,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der gedruckten ,ausgabe von #aiad so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,die berschriften der ,kapitel ,,zweites ,,stockwerk#8 und ,,zubau#8 wurden der ,einheitlichkeit halber1 entsprechend der ,inhaltsbersicht1 durch die ,buchstaben ,b4#8 bzw4 ,c4#8 ergnzt4 ,passagen in ,sperrschrift wurden mit ,pluszeichen markiert4 ,f,,hrer ,,durch ,,das ,k4 ,k4 ,,sterreichische ,,museum ,f,r ,,kunst ,,und ,,industrie ,,preis3 #a ,,krone ,,wien #aiad ,,verlag ,,des ,,museums ,,aus ,,der ,k4 ,k4 ,,hof- ,,und ,,staatsdruckerei4 ,,einleitung4 ,die ,grndung des k4 k4 sterreichischen ,museums fr ,kunst und ,industrie ist mittels ,allerhchsten ,handschreibens ,seiner ,majestt des ,kaisers ,franz ,joseph ,i4 an den damaligen ,ministerprsidenten1 ,seine kaiserliche ,hoheit ,erzherzog ,rainer1 am #g4 ,mrz #ahfc angeordnet worden4 ,am #ca4 ,mrz #ahfd wurde von ,seiner ,majestt dem ,kaiser ,seine k4 u4 k4 ,hoheit ,erzherzog ,rainer zum ,protektor und der ,universittsprofessor ,dr4 ,rudolf von ,eitelberger zum ,direktor des ,museums ernannt4 ,die ,anstalt wurde am #ab4 ,mai #ahfd im ehemaligen ,ballhause der k4 k4 ,hofburg mit #bjjj geliehenen ,gegenstnden der alten ,kunstgewerbe erffnet4 ,das ,institut hat die ,aufgabe1 durch ,herbeischaffung und ,bereitstellung der ,hilfsmittel1 welche ,kunst und ,wissenschaft bieten1 die ,leistungsfhigkeit der ,kunstgewerbe zu heben1 den ,geschmack der ,kunstgewerbetreibenden und des ,publikums zu wecken und zu veredeln und so die kunstgewerbliche ,ttigkeit zu frdern4 ,auerdem knnen ,knstler und ,kunstgewerbetreibende ihre neuen ,arbeiten1 wenn diese den ,anforderungen und ,zwecken des ,museums entsprechen1 nach ,magabe des ,raumes zeitweilig unentgeltlich im ,museum ausstellen4 ,am #d4 ,november #ahga wurde das nach den ,plnen des ,oberbaurates ,heinrich ,ritter von ,ferstel in den ,jahren #ahfh bis #ahga am ,stubenring erbaute ,museumsgebude seiner ,bestimmung bergeben4 ,dasselbe bildet einen zweigeschossigen ,bau und ist im ,stile der italienischen ,renaissance und in ,ziegelrohbau ausgefhrt4 ,in den ,jahren #aijf bis #aiji wurde im ,fllboden des alten ,wienflubettes nach den ,plnen des ,oberbaurates ,ludwig ,baumann ein freistehender ,erweiterungsbau aufgefhrt und dieser durch einen eingeschobenen ,korridoranbau mit dem alten ,museumsgebude verbunden4 ,als ,staatsanstalt untersteht das ,museum unmittelbar dem k4 k4 ,ministerium fr ffentliche ,arbeiten4 ,im ,jahre #ahih1 nach dem ,rcktritte des ,erzherzogs ,rainer vom ,protektorat1 erhielt das ,museum ein mit ,allerhchster ,entschlieung vom #bh4 ,november #ahih genehmigtes neues ,statut4 ,nach diesem neuen ,statut besteht die ,museumsleitung aus dem ,kuratorium und aus dem ,direktor der ,anstalt4 ,das ,kuratorium hat die ,aufgabe1 die gesamte ,ttigkeit des ,museums wahrzunehmen1 es fungiert als ,beirat des ,ministers fr ffentliche ,arbeiten in allen ,angelegenheiten der obersten ,leitung des ,museums und entscheidet selbstndig in den ihm ausdrcklich vorbehaltenen ,angelegenheiten4 ,an der ,spitze des ,kuratoriums steht ein von ,seiner ,majestt dem ,kaiser ernannter ,prsident4 ,die ,mitglieder des ,kuratoriums werden von dem ,minister fr ffentliche ,arbeiten mit einer ,funktionsdauer von drei ,jahren ernannt4 ,die ,verbindung des ,museums nach auen wird durch ,korrespondenten hergestellt4 ,,allgemeine ,,bestimmungen4 ,die ,,sammlungen des ,museums sind geffnet3 ,an ,wochentagen -- mit ,ausnahme des ,montags -- von #i bis #d ,uhr1 an ,sonn- und ,feiertagen vom #a4 ,oktober bis #cj4 ,april von #i bis #d ,uhr1 vom #a4 ,mai bis #cj4 ,september von #i bis #a ,uhr2 ,dienstag1 ,mittwoch ,eintritt #fj h1 die brigen ,tage unentgeltlich4 ,,bibliothek3 ,vom #ba4 ,oktober bis #bj4 ,mrz an ,wochentagen -- ausgenommen ,montag -- von #i bis #a und von #f bis #h ,uhr abends1 vom #ba4 ,mrz bis #bj4 ,oktober an ,wochentagen -- ausgenommen ,montag -- von #i bis #b ,uhr1 an ,sonn- und ,feiertagen whrend des ganzen ,jahres von #i bis #a ,uhr4 ,knstler1 ,handwerker u4 dgl41 welche in den ,sammlungen oder in der ,bibliothek arbeiten wollen1 haben an allen ,besuchstagen freien ,zutritt4 ,fr die ,bentzung der ,bibliothek besteht eine besondere ,vorschrift 7siehe ,seite #aaj74 ,an der ,garderobe ist fr das ,stck eine ,gebhr von #aj ,hellern zu entrichten4 ,es ist nicht gestattet1 ausgestellte ,gegenstnde zu berhren2 das ,aufsichtspersonal1 welchem die grte ,hflichkeit zur ,pflicht gemacht ist1 hat die strenge ,weisung1 diese ,bestimmung aufrecht zu erhalten4 99 99 99 ,den ,verkauf der literarischen ,publikationen des ,museums1 soweit diese aus dem ,verlage des ,instituts zu beziehen sind 7siehe das ,verzeichnis ,seite #aih71 besorgt das ,bureau im ,halbstock des alten ,gebudes1 rechts4 ,f,,hrer ,,durch ,,das ,,museum4 ,a4 ,,erdgeschoss4 ,sulenhof -- ,seite #aa4 ,saal ,i -- ,schmuck- und ,emailarbeiten4 ,seite #aa4 ,,ii -- ,arbeiten der ,edelschmiede und verwandter ,gewerbe4 ,seite #bc4 ,,iv -- ,arbeiten aus unedlen ,metallen4 ,seite #cj4 ,v1 ,,iii -- ,mbelsammlung4 ,seite #dj4 ,,viii -- ,skulpturen in ,stein und ,terrakotta4 ,seite #ef4 ,holzskulpturen4 ,seite #ei4 ,,vi1 ,,vii -- ,textilsammlung4 ,seite #fj4 ,b4 ,,erstes ,,stockwerk4 ,saal ,,ix -- ,kleine ,plastik1 ,lederarbeiten4 ,seite #hg4 ,rume ,x-,,xix -- ,historische ,interieurs4 ,seite #ic4 ,raum ,,xx -- ,sitzungssaal4 ,seite #if4 ,,xxi -- ,orientalisches ,zimmer4 ,seite #if4 ,bibliothek4 ,seite #ig4 ,c4 ,,zweites ,,stockwerk4 ,rume ,,xxii-,,xxvi -- ,ostasiatische ,sammlung4 ,seite #aac4 ,d4 ,,zubau1 ,,erstes ,,stockwerk4 ,raum ,,xxvii -- ,alt-,wiener ,porzellanzimmer4 ,seite #aag4 ,keramik4 ,seite #aah4 ,glasarbeiten4 ,seite #agd4 ,glasmalereien4 ,seite #aie4 ,verzeichnis der literarisch-artistischen ,publikationen des ,museums4 ,seite #aih4 ,illustration3 ,,erdgeschoss4 a4 ,vestibl4 b4 ,portier4 c4 d4 ,bureaus4 ,a4 ,,erdgeschoss4 ,s,,ulenhof4 ,der ,sulenhof enthlt eine ,anzahl von greren ,originalplastiken und ,gipsabgssen4 ,,saal ,i4 ,,schmuck ,,und ,,emailarbeiten4 ,wandpult ,i4 ,schmuckstcke aus der ,antike4 ,aus der lteren hellenischen ,kultur stammt der kleine ,goldreif mit dem getriebenen ,bild einer ,lwenjagd1 ein ,fund aus ,eretria1 ca4 ,x4 bis ,,viii4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ,eine altitalische ,fibel1 ,silber mit ,goldspiralen1 gefunden in ,benevent1 ca4 ,,vi4 ,jahrhundert v4 ,ch4 ,etruskisches ,golddiadem1 ,,iii4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ,etruskische ,fibel1 ,goldfiligranarbeit4 ,goldener ,ohrring mit ,lwenkopf1 griechisch-italische ,arbeit des ,,iv4 ,jahrhunderts v4 ,chr4 ,krbchenfrmiger etruskischer ,ohrring1 ca4 ,,vi4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ,rmische und griechische ,ohrringe mit schwebenden ,eroten oder ,nikefigrchen und mehrere andere ,typen4 ,rmische ,fingerringe4 ,kleine ,goldbste mit dem ,portrt einer ,dame1 rmisch1 ,i4 ,jahrhundert n4 ,chr4 ,kette mit schwarzen ,steinen1 rmisch1 ,,ii4 bis ,,iii4 ,jahrhundert n4 ,chr4 ,armband1 ,silber vergoldet1 mit ,schlangenkopf am ,ablauf1 rmisch1 ,,ii4 bis ,,iii4 ,jahrhundert4 ,bronzeschmuck3 ,etruskische ,zierstcke aus getriebenen ,bronzeplttchen mit ,heldengeschichten und ,masken von einem ,sessel aus einer etruskischen ,grabkammer am ,monte ,romano4 ,tischvitrine ,,ii4 ,hellenische ,bronzespiegel und ,spiegelkapseln aus dem ,v4 und ,,iv4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ,wandpult ,,iii4 ,griechische1 altitalische und rmische ,bronzefibeln4 ,sptrmischer ,bronzeschmuck mit ,emailverzierungen1 hauptschlich ,scheibenfibeln1 ,funde aus ,uj-,szny4 ,sptrmische ,goldschnalle mit ,granateinlagen4 ,rmischer ,bronzeschmuck aus der ,zeit der ,vlkerwanderung 7,fibeln in ,tierform74 ,germanischer ,schmuck aus der ,vlkerwanderung3 ,goldgrtel und ,halskette2 ,taubenfibel aus ,bein geschnitzt2 ,bernsteinanhnger2 goldenes ,armband mit ,tierkpfen und rotem ,schmelz am ,ablauf4 ,aus dem frhen ,mittelalter3 ,eiserne ,grtelschnalle mit ,silbertauschierung 7,merowingerzeit74 ,eine sarazenische ,scheibenfibel mit ,emailverzierung aus ,sizilien1 ca4 ,,xi4 ,jahrhundert n4 ,chr4 ,die ,seltenheit und ,kostbarkeit des antiken ,schmuckes ntigte zur ,erwerbung von ,kopien4 ,von dem strengen ,schmuckstil der ltesten ,kultur der westlichen alten ,welt geben ,abgsse von den ,zieraten aus den ,knigsgrbern in ,myken ,kunde 7,vitrine ,,iv72 nach griechischen1 etruskischen und rmischen ,originalen sind die ,kopien in ,vitrine ,v1 die in den siebziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts von ,castellani in ,rom meisterhaft hergestellt wurden4 ,galvanoplastische ,nachbildungen von dem ,goldfund in ,vettersfelde 7,wandschrank ,,vi7 zeigen den merkwrdigen1 orientalisch beeinfluten ,stil ostgriechischer1 jonischer ,goldschmiede2 es sind ,schmuckstcke1 die fr einen ,skythenfrsten hergestellt und in der ,vlkerwanderung nach ,brandenburg verschlagen worden sind4 ,im gleichen ,schrank unten die galvanoplastischen ,nachbildungen des ,schatzes von ,petrossa in ,rumnien1 byzantinische ,goldschmiedearbeiten um #djj n4 ,chr4 ,vitrine ,,vii und ,,viii4 ,mittelalterliche ,emailarbeiten4 ,das ,,xii4 und ,,xiii4 ,jahrhundert war die ,bltezeit des ,grubenschmelzes am ,niederrhein und in ,limoges4 7,beim ,grubenschmelz wurden die zur ,aufnahme der ,emailfarben bestimmten ,stellen aus dem ,kupfer- oder ,bronzegrund ausgestochen1 in diese ,gruben wurden die ,glasflsse eingeschmolzen1 die trennenden ,flchen und ,stege blieben stehen und wurden zumeist vergoldet47 ,limoger ,grubenschmelz sind zwei ,schsseln in ,vitrine ,,vii1 rheinischen ,ursprungs die brigen ,kleinodien derselben ,vitrine3 das ,reliquienkstchen1 die emaillierten ,kupferplatten mit den ,kruzifixen1 ,leuchter1 ,hostienbchse und die gotische ,chormantelschliee4 ,in der ,tischvitrine ,,viii ,fragmente von ,reliquienschreinen u4 a4 aus dem ,,xii4 ,jahrhundert1 ,emailplttchen in ,grubenschmelz4 ,vitrine ,,ix4 ,tiefschnittschmelz und ,maleremail4 ,im spteren ,mittelalter wurde in ,italien1 besonders in ,siena1 der ,tiefschnittschmelz gebt1 dessen durchsichtige ,glasflsse auf einem reliefartig eingeschnittenen ,silbergrund ohne ,trennungsstege liegen2 dieses transluzide ,email1 das hnliche ,farbenwirkungen erzeugt wie die alte ,glasmalerei1 ist in einem schnen sienesischen ,kreuz des ,,xv4 ,jahrhunderts vertreten4 -- ,in ,limoges entwickelte sich am ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts eine neue ,art des ,emaillierens1 das ,maleremail82 hier wurden die ,farben1 beziehungsweise die ,bilder auf die mit einem ,schmelzgrund berzogene ,kupferplatte aufgetragen1 ohne trennende ,stege oder ,gruben2 bis zum ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts ist das ,maleremail in ,limoges von einer ,reihe groer ,meister und ,meisterfamilien gepflegt worden4 ,die ,emailbilder in dieser ,vitrine gehren alle ,limousiner ,werksttten an4 -- ,vitrine ,x4 ,venezianer ,email4 ,den ,arbeiten von ,limoges technisch verwandt ist das ,venezianer ,email81 wie die auf ,kupfer emaillierten ,schalen1 ,kannen1 ,leuchter und dergleichen ,gerte mit ihren dunkelblauen1 dunkelgrnen und weien ,farben bezeichnet werden2 es ist um #aejj gepflegt worden4 ,zwei ,schalen1 ein ,krug und ein kleines ,ruchergef vertreten hier diese ,art1 desgleichen ein ,ostensorium in ,vitrine ,,ix4 ,tischvitrine ,,xi4 ,malerschmelzarbeiten4 ,tfelchen mit den ,taten des ,herakles2 ovale ,platte mit ,madonnenbild2 ,limousiner ,plttchen mit ,heiligenbildern4 ,vitrine ,,xii und ,tischvitrine ,,xiii4 ,das in der ,bijouterie verwendete ,goldschmiedeemail8 ist in den herrlichen ,stcken deutschen ,renaissanceschmuckes vertreten1 die samt dem mit ,schmuckstcken reichbesetzten ,kelch aus der ,kirche des ehemaligen ,damenstiftes zu ,hall in ,tirol stammen4 ,es sind sddeutsche ,arbeiten aus dem ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,die ,schmuckstcke waren auf zwei barocke ,perlenkronen montiert1 die im ,wandschrank ,,xvii aufbewahrt sind4 ,illustration3 ,kruzifix1 ,silber mit transluzidem ,email4 ,italienisch1 ,,xv4 ,jahrhundert ,vitrine ,,xiv4 ,drei emaillierte ,anhnger1 sddeutsche ,renaissancearbeiten4 ,gotische ,silberplttchen mit ,heiligenbildern in ,niello4 7,bei dieser ,technik wird in die vertieften ,stellen des ,metallgrundes eine schwarze ,metallmischung mit ,schwefel eingeschmolzen47 ,ein ,achatkreuz mit ,nielloplttchen und ,kristallkugeln1 ,,xv4 ,jahrhundert4 ,zwei ,nielloplttchen fr ,dolchscheiden1 sddeutsche ,renaissancearbeit4 ,zwei gravierte ,silberscheiben1 die eine mit der ,schilderung der ,versuchungen ,christi durch den ,teufel1 von einem niederlndischen ,stecher des ,,xvi4 ,jahrhunderts2 die andere ein signiertes ,werk des ,michael le ,blon 7um #afjj7 schildert ,abigail vor ,david4 ,wandschrank ,,xv4 ,prunkschssel aus vergoldetem ,messing1 eingraviert in ein reiches ,ornament das ,gleichnis vom verlorenen ,sohn1 deutsch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,prunkschssel1 ,messing1 mit silbertauschierten ,ornamenten und ,wappen1 signiert auf der ,rckseite3 ,greco da ,nicol4 ,rugina ,corfu fecce #aeej4 ,standuhren1 bezw4 ,tischuhren aus dem ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,die groe ,uhr in der ,mitte oben eine ,leihgabe des ,stiftes ,gttweih4 ,wandschrank ,,xvi4 ,oben3 ,die ,perlenkronen aus der ,kirche des ehemaligen ,damenstiftes zu ,hall1 charakteristisch fr den mit ,material prunkenden ,barockschmuck2 auf dem ,eisengerst der ,kronen die ,inschriften3 ,donum ,regij ,parthenonis ,antistita ,maria ,spaur ,comitissa ,a #afeg4 -- ,munificentissime ,renovatum ,antistita ,eleonora ,felicitate ,comitissa de ,arco ,a #agfg84 ,auf diesen ,eisenbgeln waren die ,schmuckstcke in ,vitrine ,,xii und ,,xiii angebracht4 ,hausaltrchen aus ,ebenholz mit reichem ,silberbeschlag und einem ,bild aus dem ,rudolfinischen ,kunstkreis1 ,augsburger ,arbeit1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,unten3 ,bucheinbnde mit ,metallverzierung und ,buchdeckel aus ,metall3 ,horae ,deipari ,virg4 ,mariae1 ,paris1 ,t4 ,kerver #aeai1 gebunden in ,samt mit ,beschlgen aus durchbrochenem ,silber1 auf jeder ,seite ein ,wappen in ,niello4 ,breviarium ,romanum1 ,antwerpen1 ,plantin #aeib1 ,samteinband mit ,silberbeschlgen4 ,missale ,romanum1 gedruckt in derselben ,offizin1 #aehg1 ,samteinband mit ,silberbeschlag und ,eckstcken nach ,peter ,fltner4 ,buchdeckel aus schwerem ,silber mit getriebenen ,ornamenten1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,notizbuch in silbernem ,einband mit ,soldatenemblemen1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,notizbuch1 ,einband aus durchbrochenem ,silber4 ,notizbuch mit emailliertem ,einband und vergoldetem ,beschlag1 ,empire4 ,galvanoplastische ,nachbildung zweier ,arbeiten des deutschen ,goldschmiedes ,anton ,eisenhoit 7ca4 #afjj71 die silbernen getriebenen ,einbanddecken zu einem ,missale und einem ,pontifcale ,romanum4 ,vitrine ,,xvii4 ,mailnder ,prunkschild und -helm1 am ,schild der ,raub der ,helena1 am ,helm die ,eroberung ,trojas dargestellt2 ,eisen getrieben und goldtauschiert1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,kassette1 ,eisen goldtauschiert4 ,goldtauschierter eiserner ,stnder fr spitzenklppelhnliche ,objekte1 ca4 #agjj4 ,rahmen aus ,eisen geschnitten1 ca4 #afjj4 ,hirschjagd1 ,eisen geschnitten und tauschiert1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,schmuckkassette1 ,eisen getzt und vergoldet1 ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,feinwage aus ,messing1 reiche ,arbeit aus der ersten ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,schloplatte1 ,messing1 aus der ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,gewehrschlo aus der zweiten ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,degengriff mit ,initial ,kaiser ,franz ,i41 ,silber vergoldet1 ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,griff eines ,prunkdegens1 ,eisen geschnitten und tauschiert4 ,wandpulte ,,xviii4 und ,,xix4 ,bestecksammlung4 ,zwei kleine antike ,bronzelffel4 ,silberlffel1 ,wien1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,silberlffel aus dem ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,hollndische ,lffel aus dem ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,sogenannte ,apostellffel1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,besteck mit ,elfenbeingriffen1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,schwarzemailliertes ,ebesteck1 um #agjj4 ,tischvitrine ,,xx4 ,sddeutsche ,emailarbeiten4 ,goldmedaillon mit ,blumen auf weiem ,grund1 ,augsburger ,arbeit1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,zwei ,tfelchen mit ,heiligenbildern und ,blumen1 ,augsburg1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,augsburger ,emailplttchen mit ,tobias und dem ,engel1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,sechs ,plttchen mit ,passionsszenen1 ,augsburg1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,kleine runde ,platten mit ,kinderszenen4 ,diadem1 ,armband und ,ohrgehnge1 ,siebenbrgen1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,wandvitrinen ,,xxi und ,,xxii4 ,siebenbrgischer ,volksschmuck4 ,vitrinen ,,xxiii und ,,xxiv4 ,dosen4 ,zumeist ,arbeiten aus dem ,,xviii4 und ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,zwei ,dosen mit ,miniaturen von ,blarenberghe1 ,geschenke des regierenden ,frsten ,johann von und zu ,liechtenstein1 ,dose in ,gold und ,email von ,ouville1 ,miniatur von ,degault 7#agic74 ,dosen in ,goldemail1 ,kupferemail1 ,schildkrot2 ,dosen mit ,piquarbeit2 hollndische ,silberdosen2 ,porzellandosen4 ,vitrine ,,xxv4 ,emailarbeiten aus dem ,,xviii4 und ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,silberne ,splkumme mit ,emailmalerei auf weiem ,grund1 ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,leuchter mit ,emailmalerei auf weiem ,grund1 ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,wiener ,uhr1 emailliert1 ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,wiener ,emailarbeiten3 ,zwei kobaltblaue ,blumentpfe1 signiert ,j4 ,jnger #aggf4 ,lichtblaue ,deckelschale mit ,blumendekor1 ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,kobaltblaue ,deckelschale mit ,tasse1 signiert3 ,christoph ,jnger4 ,tischvitrine ,,xxvi4 ,schmuck aus dem ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,im ,barock stand der ,durchschnitt der ,schmuckarbeiten nicht auf der ,hhe wie in den vorangegangenen ,perioden2 man verstand es1 mehr mit dem ,material als mit edler ,arbeit zu prunken4 ,im ,zeitalter des ,klassizismus wurde beim ,schmuck auf zarte ,formen und ,technik wieder groer ,wert gelegt2 in seinen reizvollen ,schpfungen waren als ,motive die ,symbole sentimentaler ,freundschaft und ,liebe ebenso ,mode wie antike ,stilelemente3 ,goldkette mit vier zierlichen ,wachsmedaillons4 ,scheibenfrmiger goldener ,anhnger mit einem ,filigranrahmen und einer von ,glas umschlossenen perlenbesetzten ,blumenvase4 ,hals- und ,haarschmuck mit ,gemmen von ,bernstein4 ,uhren mit ,maleremail1 die man als ,schmuck am ,kleid oder ,grtel trug4 ,tischvitrine ,,xxvii4 ,schmuck aus der ersten ,hlfte des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,die groe ,not1 die die ,napoleonischen ,kriege ber ,deutschland und sterreich gebracht haben1 hatte den ,schmuck aus edlen ,metallen als meist unerreichbare ,kostbarkeit verdrngt2 ersetzt wurde er durch den ,eisenschmuck1 der in dem staatlichen ,guwerk von ,mariazell1 dem ,guwerk des ,grafen ,wrbna1 dem ,glanz'schen ,guwerk und andern in ,massen hergestellt worden ist3 ,schmuckkassette4 ,kette1 ,anhnger und ,ohrgehnge mit ,medaillons4 ,anhnger in ,kreuzform4 ,erst in den ruhigen ,biedermeierzeiten nimmt ,gold- und ,silberschmuck wieder den alten ,platz ein3 ,halskette und ,ohrgehnge1 ,gold mit ,chrysoprasen1 ca4 #ahcj2 ,brosche1 ca4 #ahej4 ,illustration3 ,pokal1 ,vietraubenbecher1 ,silber1 vergoldet1 ,,xvi4 ,jahrhundert1 ,anfang1 ,lneburger ,marke ,die ,vitrinen ,,xxviii bis ,,xxxvi vereinigen ,ziergert des ostasiatischen ,kunstkreises1 hauptschlich ,emailarbeiten4 ,die ltere chinesische ,emaillierkunst ist der ,zellenschmelz mit undurchsichtigen ,glasflssen2 im ,,xviii4 ,jahrhundert ist die ,emailmalerei auf weiem ,grund1 die der ,porzellanmalerei sehr hnelt1 eingefhrt worden4 ,die ,japaner haben mit grter ,virtuositt den ,zellschmelz gepflegt und sind darin noch heute die besten ,meister2 berraschende ,neuerungen wie ,zellenschmelz auf ,porzellan zeigen ihr bravourses technisches ,knnen4 ,alle ,arten der ,metallschmuckkunst zeigen die ,vasen und ,schwertzieraten1 die in ,vitrine ,,xxviii bis ,,xxxiv ausgestellt sind4 ,,saal ,,ii4 ,,arbeiten ,,der ,,edelschmiede4 ,schrank ,i und ,,ii4 ,die ,antike ist durch galvanoplastische ,kopien ihrer hervorragendsten ,goldschmiedearbeiten vertreten3 die in ihrer knstlerischen ,form wie in der ,treibtechnik gleich wunderbaren ,becher aus ,myken und ,vfio2 die sptantiken1 zum ,teil hellenistischen ,silberarbeiten des ,hildesheimer ,silberfundes1 der ,funde von ,boscoreale und ,bernay4 ,schrank ,,iii4 ,nachbildungen berhmter ,goldschmiedearbeiten des ,mittelalters3 die vergoldete ,silberschssel im ,domschatz zu ,halberstadt1 eines der schnsten ,werke byzantinischer ,goldschmiedearbeit2 von romanischen ,arbeiten das ,ziborium des ,louvre mit reichem ,grubenschmelz2 das ,welfenkreuz2 das ,evangeliar von ,wiener-,neustadt2 der gehenkelte ,kelch des ,stiftes ,wilten mit gravierten und niellierten ,bildern4 ,von gotischen ,werken3 ,kelch mit ,volane aus ,klosterneuburg2 der silberne ,monstranzenfu aus ,klosterneuburg2 ,gefe aus dem deutschen ,ordensschatz2 ,reliquienkstchen1 ,arm- und ,kopfreliquarien aus ,zara4 ,eines der umfangreichsten ,werke mittelalterlicher ,goldschmiedekunst die ,arca ,simeonis im ,dom zu ,zara1 in galvanoplastischer ,nachbildung 7frei aufgestellt74 ,schrank ,,iv und ,,iv a4 ,von dem ,aufschwung des deutschen ,goldschmiedehandwerkes im ,,xvi4 ,jahrhundert geben die ,nachbildungen von ,renaissancearbeiten eine ,vorstellung4 ,im ,anfang der ,renaissance wirken noch gotische ,formen der ,treibarbeit nach1 die in dem ,korvinus-,pokal von ,wiener-,neustadt vielleicht ihren schnsten ,ausdruck gefunden hat4 ,als die italienische ,renaissance in ,deutschland durchdrang1 da nahmen sich die ,goldschmiede die ,maler zu ,hilfe1 die die italienischen ,formen1 die ,mode gewordenen mythologischen ,darstellungen beherrschten4 ,da waren die ,vorlagen der ,maler und ,kupferstecher von hchster ,bedeutung fr den ausfhrenden ,handwerker4 ,von hervorragenden ,stcken jener ,zeit sind in ,nachbildungen der ,landschadenbund-,becher 7,graz71 der ,jamnitzer-,pokal 7,nrnberg71 ,pokale nach ,paul ,flynt1 ,hans ,holbein d4 ,j4 u4 a41 ferner ,stcke aus dem ,lneburger ,ratssilber ausgestellt4 ,in der ,sammlung des ,museums berwiegen an ,originalen ,stcke aus der ,sptzeit des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,vitrine ,v4 ,an ,renaissanceoriginalen sind hervorzuheben ein ,viertraubenbecher aus ,lneburg2 ein ,wiener ,pokal mit ausgebildetem1 fein getriebenem ,renaissanceornament2 eine hnliche ,arbeit aus ,augsburg2 ein mit ,medaillons gezierter ,nrnberger ,pokal mit altem ergnzten ,fu von ,augsburger ,arbeit4 ,vitrine ,,vi4 ,ein ,nrnberger ,kokosnupokal in vergoldeter ,kupferfassung mit feinem ,rankenornament2 ein ,breslauer ,humpen2 eine ,augsburger ,kanne mit dem getriebenen ,bild einer mythologischen ,geschichte2 ein ,augsburger ,pokal mit dem ,bandornament der ,kleinmeister2 zwei ,nrnberger ,satzbecher4 ,vitrine ,,vii4 ,ein vergoldeter ,tafelaufsatz mit getriebenen figuralen ,bildern2 eine schwere ,kanne mit graviertem ,bandwerk2 ein ,augsburger ,doppelbecher1 in der ,gestalt einer bechertragenden ,dame 7sogenannter ,jungfernbecher72 eine ,brnner und eine ,augsburger ,kanne des ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,eine mehr barocke ,form zeigt der ,wiener ,humpen vom ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts mit getriebenem ,blattwerk4 ,vitrine ,,viii4 ,barocke ,formen des ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,zwei ornamentlose ,siebenbrger ,becher4 ,arbeiten mit hochgetriebenen figuralen und ornamentalen ,reliefs4 ,ein kleiner ,becher aus ,augsburg4 ,vitrine ,,ix4 ,barockarbeiten ,augsburger1 beziehungsweise sddeutscher ,provenienz4 ,ein ,regensburger und ein verwandter ,augsburger ,leuchter mit schwerem ,blattornament2 eine prchtige ,taufkanne und ,schssel aus dem ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts2 drei kleinere ,kannen derselben ,provenienz4 ,vitrine ,x4 ,augsburger ,wchnerinnenschsseln und kleines ,tischgert2 ein jdischer ,weinbecher1 ,nrnberger ,arbeit1 ein getriebener ,becher desgleichen4 ,kultgefe und -gerte vereinigen die ,vitrinen ,,xi bis ,,xiv4 ,vitrine ,,xi4 ,gotische ,kelche und ein gotisches ,reliquiar4 ,vitrine ,,xii4 ,vortragkreuz1 ,kupfer vergoldet1 mit getriebener ,arbeit1 nach der ,inschrift von ,johannes da ,civitella aus ,spoleto #adhe2 gotischer dalmatinischer ,kelch mit ,email2 ein ,breslauer ,kelch2 ein deutscher ,kelch von #adig4 ,gotischer ,kelch mit ,filigranverzierung in ,email4 ,vitrine ,,xiii4 ,italienischer ,renaissancekelch2 ,wiener ,monstranz vom ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts mit stark getriebenen ,barockornamenten und gegossenem ,silberzierat an den ,strahlen2 ein in ,silber getriebener ,cruzifixus aus dem ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,vitrine ,,xiv4 ,ein venezianisches ,reliquiar in den verderbten ,formen eines miverstandenen fremden ,stils 7,rokoko71 ,,xviii4 ,jahrhundert2 ein serbisches ,reliquiar 7volkstmliche ,arbeit71 dann ,arbeiten des ,,xix4 ,jahrhunderts3 ein schner ,prager ,kelch von #ahaj2 eine ,wiener ,monstranz von #ahdj4 ,die nchsten ,vitrinen umfassen die weltlichen ,silberarbeiten des klassizistischen ,stils4 ,vitrine ,,xv4 ,das ,reiseservice des ,knigs von ,rom1 eine ,arbeit in ,vermeil von dem ,pariser ,goldschmied ,biennais1 ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts4#a ,vitrine ,,xvi4 ,englische ,arbeiten aus den ,werksttten von ,sheffield2 eine hohe ,kanne2 eine ,reihe von ,saucieren und ,leuchter4 ,vitrine ,,xvii4 ,verschiedene ,silberarbeiten derselben ,zeit4 ,illustration3 ,kelch1 ,,xvii4 ,jahrhundert1 mit ,schmuckstcken aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert besetzt ,vitrine ,,xviii4 ,norddeutsche ,kannen vom ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,vitrine ,,xix4 ,ein ,tafelaufsatz1 ,empire2 ,leuchter derselben ,zeit4 ,vitrine ,,xx und ,,xxi4 sterreichische ,silberarbeiten um #ahjj3 eine groe ,grazer ,kanne und mehrere kleinere derselben ,provenienz2 ,prager und ,brnner ,arbeiten4#b ,vitrine ,,xxii4 ,teeservice1 ,wiener ,arbeit von #ahdb1 ,geschenk der ,frau ,baronin ,dingelstedt1 gewidmet zum ,andenken an ihre ,mutter ,jenny ,dingelstedt-,lutzer4 ,vitrine ,,xxiii enthlt ,arbeiten der ,wiener ,silberschmiede vom ,ende des ,,xviii4 und vom ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,die ,wiener ,arbeiten dieser ,zeit sind durch die ,ausstellung alter ,gold- und ,silberschmiedearbeiten #aijg im sterreichischen ,museum erst nher bekannt geworden2 den ,mittelpunkt nimmt eine groe ,suppenterrine ein mit der ,wiener ,marke von #aghh und dem ,meisterzeichen des ,georg ,hann4 ,die andern ,objekte der ,vitrine verteilen sich auf eine groe ,reihe von ,meistern1 die erst durch neuere ,forschungen bekannt geworden sind4 ,einen betrchtlichen ,teil der ,objekte bilden ,geschenke des ,herrn ,dr4 ,a4 ,figdor4 #a ,leisching1 ,eduard1 ,ein ,reiseservice des ,knigs von ,rom4 7,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,vii1 #bec47 #b ,leisching1 ,eduard1 ,zur ,geschichte der ,wiener ,gold- und ,silberschmiedekunst4 7,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,vii1 #cde47 -- ,leisching1 ,eduard1 ,die ,ausstellung von alten ,gold- und ,silberschmiedearbeiten im k4 k4 sterreichischen ,museum4 7,kunst und ,kunsthandwerk81 ,x1 #cag47 ,,arbeiten ,,aus ,,unedlen ,,metallen4 ,,arbeiten ,,aus ,,zinn4 ,seit dem ausgehenden ,mittelalter war das ,zinn das meist verwendete ,material fr die ,kannen und ,humpen der ,zunftstuben vom ,,xvi4 bis ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts fr das brgerliche ,tischgeschirr4 ,arbeiten mit kunstvollem ,schmuck und von feinem1 mit ,blei nicht oder wenig vermischtem ,zinn werden ,edelzinn genannt4 ,vitrine ,,xxiv4 ,gotischer ,humpen mit gravierten ,heiligenbildern und ,ornamenten1 ,breslau1 ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts4 ,im ,,xvi4 ,jahrhundert kamen die ,verzierungen aus gegossenen ,ornamenten1 aufgelegten ,abgssen von ,plaketten auf2 ein schnes ,beispiel hierfr die kleine ,kanne mit den ,bildern der ,parabel vom verlorenen ,sohn nach ,b4 ,beham4 ,eine prchtige ,kanne von dem ,straburger ,zinngieer ,isaak ,faust4 ,teller mit den ,bildern von ,kaiser ,ferdinand und den ,kurfrsten4 ,vitrine ,,xxv4 ,adam- und ,evaschssel2 ,schssel mit einer ,arion-,plakette als ,nabel2 ,schssel in der sogenannten ,holzstockmanier des ,nicolaus ,horchhaimer 7,nrnberg1 #aeej-afjj74 ,kleine ,kassette mit zarten1 feingegossenen und ziselierten ,ornamenten1 franzsisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,becher mit vergoldetem ,rand1 ,,xvi4 ,jahrhundert1 ,geschenk des ,herrn ,dr4 ,albert ,figdor4 ,vitrine ,,xxvi4 ,ein ,humpen des ,,xvii4 ,jahrhunderts und ,teller aus dem ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert2 gravierter ,teller1 signiert3 ,florintino ,puterin ,abtisin zu ,gos #aehh4 ,ein ,schweizer ,teller mit den ,wappen der alten ,kantone4 ,vitrine ,,xxvii4 ,ein groer ,humpen mit prchtigem ,henkel aus denburg und ,kannen des ,,xvii4 ,jahrhunderts2 eine mit der ,plakette ,gustav ,adolfs am ,deckel und schn gelungenem ,gu von ,blumen und ,ornamenten am ,gefkrper2 ein gravierter polnischer ,humpen mit ,namen von ,zunftmitgliedern4 ,vitrine ,,xxviii4 ,eine ,sammlung von ,humpen und ,kannen des ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,vitrine ,,xxix4 ,zunftpokal mit ,platte und ,bechern der ,innsbrucker ,zinngieer von #agaa4 ,vitrine ,,xxx4 ,suppenterrine1 ,tischaufsatz1 ,napf und ,teller1 brgerliches ,hausgert aus dem ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,vitrine ,,xxxi4 ,zinnteller des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts2 ,zinnkannen des ,empirestils und ,kannen der ,biedermeierzeit2 zwei albanische ,pulverbchsen aus ,blei4 ,oben ,nachbildungen und ein ,zinnteller aus der ,zeit der ,romantik4 ,,saal4 ,,iv4 ,schrank ,i4 ,antike ,bronzen rmischer1 griechischer1 etruskischer und gyptischer ,herkunft4 ,hausgerte1 die noch