zalt-,bommel in ,geldern4 ,die ,gefahr dieser ,kabel und aller quergespannten ,seile im allgemeinen ist die1 dass sie oft beschdigt werden1 weil sie von den ,ankern vorberfahrender ,schiffe erfasst werden4 ,im ,ausland1 besonders in ,belgien1 spannt man die ,kabel zum ,hinberfahren ber den ,fluss1 so dass die ,schiffe darunter fahren knnen4 ,es ist sehr zweifelhaft1 ob diese ,art die ,kabel anzubringen1 fr die schweren ,fhren und bei grosser ,breite des ,flusses anwendbar ist1 ohne dass sehr kostspielige ,mittel zum ,halten des ,kabels zur ,anwendung kommen4 ,in ,limburg1 wo die ,maas sehr reissend ist1 und wo das starke ,geflle des ,grundes viel strkere ,strmungen hervorruft1 als im ,lande sonst1 haben die ,fhren keine ,schwerter4 ,bei allen diesen ,fhren im allgemeinen und den ,kabelveerponten insbesondere ist eine sehr breite ,zufahrtrampe ntig4 ,eine ,breite von #af m in der ,hhe des gewhnlichen ,niedrigwassers1 die nach oben abnimmt1 hat sich als erforderlich erwiesen1 weil die ,spannung des ,kabels1 die sich nach der ,strmung und der ,windstrke richtet1 wechselt4 ,je strker die ,strmung ist1 um so sicherer kann man anlegen2 das ermglicht es1 die ,breite der ,zufahrtrampe nach oben zu verringern1 denn dieser obere ,teil wird bei hohem ,wasserstand allein benutzt4 ,sidenote3 ,,iii #agd ,sidenote3 ,,iii #age ,sidenote3 ,,iii #agh ,sidenote3 ,,iii #aha ,es ist selbstverstndlich1 dass man fr die berfahrt ber das ,wasser nicht nur ,fhren 7,ponten71 sondern alle ,sorten ,schiffe verwendet1 wie ,tjalken1 ,poonen u4 s4 w41 von denen schon gesprochen ist4 ,sidenote3 ,,iii #fj ,sidenote3 ,,iii #fe ,sidenote3 ,,iii #fg ,der ,veerhengst4 ,oft spricht man auch von ,hengsten1 hier gebraucht um die ,kraft auszudrcken1 und von ,veerhengsten1 die zur ,klasse der ,hoogaarsen gehren1 denen sie brigens gleichen4 ,die ,hoogaarsen werden bei den ,fischereifahrzeugen beschrieben4 ,zum bersetzen von ,fussgngern verwendet man meist ,ruderboote und gegenwrtig auch viel ,vletten4 ,eine ,bemerkung ist noch zu dem ,vorstehenden zu machen3 ,fr die ,flsse mit ,ebbe und ,flut braucht man #b ,kabel1 eins stromaufwrts1 eins stromabwrts1 um bei ,ebbe und bei ,flut arbeiten zu knnen4 ,die ,arbeiten werden dann aber sehr schwierig1 denn bei stehender ,ebbe ist die ,strmung gleich ,null oder so schwach dass die berfahrt nicht immer ausfhrbar ist4 ,in solchen ,fllen dienen die ,kabel nur als ,fhrung fr die ,fhrschiffe4 ,man bringt diese mit der ,hand oder mittels eines ,motors hinber1 der auf ein besonderes berfahrseil wirkt4 ,eine solche ,einrichtung findet man auf der ,berg'schen ,maas1 unterhalb ,heusden4 ,wenn bei ,hochwasser die ,strmung zu stark wird1 so dass die ,kabel zu brechen drohen1 so knnte man das ,fhrschiff an ein ,gierseil hngen1 das dann den grsseren ,teil der ,spannung aufnehmen wrde4 ,dies ,seil muss sehr lang sein3 #a7 damit der ,zug auf den ,anker mglichst horizontal ist und #b7 damit der ,bogen1 den die ,fhre beschreibt1 mglichst flach ist4 99 99 99 99 99 ,die kleinen ,binnenschiffe sind nicht weniger wichtig4 ,ihre ,grsse nimmt in dem ,masse zu1 wie die ,schiffahrtstrassen verbessert werden4 ,der ,rumpf mit berlappung macht dem glatten ,rumpf ,platz4 ,hinsichtlich der ,form unterscheiden sie sich von den oben erwhnten ,typen durch ihre verhltnismssig geringe ,breite1 sowie durch ihr sehr schrges ,vorder- und ,hinterteil4 ,wenn im allgemeinen das ,verhltnis zwischen ,lnge und ,breite von #c1e bis #d schwankt1 so betrgt bei den uns beschftigenden ,schiffen dies ,verhltnis meist #e4 ,sie haben natrlich alle flachen ,boden2 in den letzten ,jahren hat man sie mit runderen ,kimmungen gebaut4 ,,der ,,bok4 ,sidenote3 ,,iii #hc ,sidenote3 ,,iii #hd ,der ,bok ist eins der grssten derartigen ,schiffe4 ,man findet ihn in ,friesland1 im ,nordosten der ,provinz ,utrecht unter ,ankeveen und 's ,graveland1 im ,nordosten von ,sdholland nrdlich vom alten ,rhein4 ,es ist ein langes und schmales ,schiff von #af m ,lnge1 #c1ce m ,breite und #a1ge m ,tiefe4 ,das ,schiff wird nach dem ,boden hin sehr schmal und hat ziemlich starken ,vorder- und ,hintersteven4 ,der ,hintersteven ist gerade und geneigt2 der ,vordersteven ist schrger und schwach gekrmmt4 ,das ,schiff hat ein viereckiges ,vorderteil und erhlt dadurch ein charakteristisches ,aussehen1 wie man es auch bei den anderen ,typen findet4 ,,der ,,snik4 ,sidenote3 ,,ii #bdj ,sidenote3 ,,iii #he ,neben dem ,bok trifft man in ,friesland den ,snik1 d4 h4 einen ,bok von weniger eckigem ,bau mit geraderem und schrger stehendem ,vorder- und ,hintersteven4 ,in ,holland findet man denselben ,unterschied gegenber dem ,bok bei dem ,haarlemmer meer plompertje1 das jedoch kleiner ist als der ,friesische ,snik4 ,sidenote3 ,,iii #hf ,weder der ,name ,snik noch der ,name ,bok ist in ,groningen blich2 doch gibt es dort ein ihm hnliches ,schiff4 ,es hat ein etwas runderes ,vorder- und ,hinterteil als der ,bok4 ,in ,frage kommt die ,groninger ,aardappelpraam1 7,groninger ,kartoffelpraam7 ein ,schiff1 das schon erwhnt wurde4 ,es hat1 wie die drei vorhergehenden ,schiffe1 ,berghlzer mit schwacher ,krmmung4 ,durch sein volles ,vorder- und ,hinterteil unterscheidet es sich von den ,overijsselschen ,pramen4 ,wenn wir das ,haarlemmermeer verlassen1 indem wir ber ,leyden fahren1 wenn wir also das ,land der ,dnen durchqueren1 indem wir die westliche ,richtung einschlagen1 so stossen wir berall auf einen ,schiffstyp1 der zwar kleiner ist als die ,bokken1 aber die gleichen ,formen zeigt4 ,,der ,,westl,,nder4 ,sidenote3 ,,iii #ha ,dieses ,schiff heisst ,westlnder4 ,der stark geneigte ,vordersteven ist schwach gekrmmt4 ,das ,schiff ragt nur sehr wenig aus dem ,wasser hervor1 um unter den ,brcken hindurchfahren zu knnen4 ,es kann sich der ,segel bedienen1 aber meist stsst man es mit einen ,bootshaken vorwrts4 ,das ,deck hat zu diesem ,zweck einen ,laufgang am ,vorder- und am ,hinterteil4 ,das ,schiff ist bedeckt mit flachen und horizontalen ,lukendeckeln4 ,mit ,rcksicht auf die niedrige ,lage der ,ruderpinne haben diese ,schiffe1 wie die vorhergenannten eine ,stuurbak 7ffnung im ,deck71 worin sich der ,steuermann aufhlt4 ,der obere ,teil der ,beplattung ist verstrkt und dient als ,bergholz4 ,fehlt dieser ,teil1 was gewhnlich bei den kleinen1 offenen ,schiffen der ,fall ist1 so nennt man sie ebenfalls ,bok 7nicht zu verwechseln mit dem grossen friesischen ,bok1 von dem oben gesprochen ist74 ,man verwendet sie hufig zur ,beseitigung der ,dnen1 so dass sie im ,haag wohl bekannt sind4 ,,die ,,kaag4 ,sidenote3 ,,ii #ahb ,sidenote3 ,,ii #ahd ,sidenote3 ,,ii #ahe ,sidenote3 ,,iii #ga ,im #ag4 ,jahrhundert findet man nrdlich von ,leyden1 lngs des ,haarlemermeers und in dem ,teil von ,nordholland1 der nrdlich der ,linie ,aalsmeer-,muiden liegt1 ein ,schiff1 das damals gewhnlich ,kaag 7,kage oder ,kaghe7 genannt wurde1 und von dem ,witsen eine gute ,abbildung bringt4 7,s4 #agd47 ,dies ,schiff unterscheidet sich von den frheren ,typen durch die erheblich strkere ,erhhung des ,vorderteils und das ,aneinanderrcken der oberen ,borde1 wodurch es einem ,fischereifahrzeug1 dem ,hoogaars hnlich wird1 da es wie dieser ein breites ,vorderteil hat1 whrend das ,hinterteil schmaler wird4 ,der ,vordersteven ist gerade1 aber stark geneigt4 ,der ,mast liegt auf einem ,drittel der ,lnge1 die ,takelung ist eine solche mit ,gabel4 ,heute gibt es dies ,schiff nicht mehr2 man trifft aber andrerseits ein ,schiff mit glattem ,rumpf1 das ihm hnelt und jetzt ,snik oder ,gondel heisst4 ,es ist jedoch weniger eckig und hat einen kleinen ,spiegel 7viereckiges ,hinterteil71 der wie wo anders1 erst spter aufgetreten ist4 ,ohne ,zweifel haben wir es hier mit der alten ,kaag zu tun1 die man auch unter den heutigen ,schiffen noch trifft4 ,das ,verhltnis der ,lnge zur ,breite ist bei beiden ,schiffen das gleiche4 ,auf den ,flssen mit ,ebbe und ,flut von ,holland findet man als kleines ,schiff den ,kinderdijkschen ,hoogaars1 der vllig der alten ,kaag gleicht4 ,dann trifft man auf den ,inseln ,sdhollands ein ,schiff mit glattem ,rumpf1 die ,beyerlandsche ,schuitje1 die eine ,aak ist1 weil der ,boden sich bis zur ussersten ,spitze des ,vorderteils erhebt2 es handelt sich wahrscheinlich nicht um einen sehr alten ,typ4 ,ihre ,verwandtschaft mit den vorhergehenden kann noch leicht bemerkt werden4 ,dies ,schiff hat #i m ,lnge1 #b1ge m ,breite und #a1cj m ,tiefe4 ,der ,mast steht auf und der ,lnge4 ,die ,beyerlandsche ,schuit entspricht vllig dem ,fischereifahrzeug3 ,tholensche ,schouw4 ,,die ,,praam ,,von ,,utrecht4 ,sidenote3 ,,iii #hh ,sidenote3 ,,iii #hg ,in der ,provinz ,utrecht gibt es noch eine andere ,art ,schiffe1 die obwohl sie etwas den ,westlanders gleicht1 sich von diesen doch durch ihren schmaleren und schlankeren ,bau unterscheidet4 ,der ,hintersteven1 wie der ,vordersteven ist gerade und stark geneigt1 was diese ,schiffe sehr spitz macht4 ,man nennt sie ,utrechtsche ,praam1 whrend man sie1 wenn sie vllig offen sind1 ,kromme ,rijnaak nennt1 obwohl sie nicht den flachen1 vorn hochgehenden charakteristischen ,boden haben4 ,sie entsprechen der ,vlotschuit1 die von ,witsen 7,s4 #aga1 ,nr4 #c7 erwhnt wird1 obwohl diese letztere im ,verhltnis zur ,lnge breiter ist4 ,sidenote3 ,,iii #hi ,man sieht die ,utrechtsche ,praam lngs des ,krommen ,rijn und in der ,gegend1 die mehr nrdlich lngs des ,vecht liegt4 ,dies ,fahrzeug gleicht sehr einem ,punter1 der langgestreckt ist2 dieser gehrt dem ,norden von ,overijssel an 7bei ,vollenhove1 u4 s4 w472 dasselbe ,schiff findet man auch in ,nordholland als ,groenteschuitje van ,hoorn1 von ,witsen 7,s4 #aga-agc7 ,weijschuitje genannt4 ,,die ,,schauwe4 ,die ,schouw ist ein flaches1 breites und offenes ,fahrzeug1 das man berall antrifft4 ,sie ist ein sehr einfaches und sehr primitives ,schiff1 das man schon auf den ltesten ,abbildungen sieht1 sowohl in den ,gegenden lngs des ,mittelmeeres wie in den ,lndern ,nordeuropas4 ,in unserem ,lande der ,kanle und ,flsse verwendet man hufig ,schouwen4 ,sie sind mehr oder weniger gross gebaut und haben sich allmhlich in ,schiffsform entwickelt4 ,fast alle werden getreidelt oder mit dem ,bootshaken gestossen4 ,die grssten sind die ,melkschouwen 7,milchprhme71 die man tglich in grosser ,zahl in ,rotterdam sehen kann4 ,der ,rumpf der ,schouwen wird vorn und hinten etwas schmaler1 whrend der ,boden regelmssig etwas nach oben gekrmmt ist4 ,das ,fahrzeug ist ganz offen4 ,denkt man es sich etwas hher und vorn und hinten mit einer kleinen ,kajte 7,fltenverdeck7 ausgestattet und den ,schiffsinnenraum mit ,lukendeckeln versehen1 so erhlt man die ,schiedamsche ,schouw1 die besser bekannt ist unter den ,namen ,spoelingschuit 7,barke zur ,befrderung von ,abfllen74 ,,die ,,treckschute4 ,sidenote3 ,,ii #bjd ,sidenote3 ,,ii #bjg ,sidenote3 ,,iii #gg ,sidenote3 ,,iii #gi ,das heutige ,geschlecht wird sich schwer denken knnen1 dass vor kaum #fj ,jahren die ,trekschuit bei uns noch das einzige ,mittel zur ,fortbewegung war4 ,wer wrde heut noch auf den ,gedanken kommen1 mit der ,treckschute vom ,haag nach ,scheveningen oder umgekehrt zu fahren1 wo es heut eine ,unzahl von elektrischen ,bahnen gibt8 ,und doch hat die ,treckschute in unserer wasserreichen ,heimat eine wichtige ,rolle gespielt1 und es gibt noch heut ,gegenden1 wo sie gebruchlich ist4 ,die eigentlichen ,trekschuiten werden in #b ,klassen geteilt1 solche mit geradem und schrgem ,vordersteven und solche mit gekrmmtem ,vordersteven4 ,sidenote3 ,,iii #hj ,die ersteren1 die fast vllig den ,westlanders gleichen1 wenn sie auch etwas massiver gebaut sind1 findet man besonders in ,sdholland und ,nordholland sowie im ,westen von ,utrecht4 ,die alten ,gravren zeigen uns1 dass dieses ,schiff sich im ,laufe der ,jahrhunderte sehr wenig verndert hat2 die wasserdichte ,kabine ist die einzige nennenswerte nderung1 die es erfahren hat4 ,sidenote3 ,,ii #gh ,man trifft sie noch hufig als ,pakschuiten1 deren helle ,farben 7grn1 weiss1 rot7 sofort die ,blicke auf sich ziehen4 ,die zweite ,sorte dieser ,schiffe1 die gekrmmte ,vordersteven und elegantere ,formen haben1 die ,barken oder ,trekyachten1 findet man hufiger im ,norden unseres ,landes1 so in ,nordholland1 ,groningen und ,friesland4 ,sie haben volleres ,vorder- und ,hinterteil 7wie die ,tjalken7 und erinnern mehr an unsere alten ,yachten1 die etwas schlank sind1 und von denen sie sicherlich abstammen4 ,,die ,,yacht4 ,sidenote3 ,,ii #aef ,sidenote3 ,,ii #bce ,sidenote3 ,,ii #ahd ,sidenote3 ,,ii #ahe ,sidenote3 ,,ii #ahf ,sidenote3 ,,iii #ij ,die