,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #aiaj so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,im ,text werden anstatt der ,umlaute in ,grobuchstaben 71 1 7 deren ,umschreibungen 7,ae1 ,oe1 ,ue7 verwendet4 ,dies gilt nicht fr die ,titelbltter und den ,rechtsvorbehalt4 ,die ,funote wurde an das ,ende des betreffenden ,abschnittes versetzt4 ,gesperrte ,passagen wurden mit ,pluszeichen hervorgehoben4 ,,hamburger ,,handelsb,,cher ,,band ,,iv ,vom ,reisen und ,reisen lassen ,,von ,,gerhard ,k,,stner ,,hamburg #aiaj ,,gebr,,der ,l,,deking1 ,,verlagsbuchhandlung ,hamburger ,handelsbcher ,band ,,iv4 ,gerhard ,kaestner ,vom ,reisen und ,reisen lassen ,,hamburg #aiaj ,,gebr,,der ,l,,deking1 ,,verlagsbuchhandlung ,alle ,rechte1 auch das der bersetzung1 vorbehalten ,vorwort4 ,die ersten beiden ,bnde der ,hamburger ,handelsbcher haben in kurzer ,zeit weite ,verbreitung und1 was mehr ist1 den ,beifall der sachverstndigen ,kreise gefunden4 ,damit drfte der ,beweis dafr geliefert sein1 da die aus der ,praxis fr die ,praxis geschriebenen ,bcher tatschlich eine ,lcke ausfllen4 ,damit ist auch ferner bewiesen1 da es sehr wohl mglich ist1 ,zweige des kaufmnnischen ,knnens1 die in der ,hauptsache auf angeborenen ,talenten und auf ,erfahrungen beruhen1 systematisch so zu behandeln1 da breite ,kreise ,vorteil aus dieser ,art der ,behandlung ziehen knnen4 ,trotzdem habe ich es mir sehr reiflich berlegt1 ob ber die ,kunst1 als ,reisender ,erfolge zu erzielen1 ein ,buch geschrieben werden kann1 das dem ,reisenden und den vielen ,angestellten1 die ,reisende werden wollen1 das sein kann1 was die bis jetzt erschienenen ,hamburger ,handelsbcher bereits ,tausenden geworden sind4 ,ich bin schlielich an die ,arbeit gegangen1 weil ich aus eigener ,praxis wute1 wie schwer es zumal dem angehenden ,reisenden ist1 alle ,erfahrungen zu sammeln1 deren ,fehlen oft so teuer bezahlt werden mu4 ,ich wute1 da auch ltere ,berufsgenossen sich ihre ,ttigkeit durch mancherlei ,reiseunarten erschweren4 ,so hoffe ich1 da das vorliegende ,buch sowohl den ,angestellten1 die sich aus der ,enge des ,ladens und aus der ,einfrmigkeit des ,kontores hinaussehnen1 die nach der freieren1 unabhngigeren und besser bezahlten ,stellung eines ,reisenden streben1 manche ,fingerzeige1 als auch dem lteren ,reise-,onkel8 wenigstens hier und da noch ,anregung geben wird4 ,ich habe darauf verzichtet1 ,kniffe8 und sogenannte ,kniffe breit und ausfhrlich zu behandeln4 ,abgesehen davon1 da manche dieser ,kniffe8 wirklich nicht sehr empfehlenswert sind1 glaube ich1 da schlielich jeder ,reisende seine ,methode selber bilden mu und wird4 ,ein ,kniff1 den sich der eine vielleicht noch leisten kann1 wrde den anderen ,reisenden schwer schdigen4 ,ein ,buch kann und soll auch nicht die ,erfahrung ersetzen4 ,vielmehr gilt auch hier als ,regel3 ,ein ,blick ins ,buch und zwei ins ,leben1 ,das mu die ,form dem ,geiste geben68 ,manche ,kleinigkeit mute ich erwhnen4 ,ich bitte den ,leser1 ber diese scheinbaren ,kleinigkeiten nicht hinweg zu gehen4 ,es gibt im ,reiseleben keine ,kleinigkeiten6 ,kleine ,ursachen knnen gerade fr den ,geschftsreisenden groe ,wirkungen nach sich ziehen4 ,es scheint mir deshalb notwendig1 da besonders der ,anfnger das ,buch nicht durchliest1 sondern gerade wegen der vielen ,kleinigkeiten durcharbeitet6 ,zum ,schlusse mchte ich noch den ,aeltesten der ,kaufmannschaft8 zu ,berlin meinen ,dank aussprechen fr die freundliche ,untersttzung1 die es mir ermglichte1 ber die z4 ,t4 recht umstndlichen ,vorschriften1 die in den europischen ,staaten fr die ,geschftsreisenden bestehen1 bestimmte und genaue ,angaben zu machen4 ,gerhard ,kaestner4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,vorwort ,einleitung #a ,wer soll reisen8 #d ,das ,recht und der ,reisende #ai a7 ,der ,dienstvertrag #ai b7 ,die ,vollmacht des ,reisenden #da c7 ,der ,mietsvertrag mit dem ,gastwirt #de d7 ,paverhltnisse im ,inland #di e7 ,die ,vorschriften ber das ,detailreisen #eb f7 ,unlauterer ,wettbewerb #ef ,der ,reisende und sein ,haus #fc ,die ,ausrstung #gd ,der ,reisende und die ,eisenbahn #hd a7 ,die ,personenbefrderung #hd b7 ,die ,gepckbefrderung #hi c7 ,die ,haftpflicht #ia ,der ,reisende im ,gasthaus #ie ,bei der ,kundschaft #aaj ,der ,detailreisende #adf ,der ,reisende im ,ausland #aec ,ein ,schluwort an die ,auslandsreisenden #aha ,einleitung4 ,ich war noch ,lehrling1 aber ein ansehnlicher strammer ,kerl4 ,meine ,lehrzeit diente ich ab in einem ,tuch- und ,manufakturwarengeschft4 ,tagtglich kamen ,reisende zu uns1 gute und auch recht wenig verlliche4 ,schlielich traute ich es mir zu1 von vornherein zu beurteilen1 ob der oder jener ein ,geschft oder eine ,pleite8 machen werde4 ,mein ,chef war einer der alten ,schule4 ,er hatte vor nichts mehr ,respekt als vor einem berfllten ,lager4 ,so hrten selbst die ,reisenden bekannter ,huser seine stndige ,redensart3 ,ich bin mit allem versehen1 diesmal brauche ich wirklich nichts48 ,trotzdem kam es zu manchem guten ,geschft fr die ,reisenden4 ,ich mute oft ,muster1 die zurckgeblieben oder die zu einer engeren ,auswahl zurckgelassen worden waren1 nach dem ,hotel tragen1 das die ,reisenden beherbergte4 ,wie gut die es hatten6 ,setzten sich an die reichbesetzte ,tafel81 tranken1 rauchten1 spielten ,karten und lieen1 wie man daheim zu sagen pflegte1 den lieben ,gott einen guten ,mann sein4 ,damals schon stand es bei mir fest3 ,ich wollte ,reisender werden4 ,im ,geiste sah ich mich dann schon mit groen ,koffern durch die ,welt streifen4 ,natrlich verdiente ich auch recht viel ,geld und lie es mir wohl sein1 -- in ,gedanken natrlich6 ,aussichten und ,hoffnungen4 ,das ,glck war mir gnstig6 ,ich lernte im dritten ,jahre4 ,unser junger ,mann machte sich selbstndig1 sein ,nachfolger schlug nicht ein1 da wurde ich denn feierlichst im letzten halben ,lehrjahr zum ,reisenden der ,firma ,n4 ,n4 ernannt4 ,mein ,traum war damit natrlich noch nicht erfllt4 ,statt der groen ,koffer8 begleiteten mich zwei1 allerdings auch nicht unansehnliche ,handkoffer auf meinen ,streifzgen in die ,thringer ,drfer1 denn ich war ,detailreisender84 ,mit hochgespannten ,erwartungen ging ich auf die ,tour1 flgellahm stellte ich sie wieder ein1 nach fteren vergeblichen ,anstzen1 ,erfolge zu erzielen4 ,hatte ich ein ,dorf abgeklappert und ging in ein anderes1 dann berfiel mich die ,angst3 ,wird das ,geschft besser werden1 als es war8 ,und es war nicht gut6 ,nicht annhernd erzielte ich den ,umsatz1 den mein ,vorgnger erzielt hatte4 ,um ,ausreden war ich zwar nicht verlegen4 ,ich glaubte sie selber4 ,und da mein ,chef mir vertraute1 htte es noch lange so gehen knnen4 ,zu meinem ,glck lernte ich1 trbselig einmal in der ,schenke sitzend1 einen ausgepichten8 ,reisenden kennen4 ,er war selbst ,chef und meine schrfste ,konkurrenz6 ,so manches mal hatte ich erfahren1 da ,kunden1 die bei meinem ,besuch nichts brauchten81 zwei ,tage spter bei ihm gekauft hatten4 ,ich war also nicht gut auf ihn zu sprechen4 ,dieser ,mann nahm mich vor1 just wie der ,vater seinen ,jungen vornimmt4 ,und ich1 ich wurde ganz klein4 ,ein guter ,rat4 ,ich wute nicht1 sollte ich ihm mitrauen8 ,wollte er mich nur los sein8 ,wer aber brgte denn dafr1 da mein ,nachfolger nicht viel tchtiger war als ich8 ,so glaubte ich meinem ,berater4 ,heimgekommen erklrte ich meinem ,chef1 da ich nach beendeter ,lehrzeit ausfliegen wrde4 ,ich sei kein ,reisender1 wrde es so niemals werden1 ich mte noch viel lernen1 ehe ich einmal wieder mit dem ,musterkoffer wandern wrde4 ,so ging ich und lernte6 ,und nach vielen ,jahren ging mein ,traum wirklich in ,erfllung3 ,ich reiste mit drei groen ,musterkoffern und verdiente ein leidliches ,geld4 ,ich hatte aus ,fehlern gelernt6 ,was ich an ,erfahrungen gesammelt habe1 das will ich nun1 schlicht und einfach1 wie es mir gegeben ist1 allen ,handlungsgehilfen mitteilen1 die auch auf der ,reise sind1 oder doch den sehnschtigen ,wunsch haben1 auf die ,reise geschickt zu werden4 ,denn den ,wunsch1 der meinen ,jugendtraum ausmachte1 verstehe ich6 ,ist auch der ,beruf des ,reisenden anstrengender als der eines ,verkaufs- oder ,kontorangestellten1 so bringt er doch auch recht viel ,abwechslung1 er gibt eine freie und selbstndige ,stellung und -- ein guter ,reisender wird noch immer recht gut bezahlt6 ,wer soll reisen8 ,ich sagte in meiner ,einleitung schon1 da eigentlich mein erster ,mierfolg die ,grundlage abgab dafr1 da ich spter ein leidlicher ,reisender wurde4 ,ich sagte ebenfalls1 da der ,beruf des ,reisenden anstrengender ist1 als irgend ein anderer kaufmnnischer ,beruf4 ,davon will ich auch jetzt ausgehen1 wenn ich die ,frage beantworte3 ,wer soll reisen8 ,unerwnschte ,abwechslung4 ,heute hier1 morgen dort6 ,bald im dumpfen ,eisenbahnabteil1 in dem man kein ,fenster ffnen darf1 weil es zieht81 bald auf den ,stationen1 beim ,trffnen1 wirklichem ,zug ausgesetzt4 ,bald unertrgliche ,hitze -- bald wieder empfindliche ,klte4 ,heute lachender ,himmel1 morgen das bekannte ,hundewetter4 ,einen ,hund1 so sagt man1 schickt man nicht hinaus6 ,der ,reisende darf nicht fragen1 was fr ,wetter ist4 ,er mu hinaus4 ,und kommt er mde in sein ,gasthaus1 das fr ihn das ,heim darstellen soll1 dann merkt er nur allzubald1 da der ,geist willig1 aber das ,fleisch schwach ist4 ,hier wird so gekocht1 dort wieder ganz anders4 ,hei und kalt wie das ,wetter ist1 so geht es auch mit den ,speisen1 alles durcheinander4 ,dabei trotzdem eine ,speisekarte von frchterlicher ,eintnigkeit4 ,man kommt manchmal auf den ,gedanken1 da die ,gasthuser ihre ,speisekarten mit aller ,gewalt vereinheitlichen wollen4 ,dann das ,zimmer6 ,feuchte ,bettwsche ist ja vielfach ein ,zeichen von ,schlamperei6 ,wo sie zu finden ist1 darf man in neun von zehn ,fllen getrost annehmen1 da schon ein anderer ,adam von diesem ,bettlaken verhllt wurde4 ,es wurde dann nur angefeuchtet und stark gepret1 damit sich die alten ,brche verloren1 und nun soll es traulich den neuen ,leib umschlieen4 ,aber nicht immer ist das so6 ,in der ,reisezeit wird in gut besuchten ,gasthusern die ,wsche knapp4 ,ist das ,wetter nicht gut1 trocknet es schlecht1 mu so manchesmal zur wirklich gewaschenen ,wsche gegriffen werden1 wenn diese noch feucht ist4 ,und dann die ,nerven6 ,ein ,reisender mu ,pferdestrnge als ,nerven haben1 sonst reibt er sich beizeiten auf4 ,drei angeborene ,eigenschaften4 ,aus allem dem ist zu erkennen1 da jeder1 der reisen will1 eine eiserne ,gesundheit sein eigen nennen mu4 ,das ist aber erst eine ,vorbedingung6 ,wenn mein erster ,ausflug nicht von ,erfolg begleitet war1 dann lag das zu einem guten ,teil -- abgesehen von den ,kenntnissen1 die ich nicht hatte und von denen noch die ,rede sein wird -- daran1 da ich eben blutjung war4 ,so ein junger ,guckindiewelt1 mag er nun ,engros- oder ,detailreisender sein1 wird immer ber die ,achsel angesehen4 ,er kommt von vornherein schlecht ins ,geschft4 ,hat er aber wirklich diese ,schwierigkeit berwunden1 so vermag er doch seinen ,worten nicht den ueren ,nachdruck zu geben1 den nur eine in sich gefestigte ,persnlichkeit auszuben vermag4 ,gewi kann man auch zu einem jungen ,mann ,vertrauen haben1 aber in der ,regel stellt es sich nur dann ein1 wenn der junge ,reisende bereits bekannter geworden ist4 ,das ,vertrauen1 das gar nicht erst hergestellt werden mu1 das vielmehr unbewut da ist1 hat das ,alter vor der ,jugend voraus4 ,wer deshalb auf die ,reise gehen will1 soll es nicht tun1 wenn er nicht mindestens die ,zwanzig8 auf dem ,rcken hat4 ,vom ,alter hngt nmlich noch eine dritte ,eigenschaft ab1 die der ,reisende haben mu6 ,ich werde in meiner ,kauflust immer beeinflut von dem ,aussehen des ,ladens1 den ich betrete4 ,ich glaube sagen zu drfen1 da es fast jedem ,kufer so geht4 ,ein freundlicher1 solide aussehender ,laden1 ein gewinnender ,verkufer bewirken oft einen greren ,einkauf1 als wirklich tadellose ,waren1 die nur das ,unglck haben1 in einem unfreundlichen ,laden zur ,schau gestellt und von einem weniger tchtigen ,verkufer angepriesen zu werden4 7,siehe auch das ,werkchen von ,curt ,bsch im gleichen ,verlage3 ,vom ,verkaufen47 ,beim ,reisenden liegen die ,dinge noch anders4 ,zunchst stehen sich hier ,kufer 7der ,kunde7 und ,verkufer 7der ,reisende7 durchaus nicht mit der ,absicht gegenber zu verkaufen und zu kaufen4 ,die ,absicht1 zu verkaufen ist wohl immer vorhanden1 die ,absicht zu kaufen fast nie6 ,im ,laden kommt dem ,verkufer die bereits ausgestellte ,ware1 die doch ein gewichtig ,wrtlein mitspricht1 zu ,hilfe4 ,der ,reisende hat oft die ,hauptschwierigkeit zu berwinden1 ehe er den ,kunden dazu gebracht hat1 die ,muster berhaupt ansehen zu wollen4 ,er ist also beim ersten ,angriff ganz allein auf seine ,person angewiesen4 ,es gibt ,menschen1 die man auf den ersten ,blick gern hat1 sie flen sofort ,vertrauen ein4 ,es gibt andere1 denen man mitraut1 denen man unbewut nicht wohl will4 ,ein schnes ,kind wird immer mehr ,schokolade bekommen1 als ein weniger schnes oder gar hliches4 ,die ,schokolade1 die den ,reisenden erfreut1 sind die ,auftrge4 ,ein ,adonis oder ,apoll braucht der ,reisende zwar nicht zu sein1 aber er soll doch mglichst krperlich ansehnlich sein und ein sympathisches ,aeueres haben4 ,mit diesen drei ,eigenschaften 7,gesundheit1 reifes ,alter1 sympathische ,ansehnlichkeit71 die der ,reisende selten erwerben kann1 die er hchstens zu verbessern vermag1 ist es aber lngst nicht getan4 ,wer reisen will1 mu bestimmte ,fhigkeiten besitzen1 ohne die fr ihn der ,erfolg seiner ,ttigkeit ausgeschlossen ist4 ,es mag wohl einmal eine ,zeit gegeben haben1 in der man auch im ,geschftsleben den guten ,freund1 der uns besuchte1 auf das ,kanapee ntigte und fr ihn auftrug1 was ,kche und ,keller boten4 ,vielleicht hatte es aber auch damals schon damit sein ,bewenden4 ,der ,reisende sucht seine ,kundschaft nicht zu solchem ,zweck auf1 sondern um ,geschfte zu machen4 ,freundschaft4 ,da wird er bald merken1 da nicht nur in ,geldsachen die ,gemtlichkeit aufhrt1 sondern auch in ,geschftssachen die ,freundschaft4 ,ich habe so manchen ,kunden kennen gelernt1 der gut bei mir kaufte1 so lange unser gegenseitiges ,verhltnis ein auf ,vertrauen gegrndetes geschftliches war4 ,als das anders wurde1 als wir uns freundschaftlich nher traten1 da wurde zwar die ,freundschaft grer1 die ,auftrge aber -- kleiner4 ,kein ,wunder6 ,einem ,freund kann man mit beweglicheren ,klagen kommen1 ihn kann man leichter vertrsten1 ihn wird man auch leichter los als den ,nur-,geschftsfreund4 ,wer heute als ,reisender verkaufen will1 mu andere ,wege gehen1 als sie frher gangbar waren4 ,er mu dem ,kunden1 den er besucht1 klar machen knnen1 da er gerade die ,ware braucht1 die der ,reisende zu verkaufen hat1 da die ,ware1 die er fhrt1 alle ,vorzge vereint1 die nur immer eine ,ware haben kann1 da sie vor allem gut und billig ist4 ,der ,reisende1 der so arbeiten will1 mu vor allen ,dingen seiner ,sache sicher sein6 ,reisestimmungen4 ,gewi spielen auch manche ,charaktereigenschaften in der ,reisettigkeit eine ,rolle4 ,wer das ,leben von der heiteren ,seite nimmt1 d4 h4 wer den ,dingen immer eine gute ,seite abgewinnen kann1 wer den rechten ,humor zur rechten ,zeit hat1 der wird immer lieber gesehen werden1 als ein ,mensch1 der aussieht wie vierzehn ,tage ,regenwetter84 ,dann gehrt zum ,reisen ein offener ,blick4 ,der ,reisende mu wissen1 an wen sein ,kunde die ,waren verkauft4 ,er mu erkennen1 ob die ,kundschaft seines ,kunden aus ,arbeitern1 ,landwirten oder ,angehrigen der oberen ,zehntausend besteht4 ,er mu auch in der ,lage sein1 einem ,kunden1 der gar zu arg ber die schlechten ,zeiten klagt1 mit ,rat und ,tat zur ,seite zu stehen1 er mu fhlen1 wo ihn der ,schuh drckt4 ,sodann gebraucht der ,reisende ,verantwortlichkeitsgefhl und zwar mehr1 als irgend ein anderer ,angestellter4 ,bei diesem sorgt immer die geschftliche ,ordnung1 das ,auge des ,prinzipals und die ,gewohnheit dafr1 da die ,pflicht erfllt wird4 ,der ,reisende hat keine ,geschftszeit1 auf ihm ruht nicht das ,auge des ,prinzipals4 ,er hat nur eine ,triebfeder3 sein ,verantwortlichkeitsgefhl und nur einen ,mastab1 ob er seine ,pflicht erfllt hat3 den ,erfolg4 ,unverdrossen mu der ,reisende sein und unermdlich4 ,es kommt bei jedem ,reisenden einmal eine ,zeit1 in der die ,kommissionen sich nicht einstellen wollen und dafr die ,briefe vom ,haus8 einlaufen mit der unangenehmen ,frage1 warum und wieso die letzte ,woche keine ,erfolge gebracht hat4 ,wer da den ,mut verliert1 ist verloren6 ,nur nicht mit der ,stimmung an das ,geschft gehen3 ,es ist doch vergeblich6 ,lieber die ,tour abbrechen4 ,ein richtiger ,reisender darf sich vom ,geschick nicht unterkriegen lassen4 ,gab es einmal wenig ,kommissionen1 gut1 ein ,grund mehr1 dafr zu sorgen1 da sie nun zahl- und umfangreicher kommen4 ,und auch nicht sagen3 ,heute geht es nicht1 vielleicht geht es morgen besser4 ,oder3 ,in dem ,nest ist doch nichts los1 also fort1 wo anders hin4 ,nein6 ,wenn ,kunden an einem ,platz nicht gekauft haben1 dann gilt es1 neue ,kundschaft zu suchen1 die dann eben den ,ausfall decken mu4 ,ich sprach schon davon1 da der ,reisende seiner ,sache sicher sein msse4 ,damit meine ich durchaus nicht nur1 da er die selbstverstndliche ,gewiheit1 die feste ,ueberzeugung haben mu1 ein gutes und leistungsfhiges ,haus zu vertreten4 ,nein1 er mu in der ,lage sein1 seine ,gewiheit und seine ,ueberzeugung zu der seines ,kunden zu machen4 ,dazu braucht er vor allen ,dingen ,waren- und ,branchenkenntnis4 ,ich stand einmal als ,unbeteiligter im ,privatkontor eines meiner ,kunden4 ,drauen tauchte ein ,reisender auf4 ,kein ,konkurrent von mir1 er wollte vielmehr andere ,waren absetzen4 ,mein ,kunde sah sich die ,muster an und verglich sie mit seinem ,bestande4 ,dabei hatte sich wohl herausgestellt -- oder war es nur ein ,bluff81 da seine ,lagerware billiger war als die bemusterte4 ,ich war gespannt1 wie sich mein ,kollege benehmen wrde6 ,ich will es vorausschicken3 ,herzlich ungeschickt6 ,er bemhte sich gar nicht1 sich selbst ein ,urteil ber die ,ursache des ,preisunterschiedes zu bilden1 sondern verfiel in ,redensarten4 ,er hatte vorzgliches ,elssser ,fabrikat81 die ,ware meines ,kunden wre hingegen sicher aus irgend so einer ,quetsche81 sie htte augenscheinlich zuviel ,appretur8 und wre dadurch griffig81 d4 h4 sie tuschte durch ihr ,aussehen ber ihre mangelhafte ,gte hinweg4 ,den ,beweis wollte mein ,kollege sogleich durch den ,fadenzhler8 fhren4 ,htte er es doch nicht getan6 ,er htte zwar kein ,geschft gemacht1 aber er htte sicher nicht auer dem ,schaden noch den ,spott zu tragen gehabt6 ,die ,fadenzhlung ergab vollstndig gleiche ,qualitt der ,muster und der ,ware4 ,da sieht mein ,kunde die ,auszeichnung6 ,sie enthielt die ,buchstaben ,c4 ,g4 ,w4 ,s41 ,c4 ,i4 und den ,preis4 ,hren ,sie mal81 sagte da mein ,kunde zu meinem ,kollegen1 ,ihre ,ware ist von ,c4 ,g4 ,wwe4 und ,sohn1 es ist genau dieselbe ,qualitt wie die meinige1 die nmlich auch daher ist4 ,ihr gutes ,elssser ,fabrikat8 ist in ,thringen entstanden48 ,mu schon der ,verkufer in einem ,laden genaue ,warenkenntnis haben1 dann der ,reisende erst recht4 ,der ,verkufer darf doch bei der ,mehrzahl seiner ,kunden voraussetzen1 da sie noch weniger ,warenkenntnis haben1 als er4 ,anders der ,reisende4 ,seine ,kunden kennen in der ,regel die ,ware1 sie lassen sich nicht ein ,x fr ein ,u vormachen4 ,mein ,kollege1 von dem ich eben sprach1 hatte aber noch einen anderen ,fehler begangen4 ,er vertrat in der ,tat eine groe ,fabrik aus dem ,elsa4 ,gerade die ,ware1 die mein ,kunde ansah1 bezog aber seine ,firma aus einer ,thringer ,weberei4 ,ich habe mich spter erkundigt und erfahren1 da die ,firma des ,reisenden zu den gleichen ,preisen verkaufte1 wie die ,weberei direkt den ,kleinhndlern lieferte4 ,nur hatte mein ,kollege nicht gewut1 da seine ,preise hher sein muten1 weil zwischen dem ,kauf der ,ware meines ,kunden und seinem versuchten ,verkauf eine enorme ,baumwollteuerung eingesetzt hatte4 ,zur ,warenkenntnis gehrt deshalb auch eine genaue ,marktkenntnis1 die man sich mhelos durch stetes ,studium des ,handelsteils groer ,zeitungen aneignen kann4 ,nehmen wir aber einmal an1 es htten wirklich ,qualitts- oder andere ,unterschiede zwischen den ,futterstoffen bestanden4 ,dann mu der ,reisende sie sofort erkennen4 ,er mu in der ,lage sein1 dem ,kunden begreiflich zu machen1 da seine ,ware deshalb teurer ist1 weil sie irgend welche ,vorzge vor den billigeren hat4 ,um das nachweisen zu knnen1 gehrt oft zur ,warenkenntnis die genaue ,kenntnis der ,herkunft des ,rohmaterials4 ,falsche ,angaben aus ,unkenntnis4 ,damit aber nicht genug4 ,der ,reisende ist eine ,vertrauensperson4 ,in doppelter ,hinsicht4 ,sein ,prinzipal hat zu ihm das ,vertrauen1 da er ,geschfte macht und hilft1 das ,geschft hoch zu bringen1 den guten ,kundenkreis zu vergrern2 der ,kunde erwartet und darf es erwarten1 da ihn der ,reisende sachverstndig bert4 ,besonders gilt das bei neuen ,artikeln6 ,bleiben wir einmal bei der ,tuchbranche6 ,da mu der ,reisende zweierlei genau kennen4 ,das eine fllt in die ,waren-1 das andere in das ,gebiet der ,branchenkenntnis4 ,auch da erinnere ich mich eines ,beispiels4 ,mein ,lehrherr kaufte einmal von einem ,leipziger ,engros-,haus eine ,neuheit1 die uns besonders empfohlen wurde4 ,sie war unzweifelhaft hochmodern und zudem sehr eigenartig4 ,der ,preis war ziemlich gepfeffert4 ,der ,reisende wurde um ,auskunft gebeten1 ob und wie der ,stoff sich tragen wrde6 ,gut1 sehr gut6 war die ,antwort4 ,darauf wurde das ,muster in drei ,farben in halben ,stcken bestellt4 ,die ,stoffe gingen auch flott weg4 ,sie trugen sich ja gut1 sehr gut1 wie der ,reisende erklrt hatte4 ,da sie teuer waren1 kauften sie unsere verwhntesten ,kunden4 ,ein ,schneidermeister1 der es nicht mit dem alten ,grundsatz hielt1 da man den ,schmied im ,dorf an dem ,haus erkenne1 wo das ,tor aus der ,angel sei1 fertigte sich selbst einen ,anzug von unserer ,neuheit an4 ,nachdem er den ,anzug vier ,wochen getragen hatte1 besuchte er uns wieder4 ,ich sehe ihn noch1 wie er ganz trockenen ,tones bat1 wir mchten ihm doch eine ,schere zu dem gekauften ,stoff zugeben1 er msse fortwhrend ,fden abschneiden1 die sich von den aufgeworfenen ,karos gelst hatten4 ,wir waren leider einzelne ,kunden los geworden1 der ,reisende durfte sich fr meinen ,prinzipal auch einen anderen ,kunden suchen4 ,wie gesagt mu der ,reisende ,branchenkenntnis haben4 ,dazu rechne ich1 da er wei1 was modern ist1 dazu rechne ich1 da er auch wei1 wann die gnstigste ,einkaufszeit ist1 wann ein ,artikel besonders krftig vertrieben werden mu4 ,niemals soll es sich aber der ,reisende beikommen lassen1 seine ,waren- und ,branchenkenntnisse zu mibrauchen4 ,das kommt immer an den ,tag6 ,povel8 mu als ,povel8 verkauft werden und ein ,artikel1 der sich nicht bewhrt hat1 bewhrt sich nicht dadurch1 da man ihn als besonders neu und gut bewhrt hinstellt4 ,wie aber sollen die ,branchen- und ,warenkenntnisse erworben werden8 ,die ,grundlage mu in der ,praxis gelegt werden6 ,ich persnlich stehe auf dem ,standpunkt1 da sie zweckmig im ,detailgeschft gelegt wird4 ,leider hat unsere ,lehre gerade hier empfindliche ,lcken und mehr als ein ,lernender ist darauf angewiesen1 seine ,kenntnisse mhsam aufzupicken81 wie der ,amerikaner zu sagen pflegt4 ,aber die ,vorbedingung ist fr ihn in einem ,detailgeschft gnstiger1 als sie fr den ,lageristen in einem ,engrosgeschft ist4 ,hier geht immer die ,ware durch die ,hnde des ,lernenden1 dort lernt der ,angestellte hauptschlich die ,marke und die ,packung kennen4 ,am besten ist es aber1 wenn es der ,reisende ermglichen kann1 auch die ,fabrikation der von ihm vertriebenen ,waren kennen zu lernen4 ,es ist deshalb sehr zu begren1 da groe tonangebende ,firmen mehr und mehr die ,furcht vor dem ,verrat der ,fabrikationsgeheimnisse abtun und die ,besichtigung ihrer ,fabrikationsrume gestatten4 ,allgemeine ,bildung4 ,der ,reisende mu eine gute ,allgemeinbildung haben4 ,das erleichtert ihm das ,geschft1 das macht sein ,leben inhaltsreicher4 ,auf keinen ,fall soll aber der ,reisende unter ,allgemeinbildung nur die ,kenntnis des politischen ,lebens verstehen oder gar die ,erzhlung pikanter ,geschichtchen4 ,im ,gegenteil soll sich jeder ,reisende im allgemeinen vor politischen ,kannegieereien hten4 ,freilich kann und soll er ,bescheid wissen1 um nicht durch ,unwissenheit aufzufallen4 ,er mu aber seine ,meinung fr sich behalten knnen4 ,unter ,allgemeinbildung verstehe ich jedoch etwas anderes4 ,ich will hier die ,allgemeinbildung nur streifen1 die vielleicht eine ,branche besonders fordert4 ,der ,buchhandlungsreisende mu sich mit seinen ,kunden ber die ,literatur unterhalten knnen1 wer in ,musikinstrumenten reist1 mu ber unsere ,musikgren unterrichtet sein1 wer ,sportartikel vertreibt1 ber den ,sport und seine ,gren usw4 ,jeder ,reisende mu aber in der ,lage sein1 sich mit seinem ,kunden zu unterhalten1 ber ,dinge1 die allgemein besprochen werden4 ,oft wird er dabei gewahr werden1 da seine ,schulbildung durchaus nicht ausreichte1 ihm die ,bildung zu vermitteln1 die er nun im ,leben braucht4 ,da heit es denn3 ,lesen1 lernen1 immer wieder lesen und lernen6 ,in allererster ,linie mu der ,reisende die kaufmnnischen ,wissenschaften kennen4 ,lernte er sie nicht in der ,schule oder in der ,fortbildungsschule kennen1 dann gilt es ,fachliteratur zu studieren4 ,es macht einen klglichen ,eindruck1 wenn z4 ,b4 ein ,prinzipal eben den ,brsenzettel oder den ,handelsteil seines ,leibblattes studiert1 mit dem eben eintretenden ,reisenden eine ,unterhaltung anknpfen will und dieser keine ,ahnung von der ,brse1 ihren ,gewohnheiten und ihren ,geschften hat4 ,sprachunarten4 ,soll ich hervorheben1 da der ,reisende ein gutes ,deutsch sprechen mu8 ,leider ist es notwendig1 gerade auf diesen ,punkt einzugehen4 ,in der ,tat sprechen manche ,reisenden ein frchterliches ,deutsch4 ,besonders dann1 wenn sie sich in den ,sprachunarten ihres ,dialektes gefallen4 ,der ,sachse soll sich immer vor ,augen halten1 wo er sein geliebtes ,schsisch redet4 ,was in ,sachsen niemand auffllt1 was in ,thringen leicht ertragen wird1 fordert den ,spott des ,niederdeutschen heraus4 ,natrlich gilt das nicht nur den ,sachsen1 sondern allen ,dialekt sprechenden ,volksgenossen4 ,schlimmer aber als ,dialekt-,deutsch ist ein ,gemisch von ,deutsch und fremdsprachlichen ,brocken4 ,wer eine fremde ,sprache nicht ganz beherrscht1 soll sich hten1 sie zu gebrauchen4 ,in meiner ,erinnerung haftet immer noch ein ,reisekollege1 der in vielen ,gasthusern unter dem ,spitznamen ,dampramang8 bekannt war4 ,und warum8 ,er war ein lustiger ,geselle6 ,war er allzu launig gewesen und wurde zum ,rckzug geblasen1 dann war seine immerwhrende ,entschuldigung1 sein ,dampramang8 sei mit ihm durchgegangen4 ,er hat es gewi manchmal bedauert1 da sein ,temperament mit ihm durchging und ihn immer wieder veranlate1 ,fremdwrter nicht richtig anzuwenden oder falsch auszusprechen4 ,dabei will ich durchaus nicht etwa raten1 keine ,sprachkenntnisse zu erwerben1 oder nicht da ,dialekt zu sprechen1 wo es angebracht ist4 ,im ,gegenteil6 ,wer jemals das ,ausland bereisen will1 mu gute1 sehr gute ,sprachkenntnisse haben1 ja1 es kann ihm schon im ,inland unangenehm werden1 wenn er sie nicht hat4 ,das gilt den ,reisenden1 die unsere ,grenzlnder bereisen1 ,elsa1 ,lothringen und ,polen4 ,ob der ,reisende den ,dialekt seiner ,kundschaft sprechen soll1 hngt von den ,umstnden ab4 ,wenn jemand bayerische ,handwerksmeister besucht und etwa in ,rixdorf daheim ist1 der wird gewi keinen allzu freundlichen ,empfang finden4 ,kann er den ,anklang an den bayerischen ,dialekt finden1 ist er entschieden besser daran4 ,wer aber weltgewandte ,kaufleute besucht1 soll sich nicht einreden1 mit einem mhsam eingedrillten ,dialekt ,eindruck zu machen4 ,ganz von selbst achtet der gebildete ,mann auf sein ,aeueres4 ,ganz von selbst wird er in seiner ,kleidung das richtige finden und ,uebertreibungen vermeiden1 die ihn in den ,geruch eines ,stutzers bringen4 ,und doch mchte ich noch ein paar ,worte auf das ,aeuere des ,reisenden verwenden4 ,wir sind ja ,gottlob aus der ,gigerlzeit heraus1 aber mancherlei ist doch sitzen geblieben4 ,der ,reisende trage stets einen dunklen1 modernen1 aber nicht fatzkenhaften ,anzug4 ,da er immer sauber gebrstet und niemals fleckig sein darf1 ist selbstverstndlich4 ,dabei gibt es gewisse ,unterschiede6 ,der ,reisende1 der ,kolonialwarenhndler besucht1 kann nicht nur1 sondern er soll sich grere ,reserve auferlegen1 ausfallende ,moden mitzumachen1 als der ,reisende1 der mit ,modewarenhndlern zu tun hat4 ,ueber zweckmige ,kleidung werde ich unter ,ausrstung8 noch einiges zu sagen haben4 ,eine weitere ,fhigkeit1 die keinem ,reisenden abgehen darf1 mchte ich ,lebenskunde nennen4 ,ein ,reisender mu unsere sozialen ,zeitstrmungen kennen1 er mu in der wirtschaftlichen ,gliederung unseres ,volkes bewandert sein4 ,ist er das nicht1 kann ihm mancherlei ,unbill begegnen4 ,die ,lebenskunde wirkt sehr stark auf das ,geschft ein4 ,hat sie der ,reisende nicht1 kann es ihm leicht passieren1 da er dem ,kunden ,waren aufreden will1 fr die sein ,abnehmerkreis gar keine ,verwendung hat4 ,dann wundert sich der ,reisende ber den ,kunden1 den seine ,waren nicht ansprechen2 er sollte sich ber seine mangelhafte ,lebenskunde entrsten und diese verbessern4 ,er wird dann keine ,ursache mehr haben1 sich ber seinen ,kunden zu wundern4 ,die ,lebenskunde wird den ,reisenden ganz von selbst davor bewahren1 ,unarten zu begehen1 die ihm schaden mssen4 ,es ist eine ,unart1 wenn der ,reisende1 der ,geschfte machen will und soll1 dem ,kunden nicht nur ,waren1 sondern auch seine politische ,meinung aufhalsen will4 ,es ist eine ,unart1 wenn ein ,reisender gegen ,mitreisende unhflich oder doch nicht voll zuvorkommend ist1 weil diese vielleicht ein einfaches ,gewand anhaben4 ,es ist schlielich auch eine ,unart1 ,sitten und ,gebruche zu verspotten1 ber elende ,nester zu schimpfen und ber verlotterte ,wirtschaften zu rsonieren4 ,der dadurch verletzte ,lokalpatriotismus kann dann frchterlich werden2 mir scheint1 mit ,recht4 ,erstickte ,fhigkeiten4 ,vor einem soll sich der ,reisende hten1 ganz besonders der ,anfnger1 nmlich davor1 eine ,auffassung vom ,reiseleben anzunehmen1 wie sie ein ,buchdrucker in einer mitteldeutschen ,stadt kundgab1 der damit zur ,drucksachenreklame anzufeuern versuchte1 da er erklrte1 die ,reisenden shen sich lediglich auf ,kosten ihrer ,chefs die ,welt an und msteten sich an reichbesetzten ,tafeln4 ,die ,gefahr1 im ,reiseleben ein ,wohlleben zu sehen1 ist besonders fr den ,anfnger nicht zu unterschtzen4 ,nicht berall hat sich ,gottlob der ,brauch eingebrgert1 den ,reisenden auf der ,tour zu berwachen oder berwachen zu lassen4 ,es gibt aber ,firmen1 die eine sehr scharfe ,kontrolle ausben1 es gibt sogar solche1 die ihre ,reisenden durch andere ,reisende kontrollieren lassen4 ,eine solche ,ueberwachung kann sich der ,reisende1 der voll seine ,pflicht tut1 nicht gefallen lassen1 umsomehr soll er sich hten1 sie notwendig zu machen4 ,schrzen und ,kartenspiel haben schon manche hoffnungsvolle ,fhigkeit erstickt4 ,nicht zuletzt trgt unser ,hotelleben die ,schuld daran4 ,hat der ,reisende seine ,berichte gemacht1 seine ,kommissionen -- er hat deren hoffentlich recht viele -- berschrieben1 dann wei er nicht1 was er mit dem ,abend anfangen soll4 ,im ,hotelzimmer mag er nicht sitzen1 weil er scheel angesehen wird1 wenn er nichts verzehrt1 auf seinem ,zimmer mangelt ihm die ,gesellschaft -- und besonders forsche8 ,kollegen finden sich berall zum 444 ,bummel4 ,hand davon6 ,geht es nicht1 im ,hotelzimmer zu sitzen ohne mehr zu verzehren als angenehm ist und als ,bedrfnis empfunden wird1 dann kann man sich ,gesellschaft auf dem ,zimmer dadurch schaffen1 da man gute ,bcher oder ,fachzeitschriften durchliest und soweit man davon abhngig ist1 auch die ,modeliteratur studiert4 ,will man sich aber besondere ,gensse verschaffen -- dann besuche man die ,sitzungen oder die ,vortrge kaufmnnischer ,vereine -- und man wird auf seine ,rechnung kommen4 ,meine schnsten ,reiseerinnerungen stammen aus solchen ,sitzungen4 ,das ,recht und der ,reisende4 a7 ,der ,dienstvertrag4 ,die rechtliche ,stellung des ,reisenden ist nicht einfacher als die des ,handlungsgehilfen schlechthin1 sie ist vielmehr verwickelter und es stellen sich bei ihm noch leichter ,unzutrglichkeiten in der ,abgrenzung der ,rechte und ,pflichten ein4 ,es sollte deshalb oberster ,grundsatz fr jeden ,reisenden sein1 einen schriftlichen ,dienstvertrag abzuschlieen1 denn3 ,was du schwarz auf wei besitzt1 kannst du getrost nach ,hause tragen4 ,der ,dienstvertrag selbst sei klar und leicht falich4 ,rechte1 die nicht zweifelsfrei im ,handelsgesetz gewhrleistet sind1 mu sich der ,reisende im ,vertrag sichern4 ,allgemeines ,recht4 ,wer ist ,reisender8 ,reisender in unserem ,sinne ist ein ,handlungsgehilfe1 der zur ,vornahme von ,geschften an ,orten verwandt wird1 an denen sich keine ,handelsniederlassung des ,geschftsinhabers befindet4 ,es kann aber schon jetzt gesagt werden1 da der ,stadtreisende bis auf einige ,vorschriften unerheblicher ,natur1 dem ,reisenden rechtlich gleichgestellt ist4 ,der ,reisende ist also erst einmal ,handlungsgehilfe4 ,es gelten deshalb fr sein ,dienstverhltnis die ,vorschriften des #f4 ,abschnittes des ,handelsgesetzbuches1 soweit sie in den #ei bis #ge niedergelegt sind4 ,weil der ,reisende ,handlungsgehilfe ist1 unterscheidet er sich vom ,agenten4 ,auch dadurch1 da in der ,regel der ,agent bestimmte ,pltze oder doch kleinere ,bezirke bearbeitet4 ,der ,hauptunterschied liegt aber darin1 da der ,reisende im innigen ,zusammenhang mit einem ,haus steht1 whrend der ,agent in der ,regel mehrere ,huser vertritt4 ,der ,reisende mu sich in die ,geschftsdisziplin einfgen1 der ,agent ist sein freier ,mann4 ,handlungsgehilfe ist nun1 wer in einem ,handelsgewerbe zur ,leistung kaufmnnischer ,dienste gegen ,entgelt angestellt ist4 ,gleich die ersten ,vorschriften des sechsten ,abschnittes sind erheblich fr den ,reisenden4 ,der ,reisende darf ohne ,einwilligung des ,prinzipals kein ,handelsgewerbe betreiben1 er darf auch nicht im ,handelszweige seines ,prinzipals fr eigene oder fremde ,rechnung ,geschfte machen4 ,die ,einwilligung des ,prinzipals gilt jedoch als erteilt1 wenn ihm bei der ,anstellung bekannt ist1 da der ,reisende ein ,handelsgewerbe betreibt und er die ,aufgabe des ,betriebes nicht fordert4 ,verletzt der ,handlungsgehilfe diese ,vorschriften1 so gibt er dem ,prinzipal einen wichtigen ,grund8 zur fristlosen ,kndigung1 d4 h4 zur sofortigen ,entlassung4 ,auerdem kann aber der ,prinzipal ,schadenersatz verlangen oder die ,vergtung1 die der ,reisende durch die ,vertragsverletzung bezog4 ,gehalt und ,spesen im ,krankheitsfall4 ,die ,vorschriften des #fb sind an und fr sich sehr problematischer ,natur1 sie kommen fr den ,reisenden wenig oder gar nicht in ,betracht4 ,hingegen erfordert #fc des ,handelsgesetzbuches die volle ,aufmerksamkeit4 ,dieser ,paragraph bestimmt1 da dem ,handlungsgehilfen im ,falle er durch unverschuldetes ,unglck an der ,leistung der ,dienste behindert wird1 sein ,anspruch auf ,gehalt und ,unterhalt1 jedoch nicht auf eine lngere als sechswchentliche ,dauer verbleibt4 ,er bestimmt weiter1 da ,bezge aus einer ,kranken- und ,unfallversicherung nicht am ,gehalt oder ,unterhalt gekrzt werden knnen4 ,nun ist der ,paragraph so gefat1 da der erste ,absatz den ,gehaltsanspruch festlegt1 der andere ,absatz die ,abzge verbietet4 ,der zweite ,absatz schliet mit dem ,satz3 ,eine ,vereinbarung1 welche dieser ,vorschrift zuwiderluft1 ist nichtig84 ,weil dieser ,satz nicht in einem besonderen ,absatz gefat ist1 weil er nicht von ,vorschriften8 spricht1 hat die ,juristerei herausgefunden1 da ,vereinbarungen gegen den ersten ,absatz gltig sind4 ,andere ,gerichte haben das ,attentat auf den gesunden ,menschenverstand nicht mitgemacht1 sie stellten sich auf den ,standpunkt1 da der ,gesetzgeber keinen solchen ,unsinn habe festlegen wollen1 der zwar nicht gestattet1 dem ,angestellten ,bezge aus ,kassen vom ,gehalt abzuziehen1 der aber erlaubt1 das ganze ,gehalt einzubehalten1 wenn das vertraglich vereinbart ist4 ,weil aber die ,rechtsprechung beraus unsicher ist1 tut der ,reisende gut1 jeden ,dienstvertrag abzulehnen1 der ihm fr ,dienstbehinderung durch unverschuldetes ,unglck den ,gehaltsbezug nimmt4 ,da der ,anspruch auf ,gehalt und ,unterhalt besteht1 kann der ,reisende auch die sogenannten ,mundspesen verlangen1 wenn er auf der ,tour erwerbsunfhig wird4 ,diese ,mundspesen mssen zur vlligen ,deckung der ,kosten fr ,wohnung1 ,verpflegung und der kleinen ,bedrfnisse ausreichen4 ,ein ,landgericht hat einem erkrankten ,reisenden sogar die vollen ,spesen zugesprochen4 ,sein ,gehalt hat der ,reisende am ,monatsschlu zu empfangen1 es darf nicht erst am ,monatsschlu abgesandt werden1 sondern mu dann im ,besitz des ,reisenden sein4 ,kndigung4 ,vorsicht ist fr den ,reisenden bei der ,kndigung geboten4 ,am besten legt er gar keine ,kndigung fest1 dann gilt die gesetzliche1 d4 h4 es kann ihm die ,stelle nur gekndigt werden und er kann die ,stelle nur kndigen unter ,einhaltung einer ,frist von sechs ,wochen zum jeweiligen ,quartalsschlu4 ,die letzten ,kndigungstermine sind #af4 ,februar 7im ,schaltjahr der #ag471 #ai4 ,mai1 #ai4 ,august und #ai4 ,november4 ,vor diesen ,terminen1 d4 h4 unter ,einhaltung einer lngeren als sechswchentlichen ,frist kann immer gekndigt werden4 ,vielfach bestehen nun aber die ,prinzipale auf krzerer ,kndigung und es gibt auch ,flle1 in denen dem ,reisenden wenigstens fr die erste ,zeit mit einer krzeren ,kndigungsfrist gedient ist4 ,dann darf die ,frist zwar krzer sein1 als die gesetzliche1 sie darf aber nicht unter einem ,monat betragen1 sie mu ebenfalls fr beide ,teile gleich sein1 und sie ist nur zulssig fr den ,schlu eines ,kalendermonats4 ,die ,kndigung ist eine empfangsberechtigte ,willenserklrung1 sie mu also am letzten ,termin im ,besitz des ,reisenden sein4 ,eine ,kndigung1 die am letzten eines ,monats vom ,hause abgeht1 den ,reisenden somit erst am ersten eines ,monats trifft1 gilt nicht mehr fr das ,ende dieses ,monats4 ,dabei ist aber sehr wohl zu beachten1 da der ,reisende nicht den ,empfang der ,kndigung schuldhaft verzgern oder gar vereiteln darf4 ,aber auch diese ,vorschriften knnen umgangen werden4 ,dann nmlich1 wenn eine ,probestellung vereinbart wird und man ein ,dienstverhltnis auf bestimmte ,zeit abschliet1 oder wenn ein ,reisender zur ,aushilfe angestellt wird1 oder wenn er mehr als #ejjj ,mark ,gehalt bezieht1 oder wenn er fr eine auereuropische ,handelsniederlassung angenommen ist1 und der ,prinzipal ihm im ,falle er die ,stellung kndigt1 im ,vertrag freie ,heimreise zusichert4 ,ein paar ,worte ber die ,probestellung4 ,sie ist nicht zu verwechseln mit der ,stellung zur vorbergehenden ,aushilfe4 ,wird z4 ,b4 ein ,reisender wie folgt angestellt3 ,ich stelle ,sie zur ,probe mit einem ,gehalt von #bjjj ,mk4 jhrlich an8 und nichts weiter ber die ,kndigung vereinbart1 so gilt trotz der ,anstellung zur ,probe die gesetzliche ,frist4 ,lautet aber der ,dienstvertrag3 ,herr ,n4 ,n4 wird vom 444 ab als ,reisender1 zunchst zur ,probe angestellt4 ,bis zum ,ablauf von drei ,monaten steht beiden ,teilen das ,recht zu1 ohne ,einhaltung einer ,frist das ,dienstverhltnis zu lsen8 so ist diese ,abmachung ungltig4 ,wollen ,prinzipal und ,reisender eine ,probestellung vereinbaren1 so kann das1 wenn die ,kndigungsbestimmungen nicht ,platz greifen sollen1 nur geschehen1 indem der ,reisende auf eine bestimmte ,zeit angestellt wird4 ,an diese bestimmte ,zeit sind dann aber beide ,teile gebunden4 ,lt sich eine ,probestellung nicht umgehen1 oder ist sie auch dem ,reisenden erwnscht1 dann ist darauf zu achten1 da in den ,vertrag die ,bestimmung aufgenommen wird1 da das ,dienstverhltnis nach ,ablauf der vereinbarten bestimmten ,zeit stillschweigend weiterluft1 wenn es nicht vor ,ablauf der ,zeit an einem festgesetzten ,termin aufgekndigt wird4 ,vielleicht wie folgt3 ,herr ,n4 ,n4 wird als ,reisender mit einem ,jahresgehalt von #cjjj ,mark1 zunchst auf drei ,monate zur ,probe angestellt4 ,das ,dienstverhltnis luft stillschweigend weiter und wird ein ordentliches1 wenn es nicht einen ,monat vor ,ablauf der ,frist1 also bis zum 444 aufgekndigt wird48 ,besteht der ,reisende nicht auf den zweiten ,satz1 dann braucht ihm der ,prinzipal das ,probeverhltnis nicht aufzukndigen4 ,er kann vielmehr den ,reisenden in dem ,glauben lassen1 da aus der ,probestellung eine ordentliche werden wird1 und ihn nach ,ablauf der ausbedungenen ,frist an die ,luft setzen4 ,dann hat sich der ,reisende nicht nach einer neuen ,stellung umgetan und er sieht sich dann pltzlich der ,stellenlosigkeit gegenber4 ,die ,aushilfsstellung braucht nicht auf eine feste ,zeit abgeschlossen werden -- es steht dem aber auch nichts entgegen -- bei ihr knnen vielmehr die vorhin erwhnten ,kndigungsbestimmungen durch den ,dienstvertrag auer ,kraft gesetzt werden4 ,es kann also vereinbart werden1 da der ,reisende zur ,aushilfe mit tglicher1 wchentlicher usw4 ,kndigung angestellt wird1 die ,kndigungsfrist braucht dann auch nicht fr beide ,teile gleich zu sein4 ,es ist aber auch hier zu beachten1 da eine ,aushilfestellung nicht entsteht1 wenn man eine ordentliche ,stelle so nennt1 sondern es mu sich in der ,tat um eine vorbergehende ,aushilfe handeln4 ,whrt eine ,aushilfestellung lnger als drei ,monate1 so greifen ohnedies die ordentlichen ,kndigungsbestimmungen ,platz4 ,ein ,reisender1 der mehr als #ejjj ,mk4 jhrlich ,einkommen hat1 untersteht nicht den ,kndigungsvorschriften1 sondern sein ,vertrag kann jede ,kndigungsfrist1 auch fr beide ,teile ungleiche enthalten4 ,ein solcher ,reisender gehrt auch nicht mehr unter die ,zustndigkeit des ,kaufmannsgerichtes1 sondern mu vor den ordentlichen ,gerichten klagen4 ,dabei ist zu beachten1 da bei der ,bemessung des ,jahresverdienstes durchaus nicht nur das wirkliche ,gehalt1 sondern auch ,provisionen und sonstige ,nebenbezge zugrunde gelegt werden4 ,wird der ,reisende fr eine auereuropische ,handelsniederlassung angenommen1 so gelten ebenfalls die ,kndigungsbestimmungen nicht1 d4 h4 nur dann nicht1 wenn der ,prinzipal nach dem ,vertrag die ,kosten der ,heimreise im ,falle seiner ,kndigung trgt4 ,vereinbart z4 ,b4 ein ,prinzipal fr den ,angestellten halbjhrliche ,kndigungsfrist und fr sich monatliche1 sichert aber im ,vertrag nicht die ,heimreise zu1 sondern erklrt sich nur spter bereit1 sie zu zahlen1 so hebt das nicht die ,vorschriften der #ff und #fg ,h4 ,g4 ,b4 auf4 ,ohne ,einhaltung einer ,frist kann dem ,reisenden die ,stellung gekndigt1 d4 h4 er kann sofort entlassen werden1 wenn ein wichtiger ,grund8 vorliegt4 ,ein solcher wichtiger ,grund berechtigt umgekehrt auch den ,reisenden1 seine ,stellung sofort zu verlassen4 ,wird die ,beendigung des ,dienstverhltnisses veranlat1 weil ein ,teil vertragswidrig gehandelt hat1 so ist dieser verpflichtet1 dem andern ,teil den entstehenden ,schaden zu ersetzen4 ,sehen wir uns nun einmal an1 was alles zu solchen wichtigen ,grnden8 rechnet4 ,nehmen wir zunchst einmal die allgemeinen wichtigen ,grnde4 ,allgemeine ,entlassungsgrnde4 ,der ,handlungsgehilfe kann sofort gehen1 wenn er zur ,fortsetzung der ,dienste unfhig wird4 ,eine vorbergehende ,krankheit stellt nicht ,dienstunfhigkeit8 dar1 natrlich auch nicht beabsichtigte ,verehelichung oder in ,aussicht genommene ,selbstndigkeit4 ,wenn der ,prinzipal das ,gehalt oder den gebhrenden ,unterhalt nicht gewhrt1 kann der ,handlungsgehilfe ebenfalls sofort aufhren4 ,dabei ist zu beachten1 da es keinen ,grund darstellt1 sofort aufzuhren1 wenn die ,gehaltszahlung immer regelmig erfolgt1 aber einmal nicht pnktlich eintrifft4 ,es empfiehlt sich berhaupt immer1 wenn das ,gehalt nicht gezahlt wird1 den ,prinzipal zunchst in ,verzug zu setzen1 d4 h4 ihm eine angemessene ,frist zu stellen1 in der sptestens zu zahlen ist4 ,aber auch folgender ,umstand fordert ,bercksichtigung3 ,nehmen wir einmal an1 da der ,reisende #cjjj ,mark ,gehalt und #a ,prozent ,umsatzprovision bekommt4 ,fr die ,zahlung der ,provision ist ein bestimmter ,termin festgesetzt4 ,aus irgend einem ,grunde weigert sich der ,prinzipal1 die ,provisionen an dem festgesetzten ,termin zu zahlen4 ,dann darf der ,handlungsgehilfe nicht sofort aufhren1 weil er bei seinem ausreichenden ,gehalt keine zwingende ,ursache hat1 vielmehr das ,gehalt zum ,unterhalt langt4 ,lt sich der ,prinzipal ,ttlichkeiten1 erhebliche ,ehrverletzungen oder unsittliche ,zumutungen zuschulden kommen1 kann der ,reisende sofort gehen1 das gleiche gilt dann1 wenn ein ,mitangestellter oder ein ,familienangehriger des ,prinzipals sich derartige ,handlungen gegen den ,reisenden zuschulden kommen lt und der ,prinzipal sich weigert1 den ,reisenden zu schtzen4 ,die ,handlung durch den ,prinzipal gibt also dem ,reisenden ohne weiteres das ,recht1 den ,vertrag aufzuheben1 die ,handlung eines ,familenangehrigen oder eines ,angestellten erst dann1 wenn der ,schutz des ,prinzipals vergeblich nachgesucht wurde4 ,in allen solchen ,fllen gilt es aber sofort zu handeln4 ,bleibt der ,reisende trotz der ,ehrverletzung und besinnt sich vielleicht erst nach ,tagen darauf1 da er sofort htte gehen sollen1 so ist der wichtige ,grund8 nicht mehr vorhanden1 vielmehr gilt durch die weitere ,ttigkeit die ,handlungsweise als verziehen84 ,ebenso mu sich der ,reisende hten1 eine ,ehrverletzung durch eine ebensolche zu erwidern4 ,das bedeutet fr ihn immer den ,verlust des ,schadensersatzanspruches4 ,dabei sei gleich bemerkt1 da es nicht nur das vertragswidrige ,handeln ist1 das gegen den ,dienstvertrag verstt1 sondern auch das1 was gegen die gesetzlichen ,bestimmungen geht1 denn diese sind immer ein ,teil des ,dienstvertrages4 ,als allgemeine wichtige ,grnde81 die den ,prinzipal berechtigen1 das ,dienstverhltnis sofort zu lsen1 gelten3 #a4 ,untreue4 ,der ,begriff ,untreue8 deckt sich nicht mit dem strafrechtlichen ,begriff1 er geht vielmehr erheblich weiter4 #b4 ,betrieb eines ,handelsgewerbes oder ,beschftigung fr eigene oder fremde ,rechnung im ,handelszweige des ,prinzipals1 ohne ausdrckliche oder im ersteren ,falle auch stillschweigende ,genehmigung des ,prinzipals4 #c4 ,unbefugtes ,verlassen des ,dienstes whrend einer den ,umstnden nach erheblichen ,zeit4 #d4 ,beharrliche ,weigerung1 den ,dienstverpflichtungen nachzukommen4 #e4 ,anhaltende ,krankheit4 ,das ist ein sehr dehnbarer ,begriff4 ,im allgemeinen wird man eine ,krankheit1 deren ,ende sich absehen lt1 nicht als anhaltende ,krankheit bezeichnen knnen1 mindestens dann nicht1 wenn sie voraussichtlich nicht lnger als sechs ,wochen dauert4 ,ja1 es lt sich sogar aus der ,bestimmung ber die ,entlassung bei militrischen ,uebungen herleiten1 da eine ,krankheit1 die acht ,wochen nicht berschreitet1 als anhaltende8 ,krankheit nicht in ,betracht kommt4 ,ebenso ist eine ,krankheit1 die zwar schon erheblich lange gedauert hat1 nicht mehr ein wichtiger ,grund zur sofortigen ,auflsung des ,dienstverhltnisses1 wenn dann1 wo sie geltend gemacht werden soll1 das nahe ,ende der ,krankheit sich absehen lt4 #f4 ,militrische ,dienstleistung1 die lnger als acht ,wochen dauert4 ,hierbei ist zu bercksichtigen1 da eine militrische ,dienstleistung kein unverschuldetes ,unglck8 darstellt1 das zum ,gehaltsfortbezug bis zur ,dauer von sechs ,wochen berechtigt4 ,sie stellt vielmehr einen in der ,person des ,reisenden liegenden ,grund dar1 der ihn an der ,leistung der ,dienste hindert2 ,gehaltsanspruch besteht nur dann1 wenn die ,behinderung keine den ,umstnden angemessen erhebliche ist4 ,ist das aber der ,fall1 so hat der ,reisende berhaupt keinen ,gehaltsanspruch1 auch nicht fr die den ,umstnden nach unerhebliche ,zeit84 ,allgemein wird man sagen knnen1 da bei einer vierzehntgigen ,uebung der ,gehaltsanspruch besteht1 bei einer vierwchentlichen nur dann1 wenn der ,reisende lange im ,dienst ist und nicht fters daran behindert war4 ,es gibt sogar ,urteile1 die bei einer sechswchentlichen ,uebung das ,gehalt zugesprochen haben4 ,wer aber sicher gehen will1 lege das vertraglich besonders fest4 #g4 ,lngere ,freiheitsstrafe4 ,dabei ist nicht nur die ,dauer in ,bercksichtigung zu ziehen1 sondern auch die ,ursache der ,bestrafung4 ,eine ,bestrafung wegen einer ehrlosen ,handlung drfte immer ausreichen1 ein ,dienstverhltnis sofort aufzuheben4 #h4 ,ttlichkeiten oder erhebliche ,ehrverletzungen gegen den ,prinzipal oder dessen ,vertreter4 ,wird eine fristlose ,kndigung ausgesprochen wegen anhaltender ,krankheit81 so bleibt der ,anspruch auf ,gehaltszahlung bis zur ,dauer von sechs ,wochen davon unberhrt1 wobei als selbstverstndlich noch bemerkt sein mag1 da eine ordentliche ,kndigung immer den ,gehaltsanspruch -- geht er sonst ber diesen ,termin hinaus -- aufhebt4 ,hat z4 ,b4 der ,reisende ,meyer monatliche ,kndigung vereinbart und erkrankt am vorletzten und wird ihm am letzten gekndigt1 oder es war ihm die ,stellung gekndigt und er wurde erst dann krank1 so endet der ,gehaltsanspruch auf jeden ,fall mit der ,beendigung des ,dienstverhltnisses4 ,aber auer diesen allgemeinen wichtigen ,grnden8 gibt es fr den ,reisenden noch besondere wichtige ,grnde zur sofortigen ,lsung des ,dienstverhltnisses4 ,der ,reisende nimmt eine besondere ,vertrauensstellung ein1 er hat dadurch weitergehende ,rechte1 aber auch seine ,pflichten gehen weiter4 ,besondere ,entlassungs- und ,austrittsgrnde4 ,der ,reisende kann insbesondere dann sofort seine ,stellung verlassen1 wenn3 #a4 ,der ,prinzipal den ,reisenden ohne ,spesen lt4 ,dabei sei hervorgehoben1 da kein ,reisender verpflichtet ist1 die ,spesen vorzustrecken1 vielmehr ist der ,prinzipal gehalten1 dem ,reisenden stets angemessenen ,spesenvorschu zu gewhren4 ,weitere ,austrittsgrnde sind3 #b4 ,unwahre ,angaben erheblicher ,natur ber den ,charakter und den ,umfang des ,geschftes4 #c4 ,unsittlicher ,geschftsbetrieb4 #d4 ,betrgerischer ,geschftsbetrieb4 ,hingegen ist der ,reisende nicht berechtigt1 seine ,stellung sofort zu verlassen1 wenn ihm untergeordnete ,arbeiten zugemutet werden4 ,er kann sich vielmehr in solchen ,fllen gengend schtzen1 wenn er sich weigert1 die untergeordneten ,arbeiten zu leisten4 ,die ,grnde fr den ,prinzipal1 das ,dienstverhltnis sofort zu lsen1 sind ebenfalls weiter gesteckt4 ,ich nenne besonders3 #a4 ,beharrliche ,weigerung des ,reisenden1 die ,reise anzutreten4 #b4 ,beharrliches ,unterlassen der vorgeschriebenen ,berichte4 #c4 ,weigerung1 den vorgeschriebenen ,reiseweg einzuhalten4 #d4 ,gestreckte1 d4 h4 vergrerte oder gar erlogene ,auftrge4 #e4 ,andauernde leichtsinnige ,kreditgewhrung4 #f4 ,anstiger ,lebenswandel4 #g4 ,ekel erregende oder ansteckende ,geschlechtskrankheit4 #h4 ,verrat1 auch versuchter ,verrat von ,geschftsgeheimnissen4 #i4 ,vorbereitung einer neuen ,stellung oder des eigenen zu errichtenden ,geschfts whrend der ,vertragsdauer4 #aj4 ,abschreiben der ,kundenlisten zu diesem ,zweck4 #aa4 ,einkassieren ohne ,vollmacht usf4 ,das ,zeugnis4 ,sobald der ,reisende seine ,stellung kndigt1 oder ihm die ,stellung gekndigt wird1 entsteht der ,anspruch auf ein ,dienstzeugnis4 ,die ,rechtsprechung ist zwar strittig1 ob der ,angestellte das ,dienstzeugnis bei der ,beendigung der ,beschftigung oder bei der ,kndigung zu beanspruchen hat1 nahezu ausnahmslos erkennt aber die ,rechtsprechung das ,recht auf ein ,interimszeugnis an4 ,der ,prinzipal ist nicht ohne weiteres verpflichtet1 das ,zeugnis auszustellen1 vielmehr beginnt die ,verpflichtung erst dann1 wenn der ,angestellte das ,zeugnis gefordert hat4 ,das ,verlangen nach einem ,zeugnis8 wiederum schliet nicht die ,verpflichtung fr den ,prinzipal ein1 das ,zeugnis auf ,fhrung und ,leistungen auszudehnen4 ,der ,reisende1 der lediglich ein ,zeugnis fordert1 erhlt vielmehr vielleicht nur ein ,zeugnis ber die ,art und ,dauer der ,beschftigung1 das ,zeugnis ber ,fhrung und ,leistung mu besonders verlangt werden4 ,im allgemeinen steht die ,rechtsprechung auf dem ,standpunkt1 da der ,angestellte nicht verlangen kann1 da ihm auer der ,art und ,dauer der ,beschftigung nur die ,fhrung oder nur die ,leistungen zu bescheinigen sind1 sondern da ein ,verlangen nach einem ,fhrungszeugnis auch das ,leistungszeugnis und umgekehrt bedingt4 ,ein ,reisender kann verlangen1 da ihm bescheinigt wird1 da er ,reisender8 war1 er kann auch fordern1 da ihm bescheinigt wird1 welche ,gebiete er bereiste4 ,will der ,prinzipal kein gutes ,leistungszeugnis geben1 so bietet sich fr den ,reisenden der ,ausweg1 den ,umsatz sich bescheinigen zu lassen4 ,der ,grund zur ,lsung des ,dienstverhltnisses braucht nicht angegeben zu werden1 ebenso natrlich nicht1 auf wessen ,wunsch das ,dienstverhltnis gelst wurde4 ,hingegen wird der ,prinzipal1 wurde das ,dienstverhltnis aus einem wichtigen ,grunde gelst1 angeben knnen1 welcher ,grund vorlag4 ,in diesem ,fall gibt es aber keine ,redensarten1 sondern es mu dann auch der ,vorgang geschildert werden4 ,wird ein ,zeugnis verweigert1 so begrndet diese ,weigerung ,schadenersatzforderungen des ,angestellten4 ,im ,gegensatz zu ,schadensersatzforderungen wegen falscher ,auskunft sind ,schadenersatzansprche wegen falschen ,zeugnisses oder verweigertem ,zeugnis erheblich leichter durchzufechten4 ,fr solche ,klagen sind im ,gegensatz zu den ,klagen auf ,schadenersatzansprche wegen falscher ,auskunft die ,kaufmannsgerichte zustndig4 ,der ,anspruch auf ein ,zeugnis ist ffentlich-rechtlicher ,natur1 er kann durch ,vertrag nicht aufgehoben und auch nicht beschrnkt werden4 ,vielmehr bleibt der ,anspruch auf ein ,zeugnis #cj ,jahre lang bestehen4 ,man wird aber nicht einem ,angestellten1 der nur ein ,zeugnis verlangte und ein solches ber ,art und ,dauer der ,beschftigung erhielt1 zubilligen knnen1 da er nach lngerer ,zeit die ,ausdehnung auf ,fhrungen und ,leistungen verlangen kann4 ,ein verloren gegangenes ,zeugnis braucht vom ,aussteller nicht noch einmal angefertigt zu werden1 deshalb heit es1 die ,zeugnisse aufheben und die ,originale -- besonders auch bei ,bewerbungen -- nicht aus der ,hand geben4 ,das ,dienstzeugnis ist auf ,antrag des ,angestellten kosten- und stempelfrei durch die ,polizeibehrde zu beglaubigen4 ,konkurrenzklauseln4 ,der wundeste ,punkt in den ,dienstvertrgen der ,reisenden ist die sogenannte ,konkurrenzklausel1 die ,wettbewerbsabrede4 ,leider gibt es heute nicht nur die offenen ,konkurrenzklauseln1 gegen die man sich schtzen kann1 indem man sie nicht eingeht1 sondern es gibt heute eine ganze ,anzahl ,branchen und ,betriebe1 in denen ,vereinbarungen ber das gegenseitige ,beschftigen von ,angestellten getroffen sind1 die weit ber den ,rahmen der vertraglichen ,wettbewerbsabrede hinausgehen4 ,die ,konkurrenzklausel ist allerdings ohnehin im allgemeinen ein ,attentat auf den gesunden ,menschenverstand4 ,ich rufe mir einen ,dienstmann1 einen ,maurer1 einen ,droschkenkutscher4 ,ich lasse ihn warten1 ehe ich ihn mit der eigentlichen ,dienstleistung betraue4 ,ob der ,mann wohl umsonst wartet8 ,der ,reisende aber1 der ,konkurrenzklauseln eingeht1 mu warten1 solange es ihm der ,vertrag gebietet1 ehe er sein ganzes ,knnen verwerten kann und -- niemand entschdigt ihn dafr4 ,es wre mit der ,anwendung der ,konkurrenzklausel gewi schon lngst nicht mehr so schlimm1 wenn die ,zahl derer1 die eine ,konkurrenzklausel abschlieen1 weil sie sie doch nicht zu halten gedenken1 nicht so erschreckend gro wre4 ,was ist die ,konkurrenzklausel8 ,eine einseitige ,schutzmaregel des ,prinzipals zum ,schaden des ,reisenden1 ohne ,gegenleistung des ,prinzipals4 ,da hofft der ,angestellte1 es wrde der ,prinzipal nicht auf die ,einhaltung bestehen1 vielleicht stellt der ,prinzipal selbst so etwas in ,aussicht4 ,oder der ,reisende meint1 da die ,konkurrenzklausel zu weit gehe und vom ,gericht doch fr ungltig erklrt werden wrde4 ,oder er gibt sich gar der ,hoffnung hin1 die ,konkurrenzklausel knne ihm nichts anhaben1 weil sie keine ,konventionalstrafe vorsieht4 ,das alles sind ,selbsttuschungen4 ,sehen wir uns nun die ,konkurrenzklausel recht genau an2 wir knnen sie gar nicht mitrauisch genug ansehen1 so gefhrlich legt sie sich uns um die ,fe1 uns am ,ausschreiten hindernd4 ,grundstzlich ist die ,konkurrenzklausel nur nichtig1 wenn sie mit ,minderjhrigen vereinbart wird4 ,dabei macht es nichts aus1 ob sie mit dem ,minderjhrigen oder mit dessen gesetzlichen ,vertreter abgeschlossen wird4 ,soweit das aber nicht in ,betracht kommt1 ist auch die schrfste ,konkurrenzklausel immer bedingt gltig4 ,die ,flle1 wo ,konkurrenzklauseln als nichtig erklrt wurden1 weil sie gegen die guten ,sitten verstieen1 sind sehr selten4 ,erfreulicherweise hat wenigstens das ,reichsgericht erkannt1 da eine ,konkurrenzklausel auf ,ehrenwort unsittlich und deshalb nichtig ist4 ,eine ,konkurrenzklausel ist insoweit nichtig1 als sie nach ,zeit1 ,ort und ,gegenstand dem ,reisenden ,beschrnkungen auferlegt1 die ihm das ,fortkommen unbillig erschweren4 ,da aber liegt der ,hase im ,pfeffer4 ,wann wird das ,fortkommen unbillig erschwert8 ,das ist die eine ,frage4 ,ist sie beantwortet -- und sie kann sehr zuungunsten des ,reisenden beantwortet werden --1 dann ist die ,abrede doch immer so weit noch verbindlich1 als sie -- nach der ,ansicht des ,richters -- das ,fortkommen nicht unbillig erschwert4 ,war da in einer landwirtschaftlichen ,maschinenfabrik ein ,reisender4 ,er hatte auch eine ,konkurrenzklausel unterschrieben4 ,sie untersagte ihm1 in einem ,zeitraum von drei ,jahren in ,stellung zu gehen oder sich selbstndig zu machen in einem ,betrieb1 der landwirtschaftliche ,maschinen herstellte oder vertrieb4 ,das ,ausschlugebiet umfate das ganze ,deutsche ,reich1 ,bhmen und die ,schweiz4 ,eine ,konventionalstrafe war vereinbart1 auerdem sollte aber der ,reisende auch noch den entstehenden ,schaden tragen1 und der ,prinzipal hatte sich trotzdem noch vorbehalten1 die ,erfllung des ,vertrages zu verlangen4 ,als nun die ,sache vor den ,richter kam und der verklagte ,handlungsgehilfe behauptete1 die ,konkurrenzklausel erschwere ihm unbillig das ,fortkommen1 da meinte der moderne ,salomo1 das knnte doch gar nicht der ,fall sein1 denn ,reisen sei ,reisen1 ,verkaufen sei ,verkaufen81 und ob nun der ,beklagte ,maschinen verkaufe oder ,altertmer1 das sei doch ganz gleich4 ,es ist eben durchaus keine so seltene ,ausnahme1 da der ,jurist das ,leben nicht versteht4 ,besser ist es1 sich zu sichern1 als auf einen verstndigen ,richterspruch die ,hoffnung zu grnden4 ,nun ist eine ,konkurrenzklausel nur fr hchstens drei ,jahre zulssig4 ,aber auch dann1 wenn sie ber diesen ,zeitraum hinaus festgelegt wurde1 wird sie nicht etwa ganz nichtig1 sondern der ,richter setzt dann die ,zeit angemessen8 fest4 ,konkurrenzklauseln ohne ,wirkung4 ,an und fr sich gltige ,konkurrenzklauseln verlieren ihre ,wirkung in besonderen ,fllen3 #a4 ,dann1 wenn der ,prinzipal dem ,reisenden ,grund gibt -- durch vertragswidriges ,handeln --1 das ,dienstverhltnis ohne ,einhaltung einer ,frist zu lsen und der ,reisende das ,dienstverhltnis ohne ,frist aufhebt4 ,gibt der ,prinzipal ,grund zur fristlosen ,kndigung1 der ,reisende aber kndigt trotzdem nur ordnungsgem1 so bleibt die ,konkurrenzklausel in ,kraft4 #b4 ,wenn der ,prinzipal das ,dienstverhltnis kndigt1 ohne da ein erheblicher ,anla vorliegt1 den er nicht verschuldet hat4 ,in diesem ,falle behlt jedoch die ,konkurrenzklausel ,gltigkeit1 wenn der ,prinzipal whrend ihrer ,dauer das zuletzt bezogene ,gehalt fortbezahlt4 ,ein erheblicher ,anla8 ist nicht gleichbedeutend mit einem wichtigen ,grund84 ,vielmehr ist der wichtige ,grund weitergehend4 ,da ein erheblicher ,anla zur ,kndigung vorlag1 hat der ,prinzipal zu beweisen4 ,als erheblicher ,anla gelten3 wohlbegrndete ,unzufriedenheit mit den ,leistungen des ,reisenden81 besonders1 wenn der ,reisende groe ,versprechungen machte1 ferner fortgesetzte kleine ,schikanen des ,reisenden8 oder eine ,krankheit1 die stark die ,arbeitsfhigkeit beeintrchtigt8 oder ,verdacht der ,untreue8 oder zwingende ,veranlassung fr den ,prinzipal1 sein ,personal zu verkleinern84 ,hingegen wird die ,kndigung wegen des ,konkursausbruches nicht als solche aus erheblichem unverschuldeten ,anla anzusehen sein4 ,tragen beide ,teile die ,schuld an der ,lsung des ,verhltnisses1 so gilt die ,klausel nicht4 ,wurde ein ,dienstverhltnis seitens des ,prinzipales sofort1 ohne ,einhaltung einer ,frist aus einem wichtigen ,grunde aufgehoben1 so gilt die ,konkurrenzklausel4 ,will der ,prinzipal die ,konkurrenzklausel ausnutzen1 trotzdem er keinen erheblichen ,anla zur ,kndigung hatte1 so mu er die ,bereitwilligkeit1 das ,gehalt zu zahlen1 sofort bei der ,beendigung des ,dienstverhltnisses dem ,handlungsgehilfen bekannt geben4 ,strafe und ,schadensersatz4 ,die in dem oben angefhrten ,beispiel geschilderte ,konkurrenzklausel zeigt dann noch andere ,mglichkeiten4 ,war in einer ,konkurrenzklausel eine ,vertrags-7,konventional-7strafe vereinbart1 so kann der ,prinzipal nur die ,strafe und zwar nur einmal1 nicht fr jeden ,fall der ,zuwiderhandlung1 verlangen4 ,eine ,erfllung des ,vertrages -- d4 h4 den ,austritt aus der verbotenen ,beschftigung kann der ,prinzipal nicht fordern1 ebensowenig etwaigen ,schaden4 ,wo der ,vertrag etwas anderes vereinbart1 ist diese ,vereinbarung nichtig1 ohne allerdings die ganze ,klausel nichtig zu machen4 ,ebensowenig kann der ,prinzipal ,strafe1 ,erfllung und ,schadensersatz vereinbaren und spter auf die ,strafe verzichten1 weil ihm ,schadensersatz und ,erfllung mehr erwnscht ist4 ,hingegen hte sich der ,reisende vor ,konkurrenzklauseln1 die nur ein einfaches ,verbot aussprechen und weder von ,schadensersatz1 noch von ,erfllung sprechen4 ,diese anscheinend harmlosen8 ,klauseln sind die allergefhrlichsten4 ,uebertritt ein ,reisender eine solche ,klausel1 so kann der ,prinzipal den nachweisbaren ,schaden ersetzt und auerdem ,erfllung des ,vertrages verlangen4 ,geht dann der ,handlungsgehilfe zur verbotenen ,konkurrenz1 so kann ihm bei ,festsetzung einer ,strafe bis zu #aejj ,mark fr den ,fall1 oder einer ,haftstrafe bis zu sechs ,monaten die weitere ,ttigkeit untersagt werden4 ,kurzum1 der ,fuangeln gibt es so viele1 da ich allen meinen ,reisekollegen nur dringend raten kann3 ,unterschreibt keine ,konkurrenzklausel4 ,ttigkeit1 ,spesen und ,provision der ,reisenden4 ,sehen wir uns1 nachdem wir uns so mit dem allgemeinen ,handlungsgehilfenrecht beschftigt haben1 an1 was der ,reisende besonders in seinen ,dienstvertrag hineinnehmen mu4 ,da ist im ,vertrag besonders ,wert auf die ,begrenzung der ,ttigkeit zu legen4 ,die ,gerichte entscheiden zwar vielfach1 da schon die einfache ,bezeichnung ,reisender8 das ,recht des ,prinzipals ausschliet1 diesen mit allen kaufmnnischen ,arbeiten zu beschftigen4 ,aber1 die ,auslegung steht im ,belieben der ,richter4 ,vllig in die ,hand des ,prinzipals ist der ,reisende gegeben1 wenn vertraglich festgelegt wird1 da der ,reisende ganz nach dem ,belieben des ,prinzipals zu allen kaufmnnischen ,ttigkeiten herangezogen werden kann4 ,zu empfehlen ist die ,vereinbarung3 ausschlielich fr die ,reise1 unter gleichzeitiger ,festlegung der ,reisezeit4 ,der ,reisende hat dann ein ,recht zu reisen2 hindert ihn der ,prinzipal daran1 so mu er dem ,reisenden das ersetzen1 was dieser sonst von den ,spesen fr seinen persnlichen ,lebensunterhalt verwenden kann4 ,hinsichtlich dieser ,spesen ist zu empfehlen1 feste ,spesen zu vereinbaren1 dann aber auer einem festgelegten ,satz die ,kosten der ,eisenbahnfahrten besonders4 ,geht das nicht an1 dann doch mindestens auer den ,spesen die jeweiligen ,fahrkosten zum ,antritt der ,tour und zur ,rckkehr in das ,geschft4 ,vertrauensspesen knnen leicht ,anla zu ,streitereien geben4 ,nur zu leicht verbraucht der ,reisende dann dem ,prinzipal zu viel ,geld1 besonders dann1 wenn vielleicht ein ,vorgnger ein ,knauser8 war4 ,hervorgehoben soll aber werden1 da der ,prinzipal auch bei ,vertrauensspesen keine detaillierte ,abrechnung fordern kann4 ,bekommt der ,reisende auer ,gehalt und ,spesen auch ,provision1 so sind im ,dienstvertrag zu vereinbaren3 #a4 ,die ,zahlungstermine fr die ,provisionen2 #b4 das ,flligwerden der ,provision1 d4 h4 die ,bestimmung1 ob sie gezahlt werden mu nach ,eingang der ,bestellung1 nach ,lieferung der ,ware oder nach deren ,bezahlung4 ,will der ,reisende auch die ,provision von indirekten ,verkufen haben1 bedarf es einer besonderen ,vereinbarung4 ,die ,bestimmung fr ,handlungsagenten1 wonach diese1 wenn sie ausdrcklich fr einen bestimmten ,bezirk angestellt sind1 auch die ,provisionen fr ,verkufe zu beanspruchen haben1 die ohne ihre ,mitwirkung zustande gekommen sind1 findet auf ,reisende keine ,anwendung1 deshalb bedarf es der besonderen ,vereinbarung4 ,unter keinen ,umstnden sollte sich ein tchtiger ,reisender herbeilassen1 nur gegen ,provision zu reisen4 ,es gab eine ,zeit1 sie liegt noch nicht so sehr weit zurck1 da arbeitete berhaupt kein tchtiger ,reisender gegen ,provision allein4 ,heute glaubt mancher ,kollege sich besser zu stehen1 wenn er nur gegen ,provision reist1 er glaubt auch dadurch mehr ,freiheit zu haben4 ,das ist ein ,irrtum6 ,gewi kann sich mancher ,reisender besser stehen1 er wird aber auch den notwendigen ,spielraum dann haben1 wenn er sich ,gehalt1 ,spesen und ,provision zahlen lt4 ,das ,risiko des ,geschftes mu dem ,prinzipal verbleiben2 es geht nicht an1 es auf den ,reisenden abzuwlzen4 ,delcrdere4 ,bestimmter ,umsatz4 ,ebenso mu es der ,reisende rundweg ablehnen1 fr die ,kundschaft ,brgschaft 7,delcrdere7 zu bernehmen4 ,auch das gehrt zum ,risiko des ,geschftes4 ,der ,reisende kann nur nach ,treu und ,glauben die ,zahlungsfhigkeit seiner ,kunden erforschen1 die ,brgschaft fr die ,zahlungsfhigkeit kann und darf er nicht bernehmen4 ,eine ,unsitte1 die sich auch in letzter ,zeit sehr hufig zeigt1 ist die ,verpflichtung1 einen bestimmten ,umsatz zu erzielen4 ,weder ein ,prinzipal sollte auf solche ,verpflichtung dringen1 noch ein ,reisender sich mit ihr abfinden4 ,der ,prinzipal soll sich sagen1 da eine solche ,verpflichtung nur eingehen kann1 wer leichtfertig in seinen ,versprechungen ist oder wem das ,messer an der ,kehle sitzt1 wer ein ,unterkommen finden mu um jeden ,preis4 ,alles das sind durchaus keine ,eigenschaften1 die man bei einem ,reisenden finden mchte4 ,der ,reisende aber1 auch der tchtige1 soll sich immer vor ,augen halten1 da er mit der ,umsatzverpflichtung ein ,versprechen gibt1 dessen ,einlsung gar nicht von ihm allein abhngig ist4 ,es ist verkehrt1 wenn sich ein ,reisender sagt1 da er bisher einen bestimmten ,umsatz erzielte1 den er nun auch weiter erreichen kann1 es ist ebenso verkehrt1 wenn sich ein anderer ,reisender sagt1 er werde den ,umsatz1 den sein ,vorgnger erreichte1 auch erzielen knnen4 ,in beiden ,fllen zeigt sich ein falsches ,abschtzen der realen ,verhltnisse4 ,der ,reisende mu sich immer vor ,augen halten1 da zwei ,dinge auf den ,kauf einwirken3 seine ,person und die ,leistungsfhigkeit seiner ,firma4 ,erzielte er wo anders einen guten ,umsatz1 so hat er noch lange keine ,gewhr1 diesen auch bei der neuen ,firma zu erreichen4 ,sich kennt er1 die ,anhnglichkeit seiner ,kundschaft an die alte ,firma kennt er aber ebensowenig1 wie die ,leistungsfhigkeit des neuen ,hauses4 ,kommt er aber auf den ,gedanken1 seinen ,umsatz an dem seines ,vorgngers abzumessen1 so kann er die ,anhnglichkeit der ,kundschaft an den alten ,reisenden nicht in ,anrechnung bringen4 ,so oder so3 ,keine ,verpflichtung fr einen bestimmten ,umsatz6 ,wir wollen uns nun einem anderen ,recht zuwenden1 das fr den ,reisenden eine ebenso groe ,bedeutung hat1 wie sein ,dienstvertrag4 ,das sind die ,rechtsverhltnisse zwischen dem ,reisenden und seiner ,kundschaft4 b7 ,die ,vollmacht des ,reisenden4 ,handlungsvollmacht4 ,der ,reisende ist ,handlungsbevollmchtigter4 ,er wird in der ,regel hinausgeschickt1 ,waren zu verkaufen oder einzukaufen1 und zwar ist wiederum die ,verkaufsttigkeit die ,regel4 ,damit ist der ,reisende zur ,vornahme bestimmter ,arten von ,geschften ermchtigt1 die zu einem ,handelsgewerbe gehren4 ,er hat infolgedessen ,handlungsvollmacht1 d4 h4 er kann alle ,geschfte und ,rechtshandlungen vornehmen1 die der ,betrieb des ,handelsgewerbes oder derartiger ,geschfte mit sich bringt4 ,diese ,handlungsvollmacht ist durch ,gesetz nur insoweit beschrnkt1 als der ,reisende zur ,veruerung oder ,belastung von ,grundstcken1 zum ,eingehen von ,wechselverbindlichkeiten1 zur ,aufnahme von ,darlehen und zur ,prozefhrung einer besonderen ,vollmacht bedarf4 ,wird die ,handlungsvollmacht durch den ,dienstvertrag weiter eingeschrnkt1 so braucht sie ein ,dritter nur gegen sich gelten zu lassen1 wenn er die ,einschrnkung kannte oder kennen mute4 ,ausdrcklich sind die ,reisenden durch das ,gesetz ermchtigt1 den ,kaufpreis der ,ware einzuziehen1 ,zahlungsfristen zu bewilligen1 ,beanstandungen von ,waren und ihr ,zurverfgungsstellen entgegen zu nehmen4 ,auch andere derartige ,erklrungen knnen dem ,reisenden1 rechtsverbindlich fr sein ,haus1 abgegeben werden4 ,eingeschrnkte ,vollmacht4 ,angenommen1 es wird die gesetzliche ,vollmacht des ,reisenden durch ,dienstvertrag beschrnkt1 so soll sich der ,reisende hten1 sie selbst zu berschreiten4 ,kennt der ,kunde die ,einschrnkung der ,vollmacht nicht und er trifft eine ,vereinbarung mit dem ,reisenden1 zu der dieser nicht ermchtigt war1 weil die gesetzliche ,vollmacht eingeschrnkt wurde1 so ist das ,haus des ,reisenden doch an diese ,vereinbarung gebunden4 ,fr den ,reisenden hat das zur ,folge1 da er fr einen entstehenden ,schaden dann persnlich haftbar gemacht werden kann4 ,wenden wir uns nun den gebruchlichen ,einschrnkungen der ,handlungsvollmacht zu3 ,da ist in erster ,linie an die ,inkassovollmacht zu denken1 die vielfach aufgehoben wird4 ,durchaus nicht immer ist das ein ,zeichen von ,mitrauen gegen den ,reisenden4 ,ich habe selbst in einer ,stellung den ,prinzipal gebeten1 mir die ,inkassovollmacht zu nehmen4 ,ich setzte nmlich ,geld dabei zu6 ,und das kam so6 ,wenn ein ,kunde zahlen wollte1 und er gab mir das ,geld1 dann wollte er abrunden84 ,natrlich nicht nach oben1 sondern nach unten4 ,dabei ging der ,kunde oft in seiner ,bequemlichkeit so weit1 nicht auf die ,mark1 sondern auf fnf und zehn ,mark abzurunden4 ,daheim gab es dann ,auseinandersetzungen4 ,leicht beieinander wohnen die ,gedanken -- daheim im ,kontor6 ,bei der ,kundschaft stoen sich die ,sachen4 ,man mchte doch gern ein ,geschft machen6 ,na ja1 und dann lt man eben abrunden6 ,will man daheim die ,scherereien nicht haben1 dann zahlt man aus seiner ,tasche4 ,ein kostspieliges ,vergngen4 ,deshalb bat ich1 da mir die ,inkassovollmacht genommen wurde1 und dieser ,grund mag oft vorhanden sein1 wenn die ,inkassovollmacht dem ,reisenden genommen wird4 ,rechtsverbindlich wird die ,einschrnkung fr den ,kunden1 wenn er sie kannte oder kennen mute4 ,das ist dann der ,fall1 wenn auf den ,rechnungen der ,aufdruck sich befindet3 ,meine ,reisenden nehmen keine ,zahlungen entgegen84 ,dann wird oft die ,vollmacht des ,reisenden eingeschrnkt hinsichtlich des ,zahlungszieles4 ,hier kann den ,prinzipalen nur empfohlen werden1 von einer ,einschrnkung ,abstand zu nehmen4 ,ein gewissenhafter ,reisender -- und ich wende mich nur an solche -- wird nie dem ,kunden ein lngeres ,ziel einrumen1 als unbedingt notwendig ist4 ,es lt sich aber nicht immer machen1 die blichen ,konditionen8 zu vereinbaren4 ,es bleibt immer zu bercksichtigen1 da die ,konkurrenz hier sehr fhlbar eingreift1 es ist auch zu beachten1 da ein ,kunde1 der lngeres ,ziel beansprucht1 durchaus nicht immer faul sein mu4 ,mir waren entschieden die ,kunden1 die offen ein lngeres ,ziel als das bliche forderten1 lieber1 als die anderen1 die sich ohne weiteres mit dem ,ziel abfanden1 es aber nicht hielten4 ,es kann auch vorkommen1 da ein ,kunde aus irgend einem ,grunde grere ,zahlungen zu machen hatte und deshalb ein lngeres ,ziel gebraucht4 ,es mu also dem ,reisenden berlassen bleiben1 besondere ,verhltnisse zu bercksichtigen4 ,soll dennoch dem ,reisenden das ,recht genommen werden1 so mu sich auf allen ,kommissionen und ,kommissionskopien der ,vermerk finden3 ,ziel 444 ,monate4 ,bei ,kasse 444 ,prozent4 ,andere ,vereinbarungen sind nichtig4 ,eine weitere ,einschrnkung der ,vollmacht gibt es stellenweise insofern1 als dem ,reisenden die ,berechtigung genommen wird1 ,mngelanzeigen entgegenzunehmen4 ,auch das hat sein ,fr und ,wider6 ,mngelanzeigen sind immer eine schlechte ,einleitung eines guten ,geschftes6 ,ein ,kunde1 der die erhaltene ,ware gar nicht bemngeln kann1 weil er zufrieden war und sie lngst verkaufte1 wird entschieden eher kaufen1 als ein mit ,recht unzufriedener ,kunde6 ,es ist aber auch zu beachten1 da die ,erledigung einer ,bemngelung auf schriftlichem ,wege den ,kunden oft ganz von der ,firma vertreibt4 ,in persnlicher ,aussprache ist entschieden leichter ein ,ausgleich zu schaffen4 ,nehmen wir aber einmal an1 da die freundlichen ,leser dieses ,buches niemals in die ,lage eines ,reiseonkels kommen1 der acht ,tage an einem ,platze zu tun hatte1 nicht fertig war1 dennoch abreiste und1 nach dem ,grund gefragt1 antwortete3 ,die ersten ,waren sind angekommen -- ich bin nicht in der ,lebensversicherung84 ,soll der ,reisende nicht berechtigt sein1 ,mngelanzeigen entgegenzunehmen1 so gengt ein ,vermerk auf der ,rechnung3 ,mngelanzeigen sind nur an uns direkt innerhalb 444 ,tagen nach ,empfang der ,waren zu richten4 ------------ ,der ,reisende hat jedoch nicht nur mit seinem ,prinzipal und mit seiner ,kundschaft zu tun1 das ,reiseleben selbst zwingt ihn1 sich der ,gasthuser zu bedienen1 um wohnen zu knnen und verpflegt zu werden4 ,wir mssen uns deshalb auch kurz mit den rechtlichen ,verhltnissen befassen1 die sich aus dem ,gasthausverkehr der ,reisenden ergeben4 c7 ,der ,mietsvertrag mit dem ,gastwirt4 ,haftpflicht4 ,der ,mietsvertrag mit dem ,gastwirt ist kein allgemeiner1 vielmehr