,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so dargestellt4 ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,im ,original unterschiedliche ,schreibweisen insbesondere von ,ortsnamen wurden beibehalten4 ,reisen und ,abenteuer #cb ,illustration3 ,sdostseite des ,chimborazo1 vom ,hochbecken von ,riobamba 7#cjjj m7 aus4 ,hans ,meyer ,hochtouren im tropischen ,amerika ,illustration ,leipzig _/ ,f4 ,a4 ,brockhaus _/ #aibg ,copyright #aibe by ,f4 ,a4 ,brockhaus1 ,leipzig ,inhalt4 ,seite ,hans ,meyer4 ,von ,dr4 ,karl ,h4 ,dietzel #e ,einleitung #ab ,der ,chimborazo #bc #a4 ,der ,berg #bc #b4 ,der ,anmarsch #ce #c4 ,die erste ,besteigung #ej #d4 ,die zweite ,besteigung #fg ,der ,cerro ,altar #hc ,der ,antisana #ajd #a4 ,der ,anmarsch #ajd #b4 ,die ,besteigung #aab ,der ,cotopaxi #abh #a4 ,der ,berg #abh #b4 ,der ,anmarsch #acf #c4 ,die ,besteigung #ade ,illustration3 bersichtskarte von ,mittel- und ,nordecuador ,mastab #a3bbejjjj ,kartographische ,anstalt von ,f4 ,a4 ,brockhaus1 ,leipzig ,hans ,meyer4 ,das vorliegende ,buch ,hochtouren im tropischen ,amerika ist die ,fortfhrung des ,bandes #be dieser ,sammlung1 der ,hans ,meyers ,hochtouren im tropischen ,afrika gewidmet war4 ,der ,lebensgang ,hans ,meyers ist dort ausfhrlich geschildert worden1 und deshalb seien hier die ,hauptdaten nur kurz wiederholt4 ,hans ,meyer wurde am #bb4 ,mrz #aheh in ,hildburghausen 7,s4-,meiningen7 geboren und kam #ahgd mit der bersiedlung des vterlichen ,verlagsunternehmens1 des ,bibliographischen ,instituts1 nach ,leipzig4 ,seine ,studentenjahre1 in denen er sich hauptschlich der ,geographie1 der ,geschichte und den ,staatswissenschaften widmete1 fhrten ihn nach ,leipzig1 ,berlin und nach ,straburg1 wo er auch promovierte4 ,dem vterlichen ,verlag hat er den ,hauptteil seines arbeitsreichen ,lebens bis zum ,jahre #aiae geweiht1 dann erhielt er einen ,ruf als ,professor der ,kolonialgeographie und ,kolonialpolitik und als ,direktor des ,kolonialgeographischen ,instituts an die ,universitt ,leipzig1 an der er noch heute wirkt4 ,in die ,zeit vor seiner akademischen ,ttigkeit fallen seine zahlreichen und weiten ,reisen4 ,sie fhrten ihn #ahha-ahhc um die ganze ,erde1 #ahhf_/hg nach ,sdafrika und ,ostafrika1 #ahhh und #ahhi ebenfalls dorthin1 wobei es ihm gelang1 als ,erster den ,gipfel des #fjaj ,meter hohen ,kilimandjaro zu erklimmen4 #ahid weilte er auf ,tenerife und bestieg den ,pik1 #ahii arbeitete er abermals am ,kilimandjaro1 #aijc in ,ecuador und #aiaa zum letzten ,male in ,ostafrika1 das seiner ,lnge nach durchquert und in seiner nordstlichen ,ecke1 dem ,zwischenseengebiet1 nher untersucht wurde4 ,auch diesmal wurden zwei ,hochgipfel1 der #dejj ,meter hohe ,karissimbi und der aktive ,niragongovulkan1 bezwungen4 ,die ,frchte dieser ,reisen hat ,hans ,meyer zunchst in mehreren greren ,reisewerken niedergelegt4 ,der ,band #be dieser ,sammlung und auch der hier vorliegende ,band bringen ,auszge davon4 ,aber darber hinaus hat der ,gelehrte eine umfassende rein wissenschaftliche ,ttigkeit entfaltet4 ,sie nahm ihren ,ausgang anfnglich von seiner literarischen ,arbeit im ,bibliographischen ,institut4 ,die ,sammelwerke ,das deutsche ,volkstum1 zu dem er selbst einen einleitenden ,abschnitt schrieb1 und die ,sieverssche ,lnderkunde verdanken ihm ihre ,entstehung1 und grundlegend wurde sein ,deutsches ,kolonialreich1 zu dem er den starken ,band ,deutsch-,ostafrika beisteuerte4 ,neben diese rein wissenschaftlichen ,arbeiten treten zahlreiche mehr praktisch eingestellte ,aufstze und ,bcher4 ,durch seine ,ttigkeit als ,mitglied des ,kolonialrats1 als ,vorsitzender der ,landeskundlichen ,kommission des ,kolonialamts1 als ,vorstandsmitglied der ,kolonialgesellschaft und des ,kolonialwirtschaftlichen ,komitees hat er jahrzehntelang zu den magebenden ,persnlichkeiten der deutschen ,kolonialpolitik gehrt1 zahlreiche ,ehrungen dafr empfangen und1 abgesehen von den groen ,kosten seiner smtlich aus eigenen ,mitteln bestrittenen ,reisen1 auch groe persnliche ,opfer gebracht durch reiche ,stiftungen an die ,berliner und ,leipziger ,museen und ,universitten4 ,sein schnes ,leipziger ,heim1 in dem seine liebenswrdige ,gemahlin1 eine ,tochter ,ernst ,haeckels1 waltet1 ist wohl den meisten der fhrenden deutschen und auerdeutschen ,geographen und ,kolonialpolitiker in freundlicher ,erinnerung4 ,nach drei groen ,gesichtspunkten lt sich ,hans ,meyers ,lebensarbeit gliedern4 ,er begann mit tropischen ,vulkan- und ,hochgebirgsstudien2 daraus erwuchs ihm1 weil sich diese ,arbeit zu einem wesentlichen ,teil in den deutschen ,kolonien abspielte1 die ,beschftigung mit anfangs nur deutschen kolonialpolitischen ,fragen1 und sie wiederum fhrten ihn zur ,lnderkunde1 die er fr die deutschen ,kolonien begrndet und seit seiner ,berufung an die ,leipziger ,universitt zu einer selbstndigen kolonialgeographischen ,disziplin ausgebaut hat1 wo sie von ihm nunmehr auf alle ,koloniallnder der ,erde ausgedehnt und in erster ,linie als berseeische ,lnderkunde gelehrt wird4 ,die ,hochgebirgsforschung des ,gelehrten wurzelt in den ,glazialstudien1 die ,penck und ,brckner seit den achtziger ,jahren in grozgiger ,weise und mit den berraschendsten ,ergebnissen fr die ,alpen durchfhrten und bei denen sie eine einstmals viel strkere ,vereisung des ,gebirges zur ,eiszeit1 die in mehrmaligen ,intervallen auf- und abebbte1 feststellten4 ,die ,lsung der ,frage1 ob diese ,eiszeit sich nur auf die gemigten ,zonen beschrnkt oder ob sie die ganze ,erde umfat hatte1 ob sie sich abwechselnd auf der ,nord- und der ,sdhemisphre abgespielt oder gleichzeitig den ganzen ,erdball betroffen hat1 war die ,hauptaufgabe1 die sich ,hans ,meyer setzte4 ,gefunden werden konnte diese ,lsung nur durch eine eingehende ,untersuchung der wenigen tropischen ,gebirge1 die sich bis in so groe ,hhen erstrecken1 da sie noch heute einen ,schneemantel tragen1 also in erster ,linie am ,kilimandjaro und an den ,vulkanen ,hochecuadors und ,kolumbiens4 ,die hochragenden ,schneegipfel des ,ruwenzori in ,afrika und des innern ,neuguinea waren gegen das ,ende des #ai4 ,jahrhunderts noch sehr wenig bekannt4 ,die ,voraussetzung fr solche ,untersuchungen waren ,eigenschaften des ,forschers1 die nicht ohne weiteres fr jeden ,reisenden zutreffen4 ,es handelte sich zunchst um ein ,arbeiten in sehr groen ,hhen1 die nur selten von ,menschen erreicht werden und die eine durchgebildete alpinistische ,technik und einen auergewhnlich krftigen ,organismus erfordern4 ,das zweite hatte ,hans ,meyer eine gtige ,natur mitgegeben1 das erste hat er sich in langem und ausdauerndem ,training in europischen ,hochgebirgen erwerben mssen4 ,als eine weitere1 viel grere ,schwierigkeit kam aber