alte ,yacht war eins der schnsten in ,gebrauch befindlichen ,schiffe4 ,whrend sie ursprnglich eine kleine ,nachbildung der ,pinasse war1 baute man sie spter grsser und zwar wegen der geringen ,tiefe 7vlotgaanswille7 mit ziemlich vollen ,formen4 ,die ,ausschmckung der ,kabine und des ,spiegels ist besonders sorgfltig4 ,die ,schiffe haben eine ,takelung1 das sogenannte ,spriettuig1 und sind mit ,schwertern ausgestattet4 ,leider sind die ,spiegel nicht erhalten worden1 und in der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts hat man ,brennholz daraus gemacht4 ,einige ,photographien prchtiger ,yachten nach ,zeichnungen aus der ,sammlung des ,herrn van ,gijn1 in ,dordrecht1 sind der ,sammlung der ,abbildungen beigefgt und geben ein ziemlich deutliches ,bild4 ,,die ,,baggeraak4 ,sidenote3 ,,iii #fh ,die ,baggeraak bildet eine besondere ,gruppe4 ,wie bereits gesagt1 kann man sie in #c ,klassen teilen4 ,zur ersten gehrt die ,vlet 7,flette71 die man in ,sdholland1 westlich der ,betuwe1 im ,westen von ,nordbrabant 7,biesbosch und ,donge7 sowie in ,zeeland1 kurz auf unseren ,flssen mit ,ebbe und ,flut antrifft4 ,die ,flette oder ,baggeraak 7auch ,sliedrechtsche ,aak genannt7 ist ein kleines1 festes ,schiff1 das ausser einer kleinen ,vorderkajte ganz offen ist4 ,die ,takelung besteht aus dem sogenannten ,spriettuig2 sie hat ,schwerter und abnehmbare ,setzborde wie die meisten ,baggeraakjes1 um das ,ablaufenlassen der ,handbagger zu erleichtern4 ,man stellt diese ,setzborde erst auf1 wenn die ,barke teilweise beladen ist1 d4 h4 wenn sie schon merklich eintaucht4 ,der ,mast liegt auf und der ,lnge4 ,das ,verhltnis der ,lnge zur ,breite ist #d 3 #a4 ,die ,beplankung geht bis in die usserste ,spitze des ,vorderteils1 gegen die ein falscher ,steven gebaut ist4 ,in ,zeeland verwendet man hierzu viele ,hoogaarsen und in ,brabant und ,holland ,boeieraakjes wie im ,biesbosch und auf dem ,amer und der ,donge4 ,man verwendet sie noch viel auf der ,maas1 obwohl man dort1 wie auf den ,oberlufen anderer ,flsse ehemals die ,bovenlandschen ,baggeraakjes4 benutzte4 ,sidenote3 ,,iii #gj ,zu den ,bovenlandschen ,baggeraakjes gehren3 ,die der ,maas1 die die ,mitte halten zwischen dem ,keen und den ,whalemajol4 ,sie besitzen eine kleine ,takelung1 mit ,spriet 7,spruittuig7 und ein ,klaphekken 7besondere ,art ,steuerruder74 ,die grssten1 besonders bekannt unter dem ,namen ,hedelsche ,aken1 die ,schwerter haben1 werden zu allen mglichen ,zwecken verwandt4 ,diese ,maasschiffe gehren weder zu den wirklichen ,maastypen noch zu den ,rheintypen von oberhalb ,bonn 7,keen1 u4 s4 w474 ,sie bilden eine ,gruppe fr sich1 die sich wahrscheinlich aus den beiden oben genannten ,klassen entwickelt hat4 ,sidenote3 ,,iii #gc ,sidenote3 ,,iii #gb ,vom ,rhein ist uns nur die ,vreeswijksche ,zandschuit geblieben 7,sandbarke von ,vreeswijk71 die ein ,vorderteil wie eine ,dorstensche ,aak hat1 whrend das ,hinterteil dem der ,dortsche ,zandschuit 7,sandbarke von ,dordrecht7 gleicht4 ,diese ,dortsche ,zandschuit hat gleiches ,vorder- und ,hinterteil und einen glatten ,rumpf4 ,obgleich dies ,schiff spitzer ist1 hnelt es etwas dem ,westerling1 der als ein sehr altes ,schiff von der oberen ,schelde bekannt ist 7siehe ,dehem1 ,s4 #eje74 ,die alte ,dortsche ,zandschuit wurde besonders zum ,baggern von ,ballast fr die ,seeschiffe verwendet4 ,im ,westen und im ,rheinland verwendet man zur ,beseitigung der ,dnen eine grosse ,zahl von ,bokken1 die wir schon bei den ,westlanders erwhnt haben4 ,sidenote3 ,,iii #hg ,in der ,provinz ,utrecht verwendet man die ,slijkpraam1 die der schon genannten ,krommen ,rijnaak gleicht1 whrend man endlich in ,groningen noch die ,vlotpraam oder ,slijkpraam antrifft4 ,sidenote3 ,,ii #bdf ,von einem gewissen ,standpunkt aus mssten die oben erwhnten ,hoogeveensche ,pramen1 die in den ,torfmooren ,verwendung finden1 zu dieser ,gruppe gerechnet werden4 ,,die ,,bagger- ,,oder ,,moddermolen4 ,sidenote3 ,,ii #bgd ,sidenote3 ,,ii #bgg ,die alte ,moddermolen 7die ,schlammmhle7 oder das ,moddermolenschip findet man schon in der ersten ,hlfte des #ag4 ,jahrhunderts2 es ist der ,vorlufer der ,baggermolen 7,eimerbagger74 ,whrend der ,bagger ursprnglich von ,menschenhnden getrieben wird1 verwendet man im #ag4 ,jahrhundert hierzu ,pferde4 7,le ,comte1 ,s4 #f1 und ,witsen47 ,ein ,laufplatz fr das ,pferd und ein ,stall sind auf ,deck erbaut4 ,im #ah4 ,jahrhundert1 sagt ,le ,comte1 ist das alte ,moddermolenschip schon so verbessert1 dass man sich dieser ,zeit schon einbildet1 es wre nichts mehr daran zu vervollkommnen4 ,die ,schiffahrt erfordert indessen immer grssere ,tiefen1 und so erbauen die ,brder ,kater1 ,baggerbauer in ,monnikendam1 im ,jahre #ahbi ein ,schiff1 das bis zur ,tiefe von #g m baggert2 entsprechend der ,tiefe und der ,menge des ,baggergutes braucht man #c-f ,pferde4 ,die genannten ,baggerbauer1 sagt ,le ,comte1 sind die ,erfinder der ,klepschouwen1 fr die sie am #a4 ,mai #ahcj um ,genehmigung nachsuchen4 ,le ,comte gibt uns eine ,abbildung von diesen ,baggern auf ,tafel #ab seines ,werkes4 ,in der ,zeitschrift ,eigen ,haard 7#aijf7 erzhlt uns ,j4 ,c4 ,kerkmeijer1 in einem ,artikel betitelt ,de ,diep- of ,baggermolen1 een merkwaardige ,ontdekking1 dass er das lteste ,modell eines ,baggers wieder aufgefunden hat1 der vom ,erfinder im ,jahre #afcb erbaut worden ist2 dies ,modell wird erwhnt von ,c4 ,a4 ,abbing in seiner ,fortsetzung zur ,chronik von ,hoorn von ,velius 7#ahda1 ,s4 #ab72 dort heisst es3 ,zu dieser ,zeit 7#afcb7 hat ,jan ,jantz ,nieng1 ,brgermeister und ,einwohner dieser ,stadt 7,hoorn71 die ,diepmolen erfunden4 ,das erste von ihm hergestellte ,modell hat #b ,fuss #f ,zoll ,lnge1 #i ,zoll ,breite und #f ,zoll ,hhe 7,fuss von ,hoorn71 das ,ganze ausserhalb gemessen4 ,dieses ,modell fand sich noch vor einigen ,jahren auf der stdtischen ,werft4 ,das von ,herrn ,kerkmeijer aufgefundene ,modell wurde sorgfltig von ihm wieder hergestellt und wird gegenwrtig im ,rathaus der ,stadt ,hoorn aufbewahrt4 ,dank seiner freundlichen ,hilfe knnen wir noch einige ,einzelheiten ber die ,moddermolen von ,middelbourg mitteilen 7genannt ,dieplust71 die er von dem ,schiffswerftleiter ,koole in ,middelbourg erhalten hat4 ,der ,dieplust-,bagger schpfte den ,schlamm in einen rinnenartigen ,trog1 der gerade ,seitenteile von geringer ,hhe hatte4 ,dieser ,schlammtrog war am unteren ,teil mit ,eisen beschlagen4 ,wenn man das ,schiff mit ,hilfe eines verankerten ,kabels verschob1 so schpfte dieser ,trog den ,schlamm aus grsstmglicher ,tiefe4 ,die ,leiter des ,baggers war in diesem ,trog aufgehngt1 und auf der ,kette ohne ,ende waren ,schaufeln befestigt1 die etwa die gleiche ,grsse hatten wie der ,schlammtrog4 ,wenn sie sich um die achteckige oder sechseckige untere ,trommel 7,turas7 drehten1 so tauchten sie in den ,schlamm und zogen einen ,teil durch eine ffnung nach dem oberen ,teil4 ,es ist damals noch nicht die ,rede von ,eimern oder ,kbeln1 um das ,baggergut zu heben4 ,die ,eimerbagger tauchten erst mit den ,dampfbaggern auf4 ,der rinnenartige ,trog mit der ,schaufelleiter konnte mittels eines ,bratspills gesenkt oder gehoben werden2 er ging durch eine ffnung1 die nicht mit der ,achse des ,fahrzeugs zusammenfiel4 ,in dem breiteren ,teil befand sich die ,welle1 von der aus durch ,zahngetriebe die von den ,pferden erzeugte ,bewegung auf die ,schaufelleiter bertragen wurde4 ,das ,triebwerk war aus ,holz1 dem hnlich1 das in den alten ,windmhlen zur ,anwendung kam4 ,auf dem ,deck war ein ,laufplatz sowie ein ,stall fr die ,pferde eingerichtet4 ,das ,genter ,journal ,het ,volksbelang gibt diesen ,artikel von ,eigen ,haard in seiner ,nummer vom #i4 ,juni #aijf wieder4 ,man ussert dort indessen ,zweifel1 dass die ,erfindung aus dem ,jahre #afcb stammen soll1 weil man folgende ,anmerkung in dem ,resolutie ,boek van de ,staten van ,vlaanderen von #afbh-afcj1 ,bl4 #af1 findet4 7,archive des ,staaten in ,gent1 ,no4 #eec47 ,actum den ,,xxii4 ,may #afbh wierd den ,ingeniaris ,adam ,clippens1 ghemaackt hebbende den slijekmeulen1 gelicentiert en de gheordonneert hem te geven ordonnantie van betalijnghe den dach van merghen mitsghaders hondert guldenen voor eene verreeringhe zoo ghedaen is geweest#bh4 ,aus dieser ,anfhrung wrde hervorgehen1 dass in ,flandern ein mechanischer ,bagger im ,jahre #afbh betriebsfertig war2 entweder gibt1 so sagt man1 ,abbing ein falsches ,datum an2 oder die gleiche ,maschine ist an zwei verschiedenen ,orten erfunden worden1 zur gleichen ,zeit4 ,die ,frage ist noch nicht gelst1 aber wie dem auch sei1 man muss zugeben1 dass der erste mechanische ,bagger im #ag4 ,jahrhundert im ,betrieb gewesen ist4 ,,der ,,tjotter4 ,sidenote3 ,,iii #ia ,sidenote3 ,,ii #bdg ,sidenote3 ,,ii #bdh ,die ,vergngungsfahrzeuge oder ,yachten sind so oft beschrieben worden1 und man verwendet hierzu so viele verschiedene ,typen1 dass wir sie hier stillschweigend bergehen knnen4 ,es ist nur auf ein friesisches ,schiff aufmerksam zu machen1 den ,tjotter1 den man oft antrifft1 und der in ganz ,friesland verbreitet ist1 ebenso wie das ,friesch ,bootje4 ,der ,tjotter ist ein volles1 kurzes und breites ,schiff mit eleganten ,linien von grosser ,stabilitt auf dem ,wasser4 ,es ist stark gekrmmt1 hat eine ,takelung mit ,besanmast 7,bazaantuig7 und ist im allgemeinen sehr gut gearbeitet4 ,,der ,,laadbak4 ,sidenote3 ,,iii #gd-gf ,der ,laadbak und die ,zolderschuit sind so bekannt1 dass wir nur auf die ,zeichnungen verweisen mchten1 whrend noch auf ein sehr ntzliches ,schiff aufmerksam zu machen ist1 das zu allen ,zeiten viel verwendet wurde4 ,es ist dies der ,onderlegger1 dessen ,bild ,witsen bringt 7,s4 #agf72 er erzhlt bei dieser ,gelegenheit1 dass er dazu diente1 die ,schiffe behufs ,ausbesserung auf die ,seite zu legen1 ,pfhle aus dem ,boden zu reissen1 ,masten zu befestigen1 u4 s4 w4 ,diese ,schiffe haben #fj ,fuss ,lnge1 #af ,fuss ,breite und #f ,fuss ,tiefe und besitzen #b vertikale ,gangspille4 ,,die ,,oberl,,nder4 ,die ,schiffe1 die die oberen ,flusslufe besuchten1 heissen ,bovenlanders 7,oberlnder74 ,sie unterscheiden sich vllig von den ,typen1 die uns bisher begegnet sind4 ,sie sind alle lang und schmal1 haben geringen ,tiefgang und flachen ,boden4 ,im allgemeinen kann man sagen1 dass die ,bovenlanders ungefhr da beginnen1 wo die ,flsse mit ,ebbe und ,flut aufhren4 ,sie sind schon in den ltesten ,zeiten vorhanden1 obgleich sie nur sehr selten auf den alten ,abbildungen vorkommen4 ,man spricht wenig von ihnen1 wahrscheinlich weil man der ,meinung war1 dass sie keiner ,beschreibung wert sind oder vielleicht auch1 weil man sie nicht gengend kennt4 ,witsen erwhnt nur die folgenden 7,s4 #agj-aga72 er sagt hiervon wrtlich3 ,a7 ,die ,overlanders 7,oberlnder71 die vom ,oberrhein kommen1 sind hohe1 schwere und wenig durchgearbeitete ,fahrzeuge4 ,ganze ,haushalte bewohnen sie4 ,sidenote3 ,,ii #bac ,sidenote3 ,,ii #bad ,b7 ,die ,samoreuzen4 ,ausserordentlich lange und flache ,schiffe1 die den ,rhein mit ,holz hinabfahren4 ,sie haben einen hohen1 aus zwei ,teilen bestehenden ,mast1 der durch ,taue an den ,enden und den ,seitenteilen des ,schiffs festgemacht ist4 ,c7 ,die ,aeken1 die den ,wein von ,cln bringen1 sind lang1 hoch und sehr bauchig4 ,sie haben ein sehr breites ,steuerruder4 ,d7 ,die ,dorstschen ,koolhaelders sind lange1 nicht bedeckte ,schiffe mit flachem ,boden1 um die ,untiefen der ,flsse berfahren zu knnen4 ,sie haben eine viereckige ,kabine in der ,mitte1 in der die ,schiffer wohnen4 ,sie sind eckig2 das ,steuerruder ist gross und breit2 das ,segel viereckig2 man hisst es nahe an der ,kabine an einem kurzen ,mast mit einer gebogenen ,raae4 ,van ,yk spricht von ,geldernschen ,samoreuzen 7,s4 #cdh71 ,le ,comte von ,samoreus oder ,keulenaer 7,s4 #dd71 was man noch auf der ,abbildung von ,groenewegen 7,serie ,f1 ,no4 #c7 sieht4 ,die ,overlanders sind die ,bovenlanders1 und die ,samoreuzen sind die ,schiffe1 die von flussaufwrts von ,cln kommen1 whrend die ,aeken wahrscheinlich die grossen ,keenaken sind4 ,endlich mssen die ,dorstschen ,koolhaelders die ,dortschen ,aken sein4 ,weder die ,abbildung noch die ,beschreibungen geben einen genauen ,begriff4 ,die ,type haben sich jedoch auf dem ,rhein sehr gut erhalten bis zur ,einfhrung des ,eisens2 die ,schiffsrmpfe mit bereinandergreifenden ,planken sind sogar unberhrt geblieben1 woraus wir noch jetzt entnehmen knnen1 was die ,schiffe frher waren und woher sie stammten4 ,,der ,,rhein4 ,wie bei der allgemeinen ,einteilung gesagt ist1 knnen die ,rheinschiffe