ein besonderer4 ,daran ndert die ,tatsache nichts1 da die gesetzlichen ,bestimmungen ber das ,mietrecht vielfach auf ihn ,anwendung finden4 ,das ,besondere des ,mietsvertrages mit dem ,gastwirt liegt in der ihm zwingend auferlegten ,haftung begrndet4 ,die ,haftung erstreckt sich jedoch nicht auf den ,gastwirt schlechthin1 sondern nur auf solche ,gastwirte1 die gewerbsmig ,fremde bei sich beherbergen und auch dann nur innerhalb dieses ,gewerbebetriebes4 ,ein ,restaurationsbetrieb ist kein ,betrieb zur gewerbsmigen ,beherbergung von ,fremden1 hier besteht auch nicht die ,haftung des ,gastwirtes4 ,ein ,beispiel mge das veranschaulichen3 ,der ,reisende ,x schreibt dem ,gastwirt ,y1 da sein ,schirm am soundsovieltesten im ,restaurationszimmer gestohlen worden sei4 ,x wundert sich nicht schlecht1 da ihm der ,gastwirt ,y mitteilt1 er bedaure das zwar sehr1 knne aber nicht helfen1 jedenfalls sei er fr den ,verlust nicht haftbar4 ,das wrde der ,fall sein1 wenn der ,schirm aus dem ,zimmer des ,fremden gestohlen worden sei1 aber auf den ,restaurationsbetrieb treffe die ,haftung des ,gastwirtes nicht zu4 ,die ,haftung des ,gastwirtes erstreckt sich auf alle ,sachen1 die eingebracht werden1 d4 h4 die dem ,gastwirt oder dessen ,angestellten bergeben oder an einem angegebenen ,ort oder mangels einer ,anweisung an einem zum ,niederlegen der ,sachen bestimmten ,ort niedergelegt werden4 ,in solchen ,fllen haftet der ,gastwirt sowohl fr den ,verlust als auch fr die ,beschdigung der ,sachen4 ,umfang der ,haftung4 ,die ,haftung kann nicht ausgeschlossen werden dadurch1 da der ,gastwirt sie durch ,aushang in seinem ,betriebe oder auf den ,zimmern ausdrcklich ablehnt4 ,wohl aber ist der ,wirt von der ,haftung befreit1 wenn die ,sachen durch ,verschulden des ,gastes selbst1 oder durch ,verschulden eines ,begleiters des ,gastes1 oder einer ,person1 die er bei sich aufgenommen hat1 in ,verlust geraten oder beschdigt werden4 ,die ,beweislast1 da ein ,verschulden des ,gastes1 seines ,begleiters oder einer aufgenommenen ,person vorliegt1 trifft den ,wirt4 ,der ,gastwirt haftet aber auch fr ,geld und andere ,kostbarkeiten4 ,fr einen ,betrag bis zu eintausend ,mark berhaupt1 fr hhere ,betrge dann1 wenn er die ,wertsachen in ,kenntnis ihres ,wertes in ,aufbewahrung nimmt oder die ,aufbewahrung ablehnt4 ,kommen solche ,wertsachen jedoch durch ,verschulden des ,personals in ,verlust oder werden beschdigt1 so haftet der ,gastwirt auch dann1 wenn ihm die ,wertsachen nicht in besondere ,aufbewahrung gegeben wurden oder die ,aufbewahrung abgelehnt wurde4 ,hiernach ist dem ,reisenden jedoch anzuempfehlen1 immer seine ,wertsachen dem ,wirt in besondere ,aufbewahrung zu bergeben1 denn die ,beweislast dafr1 da ,verluste oder ,beschdigungen durch das ,personal entstanden sind1 trifft in diesem ,falle den ,reisenden4 ,ein an und fr sich bestehender ,anspruch auf ,schadenersatz mu1 soll er nicht seine ,gltigkeit verlieren1 unverzglich geltend gemacht werden1 sobald der ,schaden zur ,kenntnis des ,reisenden gelangt4 ,geschieht das nicht1 so wird der ,gastwirt von seiner ,haftung befreit4 ,lediglich dann1 wenn es sich um den ,verlust oder die ,beschdigung von ,sachen handelt1 die der ,wirt in besonderer ,aufbewahrung hatte1 bedarf es nicht der sofortigen ,anzeige4 ,uebernimmt so der ,gastwirt besondere ,verpflichtungen1 so hat er natrlich auch besondere ,rechte4 ,er hat fr seine ,forderungen an den ,reisenden ein ,pfandrecht an den eingebrachten ,sachen des ,gastes1 auch natrlich an seinen ,musterkoffern4 ,das ,pfandrecht erstreckt sich jedoch nicht auf ,sachen1 die der ,pfndung nicht unterworfen sind2 es kann auch nicht mehr geltend gemacht werden1 wenn sich die zu pfndenden ,sachen nicht mehr auf dem ,grundstck des ,gastwirts befinden4 ,eine ,streitfrage ist es fr den ,reisenden1 ob ein ,gastwirt den ,reisenden aufnehmen mu4 ,fr die ,rechtsprechung ist die ,aufnahmeverpflichtung keine ,streitfrage1 vielmehr ist sich die ,rechtsprechung klar1 da eine solche ,verpflichtung nicht besteht4 ,etwas anderes ist es schon1 wenn z4 ,b4 der ,hausdiener des ,wirtes oder sein ,omnibus am ,bahnhof hlt und der ,reisende dem ,beauftragten des ,wirtes sein ,gepck mitgegeben hat4 ,es gibt ,urteile -- es sind allerdings fast immer ,kuriosittsurteile --1 die in solchem ,falle eine ,aufnahmeverpflichtung festgestellt haben1 allerdings nur dann1 wenn noch ,raum vorhanden war4 ,ist das nicht der ,fall1 so besteht jedoch fr den ,wirt die ,verpflichtung1 sich um ein anderes ,unterkommen fr den ,gast zu bemhen1 ebenso wie der ,wirt die ,verpflichtung hat1 das ,gepck des ,reisenden nach dem anderen ,gasthaus bringen zu lassen4 ,nehmen wir nun aber den ,fall an1 da der ,wirt den ,gast aufnimmt4 ,dann wird der ,mietsvertrag in der ,regel dadurch abgeschlossen1 da der ,reisende fragt3 ,kann ich ein ,zimmer haben8 ,der ,wirt antwortet3 ,jawohl4 ,einwandsfrei ist dieser ,mietsvertrag nicht1 es gehrt noch die ,preisabmachung dazu4 ,es ist eine falsche ,voreingenommenheit -- die nebenbei bei besonderen ,anlssen 7,festen1 ,frstenbesuchen usw47 recht teuer zu stehen kommen kann --1 nicht nach dem ,preis zu fragen4 ,versptete ,abmachungen4 ,selbst wenn aber kein ,preis vereinbart wurde1 darf der ,wirt nicht mehr mit besonderen ,klauseln kommen1 wie sie immer hufiger in den ,fremdenzimmern anzutreffen sind4 ,in der ,regel besagt so ein ,zimmerpreisanschlag3 ,preis des ,zimmers3 #b4-- ,mk4 ,frhstck3 #a4-- ,wird das ,frhstck nicht im ,hotel eingenommen1 erhht sich der ,zimmerpreis um #ej ,pf41 werden auch die ,hauptmahlzeiten nicht im ,hotel genossen1 um #a ,mk4 ,solche ,klauseln haben keine ,geltung4 ,der ,reisende will ein ,zimmer mieten1 keine ,pension abschlieen4 ,will der ,wirt solche ,dinge durchfhren1 mu er bei der ,frage nach einem freien ,zimmer dem ,gast erklren1 da ,zimmer nur zu diesen ,bedingungen frei sind4 ,wurde unten das ,zimmer gemietet und der ,wirt will sich oben noch besondere ,rechte vorbehalten1 so stellt das eine einseitige willkrliche ,aenderung des ,mietvertrages dar1 die sich niemand gefallen zu lassen braucht1 auch nicht gefallen lassen sollte4 ,ebenso kann nicht durch die ,zimmerklausel besondere ,entschdigung fr die notwendige ,bedienung verlangt werden4 ,braucht ein ,reisender allerdings zu seiner ,bequemlichkeit besondere ,bedienung1 so mu er diese natrlich auch bezahlen4 ,wenden wir uns1 da wir einmal bei den ,rechtsverhltnissen sind1 einer anderen ,rechtsfrage zu4 d7 ,paverhltnisse im ,inland4 ,legitimation4 ,wir wollen uns dabei nicht streng an das ,thema halten1 wenn es auch einem besonderen ,abschnitt vorbehalten bleiben soll1 die ,paverhltnisse im ,ausland zu besprechen4 ,wir wollen hier vielmehr auch untersuchen1 welche gesetzlichen ,bestimmungen sonst den ,reisenden whrend seiner ,ttigkeit angehen4 ,nicht jeder kann ,reisende anstellen4 ,vielmehr ist dazu nur befugt1 wer eine gewerbliche ,niederlassung besitzt4 ,der ,reisende darf hinausgeschickt werden1 um fr die ,zwecke des ,gewerbebetriebes ,waren einzukaufen oder zu verkaufen4 ,aufgekaufte ,waren drfen mitgefhrt werden1 jedoch nur zum ,zwecke der ,befrderung nach ihrem ,bestimmungsort4 ,um ,waren verkaufen zu knnen1 darf sich der ,reisende nur der ,proben oder ,muster bedienen4 ,er darf ,waren selbst nicht mit fhren4 ,ausnahmen bestehen lediglich fr ,waren1 die im ,verhltnis zu ihrem ,umfang einen hohen ,wert haben und bungsgem gleich im ,stck an ,wiederverkufer abgesetzt werden1 also etwa ,gold- und ,silberwaren1 ,taschenuhren1 ,bijouteriewaren1 ,schildpattwaren1 ,edelsteine1 ,perlen1 ,korallen usw4 ,waren drfen nur aufgekauft werden bei ,kaufleuten oder ,personen1 die selbst die ,waren herstellen1 oder aber in offenen ,verkaufsstellen4 ,verkauft werden drfen die ,waren -- abgesehen vom ,detailreisen1 auf das ich noch zu sprechen komme -- ebenfalls nur an ,kaufleute oder an ,personen1 die in ihrem ,geschftsbetriebe die ,waren verwenden4 ,das ,gesetz spricht hierbei von einem ,aufsuchen von ,bestellungen84 ,druckschriften1 andere ,schriften und ,bildwerke drfen1 ohne da es eines ,wandergewerbescheines bedarf1 ebenso wie ,trauben- und ,schaumweine1 die ,erzeugnisse der ,leinen- und ,wschebranche und ,nhmaschinen auch an andere1 als die hier genannten ,personen verkauft werden1 d4 h4 auch an ,private4 ,wer hinaus geht1 um ,waren aufzukaufen oder zu verkaufen1 bedarf einer ,legitimationskarte4 ,diese ,legitimationskarte wird auf ,antrag des ,geschftsinhabers ausgestellt1 der den ,reisenden beschftigt4 ,die ,karte selbst wird von der zustndigen ,verwaltungsbehrde fr die ,dauer eines ,jahres auf den ,namen des ,reisenden ausgestellt1 sie enthlt die nhere ,bezeichnung seiner ,firma und deren ,geschftsbetriebes4 ,der ,reisende mu whrend der ,ausbung seiner ,ttigkeit die ,legitimationskarte mit sich fhren1 und hat sie den zustndigen ,behrden oder ,beamten auf ,verlangen vorzuzeigen4 ,ist er bei einer ,prfung nicht im ,besitz der ,karte1 mu er seine ,ttigkeit einstellen1 bis die ,karte beschafft ist4 ,auerdem kann der ,reisende mit ,geld bis zu #aej ,mark oder mit ,haft bis zu vier ,wochen gestraft werden4 ,die gleiche ,strafe trifft den ,reisenden1 wenn er seine ,karte anderen ,personen zur ,benutzung berlt4 ,einer ,legitimationskarte bedarf nicht1 wer im ,besitz einer ,gewerbelegitimationskarte ist1 die in verschiedenen ,zollvereins- und ,handelsvertrgen gefordert wird4 ,beide ,arten ,legitimationskarten knnen versagt werden4 ,das kann dann geschehen1 wenn der ,reisende1 auf dessen ,namen sie lauten soll1 mit einer abschreckenden oder ansteckender ,krankheit behaftet oder in abschreckender ,weise entstellt ist1 wenn der ,reisende unter ,polizeiaufsicht steht1 wenn der ,reisende eine ,freiheitsstrafe von mindestens drei ,monaten erlitten hat1 und seit der ,strafverbung noch keine drei ,jahre verflossen sind4 ,dabei kommen jedoch nur wirklich ehrlose ,handlungen in ,betracht3 ,gewinnsucht1 ,vergehen gegen ,eigentum oder ,sittlichkeit1 ,angriffe auf das ,leben und die ,gesundheit der ,mitmenschen1 ,land- und ,hausfriedensbruch1 ,widerstand gegen die ,staatsgewalt1 ,brandstiftung usw4 ,die ,legitimationskarte ist auch dann zu versagen1 wenn der ,reisende wegen ,arbeitsscheu1 ,bettelei1 ,landstreicherei und ,trunksucht bel berchtigt ist4 ,die ,legitimationskarte kann auch nicht erteilt werden an blinde1 taube1 stumme oder geistesschwache ,personen4 ,die gleichen ,grnde1 die dazu berechtigen1 eine ,legitimationskarte zu versagen1 berechtigen auch dazu1 eine solche ,karte einzuziehen1 und zwar dann1 wenn die vorstehenden ,grnde whrend der ,geltungsdauer der ,karte eintreten1 oder wenn sie vorher da1 aber der ausstellenden ,behrde nicht bekannt waren4 ,die ,detailreisenden haben in der ,hauptsache mit anderen ,bestimmungen zu rechnen4 e7 ,die ,vorschriften ber das ,detailreisen4 ,seit dem #a4 ,januar #ahig sind neue und fr die damaligen ,verhltnisse eigenartige ,bestimmungen in ,kraft4 ,damals wurden sie mit ziemlich groem ,hallo aufgenommen1 heute hat man sich mit ihnen abgefunden und weite ,kreise der ,detaillisten befrworten dringend eine noch weiter gehende ,einschrnkung des ,detailreisens4 ,man kann ber den volkswirtschaftlichen ,wert des ,detailreisens sehr geteilter ,meinung sein4 ,ohne ,zweifel hat es in der ,hauptsache die gleiche ,wirkung wie das ,engrosreisen1 es weckt ,bedarf4 ,ein ,nachteil ist aber1 da der geweckte ,bedarf oft befriedigt wird1 ohne da die notwendigen ,mittel vorhanden sind4 ,die ,aussicht1 geborgt zu bekommen1 hat oft ,bestellungen zur ,folge1 die ber die ,verhltnisse des ,bestellers hinausgehen4 ,besonders ein geriebener ,reisender kann seine ,kundschaft gehrig einseifen84 ,diese ,seite der ,ttigkeit des ,detailreisenden will ich aber spter besprechen1 jetzt will ich nur die gesetzlichen ,bestimmungen durchgehen1 die fr seine ,ttigkeit geschaffen wurden4 ,whrend der ,engrosreisende eigentlich nicht ,waren verkauft1 sondern1 abgesehen von ,gold- und ,silberwaren usw41 nur ,bestellungen auf ,waren aufsucht1 ist es dem ,detailreisenden nicht verwehrt1 ,waren direkt feilzubieten4 ,doch diese ,reisenden1 die mit ,stoffresten1 ,hosen und dergleichen ,dingen handeln1 stellen schon den reinen ,typus des ,hausierers dar4 ,der eigentliche ,detailreisende1 mit dem wir es zu tun haben1 sucht wie der ,engrosreisende nur ,bestellungen auf ,waren auf4 ,der ,unterschied besteht nur darin3 ,der ,reisende besucht ,kaufleute oder ,gewerbetreibende1 die gekaufte ,ware in ihrem ,geschftsbetrieb verwenden1 der ,detailreisende besucht ,private4 ,wandergewerbeschein4 ,whrend der ,reisende nur einer ,legitimationskarte bedarf1 bedarf der ,detailreisende eines ,wandergewerbescheins4 ,dieser ,wandergewerbeschein unterscheidet sich in wesentlichen ,dingen von der ,legitimationskarte4 ,er gilt zwar fr die hier in ,betracht kommende ,ttigkeit auch fr das ,reich1 aber nur1 nachdem die ,landessteuern entrichtet sind4 ,so ist besonders der ,detailreisende in ,thringen bel daran4 ,um dort ttig sein zu knnen1 braucht er oft drei1 vier1 auch fnf ,wandergewerbescheine1 deren jeder einen anstndigen ,batzen ,geld kostet4 ,der ,wandergewerbeschein kann aus den gleichen ,grnden versagt werden1 wie die ,legitimationskarte1 er kann auch unter den gleichen ,grnden zurckgenommen werden4 ,in der ,regel wird aber der ,wandergewerbeschein nur fr ,personen ausgestellt1 die #be ,jahre alt sind4 ,von dieser ,regel kann nur dann abgewichen werden1 wenn der ,reisende ,ernhrer einer ,familie ist und bereits vier ,jahre im ,wandergewerbe ttig war4 ,die ,versagungsgrnde sind auerdem schrfer4 ,whrend bei dem ,versagen einer ,legitimationskarte eine ,freiheitsstrafe von drei ,monaten vorliegend sein mu1 und seit ihrer ,verbung keine drei ,jahre vergangen sein drfen1 kann der ,wandergewerbeschein schon versagt werden1 wenn der ,nachsuchende nur eine ,freiheitsstrafe von einer ,woche erlitten hat und noch nicht fnf ,jahre seit ihrer ,verbung dahingegangen sind4 ,der ,detailreisende ist auch hinsichtlich des ,verkaufes verschiedener ,artikel beschrnkt4 ,so drfen nicht im ,umherziehen vertrieben werden3 ,geistige ,getrnke1 gebrauchte ,kleider1 ,wsche1 ,betten1 ,bettfedern1 ,gold- und ,silberwaren1 ,bruchgold1 ,bruchsilber und ,taschenuhren1 ,spielkarten1 ,wertpapiere1 ,lose1 ,waffen1 ,gifte1 ,arzeneien1 ,geheimmittel und ,bruchbnder1 ,bume1 ,strucher1 ,schmucksachen und optische ,instrumente4 ,ebenso ist verboten1 ,waren auf ,abzahlung zu verkaufen1 oder ,bestellungen darauf zu suchen1 wenn ,teilzahlung vereinbart wird und der ,verkufer sich das ,eigentumsrecht an den ,waren vorbehlt1 bis die ,zahlungen voll geleistet sind4 ,das ,reisen mit dem ,wandergewerbeschein bringt somit viele ,plackereien mit sich4 ,ohne ,wandergewerbeschein drfen verkauft werden ,bcher1 ,bildwerke1 ,druck- und andere ,schriften1 ,trauben- und ,schaumweine und die ,erzeugnisse der ,leinen- und ,wschebranche1 auch ,nhmaschinen4 ,umgehungsversuche4 ,um nun die ,scherereien mit dem ,wandergewerbeschein zu umgehen1 hat man verschiedene ,mittel ausprobiert1 die jedoch samt und sonders zu wnschen brig lassen4 ,es ist ja das ,detailreisen nur ohne vorherige ,aufforderung verboten4 ,wo jemand aufgefordert wird1 ,muster vorzulegen1 bedarf er dazu nicht des ,wandergewerbescheins4 ,wie nun die vorgngige ,aufforderung erreichen8 ,in der ,textilbranche und der ,modewarenbranche ist man1 um jngere ,reisende als #be ,jahre alte und diese ohne ,wandergewerbeschein hinausschicken zu knnen1 auf den ,ausweg verfallen3 ,der ,reisende nimmt sich ,handmuster von ,leinen- oder ,wscheartikeln4 ,damit besucht er die ,kundschaft4 ,er hat so einen ,anknpfungspunkt und versucht dann1 die ,aufforderung zu erhalten1 auch die anderen ,muster vorzulegen4 ,hat er die ,aufforderung erhalten1 so ist er ausdrcklich bestellt1 er kann dann auch seine anderen ,artikel verkaufen4 ,unbedingt sicher ist1 wie gesagt1 dieser ,ausweg nicht1 der ,richter kann in ihm einen ,umgehungsversuch erblicken4 ,der andere ,ausweg ist der3 ,an die gesamte ,kundschaft oder an alle verfgbaren ,adressen wird ein ,rundschreiben versandt4 ,in diesem wird die ,kundschaft aufmerksam gemacht1 da der ,detailreisende sie knftig nur besuchen knne1 wenn er vorher ausdrcklich dazu aufgefordert wrde4 ,der ,grund liege darin1 da jetzt ein ,wandergewerbeschein erforderlich sei1 der in allen ,bundesstaaten einer besonderen1 hohen ,steuer unterliege4 ,um diese ,kosten zu sparen1 bedrfe man der ,unterschrift des ,empfngers auf beigelegter ,karte4 ,diese ,karte trgt dann den ,text3 ,herrn ,n4 ,n4 444444 ,ich ersuche ,sie1 ,ihren ,reisenden zu veranlassen1 bei seinem jedesmaligen ,hiersein mir ,ihre ,muster vorzulegen4 ,hochachtend6 ,wie gesagt1 keiner der beiden ,wege ist vor der ,rechtsprechung unanfechtbar1 beide ,wege berauben aber den ,reisenden eines ,teiles der ,mglichkeit1 ,geschfte zu machen4 ,wo er die ,wschemuster hat und sich dadurch auffordern lt1 auch die anderen ,muster vorzulegen1 vergeht ,zeit1 bis die anderen ,muster zur ,stelle sind und der ,wunsch1 zu kaufen1 ist bis dahin oft lngst wieder untergetaucht4 ,bei den ,bestellkarten wird es aber immer nur mglich sein1 einen ,teil der ,karten zurck zu bekommen4 ,bekanntlich unterschreibt8 der ,landmann nie gern etwas1 und so mancher ,kunde mag froh sein1 wenn er den ,reisenden durch die ,einschrnkung des ,detailreisens los geworden ist4 f7 ,unlauterer ,wettbewerb4 ,unsittliche ,konkurrenzmanver4 ,was hat der ,reisende mit dem ,gesetz ber den unlauteren ,wettbewerb zu tun8 ,so meint der ,leser6 ,hoffentlich gar nichts6 ,je weniger er damit zu tun hat1 um so besser1 wenigstens insoweit er selbst als ,schuldiger in ,betracht kommt4 ,der ,reisende mu aber die gesetzlichen ,bestimmungen kennen1 um sie gegen seine unlautere ,konkurrenz anwenden zu knnen1 wenn das notwendig ist4 ,ein ,gesetz gegen den unlauteren ,wettbewerb haben wir schon seit #ahif4 ,seit #aijj haben wir verschrfte ,bestimmungen1 die z4 ,t4 die ,lcken des ,wettbewerbsgesetzes beseitigen sollten1 im ,brgerlichen ,gesetzbuch2 und im ,jahre #aiji hat uns der ,reichstag abermals ein ,gesetz beschert1 das nun seit #a4 ,oktober #aiji in ,kraft ist4 ,sehen wir uns an1 was der ,reisende vom ,gesetz wissen mu3 ,wer im geschftlichen ,verkehr aus ,wettbewerbsgrnden ,handlungen vornimmt1 die gegen die guten ,sitten verstoen1 kann auf ,unterlassung und auf ,schadensersatz verklagt werden4 ,gegen die guten ,sitten verstt eine ,handlung1 wenn sie gegen die ,anschauung verstt1 die sich im geschftlichen ,leben als ,ausflu der ,meinung billig und gerecht denkender ,volksgenossen gebildet hat4 ,was kann nun der ,reisende fr ,dinge begehen1 die gegen die guten ,sitten verstoen8 ,hierher gehrt das ,ausfragen und ,aushorchen der ,angestellten ber interne ,geschftsangelegenheiten1 die durchaus nicht ,geheimnisse zu sein brauchen1 die ,erregung von ,unzufriedenheit unter den ,angestellten zum ,zwecke des ,wettbewerbs1 besonders aber das ,beschaffen von ,waren gegen den ,willen des ,lieferanten4 ,wir hatten in den letzten ,jahren oft die ,tatsache zu verzeichnen1 da ,geschfte bestimmte ,waren 7,bcher oder sogenannte ,markenartikel7 zu einem billigeren als dem allgemein festgesetzten ,preis verkauften4 ,um sich dagegen zu schtzen1 sperrten besonders die ,lieferanten von ,markenartikeln den ,geschften ihre ,waren4 ,trotzdem wurden diese nach wie vor weiter dort verkauft1 man hatte sie sich durch gefllige ,dritte besorgt4 ,oft wird ein ,reisender dieser gefllige ,dritte sein1 der sich dazu hergibt1 um selbst in das ,geschft zu kommen4 ,den ,reisenden als ,angestellten interessiert aber besonders die ,wertung der falschen ,auskunft beim ,stellenwechsel nach dem ,wettbewerbsgesetz4 ,ein ,prinzipal1 der ber irgend einen ,angestellten eine ,auskunft gibt1 die ,unwahres behauptet1 kann dafr nur durch die allgemeinen strafrechtlichen ,bestimmungen ber die ble ,nachrede zur ,rechenschaft gezogen werden4 ,er kann haftbar gemacht werden fr den ,schaden und sich eine ,klage auf ,unterlassung zuziehen4 ,soweit aber die ,auskunft ber einen ,angestellten erteilt wird1 der sich selbstndig und damit dem ,auskunftserteiler ,konkurrenz macht1 oder ber einen ,reisenden1 der eigene ,kundschaft besitzt und beim ,wechsel der ,stellung einen ,teil dieser ,kundschaft mitnimmt1 verstt diese ,auskunft1 da sie dann zu ,zwecken des ,wettbewerbs falsch gegeben wird1 gegen die guten ,sitten4 ,der ,prinzipal kann dann auch auf ,grund des ,g4 4 d4 u4 ,w4 zur ,rechenschaft gezogen werden4 ,das ,abschreiben der ,kundenlisten zum ,zwecke der geschftlichen ,verwendung fllt ebenfalls unter diese ,bestimmungen4 ,schmiergelder4 ,scharf angefat wurde auch im ,wettbewerbsgesetz das ,bestechungswesen4 ,es gibt wohl keinen ,menschen1 der nur einen ,funken ,rechtsgefhl hat und unser teilweise bestehendes ,schmiergeldsystem gutheien mchte4 ,dennoch haben sich weite ,kreise dagegen gewendet1 da hier neue ,strafvorschriften geschaffen wurden4 ,besonders nahmen kaufmnnische ,kreise scharfe ,stellung gegen die ,neuregelung4 ,und zwar handelte es sich nicht nur um ,kreise der ,angestellten1 sondern auch um die der ,prinzipale4 ,dennoch sind die ,bestimmungen des ,strafgesetzbuches 7#bbf71 des ,brgerlichen- 7#hbf7 und des ,handels-,gesetzbuches durch das ,gesetz verschrft worden4 ,ursprnglich waren die ,bestimmungen so unglcklich gefat1 da der ,reisende1 der mit einem ,angestellten ein ,glas ,bier trank oder ihm eine ,zigarre reichte1 dadurch ,unannehmlichkeiten haben konnte4 ,das ist nun glcklicherweise beseitigt worden4 ,die ,fassung ist aber nun derart1 da auf ,grund des #ab kaum ,verurteilungen stattfinden werden4 ,wenn jemand einem ,angestellten ,zuwendungen verspricht1 anbietet oder gewhrt1 um durch unlauteres ,verhalten des ,angestellten oder ,beauftragten bei gewerblichen ,leistungen oder beim ,warenbezug ,vorteile zu haben1 so wird er mit ,gefngnis bis zu einem ,jahre oder mit ,geld bis zu #ejjj ,mark gestraft4 ,die ,bestrafung ist also abhngig davon1 da die ,absicht vorlag1 ,vorzge zu erringen1 und da die ,vorzge nur durch unlauteres ,verhalten der bestochenen ,angestellten erreicht werden konnten4 ,jemand aber diese ,absicht nachzuweisen1 drfte sehr schwer sein4 ,die gleiche ,strafe1 die den ,bestecher trifft1 trifft auch den ,bestochenen4 ,das ,schmiergeld selbst verfllt dem ,staate4 ,mehrfach drften ,reisende mit einer anderen ,bestimmung des ,wettbewerbsgesetzes in ,konflikt kommen4 ,leider besteht der ble ,brauch vielfach1 die ,konkurrenz anzuschwrzen4 ,ich mchte alle ,reiseonkels1 und alle1 die es werden wollen1 dringend warnen1 sich einzureden1 da sie ihre ,ware damit loben1 wenn sie die der ,konkurrenz schlecht machen6 ,bei mir htte ein solcher ,reisender sofort ausgespielt6 ,seine ,waren knnten noch so preiswert sein1 ich wrde das ,mitrauen nicht los werden1 da die ,lieferung der preiswerten ,waren auf eben so unlautere ,art erfolgen wrde1 wie ihr ,angebot4 ,hier greift das ,wettbewerbsgesetz mit ,recht mit gehrigem ,nachdruck zu6 ,wer zum ,zwecke des ,wettbewerbs -- und das ist bei ,reisenden der ,kundschaft gegenber fast immer der ,fall -- ber das ,geschft eines anderen1 ber die ,person des ,inhabers1 des ,geschftsleiters1 ber ,waren oder ,leistungen ,dinge behauptet1 die geeignet sind1 den ,kredit oder das ,ansehen des ,betroffenen zu schdigen1 wird bestraft1 sobald die ,behauptung unwahr und beleidigender ,natur ist2 aber selbst wo das nicht der ,fall ist1 macht sich der ,reisende schadensersatzpflichtig2 er kann auch auf ,unterlassung der ,behauptung verklagt werden4 ,wer aber gar solche ,behauptungen wider besseres ,wissen aufstellt1 wird mit ,gefngnis bis zu einem ,jahre1 oder mit ,geld bis zu #ejjj ,mark gestraft4 ,ist der ,tatbestand der ,verleumdung vorliegend1 kann die ,strafe auf ,gefngnishaft bis zu zwei ,jahren lauten4 ,erfolgt die ,verleumdung ffentlich1 dann betrgt die ,strafe mindestens einen ,monat4 ,wei der ,prinzipal um dieses ,treiben seines ,reisenden1 so ist er neben seinem ,reisenden strafbar4 ,geschftsgeheimnisse4 ,neben diesen ,bestimmungen mssen wir uns noch die ber den ,verrat der ,geschfts- oder ,betriebsgeheimnisse ansehen4 ,hier kommt einmal der ,reisende als ,person in ,betracht1 die selbst solche ,geschfts- und ,betriebsgeheimnisse ausplaudert1 dann aber auch als ,person1 die versucht1 sich in den ,besitz solcher ,geheimnisse mit ,hilfe von ,angestellten zu bringen4 ,der ,reisende kommt mit dem ,gesetz in ,konflikt1 wenn er die ,absicht hat1 in ein anderes ,geschft einzutreten1 oder sich selbstndig zu machen1 und -- solange er noch im ,dienst seines ,hauses ist1 whrend dieser ,zeit -- ,geschfts- und ,betriebsgeheimnisse sich aneignet und zur ,verwirklichung der ,absicht benutzt4 ,dann ist immer der ,zweck8 des ,wettbewerbes klar erkenntlich4 ,zahlreich werden jedoch die ,flle sein1 in denen ein ,reisender sich in den ,besitz fremder ,geschfts- 7,vertriebs-7 oder ,betriebs- 7,herstellungs-7,geheimnisse zu setzen versucht4 ,im ersteren ,falle kann den ,reisenden ,gefngnisstrafe bis zu einem ,jahr und ,geldstrafe bis zu #ejjj ,mark1 im zweiten ,falle ,gefngnisstrafe bis zu neun ,monaten und ,geldstrafe bis zu #bjjj ,mark treffen4 ,gerichtsbarkeit4 ,damit verlassen wir zunchst das allgemeine ,recht6 ,nur noch ein paar ,worte ber die ,gerichtsbarkeit4 ,soweit der ,dienstvertrag in ,frage kommt1 sind ,streitigkeiten von den ,kaufmannsgerichten zu entscheiden4 ,der ,fall tritt nur dann nicht ein1 wenn der ,reisende einen hheren ,jahresverdienst als #ejjj ,mark hat oder wenn am ,orte der ,zustndigkeit kein ,kaufmannsgericht besteht4 ,zustndig ist der ,ort der ,niederlassung des ,prinzipals4 ,besteht an solchem ,orte kein ,kaufmannsgericht1 so kann der ,gemeindevorsteher angerufen werden4 ,zu bercksichtigen ist dabei1 da durchaus nicht alle ,gemeindevorsteher ,juristen sind1 da ihrer noch wenigere ber den kaufmnnischen ,dienstvertrag unterrichtet sind4 ,vereidigungen sind im ,termin vor dem ,gemeindevorsteher unzulssig1 gegen seine ,entscheidung kann auch in einer ,notfrist von zehn ,tagen der ordentliche ,rechtsweg beschritten werden4 ,der fhrt dann1 wenn der ,streitwert der ,klage bis zu #fjj ,mark betrgt1 zu dem ,amtsgericht1 wenn er mehr betrgt1 zu dem ,landgericht4 ,streitigkeiten aus dem ,dienstvertrag sind1 soweit sie dem ,kaufmannsgericht unterstehen wrden1 wenn ein solches vorhanden wre1 ,feriensachen1 d4 h4 sie mssen auch whrend der ,gerichtsferien verhandelt werden4 ,bei ,kaufmannsgerichten sind ,rechtsanwlte und ,personen1 die geschftsmig das ,verhandeln vor ,gericht betreiben1 als ,vertreter und ,beistnde ausgeschlossen2 ,rechtsanwlte sind bei den ,amtsgerichten ohne weiteres zugelassen1 sonstige ,personen1 die geschftsmig verhandeln1 knnen abgewiesen werden4 ,fr ,klagen beim ,landgericht kommen nur zugelassene ,anwlte in ,frage1 eine ,vertretung durch die ,partei selbst gibt es in ,zivilsachen nicht4 ,ich hoffe1 da die ,leser recht wenig ,veranlassung haben werden1 diesen ,teil des ,buches zu ,rate zu ziehen4 ,das wird im allgemeinen der ,fall sein1 wenn sie das goldene ,wort des ,reisenden beherzigen3 ,tue recht und scheue niemand6 ,der ,reisende und sein ,haus4 ,vertrauen zum ,reisenden4 ,wenn man sich berlegt1 aus welchen nichtigen ,ursachen oft ,streitigkeiten zwischen ,prinzipalen und ihren ,reisenden entstehen1 ,streitigkeiten1 die vielfach zur ,lsung oder zur dauernden ,trbung des ,dienstverhltnisses fhren1 dann gibt man dem ,sprchwort ,recht1 da kleine ,ursachen groe ,wirkungen haben knnen4 ,es ist kaum eine ,stellung im ,handelsgewerbe1 die so nachdrcklich das ,vertrauen des ,hauses zum ,angestellten und umgekehrt das ,vertrauen des ,angestellten zum ,hause voraussetzt1 wie die des ,reisenden4 ,man sollte nie einen ,reisenden anstellen1 ohne fest von seiner ,brauchbarkeit und seiner ,vertrauenswrdigkeit berzeugt zu sein4 ,wo eine ,probestellung ausbedungen wird1 mangelt schon das ,vertrauen1 es soll vielmehr erst durch die ,probestellung verdient werden4 ,wer drauen mit dem ,musterkoffer einhergewandert ist1 der wei1 da vier ,wochen oder drei ,monate nicht ausreichen1 um die ,brauchbarkeit eines ,reisenden zu beurteilen4 ,der beste ,mastab ist der seither erzielte ,umsatz4 ,wo der fehlt1 ist ,menschenkenntnis der beste ,berater1 gute ,empfehlungen natrlich nicht minder4 ,wo damit aber die ,voraussetzungen gegeben sind1 einen ,reisenden einzustellen1 dann soll es auch kein ,wenn und ,aber mehr geben4 ,da mu das ,vertrauen ,platz greifen -- lckenlos4 ,wo das ,vertrauen den ,reisenden begleitet1 da stellt sich der schrfste ,feind guter ,geschfte1 der ,mimut und die ,verdrossenheit nicht ein4 ,ein ,reisender aber1 der sich das ,vertrauen und das ,wohlwollen verdienen1 nicht sich dessen wrdig erweisen soll1 der wird bei den ersten ,fehlschlgen entweder den ,mut verlieren oder die ,geschfte auf eine ,art zustande bringen1 die gewi dem soliden ,geschft nicht zum ,vorteil gereicht4 ,ich kann da von einem jungen ,kollegen ein ,geschichtchen erzhlen4 ,er reiste fr ein sehr groes ,haus in ,mitteldeutschland4 ,sein erster ,ausflug fhrte ihn in das ,erzgebirge4 ,am ersten ,tage gleich sollte er ein ,abenteuer erleben4 ,er war in einer ,pilsenerbierstube gewesen1 hatte dort eine angebliche ,verwandte der ,wirtin kennen gelernt und war mit dieser auf deren ,wunsch zum ,bockbierfest gegangen4 ,der bernervse ,polizeiinspektor des ,ortes war dort anwesend4 ,er traute wohl der ,dame sehr wenig ,gutes zu4 ,als dann unser junger ,kollege einen ,hundertmarkschein wechselte1 war es mit der ,ruhe des ,polizeigewaltigen vorbei4 ,er folgte unserem ,kollegen1 als der einmal hinausging1 verlangte dessen ,legitimation zu sehen und ging dann wieder ins ,zimmer4 ,unser ,kollege erzhlte sein ,abenteuer seiner ,begleiterin und diese lachte ganz unbndig4 ,da fhlte sich der ,herr ,inspektor beleidigt1 verhaftete ganz ohne weiteres die ,dame1 der ,kollege und mehrere ,gste1 die dem ,vorgang zugesehen1 folgten mit zur ,wache4 ,durch die ,legitimation hatte der ,inspektor erfahren1 wo unser ,freund angestellt war1 er schrieb den ganzen ,vorfall brhwarm dorthin4 ,natrlich kam ein ,brief -- der nicht von schlechten ,eltern war8 ,nein1 eben nicht6 ,eine ,bitte um ,aufklrung4 ,die war leicht gegeben6 ,nun kam ein zweiter ,brief6 ,eine ,warnung vor den ,schrzen6 ,die ,bitte1 ,aehnliches nicht wieder vorkommen zu lassen und die ,zusicherung des bleibenden ,vertrauens4 ,ich habe selten einen so frohen ,menschen gesehen1 wie unseren ,briefempfnger4 ,nach ,jahren traf ich ihn wieder im ,bayerland4 ,er war noch immer fr sein ,haus ttig1 mit einer ,freude und einer ,unverdrossenheit1 die mehr als mustergltig waren4 ,freilich1 das ,haus beschftigt viele ,reisenden und kennt die ,grundlage des ,reiseerfolges4 ,ueberhaupt wrden die ,erfolge manches ,reisenden besser sein1 wenn ,fehler hben und drben vermieden wrden4 ,schlechte ,geschfte4 ,es ist nicht alle ,tage ,sonntag1 es gibt vielmehr ,tage1 wo das ,kommissionsbuch sich einer beschaulichen ,ruhe erfreut1 wo nur sein ,trger sich rgert1 wenn er abends ,zeuge ist1 wie seine ,kollegen ,seite um ,seite mit ,warenbestellungen fllen4 ,das ist an und fr sich keine gute ,zeit fr einen ,reisenden4 ,sein ,mierfolg geht ihm eben so nahe als seinem ,prinzipal1 er verursacht ihm in der ,regel noch mehr ,kopfzerbrechen4 ,durch doppelte ,arbeit wird versucht1 die ,lcke auszufllen4 ,da kommt ein ,brief von daheim6 ,wo bleiben die ,kommissionen6 ,denken ,sie1 wir werfen ,spesen und ,gehalt zum ,fenster hinaus8 ,nein1 gewi nicht6 ,aber weil der ,reisende das ,bewutsein hat1 seine ,pflicht getreulich erfllt zu haben1 setzt er sich ohne ,verzug hin1 um seinem ,haus einen hinzuwischen84 ,was verstehen die ,herren am grnen ,tisch von seiner ,ttigkeit8 ,wie kann der ,korrespondent1 der noch nicht dem ,bannkreis des ,kirchturms entwischte1 ihm solche ,vorwrfe machen8 ,aber -- -- ,der ,brief geht an das ,haus84 ,der ,prinzipal bezieht den ,inhalt auf sich6 ,ein noch grberer ,brief geht an den ,reisenden und oft ist dann mit dem zweiten ,brief die ,erklrung da3 ,wenn es ,ihnen nicht pat1 kann ich ja gehen84 ,zwei ,ratschlge mchte ich da geben6 ,einen dem ,reisenden und den anderen dem ,prinzipal6 ,wenn so ein liebliches ,schreiben von daheim8 kommt1 das ungerechtfertigt ist1 weil der ,reisende seine ,pflicht tat3 ,einstecken6 ,mu der ,brief beantwortet werden3 ,morgen ist auch ein ,tag6 ,grobe ,briefe mu man sich beschlafen6 ,kommen dann wieder bessere ,tage1 lacht der ,erfolg1 dann ist es ,zeit1 sich solche ,briefe mit dem ,hinweis auf die jederzeit getane ,pflicht hflich und entschieden zu verbitten4 ,dem ,prinzipal1 der ,reisende hat1 gebe ich den guten ,rat1 seinen ,angestellten streng zu verbieten1 dem ,reisenden persnliche ,rgen zu erteilen6 ,man wei1 wie ,briefe unterschrieben werden1 wenn die ,zeit drngt6 ,selber schreiben1 dann waltet die ruhige ,ueberlegung des ,prinzipals1 der ja auch das ,leben kennt4 ,ueberhaupt1 wenn einmal die gewohnten ,kommissionen ausbleiben3 ,ermunterung ist besser als ,rge6 ,in einem ,haus1 in dem mehrere ,reisende sind1 kann nicht dringend genug empfohlen werden1 mindestens einmal jhrlich die ,reisenden zu einer ,besprechung zusammenzurufen und die gesammelten ,erfahrungen auszutauschen4 ,dabei lernt der weniger gute ,reisende von seinen ,kollegen1 er findet ,vorbilder1 denen er nacheifern kann4 ,auf diesen ,besprechungen sollte auch die ,zeit gefunden werden1 mit den ,reisenden zu besprechen1 was gekauft oder angefertigt werden soll4 ,wo die ,mode waltet1 ist das kaum so notwendig1 als dort1 wo die ,praxis den ,einkauf leitet4 ,die ,mode ist eine ,tyrannin1 der sich alles willig unterordnet4 ,anders bei den ,artikeln des praktischen ,bedarfes6 ,ein ,artikel1 der an und fr sich nichts taugt1 wird nicht dadurch gut und verkaufsfhig1 da er in groen ,massen hergestellt oder angekauft wird4 ,man kann den ,verbrauch steigern durch ,reklame und andere ,hilfsmittel1 gewi2 aber die natrlichste ,verbrauchssteigerung liegt in der regen ,nachfrage eines im ,gebrauch gut befundenen ,artikels4 ,darber entscheidet aber nicht der ,modelleur1 der ,zeichner oder der ,werkmeister oder der ,reisende einer ,fabrik1 der ,grossisten besucht1 darber entscheidet die kleine ,kundschaft4 ,der ,reisende ist nicht nur der ,vertrauensmann des ,prinzipals1 sondern auch der ,vertrauensmann der ,kundschaft4 ,was liegt also nher1 als da seinen ,erfahrungen ein groer1 wenn nicht der ausschlaggebende ,einflu auf den ,einkauf und die ,herstellung eingerumt wird4 ,doch wir wollen wieder zu den ,unzutrglichkeiten zurckkommen1 die ja leider nicht nur entstehen1 wenn der ,reisende nichts verkauft1 sondern auch dann1 wenn er recht gute ,geschfte macht4 ,ich habe einmal aus solchen ,unzutrglichkeiten heraus eine ,stellung aufgegeben1 die sehr gut war4 ,ich denke an die undeutlichen ,kommissionen und den vielen ,aerger1 den sie verursachen4 ,es gibt ,reisende -- ich gehrte lange zu ihnen -- die legen nicht nur den ,hauptwert1 sondern berhaupt den ,wert auf den ,verkauf4 ,das ist falsch6 ,kommissionen4 ,auf die ,kommission ist ebensoviel ,sorgfalt und ,wert zu legen1 besonders auf deutliche ,kommissionen4 ,ich war mein ,lebtag kein ,knstler im ,schnschreiben4 ,die ,reisettigkeit gibt auch wenig ,gelegenheit1 sich zu einem solchen heranzubilden4 ,so schrieb ich denn auch meine ,kommissionen immer so1 da ich sie lesen konnte4 ,hin und wieder bekam ich eine ,kommission zurck1 um einen ,kommentar dazu zu geben4 ,daheim konnte man meine umfangreichen8 ,bestellungen nicht entziffern6 ,unbegreiflich6 ,die ,stubenhocker hatten doch ,zeit genug1 um auch einmal raten zu knnen6 ,wirklich8 ,wohl doch nicht6 ,in unserer ,zeit hat man berall ,eile1 und der ,expedient ist nicht zum ,rtselraten angestellt4 ,kommt nun eine ,kommission vom ,haus zurck1 so mag es immer noch gehen4 ,schlimmer ist es1 wenn eine ,kommission infolge ihrer ,unleserlichkeit falsch ausgefhrt wird4 ,dann kommen die ,mngelanzeigen der ,kundschaft6 ,wer ist der ,schuldige8 ,das ,haus1 natrlich das ,haus1 doch nicht der brave ,reisende68 ,das ,haus will aber der ,schuldige nicht sein1 so gibt es wieder eine ,auseinandersetzung1 die in meinem ,falle damit endete1 da ich schrieb3 ,wir verstehen uns nicht mehr1 ich gehe6 ,und doch verstanden wir uns ganz gut1 das ,karnickel waren die undeutlichen ,kommissionen4 ,auch auf ihre innere sachliche ,ausgestaltung ist grter ,wert zu legen4 ,jede ,kommission mu mit einer fortlaufenden ,nummer versehen sein1 von jeder ,kommission mu der ,reisende eine ,kopie haben1 jede ,kommission mu das ,datum der ,aufgabe tragen4 ,alle ,vermerke1 die auf ihre ,erledigung ,bezug haben1 als da sind3 ,zahlungsziel1 ,lieferungstermin1 ,befrderungsweg1 ,bahn-1 ,wagen- oder ,wasserfracht1 ,eilgut1 ,stckgut1 ,sammelladung1 alles mu aus der ,kommission zu ersehen sein4 ,handelt es sich um ,vermerke auergewhnlicher ,natur1 wie z4 ,b4 um ,sonderwnsche der ,kundschaft1 so sind die selbstverstndlich auch in der ,kommission zu vermerken1 