hinzu die ,lage dieser ,bergriesen in den abgelegensten ,teilen der ,tropen4 ,in den achtziger ,jahren war eine ,expedition schon zum ,fu des ,kilimandjaro ein umstndliches und keineswegs gefahrloses ,unternehmen2 es fhrte den ,reisenden in wochenlangen ,mrschen durch tropisches ,fieberland1 das einen europischen ,organismus schwchen mute1 und am ,ziel waren schlielich in wenigen ,tagen klimatische ,unterschiede zu berwinden1 die sonst nur in wochenlanger ,anpassung allmhlich ertrglich gemacht werden4 ,weiter erschwerend wirkte in diesen ,gegenden auch das ,fehlen aller ,hilfsmittel1 die sonst dem europischen ,bergsteiger als selbstverstndlich erscheinen und die eine ,organisation des ganzen ,unternehmens erforderten1 die bis dahin noch nicht erprobt war und von ,hans ,meyer erst geschaffen werden mute4 ,in den ,hochanden ,ecuadors waren die ,verhltnisse nicht so primitiv1 die ,schwierigkeiten trmten sich nicht ganz so hoch auf1 aber ihre berwindung verlangte doch eine praktische ,erfahrung1 ,umsicht und ,willensstrke1 ber die nur wenige verfgen4 ,hans ,meyer hat die ,ziele1 die er sich gesteckt hatte1 in vollem ,umfang erreicht4 ,es ist von ihm der ,nachweis erbracht worden1 da das ,phnomen der ,eiszeit mit ihren ,intervallen eine allgemeine1 wohl in kosmischen ,vorgngen ihre ,ursache findende ,erscheinung der ganzen ,erde gewesen ist1 und auf seinen ,schultern haben ,nachfolger eine ganze ,wissenschaft entwickelt und haben entdeckt1 da auch in frheren ,abschnitten der ,erdgeschichte1 die weit vor der letzten ,eiszeit liegen1 bereits ,klteperioden mit ganz hnlichen ,erscheinungen unsere ,mutter ,erde heimgesucht haben4 ,die ,reise in die ,hochanden ,ecuadors ist der ,schlustein dieser ,untersuchungen ,hans ,meyers gewesen4 ,sie fhrte ihn und seinen ,begleiter1 den ,mnchner ,landschaftsmaler und ,alpinisten ,rudolf ,reschreiter1 im ,jahr #aijc ber die ,landenge von ,panama nach dem ,hafen von ,ecuador1 ,guayaquil1 dann auf das ,hochland nach ,riobamba hinauf zunchst in die ,westkordillere auf den ,chimborazo und an den ,carihuairazo1 die ber der ,mulde von ,riobamba thronen1 weiter hinber zur ,ostkordillere auf den ,cerro ,altar1 fernerhin im interandinen ,lngstal nach ,latacunga und von da auf den ,cotopaxi und an den abseits stehenden1 schwer zugnglichen ,quilindaa2 dann lngs der ,hochlandstrae an den ,vulkanen des mittleren ,ecuador1 dem ,iliniza1 ,corazon und ,rumiagui1 vorbei nach der ,landeshauptstadt ,quito2 von ,quito quer ber die interandine ,mulde zum ,antisana auf der ,ostkordillere und wieder zurck zur ,hauptstadt4 ,danach ging es denselben ,weg nach ,riobamba zurck1 nochmals zum ,chimborazo hinauf1 und hiernach mit der ,bahn wieder hinab nach ,guayaquil2 endlich ber ,panama nach ,new ,york und heimwrts nach ,deutschland4 ,die ganze ,reise hat nur ein halbes ,jahr in ,anspruch genommen1 berrascht aber durch die ,vielseitigkeit ihrer ,ergebnisse1 die sich nicht blo auf die ,glazialmorphologie beschrnkten1 sondern eine ,flle neuen vulkanologischen1 geologischen1 botanischen und vlkerkundlichen ,materials beibrachten4 ,mglich war das nur dank der groen ,reiseerfahrung ,hans ,meyers1 die mit verhltnismig geringem ,kraftaufwand die ,erreichung auch weitgesteckter ,ziele gestattete4 ,der vorliegende ,band bringt aus dem darber verffentlichten ,reisewerk ,in den ,hochanden von ,ecuador die ,episoden der ,hochtouren auf den ,chimborazo1 ,cerro ,altar1 ,cotopaxi und ,antisana zum ,abdruck4 ,die ,gabe ,hans ,meyers1 ein grndliches theoretisches ,wissen praktisch auszuwerten1 hat den ,erfolg dieser ,reise verbrgt und ist1 wie schon betont1 einer der ,hauptcharakterzge des ,gelehrten4 ,seine eigenartige ,laufbahn1 die ihn von der ,wissenschaft zur ,praxis und von der ,praxis wieder zurck zur ,wissenschaft fhrte1 hat diesen wesentlichsten ,teil seiner ,gelehrtenpersnlichkeit noch schrfer zur ,ausbildung kommen lassen4 ,auf ihm beruhen letzten ,endes auch die ,erfolge seiner ,dozententtigkeit1 die er trotz seiner #fg ,jahre mit erstaunlicher krperlicher und geistiger ,frische ausbt und in der er schon eine stattliche ,anzahl von seinen ,idealen erfllter und in seinem ,sinne auch weiter ttiger ,schler herangebildet hat4 ,in seinen literarischen ,arbeiten kommt diese ,gabe zum ,ausdruck in der groen ,klarheit und ,anschaulichkeit der ,darstellung1 die auch die ,schilderungen dieses ,buches auszeichnen4 ,leipzig1 im ,august #aibe4 ,dr4 ,karl ,h4 ,dietzel4 ,einleitung4 ,im sdamerikanischen ,freistaat ,ecuador1 der seinen ,namen vom quator hat1 der ihn durchschneidet1 betreten wir ein ,land1 das mit rund #cjjjjj ,quadratkilometer ,flche zwanzigmal so gro ist wie ,sachsen1 aber kaum anderthalb ,millionen ,bewohner hat1 also nur ein ,drittel soviel wie ,sachsen4 ,er gliedert sich in drei ganz verschiedene ,teile3 #a4 das dem pazifischen ,ozean benachbarte ,kstenland1 #b4 das mittlere1 gebirgige ,ecuador und #c4 das etwa dreimal grere ,tiefland im ,osten1 den sogenannten ,oriente4 ,das letztere ,gebiet ist ein ungeheueres1 von den ,amazonaszuflssen durchschnittenes ,waldland1 hei1 feucht1 fieberdrohend und nur dnn bewohnt von wilden ,indianerstmmen1 zwischen denen sich einige wenige ,missionsstationen angesiedelt haben1 im brigen unerforscht und unbekannt4 ,der mittlere1 kleinere1 gebirgige ,teil ,ecuadors ist das ,land der ,kordilleren und der ,hochebenen1 die heute1 wie einst zur ,zeit der ,inkas1 das ,gebiet der ,kultur sind4 ,vom breiten tropisch-fruchtbaren ,kstenstrich steigen wir auf mehreren1 von groartigem ,urwald bedeckten ,stufen zum khlen ,hochland an1 das in der ganzen ,erstreckung ,ecuadors von zwei parallelen ,gebirgsketten1 der ,west- und der ,ostkordillere1 und den zwischen beiden eingebetteten1 durchschnittlich #cjjj ,meter hohen ,hochebenen oder ,hochbecken gebildet wird4 ,wegen seiner ,lage zwischen den beiden ,andenketten wird das ,hochland das interandine ,hochland genannt4 ,wie der ,abfall der ,westkordillere nach ,westen zum ,kstenland1 so ist der ,abfall der ,ostkordillere nach ,osten zum ,amazonastiefland hoch und steil1 so da das interandine ,hochland wie eine umgestrzte riesenhafte ,schssel auf der ,kontinentalmasse ,sdamerikas liegt4 ,von den beiden ,kordilleren ist die ,ostkordillere die ltere4 ,sie besteht1 soweit sie nicht von jungvulkanischen ,eruptivmassen bedeckt ist1 aus kristallinen ,schiefern1 ,gneisen1 ,tonschiefer1 schiefrigen ,diabasen1 ,grnschiefer usw41 die von ,graniten und ,dioritmassen durchbrochen sind4 ,sehr wahrscheinlich sind in den genannten kristallinen ,gesteinen palozoische1 triassische1 jurassische und zum ,teil auch kretazeische ,formationen in einem ,zustand dynamomorpher ,umwandlung zu finden4 ,diese ,ostkordillere