in zwei ,gruppen geteilt werden3 a7 die vom ,rhein1 unterhalb etwa von ,bonn3 b7 die vom ,rhein1 oberhalb ,bonns1 sowie von den ,nebenflssen1 ausgenommen den ,neckar1 wo ein ,schiff vorkommt1 das zur ,gruppe a gehrt4 ,die ,gruppe a umfasst3 ,die ,dorstensche ,aak1 so genannt nach der ,stadt ,dorsten1 wo diese ,schiffe hufig gebaut werden4 ,es ist eine lange und schmale ,aak4 ,der ,boden luft bis in die ,nase2 die ,lnge ist das #f bis #g fache der ,breite1 und das ,schiff hat ,beplankung mit berlappung4 ,das ,vorderteil ist voll1 das ,hinterteil luft in der ,hhe der ,wasserlinie spitz zu4 ,das ,hinterdeck ist erhht und unterbrochen2 die ,ruderpinne ist stark gekrmmt und ruht auf einem festen ,sttzholz 7,luierwagen74 ,das ,steuerruder ist gross und schwer4 ,das ,schiff hat zwei ,masten4 ,auf den kleineren ,schiffen liegt die ,kabine am hinteren ,mast4 ,auf den grsseren ,aken bleibt ein ,raum zwischen der ,kabine und dem ,mast4 ,hinter dem grossen ,mast befindet sich ein ,verschlag und im ,vorderteil eine ,kabine fr die ,bedienung4 ,der ,rumpf ist durch flache und schrge ,lukendeckel verdeckt4 ,frher waren sie rund4 ,die ,dorstensche ,aak mit runden ,luken heisst ,samoreus ,neben dieser hat es ,aken mit verdecktem ,schiffsraum gegeben4 ,das sind die ,dorstsche ,koolhaelders4 ,obwohl sie nicht bauchiger sind als die anderen ,aken1 so sehen sie1 wie alle mit berlappender ,beplankung gebauten ,schiffe1 voller aus4 ,gewhnlich fhren sie ,segel mit ,raaen am grossen ,mast und ,besansegel am kleinen4 ,im allgemeinen kamen diese ,schiffe unvollendet zu uns1 und erst nachdem die ,ladung 7,koch- und anderes ,geschirr7 verkauft war1 stellte man sie in unserem ,lande fertig4 ,sidenote3 ,,iii #id ,die ,neckaraak 7,aak des ,neckars7 ist eine kleine ,dorstensche ,aak1 deren ,lnge etwa das #f fache der ,breite betrgt4 ,sie ist also lang und schmal und fuhr gut4 ,diese ,aken haben eine eigenartige ,kabine1 die im ,verhltnis zur ,hhe des ,schiffs stark ber das ,deck emporragt4 ,sie haben einen grossen ,mast und einen kleinen am ,steuerruder4 ,dies ist hnlich dem der ,dorstenschen ,aak2 die ,schiffe haben aber nicht1 wie diese letzteren1 ,schwerter4 ,,das ,,stevenschiff4 ,sidenote3 ,,iii #ie ,sidenote3 ,,iii #if ,sidenote3 ,,iii #ih ,das ,stevenschip gleicht der ,dorstenschen ,aak4 ,es hat bereinandergreifende ,planken wie diese letztere1 besitzt dieselbe ,takelung und ist ebenso gebaut4 ,es unterscheidet sich von ihr nur dadurch1 dass die ,beplankung nicht in der ,nase oder ,spitze des ,vorderteils endet1 sondern in einem starken1 etwas gekrmmten ,vordersteven zusammenluft4 ,wir stossen auf die vorgenannten ,type auch in unserer ,heimat1 sowohl auf solche mit berlappender ,beplankung wie auf solche mit glatter ,beplankung4 ,man nennt sie dann ,hollandsche ,aak und ,stevenschip1 whrend man frher neben diesen noch eine grosse ,zahl kleinerer ,aken antraf1 am ,rhein1 auf dem ,waal1 auf dem ,lek1 an der ,i,jssel und ihren ,nebenflssen4 ,diese ,aken sind genaue ,nachbildungen der grossen ,aken1 haben aber elegantere ,linien wegen ihrer geringeren ,lnge4 ,die in der ,sammlung der ,tafeln befindlichen sind nach einigen alten ,mustern hergestellt1 die wahrscheinlich aus dem #ah4 ,jahrhundert stammen3 ,sidenote3 ,,iii #ajj ,die ,nase der ,hollandschen ,aak ist etwas flacher als die der ,dorstenschen ,aak4 ,die ,bovenlanders haben allmhlich 7ebenfalls7 vollere ,formen angenommen1 was sich schon erkennen lsst1 wenn man die ,zeichnung einer ,dorstenschen ,aak mit der einer ,samoreus vergleicht4 ,manche kleine hollndische ,aken haben einen falschen1 unterbrochenen ,vordersteven1 daher ihr ,name ,hollandsche ,schlechtaak4 ,einige dieser ,aakjes findet man auch an der ,merwede und der ,yssel4 ,,der ,,turfijker ,,und ,,der ,,hagenaar4 ,sidenote3 ,,iii #aja ,in der ,gegend stlich der ,linie ,leyden-,delft1 nrdlich von ,rotterdam1 sdlich des alten ,rheins und westlich von ,utrecht gibt es einen sehr sonderbaren ,schiffstyp1 mit kleinen ,abmessungen1 ,beplankung mit berlappung und nach deutscher ,art gebaut2 das ist der ,turfijker1 von dem heut wahrscheinlich kein ,exemplar mehr vorhanden ist1 whrend derselbe ,typ sich im ,hagenaar wiederfindet4 ,sidenote3 ,,iii #ii ,der ,haagenaar ist flach und ohne ,wlbung und ragt nur sehr wenig1 mit ,rcksicht auf die geringe freie ,hhe der ,brcken im ,haag1 aus dem ,wasser heraus1 daher sein ,namen ,hagenaar 7,schiff vom ,haag74 ,wir finden hier also1 im ,herzen ,hollands1 einen ,bovenlandertyp4 ,es ist sonderbar1 dass dieselben grossen hollndischen ,aken 7,typen von ,dorsten7 auch im ,nordwesten von ,noordbrabant 7,langstraat7 vorkommen1 wo man sie noch baut1 whrend man auf der ,maas und dem ,waal diesen ,typ nicht baut4 ,die zweite ,gruppe1 die oberhalb von ,bonn zu finden ist1 unterscheidet sich etwas von der ersteren durch das charakteristische lange ,steuerruder1 das an dem durch das ,hinterteil gehenden ,sttzpfosten befestigt ist4 ,vom ,ende des ,steuerruders und oberhalb dieser ,sttze geht ein starkes ,holzstck ab1 das fest mit der ,ruderpinne verbunden ist4 ,man nennt dies ,steuer das ,klaphekken4 ,alle zu dieser ,gruppe gehrigen ,schiffe sind hiermit ausgerstet4 ,diese ,schiffe sind brigens flacher als die der ersten ,gruppe4 ,sie haben eine ,beplankung mit berlappung1 obwohl man heut auch schon viele mit glatter ,beplankung trifft4 ,,der ,,keen4 ,sidenote3 ,,iii #aje ,sidenote3 ,,iii #ajf ,der ,keen kann als ,grundtyp dieser ,gruppe angesehen werden4 ,frher war er wie eine ,dorstenschen ,aak getakelt2 jetzt hat er wie alle ,schiffe eine ,takelung am ,besanmast4 ,der ,boden hebt sich bis zur ,nase sowohl vorn wie hinten4 ,der ,keen ist also eine ,aak4 ,die ,beplankung luft am ,boden zusammen1 d4 h4 die ,planken stossen dort etwa in einer geraden ,linie aneinander4 ,das ,hinterteil hat meistens ein unterbrochenes ,deck4 ,,die ,,keenaak4 ,sidenote3 ,,iii #ajg ,die ,keenaak ist im ,verhltnis zur ,lnge breit und hat im allgemeinen strkere ,abmessungen2 sie ragt mehr aus dem ,wasser heraus1 hat vollere ,enden und die ,beplankung endet in nur einer ,spitze1 der ,nase4 ,,die ,,lahnaak ,,und ,,der ,,slof4 ,sidenote3 ,,iii #ajh ,der vllig offene ,keen heisst ,lahnaak1 deren ,grssenverhltnisse in letzter ,zeit gewachsen sind4 ,die ,lahnaak hat dann fast vertikale ,wnde1 ein stumpfes ,vorder- und ,hinterteil und glatte ,beplankung4 ,sie fhrt den ,namen ,slof4 ,sidenote3 ,,iii #aji ,eine ,eigentmlichkeit der ,sloffen ist1 dass sie am ,vorderteile stets mit einer schmalen ,kabine ausgestattet sind1 die wenig ber das ,schiff hervorragt4 ,in den letzten ,jahren hat man die ,sloffen sogar mit ,lukendeckeln versehen und nennt sie dann einfach ,aak4 ,die ,schiffer nennen die ,slof manchmal auch ,mulmsche ,aak4 7,aak von ,mhlheim47 ,sidenote3 ,,iii #aaj ,zur ersten ,gruppe ist noch ein sehr festes ,schiff zu rechnen1 das erst aus der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts stammt4 ,es ist der ,bunder4 ,dies ,schiff hat die ,form einer ,dorstenschen ,aak1 hat glatte ,beplankung und ist mit ,deckplatten versehen4 ,sidenote3 ,,iii #ajb ,sidenote3 ,,iii #ajd ,endlich ist fr unsere ,heimat noch die ',s ,gravenmoersche ,aak zu erwhnen1 die in ',s ,gravenmoer im #ai4 ,jahrhundert aufgetreten ist2 sie kam vom ,oberrhein1 um im ,biesbosch verwendet zu werden4 ,obwohl sie ursprnglich mit ,klaphekken 7besonderem ,steuerruder71 versehen waren1 hat man mehrere davon abgesgt1 entweder weil sie zu lang oder weil sie nicht fest genug waren2 danach hat man sie mit einem gewhnlichen ,steuerruder versehen4 ,sie gleichen der ,lahnaak und werden besonders zur ,befrderung von ,heu verwendet4 ,die ,einfhrung des ,eisens wird diese ,schiffe wie so viele andere verschwinden lassen4 ,um ,verwirrungen zu vermeiden1 ist darauf hinzuweisen1 dass manche hollndische ,aken spter mit falschen ,vordersteven ausgestattet worden sind1 wodurch sie den ,eindruck eines ,stevenschips erweckten1 was sie natrlich nicht waren4 ,,die ,,maas4 ,die ,schiffe1 welche die obere ,maas und ihre ,nebenflsse besuchen und die ebenfalls lang1 schmal und flachgehend sind1 sehen ganz anders aus4 ,erstens unterscheidet sich das ,steuerruder vllig von den frheren ,typen4 ,allerdings wird das lange1 an einem ,sttzpfosten befestigte ,steuerruder beibehalten2 aber das gebogene ,holzstck ist durch eine ,welle ersetzt worden1 die vom ,ende des ,steuerruders ausgeht1 nach dem ,sttzpfosten luft und ber die ,ruderpinne hinausragt4 ,nachdem sie mittels einer ,kette an dem ,sttzpfosten befestigt ist1 spannt man ein ,seil zwischen ,ruderpinne und ,welle1 so dass man ein sehr festes ,gefge erhlt4 ,die ,welle besteht aus #b gleichen ,stcken4 ,der ,sttzpfosten geht auch durch das ,hinterteil2 dies geht aber nicht schwach und regelmssig nach hinten in die ,hhe1 sondern biegt sich stark nach innen um4 ,,der ,,whalemajol4 ,das ,vorderteil hatte ursprnglich nicht diese ,form2 aber in den letzten ,jahren hat man diesen ,schiffen vollere ,formen gegeben1 und das ,vorderteil hat ebenfalls eine gekrmmte ,gestalt erhalten1 um die ,lnge des ,schiffes zu vermindern und die ,ladefhigkeit zu erhhen4 ,der lteste ,typ ist der ,whalemajol 7auch ,mijole74 ,das ,vorder- und das ,hinterteil enden spitz1 die ,hauptrippe ist ein ,trapez mit drei bereinander greifenden ,borden2 unterhalb derselben ist der ,rumpf glatt4 ,sidenote3 ,,ii #bjh ,sidenote3 ,,iii #aaa ,die ,herna1 welche eben so gross ist wie das vorbeschriebene ,schiff1 hat ein breites ,vorder- und ,hinterteil und endet in einem horizontalen ,holzstck4 ,die ,hauptrippe1 die frher ebenfalls trapezfrmig war1 ist jetzt ein ,rechteck1 ganz wie bei den rheinischen ,sloffen4 ,der ,spitsbek ist eine kleine ,herna 7,altes ,muster71 ganz offen4 ,man trifft solche aller ,grssen und nennt sie ,spitsbek 7,spitzschnbel7 wegen ihrer spitzen ,form4 ,augenblicklich scheint man die ,klaphekken vorzuziehen4 ,das alte ,steuerruder der ,whalemajols ist allmhlich durch diese ersetzt worden4 ,ein ,whalemajol mit ,klaphekken heisst ,whalepont oder ,maaspont4 ,diese ,schiffe findet man auch auf dem sdlichen ,teil der limburgischen ,maas4 ,weiter flussabwrts sieht man jedoch mehr die ,hedelschen ,aken1 die ein ,mittelding zwischen einem ,keen und einem ,majol sind4 ,sie haben ,klaphekken und gegenwrtig manchmal auch ein gewhnliches ,steuerruder4 #be ,das ,schiff soll eine ,lnge von #ef ,fuss und eine solche ,breite an den ,schwertern haben1 dass es die ,schleuse des ,leydener ,dammes durchfahren kann1 d4 h4 #aa ,fuss #a ,zoll hchstens4 #bf ,siehe ,gedenkboek van ,koninklijk ,instituut van ,ingenieurs1 ,s4 #ea4 ,van der ,vegt1 ,j41 ,de ,binnenscheepvaart in ,zuid-,holland4 #bg ,im ,jahre #ahhe haben die ,staaten von ,holland die ,verbesserung der ,schiffahrtsstrasse zwischen ,rhein und ,schie unternommen4 ,da wo bis #afdh die ,gegnerschaft der ,stdte nur eine ,befrderung oberhalb des ,dammes und spter eine ,schleuse von #c1hj m ,breite und #b1bj m ,wassertiefe zuliess1 haben sie diese ,schleuse von #g m ,breite mit beweglichen ,brcken erbauen lassen4 #bh ,durch ,verfgung vom #bb4 ,mai #afbh befiehlt man1 morgen dem ,ingenieur ,adam ,clippens1 der die ,schlammmhle erbaut hat1 eine ,summe von #ajj ,gulden fr die ,submission zuzustellen1 die er vorgelegt hat4 ,illustration3 #e ,,fischereifahrzeuge4 ,sidenote3 ,,iii #aab ,seit den ltesten ,zeiten hat sich der ,mensch mit dem ,fischfang beschftigt1 allerdings in ziemlich einfachen ,formen4 ,man wird also auch von den ltesten ,zeiten ab ,fischereifahrzeuge finden4 ,da der ,mensch berdies zuerst an seinen eigenen ,unterhalt denkt1 bevor er darauf verfllt1 ,handel zu treiben1 so werden die ,fischereifahrzeuge lter sein als die ,handelsschiffe1 und es ist ein ganz natrlicher ,schluss1 dass die letzteren aus den ersteren entstanden sind4 ,so ist das ,koggeschip nichts anderes als eine ,umbildung der spteren sog4 ,egmonder ,pink oder besser einer ,pink von grossen ,abmessungen4 ,da man anfangs die ,fische nur fr die rtlichen ,bedrfnisse fngt1 so ist es klar1 dass die ,fischereifahrzeuge nur klein sein werden4 ,man unternimmt keine weiten ,fahrten1 da die ,konservierung des ,fisches berdies zu jener ,zeit nicht mglich ist2 einige alte ,schriftsteller behaupten sogar1 dass erst im #ab4 ,jahrhundert der ,heringsfischfang in ,zierikzee beginnt4 7i4 ,j4 #aafc nach ,witsen1 ,s4 #dca74 ,man knnte also sagen1 dass die ,anfnge unserer ,seefischerei in jene ,zeit fallen4 ,die grosse ,umwlzung erfolgt im ,jahre #achd1 als ,willem ,beukelszon von ,biervliet das ,heringseinsalzen