,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #aibb so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,fr ,zitate innerhalb wrtlicher ,rede wurden der besseren bersichtlickeit halber einfache ,anfhrungszeichen verwendet4 ,die ,namen der ,handelnden werden in der ,regel in gesperrter ,schrift dargestellt1 berwiegend in ,zusammenhang mit der wrtlichen ,rede1 allerdings wird dies nicht einheitlich so gehandhabt4 ,der bersichtlichkeit halber wurde das ,inhaltsverzeichnis vom ,bearbeiter an den ,anfang des ,texts verschoben4 ,das ,original wurde in ,frakturschrift gesetzt2 besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,illustration3 ,johann ,bunyan4 ,pilgerreise zur seligen ,ewigkeit von ,johann ,bunyan4 ,nebst kurzer ,lebensbeschreibung des ,verfassers4 ,illustration ,mit #ae ,originalzeichnungen von ,h4 ,barmfhr4 ,illustration ,verlag der ,st4-,johannis-,druckerei1 ,dinglingen 7,baden74 ,st4-,johannis-,druckerei1 ,dinglingen 7,baden74 #aibb4 ,inhalt4 ,i4 ,teil4 ,seite ,aus ,bunyans ,leben #e #a4 ,der ,weg zur engen ,pforte #be #b4 ,der ,weg zum ,frieden #dc #c4 ,der ,berg der ,beschwerde #fj #d4 ,das ,tal der ,demut und der ,todesschatten #gi #e4 ,ein treuer ,gefhrte und ein frmmelnder ,schwtzer #ij #f4 ,der ,markt der ,eitelkeit und die ,treue bis in den ,tod #aji #g4 ,ein neuer ,begleiter und die ,gefahren an der ,silbergrube #abb #h4 ,nach groer ,freude eine schwere ,verirrung #acd #i4 ,bei den ,hirten auf den lieblichen ,bergen #add #aj4 ,die ,geschichte von ,kleinglaube #adi #aa4 ,durch einen falschen ,apostel betrt4 ber den bezauberten ,grund #aei #ab4 ,durch die ,fluten der letzten ,trbsal und ,eingang in die himmlische ,stadt #aha ,,ii4 ,teil4 #a4 ,christin schickt sich zur ,pilgerreise an #aic #b4 ,wer da anklopft1 dem wird aufgetan #bjf #c4 ,in ,anfechtung und im ,hause des ,auslegers #bae #d4 ,belehrungen und ,erfahrungen unter dem ,geleit eines treuen ,fhrers #bca #e4 ,der ,aufenthalt im ,palast ,prachtvoll #bdb #f4 ,im ,tal der ,demut und der ,todesschatten #bei #g4 ,redlich1 ein treuer ,mitpilger #bga #h4 ,in der ,herberge des ,gajus und auf dem ,eitelkeitsmarkt #bhd #i4 ,die ,zerstrung der ,zweifelsburg und auf den lieblichen ,bergen #cjc #aj4 ber den bezauberten ,grund und der ,abruf aus dieser ,welt #cai ,illustration ,illustration ,aus ,bunyans ,leben4 ,das ,jahr #afbh1 in dem ,johann ,bunyan geboren wurde1 war ein sehr bewegtes4 ,whrend auf dem ,festland katholische und protestantische ,frsten und ,vlker einander bekmpften1 begann in ,england eine ,bewegung der strengprotestantischen und republikanischen ,partei gegen das ,staatskirchentum1 das noch viel ,katholisches beibehalten hatte1 und gegen die knigliche ,willkrherrschaft4 ,die ,wellen dieser kirchlichen und politischen ,strme werden wir im folgenden auch in ,bunyans ,lebensschifflein schlagen sehen4 ,die ,revolution und ihre ,folgen spiegeln sich gewissermaen in den ,strmen seines innern und uern ,lebens wider4 ,johann ,bunyan war der ,sohn sehr armer ,eltern4 ,sein ,vater1 ,thomas ,bunyan1 war ein herumziehender ,kesselflicker und ,pfannenschmied1 bewohnte jedoch in dem ,drfchen ,elstow1 unweit der ,stadt ,bedford im ,herzen von ,england1 eine armselige ,htte4 ,die ,mutter hie ,margarete geb4 ,bentley und stammte ebenfalls aus ,elstow4 ,von seinen ,brdern ist uns nichts ,nheres aufbehalten4 ,eine sorgfltige ,erziehung hat ,johann nicht genossen2 doch erkennt es der ,sohn dankbar an1 da seine ,eltern ihn nach ,bedford zur ,schule schickten1 damit er lesen und schreiben lernte1 um spter dem ,vater in seinem ,handwerk behilflich zu sein4 ,im brigen wuchs er auf in der ,ausgelassenheit und ,roheit einer zuchtlosen ,jugend1 wobei das in der ,schule ,gelernte bald vergessen wurde4 ,in dieser ,zeit scheint er nicht nur der ,verfhrte1 sondern der ,rdelsfhrer seiner ,altersgenossen in allen tollen ,streichen1 wie ,beraubung der ,obstgrten und ,wilddieberei1 gewesen zu sein1 die ihm ffentliche ,strafe zuzogen4 ,er selbst schildert sein damaliges ,leben mit folgenden ,worten3 ,was mein natrliches ,leben angeht1 so war es in jener ,zeit1 da ich ohne ,gott in der ,welt lebte1 in der ,tat nach dem ,lauf dieser ,welt und nach dem ,geist1 der zu dieser ,zeit sein ,werk hat in den ,kindern des ,unglaubens4 ,es war meine ,freude1 vom ,teufel gefangen zu sein zu seinem ,willen4 ,ich war voll aller ,ungerechtigkeit1 welche auch so krftig wirkte1 beides1 in meinem ,herzen und ,leben1 da ich von ,kind auf nur wenige meinesgleichen im ,fluchen1 ,schwren1 ,lgen und ,lstern des heiligen ,namens ,gottes hatte48 ,doch auch in dieser ,zeit der grten ,entfernung von ,gott waren religise ,gefhle in ihm nicht ganz erstorben1 und seine ,snden bereiteten ihm je und je ,gewissensbisse4 ,schon in seinem zehnten ,lebensjahr wurde er von schreckhaften ,trumen und von dem ,gedanken an die ,qualen der ,hlle bengstigt4 ,diese ,bilder beunruhigten ihn oft mitten in seinen ,spielen und unter seinen ,kameraden so sehr1 da er ganz niedergeschlagen war4 ,zu einer ,sinnesnderung kam es indessen nicht1 im ,gegenteil suchte er diese ,eindrcke zu betuben und sich nur noch mehr seinen ,lustbarkeiten hinzugeben4 -- ,wie er sich in dieser ,zeit zum ,worte ,gottes verhielt1 sagt er selbst3 ,in diesen ,tagen waren mir die ,gedanken an geistliche ,dinge sehr verdrielich4 ,ich konnte es selbst nicht leiden noch ertragen1 da andre sie hegten4 ,sah ich ,leute in christlichen ,bchern lesen1 so fhlte ich mich in ihrer ,gesellschaft wie in einem ,gefngnis48 ,an ,bewahrungen1 die ihn aus seinem ,schlummer htten aufwecken sollen1 lie es ,gott auch nicht fehlen4 ,zweimal war er dem ,ertrinken nahe1 das eine ,mal im ,ouseflu bei ,bedford1 das andre ,mal in einer ,meeresbucht4 ,in seiner ,tollkhnheit schlug er eines ,tages eine ,otter1 die ber den ,weg glitt2 da sie nun betubt war1 ri er ihr mit dem ,stock den ,rachen auf und brach ihr mit bloer ,hand die ,giftzhne aus1 ohne eine ,verletzung davonzutragen4 ,diese ,barmherzigkeit ,gottes machte damals zwar wenig ,eindruck auf ihn1 weckte jedoch in ihm das ,gefhl1 da er nicht vllig von ,gott dahingegeben sei4 ,mit ungefhr #ag ,jahren lie er sich als ,soldat anwerben und diente1 wie es scheint1 in der ,parlamentsarmee1 die im ,kampfe stand gegen ,karl ,i4 aus dem ,geschlecht der ,stuart4 ,bei der ,belagerung von ,leicester durfte er wieder offensichtlich die schtzende ,hand ,gottes ber sich erfahren4 ,er sollte nmlich eines ,tages an einer gefahrvollen ,stelle ,schildwache stehen1 da bat ihn ein ,kamerad dringend1 an seiner ,statt den ,posten beziehen zu drfen1 und kurz nach der ,ablsung wurde dieser von einer ,kugel gettet4 ,aber auch diese wunderbare ,erhaltung seines ,lebens lie den jungen ,bunyan damals noch gleichgltig und kalt4 ,bald darauf trat er aus dem ,heeresdienst aus und kehrte in seine ,heimat zurck1 ohne im geringsten sein ,leben zu ndern4 ,vielmehr vernachlssigte er seinen ,beruf und kam nach und nach in drckende ,armut4 ,um diese ,zeit1 er war nun etwa #bj ,jahre alt1 verheiratete er sich auf den ,rat seiner ,freunde1 welche meinten1 da diese ,vernderung eine gnstige ,wirkung auf seinen bisherigen ,lebenswandel ausben wrde4 ,seine ,frau war ein armes ,waisenmdchen1 so arm1 da sie ihm an irdischem ,gut nichts weiter ins ,haus brachte als eine ,schssel und einen ,lffel4 ,doch besa sie auch noch zwei ,bcher3 ,des gemeinen ,mannes ,fupfad zum ,himmel8 und ,die bung in der ,gottseligkeit81 welche ihr gottseliger ,vater ihr bei seinem ,tode hinterlassen hatte4 ,in diesen beiden ,bchern pflegte er dann und wann mit ihr zu lesen und fand darin manches1 was ihm wohlgefiel4 ,seine ,frau erzhlte ihm auch oft von ihrem frommen ,vater und wie er das ,laster sowohl in seinem ,hause als unter seinen ,nachbarn getadelt und andre davor gewarnt habe und wie heilig und rechtschaffen er in ,worten und ,werken gewesen sei4 ,diese ,bcher und die ,ermahnungen seiner ,frau wirkten doch so weit auf sein ,herz1 da er sich bemhte1 wenigstens die uern ,gebruche der ,religion zu beobachten4 ,daher ging er ,sonntags zweimal in die ,kirche und konnte auch ganz andchtig singen und beten1 wie es die andern taten4 ,kaum war aber der ,gottesdienst vorbei1 so nahmen ihn die ,spiele auf dem ,rasenplatz wieder vllig in ,anspruch4 ,unter den lustigen ,gesellen war er bei ,tanz und ,spiel wie immer der erste4 ,nachdrcklicher schlug an sein ,gewissen eine ,predigt ber die ,sonntagsfeier und ,sonntagsentheiligung4 ,es kam ihm vor1 als ob der ,geistliche gerade gegen ihn gepredigt htte4 ,noch nie hatte er so deutlich gefhlt1 was ,sndenschuld ist2 er ging aus der ,predigt nach ,hause mit einer schweren ,last auf dem ,gemt4 ,doch auch dieser ,eindruck ging bald vorber und wurde von seinem alten ,leichtsinn verdrngt4 ,noch am selben ,tag wurde er aus demselben aufgeschreckt1 denn eine ,stimme vom ,himmel schien ihm zuzurufen3 ,willst du deine ,snden verlassen und in den ,himmel oder deine ,snden behalten und in die ,hlle fahren88 ,hierber auerordentlich erstaunt1 blickte er zum ,himmel empor1 und es war ihm1 wie er selbst berichtet1 als ob der ,herr ,jesus sehr unwillig auf ihn herniederschaute4 ,aber ,bunyan verschlo seine ,augen dem ,licht1 und nachdem er zu dem ,schlu gekommen war1 fr ihn sei die ,gnadenzeit vorbei1 entschlo er sich1 das ,glck dieser ,welt und die ,lust der ,snde in vollen ,zgen weiter zu genieen4 ,so finden wir ihn denn etwa einen ,monat spter fluchend und schwrend an dem ,fenster einer ,nachbarin4 ,diese ,frau1 die selbst in einem schlechten ,ruf stand1 wies ihn ernstlich darber zurecht und sagte1 er fluche so frchterlich1 da sie zittere1 ihn anzuhren2 er sei der gottloseste ,flucher1 den sie in ihrem ,leben gesehen habe1 und er werde noch die ganze ,jugend des ,dorfes verderben4 -- ,was viele ,predigten nicht vermocht htten1 das bewirkte die ,strafrede dieser ,frau4 ,tief beschmt schlug er die ,augen nieder2 er wnschte wieder ein kleines ,kind zu werden1 da sein ,vater ihn reden lehren knnte1 ohne zu fluchen4 ,von dieser ,zeit an hrte er auf zu fluchen4 ,bald darauf wurde er mit einem frommen ,mann bekannt1 der ihn auf die ,heilige ,schrift hinwies4 ,bunyan fing nun an1 die ,bibel zu lesen1 in welcher ihn hauptschlich das ,geschichtliche anzog1 whrend z4 ,b4 die apostolischen ,briefe fr sein ,verstndnis noch ein ,buch waren mit sieben ,siegeln4 ,so begann er denn wirklich1 sein ,leben zu bessern und nach den ,geboten ,gottes zu leben1 und es tat ihm leid1 wenn er es nicht getan4 ,selbst das ,tanzen1 von jeher sein ,lieblingsvergngen1 vermochte er nach und nach aufzugeben4 ,auf diese ,weise beruhigte er sich und glaubte ,gott zu gefallen4 ,die ,vernderung in ,bunyans ,leben fiel auch den ,nachbarn auf4 ,sie hielten ihn fr einen wahrhaft frommen ,menschen4 ,dieses ,urteil der ,leute schmeichelte ihm1 und er war stolz auf seine ,frmmigkeit4 ,illustration3 ,bunyan nhert sich den ,frauen1 um zuzuhren4 ,whrend ,bunyan in diesem selbstzufriedenen und selbstgerechten ,sinn dahinlebte1 fhrte ihn eines ,tages sein ,beruf nach ,bedford2 da sah er in einer der ,straen dieser ,stadt drei oder vier ,frauen1 welche sich ber gttliche ,dinge unterhielten4 ,er1 der gern ber religise ,dinge schwatzte1 aber wohl auch von einem unbewuten ,bedrfnis getrieben1 nherte sich diesen ,frauen1 um zuzuhren4 ,sie sprachen von dem ,werk ,gottes in ihren ,herzen1 von der neuen ,geburt und wie sie von ihrem natrlichen ,elend berzeugt worden seien4 ,sie erzhlten einander1 wie der ,herr ihre ,seelen heimgesucht1 mit welchen ,trostesworten und ,verheiungen ,er sie erfrischt habe4 ,sie sagten auch1 welche ,anfechtungen des ,teufels sie erfahren und wie sie unter seinen ,anlufen erhalten geblieben seien4 ,sie sprachen von dem noch immer in ihrem ,herzen steckenden ,kleinglauben und sndlichen ,wesen1 von dem ,hang zur ,eigengerechtigkeit1 welche sie als unzulnglich und unrein verwarfen4 -- ,dies waren nun freilich fr unsern ,bunyan unbekannte ,dinge4 ,aber ein ,stachel davon blieb in seinem ,herzen zurck4 ,es ward ihm bewut1 da ihm bei aller seiner vermeintlichen und gutgemeinten ,frmmigkeit die ,notwendigkeit1 von neuem geboren zu werden1 nie eingefallen war und da er weder von dem ,troste ,gottes noch von der ,betrglichkeit seines eigenen ,herzens etwas wute4 ,er ging wieder an sein ,geschft4 ,die ,worte jener ,frauen gingen ihm so sehr zu ,herzen1 weil sie ihn nicht nur davon berzeugten1 da ihm die ,merkmale eines wahrhaft frommen ,menschen fehlten1 sondern weil er erkannte1 wie glckselig der ,zustand desjenigen sein msse1 der diese ,merkmale habe4 ,es ward ihm daher ,bedrfnis1 seine ,schritte wieder dorthin zu lenken1 und je mehr er dies tat1 desto klarer wurde er sich ber seinen wirklichen ,seelenzustand4 ,mit einer wahren ,begierde las er nun die ,bibel4 ,besonders waren es die ,briefe des ,apostels ,paulus1 die ,gegenstand seines eifrigsten ,forschens wurden4 ,das vornehmste ,ziel1 nach dem er strebte1 war das ,heil seiner ,seele4 ,darauf war sein ,sinn so ernstlich gerichtet1 da weder ,vergngungen noch ,vorteile noch berredungen oder ,drohungen ihn wieder davon abzuziehen vermochten4 ,gerade in dieser ,zeit des ,suchens nach ,licht und ,wahrheit geriet er in eine groe ,gefahr dadurch1 da er mit den ,angehrigen einer ,sekte1 ,ranters genannt1 in ,berhrung kam1 welche ber alles ,gesetz und ,gebot hinaus zu sein meinten und die ,freiheit des ,fleisches predigten4 ,aber ,gott erhielt ihn in ,seiner ,furcht und lie ihn solche verfhrerischen ,grundstze nicht annehmen4 ,trotz seines ernstlichen ,suchens und ,betens gingen noch etwa zwei ,jahre darber hin1 bis er endlich zum ,frieden kam4 ,doch es wrde zu weit fhren1 ber all die ,kmpfe und ,versuchungen ausfhrlich zu berichten1 die er zu bestehen hatte4 ,es stiegen ,befrchtungen in bezug auf die ,gnadenwahl in ihm auf1 oder da der ,tag des ,heils fr ihn schon vorbei sein knnte4 ,verkehrte ,auffassung gewisser ,bibelstellen und gotteslsterliche ,eingebung des bsen ,feindes qulten und verwirrten ihn so sehr1 da er sich zeitweise wie in einem ,zustand der ,verzweiflung befand4 ,auch jetzt wieder waren es jene edlen ,frauen1 die sich seiner liebreich annahmen und ihn mit ihrem ,seelsorger ,johann ,gifford1 dem ,baptistenprediger in ,bedford1 in ,verbindung brachten4 ,gifford war selbst einen hnlichen ,weg von ,snden und ,verirrungen und schmerzlichen ,kmpfen gefhrt worden und hatte endlich den ,frieden gefunden4 ,um so mehr war er der ,mann1 der ,bunyan verstehen und ihm als ,ratgeber dienen konnte4 ,was er nebst ,gott diesem treuen ,zeugen zu danken hatte1 das zeigt er uns in seiner ,pilgerreise81 wo er dem christlichen ,wandersmann den ,evangelisten8 als ,ratgeber und ,leiter beigesellt hat4 ,noch ein andres ,mittel diente zu seiner ,aufrichtung3 ,bunyan hatte ein ,verlangen1 die ,erfahrung irgendeines gottseligen ,mannes der ,vergangenheit zu lesen4 ,nun fgte es ,gott1 da ihm nach einiger ,zeit ein ,buch von ,martin ,luther in die ,hnde kam2 es war seine ,erklrung des ,briefes an die ,galater84 ,bunyan fand in diesem ,buch seine eigene ,lage und ,erfahrung so ausfhrlich und grndlich behandelt1 als ob dasselbe aus seinem ,herzen geschrieben worden wre4 ,er fand1 da ,luther da sehr ernstlich von den ,versuchungen und ihrer ,entstehung1 von ,anfechtungen zur ,hoffnungslosigkeit1 zur ,lsterung usw4 handle und zeige1 wie sowohl das ,gesetz ,moses als auch der ,teufel1 der ,tod und die ,hlle die ,hand dabei im ,spiel htten4 ,dieses ,buch dnkte ihn nchst der ,heiligen ,schrift das passendste fr ein angefochtenes ,menschenkind zu sein4 ,bei alledem war er von seinen schweren ,anfechtungen noch nicht frei1 und wenn er auch eine ,zeitlang den ,frieden ,gottes in seinem ,herzen empfand1 so glich doch dieses bald darauf wieder einem bewegten ,meer4 ,aber zuletzt ging alles vorber1 und die ,sonne der ,gerechtigkeit ging in seiner ,seele auf4 ,jetzt fielen die ,fesseln in ,wirklichkeit von seinen ,fen2 er war von seiner ,trbsal und von seinen ,ketten erlst2 seine ,versuchungen verloren sich ebenfalls4 ,nun ging er frohlockend seinen ,weg1 indem er sich der ,gnade und ,liebe ,gottes erfreute4 ,bald darauf schlo er sich der ,baptistengemeinde in ,bedford an4 ,das war etwa ums ,jahr #afec1 als er ungefhr #be ,jahre alt war4 ,um diese ,zeit besserte sich auch ,bunyans ueres ,fortkommen2 er war nicht mehr in ,gefahr1 fr einen ,zigeuner gehalten zu werden1 sondern stand bald in groer ,achtung bei seinen ,mitbrgern4 ,seinen ,wohnsitz hatte er noch in seinem mit ,stroh bedeckten ,huschen in ,elstow1 wo ihm ,gott zwei ,kinder beschert hatte3 ,marie1 seine blinde ,tochter1 die er zrtlich liebte1 und ,elisabeth1 die eine im ,jahr #afej1 die andre im ,jahr #afed4 ,in ,johann ,gifford besa er einen geistesverwandten und einsichtsvollen ,lehrer1 und das war gut1 denn seine ,seelenkmpfe hatten noch nicht ihr volles ,ende erreicht4 ,geistliche und leibliche ,anfechtungen strmten immer wieder auf ihn ein4 ,indessen behielt die ,glaubenszuversicht endlich die ,oberhand4 ,der ,gemeinde kam es bald zum ,bewutsein1 da ,bunyan ,gaben besitze1 durch die er seinen ,mitmenschen zum ,segen werden knnte1 und sie ernannte ihn zu ihrem ,diakon oder ,armenpfleger4 ,nicht lange nachher wurde er von der ,gemeinde zum ,prediger oder ,evangelisten bestimmt4 ,mit der bernahme dieses ,amtes 7#afee7 vollzog sich auch seine bersiedlung nach ,bedford4 ,wie gering aber ,bunyan damals von sich selbst hielt1 sagte er mit folgenden ,worten3 ,ich konnte im ,anfang gar nicht glauben1 da es mglich sei1 da ,gott durch mich zu dem ,herzen eines ,menschen reden werde48 -- ,in den ersten ,zeiten seines ,predigtamts sprach er hauptschlich von dem ,verderben und dem ,fluch der ,snde4 ,dies konnte er um so besser1 als damals noch vielfach die ,schrecken des ,gesetzes und seine ,sndenschuld schwer auf seinem ,gewissen ruhten4 ,er bekennt selbst3 ,ich kann mit ,wahrheit und ohne ,verstellung sagen1 da wenn ich hinging zu predigen1 so ging ich voll ,schuldgefhl und ,schrecken1 selbst bis zur ,kanzeltr1 und da erst wurde mir die ,last abgenommen1 so da ich so lange im ,gemt frei war1 bis ich mein ,amt ausgerichtet hatte48 -- ,so fuhr er etwa zwei ,jahre lang fort4 ,danach wurde er mit dauerndem ,trost und ,frieden erfllt4 ,darum predigte er nun nicht mehr so sehr von den ,schrecken der ,snde und des ,gesetzes1 sondern suchte ,jesus ,christus in dem ,reichtum ,seiner erlsenden ,wirksamkeit und in ,seinen ,segnungen zu schildern2 denn ich predigte immer1 was ich erfahren hatte84 ,spter ward er besonders von dem ,geheimnis der ,vereinigung mit ,christus berzeugt1 darum erklrte er seinen ,zuhrern auch diesen ,teil der evangelischen ,wahrheit4 ,sein ,ruf als ,prediger erscholl bald in die umliegenden ,ortschaften1 so da von allen ,seiten ,hunderte herbeistrmten1 um ihn zu hren4 ,nebenbei setzte er sein ,handwerk als ,kesselflicker mit groem ,flei fort und war zu diesem ,zweck nicht selten auf der ,wanderschaft begriffen4 ,dabei predigte er1 wo ihm ,gelegenheit geboten wurde3 in ,wldern1 ,scheunen oder auf ,rasenpltzen1 zuweilen auch in einer ,kirche4 ,was fr eine ,macht von seiner ,predigt ausging1 zeigt uns folgendes ,beispiel3 ,eines ,tages sollte er in einer ,dorfkirche bei ,cambridge predigen4 ,unter ,cromwells ,protektorat durften auch die ,baptisten die ffentlichen ,kirchen bentzen4 ,eine groe ,schar ,zuhrer hatte sich schon auf dem ,kirchhof versammelt4 ,da ritt eben ein ,student vorber4 ,er sieht die ,menschenmenge und fragt1 was es da gebe4 ,man teilt ihm mit1 die ,leute wollten einen gewissen ,bunyan1 einen ,kesselflicker1 predigen hren4 ,das ist dem ,studenten interessant4 ,er steigt vom ,pferd1 gibt einem ,knaben sechs ,kreuzer1 da er ihm das ,pferd halte1 und sagt1 er msse des ,kesselflickers ,gewsche auch hren1 das gebe ja einen kstlichen ,spa4 ,er geht in die ,kirche4 ,aber das ,wort ,gottes aus dem ,munde des ,kesselflickers ergriff den jungen ,studenten so1 da er von da an jede ,gelegenheit bentzte1 ,bunyan zu hren1 und spter ein gesegneter ,prediger des ,evangeliums wurde4 ,illustration3 ,ernennung zum ,prediger4 ,fnf ,jahre lang hatte ,bunyan als ,laienprediger gewirkt4 ,unter der ,herrschaft ,oliver ,cromwells und seines ,sohnes ,richard hatte es fr ihn als ,baptist keine ,gefahr1 zu predigen1 wenn er auch die ,feindschaft mancher ,geistlichen reichlich zu fhlen bekam1 die mit bitterm ,neid verchtlich auf den neuen eifrigen ,prediger herabsahen und es ihrerseits an ,verleumdungen der schwrzesten ,art nicht fehlen lieen4 ,in diese ,zeit fllt auch der ,anfang seiner schriftstellerischen ,ttigkeit4 ,durch sein erstes ,bchlein1 das er schrieb3 ,beleuchtung einiger evangelischen ,wahrheiten8 geriet er jedoch in lange ,streitigkeiten mit den ,qukern1 die sich auch in ,bedford angesiedelt hatten4 ,am #bi4 ,mai #affj zog ,karl ,,ii41 der sich nach der ,enthauptung seines ,vaters1 des unglcklichen ,karl ,i41 nach ,frankreich geflchtet hatte1 wieder als ,knig in ,london ein4 ,noch whrend seiner ,verbannung zu ,breda in ,holland hatte er eine ,proklamation an das englische ,volk erlassen1 worin er versprach1 da die schwachen und zarten ,gewissen volle ,freiheit in der ,religionsbung haben sollten und da man niemand beunruhigen oder zur ,rede stellen werde wegen seiner von der ,staatskirche abweichenden ,religionsmeinungen1 sofern dieselben nicht den ,reichsfrieden stren84 ,aber die ,hoffnungen von religiser ,freiheit1 welche manche auf die ,wiederherstellung der ,monarchie gesetzt haben mochten1 gingen nicht in ,erfllung4 ,die alten ,strafgesetze gegen alle1 die sich nicht zur bischflichen ,kirche hielten1 traten wieder in ,kraft1 ja1 sie wurden sogar noch verschrft und durch neue vermehrt4 ,so konnten die ,versammlungen der ,baptisten nur noch im geheimen stattfinden1 und zwar oft in den ,stunden der ,nacht und an abgelegenen ,orten4 ,auch ,johann ,bunyan setzte mit groer ,treue seine gesegnete ,ttigkeit fort4 ,einmal soll er1 um nicht entdeckt zu werden1 als ,fuhrmann verkleidet in weiem ,kittel mit der ,peitsche in der ,hand nach einem ,dorf gefahren sein1 um in einer abgelegenen ,scheune das ,evangelium zu verkndigen4 ,eine ,zeitlang entgingen ,bunyan und seine ,freunde dem wachsamen ,auge der ,polizei4 ,illustration3 ,gefngnis zu ,bedford4 ,anfang ,oktober #affj erlie die in ,bedford versammelte ,behrde den ,befehl1 da beim ffentlichen ,gottesdienst die ,liturgie der ,kirche ,englands gelesen werden msse4 ,bunyan1 als ihr nicht angehrig1 dachte nicht daran1 da dieser ,erla auch ihn angehe2 es lag ihm fern1 demselben ,folge zu leisten4 ,da fand sich ein ,verrter1 der ihn bei der ,regierung anzeigte4 ,es war am #ab4 ,november1 da war er ersucht worden1 in dem benachbarten ,dorfe ,samsell zu predigen1 und er war im ,begriff1 ber das ,wort zu sprechen3 ,glaubst du an den ,sohn ,gottes8 7,joh4 #i1 #ce47 ,ein benachbarter ,friedensrichter hatte aber schon von der ,versammlung gehrt1 welche da abgehalten werden sollte4 ,bunyans ,freunde1 welche es vernommen1 rieten ihm1 die ,zeit zu bentzen und zu entfliehen4 ,bunyan aber dachte3 ,wenn ich fliehe1 was werden meine glaubensschwachen ,brder sagen8 ,werden sie nicht gleicherweise die ,flucht ergreifen8 ,werden sie nicht sagen1 ich habe ihnen bloe ,worte ohne ,werke gepredigt88 -- ,so war er denn entschlossen zu bleiben und sein ,amt auszurichten4 ,kaum aber hatte der ,gottesdienst begonnen1 so traten die ,gerichtsdiener herein mit dem ,haftbefehl4 ,auf seine ,bitte durfte ,bunyan noch einige ,worte an die ,gemeinde richten1 und dann wurde er ins ,gefngnis nach ,bedford abgefhrt4 ,im ,januar #affa fanden die vierteljhrlichen ,sitzungen des ,gerichtshofes statt4 ,die ,anklageakten1 welche hierauf gegen ,bunyan verfat und ihm vorgelesen wurden1 lauteten also3 ,da ,johann ,bunyan aus ,bedford1 ,landmann1 seit einiger ,zeit teuflischer- und verderblicherweise sich vom ffentlichen ,gottesdienst ferngehalten und dagegen ein gesetzwidriger ,versammlungshalter sei1 zur groen ,zertrennung und ,zerstrung der guten ,untertanen dieses ,knigreichs1 entgegen dem ,gesetz unsers souvernen ,herrn und ,knigs8 usw4 ,das ,verhr bewegte sich um die ,verpflichtung zum ,besuch des staatskirchlichen ,gottesdienstes1 um die englische ,liturgie und um ,bunyans ,befugnis zum ,predigen4 ,der ,angeklagte gab zu1 da er ,versammlungen gehalten habe1 um zu beten und zu ermahnen1 weigerte sich jedoch entschieden1 das ,versprechen abzulegen1 da er1 wenn in ,freiheit gesetzt1 nicht mehr predigen wolle4 ,der ,richter drang mit allerlei ,vorstellungen in ihn1 um ihn dazu zu bewegen1 aber umsonst4 ,nun denn18 sagte der ,richter1 so hre dein ,urteil3 ,du mut wieder zurck in dein ,gefngnis und dort noch weitere drei ,monate liegen2 und dann1 wenn du dich weigerst1 in die ,kirche 7d4 i4 die bischfliche ,staatskirche7 zu gehen und dem ,gottesdienst derselben beizuwohnen1 wie auch dein ,predigen zu lassen1 so steht dir ,landesverweisung in ,aussicht2 und solltest du dich dann ohne besondere ,erlaubnis des ,knigs im ,lande wieder sehen lassen1 so geht's dir an den ,hals48 ,bunyan antwortete3 ,ich habe nichts weiter zu sagen2 wenn ich heute aus dem ,gefngnis kme1 so wrde ich morgen wieder das ,evangelium predigen mit ,gottes ,hilfe48 ,nach ,ablauf der drei ,monate war ,bunyan nun sehr gespannt1 zu erfahren1 was aus ihm werden wrde4 ,er hatte schon die ,predigt vorbereitet1 die er bei seiner ,hinrichtung vor versammeltem ,volk zu halten gedachte4 ,es kam jedoch nicht so weit4 ,ebensowenig wagte man es1 ihn in die ,verbannung zu schicken2 aber zwlf ,jahre hindurch wurde er gefangengehalten4 ,das ,gefngnis stand auf der ,brcke1 welche ber den ,flu bei ,bedford fhrte4 ,es war eine unwirtliche ,behausung1 ein ,ort1 welchen ,bunyan selbst zu ,anfang seiner ,pilgerreise des ,christen8 eine ,hhle8 nennt4 ,aber eben dieses ,gefngnis ward durch ,bunyan ein ,haus der ,ermahnung und des ,trostes4 ,auer ihm waren noch viele andre um ihres ,bekenntnisses willen hier eingekerkert1 und er versumte es nicht1 sie zu unterweisen und mit ihnen zu beten4 ,auer den ,mitgefangenen kamen noch viele aus der ganzen ,umgegend herbei1 um ihn zu besuchen und sich von ihm in ihren ,zweifeln und mancherlei ,gewissensfragen geistlichen ,rat zu holen4 -- ,mochte auch seine ,haft keine strenge sein1 so drckte ihn doch die ,trennung von seiner zweiten ,gattin und seinen vier ,kindern besonders schwer4 ,seine erste ,frau war nach schwerer ,krankheit vor seiner ,verhaftung gestorben4 ,nicht imstande1 durch sein ,handwerk etwas zu verdienen1 lernte er ,litzen hkeln1 ,schnre und ,schnrgeflechte verfertigen1 die er an der ,tr seines ,gefngnisses verkaufen durfte1 wobei oft seine geliebte blinde ,tochter an seiner ,seite stand4 ,die ,stille seiner ,zelle bentzte er auch1 um sich vollends in ,wort und ,geist der ,heiligen ,schrift zu vertiefen2 von hier aus sind seine wichtigsten ,schriften hervorgegangen4 ,seine dichterischen ,gefngnisbetrachtungen1 seine unter dem ,titel3 berschwengliche ,gnade8 verfate ,lebensbeschreibung1 sein ,glaubensbekenntnis und insonderheit ,die ,pilgerreise des ,christen8 haben diesen ,ursprung4 ,viele andre ,bcher wurden von ,bunyan whrend seiner ,gefangenschaft geschrieben1 und alle seine schriftstellerischen ,werke zusammen umfassen nicht weniger als #fj grere und kleinere ,bnde4 ,auf diese ,weise konnte er als ,gefangener eine viel weitere ,wirksamkeit gewinnen1 als er vorher in seiner ,freiheit durch sein ,predigen hatte ausben knnen4 ,illustration3 ,bunyan als ,schriftsteller im ,gefngnis zu ,bedford4 ,der ,herr gab ihm auch solche ,gunst in den ,augen des ,gefngniswrters1 da dieser ihm eine ,zeitlang viel ,freiheit lie4 ,er durfte bei seiner ,familie sein und zuweilen sogar in den umliegenden ,drfern und ,wldern predigen4 ,man sagt1 da viele der ,baptistengemeinden in der ,umgegend von ,bedford ihre ,entstehung seinen damaligen mitternchtlichen ,predigten verdanken4 ,im ,jahr #afff kam er1 da er fr kurze ,zeit in ,freiheit gesetzt ward1 bis nach ,london4 ,aber eines ,tages wurde er1 eben im ,begriff1 eine ,versammlung zu halten1 als ein ,gegner der ,staatskirche wiederum festgenommen und in strengere ,haft zurckgefhrt4 ,diese ,strenge aber lie allmhlich wieder nach1 so da er ,monate hindurch regelmig die ,versammlungen seiner ,brder in ,bedford besuchen konnte1 ja er wurde sogar im ,oktober #afga1 da er noch im ,gefngnis war1 zum ,prediger der ,baptistenkirche in ,bedford gewhlt4 ,seine ftere ,abwesenheit kam indes zu den ,ohren der ihn verfolgenden ,geistlichen4 ,von ,london wurde ein ,beamter nach ,bedford entsandt1 der sich von der ,wahrheit jener ,gerchte berzeugen sollte4 ,mitten in der ,nacht meldete sich dieser beim ,gefngniswrter1 um seine ,untersuchung vorzunehmen4 ,in derselben ,nacht befand sich ,bunyan bei seiner ,familie1 war aber so unruhig1 da er nicht schlafen konnte1 und sagte deshalb zu seiner ,frau1 er msse sogleich zurckkehren4 ,er tat es auch1 und der ,kerkermeister war sehr unzufrieden1 da er zu einer solch ungelegenen ,zeit zurckkam4 ,kurz darauf erschien der ,beamte und fragte3 ,sind alle ,gefangenen gut verwahrt88 ,ja48 ,ist ,johann ,bunyan in seiner ,zelle88 ,ja48 ,ich wnsche ihn zu sehen48 ,er wurde gerufen1 erschien1 und alles war recht4 ,nachdem der ,beamte das ,gefngnis verlassen hatte1 sagte der ,wrter zu ,bunyan3 ,ihr mget ausgehen1 wann es ,euch beliebt1 denn ,ihr wit besser1 wann ,ihr zurckkommen mt1 als ich es ,euch sagen kann48 ,endlich erlie ,karl ,,ii4 im ,jahr #afgb die sogenannte ,indulgenzakte1 welche den ,dissenters ,befreiung aus dem ,gefngnis und fr ihre ,privatversammlungen ,duldung gewhrte4 ,die nhern ,umstnde1 denen ,bunyan seine ,freiheit verdankte1 sind erst in neuerer ,zeit bekannt geworden4 ,in der ,schlacht bei ,worcester1 in welcher das schottische ,heer durch ,cromwell beinahe aufgerieben worden und ,karl ,,ii41 damals noch ,kronprtendent1 in persnliche ,lebensgefahr geraten war1 hatte derselbe nach vierzigtgiger ,flucht endlich einen ,mann gefunden1 der ihn auf den ,schultern in ein ,boot rettete2 dies war ein ,quker4 ,zwanzig ,jahre spter erschien dieser ,quker vor dem ,knig1 der ihn sogleich wieder erkannte und ihm seine ,verwunderung bezeugte1 da er niemals bei ihm um eine ,belohnung eingekommen sei4 ,der ,quker gedachte der ,tausende seiner ,glaubensgenossen1 die in den ,gefngnissen schmachteten1 und bat fr sie2 doch nicht fr sie allein1 sondern auch fr die andern1 die um ihres ,gewissens willen verfolgt waren4 ,der ,name ,bunyan wurde mit genannt4 ,karl ,,ii41 welcher bei all seinen ,fehlern doch ein dankbares ,herz hatte1 lie eine ,verordnung ausgehen1 durch welche die gefangenen ,dissenters1 welche sich keiner politischen ,vergehen schuldig gemacht hatten1 in ,freiheit gesetzt wurden4 ,diese ,verordnung trug das ,datum vom #ae4 ,mrz #afgb4 ,als ,bunyan das ,gefngnis von ,bedford verlie1 war er #dd ,jahre alt4 ,zum ersten1 was er nach seiner ,befreiung tat1 gehrte ein ,gesuch an die ,behrde um ungehinderte ,predigt und freie ,versammlungssttten in der ,grafschaft ,bedford und den benachbarten ,grafschaften4 ,seinen ,bemhungen verdankten #be ,prediger ihre ,anstellung1 #ca ,versammlungssttten ihre ungestrte ,bentzung4 ,als ,seelsorger ging er unermdlich den einzelnen nach und hielt hin und her ,erbauungsstunden4 ,auch seine ,feder war bald wieder in voller ,ttigkeit1 und er schrieb ,werke1 durch die sein ,gedchtnis im ,segen bleibt4 berhaupt suchte er das ,reich ,christi zu frdern1 soviel er nur vermochte1 und von den ,baptistengemeinden seiner ,gegend1 deren ,leiter er nun eigentlich war1 erhielt er den ,ehrennamen ,bischof ,bunyan84 ,dieser ,bischof hielt es nicht unter seiner ,wrde1 sein frheres ,handwerk bis an sein ,lebensende fortzufhren4 ,er blieb auch in seiner bescheidenen ,wohnung4 ,sein ,studierzimmer war kaum grer als seine ,gefngniszelle4 ,ein ,schuppen hinter dem ,haus diente ihm als ,werkstatt4 ,bunyans ,ruf nahm immer zu4 ,auf seinen ,wanderpredigten kam er auch jhrlich einmal nach ,london4 ,dort wurden seine ,predigten so hoch geschtzt1 da zu einer ,morgenandacht um #g ,uhr sich einmal an einem ,werktag mitten im ,winter mehr als #abjj ,zuhrer einstellten4 ,ein andermal1 an einem ,sonntag1 hatten sich mehr als #cjjj ,personen eingefunden2 viele muten wegen ,platzmangel wieder umkehren4 ,unter denen1 die zu seinen ,predigten herbeistrmten1 fand man ,hohe und ,niedrige1 ,gelehrte und ,ungelehrte4 ,der berhmte ,theologe ,dr4 ,johann ,owen1 der schon unter ,cromwell in hohem ,ansehen gestanden hatte1 setzte sich1 sooft er ,gelegenheit hatte1 gern zu den ,fen des ungelehrten1 aber beredten ,kesselflickers1 um seinen glhenden1 herzergreifenden ,ansprachen zu lauschen4 ,als ,knig ,karl ,,ii4 dies hrte1 fragte er den gelehrten ,doktor1 wie doch ein ,mann von seiner hohen ,bildung und groen ,gelehrsamkeit sich herablassen knne1 einen ,kesselflicker predigen zu hren4 ,darauf erwiderte ,owen3 ,knigliche ,majestt1 wenn ich des ,kesselflickers ,predigtgabe bekommen knnte1 wollte ich gern all meine ,gelehrsamkeit dagegen eintauschen48 ,mehr als einmal wurde ,bunyan gebeten1 sich in der ,weltstadt dauernd niederzulassen4 ,doch weder die ,aussicht auf ein greres ,arbeitsfeld noch viel weniger auf ein hheres ,einkommen konnten ihn bestimmen1 seine ,bedforder ,gemeinde zu verlassen4 ,nach ,jahr und ,tag regten sich auch die alten ,feinde wieder4 ,ja1 sie brachten es dahin1 da ,bunyan noch einmal ins ,gefngnis mute2 diesmal jedoch nur auf sechs ,monate4 ,durch ,vermittlung angesehener ,mnner1 des ,dr4 ,owen1 des berhmten ,kaplans ,cromwell und des ,bischofs von ,lincoln1 wurde er befreit4 ,ob ,bunyan den #a4 ,teil seiner ,pilgerreise8 whrend dieser oder der #ab;jhrigen ,gefangenschaft geschrieben hat1 ist ungewi2 in ,druck kam er erst im ,jahr #afgh1 whrend der #b4 ,teil sieben ,jahre spter1 zu ,anfang des ,jahres #afhe1 erschien4 ,im ,jahr #afhb hatte ,bunyans ,gemeinde zu ,bedford wiederum viel ,verfolgung zu leiden4 ,eine ,zeitlang wurde sie aus ihrem ,versammlungshaus vertrieben und mute unter freiem ,himmel zusammenkommen4 ,in demselben ,jahr war es1 da er sein treffliches ,bchlein3 ,der heilige ,krieg8 herausgab1 worin er den ,kampf des ,christen gegen ,snde1 ,welt und ,teufel sinnbildlich darzustellen versucht4 ,als nach ,karls ,,ii4 ,tod 7#c4 ,februar #afhe7 ,knig ,jakob ,,ii41 welcher die protestantische ,kirche ,englands mit ,gewalt wieder katholisch machen wollte1 den ,thron bestieg1 wurden die ,verfolgungen wieder besonders heftig4 ,bunyan entkam oft nur mit knapper ,not der uersten ,lebensgefahr4 ,er wurde von seinen ,feinden berall scharf bewacht2 doch rettete ihn der ,herr diesmal aus aller ,gefahr1 nur da ihm hie und da wilde ,rotten ins ,haus brachen und ihn seiner sauer erworbenen ,habe teilweise beraubten4 ,illustration3 ,bunyans ,grabmal in ,london4 ,zu ,anfang des ,jahres #afhh wurde ,bunyan von einer heftigen ,krankheit ergriffen1 erholte sich aber wieder so weit1 da er noch ein besonderes ,liebeswerk auszurichten imstande war1 das freilich sein letztes auf ,erden sein sollte4 ,einer seiner ,freunde nmlich1 der in der ,stadt ,reading wohnte1 hatte gedroht1 seinen eigenen ,sohn zu enterben1 und schon nahte sein ,ende1 ohne da eine ,vershnung zwischen ,vater und ,sohn zustande gekommen war4 ,der ,sohn war darber sehr bekmmert und bat ,bunyan1 sich fr ihn bei seinem ,vater zu verwenden und eine ,vershnung zu bewirken4 ,da unternahm der treue ,knecht ,gottes bereitwillig die weite ,reise nach ,reading zu ,pferd1 und es gelang ihm1 die ,liebe zwischen ,vater und ,sohn wieder herzustellen4 ,darauf ritt er nach ,london zurck4 ,allein unterwegs wurde er von heftigem ,regen befallen und vllig durchnt4 ,ganz durchfroren und erstarrt von ,nsse kam er in dem ,hause eines ,freundes in ,london an4 ,hier predigte er zwar noch am ,sonntag1 dem #ai4 ,august1 aber schon am ,dienstag wurde er von heftigem ,fieber ergriffen4 ,zehn ,tage spter1 am #ca4 ,august #afhh1 durfte dieser treue ,zeuge seines ,herrn nach einem vielbewegten ,leben eingehen in die ,ruhe des ,volkes ,gottes4 ,seine letzten ,worte waren3 ,weinet nicht ber mich1 sondern ber euch selbst4 ,ich gehe zu dem ,vater unsers ,herrn ,jesus ,christus1 der mich1 ob ich gleich ein groer ,snder bin1 durch die ,mittlerschaft ,seines geliebten ,sohnes aufnehmen wird2 dort werden wir1 hoffe ich1 bald wieder zusammenkommen1 um das neue ,lied zu singen und in alle ,ewigkeit selig zu sein48 ,er stand im #fj4 ,jahr seines ,lebens4 ,auch von ihm kann mit ,recht gesagt werden3 ,selig sind die ,toten1 die in dem ,herrn sterben2 sie ruhen von ihrer ,arbeit1 und ihre ,werke folgen ihnen nach8 7,offenb4 #ad1 #ac74 ,seine sterbliche ,hlle wurde auf dem ,friedhof in ,finsbury 7dem ,bunhillkirchhof7 beigesetzt1 wo auch ,watt1 ,owen und ,wesley ruhen4 ,ein wrdiges ,denkmal mit seinem ,bildnis bezeichnet heute noch seine ,grabsttte1 und durch die vor uns liegende ,pilgerreise8 redet er noch zu uns1 wiewohl er gestorben ist4 ,illustration ,pilgerreise zur seligen ,ewigkeit4 ,illustration ,erster ,teil3 ,der ,pilger4 ,illustration ,illustration ,erstes ,kapitel4 ,der ,weg zur engen ,pforte4 ,als ich durch die ,wste dieser ,welt wanderte1 kam ich an einen ,ort1 wo eine ,hhle war#a2 ich legte mich daselbst zum ,schlafen nieder und hatte nun1 als ich schlief1 einen ,traum4 ,siehe1 ich sah an einem ,ort einen ,mann stehen in einem unfltigen und zerrissenen ,kleid#b1 sein ,antlitz von seinem ,hause abgewandt#c1 mit einem ,buch in der ,hand und einer groen ,last auf seinem ,rcken#d4 ,ich sah zu und ward gewahr1 da er das ,buch ffnete und darin las1 und whrend er las1 weinte und zitterte er1 und da er sich nicht lnger halten konnte1 brach er in den ,angstschrei aus3 ,was soll ich tun88 7,apostelg4 #b1 #cg2 #i1 #f47 ,in diesem ,zustand ging er nach ,hause und suchte die ,angst seines ,herzens solange als mglich vor seiner ,familie zu verbergen4 ,aber er konnte nicht lange schweigen1 denn seine ,unruhe zwang ihn1 vor ,frau und ,kindern sein ,herz auszuschtten1 indem er sagte3 ,ach meine liebe ,frau und ihr1 meine teuren ,kinder1 ich bin verloren1 denn eine schwere ,brde lastet auf mir6 berdies wurde mir auch fr gewi berichtet1 da ,feuer vom ,himmel diese unsre ,stadt#e verzehren wird 7#b4 ,petr4 #c1 #g74 ,dabei werden wir alle1 ich1 du1 meine teure ,frau1 und ihr1 meine sen ,kindlein1 elendiglich umkommen1 wenn wir nicht beizeiten einen ,weg zu unsrer ,rettung finden48 ,durch diese ,rede wurden die ,seinen sehr bestrzt1 nicht weil sie glaubten1 da das wahr sei1 was er sagte1 sondern weil sie dachten1 es seien ihm verrckte ,gedanken in den ,kopf gestiegen4 ,da gerade die ,nacht hereinbrach und sie hofften1 der ,schlaf werde ihn wieder zu sich selber bringen1 drngten sie ihn1 sich zur ,ruhe zu begeben4 ,allein die ,nacht war so unruhig fr ihn wie der ,tag2 statt zu schlafen1 brachte er sie mit ,seufzen und ,weinen zu4 ,als ihn nun die ,seinen am ,morgen fragten1 wie es ihm gehe1 antwortete er3 ,ach1 es wird nur rger1 immer rger68 und fing aufs neue an1 zu ihnen zu reden wie tags zuvor2 aber er fand kein ,gehr4 ,in der ,meinung1 seine ,seelenangst durch barsches und mrrisches ,wesen vertreiben zu knnen1 spotteten sie sein und schalten ihn einen ,toren2 dann wieder bekmmerten sie sich gar nicht um ihn4 ,er zog sich daher in sein ,kmmerlein zurck1 um fr sie inbrnstig zu beten und sein eigenes ,elend zu beklagen4 ,er ging auch bisweilen hinaus in die ,felder und las oder betete dabei und verbrachte auf diese ,weise einige ,tage4 ,so sah ich ihn eines ,tages im ,feld umhergehen1 seiner ,gewohnheit nach in seinem ,buche lesend1 whrend er in tiefer ,bekmmernis wie zuvor ausrief3 ,was soll ich tun1 da ich selig werde88 7,apostelg4 #af1 #cj47 ,ich sah auch1 da er bald hierhin1 bald dorthin blickte1 als wollte er davonlaufen2 er blieb jedoch stehen1 ungewi1 wie mir schien1 welchen ,weg er einschlagen solle4 ,ich sah dann1 da ein ,mann namens ,evangelist sich ihm nherte und ihn fragte1 warum er denn so schreie4 ,ach ,herr18 antwortete er1 ich ersehe aus dem ,buch in meiner ,hand1 da ich verurteilt bin zu sterben und danach vor ,gericht zu erscheinen 7,hebr4 #i1 #bg71 und finde nun1 da ich weder zu dem ersten willig1 noch zu dem andern geschickt bin#f48 ,hierauf sprach der ,evangelist3 ,warum bist du denn nicht willig zu sterben1 da doch dieses ,leben von so vielen beln und ,plagen begleitet ist88 -- ,weil ich frchte18 antwortete der ,mann1 die auf meinem ,rcken liegende ,last werde mich noch tiefer hinabdrcken als in das ,grab1 ja mich in die ,hlle hinunterstoen1 und1 ,herr1 wenn ich nicht einmal geschickt bin1 ins ,gefngnis zu gehen1 so werde ich noch viel weniger geschickt sein1 vor dem ,richter zu erscheinen und die ,vollziehung der ,strafe zu ertragen4 ,daran dachte ich und mute deshalb so sehr weinen und rufen48 ,wenn es so mit dir steht18 sagte der ,evangelist1 warum bleibst du denn hier stehen88 -- ,ach18 erwiderte er1 ich wei ja nicht1 wohin ich mich wenden soll68 ,der ,evangelist gab ihm hierauf ein ,blatt ,papier1 auf welchem geschrieben stand3 ,entfliehe dem zuknftigen ,zorn68 7,matth4 #c1 #g7 ,der ,mann las diese ,worte1 und den ,evangelisten ngstlich anblickend1 fragte er3 ,wohin soll ich denn fliehen88 ,der ,evangelist wies mit dem ,finger ber ein sehr weites ,feld hin und sprach3 ,siehst du dort jene kleine enge ,pforte#g88 -- ,nein18 antwortete der ,mann4 ,siehst du auch nicht jenes scheinende ,licht#h88 fragte der andre4 ,er sagte3 ,ich meine1 ich sehe es48 -- ,gut18 fuhr der ,evangelist fort1 behalte nun jenes ,licht im ,auge und gehe geradeswegs darauf zu1 so wirst du bald die ,pforte finden4 ,wenn du dort anklopfen wirst1 wird man dir sagen1 was du weiter zu tun hast48 ,ich sah nun1 da der ,mann zu laufen anfing4 ,als er aber nahe an seinem ,hause vorbeikam und seine ,frau und ,kinder ihn sahen1 riefen sie ihm nach1 er solle wieder umkehren2 allein er hielt sich die ,ohren zu und lief weiter#i1 indem er ausrief3 ,leben1 ,leben1 ewiges ,leben68 ,er sah auch nicht einmal hinter sich#aj1 sondern eilte geradezu durch die ,ebene hin4 ,nun kamen auch die ,nachbarn herbei1 und als diese ihn so laufen sahen1 lieen die einen ihren ,spott ber ihn aus1 andre drohten ihm1 und etliche schrien ihm nach1 er solle wieder zurckkehren4 ,unter diesen ,leuten waren ihrer zwei1 die entschlossen sich1 ihm nachzulaufen und ihn mit ,gewalt zurckzuholen1 der eine hie ,strrig1 der andre ,willig4 ,der ,mann war ihnen zwar schon eine gute ,strecke voraus1 allein da sie sich einmal vorgenommen hatten1 ihm nachzusetzen1 fhrten sie ihren ,vorsatz auch aus und hatten ihn in kurzer ,zeit eingeholt4 ,da sprach der ,mann3 ,liebe ,nachbarn1 warum kommt ihr mir nach88 ,sie erwiderten3 ,dich zu bewegen1 mit uns wieder umzukehren48 ,er aber antwortete3 ,das kann auf keinen ,fall geschehen4 ,ihr wohnt in der ,stadt ,verderben1 die ja auch mein ,geburtsort ist2 ich wei aber gewi1 wenn ihr dort sterbet1 es sei frher oder spter1 so werdet ihr tiefer hinabsinken als in das ,grab1 in einen ,ort1 der mit ,feuer und ,schwefel brennt4 ,darum besinnt euch nicht lang1 liebe ,nachbarn1 und geht mit mir68 ,strrig4 ,was sagst du8 ,wir sollten mit dir gehen und allen unsern ,freunden und ,vergngungen den ,rcken kehren8 ,ja18 erwiderte ,christ -- denn so hie er -- deshalb1 weil alles1 was ihr verlassen werdet1 nicht wert ist1 mit dem ,geringsten verglichen zu werden1 was mir in ,aussicht steht#aa4 ,wollt ihr nun mit mir gehen1 werdet ihr alles dessen gleicherweise auch teilhaftig werden2 denn wo ich hingehe1 da ist kein ,mangel1 sondern volle ,genge#ab4 ,kommt1 und ihr werdet finden1 da ich wahr geredet habe48 ,strrig4 ,was fr ,gter sind es denn eigentlich1 die du suchst und um derentwillen du die ganze ,welt verlssest1 sie zu erlangen8 ,christ4 ,ich suche ein unvergngliches und unbeflecktes und unverwelkliches ,erbe1 das behalten wird im ,himmel 7#a4 ,petr4 #a1 #d71 welches denen ganz gewi zufallen wird1 die ernstlich danach trachten#ac4 ,hier ist ein ,buch2 berzeugt euch selbst1 wenn ihr wollt6 ,strrig4 ,ach1 geh weg mit deinem ,buch6 ,willst du mit uns zurck oder nicht8 ,christ4 ,daran ist nicht zu denken1 da ich nun einmal meine ,hand an den ,pflug gelegt habe#ad4 ,strrig4 ,so komm denn1 ,nachbar ,willig1 und la uns ohne ihn wieder nach ,hause gehen2 es gibt eben eine ,art verschrobener ,kpfe1 die1 wenn sie einmal einen tollen ,gedanken gefat haben1 sich damit weiser dnken denn sieben1 die da ,sitten lehren 7,spr4 #bf1 #af74 ,willig4 ,behandle diese ,sache nur nicht so geringschtzig1 mein ,freund6 ,wenn dem so ist1 wie der gute ,christ da sagt1 so sind die ,gter1 wonach er trachtet1 besser als die1 die wir besitzen4 ,ich bin daher willens1 mit meinem ,nachbar zu ziehen4 ,illustration3 ,siehst du dort jene kleine enge ,pforte88 7,s4 #bg47 ,strrig4 ,was sagst du8 ,noch ein ,narr mehr8 ,ich rate dir1 wieder mit mir umzukehren4 ,wer wei1 wohin dich dieser hirnkranke ,mensch noch fhren wird6 ,kehr um1 kehr um und sei gescheit6 ,christ4 ,nein1 geselle dich nur zu mir1 ,nachbar ,willig6 ,all das ,gute1 von dem ich euch sagte1 werden wir dort antreffen und noch viel ,herrlicheres dazu4 ,glaubst du mir nicht1 so lies doch selbst einmal in diesem ,buch1 und siehe1 die ,wahrheit alles darin ,gesagten#ae ist mit dem ,blute dessen bekrftigt1 der es gemacht hat 7,hebr4 #i1 #ag-bb74 ,willig4 ,wohlan1 ,nachbar ,strrig1 mein ,entschlu steht also fest2 ich will mit diesem guten ,mann gehen1 und sein ,los soll das meine sein4 ,aber1 mein lieber ,freund ,christ1 weit du auch sicher den ,weg zu dem ,ort1 auf dem wir hinzukommen trachten8 ,christ4 ,durch einen ,mann1 namens ,evangelist1 bin ich belehrt worden1 da ich nach einer kleinen ,pforte1 die vor uns liegt1 hineilen soll4 ,dort werden wir weitere ,anweisung ber den ,weg bekommen4 ,willig4 ,komm denn1 mein lieber ,nachbar1 wir wollen gehen6 -- ,so gingen die beiden miteinander4 ,strrig4 ,und ich will wieder nach ,hause gehen1 denn mit solchen verrckten ,schwrmern will ich mich nicht aufhalten4 ,ich sah dann in meinem ,traum1 nachdem ,strrig weggegangen war1 da ,christ und ,willig ber die ,ebene hingingen4 ,dabei entspann sich folgendes ,gesprch unter ihnen3 ,christ4 ,nun1 lieber ,nachbar1 wie steht's mit dir8 ,ich bin froh1 da du dich hast bewegen lassen1 mit mir zu gehen4 ,htte ,strrig die ,macht und den ,schrecken der ,dinge1 die noch unsichtbar sind1 auch so gefhlt wie ich1 er wrde uns nicht so leichthin den ,rcken gekehrt haben4 ,willig4 ,hr1 ,nachbar ,christ1 da wir nun beide hier ganz allein sind1 so erzhle mir doch weiter1 was fr ,gter es eigentlich sind1 die wir suchen1 und wie wir derselben teilhaftig werden knnen4 ,christ4 ,es sind himmlische ,gter1 die kann man besser im ,herzen begreifen1 als mit der ,zunge davon reden2 doch weil du ein so groes ,verlangen danach hast1 sie kennenzulernen1 so will ich dir davon aus meinem ,buch vorlesen4 ,willig4 ,glaubst du denn1 da die ,worte1 die in deinem ,buch stehen1 auch gewilich wahr sind8 ,christ4 ,ja gewi1 denn es kommt von dem1 der nicht lgen kann#af4 ,willig4 ,nun1 das ist gut4 ,was sind's aber fr ,gter8 ,christ4 ,es ist ein ewigwhrendes ,knigreich1 in dem wir immerdar wohnen sollen#ag1 und ein ewiges ,leben1 das wir ererben knnen#ah4 ,willig4 ,das ist kstlich2 und was noch mehr8 ,christ4 ,dort empfangen wir ,kronen der ,ehren#ai und ,kleider#bj1 darin wir leuchten wie die ,sonne des ,himmels#ba4 ,willig4 ,o wie herrlich6 ,und was noch mehr8 ,christ4 ,da wird kein ,leid noch ,geschrei noch ,schmerz mehr sein1 denn der ,knig dieses ,ortes wird abwischen alle ,trnen von unsern ,augen 7,offenb4 #ba1 #d74 ,willig4 ,und was werden wir allda fr ,gesellschaft finden8 ,christ4 ,wir werden dort umgeben sein von den ,seraphim und ,cherubim1 so herrlichen ,geschpfen1 bei deren ,anblick unsre ,augen wie geblendet sein werden4 ,auch werden wir dort zusammenkommen mit ,tausenden und aber ,tausenden1 die alle vor uns zu diesem ,ort eingegangen sind4 ,da ist keiner unter ihnen1 der noch bels tut1 sondern alle gehen einher in ,liebe und ,heiligkeit2 sie wandeln im ,lichte des ,angesichtes ,gottes und stehen in ,seiner ,gegenwart1 ,seines ewigen ,wohlgefallens sich erfreuend4 ,mit einem ,wort3 ,dort werden wir schauen die ltesten mit ihren goldenen ,kronen 7,offenb4 #d1 #d71 die reinen ,jungfrauen mit ihren goldenen ,harfen 7,offenb4 #ad1 #a-e71 all die ,mrtyrer1 die aus ,liebe zu dem ,herrn jenes ,ortes und um der ,wahrheit willen sich von der ,welt entzweisgen1 auf dem ,scheiterhaufen verbrennen1 von wilden ,tieren zerreien und in die ,tiefe des ,meeres werfen lieen 7,hebr4 #aa1 #cc-dj7 -- nun sind sie alle glckselig und berkleidet mit ,unsterblichkeit gleichwie mit einem ,gewand 7#b4 ,kor4 #e1 #b-d74 ,willig4 ,man wird schon entzckt1 wenn man von diesen ,dingen nur hrt2 allein1 wenn man diese ,herrlichkeiten wirklich erlangen kann1 wie knnen wir ihrer teilhaftig werden8 ,christ4 ,das hat der ,herr1 der ,herrscher dieses ,landes1 in diesem ,buch gesagt2 und wenn wir wahrhaftig danach ,verlangen tragen1 so wird uns das alles aus ,gnaden und umsonst zuteil werden#bb4 ,willig4 ,ich freue mich1 mein lieber ,reisegefhrte1 von alledem zu hren2 komm1 wir wollen unsre ,schritte beschleunigen6 ,christ4 ,ich kann nicht so rasch gehen1 wie ich wohl mchte1 denn die ,last1 die ich auf dem ,rcken habe1 hindert mich daran4 ,hierauf sah ich in meinem ,traum1 da1 nachdem sie miteinander zu reden aufgehrt1 sie zu einem morastigen ,sumpf kamen1 der mitten in der ,ebene war1 und wie sie beide1 da sie darauf nicht achthatten1 pltzlich hineinfielen4 ,der ,name des ,sumpfes war ,verzagtheit4 ,nachdem sie nun eine ,weile darin umhergewatet und vom ,schlamm schon ber und ber beschmutzt waren1 fing ,christ an1 wegen seiner ,last auf dem ,rcken zu versinken4 ,ach1 ,nachbar ,christ18 rief ,willig1 wo bist du denn nun88 ,christ erwiderte3 ,wahrlich1 ich wei es nicht68 ,da wurde ,willig sehr aufgebracht und sagte in rgerlichem ,ton zu seinem ,gefhrten3 ,ist dies die ,glckseligkeit1 von der du mir so viel vorgeredet hast8 ,haben wir am ,anfang unsrer ,reise schon so viel ,unglck1 was haben wir noch ferner zu erwarten1 bis wir am ,ende unsres ,weges sind8 ,komme ich hier noch mit dem ,leben davon1 so magst du meinetwegen jenes schne ,land allein in ,besitz nehmen48 ,und hiermit setzte er ein- oder zweimal alle ,kraft ein und arbeitete sich so mit groer ,mhe aus dem ,schlamm heraus1 und zwar an der ,seite des ,sumpfes1 die seinem ,hause am nchsten lag1 und machte sich eiligst davon4 ,christ sah ihn nie wieder4 ,so lag nun ,christ allein im ,sumpf der ,verzagtheit und wlzte sich hin und her4 ,er arbeitete mit aller ,macht1 aus dem ,morast herauszukriechen1 und zwar nach der ,seite zu1 die seinem ,hause abgekehrt und der engen ,pforte zunchst lag4 ,wegen der schweren ,last auf seinem ,rcken gelang es ihm jedoch nicht ganz1 festen ,boden zu gewinnen4 ,doch ich sah in meinem ,traum1 wie ein ,mann namens ,beistand zu ihm kam und ihn fragte1 was er denn da mache4 ,herr18 sagte ,christ1 ein ,mann namens ,evangelist hie mich diesen ,weg gehen und wies mich nach der engen ,pforte dort1 um dem zuknftigen ,zorn zu entrinnen2 nun bin ich auf dem ,weg dahin hier hereingefallen48 ,beistand4 ,warum gabst du nicht acht auf die ,futapfen#bc88 ,christ antwortete3 ,mich berkam solche ,furcht1 da ich den nchsten ,weg einschlug1 und so geriet ich in den ,sumpf48 ,nun1 so gib mir deine ,hand68 sagte ,beistand4 ,christ tat es1 und er zog ihn heraus2 danach stellte er ihn auf einen festen ,grund und hie ihn seines ,weges weitergehen#bd4 ,ich selbst trat nun zu dem1 der ihn herausgezogen1 und sprach zu ihm3 ,herr1 weshalb wird wohl dieser ,sumpf1 der auf dem ,weg von der ,stadt ,verderben zu jener ,pforte liegt1 nicht wegsam gemacht1 damit die armen ,reisenden um so sicherer dahin gelangen knnten88 ,er antwortete3 ,dieser sumpfige ,pfuhl ist ein ,ort1 der nie ausgerumt werden kann1 denn er ist der ,abfluort1 in welchen der ,abschaum und ,unflat1 der durch die ,erkenntnis der ,snde entsteht1 bestndig abfliet2 darum heit er auch der ,sumpf der ,verzagtheit4 ,denn wenn dem ,snder ber seinen verlorenen ,zustand die ,augen aufgehen1 so steigen in seiner ,seele viel ,furcht und viele ,zweifel und allerlei bengstigende ,sorgen auf4 ,die flieen nun alle an dieser ,stelle zusammen4 ,und das ist die ,ursache1 weshalb dieser ,boden so schlecht ist4 ,es ist aber des ,knigs ,wille nicht1 da dieser ,ort so bleibe#be4 ,seine ,arbeiter sind auch unter ,anleitung kniglicher ,feldmesser schon seit mehr als #aijj ,jahren damit beschftigt1 um dies ,stck ,land wegsam zu machen4 ,ja1 soviel ich wei18 sagte er1 sind hier wohl schon zum wenigsten #bjjjj1 ja ,millionen ,karren voll der besten ,unterweisungen zu allen ,zeiten und aus allen ,orten des ,knigreiches herbeigeschafft und eingefllt worden1 um womglich diese ,stelle zu bessern4 7,die ,sachverstndigen sagen nmlich1 da dies die besten ,materialien seien1 dem ,ort einen guten ,grund zu geben47 ,allein er ist immer noch der ,sumpf der ,verzagtheit und wird es bleiben1 wenn sie auch alles getan haben1 was sie konnten4 ,es sind zwar unter ,anleitung des ,gesetzgebers gute und sichere ,futapfen sogar mitten durch den ,pfuhl gelegt worden2 aber um die ,zeit1 in der dieser ,ort seinen ,unflat und seine bsen ,dnste am meisten aufsteigen lt1 was bei eintretendem ,witterungswechsel zu geschehen pflegt1 so sind diese ,spuren kaum sichtbar4 ,und wenn sie auch wahrgenommen werden1 so werden die ,leute oft von ,schwindel ergriffen und tun ,fehltritte4 ,die ,folge davon ist1 da sie sehr beschmutzt werden4 ,doch der ,weg ist gut1 wenn man einmal durch die enge ,pforte eingegangen ist48 ,ich sah nun1 da ,willig mittlerweile wieder zu ,hause angelangt war und da seine ,nachbarn ihn bald besuchten4 ,einige nannten ihn einen verstndigen ,mann1 weil er wieder umgekehrt sei2 andre hieen ihn einen ,toren1 weil er sich mit ,christ in ,gefahr begeben habe2 etliche aber spotteten seiner als ber einen ,feigling und sprachen3 ,htten wir wie du dieses ,wagestck einmal unternommen1 dann wrden wir's um einiger ,schwierigkeiten willen wahrlich nicht so schnell aufgegeben haben48 -- ,so sa denn ,willig ganz kleinlaut unter ihnen4 ,endlich aber fate er sich doch wieder ein ,herz1 da lieen sie denn auch von ihm ab und fingen an1 ihren ,spott ber den armen ,christ loszulassen und sich hinter seinem ,rcken ber ihn lustig zu machen4 ,soviel1 was ,willig betrifft4 ,als ,christ nun einsam weiterwanderte1 ward er in der ,ferne jemand gewahr1 der quer ber das ,feld schreitend auf ihn zukam4 ,sie trafen gerade da zusammen1 als jeder des andern ,weg berschreiten wollte4 ,es war ein ,herr mit ,namen ,weltklug aus der ,stadt ,fleischesklugheit1 einer sehr groen ,stadt1 nahe bei dem ,ort gelegen1 da ,christ herkam4 ,dieser ,mann1 mit dem ,christ zusammentraf1 hatte bereits von ihm gehrt4 ,christs ,abreise aus der ,stadt ,verderben hatte nmlich in der ganzen ,gegend ,aufsehen erregt und war nicht nur in der ,stadt1 da er gewohnt1 sondern auch in andern ,orten zum ,stadtgesprch geworden4 ,da ,herr ,weltklug in diesem schwer beladenen1 tiefgebeugten ,wanderer ,christ zu erkennen glaubte1 redete er ihn also an3 ,ei1 wohin1 mein ,freund1 mit dieser schweren ,last88 ,christ4 ,ja1 schwer ist sie1 so schwer1 als nur jemals ein armes ,geschpf eine getragen hat4 ,und weil du mich fragst3 ,wohin8 so will ich dir sagen1 da ich nach der engen ,pforte dort wandere1 denn dort soll mir1 wie ich belehrt bin1 ein ,weg gezeigt werden1 auf dem ich meine schwere ,brde loswerde4 ,weltklug4 ,hast du nicht ,frau und ,kinder8 ,christ4 ,ja1 ich bin aber mit dieser ,brde so beladen1 da ich jetzt die ,freude1 die ich frher an ihnen hatte1 nicht mehr haben kann4 ,ich habe wohl ,frau und ,kinder1 doch ist es mir1 als htte ich keine 7#a4 ,kor4 #g1 #bi74 ,weltklug4 ,willst du mir folgen1 wenn ich dir einen ,rat gebe8 ,christ4 ,sehr gerne1 wenn er gut ist6 ,denn guter ,rat ist's gerade1 was ich ntig habe4 ,weltklug4 ,so will ich dir denn raten1 da du dich selbst von deiner ,brde sogleich losmachst2 denn eher hast du keine ,ruhe im ,herzen1 keine ,freude ber die ,gter1 mit denen ,gott dich gesegnet hat4 ,christ4 ,das ist es eben1 was ich suche4 ,ich mchte dieser ,brde los sein1 aber ich selbst vermag das nicht1 und in der ganzen ,gegend kann mich niemand davon erlsen1 darum habe ich auch den ,weg nach der engen ,pforte eingeschlagen4 ,weltklug4 ,wer hat dir diesen ,weg gewiesen8 ,christ4 ,ein edler1 wrdiger ,mann2 sein ,name ist1 wie ich mich erinnere1 ,evangelist4 ,weltklug4 ,verwnsche ihn fr seinen ,rat6 ,gibt es doch in der ganzen1 weiten ,welt keinen beschwerlichern und gefhrlichern ,weg als diesen2 das wirst du finden1 wenn du seinem ,rat weiter folgst4 ,du hast1 wie ich merke1 schon etwas davon erfahren2 denn ich sehe die ,spuren vom ,sumpf der ,verzagtheit noch an dir4 ,doch ist dies nur der ,anfang von den ,trbsalen dieses ,weges1 welche derer warten1 die ihn gehen4 ,hre auf mich1 ich bin lter als du4 ,auf diesem ,weg1 den du nun gehst1 wirst du nichts als ,beschwerden1 ,schmerzen1 ,hunger1 ,ble1 ,schwert1 ,lwen1 ,drachen1 ,finsternis1 kurz1 den ,tod selbst und wer wei was noch alles antreffen4 ,da es sich so verhlt1 das haben viele bezeugt4 ,da es dir noch an ,erfahrung fehlt1 solltest du auf den ,rat lterer ,mnner hren und dich nicht durch einen ,fremden verfhren lassen4 ,christ4 ,ach ,herr1 diese ,brde auf meinem ,rcken ist fr mich viel schrecklicher als alles1 was du genannt hast4 ,wahrlich1 was mir auch begegnen mag1 es soll mich nicht kmmern1 wenn ich nur dieser ,brde loswerde4 ,weltklug4 ,wie kamst du denn zu dieser ,last8 ,christ4 ,durch das ,lesen dieses ,buches4 ,weltklug4 ,hab' mir's doch gedacht6 ,es ist dir eben gegangen wie andern schwachen ,menschen auch1 die sich mit zu hohen ,dingen abgeben und dann in solchen verzweifelten ,zustand geraten4 ,die ,verwirrung treibt diese ,leute1 wie auch dich1 solche verzweifelte ,abenteuer zu unternehmen1 um -- sie wissen selbst nicht was1 zu erlangen4 ,christ4 ,ich wei wohl1 was ich erlangen mchte3 ,erleichterung von meiner schweren ,brde4 ,weltklug4 ,aber warum suchst du ,erleichterung auf diesem ,weg1 der augenscheinlich mit so vielen ,gefahren verbunden ist1 besonders da ich dich 7wenn du mich nur geduldig anhren wolltest7 anweisen knnte1 wie du das1 wonach du verlangst1 erreichen kannst1 ohne dich den ,gefahren auszusetzen1 denen du auf diesem ,wege selbst in die ,arme lufst8 ,die ,hilfe ist ganz nahe zu haben2 und berdies will ich noch das hinzufgen1 da du anstatt ,ungemach ,ruhe und ,frieden und viele ,freunde finden wirst4 ,christ4 ,o entdecke mir bitte dieses ,geheimnis6 ,weltklug4 ,gewi6 ,dort in jener ,stadt -- sie heit ,sittsamkeit -- wohnt ein ,herr namens ,gesetzlich1 ein sehr erfahrener und berhmter ,mann1 der die ,kunst besitzt1 die ,leute von solchen ,brden wie die deine zu befreien4 ,ich kann dir versichern1 da er auf diese ,weise schon viel ,gutes gestiftet hat2 ja berhaupt hat er die ,geschicklichkeit1 auch die zu heilen1 die durch ihre ,last schon ein wenig im ,kopf gelitten haben4 ,geh zu ihm1 er wird dir schnell helfen4 ,sein ,haus ist kaum ein ,bchsenschu weit von hier4 ,solltest du ihn selbst aber nicht zu ,hause antreffen1 so ist doch sein ,sohn ,hflich da1 ein zuvorkommender junger ,mann1 ebenso geschickt wie der alte ,herr selbst4 ,dort1 sage ich dir1 kannst du von deiner ,last befreit werden4 ,und solltest du dann nicht gern in deinen ,geburtsort zurckkehren1 wozu ich dir allerdings auch nicht raten wrde1 so magst du deine ,familie in diese ,stadt kommen lassen1 wo du um einen migen ,preis eines der leerstehenden ,huser kaufen kannst4 ,auch die ,lebensmittel sind dort gut und wohlfeil1 und was deinen ,aufenthalt noch angenehmer gestalten wird1 ist1 da du bei ehrbaren ,nachbarn in gutem ,ruf und ,ansehen stehen wirst4 ,christ dachte ob dieser ,rede eine ,weile nach1 kam aber bald zu dem ,entschlu3 ,wenn das wahr ist1 was dieser ,herr sagt1 so tue ich am besten daran1 seinem ,rat zu folgen2 so fragte er3 ,und welcher ,weg fhrt mich zu dieses trefflichen ,mannes ,haus88 ,weltklug4 ,siehst du dort jenen ,berg#bf8 ,christ4 ,jawohl1 ganz gut6 ,weltklug4 ,dahin mut du deinen ,weg nehmen2 das erste ,haus1 zu dem du gelangst1 ist das seine4 ,christ kehrte sich nun von seinem ,weg ab und begab sich nach dem ,hause des ,herrn ,gesetzlich1 da ihm allda geholfen werden mchte4 ,aber je nher er dem ,berg kam1 desto hher erschien er ihm1 ja gewaltige ,felsen hingen so drohend ber den ,weg her1 da ,christ1 ihren ,einsturz befrchtend1 nicht weiterzugehen wagte4 ,seine ,brde erschien ihm jetzt drckender1 als da er noch auf seinem ersten ,wege war4 ,dazu brachen ,feuerflammen aus dem ,berg hervor#bg1 da ,christ bange war1 er mchte davon verzehrt werden4 ,er zagte und bebte vor ,furcht1 und ,reue stieg in ihm auf1 ,herrn ,weltklugs ,rat befolgt zu haben4 ,als er nun so dastand1 sah er den ,evangelisten ihm entgegenkommen2 bei dessen ,anblick wurde er schamrot4 ,der ,evangelist kam immer nher1 sah ihn mit zorniger und ernster ,miene an und begann also mit ihm zu reden3 ,was tust du hier1 ,christ88 ,zitternd stand ,christ vor ihm1 ohne ein ,wort zu erwidern4 ,bist du nicht der ,mann18 fuhr der ,evangelist fort1 den ich vor der der ,stadt ,verderben in ,jammer stehend fand88 ,christ4 ,ja1 ,herr1 ich bin es4 ,evangelist4 ,habe ich dir nicht den ,weg zur engen ,pforte gewiesen8 ,christ4 ,jawohl1 werter ,herr4 ,evangelist4 ,wie kommt es denn1 da du so bald abgewichen bist8 ,du bist ja nicht mehr auf diesem ,weg4 ,christ4 ,ich traf1 sobald ich aus dem ,sumpf der ,verzagtheit gekommen war1 mit einem ,herrn zusammen1 der mich bewog1 nach der ,stadt1 die vor mir lag1 abzubiegen4 ,er redete mir ein1 ich wrde daselbst einen ,mann finden1 der mich von meiner ,brde erlsen knnte4 ,evangelist4 ,was war das fr ein ,mann8 ,christ4 ,er schien ein vornehmer ,herr zu sein und redete mir viel zu und brachte es am ,ende so weit1 da ich seinem ,rat folgte2 so kam ich denn hierher4 ,da ich aber den ,berg erblickte und ihn so ber den ,weg hangen sah1 stand ich pltzlich still1 damit er nicht etwa auf mein ,haupt herabstrze4 ,evangelist4 ,was sagte dieser ,herr8 ,christ4 ,er fragte mich1 wohin ich ginge1 und ich sagte es ihm4 ,evangelist4 ,was fragte er noch weiter8 ,christ4 ,er fragte1 ob ich ,familie htte4 ,ich antwortete3 ,ja1 ich bin jetzt aber so mit meiner ,brde1 die ich auf dem ,rcken habe1 beladen1 da ich an ihr nicht mehr wie vormals ,freude haben kann48 ,evangelist4 ,und was sagte er darauf8 ,christ4 ,er empfahl mir1 in aller ,eile mich meiner ,brde zu entledigen4 ,ich erwiderte1 da es eben das wre1 was ich suchte1 und eben darum sei ich auf dem ,weg nach jener ,pforte1 um dort weiter unterwiesen zu werden1 wie ich zu dem ,ort meiner ,erlsung kommen knnte4 ,er sagte mir1 da er mir einen bessern ,weg zeigen wolle1 der auch krzer sei und nicht mit so viel ,mhsalen verbunden wie der1 welchen du mir gewiesen4 ,der ,weg wrde mich zu dem ,hause eines ,herrn bringen1 der es verstnde1 solche ,lasten abzunehmen4 ,ich glaubte ihm und wandte mich von jenem ,weg ab auf diesen1 damit ich vielleicht desto eher von meiner ,brde knnte befreit werden4 ,als ich aber hierher kam und die ,dinge sah1 wie sie wirklich sind1 stand ich bestrzt still vor der ,gefahr1 die mir drohte4 ,nun aber wei ich nicht1 was ich tun soll4 ,da sprach der ,evangelist3 ,bleib einen ,augenblick stehen1 damit ich dir ,gottes ,wort kundtun kann48 ,zitternd blieb ,christ stehen1 und der ,evangelist sagte3 ,sehet zu1 da ihr den nicht abweiset1 der da redet4 ,denn so jene nicht entflohen sind1 die ,ihn abwiesen1 da ,er auf ,erden redete1 viel weniger wir1 so wir den abweisen1 der vom ,himmel redet8 7,hebr4 #ab1 #be74 ,weiter sprach er3 ,der ,gerechte wird des ,glaubens leben4 ,wer aber weichen wird1 an dem wird ,meine ,seele kein ,gefallen haben8 7,hebr4 #aj1 #ch74 ,er wendete dies auch sofort an und sagte3 ,du bist der ,mann1 der in dies ,elend hineinrennt2 du hast angefangen1 den ,rat des ,allerhchsten zu verwerfen und deinen ,fu abzuwenden vom ,pfad des ,friedens und dies sogar auf die ,gefahr hin1 ewig zu verderben48 ,weh mir68 rief ,christ1 ich bin verloren68 und wie tot fiel er zu ,boden4 ,aber der ,evangelist1 da er das sah1 griff ihn bei seiner rechten ,hand und sprach3 ,alle ,snde und ,lsterung wird den ,menschen vergeben 7,matth4 #ab1 #ca7 und sei nicht unglubig1 sondern glubig68 7,joh4 #bj1 #bg74 ,diese ,worte riefen ,christ ins ,leben zurck2 zitternd richtete er sich auf1 und der ,evangelist fuhr fort3 ,gib nun mit grerm ,ernst acht auf das1 was ich dir jetzt sage4 ,ich will dir auch sagen1 wer der war1 der dich verfhrte1 und wer der ist1 zu dem er dich sandte4 ,der ,mann1 der dir begegnete1 heit ,weltklug und ist mit ,recht also genannt1 und zwar weil seine ,lippen nur die ,lehren dieser ,welt verkndigen#bh1 wie er sich deshalb auch zu der ,kirche der ,stadt ,sittsamkeit oder ,moral hlt2 und ferner1 weil er jene ,lehren allen andern vorzieht1 da sie ihm nicht das ,kreuz auferlegen#bi1 und weil er fleischlich ist1 sucht er meine ,wege1 obgleich sie recht sind1 zu verkehren4 -- ,was den ,rat dieses ,mannes betrifft1 so sind darin drei ,stcke1 die du gnzlich verwerfen mut3 ,erstlich mut du seinen ,rat verwerfen1 dadurch er dich von dem ,weg abbrachte1 auf den ich dich gefhrt hatte2 auch deine eigene ,einwilligung in diesen ,rat mut du verabscheuen1 denn das heit den ,rat ,gottes verwerfen1 und das um eines ,weltweisen willen4 ,der ,herr spricht3 ,ringet danach1 da ihr durch die enge ,pforte eingehet68 7,luk4 #ac1 #bd71 die ,pforte nmlich1 dahin ich dich sende2 denn die ,pforte ist eng1 die zum ,leben fhrt2 und wenige sind ihrer1 die sie finden8 7,matth4 #g1 #ad74 ,von dieser engen ,pforte und dem ,weg1 der dahin fhrt1 hat dieser gottlose ,mensch dich abwendig gemacht und dich beinahe ins ,verderben gebracht2 la dir's daher herzlich leid sein1 da du dich von ihm hast verleiten lassen1 und verabscheue dich selbst1 ihm ,gehr gegeben zu haben4 ,zum andern mut du auch darum seinen ,rat verwerfen1 weil er bemht war1 dir das ,kreuz verhat zu machen#cj1 das du doch hher zu achten hast als alle ,schtze gyptens#ca2 denn der ,knig der ,herrlichkeit spricht3 ,wer sein ,leben will behalten1 der wird's verlieren8 7,mark4 #h1 #cd4 #ce7 und3 ,so jemand zu ,mir kommt und hat nicht seinen ,vater1 ,mutter1 ,weib1 ,kinder1 ,brder1 ,schwestern1 auch dazu sein eigen ,leben1 der kann nicht ,mein ,jnger sein8 7,luk4 #ad1 #bf2 vgl4 ,joh4 #ab1 #be2 ,matth4 #aj1 #cg-ci74 ,deshalb sage ich dir3 ,wenn dich jemand bereden will1 da das dein ,tod sei1 was1 wie die ,wahrheit selber spricht1 dein ewiges ,leben sein wird1 so mut du eine solche ,lehre verwerfen4 ,zum dritten mut du es verabscheuen1 da er deinen ,fu auf einen ,weg lenkte1 der zur ,knechtschaft des ,todes fhrt1 und mut bedenken1 zu wem er dich sandte1 und wie unvermgend derselbe ist1 dir deine ,brde abzunehmen4 ,der ,mann1 zu dem er dich gesandt1 ,erleichterung zu erlangen1 heit ,gesetzlich2 er ist der ,sohn der ,sklavin oder ,magd1 die nun dienstbar ist mit ihren ,kindern 7lies ,gal4 #d1 #ba-bg71 und bedeutet auf eine geheimnisvolle ,weise den ,berg ,sinai1 von dem du gefrchtet hast1 er werde dir aufs ,haupt fallen4 ,so sie nun mit ihren ,kindern dienstbar ist1 wie kannst du erwarten1 durch sie frei zu werden8 ,dieser ,gesetzlich ist nicht imstande1 dich von deiner ,last zu erlsen4 ,es ist noch niemals ein ,mensch durch ihn von seiner ,last befreit worden1 und es wird auch nimmermehr geschehen2 denn durch des ,gesetzes ,werk kann keiner seiner ,last loswerden#cb4 ,darum ist ,herr ,weltklug der ,wahrheit fern und ,herr ,gesetzlich ein ,betrger1 und sein ,sohn ,hflich ist1 so freundlich er sich auch gibt1 ein ,heuchler und kann dir nicht helfen4 ,glaube mir1 hinter all der ,prahlerei jener trichten ,leute liegt nichts andres als die ,absicht1 dich um dein ,heil zu bringen1 indem sie dich von dem rechten ,weg ableiten1 auf welchen ich dich gebracht habe4 ,nach diesen ,worten erhob der ,evangelist seine ,stimme und rief den ,himmel zur ,bekrftigung und zum ,zeugen dessen an1 was er gesagt hatte1 und alsbald kam eine ,stimme und ,feuer aus dem ,berge1 unter dem der arme ,christ stand1 heraus1 da ihm die ,haare zu ,berg standen4 ,die ,stimme aber redete also3 ,die mit des ,gesetzes ,werken umgehen1 die sind unter dem ,fluch4 ,denn es steht geschrieben3 ,verflucht sei jedermann1 der nicht bleibt in alledem1 das geschrieben steht in dem ,buch des ,gesetzes1 da er's tue68 7,gal4 #c1 #aj47 ,christ erwartete nun nichts andres als den ,tod und begann sehr klglich zu jammern und verfluchte die ,zeit1 in der er sich mit ,herrn ,weltklug eingelassen hatte4 ,er nannte sich wohl tausendmal einen ,narren1 da er auf seinen ,rat achtgehabt4 ,er ward auch tief beschmt1 wenn er bedachte1 da die ,vorspiegelungen dieses ,herrn ,weltklug1 eines ganz fleischlich gesinnten ,menschen1 eine solche ,macht auf ihn ausben konnten1 ihn vom rechten ,weg abzubringen4 ,lange wagte ,christ nicht aufzublicken4 ,endlich fragte er3 ,herr1 was meinst du1 ist noch ,hoffnung da fr mich8 ,kann ich wohl wieder umkehren und auf die enge ,pforte zugehen8 ,werde ich wohl um meines ,fehltritts willen nun aufgegeben und dort mit ,schanden abgewiesen werden8 ,ich bereue es tief1 auf den ,rat jenes ,mannes gehrt zu haben4 ,kann mir die ,snde noch vergeben werden88 ,der ,evangelist antwortete3 ,deine ,missetat ist gro1 denn du hast zwiefltig gesndigt3 ,du hast den guten ,weg verlassen und den verbotenen betreten4 ,wohl wird dich der ,mann an der engen ,pforte aufnehmen1 denn er ist den ,menschen sehr geneigt4 ,hte dich aber1 weiche nicht wieder ab1 damit du nicht umkommst auf dem ,weg1 denn ,gottes ,zorn wird bald entbrennen8 7,ps4 #b1 #ab74 ,der strenge ,blick des ,evangelisten hatte sich gemildert1 und da ,christ sich entschlossen zeigte1 nach der engen ,pforte zurckzuwandern1 kte er ihn und gab ihm seinen ,segen4 ,ohne ,verweilen eilte ,christ nun davon und redete mit niemand1 der ihm begegnete1 blieb auch nicht stehen1 um jemand zu antworten4 ,er lief wie einer1 der auf verbotenem ,grund und ,boden sich befindet1 und fhlte sich solange unsicher1 bis er wieder auf dem ,weg war1 den er auf ,herrn ,weltklugs ,rat verlassen hatte4 ,es gibt im ,leben ein ,herzeleid1 das ist wie die weite ,welt so weit1 ,das ist wie ,bergeslasten schwer1 das ist so tief wie das tiefe ,meer4 ,das ist das tiefe ,herzeleid1 wenn um die ,snde die ,seele schreit1 ,wenn die ,trne rinnt um der ,snde ,last1 wenn um die ,snde die ,wang' erblat4 ,und dieses tiefe ,herzeleid1 das heilt kein ,balsam dieser ,zeit1 ,das stillt kein ,zauber von ,lieb' und ,lust1 das ttet kein ,tod in der ,menschenbrust4 ,und fr das bittre ,herzeleid hat unser ,mittler ,sein ,herz geweiht3 ,durch ,christi ,blut und ,gerechtigkeit wird uns gestillt dies ,herzeleid4 ,funoten3 #a ,das ,gefngnis zu ,bedford4 #b ,wir sind allesamt wie die ,unreinen1 und alle unsre ,gerechtigkeit ist wie ein unfltig ,kleid 7,jes4 #fd1 #e74 #c ,wer nicht absagt allem1 was er hat1 kann nicht ,mein ,jnger sein 7,luk #ad1 #cc74 #d ,meine ,snden gehen ber mein ,haupt2 wie eine schwere ,last sind sie mir zu schwer geworden 7,ps4 #ch1 #e74 #e ,die ,welt4 #f ,wer wird aber den ,tag ,seiner ,zukunft erleiden knnen1 und wer wird bestehen1 wenn er wird erscheinen8 7,mal4 #c1 #b7 #g ,gehet ein durch die enge ,pforte6 ,die ,pforte ist eng1 und der ,weg ist schmal1 der zum ,leben fhrt2 und wenige sind ihrer1 die ihn finden 7,matth4 #g1 #ac4 #ad74 #h ,dein ,wort ist meines ,fues ,leuchte und ein ,licht auf meinem ,wege 7,ps4 #aai1 #aje72 siehe auch #b4 ,petr4 #a1 #ai4 #i ,so jemand zu ,mir kommt und hasset nicht seinen ,vater1 ,mutter1 ,weib1 ,kinder1 ,brder1 ,schwestern1 auch dazu sein eigen ,leben1 der kann nicht ,mein ,jnger sein 7,luk4 #ad1 #bf74 #aj ,errette deine ,seele und sieh nicht hinter dich2 auch stehe nicht in dieser ganzen ,gegend6 7#a4 ,mos4 #ai1 #ag47 #aa ,unsre ,trbsal1 die zeitlich und leicht ist1 schafft eine ewige und ber alle ,maen wichtige ,herrlichkeit 7#b4 ,kor4 #d1 #ag74 #ab ,ich bin gekommen1 da sie das ,leben und volle ,genge haben sollen 7,joh4 #aj1 #aa74 #ac ,nun aber begehren sie eines bessern1 nmlich eines himmlischen4 ,darum schmt sich ,gott ihrer nicht1 zu heien ihr ,gott2 denn ,er hat ihnen eine ,stadt zubereitet 7,hebr4 #aa1 #af74 #ad ,wer seine ,hand an den ,pflug legt und sieht zurck1 der ist nicht geschickt zum ,reich ,gottes 7,luk4 #i1 #fb74 #ae ,jesus spricht3 ,ich bin dazu geboren und in die ,welt gekommen1 da ,ich fr die ,wahrheit zeugen soll4 ,wer aus der ,wahrheit ist1 der hret ,meine ,stimme 7,joh4 #ah1 #cg74 #af ,gott ist nicht ein ,mensch1 da ,er lge 7#d4 ,mos4 #bc1 #ai74 #ag ,es kam einer in des ,himmels ,wolken wie eines ,menschen ,sohn 4441 ,seine ,gewalt ist ewig1 die nicht vergeht und ,sein ,knigreich hat kein ,ende 7,dan4 #g1 #ac4 #ad74 #ah ,das ist die ,verheiung1 die ,er uns verheien hat3 das ewige ,leben 7#a4 ,joh #b1 #be74 #ai ,ihr werdet1 wenn erscheinen wird der ,erzhirte1 die unverwelkliche ,krone der ,ehren empfangen 7#a4 ,petr4 #e1 #d74 #bj ,wer berwindet1 der soll mit weien ,kleidern angetan werden 7,offenb4 #c1 #e74 #ba ,die ,gerechten werden leuchten wie die ,sonne in ihres ,vaters ,reich 7,matth4 #ac1 #dc74 #bb ,wohlan1 alle1 die ihr durstig seid1 kommt her zum ,wasser6 und die ihr nicht ,geld habt1 kommet her1 kaufet und esset6 ,kommt her und kauft ohne ,geld und umsonst1 beides ,wein und ,milch6 7,jes4 #ee1 #a47 ,wer zu ,mir kommt1 den werde ,ich nicht hinausstoen 7,joh4 #f1 #hg74 ,wen drstet1 der komme1 und wer da will1 der nehme das ,wasser des ,lebens umsonst 7,offenb4 #bb1 #ag74 #bc ,dies sind die ,verheiungen der ,gnade1 auf denen die ,seele1 auch bei der grten ,betrbnis ber sich selbst1 fuen kann6 #bd ,er zog mich aus der grausamen ,grube und aus dem ,schlamm und stellte meine ,fe auf einen ,fels1 da ich gewi treten kann 7,ps4 #dj1 #c74 #be ,strket die mden ,hnde und erquicket die strauchelnden ,knie6 ,gott kommt und wird euch helfen4 ,es wird daselbst eine ,bahn sein und ein ,weg1 welcher der heilige ,weg heien wird1 da kein ,unreiner darauf gehen darf2 und derselbe wird fr sie sein1 da man darauf gehe1 da auch die ,toren nicht irren mgen 7,jes4 #ce1 #c4 #d4 #h74 #bf ,der ,berg ,sinai4 #bg ,der ganze ,berg ,sinai 7bei der ,gesetzgebung7 rauchte1 darum da der ,herr herab auf den ,berg fuhr mit ,feuer 7#b4 ,mos4 #ai1 #ah74 #bh ,sie sind von der ,welt2 darum reden sie von der ,welt1 und die ,welt hrt sie 7#a4 ,joh4 #d1 #e74 #bi ,sie wollen sich angenehm machen nach dem ,fleisch1 nur damit sie nicht mit dem ,kreuz ,christi verfolgt werden 7,gal4 #f1 #ab74 #cj ,viele wandeln1 und sind die ,feinde des ,kreuzes ,christi 7,phil4 #c1 #ah74 #ca ,mose erwhlte viel lieber1 mit dem ,volk ,gottes ,ungemach zu leiden1 denn die zeitliche ,ergtzung der ,snde zu haben1 und achtete die ,schmach ,christi fr grern ,reichtum denn die ,schtze gyptens2 denn er sah an die ,belohnung 7,hebr4 #aa1 #be4 #bf74 #cb ,wir wissen1 da der ,mensch durch des ,gesetzes ,werke nicht gerecht wird1 sondern durch den ,glauben an ,jesus ,christus 7,gal4 #b1 #af74 ,illustration ,illustration ,zweites ,kapitel4 ,der ,weg zum ,frieden4 ,in kurzem hatte nun ,christ die ,pforte erreicht4 ber ihr bemerkte er mit groer ,freude die ,inschrift3 ,klopfet an1 so wird euch aufgetan68 7,matth4 #g1 #g7 und indem er zu wiederholten ,malen anklopfte1 sprach er bei sich selbst3 ,wird ,er mir auftun ,seine ,gnadentr8 ,wird ,er den schnden ,knecht nicht von sich weisen8 ,ach1 drft' ich eingehn1 wahrlich fr und fr ,wollt' ich die ,gre der ,erbarmung preisen6 ,endlich erschien ein ehrwrdiger ,mann an der ,pforte1 namens ,gutwillig1 der fragte1 wer da wre1 von wannen er kme und was er begehre4 ,christ antwortete3 ,hier ist ein armer1 beladener ,snder4 ,ich komme aus der ,stadt ,verderben1 reise aber nach dem ,berg ,zion1 um dem zuknftigen ,zorn zu entrinnen4 ,da der ,weg1 wie ich belehrt bin1 durch diese ,pforte geht1 so bitte ich dich1 lieber ,herr1 mir den ,eingang zu gestatten48 ,von ,herzen gern18 sagte ,gutwillig1 der ,pfrtner1 und somit ffnete er ihm die ,pforte4 ,als ,christ nun eintreten wollte1 zog ihn der andre beim ,arm schnell herein4 ,was soll das bedeuten88 fragte ,christ4 ,jener antwortete3 ,sieh dort in geringer ,entfernung liegt ein festes ,schlo1 das von ,beelzebub1 der ,teufel ,obersten1 befehligt wird2 von dort aus schiet er und die1 welche bei ihm sind1 gerade dann seine feurigen ,pfeile#cc nach den ,pilgrimen ab1 wenn sie im ,begriff sind1 zu der engen ,pforte einzugehen1 um sie womglich noch vor ihrem ,eintritt zu tten48 ,christ bemerkte diese ,gefahr erst1 als er sich schon gerettet sah1 und sprach3 ,ich freue mich mit ,zittern48 ,als er nun eingetreten war1 fragte ,gutwillig3 ,wer hat dich denn hierher gewiesen88 ,christ4 ,der ,evangelist hie mich hierhin gehen und anklopfen1 wie ich denn nun auch getan4 ,er sagte1 da du1 ,herr1 mir weisen werdest1 was ich weiter tun msse4 ,gutwillig4 ,da ist eine offene ,tr vor dir1 und niemand kann sie zuschlieen 7,offenb4 #c1 #h74 ,christ4 ,nun fange ich an1 die ,frucht meines gewagten ,unternehmens zu ernten4 ,gutwillig4 ,aber wie kommt's1 da du allein bist8 ,christ4 ,weil von meinen ,nachbarn niemand wie ich die drohende ,gefahr erkannte4 ,gutwillig4 ,wuten einige um deine ,herreise8 ,christ4 ,ja1 meine ,frau und meine ,kinder sahen es zuerst1 da ich wegzog1 und riefen mir nach1 ich sollte wieder umkehren2 auch etliche meiner ,nachbarn schrien mir nach2 aber ich hielt mir die ,ohren zu und setzte meinen ,weg fort4 ,gutwillig4 ,ist dir niemand von ihnen nachgelaufen1 dich zur ,umkehr zu berreden8 ,christ4 ,strrig und ,willig holten mich allerdings ein2 als sie aber sahen1 da sie nichts bei mir ausrichten konnten1 kehrte ,strrig spottend wieder um1 whrend ,willig noch eine kleine ,strecke mit mir ging4 ,gutwillig4 ,warum ist er den ,weg nicht weiter mit dir gezogen8 ,christ4 ,wir kamen miteinander bis an den ,sumpf ,verzagtheit1 in den wir beide fielen2 darber verlor ,nachbar ,willig gnzlich den ,mut1 da er es mit mir nicht weiter wagen wollte4 ,deshalb arbeitete er sich an der ,seite1 die nach seinem ,hause zuging1 heraus und sagte zu mir1 ich mge seinetwegen das herrliche ,land nur allein in ,besitz nehmen2 also ging er seines und ich ging meines ,weges1 er seinem ,nachbar ,strrig nach1 ich zu dieser ,pforte4 ,ach1 der arme ,mann68 sprach ,gutwillig1 achtete er die himmlische ,herrlichkeit so gering1 da er1 um sie zu erlangen1 nicht wert hlt1 einige ,beschwerden auf sich zu nehmen88 ,illustration3 ,christ an der ,pforte 7,s4 #dc74 ,wahrlich18 sagte ,christ1 ich habe1 was ,willig betrifft1 die ,wahrheit gesagt1 und wenn ich von mir die ,wahrheit reden soll1 so steht's mit mir auch nicht besser4 ,es ist wahr1 er kehrte nach seinem ,hause zurck1 ich aber bin zur ,seite abgewichen auf den ,weg des ,todes4 ,und dazu lie ich mich durch die sinnlichen ,vorstellungen eines ,herrn ,weltklug bewegen48 ,gutwillig4 ,o mit dem bist du zusammengetroffen8 ,der wollte dich ohne ,zweifel zu bereden suchen1 dich bei ,herrn ,gesetzlich nach ,erleichterung umzusehen4 ,sie sind beide rechte ,betrger4 ,aber folgtest du denn seinem ,rat8 ,christ4 ,ja1 leider6 ,ich ging1 um ,herrn ,gesetzlich aufzusuchen2 als ich aber an den ,berg kam1 der bei seinem ,hause liegt1 glaubte ich1 er wrde auf mich herunterstrzen1 und so war ich gezwungen1 stillzustehen4 ,gutwillig4 ,dieser ,berg hat schon manchem den ,tod gebracht und wird noch vielen den ,tod bringen#cd4 ,wohl dir1 da du entronnen und nicht von ihm zerschmettert worden bist6 ,christ4 ,ja1 ich wei in der ,tat nicht1 was dort aus mir geworden1 wenn nicht gerade der ,evangelist mir wieder begegnet wre1 als ich in meiner ,verwirrung weder ein noch aus wute4 ,aber ,gottes ,gnade war es1 die ihn mir wieder zufhrte2 denn ohne die wrde ich nimmermehr hierhergekommen sein4 ,so bin ich denn nun hier1 ich1 der ich eher den ,tod unter jenem ,berg verdient htte1 als hier zu stehen und mit meinem ,herrn zu reden4 ,doch1 o welch eine ,gnade fr mich1 da ich dennoch hier eingelassen worden bin6 ,gutwillig4 ,wir weisen niemand zurck1 der hierher kommt1 was er auch frher ,bses getan haben mag2 es wird keiner hinausgestoen#ce4 -- ,komm darum eine kleine ,strecke mit mir1 lieber ,christ1 ich will dir den ,weg zeigen1 den du zu gehen hast4 ,siehst du wohl da gleich vor dir jenen schmalen ,weg8 ,das ist der ,weg1 den du gehen mut4 ,er ist gebahnt von den ,patriarchen und ,propheten1 von ,christus und ,seinen ,aposteln1 und er ist so gerade1 wie ihn nur eine ,richtschnur machen kann4 ,das ist der ,weg1 den wandle6 ,gibt es aber keine ,abwege und ,krmmungen18 fragte ,christ1 die den ,wanderer irremachen knnen88 ,es stoen viele ,wege daran18 sagte ,gutwillig1 aber sie sind krumm und breit#cf1 whrend der rechte ,weg gerade und schmal ist1 und daran kannst du den rechten ,weg vom verkehrten wohl unterscheiden48 -- ,ich sah nun in meinem ,traum1 da ,christ ihn noch weiter fragte1 ob er ihn nicht von der ,last auf seinem ,rcken befreien knne2 denn bis dahin htte er durch kein ,mittel sich ihrer entledigen knnen4 ,habe nur noch ein wenig ,geduld18 sagte der ,pfrtner1 bald wirst du an eine ,stelle kommen1 wo die ,last ohne dein ,zutun von deinem ,rcken fallen wird48 ,hierauf grtete ,christ seine ,lenden und machte sich reisefertig4 ,gutwillig sprach noch zu ihm1 wenn er jetzt von der ,pforte aus eine kleine ,strecke zurckgelegt haben werde1 finde er das ,haus des ,auslegers2 an dessen ,tr solle er anklopfen1 und der werde ihn herrliche ,dinge sehen lassen4 ,darauf nahm ,christ ,abschied von dem freundlichen ,pfrtner1 und dieser wnschte ihm eine glckliche ,reise und befahl ihn dem ,schutz ,gottes4 ,christ setzte also seinen ,weg fort1 bis er zu dem ,haus des ,auslegers kam4 ,hier klopfte er einmal ber das andre an1 bis endlich jemand ans ,tor kam und fragte1 wer da sei4 ,herr18 sagte ,christ1 hier ist ein ,reisender1 dem durch einen ,bekannten des gtigen ,herrn dieses ,hauses geraten worden ist1 hier sich unterweisen