cover ,also sprach ,zarathustra ,ein ,buch fr ,alle und ,keinen von ,friedrich ,wilhelm ,nietzsche ,inhaltsverzeichnis ,erster ,theil ,zarathustra's ,vorrede ,die ,reden ,zarathustra's ,von den drei ,verwandlungen ,von den ,lehrsthlen der ,tugend ,von den ,hinterweltlern ,von den ,verchtern des ,leibes ,von den ,freuden- und ,leidenschaften ,vom bleichen ,verbrecher ,vom ,lesen und ,schreiben ,vom ,baum am ,berge ,von den ,predigern des ,todes ,vom ,krieg und ,kriegsvolke ,vom neuen ,gtzen ,von den ,fliegen des ,marktes ,von der ,keuschheit ,vom ,freunde ,von tausend und ,einem ,ziele ,von der ,nchstenliebe ,vom ,wege des ,schaffenden ,von alten und jungen ,weiblein ,vom ,biss der ,natter ,von ,kind und ,ehe ,vom freien ,tode ,von der schenkenden ,tugend ,zweiter ,theil ,das ,kind mit dem ,spiegel ,auf den glckseligen ,inseln ,von den ,mitleidigen ,von den ,priestern ,von den ,tugendhaften ,vom ,gesindel ,von den ,taranteln ,von den berhmten ,weisen ,das ,nachtlied ,das ,tanzlied ,das ,grablied ,von der ,selbst-berwindung ,von den ,erhabenen ,vom ,lande der ,bildung ,von der unbefleckten ,erkenntniss ,von den ,gelehrten ,von den ,dichtern ,von grossen ,ereignissen ,der ,wahrsager ,von der ,erlsung ,von der ,menschen-,klugheit ,die stillste ,stunde ,dritter ,theil ,der ,wanderer ,vom ,gesicht und ,rthsel ,von der ,seligkeit wider ,willen ,vor ,sonnen-,aufgang ,von der verkleinernden ,tugend ,auf dem lberge ,vom ,vorbergehen ,von den ,abtrnnigen ,die ,heimkehr ,von den drei ,bsen ,vom ,geist der ,schwere ,von alten und neuen ,tafeln ,der ,genesende ,von der grossen ,sehnsucht ,das andere ,tanzlied ,die sieben ,siegel 7,oder3 das ,ja- und ,amen-,lied7 ,vierter und letzter ,theil ,das ,honig-,opfer ,der ,nothschrei ,gesprch mit den ,knigen ,der ,blutegel ,der ,zauberer ,ausser ,dienst ,der hsslichste ,mensch ,der freiwillige ,bettler ,der ,schatten ,mittags ,die ,begrssung ,das ,abendmahl ,vom hheren ,menschen ,das ,lied der ,schwermuth ,von der ,wissenschaft ,unter ,tchtern der ,wste ,die ,erweckung ,das ,eselsfest ,das ,nachtwandler-,lied ,das ,zeichen ,erster ,theil ,zarathustra's ,vorrede4 #a4 ,als ,zarathustra dreissig ,jahr alt war1 verliess er seine ,heimat und den ,see seiner ,heimat und ging in das ,gebirge4 ,hier genoss er seines ,geistes und seiner ,einsamkeit und wurde dessen zehn ,jahr nicht mde4 ,endlich aber verwandelte sich sein ,herz1--und eines ,morgens stand er mit der ,morgenrthe auf1 trat vor die ,sonne hin und sprach zu ihr also3 ,du grosses ,gestirn6 ,was wre dein ,glck1 wenn du nicht ,die httest1 welchen du leuchtest6 ,zehn ,jahre kamst du hier herauf zu meiner ,hhle3 du wrdest deines ,lichtes und dieses ,weges satt geworden sein1 ohne mich1 meinen ,adler und meine ,schlange4 ,aber wir warteten deiner an jedem ,morgen1 nahmen dir deinen berfluss ab und segneten dich dafr4 ,siehe6 ,ich bin meiner ,weisheit berdrssig1 wie die ,biene1 die des ,honigs zu viel gesammelt hat1 ich bedarf der ,hnde1 die sich ausstrecken4 ,ich mchte verschenken und austheilen1 bis die ,weisen unter den ,menschen wieder einmal ihrer ,thorheit und die ,armen einmal ihres ,reichthums froh geworden sind4 ,dazu muss ich in die ,tiefe steigen3 wie du des ,abends thust1 wenn du hinter das ,meer gehst und noch der ,unterwelt ,licht bringst1 du berreiches ,gestirn6 ,ich muss1 gleich dir1 untergehen1 wie die ,menschen es nennen1 zu denen ich hinab will4 ,so segne mich denn1 du ruhiges ,auge1 das ohne ,neid auch ein allzugrosses ,glck sehen kann6 ,segne den ,becher1 welcher berfliessen will1 dass das ,wasser golden aus ihm fliesse und berallhin den ,abglanz deiner ,wonne trage6 ,siehe6 ,dieser ,becher will wieder leer werden1 und ,zarathustra will wieder ,mensch werden48 --,also begann ,zarathustra's ,untergang4 #b4 ,zarathustra stieg allein das ,gebirge abwrts und ,niemand begegnete ihm4 ,als er aber in die ,wlder kam1 stand auf einmal ein ,greis vor ihm1 der seine heilige ,htte verlassen hatte1 um ,wurzeln im ,walde zu suchen4 ,und also sprach der ,greis zu ,zarathustra3 ,nicht fremd ist mir dieser ,wanderer3 vor manchem ,jahre gieng er hier vorbei4 ,zarathustra hiess er2 aber er hat sich verwandelt4 ,damals trugst du deine ,asche zu ,berge3 willst du heute dein ,feuer in die ,thler tragen8 ,frchtest du nicht des ,brandstifters ,strafen8 ,ja1 ich erkenne ,zarathustra4 ,rein ist sein ,auge1 und an seinem ,munde birgt sich kein ,ekel4 ,geht er nicht daher wie ein ,tnzer8 ,verwandelt ist ,zarathustra1 zum ,kind ward ,zarathustra1 ein ,erwachter ist ,zarathustra3 was willst du nun bei den ,schlafenden8 ,wie im ,meere lebtest du in der ,einsamkeit1 und das ,meer trug dich4 ,wehe1 du willst an's ,land steigen8 ,wehe1 du willst deinen ,leib wieder selber schleppen8 ,zarathustra antwortete3 ,ich liebe die ,menschen48 ,warum1 sagte der ,heilige1 gieng ich doch in den ,wald und die ,einde8 ,war es nicht1 weil ich die ,menschen allzu sehr liebte8 ,jetzt liebe ich ,gott3 die ,menschen liebe ich nicht4 ,der ,mensch ist mir eine zu unvollkommene ,sache4 ,liebe zum ,menschen wrde mich umbringen4 ,zarathustra antwortete3 ,was sprach ich von ,liebe6 ,ich bringe den ,menschen ein ,geschenk48 ,gieb ihnen ,nichts1 sagte der ,heilige4 ,nimm ihnen lieber ,etwas ab und trage es mit ihnen--das wird ihnen am wohlsten thun3 wenn er dir nur wohlthut6 ,und willst du ihnen geben1 so gieb nicht mehr1 als ein ,almosen1 und lass sie noch darum betteln6 ,nein1 antwortete ,zarathustra1 ich gebe kein ,almosen4 ,dazu bin ich nicht arm genug48 ,der ,heilige lachte ber ,zarathustra und sprach also3 ,so sieh zu1 dass sie deine ,schtze annehmen6 ,sie sind misstrauisch gegen die ,einsiedler und glauben nicht1 dass wir kommen1 um zu schenken4 ,unsre ,schritte klingen ihnen zu einsam durch die ,gassen4 ,und wie wenn sie ,nachts in ihren ,betten einen ,mann gehen hren1 lange bevor die ,sonne aufsteht1 so fragen sie sich wohl3 wohin will der ,dieb8 ,gehe nicht zu den ,menschen und bleibe im ,walde6 ,gehe lieber noch zu den ,thieren6 ,warum willst du nicht sein1 wie ich1--ein ,br unter ,bren1 ein ,vogel unter ,vgeln8 ,und was macht der ,heilige im ,walde88 fragte ,zarathustra4 ,der ,heilige antwortete3 ,ich mache ,lieder und singe sie1 und wenn ich ,lieder mache1 lache1 weine und brumme ich3 also lobe ich ,gott4 ,mit ,singen1 ,weinen1 ,lachen und ,brummen lobe ich den ,gott1 der mein ,gott ist4 ,doch was bringst du uns zum ,geschenke8 ,als ,zarathustra diese ,worte gehrt hatte1 grsste er den ,heiligen und sprach3 ,was htte ich euch zu geben6 ,aber lasst mich schnell davon1 dass ich euch ,nichts nehme68--,und so trennten sie sich von einander1 der ,greis und der ,mann1 lachend1 gleichwie zwei ,knaben lachen4 ,als ,zarathustra aber allein war1 sprach er also zu seinem ,herzen3 ,sollte es denn mglich sein6 ,dieser alte ,heilige hat in seinem ,walde noch ,nichts davon gehrt1 dass ,gott todt ist68-- #c4 ,als ,zarathustra in die nchste ,stadt kam1 die an den ,wldern liegt1 fand er daselbst viel ,volk versammelt auf dem ,markte3 denn es war verheissen worden1 das man einen ,seiltnzer sehen solle4 ,und ,zarathustra sprach also zum ,volke3 ,ich lehre euch den bermenschen4 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden soll4 ,was habt ihr gethan1 ihn zu berwinden8 ,alle ,wesen bisher schufen etwas ber sich hinaus3 und ihr wollt die ,ebbe dieser groen ,flut sein und lieber noch zum ,thiere zurckgehen1 als den ,menschen zu berwinden88 ,was ist der ,affe fr den ,menschen8 ,ein ,gelchter oder eine schmerzliche ,scham4 ,und ebendas soll der ,mensch fr den bermenschen sein3 ein ,gelchter oder eine schmerzliche ,scham4 ,ihr habt den ,weg vom ,wurme zum ,menschen gemacht1 und ,vieles ist in euch noch ,wurm4 ,einst wart ihr ,affen1 und auch jetzt ist der ,mensch mehr ,affe1 als irgend ein ,affe4 ,wer aber der ,weiseste von euch ist1 der ist auch nur ein ,zwiespalt und ,zwitter von ,pflanze und von ,gespenst4 ,aber heisse ich euch zu ,gespenstern oder ,pflanzen werden8 ,seht1 ich lehre euch den bermenschen6 ,der bermensch ist der ,sinn der ,erde4 ,euer ,wille sage3 der bermensch sei der ,sinn der ,erde6 ,ich beschwre euch1 meine ,brder1 bleibt der ,erde treu und glaubt ,denen nicht1 welche euch von berirdischen ,hoffnungen reden6 ,giftmischer sind es1 ob sie es wissen oder nicht4 ,verchter des ,lebens sind es1 ,absterbende und selber ,vergiftete1 deren die ,erde mde ist3 so mgen sie dahinfahren6 ,einst war der ,frevel an ,gott der grsste ,frevel1 aber ,gott starb1 und damit auch diese ,frevelhaften4 ,an der ,erde zu freveln ist jetzt das ,furchtbarste und die ,eingeweide des ,unerforschlichen hher zu achten1 als der ,sinn der ,erde6 ,einst blickte die ,seele verchtlich auf den ,leib3 und damals war diese ,verachtung das ,hchste3--sie wollte ihn mager1 grsslich1 verhungert4 ,so dachte sie ihm und der ,erde zu entschlpfen4 ,oh diese ,seele war selbst noch mager1 grsslich und verhungert3 und ,grausamkeit war die ,wollust dieser ,seele6 ,aber auch ihr noch1 meine ,brder1 sprecht mir3 was kndet euer ,leib von eurer ,seele8 ,ist eure ,seele nicht ,armuth und ,schmutz und ein erbrmliches ,behagen8 ,wahrlich1 ein schmutziger ,strom ist der ,mensch4 ,man muss schon ein ,meer sein1 um einen schmutzigen ,strom aufnehmen zu knnen1 ohne unrein zu werden4 ,seht1 ich lehre euch den bermenschen3 der ist diess ,meer1 in ihm kann eure grosse ,verachtung untergehn4 ,was ist das ,grsste1 das ihr erleben knnt8 ,das ist die ,stunde der grossen ,verachtung4 ,die ,stunde1 in der euch auch euer ,glck zum ,ekel wird und ebenso eure ,vernunft und eure ,tugend4 ,die ,stunde1 wo ihr sagt3 ,was liegt an meinem ,glcke6 ,es ist ,armuth und ,schmutz1 und ein erbrmliches ,behagen4 ,aber mein ,glck sollte das ,dasein selber rechtfertigen68 ,die ,stunde1 wo ihr sagt3 ,was liegt an meiner ,vernunft6 ,begehrt sie nach ,wissen wie der ,lwe nach seiner ,nahrung8 ,sie ist ,armuth und ,schmutz und ein erbrmliches ,behagen68 ,die ,stunde1 wo ihr sagt3 ,was liegt an meiner ,tugend6 ,noch hat sie mich nicht rasen gemacht4 ,wie mde bin ich meines ,guten und meines ,bsen6 ,alles das ist ,armuth und ,schmutz und ein erbrmliches ,behagen68 ,die ,stunde1 wo ihr sagt3 ,was liegt an meiner ,gerechtigkeit6 ,ich sehe nicht1 dass ich ,gluth und ,kohle wre4 ,aber der ,gerechte ist ,gluth und ,kohle68 ,die ,stunde1 wo ihr sagt3 ,was liegt an meinem ,mitleiden6 ,ist nicht ,mitleid das ,kreuz1 an das ,der genagelt wird1 der die ,menschen liebt8 ,aber mein ,mitleiden ist keine ,kreuzigung48 ,spracht ihr schon so8 ,schriet ihr schon so8 ,ach1 dass ich euch schon so schreien gehrt hatte6 ,nicht eure ,snde--eure ,gengsamkeit schreit gen ,himmel1 euer ,geiz selbst in eurer ,snde schreit gen ,himmel6 ,wo ist doch der ,blitz1 der euch mit seiner ,zunge lecke8 ,wo ist der ,wahnsinn1 mit dem ihr geimpft werden msstet8 ,seht1 ich lehre euch den bermenschen3 der ist dieser ,blitz1 der ist dieser ,wahnsinn6-- ,als ,zarathustra so gesprochen hatte1 schrie ,einer aus dem ,volke3 ,wir hrten nun genug von dem ,seiltnzer2 nun lasst uns ihn auch sehen68 ,und alles ,volk lachte ber ,zarathustra4 ,der ,seiltnzer aber1 welcher glaubte1 dass das ,wort ihm glte1 machte sich an sein ,werk4 #d4 ,zarathustra aber sahe das ,volk an und wunderte sich4 ,dann sprach er also3 ,der ,mensch ist ein ,seil1 geknpft zwischen ,thier und bermensch1--ein ,seil ber einem ,abgrunde4 ,ein gefhrliches ,hinber1 ein gefhrliches ,auf-dem-,wege1 ein gefhrliches ,zurckblicken1 ein gefhrliches ,schaudern und ,stehenbleiben4 ,was gross ist am ,menschen1 das ist1 dass er eine ,brcke und kein ,zweck ist3 was geliebt werden kann am ,menschen1 das ist1 dass er ein bergang und ein ,untergang ist4 ,ich liebe ,die1 welche nicht zu leben wissen1 es sei denn als ,untergehende1 denn es sind die ,hinbergehenden4 ,ich liebe die grossen ,verachtenden1 weil sie die grossen ,verehrenden sind und ,pfeile der ,sehnsucht nach dem andern ,ufer4 ,ich liebe ,die1 welche nicht erst hinter den ,sternen einen ,grund suchen1 unterzugehen und ,opfer zu sein3 sondern die sich der ,erde opfern1 dass die ,erde einst der bermenschen werde4 ,ich liebe ,den1 welcher lebt1 damit er erkenne1 und welcher erkennen will1 damit einst der bermensch lebe4 ,und so will er seinen ,untergang4 ,ich liebe ,den1 welcher arbeitet und erfindet1 dass er dem bermenschen das ,haus baue und zu ihm ,erde1 ,thier und ,pflanze vorbereite3 denn so will er seinen ,untergang4 ,ich liebe ,den1 welcher seine ,tugend liebt3 denn ,tugend ist ,wille zum ,untergang und ein ,pfeil der ,sehnsucht4 ,ich liebe ,den1 welcher nicht einen ,tropfen ,geist fr sich zurckbehlt1 sondern ganz der ,geist seiner ,tugend sein will3 so schreitet er als ,geist ber die ,brcke4 ,ich liebe ,den1 welcher aus seiner ,tugend seinen ,hang und sein ,verhngniss macht3 so will er um seiner ,tugend willen noch leben und nicht mehr leben4 ,ich liebe ,den1 welcher nicht zu viele ,tugenden haben will4 ,eine ,tugend ist mehr ,tugend1 als zwei1 weil sie mehr ,knoten ist1 an den sich das ,verhngniss hngt4 ,ich liebe ,den1 dessen ,seele sich verschwendet1 der nicht ,dank haben will und nicht zurckgiebt3 denn er schenkt immer und will sich nicht bewahren4 ,ich liebe ,den1 welcher sich schmt1 wenn der ,wrfel zu seinem ,glcke fllt und der dann fragt3 bin ich denn ein falscher ,spieler8--denn er will zu ,grunde gehen4 ,ich liebe ,den1 welcher goldne ,worte seinen ,thaten voraus wirft und immer noch mehr hlt1 als er verspricht3 denn er will seinen ,untergang4 ,ich liebe ,den1 welcher die ,zuknftigen rechtfertigt und die ,vergangenen erlst3 denn er will an den ,gegenwrtigen zu ,grunde gehen4 ,ich liebe ,den1 welcher seinen ,gott zchtigt1 weil er seinen ,gott liebt3 denn er muss am ,zorne seines ,gottes zu ,grunde gehen4 ,ich liebe ,den1 dessen ,seele tief ist auch in der ,verwundung1 und der an einem kleinen ,erlebnisse zu ,grunde gehen kann3 so geht er gerne ber die ,brcke4 ,ich liebe ,den1 dessen ,seele bervoll ist1 so dass er sich selber vergisst1 und alle ,dinge in ihm sind3 so werden alle ,dinge sein ,untergang4 ,ich liebe ,den1 der freien ,geistes und freien ,herzes ist3 so ist sein ,kopf nur das ,eingeweide seines ,herzens1 sein ,herz aber treibt ihn zum ,untergang4 ,ich liebe alle ,die1 welche schwere ,tropfen sind1 einzeln fallend aus der dunklen ,wolke1 die ber den ,menschen hngt3 sie verkndigen1 dass der ,blitz kommt1 und gehn als ,verkndiger zu ,grunde4 ,seht1 ich bin ein ,verkndiger des ,blitzes und ein schwerer ,tropfen aus der ,wolke3 dieser ,blitz aber heisst bermensch4-- #e4 ,als ,zarathustra diese ,worte gesprochen hatte1 sahe er wieder das ,volk an und schwieg4 ,da stehen sie81 sprach er zu seinem ,herzen1 da lachen sie3 sie verstehen mich nicht1 ich bin nicht der ,mund fr diese ,ohren4 ,muss man ihnen erst die ,ohren zerschlagen1 dass sie lernen1 mit den ,augen hren4 ,muss man rasseln gleich ,pauken und ,busspredigern8 ,oder glauben sie nur dem ,stammelnden8 ,sie haben etwas1 worauf sie stolz sind4 ,wie nennen sie es doch1 was sie stolz macht8 ,bildung nennen sie's1 es zeichnet sie aus vor den ,ziegenhirten4 ,drum hren sie ungern von sich das ,wort ,verachtung84 ,so will ich denn zu ihrem ,stolze reden4 ,so will ich ihnen vom ,verchtlichsten sprechen3 das aber ist der letzte ,mensch48 ,und also sprach ,zarathustra zum ,volke3 ,es ist an der ,zeit1 dass der ,mensch sich sein ,ziel stecke4 ,es ist an der ,zeit1 dass der ,mensch den ,keim seiner hchsten ,hoffnung pflanze4 ,noch ist sein ,boden dazu reich genug4 ,aber dieser ,boden wird einst arm und zahm sein1 und kein hoher ,baum wird mehr aus ihm wachsen knnen4 ,wehe6 ,es kommt die ,zeit1 wo der ,mensch nicht mehr den ,pfeil seiner ,sehnsucht ber den ,menschen hinaus wirft1 und die ,sehne seines ,bogens verlernt hat1 zu schwirren6 ,ich sage euch3 man muss noch ,chaos in sich haben1 um einen tanzenden ,stern gebren zu knnen4 ,ich sage euch3 ihr habt noch ,chaos in euch4 ,wehe6 ,es kommt die ,zeit1 wo der ,mensch keinen ,stern mehr gebren wird4 ,wehe6 ,es kommt die ,weit des verchtlichsten ,menschen1 der sich selber nicht mehr verachten kann4 ,seht6 ,ich zeige euch den letzten ,menschen4 ,was ist ,liebe8 ,was ist ,schpfung8 ,was ist ,sehnsucht8 ,was ist ,stern8--so fragt der letzte ,mensch und blinzelt4 ,die ,erde ist dann klein geworden1 und auf ihr hpft der letzte ,mensch1 der ,alles klein macht4 ,sein ,geschlecht ist unaustilgbar1 wie der ,erdfloh2 der letzte ,mensch lebt am lngsten4 ,wir haben das ,glck erfunden8--sagen die letzten ,menschen und blinzeln4 ,sie haben die ,gegenden verlassen1 wo es hart war zu leben3 denn man braucht ,wrme4 ,man liebt noch den ,nachbar und reibt sich an ihm3 denn man braucht ,wrme4 ,krankwerden und ,misstrauen-haben gilt ihnen sndhaft3 man geht achtsam einher4 ,ein ,thor1 der noch ber ,steine oder ,menschen stolpert6 ,ein wenig ,gift ab und zu3 das macht angenehme ,trume4 ,und viel ,gift zuletzt1 zu einem angenehmen ,sterben4 ,man arbeitet noch1 denn ,arbeit ist eine ,unterhaltung4 ,aber man sorgt1 dass die ,unterhaltung nicht angreife4 ,man wird nicht mehr arm und reich3 ,beides ist zu beschwerlich4 ,wer will noch regieren8 ,wer noch gehorchen8 ,beides ist zu beschwerlich4 ,kein ,hirt und ,eine ,heerde6 ,jeder will das ,gleiche1 ,jeder ist gleich3 wer anders fhlt1 geht freiwillig in's ,irrenhaus4 ,ehemals war alle ,welt irre8--sagen die ,feinsten und blinzeln4 ,man ist klug und weiss ,alles1 was geschehn ist3 so hat man kein ,ende zu spotten4 ,man zankt sich noch1 aber man vershnt sich bald--sonst verdirbt es den ,magen4 ,man hat sein ,lstchen fr den ,tag und sein ,lstchen fr die ,nacht3 aber man ehrt die ,gesundheit4 ,wir haben das ,glck erfunden8--sagen die letzten ,menschen und blinzeln-- ,und hier endete die erste ,rede ,zarathustra's1 welche man auch die ,vorrede8 heisst3 denn an dieser ,stelle unterbrach ihn das ,geschrei und die ,lust der ,menge4 ,gieb uns diesen letzten ,menschen1 oh ,zarathustra1--so riefen sie--mache uns zu diesen letzten ,menschen6 ,so schenken wir dir den bermenschen68 ,und alles ,volk jubelte und schnalzte mit der ,zunge4 ,zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem ,herzen3 ,sie verstehen mich nicht3 ich bin nicht der ,mund fr diese ,ohren4 ,zu lange wohl lebte ich im ,gebirge1 zu viel horchte ich auf ,bche und ,bume3 nun rede ich ihnen gleich den ,ziegenhirten4 ,unbewegt ist meine ,seele und hell wie das ,gebirge am ,vormittag4 ,aber sie meinen1 ich sei kalt und ein ,sptter in furchtbaren ,spssen4 ,und nun blicken sie mich an und lachen3 und indem sie lachen1 hassen sie mich noch4 ,es ist ,eis in ihrem ,lachen4 #f4 ,da aber geschah ,etwas1 das jeden ,mund stumm und jedes ,auge starr machte4 ,inzwischen nmlich hatte der ,seiltnzer sein ,werk begonnen3 er war aus einer kleiner ,thr hinausgetreten und gieng ber das ,seil1 welches zwischen zwei ,thrmen gespannt war1 also1 dass es ber dem ,markte und dem ,volke hieng4 ,als er eben in der ,mitte seines ,weges war1 ffnete sich die kleine ,thr noch einmal1 und ein bunter ,gesell1 einem ,possenreisser gleich1 sprang heraus und gieng mit schnellen ,schritten dem ,ersten nach4 ,vorwrts1 ,lahmfuss1 rief seine frchterliche ,stimme1 vorwrts ,faulthier1 ,schleichhndler1 ,bleichgesicht6 ,dass ich dich nicht mit meiner ,ferse kitzle6 ,was treibst du hier zwischen ,thrmen8 ,in den ,thurm gehrst du1 einsperren sollte man dich1 einem ,bessern1 als du bist1 sperrst du die freie ,bahn68--,und mit jedem ,worte kam er ihm nher und nher3 als er aber nur noch einen ,schritt hinter ihm war1 da geschah das ,erschreckliche1 das jeden ,mund stumm und jedes ,auge starr machte3--er stiess ein ,geschrei aus wie ein ,teufel und sprang ber ,den hinweg1 der ihm im ,wege war4 ,dieser aber1 als er so seinen ,nebenbuhler siegen sah1 verlor dabei den ,kopf und das ,seil2 er warf seine ,stange weg und schoss schneller als diese1 wie ein ,wirbel von ,armen und ,beinen1 in die ,tiefe4 ,der ,markt und das ,volk glich dem ,meere1 wenn der ,sturm hineinfhrt3 ,alles floh aus einander und bereinander1 und am meisten dort1 wo der ,krper niederschlagen musste4 ,zarathustra aber blieb stehen1 und gerade neben ihn fiel der ,krper hin1 bel zugerichtet und zerbrochen1 aber noch nicht todt4 ,nach einer ,weile kam dem ,zerschmetterten das ,bewusstsein zurck1 und er sah ,zarathustra neben sich knieen4 ,was machst du da8 sagte er endlich1 ich wusste es lange1 dass mir der ,teufel ein ,bein stellen werde4 ,nun schleppt er mich zur ,hlle3 willst du's ihm wehren88 ,bei meiner ,ehre1 ,freund1 antwortete ,zarathustra1 das giebt es ,alles nicht1 wovon du sprichst3 es giebt keinen ,teufel und keine ,hlle4 ,deine ,seele wird noch schneller todt sein als dein ,leib3 frchte nun ,nichts mehr68 ,der ,mann blickte misstrauisch auf4 ,wenn du die ,wahrheit sprichst1 sagte er dann1 so verliere ich ,nichts1 wenn ich das ,leben verliere4 ,ich bin nicht viel mehr als ein ,thier1 das man tanzen gelehrt hat1 durch ,schlge und schmale ,bissen48 ,nicht doch1 sprach ,zarathustra2 du hast aus der ,gefahr deinen ,beruf gemacht1 daran ist ,nichts zu verachten4 ,nun gehst du an deinem ,beruf zu ,grunde3 dafr will ich dich mit meinen ,hnden begraben48 ,als ,zarathustra diess gesagt hatte1 antwortete der ,sterbende nicht mehr2 aber er bewegte die ,hand1 wie als ob er die ,hand ,zarathustra's zum ,danke suche4-- #g4 ,inzwischen kam der ,abend1 und der ,markt barg sich in ,dunkelheit3 da verlief sich das ,volk1 denn selbst ,neugierde und ,schrecken werden mde4 ,zarathustra aber sass neben dem ,todten auf der ,erde und war in ,gedanken versunken3 so vergass er die ,zeit4 ,endlich aber wurde es ,nacht1 und ein kalter ,wind blies ber den ,einsamen4 ,da erhob sich ,zarathustra und sagte zu seinem ,herzen3 ,wahrlich1 einen schnen ,fischfang that heute ,zarathustra6 ,keinen ,menschen fieng er1 wohl aber einen ,leichnam4 ,unheimlich ist das menschliche ,dasein und immer noch ohne ,sinn3 ein ,possenreisser kann ihm zum ,verhngniss werden4 ,ich will die ,menschen den ,sinn ihres ,seins lehren3 welcher ist der bermensch1 der ,blitz aus der dunklen ,wolke ,mensch4 ,aber noch bin ich ihnen ferne1 und mein ,sinn redet nicht zu ihren ,sinnen4 ,eine ,mitte bin ich noch den ,menschen zwischen einem ,narren und einem ,leichnam4 ,dunkel ist die ,nacht1 dunkel sind die ,wege ,zarathustra's4 ,komm1 du kalter und steifer ,gefhrte6 ,ich trage dich dorthin1 wo ich dich mit meinen ,hnden begrabe4 #h4 ,als ,zarathustra diess zu seinem ,herzen gesagt hatte1 lud er den ,leichnam auf seinem ,rcken und machte sich auf den ,weg4 ,und noch nicht war er hundert ,schritte gegangen1 da schlich ein ,mensch an ihn heran und flsterte ihm in's ,ohr--und siehe6 ,der1 welcher redete1 war der ,possenreisser vom ,thurme4 ,geh weg von dieser ,stadt1 oh ,zarathustra1 sprach er2 es hassen dich hier zu ,viele4 ,es hassen dich die ,guten und ,gerechten und sie nennen dich ihren ,feind und ,verchter2 es hassen dich die ,glubigen des rechten ,glaubens1 und sie nennen dich die ,gefahr der ,menge4 ,dein ,glck war es1 dass man ber dich lachte3 und wahrlich1 du redetest gleich einem ,possenreisser4 ,dein ,glck war es1 dass du dich dem todten ,hunde geselltest2 als du dich so erniedrigtest1 hast du dich selber fr heute errettet4 ,geh aber fort aus dieser ,stadt--oder morgen springe ich ber dich hinweg1 ein ,lebendiger ber einen ,todten48 ,und als er diess gesagt hatte1 verschwand der ,mensch2 ,zarathustra aber gieng weiter durch die dunklen ,gassen4 ,am ,thore der ,stadt begegneten ihm die ,todtengrber3 sie leuchteten ihm mit der ,fackel in's ,gesicht1 erkannten ,zarathustra und spotteten sehr ber ihn4 ,zarathustra trgt den todten ,hund davon3 brav1 dass ,zarathustra zum ,todtengrber wurde6 ,denn unsere ,hnde sind zu reinlich fr diesen ,braten4 ,will ,zarathustra wohl dem ,teufel seinen ,bissen stehlen8 ,nun wohlan6 ,und gut ,glck zur ,mahlzeit6 ,wenn nur nicht der ,teufel ein besserer ,dieb ist1 als ,zarathustra6 --er stiehlt die ,beide1 er frisst sie ,beide68 ,und sie lachten mit einander und steckten die ,kpfe zusammen4 ,zarathustra sagte dazu kein ,wort und gieng seines ,weges4 ,als er zwei ,stunden gegangen war1 an ,wldern und ,smpfen vorbei1 da hatte er zu viel das hungrige ,geheul der ,wlfe gehrt1 und ihm selber kam der ,hunger4 ,so blieb er an einem einsamen ,hause stehn1 in dem ein ,licht brannte4 ,der ,hunger berfllt mich1 sagte ,zarathustra1 wie ein ,ruber4 ,in ,wldern und ,smpfen berfllt mich mein ,hunger und in tiefer ,nacht4 ,wunderliche ,launen hat mein ,hunger4 ,oft kommt er mir erst nach der ,mahlzeit1 und heute kam er den ganzen ,tag nicht3 wo weilte er doch8 ,und damit schlug ,zarathustra an das ,thor des ,hauses4 ,ein alter ,mann erschien2 er trug das ,licht und fragte3 ,wer kommt zu mir und zu meinem schlimmen ,schlafe88 ,ein ,lebendiger und ein ,todter1 sagte ,zarathustra4 ,gebt mir zu essen und zu trinken1 ich vergass es am ,tage4 ,der1 welcher den ,hungrigen speiset1 erquickt seine eigene ,seele3 so spricht die ,weisheit48 ,der ,alte gieng fort1 kam aber gleich zurck und bot ,zarathustra ,brod und ,wein4 ,eine bse ,gegend ist's fr ,hungernde1 sagte er2 darum wohne ich hier4 ,thier und ,mensch kommen zu mir1 dem ,einsiedler4 ,aber heisse auch deinen ,gefhrten essen und trinken1 er ist mder als du48 ,zarathustra antwortete3 ,todt ist mein ,gefhrte1 ich werde ihn schwerlich dazu berreden48 ,das geht mich ,nichts an1 sagte der ,alte mrrisch2 wer an meinem ,hause anklopft1 muss auch nehmen1 was ich ihm biete4 ,esst und gehabt euch wohl68-- ,darauf gieng ,zarathustra wieder zwei ,stunden und vertraute dem ,wege und dem ,lichte der ,sterne3 denn er war ein gewohnter ,nachtgnger und liebte es1 allem ,schlafenden in's ,gesicht zu sehn4 ,als aber der ,morgen graute1 fand sich ,zarathustra in einem tiefen ,walde1 und kein ,weg zeigte sich ihm mehr4 ,da legte er den ,todten in einen hohlen ,baum sich zu ,hupten--denn er wollte ihn vor den ,wlfen schtzen--und sich selber auf den ,boden und das ,moos4 ,und alsbald schlief er ein1 mden ,leibes1 aber mit einer unbewegten ,seele4 #h4 ,lange schlief ,zarathustra1 und nicht nur die ,morgenrthe gieng ber sein ,antlitz1 sondern auch der ,vormittag4 ,endlich aber that sein ,auge sich auf3 verwundert sah ,zarathustra in den ,wald und die ,stille1 verwundert sah er in sich hinein4 ,dann erhob er sich schnell1 wie ein ,seefahrer1 der mit ,einem ,male ,land sieht1 und jauchzte3 denn er sah eine neue ,wahrheit4 ,und also redete er dann zu seinem ,herzen3 ,ein ,licht gieng mir auf3 ,gefhrten brauche ich und lebendige1--nicht todte ,gefhrten und ,leichname1 die ich mit mir trage1 wohin ich will4 ,sondern lebendige ,gefhrten brauche ich1 die mir folgen1 weil sie sich selber folgen wollen--und dorthin1 wo ich will4 ,ein ,licht gieng mir auf3 nicht zum ,volke rede ,zarathustra1 sondern zu ,gefhrten6 ,nicht soll ,zarathustra einer ,heerde ,hirt und ,hund werden6 ,viele wegzulocken von der ,heerde--dazu kam ich4 ,zrnen soll mir ,volk und ,heerde3 ,ruber will ,zarathustra den ,hirten heissen4 ,hirten sage ich1 aber sie nennen sich die ,guten und ,gerechten4 ,hirten sage ich3 aber sie nennen sich die ,glubigen des rechten ,glaubens4 ,siehe die ,guten und ,gerechten6 ,wen hassen sie am meisten8 ,den1 der zerbricht ihre ,tafeln der ,werthe1 den ,brecher1 den ,verbrecher3--das aber ist der ,schaffende4 ,siehe die ,glubigen aller ,glauben6 ,wen hassen sie am meisten8 ,den1 der zerbricht ihre ,tafeln der ,werthe1 den ,brecher1 den ,verbrecher3--das aber ist der ,schaffende4 ,gefhrten sucht der ,schaffende und nicht ,leichname1 und auch nicht ,heerden und ,glubige4 ,die ,mitschaffenden sucht der ,schaffende1 ,die1 welche neue ,werthe auf neue ,tafeln schreiben4 ,gefhrten sucht der ,schaffende1 und ,miterntende3 denn ,alles steht bei ihm reif zur ,ernte4 ,aber ihm fehlen die hundert ,sicheln3 so rauft er hren aus und ist rgerlich4 ,gefhrten sucht der ,schaffende1 und solche1 die ihre ,sicheln zu wetzen wissen4 ,vernichter wird man sie heissen und ,verchter des ,guten und ,bsen4 ,aber die ,erntenden sind es und die ,feiernden4 ,mitschaffende sucht ,zarathustra1 ,miterntende und ,mitfeiernde sucht ,zarathustra3 was hat er mit ,heerden und ,hirten und ,leichnamen zu schaffen6 ,und du1 mein erster ,gefhrte1 gehab dich wohl6 ,gut begrub ich dich in deinem hohlen ,baume1 gut barg ich dich vor den ,wlfen4 ,aber ich scheide von dir1 die ,zeit ist um4 ,zwischen ,morgenrthe und ,morgenrthe kam mir eine neue ,wahrheit4 ,nicht ,hirt soll ich sein1 nicht ,todtengrber4 ,nicht reden einmal will ich wieder mit dem ,volke2 zum letzten ,male sprach ich zu einem ,todten4 ,den ,schaffenden1 den ,erntenden1 den ,feiernden will ich mich zugesellen3 den ,regenbogen will ich ihnen zeigen und alle die ,treppen des bermenschen4 ,den ,einsiedlern werde ich mein ,lied singen und den ,zweisiedlern2 und wer noch ,ohren hat fr ,unerhrtes1 dem will ich sein ,herz schwer machen mit meinem ,glcke4 ,zu meinem ,ziele will ich1 ich gehe meinen ,gang2 ber die ,zgernden und ,saumseligen werde ich hinwegspringen4 ,also sei mein ,gang ihr ,untergang6 #aj4 ,diess hatte ,zarathustra zu seinem ,herzen gesprochen1 als die ,sonne im ,mittag stand3 da blickte er fragend in die ,hhe--denn er hrte ber sich den scharfen ,ruf eines ,vogels4 ,und siehe6 ,ein ,adler zog in weiten ,kreisen durch die ,luft1 und an ihm hieng eine ,schlange1 nicht einer ,beute gleich1 sondern einer ,freundin3 denn sie hielt sich um seinen ,hals geringelt4 ,es sind meine ,thiere68 sagte ,zarathustra und freute sich von ,herzen4 ,das stolzeste ,thier unter der ,sonne und das klgste ,thier unter der ,sonne--sie sind ausgezogen auf ,kundschaft4 ,erkunden wollen sie1 ob ,zarathustra noch lebe4 ,wahrlich1 lebe ich noch8 ,gefhrlicher fand ich's unter ,menschen als unter ,thieren1 gefhrlicher ,wege geht ,zarathustra4 ,mgen mich meine ,thiere fhren68 ,als ,zarathustra diess gesagt hatte1 gedachte er der ,worte des ,heiligen im ,walde1 seufzte und sprach also zu seinem ,herzen3 ,mchte ich klger sein6 ,mchte ich klug von ,grund aus sein1 gleich meiner ,schlange6 ,aber ,unmgliches bitte ich da3 so bitte ich denn meinen ,stolz1 dass er immer mit meiner ,klugheit gehe6 ,und wenn mich einst meine ,klugheit verlsst3--ach1 sie liebt es1 davonzufliegen6--mge mein ,stolz dann noch mit meiner ,thorheit fliegen6 --,also begann ,zarathustra's ,untergang4 ,die ,reden ,zarathustra's ,von den drei ,verwandlungen ,drei ,verwandlungen nenne ich euch des ,geistes3 wie der ,geist zum ,kamele wird1 und zum ,lwen das ,kameel1 und zum ,kinde zuletzt der ,lwe4 ,vieles ,schwere giebt es dem ,geiste1 dem starken1 tragsamen ,geiste1 dem ,ehrfurcht innewohnt3 nach dem ,schweren und ,schwersten verlangt seine ,strke4 ,was ist schwer8 so fragt der tragsame ,geist1 so kniet er nieder1 dem ,kameele gleich1 und will gut beladen sein4 ,was ist das ,schwerste1 ihr ,helden8 so fragt der tragsame ,geist1 dass ich es auf mich nehme und meiner ,strke froh werde4 ,ist es nicht das3 sich erniedrigen1 um seinem ,hochmuth wehe zu thun8 ,seine ,thorheit leuchten lassen1 um seiner ,weisheit zu spotten8 ,oder ist es das3 von unserer ,sache scheiden1 wenn sie ihren ,sieg feiert8 ,auf hohe ,berge steigen1 um den ,versucher zu versuchen8 ,oder ist es das3 sich von ,eicheln und ,gras der ,erkenntniss nhren und um der ,wahrheit willen an der ,seele ,hunger leiden8 ,oder ist es das3 krank sein und die ,trster heimschicken und mit ,tauben ,freundschaft schliessen1 die niemals hren1 was du willst8 ,oder ist es das3 in schmutziges ,wasser steigen1 wenn es das ,wasser der ,wahrheit ist1 und kalte ,frsche und heisse ,krten nicht von sich weisen8 ,oder ist es das3 ,die lieben1 die uns verachten1 und dem ,gespenste die ,hand reichen1 wenn es uns frchten machen will8 ,alles diess ,schwerste nimmt der tragsame ,geist auf sich3 dem ,kameele gleich1 das beladen in die ,wste eilt1 also eilt er in seine ,wste4 ,aber in der einsamsten ,wste geschieht die zweite ,verwandlung3 zum ,lwen wird hier der ,geist1 ,freiheit will er sich erbeuten und ,herr sein in seiner eignen ,wste4 ,seinen letzten ,herrn sucht er sich hier3 feind will er ihm werden und seinem letzten ,gotte1 um ,sieg will er mit dem grossen ,drachen ringen4 ,welches ist der grosse ,drache1 den der ,geist nicht mehr ,herr und ,gott heissen mag8 ,du-sollst8 heisst der grosse ,drache4 ,aber der ,geist des ,lwen sagt ,ich will84 ,du-sollst8 liegt ihm am ,wege1 goldfunkelnd1 ein ,schuppenthier1 und auf jeder ,schuppe glnzt golden ,du-sollst68 ,tausendjhrige ,werthe glnzen an diesen ,schuppen1 und also spricht der mchtigste aller ,drachen aller ,werth der ,dinge--der glnzt an mir48 ,aller ,werth ward schon geschaffen1 und aller geschaffene ,werth--das bin ich4 ,wahrlich1 es soll kein ,ich will8 mehr geben68 ,also spricht der ,drache4 ,meine ,brder1 wozu bedarf es des ,lwen im ,geiste8 ,was gengt nicht das lastbare ,thier1 das entsagt und ehrfrchtig ist8 ,neue ,werthe schaffen--das vermag auch der ,lwe noch nicht3 aber ,freiheit sich schaffen zu neuem ,schaffen--das vermag die ,macht des ,lwen4 ,freiheit sich schaffen und ein heiliges ,nein auch vor der ,pflicht3 dazu1 meine ,brder bedarf es des ,lwen4 ,recht sich nehmen zu neuen ,werthen--das ist das furchtbarste ,nehmen fr einen tragsamen und ehrfrchtigen ,geist4 ,wahrlich1 ein ,rauben ist es ihm und eines raubenden ,thieres ,sache4 ,als sein ,heiligstes liebte er einst das ,du-sollst83 nun muss er ,wahn und ,willkr auch noch im ,heiligsten finden1 dass er sich ,freiheit raube von seiner ,liebe3 des ,lwen bedarf es zu diesem ,raube4 ,aber sagt1 meine ,brder1 was vermag noch das ,kind1 das auch der ,lwe nicht vermochte8 ,was muss der raubende ,lwe auch noch zum ,kinde werden8 ,unschuld ist das ,kind und ,vergessen1 ein ,neubeginnen1 ein ,spiel1 ein aus sich rollendes ,rad1 eine erste ,bewegung1 ein heiliges ,ja-sagen4 ,ja1 zum ,spiele des ,schaffens1 meine ,brder1 bedarf es eines heiligen ,ja-sagens3 seinen ,willen will nun der ,geist1 seine ,welt gewinnt sich der ,weltverlorene4 ,drei ,verwandlungen nannte ich euch des ,geistes3 wie der ,geist zum ,kameele ward1 und zum ,lwen das ,kameel1 und der ,lwe zuletzt zum ,kinde4 -- ,also sprach ,zarathustra4 ,und damals weilte er in der ,stadt1 welche genannt wird3 die bunte ,kuh4 ,von den ,lehrsthlen der ,tugend ,man rhmte ,zarathustra einen ,weisen1 der gut vom ,schlafe und von der ,tugend zu reden wisse3 sehr werde er geehrt und gelohnt dafr1 und alle ,jnglinge sssen vor seinem ,lehrstuhle4 ,zu ihm gieng ,zarathustra1 und mit allen ,jnglingen sass er vor seinem ,lehrstuhle4 ,und also sprach der ,weise3 ,ehre und ,scham vor dem ,schlafe6 ,das ist das ,erste6 ,und ,allen aus dem ,wege gehn1 die schlecht schlafen und ,nachts wachen6 ,schamhaft ist noch der ,dieb vor dem ,schlafe3 stets stiehlt er sich leise durch die ,nacht4 ,schamlos aber ist der ,wchter der ,nacht1 schamlos trgt er sein ,horn4 ,keine geringe ,kunst ist schlafen3 es thut schon ,noth1 den ganzen ,tag darauf hin zu wachen4 ,zehn ,mal musst du des ,tages dich selber berwinden3 das macht eine gute ,mdigkeit und ist ,mohn der ,seele4 ,zehn ,mal musst du dich wieder dir selber vershnen2 denn berwindung ist ,bitterniss1 und schlecht schlft der ,unvershnte4 ,zehn ,wahrheiten musst du des ,tages finden3 sonst suchst du noch des ,nachts nach ,wahrheit1 und deine ,seele blieb hungrig4 ,zehn ,mal musst du lachen am ,tage und heiter sein3 sonst strt dich der ,magen in der ,nacht1 dieser ,vater der ,trbsal4 ,wenige wissen das3 aber man muss alle ,tugenden haben1 um gut zu schlafen4 ,werde ich falsch ,zeugniss reden8 ,werde ich ehebrechen8 ,werde ich mich gelsten lassen meines ,nchsten ,magd8 ,das ,alles vertrge sich schlecht mit gutem ,schlafe4 ,und selbst wenn man alle ,tugenden hat1 muss man sich noch auf ,eins verstehn3 selber die ,tugenden zur rechten ,zeit schlafen schicken4 ,dass sie sich nicht mit einander zanken1 die artigen ,weiblein6 ,und ber dich1 du ,unglckseliger6 ,friede mit ,gott und dem ,nachbar3 so will es der gute ,schlaf4 ,und ,friede auch noch mit des ,nachbars ,teufel6 ,sonst geht er bei dir des ,nachts um4 ,ehre der ,obrigkeit und ,gehorsam1 und auch der krummen ,obrigkeit6 ,so will es der gute ,schlaf4 ,was kann ich dafr1 dass die ,macht gerne auf krummen ,beinen ,wandelt8 ,der soll mir immer der beste ,hirt heissen1 der sein ,schaf auf die grnste ,aue fhrt3 so vertrgt es sich mit dem gutem ,schlafe4 ,viel ,ehren will ich nicht1 noch grosse ,schtze3 das entzndet die ,milz4 ,aber schlecht schlft es sich ohne einen guten ,namen und einen kleinen ,schatz4 ,eine kleine ,gesellschaft ist mir willkommener als eine bse3 doch muss sie gehn und kommen zur rechten ,zeit4 ,so vertrgt es sich mit gutem ,schlafe4 ,sehr gefallen mir auch die ,geistig-,armen3 sie frdern den ,schlaf4 ,selig sind die1 sonderlich1 wenn man ihnen immer ,recht giebt4 ,also luft der ,tag dem ,tugendsamen4 ,kommt nun die ,nacht1 so hte ich mich wohl1 den ,schlaf zu rufen6 ,nicht will er gerufen sein1 der ,schlaf1 der der ,herr der ,tugenden ist6 ,sondern ich denke1 was ich des ,tages gethan und gedacht4 ,wiederkuend frage ich mich1 geduldsam gleich einer ,kuh3 welches waren doch deine zehn berwindungen8 ,und welches waren die zehn ,vershnungen und die zehn ,wahrheiten und die zehn ,gelchter1 mit denen sich mein ,herz gtlich that8 ,solcherlei erwgend und gewiegt von vierzig ,gedanken1 berfllt mich auf einmal der ,schlaf1 der ,ungerufne1 der ,herr der ,tugenden4 ,der ,schlaf klopft mir auf meine ,auge3 da wird es schwer4 ,der ,schlaf berhrt mir den ,mund3 da bleibt er offen4 ,wahrlich1 auf weichen ,sohlen kommt er mir1 der liebste der ,diebe1 und stiehlt mir meine ,gedanken3 dumm stehe ich da wie dieser ,lehrstuhl4 ,aber nicht lange mehr stehe ich dann3 da liege ich schon4-- ,als ,zarathustra den ,weisen also sprechen hrte1 lachte er bei sich im ,herzen3 denn ihm war dabei ein ,licht aufgegangen4 ,und also sprach er zu seinem ,herzen3 ,ein ,narr ist mir dieser ,weise da mit seinen vierzig ,gedanken3 aber ich glaube1 dass er sich wohl auf das ,schlafen versteht4 ,glcklich schon1 wer in der ,nhe dieses ,weisen wohnt6 ,solch ein ,schlaf steckt an1 noch durch eine dicke ,wand hindurch steckt er an4 ,ein ,zauber wohnt selbst in seinem ,lehrstuhle4 ,und nicht vergebens sassen die ,jnglinge vor dem ,prediger der ,tugend4 ,seine ,weisheit heisst3 wachen1 um gut zu schlafen4 ,und wahrlich1 htte das ,leben keinen ,sinn und msste ich ,unsinn whlen1 so wre auch mir diess der whlenswrdigste ,unsinn4 ,jetzo verstehe ich klar1 was einst man vor ,allem suchte1 wenn man ,lehrer der ,tugend suchte4 ,guten ,schlaf suchte man sich und mohnblumige ,tugenden dazu6 ,allen diesen gelobten ,weisen der ,lehrsthle war ,weisheit der ,schlaf ohne ,trume3 sie kannten keinen bessern ,sinn des ,lebens4 ,auch noch heute wohl giebt es ,einige1 wie diesen ,prediger der ,tugend1 und nicht immer so ,ehrliche3 aber ihre ,zeit ist um4 ,und nicht mehr lange stehen sie noch3 da liegen sie schon4 ,selig sind diese ,schlfrigen3 denn sie sollen bald einnicken4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,hinterweltlern ,einst warf auch ,zarathustra seinen ,wahn jenseits des ,menschen1 gleich allen ,hinterweltlern4 ,eines leidenden und zerqulten ,gottes ,werk schien mir da die ,welt4 ,traum schien mir da die ,welt und ,dichtung eines ,gottes2 farbiger ,rauch vor den ,augen eines gttlich ,unzufriednen4 ,gut und bse und ,lust und ,leid und ,ich und ,du--farbiger ,rauch dnkte mich's vor schpferischen ,augen4 ,wegsehn wollte der ,schpfer von sich1--da schuf er die ,welt4 ,trunkne ,lust ist's dem ,leidenden1 wegzusehn von seinem ,leiden und sich zu verlieren4 ,trunkne ,lust ,und ,selbst-sich-,verlieren dnkte mich einst die ,welt4 ,diese ,welt1 die ewig unvollkommene1 eines ewigen ,widerspruches ,abbild und unvollkommnes ,abbild--eine trunkne ,lust ihrem unvollkommnen ,schpfer3--also dnkte mich einst die ,welt4 ,also warf auch ich einst meinen ,wahn jenseits des ,menschen1 gleich allen ,hinterweltlern4 ,jenseits des ,menschen in ,wahrheit8 ,ach1 ihr ,brder1 dieser ,gott1 den ich schuf1 war ,menschen-,werk und -,wahnsinn1 gleich allen ,gttern6 ,mensch war er1 und nur ein armes ,stck ,mensch und ,ich3 aus der eigenen ,asche und ,gluth kam es mir1 dieses ,gespenst1 und wahrlich6 ,nicht kam es mir von ,jenseits6 ,was geschah1 meine ,brder8 ,ich berwand mich1 den ,leidenden1 ich trug meine eigne ,asche zu ,berge1 eine hellere ,flamme erfand ich mir4 ,und siehe6 ,da wich das ,gespenst von mir6 ,leiden wre es mir jetzt und ,qual dem ,genesenen1 solche ,gespenster zu glauben3 ,leiden wre es mir jetzt und ,erniedrigung4 ,also rede ich zu den ,hinterweltlern4 ,leiden war's und ,unvermgen--das schuf alle ,hinterwelten2 und jener kurze ,wahnsinn des ,glcks1 den nur der ,leidendste erfhrt4 ,mdigkeit1 die mit ,einem ,sprunge zum ,letzten will1 mit einem ,todessprunge1 eine arme unwissende ,mdigkeit1 die nicht einmal mehr wollen will3 die schuf alle ,gtter und ,hinterwelten4 ,glaubt es mir1 meine ,brder6 ,der ,leib war's1 der am ,leibe verzweifelte1--der tastete mit den ,fingern des bethrten ,geistes an die letzten ,wnde4 ,glaubt es mir1 meine ,brder6 ,der ,leib war's1 der an der ,erde verzweifelte1--der hrte den ,bauch des ,seins zu sich reden4 ,und da wollte er mit dem ,kopfe durch die letzten ,wnde1 und nicht nur mit dem ,kopfe1--hinber zu jener ,welt84 ,aber jene ,welt8 ist gut verborgen vor dem ,menschen1 jene entmenschte unmenschliche ,welt1 die ein himmlisches ,nichts ist2 und der ,bauch des ,seins redet gar nicht zum ,menschen1 es sei denn als ,mensch4 ,wahrlich1 schwer zu beweisen ist alles ,sein und schwer zum ,reden zu bringen4 ,sagt mir1 ihr ,brder1 ist nicht das ,wunderlichste aller ,dinge noch am besten bewiesen8 ,ja1 diess ,ich und des ,ich's ,widerspruch und ,wirrsal redet noch am redlichsten von seinem ,sein1 dieses schaffende1 wollende1 werthende ,ich1 welches das ,maass und der ,werth der ,dinge ist4 ,und diess redlichste ,sein1 das ,ich--das redet vom ,leibe1 und es will noch den ,leib1 selbst wenn es dichtet und schwrmt und mit zerbrochnen ,flgeln flattert4 ,immer redlicher lernt es reden1 das ,ich3 und je mehr es lernt1 um so mehr findet es ,worte und ,ehren fr ,leib und ,erde4 ,einen neuen ,stolz lehrte mich mein ,ich1 den lehre ich die ,menschen3--nicht mehr den ,kopf in den ,sand der himmlischen ,dinge zu stecken1 sondern frei ihn zu tragen1 einen ,erden-,kopf1 der der ,erde ,sinn schafft6 ,einen neuen ,willen lehre ich die ,menschen3 diesen ,weg wollen1 den blindlings der ,mensch gegangen1 und gut ihn heissen und nicht mehr von ihm bei ,seite schleichen1 gleich den ,kranken und ,absterbenden6 ,kranke und ,absterbende waren es1 die verachteten ,leib und ,erde und erfanden das ,himmlische und die erlsenden ,blutstropfen3 aber auch noch diese sssen und dstern ,gifte nahmen sie von ,leib und ,erde6 ,ihrem ,elende wollten sie entlaufen1 und die ,sterne waren ihnen zu weit4 ,da seufzten sie3 ,oh dass es doch himmlische ,wege gbe1 sich in ein andres ,sein und ,glck zu schleichen68--da erfanden sie sich ihre ,schliche und blutigen ,trnklein6 ,ihrem ,leibe und dieser ,erde nun entrckt whnten sie sich1 diese ,undankbaren4 ,doch wem dankten sie ihrer ,entrckung ,krampf und ,wonne8 ,ihrem ,leibe und dieser ,erde4 ,milde ist ,zarathustra den ,kranken4 ,wahrlich1 er zrnt nicht ihren ,arten des ,trostes und ,undanks4 ,mgen sie ,genesende werden und berwindende und einen hheren ,leib sich schaffen6 ,nicht auch zrnt ,zarathustra dem ,genesenden1 wenn er zrtlich nach seinem ,wahne blickt und ,mitternachts um das ,grab seines ,gottes schleicht3 aber ,krankheit und kranker ,leib bleiben mir auch seine ,thrnen noch4 ,vieles krankhafte ,volk gab es immer unter ,denen1 welche dichten und gottschtig sind2 wthend hassen sie den ,erkennenden und jene jngste der ,tugenden1 welche heisst3 ,redlichkeit4 ,rckwrts blicken sie immer nach dunklen ,zeiten3 da freilich war ,wahn und ,glaube ein ander ,ding2 ,raserei der ,vernunft war ,gotthnlichkeit1 und ,zweifel ,snde4 ,allzugut kenne ich diese ,gotthnlichen3 sie wollen1 dass an sie geglaubt werde1 und ,zweifel ,snde sei4 ,allzugut weiss ich auch1 woran sie selber am besten glauben4 ,wahrlich nicht an ,hinterwelten und erlsende ,blutstropfen3 sondern an den ,leib glauben auch sie am besten1 und ihr eigener ,leib ist ihnen ihr ,ding an sich4 ,aber ein krankhaftes ,ding ist er ihnen3 und gerne mchten sie aus der ,haut fahren4 ,darum horchen sie nach den ,predigern des ,todes und predigen selber ,hinterwelten4 ,hrt mir lieber1 meine ,brder1 auf die ,stimme des gesunden ,leibes3 eine redlichere und reinere ,simme ist diess4 ,redlicher redet und reiner der gesunde ,leib1 der vollkommne und rechtwinklige3 und er redet vom ,sinn der ,erde4 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,verchtern des ,leibes ,den ,verchtern des ,leibes will ich mein ,wort sagen4 ,nicht umlernen und umlehren sollen sie mir1 sondern nur ihrem eignen ,leibe ,lebewohl sagen--und also stumm werden4 ,leib bin ich und ,seele8 --so redet das ,kind4 ,und warum sollte man nicht wie die ,kinder reden8 ,aber der ,erwachte1 der ,wissende sagt3 ,leib bin ich ganz und gar1 und ,nichts ausserdem2 und ,seele ist nur ein ,wort fr ein ,etwas am ,leibe4 ,der ,leib ist eine grosse ,vernunft1 eine ,vielheit mit ,einem ,sinne1 ein ,krieg und ein ,frieden1 eine ,heerde und ein ,hirt4 ,werkzeug deines ,leibes ist auch deine kleine ,vernunft1 mein ,bruder1 die du ,geist8 nennst1 ein kleines ,werk- und ,spielzeug deiner grossen ,vernunft4 ,ich8 sagst du und bist stolz auf diess ,wort4 ,aber das ,grssere ist1 woran du nicht glauben willst1--dein ,leib und seine grosse ,vernunft3 die sagt nicht ,ich1 aber thut ,ich4 ,was der ,sinn fhlt1 was der ,geist erkennt1 das hat niemals in sich sein ,ende4 ,aber ,sinn und ,geist mchten dich berreden1 sie seien aller ,dinge ,ende3 so eitel sind sie4 ,werk- und ,spielzeuge sind ,sinn und ,geist3 hinter ihnen liegt noch das ,selbst4 ,das ,selbst sucht auch mit den ,augen der ,sinne1 es horcht auch mit den ,ohren des ,geistes4 ,immer horcht das ,selbst und sucht3 es vergleicht1 bezwingt1 erobert1 zerstrt4 ,es herrscht und ist auch des ,ich's ,beherrscher4 ,hinter deinen ,gedanken und ,gefhlen1 mein ,bruder1 steht ein mchtiger ,gebieter1 ein unbekannter ,weiser--der heisst ,selbst4 ,in deinem ,leibe wohnt er1 dein ,leib ist er4 ,es ist mehr ,vernunft in deinem ,leibe1 als in deiner besten ,weisheit4 ,und wer weiss denn1 wozu dein ,leib gerade deine beste ,weisheit nthig hat8 ,dein ,selbst lacht ber dein ,ich und seine stolzen ,sprnge4 ,was sind mir diese ,sprnge und ,flge des ,gedankens8 sagt es sich4 ,ein ,umweg zu meinem ,zwecke4 ,ich bin das ,gngelband des ,ich's und der ,einblser seiner ,begriffe48 ,das ,selbst sagt zum ,ich3 hier fhle ,schmerz68 ,und da leidet es und denkt nach1 wie es nicht mehr leide--und dazu eben soll es denken4 ,das ,selbst sagt zum ,ich3 hier fhle ,lust68 ,da freut es sich und denkt nach1 wie es noch oft sich freue--und dazu eben soll es denken4 ,den ,verchtern des ,leibes will ich ein ,wort sagen4 ,dass sie verachten1 das macht ihr ,achten4 ,was ist es1 das ,achten und ,verachten und ,werth und ,willen schuf8 ,das schaffende ,selbst schuf sich ,achten und ,verachten1 es schuf sich ,lust und ,weh4 ,der schaffende ,leib schuf sich den ,geist als eine ,hand seines ,willens4 ,noch in eurer ,thorheit und ,verachtung1 ihr ,verchter des ,leibes1 dient ihr eurem ,selbst4 ,ich sage euch3 euer ,selbst selber will sterben und kehrt sich vom ,leben ab4 ,nicht mehr vermag es das1 was es am liebsten wil,i3--ber sich hinaus zu schaffen4 ,das will es am liebsten1 das ist seine ganze ,inbrunst4 ,aber zu spt ward es ihm jetzt dafr3--so will euer ,selbst untergehn1 ihr ,verchter des ,leibes4 ,untergehn will euer ,selbst1 und darum wurdet ihr zu ,verchtern des ,leibes6 ,denn nicht mehr vermgt ihr ber euch hinaus zu schaffen4 ,und darum zrnt ihr nun dem ,leben und der ,erde4 ,ein ungewusster ,neid ist im scheelen ,blick eurer ,verachtung4 ,ich gehe nicht euren ,weg1 ihr ,verchter des ,leibes6 ,ihr seid mir keine ,brcken zum bermenschen6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,freuden- und ,leidenschaften ,mein ,bruder1 wenn du eine ,tugend hast1 und es deine ,tugend ist1 so hast du sie mit ,niemandem gemeinsam4 ,freilich1 du willst sie bei ,namen nennen und liebkosen2 du willst sie am ,ohre zupfen und ,kurzweil mit ihr treiben4 ,und siehe6 ,nun hast du ihren ,namen mit dem ,volke gemeinsam und bist ,volk und ,heerde geworden mit deiner ,tugend6 ,besser thtest du1 zu sagen3 unaussprechbar ist und namenlos1 was meiner ,seele ,qual und ,ssse macht und auch noch der ,hunger meiner ,eingeweide ist48 ,deine ,tugend sei zu hoch fr die ,vertraulichkeit der ,namen3 und musst du von ihr reden1 so schme dich nicht1 von ihr zu stammeln4 ,so sprich und stammle3 ,das ist mein ,gutes1 das liebe ich1 so gefllt es mir ganz1 so allein will ich das ,gute4 ,nicht will ich es als eines ,gottes ,gesetz1 nicht will ich es als eine ,menschen-,satzung und -,nothdurft3 kein ,wegweiser sei es mir fr ber-,erden und ,paradiese4 ,eine irdische ,tugend ist es1 die ich liebe3 wenig ,klugheit ist darin und am wenigsten die ,vernunft ,aller4 ,aber dieser ,vogel baute bei mir sich das ,nest3 darum liebe und herze ich ihn1--nun sitze er bei mir auf seinen goldnen ,eiern48 ,so sollst du stammeln und deine ,tugend loben4 ,einst hattest du ,leidenschaften und nanntest sie bse4 ,aber jetzt hast du nur noch deine ,tugenden3 die wuchsen aus deinen ,leidenschaften4 ,du legtest dein hchstes ,ziel diesen ,leidenschaften an's ,herz3 da wurden sie deine ,tugenden und ,freudenschaften4 ,und ob du aus dem ,geschlechte der ,jhzornigen wrest oder aus dem der ,wollstigen oder der ,glaubens-,wthigen oder der ,rachschtigen3 ,am ,ende wurden alle deine ,leidenschaften zu ,tugenden und alle deine ,teufel zu ,engeln4 ,einst hattest du wilde ,hunde in deinem ,keller3 aber am ,ende verwandelten sie sich zu ,vgeln und lieblichen ,sngerinnen4 ,aus deinen ,giften brautest du dir deinen ,balsam2 deine ,kuh ,trbsal melktest du1 --nun trinkst du die ssse ,milch ihres ,euters4 ,und nichts ,bses wchst mehr frderhin aus dir1 es sei denn das ,bse1 das aus dem ,kampfe deiner ,tugenden wchst4 ,mein ,bruder1 wenn du ,glck hast1 so hast du ,eine ,tugend und nicht mehr3 so gehst du leichter ber die ,brcke4 ,auszeichnend ist es1 viele ,tugenden zu haben1 aber ein schweres ,loos2 und ,mancher gieng in die ,wste und tdtete sich1 weil er mde war1 ,schlacht und ,schlachtfeld von ,tugenden zu sein4 ,mein ,bruder1 ist ,krieg und ,schlacht bse8 ,aber nothwendig ist diess ,bse1 nothwendig ist der ,neid und das ,misstrauen und die ,verleumdung unter deinen ,tugenden4 ,siehe1 wie jede deiner ,tugenden begehrlich ist nach dem ,hchsten3 sie will deinen ganzen ,geist1 dass er ihr ,herold sei1 sie will deine ganze ,kraft in ,zorn1 ,hass und ,liebe4 ,eiferschtig ist jede ,tugend auf die andre1 und ein furchtbares ,ding ist ,eifersucht4 ,auch ,tugenden knnen an der ,eifersucht zu ,grunde gehn4 ,wen die ,flamme der ,eifersucht umringt1 der wendet zuletzt1 gleich dem ,scorpione1 gegen sich selber den vergifteten ,stachel4 ,ach1 mein ,bruder1 sahst du noch nie eine ,tugend sich selber verleumden und erstechen8 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden muss3 und darum sollst du deine ,tugenden lieben1--denn du wirst an ihnen zu ,grunde gehn4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom bleichen ,verbrecher ,ihr wollt nicht tdten1 ihr ,richter und ,opferer1 bevor das ,thier nicht genickt hat8 ,seht1 der bleiche ,verbrecher hat genickt3 aus seinem ,auge redet die grosse ,verachtung4 ,mein ,ich ist ,etwas1 das berwunden werden soll3 mein ,ich ist mir die grosse ,verachtung des ,menschen8 3 so redet es aus diesem ,auge4 ,dass er sich selber richtete1 war sein hchster ,augenblick3 lasst den ,erhabenen nicht wieder zurck in sein ,niederes6 ,es giebt keine ,erlsung fr ,den1 der so an sich selber leidet1 es sei denn der schnelle ,tod4 ,euer ,tdten1 ihr ,richter1 soll ein ,mitleid sein und keine ,rache4 ,und indem ihr tdtet1 seht zu1 dass ihr selber das ,leben rechtfertiget6 ,es ist nicht genug1 dass ihr euch mit ,dem vershnt1 den ihr tdtet4 ,eure ,traurigkeit sei ,liebe zum bermenschen3 so rechtfertigt ihr euer ,noch-,leben6 ,feind8 sollt ihr sagen1 aber nicht ,bsewicht82 ,kranker8 sollt ihr sagen1 aber nicht ,schuft82 ,thor8 sollt ihr sagen1 aber nicht ,snder84 ,und du1 rother ,richter1 wenn du laut sagen wolltest1 was du ,alles schon in ,gedanken gethan hast3 so wrde ,jedermann schreien3 ,weg mit diesem ,unflath und ,giftwurm68 ,aber ein ,anderes ist der ,gedanke1 ein ,anderes die ,that1 ein ,anderes das ,bild der ,that4 ,das ,rad des ,grundes rollt nicht zwischen ihnen4 ,ein ,bild machte diesen bleichen ,menschen bleich4 ,gleichwchsig war er seiner ,that1 als er sie that3 aber ihr ,bild ertrug er nicht1 als sie gethan war4 ,immer sah er sich nun als ,einer ,that ,thter4 ,wahnsinn heisse ich diess3 die ,ausnahme verkehrte sich ihm zum ,wesen4 ,der ,strich bannt die ,henne2 der ,streich1 den er fhrte1 bannte seine arme ,vernunft--den ,wahnsinn nach der ,that heisse ich diess4 ,hrt1 ihr ,richter6 ,einen anderen ,wahnsinn giebt es noch3 und der ist vor der ,that4 ,ach1 ihr krocht mir nicht tief genug in diese ,seele6 ,so spricht der rothe ,richter3 was mordete doch dieser ,verbrecher8 ,er wollte rauben48 ,aber ich sage euch3 seine ,seele wollte ,blut1 nicht ,raub3 er drstete nach dem ,glck des ,messers6 ,seine arme ,vernunft aber begriff diesen ,wahnsinn nicht und berredete ihn4 ,was liegt an ,blut6 sprach sie2 willst du nicht zum ,mindesten einen ,raub dabei machen8 ,eine ,rache nehmen88 ,und er horchte auf seine arme ,vernunft3 wie ,blei lag ihre ,rede auf ihm1--da raubte er1 als er mordete4 ,er wollte sich nicht seines ,wahnsinns schmen4 ,und nun wieder liegt das ,blei seiner ,schuld auf ihm1 und wieder ist seine arme ,vernunft so steif1 so gelhmt1 so schwer4 ,wenn er nur den ,kopf schtteln knnte1 so wrde seine ,last herabrollen3 aber wer schttelt diesen ,kopf8 ,was ist dieser ,mensch8 ,ein ,haufen von ,krankheiten1 welche durch den ,geist in die ,welt hinausgreifen3 da wollen sie ihre ,beute machen4 ,was ist dieser ,mensch8 ,ein ,knuel wilder ,schlangen1 welche selten bei einander ,ruhe haben1--da gehn sie fr sich fort und suchen ,beute in der ,welt4 ,seht diesen armen ,leib6 ,was er litt und begehrte1 das deutete sich diese arme ,seele1--sie deutete es als mrderische ,lust und ,gier nach dem ,glck des ,messers4 ,wer jetzt krank wird1 den berfllt das ,bse1 das jetzt bse ist3 wehe will er thun1 mit dem1 was ihm wehe thut4 ,aber es gab andre ,zeiten und ein andres ,bses und ,gutes4 ,einst war der ,zweifel bse und der ,wille zum ,selbst4 ,damals wurde der ,kranke zum ,ketzer und zur ,hexe3 als ,ketzer und ,hexe litt er und wollte leiden machen4 ,aber diess will nicht in eure ,ohren3 euren ,guten schade es1 sagt ihr mir4 ,aber was liegt mir an euren ,guten6 ,vieles an euren ,guten macht mir ,ekel1 und wahrlich nicht ihr ,bses4 ,wollte ich doch1 sie htten einen ,wahnsinn1 an dem sie zu ,grunde giengen1 gleich diesem bleichen ,verbrecher6 ,wahrlich1 ich wollte1 ihr ,wahnsinn hiesse ,wahrheit oder ,treue oder ,gerechtigkeit3 aber sie haben ihre ,tugend1 um lange zu leben und in einem erbrmlichen ,behagen4 ,ich bin ein ,gelnder am ,strome3 fasse mich1 wer mich fassen kann6 ,eure ,krcke aber bin ich nicht4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,lesen und ,schreiben ,von allem ,geschriebenen liebe ich nur ,das1 was ,einer mit seinem ,blute schreibt4 ,schreibe mit ,blut3 und du wirst erfahren1 dass ,blut ,geist ist4 ,es ist nicht leicht mglich1 fremdes ,blut zu verstehen3 ich hasse die lesenden ,mssiggnger4 ,wer den ,leser kennt1 der thut ,nichts mehr fr den ,leser4 ,noch ein ,jahrhundert ,leser--und der ,geist selber wird stinken4 ,dass ,jedermann lesen lernen darf1 verdirbt auf die ,dauer nicht allein das ,schreiben1 sondern auch das ,denken4 ,einst war der ,geist ,gott1 dann wurde er zum ,menschen und jetzt wird er gar noch ,pbel4 ,wer in ,blut und ,sprchen schreibt1 der will nicht gelesen1 sondern auswendig gelernt werden4 ,im ,gebirge ist der nchste ,weg von ,gipfel zu ,gipfel3 aber dazu musst du lange ,beine haben4 ,sprche sollen ,gipfel sein3 und ,die1 zu denen gesprochen wird1 ,grosse und ,hochwchsige4 ,die ,luft dnn und rein1 die ,gefahr nahe und der ,geist voll einer frhlichen ,bosheit3 so passt es gut zu einander4 ,ich will ,kobolde um mich haben1 denn ich bin muthig4 ,muth1 der die ,gespenster verscheucht1 schafft sich selber ,kobolde1--der ,muth will lachen4 ,ich empfinde nicht mehr mit euch3 diese ,wolke1 die ich unter mir sehe1 diese ,schwrze und ,schwere1 ber die ich lache1--gerade das ist eure ,gewitterwolke4 ,ihr seht nach ,oben1 wenn ihr nach ,erhebung verlangt4 ,und ich sehe hinab1 weil ich erhoben bin4 ,wer von euch kann zugleich lachen und erhoben sein8 ,wer auf den hchsten ,bergen steigt1 der lacht ber alle ,trauer-,spiele und ,trauer-,ernste4 ,muthig1 unbekmmert1 spttisch1 gewaltthtig--so will uns die ,weisheit3 sie ist ein ,weib und liebt immer nur einen ,kriegsmann4 ,ihr sagt mir3 das ,leben ist schwer zu tragen48 ,aber wozu httet ihr ,vormittags euren ,stolz und ,abends eure ,ergebung8 ,das ,leben ist schwer zu tragen3 aber so thut mir doch nicht so zrtlich6 ,wir sind allesammt hbsche lastbare ,esel und ,eselinnen4 ,was haben wir gemein mit der ,rosenknospe1 welche zittert1 weil ihr ein ,tropfen ,thau auf dem ,leibe liegt8 ,es ist wahr3 wir lieben das ,leben1 nicht1 weil wir an's ,leben1 sondern weil wir an's ,lieben gewhnt sind4 ,es ist immer etwas ,wahnsinn in der ,liebe4 ,es ist aber immer auch etwas ,vernunft im ,wahnsinn4 ,und auch mir1 der ich dem ,leben gut bin1 scheinen ,schmetterlinge und ,seifenblasen und was ihrer ,art unter ,menschen ist1 am meisten vom ,glcke zu wissen4 ,diese leichten thrichten zierlichen beweglichen ,seelchen flattern zu sehen--das verfhrt ,zarathustra zu ,thrnen und ,liedern4 ,ich wrde nur an einen ,gott glauben1 der zu tanzen verstnde4 ,und als ich meinen ,teufel sah1 da fand ich ihn ernst1 grndlich1 tief1 feierlich3 es war der ,geist der ,schwere1--durch ihn fallen alle ,dinge4 ,nicht durch ,zorn1 sondern durch ,lachen tdtet man4 ,auf1 lasst uns den ,geist der ,schwere tdten6 ,ich habe gehen gelernt3 seitdem lasse ich mich laufen4 ,ich habe fliegen gelernt3 seitdem will ich nicht erst gestossen sein1 um von der ,stelle zu kommen4 ,jetzt bin ich leicht1 jetzt fliege ich1 jetzt sehe ich mich unter mir1 jetzt tanzt ein ,gott durch mich4 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,baum am ,berge ,zarathustra's ,auge hatte gesehn1 dass ein ,jngling ihm auswich4 ,und als er eines ,abends allein durch die ,berge gieng1 welche die ,stadt umschliessen1 die genannt wird die bunte ,kuh83 siehe1 da fand er im ,gehen diesen ,jngling1 wie er an einen ,baum gelehnt sass und mden ,blickes in das ,thal schaute4 ,zarathustra fasste den ,baum an1 bei welchem der ,jngling sass1 und sprach also3 ,wenn ich diesen ,baum da mit meinen ,hnden schtteln wollte1 ich wrde es nicht vermgen4 ,aber der ,wind1 den wir nicht sehen1 der qult und biegt ihn1 wohin er will4 ,wir werden am schlimmsten von unsichtbaren ,hnden gebogen und geqult4 ,da erhob sich der ,jngling bestrzt und sagte3 ich hre ,zarathustra und eben dachte ich an ihn48 ,zarathustra entgegnete3 ,was erschrickst du desshalb8--,aber es ist mit dem ,menschen wie mit dem ,baume4 ,je mehr er hinauf in die ,hhe und ,helle will1 um so strker streben seine ,wurzeln erdwrts1 abwrts1 in's ,dunkle1 ,tiefe1--in's ,bse48 ,ja in's ,bse6 rief der ,jngling4 ,wie ist es mglich1 dass du meine ,seele entdecktest88 ,zarathustra lchelte und sprach3 ,manche ,seele wird man nie entdecken1 es sei denn1 dass man sie zuerst erfindet48 ,ja in's ,bse6 rief der ,jngling nochmals4 ,du sagtest die ,wahrheit1 ,zarathustra4 ,ich traue mir selber nicht mehr1 seitdem ich in die ,hhe will1 und ,niemand traut mir mehr1--wie geschieht diess doch8 ,ich verwandele mich zu schnell3 mein ,heute widerlegt mein ,gestern4 ,ich berspringe oft die ,stufen1 wenn ich steige1--das verzeiht mir keine ,stufe4 ,bin ich oben1 so finde ich mich immer allein4 ,niemand redet mit mir1 der ,frost der ,einsamkeit macht mich zittern4 ,was will ich doch in der ,hhe8 ,meine ,verachtung und meine ,sehnsucht wachsen mit einander2 je hher ich steige1 um so mehr verachte ich ,den1 der steigt4 ,was will er doch in der ,hhe8 ,wie schme ich mich meines ,steigens und ,stolperns6 ,wie spotte ich meines heftigen ,schnaubens6 ,wie hasse ich den ,fliegenden6 ,wie mde bin ich in der ,hhe68 ,hier schwieg der ,jngling4 ,und ,zarathustra betrachtete den ,baum1 an dem sie standen1 und sprach also3 ,dieser ,baum steht einsam hier am ,gebirge2 er wuchs hoch hinweg ber ,mensch und ,thier4 ,und wenn er reden wollte1 er wrde ,niemanden haben1 der ihn verstnde3 so hoch wuchs er4 ,nun wartet er und wartet1--worauf wartet er doch8 ,er wohnt dem ,sitze der ,wolken zu nahe3 er wartet wohl auf den ersten ,blitz8 ,als ,zarathustra diess gesagt hatte1 rief der ,jngling mit heftigen ,gebrden3 ,ja1 ,zarathustra1 du sprichst die ,wahrheit4 ,nach meinem ,untergange verlangte ich1 als ich in die ,hhe wollte1 und du bist der ,blitz1 auf den ich wartete6 ,siehe1 was bin ich noch1 seitdem du uns erschienen bist8 ,der ,neid auf dich ist's1 der mich zerstrt hat68--,so sprach der ,jngling und weinte bitterlich4 ,zarathustra aber legte seinen ,arm um ihn und fhrte ihn mit sich fort4 ,und als sie eine ,weile mit einander gegangen waren1 hob ,zarathustra also an zu sprechen3 ,es zerreisst mir das ,herz4 ,besser als deine ,worte es sagen1 sagt mir dein ,auge alle deine ,gefahr4 ,noch bist du nicht frei1 du suchst noch nach ,freiheit4 bernchtig machte dich dein ,suchen und berwach4 ,in die freie ,hhe willst du1 nach ,sternen drstet deine ,seele4 ,aber auch deine schlimmen ,triebe drsten nach ,freiheit4 ,deine wilden ,hunde wollen in die ,freiheit2 sie bellen vor ,lust in ihrem ,keller1 wenn dein ,geist alle ,gefngnisse zu lsen trachtet4 ,noch bist du mir ein ,gefangner1 der sich ,freiheit ersinnt3 ach1 klug wird solchen ,gefangnen die ,seele1 aber auch arglistig und schlecht4 ,reinigen muss sich noch der ,befreite des ,geistes4 ,viel ,gefngniss und ,moder ist noch in ihm zurck3 rein muss noch sein ,auge werden4 ,ja1 ich kenne deine ,gefahr4 ,aber bei meiner ,liebe und ,hoffnung beschwre ich dich3 wirf deine ,liebe und ,hoffnung nicht weg6 ,edel fhlst du dich noch1 und edel fhlen dich auch die ,andern noch1 die dir gram sind und bse ,blicke senden4 ,wisse1 dass ,allen ein ,edler im ,wege steht4 ,auch den ,guten steht ein ,edler im ,wege3 und selbst wenn sie ihn einen ,guten nennen1 so wollen sie ihn damit bei ,seite bringen4 ,neues will der ,edle schaffen und eine neue ,tugend4 ,altes will der ,gute1 und dass ,altes erhalten bleibe4 ,aber nicht das ist die ,gefahr des ,edlen1 dass er ein ,guter werde1 sondern ein ,frecher1 ein ,hhnender1 ein ,vernichter4 ,ach1 ich kannte ,edle1 die verloren ihre hchste ,hoffnung4 ,und nun verleumdeten sie alle hohen ,hoffnungen4 ,nun lebten sie frech in kurzen ,lsten1 und ber den ,tag hin warfen sie kaum noch ,ziele4 ,geist ist auch ,wollust8--so sagten sie4 ,da zerbrachen ihrem ,geiste die ,flgel3 nun kriecht er herum und beschmutzt im ,nagen4 ,einst dachten sie ,helden zu werden3 ,lstlinge sind es jetzt4 ,ein ,gram und ein ,grauen ist ihnen der ,held4 ,aber bei meiner ,liebe und ,hoffnung beschwre ich dich3 wirf den ,helden in deiner ,seele nicht weg6 ,halte heilig deine hchste ,hoffnung6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,predigern des ,todes ,es giebt ,prediger des ,todes3 und die ,erde ist voll von ,solchen1 denen ,abkehr gepredigt werden muss vom ,leben4 ,voll ist die ,erde von berflssigen1 verdorben ist das ,leben durch die ,viel-zu-,vielen4 ,mge man sie mit dem ewigen ,leben8 aus diesem ,leben weglocken6 ,gelbe8 3 so nennt man die ,prediger des ,todes1 oder ,schwarze8 4 ,aber ich will sie euch noch in andern ,farben zeigen4 ,da sind die ,frchterlichen1 welche in sich das ,raubthier herumtragen und keine ,wahl haben1 es sei denn ,lste oder ,selbstzerfleischung4 ,und auch ihre ,lste sind noch ,selbstzerfleischung4 ,sie sind noch nicht einmal ,menschen geworden1 diese ,frchterlichen3 mgen sie ,abkehr predigen vom ,leben und selber dahinfahren6 ,da sind die ,schwindschtigen der ,seele3 kaum sind sie geboren1 so fangen sie schon an zu sterben und sehnen sich nach ,lehren der ,mdigkeit und ,entsagung4 ,sie wollen gerne todt sein1 und wir sollten ihren ,willen gut heissen6 ,hten wir uns1 diese ,todten zu erwecken und diese lebendigen ,srge zu versehren6 ,ihnen begegnet ein ,kranker oder ein ,greis oder ein ,leichnam2 und gleich sagen sie das ,leben ist widerlegt68 ,aber nur sie sind widerlegt und ihr ,auge1 welches nur das ,eine ,gesicht sieht am ,dasein4 ,eingehllt in dicke ,schwermuth und begierig auf die kleinen ,zuflle1 welche den ,tod bringen3 so warten sie und beissen die ,zhne auf einander4 ,oder aber3 sie greifen nach ,zuckerwerk und spotten ihrer ,kinderei dabei3 sie hngen an ihrem ,strohhalm ,leben und spotten1 dass sie noch an einem ,strohhalm hngen4 ,ihre ,weisheit lautet3 ein ,thor1 der leben bleibt1 aber so sehr sind wir ,thoren6 ,und das eben ist das ,thrichtste am ,leben68-- ,das ,leben ist nur ,leiden8 --so sagen ,andre und lgen nicht3 so sorgt doch1 dass ihr aufhrt6 ,so sorgt doch1 dass das ,leben aufhrt1 welches nur ,leiden ist6 ,und also laute die ,lehre eurer ,tugend du sollst dich selber tdten6 ,du sollst dich selber davonstehlen68-- ,wollust ist ,snde1--so sagen die ,einen1 welche den ,tod predigen--lasst uns bei ,seite gehn und keine ,kinder zeugen68 ,gebren ist mhsam1--sagen dich ,andern--wozu noch gebren8 ,man gebiert nur ,unglckliche68 ,und auch sie sind ,prediger des ,todes4 ,mitleid thut noth--so sagen die ,dritten4 ,nehmt hin1 was ich habe6 ,nehmt hin1 was ich bin6 ,um so weniger bindet mich das ,leben68 ,wren sie ,mitleidige von ,grund aus1 so wrden sie ihren ,nchsten das ,leben verleiden4 ,bse sein--das wre ihre rechte ,gte4 ,aber sie wollen loskommen vom ,leben3 was schiert es sie1 dass sie ,andre mit ihren ,ketten und ,geschenken noch fester binden6-- ,und auch ihr1 denen das ,leben wilde ,arbeit und ,unruhe ist3 seid ihr nicht sehr mde des ,lebens8 ,seid ihr nicht sehr reif fr die ,predigt des ,todes8 ,ihr ,alle1 denen die wilde ,arbeit lieb ist und das ,schnelle1 ,neue1 ,fremde1--ihr ertragt euch schlecht1 euer ,fleiss ist ,flucht und ,wille1 sich selber zu vergessen4 ,wenn ihr mehr an das ,leben glaubtet1 wrdet ihr weniger euch