erfindet 7,haringkaken74 ,diese ,erfindung wirbelt soviel ,staub auf1 dass #ajj ,jahre nach dem ,tode von ,willem ,beukelszon der ,kaiser ,karl ,v4 sein ,grab in ,biervliet besucht 7#aeef74 ,von diesem ,augenblick an werden die weiten ,fahrten mglich1 weil der ,hering konserviert werden kann4 ,im ,jahre #adaf verfertigt man in ,hoorn das erste grosse ,heringsnetz1 und in ,zierikzee1 dem ,mittelpunkt der ,heringsfischerei1 tauchen die ,schiffe mit glatter ,beplankung auf4 ,sicherlich besteht eine ,beziehung zwischen diesen verschiedenen ,ereignissen4 ,das ,einsalzen des ,herings gibt dem ,fischfang einen solchen ,aufschwung1 dass daraus ein neuer ,handel entsteht1 der selbst wiederum immer mehr ,ansprche nach einem vervollkommneten ,material hervorruft4 ,,die ,,egmonder ,,pink4 ,sidenote3 ,,ii #bdc ,sidenote3 ,,iii #aab ,die alte ,egmonder ,pink mit ,planken1 die bereinander greifen1 ehemals das grsste ,fischereifahrzeug 7,lnge #ce ,fuss1 ,breite #ab ,fuss1 ,tiefe #d ,fuss7 wird zu klein1 besonders als man anfngt1 immer grssere und schwerere ,heringsnetze zu verwenden4 ,,die ,b,,se4 ,sidenote3 ,,ii #aig ,sidenote3 ,,ii #bbc ,sidenote3 ,,ii #bbd ,sidenote3 ,,ii #bca ,sidenote3 ,,iii #aac ,ein neues ,schiff wird ntig2 man baut es grsser und mit glattem ,rumpf und erhlt so die ,buis 7,heringbse74 ,lnge #eb ,fuss1 ,breite #ac ,fuss1 ,tiefe #h ,fuss4 ,dieses ,schiff hat eine grssere ,tragfhigkeit als die ,pink4 7,witsen ,s4 #afg74 ,sidenote3 ,,ii #aie ,sidenote3 ,,ii #aif ,sidenote3 ,,ii #aih ,seit dem ,ende des #ae4 ,jahrhunderts zhlt man in ,enkhuizen schon #djj bis #ejj ,haringbuizen und man findet damals vierzig sog4 ,grotschippers 7,grosse ,fischerboote71 die #bj bis #abj ,last laden knnen4 7,koenen ,s4 #gh74 ,i4 ,j4 #aeij fahren #cej ,buizen 7,bsen7 auf den ,heringsfischfang1 whrend am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts #cjjj hollndische ,buizen den ,fischfang in der ,nordsee besorgen 7#afji72 im ,jahre #afja betrgt ihre ,zahl noch nicht #aejj 7,groen van ,prinsterer1 ,handb41 #ajj2 ,koenen ,s4 #aef74 ,diese #cjjj ,schiffe1 sagt ,koenen1 haben #ejjjj ,mann ,besatzung1 whrend diese ,flotte #ijjj grssere ,fahrzeuge und #aej4jjj ,mann zu ,wasser und zu ,lande erfordert1 um die ,fische zu verpacken und zu befrdern4 ,man rechnet1 dass #bj ,haringbuizen 7,heringsbsen7 #hjjj ,personen beschftigen4 ,am ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts durchfhrt eine ,flotte von #aejj ,bsen hin und zurck dreimal die ,durchfahrt von ,texel4 ,es ist also nicht zu verwundern1 dass die ,abfahrt der ,fischereiflotte ein sehr wichtiges ,ereignis ist4 ,noch heutzutage spricht man von dem wohlbekannten ,buisjesdag 7,tag der ,bsen74 ,als zur ,zeit des zweiten ,krieges mit ,england der ,heringsfang auf der ,nordsee unterbrochen ist1 und die ,fischer auf der ,zuiderzee arbeiten1 gelingt es einigen von ihnen noch1 im ,laufe eines ,monats #hjj ,last 7#afjj t7 ,heringe zu fangen1 aus denen #ae4fbj ,gulden gelst werden4 ,eine grosse ,zahl von ,verordnungen betreffend den ,fischfang erscheinen 7#afaa1 #ab1 #bj1 auch #bi74 ,so liest man3 ,niemand vermag zijn roor en klaer houden zoodat daer metten aen zoude kunnen hechten 7,niemand darf sein ,steuerruder so halten1 dass er an den ,netzen hngen bleibt74 ,anderswo heisst es3 ,die niet en vischt vermag niet onder de visschers te drijven4 7,wer nicht fischt1 darf nicht mit den ,fischern fahren71 whrend gleichzeitig bestimmt wird1 dass jeder seine ,netze mit seinem ,namen zu versehen hat1 um sie kenntlich zu machen4 ,die ,strke der ,mannschaft und der ,bestckung ist ebenfalls ,gegenstand von ,bestimmungen1 was zu jener ,kriegeszeit wohl ntig ist4 ,sidenote3 ,,ii #aif ,ein ,noortsvaerder von #gj-hj ,last und eine ,bse von mehr als #bd ,last sollen wenigstens #b ,gotelingen 7kleine ,kanonen7 fhren4 ,diese ,stcke findet man noch oft auf alten ,stichen4 ,an ,tapferkeit fehlt es den ,fischern brigens nicht4 ,de ,jonge 7,bd4 ,i ,s4 #ahb7 gibt davon ein ,beispiel1 in dem er den ,zusammenstoss eines ,englnders mit einem ,fischer aus ,vlieland zwischen dem ,skagerrack und der ,doggersbank erzhlt3 ,kaum sind sie einander nher gekommen1 als die ,englnder in ,ermangelung andrer ,waffen beginnen1 mit grossen ,steinen zu werfen4 ,die ,hollnder erwidern1 indem sie mit ,brennholz werfen4 ,dieser wenig mrderische ,kampf langweilt die mutigen ,hollnder4 ,sie entern das feindliche ,fahrzeug1 springen mit dem ,messer im ,munde hinauf1 unter ,fhrung ihres mutigen ,steuermannes ,jonge ,rees1 treiben die ,englnder in das ,innere1 vernageln es und kehren mit dem kleinen ,fahrzeug triumphierend nach ,amsterdam zurck1 wo der tapfere ,fhrer eine goldene ,medaille erhlt und die ganze ,mannschaft das erbeutete ,schiff und andere ,belohnungen empfngt4 ,ausgangs des #ah4 ,jahrhunderts und am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts ist unsere ,fischereiflotte stark gefhrdet4 ,die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts bringt kaum ,besserung4 ,whrend man i4 ,j4 #ahdc noch #abh ,fischereifahrzeuge zhlt1 fllt diese ,zahl i4 ,j4 #aheb schon auf #ic 7,koenen ,s4 #aef74 ,glcklicherweise macht sich am ,ende des #ai4 ,jahrhunderts ein ,aufschwung bemerkbar1 und i4 ,j4 #aije zhlt unsere ,flotte wieder #gbd ,schiffe4 ,die ,erneuerung beginnt i4 ,j4 #ahia1 wie sich dies aus der nachstehenden bersicht erkennen lsst4 ,die grosse ,verbesserung der ,verkehrsmittel vermehrte die ,nachfrage nach ,fischen als ,volksnahrungsmittel2 7s4 z4 ,b4 die ,antrittsrede des ,professors ,e4 ,vosnack in ,delft2 ,nieuwe ,rotterdamsche ,courant1 #aa4 ,oktober #aijf1 #a4 ,blatt ,a47 whrend eine sorgfltigere ,verpackung mit ,eis jetzt die ,befrderung der ,fische auf grssere ,entfernungen gestattet4 ,deshalb hat man hier mit neuem ,eifer dem ,fang des ,kabeljaus und des ,schellfisches obgelegen 7,a4 ,hoogendijk1 ,de ,grootvischerij #ahie1 ,s4 #dg71 und das ,gewerbe ist noch eintrglicher geworden1 als man es mit dem ,heringsfang verband4 ,der ,fang des ,herings erfordert ein mssig grosses ,schiff1 denn das ,fahrzeug darf nicht zu stark an den ,fischereigerten ziehen4 ,der ,winterfischfang dagegen erfordert ein festes und schnelles ,schiff1 denn es muss bei jedem ,wetter brauchbar sein4 ,daraus folgt1 dass zur ,verbindung beider ein neues ,schiff erforderlich wird1 das die abweichenden ,anforderungen zu befriedigen vermag und durch das natrlich die alten ,type sicher verdrngt werden4 ,je schneller das ,fahrzeug ist1 je grsser ist die ,zahl der ,fahrten und um so frischer ist der ,fisch1 den man bringt4 ,andrerseits kann man mit einem schnellen ,fahrzeug die fischreichen ,gegenden aufsuchen1 und es ist nicht zu verwundern1 dass man ganz wie in ,england auch bei uns ,dampfschiffe in ,dienst stellt1 nachdem die ,logger1 ,kutter und ,schaluppen vorhergegangen waren4 ,das erste ,dampfschiff erscheint #ahig1 und seitdem ist die ,zahl gestiegen4 ,die englische ,fischereiflotte zhlt gegenwrtig nicht weniger als #afjj ,dampfschiffe fr die ,grossfischerei4 ---------------------------------------- -------------------------- ,zusammensetzung der hollndischen ,fischerei-,flotte mit ,ausnahme der ,bommen von #ahfg bis #aije4 ---------------------------------------- ------------------- ,,logger ,,schalup-,,dampf-,,motor-,,kutter ,,zu- ,,jahr ,,bujer ,,pen ,,schif-,,fahr- ,,und ,,sam- ,,bemerkungen ,,fe ,,zeuge ,,logger- ,,men ,,bommen ---------------------------------------- ------------------- _/-----v----- #ahfg #he - - #d #hi ,im ,jahre #ahfg #ahfh #hj - - #aa #ia wird der erste #ahfi #gi - - #bh #ajg franzsische ,log- #ahgj #fi - - #ea #abj ger eingestellt4 --------_/ #ahga #de #ac - - #fd #abb #ahgb #cj #ad - - #fd #ajh #ahgc #bc #aa - - #fh #ajb #ahgd #bj #aa - - #hc #aad #ahge #ad #aa - - #ij #aae #ahgf #f #aa - - #ib #aji #ahgg #h #aa - - #id #aac #ahgh #g #aa - - #aji #abg #ahgi #d #aj - - #aad #abh #ahhj #c #i - - #aba #acc #ahha #b #i - - #abg #ach #ahhb #b #h - - #ace #ade #ahhc #b #h - - #add #aed #ahhd #b #h - - #aei #afi #ahhe #b #h - - #agd #ahd #ahhf #a #h - - #aha #aij #ahhg - #g - - #ahi #aif #ahhh - #h - - #ahf #aid #ahhi - #h - - #ahf #aid #ahij - #g - - #ahi #aif #ahia - #g - - #aii #bjf #ahib - #i - - #bab #bba #ahic - #aa - - #bac #bbd #ahid - #ac - - #bad #bbg #ahie - #ag - - #baf #bcc #ahif - #bd - - #bde #bfi #ahig - #cj #a - #beb #bhc ,im ,jahre #ahig #ahih - #cf #a - #beh #bie wird das erste #ahii - #dj #b - #bfi #caa ,dampfschiff in #aijj - #df #c - #bge #cbd ,dienst gestellt4 #aija - #dg #g #a #cjj #cee #aijb - #eb #be #a #cbg #dje #aijc - #eh #dd #a #daj #eac #aijd - #eh #dd #a #dcb #ece #aije - #dh #ch #a #dbe #eab ---------------------------------------- ------------------------ bersicht ber die verschiedenen ,schiffstype whrend der letzten #aj ,jahre sowie ber die ,grsse der ,flotte zum ,heringsfang4 ---------------------------------------- ----------------- ,,logger ,,dampf-,,motor-,,logger-,,bommen ,,zu- ,,jahr ,,kutter ,,schif-,,fahr- ,,bommen ,,sam- ,,bemerkungen ,,schalup- ,,fe ,,zeuge ,,men ---------------------------------------- ----------------- #ahif #bfi - - - #cbd #eic ,siehe ,bericht #ahig #bhb #a - - #cbe #fjh ber den #ahih #bid #a - - #cbj #fae ,seefischfang #ahii #cji #b - - #cjc #fad ,s4 #adi #aijj #cbj #c - #a #bhi #fac von #aije4 #aija #cdf #g #a #a #bgi #fcd #aijb #cgg #be #a #b #bga #fgf #aijc #dfc #dd #a #e #bfh #gha #aijd #dhd #dd #a #f #bci #ggd #aije #dfg #ch #a #f #bab #gbd ,wir wollen uns jedoch noch etwas mit der ,bse beschftigen1 bevor wir die ,beschreibung der modernen ,type beginnen4 ,die im #ae4 ,jahrhundert entstandene ,bse bleibt das ,heringsfischereifahrzeug bis zur ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts1 wo sie vollstndig verschwindet4 ,wenn es i4 ,j4 #ahcb noch #abj ,bsen gibt 7,vlaardingen #gh1 ,maassluis #ah1 ,delfshaven #a1 ,zwartewaal #c1 ,entshuizen #e1 ,de ,rijp #e und ,amsterdam #aj2 siehe ,le ,comte ,s4 #df47 so werden i4 ,j4 #ahfg keine mehr erwhnt4 ,das ist das ,jahr1 in dem der franzsische ,logger in ,betrieb genommen wird4 ,die ,bse wird ausschliesslich fr den ,heringsfang verwendet4 ,wenn dieser stilliegt1 wird sie abgetakelt4 ,obwohl die ,bsen volle ,formen hatten1 besassen sie einen ,kiel und suchten ,schutz in den verschiedenen ,hfen4 ,diese ,schiffe knnen nicht auf den ,strand gesetzt werden4 ,sie hatten etwa #bb m ,lnge1 #f m ,breite und #c m ,tiefe4 ,ihre ,grssenverhltnisse sind ebenfalls allmhlich gewachsen4 7,van ,yk gibt auf ,s4 #caj #g rheinische ,fuss als ,tiefe an47 ,die ,takelung bestand anfangs aus #c ,masten1 von denen die beiden ersten niedergelegt werden konnten und ein grosses ,segel hielten4 ,spter1 am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts1 ndert man die ,takelung1 und die ,bsen erhalten solche wie die ,huker4 ,die nderungen ergeben sich deutlich aus den alten ,abbildungen4 ,die ,bse hatte eine ,statie4 ,,der ,,kwee ,,und ,,die ,,hukerb,,se4 ,am ,ende des #ah4 oder am ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts haben die ,abmessungen der ,bsen zugenommen2 die ,statie verschwindet1 und der ,fischkasten tritt in ,erscheinung4 ,diese ,schiffe heissen nach ,hoogendijk 7,s4 #ei7 ,kwee4 ,da die ,bse ausdrcklich dem ,heringsfang dient1 so hat sie keinen ,fischkasten4 ,die wie ein ,huker getakelte ,bse heisst auch ,hoekerbuis 7,hukerbse74 ,was ,hoogendijk in seinem interessanten ,buch von der ,grossfischerei ber den ,ursprung des ,hukers erzhlt1 ist nicht ganz genau4 ,nach ihm 7,s4 #ei7 ist der ,huker durch ,fortfall der ,statie aus der ,hukerbse entstanden4 ,nach ,witsen und ,van ,yk sollen die ,huker schon in der ltesten ,zeit vorhanden gewesen sein und lange vor dem ,auftauchen der ,hukerbse4 ,,der ,,huker4 ,sidenote3 ,,ii #bbh ,sidenote3 ,,ii #bbi ,sidenote3 ,,ii #bcd ,sidenote3 ,,iii #aad ,der ,huker tritt also zuerst parallel mit der ,bse auf1 und seine ,formen weichen nicht sehr davon ab4 ,andrerseits beweist die ,anbringung der ,hukertakelung auf der ,bse1 dass der ,huker schon zur selben ,zeit vorhanden ist wie die ,bse4 ,der ,huker ist ein stark abgerundetes ,schiff mit ,fischkasten1 das viel ,krmmung zeigt4 ,der ,name kann nicht von der ,form herkommen1 sondern eher von einem ,fischereigert1 dem ,hoek 7eiserner ,haken zum ,fischfang71 der zum ,fangen des ,kabeljaus und des ,schellfisches verwendet wird2 da man aber von der ,bse frher spricht als von dem ,huker1 so muss man folgern1 dass dieser spter in ,gebrauch gekommen ist1 d4 h4 dass man sich spter mit dem ,fang des ,kabeljaus im ,grossen