heute in ihrer ,zweckmigkeit und ,schnheit mustergltig sind1 ,kannen1 ,schalen1 ,amphoren und andere ,weinsiebe1 ,schpfer u4 dgl4 m4 ,gefdeckel und -henkel4 ,zwei etruskische ,dreife1 einer davon ein ,geschenk weiland ,erzherzogs ,rainer4 ,altjonische ,bronzemaske mit eingesetzten ,augen4 ,flgel von der ,statue einer ,siegesgttin4 ,deckenrosetten aus den ,grabkammern von ,cotona1 griechischer ,gesichtshelm4 ,schrank ,,ii4 ,figurale ,bronzen4 ,relief mit der ,beweinung ,christi1 ein oberitalienisches ,werk des ,,xv4 ,jahrhunderts 7,geschenk des ,frsten ,johann von und zu ,liechtenstein74 ,bronzebste der ,niobe von dem ,mantuaner ,antico4 ,statuette eines kleinen vorwrtsschreitenden ,pferdes1 das auf einen ,vorwurf des ,leonardo da ,vinci zurckzufhren ist4 ,pferdestatuette1 niederlndisch um #afjj4 ,zwei ,bronzekandelaber1 italienisch1 ,,xv4 ,jahrhundert1 ,statuetten von ,aphrodite und ,ares1 italienische ,arbeiten des ,,xvi4 ,jahrhunderts4 ,gruppe der ,ringer1 ein ,geschenk des ,frsten ,johann von und zu ,liechtenstein4 ,putto1 ,nrnberger ,arbeit1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,wandschrank ,,iii4 ,heiliger ,sebastian1 vergoldete ,bronzestatuette1 italienisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,tabernakeltre1 deutsch1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,bronzerahmen vergoldet1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,zwei schwebende ,engel1 ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,engelstatuette1 ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,tischvitrine ,,iv4 ,renaissanceplaketten oberitalienischer1 toskanischer und rmischer ,meister1 wie ,riccio1 ,moderno1 ,ulocrino1 ,vicentino1 ,francesco da ,brescia und anderer4 ,tischvitrine ,v4 ,deutsche und niederlndische ,plaketten4 ,bleiabste von ,peter ,fltner4 ,niederlndischer ,meister der ,triumphzge4 ,wandpult ,,vi4 ,niederlndische und deutsche ,plaketten1 ,,xvii4 bis ,,xix4 ,jahrhundert4 ,illustration3 ,relief1 ,grablegung1 ,bronze1 ,trchen eines ,tabernakels4 ,oberitalienisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert ,schrank ,,vii4 ,deutsche ,bronzemrser und ,kannen aus dem ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,italienischer ,mrser mit ,faunen1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,zwei ,bronzebgeleisen1 ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,bronzenes ,tintenfa1 italienisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,nach ,giov4 da ,bologna1 ,raub der ,dejanira4 ,kupferkannen und ,kupferbecken1 ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,tiroler ,messingschsseln4 ,ein ,bindenwickler1 ,messing durchbrochen und vergoldet1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,uhr1 ,wien1 um #ahjj1 ,bronze vergoldet4 ,lichtschirm1 ca4 #ahjj4 ,lichtputzschere1 ,bronze vergoldet1 ca4 #ahfj4 ,wandschrank ,,viii4 ,kamingarnitur1 ,uhr und ,leuchterpaar1 von ,thomire4 ,spiegel mit ,bronzefassung1 ca4 #ahjj4 ,uhr in ,lyraform4 ,uhr 7als ,trommel von ,amor getragen71 ,schale und ,ruchergef1 ,ebenholz mit ,bronzeverzierung4 ,zwei ,bronzebsten4 ,,ix4 ,alt-,wiener ,mbelbeschlge4 ,wandpult ,x4 ,mbelbeschlge4 ,diesen ,schrnken steht gegenber die kleine ,sammlung von ,arbeiten des ,ostens4 ,schrank ,,xi4 ,persische ,gerte von ,kupfer1 ,zinn u4 dgl4 ,verzinnte ,kupferschssel mit ,jagdszenen4 ,tauschierte und gravierte ,arbeiten mit ,metalleinlagen4 ,wandschrank ,,xii4 ,gleichartige ,stcke derselben ,provenienz4 ,schrank ,,xiii4 und ,wandschrank ,,xiv4 ,japanische und chinesische ,bronzen1 zumeist ,stcke aus neuerer ,zeit4 ,schrank ,,xv4 ,japanische und chinesische ,bronzen4 ,metallgefe aus ,zentralasien und ,indien4 ,der ,eingangstr zum ,saal ,i gegenber hngen an der ,wand ,bleireliefs des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 ein ,pygmalion-,relief von ,g4 ,r4 ,donner1 zwei ,reliefs mit der ,sage von ,orestes und ,pylades aus der ,zeit des ,klassizismus1 ,geschenk des regierenden ,frsten ,johann von und zu ,liechtenstein4 ,vitrine ,,xvi4 ,bleimodell zu einem ,denkmal fr ,katharina von ,ruland1 ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,vitrine ,,xvii4 ,bleiarbeiten4 ,zwei ,arbeiten ,g4 ,r4 ,donners1 die eine offenbar eine ,modellfigur fr den ,brunnen am ,neuen ,markt1 die andere ein ,relief mit ,faun und ,knaben4 ,zwei ,statuetten von ,hagenauer1 ein ,vermchtnis der ,frau ,rosalia ,goldschmied an das ,museum4 ,bleiplaketten vom ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,die zweite ,hlfte des ,saales ist den ,kunstschmiedearbeiten reserviert4 ,nur eine kleine ,sammlung von ,bronzetrklopfern des ,,xvi4 ,jahrhunderts ist hier noch untergebracht4 ,an der ,wandverschalung hngt chronologisch geordnet eine ,sammlung von ,schlssern und ,schlobeschlgen vom ,,xiv4 bis ,,xix4 ,jahrhundert4 ,gotische ,schloplatten4 ,sptgotischer ,trklopfer4 ,reichverziertes ,kastenschlo1 ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 mit einer ,inschrift4 ,kastenschlo aus dem ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,reihe von groen ,prunkschlssern des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts1 die sich an der ,schmalwand des ,saales hinzieht4 ,vitrine ,,xviii4 ,zwei ,hauptwerke sddeutscher ,schlosserkunst des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 die ,vorhngschlsser aus ,stift ,heiligenkreuz mit eingetzten ,ornamenten4 ,illustration3 ,gruftgitter1 ,schmiedeeisen1 deutsch1 ,,xvii4 ,jahrhundert ,grere ,kunstschmiedearbeiten3 ,renaissancegitter mit durchgezogenen ,stben1 aus ,steiermark2 ,grabkreuz1 ,tiroler ,arbeit des ,,xvii4 ,jahrhunderts2 ,balkon- und ,stiegengitter mit ,figuren1 prchtigem ,durchzugswerk und tief eingeschlagenen ,ornamenten1 eine ,wiener ,schmiedearbeit des ,,xvii4 ,jahrhunderts2 zwei venezianische ,feuerbcke des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 einer davon ein ,geschenk des regierenden ,frsten ,johann von und zu ,liechtenstein4 ,auf der gegenberliegenden ,seite des ,saales ,kunstschmiedearbeiten des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,ein ,balkongitter aus ,bandeisen1 um #agjj2 an der ,wand ein geschmiedeter ,wandarm mit ,laubwerk an den ,enden seiner schn gezogenen ,spiralen1 um #agjj2 vom ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts das ,balkongitter aus dem abgebrochenen ,hause ,gumpendorferstrae #id2 ,gruftgitter mit dem ausgebildeten ,laub- und ,bandelwerk der deutschen ,schmiede aus der ersten ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts2 ein kolossaler geschmiedeter ,toraufsatz vom ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts in der ,mitte des ,saales4 ,an der ,wand 7wie vorhin7 ein kleiner ,wandarm mit schnem ,laubwerk1 erste ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts2 das mchtige ,wirtshausschild 7zum goldenen ,stern871 eine ,augsburger ,schmiedearbeit1 in der sich ,rokoko mit ,zopfstil mischt4 ,mit dem ,rokoko ging das ,kunstschmiedehandwerk seinem ,ende entgegen2 das ,empire mit seinen strengen1 einfachen ,formen konnte das ,handwerk1 das im ,louis ,,xiv-,stil und im ,rokoko seine hchste ,blte gefunden hat1 nicht mehr in gleichem ,mae beschftigen und der ,eisengu hat das ,handwerk vollends verdrngt4 ,die ,arbeiten vom ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts sehen neben den reichen1 kunstvollen ,barockarbeiten recht drftig und sogar in ihrer ,technik herabgekommen aus4 ,vitrine ,,xix4 ,eine ,sammlung von ,schlsseln kunstvoller ,arbeit1 ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,vitrine ,,xxii4 ,schlssel4 ,ein ,kassaschlo vom ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,schlssel aus dem ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,in der ,mitte der ,vitrine ein in ,eisen geschnittener ,doppeladler4 ,s,,le ,v ,,und ,,iii4 ,m,,belsammlung4 ,saal ,v4 ,aus dem ,altertum und fast dem ganzen ,mittelalter sind nur ganz wenige ,holzmbel erhalten1 ein ,umstand1 der sich aus der ,vergnglichkeit und dem geringen ,werte des ,materials erklren lt4 ,in gypten haben sich in den erst in neuerer ,zeit erschlossenen ,grbern hauptschlich ,sitzmbel vorgefunden1 die uns schon eine bedeutende ,fertigkeit in der ,art der ,holzbearbeitung erkennen lassen4 ,schnitzereien und ,bemalung dienen zum ,schmucke dieser seltenen ,stcke4 ,infolge der ,ausgrabungen in ,pompeji wurde es mglich1 ,rekonstruktionen von antiken ,mbeln vorzunehmen1 die nicht nur ber die ,form1 sondern auch ber die ,technik wichtige ,aufschlsse geben4 ,die hauptschlichste ,quelle fr die ,geschichte des antiken ,mbels sind aber die ,darstellungen auf den ,werken der bildenden ,kunst1 besonders auf den ,vasen und den zahlreichen uns erhaltenen ,reliefs an den ,tempeln und ,grabdenkmlern4 ,auch aus dem ,mittelalter haben sich bis in das ,,xiv4 ,jahrhundert fast keine ,holzmbel erhalten1 und wir mssen aus den ,abbildungen auf ,kunstwerken dieser ,zeit unsere ,kenntnis schpfen4 ,vor allem sind die zahlreichen ,miniaturenhandschriften weltlichen ,inhaltes -- ,romane1 ,historie usw4 eine ergiebige ,fundgrube4 ,erst vom ,,xiv4 ,jahrhundert an ist eine grere ,zahl von ,holzmbeln auf uns gekommen4#c ,das verbreitetste ,mbel zur ,zeit der ,gotik war die ,truhe1 ein langer rechteckiger ,kasten mit einem nach oben zu ffnenden ,klappdeckel4 ,die ,verbindung der ,bretter geschah durch ,verzinken1 das heit durch das ,aussgen und ,verbinden von fingerartig ineinandergreifenden ,zacken4 ,bei den ltesten ,holzmbeln entstehen die groen ,flchen durch das ,aneinanderfgen einzelner ,bretter1 spter bildet sich das sogenannte ,rahmensystem in der ,weise aus1 da in einen ,rahmen von ,brettern ein ,brett als ,fllung eingesetzt wird1 das in ,fugen1 die in dem ,rahmen rckwrts eingeschnitten sind1 eingepat wird4 ,diese ,art der ,verbindung hat den ,zweck1 bei der ,bewegung des ,holzes infolge von ,feuchtigkeit oder ,hitze ein ,zerreien der ,flche1 wie es bei einfach aneinandergefgten ,brettern leicht mglich ist1 zu verhten4 ,die ,truhen werden in der mannigfachsten ,weise mit ,schnitzereien oder ,malerei geschmckt4 ,oft wird das ,familienwappen angebracht1 es werden ,ornamente 7,dornblattmuster7 eingeschnitzt und mit bunten ,farben bemalt4 ,auch die oft in kunstvoll gearbeitete ,blattornamente endigenden ,eisenbeschlge dienen zur ,verzierung4 ,im ,,xv4 ,jahrhundert tritt in den ,rahmenfllungen ein neues ,ornament auf1 seiner hnlichkeit mit einem gefalteten ,tuche wegen ,faltenwerk8 genannt4 ,es findet bis gegen das ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts hufig ,verwendung4 ,die ,entstehung des ,schrankes kann man nicht weiter zurckdatieren als in das ,,xv4 ,jahrhundert4 ,alles1 was ber die ,konstruktion und den ,schmuck der ,truhe gesagt wurde1 gilt auch von dem ,schranke4 ,er hatte meistens zwei1 fter auch mehr ,geschosse1 manchmal kommen auch schon ,flgeltren vor4 ,der ,tisch hatte an den beiden ,schmalseiten breite1 krftige ,sttzen1 die hufig ,zierformen aufweisen und untereinander durch ,bretter1 die den ,fen als ,sttze dienten1 verbunden waren4 ,die ,sthle nherten sich1 wenn sie fr festliche ,gelegenheiten als ,thronsessel und dergleichen bestimmt waren1 den ,formen der ,kirchensthle2 fr den tglichen ,gebrauch gab es einfachere ,formen mit oder ohne ,rcklehne4 ,demselben ,zwecke dienten auch lange ,bnke1 die entweder freistanden oder an der ,mauer befestigt waren4 ,die ,betten bestanden aus einem einfachen ,holzkasten1 der ,baldachin1 von dem ,vorhnge herabhingen1 war direkt an der ,decke befestigt1 es gab noch keine ,sttzen fr den ,betthimmel wie in der ,renaissancezeit4 ,der ,schrank gewinnt im ,,xvi4 ,jahrhundert in ,deutschland immer mehr ,verbreitung1 ohne aber die ,truhe zu verdrngen4 ,beide ,mbel werden nebeneinander verwendet4 ,die ,truhe erfhrt natrlich in der ,dekoration eine groe ,vernderung1 ,renaissanceornamente1 geschnitzt oder gemalt1 bedecken die ,flchen4 ,in der folgenden ,zeit tritt noch die ,verwendung der ,intarsia1 der ,einlegearbeit aus verschiedenartigen ,hlzern1 hinzu und findet allgemeine ,verbreitung4 ,wie auf allen ,gebieten der ,kunst1 so bt auch im ,kunstgewerbe die italienische ,renaissance in ganz ,deutschland einen mchtigen ,einflu4 ,die in ,italien neu entstandenen ,formen der ,architektur und ,ornamentik werden in ,deutschland aufgenommen und umgebildet und rufen eine starke ,vernderung im ,aufbau und im ,schmucke der ,mbel hervor4 ,illustration3 ,truhe mit der ,darstellung des ,kampfes der ,lapithen und ,kentauren4 ,italienisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,in ,italien ist die ,truhe noch hufiger im ,gebrauch als in ,deutschland4 ,sie wird mit ,malerei1 ,schnitzerei oder ,intarsia verziert und in den ,kreis der ,darstellungen werden historische1 mythologische und allegorische ,szenen aufgenommen4 ,der ,schrank besteht in ,sddeutschland zur ,zeit des ,beginnes der ,renaissance zumeist aus zwei bereinandergestellten zweiflgeligen ,kasten1 die mit reichem ,schnitzwerke verziert sind4 ,wie dann die neuen ,formen der ,architektur immer mehr ,verbreitung finden1 ahmt der ,schreiner den ,aufbau und die ,art der ,dekoration der groen ,architektur an den ,schrnken nach1 teilt sie durch ,pfeiler1 ,sulen1 ,lisenen und bringt sogar ,fenster und ,tore an4 ,anders ist es in ,norddeutschland1 wo sich die alte gotische ,form lnger erhlt4 ,der ,schrank baut sich hier aus drei oder mehr bereinander befindlichen ,fchern auf4 ,das zum ,schmucke der ,flchen verwendete ,faltwerk wird durch ,schnitzereien1 deren ,motive der ,ornamentik der ,renaissance entnommen sind1 verdrngt4 ,die ,vorwrfe fr die figrlichen ,darstellungen sind meist der ,heiligen ,schrift entnommen4 ,erst spt kommen in ,norddeutschland ,schrnke vor1 an denen einzelne ,motive der ,architektur entlehnt sind4 ,der franzsische ,schrank der ,renaissancezeit ist von derselben ,bauart wie der sddeutsche1 er besteht aus zwei bereinandergestellten doppeltrigen ,kasten1 doch finden wir im ,gegensatze zum geraden ,gesimse des deutschen ,schrankes meistens einen ,giebelaufsatz oder einen andern dekorativen ,abschlu4 ,die ,flchen sind mit ,schnitzereien1 die hufig antike ,vorwrfe behandeln1 reich verziert1 in der ,mitte der ,tren ist oft ein vorspringender ,kopf angebracht4 ,groe ,verbreitung findet in ,frankreich der ,stollenschrank1 ein an die ,wand anzustellendes ,kstchen von miger ,hhe1 das vorne von zwei ,fen1 den sogenannten ,stollen1 rckwrts von einer ,wand getragen wird4 ,hier ist noch der ,kabinettschrank zu erwhnen1 ein ,schrank1 der eine grere ,zahl von ,laden enthlt und zur ,aufbewahrung von besonders wertvollen ,sachen bentzt wurde4 ,an ihm finden wir alle ,arten der ,verzierung3 ,intarsia1 ,marmorplatten1 ,vergoldung etc4 verwendet4 ,er wird spter auf einen tischartigen ,aufbau gesetzt und dient als ,prunkschrank4 ,die ltesten ,stcke stammen aus ,italien und ,spanien4 ,die ,form des ,tisches zur ,zeit der ,gotik erhlt sich auch in der ,renaissancezeit1 nur werden natrlich die beiden ,seitenwnde in der mannigfachsten ,art mit ,renaissancemotiven geschmckt4 ,besonders in ,frankreich wird der ,tisch sehr prunkvoll ausgestattet1 in ,deutschland ist seine ,form eine einfachere4 ,tische1 die auf vier freien ,fen ruhen1 sind zu dieser ,zeit noch selten4 ,die ,sitzmbel nehmen im ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert die verschiedensten ,formen an4 ,das ,sitzbrett ruht auf vier freien ,beinen und trgt eine oft mit ,schnitzereien verzierte ,lehne4 ,das ist der einfache ,sessel4 ,eine bequemere ,form seit dem ,beginne des ,,xvii4 ,jahrhunderts ist der ,armsessel mit ,armlehnen1 hufig auch mit gepolstertem ,sitze und gepolsterter ,rcklehne mit reich verziertem ,rahmen4 ,die ,fe sind durch ein ,system von ,querhlzern verspreizt4 ,illustration3 ,schrank mit ,intarsien von ,david ,roentgen aus ,neuwied1 um #aghj ,das ,bett ist in seiner ,form dasselbe geblieben1 nur der ,baldachin wird von vier1 vom ,kasten des ,bettes aufragenden ,sulen getragen4 ,die ,kopf- und ,vorderwand werden mit ,schnitzereien versehen4 ,gegen das ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts treten in dem ,baue der ,mbel einige bedeutende nderungen auf4 ,die wichtigste neue ,form ist der zweitrige ,schrank4 ,hatte man bis jetzt die ,kleider liegend in ,truhen oder in groen ,schrankfchern verwahrt1 so werden sie jetzt in den ,kasten aufgehngt1 wodurch ein hoher ,raum ntig wurde4 ,diese ,form des ,kastens bleibt fr die ,zukunft die herrschende4 ,im ,,xvii4 ,jahrhundert tritt eine neue ,art des ,ornamentes1 das sogenannte ,ohrmuschelornament81 das oft ber das ganze ,mbel sich hinzieht und aus unregelmigen1 einer ,ohrmuschel hnlichen ,motiven besteht1 auf4 ,auch das ,furnieren8 der ,mbel beginnt um diese ,zeit4 ,es werden nmlich dnne ,platten kostbaren ,holzes auf den von billigeren ,holzarten verfertigten ,kern aufgeleimt1 eine ,art der ,verzierung1 die der ,intarsia den weitesten ,spielraum bietet4 ,von den ,mbeln sind besonders bemerkenswert3 ,ein gotischer ,schrank 7neben dem ersten ,fenster des ,saales7 aus ,bayern mit ,rautenmuster an der ,zinne1 reichen ,ornamentschnitzereien und guten ,eisenbeschlgen4 ,daneben eine ,tischplatte aus dem ,,xv4 ,jahrhundert4 ,auf ihr sind einzelne ,gruppen von ,darstellungen gemalt1 die untereinander keinen ,zusammenhang haben1 wie die ,passion ,christi1 die ,marter der #aj4jjj ,jungfrauen1 einzelne ,blumen und ,tiere1 eine ,zahl von ,kriegern und eine ,jagddarstellung4 ,die ,malerei ist in ,temperafarben auf ,kreidegrund aufgetragen4 ,beim ,ofen eine ,chorgesthlfllung in farbiger ,intarsia mit dem ,selbstbildnisse ,antonio ,bariles aus ,siena1 signiert #aejb1 und eine ,darstellung des abgeschlagenen ,hauptes des ,apostels ,paulus in ,intarsia aus derselben ,zeit4 ,an der ,wand ,kasten aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert mit ,intarsien oder ,holzschnitzereien geschmckt4 ,beim zweiten ,fenster ein groer ,schrank1 bunt mit ,blumen und ,ornamenten geschmckt1 sddeutscher ,herkunft1 ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 beim vierten ,fenster ein ,schrank mit reicher architektonischer ,gliederung aus ,salzburg aus der ,mitte des ,,xvii4 ,jahrhunderts und beim letzten ,fenster ein mit ,sulen gezierter ,schrank1 datiert #afhg1 sowie ein zweiter ebenfalls mit reicher ,architektur und allegorischen ,reliefschnitzereien4 ,gegenber zwei ,gerichtsschrnke mit auerordentlich reichem figrlichen ,schmucke1 norddeutsch1 ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,saal ,,iii4 ,in der zweiten ,hlfte des ,,xvii4 ,jahrhunderts bernimmt ,frankreich die ,fhrung im ,kunstgewerbe und behlt sie das ganze ,,xviii41 fast das ganze ,,xix4 ,jahrhundert hindurch4 ,unter ,ludwig ,,xiv4 entsteht ein neuer ,stil1 der ,stil der franzsischen ,barocke81 der nach dem ,knig ,louis ,,xiv8 genannt wird4 ,so wie die ,renaissance von ,italien her in ,frankreich eingedrungen war1 so bte auch die italienische ,barocke ihren ,einflu4 ,das ,typische des neuen ,stils ist das ,aufgeben der geraden ,linien in den architektonischen ,formen und das ,vorherrschen der ,dekoration vor den konstruktiven ,elementen4 ,eigentmlich ist dieser ,kunst die ,vorliebe fr alles ,prunkhafte4 ,das ,holz der ,mbel wird vergoldet1 leuchtende ,brokatstoffe dienen als berzug4 ,die ,einlegearbeit findet besonders durch die ,ebenistenfamilie ,boulle1 deren ,arbeiten in ,schildpatt oder ,ebenholz mit eingelegten ,messingornamenten dieser ,technik den ,namen gegeben haben1 starke ,verbreitung4 ,zur ,verzierung der ,mbel werden ,bronzebeschlge allgemein verwendet4 ,als neue ,formen der ,mbel entstehen die ,kommode1 ein reich verzierter niedriger ,schubladekasten1 und der ,konsoltisch1 ein an der ,wand befestigter1 in der ,regel mit einer ,marmorplatte belegter ,tisch1 ber dem hufig ein groer ,spiegel aufgehngt wurde4 ,kleine1 an der ,wand angebrachte ,konsolen tragen ,uhren1 ,vasen und anderen ,wandschmuck4 ,das ,ornament verwendet in reichstem ,mae ,akanthusblattmotive und ,fruchtkrnze4 ,illustration3 ,schreibtischchen1 ,mahagoni1 ,wiener ,arbeit von ,holl1 ,kongrezeit ,als der ,herzog von ,orlans fr den noch minderjhrigen ,ludwig ,,xv4 die ,regentschaft fhrte1 begann sich aus dem franzsischen ,barockstil ein neuer ,stil1 der ,regencestil1 der das ,prinzip der ,symmetrie beibehlt und die architektonische ,konstruktion der ,mbel durch ornamentale ,formen verdrngt1 und aus ihm der ,rokokostil zu entwickeln1 den die ,franzosen nach dem ,knig1 unter dessen ,regentschaft die ,bltezeit dieses ,stils fllt1 ,louis ,,xv8 nannten4 ,dieser ,stil ist durch das vollstndige ,auflsen aller symmetrischen ,formen in eine ,aufeinanderfolge von unregelmigen ,elementen charakterisiert4 ,dazu tritt eine reiche ,verzierung mit naturalistischen ,motiven1 vor allem mit ,blumen4 ,diese ,ungebundenheit hatte natrlich zur ,folge1 da die ,konstruktion vor der ,dekoration vollstndig zurckweichen mute4 ,das ,holz wurde entweder mit edleren ,hlzern furniert1 das heit3 auf den ,holzkern wurden dnne ,plttchen einer edlen und kostbaren ,holzgattung aufgeleimt1 oder es wurde1 um die mangelhafte ,konstruktion zu verbergen1 vergoldet4 ,sehr hufig berzog man bei ,sitzmbeln die ,holzteile ganz mit ,stoff4 ,es sei hier nur im allgemeinen der ,einflu1 den die zur damaligen ,zeit bekannt werdende chinesische ,kunst auf das ,rokoko1 besonders auf die ,ornamentik dieses ,stils gebt hat1 erwhnt1 ja wir finden ganze ,wandfllungen1 die ausschlielich mit chinesischen ,motiven dekoriert sind4 ,zeugnis dafr gibt ferner die ,bemalung der ,mbel durch ,robert ,martin mit ,imitationen chinesischer ,lackmalereien4 ,in ,deutschland wird der franzsische ,rokokostil bedingungslos aufgenommen und die einzelnen ,motive1 wie ,muschelwerk1 gekreuzte ,gitterstbe1 naturalistische ,blumengewinde etc41 noch in der regellosesten ,weise berall verwendet1 whrend sich schon in ,frankreich eine ,reaktion gegen die bertriebene ,regellosigkeit geltend macht und man bald nach der ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts anfngt1 nach ,stilreinheit und antikisierenden ,formen zu verlangen4 ,in ,england geht eine andere ,entwicklung vor sich4 ,dort hatte sich neben der ,renaissance und ,barockkunst die ,gotik sehr lange erhalten4 ,so kommt es1 da im ,,xviii4 ,jahrhundert1 als die ,englnder1 die bis jetzt vorzglich unter hollndischem ,einflu gestanden waren1 die franzsische ,kunst des ,rokokos bernahmen1 sich die ,formen des franzsischen ,rokokos mit den ,formen der ,gotik verbanden und hufig chinesische ,motive1 besonders flechtartige1 geradlinige ,flachornamente1 die an den hollndischen ,mbeln hufig vorkamen1 hinzutraten4 ,der ,hauptmeister dieses ,stiles war ,thomas ,chippendale1 der im ,jahre #aged seine ,entwrfe publizierte1 die eine groe ,verbreitung fanden4 ,das ,verlangen nach ,stilreinheit in ,frankreich hatte zur ,folge1 da die ,formen des ,rokokos sich vereinfachten und die regellos gekrmmten ,formen einfacheren ,motiven ,platz machen muten2 das ,studium der ,antike zeitigte seine ,frchte1 es bildete sich ein neuer ,stil1 der nach dem ,knig ,louis ,,xvi8 genannt wurde4 ,die ,symmetrie findet wieder ,eingang1 die geraden oder mig geschwungenen ,linien gestatten wieder das ,hervortreten der ,konstruktion1 das ,muschelwerk wird durch antikisierende ,ornamente ersetzt4 ,die ,bronzeappliken werden auf den 7hufig von ,mahagoniholz verfertigten7 ,mbeln symmetrisch angebracht und haben die ,form von ,eierstben1 ,perlenschnren oder naturalistisch gebildeten ,blumen oder ,krnzen4 ,von einem der bedeutendsten ,schreiner dieser ,zeit1 von ,david ,roentgen aus ,neuwied1 der in ,paris ausgebildet wurde und dort lngere ,zeit lebte1 befinden sich einige ,stcke in der ,sammlung4 ,gegen ,ende des ,jahrhunderts geht das verstndnisvolle ,verarbeiten der antiken ,motive in ,nachahmen antiker ,vorbilder ber1 es bildet sich zur ,zeit des franzsischen ,kaiserreiches der ,empirestil81 der dann auch in ,deutschland und ,england ,eingang findet4 ,in diesem ,lande hat die antikisierende ,richtung besonders in ,adam 7um #aggj71 der auf ,studienreisen in ,italien die antiken berreste studierte1 und in ,thomas ,sheraton 7um #agij7 ausgezeichnete ,vertreter4 ,im ,saale ,,iii sind in der ,nhe der ,eingangstr drei hollndische ,glasschrnke aus dem ,,xviii4 ,jahrhundert ausgestellt1 in der ,mitte des ,saales die ,werke des ,kunsttischlers ,david ,roentgen aus ,neuwied angeordnet4 ,von ihm sind3 ein ,kunstschrank mit vergoldeten ,bronzen1 gekrnt von der ,figur eines ,apollon1 mit farbigen ,intarsien1 die die ,knste und ,wissenschaften symbolisieren2 ferner zwei groe ,wandtafeln mit der ,darstellung des ,raubes der ,sabinerinnen auf der einen und ,coriolanus auf der andern in ,intarsia und zwei ,tische mit ,chinoiserien1 beilufig um #aghj verfertigt4 ,in der ,ecke steht ein ,empirebett und ,nachtkstchen mit vergoldeten ,holzbeschlgen1 beim ,fenster ein kleines ,schreibtischchen aus ,mahagoni des ,wiener ,tischlers ,holl aus der ,kongrezeit und in der ,mitte des ,saales in einer ,vitrine ein ,arbeitstischchen einer ,dame aus ungarischer ,esche mit ,stahlbeschlgen und vier ,aquarellen von ,wiegand um #ahcj4 #c ,falke1 ,j4 v41 ,mittelalterliches ,holzmobiliar4 #df ,lichtdrucktafeln4 #ahid4 -- ,falke1 ,j4 v41 ,holzschnitzereien4 ,eine ,auswahl aus der ,sammlung des k4 k4 sterr4 ,museums auf #ee ,lichtdrucktafeln4 #ahic4 -- ,falke1 ,j4 v41 ,rahmen4 ,eine ,auswahl aus der ,sammlung des k4 k4 sterr4 ,museums auf #ej ,lichtdrucktafeln4 #ahib4 ,,saal ,,viii4 ,,skulpturen ,,in ,,stein ,,und ,,terrakotta4 ,unter den ,steinskulpturen sind besonders bemerkenswert3 zwei ,engel aus ,marmor von einem lombardischen ,grabmal des ,,xv4 ,jahrhunderts1 die liegende ,grabfigur des ,lorenzo ,gabriello1 ,bischofs von ,bergamo1 #aeab1 verfertigt von ,lorenzo ,bregno1 herrhrend von dem ,grabmal im ,oratorio della ,beata ,vergine della ,pace in ,venedig1 ein ,marmorrelief aus der ,schule der ,pisani1 eine ,halbfigur aus ,marmor3 das ,portrt einer venezianischen ,dame aus dem ,hause ,contarini1 ,marmorrelief1 lombardisch1 mit zwei ,portrtkpfen im ,profil1 ein mit ,gold bemaltes ,marmorrelief von ,mino da ,fiesole3 die ,madonna mit dem ,kinde4 ,unter den ,skulpturen aus ,terrakotta sind die bedeutendsten die drei venezianischen ,portrtbsten1 ein jugendlicher vornehmer ,mann und zwei ,damen von ,alessandro ,vittoria 7zwei davon signiert71 und die bemalte ,bste des heiligen ,franciscus aus der ,schule ,donatellos4 ,illustration3 ,st4 ,franciscus ,terrakottabste1 italienisch1 ,,xv4 ,jahrhundert ,,holzskulpturen4 ,von den ,holzbildwerken sind besonders hervorzuheben3 ein groer ,altar aus der ,zeit der italienischen ,frhrenaissance mit der ,madonna mit dem ,kinde1 ,johannes dem ,tufer und der heiligen ,katharina1 eine ,madonna mit dem ,kinde von ,tilmann ,riemenschneider 7die ,bemalung der ,fleischteile vollstndig erhalten7 und einige freistehende ,altre4 ,der eine von ihnen mit einer ,krnung der ,madonna und reichen ,reliefschnitzereien1 im ,innern der ,flgel3 ,versuchung des heiligen ,antonius1 der heilige ,hieronymus1 die ,marter des heiligen ,sebastian und die des heiligen ,stephanus1 ist eine bayrische ,arbeit des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 ein anderer ,altar mit der ,darstellung der ,geburt ,christi in der ,mitte1 rechts und links je eine weibliche ,heilige1 ein ,werk aus der ,schule ,pachers4 ,an der ,rckwand des ,saales sind zwei ,gruppen von ,holzreliefs angeordnet1 die linke enthlt eine ,anbetung ,christi1 ein farbiges ,relief mit dem oben erwhnten ,altar in der ,art ,pachers verwandt1 und eine ,verkndigung1 schwbisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert2 in der andern ,gruppe ein ,relief3 der ,tod ,marias1 in der ,art des ,tilmann ,riemenschneider1 eine ,heimsuchung ,mariens aus der ersten ,hlfte des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 sddeutscher ,herkunft1 und ein ,fries musizierender ,engel in ,hochrelief1 der aus einer ,altarpredella genommen ist1 deutsch1 aus dem ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts4 ,in der ,ecke drei ,figuren3 der dornengekrnte ,christus1 neben ihm ,maria und ,johannes1 eine ,nrnberger ,arbeit in der ,art des ,veit ,sto aus dem ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts4 ,s,,le ,,vi ,,und ,,vii4 ,,textilsammlung4 ,die ,textilsammlung des k4 k4 sterreichischen ,museums kann wohl als eine der reichsten heute bestehenden angesehen werden4 ,da die ,erzeugnisse der ,textilkunst jedoch ,schdigungen durch ,licht1 ,luft und eigenes ,gewicht am meisten ausgesetzt sind1 so mssen sie in der ,hauptsache in ganz anderer ,weise zur ,aufstellung gebracht werden als die meisten brigen ,gegenstnde eines kunstgewerblichen ,museums4 ,auch beanspruchen die ,textilobjekte bei ihren verhltnismig groen ,flchen ,wnde von solcher ,ausdehnung1 da sie schon aus diesem ,grunde nicht gleichzeitig zur ,ausstellung gelangen knnen4 ,ferner ist ein groer ,teil der ,stoffmuster naturgem nicht eigentliches ,schauobjekt1 sondern nur bei genauem ,studium geeignet1 ,vorteil zu bringen4 ,man hat sich daher bemssigt gesehen -- wie es brigens auch in den meisten andern ,museen geschehen ist --1 nur einen ,teil der ,textilgegenstnde dauernd zur ,ausstellung zu bringen und in diesem ,falle die ,stcke gegen ,gefahren des ,lichtes usw4 durch verschiebbare ,vorhnge und andere ,schutzvorrichtungen zu sichern1 die brigen ,stcke jedoch wissenschaftlich geordnet in ,schrnken zu verwahren und nur zeitweise und in bestimmten ,gruppen zur ,schau zu stellen4 ,jedoch werden auch die nicht ausgestellten ,objekte knstlerisch oder wissenschaftlich ,studierenden jederzeit zugnglich gemacht1 zu welchem ,zwecke man sich nur durch den ,saaldiener an den ,abteilungsleiter zu wenden braucht4 ,es sind auch alle ,objekte 7oder ,gruppen7 mit kurzen technischen und historischen ,angaben versehen1 und es ist in den ,textilslen auer der jeweils gegenwrtigen ,ausstellung immer ,zeitpunkt und der ,inhalt der folgenden durch ,anschlag bekanntgegeben4 ,,teppiche ,,und ,,tapisserien4 7,stndige ,ausstellung47 ,zur dauernden ,ausstellung sind vor allem die groen ,teppiche und ,tapisserien 7,gobelins7 gelangt2 sie dienen zugleich als ,wandschmuck einiger der grten ,rume des ,hauses4 ,die ausgestellten orientalischen ,teppiche gehren zum ,teile zu den hervorragendsten1 die sich aus alter ,zeit erhalten haben4 ,wir erwhnen besonders den ,vasenteppich8 auf weiem ,grunde1 ein ,werk der ,bltezeit der persischen ,teppichweberei des ,,xvi4 bis ,,xvii4 ,jahrhunderts 7,saal ,,vi71 dann mehrere sogenannte ,herat-,teppiche 7,saal ,,iv7 derselben ,herkunft1 zwei ausgezeichnete indisch-mohammedanische ,teppiche aus der ,zeit um #afjj und #afej 7,saal ,,vi71 welche