ist durchschnittlich die hhere und wird deshalb von den ,landesbewohnern gewhnlich ,cordillera real 7,hauptkordillere1 nicht ,knigskordillere7 genannt4 ,die ,westkordillere ist die jngere4 ,sie ist1 soweit sie nicht jungvulkanisch ist1 hauptschlich aus dunklen ,schiefern1 aus ,sandsteinen1 ,kalksteinen und ,konglomeraten aufgebaut1 die alle der ,kreideformation angehren und von wahrscheinlich ebenfalls kretazeischen ,eruptivgesteinen1 wie ,diorit1 ,diabas1 ,porphyrit u4 a41 durchsetzt werden4 ,auf diese beiden alten ,kordilleren und teilweise auch auf die ,hochbecken zwischen ihnen sind die gewaltigen ,vulkane aufgesetzt1 die dem ,hochland von ,ecuador seinen besondern ,charakter geben4 ,sie sind geologisch jung1 wahrscheinlich alle quartr1 und haben mit ihren ,ausbruchsmassen einen groen ,teil der ,kordilleren1 auf denen sie stehen1 und fast das ganze ,hochplateauland dazwischen verschttet und unter sich begraben4 ,auf den ,faltenzgen der ungeheuer langen ,andenketten sitzen sie obendrauf wie ,reiter auf dem ,sattel oder wie ,schornsteine auf dem ,dachfirst4 ,in ,reihen von kolossaler ,ausdehnung und bis zu #cjj ,kilometer von der ,kste entfernt1 stehen sie da nebeneinander4 ,diese ,bindung an das riesige ,faltengebirge knnen wir einfach so erklren1 da hier durch die gewaltigen ,falten der ,zusammenhang der ,erdrinde gelockert ist und innere ,zerreiungen oder ,aufbltterungen der ,schichtenkomplexe stattgefunden haben1 die dem von unten aufdringenden ,magma geringern ,widerstand leisten als die durch keine ,faltenbildung gestrten ,teile der ,erdkruste4 ,bei der groen ,lngenausdehnung der ,kordilleren stehen in ,ecuador die ,vulkane so weit voneinander entfernt1 da sie nicht das ,bild einer zusammenhngenden ,kette1 sondern einer von sehr weiten ,lcken unterbrochenen ,reihe ausmachen4 ,die ,landschaft bietet deshalb kein so groartiges ,panorama wie ein schneebedecktes ,kettengebirge1 etwa der ,kaukasus oder ,himalaja4 ,die ungeheure ,flchenentwicklung des ,hochlandes1 die langen sanften ,linien der vulkanischen ,aufschttung1 der ,mangel an ,bergketten mit ewigem ,schnee1 die ,seltenheit von schroffen1 zackigen ,bergformen1 die ,monotonie der alles berziehenden1 olivenbraunen ,farbe der ,gras- und ,tuffdecken1 die geringe ,ausdehnung der ,bodenkultur3 alles vereint sich zu einem ,landschaftscharakter1 der mit dem alpinen wenig gemein hat4 ,er ist andin4 ,aber jeder einzelne der ,vulkankolosse ist eine unvergleichlich grandiose ,erscheinung1 am meisten gerade jene1 die allein stehen1 wie der ,chimborazo oder der ,cotopaxi4 ,diesem ,eindruck kann auch der ,umstand nur wenig ,abbruch tun1 da die ,riesenberge1 die im ,chimborazo bis zu einer ,maximalhhe von #fcaj ,meter aufragen1 auf dem bereits durchschnittlich #cjjj ,meter hohen ,hochland als ,basis aufsitzen2 denn die ,mehrzahl ist tief herab mit ,firn und ,gletschern bedeckt1 am meisten der ,chimborazo1 der ,antisana und der ,cayambe4 ,durchschnittlich liegt die ,firn- und ,eisgrenze1 die hier im tropischen ,hochgebirge meist zusammenfallen1 bei #dgjj bis #dhjj ,meter1 die untere ,grenze einzelner ,gletscherzungen aber noch #c-djj ,meter tiefer4 ,auch die drei ttigen ,vulkane des ,landes1 der ,sangay1 der ,cotopaxi und der ,tunguragua1 sind groenteils in einen ,eismantel eingehllt1 und zwar sind es auf allen ,bergen die ,ost- und ,nordostseiten1 die die mchtigsten ,eisdecken tragen1 weil das ganze ,jahr hindurch die vorherrschenden ,winde im ,hochland als ,passate aus ,osten kommen1 von wo sie aus den weiten warmfeuchten ,amazonasniederungen bestndig groe ,wasserdunstmengen mitbringen und in ,strmen und furchtbaren ,gewittern meist auf den ,ostflanken der ,gebirge als ,regen1 ,hagel und ,schnee niederschlagen4 ,die regenreichste1 wrmste ,jahreszeit im ,hochland sind die ,invierno-,monate ,mrz bis ,mai1 in geringerm ,ma ,oktober und ,november4 ,die schnsten1 regenrmsten1 khlsten ,monate sind der ,juni1 ,juli und ,august1 der sogenannte ,verano4 ,diese ,verano-,monate sind fr die ,hochgebirgstouren insofern gnstig1 als dann auf der ,westkordillere und im ganzen interandinen ,hochland bei vorherrschendem ,ostwind relativ milde ,witterung ist und weniger ,strme und ,gewitter wten4 ,ich hatte deshalb meine ,reise auf diese drei ,monate verlegt2 demzufolge haben wir von den ,wettergewalten relativ wenig zu leiden gehabt4 ,nur auf der viel niederschlagreichern ,ostkordillere trafen wir es meist schlecht1 denn dort ist in den hohen ,regionen gerade der ,verano die ,periode der ,strme1 der ,regengsse1 der ,nebel und ,schneeflle4 ,illustration3 ,der ,pier von ,guayaquil am ,guayasflu1 mit der ,uferstrae ,malecon4 ,in den ,sturm- und ,gewittermonaten ,mrz bis ,mai ist der ,reisende im andinen ,gebiet ber den ,hochebenen so gut wie schutzlos dem ,toben der ,elemente preisgegeben1 weil kein ,wald1 kaum ein ,baum in den ,regionen ber #chjj ,meter steht und das ganze ,land in dieser ,hhe1 alle ,ebenen1 ,hgel und ,berge bis zu #dejj ,meter hinauf1 infolge der den ,baum- und ,strauchwuchs verhindernden ,winde1 ,trockenheit und ,klte nur mit harten ,grsern und niedrigen ,stauden bewachsen ist4 ,das ist die immer graubraune ,region der ,pramos1 der ,hochsteppen1 die gefrchtet ist wegen ihres rauhen1 wechselvollen ,klimas1 das einem permanenten deutschen ,mrz-,april gleicht4 ,die ,pramoregion ist ganz ungeeignet zum ,feldbau1 sie wird nur bewohnt von wenigen indianischen ,viehhirten1 die hier die halbverwilderten ,schaf- und ,rinderherden ihrer weien ,herren beaufsichtigen1 und durcheilt vom flchtigen ,pramo-,hirsch und dem ,knig der ,lfte1 dem ,kondor4 ,illustration3 ,ambato mit dem ,chimborazo1 ,nordseite4 ,aber auch in der ,trockenzeit sind die ,reisen im interandinen ,hochland dadurch beschwerlich1 da der ,reisende unausgesetzt auf elenden ,maultierwegen mit heftigem ,wind und widerwrtigem ,staub zu kmpfen hat und nach des ,tages ,arbeit nur in den wenigen greren ,ortschaften und ,stdten ,gasthuser findet1 die aber nach europischen ,begriffen meist ,spelunken vierten und fnften ,ranges sind4 ,im brigen ist der ,reisende auf ,tambos1 die ,unterkunftshtten der ,lasttiertreiber 7,arrieros71 angewiesen1 wo man hchstens den landesblichen ,locro 7,wasserkartoffeln mit ,zwiebeln7 zu essen bekommt und in einem von ,ungeziefer wimmelnden ,raum auf dem nie gereinigten nackten ,lehmboden neben ,indianern1 ,hunden und ,schweinen schlafen mu1 wenn man nicht sein eigenes ,zelt1 ,feldbett und ,proviant mit sich fhrt4 ,dies aber tat ich auf meiner ganzen ,reise1 was mich von ecuatorianischer ,gastlichkeit unabhngig machte4 ,illustration3 ,kehren der ,guayaquil-,quito-,bahn bei der ,teufelsnase unterhalb von ,alausi 7#aijj m74 ,es war