---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt dargestellt4 ---------------------------------------- -------------------------- ,,buchstabenmystik ,,inaugural-,,dissertation ,,zur ,,erlangung ,,der ,,doktorw,,rde ,,der ,,hohen ,,philosophischen ,,fakult,t ,,der ,,ruprecht-,,karls-,,universit,t ,,zu ,,heidelberg ,,vorgelegt ,,von ,,franz ,,dornseiff ,,druck ,,von ,b4 ,g4 ,,teubner ,,in ,,leipzig #aiaf ,die ,arbeit erscheint vollstndig als ,heft ,,vii der 1 herausgegeben von ,franz ,boll4 7,verlag von ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig und ,berlin47 ,die mystischen ,spekulationen ber das ,alphabet und die ,verwendung der ,buchstaben zum ,zaubern1 wovon im folgenden die ,rede sein soll1 spielen eine groe ,rolle in der ,kabbala und in muhammedanischen ,kreisen4 ,es handelt sich also um ,vorstellungen1 die noch heute fortleben4 ,denn die ,kabbala ist noch durchaus lebendig in der ,sekte der ,chasidim1 der ,anhnger des polnischen ,messias ,baal ,schem 7 #agie7a und sonst im ,volk wie in ,theosophenkreisen4 ,ebenso haben die betreffenden muhammedanischen ,sekten noch immer ihre ,gemeinde1 und der gelehrte ,zauber1 der die geheimen ,krfte der ,buchstaben nutzt1 ist die ,hauptsttze fr den ,islam bei den wilden ,vlkern4#b ,die ,wurzeln dieser ,superstition liegen im ,altertum1 wie fr so vieles im spteren ,judentum und im ,islam4 ,der reiche ,stoff1 der dies zeigt1 soll hier gesammelt werden4 ,es lt sich auch erkennen1 aus welchen ganz bestimmten antiken ,voraussetzungen diese ,art der ,mystik erwachsen ist1 die sich dann als dauernder ,bestandteil der mystischen ,formensprache so lange gehalten hat4 #a ,jewish ,encyclopedia s4 v4 ,hasidim4 ,martin ,buber1 ,vom ,geist des ,judentums1 ,leipzig #aiaf ,s4 #ajh ff4 ,eliasberg1 ,sddeutsche ,monatshefte #ac 7#aiaf7 ,s4 #gjc ff4 #b ,becker in der ,zeitschrift ,der ,islam8 ,,ii 7#aiaa7 ,s4 #ca ff4 ,besonders ,maghrib gilt bis in die neuesten ,zeiten als ,hochschule kabbalistischer ,kunst1 s4 ,goldziher1 ,zeitschr4 d4 d4 morgenl4 ,ges4 #da 7#ahhg7 ,s4 #di4 ,i4 ,,die ,,wurzeln ,,der ,,buchstabenmystik #a4 ,,die ,,antiken ,,ansichten ,,ber ,,den ,,ursprung ,,der ,,schrift ,nach dem ,glauben mancher ,vlker stammt die ,schrift von den ,gttern4 ,keines unter diesen hat wohl die ,findung der ,buchstaben so sehr als kosmisches ,ereignis ersten ,ranges betrachtet wie es die altnordischen ,skalden taten1 von deren ,dichtung die ltere ,edda ,reste erhalten hat4 ,in der ,edda#c mu nach einem tiefsinnigen ,mythus ,odin1 der oberste ,gott1 sich selbst opfern1 um mit den ,runen ,wissen und ,zaubermacht zu erlangen3 ,ich wei1 da ich hing am windbewegten ,baum ,neun ,nchte durch1 ,verwundet vom ,speer1 geweiht dem ,odin1 ,ich selber mir selbst4 ,man bot mir kein ,horn noch ,brot zur ,labung1 ,nach unten sphte mein ,aug'1 chzend hob ich1 hob aufwrts#d die ,runen1 ,zu ,boden fiel ich alsbald4 ,zu gedeihen begann ich und bedacht zu werden1 ,ich wuchs und fhlte mich wohl4 ,ein ,wort fand mir das andere ,wort1 ,ein ,werk das andere ,werk4 ,runen wirst du finden1 geratene ,stbe1 ,stbe voll ,strke1 ,stbe voll ,heilkraft1 ,von dem ,frsten der ,snger gefrbt1 ,von mchtigen ,gttern gemacht1 ,es ritzte sie ,ragna-,hropt8 usw4 ,die ,buchstaben sind hier die ,fundamente alles ,wissens und der ,preis1 um den sie erworben werden1 kann gar nicht hoch genug sein4 ,ist nun hnliches schon im ,altertum zu entdecken8 ,die ,vorstellung von der gttlichen ,herkunft der ,schriftzeichen finden wir sonst besonders da1 wo die ,kunst des ,schreibens lange das ,sonderrecht einer ,kaste geblieben ist4 ,im alten ,orient geniet der ,schreiber1 der in der ,regel dem ,priesterstand angehrt1 hohes ,ansehen4 ,er trgt linnene ,gewnder1 da nichts ,tierisches ihn berhren darf4#e ,der ,schreiber hat unter den ,gttern seinen ,patron1 der zugleich sein ,gegenstck im ,himmel1 der ,schreiber der ,gtter1 ist4 ,in ,babel ist es ,nebo#f1 in gypten ,thoth4 ,nebo1 ,marduks ,sohn1 ist der ,gott1 der die ,schicksale aufschreibt und so das ,leben verkrzt oder verlngert mit seinem ,griffel des ,geschickes84#g ,er gab den ,menschen die ,schrift4 ,fr die gypter hat das ,thot#h getan1 der ,gott der ,worte und ,bcher1 der ,erfinder der magischen ,formeln1 denen nichts widersteht1 und ,verfasser der ,zauberbcher1 der ,erfinder fast aller ,kulturgter4 ,jede ,hieroglyphe ist fr den gypter ein ,gotteswort4#i ,spter machte dem ,thoth ,isis die ,ehre der ,buchstabenerfindung streitig4#aj ,im ,islam finden wir die ,lehre1 da ,gott selbst die ,buchstaben schuf und sie dem ,adam offenbarte als ein ,geheimnis1 das er keinem der ,engel kundtat4#aa ,ja1 eine alte und angesehene ,tradition lt diese ,vorstellung sogar beim ,beginn der ,sendung ,muhammeds eine ,rolle spielen4 ,nach ihr wurde der ,prophet von einem ,engel nachts besucht und heftig aufgefordert1 eine von dem ,engel mitgebrachte ,schrift zu rezitieren1 die von ,gott als ,schpfer und ,offenbarer der ,schreibkunst handelte -- im ,koran als ,sura #if3 ,verkndige im ,namen deines ,herrn1 der schuf1 der den ,menschen von geronnenem ,blute schuf2 verkndige1 denn dein ,herr ist der gndigste1 er1 der mit der ,feder unterrichtete usw48 ,in dieser berlieferung spricht sich die naive ,wertschtzung einer heiligen ,schrift aus1 die ,muhammeds ,bu- und ,gerichtspredigt begleitete4 ,der ,glaube daran1 da die ,buchstaben in der ,zeit1 zumal durch menschliche ,erfindung1 entstanden seien1 wird noch heute von orthodoxen ,islamiten als ,ketzerei gebrandmarkt4#ab ,darin treffen sie sich mit den ,christen der orientalischen ,kirchen4 ,vor anderthalbtausend ,jahren ersannen zwei ,mnner das armenische ,alphabet1 der heilige ,mesrop erfand die ,konsonanten und der ,katholikos ,sahak fgte die ,vokale hinzu4 ,knig ,wramschapuch half ihnen dabei und sorgte dafr1 da die neue ,schrift durch eine ,bibelbertragung sofort geheiligt wurde4 ,die einem fremden ,auge wild verschnrkelten ,zeichen1 die mit geringen nderungen heute noch gebraucht werden1 gaben erst die ,mglichkeit1 die beraus lautreiche armenische ,sprache schriftlich niederzulegen1 fr die das griechische und syrische ,alphabet ungengend gewesen war4 ,noch der ,apostel ,gregor1 der dem ,volke das ,evangelium armenisch verkndete1 hatte in den beiden fremden ,sprachen geschrieben4 ,mit dem eigenen ,alphabet war die ,sprache fixiert1 mit der ,sprache die ,kirche1 die ihren monophysitischen ,glauben fr sich allein beibehielt1 von der gefhrlichen ,berhrung mit den ,byzantinern geschieden1 mit der ,kirche die armenische ,nation ber alle politische ,spaltungen hinaus vereint4 ,das armenische ,alphabet ist nicht minder bedeutsam als das slawische1 mit dem ,kyrill und ,methodius eine ganze ,vlkerfamilie von der westlichen ,kultur trennten4 ,nur wer bedenkt1 wie heute noch um ,schriftzeichen gekmpft wird1 wie etwa in ,albanien unvershnlicher ,ha die ,anhnger des arabischen und des lateinischen ,alphabetes trennt1 kann die ,hartnckigkeit verstehen1 mit der im ,orient jedes ,volk an den krausen ,zeichen hngt1 die ihm seine kulturelle ,selbstndigkeit bedeuten oder doch vortuschen4 ,und darum reden die ,mnche von ,etschmiadsin1 deren ,abt ein ,papst ist und deren ,gemeinde ein ,volk1 von den ,buchstaben1 die einer der ,ihren erfunden1 mit grerer ,ehrfurcht als von ,gott und seinem eingeborenen ,sohne selber48#ac ,im ,gegensatz zu diesen orientalischen ,vorstellungen fehlen in ,griechenland derartige ,mythen nahezu ganz1 ebenso wie ein bevorrechteter schreibender ,priesterstand fehlt4 ,die gebildeten ,griechen der klassischen ,zeit waren sich bewut1 die ,buchstabenschrift wie so manche ,erfindungen1 die dem praktischen ,leben dienen1 aus dem lteren ,orient berkommen zu haben4 ,es machte ihnen wenig aus1 trotz ihres regen ,interesses fr mythische 1 ob ihren eigenen ,vorfahren oder ,nichtgriechen die ,prioritt zukam4 ,ja1 sie haben der ehrwrdigen ,weisheit des ,ostens eher in zu vielen als zu wenig ,dingen die ,urheberschaft zugestanden4 ,der wirkliche ,ursprung der von den ,griechen bernommenen ,schrift1 der durch die ,epigraphik besttigt wird1 steht bei ,hekataios und ,dionysios1 den milesischen ,logographen 7fr4 #cf ,i ,,fhg ,i p4 #bi ,,ii p4 #e7ad und bei ,herodot zu lesen 7#e1 #eh73 die ,phoiniker -- angeblich unter ,kadmos -- haben den ,ionern die ,buchstaben gebracht4 ,deshalb heien die ,buchstaben vgl4 ,kritias bei ,athen4 epit4 p4 #bh ,kaibel ,fragmente der ,vorsokratiker ed4 ,diels p4 #fad1 #aj und unzhlige ,stellen1 welche zeigen1 da die ,gebildeten1 insbesondere die ,grammatiker1 das immer gewut haben4 ,neben dieses ,wissen trat frh eine andere ,anschauung4 ,die gyptischen ,denkmler einer uralten ,vergangenheit haben auf die ,griechen einen starken ,eindruck gemacht4 ,sie sahen mit neidischer ,bewunderung auf die schn geordnete berlieferung einer ungeheuren ,vorzeit1 ber die sie selbst nur die lsterlichen ,lgen ihrer ,dichter besaen4 ,solon mu sich in ,platons ,timaeus p4 #bb a sagen lassen3 1 444 4#ae ,hier war die ,heimat der ,kultur1 von hier mute auch die ,schrift stammen1 das mute sich jedem aufdrngen1 dem die ,priester die uralten ,inschriften auf ,pyramiden und ,tempelwnden wiesen4#af ,wo ,platon1 der die ,pyramiden wohl selbst gesehen hatte1 auf den ,ursprung der ,schrift zu reden kommt1 spricht er nur davon1 da der gypter ,theuth die ,buchstaben erfunden hat4 ,im ,phaidros #bgd c heit es1 der ,theuth sei einst zu dem ,knig ,thamus gekommen und habe ihm allerlei ,erfindungen1 darunter auch die ,schrift1 vorgelegt4#ag ,damit stand ,platon unter den ,griechen nicht allein4 ,kadmos wird dementsprechend zum gypter gemacht4#ah ,auch ,danaos1 der ,bruder des ,aigyptos1 sollte die ,schrift aus gypten mitgebracht haben1 nach ,pythodoros 7schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #aij1 #bb2 #ahc1 #g ,hilgard74 ,der ,historiker ,antikleides aus ,athen1 der nach ,schwartz 7bei ,pauly-,wissowa s4 v4 ,antikleides7 im #c4 ,jh4 schrieb1 bewies aus ,monumenten1 da der gyptische ,knig ,men die ,schrift erfunden habe 7,plin4 n4 h4 ,,vii #eg1 #aib74ai ,der gyptische ,thot von ,hermupolis war nach griechischer ,anschauung niemand anders als ,hermes von ,kyllene4 ,der erfindungsreiche ,gott1 dem ,apollon die ,lyra verdankte und die ,griechen die ,wettspiele1 konnte recht gut auch die ,schrift erdacht haben4 ,hekataios von ,abdera1 der die ,bestrebungen der ,lagiden1 ,griechen und gypter zu verschmelzen -- vielleicht unbewut -- untersttzte#bj1 hat in seinem ,bericht1 auf dem ,diodors erstes ,buch beruht1 erzhlt 7,diod4 ,i #af71 von ,hermes 7 ,thoth7 sei zuerst die allgemeine ,sprache gegliedert und vieles bisher ,namenlose benannt worden1 von ihm seien die ,buchstaben erfunden und alles1 was die ,verehrung der ,gtter und die ,opfer betreffe1 geordnet worden4 ,den ,griechen soll er die ,regeln der gelehrt haben1 daher sein ,name ,hermes4#ba ,umformung hekatischen ,stoffes ist es1 wenn bei ,artapanos 7um #ajj v4 ,chr47 ,hermes1 der ,vater der ,erfindungen1 zum ,moses-,hermes wird4#bb ,an den durch ,philon von ,byblos erhaltenen ,stcken hellenistisch-phnikischer ,kosmogonien kann man sehen1 wie die ,schrift als ,gabe des ,thoth in der ,spekulation hermetischer ,theologen fr heilig angesehen wurde#bc3 1 1 4#bd ,und an einer anderen ,stelle3 1 1 1 4 ,die ,stellung des ,oannes bei ,berossos 7fr4 #a ,dbner1 ,,fhg ,,ii p4 #dig71 der den ,menschen ,schrift1 ,knste und ,gottesdienst lehrte1 will ,reitzenstein1 ,poimandres #ajibe1 durch die ,annahme gyptischer ,einflsse verstndlich machen4 ,aber warum sollen die ,babylonier nicht von sich allein aus derartiges ber ,ea gelehrt haben1 den ,herrn der ,weisheit88#bf ,der griechische ,hermes erscheint als ,erfinder der ,schrift bei ,mnaseas 7,mller1 ,,fhg ,,iii p4 #aef schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahc1 #ae71 ,apollodor von ,athen 7schol4 zu #aih71 ,cicero1 de nat4 deor4 ,,iii #bb1 #ef1 ,varro bei ,augustinus1 de doctrina christ4 ,,ii #bh1 ,hygin fab4 #bgg1 ,cassiodor variae ,,viii #ab 7da steht1 ,mercur habe die ,form der ,buchstaben dem ,flug der ,kraniche abgesehen1 vgl4 ,s4 #aj ,anm4 #b74bg ,natrlich nannten manche ,griechen noch andere 4 ,nach ,ephoros hatte ,kadmos sie nicht nur gebracht1 sondern auch selber erfunden4#bh ,sehr nahe lag es1 sie dem erfindungsreichen ,palamedes#bi zuzuschreiben4 ,das tat zuerst ,stesichoros in seiner zweiten ,orestie4 ,ob seiner hnlichen ,findigkeit wird man an ,sisyphos#cj gedacht haben4 ,auerdem werden als ,erfinder genannt ,prometheus#ca1 ,herakles#cb1 ,phoinix#cc1 der ,paidagogos des ,achilleus 7nach ,duris7 oder ein ,knig von ,tyros -- offenbar eine ,deutung der ,bezeichnung 4 ,den ,musaios 7vgl4 schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahc7 nennt einmal ,artapanos 7vgl4 oben ,s4 #h f74 ,diese ,ansicht mu nicht auf dem ,umweg ber die ,gleichung ,thoth ,moses entstanden sein#cd3 auch ,orpheus und ,linos#ce erscheinen unter den ,schrifterfindern4 ,in ,latium hat ,euandros#cf sie gelehrt1 der durch seine ,herkunft aus ,arkadien1 dem reineren ,lande weiser1 gerechter ,menschen1 dazu berufen war1 den ,vlkern geistige ,gter zu bermitteln4 ,in einem ,scholion zu ,dionysios ,thrax steht1 die ,buchstaben seien vom ,himmel gefallen#cg1 auch ,athena wird dort#ch als ,buchstabenerfinderin genannt4 ,sie lehrt schon auf einer schnen rotfigurigen ,vase dem ,palamedes -- das wird wohl der brtige ,schler sein -- die ,schreibkunst 7,ch4 ,lenormant et de ,witte1 ,elite des monuments cramographiques1 ,paris #ahdd1 ,i p4 #beb f474 ,doch das ist ganz singulr4 ,wre es etwas ,gelufigeres1 so htte es der ,rhetor ,aristides in seiner ,lobrede auf ,athena gewi hervorgeholt1 wo er die der ,gttin preist4 ,aber da steht nichts von ,buchstaben4 ,in ,diodors ,inselbuch ,v #gd wird den ,musen die zugeschrieben4 ,da der ,kreter ,dosiades#ci 7#c4 ,jh47 in seinen behauptete1 die ,buchstaben seien in ,kreta erfunden worden#dj1 steht so vereinzelt1 da es wohl keine ,kenntnis der ,scripta minoa verrt4 ,denn die ,notiz schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahd1 #bi3 7sc4 7 1 1 ist bis auf weiteres nicht zu deuten4 ,pronapos sieht aus1 als verdanke er sein ,dasein einer genealogischen ,operation mit 1 dem ,lehrer ,homers aus ,athen4 ,die ,widersprche der berlieferung1 die verschiedene gab1 fhrten dazu1 das ,verdienst an mehrere ,erfinder zu verteilen4 ,darin spiegelt sich zugleich die allmhliche ,anpassung des phnikischen ,alphabets an die griechischen ,bedrfnisse durch ,umdeutung und ,hinzufgung von ,buchstaben4 ,simonides1 der manche palamedeisch-sophistische ,zge zeigte und sich groen ,rufes als ,gedchtnisknstlers erfreute1 und ,epicharmos1 der einer wichtigen literarischen ,gattung1 sollen dem anfangs unvollkommenen ,schriftsystem noch ,zeichen hinzugefgt haben4 ,die ,zeugnisse darber sind so verschieden1 da es zwecklos wre1 sie in ,einklang bringen zu wollen4#da ,diese ,musterung der ,traditionen ber die ,herkunft der ,buchstaben hat wohl gezeigt1 da im griechischen ,altertum den ,schriftzeichen an sich noch keine ,weihe innewohnen konnte wegen ihres gttlichen ,ursprungs4 ,den besaen sie nicht in dem ,sinn1 wie man es im ,orient oder im altgermanischen ,norden glaubte4 ,es hat keinen antiken ,gott gegeben1 dessen ,funktionen mit der ,schreibkunst wesentlich zusammenhngen1 und was ein ,heros erfunden hatte1 war deshalb noch nicht heilig4 ,dieser ,glaube scheidet also als ,quelle fr griechische ,alphabetmystik und -magie aus4 ,fr den ,analphabeten bildet die ,kunst des ,schreibens leicht ein unheimliches ,mysterium1 und derer wird es in der unschuldigen ,zeit8 des ,altertums 7,lachmann7 stets viele gegeben haben4 ,was der ,mensch an ,bildung damals besitzen mute1 war unendlich viel weniger als bei uns1 und infolgedessen wurden auch die ,anfangsgrnde nicht als etwas ,selbstverstndliches gering geachtet4 ,das ,alphabet als ,gegenstand des ,wissens war im ,athen des #e4 ,jahrhunderts etwas1 worber man ernsthaft reden durfte1 selbst von der tragischen ,bhne herab1 wie -artige ,fragmente des ,sophokles1 ,euripides1 ,agathon1 ,theodektes#db und die spter zu besprechende des ,kallias zeigen4 ,das ,schreiben war fr viele eine gewichtige feierliche ,handlung4 ,trotzdem war dies keine entscheidende ,ursache fr die ,entstehung der ,buchstabenmystik4 ,diese liegt anderswo4 #c ,in den ,sprchen ,hars8 7,hvaml73 ,die ltere ,edda bers4 ,gering1 ,bielefeld u4 ,leipzig #aijb ,s4 #aje1 vgl4 ,r4 ,m4 ,meyer1 ,altgermanische ,religionsgeschichte1 ,leipzig #aiaj ,s4 #beg2 ,mllenhoff1 ,deutsche ,altertumskunde ,,iv1 ,berlin #ahih ,s4 #fhf f4 ber magische ,runen s4 ,uhland1 ,schriften zur ,geschichte der ,dichtung und ,sage ,,vi4 ,stuttgart #ahfh ,s4 #bbe-bgg4 ,doutt1 ,magie et religion dans l',afrique du ,nord1 ,alger #aiji p4 #agb4 ,p4 ,kbke1 ,om runere i ,norden p4 #ej 7mir nicht zugnglich74 ,zauberrunen und ,glaube an die ,macht des ,wortes besonders stark bei den ,finnen1 s4 ,buber1 ,literarisches ,echo #aiab ,sp4 #afad4 ,comparetti1 ,kalewala1 ,halle #ahib ,s4 #bfb4 ,zahlensymbolische ,geheimschriften auf ,grund der ,runen s4 ,pauls ,grundri der germanischen ,philol4 ,i #bfj4 #d ,dabei fllt einem der ,ausdruck fr das ,orakelerteilen in ,delphi ein1 vgl4 ,heinevetter1 ,wrfel- und ,buchstabenorakel1 ,dissertation ,breslau #aiab ,s4 #dj4 ,vielleicht ist ,wodun ,schrifterfinder1 weil er dem ,hermes gleichgesetzt wurde 7wednesday mercoledi74 ,hommel1 ,archiv fr ,schriftkunde #a 7#aiad7 ,s4 #ej4 #e ,so auch der ,schreiberengel ,hesekiel #i1 #b1 dazu ,gunkel1 ,archiv f4 ,religionswissenschaft ,i 7#ahih7 ,s4 #bid ff43 ber die ,tracht des gyptischen 1 der einen ,sperberflgel auf dem ,kopf trgt1 s4 ,clemens ,alexandrinus1 ,strom4 ,,vi #d1 #cf u4 ,diodor ,i #hg1 vgl4 ,reitzenstein1 ,poimandres1 ,leipzig #aijd ,s4 #aec4 #f ,es ist sehr wahrscheinlich1 da die jdische ,vorstellung von einem himmlischen ,schreiber1 einem ,buche des ,lebens 7,apc4 #c1 #e7 babylonischer ,herkunft ist1 vgl4 ,gunkel1 ,archiv f4 ,religionswissenschaft #a 7#ahih ,s4 #bih4 ,jeremias s4 v4 ,nebo in ,roschers mythol4 ,lexikon ,,iii1 ,sp4 #ee f4 ,p4 ,paul ,dhorme1 ,la religion assyro-babylonienne1 ,paris 7,gabalda7 #aiaj p4 #ajc f4 ,kan1 ,de ,jovis ,dolicheni cultu1 ,diss4 ,groningen #aija p4 #eb4 ,johannes ,hehn1 ,die biblische und babylonische ,gottesidee1 ,leipzig #aiac ,s4 #fi3 ,es verdient bemerkt zu werden1 da man ,nebo nicht blo den beschrnkten ,wirkungskreis des ,schreibergottes zuerkannte1 sondern ihn auf ,grund seiner ,schreiberttigkeit auf die hchste ,stufe des ,pantheons erhob und zum ,weltenherrn stempelte48 ,s4 auch ,birt1 ,schreibende ,gottheiten1 ,neue ,jahrb4 #ai 7#aijg7 ,s4 #gjj ff4 #g ,in den ,balkansprachen bedeutet der ,ausdruck fr es ist sein ,schicksal8 soviel wie es ist ihm geschrieben82 es mag dabei auch die ,sternenschrift am ,himmel mitspielen4 #h ,maspro1 ,histoire ancienne des peuples de l'orient classique ,i 7#ahie7 p4 #ade1 #bbj4 ,brugsch1 ,religion und ,mythologie der alten gypter1 ,leipzig #ahhh ,s4 #ddf4 #i ,hymnos von ,ios ,,ig ,,xii1 ,,vi ,nr4 #ad ,zeile #e-h2 ,hymnos von ,andros ,zeile #aj ff41 dazu ,sauciuc1 ,andros1 ,sonderschriften d4 sterreich4 ,instituts ,,viii 7#aiad7 ,s4 #abb2 derselben ,ansicht war auch ,varro nach ,augustin de civit4 dei ,,xviii #cg und ,eugenius ,toletanus1 ,de inventoribus literarum ,isis arte non minori protulit ,aegyptias8 sc4 literas ,,mgh ,script4 antiquiss4 ,,xiv p4 #beg v4 #e4 #aj ,reitzenstein1 ,poimandres ,s4 #fc1 #fd und #bfi4 #aa ,schanawn #afaj n4 ,chr41 ,bl4 #f v4 zitiert bei ,goldziher1 ,zeitschrift der deutschen morgenlnd4 ,gesellschaft #bf 7#ahgb7 ,s4 #ghb 7,flgel1 ,catalog der ,wiener arab4 ,hss4 nr4 #baj ,i p4 #aib74 #ab ,tiele-,sderblom1 ,kompendium der ,religionsgeschichte1 ,berlin #aiab ,s4 #ahe4 ,goldziher1 ,abhandl4 d4 ,gttinger ,ges4 d4 ,wissenschaften #aijg ,s4 #bf4 #ac ,weigel1 ,frankfurter ,zeitung #ad4 ,juli #aiae1 ,nr4 #aic4 #ad ,es stimmt gut zu den vielen ,beziehungen ,milets zur ,kadmossage1 da hier zuerst der ,phnikier8 ,kadmos als ,buchstabenbringer betrachtet wird1 vgl4 ,crusius in ,roschers ,lexikon s4 v4 ,kadmos ,sp4 #hgd4 #ae ,diese uerung ,platons bekamen spter die von den ,christen oft zu hren3 ,clem4 ,alex4 ,strom4 ,i #ae p4 #ceg ,p4 ,s4 #dc ,staehlin4 ,euseb4 ,praep4 ev4 ,x #d p4 #dga c4 #af ,die symbolische8 ,schrift der gypter bei ,clem4 ,alex4 ,strom4 ,v #d p4 #feg ,p4 und ,porphyr4 vit4 ,pyth4 #ab ist das nigmatische oder anaglyphische ,system1 das aus der ,hieroglyphenschrift knstlich komplizierter gestaltet ist4 ,dieses ,system kam erst in den spten ,zeiten des ,verfalls des gyptertums in ,gebrauch2 da dies aber gerade die ,zeit war1 in welcher die ,griechen das ,land kennen lernten1 so spielt es bei diesen1 die es in seiner ,kompliziertheit freilich nicht verstanden1 eine groe ,rolle48 ,wiedemann1 ,herodots ,,ii4 ,buch1 #ahij ,s4 #afd4 #ag ,die ,erzhlung ist wohl eine altgyptische ,legende1 vgl4 ,reitzenstein1 ,zwei religionsgesch4 ,fragen 7#aija7 ,s4 #abc1 ,poimandres #abc4 ,die ,kritik des ,knigs an der ,erfindung -- er meint1 sie wird das menschliche ,gedchtnis schwchen -- ist jedoch sicher erst platonisch3 sie pat zu gut zu einer ,tendenz des ,dialoges1 die mndliche ,dialektik ber alles ,schreiben zu stellen1 und stimmt berein mit ,platons nicht sehr hoher ,meinung von den gyptern berhaupt4 ,phileb4 #ah b wird errtert1 wie zwischen dem ,eins und dem ,vielen ein richtiges ,vermitteln ntig sei4 ,theuth -- 7das ,schwanken1 ob ,theuth ,mensch oder ,gott ist1 ist in gyptischen ,vorstellungen begrndet1 ,reitzenstein1 ,zwei religionsgesch4 ,fragen 7#aija7 ,s4 #aai7 -- sei da vorbildlich verfahren3 als er darber nachdachte1 wie in der ein zu finden sei1 erklrte er nicht kurzerhand alles fr ein -- etwa wie der p4 #ae e kstlich geschilderte junge ,mann -- sondern unterschied zuerst 1 dann tnende ,konsonanten1 dann 4 ,erst zum ,schlu fate er alles unter dem ,begriff zusammen4 ,der folgende ,satz heit in deutscher ,paraphrase3 weil er aber sah1 da keiner von uns jemals in die ,lage komme1 nur einen einzigen ,buchstaben ohne die brigen verstehen zu mssen1 so fand er noch das ,band1 das1 selbst eine ,einheit1 auch all dies zur ,einheit -- nmlich zur 1 der ,mitteilung in ,worten und ,stzen -- gestaltet1 und nannte diese ,kunst1 weil sie bei den zur ,verwendung kommt1 4 ,vgl4 v4 ,bissing1 ,neue ,jbb4 #bi 7#aiab7 ,s4 #ie f4 #ah ,diod4 ,i #bc1 #d2 ,hygin fab4 #bgg2 ,pausan4 ,,ix #ab1 #b4 #ai ,seine ,gleichsetzung des ,prometheus mit ,thoth 7,plut4 de ,iside et ,os4 #cg1 ebenso ,istros ,clem4 ,alex4 strom4 ,i #ba p4 #chb ,potter ,s4 #fh ,staehlin7 hatte also andere ,grnde als die ,buchstabenerfindung4 #bj ,ed4 ,schwartz1 ,,rm #dj 7#ahhe7 ,s4 #bef4 #ba ,hermes 3 ,platon ,kratyl4 #djg2 ,cornut4 #af2 ,plotin ,enn4 #c1 #f1 #ah2 ,hippolyt4 philos4 #e1 #g2 ,porphyr4 apud4 ,euseb4 praep4 ev4 #c1 #aa p4 #aad2 ,eitrem ,,pw s4 v4 ,hermes ,,xv 7#aiab7 p4 #ghb4 ,hermes-,thot mit der ,feder81 wie ,furtwngler 7,bonner ,jahrbb4 #ajc 7#ahih7 ,s4 #a ff4 #ajg 7#aijb7 ,s4 #de ff4 -- ,kleine ,schriften1 ,mnchen #aiac ,s4 #cgb ff47 u4 a4 7,loeschcke ebenda #ajg1 #dh ff41 ,reitzenstein1 ,poimandres ,s4 #c7 eine ,reihe von hellenistischen ,darstellungen benannten und fr den ,schreibergott erklrten1 ist allerdings nicht zu halten4 ,das ,attribut auf dem ,kopf ist vielmehr ein ,lotosblatt1 ,r4 ,foerster1 ,rm4 ,mitt4 #bi 7#aiad7 ,s4 #aga ff4 s4 oben ,s4 #d ,anm4 #b4 ,aber war ,thoth wie ,hermes3 ,pietschmann1 ,hermes ,trismegistos #ahge ,s4 #ba4 ,reitzenstein1 ,poimandres #ajj4 #bb ,f4 ,jacoby s4 v4 ,hekataios bei ,,pw ,sp4 #bgef2 ,reitzenstein1 ,poim4 #ahb1 ,zwei religionsgesch4 ,fragen #ac4 ,auch nach ,eupolemos hat ,moses die ,buchstaben erfunden 7,eus4 praep4 ev4 ,,ix #bf p4 #dca c74 #bc ,philon von ,byblos1 bei ,eusebios praep4 evang4 ,i #aj1 p4 #ci a4 ,mller ,,fhg ,,iii p4 #efj fr4 #b #be4 ,reitzenstein1 ,poimandres #afb4 #bd ,philon von ,byblos fr4 #i aus ,eus4 praep4 ev4 ,i #aj p4 #db b ,,fhg ,,iii p4 #egc4 ,reitzenstein1 ,poimandres #afb1 #b4 ,thoth hat nichts mit der ,schlange zu tun4 ,die ,syrer machten ihn zum ,schlangengott1 weil tut ,schlange ist nach ,baudissin1 ,studien zur semitischen ,religionsgeschichte1 ,gieen #ahgf1 ,i ,s4 #ai4 ,reitzenstein deutet das auf die ,stelen des ,knigs8 ,amon 7,philon von ,byblos bei ,eus4 praep4 ev4 ,i #i1 #bd71 auf die er die ,offenbarungen aufzeichnete1 die ,hermes ihm gegeben hatte nach ,jamblich4 de mysteriis ,,viii #d und der alchimistischen ,schrift des ,pibechios bzw4 ,pibeches 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ajg1 #cfc2 ,a4 ,dieterich1 ,kl4 ,schriften #h74 ,darauf befand sich u4 a4 das ,symbol der ,schlange1 die sich in den ,schwanz beit4 #be ,thoth erscheint auerdem noch bei ,strabo p4 #haf4 ,plut4 quaest4 conv4 #i1 #c4 #ab p4 #gch e3 daher sei der erste ,buchstabe 78 noch unerklrt672 de ,iside et ,osir4 #c4 ,nach ,arnob4 adv4 nat4 ,,iv #ad hat der griechische ,hermes whrend eines ,exils in gypten die ,schrift erfunden4 #bf ,jeremias in ,roschers ,lexikon s4 v4 ,oannes ,,iii #a ,sp4 #eij f4 #bg ,knaack1 ,hermes #af 7#ahha7 #eij4 #bh ,schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahc1 #a4 ,hilgard 7#aija74 ,diese ,scholien stammen nach ,hrschelmann1 acta societatis philol4 ,lips4 ,,iv 7#ahge7 p4 #big ff4 aus dem #g4 ,jahrh4 n4 ,chr4 #bi ber ,palamedes als groen ,erfinder ,jahn1 ,palamedes 7#ahcf7 ,s4 #bc2 ,kremmer1 de catalogis heurematum1 ,diss4 ,lips4 #ahij p4 #dd2 ich entnehme ,kremmer manche der jetzt folgenden ,stellen4 ,palamedes erscheint als ,schrifterfinder bei ,stesichoros fr4 #cd schol4 in ,dionys4 ,thrac4 #ahe1 #f1 ,gorgias ,palam4 #cj1 ,euripides ,palamedes fr4 #egh1 ,hygin fab4 #bgg1 #ca4 ,dio ,chrysost4 #ac1 #ba2 schol4 ,eurip4 ,or4 #dbb4 ,athanas4 contra gentes #ah4 ,nach ,philostrat4 heroic4 ,x #c p4 #cji und ,nemesian de aucupio #ae ,,plm ed4 ,baehrens ,,iii 7#ahha7 p4 #bjd hat er sie aus dem ,flug der ,kraniche gelernt1 vgl4 auch schol4 in ,dionys4 ,thrac4 #cbj1 #bj 7dazu oben ,s4 #i74 ,da man aus den ,linien des ,fluges der ,kraniche ein bzw4 ein herauslas1 zeigt ,lucan ,v #gaf und ,martial ,,xiii #ge1 vgl4 ,lewy in ,roschers ,lexikon s4 v4 ,palamedes4 #cj schol4 zu ,dionys4 ,thrac4 #ahe1 #g4 #ca ,aischylos ,prom4 #dfj 7#dfg72 schol4 zu ,dionys4 ,thrac4 p4 #aij4 #ahc1 #af2 #ahe1 #h4 #cb ,plut4 quaest4 ,romanae #ei p4 #bgh e4 #cc ,der ,erzieher ,achills nach ,duris ,,fhg ,,ii p4 #dgc fr4 #af1 schol4 zu ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahd1 #bg2 ein phoinikischer ,knig nach ,dosiades1 s4 ,s4 #aa4 #cd ,so ,reitzenstein1 ,zwei religionsgeschichtliche ,fragen #aja4 #ce ,orpheus nach ,alkidamas ,odysseus #bd 7,dieterich1 ,die ,grabschrift des ,aberkios1 ,leipzig #ahif ,s4 #cd1 #b72 ,linos als ,kadmos' ,schler nach ,diod4 ,,iii #fg2 ,tacitus ann4 ,,xi #ad2 ,suidas s4 v4 4 #cf ,livius ,i #g1 #h2 ,dionys4 ,halic41 arch4 rom4 ,i #cc2 ,tac4 ,i4 ,i4 ,marius ,victorinus1 ars grammatica p4 #aidd ,grammatici latini ,,vi #aid4 ,hae 7sc4 litterae7 auctore1 ut quidam volunt1 ,euandro1 ut alii1 ,hercule in ,italiam a ,pelasgis adlatae sunt4 ,oder auch seine ,mutter ,nicostrata1 ,eugenius von ,toledo1 carm4 #ci1 #c4 #cg ,schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #ahe1 #i4 #ch ,ebenda p4 #ahb1 #ah4 #ci ,ebenda p4 #ahc1 #ab4 #dj ,bei ihm sind brigens alle ,erfinder aus ,kreta4 #da ,aristoteles fr4 #eja ,rose ,plin4 n4 h4 ,,vii #eg1 #aib3 ,kadmos #af1 ,palamedes 1 ,simonides 1 ,epicharmos vielleicht 4 ,hygin fabul4 #bgg1 #ca3 ,palamedes #aa1 ,simonides 1 ,epicharmos 4 ,tacitus ann4 ,,ii #ad3 ,simonides hat alle brigen zu den alten #af hinzuerfunden4 ,irenaeus adv4 haer4 ,i #ae1 #d ,manucci3 ,kadmos hat #af gebracht1 dann haben die ,griechen ,aspiraten und ,doppelkonsonanten dazuerfunden1 zuletzt soll ,palamedes die langen ,vokale hinzugetan haben4 ,theodosios von ,alexandria p4 #a ,gttling3 ,palamedes #af1 ,kadmos von ,milet 1 ,simonides 1 spter sind dazu gekommen 4 ,schol4 in ,dionys4 ,thrac4 #cbj1 #bj3 ,palamedes hat alle #af ,buchstaben erfunden1 die andern haben ,zustze gemacht1 ,kadmos 1 ,simonides 1 ,epicharmos 2 ebenda p4 #ahe1 #g3 ,simonides 1 ,epicharmos die ,aspiraten und 1 vgl4 ebenda p4 #aia1 #cj ,marius ,victorinus1 ars grammatica p4 #aidd ,grammatici ,latini ,,vi p4 #aid1 #ae3 ,kadmos #af1 ,simonides 1 ,palamedes 1 ebenso ,audacis excerpta ibid4 ,,vii p4 #cbe1 #f4 ,suidas s4 v4 ,palamedes3 1 s4 v4 ,simonides3 die langen ,vokale und die ,doppelbuchstaben4 ,nach ,servius zu ,aen4 ,,ii #ha hat ,palamedes vielleicht alle erfunden1 sicher aber das 4 ,die von ihm angefertigten ,lettern sind noch im ,apollotempel zu ,sikyon zu sehen nach ,ampelius liber memorialis ,,viii #e1 woraus wohl zu schlieen ist1 da sich in dem ,tempel des ,apollon zu ,sikyon ein ,buchstabenorakel 7vgl4 darber unten den besonderen ,abschnitt7 befand1 ,pfister1 ,wochenschrift f4 kl4 ,philologie #ca 7#aiad7 #dgg f4 ber die relative ,berechtigung dieser s4 ,lenormant bei ,daremberg-,saglio ,i1 ,paris #ahgc p4 #bje ff4 #db ,euripides hat im die ,buchstaben des ,namens -artig beschrieben1 ebenso ,agathon und ,theodektes 7,athen4 ,x #ded bc47 ,athen4 ,x #hj p4 #ded f4 -- fr4 #aag ,nauck4 #b4 ,,pythagoreische ,,grammatik ,der ,unterschied zwischen ,vokalen und ,konsonanten ist unseres ,wissens im #f4 ,jahrhundert von den ,pythagoreern zuerst beobachtet worden4#dc7 ,wie die ,pythagoreer dazu kamen1 sich grammatisch zu bettigen1 darber gibt eine ,notiz bei ,quintilian ,aufschlu 7instit4 orat4 ,i #aj1 #ag7 ,archytas atque ,evenus etiam subiectam grammaticen musicae putaverunt4 ,sie rechneten die ,grammatik zur 4 ,die ungeheure ,entdeckung des ,pythagoras1 da die musikalische ,tonhhe von der ,lnge der tnenden ,saite abhnge1 hat die ,mitlebenden geradezu berauscht und wie kaum jemals ein anderer naturwissenschaftlicher ,fund das ,denken ,spterer bestimmt4 ,die ,tne hatten sich als verkrperte ,zahlen herausgestellt1 die qualitativen ,unterschiede waren auf quantitative zurckgefhrt4 ,der tiefe ,sinn der ,musik war der1 da sie ,klang gewordene ,zahl ist4 ,in der ,zahl hatte man jetzt einen ,schlssel1 der alle ,tore zu ffnen verhie4 ,sie war das ,wesentlichste am ,kosmos1 vielleicht das ,wirklichste berhaupt1 das ,symbol der ,vernunft4 ,die schnsten ,stze darber stehen bei ,philolaos 7fr4 #aa ,diels73 ,kenntnisspendend ist die ,natur der ,zahl und fhrend und lehrend fr jeglichen in jeglichem1 das ihm problematisch und unverstndlich ist4 ,denn gar nichts von den ,gebilden wre irgend einem klar1 weder ihr ,zusich noch des einen zum andrem1 wenn nicht die ,zahl und deren ,wesen wre4 ,nun aber wirkt diese durch die ,seele hin in die ,empfindung gestaltend alles erkennbar aus und gesellig1 nach des ,gnomons ,natur1 gibt ihnen ,leib und scheidet voneinander alle die ,glieder der ,gebilde als unendlicher wie als begrenzender4 444 ,sehen kann man nicht nur in den dmonischen und gttlichen ,gebilden die ,natur der ,zahl und ihre haltende ,macht1 sondern auch in allen menschlichen ,werken und ,worten allenthalben und hin durch alle ,schpfungen des ,bildens und hin durch die ,musik4#dd -- ,fllt also die ,grammatik unter die ,rubrik ,musik1 so muten in der ,tat die ,schriftzeichen die ,aufmerksamkeit der ,pythagoreer besonders auf sich ziehen4 ,denn sie waren zugleich die ,zeichen fr die ,zahlen und die ,musiknoten4 ,in ihnen1 in ihrer ,form1 ihrer ,anzahl und ihren ,verschiedenheiten mute wohl manches von kosmischer ,bedeutung zu finden sein4 ,aristoteles erwhnt darber ,folgendes 7,metaphys4 ,n #f1 #ajic a #bj73 1 1 7nmlich 1 und 74 1 7d4h4 man knnte ja ebenso gut auch den ,laut durch ein einziges ,zeichen ausdrcken74 1 1 1 ' 1 4 ,ebenso wie sie die ,dreiheit der ,doppelkonsonanten musikalisch1 d4 h4 metaphysisch1 begrndet dachten1 so auch die ,tatsache1 da es gerade #bd ,buchstaben gibt 7ebenda #ajic b #a73 1 1 4 ,so stellten sie die ,elementargrammatik in die denkbar kosmischsten ,zusammenhnge 1 4 ,dieser ,satz aus ,aristoteles ,metaphysik 7,a #e1 #ihf a7 pat nicht blo auf die alten ,pythagoreer3 er erschpft den ,inhalt eines betrchtlichen ,teils der europischen ,literatur bis in die ,renaissance hinein4 ,an den ,vokalen mute den ,pythagoreern ihre ,siebenzahl#de wichtig erscheinen4 ,sowohl die ,altpythagoreer als auch der ,verfasser der altionischen 7nach andern vgl4 ,boll1 ,neue ,jhb4 #ca 7#aiac7 ,s4 #acg ff4 erst dem #e4 ,jahrhundert angehrigen7 pseudohippokrateischen ,schrift erblickten in den sieben ionischen ,vokalen 71 7 oder ,urbuchstaben eine der ltesten und wichtigsten ,manifestationen der heiligen ,siebenzahl48 ,w4 ,h4 ,roscher1 ,hebdomadenlehren ,s4 #ade4 ,dieser ,hinweis auf die ,bedeutsamkeit der ,vokale ist1 wie wir unten sehen werden1 nicht ungehrt verhallt4 #dc ,aristot4 metaph4 ,,xiv #f2 ,hippokr4 4 #eda ,erm41 4 ,i p4 #fde f4 ,khn2 ,varro bei ,gell4 ,,iii #aj1 #b und #af2 alles bei ,roscher1 ,hebdomadenlehren #bg4 #dd ,deutsch nach ,herman ,schmalenbach1 ,das ,seiende als ,objekt der ,metaphysik ,i3 die erste ,konzeption der ,metaphysik im abendlndischen ,denken4 ,dissertation ,jena #aiji ,s4 #cf ff4 ,viel ,material dazu zuletzt bei ,weinreich1 ,triskaidekad4 ,studien ,,rgvv ,,xvi #a 7#aiaf7 ,s4 #if f4 #de ber die ,siebenzahl ,boll in ,,pw s4 v4 ,hebdomas ,bd4 ,,vi ,sp4 #beeb1 wo gezeigt wird1 da die ,heiligkeit einer ,zahl sich dann herausbildet1 wenn diese ,zahl in der ,natur wiederholt gegeben ist1 so da der ,mensch immer wieder auf sie hingewiesen wird4 #c4 ,,elementum ,recht folgenreich fr die antike ,wertung der ,buchstaben war es1 da man sie mit dem ,wort bezeichnet hat4 ,durch dieses ,wort wurden die ,buchstaben der ,schrift fr den ,griechen1 der vom ,namen einer ,sache aus unwillkrlich weitergehende ,folgerungen zog als wir1 -- die ,kritik der ,sprache8 fing erst an --1 in die ,sphre philosophischer und religiser ,begriffe gehoben4#df ,die ,wortgeschichte von stellt sich nach den ,untersuchungen von ,diels und ,lagercrantz folgendermaen dar3 ,die ,ableitung des ,wortes von bei ,dionys4 ,thrax1 worauf ,diels seine bersetzung ,reihenglied8 grndet1 ist wertlos und verbindet zu nichts4#dg ,es ist vielmehr von gehen1 marschieren8 auszugehen 7,s4 #hh74 ist nach ,lagercrantz' ,nachweisen in der ,bedeutung gehen1 marschieren ganz gelufig 7,s4 #ajc74 ,davon ist mit objektivisch-transitiver ,verwendung der ,endung - 7,s4 #ajf7 in der attischen ,sprache gebildet und bedeutet3 ,i4 das begangene ,stck1 der ,gang1 die ,strecke 7so die frheste ,verwendung bei ,aristophanes ,eccles4 #fea73 ,,ii4 ,grund3 a7 ,erdflche2 b7 ,grundlage1 so bei ,xenophon memor4 #b1 #a1 #a2 c7 ,sttze1 so in der ,astrologie 7,s4 #fb7 und im ,neuen ,testament 7,s4 #db74 ,die vollkommenste ,analogie bietet die ,bedeutungsentwicklung des von abgeleiteten ,wortes 4 ,das ,wort dringt sodann in die wissenschaftliche ,fachsprache und tritt auf3 #a4 in der philosophischen ,sprache als bersetzung von 7der ,elemente7 bei ,empedokles ins ,attische1 fr uns zuerst bei ,platon ,soph4 #beb b1 ,tim4 #dh b 7,s4 #af72 #b4 in der grammatischen als attischer ,ersatz fr 1 ein ,wort1 das in grammatischen ,ausfhrungen des ,protagoras 7,diels ,vorsokr4 ,s4 #eab1 #bf7 in der ,bedeutung ,grundform8 vorkam 7,s4 #ba74 ,in ,platons ,theait4 p4 #bjb e heit ,urbestandteile der ,schrift8 7,s4 #ai74 ,sicherlich waren aber schon vor ,platon die ,buchstaben genannt worden1 sonst knnte ,phileb4 #ai c nicht so lauten1 wie es berliefert ist4 ,da im ,lauf der ,kaiserzeit der persische ,elementenkult1 der besonders im ,mithrasdienst ausgeprgt worden ist1 in die griechische ,welt eindrang 7,diels ,s4 #de7dh1 so hat das ,wort von diesen ,kreisen her fr viele einen starken religisen ,akzent erhalten4#di ,die ,verwendung des ,ausdrucks in der ,astrologie hat nichts mit der in der ,philosophie als ,element8 zu tun1 sondern ist eine unmittelbare bertragung aus der ,volkssprache1 wo ,sttze8 bedeutet4 heit da #a4 die ,tierkreisfigur1 insofern sie den wandernden ,planeten zur ,sttze gereicht#ej1 #b4 ,gestirn1 insofern es fr dessen die materielle ,sttze abgibt 7,s4 #fe ff474 ,ferner hat ,lagercrantz ,s4 #gd ff4 nachgewiesen1 da durchaus nicht verzaubern8 heit1 wie ,diels ,s4 #ee meint1 der dort die ,wortgeschichte auf einer sehr schmalen ,linie weiterfhrt4 ,es heit vielmehr grnden in der ,bedeutung festmachen81 real#ea und symbolisch4 ,als einer1 der das symbolische eingrnden81 das ein magisches ,binden und ,festbannen an einen ,ort bedeutet1 besonders gut verstand1 wird ,apollonius von ,tyana ein genannt bei ,cedrenus ,i #cdf1 #ah4 ,derselbe ,ausdruck steht schon im 7,ps4-,claudius ,ptolemus7#eb1 ohne da der ,zusammenhang mehr lehrte als da es sich um ,leute handelt1 die sich mit ,astrologie abgeben4 ,wir mssen daraus schlieen1 da es eine ,anzahl von ,magiern1 ,astrologen usw4 gegeben hat1 die diese ,art von ,eingrndung8 betrieb4 ,im ,neugriechischen heit ,geist1 ,gespenst4 ,lagercrantz entwickelt ,s4 #hj ff4 einleuchtend1 wie dies aus ,glauben und ,brauch beim von ,husern entstanden ist4 ,das alles hat nicht unmittelbar damit1 da auch ,buchstabe heien kann1 etwas zu tun1 wie ,albrecht ,dieterich1 ,rhein4 ,museum #ef 7#aija7 ,s4 #ajb f4 ,kl4 ,schr4 ,s4 #bbe f4 will4 ,aber man begreift ohne ,schwierigkeit1 wie die ,tatsache1 da ,buchstabe und ,gestirn durch dasselbe ,wort ausgedrckt werden1 mystisch veranlagte ,gemter bewegen konnte1 nach realen ,entsprechungen zwischen ihnen zu suchen84 ,lagercrantz ,s4 #eg4 #df ,die ,dielssche ,bedeutungsgeschichte von 7,elementum81 ,leipzig #ahii7 wird in entscheidenden ,punkten berichtigt durch ,lagercrantz1 ,elementum1 eine lexikologische ,studie4 ,skrifter utgifna af ,k4 ,humanistiska ,vetenskaps-,samfundeti ,uppsala ,,xi #a1 ,leipzig1 ,harrassowitz #aiaa4 #dg ,gegen eine verwandte ,ableitung hatte auch schon ,bedenken ,pa4-,sabas1 ber die ,mysterien der griechischen ,buchstaben81 ed4 ,hebbelynck1 ,muson ,n4 ,s4 ,i 7#aijj7 p4 #ba f43 ,man gibt den ,buchstaben den ,namen ,elemente 767 nicht deshalb1 weil sie selbst nicht