allgemein als die glnzendsten ,beispiele ihrer ,art angesehen werden4 ,hervorragend sind auch zwei ltere kleinasiatische ,teppiche von auergewhnlicher ,erhaltung 7,saal ,,iv71 die aber auch sonst den spteren ,erzeugnissen ihres ,gebietes unendlich berlegen sind2 auch wre ein sogenannter syrischer ,teppich 7wohl das ,erzeugnis einer alten kaiserlich trkischen ,manufaktur7 wegen seiner besonderen ,gre hervorzuheben 7,saal ,,iv74 ,bemerkenswert ist ferner eine ,gruppe armenischer ,teppiche 7,saal ,,iv und ,saal ,,vi71 eine ,art1 die in ihren vereinfachten ,formen und ,farben vielfach den ,eindruck hervorgerufen hat1 als handelte es sich um die allerltesten ,knpfarbeiten1 die uns erhalten sind2 sie stammen jedoch erst aus dem ,,xvii4 bis ,,xviii4 ,jahrhunderte4 ,es sind somit alle ,hauptgruppen alter orientalischer ,teppiche gut1 zum ,teile in ganz hervorragender ,weise1 vertreten4 ,man unterscheidet bekanntlich als ,hauptarten3 die persischen und kleinasiatischen ,arbeiten4 ,die ,knpfung der ersteren ist so hergestellt1 da ein ,knotenfaden immer zwei ,kettenfden umschlingt1 und zwar derart1 da neben jedem ,kettenfaden ein ,ende des ,knotens emporragt1 whrend bei der kleinasiatischen ,knpfung 7,smyrnaknoten7 die beiden ,knotenenden immer nebeneinander zwischen einem ,kettenpaare hervortreten4 ,bei dieser ,art hat der ,knoten die ,tendenz1 gerade emporzustehen1 beim persischen1 sich schrg zu legen4 ,nebenbei bemerkt sind aber auch kleinasiatische ,teppiche aus kaiserlichen oder sonst groen ,manufakturen1 in denen oft persische ,arbeiter beschftigt wurden1 in persischer ,art geknpft4 ,die persischen ,teppiche sind im allgemeinen1 der ganzen ,stellung der persischen ,kunst im ,orient entsprechend1 knstlerisch mehr verfeinert2 nicht selten macht sich in ihnen auch der1 bei der ,entwicklung der ,weberei noch zu erwhnende1 ostasiatische ,einflu geltend 7,wolkenbnder1 ,kilins und anderes74 ,die alten kleinasiatischen ,teppiche sind in ,zeichnung und ,farben meistens einfacher gehalten1 in gewissem ,sinne strenger stilisiert1 doch in ,farbe und ,material gleichfalls sehr gut4 ,in ,indien ist die ,teppicherzeugung erst durch die mohammedanischen ,herrscher eingefhrt worden und lehnt sich an die persischen ,vorbilder an2 jedoch macht sich der im besonderen indische ,geist in grerem ,naturalismus und in freierer ,verteilung der ,formen geltend4 ,die ,teppiche der ,nomadenvlker1 besonders ,zentralasiens1 haben vielfach die ltesten ,formen 7geometrischer ,art7 erhalten und einseitig1 in ihrer ,art aber vollendet1 weiter gebildet 7,beispiele hierfr gegenwrtig im ,saale ,,ii74 ,die sogenannten ,polenteppiche 7,saal ,i1 ,,iii und ,saal ,,vi7 sind persische ,erzeugnisse aus der ,zeit zwischen #aeej und #afej1 in ,seide und ,gold 7,silber7 gearbeitet1 meist ziemlich bunt und mehr europisch in der ,zeichnung1 da sie fast ausschlielich als ,geschenke fr europische ,staaten und ,frsten hergestellt wurden4 ,unter den europischen ,knpfarbeiten1 die sich auch technisch von den erwhnten unterscheiden1 wre ein ,stck aus der ,zeit ,ludwigs ,,xiv4 7eine sogenannte ,savonnerie-,arbeit7 mit reichem naturalistischen ,blumenwerke hervorzuheben 7,saal ,,iii74 ,unter den ,tapisserien#d 7,gobelins7 ragt besonders eine ,gruppe von sogenannten ,verdren hervor 7,saal ,v und ,saal ,,viii71#e die auch dadurch bemerkenswert ist1 da die ,stcke sehr verschiedenen ,fabrikationsorten des ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhunderts entstammen4 ,illustration3 ,rcklaken 7,tapisserie7 ,wilde ,mnner bei lndlicher ,arbeit81 sddeutsch1 erste ,hlfte des ,,xv4 ,jahrhunderts ,unter den figrlichen ,tapisserien sind besonders zu erwhnen3 die ausgezeichneten ,rcklaken mit wilden ,mnnern81 deutsche ,arbeiten aus der ersten ,hlfte des ,,xv4 ,jahrhunderts 7,saal ,,viii71#f zwei groe niederlndische ,arbeiten des ,,xv4 ,jahrhunderts1 mit ,romandarstellungen 7ebendaselbst71#g zwei reich mit ,gold und ,silber durchwirkte niederlndische ,stcke des ,,xvi4 ,jahrhunderts 7,saal ,v7#h und ein besonders groes ,stck gleicher ,herkunft 7,saal ,,viii74#i ,auch ist eine groe ,brsseler ,tapisserie ,der ,triumph des ,glaubens81 nach einem ,karton des ,rubens ausgefhrt von ,jan ,franois van den ,hecke1 vorhanden4 ,es wre dann noch eine gobelinartig gearbeitete ,decke mit reicher ,blumendarstellung1 ganz in ,seide und ,silber hergestellt1 ein franzsisches ,werk der ,louis ,,xiv-,zeit1 zu erwhnen4#aj ,die nicht stndig ausgestellten ,textilgegenstnde sind zumeist auf ,stoffunterlagen in ,rahmen#aa oder1 bei groen ,maen1 gerollt untergebracht4 ,es sind vier ,hauptgruppen gebildet1 innerhalb deren die ,stcke womglich nach ,zeit und besonderer ,technik zusammengehalten erscheinen4 ,diese ,hauptgruppen sind3 ,a4 ,gewebe1 ,b4 ,stickereien1 ,c4 ,spitzen1 ,d4 ,tapisserien1 ,posamenterien und anderes4 ,a4 ,,gewebe4 ,die ltesten in der ,sammlung vorhandenen ,stcke entstammen gyptischen ,grbern der griechisch-rmischen ,periode#ab und stellen eine der frhest zustande gekommenen und vollstndigsten ,sammlungen dieser ,art dar4 ,vorherrschend sind tapisserieartige ,gewebe1 die man vielfach als volkstmliche ,nachahmungen sptantiker ,seidengewebe aufzufassen hat4 ,doch sind auch sptantike ,seidengewebe selbst vorhanden 7sogenannter ,simsonstoff8 und ,reiterdarstellung in ,kreisen74 ,die ,sammlung umfat weiters ,stoffmuster byzantinischer1 sarazenischer1 romanischer und gotischer ,herkunft1 zumeist ,seidenstoffe1 da diese eben fr die edelsten ,zwecke1 vor allem also ,kirchengewnder und ,reliquienhllen1 bestimmt waren und als solche auch besser bewahrt wurden4#ac ,es ist hier natrlich nicht mglich1 eine ,geschichte der ,textilkunst zu geben2#ad es sei nur erwhnt1 da die ,seidenzucht und -weberei ursprnglich nur in ,china und dem ,grenzgebiete ,khotan heimisch war1 da aber das ,rohmaterial in der rmischen ,kaiserzeit schon in grerem ,mae in die stlichen ,mittelmeergebiete eingefhrt und hier auch sehr kunstvoll verwebt wurde1 kunstvoller sogar als in ,ostasien selbst1 so da die vorderasiatischen ,erzeugnisse auch dort gesucht waren4 ,die ,weberei wurde auf diese ,weise ein ,hauptmittel der berlieferung von ,kunstformen von einem ,gebiete in das andere4 ,illustration3 ,gebetteppich1 ,nordindien1 um #afjj ,frh erlangt auch das von den ,sassaniden beherrschte ,persien ,wichtigkeit fr die ,seidenweberei und beeinflut zum ,teile auch die griechisch-rmischen ,lnder4 ,im ,mittelmeergebiete selbst wurde die ,seidenzucht erst unter ,kaiser ,justinian 7zu ,beginn des ,,vi4 ,jahrhunderts7 eingefhrt2 doch brauchte es lange1 ehe man von der ,einfuhr des ,webematerials unabhngiger wurde4 ,dadurch1 da gerade die stlichen ,gegenden des ,mittelmeergebietes und ,persien ,hauptsitze der ,textilindustrie waren und die meisten dieser ,lnder vom ,,vii4 ,jahrhunderte an unter mohammedanische ,herrschaft gelangten1 nahm der ,einflu der islamitischen ,kultur auf diesen ,zweig des ,kunstgewerbes ganz besonders an ,umfang zu und zeigt sich natrlich auch in der ,weberei ,spaniens1 jedoch auch in ,byzanz und weiterhin in der vom ,,xiii4 ,jahrhundert an strker sich entwickelnden italienischen ,textilkunst4 ,hauptsitze dieser wurden ,lucca1 ,venedig1 ,genua1 dann ,bologna1 ,florenz1 ,mailand und andere ,orte4 ,die frhen italienischen ,stoffe ahmen sehr hufig orientalische ,schriftzge nach2 doch darf man deshalb im einzelnen ,falle nicht immer ein orientalisches ,vorbild voraussetzen4 ,es ist dabei zu bemerken1 da im spteren ,mittelalter infolge der ,mongolenherrschaft1 welche den ,osten und ,westen ,asiens verband1 in der ganzen orientalischen und auch in der italienischen ,kunst die ostasiatischen ,einflsse sehr stark werden und sich bei den ,stoffen zum ,beispiel in ,wolkenbndern1 ,strahlen1 heiligen ,kugeln und chinesischen ,tierformen1 aber auch in der ,unsymmetrie der ,musterung1 verraten4 ,daneben machen sich in den spteren ,jahrhunderten des europischen ,mittelalters natrlich auch der selbstndig entwickelte europische ,naturalismus und auch in ,italien die im besonderen gotische ,formensprache einigermaen geltend4#ae ,unabhngiger wird die europische ,weberei mit der reiferen ,gotik und ,renaissancezeit1 obgleich ursprnglich orientalische und ostasiatische ,motive 7,granatapfel und anderes7 noch immer wirksam bleiben4 ,schon vom spteren ,mittelalter an exportiert ,italien brigens vielfach nach dem ,oriente1 trotzdem sowohl ,persien als die trkischen ,gebiete im ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhunderte selbst ganz ,hervorragendes schaffen4 ,in der ,barock- und ,rokokozeit werden dann in ,europa wieder die ostasiatischen ,einwirkungen strker4#af ,immerhin ist in den letzten ,jahrhunderten die europische 7zunchst die italienische1 dann seit #affj bis #afgj die franzsische7 ,weberei der ,textilkunst aller andern ,lnder 7,orient1 ,ostasien7 mindestens technisch berlegen und erlebt in den naturalistischen ,stoffen der ,sptbarockkunst und denen des ,rokoko eine ganz eigenartige ,blte4 ,besonders in der franzsischen ,textilkunst erreichte die ,technik des ,frbens und ,webens damals eine bis dahin unerreichte ,hhe4 ,von der ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts an beginnen mit dem ,vordringen des ,klassizismus die ,muster sich zu vereinfachen2 die technische ,verfeinerung wchst aber ununterbrochen und fhrt endlich zur ,ausbildung des ,jacquardstuhles1 der seit ,beginn des ,,xix4 ,jahrhunderts die lteren ,handzugsthle immer mehr verdrngt hat4 ,gegen ,ende des ,,xvii4 und im ,laufe des ,,xviii4 ,jahrhunderts entwickelt sich brigens auch schon auerhalb ,italiens und ,frankreichs eine hherstehende ,webekunst1 die in sterreich zur ,zeit ,maria ,theresias und zu ,beginn des ,,xix4 ,jahrhunderts besondere ,bedeutung erlangt2 eine groe von den ,wiener ,fabrikanten ,gebrdern ,mestrozi angelegte ,mustersammlung kann davon wenigstens teilweise einen deutlichen ,begriff geben4 ,nicht nur aus allen erwhnten ,perioden der europischen und vorderasiatischen ,textilkunst 7sowie aus der spteren ,zeit des ,,xix4 ,jahrhunderts bis in unsere ,tage7 enthlt die ,sammlung hervorragende ,proben oder ganze ,kirchengewnder1#ag sondern auch von der brigen mohammedanisch-orientalischen und der chinesisch-japanischen ,erzeugung4 ,unter den orientalischen ,erzeugnissen sei besonders ein groes ,pluviale 7,saal ,,vi7 hervorgehoben1 das aus einem ungewhnlich breiten und prchtigen persischen ,seidenstoffe des ,,xvi4 bis ,,xvii4 ,jahrhunderts angefertigt ist4 ,reich ist die ,sammlung auch an alten ostasiatischen ,stoffmustern1 die groenteils noch vor ,erffnung ,japans fr den ,welthandel dort durch den bekannten ,diplomaten und ,forscher ,freiherrn von ,siebold zusammengebracht wurden4#ah ,b4 ,,stickereien4 ,schon unter den gyptischen ,funden der sptantiken ,zeit 7s4 ,s4 #fg7 finden sich vereinzelt ,stickereien1 einige auch mit christlichen ,darstellungen4 ,eine grere ,anzahl ist dann aber erst aus romanischer ,zeit vorhanden4 ,am hervorragendsten ist der sogenannte ,gsser ,ornat8 7,saal ,,vi71 der wohl zu den bedeutendsten erhaltenen ,textilwerken lterer ,zeit berhaupt gehrt4 ,er umfat ,antependium1 ,kasel1 ,pluviale1 das ,gewand des ,diakons und ,subdiakons1 ist somit ein vollstndiger und wohl der einzige vollstndig erhaltene ,ornat aus romanischer ,zeit4 ,die ,entstehungszeit 7zweites ,viertel des ,,xiii4 ,jahrhunderts7 und der ,entstehungsort 7,g bei ,leoben7 sind unbedingt gesichert2 die ,erhaltung1 besonders der ,farben ist fast einzig dastehend4 ,die ,kasel ist allerdings auf eine kleinere ,form zugeschnitten2 doch sind die abgeschnittenen ,teile grtenteils zur ,ausbesserung der andern ,stcke verwendet worden4#ai ,die ,stcke knnen in gewisser ,beziehung als ein ,formenschatz der romanischen ,kunst aufgefat werden4 ,besonders zu bemerken ist noch die auffllige1 der sptromanischen ,zeit aber entsprechende ,unsymmetrie aller ,teile4 ,ausgefhrt sind die ,stcke in ,seidenstickerei1 die den ,leinengrund vollstndig bedeckt2 die ,vorzeichnung1 die heute stellenweise wieder sichtbar ist1 mag in ,salzburg angefertigt worden sein4 ,an mehreren ,stellen wird in lateinischen ,inschriften die btissin ,kunigunde 7,,ii47 als ,verfertigerin des ,ornats genannt4 ,bemerkenswert ist auch eine eingestickte gereimte mittelhochdeutsche ,inschrift4 ,ein hervorragendes ,werk der sptromanischen ,kunstrichtung ist weiters die ,mitra von ,arnoldstein1 mit der ,darstellung ,christi und der ,apostel und reichem ,rankenwerke4 ,zahlreich sind die spteren gotischen ,figurenstickereien in sogenannter englischer ,stickerei8 sowie die ,arbeiten in ,lasurstich 7burgundischer ,technik871 welch letztere ,art noch bis in die ,renaissancezeit gebt wurde4 ,von den mittelalterlichen ,stickereien wren ferner verschiedene ,paruren von ,alben 7auf ,leinwand7 zu erwhnen1 da solche ziemlich selten erhalten sind4 ,von den ,renaissancestickereien wren besonders vier reiche frhflorentinische figurale ,szenen in ,lasurstich1 dann italienische und spanische ,applikationen#bj sowie zahlreiche ,seidenstickereien auf ,leinen zu erwhnen2 ferner eine groe sddeutsche ,applikationsarbeit 7,putten mit ,festons und habsburgischem ,wappen7 aus der ,zeit ,erzherzog ,ferdinands von ,tirol 7 #aeie74 ,aus dem ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert stammen des weiteren groe ,stickereien in gros- und petit-point1 wie sie besonders in ,frankreich ausgefhrt wurden 7,saal ,x74 ,die ,barockstickerei tritt am glnzendsten in einigen kirchlichen ,arbeiten hervor1 unter denen besonders eine venezianische ,kasel aus der ,zeit um #agjj 7mit reicher ,ornament- und ,figurenstickerei7 als ein ,meisterwerk der ,zeit hervorgehoben sei4 ,eine besonders in sterreich in der ,barockzeit vertretene ,technik 7,stoffapplikation mit ausgeschnittenen ,papierrndern7#ba ist in einer groen ,anzahl von ,mustern von den ersten bis zu den letzten ,stadien der ,ausfhrung aber auch in einzelnen groen ,stcken zu beobachten4 ,sehr reich ist auch die ,sammlung von ,stickereimustern 7fr ,herrenrcke und ,westen71 wie solche in der ,rokoko- und ,louis ,,xvi-,zeit in ,frankreich gearbeitet und in die andern ,lnder versendet wurden4 ,auch sind ganze gestickte ,gewnder von der ,rokokozeit bis zur ,biedermeierzeit vorhanden4 ,aus der sterreichischen ,empirezeit ist eine besonders prchtige ,reliefstickerei in ,gold mit ,adler und ,namenszug des ,kaisers ,franz zu sehen 7,saal ,,vii74 ,bei der ,wichtigkeit der volkstmlichen ,kunstentwicklung in den verschiedenen sterreichisch-ungarischen ,lndern ist es selbstverstndlich1 da auch die ,volkskunst in der ,textilsammlung besonders ,bercksichtigung finden mute4 ,als umfangreichere ,gruppen wren die slowakische1 die dalmatinische1 die slawonische und ruthenische hervorzuheben4 ,von den orientalischen ,stickereien ist ein persischer ,mnnerrock mit reicher ,figurenstickerei als eines der hervorragendsten erhaltenen ,werke dieser ,art aus dem ,,xvi4 bis ,,xvii4 ,jahrhundert zu erwhnen 7,saal ,,vi74 ,c4 ,,spitzen4 ,die ,spitzensammlung verdankt einen ,teil ihrer glnzendsten ,stcke einem ,legate der ,frau ,emilie von ,schnapper in ,wien2 doch ragt die ,sammlung nicht nur durch ,prunkstcke hervor1 sondern besonders auch durch ,vollstndigkeit der verschiedenen ,gruppen4#bb ,man unterscheidet bekanntlich genhte und geklppelte ,spitzen1 von denen erstere sich wohl zunchst im ,orient entwickelt haben1 dann als griechische8 7flschlich gotische7 ,spitzen nach ,ragusa1 ,italien1 ,spanien kamen und dort auch selbst hergestellt wurden4 ,besonders in ,italien fand im ,,xvi4 ,jahrhundert die weitere ,durchbildung der zunchst geometrisch gemusterten ,spitze statt4 ,die ursprnglich noch hufig vorkommende ,farbe geht allmhlich verloren und erhlt sich spter nur in der ,volkskunst in grerem ,mae4 ,eine herrliche spanische ,spitze81 aus bunter ,seide auf ,metallfaden gearbeitet1 zeigt aber auf einem bestimmten ,gebiete die ,erhaltung der ,farbe auch bei hchster knstlerischer ,vollendung4 ,es treten im ,laufe des ,,xvi4 ,jahrhunderts dann allmhlich besondere ,renaissanceformen 7,s-,linien1 ,blten1 ,figuren und anderes7 ein4 ,um #afjj ist die eigentliche ,renaissancespitze vollendet und wird auch durch zahlreiche ,musterbcher ber ganz ,europa verbreitet4 ,es ist mglich1 da die ,klppeltechnik im ,norden 7in den ,niederlanden7 erfunden ist2 auch scheint sie fr ,posamenterien schon frh weit verbreitet zu sein4 ,jedenfalls werden aber im ,,xvi4 ,jahrhundert in ,italien ganz hnliche ,muster wie die genhten auch in der ,klppelarbeit hergestellt4 ,daneben entwickelt sich diese ,spitzenart in den ,niederlanden frh zu knstlerischer ,bedeutung4 ,im ,laufe der ersten ,hlfte des ,,xvii4 ,jahrhunderts treten immer mehr geschlossene ,formen 7,wellenlinien und anderes7 sowie grere ,motive auf1 bis sich die ,spitze um die ,mitte des ,jahrhunderts unter gleichzeitiger ,entwicklung strkeren ,reliefs zur sogenannten ,venezianer ,reliefspitze entwickelt4 ,diese erhlt sich bis ins ,,xviii4 ,jahrhundert hinein 7zuletzt an den ,kragen der ,mnner71 whrend sich daneben schon gegen ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts eine zierlichere ,art mit aufgelsten ,barockformen und kleinen ,rschen 7,rosalinspitze1 point de rose7 entwickelt4 hnliche ,wandlungen gehen in der ,klppelspitze vor sich1 die auch zunchst groe ,wellenlinien1 ,ranken1 ,voluten und anderes1 spter aber gleichfalls zierliche ,formen ausbildet4 ,daneben entwickelt sich zunchst in der ,klppelspitze1 dann in der genhten1 ein unregelmiger1 spter regelmiger1 ,netzgrund1 der das ganze ,wesen der ,spitze allmhlich dadurch umgestaltet1 da er immer mehr die allgemeine ,wirkung der ,arbeit beeinflut und die ursprnglich klarer getrennten ,einzelformen mehr und mehr in ihm verschwimmen4 ,illustration3 ,klppelspitze1 ,sptrenaissance1 spanisch 787 ,im letzten ,drittel des ,,xvii4 ,jahrhunderts tritt durch ,colberts ,wirken ,frankreich1 ebenso wie in der ,weberei1 auch in der ,spitze ,italien gegenber mehr in den ,vordergrund und erzeugt1 zunchst durch herbeigezogene italienische ,krfte1 alle bis dahin eingefhrten ,arbeiten selbst in hchster ,vollendung 7point de ,france71 gestaltet sie aber allmhlich im ,sinne franzsischer ,empfindung um4 ,auch den ,niederlanden gegenber sucht ,frankreich dann auf dem ,gebiete der 7,klppel-7 ,spitze seine berlegenheit geltend zu machen2 doch behalten die ,niederlande auf diesem ,gebiete immer grte ,bedeutung4 ,auf die eigentliche ,barockperiode der ,spitze 7,venezianer ,reliefspitze7 folgt1 wie gesagt1 ein ,abschwchen1 ein ,zierlicherwerden der ,formen1 das ganz allmhlich in die ,rokokospitze berfhrt4 ,diese legt besonders auf ,leichtigkeit und ,duft der nun weich und in kleinen ,falten getragenen ,spitzen ,wert4 ,es tritt so neben der ,nhspitze1 die besonders in ,frankreich 7,alenon1 ,argentan1 ,sedan etc471 aber auch in ,belgien gepflegt wird1 die ,klppelspitze immer mehr hervor1 da diese aus demselben ,faden um die ,hlfte dnnere ,formen erzielen kann als die ,nharbeit4 ,mit der ,klppelspitze erlangt dann ,belgien 7,brssel1 ,mecheln etc47 berwiegende ,bedeutung2 ein wichtiger niederlndischer ,ort1 ,valenciennes1 war seit ,ludwig ,,xiv4 allerdings franzsisch geworden4#bc ,nach der ,mitte des ,,xviii4 ,jahrhunderts werden1 wie im brigen ,kunstgewerbe1 die ,formen immer schlichter2 in der ,spitze zeigt sich dies besonders im ,vortreten des ,grundes und im ,zurcktreten der ,einzelheiten1 die sich im spteren ,louis-,seize oft auf verstreute ,punkte1 ,bltter etc4 und auf etwas reichere ,formen am ,rande beschrnken4 ,das bergewicht des ,grundes fhrt dann naturgem zur ,applikationsspitze und weiter zur ,herstellung der gewebten ,netze1 aus denen sich spter die maschingewebten ,spitzen entwickeln4 ,mit der ,ausbildung der ,spitzen parallel geht auch ein ,teil der ,weistickerei 7,durchbruch1 ,netzarbeit1 ,batiststickerei71 die besonders in der ,rokokozeit sehr zarte ,werke 7point de ,saxe7 geschaffen hat4 ,die farbige ,spitze hat sich1 wie gesagt1 besonders in der ,volkskunst 7der ,alpenlnder1 ,spaniens1 der slawischen ,vlker und im ,oriente7 erhalten und ihre hchste ,ausbildung wohl bei den ,slowaken erfahren4 ,ein besonderer ,raum im ,i4 ,stock 7,raum ,,xiv7 enthlt die ,widmung der ,grfin ,marie ,hoyos-,amerling1 eine ,sammlung1 die besonders durch ausgezeichnete altitalienische und spanische ,spitzen1 aber auch in anderer ,hinsicht hervorragt4 ,d4 ,,posamenterien ,,und ,,anderes4 ,von lteren ,bortenwirkereien wren besonders die sogenannten sizilischen und die ,klner ,arbeiten hervorzuheben1 von denen erstere noch in romanische1 letztere in gotische ,zeit fallen4#bd ,vereinzelt sind auch durchbrochene ,posamenterien des ,mittelalters erhalten2 reicher treten diese und die bortenartigen aber erst mit dem ,,xvii4 ,jahrhunderte auf4 ,in spterer ,zeit1 besonders zu ,anfang des ,,xix4 ,jahrhunderts1 gehrt ,wien zu den ,hauptpflegesttten dieses kunstgewerblichen ,zweiges1 und es sind ziemlich viele ,proben hiervon in der ,sammlung enthalten4 ,nebenabteilungen der ,textilsammlung bilden eine kleine ,kollektion von gepreten und bemalten ,ledertapeten und derartigen ,lederornaten 7des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts7 und eine ,sammlung von ,papiertapeten2 unter diesen wren besonders einige ,friese von ,moquin 7#ahji7 hervorzuheben4 ,auch besitzt das ,museum eine groe ,anzahl alter hlzerner ,model fr den ,stoffdruck und ,darstellungen verschiedener ,stadien wichtigerer und seltenerer ,techniken1 wie der alten indischen ,batikerzeugung4#be ,zur ,erluterung der frheren ,verwendung von ,stoffen1 ,stickereien und insbesondere von ,spitzen ist auch eine ,sammlung von ,bildnissen angelegt1 die bemerkenswerte ,kostme aus der ,zeit des ,,xvii41 ,,xviii4 und ,,xix4 ,jahrhunderts zeigt2 doch konnte wegen ,raummangels bisher nur ein ,teil des ,vorhandenen zur ,ausstellung gebracht werden4 ,besonders hervorheben wollen wir ein ,damenbildnis in der ,art des ,lely1 das eine besonders merkwrdige ,tragart der ,spitzen im ,,xvii4 ,jahrhundert erkennen lt 7,saal ,,vi7 oder ein ,kinderbildnis aus der spteren ,louis ,,xiv-,zeit1 das ein ,kleid aus schabloniertem ostasiatischen ,stoffe zeigt4 ,der ,verbindungsgang vom alten zum neuen ,hause im ersten ,stocke wird gewhnlich zur ,ausstellung von ,leihgaben oder ,neuerwerbungen der ,textilsammlung verwendet4 ,illustration3 ,,erstes ,,stockwerk4 ,a4 ,bibliothek4 ,b4 ,sitzungssaal4 ,c4 ,orientalisches ,zimmer4 ,d4 ,bureau des ,direktors4 #d ,bei den ,tapisserien wird der ,schu nicht wie bei den sonstigen ,geweben prinzipiell durch die ganze ,breite der ,stcke gefhrt1 sondern nur so weit1 als es die einzelne ,farbe fr das ,muster erfordert4 ,als kunstvolle ,arbeit ist diese ,handweberei lter als die hher ausgebildete eigentliche ,weberei4 ,sie ist zwar whrend der ,ausfhrung als ,handarbeit schwieriger1 bedarf aber nicht so kunstvoller ,vorbereitungen wie die eigentliche ,weberei1 sobald diese reichere ,muster geben will4 ,die tapisserieartige ,handweberei ist auch heute noch als ,volkskunst im ,oriente1 bei den ,sdslawen und anderswo blich2 die noch zu besprechenden gyptischen ,funde sind zumeist in dieser ,art ausgefhrt4 ,der bei uns bliche ,ausdruck ,gobelin8 bezieht sich eigentlich nur auf franzsische ,arbeiten der ,manufacture des ,gobelins84 #e ,und in der ,porzellanabteilung3 ,widmungen von ,karl und ,rosalia ,goldschmidt in ,wien4 #f ,erstrmung einer ,minneburg8 und wilde ,mnner bei verschiedenen lndlichen ,arbeiten84 ,die wilden oder ,waldmnner suchen in der ,poesie und bildenden ,kunst des spten ,mittelalters eine ,art ,naturzustand zu versinnlichen1 wie spter das ,hirtenleben im ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,vgl4 ,jakob von ,falke1 ,mitteilungen des k4 k4 sterreichischen ,museums4 ,n4 ,f4 ,,vii1 ,s4 #aje ff4 #g ,der eine mit einer ,variante der ,schwanenrittersage4 ,die ,arbeiten stammen aus einer abgebrannten ,krakauer ,kirche4 ,eine dieser ,tapisserien zeigt noch ,brandspuren4 #h ,darstellungen aus der ,geschichte des verlorenen ,sohnes4 #i ,gastmahl der ,dido81 ein ,geschenk des ,freiherrn ,albert von ,rothschild4 #aj ,geschichtlich nicht unwichtig sind auch zwei kleinere ,arbeiten mit ,darstellungen aus der ,geschichte von ,amor und ,psyche nach ,apulejus1 franzsische ,erzeugnisse der ,louis ,,xiii- oder der frhen ,louis ,,xiv-,zeit4 #aa ,jedoch zumeist auch auf der ,rckseite sichtbar4 #ab ,riegl1 ,a41 ,die gyptischen ,textilfunde im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,allgemeine ,charakteristik und ,katalog4 ,mit #ac ,tafeln4 #ahhi4 -- 7,aufsatz von ,m4 ,dreger in ,kunst und ,kunsthandwerk81 #aiaa1 ,s4 #bci ff47 #ac ,wollstoffe sind wohl grtenteils auch durch ,mottenfra zerstrt worden2 immerhin finden sich in der ,sammlung selbst einige sptantike vor4 -- ,die meisten frhen ,stoffproben entstammen der ,sammlung des ,kanonikus ,bock1 die unmittelbar nach ,grndung des ,museums erworben werden konnte4 ,doch ist auch diese ,abteilung seither vielfach ergnzt worden4 #ad ,eine solche ist mit besonderer ,rcksicht auf die ,sammlung des ,museums von ,m4 ,dreger als ,knstlerische ,entwicklung der ,weberei und ,stickerei8 7,wien #aijd7 erschienen1 und weiter in zahlreichen ,aufstzen in ,kunst und ,kunsthandwerk8 ergnzt worden4 ,seither wurde die ,sammlung besonders in den bis dahin weniger gepflegten ,gebieten der ,barock-1 ,rokoko- und klassizistischen ,kunst ergnzt2 doch wurden auch andere wichtige ,erwerbungen gemacht4 ,wo die neuere ,forschung 7neuerdings ,o4 v4 ,falke7 zu abweichenden ,ergebnissen gelangt ist1 ist dies an den ,gegenstnden verzeichnet4 #ae ,wir erwhnen1 da der ,goldfaden der spteren mittelalterlichen ,gewebe zumeist aus einem ,leinen- oder ,seidenfaden besteht1 der mit einem schmalen ,streifen vergoldeten ,hutchens umgeben ist 7cyprisches ,gold874 ,vom ,,xv4 ,jahrhundert an nimmt der ,gebrauch des heute blichen ,goldfadens 7mit umsponnener vergoldeter ,metallamelle7 zu1 wodurch die ,stoffe glnzender1 aber auch steifer werden1 eine ,ursache des ,wandels im ,schnitte der ,kirchengewnder4 ,auch diese nderung der ,megewandformen lt sich brigens in der ,sammlung des ,museums verfolgen4 #af ,durch die seefahrenden ,vlker1 besonders durch die ,hollnder kamen auch viele original-ostasiatische ,stoffe in unsere ,lnder oder es wurden europische ,muster nach ,ostasien in ,arbeit gegeben1 wofr die ,sammlung bemerkenswerte ,beispiele enthlt4 -- ,besonders kamen auch bedruckte persische1 indische und ostasiatische ,gewebe nach ,europa4 #ag ,besonders sei hingewiesen auf eine ,dalmatika1 die zu den schnsten erhaltenen ,webereien der ,florentiner ,frhrenaissance gehrt und auf eine ,kasel aus prchtigem spanischen ,renaissancestoffe 7mit spanischer ,lasurstickerei1 siehe unten74 ,bemerkenswert ist auch eine italienische ,kasel aus der zweiten ,hlfte des ,,xvi4 ,jahrhunderts mit einem1 teilweise mit der ,schere aufgeschnittenen1 ,ornamente4 #ah ,bemerkenswert sind auch drei groe ,wandbespannungen ostasiatischer ,herkunft1 mit ,modeln gedruckt und der ,hand bemalt1 von der ,art1 wie sie im ,,xviii4 ,jahrhundert in sterreichischen ,schlssern vielfach verwendet wurden4 ,ein ,stck trgt einen 7,einfuhr-7 ,stempel von #agca4 #ai ,vgl4 die ,rekonstruktion in ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,xi1 ,s4 #fac ff4 #bj ,groe ,antependien u4 a4 in ,saal ,,vi und ,,vii4 #ba ,vgl4 ,m4 ,dreger1 ,zeitschrift fr christliche ,kunst81 ,kln #aijf1 ,s4 #cia ff4 #bb ,ein ,teil ist abgebildet in der ,entwicklungsgeschichte der ,spitze8 von ,m4 ,dreger1 #b4 ,auflage1 ,wien 7,a4 ,schroll und ,cie47 #aiaj4 #bc ,in ,alenon wurden1 urkundlich erwiesen1 alle ,arten von ,nhspitzen erzeugt2 doch nennt man ,spitzen mit umwickeltem ,netzgrunde gewhnlich ,argentan4 ,die ,brsseler ,spitzen 7alter ,art7 bestehen aus getrennt geklppelten ,formen1 die dann erst zusammengearbeitet werden2 meist ist der ,rand der ,formen dabei durch berschlagen der ,fden verdickt4 ,die ,mechler ,spitzen 7,malines7 sind in ,einem gearbeitet 7nicht mit besondern ,fden fr ,form und ,grundnetz71 haben aber einen dickeren glnzenden ,konturfaden eingeschlagen2 die ,valenciennes verzichten auf diesen und zeigen besonders dichte ,bindung4 ,diese ,formen und ,namen knnen auch nach alten ,urkunden geschieden werden2 zahlreiche sonst bliche ,bezeichnungen beruhen meist nur auf ,konvention4 ,in ,brssel wurde brigens auch mit der ,nadel gearbeitet1 und es mag ein groer ,teil der gewhnlich als franzsisch bezeichneten ,spitzen dorther stammen4 ber point d',angleterre81 ,pottenkanten8 etc4 s4 a4 a4 ,o4 #bd ,nebenbei erinnern wir hier an gewisse sizilische oder verwandte tapisserieartige ,gewebe der romanischen ,zeit1 von denen das ,museum einige bemerkenswerte ,beispiele besitzt4 #be ,stoffdrucke 7patronierte ,stoffe usw47 sind in grerer ,zahl vorhanden1 auch schon aus dem europischen ,mittelalter4 ,b4 ,,erstes ,,stockwerk4 ,,saal ,,ix4 ,,kleine ,,plastik1 ,,lederarbeiten4 ,die ,vitrinen rechts und links der ,eingangstre enthalten eine ,sammlung von ,kassetten und ein kleines ,bild der ,prager ,schule aus dem ,,xiv4 ,jahrhundert1 eine ,madonna mit ,heiligen ringsum auf ornamentiertem ,goldgrund in ,tempera gemalt4 ,in der ,vitrine beim ,fenster sind einige hervorragende ,arbeiten ausgestellt1 wie die beiden ,buchsfiguren von ,adam und ,eva von ,konrad ,meit aus ,worms aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert mit ,spuren alter ,bemalung1 der ,kopf eines ,mnches der ehemals farbig war1 dann braun berstrichen wurde1 eine burgundische ,arbeit aus dem ,,xv4 ,jahrhundert1 ein in ,holz geschnitzter ,gekreuzigter1 oberitalienisch 7,padua871 aus dem ,,xv4 ,jahrhundert und ein ,kehlheimerstein mit den ,bildnissen von ,maximilian ,,ii4 und seiner ,gemahlin ,maria1 der ,tochter ,karls ,v41 in reicher dekorativer ,umrahmung1 datiert #aefj4 ,gegenber in der ,vitrine eine allegorische ,gruppe in farbiger ,terrakotta3 die ,wahrheit1 angeblich von ,giuliani1 dem ,lehrer ,raffael ,donners1 die ,figur eines heiligen ,sebastian in ,holz geschnitzt1 deutsch1 um #afjj1 sowie einige ,figuren aus ,holz und ,elfenbein1 nrnbergische ,arbeiten des ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,in der ,wandvitrine ,lederarbeiten1 darunter ein ,futteral zum ,schutze einer ,monstranz mit geschnittenen ,tieren und ,rankenwerk auf gepunztem ,grunde aus ,drosendorf in ,niedersterreich1 ,,xiv4 ,jahrhundert2 ein ,kstchen aus ,leder mit eingeschnittenen ,ornamenten1 beschlagen mit herzfrmig endenden ,eisenbndern1 deutsch1 ,,xiv4 ,jahrhundert2 eine ,kassette mit ,leder berzogen1 in dem ,ornamente und ,heiligenfiguren eingeschnitten1 getrieben und bemalt sind1 eine deutsche ,arbeit des ,,xv4 ,jahrhunderts1 