mir schon im ,gegensatz zu meinen afrikanischen ,reisen als eine ideale ,reiseart erschienen1 da man nicht wie dort mit einem schwerflligen ,tro von menschlichen ,trgern umherziehen mu1 sondern da man nur mit wenigen ,pferden und ,maultieren reist1 die von zwei oder drei ,treibern besorgt werden1 und blo in den den ,tieren unzugnglichen ,hochgebirgsregionen einige indianische ,trger braucht1 die aber an jedem ,ort neu angeworben und nach der betreffenden ,bergtour gleich wieder entlassen werden4 ,auch die acht bis zehn ,last- und ,reittiere1 die ich regelmig mitfhrte1 hatte ich anfangs nur fr eine ,tour gemietet2 da aber sie und ihre zwei ,treiber1 die ,kolumbianer1 nicht ,ecuatorianer waren1 sich als auerordentlich leistungsfhig erwiesen1 behielt ich sie whrend der ganzen ,reise und konnte ihnen schlielich das ,schwerste unbedenklich zumuten4 ,wir waren gewhnlich von ,sonnenaufgang bis ,sptnachmittag unterwegs1 und wenn wir dann zu einem ,tambo oder ,hato 7,hirtenhtte7 kamen oder im einsamen ,pramo die ,zelte aufschlugen1 wurden die ,tiere losgelassen1 um sich ihre ,nahrung selbst zu suchen4 ,stallftterung gibt es nicht1 aber ,gras wchst berall in ,unmasse2 freilich ist es so hart und trocken1 da man die ,graslnder der ,pramos allerwrts nur ,pajonales1 ,strohfelder1 nennt4 ,es ist ,heu auf dem ,halm1 wie ein ,reisender die ,grser in ,sdwestafrika genannt hat4 ,nur wenn man in bewohntere ,gegenden kommt1 finden die ,tiere in den umzunten1 knstlich bewsserten ,potreros besseres ,gras1 oder sie bekommen ein ,bndel ,alfalfa 7,medicago sativa7 oder ,cebada 7krnerhaltiges1 ungedroschenes ,gerstenstroh7 zu fressen1 wofr natrlich besonders zu zahlen ist4 ,proviant fr uns selbst brauchte ich immer nur fr acht bis vierzehn ,tage mitzunehmen1 da wir nach jeder einzelnen ,tour wieder in eine der ,hochlandstdte ,riobamba1 ,latacunga und ,quito als ,standquartier zurckkehrten1 wo wir uns neu verproviantieren konnten4 ,alkohol haben wir auf den ,touren nur in medizinischen ,dosen getrunken1 auch ,tabak nur im ,quartier oder ,lager geraucht1 und auch dann nur sehr wenig4 ,wegen der #aijc schon ,mitte ,august beginnenden ,regenzeit hat unser ,aufenthalt im ,hochland selbst nur #b ,monate gedauert4 ,aber durch uerste ,anspannung aller beteiligten ,krfte von ,mensch und ,tier vermochte ich in dieser kurzen ,zeit des ,verano doch mein ,programm durchzufhren4 ,die ,herren ,ecuatorianer im ,hochland kennen und wissen von der groartigen ,gebirgswelt1 die sie umgibt1 gar nichts4 ,niemals hat ein ,ecuatorianer aus eigenem ,antrieb einen ,schneeberg bestiegen1 und fr das1 was wir dort wollten1 zeigten nur ganz wenige ,verstndnis und wirkliches ,interesse4 ,nur die ,winke1 die mir deutsche ,landsleute und zwei oder drei ecuatorianische ,herren in ,riobamba und ,quito aus langer ,erfahrung geben konnten1 waren mir wirklich von ,nutzen1 aber auch sie erstreckten sich nicht in die eigentliche alpine ,region des ,gebirges4 ,dort ist man einzig und allein auf sich selbst angewiesen4 99 99 99 99 99 #ch ,tage ,seefahrt1 davon die ,hlfte der ,zeit auf einem schmierigen1 berfllten ,kstendampfer im ,pazifischen ,ozean1 der das ,reisen zur ,qual machte1 hatten mich und meinen ,begleiter1 ,herrn ,maler ,rudolf ,reschreiter1 endlich am #h4 ,juni #aijc nach dem ecuatorianischen ,haupthafen ,guayaquil gebracht4 ,nach nur dreitgigem1 den ntigsten ,vorbereitungen gewidmetem ,aufenthalt dampften wir in der ,frhe des #aj4 ,juni auf einem stark besetzten ,raddampfer den breiten ,guayasflu in reiender ,strmung aufwrts und zum anderen ,ufer hinber1 wo der ,ort ,durn liegt1 der ,ausgangspunkt der ,kordillerenbahn4 ,in regelmigem ,betrieb war damals die weitaus schwierigste ,strecke durch das sumpfige ,unterland und am urwaldbedeckten1 tief zerschluchteten ,westabfall der ,kordillere empor bis ,alausi 7#bcij ,meter71 und im ,ausbau die bereits im interandinen ,hochland gelegene ,strecke von ,guamote nach ,riobamba 7#bhja ,meter74 ,erst durch sumpfig-heie ,niederung1 dann in einem dichten ,blttermeer1 so da wir weithin wie in einem dunkelgrnen ,tunnel durch die ,laubmassen fahren1 dann wieder in einem von tropischem ,bergurwald erfllten ,tal1 schlielich in unglaublichen ,zickzacks an steilen ,felswnden hinauf zieht die ,bahn nach ,alausi empor4 ,von dort brachte uns ein zweitgiger ,ritt durch hgeliges grasiges ,tuffland ber den breiten ,rcken des ,salarunespasses 7#cfjc ,meter7 in die weite graubraune ,muldenebene von ,riobamba und nach der kleinen gleichnamigen ,stadt 7#abjjj ,einwohner71 die mit ihren gepflasterten ,straen1 ihren meist einstckigen1 aus ,tuffquadern erbauten ,husern1 einigen steinernen ,kirchen und einer ,reihe kleiner ,lden einen zivilisierteren ,eindruck macht1 als ich nach den ,schilderungen frherer ,reisenden vermutet hatte4 ,unsere ,ankunft in dem verkehrslosen ,stdtchen war ein groes ,ereignis4 ,der ,gobernador empfing uns infolge meiner amtlichen ,empfehlung mit ausgesuchter ,liebenswrdigkeit1 stellte mir ein ,rundschreiben an alle ,jefes politicos seiner ,provinz in ,aussicht und versprach ,begleitung1 wohin wir wollten2 aber er tat nichts4 ,auch von den anderen ,spitzen der ,riobambaer ,gesellschaft1 bei denen ich ,empfehlungsbriefe abgab1 ward uns die allerhflichste ,aufnahme zuteil1 und abends wimmelte es in unserm ,gasthaus von ,besuchern1 die neugierig unsere ,ausrstung musterten und rtselhafte ,dinge1 wie ,theodolit1 ,eispickel und ,steigeisen1 anstaunten4 ,aber nicht ein einziger war imstande1 uns einige ,ausknfte darber zu geben1 wie und wo man am besten dem ,chimborazo zu ,leibe gehen knnte1 um seine ,schneeregion zu erreichen4 ,kein einziger wute1 wie es oberhalb der ,schneegrenze aussieht4 ,eine rhmliche ,ausnahme machten die ,herren ,gebrder ,cordovez1 smarte ,geschftsleute kolumbianischer ,abkunft1 die sich viel in der ,welt umgesehen hatten1 perfekt ,englisch sprachen und ,interesse fr unsere wissenschaftlichen ,ziele zeigten4 ,zwar wuten auch sie nichts ,nheres vom ,chimborazo1 aber sie halfen uns beim ,engagement der ntigen ,leute und ,tiere4 ,da waren vor allem zwei zuverlssige kolumbianische ,arrieros1 namens ,moran und ,spiridion1 mit guten ,reit- und ,lasttieren1 die ich whrend der ganzen ,ecuadorreise behielt2 dann ein ,angestellter der ,herren ,cordovez1 ein vielgewandter junger ,dalmatiner1 ,don ,alfonso ,santiago1 der ber ,peru nach ,ecuador verschlagen worden war1 ,englisch1 ,spanisch und das ,kitschua der ,hochlandindianer sprach und mir auf der ganzen ,reise als ,reisemarschall und ,dolmetscher 7,mayordomo7 diente1 wenn ich auch oft nahe dran war1 ihn wegen seiner blen ,charaktereigenschaften wegzujagen4 ,und schlielich verschafften sie mir ,empfehlungen