zu lassen4 ,ich wnsche daher mit dem ,hausherrn zu sprechen48 ,dies wurde dem ,herrn gemeldet1 der auch nach einer kleinen ,weile herauskam und ,christ fragte1 was sein ,begehr sei4 ,herr18 sagte ,christ1 ich bin ein ,mann1 der aus der ,stadt ,verderben kommt1 und ich gehe nach dem ,berg ,zion4 ,von dem ,mann1 der an der ,pforte am ,eingang dieses ,weges steht1 ist mir gesagt worden1 da1 wenn ich hier vorsprche1 du mir herrliche ,dinge zeigen wrdest1 die mir fr meine ,reise sehr dienlich wren48 ,da sprach der ,ausleger3 ,komm herein6 ,ich will dir zeigen1 was dir von ,nutzen sein wird48 ,er befahl seinem ,diener1 ein ,licht anzuznden1 hie ,christ ihm folgen und fhrte ihn zu einem besondern ,zimmer1 welches sein ,diener aufschlo4 ,als dies geschehen war1 sah ,christ das ,bild eines ehrwrdigen ,mannes an der ,wand hangen1 und es war also beschaffen3 ,seine ,augen waren gen ,himmel erhoben1 das ,buch der ,bcher hatte er in seiner ,hand1 das ,gesetz der ,wahrheit war auf seinen ,lippen1 und der ,welt hatte er den ,rcken gewandt2 so stand er da wie einer1 der eifrig mahnt und bittet1 und ber seinem ,haupt hing eine goldene ,krone4 ,christ fragte3 ,was soll dieses ,bild darstellen88 ,ausleger3 ,der ,mann ist einer aus ,tausenden2 er kann mit dem ,apostel sagen3 ,ob ihr gleich zehntausend ,zuchtmeister httet in ,christus1 so habt ihr doch nicht viele ,vter2 denn ich habe euch gezeugt in ,christus ,jesus durchs ,evangelium8 7#a4 ,kor4 #d1 #ae7 und3 ,meine lieben ,kinder1 welche ich abermals mit ngsten gebre1 bis da ,christus in euch eine ,gestalt gewinne8 7,gal4 #d1 #ai74 ,da du ihn mit gen ,himmel gerichteten ,augen siehst1 das ,buch der ,bcher in seiner ,hand und das ,gesetz der ,wahrheit auf seinen ,lippen1 will andeuten1 da es sein ,werk ist1 nicht allein dunkle ,dinge zu erkennen1 sondern sie auch den ,sndern auszulegen4 ,deshalb siehst du ihn auch stehen wie einer1 der die ,leute eindringlich ermahnt und bittet#cg4 ,da du siehst1 da er die ,welt hinter sich hat und da ber seinem ,haupt eine ,krone hngt1 soll andeuten1 da er aus ,liebe zum ,herrn die ,gter dieser ,welt geringschtzt und verschmht in der ,gewiheit1 der ,herrlichkeit in jener ,welt teilhaftig zu werden4 -- ,ich habe dich nun dies ,bild zuerst sehen lassen1 weil der ,mann1 den es darstellt1 der einzige ist1 welchem der ,herr des ,orts1 wohin du gehst1 die ,vollmacht gegeben hat1 dein ,fhrer zu sein an all den schwierigen ,stellen1 an welche du auf deinem ,wege kommen kannst4 ,habe also genau acht auf das1 was ich dir gezeigt habe1 und drcke dieses ,bild tief in dein ,herz und denke daran1 wenn du auf deiner ,reise mit solchen zusammentriffst1 welche vorgeben1 dich recht zu leiten1 da deren ,weg in den ,tod hinabfhrt4 ,hierauf nahm ihn der ,ausleger bei der ,hand und fhrte ihn in einen gerumigen1 mehr im ,innern des ,hauses gelegenen ,saal1 welcher voller ,staub war1 da er niemals ausgekehrt worden war4 ,nachdem ,christ sich hier eine ,weile umgesehen hatte1 rief der ,ausleger einen ,diener1 dem er den ,befehl gab1 den ,saal auszukehren4 ,als dieser nun zu kehren anfing1 erhob sich ein so bermiger ,staub1 da ,christ beinahe erstickt wre4 ,der ,ausleger gebot hierauf einer ,magd1 ,wasser zu bringen und den ,fuboden zu besprengen1 und sobald dies geschehen war1 konnte man ihn mit ,leichtigkeit auskehren und subern4 ,was bedeutet nun das88 fragte ,christ4 ,dieser ,saal18 erklrte der ,ausleger1 stellt das menschliche ,herz dar1 solange es noch nicht durch die se ,gnade des ,evangeliums geheiligt ist4 ,der ,staub ist die angeborene ,snde1 das inwendige ,verderben1 das den ganzen ,menschen verunreinigt4 ,jener1 der zuerst kehrte1 ist das ,gesetz2 diese1 die das ,wasser brachte und sprengte1 das ,evangelium4 ,wie bei der ,bemhung des erstern sich ein gewaltiger ,staub erhob1 der die ,reinigung des ,saales unmglich machte#ch1 du aber fast ersticktest1 so macht das ,gesetz1 anstatt das ,herz von der ,snde zu reinigen1 dieselbe vielmehr lebendig#ci und krftig#dj und bewirkt1 da sie mchtiger werde in dem ,herzen#da1 indem es die ,snde zwar aufdeckt und verbietet1 aber keine ,kraft gibt1 sie zu berwinden4 ,dagegen1 wie die ,jungfrau den ,saal mit ,wasser besprengte1 worauf er sich leicht reinigen lie1 so wird1 wenn das ,evangelium mit seinen sanften1 himmlischen ,krften in das ,herz dringt1 die ,snde besiegt und unterworfen1 die ,seele wird durch den ,glauben gereinigt#db und somit zubereitet1 da der ,knig der ,herrlichkeit in ihr ,wohnung machen kann#dc48 ,ferner sah ich in meinem ,traum1 da der ,ausleger ,christ bei der ,hand fate und in ein kleines ,gemach zog1 in welchem zwei ,kinder saen4 ,das ltere hie ,begierde1 das andre ,geduld4 ,begierde erschien hchst unzufrieden und mrrisch1 ,geduld aber ganz ruhig und freundlich4 ,christ fragte nun3 ,aus welchem ,grund ist ,begierde so unzufrieden88 ,der ,erzieher der ,kinder18 sagte der ,ausleger1 hat ihnen kostbare ,geschenke versprochen1 die sie zu ,anfang des nchsten ,jahres erhalten sollen4 ,begierde will sich nicht auf die ,zukunft vertrsten lassen1 sie verlangt alles sogleich zu haben2 ,geduld hingegen wartet mit ,freuden48 ,nun sah ich1 wie jemand zu ,begierde hereinkam und ihr eine ,menge kostbarer ,dinge berbrachte1 welche sie mit groer ,hast und mit spttischem ,lcheln annahm1 da ihre stille ,nachbarin leer ausging4 ,ich sah aber eine ,weile zu und siehe1 es whrte nicht lange1 da hatte sie schon alles vergeudet und durchgebracht1 und es blieb nichts brig als ein ,hufchen alter ,lumpen4 ,da sprach ,christ zum ,ausleger3 ,erklre mir doch dieses deutlicher68 ,ausleger4 ,diese beiden ,kinder sind ,sinnbilder4 ,begierde ist ein ,bild der ,kinder dieser ,welt1 und ,geduld ist ein ,bild der ,kinder der zuknftigen ,welt4 ,wie du gesehen hast1 da ,begierde alles in diesem ,jahr1 d4 h4 in dieser ,welt haben will1 so tun die ,kinder dieser ,welt1 sie wollen ihr ,gutes schon heute1 in diesem ,leben dahinnehmen2 sie knnen nicht warten bis zum nchsten ,jahr1 das ist bis in die zuknftige ,welt1 wo ihr ,teil von ,gott zugemessen ist4 ,das ,sprichwort3 ,ein ,vogel in der ,hand ist besser als eine ,taube auf dem ,dach8 gilt bei ihnen mehr als die ,zeugnisse ,gottes von den ,gtern der zuknftigen ,welt4 ,wie du aber ,begierde siehst alles in kurzer ,zeit durchbringen und nichts andres brigbehalten als ,lappen und ,lumpen1 so wird es auch mit allen solchen ,menschen gehen am ,ende dieser ,welt4 ,nun sehe ich18 sagte ,christ1 da ,geduld allein weise ist1 und zwar aus verschiedenen ,grnden1 einmal1 weil ihr ,herz nach den besten ,gtern trachtet1 und zum andern1 weil sie dann im ,besitz der ,herrlichkeit ist1 wenn die andre in ,elend und ,schmach dasitzt48 ,ausleger4 ,ja1 so ist's1 und wir knnen noch hinzufgen1 da die ,herrlichkeit der zuknftigen ,welt nimmer vergeht1 whrend die ,schtze dieser ,welt im ,nu vorbei sind4 ,deshalb hat ,begierde keine ,ursache1 ber ,geduld zu lachen1 darum da sie ihr ,gutes zuerst empfangen hat2 vielmehr knnte ,geduld ber ,begierde lachen1 weil sie ihr ,gutes zuletzt empfngt2 denn das ,erste mu dem ,letzten weichen1 das ,letzte aber hrt nimmer auf1 da ihm kein andres folgt4 ,darum mu derjenige1 der sein ,teil zuerst geniet1 notwendig eine ,zeit haben1 es zu verbrauchen2 wer aber sein ,teil zuletzt hat1 der wird es fr immer besitzen4 ,darum wird zu dem reichen ,mann gesagt3 ,du hast dein ,gutes empfangen in deinem ,leben1 und ,lazarus dagegen hat ,bses empfangen2 nun aber wird er getrstet1 und du wirst gepeinigt8 7,luk4 #af1 #be74 ,christ rief aus3 ,nun sehe ich1 da es nicht ratsam ist1 nach gegenwrtigen ,gtern zu trachten1 sondern zu warten auf die zuknftigen68 ,darauf sprach der ,ausleger3 ,da hast du recht gesagt2 denn was sichtbar ist1 das ist zeitlich2 was aber unsichtbar ist1 das ist ewig 7#b4 ,kor4 #d1 #ah74 ,obschon dies nun also ist1 so stehen doch die zeitlichen ,dinge und die fleischlichen ,lste in naher ,beziehung zueinander1 whrend die zuknftigen ,dinge und der fleischliche ,sinn einander stets fremd bleiben4 ,daher schlieen auch die ersten beiden so schnell ,freundschaft miteinander1 die letztern aber lassen sich nimmer vereinen48 ,nun sah ich in meinem ,traum1 da der ,ausleger ,christ bei der ,hand nahm und ihn in einen ,raum fhrte1 wo ein ,feuer an einer ,mauer brannte1 welches ein daneben ,stehender mit ,wasser auszulschen bemht war4 ,es wollte ihm aber nicht gelingen1 vielmehr loderte das ,feuer immer krftiger empor4 ,christ fragte3 ,was soll das bedeuten88 ,der ,ausleger erwiderte3 ,dies ,feuer bedeutet das ,werk der ,gnade im ,menschen1 welches der arge ,feind1 der ,teufel1 so sehr er sich bemht1 nicht auszulschen vermag4 ,die ,ursache davon sollst du gleich sehen48 ,bei diesen ,worten fhrte er ihn an die hintere ,seite der ,mauer1 wo dem ,feuer gegenber eine ffnung zu bemerken war1 durch welche ein ,mann aus einem ,gef1 das er in seiner ,hand hielt1 bestndig1 aber unbemerkt l in das ,feuer go4 ,christ fragte3 ,was bedeutet dieses88 ,der ,ausleger antwortete3 ,so unterhlt ,christus ohne ,aufhren durch das l ,seiner ,gnade das ,werk1 welches ,er im ,herzen angefangen hat1 daher die ,glubigen1 ungeachtet alles dessen1 was der ,teufel wider sie vornimmt1 oft ein ses1 ihnen selbst unerklrliches ,gefhl des ,friedens empfinden4 ,da du aber den ,mann hinter der ,mauer stehen sahst1 das ,feuer zu erhalten1 soll dir andeuten1 wie eine angefochtene ,seele sich zuweilen fr verlassen hlt1 obwohl der himmlische ,freund ihr unsichtbar nahe steht#dd48 ,dann sah ich1 wie der ,ausleger ihn wieder bei der ,hand nahm und ihn an einen anmutigen ,ort brachte1 wo ein prachtvoller ,palast erbaut war1 dessen ,anblick ,christ groe ,freude bereitete4 ,auf dessen ,zinne sah er auch ,leute in goldenen ,gewndern wandeln4 ,er fragte den ,ausleger3 ,drfen wir wohl dort hineingehen88 ,der ,ausleger nahm ihn bei der ,hand und ging mit ihm bis vor die ,tr des ,palastes4 ,daselbst hatte sich eine groe ,menge ,menschen versammelt1 ohne sich jedoch hineinzuwagen1 da der ,eingang von einer bewaffneten ,schar versperrt wurde1 die darauf bedacht war1 jedem1 der hindurchgehen wollte1 das ,leben zu nehmen4 ,nahe bei dem ,tor sa ein ,mann an einem ,tisch1 mit einem ,buch und dem ,schreibzeug vor sich1 um die ,namen derer aufzuschreiben1 die sich den ,eingang erkmpfen wollten4 ,das setzte ,christ in ,erstaunen4 ,lange wagte sich niemand heran1 da jeder aus ,furcht vor den ,gewappneten zurckbebte1 als pltzlich ein rstiger ,mann an den ,tisch des ,schreibers trat mit den ,worten3 ,schreibe meinen ,namen auf68 ,als das geschehen war1 sah ,christ1 da der ,mann sich einen ,helm aufsetzte1 sein ,schwert zog und sich gerade nach dem ,tor wendete4 ,er strzte sich auf die gersteten ,mnner zu1 die sich mit tdlichem ,grimm wider ihn setzten4 ,allein dem ,mann entfiel der ,mut durchaus nicht1 sondern er schlug und stie um sich mit wildem ,ungestm4 ,manche ,wunden empfangend und austeilend1 kmpfte er sich durch alle hindurch und drang in den ,palast vor#de4 ,aus dem ,innern1 sowie von der ,zinne des ,palastes erscholl mit lieblicher ,stimme der ,zuruf3 ,herein6 herein6 ,die ,kron' der ,ehren wartet dein6 ,er ging hinein und wurde alsbald mit goldenen ,kleidern geschmckt4 ,christ lchelte und sprach3 ,ich glaube zu verstehen1 was das sagen will2 la mich nun1 ,herr1 von hinnen ziehen68 ,nein18 sagte der ,ausleger1 warte noch ein wenig1 ich habe dir noch etwas zu zeigen1 dann magst du deinen ,weg fortsetzen48 ,und nun nahm er ihn noch einmal bei der ,hand und fhrte ihn in einen finstern ,raum1 wo ein ,mann in einem eisernen ,kfig sa1 der die ,augen niederschlug1 die ,hnde rang und sich gebrdete1 als wollte ihm das ,herz brechen4 ,als ,christ nun fragte1 was das zu bedeuten habe1 gebot ihm der ,ausleger1 sich selber mit diesem ,mann zu unterreden4 ,wer bist du1 ,unglcklicher88 rief ,christ voll ,entsetzen4 ,ich bin1 was ich ehemals nicht war18 sagte der ,gefangene4 ,was warst du denn ehemals88 fragte ,christ4 ,der ,mann antwortete3 ,ich war ehemals in meinen und auch andrer ,leute ,augen ein eifriger ,bekenner der ,wahrheit2 ich hielt mich wrdig fr die himmlische ,stadt1 die ich fr meine wahre ,heimat ansah48 ,christ fragte3 ,und was bist du denn jetzt88 ,jetzt bin ich18 antwortete er1 ein ,mann der ,verzweiflung1 in ,verzweiflung gebannt1 wie in diesen eisernen ,kfig4 ,ich kann nicht hinaus1 ach1 ich kann nicht mehr hinaus68 ,aber wie kamst du in diesen ,zustand88 fragte ,christ4 ,er antwortete3 ,ich lie nach zu wachen und zu beten1 ich lie meinen ,begierden die ,zgel schieen2 ich sndigte gegen das ,licht des ,wortes und gegen ,gottes ,gte4 ,ich habe den ,geist ,gottes betrbt1 und ,er ist von mir gewichen2 ich habe den ,teufel herausgefordert1 und er ist zu mir gekommen4 ,ich habe ,gott zum ,zorn gereizt1 und ,er hat mich verlassen2 mein ,herz ist verhrtet1 und ich finde keinen ,raum zur ,bue48 ,ist denn keine ,hoffnung mehr fr diesen ,unglcklichen88 fragte ,christ1 sich zu dem ,ausleger wendend4 ,frage ihn selbst18 entgegnete dieser1 und ,christ wandte sich an den ,gefangenen3 ,mut du denn in diesem ,kfig der ,verzweiflung verschlossen bleiben8 ,ist fr dich keine ,hoffnung88 ,fr mich ist keine ,hoffnung mehr18 sagte der ,gefangene4 ,o18 versetzte ,christ1 der ,sohn des ,hochgelobten ist sehr barmherzig68 ,ja18 antwortete er1 aber ich habe ,ihn aufs neue gekreuzigt#df2 ich habe ,ihn verachtet1 ,seine ,gerechtigkeit verworfen2 ich habe ,sein ,blut fr unrein geachtet und den ,geist der ,gnade geschmht#dg4 ,dadurch habe ich mich selbst von allen ,verheiungen der ,gnade ausgeschlossen1 und es bleibt mir nichts brig als ein schreckliches ,warten des ,gerichts und des ,feuereifers1 der mich als einen ,widersacher verzehren wird8 7,hebr4 #aj1 #bg74 ,christ fragte weiter3 ,was hat dich denn verleitet1 dich selbst in diesen ,zustand zu bringen88 ,schnde ,lust1 irdische ,freude und ,vorteile dieser ,welt1 bei deren ,genu ich mir viel ,ergtzen versprach4 ,allein jedes von diesen ,dingen nagt nun an meinem ,herzen wie ein ,wurm1 der nicht stirbt1 und brennt in mir wie ein ,feuer1 das ewig nicht erlischt48 ,christ sprach3 ,aber kannst du jetzt nicht noch ,bue tun und umkehren88 ,er antwortete3 ,gott lt mich keinen ,raum mehr finden zur ,bue4 ,sein ,wort gibt mir nicht mehr ,mut zum ,glauben1 ja ,er selbst hat mich in diesen eisernen ,kfig eingeschlossen1 und kein ,mensch in der ganzen ,welt kann mir daraus helfen4 ,o ,ewigkeit6 ,furchtbare ,ewigkeit6 ,wie werde ich ringen1 ohne ,aufhren ringen mit der ,pein der ewigen ,verdammnis68 ,vergi es nie1 was du hier gesehen hast18 sagte der ,ausleger zu ,christ mit groem ,ernst4 ,la dir das ,elend dieses ,mannes zur bestndigen ,warnung dienen68 ,ja1 das ist furchtbar68 rief ,christ aus4 ,gott helfe mir wachen und beten und nchtern sein und gebe mir ,kraft1 die ,snde zu meiden6 ,aber1 ,herr1 ist es jetzt nicht hohe ,zeit1 meine ,reise fortzusetzen88 ,warte noch ein wenig1 nur eines sollst du noch sehen1 dann magst du deines ,weges gehen18 sprach der ,ausleger1 indem er ,christs ,hand ergriff und ihn in die ,kammer fhrte1 wo ein ,mann aus dem ,bett stieg und im ,begriff war1 unter ,zittern und ,beben seine ,kleider anzulegen4 ,da fragte ,christ3 ,warum zittert dieser ,mann so88 ,der ,ausleger befahl diesem1 den ,grund seiner ,angst ,christ zu entdecken4 ,hierauf hob der ,mann also an3 ,diese ,nacht1 als ich schlief1 trumte ich1 und siehe1 der ,himmel war schwarz wie die ,nacht2 es erhob sich ein unerhrtes ,donnern und ,blitzen1 da ich in groe ,bestrzung und ,todesangst kam4 ,darauf sah ich1 wie der ,wind die ,wolken pfeilschnell vor sich her trieb4 ,pltzlich erscholl der ,ton einer ,posaune vom ,himmel herab1 und in den ,wolken erschien der ,herr1 umgeben von den ,heerscharen des ,himmels1 die alle1 wie auch der ,himmel selbst1 in flammendem ,feuer standen4 ,eine ,stimme rief3 ,stehet auf1 ihr ,toten1 und kommt zum ,gericht#dh68 und im ,augenblick zerrissen die ,felsen1 die ,grber taten sich auf1 und die ,toten1 die darin waren1 kamen heraus4 ,einige erschienen in ,freude und ,wonne und hoben ihre ,hupter auf1 die andern aber standen in groer ,schmach und ,schande und suchten sich unter den ,bergen zu verstecken4 ,da ffnete der ,herr1 der auf der ,wolke sa1 ein ,buch und gebot der ,welt1 vor ,ihm zu erscheinen#di4 ,vor ,ihm her aber machte ein verzehrendes ,feuer ,raum1 wie zwischen einem ,richter und den ,verklagten1 die vor den ,schranken stehen4 ,dann hrte ich denen1 die den ,herrn in der ,wolke umgaben1 verknden3 ,sammelt das ,unkraut1 die ,spreu und die ,stoppeln und werfet sie in den brennenden ,pfuhl#ej68 ,und sogleich tat sich der bodenlose ,abgrund gerade vor meinen ,fen auf1 und dicker ,rauch und glhende ,hitze fuhren mit erschrecklichem ,getse heraus4 ,sammelt den ,weizen in ,meine ,scheuern68 7,luk4 #c1 #ag2 ,matth4 #ac1 #cj7 rief der ,herr1 und alsbald sah ich viele emporgehoben und hingerckt in den ,wolken#ea2 ich aber blieb dahinten4 ,ich wollte mich verbergen1 aber vergebens1 denn der ,herr heftete ,seine ,augen unverwandt auf mich2 alle meine ,snden traten vor meine ,seele1 mein ,gewissen richtete und verdammte mein ganzes ,leben4 ,darauf erwachte ich aus meinem ,traum4 ,christ fragte3 ,was aber erschreckte dich denn so bei diesem ,gesicht88 ,der ,mann antwortete3 ,nun1 ich dachte1 der ,tag des ,gerichts wre gekommen1 und dazu war ich nicht bereit4 ,das aber erschreckte mich am meisten1 da die ,engel ihrer viel emportrugen und mich stehen lieen4 ,auch ffnete gerade an dem ,ort1 da ich stand1 der ,hlle ,grund den ,rachen4 ,dabei qulte mich mein ,gewissen1 und das ,auge des ,richters war1 wie mich dnkte1 bestndig mit ,unwillen und ,zorn auf mich gerichtet48 ,hast du nun dies alles wohl beachtet88 sprach der ,ausleger zu ,christ4 ,ja1 und ich spre ebensoviel ,furcht als ,hoffnung18 antwortete dieser4 ,so fasse denn18 sagte jener1 alle diese ,dinge wohl zu ,herzen2 la sie dir wie ein ,stachel sein in deiner ,seite1 da sie dich vorwrtstreiben auf dem ,weg1 den du zu gehen hast48 ,christ grtete jetzt seine ,lenden und schickte sich zur ,weiterreise an4 ,der ,ausleger sprach3 ,der ,trster mge allezeit bei dir sein und dich1 mein guter ,christ1 auf dem ,weg geleiten1 der zur himmlischen ,stadt fhrt68 ,also trat ,christ nun seine ,wanderung an1 indem er sagte3 ,seltsame ,dinge waren hier zu schaun6 ,ich bin gestrkt1 doch regt sich ,furcht und ,graun4 ,gewalt'ge ,kmpfe stehen mir bevor4 ,nur vorwrts bis zu ,zions ,tor6 ,du ,geist des ,herrn1 ich fleh' zu ,dir1 ,o neige ,deine ,kraft zu mir6 ,nun sah ich in meinem ,traum1 da zu beiden ,seiten des ,weges1 auf dem ,christ wandern mute1 eine ,mauer sich hinzog1 und diese hatte den ,namen ,heil#eb4 ,auf diesem ,pfad lief ,christ weiter1 doch nicht ohne groe ,beschwerde wegen der ,last1 die er auf seinem ,rcken hatte1 bis er an eine ,anhhe kam1 auf welcher ein ,kreuz stand und etwas weiter unten ein ,grab zu sehen war4 ,ich sah nun im ,traum1 da gerade1 als ,christ zum ,kreuze hinkam1 die ,brde sich von seinen ,schultern lste und den ,berg hinabrollte1 bis sie in der ffnung des ,grabes verschwand1 und ich sah sie nicht mehr4 ,da ward es ,christ wohl1 und mit frhlichem ,herzen sagte er3 ,er hat mir ,ruhe gegeben durch ,sein ,leiden -- und ,leben durch ,seinen ,tod#ec68 ,er blieb eine ,weile still und verwundert stehen1 denn er war voller ,erstaunen darber1 da das ,anschauen des ,kreuzes ihn von seiner ,last befreit hatte#ed4 ,er versank wieder und wieder in die ,betrachtung des ,kreuzes1 und ,trnen des ,dankes und der ,liebe flossen ihm die ,wangen herab4 ,illustration3 ,als ,christ zum ,kreuze hinkam1 lste sich die ,brde von seinen ,schultern 7,s4 #ef74 ,als er nun so dastand1 aufschauend und in ,trnen zerflossen1 traten zu ihm drei leuchtende ,gesandte1 ihn mit den ,worten grend3 ,friede sei mit dir68 ,darauf hob der erste an3 ,deine ,snden sind dir vergeben68 7,mark4 #b1 #e7 ,der zweite zog ihm seine unreinen1 zerlumpten ,kleider aus und zog ihm ,feierkleider an#ee4 ,der dritte machte ein ,kennzeichen an seine ,stirn#ef und berreichte ihm ein ,zeugnis#eg mit einem ,siegel darauf#eh4 ,dieses ,siegel sollte ihm auf seiner ,reise zum ,trost und an der himmlischen ,pforte zur sichern ,aufnahme dienen4 ,die ,engel verlieen ihn wieder4 ,christ hpfte vor ,freuden und zog singend seines ,weges4 ,komm zum ,kreuz mit deinen ,lasten1 ,mder ,pilger du6 ,bei dem ,kreuze kannst du rasten1 ,da ist ,ruh'4 ,unter des ,gerichtes ,ruten ,sieh am ,kreuzesstamm ,fr dich dulden und verbluten ,gottes ,lamm6 ,an dem ,kreuze trug der ,reine ,deiner ,snde ,lohn2 ,sieh1 wie liebt dich dieser ,eine1 ,gottes ,sohn6 ,da stillt ,er dein hei ,verlangen1 ,heilet deinen ,schmerz3 ,frieden wirst du da empfangen1 ,mdes ,herz6 ,trost1 ,vergebung1 ew'ges ,leben ,fliet vom ,kreuz dir zu2 ,bei dem ,kreuz wird dir gegeben ,himmelsruh'6 ,funoten3 #cc ,feurige ,pfeile ,satans1 das sind unreine1 bse1 gotteslsterliche ,gedanken1 die er in den ,herzen der ,menschen erregt1 um sie in allerlei ,snde1 namentlich auch in ,verzagtheit und ,zweifel1 ja in ,verzweiflung zu strzen4 #cd ,ihr habt ,christus verloren1 die ihr durch das ,gesetz gerecht werden wollt1 und seid von der ,gnade gefallen 7,gal4 #e1 #d74 #ce ,wer zu ,mir kommt1 den werde ,ich nicht hinausstoen 7,joh4 #f1 #cg74 #cf ,der ,weg ist breit1 der zur ,verdammnis abfhrt2 und ihrer sind viele1 die darauf wandeln 7,matth4 #g1 #ac74 #cg ,so sind wir nun ,botschafter an ,christi ,statt1 denn ,gott vermahnt durch uns2 so bitten wir nun an ,christi ,statt3 ,lasset euch vershnen mit ,gott6 7#b4 ,kor4 #e1 #bj47 #ch ,was dem ,gesetz unmglich war1 das tat ,gott und sandte ,seinen ,sohn 7,rm4 #h1 #c74 #ci ,ich lebte weiland ohne ,gesetz2 da aber das ,gebot kam1 ward die ,snde wieder lebendig 7,rm4 #g1 #i74 #dj ,da wir im ,fleisch waren1 da waren die sndlichen ,lste1 welche durchs ,gesetz sich erregten1 krftig in unsern ,gliedern1 dem ,tode ,frucht zu bringen 7,rm4 #g1 #e74 #da ,das ,gesetz ist neben eingekommen1 auf da die ,snde mchtiger wrde4 ,wo aber die ,snde mchtig geworden ist1 da ist doch die ,gnade viel mchtiger geworden 7,rm4 #e1 #bj74 #db ,christus hat geliebt die ,gemeinde und hat sich selbst fr sie gegeben und hat sie gereinigt durch das ,wasserbad im ,wort 7,eph4 #e1 #be4 #bf74 #dc ,wer ,mich liebt1 der wird ,mein ,wort halten2 und ,mein ,vater wird ihn lieben1 und wir werden zu ihm kommen und ,wohnung bei ihm machen 7,joh4 #ad1 #bc74 #dd ,siehe1 ,er steht hinter unsrer ,wand 7,hohesl4 #b1 #i74 ,und ,er hat zu mir gesagt3 ,la dir an ,meiner ,gnade gengen2 denn ,meine ,kraft ist den ,schwachen mchtig 7#b4 ,kor4 #ab1 #i74 #de ,wir mssen durch viel ,trbsale in das ,reich ,gottes gehen 7,apostelg4 #ad1 #bb74 #df ,es ist unmglich1 die1 so einmal erleuchtet sind und geschmeckt haben die himmlische ,gabe und teilhaftig geworden sind des ,heiligen ,geistes1 wo sie abfallen1 wiederum zu erneuern zur ,bue1 als die sich selbst den ,sohn ,gottes wiederum kreuzigen und fr ,spott halten 7,hebr4 #f1 #d4 #f74 #dg ,wenn jemand das ,gesetz ,moses bricht1 der mu sterben4 ,wieviel1 meint ihr1 rgere ,strafe wird der verdienen1 der den ,sohn ,gottes mit ,fen tritt und das ,blut des ,testaments unrein achtet1 durch welches er geheiligt ist1 und den ,geist der ,gnade schmht8 7,hebr4 #aj1 #bh4 #bi74 #dh ,es kommt die ,stunde1 in welcher alle1 die in den ,grbern sind1 werden ,seine ,stimme hren1 und werden hervorgehen1 die da ,gutes getan haben1 zur ,auferstehung des ,lebens1 die aber bels getan haben1 zur ,auferstehung des ,gerichts 7,joh4 #e1 #bh4 #bi74 #di ,ich sah die ,toten1 beide1 gro und klein1 stehen vor ,gott1 und ,bcher wurden aufgetan4 ,und ein andres ,buch ward aufgetan1 welches ist das ,buch des ,lebens4 ,und die ,toten wurden gerichtet nach der ,schrift in den ,bchern1 nach ihren ,werken 7,offenb4 #b1 #ab74 #ej ,also wird es am ,ende der ,welt gehen3 die ,engel werden ausgehen und die ,bsen von den ,gerechten scheiden und werden sie in den ,feuerofen werfen2 da wird ,heulen und ,zhneklappen sein 7,matth4 #ac1 #di4 #ej74 #ea ,dem ,herrn entgegen in der ,luft1 und werden also bei den ,herrn sein allezeit 7#a4 ,thess4 #d1 #ag74 #eb ,deine ,mauern sollen ,heil und deine ,tore ,lob heien 7,jes4 #fj1 #ah74 #ec ,er ist um unsrer ,missetat willen verwundet und um unsrer ,snde willen zerschlagen4 ,die ,strafe liegt auf ,ihm1 auf da wir ,frieden htten1 und durch ,seine ,wunden sind wir geheilt4 ,darum will ,ich ,ihm groe ,menge zur ,beute geben1 darum da ,er ,sein ,leben in den ,tod gegeben hat 7,jes4 #ec1 #e4 #ab74 #ed ,wie ,mose in der ,wste eine ,schlange erhht hat -- wer von einer ,schlange gebissen wurde und sah die eherne ,schlange an1 der blieb leben -- also mute des ,menschen ,sohn erhht werden1 auf da alle1 die an ,ihn glauben1 nicht verloren werden1 sondern das ewige ,leben haben 7,joh4 #c1 #ad4 #ae74 #ee ,siehe1 ,ich habe deine ,snde von dir genommen und habe dich mit ,feierkleidern angezogen 7,sach4 #c1 #d7 und3 ,er hat mich anzgezogen mit ,kleidern des ,heils und mit dem ,rock der ,gerechtigkeit gekleidet 7,jes4 #fa1 #aj74 #ef ,wer berwindet1 auf den will ,ich schreiben den ,namen meines ,gottes und den ,namen des neuen ,jerusalem und ,meinen ,namen1 den neuen 7,offenb4 #c1 #ab74 #eg ,der ,heilige ,geist gibt ,zeugnis unserm ,geist1 da wir ,gottes ,kinder sind 7,rm4 #h1 #af74 #eh ,durch ,christus seid ihr1 da ihr glubig wurdet1 versiegelt worden mit den ,heiligen ,geist der ,verheiung 7,eph4 #a1 #ac74 ,illustration ,illustration ,drittes ,kapitel4 ,der ,berg der ,beschwerde4 ,nun sah ich in meinem ,traum1 wie ,christ1 als er also frhlich seines ,weges zog1 in ein ,tal kam4 ,dort erblickte er etwas abseits vom ,weg drei schlafende ,mnner mit ,fesseln an ihren ,fen4 ,der eine von ihnen hie ,albern1 der andre ,trge und der dritte ,eigendnkel4 ,als ,christ sie so daliegen sah1 trat er nher zu ihnen hin1 ob er sie vielleicht aufwecken knnte1 und rief ihnen mit lauter ,stimme zu3 ,ihr seid gleich denen1 die oben auf dem ,mastbaum schlafen 7,spr4 #bc1 #cd71 mitten im ungestmen ,meer1 ber einer ,tiefe1 die keinen ,grund hat4 ,wacht auf und kommt her6 ,wenn ihr wollt1 so will ich euch helfen1 von euren ,fesseln loszukommen2 denn wenn der1 welcher umhergeht wie ein brllender ,lwe und sucht1 welchen er verschlinge 7#a4 ,petr4 #e1 #h71 ber euch kommt1 so werdet ihr gewi ein ,raub seiner ,zhne werden48 ,bei diesen ,worten schlugen sie ihre schlaftrunkenen ,augen auf und antworteten ihm1 ein jeder nach seiner ,weise4 ,albern sprach3 ,ich sehe keine ,gefahr28 ,trge wollte nur noch ein wenig lnger schlummern1 und ,eigendnkel sagte trotzig3 ,jeder mu auf seinen eigenen ,fen stehen48 ,sie legten sich alle drei gleich wieder zum ,schlafen nieder1 und ,christ ging seines ,wegs4 ,gleichwohl verdro es ihn1 wenn er daran dachte1 da ,menschen1 die in solcher ,gefahr schweben1 die ,gte dessen1 der sich aus freien ,stcken ihnen zu helfen erbot1 so wenig achteten1 indem er sie aufgeweckt1 ihnen einen guten ,rat gegeben und beim ,entledigen der ,fesseln behilflich sein wollte4 ,whrend er noch darber betrbt war1 bemerkte er mit ,erstaunen1 wie ber die ,mauer1 die sich zur ,linken des ,wegs hinzog1 zwei ,mnner herberstiegen und eiligen ,schrittes sich ihm nherten4 ,der eine hie ,werkheilig1 der andre ,heuchler4 ,diese machten sich nun an ,christ heran1 der sie also anredete3 ,woher kommt ihr1 meine ,herren1 und wohin geht eure ,reise88 ,sie antworteten3 ,wir sind im ,lande der ,hoffart geboren und wandern um des ,ruhmes willen nach dem ,berg ,zion48 ,warum seid ihr nicht durch die enge ,pforte1 die am ,anfang dieses ,weges steht1 hereingekommen88 fragte ,christ4 ,wit ihr nicht1 da geschrieben steht3 ,wer nicht zur ,tr hineingeht1 sondern steigt anderswo hinein1 der ist ein ,dieb und ein ,mrder88 7,joh4 #aj1 #a47 ,in unserm ,lande18 erwiderten sie1 gilt der ,eingang durch die ,pforte fr einen groen ,umweg2 bei uns ist es gebruchlich1 den krzesten ,weg einzuschlagen und dann ber die ,mauer zu steigen -- so machten wir's auch48 ,christ4 ,aber frchtet ihr euch denn nicht1 den ,willen des ,herrn1 zu dessen ,stadt wir reisen1 so sehr zu verletzen88 ,damit beunruhige dich nicht18 sagten sie mit sichtlicher ,verachtung2 wir handeln nach einem guten alten ,brauch unsers ,landes und knnen es mit vielen ,zeugnissen beweisen1 da man es schon lnger als tausend ,jahre so gehalten hat48 ,aber18 fragte ,christ1 wird eure ,gewohnheit vor dem ,gesetz bestehen knnen88 ,da sie ein mehr als tausendjhriges ,alter fr sich hat18 erwiderten jene1 wird sie vor einem unparteiischen ,richter ohne ,zweifel als gesetzlich gelten4 ,was sollte wohl darauf ankommen1 auf welche ,weise man diesen ,weg erreicht1 wenn man ihn nur wirklich betritt4 ,du1 soweit wir merken1 bist zwar durch die ,pforte gekommen und bist gleichwohl nur auf dem ,weg und nicht weiter als wir auch1 die wir nun von der ,seite ber die ,mauer hergekommen sind4 ,inwiefern sollten wir dir in etwas nachstehen88 ,der ,unterschied zwischen uns ist bedeutend genug18 erwiderte ,christ4 ,ich wandle nach der ,richtschnur des ,meisters1 ihr nach eurem eigenen ,rat4 ,schon jetzt geltet ihr vor dem ,herrn als ,diebe2 wie knnt ihr am ,ende des ,weges als treu erfunden werden8 ,ihr habt von euch selber1 ohne ,seine ,leitung1 den ,weg betreten1 und ebenso werdet ihr durch euch selbst1 ohne ,seine ,gnade1 ihn wieder verlieren48 ,hierauf wuten sie nichts weiter zu sagen als3 er mge sich um sich selbst bekmmern4 ,ich sah dann1 wie sie alle drei ihres ,weges wanderten1 ohne viel miteinander zu sprechen4 ,die beiden ,mnner sagten zu ,christ3 ,aber meine doch ja nicht1 da wir die ,gesetze und ,verordnungen weniger gewissenhaft beobachten als du4 ,nein1 du hast durchaus nichts vor uns voraus als das ,kleid1 das du trgst1 das dir1 wie wir denken1 einer deiner ,nachbarn gab1 um die ,schande deiner ,ble zu decken48 ,aber ,christ antwortete3 ,durch ,gesetze und ,verordnungen werdet ihr1 die ihr nicht durch die ,pforte hereingekommen seid1 nicht selig werden4 ,das ,kleid1 das ich trage1 habe ich von dem ,herrn des ,orts empfangen1 wohin ich gehe1 und zwar1 wie ihr recht saget1 um meine ,ble zu decken1 denn ich hatte vorher nichts als ,lumpen1 und so trage ich es als ein ,zeichen ,seiner besondern ,gte gegen mich4 ,daneben ist mir dies sehr trstlich auf meiner ,pilgerschaft1 denn ich denke3 ,wenn ich einmal zu den ,toren der ,stadt kommen werde1 so wird der ,herr mich gewi anerkennen1 weil ich mit ,seinem ,rock bekleidet bin1 den ,er mir an jenem ,tage1 da ,er mich der ,lumpen entledigte1 aus freier ,gnade schenkte4 berdies habe ich noch ein ,zeichen an meiner ,stirn1 darauf ihr vielleicht noch nicht geachtet habt1 welches mir von einem der ,vertrautesten meines ,herrn an eben dem ,tag1 da mir die ,last von den ,schultern fiel1 aufgedrckt wurde4 ,dazu kann ich euch noch sagen1 da ,er mir damals ein besiegeltes ,zeugnis gab1 das mich1 so oft ich es lese1 trsten wird auf dem ,weg1 den ich wandle4 ,auch ist mir befohlen1 solches an der himmlischen ,pforte abzugeben1 da ich gewi hineingehen darf4 ,ich bezweifle1 da ihr eins von diesen ,dingen habt4 ,ihr knnt sie nicht haben1 weil ihr nicht zur ,pforte hereingekommen seid48 ,auf dies alles aber gaben sie keine ,antwort1 sondern sahen einander an und lachten4 ,unterdessen gingen sie miteinander weiter1 ,christ war ihnen jedoch allezeit etwas voraus4 ,er sprach nur noch mit sich selbst1 bald mit ,seufzen und bald mit getrostem ,mut2 auch las er oft in dem ,zeugnis1 das ihm jenes leuchtende ,wesen gegeben hatte1 wodurch er sehr erquickt ward4 ,die drei ,wanderer erreichten nun den ,berg der ,beschwerde1 wo der schmale ,weg steil bergan fhrte1 whrend zur ,rechten und zur ,linken breite ,wege sich bequem in der ,ebene hinzogen4 ,christ war keinen ,augenblick in ,zweifel1 welchen ,weg er zu nehmen habe2 er trank aus der ,quelle#ei1 die am ,fu des ,berges hervorsprudelte1 und stieg singend den ,berg hinan3 ,den ,berg hinan6 ,ist er auch noch so steil1 ,er schreckt mich nicht zurck vom ew'gen ,heil4 ,der schmale1 steile ,pfad geht himmelwrts1 ,der breite1 leichte ,weg zu ew'gem ,schmerz4 ,die andern beiden kamen unterdessen auch an den ,fu des ,berges1 sie konnten sich jedoch nicht entschlieen1 einen so beschwerlichen ,weg zu nehmen1 zumal da man hier zwei andre bequeme ,wege zur ,auswahl hatte1 die1 wie sie hofften1 mit dem ,weg1 auf dem ,christ wandelte1 zusammentreffen wrden4 ,der eine ,weg hie ,gefahr1 der andre ,verderben4 ,nun trennten sich die beiden ,wanderer1 der eine whlte den ,weg der ,gefahr1 der ihn in einen undurchdringlichen ,wald fhrte2 der andre betrat den ,weg des ,verderbens1 auf dem er in finstere ,gebirge hineingeriet1 wo er strauchelte und fiel und nie wieder aufstand#fj4 ,als ich meine ,blicke wieder ,christ zuwandte1 sah ich1 wie er den ,berg hinauflief2 aber vom ,laufen kam er bald zum ,gehen und vom ,gehen zum ,klettern auf ,hnden und ,knien1 denn der ,weg wurde immer steiler4 ,sehr erwnscht war es ihm1 als er etwa in halber ,hhe des ,berges eine anmutige ,laube bemerkte1 die vom ,herrn des ,berges zur ,erquickung der mden ,wanderer allda errichtet worden war4 ,darein trat ,christ und setzte sich nieder1 etwas auszuruhen4 ,wie er so dasa1 zog er sein ,zeugnis aus seinem ,busen und las zu seiner ,strkung darin4 ,er betrachtete auch eine ,weile mit ,wohlgefallen sein ,gewand1 das er erhalten1 als er beim ,kreuz gestanden4 ,endlich versank er in einen tiefen ,schlaf1 wobei ihm das ,zeugnis aus der ,hand fiel4 ,schon hatte sich der ,tag geneigt1 als ihn jemand aufweckte und ihm zurief3 ,gehe hin zur ,ameise1 du ,fauler2 siehe ihre ,weise an und lerne68 7,spr4 #f1 #f7 ,beschmt fuhr er auf1 eilte hinweg und hielt in seinem ,lauf nicht mehr inne1 bis er die ,spitze des ,berges erreicht hatte4 ,als er nun hier oben stand1 kamen ihm zwei ,mnner in groer ,eile entgegengelaufen4 ,der eine hie ,furchtsam1 der andre ,mitrauisch4 ,christ sprach zu ihnen3 ,was macht ihr1 meine ,herren2 warum lauft ihr den verkehrten ,weg88 ,furchtsam antwortete1 da sie auf der ,reise nach der ,stadt ,zion gewesen und dazu diesen beschwerlichen ,berg heraufgestiegen wren4 ,aber18 sagte er1 je weiter wir auf diesem ,weg gekommen1 desto grere ,gefahren sind uns begegnet1 deshalb kehren wir um und gehen nun zurck48 ,ja18 setzte ,mitrauisch hinzu1 gerade vor uns lagen ein paar ,lwen im ,weg4 ,ob sie schliefen oder wachten1 wissen wir nicht4 ,wir konnten aber nicht anders denken1 als da sie uns in ,stcke zerreien wrden1 wenn wir in ihre ,nhe kmen48 ,ihr setzt mich in ,schrecken68 rief ,christ den ,fliehenden zu4 ,wohin soll ich mich wenden1 um sicher zu sein8 ,gehe ich zurck in meine ,heimat1 so komme ich dort gewi um1 da die ,stadt ,verderben ein ,raub des ,feuers und ,schwefels werden soll4 ,erreiche ich aber die himmlische ,stadt1 so bin ich geborgen4 ,ich mu es wagen4 ,umkehren ist doch nichts andres als ,tod und ,verderben2 vorwrtsgehen1 da ist zwar ,furcht des ,todes1 aber danach ein ewiges ,leben4 ,wohlan1 ich setze meinen ,weg fort68 ,und so geschah's4 ,mitrauisch aber und ,furchtsam liefen den ,berg wieder hinunter4 ,wie nun ,christ seinen ,weg weiterzog1 fing er gleichwohl an ber das nachzudenken1 was jene zwei ,mnner ihm gesagt hatten4 ,im ,bewutsein der nahen ,gefahr bedurfte er einer ,strkung und suchte deshalb nach dem ,zeugnis4 ,er fhlte danach1 aber siehe1 er fand es nicht4 ,er suchte mit steigender ,angst1 aber vergebens6 ,er wute zuerst gar nicht1 was er anfangen sollte1 denn es fehlte ihm ja gerade das1 was ihm schon so oft zu groem ,trost gewesen war4 ,und dieses ,zeugnis sollte er ja an der himmlischen ,pforte vorzeigen4 ,als er nun so ganz bestrzt und bekmmert dastand1 fiel ihm endlich ein1 da er in der ,laube geschlafen hatte#fa4 ,tiefe ,reue erfllte ihn1 er fiel auf seine ,knie und bat ,gott1 da ,er ihm diese ,torheit vergeben mge4 ,darauf kehrte er wieder um1 sein ,zeugnis zu suchen4 ,wer aber vermag die ,betrbnis zu schildern1 die ,christ auf dem ganzen ,rckweg im ,herzen empfand6 ,bald seufzte er1 bald weinte er1 aber am meisten schalt er sich selbst wegen seiner ,torheit1 an jenem ,ort1 der nur zu einer kurzen ,erholung von seiner ,mdigkeit bereitet war1 dem ,schlaf sich berlassen zu haben4 ,so ging er zurck1 auf dem ganzen ,weg sorgfltig bald auf die eine1 bald auf die andre ,seite blickend mit dem heien ,verlangen1 den verlorenen ,brief wiederzufinden4 ,er lief1 bis er der ,laube ansichtig wurde4 ,ihr ,anblick aber erneuerte ihm seine ,traurigkeit um so mehr1 da er ihm zu ,gemte fhrte1 wie er so bel getan1 da er dort geschlafen hatte4 ,ach1 ich elender ,mensch68 rief ,christ aus1 der ich schlafen konnte1 da es noch ,tag war#fb2 der ich schlafen konnte1 da ich in einer so gefhrlichen ,lage war2 da ich das zur ,bequemlichkeit des ,fleisches benutzte1 was der ,herr zur ,erquickung des ,geistes der ,pilgrime bestimmt hat6 ,wie viele ,tritte habe ich nun vergeblich getan6 ,so ist es den ,kindern ,israel ergangen um ihrer ,snden willen2 von den ,grenzen ,kanaans muten sie zurckwandern zum ,schilfmeer2 ich nun mu mit ,schmerzen diesen ,weg zurcklegen1 den ich htte mit ,freuden tun knnen1 wenn ich mich nicht diesem sndlichen ,schlaf hingegeben htte4 ,wie weit knnte ich nun schon sein6 ,nun mu ich diesen ,weg dreimal gehen1 den ich sonst nur einmal htte zu ziehen brauchen4 ,und nun berfllt mich auch noch die ,nacht2 denn der ,tag hat sich schon geneigt4 ,ach1 htte ich doch nicht geschlafen68 ,so erreichte er die ,laube wieder1 wo er erst eine ,zeitlang sa und weinte4 ,endlich sah er sich bekmmert nach der ,schrift um und erblickte sie unter der ,bank2 zitternd vor ,verlangen ergriff er sie und steckte sie in seinen ,busen4 ,wer kann die ,freude des ,pilgers beschreiben1 da er sein ,zeugnis wieder hatte6 ,es war ja die ,versicherung seines ,lebens und seiner ,aufnahme in den ersehnten ,hafen4 ,er dankte ,gott1 der ihm die ,augen auf die rechte ,stelle gelenkt1 und mit ,freudentrnen machte er sich wieder auf den ,weg4 ,so hurtig er jedoch den ,berg hinaufstieg1 so ging die ,sonne doch unter1 ehe er den ,gipfel erreicht hatte2 und aufs neue ber die ,snde seines ,schlafs trauernd1 brach er in die ,worte aus3 ,o du sndlicher ,schlaf1 um deinetwillen berfllt mich die ,nacht6 ,ich mu wandern ohne das ,licht der ,sonne2 ,finsternis mu den ,schritt meiner ,fe bedecken2 und ich mu das ,schreien der gengsteten ,kreaturen wegen meines ,sndenschlafes hren68 ,jetzt gedachte er auch dessen1 was ,mitrauisch und ,furchtsam ihm erzhlt hatten2 wie sie sich vor dem ,anblick der ,lwen entsetzt htten4 ,und so sprach er zu sich selbst3 ,diese ,tiere gehen des ,nachts auf ihren ,raub aus1 wenn sie mir allhier im ,finstern begegnen1 wie sollte ich entkommen1 da ich nicht von ihnen in ,stcke zerrissen werde88 ,unter solchen ,gedanken ging er seines ,weges fort4 ,doch whrend er seinen unglckseligen ,fehltritt beklagte1 hob er seine ,augen auf und siehe1 da stand gleich vor ihm ein stattlicher ,palast1 der ,prachtvoll hie4 ,er verdoppelte seine ,schritte1 um hier womglich noch ,herberge zu finden4 ,er war aber nicht weit gegangen und an einen sehr engen ,weg gekommen1 der nicht mehr fern von der ,wohnung des ,pfrtners war1 als er sah1 da zwei ,lwen ihm den ,weg versperrten4 ,nun stoe ich auf die ,gefahr1 durch welche ,mitrauisch und ,furchtsam sich haben zurcktreiben lassen18 dachte er4 7,die ,lwen waren angekettet1 aber er sah die ,ketten nicht47 ,voll ,angst blieb er stehen1 und da er nichts vor sich sah als den ,tod unter den ,zhnen dieser reienden ,tiere1 war er im ,begriff1 umzukehren4 ,dies bemerkte der ,pfrtner1 dessen ,name ,wachsam war1 von seinem ,huschen aus und rief ihm deshalb zu3 ,ist deine ,kraft so gering#fc8 ,frchte dich nicht vor den ,lwen6 ,sie sind an ,ketten und liegen deshalb hier1 um den ,glauben der ,pilger zu prfen4 ,halte dich mitten auf dem ,weg1 und sie werden dir kein ,leid tun48 ,zitternd ging er vorwrts1 indem er sich genau nach dem ,rat des ,pfrtners in der ,mitte hielt2 die ,lwen brllten ihn an1 aber sie verletzten ihn nicht1 und jauchzend vor ,freude klatschte er in die ,hnde und eilte der ,tre zu1 an der der ,pfrtner stand4 ,illustration3 ,die ,lwen waren angekettet1 aber er sah die ,ketten nicht 7,s4 #ff474 ,herr1 was ist das fr ein ,haus88 fragte er4 ,kann ich wohl diese ,nacht hier ,herberge finden88 ,dieses ,haus18 so antwortete der ,pfrtner1 hat der ,herr des ,berges erbaut1 und zwar zur ,ruhe und ,sicherheit der ,pilgrime4 ,aber woher kommst du1 und wohin geht dein ,weg88 ,christ4 ,ich komme von der ,stadt ,verderben und wandere nach dem ,berg ,zion2 aber da die ,sonne untergegangen ist1 mchte ich1 wenn es sein kann1 hier bernachten4 ,pfrtner4 ,wie heiest du8 ,christ4 ,jetzt ist mein ,name ,christ2 vorher hie ich ,gnadenlos4 ,ich bin aus dem ,geschlecht ,japhets1 den ,gott in den ,htten ,sems will wohnen lassen 7#a4 ,mos4 #i1 #bg74 ,pfrtner4 ,aber warum kommst du so spt8 ,die ,sonne ist ja schon untergegangen4 ,christ4 ,ich wre schon eher gekommen1 wenn ich elender ,mensch nicht in der ,laube1 die an der ,seite des ,berges steht1 eingeschlafen wre4 ,ja1 ich wre gleichwohl noch frher hier gewesen1 aber ich verlor im ,schlaf mein ,zeugnis4 ,ich war schon auf dem ,gipfel des ,berges1 da ich es erst vermite1 und so war ich gentigt1 mit betrbtem ,herzen zu dem ,ort zurckzugehen1 wo ich geschlafen hatte4 ,da fand ich endlich wieder1 was ich verloren hatte1 und so bin ich denn jetzt hier angekommen4 ,wohlan18 sagte der ,pfrtner1 ich werde eine von den ,jungfrauen dieses ,hauses rufen1 die dich1 wofern ihr deine ,aussage gengt1 nach der ,sitte unsers ,hauses bei den brigen ,gliedern der ,familie einfhren wird48 ,der ,pfrtner ,wachsam schellte1 und sogleich erschien ,einsicht1 eine edle ,jungfrau1 an der ,haustr und fragte1 was man verlange4 ,dieser ,mann18 sagte der ,pfrtner1 ist auf der ,reise von der ,stadt ,verderben nach dem ,berg ,zion1 aber da er mde ist und die ,dunkelheit ihn berfallen hat1 so wnscht er hier zu bernachten4 ,ich sagte ihm1 ich wollte dich rufen4 ,so mge es dir belieben1 mit ihm selber zu reden und danach zu tun1 was dich nach den ,regeln unsers ,hauses gut dnkt48 ,sie fragte ihn1 von wannen er komme und wohin er wolle1 auch wie er auf diesen ,weg gekommen1 was er auf dem ,weg gesehen und was ihm begegnet wre4 ,er beantwortete all diese ,fragen und erzhlte seine ,erlebnisse4 ,endlich erkundigte sie sich auch nach seinem ,namen4 ,er heie ,christ1 gab er zur ,antwort1 und seine ,freude1 hier bernachten zu drfen1 sei um so grer1 weil er erfahren1 da dieses ,haus von dem ,herrn des ,berges zur ,erquickung und ,sicherheit der ,pilger erbaut sei4 ,da lchelte sie1 wobei aber ihre ,augen feucht wurden1 und sie sprach nach einer kurzen ,pause3 ,ich will noch zwei oder drei von meinen ,hausgenossen herbeirufen48 ,hierauf eilte sie zur ,tr und rief ,weisheit1 ,gottesfurcht und ,liebe heraus4 ,diese nun fhrten ihn nach einer kurzen ,unterredung bei den brigen ,familiengliedern ein4 ,manche von ihnen kamen und hieen ihn schon auf der ,schwelle des ,hauses willkommen und sprachen3 ,komm herein1 du ,gesegneter des ,herrn6 7#a4 ,mos4 #bd1 #ca47 ,dies ,haus ist von dem ,herrn des ,berges in der ,absicht erbaut1 um ,pilger1 wie du einer bist1 darin zu bewirten48 ,da verbeugte er sich und folgte ihnen nach ins ,haus4 ,als er eingetreten war und sich niedergesetzt hatte1 reichten sie ihm einen ,labetrunk und beschlossen1 die ,zeit1 whrend das ,abendbrot bereitet wrde1 zur gegenseitigen ,erbauung zu bentzen4 ,gottesfurcht1 ,weisheit und ,liebe wurden dazu ausersehen1 und so entspann sich folgendes ,gesprch3 ,gottesfurcht4 ,also1 lieber ,christ1 da wir nun einmal die ,freude haben1 dich fr diese ,nacht in unserm ,haus zu beherbergen1 so la uns1 um die ,zeit recht auszukaufen1 zu unser aller ,nutz und ,frommen von dem sprechen1 was du auf deiner ,pilgerfahrt bisher erfahren hast4 ,christ4 ,von ,herzen gern6 ,wie wohl tut mir eure ,teilnahme an meinem ,ergehen6 ,gottesfurcht4 ,was hat dich zuerst bewogen1 solch ein ,pilgerleben zu erwhlen8 ,christ4 ,ich ward durch einen ,mark und ,bein durchdringenden ,warnungsruf1 der an mein ,ohr drang1 aus meiner ,vaterstadt vertrieben4 ,ich hrte nmlich von dem unvermeidlichen ,verderben1 das mich treffen wrde1 wenn ich daselbst verbliebe4 ,gottesfurcht4 ,wie kam es denn1 da du bei deiner ,auswanderung gerade auf diesen ,weg gelenkt wurdest8 ,christ4 ,ich sehe da ,gottes ,hand darin2 denn als ich so voll ,furcht vor dem ,verderben auszog1 wute ich nicht1 wo ich mich hinwenden sollte4 ,als ich noch zitternd und weinend dastand1 da kam zur rechten ,stunde ein ,mann1 namens ,evangelist1 zu mir1 dieser wies mich zur engen ,pforte1 die ich sonst nie gefunden htte4 ,so kam ich auf den ,weg1 der gerade zu diesem ,haus fhrt4 ,gottesfurcht4 ,aber kamst du nicht auch zu dem ,haus des ,auslegers8 ,christ4 ,ja1 und dort habe ich ,dinge gesehen1 die sich unauslschlich in meinem ,herzen eingeprgt haben1 besonders dreierlei1 nmlich wie ,christus dem ,satan zum ,trutz das ,werk ,seiner ,gnade im ,herzen unterhlt2 wie ein ,mensch sich durch seine ,snde aller ,hoffnung der gttlichen ,gnade verlustig gemacht2 und dann den ,traum dessen1 der in seinem ,schlaf meinte1 der ,tag des ,gerichts sei gekommen4 ,gottesfurcht4 ,hrtest du ihn seinen ,traum erzhlen8 ,christ4 ,ja1 das war ein schreckenvoller ,traum3 es schnitt mir durchs ,herz1 als er ihn erzhlte1 aber dennoch bin ich froh1 ihn gehrt zu haben4 ,gottesfurcht4 ,ist das alles1 was du im ,haus des ,auslegers gesehen8 ,christ4 ,nein1 er nahm mich bei der ,hand und brachte mich zu einem stattlichen ,palast2 hier sah ich1 wie dessen ,bewohner in goldenen ,kleidern einhergingen und wie ein tapferer ,mann kam1 der seinen ,weg gerade durch die bewaffnete ,schar nahm1 die ihm am ,tor den ,eingang versperrte1 und wie er aufgefordert wurde1 einzutreten und die ewige ,herrlichkeit in ,besitz zu nehmen4 ,beim ,anblick alles dessen war mein ,herz davon ganz hingenommen1 und ich wre in dem ,hause dieses guten ,mannes gern noch lange verblieben1 doch ich hatte ja noch einen weiten ,weg vor mir4 ,gottesfurcht4 ,und was hast du sonst noch auf dem ,weg gesehen8 ,christ4 ,ich war nur eine kleine ,strecke weitergekommen1 da sah ich einen1 der blutend an einem ,holz hing4 ,dessen ,anblick gengte schon1 da sich die ,brde1 unter der ich bis dahin seufzend einherging1 von meinen ,schultern lste und herabfiel4 ,es war ein ,wunder vor meinen ,augen1 denn ich hatte dergleichen zuvor niemals gesehen4 ,und wie ich so dastand und ,ihn ansah -- denn ich konnte meinen ,blick von ,ihm nicht abwenden -- da war ich pltzlich von drei leuchtenden ,gestalten umgeben4 ,eine von ihnen sagte3 ,deine ,snden sind dir vergeben68 ,die andre zog mir meine ,lumpen aus und gab mir dieses gestickte ,kleid1 das du mich jetzt tragen siehst4 ,die dritte drckte mir das ,zeichen auf1 das ich auf meiner ,stirn habe1 und gab mir dieses besiegelte ,zeugnis4 7,hiermit griff er mit seiner ,hand in den ,busen1 das ,zeugnis vorzeigend47 ,gottesfurcht4 ,sahst du nicht noch mehr als das8 ,christ4 ,das1 was ich bereits erzhlt habe1 ist wohl das ,beste4 ,doch sah ich allerdings auch noch andres1 nmlich drei ,mnner3 ,albern1 ,trge und ,eigendnkel1 nicht weit ab vom ,weg1 den ich kam1 schlafend1 und sie lagen da mit ,fesseln an den ,fen4 ,aber meinst du wohl1 da ich sie htte wirklich aufwecken knnen8 ,ich sah auch1 wie ,werkheilig und ,heuchler ber die ,mauer hereinstiegen1 um1 wie sie vorgaben1 nach ,zion zu gehen4 ,sie hatten sich aber beide bald verirrt1 wie ich es ihnen vorher sagte4 ,sie hatten es aber nicht glauben wollen4 ber dies alles war es keine geringe ,anstrengung1 diesen ,berg zu ersteigen1 und ebenso gefahrvoll1 an den ,lwen vorberzukommen4 ,und frwahr1 wre dieser treue ,mann1 der ,pfrtner1 der an der ,tr steht1 nicht gewesen1 so wei ich nicht1 ob ich mich nicht am ,ende doch noch zur ,umkehr entschlossen htte4 ,jetzt aber danke ich ,gott1 da ich nun soweit bin1 und euch danke ich fr die freundliche ,aufnahme4 ,nun hielt es ,weisheit fr gut1 an ,christ einige ,fragen zur ,beantwortung zu richten4 ,weisheit4 ,denkst du nicht noch zuweilen an deine ,landsleute1 von denen du ausgezogen bist8 ,christ4 ,ja1 aber mit groer ,scham und ,abscheu4 ,wahrlich1 wenn ich nach dem ,lande1 von welchem ich ausgegangen bin1 ,verlangen getragen htte1 htte ich ja ,gelegenheit gehabt1 wieder umzukehren2 aber ich begehre eines bessern1 nmlich eines himmlischen ,vaterlands 7,hebr4 #aa1 #ae4 #af74 ,weisheit4 ,trgst du aber nicht noch manches von deinem alten ,wesen an dir8 ,christ4 ,ja1 aber ganz gegen meinen ,willen2 besonders meine geheimen fleischlichen ,gedanken1 an denen alle meine ,landsleute1 so wie ich1 sich ergtzten1 aber jetzt sind mir alle diese ,dinge eine ,qual1 und wenn ich knnte1 wie ich wollte1 so wrde ich sie ganz und gar aus meinem ,herzen verbannen4 ,aber1 wenn ich das ,gute tun will1 so finde ich1 da mir das ,bse anhangt 7lies ,rmer #g1 #ae-ba74 ,weisheit4 ,ist dir's nicht zuweilen1 als wenn die ,dinge berwunden wren1 die dich zu andern ,zeiten in ,verwirrung bringen8 ,christ4 ,dies ist nur selten2 aber das sind glckselige ,stunden1 in denen ich dieses erfahre4 ,weisheit4 ,erinnerst du dich wohl1 wodurch dir bisweilen deine ,anfechtungen als berwunden erscheinen8 ,christ4 ,ja1 nmlich wenn ich daran gedenke1 was ich am ,kreuz sah2 wenn ich das ,kleid betrachte1 mit dem der ,herr mich beschenkt hat2 auch wenn ich in die ,schrift blicke1 die ich in meinem ,busen trage2 oder wenn ich an den ,ort gedenke1 wohin ich wandere3 dann ist mir's1 als seien alle ,anfechtungen berwunden4 ,weisheit4 ,und warum ist dein ,verlangen nach dem ,berg ,zion so gro8 ,christ4 ,wie kannst du wohl so fragen8 ,o da hoffe ich den zu sehen1 der tot am ,kreuz hing und nun lebt von ,ewigkeit zu ,ewigkeit2 da hoffe ich ,befreiung von allem dem1 was mich jetzt qult und anficht2 da ist kein ,tod mehr2 da werde ich in der lieblichsten1 edelsten ,gemeinschaft leben4 ,mich verlangt bei dem ,herrn zu sein1 den ich liebe1 der mich von meiner ,last befreit hat2 ich bin der ,krankheit meines ,herzens mde4 ,ich sehne mich dahin1 wo ich nicht mehr sterben werde1 wo ich unter denen wandeln darf1 die ohne ,unterla rufen3 ,heilig1 heilig1 heilig ist ,gott der ,herr68 7,offenb4 #d1 #h7 ,unter diesem ,gesprch hatte sich ,liebe ,christ genhert und fragte ihn3 ,hast du ,familie8 ,bist du verheiratet88 ,christ antwortete3 ,ich habe eine ,frau und vier ,kinder48 ,liebe4 ,aber warum hast du sie nicht mitgebracht8 ,o18 rief ,christ1 indem ihm ,trnen in die ,augen traten1 wie gern htte ich das getan6 ,aber sie waren alle sehr gegen meine ,reise eingenommen48 ,liebe4 ,du httest ihnen doch zureden1 httest ihnen die groe ,gefahr1 wenn sie zurckblieben1 zeigen sollen4 ,christ4 ,das tat ich auch2 ich erzhlte ihnen1 wie ,gott mir kund getan1 da unsre ,stadt zerstrt werden soll2 aber es war ihnen lcherlich1 und sie glaubten mir nicht4 ,liebe4 ,hast du denn auch zu ,gott gerufen1 da ,er deine ,worte an ihnen segnen wolle8 ,christ4 ,ja1 mit heiem ,flehen2 denn du mut wissen1 da meine ,frau und meine armen ,kinder mir sehr teuer waren4 ,liebe4 ,entdecktest du ihnen auch deine ,traurigkeit1 deine ,furcht vor dem ,untergang8 denn der ,untergang eurer ,stadt stand dir wohl deutlich genug vor ,augen4 ,christ4 ,ja1 nur allzu deutlich4 ,sie sahen mich trostlos weinen und zittern vor den ,gerichten1 die ber unserm ,haupt schwebten2 aber dies alles bewog sie nicht1 mit mir zu fliehen4 ,liebe4 ,aber was hatten sie denn einzuwenden1 da sie nicht mit dir gingen8 ,christ4 ,was soll ich sagen8 ,meine ,frau frchtete1 diese ,welt zu verlieren1 und meine ,kinder waren den trichten ,lsten der ,jugend ergeben2 so lieen sie sich bald durch dieses1 bald durch jenes zurckhalten1 und ich mute allein gehen4 ,liebe4 ,hast du sie etwa durch ein eitles ,leben abgeschreckt1 deinen ,ermahnungen zu folgen8 ,christ4 ,ich kann zwar mein ,leben nicht loben1 denn ich bin mir manches ,fehltritts bewut4 ,ich wei auch1 da ein ,mensch durch seinen ,wandel leicht niederreien kann1 was er durch heilsame ,lehren und ernste ,vorstellungen in andern zu ihrem ,besten aufzubauen trachtet4 ,aber das darf ich sagen3 ich htete mich auf das uerste1 irgend etwas ,unziemliches zu tun1 was sie von dieser ,reise htte abhalten knnen4 ,ja1 eben deshalb sagten sie1 ich sei allzu ngstlich und entsage manchem1 worin sie nichts bles sehen knnten4 ,wenn sie irgend etwas an mir zurckgeschreckt hat1 so war es meine groe ,furcht1 wider ,gott zu sndigen oder meinem ,nchsten irgendein ,unrecht zu tun4 ,liebe4 ,allerdings1 so ist es schon von alters her gewesen1 denn ,kain erwrgte seinen ,bruder1 weil seine ,werke bse waren1 und die seines ,bruders gerecht 7#a4 ,joh4 #c1 #ab72 und wenn deine ,frau und deine ,kinder daran ,ansto genommen haben1 so zeigen sie1 da sie sich nicht mit ,gott vershnen lassen wollen1 und deine ,seele ist rein von ihrem ,blut#fd4 ,unter solchen ,gesprchen war die ,zeit des ,abendessens herbeigekommen1 zu welchem ,christ mit viel ,liebe eingeladen wurde4 ,es war eine ,tafel mit auserlesenen ,gerichten und reinem ,wein1 darin keine ,hefe war#fe1 und alle ,reden1 die sie ber ,tisch fhrten1 handelten von dem ,herrn des ,berges1 nmlich1 was ,er getan1 warum ,er solches getan1 und zu welchem ,zweck ,er dies ,haus erbaut habe4 ,aus dem1 was sie sagten1 konnte ich merken1 da ,er ein groer ,kriegsheld gewesen und mit dem gestritten und den berwunden1 der des ,todes ,gewalt hatte#ff1 jedoch nicht ohne eigene groe ,gefahr4 ,darum habe ich ,ihn auch18 sagte ,christ1 desto lieber4 ,denn wie ich's sagen hre und wohl glaube1 so hat ,er es getan1 indem ,er dabei ,sein kostbares ,blut vergo4 ,was aber alle ,seine ,werke der ,gnade mit ,herrlichkeit krnte1 ist1 da ,er solches aus reiner ,liebe zu den ,menschen tat48 berdem waren einige unter den ,hausgenossen1 die ,ihn gesehen und mit ,ihm geredet hatten1 seit ,er am ,kreuz gestorben war2 und diese hatten es aus ,seinem eigenen ,mund vernommen1 da ,er den armen ,pilgern mit solcher ,liebe zugetan wre1 wie sie vom ,aufgang bis zum ,niedergang nicht gefunden werde4 ,dazu gaben sie auch einen ,beweis fr das1 was sie behaupteten1 nmlich1 da ,er sich zum ,heil der ,armen selbst entuert habe ,seiner ,herrlichkeit#fg1 und da sie ,ihn htten sagen hren1 ,er wolle nicht allein wohnen auf dem ,berg ,zion#fh4 ,ja1 sie fgten noch dies bei1 da ,er viel ,pilger zu ,frsten gemacht1 obwohl sie von ,natur als ,bettler geboren waren und ihr ,anfang und ,ursprung nur ,staub war#fi4 ,das ,gesprch dauerte bis tief in die ,nacht1 und nachdem sie sich dem ,schutze des ,herrn befohlen1 begaben sie sich zur ,ruhe4 ,den ,pilger fhrten sie in eine gerumige1 obere ,kammer1 deren ,fenster sich gegen ,sonnenaufgang ffneten4 ,der ,name der ,kammer war ,friede4 ,nach sanfter ,ruhe erwachte er bei ,tagesanbruch und sang3 ,wie wohl ist mir in ,jesu ,lieb' und ,sorgen6 ,in ,seiner ,treu' gebettet und geborgen ,lt ,er mich durch ,vergebung meiner ,snden ,auf ,erden schon des ,himmels ,pforte finden4 ,er wollte von dannen ziehen1 aber die ,freunde baten ihn1 zuvor noch die ,merkwrdigkeiten ihres ,hauses in ,augenschein zu nehmen1 und fhrten ihn zuerst in das ,archiv1 wo sie ihm unter andern ,urkunden von hchstem ,alter den ,stammbaum des ,herrn zeigten1 woraus zu ersehen war1 da ,er der ,sohn des ,alten der ,tage sei1 von ,ewigkeit geboren#gj4 ,hier waren auch ausfhrlich ,seine ,taten verzeichnet1 sowie die ,namen vieler ,hunderte1 die ,er in ,seinen ,dienst genommen1 und wie ,er sie in ,wohnungen versetzt1 die weder durch die ,lnge der ,zeit noch durch die ,vergnglichkeit der ,natur zerstrt werden knnen#ga4 ,auch einige der denkwrdigen ,taten lasen sie ihm vor1 die etliche von ,seinen ,dienern vollbracht hatten1 wie sie ,knigreiche bezwungen1 ,gerechtigkeit gewirkt1 ,verheiungen erlangt1 der ,lwen ,rachen verstopft1 des ,feuers ,kraft ausgelscht1 des ,schwertes ,schrfe entronnen1 krftig geworden aus der ,schwachheit1 stark geworden im ,streit und der ,fremden ,heere daniedergelegt 7,hebr4 #aa1 #cc4 #cd74 ,in andern ,urkunden des ,hauses zeigten sie ihm1 wie geneigt der ,herr sei1 jeden in ,seine ,gnade aufzunehmen1 wenn er auch frher ,ihn und ,seine ,sache auf das rgste beschimpft htte4 ,viele andre ,dinge lernte hier ,christ noch kennen3 ,altes und ,neues1 aus der ,vergangenheit und ,gegenwart1 ,drohungen und ,verheiungen1 die ihre gewisse ,erfllung haben1 die einen zum ,schrecken und ,entsetzen der ,feinde1 die andern zum ,trost und zur ,erquickung der ,pilger4 ,am folgenden ,tag fhrten sie ihn in die ,rstkammer und zeigten ihm alle ,arten von ,waffen1 die der ,herr fr die ,pilgrime bereitet hatte1 wie ,schwerter1 ,schilde1 ,helme1 ,brustharnische und ,beinschienen1 die nicht veralten2 und dies alles in solcher ,menge1 da man damit so viel ,menschen zum ,dienst des ,herrn htte ausrsten knnen1 als ,sterne am ,himmel sind 7lies ,eph4 #f1 #aj-ah74 ,sie zeigten ihm auch einige ,werkzeuge1 damit etliche ,seiner ,knechte wunderbare ,dinge ausgerichtet hatten1 so den ,stab ,moses2 den ,hammer und ,nagel1 womit ,jael den ,sisera erschlug2 die ,krge1 ,posaunen und ,fackeln1 damit ,gideon und seine ,schar die ,midianiter in die ,flucht jagte4 ,sie zeigten ihm ,samgars ,ochsenstecken1 mit welchem er sechshundert ,philister schlug1 wie auch den ,eselskinnbacken1 womit ,simson eine so mchtige ,tat verrichtete2 ihm ward auch die ,schleuder und der ,stein gezeigt1 womit ,david den ,riesen ,goliath gettet1 desgleichen das ,schwert1 damit der ,herr dermaleinst den ,menschen der ,snde tten wird an dem ,tag1 an welchem ,er sich zur ,beute aufmachen wird4 ,noch manche andre herrliche ,dinge durfte er sehen1 ber welche alle ,christ sich hoch erfreute4 ,nachdem dies geschehen1 begaben sie sich wieder zur ,ruhe4 ,ich sah dann in meinem ,traum1 da er des ,morgens sich anschickte1 weiterzureisen4 ,sie aber baten ihn1 noch bis zum folgenden ,tag zu bleiben4 ,denn dann18 sagten sie1 wollen wir dir1 wenn es nur helles ,wetter ist1 die lieblichen ,berge zeigen1 was noch viel zu deiner ,strkung auf der ,pilgrimschaft beitragen wird1 weil sie dem ersehnten ,hafen noch nher liegen als der ,ort1 wo du jetzt weilst48 ,er willigte ein und blieb4 ,am andern ,morgen fhrten sie ihn auf die ,zinne des ,hauses und hieen ihn gegen ,sden ausschauen4 ,er tat also und siehe1 in weiter ,ferne erblickte er eine uerst liebliche ,gebirgsgegend1 geschmckt mit ,wldern1 ,weinbergen1 den anmutigsten ,baum- und ,blumengrten1 ,bchen und ,springbrunnen -- ein herrliches ,bild#gb4 ,christ fragte nach dem ,namen des ,landes4 ,dies ist18 sagten sie1 ,immanuels ,land1 welches ebenso1 wie dieser ,berg1 allen ,pilgrimen gemeinschaftlich gehrt und fr sie bestimmt ist1 und wenn du dahin kommst1 wirst du von dort schon das ,tor der himmlischen ,stadt sehen1 wie es dir auch die ,hirten1 die dort leben1 weisen werden48 ,nun war die ,stunde des ,abschieds gekommen2 doch ehe sie den ,pilger entlieen1 gingen sie noch mit ihm in die ,rstkammer4 ,als er nun dahin kam1 ward er von ,kopf bis zu ,fu ausgerstet mit erprobten ,waffen fr die ,kmpfe1 die er auf dem ,weg zu bestehen haben wrde4 ,in voller ,rstung trat er nun mit seinen ,freunden aus dem ,haus4 ,bei der ,pforte fragte er den ,pfrtner1 ob er keinen ,pilger habe vorbergehen sehen4 ,er antwortete3 ,ja48 ,kanntest du ihn nicht88 fragte ,christ4 ,er sprach3 ,ich fragte nach seinem ,namen1 und er sagte mir1 er heie ,getreu48 ,o18 rief ,christ aus mit freudigem ,erstaunen1 den kenne ich2 das ist mein ,landsmann1 mein nchster ,nachbar gewesen2 er kommt aus der ,stadt ,verderben4 ,wie weit mag er wohl schon voraus sein88 ,er wird jetzt unten am ,berg angekommen sein18 erwiderte der ,pfrtner4 ,der ,herr sei mit dir1 lieber ,freund68 sprach ,christ zu dem ,pfrtner1 und segne dich reichlich fr all das ,gute1 das du mir erwiesen hast68 ,er wollte nun ,abschied nehmen1 aber ,bescheidenheit1 ,gottesfurcht1 ,liebe und ,weisheit wollten ihm bis hinunter an den ,fu des ,berges das ,geleit geben4 ,so gingen sie miteinander fort1 indem sie ihre frheren ,gesprche wieder aufnahmen1 bis sie dahin kamen1 wo der ,berg steil abfllt4 ,da sagte ,christ3 ,so beschwerlich es war1 diesen ,berg zu ersteigen1 so gefhrlich scheint es mir1 wieder hinabzukommen48 ,ja18 sprach hierauf ,weisheit1 es fllt dem ,menschen schwer1 in das ,tal der ,demut hinabzugehen1 wie du jetzt tust1 ohne bisweilen anzustoen oder zu straucheln1 darum haben wir dich bis hinunter begleiten wollen48 ,christ ging sehr vorsichtig1 aber dennoch glitt er ein- oder zweimal aus4 ,als sie am ,fu des ,berges angekommen waren1 beschenkten ihn die treuen ,freunde mit ,brot und ,wein und getrockneten ,trauben und lieen ihn dann seines ,weges gehen4 ,steil und dornig ist der ,pfad1 der uns zur ,vollendung leitet2 ,selig ist1 wer ihn betrat und zur ,ehre ,jesu streitet2 ,selig1 wer den ,lauf vollbringt und nicht kraftlos niedersinkt6 berschwenglich ist der ,lohn der bis in den ,tod ,getreuen1 ,die der ,lust der ,welt entflohn1 ihrem ,heiland ganz sich weihen1 ,deren ,hoffnung unverrckt nach der ,siegeskrone blickt4 ,den am ,kreuz wir bluten sahn1 der hat uns den ,lohn errungen ,und zu ,seines ,himmels ,hhn sich vom ,staub emporgeschwungen4 ,sieger in der ,todesnacht1 sprach ,er selbst3 ,es ist vollbracht68 ,auf denn1 ,mitgenossen1 geht mutig durch die kurze ,wste6 ,seht auf ,jesus1 wacht und fleht1 da ,gott selbst zum ,kampf uns rste2 ,der im ,schwachen mchtig ist1 gibt uns ,sieg durch ,jesus ,christ6 ,funoten3 #ei ,sie werden weder hungern noch drsten1 sie wird keine ,hitze noch ,sonne stechen2 denn ihr ,erbarmer wird sie fhren und wird sie an die ,wasserquellen leiten 7,jes4 #di1 #aj74 #fj ,der ,gottlosen ,weg ist wie ,dunkel2 sie wissen nicht1 wo sie fallen werden 7,spr4 #d1 #ai74 #fa ,ich habe wider dich1 da du die erste ,liebe verlssest4 ,gedenke1 wovon du gefallen bist und tue ,bue6 ,so du nicht wirst wachen1 werde ,ich ber dich kommen wie ein ,dieb1 und wirst nicht wissen1 welche ,stunde ,ich ber dich kommen werde 7,offenb4 #b1 #d4 #e2 #c1 #c74 #fb ,lasset uns nun nicht schlafen wie die andern1 sondern lasset uns wachen und nchtern sein4 ,denn die da schlafen1 die schlafen des ,nachts2 wir aber1 die wir des ,tages sind1 sollen nchtern sein1 angetan mit dem ,panzer des ,glaubens und der ,liebe und mit dem ,helm der ,hoffnung zur ,seligkeit 7#a4 ,thess4 #e1 #f-h74 #fc ,wie seid ihr so furchtsam8 ,wie1 da ihr keinen ,glauben habt8 7,mark4 #d1 #dj47 #fd ,wo du den ,gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen ,wesen und ,weg so wird er um seiner ,snde willen sterben2 aber du hast deine ,seele errettet 7,hes4 #c1 #ai74 #fe ,der ,herr ,zebaoth wird auf diesem ,berg ein fettes ,mahl machen1 ein ,mahl von reinem ,wein1 von ,fett1 von ,mark1 von ,wein1 darin keine ,hefe ist 7,jes4 #be1 #f74 #ff ,christus hat durch den ,tod die ,macht genommen dem1 der des ,todes ,gewalt hatte1 das ist dem ,teufel1 und erlste die1 so durch ,furcht des ,todes im ganzen ,leben ,knechte sein muten 7,hebr4 #b1 #ad4 #ae74 #fg ,ihr wisset die ,gnade unsers ,herrn ,jesus ,christus1 da1 ob ,er wohl reich ist1 ward ,er doch arm um euretwillen1 auf da ihr durch ,seine ,armut reich wrdet 7#b4 ,kor4 #h1 #i7 und3 ,er entuerte sich selbst und nahm ,knechtsgestalt an2 ,er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum ,tode1 ja zum ,tod am ,kreuz 7,phil4 #b1 #g4 #h74 #fh ,wo ,ich bin1 da soll ,mein ,diener auch sein 7,joh4 #ab1 #bf74 #fi ,er hebt auf den ,drftigen aus dem ,staub und erhht den ,armen aus dem ,kot1 da ,er ihn setze unter die ,frsten und den ,stuhl der ,ehre erben lasse 7#a4 ,sam4 #b1 #h74 #gj ,jesus ,christus ist das ,ebenbild des unsichtbaren ,gottes1 der ,erstgeborene vor allen ,kreaturen 7,kol4 #a1 #ae71 welche ,ausgang von ,anfang und von ,ewigkeit her gewesen ist 7,micha #e1 #a74 #ga ,in ,meines ,vaters ,hause sind viele ,wohnungen1 und ,ich will wiederkommen und euch zu ,mir nehmen1 auf da ihr seid1 wo ,ich bin 7,joh4 #ad1 #b4 #c74 #gb ,der ,gerechte wird in der ,hhe wohnen1 und ,felsen werden seine ,feste und ,schutz sein4 ,sein ,brot wird ihm gegeben1 sein ,wasser hat er gewi 7,jes4 #cc1 #af74 ,illustration ,illustration ,viertes ,kapitel4 ,das ,tal der ,demut und der ,todesschatten4 ,wie ich in meinem ,traum sah1 wanderte nun ,christ durch das ,tal der ,demut4 ,er hatte erst eine kleine ,strecke des ,weges zurckgelegt1 als er den ,engel des ,abgrunds1 der ,apollyon heit 7,offenb4 #i1 #aa71 durch das ,feld auf ihn zukommen sah4 ,christ geriet hierber in sehr groe ,angst4 ,sollte er zurckfliehen oder standhalten8 ,so bange es ihm war1 so erkannte er es doch fr das beste1 sein ,heil im ,kampf und nicht in der ,flucht zu suchen1 da sein ,rcken1 unbeschirmt1 wie er war1 leicht mit den feurigen ,pfeilen dieses ,bsewichtes durchbohrt werden konnte4 ,er entschlo sich1 es mit ihm zu wagen und das ,feld zu behaupten4 ,denn18 sagte er zu sich selbst1 htte ich auch weiter nichts als meines ,lebens ,rettung im ,auge1 so wrde es doch das beste sein1 nicht zu fliehen48 ,so ging er denn voran1 und ,apollyon kam auf ihn zu4 ,er war ein ,ungeheuer1 schauerlich anzusehen4 ,er war mit ,schuppen bedeckt gleich einem ,fisch -- und das ist sein ,stolz --1 er hatte ,flgel wie ein ,drache1 ,fe wie ein ,br2 aus seinem ,bauch kam ,feuer und ,rauch1 und sein ,maul war gleich eines ,lwen ,rachen4 ,er sah ,christ an mit einem ,blick von ,grausamkeit und ,verachtung und begann also ihn auszufragen3 ,wo kommst du her1 und wo willst du hin88 ,christ sprach3 ,ich komme von der ,stadt ,verderben1 von dem ,ort alles bels1 und wandere nach der ,stadt ,zion48 ,apollyon4 ,also bist du mein ,untertan2 denn dies ganze ,land ist mein2 ich bin sein ,frst und ,gott4 ,warum entlufst du so deinem ,knig8 ,hoffte ich nicht1 da du mir noch ntzlich sein knntest1 mit einem ,schlag schmetterte ich dich zu ,boden6 ,christ4 ,ich bin allerdings in deinem ,reich geboren1 aber dein ,dienst war hart1 und von deinem ,sold konnte man nicht leben2 denn der ,tod ist der ,snde ,sold 7,rm4 #f1 #bc74 ,deswegen1 da ich zu reiferen ,jahren kam1 wnschte ich sehnlichst eine ,vernderung4 ,apollyon4 ,kein ,frst oder ,herr lt seine ,untertanen so leichthin gehen1 und auch ich werde1 da du es nur eben weit1 dich nicht so leichten ,kaufes preisgeben4 ,da du dich ber den ,dienst und ,sold beklagst1 so sei nur zufrieden und kehre wieder mit mir um1 denn was unser ,land darbietet1 das sollst du haben6 ,christ4 ,ich habe mich schon einem andern ,herrn1 nmlich dem ,knig aller ,knige1 zugesagt2 wie kann ich mich nun als ehrlicher ,mann so leicht wieder zu dir kehren8 ,apollyon4 ,du wirst erfahren1 was man im ,sprichwort sagt3 du wirst vom ,regen in die ,traufe kommen2 denn es ist an der ,tagesordnung1 da die1 so sich als ,seine ,diener ausgeben1 ,ihm nach kurzer ,zeit wieder entlaufen und zu mir zurckkehren#gc4 ,tue du auch also1 und alles wird noch gut werden4 ,christ4 ,ich habe ,ihm mein ,wort gegeben1 ich habe ,ihm den ,eid der ,treue geschworen1 verliee ich ,ihn nun1 so verdiente ich ja als ein ,abtrnniger1 als ein ,verrter den ,tod4 ,apollyon4 ,ganz dasselbe hast du mir getan1 und doch will ich alles bersehen1 wenn du jetzt wieder zurckkehrst4 ,christ4 ,was ich dir zugesagt habe1 das habe ich als ein ,unmndiger getan2 auch kann mein ,herr1 unter dessen ,fahne ich nun stehe1 mich dieses ,versprechens entbinden1 sowie ,er mir alles vergeben kann1 was ich als dein ,knecht getan habe4 ,aber ich sage dir's offen1 du ,verderber ,apollyon1 ,sein ,dienst1 ,sein ,sold1 ,seine ,diener1 ,seine ,herrschaft1 ,sein ,volk und ,sein ,land1 das alles ist mir viel lieber1 als was du mir bietest4 ,darum la ab von mir6 ,es bleibt dabei3 ,ich bin ,sein ,diener1 und ,ihm will ich folgen4 ,illustration3 ,apollyon kam auf ihn zu1 ein ,ungeheuer1 schauerlich anzusehen 7,s4 #gi74 ,apollyon4 ,aber bedenke nur einmal bei kaltem ,blut1 was dir auf dem ,wege noch alles begegnen kann4 ,es wird dir nicht unbekannt sein1 da ,seine ,diener meist ein schlimmes ,ende nehmen1 weil sie wider mich handeln und meine ,wege verlassen#gd4 ,wie viele von ihnen sind schon eines schmhlichen ,todes gestorben6 ,du hltst es fr besser1 ,ihm zu dienen als mir1 und siehe1 ,er hat noch niemals ,seine ,stadt verlassen1 um einen einzigen ,seiner ,diener aus meinen ,hnden zu erretten4 ,aber alle ,welt wei es1 wie oft ich schon meine treuen ,diener durch ,list oder ,gewalt aus ,seiner ,hand befreit habe1 und so will ich auch dich freimachen4 ,christ4 ,wenn ,er mit ,seiner ,hilfe eine ,weile verzieht1 tut ,er es nur in der ,absicht1 die ,liebe und ,treue der ,seinen zu prfen4 ,was du ein schlimmes ,ende nennst1 das halten sie fr eine besondere ,gnade ihres ,herrn2 denn nach gegenwrtiger ,erlsung verlangen sie nicht so sehr1 sie warten einer himmlischen ,verklrung1 wenn der ,herr kommen wird in ,seiner ,herrlichkeit und alle heiligen ,engel mit ,ihm#ge4 ,apollyon4 ,du bist ,ihm ja in ,seinem ,dienst schon untreu gewesen1 wie magst du nur auf ,belohnung hoffen8 ,christ4 ,worin1 ,apollyon1 bin ich ,ihm untreu gewesen8 ,apollyon4 ,schon am ,anfang deiner ,reise bist du mutlos geworden und im ,sumpf der ,verzagtheit beinahe versunken4 ,du hast verkehrte ,wege betreten1 um deiner ,brde entledigt zu werden1 da du doch ruhig die ,hilfe deines ,frsten httest erwarten sollen4 ,du bist in einen ,sndenschlaf verfallen und hast das ,kstlichste verloren1 das du besaest2 du warest im ,begriff umzukehren1 da du die ,lwen erblicktest2 erzhlst du von deiner ,reise und all deinen ,erfahrungen1 so strebst du innerlich nur nach dem ,lob der ,menschen4 ,christ4 ,dies alles ist wahr1 und noch viel mehr1 was dir entgangen ist2 aber der ,knig1 den ich ehre und dem ich diene1 ist gndig1 und es ist viel ,vergebung bei ,ihm4 berdies haben mich all diese ,gebrechen schon in deinem ,lande beherrscht1 wo ich sie eingesogen habe2 ich habe unter dieser ,last geseufzt und geweint1 und mein ,herr hat mir ,vergebung und ,frieden geschenkt4 ,ich bin ein ,feind dieses ,knigs18 schrie der ,satansengel in grimmiger ,wut1 ich hasse ,ihn1 ,seine ,gesetze und ,sein ,volk2 ich bin gekommen1 mit dir zu kmpfen68 ,christ sagte3 ,hte dich1 ,apollyon1 und siehe wohl zu1 was du tust1 denn ich bin auf des ,knigs ,heerstrae und auf dem ,weg der ,heiligung1 darum la ab von mir68 ,da stellte sich ,apollyon quer ber den ganzen ,weg und sagte3 ,ich habe nicht die geringste ,furcht4 ,bereite dich zum ,tode6 denn ich schwre es beim ,abgrund der ,hlle3 ,du sollst nicht weiterkommen1 hier sollst du dein ,leben enden68 ,und sogleich scho er ihm einen feurigen ,pfeil nach der ,brust2 aber ,christ hielt ihm den ,schild entgegen und entging der ,gefahr4 ,rasch zog er nun das ,schwert zum ,kampf1 whrend der ,feind auf ihn eindrang und ihn mit ,pfeilen1 wie mit einem ,hagelwetter1 berschttete4 ,christ kmpfte tapfer1 bis er1 an ,haupt1 ,hand und ,fu verwundet1 endlich zurckweichen mute4 ,apollyon setzte den ,kampf desto heftiger fort1 doch fate auch ,christ wieder ,mut und widerstand ihm mannhaft4 ,stundenlang dauerte dieser heie ,kampf1 und durch die erhaltenen ,wunden schon sehr geschwcht1 war ,christ schlielich fast ganz erschpft4 ,der ,feind1 diesen ,vorteil wahrnehmend1 drang auf ihn ein1 begann mit ihm zu ringen und warf ihn mit furchtbarer ,gewalt auf die ,erde nieder1 wobei ihm das ,schwert aus der ,hand fiel4 ,siegesgewi sprach ,apollyon3 ,jetzt bekomme ich dich sicher68 indem er ihn beinahe erdrckte1 so da ,christ an seinem ,leben verzagte4 ,aber bevor der ,satansengel zu seinem letzten ,schlag ausholen konnte1 um mit seinem ,opfer ein ,ende zu machen1 wurde ,christ von ,gott gestrkt1 da er seine ,hand schnell nach dem ,schwert ausstrecken und es ergreifen konnte4 ,triumphierend rief er aus3 ,freue dich nicht1 mein ,feind1 da ich daniederliege2 ich werde wieder aufkommen68 7,micha #g1 #h7 -- und in demselben ,augenblick gab er ihm einen ,sto1 worauf der ,feind1 wie zum ,tode verwundet1 zurckwich4 ,als ,christ dies sah1 rief er ihm nochmals zu3 ,in dem allem berwinden wir weit um deswillen1 der uns geliebt hat8 7,rm4 #h1 #cg74 ,alsbald breitete ,apollyon seine ,drachenflgel aus und floh davon1 und ,christ sah ihn nicht wieder#gf4 ,wer es nicht selbst wie ich mit angesehen und angehrt1 kann sich nicht vorstellen1 welch ein gellendes ,geheul und erschreckendes ,gebrll ,apollyon whrend des ,kampfes erhob -- gleich einem ,drachen schrie er2 whrend ,christ aus dem ,innersten seines ,herzens tiefes ,seufzen und ,klagen vernehmen lie4 ,erst als er gewahr wurde1 da er mit seinem zweischneidigen ,schwert ,apollyon verwundet habe1 blickte er frhlich zum ,himmel auf4 ,das war aber auch der furchtbarste ,kampf1 den ich je gesehen4 ,nachdem nun alles berstanden war1 sprach ,christ3 ,ich will dem ,herrn danken1 der mich erlst hat von des ,lwen ,rachen1 der mir ,kraft gegeben1 gegen den ,verderber zu streiten48 ,er erhob deshalb seine ,stimme und fing an zu singen3 ,der alte ,frst des ,abgrunds1 zornentbrannt1 ,hat seinen ,engel wider mich gesandt2 ,mit ,hllenkrften furchtbar angetan1 ,flog er einher1 verrannte mir die ,bahn4 ,ich war verloren6 ,herr1 wer ist wie ,du8 ,du hrtest mein ,gebet1 ,du kamst herzu4 ,du gabst das gute ,schwert mir in die ,hand1 ,dir sei der ,ruhm6 ,du hast mein ,leid gewandt68 ,von unsichtbarer ,hand wurden ihm nun ,bltter gereicht vom ,baum des ,lebens1 welche er auf seine im ,kampf erhaltenen ,wunden legte2 und alsbald war er geheilt4 ,er ruhte ein wenig und erquickte sich an den ,gaben1 die er kurz vor dem ,kampf erhalten hatte3 an ,brot und ,wein4 ,neugestrkt ging er dann mit gezcktem ,schwert weiter1 denn er erwartete jeden ,augenblick einen neuen ,angriff4 ,jedoch er kam ohne weitern ,kampf durch das ,tal4 ,an dessen ,ende schlo sich noch ein andres an1 das ,tal der ,todesschatten1 und ,christ mute notwendig auch hindurchgehen1 zumal der ,weg zur himmlischen ,stadt mitten durch dasselbe fhrte4 ,dies ,tal ist einer ,einde gleich4 ,der ,prophet ,jeremia beschreibt es also3 ,es ist eine ,wste1 ein wildes1 ungebahntes ,land1 drr und finster1 da niemand wandelt noch ein ,mensch wohnt8 7,jer4 #b1 #f74 ,wie wir sehen werden1 hatte ,christ allhier noch einen schwereren ,stand als im ,kampf mit ,apollyon4 ,am ,eingang dieses ,tales nun begegneten ihm zwei ,mnner1 die aufs eiligste zurckflohen4 ,sie stammten von jenen ,mnnern ab1 die einstmals dem ,gelobten ,land ein bses ,geschrei machten 7lies #d4 ,mose #ac74 ,wohin so eilig88 redete ,christ sie an4 ,zurck1 zurck68 riefen sie1 wenn dir dein ,leben lieb ist1 so komm mit uns68 ,christ fragte3 ,weshalb8 ,was gibt's denn88 ,sie antworteten3 ,du fragst noch8 ,wir gingen denselben ,weg wie du1 so weit als wir nur wagen durften4 ,aber es fehlte nicht viel1 so htte es kein ,umkehren mehr gegeben4 ,nur noch ein wenig weiter und wir wren verloren gewesen und htten dir diese ,nachricht nicht berbringen knnen48 ,aber was ist euch denn begegnet88 fragte ,christ4 ,wir waren schon beinahe im ,tal der ,todesschatten18 sagten sie1 aber zum ,glck sahen wir vor uns hin und entdeckten die ,gefahr48 ,christ fragte3 ,was habt ihr denn da gesehen88 ,sie sprachen3 ,o das ,tal selbst ist schwarz wie die ,nacht2 ,gespenster1 ,feldteufel und ,drachen des ,abgrunds schwrmen da herum2 man hrt ein bestndiges ,geschrei und ,geheul wie von vielen ,tausenden1 die in ,ketten und ,banden liegen#gg2 finstere ,wetterwolken verbergen den ,himmel1 und ohne ,unterla breitet der ,tod seine ,fittiche darber aus4 ,kurz1 es ist ein wahrer ,schreckensort1 in dem alles wst durcheinanderliegt#gh48 ,durch all das1 was ihr da sagt18 versetzte ,christ1 wird es mir zur ,gewiheit1 da dies eben der ,weg ist1 der zum ,lande des ,friedens fhrt#gi48 ,nun1 mag es auch der deine sein1 unser ,weg ist es nicht68 ,mit diesen ,worten eilten sie zurck1 und ,christ ging mit gezcktem ,schwert voran in der ,erwartung eines pltzlichen ,angriffs4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da sich zur rechten ,seite des ,tales ein tiefer ,abgrund entlangzog1 derselbe1 in welchen zu allen ,zeiten ein ,blinder den andern gestrzt hat und beide elend umgekommen sind4 ,links aber war ein gefhrlicher ,pfuhl voller ,schlamm und ,morast1 in welchem selbst ein guter ,mensch1 wenn er hineinfllt1 keinen ,grund finden kann4 ,das ist der1 darein ,knig ,david versank1 und er wrde ohne ,zweifel darin umgekommen sein1 wenn nicht der1 der da mchtig ist1 ihn herausgezogen htte#hj4 ,was ,christ besonders ins ,gedrnge brachte1 war1 da der ,weg hier so schmal wurde1 da man kaum den ,sumpf vermeiden konnte1 ohne in den ,abgrund zu strzen1 und hinwiederum1 wollte er sich vor dem ,abgrund hten1 so stand er in ,gefahr1 in den ,schlamm zu geraten2 auerdem umgab ihn eine so dichte ,finsternis1 da er oft nicht wute1 wohin er seinen ,fu setzen sollte4 ,so ging ,christ bekmmert fort1 und ich hrte ihn ganz klglich seufzen4 ,in der ,mitte des ,tales ffnete sich der ,schlund der ,hlle und spie1 furchtbar brausend1 ,feuer und ,rauch aus4 ,was sollte ,christ hier beginnen8 ,das ,schwert konnte ihn diesmal nicht retten2 er mute es in die ,scheide stecken und eine andre ,waffe ergreifen3 die ,waffe des anhaltenden ,gebets#ha4 ,so hrte ich ihn schreien3 ,o ,herr1 errette meine ,seele68 7,ps4 #aaf1 #d47 ,so ging er eine groe ,strecke weiter1 whrend die ,feuerflammen ihn umzischten und bald ein herzzerreiendes ,klagegeschrei1 bald ein entsetzliches ,brausen in seine ,ohren schallte4 ,oft meinte er1 jetzt solle er in ,stcke zerrissen oder wie ,kot auf der ,gasse zertreten werden4 ,pltzlich war es ihm1 als ob er von einer ganzen ,schar von ,feinden verfolgt wrde4 ,da stand er eine ,weile still und erwog1 was zu tun sei4 ,sollte er umkehren oder nicht8 ,aber er bedachte1 da er doch wohl schon die ,hlfte dieses furchtbaren ,tales zurckgelegt haben msse1 und erinnerte sich daran1 wie mancher ,gefahr er nun schon siegreich begegnet sei1 und1 sagte er sich1 ist nicht vielleicht der ,rckweg noch gefhrlicher als der vor mir liegende ,teil4 -- ,er beschlo1 vorwrts zu gehen4 ,die ,feinde rckten nher und nher heran2 sie hatten ihn beinahe erreicht1 als er pltzlich mit gewaltiger ,stimme ausrief3 ,ich gehe einher in der ,kraft des ,herrn ,herrn68 7,ps4 #ga1 #af7 -- und die ,feinde entflohen fr immer4 ,in dieser ganzen ,zeit war ,christ so bestrzt1 da er seine eigene ,stimme nicht mehr erkannte4 ,als er am ,schlund des feurigen ,pfuhles vorberging1 schlich ihm ein ,bsewicht nach und raunte ihm abscheuliche ,lsterungen ins ,ohr4 ,er hielt dies fr die ,stimme seines eigenen ,herzens1 und da er nun den gelstert zu haben meinte1 an dem sonst seine ganze ,seele hing1 so versetzte ihn dies in die tiefste ,betrbnis4 ,so gern er diese ,lsterstimme zum ,schweigen gebracht htte1 so wenig vermochte er es4 ,aber es fehlte ihm an der rechten ,besonnenheit1 sich die ,ohren zuzuhalten1 da er sich des ,ursprungs jener ,lsterungen nicht bewut war4 ,vllig trostlos war er eine betrchtliche ,strecke gegangen1 als er auf einmal eine menschliche ,stimme vor ihm die ,worte sagen hrte3 ,ob ich schon wanderte im finstern ,tal1 frchte ich kein ,unglck2 denn ,du bist bei mir8 7,ps4 #bc1 #d74 ,darber ward er sehr froh1 und zwar aus folgenden ,grnden3 #a4 weil er daraus schlieen konnte1 da auch noch andre1 die den ,herrn frchteten1 ebensowohl wie er in diesem ,tal wren2 #b4 weil er um so mehr erkennen konnte1 da ,gott mit ihnen sei auch in dieser ,finsternis1 in diesem ,elend4 ,warum18 sagte er sich1 sollte ,er nicht gleichfalls mit mir sein1 ob ich es wohl nicht spre#hb88 #c4 weil er nun hoffen durfte1 bald einen ,gefhrten zu finden1 sobald er ihn nur eingeholt haben werde4 ,so ging er denn weiter und rief dem ,wanderer nach1 der vor ihm ging4 ,der wute aber nicht1 was er antworten sollte1 da er sich gleichfalls einsam glaubte4 ,allmhlich brach der ,tag an1 und ,christ lobte den ,herrn3 ,er hat aus der ,finsternis den ,morgen gemacht68 7,amos #e1 #h47 ,als es nun vllig ,tag geworden war1 konnte er sich nicht enthalten1 sich doch einmal nach den ,gefahren umzusehen1 durch die er in der ,finsternis gegangen war4 ,jetzt erkannte er erst die ,tiefe des ,abgrunds auf der einen und den bodenlosen ,sumpf auf der andern ,seite4 ,er sah nun auch1 welch ein schmaler ,pfad zwischen beiden hindurchfhrte4 ,in weiter ,ferne erblickte er noch die ,kobolde1 ,feldteufel und ,drachen des ,abgrunds2 denn bei des ,tages ,anbruch kamen sie nicht in seine ,nhe1 allein sie wurden ihm doch offenbar1 wie geschrieben steht3 ,er ffnet die finstern ,grnde und bringt heraus das ,dunkel an das ,licht8 7,hiob #ab1 #bb74 ,mit tiefer innerer ,bewegung sah er sich aus den ,gefahren dieses schauerlichen ,weges1 denen er ausgesetzt war1 errettet4 ,nun ging auch die ,sonne auf -- eine neue groe ,gnade fr ,christ6 ,denn war der erste ,teil des ,tales schon gefahrvoll gewesen1 so war der zweite womglich noch gefhrlicher4 ,von hier bis zum ,ende des ,tales waren den ,pilgern so viele ,fallstricke1 ,netze und ,schlingen gelegt1 es waren so viele tiefe ,lcher1 ,gruben und schlpfrige ,stellen auf dem ,weg1 da es unmglich gewesen wre1 im ,finstern durchzukommen1 und htte er tausend ,leben gehabt1 er htte sie alle verloren4 ,aber nun ging die ,sonne auf1 und ,christ rief frohlockend3 ,seine ,leuchte scheint ber meinem ,haupt1 und bei ,seinem ,lichte gehe ich in der ,finsternis8 7,hiob #bi1 #c74 ,in diesem ,lichte erreichte er das ,ende des ,tales4 ,da lagen ,gebeine1 ,asche und verstmmelte ,menschenleiber -- alles von ,pilgern1 die in frhern ,zeiten den gleichen ,weg gezogen waren4 ,whrend ich darber nachsann1 was doch dies bedeuten mchte1 bemerkte ich unweit davon eine ,hhle1 in der frher ein gewaltiger ,riese1 namens ,heide#hc1 und jetzt ein andrer ,riese1 ,papst mit ,namen1 hauste1 welche durch ihre ,gewalt und ,tyrannei die ,pilger grausam gettet hatten1 wovon noch deren ,blut1 ,gebeine und ,asche zeugten4 ,zu meinem ,erstaunen kam ,christ jedoch ohne groe ,gefahr dort glcklich vorbei2 denn ,heide war ja schon seit langem tot1 und obwohl der andre noch am ,leben war1 so war er wegen seines hohen ,alters und der mancherlei heftigen ,anflle1 die er in den jngern ,jahren erlitten1 so siech und