mehr in ,elemente zerlegbar sind 7d4 h4 die kleinste ,schrifteinheit sind71 wie die ,weisen der ,griechen in ihrer ,hohlheit gedacht haben1 sondern weil in ihren ,zgen sich die ,form der ,elemente der erschaffenen ,welt findet48 #dh ,cumont1 ,textes et ,monuments ,i #f2 ,dieterich1 ,mithrasliturgie #b4 ,aufl4 ,s4 #fd2 ,diels ,elementum #de2 ,cumont-,gehrich1 ,die ,mysterien des ,mithra #aiaa ,s4 #ajd f4 #di ,zuerst bei ,hippobotos1 einem ,schriftsteller des ersten ,jahrh4 v4 ,chr41 der nach ,diog4 ,laert4 ,,vi #ajb von dem ,hute des ,menedemos1 des ,stifters der ,philosophenschule von ,eretria1 sagte1 auf ihm seien die zwlf abgebildet gewesen 7,diels ,s4 #de1 ,lagercrantz ,s4 #fb74 ,diesen ,sprachgebrauch deutet ,lagercrantz auf ,grund von ,tatian1 orat4 ad ,graec4 #i zu bersetzen3 zur ,sttzung diente ihnen 7den ,planeten7 das ,bevlkern des ,himmels mit ,tieren 7,s4 #fj und #gc74 #ej ,nach ,diels ist dieser ,wandel der ,wortbedeutung auf dem ,umweg ber den grammatischen ,gebrauch von als ,bezeichnung von ,buchstabe8 erfolgt4 ,den aus ,nikomachos von ,gerasa belegten ,satz von ,diels ,s4 #dd3 ,so hat an ltere ,schrullen der ,pythagoreer anknpfend die neupythagoreische ,schule das ,alphabet an den ,himmel versetzt81 htte ,lagercrantz noch mit folgendem chronologischen ,argument widerlegen knnen3 ,in einem ,auszug aus ,vettius ,valens1 dem ,astrologen aus dem #b4 ,jahrh4 n4 ,chr41 steht zu lesen1 da im ,gegensatz zu einem verwickelten ,verfahren des ,vettius die die ,tierkreisbilder mit je zwei ,buchstaben bezeichneten in der ,anordnung 1 usw4 bis 4 ,mit den sind in der astrologischen ,literatur meist ,nechepso und ,petosiris8 gemeint4 ,also wahrscheinlich schon diese ,begrnder der griechischen ,astrologie im #b4 ,jahrh4 v4 ,chr4 und durch die ,tatsache1 da ,buchstabe8 und ,tierkreiszeichen8 bedeuten konnte1 dazu bewogen worden1 diese miteinander in ,beziehung zu bringen 7s4 darber unten in dem ,abschnitt ber ,astrologie74 #ea ,schlagend spricht fr ,lagercrantz die ,stelle in ,anonymi ,byz4 ed4 ,preger 7,progr4 d4 ,kgl4 ,max-,gymnas4 ,mnchen #ahih7 p4 #cc1 #ab #gb 1 1 wo auch ,diels das letzte ,wort durch bauen8 bersetzte4 #eb #af-;,ausgabe von #aeeb ,s4 #bad4 #d4 ,,kindheitsmystik ,noch eine letzte mgliche ,wurzel der ,buchstabenmystik mchte ich andeuten4 ,in viel strkerem ,mae als es heute m4 ,w4 geschieht1 wurde im ,altertum und bis ins #ah4 ,jahrhundert auf das ,erlernen des ,alphabetes bis zur virtuosen ,beherrschung ,wert gelegt4#ec ,whrend fr uns die ,alphabetreihe nur fr ,verzeichnisse und ,lexika wichtig ist1 war sie fr den antiken ,menschen auch die ,folge der ,zahlen#ed1 und das hatte1 wie wir sahen1 infolge der pythagoreischen ,lehren in ,altertum und ,mittelalter keine blo praktische ,bedeutung4 ,wir hren1 da man das ,alphabet an der ,schule vor- und rckwrts einbte und in der ,reihenfolge usw4#ee ,die ,beschftigung mit den ,buchstaben war also etwas1 das ein ,wesentliches der ,kindheit bezeichnet1 und da ,kindheitserinnerungen auf assoziativem ,weg zu ,faktoren im religisen ,leben der ,erwachsenen werden knnen1 ist bekannt4 ,albrecht ,dieterich hat in seiner ,mithrasliturgie8 ber das liturgische ,bild8 der ,gotteskindschaft schne ,sammlungen vorgelegt4 ,dabei handelt es sich hauptschlich um ,zeugung durch die ,gottheit und ,geburt aus ihr4 ,in der sptantiken1 besonders der christlichen ,mystik haben auch ,dinge1 die mit dem ,kindesalter zusammenhngen1 einen religisen ,gefhlston4 ,christus selbst hatte gesagt3 1 ,mt4 #ah1 #c ,lc4 #ah1 #ag4 ,dies ,wort hat man nicht immer in seiner einfachen ,tiefe verstanden4 ,christus fungiert bei ,clemens von ,alexandria als ,paidagogos1 als ,kindererzieher4 ,seine ,gestalt war schon zu fest umrissen1 ebenso wie seine ,stellung im dogmatischen ,system1 als da es bei einem rechtglubigen ,schriftsteller in der ,zeichnung dieser ,figur zu realistischen ,einzelheiten htte kommen knnen4 ,desto mehr sollen sich die ,zglinge hier als kleine ,kinder fhlen4 ,am befremdlichsten zeigt sich das in dem langen ,kapitel ber die ,milch im ,paidagogos ,i #f p4 #aab ,p1 das betitelt ist 4#ef ,dazu haben wir jngst in der #ai4 ,ode ,salomos eine ,parallele bekommen1 die uns zeigt1 da es sich hier nicht um ,seltsamkeiten ,einzelner handelt1 fr die es erst etwa in bekannten deutschen ,kirchenliedern des #ag4 ,jahrhunderts oder in ,zinzendorfs ,ausdrucksweise ,entsprechungen gibt1 sondern um verbreitete ,stimmungen3 ,ein ,becher ,milch ist mir dargebracht worden1 und ich habe ihn getrunken in der ,se der ,freundlichkeit des ,herrn4 ,der ,sohn ist der ,becher1 und der1 der gemolken ward1 der ,vater4 ,und es melkte ihn der heilige ,geist1 weil seine ,brste voll waren usw4 ,man ist sich bewut1 ,frommes zu tun1 wenn man der ,gottheit gegenber und zu ihren ,ehren ,kindliches tut4 ,der groe ,gnostiker ,valentinos behauptete1 der ,logos sei ihm in der ,gestalt eines kleinen ,kindes erschienen und habe ihm so seine ,offenbarungen mitgeteilt 7,hippolytos philosoph4 ,,vi #e1 #dc p4 #cji ,cruice74 ,sein ,schler ,markos deutete den ,vers #b des #h4 ,psalmes3 ,durch den ,mund von ,kindern und ,suglingen hast du ein ,bollwerk gegrndet um deiner ,widersacher willen1 damit du ,feinde und ,rachgierige zum ,schweigen bringest8#eg so1 da er das ,geschrei der ,suglinge als ,vokale auffate4 ,so loben die ,kinder ,gott ebenso1 wie es in ,psalm #ai1 #a heit3 die ,himmel erzhlen die ,ehre ,gottes48 ,diesen letzteren ,vers deutete er natrlich auf die unten zu behandelnde ,beziehung zwischen ,vokalen und ,planeten 7vgl4 ,iren4 adv4 haer4 ,i #ad1 #h ,manucci2 ,epiphan4 ,i #c1 #g haeres4 #cd7 und hielt das ,geschrei der ,suglinge fr eine ,besttigung dieser ,entsprechung4 ,die ,buchstabenspielerei in den spter zu besprechenden ,branchosversen gegen die ,pest hlt ,klemens von ,alexandria fr einen frommen ,hinweis auf die ,kindheit 7,stromata ,v #h1 #dh p4 #fge ,p473 1 1 1 ' 1 8 4 ,dasselbe meinte ,remigius von ,auxerre 7 ca4 #ijh7 in seinem tractatus de dedicandis ecclesiis von dem ,aschenkreuz auf dem ,boden der neu zu weihenden ,kirchen1 auf welche das ,alphabet geschrieben wird4#eh ,auch der ,kaiser ,didius ,julianus lie #aic n4 ,chr4 durch junge ,knaben1 die mit verbundenen ,augen in einen ,spiegel schauen muten1 die ,zukunft erforschen4#ei ,ein ,knabe fungiert als ,pythia bei ,hippol4 philos4 ,,iv #d1 #a p4 #ic ff4 ,cruice4 ,so mag mancher1 der schon vielleicht aus den erwhnten ,grnden in den ,buchstaben etwas ,heiliges sah1 in dieser ,vorstellung dadurch bestrkt worden sein1 da sie ihm ein heiliges ,stck ,kindlichkeit waren4 ,und gerade die eifrige ,erlernung des ,alphabets mochte in dieser ,richtung mitwirken2 spter wird sich zeigen1 wie eine ,anordnung der ,alphabetreihe als mystisch bedeutungsvoll verwendet worden ist1 die im ,anfangsunterricht der ,kinder ihre ,stelle hatte4 ,ja1 man hat auf dieser ,unterrichtsstufe mit ,zauberei nachgeholfen1 wobei die ,alphabetreihe im ,sinn der hohen ,anschauungen ber den ,ursprung der ,schreibkunst als ,symbol alles ,wissens erscheint4 ,um ein ,kind lernbegierig und leichtfassend zu machen1 rt ein neugriechisches ,zauberrezept1 das ,,abc auf eine ,schssel zu schreiben1 die fr die heiligen ,brote gebraucht wird1 sie segnen zu lassen und die ,schrift mit reinem ,wein aufzulsen2 das soll das ,kind trinken4#fj #ec ,man gab den ,kindern ,kuchen 7,horaz sat4 ,i #a1 #be71 elfenbeinerne ,typen 7,quintilian inst4 ,i #a1 #bf7 und ,wrfel1 worauf das ,alphabet stand 7,hieronymus1 epist4 ad ,laetam #ajg1 #d74 ber altirische ,alphabetkuchen ,gaidoz1 ,les gteaux alphabtiques1 ,mlanges ,renier1 ,bibliothque des hautes tudes ,paris #ahhg4 ,woher die russischen ,buchstaben stammen1 die man noch heute als -- brigens recht schmackhaftes -- ,gebck zu essen bekommt1 wei ich nicht4 ,jedenfalls stammt der ,brauch1 ebenso wie die ,suppennudeln in ,buchstabenform1 aus alter ,zeit4 hnliche ,verfahren des ,elementarunterrichtes beschreiben noch ,rabelais1 ,gargantua ,i #ad4 ,goldsmith1 vicar of ,wakefield cap4 #ab4 ,smollet1 ,humphrey ,clinker ed4 ,tauchnitz p4 #abb2 ber ,basedows ,buchstabenbckerei s4 ,grasberger1 ,erziehung und ,unterricht im klassischen ,altertum ,i #b1 #bfg1 ,wrzburg #ahfd1 vgl4 ,leclerq bei ,cabrol1 ,dictionnaire d'archologie chrtienne et de liturgie ,i1 ,paris #aijg1 s4 v4 ,abcdaire p4 #fj f4 ,beudel1 ,qua ratione ,graeci liberos docuerint1 ,dissertation ,mnster #aiaa4 ,s4 auch die kuriose ,geschichte von dem begriffsstutzigen ,sohn des ,herodes ,atticus1 des bekannten ,redners zur ,zeit der ,antonine1 bei ,philostratos1 vit4 sophist4 ,,ii #aj p4 #ff ,kayser3 das ,alphabet hat er wenigstens durch #bd mit den ,buchstaben bezeichnete ,spielkameraden gelernt4 #ed ber das ,alter des milesischen ,zahlenalphabets 7#h4 ,jahrh47 s4 ,larfeld1 ,griechische ,epigraphik 7#aiad7 ,s4 #bid ff4 ,man hat aber auch mit den ,buchstaben - als #a-bd numeriert1 ebenso wie wir es mit unsern ,buchstaben tun4 ,beispiele sind die in ,olympia zur ,auslosung der ,kmpfer gebrauchten ,tfelchen 7,lukian ,hermotimos #ci71 ,theatermarken 7,j4 ,friedlnder1 ,hermes #i 7#ahge7 #bea ff4 ,svoronos1 1 ,journal ,international d',archologie numismatique ,i 7#ahih7 #de-abj2 ,,iii 7#aijj7 #aig-bce2 #cai-cdi71 ,numerierung von ,gesimsblcken an ,bauten 7,karapanos1 ,dodone et ses ruines #fh f4 pl4 #cd-dj2 thessalische ,inschriften bei ,lolling1 ,athen4 ,mitt4 ,,vii 7#ahhb7 #fi4 ,gesimsblcke des ,altars zu ,pergamon1 ,robert1 ,hermes #ah 7#ahhc7 #dff ff4 ,eisler1 ,weltenmantel