befasst hat4 ,man weiss nicht1 wann ,fischksten in ,aufnahme gekommen sind4 ,es ist indessen sehr wahrscheinlich1 dass sie sehr alt sind1 obwohl es mglich ist1 dass man sie erst spter bei der ,grossfischerei benutzt hat4 ,,der ,,heringsj,,ger ,,und ,,der ,b,,senbegleiter4 ,sidenote3 ,,ii #bbb ,sidenote3 ,,ii #bcb ,der ,huker wird nicht allein als ,fischerei-,fahrzeug gebraucht1 sondern auch als ,haringjager 7,heringsjger71 d4 h4 als ,schiff zum ,abholen der ersten ,heringe1 die von der ,flotte gefangen sind4 ,man hat den ,huker auch als ,buisconvoyers 7,begleitschiffe fr die ,heringsbsen7 verwendet4 ,er war dann mit mehreren ,kanonen ausgerstet1 um die ,bsen gegen den ,feind verteidigen zu knnen4 ,verschiedene ,umstnde haben zum vlligen ,verschwinden der ,bse und des ,hukers beigetragen4 ,es sind dies die immer strengeren ,anforderungen1 die an diese ,schiffahrt gestellt werden1 die ,verbindung des ,heringsfanges mit dem des ,kabeljaus und des ,schellfisches auf ein- und demselben ,schiff1 die ,einfhrung der ,baumwollnetze1 die weniger wiegen1 so dass das ,auslegen der ,netze auf dem ,schiffe selbst von geringerer ,bedeutung ist4 ,alle diese ,grnde fhren zur ,herstellung schmaler ,schiffe1 so dass es im ,jahre #ahhf nur noch einen ,huker gegen #h ,schaluppen und #aha ,logger gibt4 ,die ,schaluppe ebenso wie der ,logger1 dem sie vorangeht1 sind aus ,frankreich zu uns gekommen4 ,,die ,,schaluppe4 ,sidenote3 ,,iii #aai ,die ,sloep 7,slup oder ,schaluppe71 die zunchst einen ,mast mit einem grossen ,segel mit ,giekbaum und einen ,spiegel hatte 7,hoogendijk1 ,s4 #fa71 ist in ,middelharnis1 ,zwarte ,waal und ,pernis in ,betrieb genommen und hat daher besonders den ,namen ,pernissersloep 7,slup von ,pernis7 erhalten4 ,die schwere und umstndliche ,takelung des einzigen ,mastes wird jedoch schnell durch die ,loggertakelung ersetzt1 whrend der ,spiegel bei den neueren ,schaluppen verschwindet1 wodurch der ,hauptunterschied zwischen den beiden ,typen verwischt wird4 ,die ,schaluppe hat einen ,fischkasten und wird zur ,befrderung der lebenden ,fische verwandt1 whrend man sie auch zum ,heringsfang benutzen kann1 wenn sie einen ,fockmast hat1 der niedergelegt werden kann4 ,mit ,rcksicht besonders auf die grosse ,heringsfischerei1 sagt ,hoogendijk 7,s4 #ee71 fanden die neuen ,schaluppentype nicht den ,beifall der ,bevlkerung4 ,ihre grosse ,ladefhigkeit liess befrchten1 dass sie fr den ,heringsfang zu schwer sein wrden4 ,diese ,ladefhigkeit erreicht #dj ,last1 wohingegen die ,durchschnittsladefhigkeit der ,heringsfnger nur #be bis #cj ,last betrgt1 abgesehen von der grossen ,zahl von ,fahrzeugen1 die nur #af bis #bj ,last tragen4 ,diese ,furcht hat sich indessen als unbegrndet erwiesen4 ,die schlankere ,form dieses ,schiffes bietet dem ,winde weniger ,angriffsflche als die der alten ,type und macht es demnach hinsichtlich der ,schiffahrt berlegen4 ,heut wird niemand mehr daran denken1 die alten ,bsen und ,huker den modernen ,schiffen ,logger und ,schaluppe vorzuziehen4 ,,der ,,logger4 ,sidenote3 ,,ii #bfi ,sidenote3 ,,ii #bgj ,sidenote3 ,,iii #aah ,der ,logger ist gleichfalls ein ,schiff von schlanker ,gestalt und franzsischen ,ursprungs4 ,die ,bauart des ,schiffes1 das keinen ,fischkasten hat1 ergibt sich gengend aus den ,zeichnungen4 ,die ,takelung besteht aus zwei ,masten4 ,der grosse ,mast1 auf der ,lnge1 kann niedergelegt werden4 ,die vorn ausgelegten ,netze werden seitlich eingezogen4 ,,der ,,bom4 ,sidenote3 ,,ii #bgj ,sidenote3 ,,ii #bga ,sidenote3 ,,iii #aae ,die oben erwhnten ,schiffe sind jedoch nicht die einzigen1 die zum ,heringsfang verwendet werden4 ,ein anderer1 sehr merkwrdiger ,typ ist noch in ,gebrauch1 der ,bom1 der aus der ,egmonder ,pink hervorgegangen ist4 ,dieser ,bom1 der so gebaut ist1 dass er auf den ,strand gesetzt werden kann1 hat wie die ,pink einen sehr festen ,boden und eine ,verkleidung mit bereinandergreifenden ,planken4 ,die ,lnge betrgt das ,doppelte der ,breite2 er hat zwei ,masten 7einen grossen und einen kleinen71 eine ,takelung des ,besanmastes 7,bazaantuig7 und lange und schmale ,schwerter 7etwa der ,schiffslnge74 ,die ,flut fhrt die ,bommen auf den ,strand1 von wo sie mit ,pferden auf eine ,holzdielung gerollt werden1 die auf dem ,strande angelegt ist4 ,walzen 7aus ,holz7 sind vorher unter das ,schiff geschoben1 nachdem es mittels ,winden angehoben ist4 ,die ,herstellung des ,bommenhaven 7,hafen fr die ,bommen7 in ,scheveningen macht es unntig1 die ,schiffe auf den ,strand zu setzen2 dadurch wird das ,verschwinden der ,bommen herbeigefhrt werden1 weil diese keine ,daseinsberechtigung mehr haben1 und weil es vorteilhafter ist1 ,logger zu verwenden4 ,der fr sie gegrabene ,bommenhaven wird also die ,ursache ihres ,verschwindens sein4 ,die ,herstellung dieses neuen ,hafens hat brigens schon den ,bau einiger neuer ,bommen mit ,kiel veranlasst2 man nennt sie ,loggerbom oder ,lelybom1 ein ,typ1 der die ,mitte zwischen einem ,logger und einem ,bom hlt4 ,der erste dieser ,bommen ist im ,jahre #aijj in ,betrieb genommen1 ist aber nicht oft nachgeahmt worden1 weil er dem ,logger kaum berlegen ist4 ,diese ,fahrzeuge haben alle1 wie der ,bom1 eine ,verkleidung mit bereinander greifenden ,planken1 das ,vorderteil dieses letzteren1 aber das ,hinterteil des ,loggers4 ,der alte und interessante ,bom wird nicht mehr gebaut und wird bald der ,geschichte angehren wie die ,bse und der ,bujer4 ,so wird brigens die letzte ,spur des ,koggeschips verschwinden4 ,seit #ahif ist ihre ,zahl schon von #cbd auf #bab gesunken4 ---------------------------------------- ------------- ,umfang der ,flotte der ,bomschuten #ahii-aije4 ---------------------------------------- ------ #ahiiaijjaijaaijbaijcaijdaije -- -- -- -- -- -- -- ,scheveningen #bag #bje #aid #ahi #ahc #aeh #adj ,katwijk #fg #fh #fi #ga #gd #gj #ff ,noordwijk #ae #ae #ae #aj #aj #aj #e ,egmond #c -- -- -- -- -- -- ,haarlem 7,ymuiden7 #a #a #a #a #a #a -- ,maassluis -- -- -- -- -- -- -- ,bericht ber die ,seefischerei #aije4 #cjc #bhi #bgi #bga #bfh #bci #bab ,seite #adi4 ,,die ,,garnelenschute4 ,sidenote3 ,,iii #aaf ,sidenote3 ,,iii #aag ,in der ,garnalenschuit 7,schute zum ,fang von ,krabben7 sehen wir den alten ,bom wieder1 und die hnlichkeit mit der alten ,egmonder ,pink springt in die ,augen4 ,,die ,,schollenschute ,,oder ,,besanschute4 ,,die ,,zwartewaalsche ,,gaffelaar4 ,sidenote3 ,,ii #bai ,sidenote3 ,,ii #bbj ,neben den ,bsen und den ,hukern traf man frher noch ein ,fischereifahrzeug1 das zur ,gruppe der ,smakken gehrt4 ,das ist die ,scholschuit 7,schute zum ,fang von ,seezungen7 auch ,bazaanschuit genannt4 ,in der ,zwarten ,waal haben sie eine ,takelung mit ,gaffel 7,gaffeltuig71 daher ihr ,name ,zwartewaalsche ,gaffelaar4 ,dieses ,schiff ist krzer als der ,huker2 es ist ziemlich breit1 hat krftige ,rippen und gleicht sehr den ,visschersnikken von ,paesens und ,wierum 7nicht zu verwechseln mit dem ,binnensnik7 und den ,palingschuiten von ,heeg und ,gaastmeer1 die die ,aale nach ,london brachten4 ,sidenote3 ,,ii #bjb ,die ,scholschuit1 die man in ,pernis1 ,middelharnis und ,zwartewaal findet1 wird spter durch die ,schaluppe verdrngt4 ,der ,walfischfang1 der frher so in ,blte stand1 ist schon im #ai4 ,jahrhundert vllig verschwunden4 ,whrend #agef sich noch #ahf ,fahrzeuge mit diesem ,fang beschftigten1 geht diese ,zahl im ,jahre #aghe auf #ff zurck1 besonders wegen der hohen ,prmien1 die ,england zahlt4 ,in dem ,masse1 wie dieses ,gewerbe bei uns abnahm1 blhte es in ,england auf4 ,whrend es hier nur #bf ,walfischfnger im ,jahre #agej gab1 stieg diese ,zahl im ,jahre #aghe schon auf #aeb4 ,man bewilligte hier ,prmien von #cjjj bis #hjjj ,fl4 je nach der ,grsse der ,schiffe1 was bewirkt1 dass im ,jahre #ahed bei uns nur #b ,walfischfnger in ,see gehen4 7,koenen1 ,s4 #afd47 ,zu diesem ,fang verwendete man die ,noortsvaerders sowie die schon oben beschriebenen ,fluitschepen 7,flten74 ,die ,heimat der ,bse ist also ,vlaardingen und ,enkhuizen1 dann findet man auch welche in ,maassluis auf einem ,teil der ,zuiderzee4 ,die ,heimat des ,bom ist ,scheveningen1 ,katwijk und ,noordwijk1 d4 h4 lngs der flachen ,kste der ,nordsee4 ,die der ,schaluppe ist ,middelharnis1 ,zwartewaal und ,pernis1 whrend man endlich den ,logger berall antrifft4 ,der alte ,huker war besonders in ,maassluis vertreten und der ,loggerbom oder ,leleybom in ,scheveningen4 ,man wrde sich eine falsche ,vorstellung von der niederlndischen ,fischereiflotte machen1 wenn man sich einbildete1 dass wir nur #gbd ,fischereifahrzeuge besitzen4 ,neben den schon erwhnten ,schiffen gibt es eine ausserordentlich grosse ,zahl kleinerer ,fahrzeuge1 die ausschliesslich zum ,fischfang benutzt werden4 ,wenn wir einen ,blick in den ,bericht ber die niederlndische ,seefischerei im ,jahre #aije werfen1 so sehen wir1 dass in diesem ,jahre 7,s4 #cdb7 die ,flotte im ganzen #eccd ,schiffe mit einer ,gesamttragfhigkeit von #bcdgff t und einer ,gesamtbesatzung von #bjada ,mann umfasst4 ,im ,j4 #ahia sind diese ,ziffern #ddbg1 #afdbei und #aedhb4 ---------------------------------------- ------------------------- ,stand der niederlndischen ,fischereiflotte und ihrer ,mannschaft ---------------------------------------- ---------------------- ,,jahr ,,zahl ,,ladef,,higkeit ,,in m ,,mannschaften -- -- -- -- #aije #eccd #bcdgff #bjada #aijd #egha #baehgc #babbf #aijc #eibb #bahbdi #badfg #aijb #eich #baeffj #babbe #aija #ehea #aiibdh #bjafd #aijj #egai #aieiej #aidih #ahii #effa #aiaecj #aibcb #ahih #eche #ahfeed #ahgji #ahig #ecah #ahdegf #ahchg #ahif #ebaa #ahaiec #aghie #ahie #eahi #agighb #agfdc #ahid #eaea #agffdi #agbhf #ahic #dijb #agbfjc #afgjj #ahib #dfdg #afgedi #afadb #ahia #ddbg #afdceg #aedhb ,ein ,teil der kleinen ,schiffe ist auf der ,nordsee in ,ttigkeit1 ein kleiner ,teil an den ,ksten von ,friesland und ,groningen und der ,rest auf den ,kstenflssen von ,seeland und ,holland sowie auf der ,zuiderzee4 ,unter ihnen findet man alle ,namen der ,fischereifahrzeuge1 so dass es sehr schwer ist1 darin ihren ,ursprungsort zu entdecken2 berdies haben sich diese ,schiffe in den letzten #ej ,jahren bei uns derartig vermehrt1 dass das ,auftreten eines bestimmten ,typs an einem ,orte noch keineswegs seine ,herkunft aus dieser ,gegend besttigt4 ,so findet man unter anderen augenblicklich ,schocker und ,botter auf der oberen ,maas1 wo man sie nie erbaut hat4 berdies verwendet man1 seitdem die ,fischerei aufblht1 als ,fischereifahrzeug alle ,arten von ,schiffen1 die ursprnglich durchaus nicht hierfr bestimmt waren4 ,um einen genauen ,begriff von den ,fischereifahrzeugen und ihrer ,entwickelung zu erhalten1 drfen wir uns nur mit den hierfr erbauten ,schiffen befassen4 ,wie wir bei der allgemeinen ,klassifikation gesagt haben1 kann man sie in ,hauptklassen wie folgt einteilen3 a7 ,schocker2 b7 ,botter2 c7 ,vollschiffe 7,knots1 ,aken u4 s4 w472 d7 ,schiffe zum ,heringsfang4 ,,der ,,schocker4 ,sidenote3 ,,iii #abj ,dieses ,schiff hat ein aufwrts gehendes und langes ,vorderteil4 ,das ,hinterteil ist dagegen schmal4 ,oberhalb der ,berghlzer springt der ,rumpf stark zurck4 ,es hat einen graden und sehr schrgen ,vordersteven4 ,an dem viereckigen1 oberen ,ende des ,vorderstevens liegt ein ,flaschenzug1 der einerseits auf dem ,vordersteven1 andererseits auf einer ,sttze 7,snoves7 ruht1 die gut befestigt ist4 ,das ,fahrzeug hat einen ,fischkasten und vorn ein ,fltenverdeck1 das als ,wohnung dient4 ,whrend die ,schocker frher in der ,mitte offen waren1 sieht man jetzt grssere1 die in der ,mitte geschlossen sind4 ,am ,vorderteil hat der ,schocker ein kleines ,deck1 genannt ,kootje4 ,der ,schocker hat ,schwerter und einen auf der ,lnge liegenden ,mast1 an der ,hauptrippe4 ,seine ,lnge betrgt #bf1a m1 die ,breite #d1dh m1 der ,tiefgang #j1ih m4 ,er hat ,takelung mit ,besanmast 7,bazaantuig7 und einem grossen ,vorstagsegel1 das am ,bord hinter dem ,mast befestigt ist1 also ohne durchlaufendes ,deck4 ,dies letztere findet man jedoch manchmal in letzter ,zeit4 ,an dem ,bugsprietmast kann man einen ,klver anbringen4 ,whrend die ,schocker frher eine ,beplankung mit berlappung hatten1 sieht man heut oft welche mit glattem ,rumpf4 ,es sind sehr alte ,schiffe2 die grossen ,modelle stammen jedoch erst aus dem #ai4 ,jahrhundert4 ,weder ,witsen noch ,van ,yk erwhnt sie1 obwohl sie schon zu ihrer ,zeit vorhanden sind1 denn es finden sich ,zeichnungen davon auf den ,tragbahren der reformierten ,kirche von ,workum etwa aus dem ,jahre #afjj4 ,sidenote3 ,,ii #bjc ,sidenote3 ,,iii #abe ,der ,schocker stammt von der ,zuiderzee und zwar von den ,ksten von ,overijssel 7,vollenhoven71 von ,schokland1 7wahrscheinlich auch ,urk7 und von ,enkhuizen4 ,nach dem oben ,gesagten wrde die ,insel ,schokland ihren ,namen von den ,schockers haben4 ,durch ihren graden und schrgstehenden ,vordersteven unterscheiden sich diese ,schiffe von den andern ,fischereifahrzeugen1 welche die ,zuiderzee aufsuchen1 ausgenommen von der ,haringschuit 7,heringsschute74 ,,die ,,heringsschute4 ,diese ,haringschuit 7,schute zum ,heringsfang7 kann als ein grosser ,punter oder als ein kleiner ,schocker mit weniger hohem ,bord betrachtet werden4 ,es ist also nicht zweifelhaft1 dass der alte ,schocker1 die ,haringschuit und der ,punter zur selben ,familie gehren4 ,der ,schocker unterscheidet sich nur durch sein erhhtes und volleres ,vorderteil1 denn er ist fr lngere ,fahrten auf der ,zuiderzee und der ,nordsee bestimmt4 ,,der ,,punter ,,und ,,die ,,gondel4 ,sidenote3 ,,iii #ada ,dem ,punter begegnet man im ,norden von ,overijssel als ,binnenschiff4 ,wenn es grsser ist1 so dient es als ,fischereifahrzeug4 ,sidenote3 ,,ii #ahc ,sidenote3 ,,ii #ahe ,sidenote3 ,,iii #acg ,die ,haringschuit findet man auch lngs der ,kste von ,geldern1 whrend man lngs der ,kste von ,nordholland ein kleines ,schiff antrifft1 das dem ,punter gleicht2 das ist die ,vischschuit van ,aalsmeer1 die neben dem schwereren ,snik oder der ,gondel 7der alten ,kag7 fhrt1 wie man anderswo den festgebauten ,schocker neben dem ,punter findet4 ,die ,gondel1 ein ,schiff mit ,fischkasten1 wird indessen als ,binnenschiff verwendet1 d4 h4 auf den ,seen4 ,sehr selten wagt sie sich auf das ,meer4 ,der grade ,vordersteven geht indes ziemlich hoch1 unter geringer ,neigung4 ,sidenote3 ,,iii #acj ,denselben ,merkmalen begegnen wir bei der ,wierschuitje von ,wieringen1 wo man auch die ,haringschuit antrifft4 ,,der ,,hoogaars4 ,sidenote3 ,,ii #bgc ,sidenote3 ,,iii #acb ,sidenote3 ,,iii #acc ,sidenote3 ,,iii #acd ,in ,sdholland findet man denselben ,typ bei der alten ,kinderdijkschen ,hoogaars und der ,steekschuit vom ,biesbosch und in ,seeland bei der ,steekschuit und dem ,hoogaars1 whrend der ,hengst und der ,veerhengst ebenfalls ,hoogaars-,arten sind1 die kleine nderungen erfahren haben4 ,ferner gleicht die ,tholensche ,schouw vllig der ,beyerlandschen ,schuitje1 die auf den ,inseln von ,sdholland in ,gebrauch ist4 ,sie zeigen beide das hohe und breite ,vorderteil2 sie haben keinen ,vordersteven1 die ,beplankung endet vielmehr in der ,spitze des ,vorderteils4 ,es sind also ,aken4 ,sidenote3 ,,iii #aca ,der ,hoogaars hat also einen graden und ber die ,horizontale schwachgeneigten ,vordersteven1 der viel schwcher ist als der des ,schockers4 ,die ,beplankung1 die bisher aus bereinandergreifenden ,planken bestand1 ist jetzt glatt4 ,sein ,vorderteil ist ein wenig schlanker als das des ,schockers1 sein ,hinterteil etwas voller4 ,das ,vorderteil ist bedeckt1 das ,mittelstck des ,schiffes offen1 whrend das ,hinterteil mit einer erhhten ,kajte versehen ist4 ,diese ,schiffe haben ein schmales ,steuerruder1 fhren ,schwerter1 besitzen eine ,takelung am ,besanmast mit ,stagsegel und ,bugspriet-,klver4 ,sie haben wie die ,schocker und die andern schon genannten ,schiffe einen flachen ,boden1 sind aber nicht mit einem ,fischkasten ausgestattet4 ,die neuen ,hoogaarsen von grosser ,gestalt haben ein volleres ,hinterteil nach ,art der ,bujer1 was in der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts den ,typ ,hoogaars-,boeier 7,hoogaars ,bujer7 hat entstehen lassen4 ,das ,bestreben1 das ,hinterteil voller zu bauen1 bemerkt man jetzt bei allen ,fischereifahrzeugen1 wodurch die charakteristischen ,unterschiede zwischen den verschiedenen ,typen verschwinden werden4 ,der ,hoogaars hat eine ,lnge von #ae m1 eine ,breite von #d1ej m4 ,der ,hoogaars von ,arnemuide ist etwas kleiner1 vllig offen und besitzt am ,hinterteil eine kleine ,kajte2 die ,takelung hat ein ,spriet 7,spriettuig74 ,,die ,,steekschute4 ,sidenote3 ,,iii #acf ,die ,steekschuit1 die wie ein ,hoogaars gebaut ist1 hat etwas schwerere ,formen und ein weniger zurckgebogenes ,vorderteil4 ,der ,vordersteven ist am oberen ,ende abgerundet4 ,,der ,,hengst4 ,der ,hengst unterscheidet sich wenig von dem ,hoogaars2 man verwendet ihn viel auf dem ,hollandschen ,diep 7,willemstad74 ,sidenote3 ,,iii #aci ,alle obenbeschriebenen ,type haben lange und schmale ,schwerter1 mit ,ausnahme der ,tholenschen ,schouw1 deren ,schwerter breiter sind1 ganz wie die des ,kinderdijkschen ,hoogaars4 ,der ,fang der ,austern und ,miesmuscheln beschftigt augenblicklich viele ,boeier-,aakjes 7,bujeraken74 ,,der ,,botter4 ,sidenote3 ,,iii #aba ,sidenote3 ,,iii #abg ,sidenote3 ,,ii #bjj ,sidenote3 ,,ii #abc ,abweichend von allen diesen ,typen mit gradem ,vordersteven gibt es augenblicklich im ,westen der ,zuiderzee und auf der ,insel ,urk ,type mit gekrmmten ,vordersteven4 ,sie fhren eine grosse ,anzahl von ,namen infolge leichter ,unterschiede1 gehren aber schliesslich alle zur selben ,familie1 derjenigen der ,botter1 deren ,vorlufer die alten ,tochtschuiten und ,kubboote gewesen sind2 mit ,ausnahme des ,vorderstevens gilt hier alles1 was wir bezglich der ,form der ,takelung der ,schocker gesagt haben4 ,man sieht sie in ,urk und an der ,kste der ,zuiderzee1 lngs ,nordholland1 im ,sden von ,medemblik sowie lngs der ,provinz ,utrecht und ,geldern bis nach ,harderwijk4 ,ihre rtlichen ,benennungen wechseln4 ,sidenote3 ,,iii #abf ,sidenote3 ,,iii #abb ,ausser der ,form des ,kubboots1 findet man diesen ,typ als ,vollendammer ,kwacken1 ,bonse und ,plte1 sowie in ,maassluis als ,platje van ,maassluis4 ,,der ,,blazer4 ,sidenote3 ,,iii #abd ,seit dem ,ende des #ai4 ,jahrhunderts baut man die ,botter grsser und voller2 daraus ist des ,typ ,blazer entstanden1 dessen gekrmmter ,vordersteven sich weniger zurckbiegt1 und dessen ,hinterteil voller ist als das des ,botters4 ,man verwendet ihn zum ,fischfang in der ,nordsee und begegnet ihm lngs unserer ,ksten4 ,man baut augenblicklich ,blazer1 die das ,hinterteil des ,bujer haben2 so haben wir einen gemischten ,typ3 den ,blazer-,boeier 7,blazerbujer74 ,infolge seiner grossen ,stabilitt wird dies ,schiff bald die ,schocker und ,botter ersetzen4 ,,die ,,lemmeraak4 ,sidenote3 ,,iii #abh ,bei der ,fischerei in der ,zuiderzee verwendet man mehr und mehr ,aken4 ,sie kommen aus ,friesland1 wo sie den ,namen ,lemmeraak oder ,lemmerjacht fhren4 ,es sind ziemlich kurze1 feste und runde ,schiffe1 wohl geeignet zur ,fahrt in flachem ,wasser4 ,,die ,,bolle ,,und ,,die ,,knots4 ,sidenote3 ,,iii #abi ,sidenote3 ,,iii #ace ,dasselbe ,schiff trifft man in ,urk unter dem ,namen ,bolle van ,urk oder auch ,bolletje van ,urk4 ,diese ,fischereifahrzeuge sind also von der ,gruppe der ,schmacken abzuleiten4 ,es ist sonderbar1 dass dieses ,schiff sich seit langer ,zeit vor ,antwerpen findet1 unter dem ,namen ,knots von ,antwerpen4 ,,die ,,jolle4 ,in ,stavoren hat man noch die ,stavorensche ,jol1 ein kleines1 kurzes und rundes ,schiff mit ,kiel1 von grosser ,stabilitt auf dem ,wasser4 ,man begegnet ihm jetzt auch in ,enghuizen und in ,medemblik4 ,es ist ein ,schiff mit bereinander greifenden ,planken 7manchmal jetzt auch glatt71 das man wegen seiner runden ,formen oft mit einem ,huf vergleicht4 ,diese ,schiffe haben einen ,fischkasten1 sind aber mit ,rcksicht auf den ,kiel nicht mit ,schwertern ausgestattet4 ,sie haben eine ,takelung mit ,spriet 7,spriettuig72 ihre ,ladefhigkeit betrgt #d bis #f t4 ,in ,helder1 ,enkhuizen und ,medemblik verwendet man viele ,fletten1 deren ,lnge bis zu #aj m geht4 ,das ,hinterteil hat einen ,spiegel2 das ziemlich lange ,vorderteil geht unter schwacher ,neigung krftig in die ,hhe4 ,die ,planken greifen bereinander2 die ,schiffe besitzen zwei ,kimmungskiele und einen ,hilfskiel am hinteren ,ende2 sie knnen im allgemeinen #b bis #e t laden4 ,im allgemeinen schwankt die ,tragfhigkeit der ,botter und ,schocker von #bj bis #cj t4 ,die kleineren ,type in ,huizen knnen #af bis #bj t1 in ,hardarwijk und in ,elburg #ac bis #ah t laden4 ,die ,unterschiede in den ,hauptgruppen knnen der verschiedenen ,auffassung der ,schiffbauer zugeschrieben werden1 ganz wie es ,unterschiede in den ,kostmen dieses und jenes ,landes gibt4 ,der ,unterschied zwischen den ,typen einer und derselben ,gruppe ist dagegen das ,ergebnis der ,verwendung des ,schiffs1 d4 h4 also der verwendeten ,fischereigerte1 abgesehen von einigen ,unterschieden geringerer ,bedeutung4 ,zum leichteren ,verstndnis lassen wir hier eine kurze ,beschreibung der auf der ,zuiderzee gebruchlichen ,fischereigerte folgen1 die dem ,bericht ber die ,fischerei auf der ,zuiderzee1 verffentlicht durch die ,zuiderzeevereeniging 7#aije1 ,seite #ce und folgende71 sowie den ,jahresberichten ber die ,seefischerei entnommen ist4 ,die ,fischereigerte knnen eingeteilt werden in bewegliche und feste2 die letzteren sind fr unseren ,zweck von geringerer ,bedeutung4 ,zu den ersteren gehren3 a4 ,der ,wonderkuil 7franzsisch3 ,poche miraculeuse1 deutsch ,wundertasche71 die wie der ,kwakkuil und der ,dwarskuil aus einem ,netz1 in ,form einer ,tasche besteht1 deren ,oeffnung durch ein hlzernes ,quadrat offen gehalten wird 7vier ,stcke ,holz1 genannt ,juffers-,oorstokken74 ,man zieht das ,netz vorwrts1 indem man den ,rahmen vertikal hlt1 whrend der ganze ,apparat den ,boden berhrt4 ,die ,fische dringen in die ,oeffnung und werden so in dem spitz zulaufenden ,sack gefangen4 ,die ,bewegung im ,wasser entwickelt das ,netz4 ,der ,wonderkuil hngt zwischen zwei ,bottern1 die mit mglichst grosser ,geschwindigkeit vorrcken1 um die schnell schwimmenden ,fische wie die ,heringe fangen zu knnen4 ,die grossen1 schon genannten ,botter1 die gute ,segler sind1 eignen sich sehr gut hierzu4 ,der ,wonderkuil berhrt den ,grund fast nicht1 wegen der grossen ,schnelligkeit1 aber jeder ,fisch1 der sich vor der ,oeffnung zeigt1 wird sicher gefangen4 ,die durch die grosse ,geschwindigkeit veranlasste ,zusammenziehung der ,maschen lsst nichts hindurch4 b4 ,der bei den ,fischern von ,vollendam gebruchliche ,kwakkuil ist ein kleiner ,wonderkuil1 der durch ein ,schiff1 meist einen ,vollendamer ,kwak geschleppt wird4 ,die ,tasche ist dann an zwei ,stangen befestigt1 die am ,hinterteil des ,schiffes angebracht sind1 wo sie sich kreuzen4 ,da die ,geschwindigkeit geringer ist als die mit dem ,wonderkuil erreichte1 so schleppt das ,netz auf dem ,grund1 so dass ,aale1 ,schollen und ,seezungen gefangen werden knnen4 c4 ,der ,dwarskuil 7,quertasche71 kleiner als der ,kwakkuil aber von derselben ,form1 ist an der ,seite des ,schiffs durch ,seile befestigt1 die selbst am ,vorder- und ,hinterteil festgemacht sind4 ,das ,fahrzeug muss beim ,fischen also quer vorrcken1 was natrlich nicht schnell geht4 ,das ,fahrzeug darf keinen flachen ,boden haben1 und whrend des ,fischens mssen die ,schwerter hochgezogen sein4 ,man verwendet den ,wonderkuil in tiefem ,wasser und auf hartem1 sandigem ,grund2 in weniger tiefem ,wasser und auf weichem ,grund benutzt man den ,kwakkuil und an den flachen ,stellen von ,utrecht und ,geldern bedient man sich der ,dwarskuilen4 ,die zahlreichen ,klagen ber die ,vernichtung der ,fische durch den ,wonderkuil stammen nicht von gestern2 denn schon im ,jahre #aeei setzt eine ,verordnung die ,grsse der ,maschen der ,astkens of ,steerten 7der ,netzenden7 fest4 ,unter dem beweglichen ,fanggert sind natrlich die ,schleppnetze zu nennen1 zum ,fang der ,heringe1 der ,anchovis1 der ,seezungen und der ,stinte4 ,man benutzt sie in allen grossen ,fischereihfen der ,zuiderzee4 ,man schleppt diese ,netze zwischen zwei ,schiffen irgend welcher ,form4 ,lngs der friesischen ,kste fischt man besonders mit festen ,gerten1 hauptschlich im ,norden von ,makkum4 ,diese ,art ,fischerei erfordert nur kleine ,schiffe 7#bd bis #cj ,reusen auf das ,schiff74 ,man benutzt hierzu ,aal- und ,heringsreusen2 es ist auch wahrscheinlich1 dass das alte ,kubboot seinen ,namen dem ,fischereigert verdankt1 das ,kub heisst2 es ist dies ein trichterfrmiger ,weidenkorb1 der an seinem unteren ,ende geschlossen ist1 so dass noch eine kleine ffnung bleibt2 auf diese ffnung folgt ein kleines seidenes ,netz1 dessen ffnung den ,aalen den ,durchgang gestattet1 die sich nun in dem hinteren ,teile1 dem ,kub1 sammeln4 ,der ,fischfang auf der ,zuiderzee ist besonders geartet1 weil eine grosse ,zahl von ,fischern der ,zuiderzee die ,nordsee besuchen1 whrend andere in den ,flssen fischen und der ,rest das ganze ,jahr auf