an die ,wirtschafter einiger um den ,chimborazo verstreuter ,haciendas und ,hatos1 die sich sehr ntzlich erwiesen4 ,endlich hatte auch der1 dem alle unsere ,vorbereitungen galten1 um den sich seit ,wochen unsere regsten ,gedanken1 unsere sehnlichsten ,wnsche und ,hoffnungen gedreht hatten1 nach dem wir seit acht ,tagen von jedem ,pa und ,hgel ausschauten1 die knigliche ,gnade1 sich uns in seiner ganzen ,gre zu zeigen3 der ,chimborazo4 ,in stiller1 schlichter ,majestt1 wie die ,kuppel von ,st4 ,peter ber dem niedern ,rom1 ragt der ,schneedom ber seine ,umgebung empor4 ,wie vor zwanzig ,jahren der erste ,anblick des ,kilimandjaro1 so ergriff mich auch das erste ,erscheinen des ,chimborazo mit der ,macht einer pltzlichen ,offenbarung4 ,demtig stehen wir kleinen ,menschen vor dem ,erhabenen und lassen es klopfenden ,herzens zu uns in seiner ,sprache reden1 die man nur in solchen ,weihestunden recht versteht4 ,und wenn dann das ,herz wieder zur ,ruhe gekommen ist1 werden die ,augen scharfsichtig1 der ,geist hellseherisch und er begreift von der ,erscheinung mehr als sonst4 ,es war schon ,sptnachmittag1 als uns der ,berg erschien4 ,schnell zog das tropische ,dmmerlicht herauf4 ,langsam verglomm am violetten ,westhimmel die silberne ungeheuere ,kuppel4 ,die uns zugekehrte ,ostseite lag schon im blauschwarzen ,schatten1 aber noch schimmerte es geheimnisvoll um den schneeigen ,scheitel1 und als auch diese letzten ,tne verklungen waren1 stand noch lange die finstere ,silhouette am verlschenden ,abendhimmel wie eine riesenhafte ,sphinx4 brigens darf man sich das ,gebirgspanorama von ,riobamba nicht alpin im europischen ,sinn vorstellen1 nicht als ein ,amphitheater oder als eine ,kette von ,schneegipfeln4 ,es ist nicht das groartigste ,diorama der ,welt1 wie es der ,reisende ,boussingault in franzsischer berschwenglichkeit im ,jahr #ahca genannt hat2 sondern in weiter ,entfernung1 so da ,einzelheiten nur mit dem ,glas zu erkennen sind1 zieht im ,westen des weiten ,riobambabeckens der lange ,gebirgswall der ,westkordillere1 im ,osten der der ,ostkordillere nordsdwrts1 und vereinzelt sitzen auf1 respektive an ihnen die schneeigen ,vulkankegel in groen ,abstnden3 auf der ,ostkordillere der zackige ,altar mit der matterhornhnlichen ,obispo-,spitze und der von hier der ,knigsspitze gleichende ,tunguragua2 auf der ,westkordillere der mehrgipfelige ,carihuairazo und der gewaltige ,chimborazo-,dom4 ,im ganzen kein zusammenschlieendes1 einheitliches ,hochgebirgspanorama1 sondern weitverstreute ,einzelbilder4 ,in zweieinhalb ,tagen waren wir dank fleiiger ,arbeit mit allen ,vorbereitungen fertig4 ,nun konnte es losgehen4 ,zuletzt entdeckte ich noch einen eingewanderten italienischen ,handelsmann1 der in seinem ,laden die besten ,dinge hatte1 die ich fr ,bergtouren brauchen konnte und in ,riobamba nicht vermutet hatte3 vortreffliche italienische ,makkaroni1 feinkrnigen italienischen ,reis1 verschiedene ,biskuitsorten1 guten1 rotgelben ,kse1 in ,blechbchsen eingemachte ,frchte1 namentlich kalifornische und chilenische ,pfirsiche und ,birnen1 und anderes ,gute mehr4 ,so waren wir fr unser bevorstehendes ,lagerleben viel besser ausgestattet1 als ich nach unseren bisherigen ,gasthaus- und ,reiseerfahrungen hatte hoffen knnen4 ,das war ein ,glck1 denn es kamen ,tage schwerer ,arbeit und harter ,entbehrung4 ,der ,chimborazo4 #a4 ,der ,berg4 ,der hchste und grte ,berg der ecuatorianischen ,anden ist der ,chimborazo 7#fcaj ,meter74 ,jahrhundertelang galt dieser ,bergriese fr die hchste ,erhebung von ganz ,amerika1 und wenn ihm auch dieser ,rang von der fortschreitenden ,landeskenntnis genommen worden ist1 so bleibt ihm doch der ,nimbus1 mit dem ihn der ,besuch und die begeisterten ,schilderungen des grten deutschen ,forschungsreisenden1 ,alexander von ,humboldts1 umwoben haben4 ,seit ,humboldts vor einem ,jahrhundert unternommener ,erforschung und versuchter ,besteigung des ,chimborazo haben gerade wir ,deutsche immer ein sozusagen landsmnnisches ,interesse an dem ,berg genommen4 ,die ,mehrzahl seiner wissenschaftlichen ,besucher und ,erforscher auch nach ,humboldt sind ,deutsche gewesen1 vor allem ,wilhelm ,rei und ,alfons ,stbel 7#ahgj-gd74 ,illustration3 ,spezialkarte des ,chimborazo ,mastab #a 3 #aejjjj ,kartographische ,anstalt von ,f4 ,a4 ,brockhaus1 ,leipzig ,der ,naturforscher wie der ,naturfreund1 der ,knstler wie der ,alpinist1 der ecuatorianische ,stadtbewohner wie der indianische ,bauer1 alle1 die den gewaltigen ,schneeberg sehen1 an ihm weilen oder arbeiten1 erkennen ihn als den ,knig der ecuatorianischen ,anden an4 ,er ist das ,wahrzeichen ,ecuadors4 ,schon seine ,erscheinung ist einzigartig4 ,am weitesten von allen groen ,vulkanen ,ecuadors auf der ,westkordillere nach ,sden vorgeschoben1 ist er der einzige ,schneeberg des ,hochlandes1 von dem im #acc ,kilometer entfernten ,hafenplatz ,guayaquil bei sehr klarem ,wetter ein ,stck sichtbar ist1 eine ,erscheinung aus einer andern ,welt2 und er ist der erste1 der den vom tropisch-heien ,tiefland auf der meistbegangenen ,route ber ,guaranda zum khlen ,hochland aufsteigenden ,reisenden mit dem ,zauber nordischer ,schneelandschaft begrt oder aber ihn beim bergang ber den berchtigten1 am ,sdwestfu des ,chimborazo gelegenen ,hochpa des ,arenals mit wildem ,pramowetter1 mit tobenden ,gewittern1 mit eisigem ,regen und ,schneesturm empfngt4 ,ganz allein thront er am ,westrand der ,hochebene von ,riobamba4 ,der nrdlich neben ihm #aj ,kilometer entfernt stehende kleinere ,carihuairazo 7#eajf ,meter71 obwohl an sich ein sehr respektabler ,schneeberg1 verschwindet1 von ,westen1 ,sden und ,sdosten gesehen1 neben der himmelstrmenden ,titanengestalt des ,chimborazo fast ganz4 ,es ist1 als ob sich von den anderen groen ,vulkanen des ,hochlandes keiner in seine ,nhe wagte4 ,an sich ist der ,vulkanbau des ,chimborazo mit seiner im ,mittel nur #cjjj ,meter betragenden relativen ,hhe nur wenig hher als der des ,cotopaxi ber seiner ,basisebene1 er ist sogar kleiner als der des tna 7#ccac ,meter7 oder gar der des ,pik von ,tenerife ber ihren ,fupunkten4 ,gnzlich verschieden aber ist die ,architektur des ,chimborazo von der des ,cotopaxi4 ,hier gibt es keine so weit ausholende1 fast mathematische ,profilkurve wie im ,aufbau des ,cotopaxi1 keine gleichmig abgestutzte ,kegelform wie dort1 sondern es ist ein ,komplex von kolossalen miteinander verwachsenen ,stumpfpyramiden1 ber den sich eine ,gruppe von fnf ,schneedomen als ,gipfel wlbt4 ,man knnte von einem romanischen ,stil dieses ,riesenberges sprechen1 so gut wie man vom gotischen ,stil der granitischen ,sierra ,nevada gesprochen hat4 ,der ,chimborazo zeigt sich auf jeder ,front in einer gnzlich