trotzdem aber auch im ,reisebericht4 ,es gibt ,firmen1 die einen tglichen ,bericht vorschreiben1 es gibt andere1 die es bei zwei-1 dreitgigen oder wchentlichen ,berichten bewenden lassen4 ,ich empfehle1 immer tglich die ,berichte zu machen und nur bei besonderen ,umstnden sie ausfallen zu lassen4 ,tgliche ,berichte sind -- auch wenn sie nicht verlangt werden -- die ,arbeitsteilung des ,reisenden1 die erst die ordentliche ,sorgfalt erlaubt4 ,es ist eine alte ,erfahrung1 da eine ,stunde schriftlicher ,arbeit leichter vorberzieht1 als deren drei4 ,hier kommt hinzu1 da ja die ,reiseberichte ,leben haben sollen4 ,sie sollen mehr sagen1 als da dieser und jener ,kunde besucht wurde1 da der eine kaufte und da dort eine ,pleite8 war4 ,wenn man aber von den ,berichten wnscht1 da sie das geschftliche ,leben widerspiegeln sollen1 dann mssen sie geschrieben werden1 wenn der ,eindruck noch frisch ist4 ,reiseberichte4 ,was soll der ,reisebericht enthalten4 ,so nebenschlich es klingen mag3 ,in erster ,linie die fortlaufende ,nummer und den ,tag der ,absendung4 ,der ,bericht wird sodann besttigen1 was der ,reisende erhalten hat3 ,muster1 ,geld1 ,briefe1 ,preisverzeichnisse1 besondere ,anweisungen usf4 ,dann wird er die beigelegten ,kommissionen besprechen1 der besonderen ,wnsche ,erwhnung tun und die ,kreditwrdigkeit der einzelnen noch nicht bekannten ,kunden erwhnen4 ,dabei sei hervorgehoben1 da es eine unbedingte ,pflicht des ,reisenden ist1 sich ber die ,kreditwrdigkeit seiner ,abnehmer zu unterrichten4 ,wir haben heute berall unsere groen ,auskunfteien und vor allen ,dingen den ,verein ,kreditreform4 ,diese ,ausknfte sind die zuverlssigsten4 ,in zweiter ,linie kommen die ,ausknfte von ,geschftsfreunden1 in dritter ,linie die von ,gastwirten oder sonstigen ,vertrauenspersonen4 ,unter keinen ,umstnden sollten die ,hausdiener und die ,oberkellner als ,auskunftspersonen in ,betracht kommen4 ,es kann1 darauf sei aufmerksam gemacht1 eine ,auskunft1 auch wenn sie von der ,auskunftei bezogen wurde1 unrichtig sein4 ,ist sie zu gut1 dann ist der ,reisende gedeckt1 obwohl es natrlich seine ,pflicht ist1 auch dann unwahrscheinliche ,ausknfte auf ihre ,richtigkeit zu prfen4 ,mehrfach wird es vorkommen1 da ,ausknfte zu ungunsten des ,kufers unrichtig sind4 ,die ,auskunfteien als solche sind unbedingt verllich1 ihre ,mittelsmnner und deren ,rckenmnner nicht immer4 ,persnliche ,abneigung1 ein einziges falsch angewandtes ,wort knnen einer ,auskunft einen ganz anderen ,charakter geben4 ,ich habe in solchen ,fllen immer einen offenen ,weg eingeschlagen4 ,ich bin stets zu meinem ,kunden gegangen und habe ihm gesagt1 da mich die ,auskunft ber ihn nicht befriedige1 da ich deshalb offen zu ihm kme1 um mit ihm darber zu sprechen1 weil ich mir gesagt htte1 da ein ,ausbleiben der ,ware ihn verletzen wrde4 ,ich erinnere mich nicht1 auch nur in einem ,falle auf mangelndes ,verstndnis meiner ,handlungsweise gestoen zu sein4 ,die ,kundschaft war vielfach sofort bemht1 mir den ,nachweis der ,kreditwrdigkeit aus der ,inventur oder sonst aus den ,bchern zu erbringen4 ,damit habe ich es nicht genug sein lassen6 ,ich bin auch zur ,auskunftei gegangen und habe manchesmal die ,freude gehabt1 eine unverdient schlechte ,auskunft beseitigen zu knnen4 ,vom ,bericht wie von der ,kommission sollte der ,reisende eine ,kopie nehmen4 ,das ,durchschreibeverfahren mchte ich fr die ,berichte nicht empfehlen4 ,bleischrift wird nie so deutlich sein wie ,tintenschrift4 ,wo wir heute so vorzgliche ,fllfederhalter haben1 die z4 ,t4 gestatten1 mit der gewohnten ,feder zu schreiben1 kann man bequem die notwendige ,kopiertinte mit sich fhren4 ,die ,firma ,f4 ,soennecken bringt ,reisekopierpressen auf den ,markt1 die keine besondere ,erschwerung des ,reisegepcks darstellen1 die es aber ermglichen1 einwandfreie ,kopien als ,beweisstcke in den ,hnden der ,reisenden zu belassen4 7,die ,kopierpressen sind im ,kapitel ,ausrstung8 nher besprochen47 ,im ,bericht soll dann auch stets etwaige ,reisekasse erbeten werden und immer soll der ,schlu lauten1 da ,briefe da oder dort hin zu richten sind4 ,der ,bericht selbst mu klar und unzweideutig sein4 ,er ist sehr wichtig1 so wichtig1 da man seine ,befrderung nicht dem ,friedrich8 anvertrauen1 sondern sie immer selbst bernehmen soll4 ,das gilt besonders fr den ,fall1 da der ,reisende ,gelegenheit findet1 sein ,haus auf eine voraussichtlich gute ,zukunft eines ,kunden aufmerksam zu machen1 oder wenn der ,reisende den baldigen ,zusammenbruch eines bisherigen ,kunden zu berichten hat4 ,auch ber ,kunden1 die nicht gekauft haben1 sollte sich stets ein ,bericht finden4 ,der ,reisende sollte sich nie auf sein ,gedchtnis verlassen4 ,vielmehr sei ihm empfohlen1 sich ein ,kundenregister auf ,karten anzulegen und dieses ,register immer in der ,reisepause nach seinen ,berichten zu vervollstndigen4 ,in dieses ,kartenregister werden die blichen ,verkaufsbedingungen eingetragen1 ein ,geheimvermerk ber die ,kreditwrdigkeit1 die ,daten der letzten ,besuche1 ihr ,erfolg 7dann auch der ,betrag und die hauptschlichen ,artikel andeutungsweise74 ,wo beim ,besuch ,preislisten oder ,muster verlangt wurden1 die der ,reisende abgab oder erst schicken lassen mute1 wird auch das notiert4 ,die ,buchauszge geben ber solche ,dinge keine ,auskunft und doch stellen sie bei wiederholten ,besuchen wichtige ,anknpfungspunkte dar4 ,aufmunterung4 ,nun noch einen ,wink fr ,prinzipale4 ,nicht fr alle6 ,wir haben aber ,prinzipale1 die es lieben1 auf ihre ,art den ,reisenden aufzumuntern4 ,es gibt ,prinzipale1 die nie zufrieden mit der ,ttigkeit des ,reisenden sind4 ,ein ,mahnbrief jagt den andern4 ,und wenn der ,reisende heimkommt1 wird er womglich von anderen ,angestellten zu seinen guten ,erfolgen beglckwnscht4 ,fr den ,reisenden sind dann spter ,mahnbriefe kein ,gradmesser des ,wohlwollens und der ,zufriedenheit des ,prinzipals1 sondern ,makulatur4 ,ganz abgesehen davon1 da sie noch mehr verderben knnen als ,anranzer8 bei wirklichen ,mierfolgen1 sind sie mindestens vollstndig wertlos4 ,ich mchte da ein anderes ,reizmittel in ,vorschlag bringen1 das nichts ,verletzendes in sich hat1 das nie den ,prinzipal in den ,ruf eines ,schikaneurs bringen kann4 ,das ,reizmittel nennt man ,statistik4 ,sie findet sich heute in jedem gut geleiteten ,geschft und lt sich leicht fr ,reisezwecke dienstbar machen4 ,sie ist anzuwenden bei einem einzigen ,reisenden und bei einem ,stab von ,reisenden1 bei letzterem mit grerer ,aussicht auf ,erfolg4 ,hat man nur einen ,reisenden1 stellt man ihm allmonatlich das ,ergebnis seiner oder seines ,vorgngers ,ttigkeit aus dem ,bericht des gleichen1 kommenden ,monats des ,vorjahres zu1 d4 h4 den erzielten ,umsatz4 ,der ,reisende wird dann sicher bestrebt sein1 seinen ,umsatz zu erhhen4 ,er hat einen ,mastab fr das1 was er leisten kann und fr das1 was er leisten mu1 um nicht beschmt dazustehen4 ,sind mehrere ,reisende in einem ,betrieb1 so kann man auch denen die ,statistik des ,vorjahres zugngig machen1 hier bewhrt sich aber noch besser die vergleichende ,statistik4 ,allmonatlich wird zusammengestellt1 was die einzelnen ,reisenden umsetzten4 ,allmonatlich auch1 was vielleicht eingebt wurde4 ,schon das hat eine erzieherische ,wirkung4 ,gewi will der ,vorderste der ,beste bleiben1 gewi will der ,gute der ,beste und der ,mindergute doch der ,gute werden4 ,noch besser wird der ,erfolg sein1 wenn man ,reisende1 die sich wirklich auszeichneten1 durch kleine ,aufmerksamkeiten erfreut und wenn man ,gehaltserhhungen1 die durch den verbesserten ,umsatz erzielt wurden1 nicht auf sich warten oder gar sich abntigen lt4 ,der ,rechtsanspruch auf eine ,gewinnbeteiligung wird die ,arbeitsfreude und das ,verantwortungsgefhl besonders steigern und die ,erfolge des ,reisenden frdern helfen4 ,ich fasse noch einmal kurz zusammen3 ,der ,reisende ist die ,seele des ,geschftes4 ,er mu nicht nur ,arbeitsfreude haben1 sondern sie sich auch erhalten4 ,mistimmung darf es zwischen einem ,reisenden und seinem ,haus nicht geben4 ,hat sie trotzdem ,platz gegriffen1 dann schnell eine persnliche ,aussprache1 keine langatmigen ,briefe1 die oft mehr verderben1 als sie gut machen4 ,die ,ausrstung4 ,wir haben uns mit dem ,recht des ,reisenden vertraut gemacht1 haben die gesetzlichen ,verpflichtungen betrachtet und das ,verhltnis des ,reisenden zu seinem ,hause errtert4 ,nun die ,koffer gepackt und hinaus in das strudelnde ,leben1 hinein in die ,arbeit1 hin zum ,erfolg6 ,auf ,wochen1 oft auf ,monate verlt der ,reisende die ,heimat1 um in allen mglichen ,stdten und ,lndern ,geschfte zu machen4 ,je weniger er drauen die ,annehmlichkeiten entbehrt1 die ihm zuhause sein ,heim oder auch seine wohnliche ,junggesellenbude bieten1 um so leichteren ,herzens wird der ,reisende seiner ,ttigkeit nachgehen knnen4 ,ich las einmal in einem nett geschriebenen ,buch eines ,globetrotters3 ,viel ,gepck1 viel ,last1 wenig ,gepck1 viel ,erleichterung84 ,so ganz ohne weiteres kann der ,satz fr den ,geschftsreisenden nicht ,geltung haben4 ,was fr einen ,weltenbummler zutreffen mag1 trifft nicht auf ihn zu4 ,mag dort viel ,gepck eine ,last sein -- unangenehm ist es auch fr den ,geschftsreisenden1 unangenehmer ist es aber1 wenn infolge der ,gepckersparnis auf der ,reise vermit wird1 was uns daheim eine liebe ,gewohnheit war oder zu unserer ,bequemlichkeit sehr viel beitrug4 ,der ,reisende soll deshalb immer das notwendige ,gepck mitnehmen4 ,verursachen kleine ,gegenstnde1 die man nicht entbehren mag1 wirklich ein um einige ,kilo greres ,gewicht1 so ist das zu ertragen4 ,wir haben heute in den ,eisenbahnwagen breite ,gepcknetze1 die ,gepckfracht macht nicht die strkste ,belastung aus1 und wir haben eine ,kofferindustrie1 die sich die vielen ,erfahrungen unseres ,reiselebens zunutze gemacht hat und leichte1 dabei doch dauerhafte ,koffer auf den ,markt bringt4 ,der ,wschekoffer 7er dient1 wie wir gleich sehen werden1 durchaus nicht nur der ,wscheaufbewahrung7 mu leicht1 dauerhaft1 handlich1 bequem und sofort erkenntlich sein4 ,wenn man es irgend haben kann1 so soll er nicht grer sein1 als fr die ,mitnahme im ,eisenbahnabteil zulssig4 ,immer geht das nicht an6 ,wer mehrere ,anzge und andere ,bekleidungsstcke doppelt mitnehmen will oder mu1 der kommt mit einem sogenannten ,coupkoffer nicht aus4 ,wer aber nur wochenlang -- es knnen auch wenige ,monate sein -- reisen mu1 der kann sich sehr wohl dieses handlichen ,koffers bedienen4 ,er ist dann nicht immer auf fremde ,hilfe angewiesen1 sondern kann sich so1 wie er will1 fortbewegen4 ,die ,wschekoffer knnen ,rohrplattenkoffer sein1 auch ,ledertaschen werden vielfach ausreichen4 ,die ,rohrplattenkoffer sind besonders leicht und uerst dauerhaft4 ,einen ganz vorzglichen ,koffer kauft man bei einer bekannten ,firma in ,leipzig4 ,die ,rohrplatten1 die zu den ,koffern dieser ,firma verwendet werden1 unterscheiden sich wesentlich von anderen ,erzeugnissen4 ,meistens wird die ,rohrplatte mit ,leim auf ,segeltuch und ,leder geklebt4 ,es liegt auf der ,hand1 da die ,dauerhaftigkeit durch die eintretende ,sprde des ,leims ungnstig beeinflut wird4 ,die ,rohrplatten der ,leipziger ,firma sind jedoch derart1 da die ,rohrstbe1 ohne jeden ,zusatz von ,leim1 dicht und fest in bestes ,flachssegeltuch eingewebt werden4 ,dadurch erhalten die ,platten eine sehr starke ,widerstandsfhigkeit und ,dauerhaftigkeit4 ,die ,koffer sind dabei -- was ein groer ,vorzug ist -- sehr leicht1 sie werden fr die verschiedensten ,ansprche hergestellt und die seitherigen ,erfahrungen haben weitgehende ,bercksichtigung gefunden4 ,ganz verwhnte ,reisende finden im ,kommodenkoffer8 alles1 was sie nur immer von einem ,koffer verlangen knnen4 ,wer weniger groe ,ansprche stellt1 wird den sogenannten #be ,kilo-,koffer1 der nur #aj1c kg wiegt1 whlen1 wer sich noch mehr bescheiden kann1 greift zum ,coupkoffer1 der aus ,rohrplatte in ausreichender ,gre #de ,mk41 aus festgewalzter ,faserstoffplatte1 mit ,segeltuch bezogen1 ebenfalls in ausreichender ,gre1 nur #be ,mk4 kostet4 ,der ,koffer soll aber auch leicht erkenntlich sein1 damit er sowohl bei der ,gepckabfertigung als auch in gut besuchten ,hotels leicht herausgefunden werden kann4 ,es empfiehlt sich1 ihn mit einigen farbigen ,streifen um deswillen versehen zu lassen4 ,was soll nun der ,koffer enthalten8 ,unbedingt einen ,reserveanzug6 ,dabei sei gleich auf einiges hingewiesen4 ,der ,reisende mu ,wert darauf legen1 da sein ,anzug nicht schmutzt1 nicht speckig8 wird und immer ein feines ,aussehen hat4 ,helle ,anzge scheiden deshalb ohne weiteres aus4 ,schwarze ,anzge wird der ,reisende1 der praktisch denkt1 auch nicht tragen1 blaue auch nicht1 es sei denn1 da er nichts dabei findet1 wenn der ,anzug fters gereinigt werden mu4 ,am besten lohnt sich ein dunkles ,grau1 das einfarbig und auch meliert sein kann4 ,als ,stoffart kommt in der ,hauptsache ,cheviot in ,betracht4 ,als praktische ,form ist der ,sakko zu empfehlen4 ,aeltere ,herren knnen zum ,rock greifen6 ,im allgemeinen ist der ,rock weniger praktisch1 weil versessene ,rocksche immer einen unordentlichen ,eindruck machen4 ,der ,anzug mu fters gebgelt werden1 ist er fleckig1 so mu er gereinigt werden1 speckige8 ,anzge sollten ein ,gruel fr jeden ,reisenden sein4 ,er merke sich immer1 da er drauen das ,haus8 ist1 nach ihm und seinem ,auftreten wird sein ,haus beurteilt4 ,zur ,reiseausrstung gehrt ferner ein ,ueberzieher4 ,der ,reisende sollte niemals in einem ,wetterkragen zur ,kundschaft gehen1 er macht immer darin einen saloppen ,eindruck4 ,der ,spazierstock gehrt dem ,spaziergnger1 der ,begleiter des ,reisenden -- der mit allen ,mglichkeiten rechnen mu und nicht nur zur ,kundschaft gehen kann1 wenn die ,sonne lacht -- ist der ,regenschirm4 ,die neuerdings stark in den ,verkehr gekommenen ,stockschirme sind praktisch1 handlich und elegant4 ,die ,stiefel des ,reisenden sollen dem ,reisebedrfnis angepat sein4 ,ein ,paar schwarze und ein ,paar braune ,stiefel erlauben den ,wechsel und gengen allen ,ansprchen4 ,will der ,reisende nicht die ,schererei mit dem ,hausdiener haben1 kann er ,lackleder bevorzugen4 ,als ,kopfbekleidung whlt der praktische ,reisende einen weichen ,filzhut von nicht zu heller ,farbe4 ,steife ,hte sind zwar eleganter1 aber weniger praktisch4 ,vom ueren ,menschen4 ,die ,leibwsche wird sich ganz dem ,geschmack des ,reisenden anpassen4 ,der eine wird ,oberhemden tragen1 der andere kommt mit ,vorhemden aus4 ,trgt man eine hoch geschlossene ,weste1 wird man immer farbige ,wsche tragen knnen1 die natrlich nicht in grellen ,farben strahlen darf4 ,sie schmutzt nicht so wie die weie ,wsche und kann deshalb lnger getragen werden1 eine schlechte ,pltterin kann auch nicht so viel an ihr verderben1 wie an der weien ,wsche4 ,die ,wscheindustrie bringt heute abwaschbare ,leinenwsche auf den ,markt4 ,ich habe sie noch nicht probiert2 hat sie die ,vorzge1 die man ihr nachrhmt1 so ist sie fr den ,reisenden wie geschaffen4 ,am besten trgt der ,reisende wollene oder ,macco-,unterkleider4 ,man rmpft zwar im internationalen ,verkehr die ,nase ber den ,jgerhemden tragenden ,reisenden1 das schadet aber nichts4 ,jedenfalls bewahrt sie den ,reisenden1 der den schrfsten ,wechseln der ,witterung ausgesetzt ist1 vor vielen ,erkltungskrankheiten1 denen er sich aussetzt1 wenn er durchaus1 um der ,unterkleidung willen1 nicht als ,deutscher gelten will4 ,das alles mu der ,wschekoffer aufnehmen1 und doch ist es noch nicht genug4 ,wir kommen zu den ,kleinigkeiten1 die nicht entbehrt werden knnen4 ,erst einmal zur ,krperpflege6 ,der ,reisende ist durch die ,hotelkost -- besonders bei der ,table d'hte -- gezwungen1 seinen ,zhnen mehr zuzumuten1 als sonst ein ,sterblicher4 ,zahnkrankheiten stellen sich deshalb beim ,reisenden recht oft ein1 besonders dann1 wenn er den ,zhnen nicht die notwendige ,pflege angedeihen lt4 ,die ,zhne werden faulig1 der ble ,mundgeruch stellt sich ein1 der einem mit dem besten ,menschen verfeinden kann2 und ein fauler ,zahn holt sich den anderen4 ,mundwasser1 ,zahnpulver und ,zahncreme gehren deshalb1 natrlich auch die ,zahnbrste1 unbedingt zur ,ausrstung4 ,genau so1 wie der ,reisende regelmig sich die ,zhne nachsehen und faulige plombieren lassen mu4 ,zu den ,utensilien der ,krperpflege gehrt dann das ,rasierzeug6 ,es wohnen ,barbiere berall1 meint der ,leser1 und deshalb sei das ,rasierzeug berflssig6 ,zum ,barbier zu laufen gehrt ,zeit und ,gelegenheit6 ,nebenbei bemerkt kostet es auch ein ganz hbsches ,smmchen1 wenn man tglich die ,hilfe des ,verschnerungsrates in ,anspruch nehmen mu4 ,rasiert man sich selbst1 so kann man das jeden ,morgen vornehmen1 es kostet kein ,geld und nicht so viel ,zeit1 wie das ,rasieren beim ,barbier4 ,genug1 wenn man den ,barbier aufsuchen mu zum ,haarschneiden oder ,bartscheren4 ,und darauf sollte der ,reisende sehr wohl achten -- auch das gehrt zur ,krperpflege4 ,das ,haar nicht zu kurz1 wenn es gut8 aussehen soll2 legt man nur ,wert auf das ,praktische1 dann ruhig den #c mm-,schnitt anwenden lassen6 ,haar und ,bart mssen gepflegt werden1 sie knnen viel zum vorteilhaften ,aeueren beitragen4 ,in den ,wschekoffer gehrt auch ein ,schlafsack6 ,wenn wir den ,reisenden in sein ,gasthaus begleiten1 werden wir auf manche ,mngel unseres ,hotelwesens aufmerksam werden1 besonders soweit die ,bettwsche in ,betracht kommt4 ,die ,taschenapotheke gehrt zur ,ausrstung2 wer mit einem wiederkehrenden ,leiden behaftet ist1 tut gut1 sich mit schnell wirkenden ,gegenmitteln zu versehen4 ,zur ,ausrstung gehrt aber besonders eine gut gehende1 dauerhafte ,taschenuhr4 ,ein ,reisender1 der keine richtiggehende ,taschenuhr hat1 ist ein armer ,kerl6 ,er mu die ,zeit voll ausnutzen und oft mit ,minuten rechnen4 ,hat er eine gutgehende ,taschenuhr1 so ist er wohl versorgt1 hat er sie nicht -- dann kann er sich1 wenn er das ,nachschauen hinter einem abgegangenen ,zuge hat1 berlegen1 wo er sie kauft4 ,kommen wir zu dem1 was der ,wschekoffer an ,handwerkszeug8 enthalten mu4 ,hierher gehren3 ,reservekommissionsbuch1 ,kursbuch1 ,schreibmappe und ,kundenregister4 ,hierher gehrt auch die ,kopierpresse1 von der wir im ,abschnitt3 ,der ,reisende und sein ,haus8 sprachen4 ,vorhin erwhnte ich1 da sich auch der ,reisende eine ,kartei anlegen mchte4 ,er hat es dann in der ,hand1 entweder die ,karten1 die er fr seine ,tour braucht1 mitzunehmen1 oder sich die wichtigen ,notizen in sein ,kundenregister zu bertragen4 ,die ,schreibmappe mu hinreichend ,briefbogen und ,umschlge enthalten1 auch ,postanweisungsformulare sollten nicht fehlen4 ,wer groe ,umschlge braucht1 nehme sich diese besonders mit4 ,in den ,gasthusern sollte man sie eigentlich in jedem ,schreibzimmer finden4 ,nur findet man sie nicht -- wenn man sie braucht4 ,niemals nehme man ,briefumschlge mit der ,firma des ,hauses6 ,wozu den ,konkurrenten zeigen1 wer man ist und fr wen man kommt8 ,eine gute ,reisekopierpresse liefert ,f4 ,soennecken in ,bonn4 ,besonders geeignet ist die ,presse ,nr4 #ai4 ,sie nimmt nur ganz wenig ,raum weg1 wiegt ohne ,buch nur #b kg und kostet einschlielich des notwendigen ,materials und eines ,buches nur #ac ,mk4 ,wer nicht so viel zu kopieren hat1 kommt auch mit ,soenneckens ,reisekopierrolle1 die nur #c4ej ,mk4 mit dem notwendigen ,material kostet1 bereits aus4 ,diese ,rolle wiegt nicht ganz kg4 ,was sonst noch zur ,ausrstung gehrt8 ,eine ,reisedecke1 wer nicht ohne sie auskommen kann4 ,fr ,reisende1 die meine ,winke im bernchsten ,abschnitt beachten1 die ,postausweiskarte1 fr alle die ,legitimationskarte1 fr ehemalige ,soldaten des ,beurlaubtenstandes der ,militrpa4 ,ein steter ,begleiter des ,reisenden sollte auch ein ,verzeichnis der ,messen und ,mrkte sein4 ,es findet sich in den ,kalendern in ,buchform4 ,es spart dem ,reisenden manche unntze ,fahrt4 ,ehe der ,reisende auf die ,tour geht1 soll er daran denken1 da er mancherlei ,gefahren ausgesetzt ist4 ,die ,bahn haftet zwar fr ,schaden und auch der ,gastwirt1 wenn er ihn verschuldete2 es knnen aber gerade den ,reisenden ,unflle betreffen1 fr die ihm niemand haftet4 ,er sollte deshalb gegen ,unfall versichert sein1 mindestens aber eine ,reiseunfallversicherung abschlieen1 die er zu sehr billigen ,prmien haben kann4 ,der ,reisende des ,beurlaubtenstandes oder der ,ersatzreservist wird sich als auf ,reisen8 befindlich abmelden4 ,er hat dann nur jeweils zum #ae4 ,april und zum #ae4 ,november seinem ,bezirkskommando anzuzeigen1 wo er sich befindet und wohin ,befehle ihm zugeschickt werden sollen4 ,gehen wir nun an das ,packen des ,musterkoffers4 ,der ,musterkoffer mu wie der ,wschekoffer leicht1 handlich1 bequem1 dauerhaft1 leicht erkenntlich und leicht zu ffnen sein4 ,wer einen guten ,koffer haben will1 bitte die ,firma ,moritz ,mdler um kostenfreie ,uebersendung ihres ,katalogs4 ,beim ,kauf eines ,musterkoffers ist man noch mehr als beim ,wschekoffer darauf angewiesen1 dort zu kaufen1 wo die ,erfahrungen immer ausgenutzt wurden4 ,moritz ,mdler hat zwei groe ,gruppen ,musterkoffer4 ,die besseren ,monopol-,koffer8 und die ,continent-,koffer84 ,die ,monopol-,koffer sind nur wenig teurer1 aber entschieden dauerhafter4 ,das aber ist bei ,musterkoffern1 die man nicht immer wie den ,wschekoffer unter den ,augen hat1 besonders zu beachten4 ,wie schonungslos wird oft mit diesen ,koffern umgegangen1 ganz besonders auf kleinen ,stationen1 wo der ,zugaufenthalt gering ist6 ,je schwerer der ,koffer1 je schonungsloser die ,behandlung4 ,die ,monopol-,koffer werden aus astfreiem kanadischen ,pappelholz hergestellt4 ,das ,holz ist fr ,kofferzwecke an und fr sich besonders geeignet und es wird auerdem jahrelang ausgetrocknet4 ,es ist leicht und zh1 deshalb sehr widerstandsfhig und doch nicht frachtverteuernd4 ,die ,continent-,koffer sind ebenfalls aus gut getrocknetem zhen ,holz gearbeitet1 sie erreichen aber an ,dauerhaftigkeit doch noch nicht die ,monopol-,koffer4 ,die verschiedensten ,wnsche werden bei der ,anfertigung bercksichtigt4 ,die vielfache ,auswahl1 die verschiedenen ,arten der ,koffer erlauben aber grtenteils1 von der besonderen ,anfertigung abzusehen4 ,die ,firma hat ,koffer mit feststehender und aufzuklappender ,vorderwand1 mit geradem oder mit einem ,fadeckel1 mit ,einstzen und ohne sie auf ,lager4 ,fr einzelne ,branchen sind besondere ,koffer hergestellt4 ,so fr ,stcke1 ,wollwaren1 leichte ,konfektion1 ,hte usw4 ,fr die ,konfektion wird ein ,hngekoffer auf den ,markt gebracht1 der trotz seiner vielen ,vorzge als ,monopol-,koffer schon fr #he ,mk41 als ,continent-,koffer fr #gj ,mk4 zu haben ist4 ,als besondere -- geschtzte -- ,neuheit bringt ,mdler die verstellbare ,riemenbefestigung4 ,bisher war man beim ,festschnallen der ,koffereinlage immer an die angenieteten ,riemen gebunden4 ,war der ,koffer nicht bis zum ,niet gefllt1 konnte die ganze ,einrichtung nichts ntzen4 ,die neue ,einrichtung gestattet das ,festschnallen in verschiedensten ,hhen1 sie gestattet auch das ,trennen der ,einlage durch mehrfaches ,festschnallen4 ,als ,handmusterkoffer verdienen diejenigen mit ,deckelklappe den ,vorzug vor anderen4 ,sie sind ebenfalls aus kanadischem ,pappelholz hergestellt2 die eine ,breitflche ist vollstndig zu ffnen1 die ,klappe selbst ist gut und doch handlich verschlossen4 ,letzteres ist fr den ,reisekoffer ein ,haupterfordernis4 ,nur keine ,koffer mit langweiliger ,riemenverschnrung anschaffen6 ,die ,muster selbst1 die der ,koffer birgt1 mssen gut zusammengestellt sein und immer sauber gehalten werden4 ,der aufgeklappte ,koffer mu allein reizen1 in den ,herrlichkeiten1 die er birgt1 herumzustbern6 ,soll er das1 darf nicht der innere ,bezug heruntergerissen sein1 drfen ,stoffmuster keine ,ecken haben1 darf ihnen nicht die ,kappe fehlen1 mssen ,zigarrenmuster immer den ,spiegel8 zeigen1 und wo ,glas als ,behlter in ,frage kommt1 darf es nicht nach der ,bertillonschen ,methode die ,fingerabdrcke des ,reisenden zeigen1 ebenso wie es keinen guten ,eindruck machen wird1 wenn ,flssigkeitsbehlter nur halb gefllt sind4 ,ausgefranste ,muster sehen grlich aus1 schmierige ,schachteln1 ,ksten und ,bchsen erregen durchaus kein ,wohlgefallen4 ,die ,muster selbst bedrfen vorteilhafter ,verteilung im ,koffer4 ,der ,reisende sollte sich deshalb mehrfach ben1 seinen ,koffer zu packen4 ,es kann ihm sonst passieren1 da er den ,inhalt seines gefllten ,koffers nicht wieder unterbringt1 wenn es mit dem ,einpacken schnell gehen mu4 ,auch lernt der ,reisende durch das ,probepacken die ,muster kennen1 die er mit sich fhrt1 und nicht erst dann1 wenn er schon einige ,dutzend ,kunden durchgeklappert hat4 ,er findet bei gleichmiger ,anordnung auch immer sofort1 was er braucht4 ,und das ist sehr gut6 ,es wird ihm vielfach vorkommen1 da er das ,interesse eines ,kunden erregen kann1 wenn er im ,augenblick einen bestimmten ,artikel vorzuzeigen vermag4 ,dann darf er nicht erst lange suchen mssen4 ,und nun1 nachdem die ,koffer gepackt sind1 der ,abschied von den ,lieben genommen ist1 auf die ,bahn4 ,der ,reisende und die ,eisenbahn4 ,die ,personenbefrderung4 ,einen groen ,teil seines ,lebens verbringt der ,reisende auf der ,eisenbahn6 ,von ,ort zu ,ort1 von ,land zu ,land fhrt sie ihn6 ,kein ,wunder1 da zwischen ,reisenden und ,eisenbahn sich ein freundschaftliches ,verhltnis herausbildet1 da sich beide vorkommen wie alte1 gute ,bekannte4 ,allerdings bringt dieser gute ,bekannte oft und recht viel ,aerger1 besonders dann1 wenn man die ,bestimmungen des ,eisenbahnverkehrs nicht kennt und dann die ,bahn verantwortlich macht fr die ,dinge1 die man selbst sehr gut htte verhten knnen4 ,der ,reiseonkel oder der ,handlungsgehilfe1 der es werden will1 tut gut1 diesen ,abschnitt nicht zu bergehen4 ,es wird ihm helfen1 mancher ,unannehmlichkeit aus dem ,weg zu gehen1 es wird ihn manche ,ersparnis machen lassen4 ,im ,verhalten zu den ,bahnbeamten mu man immer bercksichtigen1 da diese ,angestellten einen schweren und verantwortungsvollen ,dienst haben4 ,man erspare ihnen kleine ,scherereien und behellige sie nicht unntigerweise4 ,was man verlangen kann1 verlange man hflich und bestimmt1 was man darber hinaus gern mchte -- kleine ,geflligkeiten -- erreicht man am besten durch ein ,trinkgeld1 eine ,zigarre oder besondere ,hflichkeit4 ,fahrpreise und ,fahrkarten4 ,die ,fahrpreise sind jetzt im ,reich fast einheitlich festgelegt4 ,nur einige ,ausnahmen bestehen noch4 ,allgemein betrgt der ,fahrpreis fr die #d4 ,klasse #b ,pf4 7in ,baden und ,bayern rechts des ,rheins gltig fr #c4 ,klasse ,personenzug71 #c4 ,klasse #c ,pf41 #b4 ,klasse #d1e ,pf4 und #a4 ,klasse #g ,pf4 fr den ,kilometer4 ,diese ,fahrpreise erfordern noch die ,fahrkartensteuer1 die fr die #c4 ,klasse #e ,pf4 bis #b ,mk41 fr die #b4 ,klasse #aj ,pf4 bis #d ,mk41 fr die #a4 ,klasse #bj ,pf4 bis #h ,mk4 betrgt4 ,die vierte ,klasse ist steuerfrei4 ,die ,fahrkarten berechtigen zur ,fahrt auf ,personenzgen und zuschlagfreien ,eilzgen4 ,fr ,schnellzge und ,d4-,zge ist ein ,zuschlag zu zahlen1 der #be ,pf4 fr die #c41 #ej ,pf4 fr die #b4 und #a4 ,klasse betrgt in der #a4 ,zone 7#a-ge km71 #ej ,pf4 fr die #c41 #a ,mk4 fr die #b4 und #a4 ,klasse in der #b4 ,zone 7#ge-aej km7 und #a ,mk4 in der #c41 #b ,mk4 in der #b4 und #a4 ,klasse fr die #c4 ,zone 7ber #aej km74 ,die ,platzkarte in ,d4-,zgen kostet nichts mehr4 ,die ,rckfahrkarte gibt es allgemein nicht mehr4 ,im ,verkehr mit bestimmten ,pltzen ist sie noch bestehen geblieben1 sie gewhrt aber innerhalb des ,reiches keine ,fahrpreisermigung1 kommt auch fr den ,reisenden allgemein nicht in ,frage4 ,die ,rundreisehefte bestehen fort4 ,sie sind im ,preis etwas billiger1 als wenn man immer auf einfache ,fahrkarten ,schnellzug fhrt1 weil dann jeweils der ,zuschlag und die ,steuer die ,fahrt verteuert4 ,rundreisehefte berechtigen zur ,benutzung aller ,zge mit ,ausnahme der ,luxuszge1 ohne da ein ,zuschlag gezahlt zu werden braucht4 ,die ,steuer wird nur einmal und zwar vom ,gesamtbetrage erhoben4 ,auf die ,gepckbefrderung ist das ,rundreiseheft ohne ,einflu1 nachdem das ,freigepck auf gewhnliche ,fahrkarten weggefallen ist4 ,die ,geltungsdauer der einfachen ,fahrkarten betrgt vier ,tage1 die ,geltungsdauer des zusammengestellten ,rundreiseheftes betrgt mindestens #de ,tage1 sie erhht sich1 wenn eine bestimmte ,anzahl ,kilometer durchfahren wird4 ,innerhalb der ,geltungsdauer der ,fahrkarten ist eine einmalige ,unterbrechung an einem beliebigen ,tage der ,geltungsdauer gestattet1 bei ,rckfahrkarten je einmal auf der ,hin- und ,rckfahrt1 bei ,rundreiseheften an jeder ,station1 die befahren wird4 ,zwischenflle4 ,die ,fahrkarte wird zurckgenommen1 wenn der ,zug besetzt ist und der ,reisende auch in einer hheren ,klasse nicht befrdert werden kann oder nicht in einer niederen gegen ,rckerstattung des ,preisunterschiedes befrdert werden will4 ,die ,bahnsteigsperre wird vom ,betrag gekrzt2 auf durchlochter ,karte ist ihre ,nichtbenutzung zu bescheinigen4 ,oft kommt es vor1 da der ,reisende erst im letzten ,augenblick den ,bahnhof erreicht4 ,er kann dann ohne ,fahrkarte befrdert werden1 er zahlt1 wenn er dem ,schaffner sofort unaufgefordert meldet1 da er keine ,karte hat1 den ,fahrpreis und einen ,zuschlag von #a ,mk4 ,hat der ,reisende eine ,karte1 die abgelaufen ist und konnte er eine neue fr die ,weiterbefrderung nicht lsen1 so hat er unter gleichen ,voraussetzungen nur den ,fahrpreis nachzuzahlen4 ,zge1 die erfahrungsgem stark besetzt sind1 suche man frh auf1 um sich einen guten ,platz zu belegen4 ,handelt es sich um einen ,d4-,zug1 bekommt man gegen ,vorzeigung der ,fahrkarte vor ,abfahrt des ,zuges kostenfrei eine ,platzkarte ausgehndigt4 ,bei einem ,uebergang in eine hhere ,wagenklasse 7manche ,schnellzge fhren nur #a4 und #b4 ,klasse1 im ,kursbuch kenntlich gemacht7 ist ein entsprechender ,zuschlag zu zahlen4 ,hat man eine ,fahrkarte gekauft und schon zum ,teil benutzt und sieht man sich veranlat1 einen anderen ,reiseweg zu benutzen1 so kann die ,fahrkarte umgeschrieben werden1 wenn sie dann ber eine krzere ,strecke lautet4 ,das gleiche gilt von ,fahrscheinheften4 ,die ,schlafwagen-,benutzung kostet besondere ,gebhr1 die ,wagen knnen nur von ,inhabern #a4 und #b4 ,klasse-,fahrkarten benutzt werden4 ,bei ,zugversptungen kann der ,reisende1 wenn er ,anschlufahrkarte hatte und den ,anschluzug versumte1 zur ,ausgangsstation mit dem nchsten ,zuge zurckkehren1 er erhlt dann die ,kosten der ,hin- und ,rckreise zurckerstattet4 ,die ,versptung und die ,zugversumnis mu bescheinigt werden4 ,will der ,reisende jedoch die ,fahrt fortsetzen1 so kann er ohne ,zuschlag einen anderen ,reiseweg oder einen ,zug mit hherer ,klasse benutzen1 wenn dadurch die ,ankunft am ,ziel beschleunigt wird4 ,die ,fahrkarten mssen fr den ,hilfsweg oder den ,hilfszug umgeschrieben werden4 ,in besonderen ,notfllen ist auch die ,mitfahrt im ,gterzug gestattet4 ,der ,reisende hat dann zwei ,fahrkarten #c4 ,klasse zu lsen und einen festen ,zuschlag von #c ,mk4 zu entrichten4 ,der ,reisende kann sein ,handgepck mit in sein ,abteil nehmen4 ,dort steht ihm der ,raum ber und unter seinem ,sitzplatz zur ,verfgung4 ,im ,verkehr gegen ,mitreisende wird man immer hflich und gefllig sein4 ,oft lernt man nette ,menschen dadurch kennen1 die es verstehen1 die ,langeweile der ,fahrt zu verkrzen4 ,gegen ,konkurrenten ist eine gewisse ,verschlossenheit angebracht4 ,worin reisen ,sie8 so lautet die ,frage1 an der man fast immer den ,reisenden erkennt6 ,am besten umgehe man die ,antwort auf diese neugierige ,frage4 ,da im ,nichtraucherabteil nicht geraucht werden darf1 ist bekannt1 weniger bekannt ist1 da der ,reisende ein ,recht darauf hat1 ein ,fenster zu ffnen und zwar das der ,windseite entgegengesetzte4 ,darum wird es manchmal ,streit geben1 dann rufe man jedoch ruhig den ,schaffner1 der die ,sache in ,ordnung bringen wird4 ,gesunden ,menschen schadet ein geffnetes ,eisenbahnfenster viel weniger1 als die oft unertrglich schlechte ,luft des ,abteils4 ,welche ,klasse man benutzen soll8 ,das hngt vom ,geldbeutel ab6 ,in ,norddeutschland kann man ruhig #c4 ,klasse fahren4 ,im ,sommer ist sie entschieden angenehmer als die zweite1 und ,sommer und ,winter sind die ,ansteckungsgefahren in ihr geringer als in der gepolsterten #b4 ,klasse4 ,in ,sddeutschland1 besonders in ,bayern rechts des ,rheins und in ,baden tut man gut1 wenn man ,personenzge benutzen mu1 die #b4 ,klasse zu whlen4 ,weil diese ,lnder keine #d4 ,klasse haben1 nehmen die ,personenzge diesen ,verkehr in die #c4 ,klasse auf4 ,und der ,knaster der ,landleute1 der ,duft der ,marktwaren ist nicht jedermanns ,geschmack4 ,im ,ausland1 auf das wir noch zu sprechen kommen1 fhrt man immer vorteilhafter #b4 ,klasse4 ,wir wollen noch einmal kurz auf die ,ansteckungsgefahren zurckkommen4 ,sie sind durchaus nicht so leicht zu nehmen4 ,zwar werden ,personen1 die sichtlich mit ansteckender ,krankheit behaftet sind1 entweder allein befrdert oder von der ,befrderung ganz ausgeschlossen1 aber wem sieht man denn die ansteckende ,krankheit an8 ,man vermeide es1 die bloe ,haut mit der ,inneneinrichtung des ,wagens in ,berhrung zu bringen1 trage ,handschuhe und schtze auch das angelehnte ,denkerhaupt durch eine ,reisemtze4 ,nach jeder ,eisenbahnfahrt wasche man sich grndlich1 um so etwaige ,krankheitskeime zu beseitigen4 ,die ,gepckbefrderung4 ,gepck4 -- ,gepckgebhren4 ,die ,gepckbefrderung erfordert mindestens die gleiche ,aufmerksamkeit1 wie die ,befrderung der werten ,person4 ,sie ist oft noch schwieriger1 weil man einen ,irrtum1 den man selbst begeht1 leichter erkennt1 als einen falschen ,weg1 den das ,gepck eingeschlagen hat4 ,vorbedingung fr die richtige ,gepckbefrderung ist die rechtzeitige ,auflieferung4 ,soll das ,reisegepck -- um solches handelt es sich jetzt -- mit dem ,reisenden am ,bestimmungsort sein1 so mu es rechtzeitig aufgegeben werden1 d4 h4 #ae ,minuten vor ,abfahrt des ,zuges4 ,zwar nehmen unsere ,beamten auch noch spter ,gepck an1 es besteht dann aber keine ,haftung der ,bahn mehr fr pnktliche ,befrderung4 ,bei der ,auflieferung ist zu beachten1 da bei zwei verschiedenen ,routen der ,reiseweg angegeben werden mu1 den der ,reisende benutzt und den auch das ,gepck machen soll4 ,alles1 was der ,reisende gewhnlich mitfhrt1 kommt als ,reisegepck in ,frage4 ,nur wer in ,goldwaren1 ,pretiosen und hnlichen ,kostbarkeiten reist1 kann diese ,muster nur dann als ,reisegepck befrdern lassen1 wenn das ,interesse an der ,lieferung nicht mehr als #ejj ,mk4 bersteigt4 ,bei der ,auflieferung ist darauf zu achten1 da das ,gepck sicher verpackt ist4 ,fr ,beschdigungen1 die infolge mangelhafter ,verpackung entstehen1 haftet die ,bahn nicht4 ,im ,gegenteil haftet der ,reisende noch fr den ,schaden1 den sein mangelhaftes ,gepck anrichten kann4 ,ebenso ist der ,friedrich8 anzuweisen1 die ,beklebezettel zu entfernen4 ,werden sie nicht entfernt1 so haftet wiederum die ,eisenbahn nicht fr den ,schaden1 der durch ,verschleppung oder versptete ,auslieferung des ,gepckes entsteht4 ,das ,gepck wird in der ,regel vor der ,befrderung verfrachtet1 es kann zwar auch nachbehandelt werden1 es gilt jedoch dann nicht als aufgeliefert1 d4 h4 die ,bahnverwaltung haftet nicht fr entstehenden ,schaden1 bevor es nachbehandelt8 ist4 ,fr die ,befrderung wird eine ,gebhr erhoben4 ,diese ,gebhr richtet sich nach der ,befrderungszone 7bis #ej km #a ,zone1 je weitere #ej km eine weitere ,zone bis #ejj km1 dann je #ajj km eine weitere ,zone1 bis #be km ,nahzone7 und nach der ,schwere des ,gewichts 7,gruppe #a3 #be kg1 #b3 #bf-ce kg1 #c3 #cf-ej kg1 #d3 #ea-ge kg1 #e3 #gf-ajj kg usw47 und danach1 ob es auf eine oder zwei ,fahrkarten befrdert wird4 ,wird das ,gepck nicht abgeholt bei der ,ankunft 7#bd ,stunden2 wenn es nach #f ,uhr abends eintrifft1 #cf ,stunden danach71 so wird ,lagergeld erhoben1 es betrgt fr das ,stck und den ,tag #bj ,pf4 7,im ,handgepck kostet es nur #aj ,pf47 ,das ,gepck kann auch ohne ,fahrkarte befrdert werden1 wenn die ,entfernung mehr als #be km betrgt4 ,in diesem ,falle wird es als ,expregut behandelt1 die ,fracht ist dann erheblich teurer4 ,groe ,koffer werden1 wenn sie zeitig genug da sein knnen1 zweckmig als ,eilgut aufgegeben4 ,bei der ,zollabfertigung des ,reisegepcks mu der ,reisende zugegen sein4 ,er wird hier ganz besonders darauf zu achten haben1 da das ,gepck ber seinen ,reiseweg befrdert wird4 ,fr zollamtliche ,verzgerungen haftet die ,eisenbahn nicht6 ,das ,handgepck wird zum grten ,teil im ,eisenbahnwagen einer ,revision unterzogen1 sonst in den ,rumen der ,zollverwaltung4 ,in ,berlin haben die ,reisenden fr den ,uebergang ihres ,gepcks1 wenn es nicht von einem zum anderen ,stadtbahnhof befrdert wird1 selbst zu sorgen4 ,die ,eisenbahnverwaltung bernimmt jedoch bei durchgehenden ,fahrkarten sowohl1 als auch dann1 wenn die ,fahrkarte nur bis zu einem ,bahnhof lautet1 die ,befrderung gegen ,zahlung der ,uebergangsgebhr4 ,bei weiten ,entfernungen und kurzer ,zeit befrdert der ,reisende sein ,gepck jedoch am besten selbst1 wenn es mit dem ,zuge befrdert werden soll1 den er benutzt4 ,soll ,gepck in ,berlin nach den ,hotels oder den ,wohnungen oder zu der ,kundschaft befrdert werden1 besorgt das die ,bahnamtlich zugelassene ,befrderungs-,gesellschaft8 7,b4 z4 ,b4-,g474 ,auftragsformulare fhren alle ,bahnbeamten mit sich1 die ,zge nach ,berlin begleiten4 ,die ,haftpflicht der ,eisenbahn erstreckt sich auf die ,person1 wie auf die ,sache4 ,krperverletzung4 ,die ,verpflichtung zum ,schadenersatz bei ,krperverletzung und beim ,tod infolge ,betriebsunfalles wird durch das ,gesetz vom #g4 ,juni #ahga in der ,hauptsache geregelt4 ,die ,eisenbahn haftet grundstzlich fr jeden im ,betrieb entstehenden ,schaden1 sie kann sich nur dann von der ,haftpflicht befreien1 wenn sie nachweist1 da der ,unfall durch hhere ,gewalt oder eigenes ,verschulden des ,verletzten entstanden ist4 ,unter den ,eisenbahnen sind nicht nur die ,staatsbahnen zu verstehen1 sondern auch die zahlreichen ,privatbahnen1 die elektrischen ,fern- und ,stadtbahnen1 sogar die ,pferdebahnen4 ,je nachdem1 was der ,unfall fr ,folgen hat1 zahlt die ,eisenbahn bei tdlichem ,ausgang die ,kosten der versuchten ,heilung1 der ,beerdigung1 sie ersetzt die ,vermgensnachteile1 die der ,geschdigte durch seine ,erwerbsunfhigkeit oder seine verminderte ,erwerbsttigkeit hatte1 und sie zahlt den ,unterhalt1 den der ,verstorbene durch gesetzliche ,verpflichtung zu zahlen gehabt htte4 ,bei ,krperverletzung trgt die ,eisenbahn die ,kosten der ,heilung1 sie ersetzt die ,vermgensnachteile1 die durch ,erwerbsunfhigkeit oder verminderte ,erwerbsfhigkeit infolge des ,unfalls entstanden sind4 ,in der ,regel wird fr den ,unterhalt beim tdlichen ,ausgang und fr den ,ersatz der ,vermgensnachteile eine ,rente festgesetzt4 ,beide ,teile knnen sich jedoch bereinstimmend mit einem ,kapital abfinden4 ,wird eine ,rente bei ,krperverletzungen oder beim tdlichen ,ausgang eines ,unfalls gewhrt1 so kann die ,eisenbahn die ,minderung oder den ,fortfall verlangen1 wenn ,umstnde eingetreten sind1 die das rechtfertigen4 ,gepckverlust4 ,soweit der ,gepckverkehr in ,frage kommt1 haftet die ,eisenbahn sowohl fr den ,verlust1 als auch fr die versptete ,befrderung nach den ,vorschriften der ,verkehrsordnung4 ,danach haftet die ,eisenbahn bei gewhnlichem ,gepck nur fr ,verlust1 wenn das ,gepck ordentlich aufgegeben und nicht nachbehandelt8 wurde4 ,die ,haftung tritt ein1 wenn das ,gepckstck nach ,ablauf von drei ,tagen -- nach ,ankunft des betr4 ,zuges -- sich nicht einfindet4 ,die ,haftung der ,eisenbahn wird aufgehoben1 wenn das ,gepck nicht innerhalb acht ,tagen nach dem ,eintreffen des ,zuges abgeholt wurde4 ,im ,falle des ,verlustes wird der wirklich erlittene ,schaden ersetzt1 der ,gesamtbetrag darf jedoch nicht #ab ,mk4 fr das ,kilo berschreiten4 ,will der ,reisende fr den ,fall des ,verlustes einen hheren ,wert deklarieren1 so mu das eine halbe ,stunde vor ,abfahrt des ,befrderungszuges geschehen4 ,es ist dann ein besonderer ,zuschlag zu zahlen1 der mindestens #bj ,pf4 betrgt und #b ,mk4 fr das ,tausend nicht bersteigen darf4 ,fr ,verlust von ,handgepck1 das in den ,wagen mitgenommen wurde1 haftet die ,eisenbahn nur dann1 wenn ein ,verschulden ihrer ,angestellten nachgewiesen wird4 ,nach den gleichen ,grundstzen regelt sich die ,haftung der ,eisenbahn bei ,gepckbeschdigung4 ,wird das ,gepck1 das verloren geglaubt wurde1 wieder angefunden1 so steht es dem ,reisenden frei1 es gegen ,rckgabe der ,entschdigung innerhalb einer ,frist von #cj ,tagen zurckzufordern4 ,gepckversptung4 ,im ,falle der ,versptung des ,gepcks ersetzt die ,eisenbahn den entstandenen ,schaden1 jedoch nur1 sofern ein hheres ,interesse an der ,lieferung nicht deklariert ist1 nach bestimmten ,grundstzen4 ,die ,haftung tritt nur ein1 wenn die ,versptung durch angewandte ,sorgfalt eines ordentlichen ,frachtfhrers abgewendet werden konnte4 ,naturereignisse und dadurch hervorgerufene ,verkehrsstrungen oder ,eisenbahnunflle1 ebenso aber auch das ,verschulden des ,reisenden befreien die ,eisenbahn von der ,haftung4 ,da ein ,schaden entstanden ist1 hat der ,reisende nachzuweisen4 ,ausnahmsweise ist gerade der ,reisende leicht imstande1 das tun zu knnen4 ,er kann leicht berechnen1 welchen ,schaden ihm ein verlorener ,geschftstag bringt1 fr seine tatschlichen ,ausgaben hat er ,belege in den ,hotelrechnungen usw4 ,leider ersetzt die ,bahn nicht entfernt den wirklichen ,schaden4 ,vielmehr wird der ,schaden hchstens wie folgt ersetzt3 ,ein ,gepckstck sollte am #aj4 eintreffen1 es trifft erst am #ab4 ein4 ,so hat der ,reisende hchstens zu fordern3 ,fr jedes ,kilogramm und fr angefangene #bd ,stunden #bj ,pf4 ,wog der ,koffer also #ej kg1 so konnte der ,reisende verlangen3 #ej #b #ajj #bj #bj ,mk4 ,das reicht1 wie gesagt1 nicht entfernt aus1 den wirklichen ,schaden zu ersetzen4 ,es bleibt deshalb zu berlegen1 ob das ,interesse an der ,lieferung fr die ,versptung deklariert werden soll4 ,in diesem ,fall mu ebenfalls die ,erklrung eine halbe ,stunde vor ,abfahrt des ,zuges erfolgen4 ,die ,gebhr betrgt mindestens #a ,mk41 darf aber #b ,mk4 fr das ,tausend der ,versicherungssumme und fr #aej km nicht bersteigen4 ,wird das ,interesse deklariert1 so erhlt der ,reisende den vollen1 nachgewiesenen ,schaden innerhalb der ,deklarationssumme ersetzt4 ,der ,reisende im ,gasthaus4 ,es steckt doch ein gut ,stck ,poesie in den ,reisewagen wandernder ,schausteller6 ,mehr6 ,praktisches ,verstndnis fr die ,annehmlichkeiten gewohnter1 eigner ,huslichkeit4 ,sie sind zwar zum groen ,teil primitiv1 diese ,reisewagen1 aber sie sind doch ein ,ersatz fr das ,heim4 ,der ,geschftsreisende kennt keinen ,reisewohnwagen4 ,reisewagen trifft man ja an manchen ,stellen1 die noch nicht durch die ,schienenwege durchzogen sind4 ,der ,heimersatz des ,reisenden ist im ,gasthaus zu suchen4 ,und1 um es vorweg zu sagen1 es gibt ,gasthuser1 die in der ,tat das ,heim ersetzen4 ,vielfach werden sie geleitet von frheren ,reisenden1 die aus der ,praxis heraus verstehen gelernt haben1 was dem ,reisenden frommt4 ,ich habe immer solche ,gasthuser anderen vorgezogen4 ,das ,gasthaus selbst soll also die zweite ,heimat fr den ,reisenden sein4 ,es ist deshalb notwendig1 da wir uns mit ihm beschftigen4 ,die rechtliche ,seite des ,gasthauswesens haben wir schon betrachtet1 dringen wir jetzt in den eigentlichen ,betrieb ein4 ,welches ,gasthaus8 ,wer eine eingefhrte ,tour hat1 wer selbst die ,gegend lnger bereiste1 der braucht sich nicht die ,frage vorzulegen3 ,welches ,gasthaus 7,hotel7 unter vielen8 ,auch nicht die andere ,frage3 ,wo soll das ,gasthaus liegen8 ,er kennt die geeigneten ,huser1 verkehrte schon mehrfach in ihnen oder darf doch der ,empfehlung seines ,vorgngers vertrauen4 ,d4 h4 das nur bedingt6 ,nichts ist so vom persnlichen ,geschmack abhngig1 als das ,wohlbefinden im ,gasthaus4 ,liebt der eine einen gesprchigen ,wirt1 so fllt ein solcher dem anderen auf die ,nerven6 ,zieht der eine mit dem ,zug ins ,groe8 nach dem ,hotelpalast81 so wohnt der andere lieber dort1 wo zwar kein gallonierter ,herold als ,portier an der ,tre steht1 wo aber das ,leben nicht zu teuer1 persnlicher und infolgedessen gemtlich ist4 ,doch wenden wir uns der ,hotelfrage vom ,gesichtspunkt der ,allgemeinheit aus zu4 ,die ,bezeichnungen3 ,hotel ,i4 oder ,,ii4 ,ranges kennzeichnen nicht immer einwandfrei die ,rangstufe des ,gasthauses4 ,sie sind aber immer bezeichnend fr die ,preise1 die genommen werden1 diese sind in der ,regel tatschlich ,i4 oder ,,ii4 ,ranges4 ,und das ist fr den ,reisenden von ,bedeutung4 ,er wird nicht in den ,fehler verfallen1 zu billig wohnen zu wollen1 er wird aber auch nicht deswegen in einem teuren ,hotel wohnen1 weil es ,bequemlichkeiten hat1 die der ,reisende gar nicht in ,anspruch zu nehmen gedenkt4 ,wenn der ,reisende nicht besondere ,wnsche an ein ,gasthaus stellen mu 7,auslagezimmer71 dann handelt er nicht gegen sein ,interesse1 wenn er bei der ,hotelauswahl dem ,strom der anderen ,reisenden folgt4 ,mu er allerdings besondere ,wnsche beachten1 so wird er sich -- aber wiederum bei ,reisenden -- erkundigen4 ,die ,berufsgenossen sind im ,hotelverkehr der beste ,wegweiser4 ,wo das ,hotel liegen soll1 mu jeder ,reisende selbst beurteilen1 je nach den praktischen ,wnschen1 die er hat4 ,in einem greren ,platz wohnt man zweckmig in der ,stadtmitte1 besonders wenn man reichlich ,muster hat4 ,nicht immer hat man alle ,muster zur ,hand1 liegt das ,gasthaus in der ,nhe1 springt man schnell hinber1 liegt es weiter weg1 unterbleibt das ,holen vielfach4 ,doch auch fr den ,mustertransport ist es besser4 ,befinden sich die ,muster in einem ,bahnhofshotel1 dann sind sie genau so weit weg1 als stnden sie auf der ,bahn4 ,koffer auf dem ,bahnhof haben mir -- ich wei nicht1 ob es anderen ,kollegen auch so gegangen ist -- immer die kampflustige ,stimmung beeintrchtigt4 ,koffer in der ,nhe waren immer ein ,anreiz mehr1 die ,muster auch vorzulegen1 schon um sie nicht vergeblich transportiert zu haben4 ,oft liegen ja die ,dinge aber auch so -- die ,geschftszeit fr den ,reisenden ist immer beschrnkt1 wie wir noch sehen werden --1 da die ,muster schnell gebraucht werden4 ,dann erst nach dem ,bahnhof laufen8 ,nein6 ,die ,muster mssen zur ,hand sein4 ,wer ledig aller ,muster ist1 kann dreist am ,bahnhof wohnen1 wiewohl es auch nicht einzusehen ist1 warum der ,reisende die ,bahn mit ihrem nervenzerrttenden ,gerusch nicht auer ,gehrweite bringt4 ,wer ,abstecher machen mu1 wer spt ankommt und frh weg will1 der wohne am ,bahnhof1 der andere ,reisende suche sich eine praktische1 bequeme und ruhige ,gasthauslage aus4 ,abstecher4 ,das ,abstechermachen hat auch seine zwei ,seiten4 ,man bindet sich zu sehr mit der ,zeit1 das ist der ,nachteil6 ,es besteht immer das ,bestreben1 wieder am ,abend zurck zu sein4 ,in diesem ,zurckkehren nach dem ,ausgangspunkt liegt fr den ,reisenden der angenehme ,teil der ,abstecher4 ,abend fr ,abend in andere ,gasthuser1 ,abend fr ,abend in frische1 oft feuchtkalte ,betten1 das gehrt nicht zu den angenehmen ,dingen des ,lebens4 ,jeder ,reisende wird es begren1 wenn er in einem guten ,gasthaus mehrere ,tage verweilen kann4 ,wo von einer zentral gelegenen ,stadt viele kleinere ,pltze besucht werden mssen und besucht werden knnen1 da ist der ,abstecher angebracht4 ,dabei denke ich an ,thringen1 an ,oberschlesien 7,kattowitz71 an das ,ruhrgebiet1 wie berhaupt an den ,industriewesten4 ,auch ,sddeutschland hat solche ,mittelpunkte1 ich denke an ,mannheim1 ,frankfurt1 ,nrnberg usw4 ,hotelzpfe4 ,ich sagte bei der ,besprechung der ,rechtsverhltnisse1 da die ,gastwirte oft in den ,zimmern ,klauseln anbringen1 die den ,reisenden verpflichten sollen1 in diesem und jenem den ,gewohnheiten des ,hauses oder dem geldlichen ,interesse des ,wirtes zu willfahren4 ,ueber die ,ungltigkeit dieser ,klauseln braucht weiter kein ,wort verloren zu werden4 ,eine andere ,frage ist es1 ob der ,reisende in der ,tat im eigenen ,interesse handelt1 wenn er sich gegen die ,gewohnheit auflehnt4 ,ich weise dabei auf den ,frhstckszwang1 auf die ,table d'hte und auf den ,omnibus hin4 ,der ,frhstckszwang besteht allgemein1 nicht immer als ausdrcklicher ,zwang1 aber als etwas ,selbstverstndliches4 ,ohne ,zweifel will der ,wirt dem ,gast das ,frhstck liefern1 weil es auch zu den ,selbstverstndlichkeiten gehrt1 an diesem ,frhstck besonders zu verdienen4 #a ,mk41 #a4be1 auch #a4ej ,mk4 fr ein komplettes8 ,frhstck1 das ist der bliche ,preis4 ,im stlichen und in ,mitteldeutschland1 auch in ,sddeutschland bekommt man dafr zwei ,tassen ,kaffee1 ,milch und ,weibrot und ,butter oder ,honig4 ,nach dem ,westen zu wird wirklich ein ,frhstck fr den ,preis geliefert1 das sogenannte garnierte8 ,frhstck4 ,es besteht nicht nur aus ,kaffee1 ,weibrot und ,butter1 sondern der ,wirt gibt ,aufschnitt und ,kse dazu4 ,in allen ,fllen mchte ich keinem ,reisenden raten1 das ,frhstck nicht im ,gasthaus einzunehmen4 ,was er spart1 wenn er den ,kaffee wo anders trinkt1 das setzt er am persnlichen ,kredit zu4 ,er gilt als ,knauser1 wird ber die ,achsel angesehen und allzuviel ,geflligkeit darf er just nicht erwarten4 ,genau so ist es mit der ,table d'hte4 ,sie ist in der ,tat eine unschne ,bevormundung1 ein alter ,zopf1 der im ,interesse des ,ansehens unserer ,gasthausverhltnisse verschwinden sollte1 je frher1 je besser4 ,es ist eine ,zumutung1 von einem ,gast1 der doch das ,gasthaus zu seiner ,bequemlichkeit aussucht1 der nach seinen ,wnschen leben mchte1 zu verlangen1 er solle sich vom ,wirt vorschreiben lassen1 was er essen und trinken will4 ,es ist die ,table d'hte grundstzlich vom sogenannten ,diner8 zu unterscheiden4 ,beim ,diner8 gibt es immer noch eine beschrnkte ,auswahl unter mehreren ,speisen1 bei der ,table d'hte jedoch heit es3 ,i ,vogel oder hungere84 ,es bleibt dem ,reisenden gar keine ,wahl1 er mu einen ,gang vorber gehen lassen1 wenn er das ihm zudiktierte ,gericht nicht mag2 ,ersatz bekommt er nicht4 ,und dennoch6 ,wo die ,table d'hte eingefhrt ist1 wird sich der ,reisende ihr nur zu seinem eigenen ,nachteil entziehen4 ,es geht ihm genau so wie dem ,reisenden1 der das ,frhstck schindet1 er bt an ,ansehen merklich ein4 ,das schadet schlielich nicht allzuviel1 und viele ,kollegen werden sich leicht ber ein derart eingebtes ,ansehen hinwegsetzen4 ,aber die ,sache hat einen anderen ,haken4 ,besteht irgendwo ,table d'hte1 dann sind die ,einzelspeisen in der ,regel auerordentlich teuer und weniger gut zubereitet4 ,der ,trinkzwang besteht ja ebenfalls berall1 er ist aber nicht mehr der alte ,weinzwang4 ,ohne ,abstinent zu sein1 bin ich da immer dem ,wirt entgegengetreten1 wenn er mir auch den noch auferlegen wollte1 fast immer mit ,erfolg4 ,nicht so wie an diese beiden ,einrichtungen ist man an den ,omnibus gebunden4 ,wer laufen will1 soll sich nicht genieren1 das zu tun1 auch wenn der ,omnibus am ,bahnhof hlt4 ,ich mchte aber noch einige ,worte ber die ,diners8 und ,soupers8 verlieren4 ,wo es ,diner8 gibt1 esse man es immer und verfalle nicht darauf1 aus der ,speisekarte ,einzelspeisen zu whlen1 es sei denn1 man will durchaus mehr ,geld ausgeben1 als ntig ist4 ,vielfach1 besonders am ,rhein1 besteht die ,sitte1 auch das ,abendessen besonders zusammenzustellen4 ,auch da empfehle ich mitzumachen4 ,mir waren einmal #b ,mk4 fr ein solches ,abendessen in ,kln zu teuer6 ,ich bestellte mir drei ,eier4 ,sie kosteten mit ,brot #a ,mk4 und da ich ,hunger hatte1 ging ich in ein anderes ,restaurant1 um noch ein ,souper8 fr #a4ej ,mk4 zu genieen4 ,am anderen ,abend sa ich an der gemeinsamen ,abendtafel4 ,die ,trinkgeldfrage4 ,eine leidige ,geschichte im ,gasthauswesen ist das ,trinkgeld4 ,wie viel ist versucht worden1 es abzuschaffen6 ,solange die ,versuche von einem oder mehreren oder vielen ,reisenden ausgehen1 leidet immer das ,personal darunter1 nicht der ,wirt4 ,ich habe dabei manchen ,reisenden in den ,verdacht bekommen1 ein ,trinkgeldhasser aus ,portemonnaieinteresse zu sein4 ,der wirklich achtbare ,kellnerstand wehrt sich wie der ,reisende gegen das ,trinkgelderwesen4 ,vorlufig ist aber das ,trinkgeld die oft ausschlieliche ,entschdigung fr die geleistete ,arbeit4 ,weniger gilt das fr das ,zimmerpersonal1 bestimmt aber fr die ,hausdiener und besonders fr die ,kellner4 ,es gibt eine ganze ,anzahl solcher dienstbarer ,geister1 die vom ,wirt berhaupt keine ,entschdigung erhalten4 ,in vielen ,fllen mssen die ,kellner von ihren ,trinkgeldeinnahmen dem ,wirt noch ,bruchgeld und ,putzgeld zahlen1 ja1 es sind ,flle bekannt geworden1 wo der ,wirt sogar einen ,teil der ,trinkgeldeinnahme fr sich beanspruchte4 ,es liegt deshalb auf der ,hand1 da ein ,vorgehen des ,reisenden immer den ,unschuldigen trifft4 ,mit dem ,trinkgelderwesen mu sich der ,reisende abfinden4 ,er soll aber den ,unfug nicht begnstigen4 ,das tut er jedoch1 wenn er ,trinkgeld gibt1 wo er irgend welche ,leistungen besonderer ,art gar nicht in ,anspruch nahm1 oder wenn er die ,trinkgelder allzu reichlich bemit4 ,es ist eine irrige ,ansicht1 da ,trinkgeld allein ,dienstwilligkeit schafft4 ,mir sagte einmal ein als ,original bekannter ,kellner3 ,der feine ,mann gibt nie zu viel ,trinkgeld68 ,der ,mann sah sich seine ,gste darauf an6 ,wer ihm viel ,trinkgeld gab1 so taxierte er1 der war das ,befehlen nicht gewhnt1 der sah in jeder ,dienstleistung eine ,geflligkeit1 wer wenig gab1 wute1 was er zu verlangen hatte4 ,einen ,mastab fr das ,trinkgeld gibt es nicht4 ,wer die ,restaurationsbedrfnisse gleich bezahlt1 wird mit #f-g ,prozent der ,morgenrechnung fr den ,kellner das ,richtige treffen4 ,wer auch die ,restaurationsbedrfnisse auf die ,rechnung setzen lt1 der gebe #aj ,prozent4 ,neuerdings haben sich ,gasthuser -- besonders auch die ,hospize -- dazu verstanden1 das ,trinkgeld aufzuheben1 dafr heben sie einen ,rechnungszuschlag von #aj ,prozent fr das ganze ,personal ein4 ,gibt man ,trinkgeld und sind mehrere ,kellner 7,servier- und ,oberkellner7 vorhanden1 so gebe man immer dem1 der wirklich ,dienste leistete1 das ,trinkgeld zum grten ,teil oder ganz4 ,ich habe nie einsehen knnen1 da ich dem ,ober81 der mir die ,rechnung ausschrieb1 trinkgeldpflichtig sei4 ,dem ,dienstmdchen braucht man fr die ordnungsgeme ,zimmerbesorgung kein ,trinkgeld zu geben1 auch wenn das ,zimmer nicht mit ,bedienung8 vermietet wurde4 ,das ,zimmer dient erst seinem ,zweck1 wenn es in ,ordnung ist1 d4 h4 das ,bett bezogen1 die ,tische abgerumt1 ,wasch- und ,trinkwasser besorgt sind4 ,nur wer darber hinaus ,dienstleistungen verlangt1 wird sie billigerweise bezahlen4 ,dabei bemerke ich1 da ein vom ,zimmermdchen angenhter ,knopf immer mehr kostet1 als wenn ihn der ,schneider annht4 ,und kleine ,besorgungen verteuern sich in vielen ,fllen nicht nur um das ,trinkgeld4 ,die ,seele vom ,geschft84 ,die ,seele vom ,geschft8 ist der ,friedrich81 der ,hausdiener1 der ,hausmeister81 wie man in ,sddeutschland dieses ,faktotum nennt4 ,der ,friedrich8 hat einen sehr groen ,einflu auf unser ,wohlbefinden und auf den ,erfolg6 ,nicht an dem letzteren zweifeln6 ,verschlafene ,zge81 ausgebliebene ,koffer beim ,kunden und am ,bahnhof sind ,unannehmlichkeiten1 die nicht nur ,aerger bringen1 sondern ,kosten verursachen und leider auch geschftliche ,nachteile6 ,der ,friedrich8 also ist fr den ,reisenden so wichtig wie eine gutgehende ,taschenuhr6 ,trotzdem kann auch er nur fr ,dienstleistungen ,trinkgeld verlangen4 ,kofferbesorgungen1 ,stiefelputzen1 nchtliches ,trffnen1 das sind trinkgeldpflichtige ,dienstleistungen4 ,auch beim ,friedrich8 gilt ,mahalten im ,trinkgeldgeben4 ,gewi kann es sich mancher ,onkel8 leisten1 #ej ,pf4 fr das ,stiefelputzen zu geben4 ,angemessen ist solch ein ,trinkgeld nicht1 es frdert nur die ,begehrlichkeit und schraubt das ,trinkgeldkonto nur noch hher4 ,der ,pfrtner und der ,fahrstuhlfhrer halten auch die ,hand auf6 ,wer ,besorgungen hat machen lassen1 wer den ,fahrstuhl mehrfach benutzte1 mag etwas hineinlegen4 ,dafr1 da der ,pfrtner an der ,pforte1 der ,fahrstuhlfhrer am ,lift8 steht1 kann der ,reisende nicht und steuerpflichtig wird er darum nicht4 ,vorhin trennte ich die ,summe des ,trinkgeldes fr den ,fall1 da die ,restaurationsbedrfnisse gleich bezahlt werden6 ,man wird dann immer mehr ,trinkgeld ausgeben1 als wenn man einmal bezahlt6 ,trotzdem empfehle ich den ,kollegen1 immer die ,restaurationsbedrfnisse gleich zu begleichen4 ,mehr ,trinkgeld wird ausgegeben1 das ist richtig6 ,dafr wird aber so manches ,glas ,bier1 so manche ,zigarre usw4 gespart1 die man sonst nur auf der ,rechnung findet4 ,gasthauspersonal4 ,ueberhaupt die ,rechnung6 ,es gibt ,kellner1 die bringen es vorzglich fertig1 sich den ,anschein zu geben1 als brauche die ,rechnung nie bezahlt zu werden4 ,will man die ,rechnung haben1 lchelt der ,ober geners1 er will dann durchaus wissen1 wann man fhrt und hat dann immer noch ,zeit84 ,diese ,oberkellner und mehr noch die ausgeschriebene ,rechnung betrachte ich mit ,mitrauen4 ,irrtmer1 die man erst im abfahrenden ,zuge entdeckt1 bleiben fast immer unberichtigt4 ,deshalb fordere man die ,rechnung rechtzeitig4 ,will man frh abreisen1 begleiche man am ,abend1 will man spt reisen1 in der ,frh1 immer aber so1 da die ,gelegenheit der ,nachprfung da ist4 ,allzu freundliche ,ober8 weise man bestimmt an1 dem ,wunsch nachzukommen und halte sich nicht weiter damit auf1 das ,warum8 auseinanderzusetzen4 ,das ,verhalten zum ,hotel-,personal sei berhaupt immer hflich1 aber bestimmt4 ,vertraulichkeiten dulde man nicht und wende sie nicht an4 ,wer befehlen kann1 fhrt im ,gasthaus besser1 als der1 der bitten mu und bei den dienstbaren ,geistern die ,ansicht weckte1 alle ihre ,pflichten seien ,geflligkeiten4 ,diese hfliche ,zurckgezogenheit ist besonders gegen das weibliche ,personal angebracht4 ,im ,reisenden steckt manchmal ein ,stckchen ,abenteuerlust4 ,vertraulichkeit befrdert sie4 ,hbsche ,zimmermdchen gibt es1 die hbschen gefallen natrlich vielen1 sie werden mehr umworben und sind schlielich keine ,tugendengel4 ,das ,haus -- auch das ,gasthaus -- mu rein gehalten werden6 ,die ,vertraulichkeit mit einem ,zimmermdchen hat schon manchesmal den ,keim zu ,schlimmeren gelegt4 ,und das ,renommee1 ein forscher ,kerl8 zu sein1 tut es wahrlich nicht6 ,der ,reisende soll seine ,forsche8 in seiner ,ttigkeit und nur da suchen6 ,verhalten zu anderen ,gsten4 ,da wir einmal beim persnlichen ,verhalten sind1 wollen wir uns auch einmal mit dem ,verhalten zu anderen ,gsten beschftigen4 ,der ,reisende mu eins mit dem groen ,moltke gemeinsam haben3 im rechten ,augenblicke schweigen zu knnen2 besonders dann1 wenn er den ,frager nicht kennt4 ,aus rein persnlichem ,anteil fragt kein ,reisender den anderen3 ,worin reisen ,sie88 ,es ist des ,reisenden gutes ,recht1 in seinen ,kollegen ,konkurrenten zu wittern4 ,freilich1 im ,laufe der ,zeit schrft sich der ,blick4 ,ich mchte fast sagen1 da man die einzelnen ,branchen an der ,kleidung des ,reisenden unterscheiden kann1 bestimmt geben die ,koffer wichtige ,anhaltspunkte4 ,warum nun dem anderen sagen1 worin man reist8 ,trifft es sich1 da man einem ,konkurrenten in die ,hnde luft1 dann wei der zwar1 da er einen ,konkurrenten vor sich hat1 der freundliche ,auskunftgeber kennt aber die ,zunft des anderen nicht und -- wird sie auch durch ihn nicht mehr kennen lernen4 ,wohin der ,reisende dann fhrt1 ist schnell herauszubekommen6 ,man darf nur den ,friedrich8 fragen1 wann der ,reisende gefahren ist4 ,dann hat man die ,richtung1 berspringt einen oder zwei ,pltze und hat einige ,gewiheit1 den ,konkurrenten um einige ,nasenlngen zu schlagen4 ,dabei ist noch ein ,umstand zu bercksichtigen1 der auch den ,konkurrenten auf die ,spur bringen kann3 viele ,gasthausrechnungen tragen vorgedruckt die ,frage ,briefe wohin88 ,die ,wirte nehmen als selbstverstndlich an1 da sie ,gelegenheit haben werden1 ,briefe nachzusenden1 und dann erweisen sie ja dem ,reisenden eine ,geflligkeit4 ,mu man sich denn aber durchaus steckbrieflich verfolgen lassen8 ,mu ,mller von ,meyer ,co4 wissen1 da ,schulze von ,h4 ,schmidt ,shne auch da ist oder doch bestimmt bald kommt8 ,selbst wenn die ,firmen keine ,briefumschlge mit ,aufdruck nehmen1 so ist doch ein ,reisender leicht bei seinen ,kollegen von der ,konkurrenz dem ,namen nach bekannt4 ,deshalb keine ,briefe in das ,hotel4 ,auch im ,interesse des ,reisenden selbst nicht6 ,briefe werden im ,reiseleben oft vom ,empfnger nicht abgeholt und ihre ,nachsendung macht sich notwendig4 ,in einem gut organisierten ,gasthaus wird zwar die ,nachsendung auch pnktlich veranlat werden1 wieviel der ,gasthuser sind aber gut organisiert8 ,sicher ist die ,deutsche ,reichspost zuverlssiger1 als ein ,oberkellner4 ,man lasse sich die ,post postlagernd8 senden und zwar immer hauptpostlagernd81 um ,verwechselungen vorzubeugen4 ,kurz vor ,abgang des ,zuges wird man dann ,gelegenheit haben1 die letzte ,post in ,empfang zu nehmen2 gleichzeitig benutzt man ein ausliegendes ,formular1 um der ,post aufzutragen1 weiter eingehende ,sendungen nachzusenden4 ,die ,legitimationskarte reicht allgemein aus1 ,postsachen1 auch ,geldsendungen in ,empfang zu nehmen1 aus ,bequemlichkeitsgrnden empfiehlt es sich indessen1 eine ,postausweiskarte zu benutzen4 ,tischungezogenheiten4 ,der ,reisende sollte auch einigen ,wert darauf legen1 keine ,tafelungezogenheiten zu begehen4 ,in der ,tat soll man nicht sagen1 was der ,mensch it1 das ist er1 sondern man darf mit grerem ,recht behaupten1 wie der ,mensch it1 so ist er4 ,so verrt sich der bescheidene8 ,mensch ganz bestimmt1 wenn er auf der ,platte herumstochert nach dem grten oder besten ,stck6 ,ganz besonders gereicht das einem jungen ,menschen zur ,zierde6 ,wenn das ,personen nach vorheriger ,verstndigung tun1 die zusammen gehren und sich gut kennen1 dann mag es -- vielleicht -- hingehen4 ,an der ,gasthaustafel kennt man sich nicht und mu sich befleiigen1 ,unarten abzutun1 will man nicht als unerzogen gelten4 ,und fr unerzogen hlt man einen ,tischgast1 wenn er aus ,brotteig ,figuren und ,kugeln knetet1 auch wenn er in dieser ,kunst ein ,meister ist4 ,zweifellos ist es auch sehr appetitlich1 wenn man an der ,tafel den ,taschenkamm herauszieht und sich ,bart- und ,haupthaar kmmt oder mit der ,brste striegelt6 ,man war ja struppig6 ,und so konnte man nicht am ,tisch sitzen6 ,gewi nicht1 aber die ,tafel ist keine ,frisierstube4 ,auch kein ,fechtsaal6 ,die schne ,pose des ,fechters kommt auch gar nicht heraus1 wenn man mit dem ,messer it1 wohl aber kann man damit unangenehmen ,spott herausfordern6 ,so ging es einmal einem ,onkel6 ,der konnte es auch nicht lassen1 die gefhrliche ,prozedur vorzunehmen1 mit der scharfen ,messerklinge zu essen4 ,das bemerkte ,freund ,dampramang84 ,er erbot sich urpltzlich1 einen ,witz zum besten zu geben3 ,kommerzienrat ,x1 ein echter ,emporkmmling1 ist zu irgend einer groen ,fte geladen6 ,der ,diener kommt eben dazu1 wie der ,kommerzienrat1 der sich unbeobachtet glaubt1 prfend ber des ,messers ,schneide fhrt6 ,er sieht den ,diener und bemerkt3 ,heute sind sie nicht scharf1 erfreulicherweise1 neulich hatte ich mir den ganzen ,mund zerschnitten84 ,selbstverstndlich lachten wir alle und unser ,degenschlucker8 trug die ,kosten4 ,fisch it man nicht mit dem ,messer1 es sei denn1 man bekommt ein ,fischmesser zum ,besteck4 ,das gewhnliche ,tischmesser beeintrchtigt den ,geschmack des ,fisches4 ,man subert ihn nur mit der ,gabel in der rechten und einem ,brtchen in der linken ,hand von den ,grten und it dann auch1 die ,gabel rechts1 das ,brtchen links4 ,wo man ,kndel geniet1 schneidet man sie ebensowenig1 wie man die ,kartoffeln schneidet4 ,die ,kndel reit man1 die ,kartoffeln zerdrckt man4 ,wenn ich dann noch darauf verweise1 da man bei ,tisch vortreffliche ,gelegenheit hat1 seine schnen ,zhne bewundern zu lassen1 indem man mit dem ,zahnstocher im ,mund herumfhrt und der ,zunge dann die ,arbeit lt1 die der ,zahnstocher nicht ganz verrichten konnte1 wenn ich die ,aufmerksamkeit verehrter ,tischgenossen noch auf das ungewhnliche1 aber stimmungsvolle ,konzert lenke1 das durch ,schlrfen der ,suppe1 ,klappern der ,lffel am ,teller und das weihevolle ,schmatzen aufgefhrt wird1 so glaube ich mit den ,tafelungezogenheiten fertig zu sein4 ,ein ,abend auf der ,reise4 ,verbringen wir nun noch einen ,abend auf der ,reise6 ,wer stets mit dem ,schreiben recht vieler ,kommissionen den ,abend auszufllen vermag1 braucht diesen ,abschnitt nicht zu lesen4 ,wer aber mit den ,kommissionen fertig ist und noch ein ,stndchen oder zwei angenehm verbringen mchte1 der folge mir6 ,nicht in das ,gastzimmer6 ,das ist leider vielfach nur ein ,aufenthalt fr ,skat- und ,billardspieler6 ,im ,gastzimmer sitzen und lesen1 heit trinken mssen6 ,ein ,schachspiel findet sich wohl vor1 ,schachspieler sind aber nicht so zahlreich anzufinden wie die ,karten- und ,billardknstler4 ,aber dieses ,trinkenmssen6 ,gewi1 kein ,wirt verlangt wohl1 da seine ,reisenden trinken6 ,wenn man aber seinen ,tee1 sein ,bier1 seinen ,wein eben ausgetrunken hat1 und der diensteifrige ,kellner erscheint1 dann liegt darin ein ,zwang4 ,dabei gibt es wenig wirklich anheimelnde ,gastzimmer6 ,schlechte ,bilder1 unechte ,kunstgegenstnde1 imitierte ,wandbekleidung und staubig gewordene ,portiren machen einen ,raum nicht gemtlich4 ,der ,abend kann besser verbracht werden6 ,jede mittlere ,stadt hat heute ein ,theater6 ,gewi sind infolge der mangelnden ,bhnentechnik nicht alle ,stcke gleich geniebar4 ,einen ,schwank oder ein modernes ,schauspiel kann aber auch eine kleine ,bhne ausstatten4 ,wo es am ,theater mangelt1 findet man sicher ,gelegenheit1 ein gutes ,konzert zu hren4 ,hat man ,verbindung und mu man vielleicht ein ,stck die ,eisenbahn benutzen1 um zu derartigen ,genssen zu kommen1 dann wende man die paar ,groschen an1 sie bringen reichliche ,zinsen4 ,sind keine ,theatervorstellungen zu haben1 wird kein ,konzert gegeben1 so kann man sicher irgend einem ,vortrag beiwohnen4 ,besonders in ,grostdten lst ein ,vortrag den anderen ab2 die verschiedensten ,wnsche finden reichlich ,bercksichtigung4 ,reien aber alle ,stricke1 dann vertreibt1 wie schon gesagt1 ein gutes ,buch die ,langeweile1 es pflegt auch ein guter ,zimmergenosse zu sein4 ,ein ,wort noch ber die ,zweckmigkeit1 im ,hospiz1 im sogenannten ,hotel garni8 oder privat zu wohnen4 ,fast alle ,hospize sind mehr auf den ,familienaufenthalt zugeschnitten1 fr den ,geschftsreisenden jedoch weniger eingerichtet4 ,nur wer keine ,muster mit sich fhrt1 darf im ,hospiz wohnen2 er wird dort manches finden1 was ihm das ,gasthaus nicht zu bieten vermag4 ,im ,privatlogis zu wohnen1 wird nur wenigen ,reisenden bestimmter ,branchen mglich sein4 ,es ist fr sie ,voraussetzung1 da sie ebenfalls keine oder nur wenig ,muster mit sich fhren1 es ist weitere ,voraussetzung1 da sie lnger an einem ,platz zu tun haben4 ,bei der ,kundschaft4 ,wollen ,sie mir glauben1 da es ,reisende gibt1 fr die eine groe ,schwierigkeit darin besteht1 da sie nicht zur ,kundschaft kommen knnen8 ,merkwrdig1 meint der ,leser1 sei das denn doch in unserem ,zeitalter1 das im ,zeichen des ,verkehrs steht4 ,ich denke auch gar nicht an verschneite ,wege oder unwirtliche ,gegenden6 ,ich denke an die ,mittelstadt1 die ,grostadt1 wo es an ,verkehrswegen doch nicht mangelt4 ,es geht manchem ,reisenden wie dem ,bhnenknstler3 er bekommt ,lampenfieber4 ,ist das berwunden1 hat er gesiegt1 dann kann er seine ,krfte frei entfalten4 ,aber das ,lampenfieber des ,reisenden kehrt wieder1 das ist das ,schlimme4 ,der ,knstler scheut sich vor den vielen ,menschen1 die ihn anstarren1 den ,reisenden machen groe ,spiegelscheiben und luxuris eingerichtete ,geschftsrume oft befangen4 ,ich will es gleich verraten1 da ich auch ,lampenfieber hatte1 damals1 als ich detail reiste1 und auch spter noch4 ,spter mute ich mehrmals einen ,anlauf nehmen1 ehe ich mich in ein gut ausgestattetes ,geschft hineintraute2 und frher waren hohe ,beamte1 ,gutsbesitzer und ,fabrikanten in ihrer ,huslichkeit vor mir so ziemlich sicher4 ,das ,lampenfieber kann man sich nur abgewhnen1 wenn man unter seinem ,einflu einmal ,geschfte sich entgehen lassen mute1 oder wenn man ,manns genug ist1 wenigstens einigemale sich selber zu besiegen4 ,dann zeigt sich1 da gerade die ,kunden die umgnglichsten sind1 die vorher so gemieden wurden4 ,die ,erklrung dafr liegt sozusagen auf der ,hand4 ,wer sich heute noch mit kleinen ,schaufenstern plagt1 hat entweder kein ,geld1 mit den ,ansprchen fortzuschreiten1 oder es fehlt der ,raum1 oder aber1 es handelt sich um einen unmodernen ,geschftsmann4 ,na1 und hat der ,kaufmann kein ,geld1 ist er dem ,reisenden als ,geschftsfreund nicht willkommen4 ,ist aber der ,kaufmann gar zu konservativ1 zu anhnglich am ,alten1 dann ist ihm ein ,reisender eines neuen ,hauses nicht willkommen4 ,groe ,schaufenster deuten darauf hin1 da der ,kaufmann ,wert darauf legt1 seiner ,kundschaft seine ,leistungsfhigkeit im schnsten ,licht zu zeigen4 ,der ,kaufmann will verkaufen6 ,er will seine ,konkurrenten berflgeln1 das kann er nur1 wenn er leistungsfhige ,lieferanten hat und deren ,leistungsfhigkeit benutzt4 ,solch ein moderner ,kaufmann ist viel leichter dafr zu interessieren1 sich die ,muster anzusehen1 als der alte rckstndige4 ,ja1 das ,lampenfieber6 ,manchmal ist sich der ,reisende gar nicht klar darber1 da er es hat4 ,gewhnlich uert es sich so3 ,man geht zur ,kundschaft6 ,richtig dort1 wo die blendende ,sonne groe ,schaufenster erleuchtet1 da wohnt ,er84 ,warum soll man sich nicht erst eine ,zigarette anbrennen8 ,oder eine ,zigarre8 ,warum sie nicht zu ,ende rauchen4 ,etwas essen knnte man auch1 vielleicht auch einen ,schoppen trinken6 ,und dann ist die ,zeit zu knapp1 ja es ist schon ,abend geworden6 ,also morgen1 da ist auch ein ,tag4 -- ,so bekommt man keine ,kommissionen4 ,richtig1 am anderen ,tag drngt das ,gewissen4 ,gut1 wenn es so drngt1 da jetzt der ,reisende nicht wieder scheut4 ,manchmal aber kommt mit dem ,gewissen eine andere ,stimme zu ,wort1 die raunt dann dem ,lampenfieberkranken zu1 da dort doch nichts zu verkaufen sei1 schade um die ,zeit1 lieber weiter1 in eine andere ,stadt4 ,kommt man aber mit eintgiger ,versptung -- dann hat der ,kunde1 will es der ,zufall1 gekauft4 ,mir ging es einmal so3 ,ich kam nach ,b4 ,ich hatte dort keinen ,kunden1 ein ,geschft kam fr mich nur in ,frage4 ,ich ging auch immer darum herum6 ,solange das ,licht brannte1 traute ich mich nicht in den ,laden6 ,am anderen ,morgen sahen die ,scheiben nchterner aus4 ,da ging ich hinein1 klopfenden ,herzens4 ,der ,kunde hatte gekauft1 bei meinem ,haus gekauft2 am ,abend vorher war die ,bestellung weggegangen4 ,der ,kunde hatte ,muster bestellt1 man hatte eine kleine ,auswahl geschickt und darauf verwiesen1 da ich kommen wrde4 ,ich war also erwartet worden1 und da ich ausblieb1 blieb die ,kommission aus4 ,als ich zur ,post kam1 fand ich eine ,karte1 die mir nachgeschickt worden war und die die besondere ,aufforderung fr mich enthielt1 zu jenem ,kunden zu gehen4 ,das hat mir damals einen ,ruck gegeben1 ich habe mich spter ohne weiteres mit den ,schaufenstern abgefunden4 ,aehnlich geht es dem ,reisenden mit groen ,geschftshusern als ,kunden4 ,waren- und ,kaufhusern6 ,und doch ist dort das ,geschft fast formlos1 es entwickelt sich oft ohne ,zutun des ,reisenden4 ,diese ,geschfte haben ihre ,einkaufstage1 sie nehmen1 wenn auch durch einen ,angestellten1 alle ,offerten entgegen und bescheiden dann spter1 wenn ein ,auftrag in ,aussicht steht4 ,der ,reisende gehe im allgemeinen frh zur ,kundschaft4 ,morgenstund hat gerade fr ihn ,gold im ,mund4 ,gerade in besseren ,geschften drngt sich an ,nachmittagen der ,kundenverkehr zusammen4 ,diese ble ,angewohnheit der ,kundschaft macht ohnedies manchen ,prinzipal nervs1 besonders wenn sein ,personal unselbstndig ist4 ,in solchen ,fllen ist der ,reisende ein ungelegener ,gast1 den man lieber gehen wie kommen sieht4 ,besuche zur rechten ,zeit zu machen1 kann nur empfohlen werden4 ,im allgemeinen kommt auer den ,mittagsstunden die ,zeit von neun bis drei1 hchstens vier ,uhr in ,betracht4 ,wer eingefhrt ist1 wer von seiner ,kundschaft eine ,geflligkeit erwarten darf1 der kann auch1 ohne sich zu schaden1 spter kommen4 ,ein ,kundenbesuch4 ,wie soll nun der ,besuch selbst gemacht werden8 ,wer kleine ,muster hat1 lst schnell die ,aufgabe4 ,er nimmt unbesorgt seinen ,verdrukasten an die ,hand und bietet seine ,waren an4 ,schwieriger hat es der ,reisende mit groen ,koffern4 ,er kann sie natrlich nicht mitnehmen und er hat eine ,schwierigkeit mehr zu berwinden1 als sein ,kollege1 der sofort seine ,muster bei der ,hand hat4 ,noch schlimmer ist ein ,reisender daran1 der ausstellen mu4 ,seine ,kollegen brauchen ja nur den ,kunden zu bewegen1 sich die ,muster anzusehen4 ,der ,kufer ist da1 die ,muster auch1 es gibt fr den ,kunden keinerlei ,unbequemlichkeit4 ,stellt ein ,reisender aus1 so mu er doppelt arbeiten2 nmlich den ,kunden berzeugen1 da er die ,muster ansehen mu1 wenn er nicht sich selbst durch die ,unterlassung schdigen will2 er mu ihm aber auch noch klar machen1 da er die ,unbequemlichkeit auf sich nehmen mu1 den ,weg in das ,gasthaus mitzumachen4 ,handmuster4 ,fr jeden ,reisenden1 gleichviel ob er nun kleine oder groe ,koffer hat oder ausstellen mu1 empfiehlt es sich1 ,handmuster mitzunehmen4 ,natrlich ,handmuster1 die wieder jeweils nach dem voraussichtlichen ,bedarf und dem ,geschmack der ,kundschaft auszuwhlen sind4 ,handmuster1 die aber den ,beweis spielend erbringen mssen1 da die ,ware preiswert1 der ,kauf vorteilhaft fr den ,kunden selbst ist4 ,ist dieser ,nachweis gelungen1 oder kommt der ,reisende auch nur dazu1 ihn fhren zu drfen1 dann ist der ,sieg schon halb da4 ,um den ,beweis zu fhren1 wird der ,reisende auf seine anderen hnlichen1 oder im besonderen ,fall geeigneteren ,muster hinweisen1 und hat er den ,koffer dabei1 auch gar nicht zgern1 ihn sofort zu ffnen4 ,deshalb wies ich bereits im ,abschnitt ,ausrstung darauf hin1 da ,koffer leicht zu ffnen und wohlgeordnet gepackt sein mssen2 denn ist der ,reisende soweit1 da er ,muster zeigen darf1 dann verdirbt er sich mglicherweise