und ein ,pulverhorn aus schwarzem ,leder geschnitten und getrieben1 mit ,satyrpaar und grotesken ,vierflern verziert1 franzsisch1 ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,in der ,pultvitrine beim ersten ,fenster einige bemalte ,spielsteine1 ,augsburger ,arbeit des ,,xvi4 ,jahrhunderts mit ,portrtbildern hervorragender ,mnner und ,frauen1 sowie in ,holz gestanzte ,spielsteine mit ,portrten und ,allegorien1 um #agjj4 ,es folgt eine ,vitrine mit ,wachsbossierungen1 unter denen in der einen ,hlfte eine ,wachsportrtminiatur von ,alessandro ,abbondio aus dem ,jahre #afce1 eine von ,andreas und eine von ,caspar ,attemstedt aus den ,jahren #afae und #afji1 sowie eine ,portrtminiatur ,rudolfs ,,ii4 besonders bemerkenswert sind4 ,die andere ,hlfte enthlt ,bossierungen vorzglich aus der ,wiener ,porzellanfabrik4 ,es folgen dann die ,elfenbeinschnitzereien in zwei ,schaukasten4 ,,elfenbeinschnitzereien4 ,das ganze ,altertum hindurch wurde die ,kunst der ,elfenbeinschnitzerei gepflegt1 und die aus dem ,anfange des ,mittelalters uns erhaltenen ,elfenbeinschnitzereien sind die wichtigste ,quelle fr die ,kenntnis der ,plastik dieser ,zeit4 7,vergleiche die in der ,gipssammlung des ,museums vorhandenen ,abdrcke47 ,je nher diese ,werke dem ,altertum stehen und je mehr sie sich an die guten alten ,vorbilder anlehnen1 desto besser sind sie4 ,mit der ,entwicklung der ,gotik und der ,ausbildung des ,naturalismus entsteht im ,,xiii4 ,jahrhundert eine neue ,kunst1 zu deren schnsten ,werken die ,elfenbeinschnitzereien gehren4 ,aus dieser ,zeit sind uns eine ,anzahl von teils fr kirchliche1 teils fr weltliche ,zwecke verfertigten ,gegenstnden erhalten1 die meistens noch ,spuren alter ,malerei aufweisen4 ,so wie es im ,altertum blich war1 den ,statuen durch ,bemalung besonders der ,augenbrauen1 ,augen1 des ,mundes1 der ,haare1 der ,gewnder mehr ,leben zu verleihen1 so hat auch die farbenfreudige ,gotik alle ihre ,figuren reich mit ,bemalung versehen1 so zwar1 da das eigentliche ,material meist ganz verdeckt wurde4 ,die ,farbe ist natrlich infolge der ,lnge der ,zeit nur sehr selten erhalten1 oft aber ist die ,farblosigkeit eine ,folge der ,unkenntnis der ,sammler1 welche die ,elfenbeinfiguren reinigten4 ,die ,stoffe1 welche die ,elfenbeinplastik behandelt1 sind die mannigfaltigsten4 ,auf den ,kirchengerten1 wie den ,bischofsstben1 den ,deckeln der ,mebcher1 den ,reliquienschreinen usw4 sind ,darstellungen aus der ,heiligen ,schrift blich1 auf weltlichen ,gegenstnden1 wie ,schmuckkstchen1 ,hochzeitstruhen1 auf ,jagdhrnern und ,stteln finden wir ,illustrationen zu den ,begebenheiten aus der ,geschichte1 besonders hufig aber zu den damals in hfischen ,kreisen so verbreiteten epischen ,dichtungen1 den ,sagen und ,romanen1 die in ,frankreich ihren ,ursprung hatten1 wo auch die ,elfenbeinschnitzerei ihre hchste ,blte erreichte4 ,zur ,zeit der ,frhrenaissance findet das ,elfenbein nur sehr selten ,verwendung1 hauptschlich wohl1 weil man die ,elfenbeinarbeiten der ,antike nicht kannte2 erst im ,,xvi41 besonders aber im ,,xvii4 ,jahrhundert bricht sich die ,technik der ,elfenbeinschnitzerei wieder ,bahn1 doch bleiben die in dieser ,zeit entstandenen ,werke unbemalt1 eine ,folge des ,studiums der antiken ,plastik1 die man eben bis zur ,mitte unseres ,jahrhunderts fr eine unbemalte gehalten hatte4 ,aus dem ,elefantenzahn werden mit ,vorliebe ,humpen geschnitten1 die ringsum eine ,darstellung in ,schnitzerei tragen und mit ,deckel und ,henkel1 teils aus ,elfenbein1 teils aus ,metall1 versehen werden4 ,manchmal wird auch eine ,zeichnung in das ,elfenbein geritzt und mit schwarzer ,farbe nachgezogen1 oft auf das ,elfenbein ,malereien aufgetragen4 ,im ,,xviii4 ,jahrhundert finden die passicht8 gedrechselten ,gefe allgemeine ,verbreitung und zahlreiche ,liebhaber4 ,die ,wiederaufnahme der ,antike im ,anfange des ,,xix4 ,jahrhunderts verdrngte wieder wie im ,,xv4 ,jahrhundert die ,technik der ,elfenbeinschnitzerei1 die spter um die ,mitte des ,jahrhunderts verwendet wurde1 um prunkvolle ,stcke nach alten ,vorbildern zu erzeugen4 ,von den ,elfenbeinarbeiten sind hervorzuheben3 ,in der ersten ,vitrine eine ,trinkkanne aus dem ,,xvii4 ,jahrhundert1 reich geschnitzt1 ein deutscher ,becher aus derselben ,zeit mit ,gravierungen1 ein ,deckelpokal mit ,kinderfigrchen aus dem ,,xviii4 ,jahrhundert1 passicht gedrechselt1 und eine ,kassette in ,elfenbein mit ,metallbeschlgen und ,resten alter ornamentaler ,bemalung1 sarazenisch1 ,,xiv4 ,jahrhundert4 ,in der zweiten ,vitrine3 ,eine ,gitarre mit reicher ,gravierung1 im ,innern die ,inschrift3 ,heinrich ,kramer1 ,lautten und ,geigenmacher in ,wien #agae1 ein ,pulverhorn aus ,holz mit ,jagdszenen in ,intarsia1 ,anfang des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 und einige passicht gedrechselte ,becher4 ,in der ,mitte der ,wand steht das ,modell eines ,altars in ,holz geschnitzt1 eine ,prager ,arbeit des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 und eine physiognomische ,studie von ,f4 ,x4 ,messerschmied in ,wachs4 ,in der folgenden ,vitrine1 die ,arbeiten aus ,wachs enthlt1 ist eine ,figur ,kaiser ,josefs ,,ii4 von ,zauner besonders hervorzuheben4 ,,bucheinb,,nde4 ,die ,bucheinbnde des spten ,mittelalters bestehen meistens aus ,holztafeln1 die mit kostbarem ,stoffe oder mit ,leder berzogen sind4 ,dieses wird durch mit dem ,falzbein in das ,leder gezeichnete ,linien in ,felder geteilt1 in denen dann mittels ,stanzen ,ornamente blind eingepret werden4 ,es gab noch eine andere ,art der ,blindpressung1 die mittels ,plattenstempel 7,stcke71 der sogenannte ,plattendruck2 seltener wurden die ,ledereinbnde durch ,schneiden1 ,ritzen1 ,punzen etc4 verziert4 ,um den ,einband vor dem ,abntzen zu schtzen1 werden ,buckeln oder ,ecken aus ,metall angebracht1 oft wird das ,buch mittels einer ,schliee verschlossen4 ,im ,,xvi4 ,jahrhundert waren in ,deutschland die weien ,schweinsledereinbnde sehr beliebt1 deren ,pressungen in ,stockdruck oft groe ,feinheit in der ,zeichnung zeigten4 ,hufig wurde in der ,mitte ein ,ornament 7oft auch ein ,wappen7 angebracht und die ,rnder mit ,streifen geschmckt1 die durch wiederholtes ,nebeneinandersetzen von ,stempeln entstanden und sich in den ,ecken ohne ,rcksicht auf das ,ornament berschnitten oder tot liefen4 ,in der zweiten ,hlfte des ,,xvi4 ,jahrhunderts findet in ,deutschland eine neue ,art der ,dekoration1 die ,handvergoldung in ,verbindung mit ,plattendruck1 von ,italien her ,eingang und gewinnt immer grere ,verbreitung4 ,hufig werden die so gezierten ,einbnde noch durch ,bemalung geschmckt4 ,auch in ,frankreich wird diese ,art der ,buchverzierung bernommen und gebt1 bis in den ,einbnden um #afjj eine neue ,art des ,schmuckes durch kleine ,zweige1 ,blttchen1 ,spirallinien und dergleichen allgemeine ,verbreitung findet4 ,eine weitere ,neuerung ist das meistens in ,gold aufgeprete ,spitzenmuster und die ,dekoration mittels ,punktstempels1 so zwar1 da alle ,linien und ,ornamente durch zahlreiche aneinandergefgte ,punkte entstehen4 ,in allen ,lndern und ungeheuer hufig wird um diese ,zeit das ,fchermuster1 so genannt wegen der strahlenfrmigen ,anordnung der einzelnen ,motive1 verwendet4 ,im ,,xviii4 ,jahrhundert beschrnkt sich die ,dekoration eines ,einbandes vorzglich auf den ,schmuck der ,ecken und der ,mitte des ,deckels4 ,laub- und ,bandwerkmuster1 sowie die ,blumengewinde des ,rokokos werden auf das meistens rote ,leder aufgepret und hufig ,malerei zum ,schmucke des ,bandes verwendet4 ,in den ,vitrinen sind die ,bucheinbnde nach ,lndern geordnet1 ,deutschland1 ,frankreich1 ,england und ,italien4 ,auch einige moderne ,bucheinbnde sind ausgestellt4 ,,raum ,x4 ,die ,wnde sind mit ,dekorationen nach ,mustern im ,stile ,louis ,,xvi aus ,versailles dekoriert1 die ,mbel sind ,kopien nach ,originalen dieser ,zeit4 ,,raum ,,xi enthlt ,kopien nach franzsischen ,originalen aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert4 ,,raum ,,xii4 ,mit ,motiven aus ,schlo ,rambouillet1 in ,eiche geschnitzt von ,friedrich ,otto ,schmidt1 ,wien4 ,,raum ,,xiii4 ,ein ,zimmer mit ,kopien nach ,originalen im ,empirestil aus dem ,hofmobiliendepot in ,wien4 ,,raum ,,xiv4 ,textilien1 geschenkt von der ,grfin ,hoyos-,amerling4 ,,raum ,,xv4 ,,nachbildung ,,eines ,,zimmers ,,aus ,,dem ,,anfange ,,des ,,xix4 ,,jahrhunderts ,,im ,,palais ,,des ,k4 ,k4 ,,ministeriums ,f,r ,,kultus ,,und ,,unterricht1 ausgefhrt von der k4 k4 ,fachschule fr ,holzbearbeitung in ,grulich unter ,mitwirkung der k4 k4 ,fachschule fr ,bildhauer und ,steinmetze in ,hoic 7,steinarbeit71 der kunstgewerblichen ,fachschule in ,gablonz 7,beschlge7 und der ,staatsgewerbeschule in ,graz 7,stickereien74 ,,raum ,,xvi4 ,,kopie ,,eines ,,portales ,,samt ,t,,re ,,und ,,sitzb,,nken ,,aus ,,der ,,goldenen ,,stube8 ,,der ,,veste ,,hohensalzburg1 ausgefhrt von der k4 k4 ,staatsgewerbeschule in ,salzburg unter ,mitwirkung der k4 k4 ,fachschule fr ,kunstschlosserei in ,kniggrtz 7,beschlge74 ,von der ,polychromierung wurde bei der ,kopie abgesehen4 ,,raum ,,xvii4 ,,nachbildung ,,des ,f,,rstenzimmers ,,im ,f,,rstlich ,,liechtensteinschen ,,schlosse ,,velthurns ,,in ,,tirol1 ausgefhrt von der k4 k4 ,fachschule fr ,holzbearbeitung in ,bozen1 unter ,mitwirkung der k4 k4 ,fachschule fr ,tonindustrie in ,bechyn 7,ofen71 der k4 k4 ,fachschule fr ,kunstschlosserei in ,kniggrtz 7,beschlge7 und der k4 k4 ,fachschule fr ,steinbearbeitung in ,trient 7,steinarbeiten74 ,die ,tfelung des hier kopierten ,frstenzimmers1 des schnsten ,raumes in ,velthurns1 der sich namentlich durch die meisterhaft behandelte ,intarsia auszeichnet1 wurde seinerzeit von dem ,meraner ,tischlermeister ,spineider unter ,mitwirkung der ,meister ,rumpfer aus ,klausen und ,dopf aus ,brixen 7#aehc7 verfertigt2 der ,ofen ist eine ,kopie des vom ,bozener ,hafnermeister ,pietschdorfer verfertigten ,originals aus dem ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts4 ,die ,mbel des ,interieurs sind ,nachbildungen von ,renaissanceobjekten aus ,steiermark und ,tirol4 ,,raum ,,xviii4 ,,nachbildung ,,eines ,,zimmers ,,aus ,,dem ,,gr,,flich ,,taxis',,schen ,,schlosse ,,reiffenstein ,,in ,,tirol1 ausgefhrt von der k4 k4 ,staatsgewerbeschule in ,innsbruck unter ,mitwirkung der ,filialfachschule ,hall und der k4 k4 ,fachschule fr ,tonindustrie in ,bechyn 7,ofen74 ,das ,interieur ist die freie ,nachbildung eines aus dem ,jahre #adij stammenden1 mit zwei ,erkern versehenen1 an den ,wnden und an der ,decke vollstndig vertfelten ,zimmers im ,schlosse4 ,die ,vertfelung des ,raumes ist im ,charakter der ,sptgotik durchgefhrt2 reichgeschnitzte ,mawerkfriese zieren die ,decke1 polychromierte ,wappen1 schn profilierte ,umrahmungen und ,beschlge schmcken die ,tre4 ,besonders reich ist der ,unterzugbalken ornamentiert4 ,ein mit ,schnitzerei gezierter ,waschschrank steht1 gleich den ,sitztruhen an einer ,wandseite1 in ,verbindung mit der ,tfelung4 ,der im ,interieur befindliche ,ofen und der ,tisch sind ,nachbildungen von mittelalterlichen ,objekten aus ,tirol4 ,,raum ,,xix4 ,,zusammengesetzt ,,aus ,,nachbildungen ,,einiger ,,teile ,,des ,,maria ,,theresien-,,zimmers ,,im ,,kaiserlichen ,,lustschlosse ,,sch,,nbrunn1 ausgefhrt von der k4 k4 ,fachschule fr ,holzbearbeitung in ,villach unter ,mitwirkung der k4 k4 ,fachschulen fr ,holzbearbeitung in ,wal4-,meseritsch und ,chrudim 7einzelne ,schnitzarbeiten71 ,bruck an der ,mur 7,fenster7 und der ,staatsgewerbeschule in ,graz 7,stickereien74 ,das in ,wei gehaltene ,zimmer ist an der ,tre1 den ,fensterleibungen und den ,wnden mit beraus zierlichen1 technisch meisterhaft und mit feiner ,formenempfindung ausgefhrten vergoldeten ,schnitzereien ausgestattet4 ,die ,stickereien in den #bd ,panneaux und den #b ,sopraporten sind ,kopien nach eigenhndigen ,arbeiten der ,kaiserin ,maria ,theresia4 ,,raum ,,xx4 ,,sitzungssaal4 ,der ,sitzungssaal ist von der ,firma ,f4 ,o4 ,schmidt nach dem ,originale im ,schlosse ,eszterhza bei denburg im ,stile ,louis ,,xv4 dekoriert4 ,an der rechten ,seitenwand eine ,marmorbste ,seiner ,majestt des ,kaisers1 von ,otto ,knig1 an der linken ,seitenwand ein lebensgroes ,portrt des ,erzherzogs ,rainer1 gemalt von ,siegmund ,l',allemand4 ,,raum ,,xxi4 ,,orientalisches ,,zimmer4 ,das orientalische ,zimmer1 rechts neben der ,eingangstr zur ,bibliothek gelegen1 soll die ,ausstattung eines ,wohnraumes im ,oriente zur ,anschauung bringen4 ,in die ,wnde sind ,holzschrnke mit geschnitzten ,fllungen eingesetzt und zwei mit ,holzgittern verschlossene ,fenster eingebrochen4 ,unter dem ,fenster eine maurische ,wandtagre4 ,die ,bnke in den ,fensternischen sind mit ,daghestan-,teppichen und tambourierten ,seidenpolstern belegt1 der ,fuboden mit einem ,smyrna-,teppiche1 in dessen ,mitte ein ,taburett mit ,kaffeeservice4 ,von der ,stalaktitendecke hngt eine messingene ,moschee-,ampel aus ,damaskus herab4 ,unter den oberen ,arkaden1 oberhalb der ,stiege1 befindet sich das ,denkmal fr den ,grnder und ersten ,direktor des ,museums1 ,r4 v4 ,eitelberger 7 #ahhe71 entworfen von ,h4 ,klotz1 in ,erzgu ausgefhrt von der ,metallwarenfabrik ,artur ,krupp in ,berndorf2 im ,stiegenhause die ,marmorbste des ,erbauers des ,museums1 ,h4 ,freiherrn von ,ferstel 7 #ahhc71 von ,v4 ,tilgner1 die ,marmorbste des ,industriellen ,ed4 v4 ,haas 7 #ahhj7 und ein ,medaillonbild des ,professors der ,kunstgewerbeschule1 ,ferd4 ,laufberger 7 #ahha71 entworfen von ,a4 ,khne und ,j4 ,storck4 ,,bibliothek4 ,die ,bibliothek des sterreichischen ,museums enthlt als ,fachbibliothek solche ,werke1 welche sowohl durch ,abbildungen als durch historische1 knstlerische oder wissenschaftliche ,erluterungen die ,zwecke des ,museums zu frdern geeignet sind4 ,sie besteht aus zwei ,abteilungen1 aus der eigentlichen ,bchersammlung und aus der ,sammlung von ,kunstblttern4 ,die letztere umfat eine reichhaltige ,sammlung von ,ornamentstichen aus der ,zeit vom ,,xv4 bis ,,xviii4 ,jahrhundert#bf und eine ,vorbildersammlung1 bestehend aus ,einzelabbildungen von vorzugsweise kunstgewerblichen ,arbeiten aller ,art in ,originalzeichnungen1 ,kupferstichen1 ,holzschnitten1 ,lithographien und photomechanischen ,druckverfahren4 ,eine spezielle ,erwhnung verdient die stattliche ,anzahl von ,fachzeitschriften1 welche in einem eigenen ,zeitschriftenlesesaale 7dem ehemaligen ,vorlesesaale7 dem ,publikum auf die bequemste ,art zugnglich sind1 ferner die bedeutende ,sammlung von kunsttheoretischen und kunsttechnischen ,schriften1 von ,schreib- und ,zeichenbchern aus dem ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhundert1 von ,kostmwerken und die kostbare ,kollektion von ,original-,stick- und ,spitzenmusterbchern aus dem ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert4 ,weiters enthlt die ,bchersammlung eine groe ,zahl von ,abbildungswerken aus den ,gebieten der ,architektur1 ,skulptur und ,malerei und eine lange ,reihe der besten ,vorlagenwerke fr smtliche ,zweige des ,kunstgewerbes4 ,den ,grundstock der ,kunstblttersammlung bildet die im ,august #ahfc erworbene ,kollektion von ,ornamentstichen aus dem ,besitze des ,kunsthndlers ,w4 ,drugulin in ,leipzig1 bestehend aus #ejjj ,blttern nebst #hg ,kunstbchern aus dem ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,illustration3 ,ornament von ,aldegrever ,illustration3 ,ornament von ,h4 ,s4 ,beham ,illustration3 ,ornament von ,b4 ,beham 7aus der ,ornamentstichsammlung7 ,illustration3 ,ornamente von ,virgil ,solis 7aus der ,ornamentstichsammlung7 ,diese ,sammlung wurde seither durch ,einzelankufe auf mehr als das ,dreifache vermehrt und ist gegenwrtig in zwlf ,gruppen angeordnet1 deren erste das ,ornament im allgemeinen umfat und dessen ,stilwandlungen vom ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts bis zur ,zeit ,ludwigs ,,xvi4 vor ,augen fhrt2 daran schlieen sich in ,gruppe ,,ii ,stick- und ,spitzenmuster und ,kostmdarstellungen und weiters in den ,gruppen ,,iii bis ,,xii verschiedene mustergltige ,vorbilder fr die einzelnen ,zweige des ,kunstgewerbes1 als3 ,mobilien1 ,schmiede- und ,schlosserarbeiten1 ,waffen1 ,uhren1 ,goldschmiedearbeiten1 ,gefe und ,gerte1 ,heraldik u4 s4 f4 ,illustration3 ,goldschmiedornamente von ,johannes ,hanias 7aus der ,ornamentstichsammlung7 ,illustration3 ,niellierte ,goldschmiedverzierung von ,jean ,vovert 7aus der ,ornamentstichsammlung7 ,illustration3 ,goldschmiedornamente von ,abraham de ,bruyn 7aus der ,ornamentstichsammlung7 ,besonders reich ist die ,sammlung an ,blttern der sogenannten ,kleinmeister in der ,gruppe der allgemeinen ,ornamente1 dann an ,entwrfen fr in ,email oder ,niello auszufhrende ,goldschmiedeverzierungen1 an ,vorbildern fr getriebene ,gefe1 an ,entwrfen fr ,juweliere und an heraldischen ,musterblttern1 zu welchen auch eine im ,jahre #ahgh angelegte ,kollektion von verzierten ,buchhndler- und ,buchdrucker-,signeten zu rechnen ist4 ,hierzu kommt noch eine schne ,sammlung von etwa #ad4jjj ,blttern ,initialen aus deutschen1 franzsischen1 italienischen und niederlndischen ,druckwerken des ,,xv4 bis ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,der grte ,teil dieser ,sammlung4 #ab4fca ,bltter1 wurde im ,september #ahfg aus dem ,besitze des ,glasmalers ,h4 von ,holtorp in ,london erworben4 ,der brige ,teil der ,kunstblttersammlung besteht aus ,originalzeichnungen und ,abbildungen von ,kunst- und kunstgewerblichen ,objekten in ,photographie1 ,lithographie etc4 und ist nach ,gegenstnden geordnet4 ,die grte und wertvollste ,bereicherung erhielt dieser ,teil der ,museumsbibliothek im ,jahre #ahff durch die berweisung der ,fachbibliothek der aufgelassenen k4 k4 ,porzellanmanufaktur4 ,in der hierdurch in den ,besitz des ,museums gelangten1 #egeg ,bltter zhlenden ,mustersammlung der ,fabrik waren auch #adch ,bltter ,originalzeichnungen1 ,entwrfe zu ,tassen1 ,tellern und verschiedenen andern ,gefen sowie fr deren ,verzierung enthalten4 ,einen sehr wertvollen ,bestandteil der ,kunstblttersammlung bildet eine ,kollektion von ,originalaufnahmen1 ,federzeichnungen und ,aquarellen1 welche die ,direktion des ,museums im ,laufe der ,jahre nach ,kunstwerken1 welche dem ,institut zur leihweisen ,ausstellung berlassen wurden1 mit ,zustimmung der ,besitzer anfertigen lie4 ,der gesamte ,bestand der ,bibliothek betrug am ,jahresschlusse #aiac3 ,bchersammlung zirka #da4jjj ,bnde ,kunstblttersammlung1 und zwar3 ,ornamentstiche #ae4hgc ,bltter ,initialen #ad4jjj ,originalzeichnungen1 ,photographien etc4 #de4fgj --------------- ,zusammen #ge4edc ,bltter ,,ben,,tzung ,,der ,,bibliothek4 ,die ,bentzung der ,bibliothek ist jedermann gestattet und der ,eintritt in dieselbe an allen ,besuchstagen frei4 ,die ,bibliothek ist vom #ba4 ,mrz bis #bj4 ,oktober an ,wochentagen1 mit ,ausnahme des ,montags1 von #i bis #b ,uhr1 an ,sonn- und ,feiertagen von #i bis #a ,uhr geffnet4 ,vom #ba4 ,oktober bis #bj4 ,mrz sind die ,besuchsstunden an ,wochentagen1 mit ,ausnahme des ,montags1 von #i bis #a ,uhr und von #f bis #h ,uhr1 an ,sonn- und ,feiertagen von #i bis #a ,uhr4 ,das ,ausleihen der ,bcher erfolgt nur gegen ,empfangsschein4 ,dieser hat den ,titel und die ,signatur des entlehnten ,werkes1 ,namen und ,wohnung des ,entlehners und das ,datum zu enthalten4 ,fr jedes ,werk ist eine besondere ,empfangsbesttigung auszustellen4 ,als ausgeliehen ist jedes ,werk zu betrachten1 das mit ,zustimmung des ,bibliotheksvorstandes aus dem ,bibliothekslokal entfernt wird4 ,das ,weiterleihen in dritte ,hand ist nicht gestattet4 ,der ,entlehner haftet fr jede ,beschdigung4 ,auf ,verlangen des ,bibliotheksvorstandes ist jedes entlehnte ,werk sofort zurckzustellen4 ,bcher und ,bltter der ,ornamentstichsammlung1 ,originalzeichnungen und wertvolle1 im ,buchhandel vergriffene ,werke der ,bibliothek drfen nur im ,bibliothekssaale bentzt werden4 ,im groen ,bibliothekssaale liegen gedruckte ,kataloge der ,bcher- und der ,ornamentstichsammlung1 im ,zeitschriftenlesesaale gedruckte ,verzeichnisse der in den ,journalstnden enthaltenen ,zeitschriften auf4 ,die neuesten ,erwerbungen werden durch ,anschlag beim ,eingange in den ,bibliothekssaal und berdies durch gedruckte ,nachtragsverzeichnisse regelmig bekannt gemacht4 #bf ,schestag1 ,fr41 ,illustrierter ,katalog der ,ornamentstichsammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahga4 ,mit ,initialen und #bj ,illustrationen4 ,ritter1 ,fr41 ,illustrierter ,katalog der ,ornamentstichsammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 ,erwerbungen seit dem ,jahre #ahga4 ,mit #acj ,illustrationen4 #ahhi4 ,c4 ,,zweites ,,stockwerk4 ,,ostasiatische ,,sammlung4 ,kollektion ostasiatischer kunstgewerblicher ,arbeiten4 ,die ,hauptstcke sind in den ,spezialsammlungen des ,museums aufgestellt4 ,,raum ,,xxii4 ,in diesem ,raume ist eine ,anzahl von japanischen ,wandbildern 7,kakemonos7 teils religisen1 teils weltlichen ,inhaltes aufgehngt4 ,,raum ,,xxiii4 ,an den ,wnden die ,tren eines altjapanischen ,tempels1 die aus ,holz geschnitzt und vergoldet sind1 ferner bemalte ,holzschnitzereien1 die als ,fllungen in diesem ,tempel gedient haben4 ,auf ,postamenten chinesische und japanische ,vasen1 neben ihnen an der ,wand ,teller und ,schsseln4 ,in ,vitrinen ,keramik chinesischer und japanischer ,herkunft4 ,,raum ,,xxiv4 ,in den beiden groen ,vitrinen ,lackarbeiten in ,schwarzlack und ,goldlack4 ,an den ,wnden in ,vitrinen ,figuren japanischer ,gottheiten1 teils aus ,holz geschnitzt und vergoldet1 teils aus ,lack1 und ,objekte des tglichen ,gebrauches aus verschiedenen ,materialien1 wie kleine ,hausaltrchen1 ,schalen1 ,schsseln1 ,kstchen etc4 ,beim ,fenster in einer ,vitrine eine ,kollektion von ,netzhes 7,medizinbchsen71 ,kmmen und ,inros4 ,bei den ,fenstern je ein japanischer ,reisekoffer4 ,,raum ,,xxv4 ,in diesem ,raum ist an der ,wand ein ,behang in ,webetechnik ausgefhrt und aus #aa ,stcken zusammengesetzt chinesischer ,herkunft angebracht1 davor eine buddhistische ,gottheit und groe chinesische ,fischbehlter mit ,malerei aus ,porzellan aufgestellt4 ,in der ,vitrine beim ,fenster chinesisches ,porzellan4 ,,raum ,,xxvi4 ,in den ,vitrinen an der ,wand eine ,kollektion teilweise alter japanischer ,waffen und chinesischer ,porzellanfiguren4 ,in der ,mittelvitrine ,porzellane aus ,satsuma4 ,neben den ,vitrinen japanische ,lackkstchen4 ,illustration3 ,,xxvii4 ,porzellanzimmer4 ,a4 ,keramische ,sammlung4 ,b4 ,glassammlung4 ,c4 ,vorlesesaal4 ,d4 ,,zubau4 ,der ,verbindungsgang zum ,zubau dient wechselnden ,ausstellungen4 ,,raum ,,xxvii4 ,,alt-,,wiener ,,porzellanzimmer1 so genannt wegen des reichen ,porzellandekors aus der frhen ,zeit der ,wiener ,porzellanfabrik4 ,die ,tren und ,trfllungen1 die ,fenster und ,fensterleibungen1 der ,kaminaufsatz und die ,lambrien sind aus ,eichenholz und belegt mit zahlreichen ,porzellanplttchen1 die in ornamentalen vergoldeten ,rhmchen aus ,vergoldermasse gefat sind und1 strenge symmetrisch gehalten1 aus dem ,ende der ,regierungszeit ,karls ,,vi4 stammen4 ,die ,mbel haben vergoldete ,holzgestelle1 sind mit reicher ,schnitzerei verziert und mit ,porzellanplttchen mit bunten chinesischen ,blumen verziert4 ,sie zeigen schon den ,rokokostil ebenso wie die ornamentalen vergoldeten ,holzschnitzereien an den ,wnden4 ,auch die ,bilderrahmen sind in diesem ,stile gehalten1 und spter etwas verndert worden1 vielleicht zur selben ,zeit1 in der die reich geschnitzte ,wanduhr ausgefhrt wurde1 wohl in den achtziger ,jahren des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,die ,wnde und ,mbel sind mit altem goldgelbem ,brokat berzogen4 ber das ,porzellan in diesem ,zimmer vgl4 ,seite #agb4 ,,keramik4 ,die keramische ,sammlung ist im neuen ,museumszubau im ersten ,stock aufgestellt und gibt ein anschauliches ,bild der ,entwicklung dieses ,industriezweiges von der ,antike bis in die ,gegenwart4 ,der ,tpferton1 ein ,verwitterungsprodukt tonerdehaltiger ,gesteine1 ist teils seiner natrlichen ,beschaffenheit nach1 teils infolge knstlicher ,beimengungen ein ,material von auerordentlich mannigfaltigen ,qualitten1 dessen ,verwendung in die ,frhzeit menschlicher ,kultur zurckreicht4 ,verschiedenheiten des keramischen ,produktes ergeben sich aus der ,beschaffenheit und ,zusammensetzung des ,tones1 der ,strke des ,brandes1 sowie aus der ,art des berzuges1 der ,glasur4 ,die wichtigsten ,etappen in der ,entwicklung der europischen ,keramik bilden die ,erfindung der ,tpferscheibe1 die ,anwendung der ,zinnglasur und damit die ,herstellung der echten ,fayence und die ,entdeckung des ,kaolintones1 wodurch die ,herstellung keramischer ,erzeugnisse ermglicht wurde1 welche dem ostasiatischen ,porzellan in allen wesentlichen ,eigenschaften gleich kommen4 ,die ,aufstellung beginnt links vom ,haupteingange mit der ,sammlung antiker ,vasen und ,terrakotten4#bg ,,antike ,,keramik4 ,die keramischen ,erzeugnisse der alten ,griechen wurden schon zu ,zeiten ,homers1 also um das ,jahr #ajjj1 auf der ,drehscheibe hergestellt4 ,sie sind uns zu ,tausenden erhalten geblieben1 da die ,grber der ,verstorbenen nach antiker ,sitte mit typischen ,objekten aus dem ,hausrate der ,lebenden ausgestattet wurden4 ,ihre rote ,farbe verdanken diese ,erzeugnisse einem knstlichen oder bereits von ,natur aus vorhandenen ,zusatz von ,eisenoxyd4 ,die meisten der ,gefe zeigen entweder schwarze ,malerei auf rotem ,grunde oder rot ausgesparte ,darstellungen auf schwarzem ,grunde4 ,die ,malerei erfolgte auf dem noch ungebrannten ,gefe mittels einer schwarzen ,farbe1 die vermutlich aus ,eisenoxyd und ,mangan bestand4 ,gelegentlich wurde die ,einfrmigkeit dieser ,malweise durch stellenweise aufgesetztes ,wei1 ,rot1 ,blau1 ,gold und so weiter unterbrochen4 ,das fertig gemalte ,gef wurde sodann einem ,brande ausgesetzt1 der ihm entsprechende ,hrte und ,glanz verlieh4 ,die ,sammlung antiker ,vasen und ,terrakotten im sterreichischen ,museum umfat zwar blo gegen tausend ,nummern1 bertrifft aber nicht nur in bezug auf ,formenreichtum1 ,reprsentation verschiedener ,entwicklungsperioden und ,fabrikationsgebiete zahlreiche weit grere und ltere ,kollektionen1 sondern enthlt auch einzelne ,objekte1 die vermge ihrer ,schnheit und ,seltenheit in der ,gesamtgeschichte der antiken ,keramik einen hervorragenden ,platz einnehmen4 ,die ,objekte sind nach historisch-geographischen ,gesichtspunkten systematisch geordnet und aufgestellt4 ,nur in der ,aufstellung der ,sammlung ,blum-,blankenegg mute1 den ,schenkungsbedingungen zufolge1 von der systematischen ,aufstellung abgegangen werden1 so da sie ein von dem brigen ,bestande getrenntes ,ganze bildet4 ,im ersten ,wandschrank rechts reprsentieren die ,reihen #a und #b die ersten ,entwicklungsstadien griechischer ,keramik1 aus freier ,hand ohne ,bentzung der ,drehscheibe geformte ,gefe der vorphnizischen ,nekropolen von ,cypern4 ,diese ,arbeiten zeichnen sich nicht allein durch primitive ,einfachheit der ,technik aus1 sondern zeigen auch1 wie die ,bildsamkeit des ,tones die schpferische ,phantasie bereits in den ,anfangsstadien der ,entwicklung einer keramischen ,industrie zu berraschendem ,formenreichtum verlockte4 ,die spteren ,arbeiten dieser ,gattung sind bereits unter ,anwendung der ,drehscheibe entstanden4 ,arbeiten der zweiten ,periode der griechischen ,keramik1 des mykenischen ,stiles1 sind in der ,sammlung nicht vertreten4 ,der folgende ,stil1 der nach dem ,tore von ,athen1 in dessen ,nhe die bedeutendsten ,funde gemacht wurden1 ,dipylonstil heit1 ist dagegen in mehreren ,beispielen reprsentiert4 ,die ,arbeiten dieser ,gattung setzen die geometrische ,verzierungsweise der ersten ,periode fort1 ohne die ,errungenschaften mykenischer ,kunst1 namentlich nach technischer ,richtung zu ignorieren4 ,die ,formen sind weniger willkrlich1 in der ,dekoration herrschen geradlinige ,kombinationen vor3 ,mander1 ,hakenkreuz1 ,zickzack1 ,schachbrett- und ,rautenmuster1 durch ,tangenten verbundene ,kreise etc4 ,daneben tritt die ,sternrosette als ,fllungsornament auf4 ,an die ,stelle der maritimen ,tiermotive des mykenischen ,stiles treten rohe1 dem ,geiste der ,linienornamentik sich nhernde ,tier- und ,menschenfiguren4 ,unter diesen ,typen ist namentlich der groe ,krug ,nr4 #cj charakteristisch1 in dessen ,dekor sich liebevolle ,sorgfalt mit schematischer ,trockenheit gepaart zeigen4 ,als gut erhaltene altapulische ,arbeiten verdienen hier auch die zwei buntbemalten ,lampenstnder1 ,thymiaterien81 ,nr4 #dj und #da hervorgehoben zu werden4 ,im nchsten ,schranke sehen wir ,vasen des ,,vii4 ,jahrhunderts1 bei denen der linearen ,ornamentik im ,dipylonstil das ,auftreten phantastischer und exotischer ,tiergestalten im korinthischen ,stile folgt4 ,derselbe steht unter dem ,einflusse der ,euphratlnder und gyptens4 ,die ,vasenmalerei ergeht sich in der ,darstellung von ,greifen1 ,sphinxen1 ,sirenen1 fischleibigen ,dmonen1 ,lwen1 ,panthern etc41 oft in ,streifen eintnig nebeneinander gereiht1 whrend das vegetabilische ,ornament ,lotosknospen und -blten sowie die ebenfalls aus gypten stammende ,palmette verwendet4 ,daneben tritt der ,mensch auf4 ,typisch sind ,kampfszenen1 ,frauenreigen1 spter auch tanzende ,mnner in absichtlich grotesker ,zeichnung4 ,der ,tongrund ist bei den lteren ,stcken hellgelblich bis ins ,grnliche1 bei den spteren rtlich4 ,hierher gehren die kleinen kugelfrmigen lgefe der obersten ,reihe1 die schlauchfrmigen ,tropfgefe der dritten ,reihe1 verschiedene ,formen der ,deckelbchse1 ,reihe #d1 ,nr4 #aad bis #abj1 die ,trinknpfe1 ,reihe #b1 ,nr4 #hi bis #ia1 und die fr die korinthische ,kunstweise dieser ,periode beraus charakteristischen ,krge1 mit umlaufenden ,tierfriesen1 unterste ,reihe1 ,nr4 #abe und #abh4 ,im folgenden ,schranke sind hauptschlich schwarztonige ,gefe etruskischer ,herkunft 7,bucchero1 ,vasen7 ausgestellt1 ,npfe1 ,becher1 ,kannen und ,amphoren1 die durch ,dmpfung eine schwarze ,frbung erhielten1 in der folgenden ,reihe ,amphoren mit in ,relief verzierten ,bandhenkeln1 rechts ,nr4 #bjf das interessanteste ,stck1 ein mit sieben ,sphinxen in ,relief verzierter ,krug der voll entwickelten ,bucchero-,technik4 ,in der ,mitte der dritten ,reihe eine kyrenische ,schale 7,nr4 #adj71 das einzige ,stck dieser ,art in der ,sammlung4 ,unter dem ,schranke1 freistehend1 etruskische ,aschenurnen mit liegenden ,figuren auf den ,deckeln4 ,die nun in chronologischer ,folge anschlieenden schwarzfigurigen ,gattungen sind in verschiedenen ,schrnken untergebracht4 ,zum ,eingang zurckkehrend finden wir im linken ,schranke in der ,mitte der oberen ,etage einen jonischen ,deinos auf hohem ,untersatz ,nr4 #bae1 zu beiden ,seiten die nach ihrem ,fundorte1 dem etruskischen ,caere benannten ,caeretaner ,vasen4 ,ihr ,fabrikationsort drfte in einer der jonischen ,kolonien gyptens zu suchen sein1 wo