andern ,gestalt4 ,am groartigsten entwickelt er sich vor dem ,beschauer auf der breiten ,sdostseite4 ,hier ist er breiter1 hher und steiler als auf den anderen ,seiten4 ,als ein mchtiger vereister ,gebirgsrcken hebt er sich aus dem ,hochbecken von ,riobamba empor1 am ,fu welliges und hgeliges ,gelnde von groer ,monotonie1 alte bereinandergelagerte ,lavastrme1 ,tuffschichten und alte ,mornen unter einer alles berziehenden graubraunen ,decke von ,pramogras4 ,darber geht das ,massiv mit strkerer ,steigung in die ,zone junger ,mornen ber1 die als ein ,grtel runder ,wlle1 ,dmme und ,kegel die ,sdhlfte des ,berges zwischen etwa #dgjj und #ebjj ,meter umfassen2 und von da an strmt der ,berg in jhen1 dunklen ,felswnden himmelwrts1 ber die sich von oben die ,eisflut in einer ,reihe steiler1 graublauer ,gletscher und wildzerrissener ,eisstrze ergiet4 ber diesen aber wlben sich in olympischer ,ruhe die breiten runden ,firndome der ,gipfelregion4 ,auf der ,ostseite haben wir1 wenn wir nrdlich vom ,tambo ,chuquipoquio stehen1 den ,berg in seiner ,schmalseite vor uns4 ,die mchtige runde ,firnkuppel des ,ostgipfels beherrscht hier das ,bild1 hinter der die westlicheren ,schneegipfel groenteils verdeckt liegen1 und lt den ,berg als einen einfachen groen ,vulkandom erscheinen mit gleichmig konisch nach allen ,seiten abfallenden ,hngen4 ,ein groer primrer ,gletscher fliet weit nach ,nordosten hinab4 ,sobald man aber nach der ,nordseite des ,berges umgebogen ist1 ndert sich das ,bild total4 ,der ,berg breitet seine vielgliedrige ,lngsansicht vor uns aus1 und jetzt sehen wir ber dunklen ,schuttmassen und ,felswnden die fnf runden ,firngipfel auf dem langen ,schneercken thronen4 ,die ,nhe des benachbarten vereisten ,carihuairazo strt freilich die ,einheitlichkeit des ,bergbildes2 dagegen erhht sie mchtig den ,gesamteindruck der groen alpinen ,landschaft4 ,sie packt und fesselt uns um so mehr1 als die ,vergletscherung des ,chimborazo auf keiner andern ,seite des ,berges so groartig ist wie auf den dem ,carihuairazo zugewandten ,flanken4 ,von der ,nordseite steigt die ,basis des ,chimborazo immer mehr nach ,westen an4 ,dort stehen wir #ddjj ,meter hoch auf der wstenhaften ,lapilli-,ebene des ,groen ,arenals1 das im ,sden von dem nach ,guaranda fhrenden ,saumpfad berschritten wird1 und sehen den ,chimborazo wieder in seiner krzesten ,achse4 ,keine andere ,seite des ,berges ist so einsam und de wie diese2 nichts als ,stein- und ,eiswste4 ,auf keiner andern ,seite erscheint er so als regelrechter schneebehelmter ,vulkankegel wie von der ,westseite4 ,hier ist es der ,riesendom des ,westgipfels 7#fbfi ,meter71 der den ganzen ,berg auszumachen scheint2 nur ein wenig wird rechts neben ihm von dem noch etwas grern ,sdgipfel in der berschneidung sichtbar4 ,zwischen beiden ist auf der ,sdwestseite der ,kegelmantel in der untern ,berghlfte durch ein breites steiles ,gletschertal bis zum ,fu herab aufgerissen1 einer der grten ,massendefekte am ganzen ,chimborazo1 der einen tiefen ,einblick in den vulkanischen ,bau des ,berges gewhrt4 ,seit onen ist der ,chimborazo kein ttiger ,vulkan mehr4 ,nur noch einige um seinen ,fu zerstreute heie ,quellen verraten ,rckstnde schwacher innerer ,glut4 ,an seinen dunklen ,andesitwnden nagen seit ungezhlten ,jahrtausenden die ,sonnenstrahlen1 ,nachtfrste1 ,winde1 ,gewsser und ,gletscher1 und die tiefen ,wunden1 die sie dem ,bergriesen schlagen1 werden wohl nie wieder vernarben1 wohl nie wieder durch einen neuen verjngenden ,lavaergu ausgeheilt werden4 ,auch er1 der stolzeste und grte der ecuatorianischen ,andenberge1 unterliegt dem ,schicksal alles ,irdischen1 der ,vernichtung4 ,aber noch steht er in gttlicher ,gre und ,schnheit da1 noch fr unermeliche ,zeiten empfnglichen ,augen und ,seelen zur ,erhebung und heiligen ,verehrung1 dem geistig ,schwachen aber zur ,beklemmung und ,furcht1 wie man berall von den ,ecuatorianern hren kann4 ,wir bewundern an ihm auer seiner ,gre vor allem die reiche orographische ,gliederung seiner gewaltigen ,massen4 ,wie der ,cotopaxi erscheint uns auch der ,chimborazo als eine geschlossene ,bergpersnlichkeit1 aber ihr ,charakter ist ein anderer als der des symmetrischen1 eleganten ,cotopaxi4 ,in seinen ,profilen und ,formen verbinden sich die starre harte ,geradlinigkeit seiner hohen ,felswnde und die vielfltig gebrochenen und gekrmmten ,linien seiner ,grate und ,spitzen mit den sanften ,kurven seiner ,schutthalden und mit den weiten1 ruhigen ,wlbungen seiner himmelhohen ,firne zu einer wunderbaren ,harmonie von ,strenge und ,milde1 von ,ehrfurcht gebietender ,erhabenheit und ernster ,freundlichkeit4 ,whrend der ,cotopaxikegel in seiner ,einfachheit sich mehr der kristallinischen ,grundform nhert1 setzt sich der ,chimborazo aus mehreren ,einzelbergen und ,stufen zu einer hhern ,einheit zusammen4 ,er nhert sich durch seine mannigfaltige ,gliederung mehr den organischen ,gebilden1 mehr dem ,lebendigen als jener4 ,es ist ein unbewuter ,ausdruck dieser ,empfindung1 wenn man im ,lande seine langgestreckte ,gestalt mit der eines ruhenden ,lwen vergleicht1 und es ist darin auch richtig ausgesprochen1 da er trotz seiner ,mannigfaltigkeit eine geschlossene majesttische ,berggestalt ist4 ,sie ist1 um mit ,f4 ,ratzel zu reden1 nicht romantisch1 sondern klassisch4 ,zur ,einheitlichkeit des ,ganzen trgt am meisten die ungeheuere1 zusammenhngende und zusammenfassende ,schnee- und ,eisdecke bei4 ,sie gleicht mit ihren auf und ab schwellenden ,wogen alle schroffen ,trennungen aus und vereint unter sich alle ,spitzen und ,grate zu einem ,schneeberg4 ,von der grauen ,monotonie seiner ,fuhgel weg zieht der ,berg unser schauendes ,auge immer wieder an den dunkelfarbigen1 steilen ,hngen und ,wnden seines ,felsenbaues und an seinen mattblauen ,gletscherbrchen empor in die lichte ,schneeregion und lt es langsam ber die weiten ,flchen der im ,sonnenschein silbern schimmernden ,firnfelder und ,firndome gleiten4 ,dort ist ,ruhe1 ,einsamkeit1 erhabene ,gre4 ,sie knnen wir nicht mehr schildern1 nur fhlen in tiefer ,ergriffenheit1 nur still verehren1 wie ,goethe vom groen ,unerforschlichen der ,natur sagt4 ,wir begreifen1 da auch kein ,knstler einem so erhabenen ,naturbild beikommen kann2 schon an der ,raumgre wrde seine ,kunst scheitern4 ,nur wenn er von dem unendlichen ,reichtum der ,einzelerscheinungen absieht1 das ,ganze vereinfacht1 das ,typische heraushebt und von ,form und ,linien im groen ganzen ein richtiges ,abbild gibt1 kann er eine so gewaltige ,bergpersnlichkeit wie den ,chimborazo malerisch bezwingen4 ,vollstndig gescheitert an diesen ,schwierigkeiten ist ,alexander von ,humboldt1 dessen ,chimborazobilder dem modernen ,beschauer als ,karikatur