der ,zuiderzee selbst bleibt4 ,die ersteren benutzen die grossen ,blazer1 ,schocker und ,botter2 die letzteren verwenden die ,kwakken1 ,kubboote und die ,haringschuiten 7,heringsschuten74 ,endlich bedienen sich die an zweiter ,stelle genannten der ,gondeln1 ,lemmeraken1 ,punters1 u4 s4 w4 ,ausser diesen gibt es jedoch eine ganze ,reihe ,gelegenheitsfischer1 die alle ,sorten von ,fahrzeugen benutzen4 ,daraus folgt1 dass es sehr schwer ist1 die genaue ,zahl der in ,gebrauch befindlichen ,fahrzeuge anzugeben1 und dass die in den obigen ,tabellen genannten ,ziffern nur ungefhr stimmen1 soweit sie sich auf die ,fischerei in der ,zuiderzee beziehen4 ,,das ,,waterschip4 ,sidenote3 ,,ii #bch ,man kennt seit langem ein ,schiff genannt ,waterschip das zum ,schleppen der ,zeekameele 7,art schwimmende ,docks7 ber den ,pampus dient4 ,das ,waterschip ist ursprnglich ein einfacher ,botter aus ,marken4 ,wie schon gesagt1 stammen die ,zeekameele aus dem ,jahre #afia4 ,man baute sie spter mit festerem ,vorder- und ,hintersteven und einer ,kajte hinter dem ,mast4 ,das ,waterschip unterscheidet sich so mehr von den alten ,botters4 ,whrend das ,schleppen der ,schiffe zuerst zwei privaten ,gesellschaften 7der ,grossen und der ,kleinen ,kompagnie7 oblag1 wurde es nach #agda durch ,vertrag der grsseren ,gesellschaft bertragen1 die ihren ,waterscheepjes eine ,tafel aus ,weissblech am ,vordersteven als ,unterscheidungszeichen anheftete4 ,diese ,massnahme gengte jedoch nicht1 um die ,nebenbuhler fernzuhalten4 ,i4 ,j4 #aghc wird angeordnet1 dass das ,admiralswappen auf die ,segel der genehmigten ,schiffe gemalt wrde1 wie heut die ,segel der ,fischereifahrzeuge mit ,buchstaben und ,ziffern versehen sind4 ,als whrend der franzsischen ,herrschaft die ,schiffahrt stillgelegt ist1 leiden die ,waterscheepen derart1 dass i4 ,j4 #ahbd von den #ah vorhandenen #f zerstrt werden4 ,i4 ,j4 #ahbg wird der ,rest infolge der ,erffnung des ,nordhollndischen ,kanals verkauft4 7,le ,comte1 ,s4 #ch47 ,man darf diese ,waterschepen nicht mit denen der ,salzsiedereien verwechseln1 die zur ,befrderung von ,seewasser dienen1 von denen einige ,abbildungen in unserem ,atlas wiedergegeben sind4 ,mit einer einzigen ,ausnahme gehren diese ,schiffe zur ,gruppe der ,smakken 7,schmacken74 ,illustration3 #f4 ,die ,annales des ,travaux publics de ,belgique 7,august #aija7 enthalten eine eingehende ,untersuchung ber das ,material der ,binnenschiffahrt in ,belgien4 ,diese ,arbeit rhrt her von dem ,oberingenieur der ,brcken und ,wege ,dehem4 ,sie enthlt eine ,beschreibung der ,schiffstypen1 die auf den belgischen und franzsischen ,kanlen ,verwendung finden4 ,diese fr die ,kanle eigens gebauten ,schiffstype haben keinen ,wert vom geschichtlichen ,standpunkt4 ,da sie indessen viel die ,zuid-,willemsvaart 7,kanal von ,maastricht nach ,bois-le-,duc7 benutzen1 so drfte eine kurze ,beschreibung dieser hier gewhnlich ,ballanten genannten ,schiffe am ,platze sein4 ,im allgemeinen kann man sie folgendermassen einteilen3 a7 ,die ,prahme von ,charleroi b7 ,die wallonischen ,schiffe oder ,kanalschiffe ,sidenote3 ,,ii #beg ,sidenote3 ,,ii #bfe ,das ,schiff der ,gruppe a fhrt auf flmisch den ,namen ,bak und hat eine parallelepipedische ,gestalt4 ,es misst #ai1ej m in der ,lnge1 #b1fj-b1he m in der ,breite2 die ,tauchtiefe1 wenn das ,schiff leer ist1 schwankt von #j1ce bis #j1dj m und sie erreicht bei voller ,belastung #a1hj m4 ,seine ,tragfhigkeit schwankt bei dieser ,tauchtiefe von #fg bis #gb t4 ,dieser ,schiffstyp ist eigens fr die ,schiffahrt auf dem ,kanal von ,charleroi in ,brssel geschaffen worden1 dessen ,schleusen mit kleinem ,querschnitt nur #ai m ,nutzlnge und #b1gj m ffnung haben4 ,die festen ,brcken haben eine freie ,hhe von #b1fe bis #c m4 ,der ,preis dieser ,schiffe schwankt von #dejj bis #gejj ,frcs4 ,das ,schiff der ,gruppe b fhrt flmisch den ,namen ,waal2 es ist ebenfalls ein parallelepipedischer ,kasten mit flachem ,boden und fast glatten ,seitenwnden4 ,nach den verschiedenen ,formen der ,vorder- und ,hinterseiten nehmen diese ,schiffe folgende ,namen an3 #a7 ,schiff von ,tournai1 #b7 ,zille1 #c7 ,binnenlnder1 #d7 ,spitzschiff4 ,es ist jedoch zu bemerken1 dass die beiden letzteren ,benennungen mehr fr ltere ,type genommen werden1 und dass die beiden ersteren fr die grossen ,kanalschiffe 7,pniches7 vorbehalten bleiben1 die man heutzutage gewhnlich baut4 ,bei dem ersten ,typ1 dem ,schiff von ,tournai1 sind die ,vorder- und ,hinterflchen abgerundet2 die ,kurve ist in der vertikalen ,ebene ziemlich deutlich1 so dass das ,schiff einen gekrmmten ,vordersteven hat1 der ,nase heisst4 ,die ,vorderseite hat ein ,bergholz1 das ,bart heisst und von einer ,holzsente gekrnt ist1 die als ,auflage fr das ,schlepptau dient1 das ber den ,bolzen hinter der ,nase geschlungen ist4 ,bei der ,zille 7,chaland oder ,ballant7 sind ,vorder- und ,hinterteil fast glatt2 die ,nase und der ,bart treten nur schwach hervor1 und der ,schlepptaubolzen liegt an der ussersten ,spitze des ,schiffs4 ,im allgemeinen sind diese ,schiffe ziemlich fest gebaut1 und ihre ,beplankung hat sehr gelitten durch die starken ,krmmungen des ,vorder- und des ,hinterteiles4 ,ihre ,form ist so gewhlt1 dass die ,schiffe genau die ,schleusen fllen und eine mglichst grosse ,ladefhigkeit haben1 obwohl es vllig unverstndlich ist1 dass man1 um einige ,tonnen mehr zu laden1 ganz die ,leichtigkeit des ,schleppens vernachlssigt4 ,was man also auf der einen ,seite gewinnt1 verliert man doppelt auf der anderen durch die hheren ,schleppgebhren4 ,die einzige ,erklrung1 die man fr diese ,bauart geben kann1 ist1 dass die meisten ,schiffer ihre eigenen ,pferde zum ,treideln haben 7fr die sich ein ,stall in der ,mitte des ,fahrzeugs befindet71 so dass sie nicht die ,mehrkosten fr das ,treideln merken4 ,die ,grssen bei den ,gruppen #a und #b sind dieselben2 die ,lnge der ,schiffe schwankt von #c1ej m bis #c1ij m 7ohne ,steuer7 und ihre ,breite von #e m bis #e1je m2 ihre ,tauchtiefe leer betrgt durchschnittlich #j1bh m2 beladen tauchen sie #a1hj bis #b1cj m ein1 und ihr ,fassungsvermgen betrgt #cjj bis #cgj t4 ,vergleicht man die ,type #c und #d mit den ,typen #a und #b1 so sieht man1 dass die ersteren weniger laden knnen1 wegen ihres spitzen ,vorderteils1 von welchem sie den ,namen ,spitzschiffe 7flmisch ,spits7 haben4 ,der ,binnenlnder heisst flmisch ,bijlander1 franzsisch ,blandre4 ,der ,hauptunterschied zwischen dem ,binnenlnder und dem ,spitzschiff besteht darin1 dass der ,boden des ersteren sich an die ,vorderflche mittels einer gekrmmten ,flche anschliesst1 whrend der ,boden des zweiten bis zur ,nase hin eben bleibt4 ,sonst sind die beiden ,type wenig von einander verschieden4 ,man baut sie jetzt nicht mehr viel4 ,man findet zwar jetzt noch ,spitzschiffe2 diese mssen aber eher als eine ,art ,kanalschiff betrachtet werden4 ,wir sehen also auch hier eine ,verschmelzung der verschiedenen ,formen1 die mit der ,zunahme der ,grsse ,hand in ,hand geht4 ,die ,bijlander haben eine ,lnge von #bh bis #cd m1 eine ,breite von #d1fj bis #e m und eine ,tauchtiefe von #j1cj bis #j1dj m leer1 die bei ,belastung #b m erreicht4 ,das ,spitzschiff hat eine ,lnge von #bj bis #cj m und eine ,breite von #c1ej m 7die niemals #e m erreicht72 die ,tauchtiefe betrgt leer durchschnittlich #j1ce m1 bei ,beladung #a1hj m2 es kann #ajj bis #bjj t laden4 ,die grssten von ihnen1 #cb m lang und #d1ij m breit1 knnen bei #b1ae m ,tauchtiefe hchstens #bej t laden4 ,man baut jetzt die vorgenannten ,type viel aus ,eisen4 ,wir erwhnen noch den ,prij1 ein ,spitzschiff1 das aus zwei getrennten ,teilen besteht1 die jeder fr sich beladen werden knnen4 ,illustration ,illustration3 #g4 ,in ,europa hat sich sonach die ,schiffbaukunst um zwei ,mittelpunkte entwickelt1 deren ,einflusskreise etwa im ,jahre #acjj zusammentrafen4 ,die ,verschmelzung der beiden ,mittelpunkte hat sich erst zwischen #adej und #aejj vollzogen4 ,der nrdliche ,mittelpunkt1 die ,ostsee1 dessen ,ursprung in ,schweden und ,norwegen liegt1 hat die volle ,entwickelung erst zur ,zeit der ,wikinger erreicht4 ,die ,schiffstype der an den ,nordmeeren ,europas wohnenden ,vlker zeigen unverkennbare ,aehnlichkeiten sowohl in den ,formen wie in der ,bauart4 ,wenn man weiter in das ,festland dringt1 so machen sich dieselben auffallenden ,eigentmlichkeiten noch weiter bemerkbar1 so dass die ,aehnlichkeit der ,formen in der ,richtung ,ost-,west noch deutlicher wird4 ,die ,karte ,n #a gibt durch eine grne ,farbe den ,nordmittelpunkt an1 whrend die ,richtung der wahrscheinlichen ,verschiebung der runden friesischen ,type durch eine volle ,linie angezeigt wird2 die ,richtung der spitzen ,type wird durch eine punktierte und die der ,type des ,niederrheins durch eine gemischte ,linie angegeben4 ,der im ,mittelmeer gelegene ,sdmittelpunkt1 der von ,phnizien herstammt1 ist in ,rot dargestellt4 ,die ,schiffsbaukunst hat sich dort ebenfalls in der ,richtung ,ost-,west entwickelt4 ,obwohl ich in nautischer ,beziehung mit den zu meiner ,verfgung stehenden ,angaben nicht versichern kann1 dass das ,sdzentrum sich unter dem ,einfluss ,asiens befunden hat1 so kann doch festgestellt werden1 dass eine ,anzahl von ,formen und ,bauarten1 die man auf den alten ,zeichnungen findet1 sich auch bei den arabischen1 indischen und chinesischen ,schiffen wiederholt4 ,daraus ergibt sich1 dass es um so notwendiger ist1 unsere ,untersuchungen nach dieser ,seite hin fortzusetzen1 als in ,asien mehr als in ,europa die alten ,arten der ,fortbewegung und des ,steuerns der ,schiffe sich noch ziemlich gut erhalten haben4 ,es steht ausser ,zweifel1 dass man dort unten ,beziehungen zwischen dem ,sdzentrum und einem ,teil ,asiens finden wird4 ,die ,schiffbaukunst1 die zu uns von der ,ostsee gekommen ist1 ist zuerst fr die ,fischerei benutzt worden1 die zweifellos die ,wiege jedes grossen ,seevolkes ist4 -- ,die allmhliche ,entwickelung der ,fischerei erweiterte das ,feld der ,ttigkeit und begnstigte den ,verkehr in ,nachahmung dessen1 was in ,flandern geschah4 ,wir werden uns also nicht wundern1 dass in ,holland die ltesten ,erinnerungen bezglich der ,schiffbaukunst sich auf die ,heringsfischerei beziehen4 ,aus dem ,aufschwung dieses ,fischfanges erklrt sich die ,entstehung der ,kogge und die ,beziehung1 die zwischen der ,kogge1 der ,egmonder ,pink und dem ,bom besteht1 der aus ihr hervorgeht2 und wir bertreiben nicht1 wenn wir sagen1 dass der ,bom1 der bald verschwunden sein wird1 die letzte ,spur der ,kogge darstellt4 ,die ,entwickelung des ,schiffs beruht brigens auf der berlieferung2 diese bestand nicht nur in der sklavischen ,nachahmung alles dessen1 was die ,vorfahren hervorgebracht haben1 sondern passte sich den neuen ,forderungen an1 die die ,sonderverhltnisse der ,zeit nach sich zogen4 ,die ,entwickelung des ,schiffs wie seiner ,grssenverhltnisse ist also eine allmhliche gewesen4 ,so sind die ,schiffe des ,altertums nicht grsser gewesen als die des ,mittelalters1 die ihrerseits kleiner waren als die der ,neuzeit4 ,weder der ,kompass1 noch die ,anwendung des ,steuers1 noch auch die ,erfindung des ,schiesspulvers haben pltzliche ,vernderungen in der ,schiffbaukunst herbeifhren knnen4 ,nur allmhlich werden1 dank den ,vervollkommnungen der ,artillerie1 die ,schiffe schwerer1 so dass man im ,anfang unseres ,unabhngigkeitskrieges die ,kriegsschiffe von den ,handelsschiffen unterschied1 mit anderen ,worten1 die letzteren sind bis dahin ebenfalls fr militrische ,zwecke benutzt worden4 ,nach der ,entdeckung ,amerikas und des ,seewegs nach ,ostindien1 die die beiden wichtigsten ,ereignisse in der ,entwickelung der europischen ,vlker waren1 hat sich der ,weltverkehr vom ,mittelmeer nach der ,nordsee verschoben4 ,erst damals erwachte unser ,land und bertraf bald alle anderen ,lnder im ,schiffbau4 ,umgekehrt fhren heute die ,niederlande den ,schiffbau nach der ,ostsee4 ,auch ,frankreich hat von uns die ,schiffbaukunst gelernt4 ,holland hat somit an der ,spitze dieser ,industrie von #aejj bis #agjj gestanden1 um dann ,frankreich ,platz zu machen1 wo die ,schiffbaukunst sich um die ,mitte des #ah4 ,jahrhunderts vllig von ,holland trennt4 ,es ist der ,scharfsinn der ,franzosen1 der alle ,lnder bei der mathematischen ,berechnung der ,schiffe geleitet hat4 ,das immer praktische ,england hat sich zu jeder ,zeit bemht1 sich auf der ,hhe des ,landes zu halten1 das die grssten ,schiffe baute4 ,das ,werk von ,holmes zeigt dies ,bestreben deutlich4 ,nach #ahjj berholt ,england seinen ,nebenbuhler und gibt den ,ton im ,schiffbau an4 ,zahlreiche ,vervollkommnungen haben sich unter dem ,einfluss ,englands vollzogen4 ,die ,kontinentalsperre gibt unserer ,schiffbaukunst den ,gnadenstoss4 ,erst dank dem ,eingreifen und der energischen ,untersttzung des ,knigs ,wilhelm ,i4 hat sich der ,schiffbau in der ersten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts wieder belebt1 um in der zweiten ,hlfte eine neue ,zeit der ,grsse zu erreichen4 ,die ersten neuzeitlichen ,kriegsschiffe ,japans wurden in ,holland erbaut4 ,das ,auftreten des ,eisens ffnete unserer ,schiffbaukunst eine neue ,aera1 und unsere tchtigen ,schiffbauer haben den berlieferungen unseres ,volkes ,ehre zu machen verstanden1 indem sie sich wie ehemals als sparsame ,konstrukteure erwiesen1 die es verstanden1 einen festen ,bau untadelig und mit einem angenehmen ,aeusseren auszufhren4 ,die ,verteilung der ,gruppen der ,schiffstype ist auf ,karte #c dargestellt1 whrend die ,karte #d fr unser ,land die ,unterabteilung jener ,gruppen zeigt4 ,die friesischen ,type sind auf den beiden ,karten durch grne ,farbe dargestellt1 die ,type des ,niederrheins1 die in den ,nordwesten von ,nordbrabant und das ,herz von ,sdholland eingedrungen sind1 haben braune ,frbung2 die ,type des ,oberrheins sind mit violetter ,farbe1 die der unteren ,seine in ,rot und die der oberen ,maas in ,grn dargestellt4 ,die spitzeren ,type von ,overijssel1 umgeben von denen ,frieslands und des ,niederrheins1 die sich brigens auch auf der ,ems1 der ,weser1 der ,elbe1 der ,havel1 der ,oder und der ,spree finden1 sind durch eine blassere ,farbe gekennzeichnet4 ,die ,karte ,n #d gibt die ,fischereifahrzeuge an1 die die ,nordsee befahren4 ,sie gehren zum friesischen ,typ mit ,ausnahme des ,loggers und der ,schaluppe4 ,es ist interessant1 diese ,grenzgebiete mit den ,karten #e1 #f und #g zu vergleichen1 welche das ,ergebnis der mhseligen ,untersuchungen des verstorbenen ,professors ,dr4 ,galle enthalten1 der durch seine umfassende ,gelehrsamkeit und nicht weniger durch sein grosses ,wohlwollen berhmt ist1 das ihn vor einiger ,zeit veranlasst hat1 diese ,karte uns freundlichst zur ,verfgung zu stellen4 ,ein einziger ,blick schon zeigt1 dass die ,grenzen der ,frachten sich in sehr starkem ,masse gendert haben2 hinsichtlich der ,verteilung der ,sprachen und der ,art der ,wohnungen macht sich eine auffallende hnlichkeit bemerkbar4 ,die friesischen und schsischen ,einflsse fallen auf allen ,karten zusammen1 whrend die ,type der oberen ,maas sich da finden1 wo der ,bau der rmischen ,landhuser sich erhalten hat4 ,es ist also nicht wunderbar1 dass diese ,type der ,maas jenen gleichen1 die man im ,tal des ,po und auf dem ,adriatischen ,meer trifft4 ,diese ,feststellungen stimmen mit den geschichtlichen ,untersuchungen berein1 die festgestellt haben1 dass die ,lnder an der ,nordsee von den ,kelten bewohnt waren1 die vom ,orient nach ,mittel- und ,westeuropa mehrere ,jahrhunderte vor unserer ,zeitrechnung gekommen waren4 ,sie vertrieben die mongolische ,bevlkerung1 die sich dort schon angesiedelt hatte1 aber ihrerseits wurden die ,kelten aus dem ,westen durch die ,germanen vertrieben4 ,so erzhlten die ,rmer1 dass nrdlich vom ,rhein die ,kelten schon berall von den ,germanen verjagt wren4 ,der ,rhein bildete damals die allgemeine ,scheidewand zwischen den beiden ,vlkern4 ,im ,sden dieses ,flusses gab es nur einige germanische ,vorposten1 wie die ,eburonen in ,maastricht und in ,roermond2 die ,kondrusen in der ,umgegend von ,lttich4 ,lngs der ,maas verschmelzen die ,germanen und die ,kelten miteinander4 ,in ,nordbrabant waren die ,kelten schon stark germanisiert1 whrend die ,menapier1 die ,moriner und die ,nervier aus ,flandern und ,seeland ebenfalls stark unter dem ,einfluss der ,germanen standen4 ,alle diese germanisierten ,kelten wurden von den ,rmern ,gallier genannt4 ,zu wiederholten ,malen drangen die ,germanen in ,gallien ein und kamen dort sogar bis in das ,land der ,menapier im ,scheldetal2 aber im ,jahre #ee vor ,christi ,geburt warf sie ,csar zurck4 ,nach den ,eroberungen dieses letzteren rmischen ,feldherrn bildete der ,rhein die ,grenze der rmischen ,herrschaft und blieb es bis etwa ins #d4 ,jahrhundert4 ,die ,gallier latinisierten sich schnell4 ,nrdlich vom ,rhein machte sich der rmische ,einfluss auf die ,bataver1 die ,kaninefaten und ,friesen fhlbar4 ,dieser ,einfluss war jedoch wenig deutlich1 besonders bei den letzteren4 ,in dem ,augenblick1 wo die ,macht ,roms geringer wurde1 erschienen die ,germanen wieder1 und besonders traten die ,franken hervor4 ,diese ,franken1 die die ,gegend der ,lippe1 der ,ruhr und der ,ems bewohnten1 wurden wahrscheinlich zu jener ,zeit schon von den ,sachsen zurckgetrieben4 ,unter dem ,kaiser ,probus wurden die ,franken noch einmal im ,jahre #bhj ber den ,rhein zurckgeworfen1 aber nach dem ,tode ,konstantins des ,grossen 7#ccg7 rckten sie von neuem nach ,sden vor4 ,cln fiel in ihre ,hnde1 und sie erschienen vor ,trier4 ,julian verhinderte sie indessen in ,taxandrien1 das heutige ,nordbrabant1 einzudringen4 ,die ,salier1 die mchtigsten der ,franken1 blieben im ,lande der ,bataver1 whrend die ,chamaven1 ein anderer ,volksstamm1 sich im ,norden des ,rheins festsetzten4 ,die ,salier und die ,bataver verschmolzen bald zu einem einzigen ,stamm2 als sich im ,jahre #djb1 whrend der ,regierung des ,kaisers ,honorius1 die ,rmer zurckzogen1 nahmen die ,franken ihren ,marsch nach dem ,sden wieder auf und fielen in ,nordbrabant ein4 ,die ,sachsen1 die1 wie schon gesagt1 wahrscheinlich die ,franken in ,bewegung gesetzt haben1 bewohnten das ,land zwischen der ,ems und der ,elbe1 d4 h4 also ,norddeutschland4 ,sie setzten sich im ,osten unseres ,landes fest und dehnten ihren ,einfluss spter nrdlich aus4 ,die ,friesen1 die man im allgemeinen neben den ,sachsen nennt1 haben es verstanden1 sich zu halten und wohnten von der ,weser bis zum ,zwin 7seelndisches ,flandern74 ,ihr ,knig ,radbod erweiterte ihre ,herrschaft nach dem ,sden des ,rheins und drang sogar bis ,cln vor1 wo ihm indessen ,karl ,martell eine ,niederlage beibrachte4 ,wenn ,holland im ,mittelalter ,friesland nur bis zur ,mndung der ,maas heisst1 so sagt man andererseits1 dass der heilige ,amand das ,evangelium bei den ,friesen von ,seeland predigte4 ,diese ,ueberlieferung wird von ,professor ,fockema ,andrae besttigt1 der nachgewiesen hat1 dass das ,friesische ,gesetz von #hjj von der ,weser bis zum ,zwin1 und das frnkische ,gesetz bis zum ,eem angewendet wurde1 d4 h4 dass die ,chamaven die ,veluwe im ,osten des ,flusses bewohnt haben2 somit gehrt ,utrecht zu ,friesland4 ,man erzhlt auch gelegentlich des ,kampfes der ,friesen gegen die ,franken1 dass ,utrecht auf der ,grenze ,frieslands liegt4 ,zusammenfassend kann man also sagen1 dass die ,niederlande ursprnglich von den ,kelten bewohnt wurden1 die von den ,germanen nach ,sden gedrngt sind4 ,sie haben sich spter mit ,hilfe der ,rmer sdlich der grossen ,flsse gehalten4 ,die ersten ,germanen unseres ,landes waren die ,friesen4 ,sie bewohnten die ,kste von der ,weser bis zum ,zwin und haben sich an einigen ,orten unter den ,kelten angesiedelt4 ,so finden wir die friesischen ,type von ,dnemark bis ,flandern2 sie dringen bis ,utrecht und lngs der ,flsse mit ,ebbe und ,flut vor4 ,die ,chamaven1 die ersten ,franken1 hielten wahrscheinlich die ,veluwe und die ,betuwe bis zur ,linge und zum ,eem besetzt4 ,die ,franken bevlkerten spter ,nordbrabant und drangen bis nach ,seeland1 ,utrecht und ,sdholland vor4 ,tatschlich haben wir uns schon gewundert1 in unserem ,lande die ,type des ,niederrheins nicht nur lngs des ,rheins und seiner ,nebenflsse1 sondern auch im ,herzen ,sdhollands und im ,nordwesten von ,nordbrabant zu treffen4 ,die zuletzt gekommenen ,sachsen setzten sich im ,osten unserer ,heimat fest und dehnten sich allmhlich nach ,groningen und ,friesland aus4 ,dort finden wir die spitzen ,type von ,overijsel oder die schsischen ,type4 ,die ,schiffstype haben1 wie die ,art der ,wohnungen1 die ,sprachen und die ,trachten ,beziehungen zu den ,ureinwohnern der ,gegenden4 ,dies erklrt1 weshalb man an demselben ,fluss1 in demselben ,lande verschiedene ,schiffstype findet4 ,so haben sich die alten ,formen und die alten ,sitten durch die ,zeitalter erhalten1 und unser ,vaterland besitzt nicht allein eine ruhmreiche ,vergangenheit1 sondern hat es auch verstanden1 einen beneideten ,platz auf dem ,gebiete der ,schiffbaukunst festzuhalten1 so dass man auf unsere tchtigen ,schiffbauer anwenden kann1 was ,witsen im ,jahre #afga schreibt3 ,in 't overleg van een zuinig meeste bestaat al 't geheim van goedkoop bouwen4 7,das ganze ,geheimnis eines wirtschaftlichen ,schiffbaues besteht in der berlegung eines sparsamen ,baumeisters47 ,illustration bersetzer3 ,hugo ,m,,ller1 ,dahlem4 ,illustration3 ,,kaart ,n #a ,tafel ,n #a--;,carte ,n #a ,plate ,n #a ,,op ,,welke ,,wijze ,,de ,,scheepsbouw ,,zich ,,heeft ,,verplaatst ,,voor #aejj 7#a7 7#a7 ,wie sich der ,schiffbau vor #aejj bewegt hat4 ,evolution de l'architecture navale avant #aejj4 ,way in which shipbuilding moved before #aejj4 7#b7 ,sdlicher ,mittelpunkt4 ,centre mridional4 ,southern ,centre4 7#c7 ,nrdlicher ,mittelpunkt4 ,centre septentrional4 ,northern ,centre4 7#d7 ,erste ,berhrung zwischen dem sdlichen und nrdlichen ,mittelpunkt4 ,premier contact entre le centre mridional et le centre septentrional4 ,first contact between the ,southern centre and the ,northern centre4 7#e7 ,erster ,einfluss des sdlichen auf den nrdlichen ,mittelpunkt4 ,premire influence du centre mridional sur le centre septentrional4 ,first influence of the ,southern centre on the ,northern centre4 ,illustration3 ,,kaart ,n #b ,tafel ,n #b -- ,carte ,n #b ,plate ,n #b ,,op ,,welke ,,wijze ,,de ,,scheepsbouw ,,zich ,,heeft ,,verplaatst ,,na #aejj 7#a7 7#a7 ,wie sich der ,schiffbau nach #aejj bewegt hat4 volution de l'architecture navale aprs #aejj4 ,way in which shipbuilding moved after #aejj4 7#b7 #aejj-agjj4 ,niederlande4 #aejj-agjj4 ,pays-,bas4 #aejj-agjj4 ,netherlands4 7#c7 ,stdte des ,hansabundes4 ,villes de la ligue hansatique4 ,cities of the ,hanseatic ,league4 7#d7 #agjj-ahjj4 ,frankreich4 ,der theoretische ,schiffbau4 #agjj-ahjj4 ,la ,france4 ,l'architecture navale thorique4 #agjj-ahjj4 ,france4 ,theoretical shipbuilding4 7#e7 ,die franzsische ,bauweise trennt sich von der der ,niederlande4 ,l'architecture navale franaise se spare de celle des ,pays-,bas4 ,french shipbuilding withdraws from that of the ,netherlands4 7#f7 ,nach #ahjj4 ,england4 ,aprs #ahjj4 l',angleterre4 ,after #ahjj4 ,england4 ,illustration3 ,,kaart ,n #c ,tafel ,n #c -- ,carte ,n #c ,plate ,n #c ,,kaart ,,der ,,scheepsmodellen ,tafel der ,schiffstype4 ,carte des types de navires4 ,plate showing types of vessels4 ,i ,friesche ,friesische ,type4 ,types ,frisons4 ,frisian types4 modellen4 7,smacken1 7,semaque1 etc47 7,smack1 etc47 7,smak1 enz47 u4 s4 w47 ,,ii ,overijselsche ,type von ,types de ,overysel types4 modellen4 ,overysel4 l',overysel4 7,somp4 pegge1 7,somp4 ,pegge1 7,somp4 pegge1 7,somp4 pegge1 enz47 u4 s4 w47 etc47 etc47 ,,iii ,b,rijn der ,rhein ,le ,rhin ,b,the ,rhine o7,dorstensche 7,aak ,b7l',aque de o7,ake from v aak74 ,o von ,dorsten74 o ,dorsten74 v ,dorsten74 e b v e ,,iv n,maas edie ,maas e,la ,meuse n,the ,meuse d7,hedelsche r7,aak von n7l',aque de d7,ake from l aak74 l ,hedel74 d ,hedel74 l ,hedel74 a l a ,v n,maas ndie ,maas a,la ,meuse n,the ,meuse d7,whale majol74d7,whale majol74 n7le ,whale d7,the ,whale e e dmajol74 e majol74 r r e r ,,vi s,boven der ,oberrhein r,le ,rhin s,the ,upper ,rijn 7der ,keen74 ssuprieur ,rhine 7,keen74 7der ,keen74 7le ,keen74 7,keen74 ,illustration3 ,,kaart ,,der ,,scheepsmodellen7#a7 7#a7 ,,tafel ,,der ,,schiffstype ,,carte ,,des ,,types ,,de ,,navires ,,plate ,,showing ,,types ,,of ,,vessels ,illustration3 ,,kaart ,,der ,,scheepsmodellen ,,kaart ,n #d ,tafel ,n #d -- ,carte ,n #d ,plate ,n #d ,illustration3 ,,kaart ,n #e ,tafel ,n #e--;,carte ,n #e ,plate ,n #e ,,kaart ,,der ,,dialecten ,,nederland4 ,dialecttafel4 ,niederlande4 ,carte des dialectes4 ,pays-,bas4 ,dialect ,chart4 ,netherlands4 ,illustration3 ,,kaart ,n #f ,tafel ,n #f--;,carte ,n #f ,plate ,n #f ,,volkskleederdrachten ,tafel der ,volkstrachten ,carte des costumes nationaux ,plate of national costumes ,illustration3 ,,kaart ,n #g ,tafel ,n #g--;,carte ,n #g ,plate ,n #g ,,kaart ,,der ,,boerenwoningen ,tafel der lndlichen ,wohnhuser4 ,carte des habitations rurales4 ,country homes4 ,illustration3 ,,navigare ,,necesse