dem ,augenblicke hinwerfen4 ,aber ihr habt zum ,warten nicht ,inhalt genug in euch--und selbst zur ,faulheit nicht6 berall ertnt die ,stimme ,derer1 welche den ,tod predigen3 und die ,erde ist voll von ,solchen1 welchen der ,tod gepredigt werden muss4 ,oder das ewige ,leben8 3 das gilt mir gleich1--wofern sie nur schnell dahinfahren6 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,krieg und ,kriegsvolke ,von unsern besten ,feinden wollen wir nicht geschont sein1 und auch von ,denen nicht1 welche wir von ,grund aus lieben4 ,so lasst mich denn euch die ,wahrheit sagen6 ,meine ,brder im ,kriege6 ,ich liebe euch von ,grund aus1 ich bin und war ,euresgleichen4 ,und ich bin auch euer bester ,feind4 ,so lasst mich denn euch die ,wahrheit sagen6 ,ich weiss um den ,hass und ,neid eures ,herzens4 ,ihr seid nicht gross genug1 um ,hass und ,neid nicht zu kennen4 ,so seid denn gross genug1 euch ihrer nicht zu schmen6 ,und wenn ihr nicht ,heilige der ,erkenntniss sein knnt1 so seid mir wenigstens deren ,kriegsmnner4 ,das sind die ,gefhrten und ,vorlufer solcher ,heiligkeit4 ,ich sehe viel ,soldaten3 mchte ich viel ,kriegsmnner sehn6 ,ein-form8 nennt man's1 was sie tragen3 mge es nicht ,ein-form sein1 was sie damit verstecken6 ,ihr sollt mir ,solche sein1 deren ,auge immer nach einem ,feinde sucht--nach eurem ,feinde4 ,und bei ,einigen von euch giebt es einen ,hass auf den ersten ,blick4 ,euren ,feind sollt ihr suchen1 euren ,krieg sollt ihr fhren und fr eure ,gedanken6 ,und wenn euer ,gedanke unterliegt1 so soll eure ,redlichkeit darber noch ,triumph rufen6 ,ihr sollt den ,frieden lieben als ,mittel zu neuen ,kriegen4 ,und den kurzen ,frieden mehr1 als den langen4 ,euch rathe ich nicht zur ,arbeit1 sondern zum ,kampfe4 ,euch rathe ich nicht zum ,frieden1 sondern zum ,siege4 ,eure ,arbeit sei ein ,kampf1 euer ,friede sei ein ,sieg6 ,man kann nur schweigen und stillsitzen1 wenn man ,pfeil und ,bogen hat3 sonst schwtzt und zankt man4 ,euer ,friede sei ein ,sieg6 ,ihr sagt1 die gute ,sache sei es1 die sogar den ,krieg heilige8 ,ich sage euch3 der gute ,krieg ist es1 der jede ,sache heiligt4 ,der ,krieg und der ,muth haben mehr grosse ,dinge gethan1 als die ,nchstenliebe4 ,nicht euer ,mitleiden1 sondern eure ,tapferkeit rettete bisher die ,verunglckten4 ,was ist gut8 fragt ihr4 ,tapfer sein ist gut4 ,lasst die kleinen ,mdchen reden3 gut sein ist1 was hbsch zugleich und rhrend ist48 ,man nennt euch herzlos3 aber euer ,herz ist cht1 und ich liebe die ,scham eurer ,herzlichkeit4 ,ihr schmt euch eurer ,fluth1 und ,andre schmen sich ihrer ,ebbe4 ,ihr seid hsslich8 ,nun wohlan1 meine ,brder6 ,so nehmt das ,erhabne um euch1 den ,mantel des ,hsslichen6 ,und wenn eure ,seele gross wird1 so wird sie bermthig1 und in eurer ,erhabenheit ist ,bosheit4 ,ich kenne euch4 ,in der ,bosheit begegnet sich der bermthige mit dem ,schwchlinge4 ,aber sie missverstehen einander4 ,ich kenne euch4 ,ihr drft nur ,feinde haben1 die zu hassen sind1 aber nicht ,feinde zum ,verachten4 ,ihr msst stolz auf euern ,feind sein3 dann sind die ,erfolge eures ,feindes auch eure ,erfolge4 ,auflehnung--das ist die ,vornehmheit am ,sclaven4 ,eure ,vornehmheit sei ,gehorsam6 ,euer ,befehlen selber sei ein ,gehorchen6 ,einem guten ,kriegsmanne klingt du sollst8 angenehmer1 als ich will84 ,und ,alles1 was euch lieb ist1 sollt ihr euch erst noch befehlen lassen4 ,eure ,liebe zum ,leben sei ,liebe zu eurer hchsten ,hoffnung3 und eure hchste ,hoffnung sei der hchste ,gedanke des ,lebens6 ,euren hchsten ,gedanken aber sollt ihr euch von mir befehlen lassen--und er lautet3 der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden soll4 ,so lebt euer ,leben des ,gehorsams und des ,krieges6 ,was liegt am ,lang-,leben6 ,welcher ,krieger will geschont sein6 ,ich schone euch nicht1 ich liebe euch von ,grund aus1 meine ,brder im ,kriege6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom neuen ,gtzen ,irgendwo giebt es noch ,vlker und ,heerden1 doch nicht bei uns1 meine ,brder3 da giebt es ,staaten4 ,staat8 ,was ist das8 ,wohlan6 ,jetzt thut mir die ,ohren auf1 denn jetzt sage ich euch mein ,wort vom ,tode der ,vlker4 ,staat heisst das klteste aller kalten ,ungeheuer4 ,kalt lgt es auch2 und diese ,lge kriecht aus seinem ,munde3 ,ich1 der ,staat1 bin das ,volk48 ,lge ist's6 ,schaffende waren es1 die schufen die ,vlker und hngten einen ,glauben und eine ,liebe ber sie hin3 also dienten sie dem ,leben4 ,vernichter sind es1 die stellen ,fallen auf fr ,viele und heissen sie ,staat3 sie hngen ein ,schwert und hundert ,begierden ber sie hin4 ,wo es noch ,volk giebt1 da versteht es den ,staat nicht und hasst ihn als bsen ,blick und ,snde an ,sitten und ,rechten4 ,dieses ,zeichen gebe ich euch3 jedes ,volk spricht seine ,zunge des ,guten und ,bsen3 die versteht der ,nachbar nicht4 ,seine ,sprache erfand es sich in ,sitten und ,rechten4 ,aber der ,staat lgt in allen ,zungen des ,guten und ,bsen2 und was er auch redet1 er lgt--und was er auch hat1 gestohlen hat er's4 ,falsch ist ,alles an ihm2 mit gestohlenen ,zhnen beisst er1 der ,bissige4 ,falsch sind selbst seine ,eingeweide4 ,sprachverwirrung des ,guten und ,bsen3 dieses ,zeichen gebe ich euch als ,zeichen des ,staates4 ,wahrlich1 den ,willen zum ,tode deutet dieses ,zeichen6 ,wahrlich1 es winkt den ,predigern des ,todes6 ,viel zu ,viele werden geboren3 fr die berflssigen ward der ,staat erfunden6 ,seht mir doch1 wie er sie an sich lockt1 die ,viel-zu-,vielen6 ,wie er sie schlingt und kaut und wiederkut6 ,auf der ,erde ist nichts ,grsseres als ich3 der ordnende ,finger bin ich ,gottes8 --also brllt das ,unthier4 ,und nicht nur ,langgeohrte und ,kurzgeugte sinken auf die ,kniee6 ,ach1 auch in euch1 ihr grossen ,seelen1 raunt er seine dsteren ,lgen6 ,ach1 er errth die reichen ,herzen1 die gerne sich verschwenden6 ,ja1 auch euch errth er1 ihr ,besieger des alten ,gottes6 ,mde wurdet ihr im ,kampfe1 und nun dient eure ,mdigkeit noch dem neuen ,gtzen6 ,helden und ,ehrenhafte mchte er um sich aufstellen1 der neue ,gtze6 ,gerne sonnt er sich im ,sonnenschein guter ,gewissen1--das kalte ,unthier6 ,alles will er euch geben1 wenn ihr ihn anbetet1 der neue ,gtze3 also kauft er sich den ,glanz eurer ,tugend und den ,blick eurer stolzen ,augen4 ,kdern will er mit euch die ,viel-zu-,vielen6 ,ja1 ein ,hllenkunststck ward da erfunden1 ein ,pferd des ,todes1 klirrend im ,putz gttlicher ,ehren6 ,ja1 ein ,sterben fr ,viele ward da erfunden1 das sich selber als ,leben preist3 wahrlich1 ein ,herzensdienst allen ,predigern des ,todes6 ,staat nenne ich's1 wo ,alle ,gifttrinker sind1 ,gute und ,schlimme3 ,staat1 wo ,alle sich selber verlieren1 ,gute und ,schlimme3 ,staat1 wo der langsame ,selbstmord ,aller--das ,leben8 heisst4 ,seht mir doch diese berflssigen6 ,sie stehlen sich die ,werke der ,erfinder und die ,schtze der ,weisen3 ,bildung nennen sie ihren ,diebstahl--und ,alles wird ihnen zu ,krankheit und ,ungemach6 ,seht mir doch diese berflssigen6 ,krank sind sie immer1 sie erbrechen ihre ,galle und nennen es ,zeitung4 ,sie verschlingen einander und knnen sich nicht einmal verdauen4 ,seht mir doch diese berflssigen6 ,reichthmer erwerben sie und werden rmer damit4 ,macht wollen sie und zuerst das ,brecheisen der ,macht1 viel ,geld1--diese ,unvermgenden6 ,seht sie klettern1 diese geschwinden ,affen6 ,sie klettern ber einander hinweg und zerren sich also in den ,schlamm und die ,tiefe4 ,hin zum ,throne wollen sie ,alle3 ihr ,wahnsinn ist es1--als ob das ,glck auf dem ,throne ssse6 ,oft sitzt der ,schlamm auf dem ,thron--und oft auch der ,thron auf dem ,schlamme4 ,wahnsinnige sind sie mir ,alle und kletternde ,affen und berheisse4 bel riecht mir ihr ,gtze1 das kalte ,unthier3 bel riechen sie mir alle zusammen1 diese ,gtzendiener4 ,meine ,brder1 wollt ihr denn ersticken im ,dunste ihrer ,muler und ,begierden6 ,lieber zerbrecht doch die ,fenster und springt in's ,freie6 ,geht doch dem schlechten ,geruche aus dem ,wege6 ,geht fort von der ,gtzendienerei der berflssigen6 ,geht doch dem schlechten ,geruche aus dem ,wege6 ,geht fort von dem ,dampfe dieser ,menschenopfer6 ,frei steht grossen ,seelen auch jetzt noch die ,erde4 ,leer sind noch viele ,sitze fr ,einsame und ,zweisame1 um die der ,geruch stiller ,meere weht4 ,frei steht noch grossen ,seelen ein freies ,leben4 ,wahrlich1 wer wenig besitzt1 wird um so weniger besessen3 gelobt sei die kleine ,armuth6 ,dort1 wo der ,staat aufhrt1 da beginnt erst der ,mensch1 der nicht berflssig ist3 da beginnt das ,lied des ,nothwendigen1 die einmalige und unersetzliche ,weise4 ,dort1 wo der ,staat aufhrt1--so seht mir doch hin1 meine ,brder6 ,seht ihr ihn nicht1 den ,regenbogen und die ,brcken des bermenschen8-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,fliegen des ,marktes ,fliehe1 mein ,freund1 in deine ,einsamkeit6 ,ich sehe dich betubt vom ,lrme der grossen ,mnner und zerstochen von den ,stacheln der kleinen4 ,wrdig wissen ,wald und ,fels mit dir zu schweigen4 ,gleiche wieder dem ,baume1 den du liebst1 dem breitstigen3 still und aufhorchend hngt er ber dem ,meere4 ,wo die ,einsamkeit aufhrt1 da beginnt der ,markt2 und wo der ,markt beginnt1 da beginnt auch der ,lrm der grossen ,schauspieler und das ,geschwirr der giftigen ,fliegen4 ,in der ,welt taugen die besten ,dinge noch ,nichts1 ohne ,einen1 der sie erst auffhrt3 grosse ,mnner heisst das ,volk diese ,auffhrer4 ,wenig begreift das ,volk das ,grosse1 das ist3 das ,schaffende4 ,aber ,sinne hat es fr alle ,auffhrer und ,schauspieler grosser ,sachen4 ,um die ,erfinder von neuen ,werthen dreht sich die ,welt3--unsichtbar dreht sie sich4 ,doch um die ,schauspieler dreht sich das ,volk und der ,ruhm3 so ist es der ,welt ,lauf4 ,geist hat der ,schauspieler1 doch wenig ,gewissen des ,geistes4 ,er glaubt immer an ,das1 womit er am strksten glauben macht1--glauben an sich macht6 ,morgen hat er einen neuen ,glauben und bermorgen einen neueren4 ,rasche ,sinne hat er1 gleich dem ,volke1 und vernderliche ,witterungen4 ,umwerfen--das heisst ihm3 beweisen4 ,toll machen--das heisst ihm3 berzeugen4 ,und ,blut gilt ihm als aller ,grnde bester4 ,eine ,wahrheit1 die nur in feine ,ohren schlpft1 nennt er ,lge und ,nichts4 ,wahrlich1 er glaubt nur an ,gtter1 die grossen ,lrm in der ,welt machen6 ,voll von feierlichen ,possenreissern ist der ,markt--und das ,volk rhmt sich seiner grossen ,mnner6 das sind ihm die ,herrn der ,stunde4 ,aber die ,stunde drngt sie3 so drngen sie dich4 ,und auch von dir wollen sie ,ja oder ,nein4 ,wehe1 du willst zwischen ,fr und ,wider deinen ,stuhl setzen8 ,dieser ,unbedingten und ,drngenden halber sei ohne ,eifersucht1 du ,liebhaber der ,wahrheit6 ,niemals noch hngte sich die ,wahrheit an den ,arm eines ,unbedingten4 ,dieser ,pltzlichen halber gehe zurck in deine ,sicherheit3 nur auf dem ,markt wird man mit ,ja8 oder ,nein8 berfallen4 ,langsam ist das ,erleben allen tiefen ,brunnen3 lange mssen sie warten1 bis sie wissen1 was in ihre ,tiefe fiel4 ,abseits vom ,markte und ,ruhme begiebt sich alles ,grosse3 abseits vom ,markte und ,ruhme wohnten von je die ,erfinder neuer ,werthe4 ,fliehe1 mein ,freund1 in deine ,einsamkeit3 ich sehe dich von giftigen ,fliegen zerstochen4 ,fliehe dorthin1 wo rauhe1 starke ,luft weht6 ,fliehe in deine ,einsamkeit6 ,du lebtest den ,kleinen und ,erbrmlichen zu nahe4 ,fliehe vor ihrer unsichtbaren ,rache6 ,gegen dich sind sie ,nichts als ,rache4 ,hebe nicht mehr den ,arm gegen sie6 ,unzhlbar sind sie1 und es ist nicht dein ,loos1 ,fliegenwedel zu sein4 ,unzhlbar sind diese ,kleinen und ,erbrmlichen2 und manchem stolzen ,baue gereichten schon ,regentropfen und ,unkraut zum ,untergange4 ,du bist kein ,stein1 aber schon wurdest du hohl von vielen ,tropfen4 ,zerbrechen und zerbersten wirst du mir noch von vielen ,tropfen4 ,ermdet sehe ich dich durch giftige ,fliegen1 blutig geritzt sehe ich dich an hundert ,stellen2 und dein ,stolz will nicht einmal zrnen4 ,blut mchten sie von dir in aller ,unschuld1 ,blut begehren ihre blutlosen ,seelen --und sie stechen daher in aller ,unschuld4 ,aber1 du ,tiefer1 du leidest zu tief auch an kleinen ,wunden2 und ehe du dich noch geheilt hast1 kroch dir der gleiche ,giftwurm ber die ,hand4 ,zu stolz bist du mir dafr1 diese ,naschhaften zu tdten4 ,hte dich aber1 dass es nicht dein ,verhngniss werde1 all ihr giftiges ,unrecht zu tragen6 ,sie summen um dich auch mit ihrem ,lobe3 ,zudringlichkeit ist ihr ,loben4 ,sie wollen die ,nhe deiner ,haut und deines ,blutes4 ,sie schmeicheln dir wie einem ,gotte oder ,teufel2 sie winseln vor dir wie vor einem ,gotte oder ,teufel4 ,was macht es6 ,schmeichler sind es und ,winsler und nicht mehr4 ,auch geben sie sich dir oft als ,liebenswrdige4 ,aber das war immer die ,klugheit der ,feigen4 ,ja1 die ,feigen sind klug6 ,sie denken viel ber dich mit ihrer engen ,seele1--bedenklich bist du ihnen stets6 ,alles1 was viel bedacht wird1 wird bedenklich4 ,sie bestrafen dich fr alle deine ,tugenden4 ,sie verzeihen dir von ,grund aus nur --deine ,fehlgriffe4 ,weil du milde bist und gerechten ,sinnes1 sagst du3 unschuldig sind sie an ihrem kleinen ,dasein48 ,aber ihre enge ,seele denkt3 ,schuld ist alles grosse ,dasein48 ,auch wenn du ihnen milde bist1 fhlen sie sich noch von dir verachtet2 und sie geben dir deine ,wohlthat zurck mit versteckten ,wehthaten4 ,dein wortloser ,stolz geht immer wider ihren ,geschmack2 sie frohlocken1 wenn du einmal bescheiden genug bist1 eitel zu sein4 ,das1 was wir an einem ,menschen erkennen1 das entznden wir an ihm auch4 ,also hte dich vor den ,kleinen6 ,vor dir fhlen sie sich klein1 und ihre ,niedrigkeit glimmt und glht gegen dich in unsichtbarer ,rache4 ,merktest du nicht1 wie oft sie stumm wurden1 wenn du zu ihnen tratest1 und wie ihre ,kraft von ihnen gieng wie der ,rauch von einem erlschenden ,feuer8 ,ja1 mein ,freund1 das bse ,gewissen bist du deinen ,nchsten3 denn sie sind deiner unwerth4 ,also hassen sie dich und mchten gerne an deinem ,blute saugen4 ,deine ,nchsten werden immer giftige ,fliegen sein2 ,das1 was gross an dir ist1--das selber muss sie giftiger machen und immer fliegenhafter4 ,fliehe1 mein ,freund1 in deine ,einsamkeit und dorthin1 wo eine rauhe1 starke ,luft weht4 ,nicht ist es dein ,loos1 ,fliegenwedel zu sein4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von der ,keuschheit ,ich liebe den ,wald4 ,in den ,stdten ist schlecht zu leben3 da giebt es zu ,viele der ,brnstigen4 ,ist es nicht besser1 in die ,hnde eines ,mrders zu gerathen1 als in die ,trume eines brnstigen ,weibes8 ,und seht mir doch diese ,mnner an3 ihr ,auge sagt es--sie wissen nichts ,besseres auf ,erden1 als bei einem ,weibe zu liegen4 ,schlamm ist auf dem ,grunde ihrer ,seele2 und wehe1 wenn ihr ,schlamm gar noch ,geist hat6 ,dass ihr doch wenigstens als ,thiere vollkommen wret6 ,aber zum ,thiere gehrt die ,unschuld4 ,rathe ich euch1 eure ,sinne zu tdten8 ,ich rathe euch zur ,unschuld der ,sinne4 ,rathe ich euch zur ,keuschheit8 ,die ,keuschheit ist bei ,einigen eine ,tugend1 aber bei ,vielen beinahe ein ,laster4 ,diese enthalten sich wohl3 aber die ,hndin ,sinnlichkeit blickt mit ,neid aus ,allem1 was sie thun4 ,noch in die ,hhen ihrer ,tugend und bis in den kalten ,geist hinein folgt ihnen diess ,gethier und sein ,unfrieden4 ,und wie artig weiss die ,hndin ,sinnlichkeit um ein ,stck ,geist zu betteln1 wenn ihr ein ,stuck ,fleisch versagt wird6 ,ihr liebt ,trauerspiele und ,alles1 was das ,herz zerbricht8 ,aber ich bin misstrauisch gegen eure ,hndin4 ,ihr habt mir zu grausame ,augen und blickt lstern nach ,leidenden4 ,hat sich nicht nur eure ,wollust verkleidet und heisst sich ,mitleiden8 ,und auch diess ,gleichniss gebe ich euch3 nicht ,wenige1 die ihren ,teufel austreiben wollten1 fuhren dabei selber in die ,sue4 ,wem die ,keuschheit schwer fllt1 dem ist sie zu widerrathen3 dass sie nicht der ,weg zur ,hlle werde--das ist zu ,schlamm und ,brunst der ,seele4 ,rede ich von schmutzigen ,dingen8 ,das ist mir nicht das ,schlimmste4 ,nicht1 wenn die ,wahrheit schmutzig ist1 sondern wenn sie seicht ist1 steigt der ,erkennende ungern in ihr ,wasser4 ,wahrlich1 es giebt ,keusche von ,grund aus3 sie sind milder von ,herzen1 sie lachen lieber und reichlicher als ihr4 ,sie lachen auch ber die ,keuschheit und fragen3 was ist ,keuschheit6 ,ist ,keuschheit nicht ,thorheit8 ,aber diese ,thorheit kam zu uns und nicht wir zur ihr4 ,wir boten diesem ,gaste ,herberge und ,herz3 nun wohnt er bei uns1--mag er bleiben1 wie lange er will68 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,freunde ,einer ist immer zu viel um mich8--also denkt der ,einsiedler4 ,immer ,einmal ,eins--das giebt auf die ,dauer ,zwei68 ,ich und ,mich sind immer zu eifrig im ,gesprche3 wie wre es auszuhalten1 wenn es nicht einen ,freund gbe8 ,immer ist fr den ,einsiedler der ,freund der ,dritte3 der ,dritte ist der ,kork1 der verhindert1 dass das ,gesprch der ,zweie in die ,tiefe sinkt4 ,ach1 es giebt zu viele ,tiefen fr alle ,einsiedler4 ,darum sehnen sie sich so nach einem ,freunde und nach seiner ,hhe4 ,unser ,glaube an ,andre verrth1 worin wir gerne an uns selber glauben mchten4 ,unsre ,sehnsucht nach einem ,freunde ist unser ,verrther4 ,und oft will man mit der ,liebe nur den ,neid berspringen4 ,und oft greift man an und macht sich einen ,feind1 um zu verbergen1 dass man angreifbar ist4 ,sei wenigstens mein ,feind68--so spricht die wahre ,ehrfurcht1 die nicht um ,freundschaft zu bitten wagt4 ,will man einen ,freund haben1 so muss man auch fr ihn ,krieg fhren wollen3 und um ,krieg zu fhren1 muss man ,feind sein knnen4 ,man soll in seinem ,freunde noch den ,feind ehren4 ,kannst du an deinen ,freund dicht herantreten1 ohne zu ihm berzutreten8 ,in seinem ,freunde soll man seinen besten ,feind haben4 ,du sollst ihm am nchsten mit dem ,herzen sein1 wenn du ihm widerstrebst4 ,du willst vor deinem ,freunde kein ,kleid tragen8 ,es soll deines ,freundes ,ehre sein1 dass du dich ihm giebst1 wie du bist8 ,aber er wnscht dich darum zum ,teufel6 ,wer aus sich kein ,hehl macht1 emprt3 so sehr habt ihr ,grund1 die ,nacktheit zu frchten6 ,ja1 wenn ihr ,gtter wret1 da drftet ihr euch eurer ,kleider schmen6 ,du kannst dich fr deinen ,freund nicht schn genug putzen3 denn du sollst ihm ein ,pfeil und eine ,sehnsucht nach dem bermenschen sein4 ,sahst du deinen ,freund schon schlafen1--damit du erfahrest1 wie er aussieht8 ,was ist doch sonst das ,gesicht deines ,freundes8 ,es ist dein eignes ,gesicht1 auf einem rauhen und unvollkommnen ,spiegel4 ,sahst du deinen ,freund schon schlafen8 ,erschrakst du nicht1 dass dein ,freund so aussieht8 ,oh1 mein ,freund1 der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden muss4 ,im ,errathen und ,stillschweigen soll der ,freund ,meister sein3 nicht ,alles musst du sehn wollen4 ,dein ,traum soll dir verrathen1 was dein ,freund im ,wachen thut4 ,ein ,errathen sei dein ,mitleiden3 dass du erst wissest1 ob dein ,freund ,mitleiden wolle4 ,vielleicht liebt er an dir das ungebrochne ,auge und den ,blick der ,ewigkeit4 ,das ,mitleiden mit dem ,freunde berge sich unter einer harten ,schale1 an ihm sollst du dir einen ,zahn ausbeissen4 ,so wird es seine ,feinheit und ,ssse haben4 ,bist du reine ,luft und ,einsamkeit und ,brod und ,arznei deinem ,freunde8 ,mancher kann seine eignen ,ketten nicht lsen und doch ist er dem ,freunde ein ,erlser4 ,bist du ein ,sclave8 ,so kannst du nicht ,freund sein4 ,bist du ein ,tyrann8 ,so kannst du nicht ,freunde haben4 ,allzulange war im ,weibe ein ,sclave und ein ,tyrann versteckt4 ,desshalb ist das ,weib noch nicht der ,freundschaft fhig3 es kennt nur die ,liebe4 ,in der ,liebe des ,weibes ist ,ungerechtigkeit und ,blindheit gegen ,alles1 was es nicht liebt4 ,und auch in der wissenden ,liebe des ,weibes ist immer noch berfall und ,blitz und ,nacht neben dem ,lichte4 ,noch ist das ,weib nicht der ,freundschaft fhig3 ,katzen sind immer noch die ,weiber1 und ,vgel4 ,oder1 besten ,falles1 ,khe4 ,noch ist das ,weib nicht der ,freundschaft fhig4 ,aber sagt mir1 ihr ,mnner1 wer von euch ist denn fhig der ,freundschaft8 ,oh ber eure ,armuth1 ihr ,mnner1 und euren ,geiz der ,seele6 ,wie viel ihr dem ,freunde gebt1 das will ich noch meinem ,feinde geben1 und will auch nicht rmer damit geworden sein4 ,es giebt ,kameradschaft3 mge es ,freundschaft geben6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von tausend und ,einem ,ziele ,vie,ie ,lnder sah ,zarathustra und viele ,vlker3 so entdeckte er vieler ,vlker ,gutes und ,bses4 ,keine grssere ,macht fand ,zarathustra auf ,erden1 als ,gut und ,bse4 ,leben knnte kein ,volk1 das nicht erst schtzte2 will es sich aber erhalten1 so darf es nicht schtzen1 wie der ,nachbar schtzt4 ,vieles1 das diesem ,volke gut hiess1 hiess einem andern ,hohn und ,schmach3 also fand ich's4 ,vieles fand ich hier bse genannt und dort mit purpurnen ,ehren geputzt4 ,nie verstand ein ,nachbar den andern3 stets verwunderte sich seine ,seele ob des ,nachbarn ,wahn und ,bosheit4 ,eine ,tafel der ,gter hngt ber jedem ,volke4 ,siehe1 es ist seiner berwindungen ,tafel2 siehe1 es ist die ,stimme seines ,willens zur ,macht4 ,lblich ist1 was ihm schwer gilt2 was unerlsslich und schwer1 heisst gut1 und was aus der hchsten ,noth noch befreit1 das ,seltene1 ,schwerste1--das preist es heilig4 ,was da macht1 dass es herrscht und siegt und glnzt1 seinem ,nachbarn zu ,grauen und ,neide3 das gilt ihm das ,hohe1 das ,erste1 das ,messende1 der ,sinn aller ,dinge4 ,wahrlich1 mein ,bruder1 erkanntest du erst eines ,volkes ,noth und ,land und ,himmel und ,nachbar3 so errthst du wohl das ,gesetz seiner berwindungen und warum es auf dieser ,leiter zu seiner ,hoffnung steigt4 ,immer sollst du der ,erste sein und den ,andern vorragen3 ,niemanden soll deine eiferschtige ,seele lieben1 es sei denn den ,freund8--diess machte einem ,griechen die ,seele zittern3 dabei gieng er seinen ,pfad der ,grsse4 ,wahrheit reden und gut mit ,bogen und ,pfeil verkehren8 --so dnkte es jenem ,volke zugleich lieb und schwer1 aus dem mein ,name kommt--der ,name1 welcher mir zugleich lieb und schwer ist4 ,vater und ,mutter ehren und bis in die ,wurzel der ,seele hinein ihnen zu ,willen sein8 3 diese ,tafel der berwindung hngte ein andres ,volk ber sich auf und wurde mchtig und ewig damit4 ,treue ben und um der ,treue ,willen ,ehre und ,blut auch an bse und fhrliche ,sachen setzen8 3 also sich lehrend bezwang sich ein anderes ,volk1 und also sich bezwingend wurde es schwanger und schwer von grossen ,hoffnungen4 ,wahrlich1 die ,menschen gaben sich alles ihr ,gutes und ,bses4 ,wahrlich1 sie nahmen es nicht1 sie fanden es nicht1 nicht fiel es ihnen als ,stimme vom ,himmel4 ,werthe legte erst der ,mensch in die ,dinge1 sich zu erhalten1--er schuf erst den ,dingen ,sinn1 einen ,menschen-,sinn6 ,darum nennt er sich ,mensch81 das ist3 der ,schtzende4 ,schtzen ist ,schaffen3 hrt es1 ihr ,schaffenden6 ,schtzen selber ist aller geschtzten ,dinge ,schatz und ,kleinod4 ,durch das ,schtzen erst giebt es ,werth3 und ohne das ,schtzen wre die ,nuss des ,daseins hohl4 ,hrt es1 ihr ,schaffenden6 ,wandel der ,werthe1--das ist ,wandel der ,schaffenden4 ,immer vernichtet1 wer ein ,schpfer sein muss4 ,schaffende waren erst ,vlker und spt erst ,einzelne2 wahrlich1 der ,einzelne selber ist noch die jngste ,schpfung4 ,vlker hngten sich einst eine ,tafel des ,guten ber sich4 ,liebe1 die herrschen will1 und ,liebe1 die gehorchen will1 erschufen sich zusammen solche ,tafeln4 lter ist an der ,heerde die ,lust1 als die ,lust am ,ich3 und so lange das gute ,gewissen ,heerde heisst1 sagt nur das schlechte ,gewissen3 ,ich4 ,wahrlich1 das schlaue ,ich1 das lieblose1 das seinen ,nutzen im ,nutzen ,vieler will3 das ist nicht der ,heerde ,ursprung1 sondern ihr ,untergang4 ,liebende waren es stets und ,schaffende1 die schufen ,gut und ,bse4 ,feuer der ,liebe glht in aller ,tugenden ,namen und ,feuer des ,zorns4 ,viele ,lnder sah ,zarathustra und viele ,vlker3 keine grssere ,macht fand ,zarathustra auf ,erden1 als die ,werke der ,liebenden3 gut8 und bse8 ist ihr ,name4 ,wahrlich1 ein ,ungethm ist die ,macht dieses ,lobens und ,tadelns4 ,sagt1 wer bezwingt es mir1 ihr ,brder8 ,sagt1 wer wirft diesem ,thier die ,fessel ber die tausend ,nacken8 ,tausend ,ziele gab es bisher1 denn tausend ,vlker gab es4 ,nur die ,fessel der tausend ,nacken fehlt noch1 es fehlt das ,eine ,ziel4 ,noch hat die ,menschheit kein ,ziel4 ,aber sagt mir doch1 meine ,brder3 wenn der ,menschheit das ,ziel noch fehlt1 fehlt da nicht auch--sie selber noch8-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von der ,nchstenliebe ,ihr drngt euch um den ,nchsten und habt schne ,worte dafr4 ,aber ich sage euch3 eure ,nchstenliebe ist eure schlechte ,liebe zu euch selber4 ,ihr flchtet zum ,nchsten vor euch selber und mchtet euch daraus eine ,tugend machen3 aber ich durchschaue euer ,selbstloses84 ,das ,du ist lter als das ,ich2 das ,du ist heilig gesprochen1 aber noch nicht das ,ich3 so drngt sich der ,mensch hin zum ,nchsten4 ,rathe ich euch zur ,nchstenliebe8 ,lieber noch rathe ich euch zur ,nchsten-,flucht und zur ,fernsten-,liebe6 ,hher als die ,liebe zum ,nchsten ist die ,liebe zum ,fernsten und ,knftigen2 hher noch als die ,liebe zu ,menschen ist die ,liebe zu ,sachen und ,gespenstern4 ,diess ,gespenst1 das vor dir herluft1 mein ,bruder1 ist schner als du2 warum giebst du ihm nicht dein ,fleisch und deine ,knochen8 ,aber du frchtest dich und lufst zu deinem ,nchsten4 ,ihr haltet es mit euch selber nicht aus und liebt euch nicht genug3 nun wollt ihr den ,nchsten zur ,liebe verfhren und euch mit seinem ,irrthum vergolden4 ,ich wollte1 ihr hieltet es nicht aus mit allerlei ,nchsten und deren ,nachbarn2 so msstet ihr aus euch selber euren ,freund und sein berwallendes ,herz schaffen4 ,ihr ladet euch einen ,zeugen ein1 wenn ihr von euch gut reden wollt2 und wenn ihr ihn verfhrt habt1 gut von euch zu denken1 denkt ihr selber gut von euch4 ,nicht nur ,der lgt1 welcher wider sein ,wissen redet1 sondern erst recht ,der1 welcher wider sein ,nichtwissen redet4 ,und so redet ihr von euch im ,verkehre und belgt mit euch den ,nachbar4 ,also spricht der ,narr3 der ,umgang mit ,menschen verdirbt den ,charakter1 sonderlich wenn man keinen hat48 ,der ,eine geht zum ,nchsten1 weil er sich sucht1 und der ,andre1 weil er sich verlieren mchte4 ,eure schlechte ,liebe zu euch selber macht euch aus der ,einsamkeit ein ,gefngniss4 ,die ,ferneren sind es1 welche eure ,liebe zum ,nchsten bezahlen2 und schon wenn ihr zu fnfen mit einander seid1 muss immer ein sechster sterben4 ,ich liebe auch eure ,feste nicht3 zu viel ,schauspieler fand ich dabei1 und auch die ,zuschauer gebrdeten sich oft gleich ,schauspielern4 ,nicht den ,nchsten lehre ich euch1 sondern den ,freund4 ,der ,freund sei euch das ,fest der ,erde und ein ,vorgefhl des bermenschen4 ,ich lehre euch den ,freund und sein bervolles ,herz4 ,aber man muss verstehn1 ein ,schwamm zu sein1 wenn man von bervollen ,herzen geliebt sein will4 ,ich lehre euch den ,freund1 in dem die ,welt fertig dasteht1 eine ,schale des ,guten1--den schaffenden ,freund1 der immer eine fertige ,welt zu verschenken hat4 ,und wie ihm die ,welt auseinander rollte1 so rollt sie ihm wieder in ,ringen zusammen1 als das ,werden des ,guten durch das ,bse1 als das ,werden der ,zwecke aus dem ,zufalle4 ,die ,zukunft und das ,fernste sei dir die ,ursache deines ,heute3 in deinem ,freunde sollst du den bermenschen als deine ,ursache lieben4 ,meine ,brder1 zur ,nchstenliebe rathe ich euch nicht3 ich rathe euch zur ,fernsten-,liebe4 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,wege des ,schaffenden ,willst du1 mein ,bruder1 in die ,vereinsamung gehen8 ,willst du den ,weg zu dir selber suchen8 ,zaudere noch ein ,wenig und hre mich4 ,wer sucht1 der geht leicht selber verloren4 ,alle ,vereinsamung ist ,schuld83 also spricht die ,heerde4 ,und du gehrtest lange zur ,heerde4 ,die ,stimme der ,heerde wird auch in dir noch tnen4 ,und wenn du sagen wirst ich habe nicht mehr ,ein ,gewissen mit euch81 so wird es eine ,klage und ein ,schmerz sein4 ,siehe1 diesen ,schmerz selber gebar noch das ,eine ,gewissen3 und dieses ,gewissens letzter ,schimmer glht noch auf deiner ,trbsal4 ,aber du willst den ,weg deiner ,trbsal gehen1 welches ist der ,weg zu dir selber8 ,so zeige mir dein ,recht und deine ,kraft dazu6 ,bist du eine neue ,kraft und ein neues ,recht8 ,eine erste ,bewegung8 ,ein aus sich rollendes ,rad8 ,kannst du auch ,sterne zwingen1 dass sie um dich sich drehen8 ,ach1 es giebt so viel ,lsternheit nach ,hhe6 ,es giebt so viel ,krmpfe der ,ehrgeizigen6 ,zeige mir1 dass du keiner der ,lsternen und ,ehrgeizigen bist6 ,ach1 es giebt so viel grosse ,gedanken1 die thun nicht mehr als ein ,blasebalg3 sie blasen auf und machen leerer4 ,frei nennst du dich8 ,deinen herrschenden ,gedanken will ich hren und nicht1 dass du einem ,joche entronnen bist4 ,bist du ein ,solcher1 der einem ,joche entrinnen durfte8 ,es giebt ,manchen1 der seinen letzten ,werth wegwarf1 als er seine ,dienstbarkeit wegwarf4 ,frei wovon8 ,was schiert das ,zarathustra6 ,hell aber soll mir dein ,auge knden3 frei wozu8 ,kannst du dir selber dein ,bses und dein ,gutes geben und deinen ,willen ber dich aufhngen wie ein ,gesetz8 ,kannst du dir selber ,richter sein und ,rcher deines ,gesetzes8 ,furchtbar ist das ,alleinsein mit dem ,richter und ,rcher des eignen ,gesetzes4 ,also wird ein ,stern hinausgeworfen in den den ,raum und in den eisigen ,athem des ,alleinseins4 ,heute noch leidest du an den ,vielen1 du ,einer3 heute noch hast du deinen ,muth ganz und deine ,hoffnungen4 ,aber einst wird dich die ,einsamkeit mde machen1 einst wird dein ,stolz sich krmmen und dein ,muth knirschen4 ,schreien wirst du einst ich bin allein68 ,einst wirst du dein ,hohes nicht mehr sehn und dein ,niedriges allzunahe2 dein ,erhabnes selbst wird dich frchten machen wie ein ,gespenst4 ,schreien wirst du einst3 ,alles ist falsch68 ,es giebt ,gefhle1 die den ,einsamen tdten wollen2 gelingt es ihnen nicht1 nun1 so mssen sie selber sterben6 ,aber vermagst du das1 ,mrder zu sein8 ,kennst du1 mein ,bruder1 schon das ,wort ,verachtung88 ,und die ,qual deiner ,gerechtigkeit1 ,solchen gerecht zu sein1 die dich verachten8 ,du zwingst ,viele1 ber dich umzulernen2 das rechnen sie dir hart an4 ,du kamst ihnen nahe und giengst doch vorber3 das verzeihen sie dir niemals4 ,du gehst ber sie hinaus3 aber je hher du steigst1 um so kleiner sieht dich das ,auge des ,neides4 ,am meisten aber wird der ,fliegende gehasst4 ,wie wolltet ihr gegen mich gerecht sein6--musst du sprechen--ich erwhle mir eure ,ungerechtigkeit als den mir zugemessnen ,theil48 ,ungerechtigkeit und ,schmutz werfen sie nach dem ,einsamen3 aber1 mein ,bruder1 wenn du ein ,stern sein willst1 so musst du ihnen desshalb nicht weniger leuchten6 ,und hte dich vor den ,guten und ,gerechten6 ,sie kreuzigen gerne ,die1 welche sich ihre eigne ,tugend erfinden1--sie hassen den ,einsamen4 ,hte dich auch vor der heiligen ,einfalt6 ,alles ist ihr unheilig1 was nicht einfltig ist2 sie spielt auch gerne mit dem ,feuer--der ,scheiterhaufen4 ,und hte dich auch vor den ,anfllen deiner ,liebe6 ,zu schnell streckt der ,einsame ,dem die ,hand entgegen1 der ihm begegnet4 ,manchem ,menschen darfst du nicht die ,hand geben1 sondern nur die ,tatze3 und ich will1 dass deine ,tatze auch ,krallen habe4 ,aber der schlimmste ,feind1 dem du begegnen kannst1 wirst du immer dir selber sein2 du selber lauerst dir auf in ,hhlen und ,wldern4 ,einsamer1 du gehst den ,weg zu dir selber6 ,und an dir selber fuhrt dein ,weg vorbei und an deinen sieben ,teufeln6 ,ketzer wirst du dir selber sein und ,hexe und ,wahrsager und ,narr und ,zweifler und ,unheiliger und ,bsewicht4 ,verbrennen musst du dich wollen in deiner eignen ,flamme3 wie wolltest du neu werden1 wenn du nicht erst ,asche geworden bist6 ,einsamer1 du gehst den ,weg des ,schaffenden3 einen ,gott willst du dir schaffen aus deinen sieben ,teufeln6 ,einsamer1 du gehst den ,weg des ,liebenden3 dich selbst liebst du und desshalb verachtest du dich1 wie nur ,liebende verachten4 ,schaffen will der ,liebende1 weil er verachtet6 ,was weiss ,der von ,liebe1 der nicht gerade verachten musste1 was er liebte6 ,mit deiner ,liebe gehe in deine ,vereinsamung und mit deinem ,schaffen1 mein ,bruder2 und spt erst wird die ,gerechtigkeit dir nachhinken4 ,mit meinen ,thrnen gehe in deine ,vereinsamung1 mein ,bruder4 ,ich liebe ,den1 der ber sich selber hinaus schaffen will und so zu ,grunde geht4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von alten und jungen ,weiblein ,was schleichst du so scheu durch die ,dmmerung1 ,zarathustra8 ,und was birgst du behutsam unter deinem ,mantel8 ,ist es ein ,schatz1 der dir geschenkt8 ,oder ein ,kind1 das dir geboren wurde8 ,oder gehst du jetzt selber auf den ,wegen der ,diebe1 du ,freund der ,bsen88-- ,wahrlich1 mein ,bruder6 sprach ,zarathustra1 es ist ein ,schatz1 der mir geschenkt wurde3 eine kleine ,wahrheit ist's1 die ich trage4 ,aber sie ist ungebrdig wie ein junges ,kind2 und wenn ich ihr nicht den ,mund halte1 so schreit sie berlaut4 ,als ich heute allein meines ,weges gieng1 zur ,stunde1 wo die ,sonne sinkt1 begegnete mir ein altes ,weiblein und redete also zu meiner ,seele3 ,vieles sprach ,zarathustra auch zu uns ,weibern1 doch nie sprach er uns ber das ,weib48 ,und ich entgegnete ihr3 ber das ,weib soll man nur zu ,mnnern reden48 ,rede auch zu mir vom ,weibe1 sprach sie2 ich bin alt genug1 um es gleich wieder zu vergessen48 ,und ich willfahrte dem alten ,weiblein und sprach also zu ihm3 ,alles am ,weibe ist ein ,rthsel1 und ,alles am ,weibe hat ,eine ,lsung3 sie heisst ,schwangerschaft4 ,der ,mann ist fr das ,weib ein ,mittel3 der ,zweck ist immer das ,kind4 ,aber was ist das ,weib fr den ,mann8 ,zweierlei will der chte ,mann3 ,gefahr und ,spiel4 ,desshalb will er das ,weib1 als das gefhrlichste ,spielzeug4 ,der ,mann soll zum ,kriege erzogen werden und das ,weib zur ,erholung des ,kriegers3 alles ,andre ist ,thorheit4 ,allzussse ,frchte--die mag der ,krieger nicht4 ,darum mag er das ,weib2 bitter ist auch noch das ssseste ,weib4 ,besser als ein ,mann versteht das ,weib die ,kinder1 aber der ,mann ist kindlicher als das ,weib4 ,im chten ,manne ist ein ,kind versteckt3 das will spielen4 ,auf1 ihr ,frauen1 so entdeckt mir doch das ,kind im ,manne6 ,ein ,spielzeug sei das ,weib1 rein und fein1 dem ,edelsteine gleich1 bestrahlt von den ,tugenden einer ,welt1 welche noch nicht da ist4 ,der ,strahl eines ,sternes glnze in eurer ,liebe6 ,eure ,hoffnung heisse3 mge ich den bermenschen gebren68 ,in eurer ,liebe sei ,tapferkeit6 ,mit eurer ,liebe sollt ihr auf ,den losgehn1 der euch ,furcht einflsst6 ,in eurer ,liebe sei eure ,ehre6 ,wenig versteht sich sonst das ,weib auf ,ehre4 ,aber diess sei eure ,ehre1 immer mehr zu lieben1 als ihr geliebt werdet1 und nie die ,zweiten zu sein4 ,der ,mann frchte sich vor dem ,weibe1 wenn es liebt3 da bringt es jedes ,opfer1 und jedes andre ,ding gilt ihm ohne ,werth4 ,der ,mann frchte sich vor dem ,weibe1 wenn es hasst3 denn der ,mann ist im ,grunde der ,seele nur bse1 das ,weib aber ist dort schlecht4 ,wen hasst das ,weib am meisten8--,also sprach das ,eisen zum ,magneten3 ich hasse dich am meisten1 weil du anziehst1 aber nicht stark genug bist1 an dich zu ziehen48 ,das ,glck des ,mannes heisst3 ich will4 ,das ,glck des ,weibes heisst3 er will4 ,siehe1 jetzt eben ward die ,welt vollkommen68--also denkt ein jedes ,weib1 wenn es aus ganzer ,liebe gehorcht4 ,und gehorchen muss das ,weib und eine ,tiefe finden zu seiner ,oberflche4 ,oberflche ist des ,weibes ,gemth1 eine bewegliche strmische ,haut auf einem seichten ,gewsser4 ,des ,mannes ,gemth aber ist tief1 sein ,strom rauscht in unterirdischen ,hhlen3 das ,weib ahnt seine ,kraft1 aber begreift sie nicht4-- ,da entgegnete mir das alte ,weiblein3 ,vieles ,artige sagte ,zarathustra und sonderlich fr ,die1 welche jung genug dazu sind4 ,seltsam ist's1 ,zarathustra kennt wenig die ,weiber1 und doch hat er ber sie ,recht6 ,geschieht diess desshalb1 weil beim ,weibe kein ,ding unmglich ist8 ,und nun nimm zum ,danke eine kleine ,wahrheit6 ,bin ich doch alt genug fr sie6 ,wickle sie ein und halte ihr den ,mund3 sonst schreit sie berlaut1 diese kleine ,wahrheit48 ,gieb mir1 ,weib1 deine kleine ,wahrheit68 sagte ich4 ,und also sprach das alte ,weiblein3 ,du gehst zu ,frauen8 ,vergiss die ,peitsche nicht68-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,biss der ,natter ,eines ,tages war ,zarathustra unter einem ,feigenbaume eingeschlafen1 da es heiss war1 und hatte seine ,arme ber das ,gesicht gelegt4 ,da kam eine ,natter und biss ihn in den ,hals1 so dass ,zarathustra vor ,schmerz aufschrie4 ,als er den ,arm vom ,gesicht genommen hatte1 sah er die ,schlange an3 da erkannte sie die ,augen ,zarathustra's1 wand sich ungeschickt und wollte davon4 ,nicht doch1 sprach ,zarathustra2 noch nahmst du meinen ,dank nicht an6 ,du wecktest mich zur ,zeit1 mein ,weg ist noch lang48 ,dein ,weg ist noch kurz1 sagte die ,natter traurig2 mein ,gift tdtet48 ,zarathustra lchelte4 ,wann starb wohl je ein ,drache am ,gift einer ,schlange8--sagte er4 ,aber nimm dein ,gift zurck6 ,du bist nicht reich genug1 es mir zu schenken48 ,da fiel ihm die ,natter von ,neuem um den ,hals und leckte ihm seine ,wunde4 ,als ,zarathustra diess einmal seinen ,jngern erzhlte1 fragten sie3 ,und was1 oh ,zarathustra1 ist die ,moral deiner ,geschichte88 ,zarathustra antwortete darauf also3 ,den ,vernichter der ,moral heissen mich die ,guten und ,gerechten3 meine ,geschichte ist unmoralisch4-- ,so ihr aber einen ,feind habt1 so vergeltet ihm nicht ,bses mit ,gutem3 denn das wrde beschmen4 ,sondern beweist1 dass er euch etwas ,gutes angethan hat4 ,und lieber zrnt noch1 als dass ihr beschmt6 ,und wenn euch geflucht wird1 so gefllt es mir nicht1 dass ihr dann segnen wollt4 ,lieber ein ,wenig mitfluchen6 ,und geschah euch ein grosses ,unrecht1 so thut mir geschwind fnf kleine dazu6 ,grsslich ist ,der anzusehn1 den allein das ,unrecht drckt4 ,wusstet ihr diess schon8 ,getheiltes ,unrecht ist halbes ,recht4 ,und ,der soll das ,unrecht auf sich nehmen1 der es tragen kann6 ,eine kleine ,rache ist menschlicher1 als gar keine ,rache4 ,und wenn die ,strafe nicht auch ein ,recht und eine ,ehre ist fr den bertretenden1 so mag ich auch euer ,strafen nicht4 ,vornehmer ist's1 sich ,unrecht zu geben als ,recht zu behalten1 sonderlich wenn man ,recht hat4 ,nur muss man reich genug dazu sein4 ,ich mag eure kalte ,gerechtigkeit nicht2 und aus dem ,auge eurer ,richter blickt mir immer der ,henker und sein kaltes ,eisen4 ,sagt1 wo findet sich die ,gerechtigkeit1 welche ,liebe mit sehenden ,augen ist8 ,so erfindet mir doch die ,liebe1 welche nicht nur alle ,strafe1 sondern auch alle ,schuld trgt6 ,so erfindet mir doch die ,gerechtigkeit1 die ,jeden freispricht1 ausgenommen den ,richtenden6 ,wollt ihr auch diess noch hren8 ,an ,dem1 der von ,grund aus gerecht sein will1 wird auch noch die ,lge zur ,menschen-,freundlichkeit4 ,aber wie wollte ich gerecht sein von ,grund aus6 ,wie kann ich ,jedem das ,seine geben6 ,diess sei mir genug3 ich gebe ,jedem das ,meine4 ,endlich1 meine ,brder1 htet euch ,unrecht zu thun allen ,einsiedlern6 ,wie knnte ein ,einsiedler vergessen6 ,wie knnte er vergelten6 ,wie ein tiefer ,brunnen ist ein ,einsiedler4 ,leicht ist es1 einen ,stein hineinzuwerfen2 sank er aber bis zum ,grunde1 sagt1 wer will ihn wieder hinausbringen8 ,htet euch1 den ,einsiedler zu beleidigen6 ,thatet ihr's aber1 nun1 so tdtet ihn auch noch6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von ,kind und ,ehe ,ich habe eine ,frage fr dich allein1 mein ,bruder3 wie ein ,senkblei werfe ich diese ,frage in deine ,seele1 dass ich wisse1 wie tief sie sei4 ,du bist jung und wnschest dir ,kind und ,ehe4 ,aber ich frage dich3 bist du ein ,mensch1 der ein ,kind sich wnschen darf8 ,bist du der ,siegreiche1 der ,selbstbezwinger1 der ,gebieter der ,sinne1 der ,herr deiner ,tugenden8 ,also frage ich dich4 ,oder redet aus deinem ,wunsche das ,thier und die ,nothdurft8 ,oder ,vereinsamung8 ,oder ,unfriede mit dir8 ,ich will1 dass dein ,sieg und deine ,freiheit sich nach einem ,kinde sehne4 ,lebendige ,denkmale sollst du bauen deinem ,siege und deiner ,befreiung4 ber dich sollst du hinausbauen4 ,aber erst musst du mir selber gebaut sein1 rechtwinklig an ,leib und ,seele4 ,nicht nur fort sollst du dich pflanzen1 sondern hinauf6 ,dazu helfe dir der ,garten der ,ehe6 ,einen hheren ,leib sollst du schaffen1 eine erste ,bewegung1 ein aus sich rollendes ,rad1--einen ,schaffenden sollst du schaffen4 ,ehe3 so heisse ich den ,willen zu ,zweien1 das ,eine zu schaffen1 das mehr ist1 als die es schufen4 ,ehrfurcht vor einander nenne ich ,ehe als vor den ,wollenden eines solchen ,willens4 ,diess sei der ,sinn und die ,wahrheit deiner ,ehe4 ,aber ,das1 was die ,viel-zu-,vielen ,ehe nennen1 diese berflssigen1--ach1 wie nenne ich das8 ,ach1 diese ,armuth der ,seele zu ,zweien6 ,ach1 dieser ,schmutz der ,seele zu ,zweien6 ,ach diess erbrmliche ,behagen zu ,zweien6 ,ehe nennen sie diess ,alles2 und sie sagen1 ihre ,ehen seien im ,himmel geschlossen4 ,nun1 ich mag ihn nicht1 diesen ,himmel der berflssigen6 ,nein1 ich mag sie nicht1 diese im himmlischen ,netz verschlungenen ,thiere6 ,ferne bleibe mir auch der ,gott1 der heranhinkt1 zu segnen1 was er nicht zusammenfgte6 ,lacht mir nicht ber solche ,ehen6 ,welches ,kind htte nicht ,grund1 ber seine ,eltern zu weinen8 ,wrdig schien mir dieser ,mann und reif fr den ,sinn der ,erde3 aber als ich sein ,weib sah1 schien mir die ,erde ein ,haus fr ,unsinnige4 ,ja1 ich wollte1 dass die ,erde in ,krmpfen bebte1 wenn sich ein ,heiliger und eine ,gans mit einander paaren4 ,dieser gieng wie ein ,held auf ,wahrheiten aus und endlich erbeutete er sich eine kleine geputzte ,lge4 ,seine ,ehe nennt er's4 ,jener war sprde im ,verkehre und whlte whlerisch4 ,aber mit ,einem ,male verdarb er fr alle ,male seine ,gesellschaft3 seine ,ehe nennt er's4 ,jener suchte eine ,magd mit den ,tugenden eines ,engels4 ,aber mit ,einem ,male wurde er die ,magd eines ,weibes1 und nun thte es ,noth1 dass er darber noch zum ,engel werde4 ,sorgsam fand ich jetzt alle ,kufer1 und ,alle haben listige ,augen4 ,aber seine ,frau kauft auch der ,listigste noch im ,sack4 ,viele kurze ,thorheiten--das heisst bei euch ,liebe4 ,und eure ,ehe macht vielen kurzer ,thorheiten ein ,ende1 als ,eine lange ,dummheit4 ,eure ,liebe zum ,weibe und des ,weibes ,liebe zum ,manne3 ach1 mchte sie doch ,mitleiden sein mit leidenden und verhllten ,gttern6 ,aber zumeist errathen zwei ,thiere einander4 ,aber auch noch eure beste ,liebe ist nur ein verzcktes ,gleichniss und eine schmerzhafte ,gluth4 ,eine ,fackel ist sie1 die euch zu hheren ,wegen leuchten soll4 ber euch hinaus sollt ihr einst lieben6 ,so lernt erst lieben6 ,und darum musstet ihr den bittern ,kelch eurer ,liebe trinken4 ,bitterniss ist im ,kelch auch der besten ,liebe3 so macht sie ,sehnsucht zum bermenschen1 so macht sie ,durst dir1 dem ,schaffenden6 ,durst dem ,schaffenden1 ,pfeil und ,sehnsucht zum bermenschen3 sprich1 mein ,bruder1 ist diess dein ,wille zur ,ehe8 ,heilig heisst mir solch ein ,wille und solche ,ehe4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom freien ,tode ,viele sterben zu spt1 und ,einige sterben zu frh4 ,noch klingt fremd die ,lehre3 stirb zur rechten ,zeit68 ,stirb zur rechten ,zeit3 also lehrt es ,zarathustra4 ,freilich1 wer nie zur rechten ,zeit lebt1 wie sollte der je zur rechten ,zeit sterben8 ,mchte er doch nie geboren sein6--,also rathe ich den berflssigen4 ,aber auch die berflssigen thun noch wichtig mit ihrem ,sterben1 und auch die hohlste ,nuss will noch geknackt sein4 ,wichtig nehmen ,alle das ,sterben3 aber noch ist der ,tod kein ,fest4 ,noch erlernten die ,menschen nicht1 wie man die schnsten ,feste weiht4 ,den vollbringenden ,tod zeige ich euch1 der den ,lebenden ein ,stachel und ein ,gelbniss wird4 ,seinen ,tod stirbt der ,vollbringende1 siegreich1 umringt von ,hoffenden und ,gelobenden4 ,also sollte man sterben lernen2 und es sollte kein ,fest geben1 wo ein solcher ,sterbender nicht der ,lebenden ,schwre weihte6 ,also zu sterben ist das ,beste2 das ,zweite aber ist3 im ,kampfe zu sterben und eine grosse ,seele zu verschwenden4 ,aber dem ,kmpfenden gleich verhasst wie dem ,sieger ist euer grinsender ,tod1 der heranschleicht wie ein ,dieb--und doch als ,herr kommt4 ,meinen ,tod lobe ich euch1 den freien ,tod1 der mir kommt1 weil ich will4 ,und wann werde ich wollen8--,wer ein ,ziel hat und einen ,erben1 der will den ,tod zur rechten ,zeit fr ,ziel und ,erben4 ,und aus ,ehrfurcht vor ,ziel und ,erben wird er keine drren ,krnze mehr im ,heiligthum des ,lebens aufhngen4 ,wahrlich1 nicht will ich den ,seildrehern gleichen3 sie ziehen ihren ,faden in die ,lnge und gehen dabei selber immer rckwrts4 ,mancher wird auch fr seine ,wahrheiten und ,siege zu alt2 ein zahnloser ,mund hat nicht mehr das ,recht zu jeder ,wahrheit4 ,und ,jeder1 der ,ruhm haben will1 muss sich bei ,zeiten von der ,ehre verabschieden und die schwere ,kunst ben1 zur rechten ,zeit zu--gehn4 ,man muss aufhren1 sich essen zu lassen1 wenn man am besten schmeckt3 das wissen ,die1 welche lange geliebt werden wollen4 ,saure pfel giebt es freilich1 deren ,loos will1 dass sie bis auf den letzten ,tag des ,herbstes warten3 und zugleich werden sie reif1 gelb und runzelig4 ,andern altert das ,herz zuerst und ,andern der ,geist4 ,und ,einige sind greis in der ,jugend3 aber spt jung erhlt lang jung4 ,manchem missrth das ,leben3 ein ,giftwurm frisst sich ihm an's ,herz4 ,so mge er zusehn1 dass ihm das ,sterben um so mehr gerathe4 ,mancher wird nie sss1 er fault im ,sommer schon4 ,feigheit ist es1 die ihn an seinem ,aste festhlt4 ,viel zu ,viele leben und viel zu lange hngen sie an ihren sten4 ,mchte ein ,sturm kommen1 der all diess ,faule und ,wurmfressne vom ,baume schttelt6 ,mchten ,prediger kommen des schnellen ,todes6 ,das wren mir die rechten ,strme und ,schttler an ,lebensbumen ,aber ich hre nur den langsamen ,tod predigen und ,geduld mit allem ,irdischen8 4 ,ach1 ihr predigt ,geduld mit dem ,irdischen8 ,dieses ,irdische ist es1 das zu viel ,geduld mit euch hat1 ihr ,lstermuler6 ,wahrlich1 zu frh starb jener ,hebrer1 den die ,prediger des langsamen ,todes ehren3 und ,vielen ward es seitdem zum ,verhngniss1 dass er zu frh starb4 ,noch kannte er nur ,thrnen und die ,schwermuth des ,hebrers1 sammt dem ,hasse der ,guten und ,gerechten1--der ,hebrer ,jesus3 da berfiel ihn die ,sehnsucht zum ,tode4 ,wre er doch in der ,wste geblieben und ferne von den ,guten und ,gerechten6 ,vielleicht htte er leben gelernt und die ,erde lieben gelernt--und das ,lachen dazu6 ,glaubt es mir1 meine ,brder6 ,er starb zu frh2 er selber htte seine ,lehre widerrufen1 wre er bis zu meinem ,alter gekommen6 ,edel genug war er zum ,widerrufen6 ,aber ungereift war er noch4 ,unreif liebt der ,jngling und unreif hasst er auch ,mensch und ,erde4 ,angebunden und schwer ist ihm noch ,gemth und ,geistesflgel4 ,aber im ,manne ist mehr ,kind als im ,jnglinge1 und weniger ,schwermuth3 besser versteht er sich auf ,tod und ,leben4 ,frei zum ,tode und frei im ,tode1 ein heiliger ,nein-sager1 wenn es nicht ,zeit mehr ist zum ,ja3 also versteht er sich auf ,tod und ,leben4 ,dass euer ,sterben keine ,lsterung sei auf ,mensch und ,erde1 meine ,freunde3 das erbitte ich mir von dem ,honig eurer ,seele4 ,in eurem ,sterben soll noch euer ,geist und eure ,tugend glhn1 gleich einem ,abendroth um die ,erde3 oder aber das ,sterben ist euch schlecht gerathen4 ,also will ich selber sterben1 dass ihr ,freunde um meinetwillen die ,erde mehr liebt2 und zur ,erde will ich wieder werden1 dass ich in ,der ,ruhe habe1 die mich gebar4 ,wahrlich1 ein ,ziel hatte ,zarathustra1 er warf seinen ,ball3 nun seid ihr ,freunde meines ,zieles ,erbe1 euch werfe ich den goldenen ,ball zu4 ,lieber als ,alles sehe ich euch1 meine ,freunde1 den goldenen ,ball werfen6 ,und so verziehe ich noch ein ,wenig auf ,erden3 verzeiht es mir6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von der schenkenden ,tugend #a4 ,als ,zarathustra von der ,stadt ,abschied genommen hatte1 welcher sein ,herz zugethan war und deren ,name lautet3 die bunte ,kuh8--folgten ihm ,viele1 die sich seine ,jnger nannten und gaben ihm das ,geleit4 ,also kamen sie an einen ,kreuzweg3 da sagte ihnen ,zarathustra1 dass er nunmehr allein gehen wolle2 denn er war ein ,freund des ,alleingehens4 ,seine ,jnger aber reichten ihm zum ,abschiede einen ,stab1 an dessen goldnem ,griffe sich eine ,schlange um die ,sonne ringelte4 ,zarathustra freute sich des ,stabes und sttzte sich darauf2 dann sprach er also zu seinen ,jngern4 ,sagt mir doch3 wie kam ,gold zum hchsten ,werthe8 ,darum1 dass es ungemein ist und unntzlich und leuchtend und mild im ,glanze2 es schenkt sich immer4 ,nur als ,abbild der hchsten ,tugend kam ,gold zum hchsten ,werthe4 ,goldgleich leuchtet der ,blick dem ,schenkenden4 ,goldes-,glanz schliesst ,friede zwischen ,mond und ,sonne4 ,ungemein ist die hchste ,tugend und unntzlich1 leuchtend ist sie und mild im ,glanze3 eine schenkende ,tugend ist die hchste ,tugend4 ,wahrlich1 ich errathe euch wohl1 meine ,jnger3 ihr trachtet1 gleich mir1 nach der schenkenden ,tugend4 ,was httet ihr mit ,katzen und ,wlfen gemeinsam8 ,das ist euer ,durst1 selber zu ,opfern und ,geschenken zu werden3 und darum habt ihr den ,durst1 alle ,reichthmer in euren ,seele zu hufen4 ,unersttlich trachtet eure ,seele nach ,schtzen und ,kleinodien1 weil eure ,tugend unersttlich ist im ,verschenken-,wollen4 ,ihr zwingt alle ,dinge zu euch und in euch1 dass sie aus eurem ,borne zurckstrmen sollen als die ,gaben eurer ,liebe4 ,wahrlich1 zum ,ruber an allen ,werthen muss solche schenkende ,liebe werden2 aber heil und heilig heisse ich diese ,selbstsucht4 ,eine andre ,selbstsucht giebt es1 eine allzuarme1 eine hungernde1 die immer stehlen will1 jene ,selbstsucht der ,kranken1 die kranke ,selbstsucht4 ,mit dem ,auge des ,diebes blickt sie auf alles ,glnzende2 mit der ,gier des ,hungers misst sie ,den1 der reich zu essen hat2 und immer schleicht sie um den ,tisch der ,schenkenden4 ,krankheit redet aus solcher ,begierde und unsichtbare ,entartung2 von siechem ,leibe redet die diebische ,gier dieser ,selbstsucht4 ,sagt mir1 meine ,brder3 was gilt uns als ,schlechtes und ,schlechtestes8 ,ist es nicht ,entartung8--,und auf ,entartung rathen wir immer1 wo die schenkende ,seele fehlt4 ,aufwrts geht unser ,weg1 von der ,art hinber zur ber-,art4 ,aber ein ,grauen ist uns der entartende ,sinn1 welcher spricht3 ,alles fr mich48 ,aufwrts fliegt unser ,sinn3 so ist er ein ,gleichniss unsres ,leibes1 einer ,erhhung ,gleichniss4 ,solcher ,erhhungen ,gleichnisse sind die ,namen der ,tugenden4 ,also geht der ,leib durch die ,geschichte1 ein ,werdender und ein ,kmpfender4 ,und der ,geist--was ist er ihm8 ,seiner ,kmpfe und ,siege ,herold1 ,genoss und ,wiederhall4 ,gleichnisse sind alle ,namen von ,gut und ,bse3 sie sprechen nicht aus1 sie winken nur4 ,ein ,thor1 welcher von ihnen ,wissen will6 ,achtet mir1 meine ,brder1 auf jede ,stunde1 wo euer ,geist in ,gleichnissen reden will3 da ist der ,ursprung eurer ,tugend4 ,erhht ist da euer ,leib und auferstanden2 mit seiner ,wonne entzckt er den ,geist1 dass er ,schpfer wird und ,schtzer und ,liebender und aller ,dinge ,wohlthter4 ,wenn euer ,herz breit und voll wallt1 dem ,strome gleich1 ein ,segen und eine ,gefahr den ,anwohnenden3 da ist der ,ursprung eurer ,tugend4 ,wenn ihr erhaben seid ber ,lob und ,tadel1 und euer ,wille allen ,dingen befehlen will1 als eines ,liebenden ,wille3 da ist der ,ursprung eurer ,tugend4 ,wenn ihr das ,angenehme verachtet und das weiche ,bett1 und von den ,weichlichen euch nicht weit genug betten knnt3 da ist der ,ursprung eurer ,tugend4 ,wenn ihr ,eines ,willens ,wollende seid1 und diese ,wende aller ,noth euch ,nothwendigkeit heisst3 da ist der ,ursprung eurer ,tugend4 ,wahrlich1 ein neues ,gutes und ,bses ist sie6 ,wahrlich1 ein neues tiefes ,rauschen und eines neuen ,quelles ,stimme6 ,macht ist sie1 diese neue ,tugend2 ein herrschender ,gedanke ist sie und um ihn eine kluge ,seele3 eine goldene ,sonne und um sie die ,schlange der ,erkenntniss4 #b4 ,hier schwieg ,zarathustra eine ,weile und sah mit ,liebe auf seine ,jnger4 ,dann fuhr er also fort zu reden3--und seine ,stimme hatte sich verwandelt4 ,bleibt mir der ,erde treu1 meine ,brder1 mit der ,macht eurer ,tugend6 ,eure schenkende ,liebe und eure ,erkenntniss diene dem ,sinn der ,erde6 ,also bitte und beschwre ich euch4 ,lasst sie nicht davon fliegen vom ,irdischen und mit den ,flgeln gegen ewige ,wnde schlagen6 ,ach1 es gab immer so viel verflogene ,tugend6 ,fhrt1 gleich mir1 die verflogene ,tugend zur ,erde zurck--ja1 zurck zu ,leib und ,leben3 dass sie der ,erde ihren ,sinn gebe1 einen ,menschen-,sinn6 ,hundertfltig verflog und vergriff sich bisher so ,geist wie ,tugend4 ,ach1 in unserm ,leibe wohnt jetzt noch all dieser ,wahn und ,fehlgriff3 ,leib und ,wille ist er da geworden4 ,hundertfltig versuchte und verirrte sich bisher so ,geist wie ,tugend4 ,ja1 ein ,versuch war der ,mensch4 ,ach1 viel ,unwissen und ,irrthum ist an uns ,leib geworden6 ,nicht nur die ,vernunft von ,jahrtausenden--auch ihr ,wahnsinn bricht an uns aus4 ,gefhrlich ist es1 ,erbe zu sein4 ,noch kmpfen wir ,schritt um ,schritt mit dem ,riesen ,zufall1 und ber der ganzen ,menschheit waltete bisher noch der ,unsinn1 der ,ohne-,sinn4 ,euer ,geist und eure ,tugend diene dem ,sinn der ,erde1 meine ,brder3 und aller ,dinge ,werth werde neu von euch gesetzt6 ,darum sollt ihr ,kmpfende sein6 ,darum sollt ihr ,schaffende sein6 ,wissend reinigt sich der ,leib2 mit ,wissen versuchend erhht er sich2 dem ,erkennenden heiligen sich alle ,triebe2 dem ,erhhten wird die ,seele frhlich4 ,arzt1 hilf dir selber3 so hilfst du auch deinem ,kranken noch4 ,das sei seine beste ,hlfe1 dass er ,den mit ,augen sehe1 der sich selber heil macht4 ,tausend ,pfade giebt es1 die nie noch gegangen sind2 tausend ,gesundheiten und verborgene ,eilande des ,lebens4 ,unerschpft und unentdeckt ist immer noch ,mensch und ,menschen-,erde4 ,wachet und horcht1 ihr ,einsamen6 ,von der ,zukunft her kommen ,winde mit heimlichem ,flgelschlagen2 und an feine ,ohren ergeht gute ,botschaft4 ,ihr ,einsamen von heute1 ihr ,ausscheidenden1 ihr sollt einst ein ,volk sein3 aus euch1 die ihr euch selber auswhltet1 soll ein auserwhltes ,volk erwachsen3--und aus ihm der bermensch4 ,wahrlich1 eine ,sttte der ,genesung soll noch die ,erde werden6 ,und schon liegt ein neuer ,geruch um sie1 ein ,heil bringender1--und eine neue ,hoffnung6 #c4 ,als ,zarathustra diese ,worte gesagt hatte1 schwieg er1 wie ,einer1 der nicht sein letztes ,wort gesagt hat2 lange wog er den ,stab zweifelnd in seiner ,hand4 ,endlich sprach er also3--und seine ,stimme hatte sich verwandelt4 ,allein gehe ich nun1 meine ,jnger6 ,auch ihr geht nun davon und allein6 ,so will ich es4 ,wahrlich1 ich rathe euch3 geht fort von mir und wehrt euch gegen ,zarathustra6 ,und besser noch3 schmt euch seiner6 ,vielleicht betrog er euch4 ,der ,mensch der ,erkenntniss muss nicht nur seine ,feinde lieben1 sondern auch seine ,freunde hassen knnen4 ,man vergilt einem ,lehrer schlecht1 wenn man immer nur der ,schler bleibt4 ,und warum wollt ihr nicht an meinem ,kranze rupfen8 ,ihr verehrt mich2 aber wie1 wenn eure ,verehrung eines ,tages umfllt8 ,htet euch1 dass euch nicht eine ,bildsule erschlage6 ,ihr sagt1 ihr glaubt an ,zarathustra8 ,aber was liegt an ,zarathustra6 ,ihr seid meine ,glubigen3 aber was liegt an allen ,glubigen6 ,ihr hattet euch noch nicht gesucht3 da fandet ihr mich4 ,so thun alle ,glubigen2 darum ist es so wenig mit allem ,glauben4 ,nun heisse ich euch1 mich verlieren und euch finden2 und erst1 wenn ihr mich ,alle verleugnet habt1 will ich euch wiederkehren4 ,wahrlich1 mit andern ,augen1 meine ,brder1 werde ich mir dann meine ,verlorenen suchen2 mit einer anderen ,liebe werde ich euch dann lieben4 ,und einst noch sollt ihr mir ,freunde geworden sein und ,kinder ,einer ,hoffnung3 dann will ich zum dritten ,male bei euch sein1 dass ich den grossen ,mittag mit euch feiere4 ,und das ist der grosse ,mittag1 da der ,mensch auf der ,mitte seiner ,bahn steht zwischen ,thier und bermensch und seinen ,weg zum ,abende als seine hchste ,hoffnung feiert3 denn es ist der ,weg zu einem neuen ,morgen4 ,alsda wird sich der ,untergehende selber segnen1 dass er ein ,hinbergehender sei2 und die ,sonne seiner ,erkenntniss wird ihm im ,mittage stehn4 ,todt sind alle ,gtter3 nun wollen wir1 dass der bermensch lebe48--diess sei einst am grossen ,mittage unser letzter ,wille6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,zweiter ,theil --und erst1 wenn ihr mich ,alle verleugnet habt1 will ich euch wiederkehren4 ,wahrlich1 mit andern ,augen1 meine ,brder1 werde ich mir dann meine ,verlorenen suchen2 mit einer andern ,liebe werde ich euch dann lieben48 ,zarathustra1 von der schenkenden ,tugend ,das ,kind mit dem ,spiegel ,hierauf gieng ,zarathustra wieder zurck in das ,gebirge und in die ,einsamkeit seiner ,hhle und entzog sich den ,menschen3 wartend gleich einem ,semann1 der seinen ,samen ausgeworfen hat4 ,seine ,seele aber wurde voll von ,ungeduld und ,begierde nach ,denen1 welche er liebte3 denn er hatte ihnen noch ,viel zu geben4 ,diess nmlich ist das ,schwerste1 aus ,liebe die offne ,hand schliessen und als ,schenkender die ,scham bewahren4 ,also vergiengen dem ,einsamen ,monde und ,jahre2 seine ,weisheit aber wuchs und machte ihm ,schmerzen durch ihre ,flle4 ,eines ,morgens aber wachte er schon vor der ,morgenrthe auf1 besann sich lange auf seinem ,lager und sprach endlich zu seinem ,herzen3 ,was erschrak ich doch so in meinem ,traume1 dass ich aufwachte8 ,trat nicht ein ,kind zu mir1 das einen ,spiegel trug8 ,oh ,zarathustra--sprach das ,kind zu mir--schaue ,dich an im ,spiegel68 ,aber als ich in den ,spiegel schaute1 da schrie ich auf1 und mein ,herz war erschttert3 denn nicht mich sahe ich darin1 sondern eines ,teufels ,fratze und ,hohnlachen4 ,wahrlich1 allzugut verstehe ich des ,traumes ,zeichen und ,mahnung3 meine ,lehre ist in ,gefahr1 ,unkraut will ,weizen heissen6 ,meine ,feinde sind mchtig worden und haben meiner ,lehre ,bildniss entstellt1 also1 dass meine ,liebsten sich der ,gaben schmen mssen1 die ich ihnen gab4 ,verloren giengen mir meine ,freunde2 die ,stunde kam mir1 meine ,verlornen zu suchen6-- ,mit diesen ,worten sprang ,zarathustra auf1 aber nicht wie ein ,gengstigter1 der nach ,luft sucht1 sondern eher wie ein ,seher und ,snger1 welchen der ,geist anfllt4 ,verwundert sahen sein ,adler und seine ,schlange auf ihn hin3 denn gleich dem ,morgenrothe lag ein kommendes ,glck auf seinem ,antlitze4 ,was geschah mir doch1 meine ,thiere8--sagte ,zarathustra4 ,bin ich nicht verwandelt6 ,kam mir nicht die ,seligkeit wie ein ,sturmwind8 ,thricht ist mein ,glck und ,thrichtes wird es reden3 zu jung noch ist es--so habt ,geduld mit ihm6 ,verwundet bin ich von meinem ,glcke3 alle ,leidenden sollen mir ,arzte sein6 ,zu meinen ,freunden darf ich wieder hinab und auch zu meinen ,feinden6 ,zarathustra darf wieder reden und schenken und ,lieben das ,liebste thun6 ,meine ungeduldige ,liebe fliesst ber in ,strmen1 abwrts1 nach ,aufgang und ,niedergang4 ,aus schweigsamem ,gebirge und ,gewittern des ,schmerzes rauscht meine ,seele in die ,thler4 ,zu lange sehnte ich mich und schaute in die ,ferne4 ,zu lange gehrte ich der ,einsamkeit3 so verlernte ich das ,schweigen4 ,mund bin ich worden ganz und gar1 und ,brausen eines ,bachs aus hohen ,felsen3 hinab will ich meine ,rede strzen in die ,thler4 ,und mag mein ,strom der ,liebe in ,unwegsames strzen6 ,wie sollte ein ,strom nicht endlich den ,weg zum ,meere finden6 ,wohl ist ein ,see in mir1 ein einsiedlerischer1 selbstgenugsamer2 aber mein ,strom der ,liebe reisst ihn mit sich hinab--zum ,meere6 ,neue ,wege gehe ich1 eine neue ,rede kommt mir2 mde wurde ich1 gleich allen ,schaffenden1 der alten ,zungen4 ,nicht will mein ,geist mehr auf abgelaufnen ,sohlen wandeln4 ,zu langsam luft mir alles ,reden3--in deinen ,wagen springe ich1 ,sturm6 ,und auch dich will ich noch peitschen mit meiner ,bosheit6 ,wie ein ,schrei und ein jauchzen will ich ber weite ,meere hinfahren1 bis ich die glckseligen ,inseln finde1 wo meine ,freunde weilen3-- ,und meine ,feinde unter ihnen6 ,wie liebe ich nun jeden1 zu dem ich nur reden darf6 ,auch meine ,feinde gehren zu meiner ,seligkeit4 ,und wenn ich auf mein wildestes ,pferd steigen will1 so hilft mir mein ,speer immer am besten hinauf3 der ist meines ,fusses allzeit bereiter ,diener3-- ,der ,speer1 den ich gegen meine ,feinde schleudere6 ,wie danke ich es meinen ,feinden1 dass ich endlich ihn schleudern darf6 ,zu gross war die ,spannung meiner ,wolke3 zwischen ,gelchtern der ,blitze will ich ,hagelschauer in die ,tiefe werfen4 ,gewaltig wird sich da meine ,brust heben1 gewaltig wird sie ihren ,sturm ber die ,berge hinblasen3 so kommt ihr ,erleichterung4 ,wahrlich1 einem ,sturme gleich kommt mein ,glck und meine ,freiheit6 ,aber meine ,feinde sollen glauben1 der ,bse rase ber ihren ,huptern4 ,ja1 auch ihr werdet erschreckt sein1 meine ,freunde1 ob meiner wilden ,weisheit2 und vielleicht flieht ihr davon sammt meinen ,feinden4 ,ach1 dass ich's verstnde1 euch mit ,hirtenflten zurck zu locken6 ,ach1 dass meine ,lwin ,weisheit zrtlich brllen lernte6 ,und ,vieles lernten wir schon mit einander6 ,meine wilde ,weisheit wurde trchtig auf einsamen ,bergen2 auf rauhen ,steinen gebar sie ihr ,junges1 ,jngstes4 ,nun luft sie nrrisch durch die harte ,wste und sucht und sucht nach sanftem ,rasen--meine alte wilde ,weisheit6 ,auf eurer ,herzen sanften ,rasen1 meine ,freunde6--auf eure ,liebe mchte sie ihr ,liebstes betten6 ,also sprach ,zarathustra4 ,auf den glckseligen ,inseln ,die ,feigen fallen von den ,bumen1 sie sind gut und sss2 und indem sie fallen1 reisst ihnen die rothe ,haut4 ,ein ,nordwind bin ich reifen ,feigen4 ,also1 gleich ,feigen1 fallen euch diese ,lehren zu1 meine ,freunde3 nun trinkt ihren ,saft und ihr ssses ,fleisch6 ,herbst ist es umher und reiner ,himmel und ,nachmittag4 ,seht1 welche ,flle ist um uns6 ,und aus dem berflusse heraus ist es schn hinaus zu blicken auf ferne ,meere4 ,einst sagte man ,gott1 wenn man auf ferne ,meere blickte2 nun aber lehrte ich euch sagen3 bermensch4 ,gott ist eine ,muthmaassung2 aber ich will1 dass euer ,muthmaassen nicht weiter reiche1 als euer schaffender ,wille4 ,knntet ihr einen ,gott schaffen8--,so schweigt mir doch von allen ,gttern6 ,wohl aber knntet ihr den bermenschen schaffen4 ,nicht ihr vielleicht selber1 meine ,brder6 ,aber zu ,vtern und ,vorfahren knntet ihr euch umschaffen des bermenschen3 und ,diess sei euer bestes ,schaffen6-- ,gott ist eine ,muthmaassung3 aber ich will1 dass euer ,muthmaassen begrenzt sei in der ,denkbarkeit4 ,knntet ihr einen ,gott denken8--,aber diess bedeute euch ,wille zur ,wahrheit1 dass ,alles verwandelt werde in ,menschen--,denkbares1 ,menschen--,sichtbares1 ,menschen--,fhlbares6 ,eure eignen ,sinne sollt ihr zu ,ende denken6 ,und was ihr ,welt nanntet1 das soll erst von euch geschaffen werden3 eure ,vernunft1 euer ,bild1 euer ,wille1 eure ,liebe soll es selber werden6 ,und wahrlich1 zu eurer ,seligkeit1 ihr ,erkennenden6 ,und wie wolltet ihr das ,leben ertragen ohne diese ,hoffnung1 ihr ,erkennenden8 ,weder in's ,unbegreifliche drftet ihr eingeboren sein1 noch in's ,unvernnftige4 ,aber dass ich euch ganz mein ,herz offenbare1 ihr ,freunde3 wenn es ,gtter gbe1 wie hielte ich's aus1 kein ,gott zu sein6 ,also giebt es keine ,gtter4 ,wohl zog ich den ,schluss2 nun aber zieht er mich4-- ,gott ist eine ,muthmaassung3 aber wer trnke alle ,qual dieser ,muthmaassung1 ohne zu sterben8 ,soll dem ,schaffenden sein ,glaube genommen sein und dem ,adler sein ,schweben in ,adler-,fernen8 ,gott ist ein ,gedanke1 der macht alles ,gerade krumm und ,alles1 was steht1 drehend4 ,wie8 ,die ,zeit wre hinweg1 und alles ,vergngliche nur ,lge8 ,diess zu denken ist ,wirbel und ,schwindel menschlichen ,gebeinen und noch dem ,magen ein ,erbrechen3 wahrlich1 die drehende ,krankheit heisse ich's1 ,solches zu muthmaassen4 ,bse heisse ich's und menschenfeindlich3 all diess ,lehren vom ,einen und ,vollen und ,unbewegten und ,satten und ,unvergnglichen6 ,alles ,unvergngliche--das ist nur ein ,gleichniss6 ,und die ,dichter lgen zuviel4-- ,aber von ,zeit und ,werden sollen die besten ,gleichnisse reden3 ein ,lob sollen sie sein und eine ,rechtfertigung aller ,vergnglichkeit6 ,schaffen--das ist die grosse ,erlsung vom ,leiden1 und des ,lebens ,leichtwerden4 ,aber dass der ,schaffende sei1 dazu selber thut ,leid noth und viel ,verwandelung4 ,ja1 viel bitteres ,sterben muss in eurem ,leben sein1 ihr ,schaffenden6 ,also seid ihr ,frsprecher und ,rechtfertiger aller ,vergnglichkeit4 ,dass der ,schaffende selber das ,kind sei1 das neu geboren werde1 dazu muss er auch die ,gebrerin sein wollen und der ,schmerz der ,gebrerin4 ,wahrlich1 durch hundert ,seelen gieng ich meinen ,weg und durch hundert ,wiegen und ,geburtswehen4 ,manchen ,abschied nahm ich schon1 ich kenne die herzbrechenden letzten ,stunden4 ,aber so will's mein schaffender ,wille1 mein ,schicksal4 ,oder1 dass ich's euch redlicher sage3 solches ,schicksal gerade--will mein ,wille4 ,alles ,fhlende leidet an mir und ist in ,gefngnissen3 aber mein ,wollen kommt mir stets als mein ,befreier und ,freudebringer4 ,wollen befreit3 das ist die wahre ,lehre von ,wille und ,freiheit--so lehrt sie euch ,zarathustra4 ,nicht-mehr-wollen und ,nicht-mehr-schtzen und ,nicht-mehr-schaffen6 ach1 dass diese grosse ,mdigkeit mir stets ferne bleibe6 ,auch im ,erkennen fhle ich nur meines ,willens ,zeuge- und ,werde-,lust2 und wenn ,unschuld in meiner ,erkenntniss ist1 so geschieht diess1 weil ,wille zur ,zeugung in ihr ist4 ,hinweg von ,gott und ,gttem lockte mich dieser ,wille2 was wre denn zu schaffen1 wenn ,gtter--da wren6 ,aber zum ,menschen treibt er mich stets von ,neuem1 mein inbrnstiger ,schaffens-,wille2 so treibt's den ,hammer hin zum ,steine4 ,ach1 ihr ,menschen1 im ,steine schlft mir ein ,bild1 das ,bild meiner ,bilder6 ,ach1 dass es im hrtesten1 hsslichsten ,steine schlafen muss6 ,nun wthet mein ,hammer grausam gegen sein ,gefngniss4 ,vom ,steine stuben ,stcke3 was schiert mich das8 ,vollenden will ich's3 denn ein ,schatten kam zu mir--aller ,dinge ,stillstes und ,leichtestes kam einst zu mir6 ,des bermenschen ,schnheit kam zu mir als ,schatten4 ,ach1 meine ,brder6 ,was gehen mich noch--die ,gtter an6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,mitleidigen ,meine ,freunde1 es kam eine ,spottrede zu eurem ,freunde3 seht nur ,zarathustra6 ,wandelt er nicht unter uns wie unter ,thieren88 ,aber so ist es besser geredet3 der ,erkennende wandelt unter ,menschen als unter ,thieren48 ,der ,mensch selber aber heisst dem ,erkennenden3 das ,thier1 das rothe ,backen hat4 ,wie geschah ihm das8 ,ist es nicht1 weil er sich zu oft hat schmen mssen8 ,oh meine ,freunde6 ,so spricht der ,erkennende3 ,scham1 ,scham1 ,scham--das ist die ,geschichte des ,menschen6 ,und darum gebeut sich der ,edle1 nicht zu beschmen3 ,scham gebeut er sich vor allem ,leidenden4 ,wahrlich1 ich mag sie nicht1 die ,barmherzigen1 die selig sind in ihrem ,mitleiden3 zu sehr gebricht es ihnen an ,scham4 ,muss ich mitleidig sein1 so will ich's doch nicht heissen2 und wenn ich's bin1 dann gern aus der ,ferne4 ,gerne verhlle ich auch das ,haupt und fliehe davon1 bevor ich noch erkannt bin3 und also heisse ich euch thun1 meine ,freunde6 ,mge mein ,schicksal mir immer ,leidlose1 gleich euch1 ber den ,weg fhren1 und ,solche1 mit denen mir ,hoffnung und ,mahl und ,honig gemein sein darf6 ,wahrlich1 ich that wohl ,das und jenes an ,leidenden3 aber ,besseres schien ich mir stets zu thun1 wenn ich lernte1 mich besser freuen4 ,seit es ,menschen giebt1 hat der ,mensch sich zu wenig gefreut3 ,das allein1 meine ,brder1 ist unsre ,erbsnde6 ,und lernen wir besser uns freuen1 so verlernen wir am besten1 ,andern wehe zu thun und ,wehes auszudenken4 ,darum wasche ich mir die ,hand1 die dem ,leidenden half1 darum wische ich mir auch noch die ,seele ab4 ,denn dass ich den ,leidenden leidend sah1 dessen schmte ich mich um seiner ,scham willen2 und als ich ihm half1 da vergieng ich mich hart an seinem ,stolze4 ,grosse ,verbindlichkeiten machen nicht dankbar1 sondern rachschtig2 und wenn die kleine ,wohlthat nicht vergessen wird1 so wird noch ein ,nage-,wurm daraus4 ,seid sprde im ,annehmen6 ,zeichnet aus damit1 dass ihr annehmt68--also rathe ich ,denen1 die ,nichts zu verschenken haben4 ,ich aber bin ein ,schenkender3 gerne schenke ich1 als ,freund den ,freunden4 ,fremde aber und ,arme mgen sich die ,frucht selber von meinem ,baume pflcken3 so beschmt es weniger4 ,bettler aber sollte man ganz abschaffen6 ,wahrlich1 man rgert sich ihnen zu geben und1 rgert sich ihnen nicht zu geben4 ,und insgleichen die ,snder und bsen ,gewissen6 ,glaubt mir1 meine ,freunde3 ,gewissensbisse erziehn zum ,beissen4 ,das ,schlimmste aber sind die kleinen ,gedanken4 ,wahrlich1 besser noch bs gethan1 als klein gedacht6 ,zwar ihr sagt3 die ,lust an kleinen ,bosheiten erspart uns manche grosse bse ,that48 ,aber hier sollte man nicht sparen wollen4 ,wie ein ,geschwr ist die bse ,that3 sie juckt und kratzt und bricht heraus1--sie redet ehrlich4 ,siehe1 ich bin ,krankheit8--so redet die bse ,that2 das ist ihre ,ehrlichkeit4 ,aber dem ,pilze gleich ist der kleine ,gedanke3 er kriecht und duckt sich und will nirgendswo sein--bis der ganze ,leib morsch und welk ist vor kleinen ,pilzen4 ,dem aber1 der vom ,teufel besessen ist1 sage ich diess ,wort in's ,ohr3 besser noch1 du ziehest deinen ,teufel gross6 ,auch fr dich giebt es noch einen ,weg der ,grsse68-- ,ach1 meine ,brder6 ,man weiss von ,jedermann ,etwas zu viel6 ,und ,mancher wird uns durchsichtig1 aber desshalb knnen wir noch lange nicht durch ihn hindurch4 ,es ist schwer1 mit ,menschen zu leben1 weil ,schweigen so schwer ist4 ,und nicht gegen ,den1 der uns zuwider ist1 sind wir am unbilligsten1 sondern gegen ,den1 welcher uns gar ,nichts angeht4 ,hast du aber einen leidenden ,freund1 so sei seinem ,leiden eine ,ruhesttte1 doch gleichsam ein hartes ,bett1 ein ,feldbett3 so wirst du ihm am besten ntzen4 ,und thut dir ein ,freund bles1 so sprich3 ich vergebe dir1 was du mir thatest2 dass du es aber dir thatest1--wie knnte ich das vergeben68 ,also redet alle grosse ,liebe3 die berwindet auch noch ,vergebung und ,mitleiden4 ,man soll sein ,herz festhalten2 denn lsst man es gehn1 wie bald geht ,einem da der ,kopf durch6 ,ach1 wo in der ,welt geschahen grssere ,thorheiten1 als bei den ,mitleidigen8 ,und was in der ,welt stiftete mehr ,leid1 als die ,thorheiten der ,mitleidigen8 ,wehe allen ,liebenden1 die nicht noch eine ,hhe haben1 welche ber ihrem ,mitleiden ist6 ,also sprach der ,teufel einst zu mir3 auch ,gott hat seine ,hlle3 das ist seine ,liebe zu den ,menschen48 ,und jngst hrte ich ihn diess ,wort sagen3 ,gott ist todt2 an seinem ,mitleiden mit den ,menschen ist ,gott gestorben48-- ,so seid mir gewarnt vordem ,mitleiden3 daher kommt noch den ,menschen eine schwere ,wolke6 ,wahrlich1 ich verstehe mich auf ,wetterzeichen6 ,merket aber auch diess ,wort3 alle grosse ,liebe ist noch ber all ihrem ,mitleiden3 denn sie will das ,geliebte noch--schaffen6 ,mich selber bringe ich meiner ,liebe dar1 und meinen ,nchsten gleich mir8--so geht die ,rede allen ,schaffenden4 ,alle ,schaffenden aber sind hart4-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,priestern ,und einstmals gab ,zarathustra seinen ,jngern ein ,zeichen und sprach diese ,worte zu ihnen3 ,hier sind ,priester3 und wenn es auch meine ,feinde sind1 geht mir still an ihnen vorber und mit schlafendem ,schwerte6 ,auch unter ihnen sind ,helden2 ,viele von ihnen litten zuviel--3 so wollen sie ,andre leiden machen4 ,bse ,feinde sind sie3 ,nichts ist rachschtiger als ihre ,demuth4 ,und leicht besudelt sich ,der1 welcher sie angreift4 ,aber mein ,blut ist mit dem ihren verwandt2 und ich will mein ,blut auch noch in dem ihren geehrt wissen48-- ,und als sie vorber gegangen waren1 fiel ,zarathustra der ,schmerz an2 und nicht lange hatte er mit seinem ,schmerze gerungen1 da hub er also an zu reden3 ,es jammert mich dieser ,priester4 ,sie gehen mir auch wider den ,geschmack2 aber das ist mir das ,geringste1 seit ich unter ,menschen bin4 ,aber ich leide und litt mit ihnen3 ,gefangene sind es mir und ,abgezeichnete4 ,der1 welchen sie ,erlser nennen1 schlug sie in ,banden3-- ,in ,banden falscher ,werthe und ,wahn-,worte6 ,ach dass ,einer sie noch von ihrem ,erlser erlste6 ,auf einem ,eilande glaubten sie einst zu landen1 als das ,meer sie herumriss2 aber siehe1 es war ein schlafendes ,ungeheuer6 ,falsche ,werthe und ,wahn-,worte3 das sind die schlimmsten ,ungeheuer fr ,sterbliche1--lange schlft und wartet in ihnen das ,verhngniss4 ,aber endlich kommt es und wacht und frisst und schlingt1 was auf ihm sich ,htten baute4 ,oh seht mir doch diese ,htten an1 die sich diese ,priester bauten6 ,kirchen heissen sie ihre sssduftenden ,hhlen4 ,oh ber diess verflschte ,licht1 diese versumpfte ,luft6 ,hier1 wo die ,seele zu ihrer ,hhe hinauf--nicht fliegen darf6 ,sondern also gebietet ihr ,glaube3 auf den ,knien die ,treppe hinan1 ihr ,snder68 ,wahrlich1 lieber sehe ich noch den ,schamlosen1 als die verrenkten ,augen ihrer ,scham und ,andacht6 ,wer schuf sich solche ,hhlen und ,buss-,treppen8 ,waren es nicht ,solche1 die sich verbergen wollten und sich vor dem reinen ,himmel schmten8 ,und erst wenn der reine ,himmel wieder durch zerbrochne ,decken blickt1 und hinab auf ,gras und rothen ,mohn an zerbrochnen ,mauern1--will ich den ,sttten dieses ,gottes wieder mein ,herz zuwenden4 ,sie nannten ,gott1 was ihnen widersprach und wehe that3 und wahrlich1 es war viel ,helden-,art in ihrer ,anbetung6 ,und nicht anders wussten sie ihren ,gott zu lieben1 als indem sie den ,menschen an's ,kreuz schlugen6 ,als ,leichname gedachten sie zu leben1 schwarz schlugen sie ihren ,leichnam aus2 auch aus ihren ,reden rieche ich noch die ble ,wrze von ,todtenkammern4 ,und wer ihnen nahe lebt1 der lebt schwarzen ,teichen nahe1 aus denen heraus die ,unke ihr ,lied mit sssem ,tiefsinne singt4 ,bessere ,lieder mssten sie mir singen1 dass ich an ihren ,erlser glauben lerne3 erlster mssten mir seine jnger aussehen6 ,nackt mchte ich sie sehn3 denn allein die ,schnheit sollte ,busse predigen4 ,aber wen berredet wohl diese vermummte ,trbsal6 ,wahrlich1 ihre ,erlser selber kamen nicht aus der ,freiheit und der ,freiheit siebentem ,himmel6 ,wahrlich1 sie selber wandelten niemals auf den ,teppichen der ,erkenntniss6 ,aus ,lcken bestand der ,geist dieser ,erlser2 aber in jede ,lcke hatten sie ihren ,wahn gestellt1 ihren ,lckenbsser1 den sie ,gott nannten4 ,in ihrem ,mitleiden war ihr ,geist ertrunken1 und wenn sie schwollen und berschwollen von ,mitleiden1 schwamm immer obenauf eine grosse ,thorheit4 ,eifrig trieben sie und mit ,geschrei ihre ,heerde ber ihren ,steg3 wie als ob es zur ,zukunft nur ,einen ,steg gbe6 ,wahrlich1 auch diese ,hirten gehrten noch zu den ,schafen6 ,kleine ,geister und umfngliche ,seelen hatten diese ,hirten3 aber1 meine ,brder1 was fr kleine ,lnder waren bisher auch die umfnglichsten ,seelen6 ,blutzeichen schrieben sie auf den ,weg1 den sie giengen1 und ihre ,thorheit lehrte1 dass man mit ,blut die ,wahrheit beweise4 ,aber ,blut ist der schlechteste ,zeuge der ,wahrheit2 ,blut vergiftet die reinste ,lehre noch zu ,wahn und ,hass der ,herzen4 ,und wenn ,einer durch's ,feuer geht fr seine ,lehre1--was beweist diess6 ,mehr ist's wahrlich1 dass aus eignem ,brande die eigne ,lehre kommt6 ,schwles ,herz und kalter ,kopf3 wo diess zusammentrifft1 da entsteht der ,brausewind1 der ,erlser84 ,grssere gab es wahrlich und ,hher-,geborene1 als ,die1 welche das ,volk ,erlser nennt1 diese hinreissenden ,brausewinde6 ,und noch von ,grsseren1 als alle ,erlser waren1 msst ihr1 meine ,brder1 erlst werden1 wollt ihr zur ,freiheit den ,weg finden6 ,niemals noch gab es einen bermenschen4 ,nackt sah ich ,beide1 den grssten und den kleinsten ,menschen3-- ,allzuhnlich sind sie noch einander4 ,wahrlich1 auch den ,grssten fand ich--allzumenschlich6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,tugendhaften ,mit ,donnern und himmlischen ,feuerwerken muss man zu schlaffen und schlafenden ,sinnen reden4 ,aber der ,schnheit ,stimme redet leise3 sie schleicht sich nur in die aufgewecktesten ,seelen4 ,leise erbebte und lachte mir heut mein ,schild2 das ist der ,schnheit heiliges ,lachen und ,beben4 ber euch1 ihr ,tugendhaften1 lachte heut meine ,schnheit4 ,und also kam ihre ,stimme zu mir3 sie wollen noch--bezahlt sein68 ,ihr wollt noch bezahlt sein1 ihr ,tugendhaften6 ,wollt ,lohn fr ,tugend und ,himmel fr ,erden und ,ewiges fr euer ,heute haben8 ,und nun zrnt ihr mir1 dass ich lehre1 es giebt keinen ,lohn- und ,zahlmeister8 ,und wahrlich1 ich lehre nicht einmal1 dass ,tugend ihr eigener ,lohn ist4 ,ach1 das ist meine ,trauer3 in den ,grund der ,dinge hat man ,lohn und ,strafe hineingelogen--und nun auch noch in den ,grund eurer ,seelen1 ihr ,tugendhaften6 ,aber dem ,rssel des ,ebers gleich soll mein ,wort den ,grund eurer ,seelen aufreissen2 ,pflugschar will ich euch heissen4 ,alle ,heimlichkeiten eures ,grundes sollen an's ,licht2 und wenn ihr aufgewhlt und zerbrochen in der ,sonne liegt1 wird auch eure ,lge von eurer ,wahrheit ausgeschieden sein4 ,denn diess ist eure ,wahrheit3 ihr seid zu reinlich fr den ,schmutz der ,worte3 ,rache1 ,strafe1 ,lohn1 ,vergeltung4 ,ihr liebt eure ,tugend1 wie die ,mutter ihr ,kind2 aber wann hrte man1 dass eine ,mutter bezahlt sein wollte fr ihre ,liebe8 ,es ist euer liebstes ,selbst1 eure ,tugend4 ,des ,ringes ,durst ist in euch3 sich selber wieder zu erreichen1 dazu ringt und dreht sich jeder ,ring4 ,und dem ,sterne gleich1 der erlischt1 ist jedes ,werk eurer ,tugend3 immer ist sein ,licht noch unterwegs und wandert--und wann wird es nicht mehr unterwegs sein8 ,also ist das ,licht eurer ,tugend noch unterwegs1 auch wenn das ,werk gethan ist4 ,mag es nun vergessen und todt sein3 sein ,strahl von ,licht lebt noch und wandert4 ,dass eure ,tugend euer ,selbst sei und nicht ein ,fremdes1 eine ,haut1 eine ,bemntelung3 das ist die ,wahrheit aus dem ,grunde eurer ,seele1 ihr ,tugendhaften6 - ,aber wohl giebt es ,solche1 denen ,tugend der ,krampf unter einer ,peitsche heisst3 und ihr habt mir zuviel auf deren ,geschrei gehrt6 ,und ,andre giebt es1 die heissen ,tugend das ,faulwerden ihrer ,laster2 und wenn ihr ,hass und ihre ,eifersucht einmal die ,glieder strecken1 wird ihre ,gerechtigkeit8 munter und reibt sich die verschlafenen ,augen4 ,und ,andre giebt es1 die werden abwrts gezogen3 ihre ,teufel ziehn sie4 ,aber je mehr sie sinken1 um so glhender leuchtet ihr ,auge und die ,begierde nach ihrem ,gotte4 ,ach1 auch deren ,geschrei drang zu euren ,ohren1 ihr ,tugendhaften3 was ich nicht bin1 das1 das ist mir ,gott und ,tugend6 ,und ,andre giebt es1 die kommen schwer und knarrend daher1 gleich ,wgen1 die ,steine abwrts fahren3 die reden viel von ,wrde und ,tugend1--ihren ,hemmschuh heissen sie ,tugend6 ,und ,andre giebt es1 die sind gleich ,alltags-,uhren1 die aufgezogen wurden2 sie machen ihr ,tiktak und wollen1 dass man ,tiktak--,tugend heisse4 ,wahrlich1 an ,diesen habe ich meine ,lust3 wo ich solche ,uhren finde1 werde ich sie mit meinem ,spotte aufziehn2 und sie sollen mir dabei noch schnurren6 ,und ,andre sind stolz ber ihre ,handvoll ,gerechtigkeit und begehen um ihrerwillen ,frevel an allen ,dingen3 also dass die ,welt in ihrer ,ungerechtigkeit ertrnkt wird4 ,ach1 wie bel ihnen das ,wort ,tugend8 aus dem ,munde luft6 ,und wenn sie sagen3 ich bin gerecht18 so klingt es immer gleich wie3 ich bin gercht68 ,mit ihrer ,tugend wollen sie ihren ,feinden die ,augen auskratzen2 und sie erheben sich nur1 um ,andre zu erniedrigen4 ,und wiederum giebt es ,solche1 die sitzen in ihrem ,sumpfe und reden also heraus aus dem ,schilfrohr3 ,tugend--das ist still im ,sumpfe sitzen4 ,wir beissen ,niemanden und gehen ,dem aus dem ,wege1 der beissen will2 und in ,allem haben wir die ,meinung1 die man uns giebt48 ,und wiederum giebt es ,solche1 die lieben ,gebrden und denken3 ,tugend ist eine ,art ,gebrde4 ,ihre ,kniee beten immer an1 und ihre ,hnde sind ,lobpreisungen der ,tugend1 aber ihr ,herz weiss ,nichts davon4 ,und wiederum giebt es ,solche1 die halten es fr ,tugend1 zu sagen3 ,tugend ist nothwendig82 aber sie glauben im ,grunde nur daran1 dass ,polizei nothwendig ist4 ,und ,mancher1 der das ,hohe an den ,menschen nicht sehen kann1 nennt es ,tugend1 dass er ihr ,niedriges allzunahe sieht3 also heisst er seinen bsen ,blick ,tugend4 ,und ,einige wollen erbaut und aufgerichtet sein und heissen es ,tugend2 und ,andre wollen umgeworfen sein--und heissen es auch ,tugend4 ,und derart glauben fast ,alle daran1 ,antheil zu haben an der ,tugend2 und zum ,mindesten will ein jeder ,kenner sein ber gut8 und bse8 4 ,aber nicht dazu kam ,zarathustra1 allen diesen ,lgnern und ,narren zu sagen3 was wisst ihr von ,tugend6 ,was knntet ihr von ,tugend wissen68-- ,sondern1 dass ihr1 meine ,freunde1 der alten ,worte mde wrdet1 welche ihr von den ,narren und ,lgnern gelernt habt3 ,mde wrdet der ,worte ,lohn18 ,vergeltung18 ,strafe18 ,rache in der ,gerechtigkeit8-- ,mde wrdet zu sagen3 dass eine ,handlung gut ist1 das macht1 sie ist selbstlos48 ,ach1 meine ,freunde6 ,dass euer ,selbst in der ,handlung sei1 wie die ,mutter im ,kinde ist3 das sei mir euer ,wort von ,tugend6 ,wahrlich1 ich nahm euch wohl hundert ,worte und eurer ,tugend liebste ,spielwerke2 und nun zrnt ihr mir1 wie ,kinder zrnen4 ,sie spielten am ,meere1--da kam die ,welle und riss ihnen ihr ,spielwerk in die ,tiefe3 nun weinen sie4 ,aber die selbe ,welle soll ihnen neue ,spielwerke bringen und neue bunte ,muscheln vor sie hin ausschtten6 ,so werden sie getrstet sein2 und gleich ihnen sollt auch ihr1 meine ,freunde1 eure ,trstungen haben--und neue bunte ,muscheln6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,gesindel ,das ,leben ist ein ,born der ,lust2 aber wo das ,gesindel mit trinkt1 da sind alle ,brunnen vergiftet4 ,allem ,reinlichen bin ich hold2 aber ich mag die grinsenden ,muler nicht sehn und den ,durst der ,unreinen4 ,sie warfen ihr ,auge hinab in den ,brunnen3 nun glnzt mir ihr widriges ,lcheln herauf aus dem ,brunnen4 ,das heilige ,wasser haben sie vergiftet mit ihrer ,lsternheit2 und als sie ihre schmutzigen ,trume ,lust nannten1 vergifteten sie auch noch die ,worte4 ,unwillig wird die ,flamme1 wenn sie ihre feuchten ,herzen an's ,feuer legen2 der ,geist selber brodelt und raucht1 wo das ,gesindel an's ,feuer tritt4 ,ssslich und bermrbe wird in ihrer ,hand die ,frucht3 windfllig und wipfeldrr macht ihr ,blick den ,fruchtbaum4 ,und ,mancher1 der sich vom ,leben abkehrte1 kehrte sich nur vom ,gesindel ab3 er wollte nicht ,brunnen und ,flamme und ,frucht mit dem ,gesindel theilen4 ,und ,mancher1 der in die ,wste gieng und mit ,raubthieren ,durst litt1 wollte nur nicht mit schmutzigen ,kameeltreibern um die ,cisterne sitzen4 ,und ,mancher1 der wie ein ,vernichter daher kam und wie ein ,hagelschlag allen ,fruchtfeldern1 wollte nur seinen ,fuss dem ,gesindel in den ,rachen setzen und also seinen ,schlund stopfen4 ,und nicht das ist der ,bissen1 an dem ich am meisten wrgte1 zu wissen1 dass das ,leben selber ,feindschaft nthig hat und ,sterben und ,marterkreuze3-- ,sondern ich fragte einst und erstickte fast an meiner ,frage3 wie8 hat das ,leben auch das ,gesindel nthig8 ,sind vergiftete ,brunnen nthig und stinkende ,feuer und beschmutzte ,trume und ,maden im ,lebensbrode8 ,nicht mein ,hass1 sondern mein ,ekel frass mir hungrig am ,leben6 ,ach1 des ,geistes wurde ich oft mde1 als ich auch das ,gesindel geistreich fand6 ,und den ,herrschenden wandt'ich den ,rcken1 als ich sah1 was sie jetzt ,herrschen nennen3 schachern und markten um ,macht--mit dem ,gesindel6 ,unter ,vlkern wohnte ich fremder ,zunge1 mit verschlossenen ,ohren3 dass mir ihres ,schacherns ,zunge fremd bliebe und ihr ,markten um ,macht4 ,und die ,nase mir haltend1 gieng ich unmuthig durch alles ,gestern und ,heute3 wahrlich1 bel riecht alles ,gestern und ,heute nach dem schreibenden ,gesindel6 ,einem ,krppel gleich1 der taub und blind und stumm wurde3 also lebte ich lange1 dass ich nicht mit ,macht- und ,schreib- und ,lust-,gesindel lebte4 ,mhsam stieg mein ,geist ,treppen1 und vorsichtig2 ,almosen der ,lust waren sein ,labsal2 am ,stabe schlich dem ,blinden das ,leben4 ,was geschah mir doch8 ,wie erlste ich mich vom ,ekel8 ,wer verjngte mein ,auge8 ,wie erflog ich die ,hhe1 wo kein ,gesindel mehr am ,brunnen sitzt8 ,schuf mein ,ekel selber mir ,flgel und quellenahnende ,krfte8 ,wahrlich1 in's ,hchste musste ich fliegen1 dass ich den ,born der ,lust wiederfnde6 ,oh1 ich fand ihn1 meine ,brder6 ,hier im ,hchsten quillt mir der ,born der ,lust6 ,und es giebt ein ,leben1 an dem kein ,gesindel mit trinkt6 ,fast zu heftig strmst du mir1 ,quell der ,lust6 ,und oft leerst du den ,becher wieder1 dadurch dass du ihn fllen willst6 ,und noch muss ich lernen1 bescheidener dir zu nahen3 allzuheftig strmt dir noch mein ,herz entgegen3-- ,mein ,herz1 auf dem mein ,sommer brennt1 der kurze1 heisse1 schwermthige1 berselige3 wie verlangt mein ,sommer-,herz nach deiner ,khle6 ,vorbei die zgernde ,trbsal meines ,frhlings6 ,vorber die ,bosheit meiner ,schneeflocken im ,juni6 ,sommer wurde ich ganz und ,sommer-,mittag6 ,ein ,sommer im ,hchsten mit kalten ,quellen und seliger ,stille3 oh kommt1 meine ,freunde1 dass die ,stille noch seliger werde6 ,denn diess ist unsre ,hhe und unsre ,heimat3 zu hoch und steil wohnen wir hier allen ,unreinen und ihrem ,durste4 ,werft nur eure reinen ,augen in den ,born meiner ,lust1 ihr ,freunde6 ,wie sollte er darob trbe werden6 ,entgegenlachen soll er euch mit seiner ,reinheit4 ,auf dem ,baume ,zukunft bauen wir unser ,nest2 ,adler sollen uns ,einsamen ,speise bringen in ihren ,schnbeln6 ,wahrlich1 keine ,speise1 an der ,unsaubere mitessen drften6 ,feuer wrden sie zu fressen whnen und sich die ,muler verbrennen6 ,wahrlich1 keine ,heimsttten halten wir hier bereit fr ,unsaubere6 ,eishhle wrde ihren ,leibern unser ,glck heissen und ihren ,geistern6 ,und wie starke ,winde wollen wir ber ihnen leben1 ,nachbarn den ,adlern1 ,nachbarn dem ,schnee1 ,nachbarn der ,sonne3 also leben starke ,winde4 ,und einem ,winde gleich will ich einst noch zwischen sie blasen und mit meinem ,geiste ihrem ,geiste den ,athem nehmen3 so will es meine ,zukunft4 ,wahrlich1 ein starker ,wind ist ,zarathustra allen ,niederungen2 und solchen ,rath rth er seinen ,feinden und ,allem1 was spuckt und speit3 htet euch gegen den ,wind zu speien6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,taranteln ,siehe1 das ist der ,tarantel ,hhle6 ,willst du sie selber sehn8 ,hier hngt ihr ,netz3 rhre daran1 dass es erzittert4 ,da kommt sie willig3 willkommen1 ,tarantel6 ,schwarz sitzt auf deinem ,rcken dein ,dreieck und ,wahrzeichen2 und ich weiss auch1 was in deiner ,seele sitzt4 ,rache sitzt in deiner ,seele3 wohin du beissest1 da wchst schwarzer ,schorf2 mit ,rache macht dein ,gift die ,seele drehend6 ,also rede ich zu euch im ,gleichniss1 die ihr die ,seelen drehend macht1 ihr ,prediger der ,gleichheit6 ,taranteln seid ihr mir und versteckte ,rachschtige6 ,aber ich will eure ,verstecke schon an's ,licht bringen3 darum lache ich euch in's ,antlitz mein ,gelchter der ,hhe4 ,darum reisse ich an eurem ,netze1 dass eure ,wuth euch aus eurer ,lgen-,hhle locke1 und eure ,rache hervorspringe hinter eurem ,wort ,gerechtigkeit48 ,denn dass der ,mensch erlst werde von der ,rache3 das ist mir die ,brcke zur hchsten ,hoffnung und ein ,regenbogen nach langen ,unwettern4 ,aber anders wollen es freilich die ,taranteln4 ,das gerade heisse uns ,gerechtigkeit1 dass die ,welt voll werde von den ,unwettern unsrer ,rache8 --also reden sie mit einander4 ,rache wollen wir ben und ,beschimpfung an ,allen1 die uns nicht gleich sind8--so geloben sich die ,tarantel-,herzen4 ,und ,wille zur ,gleichheit8--das selber soll frderhin der ,name fr ,tugend werden2 und gegen ,alles1 was ,macht hat1 wollen wir unser ,geschrei erheben68 ,ihr ,prediger der ,gleichheit1 der ,tyrannen-,wahnsinn der ,ohnmacht schreit also aus euch nach ,gleichheit83 eure heimlichsten ,tyrannen-,gelste vermummen sich also in ,tugend-,worte6 ,vergrmter ,dnkel1 verhaltener ,neid1 vielleicht eurer ,vter ,dnkel und ,neid3 aus euch bricht's als ,flamme heraus und ,wahnsinn der ,rache4 ,was der ,vater schwieg1 das kommt im ,sohne zum ,reden2 und oft fand ich den ,sohn als des ,vaters entblsstes ,geheimniss4 ,den ,begeisterten gleichen sie3 aber nicht das ,herz ist es1 was sie begeistert1 --sondern die ,rache4 ,und wenn sie fein und kalt werden1 ist's nicht der ,geist1 sondern der ,neid1 der sie fein und kalt macht4 ,ihre ,eifersucht fhrt sie auch auf der ,denker ,pfade2 und diess ist das ,merkmal ihrer ,eifersucht--immer gehn sie zu weit3 dass ihre ,mdigkeit sich zuletzt noch auf ,schnee schlafen legen muss4 ,aus jeder ihrer ,klagen tnt ,rache1 in jedem ihrer ,lobsprche ist ein ,wehethun2 und ,richter-sein scheint ihnen ,seligkeit4 ,also aber rathe ich euch1 meine ,freunde3 misstraut ,allen1 in welchen der ,trieb1 zu strafen1 mchtig ist6 ,das ist ,volk schlechter ,art und ,abkunft2 aus ihren ,gesichtern blickt der ,henker und der ,sprhund4 ,misstraut allen ,denen1 die viel von ihrer ,gerechtigkeit reden6 ,wahrlich1 ihren ,seelen fehlt es nicht nur an ,honig4 ,und wenn sie sich selber die ,guten und ,gerechten8 nennen1 so vergesst nicht1 dass ihnen zum ,phariser ,nichts fehlt als--,macht6 ,meine ,freunde1 ich will nicht vermischt und verwechselt werden4 ,es giebt ,solche1 die predigen meine ,lehre vom ,leben3 und zugleich sind sie ,prediger der ,gleichheit und ,taranteln4 ,dass sie dem ,leben zu ,willen reden1 ob sie gleich in ihrer ,hhle sitzen1 diese ,gift-,spinnen1 und abgekehrt vom ,leben3 das macht1 sie wollen damit wehethun4 ,solchen wollen sie damit wehethun1 die jetzt die ,macht haben3 denn bei diesen ist noch die ,predigt vom ,tode am besten zu ,hause4 ,wre es anders1 so wrden die ,taranteln anders lehren3 und gerade sie waren ehemals die besten ,welt-,verleumder und ,ketzer-,brenner4 ,mit diesen ,predigern der ,gleichheit will ich nicht vermischt und verwechselt sein4 ,denn so redet mir die ,gerechtigkeit3 die ,menschen sind nicht gleich48 ,und sie sollen es auch nicht werden6 ,was wre denn meine ,liebe zum bermenschen1 wenn ich anders sprche8 ,auf tausend ,brcken und ,stegen sollen sie sich drngen zur ,zukunft1 und immer mehr ,krieg und ,ungleichheit soll zwischen sie gesetzt sein3 so lsst mich meine grosse ,liebe reden6 ,erfinder von ,bildern und ,gespenstern sollen sie werden in ihren ,feindschaften1 und mit ihren ,bildern und ,gespenstern sollen sie noch gegeneinander den hchsten ,kampf kmpfen6 ,gut und ,bse1 und ,reich und ,arm1 und ,hoch und ,gering1 und alle ,namen der ,werthe3 ,waffen sollen es sein und klirrende ,merkmale davon1 dass das ,leben sich immer wieder selber berwinden muss6 ,in die ,hhe will es sich bauen mit ,pfeilern und ,stufen1 das ,leben selber3 in weite ,fernen will es blicken und hinaus nach seligen ,schnheiten1--darum braucht es ,hhe6 ,und weil es ,hhe braucht1 braucht es ,stufen und ,widerspruch der ,stufen und ,steigenden6 ,steigen will das ,leben und steigend sich berwinden4 ,und seht mir doch1 meine ,freunde6 ,hier1 wo der ,tarantel ,hhle ist1 heben sich eines alten ,tempels ,trmmer aufwrts1--seht mir doch mit erleuchteten ,augen hin6 ,wahrlich1 wer hier einst seine ,gedanken in ,stein nach ,oben thrmte1 um das ,geheimniss alles ,lebens wusste er gleich dem ,weisesten6 ,dass ,kampf und ,ungleiches auch noch in der ,schnheit sei und ,krieg um ,macht und bermacht3 das lehrt er uns hier im deutlichsten ,gleichniss4 ,wie sich gttlich hier ,gewlbe und ,bogen brechen1 im ,ringkampfe3 wie mit ,licht und ,schatten sie wider einander streben1 die gttlich-,strebenden-- ,also sicher und schn lasst uns auch ,feinde sein1 meine ,freunde6 ,gttlich wollen wir wider einander streben6-- ,wehe6 ,da biss mich selber die ,tarantel1 meine alte ,feindin6 ,gttlich sicher und schn biss sie mich in den ,finger6 ,strafe muss sein und ,gerechtigkeit--so denkt sie3 nicht umsonst soll er hier der ,feindschaft zu ,ehren ,lieder singen68 ,ja1 sie hat sich gercht6 ,und wehe6 nun wird sie mit ,rache auch noch meine ,seele drehend machen6 ,dass ich mich aber nicht drehe1 meine ,freunde1 bindet mich fest hier an diese ,sule6 ,lieber noch ,sulen-,heiliger will ich sein1 als ,wirbel der ,rachsucht6 ,wahrlich1 kein ,dreh- und ,wirbelwind ist ,zarathustra2 und wenn er ein ,tnzer ist1 nimmermehr doch ein ,tarantel-,tnzer6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von den berhmten ,weisen ,dem ,volke habt ihr gedient und des ,volkes ,aberglauben1 ihr berhmten ,weisen alle6--und nicht der ,wahrheit6 ,und gerade darum zollte man euch ,ehrfurcht4 ,und darum auch ertrug man euren ,unglauben1 weil er ein ,witz und ,umweg war zum ,volke4 ,so lsst der ,herr seine ,sclaven gewhren und ergtzt sich noch an ihrem bermuthe4 ,aber wer dem ,volke verhasst ist wie ein ,wolf den ,hunden3 das ist der freie ,geist1 der ,fessel-,feind1 der ,nicht-,anbeter1 der in ,wldern ,hausende4 ,ihn zu jagen aus seinem ,schlupfe--das hiess immer dem ,volke ,sinn fr das ,rechte8 3 gegen ihn hetzt es noch immer seine scharfzahnigsten ,hunde4 ,denn die ,wahrheit ist da3 ist das ,volk doch da6 ,wehe1 wehe den ,suchenden68--also scholl es von jeher4 ,eurem ,volke wolltet ihr ,recht schaffen in seiner ,verehrung3 das hiesset ihr ,wille zur ,wahrheit18 ihr berhmten ,weisen6 ,und euer ,herz sprach immer zu sich3 vom ,volke kam ich3 von dort her kam mir auch ,gottes ,stimme48 ,hart-nackig und klug1 dem ,esel gleich1 wart ihr immer als des ,volkes ,frsprecher4 ,und mancher ,mchtige1 der gut fahren wollte mit dem ,volke1 spannte vor seine ,rosse noch--ein ,eselein1 einen berhmten ,weisen4 ,und nun wollte ich1 ihr berhmten ,weisen1 ihr wrfet endlich das ,fell des ,lwen ganz von euch6 ,das ,fell des ,raubthiers1 das buntgefleckte1 und die ,zotten des ,forschenden1 ,suchenden1 ,erobernden6 ,ach1 dass ich an eure ,wahrhaftigkeit8 glauben lerne1 dazu msstet ihr mir erst euren verehrenden ,willen zerbrechen4 ,wahrhaftig--so heisse ich ,den1 der in gtterlose ,wsten geht und sein verehrendes ,herz zerbrochen hat4 ,im gelben ,sande und verbrannt von der ,sonne schielt er wohl durstig nach den quellenreichen ,eilanden1 wo ,lebendiges unter dunkeln ,bumen ruht4 ,aber sein ,durst berredet ihn nicht1 diesen ,behaglichen gleich zu werden3 denn wo ,oasen sind1 da sind auch ,gtzenbilder4 ,hungernd1 gewaltthtig1 einsam1 gottlos3 so will sich selber der ,lwen-,wille4 ,frei von dem ,glck der ,knechte1 erlst von ,gttern und ,anbetungen1 furchtlos und frchterlich1 gross und einsam3 so ist der ,wille des ,wahrhaftigen4 ,in der ,wste wohnten von je die ,wahrhaftigen1 die freien ,geister1 als der ,wste ,herren2 aber in den ,stdten wohnen die gutgeftterten1 berhmten ,weisen1--die ,zugthiere4 ,immer nmlich ziehen sie1 als ,esel--des ,volkes ,karren6 ,nicht dass ich ihnen darob zrne3 aber ,dienende bleiben sie mir und ,angeschirrte1 auch wenn sie von goldnem ,geschirre glnzen4 ,und oft waren sie gute ,diener und preiswrdige4 ,denn so spricht die ,tugend3 musst du ,diener sein1 so suche ,den1 welchem dein ,dienst am besten ntzt6 ,der ,geist und die ,tugend deines ,herrn sollen wachsen1 dadurch dass du sein ,diener bist3 so wchsest du selber mit seinem ,geiste und seiner ,tugend68 ,und wahrlich1 ihr berhmten ,weisen1 ihr ,diener des ,volkes6 ,ihr selber wuchset mit des ,volkes ,geist und ,tugend--und das ,volk durch euch6 ,zu euren ,ehren sage ich das6 ,aber ,volk bleibt ihr mir auch noch in euren ,tugenden1 ,volk mit blden ,augen1--,volk1 das nicht weiss1 was ,geist ist6 ,geist ist das ,leben1 das selber in's ,leben schneidet3 an der eignen ,qual mehrt es sich das eigne ,wissen1--wusstet ihr das schon8 ,und des ,geistes ,glck ist diess3 gesalbt zu sein und durch ,thrnen geweiht zum ,opferthier1--wusstet ihr das schon8 ,und die ,blindheit des ,blinden und sein ,suchen und ,tappen soll noch von der ,macht der ,sonne zeugen1 in die er schaute1--wusstet ihr das schon8 ,und mit ,bergen soll der ,erkennende bauen lernen6 ,wenig ist es1 dass der ,geist ,berge versetzt1--wusstet ihr das schon8 ,ihr kennt nur des ,geistes ,funken3 aber ihr seht den ,ambos nicht1 der er ist1 und nicht die ,grausamkeit seines ,hammers6 ,wahrlich1 ihr kennt des ,geistes ,stolz nicht6 ,aber noch weniger wrdet ihr des ,geistes ,bescheidenheit ertragen1 wenn sie einmal reden wollte6 ,und niemals noch durftet ihr euren ,geist in eine ,grube von ,schnee werfen3 ihr seid nicht heiss genug dazu6 ,so kennt ihr auch die ,entzckungen seiner ,klte nicht4 ,in ,allem aber thut ihr mir zu vertraulich mit dem ,geiste2 und aus der ,weisheit machtet ihr oft ein ,armen- und ,krankenhaus fr schlechte ,dichter4 ,ihr seid keine ,adler3 so erfuhrt ihr auch das ,glck im ,schrecken des ,geistes nicht4 ,und wer kein ,vogel ist1 soll sich nicht ber ,abgrnden lagern4 ,ihr seid mir ,laue3 aber kalt strmt jede tiefe ,erkenntniss4 ,eiskalt sind die innersten ,brunnen des ,geistes3 ein ,labsal heissen ,hnden und ,handelnden4 ,ehrbar steht ihr mir da und steif und mit geradem ,rcken1 ihr berhmten ,weisen6 --euch treibt kein starker ,wind und ,wille4 ,saht ihr nie ein ,segel ber das ,meer gehn1 gerndet und geblht und zitternd vor dem ,ungestm des ,windes8 ,dem ,segel gleich1 zitternd vor dem ,ungestm des ,geistes1 geht meine ,weisheit ber das ,meer--meine wilde ,weisheit6 ,aber ihr ,diener des ,volkes1 ihr berhmten ,weisen1--wie knntet ihr mit mir gehn6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,das ,nachtlied ,nacht ist es3 nun reden lauter alle springenden ,brunnen4 ,und auch meine ,seele ist ein springender ,brunnen4 ,nacht ist es3 nun erst erwachen alle ,lieder der ,liebenden4 ,und auch meine ,seele ist das ,lied eines ,liebenden4 ,ein ,ungestilltes1 ,unstillbares ist in mir2 das will laut werden4 ,eine ,begierde nach ,liebe ist in mir1 die redet selber die ,sprache der ,liebe4 ,licht bin ich3 ach1 dass ich ,nacht wre6 ,aber diess ist meine ,einsamkeit1 dass ich von ,licht umgrtet bin4 ,ach1 dass ich dunkel wre und nchtig6 ,wie wollte ich an den ,brsten des ,lichts saugen6 ,und euch selber wollte ich noch segnen1 ihr kleinen ,funkelsterne und ,leuchtwrmer droben6--und selig sein ob eurer ,licht-,geschenke4 ,aber ich lebe in meinem eignen ,lichte1 ich trinke die ,flammen in mich zurck1 die aus mir brechen4 ,ich kenne das ,glck des ,nehmenden nicht2 und oft trumte mir davon1 dass ,stehlen noch seliger sein msse1 als ,nehmen4 ,das ist meine ,armuth1 dass meine ,hand niemals ausruht vom ,schenken2 das ist mein ,neid1 dass ich wartende ,augen sehe und die erhellten ,nchte der ,sehnsucht4 ,oh ,unseligkeit aller ,schenkenden6 ,oh ,verfinsterung meiner ,sonne6 ,oh ,begierde nach ,begehren6 ,oh ,heisshunger in der ,sttigung6 ,sie nehmen von mir3 aber rhre ich noch an ihre ,seele8 ,eine ,kluft ist zwischen ,geben und ,nehmen2 und die kleinste ,kluft ist am letzten zu berbrcken4 ,ein ,hunger wchst aus meiner ,schnheit3 wehethun mchte ich ,denen1 welchen ich leuchte1 berauben mchte ich meine ,beschenkten3--also hungere ich nach ,bosheit4 ,die ,hand zurckziehend1 wenn sich schon ihr die ,hand entgegenstreckt2 dem ,wasserflle gleich zgernd1 der noch im ,sturze zgert3--also hungere ich nach ,bosheit4 ,solche ,rache sinnt meine ,flle aus2 solche ,tcke quillt aus meiner ,einsamkeit4 ,mein ,glck im ,schenken erstarb im ,schenken1 meine ,tugend wurde ihrer selber mde an ihrem berflusse6 ,wer immer schenkt1 dessen ,gefahr ist1 dass er die ,scham verliere2 wer immer austheilt1 dessen ,hand und ,herz hat ,schwielen vor lauter ,austheilen4 ,mein ,auge quillt nicht mehr ber vor der ,scham der ,bittenden2 meine ,hand wurde zu hart fr das ,zittern gefllter ,hnde4 ,wohin kam die ,thrne meinem ,auge und der ,flaum meinem ,herzen8 ,oh ,einsamkeit aller ,schenkenden6 ,oh ,schweigsamkeit aller ,leuchtenden6 ,viel ,sonnen kreisen im den ,rume3 zu ,allem1 was dunkel ist1 reden sie mit ihrem ,lichte1--mir schweigen sie4 ,oh diess ist die ,feindschaft des ,lichts gegen ,leuchtendes1 erbarmungslos wandelt es seine ,bahnen4 ,unbillig gegen ,leuchtendes im tiefsten ,herzen3 kalt gegen ,sonnen1--also wandelt jede ,sonne4 ,einem ,sturme gleich fliegen die ,sonnen ihre ,bahnen1 das ist ihr ,wandeln4 ,ihrem unerbittlichen ,willen folgen sie1 das ist ihre ,klte4 ,oh1 ihr erst seid es1 ihr ,dunklen1 ihr ,nchtigen1 die ihr ,wrme schafft aus ,leuchtendem6 ,oh1 ihr erst trinkt euch ,milch und ,labsal aus des ,lichtes ,eutern6 ,ach1 ,eis ist um mich1 meine ,hand verbrennt sich an ,eisigem6 ,ach1 ,durst ist in mir1 der schmachtet nach eurem ,durste6 ,nacht ist es3 ach dass ich ,licht sein muss6 ,und ,durst nach ,nchtigem6 ,und ,einsamkeit6 ,nacht ist es3 nun bricht wie ein ,born aus mir mein ,verlangen1--nach ,rede verlangt mich4 ,nacht ist es3 nun reden lauter alle springenden ,brunnen4 ,und auch meine ,seele ist ein springender ,brunnen4 ,nacht ist es3 nun erst erwachen alle ,lieder der ,liebenden4 ,und auch meine ,seele ist das ,lied eines ,liebenden4-- ,also sang ,zarathustra4 ,das ,tanzlied ,eines ,abends gieng ,zarathustra mit seinen ,jngern durch den ,wald2 und als er nach einem ,brunnen suchte1 siehe1 da kam er auf eine grne ,wiese1 die von ,bumen und ,gebsch still umstanden war3 auf der tanzten ,mdchen mit einander4 ,sobald die ,mdchen ,zarathustra erkannten1 liessen sie vom ,tanze ab2 ,zarathustra aber trat mit freundlicher ,gebrde zu ihnen und sprach diese ,worte3 ,lasst vom ,tanze nicht ab1 ihr lieblichen ,mdchen6 ,kein ,spielverderber kam zu euch mit bsem ,blick1 kein ,mdchen-,feind4 ,gottes ,frsprecher bin ich vor dem ,teufel3 der aber ist der ,geist der ,schwere4 ,wie sollte ich1 ihr ,leichten1 gttlichen ,tnzen feind sein8 ,oder ,mdchen-,fssen mit schnen ,kncheln8 ,wohl bin ich ein ,wald und eine ,nacht dunkler ,bume3 doch wer sich vor meinem ,dunkel nicht scheut1 der findet auch ,rosenhnge unter meinen ,cypressen4 ,und auch den kleinen ,gott findet er wohl1 der den ,mdchen der liebste ist3 neben dem ,brunnen liegt er1 still1 mit geschlossenen ,augen4 ,wahrlich1 am hellen ,tage schlief er mir ein1 der ,tagedieb6 ,haschte er wohl zu viel nach ,schmetterlingen8 ,zrnt mir nicht1 ihr schnen ,tanzenden1 wenn ich den kleinen ,gott ein ,wenig zchtige6 ,schreien wird er wohl und weinen1--aber zum ,lachen ist er noch im ,weinen6 ,und mit ,thrnen im ,auge soll er euch um einen ,tanz bitten2 und ich selber will ein ,lied zu seinem ,tanze singen3 ,ein ,tanz- und ,spottlied auf den ,geist der ,schwere1 meinen allerhchsten grossmchtigsten ,teufel1 von dem sie sagen1 dass er der ,herr der ,welt8 sei48-- ,und diess ist das ,lied1 welches ,zarathustra sang1 als ,cupido und die ,mdchen zusammen tanzten4 ,in dein ,auge schaute ich jngst1 oh ,leben6 ,und in's ,unergrndliche schien ich mir da zu sinken4 ,aber du zogst mich mit goldner ,angel heraus2 spttisch lachtest du1 als ich dich unergrndlich nannte4 ,so geht die ,rede aller ,fische1 sprachst du2 was sie nicht ergrnden1 ist unergrndlich4 ,aber vernderlich bin ich nur und wild und in ,allem ein ,weib1 und kein tugendhaftes3 ,ob ich schon euch ,mnnern die ,tiefe8 heisse oder die ,treue81 die ,ewige81 die ,geheimnissvolle48-- ,doch ihr ,mnner beschenkt uns stets mit den eignen ,tugenden--ach1 ihr ,tugendhaften68 ,also lachte sie1 die ,unglaubliche2 aber ich glaube ihr niemals und ihrem ,lachen1 wenn sie bs von sich selber spricht4 ,und als ich unter vier ,augen mit meiner wilden ,weisheit redete1 sagte sie mir zornig3 ,du willst1 du begehrst1 du liebst1 darum allein lobst du das ,leben68 ,fast htte ich da bs geantwortet und der ,zornigen die ,wahrheit gesagt2 und man kann nicht bser antworten1 als wenn man seiner ,weisheit die ,wahrheit sagt48 ,so nmlich steht es zwischen uns ,dreien4 ,von ,grund aus liebe ich nur das ,leben --und1 wahrlich1 am meisten dann1 wenn ich es hasse6 ,dass ich aber der ,weisheit gut bin und oft zu gut3 das macht1 sie erinnert mich gar sehr an das ,leben6 ,sie hat ihr ,auge1 ihr ,lachen und sogar ihr goldnes ,angelrthchen3 was kann ich dafr1 dass die ,beiden sich so hnlich sehen8 ,und als mich einmal das ,leben fragte3 ,wer ist denn das1 die ,weisheit8--da sagte ich eifrig3 ,ach ja6 die ,weisheit6 ,man drstet um sie und wird nicht satt1 man blickt durch ,schleier1 man hascht durch ,netze4 ,ist sie schn8 ,was weiss ich6 ,aber die ltesten ,karpfen werden noch mit ihr gekdert4 ,vernderlich ist sie und trotzig2 oft sah ich sie sich die ,lippe beissen und den ,kamm wider ihres ,haares ,strich fhren4 ,vielleicht ist sie bse und falsch1 und in ,allem ein ,frauenzimmer2 aber wenn sie von sich selber schlecht spricht1 da gerade verfhrt sie am meisten48 ,als ich diess zu dem ,leben sagte1 da lachte es boshaft und machte die ,augen zu4 ,von wem redest du doch8 sagte sie1 wohl von mir8 ,und wenn du ,recht httest1--sagt man das mir so in's ,gesicht6 ,aber nun sprich doch auch von deiner ,weisheit68 ,ach1 und nun machtest du wieder dein ,auge auf1 oh geliebtes ,leben6 ,und in's ,unergrndliche schien ich mir wieder zu sinken4-- ,also sang ,zarathustra4 ,als aber der ,tanz zu ,ende und die ,mdchen fortgegangen waren1 wurde er traurig4 ,die ,sonne ist lange schon hinunter1 sagte er endlich2 die ,wiese ist feucht1 von den ,wldern her kommt ,khle4 ,ein ,unbekanntes ist um mich und blickt nachdenklich4 ,was6 ,du lebst noch1 ,zarathustra8 ,warum8 ,wofr8 ,wodurch8 ,wohin8 ,wo8 ,wie8 ,ist es nicht ,thorheit1 noch zu leben8-- ,ach1 meine ,freunde1 der ,abend ist es1 der so aus mir fragt4 ,vergebt mir meine ,traurigkeit6 ,abend ward es3 vergebt mir1 dass es ,abend ward68 ,also sprach ,zarathustra4 ,das ,grablied ,dort ist die ,grberinsel1 die schweigsame2 dort sind auch die ,grber meiner ,jugend4 ,dahin will ich einen immergrnen ,kranz des ,lebens tragen48 ,also im ,herzen beschliessend fuhr ich ber das ,meer4-- ,oh ihr1 meiner ,jugend ,gesichte und ,erscheinungen6 ,oh1 ihr ,blicke der ,liebe alle1 ihr gttlichen ,augenblicke6 ,wie starbt ihr mir so schnell6 ,ich gedenke eurer heute wie meiner ,todten4 ,von euch her1 meinen liebsten ,todten1 kommt mir ein ssser ,geruch1 ein herz- und thrnenlsender4 ,wahrlich1 er erschttert und lst das ,herz dem einsam ,schiffenden4 ,immer noch bin ich der ,reichste und ,bestzubeneidende--ich der ,einsamste6 ,denn ich hatte euch doch1 und ihr habt mich noch3 sagt1 wem fielen1 wie mir1 solche ,rosenpfel vom ,baume8 ,immer noch bin ich eurer ,liebe ,erbe und ,erdreich1 blhend zu eurem ,gedchtnisse von bunten wildwachsenen ,tugenden1 oh ihr ,geliebtesten6 ,ach1 wir waren gemacht1 einander nahe zu bleiben1 ihr holden fremden ,wunder2 und nicht schchternen ,vgeln gleich kamt ihr zu mir und meiner ,begierde--nein1 als ,trauende zu dem ,trauenden6 ,ja1 zur ,treue gemacht1 gleich mir1 und zu zrtlichen ,ewigkeiten3 muss ich nun euch nach eurer ,untreue heissen1 ihr gttlichen ,blicke und ,augenblicke3 keinen andern ,namen lernte ich noch4 ,wahrlich1 zu schnell starbt ihr mir1 ihr ,flchtlinge4 ,doch floht ihr mich nicht1 noch floh ich euch3 unschuldig sind wir einander in unsrer ,untreue4 ,mich zu tdten1 erwrgte man euch1 ihr ,singvgel meiner ,hoffnungen6 ,ja1 nach euch1 ihr ,liebsten1 schoss immer die ,bosheit ,pfeile--mein ,herz zu treffen6 ,und sie traf6 ,wart ihr doch stets mein ,herzlichstes1 mein ,besitz und mein ,besessen-sein3 darum musstet ihr jung sterben und allzu frhe6 ,nach dem ,verwundbarsten1 das ich besass1 schoss man den ,pfeil3 das waret ihr1 denen die ,haut einem ,flaume gleich ist und mehr noch dem ,lcheln1 das an einem ,blick erstirbt6 ,aber diess ,wort will ich zu meinen ,feinden reden3 was ist alles ,menschen-,morden gegen ,das1 was ihr mir thatet6 ,bseres thatet ihr mir1 als aller ,menschen-,mord ist2 ,unwiederbringliches nahmt ihr mir3--also rede ich zu euch1 meine ,feinde6 ,mordetet ihr doch meiner ,jugend ,gesichte und liebste ,wunder6 ,meine ,gespielen nahmt ihr mir1 die seligen ,geister6 ,ihrem ,gedchtnisse lege ich diesen ,kranz und diesen ,fluch nieder4 ,diesen ,fluch gegen euch1 meine ,feinde6 ,machtet ihr doch mein ,ewiges kurz1 wie ein ,ton zerbricht in kalter ,nacht6 ,kaum als ,aufblinken gttlicher ,augen kam es mir nur1--als ,augenblick6 ,also sprach zur guten ,stunde einst meine ,reinheit3 gttlich sollen mir alle ,wesen sein48 ,da berfielt ihr mich mit schmutzigen ,gespenstern2 ach1 wohin floh nun jene gute ,stunde6 ,alle ,tage sollen mir heilig sein8 --so redete einst die ,weisheit meiner ,jugend3 wahrlich1 einer frhlichen ,weisheit ,rede6 ,aber da stahlt ihr ,feinde mir meine ,nchte und verkauftet sie zu schlafloser ,qual3 ach1 wohin floh nun jene frhliche ,weisheit8 ,einst begehrte ich nach glcklichen ,vogelzeichen3 da fhrtet ihr mir ein ,eulen-,unthier ber den ,weg1 ein widriges4 ,ach1 wohin floh da meine zrtliche ,begierde8 ,allem ,ekel gelobte ich einst zu entsagen3 da verwandeltet ihr meine ,nahen und ,nchsten in ,eiterbeulen4 ,ach1 wohin floh da mein edelstes ,gelbniss8 ,als ,blinder gieng ich einst selige ,wege3 da warft ihr ,unflath auf den ,weg des ,blinden3 und nun ekelte ihn des alten ,blinden-,fusssteigs4 ,und als ich mein ,schwerstes that und meiner berwindungen ,sieg feierte3 da machtet ihr ,die1 welche mich liebten1 schrein1 ich thue ihnen am wehesten4 ,wahrlich1 das war immer euer ,thun3 ihr verglltet mir meinen besten ,honig und den ,fleiss meiner besten ,bienen4 ,meiner ,mildthtigkeit sandtet ihr immer die frechsten ,bettler zu2 um mein ,mitleiden drngtet ihr immer die unheilbar ,schamlosen4 ,so verwundetet ihr meine ,tugend in ihrem ,glauben4 ,und legte ich noch mein ,heiligstes zum ,opfer hin3 flugs stellte eure ,frmmigkeit8 ihre fetteren ,gaben dazu3 also dass im ,dampfe eures ,fettes noch mein ,heiligstes erstickte4 ,und einst wollte ich tanzen1 wie nie ich noch tanzte3 ber alle ,himmel weg wollte ich tanzen4 ,da berredetet ihr meinen liebsten ,snger4 ,und nun stimmte er eine schaurige dumpfe ,weise an2 ach1 er tutete mir1 wie ein dsteres ,horn1 zu ,ohren6 ,mrderischer ,snger1 ,werkzeug der ,bosheit1 ,unschuldigster6 ,schon stand ich bereit zum besten ,tanze3 da mordetest du mit deinen ,tnen meine ,verzckung6 ,nur im ,tanze weiss ich der hchsten ,dinge ,gleichniss zu reden3--und nun blieb mir mein hchstes ,gleichniss ungeredet in einen ,gliedern6 ,ungeredet und unerlst blieb mir die hchste ,hoffnung6 ,und es starben mir alle ,gesichte und ,trstungen meiner ,jugend6 ,wie ertrug ich's nur8 ,wie verwand und berwand ich solche ,wunden8 ,wie erstand meine ,seele wieder aus diesen ,grbern8 ,ja1 ein ,unverwundbares1 ,unbegrabbares ist an mir1 ein ,felsensprengendes3 das heisst mein ,wille4 ,schweigsam schreitet es und unverndert durch die ,jahre4 ,seinen ,gang will er gehn auf meinen ,fssen1 mein alter ,wille2 herzenshart ist ihm der ,sinn und unverwundbar4 ,unverwundbar bin ich allein an meiner ,ferse4 ,immer noch lebst du da und bist dir gleich1 ,geduldigster6 ,immer noch brachst du dich durch alle ,grber6 ,in dir lebt auch noch das ,unerlste meiner ,jugend2 und als ,leben und ,jugend sitzest du hoffend hier auf gelben ,grab-,trmmern4 ,ja1 noch bist du mir aller ,grber ,zertrmmerer3 ,heil dir1 mein ,wille6 ,und nur wo ,grber sind1 giebt es ,auferstehungen4-- ,also sang ,zarathustra4-- ,von der ,selbst-berwindung ,wille zur ,wahrheit8 heisst ihr's1 ihr ,weisesten1 was euch treibt und brnstig macht8 ,wille zur ,denkbarkeit alles ,seienden3 also heisse ich euren ,willen6 ,alles ,seiende wollt ihr erst denkbar machen3 denn ihr zweifelt mit gutem ,misstrauen1 ob es schon denkbar ist4 ,aber es soll sich euch fgen und biegen6 ,so will's euer ,wille4 ,glatt soll es werden und dem ,geiste unterthan1 als sein ,spiegel und ,widerbild4 ,das ist euer ganzer ,wille1 ihr ,weisesten1 als ein ,wille zur ,macht2 und auch wenn ihr vom ,guten und ,bsen redet und von den ,werthschtzungen4 ,schaffen wollt ihr noch die ,welt1 vor der ihr knien knnt3 so ist es eure letzte ,hoffnung und ,trunkenheit4 ,die ,unweisen freilich1 das ,volk1--die sind gleich dem ,flusse1 auf dem ein ,nachen weiter schwimmt3 und im ,nachen sitzen feierlich und vermummt die ,werthschtzungen4 ,euren ,willen und eure ,werthe setztet ihr auf den ,fluss des ,werdens2 einen alten ,willen zur ,macht verrth mir1 was vom ,volke als gut und bse geglaubt wird4 ,ihr wart es1 ihr ,weisesten1 die solche ,gste in diesen ,nachen setzten und ihnen ,prunk und stolze ,namen gaben1--ihr und euer herrschender ,wille6 ,weiter trgt nun der ,fluss euren ,nachen3 er muss ihn tragen4 ,wenig thut's1 ob die gebrochene ,welle schumt und zornig dem ,kiele widerspricht6 ,nicht der ,fluss ist eure ,gefahr und das ,ende eures ,guten und ,bsen1 ihr ,weisesten3 sondern jener ,wille selber1 der ,wille zur ,macht1--der unerschpfte zeugende ,lebens-,wille4 ,aber damit ihr mein ,wort versteht vom ,guten und ,bsen3 dazu will ich euch noch mein ,wort vom ,leben sagen und von der ,art alles ,lebendigen4 ,dem ,lebendigen gieng ich nach1 ich gieng die grssten und die kleinsten ,wege1 dass ich seine ,art erkenne4 ,mit hundertfachem ,spiegel fieng ich noch seinen ,blick auf1 wenn ihm der ,mund geschlossen war3 dass sein ,auge mir rede4 ,und sein ,auge redete mir4 ,aber1 wo ich nur ,lebendiges fand1 da hrte ich auch die ,rede vom ,gehorsame4 ,alles ,lebendige ist ein ,gehorchendes4 ,und diess ist das ,zweite3 ,dem wird befohlen1 der sich nicht selber gehorchen kann4 ,so ist es des ,lebendigen ,art4 ,diess aber ist das ,dritte1 was ich hrte3 dass ,befehlen schwerer ist1 als ,gehorchen4 ,und nicht nur1 dass der ,befehlende die ,last aller ,gehorchenden trgt1 und dass leicht ihn diese ,last zerdrckt3-- ,ein ,versuch und ,wagniss erschien mir in allem ,befehlen2 und stets1 wenn es befiehlt1 wagt das ,lebendige sich selber dran4 ,ja noch1 wenn es sich selber befiehlt3 auch da noch muss es sein ,befehlen bssen4 ,seinem eignen ,gesetze muss es ,richter und ,rcher und ,opfer werden4 ,wie geschieht diess doch6 so fragte ich mich4 ,was berredet das ,lebendige1 dass es gehorcht und befiehlt und befehlend noch ,gehorsam bt8 ,hrt mir nun mein ,wort1 ihr ,weisesten6 ,prft es ernstlich1 ob ich dem ,leben selber in's ,herz kroch und bis in die ,wurzeln seines ,herzens6 ,wo ich ,lebendiges fand1 da fand ich ,willen zur ,macht2 und noch im ,willen des ,dienenden fand ich den ,willen1 ,herr zu sein4 ,dass dem ,strkeren diene das ,schwchere1 dazu berredet es sein ,wille1 der ber noch ,schwcheres ,herr sein will3 dieser ,lust allein mag es nicht entrathen4 ,und wie das ,kleinere sich dem ,grsseren hingiebt1 dass es ,lust und ,macht am ,kleinsten habe3 also giebt sich auch das ,grsste noch hin und setzt um der ,macht willen--das ,leben dran4 ,das ist die ,hingebung des ,grssten1 dass es ,wagniss ist und ,gefahr und um den ,tod ein ,wrfelspielen4 ,und wo ,opferung und ,dienste und ,liebesblicke sind3 auch da ist ,wille1 ,herr zu sein4 ,auf ,schleichwegen schleicht sich da der ,schwchere in die ,burg und bis in's ,herz dem ,mchtigeren--und stiehlt da ,macht4 ,und diess ,geheimniss redete das ,leben selber zu mir4 ,siehe1 sprach es1 ich bin das1 was sich immer selber berwinden muss4 ,freilich1 ihr heisst es ,wille zur ,zeugung oder ,trieb zum ,zwecke1 zum ,hheren1 ,ferneren1 ,vielfacheren3 aber all diess ist ,eins und ,ein ,geheimniss4 ,lieber noch gehe ich unter1 als dass ich diesem ,einen absagte2 und wahrlich1 wo es ,untergang giebt und ,bltterfallen1 siehe1 da opfert sich ,leben--um ,macht6 ,dass ich ,kampf sein muss und ,werden und ,zweck und der ,zwecke ,widerspruch3 ach1 wer meinen ,willen errth1 errth wohl auch1 auf welchen krummen ,wegen er gehen muss6 ,was ich auch schaffe und wie ich's auch liebe1--bald muss ich ,gegner ihm sein und meiner ,liebe3 so will es mein ,wille4 ,und auch du1 ,erkennender1 bist nur ein ,pfad und ,fusstapfen meines ,willens3 wahrlich1 mein ,wille zur ,macht wandelt auch auf den ,fssen deines ,willens zur ,wahrheit6 ,der traf freilich die ,wahrheit nicht1 der das ,wort nach ihr schoss vom ,willen zum ,dasein83 diesen ,willen--giebt es nicht6 ,denn3 was nicht ist1 das kann nicht wollen2 was aber im ,dasein ist1 wie knnte das noch zum ,dasein wollen6 ,nur1 wo ,leben ist1 da ist auch ,wille3 aber nicht ,wille zum ,leben1 sondern--so lehre ich's dich--,wille zur ,macht6 ,vieles ist dem ,lebenden hher geschtzt1 als ,leben selber2 doch aus dem ,schtzen selber heraus redet--der ,wille zur ,macht68-- ,also lehrte mich einst das ,leben3 und daraus lse ich euch1 ihr ,weisesten1 noch das ,rthsel eures ,herzens4 ,wahrlich1 ich sage euch3 ,gutes und ,bses1 das unvergnglich wre--das giebt es nicht6 ,aus sich selber muss es sich immer wieder berwinden4 ,mit euren ,werthen und ,worten von ,gut und ,bse bt ihr ,gewalt1 ihr ,werthschtzenden3 und diess ist eure verborgene ,liebe und eurer ,seele ,glnzen1 ,zittern und berwallen4 ,aber eine strkere ,gewalt wchst aus euren ,werthen und eine neue berwindung3 an der zerbricht ,ei und ,eierschale4 ,und wer ein ,schpfer sein muss im ,guten und ,bsen3 wahrlich1 der muss ein ,vernichter erst sein und ,werthe zerbrechen4 ,also gehrt das hchste ,bse zur hchsten ,gte3 diese aber ist die schpferische4-- ,reden wir nur davon1 ihr ,weisesten1 ob es gleich schlimm ist4 ,schweigen ist schlimmer2 alle verschwiegenere ,wahrheiten werden giftig4 ,und mag doch ,alles zerbrechen1 was an unseren ,wahrheiten zerbrechen--kann6 ,manches ,haus giebt es noch zu bauen6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,erhabenen ,still ist der ,grund meines ,meeres3 wer erriethe wohl1 dass er scherzhafte ,ungeheuer birgt6 ,unerschtterlich ist meine ,tiefe3 aber sie glnzt von schwimmenden ,rthseln und ,gelchtern4 ,einen ,erhabenen sah ich heute1 einen ,feierlichen1 einen ,bsser des ,geistes3 oh wie lachte meine ,seele ob seiner ,hsslichkeit6 ,mit erhobener ,brust und ,denen gleich1 welche den ,athem an sich ziehn3 also stand er da1 der ,erhabene1 und schweigsam3 ,behngt mit hsslichen ,wahrheiten1 seiner ,jagdbeute1 und reich an zerrissenen ,kleidern2 auch viele ,dornen hiengen an ihm--aber noch sah ich keine ,rose4 ,noch lernte er das ,lachen nicht und die ,schnheit4 ,finster kam dieser ,jger zurck aus dem ,walde der ,erkenntniss4 ,vom ,kampfe kehrte er heim mit wilden ,thieren3 aber aus seinem ,ernste blickt auch noch ein wildes ,thier--ein unberwundenes6 ,wie ein ,tiger steht er immer noch da1 der springen will2 aber ich mag diese gespannten ,seelen nicht1 unhold ist mein ,geschmack allen diesen ,zurckgezognen4 ,und ihr sagt mir1 ,freunde1 dass nicht zu streiten sei ber ,geschmack und ,schmecken8 ,aber alles ,leben ist ,streit um ,geschmack und ,schmecken6 ,geschmack3 das ist ,gewicht zugleich und ,wagschale und ,wgender2 und wehe allem ,lebendigen1 das ohne ,streit um ,gewicht und ,wagschale und ,wgende leben wollte6 ,wenn er seiner ,erhabenheit mde wrde1 dieser ,erhabene3 dann erst wrde seine ,schnheit anheben1--und dann erst will ich ihn schmecken und schmackhaft finden4 ,und erst1 wenn er sich von sich selber abwendet1 wird er ber seinen eignen ,schatten springen--und1 wahrlich6 hinein in seine ,sonne4 ,allzulange sass er im ,schatten1 die ,wangen bleichten dem ,bsser des ,geistes2 fast verhungerte er an seinen ,erwartungen4 ,verachtung ist noch in seinem ,auge2 und ,ekel birgt sich an seinem ,munde4 ,zwar ruht er jetzt1 aber seine ,ruhe hat sich noch nicht in die ,sonne gelegt4 ,dem ,stiere gleich sollte er thun2 und sein ,glck sollte nach ,erde riechen und nicht nach ,verachtung der ,erde4 ,als weissen ,stier mchte ich ihn sehn1 wie er schnaubend und brllend der ,pflugschar vorangeht3 und sein ,gebrll sollte noch alles ,irdische preisen6 ,dunkel noch ist sein ,antlitz2 der ,hand ,schatten spielt auf ihm4 ,verschattet ist noch der ,sinn seines ,auges4 ,seine ,that selber ist noch der ,schatten auf ihm3 die ,hand verdunkelt den ,handelnden4 ,noch hat er seine ,that nicht berwunden4 ,wohl liebe ich an ihm den ,nacken des ,stiers3 aber nun will ich auch noch das ,auge des ,engels sehn4 ,auch seinen ,helden-,willen muss er noch verlernen3 ein ,gehobener soll er mir sein und nicht nur ein ,erhabener3--der ther selber sollte ihn heben1 den ,willenlosen6 ,er bezwang ,unthiere1 er lste ,rthsel3 aber erlsen sollte er auch noch seine ,unthiere und ,rthsel1 zu himmlischen ,kindern sollte er sie noch verwandeln4 ,noch hat seine ,erkenntniss nicht lcheln gelernt und ohne ,eifersucht sein2 noch ist seine strmende ,leidenschaft nicht stille geworden in der ,schnheit4 ,wahrlich1 nicht in der ,sattheit soll sein ,verlangen schweigen und untertauchen1 sondern in der ,schnheit6 ,die ,anmuth gehrt zur ,grossmuth des ,grossgesinnten4 ,den ,arm ber das ,haupt gelegt3 so sollte der ,held ausruhn1 so sollte er auch noch sein ,ausruhen berwinden4 ,aber gerade dem ,helden ist das ,schne aller ,dinge ,schwerstes4 ,unerringbar ist das ,schne allem heftigen ,willen4 ,ein ,wenig mehr1 ein ,wenig weniger3 das gerade ist hier ,viel1 das ist hier das ,meiste4 ,mit lssigen ,muskeln stehn und mit abgeschirrtem ,willen3 das ist das ,schwerste euch ,allen1 ihr ,erhabenen6 ,wenn die ,macht gndig wird und herabkommt in's ,sichtbare3 ,schnheit heisse ich solches ,herabkommen4 ,und von ,niemandem will ich so als von dir gerade ,schnheit1 du ,gewaltiger3 deine ,gte sei deine letzte ,selbst- berwltigung4 ,alles ,bse traue ich dir zu3 darum will ich von dir das ,gute4 ,wahrlich1 ich lachte oft der ,schwchlinge1 welche sich gut glauben1 weil sie lahme ,tatzen haben6 ,der ,sule ,tugend sollst du nachstreben3 schner wird sie immer und zarter1 aber inwendig hrter und tragsamer1 je mehr sie aufsteigt4 ,ja1 du ,erhabener1 einst sollst du noch schn sein und deiner eignen ,schnheit den ,spiegel vorhalten4 ,dann wird deine ,seele vor gttlichen ,begierden schaudern2 und ,anbetung wird noch in deiner ,eitelkeit sein6 ,diess nmlich ist das ,geheimniss der ,seele3 erst1 wenn sie der ,held verlassen hat1 naht ihr1 im ,traume1--der ber-,held4 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,lande der ,bildung ,zu weit hinein flog ich in die ,zukunft3 ein ,grauen berfiel mich4 ,und als ich um mich sah1 siehe6 da war die ,zeit mein einziger ,zeitgenosse4 ,da floh ich rckwrts1 heimwrts--und immer eilender3 so kam ich zu euch1 ihr ,gegenwrtigen1 und in's ,land der ,bildung4 ,zum ersten ,male brachte ich ein ,auge mit fr euch1 und gute ,begierde3 wahrlich1 mit ,sehnsucht im ,herzen kam ich4 ,aber wie geschah mir8 ,so angst mir auch war1--ich musste lachen6 ,nie sah mein ,auge etwas so ,buntgesprenkeltes6 ,ich lachte und lachte1 whrend der ,fuss mir noch zitterte und das ,herz dazu3 hier ist ja die ,heimat aller ,farbentpfe68--sagte ich4 ,mit fnfzig ,klexen bemalt an ,gesicht und ,gliedern3 so sasset ihr da zu meinem ,staunen1 ihr ,gegenwrtigen6 ,und mit fnfzig ,spiegeln um euch1 die eurem ,farbenspiele schmeichelten und nachredeten6 ,wahrlich1 ihr knntet gar keine bessere ,maske tragen1 ihr ,gegenwrtigen1 als euer eignes ,gesicht ist6 ,wer knnte euch--erkennen6 ,vollgeschrieben mit den ,zeichen der ,vergangenheit1 und auch diese ,zeichen berpinselt mit neuen ,zeichen3 also habt ihr euch gut versteckt vor allen ,zeichendeutern6 ,und wenn man auch ,nierenprfer ist3 wer glaubt wohl noch1 dass ihr ,nieren habt6 ,aus ,farben scheint ihr gebacken und aus geleimten ,zetteln4 ,alle ,zeiten und ,vlker blicken bunt aus euren ,schleiern2 alle ,sitten und ,glauben reden bunt aus euren ,gebrden4 ,wer von euch ,schleier und berwrfe und ,farben und ,gebrden abzge3 gerade genug wrde er brig behalten1 um die ,vgel damit zu erschrecken4 ,wahrlich1 ich selber bin der erschreckte ,vogel1 der euch einmal nackt sah und ohne ,farbe2 und ich flog davon1 als das ,gerippe mir ,liebe zuwinkte4 ,lieber wollte ich doch noch ,tagelhner sein in der ,unterwelt und bei den ,schatten des ,ehemals6--feister und voller als ihr sind ja noch die ,unterweltlichen6 ,diess1 ja diess ist ,bitterniss meinen ,gedrmen1 dass ich euch weder nackt1 noch bekleidet aushalte1 ihr ,gegenwrtigen6 ,alles ,unheimliche der ,zukunft1 und was je verflogenen ,vgeln ,schauder machte1 ist wahrlich heimlicher noch und traulicher als eure ,wirklichkeit84 ,denn so sprecht ihr3 ,wirkliche sind wir ganz1 und ohne ,glauben und ,aberglauben8 3 also brstet ihr euch--ach1 auch noch ohne ,brste6 ,ja1 wie solltet ihr glauben knnen1 ihr ,buntgesprenkelten6--die ihr ,gemlde seid von ,allem1 was je geglaubt wurde6 ,wandelnde ,widerlegungen seid ihr des ,glaubens selber1 und aller ,gedanken ,gliederbrechen4 ,unglaubwrdige3 also heisse ich euch1 ihr ,wirklichen6 ,alle ,zeiten schwtzen wider einander in euren ,geistern2 und aller ,zeiten ,trume und ,geschwtz waren wirklicher noch als euer ,wachsein ist6 ,unfruchtbare seid ihr3 darum fehlt es euch an ,glauben4 ,aber wer schaffen musste1 der hatte auch immer seine ,wahr-,trume und ,stern-,zeichen--und glaubte an ,glauben6-- ,halboffne ,thore seid ihr1 an denen ,todtengrber warten4 ,und das ist eure ,wirklichkeit3 ,alles ist werth1 dass es zu ,grunde geht48 ,ach1 wie ihr mir dasteht1 ihr ,unfruchtbaren1 wie mager in den ,rippen6 ,und ,mancher von euch hatte wohl dessen selber ein ,einsehen4 ,und er sprach3 es hat wohl da ein ,gott1 als ich schlief1 mir heimlich ,etwas entwendet8 ,wahrlich1 genug1 sich ein ,weibchen daraus zu bilden6 ,wundersam ist die ,armuth meiner ,rippen68 also sprach schon mancher ,gegenwrtige4 ,ja1 zum ,lachen seid ihr mir1 ihr ,gegenwrtigen6 ,und sonderlich1 wenn ihr euch ber euch selber wundert6 ,und wehe mir1 wenn ich nicht lachen knnte ber eure ,verwunderung1 und alles ,widrige aus euren ,npfen hinunter trinken msste6 ,so aber will ich's mit euch leichter nehmen1 da ich ,schweres zu tragen habe2 und was thut's mir1 wenn sich ,kfer und ,flgelwrmer noch auf mein ,bndel setzen6 ,wahrlich1 es soll mir darob nicht schwerer werden6 ,und nicht aus euch1 ihr ,gegenwrtigen1 soll mir die grosse ,mdigkeit kommen4--,ach1 wohin soll ich nun noch steigen mit meiner ,sehnsucht6 ,von allen ,bergen schaue ich aus nach ,vater- und ,mutterlndern4 ,aber ,heimat fand ich nirgends3 unstt bin ich in allen ,stdten und ein ,aufbruch an allen ,thoren4 ,fremd sind mir und ein ,spott die ,gegenwrtigen1 zu denen mich jngst das ,herz trieb2 und vertrieben bin ich aus ,vater- und ,mutterlndern4 ,so liebe ich allein noch meiner ,kinder ,land1 das unentdeckte1 im fernsten ,meere3 nach ihm heisse ich meine ,segel suchen und suchen4 ,an meinen ,kindern will ich es gut machen1 dass ich meiner ,vter ,kind bin3 und an aller ,zukunft--diese ,gegenwart6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von der unbefleckten ,erkenntniss ,als gestern der ,mond aufgieng1 whnte ich1 dass er eine ,sonne gebren wolle3 so breit und trchtig lag er am ,horizonte4 ,aber ein ,lgner war er mir mit seiner ,schwangerschaft2 und eher noch will ich an den ,mann im ,monde glauben als an das ,weib4 ,freilich1 wenig ,mann ist er auch1 dieser schchterne ,nachtschwrmer4 ,wahrlich1 mit schlechtem ,gewissen wandelt er ber die ,dcher4 ,denn er ist lstern und eiferschtig1 der ,mnch im ,monde1 lstern nach der ,erde und nach allen ,freuden der ,liebenden4 ,nein1 ich mag ihn nicht1 diesen ,kater auf den ,dchern6 ,widerlich sind mir ,alle1 die um halbverschlossne ,fenster schleichen6 ,fromm und schweigsam wandelt er hin auf ,sternen-,teppichen3--aber ich mag alle leisetretenden ,mannsfsse nicht1 an denen auch nicht ein ,sporen klirrt4 ,jedes ,redlichen ,schritt redet2 die ,katze aber stiehlt sich ber den ,boden weg4 ,siehe1 katzenhaft kommt der ,mond daher und unredlich4-- ,dieses ,gleichniss gebe ich euch empfindsamen ,heuchlern1 euch1 den ,rein-,erkennenden68 ,euch heisse ich--,lsterne6 ,auch ihr liebt die ,erde und das ,irdische3 ich errieth euch wohl6--aber ,scham ist in eurer ,liebe und schlechtes ,gewissen1--dem ,monde gleicht ihr6 ,zur ,verachtung des ,irdischen hat man euren ,geist berredet1 aber nicht eure ,eingeweide3 die aber sind das ,strkste an euch6 ,und nun schmt sich euer ,geist1 dass er euren ,eingeweiden zu willen ist und geht vor seiner eignen ,scham ,schleich- und ,lgenwege4 ,das wre mir das ,hchste--also redet euer verlogner ,geist zu sich--auf das ,leben ohne ,begierde zu schaun und nicht gleich dem ,hunde mit hngender ,zunge3 ,glcklich zu sein im ,schauen1 mit erstorbenem ,willen1 ohne ,griff und ,gier der ,selbstsucht--kalt und aschgrau am ganzen ,leibe1 aber mit trunkenen ,mondesaugen68 ,das wre mir das ,liebste1--also verfhrt sich selber der ,verfhrte--die ,erde zu lieben1 wie der ,mond sie liebt1 und nur mit dem ,auge allein ihre ,schnheit zu betasten4 ,und das heisse mir aller ,dinge unbefleckte ,erkenntniss1 dass ich von den ,dingen ,nichts will3 ausser dass ich vor ihnen da liegen darf wie ein ,spiegel mit hundert ,augen48-- ,oh1 ihr empfindsamen ,heuchler1 ihr ,lsternen6 ,euch fehlt die ,unschuld in der ,begierde3 und nun verleumdet ihr drum das ,begehren6 ,wahrlich1 nicht als ,schaffende1 ,zeugende1 ,werdelustige liebt ihr die ,erde6 ,wo ist ,unschuld8 ,wo der ,wille zur ,zeugung ist4 ,und wer ber sich hinaus schaffen will1 der hat mir den reinsten ,willen4 ,wo ist ,schnheit8 ,wo ich mit allem ,willen wollen muss2 wo ich lieben und untergehn will1 dass ein ,bild nicht nur ,bild bleibe4 ,lieben und ,untergehn3 das reimt sich seit ,ewigkeiten4 ,wille zur ,liebe3 das ist1 willig auch sein zum ,tode4 ,also rede ich zu euch ,feiglingen6 ,aber nun will euer entmanntes ,schielen ,beschaulichkeit8 heissen6 ,und was mit feigen ,augen sich tasten lsst1 soll schn8 getauft werden6 oh1 ihr ,beschmutzer edler ,namen6 ,aber das soll euer ,fluch sein1 ihr ,unbefleckten1 ihr ,rein-,erkennenden1 dass ihr nie gebren werdet3 und wenn ihr auch breit und trchtig am ,horizonte liegt6 ,wahrlich1 ihr nehmt den ,mund voll mit edlen ,worten3 und wir sollen glauben1 dass euch das ,herz bergehe1 ihr ,lgenbolde8 ,aber in eine ,worte sind geringe1 verachtete1 krumme ,worte3 gerne nehme ich auf1 was bei eurer ,mahlzeit unter den ,tisch fllt4 ,immer noch kann ich mit ihnen--,heuchlern die ,wahrheit sagen6 ja1 meine ,grten1 ,muscheln und ,stachelbltter sollen--,heuchlern die ,nasen kitzeln6 ,schlechte ,luft ist immer um euch und eure ,mahlzeiten3 eure lsternen ,gedanken1 eure ,lgen und ,heimlichkeiten sind ja in der ,luft6 ,wagt es doch erst1 euch selber zu glauben--euch und euren ,eingeweiden6 ,wer sich selber nicht glaubt1 lgt immer4 ,eines ,gottes ,larve hngtet ihr um vor euch selber1 ihr ,reinen8 3 in eines ,gottes ,larve verkroch sich euer greulicher ,ringelwurm4 ,wahrlich1 ihr tuscht1 ihr ,beschaulichen8 6 ,auch ,zarathustra war einst der ,narr eurer gttlichen ,hute2 nicht errieth er das ,schlangengeringel1 mit denen sie gestopft waren4 ,eines ,gottes ,seele whnte ich einst spielen zu sehn in euren ,spielen1 ihr ,rein-,erkennenden6 ,keine bessere ,kunst whnte ich einst als eure ,knste6 ,schlangen-,unflath und schlimmen ,geruch verhehlte mir die ,ferne3 und dass einer ,eidechse ,list lstern hier herumschlich4 ,aber ich kam euch nah3 da kam mir der ,tag--und nun kommt er euch1--zu ,ende gieng des ,mondes ,liebschaft6 ,seht doch hin6 ,ertappt und bleich steht er da--vor der ,morgenrthe6 ,denn schon kommt sie1 die ,glhende1--ihre ,liebe zur ,erde kommt6 ,unschuld und ,schpfer-,begier ist alle ,sonnen-,liebe6 ,seht doch hin1 wie sie ungeduldig ber das ,meer kommt6 ,fhlt ihr den ,durst und den heissen ,athem ihrer ,liebe nicht8 ,am ,meere will sie saugen und seine ,tiefe zu sich in die ,hhe trinken3 da hebt sich die ,begierde des ,meeres mit tausend ,brsten4 ,geksst und gesaugt will es sein vom ,durste der ,sonne2 ,luft will es werden und ,hhe und ,fusspfad des ,lichts und selber ,licht6 ,wahrlich1 der ,sonne gleich liebe ich das ,leben und alle tiefen ,meere4 ,und diess heisst mir ,erkenntniss3 alles ,tiefe soll hinauf--zu meiner ,hhe6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,gelehrten ,als ich im ,schlafe lag1 da frass ein ,schaf am ,epheukranze meines ,hauptes1--frass und sprach dazu3 ,zarathustra ist kein ,gelehrter mehr48 ,sprach's und gieng stotzig davon und stolz4 ,ein ,kind erzhlte mir's4 ,gerne liege ich hier1 wo die ,kinder spielen1 an der zerbrochnen ,mauer1 unter ,disteln und rothen ,mohnblumen4 ,ein ,gelehrter bin ich den ,kindern noch und auch den ,disteln und rothen ,mohnblumen4 ,unschuldig sind sie1 selbst noch in ihrer ,bosheit4 ,aber den ,schafen bin ich's nicht mehr3 so will es mein ,loos--gesegnet sei es6 ,denn diess ist die ,wahrheit3 ausgezogen bin ich aus dem ,hause der ,gelehrten3 und die ,thr habe ich noch hinter mir zugeworfen4 ,zu lange sass meine ,seele hungrig an ihrem ,tische2 nicht1 gleich ihnen1 bin ich auf das ,erkennen abgerichtet wie auf das ,nsseknacken4 ,freiheit liebe ich und die ,luft ber frischer ,erde2 lieber noch will ich auf ,ochsenhuten schlafen1 als auf ihren ,wrden und ,achtbarkeiten4 ,ich bin zu heiss und verbrannt von eigenen ,gedanken3 oft will es mir den ,athem nehmen4 ,da muss ich in's ,freie und weg aus allen verstaubten ,stuben4 ,aber sie sitzen khl in khlem ,schatten3 sie wollen in ,allem nur ,zuschauer sein und hten sich dort zu sitzen1 wo die ,sonne auf die ,stufen brennt4 ,gleich ,solchen1 