erscheinen1 und auch ,stbels sonst unvergleichliche ,panoramen sind in ihrer berhhung nicht korrekt2 erst meinem ,begleiter ,reschreiter sind knstlerisch und wissenschaftlich zugleich einwandfreie ,bilder des ,berges gelungen4 ,bekanntlich ist es ,alexander von ,humboldt1 der zuerst von allen wissenschaftlichen ,reisenden am ,chimborazo eine bedeutende ,hhe bestiegen hat4 ,dies war im ,jahr #ahjb4 ,humboldt galt dadurch fr viele ,jahre als ,hchstgestiegener der ganzen ,welt1 was zu seiner ,popularitt weit mehr beigetragen hat als seine brigen ,reisen und seine wissenschaftlichen ,schriften bis zum ,erscheinen des ,kosmos4 ,humboldt whlte als ,ausgangspunkt das noch heute bestehende ,dorf ,calpi im ,sdsdosten des ,chimborazo und glaubte1 von dort mit seiner kleinen ,karawane in einem ,tag zum ,gipfel des ,berges und zurck nach ,calpi kommen zu knnen4 ,eine solche naive ,verkennung der ,schwierigkeiten war nur in der frhesten ,jugendzeit der ,alpinistik mglich2 hatte man doch zu bedenken1 da man eine ,hhendifferenz von rund #cjjj ,meter1 eine ,horizontaldistanz von etwa #ai ,kilometer1 steile ,schutthalden1 kolossale ,felswnde1 riesige ,gletscherbrche1 die ,wirkungen der dnnen ,hhenluft usw4 zu berwinden hatte4 ,zum mindesten wren drei ,tage fr das ,unternehmen in ,anschlag zu bringen gewesen1 wenn der ,berg berhaupt von dieser ,seite zu bewltigen ist1 was ich angesichts der furchtbaren ,zerklftung des ,eises und des ,firnes auf dieser ,seite bezweifle4 ,ein erfahrener ,alpinist wird nie auf den ,gedanken kommen1 der schwierigen ,sdseite des ,chimborazo den ,vorzug vor den alpinistisch leichteren ,sdwest- oder ,nordwesthngen zu geben4 ,aber freilich hatte ,humboldt die ,nordfront des ,berges berhaupt nicht gesehen4 ,so ritt er denn mit seinen ,begleitern ,aim ,bonpland und dem jungen ,ecuatorianer ,carlos ,montufar am #bc4 ,juni #ahjb von ,calpi ber das stufenfrmig ansteigende ,basisgelnde1 am kleinen ,see ,yana-cocha vorber zur ,grenze des frischgefallenen ,schnees 7#dcgg ,meter74 ,hier begann seine ,futour1 whrend seine ,kameraden erst an der perpetuierlichen ,schneegrenze 7#dhbj ,meter7 ihre ,reittiere verlieen4 ,nun folgte man einem steilen1 gegen den ,gipfel gerichteten1 schmalen ,felskamm von sehr verwittertem brckeligen ,gestein4 ,bald kehrten die ,eingeborenen zurck1 und es blieben mit ,humboldt nur ,bonpland1 ,carlos ,montufar und ein ,mestize aus dem nahen ,dorf ,san ,juan4 ,der ,grat wurde sehr schmal1 oft nur #h-aj ,zoll breit1 links sank eine dnneisige ,spiegelflche mit etwa #cj ,grad ,neigung ab1 rechts ghnte ein ,abgrund von #hjj bis #ajjj ,fu ,tiefe4 ,immer schwieriger wurde das ,balancieren1 das ,klettern mit ,hnden und ,fen1 so da die ,hnde an den ,felsen schmerzhaft verletzt wurden2 und dazu wurde ,humboldt durch eine ,wunde gehindert1 die er seit mehreren ,wochen am ,fu hatte4 ,bei #efab ,meter wurde eine barometrische ,hhenmessung vorgenommen4 ,nach weiterm einstndigen ,steigen stellte sich bei allen die ,bergkrankheit ein3 groe belkeit1 ,bluten aus dem ,zahnfleisch und aus den ,lippen7672 auch die ,augen waren blutunterlaufen4 ,ringsum lag dichter ,nebel4 ,bei seinem ,aufreien sahen sie den domfrmigen ,gipfel des ,chimborazo ganz nahe1 aber bald - es war #a ,uhr geworden - setzte eine ,art ,talschlucht von etwa #djj ,fu ,tiefe dem ,unternehmen eine ,grenze4 ,mit vieler ,sorgfalt wurde mit dem ,quecksilberbarometer die ,hhe gemessen3 #ac ,zoll #aa_/ ,linien bei -#a1f ,c1 woraus ,humboldt #ehha ,meter berechnete4 ,so fehlten noch bis zum ,gipfel senkrecht #abbd ,fu oder die dreimalige ,hhe der ,peterskirche in ,rom4 ,nach kurzer ,zeit kehrten die ,reisenden auf demselben ,felsgrat zurck1 vorsichtig wegen der ,unsicherheit des ,trittes1 ,gesteine sammelnd1 von ,hagel und ,schneegestber begleitet4 ,trotzdem waren sie schon um #b ,uhr und einige ,minuten wieder an der ,schneegrenze1 wo die ,maultiere zurckgeblieben waren 7#dhbj ,meter74 ,sie waren also trotz der genannten ,schwierigkeiten in nur einer ,stunde die #ajfa ,meter von #ehha ,meter zu #dhbj ,meter 7 #ag1g ,meter pro ,minute7 hinabgestiegen6 ,durch den ,pramo de ,pungupala ritten sie nach ,calpi zurck1 wo sie schon um #e ,uhr nachmittags wieder eintrafen4 ,die ,expedition oberhalb des ewigen ,schnees hatte nur #c ,stunden gedauert4 ,in #c ,stunden will somit ,humboldt die #ajfa ,meter hohe schwierige ,strecke von #dhbj ,meter zu #ehha ,meter hinauf- und hinabgestiegen sein1 d4 h4 rund #cjj ,meter in der ,stunde4 ,das wre eine ,arbeit1 die sich der beste moderne ,bergsteiger auf nicht schwierigem ,terrain und in normaler ,hhe kaum zutrauen wrde2 #bjj ,meter auf und ab sind da pro ,stunde schon eine recht respektable ,leistung4 ,aber bei ,humboldts ,besteigungsversuch handelte es sich um gnzlich ungebte1 hchst mangelhaft - ohne ,seil1 ,eisxte1 ,nagelschuhe usw4 - ausgerstete ,mnner1 um schwieriges ,terrain auf schmalen steilen ,graten1 um eine ,riesenhhe mit der aus ihr folgenden starken ,verminderung der ,leistungsfhigkeit und ,geschwindigkeit1 um lhmende ,bergkrankheit1 ,verletzungen1 ,aufenthalte zum ,beobachten und ,sammeln usw4 ,illustration3 ,ostsdostseite des ,chimborazo1 vom ,tambo ,chuquipoquio 7#cfbh m7 aus4 ,diese vielfachen ,widersprche in ,humboldts ,darstellung sind schon frher mit ,recht kritisiert worden4 ,da aber die groe ,sprlichkeit von ,zeitangaben in ,humboldts ,bericht eine ,kontrolle der einzelnen ,zeitabschnitte unmglich macht1 so ist schwer zu sagen1 wo der ,irrtum oder ,fehler liegt4 ,am einfachsten ist die ,annahme1 da das ,quecksilberbarometer1 dem die ,hhenmae entnommen wurden1 in vllige ,unordnung geraten war4 ,legen wir fr die ,wirklichkeit einen ,durchschnitt von #aej ,meter ,auf- und ,abstieg pro ,stunde zugrunde1 was der ,leistungsfhigkeit dieser ,reisenden und den von ,humboldt geschilderten ,umstnden am meisten entsprechen drfte1 so htte ,humboldt mit seinen ,begleitern in #c ,stunden von der ,schneegrenze 7#dhbj ,meter7 aus und wieder dahin zurck die ,hhe von etwa #ecej ,meter erreicht4 ,und diese ,hhe stimmt vollkommen zu der von ihm geschilderten ,situation seines ,endpunktes1 whrend es bei #ehha ,meter1 wo er seiner ,messung nach gewesen sein will1 ganz anders aussieht4 ,dort wrde er oberhalb der ,felswnde mitten in der ,gletscherregion gestanden haben4 ,er ist nach alledem noch unterhalb der riesigen ,felswnde geblieben1 die den gewaltigen ,firndom tragen1 und fast #ajjj ,meter unter dem ,gipfel selbst4 ,illustration3 ,westseite des ,chimborazo1 vom ,arenal grande 7#ddej m7 aus4 ,als ,humboldt seinen ersten ,bericht ber diesen ,besteigungsversuch verffentlichte1 lag die ,reise schon #ce ,jahre hinter ihm1 und er war ein ,greis geworden1 in dem