schwach geworden1 da er jetzt kaum etwas andres zu tun vermochte1 als am ,eingang seiner ,hhle zu sitzen und hinter den vorberziehenden ,pilgern zhneknirschend und ,verwnschungen murmelnd die ,faust zu schtteln1 aus rger1 weil er nicht mehr fortkommen konnte4 ,christ ging also unbehelligt seinen ,weg1 wute aber nicht1 was er von dem alten ,mann1 der da in der ,hhle sa1 denken sollte1 und zwar um so weniger1 als er ihm zurief3 ,ihr werdet nicht eher klug werden1 bevor eurer noch viel mehr verbrannt werden48 ,christ aber schwieg still1 schaute ihn beherzt an und ging1 ohne da ihm etwas widerfuhr1 an ihm vorbei1 indem er sang3 ,rstet euch1 ihr ,christenleute6 ,die ,feinde suchen euch zur ,beute1 ,ja1 ,satan selbst hat eu'r begehrt4 ,wappnet euch mit ,gottes ,worte ,und kmpfet frisch an jedem ,orte1 ,damit ihr bleibet unversehrt4 ,ist auch der ,feind gar schnell1 ,hier ist ,immanuel4 ,hosianna6 ,der ,starke fllt ,durch diesen ,held1 ,und wir behalten mit das ,feld48 ,funoten3 #gc ,es sind schon etliche umgewandt dem ,satan nach 7#a4 ,tim4 #e1 #ae74 #gd ,frchte dich vor der keinem1 das du leiden wirst6 ,siehe1 der ,teufel wird etliche von euch ins ,gefngnis werfen1 auf da ihr versucht werdet1 und werdet ,trbsal haben 7,offenb4 #b1 #aj74 #ge ,wenn aber ,christus1 euer ,leben1 sich offenbaren wird1 dann werdet ihr auch offenbar werden mit ,ihm in der ,herrlichkeit 7,kol4 #c1 #d74 #gf ,widerstehet dem ,teufel1 so flieht er von euch 7,jak4 #d1 #g74 #gg ,die da sitzen muten in ,finsternis und ,dunkel1 gefangen im ,zwang und ,eisen1 darum da sie ,gottes ,geboten ungehorsam gewesen waren und das ,gesetz des ,hchsten geschndet hatten 7,ps4 #ajg1 #aj4 #aa74 #gh ,es ist ein ,land1 da es stockfinster ist und da keine ,ordnung ist1 und wenn's hell wird1 so ist es wie ,finsternis 7,hiob #aj1 #bb74 #gi ,wir sind nicht von denen1 die da weichen und verdammt werden1 sondern von denen1 die da glauben und die ,seele erretten 7,hebr4 #aj1 #ci74 #hj ,ich versinke in tiefem ,schlamm1 da kein ,grund ist2 errette mich aus dem ,kot1 da ich nicht versinke und das ,loch der ,grube nicht ber mir zusammengehe 7,ps4 #fi1 #c4 #ae4 #af74 #ha ,betet stets in allem ,anliegen mit ,bitten und ,flehen im ,geist und wachet dazu mit allem ,anhalten und ,flehen6 7,eph4 #f1 #ah47 #hb ,es hoffen auf ,dich1 die ,deinen ,namen kennen2 denn ,du verlssest nicht1 die ,dich1 ,herr1 suchen 7,ps4 #i1 #aa74 #hc ,das rmische ,heidentum mit seinen ,christenverfolgungen4 ,illustration ,illustration ,fnftes ,kapitel4 ,ein treuer ,gefhrte und ein frmmelnder ,schwtzer4 ,der ,weg fhrte nun ,christ ber eine kleine ,anhhe1 die zu dem ,zweck aufgeworfen war1 damit die ,pilger von hier aus den ,weg vor sich bersehen konnten4 ,als er daselbst ,umschau hielt1 erblickte er ,getreu in einiger ,entfernung seines ,weges wandeln4 ,mit lauter ,stimme rief er ihm nach1 er mge ein wenig warten4 ,getreu wandte sich um nach ihm1 und ,christ rief abermals1 so laut er konnte3 ,warte1 warte doch1 bis ich zu dir komme68 ,nein18 antwortete ,getreu1 es gilt mein ,leben1 der ,blutrcher ist hinter mir68 ,das spornte ,christ um so mehr an1 alle seine ,krfte anzustrengen1 und es gelang ihm1 ,getreu einzuholen1 ja ihm zuvorzukommen4 ,so war der ,letzte zum ,ersten geworden1 und er konnte ein selbstgeflliges ,lcheln nicht verbergen1 da er seinem ,bruder den ,vorrang abgewonnen hatte4 ,aber unerwartet strauchelte er1 fiel zur ,erde nieder und mute warten1 bis ,getreu ihm wieder aufhalf1 worauf sie in brderlicher ,eintracht weiterzogen und sich von dem unterhielten1 was ihnen auf ihrer ,reise begegnet war4 ,christ fing also an3 ,mein herzlich geliebter ,bruder ,getreu1 ich bin sehr glcklich darber1 da ich dich eingeholt habe und da ,gott unsre ,herzen so gleichgesinnt hat1 da wir als ,gefhrten diesen lieblichen ,pfad miteinander wandeln knnen48 ,getreu4 ,ich hatte gehofft1 mein teurer ,freund1 ich wrde schon von unsrer ,stadt aus deine ,gesellschaft haben2 aber du warst mir in kurzer ,zeit weit vorgekommen1 und ich mute diesen bangen ,weg ganz allein gehen4 ,christ4 ,wie lange bist du nach meiner ,abreise noch in der ,stadt ,verderben geblieben8 ,getreu4 ,bis ich nicht lnger bleiben konnte2 denn man hrte von nichts anderm mehr1 als da unsre ,stadt in kurzer ,frist mit ,feuer vom ,himmel vertilgt werden sollte4 ,christ4 ,davon redet man8 ,getreu4 ,ja1 es war eine lange ,zeit in jedermanns ,mund4 ,christ4 ,und doch entfloh niemand als du der ,gefahr8 ,getreu4 ,obschon1 wie gesagt1 ein groes ,gerede davon war1 mochten die meisten doch nicht recht daran glauben2 denn ich hrte manche von dir und deiner verzweifelten ,reise1 wie sie deine ,pilgerschaft nannten1 sehr verchtlich reden4 ,aber ich glaubte es und glaube es auch noch1 da der ,untergang unsrer ,stadt durch ,feuer und ,schwefel vom ,himmel erfolgen wird1 und darum habe ich die ,flucht ergriffen4 ,christ4 ,hast du auch etwas von unserm ,nachbar ,willig gehrt8 ,getreu4 ,ja1 er sei bis an den ,sumpf der ,verzagtheit mit dir gegangen4 ,man sagte1 er sei auch hineingefallen1 und obwohl er es leugnen wollte1 glaube ich es doch1 weil er von dem ,schlamm noch ganz berzogen war4 ,christ4 ,was sagten die ,nachbarn zu ihm8 ,getreu4 ,er ist seit seiner ,rckkehr allen zum ,gesptt geworden und kann kaum noch ,arbeit finden4 ,es steht jetzt siebenmal schlimmer um ihn1 als wenn er nie aus der ,stadt gegangen wre4 ,christ4 ,aber warum sind sie so sehr wider ihn1 da ja auch sie den ,weg verlstern1 den er verlassen hat8 ,getreu4 ,o1 sie sagen3 ,an den ,galgen mit ihm2 er ist ein ,abtrnniger1 er ist seinem ,bekenntnis nicht treu geblieben68 ,und ich meine1 ,gott hat wohl selbst seine ,feinde gegen ihn erweckt und ihn zum ,sprichwort gemacht1 weil er den ,weg verlassen hat#hd4 ,christ4 ,hast du nie mit ihm gesprochen1 ehe du weggingst8 ,getreu4 ,ich bin ihm einmal auf der ,strae begegnet2 aber er sah1 als schmte er sich vor mir1 nach der entgegengesetzten ,seite1 und ich konnte ihn nicht sprechen4 ,christ4 ,ich hatte anfangs gute ,hoffnung fr diesen ,mann2 aber nun frchte ich1 da er bei dem ,untergang der ,stadt mit umkommen wird1 denn es ist ihm widerfahren das wahre ,sprichwort3 ,der ,hund frit wieder1 was er gespien hat1 und die ,sau wlzt sich nach der ,schwemme wieder im ,kot8 7#b4 ,petr4 #b1 #bb74 ,getreu4 ,das frchte ich auch1 aber wer kann es hindern8 ,christ4 ,lassen wir ihn1 lieber ,getreu6 ,sprechen wir nun lieber von dem1 was uns selbst nher angeht4 ,erzhle mir doch1 was dir auf dem ,weg begegnet ist2 denn ich bin berzeugt1 da dir mancherlei widerfahren1 wo nicht1 wr's ein ,wunder4 ,getreu4 ,an dem ,sumpf der ,verzagtheit kam ich glcklich vorber1 in welchen du1 wie ich merkte1 gefallen bist1 und erreichte wohlbehalten die ,pforte2 nur begegnete mir eine ,person1 namens ,wollust1 durch die ich in nicht geringe ,gefahr geriet4 ,christ4 ,es war gut1 da du ihr entflohst4 ,auch ,joseph wurde hart von ihr bedrngt1 und er entfloh ihr wie du#he1 aber fast htte es ihn das ,leben gekostet4 ,was hat sie dir getan8 ,getreu4 ,du kannst dir kaum einen ,begriff davon machen1 auer du habest es selber erfahren1 welch eine schmeichlerische ,zunge sie hat4 ,sie drang sehr in mich1 mit ihr zu gehen1 und versprach mir alle mglichen ,freuden4 ,christ4 ,ja1 aber sicherlich nicht die ,freude eines guten ,gewissens4 ,getreu4 ,du weit wohl1 was ich meine1 lauter sinnliche und fleischliche ,freuden4 ,christ4 ,gott sei ,dank1 da du ihr entgangen bist6 ,ihr ,mund ist eine tiefe ,grube2 wem der ,herr ungndig ist1 der fllt hinein8 7,spr4 #bb1 #ad74 ,getreu4 ,jawohl1 aber ich wei noch nicht1 ob ich ihr ganz entronnen bin4 ,christ4 ,wie8 ,ich denke doch1 da du in ihr ,begehren nicht gewilligt hast4 ,getreu4 ,nein1 nicht da ich mich befleckt htte6 ,denn ich erinnerte mich eines alten ,spruches1 den ich einstmals gelesen1 welcher also lautet3 ,ihre ,fe laufen zum ,tod hinunter2 ihre ,gnge fhren ins ,grab8 7,spr4 #e1 #e74 ,darum schlo ich meine ,augen1 um nicht von ihrem ,blick bezaubert zu werden4 ,darber spottete sie1 und ich ging meines ,weges4 ,christ4 ,hast du weiter keine ,gefahr bestanden8 ,getreu4 ,am ,fu des ,berges der ,beschwerde redete mich ein sehr bejahrter ,mann an und fragte1 wer ich sei und wohin ich wandere4 ,ich sagte1 ich sei ein ,pilger und reise nach der himmlischen ,stadt4 ,du scheinst mir ein ehrlicher ,mann zu sein18 sprach er1 willst du nicht bei mir wohnen8 ,ich wrde dir einen guten ,lohn geben48 ,ich fragte ihn nach seinem ,namen und seinem ,wohnort4 ,ich heie ,alter ,mensch18 sagte er1 und wohne in der ,stadt ,betrug48 ,ich fragte ihn nach seinem ,geschft und nach dem ,lohn1 den er geben wolle4 ,mein ,geschft18 erwiderte er1 sind allerlei ,ergtzungen1 der ,lohn ist dieser1 da du mich einmal beerben sollst48 ,weiter fragte ich ihn nach seinem ,hauswesen und nach seinen ,dienstboten4 ,sein ,haus1 antwortete er1 werde erhalten durch all die ,kostbarkeiten der ,welt1 und seine ,dienerschaft bestehe aus seinen eigenen ,kindern4 ,wie viele ,kinder hast du denn88 fragte ich ihn4 ,ich habe nur drei ,tchter18 antwortete er1 sie heien3 ,fleischeslust1 ,augenlust und ,hoffrtiges ,leben 7#a4 ,joh4 #b1 #af71 und wenn du willst1 kann ich dir eine von ihnen zur ,frau geben48 ,ich fragte ihn endlich3 ,wie lange soll ich bei dir wohnen88 ,er erwiderte1 solange er selbst lebe4 ,christ4 ,und wie bist du zuletzt von ihm losgekommen8 ,getreu4 ,anfangs war ich ziemlich geneigt1 mit ihm zu gehen1 denn sein ,vorschlag schien mir ganz annehmbar4 ,indem ich aber so mit ihm redete1 sah ich auf seine ,stirn1 und da stand geschrieben3 ,ziehet den alten ,menschen mit seinen ,werken aus68 7,kol4 #c1 #i7 ,christ4 ,und wie geschah dir dann8 ,getreu4 ,wie ,feuer drangen mir diese ,worte in das ,herz1 und ich wute nun3 was er auch sagen1 wie er auch schmeicheln mochte1 er wrde mich1 wenn ich mit ihm ginge1 als ,sklaven verkaufen4 ,deshalb sagte ich ihm1 er mge seine ,worte nur sparen1 denn ich sei nicht willens1 auch nur die ,schwelle seines ,hauses zu betreten4 ,darauf verhhnte er mich und drohte1 mir jemand nachzuschicken1 der mir den ,weg sauer machen solle4 ,da ich mich umwandte1 ihn zu verlassen1 fiel er mit mrderischer ,gewalt ber mich her1 als wollte er mich gar zerreien4 ,wie ich seinen ,hnden entronnen bin1 wei ich nicht4 ,ich hatte etwa die ,hlfte des ,weges zurckgelegt1 als ich sah1 da mir jemand mit ,windeseile nachgelaufen kam4 ,gerade bei der ,laube holte er mich ein4 ,christ4 ,ach1 das war eben der ,ort1 wo ich vom ,schlaf berfallen ward und das ,zeugnis aus meinem ,busen verlor4 ,getreu4 ,aber1 lieber ,bruder1 la mich noch ausreden6 ,sobald der ,mann mich eingeholt hatte1 schlug er mich zu ,boden1 da ich wie tot dalag4 ,doch1 als ich wieder ein wenig zu mir selber kam1 fragte ich ihn1 warum er so mit mir umginge4 ,fluchwrdiger ,snder18 so rief er mit ,donnerstimme1 immer noch steigen arge ,gedanken aus deinem ,herzen auf1 immer noch liebst du die ,lust dieser ,welt4 ,du bist ein ,kind des ,todes68 -- ,ich elender ,mensch68 rief ich laut in der ,angst meines ,herzens1 wer wird mich erlsen von dem ,leib dieses ,todes8 7,rm4 #g1 #bd47 ,o la ,gnade fr ,recht ergehen68 -- ,ich wei nichts von ,gnade18 erwiderte er und htte mich ohne ,zweifel umgebracht1 wre nicht jemand gekommen1 der ihm gebot1 von mir abzulassen4 ,christ4 ,wer war denn das8 ,getreu4 ,ich kannte ,ihn anfangs nicht4 ,aber da ,er an mir vorberging1 erblickte ich ,wundenmale an ,seinen ,hnden und in ,seiner ,seite1 woraus ich schlo1 da es unser ,herr gewesen1 und also stieg ich den ,hgel hinan4 ,christ4 ,der dich einholte1 war ,mose1 der ,mann des ,gesetzes4 ,er schont keines ,menschen und wei nichts von ,gnade gegen diejenigen1 die das ,gesetz bertreten4 ,getreu4 ,ich wei es wohl1 ich habe ihn schon mehr als einmal gesehen4 ,er war es1 der zu mir kam1 als ich noch sorglos in meinem ,haus wohnte1 und sagte1 er wollte mir das ,haus ber dem ,kopf niederbrennen1 wenn ich noch lnger sumte4 ,christ4 ,aber sahst du das ,haus auf der ,spitze des ,berges nicht1 an dessen ,seite dir ,mose begegnete8 ,getreu4 ,ja1 ich sah auch zwei schlafende ,lwen davor4 ,da aber die ,sonne noch hoch stand1 ging ich bei dem ,pfrtner vorber und den ,berg hinunter4 ,christ4 ,das hat mir der ,pfrtner wohl gesagt1 da er dich habe vorbeigehen sehen2 aber du httest ein wenig da verweilen sollen1 denn man sieht dort seltene1 unvergeliche ,dinge4 ,aber bist du niemand begegnet im ,tal der ,demut8 ,getreu4 ,ja1 ich traf einen gewissen ,unzufrieden1 der mich wieder gern mit zurckgenommen htte4 ,in diesem ganzen ,tal18 sagte er1 findest du keine ,ehre1 ja1 wenn du tricht genug bist1 durch dieses ,tal zu gehen1 so beleidigst du alle deine ,freunde3 ,stolz1 bermut1 ,eigendnkel1 ,menschenruhm2 denn ich kenne sie wohl48 ,christ4 ,und was gabst du ihm zur ,antwort8 ,getreu4 ,diese alle haben wohl ,anspruch auf ,verwandtschaft mit mir18 sagte ich1 denn sie waren auch in der ,tat meine ,verwandten nach dem ,fleisch2 aber seit ich ein ,pilgrim geworden bin1 haben sie mich verleugnet1 und ich habe sie aufgegeben4 berdies hast du dieses ,tal vllig falsch dargestellt2 denn ,demut kommt vor der ,ehre1 und ,hochmut kommt vor dem ,fall 7,spr4 #af1 #ah74 ,deshalb will ich lieber durch dieses ,tal zu der ,ehre gelangen1 welche von den weisesten ,leuten fr ,ehre gehalten wird1 als das zu erwhlen1 was du am meisten wert erachtest48 ,christ4 ,trafst du sonst niemand in diesem ,tal8 ,getreu4 ,ja1 einen namens ,scham2 aber niemand trgt seinen ,namen weniger mit ,recht als er4 ,denn alle andern1 die ich auf meiner ,pilgerschaft getroffen1 lieen sich doch endlich von mir abweisen2 aber mit diesem frechen ,scham konnte man wirklich zu keinem ,ende kommen4 ,christ4 ,wieso8 ,was sagte er denn zu dir8 ,getreu4 ,ja1 der wollte von ,religion berhaupt nichts wissen4 ,es ist18 sagte er1 fr einen ,mann durchaus eine entehrende ,sache1 sich um das ,christentum zu kmmern2 ein zartes ,gewissen ist etwas ,unmnnliches2 wer ber alle seine ,worte und ,werke wachen und seine edle ,freiheit verleugnen wollte1 wrde sich zum ,spott und ,gelchter der ,welt machen48 ,von jeher18 sagte er1 sind nicht viel ,mchtige1 nicht viel ,reiche oder ,weise diesen ,weg gegangen#hf1 welcher vernnftige ,mensch mchte denn auch alles an eine ungewisse ,zukunft setzen#hg6 ,die ,pilgrime sind jederzeit die geringsten1 unwissendsten und verachtetsten ,leute gewesen48 ,in dieser ,weise lie er sich noch ber vieles andere gegen mich aus1 was ich nicht alles wiederholen mag4 ,unter anderm sagte er noch3 ,schmen sollte man sich1 unter einer ,predigt zu weinen und dann seufzend und schluchzend nach ,hause zu kommen2 den ,nachbar um eines kleinen ,fehlers willen um ,verzeihung zu bitten und das wiederzuerstatten1 was man ihm entwendet48 ,er sagte auch3 ,durch das ,christentum wird man der vornehmen ,welt und ihren hhern ,genssen -- wie er deren ,laster nannte -- entfremdet1 indem man mit geringen ,leuten ,brderschaft macht -- und das ist doch frwahr eine ,schande48 ,christ4 ,nun1 was antwortetest du hierauf8 ,getreu4 ,anfangs wute ich nicht1 was ich sagen sollte4 ,ja1 er setzte mir so zu1 da mir das ,blut ins ,gesicht stieg1 und er htte mich beinahe berwunden4 ,endlich gedachte ich des ,spruches3 ,was hoch ist unter den ,menschen1 das ist ein ,greuel vor ,gott8 7,luk4 #af1 #ae74 ,scham aber1 so sagte ich mir1 redet nur von ,menschen und nicht von ,gott und ,gottes ,wort1 und am ,jngsten ,tag wird das ,urteil zum ,leben oder zum ,tod sich nicht nach den stolzen ,geistern der ,welt richten1 sondern nach der ,weisheit und dem ,gesetz des ,hchsten4 ,was ,gott fr gut erklrt1 dachte ich1 das ist gut und wenn alle ,welt dawider wre4 ,indem ich nun wohl erkannte1 da ,gottesfurcht und ein zartes ,gewissen der ,herr liebt1 da die1 welche in den ,augen der ,welt fr ,narren gelten1 die ,weisesten sind im ,reich ,gottes1 und da der ,arme1 der ,christus liebt1 reicher als der angesehenste ,mann ist1 der ,ihn hat1 so rief ich in der ,kraft des ,herrn3 ,scham1 weiche von mir1 du ,feind meiner ,seligkeit6 ,sollte ich dir nachgeben gegen den ,willen des ,herrn6 ,wie drfte ich ,ihm bei ,seiner ,wiederkunft ins ,angesicht schauen#hh8 ,wollte ich mich jetzt der ,wege des ,herrn und ,seiner ,diener schmen1 wie knnte ich dann auf den verheienen ,segen hoffen88 -- ,aber dieser ,scham war in der ,tat ein widerwrtiger ,geselle2 nur mit groer ,mhe konnte ich mich von ihm losmachen2 immer wieder aufs neue drngte er sich heran1 um mir etwas ,nachteiliges gegen die ,bekenner des ,evangeliums ins ,ohr zu flstern1 bis ich ihm endlich offen erklrte1 da alle seine ,mhe vergeblich sei1 denn was ihm so schlecht scheine1 darin sehe ich die grte ,herrlichkeit4 ,da ich mich dieses zudringlichen ,gefhrten entledigt sah1 fing ich zu singen an3 ,mitten in die ,welt voll ,streit ist der ,christ gestellet1 ,feindesmacht von jeder ,seit' sucht1 wie sie ihn fllet4 ,doch es gilt ein ,wrtlein hier auch dem schwchsten ,kinde1 ,schreib es tief ins ,herze dir3 berwinde6 berwinde1 wenn die ,lust kommt zu deinem ,herzen6 ,o man siegt nicht unbewut1 kmpfen ist nicht scherzen4 ,gro ist deiner ,feinde ,zahl1 und sie nahn geschwinde2 ,wr's des ,tags zehntausendmal3 berwinde6 ,christ4 ,es freut mich1 lieber ,bruder1 da du diesem ,taugenichts so mnnlich ,widerstand getan1 denn er trgt1 wie du sagst1 seinen ,namen ganz mit ,unrecht4 ,er heit ,scham und ist doch so unverschmt1 da er uns auf der ,strae nachluft und uns vor den ,leuten zu beschmen sucht1 indem er das ,wahre und ,gute in den ,kot zieht4 ,wre er also nicht unverschmt1 mte er sich solches ,tuns enthalten4 ,aber la uns ihm nur krftig widerstehen1 denn trotz all seiner ,prahlerei wird er sich doch nur bei ,toren ,gehr verschaffen knnen4 ,die ,weisen18 sagt ,salomo1 werden ,ehre erben2 aber wenn die ,narren hoch kommen1 werden sie doch zuschanden8 7,spr4 #c1 #ce74 ,getreu4 ,ich denke1 wir mssen wider diesen ,scham den um ,beistand anrufen1 welcher will1 da wir auf ,erden mutig fr die ,wahrheit kmpfen4 ,christ4 ,du hast recht4 ,aber sage mir noch3 ,ist dir in jenem ,tal sonst nichts zugestoen8 ,getreu4 ,nein1 ich hatte den ganzen brigen ,weg ,sonnenschein2 so auch im ,tal der ,todesschatten4 ,christ4 ,wohl dir6 ,mir ist es ganz anders ergangen4 ,ich hatte schon beim ,eintritt in das ,tal einen langen1 furchtbaren ,kampf mit ,apollyon zu bestehen4 ,schon verzagte ich an meinem ,leben1 da er mich zu ,boden schmetterte und mir das ,schwert aus der ,hand flog4 ,apollyon triumphierte4 ,aber ich rief an den ,herrn1 und ,er erhrte mich und half mir aus aller meiner ,not4 ,im ,tal der ,todesschatten hatte ich fast den halben ,weg kein ,licht4 ,da dachte ich oftmals1 ich werde umkommen2 aber zuletzt brach der ,tag an1 die ,sonne ging auf1 und ich konnte das ,ende des ,tales ohne groe ,gefahr erreichen4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da ,getreu1 als er seitwrts blickte1 einen ,mann namens ,schwtzer gewahr wurde1 der in einiger ,entfernung neben ihnen herging 7denn die ,strae war hier breit74 ,es war ein groer ,mann1 dessen ,gestalt aber wrdiger in der ,ferne als in der ,nhe erschien4 ,getreu redete ihn also an3 ,wohin1 ,freund8 ,gehst du auch nach der himmlischen ,stadt88 ,schwtzer4 ,ja1 dahin geht auch mein ,weg4 ,getreu4 ,schn1 ich hoffe1 du wirst uns gute ,gesellschaft leisten4 ,schwtzer4 ,sehr gern will ich mit euch wandern4 ,getreu4 ,so komm denn und la uns heilsame ,gesprche fhren6 ,schwtzer4 ,mit euch von heilsamen ,dingen zu reden1 das tue ich sehr gerne wie mit jedem andern1 und ich bin froh1 mit jemand zusammengetroffen zu sein1 der also gesinnt ist4 ,denn ich mu sagen1 es gibt nur wenige1 die ihre ,zeit auf ,reisen so wohl anwenden4 ,die meisten wollen nur von unntzen ,dingen reden1 und das ist mir immer sehr lstig gewesen4 ,getreu4 ,das ist allerdings betrbend4 ,denn wo gibt es einen edlern ,gegenstand des ,gesprchs als ,gott und gttliche ,dinge8 ,schwtzer4 uerst treffend1 und -- ich setze hinzu -- was ist so angenehm1 so heilsam als dies8 ,besonders fr einen ,menschen1 der an wunderbaren ,dingen seine ,freude hat4 ,redet jemand gern von der ,geschichte oder von den geheimen ,krften der ,natur oder von ,wundern und ,zeichen1 wo soll er solches wohl so nett aufgezeichnet1 so lieblich und schn beschrieben finden als in der ,heiligen ,schrift8 ,getreu4 ,das ist wahr4 ,aber der ,zweck unsers ,gesprchs mu sein1 dadurch erbaut und gebessert zu werden4 ,schwtzer4 ,das ist es ja1 was ich sage4 ,es ist sehr fruchtbringend1 von diesen ,dingen zu reden1 denn so lernt man vieles kennen wie zum ,beispiel die ,eitelkeit der irdischen und den ,vorzug der himmlischen ,gter4 ,dies nur im allgemeinen2 im besondern lernt man dadurch die ,notwendigkeit der neuen ,geburt1 die ,unzulnglichkeit unsrer ,werke1 wie ntig uns die ,gerechtigkeit ,christi ist usw4 ,auerdem kann man durch ,gesprche lernen1 was ,bue sei1 was ,glaube1 ,gebet1 ,geduld und dergleichen4 ,dadurch kann man auch die groen ,verheiungen und ,trstungen des ,evangeliums kennenlernen2 ferner1 wie man falsche ,meinungen widerlegt1 die ,wahrheit verficht und die ,unwissenden unterrichtet4 ,getreu4 ,dies ist alles wahr1 und ich freue mich1 es von dir zu hren4 ,schwtzer4 ,ach1 der ,mangel hieran ist ja eben die ,ursache1 da so wenige verstehen1 wie notwendig der ,glaube und das ,werk der ,gnade in der ,seele des ,menschen zum ewigen ,leben sei und da so viele in ihrer ,unwissenheit in den ,werken des ,gesetzes leben1 durch welche ein ,mensch das ,himmelreich durchaus nicht erlangen kann4 ,getreu4 ,aber1 erlaube mir1 himmlische ,erkenntnis dieser ,dinge ist eine ,gabe ,gottes1 die niemand durch menschliche ,bemhung1 noch weniger durch bloe ,gesprche erlangt4 ,schwtzer4 ,das wei ich recht gut4 ,denn es kann kein ,mensch etwas nehmen1 es werde ihm denn von oben gegeben 7,joh4 #c1 #bg74 ,es ist alles aus ,gnaden1 nicht aus den ,werken4 ,das knnte ich dir wohl mit hundert ,stellen aus der ,schrift beweisen4 ,getreu4 ,gut1 aber was ist es nun1 wovon wir reden wollen8 ,schwtzer4 ,was du nun willst3 ,ich will dir von himmlischen oder irdischen ,dingen sagen1 von ,sittenlehre oder ,evangelium1 von geistlichen oder weltlichen ,dingen1 aus der ,vergangenheit oder ,zukunft1 von fremden ,lndern oder von unserm ,vaterland1 von wesentlichen oder unwesentlichen ,dingen -- doch so1 da alles zu unserm ,nutzen gereiche4 ,hierber verwunderte ,getreu sich hchlich2 er trat zu ,christ1 der die ganze ,zeit allein gegangen war1 und sagte leise zu ihm3 ,welch einen wackern ,gefhrten haben wir bekommen6 ,wahrlich1 das ist ein ausgezeichneter ,pilgrim68 ,christ erwiderte lchelnd3 ,dieser ,mann1 von dem du so eingenommen bist1 wird mit seiner gewandten ,zunge noch viele1 die ihn nicht kennen1 hinter das ,licht fhren48 ,kennst du ihn denn88 fragte ,getreu4 ,ob ich ihn kenne8 ,ja1 besser1 als er sich selbst kennt18 antwortete ,christ4 ,getreu4 ,so sage mir1 was ist es fr ein ,mann8 ,christ4 ,er heit ,schwtzer4 ,ich wundere mich1 da du ihn nicht kennst1 er wohnt ja in unsrer ,stadt1 die allerdings von groem ,umfang ist4 ,getreu4 ,wessen ,sohn ist er denn1 und wo wohnt er8 ,christ4 ,er ist der ,sohn eines gewissen ,redselig4 ,er wohnt in der ,schwatzgasse und ist allgemein bekannt unter dem ,namen ,schwtzer in der ,schwatzgasse1 und trotz seiner gewandten ,zunge ist er doch ein erbrmlicher ,mensch4 ,getreu4 ,ei1 mir scheint er doch ein sehr angenehmer ,mann zu sein4 ,christ4 ,so scheint er allen1 die ihn nicht kennen4 ,unter den ,leuten gibt er sich gar fromm1 aber zu ,hause ist er ein gehssiger1 widerwrtiger ,mensch4 ,er ist wie die ,bilder1 die sich von fern hbsch ausnehmen1 in der ,nhe aber mifallen4 ,getreu4 ,du scherzest wohl nur1 denn du hast vorhin gelchelt4 ,christ4 ,das sei ferne1 da ich bei so etwas scherzen oder gar jemand flschlich beschuldigen sollte6 ,ich will dir aber noch mehr von ihm sagen4 ,dies ist ein ,mann fr jede ,gesellschaft und fr jedes ,gesprch4 ,so wie er jetzt mit dir redet1 so wird er auch reden1 wenn er in der ,bierstube sitzt1 und je mehr es ihm in den ,kopf steigt1 desto besser fliet seine ,rede4 ,das ,christentum hat keinen ,raum in seinem ,herzen noch in seinem ,hause noch in seinem ,wandel2 alles1 was er davon besitzt1 liegt ihm auf der ,zunge1 und seine ,frmmigkeit besteht in nichts anderm1 als da er davon schwatzt4 ,getreu4 ,wenn dem so ist1 dann habe ich mich in diesem ,mann sehr getuscht4 ,christ4 ,gewi4 ,erinnere dich nur der ,sprche3 ,sie sagen's wohl und tun's nicht8 7,matth4 #bc1 #c7 und3 ,das ,reich ,gottes steht nicht in ,worten1 sondern in ,kraft8 7#a4 ,kor4 #d1 #bj74 ,er spricht wohl vom ,gebet1 von ,bue und ,glauben und von der neuen ,geburt2 aber er versteht nichts weiter1 als davon zu sprechen1 denn in seinem ,herzen hat er nichts davon erfahren4 ,ich habe ihn zu ,hause sowie drauen beobachtet2 und ich wei1 da es wahr ist1 was ich von ihm sage4 ,wahre ,gottesfurcht ist in seinem ,hause nicht zu finden1 weder ,gebet noch ,bufertigkeit ber die ,snde4 ,er gilt bei allen1 die ihn kennen1 als eine ,schmach und ein ,schandfleck des ,christentums1 das um seinetwillen in jenem ganzen ,teil der ,stadt1 wo er wohnt1 verlstert wird4 ,das ,volk sagt von ihm3 ,ein ,teufel im ,hause und ein ,heiliger drauen48 ,seine arme ,familie mu das in reichem ,ma erfahren4 ,er ist ein harter ,geizhals2 er schilt mit dem ,gesinde und ist so unvernnftig in seinen ,forderungen1 da man ihm nichts recht machen kann4 ,mit einem ,trken18 sagt man1 kann man eher zusammen leben als mit ihm48 ,diesem ,schwtzer soll es auch nicht darauf ankommen1 seinen ,nchsten zu berlisten1 zu betrgen und zu bervorteilen4 ,um in einer ,sache zu seinem ,ziel zu kommen1 da ist ihm kein ,mittel zu schlecht4 ,seine ,shne hat er so erzogen1 da sie jetzt schon in seinen ,futapfen wandeln1 und wenn er bei einem von ihnen eine nrrische ,schchternheit findet -- so nennt er das erste ,erwachen des ,gewissens --1 so heit er ihn einen ,narren und ,dummkopf und lt ihn eine ,zeitlang seine ,verachtung fhlen4 ,kurz1 nach meinen ,beobachtungen hat er durch seinen gottlosen ,lebenswandel viel rgernis hervorgerufen und manchen dadurch zu ,fall gebracht1 und ich befrchte1 er wird noch vielen1 wenn ,gott es nicht verhtet1 zum ,verderben gereichen4 ,getreu4 ,deinen ,worten1 lieber ,bruder1 mu ich wohl ,glauben schenken1 nicht allein1 weil du als ,augenzeuge sprichst1 sondern auch1 weil du von diesem ,menschen nur1 wie einem ,christen geziemt1 urteilst2 nicht in bser ,absicht1 sondern um der ,wahrheit willen4 ,christ4 ,htte ich ihn nicht besser gekannt als du1 so wrde ich vielleicht anfangs wie du von ihm geredet haben4 ,ja1 htte ich dies ,urteil ber ihn aus dem ,munde von ,feinden des ,evangeliums1 so htte ich dasselbe fr eine ,verleumdung gehalten -- denn solches muten ja die ,frommen zu aller ,zeit ber sich ergehen lassen --2 aber nein1 aller dieser ,dinge und noch vieler andrer1 um die ich genau wei1 kann ich ihn berfhren4 ber dies alles sind die ,frommen mit ihm bel daran und schmen sich seiner4 ,sie knnen ihn weder ,bruder noch ,freund heien4 ,wenn sie seinen ,namen nur nennen hren1 werden sie schamrot4 ,getreu4 ,ich sehe wohl1 da ,reden und ,tun zweierlei ist1 und ich will es knftig besser unterscheiden4 ,christ4 ,gewi ist dies zweierlei1 so verschieden auch ,seele und ,leib voneinander sind4 ,denn gleichwie der ,leib ohne die ,seele nur ein toter ,krper ist1 so gibt auch dem ,reden allein das ,tun die ,kraft und das ,wesen4 ,die ,seele des ,christentums offenbart sich in der ,ausbung desselben4 ,ein reiner und unbefleckter ,gottesdienst vor ,gott1 dem ,vater1 ist der3 die ,waisen und ,witwen in ihrer ,trbsal besuchen und sich von der ,welt unbefleckt erhalten8 7,jak4 #a1 #bg74 ,darauf achtet ,schwtzer nicht2 hren und reden1 meint er1 macht einen guten ,christen1 und so betrgt er seine eigene ,seele4 ,das ,hren gleicht dem ausgestreuten ,samen1 und ber religise ,dinge reden knnen1 ist kein ,beweis dafr1 da in ,wahrheit ,frchte im ,herzen und im ,leben sind#hi4 ,la es uns tief zu ,herzen nehmen1 da die ,menschen am ,tag der ,rechenschaft nach ihren ,werken gerichtet werden4 ,es wird nicht gefragt werden3 ,was habt ihr geglaubt8 ,was habt ihr geredet88 sondern3 ,seid ihr ,tter des ,wortes gewesen88 ,und danach wird das ,urteil gefllt4 ,das ,ende der ,welt wird mit einer ,ernte verglichen1 und du weit1 da man in der ,ernte nichts andres als ,frchte erwartet#ij4 ,nicht als knnte ,gott etwas wohlgefallen1 was nicht aus dem ,glauben kommt2 ich will nur zeigen1 wie vllig bedeutungslos das ,bekenntnis eines ,schwtzers an jenem ,tag sein wird4 ,getreu4 ,das erinnert mich daran1 was ,mose von den reinen und unreinen ,tieren sagt3 ,alles1 was die ,klauen spaltet und wiederkut unter den ,tieren1 das sollt ihr essen4 ,was aber wiederkut und hat ,klauen und spaltet sie doch nicht1 das ist euch unrein1 und ihr sollt's nicht essen8 7#c4 ,mos4 #aa1 #c4 #d2 #e4 ,mos4 #ad1 #f ff474 ,der ,hase kut wieder1 ist aber gleichwohl unrein1 denn er spaltet die ,klauen nicht -- ein treffendes ,abbild eines ,schwtzers4 ,er kut wieder1 d4 h4 er sammelt sich einige ,kenntnisse auf religisem ,gebiet1 um sie in seinen ,reden wiederzugeben2 aber er spaltet die ,klauen nicht3 er scheidet sich nicht von dem ,weg der ,snder1 sondern er bleibt unrein wie der ,hase1 dessen ,fu dem eines ,hundes oder ,bren gleicht4 ,christ4 ,du hast meines ,erachtens das rechte evangelische ,verstndnis von diesem ,text4 ,la mich noch etwas hinzufgen4 ,paulus nennt einen solchen ,menschen ein tnendes ,erz oder eine klingende ,schelle 7#a4 ,kor4 #ac1 #a71 das sind1 wie er es an einem andern ,ort erklrt 7#a4 ,kor4 #ad1 #g71 ,dinge1 die einen ,laut von sich geben und doch nicht leben2 das will sagen3 ein solcher ,mensch ist ohne wahren ,glauben1 ohne die ,gnade des ,evangeliums2 er wird deshalb auch nicht in das ,himmelreich unter die ,kinder des ,lebens aufgenommen1 und wenn er gleich mit ,engelzungen redete4 ,getreu4 ,so gern ich anfangs mit ihm sprach1 so mde bin ich jetzt seiner geworden4 ,wie kommen wir von ihm los8 ,christ4 ,tue1 was ich dir jetzt sage1 und du wirst sehen1 da er deine ,gesellschaft bald satt hat1 es sei denn1 ,gott rhre sein ,herz und wandle es um4 ,getreu4 ,nun1 was soll ich denn tun8 ,christ4 ,gehe zu ihm und fang ein ernstes ,gesprch mit ihm an ber die ,kraft der ,gottseligkeit und frage ihn geradezu1 wenn er eingewilligt hat -- und das wird er ohne weiteres tun -- ob sich die ,gottseligkeit auch in seinem ,herzen1 in seinem ,hause und in seinem ,wandel finde4 ,getreu wendete sich nun wieder an den ,schwtzer und sprach zu ihm3 ,nun1 wie geht es dir88 ,schwtzer4 ,ich danke1 recht wohl4 ,wir htten in dieser ,zeit ein langes ,gesprch fhren knnen4 ,getreu4 ,willst du1 so knnen wir jetzt ein ,gesprch beginnen1 und wenn ich den ,gegenstand vorschlagen darf1 so mchte ich die ,frage aufwerfen3 ,wie offenbart sich das ,werk der seligmachenden ,gnade ,gottes im ,herzen der ,menschen8 ,schwtzer4 ,wir haben also1 wie ich sehe1 von der ,kraft einer ,sache zu reden4 ,gewi1 eine sehr gute ,frage1 die ich gern beantworten will4 ,ich will die ,sache kurz so fassen3 ,erstens1 wo die ,gnade ,gottes im ,herzen ist1 da erhebt sich ein groes ,geschrei gegen die ,snde4 ,zweitens -- ,getreu4 ,ich bitte1 la uns eins nach dem andern erwgen4 ,es scheint mir richtiger1 wenn man sagt3 ,da erhebt sich in der ,seele ein groer ,abscheu vor der ,snde4 ,schwtzer4 ,ei1 was ist denn fr ein ,unterschied zwischen einem groen ,geschrei gegen die ,snde und einem groen ,abscheu davor8 ,getreu4 ,o ein sehr groer6 ,es kann ein ,mensch wohl aus bloer ,weltklugheit gegen die ,snde viel ,redens machen2 verabscheuen aber kann er sie nur durch die ,kraft der gttlichen ,gnade4 ,ich habe gar manchen schon von der ,kanzel herab gegen die ,snde schreien hren1 die er aber nichtsdestoweniger in seinem ,herzen1 in seinem ,hause und in seinem ,wandel sehr wohl duldete4 ,josephs ,gebieterin schrie mit lauter ,stimme1 als wre sie sehr heilig2 und doch war sie eine ,ehebrecherin4 ,manche schreien wider die ,snde1 wie eine ,mutter1 die ihr ,kind auf dem ,scho wegen seiner ,unart schilt und es dann sogleich wieder herzt und kt4 ,schwtzer4 ,du liegst auf der ,lauer1 das merke ich wohl4 ,getreu4 ,o nein1 ich will nur die ,sachen ins rechte ,licht stellen4 ,was aber war die zweite uerung der ,gnade1 von der du reden wolltest8 ,schwtzer4 ,groe ,erkenntnis der ,geheimnisse des ,evangeliums4 ,getreu4 ,dieses ,kennzeichen httest du zuerst nennen sollen1 aber auch dann wre es falsch gewesen2 denn ,erkenntnis1 ja groe ,erkenntnis in den ,geheimnissen des ,evangeliums kann man erlangen1 ohne da deshalb ein ,werk der ,gnade in der ,seele sein mte4 ,ja1 man kann alle ,erkenntnis haben und doch nichts sein und mithin auch kein ,kind ,gottes 7#a4 ,kor4 #ac1 #b74 ,als ,christus ,seine ,jnger gefragt hatte3 ,habt ihr dies verstanden88 und sie antworteten3 ,ja18 da fgte ,er hinzu3 ,so ihr solches wisset1 selig seid ihr1 so ihr's tut8 7,joh4 #ac1 #ab4 #ag74 ,er legt den ,segen nicht auf das ,wissen1 sondern auf das ,tun4 ,es gibt eine ,erkenntnis1 die nicht von der ,tat begleitet wird2 es gibt ,knechte1 die ihres ,herrn ,willen wissen und nicht danach tun 7,luk4 #ab1 #dg74 ,es mag einer ,erkenntnis haben wie ein ,engel1 ohne doch deshalb ein ,christ zu sein4 ,darum ist dein ,kennzeichen falsch4 ,das ,wissen gefllt ,schwtzern und ,prahlern2 das ,tun gefllt ,gott4 ,nicht als knnte ein ,herz ohne die ,gnade gut sein1 ohne die es immer verfinstert bleibt2 aber es gibt eben zweierlei ,erkenntnis4 ,es gibt eine ,erkenntnis1 die in bloer uerer ,betrachtung besteht1 und eine ,erkenntnis1 die von ,gnade1 ,glaube und ,liebe begleitet ist1 wodurch der ,mensch getrieben wird1 den ,willen ,gottes von ,herzen zu tun4 ,die erste gengt dem ,schwtzer1 der wahre ,christ gibt sich ohne die andre nicht zufrieden4 ,seine ,bitte ist3 ,unterweise mich1 da ich bewahre ,dein ,gesetz und halte es von ganzem ,herzen68 7,ps4 #aa1 #cd47 ,schwtzer4 ,du liegst schon wieder auf der ,lauer1 das dient nicht zur ,erbauung4 ,getreu4 ,so gib ein andres ,kennzeichen der ,gnade an6 ,schwtzer4 ,nein1 ich sehe1 wir stimmen doch nicht miteinander berein4 ,getreu4 ,gut1 so will ich ein ,zeichen angeben4 ,schwtzer4 ,das steht dir frei4 ,getreu4 ,das ,werk der ,gnade im ,herzen offenbart sich dem1 der es an sich selbst erfhrt1 und denen1 die um ihn sind4 ,wer es an sich selbst erfhrt1 dem offenbart es sich so3 ,er kommt dadurch zur ,erkenntnis der ,snde1 besonders der ,unreinheit seines ganzen ,wesens#ia2 er erkennt die ,snde des ,unglaubens#ib1 die ihn allein schon verdammen mte#ic1 wenn er nicht ,gnade bei ,gott findet durch den ,glauben an ,jesus ,christus4 ,diese berzeugung und dieses ,gefhl erweckt in ihm ,traurigkeit und ,scham ber die ,snde4 ,aber nun wird der ,seligmacher der ,welt seiner ,seele geoffenbart#id1 sowie die ,notwendigkeit einer ,vereinigung mit ,ihm fr das ganze ,leben#ie2 es regt sich ein ,hungern und ,drsten nach ,ihm1 das eine groe ,verheiung hat#if4 ,so stark nun sein ,glaube an seinen ,heiland ist1 so stark ist seine ,freude1 sein ,friede1 seine ,liebe zur ,heiligung1 so stark das ,verlangen1 ,ihn noch mehr kennenzulernen und ,ihm zu dienen in dieser ,welt4 ,aber dennoch ist der ,mensch selten fhig1 das ,werk der ,gnade in sich selbst zu erkennen1 teils wegen der noch anklebenden ,snde1 teils weil die ,augen des ,gemts noch nicht das rechte ,licht haben4 ,deswegen wird bei dem1 der solches ,werk in sich hat1 ein sehr gesundes ,urteil erfordert1 ehe er fest und sicher schlieen kann1 da dies ein ,werk der ,gnade ist4 ,bei andern offenbart es sich zuerst durch ein solches ,bekenntnis des ,glaubens an ,christus1 dem man es ansieht1 da es aus eigener ,erfahrung kommt2 dann durch ein ,leben1 das dem ,bekenntnis gem ist1 nmlich durch einen heiligen ,wandel in der ,welt1 der sich als ,frucht seines geheiligten ,herzens ebenso in seinem ,hause wie auch berhaupt im ,umgang mit andern ,menschen erweist1 so da man die ,snde und sich selbst um der ,snde willen im ,herzen verabscheut1 sie in seiner ,familie unterdrckt und ,gerechtigkeit in der ,welt zu frdern sucht1 und zwar nicht durch bloes ,sprechen1 wie ein ,heuchler und ,schwtzer tut1 sondern indem man im ,glauben und in der ,liebe sich der ,herrschaft des gttlichen ,wortes willig unterwirft#ig4 ,hast du etwas zu dieser kurzen ,beschreibung des ,gnadenwerks und seiner ,offenbarung einzuwenden1 so sage es2 wo nicht1 so erlaube mir eine zweite ,frage4 ,schwtzer4 ,meine ,sache ist jetzt nicht1 zu tadeln1 sondern zu hren2 ich erwarte deine zweite ,frage4 ,getreu4 ,hast du das1 was in dem ersten ,teil beschrieben wurde1 an dir selbst erfahren1 und gibt dein ,wandel ,zeugnis davon8 ,oder steht dein ,christentum nur in ,worten und auf der ,zunge und nicht in der ,tat und in der ,wahrheit8 ,willst du mir darauf antworten1 so sage nicht mehr -- ich bitte dich --1 als wozu ,gott im ,himmel amen sagen und was dein ,gewissen rechtfertigen kann4 ,denn darum ist einer nicht tchtig1 da er sich selbst lobt1 sondern da ihn der ,herr lobt8 7#b4 ,kor4 #aj1 #ah74 ,dazu ist es eine groe ,gottlosigkeit1 dich fr einen ,christen auszugeben1 wenn dein ,leben und alle deine ,nachbarn dich ,lgen strafen4 ,bei dieser ,frage errtete der ,schwtzer2 er fate sich aber wieder und sagte3 ,du kommst jetzt auf ,erfahrung1 auf ,gewissen und auf ,gott selbst2 ich mu dir gestehen3 diese ,wendung des ,gesprchs ist mir unerwartet2 du willst mich wie ein ,kind ausfragen1 aber ich fhle mich durchaus nicht aufgelegt1 auf solche ,fragen zu antworten1 und ich kann dich nicht als meinen ,richter anerkennen4 ,aber sage mir doch1 wie kommst du dazu1 solche ,fragen an mich zu richten8 ,getreu4 ,weil ich sehe1 da du nichts hast als einiges ,wissen4 ,aber ich will die volle ,wahrheit sagen3 ich habe gehrt1 da dein ganzes ,christentum im ,schwatzen besteht und da dein ganzer ,wandel das ,bekenntnis deines ,mundes ,lgen straft4 ,man sagt1 da du ein ,schandfleck unter den ,christen bist1 da du dem ,christentum durch deinen ungttlichen ,wandel schadest1 da du schon manchen durch dein gottloses ,wesen verfhrt hast und ihrer noch mehr in gleicher ,gefahr stehen4 ,dein ,christentum vertrage sich auch ganz gut mit ,saufgelagen1 ,geiz1 ,unzucht1 ,schwren und ,lgen und schlechter ,gesellschaft4 ,das ,sprichwort1 da eine ,hure aller ,frauen ,schandfleck ist1 pat auf dich3 ,du bist ein ,schandfleck aller ,glubigen6 ,schwtzer4 ,da du auf ,gerchte merkst und so rasch einen aburteilst1 so mu ich dich fr einen grmlichen1 trbsinnigen ,menschen halten1 mit dem man nicht reden kann1 und darum3 ,lebe wohl6 ,sagte ich es dir nicht voraus88 sprach ,christ1 indem er zu ,getreu trat1 deine ,worte und seine ,gelste konnten nicht zusammen stimmen4 ,er hat lieber deine ,gesellschaft als sein sndliches ,leben verlassen4 ,la ihn gehen2 den ,schaden trgt er selber davon4 ,er hat es uns erspart1 uns von ihm loszusagen1 denn bleibt er1 wie er jetzt ist1 so wre er nur ein ,schandfleck fr uns gewesen1 und der ,apostel sagt3 ,tue dich von solchen68 7#a4 ,tim4 #f1 #e7 ,getreu4 ,ich bin doch froh1 da ich dieses ,gesprch mit ihm hatte4 ,ich habe ihm offen und ohne ,rckhalt die ,wahrheit gesagt1 vielleicht denkt er doch einmal daran zurck1 wo nicht1 so bin ich wenigstens rein von seinem ,blut4 ,christ4 ,du hast wohlgetan1 da du so deutlich mit ihm sprachst4 ,dieser ,offenheit bedient man sich in unsern ,tagen nur zu selten1 und deshalb sind viele ,menschen gegen das ,christentum so widrig gesinnt4 ,denn eben diese schwatzhaften ,toren1 deren ,leben von ihrem ,bekenntnis so sehr absticht1 sind es1 welche1 in die ,gemeinschaft der ,glubigen aufgenommen1 der ,welt ein rgernis geben1 auf das ,volk ,gottes ,schande bringen und die ,aufrichtigen betrben4 ,mchte nur jeder gegen solche ,schwtzer so vorgehen6 ,entweder sie fingen ein ,leben an1 wie es sich fr ,christen ziemt1 oder es wrde ihnen in der ,gemeinschaft der ,heiligen der ,boden unter den ,fen brennen1 da sie es in deren ,mitte nicht mehr lnger aushielten4 ,hierauf stimmte ,getreu ein ,lied an und sang3 ,mein ,gott1 ach lehre mich erkennen ,den ,selbstbetrug und ,heuchelschein1 ,nach ,christi ,namen mich zu nennen ,und doch nicht ,christi ,glied zu sein6 ,ach1 wirk in mir zu ,deinem ,ruhm1 ,mein ,gott1 das wahre ,christentum6 ,hilf1 da ich ,dir allein ergeben1 ,der ,snde abgestorben sei2 ,la mich mir sterben1 ,dir nur leben1 ,und mach in mir1 ,herr1 alles neu6 ,ach1 wirk in mir zu ,deinem ,ruhm1 ,mein ,gott1 das wahre ,christentum6 ,funoten3 #hd ,also spricht der ,herr3 ,sie sollen zum ,fluch1 zum ,wunder1 zum ,hohn und zum ,spott werden1 darum da sie ,meinen ,worten nicht gehorchen 7,jer4 #bi1 #ag-ai74 #he ,joseph sprach zu der ,versucherin3 ,wie sollte ich denn ein solch groes bel tun und wider ,gott sndigen8 und er gehorchte ihr nicht1 sondern floh und lief zum ,haus hinaus 7#a4 ,mos4 #ci1 #g-ab74 #hf ,sehet an1 liebe ,brder1 eure ,berufung3 nicht viel ,weise nach dem ,fleisch1 nicht viel ,gewaltige1 nicht viel ,edle sind berufen1 sondern was tricht ist vor der ,welt1 das hat ,gott erwhlt 7#a4 ,kor41 #bf4 #bg74 #hg ,dieser ,welt ,weisheit ist ,torheit bei ,gott 7#a4 ,kor4 #c1 #ai74 #hh ,wer sich ,mein und ,meiner ,worte schmt unter diesem ehebrecherischen und sndigen ,geschlecht1 des wird sich auch des ,menschen ,sohn schmen1 wenn ,er kommen wird in der ,herrlichkeit ,seines ,vaters mit den heiligen ,engeln 7,mark4 #h1 #ch74 #hi ,das aber in das gute ,land gest ist1 das ist1 wenn jemand das ,wort hrt und versteht es und dann auch ,frucht bringt 7,matth4 #ac1 #bc74 #ij ,um der ,ernte ,zeit will ,ich zu den ,schnittern sagen3 ,sammelt das ,unkraut1 da man es verbrenne2 aber den ,weizen sammelt ,mir in ,meine ,scheuer4 ,die ,ernte ist das ,ende der ,welt 7,matth4 #ac1 #cj4 #ci74 #ia ,ich elender ,mensch6 wer wird mich erlsen von dem ,leibe dieses ,todes8 7,rm4 #g1 #bd47 #ib ,er wird die ,welt strafen um die ,snde1 da sie nicht glauben an ,mich 7,joh4 #af1 #i74 #ic ,wer nicht glaubt1 der wird verdammt werden 7,mark4 #af1 #af74 #id ,es ist in keinem andern ,heil1 ist auch kein andrer ,name unter dem ,himmel den ,menschen gegeben1 darin wir sollen selig werden 7,apostelg4 #d1 #ab74 #ie ,ich will ,mich mit dir verloben in ,ewigkeit 7,hos4 #b1 #ba7 und3 ,ich lebe aber2 doch nun nicht ich1 sondern ,christus lebt in mir 7,gal4 #b1 #bj74 #if ,selig sind1 die da hungert und drstet nach der ,gerechtigkeit2 denn sie sollen satt werden 7,matth4 #e1 #f7 und ,ich will dem ,durstigen geben von dem ,brunnen des lebendigen ,wassers umsonst 7,offenb4 #ba1 #f74 #ig ,liebet ihr ,mich1 so haltet ,meine ,gebote 7,joh4 #ad1 #ae74 ,illustration ,illustration ,sechstes ,kapitel4 ,der ,markt der ,eitelkeit und die ,treue bis in den ,tod4 ,frhlich wanderten die ,pilger ihres ,weges weiter4 ,sie kamen nun durch eine ,wildnis1 deren de sie jedoch ber ihrem brderlichen ,gesprch fast vergaen4 ,gegen das ,ende dieser wsten ,gegend rief ,getreu3 ,o wer kommt denn dort88 ,christ wandte sich um und sprach3 ,das ist ja der ,evangelist1 mein treuer ,freund68 -- ,auch mein lieber ,freund18 versetzte ,getreu1 denn er war es1 der mich zur engen ,pforte hinwies48 ,in kurzem hatte sie der ,evangelist erreicht und grte sie3 ,friede sei mit euch1 meine ,geliebten68 ,willkommen1 willkommen1 mein lieber ,evangelist68 rief ,christ mit groer ,freude4 ,o wie treu1 wie unermdlich hast du fr mein ewiges ,wohl gesorgt68 ,tausendmal willkommen68 rief ,getreu1 wie herrlich ist es fr arme ,pilgrime1 wenn sie mit dir pilgern knnen1 du lieber ,evangelist68 ,wie ist es euch in dieser ,zeit ergangen1 meine ,freunde8 ,was ist euch alles begegnet1 und wie habt ihr euch verhalten88 fragte der ,evangelist4 ,sie erzhlten ihm alles1 was ihnen begegnet war und unter welchen ,gefahren sie diese ,gegend erreicht hatten4 ,ich freue mich sehr18 sprach der ,evangelist1 nicht da ihr mit so vielen ,versuchungen zu kmpfen hattet1 sondern da ihr als ,sieger bestanden seid1 und da ihr1 ungeachtet mancher ,schwachheit1 euren ,weg bis auf diesen ,tag fortgesetzt habt4 ,ja1 ich freue mich sehr um meinet-1 sowie um euretwillen4 ,ich habe gest1 und ihr habt geschnitten1 und es kommt der ,tag1 da1 wenn anders ihr beharrt bis ans ,ende1 beide1 der da st und der da schneidet1 sich miteinander freuen werden 7,joh4 #d1 #cf72 denn zu seiner ,zeit werdet ihr ernten1 so ihr nicht mde werdet 7,gal4 #f1 #i74 ,die ,krone wird euch vorgehalten2 die unverwelkliche ,krone des ,lebens2 so laufet nun also1 da ihr sie ergreifet6 7#a4 ,kor4 #i1 #bd47 ,manche treten in die ,laufbahn1 und nachdem sie eine ,weile gelaufen1 kommt ein andrer ihnen zuvor und nimmt ihre ,krone hinweg4 ,haltet darum1 was ihr habt1 da niemand eure ,krone nehme6 7,offenb4 #c1 #aa47 ,noch habt ihr den ,kampf mit dem ,argen nicht ausgekmpft2 ihr habt noch nicht bis aufs ,blut widerstanden in dem ,kmpfen wider die ,snde 7,hebr4 #ab1 #d74 ,lat das ,himmelreich euch immer vor ,augen sein und glaubt festiglich an die unsichtbaren ,dinge6 ,lat nichts von alledem1 was von dieser ,welt ist1 bei euch ,eingang finden6 ,vor allem wachet wohl ber euer eigenes ,herz und seine ,begierden1 denn das ,herz ist ein trotziges und verzagtes ,ding4 ,macht euer ,angesicht wie einen ,kieselstein2 denn alle ,gewalt im ,himmel und auf ,erden steht euch zur ,seite48 ,christ dankte fr diese ,ermunterung4 ,wie wrden wir uns freuen18 sprach er1 wenn du uns auf unserm ,weg auch fernerhin behilflich sein wrdest und uns zusprchest2 und weil du1 wie wir wohl wissen1 ein ,prophet bist1 so sage uns doch1 was fr ,gefahren uns noch bevorstehen und wie wir sie berwinden knnen68 ,getreu stimmte von ganzem diese ,bitte ein1 und der ,evangelist sprach zu ihnen3 ,meine ,shne1 ihr wit aus dem ,wort der ,wahrheit des ,evangeliums1 da ihr durch viel ,trbsal in das ,reich ,gottes eingehen mt 7,apostelg4 #ad1 #bb7 und da ,bande und ,trbsal allerorten euer warten 7,apostelg4 #bj1 #bc74 ,darum drft ihr nicht erwarten1 da ihr auf eurem ,pilgerweg lang ohne ,trbsal irgendeiner ,art bleiben werdet4 ,ihr habt bereits die ,wahrheit dieser ,zeugnisse erfahren1 und es wird sogleich noch mehr folgen4 ,ihr seid beinahe aus dieser ,wildnis heraus und werdet nun in eine ,stadt kommen1 wo die ,feinde euch sehr bedrngen1 ja euch nach dem ,leben stehen werden1 und ohne ,zweifel wird wenigstens einer von euch das ,bekenntnis dessen1 an dem ihr haltet1 mit seinem ,blut besiegeln2 aber seid getreu bis an den ,tod1 so wird der ,knig euch die ,krone des ,lebens geben 7,offenb4 #b1 #aj74 ,welcher von euch beiden hier stirbt1 wenn auch eines gewaltsamen ,todes und vielleicht unter furchtbaren ,qualen1 dem ist doch das bessere ,los zugefallen als seinem ,gefhrten1 denn er darf eher in die himmlische ,stadt eingehen und entgeht vielen ,gefahren1 die dem andern bevorstehen4 ,wenn ihr nun dermaleinst in die ,stadt kommt und sich an euch erfllt1 was ich euch zuvor gesagt1 so gedenkt an euren ,freund6 ,seid nun mnnlich und seid stark und befehlet ,gott eure ,seelen als dem treuen ,schpfer in guten ,werken68 7#a4 ,petr4 #d1 #ai47 ,ich sah in meinem ,traum1 da sich1 sobald sie am ,ende der ,wste waren1 vor ihnen eine ,stadt ausbreitete mit ,namen ,eitelkeit4 ,das ganze ,jahr hindurch wird hier ein ,markt abgehalten -- wohlbekannt unter dem ,namen ,eitelkeitsmarkt4 ,er heit so1 weil die ,stadt1 darin er gehalten wird1 weniger wiegt als nichts#ih und weil alles1 was dahin kommt und dort feilgehalten wird1 nichts denn ,eitelkeit ist nach den ,worten des ,weisen3 ,es ist alles ganz eitel68 7,pred4 #a1 #b7ii ,dieser ,markt ist nicht eine ,einrichtung neuerer ,zeit1 er besteht schon sehr lange4 ,la mich dir etwas von seiner ,entstehung erzhlen4 ,es sind nun ungefhr fnftausend ,jahre her1 da wanderten auch ,pilgrime1 gleich diesen beiden redlichen ,mnnern1 nach der himmlischen ,stadt2 und da ,beelzebub1 ,apollyon und ,legion mit seinen ,genossen merkten1 da ihr ,weg durch diese ,stadt fhrte1 beschlossen sie1 hier einen ,markt einzurichten1 wo das ganze ,jahr hindurch alle ,arten von ,tand feilstehen sollten1 wie ,huser1 ,lndereien1 ,gewerbe1 mter1 ,wrden1 ,befrderungen1 ,titel1 ,landschaften1 ,knigreiche1 ,lustbarkeiten1 ,vergngungen und ,gensse aller ,art1 wie ,dirnen1 ,weiber1 ,gatten1 ,kinder1 ,herrschaften1 ,dienstboten1 ,leben1 ,blut1 ,leiber und ,seelen1 ,silber1 ,gold1 ,perlen1 ,edelsteine und wer wei was noch alles6 ,ja1 noch mehr1 auf diesem ,jahrmarkt sind allezeit zu sehen ,gaukeleien1 ,betrgereien1 ,glckspiele1 ,schauspiele1 ,narrenteidinge1 ,affen1 ,schelme und ,schurken und allerlei derart4 ,ferner gibt's1 und alles umsonst1 zu sehen ,diebereien1 ,mordtaten1 ,ehebruch1 ,meineide1 smtlich in blutroter ,farbe4 ,und wie man es schon auf unbedeutenden ,jahrmrkten antrifft1 da man bestimmte ,waren in bestimmten ,straen haben kann1 so hat man auch hier gewisse ,pltze1 ,straen und ,gassen -- das sind die verschiedenen ,lnder und ,reiche --1 wo die ,waren dieses ,jahrmarktes am leichtesten zu bekommen sind4 ,es gibt hier eine englische ,strae1 eine franzsische1 eine italienische1 eine spanische1 eine deutsche1 und in jeder werden bestimmte ,arten von ,eitelkeiten vorzugsweise verkauft4 ,und gleichwie auf andern ,mrkten etwas ist1 was der wichtigste und hauptschlichste ,artikel ist1 so fanden auf diesem ,markt die ,waren aus ,rom besonders starken ,absatz4 ,nur die ,englnder und etliche andre ,vlker haben keinen groen ,gefallen daran4 ,mitten nun durch die ,stadt1 wo dieser ,jahrmarkt gehalten wird1 geht der ,weg zur himmlischen ,stadt2 und wer also nach dem ,berg ,zion reisen und nicht hier durch diese ,stadt ziehen wollte1 der mte die ,welt rumen 7#a4 ,kor4 #e1 #aj7ajj4 ,selbst der ,herr der ,herrlichkeit1 da ,er auf ,erden wandelte1 mute den ,weg zu ,seinem eigenen ,land durch diesen ,ort nehmen1 und zwar gerade an einem ,markttag4 ,beelzebub1 der ,vorsteher des ,jahrmarkts1 lud ,ihn ein1 etwas von seinen ,eitelkeiten zu kaufen1 ja ,er sollte alles zum ,geschenk haben1 wenn ,er ihm ,ehre erweisen wollte4 ,und weil ,er von so hoher ,abkunft war1 fhrte ,ihn der ,satan von ,strae zu ,strae und zeigte ,ihm in kurzer ,zeit alle ,reiche der ,welt1 ob der ,hochgelobte nicht zu bewegen wre1 etwas von seinen ,eitelkeiten zu kaufen4 ,aber der ,herr hatte nicht ,gefallen an dieser ,ware2 ,er verlie die ,stadt1 ohne auch nur einen ,heller an eine dieser ,eitelkeiten verwandt zu haben4 7,lies ,matth4 #d1 #a-aa47 ,dieser ,markt also besteht seit uralter ,zeit und ist sehr gro4 ,die ,pilger nun muten1 wie gesagt1 notwendig ber diesen ,jahrmarkt kommen4 ,kaum hatten sie die ersten ,schritte in die ,stadt getan1 als alle ,marktleute1 ja die ganze ,einwohnerschaft sich erregte und mit groem ,tumult auf sie zustrmte1 und das aus verschiedenen ,grnden4 ,illustration3 ,die ,pilger auf dem ,eitelkeitsmarkt 7,s4 #aab74 ,erstens3 ,ihrer fremdartigen ,kleider wegen wurden sie von dem ,volk mit ,erstaunen angegafft1 aller ,augen richteten sich auf sie2 einige sagten3 ,es sind ,narren18 andre3 ,tollhusler18 wieder andre3 ,auslnder8#aja4 ,zum andern3 ,gleichwie sie sich ber ihre ,kleidung verwunderten1 so sehr fiel ihnen ihre ,sprache auf4 ,sie redeten natrlich die ,sprache ,kanaans2 die aber hier ,markt hielten1 waren ,kinder dieser ,welt4 ,so kamen sie von einem ,ende des ,marktes bis zum andern den ,leuten fremd und unverstndlich vor#ajb4 ,drittens3 ,was den ,kaufleuten am unbegreiflichsten erschien1 war1 da sie die ,waren nicht der geringsten ,aufmerksamkeit wert achteten1 und wenn man sie anhielt1 etwas zu kaufen1 so hielten sie sich die ,ohren zu und beteten3 ,wende meine ,augen ab1 da sie nicht nach ,eitlem sehen68 7,ps4 #aai1 #cg71 und sie blickten in die ,hhe1 zum ,zeichen1 da ihr ,wandel im ,himmel wre#ajc4 ,da jemand spttisch die ,frage an sie richtete1 was sie denn kaufen wollten1 und sie mit ,festigkeit und ,ernst erwiderten3 ,wir kaufen ,wahrheit8 7,spr4 #bc1 #bc71 so brach von allen ,seiten der bitterste ,spott und ,hohn gegen sie los2 und einige riefen den andern zu1 sie ins ,angesicht zu schlagen4 ,kurz1 alle ,ordnung des ,jahrmarkts verkehrte sich in ein entsetzliches ,getmmel4 ,die ,sache wurde vor den ,obersten des ,marktes gebracht1 der sogleich einige seiner vertrautesten ,freunde abschickte1 die ,fremden1 die einen solchen ,auflauf veranlat htten1 zu verhren4 ,so wurden die ,pilger festgenommen und vor ,gericht gefhrt4 ,woher kommt ihr8 ,wohin geht eure ,reise8 ,und warum erscheint ihr in so ungewhnlicher ,tracht88 ,dies waren die ,fragen1 die man ihnen im ,verhr vorlegte4 ,wir sind ,gste und ,fremdlinge auf ,erden18 antworteten sie2 wir wandern nach unsrer ,heimat1 nach dem himmlischen ,jerusalem4 ,weder den ,einwohnern der ,stadt noch den ,marktleuten haben wir ,veranlassung gegeben1 uns so zu mihandeln und aufzuhalten2 ausgenommen1 da wir einem1 der uns fragte1 was wir kaufen wollten1 die ,antwort gaben3 ,wir kaufen ,wahrheit48 ,diese ,aussage war ausreichend1 um auch die ,richter zu berzeugen1 da sie nichts andres seien als tolle und verrckte ,leute1 die einzig und allein beabsichtigten1 den ganzen ,markt in ,verwirrung zu bringen4 ,daher legte man von neuem ,hand an sie2 sie wurden geschlagen1 mit ,kot beworfen und in ein ,gefngnis gelegt1 wo sie1 den ,augen des ,volkes ausgesetzt1 eine ,zeitlang der ,gegenstand des allgemeinen ,hohnes1 der ausgesuchtesten ,bosheit waren4 ,und der ,oberste des ,marktes weidete sich an diesem ,schauspiel4 ,indes blieben aber die ,pilger geduldig1 vergalten nicht ,scheltwort mit ,scheltwort1 sondern segneten dagegen 7#a4 ,petr4 #c1 #i72 sie bten ,gte fr erlittenes ,unrecht1 so da einige besonnene ,mnner1 die weniger vom ,vorurteil befangen waren als die andern und die ,geduld der ,fremdlinge mit ,bewunderung beobachtet hatten1 sich ihrer gegen die erbitterte ,menge annahmen4 ,nun aber wandte sich deren ,zorn auch gegen diese ,bessergesinnten4 ,ihr seid18 so rief man ihnen zu1 ebenso nichtsnutzig wie die beiden da am ,pranger und wohl ihre geheimen ,verbndeten und verdient die gleiche ,strafe68 ,es sind18 erwiderten jene1 soviel wir sehen knnen1 redliche und friedliche ,mnner1 die niemand etwas zuleide tun4 ,mancher ist auf unserm ,markt1 der eher ins ,gefngnis1 ja an den ,schandpfahl gehrte als diese ,mnner1 die man so schndlich mihandelt48 ,eine ,weile noch fiel ,rede auf ,gegenrede1 whrenddessen sich die ,pilger ruhig und besonnen verhielten4 ,aber bald kam es von ,worten zu ,hndeln und blutigen ,auftritten1 und es entstand die grte ,verwirrung4 ,hierauf muten die armen ,pilger aufs neue vor ihren ,richtern erscheinen2 sie wurden hart verklagt1 da sie die ,ursache am letzten ,aufruhr auf dem ,jahrmarkt wren2 man stupte sie in grausamer ,weise1 man legte sie in ,ketten und fhrte sie den ,markt auf und ab1 zum abschreckenden ,beispiel fr andre und zu verhindern1 da jemand fr sie sprche oder sich ihnen anschlsse4 ,sie benahmen sich dabei so ruhig und trugen die ,schande mit so viel ,sanftmut und ,ergebung1 da mehrere auf dem ,markt -- indes nur eine geringe ,zahl im ,vergleich mit der ,menge -- fr sie gewonnen wurden4 ,dies setzte die andern in desto grere ,wut1 und sie beschlossen den ,tod der ,fremdlinge4 ,darum drohten sie ihnen1 da ,pranger und ,ketten fr sie zu gelinde ,strafen seien1 da sie vielmehr sterben sollten1 und zwar um des angerichteten ,schadens willen und weil sie alles ,volk auf dem ,markt erregt htten4 ,man fhrte sie wieder in das ,gefngnis zurck und legte ihre ,fe in den ,stock1 bis das ,urteil ber sie gefllt sein wrde4 ,hier gedachten sie der ,worte ihres treuen ,freundes1 des ,evangelisten1 die so genau in ,erfllung gegangen waren1 und wurden dadurch nicht wenig in ihrem ,glauben gestrkt4 ,es wurde ihnen auch ganz gewi1 da einer von ihnen hier sterben werde2 einer sagte es dem andern zum ,trost1 da das ,los dessen1 der hier sein ,leben lassen werde1 das schnste sei1 und jeder wnschte heimlich1 da es ihm selbst zuteil werden mchte4 ,doch1 indem sie sich der allweisen ,fhrung dessen berlieen1 der alle ,dinge regiert1 blieben sie mit vlliger ,ergebung in ihrer gegenwrtigen ,lage und sahen ruhig der ,entscheidung entgegen4 ,nachdem nun eine gelegene ,zeit gekommen war1 wurden sie im ,beisein ihrer ,feinde und ,anklger vor das ,gericht gestellt1 dessen ,vorsitzender ,gottha war4 ,die ,anklage gegen beide war dem ,wesen nach ein und dieselbe4 ,man beschuldigte sie1 sie seien ,feinde und ,strer des ,handels1 sie htten ,unruhen und ,spaltungen in der ,stadt erregt1 ja eine ,anzahl der ,einwohner1 dem ,gesetz ihres ,frsten zum ,trotz1 fr ihre gefhrlichen ,grundstze gewonnen4 ,getreu verantwortete sich nun hierauf zuerst und sprach3 ,ich habe mich nur gegen das gesetzt1 was sich selbst gegen den ,allerhchsten aufgeworfen hat4 ,strung und ,unruhe mache ich nicht1 denn ich bin ein ,mann des ,friedens4 ,sind etliche fr uns gewonnen worden1 so geschah es durch die ,erkenntnis unsrer ,unschuld und ,redlichkeit1 und sie haben sich nur vom ,schlechten zum ,bessern gewendet4 ,was den ,knig betrifft1 von dem ihr redet1 so spreche ich ihm und allen seinen ,dienern hiermit ffentlich ,hohn1 ist er doch ,beelzebub1 der ,feind unsers ,herrn48 ,hierauf wurde ausgerufen1 wer etwas zugunsten seines ,knigs und ,herrn gegen diesen ,gefangenen vor den ,schranken vorzubringen habe1 solle sogleich auftreten und sein ,zeugnis ablegen4 ,da traten drei ,zeugen herzu1 nmlich ,neid1 ,aberglaube und ,schmeichler4 ,man fragte sie1 ob sie den ,gefangenen kennten und was sie fr ihren ,knig und ,herrn zu sagen htten4 ,da trat ,neid vor und sprach3 ,mein ,herr1 ich kenne diesen ,mann schon lange und will es auf meinen ,eid vor diesem hochwrdigen ,gericht bezeugen1 da er --8 ,halt68 rief der ,richter1 man lasse ihn zuerst schwren68 ,es geschah1 und ,neid fuhr fort3 ,mein ,herr1 dieser ,mann ist trotz seines schnen ,namens einer der schlechtesten ,menschen in unserm ,land4 ,er achtet weder ,frsten noch ,volk1 weder ,gesetz noch ,sitte4 ,er bentzt jede ,gelegenheit1 um jedermann seine verderblichen ,ansichten beizubringen1 die er ,grundstze des ,glaubens und der ,heiligkeit nennt4 ,ich habe ihn einmal selbst sagen hren1 das ,christentum und die ,sitten unsrer ,stadt ,eitelkeit stnden einander schnurstracks gegenber1 und es sei schlechthin unmglich1 beide zu vereinigen4 ,indem er also spricht1 ,herr ,richter1 verdammt er nicht allein alle unsre lblichen ,handlungen1 nein1 er verdammt somit auch uns selbst1 die wir sie tun48 ,hast du sonst noch etwas gegen ihn zu sagen88 fragte der ,richter4 ,mein ,herr18 erwiderte ,neid1 ich htte allerdings noch mehr zu sagen1 frchte jedoch der ,versammlung lstig zu werden4 ,allein1 falls das ,zeugnis der brigen ,herren noch nicht zur ,verurteilung des ,angeklagten hinreichen sollte1 werde ich das meine weiter auszufhren wissen48 ,so ward ihm befohlen abzutreten4 ,darauf wurde ,aberglaube hereingerufen4 ,der ,richter befahl ihm1 den ,gefangenen anzusehen und sein ,zeugnis wider ihn fr seinen ,herrn und ,knig kundzutun4 ,nachdem er den ,eid abgelegt1 begann er also3 ,herr ,richter1 ich stehe zwar in keiner nhern ,bekanntschaft mit diesem ,mann1 wnsche ihn auch nicht nher kennenzulernen2 dies jedoch wei ich gewi1 da er eine wahre ,pest fr unsre ,stadt ist4 ,ich habe neulich mit ihm gesprochen und es selbst aus seinem ,mund gehrt1 da unser ,gottesdienst wertlos sei1 da wir dadurch das ,wohlgefallen ,gottes nicht erlangen knnen4 ,was folgt hieraus deutlicher1 mein ,herr1 als da wir unsre ,gottesverehrungen umsonst darbringen1 da wir noch in unsern ,snden sind und endlich ewig verdammt werden8 ,dies ist es1 was ich zu sagen habe48 ,hierauf mute ,schmeichler vortreten1 und nachdem er den ,eid geleistet1 ward er aufgefordert1 zugunsten seines ,herrn und ,knigs gegen den ,gefangenen zu sprechen4 ,mein ,herr ,richter und ihr verehrte ,herren68 sagte er1 ich habe diesen ,kerl schon lange gekannt und ihn ,dinge sagen hren1 die nicht zu dulden sind4 ,er hat ,beelzebub1 unsern erhabenen ,frsten1 gelstert und verchtlich gesprochen von seinen ehrenwerten ,freunden1 als da sind3 ,herr ,altermensch1 ,herr ,fleischeslust1 ,herr ppig1 ,herr ,ruhmsucht1 der alte ,herr ,unzucht1 der edle ,herr ,geizhals und alle unsre brigen ,edelleute4 ,auch hatte er die ,frechheit1 zu sagen3 wenn alle von seiner ,gesinnung wren1 so wrde keiner von diesen edlen ,herren lnger in der ,stadt geduldet werden4 ,ja1 er hat sich erdreistet1 auch dich1 mein edler ,herr1 seinen ,richter1 einen gottlosen ,buben zu schelten und in der verchtlichsten ,weise von dir zu reden1 sowie auch die meisten vom ,adel in unsrer ,stadt mit den gemeinsten ,schimpfnamen zu belegen48 ,nachdem ,schmeichler seine ,rede vollendet1 wandte sich der ,richter an den ,gefangenen1 der vor der ,anklagebank stand1 und sprach3 ,du ,abtrnniger1 du ,ketzer1 du ,verrter1 hrst du1 was diese edlen ,herren wider dich zeugen88 ,darf ich einige ,worte zu meiner ,verteidigung sprechen88 fragte ,getreu4 ,schweig1 ,bube68 so schrie der ,richter mit ,zorn1 du verdienst nicht lnger zu leben1 du verdienst auf der ,stelle den ,tod4 ,doch -- damit jedermann meine ,gromut erkenne -- la hren1 was du zu sagen hast68 ,was zuerst die ,anklage des ,herrn ,neid betrifft18 sprach ,getreu mit ruhigem ,ernst1 so habe ich gesagt3 ,wenn eine ,regel1 ein ,gesetz1 eine ,sitte oder ein ,volk gegen ,gottes ,wort streitet1 so luft solches dem wahren ,christentum schnurstracks entgegen4 ,ist dies unrecht1 so berfhre man mich meines ,irrtums1 und ich bin bereit1 ffentlich zu widerrufen4 ,was zweitens ,herrn ,aberglaube und seine ,anklage betrifft1 so habe ich gesagt1 da zur ,verehrung ,gottes ein von ,gott gewirkter ,glaube erforderlich ist2 dieser aber kann nur aus einer gttlichen ,offenbarung des ,willens ,gottes hervorgehen4 ,alles1 was sich nun in die ,gottesverehrung hineingedrngt hat und nicht mit der gttlichen ,offenbarung bereinstimmt1 kann nur durch einen blo menschlichen ,glauben gebt werden1 der uns nicht zum ewigen ,leben dient4 ,endlich in bezug auf ,herrn ,schmeichler erklre ich 7indem ich mich seiner ,schimpfworte enthalte71 da der ,frst dieser ,stadt samt allen seinen ,anhngern1 die eben genannt wurden1 eher in der ,hlle als in dieser ,stadt zu sein verdienten4 ,der ,herr1 mein ,gott1 sei mir gndig68 ,hierauf wandte sich der ,richter an die ,geschworenen1 die der ganzen ,verhandlung aufmerksam beigewohnt hatten3 ,meine ,herren ,geschworenen1 ihr seht hier diesen ,menschen1 um deswillen ein so groer ,aufruhr in der ,stadt entstanden ist4 ,ihr habt auch gehrt1 was diese ehrenwerten ,herren wider ihn gezeugt haben2 seine ,erwiderung1 sein ,gestndnis habt ihr vernommen4 ,eure ,sache ist es nun1 ihn zum ,tod zu verdammen oder ihn freizusprechen4 ,doch erscheint es angemessen1 euch zuerst unser ,gesetz vorzuhalten4 ,zu den ,zeiten ,pharaos des ,groen1 des ,dieners unsers ,frsten1 ward ein ,gesetz gegeben1 da1 wenn ,leute von einer andern ,religion sich vermehren1 alle ihre ,knblein im ,wasser sollen ertrnkt werden1 damit sie nicht zu mchtig wrden4 ,ebenso ward ein ,gesetz erlassen zu den ,zeiten ,nebukadnezars des ,groen1 eines andern ,dieners unsers ,frsten1 da ein jeder1 der nicht niederfiele1 sein goldenes ,bild anzubeten1 in den glhenden ,ofen geworfen werden sollte4 ,desgleichen ward ein ,gesetz ausgegeben in den ,tagen des ,darius1 da wer in dreiig ,tagen etwas bitten wrde von irgendeinem ,gott oder ,menschen1 ohne von dem ,knig ,darius allein1 solle den ,lwen vorgeworfen werden4 ,dieser ,rebell nun hat alle diese ,gesetze ihrem wesentlichen ,inhalt nach gebrochen1 nicht allein in ,gedanken -- schon das drfte man nicht dulden -- sondern auch in ,wort und ,tat1 was schlechterdings nicht ungestraft bleiben darf4 ,was das ,gesetz ,pharaos betrifft1 so war dieses blo auf die ,vermutung hin gegeben1 um dadurch einem ,unheil vorzubeugen1 das ,verbrechen selbst lag noch gar nicht vor4 ,was das zweite und dritte ,gesetz betrifft1 so seht ihr1 da er wider unsre ,religion streitet1 und wegen des ,hochverrats1 den er eingestanden1 verdient er den ,tod48 ,dann zog sich das ,geschworenengericht zurck4 ,es war zusammengesetzt aus den ,herren ,blindmann1 belgesinnt1 ,boshaft1 ,lstling1 ,schlpfrig1 ,hitzkopf1 ,hochmut1 ,feindselig1 ,lgner1 ,grausam1 ,finsterling und ,unvershnlich4 ,jeder von ihnen gab sein besonderes ,urteil gegen den ,angeklagten ab1 und hernach beschlossen sie einstimmig1 ihn vor dem ,richter fr schuldig zu erklren4 ,herr ,blindmann1 der den ,vorsitz hatte1 sagte3 ,ich sehe deutlich1 da dieser ,mensch ein ,ketzer ist48 ,herr belgesinnt sprach3 ,weg mit einem solchen ,kerl von der ,erde68 ,recht so68 sagte ,herr ,bosheit1 denn schon sein ,blick ist mir unertrglich48 ,herr ,lstling sprach3 ,ich habe ihn nie leiden knnen68 ,auch ich nicht18 versetzte ,herr ,schlpfrig1 denn er hat mein ,tun immer verdammt48 ,hngt ihn6 ,hngt ihn68 rief ,herr ,hitzkopf4 ,er ist ein jmmerlicher ,bube68 sagte ,herr ,hochmut4 ,mein ,innerstes emprt sich gegen ihn68 schrie ,herr ,feindselig4 ,ein ,landstreicher ist er68 sagte ,herr ,lgner4 ,herr ,grausam stimmte dahin1 da das ,hngen viel zu gut fr einen solchen ,menschen sei4 ,wir mssen ihn aus dem ,weg rumen68 rief ,herr ,finsterling4 ,und sollte ich auch die ganze ,welt zum ,lohn haben18 sagte ,herr ,unvershnlich1 ich knnte mich nun und nimmer mit ihm ausshnen4 ,darum lat uns ohne weiteres auf seine ,hinrichtung antragen68 ,wirklich wurde ,getreu zum ,tod verurteilt4 ,whrend man ihn nach seinem ,gefngnis abfhrte1 sannen die ,herren nur darauf1 wie man ihn auf die qualvollste ,weise zu ,tode bringen knne4 ,der ,verurteilte wurde nun hinausgefhrt1 um mit ihm nach ihrem ,gesetz zu verfahren4 ,zuerst wurde er gegeielt1 darauf mit ,fusten geschlagen1 mit ,messern gestochen und gesteinigt4 ,der ,leichnam wurde mit ,schwertern zerhauen und auf dem ,scheiterhaufen zu ,asche verbrannt4 ,so starb ,getreu den ,mrtyrertod4 ,ich ward aber gewahr1 da ber der ,menschenmenge1 die sich zu der ,hinrichtung versammelt hatte1 ein feuriger ,wagen mit ,rossen stand1 der auf ,getreu wartete2 dieser nahm ihn1 sobald seine ,feinde die ,hinrichtung vollzogen1 auf und fhrte ihn unter ,posaunenschall durch die ,wolken zu der ,pforte des ,himmels4 ,christ wurde in sein ,gefngnis zurckgefhrt1 wo er noch eine ,zeitlang ausharren mute4 ,der ,herr aber1 der alle ,dinge1 auch die ,wut der ,feinde1 nach dem ,rat ,seines ,willens lenkt1 schickte es so1 da ,christ ihnen entkam und seines ,weges weiterziehen konnte4 ,alsbald hob er an zu singen3 ,wohl dir1 du ,kind der ,treue1 ,du hast und trgst davon ,voll ,danks und ohne ,reue ,den ,sieg und ,ehrenkron'2 ,gott gibt dir selbst die ,palmen ,in deine rechte ,hand1 ,und du singst ,freudenpsalmen ,dem1 der dein ,leid gewandt6 ,funoten3 #ih ,menschen sind ja nichts2 sie wiegen weniger denn nichts1 soviel ihrer ist 7,ps4 #fb1 #aj74 #ii ,ich sah an alles ,tun1 das unter der ,sonne geschieht2 und siehe1 es war alles eitel und ,haschen nach ,wind 7,pred4 #a1 #ad74 #ajj ,jesus betete3 ,ich bitte nicht1 da ,du sie von der ,welt nehmest1 sondern da ,du sie bewahrest vor dem bel 7,joh4 #ag1 #ae74 #aja ,wir sind ein ,schauspiel geworden der ,welt2 wir sind ,narren um ,christi willen 7#a4 ,kor4 #d1 #i4 #aj74 #ajb ,die ,welt kennt euch nicht2 denn sie kennt ,ihn nicht 7#a4 ,joh4 #c1 #a74 #ajc ,unser ,wandel ist im ,himmel1 von dannen wir auch warten des ,heilands ,jesu ,christi1 des ,herrn 7,phil4 #c1 #bj74 ,illustration ,illustration ,siebtes ,kapitel4 ,ein neuer ,begleiter und die ,gefahren an der ,silbergrube4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da ,christ nicht allein weiterzog1 denn es gesellte sich einer zu ihm mit ,namen ,hoffnungsvoll2 das war er geworden durch die ,beobachtung des stillen ,duldens der beiden ,pilger bei aller ,schmach und ,verfolgung1 das mnnliche ,bekenntnis des ,getreu1 das er im ,angesicht des ,todes ablegte4 ,und wie das ,blut der ,mrtyrer immer der ,same der ,kirche gewesen ist1 so erhoben sich aus der ,asche des ,getreu neue ,bekenner des ,herrn4 ,er schlo mit ,christ einen ,bruderbund und bot sich ihm zum ,begleiter an1 indem er versicherte1 in kurzer ,zeit wrden ihm noch viele andre folgen4 ,sie hatten erst eine kleine ,strecke ,weges zurckgelegt1 als sie einen ,mann einholten1 der vor ihnen herging2 er hie ,nebenwege4 ,was fr ein ,landsmann bist du1 lieber ,herr88 redeten sie ihn an1 und wohin geht deine ,reise88 ,ich komme aus der ,stadt ,schnwort und bin auf dem ,weg nach der himmlischen ,stadt18 erwiderte er1 ohne aber seinen ,namen zu nennen4 ,aus ,schnwort#ajd88 entgegnete ,christ1 kann von dort auch etwas ,gutes kommen88 ,nebenwege4 ,nun1 das will ich meinen4 ,christ4 ,bitte1 wie soll ich dich denn anreden1 mein ,herr8 ,nebenwege4 ,ich bin dir fremd1 wie du es mir bist4 ,gehst du diesen ,weg mit mir1 so soll mir deine ,gesellschaft lieb sein2 wo nicht1 mu ich mich auch zufrieden geben4 ,christ4 ,von ,schnwort meine ich schon gehrt zu haben2 es soll1 wie ich mich erinnere1 ein wohlhabender ,ort sein4 ,nebenwege4 ,ja1 das kann ich dir versichern1 und ich habe dort manche reiche ,verwandte4 ,christ4 ,bitte1 wer sind denn deine ,verwandten dort1 wenn ich fragen darf8 ,nebenwege4 ,o beinahe die ganze ,stadt und insonderheit ,herr von ,rckwrts1 ,herr von ,wetterfahne1 ,herr von ,schnwort1 von dessen ,ahnen die ,stadt ihren ,namen bekommen hat1 ebenso ,herr ,glatt1 ,herr ,achseltrger1 ,herr ,allerweltsfreund und unser ,pfarrer1 ,herr ,zweizngig1 meiner ,mutter ,bruder2 kurz und gerade heraus gesagt3 ich bin ein ,mann geworden von sehr gutem ,stande1 obschon mein ,grovater nur ein ,bootsmann war1 der nach dem einen ,ufer hinsah1 wenn er nach dem andern ruderte1 und auch mir selbst hat dieser ,beruf den grten ,teil meines ,vermgens eingebracht4 ,christ4 ,bist du verheiratet8 ,nebenwege4 ,ja1 und zwar habe ich eine sehr tugendreiche ,frau4 ,sie ist die ,tochter einer ebenfalls sehr tugendreichen ,mutter1 und ihre ,gromutter war ,frau ,falschheit2 sie stammt also aus einer sehr vornehmen ,familie und hat einen so hohen ,grad von ,bildung erlangt1 da sie ebensogut mit ,frsten als mit ,bauern umzugehen wei4 ,unser ,christentum ist allerdings nicht das strengste2 allein dies zeigt sich nur in zwei nebenschlichen ,punkten3 ,wir fahren niemals gegen ,wind und ,strom und sind immer nur dann eifrig1 wenn das ,christentum in silbernen ,pantoffeln geht2 wir bekennen uns dazu1 wenn die ,sonne scheint und alles ,volk uns zujauchzt4 ,christ wendete sich zu ,hoffnungsvoll1 indem er ihm zuflsterte3 ,es fllt mir ein1 da dies ein gewisser ,nebenwege von ,schnwort sein mu4 ,ist er es1 so haben wir an ihm einen argen ,schelm1 wie's nur einen in der ganzen ,gegend geben kann48 ,frage ihn doch18 sagte ,hoffnungsvoll1 seines ,namens sollte er sich ja nicht schmen48 ,du redest ja18 sagte ,christ1 sich wieder zu jenem wendend1 wie einer1 der klger ist als die ganze ,welt4 ,trgt mich nicht alles1 so meine ich dich zu kennen2 bist du nicht ,herr ,nebenwege aus ,schnwort88 ,nebenwege4 ,dies ist nicht mein ,name2 allerdings werde ich spottweise von denen so genannt1 die mich nicht leiden knnen2 ich mu diese ,schmach dulden wie viele gute ,leute vor mir4 ,christ4 ,hast du aber den ,leuten nie ,veranlassung gegeben1 dich also zu heien8 ,nebenwege4 ,nein1 niemals6 ,das einzige1 was mir etwa einen solchen ,schimpfnamen htte zuziehen knnen1 ist dies1 da ich so glcklich gewesen bin1 in meinen ,ansichten mit dem ,geist der ,zeit jedesmal bereinzustimmen1 wodurch ich allerdings immer gewonnen habe4 ,was mir nun auf diese ,weise zugefallen ist1 sehe ich als einen ,segen an2 aber sicherlich sollten boshafte ,menschen mich deswegen nicht mit ,schmach belegen4 ,christ4 ,dachte ich mir's doch1 da du der ,mann wrest1 von dem ich habe reden hren2 und1 um dir meine ,meinung offen zu gestehen1 so frchte ich1 da dieser ,name bei dir mehr zutrifft1 als du es wohl vor uns zugeben willst4 ,nebenwege4 ,nun1 bildest du dir dies ein1 so kann ich nicht helfen2 doch du wirst finden1 da ich ein guter ,gefhrte bin1 willst du mich als solchen annehmen4 ,christ4 ,wenn du mit uns gehen willst1 mut du gegen ,wind und ,wetter kmpfen1 was1 wie ich gemerkt1 nicht deine ,absicht ist4 ,du mut dem ,christentum ebenso treu bleiben1 wenn es im ,bettlergewand als wenn es in ,silberpantoffeln einhergeht1 und dich zu ihm halten1 ob es in ,ketten und ,banden liegt oder ob die ,menge des ,volkes ihm auf der ,strae zujauchzt4 ,nebenwege4 ,du darfst mir nichts aufbrden und dich nicht zum ,herrn aufwerfen ber meinen ,glauben4 ,la mir meine ,freiheit1 und ich will mit euch gehen4 ,christ4 ,nicht einen ,schritt weiter1 es sei denn1 da du unserm ,beispiel folgst1 wie ich es dir vorschlage4 ,nebenwege4 ,meinen alten ,grundstzen gedenke ich nicht untreu zu werden1 sind sie doch harmlos und vorteilhaft4 ,wollt ihr mich nicht mit euch ziehen lassen1 so tue ich wie vorher und gehe allein1 bis mich jemand einholt1 der mit meiner ,gesellschaft zufrieden ist4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da ,christ und ,hoffnungsvoll ihn verlieen und in einiger ,entfernung vor ihm hergingen4 ,als aber einer von ihnen sich umwandte1 sah er1 da drei ,mnner dem ,herrn ,nebenwege eiligst nachkamen und ihn mit tiefer ,verbeugung begrten1 deren ,gru er mit gleicher ,hflichkeit erwiderte4 ,die ,namen dieser ,mnner waren3 ,herr ,haltwelt1 ,herr ,geldlieb und ,herr ,sparmann4 ,sie erkannten einander sogleich als ,schulkameraden1 denn sie waren miteinander bei einem gewissen ,herrn ,greifmann zur ,schule gegangen1 einem ,schulmeister im ,marktflecken ,gewinnsucht in der ,grafschaft ,habsucht1 die im ,norden liegt4 ,dieser ,lehrer unterwies sie in der ,kunst1 etwas an sich zu raffen1 es sei durch ,gewalt oder durch ,betrug oder ,schmeichelei oder mit ,lgen oder auch unter dem ,schein1 ein gutes ,werk dabei zu tun4 ,und diese vier ,herren hatten es in dieser ,kunst ihres ,lehrers selbst auch zur ,meisterschaft gebracht1 da jeder von ihnen einer solchen ,schule htte vorstehen knnen4 ,nach der gegenseitigen ,begrung sprach ,herr ,geldlieb zu ,herrn ,nebenwege3 ,wer sind diese vor uns88 denn ,christ und ,hoffnungsvoll gingen nur in geringer ,entfernung voraus4 ,nebenwege4 ,das sind entfernte ,landsleute von uns1 die auf ihre besondere ,weise eine ,pilgerreise machen4 ,geldlieb4 ,ei1 warum warten sie nicht auf uns1 da wir uns ihrer ,gesellschaft htten erfreuen knnen8 ,denn wir sind doch allesamt ,pilgrime4 ,nebenwege4 ,ja1 das sind wir wohl2 aber diese ,mnner sind so streng1 sie hngen so sehr an ihren eigenen ,begriffen2 sie schtzen die ,meinungen andrer so gering1 da sie den ,allerbesten1 wenn er nicht in allen ,dingen mit ihnen bereinstimmt1 aus ihrer ,gesellschaft stoen4 ,sparmann4 ,das ist schlimm2 wir lesen von gewissen ,menschen1 die allzu gerecht und deshalb so streng sind1 da sie alle verdammen1 nur sich selbst nicht4 ,aber sage mir1 in was fr ,punkten stimmtet ihr nicht berein8 ,nebenwege4 ,nach ihrer schroffen ,art meinen sie jedem ,wetter ,trotz bieten zu mssen2 ich dagegen bin dafr1 ,wind und ,wetter abzuwarten4 ,sie wollen fr ,gottes ,sache alles wagen2 ich suche jeden ,vorteil zu benutzen1 um ,leben und ,vermgen sicherzustellen4 ,sie halten an ihren ,grundstzen fest1 und wenn sie alle ,menschen gegen sich htten2 aber ich stelle mich in ,religionssachen so1 wie ,zeit und ,umstnde und eigene ,sicherheit es erfordern4 ,sie halten es mit dem ,christentum auch im ,bettlergewand und unter ,verachtung2 ich aber bekenne mich nur dann zu ihm1 wenn es in goldenen ,pantoffeln im ,sonnenschein einhergeht und ,beifall erntet4 ,haltwelt4 ,ganz recht6 ,dabei bleibe nur1 mein werter ,herr ,nebenwege6 ,ich kann den nicht anders als fr einen ,toren erklren1 der das1 was er sich bewahren knnte1 dennoch verliert4 ,la uns klug sein wie die ,schlangen6 ,heu mu man machen1 solange die ,sonne scheint4 ,im ,winter liegt die ,biene still2 wenn die ,blumen blhen1 da regt sie sich4 ,gott schickt zuweilen ,regen1 zuweilen ,sonnenschein4 ,sind sie tricht genug1 im ,regen zu wandern1 so wollen wir auf gnstiges ,wetter warten4 ,ich mu gestehen1 diejenige ,religion ist mir die liebste1 bei welcher wir die ,gaben ,gottes1 mit denen ,er uns gesegnet hat1 bewahren knnen4 ,wer sich von seinem gesunden ,menschenverstand leiten lt1 mu erkennen1 da ,gott1 da ,er uns einmal die ,gter dieses ,lebens reichlich mitteilt1 auch haben will1 da wir sie um ,seinetwillen genieen sollen4 ,abraham und ,salomo wurden reich bei ihrer ,religion1 und ,hiob sagt1 da dem ,gerechten ,silber in ,flle zufallen soll 7,hiob #bb1 #be1 a4 bers474 ,aber dann mu man nicht sein wie diese ,mnner1 die du uns beschreibst4 ,sparmann4 ,ich denke1 wir sind hierber alle einig und brauchen also kein ,wort weiter zu verlieren4 ,geldlieb4 ,nein1 das brauchen wir nicht1 denn wer weder der ,schrift noch der ,vernunft glaubt -- und beide sind auf unsrer ,seite --1 der kennt weder seine ,freiheit1 noch sorgt er fr sein ,wohl4 ,nebenwege4 ,meine ,brder1 erlaubt mir1 euch zur ,verkrzung des ,weges und zur ,bewahrung vor allerlei ,bsem eine ,frage vorzulegen4 ,ich setze den ,fall1 ein ,mann1 sei es ein ,geistlicher oder ein ,geschftsmann1 she sich in die gnstige ,lage versetzt1 irdischer ,gter teilhaftig zu werden1 knnte sie aber nicht anders erlangen1 als da er den ,schein eines auerordentlichen ,eifers fr gewisse ,punkte des ,christentums annhme1 die ihm sonst vllig gleichgltig wren2 knnte er sich nicht dieses ,mittels bedienen und dabei dennoch ein ehrlicher ,mann bleiben8 ,geldlieb4 ,ich sehe deiner ,frage wohl auf den ,grund1 und es mge mir erlaubt sein1 da ich versuche1 darauf eine grndliche ,antwort zu geben4 ,zuerst in ,hinsicht des ,geistlichen4 ,stellt euch einen wrdigen ,mann vor1 der nur ein sehr geringes ,einkommen hat und sein ,augenmerk deshalb auf eine fettere ,pfrnde richtet4 ,er hat ,hoffnung1 sie zu erlangen1 jedoch nur so1 da er sein ,amt eifriger verwalte1 noch viel fter und hufiger predige und der neuen ,gemeinde zuliebe einige seiner ,grundstze aufgebe4 ,hier sehe ich in der ,tat nicht1 warum ein ,mann1 vorausgesetzt1 da er einen ,ruf habe1 nicht dies1 ja noch weit mehr tun und dabei doch ein ehrlicher ,mann bleiben knne1 denn3 #a4 ,sein ,verlangen nach einem grern ,einkommen ist gesetzmig2 dies ist unwidersprechlich1 denn die gttliche ,vorsehung bietet es ihm dar4 ,darum mag er es zu erlangen suchen1 ohne sich ein ,gewissen daraus zu machen4 #b4 ,sein ,verlangen nach einem grern ,einkommen macht ihn berdies zu einem fleiigern1 eifrigern ,prediger1 also auch zu einem bessern ,menschen1 der seine ,pflicht treuer erfllt1 was ja dem ,willen ,gottes vollkommen gem ist4 #c4 ,wenn er seiner knftigen ,gemeinde zuliebe einige seiner bisherigen ,grundstze aufgibt1 so zeigt er ein groes ,ma von ,selbstverleugnung1 ein einnehmendes1 nachgiebiges ,wesen1 wodurch er offenbar desto geschickter zu seinem ,amt wird4 #d4 ,aus diesem allem schliee ich1 da ein ,geistlicher1 der ein kleines ,einkommen mit einem grern vertauscht1 deswegen nicht fr gewinnschtig gelten kann4 ,im ,gegenteil1 da er sich dabei mehr vervollkommnet1 mu er als ein solcher angesehen werden1 der seiner ,bestimmung treu bleibt und die ,gelegenheit zum ,guten ergreift1 die ,gott ihm darbietet4 ,was nun den zweiten ,teil der ,frage betrifft1 so denke man sich einen ,geschftsmann1 der nur ein kleines ,geschft und krgliches ,auskommen hat1 fnde aber dadurch1 da er fromm wrde1 ,gelegenheit1 sein ,geschft auszudehnen1 einflureiche ,freunde zu erwerben1 vielleicht eine reiche ,frau zu bekommen oder eine ausgedehntere1 bessere ,kundschaft fr seinen ,laden zu erlangen3 dies knnte ich fr durchaus zulssig erklren4 ,hier meine ,grnde3 #a4 ,frmmigkeit1 mge sie entspringen1 woraus sie will1 ist immer eine ,tugend4 #b4 ,es ist nicht gegen das ,gesetz1 eine reiche ,frau zu nehmen oder sich um bessere ,kunden zu bemhen4 #c4 ,erlangt er dies durch ,frommwerden1 so erlangt er etwas ,gutes durch ,gutes1 indem er selbst gut wird4 ,so hat er dann eine gute ,frau1 gute ,kunden und guten ,gewinn1 und zwar infolge seiner ,frmmigkeit4 ,wer knnte dies fr etwas andres als fr ein rechtes1 ,gott wohlgeflliges ,streben halten8 ,mit allgemeinem ,beifall nahm man ,herrn ,geldliebs so grndliche ,antwort auf die ,frage des ,herrn ,nebenwege auf4 ,sie kamen dadurch zu dem ,schlu1 so zu handeln1 sei sehr weise und vorteilhaft4 ,diese ,antwort schien auch allen unwiderleglich zu sein1 so beschlossen sie1 da ,christ und ,hoffnungsvoll noch nicht allzuweit voraus waren1 sich sogleich mit dieser ,frage an sie zu machen1 sobald sie sie wrden eingeholt haben1 und das um so mehr1 da sie ,herrn ,nebenwege frher widersprochen hatten4 ,so riefen sie ihnen nach1 und jene blieben stehen1 bis sie zu ihnen kamen4 ,unterdessen beschlossen die ,nachkommenden1 da nicht ,herr ,nebenwege1 sondern der alte ,herr ,haltwelt ihnen die ,frage vorlegen sollte1 weil sie frchteten1 die ,besprechung wrde1 wenn sie ,herr ,nebenwege fhrte1 eine zu erregte werden4 ,so kamen sie denn heran1 und nach kurzer ,begrung legte ,herr ,haltwelt ,christ und seinem ,gefhrten die ,frage vor und forderte sie auf1 wenn sie knnten1 darauf zu antworten4 ,christ4 ,selbst ein ,anfnger im wahren ,christentum kann tausend solcher ,fragen beantworten4 ,soll man ,christus nicht um des ,brotes willen nachfolgen#aje1 wie dies doch offenbar ist1 so ist es ja wahrhaft abscheulich1 ,ihn als ,larve vorzunehmen1 um die ,welt zu gewinnen4 ,auch ist nie jemand dieser ,meinung gewesen als ,heiden1 ,heuchler1 ,teufel und ,zauberer4 #a4 ,heiden4 ,die ,heiden ,hemor und ,sichem hatten ihre ,augen auf die ,tchter und das ,vieh des ,patriarchen ,jakob geworfen4 ,da sie dies unter keiner andern ,bedingung erlangen konnten1 als da sie die ,beschneidung annahmen1 so sagten sie zu ihren ,volksgenossen3 ,wenn wir alles1 was mnnlich unter uns ist1 beschneiden1 gleichwie sie beschnitten sind1 so wird ihr ,vieh und ihre ,gter und alles1 was sie haben1 unser sein48 ,tchter und ,vieh wollten sie haben3 die ,religion sollte nur das ,mittel sein1 dazu zu gelangen4 7,lies #a4 ,mose #cd1 #bj-bd47 #b4 ,heuchler4 ,die heuchlerischen ,phariser waren derselben ,religion zugetan4 ,sie wendeten lange ,gebete vor und fraen dabei der ,witwen ,huser4 ,ihr ,lohn war desto schwerere ,verdammnis 7,luk4 #bj1 #dg74 #c4 ,teufel4 ,judas1 den der ,herr einen ,teufel nannte 7,joh4 #f1 #gj71 hatte denselben ,sinn4 ,er war fromm um des ,beutels willen1 den er trug2 aber er wurde verworfen als ein ,kind des ,verderbens4 #d4 ,ebenso ,simon der ,zauberer1 der die ,gabe des ,heiligen ,geistes um schnden ,gewinnes willen begehrte2 das ,urteil aber aus des ,petrus ,mund ber ihn war3 ,da du verdammt werdest mit deinem ,geld68 7,apostelg4 #h1 #ah-bc74 #e4 ,auch kann ich mich des ,gedankens nicht erwehren1 da der ,mensch1 welcher um irdischer ,vorteile willen fromm wird1 ebenso um irdischer ,vorteile willen der ,frmmigkeit wieder entsagt4 ,wie ,judas die ,welt liebte1 als er ein ,bekenner ,christi wurde1 ebenso verkaufte er hernach seine ,frmmigkeit und seinen ,herrn und ,meister um der ,welt willen4 ,wer also diese ,frage bejaht1 wie ihr getan habt1 und wer jene ,antwort als gltig anerkennt1 der ist heidnisch1 heuchlerisch1 ja teuflisch gesinnt2 und euer ,lohn wird sein nach euren ,werken4 ,bei dieser ,antwort sahen sie einander mit sichtbarer ,bestrzung an und konnten kein ,wort darauf finden4 ,hoffnungsvoll stimmte ,christ vollkommen bei1 und so entstand eine groe ,stille unter ihnen4 ,herr ,nebenwege und seine ,genossen wuten nun keinen andern ,rat1 als langsamer zu gehen1 um der unangenehmen ,gesellschaft loszuwerden4 ,verstummen diese ,mnner18 sagte ,christ zu seinem ,gefhrten1 schon vor dem ,urteil der ,menschen1 die doch ,erde und ,asche sind1 wie wollen sie vor dem ,richterspruch ,gottes bestehen1 der ein verzehrendes ,feuer ist88 ,christ und ,hoffnungsvoll eilten nun voraus1 und in kurzer ,frist erreichten sie ein angenehmes ,gefilde namens ,ruhe1 wo es den ,pilgrimen innig wohl ward4 ,aber diese ,ebene war sehr schmal1 so da sie geschwind darber waren4 ,nun war am ,ausgang des ,gefildes ein kleiner ,hgel1 den man ,gewinn hie1 und in dem ,hgel eine ,silbergrube4 ,viele ,pilgrime1 die vor ihnen des ,weges gekommen waren1 hatten sich nach dem ,hgel hinlocken lassen1 um die ,silbergrube zu sehen1 denn es war eine ,seltenheit4 ,als sie sich aber zu nahe an den ,rand des ,schachtes gewagt hatten1 war der betrgliche ,grund unter ihren ,fen gewichen1 und sie waren rettungslos in die unergrndliche ,tiefe hinabgestrzt4 ,andre wurden hier wenigstens so gelhmt1 da sie ihr ,leben lang nicht wieder zu rechter ,kraft kommen konnten4 ,ich sah dann in meinem ,traum1 da ein wenig vom ,weg ab1 der ,silbergrube gegenber1 einer namens ,demas#ajf stand1 gleich einem vornehmen ,herrn1 der die ,vorbergehenden einlud1 herzukommen und zu sehen4 ,kommt herber18 rief er auch ,christ und ,hoffnungsvoll zu1 ich habe euch etwas zu zeigen68 ,was ist denn dort so ,bedeutendes18 antwortete ,christ1 um uns von dem ,wege nach ,zion abwenden zu knnen88 ,demas4 ,hier ist ein ,silberbergwerk und ,leute1 die darin nach ,schtzen graben3 hier knnt ihr mit wenig ,mhe euch reich machen6 ,hoffnungsvoll4 ,komm1 ,freund ,christ1 wir wollen hingehen und es uns ansehen6 ,christ4 ,ich komme nicht2 ich habe frher schon viel von diesem ,ort gehrt und wei1 da ihrer viele da ums ,leben gekommen sind4 ,dazu ist der ,reichtum nur ein ,fallstrick fr die1 die ihm nachjagen1 und ist sehr hinderlich auf der ,pilgerreise#ajg4 ,da rief ,christ dem ,demas zu3 ,ist dieser ,ort nicht gefhrlich8 ,ist er nicht schon manchem ein ,hindernis auf seiner ,pilgerfahrt geworden#ajh88 ,man mu sich nur vorsehen18 entgegnete ,demas1 indem er errtete4 ,nicht um einen ,schritt18 sagte ,christ1 wollen wir uns der ,silbermine nhern1 sondern still unsern ,weg fortsetzen48 ,hoffnungsvoll4 ,was gilt's6 wenn ,nebenwege kommt und dieselbe ,einladung erhlt1 so wird er sich gewi verfhren lassen1 dahin zu gehen1 um zu sehen4 ,christ4 ,ohne ,zweifel2 denn seine ,grundstze stimmen zu dem ,weg1 und ich frchte sehr fr ihn4 ,demas rief ihnen nun nochmals zu3 ,wollt ihr denn nicht herberkommen1 um die herrlichen ,dinge zu sehen88 ,christ aber antwortete ihm rund heraus3 ,du bist ein ,feind der rechten ,wege des ,herrn2 du bist deines ,abfalls wegen schon gerichtet1 warum willst du uns in gleiche ,verdammnis strzen8 ,wenden wir uns jetzt vom ,wege ab1 so werden wir einst vor dem ,herrn1 unserm ,knig1 mit ,schanden dastehen mssen1 wo wir doch mit ,freudigkeit vor ,ihm erscheinen sollten48 ,ei18 beteuerte ,demas1 ich bin ja euer ,bruder4 ,wartet ein wenig1 so will ich mit euch gehen68 ,wie heiest du88 fragte ,christ4 ,bist du nicht ,demas88 ,demas4 ,ja1 ich bin es1 aber ich bin ,abrahams ,sohn4 ,christ4 ,ich kenne dich wohl4 ,gehasi ist dein ,urgrovater gewesen 7lies #b4 ,kn4 #e1 #bj-bg7 und ,judas dein ,vater1 und du bist in ihre ,futapfen getreten4 ,deine ,worte sind nichts als teuflischer ,trug4 ,dein ,vater hat als ein ,verrter am ,strang geendet1 und du verdienst kein besseres ,los4 ,sei versichert1 wenn wir zum ,knig kommen1 dann werden wir ,ihm von deinem ,verhalten ,nachricht geben4 ,und so zogen sie ihres ,weges weiter4 ,indessen war ,nebenwege mit seinen ,genossen nachgekommen1 und auf den ersten ,wink gingen sie smtlich zu ,demas hinber4 ,ob sie nun in den ,schacht gestrzt sind1 als sie ber dessen ,rand blickten1 oder ob sie hinabgestiegen sind1 um nach ,schtzen zu graben1 oder ob sie durch die gewhnlich aufsteigenden ,dmpfe erstickt wurden -- ich wei es nicht1 aber sie alle haben den ,weg nach ,zion nie wieder betreten4 ,christ hob an zu singen3 ,was ist die ,erde mit ihren vergnglichen ,schtzen8 ,seelen voll himmlischen ,hungers und ,durstes zu letzen1 ,sind sie zu klein1 ,gttliche ,gter allein ,knnen uns dauernd ergtzen4 ,auf der andern ,seite dieses ,gefildes angekommen1 sahen die ,pilger hart an der ,strae ein altes ,denkmal stehen von seltsamer ,gestalt4 ,es schien eine ,frau zu sein1 die in die ,gestalt einer ,sule verwandelt war4 ,sie blieben davor stehen und betrachteten es lange1 ohne seine ,bedeutung zu erraten4 ,endlich entdeckte ,hoffnungsvoll ganz oben eine ,inschrift von ungewhnlicher ,schreibart4 ,da er aber kein ,gelehrter war1 so rief er ,christ 7denn dieser war ein ,gelehrter7 herbei1 doch einmal zuzusehen1 ob er nicht diese ,schriftzeichen entziffern knnte4 ,christ kam1 und nachdem er ein wenig buchstabiert hatte1 las er folgende ,worte3 ,gedenket an ,lots ,weib68 7,luk4 #ag1 #cb47 ,nun erkannten sie1 da das die ,salzsule wre1 in welche ,lots ,weib verwandelt worden1 weil sie mit begierigem ,herzen nach ,sodom zurckgeblickt hatte1 daraus sie zu ihrer ,errettung floh 7#a4 ,mos4 #ai1 #bf74 ,o mein ,bruder18 rief ,christ bewegt aus1 ist das ,auffinden der ,salzsule gerade jetzt nach des ,demas ,einladung1 den ,hgel ,gewinn zu besehen1 nicht eine wunderbare ,fgung6 ,wren wir seiner ,lockung gefolgt1 wie du wolltest3 wir wren ebenso wie dieses ,weib zu einem warnenden ,denkmal geworden48 ,mit tiefer ,beschmung sprach ,hoffnungsvoll3 ,ich erkenne meine groe ,torheit1 und ich mu die ,gnade des ,herrn preisen1 der mich nicht hingab in meines ,herzens ,gelste und die ,strafe noch aufschob1 die ich ebensowohl wie dieses ,weib verdient habe48 ,wir wollen es unserm ,herzen tief einprgen1 was wir hier sehen18 sagte ,christ4 ,dieses ,weib entging einem ,strafgericht1 denn sie kam nicht in ,sodom um2 aber sie fiel in ein andres1 denn sie wurde1 wie wir sehen1 in eine ,salzsule verwandelt48 ,ja18 versetzte ,hoffnungsvoll1 sie soll uns ein warnendes ,beispiel der gttlichen ,strafgerichte sein4 ,gleicherweise wurden ,korah1 ,dathan und ,abiram mit den #bej ,mnnern1 die mit ihnen in ihrer ,snde umkamen1 zu einem warnenden ,zeichen 7#d4 ,mos4 #bf1 #i4 #aj74 ,aber wie knnen nur ,demas und seine ,gefhrten so ruhig nach diesen ,schtzen suchen1 da dieses ,weib1 weil sie nach ihren ,gtern blo zurckblickte 7denn wir lesen nicht1 da sie auch nur einen ,schritt vom ,wege abwich71 in eine ,salzsule verwandelt worden ist8 ,zumal da sie dieses ,denkmal sehen mssen1 sobald sie nur ihre ,augen aufheben48 ,allerdings18 erwiderte ,christ1 mu man sich darber verwundern4 ,ihr ,herz ist schon ganz verhrtet1 und ich wei sie mit nichts anderm zu vergleichen als mit ,dieben1 die selbst noch vor den ,augen des ,richters1 ja unter dem ,galgen stehlen4 ,von den ,einwohnern zu ,sodom wird gesagt1 da sie bse waren und sehr wider den ,herrn sndigten4 ,und o wie gtig war ,er gegen diese ,menschen gewesen6 ,das ,land war ja vor der ,zerstrung gleich einem ,garten des ,herrn4 ,darum entbrannte ,sein ,zorn desto furchtbarer1 und ,er lie ,feuer und ,schwefel auf sie herabregnen4 ,so werden alle1 die angesichts solch warnender ,beispiele in ihren ,snden fortfahren1 ein desto schwereres ,gericht empfangen48 ,hoffnungsvoll4 ,du hast ohne ,zweifel die ,wahrheit gesagt1 und o welche ,gnade ist es1 da wir1 besonders aber ich1 nicht selbst ein solches ,denkmal des gttlichen ,zorns geworden sind6 ,wir wollen nicht aufhren1 ,gott dafr zu danken1 in ,seiner ,furcht zu wandeln und allewege an ,lots ,weib zu denken4 ,ringe recht1 wenn ,gottes ,gnade ,dich nun ziehet und bekehrt1 ,da dein ,geist sich ganz entlade ,von der ,last1 die ihn beschwert4 ,nimm mit ,furcht ja deiner ,seele1 ,deines ,heils mit ,zittern wahr2 ,denn des ,weges zu verfehlen1 ,schwebst du stndlich in ,gefahr4 ,liegt nicht alle ,welt im ,bsen8 ,steht nicht ,sodom in der ,glut8 ,seele1 wer soll dich erlsen8 ,eilen1 eilen ist hier gut4 ,eile1 wo du dich erretten ,und nicht mit verderben willst2 ,mach dich los von allen ,ketten1 ,flieh als ein gejagtes ,wild6 ,lauf der ,welt doch aus den ,hnden1 ,dring ins stille ,zoar ein2 7#a4 ,mos4 #ai1 #bb4 #bc7 ,eil1 den ,lauf wohl zu vollenden1 ,mache dich von allem rein6 ,funoten3 #ajd ,wenn er seine ,stimme holdselig macht1 so glaube ihm nicht2 denn es sind sieben ,greuel in seinem ,herzen 7,spr4 #bf1 #be74 #aje ,jesus sprach zu dem ,volk1 das ,ihm nachfolgte3 ,wahrlich1 wahrlich1 ,ich sage euch1 ihr suchet ,mich darum1 weil ihr von den ,broten gegessen habt und satt geworden seid4 ,bemhet euch nicht um vergngliche ,speise1 sondern um die1 welche bleibt zum ewigen ,leben1 die der ,menschensohn euch geben wird 7,joh4 #f1 #bf4 #bg1 a4 bers474 #ajf ,der ,apostel ,paulus schreibt3 ,demas hat mich verlassen und diese ,welt liebgewonnen 7#b4 ,tim4 #d1 #aj74 #ajg ,die da reich werden wollen1 die fallen in ,versuchung und ,stricke und viel trichte und schdliche ,lste1 welche versenken die ,menschen ins ,verderben und ,verdammnis 7#a4 ,tim4 #f1 #i74 #ajh ,das unter die ,dornen gest ist1 das ist1 wenn jemand das ,wort ,gottes hrt1 und der ,betrug des ,reichtums erstickt das ,wort1 und er bringt nicht ,frucht 7,matth4 #ac1 #bb74 ,illustration ,illustration ,achtes ,kapitel4 ,nach groer ,freude eine schwere ,verirrung4 ,auf ihrem ,wege kamen nun die ,pilger an einen herrlichen ,strom4 ,der ,knig ,david nennt ihn ,gottes ,brnnlein#aji und ,johannes den ,strom des lebendigen ,wassers#aaj4 ,der ,weg zog sich gerade am ,ufer dieses ,stromes entlang4 ,hier wanderten ,christ und sein ,gefhrte mit groer ,wonne1 und durch jeden ,trunk aus diesem ,wasser des ,lebens ward ihr ermatteter ,geist sehr erquickt4 ,auf beiden ,seiten des ,stromes standen ,fruchtbume aller ,art1 deren ,bltter das ,blut der erhitzten ,wanderer khlten4 ,grne1 das ganze ,jahr mit ,lilien prangende ,wiesen begleiteten den ,strom1 hier konnten sich die ,pilgrime zum ,schlafe niederlegen und im ,frieden ruhen#aaa4 ,wachten sie auf1 so aen sie von den ,frchten der ,lebensbume und tranken von dem ,wasser des ,stromes4 ,das taten sie viele ,tage und ,nchte4 ,dabei sangen sie3 ,wie herrlich ist's1 ein ,schflein ,christi werden ,und in der ,huld des treusten ,hirten stehn6 ,kein hhrer ,stand ist auf der ganzen ,erden1 ,als unverrckt dem ,lamme nachzugehn4 ,was alle ,welt nicht geben kann1 ,das trifft ein solches ,schaf bei seinem ,hirten an4 ,hier findet es die angenehmsten ,auen1 ,hier wird ihm stets ein frischer ,quell entdeckt2 ,kein ,auge kann die ,gnaden berschauen1 ,die es allhier in reicher ,menge schmeckt4 ,hier wird ein ,leben mitgeteilt1 ,das unaufhrlich ist und nie vorbereilt4 ,doch ist dies nur der ,vorschmack grrer ,freuden1 ,es folget nach die lange ,ewigkeit6 ,da wird das ,lamm die ,seinen herrlich weiden1 ,wo der kristallne ,strom das ,wasser beut2 ,da siehet man erst klar und frei1 ,wie schn und auserwhlt ein ,schflein ,christi sei6 ,nach diesen ,tagen der ,erquickung traten die ,pilger ihre ,reise wieder an 7denn sie hatten ihr ,ziel noch nicht erreicht72 nachdem sie noch einmal gegessen und getrunken1 brachen sie auf4 ,jetzt sah ich in meinem ,traum1 da1 noch ehe sie weit gegangen waren1 sich auf einmal der ,weg von dem ,strom immer weiter entfernte und dabei rauh und immer rauher wurde1 was die beiden ,wanderer mit ,traurigkeit1 ja mit ,verdru erfllte2 denn ihre ,fe waren von dem vielen ,gehen empfindlich geworden4 ,gleichwohl durften sie nicht vom ,weg abweichen und wanderten1 wenn auch sehr entmutigt#aab1 doch still weiter1 indem sie sich nach einem angenehmern sehnten4 ,sie bemerkten bald1 da sich an der linken ,seite der ,strae eine ,wiese -- ,abwegswiese genannt -- hinzog1 auf welche ein ,steg hinberfhrte4 ,liegt diese ,wiese lngs des ,weges18 sagte ,christ1 so la uns hinbergehen68 ,er trat an den ,steg und bemerkte einen ,fupfad1 der auf der andern ,seite des ,zaunes immer der ,strae entlang zu laufen schien4 ,das ist ja1 wie ich's wnsche18 rief er1 da drben gehen wir besser2 komm1 lieber ,hoffnungsvoll1 wir wollen es versuchen48 ,aber wie1 wenn dieser ,pfad von unserm ,weg abfhren sollte88 versetzte ,hoffnungsvoll4 ,o nein68 sagte ,christ4 ,das frchte ich nicht4 ,sieh nur1 geht er nicht bestndig neben dem ,weg her88 ,so lie sich ,hoffnungsvoll von seinem ,gefhrten berreden und folgte ihm ber den ,steg4 ,sie gingen auf diesem ,fupfad allerdings angenehmer1 auch erblickten sie bald einen ,mann1 namens ,selbstvertrauen1 der denselben ,pfad eingeschlagen hatte4 ,wohin geht dieser ,fupfad88 riefen sie ihm nach4 ,nach der ,pforte des ,himmels18 antwortete er4 ,siehst du88 sagte ,christ1 habe ich es dir nicht gesagt8 ,nun wissen wir doch1 da wir auf dem rechten ,weg sind48 ,nun folgten sie ihrem ,fhrer2 aber die ,nacht berfiel sie1 und es wurde so finster1 da sie ihn nicht mehr sehen konnten4 ,zu ihrem ,entsetzen hrten sie ihn bald darauf in eine tiefe ,grube hinabstrzen1 in der er elendiglich umkam4 ,der ,frst dieses ,landes hatte die ,grube machen lassen1 um all die ruhmredigen ,narren hier zu ,fall zu bringen4 ,christ und sein ,gefhrte riefen1 erhielten aber nichts zur ,antwort als das chzen des ,sterbenden4 ,ach1 wo sind wir hingeraten88 klagte ,hoffnungsvoll1 und ,christ wute vor ,scham nichts zu erwidern4 ,indes hatte sich ein furchtbares ,wetter zusammengezogen1 das sich ,donner und ,blitz und ,regengssen ber die ,pilgrime entlud4 ,ach18 seufzte ,hoffnungsvoll1 da ich auf meinem ,weg geblieben wre68 ,wer konnte denken18 sagte ,christ1 da dieser ,weg uns irrefhren wrde88 ,mir wollte er von ,anfang nicht gefallen18 erwiderte ,hoffnungsvoll1 wie ich dir auch bemerklich machte4 ,jedoch wollte ich dir nicht widerstehen1 denn du bist lter als ich48 ,christ4 ,o lieber ,bruder1 zrne mir nicht6 ,es ist mir sehr leid1 da ich dich vom ,weg ab in eine so groe ,gefahr gefhrt habe4 ,vergib mir1 ich hatte nichts ,bses im ,sinn4 ,hoffnungsvoll4 ,sei ruhig1 lieber ,bruder1 ich vergebe dir1 und ich glaube1 es soll uns noch zum ,besten dienen4 ,christ4 ,du bist barmherzig2 aber wir drfen hier nicht stehenbleiben2 wir wollen versuchen zurckzugehen4 ,hoffnungsvoll4 ,aber1 lieber ,bruder1 la mich vorangehen6 ,christ4 ,nein1 erlaube mir1 vorauszugehen1 damit1 wenn uns irgendeine ,gefahr droht1 sie mich zuerst treffe2 denn durch meine ,schuld haben wir uns beide vom ,weg entfernt4 ,hoffnungsvoll4 ,nein1 du sollst nicht vorangehen2 denn weil dein ,gemt in ,unruhe ist1 so knnte es dich leicht wieder vom ,weg abfhren4 ,kaum hatten sie versucht1 den ,rckweg anzutreten1 da hrten sie zu ihrer ,ermutigung eine ,stimme1 die ihnen zurief3 ,richte dein ,herz auf die gebahnte ,strae2 darauf du gewandelt hast1 und kehre wieder um68 7,jer4 #ca1 #ba47 ,indes war aber das ,wasser sehr angewachsen1 und der ,weg wurde uerst gefhrlich4 ,ich dachte dabei3 ,wieviel leichter ist es doch1 den guten ,weg zu verlassen1 als ihn wieder zu erreichen68 ,gleichwohl wagten sie den ,rckweg1 aber es war schon so finster und die ,flut schon so hoch1 da sie oft in der uersten ,lebensgefahr schwebten4 ,alle ihre ,mhe1 den ,steg in der ,nacht wieder zu erreichen1 war umsonst4 ,endlich fanden sie einen kleinen ,zufluchtsort1 wo sie bis zum ,tagesanbruch aushalten wollten1 und da sie sehr ermdet waren1 wurden sie bald vom ,schlaf bermannt4 ,nicht weit von der ,stelle1 wo sie lagen1 war eine ,burg1 ,zweifelsburg genannt1 die der ,riese ,verzweiflung bewohnte1 auf dessen ,grund und ,boden die ,pilgrime jetzt schliefen4 ,am frhen ,morgen erhob sich der ,riese1 um nach seiner ,gewohnheit sein ,gebiet zu durchstreifen1 und bald gewahrte er die schlafenden ,fremden4 ,mit grimmiger und barscher ,stimme hie er sie aufstehen und fragte sie3 ,wer seid ihr1 und was habt ihr hier zu tun88 ,zitternd schlugen sie ihre ,augen auf4 ,wir sind ,pilgrime18 sagten sie1 und haben den ,weg verloren48 ,ihr habt euch an mir vergangen1 rief der ,riese2 denn mein ,gebiet habt ihr betreten1 mit mir mt ihr nun gehen68 ,sie waren sich ihrer ,schuld wohl bewut und fanden daher keine ,kraft in sich1 dem ,gewaltigen zu widerstehen1 der sie vor sich her in seine ,burg trieb1 wo er sie in einen finstern1 schmutzigen ,kerker warf4 ,hier lagen sie vier ,tage1 ohne einen ,bissen ,brot1 ohne einen ,trunk ,wasser zu genieen4 ,kein ,lichtstrahl drang in ihre ,finsternis2 kein ,mensch fragte1 wie es ihnen gehe4 ,sie waren hier in bler ,lage1 dazu fern von ,freunden und ,bekannten#aac4 ,christ war ganz untrstlich1 weil sein ,rat zu einem so schrecklichen ,ausgang gefhrt hatte4 ,der ,riese ,verzweiflung hatte eine ,frau1 mit ,namen ,mitrauen4 ,als sie sich zur ,ruhe begeben hatten1 erzhlte er ihr1 wie er zwei ,pilgrime1 die sein ,gebiet betreten1 eingefangen und in den ,kerker geworfen habe4 ,was meinst du1 was soll ich nun mit ihnen tun88 fragte er sie4 ,die ,frau erkundigte sich1 was das fr ,leute wren1 woher sie kmen und wohin sie reisten4 ,nachdem sie dies erfahren1 riet sie ihm1 den ,mnnern zuerst einmal mit einer tchtigen ,tracht ,prgel aufzuwarten4 ,in der ,frhe des andern ,morgens begab sich der ,riese also nach dem ,rat seiner ,frau1 mit einer ,keule von wildem ,apfelholz bewaffnet1 zu seinen ,gefangenen und jagte sie im ,kerker herum1 als ob sie ,hunde wren1 obwohl sie ihn nicht mit einem einzigen ,wort beleidigt hatten4 ,danach fiel er ber sie her und schlug sie so entsetzlich1 da sie auf dem ,boden liegenblieben1 ohne sich rhren zu knnen4 ,darauf verschlo er den ,kerker wieder und berlie sie ihrem ,jammer4 ,sie brachten denn auch den ganzen ,tag nur mit ,seufzen und ,klagen hin4 ,in der folgenden ,nacht besprachen sich der ,riese und seine ,frau weiter ber die ,gefangenen1 und als letztere erfuhr1 da sie noch am ,leben wren1 riet sie ihm1 dieselben zu bereden1 sich selbst das ,leben zu nehmen4 ,am ,morgen fand sich der ,riese wieder bei den ,unglcklichen ein1 und da er sie noch sehr an den ,wunden des vorigen ,tages leiden sah1 riet er ihnen1 einem so elenden ,leben durch ,messer1 ,strick oder ,gift ein ,ende zu machen1 denn aus diesem ,gefngnis wrden sie nie wieder herauskommen4 ,sie wagten es1 ihn um ,befreiung zu bitten1 aber mit grlichen ,gebrden1 brllend wie ein ,lwe1 fiel er ber sie her und htte sie ohne ,zweifel umgebracht1 wenn er nicht pltzlich von heftigen ,krmpfen1 wie er sie zuweilen bei ,sonnenschein bekommt1 befallen worden wre4 ,dadurch war er des ,gebrauchs seiner ,hand fr eine ,zeitlang beraubt und zog sich deshalb zurck1 sie ihren ,gedanken berlassend4 ,die ,gefangenen beratschlagten nun miteinander1 ob es das beste wre1 seinem ,rat zu folgen oder nicht1 und begannen darber folgendes ,gesprch3 ,bruder18 sagte ,christ1 was sollen wir tun8 ,wir fhren jetzt ein jmmerliches ,leben4 ,ist es nicht besser1 augenblicklich zu sterben als so zu leben8 ,der ,tag msse verloren sein1 darin ich geboren bin4 ,warum bin ich nicht gestorben von ,mutterleibe an8 7,hiob #c1 #c4 #aa47 ,viel lieber ist mir das ,grab als dieser ,kerker4 ,soll uns dieser ,riese noch lnger peinigen88 ,illustration3 ,wer seid ihr1 und was habt ihr hier zu tun88 7,s4 #acg47 ,hoffnungsvoll4 ,allerdings1 unsre ,lage ist entsetzlich1 und der ,tod1 der uns daraus erlste1 wre uns willkommen2 aber la uns wohl bedenken1 da der ,herr des ,landes1 dahin wir gehen1 gesagt hat3 ,du sollst nicht tten68 ,keinem andern drfen wir das ,leben nehmen1 noch weniger aber dem ,rat des ,riesen folgen und uns selbst umbringen4 ,wer einen andern ttet1 kann nur den ,leib tten2 ttest du dich selbst1 so ttest du ,leib und ,seele zugleich4 ,du sprichst von der ,ruhe im ,grab1 mein ,bruder2 hast du die ,hlle vergessen1 in die sich die ,mrder hinabstrzen8 ,du weit1 ein ,totschlger hat nicht das ewige ,leben bei ihm bleibend8 7#a4 ,joh4 #c1 #ae74 berdies hat der ,riese nicht alle ,gewalt in seinen ,hnden2 andre1 die ebenso wie wir in seinem ,gefngnis waren1 sind wieder entkommen4 ,wer wei1 ,gott1 der ,schpfer der ,welt1 lt ihn vielleicht sterben1 oder er vergit einmal die ,tr zuzuschlieen1 oder er wird wieder einmal1 whrend er bei uns ist1 von seinen ,krmpfen befallen und verliert den ,gebrauch seiner ,glieder4 ,sollte dies je wieder geschehen1 so werde ich mich ermannen und das uerste versuchen1 um seinen ,hnden zu entgehen4 ,ein ,tor bin ich gewesen1 da ich es nicht eher versucht habe4 ,la uns nur noch ein wenig aushalten1 mein ,bruder1 vielleicht kommt bald die ,zeit unsrer ,erlsung4 ,la uns nur nicht ,selbstmrder werden6 ,durch diesen ,zuspruch beruhigte ,hoffnungsvoll einstweilen das ,gemt seines ,bruders1 und so verharrten sie denn den ,tag ber miteinander im ,finstern in ihrer traurigen und kummervollen ,lage4 ,gegen ,abend kam der ,riese wieder in den ,kerker1 um zu sehen1 ob sie seinen ,rat befolgt htten4 ,er fand sie aber noch am ,leben -- am ,leben1 dies ist fast alles1 was man von ihnen sagen kann1 da sie vor ,hunger und ,durst und dem brennenden ,schmerz der ,wunden in diesem finstern ,loch kaum noch ,atem schpfen knnen --2 und mit grimmiger ,wut rief er ihnen zu1 da sie seinen ,rat verachtet1 so solle es schlimmer mit ihnen werden1 als wenn sie nie geboren wren4 ,zitternd und bebend vernahmen sie diese ,worte1 vor denen ,christ in ,ohnmacht fiel4 ,da er wieder zu sich gekommen war1 sprach er aufs neue davon1 ob es fr sie nun doch nicht besser sei1 sich das ,leben zu nehmen4 ,mein ,bruder18 hob ,hoffnungsvoll wieder trstend an1 gedenke doch nur daran1 wie tapfer du sonst gewesen bist6 ,apollyon konnte deiner nicht mchtig werden2 alle jene ,schrecknisse im ,tal der ,todesschatten bermochten dich nicht4 ,durch wie viele ,prfungen1 ,angst und ,nte bist du schon gegangen6 ,und jetzt solltest du vllig verzweifeln8 ,du siehst1 auch ich1 von ,natur viel schwcher als du1 schmachte mit dir in demselben ,kerker4 ,hat mich der ,riese nicht ebensosehr verwundet wie dich8 ,auch ich geniee keinen ,bissen ,brot1 keinen ,tropfen ,wasser1 ich liege ebenso wie du in ,finsternis und ,trauer4 ,aber la uns nur noch ein wenig dulden6 ,wie mnnlich warst du auf dem ,markt der ,eitelkeit6 ,nicht ,ketten konnten dich schrecken1 nicht ,gefngnis1 nicht blutiger ,tod4 ,welche ,schande1 wenn wir nun verzweifeln wollten68 ,wieder war es ,abend geworden1 und als der ,riese und seine ,frau sich zurckgezogen hatten1 fragte sie ihn1 wie es mit den ,gefangenen stnde und ob sie seinem ,rat gefolgt4 ,er antwortete3 ,es sind halsstarrige1 durchtriebene ,menschen6 ,lieber erdulden sie alle ,grausamkeit1 als da sie sich selbst umbringen48 ,sie erwiderte3 ,dann fhre sie morgen einmal in den ,burghof und zeige ihnen die ,gebeine und ,schdel derer1 die du schon in die andre ,welt befrdert hast1 und mache es ihnen klar1 da du sie vor ,ablauf einer ,woche ebenso in ,stcke zerreien werdest1 wie du es mit andern ihresgleichen getan48 ,der ,tag war kaum angebrochen1 so begab sich der ,riese in den ,kerker und trieb die ,gefangenen hinauf in den ,hof1 der mit ,menschengebeinen bedeckt war4 ,diese18 sagte er1 sind einst ,pilgrime gewesen wie ihr2 sie sind in mein ,gebiet gekommen wie ihr1 und ich habe sie in ,stcke zerrissen1 sobald es mir gefiel4 ,so werde ich in wenigen ,tagen auch mit euch tun4 ,jetzt geht zurck in euren ,kerker68 ,und als sie sich umwandten1 schlug er sie und trieb sie mit unbarmherzigen ,hieben wieder hinab4 ,ihr ,jammer berstieg an diesem ,tag alle ,grenzen4 ,am ,abend unterhielten sich der ,riese und seine ,frau wieder ber die ,gefangenen4 ,er sprach seine ,verwunderung darber aus1 da er sie weder durch ,schlge noch durch berredung aus der ,welt schaffen konnte4 ,frau ,mitrauen sagte3 ,ich frchte sehr1 da sie noch in der ,hoffnung leben1 es werde jemand kommen und sie aus dem ,kerker befreien1 oder da sie ,dietriche bei sich haben1 wodurch sie zu entkommen hoffen48 ,meinst du1 liebe ,frau88 antwortete der ,riese4 ,dann will ich sie morgen frh gleich durchsuchen48 ,um ,mitternacht fingen ,christ und ,hoffnungsvoll an zu beten und beteten fort bis zu ,tagesanbruch4 ,auf einmal rief ,christ wie erschrocken aus3 ,o ich ,tor6 ,ich liege hier in diesem stinkenden ,kerker und knnte frei und frhlich meine ,strae ziehen6 ,ich habe ja den ,schlssel der ,verheiung in meinem ,busen1 der gewi alle ,schlsser der ,zweifelsburg ffnet48 ,was sagst du8 ,das ist ja herrlich1 lieber ,bruder68 rief ,hoffnungsvoll4 ,nimm ihn heraus und versuch's damit68 ,christ zog ihn hervor und versuchte es sogleich an der ,kerkertr1 die sich augenblicklich ffnete1 so da ,christ und ,hoffnungsvoll heraustreten konnten4 ,sie gingen bis zu der uern ,tr1 die auf den ,burghof fhrt1 und ffneten sie ebenfalls mit dem ,schlssel der ,verheiung4 ,nun kamen sie an das groe eiserne ,tor1 das letzte ,hindernis4 ,das ,schlo lie sich nur mit groer ,mhe und vereinter ,anstrengung aufschlieen1 allein auch dieses gelang endlich4 ,sie stieen es auf1 um in ,eile zu entfliehen4 ,jedoch das ,knarren des eisernen ,tores war so laut1 da der ,riese darob erwachte und sich eilends aufmachte1 um seinen ,gefangenen nachzujagen4 ,seine ,glieder wurden aber gelhmt durch pltzlich eintretende ,krmpfe1 so da er sich nicht von der ,stelle bewegen konnte4 ,die ,pilger eilten davon und erreichten bald wieder des ,knigs ,heerstrae1 wo der ,riese ihnen nichts mehr anhaben konnte4 ,bei dem ,steg blieben sie stehen und berieten miteinander1 wie man die ,wanderer1 die ihnen etwa nachkommen wrden1 vor dem ,gebiet des ,riesen warnen knnte4 ,sie beschlossen1 daselbst eine ,sule aufzurichten1 worauf sie folgende ,worte eingruben3 ber diesen ,steg geht es nach der ,zweifelsburg1 wo der ,riese ,verzweiflung haust1 der den ,knig der himmlischen ,stadt verachtet und ,seinen heiligen ,pilgern nach dem ,leben steht48 ,diese ,inschrift ward nachmals von vielen gelesen1 und diese entgingen dadurch der ,gefahr4 ,als sie nun die ,warnungssule errichtet hatten1 erhoben sie ihre ,stimme und sangen3 ,mache dich1 mein ,geist1 bereit1 ,wache1 fleh und bete1 ,da dich nicht die bse ,zeit ,unverhofft betrete6 ,oft schon ist ,satans ,list ber viele ,frommen ,zur ,versuchung kommen4 ,funoten3 #aji ,gottes ,brnnlein hat ,wassers die ,flle 7,ps4 #fe1 #aj74 #aaj ,und er zeigte mir einen lautern ,strom des lebendigen ,wassers1 klar wie ein ,kristall 7,offenb4 #bb1 #a74 #aaa ,er weidet mich auf einer grnen ,aue und fhret mich zum frischen ,wasser2 ,er erquicket meine ,seele 7,ps4 #bc1 #b4 #c74 #aab ,und das ,volk ward verdrossen auf dem ,weg 7#d4 ,mos4 #ba1 #d74 #aac ,ich bin elend und ohnmchtig1 da ich so verstoen bin2 ich leide ,deine ,schrecken1 da ich schier verzage 7,ps4 #hh1 #af74 ,illustration ,illustration ,neuntes ,kapitel4 ,bei den ,hirten auf den lieblichen ,bergen4 ,die ,pilger erreichten bald die lieblichen ,berge1 welche dem ,herrn des ,hgels1 von dem wir zuvor gesprochen1 gehrten4 ,die ,abhnge dieser ,berge waren mit den anmutigsten ,grten1 ,baumanlagen und ,weingrten bedeckt1 zwischen denen man grne ,wiesen sah1 durch welche frische ,gebirgsbche herabrauschten4 ,hier stillten sie den ,durst1 wuschen sich und aen von den ,frchten des ,weinstocks nach ,herzenslust4 ,auf einer ,anhhe nahe an der ,heerstrae trafen die ,pilger ,hirten1 die ihre ,herden weideten4 ,zu diesen gingen sie hin1 und1 auf ihre ,stbe gelehnt1 wie mde ,pilger zu tun pflegen1 wenn sie stillstehen1 um mit jemand am ,weg zu reden1 fragten sie3 ,wem gehren diese lieblichen ,berge1 und wes sind die ,herden1 die ihr weidet88 ,hirten4 ,diese ,berge sind ,immanuels ,land und liegen im ,gesichtskreis ,seiner ,stadt4 ,ihm gehren diese ,schafe1 und ,er hat ,sein ,leben fr sie gelassen 7,joh4 #aj1 #ab74 ,christ4 ,ist dies der ,weg zur himmlischen ,stadt8 ,hirten4 ,ja1 ihr seid auf dem rechten ,weg4 ,christ4 ,wie weit ist es noch bis dahin8 ,hirten4 ,zu weit fr alle1 die ohne die ,gnade des ,herrn wandern4 ,christ4 ,ist der ,weg sicher oder gefhrlich8 ,hirten4 ,er ist sicher fr die ,gerechten1 aber die bertreter fallen auf demselben#aad4 ,christ4 ,gibt es hier eine ,ruhesttte fr ermdete ,pilger8 ,hirten4 ,der ,herr dieser ,berge hat uns befohlen1 gastfrei zu sein#aae1 und was wir haben1 steht euch zu ,gebote4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da die ,hirten1 als sie diese ,mnner als ,reisende erkannten1 sie fragten ber ihr ,woher und ,wohin1 besonders wie es ihnen gelungen sei1 dieses ,gebirge zu erreichen1 da erfahrungsgem nur wenige von allen1 die sich auf den ,weg nach der himmlischen ,stadt begeben haben1 bis hierher zu kommen pflegten4 ,alle diese ,fragen wurden zu voller ,zufriedenheit der ,hirten beantwortet1 und mit groer ,freundlichkeit sagten sie zu den ,pilgern3 ,seid willkommen auf den lieblichen ,bergen68 ,weise1 ,erfahren1 ,wachsam und ,aufrichtig -- dies sind die ,namen der ,hirten -- fhrten sie in ihre ,zelte und bereiteten ihnen ein strkendes ,mahl4 ,sie baten die ,pilger1 eine ,zeitlang bei ihnen zu verweilen1 damit sie besser miteinander bekannt wrden und sie sie desto mehr mit den guten ,frchten der ,berge erquicken knnten4 ,mit ,freuden nahmen sie diese ,einladung an1 und weil es schon sehr spt war1 begaben sie sich zur ,ruhe4 ,am frhen ,morgen wurden sie von den ,hirten geweckt1 die ihnen die wichtigsten ,punkte des ,gebirges zeigen wollten4 ,dazu waren die ,pilger gern bereit1 und sie genossen1 indem sie miteinander dahingingen1 die herrliche ,aussicht1 die sich im ,glanz des ,morgenlichtes nach allen ,seiten hin ffnete4 ,zuerst kamen sie auf die ,spitze eines ,berges1 der senkrecht in eine groe ,tiefe abfiel2 es war der ,berg des ,irrtums4 ,die ,hirten hieen sie hinabsehen4 ,mit ,entsetzen wurden sie in der ,tiefe ,menschen gewahr1 die hinabgestrzt waren und zerschmettert am ,boden lagen4 ,was bedeutet das8 fragte ,christ4 ,die ,hirten antworteten3 ,habt ihr niemals von solchen gehrt1 die in ,irrtum verfielen1 weil sie ,hymenus und ,philetus gefolgt hinsichtlich des ,glaubens an die ,auferstehung der ,toten#aaf88 ,sie antworteten3 ,ja68 ,hierauf sagten die ,hirten3 ,diese sind es1 welche da am ,fue des ,berges zerschmettert liegen2 sie liegen noch immer unbegraben da und sollen andre warnen1 nicht zu hoch zu steigen und dem ,rand dieses ,abgrundes nicht zu nahe zu kommen48 ,von hier aus bestiegen sie einen andern ,berg1 den ,berg der ,warnung4 ,auf die ,anweisung der ,hirten1 in die ,ferne zu blicken1 bemerkten sie dort zwischen einer ,menge ,grber ,menschen umherirren1 die wie ,blinde keinen ,ausweg finden konnten und oft an die ,grabeshgel stieen4 ,christ fragte3 ,was bedeutet das88 ,die ,hirten antworteten3 ,habt ihr nicht ein wenig vor diesen ,bergen einen ,steg gesehen1 der links vom ,weg auf eine ,wiese hinberfhrt88 ,sie erwiderten3 ,ja68 ber diesen ,steg18 sagten die ,hirten1 geht ein ,fupfad gerade nach der ,zweifelsburg1 wo der ,riese ,verzweiflung haust4 ,diese ,blinden1 die ihr zwischen den ,grbern umherirren seht1 sind ,pilgrime gewesen wie ihr4 ,wo der ,weg rauh wird1 sind sie ber den ,steg gegangen und auf der ,wiese in die ,hnde jenes ,riesen gefallen1 der sie eine ,zeitlang in seinem ,burgverlies gehalten1 ihnen dann die ,augen ausgestochen und sie an die ,grber gefhrt hat1 zwischen denen sie bis auf diesen ,tag umherirren4 ,an ihnen ist das ,wort des ,weisen erfllt3 ,ein ,mensch1 der vom ,weg der ,klugheit irrt1 der wird bleiben in der ,toten ,gemeinde8 7,spr4 #ba1 #af74 ,mit ,trnen in den ,augen sahen ,christ und ,hoffnungsvoll einander an1 ohne ein ,wort zu den ,hirten zu reden4 ,die ,hirten fhrten die ,pilger in ein tiefes ,tal1 wo eine ,tr zu bemerken war1 die in das ,innere des ,berges zu fhren schien4 ,kaum war die ,tr geffnet1 so drang ein entsetzlicher ,schwefelgeruch heraus4 ,von den ,hirten dazu aufgefordert1 sahen sie hinein1 doch der ,raum war finster und voller ,rauch4 ,dazwischen hrten sie ein ,getse von prasselndem ,feuer und ein ,geschrei wie von ,gequlten4 ,darauf fragte ,christ3 ,was bedeutet denn dies88 ,die ,hirten antworteten3 ,dies ist ein ,nebenweg zur ,hlle1 ein ,weg1 den die ,heuchler zu gehen pflegen1 namentlich1 die ihre ,erstgeburt verkaufen wie ,esau2 solche1 die ihren ,meister verraten wie ,judas2 solche1 die das ,evangelium lstern wie ,alexander 7#a4 ,tim4 #a1 #bj71 und solche1 die sich der ,lge und ,verstellung ergeben wie ,ananias und ,saphira8 7,apostelg4 #e1 #a-aa74 ,illustration3 ,seid willkommen auf den lieblichen ,bergen68 7,s4 #ade47 ,hoffnungsvoll sprach zu den ,hirten3 ,und hatte nicht jeder von diesen das ,aussehen eines ,pilgers gleichwie wir88 ,ja18 erwiderten die ,hirten1 und zwar ziemlich lange48 ,wie weit18 fragte ,hoffnungsvoll1 mochten sie wohl auf ihrer ,pilgerschaft schon gekommen sein1 als sie noch verstoen wurden88 ,manche ber diese ,berge hinaus1 viele jedoch nicht bis hierher18 war die ,antwort der ,hirten4 ,o18 riefen die ,pilger1 wie ntig ist's also1 da wir den ,herrn1 den ,allmchtigen1 um ,kraft anflehen68 ,ja18 sagten die ,hirten1 und sie auch wohl anwenden1 wenn sie euch verliehen ist48 ,christ und ,hoffnungsvoll wnschten nun ihre ,reise fortzusetzen4 ,die ,hirten waren es zufrieden und geleiteten sie noch bis an das ,ende des ,gebirges4 ,auf der letzten ,anhhe1 ,klar genannt1 wo man mit bewaffnetem ,auge schon die ,tore der himmlischen ,stadt sehen konnte1 blieben sie stehen4 ,sie gaben den ,pilgern ihr ,fernrohr4 ,diese aber waren von dem1 was sie auf diesen ,bergen gesehen hatten1 so tief erschttert1 da ihnen die ,hand zitterte und sie keinen sichern ,blick durch das ,glas zu tun vermochten2 indes glaubten sie doch die ,tore und etwas von der ,herrlichkeit der ,stadt zu erkennen4 ,indem sie sich zum ,weitergehen anschickten1 sangen sie3 ,wie wird uns sein1 wenn endlich nach dem schweren1 ,doch nach dem letzten ausgekmpften ,streit ,wir aus der ,fremde in die ,heimat kehren ,und einziehn in das ,tor der ,ewigkeit1 ,wenn wir den letzten ,staub von unsern ,fen1 ,den letzten ,schwei vom ,angesicht gewischt ,und in der ,nhe sehen und begren1 ,was oft den ,mut im ,pilgertal erfrischt6 ,beim ,abschied gab ihnen der ,hirt ,weise eine ,beschreibung des ,weges mit4 ,erfahren sprach3 ,htet euch vor dem ,verfhrer6 ,wachsam warnte sie1 auf dem bezauberten ,grund zu schlafen4 ,aufrichtig wnschte ihnen ,gottes ,geleit auf den ,weg4 ,da erwachte ich von meinem ,traum4 ,funoten3 #aad ,die ,wege des ,herrn sind richtig1 und die ,gerechten wandeln darin2 aber die bertreter fallen darin 7,hos4 #ad1 #aj74 #aae ,gastfrei zu sein vergesset nicht1 denn dadurch haben etliche ohne ihr ,wissen ,engel beherbergt 7,hebr4 #ac1 #b74 #aaf ,hymenus und ,philetus sind von der ,wahrheit irregegangen und sagen1 die ,auferstehung der ,toten sei schon geschehen1 und haben etlicher ,glauben verkehrt 7#b4 ,tim4 #b1 #ag4 #ah74 ,illustration ,illustration ,zehntes ,kapitel4 ,die ,geschichte von ,kleinglaube4 ,abermals schlief ich ein und trumte3 ,ich sah dieselben ,pilger den ,berg hinab lngs der ,landstrae nach der ,stadt zu gehen4 ,ein wenig jenseits des ,gebirges liegt auf der linken ,seite eine ,landschaft mit ,namen ,einbildung1 von wo ein krummer ,fupfad auf den ,weg der ,pilger herberfhrte4 ,hier trafen sie mit einem lebhaften jungen ,mann zusammen1 der aus jener ,gegend kam1 sein ,name war ,unwissend4 ,christ fragte ihn nach seiner ,heimat und nach dem ,ziel seiner ,reise4 ,er antwortete3 ,mein ,herr1 ich bin in der ,gegend geboren1 die ihr hier zur linken ,seite seht1 und ich reise nach der himmlischen ,stadt48 ,christ4 ,aber wirst du auch zur ,pforte der ,stadt eingehen knnen8 ,du wirst dort viele ,schwierigkeiten finden48 ,unwissend4 ,ei1 ich werde ebensogut hindurchkommen wie andre gute ,menschen4 ,christ4 ,aber was willst du an der ,pforte vorzeigen1 das dir ,einla gewhrt8 ,unwissend4 ,ich kenne den ,willen meines ,herrn und habe ein rechtschaffenes ,leben gefhrt2 ich gebe einem jeden das ,seine1 ich bete1 ich faste1 ich erflle alle meine ,pflichten ,gott und ,menschen gegenber1 ich gebe ,almosen und habe mein ,vaterland verlassen1 um das himmlische zu suchen4 ,christ4 ,aber du bist ja nicht zur engen ,pforte am ,eingang dieses ,weges hereingekommen1 ein krummer ,weg hat dich hierher gefhrt1 und darum -- du magst von dir halten1 was du willst -- frchte ich sehr1 du wirst von dem ,richter eher fr einen ,dieb und ,mrder erklrt als zur ,pforte des ,himmels eingelassen werden4 ,unwissend4 ,meine ,herren1 ihr seid mir ganz fremd1 ich kenne euch nicht4 ,folgt nur immerhin der ,religion eures ,landes1 aber lat mich auch der meinen folgen4 ,ich hoffe1 alles wird noch gut werden4 ,was die ,pforte betrifft1 von der ihr redet1 so wei ja alle ,welt1 da sie sehr weit von unsrer ,landschaft abliegt1 und niemand von uns ist der ,weg dahin bekannt2 allein dies ist auch nicht ntig1 da wir1 wie ihr seht1 einen so angenehmen ,fusteig haben1 der in kurzer ,frist zur ,strae fhrt4 ,da ,christ hrte1 wie weise sich der junge ,mann dnkte1 sagte er leise zu ,hoffnungsvoll3 ,an einem ,narren ist mehr ,hoffnung denn an ihm 7,spr4 #bf1 #ab7 und3 ,ob der ,narr auch selbst nrrisch ist in seinem ,tun1 so hlt er doch jedermann fr einen ,narren 7,pred4 #aj1 #c74 ,was wollen wir mehr tun8 ,sollen wir weiter mit ihm sprechen oder fr jetzt vorausgehen und ihn ber das nachdenken lassen1 was er bereits gehrt hat8 ,wir knnen uns ja zuweilen nach ihm umsehen und ihm vielleicht noch ntzlich werden48 ,hoffnungsvoll sprach3 ,wie kann ein ,blinder richtig gehen1 ,wenn er dem ,fhrer folget nicht8 ,ach1 mchte er die ,wahrheit sehen ,und seinem ,kopfe folgen nicht6 ,so knnt' es uns ja noch gelingen1 ,da wir ihn mit zum ,himmel bringen4 ,so la uns also1 da es nicht ratsam ist1 ihm alles auf einmal zu sagen1 ein paar ,schritte vorausgehen1 wenn es dir beliebt1 und ihn von ,zeit zu ,zeit weiter unterweisen1 soviel als wir denken1 da er aufnehmen kann48 ,da sie also ihren ,lauf beschleunigten1 blieb ,unwissend in einiger ,entfernung hinter ihnen zurck4 ,pltzlich wurde es dunkel um sie her1 und es begegnete ihnen ein ,mann1 der1 mit sieben starken ,stricken gebunden1 von sieben unsaubern ,geistern zu jener ,tr zurckgetrieben wurde1 die1 wie die ,pilger gesehen1 in das ,innere des ,berges und in den ,abgrund fhrt#aag4 ,christ fing an zu zittern1 und auch seinem ,gefhrten ,hoffnungsvoll wurde es bang4 ,whrend die ,teufel diesen ,mann wegfhrten1 glaubte ,christ in ihm einen gewissen ,abtrnnig aus der ,stadt ,abfall zu erkennen1 jedoch nicht mit vlliger ,sicherheit1 da der ,gebundene das ,haupt wie ein ertappter ,dieb niedersenkte4 ,hoffnungsvoll sah ihm nach und bemerkte auf seinem ,rcken einen ,zettel mit der ,aufschrift3 ,ein leichtfertiger ,bekenner und fluchwrdiger ,verleugner des ,herrn48 ,christ sprach hierauf zu seinem ,gefhrten3 ,eben fllt mir ein1 was einst hier in dieser ,gegend einem guten ,mann begegnet sein soll4 ,er hie ,kleinglaube1 war dabei redlich und wohnte in der ,stadt ,aufrichtig4 ,der ,vorfall war dieser4 ,beim ,eingang in diesen ,hohlweg kommt von der ,breitwegpforte ein ,weg herab1 der wegen der vielen ,mordtaten1 die schon darauf verbt worden sind1 ,totmannsstrae genannt wird4 ,dieser ,kleinglaube1 welcher wie wir jetzt sich auf der ,pilgerreise befand1 setzte sich dort nieder und schlief ein4 ,nun begab es sich1 da gerade von der ,breitwegpforte drei handfeste ,kerle herabkamen2 ihre ,namen waren ,zaghaft1 ,kleinmut und ,schuld -- drei ,brder4 ,als sie ,kleinglaube erblickten1 rannten sie mit ,windeseile auf ihn zu4 ,dieser war eben aus seinem ,schlaf aufgewacht und schickte sich an zur ,weiterreise4 ,als er nun pltzlich mit drohender ,stimme angerufen wurde und sich von drei ,mnnern umringt sah1 entfiel ihm aller ,mut1 sich zur ,wehr zu setzen oder die ,flucht zu ergreifen4 ,gib deine ,brse her68 rief ,zaghaft ihm zu4 ,er zgerte1 denn er wollte sein ,geld nicht gern missen4 ,kleinmut drang nun auf ihn ein1 griff in seine ,tasche und zog einen ,beutel mit ,silber heraus4 ,diebe1 ,diebe68 schrie ,kleinglaube1 aber ,schuld schlug ihn mit seiner ,keule auf das ,haupt und streckte ihn mit einem ,schlag zu ,boden4 ,da lag ,kleinglaube nun schwer verwundet und in ,gefahr1 hier zu verbluten1 whrend die ,diebe noch eine ,weile um ihn herumstanden4 ,da sie aber von fern jemand kommen hrten und befrchteten1 es mchte ein gewisser ,grognade aus der ,stadt ,gutezuversicht sein1 so machten sich sich aus dem ,staube und berlieen den armen ,mann sich selbst4 ,nach einiger ,zeit kam ,kleinglaube zu sich1 richtete sich mhsam auf und versuchte kriechend fortzukommen4 ,das war also die ,geschichte4 ,hoffnungsvoll4 ,haben sie ihn gnzlich ausgeraubt8 ,christ4 ,nein1 seine ,kleinodien1 die den ,hnden der ,diebe entgingen1 sind ihm geblieben#aah4 ,der gute ,mann war jedoch ber den erlittenen ,verlust1 nmlich des grten ,teiles seines ,reisegeldes1 fast untrstlich4 ,auer seinen ,kleinodien besa er zwar noch ein wenig ,kleingeld1 doch kaum soviel1 um bis ans ,ende seiner ,reise damit auszukommen2 ja1 er war1 wenn ich recht unterrichtet bin1 sogar gentigt1 unterwegs zu betteln1 um sein ,leben zu fristen2 denn seine ,kleinodien durfte er nicht verkaufen4 ,aber soviel er auch umherging und bettelte1 er mute den grten ,teil seiner ,reise mit hungrigem ,magen zurcklegen#aai4 ,hoffnungsvoll4 ,aber war das nicht ein ,wunder1 da sie ihm sein ,zeugnis1 auf welches hin er an der ,pforte des ,himmels eingelassen werden sollte1 nicht abnahmen8 ,christ4 ,allerdings2 da sie es nicht fanden1 lag jedoch nicht an seiner ,vorsicht1 denn durch den berfall war er so bestrzt1 da er weder die ,geistesgegenwart noch das ,geschick besa1 irgend etwas zu verbergen4 ,so geschah es also mehr durch die gtige ,vorsehung ,gottes als durch seine ,bemhung1 da ihnen dies kstliche ,ding entging#abj4 ,hoffnungsvoll4 ,welch ein ,trost mu das fr ihn gewesen sein1 da sie seine ,kleinodien nicht bekamen6 ,christ4 ,das htte es sein knnen1 wenn er sich dessen recht bewut gewesen wre4 ,allein1 wie mir erzhlt wurde1 war er auf seinem ,weg durch diesen ,vorfall noch so von ,angst und ,schrecken erfllt1 da er lange ,zeit seines ,schatzes1 den er bei sich trug1 gar nicht mehr gedachte4 ,und ob auch zuweilen ein ,gedanke daran ihm aufleuchtete wie ein freundlich ,sternlein in dunkler ,nacht1 so verdrngte ihn doch gleich wieder die stets neu aufsteigende ,betrbnis ber den erlittenen ,verlust1 wodurch seine ,seele allen ,trostes beraubt wurde4 ,hoffnungsvoll4 ,ach der arme ,mann6 ,wie ist ihm dadurch das ,leben verbittert worden6 ,christ4 ,ja1 wie bitter6 ,versetzen wir uns einmal in diese ,lage3 in fremder ,gegend pltzlich berfallen1 beraubt und verwundet zu werden4 ,wie wrde uns da zumute sein6 ,es ist ein ,wunder1 da er nicht gar am ,leben verzagte1 der ,arme6 ,man hat mir gesagt1 da er den ganzen brigen ,teil seines ,weges unter bitterm ,wehklagen und ,seufzen zurckgelegt habe1 und einem jeden1 zu dem er kam1 habe er eingehend seine ,leidensgeschichte erzhlt1 nmlich wie und wo er ausgeraubt und verwundet worden sei1 wer es getan und was er alles verloren1 und wie er nur mit knapper ,not sein ,leben davongebracht habe4 ,hoffnungsvoll4 ,aber auch das ist ein ,wunder1 da ihn die ,not nicht dazu trieb1 etliche seiner ,kleinodien zu versetzen oder zu verkaufen1 um sich dadurch auf seiner ,reise einige ,erleichterung zu verschaffen4 ,christ4 ,wie unbedacht du sprichst6 ,wofr sollte er sie auch verpfnden1 oder an wen htte er sie denn verkaufen knnen8 ,in jener ganzen ,gegend werden diese ,dinge fr nichts geachtet1 und die ,erquickung1 die er bedurfte1 war dort auch nicht zu finden4 berdies1 wenn er am ,tor der himmlischen ,stadt seine ,kleinodien nicht htte vorzeigen knnen1 so htte er -- das wute er sehr wohl -- von seinem ,erbteil dort mssen ausgeschlossen bleiben2 und wahrlich1 das wre fr ihn schlimmer gewesen als ein spitzbbischer berfall von zehntausend ,dieben4 ,hoffnungsvoll4 ,warum ereiferst du dich so1 lieber ,bruder8 ,esau verkaufte sein ,erstgeburtsrecht fr ein ,linsengericht#aba1 und diese ,erstgeburt war sein grtes ,kleinod4 ,warum htte es nicht auch ,kleinglaube ihm gleichtun knnen8 ,christ4 ,wohl hat ,esau sein ,erstgeburtsrecht verkauft1 und also tun noch viele und schlieen sich dadurch gleich diesem ,nichtswrdigen selbst aus von dem grten ,segen2 aber du mut einen ,unterschied machen zwischen beider ,lage2 ,esaus ,erstgeburt war vorbildlich1 ,kleinglaubens ,kleinodien aber nicht4 ,bei ,esau war der ,bauch sein ,gott1 bei ,kleinglaube aber nicht4 ,esaus ,gebrechen lag in seiner ,fleischeslust1 was von ,kleinglaube nicht gesagt werden kann4 ,auch hatte ,esau nichts anderes als die ,befriedigung seiner ,lste im ,auge1 denn er sagte3 ,siehe1 ich mu doch sterben2 was soll mir denn die ,erstgeburt88 7#a4 ,mos4 #be1 #cb74 ,aber ,kleinglaube ward1 wiewohl ihm nur ein geringes ,ma von ,glauben verliehen war1 vor solcher ,verirrung bewahrt1 und daher achtete er seine ,kleinodien zu hoch1 als da er sie verkauft htte wie ,esau seine ,erstgeburt4 ,aus der ,schrift ist nirgends zu ersehen1 da ,esau auch nur ein ,fnklein ,glaube besessen habe4 ,kein ,wunder also1 wenn jemand1 von fleischlichem ,sinn beherrscht 7wie das immer der ,fall ist bei einem ,menschen1 in dem kein ,glaube zum ,widerstand ist71 dem ,teufel seine ,erstgeburt1 seine ,seele1 ja sein ,alles so leichten ,kaufes preisgibt4 ,ein solcher ist wie ein ,wild in der ,brunst1 das niemand aufhalten kann 7,jer4 #b1 #bd74 ,ist sein ,sinn erst einmal auf die ,befriedigung seiner ,lste gerichtet1 so sucht er dieselbe auch um jeden ,preis zu erlangen4 ,aber ,kleinglaube war doch von andrer ,art3 sein ,herz war auf gttliche ,dinge gerichtet2 seine ,nahrung war geistlich und von obenher2 wie sollte er also bei solcher ,gesinnung seine ,kleinodien verkaufen1 um sein ,herz mit eitlen ,dingen zu fllen1 selbst wenn sich ein ,kufer gefunden htte4 ,wird ein ,mensch wohl einen ,pfennig geben1 um seinen ,bauch mit ,heu zu fllen8 ,oder kann jemand eine ,turteltaube bewegen1 vom ,aas zu fressen wie ein ,rabe8 ,ein ,unglubiger mag1 um seine fleischlichen ,lste zu befriedigen1 sich selbst und alles1 was er hat1 verpfnden1 verschreiben oder verkaufen2 nie und nimmer tut das einer1 der ,glauben1 seligmachenden ,glauben besitzt1 und wenn es auch nur in einem geringen ,ma sein sollte4 ,hierin1 mein lieber ,bruder1 liegt dein ,irrtum4 ,hoffnungsvoll4 ,ich erkenne das an1 aber doch htten mich deine scharfen ,worte beinahe erzrnt4 ,christ4 ,ei1 warum denn8 ,erwge die ,sache selber1 darber wir sprachen1 und es wird alles gut zwischen dir und mir stehen4 ,hoffnungsvoll4 ,aber hre1 lieber ,christ1 davon bin ich berzeugt1 da jene drei ,kerle nichts als ,feiglinge waren4 ,nahmen sie nicht ,reiaus1 als von ferne menschliche ,schritte an ihr ,ohr drangen8 ,warum zeigte ,kleinglaube nicht mehr ,mut8 ,meines ,erachtens htte er sich einmal zur ,wehr setzen und erst dann ergeben sollen1 als ihm keine ,hilfe mehr in ,aussicht stand4 ,christ4 ,da sie ,feiglinge sind1 haben schon viele gesagt1 aber wenige haben es auch zur ,zeit der ,anfechtung gefunden4 ,groen ,mut hat allerdings ,kleinglaube nicht bewiesen4 ,aber ich merke an dir1 mein ,bruder1 da du an seiner ,stelle auch nur einen ,angriff gewagt und dann klein beigegeben httest4 ,wohl kannst du jetzt1 da die ,feinde weit von uns sind1 von groem ,mut sprechen1 aber wenn sie dir selber begegnet wren1 so wrden sie dich schon auch auf andre ,gedanken gebracht haben4 ,bedenke ferner1 da diese herumstreichenden ,straenruber unter dem ,knig des bodenlosen ,abgrunds dienen1 der ihnen1 sooft sie's bedrfen1 selber ,beihilfe leistet1 und dessen ,stimme ist wie das ,brllen des ,lwen 7#a4 ,petr4 #e1 #h74 ,ich bin auch einmal wie ,kleinglaube von diesen drei ,spitzbuben berfallen worden und fand es in der ,tat erschrecklich2 und als ich mich1 wie es einem ,christen gebhrt1 ihnen mannhaft entgegenstellte1 war auf ihren ,ruf auch gleich ihr ,meister zur ,stelle4 ,und wahrlich1 ich htte keinen ,heller1 wie man zu sagen pflegt1 fr mein ,leben gegeben1 wre ich nicht nach ,gottes gndigem ,willen mit einem bewhrten ,harnisch angetan gewesen4 ,und ob ich gleich so geharnischt war1 fand ich es doch schwer1 als ein ,mann den ,kampf zu bestehen4 ,kein ,mensch vermag zu sagen1 was in solchem ,kampf einem begegnet1 als der ihn selbst bestanden4 ,hoffnungsvoll4 ,gut1 aber sie liefen ja1 wie du siehst1 davon1 schon als sie einen gewissen ,grognade auf dem ,weg vermuteten4 ,christ4 ,allerdings haben sie und ihr ,meister oft die ,flucht ergriffen1 wenn ,grognade sich nur sehen lie2 das ist auch kein ,wunder1 denn es ist einer von des ,knigs ,helden4 ,ich denke1 du wirst aber einen ,unterschied machen zwischen ,kleinglaube und einem dieser ,helden4 ,nicht alle ,untertanen des ,knigs sind auch ,helden und knnen wie jener solche ,taten vollbringen1 wenn es zum ,treffen kommt4 ,erwartet man von einem kleinen ,kind1 da es wie ,david den ,kampf mit dem ,riesen ,goliath aufnimmt8 ,oder sucht man bei einem ,zaunknig die ,strke eines ,ochsen8 ,etliche sind stark1 etliche schwach2 etliche haben einen groen ,glauben1 etliche sind kleinglubig4 ,dieser ,mann war einer von den ,schwachen1 und daher leicht zu berwinden4 ,hoffnungsvoll4 ,ich wnschte1 da die ,diebe es mit ,grognade selber zu tun bekommen htten4 ,christ4 ,auch er wre nicht so leicht ,herr ber sie geworden2 denn obgleich ,grognade seine ,waffen vortrefflich zu fhren versteht1 wird auch er nur solange die ,oberhand behalten1 als er seine ,gegner mit des ,schwertes ,spitze von sich halten kann4 ,gelingt es aber ,zaghaft und ,kleinmut oder einem andern1 auf ihn einzudringen1 wird es schwer halten1 sich vor dem ,niederfallen zu bewahren4 ,und wenn einer einmal daliegt1 so weit du wohl1 was er noch ausrichten kann4 ,wer ,grognade recht genau ins ,angesicht sieht1 der wird da verschiedene ,narben wahrnehmen1 die meine ,worte besttigen4 ,ja1 ich hrte sogar1 da er von einem solchen ,kampf gesagt haben soll3 ,wir verzagten auch am ,leben und hatten bei uns beschlossen1 wir mten sterben8 7#b4 ,kor4 #a1 #h4 #i74 ,in welch ,trauern1 ,klagen und ,seufzen kam ,david durch diese schlimmen ,gesellen und deren ,helfer6 ,ja auch ,heman 7,ps4 #hh7 und ,hiskia1 ,helden zu ihrer ,zeit1 muten alle ,krfte aufbieten1 um im ,kampfe mit ihnen nicht den krzeren zu ziehen1 und nichtsdestoweniger wurden sie dabei gewaltig mitgenommen4 ,petrus wollte auch einst versuchen1 was er ausrichten knnte4 ,aber obschon er der ,frst unter den ,aposteln genannt wird1 so trieben sie's doch also mit ihm1 da ihm zuletzt vor einer elenden ,magd bange ward4 ,ihr ,knig ist berdies ganz nahe und auf ihr erstes ,rufen bereit und eilt1 wenn ihnen der ,untergang droht1 wo mglich gleich zur ,hilfe herbei4 ,von ihm steht geschrieben3 ,wenn er sich erhebt1 so entsetzen sich die ,starken2 und wenn er daherbricht1 so ist keine ,gnade da4 ,wenn man zu ihm will mit dem ,schwert1 so regt er sich nicht1 oder mit ,spie1 ,gescho und ,panzer4 ,er achtet ,eisen wie ,stroh1 und ,erz wie faules ,holz4 ,kein ,pfeil wird ihn verjagen2 die ,schleudersteine sind ihm wie ,stoppeln2 die ,keule achtet er wie ,stoppeln2 er spottet der bebenden ,lanze8 7,hiob #da1 #ag-ba74 ,was kann ein ,mann in einem solchen ,fall tun8 ,ja1 wenn einer ,hiobs ,pferd dann stets zur ,verfgung htte und ,gewandtheit und ,mut dazu1 es zu reiten1 so knnte man wohl groe ,dinge ausrichten2 denn es stampft auf den ,boden und ist freudig mit ,kraft und zieht aus1 den ,geharnischten entgegen4 ,es spottet der ,furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem ,schwert nicht1 wenngleich ber ihm klingt der ,kcher und glnzen beide1 ,schwert und ,lanze4 ,es zittert und tobt und scharrt in die ,erde und lt sich nicht halten bei der ,drommete ,hall4 ,sooft die ,drommete klingt1 spricht es3 ,hui6 und wittert den ,streit von ferne1 das ,schreien der ,frsten und ,jauchzen8 7,hiob #ci1 #ba-be74 ,aber solche ,fugnger wie wir sollten nie ein ,zusammentreffen mit dem ,feind herbeiwnschen noch denken1 da wir es bessermachen wrden als solche1 von denen wir hren1 da sie unterlegen sind2 noch sollten wir uns kitzeln mit ,gedanken an unsre eigene ,mannhaftigkeit1 denn solche unterliegen gewhnlich noch am ersten im ,streit4 ,als ,beispiel diene uns nochmals ,petrus4 ,wie hatte er sich vermessen2 wenn auch alle ,jnger den ,herrn verlieen1 wolle er mit ,ihm in den ,tod gehen1 und wer ist durch jene ,bsewichter je schmhlicher zuschanden geworden als er8 ,wenn uns daher solche ,rubereien auf der ,heerstrae zu ,ohren kommen1 so la uns zweierlei beachten3 ,erstens mssen wir geharnischt hinausgehen und ja den ,schild mit uns fhren2 denn weil dieser ihm fehlte1 konnte er1 der so mutig den ,speer gegen ,leviathan einlegte1 denselben nicht bezwingen4 ,das ist gewi1 wenn wir den nicht haben1 frchtet er sich nicht im geringsten vor uns4 ,darum sagte einer1 der sich auf diesen ,streit wohl verstand3 ,vor allen ,dingen aber ergreifet den ,schild des ,glaubens1 mit welchem ihr auslschen knnt alle feurigen ,pfeile des ,bsewichts8 7,eph4 #f1 #af74 ,und zweitens wollen wir den ,knig anflehen1 da ,er uns durch ,seine starken ,helden beschirmen wolle1 ja1 da ,er selbst bei uns sei und uns geleite auf unserm ,weg4 ber diesen ,geleitsmann jauchzte ,david mitten im finstern ,tal#abb1 und ,mose wollte lieber sterben als einen ,schritt weiterziehen ohne seinen ,gott#abc4 ,o mein ,bruder1 wenn der ,herr mit uns zieht1 so drfen wir uns nicht frchten vor vielen ,tausenden1 die sich umher wider uns legen 7,ps4 #c1 #g74 ,aber ohne ,ihn mssen die gewaltigsten ,helden unter die ,gefangenen gebeugt werden und unter die ,erschlagenen fallen 7,jes4 #aj1 #d74 ,auch ich bin schon im ,gefecht gewesen1 und ich bin durch die ,gte des ,herrn noch am ,leben1 wie du siehst2 aber ich kann mich meiner ,tapferkeit nicht rhmen4 ,ich wre froh1 wenn ich nicht wieder zu solch einem ,kampf gentigt wrde2 aber ich frchte1 wir haben noch nicht alle ,gefahren berstanden4 ,nun1 der ,herr1 der mich von dem ,lwen und ,bren errettet hat1 der wird mich auch aus der ,hand aller ,feinde erretten 7#a4 ,sam4 #ag1 #cg74 ,hierauf sang ,christ3 ,wr auch mein ,glaub' wie ,senfkorn klein1 ,und da man ihn kaum merke1 ,wollst ,du doch in mir mchtig sein1 ,da ,deine ,gnad' mich strke1 ,die das zerbrochne ,rohr nicht bricht1 ,den glimmend ,docht auch vollends nicht ,auslschet in den ,schwachen4 ,herr ,jesus1 der ,du angeznd't ,das ,fnklein in mir ,schwachen1 ,was sich von ,glauben in mir find't1 ,du wollst es strker machen4 ,was ,du begonnen1 das vollfhr ,bis an das ,end'1 da dort bei ,dir ,auf ,glauben folg das ,schauen4 ,funoten3 #aag ,die ,missetat des ,gottlosen wird ihn fangen1 und er wird mit dem ,strick seiner ,snde gehalten werden 7,spr4 #e1 #bb74 #aah ,das unvergngliche und unbefleckte und unverwelkliche ,erbe1 das behalten wird im ,himmel 7#a4 ,petr4 #a1 #d74 #aai ,so der ,gerechte kaum erhalten wird1 wo will der ,gottlose und ,snder erscheinen8 7#a4 ,petr4 #d1 #ah47 #abj ,ich wei1 an wen ich glaube1 und bin gewi1 ,er kann mir bewahren1 was mir beigelegt ist1 bis an jenen ,tag 7#b4 ,tim4 #a1 #ab74 #aba ,da nicht jemand sei ein ,gottloser wie ,esau1 der um einer ,speise willen seine ,erstgeburt verkaufte 7,hebr4 #ab1 #af74 #abb ,und ob ich schon wanderte im finstern ,tal1 frchte ich kein ,unglck2 denn ,du bist bei mir 7,ps4 #bc1 #d74 #abc ,wo nicht ,dein ,angesicht vorangeht1 so fhre uns nicht von dannen hinauf 7#b4 ,mos4 #cc1 #ae74 ,illustration ,illustration ,elftes ,kapitel4 ,durch einen falschen ,apostel betrt4 ber den bezauberten ,grund4 ,so gingen die ,pilger ihres ,wegs1 und ,unwissend folgte4 ,bald kamen sie an eine ,stelle1 wo sich der ,weg auf eine solche ,weise teilt1 da sie den rechten ,weg durchaus nicht von dem falschen zu unterscheiden wuten4 ,whrend sie noch miteinander berieten1 kam ein schwarzer ,mann mit einem hellstrahlenden ,kleid#abd auf sie zu und fragte1 warum sie hier stehengeblieben4 ,sie antworteten1 da sie nach der himmlischen ,stadt gingen1 aber nicht wten1 welchen von beiden ,wegen sie einschlagen sollten4 ,folget mir18 sagte der ,mann1 auch ich gehe dahin48 ,sie folgten ihm auf dem sich an die ,strae anschlieenden ,weg1 der aber1 wie sie bald merkten1 immer mehr von der himmlischen ,stadt1 der sie doch zustrebten1 abfhrte1 so da sie diese schlielich gar nicht mehr sehen konnten4 ,dennoch folgten sie ihm2 aber nach und nach1 ehe sie es gewahr wurden1 sahen sie sich in ,schlingen verstrickt1 aus denen sie1 aller ,anstrengung ungeachtet1 sich nicht zu befreien vermochten4 ,der ,schwarze lie nun sein ,kleid fallen1 und sie erkannten1 in wessen ,hnde sie gefallen waren4 ,da lagen sie nun eine geraume ,zeit und schrien laut1 als sie keinen ,ausweg mehr finden konnten4 ,ach18 sagte ,christ zu seinem ,gefhrten1 nun sehe ich2 da ich mich habe in die ,irre fhren lassen4 ,sagten uns nicht die ,hirten beim ,abschied3 ,htet euch vor dem ,verfhrer6 ,nun hat sich an uns das ,wort des ,weisen erfllt3 ,wer mit seinem ,nchsten heuchelt1 der breitet ein ,netz aus fr seine ,tritte8 7,spr4 #bi1 #e74 ,hoffnungsvoll4 ,sie versahen uns auch mit einer genauen ,beschreibung des ,weges1 wir haben aber nicht darin gelesen und uns nicht vor dem ,weg des ,mrders gehtet4 ,da war ,david weiser als wir1 denn er sagt3 ,ich bewahre mich in dem ,wort ,deiner ,lippen vor ,menschenwerk1 vor dem ,weg des ,mrders8 7,ps4 #ag1 #d74 ,so lagen sie nun im ,netz gefangen und beweinten ihre ,torheit mit heien ,trnen4 ,endlich sahen sie einen ,glnzenden mit einer ,geiel in der ,hand auf sie zukommen4 ,woher kommt ihr88 fragte er1 und was tut ihr hier88 ,wir sind arme ,pilgrime18 antworteten sie1 und wandern nach ,zion4 ,an jenem ,scheideweg hat uns ein schwarzer ,mann in einem hellen ,kleid vom ,weg abgefhrt4 ,wir sollten ihm nur folgen1 sagte er1 er gehe auch nach ,zion48 ,das ist ein ,verfhrer1 ein falscher ,apostel1 der sich in einen ,engel des ,lichts verstellt hat18 sprach der ,glnzende1 indem er die ,schlingen auseinanderri4 ,folgt mir68 fuhr er fort und fhrte sie auf den rechten ,weg zurck4 ,wo habt ihr zuletzt geruht88 fragte er4 ,bei den ,hirten auf den lieblichen ,bergen18 antworteten sie4 ,haben sie euch nicht eine ,beschreibung des ,weges mitgegeben88 ,ja48 ,habt ihr nicht am ,scheideweg in dieser ,beschreibung nachgesehen88 ,sie muten bekennen1 da sie dies nicht getan1 da sie es gnzlich vergessen hatten4 ,haben euch die ,hirten nicht vor dem ,verfhrer gewarnt88 fragte der ,glnzende weiter4 ,ja18 sagten die ,pilger1 aber wir ahnten nicht1 da es dieser angenehme1 sredende ,mann sein knnte#abe48 ,hierauf stellte er ihnen ihre groe ,torheit vor ,augen1 befahl ihnen1 sich niederzulegen1 und zchtigte sie scharf mit seiner ,geiel4 ,welche ich liebhabe18 sprach er1 die strafe und zchtige ich#abf4 ,so seid nun fleiig und tut ,bue 7,offenb4 #c1 #ai74 ,geht nun weiter und achtet genau auf die andern ,anweisungen der ,hirten68 ,so bedankten sie sich fr alle ihnen erwiesene ,gte und wanderten vorsichtig weiter auf dem richtigen ,weg1 indem sie sangen3 ,knig1 dem wir beide dienen -- ,ob im ,geist1 das weiest ,du -- ,rette uns durch ,dein ,vershnen ,aus der ungewissen ,ruh'6 ,vater1 ,deine treue ,gnade ,brauche sanft und herbe ,zucht1 ,wenn wir nur auf unserm ,pfade ,dir noch bringen reife ,frucht4 ,o ,du ,hort des neuen ,lebens1 ,geist des ,lichtes und der ,kraft1 ,zcht'ge doch uns nicht vergebens ,auf der kurzen ,wanderschaft6 ,nach kurzer ,zeit erblickten sie auf der ,strae einen ,mann1 der langsam und ohne ,begleitung ihnen entgegenkam4 ,da sprach ,christ zu seinem ,gefhrten3 ,dort sehe ich einen ,mann auf uns zukommen1 der ,zion den ,rcken gekehrt hat48 ,hoffnungsvoll erwiderte3 ,ich sehe ihn wohl2 la uns nun auf unsrer ,hut sein1 vielleicht ist er auch ein ,verfhrer48 ,als er nun -- sein ,name war ,atheist 7,gottesleugner7 -- mit den ,pilgern zusammentraf1 redete er sie an und fragte nach dem ,ziel ihrer ,reise4 ,wir gehen18 antwortete ,christ1 nach dem ,berg ,zion48 ,bei diesen ,worten brach ,atheist in ein lautes ,gelchter aus4 ,christ4 ,was soll dein ,gelchter bedeuten8 ,atheist4 ,da ihr so unwissende ,menschen seid und einen so beschwerlichen ,weg geht1 von dem ihr nichts als ,elend ernten werdet4 ,christ4 ,warum8 ,meinst du1 wir wrden nicht angenommen werden8 ,atheist4 ,nicht angenommen8 ,es gibt in der ganzen weiten ,welt keinen solchen ,ort1 wie ihr euch trumen lasset4 ,christ4 ,in dieser ,welt allerdings nicht1 aber in der zuknftigen4 ,atheist4 ,auch ich habe in meinem ,vaterland von dieser ,stadt gehrt1 ich habe mich aufgemacht1 sie zu sehen1 habe nun zwanzig ,jahre lang gesucht und nichts gefunden#abg4 ,christ4 ,wir beide haben es nicht nur gehrt1 sondern es auch geglaubt1 da es eine solche ,stadt gibt4 ,atheist4 ,htte ich es damals nicht auch geglaubt1 ich wre nicht so weit gegangen1 um sie zu suchen4 ,wre sie zu finden gewesen1 ich htte sie gefunden1 denn ich bin weiter gekommen als ihr4 ,da ich aber nichts fand1 kehrte ich wieder um und will nun lieber das ,leben genieen1 als mich eitler ,hoffnungen zu getrsten4 ,sollte es wohl wahr sein1 was dieser ,mann sagt88 sprach ,christ1 indem er sich zu seinem ,gefhrten wandte4 ,hte dich18 antwortete ,hoffnungsvoll1 dies ist ein ,verfhrer4 ,wieviel hat es uns schon gekostet1 da wir einem solchen ,menschen ,gehr gaben6 ,wie8 es sollte keine himmlische ,stadt geben8 ,haben wir nicht von den lieblichen ,bergen aus schon ihre ,tore erblickt8 ,sollten wir nicht auch jetzt im ,glauben wandeln#abh8 ,la uns vorwrts gehen1 sonst mchte der ,mann mit der ,geiel wieder ber uns kommen4 ,du httest mir die ,ermahnung geben sollen1 die ich dir jetzt zurufen mu3 ,la ab1 mein ,sohn1 zu hren die ,zucht1 und doch abzuirren von vernnftiger ,lehre 7,spr4 #ai1 #bg74 ,ja1 ich sage3 ,hre nicht auf den ,verfhrer1 mein ,bruder1 la uns glauben1 auf da wir unsre ,seelen erretten8 7,hebr4 #aj1 #ci74 ,christ4 ,ich wei es wohl1 lieber ,bruder1 ich zweifelte nicht an der ,wahrheit unsres ,glaubens1 ich wollte dich nur prfen und mich ber die ,festigkeit deines ,glaubens freuen4 ,dieser ,mann ist verblendet von dem ,gott dieser ,welt#abi4 ,wir wollen gehen1 denn wir erkennen die ,wahrheit1 und in der ,wahrheit ist keine ,lge 7#a4 ,joh4 #b1 #ba74 ,hoffnungsvoll freute sich und sprach3 ,wie wird uns sein1 wenn wir die ,herrlichkeit ,gottes sehen68 ,sie wandten sich also von diesem ,mann ab1 der ihrer lachte und seines ,weges ging4 ,bald darauf kamen die ,pilger in eine gewisse ,gegend1 wo die ,schwere der ,luft den ,wanderer matt und schlfrig macht4 ,hoffnungsvoll fhlte sich denn auch hier auf einmal so dumpf und trge1 da er seine ,augen kaum noch offen halten konnte4 ,la uns hier ein wenig schlummern18 sagte er zu seinem ,gefhrten4 ,nicht einen ,augenblick18 versetzte jener1 wir mchten sonst schlafen1 um nie wieder aufzuwachen48 ,warum1 mein ,bruder88 sagte ,hoffnungsvoll4 ,ist doch der ,schlaf dem ,wanderer s1 und wir wrden nachher desto frischer weiterziehen48 ,christ4 ,erinnerst du dich der ,warnung des ,hirten nicht mehr1 auf dem bezauberten ,grund zu schlafen8 ,so la uns nun nicht schlafen wie die andern1 sondern la uns wachen und nchtern sein6 7#a4 ,thess4 #e1 #f74 ,hoffnungsvoll4 ,ich erkenne meinen ,fehler2 wre ich hier allein gewesen1 ich wre in den ,todesschlaf versunken4 ,wie wahr ist es doch1 was der ,weise sagt3 ,zwei sind besser als einer8 7,pred4 #d1 #i74 ,bis hierher ist mir deine ,gesellschaft zum ,segen gewesen1 und du wirst fr deine ,treue wohl belohnt werden4 ,christ4 ,komm denn1 la uns1 um uns der ,schlfrigkeit an diesem ,ort zu erwehren1 ein ntzliches ,gesprch miteinander fhren4 ,hoffnungsvoll4 ,von ,herzen gern4 ,christ4 ,womit wollen wir denn anfangen8 ,hoffnungsvoll4 ,wir wollen zuerst von dem reden1 wie ,gott angefangen hat1 sich unser anzunehmen4 ,gut18 sprach ,christ1 aber zuvor la mich dir noch etwas vorsingen3 ,freundschaft1 du ,himmelsgabe1 die uns der ,herr gesandt1 ,da unser ,herz sich labe hier in dem ,pilgerstand6 ,balsam bist du den ,wunden1 ,mut gibst du uns zum ,streit1 ,trost in den schweren ,stunden1 ,schutz in ,versuchungszeit4 ,freundschaft1 du sollst uns ntzen1 da wir mit ,liebeskraft ,stets uns ermuntern1 sttzen1 strken zur ,wanderschaft1 ,reizen zu guten ,werken und zur ,gengsamkeit1 ,wo wir ,gefahren merken1 warnen zur rechten ,zeit4 ,und nun18 fuhr er fort1 sag mir doch einmal3 ,was brachte dich denn eigentlich zuerst auf den ,gedanken1 dich auf die ,pilgerreise zu begeben88 ,hoffnungsvoll4 ,du meinst wohl1 was mir den ersten ,ansto gab1 auf das ,heil meiner ,seele bedacht zu sein4 ,christ4 ,ja1 das meine ich4 ,hoffnungsvoll4 ,ich ergtzte mich lange an den ,dingen1 die auf unserm ,jahrmarkt zu sehen und zu kaufen waren1 die mich aber schlielich1 wenn ich mich nicht von ihnen losgemacht htte1 ohne ,zweifel ins ,elend und ,verderben gestrzt haben wrden4 ,christ4 ,was fr ,dinge waren denn das8 ,hoffnungsvoll4 ,mein ,herz hing an den ,gtern und ,vergngungen der ,welt1 ich entheiligte den ,namen und den ,tag des ,herrn1 ich hatte groe ,freude an ,schmausereien und ,trinkgelagen1 ich verfiel in ,lge und ,unzucht4 ,aber da hrte ich von dir und deinem lieben ,getreu1 der um des ,glaubens willen auf dem ,eitelkeitsmarkt sein ,leben lie1 da das ,ende aller dieser ,dinge der ,tod sei und da um ihretwillen der ,zorn ,gottes ber die ,kinder des ,unglaubens komme 7,eph4 #e1 #f74 ,christ4 ,warst du sogleich von dieser ,wahrheit berzeugt8 ,hoffnungsvoll4 ,nein1 anfangs widerstand ich noch1 ich wollte es nicht erkennen1 da die ,snde ein so groes bel1 da sie die ,ursache der ,verdammnis sei4 ,wurde ich von dem ,wort des ,herrn getroffen1 so suchte ich meine ,augen vor dem ,licht zu verschlieen4 ,christ4 ,was war aber die ,ursache1 da du den ersten ,wirkungen des ,geistes ,gottes also widerstrebtest8 ,hoffnungsvoll4 ,die ,ursachen waren diese3 #a4 ,ich wute nicht1 da dies ,gottes ,werk in mir war1 ebensowenig da ,gott bei der ,bekehrung eines ,snders damit anfngt1 indem ,er ihn zur ,erkenntnis der ,snden bringt2 #b4 war mir die ,snde noch sehr angenehm1 und ich war nicht geneigt1 mich von ihr zu scheiden2 #c4 mochte ich meine alten ,freunde nicht aufgeben1 da mir ihre ,gesellschaft ein ,genu war1 und #d4 wurde ich zuweilen durch das immer mehr aufwachende ,gewissen von einer unertrglichen ,unruhe befallen4 ,christ4 ,du wurdest also1 wie es scheint1 zeitweise deiner ,unruhe los8 ,hoffnungsvoll4 ,allerdings1 aber sie verlie mich nur1 um bald wieder in verstrktem ,mae zurckzukehren4 ,christ4 ,aber was war es denn1 was dir deine ,snden immer wieder aufs neue zu ,gemte fhrte8 ,hoffnungsvoll4 ,mancherlei1 z4 ,b4 wenn ich einem ,frommen auf der ,strae begegnete1 wenn ich ein ,wort der ,heiligen ,schrift zu hren bekam1 ja1 wenn mich die geringste ,unplichkeit anwandelte1 wenn ich von der ,krankheit oder dem ,tod eines ,nachbarn hrte1 so wachte die ,angst meines ,herzens wieder auf1 ich sah mich schon auf dem ,sterbebett1 ja vor dem ,richterstuhl des ,allwissenden4 ,christ4 ,hast du es nicht dann und wann versucht1 diese qulenden ,gedanken von dir abzuschtteln8 ,hoffnungsvoll4 ,suchte ich dieser ,unruhe zu entgehen1 so wurde sie desto grer1 und die ,stimme des ,gewissens lie sich desto vernehmlicher hren2 wollte ich zur sndlichen ,ergtzung zurck1 so verdoppelte sich meine ,qual4 ,christ4 ,und wie machtest du es dann8 ,hoffnungsvoll4 ,ich dachte1 ich msse mich bestreben1 mein ,leben zu bessern1 sonst wrde ich gewi verdammt werden4 ,christ4 ,und hast du wirklich den ,versuch gemacht1 dich zu bessern8 ,hoffnungsvoll4 ,ja1 ich mied nicht nur meine ,snden1 sondern auch meine bisherigen ,freunde2 ich fing auch an zu beten und zu lesen1 ich beweinte meine ,snden1 ich bemhte mich1 mit meinem ,nchsten die ,wahrheit zu reden und was dergleichen religise bungen mehr sind1 die ich nun nicht alle aufzhlen will4 ,christ4 ,und wurdest du dadurch befriedigt8 ,hoffnungsvoll4 ,eine ,zeitlang wohl1 ich freute mich meiner ,besserung2 aber pltzlich berfiel mich wieder die vorige ,angst4 ,christ4 ,wie kam das1 da du dich doch nun gebessert hattest8 ,hoffnungsvoll4 ,diese erneute ,unruhe wurde namentlich durch folgende ,sprche hervorgebracht3 ,alle unsre ,gerechtigkeit ist wie ein unfltig ,kleid8 7,jes4 #fd1 #e74 ,durch des ,gesetzes ,werke wird kein ,fleisch gerecht8 7,gal4 #b1 #af74 ,wenn ihr alles getan habt1 was euch befohlen ist1 so sprechet3 ,wir sind unntze ,knechte2 wir haben getan1 was wir zu tun schuldig waren8 7,luk4 #ag1 #aj7 und andre hnliche ,stellen4 ,daraus zog ich nun den ,schlu3 ,wenn alle meine ,gerechtigkeit wie ein unfltig ,kleid ist1 wenn durch des ,gesetzes ,werke niemand gerecht wird und wir dennoch unntze ,knechte sind1 selbst1 wenn wir unsre ,schuldigkeit erfllt haben1 so ist es ja eine ,torheit1 da ich durch die ,werke des ,gesetzes die ,seligkeit verdienen will4 ,zum ,beispiel3 jemand ist einem ,kaufmann tausend ,mark schuldig1 auch wenn er nachher alles andre sogleich bezahlt1 was er von ihm bezieht1 so bleiben doch die tausend ,mark im ,schuldbuch stehen1 und der ,kaufmann kann den ,schuldner in das ,gefngnis bringen lassen1 bis er alles bezahlt hat4 ,christ4 ,wie hast du das auf dich selber angewandt8 ,hoffnungsvoll4 ,in dem ,buch des allwissenden ,gottes1 so sagte ich mir1 stehen alle meine ,snden1 steht meine groe ,schuld verzeichnet4 ,wenn ich mich nun auch bessere1 wer tilgt meine alte ,schuld aus ,gottes ,buch8 ,wie will ich der ,verdammnis entgehen1 die ich durch meine frheren bertretungen verdient habe8 ,christ4 ,das ist eine sehr gute ,anwendung1 aber fahre bitte fort6 ,hoffnungsvoll4 ,betrachtete ich berdies mein gegenwrtiges ,leben genau1 so entdeckte ich immer neue ,snden1 ich entdeckte ,snden an meinen besten ,werken2 ich sah mein grundloses ,verderben1 und mein ,herz wollte verzweifeln4 ,hatte ich mich frher recht gednkt1 so fand ich nun an einem einzigen ,werk so viele ,snden1 da sie allein schon mich htten verdammen mssen1 wre auch mein briges ,leben engelrein gewesen4 ,christ4 ,und was fingst du nun an8 ,hoffnungsvoll4 ,ich wute nicht1 was ich tun sollte1 bis mich ,getreu entdeckte1 den ich noch von frher her kannte4 ,kannst du nicht1 so sagte er mir1 die ,gerechtigkeit eines ,menschen erlangen1 der niemals gesndigt hat1 so kann dich die ,gerechtigkeit der ganzen ,welt nicht retten4 ,christ4 ,glaubtest du seinen ,worten8 ,hoffnungsvoll4 ,htte er mir das damals gesagt1 als ich an meiner ,selbstbesserung ,gefallen hatte1 so htte ich ihn wohl fr einen ,narren gehalten4 ,da ich nun aber gedemtigt war und die ,schwachheit und ,snde kannte1 die meinen besten ,taten anklebten1 so mute ich ihm wohl recht geben4 ,christ4 ,aber was hast du dabei gedacht1 als er dir von einem vllig sndlosen ,mann sagte1 von einem ,reinen unter denen1 da keiner rein ist8 ,hoffnungsvoll4 ,anfangs freilich1 das mu ich gestehen1 klangen mir seine ,worte wie ein ,mrlein2 doch wurde ich im weitern ,verlauf des ,gesprchs vollkommen davon berzeugt4 ,christ4 ,fragtest du nicht1 wer der ,mann sei und wie du durch ,ihn gerechtfertigt werden knntest8 ,hoffnungsvoll4 ,ja2 und er sagte mir1 da es der ,herr ,jesus sei1 der da sitzt zu der ,rechten der ,majestt in der ,hhe 7,hebr4 #a1 #c74 ,durch ,ihn allein18 fuhr er fort1 kannst du gerecht werden2 du mut vertrauen auf alles1 was ,er in den ,tagen ,seiner ,erniedrigung getan1 was ,er am ,stamm des ,kreuzes erduldet hat#acj48 ,ich fragte ihn weiter1 wie dieses ,mannes ,gerechtigkeit eine solche ,kraft und ,gltigkeit haben knne1 einen andern vor ,gott zu rechtfertigen4 ,er sprach zu mir1 da ,er der allmchtige ,gott wre1 was ,er getan und gelitten1 sei um meinetwillen geschehen1 ,sein ,gehorsam und ,seine ,genugtuung werden mir zugute kommen1 wenn ich an ,ihn glaube#aca4 ,christ4 ,und was tatest du nun weiter8 ,hoffnungsvoll4 ,ich gab es zu1 da der ,herr wohl die ,snden der ,welt getragen habe1 da ,er allen andern ,menschen ein gndiger ,heiland sei1 aber ich konnte nicht glauben1 da ,er auch mich erretten wolle4 ,christ4 ,und was hat ,getreu dir darauf geantwortet8 ,hoffnungsvoll4 ,er ermunterte mich1 zu dem ,herrn zu gehen4 ,ich hielt dies fr ,vermessenheit1 bis er mir versicherte1 da ich ja eingeladen sei1 zu ,ihm zu kommen#acb4 ,er gab mir alsdann ein ,buch1 vom ,herrn selbst eingegeben1 um mich desto beherzter zu machen1 die ,einladung anzunehmen2 und er bezeugte von diesem ,buch1 da jedes ,wort1 jeder ,buchstabe fester stehe als ,himmel und ,erde#acc4 ,hierauf fragte ich1 was ich tun mte1 wenn ich zu ,ihm kme4 ,getreu erwiderte1 da ich auf den ,knien#acd vom ,grunde meines ,herzens den ,vater im ,himmel anflehen mte#ace1 da ,er mir ,seinen ,sohn wolle offenbaren#acf4 ,ich fragte weiter1 wie ich ,ihm meine ,bitten vortragen mte3 ,du findest ,ihn18 sagte er1 das ganze ,jahr auf dem ,thron der ,gnade1 um ,vergebung der ,snden zu schenken allen1 die zu ,ihm kommen#acg48 ,nun wandte ich noch ein1 ich wisse nicht1 was ich sagen sollte1 wenn ich zu ,ihm kme4 ,da hie er mich also beten3 ,gott1 sei mir ,snder gndig2 verleihe es mir1 ,deinen ,sohn zu erkennen und an ,ihn zu glauben2 denn ich wei1 da ich ohne ,seine ,gerechtigkeit und ohne den ,glauben an ,ihn auf ewig verloren bin4 ,herr1 ich habe gehrt1 da ,du ein barmherziger ,gott bist1 da ,du ,deinen ,sohn verordnet hast zum ,heiland der ,welt und da ,du willig bist1 ,ihn den armen ,sndern zu schenken1 -- und wahrlich1 ich bin ein groer ,snder6 ,herr1 hier bin ich1 erhre mich und verherrliche ,deinen ,namen und errette meine ,seele durch ,deinen ,sohn ,jesus ,christus6 ,amen48 ,christ4 ,und hast du getan1 wie er dich's lehrte8 ,hoffnungsvoll4 ,ja1 freilich1 und das nicht nur einmal1 sondern immer wieder4 ,christ4 ,und wurde dir der ,sohn ,gottes geoffenbart8 ,hoffnungsvoll4 ,ich mute mich oft auf meine ,knie niederwerfen und immer wieder beten2 aber wie ehern war der ,himmel ber mir4 ,christ4 ,was tatest du denn da8 ,hoffnungsvoll4 ,ja1 ich wute wirklich nicht1 was ich tun sollte4 ,christ4 ,kam dir nie der ,gedanke1 vom ,beten abzulassen8 ,hoffnungsvoll4 ,jawohl1 unzhligemal4 ,christ4 ,aber wie kam es1 da du es doch nicht tatest8 ,hoffnungsvoll4 ,ich war mir dessen bewut1 da ohne die ,gerechtigkeit ,christi mich die ganze ,welt nicht erretten konnte4 ,unterlasse ich das ,beten1 dachte ich1 so mu ich sterben1 und das rgste1 was mir vor dem ,thron der ,gnade widerfahren kann1 ist auch nur der ,tod4 ,in diesem ,augenblick kam mir das ,wort des ,propheten in den ,sinn3 ,ob auch die ,erfllung der ,verheiung verzieht1 so harre ihrer3 sie wird gewi kommen und nicht ausbleiben8 7,hab4 #b1 #c74 ,also verharrte ich im ,gebet1 bis mir der ,vater den ,sohn offenbarte4 ,christ4 ,und wie ward ,er dir denn geoffenbart8 ,hoffnungsvoll4 ,ich sah ,ihn nicht mit meinen leiblichen ,augen1 aber mit den ,augen meines ,verstndnisses1 und das ging also zu3 ,eines ,tages war ich ber die ,maen betrbt1 die ,menge und ,gre meiner ,snden beugten mich in den ,staub4 ,von ganzem ,herzen hatte ich gebetet1 und es kam keine ,hilfe4 ,bin ich verloren8 ,bin ich auf ewig von ,dir verstoen1 mein ,gott8 ,und whrend ich von solchen ,gedanken erfllt war1 dnkte es mich1 als ob sich der ,himmel ffnete und der ,herr ,jesus auf mich niederblickte und mir zuriefe3 ,glaube an den ,herrn ,jesus ,christus1 so wirst du selig werden68 7,apostelg4 #af1 #ca47 ,ach1 ,herr18 sagte ich1 ich bin ein groer1 sehr groer ,snder48 ,und ,er antwortete3 ,la dir an ,meiner ,gnade gengen68 7#b4 ,kor4 #ab1 #i47 ,was ist ,glauben88 fragte ich4 ,wie soll ich glauben88 ,er sprach3 ,wer zu ,mir kommt1 den wird nicht hungern2 und wer an ,mich glaubt1 den wird nimmermehr drsten8 7,joh4 #f1 #ce74 ,und ich verstand1 da ,glauben und ,kommen ein und dasselbe sei1 und da jeder1 der sich von ,grund der ,seele nach der ,erlsung durch ,jesus ,christus sehnt1 wahrhaftig an ,ihn glaubt4 ,mit ,trnen fragte ich weiter3 ,aber1 ,herr1 kannst ,du denn wirklich einen so groen ,snder1 wie ich bin1 annehmen und selig machen88 ,und ich hrte ,ihn sagen3 ,wer zu ,mir kommt1 den werde ,ich nicht hinausstoen8 7,joh4 #f1 #cg74 ,darauf sagte ich3 ,aber wie mu ich ,dich betrachten1 wenn ich komme1 damit mein ,glaube der rechte sei88 ,er antwortete3 ,jesus ,christus ist in die ,welt gekommen1 die ,snder selig zu machen 7#a4 ,tim4 #a1 #ae72 ,er ist des ,gesetzes ,ende2 wer an ,ihn glaubt1 der ist gerecht 7,rm4 #aj1 #d72 ,er ist um unsrer ,snden willen dahingegeben und um unsrer ,gerechtigkeit willen auferweckt 7,rm4 #d1 #be72 ,er hat uns geliebt und gewaschen von den ,snden mit ,seinem ,blut 7,offenb4 #a1 #e72 ,er ist der ,mittler zwischen ,gott und den ,menschen 7#a4 ,tim4 #b1e72 ,er lebt immerdar und bittet fr uns8 7,hebr4 #g1 #be74 ,aus alledem kam ich zu der ,erkenntnis1 da ich die ,gerechtigkeit1 die vor ,gott gilt1 allein im ,sohn und die ,vershnung fr meine ,snden in ,seinem ,blut suchen msse2 denn alles1 was ,er aus ,gehorsam gegen den ,willen ,seines ,vaters getan1 und da ,er die ,strafe auf sich genommen1 sei nicht geschehen fr ,ihn1 sondern fr die1 welche solches zu ihrer ,seligkeit annehmen und ,ihm dafr dankbar sind4 ,darber ward mein ,herz voller ,freude1 meine ,augen voll ,trnen1 ich glhte in ,liebe zu dem ,herrn ,jesus ,christus1 zu ,seinem ,volk und hatte ,lust zu ,seinen ,wegen4 ,christ4 ,das war in der ,tat eine ,offenbarung ,christi an deiner ,seele4 ,aber sage mir doch1 was fr eine ,wirkung dieses auf deinen ,geist hatte4 ,hoffnungsvoll4 ,es ging mir darber ein ,licht auf1 da die ganze ,welt1 trotz ihrer vermeintlichen ,gerechtigkeit1 der ,verdammnis anheimfallen wird4 ,ich erkannte1 da ,gott der ,vater1 ,seiner ,gerechtigkeit unbeschadet1 den ,snder1 der um ,gnade fleht1 rechtfertigen kann4 ,ich blickte mit tiefer ,beschmung auf mein ,leben1 auf meine groe ,unwissenheit zurck1 denn nie vorher hatte ich etwas von dieser ,schnheit und ,herrlichkeit ,jesu ,christi geahnt4 ,ich sehnte mich nach einem heiligen ,leben1 ich sehnte mich1 den ,namen des ,herrn ,jesus zu ehren und zu verherrlichen4 ,ja1 jeden ,tropfen ,blutes in meinen ,adern wollte ich zur ,ehre des ,herrn vergieen4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da ,hoffnungsvoll sich umwandte1 und da er ,unwissend nachkommen sah1 sprach er zu ,christ3 ,sieh doch1 wie dieser junge ,mann so gemchlich hinter uns hergeht68 ,christ4 ,ich sehe es wohl1 er meidet unsre ,gesellschaft4 ,hoffnungsvoll4 ,aber ich denke1 es wrde ihm nichts geschadet haben1 htte er bisher mit uns ,schritt gehalten4 ,das meine ich auch18 erwiderte ,christ1 aber hierber wird er andrer ,meinung sein48 ,sie beschlossen nun1 noch einen ,versuch zur ,rettung seiner ,seele zu wagen4 ,sie erwarteten ihn1 und ,christ redete ihn liebreich an3 ,warum wanderst du ganz allein88 ,so ist es mir lieber18 antwortete ,unwissend1 als mit einer ,gesellschaft zu gehen1 die mir nicht zusagt48 ,christ sprach im ,flsterton zu ,hoffnungsvoll3 ,sagte ich dir's nicht1 da wir ihm nicht genehm sind88 und fuhr fort1 sich an ,unwissend wendend3 ,nun1 wie geht es dir8 ,wie steht es zwischen ,gott und deiner ,seele88 ,unwissend4 ,ich hoffe gut2 denn mein ,herz ist immer voll von guten ,gedanken1 die mir meine ,wanderschaft versen4 ,christ4 ,sage uns1 bitte1 was sind das fr gute ,gedanken8 ,unwissend4 ,ich beschftige mich mit ,gott und dem ,himmel4 ,christ4 ,das tun die ,teufel und die verdammten ,seelen auch4 ,unwissend4 ,aber ich denke nicht nur daran1 sondern habe auch ein ,sehnen danach4 ,christ4 ,das haben ihrer viele1 die doch nicht ins ,himmelreich kommen werden4 ,der ,faule begehrt und kriegt's doch nicht 7,spr4 #ac1 #d74 ,unwissend4 ,ich habe aber um ihrerwillen alles verlassen4 ,christ4 ,das bezweifle ich2 denn alles zu verlassen ist schwerer1 als sich's viele einbilden4 ,aber sage mir doch einmal1 was gibt dir die berzeugung1 da du um ,gottes und des ,himmels willen alles verlassen hast8 ,unwissend4 ,das sagt mir mein eigenes ,herz4 ,christ4 ,der ,weise spricht3 ,wer sich auf sein ,herz verlt1 ist ein ,narr8 7,spr4 #bh1 #bf74 ,unwissend4 ,das ist gesagt von einem bsen ,herzen2 aber mein ,herz ist gut4 ,christ4 ,wie willst du das beweisen8 ,unwissend4 ,es trstet mich mit der ,hoffnung des ,himmels4 ,christ4 ,damit kann es dich aber sehr betrgen2 denn das ,herz kann den ,menschen mit ,hoffnungen trsten1 die zu hoffen er gar keinen ,grund hat4 ,unwissend4 ,aber mein ,herz und ,leben stimmen berein1 und darum ist meine ,hoffnung wohl begrndet4 ,christ4 ,wer gibt denn dir das ,zeugnis1 da dein ,herz und ,wandel bereinstimmen8 ,unwissend4 ,mein ,herz selbst sagt es mir4 ,christ4 ,also wiederum dein ,herz4 ,darber kann nur ,gottes ,wort entscheiden1 jedes andre ,zeugnis hat hierin keinen ,wert4 ,unwissend4 ,aber ist das nicht ein gutes ,herz1 das gute ,gedanken hat8 ,und ist das nicht ein gutes ,leben1 das mit ,gottes ,geboten bereinstimmt8 ,christ4 ,ja1 das ist ein gutes ,herz1 das gute ,gedanken hat1 und das ist ein gutes ,leben1 das mit den ,geboten ,gottes bereinstimmt2 aber es ist ein ,unterschied1 etwas zu haben oder es sich nur einzubilden4 ,unwissend4 ,bitte1 was nennst du denn gute ,gedanken und ein ,leben1 das mit ,gottes ,geboten bereinstimmt8 ,christ4 ,es gibt gute ,gedanken verschiedener ,art3 einige betreffen uns selbst1 andre ,gott1 andre ,christus1 oder sie haben irgendein andres ,ziel4 ,unwissend4 ,was sind denn gute ,gedanken in bezug auf uns selbst8 ,christ4 ,solche1 die mit dem ,wort ,gottes bereinstimmen4 ,unwissend4 ,wann stimmen denn unsre ,gedanken ber uns selbst mit dem ,wort ,gottes berein8 ,christ4 ,wenn wir dasselbe ,urteil ber uns fllen1 welches ,gottes ,wort fllt4 ,um mich deutlicher auszudrcken1 so sagt das ,wort ,gottes von den ,menschen in ihrem natrlichen ,zustand3 ,da ist keiner1 der gerecht sei1 auch nicht einer2 sie sind alle abgewichen und allesamt untchtig geworden2 da ist keiner1 der ,gutes tue1 auch nicht einer8 7,rm4 #c1 #aj4 #ab7 und3 ,das ,dichten und ,trachten des menschlichen ,herzens ist bse von ,jugend auf und immerdar8 7#a4 ,mos4 #f1 #e2 #h1 #ba74 ,wenn wir nun so von uns selber denken und das in uns selbst empfinden1 dann sind es gute ,gedanken1 weil sie mit ,gottes ,wort im ,einklang stehen4 ,unwissend4 ,ich werde niemals glauben1 da mein ,herz so bse sei4 ,ich habe ein gutes ,herz4 ,christ4 ,so hast du eben in deinem ,leben noch keine guten ,gedanken ber dich selbst gehabt4 -- ,aber hre mich weiter3 ,so wie das ,wort ,gottes unser ,herz richtet1 so richtet es auch unsern ,wandel4 ,wenn nun die ,gedanken unsers ,herzens und unsre ,wege mit diesem ,urteil bereinstimmen1 so sind beide gut4 ,unwissend4 ,erklre dich deutlicher6 ,christ4 ,gottes ,wort sagt von den ,menschen1 da sie die rechte ,bahn verlassen haben 7,spr4 #b1 #ac71 den ,weg des ,friedens nicht wissen 7,rm4 #c1 #ag71 ihren ,weg verkehren 7,spr4 #b1 #ae7 und auf ihre krummen ,wege abweichen 7,ps4 #abe1 #e74 ,wenn nun ein ,mensch mit tiefgebeugtem ,herzen so von seinem ,wandel denkt1 dann hat er gute ,gedanken darber1 weil sie mit dem gttlichen ,wort bereinstimmen4 ,unwissend4 ,was nennst du gute ,gedanken in bezug auf ,gott8 ,christ4 ,ebenfalls diejenigen1 die von ,seinem ,wesen und von ,seinen ,eigenschaften das denken1 was ,sein ,wort davon zeugt1 worber ich mich jetzt nicht nher aussprechen mchte4 ,um aber noch ,gottes ,verhltnis zu uns zu erwhnen1 so haben wir darin richtige ,gedanken von ,ihm1 wenn wir daran denken1 da ,er uns besser kennt1 als wir uns selbst kennen1 da ,er ,snde an uns bemerkt1 die vor unsern ,augen verborgen ist#ach2 wenn wir uns ferner dessen bewut1 da unsre heimlichsten ,gedanken ,ihm bekannt und vor ,seinem ,flammenauge die verborgensten ,falten unsers ,herzens blo und aufgedeckt sind#aci2 wenn wir weiter daran denken1 da unsre eigene ,gerechtigkeit vor ,ihm ein ,greuel ist1 und da ,er es nicht dulden kann1 wenn wir auch nur das geringste ,vertrauen auf unsre ,werke setzen wollten4 ,unwissend4 ,hltst du mich denn fr einen solchen ,tor1 als ob ich nicht an ,gottes ,allwissenheit glaubte oder mich vor ,gott auf meine guten ,werke verlassen wollte8 ,christ4 ,nun1 wie denkst denn du in dieser ,sache8 ,unwissend4 ,ich glaube so gut wie du an ,christus und hoffe durch den ,glauben an ,ihn selig zu werden4 ,christ4 ,o wie kannst du an ,christus glauben1 da du dich fr so vortrefflich hltst8 ,nur ein gengsteter ,geist1 nur ein zerschlagenes ,herz sucht den ,erlser und findet ,ihn2 nur ,snder macht der ,heiland selig2 du aber hast den bodenlosen ,abgrund deines verdorbenen ,herzens nicht erkannt und ebensowenig1 da wir nur durch ,christi ,blut und ,gerechtigkeit vor ,gott bestehen knnen4 ,wie kannst du noch sagen1 du glaubest an ,christus8 ,unwissend4 ,du kannst sagen1 was du willst -- mein ,glaube ist rechtschaffen4 ,christ4 ,wie lautet dein ,glaubensbekenntnis8 ,unwissend4 ,ich glaube1 da ,christus fr die ,snder gestorben ist und da ,gott in ,ansehung meines ,gehorsams gegen ,sein ,wort aus ,gnaden mich rechtfertigen und vom ,fluch erlsen wird4 ,oder mit andern ,worten3 ,christus macht kraft ,seines ,verdienstes meine gottesdienstlichen bungen vor ,seinem himmlischen ,vater angenehm1 und so werde ich gerechtfertigt#adj4 ,christ4 ,erlaube mir eine ,antwort auf dieses dein ,glaubensbekenntnis3 #a4 ,du hast einen eingebildeten ,glauben1 der mit ,gottes ,wort nicht im ,einklang steht4 #b4 ,dein ,glaube ist falsch1 weil er die ,rechtfertigung durch die ,gerechtigkeit ,christi beiseitesetzt und sie deiner eigenen beimit4 #c4 ,nach diesem ,glauben rechtfertigt ,christus nicht deine ,person1 sondern deine ,handlungen und deine ,person nur um deiner ,handlungen willen1 und das ist grundfalsch4 #d4 ,dieser ,glaube ist betrglich und wird dich an dem groen ,tag der ,offenbarung der gttlichen ,gerichte zuschanden werden lassen3 ,denn durch den wahrhaft rechtfertigenden ,glauben erkennt die ,seele1 da sie durch das ,gesetz verlorengeht1 und nimmt ihre ,zuflucht zu der ,gerechtigkeit ,christi4 ,die ,gerechtigkeit ,christi dient nicht dazu1 deinen ,gehorsam zu deiner ,rechtfertigung vor ,gott angenehm zu machen1 sondern dich selbst vor ,ihm zu rechtfertigen2 und diese ,gerechtigkeit hat ,er uns dadurch erworben1 da ,er durch ,sein ,tun und ,leiden an unsrer ,statt die ,forderungen des ,gesetzes erfllte4 ,der wahre ,glaube nun ergreift diese ,gerechtigkeit1 und in dieses ,kleid gehllt und so geschtzt1 wird die ,seele ,gott dargestellt ohne irgendeinen ,makel1 von ,ihm angenommen und von der ,verdammnis freigesprochen4 ,unwissend4 ,wie1 ,christi ,tun und ,leiden sollte zu unsrer ,rechtfertigung vor ,gott ausreichen1 ohne da wir etwas dazu tun8 ,dann knnte ja jeder nach seinem ,belieben in ,snden leben2 denn was liegt daran1 wie wir leben1 wenn wir durch die ,gerechtigkeit1 welche ,christus selbst vollbracht hat1 gerecht werden1 so wir es nur glauben8 ,christ4 ,unwissend ist dein ,name1 und unwissend bist du auch4 ,eben deine ,antwort besttigt meine ,worte4 ,unwissend bist du in dem1 was rechtfertigende ,gerechtigkeit ist1 und ebenso unwissend darin1 wie du durch den ,glauben an dieselbe deine ,seele vor dem ,zorngericht ,gottes retten mgest4 ,ja1 httest du nur ein ,fnklein ,glauben an den ,erlser1 du wrdest wissen1 da ,seine berschwengliche ,gnade in dem ,herzen des ,erlsten eine brennende ,liebe erweckt gegen ,seinen ,namen1 ,sein ,wort1 ,seine ,wege und ,sein ,volk1 da er dann nicht in der ,snde beharren kann1 sondern dem zu leben trachtet1 der ihn so teuer erkauft hat4 ,hoffnungsvoll4 ,frage ihn einmal1 ob ,christus sich je ihm offenbart hat in seinem ,herzen4 ,unwissend4 ,offenbaren8 ,kann auch ein vernnftiger ,mensch an ,offenbarungen glauben8 ,ich glaube1 da alles1 was ihr beide und euresgleichen von diesen ,sachen sprecht1 nichts andres als das ,erzeugnis eines kranken ,gehirns ist4 ,hoffnungsvoll4 ,armer junger ,mann1 du weit nicht1 da der ,mensch ,christus nicht erkennen kann1 es sei denn1 da ihm der ,sohn vom ,vater offenbart werde4 ,unwissend4 ,das ist euer ,glaube1 aber der meine nicht4 ,ich zweifle jedoch nicht1 da der meine ebensogut ist wie der eure1 wenn ich gleich nicht so viele ,grillen im ,kopf habe wie ihr4 ,christ4 ,gestatte mir1 ein ,wort dareinzureden4 ,es ist ganz ungeziemend1 von dieser ,sache so verchtlich zu reden4 ,wie mein lieber ,gefhrte es getan1 so bezeuge auch ich es freimtig1 da niemand ,jesus ,christus recht erkennen kann als durch die ,offenbarung ,gottes des ,vaters#ada4 ,auch der ,glaube1 durch welchen die ,seele ,christus ergreift1 mu1 wenn er rechter ,art sein soll1 durch die berschwengliche ,gre ,seiner mchtigen ,kraft gewirkt werden 7,eph4 #a1 #ai74 ,von der ,wirkung dieses ,glaubens ist dir1 wie ich merke1 noch nichts bekannt4 ,so wache denn auf1 la deinen ,hochmut fahren1 demtige dich und flehe um ,gnade6 ,so wirst du durch ,seine ,gerechtigkeit1 welche die ,gerechtigkeit ,gottes ist1 von der ,verdammnis erlst werden4 ,unwissend4 ,mit euch kann ich nicht ,schritt halten2 geht voraus1 ich will ein wenig hinter euch bleiben4 ,sie versuchten es noch einmal1 ihn zurckzuhalten1 und sprachen3 ,halte ein und berlege1 ,snder1 ach wo willst du hin8 ,kehre um von deinem ,wege2 denn ein ,abgrund endet ihn4 ,wende dich zu dem ,erbarmer1 dem ,befreier ,jesus ,christ6 ,er verstt dich nicht1 du ,armer2 komm zu ,ihm1 so wie du bist6 ,christ wandte sich nun zu seinem ,gefhrten und sprach3 ,komm1 lieber ,hoffnungsvoll1 ich sehe1 da wir wieder allein wandern mssen68 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da sie ihre ,schritte beschleunigten1 whrend ,unwissend hintennachhinkte4 ,mich dauert dieser arme ,mann sehr18 sagte ,christ zu ,hoffnungsvoll1 es wird sicherlich ein schlimmes ,ende mit ihm nehmen48 ,hoffnungsvoll4 ,ach1 solcher ,leute gibt es viele in unsrer ,stadt1 ganze ,familien1 ja ganze ,straen und sogar ,pilgrime4 ,und sind sie schon bei uns in solcher ,menge vertreten1 wie viele werden ihrer erst in ,unwissends ,heimat sein6 ,christ4 ,ja1 es erfllt sich an ihnen das ,wort3 ,er hat ihre ,augen verblendet1 da sie nicht sehen8 7,joh4 #ab1 #dj74 ,aber -- da wir ja allein sind -- sage mir doch1 was denkst du von diesen ,leuten8 ,glaubst du1 da sie nie eine berzeugung von ihren ,snden haben und folglich nie ber ihren gefhrlichen ,zustand in ,furcht geraten8 ,hoffnungsvoll4 ,beantworte du bitte diese ,frage selbst1 du bist der ltere4 ,christ4 ,nun ja1 das will ich gerne tun4 ,ich denke1 zuweilen mag das wohl der ,fall sein1 da sie ihre ,snden und deren ,folgen erkennen2 allein in ihrer ,verblendung merken sie nicht1 wie heilsam solche ,erkenntnis ist1 und deswegen suchen sie diese lstigen ,gedanken von sich abzuschtteln und verharren1 indem sie sich selbst schmeicheln1 auf dem ,weg1 den sie nach eigenem ,gutdnken erwhlt haben4 ,hoffnungsvoll4 ,hiervon bin ich gleichfalls berzeugt1 da diese ,furcht dem ,menschen heilsam ist und ihn antreibt1 sich auf die ,pilgerreise nach ,zion zu begeben4 ,christ4 ,ohne ,zweifel hat jene ,furcht1 wenn sie rechter ,art1 diese ,wirkung2 denn also steht geschrieben3 ,die ,furcht des ,herrn ist der ,weisheit ,anfang8 7,ps4 #aaa1 #aj74 ,hoffnungsvoll4 ,wie wrdest du die rechte ,furcht beschreiben8 ,christ4 ,die wahre ,furcht offenbart sich folgendermaen3 #a4 ,sie wird erzeugt durch heilsame ,sndenerkenntnis4 #b4 ,sie treibt die ,seele an1 den ,heiland der ,snder zu suchen und zu erfassen4 #c4 ,sie erweckt und unterhlt in der ,seele eine tiefe ,ehrfurcht vor ,gott1 ,seinem ,wort und ,seinen ,wegen2 sie macht das ,gewissen zart und behutsam1 weder zur ,rechten noch zur ,linken zu weichen1 und lt nicht zu1 da wir etwas tun1 was ,gottes ,namen verunehren1 den innern ,frieden stren1 den ,geist betrben oder den ,feinden ,anla zum ,lstern geben knnte4 ,hoffnungsvoll4 ,ganz recht4 ,ich glaube1 da du die ,wahrheit sagst4 -- ,was meinst du1 sind wir nun bald ber den bezauberten ,grund hinweg8 ,christ4 ,warum fragst du8 ,bist du etwa dieses ,gesprchs mde8 ,hoffnungsvoll4 ,nein1 gewi nicht2 ich wollte blo wissen1 wo wir uns jetzt befinden4 ,christ4 ,wir haben nur noch etwa zwei ,meilen zu gehen4 ,doch la uns wieder auf unsre ,sache kommen4 -- ,die ,unwissenden erkennen es nicht1 da1 wenn das ,gewissen erwacht1 dies ihnen zum ,segen ausschlgt2 darum suchen sie dieses zu bertuben4 ,hoffnungsvoll4 ,wie kommt das8 ,christ4 #a4 ,sie denken1 solche ,furcht sei durch den ,teufel gewirkt 7obgleich doch wahrlich die rechte ,furcht eine ,wirkung ,gottes ist71 und in diesem ,wahn widerstehen sie ihr als einer ,sache1 die sie schnurstracks ins ,verderben bringt4 #b4 ,sie denken1 jene ,furcht gehe dahin1 sie in ihrem ,glauben wankend zu machen2 aber leider haben die armen ,leute doch gar keinen ,glauben1 und darum verhrten sie ihr ,herz dawider4 #c4 ,sie stehen in der falschen ,voraussetzung1 es gezieme ihnen nicht1 sich zu frchten1 und darum werden sie in ,verachtung derselben nur frecher und vermessener4 #d4 ,sie sehen1 da jene ,furcht ihre erbrmliche ,selbstgerechtigkeit zunichte macht1 und deswegen widerstehen sie ihr mit aller ,macht4 ,hoffnungsvoll4 ,ich wei davon etwas aus eigener ,erfahrung2 denn ehe ich mich selber kannte1 war's auch so mit mir4 ,christ4 ,gut1 wir wollen nun unser ,gesprch ber ,unwissend abbrechen und eine andre lehrreiche ,frage aufwerfen4 ,hoffnungsvoll4 ,recht gern4 ,aber du mut den ,anfang machen4 ,christ4 ,nun1 also6 ,hast du nicht ungefhr vor zehn ,jahren in unsrer ,gegend einen gewissen ,zeitdiener gekannt1 der damals groes ,aufsehen erregte1 weil er sich von der ,welt und ,snde abwandte8 ,hoffnungsvoll4 ,ja freilich1 wie sollte ich den nicht gekannt haben6 ,er wohnte in ,gnadenlos1 einer ,stadt ungefhr zwei ,meilen von ,ehrbarkeit entfernt2 seine ,wohnung stie an die eines gewissen ,kehrum4 ,christ4 ,richtig1 er wohnte mit ihm unter einem ,dach4 ,dieser ,mann war einst sehr beunruhigt2 ich denke1 da er einige ,erkenntnis seiner ,snden und ihrer traurigen ,folgen hatte4 ,hoffnungsvoll4 ,ich denke es auch2 denn da mein ,haus nicht weit von dem seinen entfernt war1 kam er fter zu mir1 und zwar mit vielen ,trnen4 ,wahrlich1 ich hatte mit dem ,mann groes ,mitleid und hegte einige ,hoffnung fr ihn4 ,aber an ihm kann man sehen1 da nicht alle1 die ,herr1 ,herr6 sagen1 in das ,himmelreich kommen 7,matth4 #g1 #ba74 ,christ4 ,eines ,tages sagte er mir1 da er entschlossen sei1 gleichwie wir auf die ,pilgrimschaft zu gehen4 ,aber auf einmal machte er die ,bekanntschaft eines gewissen ,hilfdirselbst und zog sich dann ganz von mir zurck4 ,hoffnungsvoll4 ,weil wir gerade jetzt auf ihn zu sprechen gekommen sind1 la uns doch einmal untersuchen1 worin die ,ursache liegt1 da er und andre seinesgleichen so schnell abfllig geworden sind4 ,christ4 ,das kann sehr lehrreich werden2 aber diesmal mut du den ,anfang machen4 ,hoffnungsvoll4 ,gut4 ,meiner ,ansicht nach lassen sich folgende vier ,ursachen feststellen3 #a4 ,obschon das ,gewissen solcher ,menschen aufgeweckt wurde1 blieb doch ihr ,herz unverndert4 ,wenn daher das ,gewicht der ,schuld abnimmt1 schwindet sogleich auch das1 was sie dazu bewog1 ein frommes ,leben anzufangen1 und so kehren sie dann natrlich wieder zu ihrem alten ,wandel zurck4 ,also1 sage ich1 sie haben ,verlangen nach dem ,himmel bekommen1 aber nur aus ,furcht vor den ,flammen der ,hlle4 ,wenn aber ihre ,gedanken von der ,hlle und ihre ,furcht vor der ,verdammnis etwas abgenommen haben1 dann erkaltet auch ihr ,verlangen nach dem ,himmel1 und so fallen sie wieder in ihr frheres ,wesen zurck4 #b4 ,ein andrer ,grund liegt darin3 es ermchtigt sich ihrer eine knechtische ,furcht1 ich meine die ,furcht vor den ,menschen1 denn vor ,menschen sich scheuen1 bringt zu ,fall8 7,spr4 #bi1 #be74 ,wiewohl sie also nach dem ,himmel zu trachten scheinen1 solange die ,flammen der ,hlle an ihnen gleichsam zngeln1 so kommen sie doch wieder auf andre ,gedanken1 sobald der erste ,schrecken sich ein wenig gelegt hat1 und denken1 man msse doch auch klug sein und sich nicht selbst der ,gefahr aussetzen1 alles zu verlieren 7sie wissen aber selbst nicht was71 oder sich wenigstens nicht in unvermeidliches und unntiges ,ungemach hineinbringen4 ,und so strzen sie sich denn aufs neue der ,welt in die ,arme4 #c4 ,die ,schmach1 welche das ,bekenntnis des ,evangeliums begleitet1 liegt ihnen wie ein ,stein im ,weg4 ,sie sind stolz und hochmtig1 das ,evangelium von ,christus ist aber in ihren ,augen gering und verchtlich4 ,darum1 sobald sie die ,furcht vor der ,hlle und dem zuknftigen ,zorn verloren haben1 kehren sie zu ihren frhern ,wegen zurck4 #d4 ,die ,schuld und die ,gedanken an den ,schrecken sind ihnen eine ,qual4 ,sie lieben also nicht1 ihr ,elend anzusehen1 bevor sie darin sind4 ,und doch wrde der frhere ,hinblick auf dasselbe ihnen vielleicht ,anla geben1 dort ihre ,zuflucht zu suchen1 wo sie der ,gerechte gefunden und auch sie ,rettung fnden2 weil sie aber1 wie ich vorhin bemerkte1 die ,gedanken an ,schuld und ,strafe scheuen1 so geschieht es1 da1 wenn sie einmal den ersten ,schrecken von ,gottes ,zorn berwinden1 sie ihre ,herzen immer mehr verhrten und solche ,wege erwhlen1 die sie je lnger1 je mehr dazu fhren4 ,christ4 ,du bist der ,sache sehr nahe gekommen1 denn der ,grund alles dessen liegt darin1 da ihr ,herz und ,willen nicht verndert worden ist4 ,es ist nur die ,angst des ,verbrechers1 der vor seinem ,richter steht4 ,er zittert und bebt und scheint wahrhaft reuig zu sein2 aber der ,grund davon ist lediglich die ,furcht vor dem ,galgen und nicht1 weil er ,abscheu vor seinem ,verbrechen hat4 ,es ist klar ersichtlich1 sollte man einen solchen ,menschen nur in ,freiheit setzen1 er wrde wieder ein ,dieb und ,taugenichts sein4 ,das wrde jedoch nicht der ,fall sein1 wenn wirklich eine ,umwandlung seines ,herzens stattgefunden htte4 ,hoffnungsvoll4 ,ich habe dir nun die ,grnde ihres ,abfalls angegeben1 so zeige mir nun die ,art und ,weise1 wie es geschieht4 ,christ4 ,das will ich gern tun4 #a4 ,sie fangen damit an1 ihre ,gedanken von der ,erinnerung an ,gott1 den ,tod und das zuknftige ,gericht abzuziehen4 #b4 ,danach lassen sie ab vom stillen verborgenen ,gebet im ,kmmerlein1 vom ,kampf gegen die anklebende ,snde1 vom ,wachen1 vom ,trauern ber die ,snde und dgl4 #c4 ,sie fhlen sich beengt in der ,gemeinschaft lebendiger und wahrer ,christen4 #d4 ,danach werden sie la in den ffentlichen bungen des ,gottesdienstes1 wie im ,hren und ,lesen des gttlichen ,wortes1 ,besuch des ,gottesdienstes und dgl4 #e4 ,sodann beginnen sie1 wie man sagt1 das ,kleid glubiger ,leute mit ,kot zu bewerfen1 und zwar in der teuflischen ,absicht1 um damit ihren ,abfall von ihrem ,bekenntnis zu rechtfertigen4 #f4 ,hierauf treten sie in ,verbindung mit weltlichgesinnten1 losen und liederlichen ,menschen4 #g4 ,darauf suchen sie insgeheim1 nichtige ,gesprche weiterzutragen1 und sind froh1 wenn sie bei einem1 der fr fromm gilt1 auch dergleichen finden knnen1 damit sie es auf sein ,beispiel um so dreister tun knnen4 #h4 ,nachher fangen sie an1 kleine ,snden ohne ,scham ffentlich zu treiben4 #i4 ,und endlich1 wenn sie sich auf diese ,weise verhrtet haben1 zeigen sie sich1 wie sie sind4 ,so schwimmen sie denn wieder auf dem reienden ,strom des ,verderbens und1 wenn nicht ein ,wunder der ,gnade es verhindert1 mssen sie in ihrem ,selbstbetrug ewig verlorengehen4 ,funoten3 #abd ,er selbst1 der ,satan1 verstellt sich zum ,engel des ,lichts 7#b4 ,kor4 #aa1 #ad74 #abe ,achtet auf die1 die da ,zertrennung und rgernis anrichten und weichet von ihnen2 denn durch se ,worte und prchtige ,reden verfhren sie die unschuldigen ,herzen 7,rm4 #af1 #ag4 #ah74 #abf ,auf da sie nicht samt der ,welt verdammt werden 7#a4 ,kor4 #aa1 #cb74 #abg ,die ,arbeit der ,narren wird ihnen sauer1 weil sie nicht wissen in die ,stadt zu gehen 7,pred4 #aj1 #ae74 #abh ,wir wandeln im ,glauben und nicht im ,schauen 7#b4 ,kor4 #e1 #g74 #abi ,der ,gott dieser ,welt hat der ,unglubigen ,sinn verblendet1 da sie nicht sehen das helle ,licht des ,evangeliums von der ,klarheit ,christi 7#b4 ,kor4 #d1 #d74 #acj ,da alles durch ,ihn vershnt wrde zu ,ihm selbst1 machte ,er ,frieden durch das ,blut an ,seinem ,kreuz1 durch sich selbst 7,kol4 #a1 #bj74 #aca ,dem aber1 der nicht mit ,werken umgeht1 glaubt aber an den1 der die ,gottlosen gerecht macht1 dem wird sein ,glaube gerechnet zur ,gerechtigkeit 7,rm #d4 #e74 #acb ,kommet her zu ,mir alle1 die ihr mhselig und beladen seid2 ,ich will euch erquicken 7,matth4 #aa1 #bh74 #acc ,himmel und ,erde werden vergehen2 aber ,meine ,worte werden nicht vergehen 7,matth4 #bd1 #ce74 #acd ,kommt1 lat uns knien und niederfallen vor dem ,herrn1 der uns gemacht hat 7,ps4 #ie1 #f74 #ace ,wenn du den ,herrn1 deinen ,gott1 suchen wirst1 so wirst du ,ihn finden1 wenn ,du ,ihn wirst von ganzem ,herzen und von ganzer ,seele suchen 7#e4 ,mos4 #d1 #bi74 #acf ,der ,apostel schreibt3 ,es hat ,gott wohl gefallen1 da ,er ,seinen ,sohn in mir offenbarte 7,gal4 #a1 #ae4 #af74 #acg ,lasset uns hinzutreten mit ,freudigkeit zu dem ,gnadenstuhl1 auf da wir ,barmherzigkeit empfangen und ,gnade finden auf die ,zeit1 wenn uns ,hilfe not sein wird 7,hebr4 #d1 #af74 #ach ,unsre unerkannte ,snde stellst ,du ins ,licht vor ,deinem ,angesicht 7,ps4 #ij1 #h74 #aci ,herr1 ,du erforschest mich und kennst mich2 ,du verstehst meine ,gedanken von ferne 7,ps4 #aci1 #a4 #b74 #adj ,sie erkennen die ,gerechtigkeit nicht1 die vor ,gott gilt1 und trachten1 ihre eigene ,gerechtigkeit aufzurichten1 und sind also der ,gerechtigkeit1 die vor ,gott gilt1 nicht untertan 7,rm4 #aj1 #c4 #d74 #ada ,petrus sprach3 ,du bist ,christus1 des lebendigen ,gottes ,sohn6 ,jesus antwortete und sprach zu ihm3 ,fleisch und ,blut hat dir das nicht offenbart1 sondern ,mein ,vater in ,himmel 7,matth4 #af1 #af4 #ag74 ,illustration ,illustration ,zwlftes ,kapitel4 ,durch die ,fluten der letzten ,trbsal und ,eingang in die himmlische ,stadt4 ,unter diesen ,betrachtungen legten sie die letzte ,strecke des bezauberten ,grundes zurck und betraten das ,land der ,vermhlung1 wo ihnen sogleich eine lieblich erfrischende ,luft entgegenwehte4 ,da ihr ,weg hier hindurchfhrte1 so erquickten sie sich daselbst eine ,zeitlang4 ,siehe1 der ,winter ist vergangen18 rief ,hoffnungsvoll1 die ,blumen sind hervorgekommen im ,land1 der ,lenz ist herbeigekommen1 und die ,turteltaube lt sich hren in unserm ,land8 7,hohesl4 #b1 #ab74 ,hier geht die ,sonne nicht unter1 das ,tal der ,todesschatten ist weit entfernt1 der ,riese der ,verzweiflung dringt hier niemals ein2 die ,zweifelsburg sieht man nicht mehr2 die himmlische ,stadt1 zu der sie wanderten1 strahlte ihnen in hellem ,licht entgegen1 und es begegneten ihnen schon einige der ,glnzenden1 die hier an den ,grenzen des ,himmels gewhnlich zu lustwandeln pflegen4 ,hier ward nun die ,verlobung zwischen der ,braut und dem ,brutigam erneuert1 ja wie sich ein ,brutigam freut ber die ,braut1 so freut sich ihr ,gott ber sie 7,jes4 #fb1 #e74 ,hier hatten sie auch keinen ,mangel an ,korn und ,wein1 sondern fanden alles das im berflu1 was sie auf ihrer ganzen ,pilgerreise gesucht hatten4 ,von der ,stadt her drangen laute ,stimmen an ihr ,ohr1 welche riefen3 ,saget der ,tochter ,zion3 ,siehe1 dein ,heil kommt6 siehe1 ,sein ,lohn ist bei ,ihm68 7,jes4 #fb1 #aa71 und von den ,einwohnern des ,landes wurden sie genannt3 ,das heilige ,volk1 die ,erlsten des ,herrn8 7,jes4 #fb1 #ab74 ,whrend sie hier wanderten1 durchstrmte eine nie gekannte ,freude ihr ,herz4 ,sie kamen nun der ,stadt immer nher1 und immer vollkommener wurde deren ,anblick2 sie sahen schon die ,mauern von edlem ,gestein1 sie sahen die ,perlentore und die ,straen von lauterm ,gold4 ,dieser ,glanz und diese ,herrlichkeit1 welche die darauf fallenden ,sonnenstrahlen zurckwarfen1 erweckten in ihrem ,herzen eine unendliche ,sehnsucht nach dem ,herrn4 ,daher legten sie sich eine ,weile nieder und riefen in ihrem ,heimweh aus3 ,findet ihr meinen ,freund1 so sagt ,ihm1 da ich vor ,liebe krank liege68 7,hohesl4 #e1 #h74 ,als sie sich wieder ein wenig gefat hatten1 zogen sie weiter4 ,der ,weg fhrte sie an lieblichen ,obst- und ,weingrten vorber1 deren ,tren nach der ,strae hin offen standen4 ,der ,grtner stand am ,weg1 und den fragten sie3 ,wem gehren diese herrlichen ,weinberge und lieblichen ,grten88 ,er antwortete3 ,dies sind die ,besitzungen des ,knigs1 die ,er fr sich und zur ,erquickung der ,pilger angelegt hat48 ,hierauf fhrte der ,grtner sie in die ,weingrten und hie sie sich erfrischen mit den darin wachsenden kstlichen ,frchten4 ,er zeigte ihnen auch des ,knigs ,lustgnge und ,sommerlauben1 in denen sich aufzuhalten ,seine ,lust war4 ,allda verweilten sie ein wenig und schliefen ein4 ,nun bemerkte ich in meinem ,traum1 da die ,pilger in ihrem ,schlaf mehr redeten als whrend ihrer ganzen ,reise1 und da ich mich darber verwunderte1 sprach der ,grtner zu mir3 ,warum machst du dir hierber ,gedanken8 ,es liegt in der ,natur der ,frchte dieser ,weingrten1 da sie so glatt eingehen und der ,schlfer ,lippen reden machen8 7,hohesl4 #g1 #aj74 ,als sie dann erwachten1 sah ich1 da sie sich anschickten1 zur ,stadt hinaufzugehen2 allein der ,widerschein der ,sonne auf der ,stadt war so blendend 7denn sie war von lauterm ,gold1 ,offenb4 #ba1 #ah71 da sie dieselbe nicht mit bloen ,augen anschauen konnten1 sondern nur durch ein dunkles ,glas1 welches sie dazu vorfanden#adb4 ,indem sie weiterwanderten1 begegneten ihnen zwei ,mnner1 deren ,angesicht leuchtete wie ,sonnenglanz1 und ihr ,gewand strahlte wie lauteres ,gold4 ,diese fragten die ,pilger nach ihrer ,heimat1 ber ihre ,pilgerreise1 wo sie unterwegs gerastet1 welche ,beschwerden und ,gefahren ihnen begegnet und was fr ,trstungen und ,freuden ihnen zuteil geworden seien4 ,nachdem sie diese ,fragen beantwortet hatten1 sprachen die ,mnner zu ihnen3 ,nur zwei ,hindernisse noch1 und ihr seid in der himmlischen ,stadt68 ,mchtet ihr doch bei uns bleiben68 baten die ,pilger4 ,wir werden euch geleiten18 erwiderten die ,mnner1 aber nur durch euren eigenen ,glauben knnt ihr berwinden48 ,ich sah nun1 da sie miteinander fortwanderten und der ,stadt immer nher kamen1 als sie mit ,bestrzung einen breiten ,strom vor sich erblickten1 der sie noch von der ,stadt des ,friedens trennte4 ,der ,weg fhrte gerade auf den ,strom zu1 ohne da man irgendeine ,spur von einer ,brcke bemerken konnte2 und der ,strom war tief4 ,hier mt ihr hindurch18 sprachen die ,mnner1 oder ihr knnt nicht zur himmlischen ,pforte gelangen48 ,gibt es aber nicht noch einen andern ,weg zur ,pforte88 fragten die ,pilger4 ,fr euch gibt es durchaus keinen andern ,weg4 ,henoch und ,elia sind die einzigen seit ,grundlegung der ,welt1 denen ein andrer ,pfad geffnet wurde1 und bis zum ,schall der letzten ,posaune wird es keinem andern mehr vergnnt sein1 diesen ,pfad zu gehen48 ,darber wurden die ,pilger1 besonders ,christ1 sehr entmutigt und blickten bald hierhin1 bald dorthin2 allein sie konnten keinen ,ausweg finden1 um diesen ,strom zu umgehen4 ,ist denn das ,wasser an allen ,stellen gleich tief88 fragten sie die ,mnner4 ,je nach eurem ,glauben18 erwiderten diese1 werdet ihr den ,flu tiefer oder seichter finden2 in diesem ,fall jedoch knnen wir euch keine ,hilfe leisten48 ,kaum waren sie in das ,wasser gestiegen1 als ,christ schon anfing zu sinken und seinem ,freund zurief3 ,ich versinke in tiefen ,wassern2 die ,wogen gehen ber mein ,haupt1 und alle ihre ,wellen bedecken mich68 7,jona #b1 #d47 ,sei getrost1 mein ,bruder18 sprach ,hoffnungsvoll1 ich fhle festen ,grund68 ,ach1 lieber ,freund18 rief ,christ1 die ,angst des ,todes hat mich ergriffen6 ,ich werde das ,land nicht sehen1 darin ,milch und ,honig fliet48 -- ,tiefe ,finsternis umgab ihn1 er verlor die ,pforte jenseits aus den ,augen1 ja1 nicht einmal der groen ,treue konnte er sich mehr erinnern1 mit der ihn der ,herr sein ,leben lang gehalten und getragen hatte4 ,alle seine ,worte verrieten den ,schrecken seiner ,seele und die ,furcht seines ,herzens1 er werde in dem ,strom umkommen und niemals durch die ,pforte einziehen drfen4 ,alle seine ,snden wachten auf und beunruhigten ihn1 und zuweilen schien es1 als wenn er mit unsichtbaren ,feinden zu kmpfen htte4 ,hoffnungsvoll hatte daher genug zu tun1 das ,haupt seines ,bruders ber ,wasser zu halten1 ja zuweilen schien es1 als snke er ganz unter1 und erst nach einer ,weile kam er halbtot wieder empor4 ,mein ,bruder18 so suchte ,hoffnungsvoll von neuem zu trsten1 ich sehe die ,pforte schon1 ich sehe ,mnner in glnzendem ,gewand1 die zu unserm ,empfang bereitstehen48 ,aber ,christ antwortete3 ,auf dich warten sie1 auf dich2 du hast gehofft1 solange ich dich kenne48 ,auch du hast deine ,hoffnung bewahrt18 erwiderte ,hoffnungsvoll4 ,ach1 ,bruder18 sagte ,christ1 wre ich gerecht vor ,ihm1 gewi1 ,er wrde mir jetzt zu ,hilfe kommen2 aber meine ,snden sind zu gro1 darum bin ich in dieser ,not1 und ,er hat mich verlassen48 ,lieber ,bruder18 sprach ,hoffnungsvoll1 la dich erinnern1 was von den ,gottlosen geschrieben steht3 ,sie sind in keiner ,gefahr des ,todes1 sondern stehen fest wie ein ,palast2 sie sind nicht in ,unglck wie andre ,leute und werden nicht wie andre ,menschen geplagt 7,ps4 #gc1 #d4 #e74 ,die ,angst und ,bangigkeit deines ,herzens1 durch welche du in diesen ,wassern hindurch mut1 sind nicht ein ,zeichen davon1 da dich ,gott verlassen hat2 sie sollen vielmehr dazu dienen1 dich zu prfen1 ob du der ,gte gedenken werdest1 womit ,er dich bisher geleitet1 und ob du in deiner ,not auch dein ,vertrauen auf ,ihn allein setzest48 ,nun sah ich im ,traum1 da ,christ hierber eine ,weile in ,gedanken versunken war4 ,hoffnungsvoll redete ihm weiter zu3 ,sei getrost6 ,jesus ,christus macht dich gesund48 ,da rief ,christ auf einmal mit lauter ,stimme3 ,o ich sehe ,ihn wieder6 und ,er versichert mir3 ,so du durch ,wasser gehst1 will ,ich bei dir sein1 da dich die ,strme nicht sollen ersufen8 7,jes4 #dc1 #b74 ,nun faten sie beide wieder ,mut1 und der ,feind verstummte1 bis sie vollends hinber waren4 ,sogleich sprte ,christ ,boden unter sich1 so da er gewi treten konnte1 und es fand sich auch1 da der brige ,teil des ,flusses seicht war4 ,so erreichten sie glcklich das jenseitige ,ufer4 ,illustration3 ,mein ,bruder18 trstete ,hoffnungsvoll1 ich sehe die ,pforte schon68 7,s4 #ahd47 ,hier standen bereits jene beiden ,mnner in glnzendem ,gewand1 die ihrer warteten und sie freundlich begrten4 ,wir sind dienstbare ,geister18 sagten sie1 ausgesandt zum ,dienst um derer willen1 die ererben sollen die ,seligkeit8 7,hebr4 #a1 #ad74 ,und sie wandten sich miteinander der ,pforte zu4 ,nun lag aber die ,stadt auf einem sehr hohen ,berg2 doch an der ,seite der beiden ,mnner1 die die ,pilger am ,arm fhrten1 kamen sie ohne ,mhe hinauf4 ,auch hatten sie das ,gewand der ,sterblichkeit im ,flu abgestreift2 denn ob sie schon damit angetan hineingegangen waren1 kamen sie doch ohne dasselbe heraus4 ,so ging es leicht und schnell aufwrts1 wiewohl der ,grund1 auf dem die ,stadt gebaut stand1 hher war als die ,wolken4 ,unter lieblichen ,gesprchen schwebten sie durch die ,luftregionen empor1 voll ,freude darber1 da sie so glcklich durch den ,strom gekommen waren und da so herrliche ,begleiter zu ihrem ,dienst bereit waren4 ,die ,glnzenden sprachen mit ihnen von der himmlischen ,stadt1 ihrer unbeschreiblichen ,schnheit und ,pracht4 ,nun18 sagten sie1 kommt ihr zu dem ,berg ,zion1 zu dem himmlischen ,jerusalem und zu der ,menge vieler tausend ,engel und zu den ,geistern der vollendeten ,gerechten 7,hebr4 #ab1 #bb-bd74 ,ihr werdet eingehen in das ,paradies ,gottes1 den ,baum des ,lebens werdet ihr sehen und essen von seinen unvergnglichen ,frchten 7,offenb4 #b1 #g74 ,ihr werdet wandeln in weien ,kleidern 7,offenb4 #c1 #d71 ihr werdet den ,knig sehen 7,offenb4 #bb1 #d7 und bei ,ihm wohnen von ,ewigkeit zu ,ewigkeit4 ,was euch auf ,erden bedrckte1 wird nicht mehr sein1 weder ,trbsal noch ,schmerz1 weder ,krankheit noch ,tod2 denn das ,alte ist vergangen 7,offenb4 #ba1 #d74 ,ihr werdet die ,patriarchen sehen3 ,abraham1 ,isaak und ,jakob1 die ,propheten und die ,gerechten1 welche ,gott weggerafft vor dem zuknftigen ,unglck1 die nun in ,wohnungen des ,friedens ruhen#adc48 ,und was haben wir an diesem heiligen ,ort zu tun88 fragten die ,pilger4 ,da habt ihr den ,lohn zu empfangen fr alle eure ,arbeit1 ,freude fr alle eure ,betrbnis4 ,da sollt ihr ernten1 was ihr gest habt1 nmlich die ,frucht all eurer ,gebete und ,trnen1 die ,frucht aller ,trbsale1 die ihr aus ,liebe zu dem himmlischen ,knig auf dem ,weg erduldet habt#add4 ,mit goldenen ,kronen geschmckt1 werdet ihr euch freuen in dem ,anschauen des dreimalheiligen ,gottes1 denn ,ihr werdet ihn sehen1 wie ,er ist 7#a4 ,joh4 #c1 #b74 ,ihr werdet ,ihm ,tag und ,nacht dienen und ,ihm ohne ,unterla danksagen und ,lob und ,ehre darbringen1 wonach ihr euch so oft gesehnt habt in den ,tagen eurer ,wallfahrt4 ,eure ,augen werden ,ihn schauen1 eure ,ohren die freundliche ,stimme des ,allmchtigen hren4 ,da werdet ihr eure ,lieben1 die euch dahin vorangegangen1 wieder finden und mit ,freuden die ,brder empfangen1 die nach euch an diesen ,ort gelangen4 ,wenn der ,knig der ,ehren zur ,erde hinabfhrt auf den ,fittichen des ,windes1 wenn die letzte ,posaune ertnt1 dann werdet ihr mit ,ihm erscheinen in himmlischer ,herrlichkeit und an dem groen ,tag des ,gerichts zu ,seiner ,seite stehen2 ja1 wenn ,er richten wird alle die ,ungerechten1 es seien ,engel oder ,menschen1 sollt auch ihr eine ,stimme im ,gericht haben1 weil sie ,seine und eure ,feinde gewesen sind#ade4 ,unter ,posaunenschall werdet ihr dann mit ,ihm einziehen in die himmlische ,stadt und bei dem ,herrn sein allezeit48 ,unter diesen ,gesprchen hatten sie sich der ,pforte genhert1 und hier wurden sie von einem himmlischen ,heer empfangen4 ,das sind18 so sagte einer der ,engel1 ,menschen1 die ihren ,herrn geliebt haben in der ,welt und alles verlassen um ,seines heiligen ,namens willen2 und ,er hat uns ausgesandt1 sie einzuholen1 und nun haben wir sie an das ersehnte ,ziel ihrer ,reise gebracht1 da sie eingehen knnen und anschauen das ,antlitz ihres ,erlsers mit ,freuden48 ,wie das ,rauschen gewaltiger ,strme tnte jetzt der ,jubelruf des himmlischen ,heeres3 ,selig sind1 die zum ,abendmahl des ,lammes berufen sind68 7,offenb4 #ai1 #i47 ,nun kamen ihnen auch einige von den ,posaunenblsern des ,knigs in blendend weien ,gewndern entgegen4 ,mit ihren hellen und melodischen ,klngen erfllten sie selbst die ,himmel1 da es widerhallte4 ,diese begrten ,christ und seinen ,gefhrten mit wohl tausendfachem ,willkommen1 und das taten sie mit ,jauchzen und dem ,schall der ,posaunen4 ,hierauf umringten sie die ,begrten von allen ,seiten1 die einen gingen vor1 die andern nach1 etliche zur ,rechten1 etliche zur ,linken1 gleich als wenn es ihre ,leibwache wre bei ihrem ,zug durch die obern ,gegenden4 ,ununterbrochenes ,jubeln und ,jauchzen im hhern ,chor begleitete alle ihre ,schritte auf diesem ,zug1 so da es jedem1 der es mitansehen konnte1 vorkam1 als wenn der ,himmel selbst zu ihrem ,empfang herabgekommen sei4 ,indem sie nun vorwrtsgingen1 gaben diese ,posaunenblser ,christ und seinem ,bruder in ,blick und ,gebrden1 mit welchen sie ihre ,musik begleiteten1 zu erkennen1 wie willkommen sie in ihrer ,gesellschaft und mit welcher ,freude sie selbst ihnen entgegengekommen seien4 ,da ward es den beiden ,pilgern zumute1 als wren sie schon im ,himmel1 ehe sie noch dahin gelangten2 also waren sie hingerissen von dem ,anblick der ,engel und den sen ,klngen ihrer ,weisen4 ,jetzt stand die ,stadt vor ihren ,augen1 und es dnkte sie1 als hrten sie drin das ,gelute aller ,glocken1 sie zu bewillkommnen4 ,aber nichts entzckte sie mehr als der beseligende ,gedanke1 selbst dort in solcher ,gesellschaft zu leben1 und das in alle ,ewigkeit4 ,o welche ,zunge1 welche ,feder vermag die berschwengliche ,freude ihres ,herzens auszudrcken6 ,als sie nun die ,pforte erreicht hatten1 sahen sie darber mit goldenen ,buchstaben geschrieben3 ,selig sind1 die ,seine ,gebote halten1 auf da sie ,macht haben an dem ,holz des ,lebens und zu den ,toren eingehen in die ,stadt8 7,offenb4 #bb1 #ad74 ,nun sah ich in meinem ,traum1 da die beiden ,glnzenden sie an dem ,tor rufen hieen4 ,als sie dies taten1 erschienen einige ,mnner ber der ,zinne1 nmlich ,henoch1 ,mose1 ,elia u4 a41 zu denen die ,engel sagten3 ,diese ,pilger kommen von der ,stadt ,verderben und haben ihre ,pilgerschaft in der ,liebe zum ,herrn vollendet48 ,die ,pilger berreichten ihnen zugleich die ,zeugnisse1 die sie am ,anfang ihrer ,reise empfangen hatten4 ,diese wurden dem ,knig vorgelegt1 und als ,er sie gelesen1 sprach ,er3 ,wo sind die ,mnner88 ,sie stehen vor der ,pforte18 war die ,antwort4 ,da befahl der ,knig3 ,tut die ,tore auf1 da hereingehe das gerechte ,volk1 das den ,glauben bewahrt68 7,jes4 #bf1 #b47 ,indem die ,pilger nun eintraten1 wurden sie verklrt und mit ,kleidern angetan1 die glnzten wie ,gold4 ,selige ,geister reichten ihnen ,harfen zum ,lobe ,gottes und ,kronen als ,ehrenzeichen1 whrend1 wie ich im ,traum hrte1 unter dem ,freudenklang aller ,glocken die ,bewohner der himmlischen ,stadt ihnen entgegenriefen3 ,gehet ein zu eures ,herrn ,freude68 7,matth4 #be1 #bc47 berstrmt von unendlicher ,wonne stimmten nun auch die ,pilger mit lauter ,stimme in den ,lobgesang ein und sprachen3 ,dem1 der auf dem ,stuhl sitzt1 und dem ,lamm sei ,lob und ,ehre und ,preis und ,gewalt von ,ewigkeit zu ,ewigkeit68 7,offenb4 #e1 #ac47 ,ich schaute in meinem ,traum durch die offenen ,tore1 whrend die ,pilger durch dieselben eintraten1 und siehe1 die ,stadt leuchtete wie die ,sonne am ,mittag2 die ,straen waren von lauterm ,gold1 und auf denselben wandelten viele mit ,kronen auf ihren ,huptern und ,palmenzweigen in ihren ,hnden und goldenen ,harfen zum ,preise ,gottes4 ,und ich sah auch viele allda1 die ,flgel hatten1 und sie riefen ohne ,aufhren einander zu3 ,heilig1 heilig1 heilig ist ,gott der ,herr68 7,offenb4 #d1 #h71 und die ,pforte wurde geschlossen4 -- ,als ich dies gesehen1 da wnschte ich1 auch selbst unter ihnen zu sein4 ,o wie blinken ,zions ,mauern1 da sich endet alles ,trauern ,und ein ew'ger ,sabbat ist6 ,da der ,engel ,harfen klingen und die ,auserwhlten singen3 ,hochgelobt sei ,jesus ,christ6 ,doch werd' ich es auch ererben1 was durch ,leiden und durch ,sterben ,jesus mir verdienet hat8 ,werd' ich auch zur ,rechten stehen1 mit den ,heil'gen drfen gehen ,in die schne ,gottesstadt8 ,wer nicht allem will entsagen und ,ihm nach sein ,kreuze tragen1 ,kann auch nicht ,sein ,jnger sein4 ,wer nicht ,leib und ,seel' und ,leben ,ihm will ganz zu eigen geben1 ,geht in ,salem nimmer ein4 ,als ich so ber alles1 was ich geschaut1 in ,gedanken versunken war1 wandte ich mich um und gewahrte1 da mittlerweile auch ,unwissend den ,strom erreichte1 wo er alsbald einen ,fhrmann antraf1 der ihn in dem ,nachen der eitlen ,hoffnung ohne ,mhe hinberbrachte4 ,er stieg auch sogleich den ,berg hinan zur ,pforte2 aber niemand geleitete ihn1 niemand kam ihm mit dem ,gru des ,friedens entgegen4 ,er las die ,inschrift ber der ,pforte und1 als msse man ihm sogleich auftun1 klopfte er ohne alle ,besorgnis an4 ,es erschienen ,mnner auf der ,zinne und fragten1 woher er komme und was er begehre4 ,tut mir auf18 sagte er1 denn ich habe vor dem ,knig gegessen und getrunken1 und auf den ,gassen unsrer ,stadt hat ,er uns gelehrt48 ,wo ist dein ,zeugnis1 da wir es dem ,knig berreichen88 ,er suchte in seinem ,busen und fand keins4 ,hast du kein ,zeugnis88 fragten die ,mnner1 und er verstummte4 ,als der ,knig dies erfuhr1 wollte ,er nicht herabkommen1 ihn zu sehen2 jene beiden ,engel aber1 die ,christ und ,hoffnungsvoll geleitet hatten1 erhielten ,befehl1 ,unwissend an ,hnden und ,fen zu binden und hinauszustoen 7,matth4 #bb1 #ac74 ,sie hoben ihn auf und trugen ihn durch die ,luft zu jener ,tr am ,fu des ,gebirges1 die in den ,abgrund fhrt1 und warfen ihn da hinein4 ,da sah ich denn1 da es sogar am ,himmelstor noch einen ,weg zur ,hlle gibt1 so gut als von der ,stadt ,verderben4 ,nun erwachte ich und merkte1 da es ein ,traum war4 ,funoten3 #adb ,wir sehen jetzt durch einen ,spiegel in einem dunklen ,wort2 dann aber von ,angesicht zu ,angesicht 7#a4 ,kor4 #ac1 #ab74 #adc ,die richtig vor sich gewandelt haben1 kommen zum ,frieden und ruhen in ihren ,kammern 7,jes4 #eg1 #b74 #add ,was der ,mensch st1 das wird er ernten4 ,wer auf sein ,fleisch st1 der wird von dem ,fleisch das ,verderben ernten2 wer aber auf den ,geist st1 der wird von dem ,geist das ewige ,leben ernten 7,gal4 #f1 #g4 #h74 #ade ,siehe1 der ,herr kommt mit vielen tausend ,heiligen1 ,gericht zu halten ber alle und zu strafen alle ,gottlosen um alle ,werke ihres gottlosen ,wandels 7,jud4 #ad4 #ae74 ,illustration ,pilgerreise zur seligen ,ewigkeit4 ,illustration ,zweiter ,teil3 ,die ,pilgerin4 ,illustration ,illustration ,erstes ,kapitel4 ,christin schickt sich zur ,pilgerreise an4 ,liebe ,mitpilger6 ,vor einiger ,zeit hatte ich die ,freude1 euch zu eurem ,nutz und ,frommen zu erzhlen1 was mir von ,christ1 dem ,pilger1 und seiner gefahrvollen ,reise nach dem himmlischen ,land trumte4 ,ich habe euch damals auch berichtet1 wie seine ,frau und ,kinder sich weigerten1 ihn auf seiner ,pilgerfahrt zu begleiten4 ,da er sich der drohenden ,gefahr des ,gerichts1 das ber der ,stadt ,verderben schwebte1 nicht lnger aussetzen durfte1 war er gentigt1 seine ,familie zu verlassen und allein die ,reise zu unternehmen4 ,nun bin ich bisher durch meine vielseitigen ,geschfte stets abgehalten und gehindert worden1 meine gewohnten ,reisen in jene ,gegend zu machen1 so da sich mir bis vor kurzem keine ,gelegenheit bot1 nach seinen ,hinterlassenen weiter zu fragen1 um euch dann ber ihr ,ergehen ,auskunft geben zu knnen4 ,da ich aber unlngst in jener ,gegend zu tun gehabt1 so ging ich wieder dort hinab4 ,nachdem ich nun in einem ,wald1 ungefhr eine ,meile von dem ,ort entfernt1 mir ein ,nachtlager bereitet hatte1 schlief ich ein und trumte abermals3 ,ich sah in meinem ,traum1 da ein alter ,herr auf mich zukam1 und weil er ein ,stck desselben ,weges gehen wollte1 den ich wandern sollte1 so dnkte es mich1 als ob ich mich aufmachte und mit ihm ging4 ,und wie es gewhnlich zu gehen pflegt1 wenn man auf einer ,reise mit jemand zusammentrifft1 so kamen auch wir bald in ein ,gesprch1 das sich zufllig auf ,christ und seine ,reisen bezog4 ,ich redete den alten ,mann also an3 ,mein ,herr1 was ist das hier unten fr eine ,stadt1 die dort linker ,hand von unserm ,wege liegt88 ,hierauf antwortete ,herr ,scharfsinn -- denn das war sein ,name --3 ,das ist die ,stadt ,verderben1 ein volkreicher ,ort1 aber bewohnt von einem bsartigen und trgen ,schlag ,menschen48 ,dachte ich's doch18 erwiderte ich1 da es jene ,stadt wre4 ,ich bin selbst einmal da durchgekommen1 und daher wei ich1 da dieser ,bericht wahr ist48 ,scharfsinn4 ,nur zu wahr6 ,was wollte ich lieber1 als da ich in ,wahrheit besser von diesen ,leuten reden knnte6 ,ich sehe schon1 lieber ,herr18 sagte ich weiter1 da du ein gutgesinnter ,mann bist1 und du wirst es gewi mit ,freuden begren1 wenn wir miteinander ein ntzliches ,gesprch fhren4 ,sage mir doch1 hast du nie etwas vernommen1 was vor einiger ,zeit mit einem ,mann aus dieser ,stadt1 namens ,christ1 sich zugetragen1 der sich auf eine ,pilgerreise nach den obern ,gegenden begeben hat88 ,scharfsinn4 ,ei freilich habe ich von ihm vernommen1 spricht man doch in unserm ganzen ,land von den ,drangsalen1 ,beschwerden1 ,kmpfen1 ,banden1 ,seufzern1 ,klagen1 ngsten und ,schrecken1 die er auf seiner ,reise ausgestanden hat4 ,unter all denen1 die von ihm und seinen ,taten gehrt haben1 werden ihrer nur wenige sein1 die nicht mit groer ,teilnahme den ,berichten ber seine ,pilgerfahrt gefolgt sind4 ,ja1 ich glaube sagen zu drfen1 da er die ,herzen vieler dadurch gewonnen hat4 ,denn obwohl er1 solange er hier war1 in jedermanns ,augen als ,narr galt1 so wird er doch jetzt1 nachdem er weg ist1 allgemein hoch gepriesen4 ,man sagt nmlich1 er lebe herrlich dort1 wo er jetzt ist2 ja vielen von denen1 die sich niemals diesen ,gefahren aussetzen wrden1 wssert gleichwohl der ,mund nach seinem ,glck4 ,da er es dort gut hat18 versetzte ich1 daran ist nicht zu zweifeln2 wohnt er doch an der ,lebensquelle und geniet1 was er hat1 ohne ,mhe und ,sorge1 den dort mischt sich kein ,schmerz hinein4 ,aber ich bitte dich1 fahre fort zu erzhlen6 ,was sagen die ,leute noch mehr von ihm88 ,scharfsinn4 ,seltsame ,dinge werden ber ihn berichtet6 ,einige sagen1 er wandle jetzt in weien ,kleidern#adf1 er trage eine goldene ,kette um den ,hals1 er habe eine mit ,perlen besetzte ,krone auf dem ,haupt4 ,andre sagen1 da jene ,lichtsgestalten1 die ihm zuweilen auf seiner ,wanderung erschienen1 nun bestndig um ihn seien und er dort solch vertrauten ,umgang mit ihnen pflege wie bei uns ein ,nachbar mit dem andern4 ,auerdem wird zuverlssig bezeugt1 da der ,knig jenes ,ortes ihm bereits eine sehr reich ausgestattete und angenehme ,wohnung bei ,hofe angewiesen habe#adg1 da er tglich mit ,ihm esse und trinke#adh1 vor ,ihm stehe und mit ,ihm rede1 und da er der ,liebe und ,gunst dessen geniee1 der der ,richter ber alle ist4 ,endlich erwarten einige1 da der ,frst jenes ,landes binnen kurzem in diese ,gegend kommen werde1 um alle seine ,nachbarn zur ,rechenschaft zu ziehen1 weil sie ihn1 als er ,pilger werden wollte1 geringgeachtet und verspottet haben4 ,denn sie sagen1 er sei nun also hoch bei seinem ,frsten in ,gnaden1 und es nehme dieser die dem ,christ wegen seiner ,pilgerschaft zugefgten ,verunglimpfungen dermaen zu ,herzen1 da ,er alles ansehen wolle1 als wre es ,ihm selber geschehen#adi4 ,und das sei auch kein ,wunder1 denn aus ,liebe zu seinem ,frsten habe er all dieses gewagt4 ber dieser ,nachricht bin ich wirklich erfreut18 erwiderte ich1 und ich gnne es dem armen ,mann von ,herzen1 da er nun ruht von seiner ,arbeit#aej und die ,frucht seiner ,trnen mit ,freuden erntet#aea2 ja1 da er nun auch nicht mehr die ,zielscheibe der ,bosheit seiner ,feinde ist1 sondern fr immer entrckt aus dem ,bereich seiner ,hasser4 ,auch das ist ein ,grund zur ,freude1 da diese ,geschichten im ganzen ,lande bekannt geworden sind2 denn wer wei1 ob nicht bei dem einen oder andern der ,zurckgebliebenen dadurch eine heilsame ,frucht gewirkt werden kann4 ,aber -- da es mir eben einfllt -- bitte1 sag mir doch1 lieber ,herr1 ist dir denn gar nichts von seiner ,frau und seinen ,kindern zu ,ohren gekommen8 ,die armen ,seelen6 ,ich bin gespannt1 etwas ber ihr ,ergehen zu erfahren48 ,scharfsinn4 ber ,christin und ihre ,shne8 ,denen wird es gewi ebenso gut gehen wie ,christ selber4 ,denn wiewohl sie anfangs ihm kein ,gehr schenkten und weder ,trnen noch ,bitten sie zum ,mitziehen bestimmen konnten1 so hat doch weiteres ,nachdenken bei ihnen ,wunder gewirkt4 ,sie haben zuletzt ihre ,sachen gepackt und sind ihm nachgezogen4 ,das lt sich hren68 rief ich4 ,wirklich8 ,frau und ,kinder1 alle miteinander88 ,scharfsinn4 ,so ist es4 ,ich kann dir darber ausfhrlichen ,bericht geben2 denn ich war selbst gerade dort und konnte den ,verlauf der ,dinge genau verfolgen4 ,so darf man also18 fragte ich1 es verbreiten als eine wirkliche ,tatsache88 ,scharfsinn4 ,das darfst du unbesorgt tun2 denn wie gesagt1 sie haben alle die ,pilgerschaft angetreten1 die gute ,frau und auch ihre vier ,knaben4 ,und da wir ja noch ein ziemliches ,stck ,weges miteinander zu gehen haben1 so will ich dir einen ausfhrlichen ,bericht darber geben4 ,diese ,christin 7so hie sie seit ihrem ,aufbruch zur ,pilgerreise7 fing an1 in ihren ,gedanken sehr beunruhigt zu werden1 nachdem ihr ,mann ber den ,flu hinbergekommen war und sie nun nichts mehr von ihm hren konnte4 ,zuerst geschah's1 weil sie ihren ,mann verloren hatte und weil nach solcher ,nachricht die ,hoffnung1 wieder mit ihm vereinigt zu werden1 zerstrt war4 ,da bei der ,erinnerung an den ,verlust geliebter ,angehrigen manche heie ,trne fliet1 ist ja ganz natrlich4 ,so auch bei ,christin4 ,bei ihr kam aber noch etwas andres hinzu4 ,immer mehr drngte sich ihr nmlich die ,befrchtung auf1 ob nicht ihr ungeziemendes ,verhalten gegen ihren ,gatten eine ,ursache sei1 warum sie ihn nicht mehr she und er auf solche ,weise von ihr genommen wre4 ,und dabei fiel es ihr wie ,schuppen von den ,augen1 sie erkannte all ihr unfreundliches1 unnatrliches und ungttliches ,benehmen gegen ihren teuren ,freund2 all dieses fing an1 ihr ,gewissen zu beschweren und sie mit dem ,gefhl der ,schuld zu drcken4 ,mehr noch wurde sie zerknirscht1 wenn sie der vielen ,seufzer1 der bittern ,trnen und des ,wehklagens ihres ,gatten gedachte und wie sie ihr ,herz gegen alle seine ,bitten und sein liebevolles ,zureden1 ihn doch samt den ,kindern zu begleiten1 verhrtet hatte4 ,bis in die kleinsten ,einzelheiten traten alle seine ,worte und was er getan1 wie ein heller ,blitzstrahl ihr wieder vor die ,seele und zerschnitt ihr das ,herz4 ,besonders tnte sein schmerzlicher ,ausruf3 ,was soll ich tun1 da ich selig werde88 7,apostelg4 #af1 #cj7 in ihren ,ohren erschtternd nach#aeb4 ,illustration3 ,meine ,shne1 wir sind alle verloren68 7,s4 #aih47 ,darauf sprach sie zu ihren ,kindern3 ,meine ,shne1 wir sind alle verloren6 ,ich habe wider euren ,vater gesndigt1 und er ist fortgegangen4 ,er htte uns gern mit sich genommen2 aber ich wollte nicht mit ihm gehen und habe auch euch vom ,lebensweg zurckgehalten48 ,da brachen die ,knaben alle in ,trnen aus und verlangten danach1 ihrem ,vater nachzuziehen4 ,o18 sagte ,christin1 welch ein ,glck wre es fr uns gewesen1 wenn wir mit ihm gegangen wren6 ,wie leicht wre uns das ,reisen geworden1 viel leichter1 als wir es jetzt erwarten knnen4 ,wiewohl ich frher in meiner ,torheit die ,bekmmernisse eures ,vaters nrrischer ,einbildung und trbsinniger ,laune zuschrieb1 so will es mir nun doch scheinen1 da sie aus einer andern ,ursache hervorgegangen sind1 nmlich weil ihm das ,licht des ,lebens aufgegangen war#aec1 durch dessen ,hilfe er1 wie ich nun merke1 den ,stricken des ,todes entgangen ist#aed48 ,hierauf weinten sie alle aufs neue und riefen aus3 ,o weh des ,tags68 ,in der folgenden ,nacht hatte ,christin einen ,traum und siehe1 es war ihr1 als she sie vor sich eine groe offene ,pergamentrolle1 auf welcher die ,summe all ihres ,tuns verzeichnet stand4 ,und wie es ihr vorkam1 sahen ihre ,missetaten sehr schwarz aus4 ,da rief sie im ,schlaf laut aus3 ,gott1 sei mir ,snderin gndig68 7,luk4 #ah1 #ac71 und es hrten sie die ,kinder4 ,hiernach dnkte es sie1 als stnden zwei sehr belgesinnte ,wesen an ihrem ,bett1 welche sprachen3 ,was fangen wir nur mit diesem ,weib an8 denn wachend und schlafend schreit sie um ,gnade4 ,lassen wir sie so fortfahren1 so werden wir sie verlieren1 wie wir ihren ,mann verloren haben4 ,darum mssen wir auf die eine oder die andre ,weise ihre ,gedanken von dem1 was hernach sein wird1 abzuziehen suchen1 oder nichts in der ganzen ,welt wird sie hindern1 auch eine ,pilgerin zu werden48 ,zitternd und ganz in ,schwei gebadet erwachte sie2 aber nach einer ,weile schlief sie wieder ein und trumte und sah im ,traum ihren ,gatten1 den ,christ1 mit glnzendem ,angesicht an einem ,ort der ,seligkeit unter vielen ,unsterblichen mit einer ,harfe in der ,hand stehen und darauf spielen vor einem1 der auf einem ,thron sa und um dessen ,haupt ein ,regenbogen war4 ,sie sah auch1 da er sich zu den ,fen seines ,frsten niederwarf und anbetend ausrief3 ,ich danke ,dir von ganzem ,herzen1 mein ,herr und ,knig1 da ,du mich an diesen ,ort gebracht hast68 ,darber jauchzte die ,menge derer1 die rund umherstanden1 und schlugen an ihre ,harfen2 aber keine menschliche ,zunge konnte aussagen1 was sie sprachen2 ,christ und seinen ,mitgenossen war diese himmlische ,sprache bekannt4 ,als ,christin am nchsten ,morgen aufgestanden war1 zu ,gott gebetet und eine ,weile mit ihren ,kindern geredet hatte1 da klopfte jemand stark an die ,tr4 ,sie rief mit lauter ,stimme3 ,kommst du in ,gottes ,namen1 so tritt ein68 -- ,amen18 sagte der ,fremde1 ffnete die ,tr und grte3 ,friede sei mit diesem ,haus68 und alsbald fuhr er fort3 ,christin1 weit du1 weshalb ich gekommen bin88 ,da errtete sie und zitterte2 ihr ,herz klopfte in der ,erwartung1 zu erfahren1 woher er komme und was fr eine ,botschaft er an sie auszurichten habe4 ,mein ,name ist ,verborgen18 sprach er weiter1 ich wohne bei denen in der ,hhe4 ,dein ,verlangen1 nach der himmlischen ,stadt zu ziehen1 ist dort bekanntgeworden#aee2 auch wei man von deiner tiefen ,reue ber all das ,unrecht1 das du frher deinem ,mann zugefgt hast1 indem du dein ,herz gegen sein instndiges ,bitten verhrtet und auch diese deine ,knaben vom ,pfad des ,friedens zurckgehalten hast4 ,so hat denn1 ,christin1 der ,barmherzige mich gesandt1 dir zu sagen1 da ,er ein ,gott ist1 der gern verzeiht und nicht mde wird1 ,missetaten zu vergeben4 ,er ladet dich auch hiermit ein1 vor ,sein ,angesicht zu kommen2 an ,seiner ,tafel will ,er dich speisen mit den reichen ,gtern ,seines ,hauses und mit dem ,erbe ,jakobs1 deines ,vaters4 ,daselbst wohnt ,christ1 dein ehemaliger ,gatte1 in seligem ,verein mit vielen andern1 deren ,zahl mehr denn ,legion ist2 sie schauen das ,angesicht ,gottes1 von dem ihnen ,leben und ,seligkeit zufliet immerdar4 ,diese alle werden sich freuen und frhlich sein1 wenn sie hren das ,rauschen deiner ,fe48 ber diesen ,worten ward ,christin tief beschmt und neigte ihr ,angesicht zur ,erde4 ,der ,abgesandte aber fuhr fort und sprach3 ,hier ist auch ein ,brief an dich1 ,christin1 von dem ,knig deines ,mannes#aef48 ,sie nahm denselben und ffnete ihn4 ,er duftete aber wie kstliche ,salbe1 und die ,schrift war mit goldenen ,buchstaben geschrieben4 ,der ,inhalt des ,briefes war3 ,der ,knig begehre1 da auch sie sich auf die ,pilgerreise begebe1 wie ,christ1 ihr ,mann1 es getan2 denn das sei der ,weg1 zu ,seiner ,stadt zu gelangen und in ,seiner ,gegenwart mit ,freuden zu wohnen ewiglich4 ,herr18 rief die gute ,frau ganz berwltigt1 willst du mich und meine ,kinder mit dir nehmen1 da wir hinziehen und diesen ,knig auch anbeten#aeg88 ,christin18 erwiderte der ,abgesandte1 vor dem ,sen kommt das ,bittere2 auch du mut durch viel ,trbsale in die himmlische ,stadt eingehen4 ,so rate ich dir1 gehe1 wie ,christ1 dein ,mann1 es tat1 zu der engen ,pforte1 die dort jenseits der ,ebene liegt2 denn sie steht am ,eingang des ,weges1 den du gehen mut1 und ich wnsche dir eine glckliche ,reise4 ,den ,brief1 den du erhalten1 verwahre sorgfltig in deinem ,kleid1 da du ihn an der himmlischen ,pforte abgeben mut4 ,lies mit deinen ,kindern fleiig darin1 bis ihr ihn auswendig wit1 denn er enthlt eins von den ,liedern1 das du singen mut1 solange du noch in dem ,hause deiner ,wallfahrt bist#aeh48 ,nun sah ich in meinem ,traum1 da jener alte ,herr1 whrend er mir diese ,geschichte erzhlte1 selber sehr davon ergriffen zu sein schien4 ,indessen fuhr er fort und erzhlte weiter3 ,christin rief alsbald ihre ,shne zusammen und redete sie also an3 ,meine lieben ,shne1 ihr habt wohl bemerkt1 da der ,tod eures ,vaters mich in der letzten ,zeit viel beschftigt hat -- nicht als ob ich an seiner ,glckseligkeit zweifelte1 denn da er wohl aufgehoben ist1 davon bin ich hinlnglich berzeugt4 ,aber auch1 wenn ich unser bisheriges ,leben berdachte1 das doch eigentlich ein elendes genannt werden mu1 war ich sehr bekmmert2 und vollends ist es mein ,betragen gegen euren ,vater in seiner ,seelenangst1 was sich wie eine schwere ,last auf mein ,gewissen wlzt2 denn ich habe nicht nur mein1 sondern auch eure ,herzen gegen ihn verhrtet und mich geweigert1 mit ihm die ,pilgerfahrt anzutreten4 -- ,der ,gedanke an all dieses wrde mir wohl das ,herz brechen1 wenn ich nicht in der verflossenen ,nacht einen ,traum gehabt und dieser ,fremde mir heute morgen ,mut zugesprochen htte4 ,kommt1 meine ,kinder1 lat uns aufbrechen und zu der ,pforte eilen1 welche nach dem himmlischen ,land fhrt1 da wir euren ,vater wiedersehen und bei ihm und all den ,seligen nach den ,gesetzen jenes ,landes in ,frieden wohnen68 ,da brachen die ,kinder in ,trnen aus vor ,freude1 da ihrer ,mutter ,herz so umgewandelt war4 ,alsbald nahm der ,abgesandte ,abschied von ihnen1 und sie fingen an1 sich auf die ,reise zu rsten4 ,whrend sie damit beschftigt waren1 kamen zwei von ,christins ,nachbarinnen vor das ,haus und klopften an die ,tr4 ,kommt ihr in ,gottes ,namen1 so tretet ein68 rief sie auch ihnen zu4 ,das machte die ,frauen stutzig1 denn eine solche ,rede hatten sie weder von ,christins ,lippen noch sonst berhaupt jemals gehrt4 ,gleichwohl traten sie ein2 aber siehe1 sie fanden die gute ,frau im ,begriff1 ihr ,haus zu verlassen4 ,aber ,nachbarin1 sag1 was hast du denn vor88 fragten sie wie aus einem ,munde4 ,ich rste mich auf eine ,reise18 antwortete ,christin1 sich an ,frau ,furchtsam1 die ltere von ihnen1 wendend4 7,diese ,furchtsam war eine ,tochter dessen1 dem ,christ auf dem ,berg der ,beschwerde begegnete und ihn aus ,furcht vor den ,lwen zur ,umkehr bereden wollte47 ,furchtsam4 ,aber ich bitte dich1 zu welcher ,reise denn8 ,christin4 ,meinem teuren ,mann nachzugehen4 -- ,und dabei fing sie an zu weinen4 ,furchtsam4 ,nachbarin1 das will ich nicht hoffen4 ,ich bitte dich um deiner armen ,kinder willen1 du werdest doch nicht dein ,mutterherz verleugnen und sie gar verlassen wollen6 ,christin4 ,nein1 meine ,kinder sollen auch mit mir gehen1 nicht eins von ihnen will zurckbleiben4 ,furchtsam4 ,ich traue meinen ,augen und ,ohren nicht2 wer in aller ,welt hat dich nur auf diesen ,gedanken gebracht8 ,christin4 ,o ,nachbarin1 wtest du1 was ich wei1 du wrdest ohne ,zweifel mit mir ziehen4 ,furchtsam4 ,ei1 was fr neue ,kunde hast du denn bekommen1 die so dein ,herz von deiner ,freundschaft abzieht und dich verleitet1 wer wei wohin zu gehen8 ,christin erwiderte3 ,ich bin seit der ,abreise meines ,mannes immer schmerzlich betrbt gewesen und besonders1 seit er ber den ,flu gegangen ist4 ,was mich am meisten bekmmert1 das ist mein hartes ,betragen gegen ihn1 als er so niedergeschlagen war4 ,zudem ist es mir jetzt ebenso zumute1 wie ihm damals war2 so kann mir nichts helfen1 als da auch ich die ,pilgerschaft antrete4 ,mir trumte vorige ,nacht1 als she ich ihn4 ,o wre doch meine ,seele bei ihm6 ,er wohnt bei dem ,knig jenes ,landes1 sieht allezeit ,sein ,angesicht2 er sitzt mit ,ihm an ,seiner ,tafel2 er ist ein ,mitgenosse der ,unsterblichen1 und es ist ihm ein ,haus geworden1 in dem er wohnt1 demgegenber die herrlichsten ,palste auf ,erden mir wie elende ,htten vorkommen4 ,es hat auch der ,frst dieses ,landes nach mir gesandt mit der ,verheiung1 da ,er mich aufnehmen wolle1 wenn ich zu ,ihm kommen wrde4 ,sein ,abgesandter war jetzt eben bei mir und hat mir ein ,einladungsschreiben berreicht1 da ich kommen solle48 ,und hiermit zog sie den ,brief hervor und las ihn und sprach zu ihnen3 ,was wollt ihr nun hierzu sagen88 ,furchtsam4 ,o diese ,tollheit1 die dich und deinen ,mann ergriffen hat1 in solche ,schwierigkeiten hineinzurennen6 ,es ist dir doch gewi nicht unbekannt1 was deinem ,mann schon am ,anfang des ,weges begegnet ist1 was unser ,nachbar ,strrig noch bezeugen kann1 ebenso ,willig1 die ja eine ,strecke weit mit ihm gegangen1 bis sie als verstndige ,mnner sich scheuten1 weiterzugehen4 ,wir haben auch ein langes und breites davon gehrt1 wie er mit den ,lwen1 dem ,apollyon und mit ,schatten des ,todes zu tun gehabt und vielen andern ,schrecknissen der ,art4 ,denke doch an die ,gefahren1 die ihm auf dem ,eitelkeitsmarkt drohten6 ,denn wenn es ihm1 der doch ein ,mann war1 so bel erging1 was kannst du tun1 die du nur eine schwache ,frau bist8 ,bedenke doch auch1 da diese vier sen ,kleinen deine ,kinder sind1 dein ,fleisch und ,bein6 ,wenn du also auch verwegen genug sein solltest1 dich selber ins ,unglck zu strzen1 so bleibe doch wenigstens um deiner ,kinder willen zu ,hause4 ,christin aber antwortete ihr3 ,versuche mich nicht1 ,nachbarin1 jetzt ist es in meine ,hand gelegt1 einen groen ,gewinn zu erlangen1 und ich mte die grte ,nrrin sein1 wenn ich nicht das ,herz htte1 diese ,gelegenheit zu ergreifen#aei4 ,was all die ,beschwerden betrifft1 die mir1 wie du sagst1 auf dem ,weg gleichfalls begegnen werden1 so lasse ich mich dadurch nicht im geringsten entmutigen2 ich sehe vielmehr daraus1 da ich auf der rechten ,bahn bin4 ,das ,bittere mu vor dem ,sen kommen1 und es wird auch das ,se desto ser machen4 ,deshalb1 da du nicht in ,gottes ,namen in mein ,haus gekommen1 wie ich sagte1 so bitte ich dich1 nur wieder zu gehen und mich nicht weiter zu beunruhigen48 ,da fing ,furchtsam an1 sie zu schmhen#afj1 und zu ihrer ,gefhrtin sprach sie3 ,komm1 ,nachbarin ,barmherzig1 wir mssen sie ihrem eigenen ,willen berlassen1 da sie unsern ,rat und unsre ,gesellschaft verachtet48 ,allein ,barmherzig ward unschlssig und konnte nicht sofort ihrer ,nachbarin beipflichten1 und zwar aus zwei ,grnden3 ,erstlich entbrannte ihr ,herz fr ,christin4 ,sie sprach bei sich selbst also3 ,wenn meine ,nachbarin durchaus fort will1 so will ich eine ,strecke ,wegs mit ihr gehen und ihr behilflich sein48 ,zum andern war sie ber ihre eigene ,seele bekmmert1 denn ,christins ,worte waren wie ,ngel in ihr ,herz gedrungen1 und sie dachte3 ,ich mu ber diese ,sache noch weiter mit ,christin reden1 und finde ich ,wahrheit und ,leben in dem1 was sie sagen wird1 so will ich auch von ,herzen gern mit ihr gehen48 ,und so antwortete ,barmherzig ihrer ,nachbarin ,furchtsam3 ,nachbarin1 ich bin allerdings mit dir gekommen1 um ,christin heute morgen zu besuchen4 ,weil sie aber1 wie du siehst1 vorhat1 ihrem ,vaterland fr immer ,lebewohl zu sagen1 so gedenke ich1 an diesem sonnigen ,morgen sie noch ein ,stck ,wegs zu begleiten und ihr ein wenig ,handreichung zu tun48 ,sie sagte ihr aber nichts von ihrem zweiten ,grund1 sondern behielt diesen fr sich4 ,furchtsam4 ,nun1 ich sehe schon1 du hast auch ,lust zum ,nrrischwerden4 ,allein sei beizeiten auf deiner ,hut und nimm ,vernunft an6 ,wer sich in ,gefahr begibt1 kommt darin um4 ,also kehrte ,frau ,furchtsam den beiden den ,rcken und ging4 ,zu ,hause angekommen1 lud sie alsbald einige ihrer ,nachbarinnen zu sich ein1 nmlich ,frau ,fledermausauge1 ,frau ,unbedachtsam1 ,frau ,leichtsinn und ,frau ,unwissend1 um ihnen die neue ,geschichte von ,christin und ihrer beabsichtigten ,reise mitzuteilen4 ,sie begann also ihre ,erzhlung3 ,nachbarinnen1 da ich heute morgen nicht viel zu tun hatte1 ging ich aus1 um ,christin einmal zu besuchen4 ,als ich an ihre ,tr klopfte1 wie es doch bei uns ,sitte ist1 antwortete sie3 ,kommst du in ,gottes ,namen1 so tritt ein6 ,im guten ,glauben1 es stnde alles wohl1 ging ich hinein1 und da finde ich sie1 wie sie sich rstet1 um die ,stadt zu verlassen4 ,auf meine ,frage1 was das zu bedeuten htte1 gestand sie mir offen1 da sie sich entschlossen1 auf die ,pilgerschaft zu gehen1 wie ihr ,mann getan4 ,sie erzhlte mir auch einen ,traum1 den sie gehabt1 und wie der ,knig des ,landes1 wo ihr ,mann sich aufhalte1 ihr ein ,einladungsschreiben geschickt htte1 da sie dahin kommen solle48 ,wie8 was88 rief ,frau ,unwissend1 und glaubst du wirklich1 da sie gehen wird88 ,furchtsam4 ,freilich wird sie gehen1 was auch immer daraus entstehen mag4 ,das kann ich daraus entnehmen1 weil gerade das1 wodurch ich sie von ihrem abenteuerlichen ,unternehmen abzuschrecken gedachte -- nmlich all die ,gefahren und ,beschwerden1 die ihr auf dem ,weg gewi begegnen werden -- fr sie ein ,ansporn zur ,abreise ist4 ,das ,bittere komme vor dem ,sen1 hat sie gesagt1 und werde das ,se noch versen4 ,o die blinde und trichte ,frau68 sprach ,frau ,fledermausauge1 will sie sich denn durch die ,trbsale ihres ,mannes nicht warnen lassen8 ,ich meinesteils sehe klar1 wenn er wieder hier wre1 wrde er seiner heilen ,haut froh sein und sich wohl nie wieder fr nichts und wieder nichts in so viel ,gefahren strzen48 ,frau ,unbedachtsam hob nun auch an und sagte3 ,fort mit solchen phantastischen ,narren aus der ,stadt6 ,ich fr meinen ,teil bin froh1 da wir sie loswerden4 ,denn bliebe sie hier wohnen und behielte diesen ,sinn bei1 wer knnte dann noch friedlich mit ihr leben8 ,denn entweder wrde sie trbsinnig sein oder mit niemand nachbarlichen ,umgang pflegen oder fortwhrend von solchen ,dingen reden1 die kein vernnftiger ,mensch hren mag4 ,ich fr meine ,person werde mich also um ihre ,abreise gar nicht grmen4 ,lat sie laufen und lat ,bessere an ihre ,stelle kommen6 ,es ist schon lang nicht mehr unsre gute ,welt1 seitdem diese wunderlichen ,narren in ihr wohnen48 ,und ,frau ,leichtsinn setzte hinzu3 ,genug1 tut diese ,art von ,unterhaltung beiseite6 ,gestern war ich bei ,madame ,wollust4 ,da waren wir so lustig wie junge ,mdchen4 ,was denkt ihr wohl1 wer alles da war8 ,ich nmlich und ,frau ,fleischesliebe und noch drei oder vier andre wie ,herr ,liederlich1 ,frau ,unflat und solcher ,art mehr4 ,da hatten wir denn ,musik und ,tanz und was sonst noch dazu gehrt1 das ,vergngen vollzumachen4 ,und das mu ich sagen3 ,die ,frau des ,hauses ist eine bewunderungswrdige1 feingebildete ,dame1 und ,herr ,liederlich ist auch ein hchst angenehmer ,gesellschafter48 ,funoten3 #adf ,wer berwindet1 der soll mit weien ,kleidern angetan werden 7,offenb4 #c1 #e74 #adg ,wirst du in ,meinen ,wegen wandeln und ,meines ,dienstes warten1 so sollst du regieren ,mein ,haus und ,meine ,hfe bewahren2 und ,ich will dir geben von diesen1 die hier stehen1 da sie dich geleiten sollen 7,sach4 #c1 #g74 #adh ,jesus spricht3 ,ich will euch das ,reich bescheiden1 wie ,mir's ,mein ,vater beschieden hat1 da ihr essen und trinken sollt an ,meinem ,tisch in ,meinem ,reich 7,luk4 #bb1 #bi4 #cj74 #adi ,wer euch verachtet1 der verachtet ,mich 7,luk4 #aj1 #af74 #aej ,selig sind die ,toten1 die in dem ,herrn sterben von nun an4 ,ja1 der ,geist spricht1 da sie ruhen von ihrer ,arbeit2 denn ihre ,werke folgen ihnen nach 7,offenb4 #ad1 #ac74 #aea ,die mit ,trnen sen1 werden mit ,freuden ernten4 ,sie gehen hin und weinen und tragen edlen ,samen und kommen mit ,freuden und bringen ihre ,garben 7,ps4 #abf1 #e4 #f74 #aeb ,die gttliche ,traurigkeit wirkt zur ,seligkeit eine ,reue1 die niemand gereut2 die ,traurigkeit aber der ,welt wirkt den ,tod 7#b4 ,kor4 #g1 #aj74 #aec ,ich bin das ,licht der ,welt2 wer ,mir nachfolgt1 der wird nicht wandeln in der ,finsternis1 sondern wird das ,licht des ,lebens haben 7,joh4 #h1 #ab74 #aed ,die ,furcht des ,herrn ist eine ,quelle des ,lebens1 da man meide die ,stricke des ,todes 7,spr4 #ad1 #bg74 #aee ,das ,verlangen der ,elenden hrst ,du 7,ps4 #aj1 #ag74 #aef ,der ,geist wird ,zeugnis unserm ,geist1 da wir ,gottes ,kinder sind 7,rm4 #h1 #af74 ,durch ,christus seid auch ihr1 da ihr glubig wurdet1 versiegelt worden mit dem ,heiligen ,geist der ,verheiung1 welcher ist das ,pfand unsers ,erbes zu unsrer ,erlsung1 da wir ,sein ,eigentum wrden zu ,lob ,seiner ,herrlichkeit 7,eph4 #a1 #ac4 #ad74 #aeg ,meine ,seele drstet nach ,gott1 nach dem lebendigen ,gott4 ,wann werde ich dahin kommen1 da ich ,gottes ,angesicht schaue8 7,ps4 #db1 #c47 #aeh ,deine ,rechte sind mein ,lied in dem ,hause meiner ,wallfahrt 7,ps4 #aai1 #ed74 #aei ,so lat uns nun ,flei tun1 einzukommen zu dieser ,ruhe 7,hebr4 #d1 #aa74 #afj ,das befremdet sie1 da ihr nicht mit ihnen laufet in dasselbe wste1 unordentliche ,wesen1 und sie lstern 7#a4 ,petr4 #d1 #d74 ,illustration ,illustration ,zweites ,kapitel4 ,wer da anklopft1 dem wird aufgetan4 ,mittlerweile hatte sich ,christin mit ihren ,knaben auf den ,weg gemacht1 und ,barmherzig begleitete sie4 ,indem sie miteinander gingen1 entspann sich unter ihnen folgendes ,gesprch3 ,barmherzig18 sagte ,christin1 ich betrachte es wirklich als eine unverdiente ,gnade1 da du mit mir ausgezogen bist1 um mir noch ein wenig ,gesellschaft zu leisten48 ,wenn ich glauben drfte18 erwiderte das ,mdchen 7denn ,barmherzig war noch jung71 da es nicht vergeblich wre1 mit dir zu gehen1 so wrde ich der ,stadt nie wieder nahe kommen48 ,weit du was18 antwortete ,christin1 wirf dein ,los mit dem meinen zusammen1 wei ich doch wohl1 was das ,ende unsrer ,pilgerschaft sein wird6 ,mein ,mann ist an einem ,ort1 den er um alles ,gold in den ,bergwerken ,spaniens nicht wieder verlassen mchte4 ,und wenn du gleich nur auf meine ,einladung hin mitgehst1 so wirst du doch nicht zurckgewiesen werden2 denn der ,knig1 der nach mir und meinen ,kindern geschickt hat1 hat ,wohlgefallen an ,barmherzigkeit 7,matth4 #i1 #ac74 berdies1 wenn es dir recht ist1 will ich dich dingen1 und du sollst als meine ,magd mit mir gehen2 doch wollen wir alle ,dinge untereinander gemein haben2 komm nur mit mir68 ,barmherzig4 ,aber wie erlange ich die ,gewiheit1 da ich auch angenommen werde8 ,o da sich jemand fnde1 der hierber ,auskunft geben knnte2 ich wrde mich keinen ,augenblick besinnen1 sondern mit ,hilfe dessen1 der helfen kann1 mit dir durch dick und dnn gehen4 ,christin4 ,nun wohl1 geliebte ,barmherzig1 so will ich dir sagen1 was du tun sollst3 ,gehe mit mir nach der engen ,pforte#afa1 und dort will ich mich deinetwillen weiter erkundigen4 ,und wenn dir da keine ,ermutigung zuteil wird1 so will ich mich damit zufrieden geben1 da du an deinen ,ort zurckkehrst4 ,auch will ich dir deine ,liebe vergelten1 die du mir und meinen ,kindern erweisest1 indem du uns auf unserm ,weg begleitest4 ,barmherzig4 ,so will ich denn hingehen und hinnehmen1 was weiter kommt1 und der ,herr gebe gndiglich1 da mein ,los so falle1 da der ,knig des ,himmels ,sein ,herz zu mir neige4 ,hierber war ,christin von ,herzen froh1 nicht nur1 da sie eine ,gefhrtin hatte1 sondern auch1 da sie dieses arme ,mdchen bewogen hatte1 fr ihr ,seelenheil zu sorgen4 ,so gingen sie denn zusammen weiter1 ,barmherzig aber fing an zu weinen4 ,da fragte ,christin3 ,warum weinst du1 liebe ,schwester88 ,ach18 sagte sie1 wer kann anders als wehklagen1 wenn man recht erwgt1 in welcher ,lage und in welchem ,zustand meine armen ,verwandten sich befinden1 die noch in unsrer sndenvollen ,stadt verbleiben8 ,und was meinen ,kummer noch grer macht1 ist1 da niemand sie unterrichtet und auf die drohende ,gefahr hinweist48 ,christin4 ,mitleiden steht den ,pilgrimen wohl an1 und du empfindest fr deine ,angehrigen1 was mein guter ,christ fr mich empfand1 als er mich verlie4 ,er trauerte darber1 da ich ihn nicht hren noch auf ihn achten wollte4 ,aber sein und unser ,herr hat seine ,trnen gesammelt und sie in ,seinem ,krug verwahrt#afb1 und nunmehr ernten du und ich und diese meine geliebten ,kinder die ,frucht und den ,segen davon4 ,glaube mir1 ,barmherzig1 deine ,trnen werden nicht umsonst sein1 denn die ewige ,wahrheit spricht3 ,die mit ,trnen sen1 werden mit ,freuden ernten4 ,sie gehen hin und weinen und tragen edlen ,samen und kommen mit ,freuden und bringen ihre ,garben8 7,ps4 #abf1 #e4 #f74 ,barmherzig sprach3 ,keiner wird zuschanden1 welcher ,gottes harrt2 ,soll ich sein der erste1 der zuschanden ward8 ,nein1 das ist unmglich1 ,du getreuer ,hort6 ,eher fllt der ,himmel1 eh mich tuscht ,dein ,wort4 ,du hast zugesaget3 ,wer da bittet1 nimmt2 ,wer da sucht1 soll finden1 was ihm ,gott bestimmt4 ,wer im festen ,glauben mutig klopfet an1 ,dem wird ohne ,zweifel endlich aufgetan4 ,nun1 so will ich's wagen1 ,herr1 auf ,dein ,gebot1 ,alle meine ,sorgen1 eign' und fremde ,not1 ,all mein heimlich ,grmen1 alles1 was mich qult1 ,dir ans ,herz zu legen1 der die ,trnen zhlt4 ,mein alter ,freund fuhr fort3 ,da aber ,christin zu dem ,sumpf der ,verzagtheit kam1 ward sie bedenklich und blieb stehen4 ,hier18 sagte sie1 ist die ,stelle1 wo mein lieber ,mann in den ,schlamm fiel und beinahe versunken wre48 ,sie bemerkte auch1 da ungeachtet des ,knigs ,befehl1 diese ,stelle fr die ,pilger auszubessern1 sie eher schlechter als besser geworden war4 -- ,als ich fragte1 ob sich das also verhielte1 da antwortete der alte ,mann3 ,ja1 ja1 so ist es2 denn es gibt viele1 welche vorgeben1 des ,knigs ,arbeiter zu sein1 und sagen1 sie lieen es sich angelegen sein1 des ,knigs ,heerstrae auszubessern2 allein statt der ,steine bringen sie ,kot und ,unrat herzu1 und so verderben sie den ,weg1 statt ihn zu bessern48 ,so blieb nun ,christin mit ihren ,kindern unschlssig hier stehen2 ,barmherzig hingegen sagte3 ,kommt1 lat uns es wagen1 nur wollen wir uns in acht nehmen68 ,so gingen sie sehr behutsam vor1 ,schritt fr ,schritt1 und kamen1 wenn auch hin und wieder ausgleitend1 mit knapper ,not hinber4 ,doch wre ,christin einigemal beinahe steckengeblieben4 ,als sie nun die gefhrliche ,stelle berschritten hatten1 so war es ihnen1 als hrten sie die ,worte3 ,o selig bist du1 die du geglaubt hast6 denn es wird vollendet werden1 was dir gesagt ist von dem ,herrn8 7,luk4 #a1 #de74 ,indem sie ihren ,weg fortsetzten1 sprach ,barmherzig zu ,christin3 ,o wenn ich wie du die gewisse ,zuversicht htte1 an der ,pforte eine freundliche ,aufnahme zu finden1 ich glaube1 kein ,sumpf der ,verzagtheit knnte mich mutlos machen48 ,nun18 erwiderte ,christin1 du kennst jetzt deine ,schwchen und ich die meinen4 ,ja1 liebe ,freundin1 wir alle werden noch ,drangsal genug haben1 ehe wir an das ,ziel unsrer ,reise kommen4 ,denn das darf man sich nicht einbilden1 da ,menschen1 die eine solche ,herrlichkeit zu erlangen trachten wie wir und um ihre ,glckseligkeit so beneidet werden1 nicht auf allerart ,schlingen und ,hindernisse1 ,anfechtungen und ,trbsale stoen werden4 ,nein1 unsre ,hasser werden uns alles das in den ,weg zu legen wissen48 ,hier nun verlie mich ,herr ,scharfsinn1 da ich meinen ,traum selber zu ,ende trumen mchte1 und es dnkte mich1 als she ich ,christin1 ,barmherzig und die ,knaben alle miteinander nach der engen ,pforte zugehen4 ,daselbst angekommen1 berieten sie darber1 wie sie anklopfen und was sie dem ,torhter sagen sollten4 ,es wurde beschlossen1 da ,christin als die lteste anklopfen und mit dem1 der auftun wrde1 auch fr die brigen sprechen sollte4 ,christin klopfte also an die ,pforte#afc und1 wie ihr armer ,mann getan1 klopfte sie wieder und wieder4 ,anstatt aber1 da jemand antwortete1 meinten sie alle einen ,hund zu hren#afd1 der bellend auf sie zukme2 ja1 ein ,hund war's und noch dazu ein groer1 der den ,frauen und ,kindern ,schrecken einjagte4 ,auch wagten sie eine ,zeitlang nicht1 wieder anzuklopfen1 aus ,furcht1 da der ,bullenbeier sie anfallen knnte4 ,eine peinliche ,stille folgte1 und sie wuten nicht1 was sie vornehmen sollten2 denn umkehren wollten sie auch nicht1 weil sie frchteten1 der ,torhter mchte es wahrnehmen und unwillig auf sie werden4 ,endlich aber faten sie ein ,herz1 noch einmal anzuklopfen1 und sie klopften heftiger als zuvor4 ,hierauf rief der ,torhter3 ,wer ist da88 ,sogleich hrte der ,hund auf zu bellen1 und die ,pforte ward ihnen aufgetan4 ,christin verneigte sich und sprach3 ,mge unser ,herr nicht zrnen mit ,seinen ,mgden1 weil wir an ,seine knigliche ,pforte geklopft haben68 ,hter4 ,von wannen kommt ihr8 und was ist euer ,begehr8 ,christin4 ,wir kommen von daher1 von wannen ,christ auch kam1 und in derselben ,absicht wie er1 nmlich da wir1 so es ,dir gefllt1 durch diese ,pforte auf den ,weg gelangen1 der zu der himmlischen ,stadt fhrt4 ,auch tue ich meinem ,herrn zu wissen1 da ich ,christin1 ,christs ,frau1 bin1 der nun droben angelangt ist4 ,wie88 rief der ,torhter verwundert aus1 ist die nun eine ,pilgerin geworden1 die noch vor kurzem ein solches ,leben verabscheute88 ,christin verneigte sich und sprach3 ,ja1 und hier sind auch meine lieben ,kinder68 ,lasset die ,kindlein zu ,mir kommen68 7,mark4 #aj1 #ad7 sagte ,er1 nahm sie bei der ,hand und fhrte sie hinein2 das ,tor ward wieder geschlossen4 ,hierauf rief ,er einem ,trompeter auf der ,warte zu1 ,christin mit ,frohlocken und dem ,schall der ,posaune zu empfangen4 ,dieser fing alsbald an zu blasen und erfllte mit lieblichen ,weisen die ,luft4 ,whrend dieser ,zeit stand die arme ,barmherzig drauen1 zitterte und weinte bitterlich vor ,furcht1 da sie verworfen wre4 ,als jedoch ,christin fr sich und ihre ,shne ,einla erlangt hatte1 begann sie1 sich fr ,barmherzig zu verwenden4 ,herr18 sprach sie1 ich habe eine ,gefhrtin1 die noch drauen steht4 ,sie ist in derselben ,absicht hergekommen wie ich4 ,sie ist sehr niedergeschlagen in ihrem ,gemt1 weil sie kommt1 wie sie denkt1 ohne eingeladen zu sein1 wogegen von meines ,mannes ,knig nach mir geschickt wurde48 ,nun fing ,barmherzig an1 sehr ungeduldig zu werden1 und es kam ihr jede ,minute so lang vor wie eine ,stunde4 ,dadurch1 da sie selbst an die ,pforte anklopfte1 unterbrach sie ,christin in ihrer ,frsprache fr sie4 ,ihr ,anklopfen war so stark1 da jene zusammenfuhr4 ,wer ist drauen88 fragte der ,torhter4 ,christin antwortete3 ,es ist meine ,freundin48 ,er ffnete also das ,tor und sah hinaus4 ,barmherzig aber war drauen ohnmchtig hingesunken1 denn ihre ,kraft verlie sie1 weil sie frchtete1 da ihr keine ,tr aufgetan werden wrde4 ,da ergriff ,er sie bei der ,hand und sagte3 ,mgdlein1 ,ich sage dir1 stehe auf68 7,mark4 #e1 #da47 ,ach ,herr18 sprach sie1 ich bin noch so schwach2 es ist kaum noch ,leben in mir48 ,er erwiderte3 ,es steht geschrieben3 ,da meine ,seele bei mir verzagte1 gedachte ich an den ,herrn1 und mein ,gebet kam zu ,dir in ,deinen heiligen ,tempel 7,jon4 #b1 #h74 ,frchte dich nicht1 sondern tritt auf deine ,fe und sage ,mir1 warum du hergekommen bist48 ,barmherzig4 ,ich komme um etwas1 wozu ich niemals eingeladen worden bin wie meine ,freundin ,christin4 ,sie kommt auf den ,ruf des ,knigs1 ich aber nur auf den ihren2 darum frchte ich1 ich sei vermessen4 ,hter4 ,hat sie dich aufgefordert1 mit ihr hierher zu kommen8 ,barmherzig4 ,ja1 und so bin ich1 wie mein ,herr sieht1 auch gekommen2 und ist noch irgendwelche ,gnade und ,vergebung der ,snden vorhanden1 so bitte ich1 la doch diese ,deine arme ,magd ,anteil daran haben6 ,da nahm ,er sie wieder bei der ,hand1 fhrte sie sanft hinein und sprach3 ,ich bitte fr alle die1 welche an ,mich glauben1 sie mgen zu ,mir kommen1 wodurch es auch sei#afe48 ,und zu denen1 welche dabeistanden1 sprach ,er3 ,holt etwas herbei und gebt es ,barmherzig1 da sie daran rieche und wieder wacker werde48 ,da brachten sie ihr einen ,bschel ,myrrhe1 und alsbald ward sie von neuer ,kraft durchstrmt4 ,nun wurden ,christin und ihre ,knaben und ,barmherzig von dem ,herrn am ,eingang des ,weges empfangen1 und ,er redete freundlich mit ihnen4 ,sie sprachen zu ,ihm3 ,wir haben gesndigt1 und unsre ,snden sind uns herzlich leid1 und wir bitten ,dich3 ,vergib uns und unterweise uns den ,weg1 den wir zu gehen haben68 ,er antwortete3 ,vergebung wird euch zuteil durch ,wort und ,tat1 nmlich durch das ,wort der ,verheiung ,meiner ,gnade1 durch ,tat3 in der ,weise1 wie ,ich sie erworben habe4 ,nehmet die erste von meinen ,lippen mit einem ,ku 7,hohesl4 #a1 #b2 ,joh4 #bj1 #bb7 und die andre1 wie es euch weiterhin wird geoffenbart werden48 ,noch manch ses ,trostwort sprach ,er ihnen zu1 wodurch ihre ,herzen hoch erfreut wurden4 ,er fhrte sie auch auf die ,warte des ,tores und zeigte ihnen1 durch welche ,tat sie gerettet worden#aff1 und verhie ihnen1 da sie diesen ,anblick auf ihrer fernern ,reise zu ihrem ,trost wieder haben sollten4 ,danach lie ,er sie eine ,weile allein unten in einer ,gartenlaube1 wo sie sich miteinander unterhielten4 ,o wie froh bin ich18 fing ,christin an1 da wir hier angelangt sind68 ,barmherzig4 ,du kannst auch wohl froh sein2 aber ich habe vor allem ,ursache1 vor ,freude zu springen4 ,christin4 ,als ich vor der ,pforte stand und auf mein ,anklopfen niemand antwortete1 da dachte ich1 es wre all unsre ,mhe vergeblich1 zumal als der bissige ,hund uns so greulich anbellte4 ,barmherzig4 ,und mir entfiel gnzlich das ,herz1 als du in ,gnaden angenommen und ich drauen gelassen wurde4 ,ich sah darin schon die ,erfllung dessen1 was geschrieben steht3 ,zwei werden mahlen auf der ,mhle2 eine wird angenommen1 und die andre wird verlassen werden8 7,matth4 #bd1 #da74 ,weiter anzuklopfen wagte ich nicht1 und so kam ich der ,verzweiflung nahe4 ,als ich aber die ,inschrift ber der ,pforte erblickte1 fate ich wieder ,mut1 mir selber zusprechend3 ,jetzt oder nie6 ,so klopfte ich denn2 ich kann aber nicht sagen wie1 war ich doch wie eine1 die mit dem ,tode rang4 ,christin4 ,wie8 das weit du nicht einmal8 ,o dein ,klopfen konnte einem ,mark und ,bein durchdringen1 wie ich dergleichen meine ,lebetage noch nie gehrt habe4 ,ja1 es schien1 als wolltest du mit ,gewalt eindringen und das ,reich im ,sturm einnehmen#afg4 ,barmherzig4 ,was konnte ich in meiner ,not anders tun8 ,vor mir ward die ,tr verschlossen1 und zudem schreckte mich ein grimmiger ,hund6 ,wer in aller ,welt1 der so gengsteten ,herzens gewesen wie ich1 wrde nicht mit aller ,macht angeklopft haben8 ,aber1 bitte1 was sagte mein ,herr zu solcher ,dreistigkeit8 ,war ,er nicht ungehalten ber mich8 ,christin4 ,als ,er dein ungestmes ,klopfen hrte1 zog sich ein wunderbar mildes ,lcheln ber ,sein ,angesicht4 ,ich glaube1 was du tatest1 gefiel ,ihm wohl1 denn ,er lie nichts von ,mifallen gewahr werden4 ,aber eines ist mir ein ,rtsel1 warum ,er wohl einen solchen ,hund hlt4 ,wie gut1 da ich das vorher nicht wute1 denn sonst htte ich mich kaum so weit gewagt4 ,aber nun sind wir ja geborgen1 und darber ist mein ,herz frhlich4 ,barmherzig4 ,wenn es dir recht ist1 will ich ,ihn fragen1 sobald ,er herunterkommt1 warum ,er ein so widerwrtiges ,tier auf ,seinem ,hof hlt4 ,ich hoffe1 ,er wird es nicht belnehmen4 ,bitte1 tue das68 sagten die ,kinder1 und berede ,ihn1 da ,er ihn anbindet2 denn uns ist so bange1 da er uns beit1 wenn wir von hier weggehen48 ,als ,er endlich wieder zu ihnen trat1 fiel ,barmherzig vor ,ihm nieder zur ,erde1 betete an und sprach3 ,herr1 la ,dir wohlgefallen das ,opfer meines ,dankes1 welches ich ,dir jetzt darbringe1 und die ,farren meiner ,lippen68 ,er erwiderte3 ,friede sei mit dir6 ,stehe auf68 ,sie aber blieb auf ihrem ,angesicht liegen und sprach3 ,herr1 wenn ich gleich mit ,dir rechten wollte1 so behltst ,du doch recht2 dennoch mu ich vom ,recht mit ,dir reden 7,jer4 #ab1 #a74 ,warum hltst du einen so bsen ,hund auf ,deinem ,hof1 bei dessen ,anblick ,frauen und ,kinder wie wir aus ,angst von ,deinem ,tore fliehen mchten88 ,er antwortete und sprach3 ,jener ,hund hat einen andern ,eigentmer2 er wird auch auf eines andern ,grund und ,boden in ,verwahrung gehalten2 ,meine ,pilgrime hren nur sein ,bellen4 ,er gehrt zu dem ,schlo1 welches ihr dort in der ,ferne seht2 aber er kann bis an die ,mauern dieses ,orts herankommen und hat schon manchen rechtschaffenen ,pilger durch seine gewaltige ,stimme heilsam erschreckt4 ,freilich1 sein ,herr hlt ihn nicht aus irgendwelcher ,freundschaft zu ,mir und den ,meinen1 sondern in der ,absicht1 die ,pilger abzuhalten1 zu ,mir zu kommen1 und damit sie sich frchten1 an dieser ,pforte um ,einla anzuklopfen4 ,zuweilen hat er sich auch losgerissen und einige ,meiner ,geliebten bel zugerichtet2 aber das alles nehme ,ich zurzeit noch mit ,geduld an4 ,doch schaffe ,ich ,meinen ,pilgern rechtzeitige ,hilfe1 da sie seiner ,gewalt nicht berlassen werden und er ihnen nicht tue1 wozu ihn seine hndische ,art treibt4 ,aber du1 ,meine teuer ,erkaufte1 darfst dich nicht von einem ,hund abschrecken lassen1 und wenn du zuvor noch soviel davon erfahren httest4 ,auch die ,bettler1 die von einer ,tr zur andern gehen1 laufen lieber ,gefahr1 von einem ,hund angebellt oder gar gebissen zu werden1 als da sie sich ein erhofftes ,almosen entgehen lieen4 ,sollte denn ein ,hund1 der sich auf eines andern ,hof befindet1 und dessen ,gebell ich zum