die auf der ,strasse stehn und die ,leute angaffen1 welche vorbergehn3 also warten sie auch und gaffen ,gedanken an1 die ,andre gedacht haben4 ,greift man sie mit ,hnden1 so stuben sie um sich gleich ,mehlscken1 und unfreiwillig4 aber wer erriethe wohl1 dass ihr ,staub vom ,korne stammt und von der gelben ,wonne der ,sommerfelder8 ,geben sie sich weise1 so frstelt mich ihrer kleinen ,sprche und ,wahrheiten3 ein ,geruch ist oft an ihrer ,weisheit1 als ob sie aus dem ,sumpfe stamme3 und wahrlich1 ich hrte auch schon den ,frosch aus ihr quaken6 ,geschickt sind sie1 sie haben kluge ,finger3 was will meine ,einfalt bei ihrer ,vielfalt6 ,alles ,fdeln und ,knpfen und ,weben verstehn ihre ,finger3 also wirken sie die ,strmpfe des ,geistes6 ,gute ,uhrwerke sind sie3 nur sorge man1 sie richtig aufzuziehn6 ,dann zeigen sie ohne ,falsch die ,stunde an und machen einen bescheidnen ,lrm dabei4 ,gleich ,mhlwerken arbeiten sie und ,stampfen3 man werfe ihnen nur seine ,fruchtkrner zu6--sie wissen schon1 ,korn klein zu mahlen und weissen ,staub daraus zu machen4 ,sie sehen einander gut auf die ,finger und trauen sich nicht zum ,besten4 ,erfinderisch in kleinen ,schlauheiten warten sie auf ,solche1 deren ,wissen auf lahmen ,fssen geht1--gleich ,spinnen warten sie4 ,ich sah sie immer mit ,vorsicht ,gift bereiten2 und immer zogen sie glserne ,handschuhe dabei an ihre ,finger4 ,auch mit falschen ,wrfeln wissen sie zu spielen2 und so eifrig fand ich sie spielen1 dass sie dabei schwitzten4 ,wir sind einander fremd1 und ihre ,tugenden gehn mir noch mehr wider den ,geschmack1 als ihre ,falschheiten und falschen ,wrfel4 ,und als ich bei ihnen wohnte1 da wohnte ich ber ihnen4 ,darber wurden sie mir gram4 ,sie wollen ,nichts davon hren1 dass ,einer ber ihren ,kpfen wandelt2 und so legten sie ,holz und ,erde und ,unrath zwischen mich und ihre ,kpfe4 ,also dmpften sie den ,schall meiner ,schritte3 und am schlechtesten wurde ich bisher von den ,gelehrtesten gehrt4 ,aller ,menschen ,fehl und ,schwche legten sie zwischen sich und mich3--,fehlboden8 heissen sie das in ihren ,husern4 ,aber trotzdem wandele ich mit meinen ,gedanken ber ihren ,kpfen2 und selbst1 wenn ich auf meinen eignen ,fehlern wandeln wollte1 wrde ich noch ber ihnen sein und ihren ,kpfen4 ,denn die ,menschen sind nicht gleich3 so spricht die ,gerechtigkeit4 ,und was ich will1 drften sie nicht wollen6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den ,dichtern ,seit ich den ,leib besser kenne1--sagte ,zarathustra zu einem seiner ,jnger--ist mir der ,geist nur noch gleichsam ,geist2 und alles das ,unvergngliche8--das ist auch nur ein ,gleichniss48 ,so hrte ich dich schon einmal sagen1 antwortete der ,jnger2 und damals fgtest du hinzu3 aber die ,dichter lgen zuviel48 ,warum sagtest du doch1 dass die ,dichter zuviel lgen88 ,warum8 sagte ,zarathustra4 ,du fragst warum8 ,ich gehre nicht zu ,denen1 welche man nach ihrem ,warum fragen darf4 ,ist denn mein ,erleben von ,gestern8 ,das ist lange her1 dass ich die ,grnde meiner ,meinungen erlebte4 ,msste ich nicht ein ,fass sein von ,gedchtniss1 wenn ich auch meine ,grnde bei mir haben wollte8 ,schon zuviel ist mir's1 meine ,meinungen selber zu behalten2 und mancher ,vogel fliegt davon4 ,und mitunter finde ich auch ein zugezogenes ,thier in meinem ,taubenschlage1 das mir fremd ist1 und das zittert1 wenn ich meine ,hand darauf lege4 ,doch was sagte dir einst ,zarathustra8 ,dass die ,dichter zuviel lgen8--,aber auch ,zarathustra ist ein ,dichter4 ,glaubst du nun1 dass er hier die ,wahrheit redete8 ,warum glaubst du das88 ,der ,jnger antwortete3 ich glaube an ,zarathustra48 ,aber ,zarathustra schttelte den ,kopf und lchelte4 ,der ,glaube macht mich nicht selig1 sagte er1 zumal nicht der ,glaube an mich4 ,aber gesetzt1 dass jemand allen ,ernstes sagte1 die ,dichter lgen zuviel3 so hat er ,recht1--wir lgen zuviel4 ,wir wissen auch zu wenig und sind schlechte ,lerner3 so mssen wir schon lgen4 ,und wer von uns ,dichtern htte nicht seinen ,wein verflscht8 ,manch giftiger ,mischmasch geschah in unsern ,kellern1 manches ,unbeschreibliche ward da gethan4 ,und weil wir wenig wissen1 so gefallen uns von ,herzen die geistig ,armen1 sonderlich wenn es junge ,weibchen sind6 ,und selbst nach den ,dingen sind wir noch begehrlich1 die sich die alten ,weibchen ,abends erzhlen4 ,das heissen wir selber an uns das ,ewig-,weibliche4 ,und als ob es einen besondren geheimen ,zugang zum ,wissen gbe1 der sich ,denen verschtte1 welche ,etwas lernen3 so glauben wir an das ,volk und seine ,weisheit84 ,das aber glauben alle ,dichter3 dass wer im ,grase oder an einsamen ,gehngen liegend die ,ohren spitze1 ,etwas von den ,dingen erfahre1 die zwischen ,himmel und ,erde sind4 ,und kommen ihnen zrtliche ,regungen1 so meinen die ,dichter immer1 die ,natur selber sei in sie verliebt3 ,und sie schleiche zu ihrem ,ohre1 ,heimliches hinein zu sagen und verliebte ,schmeichelreden3 dessen brsten und blhen sie sich vor allen ,sterblichen6 ,ach1 es giebt so viel ,dinge zwischen ,himmel und ,erden1 von denen sich nur die ,dichter ,etwas haben trumen lassen6 ,und zumal ber dem ,himmel3 denn alle ,gtter sind ,dichter-,gleichniss1 ,dichter-,erschleichniss6 ,wahrlich1 immer zieht es uns hinan--nmlich zum ,reich der ,wolken3 auf diese setzen wir unsre bunten ,blge und heissen sie dann ,gtter und bermenschen3-- ,sind sie doch gerade leicht genug fr diese ,sthle6--alle diese ,gtter und bermenschen4 ,ach1 wie bin ich all des ,unzulnglichen mde1 das durchaus ,ereigniss sein soll6 ,ach1 wie bin ich der ,dichter mde6 ,als ,zarathustra so sprach1 zrnte ihm sein ,jnger1 aber er schwieg4 ,und auch ,zarathustra schwieg2 und sein ,auge hatte sich nach innen gekehrt1 gleich als ob es in weite ,fernen she4 ,endlich seufzte er und holte ,athem4 ,ich bin von ,heute und ,ehedem1 sagte er dann2 aber ,etwas ist in mir1 das ist von ,morgen und bermorgen und ,einstmals4 ,ich wurde der ,dichter mde1 der alten und der neuen3 ,oberflchliche sind sie mir ,alle und seichte ,meere4 ,sie dachten nicht genug in die ,tiefe3 darum sank ihr ,gefhl nicht bis zu den ,grnden4 ,etwas ,wollust und etwas ,langeweile3 das ist noch ihr bestes ,nachdenken gewesen4 ,gespenster-,hauch und -,huschen gilt mir all ihr ,harfen-,klingklang2 was wussten sie bisher von der ,inbrunst der ,tne6-- ,sie sind mir auch nicht reinlich genug3 sie trben ,alle ihr ,gewsser1 dass es tief scheine4 ,und gerne geben sie sich damit als ,vershner3 aber ,mittler und ,mischer bleiben sie mir und ,halb-und-,halbe und ,unreinliche6-- ,ach1 ich warf wohl mein ,netz in ihre ,meere und wollte gute ,fische fangen2 aber immer zog ich eines alten ,gottes ,kopf herauf4 ,so gab dem ,hungrigen das ,meer einen ,stein4 ,und sie selber mgen wohl aus dem ,meere stammen4 ,gewiss1 man findet ,perlen in ihnen3 um so hnlicher sind sie selber harten ,schalthieren4 ,und statt der ,seele fand ich oft bei ihnen gesalzenen ,schleim4 ,sie lernten vom ,meere auch noch seine ,eitelkeit3 ist nicht das ,meer der ,pfau der ,pfauen8 ,noch vor dem hsslichsten aller ,bffel rollt es seinen ,schweif hin1 nimmer wird es seines ,spitzenfchers von ,silber und ,seide mde4 ,trutzig blickt der ,bffel dazu1 dem ,sande nahe in seiner ,seele1 nher noch dem ,dickicht1 am nchsten aber dem ,sumpfe4 ,was ist ihm ,schnheit und ,meer und ,pfauen-,zierath6 ,dieses ,gleichniss sage ich den ,dichtern4 ,wahrlich1 ihr ,geist selber ist der ,pfau der ,pfauen und ein ,meer von ,eitelkeit6 ,zuschauer will der ,geist des ,dichters3 sollten's auch ,bffel sein6-- ,aber dieses ,geistes wurde ich mde3 und ich sehe kommen1 dass er seiner selber mde wird4 ,verwandelt sah ich schon die ,dichter und gegen sich selber den ,blick gerichtet4 ,bsser des ,geistes sah ich kommen3 die wuchsen aus ihnen4 ,also sprach ,zarathustra4 ,von grossen ,ereignissen ,es giebt eine ,insel im ,meere--unweit den glckseligen ,inseln ,zarathustra's--auf welcher bestndig ein ,feuerberg raucht2 von der sagt das ,volk1 und sonderlich sagen es die alten ,weibchen aus dem ,volke1 dass sie wie ein ,felsblock vor das ,thor der ,unterwelt gestellt sei3 durch den ,feuerberg selber aber fhre der schmale ,weg abwrts1 der zu diesem ,thore der ,unterwelt geleite4 ,um jene ,zeit nun1 als ,zarathustra auf den glckseligen ,inseln weilte1 geschah es1 dass ein ,schiff an der ,insel ,anker warf1 auf welcher der rauchende ,berg steht2 und seine ,mannschaft gieng an's ,land1 um ,kaninchen zu schiessen4 ,gegen die ,stunde des ,mittags aber1 da der ,capitn und seine ,leute wieder beisammen waren1 sahen sie pltzlich durch die ,luft einen ,mann auf sich zukommen1 und eine ,stimme sagte deutlich3 es ist ,zeit6 ,es ist die hchste ,zeit68 ,wie die ,gestalt ihnen aber am nchsten war--sie flog aber schnell gleich einem ,schatten vorbei1 in der ,richtung1 wo der ,feuerberg lag--da erkannten sie mit grsster ,bestrzung1 dass es ,zarathustra sei2 denn sie hatten ihn ,alle schon gesehn1 ausgenommen der ,capitn selber1 und sie liebten ihn1 wie das ,volk liebt3 also dass zu gleichen ,theilen ,liebe und ,scheu beisammen sind4 ,seht mir an6 sagte der alte ,steuermann1 da fhrt ,zarathustra zur ,hlle68-- ,um die gleiche ,zeit1 als diese ,schiffer an der ,feuerinsel landeten1 lief das ,gercht umher1 dass ,zarathustra verschwunden sei2 und als man seine ,freunde fragte1 erzhlten sie1 er sei bei ,nacht zu ,schiff gegangen1 ohne zu sagen1 wohin er reisen wolle4 ,also entstand eine ,unruhe2 nach drei ,tagen aber kam zu dieser ,unruhe die ,geschichte der ,schiffsleute hinzu--und nun sagte alles ,volk1 dass der ,teufel ,zarathustra geholt habe4 ,seine jnger lachten zwar ob dieses ,geredes2 und einer von ihnen sagte sogar3 eher glaube ich noch1 dass ,zarathustra sich den ,teufel geholt hat48 ,aber im ,grunde der ,seele waren sie ,alle voll ,besorgniss und ,sehnsucht3 so war ihre ,freude gross1 als am fnften ,tage ,zarathustra unter ihnen erschien4 ,und diess ist die ,erzhlung von ,zarathustra's ,gesprch mit dem ,feuerhunde4 ,die ,erde1 sagte er1 hat eine ,haut2 und diese ,haut hat ,krankheiten4 ,eine dieser ,krankheiten heisst zum ,beispiel3 ,mensch48 ,und eine andere dieser ,krankheiten heisst ,feuerhund83 ber den haben sich die ,menschen ,viel vorgelogen und vorlgen lassen4 ,diess ,geheimniss zu ergrnden gieng ich ber das ,meer3 und ich habe die ,wahrheit nackt gesehn1 wahrlich6 barfuss bis zum ,halse4 ,was es mit dem ,feuerhund auf sich hat1 weiss ich nun2 und insgleichen mit all den ,auswurf- und ,umsturz-,teufeln1 vor denen sich nicht nur alte ,weibchen frchten4 ,heraus mit dir1 ,feuerhund1 aus deiner ,tiefe6 rief ich1 und bekenne1 wie tief diese ,tiefe ist6 ,woher ist das1 was du da heraufschnaubst8 ,du trinkst reichlich am ,meere3 das verrth deine versalzte ,beredsamkeit6 ,frwahr1 fr einen ,hund der ,tiefe nimmst du deine ,nahrung zu sehr von der ,oberflche6 ,hchstens fr den ,bauchredner der ,erde halt' ich dich3 und immer1 wenn ich ,umsturz- und ,auswurf-,teufel reden hrte1 fand ich sie gleich dir3 gesalzen1 lgnerisch und flach4 ,ihr versteht zu brllen und mit ,asche zu verdunkeln6 ,ihr seid die besten ,grossmuler und lerntet sattsam die ,kunst1 ,schlamm heiss zu sieden4 ,wo ihr seid1 da muss stets ,schlamm in der ,nhe sein1 und viel ,schwammichtes1 ,hhlichtes1 ,eingezwngtes3 das will in die ,freiheit4 ,freiheit8 brllt ihr ,alle am liebsten3 aber ich verlernte den ,glauben an grosse ,ereignisse18 sobald viel ,gebrll und ,rauch um sie herum ist4 ,und glaube mir nur1 ,freund ,hllenlrm6 ,die grssten ,ereignisse--das sind nicht unsre lautesten1 sondern unsre stillsten ,stunden4 ,nicht um die ,erfinder von neuem ,lrme3 um die ,erfinder von neuen ,werthen dreht sich die ,welt2 unhrbar dreht sie sich4 ,und gesteh es nur6 ,wenig war immer nur geschehn1 wenn dein ,lrm und ,rauch sich verzog4 ,was liegt daran1 dass eine ,stadt zur ,mumie wurde1 und eine ,bildsule im ,schlamme liegt6 ,und diess ,wort sage ich noch den ,umstrzern von ,bildsulen4 ,das ist wohl die grsste ,thorheit1 ,salz in's ,meer und ,bildsulen in den ,schlamm zu werfen4 ,im ,schlamme eurer ,verachtung lag die ,bildsule3 aber das ist gerade ihr ,gesetz1 dass ihr aus der ,verachtung wieder ,leben und lebende ,schnheit wchst6 ,mit gttlicheren ,zgen steht sie nun auf und leidendverfhrerisch2 und wahrlich6 sie wird euch noch ,dank sagen1 dass ihr sie umstrztet1 ihr ,umstrzer6 ,diesen ,rath aber rathe ich ,knigen und ,kirchen und ,allem1 was alters- und tugendschwach ist--lasst euch nur umstrzen6 ,dass ihr wieder zum ,leben kommt1 und zu euch--die ,tugend6-- ,also redete ich vor dem ,feuerhunde3 da unterbrach er mich mrrisch und fragte3 ,kirche8 ,was ist denn das88 ,kirche8 antwortete ich1 das ist eine ,art von ,staat1 und zwar die verlogenste4 ,doch schweig still1 du ,heuchelhund6 ,du kennst deine ,art wohl am besten schon6 ,gleich dir selber ist der ,staat ein ,heuchelhund2 gleich dir redet er gern mit ,rauch und ,gebrlle1--dass er glauben mache1 gleich dir1 er rede aus dem ,bauch der ,dinge4 ,denn er will durchaus das wichtigste ,thier auf ,erden sein1 der ,staat2 und man glaubt's ihm auch4-- ,als ich das gesagt hatte1 gebrdete sich der ,feuerhund wie unsinnig vor ,neid4 ,wie8 schrie er1 das wichtigste ,thier auf ,erden8 ,und man glaubt's ihm auch88 ,und so viel ,dampf und grssliche ,stimmen kamen ihm aus dem ,schlunde1 dass ich meinte1 er werde vor ,arger und ,neid ersticken4 ,endlich wurde er stiller1 und sein ,keuchen liess nach2 sobald er aber stille war1 sagte ich lachend3 ,du rgerst dich1 ,feuerhund3 also habe ich ber dich ,recht6 ,und dass ich auch noch ,recht behalte1 so hre von einem andern ,feuerhunde3 der spricht wirklich aus dem ,herzen der ,erde4 ,gold haucht sein ,athem und goldigen ,regen3 so will's das ,herz ihm4 ,was ist ihm ,asche und ,rauch und heisser ,schleim noch6 ,lachen flattert aus ihm wie ein buntes ,gewlke2 abgnstig ist er deinem ,gurgeln und ,speien und ,grimmen der ,ein- geweide6 ,das ,gold aber und das ,lachen--das nimmt er aus dem ,herzen der ,erde3 denn dass du's nur weisst1--das ,herz der ,erde ist von ,gold48 ,als diess der ,feuerhund vernahm1 hielt er's nicht mehr aus1 mir zuzuhren4 ,beschmt zog er seinen ,schwanz ein1 sagte auf eine kleinlaute ,weise ,wau6 ,wau6 und kroch hinab in seine ,hhle4-- ,also erzhlte ,zarathustra4 ,seine ,jnger aber hrten ihm kaum zu3 so gross war ihre ,begierde1 ihm von den ,schiffsleuten1 den ,kaninchen und dem fliegenden ,manne zu erzhlen4 ,was soll ich davon denken6 sagte ,zarathustra4 ,bin ich denn ein ,gespenst8 ,aber es wird mein ,schatten gewesen sein4 ,ihr hrtet wohl schon ,einiges vom ,wanderer und seinem ,schatten8 ,sicher aber ist das3 ich muss ihn krzer halten1--er verdirbt mir sonst noch den ,ruf48 ,und nochmals schttelte ,zarathustra den ,kopf und wunderte sich4 ,was soll ich davon denken68 sagte er nochmals4 ,warum schrie denn das ,gespenst3 es ist ,zeit6 ,es ist die hchste ,zeit6 ,wozu ist es denn--hchste ,zeit88-- ,also sprach ,zarathustra4 ,der ,wahrsager - und ich sahe eine grosse ,traurigkeit ber die ,menschen kommen4 ,die ,besten wurden ihrer ,werke mde4 ,eine ,lehre ergieng1 ein ,glauben lief neben ihr3 ,alles ist leer1 ,alles ist gleich1 ,alles war68 ,und von allen ,hgeln klang es wieder3 ,alles ist leer1 ,alles ist gleich1 ,alles war68 ,wohl haben wir geerntet3 aber warum wurden alle ,frchte uns faul und braun8 ,was fiel vom bsen ,monde bei der letzten ,nacht hernieder8 ,umsonst war alle ,arbeit1 ,gift ist unser ,wein geworden1 bser ,blick sengte unsre ,felder und ,herzen gelb4 ,trocken wurden wir ,alle2 und fllt ,feuer auf uns1 so stuben wir der ,asche gleich3--ja das ,feuer selber machten wir mde4 ,alle ,brunnen versiegten uns1 auch das ,meer wich zurck4 ,aller ,grund will reissen1 aber die ,tiefe will nicht schlingen6 ,ach1 wo ist noch ein ,meer1 in dem man ertrinken knnte83 so klingt unsre ,klage - hinweg ber flache ,smpfe4 ,wahrlich1 zum ,sterben wurden wir schon zu mde2 nun wachen wir noch und leben fort--in ,grabkammern68-- ,also hrte ,zarathustra einen ,wahrsager reden2 und seine ,weissagung gieng ihm zu ,herzen und verwandelte ihn4 ,traurig gieng er umher und mde2 und er wurde ,denen gleich1 von welchen der ,wahrsager geredet hatte4 ,wahrlich1 so sagte er zu seinen ,jngern1 es ist um ein ,kleines1 so kommt diese lange ,dmmerung4 ,ach1 wie soll ich mein ,licht hinber retten6 ,dass es mir nicht ersticke in dieser ,traurigkeit6 ,ferneren ,welten soll es ja ,licht sein und noch fernsten ,nchten6 ,dergestalt im ,herzen bekmmert gieng ,zarathustra umher2 und drei ,tage lang nahm er nicht ,trank und ,speise zu sich1 hatte keine ,ruhe und verlor die ,rede4 ,endlich geschah es1 dass er in einen tiefen ,schlaf verfiel4 ,seine jnger aber sassen um ihn in langen ,nachtwachen und warteten mit ,sorge1 ob er wach werde und wieder rede und genesen sei von seiner ,trbsal4 ,diess aber ist die ,rede1 welche ,zarathustra sprach1 als er aufwachte2 seine ,stimme aber kam zu seinen ,jngern wie aus weiter ,ferne4 ,hrt mir doch den ,traum1 den ich trumte1 ihr ,freunde1 und helft mir seinen ,sinn rathen6 ,ein ,rthsel ist er mir noch1 dieser ,traum2 sein ,sinn ist verborgen in ihm und eingefangen und fliegt noch nicht ber ihn hin mit freien ,flgeln4 ,allem ,leben hatte ich abgesagt1 so trumte mir4 ,zum ,nacht- und ,grabwchter war ich worden1 dort auf der einsamen ,berg-,burg des ,todes4 ,droben htete ich seine ,srge3 voll standen die dumpfen ,gewlbe von solchen ,siegeszeichen4 ,aus glsernen ,srgen blickte mich berwundenes ,leben an4 ,den ,geruch verstaubter ,ewigkeiten athmete ich3 schwl und verstaubt lag meine ,seele4 ,und wer htte dort auch seine ,seele lften knnen6 ,helle der ,mitternacht war immer um mich1 ,einsamkeit kauerte neben ihr2 und1 zudritt1 rchelnde ,todesstille1 die schlimmste meiner ,freundinnen4 ,schlssel fhrte ich1 die rostigsten aller ,schlssel2 und ich verstand es1 damit das knarrendste aller ,thore zu ffnen4 ,einem bitterbsen ,gekrchze gleich lief der ,ton durch die langen ,gnge1 wenn sich des ,thores ,flgel hoben3 unhold schrie dieser ,vogel1 ungern wollte er geweckt sein4 ,aber furchtbarer noch und herzzuschnrender war es1 wenn es wieder schwieg und rings stille ward1 und ich allein sass in diesem tckischen ,schweigen4 ,so gieng mir und schlich die ,zeit1 wenn ,zeit es noch gab3 was weiss ich davon6 ,aber endlich geschah das1 was mich weckte4 ,dreimal schlugen ,schlge an's ,thor1 gleich ,donnern1 es hallten und heulten die ,gewlbe dreimal wieder3 da gieng ich zum ,thore4 ,alpa6 rief ich1 wer trgt seine ,asche zu ,berge8 ,alpa6 ,alpa6 ,wer trgt seine ,asche zu ,berge8 ,und ich drckte den ,schlssel und hob am ,thore und mhte mich4 ,aber noch keinen ,fingerbreit stand es offen3 ,da riss ein brausender ,wind seine ,flgel auseinander3 pfeifend1 schrillend und schneidend warf er mir einen schwarzen ,sarg zu3 ,und im ,brausen und ,pfeifen und ,schrillen zerbarst der ,sarg und spie tausendfltiges ,gelchter aus4 ,und aus tausend ,fratzen von ,kindern1 ,engeln1 ,eulen1 ,narren und kindergrossen ,schmetterlingen lachte und hhnte und brauste es wider mich4 ,grsslich erschrak ich darob3 es warf mich nieder4 ,und ich schrie vor ,grausen1 wie nie ich schrie4 ,aber der eigne ,schrei weckte mich auf3--und ich kam zu mir4-- ,also erzhlte ,zarathustra seinen ,traum und schwieg dann3 denn er wusste noch nicht die ,deutung seines ,traumes4 ,aber der jnger1 den er am meisten lieb hatte1 erhob sich schnell1 fasste die ,hand ,zarathustra's und sprach3 ,dein ,leben selber deutet uns diesen ,traum1 oh ,zarathustra6 ,bist du nicht selber der ,wind mit schrillem ,pfeifen1 der den ,burgen des ,todes die ,thore aufreisst8 ,bist du nicht selber der ,sarg voll bunter ,bosheiten und ,engelsfratzen des ,lebens8 ,wahrlich1 gleich tausendfltigem ,kindsgelchter kommt ,zarathustra in alle ,todtenkammern1 lachend ber diese ,nacht- und ,grabwchter1 und wer sonst mit dstern ,schlsseln rasselt4 ,schrecken und umwerfen wirst du sie mit deinem ,gelchter2 ,ohnmacht und ,wachwerden wird deine ,macht ber sie beweisen4 ,und auch1 wenn die lange ,dmmerung kommt und die ,todesmdigkeit1 wirst du an unserm ,himmel1 nicht untergehn1 du ,frsprecher des ,lebens6 ,neue ,sterne liessest du uns sehen und neue ,nachtherrlichkeiten2 wahrlich1 das ,lachen selber spanntest du wie ein buntes ,gezelt ber uns4 ,nun wird immer ,kindes-,lachen aus ,srgen quellen2 nun wird immer siegreich ein starker ,wind kommen aller ,todesmdigkeit3 dessen bist du uns selber ,brge und ,wahrsager6 ,wahrlich1 sie selber trumtest du1 deine ,feinde3 das war dein schwerster ,traum6 ,aber wie du von ihnen aufwachtest und zu dir kamst1 also sollen sie selber von sich aufwachen--und zu dir kommen68-- ,so sprach der jnger2 und alle ,anderen drngten sich nun um ,zarathustra und ergriffen ihn bei den ,hnden und wollten ihn bereden1 dass er vom ,bette und von der ,traurigkeit lasse und zu ihnen zurckkehre4 ,zarathustra aber sass aufgerichtet auf seinem ,lager1 und mit fremdem ,blicke4 ,gleichwie ,einer1 der aus langer ,fremde heimkehrt1 sah er auf seine ,jnger und prfte ihre ,gesichter2 und noch erkannte er sie nicht4 ,als sie aber ihn hoben und auf die ,fsse stellten1 siehe1 da verwandelte sich mit ,einem ,male sein ,auge2 er begriff ,alles1 was geschehen war1 strich sich den ,bart und sagte mit starker ,stimme3 ,wohlan6 ,diess nun hat seine ,zeit2 sorgt mir aber dafr1 meine jnger1 dass wir eine gute ,mahlzeit machen1 und in ,krze6 ,also gedenke ich ,busse zu thun fr schlimme ,trume6 ,der ,wahrsager aber soll an meiner ,seite essen und trinken3 und wahrlich1 ich will ihm noch ein ,meer zeigen1 in dem er ertrinken kann68 ,also sprach ,zarathustra4 ,darauf aber blickte er dem jnger1 welcher den ,traumdeuter abgegeben hatte1 lange in's ,gesicht und schttelte dabei den ,kopf4 - ,von der ,erlsung ,als ,zarathustra eines ,tags ber die grosse ,brcke gieng1 umringten ihn die ,krppel und ,bettler1 und ein ,bucklichter redete also zu ihm3 ,siehe1 ,zarathustra6 ,auch das ,volk lernt von dir und gewinnt ,glauben an deine ,lehre3 aber dass es ganz dir glauben soll1 dazu bedarf es noch ,eines--du musst erst noch uns ,krppel berreden6 ,hier hast du nun eine schne ,auswahl und wahrlich1 eine ,gelegenheit mit mehr als ,einem ,schopfe6 ,blinde kannst du heilen und ,lahme laufen machen2 und ,dem1 der zuviel hinter sich hat1 knntest du wohl auch ein ,wenig abnehmen3--das1 meine ich1 wre die rechte ,art1 die ,krppel an ,zarathustra glauben zu machen68 ,zarathustra aber erwiderte ,dem1 der da redete1 also3 ,wenn man dem ,bucklichten seinen ,buckel nimmt1 so nimmt man ihm seinen ,geist--also lehrt das ,volk4 ,und wenn man dem ,blinden seine ,augen giebt1 so sieht er zuviel schlimme ,dinge auf ,erden3 also dass er ,den verflucht1 der ihn heilte4 ,der aber1 welcher den ,lahmen laufen macht1 der thut ihm den grssten ,schaden an3 denn kaum kann er laufen1 so gehn seine ,laster mit ihm durch--also lehrt das ,volk ber ,krppel4 ,und warum sollte ,zarathustra nicht auch vom ,volke lernen1 wenn das ,volk von ,zarathustra lernt8 ,das ist mir aber das ,geringste1 seit ich unter ,menschen bin1 dass ich sehe3 ,diesem fehlt ein ,auge und jenem ein ,ohr und einem ,dritten das ,bein1 und ,andre giebt es1 die verloren die ,zunge oder die ,nase oder den ,kopf48 ,ich sehe und sah ,schlimmeres und mancherlei so ,abscheuliches1 dass ich nicht von ,jeglichem reden und von ,einigem nicht einmal schweigen mchte3 nmlich ,menschen1 denen es an ,allem fehlt1 ausser dass sie ,eins zuviel haben--,menschen1 welche ,nichts weiter sind als ein grosses ,auge1 oder ein grosses ,maul oder ein grosser ,bauch oder irgend etwas ,grosses1--umgekehrte ,krppel heisse ich ,solche4 ,und als ich aus meiner ,einsamkeit kam und zum ersten ,male ber diese ,brcke gieng3 da traute ich meinen ,augen nicht und sah hin1 und wieder hin1 und sagte endlich3 das ist ein ,ohr6 ,ein ,ohr1 so gross wie ein ,mensch68 ,ich sah noch besser hin3 und wirklich1 unter dem ,ohre bewegte sich noch ,etwas1 das zum ,erbarmen klein und rmlich und schmchtig war4 ,und wahrhaftig1 das ungeheure ,ohr sass auf einem kleinen dnnen ,stiele1--der ,stiel aber war ein ,mensch6 ,wer ein ,glas vor das ,auge nahm1 konnte sogar noch ein kleines neidisches ,gesichtchen erkennen2 auch1 dass ein gedunsenes ,seelchen am ,stiele baumelte4 ,das ,volk sagte mir aber1 das grosse ,ohr sei nicht nur ein ,mensch1 sondern ein grosser ,mensch1 ein ,genie4 ,aber ich glaubte dem ,volke niemals1 wenn es von grossen ,menschen redete--und behielt meinen ,glauben bei1 dass es ein umgekehrter ,krppel sei1 der an ,allem zu wenig und an ,einem zu viel habe48 ,als ,zarathustra so zu dem ,bucklichten geredet hatte und zu ,denen1 welchen er ,mundstck und ,frsprecher war1 wandte er sich mit tiefem ,unmuthe zu seinen ,jngern und sagte3 ,wahrlich1 meine ,freunde1 ich wandle unter den ,menschen wie unter den ,bruchstcken und ,gliedmaassen von ,menschen6 ,diess ist meinem ,auge das ,frchterliche1 dass ich den ,menschen zertrmmert finde und zerstreuet wie ber ein ,schlacht- und ,schlchterfeld hin4 ,und flchtet mein ,auge vom ,jetzt zum ,ehemals3 es findet immer das ,gleiche3 ,bruchstcke und ,gliedmaassen und grause ,zuflle--aber keine ,menschen6 ,das jetzt und das ,ehemals auf ,erden--ach6 meine ,freunde--das1 ist mein ,unertrglichstes2 und ich wsste nicht zu leben1 wenn ich nicht noch ein ,seher wre1 dessen1 was kommen muss4 ,ein ,seher1 ein ,wollender1 ein ,schaffender1 eine ,zukunft selber und eine ,brcke zur ,zukunft--und ach1 auch noch gleichsam ein ,krppel an dieser ,brcke3 das ,alles ist ,zarathustra4 ,und auch ihr fragtet euch oft3 wer ist uns ,zarathustra8 ,wie soll er uns heissen88 ,und gleich mir selber gabt ihr euch ,fragen zur ,antwort4 ,ist er ein ,versprechender8 ,oder ein ,erfller8 ,ein ,erobernder8 ,oder ein ,erbender8 ,ein ,herbst8 ,oder eine ,pflugschar8 ,ein ,arzt8 ,oder ein ,genesener8 ,ist er ein ,dichter8 ,oder ein ,wahrhaftiger8 ,ein ,befreier8 ,oder ein ,bndiger8 ,ein ,guter8 ,oder ein ,bser8 ,ich wandle unter ,menschen als den ,bruchstcken der ,zukunft3 jener ,zukunft1 die ich schaue4 ,und das ist all mein ,dichten und ,trachten1 dass ich in ,eins dichte und zusammentragen was ,bruchstck ist und ,rthsel und grauser ,zufall4 ,und wie ertrge ich es1 ,mensch zu sein1 wenn der ,mensch nicht auch ,dichter und ,rthselrather und der ,erlser des ,zufalls wre6 ,die ,vergangnen zu erlsen und alles ,es war8 umzuschauen in ein ,so wollte ich es68--das hiesse mir erst ,erlsung6 ,wille--so heisst der ,befreier und ,freudebringer3 also lehrte ich euch1 meine ,freunde6 ,und nun lernt diess hinzu3 der ,wille selber ist noch ein ,gefangener4 ,wollen befreit3 aber wie heisst ,das1 was auch den ,befreier noch in ,ketten schlgt8 ,es war83 also heisst des ,willens ,zhneknirschen und einsamste ,trbsal4 ,ohnmchtig gegen ,das1 was gethan ist--ist er allem ,vergangenen ein bser ,zuschauer4 ,nicht zurck kann der ,wille wollen2 dass er die ,zeit nicht brechen kann und der ,zeit ,begierde1--das ist des ,willens einsamste ,trbsal4 ,wollen befreit3 was ersinnt sich das ,wollen selber1 dass es los seiner ,trbsal werde und seines ,kerkers spotte8 ,ach1 ein ,narr wird jeder ,gefangene6 ,nrrisch erlst sich auch der gefangene ,wille4 ,dass die ,zeit nicht zurckluft1 das ist sein ,ingrimm2 ,das1 was war8--so heisst der ,stein1 den er nicht wlzen kann4 ,und so wlzt er ,steine aus ,ingrimm und ,unmuth und bt ,rache an dem1 was nicht gleich ihm ,grimm und ,unmuth fhlt4 ,also wurde der ,wille1 der ,befreier1 ein ,wehethter3 und an ,allem1 was leiden kann1 nimmt er ,rache dafr1 dass er nicht zurck kann4 ,diess1 ja diess allein ist ,rache selber3 des ,willens ,widerwille gegen die ,zeit und ihr ,es war48 ,wahrlich1 eine grosse ,narrheit wohnt in unserm ,willen2 und zum ,fluche wurde es allem ,menschlichen1 dass diese ,narrheit ,geist lernte6 ,der ,geist der ,rache3 meine ,freunde1 das war bisher der ,menschen bestes ,nachdenken2 und wo ,leid war1 da sollte immer ,strafe sein4 ,strafe8 nmlich1 so heisst sich die ,rache selber3 mit einem ,lgenwort heuchelt sie sich ein gutes ,gewissen4 ,und weil im ,wollenden selber ,leid ist1 darob dass es nicht zurck wollen kann1 --also sollte ,wollen selber und alles ,leben--,strafe sein6 ,und nun wlzte sich ,wolke auf ,wolke ber den ,geist3 bis endlich der ,wahnsinn predigte3 ,alles vergeht1 darum ist ,alles werth zu vergehn68 ,und diess ist selber ,gerechtigkeit1 jenes ,gesetz der ,zeit1 dass sie ihre ,kinder fressen muss83 also predigte der ,wahnsinn4 ,sittlich sind die ,dinge geordnet nach ,recht und ,strafe4 ,oh wo ist die ,erlsung vom ,fluss der ,dinge und der ,strafe ,dasein88 ,also predigte der ,wahnsinn4 ,kann es ,erlsung geben1 wenn es ein ewiges ,recht giebt8 ,ach1 unwlzbar ist der ,stein ,es war83 ewig mssen auch alle ,strafen sein68 ,also predigte der ,wahnsinn4 ,keine ,that kann vernichtet werden3 wie knnte sie durch die ,strafe ungethan werden6 ,diess1 diess ist das ,ewige an der ,strafe ,dasein81 dass das ,dasein auch ewig wieder ,that und ,schuld sein muss6 ,es sei denn1 dass der ,wille endlich sich selber erlste und ,wollen zu ,nicht-,wollen wrde--83 doch ihr kennt1 meine ,brder1 diess ,fabellied des ,wahnsinns6 ,weg fhrte ich euch von diesen ,fabelliedern1 als ich euch lehrte3 der ,wille ist ein ,schaffender48 ,alles ,es war8 ist ein ,bruchstck1 ein ,rthsel1 ein grauser ,zufall--bis der schaffende ,wille dazu sagt3 aber so wollte ich es68 ,bis der schaffende ,wille dazu sagt3 ,aber so will ich es6 ,so werde ich's wollen68 ,aber sprach er schon so8 ,und wann geschieht diess8 ,ist der ,wille schon abgeschirrt von seiner eignen ,thorheit8 ,wurde der ,wille sich selber schon ,erlser und ,freudebringer8 ,verlernte er den ,geist der ,rache und alles ,zhneknirschen8 ,und wer lehrte ihn ,vershnung mit der ,zeit1 und ,hheres als alle ,vershnung ist8 ,hheres als alle ,vershnung muss der ,wille wollen1 welcher der ,wille zur ,macht ist--3 doch wie geschieht ihm das8 ,wer lehrte ihn auch noch das ,zurckwollen88 --,aber an dieser ,stelle seiner ,rede geschah es1 dass ,zarathustra pltzlich innehielt und ganz einem ,solchen gleich sah1 der auf das usserste erschrickt4 ,mit erschrecktem ,auge blickte er auf seine ,jnger2 sein ,auge durchbohrte wie mit ,pfeilen ihre ,gedanken und ,hintergedanken4 ,aber nach einer kleinen ,weile lachte er schon wieder und sagte begtigt3 ,es ist schwer1 mit ,menschen zu leben1 weil ,schweigen so schwer ist4 ,sonderlich fr einen ,geschwtzigen48-- ,also sprach ,zarathustra4 ,der ,bucklichte aber hatte dem ,gesprche zugehrt und sein ,gesicht dabei bedeckt2 als er aber ,zarathustra lachen hrte1 blickte er neugierig auf und sagte langsam3 ,aber warum redet ,zarathustra anders zu uns als zu seinen ,jngern88 ,zarathustra antwortete3 ,was ist da zum ,verwundern6 ,mit ,bucklichten darf man schon bucklicht reden68 ,gut1 sagte der ,bucklichte2 und mit ,schlern darf man schon aus der ,schule schwtzen4 ,aber warum redet ,zarathustra anders zu seinen ,schlern--als zu sich selber88-- ,von der ,menschen-,klugheit ,nicht die ,hhe3 der ,abhang ist das ,furchtbare6 ,der ,abhang1 wo der ,blick hinunter strzt und die ,hand hinauf greift4 ,da schwindelt dem ,herzen vor seinem doppelten ,willen4 ,ach1 ,freunde1 errathet ihr wohl auch meines ,herzens doppelten ,willen8 ,das1 ,das ist mein ,abhang und meine ,gefahr1 dass mein ,blick in die ,hhe strzt1 und dass meine ,hand sich halten und sttzen mchte--an der ,tiefe6 ,an den ,menschen klammert sich mein ,wille1 mit ,ketten binde ich mich an den ,menschen1 weil es mich hinauf reisst zum ,obermenschen3 denn dahin will mein andrer ,wille4 ,und dazu lebe ich blind unter den ,menschen2 gleich als ob ich sie nicht kennte3 dass meine ,hand ihren ,glauben an ,festes nicht ganz verliere4 ,ich kenne euch ,menschen nicht3 diese ,finsterniss und ,trstung ist oft um mich gebreitet4 ,ich sitze am ,thorwege fr jeden ,schelm und frage3 wer will mich betrgen8 ,das ist meine erste ,menschen-,klugheit1 dass ich mich betrgen lasse1 um nicht auf der ,hut zu sein vor ,betrgern4 ,ach1 wenn ich auf der ,hut wre vor dem ,menschen3 wie knnte meinem ,balle der ,mensch ein ,anker sein6 ,zu leicht risse es mich hinauf und hinweg6 ,diese ,vorsehung ist ber meinem ,schicksal1 dass ich ohne ,vorsicht sein muss4 ,und wer unter ,menschen nicht verschmachten will1 muss lernen1 aus allen ,glsern zu trinken2 und wer unter ,menschen rein bleiben will1 muss verstehn1 sich auch mit schmutzigem ,wasser zu waschen4 ,und also sprach ich oft mir zum ,troste3 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,altes ,herz6 ,ein ,unglck missrieth dir3 geniesse diess als dein--,glck68 ,diess aber ist meine andre ,menschen-,klugheit3 ich schone die ,eitlen mehr als die ,stolzen4 ,ist nicht verletzte ,eitelkeit die ,mutter aller ,trauerspiele8 ,wo aber ,stolz verletzt wird1 da wchst wohl etwas ,besseres noch1 als ,stolz ist4 ,damit das ,leben gut anzuschaun sei1 muss sein ,spiel gut gespielt werden3 dazu aber bedarf es guter ,schauspieler4 ,gute ,schauspieler fand ich alle ,eitlen3 sie spielen und wollen1 dass ihnen gern zugeschaut werde1--all ihr ,geist ist bei diesem ,willen4 ,sie fhren sich auf1 sie erfinden sich2 in ihrer ,nhe liebe ich's1 dem ,leben zuzuschaun1--es heilt von der ,schwermuth4 ,darum schone ich die ,eitlen1 weil sie mir ,arzte sind meiner ,schwermuth und mich am ,menschen fest halten als an einem ,schauspiele4 ,und dann3 wer ermisst am ,eitlen die ganze ,tiefe seiner ,bescheidenheit6 ,ich bin ihm gut und mitleidig ob seiner ,bescheidenheit4 ,von euch will er seinen ,glauben an sich lernen2 er nhrt sich an euren ,blicken1 er frisst das ,lob aus euren ,hnden4 ,euren ,lgen glaubt er noch1 wenn ihr gut ber ihn lgt3 denn im ,tiefsten seufzt sein ,herz3 was bin ich68 ,und wenn das die rechte ,tugend ist1 die nicht um sich selber weiss3 nun1 der ,eitle weiss nicht um seine ,bescheidenheit6-- ,das ist aber meine dritte ,menschen-,klugheit1 dass ich mir den ,anblick der ,bsen nicht verleiden lasse durch eure ,furchtsamkeit4 ,ich bin selig1 die ,wunder zu sehn1 welche heisse ,sonne ausbrtet3 ,tiger und ,palmen und ,klapperschlangen4 ,auch unter ,menschen giebt es schne ,brut heisser ,sonne und viel ,wunderwrdiges an den ,bsen4 ,zwar1 wie eure ,weisesten mir nicht gar so weise erschienen3 so fand ich auch der ,menschen ,bosheit unter ihrem ,rufe4 ,und oft fragte ich mit ,kopfschtteln3 ,warum noch klappern1 ihr ,klapperschlangen8 ,wahrlich1 es giebt auch fr das ,bse noch eine ,zukunft6 ,und der heisseste ,sden ist noch nicht entdeckt fr den ,menschen4 ,wie ,manches heisst jetzt schon rgste ,bosheit1 was doch nur zwlf ,schuhe breit und drei ,monate lang ist6 ,einst aber werden grssere ,drachen zur ,welt kommen4 ,denn dass dem bermenschen sein ,drache nicht fehle1 der ber-,drache1 der seiner wrdig ist3 dazu muss viel heisse ,sonne noch auf feuchten ,urwald glhen6 ,aus euren ,wildkatzen mssen erst ,tiger geworden sein und aus euren ,giftkrten ,krokodile3 denn der gute ,jger soll eine gute ,jagd haben6 ,und wahrlich1 ihr ,guten und ,gerechten6 ,an euch ist ,viel zum ,lachen und zumal eure ,furcht vor dem1 was bisher ,teufel8 hiess6 ,so fremd seid ihr dem ,grossen mit eurer ,seele1 dass euch der bermensch furchtbar sein wrde in seiner ,gte6 ,und ihr ,weisen und ,wissenden1 ihr wrdet vor dem ,sonnenbrande der ,weisheit flchten1 in dem der bermensch mit ,lust seine ,nacktheit badet6 ,ihr hchsten ,menschen1 denen mein ,auge begegnete6 das ist mein ,zweifel an euch und mein heimliches ,lachen3 ich rathe1 ihr wrdet meinen bermenschen--,teufel heissen6 ,ach1 ich ward dieser ,hchsten und ,besten mde3 aus ihrer ,hhe8 verlangte mich hinauf1 hinaus1 hinweg zu dem bermenschen6 ,ein ,grausen berfiel mich1 als ich diese ,besten nackend sah3 da wuchsen mir die ,flgel1 fortzuschweben in ferne ,zuknfte4 ,in fernere ,zuknfte1 in sdlichere ,sden1 als je ein ,bildner trumte3 dorthin1 wo ,gtter sich aller ,kleider schmen6 ,aber verkleidet will ich euch sehn1 ihr ,nchsten und ,mitmenschen1 und gut geputzt1 und eitel1 und wrdig1 als die ,guten und ,gerechten18-- ,und verkleidet will ich selber unter euch sitzen1--dass ich euch und mich verkenne3 das ist nmlich meine letzte ,menschen-,klugheit4 ,also sprach ,zarathustra4 ,die stillste ,stunde ,was geschah mir1 meine ,freunde8 ,ihr seht mich verstrt1 fortgetrieben1 unwillig-folgsam1 bereit zu gehen--ach1 von euch fortzugehen6 ,ja1 noch ,ein ,mal muss ,zarathustra in seine ,einsamkeit3 aber unlustig geht diessmal der ,br zurck in seine ,hhle6 ,was geschah mir8 ,wer gebeut diess8--,ach1 meine zornige ,herrin will es so1 sie sprach zu mir3 nannte ich je euch schon ihren ,namen8 ,gestern gen ,abend sprach zu mir meine stillste ,stunde3 das ist der ,name meiner furchtbaren ,herrin4 ,und so geschah's1--denn ,alles muss ich euch sagen1 dass euer ,herz sich nicht verhrte gegen den pltzlich ,scheidenden6 ,kennt ihr den ,schrecken des ,einschlafenden8-- ,bis in die ,zehen hinein erschrickt er1 darob1 dass ihm der ,boden weicht und der ,traum beginnt4 ,dieses sage ich euch zum ,gleichniss4 ,gestern1 zur stillsten ,stunde1 wich mir der ,boden3 der ,traum begann4 ,der ,zeiger rckte1 die ,uhr meines ,lebens holte ,athem--nie hrte ich solche ,stille um mich3 also dass mein ,herz erschrak4 ,dann sprach es ohne ,stimme zu mir3 ,du weisst es1 ,zarathustra88-- ,und ich schrie vor ,schrecken bei diesem ,flstern1 und das ,blut wich aus meinem ,gesichte3 aber ich schwieg4 ,da sprach es abermals ohne ,stimme zu mir3 ,du weisst es1 ,zarathustra1 aber du redest es nicht68-- ,und ich antwortete endlich gleich einem ,trotzigen3 ,ja1 ich weiss es1 aber ich will es nicht reden68 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,du willst nicht1 ,zarathustra8 ,ist diess auch wahr8 ,verstecke dich nicht in deinen ,trotz68-- ,und ich weinte und zitterte wie ein ,kind und sprach3 ,ach1 ich wollte schon1 aber wie kann ich es6 ,erlass mir diess nur6 ,es ist ber meine ,kraft68 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,was liegt an dir1 ,zarathustra6 ,sprich dein ,wort und zerbrich68-- ,und ich antwortete3 ,ach1 ist es mein ,wort8 ,wer bin ich8 ,ich warte des ,wrdigeren2 ich bin nicht werth1 an ihm auch nur zu zerbrechen48 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,was liegt an dir8 ,du bist mir noch nicht demthig genug4 ,die ,demuth hat das hrteste ,fell48-- ,und ich antwortete3 ,was trug nicht schon das ,fell meiner ,demuth6 ,am ,fusse wohne ich meiner ,hhe3 wie hoch meine ,gipfel sind8 ,niemand sagte es mir noch4 ,aber gut kenne ich meine ,thler48 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,oh ,zarathustra1 wer ,berge zu versetzen hat1 der versetzt auch ,thler und ,niederungen48-- ,und ich antwortete3 ,noch versetzte mein ,wort keine ,berge1 und was ich redete1 erreichte die ,menschen nicht4 ,ich gieng wohl zu den ,menschen1 aber noch langte ich nicht bei ihnen an48 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,was weisst du davon6 ,der ,thau fllt auf das ,gras1 wenn die ,nacht am verschwiegensten ist48-- ,und ich antwortete3 sie verspotteten mich1 als ich meinen eigenen ,weg fand und gieng2 und in ,wahrheit zitterten damals meine ,fsse48 ,und so sprachen sie zu mir3 du verlerntest den ,weg1 nun verlernst du auch das ,gehen68 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,was liegt an ihrem ,spotte6 ,du bist ,einer1 der das ,gehorchen verlernt hat3 nun sollst du befehlen6 ,weisst du nicht1 wer ,allen am nthigsten thut8 ,der ,grosses befiehlt4 ,grosses vollfhren ist schwer3 aber das ,schwerere ist1 ,grosses befehlen4 ,das ist dein ,unverzeihlichstes3 du hast die ,macht1 und du willst nicht herrschen48-- ,und ich antwortete3 ,mir fehlt des ,lwen ,stimme zu allem ,befehlen48 ,da sprach es wieder wie ein ,flstern zu mir3 ,die stillsten ,worte sind es1 welche den ,sturm bringen4 ,gedanken1 die mit ,taubenfssen kommen1 lenken die ,welt4 ,oh ,zarathustra1 du sollst gehen als ein ,schatten dessen1 was kommen muss3 so wirst du befehlen und befehlend vorangehen48-- ,und ich antwortete3 ,ich schme mich48 ,da sprach es wieder ohne ,stimme zu mir3 ,du musst noch ,kind werden und ohne ,scham4 ,der ,stolz der ,jugend ist noch auf dir1 spt bist du jung geworden3 aber wer zum ,kinde werden will1 muss auch noch seine ,jugend berwinden48-- ,und ich besann mich lange und zitterte4 ,endlich aber sagte ich1 was ich zuerst sagte3 ,ich will nicht48 ,da geschah ein ,lachen um mich4 ,wehe1 wie diess ,lachen mir die ,eingeweide zerriss und das ,herz aufschlitzte6 ,und es sprach zum letzten ,male zu mir3 ,oh ,zarathustra1 deine ,frchte sind reif1 aber du bist nicht reif fr deine ,frchte6 ,so musst du wieder in die ,einsamkeit3 denn du sollst noch mrbe werden48-- ,und wieder lachte es und floh3 dann wurde es stille um mich wie mit einer zwiefachen ,stille4 ,ich aber lag am ,boden1 und der ,schweiss floss mir von den ,gliedern4 --,nun hrtet ihr ,alles1 und warum ich in meine ,einsamkeit zurck muss4 ,nichts verschwieg ich euch1 meine ,freunde4 ,aber auch diess hrtet ihr von mir1 wer immer noch aller ,menschen ,verschwiegenster ist--und es sein will6 ,ach meine ,freunde6 ,ich htte euch noch ,etwas zu sagen1 ich htte euch noch ,etwas zu geben6 ,warum gebe ich es nicht8 ,bin ich denn geizig88-- ,als ,zarathustra aber diese ,worte gesprochen hatte1 berfiel ihn die ,gewalt des ,schmerzes und die ,nhe des ,abschieds von seinen ,freunden1 also dass er laut weinte2 und ,niemand wusste ihn zu trsten4 ,des ,nachts aber gieng er allein fort und verliess seine ,freunde4 ,dritter ,theil ,ihr seht nach ,oben1 wenn ihr nach ,erhebung verlangt4 ,und ich sehe hinab1 weil ich erhoben bin4 ,wer von euch kann zugleich lachen und erhoben sein8 ,wer auf den hchsten ,bergen steigt1 der lacht ber alle ,trauer-,spiele und ,trauer-,ernste48 ,zarathustra1 vom ,lesen und ,schreiben4 ,der ,wanderer ,um ,mitternacht war es1 da nahm ,zarathustra seinen ,weg ber den ,rcken der ,insel1 dass er mit dem frhen ,morgen an das andre ,gestade kme3 denn dort wollte er zu ,schiff steigen4 ,es gab nmlich allda eine gute ,rhede1 an der auch fremde ,schiffe gern vor ,anker giengen2 die nahmen ,manchen mit sich1 der von den glckseligen ,inseln ber das ,meer wollte4 ,als nun ,zarathustra so den ,berg hinanstieg1 gedachte er unterwegs des vielen einsamen ,wanderns von ,jugend an1 und wie viele ,berge und ,rcken und ,gipfel er schon gestiegen sei4 ,ich bin ein ,wanderer und ein ,bergsteiger1 sagte er zu seinem ,herzen1 ich liebe die ,ebenen nicht und es scheint1 ich kann nicht lange still sitzen4 ,und was mir nun auch noch als ,schicksal und ,erlebniss komme1--ein ,wandern wird darin sein und ein ,bergsteigen3 man erlebt endlich nur noch sich selber4 ,die ,zeit ist abgeflossen1 wo mir noch ,zuflle begegnen durften2 und was knnte jetzt noch zu mir fallen1 was nicht schon mein ,eigen wre6 ,es kehrt nur zurck1 es kommt mir endlich heim--mein eigen ,selbst1 und was von ihm lange in der ,fremde war und zerstreut unter alle ,dinge und ,zuflle4 ,und noch ,eins weiss ich3 ich stehe jetzt vor meinem letzten ,gipfel und vor dem1 was mir am lngsten aufgespart war4 ,ach1 meinen hrtesten ,weg muss ich hinan6 ,ach1 ich begann meine einsamste ,wanderung6 ,wer aber meiner ,art ist1 der entgeht einer solchen ,stunde nicht3 der ,stunde1 die zu ihm redet3 ,jetzo erst gehst du deinen ,weg der ,grsse6 ,gipfel und ,abgrund--das ist jetzt in ,eins beschlossen6 ,du gehst deinen ,weg der ,grsse3 nun ist deine letzte ,zuflucht worden1 was bisher deine letzte ,gefahr hiess6 ,du gehst deinen ,weg der ,grsse3 das muss nun dein bester ,muth sein1 dass es hinter dir keinen ,weg mehr giebt6 ,du gehst deinen ,weg der ,grsse2 hier soll dir ,keiner nachschleichen6 ,dein ,fuss selber lschte hinter dir den ,weg aus1 und ber ihm steht geschrieben3 ,unmglichkeit4 ,und wenn dir nunmehr alle ,leitern fehlen1 so musst du verstehen1 noch auf deinen eigenen ,kopf zu steigen3 wie wolltest du anders aufwrts steigen8 ,auf deinen eigenen ,kopf und hinweg ber dein eigenes ,herz6 ,jetzt muss das ,mildeste an dir noch zum ,hrtesten werden4 ,wer sich stets viel geschont hat1 der krnkelt zuletzt an seiner vielen ,schonung4 ,gelobt sei1 was hart macht6 ,ich lobe das ,land nicht1 wo ,butter und ,honig--fliesst6 ,von sich absehn lernen ist nthig1 um ,viel zu sehn3--diese ,hrte thut jedem ,berge-,steigenden ,noth4 ,wer aber mit den ,augen zudringlich ist als ,erkennender1 wie sollte der von allen ,dingen mehr als ihre vorderen ,grnde sehn6 ,du aber1 oh ,zarathustra1 wolltest aller ,dinge ,grund schaun und ,hintergrund3 so musst du schon ber dich selber steigen1--hinan1 hinauf1 bis du auch deine ,sterne noch unter dir hast6 ,ja6 ,hinab auf mich selber sehn und noch auf meine ,sterne3 das erst hiesse mir mein ,gipfel1 das blieb mir noch zurck als mein letzter ,gipfel6--8 ,also sprach ,zarathustra im ,steigen zu sich1 mit harten ,sprchlein sein ,herz trstend3 denn er war wund am ,herzen wie noch niemals zuvor4 ,und als er auf die ,hhe des ,bergrckens kam1 siehe1 da lag das andere ,meer vor ihm ausgebreitet3 und er stand still und schwieg lange4 ,die ,nacht aber war kalt in dieser ,hhe und klar und hellgestirnt4 ,ich erkenne mein ,loos1 sagte er endlich mit ,trauer4 ,wohlan6 ,ich bin bereit4 ,eben begann meine letzte ,einsamkeit4 ,ach1 diese schwarze traurige ,see unter mir6 ,ach1 diese schwangere nchtliche ,verdrossenheit6 ,ach1 ,schicksal und ,see6 ,zu euch muss ich nun hinab steigen6 ,vor meinem hchsten ,berge stehe ich und vor meiner lngsten ,wanderung3 darum muss ich erst tiefer hinab als ich jemals stieg3 --tiefer hinab in den ,schmerz als ich jemals stieg1 bis hinein in seine schwrzeste ,fluth6 ,so will es mein ,schicksal3 ,wohlan6 ,ich bin bereit4 ,woher kommen die hchsten ,berge8 so fragte ich einst4 ,da lernte ich1 dass sie aus dem ,meere kommen4 ,diess ,zeugniss ist in ihr ,gestein geschrieben und in die ,wnde ihrer ,gipfel4 ,aus dem ,tiefsten muss das ,hchste zu seiner ,hhe kommen4-- ,also sprach ,zarathustra auf der ,spitze des ,berges1 wo es kalt war2 als er aber in die ,nhe des ,meeres kam und zuletzt allein unter den ,klippen stand1 da war er unterwegs mde geworden und sehnschtiger als noch zuvor4 ,es schlft jetzt ,alles noch1 sprach er2 auch das ,meer schlft4 ,schlaftrunken und fremd blickt sein ,auge nach mir4 ,aber es athmet warm1 das fhle ich4 ,und ich fhle auch1 dass es trumt4 ,es windet sieh trumend auf harten ,kissen4 ,horch6 ,horch6 ,wie es sthnt von bsen ,erinnerungen6 ,oder bsen ,erwartungen8 ,ach1 ich bin traurig mit dir1 du dunkles ,ungeheuer1 und mir selber noch gram um deinetwillen4 ,ach1 dass meine ,hand nicht ,strke genug hat6 ,gerne1 wahrlich1 mchte ich dich von bsen ,trumen erlsen6-- ,und indem ,zarathustra so sprach1 lachte er mit ,schwermuth und ,bitterkeit ber sich selber4 ,wie6 ,zarathustra6 sagte er1 willst du noch dem ,meere ,trost singen8 ,ach1 du liebreicher ,narr ,zarathustra1 du ,vertrauens-berseliger6 ,aber so warst du immer3 immer kamst du vertraulich zu allem ,furchtbaren4 ,jedes ,ungethm wolltest du noch streicheln4 ,ein ,hauch warmen ,athems1 ein ,wenig weiches ,gezottel an der ,tatze--3 und gleich warst du bereit1 es zu lieben und zu locken4 ,die ,liebe ist die ,gefahr des ,einsamsten1 die ,liebe zu ,allem1 wenn es nur lebt6 ,zum ,lachen ist wahrlich meine ,narrheit und meine ,bescheidenheit in der ,liebe68-- ,also sprach ,zarathustra und lachte dabei zum andern ,male3 da aber gedachte er seiner verlassenen ,freunde--1 und wie als ob er sich mit seinen ,gedanken an ihnen vergangen habe1 zrnte er sich ob seiner ,gedanken4 ,und alsbald geschah es1 dass der ,lachende weinte3--vor ,zorn und ,sehnsucht weinte ,zarathustra bitterlich4 ,vom ,gesicht und ,rthsel #a4 ,als es unter den ,schiffsleuten ruchbar wurde1 dass ,zarathustra auf dem ,schiffe sei1--denn es war ein ,mann zugleich mit ihm an ,bord gegangen1 der von den glckseligen ,inseln kam--da entstand eine grosse ,neugierde und ,erwartung4 ,aber ,zarathustra schwieg zwei ,tage und war kalt und taub vor ,traurigkeit1 also1 dass er weder auf ,blicke noch auf ,fragen antwortete4 ,am ,abende aber des zweiten ,tages that er seine ,ohren wieder auf1 ob er gleich noch schwieg3 denn es gab viel ,seltsames und ,gefhrliches auf diesem ,schiffe anzuhren1 welches weither kam und noch weiterhin wollte4 ,zarathustra aber war ein ,freund aller ,solchen1 die weite ,reisen thun und nicht ohne ,gefahr leben mgen4 ,und siehe6 zuletzt wurde ihm im ,zuhren die eigne ,zunge gelst1 und das ,eis seines ,herzens brach3 --da begann er also zu reden3 ,euch1 den khnen ,suchern1 ,versuchern1 und wer je sich mit listigen ,segeln auf furchtbare ,meere einschiffte1-- euch1 den ,rthsel-,trunkenen1 den ,zwielicht-,frohen1 deren ,seele mit ,flten zu jedem ,irr-,schlunde gelockt wird3 --denn nicht wollt ihr mit feiger ,hand einem ,faden nachtasten2 und1 wo ihr errathen knnt1 da hasst ihr es1 zu erschliessen-- euch allein erzhle ich das ,rthsel1 das ich sah1--das ,gesicht des ,einsamsten4-- ,dster gierig ich jngst durch leichenfarbne ,dmmerung1--dster und hart1 mit gepressten ,lippen4 ,nicht nur ,eine ,sonne war mir untergegangen4 ,ein ,pfad1 der trotzig durch ,gerll stieg1 ein boshafter1 einsamer1 dem nicht ,kraut1 nicht ,strauch mehr zusprach3 ein ,bergpfad knirschte unter dem ,trotz meines ,fusses4 ,stumm ber hhnischem ,geklirr von ,kieseln schreitend1 den ,stein zertretend1 der ihn gleiten liess3 also zwang mein ,fuss sich aufwrts4 ,aufwrts3--dem ,geiste zum ,trotz1 der ihn abwrts zog1 abgrundwrts zog1 dem ,geiste der ,schwere1 meinem ,teufel und ,erzfeinde4 ,aufwrts3--obwohl er auf mir sass1 halb ,zwerg1 halb ,maulwurf2 lahm2 lhmend2 ,blei durch mein ,ohr1 ,bleitropfen-,gedanken in mein ,hirn trufelnd4 ,oh ,zarathustra1 raunte er hhnisch ,silb' um ,silbe1 du ,stein der ,weisheit6 ,du warfst dich hoch1 aber jeder geworfene ,stein muss--fallen6 ,oh ,zarathustra1 du ,stein der ,weisheit1 du ,schleuderstein1 du ,stern-,zertrmmerer6 ,dich selber warfst du so hoch1--aber jeder geworfene ,stein - muss fallen6 ,verurtheilt zu dir selber und zur eignen ,steinigung3 oh ,zarathustra1 weit warfst du ja den ,stein1--aber auf dich wird er zurckfallen68 ,drauf schwieg der ,zwerg2 und das whrte lange4 ,sein ,schweigen aber drckte mich2 und solchermaassen zu ,zwein ist man wahrlich einsamer als zu ,einem6 ,ich stieg1 ich stieg1 ich trumte1 ich dachte1--aber ,alles drckte mich4 ,einem ,kranken glich ich1 den seine schlimme ,marter mde macht1 und den wieder ein schlimmerer ,traum aus dem ,einschlafen weckt4-- ,aber es giebt ,etwas in mir1 das ich ,muth heisse3 das schlug bisher mir jeden ,unmuth todt4 ,dieser ,muth hiess mich endlich stille stehn und sprechen3 ,zwerg6 ,du6 ,oder ich68-- ,muth nmlich ist der beste ,todtschlger1--,muth1 welcher angreift3 denn in jedem ,angriffe ist klingendes ,spiel4 ,der ,mensch aber ist das muthigste ,thier3 damit berwand er jedes ,thier4 ,mit klingendem ,spiele berwand er noch jeden ,schmerz2 ,menschen-,schmerz aber ist der tiefste ,schmerz4 ,der ,muth schlgt auch den ,schwindel todt an ,abgrnden3 und wo stnde der ,mensch nicht an ,abgrnden6 ,ist ,sehen nicht selber--,abgrnde sehen8 ,muth ist der beste ,todtschlger3 der ,muth schlgt auch das ,mitleiden todt4 ,mitleiden aber ist der tiefste ,abgrund3 so tief der ,mensch in das ,leben sieht1 so tief sieht er auch in das ,leiden4 ,muth aber ist der beste ,todtschlger1 ,muth1 der angreift3 der schlgt noch den ,tod todt1 denn er spricht3 ,war das das ,leben8 ,wohlan6 ,noch ,ein ,mal68 ,in solchem ,spruche aber ist viel klingendes ,spiel4 ,wer ,ohren hat1 der hre4-- #b4 ,halt6 ,zwerg6 sprach ich4 ,ich6 ,oder du6 ,ich aber bin der ,strkere von uns ,beiden--3 du kennst meinen abgrndlichen ,gedanken nicht6 ,den--knntest du nicht tragen68-- ,da geschah1 was mich leichter machte3 denn der ,zwerg sprang mir von der ,schulter1 der ,neugierige6 ,und er hockte sich auf einen ,stein vor mich hin4 ,es war aber gerade da ein ,thorweg1 wo wir hielten4 ,siehe diesen ,thorweg6 ,zwerg6 sprach ich weiter3 der hat zwei ,gesichter4 ,zwei ,wege kommen hier zusammen3 die gieng noch ,niemand zu ,ende4 ,diese lange ,gasse zurck3 die whrt eine ,ewigkeit4 ,und jene lange ,gasse hinaus --das ist eine andre ,ewigkeit4 ,sie widersprechen sich1 diese ,wege2 sie stossen sich gerade vor den ,kopf3--und hier1 an diesem ,thorwege1 ist es1 wo sie zusammen kommen4 ,der ,name des ,thorwegs steht oben geschrieben3 ,augenblick84 ,aber wer ,einen von ihnen weiter gienge--und immer weiter und immer ferner3 glaubst du1 ,zwerg1 dass diese ,wege sich ewig widersprechen88-- ,alles ,gerade lgt1 murmelte verchtlich der ,zwerg4 ,alle ,wahrheit ist krumm1 die ,zeit selber ist ein ,kreis48 ,du ,geist der ,schwere6 sprach ich zrnend1 mache dir es nicht zu leicht6 ,oder ich lasse dich hocken1 wo du hockst1 ,lahmfuss1--und ich trug dich hoch6 ,siehe1 sprach ich weiter1 diesen ,augenblick6 ,von diesem ,thorwege ,augenblick luft eine lange ewige ,gasse rckwrts hinter uns liegt eine ,ewigkeit4 ,muss nicht1 was laufen kann von allen ,dingen1 schon einmal diese ,gasse gelaufen sein8 ,muss nicht1 was geschehn kann von allen ,dingen1 schon einmal geschehn1 gethan1 vorbergelaufen sein8 ,und wenn ,alles schon dagewesen ist3 was hltst du ,zwerg von diesem ,augenblick8 ,muss auch dieser ,thorweg nicht schon--dagewesen sein8 ,und sind nicht solchermaassen fest alle ,dinge verknotet1 dass dieser ,augenblick alle kommenden ,dinge nach sich zieht8 ,also--- sich selber noch8 ,denn1 was laufen kann von allen ,dingen3 auch in dieser langen ,gasse hinaus--muss es einmal noch laufen6-- ,und diese langsame ,spinne1 die im ,mondscheine kriecht1 und dieser ,mondschein selber1 und ich und du im ,thorwege1 zusammen flsternd1 von ewigen ,dingen flsternd--mssen wir nicht ,alle schon dagewesen sein8 --und wiederkommen und in jener anderen ,gasse laufen1 hinaus1 vor uns1 in dieser langen schaurigen ,gasse--mssen wir nicht ewig wiederkommen8--8 ,also redete ich1 und immer leiser3 denn ich frchtete mich vor meinen eignen ,gedanken und ,hintergedanken4 ,da1 pltzlich1 hrte ich einen ,hund nahe heulen4 ,hrte ich jemals einen ,hund so heulen8 ,mein ,gedanke lief zurck4 ,ja6 ,als ich ,kind war1 in fernster ,kindheit3 --da hrte ich einen ,hund so heulen4 ,und sah ihn auch1 gestrubt1 den ,kopf nach ,oben1 zitternd1 in stillster ,mitternacht1 wo auch ,hunde an ,gespenster glauben3 --also dass es mich erbarmte4 ,eben nmlich gieng der volle ,mond1 todtschweigsam1 ber das ,haus1 eben stand er still1 eine runde ,gluth1--still auf flachem ,dache1 gleich als auf fremdem ,eigenthume3-- darob entsetzte sich damals der ,hund3 denn ,hunde glauben an ,diebe und ,gespenster4 ,und als ich wieder so heulen hrte1 da erbarmte es mich abermals4 ,wohin war jetzt ,zwerg8 und ,thorweg8 ,und ,spinne8 ,und alles ,flstern8 ,trumte ich denn8 ,wachte ich auf8 ,zwischen wilden ,klippen stand ich mit ,einem ,male1 allein1 de1 im desten ,mondscheine4 ,aber da lag ein ,mensch6 ,und da6 ,der ,hund1 springend1 gestrubt1 winselnd1--jetzt sah er mich kommen--da heulte er wieder1 da schrie er3--hrte ich je einen ,hund so ,hlfe schrein8 ,und1 wahrlich1 was ich sah1 desgleichen sah ich nie4 ,einen jungen ,hirten sah ich1 sich windend1 wrgend1 zuckend1 verzerrten ,antlitzes1 dem eine schwarze schwere ,schlange aus dem ,munde hieng4 ,sah ich je so viel ,ekel und bleiches ,grauen auf ,einem ,antlitze8 ,er hatte wohl geschlafen8 ,da kroch ihm die ,schlange in den ,schlund--da biss sie sich fest4 ,meine ,hand riss die ,schlange und riss3--umsonst6 sie riss die ,schlange nicht aus dem ,schlunde4 ,da schrie es aus mir3 ,beiss zu6 ,beiss zu6 ,den ,kopf ab6 ,beiss zu68--so schrie es aus mir1 mein ,grauen1 mein ,hass1 mein ,ekel1 mein ,erbarmen1 all mein ,gutes und ,schlimmes schrie mit ,einem ,schrei aus mir4-- ,ihr ,khnen um mich6 ,ihr ,sucher1 ,versucher1 und wer von euch mit listigen ,segeln sich in unerforschte ,meere einschiffte6 ,ihr ,rthsel-,frohen6 ,so rathet mir doch das ,rthsel1 das ich damals schaute1 so deutet mir doch das ,gesicht des ,einsamsten6 ,denn ein ,gesicht war's und ein ,vorhersehn3--was sah ich damals im ,gleichnisse8 ,und wer ist1 der einst noch kommen muss8 ,wer ist der ,hirt1 dem also die ,schlange in den ,schlund kroch8 ,wer ist der ,mensch1 dem also alles ,schwerste1 ,schwrzeste in den ,schlund kriechen wird8 --,der ,hirt aber biss1 wie mein ,schrei ihm rieth2 er biss mit gutem ,bisse6 ,weit weg spie er den ,kopf der ,schlange--3 und sprang empor4-- ,nicht mehr ,hirt1 nicht mehr ,mensch1--ein ,verwandelter1 ein ,umleuchteter1 welcher lachte6 ,niemals noch auf ,erden lachte je ein ,mensch1 wie er lachte6 ,oh meine ,brder1 ich hrte ein ,lachen1 das keines ,menschen ,lachen war1--- und nun frisst ein ,durst an mir1 eine ,sehnsucht1 die nimmer stille wird4 ,meine ,sehnsucht nach diesem ,lachen frisst an mir3 oh wie ertrage ich noch zu leben6 ,und wie ertrge ich's1 jetzt zu sterben6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von der ,seligkeit wider ,willen ,mit solchen ,rthseln und ,bitternissen im ,herzen fuhr ,zarathustra ber das ,meer4 ,als er aber vier ,tagereisen fern war von den glckseligen ,inseln und von seinen ,freunden1 da hatte er allen seinen ,schmerz berwunden--3 siegreich und mit festen ,fssen stand er wieder auf seinem ,schicksal4 ,und damals redete ,zarathustra also zu seinem frohlockenden ,gewissen3 ,allein bin ich wieder und will es sein1 allein mit reinem ,himmel und freiem ,meere2 und wieder ist ,nachmittag um mich4 ,des ,nachmittags fand ich zum ersten ,male einst meine ,freunde1 des ,nachmittags auch zum anderen ,male3--zur ,stunde1 da alles ,licht stiller wird4 ,denn was von ,glck noch unterwegs ist zwischen ,himmel und ,erde1 das sucht sich nun zur ,herberge noch eine lichte ,seele3 vor ,glck ist alles ,licht jetzt stiller worden4 ,oh ,nachmittag meines ,lebens6 ,einst stieg auch mein ,glck zu ,thale1 dass es sich eine ,herberge suche3 da fand es diese offnen gastfreundlichen ,seelen4 ,oh ,nachmittag meines ,lebens6 ,was gab ich nicht hin1 dass ich ,eins htte3 diese lebendige ,pflanzung meiner ,gedanken und diess ,morgenlicht meiner hchsten ,hoffnung6 ,gefhrten suchte einst der ,schaffende und ,kinder seiner ,hoffnung3 und siehe1 es fand sich1 dass er sie nicht finden knne1 es sei denn1 er schaffe sie selber erst4 ,also bin ich mitten in meinem ,werke1 zu meinen ,kindern gehend und von ihnen kehrend3 um seiner ,kinder willen muss ,zarathustra sich selbst vollenden4 ,denn von ,grund aus liebt man nur sein ,kind und ,werk2 und wo grosse ,liebe zu sich selber ist1 da ist sie der ,schwangerschaft ,wahrzeichen3 so fand ich's4 ,noch grnen mir meine ,kinder in ihrem ersten ,frhlinge1 nahe bei einander stehend und gemeinsam von ,winden geschttelt1 die ,bume meines ,gartens und besten ,erdreichs4 ,und wahrlich6 ,wo solche ,bume bei einander stehn1 da sind glckselige ,inseln6 ,aber einstmals will ich sie ausheben und einen jeden fr sich allein stellen3 dass er ,einsamkeit lerne und ,trotz und ,vorsicht4 ,knorrig und gekrmmt und mit biegsamer ,hrte soll er mir dann am ,meere dastehn1 ein lebendiger ,leuchtthurm unbesiegbaren ,lebens4 ,dort1 wo die ,strme hinab in's ,meer strzen1 und des ,gebirgs ,rssel ,wasser trinkt1 da soll ein jeder einmal seine ,tag- und ,nachtwachen haben1 zu seiner ,prfung und ,erkenntniss4 ,erkannt und geprft soll er werden1 darauf1 ob er meiner ,art und ,abkunft ist1--ob er eines langen ,willens ,herr sei1 schweigsam1 auch wenn er redet1 und nachgebend also1 dass er im ,geben nimmt3-- --dass er einst mein ,gefhrte werde und ein ,mitschaffender und ,mitfeiernder ,zarathustra's--3 ein ,solcher1 der mir meinen ,willen auf meine ,tafeln schreibt3 zu aller ,dinge vollerer ,vollendung4 ,und um seinetwillen und seines ,gleichen muss ich selber mich vollenden3 darum weiche ich jetzt meinem ,glcke aus und biete mich allem ,unglcke an--zu meiner letzten ,prfung und ,erkenntniss4 ,und wahrlich1 ,zeit war's1 dass ich gierig2 und des ,wanderers ,schatten und die lngste ,weile und die stillste ,stunde--alle redeten mir zu3 es ist hchste ,zeit68 ,der ,wind blies mir durch's ,schlsselloch und sagte ,komm68 ,die ,thr sprang mir listig auf und sagte ,geh68 ,aber ich lag angekettet an die ,liebe zu meinen ,kindern3 das ,begehren legte mir diese ,schlinge1 das ,begehren nach ,liebe1 dass ich meiner ,kinder ,beute wrde und mich an sie verlre4 ,begehren--das heisst mir schon3 mich verloren haben4 ,ich habe euch1 meine ,kinder6 ,in diesem ,haben soll ,alles ,sicherheit und ,nichts ,begehren sein4 ,aber brtend lag die ,sonne meiner ,liebe auf mir1 im eignen ,safte kochte ,zarathustra1--da flogen ,schatten und ,zweifel ber mich weg4 ,nach ,frost und ,winter gelstete mich schon3 oh dass ,frost und ,winter mich wieder knacken und knirschen machten68 seufzte ich3--da stiegen eisige ,nebel aus mir auf4 ,meine ,vergangenheit brach ihm ,grber1 manch lebendig begrabner ,schmerz wachte auf--3 ausgeschlafen hatte er sich nur1 versteckt in ,leichen-,gewnder4 ,also rief mir ,alles in ,zeichen zu3 es ist ,zeit68--,aber ich--hrte nicht3 bis endlich mein ,abgrund sich rhrte und mein ,gedanke mich biss4 ,ach1 abgrndlicher ,gedanke1 der du mein ,gedanke bist6 ,wann finde ich die ,strke1 dich graben zu hren und nicht mehr zu zittern8 ,bis zur ,kehle hinauf klopft mir das ,herz1 wenn ich dich graben hre6 ,dein ,schweigen noch will mich wrgen1 du abgrndlich ,schweigender6 ,noch wagte ich niemals1 dich herauf zu rufen3 genug schon1 dass ich dich mit mir--trug6 ,noch war ich nicht stark genug zum letzten ,lwen-bermuthe und -,muthwillen4 ,genug des ,furchtbaren war mir immer schon deine ,schwere3 aber einst soll ich noch die ,strke finden und die ,lwen-,stimme1 die dich herauf ruft6 ,wenn ich mich dessen erst berwunden habe1 dann will ich mich auch des ,grsseren noch berwinden2 und ein ,sieg soll meiner ,vollendung ,siegel sein6-- ,inzwischen treibe ich noch auf ungewissen ,meeren2 der ,zufall schmeichelt mir1 der glattzngige2 vorwrts und rckwrts schaue ich--1 noch schaue ich kein ,ende4 ,noch kam mir die ,stunde meines letzten ,kampfes nicht1--oder kommt sie wohl mir eben8 ,wahrlich1 mit tckischer ,schnheit schaut mich rings ,meer und ,leben an6 ,oh ,nachmittag meines ,lebens6 ,oh ,glck vor ,abend6 ,oh ,hafen auf hoher ,see6 ,oh ,friede im ,ungewissen6 ,wie misstraue ich euch ,allen6 ,wahrlich1 misstrauisch bin ich gegen eure tckische ,schnheit6 ,dem ,liebenden gleiche ich1 der allzusammtenem ,lcheln misstraut4 ,wie er die ,geliebteste vor sich her stsst1 zrtlich noch in seiner ,hrte1 der ,eiferschtige--1 also stosse ich diese selige ,stunde vor mir her4 ,hinweg mit dir1 du selige ,stunde6 ,mit dir kam mir eine ,seligkeit wider ,willen6 ,willig zu meinem tiefsten ,schmerze stehe ich hier3--zur ,unzeit kamst du6 ,hinweg mit dir1 du selige ,stunde6 ,lieber nimm ,herberge dort--bei meinen ,kindern6 ,eile6 und segne sie vor ,abend noch mit meinem ,glcke6 ,da naht schon der ,abend3 die ,sonne sinkt4 ,dahin--mein ,glck6--8 ,also sprach ,zarathustra4 ,und er wartete auf sein ,unglck die ganze ,nacht3 aber er wartete umsonst4 ,die ,nacht blieb hell und still1 und das ,glck selber kam ihm immer nher und nher4 ,gegen ,morgen aber lachte ,zarathustra zu seinem ,herzen und sagte spttisch3 das ,glck luft mir nach4 ,das kommt davon1 dass ich nicht den ,weibern nachlaufe4 ,das ,glck aber ist ein ,weib48 ,vor ,sonnen-,aufgang ,oh ,himmel ber mir1 du ,reiner6 ,tiefer6 ,du ,licht-,abgrund6 ,dich schauend schaudere ich vor gttlichen ,begierden4 ,in deine ,hhe mich zu werfen--das ist meine ,tiefe6 ,in deine ,reinheit mich zu bergen--das ist meine ,unschuld6 ,den ,gott verhllt seine ,schnheit3 so verbirgst du deine ,sterne4 ,du redest nicht3 so kndest du mir deine ,weisheit4 ,stumm ber brausendem ,meere bist du heut mir aufgegangen1 deine ,liebe und deine ,scham redet ,offenbarung zu meiner brausenden ,seele4 ,dass du schn zu mir kamst1 verhllt in deine ,schnheit1 dass du stumm zu mir sprichst1 offenbar in deiner ,weisheit3 ,oh wie erriethe ich nicht alles ,schamhafte deiner ,seele6 ,vor der ,sonne kamst du zu mir1 dem ,einsamsten4 ,wir sind ,freunde von ,anbeginn3 uns ist ,gram und ,grauen und ,grund gemeinsam2 noch die ,sonne ist uns gemeinsam4 ,wir reden nicht zu einander1 weil wir zu ,vieles wissen--3 wir schweigen uns an1 wir lcheln uns unser ,wissen zu4 ,bist du nicht das ,licht zu meinem ,feuer8 ,hast du nicht die ,schwester-,seele zu meiner ,einsicht8 ,zusammen lernten wir ,alles2 zusammen lernten wir ber uns zu uns selber aufsteigen und wolkenlos lcheln3-- --wolkenlos hinab lcheln aus lichten ,augen und aus meilenweiter ,ferne1 wenn unter uns ,zwang und ,zweck und ,schuld wie ,regen dampfen4 ,und wanderte ich allein3 wes hungerte meine ,seele in ,nchten und ,irr-,pfaden8 ,und stieg ich ,berge1 wen suchte ich je1 wenn nicht dich1 auf ,bergen8 ,und all mein ,wandern und ,bergsteigen3 eine ,noth war's nur und ein ,behelf des ,unbeholfenen3--fliegen allein will mein ganzer ,wille1 in dich hinein fliegen6 ,und wen hasste ich mehr1 als ziehende ,wolken und ,alles1 was dich befleckt8 ,und meinen eignen ,hass hasste ich noch1 weil er dich befleckte6 ,den ziehenden ,wolken bin ich gram1 diesen schleichenden ,raub-,katzen3 sie nehmen dir und mir1 was uns gemein ist1--das ungeheure unbegrenzte ,ja- und ,amen-sagen4 ,diesen ,mittlern und ,mischern sind wir gram1 den ziehenden ,wolken3 diesen ,halb- und ,halben1 welche weder segnen lernten1 noch von ,grund aus fluchen4 ,lieber will ich noch unter verschlossnem ,himmel in der ,tonne sitzen1 lieber ohne ,himmel im ,abgrund sitzen1 als dich1 ,licht-,himmel1 mit ,zieh-,wolken befleckt sehn6 ,und oft gelstete mich1 sie mit zackichten ,blitz-,golddrhten festzuheften1 dass ich1 gleich dem ,donner1 auf ihrem ,kessel-,bauche die ,pauke schlge3-- --ein zorniger ,paukenschlger1 weil sie mir dein ,ja6 und ,amen6 rauben1 du ,himmel ber mir1 du ,reiner6 ,lichter6 ,du ,licht-,abgrund6--weil sie dir mein ,ja6 und ,amen6 rauben4 ,denn lieber noch will ich ,lrm und ,donner und ,wetter-,flche1 als diese bedchtige zweifelnde ,katzen-,ruhe2 und auch unter ,menschen hasse ich am besten alle ,leisetreter und ,halb- und ,halben und zweifelnde1 zgernde ,zieh-,wolken4 ,und wer nicht segnen kann1 der soll fluchen lernen68--diese helle ,lehre fiel mir aus hellem ,himmel1 dieser ,stern steht auch noch in schwarzen ,nchten an meinem ,himmel4 ,ich aber bin ein ,segnender und ein ,ja-sager1 wenn du nur um mich bist1 du ,reiner6 ,lichter6 ,du ,licht-,abgrund6--in alle ,abgrnde trage ich da noch mein segnendes ,ja-sagen4 ,zum ,segnenden bin ich worden und zum ,ja-sagenden3 und dazu rang ich lange und war ein ,ringer1 dass ich einst die ,hnde frei bekme zum ,segnen4 ,das aber ist mein ,segnen3 ber jedwedem ,ding als sein eigener ,himmel stehn1 als sein rundes ,dach1 seine azurne ,glocke und ewige ,sicherheit3 und selig ist1 wer also segnet6 ,denn alle ,dinge sind getauft am ,borne der ,ewigkeit und jenseits von ,gut und ,bse2 ,gut und ,bse selber aber sind nur ,zwischenschatten und feuchte ,trbsale und ,zieh-,wolken4 ,wahrlich1 ein ,segnen ist es und kein ,lstern1 wenn ich lehre3 ber allen ,dingen steht der ,himmel ,zufall1 der ,himmel ,unschuld1 der ,himmel ,ohngefhr1 der ,himmel bermuth48 ,von ,ohngefhr8--das ist der lteste ,adel der ,welt1 den gab ich allen ,dingen zurck1 ich erlste sie von der ,knechtschaft unter dem ,zwecke4 ,diese ,freiheit und ,himmels-,heiterkeit stellte ich gleich azurner ,glocke ber alle ,dinge1 als ich lehrte1 dass ber ihnen und durch sie kein ewiger ,wille8 --will4 ,diesen bermuth und diese ,narrheit stellte ich an die ,stelle jenes ,willens1 als ich lehrte3 bei ,allem ist ,eins unmglich--,vernnftigkeit68 ,ein ,wenig ,vernunft zwar1 ein ,same der ,weisheit zerstreut von ,stern zu ,stern1--dieser ,sauerteig ist allen ,dingen eingemischt3 um der ,narrheit willen ist ,weisheit allen ,dingen eingemischt6 ,ein ,wenig ,weisheit ist schon mglich2 aber diese selige ,sicherheit fand ich an allen ,dingen3 dass sie lieber noch auf den ,fssen des ,zufalls--tanzen4 ,oh ,himmel ber mir1 du ,reiner6 ,hoher6 ,das ist mir nun deine ,reinheit1 dass es keine ewige ,vernunft-,spinne und -,spinnennetze giebt3-- --dass du mir ein ,tanzboden bist fr gttliche ,zuflle1 dass du mir ein ,gttertisch bist fr gttliche ,wrfel und ,wrfelspieler6-- ,doch du errthest8 ,sprach ich ,unaussprechbares8 ,lsterte ich1 indem ich dich segnen wollte8 ,oder ist es die ,scham zu ,zweien1 welche dich errthen machte8--,heissest du mich gehn und schweigen1 weil nun--der ,tag kommt8 ,die ,welt ist tief--3 und tiefer als je der ,tag gedacht hat4 ,nicht ,alles darf vor dem ,tage ,worte haben4 ,aber der ,tag kommt3 so scheiden wir nun6 ,oh ,himmel ber mir1 du ,schamhafter6 ,glhender6 ,oh du mein ,glck vor ,sonnen-,aufgang6 ,der ,tag kommt3 so scheiden wir nun6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,von der verkleinernden ,tugend #a4 ,als ,zarathustra wieder auf dem festen ,lande war1 gieng er nicht stracks auf sein ,gebirge und seine ,hhle los1 sondern that viele ,wege und ,fragen und erkundete diess und das1 also1 dass er von sich selber im ,scherze sagte3 siehe einen ,fluss1 der in vielen ,windungen zurck zur ,quelle fliesst68 ,denn er wollte in ,erfahrung bringen1 was sich inzwischen mit dem ,menschen zugetragen habe3 ob er grsser oder kleiner geworden sei4 ,und ein ,mal sah er eine ,reihe neuer ,huser2 da wunderte er sich und sagte3 ,was bedeuten diese ,huser8 ,wahrlich1 keine grosse ,seele stellte sie hin1 sich zum ,gleichnisse6 ,nahm wohl ein bldes ,kind sie aus seiner ,spielschachtel8 ,dass doch ein anderes ,kind sie wieder in seine ,schachtel thte6 ,und diese ,stuben und ,kammern3 knnen ,mnner da aus- und eingehen8 ,gemacht dnken sie mich fr ,seiden-,puppen2 oder fr ,naschkatzen1 die auch wohl an sich naschen lassen48 ,und ,zarathustra blieb stehn und dachte nach4 ,endlich sagte er betrbt3 ,es ist ,alles kleiner geworden6 berall sehe ich niedrigere ,thore3 wer meiner ,art ist1 geht da wohl noch hindurch1 aber--er muss sich bcken6 ,oh wann komme ich wieder in meine ,heimat1 wo ich mich nicht mehr bcken muss--nicht mehr bcken muss vor den ,kleinen68--,und ,zarathustra seufzte und blickte in die ,ferne4-- ,desselbigen ,tages aber redete er seine ,rede ber die verkleinernde ,tugend4 #b4 ,ich gehe durch diess ,volk und halte meine ,augen offen3 sie vergeben mir es nicht1 dass ich auf ihre ,tugenden nicht neidisch bin4 ,sie beissen nach mir1 weil ich zu ihnen sage3 fr kleine ,leute sind kleine ,tugenden nthig--und weil es mir hart eingeht1 dass kleine ,leute nthig sind6 ,noch gleiche ich dem ,hahn hier auf fremdem ,gehfte1 nach dem auch die ,hennen beissen2 doch darob bin ich diesen ,hennen nicht ungut4 ,ich bin hflich gegen sie wie gegen alles kleine rgerniss2 gegen das ,kleine stachlicht zu sein dnkt mich eine ,weisheit fr ,igel4 ,sie reden ,alle von mir1 wenn sie ,abends um's ,feuer sitzen1--sie reden von mir1 aber ,niemand denkt--an mich6 ,diess ist die neue ,stille1 die ich lernte3 ihr ,lrm um mich breitet einen ,mantel ber meine ,gedanken4 ,sie lrmen unter einander3 was will uns diese dstere ,wolke8 sehen wir zu1 dass sie uns nicht eine ,seuche bringe68 ,und jngst riss ein ,weib sein ,kind an sich1 das zu mir wollte3 nehmt die ,kinder weg6 schrie es2 solche ,augen versengen ,kinder-,seelen48 ,sie husten1 wenn ich rede3 sie meinen1 ,husten sei ein ,einwand gegen starke ,winde1--sie errathen ,nichts vom ,brausen meines ,glckes6 ,wir haben noch keine ,zeit fr ,zarathustra8--so wenden sie ein2 aber was liegt an einer ,zeit1 die fr ,zarathustra keine ,zeit hat88 ,und wenn sie gar mich rhmen3 wie knnte ich wohl auf ihrem ,ruhme einschlafen8 ,ein ,stachel-,grtel ist mir ihr ,lob3 es kratzt mich noch1 wenn ich es von mir thue4 ,und auch das lernte ich unter ihnen3 der ,lobende stellt sich1 als gbe er zurck1 in ,wahrheit aber will er mehr beschenkt sein6 ,fragt meinen ,fuss1 ob ihm ihre ,lob- und ,lock-,weise gefllt6 ,wahrlich1 nach solchem ,takt und ,tiktak mag er weder tanzen1 noch stille stehn4 ,zur kleinen ,tugend mchten sie mich locken und loben2 zum ,tiktak des kleinen ,glcks mchten sie meinen ,fuss berreden4 ,ich gehe durch diess ,volk und halte die ,augen offen3 sie sind kleiner geworden und werden immer kleiner3--das aber macht ihre ,lehre von ,glck und ,tugend4 ,sie sind nmlich auch in der ,tugend bescheiden--denn sie wollen ,behagen4 ,mit ,behagen aber vertrgt sich nur die bescheidene ,tugend4 ,wohl lernen auch sie auf ihre ,art ,schreiten und ,vorwrts-,schreiten3 das heisse ich ihr ,humpeln--4 ,damit werden sie jedem zum ,anstosse1 der ,eile hat4 ,und ,mancher von ihnen geht vorwrts und blickt dabei zurck1 mit versteiftem ,nacken3 dem renne ich gern wider den ,leib4 ,fuss und ,augen sollen nicht lgen1 noch sich einander ,lgen strafen4 ,aber es ist viel ,lgnerei bei den kleinen ,leuten4 ,einige von ihnen wollen1 aber die ,meisten werden nur gewollt4 ,einige von ihnen sind cht1 aber die ,meisten sind schlechte ,schauspieler4 ,es giebt ,schauspieler wider ,wissen unter ihnen und ,schauspieler wider ,willen--1 die chten sind immer selten1 sonderlich die chten ,schauspieler4 ,des ,mannes ist hier wenig3 darum vermnnlichen sich ihre ,weiber4 ,denn nur wer ,mannes genug ist1 wird im ,weibe das ,weib--erlsen4 ,und diese ,heuchelei fand ich unter ihnen am schlimmsten3 dass auch ,die1 welche befehlen1 die ,tugenden ,derer heucheln1 welche dienen4 ,ich diene1 du dienst1 wir dienen8 --so betet hier auch die ,heuchelei der ,herrschenden1--und wehe1 wenn der erste ,herr nur der erste ,diener ist6 ,ach1 auch in ihre ,heucheleien verflog sich wohl meines ,auges ,neugier2 und gut errieth ich all ihr ,fliegen-,glck und ihr ,summen um besonnte ,fensterscheiben4 ,soviel ,gte1 soviel ,schwche sehe ich4 ,soviel ,gerechtigkeit und ,mitleiden1 soviel ,schwche4 ,rund1 rechtlich und gtig sind sie mit einander1 wie ,sandkrnchen rund1 rechtlich und gtig mit ,sandkrnchen sind4 ,bescheiden ein kleines ,glck umarmen--das heissen sie ,ergebung86 und dabei schielen sie bescheiden schon nach einem neuen kleinen ,glcke aus4 ,sie wollen im ,grunde einfltiglich ,eins am meisten3 dass ihnen ,niemand wehe thue4 ,so kommen sie jedermann zuvor und thun ihm wohl4 ,diess aber ist ,feigheit3 ob es schon ,tugend8 heisst4-- ,und wenn sie einmal rauh reden1 diese kleinen ,leute3 ich hre darin nur ihre ,heiserkeit1--jeder ,windzug nmlich macht sie heiser4 ,klug sind sie1 ihre ,tugenden haben kluge ,finger4 ,aber ihnen fehlen die ,fuste1 ihre ,finger wissen nicht1 sich hinter ,fuste zu verkriechen4 ,tugend ist ihnen das1 was bescheiden und zahm macht3 damit machten sie den ,wolf zum ,hunde und den ,menschen selber zu des ,menschen bestem ,hausthiere4 ,wir setzten unsern ,stuhl in die ,mitte--das sagt mir ihr ,schmunzeln--und ebenso weit weg von sterbenden ,fechtern wie von vergngten ,suen48 ,diess aber ist--,mittelmssigkeit3 ob es schon ,mssigkeit heisst4-- #c4 ,ich gehe durch diess ,volk und lasse manches ,wort fallen3 aber sie wissen weder zu nehmen noch zu behalten4 ,sie wundern sich1 dass ich nicht kam1 auf ,lste und ,laster zu lstern2 und wahrlich1 ich kam auch nicht1 dass ich vor ,taschendieben warnte6 ,sie wundern sich1 dass ich nicht bereit bin1 ihre ,klugheit noch zu witzigen und zu spitzigen3 als ob sie noch nicht genug der ,klglinge htten1 deren ,stimme mir gleich ,schieferstiften kritzelt6 ,und wenn ich rufe3 ,flucht allen feigen ,teufeln in euch1 die gerne winseln und ,hnde falten und anbeten mchten8 3 so rufen sie3 ,zarathustra ist gottlos84 ,und sonderlich rufen es ihre ,lehrer der ,ergebung--2 aber gerade ihnen liebe ich's1 in das ,ohr zu schrein3 ,ja6 ,ich bin ,zarathustra1 der ,gottlose6 ,diese ,lehrer der ,ergebung6 berall hin1 wo es klein und krank und grindig ist1 kriechen sie1 gleich ,lusen2 und nur mein ,ekel hindert mich1 sie zu knacken4 ,wohlan6 ,diess ist meine ,predigt fr ihre ,ohren3 ich bin ,zarathustra1 der ,gottlose1 der da spricht wer ist gottloser denn ich1 dass ich mich seiner ,unterweisung freue88 ,ich bin ,zarathustra1 der ,gottlose3 wo finde ich ,meines-,gleichen8 ,und alle ,die sind ,meines-,gleichen1 die sich selber ihren ,willen geben und alle ,ergebung von sich abthun4 ,ich bin ,zarathustra1 der ,gottlose3 ich koche mir noch jeden ,zufall in meinem ,topfe4 ,und erst1 wenn er da gar gekocht ist1 heisse ich ihn willkommen1 als meine ,speise4 ,und wahrlich1 mancher ,zufall kam herrisch zu mir3 aber herrischer noch sprach zu ihm mein ,wille1--da lag er schon bittend auf den ,knieen-- --bittend1 dass er ,herberge finde und ,herz bei mir1 und schmeichlerisch zuredend3 sieh doch2 oh ,zarathustra1 wie nur ,freund zu ,freunde kommt68-- ,doch was rede ich1 wo ,niemand meine ,ohren hat6 ,und so will ich es hinaus in alle ,winde rufen3 ,ihr werdet immer kleiner1 ihr kleinen ,leute6 ,ihr brckelt ab1 ihr ,behaglichen6 ,ihr geht mir noch zu ,grunde-- --an euren vielen kleinen ,tugenden1 an eurem vielen kleinen ,unterlassen1 an eurer vielen kleinen ,ergebung6 ,zu viel schonend1 zu viel nachgebend3 so ist euer ,erdreich6 ,aber dass ein ,baum gross werde1 dazu will er um harte ,felsen harte ,wurzeln schlagen6 ,auch was ihr unterlasse1 webt am ,gewebe aller ,menschen-,zukunft2 auch euer ,nichts ist ein ,spinnennetz und eine ,spinne1 die von der ,zukunft ,blute lebt4 ,und wenn ihr nehmt1 so ist es wie stehlen1 ihr kleinen ,tugendhaften2 aber noch unter ,schelmen spricht die ,ehre3 man soll nur stehlen1 wo man nicht rauben kann48 ,es giebt sich8--das ist auch eine ,lehre der ,ergebung4 ,aber ich sage euch1 ihr ,behaglichen3 es nimmt sich und wird immer mehr noch von euch nehmen6 ,ach1 dass ihr alles halbe ,wollen von euch abthtet und entschlossen wrdet zur ,trgheit wie zur ,that6 ,ach1 dass ihr mein ,wort verstndet3 thut immerhin1 was ihr wollt1--aber seid erst ,solche1 die wollen knnen68 ,liebt immerhin euren ,nchsten gleich euch1--aber seid mir erst solche1 die sich selber lieben-- --mit der grossen ,liebe lieben1 mit der grossen ,verachtung lieben68 ,also spricht ,zarathustra1 der ,gottlose4-- ,doch was rede ich1 wo ,niemand meine ,ohren hat6 ,es ist hier noch eine ,stunde zu frh fr mich4 ,mein eigner ,vorlufer bin ich unter diesem ,volke1 mein eigner ,hahnen-,ruf durch dunkle ,gassen4 ,aber ihre ,stunde kommt6 ,und es kommt auch die meine6 ,stndlich werden sie kleiner1 rmer1 unfruchtbarer1--armes ,kraut6 armes ,erdreich6 ,und bald sollen sie mir dastehn wie drres ,gras und ,steppe1 und wahrlich6 ihrer selber mde--und mehr1 als nach ,wasser1 nach ,feuer lechzend6 ,oh gesegnete ,stunde des ,blitzes6 ,oh ,geheimniss vor ,mittag6--,laufende ,feuer will ich einst noch aus ihnen machen und ,verknder mit ,flammen-,zungen3-- --verknden sollen sie einst noch mit ,flammen-,zungen3 ,er kommt1 er ist nahe1 der grosse ,mittag6 ,also sprach ,zarathustra4 ,auf dem lberge ,der ,winter1 ein schlimmer ,gast1 sitzt bei mir zu ,hause2 blau sind meine ,hnde von seiner ,freundschaft ,hndedruck4 ,ich ehre ihn1 diesen schlimmen ,gast1 aber lasse gerne ihn allein sitzen4 ,gerne laufe ich ihm davon2 und1 luft man gut1 so entluft man ihm6 ,mit warmen ,fssen und warmen ,gedanken laufe ich dorthin1 wo der ,wind stille steht1--zum ,sonnen-,winkel meines lbergs4 ,da lache ich meines gestrengen ,gastes und bin ihm noch gut1 dass er zu ,hause mir die ,fliegen wegfngt und vielen kleinen ,lrm stille macht4 ,er leidet es nmlich nicht1 wenn eine ,mcke singen will1 oder gar zwei2 noch die ,gasse macht er einsam1 dass der ,mondschein drin ,nachts sich frchtet4 ,ein harter ,gast ist er1--aber ich ehre ihn1 und nicht bete ich1 gleich den ,zrtlingen1 zum dickbuchichten ,feuer-,gtzen4 ,lieber noch ein ,wenig zhneklappern als ,gtzen anbeten6--so will's meine ,art4 ,und sonderlich bin ich allen brnstigen dampfenden dumpfigen ,feuer-,gtzen gram4 ,wen ich liebe1 den liebe ich ,winters besser als ,sommers2 besser spotte ich jetzt meiner ,feinde und herzhafter1 seit der ,winter mir im ,hause sitzt4 ,herzhaft wahrlich1 selbst dann noch1 wenn ich zu ,bett krieche--3 da lacht und muthwillt noch mein verkrochenes ,glck2 es lacht noch mein ,lgen-,traum4 ,ich--ein ,kriecher8 ,niemals kroch ich im ,leben vor ,mchtigen2 und log ich je1 so log ich aus ,liebe4 ,desshalb bin ich froh auch im ,winter-,bette4 ,ein geringes ,bett wrmt mich mehr als ein reiches1 denn ich bin eiferschtig auf meine ,armuth4 ,und im ,winter ist sie mir am treuesten4 ,mit einer ,bosheit beginne ich jeden ,tag1 ich spotte des ,winters mit einem kalten ,bade3 darob brummt mein gestrenger ,hausfreund4 ,auch kitzle ich ihn gerne mit einem ,wachskerzlein3 dass er mir endlich den ,himmel herauslasse aus aschgrauer ,dmmerung4 ,sonderlich boshaft bin ich nmlich des ,morgens3 zur frhen ,stunde1 da der ,eimer am ,brunnen klirrt und die ,rosse warm durch graue ,gassen wiehern3-- ,ungeduldig warte ich da1 dass mir endlich der lichte ,himmel aufgehe1 der schneebrtige ,winter-,himmel1 der ,greis und ,weisskopf1-- --der ,winter-,himmel1 der schweigsame1 der oft noch seine ,sonne verschweigt6 ,lernte ich wohl von ihm das lange lichte ,schweigen8 ,oder lernte er's von mir8 ,oder hat ein jeder von uns es selbst erfunden8 ,aller guten ,dinge ,ursprung ist tausendfltig1--alle guten muthwilligen ,dinge springen vor ,lust in's ,dasein3 wie sollten sie das immer nur--,ein ,mal thun6 ,ein gutes muthwilliges ,ding ist auch das lange ,schweigen und gleich dem ,winter-,himmel blicken aus lichtem rundugichten ,antlitze3-- --gleich ihm seine ,sonne verschweigen und seinen unbeugsamen ,sonnen-,willen3 wahrlich1 diese ,kunst und diesen ,winter-,muthwillen lernte ich gut6 ,meine liebste ,bosheit und ,kunst ist es1 dass mein ,schweigen lernte1 sich nicht durch ,schweigen zu verrathen4 ,mit ,worten und ,wrfeln klappernd berliste ich mir die feierlichen ,warter3 allen diesen gestrengen ,aufpassern soll mein ,wille und ,zweck entschlpfen4 ,dass mir ,niemand in meinen ,grund und letzten ,willen hinab sehe1--dazu erfand ich mir das lange lichte ,schweigen4 ,so manchen ,klugen fand ich3 der verschleierte sein ,antlitz und trbte sein ,wasser1 dass ,niemand ihm hindurch und hinunter sehe4 ,aber zu ihm gerade kamen die klgeren ,misstrauer und ,nussknacker3 ihm gerade fischte man seinen verborgensten ,fisch heraus6 ,sondern die ,hellen1 die ,wackern1 die ,durchsichtigen--das sind mir die klgsten ,schweiger3 denen so tief ihr ,grund ist1 dass auch das hellste ,wasser ihn nicht--verrth4-- ,du schneebrtiger schweigender ,winter-,himmel1 du rundugichter ,weisskopf ber mir6 ,oh du himmlisches ,gleichniss meiner ,seele und ihres ,muthwillens6 ,und muss ich mich nicht verbergen1 gleich ,einem1 der ,gold verschluckt hat1--dass man mir nicht die ,seele aufschlitze8 ,muss ich nicht ,stelzen tragen1 dass sie meine langen ,beine bersehen1--alle diese ,neidbolde und ,leidholde1 die um mich sind8 ,diese rucherigen1 stubenwarmen1 verbrauchten1 vergrnten1 vergrmelten ,seelen --wie knnte ihr ,neid mein ,glck ertragen6 ,so zeige ich ihnen nur das ,eis und den ,winter auf meinen ,gipfeln--und nicht1 dass mein ,berg noch alle ,sonnengrtel um sich schlingt6 ,sie hren nur meine ,winter-,strme pfeifen3 und nicht1 dass ich auch ber warme ,meere fahre1 gleich sehnschtigen1 schweren1 heissen ,sdwinden4 ,sie erbarmen sich noch meiner ,unflle und ,zuflle3--aber mein ,wort heisst3 lasst den ,zufall zu mir kommen3 unschuldig ist er1 wie ein ,kindlein68 ,wie knnten sie mein ,glck ertragen1 wenn ich nicht ,unflle und ,winter-,nthe und ,eisbren-,mtzen und ,schneehimmel-,hllen um mein ,glck legte6 --wenn ich mich nicht selbst ihres ,mitleids erbarmte--des ,mitleids dieser ,neidbolde und ,leidholde6 --wenn ich nicht selber vor ihnen seufzte und frostklapperte und mich geduldsam in ihr ,mitleid wickeln liesse6 ,diess ist der weise ,muthwille und ,wohlwille meiner ,seele1 dass sie ihren ,winter und ihre ,froststrme nicht verbirgt2 sie verbirgt auch ihre ,frostbeulen nicht4 ,des ,einen ,einsamkeit ist die ,flucht des ,kranken2 des ,andern ,einsamkeit die ,flucht vor den ,kranken4 ,mgen sie mich klappern und seufzen hren vor ,winterklte1 alle diese armen scheelen ,schelme um mich6 ,mit solchem ,geseufz und ,geklapper flchte ich noch vor ihren geheizten ,stuben4 ,mgen sie mich bemitleiden und bemitseufzen ob meiner ,frostbeulen3 am ,eis der ,erkenntniss erfriert er uns noch68--so klagen sie4 ,inzwischen laufe ich mit warmen ,fssen kreuz und quer auf meinem lberge3 im ,sonnen-,winkel meines lberges singe und spotte ich alles ,mitleids4-- ,also sang ,zarathustra4 ,vom ,vorbergehen ,also1 durch viel ,volk und vielerlei ,stdte langsam hindurchschreitend1 gierig ,zarathustra auf ,umwegen zurck zu seinem ,gebirge und seiner ,hhle4 ,und siehe1 dabei kam er unversehens auch an das ,stadtthor der grossen ,stadt3 hier aber sprang ein schumender ,narr mit ausgebreiteten ,hnden auf ihn zu und trat ihm in den ,weg4 ,diess aber war der selbige ,narr1 welchen das ,volk den ,affen ,zarathustra's8 hiess3 denn er hatte ihm ,etwas vom ,satz und ,fall der ,rede abgemerkt und borgte wohl auch gerne vom ,schatze seiner ,weisheit4 ,der ,narr aber redete also zu ,zarathustra3 ,oh ,zarathustra1 hier ist die grosse ,stadt3 hier hast du ,nichts zu suchen und ,alles zu verlieren4 ,warum wolltest du durch diesen ,schlamm waten8 ,habe doch ,mitleiden mit deinem ,fusse6 ,speie lieber auf das ,stadtthor und--kehre um6 ,hier ist die ,hlle fr ,einsiedler-,gedanken3 hier werden grosse ,gedanken lebendig gesotten und klein gekocht4 ,hier verwesen alle grossen ,gefhle3 hier drfen nur klapperdrre ,gefhlchen klappern6 ,riechst du nicht schon die ,schlachthuser und ,garkchen des ,geistes8 ,dampft nicht diese ,stadt vom ,dunst geschlachteten ,geistes8 ,siehst du nicht die ,seelen hngen wie schlaffe schmutzige ,lumpen8--,und sie machen noch ,zeitungen aus diesen ,lumpen6 ,hrst du nicht1 wie der ,geist hier zum ,wortspiel wurde8 ,widriges ,wort-,splicht bricht er heraus6--,und sie machen noch ,zeitungen aus diesem ,wort-,splicht4 ,sie hetzen einander und wissen nicht1 wohin8 ,sie erhitzen einander und wissen nicht1 warum8 ,sie klimpern mit ihrem ,bleche1 sie klingeln mit ihrem ,golde4 ,sie sind kalt und suchen sich ,wrme bei gebrannten ,wassern2 sie sind erhitzt und suchen ,khle bei gefrorenen ,geistern2 sie sind ,alle siech und schtig an ffentlichen ,meinungen4 ,alle ,lste und ,laster sind hier zu ,hause2 aber es giebt hier auch ,tugendhafte1 es giebt viel anstellige angestellte ,tugend3-- ,viel anstellige ,tugend mit ,schreibfingern und hartem ,sitz- und ,warte-,fleische1 gesegnet mit kleinen ,bruststernen und ausgestopften steisslosen ,tchtern4 ,es giebt hier auch viel ,frmmigkeit und viel glubige ,speichel-,leckerei1 ,schmeichel-,bckerei vor dem ,gott der ,heerschaaren4 ,von ,oben8 her trufelt ja der ,stern und der gndige ,speichel2 nach ,oben hin sehnt sich jeder sternenlose ,busen4 ,der ,mond hat seinen ,hof1 und der ,hof hat seine ,mondklber3 zu ,allem aber1 was vom ,hofe kommt1 betet das ,bettel-,volk und alle anstellige ,bettel-,tugend4 ,ich diene1 du dienst1 wir dienen8--so betet alle anstellige ,tugend hinauf zum ,frsten3 dass der verdiente ,stern sich endlich an den schmalen ,busen hefte6 ,aber der ,mond dreht sich noch um alles ,irdische3 so dreht sich auch der ,frst noch um das ,aller-,irdischste--3 das aber ist das ,gold der ,krmer4 ,der ,gott der ,heerschaaren ist kein ,gott der ,goldbarren2 der ,frst denkt1 aber der ,krmer--lenkt6 ,bei ,allem1 was licht und stark und gut in dir ist1 oh ,zarathustra6 ,speie auf diese ,stadt der ,krmer und kehre um6 ,hier fliesst alles ,blut faulicht und lauicht und schaumicht durch alle ,adern3 speie auf die grosse ,stadt1 welche der grosse ,abraum ist1 wo aller ,abschaum zusammenschumt6 ,speie auf die ,stadt der eingedrckten ,seelen und schmalen ,brste1 der spitzen ,augen1 der klebrigen ,finger-- --auf die ,stadt der ,aufdringlinge1 der ,unverschmten1 der ,schreib- und ,schreihlse1 der berheizten ,ehrgeizigen3-- --wo alles ,anbrchige1 ,anrchige1 ,lsterne1 ,dsterne1 bermrbe1 ,geschwrige1 ,verschwrerische zusammenschwrt3-- --speie auf die grosse ,stadt und kehre um68-- ,hier aber unterbrach ,zarathustra den schumenden ,narren und hielt ihm den ,mund zu4 ,hre endlich auf6 rief ,zarathustra1 mich ekelt lange schon deiner ,rede und deiner ,art6 ,warum wohntest du so lange am ,sumpfe1 dass du selber zum ,frosch und zur ,krte werden musstest8 ,fliesst dir nicht selber nun ein faulichtes schaumichtes ,sumpf-,blut durch die ,adern1 dass du also quaken und lstern lerntest8 ,warum giengst du nicht in den ,wald8 ,oder pflgtest die ,erde8 ,ist das ,meer nicht voll von grnen ,eilanden8 ,ich verachte dein ,verachten2 und wenn du mich warntest1--warum warntest du dich nicht selber8 ,aus der ,liebe allein soll mir mein ,verachten und mein warnender ,vogel auffliegen3 aber nicht aus dem ,sumpfe6-- ,man heisst dich meinen ,affen1 du schumender ,narr3 aber ich heisse dich mein ,grunze-,schwein1--durch ,grunzen verdirbst du mir noch mein ,lob der ,narrheit4 ,was war es denn1 was dich zuerst grunzen machte8 ,dass ,niemand dir genug geschmeichelt hat3--darum setztest du dich hin zu diesem ,unrathe1 dass du ,grund httest viel zu grunzen1-- --dass du ,grund httest zu vieler ,rache6 ,rache nmlich1 du eitler ,narr1 ist all dein ,schumen1 ich errieth dich wohl6 ,aber dein ,narren-,wort thut mir ,schaden1 selbst1 wo du ,recht hast6 ,und wenn ,zarathustra's ,wort sogar hundert ,mal ,recht htte3 du wrdest mit meinem ,wort immer--,unrecht thun68 ,also sprach ,zarathustra2 und er blickte die grosse ,stadt an1 seufzte und schwieg lange4 ,endlich redete er also3 ,mich ekelt auch dieser grossen ,stadt und nicht nur dieses ,narren4 ,hier und dort ist ,nichts zu bessern1 ,nichts zu bsern4 ,wehe dieser grossen ,stadt6--,und ich wollte1 ich she schon die ,feuersule1 in der sie verbrannt wird6 ,denn solche ,feuersulen mssen dem grossen ,mittage vorangehn4 ,doch diess hat seine ,zeit und sein eigenes ,schicksal4-- ,diese ,lehre aber gebe ich dir1 du ,narr1 zum ,abschiede3 wo man nicht mehr lieben kann1 da soll man--vorbergehn6-- ,also sprach ,zarathustra und gieng an dem ,narren und der grossen ,stadt vorber4 ,von den ,abtrnnigen #a4 ,ach1 liegt ,alles schon welk und grau1 was noch jngst auf dieser ,wiese grn und bunt stand8 ,und wie vielen ,honig der ,hoffnung trug ich von hier in meine ,bienenkrbe6 ,diese jungen ,herzen sind alle schon alt geworden1--und nicht alt einmal6 nur mde1 gemein1 bequem3--sie heissen es ,wir sind wieder fromm geworden48 ,noch jngst sah ich sie in der ,frhe auf tapferen ,fssen hinauslaufen3 aber ihre ,fsse der ,erkenntniss wurden mde1 und nun verleumden sie auch noch ihre ,morgen-,tapferkeit6 ,wahrlich1 ,mancher von ihnen hob einst die ,beine wie ein ,tnzer1 ihm winkte das ,lachen in meiner ,weisheit3--da besann er sich4 ,eben sah ich ihn krumm--zum ,kreuze kriechen4 ,um ,licht und ,freiheit flatterten sie einst gleich ,mcken und jungen ,dichtern4 ,ein ,wenig lter1 ein ,wenig klter3 und schon sind sie ,dunkler und ,munkler und ,ofenhocker4 ,verzagte ihnen wohl das ,herz darob1 dass mich die ,einsamkeit verschlang gleich einem ,wallfische8 ,lauschte ihr ,ohr wohl sehnschtig-lange umsonst nach mir und meinen ,trompeten- und ,herolds-,rufen8 --,ach6 ,immer sind ihrer nur ,wenige1 deren ,herz einen langen ,muth und bermuth hat2 und solchen bleibt auch der ,geist geduldsam4 ,der ,rest aber ist feige4 ,der ,rest3 das sind immer die ,allermeisten1 der ,alltag1 der berfluss1 die ,viel-zu-,vielen--diese alle sind feige6-- ,wer meiner ,art ist1 dem werden auch die ,erlebnisse meiner ,art ber den ,weg laufen3 also1 dass seine ersten ,gesellen ,leichname und ,possenreisser sein mssen4 ,seine zweiten ,gesellen aber--die werden sich seine ,glubigen heissen3 ein lebendiger ,schwarm1 viel ,liebe1 viel ,thorheit1 viel unbrtige ,verehrung4 ,an diese ,glubigen soll ,der nicht sein ,herz binden1 wer meiner ,art unter ,menschen ist2 an diese ,lenze und bunte ,wiesen soll ,der nicht glauben1 wer die flchtig-feige ,menschenart kennt6 ,knnten sie anders1 so wrden sie auch anders wollen4 ,halb- und ,halbe verderben alles ,ganze4 ,dass ,bltter welk werden1--was ist da zu klagen6 ,lass sie fahren und fallen1 oh ,zarathustra1 und klage nicht6 ,lieber noch blase mit raschelnden ,winden unter sie1-- --blase unter diese ,bltter1 oh ,zarathustra3 dass alles ,welke schneller noch von dir davonlaufen6-- #b4 ,wir sind wieder fromm geworden8 --so bekennen diese ,abtrnnigen2 und ,manche von ihnen sind noch zu feige1 also zu bekennen4 ,denen sehe ich in's ,auge1--denen sage ich es in's ,gesicht und in die ,rthe ihrer ,wangen3 ihr seid ,solche1 welche wieder beten6 ,es ist aber eine ,schmach1 zu beten6 ,nicht fr ,alle1 aber fr dich und mich und wer auch im ,kopfe sein ,gewissen hat4 ,fr dich ist es eine ,schmach1 zu beten6 ,du weisst es wohl3 dein feiger ,teufel in dir1 der gerne ,hnde-falten und ,hnde-in-den-,schooss-legen und es bequemer haben mchte3--dieser feige ,teufel redet dir zu es giebt einen ,gott68 ,damit aber gehrst du zur lichtscheuen ,art1 denen ,licht nimmer ,ruhe lsst2 nun musst du tglich deinen ,kopf tiefer in ,nacht und ,dunst stecken6 ,und wahrlich1 du whltest die ,stunde gut3 denn eben wieder fliegen die ,nachtvgel aus4 ,die ,stunde kam allem lichtscheuen ,volke1 die ,abend- und ,feierstunde1 wo es nicht--feiert48 ,ich hre und rieche es3 es kam ihre ,stunde fr ,jagd und ,umzug1 nicht zwar fr eine wilde ,jagd1 sondern fr eine zahme lahme schnffelnde ,leisetreter- und ,leisebeter-,jagd1-- --fr eine ,jagd auf seelenvolle ,duckmuser3 alle ,herzens- ,mausefallen sind jetzt wieder aufgestellt6 ,und wo ich einen ,vorhang aufhebe1 da kommt ein ,nachtfalterchen herausgestrzt4 ,hockte es da wohl zusammen mit einem andern ,nachtfalterchen8 ,denn berall rieche ich kleine verkrochne ,gemeinden2 und wo es ,kmmerlein giebt1 da giebt es neue ,bet-,brder drin und den ,dunst von ,bet-,brdern4 ,sie sitzen lange ,abende bei einander und sprechen3 lasset uns wieder werden wie die ,kindlein und lieber ,gott8 sagen6--an ,mund und ,magen verdorben durch die frommen ,zuckerbcker4 ,oder sie sehen lange ,abende einer listigen lauernden ,kreuzspinne zu1 welche den ,spinnen selber ,klugheit predigt und also lehrt3 unter ,kreuzen ist gut spinnen68 ,oder sie sitzen ,tags ber mit ,angelruthen an ,smpfen und glauben sich tief damit2 aber wer dort fischt1 wo es keine ,fische giebt1 den heisse ich noch nicht einmal oberflchlich6 ,oder sie lernen fromm-froh die ,harfe schlagen bei einem ,lieder-,dichter1 der sich gern jungen ,weibchen in's ,herz harfnen mchte3--denn er wurde der alten ,weibchen mde und ihres ,lobpreisens4 ,oder sie lernen gruseln bei einem gelehrten ,halb-,tollen1 der in dunklen ,zimmern wartet1 dass ihm die ,geister kommen--und der ,geist ganz davonluft6 ,oder sie horchen einem alten umgetriebnen ,schnurr- und ,knurrpfeifer zu1 der trben ,winden die ,trbsal der ,tne ablernte2 nun pfeift er nach dem ,winde und predigt in trben ,tnen ,trbsal4 ,und ,einige von ihnen sind sogar ,nachtwchter geworden3 die verstehen jetzt in ,hrner zu blasen und ,nachts umherzugehn und alte ,sachen aufzuwecken1 die lange schon eingeschlafen sind4 ,fnf ,worte von alten ,sachen hrte ich gestern ,nachts an der ,garten-,mauer3 die kamen von solchen alten betrbten trocknen ,nachtwchtern4 ,fr einen ,vater sorgt er nicht genug um seine ,kinder3 ,menschen-,vter thun diess besser68-- ,er ist zu alt6 ,er sorgt schon gar nicht mehr um seine ,kinder8--also antwortete der andere ,nachtwchter4 ,hat er denn ,kinder8 ,niemand kann's beweisen1 wenn er's selber nicht beweist6 ,ich wollte lngst1 er bewiese es einmal grndlich48 ,beweisen8 ,als ob ,der je ,etwas bewiesen htte6 ,beweisen fllt ihm schwer2 er hlt grosse ,stcke darauf1 dass man ihm glaubt48 ,ja6 ,ja6 ,der ,glaube macht ihn selig1 der ,glaube an ihn4 ,das ist so die ,art alter ,leute6 ,so geht's uns auch68-- --,also sprachen zu einander die zwei alten ,nachtwchter und ,lichtscheuchen1 und tuteten darauf betrbt in ihre ,hrner3 so geschah's gestern ,nachts an der ,garten-,mauer4 ,mir aber wand sich das ,herz vor ,lachen und wollte brechen und wusste nicht1 wohin8 und sank in's ,zwerchfell4 ,wahrlich1 das wird noch mein ,tod sein1 dass ich vor ,lachen ersticke1 wenn ich ,esel betrunken sehe und ,nachtwchter also an ,gott zweifeln hre4 ,ist es denn nicht lange vorbei auch fr alle solche ,zweifel8 ,wer darf noch solche alte eingeschlafne lichtscheue ,sachen aufwecken6 ,mit den alten ,gttern gieng es ja lange schon zu ,ende3--und wahrlich1 ein gutes frhliches ,gtter-,ende hatten sie6 ,sie dmmerten8 sich nicht zu ,tode1--das lgt man wohl6 ,vielmehr3 sie haben sich selber einmal zu ,tode--gelacht6 ,das geschah1 als das gottloseste ,wort von einem ,gotte selber ausgieng1--das ,wort3 ,es ist ,ein ,gott6 ,du sollst keinen andern ,gott haben neben mir68-- --ein alter ,grimm-,bart von ,gott1 ein eiferschtiger vergass sich also3 ,und alle ,gtter lachten damals und wackelten auf ihren ,sthlen und riefen3 ,ist das nicht eben ,gttlichkeit1 dass es ,gtter1 aber keinen ,gott giebt88 ,wer ,ohren hat1 der hre4-- ,also redete ,zarathustra in der ,stadt1 die er liebte und welche zubenannt ist die bunte ,kuh4 ,von hier nmlich hatte er nur noch zwei ,tage zu gehen1 dass er wieder in seine ,hhle kme und zu seinen ,thieren2 seine ,seele aber frohlockte bestndig ob der ,nhe seiner ,heimkehr4-- ,die ,heimkehr ,oh ,einsamkeit6 ,du meine ,heimat ,einsamkeit6 ,zu lange lebte ich wild in wilder ,fremde1 als dass ich nicht mit ,thrnen zu dir heimkehrte6 ,nun drohe mir nur mit dem ,finger1 wie ,mtter drohn1 nein lchle mir zu1 wie ,mtter lcheln1 nun sprich nur3 ,und wer war das1 der wie ein ,sturmwind einst von mir davonstrmte8-- --der scheidend rief3 zu lange sass ich bei der ,einsamkeit1 da verlernte ich das ,schweigen6 ,das--lerntest du nun wohl8 ,oh ,zarathustra1 ,alles weiss ich3 und dass du unter den ,vielen verlassener warst1 du ,einer1 als je bei mir6 ,ein ,anderes ist ,verlassenheit1 ein ,anderes ,einsamkeit3 ,das--lerntest du nun6 ,und dass du unter ,menschen immer wild und fremd sein wirst3 -,wild und fremd auch noch1 wenn sie dich lieben3 denn zuerst von ,allem wollen sie geschont sein6 ,hier aber bist du bei dir zu ,heim und ,hause2 hier kannst du ,alles hinausreden und alle ,grnde ausschtten1 ,nichts schmt sich hier versteckter1 verstockter ,gefhle4 ,hier kommen alle ,dinge liebkosend zu deiner ,rede und schmeicheln dir3 denn sie wollen auf deinem ,rcken reiten4 ,auf jedem ,gleichniss reitest du hier zu jeder ,wahrheit4 ,aufrecht und aufrichtig darfst du hier zu allen ,dingen reden3 und wahrlich1 wie ,lob klingt es ihren ,ohren1 dass ,einer mit allen ,dingen--gerade redet6 ,ein ,anderes aber ist ,verlassensein4 ,denn1 weisst du noch1 oh ,zarathustra8 ,als damals dein ,vogel ber dir schrie1 als du im ,walde standest1 unschlssig1 wohin8 unkundig1 einem ,leichnam nahe3-- --als du sprachst3 mgen mich meine ,thiere fhren6 ,gefhrlicher fand ich's unter ,menschen1 als unter ,thieren3--,das war ,verlassenheit6 ,und weisst du noch1 oh ,zarathustra8 ,als du auf deiner ,insel sassest1 unter leeren ,eimern ein ,brunnen ,weins1 gebend und ausgebend1 unter ,durstigen schenkend und ausschenkend3 --bis du endlich durstig allein unter ,trunkenen sassest und nchtlich klagtest ist ,nehmen nicht seliger als ,geben8 ,und ,stehlen noch seliger als ,nehmen88--,das war ,verlassenheit6 ,und weisst du noch1 oh ,zarathustra8 ,als deine stillste ,stunde kam und dich von dir selber forttrieb1 als sie mit bsem ,flstern sprach3 ,sprich und zerbrich68 - --als sie dir all dein ,warten und ,schweigen leid machte und deinen demthigen ,muth entmuthigte3 ,das war ,verlassenheit68-- ,oh ,einsamkeit6 ,du meine ,heimat ,einsamkeit6 ,wie selig und zrtlich redet deine ,stimme zu mir6 ,wir fragen einander nicht1 wir klagen einander nicht1 wir gehen offen mit einander durch offne ,thren4 ,denn offen ist es bei dir und hell2 und auch die ,stunden laufen hier auf leichteren ,fssen4 ,im ,dunklen nmlich trgt man schwerer an der ,zeit1 als im ,lichte4 ,hier springen mir alles ,seins ,worte und ,wort-,schreine auf3 alles ,sein will hier ,wort werden1 alles ,werden will hier von mir reden lernen4 ,da unten aber--da ist alles ,reden umsonst6 ,da ist ,vergessen und ,vorbergehn die beste ,weisheit3 ,das--lernte ich nun6 ,wer ,alles bei den ,menschen begreifen wollte1 der msste ,alles angreifen4 ,aber dazu habe ich zu reinliche ,hnde4 ,ich mag schon ihren ,athem nicht einathmen2 ach1 dass ich so lange unter ihrem ,lrm und blem ,athem lebte6 ,oh selige ,stille um mich6 ,oh reine ,gerche um mich6 ,oh wie aus tiefer ,brust diese ,stille reinen ,athem holt6 ,oh wie sie horcht1 diese selige ,stille6 ,aber da unten--da redet ,alles1 da wird ,alles berhrt4 ,man mag seine ,weisheit mit ,glocken einluten3 die ,krmer auf dem ,markte werden sie mit ,pfennigen berklingeln6 ,alles bei ihnen redet1 ,niemand weiss mehr zu verstehn4 ,alles fllt in's ,wasser1 ,nichts fllt mehr in tiefe ,brunnen4 ,alles bei ihnen redet1 ,nichts gerth mehr und kommt zu ,ende4 ,alles gackert1 aber wer will noch still auf dem ,neste sitzen und ,eier brten8 ,alles bei ihnen redet1 ,alles wird zerredet4 ,und was gestern noch zu hart war fr die ,zeit selber und ihren ,zahn3 heute hngt es zerschabt und zernagt aus den ,mulern der ,heutigen4 ,alles bei ihnen redet1 ,alles wird verrathen4 ,und was einst ,geheimniss hiess und ,heimlichkeit tiefer ,seelen1 heute gehrt es den ,gassen-,trompetern und andern ,schmetterlingen4 ,oh ,menschenwesen1 du wunderliches6 ,du ,lrm auf dunklen ,gassen6 ,nun liegst du wieder hinter mir3--meine grsste ,gefahr liegt hinter mir6 ,im ,schonen und ,mitleiden lag immer meine grsste ,gefahr2 und alles ,menschenwesen will geschont und gelitten sein4 ,mit verhaltenen ,wahrheiten1 mit ,narrenhand und vernarrtem ,herzen und reich an kleinen ,lgen des ,mitleidens3--also lebte ich immer unter ,menschen4 ,verkleidet sass ich unter ihnen1 bereit1 mich zu verkennen1 dass ich sie ertrge1 und gern mir zuredend du ,narr1 du kennst die ,menschen nicht68 ,man verlernt die ,menschen1 wenn man unter ,menschen lebt3 zu viel ,vordergrund ist an allen ,menschen1--was sollen da weitsichtige1 weit-schtige ,augen6 ,und wenn sie mich verkannten3 ich ,narr schonte sie darob mehr1 als mich3 gewohnt zur ,hrte gegen mich und oft noch an mir selber mich rchend fr diese ,schonung4 ,zerstochen von giftigen ,fliegen und ausgehhlt1 dem ,steine gleich1 von vielen ,tropfen ,bosheit1 so sass ich unter ihnen und redete mir noch zu3 unschuldig ist alles ,kleine an seiner ,kleinheit68 ,sonderlich ,die1 welche sich die ,guten8 heissen1 fand ich als die giftigsten ,fliegen3 sie stechen in aller ,unschuld1 sie lgen in aller ,unschuld2 wie vermchten sie1 gegen mich--gerecht zu sein6 ,wer unter den ,guten lebt1 den lehrt ,mitleid lgen4 ,mitleid macht dumpfe ,luft allen freien ,seelen4 ,die ,dummheit der ,guten nmlich ist unergrndlich4 ,mich selber verbergen und meinen ,reichthum--das lernte ich da unten3 denn jeden fand ich noch arm am ,geiste4 ,das war der ,lug meines ,mitleidens1 dass ich bei jedem wusste1 --dass ich jedem es ansah und anroch1 was ihm ,geistes genug und was ihm schon ,geistes zuviel war6 ,ihre steifen ,weisen3 ich hiess sie weise1 nicht steif1--so lernte ich ,worte verschlucken4 ,ihre ,todtengrber3 ich hiess sie ,forscher und ,prfer1--so lernte ich ,worte vertauschen4 ,die ,todtengrber graben sich ,krankheiten an4 ,unter altem ,schutte ruhn schlimme ,dnste4 ,man soll den ,morast nicht aufrhren4 ,man soll auf ,bergen leben4 ,mit seligen ,nstern athme ich wieder ,berges-,freiheit6 ,erlst ist endlich meine ,nase vom ,geruch alles ,menschenwesens6 ,von scharfen ,lften gekitzelt1 wie von schumenden ,weinen1 niest meine ,seele1--niest und jubelt sich zu3 ,gesundheit6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von den drei ,bsen #a4 ,im ,traum1 im letzten ,morgentraume stand ich heut auf einem ,vorgebirge1--jenseits der ,welt1 hielt eine ,wage und wog die ,welt4 ,oh dass zu frh mir die ,morgenrthe kam3 die glhte mich wach1 die ,eiferschtige6 ,eiferschtig ist sie immer auf meine ,morgentraum-,gluthen4 ,messbar fr ,den1 der ,zeit hat1 wgbar fr einen guten ,wger1 erfliegbar fr starke ,fittige1 errathbar fr gttliche ,nsseknacker3 also fand mein ,traum die ,welt3-- ,mein ,traum1 ein khner ,segler1 halb ,schiff1 halb ,windsbraut1 gleich ,schmetterlingen schweigsam1 ungeduldig gleich ,edelfalken3 wie hatte er doch zum ,welt-,wgen heute ,geduld und ,weile6 ,sprach ihm heimlich wohl meine ,weisheit zu1 meine lachende wache ,tags-,weisheit1 welche ber alle unendliche ,welten8 spottet8 ,denn sie spricht3 wo ,kraft ist1 wird auch die ,zahl ,meisterin3 die hat mehr ,kraft48 ,wie sicher schaute mein ,traum auf diese endliche ,welt1 nicht neugierig1 nicht altgierig1 nicht frchtend1 nicht bittend3-- --als ob ein voller ,apfel sich meiner ,hand bte1 ein reifer ,goldapfel1 mit khl-sanfter sammtener ,haut3--so bot sich mir die ,welt3-- --als ob ein ,baum mir winke1 ein breitstiger1 starkwilliger1 gekrmmt zur ,lehne und noch zum ,fussbrett fr den ,wegmden3 so stand die ,welt auf meinem ,vorgebirge3-- --als ob zierliche ,hnde mir einen ,schrein entgegentrgen1--einen ,schrein offen fr das ,entzcken schamhafter verehrender ,augen3 also bot sich mir heute die ,welt entgegen3-- --nicht ,rthsel genug1 um ,menschen-,liebe davon zu scheuchen1 nicht ,lsung genug1 um ,menschen-,weisheit einzuschlfern3--ein menschlich gutes ,ding war mir heut die ,welt1 der man so ,bses nachredet6 ,wie danke ich es meinem ,morgentraum1 dass ich also in der ,frhe heut die ,welt wog6 ,als ein menschlich gutes ,ding kam er zu mir1 dieser ,traum und ,herzenstrster6 ,und dass ich's ihm gleich thue am ,tage und sein ,bestes ihm nach- und ablerne3 will ich jetzt die drei bsesten ,dinge auf die ,wage thun und menschlich gut abwgen4-- ,wer da segnen lehrte1 der lehrte auch fluchen3 welches sind in der ,welt die drei bestverfluchten ,dinge8 ,diese will ich auf die ,wage thun4 ,wollust1 ,herrschsucht1 ,selbstsucht3 diese ,drei wurden bisher am besten verflucht und am schlimmsten beleu- und belgenmundet1--diese ,drei will ich menschlich gut abwgen4 ,wohlauf6 ,hier ist mein ,vorgebirg und da das ,meer3 das wlzt sich zu mir heran1 zottelig1 schmeichlerisch1 das getreue alte hundertkpfige ,hunds-,ungethm1 das ich liebe4 ,wohlauf6 ,hier will ich die ,wage halten ber gewlztem ,meere3 und auch einen ,zeugen whle ich1 dass er zusehe1--dich1 du ,einsiedler-,baum1 dich starkduftigen1 breitgewlbten1 den ich liebe6-- ,auf welcher ,brcke geht zum ,dereinst das ,jetzt8 ,nach welchem ,zwange zwingt das ,hohe sich zum ,niederen8 ,und was heisst auch das ,hchste noch--hinaufwachsen8-- ,nun steht die ,wage gleich und still3 drei schwere ,fragen warf ich hinein1 drei schwere ,antworten trgt die andre ,wagschale4 #b4 ,wollust3 allen busshemdigen ,leib-,verchtern ihr ,stachel und ,pfahl1 und als ,welt8 verflucht bei allen ,hinterweltlern3 denn sie hhnt und narrt alle ,wirr- und ,irr-,lehrer4 ,wollust3 dem ,gesindel das langsame ,feuer1 auf dem es verbrannt wird2 allem wurmichten ,holze1 allen stinkenden ,lumpen der bereite ,brunst- und ,brodel-,ofen4 ,wollust3 fr die freien ,herzen unschuldig und frei1 das ,garten-,glck der ,erde1 aller ,zukunft ,dankes-berschwang an das ,jetzt4 ,wollust3 nur dem ,welken ein ssslich ,gift1 fr die ,lwen-,willigen aber die grosse ,herzstrkung1 und der ehrfrchtig geschonte ,wein der ,weine4 ,wollust3 das grosse ,gleichniss-,glck fr hheres ,glck und hchste ,hoffnung4 ,vielem nmlich ist ,ehe verheissen und mehr als ,ehe1-- --,vielem1 das fremder sich ist1 als ,mann und ,weib3--und wer begriff es ganz1 wie fremd sich ,mann und ,weib sind6 ,wollust3--doch ich will ,zune um meine ,gedanken haben und auch noch um meine ,worte3 dass mir nicht in meine ,grten die ,schweine und ,schwrmer brechen6-- ,herrschsucht3 die ,glh-,geissel der hrtesten ,herzensharten2 die grause ,marter1 die sich dem ,grausamsten selber aufspart2 die dstre ,flamme lebendiger ,scheiterhaufen4 ,herrschsucht3 die boshafte ,bremse1 die den eitelsten ,vlkern aufgesetzt wird2 die ,verhhnerin aller ungewissen ,tugend2 die auf jedem ,rosse und jedem ,stolze reitet4 ,herrschsucht3 das ,erdbeben1 das alles ,morsche und ,hhlichte bricht und aufbricht2 die rollende grollende strafende ,zerbrecherin bertnchter ,grber2 das blitzende ,fragezeichen neben vorzeitigen ,antworten4 ,herrschsucht3 vor deren ,blick der ,mensch kriecht und duckt und frhnt und niedriger wird als ,schlange und ,schwein3--bis endlich die grosse ,verachtung aus ihm aufschreie--1 ,herrschsucht3 die furchtbare ,lehrerin der grossen ,verachtung1 welche ,stdten und ,reichen in's ,antlitz predigt hinweg mit dir68--bis es aus ihnen selber aufschreie hinweg mit mir68 ,herrschsucht3 die aber lockend auch zu ,reinen und ,einsamen und hinauf zu selbstgenugsamen ,hhen steigt1 glhend gleich einer ,liebe1 welche purpurne ,seligkeiten lockend an ,erdenhimmel malt4 ,herrschsucht3 doch wer hiesse es ,sucht1 wenn das ,hohe hinab nach ,macht gelstet6 ,wahrlich1 nichts ,sieches und ,schtiges ist an solchem ,gelsten und ,niedersteigen6 ,dass die einsame ,hhe sich nicht ewig vereinsame und selbst begnge2 dass der ,berg zu ,thale komme und die ,winde der ,hhe zu den ,niederungen3-- ,oh wer fnde den rechten ,tauf- und ,tugendnamen fr solche ,sehnsucht6 ,schenkende ,tugend8--so nannte das ,unnennbare einst ,zarathustra4 ,und damals geschah es auch1--und wahrlich1 es geschah zum ersten ,male6--dass sein ,wort die ,selbstsucht selig pries1 die heile1 gesunde ,selbstsucht1 die aus mchtiger ,seele quillt3-- --aus mchtiger ,seele1 zu welcher der hohe ,leib gehrt1 der schne1 sieghafte1 erquickliche1 um den herum jedwedes ,ding ,spiegel wird3 --der geschmeidige berredende ,leib1 der ,tnzer1 dessen ,gleichniss und ,auszug die selbst-lustige ,seele ist4 ,solcher ,leiber und ,seelen ,selbst-,lust heisst sich selber3 ,tugend48 ,mit ihren ,worten von ,gut und ,schlecht schirmt sich solche ,selbst-,lust wie mit heiligen ,hainen2 mit den ,namen ihres ,glcks bannt sie von sich alles ,verchtliche4 ,von sich weg bannt sie alles ,feige2 sie spricht3 ,schlecht--das ist feige6 ,verchtlich dnkt ihr der immer ,sorgende1 ,seufzende1 ,klgliche und wer auch die kleinsten ,vortheile aufliest4 ,sie verachtet auch alle wehselige ,weisheit3 denn1 wahrlich1 es giebt auch ,weisheit1 die im ,dunklen blht1 eine ,nachtschatten-,weisheit3 als welche immer seufzt3 ,alles ist eitel68 ,das scheue ,misstrauen gilt ihr gering1 und ,jeder1 wer ,schwre statt ,blicke und ,hnde will3 auch alle allzu misstrauische ,weisheit1--denn solche ist feiger ,seelen ,art4 ,geringer noch gilt ihr der ,schnell-,gefllige1 der ,hndische1 der gleich auf dem ,rcken liegt1 der ,demthige2 und auch ,weisheit giebt es1 die demthig und hndisch und fromm und schnellgefllig ist4 ,verhasst ist ihr gar und ein ,ekel1 wer nie sich wehren will1 wer giftigen ,speichel und bse ,blicke hinunterschluckt1 der ,all-zu-,geduldige1 ,alles-,dulder1 ,allgengsame3 das nmlich ist die knechtische ,art4 ,ob ,einer vor ,gttern und gttlichen ,fusstritten knechtisch ist1 ob vor ,menschen und blden ,menschen-,meinungen3 alle ,knechts-,art speit sie an1 diese selige ,selbstsucht6 ,schlecht3 so beisst sie ,alles1 was geknickt und knickerisch-knechtisch ist1 unfreie ,zwinker-,augen1 gedruckte ,herzen1 und jene falsche nachgebende ,art1 welche mit breiten feigen ,lippen ksst4 ,und ,after-,weisheit3 so heisst sie ,alles1 was ,knechte und ,greise und ,mde witzeln2 und sonderlich die ganze schlimme aberwitzige1 berwitzige ,priester-,narrheit6 ,die ,after-,weisen aber1 alle die ,priester1 ,weltmden und wessen ,seele von ,weibs- und ,knechtsart ist1--oh wie hat ihr ,spiel von jeher der ,selbstsucht bel mitgespielt6 ,und ,das gerade sollte ,tugend sein und ,tugend heissen1 dass man der ,selbstsucht bel mitspiele6 ,und selbstlos8--so wnschten sich selber mit gutem ,grunde alle diese weltmden ,feiglinge und ,kreuzspinnen6 ,aber denen ,allen kommt nun der ,tag1 die ,wandlung1 das ,richtschwert1 der grosse ,mittag3 da soll ,vieles offenbar werden6 ,und wer das ,ich heil und heilig spricht und die ,selbstsucht selig1 wahrlich1 der spricht auch1 was er weiss1 ein ,weissager3 ,siehe1 er kommt1 er ist nahe1 der grosse ,mittag68 ,also sprach ,zarathustra4 ,vom ,geist der ,schwere #a4 ,mein ,mundwerk--ist des ,volks3 zu grob und herzlich rede ich fr die ,seidenhasen4 ,und noch fremder klingt mein ,wort allen ,tinten-,fischen und ,feder-,fchsen4 ,meine ,hand--ist eine ,narrenhand3 wehe allen ,tischen und ,wnden1 und was noch ,platz hat fr ,narren-,zierath1 ,narren-,schmierath6 ,mein ,fuss--ist ein ,pferdefuss2 damit trapple und trabe ich ber ,stock und ,stein1 kreuz- und querfeld-ein und bin des ,teufels vor ,lust bei allem schnellen ,laufen4 ,mein ,magen--ist wohl eines ,adlers ,magen8 ,denn er liebt am liebsten ,lammfleisch4 ,gewisslich aber ist er eines ,vogels ,magen4 ,von unschuldigen ,dingen genhrt und von ,wenigem1 bereit und ungeduldig zu fliegen1 davonzufliegen--das ist nun meine ,art3 wie sollte nicht ,etwas daran von ,vogel-,art sein6 ,und zumal1 dass ich dem ,geist der ,schwere feind bin1 das ist ,vogel-,art3 und wahrlich1 todfeind1 erzfeind1 urfeind6 ,oh wohin flog und verflog sich nicht schon meine ,feindschaft6 ,davon knnte ich schon ein ,lied singen--- und will es singen3 ob ich gleich allein in leerem ,hause bin und es meinen eignen ,ohren singen muss4 ,andre ,snger giebt es freilich1 denen macht das volle ,haus erst ihre ,kehle weide1 ihre ,hand gesprchig1 ihr ,auge ausdrcklich1 ihr ,herz wach3--,denen gleiche ich nicht4-- #b4 ,wer die ,menschen einst fliegen lehrt1 der hat alle ,grenzsteine verrckt2 alle ,grenzsteine selber werden ihm in die ,luft fliegen1 die ,erde wird er neu taufen --als die ,leichte48 ,der ,vogel ,strauss luft schneller als das schnellste ,pferd1 aber auch er steckt noch den ,kopf schwer in schwere ,erde3 also der ,mensch1 der noch nicht fliegen kann4 ,schwer heisst ihm ,erde und ,leben2 und so will es der ,geist der ,schwere6 ,wer aber leicht werden will und ein ,vogel1 der muss sich selber lieben3--also lehre ich4 ,nicht freilich mit der ,liebe der ,siechen und ,schtigen3 denn bei denen stinkt auch die ,eigenliebe6 ,man muss sich selber lieben lernen--also lehre ich--mit einer heilen und gesunden ,liebe3 dass man es bei sich selber aushalte und nicht umherschweife4 ,solches ,umherschweifen tauft sich ,nchstenliebe8 3 mit diesem ,worte ist bisher am besten gelogen und geheuchelt worden1 und sonderlich von ,solchen1 die aller ,welt schwer fielen4 ,und wahrlich1 das ist kein ,gebot fr ,heute und ,morgen1 sich lieben lernen4 ,vielmehr ist von allen ,knsten diese die feinste1 listigste1 letzte und geduldsamste4 ,fr seinen ,eigener ist nmlich alles ,eigene gut versteckt2 und von allen ,schatzgruben wird die eigne am sptesten ausgegraben1--also schafft es der ,geist der ,schwere4 ,fast in der ,wiege giebt man uns schon schwere ,worte und ,werthe mit3 gut8 und bse8 --so heisst sich diese ,mitgift4 ,um derentwillen vergiebt man uns1 dass wir leben4 ,und dazu lsst man die ,kindlein zu sich kommen1 dass man ihnen bei ,zeiten wehre1 sich selber zu lieben3 also schafft es der ,geist der ,schwere4 ,und wir--wir schleppen treulich1 was man uns mitgiebt1 auf harten ,schultern und ber rauhe ,berge6 ,und schwitzen wir1 so sagt man uns3 ,ja1 das ,leben ist schwer zu tragen68 ,aber der ,mensch nur ist sich schwer zu tragen6 ,das macht1 er schleppt zu vieles ,fremde auf seinen ,schultern4 ,dem ,kameele gleich kniet er nieder und lsst sich gut aufladen4 ,sonderlich der starke1 tragsame ,mensch1 dem ,ehrfurcht innewohnt3 zu viele fremde schwere ,worte und ,werthe ldt er auf sich1--nun dnkt das ,leben ihm eine ,wste6 ,und wahrlich6 ,auch manches ,eigene ist schwer zu tragen6 ,und viel ,inwendiges am ,menschen ist der ,auster gleich1 nmlich ekel und schlpfrig und schwer erfasslich--1 --also dass eine edle ,schale mit edler ,zierath frbitten muss4 ,aber auch diese ,kunst muss man lernen3 ,schale haben und schnen ,schein und kluge ,blindheit6 ,abermals trgt ber ,manches am ,menschen1 dass manche ,schale gering und traurig und zu sehr ,schale ist4 ,viel verborgene ,gte und ,kraft wird nie errathen2 die kstlichsten ,leckerbissen finden keine ,schmecker6 ,die ,frauen wissen das1 die kstlichsten3 ein ,wenig fetter1 ein ,wenig magerer--oh wie viel ,schicksal liegt in so ,wenigem6 ,der ,mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten2 oft lgt der ,geist ber die ,seele4 ,also schafft es der ,geist der ,schwere4 ,der aber hat sich selber entdeckt1 welcher spricht3 ,das ist mein ,gutes und ,bses3 damit hat er den ,maulwurf und ,zwerg stumm gemacht1 welcher spricht ,allen gut1 ,allen bs48 ,wahrlich1 ich mag auch ,solche nicht1 denen jegliches ,ding gut und diese ,welt gar die beste heisst4 ,solche nenne ich die ,allgengsamen4 ,allgengsamkeit1 die ,alles zu schmecken weiss3 das ist nicht der beste ,geschmack6 ,ich ehre die widerspnstigen whlerischen ,zungen und ,mgen1 welche ,ich8 und ,ja8 und ,nein8 sagen lernten4 ,alles aber kauen und verdauen--das ist eine rechte ,schweine-,art6 ,immer ,i-a sagen--das lernte allein der ,esel1 und wer seines ,geistes ist6-- ,das tiefe ,gelb und das heisse ,roth3 so will es mein ,geschmack1--der mischt ,blut zu allen ,farben4 ,wer aber sein ,haus weiss tncht1 der verrth mir eine weissgetnchte ,seele4 ,in ,mumien verliebt die ,einen1 die ,andern in ,gespenster2 und ,beide gleich feind allem ,fleisch und ,blute--oh wie gehen ,beide mir wider den ,geschmack6 ,denn ich liebe ,blut4 ,und dort will ich nicht wohnen und weilen1 wo ,jedermann spuckt und speit3 das ist nun mein ,geschmack1--lieber noch lebte ich unter ,dieben und ,meineidigen4 ,niemand trgt ,gold im ,munde4 ,widriger aber sind mir noch alle ,speichellecker2 und das widrigste ,thier von ,mensch1 das ich fand1 das taufte ich ,schmarotzer3 das wollte nicht lieben und doch von ,liebe leben4 ,unselig heisse ich ,alle1 die nur ,eine ,wahl haben3 bse ,thiere zu werden oder bse ,thierbndiger3 bei ,solchen wrde ich mir keine ,htten bauen4 ,unselig heisse ich auch ,die1 welche immer warten mssen1--die gehen mir wider den ,geschmack3 alle die ,zllner und ,krmer und ,knige und andren ,lnder- und ,ladenhter4 ,wahrlich1 ich lernte das ,warten auch und von ,grund aus1 --aber nur das ,warten auf mich4 ,und ber ,allem lernte ich stehn und gehn und laufen und springen und klettern und tanzen4 ,das ist aber meine ,lehre3 wer einst fliegen lernen will1 der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen3--man erfliegt das ,fliegen nicht6 ,mit ,strickleitern lernte ich manches ,fenster erklettern1 mit hurtigen ,beinen klomm ich auf hohe ,masten3 auf hohen ,masten der ,erkenntniss sitzen dnkte mich keine geringe ,seligkeit1-- --gleich kleinen ,flammen flackern auf hohen ,masten3 ein kleines ,licht zwar1 aber doch ein grosser ,trost fr verschlagene ,schiffer und ,schiffbrchige6-- ,auf vielerlei ,weg und ,weise kam ich zu meiner ,wahrheit2 nicht auf ,einer ,leiter stieg ich zur ,hhe1 wo mein ,auge in meine ,ferne schweift4 ,und ungern nur fragte ich stets nach ,wegen1--das gieng mir immer wider den ,geschmack6 ,lieber fragte und versuchte ich die ,wege selber4 ,ein ,versuchen und ,fragen war all mein ,gehen3--und wahrlich1 auch antworten muss man lernen auf solches ,fragen6 ,das aber--ist mein ,geschmack3 --kein guter1 kein schlechter1 aber mein ,geschmack1 dessen ich weder ,scham noch ,hehl mehr habe4 ,das--ist nun mein ,weg1--wo ist der eure88 so antwortete ich ,denen1 welche mich nach dem ,wege8 fragten4 ,den ,weg nmlich--den giebt es nicht6 ,also sprach ,zarathustra4 ,von alten und neuen ,tafeln #a4 ,hier sitze ich und warte1 alte zerbrochene ,tafeln um mich und auch neue halb beschriebene ,tafeln4 ,wann kommt meine ,stunde8 --die ,stunde meines ,niederganges1 ,unterganges3 denn noch ,ein ,mal will ich zu den ,menschen gehn4 ,dess warte ich nun3 denn erst mssen mir die ,zeichen kommen1 dass es meine ,stunde sei1--nmlich der lachende ,lwe mit dem ,taubenschwarme4 ,inzwischen rede ich als ,einer1 der ,zeit hat1 zu mir selber4 ,niemand erzhlt mir ,neues3 so erzhle ich mir mich selber4-- #b4 ,als ich zu den ,menschen kam1 da fand ich sie sitzen auf einem alten ,dnkel3 ,alle dnkten sich lange schon zu wissen1 was dem ,menschen gut und bse sei4 ,eine alte mde ,sache dnkte ihnen alles ,reden von ,tugend2 und wer gut schlafen wollte1 der sprach vor ,schlafengehen noch von ,gut8 und ,bse8 4 ,diese ,schlferei strte ich auf1 als ich lehrte3 was gut und bse ist1 das weiss noch ,niemand3--es sei denn der ,schaffende6 --,das aber ist ,der1 welcher des ,menschen ,ziel schafft und der ,erde ihren ,sinn giebt und ihre ,zukunft3 ,dieser erst schafft es1 dass ,etwas gut und bse ist4 ,und ich hiess sie ihre alten ,lehr-,sthle umwerfen1 und wo nur jener alte ,dnkel gesessen hatte2 ich hiess sie lachen ber ihre grossen ,tugend-,meister und ,heiligen und ,dichter und ,welt-,erlser4 ber ihre dsteren ,weisen hiess ich sie lachen1 und wer je als schwarze ,vogelscheuche warnend auf dem ,baume des ,lebens gesessen hatte4 ,an ihre grosse ,grberstrasse setzte ich mich und selber zu ,aas und ,geiern--und ich lachte ber all ihr ,einst und seine mrbe verfallende ,herrlichkeit4 ,wahrlich1 gleich ,busspredigern und ,narrn schrie ich ,zorn und ,zeter ber all ihr ,grosses und ,kleines--1 dass ihr ,bestes so gar klein ist6 ,dass ihr ,bsestes so gar klein ist6--also lachte ich4 ,meine weise ,sehnsucht schrie und lachte also aus mir1 die auf ,bergen geboren ist1 eine wilde ,weisheit wahrlich6--meine grosse flgelbrausende ,sehnsucht4 ,und oft riss sie mich fort und hinauf und hinweg und mitten im ,lachen3 da flog ich wohl schaudernd1 ein ,pfeil1 durch sonnentrunkenes ,entzcken3 --hinaus in ferne ,zuknfte1 die kein ,traum noch sah1 in heissere ,sden1 als je sich ,bildner trumten3 dorthin1 wo ,gtter tanzend sich aller ,kleider schmen3-- --dass ich nmlich in ,gleichnissen rede und gleich ,dichtern hinke und stammle3 und wahrlich1 ich schme mich1 dass ich noch ,dichter sein muss6-- ,wo alles ,werden mich ,gtter-,tanz und ,gtter-,muthwillen dnkte1 und die ,welt los- und ausgelassen und zu sich selber zurckfliehend3-- --als ein ewiges ,sich-fliehn und -,wiedersuchen vieler ,gtter1 als das selige ,sich-,widersprechen1 ,sich-,wieder-hren1 ,sich-,wieder-,zugehren vieler ,gtter3-- ,wo alle ,zeit mich ein seliger ,hohn auf ,augenblicke dnkte1 wo die ,nothwendigkeit die ,freiheit selber war1 die selig mit dem ,stachel der ,freiheit spielte3-- ,wo ich auch meinen alten ,teufel und ,erzfeind wiederfand1 den ,geist der ,schwere und ,alles1 was er schuf3 ,zwang1 ,satzung1 ,noth und ,folge und ,zweck und ,wille und ,gut und ,bse3-- ,denn muss nicht dasein1 ber das getanzt1 hinweggetanzt werde8 ,mssen nicht um der ,leichten1 ,leichtesten willen--,maulwrfe und schwere ,zwerge dasein8-- #c4 ,dort war's auch1 wo ich das ,wort bermensch8 vom ,wege auflas1 und dass der ,mensch ,etwas sei1 das berwunden werden msse1 --dass der ,mensch eine ,brcke sei und kein ,zweck3 sich selig preisend ob seines ,mittags und ,abends1 als ,weg zu neuen ,morgenrthen3 --das ,zarathustra-,wort vom grossen ,mittage1 und was sonst ich ber den ,menschen aufhngte1 gleich purpurnen zweiten ,abendrthen4 ,wahrlich1 auch neue ,sterne liess ich sie sehn sammt neuen ,nchten2 und ber ,wolken und ,tag und ,nacht spannte ich noch das ,lachen aus wie ein buntes ,gezelt4 ,ich lehrte sie all mein ,dichten und ,trachten3 in ,eins zu dichten und zusammen zu tragen1 was ,bruchstck ist am ,menschen und ,rthsel und grauser ,zufall1-- --als ,dichter1 ,rthselrather und ,erlser des ,zufalls lehrte ich sie an der ,zukunft schaffen1 und ,alles1 das war--1 schaffend zu erlsen4 ,das ,vergangne am ,menschen zu erlsen und alles ,es war8 umzuschauen1 bis der ,wille spricht3 ,aber so wollte ich es6 ,so werde ich's wollen--8 --,diess hiess ich ihnen ,erlsung1 ,diess allein lehrte ich sie ,erlsung heissen4 --- ,nun warte ich meiner ,erlsung--1 dass ich zum letzten ,male zu ihnen gehe4 ,denn noch ,ein ,mal will ich zu den ,menschen3 unter ihnen will ich untergehen1 sterbend will ich ihnen meine reichste ,gabe geben6 ,der ,sonne lernte ich ,das ab1 wenn sie hinabgeht1 die berreiche3 ,gold schttet sie da in's ,meer aus unerschpflichem ,reichthume1-- --also1 dass der rmste ,fischer noch mit goldenem ,ruder rudert6 ,diess nmlich sah ich einst und wurde der ,thrnen nicht satt im ,zuschauen4-- ,der ,sonne gleich will auch ,zarathustra untergehn3 nun sitzt er hier und wartet1 alte zerbrochne ,tafeln um sich und auch neue ,tafeln1--halbbeschriebene4 #d4 ,siehe1 hier ist eine neue ,tafel3 aber wo sind meine ,brder1 die sie mit mir zu ,thale und in fleischerne ,herzen tragen8-- ,also heischt es meine grosse ,liebe zu den ,fernsten3 schone deinen ,nchsten nicht6 ,der ,mensch ist ,etwas1 das berwunden werden muss4 ,es giebt vielerlei ,weg und ,weise der berwindung4- da siehe du zu6 ,aber nur ein ,possenreisser denkt3 der ,mensch kann auch bersprungen werden48 berwinde dich selber noch in deinem ,nchsten3 und ein ,recht1 das du dir rauben kannst1 sollst du dir nicht geben lassen6 ,was du thust1 das kann dir ,keiner wieder thun4 ,siehe1 es giebt keine ,vergeltung4 ,wer sich nicht befehlen kann1 der soll gehorchen4 ,und ,mancher kann sich befehlen1 aber da fehlt noch ,viel1 dass er sich auch gehorche6 #e4 ,also will es die ,art edler ,seelen3 sie wollen ,nichts umsonst haben1 am wenigsten das ,leben4 ,wer vom ,pbel ist1 der will umsonst leben2 wir ,anderen aber1 denen das ,leben sich gab1--wir sinnen immer darber1 was wir am besten dagegen geben6 ,und wahrlich1 diess ist eine vornehme ,rede1 welche spricht3 was uns das ,leben verspricht1 das wollen wir--dem ,leben halten68 ,man soll nicht geniessen wollen1 wo man nicht zu geniessen giebt4 ,und--man soll nicht geniessen wollen6 ,genuss und ,unschuld nmlich sind die schamhaftesten ,dinge3 ,beide wollen nicht gesucht sein4 ,man soll sie haben--1 aber man soll eher noch nach ,schuld und ,schmerzen suchen6-- #f4 ,oh meine ,brder1 wer ein ,erstling ist1 der wird immer geopfert4 ,nun aber sind wir ,erstlinge4 ,wir bluten ,alle an geheimen ,opfertischen1 wir brennen und braten ,alle zu ,ehren alter ,gtzenbilder4 ,unser ,bestes ist noch jung3 das reizt alte ,gaumen4 ,unser ,fleisch ist zart1 unser ,fell ist nur ein ,lamm-,fell3--wie sollten wir nicht alte ,gtzenpriester reizen6 ,in uns selber wohnt er noch1 der alte ,gtzenpriester1 der unser ,bestes sich zum ,schmause brt4 ,ach1 meine ,brder1 wie sollten ,erstlinge nicht ,opfer sein6 ,aber so will es unsre ,art2 und ich liebe ,die1 welche sich nicht bewahren wollen4 ,die ,untergehenden liebe ich mit meiner ganzen ,liebe3 denn sie gehn hinber4-- #g4 ,wahr sein--das knnen ,wenige6 ,und wer es kann1 der will es noch nicht6 ,am wenigsten aber knnen es die ,guten4 ,oh diese ,guten6--,gute ,menschen reden nie die ,wahrheit2 fr den ,geist ist solchermaassen gut sein eine ,krankheit4 ,sie geben nach1 diese ,guten1 sie ergeben sich1 ihr ,herz spricht nach1 ihr ,grund gehorcht2 wer aber gehorcht1 der hrt sich selber nicht6 ,alles1 was den ,guten bse heisst1 muss zusammen kommen1 dass ,eine ,wahrheit geboren werde3 oh meine ,brder1 seid ihr auch bse genug zu dieser ,wahrheit8 ,das verwegene ,wagen1 das lange ,misstrauen1 das grausame ,nein1 der berdruss1 das ,schneiden in's ,lebendige--wie selten kommt das zusammen6 ,aus solchem ,samen aber wird ,wahrheit gezeugt6 ,neben dem bsen ,gewissen wuchs bisher alles ,wissen6 ,zerbrecht1 zerbrecht mir1 ihr ,erkennenden1 die alten ,tafeln6 #h4 ,wenn das ,wasser ,balken hat1 wenn ,stege und ,gelnder ber den ,fluss springen3 wahrlich1 da findet ,keiner ,glauben1 der da spricht3 ,alles ist im ,fluss48 ,sondern selber die ,tlpel widersprechen ihm4 ,wie8 sagen die ,tlpel1 ,alles wre im ,flusse8 ,balken und ,gelnder sind doch ber dem ,flusse68 ber dem ,flusse ist ,alles fest1 alle die ,werthe der ,dinge1 die ,brcken1 ,begriffe1 alles ,gut8 und ,bse83 das ist ,alles fest68-- ,kommt gar der harte ,winter1 der ,fluss-,thierbndiger3 dann lernen auch die ,witzigsten ,misstrauen2 und1 wahrlich1 nicht nur die ,tlpel sprechen dann3 ,sollte nicht ,alles--stille stehn88 ,im ,grunde steht ,alles stille8 --1 das ist eine rechte ,winter-,lehre1 ein gut ,ding fr unfruchtbare ,zeit1 ein guter ,trost fr ,winterschlfer und ,ofenhocker4 ,im ,grund steht ,alles still8--3 dagegen aber predigt der ,thauwind6 ,der ,thauwind1 ein ,stier1 der kein pflgender ,stier ist1--ein wthender ,stier1 ein ,zerstrer1 der mit zornigen ,hrnern ,eis bricht6 ,eis aber-- bricht ,stege6 ,oh meine ,brder1 ist jetzt nicht ,alles im ,flusse8 ,sind nicht alle ,gelnder und ,stege in's ,wasser gefallen8 ,wer hielte sich noch an ,gut8 und ,bse8 8 ,wehe uns6 ,heil uns6 ,der ,thauwind weht68--,also predigt mir1 oh meine ,brder1 durch alle ,gassen6 #h4 ,es giebt einen alten ,wahn1 der heisst ,gut und ,bse4 ,um ,wahrsager und ,sterndeuter drehte sich bisher das ,rad dieses ,wahns4 ,einst glaubte man an ,wahrsager und ,sterndeuter3 und darum glaubte man ,alles ist ,schicksal3 du sollst1 denn du musst68 ,dann wieder misstraute man allen ,wahrsagern und ,sterndeutern3 und darum glaubte man ,alles ist ,freiheit3 du kannst1 denn du willst68 ,oh meine ,brder1 ber ,sterne und ,zukunft ist bisher nur gewhnt1 nicht gewusst worden3 und darum ist ber ,gut und ,bse bisher nur gewhnt1 nicht gewusst worden6 #aj4 ,du sollst nicht rauben6 ,du sollst nicht todtschlagen68--solche ,worte hiess man einst heilig2 vor ihnen beugte man ,knie und ,kpfe und zog die ,schuhe aus4 ,aber ich frage euch3 wo gab es je bessere ,ruber und ,todtschlger in der ,welt1 als es solche heilige ,worte waren8 ,ist in allem ,leben selber nicht--,rauben und ,todtschlagen8 ,und dass solche ,worte heilig hiessen1 wurde damit die ,wahrheit selber nicht--todtgeschlagen8 ,oder war es eine ,predigt des ,todes1 dass heilig hiess1 was allem ,leben widersprach und widerrieth8--,oh meine ,brder1 zerbrecht1 zerbrecht mir die alten tafeln6 #aa4 ,diess ist mein ,mitleid mit allem ,vergangenen1 dass ich sehe3 es ist preisgegeben1-- --der ,gnade1 dem ,geiste1 dem ,wahnsinne jedes ,geschlechtes preisgegeben1 das kommt und ,alles1 was war1 zu seiner ,brcke umdeutet6 ,ein grosser ,gewalt-,herr knnte kommen1 ein gewitzter ,unhold1 der mit seiner ,gnade und ,ungnade alles ,vergangene zwnge und zwngte3 bis es ihm ,brcke wrde und ,vorzeichen und ,herold und ,hahnenschrei4 ,diess aber ist die andre ,gefahr und mein andres ,mitleiden3--wer vom ,pbel ist1 dessen ,gedenken geht zurck bis zum ,grossvater1--mit dem ,grossvater aber hrt die ,zeit auf4 ,also ist alles ,vergangene preisgegeben3 denn es knnte einmal kommen1 dass der ,pbel ,herr wrde und in seichten ,gewssern alle ,zeit ertrnke4 ,darum1 oh meine ,brder1 bedarf es eines neuen ,adels1 der allem ,pbel und allem ,gewalt-,herrischen ,widersacher ist und auf neue ,tafeln neu das ,wort schreibt edel84 ,vieler ,edlen nmlich bedarf es und vielerlei ,edlen1 dass es ,adel gebe6 ,oder1 wie ich einst im ,gleichniss sprach3 ,das eben ist ,gttlichkeit1 dass es ,gtter1 aber keinen ,gott giebt68 #ab4 ,oh meine ,brder1 ich weihe und weise euch zu einem neuen ,adel3 ihr sollt mir ,zeuger und ,zchter werden und ,semnner der ,zukunft1-- --wahrlich1 nicht zu einem ,adel1 den ihr kaufen knntet gleich den ,krmern und mit ,krmer-,golde3 denn wenig ,werth hat ,alles1 was seinen ,preis hat4 ,nicht1 woher ihr kommt1 mache euch frderhin eure ,ehre1 sondern wohin ihr geht6 ,euer ,wille und euer ,fuss1 der ber euch selber hinaus will1--das mache eure neue ,ehre6 ,wahrlich nicht1 dass ihr einem ,frsten gedient habt--was liegt noch an ,frsten6--oder dem1 was steht1 zum ,bollwerk wurdet1 dass es fester stnde6 ,nicht1 dass euer ,geschlecht an ,hfen hfisch wurde1 und ihr lerntet1 bunt1 einem ,flamingo hnlich1 lange ,stunden in flachen ,teichen stehn4 --,denn ,stehen-knnen ist ein ,verdienst bei ,hflingen2 und alle ,hflinge glauben1 zur ,seligkeit nach dem ,tode gehre--,sitzen-drfen6-- ,nicht auch1 dass ein ,geist1 den sie heilig nennen1 eure ,vorfahren in gelobte ,lnder fhrte1 die ich nicht lobe3 denn wo der schlimmste aller ,bume wuchs1 das ,kreuz1--an dem ,lande ist ,nichts zu loben6-- --und wahrlich1 wohin dieser heilige ,geist8 auch seine ,ritter fhrte1 immer liefen bei solchen ,zgen--,ziegen und ,gnse und ,kreuz- und ,querkpfe voran6-- ,oh meine ,brder1 nicht zurck soll euer ,adel schauen1 sondern hinaus6 ,vertriebene sollt ihr sein aus allen ,vater- und ,urvterlndern6 ,eurer ,kinder ,land sollt ihr lieben3 diese ,liebe sei euer neuer ,adel1--das unentdeckte1 im feinsten ,meere6 ,nach ihm heisse ich eure ,segel suchen und suchen6 ,an euren ,kindern sollt ihr gutmachen1 dass ihr eurer ,vter ,kinder seid3 alles ,vergangene sollt ihr so erlsen6 ,diese neue ,tafel stelle ich ber euch6 #ac4 ,wozu leben8 ,alles ist eitel6 ,leben--das ist ,stroh dreschen2 ,leben--das ist sich verbrennen und doch nicht warm werden48-- ,solch alterthmliches ,geschwtz gilt immer noch als ,weisheit82 dass es aber alt ist und dumpfig riecht1 darum wird es besser geehrt4 ,auch der ,moder adelt4-- ,kinder durften so reden3 die scheuen das ,feuer1 weil es sie brannte6 ,es ist viel ,kinderei in den alten ,bchern der ,weisheit4 ,und wer immer ,stroh drischt81 wie sollte der auf das ,dreschen lstern drfen6 ,solchem ,narren msste man doch das ,maul verbinden6 ,solche setzen sich zu ,tisch und bringen ,nichts mit1 selbst den guten ,hunger nicht3--und nun lstern sie ,alles ist eitel68 ,aber gut essen und trinken1 oh meine ,brder1 ist wahrlich keine eitle ,kunst6 ,zerbrecht1 zerbrecht mir die ,tafeln der ,nimmer-,frohen6 #ad4 ,dem ,reinen ist ,alles rein8 --so spricht das ,volk4 ,ich aber sage euch3 den ,schweinen wird ,alles ,schwein6 ,darum predigen die ,schwrmer und ,kopfhnger1 denen auch das ,herz niederhngt3 die ,welt selber ist ein kothiges ,ungeheuer48 ,denn diese ,alle sind unsuberlichen ,geistes2 sonderlich aber ,jene1 welche nicht ,ruhe1 noch ,rast haben1 es sei denn1 sie sehen die ,welt von hinten1--die ,hinterweltler6 ,denen sage ich in's ,gesicht1 ob es gleich nicht lieblich klingt3 die ,welt gleicht darin dem ,menschen1 dass sie einen ,hintern hat1--so ,viel ist wahr6 ,es giebt in der ,welt viel ,koth3 so ,viel ist wahr6 ,aber darum ist die ,welt selber noch kein kothiges ,ungeheuer6 ,es ist ,weisheit darin1 dass ,vieles in der ,welt bel riecht3 der ,ekel selber schafft ,flgel und quellenahnende ,krfte6 ,an dem ,besten ist noch ,etwas zum ,ekeln2 und der ,beste ist noch ,etwas1 das berwunden werden muss6-- ,oh meine ,brder1 es ist viel ,weisheit darin1 dass viel ,koth in der ,welt ist6-- #ae4 ,solche ,sprche hrte ich fromme ,hinterweltler zu ihrem ,gewissen reden2 und wahrlich1 ohne ,arg und ,falsch1--ob es ,schon nichts ,falscheres in der ,welt giebt1 noch rgeres4 ,lass doch die ,welt der ,welt sein6 ,hebe dawider auch nicht ,einen ,finger auf68 ,lass1 wer da wolle1 die ,leute wrgen und stechen und schneiden und schaben3 hebe dawider auch nicht ,einen ,finger auf6 ,darob lernen sie noch der ,welt absagen48 ,und deine eigne ,vernunft--die sollst du selber grgeln und wrgen2 denn es ist eine ,vernunft von dieser ,welt1--darob lernst du selber der ,welt absagen48 - --,zerbrecht1 zerbrecht mir1 oh meine ,brder1 diese alten ,tafeln der ,frommen6 ,zersprecht mir die ,sprche der ,welt-,verleumder6 #af4 ,wer viel lernt1 der verlernt alles heftige ,begehren8 --das flstert man heute sich zu auf allen dunklen ,gassen4 ,weisheit macht mde1 es lohnt sich--,nichts2 du sollst nicht begehren68--diese neue ,tafel fand ich hngen selbst auf offnen ,mrkten4 ,zerbrecht mir1 oh meine ,brder1 zerbrecht mir auch diese neue ,tafel6 ,die ,welt-,mden hngten sie hin und die ,prediger des ,todes1 und auch die ,stockmeister3 denn seht1 es ist auch eine ,predigt zur ,knechtschaft6-- ,dass sie schlecht lernten und das ,beste nicht1 und ,alles zu frh und ,alles zu geschwind3 dass sie schlecht assen1 daher kam ihnen jener verdorbene ,magen1-- --ein verdorbener ,magen ist nmlich ihr ,geist3 der rth zum ,tode6 ,denn wahrlich1 meine ,brder1 der ,geist ist ein ,magen6 ,das ,leben ist ein ,born der ,lust3 aber aus wem der verdorbene ,magen redet1 der ,vater der ,trbsal1 dem sind alle ,quellen vergiftet4 ,erkennen3 das ist ,lust dem ,lwen-willigen6 ,aber wer mde wurde1 der wird selber nur gewollt81 mit dem spielen alle ,wellen4 ,und so ist es immer schwacher ,menschen ,art3 sie verlieren sich auf ihren ,wegen4 ,und zuletzt fragt noch ihre ,mdigkeit3 wozu giengen wir jemals ,wege6 ,es ist ,alles gleich68 ,denen klingt es lieblich zu ,ohren1 dass gepredigt wird3 ,es verlohnt sich ,nichts6 ,ihr sollt nicht wollen68 ,diess aber ist eine ,predigt zur ,knechtschaft4 ,oh meine ,brder1 ein frischer ,brause-,wind kommt ,zarathustra allen ,weg-,mden2 viele ,nasen wird er noch niesen machen6 ,auch durch ,mauern blst mein freier ,athem1 und hinein in ,gefngnisse und eingefangne ,geister6 ,wollen befreit3 denn ,wollen ist ,schaffen3 so lehre ich4 ,und nur zum ,schaffen sollt ihr lernen6 ,und auch das ,lernen sollt ihr erst von mir lernen1 das ,gut-,lernen6--,wer ,ohren hat1 der hre6 #ag4 ,da steht der ,nachen1--dort hinber geht es vielleicht in's grosse ,nichts4--,aber wer will in diess ,vielleicht8 einsteigen8 ,niemand von euch will in den ,todes-,nachen einsteigen6 ,wieso wollt ihr dann ,welt-,mde sein6 ,weltmde6 ,und noch nicht einmal ,erd-,entrckte wurdet ihr6 ,lstern fand ich euch immer noch nach ,erde1 verliebt noch in die eigne ,erd-,mdigkeit6 ,nicht umsonst hngt euch die ,lippe herab3--ein kleiner ,erden-,wunsch sitzt noch darauf6 ,und im ,auge--schwimmt da nicht ein ,wlkchen unvergessner ,erden-,lust8 ,es giebt auf ,erden viel gute ,erfindungen1 die einen ntzlich1 die andern angenehm3 derentwegen ist die ,erde zu lieben4 ,und mancherlei so gut ,erfundenes giebt es da1 dass es ist wie des ,weibes ,busen3 ntzlich zugleich und angenehm4 ,ihr ,welt-,mden aber6 ,ihr ,erden-,faulen6 ,euch soll man mit ,ruthen streichen6 ,mit ,ruthenstreichen soll man euch wieder muntre ,beine machen4 ,denn3 seid ihr nicht ,kranke und verlebte ,wichte1 deren die ,erde mde ist1 so seid ihr schlaue ,faulthiere oder naschhafte verkrochene ,lust-,katzen4 ,und wollt ihr nicht wieder lustig laufen1 so sollt ihr--dahinfahren6 ,an ,unheilbaren soll man nicht ,arzt sein wollen3 also lehrt es ,zarathustra3--so sollt ihr dahinfahren6 ,aber es gehrt mehr ,muth dazu1 ein ,ende zu machen1 als einen neuen ,vers3 das wissen alle rzte und ,dichter4-- #ah4 ,oh meine ,brder1 es giebt ,tafeln1 welche die ,ermdung1 und ,tafeln1 welche die ,faulheit schuf1 die faulige3 ob sie schon gleich reden1 so wollen sie doch ungleich gehrt sein4-- ,seht hier diesen ,verschmachtenden6 ,nur eine ,spanne weit ist er noch von seinem ,ziele1 aber vor ,mdigkeit hat er sich trotzig hier in den ,staub gelegt3 dieser ,tapfere6 ,vor ,mdigkeit ghnt er ,weg und ,erde und ,ziel und sich selber an3 keinen ,schritt will er noch weiter thun1--dieser ,tapfere6 ,nun glht die ,sonne auf ihn1 und die ,hunde lecken nach seinem ,schweisse3 aber er liegt da in seinem ,trotze und will lieber verschmachten3-- --eine ,spanne weit von seinem ,ziele verschmachten6 ,wahrlich1 ihr werdet ihn noch an den ,haaren in seinen ,himmel ziehen mssen1--diesen ,helden6 ,besser noch1 ihr lasst ihn liegen1 wohin er sich gelegt hat1 dass der ,schlaf ihm komme1 der ,trster1 mit khlendem ,rausche-,regen3 ,lasst ihn liegen1 bis er von selber wach wird1 bis er von selber alle ,mdigkeit widerruft und was ,mdigkeit aus ihm lehrte6 ,nur1 meine ,brder1 dass ihr die ,hunde von ihm scheucht1 die faulen ,schleicher1 und all das schwrmende ,geschmeiss3-- --all das schwrmende ,geschmeiss der ,gebildeten8 1 das sich am ,schweisse jedes ,helden--gtlich thut6-- #ai4 ,ich schliesse ,kreise um mich und heilige ,grenzen2 immer ,wenigere steigen mit mir auf immer hhere ,berge1--ich baue ein ,gebirge aus immer heiligeren ,bergen4 - ,wohin ihr aber auch mit mir steigen mgt1 oh meine ,brder3 seht zu1 dass nicht ein ,schmarotzer mit euch steige6 ,schmarotzer3 das ist ein ,gewrm1 ein kriechendes1 geschmiegtes1 das fett werden will an euren kranken wunden ,winkeln4 ,und das ist seine ,kunst1 dass er steigende ,seelen errth1 wo sie mde sind3 in euren ,gram und ,unmuth1 in eure zarte ,scham baut er sein ekles ,nest4 ,wo der ,starke schwach1 der ,edle allzumild ist1--dahinein baut er sein ekles ,nest3 der ,schmarotzer wohnt1 wo der ,grosse kleine wunde ,winkel hat4 ,was ist die hchste ,art alles ,seienden und was die geringste8 ,der ,schmarotzer ist die geringste ,art2 wer aber hchster ,art ist1 der ernhrt die meisten ,schmarotzer4 ,die ,seele nmlich1 welche die lngste ,leiter hat und am tiefsten hinunter kann3 wie sollten nicht an der die meisten ,schmarotzer sitzen8-- --die umfnglichste ,seele1 welche am weitesten in sich laufen und irren und schweifen kann2 die nothwendigste1 welche sich aus ,lust in den ,zufall strzt3-- --die seiende ,seele1 welche in's ,werden taucht2 die habende1 welche in's ,wollen und ,verlangen will3-- --die sich selber fliehende1 die sich selber im weitesten ,kreise einholt2 die weiseste ,seele1 welcher die ,narrheit am sssesten zuredet3-- --die sich selber liebendste1 in der alle ,dinge ihr ,strmen und ,wiederstrmen und ,ebbe und ,fluth haben3--oh wie sollte die hchste ,seele nicht die schlimmsten ,schmarotzer haben8 #bj4 ,oh meine ,brder1 bin ich denn grausam8 ,aber ich sage3 was fllt1 das soll man auch noch stossen6 ,das ,alles von ,heute--das fllt1 das verfllt3 wer wollte es halten6 ,aber ich--ich will es noch stossen6 ,kennt ihr die ,wollust1 die ,steine in steile ,tiefen rollt8--,diese ,menschen von heute3 seht sie doch1 wie sie in meine ,tiefen rollen6 ,ein ,vorspiel bin ich besserer ,spieler1 oh meine ,brder6 ,ein ,beispiel6 ,thut nach meinem ,beispiele6 ,und wen ihr nicht fliegen lehrt1 den lehrt mir--schneller fallen6-- #ba4 ,ich liebe die ,tapferen3 aber es ist nicht genug1 ,hau-,degen sein1--man muss auch wissen ,hau-schau-,wen6 ,und oft ist mehr ,tapferkeit darin1 dass ,einer an sich hlt und vorbergeht3 damit er sich dem wrdigeren ,feinde aufspare6 ,ich sollt nur ,feinde haben1 die zu hassen sind1 aber nicht ,feinde zum ,verachten3 ihr msst stolz auf euren ,feind sein3 also lehrte ich schon ,ein ,mal4 ,dem wrdigeren ,feinde1 oh meine ,freunde1 sollt ihr euch aufsparen3 darum msst ihr an ,vielem vorbergehn1-- --sonderlich an vielem ,gesindel1 das euch in die ,ohren lrmt von ,volk und ,vlkern4 ,haltet euer ,auge rein von ihrem ,fr und ,wider6 ,da giebt es viel ,recht1 viel ,unrecht3 wer da zusieht1 wird zornig4 ,dreinschaun1 dreinhaun--das ist da ,eins3 darum geht weg in die ,wlder und legt euer ,schwert schlafen6 ,geht eure ,wege6 ,und lasst ,volk und ,vlker die ihren gehn6--dunkle ,wege wahrlich1 auf denen auch nicht ,eine ,hoffnung mehr wetterleuchtet6 ,mag da der ,krmer herrschen1 wo ,alles1 was noch glnzt--,krmer-,gold ist6 ,es ist die ,zeit der ,knige nicht mehr3 was sich heute ,volk heisst1 verdient keine ,knige4 ,seht doch1 wie diese ,vlker jetzt selber den ,krmern gleich thun3 sie lesen sich die kleinsten ,vortheile noch aus jedem ,kehricht6 ,sie lauern einander auf1 sie lauern einander ,etwas ab1--das heissen sie gute ,nachbarschaft48 ,oh selige ferne ,zeit1 wo ein ,volk sich sagte3 ich will ber ,vlker--,herr sein68 ,denn1 meine ,brder3 das ,beste soll herrschen1 das ,beste will auch herrschen6 ,und wo die ,lehre anders lautet1 da--fehlt es am ,besten4 #bb4 ,wenn ,die--,brod umsonst htten1 wehe6 ,wonach wrden ,die schrein6 ,ihr ,unterhalt--das ist ihre rechte ,unterhaltung2 und sie sollen es schwer haben6 ,raubthiere sind es4- in ihrem ,arbeiten8 --da ist auch noch ,rauben1 in ihrem ,verdienen8 --da ist auch noch berlisten6 ,darum sollen sie es schwer haben6 ,bessere ,raubthiere sollen sie also werden1 feinere1 klgere1 menschen-hnlichere3 der ,mensch nmlich ist das beste ,raubthier4 ,allen ,thieren hat der ,mensch schon ihre ,tugenden abgeraubt3 das macht1 von allen ,thieren hat es der ,mensch am schwersten gehabt4 ,nur noch die ,vgel sind ber ihm4 ,und wenn der ,mensch noch fliegen lernte1 wehe6 wohinauf--wrde seine ,raublust fliegen6 #bc4 ,so will ich ,mann und ,weib3 kriegstchtig den ,einen1 gebrtchtig das ,andre1 beide aber tanztchtig mit ,kopf und ,beinen4 ,und verloren sei uns der ,tag1 wo nicht ,ein ,mal getanzt wurde6 ,und falsch heisse uns jede ,wahrheit1 bei der es nicht ,ein ,gelchter gab6 #bd4 ,euer ,eheschliessen3 seht zu1 dass es nicht ein schlechtes ,schliessen sei6 ,ihr schlosset zu schnell3 so folgt daraus--,ehebrechen6 ,und besser noch ,ehebrechen als ,ehe-biegen1 ,ehelgen6--,so sprach mir ein ,weib3 wohl brach ich die ,ehe1 aber zuerst brach die ,ehe--mich68 ,schlimm-,gepaarte fand ich immer als die schlimmsten ,rachschtigen3 sie lassen es aller ,welt entgelten1 dass sie nicht mehr einzeln laufen4 ,desswillen will ich1 dass ,redliche zu einander reden3 wir lieben uns3 lasst uns zusehn1 dass wir uns lieb behalten6 ,oder soll unser ,versprechen ein ,versehen sein88 --,gebt uns eine ,frist und kleine ,ehe1 dass wir zusehn1 ob wir zur grossen ,ehe taugen6 ,es ist ein grosses ,ding1 immer zu ,zwein sein68 ,also rathe ich allen ,redlichen2 und was wre denn meine ,liebe zum bermenschen und zu ,allem1 was kommen soll1 wenn ich anders riethe und redete6 ,nicht nur fort euch zu pflanzen1 sondern hinauf--dazu1 oh meine ,brder1 helfe euch der ,garten der ,ehe6 #be4 ,wer ber alte ,ursprnge weise wurde1 siehe1 der wird zuletzt nach ,quellen der ,zukunft suchen und nach neuen ,ursprngen4-- ,oh meine ,brder1 es ist nicht ber lange1 da werden neue ,vlker entspringen und neue ,quellen hinab in neue ,tiefen rauschen4 ,das ,erdbeben nmlich--das verschttet viel ,brunnen1 das schafft viel ,verschmachten3 das hebt auch innre ,krfte und ,heimlichkeiten an's ,licht4 ,das ,erdbeben macht neue ,quellen offenbar4 ,im ,erdbeben alter ,vlker brechen neue ,quellen aus4 ,und wer da ruft3 ,siehe hier ein ,brunnen fr viele ,durstige1 ,ein ,herz fr viele ,sehnschtige1 ,ein ,wille fr viele ,werkzeuge8 3--um den sammelt sich ein ,volk1 das ist3 viel ,versuchende4 ,wer befehlen kann1 wer gehorchen muss--,das wird da versucht6 ,ach1 mit welch langem ,suchen und ,rathen und ,missrathen und ,lernen und ,neu-,versuchen6 ,die ,menschen-,gesellschaft3 die ist ein ,versuch1 so lehre ich's1--ein langes ,suchen3 sie sucht aber den ,befehlenden6-- --ein ,versuch1 oh meine ,brder6 ,und kein ,vertrag86 ,zerbrecht1 zerbrecht mir solch ,wort der ,weich-,herzen und ,halb- und ,halben6 #bf4 ,oh meine ,brder6 ,bei ,welchen liegt doch die grsste ,gefahr aller ,menschen-,zukunft8 ,ist es nicht bei den ,guten und ,gerechten8-- --als bei ,denen1 die sprechen und im ,herzen fhlen3 wir wissen schon1 was gut ist und gerecht1 wir haben es auch2 wehe ,denen1 die hier noch suchen68-- ,und was fr ,schaden auch die ,bsen thun mgen3 der ,schaden der ,guten ist der schdlichste ,schaden6 ,und was fr ,schaden auch die ,welt-,verleumder thun mgen3 der ,schaden der ,guten ist der schdlichste ,schaden4 ,oh meine ,brder1 den ,guten und ,gerechten sah ,einer einmal in's ,herz1 der da sprach3 es sind die ,phariser48 ,aber man verstand ihn nicht4 ,die ,guten und ,gerechten selber durften ihn nicht verstehen3 ihr ,geist ist eingefangen in ihr gutes ,gewissen4 ,die ,dummheit der ,guten ist unergrndlich klug4 ,das aber ist die ,wahrheit3 die ,guten mssen ,phariser sein1--sie haben keine ,wahl6 ,die ,guten mssen ,den kreuzigen1 der sich seine eigne ,tugend erfindet6 ,das ist die ,wahrheit6 ,der ,zweite aber1 der ihr ,land entdeckte1 ,land1 ,herz und ,erdreich der ,guten und ,gerechten3 das war1 der da fragte3 wen hassen sie am meisten88 ,den ,schaffenden hassen sie am meisten3 den1 der ,tafeln bricht und alte ,werthe1 den ,brecher--den heissen sie ,verbrecher4 ,die ,guten nmlich--die knnen nicht schaffen3 die sind immer der ,anfang vom ,ende3- --sie kreuzigen ,den1 der neue ,werthe auf neue ,tafeln schreibt1 sie opfern sich die ,zukunft1--sie kreuzigen alle ,menschen-,zukunft6 ,die ,guten--die waren immer der ,anfang vom ,ende4-- #bg4 ,oh meine ,brder1 verstandet ihr auch diess ,wort8 ,und was ich einst sagte vom letzten ,menschen8 8-- ,bei ,welchen liegt die grsste ,gefahr aller ,menschen-,zukunft8 ,ist es nicht bei den ,guten und ,gerechten8 ,zerbrecht1 zerbrecht mir die ,guten und ,gerechten6--,oh meine ,brder1 verstandet ihr auch diess ,wort8 #bh4 ,ihr flieht von mir8 ,ihr seid erschreckt8 ,ihr zittert vor diesem ,worte8 ,oh meine ,brder1 als ich euch die ,guten zerbrechen hiess und die ,tafeln der ,guten3 da erst schiffte ich den ,menschen ein auf seine hohe ,see4 ,und nun erst kommt ihm der grosse ,schrecken1 das grosse ,um-sich-sehn1 die grosse ,krankheit1 der grosse ,ekel1 die grosse ,see-,krankheit4 ,falsche ,ksten und falsche ,sicherheiten lehrten euch die ,guten2 in ,lgen der ,guten wart ihr geboren und geborgen4 ,alles ist in den ,grund hinein verlogen und verbogen durch die ,guten4 ,aber wer das ,land ,mensch8 entdeckte1 entdeckte auch das ,land ,menschen-,zukunft84 ,nun sollt ihr mir ,seefahrer sein1 wackere1 geduldsame6 ,aufrecht geht mir bei ,zeiten1 oh meine ,brder1 lernt aufrecht gehn6 ,das ,meer strmt3 ,viele wollen an euch sich wieder aufrichten4 ,das ,meer strmt3 ,alles ist im ,meere4 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,ihr alten ,seemanns-,herzen6 ,was ,vaterland6 ,dorthin will unser ,steuer1 wo unser ,kinder-,land ist6 ,dorthinaus1 strmischer als das ,meer1 strmt unsre grosse ,sehnsucht6-- #bi4 ,warum so hart6--sprach zum ,diamanten einst die ,kchen-,kohle2 sind wir denn nicht ,nah-,verwandte88-- ,warum so weich8 ,oh meine ,brder1 also frage ich euch3 seid ihr denn nicht--meine ,brder8 ,warum so weich1 so weichend und nachgebend8 ,warum ist so viel ,leugnung1 ,verleugnung in eurem ,herzen8 ,so wenig ,schicksal in eurem ,blicke8 ,und wollt ihr nicht ,schicksale sein und ,unerbittliche3 wie knntet ihr mit mir --siegen8 ,und wenn eure ,hrte nicht blitzen und scheiden und zerschneiden will3 wie knntet ihr einst mit mir--schaffen8 ,die ,schaffenden nmlich sind hart4 ,und ,seligkeit muss es euch dnken1 eure ,hand auf ,jahrtausende zu drcken wie auf ,wachs1-- --,seligkeit1 auf dem ,willen von ,jahrtausenden zu schreiben wie auf ,erz1--hrter als ,erz1 edler als ,erz4 ,ganz hart ist allein das ,edelste4 ,diese neue ,tafel1 oh meine ,brder1 stelle ich ber euch3 werdet hart6-- #cj4 ,oh du mein ,wille6 ,du ,wende aller ,noth du meine ,nothwendigkeit6 ,bewahre mich vor allen kleinen ,siegen6 ,du ,schickung meiner ,seele1 die ich ,schicksal heisse6 ,du-,in-mir6 ber-mir6 ,bewahre und spare mich auf zu ,einem grossen ,schicksale6 ,und deine letzte ,grsse1 mein ,wille1 spare dir fr dein ,letztes auf1--dass du unerbittlich bist in deinem ,siege6 ,ach1 wer unterlag nicht seinem ,siege6 ,ach1 wessen ,auge dunkelte nicht in dieser trunkenen ,dmmerung6 ,ach1 wessen ,fuss taumelte nicht und verlernte im ,siege--stehen6-- --,dass ich einst bereit und reif sei im grossen ,mittage3 bereit und reif gleich glhendem ,erze1 blitzschwangrer ,wolke und schwellendem ,milch-,euter3-- --bereit zu mir selber und zu meinem verborgensten ,willen3 ein ,bogen brnstig nach seinem ,pfeile1 ein ,pfeil brnstig nach seinem ,sterne3-- --ein ,stern bereit und reif in seinem ,mittage1 glhend1 durchbohrt1 selig vor vernichtenden ,sonnen-,pfeilen3-- --eine ,sonne selber und ein unerbittlicher ,sonnen-,wille1 zum ,vernichten bereit im ,siegen6 ,oh ,wille1 ,wende aller ,noth1 du meine ,nothwendigkeit6 ,spare mich auf zu ,einem grossen ,siege6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,der ,genesende #a4 ,eines ,morgens1 nicht lange nach seiner ,rckkehr zur ,hhle1 sprang ,zarathustra von seinem ,lager auf wie ein ,toller1 schrie mit furchtbarer ,stimme und gebrdete sich1 als ob noch ,einer auf dem ,lager lge1 der nicht davon aufstehn wolle2 und also tnte ,zarathustra's ,stimme1 dass seine ,thiere erschreckt hinzukamen1 und dass aus allen ,hhlen und ,schlupfwinkeln1 die ,zarathustra's ,hhle benachbart waren1 alles ,gethier davon huschte1--fliegend1 flatternd1 kriechend1 springend1 wie ihm nur die ,art von ,fuss und ,flgel gegeben war4 ,zarathustra aber redete diese ,worte3 ,herauf1 abgrndlicher ,gedanke1 aus meiner ,tiefe6 ,ich bin dein ,hahn und ,morgen-,grauen1 verschlafener ,wurm3 auf6 auf6 ,meine ,stimme soll dich schon wach krhen6 ,knpfe die ,fessel deiner ,ohren los3 horche6 ,denn ich will dich hren6 ,auf6 ,auf6 ,hier ist ,donners genug1 dass auch ,grber horchen lernen6 ,und wische den ,schlaf und alles ,blde1 ,blinde aus deinen ,augen6 ,hre mich auch mit deinen ,augen3 meine ,stimme ist ein ,heilmittel noch fr ,blindgeborne4 ,und bist du erst wach1 sollst du mir ewig wach bleiben4 ,nicht ist das meine ,art1 ,urgrossmtter aus dem ,schlafe wecken1 dass ich sie heisse--weiterschlafen6 ,du regst dich1 dehnst dich1 rchelst8 ,auf6 ,auf6 ,nicht rcheln--reden sollst du mir6 ,zarathustra ruft dich1 der ,gottlose6 ,ich1 ,zarathustra1 der ,frsprecher des ,lebens1 der ,frsprecher des ,leidens1 der ,frsprecher des ,kreises--dich rufe ich1 meinen abgrndlichsten ,gedanken6 ,heil mir6 ,du kommst--ich hre dich6 ,mein ,abgrund redet1 meine letzte ,tiefe habe ich an's ,licht gestlpt6 ,heil mir6 ,heran6 ,gieb die ,hand--ha6 lass6 ,haha6--,ekel1 ,ekel1 ,ekel--wehe mir6 #b4 ,kaum aber hatte ,zarathustra diese ,worte gesprochen1 da strzte er nieder gleich einem ,todten und blieb lange wie ein ,todter4 ,als er aber wieder zu sich kam1 da war er bleich und zitterte und blieb liegen und wollte lange nicht essen noch trinken4 ,solches ,wesen dauerte an ihm sieben ,tage2 seine ,thiere verliessen ihn aber nicht bei ,tag und ,nacht1 es sei denn1 dass der ,adler ausflog1 ,speise zu holen4 ,und was er holte und zusammenraubte1 das legte er auf ,zarathustra's ,lager3 also dass ,zarathustra endlich unter gelben und rothen ,beeren1 ,trauben1 ,rosenpfeln1 wohlriechendem ,krautwerke und ,pinien-,zapfen lag4 ,zu seinen ,fssen aber waren zwei ,lmmer gebreitet1 welche der ,adler mit ,mhe ihren ,hirten abgeraubt hatte4 ,endlich1 nach sieben ,tagen1 richtete sich ,zarathustra auf seinem ,lager auf1 nahm einen ,rosenapfel in die ,hand1 roch daran und fand seinen ,geruch lieblich4 ,da glaubten seine ,thiere1 die ,zeit sei gekommen1 mit ihm zu reden4 ,oh ,zarathustra1 sagten sie1 nun liegst du schon sieben ,tage so1 mit schweren ,augen3 willst du dich nicht endlich wieder auf deine ,fsse stellen8 ,tritt hinaus aus deiner ,hhle3 die ,welt wartet dein wie ein ,garten4 ,der ,wind spielt mit schweren ,wohlgerchen1 die zu dir wollen2 und alle ,bche mchten dir nachlaufen4 ,alle ,dinge sehnen sich nach dir1 dieweil du sieben ,tage allein bliebst1--tritt hinaus aus deiner ,hhle6 ,alle ,dinge wollen deine rzte sein6 ,kam wohl eine neue ,erkenntniss zu dir1 eine saure1 schwere8 ,gleich angesuertem ,teige lagst du1 deine ,seele gieng auf und schwoll ber alle ihre ,rnder4-- --,oh meine ,thiere1 antwortete ,zarathustra1 schwtzt also weiter und lasst mich zuhren6 ,es erquickt mich so1 dass ihr schwtzt3 wo geschwtzt wird1 da liegt mir schon die ,welt wie ein ,garten4 ,wie lieblich ist es1 dass ,worte und ,tne da sind3 sind nicht ,worte und ,tne ,regenbogen und ,schein-,brcken zwischen ,ewig-,geschiedenem8 ,zu jeder ,seele gehrt eine andre ,welt2 fr jede ,seele ist jede andre ,seele eine ,hinterwelt4 ,zwischen dem hnlichsten gerade lgt der ,schein am schnsten2 denn die kleinste ,kluft ist am schwersten zu berbrcken4 ,fr mich--wie gbe es ein ,ausser-mir8 ,es giebt kein ,aussen6 ,aber das vergessen wir bei allen ,tnen2 wie lieblich ist es1 dass wir vergessen6 ,sind nicht den ,dingen ,namen und ,tne geschenkt1 dass der ,mensch sich an den ,dingen erquicke8 ,es ist eine schne ,narrethei1 das ,sprechen3 damit tanzt der ,mensch ber alle ,dinge4 ,wie lieblich ist alles ,reden und alle ,lge der ,tne6 ,mit ,tnen tanzt unsre ,liebe auf bunten ,regenbgen4-- --,oh ,zarathustra1 sagten darauf die ,thiere1 ,solchen1 die denken wie wir1 tanzen alle ,dinge selber3 das kommt und reicht sich die ,hand und lacht und flieht--und kommt zurck4 ,alles geht1 ,alles kommt zurck2 ewig rollt das ,rad des ,seins4 ,alles stirbt1 ,alles blht wieder auf1 ewig luft das ,jahr des ,seins4 ,alles bricht1 ,alles wird neu gefgt2 ewig baut sich das gleiche ,haus des ,seins4 ,alles scheidet1 ,alles grsst sich wieder2 ewig bleibt sich treu der ,ring des ,seins4 ,in jedem ,nu beginnt das ,sein2 um jedes ,hier rollt sich die ,kugel ,dort4 ,die ,mitte ist berall4 ,krumm ist der ,pfad der ,ewigkeit48-- --,oh ihr ,schalks-,narren und ,drehorgeln6 antwortete ,zarathustra und lchelte wieder1 wie gut wisst ihr1 was sich in sieben ,tagen erfllen musste3-- --und wie jenes ,unthier mir in den ,schlund kroch und mich wrgte6 ,aber ich biss ihm den ,kopf ab und spie ihn weg von mir4 ,und ihr1--ihr machtet schon ein ,leier-,lied daraus8 ,nun aber liege ich da1 mde noch von diesem ,beissen und ,wegspein1 krank noch von der eigenen ,erlsung4 ,und ihr schautet dem ,allen zu8 ,oh meine ,thiere1 seid auch ihr grausam8 ,habt ihr meinem grossen ,schmerze zuschaun wollen1 wie ,menschen thun8 ,der ,mensch nmlich ist das grausamste ,thier4 ,bei ,trauerspielen1 ,stierkmpfen und ,kreuzigungen ist es ihm bisher am wohlsten geworden auf ,erden2 und als er sich die ,hlle erfand1 siehe1 da war das sein ,himmel auf ,erden4 ,wenn der grosse ,mensch schreit--3 flugs luft der kleine hinzu2 und die ,zunge hngt ihm aus dem ,halse vor ,lsternheit4 ,er aber heisst es sein ,mitleiden48 ,der kleine ,mensch1 sonderlich der ,dichter--wie eifrig klagt er das ,leben in ,worten an6 ,hrt hin1 aber berhrt mir die ,lust nicht1 die in allem ,anklagen ist6 ,solche ,anklger des ,lebens3 die berwindet das ,leben mit einem ,augenblinzeln4 ,du liebst mich8 sagt die ,freche2 warte noch ein ,wenig1 noch habe ich fr dich nicht ,zeit48 ,der ,mensch ist gegen sich selber das grausamste ,thier2 und bei ,allem1 was sich ,snder8 und ,kreuztrger8 und ,bsser8 heisst1 berhrt mir die ,wollust nicht1 die in diesem ,klagen und ,anklagen ist6 ,und ich selber--will ich damit des ,menschen ,anklger sein8 ,ach1 meine ,thiere1 ,das allein lernte ich bisher1 dass dem ,menschen sein ,bsestes nthig ist zu seinem ,besten1-- --dass alles ,bseste seine beste ,kraft ist und der hrteste ,stein dem hchsten ,schaffenden2 und dass der ,mensch besser und bser werden muss3 - ,nicht an diess ,marterholz war ich geheftet1 dass ich weiss3 der ,mensch ist bse1--sondern ich schrie1 wie noch ,niemand geschrien hat3 ,ach dass sein ,bsestes so gar klein ist6 ,ach dass sein ,bestes so gar klein ist68 ,der grosse berdruss am ,menschen--der wrgte mich und war mir in den ,schlund gekrochen3 und was der ,wahrsager wahrsagte3 ,alles ist gleich1 es lohnt sich ,nichts1 ,wissen wrgt48 ,eine lange ,dmmerung hinkte vor mir her1 eine todesmde1 todestrunkene ,traurigkeit1 welche mit ghnendem ,munde redete4 ,ewig kehrt er wieder1 der ,mensch1 dess du mde bist1 der kleine ,mensch8--so ghnte meine ,traurigkeit und schleppte den ,fuss und konnte nicht einschlafen4 ,zur ,hhle wandelte sich mir die ,menschen-,erde1 ihre ,brust sank hinein1 alles ,lebendige ward mir ,menschen-,moder und ,knochen und morsche ,vergangenheit4 ,mein ,seufzen sass auf allen ,menschen-,grbern und konnte nicht mehr aufstehn2 mein ,seufzen und ,fragen unkte und wrgte und nagte und klagte bei ,tag und ,nacht3 --ach1 der ,mensch kehrt ewig wieder6 ,der kleine ,mensch kehrt ewig wieder68-- ,nackt hatte ich einst ,beide gesehn1 den grssten ,menschen und den kleinsten ,menschen3 allzuhnlich einander1--allzumenschlich auch den ,grssten noch6 ,allzuklein der ,grsste6--,das war mein berdruss am ,menschen6 ,und ewige ,wiederkunft auch des ,kleinsten6--,das war mein berdruss an allem ,dasein6 ,ach1 ,ekel6 ,ekel6 ,ekel6--- ,also sprach ,zarathustra und seufzte und schauderte2 denn er erinnerte sich seiner ,krankheit4 ,da liessen ihn aber seine ,thiere nicht weiter reden4 ,sprich nicht weiter1 du ,genesender6--so antworteten ihm seine ,thiere1 sondern geh hinaus1 wo die ,welt auf dich wartet gleich einem ,garten4 ,geh hinaus zu den ,rosen und ,bienen und ,taubenschwrmen6 ,sonderlich aber zu den ,singe-,vgeln3 dass du ihnen das ,singen ablernst6 ,singen nmlich ist fr ,genesende2 der ,gesunde mag reden4 ,und wenn auch der ,gesunde ,lieder will1 will er andre ,lieder doch als der ,genesende48 --,oh ihr ,schalks-,narren und ,drehorgeln1 so schweigt doch6--antwortete ,zarathustra und lchelte ber seine ,thiere4 ,wie gut ihr wisst1 welchen ,trost ich mir selber in sieben ,tagen erfand6 ,dass ich wieder singen msse1--den ,trost erfand ich mir und diese ,genesung3 wollt ihr auch daraus gleich wieder ein ,leier-,lied machen88 --,sprich nicht weiter1 antworteten ihm abermals seine ,thiere2 lieber noch1 du ,genesender1 mache dir erst eine ,leier zurecht1 eine neue ,leier6 ,denn siehe doch1 oh ,zarathustra6 ,zu deinen neuen ,liedern bedarf es neuer ,leiern4 ,singe und brause ber1 oh ,zarathustra1 heile mit neuen ,liedern deine ,seele3 dass du dein grosses ,schicksal tragest1 das noch keines ,menschen ,schicksal war6 ,denn deine ,thiere wissen es wohl1 oh ,zarathustra1 wer du bist und werden musst3 siehe1 du bist der ,lehrer der ewigen ,wiederkunft--1 das ist nun dein ,schicksal6 ,dass du als der ,erste diese ,lehre lehren musst1--wie sollte diess grosse ,schicksal nicht auch deine grsste ,gefahr und ,krankheit sein6 ,siehe1 wir wissen1 was du lehrst3 dass alle ,dinge ewig wiederkehren und wir selber mit1 und dass wir schon ewige ,male dagewesen sind1 und alle ,dinge mit uns4 ,du lehrst1 dass es ein grosses ,jahr des ,werdens giebt1 ein ,ungeheuer von grossem ,jahre3 das muss sich1 einer ,sanduhr gleich1 immer wieder von ,neuem umdrehn1 damit es von ,neuem ablaufe und auslaufe3-- --so dass alle diese ,jahre sich selber gleich sind1 im ,grssten und auch im ,kleinsten1--so dass wir selber in jedem grossen ,jahre uns selber gleich sind1 im ,grssten und auch im ,kleinsten4 ,und wenn du jetzt sterben wolltest1 oh ,zarathustra3 siehe1 wir wissen auch1 wie du da zu dir sprechen wrdest3--aber deine ,thiere bitten dich1 dass du noch nicht sterbest6 ,du wrdest sprechen und ohne ,zittern1 vielmehr aufathmend vor ,seligkeit3 denn eine grosse ,schwere und ,schwle wre von dir genommen1 du ,geduldigster6-- ,nun sterbe und schwinde ich1 wrdest du sprechen1 und im ,nu bin ich ein ,nichts4 ,die ,seelen sind so sterblich wie die ,leiber4 ,aber der ,knoten von ,ursachen kehrt wieder1 in den ich verschlungen bin1--der wird mich wieder schaffen6 ,ich selber gehre zu den ,ursachen der ewigen ,wiederkunft4 ,ich komme wieder1 mit dieser ,sonne1 mit dieser ,erde1 mit diesem ,adler1 mit dieser ,schlange--nicht zu einem neuen ,leben oder besseren ,leben oder hnlichen ,leben3 --ich komme ewig wieder zu diesem gleichen und selbigen ,leben1 im ,grssten und auch im ,kleinsten1 dass ich wieder aller ,dinge ewige ,wiederkunft lehre1-- --dass ich wieder das ,wort spreche vom grossen ,erden- und ,menschen-,mittage1 dass ich wieder den ,menschen den bermenschen knde4 ,ich sprach mein ,wort1 ich zerbreche an meinem ,wort3 so will es mein ewiges ,loos -1 als ,verkndiger gehe ich zu ,grunde6 ,die ,stunde kam nun1 dass der ,untergehende sich selber segnet4 ,also endet ,zarathustra's ,untergang488-- ,als die ,thiere diese ,worte gesprochen hatten1 schwiegen sie und warteten1 dass ,zarathustra ,etwas zu ihnen sagen werde3 aber ,zarathustra hrte nicht1 dass sie schwiegen4 ,vielmehr lag er still1 mit geschlossenen ,augen1 einem ,schlafenden hnlich1 ob er schon nicht schlief3 denn er unterredete sich eben mit seiner ,seele4 ,die ,schlange aber und der ,adler1 als sie ihn solchermaassen schweigsam fanden1 ehrten die grosse ,stille um ihn und machten sich behutsam davon4 ,von der grossen ,sehnsucht ,oh meine ,seele1 ich lehrte dich ,heute8 sagen wie ,einst8 und ,ehemals8 und ber alles ,hier und ,da und ,dort deinen ,reigen hinweg tanzen4 ,oh meine ,seele1 ich erlste dich von allen ,winkeln1 ich kehrte ,staub1 ,spinnen und ,zwielicht von dir ab4 ,oh meine ,seele1 ich wusch die kleine ,scham und die ,winkel-,tugend von dir ab und berredete dich1 nackt vor den ,augen der ,sonne zu stehn4 ,mit dem ,sturme1 welcher ,geist8 heisst1 blies ich ber deine wogende ,see2 alle ,wolken blies ich davon1 ich erwrgte selbst die ,wrgerin1 die ,snde8 heisst4 ,oh meine ,seele1 ich gab dir das ,recht1 ,nein zu sagen wie der ,sturm und ,ja zu sagen wie offner ,himmel ,ja sagt3 still wie ,licht stehst du und gehst du nun durch verneinende ,strme4 ,oh meine ,seele1 ich gab dir die ,freiheit zurck ber ,erschaffnes und ,unerschaffnes3 und wer kennt1 wie du sie kennst1 die ,wollust des ,zuknftigen8 ,oh meine ,seele1 ich lehrte dich das ,verachten1 das nicht wie ein ,wurmfrass kommt1 das grosse1 das liebende ,verachten1 welches am meisten liebt1 wo es am meisten verachtet4 ,oh meine ,seele1 ich lehrte dich so berreden1 dass du zu dir die ,grnde selber berredest3 der ,sonne gleich1 die das ,meer noch zu seiner ,hhe berredet4 ,oh meine ,seele1 ich nahm von dir alles ,gehorchen ,kniebeugen und ,herr-,sagen2 ich gab dir selber den ,namen ,wende der ,noth8 und ,schicksal84 ,oh meine ,seele1 ich gab dir neue ,namen und bunte ,spielwerke1 ich hiess dich ,schicksal8 und ,umfang der ,umfnge8 und ,nabelschnur der ,zeit8 und azurne ,glocke8 4 ,oh meine ,seele1 deinem ,erdreich gab ich alle ,weisheit zu trinken1 alle neuen ,weine und auch alle unvordenklich alten starken ,weine der ,weisheit4 ,oh meine ,seele1 jede ,sonne goss ich auf dich und jede ,nacht und jedes ,schweigen und jede ,sehnsucht3--da wuchsest du mir auf wie ein ,weinstock4 ,oh meine ,seele1 berreich und schwer stehst du nun da1 ein ,weinstock mit schwellenden ,eutern und gedrngten braunen ,gold-,weintrauben3-- --gedrngt und gedrckt von deinem ,glcke1 wartend vor berflusse und schamhaft noch ob deines ,wartens4 ,oh meine ,seele1 es giebt nun nirgends eine ,seele1 die liebender wre und umfangender und umfnglicher6 ,wo wre ,zukunft und ,vergangnes nher beisammen als bei dir8 ,oh meine ,seele1 ich gab dir ,alles1 und alle meine ,hnde sind an dich leer geworden3--und nun6 ,nun sagst du mir lchelnd und voll ,schwermuth3 ,wer von uns hat zu danken8-- --hat der ,geber nicht zu danken1 dass der ,nehmende nahm8 ,ist ,schenken nicht eine ,nothdurft8 ,ist ,nehmen nicht--,erbarmen88-- ,oh meine ,seele1 ich verstehe das ,lcheln deiner ,schwermuth3 dein ber-,reichthum selber streckt nun sehnende ,hnde aus6 ,deine ,flle blickt ber brausende ,meere hin und sucht und wartet2 die ,sehnsucht der ber-,flle blickt aus deinem lchelnden ,augen-,himmel6 ,und wahrlich1 oh meine ,seele6 ,wer she dein ,lcheln und schmelze nicht vor ,thrnen8 ,die ,engel selber schmelzen vor ,thrnen ob der ber-,gte deines ,lchelns4 ,deine ,gte und ber-,gte ist es1 die nicht klagen und weinen will3 und doch sehnt sich1 oh meine ,seele1 dein ,lcheln nach ,thrnen und dein zitternder ,mund nach ,schluchzen4 ,ist alles ,weinen nicht ein ,klagen8 ,und alles ,klagen nicht ein ,anklagen88 ,also redest du zu dir selber1 und darum willst du1 oh meine ,seele1 lieber lcheln1 als dein ,leid ausschtten4 --in strzende ,thrnen ausschtten all dein ,leid ber deine ,flle und ber all die ,drngniss des ,weinstocks nach ,winzer und ,winzermesser6 ,aber willst du nicht weinen1 nicht ausweinen deine purpurne ,schwermuth1 so wirst du singen mssen1 oh meine ,seele6--,siehe1 ich lchle selber1 der ich dir solches vorhersage3 --singen1 mit brausendem ,gesange1 bis alle ,meere still werden1 dass sie deiner ,sehnsucht zuhorchen1-- --bis ber stille sehnschtige ,meere der ,nachen schwebt1 das gldene ,wunder1 um dessen ,gold alle guten schlimmen wunderlichen ,dinge hpfen3-- --auch vieles grosse und kleine ,gethier und ,alles1 was leichte wunderliche ,fsse hat1 dass es auf veilchenblauen ,pfaden laufen kann1-- --hin zu dem gldenen ,wunder1 dem freiwilligen ,nachen und zu seinem ,herrn3 das aber ist der ,winzer1 der mit diamantenem ,winzermesser wartet1-- --dein grosser ,lser1 oh meine ,seele1 der ,namenlose--- dem zuknftige ,gesnge erst ,namen finden6 ,und wahrlich1 schon duftet dein ,athem nach zuknftigen ,gesngen1-- --schon glhst du und trumst1 schon trinkst du durstig an allen tiefen klingenden ,trost-,brunnen1 schon ruht deine ,schwermuth in der ,seligkeit zuknftiger ,gesnge6-- ,oh meine ,seele1 nun gab ich dir ,alles und auch mein ,letztes1 und alle meine ,hnde sind an dich leer geworden3--dass ich dich singen hiess1 siehe1 das war mein ,letztes6 ,dass ich dich singen hiess1 sprich nun1 sprich3 wer von uns hat jetzt--zu danken8--,besser aber noch3 singe mir1 singe1 oh meine ,seele6 ,und mich lass danken6-- ,also sprach ,zarathustra4 ,das andere ,tanzlied #a4 ,in dein ,auge schaute ich jngst1 oh ,leben3 ,gold sah ich in deinem ,nacht-,auge blinken1--mein ,herz stand still vor dieser ,wollust3 --einen goldenen ,kahn sah ich blinken auf mchtigen ,gewssern1 einen sinkenden1 trinkenden1 wieder winkenden goldenen ,schaukel-,kahn6 ,nach meinem ,fusse1 dem tanzwthigen1 warfst du einen ,blick1 einen lachenden fragenden schmelzenden ,schaukel-,blick3 ,zwei ,mal nur regtest du deine ,klapper mit kleinen ,hnden--da schaukelte schon mein ,fuss vor ,tanz-,wuth4-- ,meine ,fersen bumten sich1 meine ,zehen horchten1 dich zu verstehen3 trgt doch der ,tnzer sein ,ohr--in seinen ,zehen6 ,zu dir hin sprang ich3 da flohst du zurck vor meinem ,sprunge2 und gegen mich zngelte deines fliehenden fliegenden ,haars ,zunge6 ,von dir weg sprang ich und von deinen ,schlangen3 da standst du schon1 halbgewandt1 das ,auge voll ,verlangen4 ,mit krummen ,blicken--lehrst du mich krumme ,bahnen2 auf krummen ,bahnen lernt mein ,fuss--,tcken6 ,ich frchte dich ,nahe1 ich liebe dich ,ferne2 deine ,flucht lockt mich1 dein ,suchen stockt mich3--ich leide1 aber was litt ich um dich nicht gerne6 ,deren ,klte zndet1 deren ,hass verfhrt1 deren ,flucht bindet1 deren ,spott--rhrt3 --wer hasste dich nicht1 dich grosse ,binderin1 ,umwinderin1 ,versucherin1 ,sucherin1 ,finderin6 ,wer liebte dich nicht1 dich unschuldige1 ungeduldige1 windseilige1 kindsugige ,snderin6 ,wohin ziehst du mich jetzt1 du ,ausbund und ,unband8 ,und jetzt fliehst du mich wieder1 du ssser ,wildfang und ,undank6 ,ich tanze dir nach1 ich folge dir auch auf geringer ,spur4 ,wo bist du8 ,gieb mir die ,hand6 ,oder einen ,finger nur6 ,hier sind ,hhlen und ,dickichte3 wir werden uns verirren6--,halt6 ,steh still6 ,siehst du nicht ,eulen und ,fledermuse schwirren8 ,du ,eule6 ,du ,fledermaus6 ,du willst mich ffen8 ,wo sind wir8 ,von den ,hunden lerntest du diess ,heulen und ,klffen4 ,du fletschest mich lieblich an mit weissen ,zhnlein1 deine bsen ,augen springen gegen mich aus lockichtem ,mhnlein6 ,das ist ein ,tanz ber ,stock und ,stein3 ich bin der ,jger1--willst du mein ,hund oder meine ,gemse sein8 ,jetzt neben mir6 ,und geschwind1 du boshafte ,springerin6 ,jetzt hinauf6 ,und hinber6--,wehe6 ,da fiel ich selber im ,springen hin6 ,oh sieh mich liegen1 du bermuth1 und um ,gnade flehn6 ,gerne mchte ich mit dir --lieblichere ,pfade gehn6 --der ,liebe ,pfade durch stille bunte ,bsche6 ,oder dort den ,see entlang3 da schwimmen und tanzen ,goldfische6 ,du bist jetzt mde8 ,da drben sind ,schafe und ,abendrthen3 ist es nicht schn1 zu schlafen1 wenn ,schfer flten8 ,du bist so arg mde8 ,ich trage dich hin1 lass nur die ,arme sinken6 ,und hast du ,durst1--ich htte wohl ,etwas1 aber dein ,mund will es nicht trinken6-- --,oh diese verfluchte flinke gelenke ,schlange und ,schlupf-,hexe6 ,wo bist du hin8 ,aber im ,gesicht fhle ich von deiner ,hand zwei ,tupfen und rothe ,klexe6 ,ich bin es wahrlich mde1 immer dein schafichter ,schfer zu sein6 ,du ,hexe1 habe ich dir bisher gesungen1 nun sollst du mir--schrein6 ,nach dem ,takt meiner ,peitsche sollst du mir tanzen und schrein6 ,ich vergass doch die ,peitsche nicht8--,nein68-- #b4 ,da antwortete mir das ,leben also und hielt sich dabei die zierlichen ,ohren zu3 ,oh ,zarathustra6 ,klatsche doch nicht so frchterlich mit deiner ,peitsche6 ,du weisst es ja3 ,lrm mordet ,gedanken1--und eben kommen mir so zrtliche ,gedanken4 ,wir sind ,beide zwei rechte ,thunichtgute und ,thunichtbse4 ,jenseits von ,gut und ,bse fanden wir unser ,eiland und unsre grne ,wiese--wir ,zwei allein6 ,darum mssen wir schon einander gut sein6 ,und lieben wir uns auch nicht von ,grund aus--1 muss man sich denn gram sein1 wenn man sich nicht von ,grund aus liebt8 ,und dass ich dir gut bin und oft zu gut1 ,das weisst du3 und der ,grund ist1 dass ich auf deine ,weisheit eiferschtig bin4 ,ah1 diese tolle alte ,nrrin von ,weisheit6 ,wenn dir deine ,weisheit einmal davonliefe1 ach6 da liefe dir schnell auch meine ,liebe noch davon48-- ,darauf blickte das ,leben nachdenklich hinter sich und um sich und sagte leise3 ,oh ,zarathustra1 du bist mir nicht treu genug6 ,du liebst mich lange nicht so sehr wie du redest2 ich weiss1 du denkst daran1 dass du mich bald verlassen willst4 ,es giebt eine alte schwere schwere ,brumm-,glocke3 die brummt ,nachts bis zu deiner ,hhle hinauf3-- --hrst du diese ,glocke ,mitternachts die ,stunde schlagen1 so denkst du zwischen ,eins und ,zwlf daran-- --du denkst daran1 oh ,zarathustra1 ich weiss es1 dass du mich bald verlassen willst68-- ,ja1 antwortete ich zgernd1 aber du weisst es auch--8 ,und ich sagte ihr ,etwas in's ,ohr1 mitten hinein zwischen ihre verwirrten gelben thrichten ,haar-,zotteln4 ,du weisst ,das1 oh ,zarathustra8 ,das weiss ,niemand4-- ,und wir sahen uns an und blickten auf die grne ,wiese1 ber welche eben der khle ,abend lief1 und weinten mit einander4--,damals aber war mir das ,leben lieber1 als je alle meine ,weisheit4-- ,also sprach ,zarathustra4 #c4 ,eins6 ,oh ,mensch6 ,gieb ,acht6 ,zwei6 ,was spricht die tiefe ,mitternacht8 ,drei6 ,ich schlief1 ich schlief--18 ,vier6 ,auf tiefen ,traum bin ich erwacht3--8 ,fnf6 ,die ,welt ist tief18 ,sechs6 ,und tiefer als der ,tag gedacht48 ,sieben6 ,tief ist ihr ,weh--18 ,acht6 ,lust--tiefer noch als ,herzeleid38 ,neun6 ,weh spricht3 ,vergeh68 ,zehn6 ,doch alle ,lust will ,ewigkeit--18 ,elf6 --will tiefe1 tiefe ,ewigkeit68 ,zwlf6 ,die sieben ,siegel 7,oder3 das ,ja- und ,amen-,lied7 #a4 ,wenn ich ein ,wahrsager bin und voll jenes wahrsagerischen ,geistes1 der auf hohem ,joche zwischen zwei ,meeren wandelt1-- zwischen ,vergangenem und ,zuknftigem als schwere ,wolke wandelt1--schwlen ,niederungen feind und ,allem1 was mde ist und nicht sterben1 noch leben kann4- zum ,blitze bereit im dunklen ,busen und zum erlsenden ,lichtstrahle1 schwanger von ,blitzen1 die ,ja6 sagen1 ,ja6 lachen1 zu wahrsagerischen ,blitzstrahlen3-- --selig aber ist der also ,schwangere6 ,und wahrlich1 lange muss als schweres ,wetter am ,berge hngen1 wer einst das ,licht der ,zukunft znden soll6-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #b4 ,wenn mein ,zorn je ,grber brach1 ,grenzsteine rckte und alte ,tafeln zerbrochen in steile ,tiefen rollte3 ,wenn mein ,hohn je vermoderte ,worte zerblies1 und ich wie ein ,besen kam den ,kreuzspinnen und als ,fegewind alten verdumpften ,grabkammern3 ,wenn ich je frohlockend sass1 wo alte ,gtter begraben liegen1 weltsegnend1 weltliebend neben den ,denkmalen alter ,welt-,verleumder3-- --denn selbst ,kirchen und ,gottes-,grber liebe ich1 wenn der ,himmel erst reinen ,auges durch ihre zerbrochenen ,decken blickt2 gern sitze ich gleich ,gras und rothem ,mohne auf zerbrochnen ,kirchen-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #c4 ,wenn je ein ,hauch zu mir kam vom schpferischen ,hauche und von jener himmlischen ,noth1 die noch ,zuflle zwingt1 ,sternen-,reigen zu tanzen3 ,wenn ich je mit dem ,lachen des schpferischen ,blitzes lachte1 dem der lange ,donner der ,that grollend1 aber gehorsam nachfolgt3 ,wenn ich je am ,gttertisch der ,erde mit ,gttern ,wrfel spielte1 dass die ,erde bebte und brach und ,feuerflsse heraufschnob3-- --denn ein ,gttertisch ist die ,erde1 und zitternd von schpferischen neuen ,worten und ,gtter-,wrfen3-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #d4 ,wenn ich je vollen ,zuges trank aus jenem schumenden ,wrz- und ,mischkruge1 in dem alle ,dinge gut gemischt sind3 ,wenn meine ,hand je ,fernstes zum ,nchsten goss und ,feuer zu ,geist und ,lust zu ,leid und ,schlimmstes zum ,gtigsten3 ,wenn ich selber ein ,korn bin von jenem erlsenden ,salze1 welches macht1 dass alle ,dinge im ,mischkruge gut sich mischen3-- --denn es giebt ein ,salz1 das ,gutes mit ,bsem bindet2 und auch das ,bseste ist zum ,wrzen wrdig und zum letzten berschumen3-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #e4 ,wenn ich dem ,meere hold bin und ,allem1 was ,meeres-,art ist1 und am holdesten noch1 wenn es mir zornig widerspricht3 ,wenn jene suchende ,lust in mir ist1 die nach ,unentdecktem die ,segel treibt1 wenn eine ,seefahrer-,lust in meiner ,lust ist3 ,wenn je mein ,frohlocken rief3 die ,kste schwand1--nun fiel mir die letzte ,kette ab-- --das ,grenzenlose braust um mich1 weit hinaus glnzt mir ,raum und ,zeit1 wohlan6 wohlauf6 altes ,herz68-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #f4 ,wenn meine ,tugend eines ,tnzers ,tugend ist1 und ich oft mit beiden ,fssen in gold-smaragdenes ,entzcken sprang3 ,wenn meine ,bosheit eine lachende ,bosheit ist1 heimisch unter ,rosenhngen und ,lilien-,hecken3 --im ,lachen nmlich ist alles ,bse bei einander1 aber heilig- und losgesprochen durch seine eigne ,seligkeit3-- ,und wenn ,das mein ,a und ,o ist1 dass alles ,schwere leicht1 aller ,leib ,tnzer1 aller ,geist ,vogel werde3 und wahrlich1 ,das ist mein ,a und ,o6-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 #g4 ,wenn ich je stille ,himmel ber mir ausspannte und mit eignen ,flgeln in eigne ,himmel flog3 ,wenn ich spielend in tiefen ,licht-,fernen schwamm1 und meiner ,freiheit ,vogel-,weisheit kam3-- --so aber spricht ,vogel-,weisheit3 ,siehe1 es giebt kein ,oben1 kein ,unten6 ,wirf dich umher1 hinaus1 zurck1 du ,leichter6 ,singe6 sprich nicht mehr6 --sind alle ,worte nicht fr die ,schweren gemacht8 ,lgen dem ,leichten nicht alle ,worte6 ,singe6 sprich nicht mehr68-- ,oh wie sollte ich nicht nach der ,ewigkeit brnstig sein und nach dem hochzeitlichen ,ring der ,ringe1--dem ,ring de ,wiederkunft6 ,nie noch fand ich das ,weib1 von dem ich ,kinder mochte1 sei denn dieses ,weib1 das ich lieb3 denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,denn ich liebe dich1 oh ,ewigkeit6 ,vierter und letzter ,theil ,ach1 wo in der ,welt geschahen grssere ,thorheiten1 als bei den ,mitleidigen8 ,und was in der ,weit stiftete mehr ,leid1 als die ,thorheiten der ,mitleidigen8 ,wehe allen ,liebenden1 die nicht noch eine ,hhe haben1 welche ber ihrem ,mitleiden ist6 ,also sprach der ,teufel einst zu mir3 auch ,gott hat seine ,hlle3 das ist seine ,liebe zu den ,menschen48 ,und jngst hrte ich ihn diess ,wort sagen3 ,gott ist todt2 an seinem ,mitleiden mit den ,menschen ist ,gott gestorben48 ,zarathustra1 ,von den ,mitleidigen ,das ,honig-,opfer --,und wieder liefen ,monde und ,jahre ber ,zarathustra's ,seele1 und er achtete dessen nicht2 sein ,haar aber wurde weiss4 ,eines ,tages1 als er auf einem ,steine vor seiner ,hhle sass und still hinausschaute1--man schaut aber dort auf das ,meer hinaus1 und hinweg ber gewundene ,abgrnde--da giengen seine ,thiere nachdenklich um ihn herum und stellten sich endlich vor ihn hin4 ,oh ,zarathustra1 sagten sie1 schaust du wohl aus nach deinem ,glcke88--,was liegt am ,glcke6 antwortete er1 ich trachte lange nicht mehr nach ,glcke1 ich trachte nach meinem ,werke48--,oh ,zarathustra1 redeten die ,thiere abermals1 ,das sagst du als ,einer1 der des ,guten bergenug hat4 ,liegst du nicht in einem himmelblauen ,see von ,glck88--,ihr ,schalks-,narren1 antwortete ,zarathustra und lchelte1 wie gut whltet ihr das ,gleichniss6 ,aber ihr wisst auch1 dass mein ,glck schwer ist und nicht wie eine flssige ,wasserwelle3 es drngt mich und will nicht von mir und thut gleich geschmolzenem ,peche48-- ,da giengen die ,thiere wieder nachdenklich um ihn herum und stellten sich dann abermals vor ihn hin4 ,oh ,zarathustra1 sagten sie1 daher also kommt es1 dass du selber immer gelber und dunkler wirst1 obschon dein ,haar weiss und flchsern aussehen will8 ,siehe doch1 du sitzest in deinem ,peche68--,was sagt ihr da1 meine ,thiere1 sagte ,zarathustra und lachte dazu1 wahrlich1 ich lsterte als ich von ,peche sprach4 ,wie mir geschieht1 so geht es allen ,frchten1 die reif werden4 ,es ist der ,honig in meinen ,adern1 der mein ,blut dicker und auch meine ,seele stiller macht48--,so wird es sein1 oh ,zarathustra1 antworteten die ,thiere und drngten sich an ihn2 willst du aber nicht heute auf einen hohen ,berg steigen8 ,die ,luft ist rein1 und man sieht heute mehr von der ,welt als jemals48--,ja1 meine ,thiere1 antwortete er1 ihr rathet trefflich und mir nach dem ,herzen3 ich will heute auf einen hohen ,berg steigen6 ,aber sorgt1 dass dort ,honig mir zur ,hand sei1 gelber1 weisser1 guter1 eisfrischer ,waben-,goldhonig4 ,denn wisset1 ich will droben das ,honig-,opfer bringen48-- ,als ,zarathustra aber oben auf der ,hhe war1 sandte er die ,thiere heim1 die ihn geleitet hatten1 und fand1 dass er nunmehr allein sei3--da lachte er aus ganzem ,herzen1 sah sich um und sprach also3 ,dass ich von ,opfern sprach und ,honig-,opfern1 eine ,list war's nur meiner ,rede und1 wahrlich1 eine ntzliche ,thorheit6 ,hier oben darf ich schon freier reden1 als vor ,einsiedler-,hhlen und ,einsiedler-,hausthieren4 ,was opfern6 ,ich verschwende1 was mir geschenkt wird1 ich ,verschwender mit tausend ,hnden3 wie drfte ich ,das noch--,opfern heissen6 ,und als ich nach ,honig begehrte1 begehrte ich nur nach ,kder und sssem ,seime und ,schleime1 nach dem auch ,brummbren und wunderliche mrrische bse ,vgel die ,zunge lecken3 --nach dem besten ,kder1 wie er ,jgern und ,fischfngern noththut4 ,denn wenn die ,welt wie ein dunkler ,thierwald ist und aller wilden ,jger ,lustgarten1 so dnkt sie mich noch mehr und lieber ein abgrndliches reiches ,meer1 --ein ,meer voll bunter ,fische und ,krebse1 nach dem es auch ,gtter gelsten mchte1 dass sie an ihm zu ,fischern wrden und zu ,netz-,auswerfern3 so reich ist die ,welt an ,wunderlichem1 grossem und kleinem6 ,sonderlich die ,menschen-,welt1 das ,menschen-,meer3--nach dem werfe ich nun meine goldene ,angelruthe aus und spreche3 thue dich auf1 du ,menschen-,abgrund6 ,thue dich auf und wirf mir deine ,fische und ,glitzer-,krebse zu6 ,mit meinem besten ,kder kdere ich mir heute die wunderlichsten ,menschen-,fische6 --mein ,glck selber werfe ich hinaus in alle ,weiten und ,fernen1 zwischen ,aufgang1 ,mittag und ,niedergang1 ob nicht an meinem ,glcke viele ,menschen-,fische zerrn und zappeln lernen4 ,bis sie1 anbeissend an meine spitzen verborgenen ,haken1 hinauf mssen in meine ,hhe1 die buntesten ,abgrund-,grndlinge zu dem boshaftigsten aller ,menschen- ,fischfnger4 ,der nmlich bin ich von ,grund und ,anbeginn1 ziehend1 heranziehend1 hinaufziehend1 aufziehend1 ein ,zieher1 ,zchter und ,zuchtmeister1 der sich nicht umsonst einstmals zusprach3 ,werde1 der du bist68 ,also mgen nunmehr die ,menschen zu mir hinauf kommen3 denn noch warte ich der ,zeichen1 dass es ,zeit sei zu meinem ,niedergange1 noch gehe ich selber nicht unter1 wie ich muss1 unter ,menschen4 ,dazu warte ich hier1 listig und spttisch auf hohen ,bergen1 kein ,ungeduldiger1 kein ,geduldiger1 vielmehr ,einer1 der auch die ,geduld verlernt hat1--weil er nicht mehr duldet48 ,mein ,schicksal nmlich lsst mir ,zeit3 es vergass mich wohl8 ,oder sitzt es hinter einem grossen ,steine im ,schatten und fngt ,fliegen8 ,und wahrlich1 ich bin ihm gut darob1 meinem ewigen ,schicksale1 dass es mich nicht hetzt und drngt und mir ,zeit zu ,possen lsst und ,bosheiten3 also dass ich heute zu einem ,fischfange auf diesen hohen ,berg stieg4 ,fieng wohl je ein ,mensch auf hohen ,bergen ,fische8 ,und wenn es auch eine ,thorheit ist1 was ich hier oben will und treibe3 besser noch ,diess1 als dass ich da unten feierlich wrde vor ,warten und grn und gelb-- --ein gespreitzter ,zornschnauber vor ,warten1 ein heiliger ,heule-,sturm aus ,bergen1 ein ,ungeduldiger1 der in die ,thler hinabruft3 ,hrt1 oder ich peitsche euch mit der ,geissel ,gottes68 ,nicht dass ich solchen ,zrnern darob gram wrde3 zum ,lachen sind sie mir gut genung6 ,ungeduldig mssen sie schon sein1 diese grossen ,lrmtrommeln1 welche heute oder niemals zu ,worte kommen6 ,ich aber und mein ,schicksal--wir reden nicht zum ,heute1 wir reden auch nicht zum ,niemals3 wir haben zum ,reden schon ,geduld und ,zeit und berzeit4 ,denn einst muss er doch kommen und darf nicht vorbergehn4 ,wer muss einst kommen und darf nicht vorbergehn8 ,unser grosser ,hazar1 das ist unser grosses fernes ,menschen-,reich1 das ,zarathustra-,reich von tausend ,jahren-- ,wie ferne mag solches ,ferne8 sein8 was geht's mich an6 ,aber darum steht es mir doch nicht minder fest--1 mit beiden ,fssen stehe ich sicher auf diesem ,grunde1 --auf einem ewigen ,grunde1 auf hartem ,urgesteine1 auf diesem hchsten hrtesten ,urgebirge1 zu dem alle ,winde kommen als zur ,wetterscheide1 fragend nach ,wo8 und ,woher8 und ,wohinaus8 ,hier lache1 lache meine helle heile ,bosheit6 ,von hohen ,bergen wirf hinab dein glitzerndes ,spott-,gelchter6 ,kdere mit deinem ,glitzern mir die schnsten ,menschen-,fische6 ,und was in allen ,meeren mir zugehrt1 mein ,an-und-fr-mich in allen ,dingen--,das fische mir heraus1 ,das fhre zu mir herauf3 dess warte ich1 der boshaftigste aller ,fischfnger4 ,hinaus1 hinaus1 meine ,angel6 ,hinein1 hinab1 ,kder meines ,glcks6 ,trufle deinen sssesten ,thau1 mein ,herzens-,honig6 ,beisse1 meine ,angel1 in den ,bauch aller schwarzen ,trbsal6 ,hinaus1 hinaus1 mein ,auge6 ,oh welche vielen ,meere rings um mich1 welch dmmernde ,menschen-,zuknfte6 ,und ber mir--welch rosenrothe ,stille6 ,welch entwlktes ,schweigen6 ,der ,nothschrei ,des nchsten ,tages sass ,zarathustra wieder auf seinem ,steine vor der ,hhle1 whrend die ,thiere draussen in der ,welt herumschweiften1 dass sie neue ,nahrung heimbrchten1--auch neuen ,honig3 denn ,zarathustra hatte den alten ,honig bis auf das letzte ,korn verthan und verschwendet4 ,als er aber dermaassen dasass1 mit einem ,stecken in der ,hand1 und den ,schatten seiner ,gestalt auf der ,erde abzeichnete1 nachdenkend und1 wahrlich6 nicht ber sich und seinen ,schatten--da erschrak er mit ,einem ,male und fuhr zusammen3 denn er sahe neben seinem ,schatten noch einen andern ,schatten4 ,und wie er schnell um sich blickte und aufstand1 siehe1 da stand der ,wahrsager neben ihm1 der selbe1 den er einstmals an seinem ,tische gespeist und getrnkt hatte1 der ,verkndiger der grossen ,mdigkeit1 welcher lehrte3 ,alles ist gleich1 es lohnt sich ,nichts1 ,welt ist ohne ,sinn1 ,wissen wrgt48 ,aber sein ,antlitz hatte sich inzwischen verwandelt2 und als ihm ,zarathustra in die ,augen blickte1 wurde sein ,herz abermals erschreckt3 so viel schlimme ,verkndigungen und aschgraue ,blitze liefen ber diess ,gesicht4 ,der ,wahrsager1 der es wahrgenommen1 was sich in ,zarathustra's ,seele zutrug1 wischte mit der ,hand ber sein ,antlitz hin1 wie als ob er dasselbe wegwischen wollte2 desgleichen that auch ,zarathustra4 ,und als ,beide dergestalt sich schweigend gefasst und gekrftigt hatten1 gaben sie sich die ,hnde1 zum ,zeichen1 dass sie sich wiedererkennen wollten4 ,sei mir willkommen1 sagte ,zarathustra1 du ,wahrsager der grossen ,mdigkeit1 du sollst nicht umsonst einstmals mein ,tisch- und ,gastfreund gewesen sein4 ,iss und trink auch heute bei mir und vergieb es1 dass ein vergngter alter ,mann mit dir zu ,tische sitzt68--,ein vergngter alter ,mann8 antwortete der ,wahrsager1 den ,kopf schttelnd3 wer du aber auch bist oder sein willst1 oh ,zarathustra1 du bist es zum ,lngsten hier ,oben gewesen1--dein ,nachen soll ber ,kurzem nicht mehr im ,trocknen sitzen68--,sitze ich denn im ,trocknen88 fragte ,zarathustra lachend4--,die ,wellen um deinen ,berg1 antwortete der ,wahrsager1 steigen und steigen1 die ,wellen grosser ,noth und ,trbsal3 die werden bald auch deinen ,nachen heben und dich davontragen48--,zarathustra schwieg hierauf und wunderte sich4--,hrst du noch ,nichts8 fuhr der ,wahrsager fort3 rauscht und braust es nicht herauf aus der ,tiefe88--,zarathustra schwieg abermals und horchte3 da hrte er einen langen1 langen ,schrei1 welchen die ,abgrnde sich zuwarfen und weitergaben1 denn keiner wollte ihn behalten3 so bse klang er4 ,du schlimmer ,verkndiger1 sprach endlich ,zarathustra1 das ist ein ,nothschrei und der ,schrei eines ,menschen1 der mag wohl aus einem schwarzen ,meere kommen4 ,aber was geht mich ,menschen-,noth an6 ,meine letzte ,snde1 die mir aufgespart blieb1--weisst du wohl1 wie sie heisst88 --,mitleiden6 antwortete der ,wahrsager aus einem berstrmenden ,herzen und hob beide ,hnde empor--oh ,zarathustra1 ich komme1 dass ich dich zu deiner letzten ,snde verfhre68-- ,und kaum waren diese ,worte gesprochen1 da erscholl der ,schrei abermals1 und lnger und ngstlicher als vorher1 auch schon viel nher4 ,hrst du8 ,hrst du1 oh ,zarathustra8 rief der ,wahrsager1 dir gilt der ,schrei1 dich ruft er3 komm1 komm1 komm1 es ist ,zeit1 es ist hchste ,zeit68-- ,zarathustra schwieg hierauf1 verwirrt und erschttert2 endlich fragte er1 wie ,einer1 der bei sich selber zgert3 ,und wer ist das1 der dort mich ruft88 ,aber du weisst es ja1 antwortete der ,wahrsager heftig1 was verbirgst du dich8 ,der hhere ,mensch ist es1 der nach dir schreit68 ,der hhere ,mensch8 schrie ,zarathustra von ,grausen erfasst3 was will der8 ,was will der8 ,der hhere ,mensch6 ,was will der hier88--und seine ,haut bedeckte sich mit ,schweiss4 ,der ,wahrsager aber antwortete nicht auf die ,angst ,zarathustra's1 sondern horchte und horchte nach der ,tiefe zu4 ,als es jedoch lange ,zeit dort stille blieb1 wandte er seinen ,blick zurck und sahe ,zarathustra stehn und zittern4 ,oh ,zarathustra1 hob er mit trauriger ,stimme an1 du stehst nicht da wie ,einer1 den sein ,glck drehend macht3 du wirst tanzen mssen1 dass du mir nicht umfllst6 ,aber wenn du auch vor mir tanzen wolltest und alle deine ,seitensprnge springen3 ,niemand soll mir doch sagen drfen3 ,siehe1 hier tanzt der letzte frohe ,mensch68 ,umsonst kme ,einer auf diese ,hhe1 der den hier suchte3 ,hhlen fnde er wohl und ,hinter-,hhlen1 ,verstecke fr ,versteckte1 aber nicht ,glcks-,schachte und ,schatzkammern und neue ,glcks-,goldadern4 ,glck--wie fnde man wohl das ,glck bei solchen ,vergrabenen und ,einsiedlern6 ,muss ich das letzte ,glck noch auf glckseligen ,inseln suchen und ferne zwischen vergessenen ,meeren8 ,aber ,alles ist gleich1 es lohnt sich ,nichts1 es hilft kein ,suchen1 es giebt auch keine glckseligen ,inseln mehr68-- ,also seufzte der ,wahrsager2 bei seinem letzten ,seufzer aber wurde ,zarathustra wieder hell und sicher1 gleich ,einem1 der aus einem tiefen ,schlunde an's ,licht kommt4 ,nein6 ,nein6 ,drei ,mal ,nein6 rief er mit starker ,stimme und strich sich den ,bart--,das weiss ich besser6 ,es giebt noch glckselige ,inseln6 ,stille davon1 du seufzender ,trauersack6 ,hre davon auf zu pltschern1 du ,regenwolke am ,vormittag6 ,stehe ich denn nicht schon da1 nass von deiner ,trbsal und begossen wie ein ,hund8 ,nun schttle ich mich und laufe dir davon1 dass ich wieder trocken werde3 dess darfst du nicht ,wunder haben6 ,dnke ich dir unhflich8 ,aber hier ist mein ,hof4 ,was aber deinen hheren ,menschen angeht3 wohlan6 ich suche ihn flugs in jenen ,wldern3 daher kam sein ,schrei4 ,vielleicht bedrngt ihn da ein bses ,thier4 ,er ist in meinem ,bereiche3 darin soll er mir nicht zu ,schaden kommen6 ,und wahrlich1 es giebt viele bse ,thiere bei mir48-- ,mit diesen ,worten wandte sich ,zarathustra zum ,gehen4 ,da sprach der ,wahrsager3 ,oh ,zarathustra1 du bist ein ,schelm6 ,ich weiss es schon3 du willst mich los sein6 ,lieber noch lufst du in die ,wlder und stellst bsen ,thieren nach6 ,aber was hilft es dir8 ,des ,abends wirst du doch mich wiederhaben1 in deiner eignen ,hhle werde ich dasitzen1 geduldig und schwer wie ein ,klotz--und auf dich warten68 ,so sei's6 rief ,zarathustra zurck im ,fortgehn3 und was mein ist in meiner ,hhle1 gehrt auch dir1 meinem ,gastfreunde6 ,solltest du aber drin noch ,honig finden1 wohlan6 so lecke ihn nur auf1 du ,brummbr1 und verssse deine ,seele6 ,am ,abende nmlich wollen wir ,beide guter ,dinge sein1 --guter ,dinge und froh darob1 dass dieser ,tag zu ,ende gieng6 ,und du selber sollst zu meinen ,liedern als mein ,tanzbr tanzen4 ,du glaubst nicht daran8 ,du schttelst den ,kopf8 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,alter ,br6 ,aber auch ich--bin ein ,wahrsager48 ,also sprach ,zarathustra4 ,gesprch mit den ,knigen #a4 ,zarathustra war noch keine ,stunde in seinen ,bergen und ,wldern unterwegs1 da sahe er mit ,einem ,male einen seltsamen ,aufzug4 ,gerade auf dem ,wege1 den er hinabwollte1 kamen zwei ,knige gegangen1 mit ,kronen und ,purpurgrteln geschmckt und bunt wie ,flamingo-,vgel3 die trieben einen beladenen ,esel vor sich her4 ,was wollen diese ,knige in meinem ,reiche88 sprach ,zarathustra erstaunt zu seinem ,herzen und versteckte ,sich geschwind hinter einem ,busche4 ,als aber die ,knige bis zu ihm herankamen1 sagte er1 halblaut1 wie ,einer1 der zu sich allein redet3 ,seltsam6 ,seltsam6 ,wie reimt sich ,das zusammen8 ,zwei ,knige sehe ich--und nur ,einen ,esel68 ,da machten die beiden ,knige ,halt1 lchelten1 sahen nach der ,stelle hin1 woher die ,stimme kam1 und sahen sich nachher selber in's ,gesicht4 ,solcherlei denkt man wohl auch unter uns1 sagte der ,knig zur ,rechten1 aber man spricht es nicht aus48 ,der ,knig zur ,linken aber zuckte mit den ,achseln und antwortete3 ,das mag wohl ein ,ziegenhirt sein4 ,oder ein ,einsiedler1 der zu lange unter ,felsen und ,bumen lebte4 ,gar keine ,gesellschaft nmlich verdirbt auch die guten ,sitten48 ,die guten ,sitten8 entgegnete unwillig und bitter der andre ,knig3 wem laufen wir denn aus dem ,wege8 ,ist es nicht den guten ,sitten88 ,unsrer guten ,gesellschaft88 ,lieber1 wahrlich1 unter ,einsiedlern und ,ziegenhirten als mit unserm vergoldeten falschen berschminkten ,pbel leben1--ob er sich schon gute ,gesellschaft8 heisst1 --ob er sich schon ,adel8 heisst4 ,aber da ist ,alles falsch und faul1 voran das ,blut1 ,dank alten schlechten ,krankheiten und schlechteren ,heil-,knstlern4 ,der ,beste und ,liebste ist mir heute noch ein gesunder ,bauer1 grob1 listig1 hartnckig1 langhaltig3 das ist heute die vornehmste ,art4 ,der ,bauer ist heute der ,beste2 und ,bauern-,art sollte ,herr sein6 ,aber es ist das ,reich des ,pbels1--ich lasse mir ,nichts mehr vormachen4 ,pbel aber1 das heisst3 ,mischmasch4 ,pbel-,mischmasch3 darin ist ,alles in ,allem durcheinander1 ,heiliger und ,hallunke und ,junker und ,jude und jeglich ,vieh aus der ,arche ,noh4 ,gute ,sitten6 ,alles ist bei uns falsch und faul4 ,niemand weiss mehr zu verehren3 dem gerade laufen wir davon4 ,es sind sssliche zudringliche ,hunde1 sie vergolden ,palmenbltter4 ,dieser ,ekel wrgt mich1 dass wir ,knige selber falsch wurden1 berhngt und verkleidet durch alten vergilbten ,grossvter-,prunk1 ,schaumnzen fr die ,dmmsten und die ,schlauesten1 und wer heute ,alles mit der ,macht ,schacher treibt6 ,wir sind nicht die ,ersten--und mssen es doch bedeuten3 dieser ,betrgerei sind wir endlich satt und ekel geworden4 ,dem ,gesindel giengen wir aus dem ,wege1 allen diesen ,schreihlsen und ,schreib-,schmeissfliegen1 dem ,krmer-,gestank1 dem ,ehrgeiz-,gezappel1 dem blen ,athem--3 pfui1 unter dem ,gesindel leben1 --pfui1 unter dem ,gesindel die ,ersten zu bedeuten6 ,ach1 ,ekel6 ,ekel6 ,ekel6 ,was liegt noch an uns ,knigen68-- ,deine alte ,krankheit fllt dich an1 sagte hier der ,knig zur ,linken1 der ,ekel fllt dich an1 mein armer ,bruder4 ,aber du weisst es doch1 es hrt uns ,einer zu48 ,sofort erhob sich ,zarathustra1 der zu diesen ,reden ,ohren und ,augen aufgesperrt hatte1 aus seinem ,schlupfwinkel1 trat auf die ,knige zu und begann3 ,der ,euch zuhrt1 der ,euch gerne zuhrt1 ihr ,knige1 der heisst ,zarathustra4 ,ich bin ,zarathustra1 der einst sprach3 ,was liegt noch an ,knigen68 ,vergebt mir1 ich freute mich1 als ,ihr zu einander sagtet3 ,was liegt an uns ,knigen68 ,hier aber ist mein ,reich und meine ,herrschaft3 was mgt ,ihr wohl in meinem ,reiche suchen8 ,vielleicht aber fandet ,ihr unterwegs1 was ich suche3 nmlich den hheren ,menschen48 ,als ,diess die ,knige hrten1 schlugen sie sich an die ,brust und sprachen mit ,einem ,munde3 ,wir sind erkannt6 ,mit dem ,schwerte dieses ,wortes zerhaust du unsres ,herzens dickste ,finsterniss4 ,du entdecktest unsre ,noth1 denn siehe6 ,wir sind unterwegs1 dass wir den hheren ,menschen fnden-- --den ,menschen1 der hher ist als wir3 ob wir gleich ,knige sind4 ,ihm fhren wir diesen ,esel zu4 ,der hchste ,mensch nmlich soll auf ,erden auch der hchste ,herr sein4 ,es giebt kein hrteres ,unglck in allem ,menschen-,schicksale1 als wenn die ,mchtigen der ,erde nicht auch die ersten ,menschen sind4 ,da wird ,alles falsch und schief und ungeheuer4 ,und wenn sie gar die letzten sind und mehr ,vieh als ,mensch3 da steigt und steigt der ,pbel im ,preise1 und endlich spricht gar die ,pbel-,tugend3 siehe1 ich allein bin ,tugend68-- ,was hrte ich eben8 antwortete ,zarathustra2 welche ,weisheit bei ,knigen6 ,ich bin entzckt1 und1 wahrlich1 schon gelstet's mich1 einen ,reim darauf zu machen3-- --mag es auch ein ,reim werden1 der nicht fr ,jedermanns ,ohren taugt4 ,ich verlernte seit langem schon die ,rcksicht auf lange ,ohren4 ,wohlan6 ,wohlauf6 7,hier aber geschah es1 dass auch der ,esel zu ,worte kam3 er sagte aber deutlich und mit bsem ,willen ,i-,a47 ,einstmals--ich glaub'1 im ,jahr des ,heiles ,eins-- ,sprach die ,sibylle1 trunken sonder ,weins3 ,weh1 nun geht's schief6 ,verfall6 ,verfall6 ,nie sank die ,welt so tief6 ,rom sank zur ,hure und zur ,huren-,bude1 ,rom's ,caesar sank zum ,vieh1 ,gott selbst--ward ,jude68 #b4 ,an diesen ,reimen ,zarathustra's weideten sich die ,knige2 der ,knig zur ,rechten aber sprach3 oh ,zarathustra1 wie gut thaten wir1 dass wir auszogen1 dich zu sehn6 ,deine ,feinde nmlich zeigten uns dein ,bild in ihrem ,spiegel3 da blicktest du mit der ,fratze eines ,teufels und hohnlachend3 also dass wir uns vor dir frchteten4 ,aber was half's6 ,immer wieder stachst du uns in ,ohr und ,herz mit deinen ,sprchen4 ,da sprachen wir endlich3 was liegt daran1 wie er aussieht6 ,wir mssen ihn hren1 ihn1 der lehrt ihr sollt den ,frieden lieben als ,mittel zu neuen ,kriegen1 und den kurzen ,frieden mehr als den langen68 ,niemand sprach je so kriegerische ,worte3 ,was ist gut8 ,tapfer sein ist gut4 ,der gute ,krieg ist's1 der jede ,sache heiligt48 ,oh ,zarathustra1 unsrer ,vter ,blut rhrte sich bei solchen ,worten in unserm ,leibe3 das war wie die ,rede des ,frhlings zu alten ,weinfssern4 ,wenn die ,schwerter durcheinander liefen gleich rothgefleckten ,schlangen1 da wurden unsre ,vter dem ,leben gut2 alles ,friedens ,sonne dnkte sie flau und lau1 der lange ,frieden aber machte ,scham4 ,wie sie seufzten1 unsre ,vter1 wenn sie an der ,wand blitzblanke ausgedorrte ,schwerter sahen6 ,denen gleich drsteten sie nach ,krieg4 ,ein ,schwert nmlich will ,blut trinken und funkelt vor ,begierde48-- --,als die ,knige dergestalt mit ,eifer von dem ,glck ihrer ,vter redeten und schwtzten1 berkam ,zarathustra keine kleine ,lust1 ihres ,eifers zu spotten3 denn ersichtlich waren es sehr friedfertige ,knige1 welche er vor sich sah1 solche mit alten und feinen ,gesichtern4 ,aber er bezwang sich4 ,wohlan6 sprach er1 dorthin fhrt der ,weg1 da liegt die ,hhle ,zarathustra's2 und dieser ,tag soll einen langen ,abend haben6 ,jetzt aber ruft mich eilig ein ,nothschrei fort von ,euch4 ,es ehrt meine ,hhle1 wenn ,knige in ihr sitzen und warten wollen3 aber1 freilich1 ,ihr werdet lange warten mssen6 ,je nun6 ,was thut's6 ,wo lernt man heute besser warten als an ,hfen8 ,und der ,knige ganze ,tugend1 die ihnen brig blieb1--heisst sie heute nicht3 ,warten-knnen88 ,also sprach ,zarathustra4 ,der ,blutegel ,und ,zarathustra gieng nachdenklich weiter und tiefer1 durch ,wlder und vorbei an moorigen ,grnden2 wie es aber ,jedem ergeht1 der ber schwere ,dinge nachdenkt1 so trat er unversehens dabei auf einen ,menschen4 ,und siehe1 da sprtzten ihm mit ,einem ,male