diese in ,sammlungen nur selten vertretene ,klasse im ,,vi4 ,jahrhundert den ,abschlu der jonisch-kleinasiatischen ,vasenmalerei bildet4 ,die zwei ,hydrien unserer ,sammlung zhlen zu den bedeutendsten existierenden ,stcken dieser ,gattung2 ein besonders bemerkenswertes ,objekt ist berdies der danebenstehende vorzglich erhaltene ,dreifu altattischen ,stiles aus ,theben4 ,in der darunter befindlichen ,reihe finden wir ,vasen 7,nr4 #bbj und #bba71 die gleichsam ein ,resum der verschiedenen vorangegangenen ,kunstweisen bilden4 ,zum vierten ,wandschrank zurckkehrend1 finden wir kleinere attische schwarzfigurige ,lekythen 7,salbgefe mit langem1 engem ,hals und trichterfrmiger ,mndung 7,nr4 #bda-bga71 worunter namentlich ,nr4 #bfd hervorzuheben ist7 mit der ltesten ,kopie der berhmten ,statuengruppe des ,antenor1 die ,tyrannenmrder ,harmodios und ,aristogeiton4 ,die greren und bedeutenderen attischen ,vasen dieser ,periode sind in den beiden gegenberliegenden freistehenden ,schrnken ausgestellt4 ,die altattische ,freude an reichem figuralen ,schmuck1 der alle ,teile des ,gefes bedeckt1 erfhrt bereits merkliche ,einschrnkungen1 denn in der ,keramik ,athens machen sich im ,laufe des ,,vi4 ,jahrhunderts zwei ,richtungen geltend3 eine1 die auf ausgiebige ,verwendung der schwarzen ,firnisdecke hinzielt und die auf die sptere ,keramik ,korinths zurckzufhren ist1 und eine andere1 die zugunsten eines ausgiebigen figuralen und ornamentalen ,schmuckes auf die ,firnisdecke verzichtet und als das kleinasiatische ,dekorationsprinzip bezeichnet werden kann4 ,in dem ,bestreben1 beide ,prinzipien zu vereinigen1 liegt der ,anfang des rotfigurigen ,stiles4 ,den bergang vom schwarzfigurigen zum rotfigurigen ,stile bilden jene ,vasen1 welche die ,malerei auf einzelne rechtwinkelige abgegrenzte ,felder beschrnken und im brigen den schwarzen ,firnisberzug aufweisen4 ,beispiele solcher ,art in den beiden gegenberliegenden freistehenden ,schrnken4 ,so die prchtige ,hydria ,nr4 #bbb und die ,amphoren 7,vorratsgefe fr l oder ,wein7 ,nr4 #bbc bis #bbe4 ,der daneben befindliche ,deinos ,nr4 #bce mit einer figurenreichen ,darstellung auf dem oberen ,rande gehrt einer jngeren ,stilrichtung an4 ,unter den attischen ,vasen des spteren schwarzfigurigen ,stils mit ,meisternamen1 von welchen die ,sammlung mehrere besitzt1 sind namentlich die ,amphoren des ,nikosthenes 7,nr4 #bca und #bcb7 hervorzuheben4 ,sie lehnen sich mit ,rcksicht auf ihr ,hauptabsatzgebiet an etruskische ,formen an1 haben breite1 wie aus ,metallblech geschnittene ,henkel und wie aus ,streifen zusammengesetzte ,krper4 ,bevor die rotfigurige ,technik den ,sieg davontrug1 gab es eine bergangszeit1 in der beide ,techniken verquickt erscheinen1 wie dies bei der ,amphora ,nr4 #cai im dritten der freistehenden ,schrnke der ,fall ist1 einem ,stcke1 das in mehr als einer ,hinsicht zu den bedeutendsten der ,sammlung zhlt und drei ,entwicklungsperioden an sich vereinigt3 ,am unteren ,teile des ,gefes ,ornamente des lteren ,stiles1 am oberen rotfigurige ,darstellungen1 am ,halse ,dionysische ,gruppen in schwarzfiguriger ,technik4 ,der bergang von der schwarzfigurigen zur rotfigurigen ,technik geschah an den sogenannten ,augenschalen81 ,schalen mit groen menschlichen ,augenpaaren zum ,schutze vor dem bsen ,blick81 wie zum ,beispiel ,nr4 #bhe4 ,hier ist das ,innere der ,schale bis auf ein ,mittelrund1 in dem das ,gorgonenhaupt erscheint1 gefirnit4 ,wahre ,prachtstcke aus der ,bltezeit der ,schalenmalerei sind im vierten freistehenden ,schranke ,nr4 #cbc1 #cbd und #cbce1 eine von ,hieron1 zwei von ,duris bemalt2 namentlich mu ,nr4 #cbe mit ,szenen aus dem troischen ,sagenkreis als eine typische ,musterleistung des letztgenannten ,malers bezeichnet werden4 ,die ,krone der ganzen ,sammlung ist aber das im danebenstehenden ,schranke befindliche groe napffrmige ,mischgef ,nr4 #cbh mit ,szenen aus der ,ilias4 ,ihre ,ergnzung finden diese ,stcke zum ,teil in der darunter befindlichen ,reihe4 ,hier ist die ,schale ,nr4 #cba ,hermes als ,schelm8 besonders interessant4 ,auch die ,vasen der unteren ,reihe in dem vor dem ,fenster stehenden ,schranke ,nr4 #cdj ff4 gehren hierher4 ,wurden im strengen ,stile die fr das ,symposion bestimmten ,vasenformen von den ,malern bevorzugt1 so begnstigt der schne ,stil die ,gefe fr den ,putztisch der ,frauen4 ,als ,beispiel hierfr mgen die kleinen ,salbgefe1 ,fensterschrank obere ,reihe1 ,nr4 #ced ff41 dienen1 ,stcke1 bei welchen berdies in der ,anwendung aufgehhten ,goldes und polychromer ,malerei eine weitere technische ,wandlung zu verzeichnen ist4 ,eine eigenartige ,gruppe attischer ,keramik bilden die ,salbgefe fr den ,totenkult1 die ,grab-,lekythoi4 ,bei der feierlichen ,aufbahrung des ,leichnams wurden sie1 mit ,wohlgerchen gefllt1 neben demselben aufgestellt1 bei seiner ,bestattung folgten sie ihm als ,liebesgabe in das ,grab4 ,diese ,gefe sind hufig mit einer weien ,engobe versehen1 und die ,konturen der ,figuren sind mit ,deckfarben ausgefllt4 ,die ,darstellungen stehen in naher ,beziehung zu ihrer ,bestimmung4 ,unter den ,lekythen unserer ,sammlung ist ,nr4 #cea mit der ,darstellung einer ,totenklage ein ,stck von seltener ,schnheit4 ,in demselben ,schranke verdienen ferner zwei ,becher1 ein ,kantharos8 in ,form eines ,mohrenkopfes1 untere ,reihe1 ,nr4 #cdg1 eine treffliche1 sorgfltige ,arbeit1 und ein ,rhyton8 7,trinkbecher7 in ,form eines ,fuchskopfes1 ,nr4 #chj 7obere ,reihe71 besonders hervorgehoben zu werden4 ,attische ,gefe aus der ,zeit des rotfigurigen ,stiles ohne ,bemalung finden wir im folgenden ,wandschrank1 obere ,reihe1 ,nr4 #dja ff4 ,hierher gehrt auch der einzeln aufgestellte groe prchtige ,krater 7,mischgef7 mit vergoldeten ,weinranken aus ,capua4 ,im vorher beschriebenen ,wandschrank sowie in dem zweitfolgenden befinden sich hauptschlich etruskische1 zum ,teil unter attischem ,einflusse entstandene1 ferner apulische und unteritalische ,arbeiten4 ,unter den erstgenannten ragt die ,kanne in der obersten ,reihe links1 ,nr4 #deb1 durch reiche sorgfltige ,bemalung mit dionysischer ,szene besonders hervor4 ,ferner verdienen die einer spteren ,periode angehrenden apulischen ,kopfvasen1 ,nr4 #dhi bis #dia1 und die mit weier1 gelber und roter ,farbe bemalten sogenannten ,vasi di ,gnathia1 ,nr4 #ejh ff41 hervorgehoben zu werden4 ,zwischen diesen beiden ,vitrinen befindet sich die mit der ,sammlung griechischer ,terrakotten aus ,lokris1 ,cypern1 ,kleinasien1 ,syrakus1 ,tarent und aus unbestimmten griechischen und italischen ,fundorten4 ,unter diesen ,arbeiten sind einige ,tanagrafiguren von hervorragender ,schnheit besonders bemerkenswert4 ,so die weibliche ,figur1 ,reihe #c1 ,nr4 #gid1 eine der besten ,schpfungen der tanagrischen ,tonplastik1 und ,nr4 #gie1 eine sorgfltige1 schne ,arbeit von unzweifelhafter ,echtheit1 der ,hermaphrodit aus ,myrina der alexandrinischen ,zeit angehrend1 die ,appliken mit ,spuren von ,vergoldung aus ,tarent und die drei ,puppen mit beweglichen ,gliedern ,nr4 #hia ff4 berdies ist hier die groe ,anzahl von ,repliken aus der ,niobidengruppe 7,reihe #a und #b1 ,nr4 #hfj ff47 hervorzuheben4 ,im letzten ,schranke dieser ,reihe sind verschiedene ,typen italischer ,lampen ausgestellt3 ,nr4 #fch und #fci in ,figurenform1 #fda und #fdb maskenfrmig1 #fgc bis #fif mit figuraler ,reliefpressung usw4 berdies sind hier die ,calener ,schale1 ,nr4 #egc1 die ,stempelform zu einer solchen ,schale1 ,nr4 #egd1 die sogenannten megarischen oder samischen ,reliefschalen1 ,nr4 #ehj und #eha1 ein in der ,masse krebsrot gefrbtes sogenanntes ,terrasigillata-,gef1 ,nr4 #ehg1 und der rmische ,trinkbecher mit ,reliefs und grngelber ,bleiglasur hervorzuheben4 ,in dem ,schranke an der ,eingangsseite rechts befindet sich die ,sammlung ,blum-,blankenegg4 ,hier sind in der untersten ,reihe besonders bemerkenswert die zu den ltesten ,vasengattungen gehrende ringfrmige botische ,kanne ,nr4 #cf1 die ,amphora spten korinthischen ,stiles mit dem laufenden geflgelten ,gorgonen ,nr4 #acf1 der altattische ,teller mit ,herakles1 den kretischen ,stier einfangend1 ,mitte ,nr4 #bdj1 und der ,aryballos mit dem ,brustbilde der ,artemis ,nr4 #cfc4 ,frei aufgestellt finden wir ferner kolossale rottonige ,vasen und groe ,schsseln mit ,reliefs sogenannte ,rotware81 in prchtigen ,exemplaren4 ,die ,dekoration ist mit ,stempeln hergestellt1 statt der ,malerei sehen wir fries- oder streifenartig angeordnete ,reliefverzierungen4 ,die ,vorratsgefe 7,pithoi7 zeigen berdies ,riefelungen1 die zugleich als ,verstrkungsrippen dienen1 und aufgelegte einfache ,dekorationsmotive1 wie ,bogen1 ,zickzacklinien1 ,augen u4 dgl4 ,sodann haben1 ebenfalls in freier ,aufstellung1 groe sptantike ,spitzamphoren1 provinzielle ,erzeugnisse aus ,tharros in ,sardinien1 ,platz gefunden4 berdies befinden sich an der ,wand oberhalb der ,schrnke griechische und italische ,architekturdetails dekorativer ,art1 zum ,teil ,spuren von ,bemalung aufweisend4 ,auf dem ,eckschranke1 frei aufgestellt1 befindet sich eine ,frauengestalt1 eine ,klagefrau mit erhobenen ,hnden und mit ,spuren von ,bemalung4 ,daneben eine groe ,grabvase1 mit ,gorgonenrelief und frei abstehenden ,figuren1 beide ,stcke aus ,apulien4 ,unterhalb des ,schrankes mit den rmischen ,lampen haben1 obwohl sie das ,gebiet der ,keramik nicht berhren1 ,mumienmasken und ,bsten der griechisch-rmischen ,periode aus ,obergypten ,aufstellung gefunden4 ,die ,sammlung keramischer ,objekte vom ,ausgange der ,antike bis in die ,gegenwart umfat ber #fjjj ,objekte1 von welchen jedoch wegen ,raummangels ein ,teil in der ostasiatischen ,sammlung im zweiten ,stock und ein anderer ausgeschieden und im ,depot untergebracht ist4 ,die ,objekte sind nach historisch-topographischen ,gesichtspunkten in der ,weise systematisch aufgestellt1 da man an der ,eingangsseite zunchst die orientalischen ,erzeugnisse vor sich hat4 ,,persische ,,und ,t,,rkische ,,fliesen1 ,,wandbekleidungsplatten ,,aus ,,moscheen1 ,,grabbauten ,,etc4 ,die echte ,fayence1 das heit die keramischen ,erzeugnisse mit undurchsichtiger ,zinnglasur1 reicht im ,orient in sehr frhe ,zeit zurck4 ,die ltesten auf uns gekommenen ,stcke1 in den ,trmmern von ,susa entdeckte1 in ,relief geformte ,wandbekleidungsziegel mit bunten ,zinnglasuren1 stammen vom ,palaste ,darius ,i4 7um #ejj v4 ,chr471 sind aber ohne ,zweifel spte ,produkte einer aus lteren ,kulturen ,babylons oder ,ninivehs stammenden ,technik4 ,neben der ,anwendung von ,zinnglasuren ging unausgesetzt die ,erzeugung von ,fliesen mit durchsichtigen ,bleiglasuren einher4 ,die einen wie die andern bestehen aus einer sandigen mit wenig ,ton gemengten ,masse1 die mittels einer alkalischen ,fritte zusammengebacken ist4 ,die ltesten ,stcke unserer ,sammlung reichen in das ,,xiii4 ,jahrhundert zurck1 das ist die ,zeit1 aus welcher die ltesten ,fliesen mit ,metallster bekannt sind4 ,hierher gehren die mit braunrotem ,kupferlster verzierten ,stern- und ,kreuzfliesen aus der ,imamzade ,jahya 7,heiligengrab des ,johannes7 zu ,veramim bei ,teheran4 ,zu dieser ,gattung zhlen auch die kleinen lstrierten ,sternfliesen mit ,tierfiguren und blauen ,rndern1 deren ,erzeugung vom ,,xiii4 bis zum ,,xv4 ,jahrhundert reicht4 ,aus dem ,,xiv4 ,jahrhundert stammen die in ,relief geformten ,fliesen mit blauen ,koraninschriften auf ornamentiertem ,lstergrunde4 ,ebenfalls noch dem ,mittelalter gehren die lasurblauen und trkisblauen ,fliesen mit ,vergoldung in ,blattgold an4 ,die dunkelblauen ,stcke zeigen berdies eine ungemein zarte ,musterung mit kleinen wei aufgemalten ,ornamenten4 ,in der ,art der berhmten ,fliesen von den ,bauten des ,osmanensultans ,muhamed ,i4 in ,brussa 7,,xv4 ,jahrhundert7 sind die ,stcke mit wei ausgesparten ,inschriften oder ,ornamenten auf kobaltblauem ,grunde1 wobei in die weien ,ornamente bunte ,pflanzenmotive hineingemalt sind4 ,derselben ,periode gehren die geschnittenen ,mosaikfliesen mit ,inschriften und ,ornamenten an4 ,ihre ,entstehung ist auf das ,einlassen von ,koransprchen u4 dgl41 die aus glasierten ,fliesen geschnitten waren1 in die ,rohziegelwand hervorragender ,gebude zurckzufhren4 ,im weiteren ,verlauf entwickelte sich aus dieser ,bauverzierung eine der schwierigsten keramischen ,techniken1 die des vollstndigen1 ganze ,flchen mit ,ornamenten und ,inschriften berziehenden ,fliesenmosaiks aus eigens geschnittenen farbigen ,platten verschiedenster ,form4 ,zu hchster ,prachtentfaltung hat sich diese ,technik in der gegenwrtig dem ,verfall entgegengehenden sogenannten ,blauen ,moschee in ,tbris aufgeschwungen4 ,eine ,gattung1 die namentlich im ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert zur ,zeit der ,sefevidendynastie eifrig gepflegt wurde1 reprsentieren die ,fliesen mit prchtigen ,blumen und ,rankenverzierungen in ,dunkel- oder ,trkisblau1 ,grn und ,manganviolett auf weiem ,grunde4 ,in der neupersischen ,kunst1 das heit seit dem ,,xvi4 ,jahrhundert1 nhern sich diese ,pflanzenformen immer mehr der natrlichen ,erscheinung der ,pflanze4 ,ein besonders prchtiges ,beispiel ist die in der ,mitte der ,wand angebrachte und ber diese emporragende ,kielbogenfllung1 aus #af ,fliesen bestehend1 mit persischem ,rankenwerk1 von groem1 rotem chinesischen ,wolkenband durchzogen1 ein ,wandschmuck aus der ,moschee ,piali ,pascha in ,konstantinopel1 #aefe bis #aegj4 ,eine ,ergnzung findet diese ,fliesenkeramik in den ,gefen und ,moscheekugeln1 welche in den beiden ,schrnken an den gegenberliegenden ,wandpfeilern ausgestellt sind4 ,besonders bemerkenswert ein dunkelblaues vasenartiges ,giegef des ,,xiii4 ,jahrhunderts aus ,rhages1 mit berglasurdekor in ,wei1 ,rot und ,gold1 eine hellgrne ,flasche mit weien ,blumenstauden 7,untersatz einer ,wasserpfeife71 ,,xvii4 ,jahrhundert1 eine ebensolche ,moscheekugel und eine besonders groe derartige ,kugel des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 im ,rhodos-,stil verziert4 berdies zahlreiche sogenannte ,rhodos-,teller und persische ,nachahmungen des chinesischen ,porzellans4 ,die sogenannten ,rhodos-,fayencen sind keramische ,arbeiten1 die an den ,ufern des ,bosporus1 in ,kleinasien1 ,syrien und gypten angefertigt wurden4 ,die ,masse ist hnlich der der persischen ,fayencen4 ,der vorwiegend wei gelassene ,grund ist auf eine ,angusschicht zurckzufhren1 ber welcher die farblose ,glasur liegt4 ,die zur ,bemalung verwendeten ,farben sind dieselben wie in ,persien1 bereichert durch ein feuriges ,rot1 eine ,farbe1 die aus verriebenem ,bolus besteht1 der dick aufliegend1 eine etwas erhhte ,schichte bildet und unter dem ,schutze der ,glasur vor dem ,abreiben bewahrt wird4 ,die ,ornamentik setzt sich der ,hauptsache nach aus ,blumen 7,tulpe1 ,nelke1 ,rose1 ,hyazinthe71 aus den federartigen ,blttern und bltenartigen ,palmetten des persischen ,rankenwerkes und sonstigen ,elementen1 wie ,zypresse1 ,wolkenband etc41 zusammen4 ,einige vorzgliche ,schsseln mit dem charakteristischen schwarzen ,schnrkelwerk aus kleinen ,spiralen1 ein ,blumentopf mit eckigem ,henkel und ,spuren von ,vergoldung1 ,krge und sonstige ,gefe veranschaulichen diese eigenartige und zu den mustergltigsten ,schpfungen der ,keramik gehrende ,gruppe in mannigfacher ,art4 ,eine ,zuweisung der einzelnen ,objekte an bestimmte ,fabrikationsorte ist der ,forschung bisher nicht gelungen1 nur eine ,gruppe von ,erzeugnissen1 fr welche der ,krug mit ,zinndeckel 7,reihe #c7 charakteristisch ist1 wird als damaszenisch angesehen4 ,an der ber ,eck gestellten ,wand1 anschlieend an die persischen ,fliesen1 sind spanische ,azulejos ausgestellt4 ,an ,stelle der ursprnglichen kleinen ,mosaikfliesen in geometrischen ,formen hat man im ,,xv4 ,jahrhundert auf orientalische ,anregung hin der einfacheren ,herstellung wegen grere quadratische ,wandverkleidungsplatten angefertigt1 auf welchen die ,umrisse des ,musters durch ,formpressung in erhabenen ,linien erscheinen1 zwischen denen die farbigen ,glasuren eingebettet waren1 wodurch man eine mosaikartige ,wirkung erreichte4 ,im ,,xv4 ,jahrhundert trat an ,stelle des alten geometrischen ,musters und der geradlinigen ,bandverschlingungen das ,renaissanceornament4 ,hauptort dieser ,industrie war ,sevilla4 ,,spanisch-,,maurische ,,fayencen4 ,im ersten ,schranke des auf die antiken ,vasen folgenden ,kompartiments sind die spanisch-maurischen ,fayencen mit ,lsterdekor ausgestellt1 ,arbeiten1 die den bergang von den orientalischen ,fayencen zu den italienischen ,majoliken bilden4 ,die ltesten ,nachrichten ber diese ,fabrikation reichen bis ins ,,xii4 ,jahrhundert zurck4 ,mittelalterliche ,stcke aus sarazenischer ,zeit sind aber uerst selten4 ,von der berhmten ,alhambra-,vase aus dem ,,xiv4 ,jahrhundert in ,goldlster und ,blau gibt eine ,kopie von ,th4 ,deck in der ,ecke links neben dem ,eingange ungefhr eine ,vorstellung4 ,die ,mehrzahl der auf uns gekommenen spanisch-maurischen ,fayencen besteht aus ,schsseln1 ,becken und ,tpfen4 ,sie sind innen und auen mit gelblich getnter ,zinnglasur berzogen und auf der ,rckseite wie auf der ,schauseite mit einer ,verzierung in ,goldlster versehen4 ,manchmal tritt stellenweise ,bemalung in ,kobaltblau hinzu1 auch ,buckelungen nach ,art getriebener ,metallgefe sind beliebt4 ,im ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhundert werden die ,flchen durch ,verteilung der ,muster in ,felder und ,bordren noch scharf gegliedert1 ,blattwerk erscheint hierbei gotisch stilisiert1 die maurischen ,schriftzeichen werden verstndnislos ornamental verwendet1 wovon die groe ,schssel mit ,kupferlster1 ,reihe #c rechts1 ein ,beispiel gibt4 ,in spterer ,zeit erscheinen an ,stelle des prchtigen ,goldlsters dunklere ,tne und vom ,,xviii4 ,jahrhundert an beginnt der ,lster eine grelle kupferrote ,frbung anzunehmen4 ,in der untersten ,reihe sind ,schsseln1 ebenfalls mit ,metallreflex aus ,diruta unweit ,perugia ausgestellt4 ,,italienische ,,fayencen 7,,majoliken74 ,die italienischen ,fayencen sind ,tpfererzeugnisse mit deckender ,zinnglasur1 welche noch vor dem ,brande mit ,scharffeuerfarben bemalt wurden4 ,im ,brande verschmolzen die ,farben mit der ,glasur und erhielten dadurch ,glanz und ,leuchtkraft4 ,um die ,mitte des ,,xv4 ,jahrhunderts erreichte die italienische ,majolikamalerei eine knstlerische ,hhe1 von der sie gegen ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts durch das erwachende ,interesse fr chinesisches ,porzellan allmhlich herabsank4 ,nur in ,castelli1 wo man sich zu ,beginn des ,,xviii4 ,jahrhunderts dem ,porzellangeschmacke anzunhern suchte1 trat eine kurze ,nachblte ein4 ,in der ersten ,blteperiode 7#adij-aecj7 dominiert ,faenza 7daher ,fayencen71 in der zweiten 7#aecj-aefj7 ,urbino4 ,wegen der hnlichkeit der lteren ,fayencen mit ,produkten1 die von der im ,mittelalter ,majolika benannten balearischen ,insel ,majorca kamen1 nannten die ,italiener diese ,stcke ,majolika4 ,unsere ,zeit bertrug diese ,bezeichnung auf die italienischen ,fayencen der ,renaissance berhaupt4 ,zwischen dem vorher beschriebenen und dem folgenden ,schranke befindet sich eine von milchweier ,zinnglasur in dnner ,schicht berzogene ,reliefplastik1 ,madonna mit dem ,kinde1 eine ,arbeit aus den ,werksttten der ,della ,robia4 ,luca della ,robia1 der berhmte ,florentiner ,bildhauer 7#acii-adhb71 gilt nach ,vasari flschlich fr den ,erfinder der ,zinnglasur in ,italien4 ,der bliche blaue ,hintergrund und die bunten ,fruchtkrnze der ,umrahmung sind bei diesem ,werke weggeblieben1 dagegen finden sich ,spuren von ,goldornamenten am ,saume des ,kleides der ,madonna4 ,modellierung der ,arme und ,hnde1 ,ausdruck und ,gesamthaltung verweisen das ,werk in die ,zeit um #adej4 ,im folgenden ,schranke sind ,erzeugnisse verschiedener italienischer ,fabriken des ,,xvi4 ,jahrhunderts ausgestellt4 ,in der obersten ,reihe besonders bemerkenswert die ,schsseln aus ,caffagiolo1 ,gubbio 7mit ,rubinlster71 ,pavia 7mit ,sgraffitodekoration71 ,castel ,durante und ,urbino1 dem ,hauptorte der italienischen ,fayenceindustrie1 von dem zwischen #aecj und #afbj jene ungeheure ,menge von ,majoliken ausgegangen ist1 die den ,weltruhm dieser ,industrie begrndet hat4 ,bildmige ,darstellungen pflegen hier ohne ,rcksicht auf die ,form die ganze ,flche des ,gefes zu bedecken4 ,szenen aus dem ,alten ,testamente1 geschichtliche oder der ,sage angehrende ,vorgnge nach ,livius oder ,virgil und die ,liebschaften der olympischen ,gtter nach ,ovids ,metamorphosen bilden die ,hauptgegenstnde der ,darstellung4 ,in der nchsten ,reihe finden wir nebst ,stcken aus ,ravenna und ,castelli in der ,mitte eine hervorragend schne ,schssel aus ,siena mit dem ,violine spielenden ,apollo in der ,mitte4 ,die unterste ,reihe enthlt durchwegs ,arbeiten aus ,castelli4 ,ebenso der folgende ,schrank4 ,in dieser zum ,knigreich ,neapel gehrenden ,stadt der ,abruzzen und in zahlreichen ,ortschaften ihrer ,umgebung erfuhr die ,fayenceindustrie im ,,xvii4 ,jahrhundert eine spte ,nachblte4 ,ein ,streben1 dem ,porzellan nahezukommen1 ist dabei unverkennbar und kommt in der feinen ,masse der gleichmigen ,glasur sowie in den kalten1 zarteren1 nur in gebrochenen ,tnen zur ,verwendung kommenden ,farben zum ,ausdruck4 ,zur duftigen ,malweise gesellt sich bei feineren ,stcken reichlich verwendete ,aufhhung mit ,gold4 ,die ,motive sind der bolognesischen ,schule entlehnt1 ,tierstck1 ,landschaft1 buerliches ,genre1 ,bilder religisen ,inhalts1 spter auch ,blumen4 ,die ,rnder der ,teller erhalten einen von der ,flche getrennten1 oft uerst reizvoll komponierten ,dekor mit ,putten und ,blumengewinden4 ,an ,stelle der ,schsseln treten hufig viereckige oder kreisrunde ebene ,platten1 manche mit ,malersignaturen von ,mitgliedern der mit der neapolitanischen ,fayencemalerei durch anderthalb ,jahrhunderte eng verknpften ,familie ,grue4 ,der hier vorkommende ,dr4 ,f4 ,a4 ,grue lebte von #afhf bis #agdf4 ,zwischen beiden ,schrnken3 ,bacchusknabe der ,fabrik ,talavera in ,spanien 7,,xviii4 ,jahrhundert74 ,im groen ,mittelschranke sind besonders die prchtigen ,urbino-,fayencen hervorzuheben1 an der ,stirnseite eine groe ,schssel mit dem ,sturze der ,giganten und darber eine kleinere mit ,venus in der ,schmiede des ,vulkan1 die in ,gubbio1 wo sich die durch ihren ,lsterdekor berhmte ,werksttte des ,maestro ,gurgio ,andreoli befand1 mit ,rubinlster versehen wurde4 ,zu beiden ,seiten und auf der obersten ,stufe schne sogenannte ,pilgerflaschen4 ,die beiden ,deckelvasen zu ,seiten der ,gigantenschssel sind charakteristische ,stcke aus ,castel ,durante4 ,an beiden ,langseiten sind hauptschlich ,venedig1 ferner ,urbino und ,castel ,durante in ,schsseln1 verschiedenen ,apothekergefen und ,vasen vertreten1 unter welchen zwei muschelfrmige ,becken mit ,schlangengewinden besonders hervorragen4 ,an der ,schmalseite am ,fenster eine vorzgliche ,faentiner ,schssel mit der ,anbetung der drei ,knige4 ,die meisten dieser ,majoliken sind ,eigentum des ,stiftes ,neukloster in ,wiener-,neustadt4 ,im folgenden ,schranke an der ,fensterseite sind in der obersten ,reihe die durch ihr geringes ,gewicht auffallenden venezianischen ,relieffayencen des ,,xviii4 ,jahrhunderts aus der ,fabrik ,bertolini aufgestellt1 dann folgen venezianische ,fayencen mit blulich getnten ,glasuren 7a berettino71 in der dritten ,reihe in der ,mitte zwei blaue ,schsseln mit ,golddekor1 eine davon mit dem ,wappen des ,kardinals ,ghislieri 7,pius ,v471 links eine graublau bemalte ,schssel aus ,castel ,durante1 im ,fond ,herkules im ,kampfe mit der lernischen ,schlange1 auf dem ,rande von ,hunden gehetzte ,stiere1 in der untersten ,reihe oberitalienische ,fayencen des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 hauptschlich aus ,nove4 ,im links folgenden ,schranke finden wir in den oberen ,reihen ,majoliken minderer ,qualitt aus bereits genannten ,fabriken1 in der unteren ,reihe dagegen prchtige ,sieneser ,fubodenfliesen aus dem ,palazzo del ,magnifico 7,pandulfo ,petrucci71 um #aeac1 und solche aus dem ,hause der heil4 ,katharina1 um #aebj4 ,an der ,pfeilerwand zwei ,schsseln aus ,candiana bei ,padua1 ,nachahmungen der sogenannten ,rhodos-,schsseln1 mit ,hinweglassung des charakteristischen ,rot4 ,am ,pfeiler gegenber dem groen ,schweizer ,ofen sind noch mehrere toskanische ,majoliken des ,,xvii4 ,jahrhunderts aus ,montelupo ausgestellt4 ,,franz,,sische ,,fayencen4 ,an der ,spitze der ,fayenceproduktion der franzsischen ,renaissance stehen die eigenartigen ,erzeugnisse des als ,autodidakt und ruheloser ,erfinder berhmten ,bernard ,palissy 7#aejf bis #aeij74 ,seine buntfarbig glasierten und mit plastischen ,verzierungen geschmckten ,gefe bilden eine ,gruppe von ,arbeiten1 die eine ,zeitlang von andern ,werksttten nachgeahmt und weiter ausgebildet wurde1 so da eine zweifellose ,zuweisung derartiger ,arbeiten an den ,meister vielfach unmglich ist4 ,es sind meist groe ,zierschsseln mit ,schlangen1 ,eidechsen1 ,muscheln1 allerlei ,krutern und sonstigen ,formen1 die ihm die ,natur seines ,aufenthaltsortes in der ,saintonge1 dem ,mndungsgebiete der ,charente1 darbot4 ,diese ,objekte befestigte ,palissy mittels ,fden durch ,lcher auf ,zinnschsseln1 nahm danach eine ,gipshohlform und benutzte diese als ,matrizze fr seine ,tongefe4 ,in spterer ,zeit dienten ihm auch die ,metallarbeiten seines ,zeitgenossen ,franois ,briot als ,modelle4 ,vier ,beispiele im ersten ,schrank1 ,reihe #b1 der folgenden ,abteilung reprsentieren beide ,gattungen4 ,die ,fayenceindustrie von ,nevers wurde durch italienische ,arbeiter begrndet1 die ,louis von ,gonzaga1 der ,gemahl der ,herzogin von ,nevers1 gegen ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts dahin berufen hatte4 ,sie sind in unserer ,sammlung durch zwei ,objekte1 eine ,vase und einen ,teller in jener schnen blauen ,glasur mit ,malerei in ,wei und in ,gelb und ,wei1 vertreten1 die fr die ,arbeiten von ,nevers um die ,mitte des ,,xvii4 ,jahrhunderts charakteristisch war1 ,reihe #b links4 ,im ,,xviii4 ,jahrhundert wurde in ,nevers roh bemalte weie ,fayence erzeugt1 wofr die in ,reihe #a an zweiter ,stelle befindliche ,flasche mit ,st4 ,nikolaus ein fr die in ,nevers beliebte volkstmliche faience parlante8 mit figrlichen ,darstellungen und ,inschriften bezeichnendes ,stck ist4 ,die ,fayenceindustrie von ,rouen in ihren zwei berhmten ,verzierungsweisen1 dem style rayonnant81 und dem dcor la corne8 ist durch eine ,reihe guter ,beispiele vertreten4 ,der style rayonnant81 vom ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts bis etwa #agdj herrschend und so benannt wegen seines strahlenfrmig von der ,mitte ausgehenden ,dekors mit ,ornamentreserven1 wird durch drei groe ,schsseln und eine ,kanne reprsentiert1 ,reihe #a1 weitere ,varianten in der ,reihe #c und #d4 ,den dcor la corne8 mit dem ,fllhorn1 den bunten ,schmetterlingen und ,blumen finden wir in einer ,schssel mit dazugehrender ,terrine und in zwei achteckigen kleinen ,schalen vertreten 7,reihe #c74 ,im ,stile der beiden ,brain1 leicht1 lose und luftig1 nicht strahlig angeordnet1 sondern symmetrisch aufsteigend ist das ,ornamentierungssystem1 das in der ersten ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts fr ,moustiers charakteristisch geworden ist1 und das die keramische ,produktion dieses kleinen ,stdtchens der ,provence zu hnlich hervorragendem ,rang erhoben hat wie die von ,nevers und ,rouen4 ,die ,muster erscheinen in zarter ,blaumalerei auf weiem ,grunde1 wie es die vier ,beispiele der untersten ,reihe zeigen4 ,gegen die ,mitte des ,jahrhunderts waren neben der berhmten1 von ,paul ,clerissy begrndeten ,fabrik noch mehrere andere entstanden1 die neben ,blau auch andere ,farben in zarten duftigen ,tnen verwendeten1 wofr das fnfte ,stck dieser ,gruppe1 der ,teller mit ,landschaft1 ,reihe #c1 links1 ein ,beispiel bietet4 ,die nchste grere ,gruppe bilden die ,straburger ,fayencen der beiden ,hannong1 des ,paul1 #agcj bis #agee1 und seines ,sohnes ,josef4 ,reinheit der ,zinnglasur und ein prachtvolles ,karminrot zeichnen diese ,fayencen aus1 zu deren ,charakteristik berdies die sprliche und nur in ,muffelfarben vorkommende ,verwendung von ,blau und die schwungvolle ,zeichnung der in einem konventionellen ,naturalismus durchgefhrten ,blumen gehren4 ,beispiele sind im folgenden ,schranke am ,fenster in kleinen ,gruppen vereinigt4 ,auerdem befinden sich hier noch einige ,fayencen aus ,marseille1 wo gegen ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts eine ,fayenceindustrie emporblhte1 aber kein ,genre von stark ausgesprochener ,eigenart entstand4 ,die ,formen ahmen vielfach die ,muster der ,silberschmiede mit ihren aus ,fischen1 ,frchten und ,gemsen gebildeten ,deckelknufen nach1 der malerische ,dekor folgte dem ,beispiele ,straburgs4 ,in dem einen ,punkte weicht er aber davon ab1 da an ,stelle konventioneller ,zeichnung hufig direktes ,naturstudium tritt1 wie dies namentlich an den in ,reihe #a und #b ausgestellten ,tellern und ,schsseln ersichtlich ist4 ,wie bei ,straburg das ,karminrot1 bildet hier das vert de ,savy81 ein besonders leuchtendes ,grn1 eine ,spezialitt4 berdies sind die ,fabriken von ,luxemburg und ,creil in der ,sammlung durch ,einzelstcke vertreten4 ,ein zierlicher ,korb aus dem ,ende des vorigen ,jahrhunderts und einige ,teller bilden zwei frhe ,beispiele fr ,kupferdruck auf ,fayence4 ,,deutsches ,,steinzeug4 ,an ,hrte dem ,porzellan nahekommend1 aber weder dessen feine durchscheinende ,masse noch dessen ,widerstandsfhigkeit gegen raschen ,temperaturwechsel aufweisend1 bildete das ,steinzeug in ,deutschland bereits im ,mittelalter ein beliebtes ,material fr ,trink- und ,schenkkrge4 ,die ,gegend von ,koblenz bis ,kln1 wo sich die geeignetsten ,tonlager fr diese ,ware befinden1 war mit ihren ,hauptorten ,hhr1 ,grenzhausen1 ,siegburg1 ,kln1 ,frechen und ,raeren im ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert der ,mittelpunkt ihrer ,fabrikation4 ,die ,masse brannte sich wei1 grau oder braun und erhielt eine einfache ,salzglasur1 das heit in einem bestimmten ,stadium des ,brandes wurde ,kochsalz in den ,ofen geworfen1 das ,chlor entwich als ,chlorwasserstoff1 und das ,natrium verband sich mit der ,kieselsure des ,tones und bildete eine dnne ,glasur4 ,aufgelegte ,reliefverzierung1 den ,vorbildern deutscher und franzsischer ,kleinmeister folgend1 und mit eingepreten ,zierformen abwechselnd1 bildeten das ,charakteristische dieser ,arbeiten4 ,sie sind in den folgenden beiden ,schrnken ausgestellt4 ,in der obersten ,reihe des nchst dem ,pfeiler befindlichen ,schrankes finden wir ,westerwlder und ,raerener ,krge darunter einen ,schnabelkrug nach einem ,modell von ,hans ,hilgers1 einen ,musketierkrug1 einen besonders groen ,steinkrug1 in der ,mitte1 und einen ,raerener ,krug mit ,bauerntanz4 ,die