besten ,meiner ,pilger wende1 jemand abhalten1 zu ,mir zu kommen8 ,ich errette sie aus dem ,rachen des ,lwen und ,meine ,einsame von den ,hunden8 7,ps4 #bb1 #ba4 #bb74 ,ich bekenne meine ,unwissenheit18 sprach ,barmherzig1 ich habe von ,dingen geredet1 die ich nicht verstehe4 ,ich erkenne1 da ,du alles wohl machst48 ,christin fing hierauf von ihrer ,reise zu reden an und nach dem ,weg zu fragen4 ,so speiste ,er sie denn1 wusch ihnen die ,fe und brachte sie auf den ,weg ,seiner ,fustapfen1 wie ,er zuvor mit ihrem ,mann getan4 ,funoten3 #afa ,jesus spricht3 ,ich bin die ,tr1 so jemand durch ,mich eingeht1 der wird selig werden und wird ein und aus gehen und ,weide finden 7,joh4 #aj1 #i74 #afb ,david betet3 ,fasse meine ,trnen in deinen ,krug3 ohne ,zweifel1 ,du zhlst sie 7,ps4 #ef1 #i74 #afc ,bittet1 so wird euch gegeben2 suchet1 so werdet ihr finden2 klopfet an1 so wird euch aufgetan 7,matth4 #g1 #g74 #afd ,der ,hund ist der ,teufel1 der ein ,feind des ,gebets ist4 #afe ,ich bitte nicht allein fr sie1 sondern auch fr die1 so durch ihr ,wort an ,mich glauben werden 7,joh4 #ag1 #bj74 #aff ,von ferne sahen sie ,christus am ,kreuz4 #afg ,das ,reich ,gottes leidet ,gewalt1 und die ,gewalt tun1 die reien es an sich 7,matth4 #aa1 #ab74 ,illustration ,illustration ,drittes ,kapitel4 ,in ,anfechtung und im ,hause des ,auslegers4 ,ich sah nun in meinen ,traum1 da sie ihren ,weg weiterzogen und dabei sehr angenehmes ,wetter hatten4 ,da fing ,christin an zu singen3 ,ich danke ,dir1 ,du wahre ,sonne1 da mir ,dein ,glanz hat ,licht gebracht2 ,ich danke ,dir1 ,du ,himmelswonne1 da ,du mich froh und frei gemacht2 ,ich danke ,dir1 ,du heil'ger ,mund1 ,dein ,wort macht mich gesund4 ,ach1 da ich ,dich so spt erkennet1 ,du hochgelobte ,schnheit ,du1 ,und ,dich nicht eher mein genennet1 ,du hchstes ,gut und wahre ,ruh'6 ,es ist mir leid1 ich bin betrbt1 da ich so spt geliebt4 ,erhalte mich auf ,deinen ,stegen und la mich nicht mehr irregehn2 ,la meinen ,fu in ,deinen ,wegen nicht straucheln oder stillestehn3 ,erleuchte ,leib und ,seele ganz1 ,du starker ,himmelsglanz6 ,nun war an der andern ,seite der ,mauer1 welche sich der ,pilgerstrae entlangzog1 ein ,garten#afh1 und dieser ,garten gehrte dem ,besitzer jenes bellenden ,hundes4 ,es ragten aber die ste einiger darin stehenden ,fruchtbume ber die ,mauer1 und wenn die ,frchte reif waren1 so hoben viele der ,vorbergehenden sie auf und aen davon zu ihrem ,schaden4 ,auch die ,knaben der ,christin1 wie solche ,jungen zu tun pflegen1 machten sich mit groem ,vergngen daran1 etliche der ,frchte zu pflcken1 und fingen an1 davon zu essen#afi4 ,ihre ,mutter verwies ihnen dieses ,tun1 und da sie dennoch nicht davon ablieen1 sprach sie3 ,kinder1 ihr versndigt euch1 denn diese ,frchte gehren uns nicht48 ,sie wute aber nicht1 da sie dem ,feind gehrten1 sonst wre sie1 das kann ich sagen1 vor ,angst schier gestorben4 ,sie setzten ihren ,weg fort und legten dieser ,sache keine weitere ,bedeutung bei4 ,sie waren noch nicht weit gekommen1 als sie in der ,ferne zwei belgesinnte wahrnahmen1 die rasch auf sie zukamen4 ,christin und ,barmherzig zogen ihren ,schleier vors ,gesicht#agj1 die ,knaben aber lieen sie voranschreiten4 ,als sie nun zusammentrafen1 liefen die beiden gerade auf die ,frauen zu1 als ob sie dieselben umarmen wollten4 ,christin rief ihnen zu3 ,bleibt zurck oder geht ruhig eures ,wegs1 wie sich's gebhrt68 ,die beiden ,mnner aber taten1 als wren sie taub1 und achteten nicht auf ihre ,worte1 sondern fingen an1 ,hand an sie zu legen4 ,hierber wurde ,christin so aufgebracht1 da sie mit den ,fen nach ihnen stie4 ,auch ,barmherzig erwehrte sich ihrer aus ,leibeskrften4 ,bleibt zurck und geht eurer ,wege68 rief ,christin ihnen abermals zu1 denn wir haben kein ,geld1 das man uns abnehmen knnte4 ,wir sind ,pilger1 wie ihr seht1 und auf die ,liebesgaben unsrer ,freunde angewiesen48 ,wir verlangen kein ,geld von euch18 antwortete einer der ,mnner1 sondern sind gekommen1 euch zu sagen1 da wir euch dauernd zu glcklichen ,frauen machen wollen1 wenn ihr uns nur in einer geringen ,sache zu ,willen seid48 ,christin erkannte wohl die ,absicht dieser ,mnner und sprach3 ,wir wollen weder hren noch achten noch tun1 was ihr begehren werdet4 ,wir sind in ,eile und knnen uns nicht aufhalten2 ein ,verweilen ist unser ,tod48 ,so versuchte sie es und ihre ,gefhrtin aufs neue1 an ihnen vorberzukommen4 ,sie aber stellten sich ihnen in den ,weg und sprachen3 ,wir wollen euch ja gar nicht ans ,leben2 wir verlangen etwas ganz andres48 ,christin4 ,ja1 ihr wollt beides haben1 ,leib und ,seele2 denn ich wei wohl1 weshalb ihr gekommen seid4 ,wir aber wollen lieber auf der ,stelle sterben1 als uns in solche ,schlingen verstricken lassen1 wodurch unser ewiges ,heil aufs ,spiel gesetzt wird48 ,alsbald schrien sie laut3 ,mrder1 ,mrder68 und stellten sich dadurch unter die ,gesetze1 welche zum ,schutz der ,frauen gegeben sind 7#e4 ,mos4 #bb1 #be-bg74 ,dennoch aber lieen die ,mnner nicht ab1 sie zu bedrngen1 um sie zu berwltigen2 deshalb wiederholten sie ihre ,hilferufe4 ,dieweil sie noch nicht weit von der engen ,pforte entfernt waren1 wurde ihr ,rufen dort gehrt#aga2 und da man ,christins ,stimme erkannte1 eilten einige aus dem ,haus1 ihr zu ,hilfe zu kommen4 ,sie fanden die ,frauen in einem ernsten ,handgemenge und die ,kinder jammernd und weinend dabeistehen4 ,was macht ihr da88 rief einer der ,helfer den ,schurken zu4 ,wollt ihr meines ,herrn ,volk sndigen machen88 ,er wollte sie ergreifen1 sie entwischten aber ber die ,mauer in den ,garten des ,mannes1 dem der groe ,hund gehrte1 und befanden sich nun in dessen ,schutz4 ,der ,retter kam nun heran zu den ,frauen und fragte sie nach ihrem ,befinden4 ,sie antworteten3 ,wir danken deinem ,frsten1 es geht uns ziemlich wohl2 nur sind wir sehr erschrocken4 ,auch danken wir dir1 da du uns zu ,hilfe gekommen bist1 denn sonst wren wir berwltigt worden48 ,nachdem sie noch dies und jenes miteinander geredet hatten1 sagte der ,retter zu ihnen3 ,mich wundert sehr1 da ihr1 als ihr an der ,pforte gastliche ,aufnahme fandet1 nicht den ,herrn um einen ,fhrer gebeten habt1 da ihr wutet1 da ihr nur schwache ,frauen seid4 ,sicherlich wrde ,er euch einen solchen gewhrt haben1 und ihr wret solcher ,bedrngnis und ,gefahr enthoben gewesen48 ,ach18 erwiderte ,christin1 wir waren von den gegenwrtigen ,segnungen so hingenommen1 da wir der kommenden ,gefahr ganz vergaen#agb4 ,und wer htte auch denken sollen1 da so nahe bei des ,knigs ,palast solche ,bsewichter lauern knnten8 ,allerdings haben wir es versumt1 um einen ,fhrer zu bitten2 aber da unser ,herr wute1 was uns zustoen konnte1 so wundert's mich1 da ,er uns nicht einen solchen mitgegeben hat#agc48 ,retter4 ,es ist nicht immer ratsam1 ,dinge ungebeten zu gewhren1 weil sie hierdurch weniger geschtzt werden4 ,wenn man aber den ,mangel einer ,sache empfindet1 dann erhlt sie in den ,augen des ,betreffenden den ,wert1 der ihr gebhrt1 und wird demgem hernach auch angewendet4 ,htte mein ,herr euch ungebeten einen ,fhrer gewhrt1 so wrdet ihr euer ,versumnis nimmermehr so beklagt haben1 wie ihr jetzt dazu ,veranlassung findet4 ,also mu alles zum ,guten wirken und dazu dienen1 euch knftighin vorsichtiger zu machen4 ,christin4 ,sollen wir nun wieder zu unserm ,herrn unsre ,torheit bekennen und um einen ,fhrer bitten8 ,retter4 ,das ,bekenntnis eurer ,torheit will ich ,ihm berbringen4 ,es ist nicht ntig1 da ihr umkehrt1 denn ihr werdet nirgends1 wo ihr hinkommt1 ,mangel haben an irgendeinem ,gut4 ,in allen ,herbergen meines ,herrn1 die ,er zur ,aufnahme ,seiner ,pilger errichtet hat1 ist hinreichend fr das gesorgt1 was sie gegen allerlei ,anfechtung ausrsten kann4 ,aber ,er will1 wie gesagt1 von ihnen darum gebeten sein1 da ,er's ihnen erzeige 7,hes4 #cf1 #cg74 ,und das mte ja auch ein armseliges ,ding sein1 welches nicht wert wre1 da man darum bitte4 ,nach diesen ,worten schied der ,retter von ihnen1 und die ,pilger setzten ihren ,weg fort4 ,welch ein schneller ,wechsel ist das68 hob ,barmherzig an4 ,ich glaubte uns schon aller ,trbsal und ,gefahr enthoben48 ,christin4 ,deine ,jugend und ,unerfahrenheit1 meine ,schwester1 mag dich entschuldigen2 was aber mich betrifft1 so ist meine ,schuld um so grer1 als ich die ,gefahr vorausgesehen1 ehe ich mein ,heim verlie1 und ich mich dennoch nicht nach ,hilfe umsah1 als ich sie haben konnte4 ,ich bin deshalb sehr zu tadeln4 ,barmherzig4 ,aber wie konntest du darum wissen1 als du noch zu ,hause warest8 ,ich bitte dich1 lse mir dieses ,rtsel8 ,christin4 ,wie ich das erfahren habe1 will ich dir erzhlen3 ,bevor ich mich zur ,pilgerreise anschickte1 hatte ich eines ,nachts hiervon einen ,traum4 ,mich dnkte1 ich she am ,fuende meines ,bettes zwei ,mnner stehen1 die diesen so hnlich waren wie ein ,ei dem andern4 ,sie machten ,anschlge1 wie sie mich um meine ,seligkeit bringen knnten4 7,dies war gerade zu der ,zeit1 als ich in meiner ,seelenangst war47 ,ich will dir ihre eigenen ,worte wiederholen4 ,sie sagten3 ,was sollen wir mit diesem ,weib anfangen8 ,denn wachend und schlafend schreit sie um ,gnade4 ,lassen wir sie so fortfahren1 so werden wir sie verlieren1 wie wir ihren ,mann verloren haben48 ,nun siehst du also1 wie mich dieser ,traum htte behutsam und vorsichtig machen knnen4 ,barmherzig4 ,nun1 wie wir durch diese ,nachlssigkeit unsre ,unvollkommenheit zu erkennen ,gelegenheit hatten1 so hat auch unser ,herr daran ,anla genommen1 uns den ,reichtum ,seiner ,gnade zu offenbaren4 ,denn ,er ist uns ja1 wie wir sehen1 mit unverhoffter ,gte nachgegangen und hat uns nach ,seinem gndigen ,wohlgefallen errettet aus der ,hand derer1 die strker waren als wir4 ,unter solchen ,gesprchen kamen sie zu einem ,haus1 das am ,weg stand und zur ,aufnahme und ,erquickung der ,pilger erbaut war1 wie dies im ersten ,teil der ,pilgerreise ausfhrlicher beschrieben ist -- nmlich das ,haus des ,auslegers4 ,sie traten herzu1 und als sie an die ,tr kamen1 drang lautes ,reden an ihr ,ohr4 ,sie horchten darauf und hrten1 wie sie meinten1 ,christins ,namen nennen2 denn ihr mt wissen1 da das ,gercht von ihrer und ihrer ,kinder ,pilgerfahrt ihr schon vorausgegangen war4 ,und das war den ,leuten des ,hauses um so angenehmer1 weil sie vernommen hatten1 da sie ,christs ,frau sei1 dieselbe1 welche noch vor kurzen einen solchen ,widerwillen gegen das ,pilgerleben hatte1 da sie nicht einmal davon hren mochte4 ,also standen sie still und hrten den guten ,leuten zu1 wie sie sie lobten und es nicht im entferntesten ahnten1 da sie vor der ,tr stnde4 ,endlich klopfte ,christin an1 wie sie es an der ,pforte getan hatte4 ,alsbald erschien an der ,tr ein junges ,mdchen mit ,namen ,unschuld4 ,als sie die beiden ,frauen drauen stehen sah1 fragte sie diese nach ihrem ,begehr4 ,christin antwortete3 ,wir haben vernommen1 da dies eine fr ,pilger bestimmte ,herberge sei1 und da wir solche sind1 bitten wir1 da wir ,anteil haben drfen an dem1 um deswillen wir hierhergekommen sind4 ,siehe1 es will ,abend werden1 und der ,tag hat sich geneigt1 und uns graut1 in der ,dunkelheit der ,nacht auch nur einen ,schritt zu tun48 ,unschuld4 ,bitte1 wie sind eure ,namen1 damit ich sie meinem ,herrn drin melden kann8 ,christin4 ,ich bin ,christin1 die ,frau des ,pilgers1 der seinerzeit diesen ,weg gereist ist1 und das sind seine vier ,kinder4 ,diese ,jungfrau ist meine ,gefhrtin1 die ebenfalls die ,pilgerschaft mit angetreten hat4 ,da lief ,unschuld hinein und sprach zu ihren ,hausgenossen3 ,knnt ihr euch wohl denken1 wer an der ,tr steht8 ,es ist ,christin mit ihren ,kindern und ihrer ,gefhrtin1 die alle warten1 da sie eingelassen werden48 ,sie sprangen vor ,freude und eilten1 es dem ,hausherrn anzusagen4 ,dieser kam an die ,tr1 sah ,christin an und sprach3 ,bist du ,christin1 welche ,christ1 der liebe ,mann1 zurcklie1 als er sich auf die ,pilgerreise begab88 ,christin4 ,ich bin die ,frau1 die so hartherzig war1 ihres ,gatten ,bekmmernis geringzuachten und ihn allein auf seine ,reise ausziehen zu lassen1 und dies sind seine vier ,kinder4 ,aber jetzt komme ich auch1 denn ich bin berzeugt1 da dies allein der rechte ,weg ist4 ,ausleger4 ,so ist erfllt1 was von dem ,mann geschrieben steht1 der zu seinem ,sohn sprach3 ,gehe hin und arbeite heute in meinem ,weinberg68 ,er antwortete aber und sprach3 ,ich will's nicht tun48 ,darnach reute es ihn1 und er ging hin 7,matth4 #ba1 #bh4 #bi74 ,amen1 es sei also68 sprach ,christin4 ,gott mache dies ,wort an mir wahr und gebe1 da ich dereinst vor ,ihm unbefleckt und unstrflich im ,frieden erfunden werde8 7#b4 ,petr4 #c1 #ad74 ,ausleger4 ,aber warum stehst du drauen vor der ,tr8 ,komm herein1 du ,tochter ,abrahams6 ,wir redeten eben erst von dir1 denn die ,kunde von deinem ,auszug ist schon zu uns gedrungen4 ,ihr ,kinder und du ,jungfrau1 kommt herein6 ,und damit fhrte er sie alle ins ,haus4 ,hier hie man sie sich setzen und ein wenig ausruhen4 ,nun kamen auch die brigen ,bewohner des ,hauses herein1 um die lieben ,gste zu begren4 ,unter ihnen allen war groe ,freude darber1 da ,christin eine ,pilgerin geworden war4 ,auch den ,knaben und ,barmherzig erzeigten sie ihre ,liebe und hieen sie alle herzlich willkommen in dem ,hause ihres ,herrn4 ,illustration3 ,der ,mann mit der ,kehrichtharke1 der nur nach unten sehen konnte 7,s4 #bbb74 ,nachdem die ,pilger ein ,weilchen geruht hatten1 und whrend das ,abendbrot fr sie bereitet wurde1 fhrte der ,ausleger sie durch seine ,unterweisungszimmer1 wo er ihnen all das zeigte1 was ,christ vorzeiten sehen durfte4 ,hier sahen sie also den ,mann im ,kfig1 den ,mann mit dem ,traum1 den ,mann1 der sich durch all seine ,feinde hindurchschlug1 und das ,bild des ,grten unter allen samt den brigen ,dingen1 die fr ,christ so lehrreich gewesen waren4 ,als sie alles dies geschaut und in ihre ,herzen gefat hatten1 nahm der ,ausleger sie abermals beiseite und brachte sie in ein ,zimmer1 in welchem ein ,mann war1 der nur nach unten sehen konnte und eine ,kehrichtharke in seiner ,hand hatte4 ber seinem ,haupt hielt einer eine himmlische ,krone1 die ihm fr seine ,harke angeboten wurde4 ,der ,mann aber sah weder empor noch achtete er darauf1 sondern scharrte sich nur die ,strohhalme1 die ,holzstcke und was sonst auf dem ,boden lag1 zusammen4 ,christin sprach3 ,ich glaube zu verstehen1 was dies zu bedeuten hat4 ,es ist das ,bild eines ,menschen dieser ,welt4 ,ist's nicht so1 lieber ,herr88 ,du hast recht gesagt18 antwortete der ,ausleger4 ,und diese ,kehrichtharke deutet seinen fleischlichen ,sinn an4 ,da der ,mann von seiner ,arbeit so ganz und gar hingenommen ist1 ohne sich auch nur nach der angebotenen ,krone umzusehen1 soll anzeigen1 da der ,himmel fr manche nur eine ,fabel ist und da sie nur die ,dinge hienieden fr etwas ,wesentliches und ,wirkliches halten4 ,wie du ferner siehst1 da der ,mann blo niederwrts blicken kann1 so soll es dich lehren1 da die irdischen ,dinge1 wenn sie eines ,menschen ,gemt mit ,macht eingenommen haben1 das ,herz gnzlich von ,gott abziehen48 ,o18 rief ,christin aus1 erlse mich von dieser ,kehrichtharke68 ,ausleger4 ,ja1 in der gegenwrtigen ,zeit ist man ganz davon abgekommen1 ,gott zu bitten3 ,reichtum gib mir nicht68 7,spr4 #cj1 #h47 ,unter zehntausend ist es das ,gebet von kaum einem4 ,stroh1 ,holz und ,kot sind die groen ,dinge1 nach denen jetzt die meisten trachten4 ,darber weinten ,christin und ,barmherzig und sprachen3 ,ach1 das ist leider nur allzu wahr68 ,hierauf brachte der ,ausleger seine ,gste in das allerbeste ,zimmer des ,hauses1 und es war wirklich ein prchtiges ,gemach4 ,er hie sie dann rund umher schauen und sehen1 ob ihnen irgend etwas in die ,augen fallen wrde1 das ihnen zur ,belehrung dienen knnte4 ,sie wandten ihre ,blicke nach allen ,seiten1 konnten jedoch nichts ,besonderes wahrnehmen4 ,da sprach ,barmherzig3 ,herr1 ich sehe nichts48 ,christin aber schwieg still4 ,sieh dich noch einmal um68 erwiderte der ,ausleger4 ,sie tat es und sagte dann3 ,ich sehe nichts als eine hliche ,spinne1 die sich mit den ,fen an der ,wand festhlt48 -- ,wie88 fragte er3 ,ist denn nur eine ,spinne hier in diesem ganzen gerumigen ,zimmer88 ,da traten der ,christin die ,trnen in die ,augen -- denn sie besa die ,gabe einer schnellen ,auffassung -- und sie sprach3 ,ja1 ,herr1 hier sind mehr denn eine2 und es sind ,spinnen1 deren ,gift weit schdlicher wirkt als das1 was in jener ist48 -- ,du hast die ,wahrheit geredet18 erwiderte der ,ausleger1 ihr freundlich zunickend4 ,barmherzig aber errtete1 und die ,knaben bedeckten ihre ,gesichter1 denn sie fingen nun alle an1 das ,rtsel zu verstehen4 ,die ,spinne18 fuhr der ,ausleger fort1 wirkt mit ihren ,hnden und ist in der ,knige ,schlssern 7,spr4 #cj1 #bh74 ,und dies ist aufgezeichnet1 um euch zu zeigen1 da1 wie voll von dem ,gift der ,snde ihr auch sein mgt1 ihr dennoch durch die ,hand des ,glaubens das beste ,zimmer1 welches zu des ,knigs ,haus droben gehrt1 ergreifen und darin wohnen knnt48 ,christin4 ,ein schwaches ,lichtlein ist mir wohl von ,anfang darber aufgegangen1 doch in die volle ,tiefe der ,bedeutung dieser ,sache konnte ich noch nicht hineinsehen4 ,ich dachte1 da wir den ,spinnen hnlich wren und wie hliche ,geschpfe ausshen1 wenn wir auch gleich in den schnsten ,gemchern uns befnden4 ,aber da wir durch diese ,spinne1 dieses giftige und widerwrtige ,tier1 lernen knnten1 wie der ,glaube wirke1 das ist mir nicht in den ,sinn gekommen4 ,gott hat nichts umsonst gemacht4 ,darber wurden sie alle froh4 ,noch feuchten ,auges schaute eins das andre an1 und dann verneigten sie sich vor dem ,ausleger4 ,er fhrte sie sodann in ein andres ,zimmer1 worin eine ,henne mit ihren ,kchlein war1 und er hie sie diese ein wenig beobachten4 ,da ging eins von den ,kchlein an den ,trog1 um zu trinken4 ,und so oft es trank1 hob es jedesmal seinen ,kopf in die ,hhe und seine ,augen gen ,himmel4 ,seht18 sagte er1 was dies ,kchlein tut1 und lernet von ihm erkennen1 woher all die ,gnadengaben kommen1 und da ihr sie mit einem dankenden ,aufblick nach oben hinnehmen sollt4 -- ,und nun merket weiter auf68 ,sie nahmen wahr1 da die ,henne in einer vierfachen ,weise ihre ,kchlein zu sich rief3 ,erstens hatte sie einen allgemeinen gewhnlichen ,ruf1 zweitens zuweilen einen besondern ,ruf1 drittens einen ,sammelruf und viertens einen ,angst- und ,warnungsruf4 ,nun18 sprach der ,ausleger1 vergleicht diese ,henne mit einem ,knig und diese ,kchlein mit ,seinen gehorsamen ,untertanen4 ,wie die ,henne hat auch ,er ,seine ,weise1 ,seinem ,volk zu rufen4 ,durch ,seinen allgemeinen ,ruf gibt ,er nichts2 durch ,seinen besondern ,ruf hat ,er allezeit etwas zu geben2 ,er gibt ein ,zeichen1 wenn es sich unter ,seine ,flgel versammeln soll#agd1 und ,er hat auch einen ,warnungsruf1 wenn ,er den ,feind kommen sieht4 ,ich habe euch1 meine ,geliebten1 gerade in dies ,zimmer gefhrt1 weil ich erachtete1 da dies ,bild fr euch leicht falich sei48 ,bitte1 lieber ,herr18 sagte ,christin1 la uns noch mehr dergleichen sehen68 ,da brachte er sie ins ,schlachthaus1 wo ein ,fleischer beschftigt war1 ein ,schaf zu tten4 ,und siehe1 das ,schaf war still und erlitt den ,tod geduldig4 ,ihr mt18 sprach der ,ausleger1 von diesem ,schaf lernen dulden und ,unrecht ohne ,murren und ,klagen hinzunehmen4 ,seht1 wie es ohne ,widerstreben alles mit sich geschehen lt6 ,euer ,knig nennt euch ,seine ,schafe48 ,hierauf nahm er sie mit in seinen ,garten1 wo eine groe ,mannigfaltigkeit von ,blumen war1 und er fragte3 ,seht ihr diese ,blumen88 ,christin antwortete3 ,ja48 ,und er fuhr fort3 ,seht1 diese ,blumen sind verschieden an ,gestalt1 ,art1 ,farbe1 ,geruch und ,schnheit1 einige sind beliebter als die andern2 wo aber der ,grtner sie hingepflanzt hat1 da stehen sie und hadern nicht untereinander48 ,nun ging er mit ihnen auf sein ,feld1 welches er mit ,weizen und ,roggen best hatte4 ,als sie aber genauer hinsahen1 da waren die hren alle abgeschnitten und nur noch die ,strohhalme briggeblieben4 ,dieses ,land18 sprach der ,ausleger1 war bedngt1 gepflgt und best worden1 was sollen wir aber mit diesen ,stoppeln tun88 -- ,verbrenne einen ,teil18 erwiderte ,christin1 und das brige mache zu ,dnger68 ,er sagte3 ,frucht ist es1 wonach euer ,auge ausgeschaut hat1 und weil sie fehlt1 so verurteilt ihr das1 was hier steht1 zum ,feuer und da es von den ,leuten zertreten werde4 ,sehet zu1 da ihr euch hierdurch nicht selber verdammt68 ,als sie von drauen wieder hereinkamen1 da sahen sie ein kleines ,rotkehlchen1 welches eine groe ,spinne im ,schnabel hatte4 ,schaut her68 rief der ,ausleger4 ,whrend ,barmherzig sich darber verwunderte1 sprach ,christin3 ,wie unpassend ist das doch fr ein so niedliches ,vgelein wie das ,rotkehlchen1 welches sonst vor andern liebt1 in einem freundlichen ,umgang mit ,menschen zu leben4 ,ich hatte geglaubt1 es lebe von ,brotkrmchen oder dergleichen mehr4 ,jetzt liebe ich es nicht mehr so1 weil's das tut48 ,dies ,rotkehlchen18 belehrte der ,ausleger1 ist ein treffendes ,bild fr gewisse ,bekenner des ,christentums2 sie sind diesem ,rotkehlchen gleich mit seiner schnen ,stimme1 seinem zierlichen ,gewand und seiner geflligen ,haltung4 ,sie scheinen eine groe ,liebe zu den wahren ,bekennern zu haben1 sich vor allen andern gern zu ihnen zu gesellen und mit ihnen ,gemeinschaft zu pflegen1 gleich als ob sie von frommer ,leute ,brosamen leben knnten4 ,sie geben auch vor1 da sie aus innerm ,bedrfnis in den ,husern der ,gottseligen verkehren und die ,gottesdienste des ,herrn besuchen4 ,wenn sie aber sich selbst berlassen sind1 dann knnen sie wie die ,rotkehlchen ,spinnen fangen und verschlingen2 dann knnen sie ihre ,lebensweise ndern und ,unrecht saufen 7,hiob #ae1 #af7 und ,snde hinunterschlucken wie ,wasser48 ,als sie nun in das ,haus getreten waren1 bat ,christin den ,ausleger1 ihnen noch irgend etwas ,ntzliches zu zeigen oder zu sagen1 bis man zum ,essen rufen wrde4 ,da hob er also an und sprach3 ,je fetter das ,schwein ist1 desto mehr verlangt es nach dem ,kot2 je fetter der ,ochse1 desto williger geht er zur ,schlachtbank1 und je wohlbehaglicher der lsterne ,mensch sich fhlt1 desto mehr ist er zum ,bsen geneigt4 ,es ist ein ,verlangen im weiblichen ,geschlecht1 nett und zierlich gekleidet einherzugehen2 ein kstlich ,ding ist aber allein das1 mit dem geschmckt zu sein1 was vor ,gott kstlich ist4 ,es ist leichter1 ein oder zwei ,nchte hindurch zu wachen als ein ganzes ,jahr lang2 gleich also ist es leichter1 mit einem guten ,bekenntnis seinen ,anfang zu machen1 als ,treue zu halten bis ans ,ende4 ,ein ,schiffsherr lt im ,sturm willig alles ,entbehrliche ber ,bord werfen2 wer aber wird wohl das ,beste zuerst hinauswerfen8 ,nur der1 welcher ,gott nicht frchtet4 ,durch ein ,leck kann das ,schiff zum ,sinken kommen1 und eine einzige ,snde kann den ,snder verderben4 ,wer seines ,freundes vergit1 der ist undankbar gegen ihn2 wer aber seines ,erlsers vergit1 der ist unbarmherzig gegen sich selber4 ,wer in ,snden lebt und auf die ewige ,seligkeit hofft1 der ist gleich dem1 der ,unkraut st und gedenkt1 seine ,scheune mit ,weizen oder ,gerste zu fllen4 ,so jemand glcklich leben will1 der hole sich seinen letzten ,tag herbei und erwhle ihn zu seinem stndigen ,begleiter4 ,wenn die ,welt1 welche ,gott geringachtet1 von den ,menschen so hoch geschtzt wird1 was mu der ,himmel erst sein1 den ,gott anpreist6 ,wenn dieses ,leben1 das mit so vielen ,trbsalen untermischt ist1 doch so ungern verlassen wird1 was mu das ,leben da droben sein8 ,ein jeder erhebt lautes ,lob ber die ,gte1 die ,menschen ihm erweisen2 aber wer ist so von der ,gte ,gottes durchdrungen1 wie es sein sollte8 ,wir setzen uns selten zur ,mahlzeit1 ohne zu essen und noch brigzulassen2 also ist in ,jesus ,christus mehr ,verdienst und ,gerechtigkeit1 als die ganze ,welt bedarf48 ,nachdem der ,ausleger diese ,rede vollendet hatte1 nahm er die ,pilger wieder mit sich hinaus in den ,garten und fhrte sie zu einem ,baum1 der inwendig ganz hohl und verfault war1 dennoch aber wuchs und ,bltter hatte4 ,was bedeutet dies88 fragte ,barmherzig4 ,dieser ,baum18 antwortete er1 dessen ,auswendiges schn1 der inwendig aber faul ist1 stellt ein ,bild dar1 womit manche1 die in ,gottes ,garten sind1 verglichen werden knnen4 ,mit dem ,mund preisen sie ,gott hoch1 aber in der ,tat wollen sie nichts fr ,ihn tun2 ihre ,bltter sehen schn aus1 aber ihr ,herz taugt zu nichts als zu ,zunder fr des ,teufels ,feuerzeug48 ,nun war das ,abendessen bereitet1 der ,tisch gedeckt und die ,speisen aufgetragen4 ,sie setzten sich nieder1 und nachdem einer gedankt hatte1 fingen sie an zu essen4 ,und da der ,ausleger seine ,gste bei ,tisch mit ,musik zu unterhalten pflegte1 so spielten auch jetzt seine ,spielleute4 ,es war auch einer da1 der sang mit sehr schner ,stimme4 ,sein ,lied lautete also3 ,der ,herr ist mein getreuer ,hirt1 ,mir wird kein ,gutes fehlen2 ,der ,hter1 der nicht schlft noch irrt1 ,kann mir nur ,heil erwhlen4 ,er weidet mich auf grner ,au1 ,er speiset mich vom ,lebenstau ,des ,geistes ,seiner ,gnade4 ,als ,gesang und ,musik verklungen waren1 fragte der ,ausleger ,christin3 ,was ist's1 das dich zuerst bewogen hat1 dich auf die ,pilgerreise zu begeben88 ,christin4 ,der ,verlust meines ,mannes ging mir zuerst tief zu ,herzen1 und ich wurde dadurch schmerzlich betrbt2 doch war dies alles nur natrliche ,empfindung4 ,darnach fiel mir auch seine ,bekmmernis und die ,pilgerschaft wieder ein und wie herzlos und schnde ich mich dabei gegen ihn benommen hatte4 ,so bemchtigte sich meiner ein tiefes ,schuldbewutsein und brachte mich fast zur ,verzweiflung2 da hatte ich eben zur rechten ,zeit einen ,traum von dem ,wohlergehen meines ,mannes1 und ich empfing einen ,brief von dem ,knig jenes ,landes1 der mich zu ,ihm beschied4 ,der ,traum und der ,brief zusammen wirkten so auf mein ,gemt ein1 da sie mich unwiderstehlich zu dieser ,reise zwangen4 ,ausleger4 ,stieest du auf keinen ,widerstand bei deinem ,auszug8 ,christin4 ,ja1 bei einer meiner ,nachbarinnen1 einer gewissen ,frau ,furchtsam1 einer ,verwandten dessen1 der meinen ,mann aus ,furcht vor den ,lwen zur ,umkehr bereden wollte4 ,sie schalt mich wegen meines beabsichtigten tollkhnen ,unternehmens1 wie sie es nannte1 eine ,nrrin und suchte auf alle nur erdenkliche ,weise1 mich von meinem ,vorhaben abzuschrecken1 indem sie mir die ,mhsalen und ,leiden vorstellte1 die meinem ,mann auf dem ,weg widerfuhren4 ,allein ber all das kam ich leicht hinweg4 ,nur ein ,traum1 den ich hatte1 von zwei schrecklich aussehenden ,mnnern1 die1 wie mir schien1 sich verschwuren1 mich auf meiner ,reise ins ,verderben zu bringen1 hat mich sehr beunruhigt4 ,ja1 ich kann ihn auch jetzt noch nicht loswerden1 und er macht mich frchten1 da jeder1 der mir begegnet1 mir ,schaden zufgen und mich vom rechten ,weg abbringen knnte4 ,ich will es auch meinem ,herrn nicht verhalten -- wiewohl ich nicht wnsche1 da jedermann es wisse --1 da wir beide auf dem ,weg diesseits der ,pforte so hart angefallen worden sind1 da wir zuletzt ,mrder6 ,mrder68 schreien muten4 ,und die beiden1 welche diesen ,angriff auf uns gemacht1 waren denen ganz hnlich1 die ich in meinem ,traum sah4 ,dein ,anfang ist gut18 sagte der ,ausleger1 und dein ,ausgang wird noch viel besser sein48 ,und was hat denn dich bewogen1 liebes ,kind1 hierher zu kommen88 fragte er1 sich an ,barmherzig wendend4 ,barmherzig errtete und wagte nicht aufzusehen4 ,ausleger4 ,frchte dich nicht1 glaube nur und sage1 wie dir's ums ,herz ist6 ,barmherzig4 ,ach1 lieber ,herr1 da es mir an solchen ,erfahrungen mangelt1 mchte ich lieber schweigen1 und das ist es auch1 was mich mit ,furcht erfllt1 endlich doch noch dahintenbleiben zu mssen4 ,ich kann nichts von ,gesichten und ,trumen erzhlen wie meine ,freundin ,christin1 noch kann ich davon mitsprechen1 da ich ,reue empfunden htte ber die ,verachtung des ,rats lieber ,angehriger4 ,ausleger4 ,was war es denn1 teures ,herz1 was dich bestimmte1 das ,pilgerleben zu erwhlen8 ,barmherzig4 ,nun1 das kam so4 ,whrend unsre ,freundin noch mit ,zurstungen zur ,reise beschftigt war1 da wollten ich und eine andre sie gerade besuchen4 ,wir klopften an die ,tr und traten ein4 ,da wir sie nun fanden also tun1 stellten wir sie darber zur ,rede4 ,sie sagte1 sie habe ,bericht erhalten1 zu ihrem ,mann zu kommen1 und erzhlte uns1 da sie ihn im ,traum gesehen1 wie er an einem wunderbaren ,ort unter ,unsterblichen wohne1 eine ,krone auf dem ,haupt trage1 auf einer ,harfe spiele1 an seines ,frsten ,tafel esse und trinke und ,ihm aus ,dank dafr ,loblieder singe und andres mehr4 ber diesen ,worten entbrannte mein ,herz in mir1 und ich sprach bei mir selbst3 ,wenn das wahr ist1 so will ich ,vater und ,mutter und das ,land meiner ,geburt verlassen und1 wenn ,christin mich annimmt1 mit ihr ziehen4 ,ich fragte sie also weiter nach der ,wahrheit dieser ,dinge und ob sie mich wollte mitziehen lassen1 denn ich erkannte1 da ich nur auf die ,gefahr hin1 mit der ,stadt zu verderben1 lnger darin bleiben knne4 ,was mein ,herz aber mit ,schmerz erfllte1 war1 da ich so viele meiner ,verwandten zurcklassen mute4 ,so bin ich denn mit innigstem ,herzensverlangen gekommen1 um mit ,christin zu ihrem ,mann und seinem ,knig zu ziehen4 ,ausleger4 ,dein ,vornehmen ist gut1 denn du hast der ,wahrheit ,glauben geschenkt4 ,du bist eine ,ruth1 die aus ,liebe zu ,naemi und zu dem ,herrn1 ihrem ,gott1 ,vater und ,mutter und ,heimat verlie1 damit sie auszge und kme zu einem ,volk1 das sie zuvor nicht kannte4 ,der ,herr vergelte dir deine ,tat1 und dein ,lohn msse vollkommen sein bei dem ,herrn1 dem ,gott ,israels1 zu welchem du gekommen bist1 da du unter ,seinen ,flgeln ,zuversicht httest 7,ruth #b1 #aa4 #ab74 ,das ,abendessen war nun beendet1 den ,frauen und den ,knaben wurden fr die ,nacht ,zimmer angewiesen1 wohin sie sich alsbald zurckzogen und sich zum ,schlaf niederlegten4 ,barmherzig aber konnte vor ,freude keinen ,schlaf finden1 weil ihre ,zweifel1 ob sie auch wirklich dann angenommen werde1 immer mehr zu schwinden begannen4 ,so lag sie denn auf ihrem ,lager1 ,gott lobend und preisend1 der ihr solche ,gnade erwiesen hatte4 ,mit ,tagesanbruch erhoben sie sich und rsteten sich zur ,weiterreise4 ,bleibet noch ein ,weilchen18 mahnte der ,ausleger1 denn ihr mt in allen ,ehren von dannen ziehen18 und zu ,unschuld1 die die ,pilger empfangen hatte1 sprach er3 ,nimm sie mit dir und fhre sie in den ,garten zum ,bad und la sie daselbst sich waschen und vom ,staub der ,reise reinigen#age48 ,sie gingen also hin und wuschen sich und kamen aus dem ,bade nicht allein hell und rein gewaschen1 sondern auch in ihren ,gliedern gestrkt und neu belebt4 ,als sie wieder ins ,haus traten1 sah der ,ausleger sie an und sprach zu ihnen3 ,schn wie der ,mond68 7,hohesl4 #f1 #aj47 ,dann forderte er das ,siegel1 womit die1 welche in seinem ,bad rein gewaschen waren1 versiegelt wurden4 ,mit diesem ,siegel machte er an ihnen ein ,zeichen1 auf da man sie an allen ,orten1 wohin sie noch kommen wrden1 erkennen knnte4 ,dies ,siegel aber war die ,summe und der ,inbegriff des ,passahlammes1 welches die ,kinder ,israel aen1 als sie aus gyptenland zogen 7#b4 ,mos4 #ac1 #h-aj72 und das ,zeichen ward auf ihre ,stirn gesetzt und war ein ,schmuck und eine ,zierde ihres ,angesichtes4 ,der ,ausleger rief ,unschuld abermals herbei und sprach3 ,gehe in die ,kleiderkammer und hole ,gewnder daraus fr diese ,leute68 ,sie ging und brachte weie ,kleider und legte sie vor ihm nieder1 und er gebot ihnen1 dieselben anzuziehen2 es war aber feines ,leinen1 wei und rein#agf4 ,als die ,frauen so geschmckt dastanden1 waren sie wie ein ,wunder freinander1 denn sie konnten bei sich selbst die ,herrlichkeit nicht sehen1 die eine jede an der andern erblickte4 ,daher fing jede an1 die andre hher zu achten als sich selbst4 ,du bist schner als ich18 sagte die eine2 nein1 du bist herrlicher als ich18 sprach die andre4 ,auch die ,knaben standen staunend da ber die ,wandlung1 die mit ihnen vorgegangen4 ,der ,ausleger rief nun einen seiner ,diener mit ,namen ,mutherz und hie ihn ,schwert1 ,schild und ,helm nehmen4 ,nimm diese meine ,tchter18 sprach er1 und begleite sie bis zu dem ,hause ,prachtvoll1 wo sie ihre nchste ,rast halten werden48 ,dieser nahm seine ,waffen und ging vor ihnen her4 ,der ,ausleger sprach3 ,gott geleite euch68 ,auch die brigen ,glieder des ,hauses entlieen sie mit vielen ,segenswnschen4 ,so zogen sie denn ihre ,strae und sangen3 ,den ,sinn der ,zeichenschrift in der ,natur1 ,der nur durch ,gottes ,deutung wird verstanden1 ,den niemand findet auf der ,snde ,spur1 ,durch gnadenreiche ,fhrung hier wir fanden4 ,des ,vogels ,mutterlieb' wir nun verstehn ,und wissen1 wer die mcht'gen ,flgel breitet1 ,zu decken arme ,vgelein1 die flehn -- ,o wr' das ,herz zum ,glauben recht bereitet6 ,das ,wagestck der ,spinne gibt mir ,mut2 ,der rmste darf im ,glauben alles wagen4 ,doch seh' ich auch1 was still die ,snde tut -- ,wie ,fulnis kann den ,baum zu ,tode nagen4 ,drum will ich flehn1 da ,er mich wachen lt1 ,in ,seiner ,furcht den guten ,kampf zu kmpfen1 ,als ,trger ,seines ,kreuzes1 redlich1 fest1 ,den finstern ,trieb in meinem ,fleisch zu dmpfen4 ,funoten3 #afh ,des ,teufels ,garten4 #afi ,fliehe die ,lste der ,jugend6 7#b4 ,tim4 #b1 #bb47 #agj ,wir wissen1 da1 wer von ,gott geboren ist1 der sndigt nicht2 sondern wer von ,gott geboren ist1 der bewahrt sich1 und der ,arge wird ihn nicht antasten 7#a4 ,joh4 #e1 #ah74 #aga ,da mir angst war1 rief ich den ,herrn an und schrie zu meinem ,gott2 da erhrte ,er meine ,stimme von ,seinem ,tempel1 und mein ,schreien kam vor ,ihn zu ,seinen ,ohren 7,ps4 #ah1 #g74 #agb ,ich sprach1 da mir's wohl ging3 ,ich werde nimmermehr daniederliegen2 aber da ,du ,dein ,antlitz verbargest1 erschrak ich 7,ps4 #cj1 #g4 #h74 #agc ,ihr habt nicht1 darum da ihr nicht bittet 7,jak4 #d1 #b74 #agd ,jesus klagt ber ,jerusalem3 ,wie oft habe ,ich deine ,kinder versammeln wollen1 wie eine ,henne versammelt ihre ,kchlein unter ihre ,flgel1 und ihr habt nicht gewollt6 7,matth4 #bc1 #cg47 #age ,dieweil wir solche ,verheiungen haben1 meine ,liebsten1 so lasset uns von aller ,befleckung des ,fleisches und des ,geistes uns reinigen und fortfahren mit der ,heiligung in der ,furcht ,gottes 7#b4 ,kor4 #g1 #a74 #agf ,die kstliche ,leinwand aber ist die ,gerechtigkeit der ,heiligen 7,offenb4 #ai1 #h74 ,illustration ,illustration ,viertes ,kapitel4 ,belehrungen und ,erfahrungen unter dem ,geleit eines treuen ,fhrers4 ,unter der ,fhrung von ,mutherz kamen sie bald an den ,ort1 wo ,christ die ,brde vom ,rcken fiel und in ein ,grab rollte4 ,hier standen sie still und priesen ,gott darber4 ,eben fllt mir wieder ein18 sprach ,christin1 was uns an der ,pforte gesagt ward3 da wir ,vergebung erhalten sollen durch ,wort und ,tat1 nmlich durch ,wort1 das ist durch die ,verheiung1 durch ,tat1 das ist in der ,weise1 wie sie erlangt worden ist4 ,was die ,verheiung ist1 davon wei ich etwas2 was es aber heit1 ,vergebung erlangen durch die ,tat oder in der ,weise1 wie sie erworben wurde1 das nehme ich an1 weit du1 ,herr ,mutherz2 deshalb bitten wir dich3 unterweise uns darber68 ,mutherz4 ,die ,vergebung durch die ,tat ist eine ,vergebung1 die von jemand fr einen andern1 der ihrer bedarf1 erworben ist4 ,nicht durch die ,person1 welcher die ,vergebung zuteil wird1 sondern1 so sagt ein andrer1 in der ,weise1 wie ich sie erworben habe48 ,also ist1 um mich deutlicher auszudrcken1 die ,vergebung1 welche du und ,barmherzig und diese ,knaben erlangt haben1 durch einen andern erworben worden1 nmlich durch den1 der euch durch die ,pforte einlie4 ,und zwar hat ,er sie in einer doppelten ,weise erworben3 ,er hat alle ,gerechtigkeit erfllt1 um euch damit zu bedecken1 und ,er hat ,sein ,blut vergossen1 euch damit zu reinigen4 ,aber um die ,vergebung zu bewirken1 mu ,gott etwas als ,lsegeld dargebracht und uns zugleich etwas bereitet werden1 was uns vllig bedeckt4 ,die ,snde hatte uns dem gerechten ,fluch des gttlichen ,gesetzes berliefert4 ,von dem ,fluche mssen wir losgesprochen werden auf dem ,weg der ,erlsung1 indem ein ,lsegeld bezahlt wird fr den ,schaden1 den wir mit unsern ,snden angerichtet haben1 und dies ist geschehen durch das ,blut eures ,herrn1 der da kam und trat an eure ,stelle und starb fr euch den ,tod um eurer bertretungen willen4 ,so hat ,er euch erkauft mit ,seinem ,blut und euch bekleidet mit ,seiner ,gerechtigkeit#agg4 ,um dessentwillen geht ,gott gndig an euch vorber und wird euch nicht verderben1 wenn ,er kommt1 die ,welt zu richten#agh4 ,christin4 ,das ist herrlich6 ,nun verstehe ich erst recht1 warum uns ,vergebung zugesichert ward durch ,wort und ,tat4 ,so la uns1 liebe ,barmherzig1 danach trachten1 da wir dies in unsern ,herzen behalten1 und ihr1 meine ,kinder1 denket auch daran6 ,aber1 lieber ,herr1 war es nicht gerade dies1 das bewirkte1 da die ,last von meines lieben ,mannes ,schultern herabfiel1 und worber er vor ,freuden hpfte8 ,mutherz4 ,ja1 es war der ,glaube an den1 der die ,bande entzweischnitt1 die auf keine andre ,weise gelst werden konnten1 und war der ,grund1 da er seine ,brde bis zum ,kreuz tragen mute1 da er einen ,beweis von der ,kraft dieser ,vergebung empfinge4 ,christin4 ,das dachte ich mir wohl1 denn obgleich mein ,herz schon zuvor leicht und froh war1 so ist es doch jetzt zehnmal leichter und froher4 ,und wenn ich auch noch wenig dergleichen erfahren habe1 so bin ich doch dessen vllig berzeugt1 da1 wenn auch der beladenste und mhseligste ,mensch in der ,welt hier wre und she und glaubte1 wie ich jetzt glaube1 so wrde sein ,herz frhlich und getrost werden4 ,mutherz4 ,durch diesen ,anblick und die ,betrachtung des ,kreuzes wird uns nicht allein ,trost und ,befreiung von unsrer ,brde zuteil1 sondern es wird auch eine herzliche ,liebe dadurch in uns entzndet4 ,o wer sollte nicht auch vor diesem ,ratschlu ,gottes zu seiner ,erlsung in ,dank und ,anbetung stehen bleiben und zugleich in ,liebe glhen zu dem1 der sich fr uns dahingegeben hat6 ,christin4 ,wahrlich1 mir ist1 als ob mir das ,herz blutete1 wenn ich daran gedenke1 da ,er fr mich geblutet hat6 ,o ,du ,gnadenreicher1 o ,du ,hochgelobter1 ,du bist wrdig1 da ich ,dein bin1 denn ,du hast mich ,dir erkauft6 ,dir gebhrt es1 mich ganz und gar zu besitzen1 denn ,du hast zehntausendmal mehr fr mich bezahlt1 als ich wert bin4 ,nun verwundere ich mich nicht mehr1 da sich meines ,mannes ,augen darber mit ,trnen fllten und die empfangene ,gnade seine ,schritte beflgelten4 ,o wie gern htte er mich da mit sich genommen6 ,ich ,elende1 da ich ihn allein ziehen lie6 ,o ,barmherzig1 wenn doch dein ,vater und deine ,mutter hier wren1 ja auch ,frau ,furchtsam6 ,ja1 ich wnschte selbst von ,herzen1 da auch ,frau ,wollust dabei wre4 ,ohne ,zweifel wrden ihre ,herzen ergriffen werden2 es wrde weder die ,furcht der einen noch die ,fleischeslust der andern vermgen1 sie wieder nach ,hause zu treiben und abzuhalten1 den ,pilgerstand zu erwhlen4 ,mutherz4 ,du sprichst jetzt in der ,wrme deines tiefbewegten ,herzens4 ,denkst du1 da es dir immer so zumute sein wird8 ,zudem wird dies nicht allen so zuteil1 nicht einmal jedem1 der deinen ,jesus bluten sah4 ,manche standen dabei und sahen das ,blut aus ,seinem ,herzen zu ,boden rinnen und waren dennoch so ferne davon1 da sie1 statt zu wehklagen1 ,ihn vielmehr verlachten1 und anstatt ,seine ,jnger zu werden1 ihre ,herzen gegen ,ihn verhrteten4 ,alles1 was ihr empfindet1 meine ,tchter1 rhrt her von einem besonderen ,eindruck1 den die gttliche ,gnade durch die ,betrachtung dessen1 worber ich mit euch gesprochen1 auf euch gemacht hat4 ,erinnert euch1 da euch gesagt ward1 da die ,henne durch ihren allgemeinen ,ruf ihre ,kchlein nicht zur ,speise locke4 ,dies habt ihr also durch eine besondere ,wirkung der ,gnade4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da sie auf ihrem ,weg an die ,sttte kamen1 wo ,albern1 ,trge und ,eigendnkel lagen und schliefen1 als ,christ hier vorbeiging1 und siehe1 nun waren sie ein wenig abseits vom ,weg an ,ketten aufgehngt4 ,wer sind diese drei88 fragte ,barmherzig ihren ,fhrer1 und warum sind sie gehngt worden88 ,mutherz4 ,diese drei waren gefhrliche ,gesellen1 die selber keine ,lust hatten1 ,pilger zu werden1 und andre1 soviel sie nur konnten1 daran hinderten4 ,sie waren selber trge und unverstndig1 und wen sie nur dazu bringen konnten1 den machten sie ebenso wie sie und verhieen ihm zuletzt ,glck und ,wohlergehen4 ,barmherzig4 ,aber ist es ihnen denn gelungen1 jemand zu betren8 ,mutherz4 ,ja1 sie haben mehrere vom ,weg abgelenkt4 ,da war ,schneckengang1 den sie auf ihre ,seite brachten1 auch einen gewissen ,kurzatem und ,feigherz sowie ,lustgierig und ,schlafkopf und eine junge ,frau1 namens ,stumpfsinnig4 ,sie brachten auch euren ,herrn in ein bles ,gerede1 indem sie ausstreuten1 ,er sei ein harter ,dienstherr4 ,von dem ,gelobten ,land sprengten sie aus2 es sei nicht halb so gut1 als man vorgebe4 ,sie fingen auch an1 ,seine treuen ,diener zu schmhen1 und hieen sie zudringliche ,menschen1 ,unruhestifter1 ,leute1 die sich in alles einmischten4 ,sodann pflegten sie das ,brot ,gottes taube ,nsse zu nennen1 die ,trstungen ,seiner ,kinder nrrische ,einbildungen1 die ,arbeit und ,mhe der ,pilger ein zweckloses ,beginnen4 ,christin4 ,nun1 wenn sie so waren1 dann will ich sie nimmermehr beklagen4 ,sie haben nur empfangen1 was ihre ,taten wert waren1 und ich meine1 es ist gut1 da sie so nahe an der ,landstrae hngen1 damit andre sie sehen und sich warnen lassen4 ,aber wre es nicht besser gewesen1 wenn ihre beltaten auf eine eiserne ,tafel eingegraben und hier1 wo sie ihre ,bosheit verbt1 andern schlechten ,menschen zur ,warnung hingestellt worden wren8 ,mutherz4 ,das ist auch geschehen1 wie du leicht wahrnehmen kannst1 wenn du dich der ,mauer nherst4 ,barmherzig4 ,nein1 nein1 la sie hngen und ihre ,namen vergehen und ihre beltaten ewig gegen sie zeugen6 ,ich achte es fr eine groe ,gnade1 da sie aufgehngt wurden1 ehe wir hierhergekommen sind4 ,wer wei1 was sie sonst uns armen ,frauen zugefgt htten6 -- ,sie fate alsdann ihre ,worte in ein ,lied und sang3 ,schafft mit ,ernst1 ihr ,menschenkinder1 schaffet eure ,seligkeit2 ,bauet nicht wie freche ,snder auf die ungewisse ,zeit1 ,sondern schauet ber euch1 ringet nach dem ,himmelreich ,und bemht euch hier auf ,erden1 wie ihr mget selig werden6 ,werdet ihr nicht treulich ringen1 wollt ihr trg und lssig sein1 ,eure ,lste zu bezwingen1 so bricht eure ,hoffnung ein4 ,ohne tapfern ,streit und ,krieg folget niemals rechter ,sieg2 ,nur dem ,sieger ist die ,krone beigelegt zum ,gnadenlohne4 ,zittern will ich vor der ,snde1 will allein auf ,jesus sehn1 ,bis ich ,seinen ,beistand finde1 in der ,gnade zu bestehn4 ,ach mein ,heiland1 geh doch nicht mit mir ,armen ins ,gericht2 ,gib mir ,deines ,geistes ,waffen1 meine ,seligkeit zu schaffen6 ,sie wanderten weiter und kamen an den ,fu des ,berges der ,beschwerde1 wo ihr treuer ,begleiter wiederum ,veranlassung nahm1 ihnen zu erzhlen1 was ,christ seinerzeit auf diesem ,weg begegnete4 ,indem er sie an die ,quelle fhrte1 sprach er3 ,seht1 das ist die ,quelle1 aus der ,christ trank1 ehe er diesen ,berg hinaufstieg4 ,damals war sie klar und rein1 aber jetzt ist sie verunreinigt durch die ,fe derer1 die es nicht gerne sehen1 da die ,pilger hier ihren ,durst lschen#agi48 ,aber18 fragte ,barmherzig1 warum sind sie so neidisch88 ,nun1 es wird schon gehen18 erwiderte der ,fhrer1 wenn man daraus in ein reines ,gef schpft1 der ,schlamm wird sich dann auf dem ,boden setzen und das ,wasser um so klarer werden48 -- ,sie taten also1 wie ihnen gesagt ward1 und schpften in ein irdenes ,gef und lieen es stehen1 bis sich der ,schlamm gesetzt hatte1 und hernach tranken sie davon4 ,mutherz zeigte ihnen auch die beiden ,nebenwege am ,fu des ,berges1 die ,werkheilig und ,heuchler ins ,verderben fhrten4 ,gefhrliche ,wege sind's18 sprach er1 zwei ,menschen bten hier ihr ,leben ein1 als ,christ vorbeizog4 ,und obschon1 wie ihr seht1 diese ,wege seitdem mit ,ketten1 ,pfhlen und einem ,graben abgesperrt und ganz und gar eingehegt sind1 so gibt es doch noch ,leute1 die lieber auf ihnen ihr ,heil versuchen1 als da sie sich die ,mhe nehmen1 den ,hgel hinanzusteigen48 ,christin4 ,der ,verchter ,weg bringt ,wehe 7,spr4 #ac1 #ae74 ,mich wundert's1 da jemand seinen ,fu noch auf einen solch halsbrecherischen ,weg zu setzen wagt4 ,mutherz4 ,und dennoch wagen sie's4 ,ja1 und wenn sich's einmal zutrgt1 da einer von des ,knigs ,dienern sie sieht und sie auf die ,gefahren dieses falschen ,weges aufmerksam macht1 so antworten sie nur spttisch und sprechen3 ,nach dem ,wort1 das du im ,namen des ,herrn uns sagst1 wollen wir dir nicht gehorchen1 sondern wir wollen tun nach allem dem ,wort1 das aus unserm ,munde geht8 7,jer4 #dd1 #af4 #ag74 ,christin4 ,es sind trge ,menschen1 sie scheuen die ,mhe1 bergan zu steigen4 ,so erfllt sich an ihnen1 was geschrieben steht3 ,der ,weg der ,faulen ist dornig8 7,spr4 #ae1 #ai74 ,ja1 sie wollen lieber in eine ,schlinge gehen als diesen ,berg hinauf und dann der himmlischen ,stadt zu4 ,sie begannen nun den steilen ,pfad emporzuklimmen1 aber noch ehe sie die ,hhe erreicht hatten1 fing ,christin an zu keuchen und sprach3 ,in der ,tat1 das ist ein saures ,stck1 da hinaufzukommen4 ,es ist kein ,wunder1 da die1 welche ihre ,bequemlichkeit lieber haben als ihr ,seelenheil1 sich einen angenehmern ,weg erwhlen48 ,barmherzig aber setzte sich ermdet nieder1 und ,jakob1 der jngste ,knabe1 fing an zu weinen3 ,kommt1 kommt68 rief ihnen ,mutherz zu1 wir drfen hier nicht rasten2 noch ein paar ,schritte1 und wir sind in des ,knigs ,laube68 ,damit nahm er den kleinen ,knaben bei der ,hand und fhrte ihn hinauf4 ,bei der ,laube angekommen1 war es ihnen eine groe ,freude1 sich hier niedersetzen zu drfen1 denn sie waren alle sehr erhitzt und mde4 ,wie ist dem ,mden die ,ruhe so s#ahj68 rief ,barmherzig aus1 und wie gtig ist der ,knig der ,pilger1 da ,er ihnen solche ,ruhepltze bereitet6 ,von dieser ,laube habe ich schon viel reden hren2 aber lat uns hier vor dem ,schlaf uns hten1 denn1 wie ich vernommen1 ist er den armen ,christ teuer zu stehen gekommen48 ,nun1 ihr ,knaben1 seid ihr alle wohlauf88 sprach ,mutherz hierauf zu den ,kleinen1 wie gefllt's euch denn auf eurer ,pilgerreise88 ,herr18 antwortete ,jakob1 mir wollte vorhin schier der ,atem ausgehen2 aber ich danke dir1 da du mich an der ,hand gefhrt hast4 ,es ist1 wie meine ,mutter gesagt hat1 nmlich da der ,weg zum ,himmel einer ,leiter gleich sei1 auf der man in die ,hhe gelange2 auf dem ,weg zur ,hlle aber gehe es wie einen ,berg hinunter4 ,ich will jedoch lieber auf der ,leiter zum ,leben emporsteigen1 als den ,weg hinunter zum ,tode laufen48 ,barmherzig4 ,aber das ,sprichwort sagt3 ,bergab geht's leicht48 ,jakob4 ,ja1 es wird jedoch noch ein ,tag anbrechen1 da das ,bergabgehen die allerschwerste ,sache sein wird4 ,du hast recht geantwortet1 mein lieber ,junge18 sprach der ,fhrer4 ,da lchelte ,barmherzig1 der kleine ,knabe aber errtete4 ,christin4 ,kommt1 lat uns noch eine kleine ,erfrischung zu uns nehmen1 whrend wir hier sitzen und unsre ,fe ausruhen4 ,ich habe ein ,stck von einem ,granatapfel1 das mir der ,ausleger beim ,abschied mitgab1 auch ein wenig ,honigseim und eine kleine ,flasche mit strkendem ,getrnk#aha4 ,barmherzig4 ,ich habe es bei mir selbst gedacht1 da er dir etwas gab1 als er dich beiseite nahm4 ,christin4 ,ja1 das tat er1 und wie wir es bisher gehalten1 so sollst du auch fernerhin teilhaben an allem ,guten1 das mir zufllt1 weil du so bereitwillig meine ,gefhrtin geworden bist4 -- ,sie gab ihnen also1 und sie aen1 sowohl ,barmherzig als auch die ,knaben4 ,herr18 sprach ,christin zu ,mutherz1 willst du nicht auch mit uns halten88 ,er antwortete3 ,ihr habt noch einen weiten ,weg vor euch1 so mge euch diese ,speise gesegnet sein6 ,ich aber werde bald wieder umkehren an meinen ,ort1 wo ich tglich davon geniee48 ,als sie nun gegessen und getrunken und sich untereinander noch eine ,weile erbaut hatten1 mahnte der ,fhrer zum ,aufbruch und sprach3 ,der ,tag neigt sich1 und wenn ihr euer ,heil bedenkt1 so wollen wir uns zur ,weiterreise anschicken48 ,also machten sie sich auf den ,weg1 und die ,knaben gingen voran4 ,christin aber verga1 ihr ,flschchen mit dem strkenden ,getrnk mitzunehmen2 darum schickte sie einen der ,knaben zurck1 es zu holen4 ,barmherzig sagte3 ,das scheint ein ,ort zu sein1 wo man leicht etwas verliert4 ,hier verlor ,christ sein ,zeugnis1 und ,christin hat ihre ,flasche zurckgelassen4 ,herr1 was mag die ,ursache sein88 ,mutherz antwortete3 ,die ,ursache davon ist entweder ,schlaf oder ,vergelichkeit4 ,die einen schlafen1 wenn sie wachen sollten2 die andern vergessen etwas1 woran sie denken sollten4 ,aus dieser ,ursache gereichen so manchen ,pilgern die ,ruhepltze in dem einen oder andern ,stck zum ,verlust4 ,pilger sollten wachsam sein und bei ihren hchsten ,genssen sich dessen erinnern1 was sie schon empfangen haben4 ,aus ,mangel hieran verwandelt sich ihre ,freude oft in ,trnen und ihr ,sonnenschein in eine ,wolke4 ,das mute auch ,christ hier erfahren48 ,als sie nun an die ,sttte kamen1 wo ,mitrauen und ,furchtsam ,christ begegnet waren und ihn aus ,furcht vor den ,lwen zur ,umkehr bereden wollten1 fanden sie hier eine ,art von ,gerst1 daran hing nach der ,strae zu eine groe ,tafel mit folgender ,inschrift3 ,die ihr zu diesem ,orte kommt1 ,nehmt ,herz und ,zunge wahr2 ,erwhlt ihr1 was zum ,heil nicht frommt1 ,so droht auch euch ,gefahr48 ,unter diesem ,reim standen die ,worte3 ,dieses ,denkmal ist denen zur ,strafe erbaut1 welche sich durch ,furchtsam oder ,mitrauen abschrecken lassen1 ihre ,pilgerreise fortzusetzen4 ,hier ward auch ,mitrauen und ,furchtsam mit einem glhenden ,eisen durch die ,zunge gebrannt1 weil sie ,christ an seiner ,wallfahrt zu hindern versuchten48 ,da sagte ,barmherzig3 ,das erinnert daran1 wie ,david1 d4 i4 der ,geliebte1 betete3 ,herr1 errette meine ,seele von den ,lgenmulern1 von den falschen ,zungen6 ,was kann dir die falsche ,zunge tun1 und was kann sie ausrichten88 7,ps4 #abj1 #b4 #c47 ,sie zogen weiter1 bis sie die ,lwen zu ,gesicht bekamen4 ,mutherz war ein starker ,mann1 er frchtete sich daher nicht vor den ,lwen4 ,die ,knaben aber1 als sie diesen nher kamen1 erschraken so sehr vor ihnen1 da sie zurcktraten und sich hinter den andern versteckten und hintennach gingen4 ,darber lchelte ihr ,fhrer und sprach3 ,was ist das1 ihr ,jungen1 ihr geht voran1 wenn keine ,gefahr im ,anzug ist1 und zieht euch zurck1 sobald die ,lwen sich nur zeigen88 ,illustration3 ,mutherz zog sein ,schwert1 um den ,pilgern den ,weg zu bahnen4 7,s4 #bch474 ,als sie nun hinzukamen1 zog ,mutherz sein ,schwert in der ,absicht1 den ,pilgern den ,weg zu bahnen den ,lwen zum ,trotz4 ,da kam pltzlich einer zum ,vorschein1 der1 wie es schien1 den ,lwen beizustehen gedachte4 ,der ,name dieses ,mannes war ,grimm oder ,blutdurst1 weil er die ,pilger erschlug1 und er war vom ,geschlecht der ,riesen4 ,was habt ihr hier zu schaffen88 rief er dem ,fhrer der ,pilger zu4 ,mutherz4 ,diese ,frauen und ,kinder haben die ,pilgerschaft angetreten1 und das ist der ,weg1 den sie ziehen mssen1 und ziehen sollen sie ihn auch1 dir und den ,lwen zum ,trotz4 ,blutdurst4 ,das ist nicht ihr ,weg1 und sie sollen ihn auch nicht gehen4 ,ich bin gekommen1 ihnen entgegenzutreten1 und zu dem ,ende will ich auch den ,lwen beistehen#ahb4 7,nun war allerdings wegen der ,wut der ,lwen und wegen der grimmigen ,haltung des ,blutdurst1 der sie schtzte1 dieser ,weg lange unbetreten geblieben und fast ganz mit ,gras bewachsen47 ,christin4 ,obgleich die ,wege verlassen sind und die da auf ,straen gehen sollten1 durch krumme ,wege wandelten1 so soll's doch jetzt nicht also sein1 da ich aufkam1 eine ,mutter in ,israel 7,richt4 #e1 #f4 #g74 ,hierauf schwur ,blutdurst bei den ,lwen1 da sie hier keinen ,durchgang finden sollten1 und gebot ihnen1 von dieser ,stelle zu weichen4 ,nun aber hob ,mutherz1 der ,fhrer1 zum ,schlage aus und lie ihn sein ,schwert#ahc so empfindlich fhlen1 da er sich zurckziehen mute1 indem er ausrief3 ,willst du mich auf meinem eigenen ,grund und ,boden erschlagen88 ,mutherz4 ,es ist des ,knigs ,heerstrae1 auf die du die ,lwen gestellt hast2 aber so schwach diese ,frauen und ,kinder sind1 sollen sie dennoch ihren ,weg fortsetzen6 ,mit diesen ,worten versetzte er ihm einen zweiten wuchtigen ,hieb1 der ihn auf die ,knie brachte und ihm seinen ,helm zerspaltete4 ,mit dem dritten schlug er ihm einen ,arm ab2 da brllte der ,riese so frchterlich1 da seine ,stimme die ,frauen erschreckte1 und doch waren sie froh1 ihn zappelnd auf dem ,boden liegen zu sehen4 ,die ,lwen aber waren an ,ketten und konnten von selbst nichts tun4 ,als nun der alte ,blutdurst tot war1 sprach ,mutherz zu den ,pilgern3 ,nun kommt und folgt mir6 es soll euch von den ,lwen kein ,schaden zugefgt werden48 ,so kamen denn die ,frauen zitternd und die ,knaben leichenbla an ihnen vorber1 ohne da jemand ein ,leid geschah4 ,funoten3 #agg ,wir werden ohne ,verdienst gerecht aus ,seiner ,gnade durch die ,erlsung1 so durch ,christus ,jesus geschehen ist 7,rm4 #c1 #bd74 #agh ,christus hat uns erlst von dem ,fluch des ,gesetzes1 da ,er ward ein ,fluch fr uns 7,gal4 #c1 #ac74 #agi ,frwahr1 spricht der ,herr4 ,ich will richten zwischen den ,schafen und den ,widdern und ,bcken4 ,wenn ihr klares ,wasser getrunken habt1 mt ihr dann das brige mit euren ,fen trben8 ,und dann sollen ,meine ,schafe trinken1 was ihr mit euren ,fen trbe gemacht habt8 7,hes4 #cd1 #ag-ai47 #ahj ,jesus spricht3 ,kommet her zu ,mir alle1 die ihr mhselig und beladen seid2 ,ich will euch erquicken 7,matth4 #aa1 #bh74 #aha ,deine ,trstungen ergtzen meine ,seele 7,ps4 #id1 #ai71 da wir auch andre trsten knnen mit den ,trost1 damit wir getrstet werden von ,gott 7#b4 ,kor4 #a1 #d74 #ahb ,da ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem ,sinn1 noch erschrecken4 ,lasset euch niemand verfhren in keinerlei ,weise2 denn der ,herr kommt nicht1 es sei denn1 da zuvor der ,abfall komme und offenbart werde der ,mensch der ,snde1 das ,kind des ,verderbens1 der da ist der ,widersacher und sich berhebt ber alles1 was ,gott und ,gottesdienst heit 7#b4 ,thess4 #b1 #b-d74 #ahc ,das ,schwert des ,geistes1 welches ist das ,wort ,gottes 7,eph4 #f1 #ag74 ,illustration ,illustration ,fnftes ,kapitel4 ,der ,aufenthalt im ,palast ,prachtvoll4 ,sobald die ,pilger an den ,lwen vorber waren1 sahen sie auch schon vor sich in kleiner ,entfernung den ,palast ,prachtvoll auftauchen4 ,sie beeilten sich um so mehr1 dorthin zu kommen1 weil das ,reisen bei ,nacht in dieser ,gegend sehr gefhrlich ist4 ,bei der ,pforte angekommen1 klopfte der ,fhrer an1 und der ,pfrtner ,wachsam rief3 ,wer da88 -- ,ich bin's68 antwortete der ,fhrer2 und alsbald ward seine ,stimme erkannt1 denn er hatte schon viele ,pilger hierher geleitet4 ,wachsam kam und ffnete das ,tor2 aber er sah die ,frauen nicht1 denn sie hatten sich hinter ihren ,fhrer gestellt1 und er sprach3 ,nun1 ,mutherz1 was fhrt dich denn so spt in der ,nacht hierher88 ,ich habe18 erwiderte dieser1 einige ,pilgrime hergebracht1 und sie sollen auf meines ,herrn ,befehl hier bernachten4 ,ich wre schon frher hier angelangt1 wenn nicht der ,riese1 der die ,lwen zu verteidigen pflegte1 mir widerstanden htte4 ,nach langem heiem ,kampf habe ich ihn nun aber erschlagen und die ,pilger wohlbehalten hindurchgebracht48 ,wachsam4 ,willst du nicht eintreten und bis zum ,morgen bleiben8 ,mutherz4 ,nein1 ich will diese ,nacht noch zu meinem ,herrn zurckkehren4 ,christin4 ,o lieber ,herr1 ich wei mich nicht darein zu fgen1 wenn wir dich auf unsrer fernern ,reise missen sollen4 ,du hast dich so treu und liebreich gegen uns erwiesen2 du hast so wacker fr uns gefochten und so manchen guten ,rat erteilt1 da ich deine ,gte gegen uns nie vergessen werde4 ,barmherzig4 ,o knnten wir doch dein ,geleit bis an das ,ende unsrer ,reise haben6 ,wie sollen solch schwache ,frauen1 wie wir sind1 auf einem so gefahrvollen ,weg ohne ,freund und ,beschtzer durchkommen8 ,ach ,herr18 bat auch ,jakob1 der jngste unter den ,knaben1 la dich doch berreden1 mit uns zu ziehen und uns zu helfen1 denn wir sind so schwach1 und der ,gefahren sind so viele68 ,mutherz4 ,ich bin unter meines ,herrn ,befehl4 ,auf ,sein ,gehei stehe ich euch gern zu ,diensten bis ans ,ende eurer ,wallfahrt4 ,doch darin habt ihr es versehen1 ,ihn darum zu bitten1 als ,er mich bis hierher mit euch gehen hie1 ,er wrde euer ,begehr erfllt haben4 ,so aber mu ich jetzt von euch ,abschied nehmen4 ,und nun1 liebe ,christin1 ,barmherzig und ihr1 meine wackern ,knaben1 lebt alle wohl6 ,hierauf fragte der ,pfrtner ,christin nach ihrer ,heimat und ,freundschaft4 ,sie sprach3 ,ich komme aus der ,stadt ,verderben4 ,ich bin eine ,witwe1 denn mein ,mann ist gestorben4 ,sein ,name war ,christ1 der ,pilger48 -- ,wie88 fragte erstaunt der ,pfrtner1 war das dein ,mann88 -- ,ja18 erwiderte sie1 und das sind seine ,kinder1 und diese8 -- auf ,barmherzig weisend -- ist eine von meinen ,landsleuten48 ,der ,pfrtner zog nun die ,glocke1 wie er in solchen ,fllen zu tun pflegte1 und alsbald erschien eine ,jungfrau an der ,tr1 ihr ,name war ,demut4 ,geh18 sprach er zu ihr1 und sage drin1 da ,christin1 ,christs ,frau1 und ihre ,kinder auf ihrer ,pilgerfahrt hier eingetroffen sind48 ,demut brachte diese ,kunde ins ,haus1 und mit groer ,freude kamen alle eilend zu dem ,tor1 wo ,christin immer noch stand4 ,einige der ltesten des ,hauses sprachen zu ihr3 ,komm herein1 ,christin1 komm herein1 du ,frau des lieben ,mannes1 komm herein1 du ,gesegnete des ,herrn1 mit allen1 die bei dir sind68 ,sie traten alle ein und wurden in ein groes ,zimmer gefhrt1 wo sie sich niedersetzten4 ,nun kamen auch die brigen ,glieder des ,hauses1 um die ,gste zu sehen und zu bewillkommnen4 ,als sie vernahmen1 wer sie wren1 grten sie dieselben mit einem ,ku und sprachen3 ,seid willkommen1 ihr ,gefe der gttlichen ,gnade6 ,wir1 eure ,freunde1 heien euch herzlich willkommen68 ,inzwischen war es nun sehr spt geworden1 und die ,pilger1 mde von ihrer ,reise und der ausgestandenen ,angst bei dem ,kampf mit den schrecklichen ,lwen1 baten1 sich zurckziehen zu drfen4 ,etliche der ,hausgenossen aber sprachen3 ,zuvor mt ihr noch etwas ,speise zu euch nehmen68 ,denn sie hatten ein ,lamm fr sie bereitet mit allem1 was dazu gehrt#ahd4 ,der ,pfrtner hatte nmlich vorher von ihrem ,kommen gehrt und es im ,haus gemeldet4 ,nachdem sie gegessen und ,gott fr diese ,gaben gedankt hatten1 beschlossen sie den ,abend mit einem ,loblied1 worauf sie nochmals baten1 sich nun zur ,ruhe begeben zu drfen4 ,wenn es uns gestattet ist1 selbst zu whlen18 sagte ,christin1 so lat uns in dem ,zimmer schlafen1 welches mein ,mann seinerzeit innehatte48 ,also wurden ,christin und ,barmherzig hinauf in die ,kammer des ,friedens gebracht4 ,vor dem ,einschlafen entspann sich unter ihnen noch folgendes ,gesprch3 ,christin4 ,wie wenig dachte ich daran1 als mein ,mann die ,pilgerreise antrat1 da ich ihm je nachfolgen wrde6 ,barmherzig4 ,und noch weniger1 da du in demselben ,bett und ,zimmer schlafen wrdest4 ,christin4 ,und am allerwenigsten htte ich gedacht1 da ich noch je sein ,angesicht mit ,freuden wiedersehen und mit ihm zugleich den ,herrn1 den ,knig1 anbeten wrde1 wie ich jetzt glaube1 da es geschehen wird4 ,barmherzig4 ,horch1 was ist denn das fr ein ,gerusch8 ,christin4 ,ja1 mich dnkt1 es sind ,tne von ,musik1 aus ,freude darber1 da wir hier sind4 ,barmherzig4 ,wie wunderbar6 ,musik im ,hause1 ,musik im ,herzen und ,musik auch im ,himmel vor ,freude1 da wir hier sind6 ,so redeten sie noch eine ,weile miteinander1 und darob schliefen sie ein4 ,als sie am ,morgen aufwachten1 sagte ,christin zu ,barmherzig3 ,was war dir1 da du diese ,nacht lachtest2 du hast wohl getrumt88 ,barmherzig4 ,ja1 ich hatte einen lieblichen ,traum2 aber bist du dessen gewi1 da ich gelacht habe8 ,christin4 ,ja1 du hast herzlich gelacht2 aber bitte1 ,barmherzig1 erzhle mir deinen ,traum6 ,barmherzig4 ,mir trumte1 ich se ganz allein an einem einsamen ,ort und beweinte meines ,herzens ,hrtigkeit4 ,bald darauf sammelte sich1 wie mir schien1 eine ganze ,menge ,menschen um mich her1 die meinen ,klagetnen zuhorchte4 ,etliche der ,umstehenden verlachten mich1 andre nannten mich eine ,nrrin1 wieder andre fingen an1 mich hin und her zu zerren4 ber dem allem blickte ich auf und sah einen mit ,flgeln auf mich zueilen4 ,er sprach zu mir3 ,barmherzig1 was fehlt dir88 ,als er nun meine ,klage vernommen1 sagte er3 ,friede sei mit dir68 ,er trocknete auch meine ,trnen und kleidete mich in ,silber und ,gold2 er hngte eine ,kette um meinen ,hals und ,ringe an meine ,ohren und setzte eine schne ,krone auf mein ,haupt 7,hes4 #af1 #aj-ac74 ,hierauf nahm er mich bei der ,hand und hie mich ihm folgen4 ,wir kamen bald zu einer goldenen ,pforte1 die sich auf sein ,anklopfen ffnete4 ,er trat ein1 und ich folgte ihm bis zu einem ,thron1 auf dem einer sa1 der zu mir sagte3 ,willkommen1 ,meine ,tochter68 ,der ,ort war hell und strahlend wie die ,sterne1 ja leuchtend wie die ,sonne4 ,mich dnkte auch1 ich she dort deinen ,mann4 ,da erwachte ich4 ,habe ich denn aber im ,traum gelacht8 ,christin4 ber dieses dein herrliches ,los konnte dein ,mund auch wohl voll ,lachens sein4 ,ja1 du darfst versichert sein1 da dies kein gewhnlicher ,traum war1 und wie du die erste ,hlfte wahr befunden1 so wird sich auch das brige noch an dir erfllen4 ,denn auf mancherlei ,weise redet ,gott1 nur achtet man's nicht4 ,im ,traum1 im ,nachtgesicht1 wenn der ,schlaf auf die ,leute fllt1 wenn sie schlafen auf dem ,bett1 da ffnet ,er das ,ohr der ,leute8 7,hiob #cc1 #ad-af74 ,es ist nicht ntig1 da wir wachen1 wenn ,gott mit uns reden will4 ,whrend wir schlafen1 kann ,er uns nahe treten und uns ,seine ,stimme hren lassen4 ,unser ,herz wacht zuweilen1 wenn wir schlafen1 und ,gott kann zu ihm reden entweder durch ,worte oder durch ,sprche1 durch ,zeichen oder ,bilder ebensogut1 als wenn wir in wachem ,zustand wren4 ,barmherzig4 ,nun gut1 ich bin ber meinen ,traum froh und hoffe1 binnen kurzem ihn erfllt zu sehen2 dann werde ich erst recht lachen4 ,christin4 ,ich denke1 es wird hohe ,zeit sein1 hinunterzugehen1 da wir erfahren1 was wir weiter zu tun haben4 ,barmherzig4 ,aber nicht wahr1 wenn sie uns einladen1 eine ,zeitlang hier zu bleiben1 so la uns ihr ,anerbieten mit ,freuden annehmen1 damit wir mit diesen ,jungfrauen noch besser bekannt werden4 ,weisheit1 ,gottesfurcht und ,liebe haben es mir durch ihr liebliches und sittsames ,wesen besonders angetan4 ,christin4 ,es wird sich nun zeigen1 was sie tun werden4 ,also machten sie sich fertig und gingen hinunter1 und man fragte sie1 wie sie geruht htten4 ,barmherzig sprach3 ,sehr gut6 es war wirklich eine von den gesegnetsten ,nchten meines ,lebens48 ,wenn wir euch zureden drfen1 eine ,zeitlang hier zu verziehen18 sagten ,gottesfurcht und ,weisheit1 so sollt ihr genieen1 was unser ,haus bietet48 ,ja1 und das von ,herzen68 fgte ,liebe bei4 ,sie willigten ein und blieben einen ,monat und noch darber1 was allen zu hohem ,genu gereichte4 ,weisheit begehrte nun auch zu erfahren1 wie ,christin ihre ,knaben erzogen htte1 und bat sich die ,erlaubnis aus1 ihnen etliche ,fragen vorlegen zu drfen1 was ihr gern gewhrt wurde4 ,da fing sie bei dem jngsten an und sprach3 ,komm1 ,jakob1 kannst du mir sagen1 wer dich erschaffen hat88 ,jakob4 ,gott der ,vater1 ,gott der ,sohn und ,gott der ,heilige ,geist4 ,weisheit4 ,richtig1 mein ,kind4 ,und weit du auch1 wer dich selig macht8 ,jakob4 ,gott der ,vater1 ,gott der ,sohn und ,gott der ,heilige ,geist4 ,weisheit4 ,auch richtig4 ,aber wie macht dich ,gott der ,vater selig8 ,jakob4 ,durch ,seine ,gnade4 ,weisheit4 ,wie macht dich ,gott der ,sohn selig8 ,jakob4 ,durch ,seine ,gerechtigkeit1 ,sein ,leben1 ,leiden1 ,sterben und ,auferstehen4 ,weisheit4 ,und wie macht dich ,gott der ,heilige ,geist selig8 ,jakob4 ,durch ,seine ,erleuchtung1 ,seine ,erneuerung und ,seine ,bewahrung4 ,da sprach ,weisheit zu ,christin3 ,du bist zu loben1 da du deine ,kinder so trefflich unterrichtest4 ,und wenn der jngste schon diese ,fragen so gut beantworten kann1 wird es bei den andern wohl auch nicht fehlen4 ,ich will mich deshalb an den nchstjngsten wenden48 ,weisheit4 ,komm1 ,joseph1 willst du dich auch von mir katechisieren lassen8 ,joseph4 ,sehr gern4 ,weisheit4 ,was ist der ,mensch8 ,joseph4 ,eine vernnftige ,kreatur1 von ,gott erschaffen1 wie mein ,bruder gesagt4 ,weisheit4 ,was soll die grte ,sorge des ,menschen sein8 ,joseph4 ,wie er mge selig werden4 ,weisheit4 ,was hat man bei dem ,wort selig werden8 vorauszusetzen8 ,joseph4 ,da sich der ,mensch durch die ,snde in einen ,zustand der ,knechtschaft und des ,elends gestrzt hat4 ,weisheit4 ,was setzt sein ,erlstwerden durch die heilige ,dreieinigkeit voraus8 ,joseph4 ,da die ,snde ein so mchtiger ,tyrann ist1 da niemand uns aus seinen ,klauen herausreien kann als ,gott allein1 und da ,gott so voll ,liebe und ,erbarmen gegen den gefallenen ,menschen ist1 da ,er ihn wirklich aus diesem elenden ,zustand errettet4 ,weisheit4 ,was ist ,gottes ,absicht in der ,errettung der ,menschen8 ,joseph4 ,die ,verherrlichung ,seines ,namens1 ,seiner ,gnade und ,gerechtigkeit usw4 und die ewige ,seligkeit ,seiner ,kreaturen4 ,weisheit4 ,welche aber erfahren diese ,erlsung8 ,joseph4 ,alle1 die ,sein ,heil annehmen4 ,weisheit4 ,du bist ein lieber ,junge1 ,joseph1 du hast wohl achtgehabt auf die heilsamen ,belehrungen deiner ,mutter4 ,hierauf sprach ,weisheit zu ,samuel1 der der zweitlteste war3 ,nun1 ,samuel1 darf ich dir auch einige ,fragen stellen88 ,samuel4 ,ja freilich1 wenn du willst4 ,weisheit4 ,was ist der ,himmel8 ,samuel4 ,ein ,ort und ,zustand der hchsten ,seligkeit1 weil ,gott darin wohnt4 ,weisheit4 ,was ist die ,hlle8 ,samuel4 ,ein ,ort und ,zustand der grten ,qual1 weil es die ,behausung der ,snde1 des ,teufels und des ,todes ist4 ,weisheit4 ,warum mchtest du in den ,himmel kommen8 ,samuel4 ,um ,gott zu schauen und ,ihm ohne ,unterla zu dienen2 um bei ,christus zu sein und ,ihn zu lieben2 um die ,flle des ,heiligen ,geistes in mir zu haben1 zu der ich hier nicht in dem ,ma gelangen kann4 ,weisheit4 ,auch du bist ein lieber ,junge und hast fleiig gelernt4 ,sie wandte sich alsdann zu dem ltesten1 der ,matthus hie1 und sagte zu ihm3 ,komm1 ,matthus1 willst du dich auch einer ,prfung unterziehen88 ,matthus4 ,ja1 mit ,freuden4 ,weisheit4 ,so sage mir denn1 ist jemals etwas gewesen1 das sein ,wesen eher als ,gott gehabt htte und nicht durch ,ihn erschaffen worden wre4 ,matthus4 ,nein1 denn ,gott ist ewig1 und es gibt nichts auer ,ihm1 und nichts hatte eher einen ,anfang1 als bis ,gott es schuf4 ,in sechs ,tagen hat der ,herr ,himmel und ,erde gemacht und das ,meer und alles1 was darinnen ist 7#b4 ,mos4 #bj1 #aa74 ,weisheit4 ,was hltst du von der ,bibel8 ,matthus4 ,sie ist ,gottes heiliges ,wort4 ,weisheit4 ,ist darin nichts geschrieben1 was du nicht verstehst8 ,matthus4 ,ja1 sehr vieles4 ,weisheit4 ,was machst du denn1 wenn du an solche ,stellen kommst1 die dir noch unaufgeschlossen sind8 ,matthus4 ,ich denke3 ,gott ist weiser als ich4 ,ich bitte ,ihn auch1 ,er mge mir nach ,seiner ,gnade so viel ,erleuchtung schenken1 als zu meinem ,heil dienlich ist4 ,weisheit4 ,was denkst du ber die ,auferstehung der ,toten8 ,matthus4 ,alle1 die in den ,grbern liegen1 werden auferstehen1 der natrliche ,leib aber wird anziehen die ,unverweslichkeit4 ,das glaube ich1 weil ,gott es verheien hat1 und was ,gott verheien hat1 das kann ,er auch tun4 ,weisheit sprach hierauf zu den ,knaben3 ,habt denn fernerhin acht auf alles1 was euch eure ,mutter noch lehren wird2 habt auch allezeit ein offenes ,ohr fr all das ,gute1 das euch von andern bermittelt wird1 wenn sie um euretwillen erbauliche ,gesprche fhren4 ,merkt ebenfalls1 und zwar mit ,flei auf das1 was ,himmel und ,erde euch lehren2 aber insbesondere seid unermdlich in der ,betrachtung des ,buches1 welches euren ,vater zur ,pilgerreise veranlate4 ,ich fr meinen ,teil will euch1 liebe ,kinder1 in der ,zeit eures ,hierseins unterrichten1 soviel ich kann1 und es soll mir eine ,freude sein1 wenn ihr mich ber solche ,dinge befragt1 die zu gottseliger ,erbauung dienen48 ,die ,pilger hatten ungefhr eine ,woche an diesem ,ort geweilt1 da empfing ,barmherzig ,besuch von einem ,herrn namens ,ttig1 der vorgab1 da er eine ,neigung zu ihr habe4 ,er war ein ,mann von einiger ,bildung und der auch auf ,frmmigkeit ,anspruch machte1 aber es dabei noch sehr mit der ,welt hielt4 ,er kam von da an fters zu ,barmherzig und trug ihr seine ,liebe an4 ,nun war ,barmherzig allerdings eine liebliche ,erscheinung und hatte ein sehr angenehmes ,wesen2 dabei war sie stets darauf bedacht1 ihre ,zeit treu auszukaufen1 und wenn sie fr sich selbst nichts zu arbeiten hatte1 machte sie ,strmpfe und andre ,kleidungsstcke1 die sie an ,arme und ,hilfsbedrftige verschenkte4 ,da nun ,herr ,ttig um ihre ,liebesarbeit nicht wute1 so schien er davon auerordentlich eingenommen zu sein1 da er sie nie mig fand4 ,ich will darauf wetten18 sprach er bei sich selbst1 sie wird eine treffliche ,hausfrau fr mich werden48 ,barmherzig entdeckte darauf diese ,sache den ,jungfrauen des ,hauses und erkundigte sich nach ihm1 denn sie kannten ihn besser als sie4 ,da erhielt sie den ,bescheid1 er sei ein sehr fleiiger junger ,mann1 der auch fr fromm gelten wolle1 aber1 wie sie befrchteten1 die ,kraft eines gottseligen ,lebens nicht kenne4 ,nein1 wenn es so mit ihm steht18 sagte ,barmherzig so will ich keinen ,blick mehr auf ihn werfen1 denn ich kann meiner ,seele keinen ,hemmschuh anlegen48 ,weisheit erwiderte ihr3 ,es bedarf keines besondern ,mittels1 ihn abzuschrecken1 denn wenn du wie bisher in deiner ,liebesttigkeit fr die ,armen fortfhrst1 so wird dies seine ,liebe schnell abkhlen48 ,als ,herr ,ttig das nchstemal wiederkam1 fand er sie bei ihrer gewhnlichen ,arbeit1 ,kleidungsstcke fr ,bedrftige zu nhen4 ,wie18 sagte er1 immer so fleiig88 ,ja18 antwortete sie1 entweder fr mich oder fr andre48 ,und wieviel kannst du tglich wohl verdienen88 fragte er4 ,ich tue dies18 erwiderte sie1 um reich zu werden an guten ,werken1 ,schtze zu sammeln1 mir selbst einen guten ,grund aufs ,zuknftige1 da ich ergreife das wahre ,leben8 7#a4 ,tim4 #f1 #ah4 #ai74 ,wie das18 fragte er1 was tust du denn damit88 ,die ,nackenden bekleiden18 antwortete sie4 ,auf diese ,worte vernderte sich seine ,miene1 er wandte ihr den ,rcken und kam nicht wieder4 ,und als man ihn nach dem ,grund seines ,wegbleibens fragte1 sagte er1 ,barmherzig wre wohl ein hbsches ,mdchen1 aber sie habe doch sehr berspannte ,grundstze4 ,nachdem er sie verlassen hatte1 sprach ,weisheit3 ,sagte ich's dir nicht1 da ,herr ,ttig bald von dir ablassen wrde8 ,ja1 er wird dir noch einen blen ,namen machen1 denn trotz seines vorgeblichen ,christentums und seiner scheinbaren ,liebe zur ,barmherzigkeit1 seid ihr von so verschiedener ,gesinnung1 da ich glaube1 ihr werdet nie miteinander bereinstimmen48 ,barmherzig4 ,es hat schon mehr als einer um mich geworben1 worber ich jedoch bisher noch mit niemand gesprochen habe2 aber keinem wollten meine ,grundstze gefallen1 obschon sie an meiner ,person nichts zu tadeln fanden4 ,so konnte es zu keiner ,verbindung kommen4 ,weisheit4 ,obwohl man heutzutage gern von ,werken der ,barmherzigkeit spricht1 wollen sich doch die wenigsten mit der ,ausbung derselben befassen4 ,barmherzig4 ,nun wohl1 wenn niemand mich haben will1 so will ich als ,jungfrau sterben oder meine ,grundstze sollen mir ,gattenstelle vertreten2 ich kann meine ,natur nicht ndern4 ,und einen ,mann zu nehmen1 der mir in meinem ,tun hinderlich wre1 zu dem kann ich mich nie und nimmer entschlieen4 ,meine ,schwester ,wohlttig war an einen solchen habschtigen ,menschen verheiratet2 sie konnten sich aber nie miteinander vertragen4 ,da sie sich aber nicht davon abbringen lie1 die ,armen und ,elenden zu untersttzen1 so brachte ihr ,mann sie zuerst ffentlich in beln ,ruf1 und schlielich jagte er sie zum ,haus hinaus4 ,weisheit4 ,und dabei gab er sich fr fromm aus1 nicht wahr8 ,barmherzig4 ,ja1 fromm auf seine ,weise und in der ,art1 wie die ,welt ihrer jetzt voll davon ist4 ,ich aber passe zu keinem von ihnen allen4 ,in dieser ,zeit wurde ,matthus1 ,christins ltester ,sohn1 krank1 und seine ,krankheit griff ihn heftig an1 denn er hatte groe ,schmerzen in seinen ,eingeweiden4 ,nicht weit von dort wohnte ein alter1 wohlbewhrter ,arzt1 ,herr ,geschickt4 ,nach diesem schickte ,christin4 ,er kam und trat in das ,zimmer1 und als er den ,knaben eine ,weile beobachtet hatte1 erkannte er1 da dieser an ,leibschmerzen leide#ahe1 und er sprach zu seiner ,mutter3 ,was hat der ,knabe zuletzt genossen88 ,christin antwortete3 ,er hat nichts ,schdliches genossen48 ,geschickt4 ,der ,knabe hat irgend etwas gegessen1 das noch unverdaut im ,magen liegt und das von selbst nicht weichen wird4 ,er mu nun entweder ein ,abfhrungsmittel einnehmen oder daran sterben4 ,mutter18 rief ,samuel1 was war es doch1 was mein ,bruder am ,eingang dieses ,weges nahe bei der ,pforte abpflckte und a8 ,weit du1 dort war ein ,obstgarten zur ,linken1 auf der andern ,seite der ,mauer2 da hingen einige ,zweige darber herunter1 von diesen ,frchten hat mein ,bruder gepflckt und gegessen48 ,christin4 ,du hast recht1 mein ,kind1 er nahm davon und a1 der unartige ,knabe2 denn ich verwies es ihm1 und er wollte doch nicht davon ablassen4 ,geschickt4 ,ich merkte es wohl1 da er etwas ,ungesundes gegessen hat1 und jene ,frchte sind eben die allerschdlichsten4 ,es sind ,frchte aus ,beelzebubs ,garten4 ,mich wundert's1 da niemand ihn davon abgehalten hat2 viele sind schon daran gestorben4 ,da fing ,christin an zu weinen und rief aus3 ,o du bser ,knabe und o ich sorglose ,mutter6 ,was soll ich nun fr meinen ,sohn tun88 ,geschickt4 ,nun1 verzage nicht6 ,es kann mit dem ,knaben wieder besser werden2 aber er mu abfhren und brechen4 ,christin4 ,ich bitte dich1 lieber ,herr1 versuche deine ganze ,kunst an ihm1 es koste1 was es wolle4 ,geschickt4 ,nun1 die ,kosten sollen dich nicht drcken4 ,herr ,geschickt gab also dem ,knaben ein ,abfhrungsmittel2 es war bereitet aus ,bocksblut1 der ,asche einer jungen ,kuh und etwas ,saft von ,isop 7,hebr4 #i1 #ac4 #ai2 #aj1 #a-d74 ,dieses ,mittel erwies sich aber als zu schwach1 so bereitete er ihm ein wirksameres#ahf1 nmlich aus dem ,leib und ,blut ,christi 7,joh4 #f1 #ed-eg74 ,ein oder zwei ,verheiungen#ahg mit einer entsprechenden ,quantitt ,salz#ahh wurden beigegeben und das ,ganze zu ,pillen gemacht1 und zwar sollte er dreimal tglich davon nehmen1 bei strengem ,fasten1 in einem halben ,viertelma ,butrnen4 7,ihr wit ja1 rzte geben ihren ,kranken oft seltsame ,arzneien47 ,als diese ,arznei fertig war und dem ,knaben gereicht wurde1 wollte er sie zuerst nicht nehmen1 wiewohl er von schrecklichen ,leibschmerzen gepeinigt war1 als ob es ihn in ,stcke zerreien wollte4 ,komm1 komm18 sagte der ,arzt1 du mut es jetzt einnehmen68 ,es ekelt mir davor68 erwiderte der ,junge4 ,es mu sein2 ich will1 da du es nimmst18 sagte die ,mutter4 ,ich werde es wieder von mir geben mssen18 versetzte der ,knabe4 ,bitte1 lieber ,herr18 sprach ,christin zu ,herrn ,geschickt1 wie schmeckt es denn88 ,gar nicht bel18 antwortete der ,doktor4 ,da kostete sie eine der ,pillen mit der ,spitze ihrer ,zunge4 ,o ,matthus18 sagte sie1 die ,pillen schmecken gar nicht bitter6 ,wenn du deine ,mutter liebhast1 wenn du deine ,brder liebhast1 wenn du ,barmherzig liebhast1 ja wenn du dein ,leben liebhast1 so nimm sie68 ,so nahm er sie denn nach vielem ,zureden und einem kurzen ,gebet um ,gottes ,segen1 und das ,mittel tat seine ,wirkung4 ,es brachte ihn in einen ruhigen ,schlaf und gehrigen ,schwei und befreite ihn vllig von seinen ,leibschmerzen4 ,bald stand er wieder auf und ging an einem ,stock umher und unterhielt sich mit ,weisheit1 ,gottesfurcht und ,liebe von seiner ,krankheit und wie er war gesund geworden4 ,als nun der ,knabe gesund war1 sprach ,christin zu dem ,arzt3 ,herr1 womit soll ich deine ,mhe und die ,sorge mich und mein ,kind vergelten88 ,er antwortete3 ,den ,lohn mut du dem ,meister aller rzte entrichten nach den ,vorschriften1 die ,er fr diesen ,fall geboten und verordnet hat#ahi48 ,christin4 ,mein ,herr1 wozu ist dieses ,mittel sonst noch gut8 ,geschickt4 ,es ist ein ,universalmittel und gut gegen jegliches bel1 das einem ,pilger begegnen kann1 und wenn es wohl zubereitet ist1 so hlt es sich auch durch die ,lnge der ,zeit hindurch1 ohne zu verderben4 ,christin4 ,bitte1 lieber ,herr1 bereite mir zwlf ,schachteln voll von diesen ,pillen2 denn wenn ich mit dieser ,arznei hinreichend versehen bin1 brauche ich mich nach keiner andern mehr umzusehen4 ,geschickt4 ,dieses ,mittel ist ebenso gut1 ,krankheiten vorzubeugen wie sie zu heilen4 ,ja1 ich darf's sagen und stehe dafr ein1 da1 wenn jemand fteren ,gebrauch davon macht1 er dadurch wird leben ewiglich#aij4 ,doch1 das merke dir1 liebe ,christin1 da diese ,pillen nur in der vorgeschriebenen ,weise eingenommen werden drfen1 wenn sie zum ,segen ausschlagen sollen4 ,also berreichte er ,christin fr sich1 ihre ,knaben und ,barmherzig von dieser ,arznei1 ermahnte ,matthus1 sich in ,zukunft vor schdlichen ,frchten zu hten1 nahm alsdann ,abschied von ihnen und ging seines ,weges4 ,wie schon zuvor erwhnt1 hatte ,weisheit sich den ,knaben angeboten1 ihnen auf allerlei ntzliche ,fragen zu antworten4 ,so fragte nun ,matthus1 der eben krank gewesen1 warum doch die meisten ,arzneien dem ,gaumen bitter wren4 ,weisheit4 ,um zu zeigen1 wie unwillkommen das ,wort ,gottes und seine ,wirkungen fr ein fleischlich gesinntes ,herz sind4 ,matthus4 ,warum pflegt die ,arznei1 wenn sie wirksam ist1 ,ausleerung und ,erbrechen zu verursachen8 ,weisheit4 ,um zu zeigen1 da1 wenn das ,wort krftig wirkt1 es ,herz und ,sinn reinigt1 denn siehe1 was das eine am ,leib tut1 das tut das andre an der ,seele4 ,matthus4 ,was sollen wir dabei lernen1 wenn wir sehen1 da die ,flamme des ,feuers immer in die ,hhe steigt1 whrend aber die ,strahlen der ,sonne und ihre angenehme ,wrme nach unten wirken8 ,weisheit4 ,an dem ,aufsteigen der ,feuerflammen knnen wir lernen1 wie wir mit inbrnstigem ,verlangen nach dem ,himmel trachten sollen4 ,daran aber1 da die ,sonne ihre ,strahlen und ihre belebende ,wrme nach unten sendet1 lernen wir1 da der ,heiland der ,welt1 obgleich hoch erhaben1 sich dennoch mit ,seiner ,gnade und ,liebe zu uns herablt4 ,matthus4 ,woher haben denn die ,wolken ihr ,wasser8 ,weisheit4 ,aus dem ,meer4 ,matthus4 ,was knnen wir hieraus lernen8 ,weisheit4 ,da die ,diener am ,wort ihre ,lehre von ,gott haben sollen4 ,matthus4 ,warum entladen sich die ,wolken auf die ,erde8 ,weisheit4 ,um darauf hinzuweisen1 da die ,diener am ,wort das von ,gott ,empfangene der ,welt mitteilen sollen4 ,matthus4 ,warum entsteht der ,regenbogen durch die ,sonne8 ,weisheit4 ,um zu zeigen1 da der gttliche ,gnadenbund uns in ,christus versiegelt ist4 ,matthus4 ,warum kommen die ,quellen aus den ,meeren durch die ,erde zu uns8 ,weisheit4 ,um damit anzuzeigen1 da die ,gnade ,gottes durch den ,leib ,christi zu uns kommt4 ,matthus4 ,warum entspringen manche ,quellen auf dem ,gipfel hoher ,berge8 ,weisheit4 ,um zu zeigen1 da der ,geist der ,gnade ebensowohl in einigen der ,hohen und ,mchtigen wie in vielen ,armen und ,geringen hervorquellen will4 ,matthus4 ,warum haftet das ,feuer an dem ,docht des ,lichtes8 ,weisheit4 ,zu zeigen1 da1 wenn die ,gnade nicht das ,herz entzndet1 kein wahres ,licht des ,lebens in uns ist4 ,matthus4 ,warum werden ,docht1 ,talg und alles verzehrt1 um das ,licht auf dem ,leuchter zu unterhalten8 ,weisheit4 ,um damit anzuzeigen1 da ,leib und ,seele und alles1 was wir sind und haben1 der in uns wirkenden ,gnade ,gottes zur ,verfgung stehen und wir uns ihr zuliebe ganz verzehren sollen1 um sie bei uns krftig zu erhalten4 ,matthus4 ,warum reit sich der ,pelikan mit seinem ,schnabel die eigene ,brust auf8 ,weisheit4 ,damit er seine ,jungen mit seinem eigenen ,blut ernhre und uns lehre1 da ,christus1 der ,hochgelobte1 ,seine ,kchlein1 das ist ,sein ,volk1 also liebt1 da ,er es durch ,sein ,blut vom ,tod erlst4 ,matthus4 ,was knnen wir daraus lernen1 wenn wir einen ,hahn krhen hren8 ,weisheit4 ,es soll uns erinnern an des ,petrus ,verleugnung und seine ,reue4 ,der ,hahnenschrei kndet auch den anbrechenden ,tag an2 so werde dadurch eingedenk des letzten schrecklichen ,tages des ,gerichts6 ,nachdem die ,pilger sich allhier einen ,monat aufgehalten hatten1 teilten sie ihren ,gastgebern mit1 da es nun an der ,zeit sei1 bald wieder weiterzuziehen4 ,da sprach ,joseph zu seiner ,mutter3 ,vergi nicht1 jemand nach dem ,hause des ,herrn ,auslegers zu senden und ihn zu bitten1 da er uns auf unserm brigen ,weg wieder ,herrn ,mutherz als ,geleitsmann mitgebe48 ,du liebes ,kind18 sagte sie1 das htte ich beinahe vergessen48 ,also setzte sie eine ,bittschrift auf und bat den ,pfrtner ,wachsam1 diese durch einen zuverlssigen ,boten an ihren treuen ,freund1 ,herrn ,ausleger1 zu bermitteln4 ,als dieser die ,schrift empfangen und gelesen hatte1 sprach er zu dem ,boten3 ,gehe hin und sage ihnen1 da ich ihn senden wolle48 ,wie nun die ,zeit des ,abschieds nahte1 versammelten sich alle ,glieder des ,hauses1 um ihrem ,knig ,dank zu sagen1 da ,er ihnen so werte ,gste zugeschickt2 und sie sprachen alsdann zu ,christin3 ,sollen wir dir1 wie wir's den ,pilgern zu tun pflegen1 nicht auch etwas zeigen1 worber du dann auf dem ,wege nachdenken kannst88 ,so fhrten sie ,christin1 ihre ,knaben und ,barmherzig in ein ,gemach und zeigten ihnen eine ,frucht4 ,und sie fragten ,christin3 ,weit du1 was das ist88 ,sie antwortete3 ,ich wei es nicht1 entweder ist es ,speise oder ,gift48 ,nun wurde ihr gesagt1 es sei eine von den ,frchten1 von denen ,eva gegessen und wovon sie auch ihrem ,mann gegeben1 da er a1 und um deswillen sie beide aus dem ,paradies hatten weichen mssen 7#a4 ,mos4 #c1 #f ff474 ,da hob ,christin erschreckt die ,hnde in die ,hhe ber dem ,ernst der ,snde4 ,von hier wurden sie an einen andern ,ort gebracht1 wo sie ,jakobs ,leiter 7#a4 ,mos4 #bh1 #ab7 sehen durften1 und siehe1 ,engel ,gottes stiegen daran auf und nieder4 ,alsbald wollten sie weitergehen1 um den ,pilgern