alles1 wenn er die richtigen nicht sofort findet4 ,die ,handmuster sind die ,lockartikel des ,reisenden4 ,wenn ein ,warenhaus bekannte ,qualitten irgend einer ,ware zu einem gesucht billigen ,preis in das ,schaufenster legt1 dann wei es ganz genau1 da die ,kundschaft von der augenflligen ,preiswrdigkeit dieser ,waren auf die ,preiswrdigkeit auch der anderen ,waren schliet4 ,bestimmt wird aber der ,wunsch geweckt1 die so ausgesucht billigen und vorteilhaften ,schaufensterwaren selbst zu kaufen4 ,so ist es auch mit den ,handmustern4 ,kann man einen ,kunden1 der ja immer bei ,neueinfhrungen das ,vorurteil haben wird1 da der ,reisende auch nichts ,besonderes bringt1 schwankend machen1 so ist viel1 wenn nicht alles gewonnen4 ,manchmal gelingt es aber auch nicht1 einen ,kunden zu bewegen1 sich auch nur die ,handmuster anzusehen4 ,das gibt dann fast immer eine ,pleite84 ,aber auch dann nicht den ,mut verlieren4 ,kann man nicht die ,muster zeigen1 dann ist der ,grund gewi der1 da der ,kaufmann gegenwrtig nichts kaufen will4 ,vielleicht braucht er fr spter etwas4 ,vielleicht kommt es zu einer brieflichen ,bestellung4 ,auf solche ,selbsttrstungen des ,reisenden schnappt der ,kunde ein6 ,natrlich1 das ist der ,ausweg1 den ,reisenden los zu werden4 ,vielleicht auch nicht6 ,die ,preisliste darf der ,reisende immer da lassen4 ,er sucht sie in der ,brieftasche -- er findet sie nicht6 ,er hat also versumt1 sie sich aus dem ,koffer zu nehmen4 ,nun1 der ,schaden ist leicht behoben1 der ,koffer schnell geffnet6 ,deshalb habe ich empfohlen1 den ,koffer nicht nur praktisch1 sondern auch geschmackvoll1 reizvoll zu packen6 ,die ,preisliste versucht man zu besprechen2 um sich verstndlicher zu machen1 zieht man ein ,muster aus dem ,koffer heran6 ,vielleicht 4446 ,ich habe immer bei meinen ,besuchen den ,zweck1 zu verkaufen im ,auge gehabt4 ,ich habe auch immer gefunden1 da es dem modernen ,kaufmann viel lieber ist1 wenn man ihm klar und bndig sagt1 was man will6 ,tageszeitungen liest heute jeder ,gebildete1 ,tagesneuigkeiten von mir als ,reisenden wirken vielfach wie die stereotypen ,phrasen der ,barbierstube6 ,sie drfen hchstens ein ,hilfsmittel sein1 den ,kunden von einem ,gegenstand abzulenken1 um ihn auf ,umwegen wieder dahin zu fhren1 wo man ihn hin haben will4 ,freilich mu dabei der ,reisende bercksichtigen1 mit wem er es zu tun hat4 ,der ,besitzer eines groen ,kaufhauses will anders behandelt sein1 als ein mittlerer ,kaufmann1 ein ,handwerksmeister wieder anders4 ,ebenso kommt es darauf an1 wo man ,kundschaft besucht4 ,die nationalen ,eigenarten spielen eine nicht geringe ,rolle bei dieser ,beurteilung4 ,geschftsleute1 die regelmig ,kaffeehuser aufsuchen1 werden einem anderen als geschftlichen ,gesprch mehr zugetan sein1 als ,kaufleute1 die morgens die ,ersten und abends die ,letzten im ,geschft sind4 ,wer geht in das ,kaffeehaus8 ,nun1 wer gemtlich durch das ,leben wandert6 ,der ,wiener1 der ,oesterreicher berhaupt und auch der wesensverwandte ,bayer1 der ,elssser1 der ,lothringer4 ,weniger trifft man den ,sachsen im ,kaffeehaus1 noch weniger den ,nord- und ,niederdeutschen4 ,reisende aus ,grostdten drfen ebenfalls einen ,pflock zurckstecken1 wenn sie nach der ,kleinstadt1 besonders nach dem ,osten kommen4 ,herr ,meyer in ,gollup wei wirklich gern1 was in ,berlin los ist6 ,wie weit der ,reisende zu gehen hat1 ist eine ,frage des ,taktes2 ,belehrungen kann es hier nicht geben4 ,ist ein ,reisender befreundet -- auch nur geschftlich befreundet --1 dann kann es nicht schaden1 wenn er sich nach dem ,wohlbefinden der ,familie erkundigt4 ,freundlichkeit gegen ,kinder des ,kunden macht sich oft recht gut bezahlt1 besonders dort1 wo die ,frau mit im ,geschft ttig ist oder doch einen ,einflu darauf hat4 ,eine ,freude1 die man den ,kindern macht1 wiegt oft schwerer1 als eine andere1 der ,hausfrau zugedachte4 ,im allgemeinen aber -- ich sagte das schon eingangs -- ist die ,freundschaft durchaus kein ,mittel1 den ,umsatz zu heben4 ,besonders mu auch hier beachtet werden1 wo und wem man ,freundschaft erweist4 ,bringt man den ,kindern1 besonders wenn sie den ,onkel ,reisenden schon kennen1 auf dem ,lande oder in der ,klein- und schlielich auch noch in der ,mittelstadt eine ,bonbonire mit1 macht man ,freude1 tut man das ,gleiche in greren ,geschften1 oder wenn man nicht mit den ,kindern bekannt ist1 wirkt man aufdringlich6 ,und ,aufdringlichkeit ist eine schlechte ,empfehlung4 ,wenn ein ,kunde einmal den ,eindruck hat1 durch die ,aufdringlichkeit eines ,reisenden hineingelegt worden zu sein1 dann wird er gewi nicht zum zweitenmal hineingelegt werden4 ,geht ein ,reisender aus einem ,geschft1 soll der ,kunde nicht einen ,alpdruck los geworden sein6 ,der ,besuch des ,reisenden darf ihm hchstens gleichgltig1 besser aber1 mu ihm angenehm sein4 ,da heit es denn ,reiseunarten vermeiden4 ,da sehe ich einen ,reisenden vor mir4 ,nicht ,onkel ,dampramang1 der war nur lustig und frhlich6 ,nein1 der ,onkel heit anders6 ,er legt dem ,kunden1 dem das ersichtlich unangenehm ist1 plump vertraulich die ,hand auf die ,schulter und wei sich nicht genug zu tun1 ihm einen ,witz -- manchmal auch eine ,zote -- so recht brhwarm zu erzhlen4 ,so ein ,witzbold sollte nur manchmal wissen1 wie er mit samt seinen ,zoten eingeschtzt wird4 ,gewi lacht der ,kunde1 er hat ja mehr ,takt als der geschwtzige ,erzhler4 ,aber wenn dieser dann gegangen ist1 dann reibt der ,erlste unwillkrlich die ,hnde sauber4 ,zum ,witzerzhlen gehrt sehr groes ,geschick4 ,der ,witz1 der dem ,einen wohlgelingt1 setzt einen ,anderen im ,ansehen sehr herab4 ,da ist ein anderer ,typus4 ,der ,aufdringliche4 ,ich brauche wirklich nichts1 ich habe gekauft1 ich habe meine festen ,verbindungen6 ,ich will ,sie nicht los werden1 wenn ich das sage6 ,ich nehme aber an1 da ,ihre ,zeit ,geld ist1 wie die meine68 ,so sagt der ,kunde6 ,der ,reisende merkt nichts6 ,er dienert herum und versichert immer wieder1 da er doch nicht frher fahren kann1 als sein ,zug geht1 da er sich wirklich eine ,freude mache1 die ,muster zu zeigen1 auch wenn der ,kunde nichts brauche4 ,der ,reisende lgt2 der ,kunde mu es merken1 wenn er ,kaufmann ist4 ,der ,reisende will verkaufen1 mu verkaufen4 ,auch wenn sein ,zug noch nicht fhrt4 ,es fhren mehr ,wege nach ,rom1 braucht der eine ,kunde nichts1 was hindert den ,reisenden1 einen anderen zu besuchen8 ,manchmal aber gelingt es4 ,der ,aufdringliche verkauft etwas1 vielleicht ist die ,bestellung aber dann schon aufgehoben1 ehe sie berhaupt beim ,hause ankommt4 ,und ist das nicht der ,fall1 dann sieht der ,reisende1 wenn er wiederkommt1 bestenfalls noch die ,rocksche des eben verschwindenden ,kunden4 ,sich hat er nichts gentzt1 seinen ,berufsgenossen noch viel weniger4 ,ein ,kaufmann1 der mit solchen wenig schtzbaren ,elementen zu tun hatte1 bertrgt tagelang seine ,abneigung gegen ,reisende auch auf die anstndigen ,angehrigen der ,reisezunft4 ,sehr viel ,aehnlichkeit mit dem ,aufdringlichen hat der ,kriecher6 ,ich war einmal als ,kunde ,zeuge einer solchen unwrdigen ,kriecherei4 ,ein ,reisender kam zu meinem ,lieferanten1 der wohl dafr bekannt war1 da er immer gern mkelte1 wenn ,reisende zu ihm kamen1 von denen er schon gekauft hatte4 ,die ,absicht war ja klar4 ,hatte der ,reisende alle mglichen ,litaneien ber versptete und zu knappe ,lieferung mit anhren mssen1 dann schwand ihm sicher die ,hoffnung1 ein ,geschft zu machen4 ,hat ein ,reisender ,charakter -- er mu sich natrlich auch auf die ,pnktlichkeit und ,zuverlssigkeit seines ,hauses verlassen knnen --1 dann wird er ganz ruhig erklren1 da ein ,irrtum oder eine ,verwechselung mit einem anderen ,hause vorliegen msse4 ,wird sptere ,lieferung gergt1 kann sich der ,reisende selbst aus seinem ,kontoauszug berzeugen1 ob die ,klage berechtigt ist4 ,handelt es sich um mangelhafte ,lieferung1 dann lasse er sich zeigen1 wo der ,mangel lag -- um ihn abstellen zu knnen natrlich6 ,dann werden sich bald ,irrtmer herausstellen und die ,mngelanzeigen an ,berechtigung verlieren4 ,der ,reisende aber1 von dem ich sprach1 beging gleich zwei ,fehler4 ,er gab1 ohne geprft zu haben1 die ,mglichkeit der ,berechtigung der ,beschwerden zu6 ,nur bat er1 ihm doch nicht entgelten zu lassen1 wenn seine ,firma einmal gefehlt habe4 ,es solle gewi nicht wieder vorkommen1 nur mchte man ihm das ,wohlwollen erhalten4 ,die ,geschfte gingen so schlecht1 die letzten ,tage htten gar kein ,geschft gebracht1 er habe so bestimmt auf einen ,auftrag gerechnet1 und nun werde ihm die schwere ,enttuschung6 ,da war der ,reisende1 wo man ihn haben wollte4 ,schlechte ,geschfte6 ,ein ,reisender sollte nie ber schlechte ,geschfte klagen4 ,wir ,menschen sind alle mehr oder weniger von oft kleinen und unbedeutenden ueren ,eindrcken abhngig4 ,in einer ,zeit1 wo die ,klage ber schlechte ,geschfte zum eisernen ,bestand jeder geschftlichen ,unterhaltung gehrt1 darf nicht auch noch der ,reisende in das gleiche ,horn tuten4 ,er nimmt seinem ,kunden die ,zuversicht1 er nimmt ihm den ,glauben1 die ,hoffnung auf ,besserung vielleicht von ihm selbst als drckend empfundener ,zustnde4 ,aus ,mitleid kauft niemand6 ,das ,mitleid wird nur ausgenutzt1 wenn es wirklich zum ,kaufe kommt4 ,endlich1 endlich lie sich mein ,lieferant breit schlagen und sah die ,muster an4 ,immer geneigt1 zu erklren1 das weitere ,ansehen habe keinen ,zweck4 ,die ,muster seien veraltet1 die ,qualitt nicht gut1 der ,preis zu teuer4 ,natrlich6 ,viel zu teuer6 ,bei den schlechten ,geschften kann man doch nicht solche ,preise zahlen6 ,nein1 da kauft man bei ,,xx doch viel billiger4 ,es hat gar keinen ,zweck1 weiter zu verhandeln1 aus dem ,geschft wird doch nichts4 ,da war nun die ,hoffnung aufgestiegen1 doch etwas verkaufen zu knnen1 und nun der ,sturz aus allen sieben ,himmeln4 ,das gibt dann ein ,geschft um jeden ,preis4 ,der ,reisende hat keinen ,nutzen1 sein ,haus hat keinen1 und schlielich wird der gedrckte ,preis auf eine ,art wett gemacht1 die nur zu neuen -- und dann berechtigten -- ,beschwerden fhren mu4 ,eine andere ,reiseunart bringt den ,reisenden um seinen ,ruf1 sie kann ihn auch mit dem ,wettbewerbsgesetz in ,berhrung bringen4 ,ich kaufe bei ,,xx und werde dort gut bedient68 ,was8 ,bei ,,xx8 ,in der ,knochenmhle8 ,wie knnen ,sie da kaufen8 ,der ,mann ist ja nicht im geringsten leistungsfhig6 ,ich habe sogar gehrt1 da es sehr schlecht mit ihm stehen soll4 ,der hat so und so viel ,arbeiter1 wir haben die dreifache ,zahl4 ,nein1 mit dem zu konkurrieren1 das ist wirklich keine ,kunst4 -- ,niemals so auf die ,konkurrenz schimpfen6 ,es kommt nichts dabei heraus1 wirklich nichts6 ,erfhrt es der ,herabgesetzte1 ,angeschwrzte1 dann steckt er gewi ,unverdientes nicht gutmtig ein6 ,der ,kunde aber hat sich ein ,urteil gebildet1 das dem ,reisenden ganz gewi nicht gnstig ist4 ,das ,herabsetzen der ,konkurrenz1 die eben vom ,kunden gelobt wurde1 heit diesen beleidigen4 ,es ist eine ,beleidigung fr einen ,kaufmann1 wenn man ihm sagt1 da er nichts versteht4 ,das sagt man ihm aber1 wenn man einen ,lieferanten1 von dem er gut bedient zu werden glaubt1 als leistungsunfhig darstellt4 ,mu man mit bestimmten ,firmen konkurrieren1 dann beweise man1 da man es kann1 indem man die ,vorzge der eigenen ,ware klar legt4 ,man lasse sich jedenfalls erst die ,preise und die ,qualitten zeigen4 ,kann man wirklich konkurrieren1 dann wird es1 wenn man tchtige ,warenkenntnisse hat1 nicht schwer fallen1 den ,beweis fr die hhere ,leistungsfhigkeit seines ,hauses zu liefern4 ,dann hinterlt man keinen blen ,eindruck1 darf vielmehr sicher sein1 dem ,kaufmann auch in seinen ,augen eine ,geflligkeit erwiesen zu haben4 ,einkufe bei der ,kundschaft4 ,ob man bei der ,kundschaft ,einkufe machen soll1 hngt sehr von der ,branche ab1 und von dem1 was man einkauft4 ,einen ,gegenstand1 den man augenscheinlich gut braucht1 kann man immer kaufen4 ,dahin gehren ,krawatten1 seidene ,tcher1 ,handschuhe1 ,reise-,andenken1 ,zigarren1 kurzum ,dinge des tglichen ,bedarfes4 ,andere ,gegenstnde zu kaufen rate ich ab4 ,der ,kunde merkt die ,absicht und wird verstimmt4 ,nicht viel anders ist es mit dem ,freihalten der ,kundschaft oder des ,personals bestellt4 ,es gibt ,branchen1 in denen sich das ,freihalten so eingebrgert hat1 da es trotz aller offensichtlich klaren ,nachteile nicht auszurotten ist4 ,das ,freihalten der ,kundschaft ist besonders eingebrgert im ,geschftsverkehr mit ,gastwirten2 im ,osten ,deutschlands rechnen auch die ,destillateure dazu4 ,ein vernnftiger ,kunde wird sich sagen1 da er bei kleinen ,artikeln1 bei wenig summierenden ,auftrgen bestimmt seine ,zeche wieder mit bezahlen mu6 ,wirklich freigebig ist kein ,reisender1 kann kein ,reisender sein4 ,freihalten der ,kundschaft ist immer ein ,mittel zum ,zweck4 ,beim ,verkauf groer ,gegenstnde oder bei der ,erledigung grerer ,auftrge ist das schon etwas anderes1 erst recht dann1 wenn ein ,reisender ausstellt4 ,takt ist aber auch hier in jedem ,fall erforderlich4 ,eine ,erfrischung1 zur rechten ,zeit angeboten1 stellt immer eine wohltuend empfundene ,aufmerksamkeit dar6 ,darber hinaus wird leicht das ,gegenteil von dem erreicht1 was erreicht werden soll4 ,viel besser wird dem ,reisenden gedient sein1 wenn es ihm gelingt1 eine ,einladung zu erhalten1 mit seinem ,kunden ein ,theater1 ein ,konzert oder eine hnliche ,veranstaltung aufzusuchen4 ,eine vom ,kunden dem ,reisenden dargebotene ,zigarre ist immer mehr wert1 als zehn vom ,reisenden dem ,kunden berreichte ,glimmstengel4 ,von der ,freihaltung des ,personals sieht man am besten stets ab4 ,es haftet dem immer so etwas wie versuchte ,bestechung an4 ,wir werden spter sehen1 wie man sich mit dem ,personal gut stellen kann4 ,allerlei ,ausreden4 ,der ,reisende mu sich beim ,besuch seiner ,kundschaft von vornherein auf allerlei ,ausreden gefat machen4 ,es ist gut fr ihn1 wenn er sie kennt4 ,herr ,walter geht auf ,entdeckungstour6 ,dann hat er es gewi nicht leicht6 ,er mu andere verdrngen1 er mu sich in die entstandene ,lcke schieben6 ,das erfordert viel ,klugheit4 ,herr ,walter kommt zum ersten ,kunden6 ,kann ich den ,herrn ,chef sprechen881 fragt er den bedienenden ,verkufer4 ,bedauere sehr81 erhlt er zur ,antwort1 der ,chef ist nicht da1 beschftigt1 verreist oder sonst wo unabkmmlich68 ,herr ,walter hat gleich zwei ,fehler auf einmal gemacht4 ,warum frug er3 ,kann ich den ,herrn ,chef sprechen88 ,warum frug er berhaupt8 ,da er nach dem ,chef8 frug1 zeigte dem ,handlungsgehilfen sofort1 da er es mit einem ,neuling zu tun hatte6 ,er hatte gewi keinen ,auftrag1 dem ,reisenden die unwahre ,auskunft zu geben1 er kann aber sicher sein1 da es sein ,chef in neun von zehn ,fllen ihm dankt1 wenn er ihn vor dem ,reisenden bewahrte4 ,der andere ,gedanke1 da er1 der ,chef1 ja mitverantwortlich1 mitschuldig an der falschen ,auskunft ist1 der kommt ihm selten4 ,warum frug aber ,herr ,walter berhaupt8 ,kam er denn wirklich in das ,geschft1 um zu wissen1 ob er den ,chef sprechen konnte8 ,dazu wurde er doch nicht auf die ,reise geschickt6 ,er soll doch vielmehr verkaufen6 ,zu dem ,zweck mu er aber den ,chef sprechen4 ,wenn ,herr ,walter aus seinen ,fehlern lernte1 dann wird er bei der nchsten ,gelegenheit sagen3 ,ich wnsche ,herrn ,mller zu sprechen68 ,das ist etwas ganz anderes4 ,dieser ,wunsch wirkt bei den ,angestellten in ganz anderer ,form4 ,die ,form des ,wunsches beweist ihm bereits1 da der ,mann ,herrn ,mller kennt6 ,da er ihn zu sprechen wnscht1 macht mindestens den ,gehilfen zweifelhaft1 ob er unter diesen ,umstnden den ,prinzipal verleugnen darf6 -- ,aber wir wollen erst noch einmal zu den ,fehlern des ,herrn ,walter zurckkehren1 ehe wir ihn weiter auf seinem erfolgreicheren ,wege folgen6 ,der ,chef war also nicht da6 ,kann ich etwas ausrichten1 darf ich etwas bestellen881 so frug zuvorkommend der ,handlungsgehilfe4 ,nein81 sagte ,herr ,walter1 aber geben ,sie bitte meine ,karte ab und sagen ,sie ,ihrem ,chef1 ich wrde mir erlauben1 in zwei ,stunden noch einmal vorzusprechen84 ,und damit gab ,herr ,walter seine ,geschftskarte ab6 ,aber ,herr ,walter6 -- -- ,was mag sich wohl innerhalb dieser zwei ,stunden abspielen8 -- ,der ,chef kam1 er hatte vielleicht gar den ,reisenden gesehen und im ,hintergrund die ,entwickelung der ,dinge abgewartet4 ,was wollte der ,herr88 444 ,ach1 es war ein ,reisender von ,gebrder ,hohendorf6 ,ich wollte ,sie nicht stren und habe ihm gesagt1 da ,sie abwesend wren4 ,er hat seine ,karte hier gelassen48 ,da nahm der ,chef die ,karte -- er sah sie auch an -- aber er sagte3 ,von den ,artikeln brauchen wir doch nichts6 ,wenn der ,mann wieder kommt1 so sagen ,sie ihm1 ich sei zurckgekehrt1 aber wieder weggegangen1 ich htte ,sie aber ersucht1 ihm zu sagen1 da ich nichts gebrauche84 ,herr ,walter kam wieder6 ,kann ich jetzt den ,herrn ,chef sprechen88 ,bedaure sehr1 der ,chef mute in dringender ,angelegenheit noch einmal ausgehen1 er lt ,ihnen aber sagen1 da er gegenwrtig gar keinen ,bedarf hat68 ,lacht nicht die ,schadenfreude ein wenig aus den ,augen des ,angestellten8 ,es gibt leider ,gehilfen1 sie wollen vielleicht auch gern einmal ,reisender werden1 die suchen etwas darin1 ,reisende abzuwimmeln81 wie der fachmnnische ,ausdruck lautet6 ,und ,reisende wie ,herr ,walter ermglichen das nur allzuleicht4 ,schadenfreude soll ja die reinste ,freude sein4 ,so hat ,herr ,walter den ,schaden und braucht fr den ,spott nicht zu sorgen4 ,gehen wir nun mit ,herrn ,walter zum neuen ,kunden1 wo er es geschickter anfing6 ,ich wnsche ,herrn ,mller zu sprechen81 so hatte er dort erklrt4 ,nehmen wir nun an1 da auch hier der ,angestellte den ,chef verleugnete1 weil er doch in ,herrn ,walter den ,reisenden erkannte4 ,was ist dann zu tun8 ,ich wrde in solchen ,situationen ruhig sagen3 ,ich bin bestellt1 wollen ,sie mir sagen1 wann ,herr ,mller zurckkommt68 ,wird der ,angestellte nun unsicher1 will er vielleicht einmal sehen1 ob der ,chef doch da oder schon wiedergekommen ist1 dann hat ,herr ,walter halb gewonnen4 ,er braucht nicht bange zu sein1 wegen seiner ,notlge in ,verlegenheit zu geraten4 ,mir ging es einmal so6 ,der ,angestellte sah nach1 ob der ,chef da war1 und er war da6 ,er mute wohl gesagt haben1 da ein ,reisender da sei1 der bestellt wre6 ,so kam der ,chef6 ,ich trug ihm mein ,anliegen vor6 ,aber1 wie knnen ,sie sagen1 ,sie seien bestellt88 lautete die nicht gerade hfliche ,gegenfrage4 ,ich war mir bewut1 da ich jetzt ber ,erfolg oder ,mierfolg zu entscheiden hatte4 ,ich will ,ihnen das ganz offen sagen81 war meine ,antwort1 ich war der ,ueberzeugung1 da ,sie von ,ihrem ,angestellten verleugnet wrden4 ,ich war weiter der ,ueberzeugung1 da ,sie gewi nicht in ,ihrem ,einverstndnis verleugnet wurden6 ,da habe ich die ,ausrede gebraucht6 ,ich habe mir gesagt1 da ,sie ,geschftsmann genug sind1 um zu wissen1 da wir ,reisenden hinausgeschickt werden1 um zu verkaufen4 ,brauchen ,sie nichts1 oder sagt ,ihnen meine ,ware nicht zu1 dann mu ich das bedauern1 aber ich kann es nicht ndern4 ,ich werde das aber berwinden6 ,ihnen glaubte ich es jedoch schuldig zu sein1 so vorzugehen1 wie ich vorgegangen bin48 ,war es das ungewhnliche meines ,vorgehens1 waren wirklich meine ,waren preiswert -- ich machte mein ,geschft4 ,der ,angestellte htte mit ,herrn ,walter aber auch anders vorgehen knnen6 ,er htte fragen knnen3 ,in welcher ,angelegenheit wollen ,sie ,herrn ,mller sprechen88 ,soll nun ,herr ,walter sagen1 da er ,ware verkaufen will8 ,nein6 ,der ,verkufer kann ihm keine abkaufen6 ,herr ,walter wird deshalb ebenso ruhig erklren knnen3 ,in einer besonderen8 oder gar ,privatangelegenheit84 ,er kann auch jetzt beruhigt sein6 ,entweder war der ,chef da und er stellt sich nun ein1 dann kann ,herr ,walter ruhig so handeln1 wie ich damals handelte6 ,sich ber einen ,angestellten beklagen1 ist ja schlielich eine persnliche ,angelegenheit4 ,war aber der ,chef nicht da1 dann wird nun sicher der ,angestellte sagen1 wann er anzutreffen ist4 ,hlt es ,herr ,walter fr richtig1 eine ,karte dazulassen1 dann nur nicht seine ,geschftskarte4 ,es ntzt ihm sonst gar nichts1 da er vielleicht ein groes ,geschick hat1 einmal im ,gesprch mit dem ,kunden ihn zum ,ansehen der ,muster und zum ,kaufen zu bewegen4 ,er sieht dann nmlich -- es ist zehn gegen eins zu wetten -- den ,chef auch nicht1 wenn er wiederkommt4 ,nicht vorzeitig die ,karten aufdecken4 ,herr ,walter wird vielmehr dann eine einfache1 kleine ,visitenkarte berreichen1 auf der nichts weiter steht als3 ,hermann ,walter ,kaufmann ,grnhainichen4 ,bekommt jetzt ,herr ,mller die ,karte1 dann wei er gewi nichts damit anzufangen4 ,und die ,neugierde darber1 wer wohl ,herr ,walter sei und was er wolle1 wird ihn veranlassen1 den ,besuch anzunehmen4 ,dann ist die ,stunde der ,ernte gekommen4 ,die ,anmaung junger ,leute kann man aber auch anders berwinden6 ,verbndetes ,personal4 ,die meisten ,handlungsgehilfen gehren einem ,verband an und halten groe ,stcke auf ihn4 ,alle ,verbnde haben ihre ,abzeichen1 und diese pflegen auch getragen zu werden4 ,trgt ein junger ,mann das ,zeichen1 dann ist ein sehr guter ,anknpfungspunkt gegeben4 ,mag er dann ruhig auch erklren1 da der ,chef nicht da ist1 das kleine ,zeichen soll ihm wohl die ,zunge lsen4 ,der ,reisende mu natrlich wissen1 auf welche ,verbandszugehrigkeit das ,zeichen deutet4 ,er wird dann ganz beilufig sagen3 ,sie gehren auch zum ,x-,verband8 ,hat der denn hier auch einen ,zweigverein8 ,knnen ,sie mir sagen1 wo die ,sitzungen sind und wann sie sind88 ,sind sie heute1 gut1 dann stelle man ruhig seinen ,besuch in ,aussicht6 ,sind sie morgen1 dann bedaure man1 nicht teilnehmen zu knnen6 ,ein persnliches ,band schliet sich um ,verkufer und ,reisenden und -- unser ,freund wird -- schon um seinem ,verbandsbruder8 gefllig zu sein1 doch noch einmal nachsehen1 ob der ,chef nicht doch da ist4 ,ueberhaupt stelle man sich gut mit dem ,personal4 ,auch der letzte ,verkufer hat ,einflu auf den ,einkauf1 wenn er sein ,lager kennt4 ,kommt man mehrfach1 kennt man schon die ,firma1 dann bergehe man nicht den jungen ,mann1 wenn ,waren bestellt werden4 ,wenn ein ,artikel sich gut verkauft -- und der ,prinzipal kann nicht alle ,artikel ohne weiteres kennen2 selbst wenn sein ,geschft gut organisiert ist1 so wird er sich auf das ,urteil seines ,verkufers verlassen oder ihm doch groe ,bedeutung zumessen --1 dann wird er wieder bestellt1 dann ist das ,geschft so gut wie eingeleitet4 ,ein ,artikel wird aber nicht zuletzt deshalb gut verkauft1 weil er dem ,verkufer selbst immer in ,erinnerung ist und deshalb hufig vorgelegt wird4 ,doch wir wollen wieder zu den ,ausreden zurckkommen1 gegen die der ,reisende seinen ,kampf zu fhren hat4 ,es ist durchaus nicht lediglich eine ,angewohnheit des ,angestellten1 seinen ,chef zu verleugnen1 es ist auch schon vorgekommen1 da sich der ,chef selbst verleugnete4 ,kommt ein ,reisender und fragt den anwesenden1 aber ihm persnlich unbekannten ,chef1 ob er den ,prinzipal sprechen knne1 dann hat er damit ja schon verraten1 da er den ,chef nicht kennt4 ,dann ist es bequem1 sich zu verleugnen1 mindestens keimt die ,versuchung alsdann empor4 ,warum fragt ,herr ,walter aber so8 ,warum begrt er nicht einfach in einem ,laden1 in einem ,kontor den ,herrn1 den man nach seinem eigenen ,urteil fr den ,chef halten knnte1 als solchen8 ,wenn ,herr ,walter z4 ,b4 im ,geschftslokal des ,herrn ,mller einen ,herrn bemerkt htte1 der ,prinzipal htte sein knnen1 dann wrde er einfach auf den zugegangen sein und gesagt haben3 ,guten ,tag1 ,herr ,mller1 wie geht es ,ihnen8 ,herr ,mller1 wenn er es selber ist1 wird dann ganz gewi nicht sagen1 er sei gar nicht ,herr ,mller1 der sei vielmehr verreist4 ,und traf es ,herr ,walter nicht1 war es meinetwegen der erste ,verkufer1 den er mit ,herr ,mller8 anredete1 so schadet das nichts4 ,ganz gewi ist der erste ,verkufer nicht bse darber1 fr den ,chef gehalten worden zu sein4 ,dabei darf aber der ,reisende nicht mit geschlossenen ,augen in das ,geschft gehen4 ,wenn z4 ,b4 am groen ,firmenschild steht3 ,h4 ,a4 ,wolfram8 und auf einem ganz kleinen ,emailleschild ,gebr4 ,kohn81 und ,herr ,walter redet dann den ,herrn1 den er fr den ,chef hlt1 mit ,herr ,wolfram8 an1 dann hat er verspielt4 ,also auf die ,inhaberschilder achten4 ,eine lehrsame ,geschichte6 ,doch ich wollte zu ,nutz und ,frommen meiner ,kollegen eine kleine ,geschichte erzhlen4 ,ich kam in einer westflischen ,grostadt zu einem ,kaufmann4 ,ich beging damals noch die ,unklugheit1 nach dem ,chef zu fragen6 ,ich sprach mit dem ,inhaber1 der sich aber verleugnete4 ,ich glaube1 mich ritt der ,teufel1 wie man so zu sagen pflegt6 ,mir war es1 als sagte es mir jemand1 da ich den ,chef vor mir htte1 als zwnge mich etwas1 ihm seine ,unwahrhaftigkeit heimzuzahlen4 ,ich sagte also3 ,das tut mir sehr leid6 ,es ist doch merkwrdig6 ,so oft ich komme1 ist der ,chef nicht da6 ,der mu sich doch gar nicht um sein ,geschft bekmmern4 ,kein ,wunder1 wenn dann alles tuschelt und alle mglichen ,dinge flstert68 ,der gute ,mann hat ,blut geschwitzt6 ,er htte mich gewi am liebsten hinausbefrdert1 aber er sollte noch mehr hren4 ,ich erzhlte ihm1 ganz als ob es selbstverstndlich wre1 da jetzt die ,unsitte so ,platz greife1 sich verleugnen zu lassen4 ,ich schilderte1 wie ein solcher ,mensch jedes persnlichen ,mutes bar sei1 und gab ihm auch sonst einige ,nsse zu knacken4 ,ich war also recht frech und ich will auch keinem ,onkel8 raten1 ebenso frech zu sein4 ,aber die ,sache ging noch gut ab und ich bin berzeugt1 da der ,mann sich nicht wieder verleugnet4 ,kommen andere ,kollegen einmal in die gleiche ,lage1 dann sollten sie sich dieser kleinen ,geschichte erinnern4 ,die herkmmliche ,ausrede ist aber die3 ,ich brauche nichts6 ,wat sall einer dorbi dauhn81 wrde ,fritz ,reuter gesagt haben4 ,ja1 will denn der ,reisende wissen1 ob sein ,kunde etwas braucht8 ,freilich wei er das nicht1 aber er will verkaufen6 ,da mu er also die ,kauflust wecken4 ,der ,reisende1 der bei dieser ,ausrede des ,kunden sofort seine ,sache aufgibt1 wird nie etwas verkaufen1 oder nur bei faulen ,zahlern4 ,beginnt nun der ,reisende3 ,ich komme fr ,meier ,shne und mchte ,ihnen ,offerte in ,unterhosen machen81 dann legt er ja dem ,kunden die ,ausrede direkt in den ,mund3 ,ich brauche nichts68 ,dabei wei der ,kunde noch gar nicht1 ob er nicht doch von den ,artikeln des ,reisenden etwas brauchen kann1 denn er kennt dessen ,ware nicht oder doch nur ungenau4 ,also darf sich die ,einleitung des ,gesprches nicht so gestalten1 da dem ,kunden die ,ausrede in den ,mund gelegt wird1 die so bequem ist4 ,fr wen der ,reisende kommt1 das interessiert den ,kunden nur dann1 wenn ein neuer ,reisender einer alten ,firma kommt1 oder wenn der ,reisende ein ,haus von sehr gutem ,ruf vertritt4 ,wie man ,geschfte macht6 ,wer ,entdeckungstouren macht fr mittlere -- oder doch nicht bekannte -- ,huser1 darf sich nur vor ,augen fhren1 da er ,ware verkaufen soll und da die ,ware gefallen mu4 ,der ,reisende wird also am besten meine ,winke mit den ,handmustern befolgen und dem ,kunden vielleicht so kommen3 ,ich interessiere mich fr die ,einfhrung dieser praktischen -- oder billigen -- oder luxurisen ,neuheit6 ,haben ,sie die ,gte1 sich das einmal anzusehen6 ,auf diese ,weise hat er schon die ,geschftsverhandlungen angeknpft1 ehe der ,kunde sein ,ich brauche nichts8 heraus hat4 ,ein mir bekannter ,reisender fhrte ,neuheiten so ein 7ich teile das mit1 obwohl ich wei1 da sich nicht jeder ,kollege dieses oder eines hnlichen ,mittels bedienen kann und obwohl mir das ,mittel an sich nicht sonderlich gefllt73 ,er bat an der ,abendtafel uns alle1 die wir mit ihm gegessen hatten1 anderen ,tages ihm einen ,gefallen zu tun6 ,wir mchten doch einmal in einige der ersten ,geschfte gehen und eine bestimmte ,zigarette verlangen4 ,wir wrden sie sicher nirgends bekommen1 also keine ,ausgaben dabei haben4 ,wir mchten aber sehr erstaunt sein1 wenn wir die ,marke nicht bekmen1 und uns ganz bestimmt keine andere ,marke aufdrngen lassen1 weil wir gewohnt seien1 unsere ,marke zu rauchen4 ,wir gingen darauf ein2 warum sollten sich nicht ,reisende auch einmal einen ,jux8 machen und -- unser ,kollege hatte anderen ,tages einige ,probeauftrge in der ,tasche4 ,recht oft hrt man die ,ausrede3 ,ich kaufe den ,artikel da und da und bin damit zufrieden6 ,wer dann1 wie es leider oft geschieht1 die andere ,firma angreift und heruntersetzt1 ist ein sehr ungeschickter ,reisender4 ,im ,gegenteil schadet es gar nichts1 wenn man einige anerkennende ,worte ber die ,konkurrenzfirma fallen lt1 vor allen ,dingen aber mu jetzt der ,reisende versuchen1 den ,preis zu erfahren1 er mu im ,augenblick sich darber klar sein1 ob er mit dem anderen ,haus konkurrieren und vor allen ,dingen1 ob er dem ,kunden das klar beweisen kann4 ,kommen wir nun zum ,verkauf6 ,mancher ,reisende kommt zwar dazu1 die ,muster vorzulegen1 kann aber doch keinen ,kauf zum ,abschlu bringen4 ,das kommt dann vor1 wenn der ,augenblick1 in dem die ,kauflust erwacht1 nicht so benutzt wird1 da ein ,geschft zustande kommt4 ,ist der rechte ,augenblick vorbei1 dann ist es auch mit dem ,geschft vorbei4 ,leider kann man hier nicht sagen1 wann der ,augenblick kommt1 und wie er in jedem einzelnen ,fall nutzbar verwertet wird4 ,vielmehr heit es hier1 selbst aufzupassen und dann mit ,takt und ,geschick vorzugehen4 ,unter ,umstnden kann es auch notwendig sein1 auf ,umwegen zum ,ziele zu kommen4 ,noch ein paar ,worte ber allerlei kleine ,schwchen4 ,ich sagte schon1 da der ,reisende1 wenn er glaubt1 irgendwo den ,chef vor sich zu haben1 ihn mit dem ,namen begren soll6 ,nicht fragen3 ,habe ich die ,ehre 44448 ,das gilt aber auch fr die ,reisenden1 die schon ihre ,kunden kennen4 ,sie werden nicht einfach sagen3 ,guten ,morgen6 oder1 wie in ,oesterreich und zum ,teil in ,bayern3 ,hab' die ,ehre61 sie werden vielmehr ihrem ,gru dadurch persnliche ,frbung geben1 da sie sagen3 ,guten ,morgen1 ,herr ,meyer6 -- ,es kommt dabei noch auf eine ,kleinigkeit mehr an6 ,titel und ,wrden4 ,wir haben im kaufmnnischen ,geschftsleben ,titel ja wenig verbreitet4 ,aber wir haben ,titel6 ,der ,reisende wird einem ,kaufmann1 der einen ,titel hat1 diesen auch zukommen lassen1 wenn er sich berhaupt zur ,anrede eignet4 ,es wird keinem ,reisenden einfallen zu sagen3 ,herr ,handelskammervorsitzer6 ,keinem in den ,sinn kommen zu sagen3 ,herr ,stadtltester6 ,den ,titel ,handelsrichter8 wird er schon gebrauchen knnen1 den ,titel ,gemeinderat8 auch1 den ,titel ,stadtrat8 ganz gewi1 und wenn sein ,kunde gar ,kommerzienrat8 ist1 natrlich auch dem ,rechnung tragen4 ,wenn der ,reisende ,damen mit gndige ,frau8 anreden mu1 soll er das ,wort gndige8 aussprechen4 ,ich war einmal ,zeuge1 wie sich eine ,dame den ,zusatz zu ihrem ,namen verbat1 weil sie es als ,unhflichkeit auslegte1 da der ,herr -- es war ein ,reisender -- sie mit gn' ,frau8 anredete4 ,in ,bayern und in ,oesterreich gibt es ,titel1 an die ein ,norddeutscher kaum denkt4 ,lieber dann einmal einen ,titel mehr geben1 als zu wenig4 ,der ,detailreisende mu natrlich der ,titelsucht erst recht gerecht werden4 ,er kommt mit ,kreisen in ,berhrung1 bei denen das ,titelwesen ausgeprgter ist1 die aber auch greren ,wert auf ,titel legen4 ,die ,hflichkeit des ,reisenden mu eine stets gleichbleibende sein4 ,kommt es vor -- und es kommt vor --1 da einem ,kunden gesagt wurde1 er mchte sich die ,muster doch ansehen1 auch wenn er klipp und klar erklrte1 nichts zu brauchen1 dann darf der ,reisende es sich nicht merken lassen1 da er erbittert wurde1 weil der ,kunde trotz der vorzglichen ,muster und trotz der ,redekunst des ,reisenden nichts kaufte4 ,natrlich mu der ,reisende auch dann gleichbleibend hflich sein1 wenn er statt der groen ,kommission nur einen kleinen ,auftrag berschreiben kann4 ,vielfach wird ein kleiner ,auftrag nur gegeben1 um den ,reisenden nicht ganz leer abgehen zu lassen4 ,kleine ,auftrge sind also oft ,geflligkeitsauftrge6 ,um so mehr mu der ,kunde verletzt sein1 wenn der ,reisende die ,geflligkeit mit unhflichem ,wesen lohnt6 ,auch dann1 wenn es sich nicht um ,geflligkeitsauftrge handelt1 vielleicht nur um einen ,versuch1 mu der ,reisende gleichbleibend hflich sein4 ,vielleicht noch mehr als das6 ,er wird sicher dann bei seinem ,kunden angenehm auffallen4 ,die ,kundschaft wird in der ,regel1 gibt sie kleine ,auftrge1 nicht gerade verwhnt durch groe ,zuvorkommenheit6 ,um so mehr wird es ihr auffallen und in der ,erinnerung haften1 wenn sie sieht1 da es auch andere ,reisende gibt4 ,urteile1 keine ,redensarten4 ,ein alter ,fehler liegt im vielen ,reden6 ,gewi mu der ,reisende den ,kunden oftmals fhren1 seine ,kauflust zu den ,waren leiten1 die der ,reisende zwar gern los sein will1 von denen er aber auch annehmen darf1 da sie dem ,kunden ,vorteil bringen4 ,der ,reisende soll sich dabei aber immer gegenwrtig halten1 da viele ,menschen immer das wollen1 was andere nicht wollen4 ,sie schwimmen immer gegen den ,strom6 ,ein solcher ,kunde mu sehr vorsichtig behandelt werden4 ,manchmal wird sogar seine ,aufmerksamkeit auf ,waren gelenkt werden mssen1 die das gerade ,gegenteil von dem darstellen1 was der ,kunde kaufen soll4 ,aber auch bei anderen ,kunden ist ,vorsicht am ,platze2 schlielich will niemand gern bevormundet sein4 ,der ,reisende wird deshalb zunchst immer nur die rein sachdienlichen ,bemerkungen zu allen ,waren machen und nicht von vornherein sich mhen1 den ,kunden auf einen bestimmten ,gegenstand zu bringen4 ,erst wenn der ,kunde angebissen hat1 ist es ,zeit1 einen ,gegenstand aus der ,zahl der brigen herauszuheben4 ,dabei mu der ,reisende noch mehr wie der ,verkufer eines ,detailgeschftes oder der ,detailreisende leere ,redensarten vermeiden4 ,wenn der ,reisende einen ,gegenstand fr das ,neueste8 und einen anderen fr das ,beste8 erklrt1 dann1 wenn der ,kunde zu anderen ,gegenstnden greift1 das gleiche nichtssagende ,lob auch diesen ,gegenstnden spendet1 dann sind seine ,worte leere ,redensarten2 sie haben aufgehrt1 den ,kunden zu leiten und ihm ein fachmnnischer ,rat zu sein4 ,leere ,redensarten mu nur der ,reisende machen1 der keine ,kenntnis von seinen ,waren hat4 ,wenn sich der ,wunsch des ,kunden1 eine ,ware zu kaufen1 mit dem des ,reisenden deckt1 diese ,ware zu verkaufen1 dann wird der ,reisende hervorheben1 was nach seiner ,meinung die gefallende ,ware vorteilhaft fr den ,kunden macht4 ,nur so kann er berzeugen1 nur so seinem ,urteil die ,achtung und das ,vertrauen des ,fachmannes erringen4 ,leicht verfallen auch ,reisende in das andere ,extrem4 ,gekrnkte ,eitelkeit4 ,sie haben ,warenkenntnis1 aber der ,kunde nicht4 ,dann fllt wohl einmal eine ,bemerkung1 die imstande ist1 die ,unkenntnis des ,kunden zu verraten4 ,der ,reisende wird dann vorsichtig -- ohne lehrhaft zu sein -- den ,kunden auf den rechten ,weg fhren4 ,er wird aber nicht etwa ber den ,kunden lachen4 ,auch nicht ber andere ,dinge1 so lange er mit dem ,kunden verhandelt1 wenn nicht ein direkter ,anla zu einem ,lachen gegeben ist1 in das auch der ,kunde mit einstimmen kann4 ,kunden1 die keine ,warenkenntnis haben1 wissen das6 ,es geht ihnen wie den gleichen ,reisenden2 sie bekommen ein ,gefhl der ,unsicherheit4 ,lacht der ,reisende1 meinen sie sich verlacht4 ,das wirkt auf die ,stimmung erkltend1 manchmal geht sie auch ganz verloren4 ,es sind #bj ,jahre her6 ,das ,linoleum kam in ,aufnahme4 ,wirklich nette ,teppichmuster erschienen auf dem ,markt4 ,ich kam dazu1 wie ein ,reisender eines bedeutenden ,hauses einem meiner ,kunden ,offerte machte4 ,er hatte ihm eben eine ,preisliste vorgelegt1 und mein ,kunde erklrte3 ,er habe nicht die ,absicht1 sich ,linoleum 7mein ,kunde sprach nicht das e und u getrennt1 sondern als eu7 zuzulegen4 ,da platzt mein ,kollege los6 ,linol eee um1 ,herr ,meyer1 nicht ,linol eu m68 ,es war natrlich vorbei mit dem ,geschft6 ,mein ,kunde fhrt das ekliche neue ,zeug mit dem vertrackten ,namen8 auch heute noch nicht4 ,und ,hand auf das ,herz6 ,gibt es nicht der ,dinge mehr1 die durchaus nicht ahnen lassen1 da sie lateinischen ,ursprungs sind8 ,wei nicht manchmal nur der ,fabrikant1 wie er eine ,neuheit1 der er den ,namen gab1 angesprochen wissen will8 ,ich nehme mir irgend eine ,zeitung her3 ,hiengfong-,essenz6 ,wird da das e mitgesprochen oder das i gedehnt8 ,ich lese weiter3 ,longines4 ,wird das gesprochen wie man es schrieb1 oder ,lonschines8 ,heit das ,ding ,clanor8 oder ,clner81 spricht man ,shampoon aus1 indem man die beiden o deutlich erklingen lt und des ,sh wie ,sch spricht8 ,genug damit6 ,ich brauche nicht nach ,beispielen zu suchen4 ,man kann einen ,menschen zwar fr dumm halten1 man soll es ihm aber1 will man ihm ,ware verkaufen1 weder merken lassen1 noch es ihm sagen4 ,der ,reisende mu ,vertrauen erwecken6 ,nicht nur fr sich1 auch fr seine ,waren6 ,wenn er ,interesse daran hat1 von seinen ,waren die teueren zu verkaufen1 sei es nun1 weil es fr ihn gnstiger ist1 oder sei es1 weil er den ,kunden gut versorgen mchte1 dann wird er doch nicht die billige ,ware1 die er auch fhrt1 die vielleicht die ,aufmerksamkeit des ,kunden erregt hat1 schlecht machen4 ,er wird sich vielmehr vor ,augen halten1 da es zwar seine billigere ,ware ist1 aber doch eben seine ,ware4 ,leicht ist das ,urteil des ,kunden fertig1 da dort1 wo die billige ,ware der ,mngel so viele hat1 auch die teuere nicht viel taugen wird4 ,der ,reisende wei doch1 warum er die teuere ,ware verkaufen will6 ,er wird also das dem ,kunden sagen1 er wird die ,vorteile der teueren ,ware vor der billigeren herausheben4 ,er wird vielleicht sagen1 da der eine ,stoff im ,faden und der billigere im ,stck gefrbt ist4 ,da jener die ,farbe besser hlt1 oder da der ,waschstoff zum ,waschen geeigneter sei aus den und den bestimmten ,grnden4 ,immer mu die ,absicht erkenntlich sein1 dem ,kunden zu ntzen4 ,zu groe ,kauflust4 ,so gibt es auch ,kunden1 die kaufen darauf los1 was sie nur immer kaufen knnen6 ,natrlich hat es jetzt der ,reisende leicht1 viel zu verkaufen1 er hat es jetzt schwer1 rechtzeitig ,einhalt zu tun1 soll der ,kunde nicht den ,kredit1 den er hat1 berschreiten4 ,das ist eine ,gelegenheit1 ,vertrauen zu erwecken1 es ist aber auch eine1 einen ,kunden los zu werden4 ,es kommt alles auf das ,taktgefhl des ,reisenden an4 ,der ,reisende1 der jetzt dem ,kunden sagen wrde1 er mchte nichts mehr kaufen1 weil er im ,begriff stehe1 seinen ,kredit zu berschreiten1 der darf einpacken6 ,jetzt wird vielmehr der ,reisende1 indem er diesen oder jenen gekauften ,artikel oder ,lagerware1 die er bemerkt1 heranzieht1 dem ,kunden sagen1 da der ,gegenstand1 der ihn noch zum ,kauf reizt1 zur ,folge haben wrde1 da der andere bestellte ,artikel oder die ,lagerware nicht verkauft werden wrde1 da ein ,gegenstand den anderen aussteche4 ,das wird der ,kunde einsehen6 ,er ist jedoch nicht verletzt6 ,er wird vielmehr zu der ,ueberzeugung kommen1 da es dem ,reisenden nicht darum zu tun war1 dem ,kunden viel zu verkaufen1 sondern ihn gut zu bedienen4 ,eigensinn4 ,der ,reisende darf nicht eigensinnig sein6 ,es kommt ja wohl vor1 da er einen bestimmten ,gegenstand verkaufen will4 ,er wird dann leicht geneigt sein1 auf ihm herumzureiten84 ,das kann leicht ,mitrauen erwecken1 wenn der ,verkufer immer wieder den einen ,gegenstand heranzieht1 nachdem der ,kunde seine ,absicht zu erkennen gab1 ihn nicht zu kaufen4 ,der ,eigensinn zeigt sich auch manchmal von einer anderen ,seite6 ,ein ,reisender will einen bestimmten ,gegenstand verkaufen1 er versucht deshalb geflissentlich ,kauflust zu einem anderen ,gegenstand zu zerstren6 ,manchmal liegt das ja im ,interesse der ,kunden6 ,dann mu aber grte ,vorsicht obwalten4 ,manchmal ist es auch gar nicht ,eigensinn1 sondern es kann ja vorkommen1 da man eine ,ware nicht verkaufen will1 weil man sie am ,platze schon verkauft hat4 ,davon nimmt man dann am besten gar kein ,muster mehr mit4 ,geht es nicht anders1 mu man nach wirklichen ,grnden suchen1 um den ,kunden vom ,kauf abzubringen4 ,wei der ,kunde1 da man noch anderswo am ,platze gearbeitet hat1 kann man ihm offen sagen1 man wnsche den ,gegenstand nicht zu verkaufen1 eben weil er schon einmal an diesem ,platze verkauft sei4 ,unentschlossenheit4 ,wenn man im ,ladengeschft war1 wei man1 da es auch ,kufer gibt1 die sich nie entschlieen knnen4 ,findet der ,reisende solche ,kunden nicht8 ,leider ja6 ,hier mu der ,reisende sehr darauf achten1 da er nicht eine ,wahl1 die dem ,kunden schon schwer ist1 noch mehr erschwert4 ,er wird einem solchen ,kunden nicht ohne weiteres alle ,waren vorlegen1 sondern die bestimmten1 die seinem ,geschmack und seinem ,bedrfnis voraussichtlich entsprechen4 ,auch dann kann es kommen1 da der ,kunde zu keinem ,entschlu gelangt4 ,da hilft manchmal ein ,hinweis darauf1 da sich diese oder jene ,ware gut verkauft habe1 da sie nachgefordert worden1 also leicht zu verkaufen sei4 ,oder der ,hinweis darauf1 da eine bestimmte ,ware von einem ,konkurrenzgeschft einer nahen ,grostadt gefhrt werde4 ,das wird besonders dann wirken1 wenn die ,kundschaft des ,geschftsinhabers zeitweise nach dieser ,grostadt fhrt und in jenem ,geschft ,einkufe macht4 ,der ,hinweis darauf1 da der ,kaufmann gerade mit dieser ,ware -- die er vielleicht auch noch etwas billiger verkaufen kann1 als das grostdtische ,geschft -- augenfllig beweisen knne1 da unbesorgt am ,platze gekauft werden knne1 wird manchem ,schwankenden ein ,sttzpunkt sein4 ,manchmal ist ein ,kunde auch unselbstndig6 ,er zieht sein ,personal heran1 in manchen ,branchen auch die ,frau6 ,daraus geht hervor1 da sich der ,kunde beeinflussen lt4 ,manchmal ist der ,sachverstand der ,sachverstndigen nicht weit her6 ,dann ist wohl der ,anreiz vorhanden1 dem ,kaufmann zu beweisen1 da sein ,sachverstndiger noch weniger versteht wie er6 ,warum8 ,geht der ,reisende hinaus1 um diesen ,nachweis zu fhren oder will er verkaufen8 ,geht es nicht ohne ,beirat1 gut1 dann wird mit seiner ,hilfe verkauft6 ,aber es wird verkauft6 ,freilich wird dann der ,verkauf schwerer1 denn es ist jetzt der ,kunde und mehr noch sein ,beirat zu berzeugen1 da diese ,ware die richtige ist6 ,gibt man nun scheinbar auch etwas auf die ,sachkunde des ,beirates1 dann ist dem ,verkauf geholfen4 ,man kann dann die ,sache so wenden1 da der ,sachverstndige das ,urteil ausspricht1 was eigentlich der ,reisende sprechen wollte4 ,es wirkt dann besser4 ,man mu nur dem ,beirat in den ,mund legen1 was er sagen soll6 ,zerstreutheit4 ,selbstverstndlich mu der ,reisende immer gleichmiges ,interesse bekunden4 ,er mu1 wenn er verkaufen will1 sein ganzes ,denken und sein ganzes ,handeln auf diesen ,willen richten4 ,es darf fr ihn nichts anderes geben1 als den ,verkauf4 ,dem ,kunden wird das wohltun6 ,sieht der ,reisende aber durch die ,schaufenster nach den hbschen ,mdchen1 die drauen vorbeigehen1 oder nach der niedlichen ,verkuferin1 die hinter dem ,ladentisch steht1 dann wird er recht bald das ,interesse des ,kunden am ,kaufe verscherzt haben4 ,der ,reisende gibt zerstreute ,antworten1 ist nicht bei der ,sache1 und der ,kunde hat dann das ,gefhl1 als lge dem ,reisenden gar nichts daran1 ihm ,ware zu verkaufen4 ,ebenso mu der ,reisende jede ,bewegung unterlassen1 die darauf hindeutet1 da er eigentlich gar keine ,zeit mehr hat6 ,die ,uhr bleibt in der ,tasche1 das ,kursbuch wird im ,hotel studiert4 ,der ,zug wird so gewhlt und der ,kunde so besucht1 da entweder der in ,aussicht genommene ,zug erreicht wird1 oder aber eine andere gnstige ,fahrgelegenheit noch vorhanden ist4 ,schlielich geht doch der ,reisende nicht hinaus1 um nur ja seine ,tour pnktlich durchzufhren1 sondern um zu verkaufen4 ,ist er aber beim ,mustervorlegen1 dann ist die ,aussicht1 etwas zu verkaufen1 doch ziemlich bestimmt vorhanden4 ,das ist keineswegs der ,fall bei dem ,kunden1 den man mit dem ,zuge1 den man noch pnktlich erreichen mte1 eben noch besuchen knnte4 ,vielleicht hat auch der ,bedarf6 ,vielleicht6 ,vielleicht ist er aber auch gar nicht zu ,hause6 ,also erst das ,geschft fertig gemacht und alle ,gedanken verjagt1 die nicht mit ihm im ,zusammenhang stehen4 ,der ,reisende als ,vertrauensmann4 ,was soll nun der ,reisende beim ,verkauf beachten8 ,ich habe schon ausgefhrt1 da der ,reisende nicht nur ,vertrauensmann seines ,prinzipals ist1 sondern auch der des ,kunden4 ,der wirkliche ,reisende -- mit den ,gerissenen8 wollen wir uns nicht beschftigen -- will wiederkommen knnen4 ,danach mu er sich einrichten4 ,er soll dem ,kunden nicht verkaufen1 was er1 der ,reisende oder sein ,haus los sein wollen1 sondern das1 was der ,kunde braucht4 ,er soll ihm auch nicht ,povel8 als moderne ,ware verkaufen4 ,wir leben nicht mehr in der ,zeit1 in der die ,postkutsche der ,neuigkeitstrger und der ,jahrmarkt die ,modenausstellung waren4 ,auch in den kleinsten ,nestern1 auch in den sozial niedrigen ,bevlkerungsschichten wei man1 was in der ,welt vorgeht1 und die ,hausfrauenzeitungen1 die ,modenbilder bringen1 liegen heute fast jeder ,provinzzeitung als ,beilage bei4 ,wenn nun auch die ,leute der ,kleinstadt niemals in ihrer breiten ,menge und ,zug um ,zug wie in der ,grostadt ihren ,bedarf der ,mode anpassen werden1 so ist doch die ,zeit dahin1 in der die ,kleinstdte ein beliebtes ,absatzgebiet fr ,povel8 darstellten4 ,der berechtigte und oft gehrte ,ausspruch3 ,kauft am ,platze6 zwingt doch heute jeden ,kaufmann1 der ,kundschaft annhernd das zu bieten1 was die ,grostadt bietet4 ,wird nun einem ,kunden unmoderne -- oder veraltete -- unpraktische ,ware als modern1 neu und praktisch verkauft1 so gibt dieser das ,urteil des ,reisenden seiner ,kundschaft weiter4 ,er kann dann bse damit hineinfallen und die ,folge fr den ,reisenden wird darin bestehen1 da er einen ,kunden verrgert hat und ihn vielleicht gar los wird4 ,wer alte1 unmoderne ,ware hat1 soll sie als solche verkaufen4 ,bedarf dafr ist schlielich oft zu finden4 ,der ,reisende mu das ,richtige8 verkaufen1 das1 was der ,geschmacksrichtung der ,kundschaft seines ,kunden und deren ,finanzkraft entspricht4 ,handelt er anders1 so ruhen seine ,artikel und erschweren ihm das ,geschft1 wenn er wiederkommt4 ,der ,reisende soll auch seinen ,kunden nicht mit ,gewalt berladen4 ,gewi soll der ,reisende viel verkaufen1 so viel wenigstens1 da die ,konkurrenz durch seine ,lieferung berflssig gemacht wird1 so viel mindestens1 da der ,kunde ein ,interesse daran hat1 die ,waren auch zu verkaufen1 weil sie sonst an seinem ,lager veralten wrden4 ,hngt ein ,reisender einem ,kunden aber zu viel an1 dann kann natrlich der ,kunde das nchste ,mal nicht wieder so viel kaufen4 ,es kann aber auch recht empfindlicher ,aerger dadurch heraufbeschworen werden4 ,so eine ,kommission ist immer ein ,stck ,papier4 ,rumlich gering6 ,kommt aber die ,ware1 dann merkt oft ein ,kunde erst1 wie er eingeseift8 wurde4 ,er versucht dann1 ,ware los zu werden1 weil er der ,ueberzeugung ist1 sich bernommen zu haben4 ,nimmt sie das ,haus des ,reisenden nicht ab1 so schilt der ,kunde nicht nur auf den ,reisenden1 sondern auch auf das ,haus1 das nach seiner ,meinung nicht zuvorkommend ist4 ,dann soll aber auch der ,reisende keine ,versprechungen machen1 die nicht gehalten werden knnen4 ,man kann dem ,kunden viel versprechen6 ,langes ,ziel1 spte ,lieferung1 bequemster ,abruf eines ,schlusses1 das werden in erster ,linie die landlufigen ,versprechungen sein4 ,bei bestimmten ,artikeln kommen andere dazu4 ,da soll ein ,kunde auf feste ,rechnung ,wein kaufen4 ,die ,firma behlt dem ,kunden jedoch vor1 einzelne ungangbare ,sorten gegen gangbare zu verkaufen4 ,daraus macht der ,reisende ein ,kommissionslager84 ,das ist ein ganz anderer ,begriff4 ,diese ,begriffsvertauschung schliet eigentlich auch mehr als ein ungehaltenes ,versprechen in sich1 sie luft vielmehr auf eine bewute ,irrefhrung hinaus4 ,bei ,markenartikeln wird oft mehr ,reklame zugesagt1 als spter vom ,haus ausgefhrt wird4 ,alles das bringt ,verdru1 ,aerger und schlielich ,laufereien zum ,gericht4 ,in bestimmten ,branchen ist es blich1 unter einem bestimmten ,ma nicht abzugeben4 ,der ,reisende wei das4 ,dem ,kunden ist das bliche ,ma zu viel4 ,wir werden es schon machen1 da ,ihnen ein halbes ,stck1 ein halber ,kbel usw4 abgegeben wird81 sagt der ,reisende4 ,er wei1 es wird nicht geschehen6 ,dann soll er dem ,kunden das sagen4 ,viel leichter bringt er ihn jetzt dazu1 das grere ,quantum anzunehmen1 als spter1 wenn es ihm auf den ,hals geschickt wurde4 ,gestreckte ,auftrge4 ,viel wird gesndigt mit den sogenannten gestreckten ,auftrgen6 ,wird ein ,stck oder ein halbes ,stck ,ware bestellt1 aber zwei oder ein ,stck aufgegeben1 so ist das ,betrug4 ,will der ,reisende mehr verkaufen1 soll er es mit seiner ,tchtigkeit versuchen2 gelingt es ihm nicht1 soll er sich mit dem begngen1 was er erreicht hat4 ,schlimmer aber ist es1 wenn gar ,auftrge fingiert werden4 ,man meint1 das kme bei ,reisenden in unserem ,sinne nicht vor6 ,es kommt vor4 ,man hat manchmal einen ,kunden so weit1 da man sich sagt1 schickst du ihm geradezu1 was ihm gefiel1 dann nimmt er es auch an4 ,das wird in #ii von #ajj ,fllen eine falsche ,spekulation sein4 ,der ,kunde1 der nicht durch den ,reisenden berzeugt werden kann1 da er eine ,ware kaufen mu1 der wird gewi auch nicht dadurch berzeugt1 da er auf den ,hals bekommt1 was er ausdrcklich zu kaufen abgelehnt hat4 ,vielfach ist es noch blich1 da der ,reisende nicht nach festen ,preisen verkauft4 ,das ist verkehrt4 ,man soll sich immer vorhalten1 da man einige ,kunden bervorteilt1 wenn man ihnen teuere ,preise abnimmt1 wie anderen4 ,der ,zufall spielt oft eine groe ,rolle4 ,so ein ,kunde1 der die ,waren teuer einkaufte1 kommt zu einem anderen ,kunden1 der billiger kaufte4 ,beides sind ,geschftsfreunde4 ,sie kommen auf die ,lieferanten und von diesen auf deren ,waren zu sprechen4 ,da stellt sich die ,uebervorteilung heraus4 ,sicher ist der ,reisende einen1 vielleicht auch beide ,kunden los4 ,den einen1 weil er bervorteilt wurde1 den andern1 weil er nicht mehr sicher ist1 es nicht auch zu werden4 ,mehrere ,kunden am ,platze4 ,eine gewisse ,vorsicht ist auch dann am ,platze1 wenn der ,reisende mehrere ,kunden ganz in der ,nhe oder an einem ,platze hat4 ,er wird dann niemals dem einen ,kunden verkaufen1 was der andere auch kaufte4 ,er kann sonst nicht verhindern1 da die ,kunden seine ,artikel benutzen1 um gegenseitig der ,kundschaft nachzuweisen1 da jeder von ihnen der billigere ist4 ,was ber die ,kommission selbst gesagt werden mu1 ist bereits gesagt4 ,ich fasse nur noch einmal zusammen1 da sie deutlich1 genau und ausfhrlich geschrieben sein mu1 da sie alle ,angaben enthalten mu1 die fr das ,geschft wissenswert sind4 ,wo ,lieferfristen blich sind1 mssen auch sie angegeben sein4 ,dabei lasse sich der ,reisende grte ,vorsicht angelegen sein4 ,er stelle die ,lieferfristen nicht so kurz1 da sie nicht eingehalten werden knnten1 er sichere sich auch fr den ,fall1 da ,lohnkmpfe ausbrechen1 seien es nun ,streiks oder auch ,aussperrungen4 ,wo es angeht1 lasse er in seinem ,interesse und auch in dem des ,kunden sogenannte ,kontremuster zurck4 ,das hat nicht nur den ,zweck1 dem ,kunden die ,mglichkeit einzurumen1 prfen zu knnen1 ob die spter gelieferte ,ware mustergetreu ist1 sondern der ,kunde wird damit in den ,stand gesetzt1 sich immer vergegenwrtigen zu knnen1 was er gekauft hat4 ,er kann dann vermeiden1 da sein ,lager spter gleichartige ,artikel enthlt1 von denen die einen die anderen ausstechen und unverkuflich machen4 ,suche dann der ,reisende selbst allen ,einflu1 den er besitzt1 dahin auszuben1 da die ,kommission gut erledigt wird4 ,eine schlecht ausgefhrte ,kommission ist eine schlechte ,empfehlung4 ,untreue des ,geschfts -- man braucht gar nicht an den strafbaren ,begriff zu denken -- ist ,untreue des ,reisenden in den ,augen seiner ,kundschaft4 ,treue und ,glauben werden sich aber auf die ,dauer und fr solide ,geschftsverbindungen immer als die besten und zuverlssigsten ,reisebegleiter erweisen4 ,der ,detailreisende4 ,der ,detailreisende hat mit ganz anderer ,kundschaft zu tun1 er mu diese ,kundschaft unter ganz anderen ,verhltnissen aufsuchen als der ,reisende1 der ,wiederverkufer besucht2 er verkauft auch ganz andere ,artikel und nach anderen ,grundstzen4 ,detailkundschaft4 ,wo finden wir ,detailreisende8 ,in der ,konfektions-1 der ,modewaren-1 der ,wsche-1 der ,wein- und der ,buchbranche4 ,die ,zigarrenbranche kommt nur stellenweise in ,betracht4 ,je nachdem wie die ,branche ist1 wird auch die ,kundschaft sein4 ,der ,weinreisende wird seine ,kundschaft vornehmlich im bessern ,mittelstand und bei den obern ,zehntausend finden1 der ,buchhandlungsreisende sucht sich seine ,abnehmer -- wenn er keine ,spezialwerke vertreibt1 die ihm ganz von selbst bestimmte ,wege weisen -- in den ,kreisen der stdtischen und staatlichen ,beamten1 in dem groen ,heer der ,privatangestellten1 d4 h4 in erster ,linie in solchen ,kreisen1 die ber einen starken ,bildungsdrang verfgen und ,zeit haben1 ihn zu bettigen4 ,auch der qualifizierte ,arbeiter kommt fr ihn in ,betracht4 ,wo die eigentliche ,romanliteratur noch zur ,detailreise oder schon zur ,kolportage gerechnet werden mu1 ergibt sich von selbst4 ,danach richtet sich dann auch die ,kundschaft4 ,wir wollen uns aber mit den ,kolporteuren und auch mit den ,bilderreisenden nicht beschftigen4 ,der ,reisende1 der ,zeitungen vertreibt1 gehrt1 von einigen ,ausnahmen abgesehen1 auch nicht in den ,kreis unserer ,betrachtungen4 ,der ,konfektionsreisende wird selten mit fertiger ,konfektion reisen4 ,er wird vielmehr ,stoffmuster mit sich fhren und ,ma nehmen knnen1 so da die ,bekleidungsstcke nach seiner ,angabe gefertigt werden4 ,seine ,kundschaft wird sich aus allen ,kreisen zusammensetzen4 ,anders ist das schon beim ,manufakturwarenreisenden4 ,hier wird sich fast immer eine ,trennung vollziehen1 der eine ,reisende wird ausschlielich die feine8 ,kundschaft besuchen1 der andere die ,arbeiter- und die ,mittelstandskundschaft4 ,je nachdem1 wie sich die ,kundschaft zusammensetzt1 mu sich auch das ,benehmen des ,reisenden gestalten4 ,wer zur ,arbeiterkundschaft geht1 den ,zylinder8 auf dem ,kopf und dann seine ,karte8 abgeben will1 der wird lange warten knnen1 ehe er etwas verkauft4 ,wer wiederum1 ohne die blichen ,formen zu beobachten1 in einen bessern ,haushalt einzudringen versuchte1 wrde als ,tlpel gelten4 ,ein ausgesprochenes ,taktgefhl ist hier am ,platze4 ,besuchszeit4 ,der ,detailreisende mu auf ,dinge ,rcksicht nehmen1 auf die der ,reisende schlechthin nicht ,rcksicht zu nehmen braucht4 ,der ,reisende kommt in das ,geschftslokal4 ,das ist dazu da1 um ,geschfte abzuschlieen4 ,der ,detailreisende tritt in die ,wohnung1 die doch in der ,regel nicht diesem ,zwecke dient4 ,daraus ergibt sich1 da die ,besuchszeit fr den ,detailreisenden anders zu regeln ist4 ,hat ein ,reisender mit ,kundschaft aus allen ,kreisen oder auch nur aus mehreren ,kreisen zu tun1 so ist er gut daran4 ,besucht er nur ,lehrer oder nur ,handlungsgehilfen oder berhaupt nur bestimmte ,berufsarten1 so mu er sich so einrichten1 da er die ,leute antrifft4 ,aber auch bei anderer ,kundschaft wird er seinen ,besuch so einrichten1 da er nicht strt1 keine schlechte ,laune allein durch seinen ,besuch hervorruft4 ,wer die ,frau ,baronin ,x morgens um #i ,uhr besucht1 begeht eine ,taktlosigkeit4 ,wer um die ,mittagszeit1 wenn alles bei ,tisch sitzt1 in einen ,haushalt eindringt1 der darf sich nicht wundern1 wenn man ihm die unangenehme ,strung entgelten lt4 ,das zunchst einmal vorweg geschickt1 ergibt sich noch weiteres fr die ,behandlung der ,kundschaft selbst4 ,zwischen ,tr und ,angel4 ,kommt man in einen ,haushalt1 in dem man vom ,mann oder der ,frau selbst empfangen wird1 dann mu man zunchst einmal versuchen1 nicht zwischen ,tr und ,angel abgefertigt zu werden4 ,hat man den ,musterkoffer in der ,hand1 so erschwert man sich den ,einla in die ,wohnung4 ,man stelle ihn also zunchst beiseite4 ,dann sage man ungeniert1 man mchte den ,herrn oder die ,dame des ,hauses in einer ,angelegenheit sprechen4 ,bekommt man die ,einladung1 nher zu treten1 so greift man zum ,koffer und nimmt ihn mit4 ,eine einmal ausgesprochene ,einladung wird selten wieder zurckgenommen werden4 ,oeffnet nun aber ein dienstbarer ,geist1 so mu man zunchst bestrebt sein1 den auszuschalten und mit dem ,herrn oder der ,dame des ,hauses selbst sprechen zu knnen4 ,das wird man nicht erreichen1 wenn man ,herrn oder ,frau ,x bitten lt1 sich einen ,augenblick stren zu lassen4 ,das ,dienstmdchen wird sicher den ,auftrag so ausrichten1 da die ,herrschaft bereits daraus entnimmt1 wer da ,einla heischt4 ,und dann hat der ,reisende verspielt4 ,hier ist es also erst recht angebracht1 dem ,herrn oder der ,dame des ,hauses mitteilen zu lassen1 da man sie zu sprechen wnscht4 ,spricht man dann mit dem ,kunden1 so soll man sich wieder vorher berlegen1 wo man ,verbndete herbekommt4 ,frauen sind immer leicht zum ,kaufen geneigt1 wenn es sich um ,waren handelt1 die fr sie oder fr die ,ausstattung der ,wohnung bestimmt sind4 ,der ,mann ist weniger ,verbndeter des ,reisenden1 weil er1 was immer auch gekauft wird1 in der ,regel aus seiner ,tasche bezahlen mu4 ,verbindungen4 ,vorbedingung fr das ,detailreisegeschft sind ,verbindungen4 ,ich besuchte frher eine hessische ,stadt4 ,jahrelang war es mir nicht mglich1 bei der gutgestellten ,bevlkerung in das ,geschft zu kommen4 ,endlich verzog eine ,dame aus der ,gesellschaft nach einem ,nachbarort1 wo ich sehr gut im ,geschft war4 ,die ,dame sah dort ,kostme1 die ich geliefert hatte1 die ihr gefielen4 ,es wurde ihr mitgeteilt1 woher sie waren2 sie uerte den ,wunsch1 von mir besucht zu werden4 ,das geschah natrlich1 sie wurde meine ,kundin4 ,durch sie kaufte mir die ,schwester1 die noch in der andern ,stadt wohnte1 ebenfalls ,waren ab1 und durch die ,schwester und mit deren ,empfehlungen ausgerstet1 gelang es mir1 dann in alle ,kreise zu kommen4 ,besondere ,gelegenheiten4 ,ebenso wesentlich wie ,verbindungen es sind1 ist es1 rechtzeitige ,kenntnis von besonderen ,verkaufsgelegenheiten zu erhalten4 ,der ,detailreisende1 der stndig eine bestimmte ,tour macht1 tut gut1 sich ein ,vertrauensmnnersystem zu schaffen1 das ihn auf dem ,laufenden erhlt4 ,ich denke dabei vorzugsweise an ,reisende der ,manufaktur-1 ,wsche- und ,weinbranche4 ,der ,kreis der ,brger oder ,landwirte1 der einen ,weinkeller sein eigen nennt1 ist klein4 ,der ,kreis1 der bei besonderen ,gelegenheiten ,wein kauft1 ist viel grer4 ,folglich gilt es den greren ,kreis kennen zu lernen4 ,der ,wschereisende wird ,gardinen1 ,leibwsche oder ,bettwsche in der ,regel nur verkaufen knnen1 wenn ,altes durch ,neues ersetzt wird4 ,es gibt aber ,gelegenheiten1 bei denen ,neues angeschafft wird1 gleichviel ob das ,alte noch tauglich ist oder nicht4 ,ich denke an den ,umzug6 ,ich denke an ,feste6 ,ich denke nicht zuletzt an ,hochzeiten6 ,so hat schlielich auch der ,buchhandlungsreisende seine besonderen ,gelegenheiten1 ebenso wie sie der ,manufakturist hat4 ,wenn irgendwo ein ,landwirtschaftliches ,fest8 gefeiert wird1 so brauchen die ,tchter der ,landwirte neue ,kleider4 ,die ,mutter vielleicht auch1 und ob ,vaters ,bratenrock dieses ,fest noch aushlt1 ist doch auch fraglich4 ,folglich hat hier der ,manufakturist eine gnstige ,absatzgelegenheit4 ,der ,weinreisende wohl auch6 ,es kommt dabei darauf an1 wo das ,fest gefeiert wird4 ,wenn es aber ,besuche in gut gestellten ,kreisen gibt1 dann erwchst ,bedarf4 ,oder irgendwo ist ,hochzeit6 ,da knnen fast alle ,detailreisenden ,verkaufsgelegenheit finden1 der ,buchhandlungsreisende ausgenommen4 ,da wird die ,brautausstattung gekauft1 das ,brautkleid mu besorgt werden1 und die beiderseitigen ,eltern werden es am ,ehrentag ihrer ,kinder gewi auch nicht ohne eine ,erneuerung ihres ueren ,menschen tun4 ,diese ,gelegenheiten mu man zu erfahren suchen2 man kann das am besten durch die ,vertrauensmnner1 denen man bei erfolgreicher ,bearbeitung ruhig etwas zuweisen kann4 ,der ,reisende selbst tritt eigentlich mit seiner ,kundschaft nur in geschftlichen ,verkehr4 ,der ,detailreisende dagegen1 der in die ,wohnung kommt1 mehr in persnliche ,beziehungen4 ,er soll zwar nicht ,freundschaft erwerben1 oder gar stolz darauf sein1 mit einem ,teil seiner ,kundschaft auf ,du und ,du8 zu stehen4 ,wenn er aber gesellschaftliche ,talente hat und ,gelegenheit findet1 sie zu verwerten1 so soll er es tun4 ,ich habe immer sehr bedauert1 da ich nicht ,tnzer war und meine gesellschaftlichen ,talente mich nur immer in die ,reihen der ,mnner fhrten4 ,ich htte manches ,geschft erheblich leichter gemacht1 wenn mich die ,tochter auch so geschtzt htte1 wie der ,vater oder bestenfalls die ,mutter4 ,selbstverstndlich mu man sehr vorsichtig sein1 man mu immer herausfhlen1 was gerade bei dem einen oder andern ,kunden angenehm wirken knnte4 ,neigungen und kleine ,schwchen mssen sorgfltig studiert werden1 es ist ihnen ,rechnung zu tragen4 ,der ,detailreisende mu in einer ,stunde sechsmal ein anderer ,mensch sein knnen4 ,vor einem mu sich der ,detailreisende mehr als jeder andere hten -- vor dem leichtsinnigen ,kreditgeben4 ,die ,auskunfteien sind ber ,private nicht so genau unterrichtet wie ber ,geschftsleute2 oft liegen gar keine ,ausknfte vor1 vielfach wird auch wegen der ,geringfgigkeit des ,betrages davon abgesehen1 eine ,auskunft einzuholen1 wenn der ,reisende den ,kunden fr kreditwrdig hlt4 ,tuschungen sind gerade hier sehr leicht mglich4 ,herrschaftliche ,wohnungen sind heute leicht eingerichtet -- es gibt ja ,abzahlungsgeschfte4 ,und eine uerliche ,wohlhabenheit ist auch sonst leicht markiert4 ,die ehelichen ,gterverhltnisse sind dem ,reisenden nicht bekannt1 er wird auch nicht gut fragen knnen1 ob das ,ehepaar in ,gtertrennung oder ,gtergemeinschaft lebt4 ,dann aber verbleibt der ,frau das in die ,ehe ,eingebrachte auch dann1 wenn ein besonderer ,ehevertrag nicht geschlossen ist4 ,wo es mglich ist1 soll deshalb auch die ,frau die ,schuld oder die ,bestellung mit anerkennen4 ,der ,reisende im ,auslande4 ,es wrde natrlich den ,rahmen dieses ,buches weit berschreiten1 wenn ich den zudem ziemlich aussichtslosen ,versuch machen wollte1 auch die ,verhltnisse des auereuropischen ,auslandes1 soweit sie fr den ,reisenden in ,betracht kommen1 einer eingehenden ,besprechung zu unterziehen4 ,es ist auch nicht mglich1 ber ,land und ,leute viel zu sagen4 ,wollte man da etwas wirklich ,brauchbares liefern1 so wrden mehrere ,bnde geschrieben werden mssen4 ,ich mu mich vielmehr darauf beschrnken1 das fr den ,reisenden unerllich ,notwendige ber die europischen ,staaten kurz zusammenzustellen4 ,auslandslegitimation4 ,allgemein mchte ich bemerken3 ,der ,auslandsreisende sollte immer1 auch da1 wo es nicht unerllich notwendig ist1 eine ,gewerbelegitimationskarte bei sich fhren4 ,diese ,gewerbelegitimationskarte ist in den meisten ,handelsvertrgen vorgesehen4 ,sie ist etwas anderes1 als die gewhnliche ,legitimationskarte1 die ich frher besprochen habe4 ,sie gilt jedoch fr das ,inland so gut wie fr das ,ausland4 ,die ,legitimationskarte1 wie berhaupt alle anderen ,legitimationspapiere1 soweit sie nicht vom ,ausland selbst gefertigt werden1 stellt die ,ortspolizeibehrde aus4 ,beantragt werden mu die ,gewerbelegitimationskarte vom ,inhaber des ,gewerbebetriebes4 ,in der ,regel haben die ,polizeiverwaltungen vorgedruckte ,antragsformulare4 ,wo das nicht der ,fall ist1 mu der ,antrag enthalten3 ,firma und ,ort der ,niederlassung1 ,name des ,inhabers der ,gewerbelegitimationskarte1 die ,angabe1 ob der ,reisende ,mitinhaber oder ,inhaber des anmeldenden ,betriebes ist und die polizeilich gemeldete ,wohnung4 ,dem ,antrag sind die ,fhrungszeugnisse des ,reisenden oder des ,inhabers der ,karte ber die letzten fnf ,jahre beizufgen1 wenn der ,inhaber nicht im ,besitz der alten ,karte ist oder in den letzten fnf ,jahren nicht am gleichen ,orte wohnte4 ,beizufgen ist noch die ,gewerbesteuerquittung und ein amtlich bescheinigtes ,signalement des ,inhabers der ,karte1 wenn dieser nicht selbst den ,antrag berbringt4 ,im ,antrag mu enthalten sein1 bei wem und auf welche ,waren ,bestellungen gesucht werden und bei wem und welche ,waren angekauft werden sollen4 ,auerdem sind noch ,angaben zu machen ber die ,art des ,geschftsbetriebes1 ber die erfolgte ,anmeldung zur ,gewerbesteuer1 ber ,tatsachen1 die der ,firma bekannt sind und die zu einem ,versagen der ,karte fhren knnen4 ,es ist anzugeben1 da die ,karte fr das ,ausland gefordert wird4 ,die ,gewerbelegitimationskarte kostet ,stempelgebhr1 die ,fhrungszeugnisse zur ,ausstellung der ,legitimation werden stempelfrei erteilt4 ,musterpa4 ,das ,deutsche ,reich gestattet ohne weiteres die zollfreie ,ausfuhr der ,muster1 um aber die ,muster zollfrei einfhren zu knnen1 mu ein ,musterpa beantragt werden4 ,beim ,hauptzollamt1 zu dessen ,bezirk der ,ort der gewerblichen ,niederlassung gehrt1 wird fr diesen ,zweck ein genaues ,verzeichnis der gesamten ,muster hergestellt1 die ,muster selbst werden mit ,plomben und anderen ,kennzeichen versehen1 um sie bei der ,wiedereinfuhr kenntlich zu machen4 ,selbst wenn der ,reisende auf die zollfreie ,wiedereinfuhr der ,muster keinen ,wert legt1 ist ihm doch zu empfehlen1 den ,musterpa zu beantragen4 ,wir werden spter sehen1 da ihm in vielen ,lndern oft recht unangenehme ,scherereien erspart werden1 wenn die ,muster von der deutschen ,zollbehrde schon kenntlich gemacht wurden4 ,denn der ,reisende mu sonst in den meisten ,fllen in den einzelnen ,lndern1 die er besucht1 diese ,kennzeichnung vornehmen lassen2 das raubt ihm mitten in der ,tour unntzerweise ,zeit und ist gewi auch sonst nicht gerade bequem4 ,wenden wir uns nun den besonderen ,vorschriften der einzelnen ,lnder zu1 so wollen wir von vornherein beachten1 da die ,vorschriften zwar im groen und ganzen gleich bleiben1 da sie sich aber in ,kleinigkeiten ndern knnen4 ,wo spter ,zweifel auftauchen sollten1 gibt die ,handelskammer gern ,bescheid4 ,belgien4 ,deutsche ,kaufleute1 ,gewerbetreibende1 ,fabrikanten sind befugt1 persnlich oder durch den ,reisenden bei ,kaufleuten und ,herstellern ,waren einzukaufen4 ,sie drfen ebenfalls bei ,kaufleuten oder bei ,personen1 die mit den verkauften ,waren ,handel treiben1 ,bestellungen aufsuchen4 ,zu diesem ,zweck drfen die ,reisenden 7oder selbstndige ,kaufleute7 ,muster mit sich fhren1 aber keine ,waren4 ,reisende1 die ,waren mit sich fhren1 gelten als ,wandergewerbetreibende und werden als solche besteuert4 ,die ,legitimation wird gegeben durch die ,gewerbelegitimationskarte des ,deutschen ,reiches4 ,die ,karte gilt nur fr das ,ausstellungsjahr4 ,die eigentlichen ,reisenden haben keinerlei ,steuern und ,abgaben fr die ,ausbung der ,reisettigkeit zu zahlen4 ,fr die ,mustereinfuhr kommen folgende ,grundstze in ,betracht3 ,vllig zollfrei sind ,muster1 die so klein sind1 da sie nicht fr andere ,zwecke verwendet werden knnen und keinen ,handelswert haben4 ,grere ,muster sind auch frei1 aber nur dann1 wenn sie fr eine andere als die ,verwendung als ,muster unbrauchbar gemacht sind1 durch ,zerreien oder ,zerschneiden4 ,alle anderen ,muster sind zollpflichtig1 das trifft insbesondere auf ,gewebe zu1 die mehr als #cj cm ber die ganze ,breite des ,stoffes messen2 ferner auf ,weinproben in ,flaschen1 die mehr als #ae ,centiliter fassen4 ,fr zollpflichtige ,gegenstnde ist der ordentliche ,zollbetrag zu entrichten4 ,dieser ,betrag wird jedoch zurckerstattet1 wenn die ,muster wieder ausgefhrt werden sollen und wenn der ,reisende das vorher erklrt1 sowie die ,frist angibt1 in der die ,ausfuhr erfolgen soll4 ,die ,frist darf ein ,jahr nicht bersteigen4 ,wird die ,rckerstattung der ,zollgebhren beantragt1 so wird ein ,verzeichnis der eingefhrten ,muster aufgenommen und diese werden kenntlich gemacht4 ,letzteres unterbleibt1 wenn der ,reisende einen ,musterpa besitzt4 ,in der ,erklrung des ,reisenden ist das ,ausfuhramt zu bezeichnen4 ,dieses vergleicht ,muster und ,liste und erstattet den ,zoll zurck1 wenn die ,muster smtlich ausgefhrt werden4 ,nach ,verlassen der ,grenze findet1 wenn keine ,prfung der ,muster stattfand1 die ,rckerstattung nicht mehr statt4 ,bulgarien4 ,selbstndige ,kaufleute knnen selbst oder durch ,reisende ,waren aufkaufen lassen in offenen ,verkaufsstellen sowohl als auch bei ,fabrikanten und sonstigen ,herstellern4 ,die ,kaufleute1 ,fabrikanten und ,gewerbetreibenden knnen selbst oder durch ihre ,reisenden bei ,kaufleuten oder ,herstellern von ,waren1 die gekaufte ,ware im ,gewerbebetrieb verwenden1 ,bestellungen aufsuchen4 ,die ,reisenden drfen nur ,muster mit sich fhren4 ,es ist ihnen verboten1 fr eigene ,rechnung ,geschfte zu machen1 ebenso fr andere1 als die in der ,legitimation genannten ,firmen4 ,in ,bulgarien herrscht der ,zwang1 ,kommissionskopie zu erteilen4 ,diese ,kopie ist stempelpflichtig4 ,gebhr #bj ,centime4 ,von der fr alle ,reisenden bestehenden ,verpflichtung1 ,reisebcher zu fhren1 sind die deutschen ,reisenden ausdrcklich befreit4 ,die ,legitimation besteht zunchst in der ,gewerbelegitimationskarte1 die in deutscher und franzsischer ,sprache beigebracht werden mu4 ,auerdem bedarf der ,reisende eines ,gewerbescheines4 ,dieser ,gewerbeschein mu beim ,ministerium fr ,handel und ,ackerbau in ,sofia beantragt werden1 er wird vom ,zollamt der ,stadt ausgefertigt1 die der ,reisende zuerst betritt4 ,das ,gesuch um einen ,gewerbeschein mu enthalten3 die ,art der vertriebenen ,waren1 den ,namen der ,firma und die ,dauer des ,scheines4 ,ferner ist der ,identittsnachweis zu erbringen 7zu diesem ,zwecke gengt die ,gewerbelegitimationskarte74 ,der ,identittsnachweis mu auch in einer bulgarischen ,uebersetzung beigebracht werden4 ,dem ,gesuch ist die ,steuer beizufgen4 ,der ,schein kann nach ,verlangen ausgestellt werden auf die ,dauer von sechs bis zu zwlf ,monaten4 ,wer ohne ,gewerbeschein angetroffen wird1 verfllt einer ,bue von #bjj-ejj ,fr4 ,fr die ,steuer kommt folgende ,tabelle in ,betracht3 ,klasse #a3 #aej ,fr41 ,klasse #b3 #ajj ,fr41 ,klasse #c3 #ej ,fr4 fr ein ,jahr4 ,fr ein halbes ,jahr betragen die ,stze3 #ajj ,fr1 #ge ,fr4 und #ce ,fr4 ,hat eine ,firma mehrere ,reisende1 so braucht sie nur einmal die ,steuer zu entrichten4 ,der ,gewerbeschein ist auch nicht an die ,person des ,reisenden gebunden2 es kann deshalb auch ein anderer ,reisender den ,gewerbeschein benutzen1 natrlich nur innerhalb der ,geltungsdauer4 ,vertritt jedoch der ,reisende mehrere ,huser1 so mu er ,zusatzscheine fr jede weitere ,vertretung lsen4 ,in diesen ,fllen betrgt die ,steuer3 ,klasse #a3 #ajj ,fr4 7#ej ,fr471 ,klasse #b3 #ge ,fr4 7#ce ,fr471 ,klasse #c3 #ej ,fr4 7#be ,fr47 fr das volle 7fr das halbe7 ,jahr4 ,die ,klassenzugehrigkeit bestimmt das ,zollamt4 ,fr die ,mustereinfuhr gelten folgende ,grundstze3 ,die ,muster sind zollpflichtig4 ,der ,zoll wird zurckerstattet1 wenn bei der ,einfhrung erklrt wird1 da die ,muster wieder ausgefhrt werden sollen und die dafr vorgesehene ,frist bestimmt wird4 ,die ,muster werden dann mit ,kennzeichen versehen und es wird ein ,verzeichnis ber sie aufgestellt4 ,dieses ,verzeichnis mu der ,reisende auch fr sich ausstellen lassen1 wenn er die ,muster wo anders als bei dem ,zollamt der ,einfuhr ausfhren will4 ,der ,verkauf der ,muster oder auch einzelner ,muster ist streng verboten4 ,zuwiderhandlung zieht ,strafe von #ejj bis #ajjj ,fr4 nach sich4 ,dnemark hat wohl von allen europischen ,staaten die einschrnkendsten ,bestimmungen fr die ,reisenden4 ,fremde ,reisende drfen nur in den ,munizipialstdten 7,kjbstder7 ,waren ausstellen oder ,bestellungen darauf suchen4 ,sie drfen auch in diesen ,stdten nur an ,personen verkaufen1 die ,lizenz fr ,gro- oder ,kleinhandel besitzen4 ,bedingung ist dabei weiter1 da die ,waren im ,betriebe verwendet werden und eine bestimmte ,mindestmenge 7in der ,regel #dj ,kr4 ,wert7 bersteigen4 ,legitimation mu im ,lande beschafft werden4 ,der ,reisende mu sich einen ,gewerbeschein lsen4 ,er bedarf zu diesem ,zwecke seiner ,gewerbelegitimationskarte oder einer ,vollmacht seines ,hauses1 die jedoch vom dnischen ,konsul beglaubigt sein mu4 ,der ,gewerbeschein ist beim ersten ,zollamt1 das dem ,reisenden erreichbar ist1 zu beantragen4 ,er gilt nur auf ein ,jahr und wird auf den ,namen des ,reisenden ausgestellt4 ,vor der ,benutzung ist er dem ersten ,polizeibeamten der ,stadt zum ,visum vorzulegen4 ,das ist jedesmal zu wiederholen1 wenn der ,reisende in einer neuen ,stadt ,geschfte machen will4 ,in dringenden ,fllen kann der ,gewerbeschein umgeschrieben werden4 ,das ist von der ,firma zu beantragen und zwar unter ,angabe des ,grundes4 ,der neue ,reisende mu ebenfalls die ,gewerbelegitimationskarte haben oder ein vom ,konsul beglaubigtes ,attest4 ,der ,gewerbeschein kann nur einmal bertragen werden4 ,vertritt der ,reisende mehr als eine ,firma1 so mu er fr jede andere einen ,zuschlagsschein lsen4 ,reist jemand ohne gltigen ,schein1 verfllt er in eine ,strafe1 die einmal die ,steuer und dann noch #fd ,kronen ausmacht4 ,die ,steuer betrgt3 fr den ,hauptgewerbeschein #afj ,kr41 fr jeden ,zusatzschein #hj ,kr4 7#aj ,kronen #aa4be ,mk474 ,die ,mustereinfuhr ist zollpflichtig4 ,der ,zoll wird unter folgenden ,bedingungen zurckerstattet3 #a4 ,die ,wiederausfuhr ist bestimmt zu erklren1 sie mu in vier ,monaten erfolgen4 #b4 ,die ,muster sind genau zu verzeichnen durch ,angabe von ,art1 ,stckzahl und ,kennzeichen4 ,ein ,verzeichnis ist fr die ,wiederausfuhr anzuheften oder in die ,zollquittung aufzunehmen4 #c4 ,bei der ,ausfuhr ist eine schriftliche ,erklrung abzugeben1 da die ausgefhrten ,muster mit dem ,verzeichnis bereinstimmen4 ,der ,zoll mu innerhalb vier ,wochen nach der ,ausfuhr abgehoben werden1 sonst verfllt er4 ,die ,formalitten sind stempelpflichtig mit #fe ,oere4 ,die ,vorschriften gelten sinngem auch fr ,dnen1 die im ,auftrag auslndischer ,firmen reisen4 ,alles in allem sind die dnischen ,bestimmungen ziemlich schikanser ,natur4 ,frankreich hat hnliche ,bestimmungen wie ,belgien4 ,deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten und ,gewerbetreibende knnen selbst oder durch ,reisende bei ,kaufleuten oder in ,verkaufsstellen oder