darunter befindliche ,reihe besteht aus weien ,siegburger ,krgen vom ,anfang bis ber die ,mitte des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 beginnend mit den frhen ,trichterbechern4 ,in der ,mitte zwei prchtige ,schnellen mit figuralem ,reliefschmuck1 am ,schlu der ,reihe ein ,birnkrug des ,meisters ,anno ,kntgen mit dem kurschsischen ,wappen1 datiert #aegd4 ,in der folgenden ,reihe sptere niederrheinische ,krge1 in der ,mitte ein ,westerwlder ,sternkrug4 ,zu unterst ,steinzeuggefe des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts1 darunter zwei ,perlenkrge aus ,sachsen-,altenburg4 ,im folgenden ,schranke in der obersten ,reihe zwei sogenannte ,trauerkrge mit ,kerbschnitt aus ,freiberg in ,sachsen4 ,anschlieend oben und an der einen ,langseite die dunkelbraunen ,krge aus ,kreuen bei ,bayreuth4 ,darunter zwei ,apostelkrge1 ein ,jagdkrug und einer mit den vier ,kirchenvtern4 ,charakteristisch ist ihre niedere ,form und der mit ,emailfarben und ,gold bemalte ,reliefdekor4 ,an der andern ,langseite besonders hbsche braune ,steinzeugkrge aus ,raeren und ,kln3 ,sndenfall-,schnelle1 ,krug mit ,bauerntanz1 ,schnelle mit den drei gttlichen ,tugenden aus der ,eigelstein-,werkstatt und andere4 ,in der folgenden ,reihe ein ,meckenheimer ,makrug und andere grtenteils niederrheinische ,trinkkrge des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts1 die in der untersten ,reihe1 wo auch das ,steinzeug aus ,marburg in ,hessen und aus ,bunzlau in ,preuisch-,schlesien vertreten ist1 ihre ,fortsetzung finden4 ,,sterreichische ,,und ,,deutsche ,,hafnerware ,,etc4 ,im folgenden ,schrank an der ,pfeilerseite ist hauptschlich die sterreichische und deutsche ,hafnerware mit ,bleiglasur ausgestellt4 ,in der obersten ,reihe ,ofenmodelle des ,,xvi4 bis ,,xviii4 ,jahrhunderts und eine ,schssel mit eingeritztem1 buntem ,flachmuster aus ,stadt ,steyr4 ,in der folgenden ,reihe namentlich bunte ,keramiken aus ,gmunden3 ,wchnerinnenschalen1 ,weihbrunnkessel1 die ,henkelschale des ,peter ,graf1 #afbg1 mit doppelter1 durchbrochener ,wandung1 ein ,vogelfutterhuschen von ,ende des ,,xvi4 ,jahrhunderts ferner ,nrnberger ,krge mit bunten ,relieffiguren1 der eine mit ,sandanwurf und ,reliefauflagen1 polnische ,adelige1 der andere mit ,beerennuppen und der ,verkndigung1 eine alte deutsche ,palissy-,nachahmung mit der ,taufe ,christi u4 a4 ,in der dritten und vierten ,reihe einfachere ,gmundener ,erzeugnisse und ,salzburger ,keramiken des ,,xvii4 bis ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,in der ,mitte der dritten ,reihe ,krug mit geflammter ,manganglasur und ,reliefauflagen aus ,brieg in ,preuisch-,schlesien4 ,in der letzten ,reihe schne ,winterthurer ,schssel von #afia4 ,der entsprechende ,schrank an der ,fensterseite enthlt ,fayencen und ,steingutarbeiten4 ,in der obersten ,reihe schwedische ,fayencen des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 in den zwei folgenden ,trinkkrge u4 dgl4 aus ,potsdam1 ,kelsterbach1 ,nrnberg1 ,ansbach1 ,magdeburg1 ,rheinsberg1 ,gggingen und ,knersberg4 ,an sterreichischen ,fabriken sind ,holitsch1 ,prag1 ,teinitz und ,frain vertreten4 ,,fen ,,und ,,ofenkacheln4 ,neben diesem ,schrank befindet sich ein groer achtseitiger bunt bemalter ,ofen aus dem ,zimmer der ,weggenzunft in ,zrich1 ein ,werk des ,meisters ,ottmar ,vogler in ,elgg vom ,jahre #agbe1 dekoriert von ,david ,sulzer aus ,winterthur4 ,weitere fen sind an den ,auenseiten der ,pfeiler aufgestellt2 beim ,eingange ein ,schweizer ,ofen aus dem ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts mit bunten1 reliefierten ,kacheln1 die vier ,tageszeiten in biblischen ,allegorien darstellend1 die drei folgenden deutsche ,erzeugnisse des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 der letzte in der ,ecke1 mit vergoldeten ,ornamenten1 eine ,grazer ,arbeit der ,rokokozeit4 ,illustration3 ,ofen der ,weggenzunft in ,zrich1 bemalt von ,david ,sulzer aus ,winterthur1 #agbe4 ,an der ,wand gegenber den fen bemerken wir zunchst frei ausgestellt ein groes ,weingef1 eine in ,sgraffitotechnik ausgefhrte ,arbeit des ,,xvii4 ,jahrhunderts aus ,montelupo4 ,im ,anschlusse ist die groe ,sammlung von ,ofenkacheln ausgestellt4 ,die ,reihe beginnt beim ,eingang mit einigen zum ,teil noch mittelalterlichen ,topfkacheln4 ,es folgen sodann fnf ,kacheln des gotischen ,ofens aus der ,sakristei von ,st4 ,stephan in ,wien4 ,nach dem ,prinzip der ltesten ,ofenkacheln1 die napffrmig vertieft waren1 um die ,ausstrahlungsflche zu vergrern1 bilden diese ,kacheln tiefe ,nischen1 aus denen die figuralen ,darstellungen auf weiem ,tongrunde1 mit bunten ,bleiglasuren bemalt1 im ,relief hervortreten4 ,die ,eckkachel in der ,mitte stellt beiderseitig den ,kampf ,simsons mit dem ,lwen dar und zeigt ber ,eck gestellt eine frei modellierte weibliche ,figur im ,kostm des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 ein ,wappenschild mit dem ,doppeladler1 der den sterreichischen ,bindenschild als ,brustschild trgt1 haltend4 ,unterhalb dieser ,kacheln befinden sich mit ,graphit geschwrzte ,reliefkacheln mit ,einzelfiguren aus der ,folge der drei guten ,heiden1 ,juden und ,christen nach ,virgil ,solis4 ,eine schne ,salzburger ,kachel aus dem ,anfange des ,,xvi4 ,jahrhunderts ist ferner die bunte ,kachel links unten in der ,ecke mit der ,figur eines der heiligen drei ,knige4 ,in der folgenden ,gruppe sind hauptschlich ,nrnberger ,kacheln des ,,xvi4 ,jahrhunderts zusammengestellt1 darunter ,kacheln mit perspektivisch dargestellten ,renaissancehallen1 grn mit stellenweiser ,vergoldung und zwischen ihnen die ,kachel mit der ,venus1 eine der besten ,arbeiten der deutschen ,renaissance auf diesem ,gebiete1 ferner ornamental verzierte ,kacheln von besonderer ,schnheit4 ,in der folgenden ,abteilung bildet die bunte ,bekrnungskachel in der obersten ,reihe mit dem ,stadtwappen von ,vcklabruck1 zwei ,schriftbndern und an den ,seiten ,schutzengel und ,bergknappe1 ein besonders hervorragendes ,stck4 ,anschlieend auf einem ,sockel groer ,salzburger ,weinkrug mit aufgelegten ,medaillons1 ,lwenkpfen und sonstigen ,verzierungen1 um #afjj4 ,ein zweites1 hnliches ,stck auf dem folgenden ,sockel1 darber ein ,schneideraushngeschild1 doppelseitig mit ,kostmfiguren und der ,datierung #afje4 ,nach dem ersten der ,salzburger ,weinkrge prchtige bunte ,ofenkacheln mit allegorischen ,figuren aus der ,werksttte des ,salzburger ,hafners ,h ,r um #aegj1 eine groe figurenreiche ,kachel mit der ,kreuzigung und ,teile eines ,ofens mit ,band- und ,rankenmuster4 ,es folgt sodann eine ,abteilung mit modernen ,ausformungen aus alten1 im ,besitze des ,museums befindlichen ,originalmodeln des ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,daran schlieen sich bunte ,ofenkacheln mit den vier ,jahreszeiten und schwarz glasierte ,reliefkacheln1 sddeutsche ,arbeiten des ,,xvii4 ,jahrhunderts1 darunter eine ehemals kalt bemalte ,kachel mit dem ,wappen des ,bischofs ,julius von ,wrzburg4 ,an die folgenden zwei ,kachelreihen1 siebenbrgische ,arbeiten des ,,xviii4 ,jahrhunderts1 schliet sich eine ,gruppe bunt oder einfarbig bemalter ,kacheln1 die hauptschlich ,schweizer- und deutsche ,arbeiten des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts sind4 ,an der ,ecke befindet sich ein ,riesenkrug obersterreichischer ,herkunft mit der ,inschrift ,christoph ,gschir #agda4 ber ,eck gestellt finden wir eine kleine ,sammlung von ,delfter und hessischen ,wandfliesen und zu unterst mittelalterliche ,fubodenfliesen mit ,gravierungen aus der ,kirche zu ,heiligenkreuz4 ,von hier in den ,hauptraum zurckkehrend1 haben wir in dem am ,pfeiler stehenden ,schrank zahlreiche ,holitscher ,fayencen4 ,die im ,,xviii4 ,jahrhundert gegrndete ,fabrik ging nach #agdj in kaiserlichen ,besitz ber1 erlangte bald einen bedeutenden ,ruf und wurde erst um die ,mitte des ,,xix4 ,jahrhunderts aufgelassen4 ,es wurden daselbst zuerst ,erzeugnisse in der ,art von ,castelli1 dann solche nach chinesischen ,vorbildern1 darunter viele ,figuren angefertigt4 ,einfacheres ,geschirr war mit ,blaumalerei sowie mit manganbrauner und grner ,malerei ornamentalen ,charakters versehen4 ,weitere ,gattungen waren die meist mit ,obst1 seltener mit ,blumen bunt bemalten ,service1 die ,stcke mit ,rot-1 ,gold- und ,buntmalerei1 hnlich wie die beiden hier ausgestellten ,krge1 mit ,susanna im ,bade und der satirischen ,darstellung eines handeltreibenden ,bettelmnches4 ,hufig waren auch ,gefe mit plastischen bunten ,blumen1 solche in ,form von ,tieren1 wie ,papageien1 ,hhnern1 ,gnsen usw41 reichgebildete ,tafelaufstze und von #aghf an1 als die ,fabrik auch ,steingut erzeugte1 die ,imitationen von ,wiener ,porzellan und ein mittels ,druckverfahrens erzeugter ,dekor4 ,fast alle diese ,gattungen sind in den oberen drei ,reihen des ,schrankes vertreten4 ,in der untersten ,reihe ,salzburger und ,gmundener ,fayencen des ,,xviii4 und beginnenden ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,im folgenden ,schrank an der ,fensterseite ist die deutsche ,fayence in ,blaumalerei1 wie sie namentlich in ,braunschweig1 ,hanau1 ,nrnberg1 ,ansbach1 ,bayreuth1 ,knersberg1 ,straburg1 ,hamburg usw4 nach hollndischer ,art schon im ,,xvii41 besonders aber im ,,xviii4 ,jahrhundert erzeugt wurde1 ausgestellt4 ,sie hatte die ,aufgabe1 der hollndischen ber ,frankfurt auch nach dem deutschen ,sden eindringenden ,ware durch mglichst gleichwertige heimische ,erzeugnisse entgegenzuwirken4 ,die hnlichkeit mit ,delft erreichte namentlich ,hanau in einem hohen ,grade4 ,in unserer ,sammlung ist besonders ,bayreuth1 #agbj gegrndet und von #agce bis #agfc in vollster ,blte1 gut vertreten4 ,die ,bayreuther ,arbeiten zeichnen sich gewhnlich durch lichtes1 durch weie ,pnktchen getrbtes ,blau aus4 ,besonders hervorzuhebende ,stcke sind3 in der obersten ,reihe zwei ,vasen mit ,rokokoornamenten aus ,braunschweig1 in der zweiten ,reihe die ,nrnberger ,deckelkrge1 der erste mit ,stadtansichten1 der folgende mit der ,darstellung einer ,wochenstube und ein dritter mit der einer ,straenpflasterung sowie die ,ansbacher ,sternschssel4 ,in der folgenden ,reihe die achteckige ,knersberger ,servierplatte1 die drei ,straburger ,fayencen von ,k4 ,hannong im ,style rayonnant8 von ,rouen und die figurenreiche sechseckige frnkische ,schraubenflasche mit ,hirschjagd und ,mahlzeit im ,freien2 in der untersten ,reihe die ovale ,platte auf vier ,fen von ,knller in ,bayreuth4 ,auen am ,schrank ist eine ,schweizer ,fayenceplatte mit reicher ,renaissancearchitektur1 den ,hof des ,knigspalastes zu ,jerusalem mit ,david und ,bathseba darstellend und mit der frhen ,datierung #aecc8 angebracht4 ,in derselben ,abteilung befinden sich zwei ,schrnke mit ,delfter ,fayencen des ,,xvii4 und ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,die ,fayenceindustrie der ,stadt ,delft beginnt in den letzten ,dezennien des ,,xvi4 ,jahrhunderts und gewinnt um die ,mitte des ,,xvii4 ,jahrhunderts1 untersttzt durch eine ununterbrochene ,einfuhr als ,muster dienender ostasiatischer ,porzellane1 sowie durch einen tchtig organisierten ,handel einen ,weltmarkt1 dessen ,bedeutung erst durch die allmhliche ,entwicklung des europischen ,porzellans im ,laufe des ,,xviii4 ,jahrhunderts nach und nach schwindet4 ,von den verschiedenen ,dekorationstypen1 die whrend dieser ,periode blich waren1 sind eine ziemliche ,anzahl in der ,sammlung vertreten4 ,wir finden chinesische ,genreszenen1 ,stcke mit ,inschriften1 bertragungen des style rayonnant8 von ,rouen1 ferner ,schsseln mit ,wappen1 ,tieren1 ,landschaften1 ,seebildern1 ,emblemen1 ,heiligen- und biblischen ,figuren und ein ,beispiel von ,portrtmalerei4 ,was jedoch vorherrscht1 das sind die ostasiatischen ,motive4 ,die ,objekte in ,blaumalerei zeichnen sich durch besonderen ,glanz der ,zinnglasur aus1 den sie durch ,bestuben mit fein zerriebenem ,bleiglaspulver erlangt haben1 der im ,brande schmelzend die bemalte ,oberflche berzieht4 ,die vielfarbige ,malerei entwickelte sich erst gegen ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts und beruht hauptschlich auf dem ,dreiklang von ,rot1 ,blau ,grn4 7,das ,rot aus mehrfach gebranntem feinsten ,bolus47 ,eine andere ,gattung1 bei der gewhnlich auch ,gold zur ,verwendung kam1 imitiert die ,farbenwirkung der japanischen ,hizen-,ware und umfat ,prachtstcke ersten ,ranges1 die an ,schnheit die japanischen ,vorbilder weit bertreffen4 ,dieser blau-rot-goldene ,dekor 7das ,rot ein auf die fertiggebrannte ,glasur aufgemaltes ,eisenrot7 ist durch vier ,teller1 wovon einer das ,brustbild ,karls ,,vi4 zeigt1 und durch einen ,krug mit vergoldetem ,deckel charakterisiert4 ,die in der ,sammlung vertretenen ,meister sind in der ,reihe1 wie sie in den beiden ,schrnken aufeinander folgen3 ,adrian ,pynaker1 ,lambert van ,eenhorn1 ,huibrecht ,brouwer1 ,cornelis van der ,hoeve1 ,cornelis de ,keizer1 ,jan ,pieters1 ,geertruy ,verstelle1 ,joost ,brouwer und im ,schranke nchst dem ,fenster ,c4 ,j4 ,messchert und ,a4 ,c4 van ,noorden1 ,aebreyt de ,keiser1 ,j4 ,g4 van der ,hoeven1 ,augestijn ,reygens1 ,j4 ,g4 ,l4 ,kruyk und ,j4 ,verburg4 ,illustration3 ,ludwigsburger ,porzellangruppe ,toilette der ,venus81 modelliert von ,josef ,weinmller #agfe bis #agfg ,,ostasiatische ,,keramik4 ,die ,chinesen sind zur ,zeit der ,tang-,dynastie 7#fah-ijg7 die ersten ,erfinder des ,porzellans gewesen4 ,bis zum ,,xiv4 ,jahrhundert waren ,bronzeformen fr das gewhnlich noch einfarbig glasierte ,porzellan vorbildlich4 ,erst unter der ,ming-,dynastie 7#acfh-afdc7 beginnt nicht nur eine selbstndige ,entwicklung der ,formen1 sondern auch eine eigentliche ,porzellanmalerei4 ,drei ,arten werden dabei unterschieden3 ,die ,unterglasurmalerei in ,kobaltblau1 die feuerbestndigste aller keramischen ,farben1 und daneben ein ,kupferrot1 das bald allein1 bald in ,kombination mit ,kobaltblau erscheint4 ,ferner eine ,schmelzmalerei auf ,biskuit1 endlich die berglasurmalerei in bunten ,schmelzfarben4 ,zu neuer ,blte gelangte das chinesische ,porzellan wieder unter ,kaiser ,kang-shi 7#affb-agbc71 in welcher ,zeit auch der ,ausfuhrhandel nach ,europa einen hohen ,aufschwung nimmt4 ,porzellane mit gesprenkeltem blauen ,grund 7bleu fouett7 und solche mit ausgesparten weien ,mumeblten auf blauem ,grunde wurden in vorzglicher ,qualitt hergestellt4 ,unter ,kien-lung endlich 7#agcf-agif7 bevorzugte man namentlich die berglasurmalerei in opaken ,farben1 die ,porzellane der famille rose81 die bereits unter dem vorangegangenen ,kaiser ,yung-chng 7#agbc-agce7 erzeugt worden waren1 und die1 in denen ein ,smaragdgrn vorherrscht 7famille verte74 ,ferner kam in dieser ,zeit das sogenannte ,eierschalenporzellan auf und das durchbrochene und mit ,glasur wieder geschlossene1 das die ,franzosen grain de riz8 nennen4 ,die ,aufstellung der ostasiatischen ,porzellane konnte nicht in chronologischer ,reihenfolge durchgefhrt werden1 dagegen wurden die verschiedenen ,gattungen zu greren ,gruppen vereinigt4 ,links vom ,eingang sind die chinesischen1 rechts die japanischen ,porzellane untergebracht4 ,im ersten ,schranke finden wir chinesische ,exportware1 zumeist ,schsseln und ,teller1 in der oberen ,reihe vier ,schsseln der famille verte1 eine davon mit dem ,wappen von ,friesland1 dazwischen ,kannen mit ,blaumalerei1 darunter eine mit vergoldeter ,bronzemontierung aus dem ,anfange des ,,xvii4 ,jahrhunderts1 eine sogenannte ,wasserblase der grnen ,familie und drei ,waschbecken in ,muschelform mit den dazu gehrigen ,kannen4 ,die brigen ,schsseln und ,teller sind nach europischen ,vorlagen1 meist ,kupferstichen1 in ,schwarzlot1 zum ,teil mit etwas ,gold dekoriert1 manche von ihnen auch in bunten ,emailfarben4 ,wappen1 ,monogramme1 ,genreszenen1 ,landschaften und biblische ,darstellungen bilden die ,motive1 die durch ihre ,umdeutung ins ,chinesische einen ganz eigenartigen ,charakter gewonnen haben4 ,diese ,arbeiten entstammen durchwegs der ,regierungszeit des ,kaisers ,kang-shi 7#affb-agbc7 und wurden hauptschlich in ,kanton ausgefhrt4 ,im zunchst stehenden groen ,schrank erblicken wir in zwei ,reihen ,seladonporzellane lterer und neuerer ,provenienz1 glatt1 mit ,reliefs oder mit eingravierten ,ornamenten versehen4 ,diese mit ,eisenoxyd trb grnlich gefrbten ,porzellane wurden bereits im ,mittelalter erzeugt1 fanden auch auerhalb ,chinas schon in frher ,zeit groe ,verbreitung und sind wahrscheinlich aus dem ,bestreben hervorgegangen1 den wegen seiner ,hrte hochgeschtzten ,nephrit oder ,jadeit nachzuahmen4 ,den ,namen ,seladonporzellan erhielt es nach dem grn gekleideten ,helden eines ,romanes des ,,xvii4 ,jahrhunderts1 ,l',astre8 von ,honor d',urf4 ,der ,hauptfabrikationsort ist ,lungcham 7,provinz ,ch-hiang74 ,in der obersten ,reihe und an der linken ,schmalseite des ,schrankes befinden sich prchtige lasurblaue ,porzellane1 mit zum ,teil bereits verwischtem leichtem ,golddekor1 ,vasen und groe ,schalen aus der ,periode ,kien-lung1 die groen ,vasen in prchtiger1 franzsischer ,bronzefassung aus der ,zeit um #aggj4 ,eine an der ,ecke stehende1 im ,hauptkrper zylindrische ,vase mit langer ,goldinschrift1 ein schnes ,beispiel des sogenannten bleu fouett4 ,an der entgegengesetzten ,ecke zwei ,vasen mit braunem ,schuppenmuster im ,fond und eine ,wasserpfeife der ,ming-,dynastie4 ,die folgende ,breitseite des ,schrankes nimmt in den unteren zwei ,reihen die fr ,persien erzeugte chinesische ,exportware ein1 die durch einige fr ,siam angefertigte ,stcke ergnzt wird4 ,bei diesen ,porzellanen kommt1 im ,gegensatze zu den fr ,china selbst erzeugten1 das architektonische ,dekorationsprinzip1 das auf regelmiger ,einteilung in verschiedene ,dekorationsfelder beruht1 mehr zur ,geltung4 ,im gegenberstehenden ,schranke sind verschiedene ,dekorationsweisen in bunten ,emailfarben vom ,beginn des ,,xviii4 ,jahrhunderts bis in die ,gegenwart zur ,anschauung gebracht1 besonders beachtenswert die fnf groen in ,bronze gefaten ,vasen mit bemalten ,reliefblumen und die ,porzellane der rosa und der grnen ,familie4 ,im nchststehenden ,schranke finden wir das chinesische und japanische ,weiporzellan vereinigt1 das elfenbeinfarben abgetnte sogenannte blanc de ,chine8 das mit ,relief geschmckt1 mit eingravierten ,linien oder eingepreten ,ornamenten verzierte und das mit kalten ,farben 7,gold1 ,rot1 ,grn7 bemalte ,weiporzellan4 ,ferner sind hier mit ,kupferoxydglasuren gefrbte meist chinesische ,porzellane1 rotes1 sogenanntes sang de buf8 und mannigfach geflecktes oder rot1 violett1 blau und grn geflammtes ,porzellan 7flambs87 zu einer ,gruppe vereinigt4 ,darunter ein seltenes ,beispiel des sehr geschtzten peach bloom81 eine gesprenkelte ,glasur1 der ,haut des ,pfirsichs gleichend 7das kugelfrmige ,tpfchen in der ,mitte71 und eine krakelierte hellblaue ,vase mit untersatzartigem durchbrochenem ,fuansatz aus der ,zeit der ,ming-,dynastie1 #acfh bis #afdc 7,mittelreihe links74 ,der gegenber befindliche ,schrank enthlt japanische ,erzeugnisse1 und zwar ltere ,imari-,ware1 so genannt nach dem ,ausfuhrhafen fr ,porzellane aus ,arita4 ,besonders hervorragende ,stcke davon sind die drei ,vasen mit buntem ,blumendekor zwischen hellblauen ,ornamentfeldern und manche von jenen in ,emailfarben mit zarten ,mustern dekorierten ,stcken1 die in ,meien und in ,wien in den ersten ,jahren ihrer ,porzellanfabrikation als ,vorbilder gedient haben 7vergl4 die lteren ,stcke im ,schranke mit dem ,meiener ,porzellan74 ,auf der gegenberliegenden ,breitseite des ,schrankes befinden sich die braunrot dekorierten ,porzellane aus ,kutani in der ,provinz ,kaga1 wo um #affj eine ,porzellanmanufaktur entstand4 ,man whlte hier1 um die nicht ganz reine ,masse zu verhllen1 einen den ,grund mglichst deckenden ,dekor4 ,ein dunkles ,eisenrot bildet die ,hauptfarbe1 zu dem noch etwas ,grn1 ,gelb und ,schwarz hinzukommt4 ,an der gegen das ,fenster zu gekehrten ,schmalseite dieses ,schrankes ist die elfenbeinfarbene mit goldenen und farbigen ,malereien verzierte ,satsuma-,ware zusammengestellt1 ,arbeiten1 die durchwegs ,exportartikel aus dem vorigen ,jahrhundert sind1 die an eine ltere1 bessere ,ware aus dem ,,xviii4 ,jahrhundert anknpfen4 ,in dem gegenber befindlichen ,eckschranke sowie in den vier ,ecken des ,raumes sind die in ,unterglasurblau bemalten japanischen ,porzellane1 namentlich groe ,schsseln und ,vasen1 und die in ,unterglasurblau1 ,eisenrot und ,gold dekorierten ,prunkstcke hnlicher ,art aufgestellt1 die vom ,,xvii4 ,jahrhundert an die vornehmste ,exportware der ,provinz ,hizen bildeten4 ,in dem kleineren vor dem ,fenster befindlichen ,schranke finden wir japanisches und koreanisches ,steinzeug verschiedener ,art1 vorwiegend mit ein- oder mehrfarbigen ,glasuren ohne ,malereien verziert1 namentlich kleinere und grere ,schalen und ,tpfchen mit berlaufglasuren u4 dgl4 ,,europ,,isches ,,porzellan4 ,das europische ,hartporzellan besteht im wesentlichen aus feuerfester1 weier ,kaolinerde und ,feldspat1 die gemischt und bei sehr hohen ,hitzegraden gebrannt werden4 ,die ,malerei erfolgt entweder vor ,auftrag der ,glasur 7,unterglasur oder ,scharffeuerfarben7 oder auf das glasierte1 fertig gebrannte ,porzellan mittels ,emailfarben1 die in einem dritten1 schwcheren ,brande aufgeschmolzen werden4 ,frankreich und ,england erzeugten dagegen ein kaolinfreies ,weichporzellan1 das im ,gegensatze zum ,hartporzellan geringerer ,hitzegrade zu seiner ,herstellung bedurfte1 daher bei der ,bemalung ber eine grere ,anzahl von ,farben ermglichte und auch sonst in knstlerischer ,hinsicht manche ,vorzge vor dem ,hartporzellan besa1 dafr aber in technischer ,beziehung minderwertig war4 ,im folgenden ,raume hat das deutsche ,porzellan mit ,ausnahme von ,wien ,aufstellung gefunden4 ,,meissen ,,und ,,andere ,,deutsche ,,fabriken4 ,der eigentlichen ,porzellanfabrikation1 wie sie ,bttger auf ,grund seiner #agji gemachten ,entdeckung des ,kaolins in ,meien einfhrte1 war die ,erzeugung einer ,art roten ,steinzeugs vorangegangen1 das flschlich unter dem ,namen ,bttgersches ,versuchsporzellan bekannt ist und von dem ein ,inventar vom ,jahre #agaa #bjjj verschiedene ,stcke aufzhlt4 ,derartiges ,steinzeug im ,vereine mit verwandten ,erzeugnissen befindet sich in der kleinen ,vitrine links4 ,es sind mit ,gold oder ,silber1 auch mit ,gold und ,silber dekorierte ,gefe1 dann dunkelbraune polierte und geschliffene ,stcke und solche1 die1 hnlich wie das bhmische ,kristallglas1 mit ,schliff und ,schnitt verziert sind 7zinngefater ,walzenkrug und andere74 ,ferner ,nachahmungen des ,bttger-,steinzeugs aus ,bayreuth und solche bhmischer ,herkunft1 endlich zwei ,bunzlauer ,krge mit bunten ,reliefauflagen4 ,porzellane der ,meiener ,manufaktur aus der ersten ,zeit sind in dem daneben befindlichen ,schrank ausgestellt4 ,unter ,bttger wurden ,weiporzellane in ,barockformen1 nicht selten mit ,reliefauflagen1 erzeugt oder chinesische ,formen nachgeahmt1 von dieser ,art ist die ,deckelvase mit ,weinlaubauflagen1 daneben befindet sich ein ,schlchen mit ,goldauflagen1 wie sie der ,emailleur und ,vergolder ,christoph ,konrad ,hunger ausgefhrt hat1 und frhes ,bttger-,porzellan mit ,golddekor4 ,hervorzuheben die ,bste des ,kaisers ,matthias von ,johann ,joachim ,kndler aus der ,serie deutscher ,kaiserbsten und ein ,kruzifix von demselben ,meister 7abgesondert in der kleinen ,eckvitrine71 ferner die mit chinesischen ,figuren buntbemalten ,gefe1 die ,metallformen nachgebildeten ,frhstcksknnchen1 die nach ,imari-,mustern bemalten ,tassen1 ,becher und ,teller1 ein ,dekor aus ,herolds erster ,periode 7#agbj-agcj71 die ,beispiele von ,schneeballen- und von ,fondporzellanen und der ,teller mit in die ,glasur geritztem und geschwrztem ,dekor1 signiert ,busch #agfc4 ,im folgenden ,schranke1 neben der groen freistehenden ,berliner ,vase mit dem ,bildnis ,friedrich ,wilhelms ,,iii41 ,frhstcksservice1 ,schalen1 ,becher und sonstige ,porzellane aus der ,bltezeit ,heroldscher ,dekorationsweise1 ,uferszenen1 ,chinesen1 ,rokokofiguren1 ,reiterkmpfe etc4 in reichster ornamentaler ,umrahmung und mit ,goldspitzendekor4 ,in der unteren ,abteilung der ,vitrine ,proben der ,blumenmalerei in ,meien nach #agdj bis in die ,periode ,marcolini 7nach #aggd7 im freistehenden ,schautisch in der ,mitte eine ,schssel mit dem ,sulkowski-,steinschen ,heiratswappen dazugehrige ,bestecke1 eine ,schssel aus dem ,brhlschen ,schwanenservice und andere ,porzellane der ,meiener ,frhzeit4 ,illustration3 ,frankenthaler ,porzellan1 ,wanduhr 7,cartel71 nach #agee ,in dem vor das ,fenster postierten ,schranke befindet sich ,berliner ,porzellan von etwa #agfe bis #ahdj1 darunter eine antikisierende ,lampe mit l nachgieendem ,genius in ,biskuit nach einem ,entwurfe von ,percier und ,fontaine1 ,teller und ,teekanne mit ,florentiner ,mosaikimitation und zwei ,rokokodjeuners1 ferner ein ,kaffeeservice mit ,landschaften der ,fabrik ,wallendorf 7,thringen7 und zwei ,nymphenburger ,teller1 gemalt von ,anton ,auer4 ,im folgenden ,schranke ,porzellane aus ,frankenthal1 ,ludwigsburg und ,nymphenburg4 ,besonders hervorzuheben sind hier aus der ,frankenthaler ,fabrik eine ,potpourrivase mit plastischen ,drachen an den ,henkeln1 eine ,wanduhr mit ,rocaillen und ein ,frhstckservice mit mythologischen ,darstellungen1 gemalt von ,osterspei2 aus ,nymphenburg ein ,rechaud mit ,rokokoornamenten und franzsischen ,gartenmotiven und aus ,ludwigsburg ein ,tintenzeug mit ,rocaillen und ,amoretten 7oberste ,reihe71 entworfen von ,j4 ,g4 ,trothe1 dem ersten ,direktor der ,fabrik 7#agei-agfb74 ,anschlieend unter ,glassturz eine ,kopenhagener ,deckelvase mit dem ,bildnis ,knig ,christians ,,vii4 von ,dnemark4 ,im anstoenden ,schranke folgt die figurale ,plastik der hervorragendsten deutschen ,fabriken1 worunter besonders aus ,ludwigsburg3 vorzgliche ,gruppen und ,figuren von ,pustelli1 ,weinmller und ,j4 ,ch4 ,w4 ,beyer 7oberste ,reihe72 aus ,nymphenburg3 ,il ,capitano8 und ,colombine8 aus der italienischen ,komdie2 aus ,hchst3 ,schfergruppe und ,venus mit ,amor2 aus ,frankenthal3 ,bauernmdchen von ,jos4 ,adam ,hannong4 ,auerdem finden wir hier ,gruppen und ,figuren aus ,meien1 ,berlin1 ,ansbach1 ,limbach1 ,zrich und ,marienberg4 ,als ,einzelstck steht zwischen dieser und der folgenden ,vitrine eine ,meiener ,vase mit ,chinesereien in ,unterglasurblau und matter brauner und schmutziggrner ,farbe1 ein seltener ,dekor aus der ,zeit vor #agbj4 ,die darauf folgende ,vitrine enthlt hauptschlich deutsche und ,schweizer ,porzellane1 darunter unbemalte figurale ,plastik aus ,berlin1 einen ,rudolstdter ,schokoladetopf mit feiner ,purpurmalerei1 eine grere ,vase mit ,purpurdekor aus ,frstenberg1 eine prchtige ,teekanne mit ,wstenszenen der ,zricher ,fabrik1 ferner einzelne ,stcke aus ,ansbach1 ,fulda1 ,kloster ,veilsdorf1 ,hchst1 ,gotha1 ,volkstdt1 ,kopenhagen und ,petersburg4 ,,wien4 ,die ,wiener ,porzellanmanufaktur wurde #agah von einem ,privaten1 ,claud4 ,innoc4 ,du ,paquier gegrndet1 ging #agdd in ,staatsbesitz ber und wurde #ahfd aufgelst4#bh ,die ,erzeugnisse dieser ,fabrik nehmen den ganzen folgenden ,raum samt der daranstoenden ,galerie in ,anspruch und sind in streng historischer ,folge angeordnet4 ,die ersten drei ,vitrinen enthalten ,erzeugnisse der ,periode ,du ,paquier4 ,wir finden zunchst ,porzellane mit chinesischem oder japanischem ,dekor1 so die zwei ,teller mit dem ,wappen der ,avalo1 deren ,randbemalung viele hnlichkeit mit der an den ,wandleuchtern des spter zu erwhnenden ,zimmers aus dem ,palais ,dubsky hat4 ,ferner ,porzellane mit bemalten ,reliefauflagen in ostasiatischem ,charakter1 ,krge1 ,schalen und ,kaffeetchen mit ,imari-,mustern1 zwei ,ollio-,tpfe mit eckigen ,henkeln1 die auch ihrer ,form nach auf chinesische ,vorbilder zurckgehen1 welche ihrerseits wieder ,bronzegefen nachgebildet sind1 was auch von der in der ,mitte aufgestellten ,butterschale in ,form einer ,schildkrte gilt4 ,weiters sind hier die den ,hizen-,porzellanen in drei ,farben 7,unterglasurblau1 ,eisenrot und ,gold mit gelegentlicher ,anwendung von etwas ,grn7 nachgebildeten ,erzeugnisse ausgestellt1 die etwa von #agcj bis #agej in der ,fabrik blich waren1 und die im mittleren der drei ,schautische auch nach der ,richtung der ,blaumalerei ihre ,ergnzung finden4 ,schlielich sehen wir einige ,porzellane1 bei denen sich ,barockformen geltend machen1 wie die beiden ,krge mit ,tigerhenkeln1 die durchbrochenen ,schlchen und die ,kanne mit deutschen1 das heit in chinesischer ,art behandelten europischen ,blumen4 ,der folgende ,schrank zeigt die ,porzellane mit buntem ,barockdekor1 welche das prchtigste ,genre der ,du ,paquier-,zeit reprsentieren4 ,hierbei spielen die ,beziehungen zum ostasiatischen ,genre noch vielfach in die ,komposition hinein1 ebenso wie der ,dekor mit deutschen ,blumen4 ,fr die letztere ,art sind die groe ausgezackte ,schssel und der ,walzenkrug mit dem ,wappen besonders charakteristisch4 ,gleichzeitig knnen wir das ,aufkommen einer figuralen ,malerei in europischem ,sinne verfolgen1 wie bei dem groen ,deckeltopf mit dem ,fruchtgehnge tragenden ,putten1 der diesem verwandten ,teekanne mit jagendem ,putto1 in dem ,trinkkrug mit ,amoretten und ,nereiden1 der ,djeuner-,platte mit ,schferszene1 der ,schokoladetasse mit bunten ,rokokofiguren usw4 ,zu beiden ,seiten dieses ,schrankes sind zwei prchtige signierte ,arbeiten des vortrefflichen ,hausmalers fr ,meiener und ,wiener ,porzellan1 ,bottengruber1 einzeln ausgestellt4 ,eine ,schokoladetasse und eine ,splkumme1 beide mit reichem ,figurenschmuck4 ,den dritten ,schrank beherrscht das in der zweiten ,hlfte der ,du ,paquier-,periode beliebt gewordene ,genre des ,barockdekors in ,schwarzlotmalerei4 ,besonders beachtenswert die ,terrine und die beiden ,tokayerflaschen mit ,trkenbsten als ,stpseln und die groe ,schssel darber4 ,weitere ,stcke in ,schwarzlotdekor sind ,hausmalereien1 so das ,tee- und ,schokoladeservice von ,karl ,wendelin ,anreiter von ,zirnfeld mit ,landschaften1 ein anderes mit ,uferszenen und ,jagddarstellungen usw4 ,in der ,mitte eine prchtige ,schokolade-,einsatztasse1 beachtenswert durch die in dieser ,zeit bei besonders feinen ,stcken beliebte1 eigenartige ,dekorierung der ,unterseite4 ,im folgenden ,schranke das ,porzellan aus den ersten ,jahren des ,staatsbetriebes4 ,durchwegs ausgesprochene ,rokokoformen1 ,teile von ,speiseservicen mit ,flechtmusterrand in ,relief1 bunten ,blumenstruen und ,streublmchen1 berdies allerlei ,porzellane mit ,rocailledekor4 ,die folgende ,vitrine zeigt die ,weiterentwicklung des ,rokokogenres in den nchsten zwei ,dezennien4 ,die ,rocailleplastik tritt in den ,hintergrund oder verschwindet ganz1 die ,formen bieten der ,bemalung grere ,flchen dar1 die ,weidreherarbeit ist exakter1 die ,masse