noch etwas andres zu zeigen1 da sagte ,jakob zu seiner ,mutter3 ,bitte1 sage ihnen1 da sie hier doch ein wenig lnger verweilen1 denn dies ist gar merkwrdig anzusehen68 ,sie kehrten wieder um und blieben stehen und weideten ihre ,augen an dem so lieblichen ,bild4 ,weiter kamen sie in einen ,saal1 wo ein goldener ,anker hing4 ,nimm ihn herunter18 sprachen sie zu ,christin1 ihr sollt ihn mit euch nehmen1 denn er ist euch durchaus notwendig1 da ihr ihn haltet als einen festen ,anker eurer ,seelen1 der auch hineingeht in das ,inwendige des ,vorhangs 7,hebr4 #f1 #ai71 und damit ihr unbeweglich dasteht1 wenn euch ,sturm und ,ungewitter berfallen#aia48 ,mit groer ,freude nahmen sie diese ,gabe an4 ,alsdann fhrte man sie auf den ,berg1 auf welchem ,abraham1 unser ,vater1 seinen ,sohn ,isaak darbrachte1 und man zeigte ihnen den ,altar1 das ,holz1 das ,feuer und das ,messer1 denn sie sind noch zu sehen bis auf diesen ,tag 7#a4 ,mos4 #bb74 ,als sie das gesehen hatten1 hoben sie ihre ,hnde auf und priesen sich selig und sprachen3 ,o welch ein ,mann der ,liebe zu seinem ,herrn und in der ,verleugnung seiner selbst war ,abraham68 ,weisheit brachte hierauf die ,pilger in den ,speisesaal1 wo ein vortreffliches ,saiteninstrument stand4 ,darauf spielte sie und sang dazu das ,lied von dem1 was sie soeben gesehen3 ,ihr habet sie gesehen1 die lockendschne ,frucht1 ,wovon das erste ,elternpaar genossen ,und so das ,paradies der ,menschheit zugeschlossen2 ,bedenkt es wohl1 wenn ,satan euch versucht6 ,wie waret ihr entzckt ob ,jakobs ,himmelsleiter2 ,das ,herz hinaufgeschickt1 -- wallt eure ,strae weiter6 ,der ,anker1 den wir euch zum ,troste mitgegeben1 ,er spendet groe ,kraft in ,not und in ,gefahr4 ,wie ,vater ,abraham seid willig immerdar ,zum ,opfer und zum ,dienst1 gilt es selbst ,gut und ,leben4 ,inzwischen war nun ,mutherz angekommen1 er meldete sich am ,tor und wurde alsbald eingelassen4 ,mit groem ,jubel empfingen ihn die ,frauen und ,knaben1 denn ihnen allen trat aufs neue wieder vor die ,seele1 wie er den alten ,riesen ,blutdurst erschlagen und sie von den ,lwen errettet hatte4 ,mutherz sprach zu ,christin und ,barmherzig3 ,mein ,herr sendet einer jeden von euch zur ,strkung auf dem ,weg eine ,flasche ,wein und etwas ,gebackenes nebst ein paar ,granatpfeln1 dazu auch fr die ,knaben einige ,feigen und ,rosinen48 ,in ,begleitung von ,weisheit und ,gottesfurcht brachen sie nun auf4 ,am ,tor fragte ,christin den ,pfrtner1 ob unlngst jemand vorbeigekommen sei4 ,er antwortete3 ,nein1 doch habe ich erfahren1 da vor kurzem auf des ,knigs ,heerstrae1 die ihr jetzt ziehen werdet1 ein groer ,raub verbt worden sei4 ,die ,diebe wren aber ergriffen worden und htten ihr ,verbrechen mit dem ,leben einzuben48 ,da erschraken ,christin und ,barmherzig1 ,matthus aber sagte3 ,mutter1 frchte dich nur nicht1 solange ,herr ,mutherz mit uns geht und unser ,fhrer ist68 ,herr18 sprach ,christin nun zu dem ,pfrtner1 ich bin dir zu groem ,dank verpflichtet fr alle deine ,liebe und ,gte1 die du mir und meinen ,kindern in dieser ganzen ,zeit erwiesen hast4 ,ich wei nicht1 wie ich dir deine ,freundlichkeit vergelten soll4 ,ich bitte dich1 du wollest aber als ,zeichen meiner ,achtung gegen dich dieses wenige annehmen48 ,damit drckte sie ihm ein ,goldstck in die ,hand4 ,er verneigte sich vor ihr und sagte3 ,la deine ,kleider immer wei sein und la deinem ,haupt ,salbe nicht mangeln6 7,pred4 #h1 #h7 ,barmherzig mge leben und nicht sterben und ihrer ,werke seien viele68 7#e4 ,mos4 #cc1 #f47 ,und zu den ,knaben sprach er3 ,fliehet die ,lste der ,jugend1 jaget nach der ,gottseligkeit 7#b4 ,tim4 #b1 #bb7 und haltet euch zu denen1 die weise und ehrbar wandeln6 ,so werdet ihr euer ,mutter ,herz mit ,freude erfllen und von allen ,verstndigen gepriesen werden48 ,sie dankten dem ,pfrtner und reisten ab4 ,funoten3 #ahd ,dem ,volk ,israel wurde beim ,auszug aus gypten geboten3 ,ihr sollt ein ,lamm ohne ,fehl schlachten gegen ,abend und sollt also das ,fleisch essen in derselben ,nacht1 am ,feuer gebraten1 mit ungesuertem ,brot1 und sollt es mit bittern ,krutern essen 7#b4 ,mos4 #ab1 #e-h74 ,siehe das ist ,gottes ,lamm1 welches der ,welt ,snde trgt6 7,joh4 #a1 #bi47 #ahe ,das sind ,gewissensbisse4 #ahf ,es ist unmglich1 durch ,ochsen- und ,bocksblut ,snden wegzunehmen 7,hebr4 #aj1 #d72 das ,blut ,jesu ,christi macht uns rein von aller ,snde 7#a4 ,joh4 #a1 #g74 #ahg ,ich will dich wieder gesund machen und deine ,wunden heilen 7,jer4 #cj1 #ag74 #ahh ,es mu ein jeglicher mit ,feuer gesalzen werden 7,mark4 #i1 #di74 #ahi ,so lasset uns nun opfern durch ,ihn das ,lobopfer ,gott allezeit1 das ist die ,frucht der ,lippen1 die ,seinen ,namen bekennen 7,hebr4 #ac1 #ae74 #aij ,jesus spricht3 ,ich bin das lebendige ,brot1 vom ,himmel gekommen4 ,wer von diesem ,brot essen wird1 der wird leben in ,ewigkeit4 ,und das ,brot1 das ,ich geben werde1 ist ,mein ,fleisch1 welches ,ich geben werde fr das ,leben der ,welt 7,joh4 #f1 #ea74 #aia ,du bist der ,geringen ,strke1 der ,armen ,strke in der ,trbsal1 eine ,zuflucht vor dem ,ungewitter1 ein ,schatten vor der ,hitze1 wenn die ,tyrannen wten wie ein ,ungewitter wider eine ,wand 7,jes4 #be1 #d74 ,illustration ,illustration ,sechstes ,kapitel4 ,im ,tal der ,demut und der ,todesschatten4 ,bald hatten sie die ,hhe des ,berges erreicht1 da blieb ,gottesfurcht pltzlich sinnend stehen und rief aus3 ,ach1 ich habe vergessen1 was ich ,christin und ihrem ,gefhrten mitgeben wollte2 ich will zurckgehen und es holen48 ,also lief sie1 um es zu holen4 ,als sie fort war1 dnkte es ,christin1 als hre sie aus einem ,wldchen1 das zur rechten ,hand ein wenig abseits lag1 eine wunderbare ,melodie ertnen2 sie lauschte und glaubte folgende ,worte zu verstehen3 ,mir ist ,erbarmung widerfahren1 ,erbarmung1 deren ich nicht wert2 ,das zhl' ich zu dem ,wunderbaren1 mein stolzes ,herz hat's nie begehrt4 ,nun wei ich das und bin erfreut und rhme die ,barmherzigkeit6 ,und whrend sie noch horchte1 kam es ihr vor1 als ob eine andre ,stimme der ersten antwortete3 ,dies la ich kein ,geschpf mir rauben1 dies soll mein einzig ,rhmen sein4 ,auf dies ,erbarmen will ich glauben2 auf dieses bet' ich auch allein2 ,auf dieses duld' ich in der ,not2 auf dieses hoff' ich noch im ,tod6 ,christin fragte ,weisheit1 von wem denn diese seltsamen ,tne kmen4 ,es ist der ,gesang der ,vgel dieses ,landes18 antwortete sie1 im ,frhling1 wenn die ,blumen hervorkommen und die ,sonne warm scheint1 kann man sie den ganzen ,tag so jubilieren hren 7,hohesl4 #b1 #aa4 #ab74 ,durch ihre frhlichen ,weisen machen sie die ,wlder1 ,haine und einsamen ,pltze zu einem lieblichen ,aufenthaltsort1 da es mich oft dorthin zieht1 um mich daran zu erbauen4 ,wir halten aber auch einige zahm in unserm ,hause1 und sie sind uns in trben ,stunden eine sehr angenehme ,gesellschaft48 ,inzwischen war ,gottesfurcht wieder angelangt4 ,siehe18 sagte sie zu ,christin1 hier bringe ich dir eine ,abbildung von all den ,dingen1 die du in unserm ,hause gesehen hast4 ,dadurch kannst du dich zur ,strkung und zum ,trost wieder alles dessen erinnern1 wenn dir das eine oder andre aus dem ,gedchtnis entschwunden ist48 ,nun galt es den ,berg hinabzusteigen in das ,tal der ,demut4 ,der ,weg fiel hier steil ab und war schlpfrig2 aber sehr behutsam gingen sie vor und kamen glcklich hinunter4 ,im ,tal angekommen1 sprach ,gottesfurcht zu ,christin3 ,dies ist der ,ort1 wo dein ,mann auf den bsen ,feind ,apollyon stie und wo er den heftigen ,kampf mit ihm bestand4 ,ich wei1 du mut davon gehrt haben4 ,aber sei nur gutes ,mutes6 ,solange du ,herrn ,mutherz als ,fhrer und ,begleiter bei dir hast1 hoffen wir1 wirst du besser fortkommen48 ,nachdem ,gottesfurcht und ,weisheit die ,pilger noch der ,obhut ihres ,fhrers anbefohlen1 wandten sie wieder um4 ,also ging ,mutherz voran1 die ,frauen und ,kinder folgten ihm nach1 und er sprach zu ihnen3 ,wir brauchen uns vor diesem ,tal nicht so sehr zu frchten1 denn es kann uns kein ,leid geschehen1 wofern wir es uns nicht selber durch ,unvorsichtigkeit zuziehen4 ,wohl hatte ,christ gegen ,apollyon einen harten ,stand1 doch dies war allein die ,folge seiner ,fehltritte1 die er beim ,abstieg des ,berges getan hatte4 ,fehltritte dort bringen nmlich ,kmpfe hier1 und daher kommt's auch1 da dies ,tal einen so schlechten ,ruf hat4 ,es ist leider so3 wenn der gemeine ,mann hrt1 da an einem bestimmten ,ort jemand ein ,unfall begegnet ist1 so gert er gleich in den ,wahn1 da dort grimmige ,feinde und hllische ,geister hausen mten1 whrend es doch die ,frucht ihrer eigenen ,werke ist1 wenn ihnen dergleichen zustt4 ,dieses ,tal der ,demut ist an sich ein ebenso fruchtbarer ,ort wie jeder andre1 ber den die ,vgel dahinfliegen2 zudem mu hier irgendwo1 wie ich meine1 eine ,inschrift stehen1 die uns darber ,auskunft gibt1 warum ,christ allda so hart bedrngt worden ist48 ,da rief ,jakob seiner ,mutter zu3 ,sieh1 dort steht eine ,sule1 und mir scheint1 als ob etwas daran geschrieben stnde4 ,lat uns hingehen und sehen1 was es ist68 ,sie traten hinzu und lasen3 ,mgen ,christs ,fehltritte1 die er tat1 ehe er hierherkam1 und die ,kmpfe1 die er an diesem ,ort zu bestehen hatte1 allen ,vorbergehenden zur ,warnung dienen68 ,hierauf fuhr ,mutherz fort3 ,es gereicht dies jedoch ,christ nicht zu grerer ,unehre als so vielen andern1 die mit ihm dasselbe ,los und ,schicksal gehabt haben2 denn es ist leichter1 diesen ,berg zu ersteigen als wieder hinunterzukommen1 wie das bei etlichen ,bergen in allen ,weltteilen der ,fall ist4 ,aber wir wollen von dem lieben ,christ nun absehen2 denn er ruht jetzt nach wohl erkmpftem ,sieg aus4 ,lat uns ,gott1 der im ,himmel wohnt1 bitten1 da es uns nicht rger denn ihm ergehe1 wenn die ,stunde der ,prfung ber uns kommt4 ,um wieder auf das ,tal der ,demut zurckzukommen1 es ist das beste und fruchtbarste ,stck ,land in dieser ganzen ,gegend4 ,der ,boden ist fett1 wie ihr's an den ,wiesen ersehen knnt4 ,wenn jemand zur ,sommerszeit hierherkommt wie wir jetzt und einen ,sinn hat fr die ,schnheiten in ,gottes ,natur1 so mu ihm dieser ,anblick zu hoher ,freude gereichen4 ,seht1 wie grn das ,tal und wie schn es mit ,lilien geschmckt ist6 ,ich habe auch manche ,arbeiter gekannt1 die in diesem ,tal der ,demut zu groem ,wohlstand gelangt sind2 denn ,gott widersteht den ,hoffrtigen1 aber den ,demtigen gibt ,er ,gnade 7#a4 ,petr4 #e1 #e74 ,in der ,tat1 es ist ein erstaunlich fruchtbarer ,boden und bringt berflssig ein4 ,mancher hat daher schon gewnscht1 da dies der nchste ,weg zu seines ,vaters ,haus wre und es keine weiteren ,hgel und ,berge mehr zu bersteigen gbe2 aber man ist hier eben noch auf dem ,weg und nicht am ,ende48 ,whrend sie noch also miteinander redeten1 gewahrten sie einen ,knaben1 der seines ,vaters ,schafe htete4 ,seine ,kleidung war sehr drftig1 er hatte aber ein frisches1 munteres ,aussehen1 und wie er so dasa1 sang er fr sich ein ,lied4 ,horcht18 sagte ,mutherz1 auf das1 was der ,hirtenknabe singt68 ,sie horchten1 und er sang3 ,mich fhrt durch ,licht und ,nchte des guten ,hirten ,hand2 ,er lehrt mich ,seine ,rechte in diesem ,pilgerland4 ,bald schenkt ,er reiche ,gabe1 bald hemmt ,er meinen ,flug2 ,doch wenn ich ,ihn nur habe1 so hab' ich stets genug6 ,heut salbt ,er mich mit le und decket mir den ,tisch1 ,erquicket meine ,seele und macht den ,mut mir frisch4 ,und sollt' ich morgen wenig aus ,seiner ,hand empfahn1 ,so bleibt er doch mein ,knig und ich ,sein ,untertan4 ,er schenkt mir ,seine ,gnade und ,seinen ,geist zum ,pfand1 ,sein ,licht erhellt die ,pfade mir bis zum ,heimatland4 ,sein ,lieben ist unsglich1 drum ist ,sein ,preis mein ,ziel2 ,und rhmt' ich ,ihn auch tglich1 ich rhmt' ,ihn nie zu viel6 ,hrt ihr's88 fragte ,mutherz4 ,ich zweifle nicht daran1 da dieser ,knabe glcklicher ist und mehr von dem edlen ,krutlein1 das ,zufriedenheit heit1 in seinem ,busen trgt als mancher1 der in ,samt und ,seide gekleidet ist#aib4 ,doch wir wollen in unsrer ,unterredung fortfahren3 ,in diesem ,tal hatte unser ,herr frher ein ,landhaus und weilte sehr gern hier4 ,er liebte es1 in diesen ,auen zu wandeln1 denn ,er fand die ,luft hier so angenehm4 ,zudem ist dies ,tal der ,demut ein sehr stiller ,ort1 fern von dem ,getmmel und ,getriebe dieses ,lebens1 wovon die ,welt allenthalben so erfllt ist4 ,hier kann man sich seinen ernsten ,betrachtungen hingeben1 ohne gestrt und gehindert zu werden1 wie dies anderorts so leicht geschieht4 ,auch wird dieses ,tal nur von solchen betreten1 die das ,pilgerleben lieben4 ,und obwohl ,christ hier in schwere ,bedrngnis geriet1 indem er mit ,apollyon zusammentraf und sich mit ihm in einen heien ,kampf einlassen mute1 so kann doch auch gesagt werden1 da in frhern ,zeiten manche hier ,engeln begegnet sind#aic1 ,perlen entdeckt#aid und ,worte des ,lebens gefunden haben#aie4 ,wie schon erwhnt1 hatte unser ,herr einen ,landsitz hier und liebte es1 sich da aufzuhalten4 ,ja1 und fr das ,volk1 das gern in diesen ,grnden wandelt1 hat ,er ein jhrliches ,einkommen hinterlassen#aif1 das ihnen in bestimmten ,fristen getreulich ausbezahlt wird1 nmlich fr ihren ,unterhalt auf der ,reise und zur ,ermunterung auf die fernere ,wallfahrt48 ,illustration3 ,sie gewahrten einen ,knaben1 der seines ,vaters ,schafe htete 7,s4 #bfa474 ,herr18 sprach ,samuel zu ,mutherz1 indem sie miteinander gingen1 mein ,vater hat also in diesem ,tal mit ,apollyon gekmpft2 aber an welcher ,stelle mag dieser ,kampf stattgefunden haben8 denn ich sehe1 das ,tal zieht sich in die ,lnge48 ,mutherz4 ,das war dort drben1 wo ein enger ,durchgang ist1 gerade neben dem ,rasenplatz ,vergessenheit4 ,das ist wohl die gefhrlichste ,stelle in der ganzen ,gegend2 denn wenn den ,pilgern irgend einmal ein ,unfall begegnet1 so geschieht es dann1 wenn sie der empfangenen ,wohltaten ,gottes vergessen und nicht mehr gedenken1 wie unwrdig sie derselben sind4 ,an diesem ,ort sind schon manche in harte ,bedrngnis geraten4 ,doch wir knnen weiter darber reden1 wenn wir dort angelangt sind2 denn es wird ohne ,zweifel bis auf den heutigen ,tag noch irgendeine ,spur von dem ,kampf oder ein ,erinnerungszeichen daran vorhanden sein4 ,mir ist18 fiel ,barmherzig hier ein1 so wohl in diesem ,tal1 wie ich es kaum irgendwo auf unsrer ganzen ,reise empfand2 es stimmt so alles zu meiner ,gemtsart4 ,hier hrt man keinen ,straenlrm1 kein ,peitschengeknall und ,wagengerassel4 ,solch stille ,pltze sind so recht dazu angetan1 da man wieder zu sich selber kommen kann und dessen eingedenk wird1 wie und was man ist und wozu der ,knig uns berufen hat4 ,es ist ein ,ort fr solche1 die zerbrochenen ,herzens und zerschlagenen ,geistes sind1 deren ,augen berflieen wie die ,teiche zu ,hesbon 7,hohesl4 #g1 #e74 ,wohl denen1 die rechtschaffen durch dies ,tal gehen1 die machen daselbst ,brunnen1 und ihre ,brunnen werden gefllt durch die milden ,regengsse1 die ,gott selbst vom ,himmel sendet ber die1 welche ,ihm hier von ,herzen nachwandeln 7,ps4 #hd1 #f4 #g74 ,dies ist das ,tal1 aus welchem der ,knig den ,seinen ihre ,weinberge geben will 7,hos4 #b1 #ag71 und daselbst werden sie singen1 wie ,christ sang trotz seiner ,begegnung mit ,apollyon48 ,mutherz4 ,es ist wahr2 ich bin des ftern durch dieses ,tal gezogen1 und es ward mir nirgends wohler als hier4 ,ich habe auch manche ,pilger begleitet1 die alle dasselbe bezeugt haben4 ,ich sehe an den ,elenden18 spricht der ,knig1 und der zerbrochenes ,geistes ist und der sich frchtet vor ,meinem ,wort8 7,jes4 #ff1 #b74 ,nunmehr kamen sie an den ,ort1 wo der vorhin erwhnte ,kampf vorgefallen war4 ,dies ist die ,sttte18 sprach der ,fhrer1 hier stand ,christ1 da ,apollyon auf ihn eindrang4 ,und seht1 sagte ich es nicht8 es sind noch ,spuren von deines ,mannes ,blut auf diesen ,steinen zu sehen6 ,seht1 wie da und dort noch ,splitter von den zerbrochenen ,pfeilen ,apollyons umherliegen6 ,seht nur1 wie sie den ,boden mit ihren ,fen zertreten haben1 um sich gegeneinander zu behaupten4 ,ja1 von den ,hieben1 die fehlgingen1 sind selbst die ,steine in ,stcke zerschlagen worden6 ,wahrlich1 ,christ hat sich hier als ,mann erwiesen und sich tapfer gezeigt wie ein wahrer ,herkules4 ,als ,apollyon geschlagen war1 nahm er seinen ,weg in das nchste ,tal1 genannt das ,tal der ,todesschatten1 durch das auch wir nun ziehen werden4 ,seht1 und dort steht ein ,denkmal1 auf welchem ,christs ,kampf und ,sieg zu seinem ,ruhm fr kommende ,geschlechter eingegraben ist4 ,da das ,denkmal gerade hart am ,weg stand1 traten sie hinzu und lasen die ,schrift1 die also lautete3 ,hier fand einst statt ein furchtbar mchtig ,ringen1 ,apollyon den ,christen wollt' bezwingen2 ,erbittert war der ,streit1 es kam zum ,handgemenge1 ,schon bracht' ,apollyon den ,treuen ins ,gedrnge2 ,doch der fat' ,gottes ,schwert1 versetzt ihm ,streich auf ,streich -- ,geschlagen fuhr der ,feind hinab ins ,hllenreich4 ,drum dieses ,denkmal soll es jedermann bekunden1 ,da ,christ im harten ,kampf mit ,gott weit berwunden4 ,als die ,pilger an dieser ,stelle vorber waren1 kamen sie in das ,tal der ,todesschatten4 ,es war dies ,tal lnger als das erstere und wurde merkwrdigerweise von unheimlichen bsen ,wesen sehr beunruhigt1 was ihrer viele bezeugen knnen4 ,diese ,frauen und ,kinder konnten sich daher glcklich schtzen1 da sie noch ,tageslicht hatten und da ,mutherz als ,fhrer bei ihnen war4 ,schon bei ihrem ,eintritt in das ,tal glaubten sie ,jammertne und lautes ,sthnen zu vernehmen wie von ,sterbenden und solchen1 die sich in uerster ,qual befanden4 ,darob zitterten die ,knaben1 und auch die ,frauen entfrbten sich2 aber ihr ,fhrer hie sie gutes ,mutes sein4 ,whrend sie weiterschritten1 war es ihnen1 als ob der ,boden unter ihren ,fen wankte und der ,weg hohle ,stellen htte2 auch hrten sie ein ,zischen wie von ,schlangen1 ohne da sie jedoch von dergleichen etwas sehen konnten4 ,da fragten die ,knaben3 ,sind wir noch nicht am ,ende dieses schrecklichen ,tales88 ,der ,fhrer sprach ihnen abermals ,mut zu und hie sie auf ihre ,fe zu achten1 damit sie nicht in eine ,schlinge gerieten4 ,um diese ,zeit fing ,jakob an1 unwohl zu werden1 wahrscheinlich aus ,angst4 ,da gab ihm seine ,mutter ein wenig von dem strkenden ,getrnk1 das sie in des ,auslegers ,haus empfangen hatte1 dazu drei von den ,pillen1 welche ,doktor ,geschickt bereitet hatte4 ,und der ,knabe erholte sich wieder4 ,als sie sich ungefhr in der ,mitte des ,tales befanden1 sprach ,christin3 ,mich dnkt1 ich sehe dort etwas vor uns auf dem ,weg1 eine ,gestalt1 wie ich noch niemals eine gesehen habe48 ,da rief ,joseph3 ,mutter1 was ist es88 -- ,ein abscheuliches ,wesen1 mein ,kind1 ein abscheuliches ,wesen18 antwortete sie4 ,aber ,mutter1 wem sieht es hnlich88 fragte er wieder4 ,ich wei nicht1 wem es gleichsieht18 erwiderte sie1 jetzt ist es nicht mehr weit entfernt4 ,jetzt ist es ganz nahe48 ,wohlan18 sprach ,mutherz1 wer sich frchtet1 der halte sich ganz nahe zu mir68 ,so kam der ,feind heran2 aber als ihm der ,fhrer entgegentrat1 verschwand er vor ihrer aller ,augen4 ,und sie gedachten an das ,wort1 das ihnen gesagt war3 ,widerstehet dem ,teufel1 so flieht er von euch68 7,jak4 #d1 #g7 ,mit erleichterten ,herzen zogen sie weiter4 ,nach einer ,weile1 als ,barmherzig sich gerade umwandte1 siehe1 da kam ein ,ungeheuer schrecklich brllend und in groen ,stzen hinter ihnen hergerannt4 ,seine ,gestalt war wie die eines ,lwen1 und sein ,gebrll erfllte das ganze ,tal1 so da die ,herzen der ,frauen und ,kinder darob erbebten4 ,mutherz trat nun vor und machte sich kampfbereit#aig4 ,das ,untier kam in raschem ,lauf auf ihn zu2 aber als es sah1 da man ihm zu widerstehen entschlossen war1 da zog es sich zurck und lie sich nicht mehr blicken4 ,bald kamen sie an eine ,stelle1 wo ber die ganze ,breite des ,weges eine ,grube aufgeworfen war2 doch ehe sie sich anschicken konnten hinberzugehen1 berfiel sie ein dicker ,nebel und eine ,finsternis1 so da sie nichts vor sich sehen konnten4 ,ach18 riefen die ,pilger aus1 was sollen wir nun tun88 ,frchtet euch nicht18 sprach der ,fhrer1 und wartet ruhig ab1 bis uns auch aus dieser ,not wird geholfen werden68 ,also blieben sie stehen1 weil ihr ,pfad versperrt war1 und es war ihnen1 als hrten sie nun um so deutlicher das ,geschrei und ,toben der ,feinde4 ,auch das ,feuer und der ,rauch aus dem ,abgrund konnten immer besser unterschieden werden4 ,nun sehe ich18 sagte ,christin zu ,barmherzig1 wo mein armer ,mann hat hindurchgehen mssen1 und zwar ganz allein und das bei ,nacht4 ,die hllischen ,geister machten sich an ihn heran1 als ob sie ihn in ,stcke zerreien wollten4 ,ich habe frher viel von diesem ,tal der ,todesschatten gehrt2 aber man kann es sich nicht recht vorstellen1 bis man selber hineingekommen ist4 ,das ,herz kennt sein eigen ,leid1 und in seine ,freude kann sich kein ,fremder mengen 7,spr4 #ad1 #aj74 ,es ist schrecklich1 hier zu sein48 ,mutherz4 ,hier ist's1 als wenn man mit groen ,wassern zu kmpfen htte und in die ,tiefe hinunter mte2 es ist1 als ob man auf dem ,grund des ,meeres se oder in die ,klfte der ,berge versnke1 ja als ob die ,riegel der ,berge sich ber uns fr immer verschlossen htten4 ,aber die im ,finstern wandeln und denen kein ,licht scheint1 die sollen hoffen auf den ,namen des ,herrn und sich verlassen auf ihren ,gott8 7,jes4 #ej1 #aj74 ,was mich betrifft1 so habe ich euch schon gesagt1 da ich des ftern durch dieses ,tal gekommen bin und dabei viel ,schwereres zu bestehen gehabt habe als jetzt1 und doch stehe ich1 wie ihr seht1 noch vor euch4 ,es sei jedoch ferne von mir1 mich zu rhmen1 als allein dessen1 der mich aus dem allem erlst hat1 und ich bin der guten ,zuversicht1 da auch uns wird herrlich geholfen werden4 ,kommt1 lat uns den um ,licht anrufen1 der unsre ,finsternis erleuchten kann und nicht nur dieses1 sondern alle ,teufel der ,hlle daniederzuschlagen vermag4 ,da schrien sie und beteten1 und ,gott sandte ihnen ,licht und ,rettung1 so da sie ungehindert ihren ,weg fortsetzen konnten4 ,doch sie hatten das ,ende des ,tales noch nicht erreicht und wurden durch den entsetzlichen ,gestank und die widerlichen ,gerche1 die hier entstanden1 sehr belstigt4 ,wahrlich18 sagte ,barmherzig zu ,christin1 das ist kein so angenehmer ,aufenthaltsort wie an der ,pforte oder bei dem ,ausleger oder in unsrer letzten ,herberge48 ,gewi18 erwiderte einer der ,knaben1 aber es ist immerhin noch nicht so schlimm hier durchzugehen1 als hier zu bleiben4 ,und da wir diesen ,weg nehmen mssen1 wird dazu dienen1 da uns unsre zuknftige ,heimat um so lieblicher erscheinen wird48 ,mutherz4 ,ganz recht1 ,samuel1 jetzt hast du wie ein ,mann geredet4 ,ja1 wenn ich von dannen wieder herauskomme18 fuhr der ,knabe fort1 werde ich wohl das ,licht und einen guten ,weg hher schtzen als je in meinem ganzen ,leben48 ,mutherz4 ,wir haben nun den grten ,teil dieses ,tales hinter uns4 ,kann man das ,ende noch nicht sehen88 fragte nach einer ,weile ,joseph4 ,gib lieber acht auf deine ,fe18 antwortete der ,fhrer1 da du nicht in einen ,fallstrick gertst1 deren auf diesem ,wege viele gelegt sind48 ,sehr behutsam zogen sie weiter1 aber trotzdem machten ihnen diese ,schlingen viel zu schaffen4 ,ein wenig abseits auf der linken ,seite des ,weges sahen die ,pilger einen ,mann in einer ,grube liegen1 dessen ,krper ganz zerfleischt und zerrissen war4 ,das ist ,unachtsam18 sagte der ,fhrer1 er liegt schon lange hier4 ,whrend er gefangen und erschlagen wurde1 gelang es seinem ,begleiter1 namens ,achtsam1 zu entfliehen4 ,schon viele sind in dieser ,gegend gettet worden1 und gleichwohl sind die ,leute so verwegen und leichtsinnig1 da sie sich ohne ,fhrer auf die ,pilgerfahrt begeben4 ,es ist ein ,wunder1 da ,christ hier durchkam4 ,aber er war seinem ,gott lieb1 und er hatte ein mutiges ,herz1 sonst wr's ihm nimmer gelungen48 ,sie nherten sich nun dem ,ende des ,tales4 ,da1 wo ,christ seinerzeit eine ,hhle gesehen1 trat ein ,riese namens ,hammer hervor4 ,dieser pflegte die jungen ,pilger durch seine trgerischen ,reden hinter das ,licht zu fhren4 ,er rief mit lauter ,stimme3 ,herr ,mutherz1 habe ich dir nicht schon oft verboten1 diese ,dinge zu treiben88 -- ,was denn fr ,dinge88 fragte ,mutherz4 ,das weit du recht wohl18 antwortete der ,riese1 aber ich will dir nun ein fr allemal das ,handwerk legen48 ,aber1 bitte18 sagte ,herr ,mutherz1 bevor wir miteinander kmpfen1 mu ich wissen1 wessen du mich beschuldigst68 ,da sprach der ,riese3 ,du beraubst das ,land in ,gemeinschaft mit den rgsten ,dieben48 ,das sind ganz allgemeine ,reden18 erwidert ,mutherz1 sprich dich deutlicher aus68 ,du treibst das schndliche ,gewerbe eines ,seelenverkufers18 sagte der ,riese1 und lockst ,weiber und ,kinder an dich und schleppst sie in ein fremdes ,land2 damit schdigst du das ,reich meines ,frsten48 ,mutherz4 ,ich bin ein ,diener des ,allerhchsten4 ,mein ,amt ist1 die ,snder zur ,bue zu rufen4 ,es ist meine heilige ,pflicht1 ,mnner1 ,frauen und ,kinder aus der ,finsternis zum ,licht zu fhren und aus der ,gewalt ,satans zu ,gott4 ,und wenn nun dieses der ,grund deines ,scheltens ist1 wohlan1 so will ich es mit dir ausfechten1 sobald du willst4 ,alsbald kam der ,riese mit seiner ,keule heran1 ,mutherz zog sein ,schwert und ging ihm entgegen4 ,der ,kampf begann1 und der ,riese schlug ,mutherz mit dem ersten ,streich nieder1 da er aufs ,knie sank4 ,da schrien die ,frauen und ,kinder laut auf4 ,mutherz erhob sich indessen schnell wieder1 griff den ,riesen noch einmal tapfer an und verwundete ihn an seinem ,arm4 ,so stritten sie miteinander bei einer ,stunde mit groer ,heftigkeit1 da der ,atem aus des ,riesen ,nasenlchern hervorbrach wie der ,dampf aus einem kochenden ,kessel4 ,darauf hielten sie einen ,augenblick inne1 ,mutherz aber wandte sich zum ,gebet4 ,auch die ,frauen und ,kinder taten1 solange der ,kampf whrte1 nichts andres als seufzen und schreien4 ,nachdem sie ,atem geschpft und sich ein wenig erholt hatten1 fielen sie wieder aufeinander los1 und diesmal streckte ,mutherz den ,riesen mit einem wuchtigen ,schlag zu ,boden4 ,halt68 schrie dieser4 ,la mich doch noch einmal aufkommen68 ,mutherz1 ein ,ritter1 wie er war1 lie ihn nochmals gewhren1 und von neuem begann der ,kampf4 ,es fehlte wenig1 so htte ihm jetzt der ,riese mit seiner ,keule den ,schdel zerschmettert4 ,als ,mutherz dies gewahrte1 drang er mit der vollen ,hitze seines ,mutes auf den ,gegner ein und traf ihn unter der fnften ,rippe4 ,da fing der ,riese an zu wanken und vermochte seine ,keule nicht lnger zu schwingen4 ,mutherz schlug ihn vollends nieder und hieb ihm den ,kopf ab4 ,hierber jauchzten die ,frauen und ,kinder vor ,freuden1 und ,mutherz pries ,gott fr den ,sieg1 den ,er ihm gegeben hatte4 ,sie richteten nun miteinander eine ,sule auf und hefteten des ,riesen ,haupt daran2 darunter aber schrieben sie1 so da es alle ,vorbergehenden lesen konnten3 ,beschaue dir dies ,bild und sprich3 ,gott sei gepriesen1 ,der ,seiner ,pilgerschar so groes ,heil erwiesen6 ,der1 dem dies ,haupt einst war1 gar manchen grausam trog1 ,verletzte1 brachte um1 der hier vorberzog1 ,bis ,fhrer ,mutherz ihm1 ein ,pilgerfreund ohn' ,zagen1 ,nach tapferm1 heiem ,strau den ,kopf vom ,leib geschlagen4 ,funoten3 #aib ,es ist aber ein groer ,gewinn1 wer gottselig ist und lsset sich gengen4 ,denn wir haben nichts in die ,welt gebracht2 darum offenbar ist1 wir werden auch nichts hinausbringen4 ,wenn wir aber ,nahrung und ,kleider haben1 so lasset uns gengen 7#a4 ,tim4 #f1 #f-h74 #aic ,jakob kmpfte mit dem ,engel und siegte1 denn er weinte und bat ihn2 auch hat er ihn ja zu ,beth-,el gefunden 7,hos4 #ab1 #e74 ,maria sprach zu dem ,engel ,gabriel3 ,siehe1 ich bin des ,herrn ,magd2 mir geschehe1 wie du gesagt hast 7,luk4 #a1 #ch74 #aid ,da der ,kaufmann1 der gute ,perlen suchte1 eine kstliche ,perle fand1 ging er hin und verkaufte alles1 was er hatte und kaufte sie 7,matth4 #ac1 #de4 #df74 #aie ,es ist mir lieb1 da ,du mich gedemtigt hast1 da ich deine ,rechte lerne 7,ps4 #aai1 #ga74 #aif ,jesus spricht3 ,lernet von ,mir1 denn ,ich bin sanftmtig und von ,herzen demtig1 so werdet ihr ,ruhe finden fr eure ,seelen 7,matth4 #aa1 #bi74 #aig ,euer ,widersacher1 der ,teufel1 geht umher wie ein brllender ,lwe und sucht1 welchen er verschlinge4 ,dem widerstehet1 fest im ,glauben6 7#a4 ,petr4 #e1 #h4 #i47 ,illustration ,illustration ,siebentes ,kapitel4 ,redlich1 ein treuer ,mitpilger4 ,der ,weg fhrte nun ber eine kleine ,anhhe1 die zu dem ,zweck aufgeworfen war1 damit die ,pilger hier einige ,aussicht htten4 ,es war derselbe ,hgel1 von wo aus einst ,christ seinen ,freund ,getreu erblickte4 ,allda hielten sie kurze ,rast1 aen und tranken von dem1 was sie bei sich hatten1 und ihre ,herzen waren voll ,lob und ,dank gegen ,gott ob all ,seiner herrlichen ,durchhilfe4 ,herr ,mutherz18 redete ,christin den ,fhrer an1 hast du aus dem ,kampf mit dem ,riesen keine ,verletzung davon getragen88 ,nein18 antwortete er1 auer einer kleinen ,wunde habe ich keinen ,schaden erlitten4 ,sie soll mir als ,ehrenzeichen gelten1 und ich freue mich1 da ich meiner ,liebe zu meinem ,herrn ,ausdruck verleihen durfte1 indem ich mein ,leben fr euch aufs ,spiel setzte4 ,ich wei1 es wird mir dies auch nicht unbelohnt bleiben48 ,christin4 ,aber1 lieber ,herr1 ist dir denn gar nicht bange geworden1 als du ihn mit seiner ,keule herankommen sahst8 ,mutherz4 ,ich habe gelernt1 von meiner eigenen ,kraft ganz abzusehen und allein auf den meine ,zuversicht zu setzen1 der strker ist als alle4 ,christin4 ,aber wie war dir zumute1 als er dich mit dem ersten ,hieb zu ,boden brachte8 ,mutherz4 ,nun1 ich dachte1 da meinem ,herrn dasselbe widerfahren sei1 und da ,er dennoch zuletzt berwunden habe#aih4 ,matthus4 ,was du auch gedacht haben magst1 das eine ist gewi1 da ,gottes ,gte sich wunderbar an uns erwiesen hat1 indem ,er uns aus der ,hand unsrer ,feinde errettet und uns wohlbehalten aus diesem ,tal herausgebracht hat4 ,nein1 angesichts solcher ,tatsachen sehe ich wahrlich keinen ,grund1 warum wir je an ,gottes ,liebe zweifeln sollten4 ,die ,pilger brachen nun wieder auf und zogen weiter4 ,sie kamen bald an einer ,eiche vorber1 unter der sie einen alten ,pilger in tiefem ,schlaf fanden4 ,da er ein ,pilger war1 erkannten sie an seinem ,kleid1 ,grtel und ,stab4 ,der ,fhrer weckte ihn auf4 ,der alte ,herr fuhr aus seinem ,schlaf und rief3 ,was gibt's8 ,wer seid ihr8 ,was wollt ihr hier88 ,mutherz4 ,nur nicht so hitzig1 mein ,freund6 ,du hast von uns nichts zu befrchten4 ,dennoch sprang der alte ,mann auf und blieb auf der ,hut1 bis er wute1 wer sie wren4 ,da sprach der ,fhrer3 ,mein ,name ist ,mutherz2 ich bin der ,fhrer dieser ,pilger1 die nach der himmlischen ,stadt ziehen48 ,ach1 verzeiht mir18 sagte ,herr ,redlich 7denn so hie er71 ich frchtete1 ihr knntet von der ,bande sein1 die vor einiger ,zeit dem ,kleinglauben all sein ,geld raubte2 aber ich sehe1 da ihr ehrliche ,leute seid48 ,mutherz4 ,nun1 wenn wir wirklich zu jener ,bande gehrt htten1 was wrde es dir gentzt haben1 gegen uns anzugehen8 ,redlich4 ,was es mir gentzt htte8 ,ei1 ich htte gekmpft auf ,tod und ,leben1 und ich bin gewi1 da ich nicht unterlegen wre4 ,denn ein ,christ kann nimmermehr berwunden werden1 es sei denn1 da er klein beigibt4 ,mutherz4 ,du hast die ,wahrheit gesagt1 ,vater ,redlich2 daraus erkenne ich1 da du einer von der rechten ,art bist4 ,redlich4 ,und ich merke ebenfalls1 da du weit1 was es mit der rechten ,pilgerschaft auf sich hat2 denn es ist die ,meinung weitverbreitet1 als ob wir gar leicht ber den ,haufen zu werfen seien4 ,mutherz4 ,da wir so glcklich sind1 einander hier zu treffen1 so la mich doch1 bitte1 deinen ,namen und deine ,herkunft wissen6 ,redlich4 ,meinen ,namen1 den kann ich dir nicht sagen2 aber ich bin aus der ,stadt ,stumpfsinn gebrtig1 die nur etwa vier ,stunden hinter der ,hauptstadt ,verderben liegt4 ,mutherz4 ,so1 das ist dein ,geburtsort8 ,dann meine ich1 so halb und halb erraten zu knnen1 wer du bist4 ,dein ,name ist alte ,redlichkeit1 ist's nicht so8 ,redlichkeit zwar nicht18 sagte der alte ,herr errtend1 sondern ,redlich ist mein ,name1 und ich wnschte1 da mein ,wesen mit diesem mir beigelegten ,namen bereinstimmte4 ,aber1 ,herr1 wie konntest du erraten1 da ich dieser ,mann sei1 blo weil ich dir meine ,vaterstadt nannte88 ,mutherz4 ,durch meinen ,herrn habe ich schon von dir gehrt1 denn ,er wei alles1 was auf ,erden geschieht4 ,ich htte es kaum je fr mglich gehalten1 da jemand aus diesem ,ort sich auf die ,pilgerfahrt begeben wrde2 denn die ,stadt ,stumpfsinn bertrifft an ,gottlosigkeit selbst die ,hauptstadt ,verderben4 ,redlich4 ,ja1 wir liegen noch weiter ab von der ,sonne1 und sind daher klter und unempfindlicher4 ,aber wohnte einer gleich mitten in einem ,eisberg1 so mte dennoch sein erstarrtes ,herz auftauen1 sobald die ,sonne der ,gerechtigkeit ber ihm aufgeht4 ,und so ist es mir gegangen4 ,mutherz4 ,ich glaub's1 ,vater ,redlich1 ich glaub's2 denn ich wei1 da dies wahr ist#aii4 ,der alte ,herr wandte sich hierauf zu den ,pilgern2 er grte sie alle aufs herzlichste1 fragte sie nach ihrem ,namen und wie es ihnen bisher auf ihrer ,pilgerreise ergangen sei4 ,ich denke18 hob ,christin an1 meinen ,namen hast du schon nennen hren1 denn der liebe ,christ war mein ,mann1 und diese vier ,knaben sind seine ,kinder48 ber dieser ,mitteilung geriet der ,alte fast auer sich vor ,freude2 er lachte und sprang und bewillkommte sie mit tausend ,segenswnschen4 ,ja18 sprach er1 von deinem ,mann habe ich vieles gehrt1 von seiner ,reise und seinen ,kmpfen1 die er bei seinen ,lebzeiten erduldet4 ,ich kann dir versichern1 der ,name deines ,mannes hat berall einen guten ,klang2 sein ,glaube1 sein ,mut1 seine ,beharrlichkeit und seine ,treue haben ihn berhmt gemacht48 ,nachdem er nun die ,namen der ,knaben erfahren1 sprach er zu ihnen3 ,matthus1 werde du ,matthus1 dem ,zllner1 gleich1 nicht in der ,snde1 sondern in der ,nachfolge6 7,matth4 #i1 #i47 ,samuel1 sei du gleich dem ,propheten ,samuel1 der ein ,mann des ,glaubens und des ,gebets war6 7#a4 ,sam4 #g1 #h4 #i47 ,joseph1 sei du keusch wie ,joseph in des ,potiphars ,haus und fliehe die ,versuchung6 7#a4 ,mos4 #ci47 ,und du1 ,jakob1 tritt in die ,fustapfen des ,jakobus1 des ,gerechten1 des ,bruders unsers ,herrn68 7,gal4 #a1 #ai47 ,auch von ,barmherzig wurde ihm erzhlt1 wie sie ihre ,heimat und ,freundschaft verlassen htte1 um ,christin und ihre ,shne zu begleiten4 ,und der alte ,redlich sprach zu ihr3 ,barmherzig ist dein ,name2 ,gutes und ,barmherzigkeit werden dir folgen dein ,leben lang1 und du wirst einst den ,herrn1 die ,quelle der ,barmherzigkeit1 schauen von ,angesicht zu ,angesicht48 ,der ,fhrer ,mutherz hatte seine herzliche ,freude an diesem neuen ,reisegefhrten1 und whrend sie miteinander gingen1 hatten sie folgendes ,gesprch3 ,mutherz4 ,vater ,redlich1 hast du nicht auch einen gewissen ,herrn ngstlich gekannt1 der aus deiner ,gegend auf die ,pilgerschaft gezogen ist8 ,redlich4 ,ja1 ich kannte ihn sehr wohl4 ,er war ein ,mann1 der das eine besa1 das not tut2 aber er war einer der ngstlichsten ,pilger1 die ich je in meinem ,leben getroffen habe4 ,mutherz4 ,ich merke wohl1 du kennst ihn1 denn du hast ihn ganz richtig geschildert4 ,redlich4 ,wie sollte ich ihn nicht kennen8 ,ich bin lange ,zeit sein ,gefhrte gewesen1 und wir sind ein gutes ,stck ,weges miteinander gepilgert4 ,schon in den ersten ,anfngen seines neuen ,lebens hatte ich ,umgang mit ihm4 ,mutherz4 ,und ich war sein ,fhrer von meines ,herrn ,hause bis an die ,tore der himmlischen ,stadt4 ,redlich4 ,nun1 dann kann dir seine allzu groe ngstlichkeit nicht verborgen geblieben sein4 ,mutherz4 ,ich wei es4 ,ich habe ihn dessenungeachtet doch recht liebgewonnen2 denn ,leuten meines ,berufs wird des ftern die ,fhrung solcher ,seelen anvertraut4 ,redlich4 ,nun denn1 so la uns doch etwas hren von ihm1 wie er auf seiner ,pilgerfahrt durchgekommen ist4 ,mutherz4 ,ach1 er war immer in ,angst1 da er das ,ziel seiner ,sehnsucht nicht erreichen mchte4 ,jede ,kunde von bevorstehenden ,hindernissen und ,gefahren1 die an sein ,ohr drang1 versetzte ihn in nicht geringen ,schrecken4 ,umkehren wollte er dennoch um keinen ,preis4 ,lieber tot als ungetreu18 konnte man ihn oft sagen hren1 und doch war er mutlos bei jeglicher ,schwierigkeit und stolperte ber jeden ,strohhalm1 der auf dem ,weg lag4 ,bei dem ,sumpf der ,verzagtheit soll er ber einen ,monat jammernd auf und ab gegangen sein1 ehe er es wagte1 seinen ,fu hineinzusetzen1 obwohl mehrere der vorbergehenden ,pilger ihm dazu hilfreiche ,hand boten4 ,dann auf einmal1 es war an einem sonnigen ,morgen1 nahm er einen ,anlauf und kam1 ich wei nicht wie1 glcklich hinber4 ,es war auch ihm selber wie ein ,wunder4 ,ich glaube1 er hatte eben solch einen ,sumpf der ,verzagtheit in seinem ,herzen1 sonst htte es anders um ihn stehen mssen4 ,so kam er denn an die ,pforte1 die am ,eingang dieses ,weges ist1 und auch da whrte es eine geraume ,zeit1 bis er den ,mut fand1 anzuklopfen4 ,als sich die ,pforte ffnete1 trat er zurck und machte andern ,platz1 die nach ihm angekommen waren1 weil er sich unwrdig achtete1 einzutreten4 ,zitternd und zagend stand der arme ,mann da -- ein ,bild des ,erbarmens6 ,zurckgehen wollte er natrlich nicht4 ,endlich fate er sich ein ,herz1 schlug mit dem ,klpfel1 der an der ,tr hing1 ein- oder zweimal sachte an4 ,alsbald ward ihm geffnet1 aber er bebte zurck wie zuvor4 ,du ,zitternder1 was begehrst du88 fragte der ,torwchter4 ngstlich fiel zur ,erde nieder4 ,jener1 da er den armen ,mann in so groer ,schwachheit fand1 sprach3 ,friede sei mit dir6 ,steh auf1 die ,pforte ist offen2 komm herein1 du bist ein ,gesegneter des ,herrn68 ,nur langsam erhob er sich1 und zitternd trat er ein1 wagte es jedoch lange nicht1 seine ,augen aufzuheben4 ,freundlich ward er aufgenommen und bewirtet1 und man wies ihm den ,weg1 den er nun nehmen sollte4 ,so kam er denn an das ,haus meines ,herrn1 des ,auslegers4 ,wie bei der engen ,pforte1 so machte er es auch hier wieder4 ,er frchtete sich anzuklopfen1 und doch wollte er nimmermehr umkehren4 ,trotz der kalten ,nchte schlich er eine lange ,zeit um das ,haus herum und stand in ,gefahr1 vor ,hunger und ,klte zu verderben4 berdies hatte er ein dringendes ,empfehlungsschreiben an meinen ,herrn in der ,tasche1 da er ihn aufnehmen und ihm alle ,erquickung und ,trstung des ,hauses zukommen lasse und ihm auch einen tchtigen und beherzten ,fhrer mitgeben mchte1 weil er selber nicht mehr ,herz habe als ein ,kchlein4 ,ja1 so gro war seine ,niedergeschlagenheit1 da er1 obschon er mehrere andre anklopfen und hineingehen sah1 selbst es dennoch nicht zu tun wagte4 ,endlich gewahrte ich von meinem ,fenster aus einen ,menschen vor der ,tr auf und ab gehen4 ,ich trat zu ihm hinaus und fragte1 wer er wre4 ,aber1 der arme ,mann6 ,die ,trnen standen ihm in den ,augen1 und so entdeckte ich denn die ,ursache seines ,kummers4 ,als mein ,herr dies erfuhr1 gab er mir den ,auftrag1 den ,mann hereinzufhren2 allein ich mu gestehen1 da es mir schwer wurde1 ihn dazuzubringen4 ,indessen gelang es mir doch1 und mein ,herr nahm sich seiner mit der grten ,liebe an4 ,von all den guten ,gerichten1 die noch von der ,tafel brig waren1 ward ihm auf einem ,teller vorgesetzt4 ,hierauf berreichte er meinem ,herrn sein ,empfehlungsschreiben4 ,als dieser es gelesen1 ward ihm die ,erfllung seiner ,bitte zugesagt4 ,whrend seines ,aufenthaltes bei uns schien er wieder ein wenig ,herz zu fassen und zuversichtlicher zu werden2 denn mein ,herr1 das mut du wissen1 hat ein besonders groes herzliches ,erbarmen gegen die ,verzagten und tut alles1 um ihnen ,mut zu machen4 ,nachdem ihm nun alle ,merkwrdigkeiten des ,ortes gezeigt worden waren und er sich bereit machte1 seine ,reise nach der himmlischen ,stadt fortzusetzen1 gab ihm mein ,herr1 wie er es einstmals ,christ getan1 eine ,flasche mit strkendem ,getrnk und einige ,erfrischungen mit auf den ,weg4 ,so zogen wir aus1 und ich ging vor ihm her2 allein der ,mann war einer von wenig ,worten1 nur seufzte er oft laut auf4 ,bald erreichten wir den ,ort1 wo die drei ,bsewichter hingen2 da sprach er die ,befrchtung aus1 da es auch mit ihm ein solches ,ende nehmen werde4 ,nur da schien er froh zu sein1 als er das ,kreuz und das ,grab erblickte4 ,hier wnschte er ein wenig zu verweilen1 um diese ,sttte anzuschauen1 und darauf erhellte sich sein ,angesicht ein wenig4 ,bei dem ,berg der ,beschwerde machte es mit ihm gar keine ,schwierigkeiten1 er frchtete sich auch nicht vor den ,lwen2 denn du mut wissen1 da er sich weniger ber dergleichen ,dinge ngstigte1 sondern seine grte ,sorge war die1 ob er auch zuletzt werde in ,gnaden angenommen4 ,im ,palast ,prachtvoll machte ich ihn mit allen ,gliedern des ,hauses bekannt2 allein er war zu schchtern1 sich in ihre ,gesellschaft zu begeben1 und suchte lieber die ,einsamkeit auf4 ,nichtsdestoweniger boten ihm erbauliche ,gesprche hohen ,genu1 und oft stellte er sich hinter einen ,vorhang1 um unbemerkt zuzuhren4 ,auch an altertmlichen ,sachen hatte er groes ,gefallen und sann gern bei sich darber nach4 ,spterhin gestand er mir1 er wre an der engen ,pforte und im ,hause des ,auslegers gern ein wenig lnger geblieben1 doch habe er nicht den ,mut gehabt1 diese ,bitte auszusprechen4 ,der ,abstieg vom ,berg in das ,tal der ,demut vollzog sich bei ihm mit der grten ,leichtigkeit1 wie ich es kaum je mit einem andern erlebt habe2 denn er fragte nichts danach1 wie tief es hinabginge1 wenn er nur zuletzt selig wrde4 ,ja1 ich glaube1 zwischen ihm und diesem ,tal bestand eine ganz besondere bereinstimmung1 sah man ihn doch auf der ganzen ,pilgerreise nie frhlicher einhergehen als hier4 ,er warf sich da nieder1 als wollte er den ,erdboden umschlingen1 und kte selbst die ,blumen1 die darauf wachsen#bjj4 ,jeden ,morgen stand er schon bei ,tagesanbruch auf1 um talauf und talab zu wandern4 ,am ,eingang des ,tales der ,todesschatten aber1 da schien es1 als sollte ich um meinen ,mann kommen4 ,nicht da er irgendwelche ,neigung gehabt htte umzukehren1 davor hatte er immer einen ,abscheu1 sondern eine wahre ,todesangst bemchtigte sich seiner4 ,o die ,kobolde1 die ,kobolde1 sie wollen mich ergreifen68 schrie er einmal ber das andre2 und es gelang mir nicht1 es ihm auszureden4 ,er erhob ein solches ,zetergeschrei1 da zu befrchten war1 das ganze hllische ,heer knnte sich darob versammeln1 um uns zu berfallen4 ,wunderbarerweise blieb alles ruhig1 als wir hindurchzogen1 wie nie zuvor oder seitdem es gewesen ist4 ,ja1 unser ,herr hielt die ,feinde zurck1 da sie sich nicht regen durften1 bis ,herr ngstlich hindurch wre4 ,es wrde zu weit fhren1 wollte ich dir alle ,einzelheiten der ,reise nach erzhlen1 einen oder zwei ,vorflle nur will ich noch erwhnen4 ,als wir auf den ,eitelkeitsmarkt kamen1 meinte ich1 er wolle mit allen ,leuten auf dem ,markt anbinden2 ich besorgte1 man wrde uns beiden die ,kpfe zerschlagen1 so eifrig trat er gegen ihre ,torheiten auf4 ,in dem bezauberten ,grund war er sehr wachsam4 ,als er aber den ,flu erreichte ber den keine ,brcke fhrt1 da war er wieder in schweren ngsten4 ,jetzt1 ach1 nun mu ich in die ,tiefe versinken18 jammerte er1 ich werde mich nie an dem ,angesicht des ,herrn erquicken drfen1 um dessentwillen ich diesen weiten ,weg zurckgelegt habe68 ,eben hier erlebte ich wieder etwas ,seltsames4 ,der ,wasserstand war gerade zu dieser ,zeit so niedrig1 wie ich es sonst noch nie angetroffen habe4 ,so kam er denn hinber1 wobei das ,wasser ihm nicht viel hher als ber die ,schuhe ging4 ,als er nach der ,pforte der himmlischen ,stadt hinanstieg1 nahm ich ,abschied von ihm und wnschte ihm eine gute ,aufnahme droben4 ,er sprach3 ,amen1 amen48 ,noch einmal winkte ich ihm zu1 und bald war er meinen ,blicken entschwunden4 ,redlich4 ,so ist es ihm am ,ende doch noch gut ergangen4 ,mutherz4 ,da es mit ihm noch gut werden wrde1 daran hegte ich nie einen ,zweifel4 ,er war ein ,mann von ungewhnlich himmlischer ,gesinnung2 nur war er immer niedergedrckt1 und das machte ihm sein ,leben so mhsam und andern beschwerlich 7,ps4 #hh74 ,seine tiefe ,abscheu vor der ,snde war wirklich vorbildlich1 und er frchtete sich so sehr davor1 jemand ,unrecht zu tun1 da er sich oft ,erlaubtes versagte1 damit er nur niemand ,ansto gbe#bja4 ,redlich4 ,aber was mochte wohl die ,ursache davon sein1 da ein so frommer ,mann sein ganzes ,leben hindurch in solcher ,dunkelheit wandeln mute8 ,mutherz4 ,der ,ursachen mgen verschiedene sein4 ,eine ist1 da es der weise ,gott so haben wollte4 ,die einen mssen pfeifen1 die andern klagen 7,matth4 #aa1 #af4 #ag74 ,so war nun ngstlich einer1 der den ,ba spielen mute4 ,er und seinesgleichen blasen die ,baposaunen1 deren ,tne tiefer klingen als die andrer ,musikinstrumente1 wiewohl manche sagen1 der ,ba sei der ,grundton in der ,musik4 ,ich meinerseits kann ebenfalls eine ,bekehrung nicht als echt anerkennen1 die nicht mit einer ,traurigkeit des ,herzens beginnt#bjb4 ,die erste ,saite1 die der ,musiker beim ,spielen seines ,instruments berhrt1 ist die ,basaite4 ,so rhrt ,gott auch diese ,saite zuerst1 wenn die ,seele ,ihm wohlgefllig erklingen soll4 ,es lag aber hier nur an der ,unvollkommenheit des ,herrn ngstlich1 da er bis an sein ,ende keinen andern ,ton als diesen anzuschlagen wute4 7,ich habe mich dieser bildlichen ,sprache bedient1 um besonders jugendliche ,leser dadurch zum ,nachdenken zu veranlassen4 ,auch im ,buch der ,offenbarung1 ,kapitel #ad1 #b4 #c1 lesen wir1 wie die ,erlsten gleich einem ,chor von ,sngern ihre ,loblieder vor dem ,thron singen und auf ihren ,harfen spielen47 ,rechtschaffen4 ,wie man aus deinem ,bericht entnehmen kann1 war ,herr ngstlich dennoch kein ,feigling4 ,schwierigkeiten1 ,lwen und den ,markt der ,eitelkeit frchtete er gar nicht2 nur ,snde1 ,tod1 ,hlle waren die ,dinge1 die ihn schreckten1 weil er noch einige ,zweifel ber seine ,aufnahme in der himmlischen ,stadt hegte4 ,mutherz4 ,du hast recht4 ,seine ,angst rhrte von einer ,gemtsschwachheit her1 keineswegs von ,schwche seines ,geistes1 wie dies sein frommer ,pilgerwandel hinlnglich bewies4 ,fr seinen ,herrn wre er1 wie man zu sagen pflegt1 durchs ,feuer gegangen4 ,aber was ihn bedrckte1 hat noch niemand so leicht abschtteln knnen4 ,christin4 ,deine ,mitteilungen ber ,herrn ngstlich haben mir sehr wohl getan4 ,ich habe bisher gemeint1 es ginge niemand so wie mir2 nun aber sehe ich1 da der ,lebensgang dieses frommen ,mannes mit dem meinen manche hnlichkeit hat4 ,darin sind wir allerdings verschieden1 da seine ,bengstigungen zum ,ausbruch kamen1 whrend ich sie bei mir verschlossen hielt4 ,er war so niedergeschlagen1 da er es nicht einmal wagte1 an den zum ,aufenthalt der ,pilger eigens bestimmten ,husern anzuklopfen1 whrend die ,sorge um mein ,seelenheil mich hierin um so khner machte4 ,barmherzig4 ,wenn ich gleichfalls mitreden darf1 somu ich bekennen1 da dergleichen ,bengstigungen sich auch bei mir finden4 ,der ,gedanke an den ,feuersee oder an die ,mglichkeit1 vom ,herrn ausgestoen zu werden1 hat mich mehr in ,schrecken versetzt als irgend etwas andres4 ,o1 dachte ich1 wenn ich im ,paradies eine ,wohnsttte erhalte1 so will ich fr dieses ,glck gern eine ganze ,welt darangeben6 ,matthus4 ,mich hat ebensolche ,furcht auf den ,gedanken gebracht1 da ich weit entfernt sei von dem1 was zu unsrer ,seligkeit gehrt4 ,wenn es aber mit diesem frommen ,mann so stand1 warum sollte es dann nicht auch mit mir gut gehen8 ,wo diese ,furcht fehlt1 da ist auch keine ,gnade#bjc18 sagte ,jakob4 ,obgleich die ,furcht vor der ,hlle noch keine ,gnade in sich schliet1 so ist doch das gewi1 da da keine ,gnade ist1 wo keine ,furcht ,gottes ist48 ,mutherz4 ,du hast das ,richtige getroffen1 ,jakob2 denn die ,furcht ,gottes ist der ,weisheit ,anfang1 und das ist gewi3 ,wo kein ,anfang ist1 da ist auch kein ,fortgang und kein ,ziel4 ,doch wir wollen hier unser ,gesprch ber ,herrn ngstlich abbrechen4 ,da ich ,dein auf ewig sei1 sei die grte meiner ,sorgen1 ,da ich einst verklrt und frei steh' am ,auferstehungsmorgen1 ,diese ,bitte1 dieser ,sinn nehme mich1 o ,jesus1 hin6 ,ich sah nun1 da sie in ihren ,gesprchen fortfuhren1 denn ,redlich begann von einem andern zu erzhlen1 der ,eigenwillig hie1 und sprach3 ,er selbst gab sich fr einen ,pilger aus2 aber ich bin berzeugt1 da er nicht durch die ,pforte am ,eingang dieses ,weges eingegangen ist48 ,mutherz4 ,hast du jemals darber mit ihm gesprochen8 ,redlich4 ,ja1 etlichemal2 aber wie er hie1 so war er auch1 nmlich eigenwillig4 ,er lie sich auf keine ,weise belehren1 sondern was ihm sein ,herz eingab1 das tat er und war sonst zu nichts anderm zu bewegen#bjd4 ,mutherz4 ,aber was waren denn seine ,grundstze8 ,sie mssen dir doch wohl bekannt sein4 ,redlich4 ,er hielt dafr1 es knne einer ebensowohl in den ,snden andrer ,pilger leben als ihren ,tugenden nachfolgen2 wenn er beides tte1 wrde er gewi selig werden4 ,mutherz4 ,wie8 ,wenn er gesagt htte1 es knne auch dem ,besten begegnen1 da er in eine ,snde falle1 so wre das nicht zu tadeln2 denn in der ,tat1 solange wir in diesem ,leibe wallen1 sind wir jeder ,snde fhig1 wenn wir im ,wachen und ,beten nachlassen4 ,aber wenn ich dich recht verstehe1 so war seine ,meinung1 da die ,snden1 die andre ,pilger begangen haben1 auch ihm erlaubt seien zu tun1 wenn er sich ihrer ,tugenden befleiige4 ,redlich4 ,ja1 du hast es richtig erfat1 denn so dachte und lebte er auch4 ,mutherz4 ,aber worauf grndete er denn seine ,behauptung8 ,redlich4 ,nun1 er sttzt sich dabei auf die ,heilige ,schrift4 ,mutherz4 ,wie kann das sein8 ,bitte1 ,vater ,redlich1 la uns ,nheres darber hren6 ,redlich4 ,das will ich gern tun4 ,er sagte3 ,david1 der ,geliebte ,gottes1 hat eines andern ,weib genommen2 deshalb steht mir solches auch zu4 ,salomo hat mehrere ,weiber gehabt2 folglich kann ich es auch so halten4 ,sara und die gottesfrchtigen ,wehmtter in gypten haben gelogen1 durch eine ,lge hat sich auch ,rahab am ,leben erhalten2 darum darf ich das auch tun4 ,die ,jnger haben auf ihres ,meisters ,gehei den ,esel seinem ,besitzer weggenommen1 also ist mir solches auch erlaubt4 ,jakob hat den ,segen der ,erstgeburt bei seinem ,vater durch ,list und ,verstellung an sich gebracht1 und deswegen kann ich auch so tun48 ,mutherz4 ,das sind allerdings starke ,grnde4 ,aber war das wirklich seine berzeugung8 ,redlich4 ,ich habe diese ,beweisfhrungen oft aus seinem ,munde vernommen4 ,mutherz4 ,das ist eine ,behauptung1 der man auch nicht die allergeringste ,berechtigung zuerkennen darf4 ,redlich4 ,du mut mich recht verstehen4 ,er behauptete nicht1 da jeder das tun drfe1 sondern nur die1 die auch solche ,tugenden wie jene htten4 ,mutherz4 ,wie kann man nur einen solch falschen ,schlu ziehen6 ,das ist geradeso1 als wenn man sprche3 ,weil fromme ,menschen aus ,schwachheit gesndigt haben1 deshalb sei es erlaubt1 es aus ,vorsatz und ,mutwillen zu tun4 ,oder weil ein ,kind durch einen starken ,windsto umgeworfen ward oder ber einen ,stein stolperte und hinfiel und sich im ,kot beschmutzte1 so drfe man nun vorstzlich sich hinlegen und wie ein ,schwein sich im ,kot wlzen4 ,in solche ,verblendung gert man eben durch den ,betrug der ,snde1 und es mu sich erfllen1 was geschrieben steht3 ,sie stoen sich an dem ,wort und glauben nicht daran1 wozu sie auch gesetzt sind8 7#a4 ,petr4 #b1 #h74 ,wenn jener die ,tugenden der heiligen ,mnner zu besitzen glaubt1 whrend er sich ihren ,snden ergibt1 so ist dies keine geringere ,tuschung als die erstere4 ,die ,snde des ,volkes zu verschlingen#bje1 wie ein ,hund den ,kot aufleckt1 ist kein ,zeichen davon1 da man die ,tugenden des ,volkes ,gottes besitzt4 ,und ich kann auch nicht glauben1 da einer1 der dieser ,meinung ist1 zur selben ,zeit im ,glauben und in der ,liebe steht4 ,nun1 du wirst ihm gewi krftig widerstanden haben2 was hat er dir darauf geantwortet8 ,redlich4 ,er sagte3 aus berzeugung so zu handeln1 scheine ihm bei weitem ehrlicher1 als es zu tun und doch das ,gegenteil zu glauben4 ,mutherz4 ,das ist eine recht gottlose ,antwort2 denn gegen besseres ,wissen und ,gewissen den ,lsten die ,zgel schieen zu lassen1 kann doch nur schlecht genannt werden2 aber noch rger ist es1 zum ,sndigen ein ,recht zu beanspruchen4 ,der eine bringt solche1 die es sehen1 ohne seinen ,willen zu ,fall1 der andre sucht sie absichtlich zu ,fall zu bringen4 ,redlich4 ,es sind ihrer viele1 die so denken1 es aber nicht offen aussprechen wie er1 und daher kommt es1 da das ,pilgerleben heutzutage bei den ,leuten in so geringer ,achtung steht4 ,mutherz4 ,was du sagst1 ist leider nur allzu wahr2 doch wer in der ,furcht ,gottes seine ,strae zieht1 wird dem allem entrinnen4 ,christin4 ,es gibt seltsame ,meinungen in der ,welt4 ,ich kenne einen1 der sagte1 es habe auf dem ,sterbebett noch ,zeit1 ,bue zu tun4 ,mutherz4 ,solche ,leute sind nichts weniger als weise#bjf4 ,wre auch jemand1 der innerhalb einer ,woche einen ,weg von zwanzig ,meilen zurckzulegen htte1 wohl so tricht1 sich erst in der letzten ,stunde dazu anzuschicken8 ,redlich4 ,du hast recht1 und doch machen's viele von denen1 die sich ,pilger nennen1 in der ,tat so4 ,ich bin1 wie du siehst1 ein alter ,mann und habe in meinem langen ,leben allerlei ,beobachtungen gemacht4 ,da waren ,leute1 die beim ,antritt ihrer ,reise sich gebrdeten1 als wenn die ganze ,welt ihnen weichen mte1 und siehe da1 nach kurzer ,frist starben sie dahin wie die ,kinder ,israel in der ,wste und haben das ,gelobte ,land mit keinem ,fu betreten4 -- ,andre dagegen1 die nichts zu versprechen schienen und von denen man eher htte denken mgen1 da sie es keinen ,tag aushalten wrden1 haben sich als wackere ,pilgrime erwiesen4 -- ,ich habe solche gesehen1 die mit sehr raschem ,lauf vorwrts eilten1 aber nach kurzer ,zeit ebenso schnell wieder zurckliefen4 -- ,gar manche1 die anfangs bei jeder ,gelegenheit das ,pilgerleben rhmten1 haben spterhin ebenso heftig dawider geredet4 -- ,von andern1 die auch der himmlischen ,stadt zupilgerten1 habe ich zuversichtlich sagen hren3 ,es gibt einen solchen ,ort681 aber1 bevor sie dort anlangten1 sind sie wieder umgekehrt und haben sein ,dasein in ,abrede gestellt4 -- ,ich habe gehrt1 wie manche sich rhmten1 was sie alles tun wrden1 wenn sie auf ,widerstand stoen sollten2 aber schon beim ersten falschen ,gercht haben sie ihren ,glauben1 ihre ,pilgerschaft und alles darangegeben4 -- ,whrend sich die ,pilger auf ihrem ,weg also erbauten1 kam einer ihnen entgegengelaufen und rief3 ,ihr ,mnner1 ,frauen und ,kinder1 wenn euch euer ,leben lieb ist1 so nehmt euch in acht1 denn die ,ruber sind vor euch68 ,mutherz4 ,das sind die drei1 die damals ,kleinglauben berfallen haben4 ,wohlan1 wir sind bereit1 ihnen zu begegnen4 ,indem sie weiterzogen1 hielten sie bei jeder ,biegung des ,weges ,umschau1 ob sich die ,bsewichter irgendwo zeigten4 ,aber sei es1 da sie von ,mutherz gehrt hatten oder da sie auf eine andre ,beute lauerten -- sie lieen sich nirgends blicken4 ,funoten3 #aih ,wir1 die wir leben1 werden immerdar in den ,tod gegeben um ,jesu willen1 auf da auch das ,leben ,jesu offenbar werde an unserm sterblichen ,fleische 7#b4 ,kor4 #d1aa74 ,in dem allem berwinden wir weit um deswillen1 der uns geliebt hat 7,rm4 #h1 #cg74 #aii ,bei ,gott ist kein ,ding unmglich 7,luk4 #a1 #cg74 #bjj ,es ist ein kstlich ,ding einem ,mann1 da er das ,joch in seiner ,jugend trage2 da ein ,verlassener geduldig sei1 wenn ihn etwas berfllt1 und seinen ,mund in den ,staub stecke und der ,hoffnung warte 7,klagel4 #c1 #bg-bi74 #bja ,es ist besser1 du essest kein ,fleisch und trinkest keinen ,wein und tust nichts1 daran sich dein ,bruder stt oder rgert oder schwach wird 7,rm4 #ad1 #ba74 #bjb ,die gttliche ,traurigkeit wirkt zur ,seligkeit eine ,reue1 die niemand gereut 7#b4 ,kor4 #g1 #aj72 selig sind1 die da ,leid tragen2 denn sie sollen getrstet werden 7,matth4 #e1 #d74 #bjc ,schaffet1 da ihr selig werdet1 mit ,furcht und ,zittern 7,phil4 #b1 #ab74 #bjd ,es gefllt manchem ein ,weg wohl2 aber endlich bringt er ihn zum ,tode 7,spr4 #ad1 #ab74 #bje ,sie fressen die ,sndopfer meines ,volks und sind begierig nach ihren ,snden 7,hos4 #d1 #h74 #bjf ,lehre uns bedenken1 da wir sterben mssen1 auf da wir klug werden 7,ps4 #ij1 #ab74 ,illustration ,illustration ,achtes ,kapitel4 ,in der ,herberge des ,gajus und auf dem ,eitelkeitsmarkt4 ,christin verlangte nun fr sich und ihre ,kinder nach einer ,herberge1 denn sie waren alle sehr mde4 ,da sagte ,redlich3 ,dort ein wenig vor uns liegt eine solche1 in der ein sehr trefflicher ,jnger1 namens ,gajus1 wohnt8 7,rm4 #af1 #bc74 ,so beschlossen sie1 dort einzukehren1 und das um so lieber1 weil der alte ,redlich ihm ein so gutes ,zeugnis gab4 ,bei der ,herberge angekommen1 traten sie alsbald ein1 ohne anzuklopfen1 wie man dies ja an der ,tr eines ,gasthauses nicht zu tun pflegt4 ,sie fragten nach dem ,herrn des ,hauses4 ,dieser kam1 und sie erkundigten sich1 ob sie die ,nacht ber hier bleiben knnten4 ,gajus4 ,ja1 wenn ihr redliche ,leute seid1 denn mein ,haus ist nur fr ,pilger3 ,kommt1 ich will euch gleich die ,zimmer zeigen4 ,es herrschte nun unter ihnen groe ,freude1 als sie vernahmen1 da der ,wirt ein ,freund der ,pilger sei4 ,mutherz4 ,was hast du zum ,abendessen1 lieber ,gajus8 ,diese ,pilger sind heute weit gereist und sehr mde4 ,gajus4 ,es ist schon spt1 deshalb knnen wir nicht mehr nach ,speise ausgehen2 wenn ihr aber mit dem1 das da ist1 frlieb nehmen wollt1 so seid ihr willkommen4 ,mutherz4 ,wir sind zufrieden mit dem1 was du im ,hause hast2 denn soweit ich dich erprobt habe1 fehlt es bei dir nie am ,ntigen4 ,hierauf lief der ,wirt hinunter in die ,kche und gab dem ,koch die ,anweisung1 fr soviel ,pilger ein ,abendessen zu bereiten4 ,dann kam er wieder herauf und sprach zu seinen ,gsten3 ,ihr seid mir1 liebe ,freunde1 herzlich willkommen2 es ist mir eine ,freude1 euch in meinem ,hause aufzunehmen4 ,wenn es euch gefllt1 so lat uns1 bis das ,essen fertig ist1 ein ntzliches ,gesprch miteinander fhren48 ,dazu waren sie alle gern bereit4 ,gajus4 ,wessen ,gattin ist diese ,frau1 und wessen ,tochter ist diese ,jungfrau8 ,mutherz4 ,die ,frau ist die ,gattin von ,christ1 einem frhern ,pilger1 und dies sind ihre vier ,kinder4 ,die ,jungfrau ist eine ,bekannte von ihr1 die sich ihr angeschlossen hat4 ,die ,knaben arten alle ihrem ,vater nach und suchen in seine ,fustapfen zu treten1 wo sie nur irgendeine ,spur von ihm entdecken knnen4 ,und wo der alte ,pilger ausgeruht hat1 da wnschen auch sie eine ,weile zu rasten4 ,gajus4 ,das ist also ,christs ,frau und dies seine ,kinder8 ,ich kannte schon deines ,mannes ,vater1 ja dessen ,grovater4 ,viele fromme und sehr wrdige ,mnner sind diesem ,geschlecht entsprossen1 ihre ,vorfahren wohnten zuerst in ,antiochia#bjg2 ich denke1 dein ,mann wird dir wohl von ihnen erzhlt haben4 ,ihrer etliche haben sich durch ihren gottgeflligen ,wandel und ihr mutiges ,bekenntnis1 wo es galt1 die ,sache ihres ,herrn und ,seines ,volkes zu vertreten1 besonders hervorgetan4 ,ich habe von vielen ,verwandten deines ,mannes gehrt1 die um der ,wahrheit willen unzhlige ,martern erduldet haben4 ,stephanus1 einer der ersten aus der ,familie1 aus welcher dein ,mann stammt1 ward gesteinigt 7,apostelg4 #g74 ,jakobus1 ein andrer dieses ,geschlechts1 ward mit dem ,schwert enthauptet 7,apostelg4 #ab1 #b74 ,petrus und ,paulus stammen ebenfalls von dieser ,linie ab2 so waren unter den ,vorfahren deines ,mannes ,ignatius1 der den wilden ,tieren vorgeworfen ward2 ,romanus1 der1 nachdem man ihm die ,zunge herausgeschnitten1 auf dem ,marterstock erdrosselt ward2 ,polykarp1 der seine ,liebe zum ,herrn auf dem ,scheiterhaufen besiegelte4 ,einer ward in einem ,korb an die ,sonne gehngt1 da ihn die ,wespen verzehren sollten2 ein andrer in einem ,sack ins ,meer geworfen1 um ertrnkt zu werden4 ,es wre ganz unmglich1 alle ,glieder dieses ,geschlechts aufzuzhlen1 die um ihres ,glaubens willen ,schmach oder gar den ,tod erlitten hatten4 ,daher kann ich mich nur darber freuen1 da dein ,mann vier solch wackere ,knaben hinterlassen hat4 ,ich hoffe1 sie werden den ,namen ihres ,vaters aufrechterhalten1 in seine ,fustapfen treten und wie er bis ans ,ende beharren4 ,mutherz4 ,es sind in der ,tat hoffnungsvolle ,knaben1 und sie scheinen ihres ,vaters ,wege von ,herzen zu erwhlen4 ,gajus4 ,das ist's1 was ich meine1 und deshalb wnsche ich1 da ,christs ,familie sich ausbreite und vermehre und zahlreich werde auf dem ganzen ,erdenrund4 ,darum mge sich ,christin fr ihre ,shne beizeiten nach ,frauen umsehen1 damit dieses edle ,geschlecht der ,welt erhalten bleibt4 ,redlich4 ,wahrlich1 es wre schade1 wenn dieses ,geschlecht ausstrbe6 ,gajus4 ,aussterben kann es nicht1 wohl aber vermindert werden2 darum folge ,christin meinem ,rat6 ,an ,christin sich wendend1 sprach er3 ,es freut mich1 dich und deine ,freundin ,barmherzig zusammen hier zu sehen2 ihr seid mir ein liebes ,schwesternpaar4 ,und wenn ich raten darf1 so nimm ,barmherzig in deine nhere ,verwandtschaft auf4 ,will sie es1 so la sie ,matthus1 deinem ltesten ,sohn1 gegeben werden2 so erhltst du dir eine ,nachkommenschaft auf ,erden48 ,also ward diese ,heirat beschlossen und spterhin vollzogen4 ,gajus fuhr fort3 ,ich will nun ein ,wort zum ,besten der ,frauen reden1 um ihre ,schmach von ihnen zu nehmen4 ,allerdings sind ,tod und ,fluch durch eine ,frau in die ,welt gekommen 7#a4 ,mos4 #c71 aber auch ,leben und ,heil2 denn als die ,zeit erfllt war1 da sandte ,gott ,seinen ,sohn1 der von einem ,weib geboren ward 7,gal4 #d1 #d74 ,ja1 um zu beweisen1 wie sehr ,evas ,tchter die ,tat ihrer ,mutter verabscheuten1 so ist dieses ,geschlecht im ,alten ,bund nach ,kindern sehr begierig gewesen in der ,hoffnung1 da diese oder jene vielleicht die ,gnade erlangte1 die ,mutter des ,heilands der ,welt zu werden4 ,und als der ,heiland erschien1 wie hoch haben sich da zuerst ,frauen vor andern gefreut6 7,luk4 #a1 #db-ej47 ,ich lese nirgends1 da ein einziger ,mann ,christus aus seinen ,mitteln auch nur durch einen ,pfennig untersttzt htte2 aber etliche ,frauen1 die ,ihm nachfolgten1 taten ,ihm ,handreichung von ihrer ,habe 7,luk4 #h1 #b4 #c74 ,eine ,frau war es1 die ,seine ,fe mit ihren ,trnen benetzte 7,luk4 #g1 #cg-ej74 ,eine ,frau war es auch1 die ,seinen ,leib zu ,seinem ,begrbnis salbte 7,joh4 #ab1 #a-h74 ,es waren ,frauen1 die um ,ihn trauerten und klagten1 als ,er nach ,golgatha hingefhrt ward 7,luk4 #bc1 #bg72 ,frauen1 die zugegen waren1 als ,er vom ,kreuz abgenommen ward1 und die bei dem ,grab saen1 darein man ,ihn gelegt hatte 7,matth4 #bg1 #fa74 ,wiederum waren es ,frauen1 die an ,seinem ,auferstehungsmorgen zum ,grab gingen 7,luk4 #bd1 #a7 und die den ,jngern die ,nachricht brachten1 da ,er von den ,toten auferstanden wre 7,luk4 #bd1 #bb4 #bc74 ,also haben die ,frauen groe ,gnade empfangen1 als die auch ,miterben sind der ,gnade des ,lebens8 7#a4 ,petr4 #c1 #g74 ,nun lie der ,koch sagen1 das ,essen sei gleich bereit1 und schickte einen1 der den ,tisch decken1 ,teller zutragen1 sowie ,salz und ,brot auflegen sollte4 ,der ,anblick des gedeckten ,tisches und all die ,zurstungen zum ,mahl18 sagte ,matthus1 machen meinen ,hunger noch grer1 als er zuvor war48 ,gajus4 ,so mgen auch alle heilsamen und trstlichen ,lehren in diesem ,leben in dir ein greres ,verlangen erwecken1 am ,abendmahl des groen ,knigs in ,seinem ,reich teilzuhaben2 denn alle ,predigten und guten ,schriften hienieden sind im ,vergleich zu dem ,mahl1 das unser ,herr uns in ,seinem ,reich bereiten will1 nur wie das ,decken des ,tisches4 ,die ,speisen wurden nun heraufgebracht und den ,pilgern vorgesetzt1 zuerst eine ,hebeschulter und eine ,webebrust 7#c4 ,mos4 #aj1 #ad4 #ae71 um damit anzudeuten1 da sie das ,mahl mit ,gebet und ,dank gegen ,gott beginnen sollten2 denn mit der ,hebeschulter erhob ,david sein ,herz zu ,gott#bjh1 und mit der ,webebrust1 worin sein ,herz lag1 pflegte er sich an die ,harfe zu lehnen1 wenn er darauf spielte#bji4 ,beide ,gerichte waren frisch und wohlschmeckend1 und sie aen alle reichlich davon4 ,danach ward eine ,flasche ,wein aufgetragen1 derselbe war so rot wie ,blut#baj4 ,trinket davon1 soviel ihr wollt18 sagte ,gajus1 das ist der ,saft des echten ,weines1 der des ,menschen ,herz erfreut8 7,ps4 #ajd1 #ae74 ,und sie tranken und wurden froh4 ,hierauf kam eine ,schssel mit gut eingebrockter ,milch4 ,gajus aber sprach3 ,lat diese den ,knaben1 da sie dadurch zunehmen#baa68 ,weiter ward ein ,teller mit ,butter und ,honig gebracht4 ,et davon nach ,herzenslust18 sagte ,gajus1 denn dadurch werden sich bei euch ,erkenntnis und ,verstand vermehren4 ,dies war unsers ,herrn ,speise in ,seiner ,kindheit1 wie geschrieben steht3 ,butter und ,honig wird ,er essen1 wann ,er wei1 ,bses zu verwerfen und ,gutes zu erwhlen8 7,jes4 #g1 #ae74 ,hernach trug man eine ,schssel mit sehr wohlschmeckenden pfeln auf4 ,da fragte ,matthus3 ,drfen wir auch pfel essen1 da diese ,frucht es war1 wodurch die ,schlange unsre erste ,mutter betrogen hat#bab88 ,gajus antwortete3 ,es hat ein ,apfelbi der ,menschheit ,los gewendet1 ,verheine ,gottesherrlichkeit in ,schmach und ,tod geendet1 ,der ,schlange ,list den unheilvollen ,sieg gewann4 ,la dich nicht ,sodomspfel snd'ger ,lust betrgen1 ,ansonst der ,menschenfeind1 der ,vater aller ,lgen1 ,dich in des ,todes ,netz verstricken kann4 ,doch wenn nach ,gottesliebe deine ,seele krank#bac1 ,so fleh den ,vater aller guten ,gaben1 ,mit ,himmelsmanna ,geist und ,seel' zu laben ,und mit der ,gottesrebe edlem ,purpurtrank4 ,matthus4 ,ich hatte deshalb ,bedenken1 weil ich vor einiger ,zeit durch das ,essen von ,frchten krank geworden war4 ,gajus4 ,verbotene ,frchte sind schdlich1 nicht aber die1 welche uns der ,herr beschert4 ,whrend sie noch so redeten1 ward ihnen ein ,krbchen mit ,nssen vorgesetzt4 ,da sagten einige ber ,tisch3 ,nsse verderben die ,zhne1 besonders die der ,kinder48 ,gajus erwiderte3 ,tiefe ,worte gleichen harten ,nssen2 ,willst du ihren sen ,kern genieen1 ,brich mit ,flei die ,schalen1 ,gottes ,gte ,schmeckt nach treuer ,arbeit dem ,gemte1 ,wie sie sich in ,seinem teuren ,sohne ,offenbart zum sel'gen ,gnadenlohne4 ,unter heitern ,gesprchen saen sie sehr lange beisammen4 ,mein lieber ,wirt18 sagte der alte ,herr ,redlich1 whrend wir deine ,nsse knacken1 so lse mir doch bitte dieses ,rtsel3 ,wer ist der ,narr -- der dennoch weise tut -- ,der stets weggibt und also mehrt sein ,gut88 ,alle waren gespannt darauf1 was ,gajus antworten wrde4 ,dieser sa eine ,weile still1 und dann sagte er3 ,wer ,armer ,flehen stets mit ,freuden gibt ,gehr1 ,verliert nicht1 nein1 gewinnt dadurch unendlich mehr4 ,ich mu gestehen1 lieber ,herr18 meinte ,joseph1 ich habe nicht gedacht1 da du's lsen knntest48 ,o18 erwiderte ,gajus1 das wei ich aus einer reichen ,erfahrung4 ,die ,erfahrung ist bekanntlich die beste ,schule4 ,von meinem ,herrn habe ich gelernt1 wohlttig zu sein#bad1 und gefunden1 da man dabei gewinnt4 ,einer teilt aus1 und hat immer mehr2 ein andrer kargt1 da er nicht soll1 und wird doch rmer4 ,mancher ist arm bei groem ,gut1 und mancher ist reich bei seiner ,armut8 7,spr4 #aa1 #bd2 #ac1 #g74 ,mutter18 flsterte ,samuel seiner ,mutter ins ,ohr1 es ist so schn in dem ,haus dieses guten ,mannes1 la uns doch etliche ,zeit hier bleiben1 mein ,bruder ,matthus kann sich ja hier mit ,barmherzig verheiraten1 ehe wir weitergehen48 ,als ,gajus vernahm1 was ,samuel gesagt hatte1 sprach er3 ,das soll mir eine echte ,freude sein1 mein ,kind48 ,die ,pilger beschlossen1 sich hier einen ,monat aufzuhalten1 und ,barmherzig ward dem ,matthus zur ,frau gegeben4 ,nach ihrer ,gewohnheit widmete sich ,barmherzig in dieser ,zeit wieder ihrer ,liebesttigkeit und nhte fleiig ,rcke und ,kleider fr die ,armen1 wodurch sie den ,pilgrimen einen guten ,ruf verschaffte4 ,doch wir sind unsrer ,geschichte vorausgeeilt4 ,nach dem ,essen wnschten die ,knaben und ,barmherzig1 sich zur ,ruhe zu begeben1 denn sie waren mde von der ,reise4 ,die brigen freuten sich so sehr ber ihr ,zusammensein1 da sie sich nicht voneinander trennen konnten2 so blieben sie die ganze ,nacht auf und unterhielten sich ber ihren ,herrn und ihre ,reiseerlebnisse4 ,unter diesen ,gesprchen fing der alte ,herr ,redlich an einzunicken4 ,da sprach ,mutherz3 ,wie1 alter ,freund1 du fngst an1 schlfrig zu werden8 ,komm1 wisch dir den ,schlaf aus den ,augen1 ich will dir ein ,rtsel aufgeben48 -- ,also1 la hren68 erwiderte ,redlich4 ,mutherz sagte3 ,wie kann man sich den ,tod erkren ,und doch sein ,leben nicht verlieren8 ,o weh18 rief ,herr ,redlich1 das ist eine schwere ,aufgabe6 schwer aufzulsen1 aber noch schwieriger1 in die ,tat umzusetzen4 ,bitte1 guter ,wirt1 bernimm du meine ,rolle und lse das ,rtsel auf2 ich will hren1 was du sagst48 ,nein18 versetzte ,gajus1 es ist dir vorgelegt1 und man erwartet von dir die ,antwort48 ,da sagte der alte ,redlich3 ,wer da leben will1 der sterbe2 ,wer nicht stirbt1 der lebet nicht4 ,ehe denn das ,fleisch verderbe1 ,scheinet uns kein ,gnadenlicht4 ,gajus4 ,das ist richtig4 ,die ,schrift und die ,erfahrung besttigen das2 denn solange der ,mensch sein eigenes ,ich nicht in den ,tod gibt1 kann bei ihm das wahre ,leben nicht zur vollen ,ausgestaltung kommen4 ,und ebenso gewi ist1 da ein ,mensch kein lebendiges ,denkmal der gttlichen ,gnade sein kann1 solange er noch in ,ketten und ,banden der ,snde gefangenliegt4 ,in solcher ,unterhaltung saen sie beieinander1 bis der ,tag anbrach4 ,als sich nun alle zur ,morgenandacht versammelt hatten1 hie ,christin ihren ,sohn ,jakob ein ,kapitel aus der ,bibel vorlesen4 ,und er las das #ec4 ,kapitel des ,propheten ,jesaja4 ,nachdem dies geschehen1 fragte ,redlich1 warum es hier heie1 der ,heiland werde aus drrem ,erdreich8 kommen1 und da ,er keine ,gestalt noch ,schne8 hatte4 ,mutherz4 ,auf das erste antworte ich3 ,weil das ,volk ,israel1 aus dem ,christus kam1 die ,kraft und den ,geist der ,gottseligkeit fast gnzlich verloren hatte4 ,auf das zweite erwidere ich3 ,diese ,worte sind vom ,standpunkt derer gesprochen1 die nicht glaubten2 denn in ihrer ,verblendung beurteilten sie unsern ,herrn nach der ,niedrigkeit ,seiner uern ,erscheinung4 ,gerade wie diejenigen1 welche nicht wissen1 da ,edelsteine mit einer unscheinbaren ,kruste umgeben sind2 wenn sie einen solchen finden1 werfen sie ihn wieder weg wie einen gewhnlichen ,stein1 weil sie seinen ,wert nicht erkennen4 ,gajus sprach nun zu seinen ,gsten3 ,da ihr einmal hier seid und ,mutherz ja ein erprobter ,kmpfer ist1 so lat uns nach dem ,frhstck sehen1 ob wir nicht gemeinsam etwas ,gutes ausrichten knnen4 ,etwa eine ,meile von hier haust nmlich ein ,riese namens ,tugendfeind1 der des ,knigs ,strae in dieser ,gegend unsicher macht4 ,ich wei1 wo sein ,versteck ist4 ,er ist ,anfhrer einer groen ,ruberbande4 ,wie herrlich wre das1 wenn wir diesen ,unhold unschdlich machen knnten68 ,alle willigten ein1 und so zogen sie aus1 ,mutherz mit seinem ,schwert1 ,helm und ,schild1 und die brigen mit ,speeren und ,stangen bewaffnet4 ,als sie sich dem ,aufenthaltsort des ,riesen nherten1 war dieser gerade daran1 einen gewissen ,kleinmtig1 den seine ,helfer zu ihm geschleppt hatten1 auszuplndern1 um ihn nachher zu verzehren2 denn er war von ,natur ein ,menschenfresser4 ,sobald er nun ,mutherz und seine ,begleiter bewaffnet am ,eingang der ,hhle gewahrte1 fragte er sie nach ihrem ,begehr4 ,mutherz4 ,dich wollen wir haben2 denn wir sind gekommen1 das ,blut all der ,pilger zu rchen1 die du von des ,knigs ,heerstrae weggefhrt und erschlagen hast2 darum komm heraus aus deiner ,hhle6 ,der ,riese rstete sich zum ,kampf und trat hervor und focht mit ,mutherz bei einer ,stunde lang1 bis ihnen der ,atem ausging4 ,was habt ihr denn eigentlich auf meinem ,grund und ,boden zu tun88 fragte ,tugendfeind1 als sie ein wenig innehielten4 ,mutherz4 ,wie du ja schon weit1 sind wir gekommen1 den ,tod unsrer ,brder zu rchen4 ,der ,kampf begann aufs neue1 und der ,riese brachte ,mutherz zum ,weichen2 aber er drang wieder vor und schwang sein ,schwert so geschickt um des ,riesen ,kopf und ,seite1 da diesem die ,waffe aus der ,hand fuhr4 ,schnell schlug er ihn zu ,boden und hieb ihm das ,haupt ab4 ,nach vollbrachter ,tat kehrten sie mit dem ,pilger ,kleinmtig in die ,herberge zurck4 ,auch das ,haupt des ,riesen nahmen sie mit und steckten es1 wie sie es schon mit andern getan1 auf einen ,pfahl zum ,schrecken fr die1 welche gleiche ,gewalttaten versuchen wollten4 ,kleinmtig mute nun erzhlen1 wie er in ,tugendfeinds ,hnde geraten sei1 und er sprach3 ,ich bin ein krnklicher ,mann1 wie ihr seht1 und weil der ,tod tglich an meine ,tr klopfte1 so dachte ich1 es wrde daheim mit mir doch nimmer besser werden4 ,deshalb wandte ich meiner ,vaterstadt ,ungewi den ,rcken und begab mich auf die ,pilgerreise4 ,ich bin zwar nach ,leib und ,geist uerst schwach1 aber ich wollte doch gern1 wiewohl ich nur kriechen kann1 mein ,leben als ,pilgrim zubringen4 ,an der ,pforte zu ,anfang dieses ,weges nahm mich der ,hausherr liebreich auf und machte mir keine ,schwierigkeit weder wegen meines schwchlichen ,aussehens noch wegen meines schwachen ,gemtes1 sondern er versah mich fr die ,reise mit allem ,ntigen und hie mich auf das ,ende hoffen4 ,auch im ,hause des ,auslegers erfuhr ich groe ,freundlichkeit1 und weil man den ,berg der ,beschwerde fr mich als zu steil erachtete1 so ward ich von einem ,diener hinaufgetragen#bae4 ,wahrlich1 ich habe viel ,beistand und trstliches ,zureden von ,pilgern erfahren1 obwohl keiner so langsam gehen wollte1 wie ich zu gehen gentigt war4 ,in der ,rubergasse nun trat mir dieser ,riese entgegen und forderte mich ,armen1 ,schwachen1 der ich vielmehr einer ,herzensstrkung bedurft htte1 zum ,kampf auf4 ,er kam und schleppte mich in seine ,hhle4 ,ich aber hoffte immer noch1 aus seinen ,hnden zu entkommen2 denn ich hatte gehrt1 da nach den ,gesetzen der ,vorsehung kein ,pilger1 der gewaltsamerweise gefangengenommen wird1 wofern sein ,herz seinem ,herrn vllig ergeben bleibt1 durch die ,hand seiner ,feinde sterben darf4 ,geplndert zu werden erschien mir nicht als das ,schlimmste1 und wie ihr seht1 bin ich ja mit dem ,leben davongekommen1 wofr ich dem ,herrn1 als meinem ,erretter1 und euch1 als ,seinen ,werkzeugen1 danke4 ,noch bin ich nicht aller ,gefahr entronnen1 neue ,angriffe habe ich zu gewrtigen2 aber ich bin entschlossen zu laufen1 wenn ich kann2 zu gehen1 wenn ich nicht laufen kann1 und zu kriechen1 wenn die ,beine mich nicht mehr tragen4 ,wiewohl ich1 wie ihr seht1 von gar schwachem ,mute bin1 so ist doch mein ,angesicht fest auf das ,ziel gerichtet1 mein ,herz weilt schon jenseits des ,stroms1 der keine ,brcke hat4 ,dafr sei ,ihm ,preis1 der mich geliebt hat68 ,der alte ,redlich wandte sich nun mit der ,frage an ihn3 ,hast du nicht vor einiger ,zeit die ,bekanntschaft eines ,pilgers1 des ,herrn ngstlich1 gemacht88 ,kleinmtig4 ,ei freilich habe ich ihn gekannt1 er kam aus der ,stadt ,stumpfsinn1 die vier ,meilen nrdlich von der ,hauptstadt ,verderben und ebenso weit von meinem ,geburtsort entfernt liegt4 ,er war mein ,oheim1 meines ,vaters ,bruder4 ,er und ich waren so ziemlich gleicher ,gemtsart2 er war ein wenig kleiner als ich1 sonst sahen wir uns im allgemeinen sehr hnlich4 ,redlich4 ,ja1 es stimmt1 was du sagst2 denn du hast sein blasses ,aussehen1 den ,blick seiner ,augen1 und deine ,sprache klingt wie seine4 ,kleinmtig4 ,das haben aus unserm ,bekanntenkreis viele gesagt1 und was ich in seinem ,innern gelesen1 das habe ich auch zum groen ,teil in mir selbst empfunden4 ,komm ,freund1 sei guten ,mutes68 sagte der freundliche ,wirt4 ,du bist mir und meinem ,haus willkommen6 ,was du wnschest1 fordere nur getrost1 meine ,diener werden dir mit ,freuden zur ,hand gehen48 ,da sprach ,kleinmtig3 ,das ist eine unerwartete ,gunst und wie ein ,sonnenstrahl aus finsterm ,gewlk4 ,das hat der ,riese ,tugendfeind wohl nicht gedacht1 da seine bse ,tat zu meinem ,glcke ausfallen wrde48 ,kaum hatte ,kleinmtig ausgeredet1 da kam einer gelaufen und erzhlte1 da ungefhr anderthalb ,meilen von dort ein gewisser ,unlauter1 ein ,pilger1 auf der ,stelle1 wo er sich gerade befand1 vom ,blitz erschlagen worden sei#baf4 ,ach18 rief ,kleinmtig aus1 ist er erschlagen8 ,er holte mich vor einigen ,tagen ein und bot mir seine ,gesellschaft an4 ,er war auch bei mir1 als der ,riese ,tugendfeind mich angriff2 aber er war leichtfig und entrann4 ,allein es scheint1 er entkam zum ,tode1 und ich ward ergriffen zum ,leben48 ,so fhrst ,du doch recht selig1 ,herr1 die ,deinen1 ,ja selig und doch meist verwunderlich6 ,wie knntest ,du es bse mit uns meinen1 ,da ,deine ,treu' nicht kann verleugnen sich8 ,die ,wege sind oft krumm und doch gerad1 ,darauf ,du lt die ,kinder zu ,dir gehn2 ,da pflegt's oft wunderseltsam auszusehn2 ,doch triumphiert zuletzt ,dein hoher ,rat4 ,um diese ,zeit wurden ,matthus und ,barmherzig verheiratet2 auch gab ,gajus dem ,jakob1 ,matthus' ,bruder1 seine ,tochter ,phbe zur ,frau4 ,sie blieben hierauf noch etwa zehn ,tage in diesem gastlichen ,haus1 indem sie ihre ,zeit nach ,pilgerweise treu auskauften4 ,als nun die ,stunde des ,abschieds nahte1 machte ihnen ,gajus ein ,mahl1 und sie aen und tranken und waren frhlich4 ,danach trat ,mutherz zu dem ,wirt und forderte die ,rechnung4 ,aber ,gajus erwiderte1 da alle ,pilger in seinem ,hause jahraus1 jahrein unentgeltliche ,aufnahme fnden2 eine ,vergtung dafr erhalte er von dem barmherzigen ,samariter1 der ihm versprochen htte1 bei ,seiner ,rckkehr alle ,auslagen treulich zu bezahlen 7,luk4 #aj1 #ce74 ,da sprach ,mutherz zu ihm3 ,mein ,lieber1 du tust treulich1 was du tust an den ,brdern und ,gsten1 die von deiner ,liebe gezeugt haben vor der ,gemeinde2 und du wirst wohl tun1 wenn du sie abfertigst wrdig vor ,gott8 7#c4 ,joh4 #e4 #f74 ,darauf nahm ,gajus ,abschied von ihnen allen und von seiner ,tochter und insbesondere noch von ,kleinmtig4 ,er gab ihm auch ein ,flschchen mit einem strkenden ,getrnk mit auf den ,weg4 ,als sie nun zur ,tr hinaustraten1 stellte sich ,kleinmtig1 als wollte er zurckbleiben4 ,dies wahrnehmend1 rief ,mutherz ihm ermunternd zu3 ,komm1 lieber ,freund1 geh doch mit uns2 ich will dein ,fhrer sein1 und es soll dir ebensowenig an etwas gebrechen wie den andern48 ,kleinmtig4 ,ach1 ich mu einen ,begleiter haben1 der zu mir pat4 ,ihr seid alle rstig und stark1 ich aber mu sehr behutsam vorgehen4 ,daher mchte ich lieber hinten nachkommen1 damit ich nicht wegen meiner vielen ,gebrechlichkeiten mir und euch zur ,last werde4 ,ich bin1 wie schon gesagt1 ein ,mann von schwachem ,geist und werde leicht irre und nehme ,ansto an dem1 was andre ertragen knnen4 ,ich kann kein ,lachen hren4 ,ich habe kein ,gefallen an ,schmuckgegenstnden4 ,unersprieliche ,fragen kann ich nicht leiden4 ,ja1 ich bin so schwach1 da ich mich selbst an dem stoe1 was andre ,freiheit haben zu tun4 ,ich habe noch keine vllige ,erkenntnis der ,wahrheit1 ich bin ein sehr unwissender ,christ4 ,oftmals1 wenn ich vernehme1 wie sich andre freuen in dem ,herrn1 werde ich dadurch sehr niedergeschlagen1 weil ich es nicht also kann4 ,es geht mir wie einem ,schwachen unter den ,starken1 wie einem ,kranken unter den ,gesunden und wie einem verachteten ,lichtlein 7,hiob #ab1 #d4 #e72 denn so ist der1 dessen ,fe gleiten wollen1 in den ,augen dessen1 der sicher steht1 so da ich nicht wei1 was ich anfangen soll4 ,mutherz4 ,aber1 lieber ,bruder1 es ist meine ,pflicht1 die ,kleinmtigen zu trsten und die ,schwachen zu tragen 7#a4 ,thess4 #e1 #ad74 ,du mut durchaus mit uns gehen#bag1 wir wollen auf dich warten1 wir wollen dir hilfreich die ,hand bieten#bah2 wir wollen uns alles dessen entschlagen1 sei es in ,worten oder ,werken1 was dir rgernis geben knnte#bai2 wir wollen uns in deiner ,gegenwart auf keine strittigen ,fragen und ,errterungen einlassen1 wir wollen uns dir lieber soviel als mglich anpassen1 als da wir dich zurcklassen sollten#bbj4 ,mutherz und ,kleinmtig standen immer noch in eifrigem ,gesprch vor dem ,gasthaus1 da kam geradeswegs ,herr ,hinkfu vorbei1 mit seinen ,krcken in der ,hand1 der gleichfalls die ,pilgerschaft angetreten hatte4 ,kleinmtig rief ihm entgegen3 ,guten ,tag1 ,freund1 wie kommst du hierher8 ,ich beklagte es eben1 keinen passenden ,gefhrten zu haben2 du aber bist so ganz nach meinem ,wunsch4 ,sei mir also willkommen1 lieber ,herr ,hinkfu2 ich hoffe1 du und ich werden einander schon behilflich sein48 ,hinkfu4 ,wie freut es mich1 guter ,herr ,kleinmtig1 mit dir hier zusammenzutreffen6 ,deine ,gesellschaft soll mir angenehm sein1 und lieber will ich dir eine meiner ,krcken leihen1 als dich wieder von mir zu lassen4 ,kleinmtig4 ,danke sehr1 du meinst es gut2 aber ich gedenke doch nicht zu hinken1 ehe ich lahm bin4 ,indes1 wenn es not tut1 kann sie mir als ,waffe gegen die ,hunde dienen4 ,hinkfu4 ,meine ,krcken und ich stehen dir jederzeit zu ,diensten1 mein lieber ,kleinmtig4 ,so machten sie sich denn auf den ,weg2 ,mutherz und ,redlich gingen voran1 ,christin und ihre ,kinder folgten nach und ,kleinmtig und ,hinkfu hinterdrein4 ,lieber ,herr ,mutherz18 hob jetzt der alte ,redlich an1 bitte1 erzhle uns1 whrend wir gehen1 etwas ,erbauliches von frhern ,pilgern68 ,mutherz4 ,das will ich gerne tun4 ,von ,christ1 wie er mit ,apollyon im ,tal der ,demut kmpfte und von seinem gefahrvollen ,weg durch das ,tal der ,todesschatten habt ihr wohl schon gehrt4 ,auch von dem ,pilger ,getreu hat man euch gewi berichtet1 was fr ,anfechtungen er zu bestehen hatte durch die ,dame ,wollust1 den ,alten ,menschen1 ,unzufrieden und ,scham1 vier so gefhrliche ,bsewichter1 wie man sie sich kaum rger denken kann4 ,redlich4 ,ja1 ich meine von ihnen gehrt zu haben4 ,aber den schwersten ,stand hatte der gute ,getreu dem ,scham gegenber1 das war doch ein ganz unverschmter ,geselle4 ,mutherz4 ,ja1 wie die ,pilgrime auch mit ,recht von ihm sagten3 er hat von allen den unrichtigsten ,namen4 ,redlich4 ,aber bitte1 lieber ,herr1 wo war das auch1 da ,christ und ,getreu mit ,schwtzer zusammentrafen8 ,das war doch auch ein ganz durchtriebener ,mensch4 ,mutherz4 ,ein selbstzufriedener ,tor1 und dennoch hat er viele ,nachfolger4 ,redlich4 ,beinahe htte er sogar ,getreu hinters ,licht gefhrt4 ,mutherz4 ,ja1 aber ,christ hat ihn darauf gebracht1 seine ,tcke zu durchschauen4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da der ,fhrer der ,pilger an einer gewissen ,stelle stehenblieb1 und er sprach3 ,hier