ein ,weheschrei und zwei ,flche und zwanzig schlimme ,schimpfworte in's ,gesicht3 also dass er in seinem ,schrecken den ,stock erhob und auch auf den ,getretenen noch zuschlug4 ,gleich darauf aber kam ihm die ,besinnung2 und sein ,herz lachte ber die ,thorheit1 die er eben gethan hatte4 ,vergieb1 sagte er zu dem ,getretenen1 der sich grimmig erhoben und gesetzt hatte1 vergieb und vernimm vor ,allem erst ein ,gleichniss4 ,wie ein ,wanderer1 der von fernen ,dingen trumt1 unversehens auf einsamer ,strasse einen schlafenden ,hund anstsst1 einen ,hund1 der in der ,sonne liegt3 --wie da ,beide auffahren1 sich anfahren1 ,todfeinden gleich1 diese zwei zu ,tod ,erschrockenen3 also ergieng es uns4 ,und doch6 ,und doch--wie wenig hat gefehlt1 dass sie einander liebkosten1 dieser ,hund und dieser ,einsame6 ,sind sie doch ,beide--,einsame68 --,wer du auch sein magst1 sagte immer noch grimmig der ,getretene1 du trittst mir auch mit deinem ,gleichniss zu nahe1 und nicht nur mit deinem ,fusse6 ,siehe doch1 bin ich denn ein ,hund88--und dabei erhob sich der ,sitzende und zog seinen nackten ,arm aus dem ,sumpfe4 ,zuerst nmlich hatte er ausgestreckt am ,boden gelegen1 verborgen und unkenntlich gleich ,solchen1 die einem ,sumpf-,wilde auflauern4 ,aber was treibst du doch68 rief ,zarathustra erschreckt1 denn er sahe1 dass ber den nackten ,arm weg viel ,blut floss1--was ist dir zugestossen8 ,biss dich1 du ,unseliger1 ein schlimmes ,thier8 ,der ,blutende lachte1 immer noch erzrnt4 ,was geht's dich an6 sagte er und wollte weitergehn4 ,hier bin ich heim und in meinem ,bereiche4 ,mag mich fragen1 wer da will3 einem ,tlpel aber werde ich schwerlich antworten48 ,du irrst1 sagte ,zarathustra mitleidig und hielt ihn fest1 du irrst3 hier bist du nicht bei dir1 sondern in meinem ,reiche1 und darin soll mir ,keiner zu ,schaden kommen4 ,nenne mich aber immerhin1 wie du willst1--ich bin1 der ich sein muss4 ,ich selber heisse mich ,zarathustra4 ,wohlan6 ,dort hinauf geht der ,weg zu ,zarathustra's ,hhle3 die ist nicht fern1--willst du nicht bei mir deiner ,wunden warten8 ,es gieng dir schlimm1 du ,unseliger1 in diesem ,leben3 erst biss dich das ,thier1 und dann--trat dich der ,mensch68-- ,als aber der ,getretene den ,namen ,zarathustra's hrte1 verwandelte er sich4 ,was geschieht mir doch6 rief er aus1 wer kmmert mich denn noch in diesem ,leben1 als dieser ,eine ,mensch1 nmlich ,zarathustra1 und jenes ,eine ,thier1 das vom ,blute lebt1 der ,blutegel8 ,des ,blutegels halber lag ich hier an diesem ,sumpfe wie ein ,fischer1 und schon war mein ausgehngter ,arm zehn ,mal angebissen1 da beisst noch ein schnerer ,igel nach meinem ,blute1 ,zarathustra selber6 ,oh ,glck6 ,oh ,wunder6 ,gelobt sei dieser ,tag1 der mich in diesen ,sumpf lockte6 ,gelobt sei der beste lebendigste ,schrpfkopf1 der heut lebt1 gelobt sei der grosse ,gewissens-,blutegel ,zarathustra68-- ,also sprach der ,getretene2 und ,zarathustra freute sich ber seine ,worte und ihre feine ehrfrchtige ,art4 ,wer bist du8 fragte er und reichte ihm die ,hand1 zwischen uns bleibt ,viel aufzuklren und aufzuheitern3 aber schon1 dnkt mich1 wird es reiner heller ,tag48 ,ich bin der ,gewissenhafte des ,geistes1 antwortete der ,gefragte1 und in ,dingen des ,geistes nimmt es nicht leicht ,einer strenger1 enger und hrter als ich1 ausgenommen der1 von dem ich's lernte1 ,zarathustra selber4 ,lieber ,nichts wissen1 als ,vieles halb wissen6 ,lieber ein ,narr sein auf eigne ,faust1 als ein ,weiser nach fremdem ,gutdnken6 ,ich--gehe auf den ,grund3 --was liegt daran1 ob er gross oder klein ist8 ,ob er ,sumpf oder ,himmel heisst8 ,eine ,hand breit ,grund ist mir genung3 wenn er nur wirklich ,grund und ,boden ist6 --eine ,hand breit ,grund3 darauf kann man stehn4 ,in der rechten ,wissen-,gewissenschaft giebt es nichts ,grosses und nichts ,kleines48 ,so bist du vielleicht der ,erkenner des ,blutegels8 fragte ,zarathustra2 und du gehst dem ,blutegel nach bis auf die letzten ,grnde1 du ,gewissenhafter88 ,oh ,zarathustra1 antwortete der ,getretene1 das wre ein ,ungeheures1 wie drfte ich mich dessen unterfangen6 ,wess ich aber ,meister und ,kenner bin1 das ist des ,blutegels ,hirn3--das ist meine ,welt6 ,und es ist auch eine ,welt6 ,vergieb aber1 dass hier mein ,stolz zu ,worte kommt1 denn ich habe hier nicht meines ,gleichen4 ,darum sprach ich hier bin ich heim48 ,wie lange gehe ich schon diesem ,einen nach1 dem ,hirn des ,blutegels1 dass die schlpfrige ,wahrheit mir hier nicht mehr entschlpfe6 ,hier ist mein ,reich6 --darob warf ich alles ,andere fort1 darob wurde mir alles4 ,andre gleich2 und dicht neben meinem ,wissen lagert mein schwarzes ,unwissen4 ,mein ,gewissen des ,geistes will es so von mir1 dass ich ,eins weiss und sonst ,alles nicht weiss3 es ekelt mich aller ,halben des ,geistes1 aller ,dunstigen1 ,schwebenden1 ,schwrmerischen4 ,wo meine ,redlichkeit aufhrt1 bin ich blind und will auch blind sein4 ,wo ich aber wissen will1 will ich auch redlich sein1 nmlich hart1 streng1 eng1 grausam1 unerbittlich4 ,dass du einst sprachst1 oh ,zarathustra3 ,geist ist das ,leben1 das selber in's ,leben schneidet18 das fhrte und verfhrte mich zu deiner ,lehre4 ,und1 wahrlich1 mit eignem ,blute mehrte ich mir das eigne ,wissen68 --,wie der ,augenschein lehrt18 fiel ,zarathustra ein2 denn immer noch floss das ,blut an dem nackten ,arme des ,gewissenhaften herab4 ,es hatten nmlich zehn ,blutegel sich in denselben eingebissen4 ,oh du wunderlicher ,gesell1 wie ,viel lehrt mich dieser ,augenschein da1 nmlich du selber6 ,und nicht ,alles drfte ich vielleicht in deine strengen ,ohren giessen6 ,wohlan6 ,so scheiden wir hier6 ,doch mchte ich gerne dich wiederfinden4 ,dort hinauf fhrt der ,weg zu meiner ,hhle3 heute ,nacht sollst du dort mein lieber ,gast sein6 ,gerne mchte ich's auch an deinem ,leibe wieder gut machen1 dass ,zarathustra dich mit ,fssen trat3 darber denke ich nach4 ,jetzt aber ruft mich ein ,nothschrei eilig fort von dir48 ,also sprach ,zarathustra4 ,der ,zauberer #a4 ,als aber ,zarathustra um einen ,felsen herumbog1 da sahe er1 nicht weit unter sich1 auf dem gleichen ,wege1 einen ,menschen1 der die ,glieder warf wie ein ,tobschtiger und endlich buchlings zur ,erde niederstrzte4 ,halt6 sprach da ,zarathustra zu seinem ,herzen1 ,der dort muss wohl der hhere ,mensch sein1 von ihm kam jener schlimme ,nothschrei1--ich will sehn1 ob da zu helfen ist48 ,als er aber hinzulief1 an die ,stelle1 wo der ,mensch auf dem ,boden lag1 fand er einen zitternden alten ,mann mit stieren ,augen2 und wie sehr sich ,zarathustra mhte1 dass er ihn aufrichte und wieder auf seine ,beine stelle1 es war umsonst4 ,auch schien der ,unglckliche nicht zu merken1 dass jemand um ihn sei2 vielmehr sah er sich immer mit rhrenden ,gebrden um1 wie ein von aller ,welt ,verlassener und ,vereinsamter4 ,zuletzt aber1 nach vielem ,zittern1 ,zucken und ,sich-zusammen-,krmmen1 begann er also zu jammern3 ,wer wrmt mich1 wer liebt mich noch8 ,gebt heisse ,hnde6 ,gebt ,herzens-,kohlenbecken6 ,hingestreckt1 schaudernd1 ,halbtodtem gleich1 dem man die ,fsse wrmt-- ,geschttelt1 ach6 von unbekannten ,fiebern1 ,zitternd vor spitzen eisigen ,frost-,pfeilen1 ,von dir gejagt1 ,gedanke6 ,unnennbarer6 ,verhllter6 ,entsetzlicher6 ,du ,jger hinter ,wolken6 ,darniedergeblitzt von dir1 ,du hhnisch ,auge1 das mich aus ,dunklem anblickt3 --so liege ich1 ,biege mich1 winde mich1 geqult ,von allen ewigen ,martern1 ,getroffen ,von ,dir1 grausamster ,jger1 ,du unbekannter--,gott6 ,triff tiefer1 ,triff ,ein ,mal noch6 ,zerstich1 zerbrich diess ,herz6 ,was soll diess ,martern ,mit zhnestumpfen ,pfeilen8 ,was blickst du wieder1 ,der ,menschen-,qual nicht mde1 ,mit schadenfrohen ,gtter-,blitz-,augen8 ,nicht tdten willst du1 ,nur martern1 martern8 ,wozu--mich martern1 ,du schadenfroher unbekannter ,gott8-- ,haha6 ,du schleichst heran8 ,bei solcher ,mitternacht ,was willst du8 ,sprich6 ,du drngst mich1 drckst mich-- ,ha6 schon viel zu nahe6 ,weg6 ,weg6 ,du hrst mich athmen1 ,du behorchst mein ,herz1 ,du ,eiferschtiger-- ,worauf doch eiferschtig8 ,weg6 ,weg6 ,wozu die ,leiter8 ,willst du hinein1 ,in's ,herz1 ,einsteigen1 in meine heimlichsten ,gedanken einsteigen8 ,schamloser6 ,unbekannter--,dieb6 ,was willst du dir erstehlen1 ,was willst du dir erhorchen1 ,was willst du dir erfoltern1 ,du ,folterer6 ,du--,henker-,gott6 ,oder soll ich1 dem ,hunde gleich1 ,vor dir mich wlzen8 ,hingebend1 begeistert-ausser-mir1 ,dir--,liebe zuwedeln8 ,umsonst6 ,stich weiter1 ,grausamster ,stachel6 ,nein1 ,kein ,hund--dein ,wild nur bin ich1 ,grausamster ,jger6 ,dein stolzester ,gefangner1 ,du ,ruber hinter ,wolken444 ,sprich endlich1 ,was willst du1 ,wegelagerer1 von mir8 ,du ,blitz-,verhllter6 ,unbekannter6 ,sprich1 ,was willst du1 unbekannter ,gott8--- ,wie8 ,lsegeld8 ,was willst du ,lsegelds8 ,verlange ,viel--das rth mein ,stolz6 ,und rede kurz--das rth mein andrer ,stolz6 ,haha6 ,mich--willst du8 ,mich8 ,mich--ganz8 ,haha6 ,und marterst mich1 ,narr1 der du bist1 ,zermarterst meinen ,stolz8 ,gieb ,liebe mir--wer wrmt mich noch8 ,wer liebt mich noch8--gieb heisse ,hnde1 ,gieb ,herzens-,kohlenbecken1 ,gieb mir1 dem ,einsamsten1 ,den ,eis1 ach6 siebenfaches ,eis ,nach ,feinden selber1 ,nach ,feinden schmachten lehrt1 ,gieb1 ja ergieb1 ,grausamster ,feind1 ,mir--dich6444 ,davon6 ,da floh er selber1 ,mein letzter einziger ,genoss1 ,mein grosser ,feind1 ,mein ,unbekannter1 ,mein ,henker-,gott6444 --,nein6 ,komm zurck1 ,mit allen deinen ,martern6 ,zum ,letzten aller ,einsamen ,oh komm zurck6 ,all meine ,thrnen-,bche laufen ,zu dir den ,lauf6 ,und meine letzte ,herzens-,flamme-- ,dir glht sie auf6 ,oh komm zurck1 ,mein unbekannter ,gott6 ,mein ,schmerz6 ,mein letztes ,glck6 #b4 --,hier aber konnte sich ,zarathustra nicht lnger halten1 nahm seinen ,stock und schlug mit allen ,krften auf den jammernden los4 ,halt ein6 schrie er ihm zu1 mit ingrimmigem ,lachen1 halt ein1 du ,schauspieler6 ,du ,falschmnzer6 ,du ,lgner aus dem ,grunde6 ,ich erkenne dich wohl6 ,ich will dir schon warme ,beine machen1 du schlimmer ,zauberer1 ich verstehe mich gut darauf1 ,solchen wie du bist--einzuheizen68 --,lass ab1 sagte der alte ,mann und sprang vom ,boden auf1 schlage nicht mehr1 oh ,zarathustra6 ,ich trieb's also nur zum ,spiele6 ,solcherlei gehrt zu meiner ,kunst2 dich selber wollte ich auf die ,probe stellen1 als ich dir diese ,probe gab6 ,und1 wahrlich1 du hast mich gut durchschaut6 ,aber auch du--gabst mir von dir keine kleine ,probe3 du bist hart1 du weiser ,zarathustra6 ,hart schlgst du zu mit deinen ,wahrheiten81 dein ,knttel erzwingt von mir--diese ,wahrheit68 --,schmeichle nicht1 antwortete ,zarathustra1 immer noch erregt und finsterblickend1 du ,schauspieler aus dem ,grunde6 ,du bist falsch3 was redest du --von ,wahrheit6 ,du ,pfau der ,pfauen1 du ,meer der ,eitelkeit1 was spieltest du vor mir1 du schlimmer ,zauberer1 an wen sollte ich glauben1 als du in solcher ,gestalt jammertest88 ,den ,bsser des ,geistes1 sagte der alte ,mann1 den--spielte ich3 du selber erfandest einst diess ,wort-- --den ,dichter und ,zauberer1 der gegen sich selber endlich seinen ,geist wendet1 den ,verwandelten1 der an seinem bsen ,wissen und ,gewissen erfriert4 ,und gesteh es nur ein3 es whrte lange1 oh ,zarathustra1 bis du hinter meine ,kunst und ,lge kamst6 ,du glaubtest an meine ,noth1 als du mir den ,kopf mit beiden ,hnden hieltest1-- --ich hrte dich jammern man hat ihn zu wenig geliebt1 zu wenig geliebt68 ,dass ich dich soweit betrog1 darber frohlockte inwendig meine ,bosheit48 ,du magst ,feinere betrogen haben als mich1 sagte ,zarathustra hart4 ,ich bin nicht auf der ,hut vor ,betrgern1 ich muss ohne ,vorsicht sein3 so will es mein ,loos4 ,du aber--musst betrgen3 so weit kenne ich dich6 ,du musst immer zwei- drei- vier- und fnfdeutig sein6 ,auch was du jetzt bekanntest1 war mir lange nicht wahr und nicht falsch genung6 ,du schlimmer ,falschmnzer1 wie knntest du anders6 ,deine ,krankheit wrdest du noch schminken1 wenn du dich deinem ,arzte nackt zeigtest4 ,so schminktest du eben vor mir deine ,lge1 als du sprachst3 ich trieb's also nur zum ,spiele68 ,es war auch ,ernst darin1 du bist ,etwas von einem ,bsser des ,geistes6 ,ich errathe dich wohl3 du wurdest der ,bezauberer ,aller1 aber gegen dich hast du keine ,lge und ,list mehr brig1--du selber bist dir entzaubert6 ,du erntetest den ,ekel ein1 als deine ,eine ,wahrheit4 ,kein ,wort ist mehr an dir cht1 aber dein ,mund3 nmlich der ,ekel1 der an deinem ,munde klebt48-- --,wer bist du doch6 schrie hier der alte ,zauberer mit einer trotzigen ,stimme1 wer darf also zu mir reden1 dem ,grssten1 der heute lebt88--und ein grner ,blitz schoss aus seinem ,auge nach ,zarathustra4 ,aber gleich darauf verwandelte er sich und sagte traurig3 ,oh ,zarathustra1 ich bin's mde1 es ekelt mich meiner ,knste1 ich bin nicht gross1 was verstelle ich mich6 ,aber1 du weisst es wohl--ich suchte nach ,grsse6 ,einen grossen ,menschen wollte ich vorstellen und berredete ,viele3 aber diese ,lge gieng ber meine ,kraft4 ,an ihr zerbreche ich4 ,oh ,zarathustra1 ,alles ist ,lge an mir2 aber dass ich zerbreche--diess mein ,zerbrechen ist cht68-- ,es ehrt dich1 sprach ,zarathustra dster und zur ,seite niederblickend1 es ehrt dich1 dass du nach ,grsse suchtest1 aber es verrth dich auch4 ,du bist nicht gross4 ,du schlimmer alter ,zauberer1 das ist dein ,bestes und ,redlichstes1 was ich an dir ehre1 dass du deiner mde wurdest und es aussprachst3 ich bin nicht gross48 ,darin ehre ich dich als einen ,bsser des ,geistes3 und wenn auch nur fr einen ,hauch und ,husch1 diesen ,einen ,augenblick warst du--cht4 ,aber sprich1 was suchst du hier in meinen ,wldern und ,felsen8 ,und wenn du mir dich in den ,weg legtest1 welche ,probe wolltest du von mir8-- --wess versuchtest du mich88-- ,also sprach ,zarathustra1 und seine ,augen funkelten4 ,der alte ,zauberer schwieg eine ,weile1 dann sagte er3 ,versuchte ich dich8 ,ich--suche nur4 ,oh ,zarathustra1 ich suche einen chten1 ,rechten1 ,einfachen1 ,eindeutigen1 einen ,menschen aller ,redlichkeit1 ein ,gefss der ,weisheit1 einen ,heiligen der ,erkenntniss1 einen grossen ,menschen6 ,weisst du es denn nicht1 oh ,zarathustra8 ,ich suche ,zarathustra48 --,und hier entstand ein langes ,stillschweigen zwischen ,beiden2 ,zarathustra aber versank tief hinein in sich selber1 also dass er die ,augen schloss4 ,dann aber1 zu seinem ,unterredner zurckkehrend1 ergriff er die ,hand des ,zauberers und sprach1 voller ,artigkeit und ,arglist3 ,wohlan6 ,dort hinauf fhrt der ,weg1 da liegt die ,hhle ,zarathustra's4 ,in ihr darfst du suchen1 wen du finden mchtest4 ,und frage meine ,thiere um ,rath1 meinen ,adler und meine ,schlange3 die sollen dir suchen helfen4 ,meine ,hhle aber ist gross4 ,ich selber freilich--ich sah noch keinen grossen ,menschen4 ,was gross ist1 dafr ist das ,auge der ,feinsten heute grob4 ,es ist das ,reich des ,pbels4 ,so ,manchen fand ich schon1 der streckte und blhte sich1 und das ,volk schrie3 ,seht da1 einen grossen ,menschen68 ,aber was helfen alle ,blaseblge6 ,zuletzt fhrt der ,wind heraus4 ,zuletzt platzt ein ,frosch1 der sich zu lange aufblies3 da fhrt der ,wind heraus4 ,einem ,geschwollnen in den ,bauch stechen1 das heisse ich eine brave ,kurzweil4 ,hrt das1 ihr ,knaben6 ,diess ,heute ist des ,pbels3 wer weiss da noch1 was gross1 was klein ist6 ,wer suchte da mit ,glck nach ,grsse6 ,ein ,narr allein3 den ,narren glckt's4 ,du suchst nach grossen ,menschen1 du wunderlicher ,narr8 ,wer lehrte's dich8 ,ist heute dazu die ,zeit8 ,oh du schlimmer ,sucher1 was--versuchst du mich88-- ,also sprach ,zarathustra1 getrsteten ,herzens1 und gierig lachend seines ,wegs frbass4 ,ausser ,dienst ,nicht lange aber1 nachdem ,zarathustra sich von dem ,zauberer losgemacht hatte1 sahe er wiederum ,jemanden am ,wege sitzen1 den er gierig1 nmlich einen schwarzen langen ,mann mit einem hageren ,bleichgesicht3 der verdross ihn gewaltig4 ,wehe1 sprach er zu seinem ,herzen1 da1 sitzt vermummte ,trbsal1 das dnkt mich von der ,art der ,priester3 was wollen die in meinem ,reiche8 ,wie6 ,kaum bin ich jenem ,zauberer entronnen3 muss mir da wieder ein anderer ,schwarzknstler ber den ,weg laufen1-- --irgend ein ,hexenmeister mit ,handauflegen1 ein dunkler ,wunderthter von ,gottes ,gnaden1 ein gesalbter ,welt-,verleumder1 den der ,teufel holen mge6 ,aber der ,teufel ist nie am ,platze1 wo er am ,platze wre3 immer kommt er zu spt1 dieser vermaledeite ,zwerg und ,klumpfuss68-- ,also fluchte ,zarathustra ungeduldig in seinem ,herzen und gedachte1 wie er abgewandten ,blicks an dem schwarzen ,manne vorberschlpfe3 aber siehe1 es kam anders4 ,im gleichen ,augenblicke nmlich hatte ihn schon der ,sitzende erblickt2 und nicht unhnlich einem ,solchen1 dem ein unvermuthetes ,glck zustsst1 sprang er auf und gieng auf ,zarathustra los4 ,wer du auch bist1 du ,wandersmann1 sprach er1 hilf einem ,verirrten1 einem ,suchenden1 einem alten ,manne1 der hier leicht zu ,schaden kommt6 ,diese ,welt hier ist mir fremd und fern1 auch hrte ich wilde ,thiere heulen2 und ,der1 welcher mir htte ,schutz bieten knnen1 der ist selber nicht mehr4 ,ich suchte den letzten frommen ,menschen1 einen ,heiligen und ,einsiedler1 der allein in seinem ,walde noch ,nichts davon gehrt hatte1 was alle ,welt heute weiss48 ,was weiss heute alle ,welt8 fragte ,zarathustra4 ,etwa diess1 dass der alte ,gott nicht mehr lebt1 an den alle ,welt einst geglaubt hat88 ,du sagst es1 antwortete der alte ,mann betrbt4 ,und ich diente diesem alten ,gotte bis zu seiner letzten ,stunde4 ,nun aber bin ich ausser ,dienst1 ohne ,herrn1 und doch nicht frei1 auch keine ,stunde mehr lustig1 es sei denn in ,erinnerungen4 ,dazu stieg ich in diese ,berge1 dass ich endlich wieder ein ,fest mir machte1 wie es einem alten ,papste und ,kirchen-,vater zukommt3 denn wisse1 ich bin der letzte ,papst6--ein ,fest frommer ,erinnerungen und ,gottesdienste4 ,nun aber ist er selber todt1 der frmmste ,mensch1 jener ,heilige im ,walde1 der seinen ,gott bestndig mit ,singen und ,brummen lobte4 ,ihn selber fand ich nicht mehr1 als ich seine ,htte fand1--wohl aber zwei ,wlfe darin1 welche um seinen ,tod heulten--denn alle ,thiere liebten ihn4 ,da lief ich davon4 ,kam ich also umsonst in diese ,wlder und ,berge8 ,da entschloss sich mein ,herz1 dass ich einen ,anderen suchte1 den ,frmmsten aller ,derer1 die nicht an ,gott glauben--1 dass ich ,zarathustra suchte68 ,also sprach der ,greis und blickte scharfen ,auges ,den an1 welcher vor ihm stand2 ,zarathustra aber ergriff die ,hand des alten ,papstes und betrachtete sie lange mit ,bewunderung4 ,siehe da1 du ,ehrwrdiger1 sagte er dann1 welche schne und lange ,hand6 ,das ist die ,hand eines ,solchen1 der immer ,segen ausgetheilt hat4 ,nun aber hlt sie ,den fest1 welchen du suchst1 mich1 ,zarathustra4 ,ich bin's1 der gottlose ,zarathustra1 der da spricht3 wer ist gottloser als ich1 dass ich mich seiner ,unterweisung freue88-- ,also sprach ,zarathustra und durchbohrte mit seinen ,blicken die ,gedanken und ,hintergedanken des alten ,papstes4 ,endlich begann dieser3 ,wer ihn am meisten liebte und besass1 der hat ihn nun am meisten auch verloren -3 --siehe1 ich selber bin wohl von uns ,beiden jetzt der ,gottlosere8 ,aber wer knnte daran sich freuen68-- ,du dientest ihm bis zuletzt1 fragte ,zarathustra nachdenklich1 nach einem tiefen ,schweigen1 du weisst1 wie er starb8 ,ist es wahr1 was man spricht1 dass ihn das ,mitleiden erwrgte1 --dass er es sah1 wie der ,mensch am ,kreuze hieng1 und es nicht ertrug1 dass die ,liebe zum ,menschen seine ,hlle und zuletzt sein ,tod wurde88-- ,der alte ,papst aber antwortete nicht1 sondern blickte scheu und mit einem schmerzlichen und dsteren ,ausdrucke zur ,seite4 ,lass ihn fahren1 sagte ,zarathustra nach einem langen ,nachdenken1 indem er immer noch dem alten ,manne gerade in's ,auge blickte4 ,lass ihn fahren1 er ist dahin4 ,und ob es dich auch ehrt1 dass du diesem ,todten nur ,gutes nachredest1 so weisst du so gut als ich1 wer er war2 und dass er wunderliche ,wege gieng48 ,unter drei ,augen gesprochen1 sagte erheitert der alte ,papst 7denn er war auf ,einem ,auge blind71 in ,dingen ,gottes bin ich aufgeklrter als ,zarathustra selber --und darf es sein4 ,meine ,liebe diente ihm lange ,jahre1 mein ,wille gierig allem seinen ,willen nach4 ,ein guter ,diener aber weiss ,alles1 und ,mancherlei auch1 was sein ,herr sich selbst verbirgt4 ,es war ein verborgener ,gott1 voller ,heimlichkeit4 ,wahrlich zu einem ,sohne sogar kam er nicht anders als auf ,schleichwegen4 ,an der ,thr seines ,glaubens steht der ,ehebruch4 ,wer ihn als einen ,gott der ,liebe preist1 denkt nicht hoch genug von der ,liebe selber4 ,wollte dieser ,gott nicht auch ,richter sein8 ,aber der ,liebende liebt jenseits von ,lohn und ,vergeltung4 ,als er jung war1 dieser ,gott aus dem ,morgenlande1 da war er hart und rachschtig und erbaute sich eine ,hlle zum ,ergtzen seiner ,lieblinge4 ,endlich aber wurde er alt und weich und mrbe und mitleidig1 einem ,grossvater hnlicher als einem ,vater1 am hnlichsten aber einer wackeligen alten ,grossmutter4 ,da sass er1 welk1 in seinem ,ofenwinkel1 hrmte sich ob seiner schwachen ,beine1 weltmde1 willensmde1 und erstickte eines ,tags an seinem allzugrossen ,mitleiden48-- ,du alter ,papst1 sagte hier ,zarathustra dazwischen1 hast du ,das mit ,augen angesehn8 ,es knnte wohl so abgegangen sein3 so1 und auch anders4 ,wenn ,gtter sterben1 sterben sie immer viele ,arten ,todes4 ,aber wohlan6 ,so oder so1 so und so--er ist dahin6 ,er gieng meinen ,ohren und ,augen wider den ,geschmack1 ,schlimmeres mchte ich ihm nicht nachsagen4 ,ich liebe ,alles1 was hell blickt und redlich redet4 ,aber er--du weisst es ja1 du alter ,priester1 es war ,etwas von deiner ,art an ihm1 von ,priester-,art--er war vieldeutig4 ,er war auch undeutlich4 ,was hat er uns darob gezrnt1 dieser ,zornschnauber1 dass wir ihn schlecht verstanden ,aber warum sprach er nicht reinlicher8 ,und lag es an unsern ,ohren1 warum gab er uns ,ohren1 die ihn schlecht hrten8 ,war ,schlamm in unsern ,ohren1 wohlan6 wer legte ihn hinein8 ,zu ,vieles missrieth ihm1 diesem ,tpfer1 der nicht ausgelernt hatte6 ,dass er aber ,rache an seinen ,tpfen und ,geschpfen nahm1 dafr dass sie ihm schlecht geriethen1--das war eine ,snde wider den guten ,geschmack4 ,es giebt auch in der ,frmmigkeit guten ,geschmack3 der sprach endlich ,fort mit einem solchen ,gotte6 ,lieber keinen ,gott1 lieber auf eigne ,faust ,schicksal machen1 lieber ,narr sein1 lieber selber ,gott sein688 --,was hre ich6 sprach hier der alte ,papst mit gespitzten ,ohren2 oh ,zarathustra1 du bist frmmer als du glaubst1 mit einem solchen ,unglauben6 ,irgend ein ,gott in dir bekehrte dich zu deiner ,gottlosigkeit4 ,ist es nicht deine ,frmmigkeit selber1 die dich nicht mehr an einen ,gott glauben lsst8 ,und deine bergrosse ,redlichkeit wird dich auch noch jenseits von ,gut und ,bse wegfuhren6 ,siehe1 doch1 was blieb dir aufgespart8 ,du hast ,augen und ,hand und ,mund1 die sind zum ,segnen vorher bestimmt seit ,ewigkeit4 ,man segnet nicht mit der ,hand allein4 ,in deiner ,nhe1 ob du schon der ,gottloseste sein willst1 wittere ich einen heimlichen ,weih- und ,wohlgeruch von langen ,segnungen3 mir wird wohl und wehe dabei4 ,lass mich deinen ,gast sein1 oh ,zarathustra1 fr eine einzige ,nacht6 ,nirgends auf ,erden wird es mir jetzt wohler als bei dir68-- ,amen6 ,so soll es sein6 sprach ,zarathustra mit grosser ,verwunderung1 dort hinauf fhrt der ,weg1 da liegt die ,hhle ,zarathustra's4 ,gerne1 frwahr1 wrde ich dich selber dahin geleiten1 du ,ehrwrdiger1 denn ich liebe alle frommen ,menschen4 ,aber jetzt ruft mich eilig ein ,nothschrei weg von dir4 ,in meinem ,bereiche soll mir ,niemand zu ,schaden kommen2 meine ,hhle ist ein guter ,hafen4 ,und am liebsten mchte ich jedweden ,traurigen wieder auf festes ,land und feste ,beine stellen4 ,wer aber nhme dir deine ,schwermuth von der ,schulter8 ,dazu bin ich zu schwach4 ,lange1 wahrlich1 mchten wir warten1 bis dir ,einer deinen ,gott wieder aufweckt4 ,dieser alte ,gott nmlich lebt nicht mehr3 der ist grndlich todt48-- ,also sprach ,zarathustra4 ,der hsslichste ,mensch --,und wieder liefen ,zarathustra's ,fsse durch ,berge und ,wlder1 und seine ,augen suchten und suchten1 aber nirgends war ,der zu sehen1 welchen sie sehn wollten1 der grosse ,nothleidende und ,nothschreiende4 ,auf dem ganzen ,wege aber frohlockte er in seinem ,herzen und war dankbar4 ,welche guten ,dinge1 sprach er1 schenkte mir doch dieser ,tag1 zum ,entgelt1 dass er schlimm begann6 ,welche seltsamen ,unterredner fand ich6 ,an deren ,worten will ich lange nun kauen gleich als an guten ,krnern2 klein soll mein ,zahn sie mahlen und malmen1 bis sie mir wie ,milch in die ,seele fliessen68-- ,als aber der ,weg wieder um einen ,felsen bog1 vernderte sich mit ,einem ,male die ,landschaft1 und ,zarathustra trat in ein ,reich des ,todes4 ,hier starrten schwarze und rothe ,klippen empor3 kein ,gras1 kein ,baum1 keine ,vogelstimme4 ,es war nmlich ein ,thal1 welches alle ,thiere mieden1 auch die ,raubthiere-1 nur dass eine ,art hsslicher1 dicker1 grner ,schlangen1 wenn sie alt wurden1 hierher kamen1 um zu sterben4 ,darum nannten diess ,thal die ,hirten3 ,schlangen-,tod4 ,zarathustra aber versank in eine schwarze ,erinnerung1 denn ihm war1 als habe er schon ein ,mal in diesem ,thal gestanden4 ,und vieles ,schwere legte sich ihm ber den ,sinn3 also1 dass er langsam gieng und immer langsamer und endlich still stand4 ,da aber sahe er1 als er die ,augen aufthat1 ,etwas1 das am ,wege sass1 gestaltet wie ein ,mensch und kaum wie ein ,mensch1 etwas ,unaussprechliches4 ,und mit ,einem ,schlage berfiel ,zarathustra die grosse ,scham darob1 dass er so ,etwas mit den ,augen angesehn habe3 errthend bis hinauf an sein weisses ,haar1 wandte er den ,blick ab und hob den ,fuss1 dass er diese schlimme ,stelle verlasse4 ,da aber wurde die todte de laut3 vom ,boden auf nmlich quoll es gurgelnd und rchelnd1 wie ,wasser ,nachts durch verstopfte ,wasser-,rhren gurgelt und rchelt2 und zuletzt wurde daraus eine ,menschen-,stimme und ,menschen-,rede3--die lautete also4 ,zarathustra6 ,zarathustra6 ,rathe mein ,rthsel6 ,sprich1 sprich6 ,was ist die ,rache am ,zeugen8 ,ich locke dich zurck1 hier ist glattes ,eis6 ,sieh zu1 sieh zu1 ob dein ,stolz sich hier nicht die ,beine bricht6 ,du dnkst dich weise1 du stolzer ,zarathustra6 ,so rathe doch das ,rthsel1 du harter ,nsseknacker1--das ,rthsel1 das ich bin6 ,so sprich doch--wer bin ich68 --,als aber ,zarathustra diese ,worte gehrt hatte1--was glaubt ihr wohl1 dass sich da mit seiner ,seele zutrug8 ,das ,mitleiden fiel ihn an2 und er sank mit ,einem ,male nieder1 wie ein ,eichbaum1 der lange vielen ,holzschlgern widerstanden hat1--schwer1 pltzlich1 zum ,schrecken selber fr ,die1 welche ihn fllen wollten4 ,aber schon stand er wieder vom ,boden auf1 und sein ,antlitz wurde hart4 ,ich erkenne dich wohl1 sprach er mit einer erzenen ,stimme3 du bist der ,mrder ,gottes6 ,lass mich gehn4 ,du ertrugst ,den nicht1 der dich sah1--der dich immer und durch und durch sah1 du hsslichster ,mensch6 ,du nahmst ,rache an diesem ,zeugen68 ,also sprach ,zarathustra und wollte davon2 aber der ,unaussprechliche fasste nach einem ,zipfel seines ,gewandes und begann von ,neuem zu gurgeln und nach ,worten zu suchen4 ,bleib68 sagte er endlich-- --bleib6 ,geh nicht vorber6 ,ich errieth1 welche ,axt dich zu ,boden schlug3 ,heil dir1 oh ,zarathustra1 dass du wieder stehst6 ,du erriethest1 ich weiss es gut1 wie ,dem zu ,muthe ist1 der ihn tdtete1--dem ,mrder ,gottes4 ,bleib6 ,setze dich her zu mir1 es ist nicht umsonst4 ,zu wem wollte ich1 wenn nicht zu dir8 ,bleib1 setze dich6 ,blicke mich aber nicht an6 ,ehre also--meine ,hsslichkeit6 ,sie verfolgen mich3 nun bist du meine letzte ,zuflucht4 ,nicht mit ihrem ,hasse1 nicht mit ihren ,hschern3--oh solcher ,verfolgung wrde ich spotten und stolz und froh sein6 ,war nicht aller ,erfolg bisher bei den ,gut-,verfolgten8 ,und wer gut verfolgt1 lernt leicht folgen3--ist er doch einmal--hinterher6 ,aber ihr ,mitleid ist's-- --ihr ,mitleid ist's1 vor dem ich flchte und dir zuflchte4 ,oh ,zarathustra1 schtze mich1 du meine letzte ,zuflucht1 du ,einziger1 der mich errieth3 --du erriethest1 wie ,dem zu ,muthe ist1 welcher ihn tdtete4 ,bleib6 ,und willst du gehn1 du ,ungeduldiger3 geh nicht den ,weg1 den ich kam4 ,der ,weg ist schlecht4 ,zrnst du mir1 dass ich zu lange schon rede-rade-breche8 ,dass ich schon dir rathe8 ,aber wisse1 ich bin's1 der hsslichste ,mensch1 --der auch die grssten schwersten ,fsse hat4 ,wo ich gieng1 ist der ,weg schlecht4 ,ich trete alle ,wege todt und zu ,schanden4 ,dass du aber an mir vorbergiengst1 schweigend2 dass du errthetest1 ich sah es wohl3 daran erkannte ich dich als ,zarathustra4 ,jedweder ,andere htte mir sein ,almosen zugeworfen1 sein ,mitleiden1 mit ,blick und ,rede4 ,aber dazu--bin ich nicht ,bettler genug1 das erriethest du-- --dazu bin ich zu reich1 reich an ,grossem1 an ,furchtbarem1 am ,hsslichsten1 am ,unaussprechlichsten6 ,deine ,scham1 oh ,zarathustra1 ehrte mich6 ,mit ,noth kam ich heraus aus dem ,gedrng der ,mitleidigen1--dass ich den ,einzigen fnde1 der heute lehrt ,mitleiden ist zudringlich8--dich1 oh ,zarathustra6 --sei es eines ,gottes1 sei es der ,menschen ,mitleiden3 ,mitleiden geht gegen die ,scham4 ,und nicht-helfen-wollen kann vornehmer sein als jene ,tugend1 die zuspringt4 ,das aber heisst heute ,tugend selber bei allen kleinen ,leuten1 das ,mitleiden3--die haben keine ,ehrfurcht vor grossem ,unglck1 vor grosser ,hsslichkeit1 vor grossem ,missrathen4 ber diese ,alle blicke ich hinweg1 wie ein ,hund ber die ,rcken wimmelnder ,schafheerden wegblickt4 ,es sind kleine wohlwollige wohlwillige graue ,leute4 ,wie ein ,reiher verachtend ber flache ,teiche wegblickt1 mit zurckgelegtem ,kopfe3 so blicke ich ber das ,gewimmel grauer kleiner ,wellen und ,willen und ,seelen weg4 ,zu lange hat man ihnen ,recht gegeben1 diesen kleinen ,leuten3 so gab man ihnen endlich auch die ,macht--nun lehren sie3 gut ist nur1 was kleine ,leute gut heissen48 ,und ,wahrheit8 heisst heute1 was der ,prediger sprach1 der selber aus ihnen herkam1 jener wunderliche ,heilige und ,frsprecher der kleinen ,leute1 welcher von sich zeugte ich--bin die ,wahrheit48 ,dieser ,unbescheidne macht nun lange schon den kleinen ,leuten den ,kamm hoch schwellen--er1 der keinen kleinen ,irrthum lehrte1 als er lehrte ich--bin die ,wahrheit48 ,ward einem ,unbescheidnen jemals hflicher geantwortet8--,du aber1 oh ,zarathustra1 giengst an ihm vorber und sprachst3 ,nein6 ,nein6 ,drei ,mal ,nein68 ,du warntest vor seinem ,irrthum1 du warntest als der ,erste vor dem ,mitleiden--nicht ,alle1 nicht ,keinen1 sondern dich und deine ,art4 ,du schmst dich an der ,scham des grossen ,leidenden2 und wahrlich1 wenn du sprichst von dem ,mitleiden her kommt eine grosse ,wolke1 habt ,acht1 ihr ,menschen68 --wenn du lehrst alle ,schaffenden sind hart1 alle grosse ,liebe ist ber ihrem ,mitleiden83 oh ,zarathustra1 wie gut dnkst du mich eingelernt auf ,wetter-,zeichen6 ,du selber aber--warne dich selber auch vor deinem ,mitleiden6 ,denn ,viele sind zu dir unterwegs1 viele ,leidende1 ,zweifelnde1 ,verzweifelnde1 ,ertrinkende1 ,frierende-- ,ich warne dich auch vor mir4 ,du erriethest mein bestes1 schlimmstes ,rthsel1 mich selber und was ich that4 ,ich kenne die ,axt1 die dich fllt4 ,aber er--musste sterben3 er sah mit ,augen1 welche ,alles sahn1--er sah des ,menschen ,tiefen und ,grnde1 alle seine verhehlte ,schmach und ,hsslichkeit4 ,sein ,mitleiden kannte keine ,scham3 er kroch in meine schmutzigsten ,winkel4 ,dieser ,neugierigste1 ber-,zudringliche1 ber-,mitleidige musste sterben4 ,er sah immer mich3 an einem solchen ,zeugen wollte ich ,rache haben--oder selber nicht leben4 ,der ,gott1 der ,alles sah1 auch den ,menschen dieser ,gott musste sterben6 ,der ,mensch ertrgt es nicht1 dass solch ein ,zeuge lebt48 ,also1 sprach der hsslichste ,mensch4 ,zarathustra aber erhob sich und schickte sich an fortzugehn3 denn ihn frstelte bis in seine ,eingeweide4 ,du ,unaussprechlicher1 sagte er1 du warntest mich vor deinem ,wege4 ,zum ,danke dafr lobe ich dir den meinen4 ,siehe1 dort hinauf liegt die ,hhle ,zarathustra's4 ,meine ,hhle ist gross und tief und hat viele ,winkel2 da findet der ,versteckteste sein ,versteck4 ,und dicht bei ihr sind hundert ,schlpfe und ,schliche fr kriechendes1 flatterndes und springendes ,gethier4 ,du ,ausgestossener1 der du dich selber ausstiessest1 du willst nicht unter ,menschen und ,menschen-,mitleid wohnen8 ,wohlan1 so thu's mir gleich6 ,so lernst du auch von mir2 nur der ,thter lernt4 ,und rede zuerst und -nchst mit meinen ,thieren6 ,das stolzeste ,thier und das klgste ,thier--die mchten uns ,beiden wohl die rechten ,rathgeber sein68-- ,also sprach ,zarathustra und gieng seiner ,wege1 nachdenklicher und langsamer noch als zuvor3 denn er fragte sich ,vieles und wusste sich nicht leicht zu antworten4 ,wie arm ist doch der ,mensch6 dachte er in seinem ,herzen1 wie hsslich1 wie rchelnd1 wie voll verborgener ,scham6 ,man sagt mir1 dass der ,mensch sich selber liebe3 ach1 wie gross muss diese ,selber-,liebe sein6 ,wie viel ,verachtung hat sie wider sich6 ,auch dieser da liebte sich1 wie er sich verachtete1--ein grosser ,liebender ist er mir und ein grosser ,verchter4 ,keinen fand ich noch1 der sich tiefer verachtet htte3 auch ,das ist ,hhe4 ,wehe1 war ,der vielleicht der hhere ,mensch1 dessen ,schrei ich hrte8 ,ich liebe die grossen ,verachtenden4 ,der ,mensch aber ist ,etwas1 das berwunden werden muss48-- ,der freiwillige ,bettler ,als ,zarathustra den hsslichsten ,menschen verlassen hatte1 fror ihn1 und er fhlte sich einsam3 es gieng ihm nmlich vieles ,kalte und ,einsame durch die ,sinne1 also1 dass darob auch seine ,glieder klter wurden4 ,indem er aber weiter und weiter stieg1 hinauf1 hinab1 bald an grnen ,weiden vorbei1 aber auch ber wilde steinichte ,lager1 wo ehedem wohl ein ungeduldiger ,bach sich zu ,bett gelegt hatte4- da wurde ihm mit ,einem ,male wieder wrmer und herzlicher zu ,sinne4 ,was geschah mir doch8 fragte er sich1 etwas ,warmes und ,lebendiges erquickt mich1 das muss in meiner ,nhe sein4 ,schon bin ich weniger allein2 unbewusste ,gefhrten und ,brder schweifen um mich1 ihr warmer ,athem rhrt an meine ,seele48 ,als er aber um sich sphete und nach den ,trstern seiner ,einsamkeit suchte3 siehe1 da waren es ,khe1 welche auf einer ,anhhe bei einander standen2 deren ,nhe und ,geruch hatten sein ,herz erwrmt4 ,diese ,khe aber schienen mit ,eifer einem ,redenden zuzuhren und gaben nicht auf ,den ,acht1 der herankam4 ,wie aber ,zarathustra ganz in ihrer ,nhe war1 hrte er deutlich1 dass eine ,menschen-,stimme aus der ,mitte der ,khe heraus redete2 und ersichtlich hatten sie allesammt ihre ,kpfe dem ,redenden zugedreht4 ,da sprang ,zarathustra mit ,eifer hinauf und drngte die ,thiere auseinander1 denn er frchtete1 dass hier jemandem ein ,leids geschehn sei1 welchem schwerlich das ,mitleid von ,khen abhelfen mochte4 ,aber darin hatte er sich getuscht2 denn siehe1 da sass ein ,mensch auf der ,erde und schien den ,thieren zuzureden1 dass sie keine ,scheu vor ihm haben sollten1 ein friedfertiger ,mensch und ,berg-,prediger1 aus dessen ,augen die ,gte selber predigte4 ,was suchst du hier88 rief ,zarathustra mit ,befremden4 ,was ich hier suche8 antwortete er3 das ,selbe1 was du suchst1 du ,strenfried6 nmlich das ,glck auf ,erden4 ,dazu aber mchte ich von diesen ,khen lernen4 ,denn1 weisst du wohl1 einen halben ,morgen schon rede ich ihnen zu1 und eben wollten sie mir ,bescheid geben4 ,warum doch strst du sie8 ,so wir nicht umkehren und werden wie die ,khe1 so kommen wir nicht in das ,himmelreich4 ,wir sollten ihnen nmlich ,eins ablernen3 das ,wiederkuen4 ,und wahrlich1 wenn der ,mensch auch die ganze ,welt gewnne und lernte das ,eine nicht1 das ,wiederkuen3 was hlfe es6 ,er wrde nicht seine ,trbsal los --seine grosse ,trbsal3 die aber heisst heute ,ekel4 ,wer hat heute von ,ekel nicht ,herz1 ,mund und ,augen voll8 ,auch du6 ,auch du6 ,aber siehe doch diese ,khe an68-- ,also sprach der ,berg-,prediger und wandte dann seinen eignen ,blick ,zarathustra zu1--denn bisher hieng er mit ,liebe an den ,khen--3 da aber verwandelte er sich4 ,wer ist das1 mit dem ich rede8 rief er erschreckt und sprang vom ,boden empor4 ,diess ist der ,mensch ohne ,ekel1 diess ist ,zarathustra selber1 der berwinder des grossen ,ekels1 diess ist das ,auge1 diess ist der ,mund1 diess ist das ,herz ,zarathustra's selber48 ,und indem er also sprach1 ksste er ,dem1 zu welchem er redete1 die ,hnde1 mit berstrmenden ,augen1 und gebrdete sich ganz als ,einer1 dem ein kostbares ,geschenk und ,kleinod unversehens vom ,himmel fllt4 ,die ,khe aber schauten dem ,allen zu und wunderten sich4 ,sprich nicht von mir1 du ,wunderlicher6 ,lieblicher6 sagte ,zarathustra und wehrte seiner ,zrtlichkeit1 sprich mir erst von dir6 ,bist du nicht der freiwillige ,bettler1 der einst einen grossen ,reichthum von sich warf1-- --der sich seines ,reichthums schmte und der ,reichen1 und zu den rmsten floh1 dass er ihnen seine ,flle und sein ,herz schenke8 ,aber sie nahmen ihn nicht an48 ,aber sie nahmen mich nicht an1 sagte der freiwillige ,bettler1 du weisst es ja4 ,so gieng ich endlich zu den ,thieren und zu diesen ,khen48 ,da lerntest du1 unterbrach ,zarathustra den ,redenden1 wie es schwerer ist1 recht geben als recht nehmen1 und dass gut schenken eine ,kunst ist und die letzte listigste ,meister-,kunst der ,gte48 ,sonderlich heutzutage1 antwortete der freiwillige ,bettler3 heute nmlich1 wo alles ,niedrige aufstndisch ward und scheu und auf seine ,art hoffhrtig3 nmlich auf ,pbel-,art4 ,denn es kam die ,stunde1 du weisst es ja1 fr den grossen schlimmen langen langsamen ,pbel- und ,sklaven-,aufstand3 der wchst und wchst6 ,nun emprt die ,niedrigen alles ,wohlthun und kleine ,weggeben2 und die berreichen mgen auf der ,hut sein6 ,wer heute gleich bauchichten ,flaschen trpfelt aus allzuschmalen ,hlsen3--solchen ,flaschen bricht man heute gern den ,hals4 ,lsterne ,gier1 gallichter ,neid1 vergrmte ,rachsucht1 ,pbel-,stolz3 das sprang mir ,alles in's ,gesicht4 ,es ist nicht mehr wahr1 dass die ,armen selig sind4 ,das ,himmelreich aber ist bei den ,khen48 ,und warum ist es nicht bei den ,reichen8 fragte ,zarathustra versuchend1 whrend er den ,khen wehrte1 die den ,friedfertigen zutraulich anschnauften4 ,was versuchst du mich8 antwortete dieser4 ,du weisst es selber besser noch als ich4 ,was trieb mich doch zu den rmsten1 oh ,zarathustra8 ,war es nicht der ,ekel vor unsern ,reichsten8 --vor den ,strflingen des ,reichthums1 welche sich ihren ,vortheil aus jedem ,kehricht auflesen1 mit kalten ,augen1 geilen ,gedanken1 vor diesem ,gesindel1 das gen ,himmel stinkt1 --vor diesem vergldeten verflschten ,pbel1 dessen ,vter ,langfinger oder ,aasvgel oder ,lumpensammler waren1 mit ,weibern willfhrig1 lstern1 vergesslich3--sie haben's nmlich alle nicht weit zur ,hure-- ,pbel oben1 ,pbel unten6 ,was ist heute noch ,arm8 und ,reich86 ,diesen ,unterschied verlernte ich1--da floh ich davon1 weiter1 immer weiter1 bis ich zu diesen ,khen kam48 ,also sprach der ,friedfertige und schnaufte selber und schwitzte bei seinen ,worten3 also dass die ,khe sich von ,neuem wunderten4 ,zarathustra aber sah ihm immer mit ,lcheln in's ,gesicht1 als er so hart redete1 und schttelte dazu schweigend den ,kopf4 ,du thust dir ,gewalt an1 du ,berg-,prediger1 wenn du solche harte ,worte brauchst4 ,fr solche ,hrte wuchs dir nicht der ,mund1 nicht das ,auge4 ,auch1 wie mich dnkt1 dein ,magen selber nicht3 dem widersteht all solches ,zrnen und ,hassen und berschumen4 ,dein ,magen will sanftere ,dinge3 du bist kein ,fleischer4 ,vielmehr dnkst du mich ein ,pflanzler und ,wurzelmann4 ,vielleicht malmst du ,krner4 ,sicherlich aber bist du fleischlichen ,freuden abhold und liebst den ,honig48 ,du erriethst mich gut1 antwortete der freiwillige ,bettler1 mit erleichtertem ,herzen4 ,ich liebe den ,honig1 ich malme auch ,krner1 denn ich suchte1 was lieblich mundet und reinen ,athem macht3 --auch was lange ,zeit braucht1 ein ,tag- und ,maul-,werk fr sanfte ,mssiggnger und ,tagediebe4 ,am weitesten freilich brachten es diese ,khe3 die erfanden sich das ,wiederkuen und ,in-der-,sonne-,liegen4 ,auch enthalten sie sich aller schweren ,gedanken1 welche das ,herz blhn48 - ,wohlan6 sagte ,zarathustra3 du solltest auch meine ,thiere sehn1 meinen ,adler und meine ,schlange1--ihres ,gleichen giebt es heute nicht auf ,erden4 ,siehe1 dorthin fhrt der ,weg zu meiner ,hhle3 sei diese ,nacht ihr ,gast4 ,und rede mit meinen ,thieren vom ,glck der ,thiere1-- --bis ich selber heimkomme4 ,denn jetzt ruft ein ,nothschrei ,mich eilig weg von dir4 ,auch findest du neuen ,honig bei mir1 eisfrischen ,waben-,goldhonig3 den iss6 ,jetzt aber nimm flugs ,abschied von deinen ,khen1 du ,wunderlicher6 ,lieblicher6 ob es dir schon schwer werden mag4 ,denn es sind deine wrmsten ,freunde und ,lehrmeister68-- - ,einen ausgenommen1 den ich noch lieber habe1 antwortete der freiwillige ,bettler4 ,du selber bist gut und besser noch als eine ,kuh1 oh ,zarathustra68 ,fort1 fort mit dir6 du arger ,schmeichler6 schrie ,zarathustra mit ,bosheit1 was verdirbst du mich mit solchem ,lob und ,schmeichel-,honig88 ,fort1 fort von mir68 schrie er noch ,ein ,mal und schwang seinen ,stock nach dem zrtlichen ,bettler3 der aber lief hurtig davon4 ,der ,schatten ,kaum aber war der freiwillige ,bettler davongelaufen und ,zarathustra wieder mit sich allein1 da hrte er hinter sich eine neue ,stimme3 die rief ,halt6 ,zarathustra6 ,so warte doch6 ,ich bin's ja1 oh ,zarathustra1 ich1 dein ,schatten68 ,aber ,zarathustra wartete nicht1 denn ein pltzlicher ,verdruss berkam ihn ob des vielen ,zudrangs und ,gedrngs in seinen ,bergen4 ,wo ist meine ,einsamkeit hin8 sprach er4 ,es wird mir wahrlich zu viel2 diess ,gebirge wimmelt1 mein ,reich ist nicht mehr von dieser ,welt1 ich brauche neue ,berge4 ,mein ,schatten ruft mich8 ,was liegt an meinem ,schatten6 ,mag er mir nachlaufen6 ich--laufe ihm davon48-- ,also sprach ,zarathustra zu seinem ,herzen und lief davon4 ,aber ,der1 welcher hinter ihm war1 folgte ihm nach3 so dass alsbald drei ,laufende hinter einander her waren1 nmlich voran der freiwillige ,bettler1 dann ,zarathustra und zudritt und -hinterst sein ,schatten4 ,nicht lange liefen sie so1 da kam ,zarathustra zur ,besinnung ber seine ,thorheit und schttelte mit ,einem ,rucke allen ,verdruss und berdruss von sich4 ,wie6 sprach er1 geschahen nicht von je die lcherlichsten ,dinge bei uns alten ,einsiedlern und ,heiligen8 ,wahrlich1 meine ,thorheit wuchs hoch in den ,bergen6 ,nun hre ich sechs alte ,narren-,beine hinter einander her klappern6 ,darf aber ,zarathustra sich wohl vor einem ,schatten frchten8 ,auch dnkt mich zu guterletzt1 dass er lngere ,beine hat als ich48 ,also sprach ,zarathustra1 lachend mit ,augen und ,eingeweiden1 blieb stehen und drehte sich schnell herum--und siehe1 fast warf er dabei seinen ,nachfolger und ,schatten zu ,boden3 so dicht schon folgte ihm derselbe auf den ,fersen1 und so schwach war er auch4 ,als er ihn nmlich mit ,augen prfte1 erschrak er wie vor einem pltzlichen ,gespenste3 so dnn1 schwrzlich1 hohl und berlebt sah dieser ,nachfolger aus4 ,wer bist du8 fragte ,zarathustra heftig1 was treibst du hier8 ,und wesshalb heissest du dich meinen ,schatten8 ,du gefllst mir nicht48 ,vergieb mir1 antwortete der ,schatten1 dass ich's bin2 und wenn ich dir nicht gefalle1 wohlan1 oh ,zarathustra6 darin lobe ich dich und deinen guten ,geschmack4 ,ein ,wanderer bin ich1 der viel schon hinter deinen ,fersen her gieng3 immer unterwegs1 aber ohne ,ziel1 auch ohne ,heim3 also dass mir wahrlich wenig zum ewigen ,juden fehlt1 es sei denn1 dass ich nicht ewig1 und auch nicht ,jude bin4 ,wie8 ,muss ich immerdar unterwegs sein8 ,von jedem ,winde gewirbelt1 unstt1 fortgetrieben8 ,oh ,erde1 du wardst mir zu rund6 ,auf jeder ,oberflche sass ich schon1 gleich mdem ,staube schlief ich ein auf ,spiegeln und ,fensterscheiben3 ,alles nimmt von mir1 ,nichts giebt1 ich werde dnn1--fast gleiche ich einem ,schatten4 ,dir aber1 oh ,zarathustra1 flog und zog ich am lngsten nach1 und1 verbarg ich mich schon vor dir1 so war ich doch dein bester ,schatten3 wo du nur gesessen hast1 sass ich auch4 ,mit dir bin ich in fernsten1 kltesten ,welten umgegangen1 einem ,gespenste gleich1 das freiwillig ber ,winterdcher und ,schnee luft4 ,mit dir strebte ich in jedes ,verbotene1 ,schlimmste1 ,fernste3 und wenn irgend ,etwas an mir ,tugend ist1 so ist es1 dass ich vor keinem ,verbote ,furcht hatte4 ,mit dir zerbrach ich1 was je mein ,herz verehrte1 alle ,grenzsteine und ,bilder warf ich um1 den gefhrlichsten ,wnschen lief ich nach1--wahrlich1 ber jedwedes ,verbrechen lief ich einmal hinweg4 ,mit dir verlernte ich den ,glauben an ,worte und ,werthe und grosse ,namen4 ,wenn der ,teufel sich hutet1 fllt da nicht auch sein ,name ab8 der ist nmlich auch ,haut4 ,der ,teufel selber ist vielleicht--,haut4 ,nichts ist wahr1 ,alles ist erlaubt83 so sprach ich mir zu4 ,in die kltesten ,wasser strzte ich mich1 mit ,kopf und ,herzen4 ,ach1 wie oft stand ich darob nackt als rother ,krebs da6 ,ach1 wohin kam mir alles ,gute und alle ,scham und aller ,glaube an die ,guten6 ,ach1 wohin ist jene verlogne ,unschuld1 die ich einst besass1 die ,unschuld der ,guten und ihrer edlen ,lgen6 ,zu oft1 wahrlich1 folgte ich der ,wahrheit dicht auf dem ,fusse3 da trat sie mir vor den ,kopf4 ,manchmal meinte ich zu lgen1 und siehe6 da erst traf ich--die ,wahrheit4 ,zu ,viel klrte sich mir auf3 nun geht es mich ,nichts mehr an4 ,nichts lebt mehr1 das ich liebe1--wie sollte ich noch mich selber lieben8 ,leben1 wie ich ,lust habe1 oder gar nicht leben83 so will ich's1 so will's auch der ,heiligste4 ,aber1 wehe6 wie habe ich noch--,lust8 ,habe ich--noch ein ,ziel8 ,einen ,hafen1 nach dem mein ,segel luft8 ,einen guten ,wind8 ,ach1 nur wer weiss1 wohin er fhrt1 weiss auch1 welcher ,wind gut und sein ,fahrwind ist4 ,was blieb mir noch zurck8 ,ein ,herz mde und frech2 ein unstter ,wille2 ,flatter-,flgel2 ein zerbrochnes ,rckgrat4 ,diess ,suchen nach meinem ,heim3 oh ,zarathustra1 weisst du wohl1 diess ,suchen war meine ,heimsuchung1 es frisst mich auf4 ,wo ist--mein ,heim88 ,darnach frage und suche und suchte ich1 das fand ich nicht4 ,oh ewiges berall1 oh ewiges ,nirgendwo1 oh ewiges--,umsonst68 ,also sprach der ,schatten1 und ,zarathustra's ,gesicht verlngerte sich bei seinen ,worten4 ,du bist mein ,schatten6 sagte er endlich1 mit ,traurigkeit4 ,deine ,gefahr ist keine kleine1 du freier ,geist und ,wanderer6 ,du hast einen schlimmen ,tag gehabt3 sieh zu1 dass dir nicht noch ein schlimmerer ,abend kommt6 ,solchen ,unstten1 wie du1 dnkt zuletzt auch ein ,gefngniss selig4 ,sahst du je1 wie eingefangne ,verbrecher schlafen8 ,sie schlafen ruhig1 sie gemessen ihre neue ,sicherheit4 ,hte dich1 dass dich nicht am ,ende noch ein enger ,glaube einfngt1 ein harter1 strenger ,wahn6 ,dich nmlich verfhrt und versucht nunmehr ,jegliches1 das eng und fest ist4 ,du hast das ,ziel verloren3 wehe1 wie wirst du diesen ,verlust verscherzen und verschmerzen8 ,damit--hast du auch den ,weg verloren6 ,du armer ,schweifender1 ,schwrmender1 du mder ,schmetterling6 willst du diesen ,abend eine ,rast und ,heimsttte haben8 ,so gehe hinauf zu meiner ,hhle6 ,dorthin fhrt der ,weg zu meiner ,hhle4 ,und jetzo will ich ,schnell wieder von dir davonlaufen4 ,schon liegt es wie ein ,schatten auf mir4 ,ich will allein laufen1 dass es wieder hell um mich werde4 ,dazu muss ich noch lange lustig auf den ,beinen sein4 ,des ,abends aber wird bei mir--getanzt68-- ,also sprach ,zarathustra4 ,mittags --,und ,zarathustra lief und lief und fand ,niemanden mehr und war allein und fand immer wieder sich und genoss und schlrfte seine ,einsamkeit und dachte an gute ,dinge1--stundenlang4 ,um die ,stunde des ,mittags aber1 als die ,sonne gerade ber ,zarathustra's ,haupte stand1 kam er an einem alten krummen und knorrichten ,baume vorbei1 der von der reichen ,liebe eines ,weinstocks rings umarmt und vor sich selber verborgen war3 von dem hiengen gelbe ,trauben in ,flle dem ,wandernden entgegen4 ,da gelstete ihn1 einen kleinen ,durst zu lschen und sich eine ,traube abzubrechen2 als er aber schon den ,arm dazu ausstreckte1 da gelstete ihn etwas ,anderes noch mehr3 nmlich sich neben den ,baum niederzulegen1 um die ,stunde des vollkommnen ,mittags1 und zu schlafen4 ,diess that ,zarathustra2 und sobald er auf dem ,boden lag1 in der ,stille und ,heimlichkeit des bunten ,grases1 hatte er auch schon seinen kleinen ,durst vergessen und schlief ein4 ,denn1 wie das ,sprichwort ,zarathustra's sagt3 ,eins ist nothwendiger als das ,andre4 ,nur dass seine ,augen offen blieben3--sie wurden nmlich nicht satt1 den ,baum und die ,liebe des ,weinstocks zu sehn und zu preisen4 ,im ,einschlafen aber sprach ,zarathustra also zu seinem ,herzen3 ,still6 ,still6 ,ward die ,welt nicht eben vollkommen8 ,was geschieht mir doch8 ,wie ein zierlicher ,wind1 ungesehn1 auf getfeltem ,meere tanzt1 leicht1 federleicht3 so--tanzt der ,schlaf auf mir1 ,kein ,auge drckt er mir zu1 die ,seele lsst er mir wach4 ,leicht ist er1 wahrlich6 federleicht4 ,er berredet mich1 ich weiss nicht wie81 er betupft mich innewendig mit schmeichelnder ,hand1 er zwingt mich4 ,ja1 er zwingt mich1 dass meine ,seele sich ausstreckt3-- --wie sie mir lang und mde wird1 meine wunderliche ,seele6 ,kam ihr eines siebenten ,tages ,abend gerade am ,mittage8 ,wandelte sie zu lange schon selig zwischen guten und reifen ,dingen8 ,sie streckt sich lang aus1 lang1--lnger6 sie liegt stille1 meine wunderliche ,seele4 ,zu viel ,gutes hat sie schon geschmeckt1 diese4 goldene ,traurigkeit drckt sie1 sie verzieht den ,mund4 --,wie ein ,schiff1 das in seine stillste ,bucht einlief3--nun lehnt es sich an die ,erde1 der langen ,reisen mde und der ungewissen ,meere4 ,ist die ,erde nicht treuer8 ,wie solch ein ,schiff sich dem ,lande anlegt1 anschmiegt3--da gengt's1 dass eine ,spinne vom ,lande her zu ihm ihren ,faden spinnt4 ,keiner strkeren ,taue bedarf es da4 ,wie solch ein mdes ,schiff in der stillsten ,bucht3 so ruhe auch ich nun der ,erde nahe1 treu1 zutrauend1 wartend1 mit den leisesten ,fden ihr angebunden4 ,oh ,glck6 ,oh ,glck6 ,willst du wohl singen1 oh meine ,seele8 ,du liegst im ,grase4 ,aber das ist die heimliche feierliche ,stunde1 wo kein ,hirt seine ,flte blst4 ,scheue dich6 ,heisser ,mittag schlft auf den ,fluren4 ,singe4 nicht6 ,still6 ,die ,welt ist vollkommen4 ,singe nicht1 du ,gras-,geflgel1 oh meine ,seele6 ,flstere nicht einmal6 ,sieh doch --still6 der alte ,mittag schlft1 er bewegt den ,mund3 trinkt er nicht eben einen ,tropfen ,glcks-- --einen alten braunen ,tropfen goldenen ,glcks1 goldenen ,weins8 ,es huscht ber ihn hin1 sein ,glck lacht4 ,so--lacht ein ,gott4 ,still6-- --,zum ,glck1 wie wenig gengt schon zum ,glcke68 ,so sprach ich einst1 und dnkte mich klug4 ,aber es war eine ,lsterung3 das lernte ich nun4 ,kluge ,narrn reden besser4 ,das ,wenigste gerade1 das ,leiseste1 ,leichteste1 einer ,eidechse ,rascheln1 ein ,hauch1 ein ,husch1 ein ,augen-,blidk--,wenig macht die ,art des besten ,glcks4 ,still6 --,was geschah mir3 ,horch6 ,flog die ,zeit wohl davon8 ,falle ich nicht8 ,fiel ich nicht--horch6 in den ,brunnen der ,ewigkeit8 --,was geschieht mir8 ,still6 ,es sticht mich--wehe--in's ,herz8 ,in's ,herz6 ,oh zerbrich1 zerbrich1 ,herz1 nach solchem ,glcke1 nach solchem ,stiche6 --,wie8 ,ward die ,welt nicht eben vollkommen8 ,rund und reif8 ,oh des goldenen runden ,reifs--wohin fliegt er wohl8 ,laufe ich ihm nach6 ,husch6 ,still--- 7und hier dehnte sich ,zarathustra und fhlte1 dass er schlafe47-- ,auf6 sprach er zu sich selber1 du ,schlfer6 ,du ,mittagsschlfer6 ,wohlan1 wohlauf1 ihr alten ,beine6 ,zeit ist's und berzeit1 manch gut ,stck ,wegs blieb euch noch zurck-- ,nun schlieft ihr euch aus1 wie lange doch8 ,eine halbe ,ewigkeit6 ,wohlan1 wohlauf nun1 mein altes ,herz6 ,wie lange erst darfst du nach solchem ,schlaf--dich auswachen8 7,aber da schlief er schon von ,neuem ein1 und seine ,seele sprach gegen ihn und wehrte sich und legte sich wieder hin7--,lass mich doch6 ,still6 ,ward nicht die ,welt eben vollkommen8 ,oh des goldnen runden ,balls68-- ,steh auf1 sprach ,zarathustra1 du kleine ,diebin1 du ,tagediebin6 ,wie8 ,immer noch sich strecken1 ghnen1 seufzen1 hinunterfallen in tiefe ,brunnen8 ,wer bist du doch6 ,oh meine ,seele68 7und hier erschrak er1 denn ein ,sonnenstrahl fiel vom ,himmel herunter auf sein ,gesicht7 ,oh ,himmel ber mir1 sprach er seufzend und setzte sich aufrecht1 du schaust mir zu8 ,du horchst meiner wunderlichen ,seele zu8 ,wann trinkst du diesen ,tropfen ,thau's1 der auf alle ,erden-,dinge niederfiel1--wann trinkst du diese wunderliche ,seele-- --wann1 ,brunnen der ,ewigkeit6 du heiterer schauerlicher ,mittags-,abgrund6 wann trinkst du meine ,seele in dich zurck88 ,also sprach ,zarathustra und erhob sich von seinem ,lager am ,baume wie aus einer fremden ,trunkenheit3 und siehe1 da stand die ,sonne immer noch gerade ber seinem ,haupte4 ,es mchte aber ,einer daraus mit ,recht abnehmen1 dass ,zarathustra damals nicht lange geschlafen habe4 ,die ,begrssung ,am spten ,nachmittage war es erst1 dass ,zarathustra1 nach langem umsonstigen ,suchen und ,umherstreifen1 wieder zu seiner ,hhle heimkam4 ,als er aber derselben gegenberstand1 nicht zwanzig ,schritt mehr von ihr ferne1 da geschah das1 was er jetzt am wenigsten erwartete3 von ,neuem hrte er den grossen ,nothschrei4 ,und1 erstaunlich6 diess ,mal kam derselbige aus seiner eignen ,hhle4 ,es war aber ein langer vielfltiger seltsamer ,schrei1 und ,zarathustra unterschied deutlich1 dass er sich aus vielen ,stimmen zusammensetze3 mochte er schon1 aus der ,ferne gehrt1 gleich dem ,schrei aus einem einzigen ,munde klingen4 ,da sprang ,zarathustra auf seine ,hhle zu1 und siehe6 welches ,schauspiel erwartete ihn erst nach diesem ,hrspiele6 ,denn da sassen sie allesammt bei einander1 an denen er des ,tags vorbergegangen war3 der ,knig zur ,rechten und der ,knig zur ,linken1 der alte ,zauberer1 der ,papst1 der freiwillige ,bettler1 der ,schatten1 der ,gewissenhafte des ,geistes1 der traurige ,wahrsager und der ,esel2 der hsslichste ,mensch aber hatte sich eine ,krone aufgesetzt und zwei ,purpurgrtel umgeschlungen1--denn er liebte es1 gleich allen ,hsslichen1 sich zu verkleiden und schn zu thun4 ,inmitten aber dieser betrbten ,gesellschaft stand der ,adler ,zarathustra's1 gestrubt und unruhig1 denn er sollte auf zu ,vieles antworten1 wofr sein ,stolz keine ,antwort hatte2 die kluge ,schlange aber hieng um seinen ,hals4 ,diess ,alles schaute ,zarathustra mit grosser ,verwunderung2 dann prfte er jeden ,einzelnen seiner ,gste mit leutseliger ,neugierde1 las ihre ,seelen ab und wunderte sich von ,neuem4 ,inzwischen hatten sich die ,versammelten von ihren ,sitzen erhoben und warteten mit ,ehrfurcht1 dass ,zarathustra reden werde4 ,zarathustra aber sprach also3 ,ihr ,verzweifelnden6 ,ihr ,wunderlichen6 ,ich hrte also euren ,nothschrei8 ,und nun weiss ich auch1 wo ,der zu suchen ist1 den ich umsonst heute suchte3 der hhere ,mensch--3 --in meiner eignen ,hhle sitzt er1 der hhere ,mensch6 ,aber was wundere ich mich6 ,habe ich ihn nicht selber zu mir gelockt durch ,honig-,opfer und listige ,lockrufe meines ,glcks8 ,doch dnkt mir1 ihr taugt euch schlecht zur ,gesellschaft1 ihr macht einander das ,herz unwirsch1 ihr ,nothschreienden1 wenn ihr hier beisammen sitzt8 ,es muss erst ,einer kommen1 --,einer1 der euch wieder lachen macht1 ein guter frhlicher ,hanswurst1 ein ,tnzer und ,wind und ,wildfang1 irgend ein alter ,narr3--was dnket euch8 ,vergebt mir doch1 ihr ,verzweifelnden1 dass ich vor euch mit solch kleinen ,worten rede1 unwrdig1 wahrlich61 solcher ,gste6 ,aber ihr errathet nicht1 was mein ,herz muthwillig macht3-- --ihr selber thut es und euer ,anblick1 vergebt es mir6 ,jeder nmlich wird muthig1 der einem ,verzweifelnden zuschaut4 ,einem ,verzweifelnden zuzusprechen--dazu dnkt sich jeder stark genug4 ,mir selber gabt ihr diese ,kraft1--eine gute ,gabe1 meine hohen ,gste6 ,ein rechtschaffnes ,gastgeschenk6 ,wohlan1 so zrnt nun nicht1 dass ich euch auch vom ,meinigen anbiete4 ,diess hier ist mein ,reich und meine ,herrschaft3 was aber mein ist1 fr diesen ,abend und diese ,nacht soll es euer sein4 ,meine ,thiere sollen euch dienen3 meine ,hhle sei eure ,ruhestatt6 ,bei mir zu ,heim-und-,hause soll ,keiner verzweifeln1 in meinem ,reviere schtze ich jeden vor seinen wilden ,thieren4 ,und das ist das ,erste1 was ich euch anbiete3 ,sicherheit6 ,das ,zweite aber ist3 mein kleiner ,finger4 ,und habt ihr den erst1 so nehmt nur noch die ganze ,hand1 wohlan6 und das ,herz dazu6 ,willkommen hier1 willkommen1 meine ,gastfreunde68 ,also sprach ,zarathustra und lachte vor ,liebe und ,bosheit4 ,nach dieser ,begrssung verneigten sich seine ,gste abermals und schwiegen ehrfrchtig2 der ,knig zur ,rechten aber antwortete ihm in ihrem ,namen4 ,daran1 oh ,zarathustra1 wie du uns ,hand und ,gruss botest1 erkennen wir dich als ,zarathustra4 ,du erniedrigtest dich vor uns2 fast thatest du unserer ,ehrfurcht wehe--3 --wer aber vermochte gleich dir sich mit solchem ,stolze zu erniedrigen8 ,das richtet uns selber auf1 ein ,labsal ist es unsern ,augen und ,herzen4 ,diess allein nur zu schaun1 stiegen gern wir auf hhere ,berge1 als dieser ,berg ist4 ,als ,schaulustige nmlich kamen wir1 wir wollten sehn1 was trbe ,augen hell macht4 ,und siehe1 schon ist es vorbei mit allem unsern ,nothschrein4 ,schon steht ,sinn und ,herz uns offen und ist entzckt4 ,wenig fehlt3 und unser ,muth wird muthwillig4 ,nichts1 oh ,zarathustra1 wchst ,erfreulicheres auf ,erden1 als ein hoher starker ,wille3 der ist ihr schnstes ,gewchs4 ,eine ganze ,landschaft erquickt sich an ,einem solchen ,baume4 ,der ,pinie vergleiche ich1 wer gleich dir1 oh ,zarathustra1 aufwchst3 lang1 schweigend1 hart1 allein1 besten biegsamsten ,holzes1 herrlich1-- --zuletzt aber hinausgreifend mit starken grnen sten nach seiner ,herrschaft1 starke ,fragen fragend vor ,winden und ,wettern und was immer auf ,hhen heimisch ist1 --strker antwortend1 ein ,befehlender1 ein ,siegreicher3 oh wer sollte nicht1 solche ,gewchse zu schaun1 auf hohe ,berge steigen8 ,deines ,baumes hier1 oh ,zarathustra1 erlabt sich auch der ,dstere1 der ,missrathene1 an deinem ,anblicke wird auch der ,unstte sicher und heilt sein ,herz4 ,und wahrlich1 zu deinem ,berge und ,baume richten sich heute viele ,augen2 eine grosse ,sehnsucht hat sich aufgemacht1 und ,manche lernten fragen3 wer ist ,zarathustra8 ,und wem du jemals dein ,lied und deinen ,honig in's ,ohr getrufelt3 alle die ,versteckten1 die ,einsiedler1 die ,zweisiedler sprachen mit ,einem ,male zu ihrem ,herzen3 ,lebt ,zarathustra noch8 ,es lohnt sich nicht mehr zu leben1 ,alles ist gleich1 ,alles ist umsonst3 oder--wir mssen mit ,zarathustra leben68 ,warum kommt er nicht1 der sich so lange ankndigte8 also fragen ,viele2 verschlang ihn die ,einsamkeit8 ,oder sollen wir wohl zu ihm kommen88 ,nun geschieht's1 dass die ,einsamkeit selber mrbe wird und zerbricht1 einem ,grabe gleich1 das zerbricht und seine ,todten nicht mehr halten kann4 berall sieht man ,auferstandene4 ,nun steigen und steigen die ,wellen um deinen ,berg1 oh ,zarathustra4 ,und wie hoch auch deine ,hhe ist1 ,viele mssen zu dir hinauf2 dein ,nachen soll nicht lange mehr im ,trocknen sitzen4 ,und dass wir ,verzweifelnde jetzt in deine ,hhle kamen und schon nicht mehr verzweifeln3 ein ,wahr- und ,vorzeichen ist es nur1 davon1 dass ,bessere zu dir unterwegs sind1-- --denn er selber ist zu dir unterwegs1 der letzte ,rest ,gottes unter ,menschen1 das ist3 alle die ,menschen der grossen ,sehnsucht1 des grossen ,ekels1 des grossen berdrusses1 --,alle1 die nicht leben wollen1 oder sie lernen wieder hoffen--oder sie lernen von dir1 oh ,zarathustra1 die grosse ,hoffnung68 ,also sprach der ,knig zur ,rechten und ergriff die ,hand ,zarathustra's1 um sie zu kssen2 aber ,zarathustra wehrte seiner ,verehrung und trat erschreckt zurck1 schweigend und pltzlich wie in weite ,fernen entfliehend4 ,nach einer kleinen ,weile aber war er schon wieder bei seinen ,gsten1 blickte sie mit hellen1 prfenden ,augen an und sprach3 ,meine ,gste1 ihr hheren ,menschen1 ich will deutsch und deutlich mit euch reden4 ,nicht auf euch wartete ich hier in diesen ,bergen4 7,deutsch und deutlich8 ,dass ,gott erbarm6 sagte hier der ,knig zur ,linken1 bei ,seite2 man merkt1 er kennt die lieben ,deutschen nicht1 dieser ,weise aus dem ,morgenlande6 ,aber er meint deutsch und derb8--wohlan6 ,das ist heutzutage noch nicht der schlimmste ,geschmack687 ,ihr mgt wahrlich insgesammt hhere ,menschen sein1 fuhr ,zarathustra fort3 aber fr mich--seid ihr nicht hoch und stark genug4 ,fr mich1 das heisst3 fr das ,unerbittliche1 das in mir schweigt1 aber nicht immer schweigen wird4 ,und gehrt ihr zu mir1 so doch nicht als mein rechter ,arm4 ,wer nmlich selber auf kranken und zarten ,beinen steht1 gleich euch1 der will vor ,allem1 ob er's weiss oder sich verbirgt3 dass er geschont werde4 ,meine ,arme und meine ,beine aber schone ich nicht1 ich schone meine ,krieger nicht3 wieso knntet ihr zu meinem ,kriege taugen8 ,mit euch verdrbe ich mir jeden ,sieg noch4 ,und ,mancher von euch fiele schon um1 wenn er nur den lauten ,schall meiner ,trommeln hrte4 ,auch seid ihr mir nicht schn genug und wohlgeboren4 ,ich brauche reine glatte ,spiegel fr meine ,lehren2 auf eurer ,oberflche verzerrt sich noch mein eignes ,bildniss4 ,eure ,schultern drckt manche ,last1 manche ,erinnerung2 manch schlimmer ,zwerg hockt in euren ,winkeln4 ,es giebt verborgenen ,pbel auch in euch4 ,und seid ihr auch hoch und hherer ,art3 ,vieles an euch ist krumm und missgestalt4 ,da ist kein ,schmied in der ,welt1 der euch mir zurecht und gerade schlge4 ,ihr seid nur ,brcken3 mgen ,hhere auf euch hinber schreiten6 ,ihr bedeutet ,stufen3 so zrnt ,dem nicht1 der ber euch hinweg in seine ,hhe steigt6 ,aus eurem ,samen mag auch mir einst ein chter ,sohn und vollkommener ,erbe wachsen3 aber das ist ferne4 ,ihr selber seid ,die nicht1 welchen mein ,erbgut und ,name zugehrt4 ,nicht auf euch warte ich hier in diesen ,bergen1 nicht mit euch darf ich zum letzten ,male niedersteigen4 ,als ,vorzeichen kamt ihr mir nur1 dass schon ,hhere zu mir unterwegs sind1-- --nicht die ,menschen der grossen ,sehnsucht1 des grossen ,ekels1 des grossen berdrusses und ,das1 was ihr den berrest ,gottes nanntet4 --,nein6 ,nein6 ,drei ,mal ,nein6 ,auf ,andere warte ich hier in diesen ,bergen und will meinen ,fuss nicht ohne sie von dannen heben1 --auf ,hhere1 ,strkere1 ,sieghaftere1 ,wohlgemuthere1 ,solche1 die rechtwinklig gebaut sind an ,leib und ,seele3 lachende ,lwen mssen kommen6 ,oh1 meine ,gastfreunde1 ihr ,wunderlichen1--hrtet ihr noch ,nichts von meinen ,kindern8 ,und dass sie zu mir unterwegs sind8 ,sprecht mir doch von meinen ,grten1 von meinen glckseligen ,inseln1 von meiner neuen schnen ,art1--warum sprecht ihr mir nicht davon8 ,diess ,gastgeschenk erbitte ich mir von eurer ,liebe1 dass ihr mir von meinen ,kindern sprecht4 ,hierzu bin ich reich1 hierzu ward ich arm3 was gab ich nicht hin1 --was gbe ich nicht hin1 dass ich ,eins htte3 diese ,kinder1 diese lebendige ,pflanzung1 diese ,lebensbume meines ,willens und meiner hchsten ,hoffnung68 ,also sprach ,zarathustra und hielt pltzlich inne in seiner ,rede3 denn ihn berfiel seine ,sehnsucht1 und er schloss ,augen und ,mund vor der ,bewegung seines ,herzens4 ,und auch alle seine ,gste schwiegen und standen still und bestrzt3 nur dass der alte ,wahrsager mit ,hnden und ,gebrden ,zeichen gab4 ,das ,abendmahl ,an dieser ,stelle nmlich unterbrach der ,wahrsager die ,begrssung ,zarathustra's und seiner ,gste3 er drngte sich vor1 wie ,einer1 der keine ,zeit zu verlieren hat1 fasste die ,hand ,zarathustra's und rief3 ,aber ,zarathustra6 ,eins ist nothwendiger als das ,andre1 so redest du selber3 wohlan1 ,eins ist mir jetzt nothwendiger als alles ,andere4 ,ein ,wort zur rechten ,zeit3 hast du mich nicht zum ,mahle eingeladen8 ,und hier sind viele1 die lange ,wege machten4 ,du willst uns doch nicht mit ,reden abspeisen8 ,auch gedachtet ihr ,alle mir schon zu viel des ,erfrierens1 ,ertrinkens1 ,erstickens und andrer ,leibes-,nothstnde3 ,keiner aber gedachte meines ,nothstandes1 nmlich des ,verhungerns-- 7,also sprach der ,wahrsager2 wie die ,thiere ,zarathustra's aber diese ,worte hrten1 liefen sie vor ,schrecken davon4 ,denn sie sahen1 dass was sie auch am ,tage heimgebracht hatten1 nicht genug sein werde1 den ,einen ,wahrsager zu stopfen47 ,eingerechnet das ,verdursten1 fuhr der ,wahrsager fort4 ,und ob ich schon ,wasser hier pltschern hre1 gleich ,reden der ,weisheit1 nmlich reichlich und unermdlich3 ich--will ,wein6 ,nicht jeder ist gleich ,zarathustra ein geborner ,wassertrinker4 ,wasser taugt auch nicht fr ,mde und ,verwelkte3 uns gebhrt ,wein1--der erst giebt pltzliches ,genesen und stegreife ,gesundheit68 ,bei dieser ,gelegenheit1 da der ,wahrsager nach ,wein begehrte1 geschah es1 dass auch der ,knig zur ,linken1 der ,schweigsame1 einmal zu ,worte kam4 ,fr ,wein1 sprach er1 trugen wir ,sorge1 ich sammt meinem ,bruder1 dem ,knige zur ,rechten3 wir haben ,weins genug1--einen ganzen ,esel voll4 ,so fehlt ,nichts als ,brod48 ,brod8 entgegnete ,zarathustra und lachte dazu4 ,nur gerade ,brod haben ,einsiedler nicht4 ,aber der ,mensch lebt nicht vom ,brod allein1 sondern auch vom ,fleische guter ,lmmer1 deren ich zwei habe3 --,die soll man geschwinde schlachten und wrzig1 mit ,salbei1 zubereiten3 so liebe ich's4 ,und auch an ,wurzeln und ,frchten fehlt es nicht1 gut genug selbst fr ,lecker- und ,schmeckerlinge2 noch an ,nssen und andern ,rthseln zum ,knacken4 ,also wollen wir in ,krze eine gute ,mahlzeit machen4 ,wer aber mit essen will1 muss auch mit ,hand anlegen1 auch die ,knige4 ,bei ,zarathustra nmlich darf auch ein ,knig ,koch sein48 ,mit diesem ,vorschlage war ,allen nach dem ,herzen geredet3 nur dass der freiwillige ,bettler sich gegen ,fleisch und ,wein und ,wrzen strubte4 ,nun hrt mir doch diesen ,schlemmer ,zarathustra6 sagte er scherzhaft3 geht man dazu in ,hhlen und ,hoch-,gebirge1 dass man solche ,mahlzeiten macht8 ,nun freilich verstehe ich1 was er einst uns lehrte3 ,gelobt sei die kleine ,armuth68 ,und warum er die ,bettler abschaffen will48 ,sei guter ,dinge1 antwortete ihm ,zarathustra1 wie ich es bin4 ,bleibe bei deiner ,sitte1 du ,trefflicher1 malme deine ,krner1 trink dein ,wasser1 lobe deine ,kche3 wenn sie dich nur frhlich macht6 ,ich bin ein ,gesetz nur fr die ,meinen1 ich bin kein ,gesetz fr ,alle4 ,wer aber zu mir gehrt1 der muss von starken ,knochen sein1 auch von leichten ,fssen1-- --lustig zu ,kriegen und ,festen1 kein ,dsterling1 kein ,traum-,hans1 bereit zum ,schwersten wie zu seinem ,feste1 gesund und heil4 ,das ,beste gehrt den ,meinen und mir2 und giebt man's uns nicht1 so nehmen wir's3--die beste ,nahrung1 den reinsten ,himmel1 die strksten ,gedanken1 die schnsten ,fraun68-- ,also sprach ,zarathustra2 der ,knig zur ,rechten aber entgegnete3 ,seltsam6 ,vernahm man je solche kluge ,dinge aus dem ,munde eines ,weisen8 ,und wahrlich1 das ist das ,seltsamste an einem ,weisen1 wenn er zu alledem auch noch klug und kein ,esel ist48 ,also sprach der ,knig zur ,rechten und wunderte sich2 der ,esel aber sagte zu seiner ,rede mit bsem ,willen ,i-,a4 ,diess aber war der ,anfang von jener langen ,mahlzeit1 welche das ,abendmahl8 in den ,historien-,bchern genannt wird4 ,bei derselben aber wurde von nichts ,anderem geredet als vom hheren ,menschen4 ,vom hheren ,menschen #a4 ,als ich zum ersten ,male zu den ,menschen kam1 da that ich die ,einsiedler-,thorheit1 die grosse ,thorheit3 ich stellte mich auf den ,markt4 ,und als ich zu ,allen redete1 redete ich zu ,keinem4 ,des ,abends aber waren ,seiltnzer meine ,genossen1 und ,leichname2 und ich selber fast ein ,leichnam4 ,mit dem neuen ,morgen aber kam mir eine neue ,wahrheit3 da lernte ich sprechen ,was geht mich ,markt und ,pbel und ,pbel-,lrm und lange ,pbel-,ohren an68 ,ihr hheren ,menschen1 ,diess lernt von mir3 auf dem ,markt glaubt ,niemand an hhere ,menschen4 ,und wollt ihr dort reden1 wohlan6 ,der ,pbel aber blinzelt wir sind ,alle gleich48 ,ihr hheren ,menschen1--so blinzelt der ,pbel--es giebt keine hheren ,menschen1 wir sind ,alle gleich1 ,mensch ist ,mensch1 vor ,gott--sind wir ,alle gleich68 ,vor ,gott6--,nun aber starb dieser ,gott4 ,vor dem ,pbel aber wollen wir nicht gleich sein4 ,ihr hheren ,menschen1 geht weg vom ,markt6 #b4 ,vor ,gott6--,nun aber starb dieser ,gott6 ,ihr hheren ,menschen1 dieser ,gott war eure grsste ,gefahr4 ,seit er im ,grabe liegt1 seid ihr erst wieder auferstanden4 ,nun erst kommt der grosse ,mittag1 nun erst wird der hhere ,mensch--,herr6 ,verstandet ihr diess ,wort1 oh meine ,brder8 ,ihr seid erschreckt3 wird euren ,herzen schwindlig8 ,klafft euch hier der ,abgrund8 ,klfft euch hier der ,hllenhund8 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,ihr hheren ,menschen6 ,nun erst kreisst der ,berg der ,menschen-,zukunft4 ,gott starb3 nun wollen wir1--dass der bermensch lebe4 #c4 ,die ,sorglichsten fragen heute3 wie bleibt der ,mensch erhalten88 ,zarathustra aber fragt als der ,einzige und ,erste3 wie wird der ,mensch berwunden88 ,der bermensch liegt mir am ,herzen1 der ist mein ,erstes und ,einziges1--und nicht der ,mensch3 nicht der ,nchste1 nicht der rmste1 nicht der ,leidendste1 nicht der ,beste-- ,oh meine ,brder1 was ich lieben kann am ,menschen1 das ist1 dass er ein bergang ist und ein ,untergang4 ,und auch an euch ist vieles1 das mich lieben und hoffen macht4 ,dass ihr verachtetet1 ihr hheren ,menschen1 das macht mich hoffen4 ,die grossen ,verachtenden nmlich sind die grossen ,verehrenden4 ,dass ihr verzweifeltet1 daran ist ,viel zu ehren4 ,denn ihr lerntet nicht1 wie ihr euch ergbet1 ihr lerntet die kleinen ,klugheiten nicht4 ,heute nmlich wurden die kleinen ,leute ,herr3 die predigen ,alle ,ergebung und ,bescheidung und ,klugheit und ,fleiss und ,rcksicht und das lange ,und-so-weiter der kleinen ,tugenden4 ,was von ,weibsart ist1 was von ,knechtsart stammt und sonderlich der ,pbel-,mischmasch3 ,das will nun ,herr werden alles ,menschen-,schicksals--oh ,ekel6 ,ekel6 ,ekel6 ,das frgt und frgt und wird nicht mde3 ,wie erhlt sich der ,mensch1 am besten1 am lngsten1 am angenehmsten88 ,damit--sind sie die ,herrn von ,heute4 ,diese ,herrn von ,heute berwindet mir1 oh meine ,brder1--diese kleinen ,leute3 die sind des bermenschen grsste ,gefahr6 berwindet mir1 ihr hheren ,menschen1 die kleinen ,tugenden1 die kleinen ,klugheiten1 die ,sandkorn-,rcksichten1 den ,ameisen-,kribbelkram1 das erbrmliche ,behagen1 das ,glck der ,meisten8 --6 ,und lieber verzweifelt1 als dass ihr euch ergebt4 ,und1 wahrlich1 ich liebe euch dafr1 dass ihr heute nicht zu leben wisst1 ihr hheren ,menschen6 ,so nmlich lebt ihr--am ,besten6 #d4 ,habt ihr ,muth1 oh meine ,brder8 ,seid ihr herzhaft8 ,nicht ,muth vor ,zeugen1 sondern ,einsiedler- und ,adler-,muth1 dem auch kein ,gott mehr zusieht8 ,kalte ,seelen1 ,maulthiere1 ,blinde1 ,trunkene heissen mir nicht herzhaft4 ,herz hat1 wer ,furcht kennt1 aber ,furcht zwingt1 er den ,abgrund sieht1 aber mit ,stolz4 ,wer den ,abgrund sieht1 aber mit ,adlers-,augen1 wer mit ,adlers-,krallen den ,abgrund fasst3 ,der hat ,muth4-- #e4 ,der ,mensch ist bse8 --so sprachen mir zum ,troste alle ,weisesten4 ,ach1 wenn es heute nur noch wahr ist6 ,denn das ,bse ist des ,menschen beste ,kraft4 ,der ,mensch muss besser und bser werden8 --so lehre ich4 ,das ,bseste ist nthig zu des bermenschen ,bestem4 ,das mochte gut sein fr jenen ,prediger der kleinen ,leute1 dass er litt und trug an des ,menschen ,snde4 ,ich aber erfreue mich der grossen ,snde als meines grossen ,trostes4-- ,solches ist aber nicht fr lange ,ohren gesagt4 ,jedwedes ,wort gehrt auch nicht in jedes ,maul4 ,das sind feine ferne ,dinge3 nach denen sollen nicht ,schafs-,klauen greifen6 #f4 ,ihr hheren ,menschen1 meint ihr1 ich sei da1 gut zu machen1 was ihr schlecht machtet8 ,oder ich wollte frderhin euch ,leidende bequemer betten8 ,oder euch ,unstten1 ,verirrten1 ,verkletterten neue leichtere ,fusssteige zeigen8 ,nein6 ,nein6 ,drei ,mal ,nein6 ,immer ,mehr1 immer ,bessere eurer ,art sollen zu ,grunde gehn1--denn ihr sollt es immer schlimmer und hrter haben4 ,so allein-- --so allein wchst der ,mensch in die ,hhe1 wo der ,blitz ihn trifft und zerbricht3 hoch genug fr den ,blitz6 ,auf ,weniges1 auf ,langes1 auf ,fernes geht mein ,sinn und meine ,sehnsucht3 was gienge mich euer kleines1 vieles1 kurzes ,elend an6 ,ihr leidet mir noch nicht genug6 ,denn ihr leidet an euch1 ihr littet noch nicht am ,menschen4 ,ihr wrdet lgen1 wenn ihr's anders sagtet6 ,ihr leidet ,alle nicht1 woran ich litt4-- #g4 ,es ist mir nicht genug1 dass der ,blitz nicht mehr schadet4 ,nicht ableiten will ich ihn3 er soll lernen fr mich--arbeiten4-- ,meine ,weisheit sammlet sich lange schon gleich einer ,wolke1 sie wird stiller und dunkler4 ,so thut jede ,weisheit1 welche einst ,blitze gebren soll4-- ,diesen ,menschen von ,heute will ich nicht ,licht sein1 nicht ,licht heissen4 ,die--will ich blenden3 ,blitz meiner ,weisheit6 ,stich ihnen die ,augen aus6 #h4 ,wollt ,nichts ber euer ,vermgen3 es giebt eine schlimme ,falschheit bei ,solchen1 die ber ihr ,vermgen wollen4 ,sonderlich1 wenn sie grosse ,dinge wollen6 ,denn sie wecken ,misstrauen gegen grosse ,dinge1 diese feinen ,falschmnzer und ,schauspieler3-- --bis sie endlich falsch vor sich selber sind1 schielugig1 bertnchter ,wurmfrass1 bemntelt durch starke ,worte1 durch ,aushnge-,tugenden1 durch glnzende falsche ,werke4 ,habt da eine gute ,vorsicht1 ihr hheren ,menschen6 ,nichts nmlich gilt mir heute kostbarer und seltner als ,redlichkeit4 ,ist diess ,heute nicht des ,pbels8 ,pbel aber weiss nicht1 was gross1 was klein1 was gerade und redlich ist3 der ist unschuldig krumm1 der lgt immer4 #h4 ,habt heute ein gutes ,misstrauen1 ihr hheren ,menschen1 ihr ,beherzten6 ,ihr ,offenherzigen6 ,und haltet eure ,grnde geheim6 ,diess ,heute nmlich ist des ,pbels4 ,was der ,pbel ohne ,grnde einst glauben lernte1 wer knnte ihm durch ,grnde ,das --umwerfen8 ,und auf dem ,markte berzeugt man mit ,gebrden4 ,aber ,grnde machen den ,pbel misstrauisch4 ,und wenn da einmal ,wahrheit zum ,siege kam1 so fragt euch ,mit gutem ,misstrauen3 welch starker ,irrthum hat fr sie gekmpft88 ,htet euch auch vor den ,gelehrten6 ,die hassen euch3 denn sie sind unfruchtbar6 ,sie haben kalte vertrocknete ,augen1 vor ihnen liegt jeder ,vogel entfedert4 ,solche brsten sich damit1 dass sie nicht lgen3 aber ,ohnmacht zur ,lge ist lange noch nicht ,liebe zur ,wahrheit4 ,htet euch6 ,freiheit von ,fieber ist lange noch nicht ,erkenntniss6 ,ausgeklteten ,geistern glaube ich nicht4 ,wer nicht lgen kann1 weiss nicht1 was ,wahrheit ist4 #aj4 ,wollt ihr hoch hinaus1 so braucht die eignen ,beine6 ,lasst euch nicht empor tragen1 setzt euch nicht auf fremde ,rcken und ,kpfe6 ,du aber stiegst zu ,pferde8 ,du reitest nun hurtig hinauf zu deinem ,ziele8 ,wohlan1 mein ,freund6 ,aber dein lahmer ,fuss sitzt auch mit zu ,pferde6 ,wenn du an deinem ,ziele bist1 wenn du von deinem ,pferde springst3 auf deiner ,hhe gerade1 du hherer ,mensch--wirst du stolpern6 #aa4 ,ihr ,schaffenden1 ihr hheren ,menschen6 ,man ist nur fr das eigne ,kind schwanger4 ,lasst euch ,nichts vorreden1 einreden6 ,wer ist denn euer ,nchster8 ,und handelt ihr auch fr den ,nchsten8 1--ihr schafft doch nicht fr ihn6 ,verlernt mir doch diess ,fr81 ihr ,schaffenden3 eure ,tugend gerade will es1 dass ihr kein ,ding mit fr8 und um8 und weil8 thut4 ,gegen diese falschen kleinen ,worte sollt ihr euer ,ohr zukleben4 ,das fr den ,nchsten8 ist die ,tugend nur der kleinen ,leute3 da heisst es gleich und gleich8 und ,hand wscht ,hand83--sie haben nicht ,recht noch ,kraft zu eurem ,eigennutz6 ,in eurem ,eigennutz1 ihr ,schaffenden1 ist der ,schwangeren ,vorsicht und ,vorsehung6 ,was ,niemand noch mit ,augen sah1 die ,frucht3 die schirmt und schont und nhrt eure ganze ,liebe4 ,wo eure ganze ,liebe ist1 bei eurem ,kinde1 da ist auch eure ganze ,tugend6 ,euer ,werk1 euer ,wille ist euer ,nchster83 lasst euch keine falschen ,werthe einreden6 #ab4 ,ihr ,schaffenden1 ihr hheren ,menschen6 ,wer gebren muss1 der ist krank2 wer aber geboren hat1 ist unrein4 ,fragt die ,weiber3 man gebiert nicht1 weil es ,vergngen macht4 ,der ,schmerz macht ,hhner und ,dichter gackern4 ,ihr ,schaffenden1 an euch ist viel ,unreines4 ,das macht1 ihr musstet ,mtter sein4 ,ein neues ,kind3 oh wie viel neuer ,schmutz kam auch zur ,welt6 ,geht bei ,seite6 ,und wer geboren hat1 soll seine ,seele rein waschen6 #ac4 ,seid nicht tugendhaft ber eure ,krfte6 ,und wollt ,nichts von euch wider die ,wahrscheinlichkeit6 ,geht in den ,fusstapfen1 wo schon eurer ,vter ,tugend gierig6 ,wie wolltet ihr hoch steigen1 wenn nicht eurer ,vter ,wille mit euch steigt8 ,wer aber ,erstling sein will1 sehe zu1 dass er nicht auch ,letztling werde6 ,und wo die ,laster eurer ,vter sind1 darin sollt ihr nicht ,heilige bedeuten wollen6 ,wessen ,vter es mit ,weibern hielten und mit starken ,weinen und ,wildschweinen3 was wre es1 wenn ,der von sich ,keuschheit wollte8 ,eine ,narrheit wre es6 ,viel1 wahrlich1 dnkt es mich fr einen ,solchen1 wenn er ,eines oder zweier oder dreier ,weiber ,mann ist4 ,und stiftete er ,klster und schriebe ber die ,thr3 der ,weg zum ,heiligen18--ich sprche doch3 wozu6 es ist eine neue ,narrheit6 ,er stiftete sich selber ein ,zucht- und ,fluchthaus3 wohl bekomm's6 ,aber ich glaube nicht daran4 ,in der ,einsamkeit wchst1 was ,einer in sie bringt1 auch das innere ,vieh4 ,solchergestalt widerrth sich ,vielen die ,einsamkeit4 ,gab es ,schmutzigeres bisher auf ,erden als ,wsten-,heilige8 ,um die herum war nicht nur der ,teufel los1--sondern auch das ,schwein4 #ad4 ,scheu1 beschmt1 ungeschickt1 einem ,tiger gleich1 dem der ,sprung missrieth3 also1 ihr hheren ,menschen1 sah ich oft euch bei ,seite schleichen4 ,ein ,wurf missrieth euch4 ,aber1 ihr ,wrfelspieler1 was liegt daran6 ,ihr lerntet nicht spielen und spotten1 wie man spielen und spotten muss6 ,sitzen wir nicht immer an einem grossen ,spott- und ,spieltische8 ,und wenn euch ,grosses missrieth1 seid ihr selber darum--missrathen8 ,und missriethet ihr selber1 missrieth darum--der ,mensch8 ,missrieth aber der ,mensch3 wohlan6 wohlauf6 #ae4 ,je hher von ,art1 je seltener gerth ein ,ding4 ,ihr hheren ,menschen hier1 seid ihr nicht alle--missgerathen8 ,seid guten ,muths1 was liegt daran6 ,wie ,vieles ist noch mglich6 ,lernt ber euch selber lachen1 wie man lachen muss6 ,was ,wunders auch1 dass ihr missriethet und halb geriethet1 ihr ,halb-,zerbrochenen6 ,drngt und stsst sich nicht in euch--des ,menschen ,zukunft8 ,des ,menschen ,fernstes1 ,tiefstes1 ,sternen-,hchstes1 seine ungeheure ,kraft3 schumt ,das nicht alles gegen einander in eurem ,topfe8 ,was ,wunders1 dass mancher ,topf zerbricht6 ,lernt ber euch lachen1 wie man lachen muss6 ,ihr hheren ,menschen1 oh wie ,vieles ist noch mglich6 ,und wahrlich1 wie ,viel gerieth schon6 ,wie reich ist diese ,erde an kleinen guten vollkommenen ,dingen1 an ,wohlgerathenem6 ,stellt kleine gute vollkommne ,dinge um euch1 ihr hheren ,menschen6 ,deren goldene ,reife heilt das ,herz4 ,vollkommnes lehrt hoffen4 #af4 ,welches war hier auf ,erden bisher die grsste ,snde8 ,war es nicht das ,wort ,dessen1 der sprach3 ,wehe ,denen1 die hier lachen68 ,fand er zum ,lachen auf der ,erde selber keine ,grnde8 ,so suchte er nur schlecht4 ,ein ,kind findet hier noch ,grnde4 ,der--liebte nicht genug3 sonst htte er auch uns geliebt1 die ,lachenden6 ,aber er hasste und hhnte uns1 ,heulen und ,zhneklappern verhiess er uns4 ,muss man denn gleich fluchen1 wo man nicht liebt8 ,das--dnkt mich ein schlechter ,geschmack4 ,aber so that er1 dieser ,unbedingte4 ,er kam vom ,pbel4 ,und er selber liebte nur nicht genug3 sonst htte er weniger gezrnt1 dass man ihn nicht liebe4 ,alle grosse ,liebe will nicht ,liebe3--die will mehr4 ,geht aus dem ,wege allen solchen ,unbedingten6 ,das ist eine arme kranke ,art1 eine ,pbel-,art3 sie sehn schlimm diesem ,leben zu1 sie haben den bsen ,blick fr diese ,erde4 ,geht aus dem ,wege allen solchen ,unbedingten6 ,sie haben ,schwere ,fsse und schwle ,herzen3--sie wissen nicht zu tanzen4 ,wie mchte ,solchen wohl die ,erde leicht sein6 #ag4 ,krumm kommen alle guten ,dinge ihrem ,ziele nahe4 ,gleich ,katzen machen sie ,buckel1 sie schnurren innewendig vor ihrem nahen ,glcke1--alle guten ,dinge lachen4 ,der ,schritt verrth1 ob ,einer schon auf seiner ,bahn schreitet3 so seht mich gehn6 ,wer aber seinem ,ziel nahe kommt1 der tanzt4 ,und1 wahrlich1 zum ,standbild ward ich nicht1 noch stehe ich nicht da1 starr1 stumpf1 steinern1 eine ,sule2 ich liebe geschwindes ,laufen4 ,und wenn es auf ,erden auch ,moor und dicke ,trbsal giebt3 wer leichte ,fsse hat1 luft ber ,schlamm noch hinweg und tanzt wie auf gefegtem ,eise4 ,erhebt eure ,herzen1 meine ,brder1 hoch6 hher6 ,und vergesst mir auch die ,beine nicht6 ,erhebt auch eure ,beine1 ihr guten ,tnzer1 und besser noch3 ihr steht auch auf dem ,kopf6 #ah4 ,diese ,krone des ,lachenden1 diese ,rosenkranz-,krone3 ich selber setzte mir diese ,krone auf1 ich selber sprach heilig mein ,gelchter4 ,keinen ,anderen fand ich heute stark genug dazu4 ,zarathustra der ,tnzer1 ,zarathustra der ,leichte1 der mit den ,flgeln winkt1 ein ,flugbereiter1 allen ,vgeln zuwinkend1 bereit und fertig1 ein ,selig-,leichtfertiger3-- ,zarathustra der ,wahrsager1 ,zarathustra der ,wahrlacher1 kein ,ungeduldiger1 kein ,unbedingter1 ,einer1 der ,sprnge und ,seitensprnge liebt2 ich selber setzte mir diese ,krone auf6 #ai4 ,erhebt eure ,herzen1 meine ,brder1 hoch6 hher6 ,und vergesst mir auch die ,beine nicht6 ,erhebt auch eure ,beine1 ihr guten ,tnzer1 und besser noch3 ihr steht auch auf dem ,kopf6 ,es giebt auch im ,glck schweres ,gethier1 es giebt ,plumpfssler von ,anbeginn4 ,wunderlich mht sie sich ab1 einem ,elephanten gleich1 der sich mht auf dem ,kopf zu stehn4 ,besser aber noch nrrisch sein vor ,glcke als nrrisch vor ,unglcke1 besser plump tanzen als lahm gehn4 ,so lernt mir doch meine ,weisheit ab3 auch das schlimmste ,ding hat zwei gute ,kehrseiten1-- --auch das schlimmste ,ding hat gute ,tanzbeine3 so lernt mir doch euch selbst1 ihr hheren ,menschen1 auf eure rechten ,beine stellen6 ,so verlernt mir doch ,trbsal-,blasen und alle ,pbel-,traurigkeit6 ,oh wie traurig dnken mich heute des ,pbels ,hanswrste noch6 ,diess ,heute aber ist des ,pbels4 #bj4 ,dem ,winde thut mir gleich1 wenn er aus seinen ,berghhlen strzt3 nach seiner eignen ,pfeife will er tanzen1 die ,meere zittern und hpfen unter seinen ,fusstapfen4 ,der den ,eseln ,flgel giebt1 der ,lwinnen melkt1 gelobt sei dieser gute unbndige ,geist1 der allem ,heute und allem ,pbel wie ein ,sturmwind kommt1-- --der ,distel- und ,tiftelkpfen feind ist und allen welken ,blttern und ,unkrutern3 gelobt sei dieser wilde gute freie ,sturmgeist1 welcher auf ,mooren und ,trbsalen wie auf ,wiesen tanzt6 ,der die ,pbel-,schwindhunde hasst und alles missrathene dstere ,gezcht3 gelobt sei dieser ,geist aller freien ,geister1 der lachende ,sturm1 welcher allen ,schwarzsichtigen1 ,schwrschtigen ,staub in die ,augen blst6 ,ihr hheren ,menschen1 euer ,schlimmstes ist3 ihr lerntet alle nicht tanzen1 wie man tanzen muss--ber euch hinweg tanzen6 ,was liegt daran1 dass ihr missriethet6 ,wie ,vieles ist noch mglich6 ,so lernt doch ber euch hinweg lachen6 ,erhebt eure ,herzen1 ihr guten ,tnzer1 hoch6 hher6 ,und vergesst mir auch das gute ,lachen nicht6 ,diese ,krone des ,lachenden1 diese ,rosenkranz-,krone3 euch1 meinen ,brdern1 werfe ich diese ,krone zu6 ,das ,lachen sprach ich heilig2 ihr hheren ,menschen1 lernt mir--lachen6 ,das ,lied der ,schwermuth #a4 ,als ,zarathustra diese ,reden sprach1 stand er nahe dem ,eingange seiner ,hhle2 mit den letzten ,worten aber entschlpfte er seinen ,gsten und floh fr eine kurze ,weile in's ,freie4 ,oh reine ,gerche um mich1 rief er aus1 oh selige ,stille um mich6 ,aber wo sind meine ,thiere8 ,heran1 heran1 mein ,adler und meine ,schlange6 ,sagt mir doch1 meine ,thiere3 diese hheren ,menschen insgesammt--riechen sie vielleicht nicht gut8 ,oh reine ,gerche um mich6 ,jetzo weiss und fhle ich erst1 wie ich euch1 meine ,thiere1 liebe48 --,und ,zarathustra sprach nochmals3 ich liebe euch1 meine ,thiere68 ,der ,adler aber und die ,schlange drngten sich an ihn1 als er diese ,worte sprach1 und sahen zu ihm hinauf4 ,solchergestalt waren sie zu drei still beisammen und schnffelten und schlrften mit einander die gute ,luft4 ,denn die ,luft war hier draussen besser als bei den hheren ,menschen4 #b4 ,kaum aber hatte ,zarathustra seine ,hhle verlassen1 da erhob sich der alte ,zauberer1 sah listig umher und sprach3 ,er ist hinaus6 ,und schon1 ihr hheren ,menschen--dass ich euch mit diesem ,lob- und ,schmeichel-,namen kitzle1 gleich ihm selber--schon fllt mich mein schlimmer ,trug- und ,zaubergeist an1 mein schwermthiger ,teufel1 --welcher diesem ,zarathustra ein ,widersacher ist aus dem ,grunde3 vergebt es ihm6 ,nun will er vor euch zaubern1 er hat gerade seine ,stunde2 umsonst ringe ich mit diesem bsen ,geiste4 ,euch ,allen1 welche ,ehren ihr euch mit ,worten geben mgt1 ob ihr euch die freien ,geister8 nennt oder die ,wahrhaftigen8 oder die ,bsser des ,geistes8 oder die ,entfesselten8 oder die grossen ,sehnschtigen8-- --euch ,allen1 die ihr am grossen ,ekel leidet gleich mir1 denen der alte ,gott starb und noch kein neuer ,gott in ,wiegen und ,windeln liegt1--euch ,allen ist mein bser ,geist und ,zauber-,teufel hold4 ,ich kenne euch1 ihr hheren ,menschen1 ich kenne ihn1--ich kenne auch diesen ,unhold1 den ich wider ,willen liebe1 diesen ,zarathustra3 er selber dnkt mich fter gleich einer schnen ,heiligen-,larve1 --gleich einem neuen wunderlichen ,mummenschanze1 in dem sich mein bser ,geist1 der schwermthige ,teufel1 gefllt3--ich liebe ,zarathustra1 so dnkt mich oft1 um meines bsen ,geistes ,willen4-- ,aber schon fllt der mich an und zwingt mich1 dieser ,geist der ,schwermuth1 dieser ,abend-,dmmerungs-,teufel3 und1 wahrlich1 ihr hheren ,menschen1 es gelstet ihn-- --macht nur die ,augen auf6--es gelstet ihn1 nackt zu kommen1 ob mnnlich1 ob weiblich1 noch weiss ich's nicht3 aber er kommt1 er zwingt mich1 wehe6 macht eure ,sinne auf6 ,der ,tag klingt ab1 allen ,dingen kommt nun der ,abend1 auch den besten ,dingen2 hrt nun und seht1 ihr hheren ,menschen1 welcher ,teufel1 ob ,mann1 ob ,weib1 dieser ,geist der ,abend-,schwermuth ist68 ,also sprach der alte ,zauberer1 sah listig umher und griff dann zu seiner ,harfe4 #c4 ,bei abgehellter ,luft1 ,wenn schon des ,thau's ,trstung ,zur ,erde niederquillt1 ,unsichtbar1 auch ungehrt3 --,denn zartes ,schuhwerk trgt ,der ,trster ,thau gleich allen ,trost-,milden--3 ,gedenkst du da1 gedenkst du1 heisses ,herz1 ,wie einst du durstetest1 ,nach himmlischen ,thrnen und ,thau-,getrufel ,versengt und mde durstetest1 ,dieweil auf gelben ,gras-,pfaden ,boshaft abendliche ,sonnenblicke ,durch schwarze ,bume um dich liefen1 ,blendende ,sonnen-,gluthblicke1 schadenfrohe4 ,der ,wahrheit ,freier8 ,du8--so hhnten sie-- ,nein6 ,nur ein ,dichter6 ,ein ,thier1 ein listiges1 raubendes1 schleichendes1 ,das lgen muss1 ,das wissentlich1 willentlich lgen muss3 ,nach ,beute lstern1 ,bunt verlarvt1 ,sich selber ,larve1 ,sich selbst zur ,beute-- ,das--der ,wahrheit ,freier8 ,nein6 ,nur ,narr6 ,nur ,dichter6 ,nur ,buntes redend1 ,aus ,narren-,larven bunt herausschreiend1 ,herumsteigend auf lgnerischen ,wort-,brcken1 ,auf bunten ,regenbogen1 ,zwischen falschen ,himmeln ,und falschen ,erden1 ,herumschweifend1 herumschwebend1-- ,nur ,narr6 ,nur ,dichter6444 ,das--der ,wahrheit ,freier8 ,nicht still1 starr1 glatt1 kalt1 ,zum ,bilde worden1 ,zur ,gottes-,sule1 ,nicht aufgestellt vor ,tempeln1 ,eines ,gottes ,thrwart3 ,nein6 ,feindselig solchen ,wahrheits-,standbildern1 ,in jeder ,wildniss heimischer als vor ,tempeln1 ,voll ,katzen-,muthwillens1 ,durch jedes ,fenster springend ,husch6 in jeden ,zufall1 ,jedem ,urwalde zuschnffelnd1 ,schtig-sehnschtig zuschnffelnd1 ,dass du in ,urwldern ,unter buntgefleckten ,raubthieren ,sndlich-gesund und bunt und schn liefest1 ,mit lsternen ,lefzen1 ,selig-hhnisch1 selig-hllisch1 selig-blutgierig1 ,raubend1 schleichend1 lgend liefest3444 ,oder1 dem ,adler gleich1 der lange1 ,lange starr in ,abgrnde blickt1 ,in seine ,abgrnde3444 -- ,oh wie sie sich hier hinab1 ,hinunter1 hinein1 ,in immer tiefere ,tiefen ringeln6-- ,dann1 ,pltzlich1 geraden ,zugs1 ,gezckten ,flugs1 ,auf ,lmmer stossen1 ,jach hinab1 heisshungrig1 ,nach ,lmmern lstern1 ,gram allen ,lamms-,seelen1 ,grimmig-gram ,allem1 was blickt ,schafmssig1 lammugig1 krauswollig1 ,grau1 mit ,lamms-,schafs-,wohlwollen6 ,also ,adlerhaft1 pantherhaft ,sind des ,dichters ,sehnschte1 ,sind deine ,sehnschte unter tausend ,larven1 ,du ,narr6 ,du ,dichter6 ,der du den ,menschen schautest ,so ,gott als ,schaf--3 ,den ,gott zerreissen im ,menschen ,wie das ,schaf im ,menschen1 ,und zerreisend lachen-- ,das1 ,das ist deine ,seligkeit6 ,eines ,panthers und ,adlers ,seligkeit6 ,eines ,dichters und ,narren ,seligkeit68-- ,bei abgehellter ,luft1 ,wenn schon des ,monds ,sichel ,grn zwischen ,purpurrthen ,und neidisch hinschleicht3 --dem ,tage feind1 ,mit jedem ,schritte heimlich ,an ,rosen-,hngematten ,hinsichelnd1 bis sie sinken1 ,nacht-abwrts blass hinabsinken3 ,so sank ich selber einstmals ,aus meinem ,wahrheits-,wahnsinne1 ,aus meinen ,tages-,sehnschten1 ,des ,tages mde1 krank vom ,lichte1 --sank abwrts1 abendwrts1 schattenwrts3 ,von ,einer ,wahrheit ,verbrannt und durstig3 --gedenkst du noch1 gedenkst du1 heisses ,herz1 ,wie da du durstetest8-- ,dass ich verbannt sei ,von aller ,wahrheit1 ,nur ,narr6 ,nur ,dichter6 ,von der ,wissenschaft ,also sang der ,zauberer2 und ,alle1 die beisammen waren1 giengen gleich ,vgeln unvermerkt in das ,netz seiner listigen und schwermthigen ,wollust4 ,nur der ,gewissenhafte des ,geistes war nicht eingefangen3 er nahm flugs dem ,zauberer die ,harfe weg und rief ,luft6 ,lasst gute ,luft herein6 ,lass ,zarathustra herein6 ,du machst diese ,hhle schwl und giftig1 du schlimmer alter ,zauberer6 ,du verfhrst1 du ,falscher1 ,feiner1 zu unbekannten ,begierden und ,wildnissen4 ,und wehe1 wenn ,solche1 wie du1 von der ,wahrheit ,redens und ,wesens machen6 ,wehe allen freien ,geistern1 welche nicht vor solchen ,zauberern auf der ,hut sind6 ,dahin ist es mit ihrer ,freiheit3 du lehrst und lockst zurck in ,gefngnisse1-- --du alter schwermthiger ,teufel1 aus deiner ,klage klingt eine ,lockpfeife1 du gleichst ,solchen1 welche mit ihrem ,lobe der ,keuschheit heimlich zu ,wollsten laden68 ,also sprach der ,gewissenhafte2 der alte ,zauberer aber blickte um sich1 genoss seines ,sieges und verschluckte darber den ,verdruss1 welchen ihm der ,gewissenhafte machte4 ,sei still6 sagte er mit bescheidener ,stimme1 gute ,lieder wollen gut wiederhallen2 nach guten ,liedern soll man lange schweigen4 ,so thun es diese ,alle1 die hheren ,menschen4 ,du aber hast wohl ,wenig von meinem ,lied verstanden8 ,in dir ist ,wenig von einem ,zaubergeiste48 ,du lobst mich1 entgegnete der ,gewissenhafte1 indem du mich von dir abtrennst1 wohlan6 ,aber ihr ,anderen1 was sehe ich8 ,ihr sitzt alle noch mit lsternen ,augen da--3 ,ihr freien ,seelen1 wohin ist eure ,freiheit6 ,fast1 dnkt mich's1 gleicht ihr ,solchen1 die lange schlimmen tanzenden nackten ,mdchen zusahn3 eure ,seelen tanzen selber6 ,in euch1 ihr hheren ,menschen1 muss ,mehr von ,dem sein1 was der ,zauberer seinen bsen ,zauber- und ,truggeist nennt3--wir mssen wohl verschieden sein4 ,und wahrlich1 wir sprachen und dachten genug mitsammen1 ehe ,zarathustra heimkam zu seiner ,hhle1 als dass ich nicht wsste3 wir sind verschieden4 ,wir suchen ,verschiednes auch hier oben1 ihr und ich4 ,ich nmlich suche mehr ,sicherheit1 desshalb kam ich zu ,zarathustra4 ,der nmlich ist noch der festeste ,thurm und ,wille-- --heute1 wo ,alles wackelt1 wo alle ,erde bebt4 ,ihr aber1 wenn ich eure ,augen sehe1 die ihr macht1 fast dnkt mich's1 ihr sucht mehr ,unsicherheit1 --mehr ,schauder1 mehr ,gefahr1 mehr ,erdbeben4 ,euch gelstet1 fast dnkt mich's so1 vergebt meinem ,dnkel1 ihr hheren ,menschen-- --euch gelstet nach dem schlimmsten gefhrlichsten ,leben1 das mir am meisten ,furcht macht1 nach dem ,leben wilder ,thiere1 nach ,wldern1 ,hhlen1 steilen ,bergen und ,irr- ,schlnden4 ,und nicht die ,fhrer aus der ,gefahr gefallen euch am besten1 sondern die euch von allen ,wegen abfhren1 die ,verfhrer4 ,aber1 wenn solch ,gelsten an euch wirklich ist1 so dnkt es mich trotzdem unmglich4 ,furcht nmlich--das ist des ,menschen ,erb- und ,grundgefhl2 aus der ,furcht erklrt sich jegliches1 ,erbsnde und ,erbtugend4 ,aus der ,furcht wuchs auch meine ,tugend1 die heisst3 ,wissenschaft4 ,die ,furcht nmlich vor wildem ,gethier--die wurde dem ,menschen am lngsten angezchtet1 einschliesslich das ,thier1 das er in sich selber birgt und frchtet3--,zarathustra heisst es das innere ,vieh84 ,solche lange alte ,furcht1 endlich fein geworden1 geistlich1 geistig--heute1 dnkt mich1 heisst sie3 ,wissenschaft48-- ,also sprach der ,gewissenhafte2 aber ,zarathustra1 der eben in seine ,hhle zurckkam und die letzte ,rede gehrt und errathen hatte1 warf dem ,gewissenhaften eine ,hand voll ,rosen zu und lachte ob seiner ,wahrheiten8 4 ,wie6 rief er1 was hrte ich da eben8 ,wahrlich1 mich dnkt1 du bist ein ,narr oder ich selber bin's3 und deine ,wahrheit8 stelle ich rucks und flugs auf den ,kopf4 ,furcht nmlich--ist unsre ,ausnahme4 ,muth aber und ,abenteuer und ,lust am ,ungewissen1 am ,ungewagten1--,muth dnkt mich des ,menschen ganze ,vorgeschichte4 ,den wildesten muthigsten ,thieren hat er alle ihre ,tugenden abgeneidet und abgeraubt3 so erst wurde er--zum ,menschen4 ,dieser ,muth1 endlich fein geworden1 geistlich1 geistig1 dieser ,menschen-,muth mit ,adler-,flgeln und ,schlangen-,klugheit3 der1 dnkt mich1 heisst heute-- ,zarathustra86 schrien ,alle1 die beisammen sassen1 wie aus ,einem ,munde und machten dazu ein grosses ,gelchter2 es hob sich aber von ihnen wie eine schwere ,wolke4 ,auch der ,zauberer lachte und sprach mit ,klugheit3 ,wohlan6 ,er ist davon1 mein bser ,geist6 ,und habe ich euch nicht selber vor ihm gewarnt1 als ich sagte1 dass er ein ,betrger sei1 ein ,lug- und ,truggeist8 ,sonderlich nmlich1 wenn er sich nackend zeigt4 ,aber was kann ich fr seine ,tcken6 ,habe ich ihn und die ,welt geschaffen8 ,wohlan6 ,seien wir wieder gut und guter ,dinge6 ,und ob schon ,zarathustra bse blickt--seht ihn doch6 er ist mir gram--3 --bevor die ,nacht kommt1 lernt er wieder1 mich lieben und loben1 er kann nicht lange leben1 ohne solche ,thorheiten zu thun4 ,der--liebt seine ,feinde3 diese ,kunst versteht er am besten von ,allen1 die ich sah4 ,aber er nimmt ,rache dafr--an seinen ,freunden68 ,also sprach der alte ,zauberer1 und die hheren ,menschen zollten ihm ,beifall3 so dass ,zarathustra herumgieng und mit ,bosheit und ,liebe seinen ,freunden die ,hnde schttelte1--gleichsam als ,einer1 der an ,allen ,etwas gutzumachen und abzubitten hat4 ,als er aber dabei an die ,thr seiner ,hhle kam1 siehe1 da gelstete ihn schon wieder nach der guten ,luft da draussen und nach seinen ,thieren1--und er wollte hinaus schlpfen4 ,unter ,tchtern der ,wste #a4 ,gehe nicht davon6 sagte da der ,wanderer1 welcher sich den ,schatten ,zarathustra's nannte1 bleibe bei uns1 es mchte uns sonst die alte dumpfe ,trbsal wieder anfallen4 ,schon gab uns jener alte ,zauberer von seinem ,schlimmsten zum ,besten1 und siehe doch1 der gute fromme ,papst da hat ,thrnen in den ,augen und hat sich ganz wieder auf's ,meer der ,schwermuth eingeschifft4 ,diese ,knige mgen wohl vor uns noch gute ,miene machen3 das lernten ,die nmlich von uns ,allen heute am ,besten6 ,htten sie aber keine ,zeugen1 ich wette1 auch bei ihnen fienge das bse ,spiel wieder an-- --das bse ,spiel der ziehenden ,wolken1 der feuchten ,schwermuth1 der verhngten ,himmel1 der gestohlenen ,sonnen1 der heulenden ,herbst-,winde1 --das bse ,spiel unsres ,heulens und ,nothschreiens3 bleibe bei uns1 oh ,zarathustra6 ,hier ist viel verborgenes ,elend1 das reden will1 viel ,abend1 viel ,wolke1 viel dumpfe ,luft6 ,du nhrtest uns mit starker ,manns-,kost und krftigen ,sprchen3 lass es nicht zu1 dass uns zum ,nachtisch die weichlichen weiblichen ,geister wieder anfallen6 ,du allein machst die ,luft um dich herum stark und klar6 ,fand ich je auf ,erden so gute ,luft als bei dir in deiner ,hhle8 ,viele ,lnder sah ich doch1 meine ,nase lernte vielerlei ,luft prfen und abschtzen3 aber bei dir schmecken meine ,nstern ihre grsste ,lust6 ,es sei denn1--es sei denn--1 oh vergieb eine alte ,erinnerung6 ,vergieb mir ein altes ,nachtisch-,lied1 das ich einst unter ,tchtern der ,wste dichtete3-- --bei denen nmlich gab es gleich gute helle morgenlndische ,luft2 dort war ich am fernsten vom wolkigen feuchten schwermthigen ,alt-,europa6 ,damals liebte ich solcherlei ,morgenland-,mdchen und andres blaues ,himmelreich1 ber dem keine ,wolken und keine ,gedanken hngen4 ,ihr glaubt es nicht1 wie artig sie dasassen1 wenn sie nicht tanzten1 tief1 aber ohne ,gedanken1 wie kleine ,geheimnisse1 wie bebnderte ,rthsel1 wie ,nachtisch-,nsse-- bunt und fremd frwahr6 aber ohne ,wolken3 ,rthsel1 die sich rathen lassen3 solchen ,mdchen zu ,liebe erdachte ich damals einen ,nachtisch-,psalm48 ,also sprach der ,wanderer und ,schatten2 und ehe ,jemand ihm antwortete1 hatte er schon die ,harfe des alten ,zauberers ergriffen1 die ,beine gekreuzt und blickte gelassen und weise um sich3--mit den ,nstern aber zog er langsam und fragend die ,luft ein1 wie ,einer1 der in neuen ,lndern neue fremde ,luft kostet4 ,darauf hob er mit einer ,art ,gebrll zu singen an4 #b4 ,die ,wste wchst3 weh ,dem1 der ,wsten birgt6 --,ha6 ,feierlich6 ,in der ,that feierlich6 ,ein wrdiger ,anfang6 ,afrikanisch feierlich6 ,eines ,lwen wrdig1 ,oder eines moralischen ,brllaffen-- --aber ,nichts fr euch1 ,ihr allerliebsten ,freundinnen1 ,zu deren ,fssen mir ,zum ersten ,male1 ,einem ,europer1 unter ,palmen ,zu sitzen vergnnt ist4 ,sela4 ,wunderbar wahrlich6 ,da sitze ich nun1 ,der ,wste nahe und bereits ,so fern wieder der ,wste1 ,auch in ,nichts noch verwstet3 ,nmlich hinabgeschluckt ,von dieser kleinsten ,oasis--3 --sie sperrte gerade ghnend ,ihr liebliches ,maul auf4 ,das wohlriechendste aller ,mulchen3 ,da fiel ich hinein1 ,hinab1 hindurch--unter euch1 ,ihr allerliebsten ,freundinnen6 ,sela4 ,heil1 ,heil jenem ,wallfische1 ,wenn er also es seinem ,gaste ,wohl sein liess6--ihr versteht ,meine gelehrte ,anspielung8 ,heil seinem ,bauche1 ,wenn er also ,ein so lieblicher ,oasis-,bauch war ,gleich diesem3 was ich aber in ,zweifel ziehe1 --dafr komme ich aus ,europa1 ,das zweifelschtiger ist als alle ltlichen ,eheweibchen4 ,mge ,gott es bessern6 ,amen6 ,da sitze ich nun1 ,in dieser kleinsten ,oasis1 ,einer ,dattel gleich1 ,braun1 durchssst1 goldschwrig1 lstern ,nach einem runden ,mdchenmunde1 ,mehr noch aber nach mdchenhaften ,eiskalten schneeweissen schneidigen ,beisszhnen3 nach denen nmlich ,lechzt das ,herz allen heissen ,datteln4 ,sela4 ,den genannten ,sdfrchten hnlich1 allzuhnlich ,liege ich hier1 von kleinen ,flgelkfern ,umtnzelt und umspielt1 ,insgleichen von noch kleineren ,thrichteren boshafteren ,wnschen und ,einfllen1 ,umlagert von euch1 ,ihr stummen1 ihr ahnungsvollen ,mdchen-,katzen1 ,dudu und ,suleika1 --umsphinxt1 dass ich in ,ein ,wort ,viel ,gefhle stopfe3 7,vergebe mir ,gott ,diese ,sprach-,snde67 --sitze hier1 die beste ,luft schnffelnd1 ,paradieses-,luft wahrlich1 ,lichte leichte ,luft1 goldgestreifte1 ,so gute ,luft nur je ,vom ,monde herabfiel-- ,sei es aus ,zufall1 ,oder geschah es aus bermuthe8 ,wie die alten ,dichter erzhlen4 ,ich ,zweifler aber ziehe es ,in ,zweifel1 dafr aber komme ich ,aus ,europa1 ,das zweifelschtiger ist als alle ltlichen ,eheweibchen4 ,mge ,gott es bessern6 ,amen6 ,diese schnste ,luft trinkend1 ,mit ,nstern geschwellt gleich ,bechern1 ,ohne ,zukunft1 ohne ,erinnerungen1 ,so sitze ich hier1 ihr ,allerliebsten ,freundinnen1 ,und sehe der ,palme zu1 ,wie sie1 einer ,tnzerin gleich1 ,sich biegt und schmiegt und in der ,hfte wiegt1 --man thut es mit1 sieht man lange zu6 ,einer ,tnzerin gleich1 die1 wie mir scheinen will1 ,zu lange schon1 gefhrlich lange ,immer1 immer nur auf ,einem ,beine stand8 --da vergass sie darob1 wie mir scheinen will1 ,das andre ,beinchen8 ,vergebens wenigstens ,suchte ich das vermisste ,zwillings-,kleinod --nmlich das andre ,bein-- ,in der heiligen ,nhe ,ihres allerliebsten1 allerzierlichsten ,fcher- und ,flatter- und ,flitterrckchens4 ja1 wenn ihr mir1 ihr schnen ,freundinnen1 ,ganz glauben wollt3 ,sie hat es verloren6 ,es ist dahin6 ,auf ewig dahin6 ,das andre ,bein6 ,oh schade um dieses liebliche andre ,bein6 ,wo--mag es wohl weilen und verlassen trauern8 ,das einsame ,bein8 ,in ,furcht vielleicht vor einem ,grimmen gelben blondgelockten ,lwen-,unthiere8 ,oder gar schon ,abgenagt1 abgeknabbert-- ,erbrmlich1 wehe6 wehe6 abgeknabbert6 ,sela4 ,oh weint mir nicht1 ,weiche ,herzen6 ,weint mir nicht1 ihr ,dattel-,herzen6 ,milch-,busen6 ,ihr ,sssholz-,herz- ,beutelchen6 ,weine nicht mehr1 ,bleiche ,dudu6 ,sei ein ,mann1 ,suleika6 ,muth6 ,muth6 --,oder sollte vielleicht ,etwas ,strkendes1 ,herz-,strkendes1 ,hier am ,platze sein8 ,ein gesalbter ,spruch8 ,ein feierlicher ,zuspruch8-- ,ha6 ,herauf1 ,wrde6 ,tugend-,wrde6 ,europer-,wrde6 ,blase1 blase wieder1 ,blasebalg der ,tugend6 ,ha6 ,noch ,ein ,mal brllen1 ,moralisch brllen6 ,als moralischer ,lwe ,vor den ,tchtern der ,wste brllen6 --,denn ,tugend-,geheul1 ,ihr allerliebsten ,mdchen1 ,ist mehr als ,alles ,europer-,inbrunst1 ,europer-,heisshunger6 ,und da stehe ich schon1 ,als ,europer1 ,ich kann nicht anders1 ,gott helfe mir6 ,amen6 ,die ,wste wchst3 weh ,dem1 der ,wsten birgt6 ,die ,erweckung #a4 ,nach dem ,liede des ,wanderers und ,schattens wurde die ,hhle mit ,einem ,male voll ,lrmens und ,lachens2 und da die versammelten ,gste alle zugleich redeten1 und auch der ,esel1 bei einer solchen ,ermuthigung1 nicht mehr still blieb1 berkam ,zarathustra ein kleiner ,widerwille und ,spott gegen seinen ,besuch3 ob er sich gleich ihrer ,frhlichkeit erfreute4 ,denn sie dnkte ihm ein ,zeichen der ,genesung4 ,so schlpfte er hinaus in's ,freie und sprach zu seinen ,thieren4 ,wo ist nun ihre ,noth hin8 sprach er1 und schon athmete er selber von seinem kleinen berdrusse auf1--bei mir verlernten sie1 wie mich dnkt1 das ,nothschrein6 --wenn auch1 leider1 noch nicht das ,schrein48 ,und ,zarathustra hielt sich die ,ohren zu1 denn eben mischte sich das ,i-,a des ,esels wunderlich mit dem ,jubel-,lrm dieser hheren ,menschen4 ,sie sind lustig1 begann er wieder1 und wer weiss8 vielleicht auf ihres ,wirthes ,unkosten2 und lernten sie von mir lachen1 so ist es doch nicht mein ,lachen1 das sie lernten4 ,aber was liegt daran6 ,es sind alte ,leute3 sie genesen auf ihre ,art1 sie lachen auf ihre ,art2 meine ,ohren haben schon ,schlimmeres erduldet und wurden nicht unwirsch4 ,dieser ,tag ist ein ,sieg3 er weicht schon1 er flieht1 der ,geist der ,schwere1 mein alter ,erzfeind6 ,wie gut will dieser ,tag enden1 der so schlimm und schwer begann6 ,und enden will er4 ,schon kommt der ,abend3 ber das ,meer her reitet er1 der gute ,reiter6 ,wie er sich wiegt1 der ,selige1 ,heimkehrende1 in seinen purpurnen ,stteln6 ,der ,himmel blickt klar dazu1 die ,welt liegt tief3 oh all ihr ,wunderlichen1 die ihr zu mir kamt1 es lohnt sich schon1 bei mir zu leben68 ,also sprach ,zarathustra4 ,und wieder kam da das ,geschrei und ,gelchter der hheren ,menschen aus der ,hhle3 da begann er von ,neuem4 ,sie beissen an1 mein ,kder wirkt1 es weicht auch ihnen ihr ,feind1 der ,geist der ,schwere4 ,schon lernen sie ber sich selber lachen3 hre ich recht8 ,meine ,manns-,kost wirkt1 mein ,saft- und ,kraft-,spruch3 und wahrlich1 ich nhrte sie nicht mit ,blh-,gemsen6 ,sondern mit ,krieger-,kost1 mit ,eroberer-,kost3 neue ,begierden weckte ich4 ,neue ,hoffnungen sind in ihren ,armen und ,beinen1 ihr ,herz streckt sich aus4 ,sie finden neue ,worte1 bald wird ihr ,geist ,muthwillen athmen4 ,solche ,kost mag freilich nicht fr ,kinder sein1 noch auch fr sehnschtige alte und junge ,weibchen4 ,denen berredet man anders die ,eingeweide2 deren ,arzt und ,lehrer bin ich nicht4 ,der ,ekel weicht diesen hheren ,menschen3 wohlan6 das ist mein ,sieg4 ,in meinem ,reiche werden sie sicher1 alle dumme ,scham luft davon1 sie schtten sich aus4 ,sie schtten ihr ,herz aus1 gute ,stunden kehren ihnen zurck1 sie feiern und kuen wieder1--sie werden dankbar4 ,das nehme ich als das beste ,zeichen3 sie werden dankbar4 ,nicht lange noch1 und sie denken sich ,feste aus und stellen ,denksteine ihren alten ,freuden auf4 ,es sind ,genesende68 ,also sprach ,zarathustra frhlich zu seinem ,herzen und schaute hinaus2 seine ,thiere aber drngten sich an ihn und ehrten sein ,glck und sein ,stillschweigen4 #b4 ,pltzlich aber erschrak das ,ohr ,zarathustra's3 die ,hhle nmlich1 welche bisher voller ,lrmens und ,gelchters war1 wurde mit ,einem ,male todtenstill2--seine ,nase aber roch einen wohlriechenden ,qualm und ,weihrauch1 wie von brennenden ,pinien-,zapfen4 ,was geschieht8 ,was treiben sie88 fragte er sich und schlich zum ,eingange heran1 dass er seinen ,gsten1 unvermerkt1 zusehn knne4 ,aber1 ,wunder ber ,wunder6 was musste er da mit seinen eignen ,augen sehn6 ,sie sind ,alle wieder fromm geworden1 sie beten1 sie sind toll68 --sprach er und verwundene sich ber die ,maassen4 ,und1 frwahr61 alle diese hheren ,menschen1 die zwei ,knige1 der ,papst ausser ,dienst1 der schlimme ,zauberer1 der freiwillige ,bettler1 der ,wanderer und ,schatten1 der alte ,wahrsager1 der ,gewissenhafte des ,geistes und der hsslichste ,mensch3 sie lagen ,alle gleich ,kindern und glubigen alten ,weibchen auf den ,knien und beteten den ,esel an4 ,und eben begann der hsslichste ,mensch zu gurgeln und zu schnauben1 wie als ob etwas ,unaussprechliches aus ihm heraus wolle2 als er es aber wirklich bis zu ,worten gebracht hatte1 siehe1 da war es eine fromme seltsame ,litanei zur ,lobpreisung des angebeteten und angerucherten ,esels4 ,diese ,litanei aber klang also3 ,amen6 ,und ,lob und ,ehre und ,weisheit und ,dank und ,preis und ,strke sei unserm ,gott1 von ,ewigkeit zu ,ewigkeit6 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,er trgt unsre ,last1 er nahm ,knechtsgestalt an1 er ist geduldsam von ,herzen und redet niemals ,nein2 und wer seinen ,gott liebt1 der zchtigt ihn4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,er redet nicht3 es sei denn1 dass er zur ,welt1 die er ,schuf1 immer ,ja sagt3 also preist er seine ,welt4 ,seine ,schlauheit ist es1 die nicht redet3 so bekommt er selten ,unrecht4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,unscheinbar geht er durch die ,welt4 ,grau ist die ,leib-,farbe1 in welche er seine ,tugend hllt4 ,hat er ,geist1 so verbirgt er ihn2 ,jedermann aber glaubt an seine langen ,ohren4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,welche verborgene ,weisheit ist das1 dass er lange ,ohren trgt und allein ja und nimmer ,nein sagt6 ,hat er nicht die ,welt erschaffen nach seinem ,bilde1 nmlich so dumm als mglich8 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,du gehst gerade und krumme ,wege2 es kmmert dich wenig1 was uns ,menschen gerade oder krumm dnkt4 ,jenseits von ,gut und ,bse ist dein ,reich4 ,es ist deine ,unschuld1 nicht zu wissen1 was ,unschuld ist4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,siehe doch1 wie du ,niemanden von dir stssest1 die ,bettler nicht1 noch die ,knige4 ,die ,kindlein lssest du zu dir kommen1 und wenn dich die bsen ,buben locken1 so sprichst du einfltiglich ,i-,a4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,du liebst ,eselinnen und frische ,feigen1 du bist kein ,kostverchter4 ,eine ,distel kitzelt dir das ,herz1 wenn du gerade ,hunger hast4 ,darin liegt eines ,gottes ,weisheit4 --,der ,esel aber schrie dazu ,i-,a4 ,das ,eselsfest #a4 ,an dieser ,stelle der ,litanei aber konnte ,zarathustra sich nicht lnger bemeistern1 schrie selber ,i-,a1 lauter noch als der ,esel1 und sprang mitten unter seine tollgewordenen ,gste4 ,aber was treibt ihr da1 ihr ,menschenkinder8 rief er1 indem er die ,betenden vom ,boden empor riss4 ,wehe1 wenn euch ,jemand ,anderes zushe als ,zarathustra3 ,jeder wrde urtheilen1 ihr wret mit eurem neuen ,glauben die rgsten ,gotteslsterer oder die thrichtsten aller alten ,weiblein6 ,und du selber1 du alter ,papst1 wie stimmt ,das mit dir selber zusammen1 dass du solchergestalt einen ,esel hier als ,gott anbetest88-- ,oh ,zarathustra1 antwortete der ,papst1 vergieb mir1 aber in ,dingen ,gottes bin ich aufgeklrter noch als du4 ,und so ist's billig4 ,lieber ,gott also anbeten1 in dieser ,gestalt1 als in gar keiner ,gestalt6 ,denke ber diesen ,spruch nach1 mein hoher ,freund3 du errthst geschwind1 in solchem ,spruch steckt ,weisheit4 ,der1 welcher sprach ,gott ist ein ,geist8--der machte bisher auf ,erden den grssten ,schritt und ,sprung zum ,unglauben3 solch ,wort ist auf ,erden nicht leicht wieder gut zu machen6 ,mein altes ,herz springt und hpft darob1 dass es auf ,erden noch ,etwas anzubeten giebt4 ,vergieb das1 oh ,zarathustra1 einem alten frommen ,papst-,herzen6-- --,und du1 sagte ,zarathustra zu dem ,wanderer und ,schatten1 du nennst und whnst dich einen freien ,geist8 ,und treibst hier solchen ,gtzen- und ,pfaffendienst8 ,schlimmer1 wahrlich1 treibst du's hier noch als bei deinen schlimmen braunen ,mdchen1 du schlimmer neuer ,glubiger68 ,schlimm genug1 antwortete der ,wanderer und ,schatten1 du hast ,recht3 aber was kann ich dafr6 ,der alte ,gott lebt wieder1 ,oh ,zarathustra1 du magst reden1 was du willst4 ,der hsslichste ,mensch ist an ,allem schuld3 der hat ihn wieder auferweckt4 ,und wenn er sagt1 dass er ihn einst getdtet habe3 ,tod ist bei ,gttern immer nur ein ,vorurtheil48 --,und du1 sprach ,zarathustra1 du schlimmer alter ,zauberer1 was thatest du6 ,wer soll1 in dieser freien ,zeit1 frderhin an dich glauben1 wenn du an solche ,gtter-,eseleien glaubst8 ,es war eine ,dummheit1 was du thatest2 wie konntest du1 du ,kluger1 eine solche ,dummheit thun6 ,oh ,zarathustra1 antwortete der kluge ,zauberer1 du hast ,recht1 es war eine ,dummheit1--es ist mir auch schwer genug geworden48 --,und du gar1 sagte ,zarathustra1 zu dem ,gewissenhaften des ,geistes1 erwge doch und lege den ,finger an deine ,nase6 ,geht hier denn ,nichts wider dein ,gewissen8 ,ist dein ,geist nicht zu reinlich fr diess ,beten und den ,dunst dieser ,betbrder88 ,es ist ,etwas daran1 antwortete der ,gewissenhafte und legte den ,finger an die ,nase1 es ist ,etwas an diesem ,schauspiele1 das meinem ,gewissen sogar wohlthut4 ,vielleicht1 dass ich an ,gott nicht glauben darf3 gewiss aber ist1 dass ,gott mir in dieser ,gestalt noch am glaubwrdigsten dnkt4 ,gott soll ewig sein1 nach dem ,zeugnisse der ,frmmsten3 wer so viel ,zeit hat1 lsst sich ,zeit4 ,so langsam und so dumm als mglich3 damit kann ein ,solcher es doch sehr weit bringen4 ,und wer des ,geistes zu viel hat1 der mchte sich wohl in die ,dumm- und ,narrheit selber vernarren4 ,denke ber dich selber nach1 oh ,zarathustra6 ,du selber--wahrlich6 auch du knntest wohl aus berfluss und ,weisheit zu einem ,esel werden4 ,geht nicht ein vollkommner ,weiser gern auf den krmmsten ,wegen8 ,der ,augenschein lehrt es1 oh ,zarathustra1--dein ,augenschein68 --,und du selber zuletzt1 sprach ,zarathustra und wandte sich gegen den hsslichsten ,menschen1 der immer noch auf dem ,boden lag1 den ,arm zu dem ,esel emporhebend 7er gab ihm nmlich ,wein zu trinken74 ,sprich1 du ,unaussprechlicher1 was hast du da gemacht6 ,du dnkst mich verwandelt1 dein ,auge glht1 der ,mantel des ,erhabenen liegt um deine ,hsslichkeit3 was thatest du8 ,ist es denn wahr1 was jene sagen1 dass du ihn wieder auferwecktest8 ,und wozu8 ,war er nicht mit ,grund abgetdtet und abgethan8 ,du selber dnkst mich aufgeweckt3 was thatest du8 was kehrtest du um8 ,was bekehrtest du dich8 ,sprich1 du ,unaussprechlicher88 ,oh ,zarathustra1 antwortete der hsslichste ,mensch1 du bist ein ,schelm6 ,ob ,der noch lebt oder wieder lebt oder grndlich todt ist1--wer von uns ,beiden weiss ,das am ,besten8 ,ich frage dich4 ,eins aber weiss ich1--von dir selber lernte ich's einst1 oh ,zarathustra3 wer am grndlichsten tdten will1 der lacht4 ,nicht durch ,zorn1 sondern durch ,lachen tdtet man8--so sprachst du einst4 ,oh ,zarathustra1 du ,verborgener1 du ,vernichter ohne ,zorn1 du gefhrlicher ,heiliger1 - du bist ein ,schelm68 #b4 ,da aber geschah es1 dass ,zarathustra1 verwundert ber lauter solche ,schelmen-,antworten1 zur ,thr seiner ,hhle zurck sprang und1 gegen alle seine ,gste gewendet1 mit starker ,stimme schrie3 ,oh ihr ,schalks-,narren allesammt1 ihr ,possenreisser6 ,was verstellt und versteckt ihr euch vor mir6 ,wie doch einem jeden von euch das ,herz zappelte vor ,lust und ,bosheit1 darob1 dass ihr endlich einmal wieder wurdet wie die ,kindlein1 nmlich fromm1-- --dass ihr endlich wieder thatet wie ,kinder thun1 nmlich betetet1 hnde-faltetet und lieber ,gott8 sagtet6 ,aber nun lasst mir diese ,kinderstube1 meine eigne ,hhle1 wo heute alle ,kinderei zu ,hause ist4 ,khlt hier draussen euren heissen ,kinder-bermuth und ,herzenslrm ab6 ,freilich3 so ihr nicht werdet wie die ,kindlein1 so kommt ihr nicht in das ,himmelreich4 7,und ,zarathustra zeigte mit den ,hnden nach ,oben47 ,aber wir wollen auch gar nicht in's ,himmelreich3 ,mnner sind wir worden1--so wollen wir das ,erdenreich48 #c4 ,und noch einmal hob ,zarathustra an zu reden4 ,oh meine neuen ,freunde1 sprach er1--ihr ,wunderlichen1 ihr hheren ,menschen1 wie gut gefallt ihr mir nun1-- --seit ihr wieder frhlich wurdet6 ,ihr seid wahrlich ,alle aufgeblht3 mich dnkt1 solchen ,blumen1 wie ihr seid1 thun neue ,feste noth1 --ein kleiner tapferer ,unsinn1 irgend ein ,gottesdienst und ,eselsfest1 irgend ein alter frhlicher ,zarathustra-,narr1 ein ,brausewind1 der euch die ,seelen hell blst4 ,vergesst die ,nacht und diess ,eselsfest nicht1 ihr hheren ,menschen6 ,das erfandet ihr bei mir1 ,das nehme ich als gutes ,wahrzeichen1--,solcherlei erfinden nur ,genesende6 ,und feiert ihr es abermals1 dieses ,eselsfest1 thut's euch zu ,liebe1 thut's auch mir zu ,liebe6 ,und zu meinem ,gedchtniss68 ,also sprach ,zarathustra4 ,das ,nachtwandler-,lied #a4 ,inzwischen aber war ,einer nach dem ,andern hinaus getreten1 in's ,freie und in die khle nachdenkliche ,nacht2 ,zarathustra selber aber fhrte den hsslichsten ,menschen an der ,hand1 dass er ihm seine ,nacht-,welt und den grossen runden ,mond und die silbernen ,wasserstrze bei seiner ,hhle zeige4 ,da standen sie endlich still bei einander1 lauter alte ,leute1 aber mit einem getrsteten tapferen ,herzen und verwundert bei sich1 dass es ihnen auf ,erden so wohl war2 die ,heimlichkeit der ,nacht aber kam ihnen nher und nher an's ,herz4 ,und von ,neuem dachte ,zarathustra bei sich3 oh wie gut sie mir nun gefallen1 diese hheren ,menschen68--aber er sprach es nicht aus1 denn er ehrte ihr ,glck und ihr ,stillschweigen4-- ,da aber geschah ,das1 was an jenem erstaunlichen langen ,tage das ,erstaunlichste war3 der hsslichste ,mensch begann noch ein ,mal und zum letzten ,mal zu gurgeln und zu schnauben1 und als er es bis zu ,worten gebracht hatte1 siehe1 da sprang eine ,frage rund und reinlich aus seinem ,munde1 eine gute tiefe klare ,frage1 welche ,allen1 die ihm zuhrten1 das ,herz im ,leibe bewegte4 ,meine ,freunde insgesammt1 sprach der hsslichste ,mensch1 was dnket euch8 ,um dieses ,tags ,willen--ich bin's zum ersten ,male zufrieden1 dass ich das ganze ,leben lebte4 ,und dass ich so viel bezeuge1 ist mir noch nicht genug4 ,es lohnt sich auf der ,erde zu leben3 ,ein ,tag1 ,ein ,fest mit ,zarathustra lehrte mich die ,erde lieben4 ,war ,das--das ,leben88 will ich zum ,tode sprechen4 ,wohlan6 ,noch ,ein ,mal68 ,meine ,freunde1 was dnket euch8 ,wollt ihr nicht gleich mir zum ,tode sprechen3 ,war ,das--das ,leben8 ,um ,zarathustra's ,willen1 wohlan6 ,noch ,ein ,mal68-- ,also sprach der hsslichste ,mensch2 es war aber nicht lange vor ,mitternacht4 ,und was glaubt ihr wohl1 dass damals sich zutrug8 ,sobald die hheren ,menschen seine ,frage hrten1 wurden sie sich mit ,einem ,male ihrer ,verwandlung und ,genesung bewusst1 und wer ihnen dieselbe gegeben habe3 da sprangen sie auf ,zarathustra zu1 dankend1 verehrend1 liebkosend1 ihm die ,hnde kssend1 so wie es der ,art eines ,jeden eigen war3 also dass ,einige lachten1 ,einige weinten4 ,der alte ,wahrsager aber tanzte vor ,vergngen2 und wenn er auch1 wie manche ,erzhler meinen1 damals voll sssen ,weines war1 so war er gewisslich noch voller des sssen ,lebens und hatte aller ,mdigkeit abgesagt4 ,es giebt sogar ,solche1 die erzhlen1 dass damals der ,esel getanzt habe3 nicht umsonst nmlich habe ihm der hsslichste ,mensch vorher ,wein zu trinken gegeben4 ,diess mag sich nun so verhalten oder auch anders2 und wenn in ,wahrheit an jenem ,abende der ,esel nicht getanzt hat1 so geschahen doch damals grssere und seltsamere ,wunderdinge als es das ,tanzen eines ,esels wre4 ,kurz1 wie das ,sprichwort ,zarathustra's lautet3 was liegt daran68 #b4 ,zarathustra aber1 als sich diess mit dem hsslichsten ,menschen zutrug1 stand da1 wie ein ,trunkener3 sein ,blick erlosch1 seine ,zunge lallte1 seine ,fsse schwankten4 ,und wer mchte auch errathen1 welche ,gedanken dabei ber ,zarathustra's ,seele liefen8 ,ersichtlich aber wich sein ,geist zurck und floh voraus und war in weiten ,fernen und gleichsam auf hohem ,joche1 wie geschrieben steht1 zwischen zwei ,meeren1 --zwischen ,vergangenem und ,zuknftigem als schwere ,wolke wandelnd48 ,allgemach aber1 whrend ihn die hheren ,menschen in den ,armen hielten1 kam er ein ,wenig zu sich selber zurck und wehrte mit den ,hnden dem ,gedrnge der ,verehrenden und ,besorgten2 doch sprach er nicht4 ,mit ,einem ,male aber wandte er schnell den ,kopf1 denn er schien ,etwas zu hren3 da legte er den ,finger an den ,mund und sprach3 ,kommt68 ,und alsbald wurde es rings still und heimlich2 aus der ,tiefe aber kam langsam der ,klang einer ,glocke herauf4 ,zarathustra horchte darnach1 gleich den hheren ,menschen2 dann aber legte er zum andern ,male den ,finger an den ,mund und sprach wiederum3 ,kommt6 ,kommt6 ,es geht gen ,mitternacht68--und seine ,stimme hatte sich verwandelt4 ,aber immer noch rhrte er sich nicht von der ,stelle3 da wurde es noch stiller und heimlicher1 und ,alles horchte1 auch der ,esel1 und ,zarathustra's ,ehrenthiere1 der ,adler und die ,schlange1 insgleichen die ,hhle ,zarathustra's und der grosse khle ,mond und die ,nacht selber4 ,zarathustra aber legte zum dritten ,male die ,hand an den ,mund und sprach3 ,kommt6 ,kommt6 ,kommt6 ,lasst uns jetzo wandeln6 ,es ist die ,stunde3 lasst uns in die ,nacht wandeln6 #c4 ,ihr hheren ,menschen1 es geht gen ,mitternacht3 da will ich euch ,etwas in die ,ohren sagen1 wie jene alte ,glocke es mir in's ,ohr sagt1-- --so heimlich1 so schrecklich1 so herzlich1 wie jene ,mitternachts-,glocke zu mir es redet1 die mehr erlebt hat als ,ein ,mensch3 --welche schon eurer ,vter ,herzens-,schmerzens-,schlge abzhlte--ach6 ach6 wie sie seufzt6 wie sie im ,traume lacht6 die alte tiefe tiefe ,mitternacht6 ,still6 ,still6 ,da hrt sich ,manches1 das am ,tage nicht laut werden darf2 nun aber1 bei khler ,luft1 da auch aller ,lrm eurer ,herzen stille ward1-- --nun redet es1 nun hrt es sich1 nun schleicht es sich in nchtliche berwache ,seelen3 ach6 ach6 wie sie seufzt6 wie sie im ,traume lacht6 --hrst du's nicht1 wie sie heimlich1 schrecklich1 herzlich zu dir redet1 die alte tiefe tiefe ,mitternacht8 ,oh ,mensch1 gieb ,acht6 #d4 ,wehe mir6 ,wo ist die ,zeit hin8 ,sank ich nicht in tiefe ,brunnen8 ,die ,welt schlft-- ,ach6 ,ach6 ,der ,hund heult1 der ,mond scheint4 ,lieber will ich sterben1 sterben1 als euch sagen1 was mein ,mitternachts-,herz eben denkt4 ,nun starb ich schon4 ,es ist dahin4 ,spinne1 was spinnst du um mich8 ,willst du ,blut8 ,ach6 ,ach6 der ,thau fllt1 die ,stunde kommt-- --die ,stunde1 wo mich frstelt und friert1 die fragt und fragt und fragt3 wer hat ,herz genug dazu8 --wer soll der ,erde ,herr sein8 ,wer will sagen3 so sollt ihr laufen1 ihr grossen und kleinen ,strme68 --die ,stunde naht3 oh ,mensch1 du hherer ,mensch1 gieb ,acht6 diese ,rede ist fr feine ,ohren1 fr deine ,ohren was spricht die tiefe ,mitternacht8 #e4 ,es trgt mich dahin1 meine ,seele tanzt4 ,tagewerk6 ,tagewerk6 ,wer soll der ,erde ,herr sein8 ,der ,mond ist khl1 der ,wind schweigt4 ,ach6 ,ach6 ,flogt ihr schon hoch genug8 ,ihr tanztet3 aber ein ,bein ist doch kein ,flgel4 ,ihr guten ,tnzer1 nun ist alle ,lust vorbei1 ,wein ward ,hefe1 jeder ,becher ward mrbe1 die ,grber stammeln4 ,ihr flogt nicht hoch genug3 nun stammeln die ,grber erlst doch die ,todten6 ,warum ist so lange ,nacht8 ,macht uns nicht der ,mond trunken88 ,ihr hheren ,menschen1 erlst doch die ,grber1 weckt die ,leichname auf6 ,ach1 was grbt noch der ,wurm8 ,es naht1 es naht die ,stunde1-- --es brummt die ,glocke1 es schnarrt noch das ,herz1 es grbt noch der ,holzwurm1 der ,herzenswurm4 ,ach6 ,ach6 ,die ,welt ist tief6 #f4 ,ssse ,leier6 ,ssse ,leier6 ,ich liebe deinen ,ton1 deinen trunkenen ,unken-,ton6--wie lang her1 wie fern her kommt mir dein ,ton1 weit her1 von den ,teichen der ,liebe6 ,du alte ,glocke1 du ssse ,leier6 ,jeder ,schmerz riss dir in's ,herz1 ,vaterschmerz1 ,vterschmerz1 ,urvterschmerz1 deine ,rede wurde reif1- --reif gleich goldenem ,herbste und ,nachmittage1 gleich meinem ,einsiedlerherzen - nun redest du3 die ,welt selber ward reif1 die ,traube brunt1 --nun will sie sterben1 vor ,glck sterben4 ,ihr hheren ,menschen1 riecht ihr's nicht8 ,es quillt heimlich ein ,geruch herauf1 --ein ,duft und ,geruch der ,ewigkeit1 ein rosenseliger1 brauner ,gold-,wein-,geruch von altem ,glcke1 von trunkenem ,mitternachts-,sterbeglcke1 welches singt3 die ,welt ist tief und tiefer als der ,tag gedacht6 #g4 ,lass mich6 ,lass mich6 ,ich bin zu rein fr dich4 ,rhre mich nicht an6 ,ward meine ,welt nicht eben vollkommen8 ,meine ,haut ist zu rein fr deine ,hnde4 ,lass mich1 du dummer tlpischer dumpfer ,tag6 ,ist die ,mitternacht nicht heller8 ,die ,reinsten sollen der ,erde ,herrn sein1 die ,unerkanntesten1 ,strksten1 die ,mitternachts-,seelen1 die heller und tiefer sind als jeder ,tag4 ,oh ,tag1 du tappst nach mir8 ,du tastest nach meinem ,glcke8 ,ich bin dir reich1 einsam1 eine ,schatzgrube1 eine ,goldkammer8 ,oh ,welt1 du willst mich8 ,bin ich dir weltlich8 ,bin ich dir geistlich8 ,bin ich dir gttlich8 ,aber ,tag und ,welt1 ihr seid zu plump1-- --habt klgere ,hnde1 greift nach tieferem ,glcke1 nach tieferem ,unglcke1 greift nach irgend einem ,gotte1 greift nicht nach mir3 --mein ,unglck1 mein ,glck ist tief1 du wunderlicher ,tag1 aber doch bin ich kein ,gott1 keine ,gottes-,hlle3 tief ist ihr ,weh4 #h4 ,gottes ,weh ist tiefer1 du wunderliche ,welt6 ,greife nach ,gottes ,weh1 nicht nach mir6 ,was bin ich6 ,eine trunkene ssse ,leier1-- eine ,mitternachts-,leier1 eine ,glocken-,unke1 die ,niemand versteht1 aber welche reden muss1 vor ,tauben1 ihr hheren ,menschen6 ,denn ihr versteht mich nicht6 ,dahin6 ,dahin6 ,oh ,jugend6 ,oh ,mittag6 ,oh ,nachmittag6 ,nun kam ,abend und ,nacht und ,mitternacht1--der ,hund heult1 der ,wind3 --ist der ,wind nicht ein ,hund8 ,er winselt1 er klfft1 er heult4 ,ach6 ,ach6 wie sie seufzt6 wie sie lacht1 wie sie rchelt und keucht1 die ,mitternacht6 ,wie sie eben nchtern spricht1 diese trunkene ,dichterin6 sie bertrat wohl ihre ,trunkenheit8 sie wurde berwach8 sie kut zurck8 --ihr ,weh kut sie zurck1 im ,traume1 die alte tiefe ,mitternacht1 und mehr noch ihre ,lust4 ,lust nmlich1 wenn schon ,weh tief ist3 ,lust ist tiefer noch als ,herzeleid4 #h4 ,du ,weinstock6 ,was preisest du mich8 ,ich schnitt dich doch6 ,ich bin grausam1 du blutest--3 was will dein ,lob meiner trunkenen ,grausamkeit8 ,was vollkommen ward1 alles ,reife--will sterben68 so redest du4 ,gesegnet1 gesegnet sei das ,winzermesser6 ,aber alles ,unreife will leben3 wehe6 ,weh spricht3 ,vergeh6 ,weg1 du ,wehe68 ,aber ,alles1 was leidet1 will leben1 dass es reif werde und lustig und sehnschtig1 --sehnschtig nach ,fernerem1 ,hherem1 ,hellerem4 ,ich will ,erben1 so spricht ,alles1 was leidet1 ich will ,kinder1 ich will nicht mich18-- ,lust aber will nicht ,erben1 nicht ,kinder1--,lust will sich selber1 will ,ewigkeit1 will ,wiederkunft1 will ,alles-sich-ewig-gleich4 ,weh spricht3 ,brich1 blute1 ,herz6 ,wandle1 ,bein6 ,flgel1 flieg6 ,hinan6 ,hinauf6 ,schmerz68 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,oh mein altes ,herz3 ,weh spricht3 vergeh68 #aj4 ,ihr hheren ,menschen1 was dnket euch8 ,bin ich ein ,wahrsager8 ,ein ,trumender8 ,trunkener8 ,ein ,traumdeuter8 ,eine ,mitternachts-,glocke8 ,ein ,tropfen ,thau's8 ,ein ,dunst und ,duft der ,ewigkeit8 ,hrt ihr's nicht8 ,riecht ihr's nicht8 ,eben ward meine ,welt vollkommen1 ,mitternacht ist auch ,mittag1-- ,schmerz ist auch eine ,lust1 ,fluch ist auch ein ,segen1 ,nacht ist auch eine ,sonne1--geht davon oder ihr lernt3 ein ,weiser ist auch ein ,narr4 ,sagtet ihr jemals ja zu ,einer ,lust8 ,oh1 meine ,freunde1 so sagtet ihr ,ja auch zu allem ,wehe4 ,alle ,dinge sind verkettet1 verfdelt1 verliebt1-- --wolltet ihr jemals ,ein ,mal ,zwei ,mal1 spracht ihr jemals du gefllst mir1 ,glck6 ,husch6 ,augenblick68 so wolltet ihr ,alles zurck6 --,alles von neuem1 ,alles ewig1 ,alles verkettet1 verfdelt1 verliebt1 oh so liebtet ihr die ,welt1-- --ihr ,ewigen1 liebt sie ewig und allezeit3 und auch zum ,weh sprecht ihr3 vergeh1 aber komm zurck6 ,denn alle ,lust will--,ewigkeit6 #aa4 ,alle ,lust will aller ,dinge ,ewigkeit1 will ,honig1 will ,hefe1 will trunkene ,mitternacht1 will ,grber1 will ,grber-,thrnen-,trost1 will vergldetes ,abendroth - --was will nicht ,lust6 sie ist durstiger1 herzlicher1 hungriger1 schrecklicher1 heimlicher als alles ,weh1 sie will sich1 sie beisst in sich1 des ,ringes ,wille ringt in ihr1-- --sie will ,liebe1 sie will ,hass1 sie ist berreich1 schenkt1 wirft weg1 bettelt1 dass ,einer sie nimmt1 dankt dem ,nehmenden1 sie mchte gern gehasst sein1-- --so reich ist ,lust1 dass sie nach ,wehe durstet1 nach ,hlle1 nach ,hass1 nach ,schmach1 nach dem ,krppel1 nach ,welt1--denn diese ,welt1 oh ihr kennt sie ja6 ,ihr hheren ,menschen1 nach euch sehnt sie sich1 die ,lust1 die unbndige1 selige1--nach eurem ,weh1 ihr ,missrathenen6 ,nach ,missrathenem sehnt sich alle ewige ,lust4 ,denn alle ,lust will sich selber1 drum will sie auch ,herzeleid6 ,oh ,glck1 oh ,schmerz6 ,oh brich1 ,herz6 ,ihr hheren ,menschen1 lernt es doch1 ,lust will ,ewigkeit1 --,lust will aller ,dinge ,ewigkeit1 will tiefe1 tiefe ,ewigkeit6 #ab4 ,lerntet ihr nun mein ,lied8 ,erriethet ihr1 was es will8 ,wohlan6 ,wohlauf6 ,ihr hheren ,menschen1 so singt mir nun meinen ,rundgesang6 ,singt mir nun selber das ,lied1 dess ,name ist ,noch ein ,mal81 dess ,sinn ist in alle ,ewigkeit681 singt1 ihr hheren ,menschen1 ,zarathustra's ,rundgesang6 ,oh ,mensch6 ,gieb ,acht6 ,was spricht die tiefe ,mitternacht8 ,ich schlief1 ich schlief--1 ,aus tiefem ,traum bin ich erwacht3-- ,die ,welt ist tief1 ,und tiefer als der ,tag gedacht4 ,tief ist ihr ,weh--1 ,lust--tiefer noch als ,herzeleid3 ,weh spricht3 ,vergeh6 ,doch alle ,lust will ,ewigkeit will tiefe1 tiefe ,ewigkeit68 ,das ,zeichen ,des ,morgens aber nach dieser ,nacht sprang ,zarathustra von seinem ,lager auf1 grtete sich die ,lenden und kam heraus aus seiner ,hhle1 glhend und stark1 wie eine ,morgensonne1 die aus dunklen ,bergen kommt4 ,du grosses ,gestirn1 sprach er1 wie er einstmal gesprochen hatte1 du tiefes ,glcks-,auge1 was wre all dein ,glck1 wenn du nicht ,die httest1 welchen du leuchtest6 ,und wenn sie in ihren ,kammern blieben1 whrend du schon wach bist und kommst und schenkst und austheilst3 wie wrde darob deine stolze ,scham zrnen6 ,wohlan6 sie schlafen noch1 diese hheren ,menschen1 whrend ich wach bin3 das sind nicht meine rechten ,gefhrten6 ,nicht auf sie warte ich hier in meinen ,bergen4 ,zu meinem ,werke will ich1 zu meinem ,tage3 aber sie verstehen nicht1 was die ,zeichen meines ,morgens sind1 mein ,schritt--ist fr sie kein ,weckruf4 ,sie schlafen noch in meiner ,hhle1 ihr ,traum kut noch an meinen ,mitternchten4 ,das ,ohr1 das nach mir horcht1--das gehorchende ,ohr fehlt in ihren ,gliedern48 --,diess hatte ,zarathustra zu seinem ,herzen gesprochen1 als die ,sonne aufgieng3 da blickte er fragend in die ,hhe1 denn er hrte ber sich den scharfen ,ruf seines ,adlers4 ,wohlan6 rief er hinauf1 so gefllt und gebhrt es mir4 ,meine ,thiere sind wach1 denn ich bin wach4 ,mein ,adler ist wach und ehrt gleich mir die ,sonne4 ,mit ,adlers-,klauen greift er nach dem neuen ,lichte4 ,ihr seid meine rechten ,thiere2 ich liebe euch4 ,aber noch fehlen mir meine rechten ,menschen68-- ,also sprach ,zarathustra2 da aber geschah es1 dass er sich pltzlich wie von unzhligen ,vgeln umschwrmt und umflattert hrte1--das ,geschwirr so vieler ,flgel aber und das ,gedrng um sein ,haupt war so gross1 dass er die ,augen schloss4 ,und wahrlich1 einer ,wolke gleich fiel es ber ihn her1 einer ,wolke von ,pfeilen gleich1 welche sich ber einen neuen ,feind ausschttet4 ,aber siehe1 hier war es eine ,wolke der ,liebe1 und ber einen neuen ,freund4 ,was geschieht mir88 dachte ,zarathustra in seinem erstaunten ,herzen und liess sich langsam auf dem grossen ,steine nieder1 der neben dem ,ausgange seiner ,hhle lag4 ,aber1 indem er mit den ,hnden um sich und ber sich und unter sich griff1 und den zrtlichen ,vgeln wehrte1 siehe1 da geschah ihm etwas noch ,seltsameres3 er griff nmlich dabei unvermerkt in ein dichtes warmes ,haar-,gezottel hinein2 zugleich aber erscholl vor ihm ein ,gebrll1--ein sanftes langes ,lwen-,brllen4 ,das ,zeichen kommt18 sprach ,zarathustra und sein ,herz verwandelte sich4 ,und in ,wahrheit1 als es helle vor ihm wurde1 da lag ihm ein gelbes mchtiges ,gethier zu ,fssen und schmiegte das ,haupt an seine ,knie und wollte nicht von ihm lassen vor ,liebe und that einem ,hunde gleich1 welcher seinen alten ,herrn wiederfindet4 ,die ,tauben aber waren mit ihrer ,liebe nicht minder eifrig als der ,lwe2 und jedes ,mal1 wenn eine ,taube ber die ,nase des ,lwen huschte1 schttelte der ,lwe das ,haupt und wunderte sich und lachte dazu4 ,zu dem ,allen sprach ,zarathustra nur ,ein ,wort3 meine ,kinder sind nahe1 meine ,kinder8--1 dann wurde er ganz stumm4 ,sein ,herz aber war gelst1 und aus seinen ,augen tropften ,thrnen herab und fielen auf seine ,hnde4 ,und er achtete keines ,dings mehr und sass da1 unbeweglich und ohne dass er sich noch gegen die ,thiere wehrte4 ,da flogen die ,tauben ab und zu und setzten sich ihm auf die ,schulter und liebkosten sein weisses ,haar und wurden nicht mde mit ,zrtlichkeit und ,frohlocken4 ,der starke ,lwe aber leckte immer die ,thrnen1 welche auf die ,hnde ,zarathustra's herabfielen und brllte und brummte schchtern dazu4 ,also trieben es diese ,thiere4-- ,diess ,alles dauerte eine lange ,zeit1 oder eine kurze ,zeit3 denn1 recht gesprochen1 giebt es fr dergleichen ,dinge auf ,erden keine ,zeit--4 ,inzwischen aber waren die hheren ,menschen in der ,hhle ,zarathustra's wach geworden und ordneten sich mit einander zu einem ,zuge an1 dass sie ,zarathustra entgegen giengen und ihm den ,morgengruss bten3 denn sie hatten gefunden1 als sie erwachten1 dass er schon nicht mehr unter ihnen weilte4 ,als sie aber zur ,thr der ,hhle gelangten1 und das ,gerusch ihrer ,schritte ihnen voranlief1 da stutzte der ,lwe gewaltig1 kehrte sich mit ,einem ,male von ,zarathustra ab und sprang1 wild brllend1 auf die ,hhle los2 die hheren ,menschen aber1 als sie ihn brllen hrten1 schrien alle auf1 wie mit ,einem ,munde1 und flohen zurck und waren im ,nu verschwunden4 ,zarathustra selber aber1 betubt und fremd1 erhob sich von seinem ,sitze1 sah um sich1 stand staunend da1 fragte sein ,herz1 besann sich und war allein4 ,was hrte ich doch8 sprach er endlich langsam1 was geschah mir eben88 ,und schon kam ihm die ,erinnerung1 und er begriff mit ,einem ,blicke ,alles1 was zwischen ,gestern und ,heute sich begeben hatte4 ,hier ist ja der ,stein1 sprach er und strich sich den ,bart1 auf dem sass ich gestern am ,morgen2 und hier trat der ,wahrsager zu mir1 und hier hrte ich zuerst den ,schrei1 den ich eben hrte1 den grossen ,nothschrei4 ,oh ihr hheren ,menschen1 von eurer ,noth war's ja1 dass gestern am ,morgen jener alte ,wahrsager mir wahrsagte1-- --zu eurer ,noth wollte er mich verfuhren und versuchen3 oh ,zarathustra1 sprach er zu mir1 ich komme1 dass ich dich zu deiner letzten ,snde verfhre4 ,zu meiner letzten ,snde8 rief ,zarathustra und lachte zornig ber sein eigenes ,wort3 was blieb mir doch aufgespart als meine letzte ,snde88 --,und noch ein ,mal versank ,zarathustra in sich und setzte sich wieder auf den grossen ,stein nieder und sann nach4 ,pltzlich sprang er empor1-- ,mitleiden6 ,das ,mitleiden mit dem hheren ,menschen6 schrie er auf1 und sein ,antlitz verwandelte sich in ,erz4 ,wohlan6 ,das--hatte seine ,zeit6 ,mein ,leid und mein ,mitleiden--was liegt daran6 ,trachte ich denn nach ,glcke8 ,ich trachte nach meinem ,werke6 ,wohlan6 ,der ,lwe kam1 meine ,kinder sind nahe1 ,zarathustra ward reif1 meine ,stunde kam3-- ,dies ist mein ,morgen1 mein ,tag hebt an3 herauf nun1 herauf1 du grosser ,mittag68-- ,also sprach ,zarathustra und verliess seine ,hhle1 glhend und stark1 wie eine ,morgensonne1 die aus dunklen ,bergen kommt4