feiner4 ,die ,malerei wendet sich mit ,vorliebe kleinen1 figuralen ,darstellungen zu1 die zunchst von ,rokokokartuschen eingerahmt werden1 spter jedoch in freier ,endigung in den weien ,porzellangrund berfhren4 ,besonders fein durchgefhrte ,stcke sind die zwei ,frhstckservice mit ,rokokofiguren1 ferner das mit den ,reitergefechten und die ,schokoladetasse mit dem ,bildnisse ,franz ,i4 von ,lothringen in ,graumalerei nach einem ,stiche von ,j4 ,schmutzer4 ,in dem folgenden ,schranke1 der die ,periode von #aggj bis #aghj umfat1 zeigt sich mehrfach franzsischer ,einflu4 ,so in den ,porzellanen der obersten ,reihe und in einzelnen ,tassen der folgenden ,reihen1 in dem ,flaschenkhler mit ,biskuitreliefs und dem ,djeuner mit plastischen ,blumen4 ,als ,versuch einer ,imitation von ,wedgwoods ,jasper-,ware prsentiert sich das in der ,mitte aufgestellte ,djeuner mit weien ,relieffiguren auf blauem ,grunde4 ,ganz im ,geschmacke der ,louis ,,xvi-,zeit ist die daneben befindliche1 als ,einzelstck aufgestellte ,potpourrivase4 ,dasselbe urnenartige ,modell1 im ,wiener ,genre dekoriert1 befindet sich als ,gegenstck am andern ,ende dieser ,schrankreihe1 whrend die alleinstehende groe ,vase in der ,mitte zwischen beiden ,schrnken den ,einflu franzsischen ,geschmackes um #ahej aufweist4 ,die folgende ,vitrine enthlt ,teile eines ,tafelservices mit zierlichem1 antikisierendem ,reliefgolddekor und kobaltblauen ,rndern4 ,die ,stcke gehren der ,zeit um #aghj an4 ,anstoend sind die ,porzellane der ,sorgenthal-,periode 7#aghd-ahje7 ausgestellt4 ,ein prchtiges ,djeuner in ,kupferlster mit ,reliefgolddekor und einer ,malerei in ,purpur-,camajeu von ,lamprecht1 ,cupido und ,ganymed nach ,angelika ,kauffman1 ,dessertteller mit verschiedenartigen ,malereien im ,fond1 reich dekorierte ,kaffeetassen1 smtlich mit ,reliefgold1 endlich ein ,frhstckservice mit ,grisaillemalereien von ,josef ,neumann1 umgeben von ,golddekor in zwei ,tnen auf dunkelblauem ,grunde4 ,im nchsten ,schranke finden wir die ,porzellane im ,empiregeschmack1 zum ,teil im ,genre der antiken ,vasenmalerei dekoriert oder als ,imitationen antiker ,bronzen durchgefhrt1 ein ,djeuner mit neapolitanischen ,landschaften usw41 ,arbeiten aus der ,zeit zwischen #agij und #ahbj4 ,die weitere ,entwicklung in der ersten ,hlfte des ,,xix4 ,jahrhunderts wird in der folgenden ,vitrine vorgefhrt4 ,die freistehenden ,tischvitrinen enthalten zahlreiche ,arten von ,kaffeetassen aus der ,zeit von #aghd bis #ahdj und ,teller von #agfj bis #ahdj1 ferner ,portrtmedaillons in der ,art von ,wedgwoods ,jasper-,ware und kleine ,tafelmalereien1 darunter das mit groer ,feinheit ausgefhrte und von ,claudius ,herr signierte ,portrt des ,grafen ,mittrovsky4 ,illustration3 ,alt-,wiener ,porzellanzimmer ,andere ,tafelmalereien aus der ,zeit von #ahah bis #ahfd befinden sich an den ,pfeilern sowie an der ,innenwand der ,galerie1 wo sie im ,verein mit der ,portrtplastik in ,biskuit1 worin bereits ,grassi1 besonders aber ,johann ,schaller und ,elias ,htter ,vorzgliches geleistet haben und mit den groen ,vasen1 die ,josef ,nigg mit seinen sehr geschtzten ,blumenmalereien geschmckt hat1 von dem ,kunstniveau in den letzten ,dezennien der ,fabrik ,zeugnis geben4 ,in den beiden ,pultvitrinen an der ,galeriewand sind die letzten ,arbeiten vor der ,auflsung der ,fabrik ausgestellt1 darunter auch ,teile des #ahba bis #ahbd fr ,knig ,georg ,,iv4 von ,england ausgefhrten ,tafelservices4 ,die ,wiener figurale ,kleinplastik ist in den beiden an der ,innenseite der ,pfeiler befindlichen ,schrnken und in der kleinen ,mittelvitrine ausgestellt4 ,wir finden ,varianten von ,meiener ,motiven1 wie zum ,beispiel die sitzende weibliche ,figur mit dem ,salzfa1 den ,mann mit dem ,krug und andere4 ,wiener ,typen und ,wiener ,straenfiguren1 wie die ,kellnerin1 die ,maroniverkuferin etc41 diverse ,gruppen1 darunter ,erzherzog ,leopold ,,ii4 mit seiner ,familie1 dann in der ,mittelvitrine ,callot-,figuren1 eine ,portrtbste ,franz ,i4 von ,lothringen1 zwei ,gruppen des ersten ,modellmeisters ,johann ,niedermayer1 ,taten des ,herkules1 ein junges ,mdchen mit ,pfau 7,die ,eitelkeit71 die polnische ,familie und anderes4 ,im zweiten ,pfeilerschrank finden wir ,biskuitfiguren im klassizistischen ,geschmacke nach ,modellen von ,anton ,grassi und andern1 meist ,teile von ,tafelaufstzen4 ,im folgenden ,kompartiment werden uns die franzsischen1 italienischen und englischen ,porzellane vorgefhrt4 ,der erste ,schrank enthlt franzsisches ,hartporzellan vom ,anfange bis gegen die ,mitte des ,,xix4 ,jahrhunderts1 reich dekorierte ,kannen1 ,teller und ,kaffeetassen aus ,svres und aus verschiedenen ,pariser ,manufakturen1 die zu ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts entstanden waren1 hauptschlich aus der des ,duc d',angoulme von ,guerhard ,dihl4 ,die nchste ,vitrine enthlt ,beispiele von ,weichporzellan von ,svres4 ,ein besonders prchtiges ,stck1 eine trkisblaue ,deckelterrine mit bunten ,frchten und ,blumen in weien ,reserven1 ferner ,teller und ,tassen verschiedener ,art sowie ein ,beispiel von sogenanntem ,juwelenporzellan4 ,ferner sind hier einzelne ,stcke aus ,chantilly1 ein ,knnchen der ,manufacture de porcelaines dites la ,reine1 drei hervorragend prchtige ,tassen der ,fabrik von ,guerhard ,dihl1 einige ,porzellane aus ,saint ,cloud und je ein ,stck aus ,vincennes und ,nyon 7,kanton ,waadt7 ausgestellt4 ,im nchsten ,schranke finden wir ,teile eines groen ,tafelservices in ,hartporzellan1 das nach #ahdj in ,svres ausgefhrt wurde4 ,die einzelnen ,stcke sind mit ,darstellungen aus industriellen und landwirtschaftlichen ,betrieben der verschiedensten ,art in ,frankreich und seinen ,kolonien bemalt und mit der hchsten technischen ,vollendung und knstlerischen ,delikatesse durchgefhrt4 ,das ,service bildete ein ,geschenk des ,knigs ,louis ,philippe von ,frankreich an den ,staatskanzler ,frsten ,klemens ,metternich anllich der am #aj4 ,oktober #ahdf stattgefundenen ,hochzeit seines ,sohnes ,antoine ,philippe ,louis von ,orlans ,herzogs von ,montpensier mit der ,infantin ,marie ,louise von ,spanien4 ,weitere ,stcke dieses ,services sind in der freistehenden ,tischvitrine ausgestellt4 ,auch der folgende ,schrank enthlt ,teile von ,tafelservicen aus ,hartporzellan aus ,svres sowie ein ,djeuner und andere spte ,svres-,porzellane4 ,frei aufgestellt zu ,seiten der letztgenannten vier ,schrnke vier ,vasen der ,fabrik ,neapel aus der ,zeit um #ahjj4 ,die folgende ,vitrine enthlt italienisches und spanisches ,porzellan4 ,es sind die ,fabriken von ,venedig1 ,capo di ,monte1 ,neapel und ,buen-,retiro in einzelnen ,stcken1 sowohl in ,gefen wie figuralen ,arbeiten reprsentiert4 ,besonders hervorzuheben eine ,deckelterrine mit ,untersatz aus ,nove mit ,darstellungen aus dem ,leben eines italienischen ,offiziers aus der ,zeit ,napoleons ,i4 ,die entsprechende ,vitrine der andern ,seite enthlt ,wedgwood-,arbeiten und englisches ,porzellan1 unter den erstern ist hauptschlich die blau-weie ,jasper-,ware vertreten1 und berdies finden wir einzelne ,beispiele in der sogenannten ,parianmasse8 7,klytia71 in ,rosso antico81 ,bamboo-ware81 und ,egyptian black84 ,besonders hervorzuheben ist ein seltenes ,stck ,jasper-ware1 eine lila ,deckelvase mit weien ,reliefauflagen aus der ,zeit um #aghe4 ,im unteren ,fache sind einzelne ,stcke von ,wedgwoods ,queen-ware81 ferner ,fabrikate1 namentlich ,teller von ,derby1 ,chelsea-,derby und ,worcester ausgestellt4 ,man gelangt nun in den der modernen ,keramik gewidmeten ,raum und hat zunchst in der einen groen ,vitrine links ,erzeugnisse deutscher1 englischer1 hollndischer und skandinavischer ,fabriken aus den letzten zwei ,dezennien vor sich4 ,es sind hier die ,arbeiten von ,heider in ,mnchen1 ,luger in ,karlsruhe1 ,mutz in ,altona1 ,schmidt-,pecht in ,konstanz1 ferner solche aus ,gustavsberg in ,schweden1 ,haag1 ,delft und ,utrecht in ,holland1 ,khler in ,dnemark sowie von ,de ,morgan und ,rathbone in ,england4 ,der nchste ,schrank enthlt franzsische ,keramiken aus der ,zeit um #aijj1 ,schsseln und ,vasen von ,lachenal1 ,dalpeyrat1 ,clment ,massier1 ,utzschneider und solche aus ,bourg la ,reine1 ,glattigny und ,choisy le ,roi4 ,es folgt ein ,schrank1 in dem hauptschlich das ,porzellan der kniglichen ,manufaktur in ,kopenhagen sowie das von ,bing ,grndahl daselbst und der ,fabrik ,roerstrand in ,stockholm vertreten ist4 ,der groe ,mittelschrank enthlt ,svres-,porzellan von der ,weltausstellung #aijj1 ferner ,rozenburger ,geschirre dieser ,zeit und ,fabrikate von ,damouse in ,paris und ,rookwood in ,cincinnati4 ,in den drei vor dem ,fenster befindlichen ,schrnken finden wir einige ,porzellane sterreichischer1 franzsischer und englischer ,herkunft aus der ,zeit von #ahgj bis #ahij1 sodann ,keramiken von ,zsolnay in ,fnfkirchen und aus verschiedenen sterreichischen ,fachschulen1 ferner einiges aus der ,wiener k4 k4 ,kunstgewerbeschule und im kleinen ,schranke in der ,mitte moderne figurale ,plastiken1 ,wiener ,arbeiten von ,kirsch1 ,lffler und ,powolny und andern1 berdies eine ,porzellangruppe von ,waekerle in ,nymphenburg4 ,eine der bedeutendsten ,erwerbungen des ,museums ist das #aiab im ,anschlu an diesen ,raum zur ,aufstellung gelangte ,alt-,wiener ,porzellanzimmer aus dem ,palais ,dubsky in ,brnn 7vgl4 ,seite #aag74 ,es gehrt zu den frhesten und umfangreichsten ,erzeugnissen der #agai gegrndeten ,fabrik und wurde auf ,bestellung des ,grafen ,czobor de ,szent ,mihaly1 der #agbh starb1 und dessen ,wappen sich ober dem ,spiegel am ,fensterpfeiler befindet1 angefertigt1 wahrscheinlich aber erst unter seinem ,sohne ,josef vollendet4 ,es erfuhr noch unter ,josef ,czobor von dem unbekannten ,ort seiner ursprnglichen ,aufstellung eine bertragung nach ,brnn1 die kleine ,vernderungen zur ,folge hatte1 und ging #agfb in den ,besitz der ,familie ,piatti von ,tirnowitz ber1 was abermals unbedeutende nderungen1 wie das ,anbringen der im ,louis ,,xvi-,stile ausgefhrten ,uhr und die ,einfgung neuer ,portrte in die bereits vorhandenen ,rahmen zur ,folge hatte4 ,in seiner ,gesamtheit erweckt das ,zimmer in seinem reichen ,schmucke von rund #adjj ,porzellanplttchen und #aba verschiedenen ,porzellangegenstnden1 seiner prchtigen alten ,wandbespannung1 den ppigen1 geschnitzten und vergoldeten ,ornamentauflagen und den reich geschnitzten1 ebenfalls vergoldeten und mit ,porzellanplttchen verzierten ,mbeln den ,eindruck seltener ,einheitlichkeit und auserlesener ,pracht4 ,eine auch in technischer ,hinsicht hchst beachtenswerte ,leistung ist der groe ,kamin mit sogenannten deutschen ,blumen81 einzig in ihrer ,art sind die zierlichen ,luster und ,wandleuchter mit ihrem figuralen ,schmuck von ,vgeln und ,chinesen4 ,letztere sind ebenso wie die #gj ,vasen1 die ,zierplatten und ,teller nach ,art der japanischen ,imari-,porzellane bemalt4 ,als einziges uns erhaltenes ,porzellanzimmer der ,du ,paquier-,zeit gehrt es zu den wichtigsten und schnsten ,denkmlern der ,wiener ,fabrik4 ,in den ,keramiksaal zurckkehrend1 finden wir in dem ,schranke an der ,innenwand der ,seitengalerie des ,glassaales nationale ,tpferarbeiten1 beginnend mit solchen aus ,tirol1 ,salzburg1 ,krain und dem mhrisch-ungarischen ,grenzgebiete4 ,es folgen sodann galizische und siebenbrgische ,tpfereien und solche aus ,ungarn1 ,bosnien1 der ,trkei1 gypten1 ,marokko und ,spanien4 #bg ,masner1 ,karl1 ,die ,sammlung antiker ,vasen und ,terrakotten im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,katalog und historische ,einleitung #ahib4 #bh ,falke1 ,j4 v41 ,die k4 k4 ,wiener ,porzellanfabrik4 ,ihre ,geschichte und die ,sammlung ihrer ,arbeiten im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,mit #ag ,tafeln4 #ahhg4 ,folnesics1 ,j4 und ,e4 ,w4 ,braun1 ,geschichte der k4 k4 ,wiener ,porzellanmanufaktur1 herausgegeben vom k4 k4 sterr4 ,museum4 ,mit #db ,tafeln1 #a ,markentafel und #adg ,illustrationen im ,text4 #aijg4 ,,glasarbeiten4 ,unmittelbar an die keramische ,sammlung schliet sich die ,glassammlung an4 ,die ,glaserzeugung1 das heit die ,herstellung einer amorphen ,verbindung von ,kieselsure mit zwei ,basen1 die durch ,metalloxyde bestimmte ,frbung erhlt1 reicht in das ,dunkel vorhistorischer ,zeiten zurck4 ,zahlreiche ,proben gyptischer ,glasmacherkunst1 die aus den ,grbern ans ,licht gefrdert wurden1 sind ,zeugen einer hochentwickelten ,technik1 die bis in das ,,iv4 ,jahrtausend v4 ,chr4 zurckreicht4 ,die ,glassammlung des ,museums beluft sich auf mehr als #bjjj ,nummern4#bi ,den kunsthistorisch bedeutendsten sowie an ,vortrefflichkeit und ,zahl der ,objekte hervorragendsten ,teil bilden die gravierten und geschliffenen bhmischen und schlesischen ,glasarbeiten vom ,,xvi4 bis gegen ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,illustration3 ,glasbecher mit ,schmelzmalerei1 in ,silber montiert1 hollndisch1 ,,xviii4 ,jahrhundert1 #a4 ,hlfte ,,antike ,,glasarbeiten4 ,erster ,schrank an der ,schmalwand der ,eingangsseite3 ,nebst einigen ,proben gyptischer ,glasarbeiten1 worunter nebst ,halsketten1 ,skaraben etc4 besonders die zierlichen ,alabastren mit ,zickzackverzierungen in kobaltblauem ,grunde bemerkenswert sind1 verdienen hier namentlich die ,fragmente bunter rmischer ,glasarbeiten in knstlerischer und technischer ,beziehung grte ,beachtung4 ,viele dieser ,bruchstcke sind ,teile von ,hohlglsern1 andere rhren von ,wandbekleidungen1 ,mbeleinlagen1 von ,schmuck oder ,nippesgegenstnden her4 ,die ,bltezeit dieser ,industrie fllt in das ,i4 ,jahrhundert n4 ,chr4 ,der grere ,teil sind sogenannte ,millefiori-,glser1 eigentlich ,mosaikglser1 die durch das ,zusammenschmelzen von ,glasstben verschiedener ,farbe entstanden sind4 ,durch ,querschnitte auf diese ,stabbndel erhielt man ,plttchen1 auf welchen das beabsichtigte ,muster zum ,vorschein kam4 ,die ,plttchen wurden in ,hohlformen zu ,schalen etc4 zusammengesetzt1 von innen durch eine ,glasblase verbunden und dann auf der ,auenseite von einer durchsichtigen oder durchscheinenden grnen1 braunen1 blauen1 goldgelben oder violetten ,glasmasse berfangen4 ,besonders feine ,arbeiten erhielten noch obendrein durch ,schliff eine vollkommen glatte ,oberflche4 ,so die prchtigen ,mosaikfragmente mit den zierlichen ,blumen und ,friesornamenten1 die ,masken1 ,vgel1 ,zierleisten etc4 ,eine hervorragend schne seltene ,probe dieser minutisen ,mosaiktechnik ist ein in mehreren ,bruchstcken erhaltener ,fisch auf hellblauem ,grunde4 ,andere hnliche ,fragmente gehren in die ,gruppe der sogenannten ,madreporen-,glser4 ,das sind ,glser mit unregelmigen farbigen ,flecken1 ,spiralbndern oder ,ringen1 die auf eine ganz hnliche ,art1 aber unter ,begnstigung von ,zufallserscheinungen1 die eine gewisse ,unregelmigkeit des ,musters herbeifhren1 erzeugt wurden4 ,eine weitere ,gattung bilden die ,bandglser1 die aus ,lngsschnitten von ,stabbndeln gebildet sind4 ,einzelne ,stabbndel1 welche ,fden von opaker ,farbe1 meist ,wei1 enthielten1 wurden schraubenfrmig um ihre ,lngsachse gedreht1 und es entstanden jene ,glser mit verstricktem ,fadenmuster1 die man ,filigranglser nennt4 ,ein durchsichtiger berfang verband schlielich alle diese ,stbchen zu einer kompakten ,masse4 ,eine ausgedehnte ,gruppe bilden die sogenannten ,onyxglser1 die durch ,mischung und ,verschiebung verschiedenfarbiger ,glser in einzelnen ,stcken und ,streifen eine mehr konventionelle als auf ,tuschung berechnete ,nachahmung kostbarer ,steinarten aufweisen4 berdies sind noch ,bruchstcke bemerkenswert1 die uns verschiedene ,techniken antiker ,glasarbeit in ,einzelproben vorfhren4 ,von der merkwrdigen ,spezies der ,diatreten1 das heit jener ,gefe1 die ein glsernes ,netzwerk umgibt1 das aus einem berfang in der ,weise herausgeschliffen ist1 da das ,netz frei abstehend nur durch stehen gelassene ,stege mit dem andersfarbigen ,untergrund in ,verbindung steht1 besitzt das ,museum ein ,fragment1 auf dem mehrere flache kobaltblaue ,bgel auf einem ,untergrunde von weier ,farbe aufsitzen und die ,technik des ,diatretum-,glases in ungewhnlicher ,deutlichkeit erkennen lassen4 ,besonders bemerkenswert ist ferner eine schne hellgrne ,medusenmaske1 ein aus dicker ,masse gepreter ,zieransatz eines ,gefhenkels1 endlich zwei ,lffel1 eine ,nadel1 ,amulette1 ,anhngsel1 ,spielsachen1 ,kugeln1 ,halsschnre1 ,perlen1 ,mosaikglser mit ,goldflocken usw4 ,unter den mannigfachen ,arten der ,verwendung des ,goldes zum ,schmucke der ,glser sind die sogenannten ,fondi d'oro die interessantesten4 ,solche wurden hauptschlich in rmischen ,katakomben gefunden4 ,es sind ,schalen1 in deren ,fu ein ,goldblatt eingelassen ist1 dem man eine bestimmte ,zeichnung gegeben4 ,diese ,goldglser beginnen mit ,ende des ,,ii4 ,jahrhunderts n4 ,chr4 und reichen bis weit in das ,v4 ,jahrhundert4 ,ein ,medaillon1 auf welchem die ,zeichnung mit scharfem ,stifte eingeritzt ist1 whrend die berflssigen ,teile abgeschabt sind und das ,ganze blau unterlegt ist1 zeigt einen mnnlichen ,portrtkopf und die ,inschrift ,,atius ,,balbif2 es wird in ,buchers ,katalog unter den echten ,antiken angefhrt1 ist jedoch nicht ganz einwandfrei4 ,die moderne ,nachbildung einer greren ,schale dieser ,art befindet sich nebst andern ,nachbildungen antiker ,glser und einigen neueren ,arbeiten aus ,hebron1 die noch ganz in antiken ,traditionen wurzeln1 in dem kleinen ,schranke vor dem ,fenster4 ,was die ,formen antiker ,hohlglser betrifft1 so bietet die kleine ,sammlung im ,aufsatzschrank ber den ,pulten ein abwechslungsvolles ,bild4 ,wir finden halbkugelige und flache1 glatte und gerippte ,schalen1 viereckige1 kugelige1 birnfrmige1 lang- und kurzhalsige1 plattgedrckte und zylindrische sowie mit ,fden umsponnene ,flaschen1 solche mit eingekniffenen ,bandverzierungen und mannigfach gerippten ,henkeln1 ,ampullen mit flachem ,kegelfu und langgestreckte ,phiolen1 runde ,becher und solche mit eingedrckten ,wnden1 einen sogenannten ,rsselbecher1 kleine ,gefe in ,tierform usw4 ,viele dieser ,stcke zeichnen sich durch eine prchtig irisierende ,oberflche aus4 ,diesen herrlichen ,farbenschimmer verdanken sie einem ,verwitterungsproze1 da die verschiedenen ,suren im ,erdreiche der ,grber dessen ,oberflche zerstrt haben4 ,in der ,ecke links einzeln aufgestellt befindet sich eine arabische ,moscheenampel in der ,art1 wie sie vom ,,xiii4 ,jahrhundert an in ,syrien1 namentlich in ,damaskus angefertigt wurden4 ,innerhalb einer weien ,bandverschlingung sind ,arabesken in buntem ,email dick aufgetragen4 ,der ,grund war von ,goldornamenten bedeckt1 von welchen grtenteils nur noch die roten ,umrilinien sichtbar sind4 ,im freistehenden ,schranke in der ,mitte haben ltere venezianische ,glser und solche aus ,hall in ,tirol ,aufstellung gefunden4 ,die venezianische ,glasindustrie1 in ihrem ,wesen an alexandrinische ,traditionen1 die sowohl in ,alexandrien wie in ,vorderasien noch whrend des frhen ,mittelalters weiter gepflegt wurden1 anknpfend1 ist seit dem ,,xiii4 ,jahrhundert historisch nachweisbar4 ,die ltesten ,stcke der ,sammlung gehren dem ,anfange des ,,xvi4 ,jahrhunderts an4 ,so die groe ,schale1 in der ,mitte unten1 mit netzartigen ,falten1 auf der unteren ,seite bemalt mit einer mythologischen ,szene in der ,mitte und vier ,brustbildern und ,blattornamenten auf dem ,rande1 ferner die ,schalen und der ,pokal mit ,goldrand und ,perlenornament1 im ,charakter orientalischer ,dekorationsweise4 ,sptere ,typen sind die vier ,deckelschlchen1 besetzt mit mittels der ,formzange gepreten ,rosetten und ,lwenkpfchen4 ,im oberen ,fache reprsentiert ein konischer ,becher mit einem auf einem ,seeungeheuer reitenden ,meerweib die bunte ,emailmalerei1 whrend ein ,faltenpokal1 von drei ,reifen umschlossen1 noch an gotische ,formen erinnert4 ,in der ,mitte auf hohem ,sockel steht ein ,pokal mit ,goldranken und dem ,wappen des ,erzbischofs ,mathias ,lang von ,salzburg 7#aeji-aedj74 ,da die ,haller ,fabrik #aecd gegrndet wurde und erst #aeej zu voller ,blte gelangte1 drfte dieser ,pokal das lteste noch vorhandene ,erzeugnis der ,haller ,glashtte sein4 ,weitere ,haller ,glser sind die daneben stehenden hohen1 walzenfrmigen ,pokale1 beide mit dem ,diamanten geritzt1 einer davon auch mit dem charakteristischen ,haller ,dekor in ,gold und kalten ,farben 7,grn und ein brunliches ,rot74 ,ein weiterer ,haller ,walzenpokal aus dunkelblauem ,glase mit gerissenem ,rankenwerk1 auf dem sich ,spuren von ,vergoldung befinden1 auf dem unteren ,stellbrett4 ,vor dem ,haller ,pokal mit dem ,wappen ein ,venezianer ,schlchen mit ,aventurin-,glasfden1 berdies ,traubenflaschen1 kleine ,vasen und ,fadenglser aus ,murano4 ,an der ,fensterseite folgen nun sechs quergestellte ,schrnke mit verschiedenen venezianischen ,glasarbeiten vom ,,xvi4 bis zum ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,zunchst finden wir zahlreiche ,typen farbloser ,kelchglser mit sehr mannigfach gebildeten ,stengeln4 ,diese ,gattung findet im nchsten ,schranke ihre ,fortsetzung4 ,einzeln ausgestellt eine ,riesenschssel mit bischflichem ,wappen und zwei ungewhnlich hohe ,stangenpokale4 ,es folgen in der nchsten ,vitrine die sogenannten ,flgelglser4 ,hier wie bei den vorhergenannten ,trinkgefen besteht jedes ,stck aus drei ,glasblasen1 eine fr den ,kelch1 eine fr den ,stengel und eine fr die ,fuplatte4 ,bei diesen ,flgelglsern sind zu beiden ,seiten des ,stengels phantastische ornamentale ,formen1 meist aus grnblauen und farblosen ,glasstbchen kombiniert1 angebracht1 die durch ,biegen und ,zwicken mit der ,zange mannigfache ,formen erhalten haben und oft in hahnenkopfartige ,endigungen auslaufen4 ,im folgenden ,schranke sind hauptschlich die mit ,diamantgravierung verzierten sogenannten gerissenen8 venezianischen ,glser vereinigt4 ,besonders bemerkenswert drei mit zierlichem ,rankenwerk geschmckte ,schsseln1 eine weitbauchige ,deckelvase1 ein ,eimer mit beweglichem ,bgel und die ,kelchglser mit violetter ,kuppa4 ,die nchste ,vitrine enthlt venezianische ,fadenglser vom ,,xvi4 bis zum ,,xviii4 ,jahrhundert1 deren komplizierte ,herstellungsweise auerordentliche bung und ,geschicklichkeit des ,glasarbeiters erforderte und daher den besonderen ,stolz ,muranos bildete4 ,die ,zahl der ,varianten innerhalb dieser ,gattung ist auerordentlich gro4 ,unsere ,sammlung enthlt ,fadenglser mit radialer ,anordnung der einzelnen ,fadenbndel und sogenannte ,netzglser1 die aus zwei ,fadenglasblasen bestehen1 welche beim ,ausdehnen im ,gegensinne gedreht wurden1 wobei in den ,maschen8 der sich kreuzenden ,fden kleine ,luftblschen entstanden4 ,bei manchen ,stcken sehen wir die netzartige ,wirkung der ,fden durch ,einstlpen der ,blase zu einer doppelwandigen ,schale herbeigefhrt4 ,eine verwandte ,gattung bilden die ,glser mit gekmmtem8 ,faden1 wobei der krftige weie ,faden nur auf der ,oberflche der ,blase angebracht ist und die ,musterung an die gewisser schuppen- oder federartig verzierter mit dem ,kamme bearbeiteter ,tunkpapiere erinnert4 ,illustration3 ,deckelpokal1 geschnitten und geschliffen1 bhmisch1 um #agjj ,die folgende ,vitrine enthlt ,proben venezianischer ,glasfabrikation aus spteren ,perioden und verschiedene deutsche ,glser4 ,die ,formen sind mannigfacher1 die technischen und knstlerischen ,qualitten aber geringer4 ,wir finden ein besonders reich ausgebildetes ,blumengef1 einen ,krug aus ,eisglas81 und zwar jene im ,,xvi4 ,jahrhundert entstandene ,gattung1 die in der ,weise erzeugt wurde1 da man die noch nicht erkaltete ,blase ber kleine ,glassplitter hinrollte1 wobei diese sich mit der ,oberflche der ,blase verbanden1 worauf sie durch ,einwirkung der ,hitze stumpf gemacht wurden4 ,in derselben ,reihe sehen wir zwei groe niederlndische oder deutsche ,flgelglser des ,,xvii4 ,jahrhunderts nach venezianischer ,art4 berdies finden wir hier ,proben geschliffener italienischer ,glser1 ,flakons und ,vexierglser des ,,xviii4 ,jahrhunderts und gekmmte ,fadenglser von unreiner ,farbe und drftigem ,aussehen1 wie sie im sdlichen und nordstlichen ,bhmen im ,,xvii4 ,jahrhundert erzeugt wurden4 ,unter den ,glsern der untersten ,reihe flaschenartige deutsche ,trinkgefe1 die im ,,xvi4 und ,,xvii4 ,jahrhundert beliebten ,angster oder ,kuttrolfs mit mehreren dnnen umeinandergeschlungenen ,halsrhren1 die sich in einer etwas erweiterten1 zur ,seite gebogenen ,mundschale vereinigen und ein ,vexierglas4 ,in dem zunchst stehenden ,schranke am ,fensterpfeiler sind deutsche und bhmische ,glser des ,,xviii4 ,jahrhunderts mit vergoldeter ,gravierung1 ,hinterglasmalereien und mit bunter ,emailmalerei verzierte ,milchglser des ,,xviii4 ,jahrhunderts untergebracht4 ,im folgenden ,schranke am ,fensterpfeiler sehen wir bemerkenswerte ,versuche der ,wiederbelebung der venezianischen ,glasmacherkunst in der zweiten ,hlfte des ,,xix4 ,jahrhunderts4 ,fast alle alten ,techniken finden wir von neuem angewandt und besonders sei auf die ,glser mit ,golddekor nach altem ,muster und die ,kopie einer sogenannten ,brautschale1 ,violett mit ,gold- und ,schmelzdekor1 und fnf ,medaillons in weiem ,email3 ,abenteuer des ,zeus1 aufmerksam gemacht4 ,hierher gehrt auch der groe ,deckelpokal in der ,mitte des ,saales mit ,drachenknauf und ,drachenstengel aus weiem und rotem ,fadenglas1 eine ,kopie von ,salviati nach einem ,original der ,slade-,kollektion im ,british ,museum4 ,im ,wandschranke an der ,innenseite des nchststehenden ,pfeilers sind weitere ,typen deutscher ,glser ausgestellt4 ,wir finden in der oberen ,reihe grne ,warzen- oder ,nuppenbecher1 auch ,krautstrnke genannt1 rheinische ,rmer des ,,xvii4 ,jahrhunderts mit ,traubennuppen1 in der folgenden ,reihe ,rubinglser in vergoldeter ,kupferfassung aus dem ,,xvii4 ,jahrhundert und sptere ,nachahmungen solcher ,glser an beiden ,enden der ,reihe4 ,zu unterst einen ,walzenpokal mit ,quadermusterung1 ,spechter genannt1 eine ,spezialitt der ,glashtten des ,,xvi4 ,jahrhunderts am ,spessart1 mehrere ,angster1 einen groen ,tiroler ,humpen1 davor ein ,trinkgef in ,form eines ,phallus und anderes4 ,bis um die ,mitte des ,,xvi4 ,jahrhunderts versorgte ,venedig ,deutschland mit emaillierten ,wappenglsern4 ,von da ab breitet sich die ,erzeugung dieser ,glser1 die wir in zwei ,schrnken an der ,auenseite der ,pfeiler vereinigt finden1 auch nrdlich der ,alpen aus4 ,bis etwa #afjj sind diese ,walzenhumpen aus farblosem ,glas1 spter erscheinen sie in verschiedenen grnlichen ,nuancen4 ,die lteren ,formen sind konisch und mit einem kurzen ,fuansatz versehen1 die spteren einfach zylindrisch4 ,die ,emailmalerei beschrnkt sich ursprnglich auf ,wappen adeliger ,familien4 ,vom ,ende des ,,xvii4 ,jahrhunderts erscheinen ,zunftwappen und ,embleme brgerlicher ,korporationen4 ,ein sehr beliebter ,vorwurf fr grere ,humpen war der ,reichsadler mit den ,quaternionen-,wappen auf den ,flgeln4 ,ein anderes oft vorkommendes ,motiv sind der ,kaiser und die sieben ,kurfrsten1 von denen es zweierlei ,darstellungsweisen gibt2 die ltere zeigt den ,kaiser auf dem ,throne sitzend und die ,kurfrsten stehen angereiht -- ltestes ,stck von #aeia im ,wiener ,hofmuseum -- die jngere1 hufigere1 zeigt ,kaiser und ,kurfrsten zu ,pferde4 ,andere beliebte ,vorwrfe sind ,jagddarstellungen1 ,jahreszeiten1 ,kardinaltugenden usw4 ,selten sind dagegen ,genredarstellungen wie die auf dem konischen ,trinkkrug von #aegb mit der ,frau und dem ,fuchs1 der zugleich das lteste bekannte ,stck dieser ,art ist4 ,ein seltenes ,glas anderer ,art ist der zylindrische ,becher mit ,ansicht von ,krafftzhofen und dem ,wappen der ,nrnberger ,patrizierfamilie ,kress vom ,jahre #afeg4 ,in verschiedenen ,gren sind ,fichtelbergerglser1 ,erzeugnisse der ,htten von ,bischofsgrn1 mit der schematischen ,ansicht des ,ochsenkopfes und den vier dem ,fichtelgebirge entspringenden ,flssen vorhanden4 ,aus dem benachbarten ,thringen stammt ein konisches ,trinkglas mit zwei mnnlichen ,figuren und wortreicher ,inschrift1 die den einen von beiden als ,dieb bezeichnet1 datiert3 ,lauscha #agab4 ,besondere ,beachtung verdient ferner ein ,hallorenhumpen des vierten1 etwa von #agjg bis #agcb blichen ,typus1 ein keilfrmiger ,deckelhumpen der ,mitglieder der ,salzpfnnerschaft in ,halle a4 ,s41 der ,brder im ,thale81 als was sie am ,fue des ,humpens bezeichnet werden4 ,wir sehen unten ,hallorenfiguren aneinander gereiht1 darber das ,pfnnerschaftswappen1 von zwei ,salzwirkern begleitet1 rckwrts einen ,fahnentrger mit brandenburgischer ,fahne und darber in ,goldauflage1 jetzt kaum mehr sichtbar1 die ,ansicht der ,stadt ,halle4 ,aus solchen ,humpen wurde bei der ,pfingstfeier ,torgauisch ,bier8 getrunken4 ,ein ,humpen fr ,studentenkneipen ist den ,darstellungen nach das ,paglas mit gekniffenen ,reifen1 die die ,grenze angeben1 bis wohin das ,glas geleert werden soll4 ,andere hier ausgestellte ,arbeiten sind ,vierkantflaschen mit ,zinnschrauben 7,apothekergef71 ein zierlicher blauer ,teller mit weier ,emailmalerei und drei ,fischen in der ,mitte1 ein kleines schsisches ,hofkellereiglas1 andere solche ,glser mit schsisch-polnischem oder kurschsischem ,wappen und eine ,reihe spterer ,arbeiten bis zum ,ende des ,,xviii4 ,jahrhunderts4 ,interessant ist es zu beobachten1 wie lange sich bei diesen ,glsern die traditionelle aus ,venedig bernommene ,verzierung mit goldenem ,randstreifen und bunten ,punkten erhalten hat4 ,von hier in den ,saal zurckkehrend finden wir zunchst einen ,schrank mit ,glsern1 deren ,dekor in ,schwarzlot ausgefhrt ist4 ,joh4 ,schaper aus ,harburg a4 d4 ,elbe hatte diese ,gattung von ,malerei gegen #afdj nach ,nrnberg gebracht1 dort bis zu seinem ,tode 7#afgj7 weiter gepflegt und auf eine ,reihe von ,schlern bertragen4 ,von einem derselben1 ,johann ,keyll befindet sich ein signierter und #afgh datierter ,becher mit drei ,kugelfen in der oberen ,reihe1 er ist mit einer ,bacchantengruppe und der ,ansicht von ,rckersdorf verziert4 ,auerdem sehen wir hier noch einen greren ,kurfrstenhumpen1 mehrere ,kelchglser1 zwei weitere ,becher mit ,kugelfen und einen ,reichsadlerhumpen mit ,doppelchronogramm #agbj4 ,um diese ,zeit hrt die ,schwarzlotmalerei in ,nrnberg auf und wird auf geschliffenen bhmisch-schlesischen ,glsern fortgesetzt1 wobei ,laub- und ,bandelwerkornamente1 kombiniert mit ,rokoko- oder ,chinesenfiguren1 und durch ,goldhhung bereichert die ,dekorationsmotive bilden1 wie es die in den folgenden zwei ,reihen aufgestellten ,stcke zeigen4 ,arbeiten des ,,xviii4 ,jahrhunderts mit uerst fein ausgefhrten bunten figrlichen ,emailmalereien schlieen sich diesen spten ,schwarzlotglsern an4 ,im folgenden ,schranke sind ,doppelglser verschiedener ,art ausgestellt1 solche1 wie sie bereits ,kunkel in seiner ,ars vitraria beschreibt1 die innen mit lfarben marmorartig bemalt oder mit ,gold- und ,silberfolie unterlegt sind und andere mit