in dieser ,gegend war es1 wo der ,evangelist zu ,christ und ,getreu trat und ihnen zuvor sagte1 was fr ,drangsale ihrer auf dem ,eitelkeitsmarkt warteten48 ,redlich4 ,das war aber keine ermutigende ,botschaft1 die er ihnen berbrachte4 ,mutherz4 ,allerdings2 er hat es jedoch nicht unterlassen1 sie zugleich fr die bevorstehende schwere ,prfung zu strken4 ,und wir drfen nicht vergessen3 sie waren ,leute wie ,lwen so mutig1 ihre ,angesichter waren wie ,kieselsteine4 ,wie unerschrocken standen sie vor dem ,richter6 ,redlich4 ,ja1 und wie tapfer hat ,getreu beharrt bis ans ,ende6 ,mutherz4 ,das hat er getan1 und eine herrliche ,frucht ist daraus erwachsen1 nmlich ,hoffnungsvoll und einige andre wurden1 wie die ,geschichte erzhlt1 durch seinen ,tod bekehrt4 ,redlich4 ,du bist von allem wohl unterrichtet2 bitte1 fahre fort zu erzhlen6 ,mutherz4 ,unter allen1 mit denen ,christ in ,fhlung kam1 nachdem er den ,eitelkeitsmarkt im ,rcken hatte1 war doch ,nebenwege der abgefeimteste4 ,redlich4 ,nebenwege8 ,wer war das8 ,mutherz4 ,ein ,kind der ,bosheit1 ein ,heuchler durch und durch2 einer1 der den ,frommen spielte1 aber sich immer so zu stellen wute1 je nachdem er gerade unter ,menschen war1 da er sicher sein konnte1 niemals etwas um deswillen zu verlieren oder zu leiden4 ,er hatte seine besondere ,religion1 die fr jede ,gelegenheit pate4 ,und seine ,frau stand ihm hierin in nichts nach4 ,im ,handumdrehen ging er von einer ,meinung zur andern ber2 ja1 er rechtfertigte das auch1 da man das tun knnte4 ,soviel ich aber habe erfahren knnen1 so hat es mit seinen ,nebenwegen doch ein schlechtes ,ende genommen4 ,ich habe auch niemals gehrt1 da eines seiner ,kinder bei den wahrhaft ,gottesfrchtigen die geringste ,achtung genossen htte4 ,mittlerweile waren sie nun der ,stadt ,eitelkeit so nahe gekommen1 da sie diese gerade vor sich liegen sahen4 ,die ,pilger beratschlagten unter sich1 wie sie am besten durch den ,jahrmarkt1 der hier abgehalten wird1 hindurchkommen knnten4 ,der eine sagte dies1 der andre jenes4 ,diese ,sorge knnt ihr euch sparen18 fiel ihnen ,mutherz in die ,rede1 denn ihr wit1 da ich schon manchen ,pilger durch die ,stadt geleitet habe4 ,zudem kenne ich einen alten ,jnger mit ,namen ,mnason aus ,zypern1 in dessen ,hause wir herbergen knnen 7,apostelg4 #ba1 #af72 wenn es euch gefllt1 wollen wir dort einkehren48 ,alle waren mit diesem ,vorschlag einverstanden1 und da die ,sonne gerade unterging1 beeilten sie sich1 um noch vor ,nacht dort einzutreffen4 ,bald hatten sie das ,haus gefunden1 und ,mutherz rief an der ,tr4 ,der alte ,mann erkannte sogleich die ,stimme des ,fhrers1 er kam und ffnete1 und sie gingen alle hinein4 ,wie weit seid ihr heute gereist88 fragte freundlich der ,wirt4 ,vom ,hause des ,gajus1 unsers ,freundes1 bis hierher18 antworteten sie4 ,nun1 dann seid ihr aber eine gute ,strecke gegangen18 erwiderte ,herr ,mnason1 nehmt euch ,platz1 denn ihr werdet wohl sehr mde sein48 ,da setzten sie sich nieder1 und ihr ,fhrer sagte3 ,wie gut ist's1 da wir diese ,herberge noch erreicht haben1 meine ,lieben1 und ich bin berzeugt1 da ihr meinem ,freund willkommen seid48 ,mnason4 ,ja1 ich heie euch alle willkommen6 ,und solange ihr in meinem ,hause weilt1 soll es euch an nichts mangeln4 ,redlich4 ,was ein ,pilger zu gewissen ,zeiten am meisten entbehrt1 das ist eine ,herberge und gute ,gesellschaft1 und nun1 denke ich1 haben wir beides gefunden4 ,mnason4 ,was die ,herberge betrifft1 so seht ihr1 wie sie ist2 was aber die gute ,gesellschaft anlangt1 so wird's die ,probe zeigen4 ,mutherz4 ,herr ,mnason1 willst du den ,pilgern nun ihre ,zimmer zeigen8 ,dazu war der ,wirt gern bereit1 und er wies jedem sein ,gemach an4 ,er fhrte sie auch in einen sehr schnen ,speisesaal1 wo sich die ,pilger aufhalten konnten1 bis sie zur ,ruhe gingen4 ,herr ,mnason1 gibt es in dieser ,stadt nicht auch etliche gleichgesinnte ,leute1 mit denen wir ,gemeinschaft haben knnen88 fragte der alte ,redlich1 nachdem sie sich hier niedergelassen hatten4 ,mnason4 ,es hat deren einige hier1 doch ist ihre ,zahl verhltnismig klein4 ,redlich4 ,wre es nicht mglich1 mit ihnen ,fhlung zu bekommen8 ,der ,anblick ,gleichgesinnter schon allein hat etwas ,erhebendes und ,belebendes2 ein solches ,zusammentreffen auf der ,pilgerschaft ist eben das1 was der ,aufgang von ,mond und ,sternen den ,seefahrern ist4 ,der ,wirt rief nun seine ,tochter ,gnade herbei und sprach zu ihr3 ,gnade1 geh doch schnell zu meinen ,freunden ,herrn ,bufertig1 ,herrn ,heilig1 ,herrn ,frommhold1 ,herrn ,lgenscheu und ,herrn ,reumtig und sage ihnen1 da ich lieben ,besuch erhalten habe1 der sie diesen ,abend noch zu sehen wnsche48 ,gnade ging hin1 sie einzuladen4 ,sie kamen und traten in den ,saal1 wo die ,pilger waren4 ,nach der gegenseitigen ,begrung setzten sie sich allesamt um den ,tisch herum4 ,der ,hauswirt redete sie also an3 ,liebe ,nachbarn1 es sind1 wie ihr seht1 einige ,gste bei mir eingekehrt1 die ,pilger sind4 ,sie kommen von weit her und ziehen nach dem ,berg ,zion48 ,und mit dem ,finger auf ,christin weisend1 fuhr er fort3 ,knnt ihr euch wohl denken1 wer diese ist8 ,es ist ,christin1 die ,frau des bekannten ,pilgers ,christ1 der mit seinem ,freund ,getreu in unsrer ,stadt so schmhlich behandelt worden ist48 ,welch eine berraschung68 riefen die ,mnner aus4 ,das dachten wir wahrlich nicht1 da wir ,christin hier antreffen sollten48 ,sie erkundigten sich nun nach ihrem ,ergehen1 und als sie erfuhren1 da diese jungen ,leute ,christs ,shne seien1 sprachen sie3 ,der ,knig1 den ihr liebt und dem ihr dient1 mache euch eurem ,vater gleich und bringe auch euch an den ,ort des ,friedens68 ,der alte ,redlich fragte nun ,herrn ,bufertig1 wie es zurzeit in der ,stadt gehe4 ,bufertig4 ,wie man es ja nicht anders erwarten kann1 haben wir eben in diesen ,markttagen viel ,unruhe4 ,es ist schwer1 unter solchen ,umstnden ,herz und ,sinn zu bewahren4 ,in solcher ,umgebung1 wie wir sie haben1 gilt es1 ,stunde um ,stunde seine ,seele in den ,hnden zu tragen4 ,redlich4 ,aber verhalten sich eure ,nachbarn jetzt ruhig8 ,bufertig4 ,wohl ist es ,christ und ,getreu in dieser ,stadt bel ergangen1 doch mssen wir sagen1 da die ,leute in der letzten ,zeit viel gemigter sind4 ,mir scheint1 das ,blut von ,getreu lastet noch schwer auf ihrem ,gewissen2 denn seitdem sie ihn verbrannt haben1 schmen sie sich solchen ,tuns4 ,in jenen ,tagen htte es keiner von uns wagen drfen1 ber die ,strae zu gehen2 aber jetzt knnen wir uns berall sehen lassen4 ,damals war der ,name eines ,bekenners verhat1 jetzt aber wird in gewissen ,stadtteilen die ,religion wieder in ,ehren gehalten4 -- ,doch1 wie geht es euch denn auf eurer ,pilgerfahrt8 ,wie ist man im ,land gegen euch gesinnt8 ,redlich4 ,uns geht es1 wie es ,pilgern zu gehen pflegt4 ,wir wandern eben durch dick und dnn4 ,bald geht's bergauf1 bald bergab1 und wir wissen nie1 was morgen sein wird4 ,der ,wind ist uns nicht allezeit im ,rcken1 und nicht jedermann ist uns gut ,freund1 der uns auf dem ,weg begegnet4 ,wir haben schon manche schwere ,anfechtung zu bestehen gehabt2 und wer wei1 was unser noch wartet8 ,die ,wahrheit des alten ,spruches3 ,der ,gerechte mu viel leiden8 7,ps4 #cd1 #bj7 hat sich auf unserm ,weg schon reichlich besttigt4 ,bufertig4 ,in was fr ,anfechtungen seid ihr denn gekommen8 ,redlich4 ,herr ,mutherz1 unser ,fhrer1 wird euch darber am besten ,auskunft geben knnen4 ,mutherz4 ,wir sind schon drei- oder viermal angegriffen worden4 ,zuerst wurden ,christin und ihre ,kinder von zwei ,bsewichtern berfallen1 die ihnen nach dem ,leben trachteten4 ,hernach bekamen wir es mit drei ,riesen zu tun3 ,blutdurst1 ,hammer und ,tugendfeind4 ,den letztern zwar berfielen wir vielmehr als er uns4 ,das geschah whrend der ,zeit1 als wir in dem ,hause des ,gajus weilten2 da entschlossen wir uns1 einmal unsre ,waffen an einem der berchtigtsten ,feinde der ,pilger zu erproben1 der sich in jener ,gegend umhertrieb4 ,gajus kannte sein ,versteck4 ,als wir endlich den ,eingang zu seiner ,hhle entdeckt hatten1 wurden wir froh und ermannten uns2 wir traten alsbald hinzu1 und siehe1 da fanden wir den armen ,kleinmtig in seiner ,gewalt und dem ,tode geweiht4 ,sobald er uns sah1 lie er von seinem ,opfer ab und kam heraus in der ,erwartung1 einen andern ,raub zu erhaschen4 ,wir fielen nun mit aller ,macht ber ihn her1 brachten ihn schlielich zu ,fall und hieben ihm den ,kopf ab4 ,diesen steckten wir neben dem ,weg auf zum abschreckenden ,beispiel fr alle seinesgleichen4 ,dies ist die ,wahrheit1 und hier ist der ,mann selbst1 der sie bezeugen kann2 er war wie ein ,lamm1 das aus dem ,rachen der ,lwen gerissen wird4 ,ja18 besttigte ,kleinmtig1 so habe ich es empfunden1 zu meinem ,schrecken und zu meinem ,trost3 ,zu meinem ,schrecken1 als er drohte1 mich zu zerfleischen2 zu meinem ,trost1 als ich ,mutherz und seine ,freunde mit ihren ,waffen zu meiner ,befreiung herankommen sah48 ,zwei ,dinge sind's18 sagte hierauf ,herr ,heilig1 welche diejenigen vornehmlich haben mssen1 die die ,pilgerschaft antreten wollen1 einen ,heldenmut und ein unstrfliches ,leben4 ,verlieren sie den ,mut1 so knnen sie nicht bis ans ,ende beharren1 und ist ihr ,wandel befleckt1 so machen sie den ,namen eines ,pilgers stinkend48 ,frommhold4 ,nun1 ich hoffe1 dieser ,mahnung bedarf es bei euch nicht4 ,aber es sind ihrer wahrlich viele auf der ,pilgerstrae1 die sich mehr zu der ,erde als zu der himmlischen ,heimat hingezogen fhlen4 ,lgenscheu4 ,es ist wahr1 sie haben weder ,pilgertracht noch ,pilgermut2 sie wandeln nicht aufrecht1 sondern mit verschrnkten ,beinen1 mit unsauberem und zerrissenem ,kleid gehen sie einher4 ,das alles gereicht ihrem ,herrn zur ,unehre4 ,darber18 sprach ,herr ,reumtig1 sollten sie tief betrbt sein2 denn ein ,pilger kann weder fr sich noch fr seine ,reise der ,gnade1 die er doch begehrt1 gewi sein1 solange er nicht von solchen ,makeln und ,flecken gereinigt ist48 ,so unterhielten sie sich1 bis das ,abendbrot fr sie bereitet war4 ,nach dem ,essen begaben sie sich dann zur ,ruhe4 ,die ,pilger aber blieben eine geraume ,zeit in ,mnasons ,haus1 denn die ,verhltnisse in dieser ,stadt hatten sich1 wie schon bemerkt1 sehr gendert4 ,im ,lauf der ,tage gab ,mnason seine ,tochter ,gnade dem ,samuel1 ,christins ,sohn1 und seine ,tochter ,martha dem ,joseph zur ,frau4 ,auch mit vielen andern wohlgesinnten ,leuten des ,ortes wurden die ,pilger bekannt und suchten sich ihnen ntzlich zu machen4 ,barmherzig arbeitete nach ihrer ,gewohnheit viel fr die ,armen1 wofr dieselben sie segneten1 und so war sie eine rechte ,zierde ihres ,bekenntnisses4 ,mit ihr wetteiferten auch die andern jungen ,frauen1 ,gnade1 ,phbe und ,martha1 in dieser ,liebesttigkeit1 jede nach ihrem ,vermgen1 und sie stifteten dadurch viel ,gutes in dieser ,zeit4 ,die ,familie nahm zu1 so da ,christs ,name in der ,welt erhalten wurde4 ,whrend die ,pilger noch hier weilten1 kam ein ,ungeheuer 7,offenb4 #ag1 #c ff47 aus den ,wldern und brachte viele ,leute aus der ,stadt um4 ,mit ,vorliebe suchte es ,kinder wegzuschleppen1 um sie nach seiner ,weise aufzuziehen1 und richtete dadurch groes ,verderben an4 ,es war keinem ,tier auf ,erden zu vergleichen2 sein ,leib war wie der eines ,drachen1 es hatte sieben ,hupter und zehn ,hrner und ward von einem ,weib regiert4 ,niemand in der ,stadt wagte es1 diesem ,ungeheuer die ,stirn zu bieten1 sondern alle flohen1 wenn sie nur das ,getse seiner ,flgel hrten4 ,es legte den ,einwohnern gewisse ,bedingungen vor1 und die1 welche ihr ,leben mehr liebten als ihre ,seele1 gingen darauf ein und kamen also unter seine ,herrschaft4 ,herr ,mutherz aber machte nun mit den vier ,mnnern1 ,bufertig1 ,heilig1 ,frommhold und ,reumtig1 die die ,pilger in ,herrn ,mnasons ,hause besucht hatten1 einen ,bund1 und sie beschlossen1 mit ihren ,waffen auszuziehen1 ob sie vielleicht die ,leute dieser ,stadt aus den ,klauen und dem ,rachen dieses verheerenden ,drachen erretten knnten4 ,das ,ungeheuer sah anfangs auf die herankommenden ,gegner mit groer ,verachtung herab2 da aber diese ihre ,waffen wohl zu fhren wuten1 ward es bald zum ,rckzug gezwungen1 und sie kehrten in die ,herberge zurck4 ,das ,untier hatte seine bestimmten ,zeiten1 in denen es hervorkam4 ,unsre tapfern ,kmpfer aber paten ihm auf und griffen es fortwhrend an1 so da es nach und nach nicht nur verwundet1 sondern auch lahm ward und deshalb sein ,unwesen nicht mehr wie frher zu treiben vermochte4 ,und es wird von vielen geglaubt1 da es an seinen ,wunden gewi sterben wird4 ,dadurch nun gelangten ,mutherz und seine ,gefhrten in der ,stadt zu groem ,ansehen1 so da manche dort1 obgleich sie andrer ,denkweise waren1 ihnen dennoch groe ,achtung und ,ehrerbietung bezeugten4 ,und so kam es denn1 da den ,pilgern hier wenig ,leid zugefgt ward4 ,doch freilich gab es ebendaselbst auch ,leute schlechterer ,art1 die nicht besser sehen konnten als ein ,maulwurf und nicht mehr ,verstand hatten als ein unvernnftiges ,tier2 diese zollten unsern ,helden keine ,ehrfurcht und achteten ihre ,tapferkeit und ihre ,taten gering4 ,inzwischen kam die ,zeit immer nher1 da unsre ,pilger ihren ,weg fortsetzen muten2 sie rsteten sich daher zur ,abreise4 ,sie schickten auch nach ihren ,freunden und taten ihnen solches zu wissen1 damit sie noch einmal zusammenkommen und sich gegenseitig dem ,schutz ihres ,herrn und ,frsten anbefehlen knnten4 ,es kamen auch solche1 die ihnen von dem brachten1 was sie besaen und was den ,schwachen und ,starken1 den ,mnnern und ,frauen heilsam war1 und so wurden sie reichlich mit allem ,ntigen versehen 7,apostelg4 #bh1 #aj74 ,darauf machten sie sich auf den ,weg1 und ihre ,freunde gaben ihnen1 soweit es anging1 das ,geleit2 dann noch ein letzter ,hndedruck und herzliche ,segenswnsche1 und sie schieden voneinander4 ,der ,fhrer ,mutherz zog den ,pilgern wieder voran2 da sie aber um der ,frauen und ,kinder willen nicht rasch gehen durften1 konnten ,hinkfu und ,kleinmtig ebenfalls mitkommen4 ,funoten3 #bjg ,in ,antiochia gab man den ,jngern zum erstenmal den ,namen ,christen8 7,apostelg4 #aa1 #bf74 #bjh ,nach ,dir1 ,herr1 verlangt mich 7,ps4 #be1 #a74 #bji ,lat uns opfern das ,lobopfer ,gott allezeit1 das ist die ,frucht der ,lippen1 die ,seinen ,namen bekennen 7,hebr4 #ac1 #ae74 #baj ,gott gab dem ,volk ,israel ,traubenblut zu trinken 7#e4 ,mos4 #cb1 #ad72 ,jesus spricht3 ,ich bin der rechte ,weinstock 7,joh4 #ae1 #a74 #baa ,seid begierig nach der vernnftigen1 lautern ,milch als die jetzt geborenen ,kindlein1 auf da ihr durch dieselbe zunehmt 7#a4 ,petr4 #b1 #b74 #bab ,die ,frucht des ,baumes der ,erkenntnis des ,guten und ,bsen im ,garten ,eden wird uns in der ,heiligen ,schrift nicht nher bezeichnet4 #bac ,er labt mich mit pfeln2 denn ich bin krank vor ,liebe 7,hohesl4 #b1 #e74 #bad ,jesus ist umhergezogen und hat wohlgetan 7,apostelg4 #aj1 #ch74 #bae ,gott ist getreu1 der euch nicht lt versuchen ber euer ,vermgen1 sondern macht1 da die ,versuchung so ein ,ende gewinne1 da ihr's knnet ertragen 7#a4 ,kor4 #aj1 #ac74 #baf ,der ,herr hat ,greuel an den ,falschen 7,ps4 #e1 #g74 #bag ,den ,schwachen im ,glauben nehmt auf und verwirret die ,gewissen nicht 7,rm4 #ad1 #a74 #bah ,einer trage des andern ,last1 so werdet ihr das ,gesetz ,christi erfllen 7,gal4 #f1 #b74 #bai ,sehet zu1 da eure ,freiheit nicht gerate zu einem ,ansto der ,schwachen6 7#a4 ,kor4 #h1 #i7 #bbj ,der ,apostel schreibt3 ,den ,schwachen bin ich geworden wie ein ,schwacher1 auf da ich die ,schwachen gewinne4 ,ich bin jedermann allerlei geworden1 auf da ich allenthalben ja etliche selig mache 7#a4 ,kor4 #i1 #bb74 ,illustration ,illustration ,neuntes ,kapitel4 ,die ,zerstrung der ,zweifelsburg und auf den lieblichen ,bergen4 ,kurz nachdem die ,pilgerschar sich von ihren ,freunden verabschiedet hatte1 kamen sie zu dem ,platz1 wo ,getreu den ,tod erlitten hatte4 ,hier machten sie halt1 und in tiefer ,bewegung standen sie da1 daran gedenkend1 wie sein mnnliches ,dulden nun auch ihnen zugute gekommen war1 und sie dankten dem ,herrn dafr1 da ,er ihm die ,kraft verliehen1 ,ihn mit solchem ,tode zu preisen4 -- ,sie setzten ihren ,weg fort und sprachen davon1 wie ,hoffnungsvoll nach ,getreus ,tod sich zu ,christ gesellte4 ,darber gelangten sie bis an den ,hgel ,gewinn1 wo ,demas durch die ,silbergrube von der ,pilgerschaft abgezogen ward und wo auch ,nebenwege vermutlich hineinfiel und umkam4 ,dies gab ihnen besonders zu denken4 -- ,nicht weit davon entfernt1 dem ,hgel ,gewinn gegenber1 stieen sie auf das alte ,denkmal1 die ,salzsule1 die im ,angesicht ,sodoms und des ,toten ,meeres stand2 da verwunderten sie sich1 wie auch ,christ vor ihnen1 da ,mnner von solcher ,erkenntnis und ,reife des ,verstandes wie ,demas und seine ,gefhrten im ,anblick dieses ,warnungszeichens so verblendet sein konnten1 hier umzuwenden4 ,sie bedachten aber1 da die ,menschen im allgemeinen sich durch den ,schaden andrer nicht belehren lassen1 besonders wenn etwas1 wie hier die ,silbermine1 noch eine solche ,anziehungskraft auf sie auszuben vermag4 ,ich sah nun in meinem ,traum1 da sie an den ,strom kamen1 der diesseits der lieblichen ,berge fliet4 ,das war der ,strom1 an dessen ,ufer prchtige ,bume stehen1 deren ,bltter zur ,gesundheit der ,menschen dienen1 wo die immergrnen ,wiesen sind und man sicher ruhen kann 7,ps4 #bc74 ,an diesem ,wasser waren auch ,htten und ,hrden fr die ,schafe und ein ,haus zur ,aufnahme und ,pflege der ,lmmer1 das sind die ,kindlein der ,frauen1 welche die ,pilgerfahrt angetreten haben4 ,da war auch einer1 der ihrer wartete1 der ,mitleiden haben konnte mit ihrer ,schwachheit 7,hebr4 #d1 #ae7 und der diese ,lmmer in ,seine ,arme sammelt und in ,seinem ,busen trgt und die ,schafmtter fhrt 7,jes4 #dj1 #aa74 ,christin riet ihren vier ,schwiegertchtern1 ihre ,kleinen der ,obhut dieses ,mannes anzuvertrauen1 damit sie an diesen ,wassern auferzogen1 ernhrt1 gehegt und gepflegt wrden und keines von ihnen verlorengehe4 ,wenn nmlich eines sich verirrt1 so sucht ,er es und bringt es wieder2 ,er verbindet das ,verwundete und wartet des ,schwachen 7,hes4 #cd1 #af74 ,sie erhalten guten ,unterricht1 und1 was von groer ,wichtigkeit ist1 sie werden gelehrt1 den richtigen ,weg zu wandeln4 ,hier gebricht es ihnen niemals an ,speise und ,trank oder ,kleidung4 ,es gibt da1 wie ihr seht1 klare ,bche1 anmutige ,wiesen1 duftende ,blumen und allerlei ,bume1 deren ,frchte nicht schdlich sind wie die aus ,beelzebubs ,garten1 welche ,matthus a1 sondern die die ,gesundheit der ,menschen frdern und erhalten und in ,krankheit als ,heilmittel dienen4 ,hier sind sie auch sicher vor ,dieben und ,rubern1 denn eher gibt dieser ,mann ,sein ,leben hin1 als da ,er eines ,seiner ,pflegebefohlenen umkommen lt4 ,also waren sie es wohl zufrieden1 ihre ,kleinen ,ihm zu bergeben1 und das um so mehr1 da der ,knig dieses ,haus zur ,erziehung junger ,kinder und ,waisen hatte erbauen lassen4 ,hierauf zogen sie weiter1 und als sie bei der ,abwegswiese den ,steg erblickten1 ber den ,christ und ,hoffnungsvoll gingen und dem ,riesen ,verzweiflung in die ,hnde fielen1 da machten sie halt und berlegten1 ob sie es vereint nicht wagen drften1 den ,riesen anzugreifen1 die ,burg zu schleifen und etwa darin gefangene ,pilger zu befreien4 ,der eine sagte dies1 der andre das4 ,einer trug ,bedenken1 seinen ,fu auf ungeweihten ,boden zu setzen2 ein andrer hielt dafr1 da man das wohl tun drfe1 wenn man dabei einen guten ,zweck verfolge4 ,mutherz sprach sich dahin aus1 da man zwar der zuletzt aufgebrachten ,meinung nicht unbedingt und allgemein beipflichten knne1 doch18 fuhr er fort1 ist es meine ,aufgabe1 der ,snde zu widerstehen1 das ,bse zu berwinden und den guten ,kampf des ,glaubens zu kmpfen4 ,und warum sollte dieser ,riese sein ,wesen ungestrt weitertreiben drfen8 ,ich will ihm nun das ,handwerk legen und die ,zweifelsburg zerstren6 ,wer von euch will mit mir ziehen88 ,alsbald traten der alte ,redlich und die vier ,shne der ,christin1 die nun starke junge ,mnner waren#bba1 vor und sprachen3 ,wir wollen mit dir dieses ,werk ausrichten68 ,illustration3 ,zerstrung der ,zweifelsburg 7,s4 #cjf74 ,sie lieen also die ,frauen unter dem ,schutz des ,kleinmtig und ,hinkfu auf der ,strae zurck1 denn obwohl der ,riese dort so nahe wohnte1 so konnte doch ein kleines ,kind sie richtig fhren1 wenn sie auf der ,heerstrae blieben 7,jes4 #aa1 #f74 ,die ,mnner schritten gerade auf die ,zweifelsburg zu2 dort angekommen1 klopften sie so stark an das ,tor1 da die ganze ,burg davon widerhallte4 ,der alte ,riese kam herab und hinterdrein seine ,frau1 ,mitrauen1 und er rief3 ,wer untersteht sich1 den ,riesen ,verzweiflung auf solche ,weise zu belstigen88 ,mutherz antwortete3 ,das bin ich1 ,mutherz1 ein ,diener des himmlischen ,knigs und ,fhrer der ,pilger4 ,tue mir auf das ,tor und rste dich zum ,kampf1 denn ich bin gekommen1 deinen ,kopf zu holen und die ,zweifelsburg zu zerstren48 ,der ,riese aber1 da er sich fr unberwindlich hielt1 dachte bei sich selbst3 ,ich habe vorzeiten sogar mit ,engeln gekmpft und bin obgelegen1 sollte mir dieser ,mutherz bange machen88 ,er legte also seinen ,harnisch an und kam heraus4 ,auf seinem ,haupt hatte er einen ,stahlhelm1 seine ,brust war umgrtet mit einem feurigen ,panzer1 in eisernen ,schuhen trat er daher1 mit einer groen ,keule in der ,hand4 ,jetzt griffen ihn die sechs ,mnner an und bedrngten ihn von allen ,seiten4 ,als nun auch ,mitrauen1 die ,riesin1 herzukam1 ihm beizustehen1 streckte der alte ,redlich sie mit einem ,schlage nieder4 ,der ,kampf war hei und schwer1 doch der ,riese ,verzweiflung unterlag2 aber er wollte nicht gleich sterben1 er strubte sich gewaltig und hatte1 wie man sagt1 ein zhes ,leben wie eine ,katze4 ,mutherz jedoch lie nicht von ihm ab1 bis er sich nicht mehr regte1 hernach trennte er ihm den ,kopf vom ,rumpf4 ,nachdem nun der ,riese tot war1 machten sich die ,mnner daran1 die ,burg niederzureien4 ,sieben ,tage waren sie damit beschftigt und fanden darin einen ,pilger namens ,verzagt1 dem ,hungertode nahe1 dazu seine ,tochter ,furchterfllt4 ,diesen beiden retteten sie das ,leben4 ,welch ein ,schreckensbild bot sich ihnen berall dar6 ,auf dem ,burghof lagen noch allenthalben die ,leichname herum1 und der ,kerker war mit ,totengebeinen angefllt4 ,nach vollbrachter ,heldentat nahmen ,mutherz und seine ,begleiter ,herrn ,verzagt und seine ,tochter ,furchterfllt unter ihren ,schutz1 denn es waren redliche ,leute4 ,auch des ,riesen ,haupt nahmen sie 7denn seinen ,leib hatten sie unter einem ,haufen ,steine begraben7 und begaben sich damit auf die ,heerstrae zurck zu den ,ihren und zeigten ihnen1 was sie ausgerichtet hatten4 ,darber waren alle hocherfreut4 ,christin griff zu ihrer ,zither1 und ,barmherzig schlug die ,laute an2 so spielten sie und waren sehr frhlich miteinander4 ,jedoch dem armen ,verzagt war an der ,musik nicht viel gelegen1 er sehnte sich nach einem ,bissen ,brot1 denn er war beinahe ausgehungert4 ,darum gab ihm ,christin etwas aus ihrer ,flasche von dem strkenden ,getrnk zur augenblicklichen ,erholung4 ,hernach bereiteten sie ihm etwas zu essen4 ,so kam der alte ,mann in kurzer ,zeit wieder zu sich und gewann neues ,leben4 ,weiter sah ich in meinem ,traum1 da ,mutherz das ,haupt des ,riesen ,verzweiflung nahm und es auf einer ,stange an der ,heerstrae aufrichtete1 gerade der ,sule gegenber1 die ,christ zur ,warnung fr die ,pilger errichtet hatte1 damit sie nicht auf des ,riesen ,gebiet gerieten4 ,ist auch die ,zweifelsburg gleich abgetragen ,und die ,verzweiflung selbst aufs ,haupt geschlagen1 ,so kann doch ,snde schnell die ,burg erhhn1 ,ja1 selbst der ,riese durch die ,snd' erstehn4 ,dann schrieb er auf einen ,marmorstein darunter folgenden ,reim3 ,dies ist das ,haupt des mchtigen ,tyrannen1 ,dem einst die ,pilger kaum entrannen2 ,des ,name schon sie tdlich schreckte1 ,die ,zweifelsburg die ,angst erweckte4 ,mutherz nun hat ihn totgeschlagen2 ,verzagt und ,furchterfllt1 sie drfen wagen1 ,sich laut und hoch des ,sieges zu freuen ,und ihrem ,herrn sich neu zu weihen4 ,nach dieser ruhmvollen ,tat zogen sie weiter1 bis sie zu den lieblichen ,bergen kamen1 an deren mannigfaltigen ,schnheiten sich vormals ,christ und ,hoffnungsvoll erquickt hatten4 ,auch unsre ,pilger machten sich allda mit den ,hirten bekannt4 ,da nun diese sahen1 da ein so groes ,gefolge von ,leuten in ,begleitung von ,mutherz sei1 den sie sehr wohl kannten1 sprachen sie zu ihm3 ,ei1 lieber ,herr1 du hast da eine stattliche ,gesellschaft zusammengebracht2 sage uns doch1 wie hast du die alle gefunden88 ,mutherz antwortete ihnen3 ,hier steht die kleine ,schar1 die sich erwhlt das ,leben3 ,voran die ,christin geht und die ihr ,gott gegeben1 ,der ,shne teurer ,kreis und ihre ,ehefrauen1 ,sie pilgern unverrckt1 den ,knig einst zu schauen4 ,der alte ,redlich dort1 er lt sich nicht betren1 ,will mit ,herrn ,hinkefu dem ,frsten ,treue schwren4 ,kleinmtig1 ,herr ,verzagt und ,furchterfllt1 so schwach1 ,wenn es auch langsam geht1 sie folgen gerne nach4 ,o ,hirten1 drfen wir ein wenig bei euch weilen1 ,um dann mit frischer ,kraft gen ,zion hinzueilen8 ,das ist eine liebliche ,gesellschaft18 erwiderten die ,hirten4 ,ihr seid uns willkommen1 denn wir sind mit allem ,ntigen versehen1 sowohl fr die ,schwachen wie fr die ,starken4 ,unser ,frst hat ein ,auge auch fr das1 was dem ,geringsten erwiesen wird#bbb4 ,wegen seiner ,schwachheit wird daher kein ,pilger von uns zurckgewiesen48 ,sie fhrten sie also in das ,haus1 sprechend3 ,kommt herein1 ,kleinmtig1 ,hinkefu und ,verzagt mit deiner ,tochter ,furchterfllt6 ,diese rufen wir bei ,namen18 sagten die ,hirten zu ,mutherz1 weil sie sehr geneigt sind1 sich hinter andre zurckzuziehen2 was aber euch1 die ,strkern1 betrifft1 so lassen wir euch nach eurer ,freiheit handeln48 ,mutherz4 ,aus dem ,leuchten eures ,angesichts und daraus1 da ihr die ,schwachen nicht von euch stot 7,hes4 #cd1 #ba71 sondern ihnen vielmehr den ,weg mit ,blumen bestreut1 erkenne ich1 da ihr wahre ,hirten unsers ,herrn seid4 ,sie traten nun alle ein1 und die ,hirten bereiteten ihnen ein ,mahl von leicht verdaulichen1 wohlschmeckenden und zugleich nahrhaften ,speisen4 ,nach dem ,essen begaben sich die ,pilger zur ,ruhe1 ein jedes an seinen ihm zugewiesenen ,ort4 ,am frhen ,morgen wurden sie1 weil es ein heller ,tag war1 von den ,hirten geweckt1 die ihnen einige ,sehenswrdigkeiten dieses ,gebirges zeigen wollten4 ,zuerst sahen sie1 was einst auch ,christ sehen durfte2 hierauf stiegen sie auf den ,berg der ,wunder und siehe1 da war in einiger ,entfernung ein ,mann1 der durch sein ,wort ,berge versetzte4 ,auf die ,frage1 was das bedeute1 erwiderten die ,hirten1 das sei der ,sohn eines gewissen ,grognade 7siehe ,seite #aea72 dieser sei hierher bestellt1 die ,pilger zu unterrichten1 wie sie alle ihnen begegnenden ,schwierigkeiten durch den ,glauben aus dem ,weg rumen knnten#bbc4 ,ich kenne ihn18 sprach ,mutherz1 er ist ein vortrefflicher ,mann vor vielen andern48 ,von hier aus bestiegen sie den ,berg der ,unschuld4 ,da gewahrten sie einen ,mann in einem blendendweien ,gewand1 der von zwei andern1 ,vorurteil und ,bswillig1 bestndig mit ,kot beworfen wurde4 ,aber siehe1 soviel sie auch nach ihm warfen1 der ,kot fiel in kurzer ,zeit wieder ab1 und sein ,kleid sah so rein und hell aus wie vorher4 ,dieser ,mann heit ,gottselig18 war die ,erklrung der ,hirten1 und das weie ,gewand soll die ,reinheit seines ,lebens andeuten4 ,jene1 die ihn mit ,kot bewerfen1 sind solche ,leute1 die seine guten ,werke hassen2 gleichwie aber der ,kot an seinen ,kleidern nicht haften will1 also soll's auch dem ergehen1 der ein reines ,leben fhrt in dieser ,welt4 ,ob ihrer noch so viele ihn mit ,kot besudeln wollen1 so ist doch alle ihre ,bemhung umsonst1 denn ,gott wird nach kurzer ,zeit schaffen1 da seine ,unschuld hervorbreche wie das ,licht und seine ,gerechtigkeit wie der helle ,mittag8 7,ps4 #cg1 #f74 ,die ,pilger wurden nun auf den ,berg der ,liebe gefhrt4 ,dort sahen sie einen ,mann1 der einen ,ballen ,tuch vor sich liegen hatte1 woraus er ,kleider fr die um ihn herumstehenden ,armen schnitt2 dennoch ward sein ,ballen ,tuch nicht kleiner4 ,daraus sollt ihr lernen18 sagten die ,hirten1 da1 wer von dem1 was er erarbeitet hat1 den ,armen etwas mitteilt1 um deswillen niemals ,mangel leiden soll 7,spr4 #aa1 #bd74 ,wer andre erquickt1 soll wieder erquickt werden4 ,dadurch1 da die ,witwe ihr ,brot mit dem ,propheten teilte1 war das ,mehl im ,kad nicht vermindert worden8 7#a4 ,kn4 #ag1 #h-aj74 ,sie kamen auch an einen ,ort1 wo sie zwei ,mnner damit beschftigt fanden1 einen ,mohren zu waschen1 da er wei wrde4 ,der eine dieser ,mnner hie ,tor1 der andre ,unklug4 ,je mehr sie ihn aber wuschen1 desto schwrzer ward er4 ,so geht es mit einem schlechten ,menschen18 belehrten die ,hirten4 ,alle ,mittel1 die man anwendet1 einem solchen einen guten ,namen zu verschaffen1 werden nur dahin ausschlagen1 da seine ,schlechtigkeit um so deutlicher an den ,tag kommt4 ,so ging's den ,pharisern1 und ebenso wird's allen ,heuchlern ergehen48 ,mutter18 sprach hierauf ,barmherzig zu ,christin1 ihrer ,schwiegermutter1 ich mchte gern1 wenn es sein knnte1 die ,hhle im ,berg sehen1 die gewhnlich der ,nebenweg zur ,hlle genannt wird48 ,christin tat diesen ,wunsch den ,hirten kund4 ,sie gingen also zum ,eingang1 der an der ,seite eines ,hgels war4 ,den ffneten sie und lieen dann ,barmherzig eine ,weile zuhorchen4 ,sie lauschte und hrte einen sagen3 ,verflucht sei mein ,vater1 der meine ,fe von dem ,weg des ,friedens und des ,lebens abgehalten hat68 ,ein andrer rief klagend aus3 ,o da ich wre in ,stcke zerrissen worden1 ehe ich1 um mein ,leben zu erhalten1 meine ,seele verloren68 ,und ein dritter sprach3 ,knnte ich wieder ins ,leben zurck1 o wie wollte ich mich selber verleugnen1 um nicht an diesen ,ort zu kommen68 ,alsdann war es1 als ob der ,erdboden unter ihr bebte und vor ,entsetzen sthnte4 ,zitternd und leichenbla wandte sich die junge ,frau weg und sprach3 ,heil dem1 der von diesem ,ort der ,qual erlst ist68 ,als die ,hirten ihnen dies alles gezeigt1 fhrten sie die ,pilger wieder in das ,haus zurck und bewirteten sie mit allem1 was ihnen zu ,gebote stand4 ,barmherzig aber1 wie es jungen ,frauen zu gehen pflegt1 bekam ein ,verlangen nach etwas1 das sie daselbst sah4 ,sie schmte sich jedoch1 ihren ,wunsch zu uern1 und sah aus1 als ob ihr nicht wohl wre4 ,christin fragte sie1 was ihr fehle4 ,sie antwortete3 ,oben im ,speisesaal hngt ein ,spiegel1 davon ich mein ,herz nicht abziehen kann1 und es ist mir1 als sollte ich ihn um jeden ,preis haben48 ,christin4 ,ich will mit den ,hirten darber reden1 und sie werden dir darin gewi entgegenkommen4 ,barmherzig4 ,aber ich schme mich1 wenn diese ,mnner erfahren1 da mich danach verlangt hat4 ,christin4 ,nein1 meine ,tochter1 es ist keine ,schande1 sondern eine ,tugend1 einen solchen ,gegenstand zu begehren4 ,barmherzig4 ,nun dann1 ,mutter1 frage bitte die ,hirten1 ob sie willens sind1 ihn zu verkaufen4 ,dieser ,spiegel hatte unter ,tausenden keinen seinesgleichen#bbd4 ,auf der einen ,seite zeigte er einem jeden seine eigenen ,zge aufs genauste#bbe1 und auf der andern ,seite konnte man das ,angesicht und ,ebenbild des ,knigs der ,pilgrime selber sehen4 ,und es haben manche von denen1 die in diesen ,spiegel geschaut haben1 bezeugt1 da sie darin sogar die ,dornenkrone auf ,seinem ,haupt1 die ,wundenmale in ,seinen ,hnden und ,fen und in ,seiner ,seite gesehen haben wie mit leibhaftigen ,augen4 ,ja1 dieser ,spiegel ist von solcher ,vortrefflichkeit1 da er jedem den ,herrn zeigt1 je nachdem seines ,herzens ,verlangen zu ,ihm steht3 lebend oder tot1 auf der ,erde oder im ,himmel1 im ,stand ,seiner ,erniedrigung oder ,seiner ,erhhung1 in ,seiner ,erscheinung zum ,leiden oder in ,seiner zuknftigen ,herrlichkeit#bbf4 ,christin nahm um dieser ,sache willen die ,hirten1 nmlich3 ,weise1 ,erfahren1 ,wachsam und ,aufrichtig1 beiseite und sagte ihnen von dem dringenden ,verlangen1 das eine ihrer ,schwiegertchter nach einem in diesem ,haus sich befindlichen ,gegenstand habe4 ,erfahren4 ,rufe sie2 sie soll alles erhalten1 was ihr dienlich sein wird4 ,barmherzig kam und wurde nach ihrem ,wunsch gefragt4 ,sie errtete und sprach3 ,der groe ,spiegel ist's1 der oben im ,speisesaal hngt48 ,aufrichtig holte denselben1 und er ward ihr mit freudiger ,zustimmung gegeben4 ,da verneigte sie sich1 dankte und sprach3 ,daran erkenne ich1 da ich ,gnade gefunden habe vor euren ,augen48 ,auch den andern jungen ,frauen gab man1 was sie begehrten1 und ihren ,mnnern ward groes ,lob zuteil1 da sie im ,verein mit ,mutherz den ,riesen ,verzweiflung geschlagen und die ,zweifelsburg zerstrt hatten4 ,um der ,christin ,hals hngten die ,hirten ein goldenes ,geschmeide2 dergleichen legten sie auch ihren vier ,schwiegertchtern um4 ,sie schmckten sie auch mit ,ohrringen und kostbaren ,edelsteinen an ihren ,stirnen4 ,die ,pilger wnschten nun ihre ,reise fortzusetzen1 und die ,hirten lieen sie in ,frieden ziehen4 ,da sie aber ,mutherz als ,fhrer hatten1 der den ,weg genau kannte1 war es hier nicht ntig1 sie auf die ihnen begegnenden ,gefahren aufmerksam zu machen1 wie es bei ,christ und seinem ,gefhrten geschah4 ,so brachen sie auf1 indem sie sangen3 ,wir pilgern durch das ,weltgewhl1 ,wo unser ,pfad oft dornig ist und schwl2 ,da singen wir von jener ,ruhe gern1 ,die noch vorhanden ist dem ,volk des ,herrn4 ,nur ,mut1 nur ,mut6 es geht der ,heimat zu1 ,wir singen schon von ihrer sel'gen ,ruh'4 ,hier sind wir nur ein fremd ,geschlecht1 ,im ,himmel1 da ist unser ,brgerrecht3 ,wird fremd und immer fremder uns die ,welt1 ,das ,bild der ,heimat unsern ,blick erhellt4 ,sie waren noch nicht weit gegangen1 als ,mutherz sie daran erinnerte1 da in dieser ,gegend es war1 wo ,christ mit ,abtrnnig aus der ,stadt ,abfall zusammentraf1 der das ,malzeichen seiner ,abtrnnigkeit auf dem ,rcken trug4 ,das war ein ,mensch18 fuhr der ,fhrer fort1 der1 nachdem er einmal die abschssige ,bahn betreten hatte1 auf kein ,zureden mehr hren wollte4 ,bei dem ,kreuz und ,grab hie ihn jemand aufsehen2 aber auf den ,boden stampfend und zhneknirschend wandte er sich ab und lief seiner ,stadt zu4 ,ehe er zur ,pforte kam1 begegnete ihm der ,evangelist1 der sich erbot1 ihm ,handreichung zu tun1 um ihn wieder auf den rechten ,weg zu bringen2 aber ,abtrnnig widersetzte sich ihm1 und nachdem er ihn mit ,schmhungen berhuft1 entkam er ber die ,mauer und entging also seinen ,hnden48 ,an der ,stelle1 wo ,kleinglaube vormals ausgeplndert worden war1 trafen sie einen ,mann mit einem bloen ,schwert1 und sein ,angesicht war mit ,blut bespritzt4 ,wer bist du88 fragte ihn ,mutherz4 ,er antwortete3 ,ich bin ein ,pilger1 der gen ,zion reist2 mein ,name ist ,kmpfer-fr-die-,wahrheit4 ,whrend ich also des ,weges ging1 da umringten mich pltzlich drei ,mnner und forderten von mir1 da ich mich entweder ihnen anschliee oder sogleich den ,rckweg antrete1 wenn nicht1 msse ich auf der ,stelle mein ,leben lassen4 ,ich sagte ihnen1 ich sei mein ,leben lang ein ehrlicher ,mann gewesen1 und sie knnten deshalb nimmermehr erwarten1 da ich mit ,dieben gemeinschaftliche ,sache mache 7,spr4 #a1 #aj-af74 ,weiter erklrte ich ihnen1 da1 da ich naturgem meine ,vaterstadt nicht ohne triftigen ,grund verlassen htte1 ich ebensowenig von meinem jetzigen ,weg abzubringen sei4 ,was mein ,leben anbetreffe1 tat ich ihnen ferner zu wissen1 so sei dasselbe viel zu teuer erkauft 7#a4 ,kor4 #f1 #bj71 als da ich es so leicht wegwerfen sollte4 ,zudem stehe es ihnen keineswegs zu1 mich vor eine solche ,wahl zu stellen1 es geschehe daher auf ihre ,gefahr1 wenn sie es mit mir aufzunehmen gedchten4 ,diese drei ,kerle -- sie hieen ,hitzkopf1 ,unbesonnen und ,naseweis -- drangen nun auf mich ein2 ich aber zog mein ,schwert4 ,so fochten wir1 einer gegen drei1 wohl gegen drei ,stunden lang4 ,sie haben mir1 wie ihr seht1 einige ,denkzeichen ihres ,mutes hinterlassen2 sie haben jedoch auch ein ,andenken von mir mitgenommen4 ,sie sind eben erst davongegangen2 ich vermute1 sie haben1 wie man zu sagen pflegt1 ,wind von eurer ,ankunft bekommen und sich deshalb aus dem ,staub gemacht48 ,mutherz4 ,aber das war ein ungleicher ,kampf1 drei wider einen6 ,kmpfer4 ,allerdings2 aber was sind wenig oder viele fr den1 der die ,wahrheit auf seiner ,seite hat8 ,wenn sich schon ein ,heer wider mich legt18 hat einer gesagt1 so frchtet sich dennoch mein ,herz nicht2 wenn sich ,krieg wider mich erhebt1 so verlasse ich mich auf ,ihn8 7,ps4 #bg1 #c74 ,auch habe ich in alten ,urkunden gelesen1 da einer es mit einem ganzen ,heer aufgenommen hat1 und wie viele hat ,simson mit einem ,eselskinnbacken gettet8 7,richt4 #ae1 #ae4 #af47 ,mutherz4 ,aber warum schriest du denn nicht um ,hilfe4 ,kmpfer4 ,das habe ich getan4 ,ich schrie zu meinem ,knig1 der mir jederzeit unsichtbare ,hilfe geben und mich strken kann4 ,daran gengte mir4 ,mutherz4 ,du hast dich wacker gehalten4 ,la mich doch dein ,schwert sehen6 ,er reichte es ihm4 ,wahrlich1 das ist eine echte ,jerusalemsklinge#bbg68 rief ,mutherz aus1 nachdem er es eine ,weile betrachtet hatte4 ,kmpfer4 ,ja1 das ist's4 ,und wenn einer eine solche ,klinge recht zu gebrauchen versteht1 so kann er es mit einem ,engel aufnehmen4 ,sie hlt jeden ,kampf aus1 ihre ,schneide wird nimmer stumpf1 und sie durchdringt ,mark und ,bein1 auch ,seele und ,geist und alles 7,hebr4 #d1 #ab74 ,mutherz4 ,aber du hast lange gefochten2 mich wundert1 da du nicht ermattet bist4 ,kmpfer4 ,ich focht1 bis mein ,schwert mir an meiner ,hand festklebte1 so da ,hand und ,schwert wie aus einem ,gu wurden4 ,und als das ,blut mir ber die ,finger lief1 da stritt ich mit dem allergrten ,mut4 ,mutherz4 ,du hast wohlgetan4 ,du hast bis aufs ,blut widerstanden in dem ,kmpfen wider die ,snde 7,hebr4 #ab1 #d74 ,komm mit uns6 ,du sollst unser ,gefhrte sein4 ,sie nahmen ihn und wuschen ihm die ,wunden und reichten ihm etwas zur ,erquickung4 ,whrend sie miteinander gingen1 fragte ihn ,mutherz1 welcher groe ,freude an ihm hatte 7denn er liebte solche1 die sich als tchtige ,streiter bewhrten71 mancherlei ,dinge und das auch um der allgemeinen ,erbauung willen4 ,mutherz4 ,was fr ein ,landsmann bist du8 ,kmpfer4 ,ich bin im ,finsterland geboren1 wo auch meine ,eltern noch leben4 ,mutherz4 ,finsterland8 ,liegt das nicht auf derselben ,kste wie die ,stadt ,verderben8 ,kmpfer4 ,ja1 da liegt's4 ,was mich bewog1 den ,pilgerstab in die ,hand zu nehmen1 war dies3 ,ein gewisser ,herr ,wahrhaftig kam in unsre ,gegend und erzhlte manches von ,christs ,pilgerreise3 wie er1 ,frau und ,kinder verlassend1 aus der ,stadt ,verderben auszog2 wie er eine ,schlange ttete1 die ihm auf dem ,weg widerstand1 und schlielich sein ,ziel erreichte4 ,auch ward erzhlt1 welche ehrenvolle ,aufnahme er in allen ,herbergen seines ,herrn und besonders an der himmlischen ,pforte fand4 ,dort soll er unter ,posaunenschall und ,glockengelute von einer ,schar ,glnzender empfangen worden sein1 nachdem man ihn in goldene ,gewnder gekleidet 7,ps4 #de1 #ad-af7 -- und noch vieles andre1 was ich nicht alles wiederholen kann4 ,kurz1 jener ,mann gab von ,christs ,geschichte und seiner ,reise eine solch lebendige ,schilderung1 da mein ,herz wie von ,feuer brannte1 ihm eiligst nachzuwandern2 weder ,vater noch ,mutter konnten mich davon abhalten4 ,so machte ich mich auf den ,weg und bin nun bis hierher gekommen4 ,mutherz4 ,du bist doch auch durch die enge ,pforte gekommen1 nicht wahr8 ,kmpfer4 ,ja freilich1 denn ,herr ,wahrhaftig sagte uns1 da alles vergeblich wre1 wenn wir nicht durch die ,pforte eingingen auf diesen ,weg 7,joh4 #aj1 #a74 ,siehst du18 sprach der ,fhrer zu ,christin1 die ,pilgerreise deines ,mannes und sein erlangter ,lohn ist weit und breit bekannt geworden68 ,kmpfer4 ,was8 ist das ,christs ,frau8 ,mutherz4 ,ja1 sie ist's1 und dies hier sind seine vier ,shne4 ,kmpfer4 ,wie8 und sie sind alle auch auf der ,pilgerfahrt8 ,mutherz4 ,ja1 sie folgen ihm nach4 ,kmpfer4 ,das ist mir eine tiefe ,freude4 ,und was mag das fr den lieben ,mann erst sein1 wenn er die1 welche nicht mit ihm ziehen wollten1 zu den ,toren der himmlischen ,stadt wird eingehen sehen6 ,mutherz4 ,ohne ,zweifel wird ihm das ein groer ,trost sein1 mit seiner ,frau und seinen ,kindern dort wieder vereinigt zu werden4 ,kmpfer4 ,weil wir gerade davon reden1 so la mich bitte deine ,meinung darber hren6 ,es stellen nmlich etliche in ,frage1 ob dort einer den andern erkennen werde4 ,mutherz4 ,nun1 glauben sie1 da sie sich selber dort kennen und ihrer ,seligkeit freuen werden1 warum sollten sie nicht auch andre erkennen und an deren ,heil sich freuen8 ,und obwohl diese irdischen ,familienbande dort sich auflsen1 so wird es dennoch unsre ,freude erhhen1 wenn wir die sehen werden1 mit denen wir hier so eng verbunden waren4 ,kmpfer4 ,wohl1 ich verstehe1 was du darber denkst4 -- ,du wolltest gern noch einiges wissen aus der ersten ,zeit meines ,pilgerlebens1 nicht wahr8 ,mutherz4 ,ja4 ,waren deine ,eltern mit deinem ,entschlu einverstanden8 ,kmpfer4 ,o nein1 sie gaben sich alle ,mhe1 mich wieder davon abzubringen4 ,mutherz4 ,warum waren sie denn dagegen8 ,kmpfer4 ,sie sagten1 es sei ein faules ,leben1 und wenn ich nicht selber auch zur ,faulheit und zum ,miggang geneigt wre1 wrde ich das ,pilgerleben nicht erwhlen4 ,mutherz4 ,und was hatten sie sonst noch fr ,bedenken8 ,kmpfer4 ,sie stellten mir vor1 der ,pilgerweg sei ein halsbrecherischer ,weg1 ja der allergefhrlichste ,weg1 den es berhaupt auf der ,welt gebe4 ,mutherz4 ,haben sie dir gesagt1 worin die ,gefahren bestehen8 ,kmpfer4 ,ja4 ,sie erwhnten den ,sumpf der ,verzagtheit1 darin ,christ beinahe versunken wre4 ,sie sagten1 wie gefhrlich es sei1 an der ,pforte anzuklopfen1 da von ,beelzebubs ,burg aus auf die ,pilger geschossen werde4 ,sie erzhlten mir von dem ,wald und von dem finstern ,gebirge 7siehe ,seite #fc71 von dem ,berg der ,beschwerde1 von den ,lwen und auch von den drei ,riesen ,blutdurst1 ,hammer und ,tugendfeind4 ,im ,tal der ,demut1 sagten sie1 hause ein bser ,geist1 der ,christ umbringen wollte2 alsdann msse man durch das ,tal der ,todesschatten gehen1 wo sich ,kobolde und ,feldteufel aufhielten1 wo das ,licht ,finsternis und der ,weg voller ,schlingen1 ,fallstricke1 ,gruben und ,netze wre4 ,sie berichteten von dem ,riesen ,verzweiflung und der ,zweifelsburg und der ,gefahr und dem ,verderben1 dem die ,pilger da unterworfen wren4 ,dann komme man ber den gefhrlichen bezauberten ,grund und endlich an einen ,strom1 ber den keine ,brcke fhre und der gerade zwischen mir und der himmlischen ,stadt hindurchflieen werde4 ,mutherz4 ,war dies alles8 ,kmpfer4 ,nein1 sie stellten mir auch vor1 da der ,weg voll von ,betrgern sei und solchen1 die den ,pilgern auflauern1 um sie in die ,irre zu fhren4 ,mutherz4 ,aber wie haben sie das bewiesen8 ,kmpfer4 ,sie nannten ,herrn ,weltklug1 der stets darauf ausgehe1 jemand zu verfhren2 auch ,werkheilig und ,heuchler lgen lauernd am ,weg4 ,nebenwege1 ,schwtzer und ,demas wrden mich durch ihre ,worte hinters ,licht fhren und ,schmeichler mich in sein ,netz ziehen1 oder ich wrde mir einbilden1 mit dem albernen ,unwissend auf die ,pforte zuzugehen1 whrend ich schlielich doch bei der ,hhle an der ,seite des ,berges anlangen und auf diesem ,weg in die ,hlle geraten werde4 ,mutherz4 ,ich mu gestehen1 dies alles knnte einem den ,mut nehmen2 aber lieen sie es dabei bewenden8 ,kmpfer4 ,nein1 hre weiter6 ,sie erzhlten mir von vielen1 die vor alters auf diesem ,weg eine gute ,strecke zurckgelegt htten in der ,hoffnung1 etwas von der vielgepriesenen ,herrlichkeit zu sehen2 sie seien aber zur groen ,belustigung von ganz ,finsterland unverrichtetersache zurckgekehrt und htten sich ihrer ,torheit schmen mssen1 um dieser ,sache willen auch nur einen ,fu aus der ,tr gesetzt zu haben4 ,sie nannten mir einige ,namen1 wie z4 ,b4 ,strrig und ,willig1 ,mitrauisch1 ,furchtsam1 ,abtrnnig und den alten ,atheist und andre mehr1 von denen einige weit gekommen seien2 aber keiner habe von dieser ,reise irgendwelchen ,gewinn davongetragen4 ,auch von einem ,herrn ngstlich war die ,rede1 der den ,pilgerweg sehr einsam gefunden und keine frhliche ,stunde darauf verlebt habe2 ein gewisser ,herr ,verzagt sei nahe daran gewesen zu verhungern4 ,ja1 und was ich bald vergessen htte1 ,christ selber1 von dem man so viel ,aufsehens gemacht1 sei nach all seinen ,bemhungen um eine himmlische ,krone sicherlich in dem schwarzen ,strom ertrunken und habe seinen ,fu nie auf das jenseitige ,ufer gesetzt1 was man freilich habe verbergen wollen4 ,mutherz4 ,entfiel dir ber all diesen ,berichten nicht das ,herz8 ,kmpfer4 ,nein1 es hat mich nicht im geringsten berhrt4 ,mutherz4 ,woher kam das8 ,kmpfer4 ,woher8 ,ich glaubte dem1 was ,herr ,wahrhaftig gesagt hatte1 und das hob mich ber alles hinweg4 ,mutherz4 ,so war dein ,glaube der ,sieg1 mit welchem du berwunden hast 7#a4 ,joh4 #e1 #d74 ,kmpfer4 ,ja1 so war es4 ,ich glaubte1 und damit zog ich aus und kam auf diesen ,weg4 ,ich kmpfte wider alle1 die sich mir widersetzten1 und durch meinen ,glauben bin ich bis hierher gekommen4 ,der ,glaube bricht durch ,stahl und ,stein und kann die ,allmacht fassen2 ,der ,glaube wirket all's allein1 wenn wir ihn walten lassen4 ,wenn einer nichts als glauben kann1 so kann er alles machen2 ,der ,erde ,krfte sieht er an als ganz geringe ,sachen4 ,die ,zeugen ,jesu1 die vordem auch ,glaubenshelden waren1 ,hat man in ,armut wandeln sehn1 in ,trbsal und ,gefahren1 ,und des die ,welt nicht wrdig war1 der ist im ,elend gangen1 ,den ,frsten ber ,gottes ,schar hat man ans ,kreuz gehangen4 ,wir freuen uns der ,tapferkeit der ,streiter unsers ,frsten1 ,trotz aller der ,verwegenheit1 nach ihrem ,blut zu drsten4 ,wie gut und sicher dient sich's nicht dem ewigen ,monarchen6 ,im ,feuer ist ,er ,zuversicht2 frs ,wasser baut ,er ,archen4 ,drum woll'n wir unter ,seinem ,schutz1 den ,satan zu vertreiben1 ,und seinem ,hohngeschrei zum ,trutz mit unsern ,vtern gluben3 ,wenn man den ,herrn zum ,beistand hat und 's ,herz voll ,seiner ,freuden1 ,so lt sich's auch durch ,seine ,gnad' um ,seinetwillen leiden4 ,funoten3 #bba ,ich habe euch ,jnglingen geschrieben2 denn ihr seid stark1 und das ,wort ,gottes bleibt bei euch1 und ihr habt den ,bsewicht berwunden 7#a4 ,joh4 #b1 #ad74 #bbb ,und der ,knig wird sagen zu ihnen3 ,wahrlich1 ,ich sage euch3 ,was ihr getan habt einem unter diesen ,meinen geringsten ,brdern1 das habt ihr ,mir getan 7,matth4 #be1 #dj74 #bbc ,so ihr ,glauben habt wie ein ,senfkorn1 so mgt ihr sagen zu diesem ,berg3 ,hebe dich von hinnen dorthin6 so wird er sich heben2 und euch wird nichts unmglich sein 7,matth4 #ag1 #bj74 #bbd ,es ist das ,wort ,gottes4 #bbe ,so jemand ist ein ,hrer des ,worts und nicht ein ,tter1 der ist gleich einem ,mann1 der sein leiblich ,angesicht im ,spiegel beschaut 7,jak4 #a1 #bc74 #bbf ,wir sehen jetzt durch einen ,spiegel in einem dunklen ,wort2 dann aber von ,angesicht zu ,angesicht 7#a4 ,kor4 #ac1 #ab74 #bbg ,von ,zion wird das ,gesetz ausgehen und des ,herrn ,wort von ,jerusalem 7,jes4 #b1 #c74 ,die ,waffen unsrer ,ritterschaft sind nicht fleischlich1 sondern mchtig vor ,gott1 zu zerstren ,befestigungen 7#b4 ,kor4 #aj1 #d74 ,illustration ,illustration ,zehntes ,kapitel4 ber den bezauberten ,grund und der ,abruf aus dieser ,welt4 ,whrend sie noch also sprachen1 kamen sie zu dem bezauberten ,grund1 wo die ,luft die ,wirkung hat1 da die ,wanderer schlfrig werden4 ,diese ,gegend war ganz mit ,struchern und ,dornen bewachsen bis auf einzelne ,stellen wo bezauberte ,lauben errichtet waren4 ,wenn ein ,mensch in einer solchen sitzt oder schlft1 so ist es fraglich -- wie etliche sagen --1 ob er jemals wieder in dieser ,welt aufsteht oder erwacht4 ,durch dieses ,gestrpp nun mute die ,pilgerschar hindurch2 ,mutherz als ,fhrer zog voran1 ,kmpfer-fr-die-,wahrheit bildete die ,nachhut1 damit nicht etwa ein ,feind oder ,drache oder ein ,riese oder ,dieb ihnen in den ,rcken falle und ,unheil anrichte4 ,angesichts solcher ,gefahren zogen die ,mnner ihre ,schwerter1 und im ,gehen sprach einer dem andern ,mut zu4 ,kleinmtig hielt sich dicht zu ,mutherz1 und ,verzagt kam unter ,kmpfers ,obhut4 ,noch waren sie nicht weit gekommen1 da berfiel sie ein dicker ,nebel und eine ,finsternis dergestalt1 da eine geraume ,zeit hindurch einer den andern nicht sehen konnte4 ,daher muten sie die ,verbindung untereinander durch gegenseitiges ,zurufen zu erhalten suchen2 denn sie wandelten nicht im ,schauen 7#b4 ,kor4 #e1 #g74 ,man kann sich denken1 da unter diesen ,umstnden das ,wandern sehr erschwert war1 selbst fr die ,besten unter ihnen1 wieviel mehr fr die ,frauen und ,kinder1 bei denen ,herz und ,fu nur schwach und zart war4 ,doch gelang es ihnen1 dank der aufmunternden ,worte des ,fhrers und ,kmpfers1 ohne ,schaden hindurchkommen4 ,der ,weg war hier sehr mhsam und ging durch ,schlamm und ,morast4 ,auch traf man in dieser ,gegend nicht ein einziges ,gasthaus oder eine ,herberge an1 wo sich die ,schwachen htten erfrischen knnen4 ,hier hrte man keine andern ,laute als solche des ,keuchens1 ,sthnens und ,seufzens4 ,whrend der eine ber einen ,strauch stolperte1 blieb der andre im ,schmutz stecken1 und die ,kinder verloren ihre ,schuhe im ,schlamm4 ,bald schrie einer3 ,ich bin gefallen68 ein andrer3 ,wo bist du denn88 und der dritte3 ,die ,dornen halten mich so fest1 da ich nicht von der ,stelle kann68 ,hierauf kamen sie zu einer ,laube1 welche warm war und den ,pilgern groe ,erquickung zu verheien schien4 ,oben war sie geschmackvoll zusammengeflochten1 mit ,zweigen schn geschmckt und unten mit ,bnken und ,sthlen versehen4 ,auch ein weiches ,ruhebett stand darin1 worauf die ,mden sich legen konnten4 ,da die ,pilger von dem sehr beschwerlichen ,weg schon ganz ermattet waren1 kann man sich denken1 da diese liebliche ,laube fr sie eine groe ,versuchung htte werden knnen4 ,aber auch nicht ein einziger unter ihnen war1 der dort auszuruhen wnschte1 sondern sie gaben vielmehr genau acht auf die ,winke und ,befehle des ,fhrers1 der sie stets treulich auf die ,gefahren aufmerksam machte4 ,so ermannten sie sich und ermunterten sich gegenseitig zu der ,verleugnung ihres ,fleisches#bbh4 ,diese ,laube hie ,trge ,ruhe und war in der ,absicht erbaut worden1 um mde ,pilger anzulocken1 dort zu ruhen4 ,ich sah nun weiter in meinem ,traum1 da sie an eine ,stelle kamen1 wo man leicht den ,weg verlieren konnte4 ,bei lichtem ,tage wre der ,fhrer ber den rechten ,weg nicht im ,zweifel gewesen1 doch in dieser ,finsternis ward er ungewi4 ,deshalb schlug er ein ,licht an 7denn er fhrte sein ,feuerzeug#bbi allezeit bei sich7 und sah auf seiner ,landkarte nach#bcj1 da dort alle ,wege nach und von der himmlischen ,stadt verzeichnet standen4 ,diese ,karte zeigte ihm nun1 da sie mehr nach rechts halten mten1 denn der angenehme ,weg1 den sie einschlagen wollten1 fhrte in eine tiefe ,schlammgrube1 dazu angelegt1 da die ,pilger darin umkommen sollten4 ,da dachte ich bei mir selbst3 ,mchte doch niemand ohne eine solche ,landkarte auf die ,pilgerreise gehen1 damit er darauf nachsehen kann1 wann er ber den richtigen ,weg im ,zweifel ist6 ,nach kurzer ,wanderung bemerkten sie dicht an der ,landstrae eine zweite ,laube4 ,darin fanden sie zwei ,mnner schlafend1 nmlich ,sorglos und ,tollkhn4 ,so weit waren diese beiden auf ihrer ,pilgerfahrt gekommen2 aber hier hatten sie sich1 mde von dem beschwerlichen ,weg1 niedergesetzt1 um ein wenig auszuruhen4 ,da die ,pilger die gefhrliche ,lage dieser ,schlfer erkannten1 beratschlagten sie1 ob sie an ihnen vorbergehen oder wenigstens einen ,versuch machen sollten1 sie aufzuwecken4 ,es war das letztere beschlossen4 ,mit groer ,vorsicht traten sie hinzu1 um ja nicht selber von den dargebotenen ,genssen ,gebrauch zu machen1 und riefen die ,mnner bei ,namen4 ,aber da war keine ,stimme noch ,antwort4 ,der ,fhrer rttelte sie2 da sprach der eine von ihnen3 ,ich will dir bezahlen1 wenn ich mein ,geld kriege48 -- ,mutherz schttelte den ,kopf4 ,ich will fechten1 solange ich mein ,schwert in meiner ,hand halten kann18 murmelte der andre4 ,darber lachte eins von den ,kindern4 ,was bedeutet das88 fragte ,christin4 ,sie reden im ,schlaf18 gab der ,fhrer zur ,antwort1 ob ihr sie stot oder schlagt1 werden sie euch allezeit auf diese ,weise antworten4 ,sie sind jenem gleich1 der vorzeiten oben auf dem ,mastbaum schlief1 und als die ,wellen schon auf ihn eindrangen1 sagte er3 ,wann will ich aufwachen1 da ich's mehr treibe8 7,spr4 #bc1 #cd4 #ce47 ,ihr wit ja1 wenn ,leute im ,schlaf reden1 so sagen sie alles mgliche2 aber es besteht kein ,zusammenhang in ihren ,worten1 auch werden dieselben weder durch den ,glauben noch durch die ,vernunft geleitet4 ,eines ist sicher1 es bringt immer ,unglck1 wenn ,pilger auf ihrer ,reise unachtsam und sorglos werden4 ,zudem ist dieser bezauberte ,grund fr den ,feind der ,pilgrime eine der letzten ,gelegenheiten1 ihnen zu schaden2 darum ist er auch1 wie ihr seht1 beinahe an das ,ende des ,weges gelegt1 und er gewinnt dadurch um so leichter den ,vorteil ber uns4 ,denn zu welcher ,zeit1 denkt der ,feind1 werden jene ,toren so sehr danach verlangen sich zu setzen1 als wenn sie mde sind8 ,und wann wrden sie mde sein1 wenn nicht am ,ende ihrer ,reise8 ,daher kommt es1 wie gesagt1 da dieser bezauberte ,grund so nahe am ,land der ,vermhlung liegt und am ,ende ihres ,laufes4 ,folglich mssen die ,pilger hier doppelt wachen1 da es ihnen nicht geht wie diesen ,mnnern48 ,unter ,furcht und ,zittern schritten sie weiter2 doch baten sie den ,fhrer wieder ,licht zu machen4 ,er tat es2 so konnten sie den brigen ,teil dieses finstern ,weges im ,schein einer ,laterne zurcklegen#bca4 ,die ,kinder fingen nun an1 recht mde zu werden1 und riefen zu dem1 der alle ,pilgrime liebhat1 ihnen den ,weg leichter zu machen4 ,bald erhob sich ein ,wind1 der den ,nebel verscheuchte1 und es ward etwas heller1 so da sie einander wieder sehen konnten und wuten1 wo sie gingen4 ,doch waren sie noch nicht am ,ende des bezauberten ,grundes4 ,nach einer ,weile drangen ,laute an ihr ,ohr wie von einer feierlichernsten ,stimme4 ,und als sie diesen ,tnen nher kamen1 war es ihnen1 als shen sie einen ,mann auf den ,knien liegen1 die ,hnde gefaltet und die ,augen nach oben gerichtet1 und er schien inbrnstig mit einem zu reden1 der in der ,hhe war2 doch konnten sie seine ,worte nicht verstehen4 ,leise gingen sie vor2 da stand jener auf und eilte nach der himmlischen ,stadt zu4 ,mutherz aber rief ihm nach3 ,halt ein1 ,freund1 la uns deine ,gesellschaft genieen1 da du1 wie es den ,anschein hat1 nach der himmlischen ,stadt gehst68 ,der ,mann blieb stehen1 und sie kamen zu ihm4 ,ich kenne diesen ,mann18 sagte ,redlich1 als er ihn erblickte4 ,nun1 wer ist's denn88 fragte ,kmpfer4 ,redlich4 ,er ist aus der gleichen ,gegend1 wo ich herkomme2 sein ,name ist ,standhaft1 und er ist frwahr ein treuer ,pilger4 ,als ,standhaft nun den alten ,redlich sah1 sprach er3 ,ei1 ,vater ,redlich1 bist du's88 ,redlich4 ,ja1 ich bin's4 ,standhaft4 ,wie freue ich mich1 dich hier zu treffen6 ,redlich4 ,es war auch fr mich keine geringere ,freude1 dich auf den ,knien zu sehen4 ,du hast mich auf den ,knien gesehen88 fragte ,standhaft errtend4 ,redlich4 ,ja2 dieser ,anblick hat mir in der ,seele wohlgetan4 ,standhaft4 ,und was hast du dabei gedacht8 ,redlich4 ,nun1 ich freute mich1 einen rechtschaffenen ,mann auf dem ,weg zu finden in der ,hoffnung1 in ihm einen neuen ,gefhrten zu gewinnen4 ,standhaft4 ,wenn du nur nicht zu groe ,hoffnungen in mich gesetzt hast6 ,redlich4 ,deine ,befrchtung besttigt mir nur1 da es zwischen dem ,knig der ,pilger und deiner ,seele richtig steht1 denn ,er sagt3 ,wohl dem1 der sich allewege frchtet68 7,spr4 #bh1 #ad47 ,kmpfer4 ,aber1 ,bruder1 sag uns doch1 aus welcher ,ursache lagest du denn vorhin auf den ,knien8 ,war es um einer besondern ,gnadenerweisung willen oder -- --8 ,standhaft4 ,nun1 whrend ich so wie ihr ber den bezauberten ,grund schritt1 kam mir die groe ,gefahr1 in der ich schwebte1 so recht zum ,bewutsein und wie viele hier -- bald am ,ziel ihrer ,reise -- noch zugrunde gingen4 ,auch dachte ich ber die ,art des ,todes nach1 mit welcher dieser ,ort den ,menschen bedroht4 ,sie sterben nicht an einer heftigen ,krankheit2 es gibt fr sie kein schweres ,ringen mit dem ,tod4 ,im ,schlaf gehen sie sanft hinber1 ohne etwas davon zu merken4 ,ja1 sie geben sich sogar willig diesem ,todesschlaf hin4 ,hast du auch die beiden in der ,laube schlafend gesehen88 unterbrach ihn der alte ,redlich4 ,standhaft4 ,freilich1 ,sorglos und ,tollkhn waren's1 und sie werden wohl dort liegen1 bis sie verwesen#bcb4 ,aber la mich in meiner ,erzhlung fortfahren6 ,whrend ich mich also diesen ,betrachtungen hingab1 stellte sich pltzlich eine ltere ,person in glnzendem ,aufzug vor mich hin und bot mir ihr ,haus1 ihren ,beutel und ihre ,liebe an4 ,nun war ich allerdings sehr mde und matt2 dazu bin ich arm wie eine ,kirchenmaus1 und das wute wohl die ,hexe auch4 ,nun lehnte ich ihr ,anerbieten zwei- oder dreimal ab2 allein sie machte sich nichts aus meiner ,weigerung und lchelte nur4 ,ich fing an1 rgerlich zu werden2 aber sie kmmerte sich nicht darum1 sondern machte mir neue ,antrge und verhie mir viel ,ehre und ,glck1 wenn ich mich ihr anvertraue4 ,denn18 sprach sie1 ich bin die ,beherrscherin der ,welt1 und in meiner ,macht liegt es1 die ,menschen glcklich zu machen48 ,darauf fragte ich sie nach ihrem ,namen2 sie sagte1 sie sei ,madam ,seifenblase4 ,dies schreckte mich noch mehr von ihr ab2 sie aber verfolgte mich immer mehr mit ihren ,lockungen4 ,da warf ich mich auf meine ,knie1 hob meine ,hnde auf und betete unter ,trnen zu dem1 der versprochen hat zu helfen#bcc4 ,und eben1 als ihr herzukamt1 da ging diese ,frau ihrer ,wege4 ,so fuhr ich fort im ,gebet1 fr diese groe ,errettung zu danken2 denn ich bin fest berzeugt1 sie hatte nichts andres im ,sinn1 als mich in meinem ,lauf zu hindern4 ,redlich4 ,ihre ,absicht war ohne ,zweifel keine gute4 ,ich meine aber sie auch schon gesehen oder von ihr gelesen zu haben4 ,standhaft4 ,vielleicht beides4 ,redlich4 ,madam ,seifenblase6 ,ist sie nicht eine groe1 stattliche ,frau von etwas dunkler ,gesichtsfarbe8 ,standhaft4 ,ganz recht4 ,du hast's getroffen4 ,so sieht sie aus4 ,redlich4 ,spricht sie nicht sehr glatt und schmeichelnd und lchelt einem nach jedem ,satz an8 ,standhaft4 ,es stimmt ganz genau2 das ist ihre ,art und ,weise4 ,redlich4 ,trgt sie nicht an ihrer ,seite einen groen ,geldbeutel1 in dem sie mit der ,hand immer wieder whlt1 als ob das ihres ,herzens ,wonne wre8 ,standhaft4 ,ja1 so ist es4 ,und wenn sie die ganze ,zeit hier gestanden1 du httest mir keine genauere ,schilderung ihrer ,person geben knnen4 ,redlich4 ,so ist der1 welcher ihr ,bild entworfen hat1 ein ,knstler gewesen1 und der1 welcher von ihr geschrieben1 hat die ,wahrheit gesagt4 ,mutherz4 ,dieses ,weib ist eine ,zauberin1 und eben durch die ,kraft ihrer ,zauberkunst ist diese ,gegend bezaubert4 ,wer sein ,haupt in ihren ,scho legt1 der kann es ebensogut auf den ,block des ,scharfrichters legen2 und wer seine ,augen auf ihre ,schnheit heftet1 der wird fr ,gottes ,feind geachtet#bcd4 ,sie ist es1 welche alle diejenigen in hohem ,ansehen erhlt1 die ,feinde der ,pilger sind4 ,ja1 sie ist es1 die schon manchen ,pilger mit ihrem ,geld bestochen und von seinem ,weg abgebracht hat4 ,sie ist eine gewaltige ,schwtzerin4 ,sie wie auch ihre ,tchter schleichen jederzeit dem einen oder andern ,pilger nach1 ihm die ,herrlichkeiten dieses ,lebens anpreisend und anbietend4 ,sie ist eine freche1 schamlose ,person und will mit jedermann anbinden4 ,die armen ,pilger verlacht sie stets mit ,hohn und erhebt dagegen die ,reichen hoch 7lies ,jakobus #e1 #a-f74 ,geht jemand darauf aus1 reich zu werden1 von dem redet sie wohl von ,haus zu ,haus4 ,schmausereien und ,gastereien liebt sie sehr und findet sich gern da ein1 wo eine voll besetzte ,tafel ist4 ,schon an manchen ,orten hat sie sich fr eine ,gttin ausgegeben und wird deshalb von vielen angebetet4 ,sie hat ihre gewissen ,zeiten1 wo sie mit ihren ,betrgereien ffentlich auftritt1 und sie behauptet1 da keine andern ,schtze mit den ihren zu vergleichen seien4 ,sie verspricht1 bei ,kindern und ,kindeskindern zu bleiben1 sofern man sie nur lieben und hochachten wolle4 ,sie will ,gold wie ,staub aus ihrer ,brse werfen an gewissen ,pltzen und fr gewisse ,leute4 ,sie hat's gern1 wenn man sie aufsucht1 wohl von ihr redet1 und liegt gern an jemandes ,busen4 ,sie wird nie mde1 ihre ,herrlichkeiten anzupreisen1 und wer das beste von ihr denkt1 den liebt sie am meisten4 ,sie verheit ,kronen und ,knigreiche1 wo man nur ihrem ,rat folgt1 und doch hat sie viele an den ,galgen und zehntausendmal mehr in die ,hlle gebracht4 ,o welche ,gnade18 rief ,standhaft aus1 da ich ihr widerstanden habe6 ,denn wohin wrde sie mich wohl gefhrt haben88 ,mutherz4 ,wohin8 ,das wei ,gott allein4 ,soviel ist gewi1 sie wrde dich in viel schdliche und trichte ,lste gezogen haben1 welche die ,menschen versenken ins ,verderben und ,verdammnis 7#a4 ,tim4 #f1 #i74 ,sie war's1 die ,absalom gegen seinen ,vater aufhetzte und ,jerobeam wider seinen ,herrn4 ,sie berredete ,judas1 seinen ,herrn zu verkaufen1 und bewog ,demas1 den ,weg der ,gottseligkeit zu verlassen4 ,niemand kann das ,unheil aufzhlen1 das sie gestiftet hat4 ,sie richtet fortwhrend ,zwietracht an zwischen ,obrigkeiten und ,untertanen1 zwischen ,eltern und ,kindern1 zwischen ,nachbar und ,nachbar1 zwischen ,mann und ,frau1 ja im ,menschen selber1 nmlich zwischen ,fleisch und ,geist4 ,darum1 lieber ,freund ,standhaft1 mache deinem ,namen ,ehre und stehe fest6 ,unter dem ,eindruck dieses ,gesprchs hatte sich bei den ,pilgern ,freude mit ,zittern gemischt1 doch machten sie schlielich ihrem ,herzen ,luft und sangen3 ,jesus1 hilf siegen1 ,du ,frste des ,lebens1 ,sieh1 wie die ,finsternis dringet herein1 ,wie sie ihr hllisches ,heer nicht vergebens ,mchtig auffhret1 mir schdlich zu sein6 ,satan1 der sinnet auf allerhand ,rnke1 ,wie er mich sichte1 verstre und krnke4 ,jesus1 hilf siegen und la mich nicht sinken1 ,wenn sich die ,krfte der ,lge aufblhn ,und mit dem ,scheine der ,wahrheit sich schminken2 ,la doch viel heller dann ,deine ,kraft sehn2 ,steh mir zur ,rechten1 o ,knig und ,meister1 ,lehre mich kmpfen und prfen die ,geister6 ,jesus1 hilf siegen im ,wachen und ,beten2 ,hter1 ,du schlfst ja und schlummerst nicht ein4 ,la ,dein ,gebet mich unendlich vertreten1 ,der ,du versprochen1 ,frsprecher zu sein2 ,wenn mich die ,nacht mit ,ermdung will decken1 ,wollst ,du mich1 ,jesus1 ermuntern und wecken6 ,jesus1 hilf siegen1 wenn ich nun soll scheiden ,von dieser jammer- und leidvollen ,welt2 ,wenn ,du mich rufest1 gib1 da ich mit ,freuden ,mg zu ,dir fahren ins himmlische ,zelt6 ,la mich1 ach ,jesus1 recht ritterlich ringen ,und durch den ,tod in das ,leben eindringen6 ,ich sah nun1 da die ,pilgerschar mittlerweile in das ,land der ,vermhlung gekommen war1 wo die ,sonne ,tag und ,nacht scheint4 ,hier ruhten sie1 da sie sehr mde waren1 eine ,weile aus4 ,und weil dieses ,land ein ,gemeingut der ,pilger ist und seine ,obstgrten und ,weinberge dem ,knig des himmlischen ,landes gehren1 so durften sie nach ,belieben von allem hier ,gebotenen ,gebrauch machen4 ,aber schon bald waren sie reichlich erquickt1 und da die ,glocken luteten und die ,posaunen fortwhrend so lieblich erschallten1 konnten sie nicht weiterschlafen1 und auch fhlten sie sich so gestrkt1 als ob sie eine ganze ,nacht geruht htten4 ,auf den ,straen hrten sie ,stimmen1 die da riefen3 ,es sind einige ,pilger zur ,stadt gekommen68 ,und ein andrer erwiderte3 ,und ebenso viele sind bers ,wasser gegangen und heute zu den goldenen ,toren eingezogen68 ,wieder andre riefen3 ,eben jetzt ist eine ganze ,schar der ,glnzenden zur ,stadt gekommen3 daran merken wir1 da noch mehr ,pilger unterwegs sind1 denn jene sind gekommen1 um ihnen zu dienen und sie nach ihrem ,kummer zu trsten68 ,die ,pilger erhoben sich nun und wandelten unter den ,klngen dieser ,musik auf und ab1 whrend himmlische ,gesichte ihre ,augen entzckten4 ,in diesem ,land gab es nichts1 das sie in irgendeiner ,weise unangenehm berhrt htte2 nur als sie das ,wasser des ,stromes1 den sie berschreiten sollten1 kosteten1 schien dieses ihrem ,gaumen ein wenig bitter zu sein2 aber es ward s nach dem ,genu4 ,es wurde hier auch ein ,namensverzeichnis aller ,pilger gefhrt1 die vorzeiten da durchkamen1 nebst ,beschreibung aller ihrer denkwrdigen ,taten1 die sie vollbracht4 ,weiter erfuhren unsre ,pilger von dem verschiedenen ,wasserstand des ,stromes1 da nmlich beim bergang der einen ,flut1 bei andern ,ebbe wre2 etliche seien fast trockenen ,fues hinbergekommen1 whrend bei andern der ,flu fast seine ,ufer berflutet habe4 ,an diesem ,ort pflegten die ,kinder der ,stadt in des ,knigs ,grten zu gehen und ,blumenstrue fr die ,pilger zu pflcken1 die sie ihnen zum ,zeichen ihrer ,liebe berreichten4 ,hier wuchsen auch ,kampfer1 ,lavendel1 ,safran1 ,kalmus1 ,zimt1 alle ,arten von ,weihrauchbumen1 ,myrrhen und ,aloe und andre feine ,gewrze4 ,mit diesen wurden die ,kammern der ,pilger whrend ihres ,aufenthalts durchruchert und ihre ,leiber gesalbt1 um sie auf den bergang ber den ,strom vorzubereiten1 wenn die ihnen gesetzte ,stunde gekommen wre4 ,nachdem sie nun eine ,zeitlang hier gewohnt und auf die gute ,stunde gewartet hatten1 da verbreitete sich eines ,tages das ,gercht im ganzen ,ort1 es wre aus der himmlischen ,stadt eine ,botschaft von groer ,wichtigkeit angekommen1 und zwar an ,christin1 die ,frau des ,pilgers ,christ4 ,es ward nach ihr geforscht1 und als der ,bote das ,haus gefunden1 bergab er ihr einen ,brief mit folgendem ,inhalt3 ,heil dir1 du fromme ,frau6 ,ich bringe dir die ,nachricht1 da der ,herr dich ruft1 und ,er erwartet dich binnen zehn ,tagen in ,kleidern der ,unsterblichkeit vor ,seinem ,angesicht48 ,als der ,bote den ,brief vorgelesen hatte1 da gab er ihr1 um sich als echter ,gesandter auszuweisen1 ein gewisses ,zeichen und ermahnte sie1 sich eilends aufzumachen4 ,dieses ,zeichen war ein mit ,liebe geschrfter ,pfeil1 der ganz sanft in ihr ,herz drang und allmhlich so stark bei ihr wirkte1 da sie zu der bestimmten ,zeit hinbergehen mute4 ,wie nun ,christin sah1 da ihre ,zeit gekommen war und da von dieser ,gesellschaft sie als ,erste ber den ,strom gehen wrde1 da rief sie ,herrn ,mutherz1 ihren ,fhrer1 zu sich und teilte ihm mit1 wie die ,sachen stnden4 ,er drckte ihr seine herzliche ,freude darber aus und fgte bei1 er wrde sich glcklich schtzen1 wre diese ,botschaft an ihn ergangen4 ,sie bat ihn ferner um seinen ,rat1 wie alles fr ihre ,reise zu ordnen sei4 ,so und so mu es sein18 sprach er1 und wir1 die wir zurckbleiben1 wollen dich bis an das ,ufer des ,stromes begleiten48 ,hierauf rief sie ihre ,kinder und segnete sie4 ,sie sagte ihnen1 da sie zu ihrem ,trost das ,zeichen auf ihren ,stirnen gesehen und wie sie sich freue1 mit ihnen dort zusammenzutreffen und da sie ihre ,kleider wei erhalten sollten4 ,das wenige1 das sie besa1 vermachte sie den ,armen und gebot ihren ,shnen und ,tchtern1 bereit zu sein1 wenn der ,bote auch fr sie kme4 ,nun lie sie ,kmpfer-fr-die-,wahrheit zu sich kommen und sagte zu ihm3 ,herr1 du hast dich allerorten treu und standhaft erwiesen4 ,sei getreu bis an den ,tod1 so wird dir mein ,knig die ,krone des ,lebens geben 7,offenb4 #b1 #aj74 ,ich mchte dich auch bitten1 ein ,auge auf meine ,kinder zu haben1 und wenn du sie zu irgendeiner ,zeit schwach siehst1 so sprich ihnen ,mut zu4 ,was meine ,tchter betrifft1 meiner ,shne ,frauen1 so sind sie treu gewesen1 und die ,erfllung der ,verheiung1 die ihnen gegeben ist1 wartet ihrer am ,ende48 ,illustration3 ,ich komme1 ,herr1 bei ,dir zu sein und ,dich zu preisen68 7,s4 #ccj47 ,standhaft gab sie einen ,ring4 ,den alten ,redlich redete sie also an3 ,siehe1 ein rechter ,israeliter1 in welchem kein ,falsch ist68 7,joh4 #a1 #dg47 ,und er antwortete ihr3 ,ich wnsche dir einen heitern ,tag1 wenn du nach dem ,berg ,zion ausziehst1 und werde mich freuen1 wenn du trockenen ,fues ber den ,strom kommst48 ,ob na oder trocken18 erwiderte ,christin1 ich sehne mich1 hinberzugehen4 ,mag das ,wetter dann sein1 wie es will1 wenn ich dorthin komme1 werde ich ,zeit genug haben1 mich auszuruhen und zu trocknen48 ,nach dem kam ,hinkfu herein1 sie zu sehen4 ,sie sprach zu ihm3 ,deine bisherige ,reise ist sehr beschwerlich gewesen1 aber dadurch wird auch deine ,ruhe um so ser sein4 ,wach und sei bereit1 denn der ,bote kann zu einer ,stunde kommen1 da du es nicht meinst48 ,nach ihm trat ,verzagt und seine ,tochter ,furchterfllt ein4 ,sie sprach zu ihnen3 ,erinnert euch stets mit ,dankbarkeit eurer ,errettung aus der ,hand des ,riesen ,verzweiflung und aus der ,zweifelsburg4 ,dieser ,gnade allein habt ihr es zuzuschreiben1 da ihr sicher bis hierher gelangt seid4 ,so wachet denn und lat die ,furcht fahren2 seid nchtern und haltet fest an der ,hoffnung bis ans ,ende68 ,zu ,kleinmtig sagte ,christin3 ,du bist aus dem ,rachen des ,riesen ,tugendfeind erlst worden1 auf da du wandeln mgest in dem ,licht des ,lebens und den ,knig sehest mit ,freuden4 ,ich rate dir nun1 tue ,bue wegen deiner ,furchtsamkeit und deinem ,zweifel an ,seiner ,gte1 bevor ,er zu dir sendet1 auf da du nicht1 wenn ,er kommt1 um deswillen mit ,beschmung vor ,ihm stehen mssest48 ,der ,tag kam heran1 an dem ,christin von hinnen ziehen sollte4 ,die ,strae war voll von ,leuten1 welche sie wollten abreisen sehen4 ,aber siehe1 das ,ufer jenseits des ,stromes war voll von ,rossen und ,wagen1 welche von oben herab gekommen waren1 um sie zu den ,toren der ,stadt zu geleiten4 ,sie trat hervor und ging hinein in den ,flu und winkte den am ,ufer ,stehenden ein ,lebewohl zu4 ,die letzten ,worte1 die man von ihr hren konnte1 waren3 ,ich komme1 ,herr1 bei ,dir zu sein und ,dich zu preisen68 ,ihre ,kinder und ,freunde wandten wieder um1 denn die1 welche auf ,christin gewartet1 hatten sie schon ihren ,augen entrckt4 ,sie aber zog mit ihnen und ging zu dem ,tor ein unter all den ,freudenbezeugungen1 die ihrem ,gatten vor ihr zuteil geworden waren4 ,bei ihrem ,abschied weinten ihre ,kinder2 ,mutherz aber und ,kmpfer spielten vor ,freuden auf wohlklingenden ,zimbeln und ,harfen4 ,ein jeglicher begab sich hierauf an seinen ,ort4 ,nach einiger ,zeit kam abermals ein ,eilbote zu der ,stadt1 und sein ,auftrag galt ,hinkfu4 ,nachdem er ihn gefunden1 sprach er3 ,ich komme zu dir im ,namen dessen1 den du geliebt hast1 und dem du nachgefolgt bist1 wenn auch auf ,krcken4 ,mein ,auftrag ist1 dir zu sagen1 da ,er dich erwartet an seinem ,tisch1 mit ,ihm am ,tage nach ,ostern das ,abendmahl zu halten in ,seinem ,reich4 ,darum bereite dich zur ,reise68 ,er gab ihm auch ein ,zeichen1 da er der rechte ,bote sei1 und sprach3 ,ich habe den silbernen ,strick und die goldene ,schale zerbrochen#bce8 7,pred4 #ab1 #f74 ,hierauf rief ,hinkfu seine ,mitpilger zu sich und sagte zu ihnen3 ,es ist nach mir gesandt1 und ,gott wird euch sicherlich auch heimholen48 ,er bat nun ,kmpfer1 seinen letzten ,willen aufzunehmen4 ,und da er auer seinen ,krcken und guten ,wnschen nichts zu vermachen hatte1 sprach er3 ,diese ,krcken hinterlasse ich meinem ,sohn1 der in meine ,fustapfen treten soll1 mit vielen warmen ,wnschen1 da er sich besser als ich bewhren mge48 ,er dankte noch ,mutherz fr sein ,geleit und alle seine ,freundlichkeit und schickte sich zur ,reise an4 ,als er an den ,strom kam1 rief er aus3 ,nun werde ich dieser ,krcken nicht mehr bedrfen1 denn da drben sind ,wagen und ,rosse1 die auf mich warten48 ,die letzten vernehmbaren ,worte waren diese3 ,willkommen1 o ,leben68 ,so schied er dahin4 ,nach diesem erhielt ,kleinmtig ,nachricht1 da des ,eilboten ,horn vor seiner ,tr erschollen sei4 ,der ,bote trat ein mit dem ,bericht3 ,ich bin gekommen1 dir anzuzeigen1 da der ,meister deiner begehrt und da du in kurzer ,frist ,sein ,angesicht im ,lichte schauen sollst4 ,und dies nimm zum ,zeichen1 da meine ,sendung wahr ist3 ,finster werden1 die durch die ,fenster sehen8 7,pred4 #ab1 #c74 ,alsbald rief ,herr ,kleinmtig seine ,freunde zusammen1 erzhlte ihnen von der erhaltenen ,botschaft und fuhr fort3 ,dieweil ich gar nichts habe1 das ich jemand vermachen knnte1 wozu sollte ich ein ,testament machen8 ,was meinen ,kleinmut betrifft1 so will ich den zurcklassen1 denn dort1 wohin ich gehe1 ist kein ,platz fr ihn2 auch ist er nicht wert1 dem rmsten ,pilger verliehen zu werden4 ,darum bitte ich dich1 ,kmpfer1 ihn nach meinem ,abscheiden in einem ,winkel zu verscharren48 ,als der ,tag seiner ,abreise kam1 begab er sich wie die andern an den ,flu4 ,seine letzten ,worte waren3 ,harre aus im ,glauben und in der ,geduld68 ,und er kam hinber auf das jenseitige ,ufer4 ,nach ,verlauf etlicher ,wochen meldete sich der ,bote bei ,herrn ,verzagt mit der ,botschaft3 ,o du zitternder ,mann1 hiermit sollst du erinnert werden1 dich fertig zu machen1 auf den nchsten ,sonntag bei dem ,knig zu sein1 zu jauchzen vor ,freude ber der ,erlsung aus allen deinen ,zweifeln4 ,und zum ,beweis der ,echtheit meiner ,botschaft hre dies3 ,die ,heuschrecke soll beladen werden8 7,pred4 #ab1 #e74 ,als seine ,tochter ,furchterfllt den ,sachverhalt erfuhr1 wnschte sie mit ihrem ,vater zu ziehen4 ,verzagt sprach zu seinen ,freunden3 ,ihr wit1 wie es mit mir und meiner ,tochter gewesen und wie beschwerlich wir mit unserm ,zustand allen ,gefhrten gefallen sind4 ,mein und meiner ,tochter ,wille ist1 da unsre ,verzagtheit und knechtische ,furcht nach unserm ,abscheiden von keinem ,menschen mehr mgen besessen werden4 ,aber ich wei wohl1 da sie sich nach meinem ,tod von selbst wieder andern anbieten werden4 ,ach es sind1 um es euch offen zu gestehen1 ,gespenster1 die wir am ,anfang unsrer ,pilgerreise aufnahmen und die wir hernach nicht mehr loswerden konnten4 ,und sie werden auch ferner umherwandern und bei ,pilgern ,aufnahme suchen4 ,aber wir bitten euch1 schliet ja die ,tren vor ihnen zu68 ,zur bestimmten ,stunde begaben sie sich an den ,strom4 ,die letzten ,worte von ,verzagt waren3 ,fahr hin1 ,nacht6 ,willkommen ,tag68 ,seine ,tochter ging singend durch den ,flu2 aber keiner konnte verstehen1 was sie sang4 ,bald darauf kam ein ,bote in die ,stadt1 der nach ,herrn ,redlich fragte4 ,er trat in sein ,haus und berbrachte ihm folgende ,nachricht3 ,dir wird geboten1 dich ber acht ,tage fertig zu halten1 vor deinem ,herrn in seines ,vaters ,haus zu erscheinen4 ,und mein ,zeichen ist dieses3 ,gedmpft sind alle ,tchter des ,gesangs 7,pred4 #ab1 #d748 ,da berief ,redlich seine ,freunde zu sich und sprach zu ihnen3 ,ich sterbe2 ich werde aber kein ,testament machen4 ,was meine ,redlichkeit betrifft1 so soll sie mit mir gehen2 wer nach mir kommt1 mge sich dies gesagt sein lassen48 ,am ,tage seines ,scheidens trat der ,flu an manchen ,stellen ber seine ,ufer4 ,redlich hatte aber noch bei seinen ,lebzeiten einen namens ,gutgewissen bestellt1 ihn dort zu treffen4 ,dieser stellte sich nun ein1 reichte ihm die ,hand und half ihm hinber4 ,seine letzten ,worte waren3 ,die ,gnade herrscht68 ,so verlie er die ,welt4 ,nach diesem ward es ruchbar1 da ,kmpfer-fr-die-,wahrheit gleichfalls seine ,aufforderung zur ,abreise empfangen habe1 und zwar unter dem ,merkmal3 ,der ,eimer zerfllt an der ,quelle8 7,pred4 #ab1 #f74 ,von seinen ,freunden1 die er um sich versammelte1 verabschiedete er sich also3 ,ich gehe zu meinem ,vater1 und wiewohl ich unter groen ,beschwerden hierher gelangt bin1 so gereut mich doch jetzt die ,mhe nicht1 die ich darum gehabt habe4 ,mein ,schwert soll der erben1 der mir in meiner ,pilgerschaft nachfolgen wird1 und meinen ,mut und meine ,gewandtheit verleihe ich dem1 der sie erlangen kann4 ,meine ,striemen und ,narben nehme ich mit mir zum ,zeugnis1 da ich den ,kampf dessen gekmpft habe1 der nun mein ,vergelter sein wird48 ,am ,tag der ,abreise begleiteten ihn viele zum ,ufer4 ,mit den ,worten3 ,tod1 wo ist dein ,stachel88 stieg er in den ,flu4 ,und als er tiefer hinabsank1 rief er3 ,hlle1 wo ist dein ,sieg88 7#a4 ,kor4 #ae1 #ee47 ,so kam er hinber1 und mit ,posaunenschall ward er empfangen4 ,danach kam eine ,aufforderung an ,standhaft4 ,der ,eilbote legte sie ihm offen in seine ,hnde4 ,ihr ,inhalt war3 ,er solle sich zum ,abschied aus diesem ,leben bereitmachen1 denn sein ,meister wolle nicht1 da er lnger fern von ,ihm bleibe4 ,standhaft hatte anfangs einige ,bedenken4 ,doch der ,bote sprach3 ,du brauchst an der ,wahrheit meiner ,botschaft nicht zu zweifeln1 hier ist das ,zeichen3 ,das ,rad wird zerbrochen am ,born 7,pred4 #ab1 #f748 ,er berief hierauf den ,fhrer ,mutherz zu sich und sprach zu ihm3 ,lieber ,herr1 wiewohl ich auf meiner ,wallfahrt deine ,gesellschaft nur kurze ,zeit genieen durfte1 so bist du mir doch stets sehr frderlich gewesen4 ,ich wei1 du wirst wieder zu deinem ,herrn zurckkehren1 um noch andre ,pilger hierher zu geleiten4 ,ich bitte dich1 bei deiner ,rckkunft zu meiner ,frau und meinen fnf ,kindern zu schicken1 die ich beim ,antritt meiner ,pilgerreise zurcklie1 und ihnen ausfhrlichen ,bericht ber mich zu erstatten4 ,sage ihnen von meiner glcklichen ,ankunft an diesem ,ort und von meinem seligen ,abscheiden4 ,erzhle ihnen auch von ,christ und ,christin1 und wie sie mit ihren ,kindern ihrem ,mann nachgefolgt ist1 auch von ihrem herrlichen ,ende und ihrem jetzigen ,aufenthaltsort4 ,auer meinen ,gebeten und ,trnen habe ich nichts1 das ich meiner ,familie schicken knnte4 ,es ist wohl genug2 wenn du sie damit bekannt machst1 knnte sie vielleicht dadurch gewonnen werden48 ,also ordnete ,standhaft alle seine ,angelegenheiten1 und als sein ,tag kam1 begab auch er sich zum ,flu4 ,dieser hatte zu der ,zeit nur wenig ,wasser und einen ruhigen ,lauf1 weshalb ,standhaft in der ,mitte des ,stromes stillstand und sich mit folgenden ,worten an seine ,freunde wandte3 ,dieser ,strom ist vielen ein ,schrecken gewesen1 ja1 ein bloer ,gedanke daran versetzte mich frher schon in ,angst4 ,jetzt aber ist es in meinem ,herzen ganz still1 ich stehe sicher4 ,meine ,fe ruhen auf demselben ,grund1 worauf die ,fe der ,priester standen1 welche die ,bundeslade trugen1 whrend ,israel ber den ,jordan ging 7,jos4 #c1 #ag74 ,wohl ist dies ,wasser dem ,gaumen bitter und dem ,magen kalt1 aber der ,gedanke an die herrliche ,zukunft und an das himmlische ,geleit1 welches jenseits auf mich wartet1 glht wie ein ,feuer in meinem ,herzen4 ,ich sehe mich nun am ,ziel meiner ,reise1 die ,tage der ,mhe und ,arbeit sind zu ,ende4 ,ich darf nun bald den sehen1 dessen ,haupt mit ,dornen gekrnt war und dessen ,angesicht um meinetwillen verspeit ward4 ,bisher habe ich im ,glauben gelebt2 nun aber ziehe ich dahin1 wo ich im ,schauen leben und bei dem sein werde1 dessen ,nhe meine ,wonne ist4 ,ich habe von nichts lieber gehrt als von meinem ,herrn1 und wo ich nur ,seine ,fustapfen auf ,erden erblickte1 da habe auch ich meine ,fe hinzusetzen begehrt4 ,sein ,name ist mir gewesen wie eine ausgeschttete ,salbe 7,hohesl4 #a1 #c71 ja lieblicher als aller ,weihrauchduft4 ,nichts klang in meinen ,ohren ser als ,seine ,stimme2 nach ,seinem ,angesicht habe ich mich strker gesehnt als nach dem ,licht der ,sonne4 ,seine ,worte waren meine ,speise und ,strkung in der ,schwachheit4 ,er hat mich erhalten und meine bertretungen fern von mir sein lassen1 ja1 meine ,schritte sind fest geworden auf ,seinem ,weg48 ,als er noch so redete1 wurden seine ,gesichtszge verklrt1 seine ,starken krmmten sich in ihm 7,pred4 #ab1 #c74 ,nimm mich auf1 denn ich komme zu ,dir68 waren seine letzten ,worte1 und man sah ihn nicht mehr4 ,aber unaussprechlich herrlich war es mitanzusehen1 wie die ,luft voll war von ,rossen und ,wagen1 von ,posaunenblsern und ,fltenspielern1 von ,sngern und ,geigern1 um die ,pilger zu bewillkommnen1 whrend sie hinaufzogen und einer dem andern in das herrliche ,tor der ,stadt folgte4 ,was der ,christin ,kinder betrifft1 nmlich ihre vier ,shne mit ihren ,frauen und ,kindern1 so konnte ich an dem ,ort nicht so lange verweilen1 um auch sie noch hinbergehen zu sehen4 ,doch ist mir jngst zu ,ohren gekommen1 da sie noch am ,leben und der ganzen dortigen ,gemeinde zum ,segen sind4 ,sollte es mein ,los sein1 jene ,gegend wieder einmal zu durchziehen1 so kann ich vielleicht denen1 die es begehren1 dann weitere ,auskunft geben4 ,inzwischen sage ich meinen ,lesern ,lebewohl4 ,funoten3 #bbh ,tut ,flei1 eure ,berufung und ,erwhlung festzumachen2 denn wo ihr solches tut1 werdet ihr nicht straucheln 7#b4 ,petr4 #a1 #aj72 lasset uns ablegen die ,snde1 so uns immer anklebt und trge macht 7,hebr4 #ab1 #a74 #bbi ,das ,feuerzeug ist das ,gebet1 z4 ,b43 ,herr1 weise mir ,deinen ,weg und leite mich auf richtiger ,bahn 7,ps4 #bg1 #aa74 #bcj ,die ,landkarte ist das ,wort ,gottes2 ,psalm #aai1 #f3 ,wenn ich schaue allein auf ,deine ,gebote1 so werde ich nicht zuschanden4 #bca ,wir haben desto fester das prophetische ,wort1 und ihr tut wohl1 da ihr darauf achtet als auf ein ,licht1 das da scheint in einem dunklen ,ort1 bis der ,tag anbreche und der ,morgenstern aufgehe in euren ,herzen 7#b4 ,petr4 #a1 #ai74 #bcb ,der ,gottlosen ,name wird verwesen 7,spr4 #aj1 #g74 #bcc ,rufe ,mich an in der ,not1 so will ,ich dich erretten1 so sollst du ,mich preisen 7,ps4 #ej1 #ae74 #bcd ,ihr ,ehebrecher und ,ehebrecherinnen1 wisset ihr nicht1 da der ,welt ,freundschaft ,gottes ,feindschaft ist4 ,wer der ,welt ,freund sein will1 der wird ,gottes ,feind sein 7,jak4 #d1 #d74 #bce ,die hier und auf den folgenden ,seiten angefhrten ,stellen aus ,prediger #ab1 #a-g sind eine bilderreiche ,schilderung des ,alters4 ,zur ,erklrung diene folgendes3 ,der zerrissene silberne ,strick8 bedeutet das ,schwinden des ,rckenmarks1 wodurch die ganze ,leibesttigkeit lahmgelegt wird2 die zerbrochene goldene ,schale8 ist das stillstehende ,herz2 die finster durch die ,fenster sehen8 -- das abnehmende ,augenlicht2 die beladene ,heuschrecke8 -- die vom ,alter beschwerte ,hfte2 die sich duckenden ,tchter des ,gesangs8 -- die ,stimme wird leise wie das ,piepen eines ,vgleins2 der zerfallende ,eimer an der ,quelle8 -- man ringt1 um ,luft zu schpfen2 das am ,born zerbrochene ,rad8 -- die den ,dienst versagenden ,verdauungsorgane2 die sich krmmenden ,starken8 sind die wackeligen ,beine4 ,illustration