und ,himmelszelt1 ,nachtrag71 der ,sektionen des ,heliastengerichtshofes in ,athen 7,lipsius1 ,das attische ,recht und ,rechtsverfahren ,i #aije ,s4 #adj f471 von ckern 7casae literarum81 ,inschrift von ,halesa1 ,,ig ,,xiv #ceb4 ,gromatici ed4 ,lachmann ,i #cji2 ,,ii #bce1 #bfh1 #dji71 die ,bezeichnung der ,stadtquartiere von ,alexandreia 7,ausfeld1 ,,rm #ee #aijj #cgi1 ,der griechische ,alexanderroman1 ,leipzig #aijg ,s4 #aci71 der ,gesnge der homerischen ,gedichte 7,woisin1 ,de ,graecorum notis numeralibus1 ,diss4 ,kiel #ahhf1 ,s4 #cj71 der ,wochentage 7,boll s4 v4 ,hebdomas1 ,,pw ,sp4 #begc74 ber unsre ,benennung der sieben ,tne der ,oktave von ,c bis ,h unten mehr4 ,auch der ,alchimist ,zosimos hat die #bh ,bcher seines ,werkes mit ,buchstaben bezeichnet1 ebenso ,mani und ,aphraat die ihrigen mit den #bb ,buchstaben des syrischen ,alphabets4 ,pachomius numerierte seine ,mnchsklassen mit ,buchstaben1 s4 unten den ,abschnitt ber die ,spekulationen ber die ganze ,alphabetreihe4 #ee ,quintilian1 inst4 or1 ,i #a1 #be3 ,quae causa est praecipientibus1 ut etiam1 com satis affixisse eas pueris recto illo quo primum scribi solent contextu videntur1 retroagant cursus et varia permutatione turbent1 donec litteras qui instituuntur facie norint1 non ordine4 ,hieronymus in ,jerem4 #be1 #bf1 ,migne ,,pl #bd1 #hch p4 #caa ,reiter #aiac4 ,ferner in ,brief #ajg an ,laeta ber die ,erziehung ihrer ,tochter ,,ii p4 #bid ,hilberg3 ,et non solum ordinem teneat literarum et memoria nominum in canticum transeat2 sed ipse inter se crebro ordo turbetur1 et mediis ultima1 primis media misceantur1 ut eas non sono tantum1 sed et visu noverit4 ,dieterich1 ,rhein4 ,mus4 #ef 7#aija7 ,s4 #ii4 ,solche ,schulbungen stehen auf einem ,ostrakon im ,brit4 ,museum1 einem ,sulenstck aus ,sparta1 ,papyrus aus ,hermupolis1 vgl4 ,milne1 ,journ4 hell4 stud4 #bh 7#aijh7 p4 #aba nr4 #a2 ,annual of the brit4 school of ,athens ,,xii #dgf2 ,wessely1 ,studien zur ,palogr4 und ,papyruskunde ,,ii 7#aijb7 p4 ,,xlv nr4 #b2 ,ziebarth1 ,aus der antiken ,schule1 ,kleine ,texte ,nr4 #fe1 ,bonn #aiac ,s4 #a ff4 #ef ber ,anklnge an gewisse ,bruche beim ,verwandtschaftsschlieen in diesem ,kapitel ,adolf ,jacoby1 ,archiv fr ,religionswissenschaft #ac 7#aiaj7 ,s4 #edi ff4 #eg ,der sich m4 ,e4 am besten erklrt1 wenn man ihn mit dem ,kommentar von ,hitzig darauf bezieht1 da in einem ,krieg ein siegreicher ,feind durch das ,geschrei von ,suglingen sich zur ,milde hatte stimmen lassen1 vgl4 etwa #a ,sam4 #cj1 #b4 #eh ,migne ,,pl #aca1 #hea3 ,quid autem per alphabetum nisi initia et rudimenta doctrinae sacrae intelligi convenit8 offenbar in ,anlehnung an den ,hebrerbrief #e1 #ab3 4 ,diese ,erklrung ist bernommen von de ,rossi1 ,bullettino di archeologia cristiana #ahha p4 #ace und von ,leclerq bei ,cabrol1 ,dictionnaire d'archologie chrtienne et de liturgie1 ,paris #aijg s4 v4 ,abcdaire ,sp4 #ef4 #ei ,aelius ,spartian1 vita ,didii ,iuliani ,,vii #aj4 ber ,bouch-,leclercq1 ,histoire de la divination1 ,paris #ahgi1 ,i #ahe4 ,wnsch1 ,hess4 ,bltter fr ,volkskunde #c 7#aijd7 #aed ff4 ,reitzenstein1 ,historia monachorum1 ,gttingen #aiaf1 ,s4 #bdd ff4 #fj ,abbott1 ,macedonian ,folklore1 ,cambridge #aijc ,s4 #cfb4 ,pradel1 ,griechische ,gebete usw4 ,religionsgesch4 ,versuche u4 ,vorarbeiten ,,iii1 ,gieen #aijg ,s4 #cha2 ,jacoby1 ,archiv fr ,religionswissenschaft #ac 7#aiaj7 #ebi4 ,,ii4 ,,die ,,verschiedenen ,,gebiete ,,der ,,buchstabenmystik #a4 ,,spekulationen ,,ber ,,einzelne ,,buchstaben ,wir sahen1 da die alten ,pythagoreer kraft der ganzen ,haltung ihres ,denkens dazu neigten1 in den ,buchstaben bergrammatisches zu sehen4 ,in welcher ,richtung1 das zeigt eine seltsame ,notiz in den ,scholien zu ,dionysius ,thrax 7p4 #ahc1 #cj73 1 1 4 ,man hat also in pythagoreischen ,kreisen -- auf ,pythagoras' ,person wird niemand trotz der bestimmten ,bezeugung bestehen wollen -- in der ,form der einzelnen ,buchstaben ,symbolisches gesucht und gefunden4 ,dafr gibt es noch manchen ,beleg im ,einzelnen4 ,delta bedeutet noch heute in der ,medizin 4 ,das ist eine uralte ,bezeichnung1 s4 ,aristophanes ,lysistr4 #aea3 1 4 ,der ,pythagoreer sah im ,delta das ,dreieck4 ,so wird das ,dreieck nach pythagoreischer ,lehre zur 7,procl4 in ,euclid4 #aff1 #ad ,friedlein71 vgl4 die ,porphyrios-,stelle bei ,euseb4 praep4 ev4 ,,iii #g1 #d p4 #ih3 1 4#fa ,eine ,auseinandersetzung von #ad ,seiten ber das steht in dem koptisch erhaltenen ,buch ber die ,mysterien der griechischen ,buchstaben81 das dem groen palstinensischen ,klostergrnder ,sabas aus ,talas 7 #ecb7 zugeschrieben wird1 ,s4 #aab-abi der ,publikation von ,hebbelynck1 ,muson ,n4 ,s4 ,i #aijj4 bedeutet die ,schpfung1 es ist das 1 die #fb des ,kosmos2 es weist mit seinen drei ,ecken auf die ,dreieinigkeit und die sechs ,schpfungstage1 und ist als der vierte ,buchstabe ein ,symbol der vier ,elemente und anderer ,tetraden4#fc ber das als ,abbildung der ,wage steht folgendes in den ,theologumena arithmetica p4 #cj ,ast 7vgl4 ,lobeck1 ,aglaophamus ,s4 #acda1 #acde7 -- unter anderen ,spekulationen darber1 da #e die ,mitte von #i ist --3 4 1 1 1 1 1 4 1 #8 ' 4 ,anderes ber das aus ,theodoros v4 ,asine bei ,proklos in ,tim4 #bbe b ,,ii #bgd ,diehl1 ber das ebenda p4 #bge unten4 -- ,das berhmte in ,delphi1 ber das ,plutarch einen ,dialog geschrieben hat1 kommt hier nicht weiter in ,betracht1 da es ursprnglich wahrscheinlich kein ,buchstabe gewesen ist1 sondern ein andersartiges 1 vermutlich eine 1 die zunchst als eine ,erfindung geweiht1 dann symbolisch gefat und endlich als gedeutet wurde4 ,denn der ,balanosschlssel sieht einem archaischen sehr hnlich84 ,diels1 ,vorsokr4 ,,ii #ebj ,anm4 #e2 ,parmenides1 ,berlin #ahig1 ,s4 #adc2 ,norden1 ,agnostos ,theos1 ,leipzig #aiac ,s4 #bca f4 ,es ist brigens recht merkwrdig1 da in dem plutarchischen ,dialog nichts von ,buchstabenmystik vorkommt4 ,das 7 #i7 war zunchst einmal ein ,symbol der groen gyptischen ,enneas4 ,ferner schien seine kreisfrmige ,gestalt die ,welt abzubilden4 ,bei ,philon von ,byblos fr4 #i ,,fhg ,,iii p4 #egb aus ,euseb4 praep4 ev4 ,i #aj ,johannes ,lydus de mensibus ,,iv #afa p4 #agg ,wnsch steht3 7 ' 7 1 4 -- ,das ist rein astronomisch gewendet im schol4 in ,dionys4 ,thrac4 p4 #cba1 #cg und #dhh ,hilgard3 1 und bernommen im ,etymologicum ,magnum p4 #dda4fd ,weil man bei alleinstehendem leicht daran dachte1 da das ,wort damit anfngt1 so wird dieses ,unglck bedeutende nigrum theta 7,persius #d1 #ac7 ngstlich gemieden1 z4 ,b4 in den ,jahreszahlen der ,alexandriner und den ,mnzbuchstaben des ,gallienus4#fe ,das war wohl geborgen durch das ,wort ,iesu1 ,mt4 #e1 #ah3 4 ,auch der ,name des ,heilands beginnt damit4 ,so spielt es im ,mittelalter eine ziemliche ,rolle auf ,mnzen2 und ,ps4-,joachim von ,floris1 ,de seminibus scripturarum 7#ac4 ,jahrhundert7 schreibt darber ,littera minima in forma sed maxima in sacramento4#ff ,das glich dem ,kreuz 771 wie auch ,heiden bemerkten1 vgl4 ,lukian1 #fa4 ,die ,methoden1 die die ,christen fanden1 um das in noch engere ,beziehung zu ,jesus zu bringen1 sollen unten in dem ,abschnitt ber den ,gnostiker ,markos behandelt werden4 ,das ist das schlechthin 7,proklos in ,plat4 ,tim4 ,,iii #bbe74 ,es wird an zahlreichen ,stellen als ,illustration des ,gleichnisses von den beiden ,wegen der ,tugend und des ,lasters aufgefat1 das seit ,hesiod in griechischer und jdischer ,moralistik sehr beliebt gewesen ist4#fg ,pythagoras selbst soll diesen ,sinn des aufgezeigt haben4#fh ,neuerdings hat ,brinkmann auch ein ,denkmal des ,neupythagoreismus8 7,rhein4 ,museum #ff #aiaa ,s4 #faf ff47 richtig gedeutet1 auf welchem ein groes den ,mittelpunkt einer bildlichen ,darstellung des ,kebesschen bildet4 und war in christlichen ,kreisen durch das der ,offenbarung des ,johannes geheiligt 7darber s4 unten einen besonderen ,abschnitt74 ,aber ganz pythagoreisch schreibt ,theodosius von ,alexandria1 p4 #d ,groettling1 ,zeile #ab1 bestehe aus drei ,strichen1 stelle also die dar#fi1 ebenso ,paulinus von ,nola1 carmen #bi1 #fde ff43 #fde ,alpha crucem circumstat et 1 tribus utraque virgis littera diversam trina ratione figuram perficiens1 quia perfectum est mens una1 triplex vis4 ,ebenso deutet noch ,clemens ,brentano1 ,romanzen vom ,rosenkranz ,x #hj f4 die ,dreieinigkeit in das hinein3 ,ich will dich nun belehren1 ,wie das ,aleph ist geformet4 ,aus drei ,strichen es bestehet1 ,wie auch steht die ,einheit ,gottes1 ,dieses ,aleph alles ,lebens1 ,in drei gttlichen ,personen48 ,und ber das schrieb der ,alchimist ,zosimus 7,berthelot1 ,collection des alchymistes grecs ,,ii #bbh73 1 1 -- 1 1 1 #8 '1 #8 '1 vgl4 ,reitzenstein1 ,poimandres ,s4 #bfg4 ,historia monachorum1 ,gttingen #aiaf p4 #aej4 hnliches ber steht im ,etymologicum ,magnum p4 #bid1 #bi4 ,die rtselhafte ,bemerkung ,isidors von ,sevilla1 ,etymologiae ,i #c1 fnf ,buchstaben seien mystisch1 nmlich ist jetzt klar4 ,die byzantinischen ,lexikographen haben diese ,dinge gerne aufgenommen 7vgl4 ,fuhr1 ,berl4 phil4 ,wochenschr4 #ca #aiaa ,s4 #aagfgj1 ebenso wie die griechisch-byzantinischen ,gesprchbcher4#ga ,grbeleien ber einzelne ,buchstaben mssen also im ostrmischen ,schulunterricht einen gewissen ,raum eingenommen haben4 ,ein ,beispiel3 1 4 ,die ,verwendung der alphabetischen ,akrostichis bei allerhand ,lernsprchen leistete dem wohl noch ,vorschub1 s4 unten den ,abschnitt ber ,akrostichis4 ,zu solchen ,spekulationen fand sich in ,ostrom noch ein weiterer ,anla4 ,in byzantinischer ,zeit hat sich bei der ,feier der ,brumalia1 die damals vom #bd4 ,november bis zum #ag4 oder #ah4 ,dezember dauerten1 die ,sitte herausgebildet1 diese #bd oder #bc ,tage mit den ,buchstaben des griechischen ,alphabets zu benennen4 ,jedes ,mitglied der guten ,gesellschaft gab dann an dem ,tag ein ,fest1 der mit dem ,anfangsbuchstaben seines ,namens bezeichnet wurde1 7,agathias hist4 ,v #c p4 #adj ,bonn74 ,bei diesen ,festen durfte natrlich der ,festredner nicht fehlen4 ,wir haben noch einen ,panegyrikos des ,sophisten ,chorikios aus ,gaza #gb1 in dem die ,initiale des ,kaisers zu grotesken ,sehmeicheleien ,veranlassung gibt3 ,die gerade ,form des versinnbildlicht die ,gerechtigkeit und ,wahrheit ,seiner ,majestt4 zu schreiben kommen in gleicher ,weise ,greise1 ,kinder und ,jnglinge in die ,lage3 ,beweis1 da der ,herrscher kein ,lebensalter ungerecht bevorzugt u4 dgl4 ,der ,vater des ,klosterwesens1 der ,kopte ,pachomius1 numerierte die von ihm gebildeten ,mnchsklassen mit griechischen ,buchstaben2 im einzelnen gibt er darber folgende ,vorschriften1 ,palladios1 hist4 ,lausiaca #ch bei ,migne1 ,,pg #cd p4 #aajj cap4 #cb p4 #ij ,butler3 1 4 1 1 1 1 4 4 ' 1 4 ,dasselbe steht bei ,sozomenos ,,iii #ad ,migne ,,pg #fg1 #ajgb4 ,der letzte ,teil dieser ,stelle1 der in #b4 ,person geschrieben ist1 stammt anscheinend aus einem ,brief des ,pachomius1 s4 unten in dem ,abschnitt ber ,abc-,denkmler4 ,die bisher erwhnten pythagoreisch gehaltenen ,erklrungen betonen vor allem die ,bedeutsamkeit1 die der ,form der einzelnen ,buchstaben innewohnt4 ,demgegenber weist man auf christlich-jdischer ,seite darauf hin1 da die ,namen der ,buchstaben nicht gleichgltig sind4 ,diese ,namen waren ja uralt1 lter1 also richtiger1 als alle griechische ,weisheit4#gc ,mit ,befriedigung fhrt der groe ,kirchenhistoriker ,eusebios von ,caesarea in seiner ,praeparatio evangelica ,x #egd den ,nachweis1 da die ,griechen ihre ,bezeichnungen von den ,hebrern bernommen haben4 ,denn jedes hebrische ,schulkind knne ber die ,bedeutung der ,buchstabennamen ,auskunft geben1 whrend unter den ,griechen selbst ,platon nicht dazu imstande wre1 gesetzt den ,fall1 da er 1 usw4 fr griechische ,wrter hielte4 ,bei den ,kirchenvtern und spter finden sich dann mehrmals etymologisch-erbauliche ,deutungen der ,buchstabennamen im ,anschlu an die unten gesondert zu besprechenden alphabetisch akrostichischen ,stcke in den ,psalmen und ,klageliedern ,jeremias4 ,schon ,origenes von ,alexandria in einem ,kommentar zu ,psalm #abf und in einem ,fe literae tractatus8 hatte ,derartiges besprochen 7,hieronymus1 epistola ,,xxxiv ad ,marcellam de aliquot locis ,psalmi ,,cxxvi p4 #bfj ,hilberg74 ,der lteste erhaltene ,kommentar dieser ,art ist die expositio in ,psalmum ,,cxviii des ,ambrosius vom ,jahr #chgge 7vol4 ,v ed4 ,petschenig #aiac1 ,migne ,,pl ,,xv col4 #aaih-aebf74 ,es folgt ,hieronymus mit ,brief #cj 7p4 #bdf ,hilberg71 de nominibus hebraicis #ga 7,migne ,,pl #bc1 #hbg2 ,lagarde1 ,onomastica sacra1 ,gttingen #ahhg ,s4 #gi7 und dem ,kommentar zu den ,threnoi des ,jeremia 7,migne ,,pl #be1 #ghg-gia74 ,den hier gesammelten ,stoff bernahmen dann im #i4 ,jahrhundert der ,abt ,paschasius ,radbertus von ,corbie in seiner expositio in lamentationes ,ieremiae 7,migne ,,pl #abj1 #ajei-abef71 ,hrabanus ,maurus1 expositio super ,ieremiam ,,xviii #a 7,migne ,,pl #aaa1 #aahc ff471 ,remigius von ,auxerre1 enarrationes in psalmos 7,migne ,,pl #aca col4 #ade und #gcb ff471 ,joseppus1 memorialis liber #bf 7,migne ,,pg #ajf p4 #cb f74 ,eine kleine altenglische ,abhandlung hnlicher ,art verffentlichte ,bonnard1 ,revue des tudes juives #d 7#ahhb7 p4 #bee ff41 ein hebrischer ,alphabet-,midrasch1 die ,othijoth des ,rabbi ,akiba8 ist bersetzt ,aus ,israels ,lehrhallen8 von ,a4 ,wnsche #aiji1 ,,iv ,s4 #aii-bfi4 ,als ,beispiel diene das 4 ,bei ,suidas s4 v4 steht1 ,abraham habe die ,buchstaben erfunden4 1 4 ,dieser herrliche ,name ist die ,erkenntnis84 ,denn ,aleph wird nicht immer gedeutet als ,ochsenschdel1 sondern oft als alliph 1 vgl4 ,euseb4 praep4 ev4 ,v #e p4 #dgd b und ,,xi #f p4 #eai c1 ,theodosios von ,alexandria1 p4 #a ,goettling4 ,an der letzteren ,stelle heit es weiter3 ,gott ffnete dem ,menschen den ,mund zur ,sprache mit dem ,laut1 der das weiteste ffnen erheischt4 ,auch das der ,johannesapokalypse wird mitwirken4 ,ferner war sicher jeder1 der aus irgendeinem ,grund in den ,buchstaben etwas ,transzendentes sah1 versucht1 beim anzufangen4 ,so der apokryphe ,jesusknabe der ,markosier1 der1 als er in der ,schule die ,buchstaben lernen soll1 seinen ,lehrer darber zur ,rede stellt1 ob er wisse1 was das sei4#gf ,ebenso macht sich ,johannes ,chrysost homil4 ,,ix in epist4 ad ,hebr4 ,migne ,,pg #fc col4 #gg seine ,gedanken zunchst ber das 3 1 1 4 1 4 ,von der antiken ,schule her kommen ,gedichte wie ,ausonius1 ,de litteris monosyllabis ,graecis et ,latinis ,s4 #aff ,peiper4 ,scotus1 versus de alphabeto bei ,,plm ed4 ,baehrens ,v p4 #cge mit dem ,kommentar ,expositio prescripti alphabeti ed4 ,omont1 ,bibl4 des hautes tudes1 ,paris #ahha1 p4 #dbi4 ,cabrol ,dictionnaire p4 #fa4 ,besonders wichtig scheint eine ,schrift des #ac4 ,jahrhunderts1 ,de semine -- oder seminibus -- scripturarum1 zu sein1 die mit ,unrecht dem berhmten ,apokalyptiker ,abt ,joachim von ,floris in ,calabrien 7 #abjb7 zugeschrieben wird4 ,friedensburg1 ,symbolik der ,mittelaltermnzen ,s4 #ij ff4 druckt ein bezeichnendes ,stck daraus ab4 ,in einem ,dit de l',,abc 7#ddj ,verse7 von ,hue de ,cambrai 7um #abej7 werden die ,buchstaben des ,alphabets mit gelufigen ,wrtern in ,verbindung gebracht1 die mit ihnen anheben 7z4 ,b4 crois1 con bei ,c1 dieu bei ,d1 ,eve bei ,e1 lettres1 langue bei ,l1 ,marie bei ,m usw47 oder es wird ihnen nach ihrer ,form ein gewollter ,sinn 7wie bei ,,pq7 untergelegt1 nicht ohne da bei ,gelegenheit satirische ,hiebe auf die verderbte ,zeit fallen8 7,groeber1 ,grundri der romanischen ,philologie ,,ii #hcg74 ,an der oben erwhnten ,stelle ,hieronymus de nominibus ,hebraicis #ga stehen nur kurze1 rein etymologisch-grammatische ,angaben ber die ,bedeutung der ,buchstabennamen im ,hebrischen4 ,irgendwelche mystische oder erbauliche ,ausdeutung wird nicht daran geknpft4 ,laut ,angabe des ersten ,satzes ,migne ,,pl #bc col4 #gga ist dieses ,onomastikon die ,bearbeitung einer ,schrift des ,philon von ,alexandria4 ,fr ,philon ist also irgendwelche ,buchstabenmystik dadurch nicht bezeugt4 ,sie ist es auch sonst nicht4 ,trotzdem hat ,d4 ,h4 ,mller in den ,sitzungsberichten d4 k4 ,akademie ,wien1 philos4-histor4 ,kl4 #afg4 ,bd4 #b4 ,abh41 ,wien #aiaa auf ,grund dieses ,tatbestandes und gesttzt auf ,vergleichung der ,deutungen des ,ambrosius und ,hieronymus einerseits und sptjdischer ,midraschim andrerseits gemeint1 die verlorene ,schrift ,philos ber die ,etymologie und ,symbolik der ,buchstaben8#gg teilweise rekonstruieren zu knnen4 ,es liegt auf der ,hand1 wie willkrlich es ist1 auf diesem ,wege ,spekulationen des #d4 ,jahrhunderts in das #a4 zurckzudatieren4 ,anhangsweise mchte ich fr ,leser1 die hier derartiges wohl suchen werden1 einiges zusammenstellen ber ,buchstabensymbolik nicht magischer und religiser ,art1 ,buchstabenspielereien u4 dgl4 ,wie im ,altertum nicht anders zu erwarten1 fehlt das obszne ,element nicht4 ,es handelt sich aber in den ,fllen1 die uns hier angehen1 nicht um das primitive ,jenseits von aller ,scham1 was eng mit der ,religiositt des ,naturvolkes zusammenhngt1 sondern um einfache ,cochonerien4 ,fr den primitiven ,menschen ist das ,obszne1 das heilige ,geheimnis der ,zeugung1 ,tabu1 es wird als solches gesucht und gescheut1 verehrt und als verblffendes ,schutzmittel gegen die ,dmonen in ,dienst genommen4 ,aber auch schon da mu man1 wie ,albrecht ,dieterich oft sagte1 nicht so tun wollen1 als htte das den ,leuten nebenbei keinen ,spa gemacht4 ,bei den ,buchstabenzoten fllt alles ,sakrale durchaus weg1 es sind 1 ,belege fr das nichts verschonende ,argot der ,griechen und ,rmer oder unpassende ,schulwitze4 ,das lteste in dieser ,art wird ,aristoph4 ,eccl4 #ibj sein3 4#gh ,dann steht als ,priapeum #ed ein ,rtsel3 ,,cd si scribas temonemque insuper addas1 qui medium te vult scindere1 pictus erit ,lsung3 testiculae mentula 4 ,das ,strkste ist das ,epigramm #hg von ,ausonius ,s4 #cdd ,peiper3 ,ad ,eunum ligurritorem paedagogum48#gi ,das ,rtsel vom gehrt jedoch nicht hierher3 ,anthol4 ,pal4 ,v #aia 4 1 1 #8 4' ,die ,lsung ist harmlos4 ,doppelt kommt in dem ,wort der ,laut 3 vor4 ,umgestellt ergibt das 4#hj ,derartige ,anagramme mssen hier auer ,betracht bleiben1 sonst mte ein gutes ,teil aller antiken ,rtsel und1 wenn die neuere ,zeit mitbercksichtigt werden sollte1 die ,unterhaltungsecke smtlicher ,zeitungen und ,zeitschriften aufgearbeitet werden4 ,das antike ,material ist gesammelt bei ,ohlert1 ,rtsel und ,rtselspiele der alten ,griechen 7#aiab7 ,s4 #baa-bda4 ,wolfgang ,schultz1 ,,pw s4 v4 ,rtsel ,sp4 #aji f4 ,buchstaben dienen ferner als ,namen oder ,beinamen von ,personen4 ,recht lustig ist der ,name1 den der ,korinthier ,amphion seiner lahmen ,tochter gab1 die spter ,mutter des ,tyrannen ,kypselos wurde4 ,er nannte sie ,labda#ha2 natrlich ist das archaische ,illustration gemeint1 das die ungleiche ,beinlnge gut wiedergibt4 ,sonst gibt es noch allerhand ,schulwitze4 ,den groen ,gelehrten ,eratosthenes nannten sie #hb1 den ,aristarcheer ,satyros 1 den ,astronomen und ,mathematiker ,apollonios von ,perge #hc1 typische ,schulspitznamen1 wie sie wohl heute noch auf jedem ,gymnasium vorkommen4 ,sie haben meist eine ganz gleichgltige zufllige ,entstehungsursache1 die bald vergessen wird4 ,spter werden dann irgendwelche ,grnde hinzugedichtet4 ,die unwahrscheinlichen ,anlsse1 die ,ptolemaeus ,hephaestion u4 a4 berliefern1 hat ,lehrs a4 a4 ,o4 widerlegt4 ,aber wenn er nun alles auf krperliche hnlichkeit der ,benannten mit den betreffenden ,buchstaben zurckfhren will1 so ist das wieder einseitig4 ,wir werden uns da etwas bescheiden mssen4 ,bloe ,numerierung ist es1 wenn ,martial ,,ii #eg und ,v #bf einen ,freund alpha paenulatorum und sich selber beta togatorum tituliert4 ,anth4 ,palat4 ,,xi #ae ist ein ,scherz an einen ,arzt1 der verschiedene ,leute1 deren ,namen mit ,a anfngt1 totkuriert hatte4 ,da der ,arzt demnach anscheinend in alphabetischer ,reihenfolge vorzugehen gedenkt1 will der ,dichter heien4 ,das ,sprichwort liebt die ,hufung in symmetrischer ,form4 ,da entwickelt sich entweder die ,priamel ,beispiel3 usw4#hd oder das ,zahlensprichwort1 das der ,orientale so liebt4 ,beispiel3 ,vier ,tiere drfen mit der ,halfter angetrieben werden3 das ,pferd1 das ,maultier1 das ,kamel und der ,esel4 -- ,sechs ,dinge dienen dem ,menschen1 drei sind in seiner ,gewalt und drei sind nicht in seiner ,gewalt3 das ,auge1 das ,ohr und die ,nase sind nicht in seiner ,gewalt4 ,der ,mund1 die ,hand und der ,fu sind in seiner ,gewalt 7,talmud47#he ,diesen ,formen ist nahe verwandt die ,spielerei mit mehreren ,worten1 die gleiche ,anfangsbuchstaben haben4 ,in dem ,stabreim1 der so entsteht1 kommt der sich wiederholende ,buchstabe besonders zu ,ehren und wird als das ,wichtigste hervorgehoben4 ,etwa3 1 nmlich ,kreter1 ,kilikier1 ,kappadokier 7,suidas s4 v4 72 lateinisch3 ,cornelius ,sulla1 ,cornelius ,cinna1 ,cornelius ,lentulus3 ,schneidewin-,leutsch1 ,paroemiogr4 ,,ii ,s4 #cfi 7aus ,augustinus1 de grammat474 ,friedensburg1 ,die ,symbolik der ,mittelaltermnzen ,i1 ,berlin #aiac ,s4 #ij verweist auf ,gesta ,romanorum ,kap4 #ac1 #db1 #abe und ,anhang ,kap4 #c der ,grsseschen ,ausgabe und gibt als ,beispiel3 ,vier ,p soll jeder ehren3 patriam1 parentes1 praeceptorem1 praetorem8 und die drei ,regierungsmittel des ,r ,bomba ,ferdinand ,,ii4 von ,neapel3 farina1 forca1 festa4 ,dazu kmen noch die drei bsen ,weh81 die unter ,knig ,friedrich ,i4 das ,land ,preuen plagten3 ,wartenberg1 ,wittgenstein1 ,wartensleben4 #fa ,johannes ,lydus1 ,de mens4 ,,ii #h p4 #bh ,wnsch3 1 dazu ,lobeck1 ,aglaophamus #acde4 ,delatte1 ,,bch #cg 7#aiac7 ,s4 #bfc ff4 ,deltoton als ,sternbild bei ,aratos #bcc und an vielen anderen ,stellen2 danach heit es in einem byzantinischen ,gesprchbuch3 4 ,heinrici1 ,abhandl4 d4 schs4 ,ges4 philos4-histor4 ,kl4 #bh 7#aiaa7 ,s4 #ij1 #ah4 ,wortlaut gebessert von ,sthlin1 ,byzantin4 ,zeitschr4 #ba 7#aiac7 ,s4 #ejh4 #fb ,zu diesem ,ausdruck s4 unten in dem ,abschnitt ber ,onomatomantie4 #fc ,es folgt dann dort eine ,deutung der einzelnen ,buchstaben auf die ,etappen der ,schpfung4 ,von ab gehen die ,zeichen auf ,christus 7p4 #bga ff474 ,auf ,s4 #aad steht eine ,abbildung1 wo das ,delta-,dreieck als ,bild des ,kosmos in mehrere ,stockwerke eingeteilt ist1 die den obersten ,himmel1 die ,wasser des ,himmels1 das ,firmament1 die ,erde bezeichnen4 ,zu diesen ,stockwerken gibt es nach einer ,mitteilung von ,dr4 ,c4 ,jaeger-,straburg auch thiopische ,belege4 ,in einer ,handschrift des ,britischen ,museums ,orient #ejc fol4 #a b steht eine ,abhandlung ber die ,schnheit der ,schpfung1 worin folgende fnf ,stockwerke festgestellt werden3 ,himmel des ,lichtes1 das obere ,wasser1 der ,plafond1 das untere ,wasser1 die ,erde4 ,die ,einzeichnung in ein ,dreieck findet sich dort nicht4 #fd ,vgl4 ,lobeck1 ,aglaophamus #acda4 #fe ,friedensburg1 ,berliner ,mnzbltter ,n4 ,f4 #d ,s4 #be4 ,martial ,,vii #cg1 #b4 #ff ,friedensburg1 ,symbolik der ,mittelaltermnzen ,i1 ,berlin #aiac ,s4 #fi ff4 #fg ,albrecht ,dieterich1 ,nekyia ,s4 #ahb1 ,kleine ,schriften ,s4 #dgb4 ,wnsch1 ,sethianische ,verfluchungstafeln ,s4 #ih4 #fh ,persius ,,iii #ef mit ,scholien4 ,lactant4 instit4 div4 ,,vi #c1 #f4 ,servius zu ,aen4 #f1 #acf4 ,ausonius technop4 #ab4 #ac p4 #ach ,schenkl2 ,maximinus in ,anthol4 lat4 #fcb ,riese2 ,martian4 ,cap4 ,,ii #ajb2 ,hieronymus in ,eccl4 ,migne1 ,,pl #bc1 #ajia2 vgl4 ,lobeck1 ,aglaophamus ,s4 #acda1 #acdd2 ,dieterich1 ,nekyia 7#ahic7 ,s4 #aib2 ,pascal in den ,miscellanea ,ceriani 7#aiaj7 p4 #fd2 ,wolfgang ,schultz1 ,philologus #fh 7#aiji7 ,s4 #dhh ff4 #fi ,steinthal1 ,geschichte der ,sprachwissenschaft der ,griechen und ,rmer ,,ii 7#ahia7 ,s4 #cff4 #gj ,etym4 ,gud4 ,anhang p4 #eie ,sturz4 #ga ,heinrici1 ,die griechisch-byzantinischen ,gesprchbcher1 ,abhandl4 d4 ,kgl4 schs4 ,gesellschaft d4 ,wissenschaften1 histor4-philol4 ,klasse1 ,bd4 #bh 7#aiaa7 ,s4 #ij1 #ad2 ,nachtrgliches zu den griechisch-byzantinischen ,gesprchbchern1 ,berichte der ,kgl4 schs4 ,gesellschaft1 histor4-philol4 ,kl4 ,bd4 #fd 7#aiab7 #h4 #agi f43 ein cento grammaticus codex ,marcianus ,,vii #ch4 ,in der ersten ,heinricischen ,abhandlung ,s4 #hg1 #bg1 stehen einige ,zeilen ber ,buchstaben als 4 ,ganz hnliches findet sich in einer ,handschrift des ,briefes ,jesu an ,knig ,abgar von ,edessa1 der im ,mittelalter als ,palladium diente1 s4 ,dobschtz1 ,zeitschrift fr wissenschaftliche ,theologie #dc 7#aijj7 ,s4 #ddc4 #gb ,hrsg4 von ,r4 ,foerster1 ,index lectionum ,vratislaviensium #ahia4 #gc ,so empfindet noch heute der ,orient4 ,hohes ,alter ist das erste1 was man von der berlieferung verlangt4 ,und gegen die ,tradition vermgen moderne ,errungenschaften nur schwer aufzukommen4 #gd ,dasselbe steht praep4 ev4 ,,xi #f p4 #eai4 #ge ,zur ,zeitbestimmung ,j4 ,b4 ,kellner1 ,der hl4 ,ambrosius als ,erklrer des ,,at1 ,regensburg #ahic ,s4 #aec4 ,ambrosius versteht es dabei1 einen ,zusammenhang der ,anfangsbuchstaben mit dem ,inhalt der damit begonnenen ,verse nachzuweisen4 ,der ,buchstabe des ,akrostichons erscheint so als ,titel4 ,als ,beispiel diene ,vers #d3 ,daleth bedeutet entweder ,furcht8 oder ,geburt8 7,ambrosius kann kein ,hebrisch74 ,beides pat2 denn die ,geburt ist etwas ,materielles und ,hinflliges1 deshalb nicht frei von ,furcht4 ,vortrefflich besttigt dies die erste ,zeile3 ,am ,staube hing meine ,seele82 denn ,staub ist ,erde1 und die ,erde ist etwas ,materielles4 #gf ,iren4 adv4 haeres4 ,i #bj4 ,kindheitsevangelium des ,thomas cap4 #f4 ,dazu ,hennecke1 ,handbuch zu den neutestamentlichen ,apokryphen1 ,tbingen #aijd1 #h4 #acf ff41 bes4 ,s4 #adb eine indische ,parallele3 jeder ,buchstabe ist der ,anfang eines ,spruches4 ,auch den ,muslim hat die ,geschichte von dem ,jesusknaben gefallen1 vgl4 ,schanawn ,bl4 #af 7s4 oben ,s4 #e ,anm4 #e7 bei ,goldziher1 ,zeitschrift d4 deutschen morgenl4 ,gesellschaft #bf 7#ahgb7 ,s4 #ghd4 #gg ,von deren ,existenz wir zudem gar nichts wissen4 ,d4 ,h4 ,mllers ,ergebnisse abgelehnt auch von ,franz ,wutz1 ,onomastica sacra1 ,texte und ,untersuchungen #da1 #a 7#aiad7 ,s4 #baf-bca4 #gh ,dazu ,goebel1 ,ethnica1 de ,graecorum civitatum proprietatibus proverbio notatis1 ,diss4 ,breslau #aiae ,s4 #hj f4 #gi ,der ,schulmeister ,eunus1 ein fellator1 der alle ,sexualia in seinem ,schuljargon wiedergibt1 sieht das membrum muliebre fr ein ,rechteck an4 ,das hat den ,vorteil1 da1 wenn die eine ,seite zusammengezogen wird1 der ,buchstabe herauskommt1 der gewhnliche ,name fr das s4 oben ,s4 #bj f4 ,die ,rckansicht der ,menschen erklrt er fr ein 7gebildet von den drei ,linien3 ,grenze zwischen den ,beinen und untere ,grenze der beiden nates74 ,ubi si ,eunus ligurrit1 anus patet sicut 4 litera ,ausonius aut imitari mihi videtur1 quae paedogogo ligurrienti sentienda est1 aut figuram1 quae natibus pueri et lingua istius paedagogi efficitur4 ,im letzten ,vers wird ihm die ,strafe den 77 gewnscht 7s4 oben ,s4 #bb74 ,die ,verse #aj-ab verstehe ich nicht4 #hj ,preisendanz ,,rm #fh 7#aiac7 ,s4 #fdj4 #ha ,herodot ,v #ib4 #hb ,marcian4 ,heracl4 epit4 peripl4 ,menippei #b4 #hc ,phot4 bibl4 p4 #aea1 #ba2 ,lehrs1 ,quaestiones epicae1 ,knigsberg #ahcg p4 #ai ff4 #hd ,euling1 ,die ,priamel bis ,hans ,rosenplt1 ,germanist4 ,abhandlungen hrsg4 v4 ,voigt ,bd4 #be1 ,breslau #aije4 #he ,wnsche1 ,die ,zahlensprche im ,talmud und ,midrasch1 ,,zdmg #fe 7#aiaa7 und #ff 7#aiab74 ,,lebenslauf ,ich1 ,franz ,dornseiff1 geboren zu ,gieen am #bj4 ,mrz #ahhh1 bin ein ,sohn des ,landsgerichtsdirektors ,karl ,dornseiff und seiner verstorbenen ,frau ,kthe geb4 ,baltzer4 ,ich besuchte zuerst das ,gymnasium zu ,gieen1 seit #aijd das ,neue ,gymnasium zu ,darmstadt1 das ich ,ostern #aijf verlie1 um mich dem ,studium der klassischen ,philologie und ,germanistik zu widmen4 ,ich war #c ,semester in ,heidelberg1 #a in ,mnchen1 #e in ,berlin4 ,an diesen ,universitten hrte ich ,vorlesungen und besuchte bungen bei den ,herren ,professoren3 ,boll1 ,brandt1 ,dieterich 1 v4 ,domaszewski1 v4 ,duhn1 ,elsenhans1 ,petsch1 ,f4 ,a4 ,schmid1 ,schoell1 ,uhlig 1 ,windelband 7,heidelberg72 ,crusius1 von der ,leyen1 ,vollmer 7,mnchen72 ,cassirer1 ,dessau1 ,diels1 von ,harnack1 ,helm1 ,meister1 ,eduard ,meyer1 ,norden1 ,riehl1 ,roethe1 ,sieglin1 ,simmel1 ,vahlen 1 ,wentzel1 v4 ,wilamowitz-,moellendorff1 ,woelfflin 7,berlin74 ,ihnen allen schulde ich herzlichen ,dank4 ,in besonderem ,ma bin ich ,herrn ,geh4 ,hofrat ,prof4 ,dr4 ,boll verpflichtet1 der mich zu dieser ,arbeit angeregt und sie stndig mit frdernder ,teilnahme begleitet hat4 ,er hat mich dadurch zu wirklicher ,forschung gefhrt und meine ,neigung besonders zu dieser ,materie vertieft4