buntem figrlichen oder ornamentalem ,schmuck auf ,silberfolie4 ,in verschiedenen ,formen sehen wir hier auch die radierten ,zwischengoldglser1 wie sie im ,,xviii4 ,jahrhundert in ,bhmen erzeugt wurden4 ,sie sind auen vielseitig fassettiert1 an den ineinandergeschobenen und dekorierten ,innenseiten dagegen glatt4 ,die meisten zeigen ,jagdmotive und ,kriegsszenen1 andere ,genrebilder1 so wie das ,glas mit dem ,festessen und das mit den ,billardspielern1 andere ,heiligenbilder oder ,allegorien4 ,ebenfalls bhmischen ,ursprungs sind die mit eingesetzten1 rot oder grn unterlegten ,plttchen1 welche mit ,inschriften1 ,monogrammen1 ,emblemen usw4 verziert sind4 ,sie erscheinen entweder kreisrund und flach im ,boden des ,gefes eingesetzt oder oval und in die ,seitenwand eingelassen4 ,diese in der zweiten ,hlfte des ,,xviii4 ,jahrhunderts aussterbende ,gattung erfhrt zwischen #aghh und #ahjh durch den ,glasschleifer und ,glasmaler der ,glashtte ,guttenbrunn in ,niedersterreich ,johann ,josef ,mildner eine kurze ,neubelebung4 ,mildner1 der seine ,arbeiten zu signieren pflegte1 gravierte seine ,ornamente1 ,monogramme1 ,inschriften1 ,heiligenbilder und ,portrte in einem ,belag von ,blattsilber oder ,blattgold1 der die ,auenseite des inneren ,glases bedeckte1 von innen her gesehen werden sollte1 und durch einen roten ,lackberzug deutlicher gemacht wurde4 ,das darber befindliche uere ,glas wurde an der ,innenseite in gleicher ,weise fr die ,ansicht von auen behandelt4 ,in der ,regel nahm er fr die ,innenseite ,silber1 fr die ,auenseite ,gold1 dazwischen lag die rote ,lackschichte4 ,die beiden in der ,mitte der mittleren ,reihe ausgestellten ,glser tragen das ,portrt des ,josef von ,frnberg1 von #agdb bis #agii ,besitzer der ,herrschaft ,guttenbrunn4 ,von grter ,bedeutung fr die knstlerische ,entwicklung des ,glases war die durch ,kaspar ,lehmann1 einen ,steinschneider am ,hofe ,rudolfs ,,ii4 in ,prag1 zuerst erfolgte bertragung seiner ,technik auf das ,glas4 ,dieses ,schneiden besteht in einer kunstvollen ,bearbeitung des ,glases mit kleinen ,rdchen im ,gegensatze zum gewhnlichen ,schleifen4 ,es gibt ,hochschnitte1 wobei die gewollten ,formen im ,relief erscheinen1 die ,oberflche also abgearbeitet werden mu1 und ,tiefschnitte1 bei denen der ,dekor hnlich einer ,gravierung in die ,flche vertieft eingeschnitten wird4 ,das einzige von ,lehmann signierte und #afje datierte ,stck ist ein groer ,becher mit drei allegorischen ,figuren in der ,sammlung des ,frsten ,schwarzenberg in ,frauenberg4 ,von diesem ,stcke befindet sich eine gute ,kopie in dem nchst dem dritten ,pfeiler befindlichen ,schranke mit modernen ,nachbildungen wichtiger ,typen bhmischer und schlesischer ,glser1 es ist das erste ,stck in der obersten ,reihe4 ,lehmann starb #afbb und vererbte sein ,knnen auf seinen einzigen ,schler1 den ,nrnberger ,georg ,schwanhardt1 der nach dem ,tode des ,meisters in seine ,vaterstadt zurckkehrte und dort eine ,glasschneidetechnik einfhrte1 die sein ,sohn und verschiedene andere ,mitglieder seiner ,familie weiterbetrieben4 ,die ,technik des ,schneidens erfuhr zugleich eine ,erweiterung durch das gelegentlich angewendete ,blankschleifen des ,schnittes4 ,die in ,nrnberg geschnittenen ,glser unterscheiden sich nach ,robert ,schmidt namentlich dadurch von den spteren bhmischen1 da ihr ,schaft nicht massiv1 sondern aus einer ,glasblase geformt ist4 ,solche ,hohlbalusterpokale sind im ersten ,schranke der sich lngs der ,galerie hinziehenden ,vitrinen aufgestellt4 ,sie bilden die oberste ,reihe und beginnen mit einem ,kelchglase mit ,landschaft1 worin die ,bume im ,charakter der ,arbeiten des ,nrnberger ,glasschneiders ,h4 ,w4 ,schmidt ausgefhrt sind4 ,hierauf folgt ein ,deckelpokal1 der durch die ,zartheit des ,baumschlages den ,arbeiten von ,killinger1 dem letzten aus der ,reihe der ,nrnberger ,glasschneider1 nahesteht4 ,von den weiteren ,nrnberger ,pokalen sind noch der mit trichterfrmiger ,kuppa und prchtigen ,rosenzweigen1 der reich dekorierte1 von #agad datierte und der mit teilweise vergoldeten ,ornamenten verzierte besonders bemerkenswert4 ,es folgen sodann in diesem und dem zunchst stehenden ,schranke bhmische ,glser des ,,xvii4 ,jahrhunderts1 von denen manche noch deutlich den venezianischen ,einflu namentlich in ihren gekniffenen ,flgelanstzen und manchmal auch durch den im ,stengel angebrachten roten ,faden erkennen lassen4 ,die ,gliederung der oft hohen ,schfte besteht in wahllos aneinandergereihten ,kugeln und ,scheiben1 die geschnittenen ,verzierungen 7,blumen und ,landschaften7 sind roh und ganz oberflchlich eingeschnitten1 ja mehr geschliffen als geschnitten4 ,charakteristisch fr die bhmischen ,glser vor #afhj sind die schweren tropfenfrmigen radial angeordneten ,anstze am ,unterteil der ,kelche und auf den ,deckeln1 das schnste derartige ,stck ein hoher ,doppelpokal mit ,puttenmedaillons zwischen ,ornamenten1 einzeln ausgestellt vor dem ,mittelfenster4 berdies finden wir ,vexierglser1 wie sie in ,form von ,posthrnern1 ,pistolen1 ,schweinen1 ,bren1 ,tabakspfeifen usw4 bis tief ins ,,xviii4 ,jahrhundert beliebt waren und zu allerlei ,trinkerscherzen ,anla gaben4 ,eine weitere ,stufe in der ,veredlung des bhmischen ,glasdekors wird namentlich in den ,glashtten des ,riesengebirges durch die feinere ,ausbildung des ,schliffes erreicht1 der sich auf den nun bereits starkwandig hergestellten ,glsern durch ,kombination von ,rillen1 ,kugeln1 ,fassetten und aus olivenfrmigen ,vertiefungen gebildeten ,sternen1 die spter gewhnlich nur in die ,unterseite der ,standflche eingeschnitten werden1 zu einer einfachen1 aber oft sehr reizvollen ,schleiferornamentik entwickelt4 ,solche ,arbeit finden wir an den zwei ,kannen unter der ,reihe der ,nrnberger ,glser und an einer ,anzahl von ,pokalen der untersten ,reihe4 ,in ,bhmen und ,schlesien beginnt die klassische ,zeit des ,glasschnittes mit den wuchtigen1 im ,hochschnitt verzierten ,glsern4 ,ein solches ,glas sehen wir in der obersten ,reihe der folgenden ,vitrine4 ,es trgt ein ,allianzwappen des ,gundaker ,grafen ,althan und ist mit schweren ,akanthusranken verziert4 ,andere ,glser dieser ,reihe zeigen eine ,kombination von ,hochschnitt und ,tiefschnitt4 ,in der ,folgezeit beherrscht der leichter auszufhrende ,tiefschnitt fast die gesamte ,produktion4 ,etwa zwischen #afhj und #agjj ist ein ,dekor mit kleinen dichten ,blumen blich1 der ohne besondere ,gliederung1 nur durch umkrnzte ,medaillons mit ,portrten1 ,wappen u4 dgl4 unterbrochen wird1 wie wir es an einigen ,beispielen der folgenden ,reihe sehen4 ,nach #agjj tritt eine ,dekorationsweise mit groen ,ranken und hineinkomponierten ,blumen- oder ,fruchtbscheln auf1 die ,flchen sind nur mit leichtem ,rankenwerk in lockerer ,anordnung verziert und gleichzeitig kommt selbstndig oder in ,verbindung damit ein kalligraphisches ,schnrkelwerk in ,verwendung1 wie wir es an einigen ,beispielen der untersten ,reihe und im folgenden ,schranke sehen4 ,im zweiten ,viertel des ,,xviii4 ,jahrhunderts tritt der prunkvolle ,dekor mit ,laub- und ,bandelwerk auf1 der eine ppige ,umrahmung zu einer ,hauptdarstellung1 einem ,portrt1 einer architektonischen oder sonstigen ,vedute1 einem ,wappen1 ,monogramm etc4 bildet4 ,die ,flche ist gleichmig bedeckt1 mattgeschliffene ,bnder mit klar geschliffenen ,kugelungen oder ,streifen bilden das ,gerst des ,blattwerks1 ,lambrequins1 ,baldachine1 ,trophen1 ,putten1 ,tiere1 ,blumenvasen1 kleine ,landschaftsbildchen treten dazwischen4 ,die beiden folgenden ,schrnke weisen zahlreiche ,arbeiten dieser ,art auf4 ,an den schlesischen ,pokalen sind zwei ,hauptformen zu bemerken4 ,bis etwa #agdj erscheint der untere ,teil des ,kelches eingezogen und mit blumenkelchartig gebildeten ,fassetten verziert1 die sich auf der ,kuppa fortsetzen4 ,spter hat die ,kuppa keine ,fassetten1 und der kahle1 stangenfrmige ,schaft geht mittels eines ,kugelknaufes in den ,kelch ber4 ,besondere ,formen zeigen die ovalen und oft auch muschelfrmigen ,konfitreschlchen1 die sich in solche mit und andere ohne ,goldrand scheiden1 sowie die ,pokale1 die ohne ,schaft direkt1 nur durch eine ,einschnrung vermittelt1 auf dem ,fue aufsitzen4 ,um #agfj treten in ,bhmen die ,glser mit ausgesprochenem ,rokokoornament und zierlicher ,randmusterung auf1 wovon namentlich die zwei ,pokale mit in ,metall ergnztem ,fu ,zeugnis geben4 ,nach #agge unter dem ,einflu des ,louis ,,xvi-,stiles wird der ,glasdekor einfacher und schlichter1 es treten sowohl ganz dnnwandige ,glser auf1 wie eine ,anzahl in der untersten ,reihe des vorletzten ,schrankes ausgestellter ,glser zeigt1 als auch schwere ,formen mit dickem quadratischem ,fu1 wie wir es in den beiden letzten ,schrnken sehen4 ,mit ,beginn des ,,xix4 ,jahrhunderts zeigt sich bei den ,glsern aus ,haida1 ,steinschnau und ,blottendorf eine neu erwachte ,farbenfreude1 die sich sowohl in prchtigen berfangglsern sowie in den ,hyalit- und ,lithyalinglsern uert1 von denen wir in der vor dem ,fenster aufgestellten ,vitrine einige ,beispiele finden4 ,hier sind auch ,glser mit durchsichtiger ,emailmalerei nach ,sigismund und seinem ,sohne ,samuel ,mohn1 ,mohn-,glser genannt1 und gleichartige ,arbeiten des ,wieners ,kothganer ausgestellt4 ,ein kleiner ,schrank am ,pfeiler enthlt verschiedene chinesische und japanische ,glasarbeiten4 ,an der ,lampe geblasene ,glser 7,uhrgehuse1 ,nhkstchen etc47 sind in zwei andern ,vitrinen an der ,innenseite der ,pfeiler ausgestellt4 ,die brigen ,schrnke enthalten moderne sterreichische1 franzsische1 englische und amerikanische ,glasarbeiten aus der ,zeit von etwa #ahhj bis zur ,gegenwart4 ,besonders reich ist die ,firma ,j4 ,l4 ,lobmeyr mit zahlreichen und vorzglichen bunten und geschnittenen ,glasarbeiten vertreten4 #bi ,bucher1 ,br41 ,die ,glassammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 ,geschichtliche bersicht und ,katalog4 ,mit #ac ,tafeln4 #ahhh4 ,,glasmalereien4 ,mit ,rcksicht auf rumliche ,verhltnisse ist die kleine ,sammlung alter ,glasmalereien teils in der ,sammlung von ,glasarbeiten1 teils im ,saale ,,ix aufgestellt4 ,die hier ausgestellten beginnen in der ,ecke links mit einer ,dreifaltigkeitsdarstellung aus dem ,,xiv4 ,jahrhundert aus dem ,stifte ,heiligenkreuz in ,niedersterreich4 ,es folgen ,glasmalereien des ,,xv4 ,jahrhunderts aus ,st4 ,stephan in ,wien1 ,architekturen und religise ,darstellungen1 ferner zwei grere ,tafeln aus ,wiener-,neustadt aus dem ,anfange des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 darstellend ,philipp den ,schnen und ,johanna von ,kastilien an einem ,altar kniend1 hinter ihnen ihre ,namenspatrone4 ,darunter zwei kleinere italienische ,glasmalereien aus dem ,anfange des ,,xvi4 ,jahrhunderts und eine franzsische ,arbeit aus der ,mitte des ,,xvi4 ,jahrhunderts1 beides ,stcke1 die mit der gleichzeitigen lmalerei wetteifern4 ,im folgenden ,fenster eine ,tafel aus dem ,ende des ,,xv4 ,jahrhunderts mit dem ,wappen von sterreich1 ,burgund1 ,kastilien usw41 eine ,dreifaltigkeitsdarstellung aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert und eine ,wappentafel mit ,ornamentumrahmung1 datiert ,nikol 444 ,delft pinxit #afjh4 ,weitere ,glasmalereien sind im ,saal ,,ix ausgestellt4 ,wir finden hier zunchst vier prchtige ,schweizer ,scheiben1 ,kabinettbilder von kstlicher ,zartheit der ,ausfhrung4 ,das erste mit dem ,monogramm ,a ,h ist die ,arbeit eines der besten ,schweizer ,glasmaler1 des ,andreas ,hr aus ,st4 ,gallen1 das folgende mit ,bacchus ist unbezeichnet4 ,von dem berhmten ,zricher ,glasmaler ,christoph ,maurer ist das dritte ,bild ,der ,sommer8 ausgefhrt1 das die volle ,signatur des ,meisters samt der ,datierung #aeig trgt4 ,das vierte1 ,jakobs ,traum81 ist unsigniert4 ,die auf diesen ,scheiben angebrachten ,wappen sind ,nrnberger ,geschlechterwappen1 unter welchen das ,tuchersche1 ,behaimsche und ,stromersche konstatiert werden konnte4 ,die darunter befindlichen ,rundscheiben sind deutsche ,arbeiten aus dem ,,xvi4 und ,anfang des ,,xvii4 ,jahrhunderts4 ,im nchsten ,fenster finden wir braun abgetnte ,schwarzlotmalereien mit ,silbergelb1 auch ,kunstgelb genannt1 eine technische ,neuerung des ,,xiv4 ,jahrhunderts1 die von da ab ununterbrochen in bung bleibt4 ,besonders hervorzuheben die ,darstellungen aus der ,legende vom verlorenen ,sohne und die ,rundscheiben des ,,xv4 ,jahrhunderts1 mit ,grablegung und ,christus in der ,vorhlle4 ,ebenfalls dem ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhundert gehren die acht ,glasmalereien am folgenden ,fenster an1 darunter eine prchtige sptgotische ,madonna in der ,strahlenglorie4 ,die zweite ,schweizer ,scheibe am nchsten ,fenster1 ebenfalls mit ,a ,h signiert und von #aeff datiert1 trgt das ,wappen des ,paulus ,fer1 ,brgermeisters zu ,kempten4 ,auerdem finden wir hier zwei ,kreuzigungsbilder aus dem ,,xv4 und ,,xvi4 ,jahrhundert1 eine frhgotische kleine ,scheibe mit der ,anbetung der heiligen drei ,knige und verschiedene ,wappenscheiben des ,,xvi4 ,jahrhunderts4 ,,verzeichnis ,,der ,,literarisch-,,artistischen ,,publikationen ,,des ,k4 ,k4 ,,sterreichischen ,,museums4 ,mitteilungen des k4 k4 sterreichischen ,museums4 ,i4 ,heft #ahfd4 ,enthaltend organisatorische ,bestimmungen etc4 7sterr4 ,museum47 ,festschrift bei ,gelegenheit der ,erffnung des neuen ,museumsgebudes #ahga4 7sterr4 ,museum47 7,bucher1 ,br47 ,das sterr4 ,museum und die ,kunstgewerbeschule4 #ahgc4 ,mit ,illustrat4 7sterr4 ,museum47 ,preis #aj ,k4 7,bucher1 ,br47 ,eduard ,ritter v4 ,haas1 ,festschrift bei ,gelegenheit der feierlichen ,enthllung seiner ,bste im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahha4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 ,heinrich ,freiherr v4 ,ferstel1 ,festschrift bei ,gelegenheit der feierlichen ,enthllung seines ,denkmals im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahhd4 7sterr4 ,museum47 ,preis #d ,k4 ,das k4 k4 sterr4 ,museum fr ,kunst und ,industrie und die k4 k4 ,kunstgewerbeschule in ,wien4 #ahhf4 7,alfr4 ,hlder47 ,preis #a ,mk4 #ej ,pf4 ,das k4 k4 sterr4 ,museum fr ,kunst und ,industrie4 ,ein ,rckblick auf seine ,geschichte4 ,nach ,beschlu des ,kuratoriums zur ,erinnerung an den #be4 ,jahrestag seiner ,grndung 7#ca4 ,mrz #ahfd7 herausgegeben von der ,direktion4 #ahhi4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 7,bucher1 ,br47 ,festschrift zum ,jubilum des k4 k4 sterr4 ,museums #ahhi1 enthaltend3 ,die alten ,zunft- und ,verkehrsordnungen der ,stadt ,krakau4 ,nach ,balthasar ,behems ,codex picturatus in der k4 k4 ,jagellonischen ,bibliothek herausgegeben4 ,mit #bg ,tafeln4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 ,preis #bj ,k4 ,das k4 k4 sterr4 ,museum fr ,kunst und ,industrie #ahfd-aiad4 ,mit ,beitrgen von ,eduard ,leisching1 ,moritz ,dreger1 ,josef ,folnesics1 ,august ,schestag1 ,richard ,ernst1 ,franz ,ritter und #acc ,abbildungen4 ,wien #aiad1 ,verlag des ,museums4 ,mitteilungen des k4 k4 sterr4 ,museums fr ,kunst und ,industrie4 7,monatsschrift fr ,kunstgewerbe47 ,erschien seit #ahfe 7seit #ahhf-ahig als neue ,folge74 7sterr4 ,museum und ,c4 ,gerolds ,sohn47 ,jhrlich #h ,k4 ,kunst und ,kunsthandwerk4 ,monatsschrift des k4 k4 sterr4 ,museums4 ,erscheint seit #ahih4 7,artaria ,cie47 ,jhrlich #ab ,hefte4 ,preis #bd ,k4 ,wegweiser durch das k4 k4 sterr4 ,museum fr ,kunst und ,industrie4 #ahgb-ahia4 7sterr4 ,museum47 ,fhrer durch das k4 k4 sterr4 ,museum fr ,kunst und ,industrie1 ,wien #aija4 7sterr4 ,museum47 ,preis #a ,k4 ,verzeichnis der vom k4 k4 sterr4 ,museum herausgegebenen ,photographien4 ,serie ,i-,v4 ,nr4 #a-cbi4 7sterr4 ,museum47 ,verzeichnis der ,gipsabgsse1 welche von dem k4 k4 sterr4 ,museum kuflich zu beziehen sind4 ,ausgegeben im ,mai #ahii4 ,nr4 #a-acbf4 7sterr4 ,museum47 ,verzeichnis der galvanoplastischen ,reproduktionen aus dem galvanoplastischen ,atelier des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahhb4 7sterr4 ,museum47 7,schestag1 ,fr47 ,katalog der ,bibliothek des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahfi4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 7,chmelarz1 ,e4 und ,fr4 ,ritter47 ,katalog der ,bibliothek des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahhc4 7sterr4 ,museum47 ,preis #f ,k4 7,schestag1 ,fr47 ,illustrierter ,katalog der ,ornamentstichsammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahga4 ,mit ,initialen und #bj ,illustrationen4 7sterr4 ,museum47 ,preis #aj ,k4 ,ritter1 ,fr41 ,illustrierter ,katalog der ,ornamentstichsammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 ,erwerbungen seit dem ,jahre #ahga4 ,mit #acj ,illustrationen4 #ahhi4 7,r4 v4 ,waldheim47 ,preis #h ,k4 ,gruppenkataloge der ,bibliothek3 ,gruppe ,i4 ,c4 ,zeitschriften4 ,preis #ej h4 ,,xii4 ,glasfabrikation und ,glasmalerei4 ,preis #ej h4 ,,xiii4 ,tonwarenfabrikation4 7,keramik47 ,preis #a ,k4 ,,xiv4 ,arbeiten aus ,holz4 ,,xv4 ,drechslerei4 ,preis #ej h4 ,,xvii4 ,schmiede- und ,schlosserarbeiten4 ,preis #be h4 ,katalog der ehemaligen ,bockschen ,sammlung von ,webereien und ,stickereien des ,mittelalters und der ,renaissance4 #ahfe4 7sterr4 ,museum47 ,preis #fj h4 ,katalog der ehemaligen ,bockschen ,sammlung von ,spitzen und ,kanten4 #ahgd4 7sterr4 ,museum47 ,preis #fj h4 ,karabacek1 ,j41 ,katalog der ,theodor ,grafschen ,funde in gypten4 #ahhc4 7sterr4 ,museum47 ,preis #hj h4 ,falke1 ,j4 v41 ,die k4 k4 ,wiener ,porzellanfabrik4 ,ihre ,geschichte und die ,sammlung ihrer ,arbeiten im k4 k4 sterr4 ,museum ,mit #ag ,tafeln4 #ahhg4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 ,preis #ae ,mk4 ,bucher1 ,br41 ,die ,glassammlung des k4 k4 sterr4 ,museums4 ,geschichtliche bersicht und ,katalog4 ,mit #ac ,tafeln4 #ahhh4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 ,preis #bj ,mk4 ,riegl1 ,a41 ,die gyptischen ,textilfunde im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,allgemeine ,charakteristik und ,katalog4 ,mit #ac ,tafeln4 #ahhi4 7,r4 v4 ,waldheim47 ,preis #aj ,k4 ,masner1 ,karl1 ,die ,sammlung antiker ,vasen und ,terrakotten im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,katalog und historische ,einleitung4 #ahib4 7,c4 ,gerolds ,sohn7 ,preis #bj ,k4 ,katalog der ,drer-,ausstellung im k4 k4 sterr4 ,museum #ahga4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der sterr4 ,kunstgewerbe-,ausstellung im neuen ,museumsgebude4 #ahga4 7sterr4 ,museum47 ,die ,ausstellung sterr4 ,kunstgewerbe4 ,fachmnnischer ,bericht ber die ,ausstellung im k4 k4 sterr4 ,museum vom #d4 ,november #ahga bis #d4 ,februar #ahgb4 7sterr4 ,museum47 ,preis #b ,k4 ,katalog der ,gemlde alter ,meister aus dem ,wiener ,privatbesitz1 ausgestellt im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahgc4 7sterr4 ,museum47 ,wegweiser durch die ,spezial-,ausstellung von ,bucheinbnden im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahhj4 7sterr4 ,museum7 ,preis #bj h4 ,katalog der ,spezial-,ausstellung von ,krgen und krugartigen ,gefen im k4 k4 sterr4 ,museum4 ,erffnet ,mai #ahha4 7sterr4 ,museum47 ,preis #dj h4 ,ausstellung des k4 k4 sterr4 ,museums fr ,kunst und ,industrie in ,triest #ahhb4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der historischen ,bronze-,ausstellung im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahhc4 7sterr4 ,museum47 ,preis #a ,k4 ,alt- und ,neuindische ,kunstgegenstnde aus ,prof4 ,leitners jngster ,sammlung4 #ahhc4 7sterr4 ,museum47 ,preis #a ,k4 ,katalog der ,spezial-,ausstellung von ,schlssern und ,schlsseln 7,sammlung ,dillinger7 im k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahhe4 7sterr4 ,museum47 ,preis #ej h4 ,illustrierter ,katalog der ,ausstellung kirchlicher ,kunstgegenstnde4 #ahhg4 ,mit #dd ,illustr4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 ,preis #b ,k4 ,katalog der ,kaiserin ,maria ,theresia-,ausstellung #ahhh4 7,druck von ,c4 ,gerolds ,sohn47 ,katalog der ,ausstellung von ,amateur-,photographien4 #ahhh4 7,klub der ,amateur-,photographen47 ,katalog der ,spezial-,ausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe zum #be4 ,jahrestage der ,grndung des k4 k4 sterr4 ,museums4 #ahhi4 7sterr4 ,museum47 ,preis #dj h4 ,katalog der ,spezial-,ausstellung von ,gobelins und verwandten ,gegenstnden4 #ahij4 ,mit ,einleitung von ,j4 v4 ,falke4 7sterr4 ,museum47 ,preis #dj h4 ,fhrer durch die ,kostm-,ausstellung1 #ag4 ,jnner bis #cj4 ,mrz #ahia4 7sterr4 ,museum47 ,preis #dj h4 ,katalog der internationalen ,ausstellung knstlerischer ,photographien4 #ahia4 7,klub der ,amateur-,photographen in ,wien47 ,preis #dj h4 ,katalog der ,spezial-,ausstellung von farbigen ,kupferstichen4 ,mit einer historischen ,einleitung4 #ahib4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 7,vergriffen47 ,katalog der ,spezial-,ausstellung mittelalterlichen ,hausrats4 ,mit einer historischen ,einleitung4 #ahib4 7sterr4 ,museum47 ,preis #fj h4 ,katalog der archologischen ,ausstellung4 #ahic4 7sterr4 ,museum47 ,katalog einer ,spezial-,ausstellung der ,schabkunst4 ,mit einer ,einleitung und sechs ,heliogravren4 #ahid4 7sterr4 ,museum47 ,preis #a ,k #bj h4 ,katalog der ,wiener ,kongre-,ausstellung4 ,fnf ,auflagen4 #ahif4 7sterr4 ,museum47 ,fhrer durch die ,ausstellung von ,arbeiten k4 k4 kunstgewerblicher ,fachschulen1 #aija4 #aija4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung von ,bucheinbnden und ,vorsatzpapieren1 #aijc4 #aijc4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung von ,alt-,wiener ,porzellan1 ,mrz bis ,mai #aijd4 #aijd4 7sterr4 ,museum47 ,ausstellung von lteren japanischen ,kunstwerken1 #aije4 #aije4 7sterr4 ,museum47 ,ausstellung sterreichischer ,hausindustrie und ,volkskunst4 ,november #aije bis ,februar #aijf4 #aije4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung alter ,gold- und ,silberschmiedearbeiten1 ,april bis ,mai #aijg4 #aijg4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #ahig_/ahih4 #ahig4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #ahih_/ahii4 #ahih4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #ahii_/aijj4 #ahii4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #aijj_/aija4 #aijj4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #aija_/aijb4 #aija4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #aijc_/aijd4 #aijc4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,winterausstellung #aijf_/aijg4 #aijf4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe4 #aiji_/aiaj4 #aiji4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe4 #aiaj_/aiaa4 #aiaj4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe4 #aiaa_/aiab4 #aiaa4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,frhjahrsausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe1 verbunden mit einer ,ausstellung der k4 k4 ,kunstgewerbeschule ,wien1 ,mai bis ,juli #aiab4 #aiab4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung sterreichischer ,tapeten-1 ,linkrusta- und ,linoleumindustrie1 verbunden mit einer ,ausstellung von ,tapetenentwrfen und von historischen ,tapeten1 #bj4 ,mai bis ,juli #aiac4 #aiac4 7sterr4 ,museum47 ,katalog der ,ausstellung sterreichischer ,kunstgewerbe #aiac-aiad4 #aiac4 7sterr4 ,museum47 ,hans ,sibmachers ,stick- und ,spitzen-,musterbuch4 ,nach der ,ausgabe vom ,jahre #aeig herausgegeben vom k4 k4 sterr4 ,museum4 #ahff4 7,c4 ,gerolds ,sohn47 ,preis #h ,k4 ,originalstickmuster der ,renaissance1 in getreuen ,kopien vervielfltigt und mit ,untersttzung des k4 k4 ,handelsministeriums herausgegeben #ahgc4 ,mit ,einleitung von ,r4 v4 ,eitelberger4 7,schulbcherverlag47 ,dasselbe4 #b4 ,auflage 7,r4 v4 ,waldheim47 ,preis #f ,k4 ,stickmuster1 mit ,untersttzung des k4 k4 ,unterrichtsministeriums und mit ,bentzung der besten ,vorbilder entworfen von ,e4 ,drahan4 7,wien1 ,hartinger ,sohn47 ,preis #e ,k #gf h4 ,wilh4 ,hoffmanns ,spitzenmusterbuch1 nach der ,originalausgabe vom ,jahre #afjg photolithographiert4 #ahgf4 7sterr4 ,museum47 ,preis #c ,k #fj h4 ,spitzen-,album1 gelegentlich der ersten ,ausstellung von ,spitzen- und ,nadelarbeiten mit ,untersttzung des k4 k4 ,handelsministeriums herausgegeben #ahgf4 #cj ,lichtdrucke4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 ,italienische ,renaissance-,spitzen- und ,stickmusterbltter4 #bf ,spitzen- und #g ,stickmusterbltter in ,lichtdruck nach den ,stickmusterbchern von ,bartolommeo ,danieli1 des ,math4 ,pagano etc4 7sterr4 ,museum47 ,einzelne ,bltter #fj und #ej h4 -- -- #aj ,bltter aus dem ,spitzenmusterbuche der ,isabetta ,catanea ,parasole4 ,lichtdrucke4 7sterr4 ,museum47 ,venezianische ,musterbltter aus dem ,,xvi4 ,jahrhundert fr ,passementerie-,arbeiten und verwandte ,techniken4 ,photolithographien4 ,mit ,einleitung von ,r4 v4 ,eitelberger4 #ahgi4 7sterr4 ,museum47 ,preis #d ,k4 ,dreger1 ,m41 ,entwicklungsgeschichte der ,spitze4 ,mit besonderer ,rcksicht auf die ,spitzensammlung des k4 k4 sterr4 ,museums herausgegeben mit ,untersttzung des k4 k4 ,ministeriums fr ,kultus und ,unterricht4 ,mit #hd ,tafeln4 #aija4 7,a4 ,schroll47 ,preis #bd ,k4 ,die burgundischen ,gewnder der k4 k4 ,schatzkammer4 ,meornat fr den ,orden vom goldenen ,vlies4 #ab ,bltter ,photographien mit ,text von ,j4 ,falke4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 ,die byzantinischen ,buchdeckel der ,st4 ,marcus-,bibliothek in ,venedig4 #aj ,bltter ,photographien mit erluterndem ,text von ,j4 ,falke4 #ahfg4 7sterr4 ,museum47 7,vergriffen47 ,umrisse antiker ,tongefe zum ,studium und zur ,nachbildung fr die ,kunstindustrie sowie fr ,schulen4 ,zweite vermehrte ,auflage4 #ai ,bltter ,autographien4 7sterr4 ,museum47 ,preis #f ,k4 ,ornamente antiker ,tongefe zum ,studium und zur ,nachbildung fr die ,kunstindustrie sowie fr ,schulen4 #ae ,bltter in mehrfarbigem ,tondruck4 7sterr4 ,museum47 ,preis #aj ,k4 ,salvetat1 ber keramische ,dekoration und ,emaillage4 ,zwei ,abhandlungen1 aus dem ,franzsischen bersetzt4 7sterr4 ,museum47 ,preis #b ,k #dj h4 ,trachtenbilder von ,albrecht ,drer aus der ,albertina4 #f ,bl4 in ,chromoxylographie ausgefhrt von ,f4 ,w4 ,bader in ,wien4 7sterr4 ,museum47 ,preis #ab ,k4 ,ottavio ,stradas ,entwrfe fr ,prachtgefe in ,silber und ,gold1 gezeichnet fr ,kaiser ,rudolf ,,ii4 ,faksimiliert4 7,becksche ,univ4-,buchhandlung ,a4 ,hlder74 ,preis #ae ,k4 ,gefe der deutschen ,renaissance 7,punzenarbeiten74 ,im ,auftrage des k4 k4 ,handelsministeriums herausgegeben1 #af ,tafeln in ,folio mit ,text von ,franz ,schestag4 #ahgf4 7,schulbcherverlag47 ,preis #aj ,k4 ,das ,wiener ,heiligthumbuch4 ,nach der ,ausgabe vom ,jahre #aejb samt den ,nachtrgen von #aead mit ,untersttzung des k4 k4 ,handelsministeriums herausgegeben4 ,mit ,einleitung von ,franz ,ritter4 #ahhb4 7,gerold ,comp47 ,preis #h ,k4 ,mbelformen der franzsischen ,renaissance4 ,nach den im sterr4 ,museum und in andern ,sammlungen befindlichen ,originalen unter ,leitung von ,prof4 ,e4 ,herdtle aufgenommen und autogr4 von ,schlern der ,kunstgewerbeschule4 #b ,hefte #f ,tafeln4 #ahha4 7sterr4 ,museum47 ,preis #d ,k4 ,prachtmbel und ,gerte vom ,ende des ,,xviii4 und ,beginn des ,,xix4 ,jahrhunderts1 grtenteils aus dem ,besitze ,sr4 kaiserl4 ,hoheit ,erzherzogs ,albrecht4 ,in ,lichtdruck von ,v4 ,angerer in ,wien1 herausgegeben vom k4 k4 sterr4 ,museum4 #ae ,tafeln4 #ahhd4 7sterr4 ,museum47 ,preis #bd ,k4 ,falke1 ,j4 v41 ,rahmen4 ,eine ,auswahl aus der ,sammlung des k4 k4 sterr4 ,museums auf #ej ,lichtdrucktafeln4 #ahib4 7,a4 ,schroll47 ,preis #ce ,mk4 -- -- ,holzschnitzereien4 ,eine ,auswahl aus der ,sammlung des k4 k4 sterr4 ,museums auf #ee ,lichtdrucktafeln4 #ahic4 7,a4 ,schroll47 ,preis #ce ,mk4 -- -- ,mittelalterliches ,holzmobiliar4 #df ,lichtdrucktafeln4 #ahid4 7,a4 ,schroll47 ,preis #dj ,mk4 ,photographien alter ,mbel von der ,ausstellung im sterr4 ,museum #ahgd4 7,hofphotograph ,v4 ,angerer47 ,preis der ganzen ,kollektion3 aufgezogen #hd ,k1 unaufgezogen #ef ,k1 einzelne ,bltter3 aufgezogen #a ,k #bj h1 unaufgezogen #hj h4 ,kunstgewerbliche ,flugbltter4 #ee ,bl4 in ,kart4 7,r4 v4 ,waldheim47 ,preis #f ,k4 ,einzelne ,bltter #aj h zu beziehen durch das sterr4 ,museum4 ,reproduktionen von ,original-,zeichnungen und kunstgewerblichen ,gegenstnden4 #ahhc4 ,bisher #b ,hefte #ab ,bl4 7,v4 ,angerer47 ,studien und ,entwrfe von ,ferdinand ,laufberger4 ,aus seinem ,nachlasse herausgegeben4 #ahhd4 #a ,heft mit #ab ,bl4 7,v4 ,angerer47 ,arbeiten der sterreichischen ,kunstindustrie aus den ,jahren #ahfh-ahic4 ,zum #be;jhrigen ,jubilum der ,kunstgewerbeschule des k4 k4 sterr4 ,museums fr ,kunst und ,industrie4 ,herausgegeben von der ,direktion4 ,wien1 7,gesellschaft f4 vervielflt4 ,kunst47 ,der ,wiener ,kongre4 ,kulturgeschichte1 ,die bildenden ,knste und das ,kunstgewerbe1 ,theater1 ,musik in der ,zeit von #ahjj bis #ahbe4 ,mit ,beitrgen von ,bruno ,bucher1 ,josef ,folnesics1 ,eugen ,guglia1 ,ludwig ,hevesi1 ,eduard ,leisching1 ,karl v4 ,ltzow1 ,hans ,macht1 ,karl ,masner1 ,alois ,riegl1 ,franz ,ritter1 ,wilhelm ,freiherrn v4 ,weckbecker1 ,hugo ,wittman unter der ,redaktion von ,eduard ,leisching4 #ahih4 7,artaria ,co47 ,altorientalische ,teppiche4 ,im ,anschlu an das in den ,jahren #ahib bis #ahif vom k4 k4 ,handelsmuseum in ,wien verffentlichte ,werk ,orientalische ,teppiche84 #d ,lieferungen mit zusammen #be ,tafeln in farbigem ,kombinationsdruck4 ,mit einem ,vorwort von ,a4 v4 ,scala1 ,einleitung von ,wilhelm ,bode1 ,text von ,friedrich ,sarre4 #aijf-aijh4 7,leipzig1 ,karl ,v4 ,hiersemann47 ,preis ,lief4 #he ,mk4 ,folnesics1 ,josef und ,e4 ,w4 ,braun1 ,geschichte der k4 k4 ,wiener ,porzellan-,manufaktur4 #db ,tafeln und #adg ,illustrationen im ,text4 #aijg4 7,k4 k4 ,hof- u4 ,staatsdruckerei47 ,preis #abj ,k4 ,leisching1 ,eduard1 ,zur ,geschichte der ,wiener ,gold- und ,silberschmiedekunst4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,vii4 ,jahrgang47 #aijd4 7,artaria ,co47 -- -- ,die ,ausstellung von alten ,gold- und ,silberschmiedearbeiten im k4 k4 sterr4 ,museum4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,x4 ,jahrgang47 #aijg4 7,artaria ,co47 ,dreger1 ,moritz1 ,der ,gsser ,ornat im k4 k4 sterr4 ,museum4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,xi4 ,jahrgang47 #aijh4 7,artaria ,co47 ,walcher von ,molthein1 ,alfred1 ,die deutsche ,keramik in der ,sammlung ,figdor4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,jahrg4 ,,xii47 #aiji4 7,artaria ,co47 ,guglia1 ,eugen1 ,die ,besuchs- und ,gelegenheitskarten der ,sammlung ,figdor4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,xiv4 ,jahrgang47 #aiaa4 7,artaria ,co47 ,rosenberg1 ,marc1 ,studien ber ,goldschmiedekunst in der ,sammlung ,figdor4 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk18 ,,xiv4 ,jahrgang47 #aiaa4 7,artaria ,co47 ,leisching1 ,eduard1 ,theresianischer und ,josefinischer ,stil84 7,separatabdruck aus ,kunst und ,kunsthandwerk81 ,,xv4 ,jahrgang47 #aiab4