bei ,herstellern ,waren einkaufen4 ,sie knnen ,bestellungen suchen bei ,kaufleuten1 in deren ,geschftsrumen und bei anderen ,personen1 die die aufgekauften ,waren im ,gewerbebetrieb verwenden4 ,sie drfen ,muster1 aber keine ,ware mit sich fhren4 ,fhren sie ,waren mit sich1 gelten sie rechtlich als ,hausierer4 ,hausierer bedrfen keiner besonderen ,erlaubnis1 sind aber steuerpflichtig4 ,legitimation3 ,die ,reisenden mssen nachweisen1 da sie in ihrer ,heimat berechtigt sind1 ein ,handelsgewerbe oder sonst ein ,gewerbe zu betreiben 7,gewerbelegitimationskarte74 ,diesen ,nachweis mssen auch ,hausierer fhren4 ,hausierer bedrfen dazu noch des ,gewerbescheines1 der von den ,empfngern der direkten ,steuern erteilt wird4 ,steuern haben die eigentlichen ,reisenden nicht zu zahlen1 nur die ,hausierer haben jhrlich #h ,frs4 zu entrichten4 ,die ,mustereinfuhr ist zollpflichtig4 ,der ,zoll wird zurckerstattet unter folgenden ,bedingungen3 ,das ,zollamt ermittelt den ,zollbetrag1 der vom ,reisenden in bar oder durch ,sicherheit zu hinterlegen ist4 ,die einzelnen ,muster werden gekennzeichnet4 ,ausnahmsweise knnen die ,kennzeichen auf der ,umhllung angebracht werden4 ,die deutschen ,kennzeichen gengen fr die ,regel4 ,von den eingefhrten ,mustern wird ein ,verzeichnis aufgenommen1 das die ,art der ,muster und die ,kennzeichen genau beschreibt4 ,in diesem ,verzeichnis ist die ,frist bis zur ,ausfuhr und der hinterlegte ,zollbetrag anzugeben4 ,die ,frist zur ,ausfuhr darf zwlf ,monate nicht berschreiten4 ,das ,verzeichnis ist stempelpflichtig4 ,die ,ausfuhr kann bei jedem ,zollamt erfolgen1 das zur ,musterabfertigung berechtigt ist4 ,nach der ,prfung und der festgestellten ,uebereinstimmung veranlat das ,ausfuhramt die ,rckzahlung des ,zolles4 ,besonders zu beachten hat der ,reisende1 da ,branntwein1 ,likre und ,spirituosen unter allen ,umstnden zollpflichtig sind4 ,auch kleine ,mengen1 angebrochene ,flschchen1 sogar der ,reisebedarf ist nicht davon befreit4 ,hinterziehungen werden sehr streng1 mit ,geld oder gar mit ,gefngnis gestraft4 ,unkenntnis der ,bestimmung schtzt nicht vor ,strafe4 ,gibraltar kennt keine besonderen ,vorschriften4 ,die ,gewerbelegitimation ist anzuraten4 ,die ,ausbung der ,ttigkeit ist steuerfrei4 ,muster knnen zollfrei eingefhrt werden1 bis auf ,tabak und ,spirituosen4 ,auch diese sind in kleinen ,mengen zollfrei4 ,griechenland4 ,kaufleute1 ,fabrikanten1 ,gewerbetreibende knnen einkaufen und ,bestellungen aufsuchen4 ,sie drfen ,muster mit sich fhren und knnen auch ihre allgemeinen ,handels- und ,gewerbeinteressen selbst wahrnehmen oder durch ,reisende und ,agenten wahrnehmen lassen4 ,zur ,legitimation reicht unsere deutsche ,gewerbelegitimationskarte aus4 ,steuern sind nicht zu entrichten4 ,die ,mustereinfuhr wird durch einen ,erla des ,finanzministers vom #bd4 ,august #aijg geregelt4 ,im allgemeinen sind ,muster1 die nicht verwendet werden knnen und keinen ,handelswert besitzen1 zollfrei4 ,fr andere ,muster bedarf es1 um den gezahlten ,zoll zurck zu erhalten1 der ,erklrung1 da die ,muster wieder ausgefhrt werden sollen4 ,die ,frist dafr ist anzugeben1 sie darf nicht mehr als ein ,jahr betragen4 ,die ,ausfuhr kann am ,eingangsamt erfolgen1 sie darf auch durch ein anderes ,zollamt bewirkt werden1 das die ntigen ,befugnisse besitzt4 ,es werden auch hier die ,muster mit ,kennzeichen versehen und in eine ,liste aufgenommen4 ,bei der ,ausfuhr ist die ,uebereinstimmung zu prfen4 ,wenn der ,reisende die ,zollstelle verlassen will1 um im ,amtsbezirk der ,zollstelle zu reisen1 bedarf er einer ,erlaubnis des ,zollamtsvorstehers4 ,die ,erlaubnis wird auf stempelfreiem ,papier ausgestellt2 sie ist den ,pchtern der ,gemeinde- und ,hafenabgaben vorzuzeigen4 ,sollen jedoch die ,muster in den ,bereich eines anderen ,zollamts #a4 ,klasse berfhrt werden1 so mu der ,reisende ein ,gesuch einreichen und einen ,passierschein lsen4 ,gesuch und ,passierschein sind stempelfrei4 ,der ,passierschein ist der ,sanittsbehrde des ,ankunftsortes vorzulegen1 er bedarf sodann des ,visums der ,zollbehrden4 ,grobritannien und ,irland4 ,es bestehen keinerlei beschrnkende ,bestimmungen fr den ,verkehr mit der ,kundschaft4 ,der ,reisende wird jedoch konzessionspflichtig1 wenn er akzisepflichtige ,waren vertreibt4 ,das sind3 ,spirituosen1 ,wein1 ,bier1 ,tabak1 verarbeitetes ,silber und ,patent-,medizinen4 ,die englischen ,eisenbahnen gewhren dem ,handlungsreisenden verschiedene ,vergnstigungen sowohl durch billige ,fahrpreise als auch durch billige ,kofferfrachten4 ,legitimation ist nicht erforderlich1 es ist jedoch zu empfehlen1 sich mit der ,gewerbelegitimationskarte zu versehen4 ,steuern werden nicht erhoben4 ,fr den ,vertrieb akzisepflichtiger ,waren sind ,gebhren zu entrichten3 fr ,spirituosen #aj #aj sh #j d ,wein #aj #aj sh #j d ,bier #c #f sh #a d ,patent-,medizin #e sh #j d ,tabak #e sh #c d ,silber je nach ,gewicht #b #f sh #j d bis #e #ae sh #j d4 ,die ,mustereinfuhr ist fast ganz zollfrei4 ,wo ,zoll erhoben wird1 erfolgt ,rckzahlung1 wenn die ,wiederausfuhr erklrt wird4 ,sie hat innerhalb einer ,frist von zwlf ,monaten zu erfolgen4 ,die ,muster werden mit ,kennzeichen versehen und in ein ,verzeichnis aufgenommen4 ,in dieses ,verzeichnis wird auch der hinterlegte ,zollbetrag aufgenommen1 sowie die ,ausfuhrfrist vermerkt4 ,gebhren werden nicht erhoben4 ,die ,ausfuhr kann ber jedes ,zollamt stattfinden2 sobald die ,uebereinstimmung festgestellt ist1 wird der ,zoll zurckgezahlt oder die ,sicherheit freigegeben4 ,italien4 ,deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten oder ,gewerbetreibende knnen selbst oder durch ,vertreter 7,reisende oder ,agenten7 ,waren aufkaufen oder ,bestellungen aufsuchen4 ,sie knnen ,muster mit sich fhren und drfen auch ihre allgemeinen ,geschfts- und ,gewerbeinteressen wahrnehmen4 ,legitimation ist nicht besonders vorgeschrieben4 ,als ,ausweis dient die ,gewerbelegitimation4 ,steuern oder sonstige ,abgaben sind nicht zu entrichten4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 soweit aus dem ,befund der ,muster sich ergibt1 da sie zu keinem anderen ,zweck verwendet werden knnen4 ,mssen ganze ,gegenstnde eingefhrt werden1 so sind sie unbrauchbar zu machen durch ,tintenstempel oder durch ,zerschlitzen und ,zerschneiden4 ,soweit ,muster nicht fr andere ,zwecke unbrauchbar sind oder gemacht werden1 sind sie zollpflichtig4 ,der bezahlte ,zoll oder die geleistete ,sicherheit 7,rentenpapiere7 werden zurckgegeben1 wenn der ,reisende bei der ,einfuhr die ,erklrung abgibt1 da die ,muster in bestimmter ,frist wieder ausgefhrt werden4 ,die ,frist darf ein ,jahr nicht bersteigen4 ,ist eine ursprnglich erklrte ,frist nicht ausreichend1 so mu ihre ,verlngerung auf einem ,stempelbogen nachgesucht werden4 ,die ,muster werden gekennzeichnet1 in ein ,verzeichnis eingetragen1 das ebenfalls ,angaben ber die ,hhe des ,zolles und ber die ,dauer der ,frist enthlt4 ,die ,ausfuhr kann nur ber das ,eingangsamt bewerkstelligt werden4 ,malta4 ,es existieren keine ,vorschriften ber den ,verkehr mit der ,kundschaft4 ,eine ,legitimation ist nicht erforderlich1 ,gewerbelegitimation jedoch ratsam4 ,steuern und ,abgaben werden nicht erhoben4 ,die ,mustereinfuhr ist fr ,muster ohne ,verwendungs- oder ,handelswert zollfrei4 ,andere ,muster sind zollpflichtig4 ,von der ,zollzahlung befreit sind ,muster1 deren ,wiederausfuhr erklrt wird1 wenn sie im ,zollamt oder bei einem vertrauenswrdigen ,kaufmann1 der ,brgschaft bernimmt1 hinterlegt werden4 ,die ,muster mssen innerhalb dreier ,monate wieder ausgefhrt werden4 ,montenegro4 ,das neue ,knigreich kennt auch ,beschrnkungen fr ,reisende4 ,die deutschen ,kaufleute1 ,fabrikanten und ,gewerbetreibenden drfen ,bestellungen auf ,waren nur in den ,stdten und nur von ,kaufleuten und ,fabrikanten -- nicht von ,privatpersonen -- entgegennehmen4 ,als ,legitimation gengt die ,gewerbelegitimationskarte4 ,eines ,erlaubnis- oder ,gewerbescheines bedarf es nicht4 ,steuern werden nicht erhoben4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei4 ,als ,muster gelten ,teile von ,gegenstnden4 ,gewebemuster drfen nicht grer als #bj qcm sein4 ,fertige ,gegenstnde wie ,tcher1 ,schals usw4 sind nur dann zollfrei1 wenn sie zerschnitten und daher ohne ,gebrauchswert sind4 ,alle anderen ,muster mssen verzollt werden4 ,niederlande4 ,deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten und ,gewerbetreibende drfen fr ihren ,geschftsbetrieb ,einkufe machen oder durch ,reisende machen lassen4 ,sie drfen auch ,bestellungen auf ,waren aufsuchen4 ,an bestimmte ,vorschriften sind sie nicht gebunden4 ,sie drfen ,muster mit sich fhren1 aber keine ,waren4 ,legitimation4 ,der ,handlungsreisende mu sich beim ersten erreichbaren ,zollamt einen ,gewerbeschein lsen4 ,der ,schein ist steuerpflichtig4 ,seine ,dauer erstreckt sich auf das ,finanzjahr4 ,das ,finanzjahr beginnt am #a4 ,mai und endet am #cj4 ,april4 ,die ,steuerpflicht beginnt mit der ,aufnahme der ,ttigkeit4 ,um den ,gewerbeschein zu bekommen1 bedarf der ,reisende der ,gewerbelegitimationskarte4 ,der ,gewerbeschein lautet auf die ,person1 er ist nicht bertragbar4 ,steuern4 ,fr den ,gewerbeschein sind fr das ,finanzjahr oder fr einen ,teil desselben #ae ,gulden zu erlegen 7#a ,gulden #a4fi ,mk474 ,die ,mustereinfuhr erfolgt nach folgenden ,grundstzen4 ,es ist ein ,transitpa zu lsen4 ,der ,reisende hat alle ,muster1 die er mit fhrt1 einzeln anzugeben4 ,die ,muster werden kenntlich gemacht1 die deutsche ,kenntlichmachung gengt in der ,regel4 ,als ,sicherheit ist ein ,viertel des ,musterwertes zu hinterlegen4 ,von den ,mustern1 die im ,transitpa vermerkt sind1 darf nichts verkauft werden4 ,fehlt ein ,stck bei der ,wiederausfuhr1 so mu fr die gesamten ,muster der volle ,zoll entrichtet werden4 ,der ,transitpa wird kostenlos fr drei1 sechs oder zwlf ,monate ausgestellt4 ,um ,scherereien zu vermeiden1 werden die ,muster zweckmig ber das ,eingangsamt ausgefhrt4 ,norwegen4 ,vom ,kaufmannshandel ausgeschlossen sind ,gold- und ,silberwaren ohne ,feingehaltsstempel1 ,gifte und ,arzeneien1 die nur in ,apotheken verkauft werden drfen1 ferner alte ,kleider1 gebrauchte ,wertsachen und ,hausgerte4 ,frei ist der ,handel in ,stadt und ,land in den ,erzeugnissen der ,landwirtschaft1 mit ,wild1 frischen ,fischen1 ,bchern1 ,bildern und hnlichen ,kunstgegenstnden4 ,andere ,waren drfen nur in ,stdten und ,marktflecken verkauft werden4 ,der ,verkauf mu vom ,schiff aus oder durch einen ,besitzer eines ,handelsbriefes erfolgen4 ,versteigerungen sind mit ,kaufmannswaren nicht mehr gestattet4 ,bestellungen auf ,waren drfen von auslndischen ,reisenden nur in den ,stdten gesucht werden4 ,auch dann nur bei ,kaufleuten oder anderen ,gewerbetreibenden und zwar insoweit1 als die ,waren im ,gewerbebetrieb verwendet werden4 ,der ,verkauf ist an bestimmte ,mindestmengen gebunden4 ,zuwiderhandlungen werden mit ,geld im ,betrage von #bj-djj ,kr4 gebt4 ,legitimation4 ,der ,reisende mu einen ,handelspa bei der nchst erreichbaren ,polizeibehrde lsen4 ,die ,polizei kontrolliert1 ob der ,reisende den ,pa besitzt4 ,der ,pa ist an jedem ,ort zu visieren1 wo der ,reisende ,geschfte machen will4 ,das von ,auslndern zu fhrende ,aufenthaltsbuch fllt weg1 wenn auf der ersten ,seite des ,handelspasses die rechtzeitige und vorschriftsmige ,anmeldung der ,ankunft im ,lande bescheinigt wird4 ,die ,steuern sind auerordentlich hoch4 ,fr je #cj ,tage der ,dauer des ,passes sind #ajj ,kr4 7#aj ,kr4 #aa4be ,mk47 zu entrichten4 ,angefangene #cj ,tage mssen voll bezahlt werden4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 soweit die ,muster keinen ,verbrauchs- oder ,handelswert haben4 ,alle anderen ,muster sind zollpflichtig4 ,der ,zoll wird zurckerstattet1 wenn bei der ,einfuhr erklrt wird1 da und in welcher ,frist die ,muster wieder ausgefhrt werden4 ,in diesem ,fall wird ein ,verzeichnis aufgestellt1 die ,muster werden mit ,kennzeichen versehen4 ,bei der ,ausfuhr wird die ,uebereinstimmung geprft und dann der ,zoll zurckerstattet4 ,oesterreich-,ungarn4 ,kaufleute und ,fabrikanten knnen ,einkufe bei ,kaufleuten und ,gewerbetreibenden vornehmen4 ,sie knnen ,bestellungen bei solchen ,personen -- und auch bei ,privatpersonen nach bestimmten ,grundstzen -- suchen4 ,sie knnen ,reisende mit den gleichen ,wahrnehmungen betrauen4 ,im ,me- und ,marktverkehr sind deutsche ,reisende ,inlndern gleichgestellt4 ,grundstzlich erlaubt ist in ,oesterreich das ,aufsuchen von ,bestellungen bei ,personen1 die gekaufte ,waren im ,gewerbebetrieb verwenden4 ,bei ,privatpersonen drfen ,bestellungen auf ,kolonial-1 ,material- und ,spezereiwaren nicht aufgesucht werden1 in anderen ,fllen nur nach vorheriger ausdrcklicher ,aufforderung4 ,ohne ,aufforderung drfen ,bestellungen gesucht werden auf3 ,maschinen1 ,motore und deren ,bestandteile1 ,baumaterialien und ,kunststeine1 ,korkplatten1 ,dachpappe1 ,straenpflastermaterial1 ,bedarfsartikel fr ,heizungs-1 ,beleuchtungs- und ,wasserleitungsanlagen1 ,jalousien1 ,nhmaschinen1 ,schreibmaschinen1 ,fahrrder1 ,motorfahrzeuge1 ,luxuswsche4 ,handlungsagenten sind einschrnkenden ,bedingungen unterworfen2 als ,handlungsagent gilt ein ,reisender1 der mehrere ,firmen vertritt4 ,in ,ungarn drfen ,bestellungen nur gesammelt werden von ,gewerbetreibenden und ,kaufleuten1 die gekaufte ,waren in ihrem ,geschftsbereich verkaufen oder verwenden4 ,hilfsmittel und ,einrichtungsgegenstnde gehren dazu4 ,dieser ,beschrnkung unterliegen ,bestellungen dann nicht1 wenn der ,kaufende vorher schon eine grundstzliche ,bestellung an den ,verkaufenden richtete4 ,die grundstzliche ,bestellung mu sich auf bestimmte ,waren und ,artikel beschrnken1 der ,entschlu mu ein augenblicklicher sein und der ,verkaufende ihn bereits kennen1 ehe sein ,reisender den ,besteller aufsucht4 ,allgemein gehaltene ,bestellungen oder solche an den ,reisenden machen die ,beschrnkung nicht nichtig4 ,bei ,personen1 die nicht ,handel treiben oder die ,ware in ihrem ,geschftsbetrieb nicht verwenden1 drfen ,bestellungen nachgesucht werden auf ,waren der ,hausindustrie 7der ,charakter der ,ware ist durch ortspolizeibehrdliche ,bescheinigung zu beglaubigen71 ,instrumente und wissenschaftliche ,werkzeuge1 ,nhmaschinen1 grere landwirtschaftliche ,maschinen 7,dresch-1 ,se- und ,mhmaschinen71 ,lokomotiven1 ,lokomobilen1 ,dampfpflge1 ,dampfpumpen1 ,mhlen-1 ,beleuchtungs- und ,fernsprecheinrichtungen4 ,bestellungen auf landwirtschaftliche ,maschinen bedrfen1 wenn sie von ,kleingutsbesitzern ausgehen1 der ,beglaubigung auf der ,bestellungsurkunde durch die ,gemeindebehrden4 ,legitimation4 ,der ,reisende bedarf nur der ,gewerbelegitimationskarte4 ,die ,karte ist auf ,erfordern vorzuzeigen4 ,fr den ,besuch der ,messen und ,mrkte ist eine besondere ,legitimationskarte zu fordern4 ,fr andere als in der ,legitimation genannte ,firmen drfen ,reisende nicht ttig sein4 ,steuern werden nicht erhoben4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 soweit es sich um kleine ,abschnitte oder um aufgeklebte ,muster handelt4 ,die ,muster drfen keinen ,verwendungs- oder ,gebrauchswert haben4 ,andere ,muster sind zollpflichtig4 ,der ,zoll wird zurckerstattet1 wenn die ,wiederausfuhr in bestimmter ,frist erklrt wird4 ,der ,zollbetrag kann dann hinterlegt werden4 ,die ,muster werden gekennzeichnet1 wenn der ,reisende keinen deutschen ,musterpa besitzt4 ,bei der ,ausfuhr1 die ber jedes dazu befugte ,zollamt erfolgen kann1 erfolgt die ,prfung der ,identitt und nach deren ,feststellung die ,rckerstattung des ,zolles oder die ,freigabe der ,sicherheit4 ,der ,verkauf der ,muster ist verboten4 ,die meisten ,bahnen ,oesterreich-,ungarns gewhren den ,reisenden ,frachtvergnstigungen bei der ,musterbefrderung4 ,um die ,vergnstigungen beanspruchen zu knnen1 bedarf der ,reisende einer besonderen ,reiselegitimationskarte1 die ihm die zustndige ,behrde gegen ,vorzeigung seiner ,gewerbelegitimationskarte ausstellt4 ,die ,reiselegitimationskarte mu den ,namen des ,reisenden und den seiner ,firma1 das ,bild des ,reisenden1 seine und die ,unterschrift der ,behrde enthalten4 ,bei der ,auslieferung des ,gepcks ist die ,reiselegitimationskarte vorzuzeigen1 der ,reisende mu unter ,umstnden seine ,unterschrift geben4 ,die ,muster mssen als solche kenntlich sein4 ,alles andere ,gepck ist von der ,vergnstigung ausgeschlossen4 ,der volle ,name der ,firma mu sich auf den ,koffern befinden2 das ,haus haftet fr ,mibrauch1 der ,strafe und dauernde ,entziehung der ,vergnstigung nach sich zieht4 ,das ,gepck ist innerhalb einer ,stunde nach der ,ankunft in ,empfang zu nehmen oder es ist doch die ,karte vorzuweisen und die ,vorzeigung zu besttigen4 ,der ,reisende mu den ,zug benutzen1 mit dem seine ,muster befrdert werden4 ,die ,vergnstigung besteht darin1 da die grte ,zahl der sterreichischen ,bahnen fr #aj kg und #a km nur #j1b h4 ,fracht erhebt1 ,lokalbahnen gewhren die ,vergnstigung nach dem ,lokaltarif1 ungarische ,bahnen berechnen die ,fracht nach ,zonen3 bis #ej kg #ej-ajj kg ber #ajj kg #a4 ,zone bis #ej km #j4ej #a4jj #b4jj ,kr4 #b4 #ea #ajj #a4jj #b4jj #d4jj #c4 #aja #dej #b4jj #d4jj #h4jj #d4 #dea #fjj #b4ej #e4jj #aj4jj #e4 ber #fjj #c4jj #f4jj #ab4jj ,portugal4#a ,es bestehen keinerlei einschrnkende ,bestimmungen fr ,reisende4 ,wer jedoch lnger als sieben ,tage in ,portugal verweilt1 bedarf einer ,aufenthaltsbescheinigung 7bilhete de residencia71 die vom deutschen ,konsul in ,portugal auszustellen ist4 ,die ,bescheinigung ist der ,polizeibehrde vorzulegen und kostet #bajj ,reis 7#ajjj ,reis #d4ej ,mk47 ,stempelgebhr4 ,die ,reisenden tun gut1 sich mit der ,gewerbelegitimation oder einer ,identittsbescheinigung des portugiesischen ,konsuls in ,deutschland zu versehen1 ohne die sie ,schwierigkeiten bei der ,ausstellung des ,aufenthaltsscheines haben4 ,steuern werden eigentlich erhoben1 da aber niemand die ,reisenden berwacht1 hat die ,steuervorschrift keine praktische ,bedeutung4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 wenn der ,wert der ,muster #cjj ,reis nicht bersteigt4 ,sonst gelten nur ,waren als ,muster1 die auf eine bestimmte ,zeit -- nicht ber sechs ,monate -- eingefhrt werden und als ,muster ohne weiteres kenntlich sind4 ,auch fr sie ist der ,zoll zu hinterlegen1 sie werden kenntlich gemacht und in ein ,verzeichnis aufgenommen4 ,bestehen bei der ,wiederausfuhr keine ,bedenken ber die ,identitt1 so wird der ,zoll zurckerstattet4 ,funote3 #a ,die ,umwlzung der politischen ,verhltnisse lt mit einiger ,bestimmtheit erwarten1 da ,portugal den ,freihandel einfhrt4 ,rumnien4 ,es drfen durch ,kaufleute1 ,fabrikanten oder ,gewerbetreibende1 sowie durch deren ,reisende1 nur ,kaufleute und ,gewerbetreibende besucht werden1 um ,bestellungen auf ,waren nachzusuchen4 ,bestellungen drfen nur soweit nachgesucht werden1 als die ,aufgesuchten die ,waren kaufen1 um sie zu verkaufen oder sie fr die ,produktion zu verwenden4 ,an ,landwirte drfen landwirtschaftliche ,maschinen und ,gerte verkauft werden4 ,die ,reisenden drfen nur ,muster und ,modelle mit sich fhren4 ,wer ohne erforderliche ,legitimation reist oder sich weigert1 sie vorzuzeigen1 wer eine ,legitimation auf einen falschen ,namen bei sich fhrt1 ,bestellungen von ,privaten entgegennimmt oder seine ,muster verkauft1 wird bestraft4 ,die ,strafe ist rechtskrftig1 wenn nicht innerhalb zehn ,tagen ,berufung eingelegt wird4 ,der ,reisende bedarf einer ,gewerbelegitimation und eines allgemeinen ,passes1 der jedoch ebenfalls von der ,heimatbehrde ausgestellt wird4 ,andere ,vollmachten und ,ausweise drfen vom ,reisenden nicht verlangt werden4 ,steuern werden nicht erhoben4 ,die ,mustereinfuhr ist frei von ,zoll und unterliegt nicht der ,kontrolle1 soweit die ,muster keinen ,gebrauchswert haben und ,teile eines ,ganzen sind1 das sie veranschaulichen sollen4 ,andere ,muster sind zollpflichtig und unterliegen der ,kontrolle4 ,der ,zoll ist bei der ,einfuhr zu bezahlen oder zu hinterlegen4 ,es ist die ,erklrung abzugeben1 da und in welcher ,frist die ,muster ausgefhrt werden4 ,die ,frist darf zwlf ,monate nicht berdauern4 ,die ,muster werden kenntlich gemacht 7die deutsche ,plombierung gengt71 in ein ,verzeichnis aufgenommen1 das die ,fristbestimmung und die ,hhe des ,zolles angibt4 ,die ,muster knnen ber jedes ,ausfuhramt ausgefhrt werden4 ,nach ,prfung und ,feststellung der ,uebereinstimmung wird der ,zoll zurckgezahlt4 ,ruland4 ,deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten und ,gewerbetreibende knnen ,bestellungen auf ,waren aufsuchen oder durch ,reisende aufsuchen lassen4 ,sie drfen ,muster zu diesem ,zweck mit sich fhren1 aber keine ,waren4 ,legitimation4 ,die ,gewerbelegitimation mu in deutscher und russischer ,sprache ausgefertigt sein4 ,der ,reisende bedarf eines ,passes1 der vom zustndigen russischen ,konsul beglaubigt sein mu4 ,das ,visum gilt fr sechs ,monate und braucht nicht erneuert zu werden1 wenn der ,reisende mehrfach in dieser ,zeit ,ruland bereist4 ,die ,reisettigkeit in ,ruland ist sowohl an diese ,ausweise als daran gebunden1 da der ,reisende einen ,gewerbeschein besitzt4 ,ruland kennt ,gewerbescheine fr den ,inhaber eines ,betriebes und ,zusatzscheine fr den ,angestellten4 ,der eine ,schein kann aber gespart werden1 auch der ,zusatzschein1 wenn der ,gewerbeschein gleich auf den ,reisenden ausgestellt wird4 ,der ,gewerbeschein kann bezogen werden bei den ,kameralbehrden oder den ,zollmtern4 ,er wird ausgegeben1 nachdem die ,steuer entrichtet ist4 ,auer der ,gewerbe- und der ,zusatzsteuer sind die ,lokalzuschlge zu entrichten4 ,steuern4 ,ruland erhebt ,abgaben3 ,grundgewerbesteuer3 #aej ,rubel fr ein ,jahr1 #ge ,rubel fr ,jahr4 ,angestelltensteuer3 #ej ,rubel fr ein ,jahr1 #be ,rubel fr ,jahr4 ,die ,steuer richtet sich nach dem ,kalenderjahr4 ,magebend ist der russische ,kalender4 ,vor dem #a4 ,juli ist die ganze1 nach dem #a4 ,juli die halbe ,steuer zu entrichten4 ,die ,lokalzuschlge sind fr die ,angestellten teurer als fr die ,geschftsinhaber4 ,sie schwanken von #da4aj ,rub4 bis #aab ,rub4 fr ,inhaber1 von #df4aj ,rub4 bis #abb ,rub4 fr ,reisende4 ,die ,lokalzuschlge werden einmal entrichtet und gelten dann fr das ganze ,reich4 ,unterschiede zwischen ,reisenden mosaischer und solchen christlicher ,religion werden nicht mehr gemacht4 ,es empfiehlt sich1 die ,steuern in ,orten #c4 ,klasse zu zahlen4 ,dort sind die ,lokalabgaben am niedrigsten4 ,es gehren dazu3 ,kalisch1 ,lublin-,kreis1 ,lomja1 ,piotrowkow1 ,tmaszew1 ,czenstochau1 ,pabianice1 ,kreisstdte in ,lodz1 ,bresciny und ,bendjin usw4 ,ist hier die ,lokalabgabe entrichtet1 so braucht sie spter nicht mehr entrichtet zu werden1 auch wenn sie hher ist4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 soweit die ,muster unzweifelhaft als solche gekennzeichnet sind und keinen ,gebrauchs- oder ,verkaufswert haben4 ,alle anderen verkaufs- und verwendungsfhigen ,muster sind zollpflichtig4 ,durch eine ,erklrung1 da diese ,muster wieder in bestimmter ,frist ausgefhrt werden1 kann die ,rckerstattung erwirkt werden4 ,die ,frist fr die ,ausfuhr betrgt ein ,jahr4 ,die ,muster werden dann gekennzeichnet und in ein ,verzeichnis eingetragen4 ,die ,ausfuhr kann ber jedes ,zollamt vorgenommen werden4 ,nach erfolgter ,prfung und festgestellter ,uebereinstimmung wird der ,zoll zurckerstattet4 ,schweden4 ,es ist zwar ,vorschrift1 da deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten1 ,gewerbetreibende oder deren ,reisende nur ,waren einkaufen drfen bei ,kaufleuten oder ,herstellern1 und ,bestellungen nur suchen drfen bei ,personen1 die gekaufte ,waren in ihrem ,geschftsbetrieb verwenden2 es bestehen aber keine ,vorschriften1 die den ,verkehr mit ,privatkundschaft einengen4 ,legitimation4 ,die ,reisenden bedrfen der ,gewerbelegitimationskarte4 ,sie sind gehalten1 beim ,betreten des ,landes dem nchst erreichbaren ,steuereinheber zu erklren1 wie lange sie in ,schweden bleiben wollen4 ,sie erhalten dann gegen ,entrichtung der ,steuern einen ,ausweis4 ,dieser ,ausweis ist der ,polizeibehrde des ,ortes1 an dem die ,ttigkeit aufgenommen werden soll1 zum ,visum vorzulegen4 ,ein weiteres ,visum ist nicht erforderlich4 ,steuern4 ,schweden erhebt fr den ,ausweis eine ,steuer1 die fr #cj ,tage #ajj ,kr4 und fr je weitere anschlieende #ae ,tage #ej ,kr betrgt4 7#aj ,kr4 #aa4be ,mk47 ,wer den ,ausweis nicht besitzt1 wird auer der ,steuer in eine ,strafe von #ajj-ejj ,kr4 genommen4 ,um die ,rckerstattung des ,mustereinfuhrzolles sicher zu stellen1 mu der ,reisende dem ,eingangszollamt seine ,gewerbelegitimation vorlegen4 ,innerhalb sechs ,monaten hat er die beabsichtigte ,ausfuhr der ,muster dem ,eingangsamt anzumelden1 innerhalb eines ,monats nach erfolgter ,meldung mu die ,ausfuhrprfung stattgefunden haben4 ,das ,zollamt gibt sodann1 nachdem die ,muster gekennzeichnet sind 7deutsche ,plombierung reicht aus71 eine ,bescheinigung ber die eingefhrten ,muster4 ,die ,bescheinigung enthlt die ,besttigung ber den gezahlten ,zoll4 ,die ,ausfuhrprfung kann auch von anderen ,zollmtern als dem ,eingangsamt vorgenommen werden4 ,dann ist indessen die ,bescheinigung ber die ,uebereinstimmung dem ,eingangsamt zu bersenden1 das dann ,zahlung veranlat4 ,ungestempelte ,gold- und ,silberwaren bedrfen einer ,zollhinterlegung in fnf- oder zweifacher ,hhe des eigentlichen ,zollbetrages4 ,die ,schweiz unterscheidet zwischen ,engros- und ,detailreisenden4 ,sie zhlt zu den ,engrosreisenden alle ,kaufleute1 ,fabrikanten1 ,gewerbetreibende und deren ,reisenden1 die ,bestellungen auf ,waren bei ,kaufleuten oder ,gewerbetreibenden aufsuchen1 die gekaufte ,ware in ihrem ,geschftsbetrieb verwenden4 ,wirtschaften1 ,pensionen1 ,hotels1 ,landwirte1 landwirtschaftliche ,schulen1 ,strafanstalten1 ,handwerker1 ,nherinnen zhlen hier mit1 soweit sie die ,waren zum gewerblichen ,bedarf beziehen4 ,reisende drfen grundstzlich nur ,muster mit sich fhren4 ,der ,bundesrat kann ,ausnahmen gestatten1 wenn die sofortige ,uebergabe der ,ware blich und notwendig ist4 ,gesuche mssen an die ,kantonsregierung gerichtet werden4 ,ausnahmen fr ,branchen oder bestimmte ,geschftszweige knnen nicht gemacht werden4 ,waren1 die nur berbracht werden1 aber vorher bestellt waren1 drfen ohne ,erlaubnis mitgefhrt werden4 ,in eine ,bue bis zu #ajjj ,fr4 werden ,reisende genommen1 die ,waren bei sich fhren1 ohne ,ausweiskarte reisen oder ,private ohne besonderen ,ausweis besuchen4 ,legitimation4 ,reisende bedrfen der ,gewerbelegitimationskarte4 ,sie bedrfen weiter eines ,ausweises1 den die ,kantonsregierung1 die ,statthaltereien oder die ,regierungskanzleien ausstellen4 ,der ,ausweis gilt fr das ,kalenderjahr4 ,er kann auf mehrere ,personen lauten und ist bertragbar4 ,lautet der ,ausweis auf mehrere ,personen1 so kann er doch immer nur von einer ,person gleichzeitig benutzt werden4 ,der ,ausweis mu gegebenenfalls den ,vermerk enthalten1 da dem ,reisenden gestattet ist1 ,waren mit sich zu fhren4 ,steuern4 ,die ,engrosreisenden sind steuerfrei4 ,die ,detailreisenden mssen #aej ,fr4 fr das ganze1 #ajj ,fr4 fr das halbe ,jahr ,steuern zahlen4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 soweit die ,muster keinen ,gebrauchs- oder ,handelswert haben4 ,bei anderen ,mustern mu der ,zollbetrag in bar oder in ,sicherheiten hinterlegt werden4 ,deutsche ,kennzeichen werden anerkannt1 sonst werden die ,muster gekennzeichnet1 nachdem der ,reisende die ,wiederausfuhr in bestimmter ,frist erklrt hat4 7,frist nicht ber ein ,jahr47 ,die ,muster knnen ber ein anderes als das ,eingangsamt ausgefhrt werden4 ,die ,muster werden auf die ,uebereinstimmung geprft1 der ,zollbetrag wird alsdann zurckerstattet oder die ,sicherheit freigegeben4 ,serbien4 ,kaufleute1 ,fabrikanten1 ,gewerbetreibende knnen ,einkufe machen und ,bestellungen suchen1 oder einkaufen und ,bestellungen suchen lassen4 ,sie bedrfen nur der ,gewerbelegitimationskarte und sind von ,steuern befreit4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei4 ,als ,muster gelten ,musterkarten oder ,muster in ,abschnitten4 ,flssigkeiten gelten dann als ,muster1 wenn sie an ,gewicht #ej ,gramm nicht berschreiten4 ,fr ,warenmuster in festem ,zustande ist #cj ,gramm die ,gewichtsgrenze4 ,sonst mu der ,reisende den ,zollbetrag zahlen oder ihn hinterlegen4 ,die ,muster werden gekennzeichnet1 soweit das nicht bereits in ,deutschland geschehen ist4 ,der ,handlungsreisende bekommt eine ,bescheinigung1 in der alle ,muster und ihre ,kennzeichen aufgefhrt sind4 ,die ,bescheinigung enthlt auch den ,zollbetrag und bestimmt die ,frist zur ,ausfuhr4 ,sie darf nicht mehr als drei ,monate betragen4 ,fr die ,behandlung ist der ,stempel zu entrichten4 ,die ,ausfuhr kann ber jedes ,zollamt erfolgen4 ,nach festgestellter ,uebereinstimmung wird der ,zoll oder die ,sicherheit zurckerstattet4 ,spanien4 ,deutsche ,kaufleute1 ,fabrikanten oder ,gewerbetreibende sind berechtigt1 ,waren einzukaufen und ,bestellungen auf ,waren zu suchen4 ,sie knnen damit ,reisende betrauen4 ,legitimation4 ,der ,reisende bedarf der ,gewerbelegitimationskarte und eines ,ausweises4 ,steuer4 ,der ,reisende hat eine ,steuer durch ,lsung des ,ausweises zu entrichten4 ,die ,steuer betrgt fr ,reisende1 die ,edelsteine1 ,gold- oder ,silberwaren im ,muster mit sich fhren1 #aij ,pes41 fr andere ,reisende1 die ,waren kaufen oder ,bestellungen suchen1 #aeb ,pes4 7#a ,pes4 #j4hj ,mk474 ,von der ,steuer sind ,reisende befreit1 die in ,spanien aus dem ,einkommen ihrer ,reisettigkeit ,einkommensteuern zahlen und nur fr ein ,haus ttig sind4 ,die ,mustereinfuhr ist zollfrei1 vorausgesetzt1 da sich aus dem ,zustand der ,muster ergibt1 da sie keinen ,gebrauchs- oder ,handelswert haben4 ,auch die ,koffer sind zollfrei4 ,zollfrei sind auch ,muster von ,geweben1 ,filzen1 ,tapeten1 die ber die ,kette nicht mehr als #dj cm messen4 ,stckbreite drfen sie dagegen haben4 ,grere ,muster sind nur dann zollfrei1 wenn sie in ,entfernungen von je #bj cm durch ,einschnitte unbrauchbar gemacht werden4 ,wachstuchmuster sind zollfrei1 wenn sie nicht ber #ae cm1 ,metallkabel-1 ,leisten-1 ,gesimsmuster1 wenn sie nicht ber #h cm messen4 ,weine sind zollfrei in ,behltern1 die nicht ber #e ,deziliter ,inhalt haben4 ,alle brigen ,waren bedrfen der ,zollhinterlegung4 ,sie knnen nur bei bestimmten ,zollmtern eingefhrt werden und nicht auf lngere als einjhrige ,dauer4 ,zugelassen sind nur ,reisende aus ,lndern1 die im ,handelsvertrag mit ,spanien stehen oder ,spaniens ,reisenden die gleichen ,vergnstigungen gewhren4 ,in solchen ,fllen wird ein ,verzeichnis der ,muster angefertigt und die ,muster werden mit ,kennzeichen versehen4 ,die ,ausfuhr mu ber eines der bestimmten ,zollmter erfolgen4 ,nach einer ,prfung der ,muster und festgestellter ,uebereinstimmung mit dem ,freipa wird der ,zoll zurckgezahlt4 ,fr ,muster1 die fehlen1 ist der volle ,zoll zu entrichten2 ist das ,jahr abgelaufen1 so ist der ganze ,zollbetrag verfallen4 ,trkei4 ,die ,kaufleute1 ,fabrikanten1 ,gewerbetreibenden und deren ,reisenden unterliegen keinerlei einschrnkenden ,bestimmungen4 ,legitimation ist nicht erforderlich4 ,die ,reisenden bedrfen nur eines ,passes4 ,der ,pa mu beim ,eintritt in die ,trkei und beim ,verlassen des ,landes visiert werden4 ,fr die ,inlandsreise bedarf der ,reisende eines besonderen ,passes 7,teskireh74 ,um ihn zu bekommen1 lt sich der ,reisende auf dem deutschen ,konsulat nach ,vorlegung seines ,passes einen ,antrag ausfertigen4 ,dafr wird eine kleine ,gebhr erhoben4 ,die ,zivilbehrde stellt sodann das ,teskireh aus4 ,das ,teskireh bedarf des ,visums beim ,betreten und beim ,verlassen eines ,hafenortes4 ,die ,formalitten werden am besten durch den ,gasthausbesitzer erfllt4 ,steuern werden nicht erhoben4 ,fr die ,muster ist ein ,einfuhrzoll zu hinterlegen1 der #h ,prozent des ,wertes betrgt4 #g ,prozent werden bei der ,ausfuhr wieder zurckgezahlt1 wenn die blichen ,bedingungen erfllt sind4 ,fr ,gold- und ,silberwaren bestehen bestimmte ,zollstze1 der ,zollbetrag wird nicht zurckgegeben4 ,um die ,vergnstigung der ,mustereinfuhr in ,anspruch zu nehmen1 mu der ,reisende zwei ,deklarationen ausfertigen4 ,eine bekommt er zurck4 ,darauf wird der ,gesamtwert geschtzt und der ,zoll dafr erhoben4 ,die ,waren werden gekennzeichnet und dann fr ihre ,zwecke freigegeben4 ,fr jede ,plombe ist eine ,gebhr von #aj ,para zu entrichten4 ,bei der ,ausfuhr ist die ,bescheinigung mit der abgestempelten ,erklrung vorzulegen4 ,nach erfolgter ,prfung der ,uebereinstimmung werden #g ,prozent des ,wertes zurckerstattet1 vorausgesetzt1 da die ,frist von sechs ,monaten nicht berschritten ist4 ,ist das ,ausstellungsdatum der ,erklrung oder ,bescheinigung radiert oder sonst verndert1 so wird nichts zurckvergtet4 ,muster ohne jeden ,handels- und ,gebrauchswert sind nicht dem ,zoll unterworfen4 ,ein ,schluwort an die ,auslandsreisenden4 ,der ,auslandsreisende1 der nicht bereits lnger ,land und ,leute kennt1 der nicht fr eine eingefhrte ,firma mit fester ,kundschaft ttig ist1 kann im ,auslande leicht mehr als nur gute ,geschfte machen4 ,kredit im ,ausland4 ,er kann sehr gute ,geschfte machen1 wenn er nur nachgiebig im ,kreditgeben ist4 ,da liegt aber gerade die ,gefahr6 ,weniger gro ist diese in den nordischen ,lndern1 weniger gro in ,frankreich1 ,oesterreich und dem nrdlichen ,ungarn4 ,je mehr der ,reisende aber nach ,sden kommt1 je mehr er hineindringen mu in das ,sprachengemisch slavischer ,vlkerschaften1 um so vorsichtiger mu er werden4 ,die ,balkanhalbinsel sei seiner besonderen ,vorsicht empfohlen4 ,der ,reisende soll nicht sagen1 da er ber alle ,schwierigkeiten erhaben ist1 wenn er die ,sprache gut beherrscht und wirklich ,land und ,leute kennt4 ,die politische ,unsicherheit in den slavischen und den ,balkan-,staaten kann heute ein ,geschft ruinieren1 das gestern noch leidlich gut war4 ,von solchen drohenden ,wolken wird man aber nicht unterrichtet durch gelegentliche ,besuche1 auch nicht durch grndliche ,kenntnis des ,landes4 ,hier kann nur eine ,vertrauensperson am ,orte vor schweren ,schaden bewahren4 ,ein deutscher ,agent1 eine deutsche ,firma stellen die geeigneten ,vertrauenspersonen in der ,regel dar4 ,am besten wird bei ,auftrgen eine feste ,anzahlung vereinbart1 die bei ,erteilung des ,auftrages oder sptestens bei dem ,eintreffen der ,rechnung fllig ist4 ,der ,restbetrag mu fllig sein1 wenn der ,spediteur die ,ware bringt4 ,nur wo ganz sichere ,verhltnisse herrschen1 darf der ,reisende von diesem ,verfahren abweichen4 ,der ,auslandsreisende soll sich immer klar sein1 da er im fremden ,lande ist4 ,besonders dann1 wenn slavische ,frauenschnheiten oder feurige1 glutugige ,tchter der ,romanen ihn verlocken wollen4 ,mehr noch als daheim mu sich der ,reisende im ,ausland vor den ,schrzen und damit vor ,hndeln hten4 ,er wird sonst als ,auslnder -- auch vor ,gericht -- in neunzig von hundert ,fllen den ,krzeren ziehen4 ,grundstzliches4 ,der ,reisende darf nicht ,kritik ben an den ,einrichtungen des ,landes1 an dem ,patriotismus1 an der ,religion seiner ,bevlkerung4 ,kirchlichen ,bruchen wird er die ,achtung erweisen1 die der ,religion auch seiner ,mitmenschen zukommt4 ,besonders wird er das beachten1 wo kirchliche ,bruche etwa in der ,form von ,prozessionen in die ,oeffentlichkeit treten4 ,er wird das ,allerheiligste8 gren und der ,prozession seine ,achtung erweisen1 auch wenn er nicht gleich religis empfindet4 ,das ,versagen der ,achtung mu provozierend wirken und die ,taktlosigkeit wird von ,jung und ,alt1 ,vornehm und ,gering als solche empfunden4 ,der ,reisende mu den ,patriotismus des ,gastvolkes achten4 ,damit will ich nicht sagen1 da der ,reisende vergessen soll1 wer er ist4 ,es ist ein grundstzlicher ,irrtum1 anzunehmen1 da im ,ausland1 besonders bei ,vlkern1 die ein starkes ,zusammengehrigkeitsgefhl und eine groe nationale ,vergangenheit haben1 der ,mann sich ,achtung erringt1 der seine ,volkszugehrigkeit verbirgt oder verleugnet4 ,das ,gegenteil ist der ,fall4 ,der ,auslandsreisende ist nicht nur fr sein ,haus ttig1 er ist ,reisender eines deutschen ,hauses4 ,das legt ihm ,pflichten auf1 die ,takt und ,geschick erfordern4 ,nach ,bismarck sind unsere ,reisenden ,pioniere der deutschen ,kultur4 ,niemals wrde es ,bismarck eingefallen sein1 unsere ,reisenden zu ,chauvinisten erziehen zu wollen4 ,gewi wollte des ,reiches erster ,kanzler aber andererseits der ,welt nicht das ,schauspiel geboten wissen1 da deutsche ,reisende nationaler ,wrdelosigkeit geziehen werden knnten4 ,der deutsche ,reisende hat ,grund1 auf sein ,vaterland stolz zu sein4 ,ein ruhiger1 nicht aufdringlicher ,stolz in nationaler ,beziehung ist berall angebracht4 ,er ziert besonders den ,auslandsreisenden1 der sich in seinem ,kreise der ,verantwortung bewut ist1 die ihm die ,angehrigkeit zu einem groen und emporstrebenden ,volke auferlegt4 ,die kaufmnnische ,welt ist voll der ,bewunderung fr die kaufmnnische ,zuverlssigkeit unserer ,reisenden4 ,mchte sie zu dieser ,bewunderung auch die andere1 unserer nationalen ,zuverlssigkeit wegen1 gesellen knnen4 ,druck von ,gebrder ,ldeking1 ,hamburg