die ,erinnerung an die einstigen ,vorgnge offenbar stark verblat war1 obwohl er die ,hauptdaten dazu seinen ,tagebchern entnommen hatte4 ,so konnte sich allmhlich die ,legende von der ,chimborazobesteigung ,humboldts ausbilden1 whrend in ,wirklichkeit das ,unternehmen ,humboldts da aufgehrt hat1 wo die wahren ,schwierigkeiten des ,felskletterns und der ,eisarbeit erst beginnen1 wo die ,gipfelbesteigung des ,chimborazo im alpinistischen ,sinne erst anfngt1 wo ein ,bergsteiger sein oberstes ,zeltlager aufstellen mte1 wie es dann ,whymper an der ,sdwest- und ,nordwestseite1 ich an der ,nordwestseite des ,berges getan haben4 ,illustration3 ,nordseite des ,chimborazo1 von oberhalb der ,hacienda ,cunucyacu aus4 ,nach ,humboldt haben der ,franzose ,joseph ,boussingault und der amerikanische ,oberst ,hall im ,jahr #ahca1 die ,deutschen ,moriz ,wagner #ahei und ,alfons ,stbel #ahgb den ,gipfel zu ersteigen versucht2 bezwungen aber hat den ,hauptgipfel 7#fcaj ,meter7 bisher nur der ,englnder ,edward ,whymper mit den beiden ,schweizer ,fhrern ,gebrder ,carrel in zwei glnzend durchgefhrten ,touren am #d4 ,januar und am #c4 ,juli #ahhj4 ,alle anderen ,ersteigungsgeschichten sind sensationelle ,erfindungen4 ,selbstverstndlich htte auch ich mit ,herrn ,reschreiter bei meiner ,andenreise den hchsten ,gipfel gern mitgenommen1 aber es war uns nicht beschieden4 ,vielleicht wre fr uns der ,anreiz grer gewesen1 wenn es sich um eine ,erstersteigung gehandelt htte1 wie ich sie seinerzeit nach dreimaligem ,anlauf am ,kilimandjaro ausgefhrt habe1 oder wenn am ,gipfel selbst so viel ,interessantes zu sehen wre wie auf dem des ,cotopaxi4 ,so aber standen fr mich wissenschaftliche ,ziele im ,vordergrund1 denen sich auch mit ,rcksicht auf die zur ,verfgung stehende beschrnkte ,zeit das alpinistische ,interesse unbedingt unterordnen mute1 und unsern ,arbeiten konnte es nur zum ,vorteil gereichen1 da sie nicht durch sportlichen ,zeit- und ,kraftaufwand und durch alpinistische ,unternehmungen verkrzt worden sind1 die mehr htten sein wollen als ,mittel zum ,zweck der wissenschaftlichen ,hochgebirgsforschung4 ,wir haben den ,chimborazo zweimal von ,ost ber ,sd und ,west nach ,nord in der ,pramoregion von durchschnittlich #djjj ,meter ,hhe umkreist1 an allen vier ,seiten ,vorste in seine ,gletscher- und ,firnregion gemacht und von der ,nordnordwestseite her den ,westdom 7#fbfi ,meter7 bis #ij ,meter unter seinen ,gipfel bestiegen4 ,die erste ,tour vollfhrten wir ,mitte ,juni bei ,beginn der fr die ,westkordillere besten1 ruhigsten ,jahreszeit1 die zweite ,tour1 welche die bei der ersten gelassenen ,lcken in der topographischen ,aufnahme1 in der ,beobachtung der meteorologischen ,vorgnge1 der ,hochgebirgsflora1 der ,schnee- und ,eisverhltnisse usw4 mglichst ergnzen sollte1 in der zweiten ,augustwoche am ,schlu der guten ,jahreszeit4 ,dazwischen liegen die ,hochtouren auf den anderen groen ,vulkanbergen4 #b4 ,der ,anmarsch4 ,am #af4 ,juni #aijc ritten wir mit meinem ,mayordomo ,santiago1 den beiden ,arrieros ,spiridion und ,moran und sieben ,lasttieren von ,riobamba nach dem am ,ostfu des ,chimborazo #cfbh ,meter hoch gelegenen ,tambo ,chuquipoquio4 ,dieser am ,camino ,real liegende ,tambo ist der hchste stndige ,wohnplatz auf der ,ostseite des ,chimborazo1 die einzige ,rast- und ,nchtigungsstelle in jenen ,hhen4 ,auf der ,sdseite liegt der ,hato ,totorillas #cej ,meter hher 7#cigi ,meter71 auf der ,nordseite der ,hato ,pailacocha sogar in #dbff ,meter4 ,von ,riobamba nach ,chuquipoquio geht ein breiter1 bequemer ,reitweg2 in vier ,stunden kann man bei flottem ,reiten die ,strecke zurcklegen4 ,wir ritten auf der vom ,wind glattgefegten1 von endlosen ,agavenhecken gesumten ,strae meist im ,trab voraus1 die ,carga1 d4 h4 die ,lasttiere mit den zu ,fu gehenden ,arrieros1 folgte im ,schritt nach4 ,langsam hebt sich das meist aus ,tuff und ,lapilli aufgeschttete ,hgelland zum ,chimborazo und der ,westkordillere hin1 monoton1 vom ,wind zerzaust und von ,staub und ,flugsand verweht1 gegen dessen erstickende ,anhufung sich die wenigen kmmerlichen ,mais-1 ,gersten- und ,lupinenfelder durch ,agaven- und ,kakteenzune zu schtzen suchen4 ,dazwischen stehen weit verstreut wenige ,indianerhtten1 graubraun wie die ganze ,landschaft und von ein paar drftigen ,capuli- oder ,eukalyptusbumen umstanden1 wenn ein ,wasserlauf in der ,nhe ist4 ,wasserlufe gibt es aber wenige in dieser ,landschaft1 immerhin mehr als in grerer ,nhe des ,chimborazo1 denn die ,schmelz- und ,niederschlagswsser des ,berges versinken dort im lockern ,gerll seiner ,schutthalden und ,fuhgel und kommen erst weiter nach der ,riobamba-,ebene hin zum ,vorschein1 wo oft undurchlssiges ,gestein nahe unter der ,bodenoberflche liegt4 ,wir hatten es mit dem ,wetter gut getroffen1 denn whrend des grten ,teils des vierstndigen ,rittes zeigte uns der ,chimborazo seine majesttische sdstliche ,breitseite in nur geringer ,bewlkung4 ,unter der steigenden ,sonne funkeln seine ,firndome wie verglast1 und darunter ziehen sich in schnster ,plastik die durch steile ,felsgrate voneinander getrennten ,gletscherbecken herab1 in denen die ,eismassen als wild zerrissene ,hngegletscher abflieen4 ,mornenwlle von enormer ,mchtigkeit begleiten und umgeben sie und setzen talwrts die ,gletscherrichtung in einer die einstige ,ausdehnung der ,eisstrme deutlich markierenden ,erstreckung bis in die braungrasige ,pramoregion hinein fort4 ,gegen #b ,uhr trafen wir an der obern ,grenze des ,feldbaues 7,gerste #cdej ,meter7 auf die groe1 von ,guamote nach ,quito fhrende ,fahrstrae1 folgten ihr nordwrts und waren in kurzem vor einem mit verfallenden ,tuffmauern umfriedeten ,gehft von drei groen viereckigen ,lehmhtten angelangt1 dem ,tambo ,chuquipoquio 7#cfbh ,meter74 ,er liegt schon in der unwirtlichen ,region des ,pramo4 ,schon wartete unser der im voraus benachrichtigte ,mayordomo und prsentierte mir ein ,dutzend junger und alter ,indianer1 von denen ich die acht krftigsten als ,trger 7,peones7 fr die ,chimborazotour aussuchte4 ,die ,kosten waren mig4 ,in einem dunkeln1 mit zwei wackeligen ,bettstellen bestandenen ,verschlag richteten wir uns nach ,mglichkeit mit unseren ,schlafscken und ,decken ein1 whrend sich auf dem ,hof ein neugieriges ,gesindel von ,arrieros und ,peones herumtrieb1 die hier mit ihren ,karawanen von ,eseln1 ,pferden und ,maultieren auf der ,reise von oder nach ,quito nchtigten4 ,aber keine ,zudringlichkeit1 kein ,lrmen genierte uns2 das liegt nicht in der passiven ,art der ecuatorianischen ,indianer und ,mischlinge4 ,am nchsten ,morgen um #g ,uhr ging es sdwestwrts fort mit dem ,ziel ,totorillas1 dem am ,sdfu des ,chimborazo #cigi ,meter hoch gelegenen ,tambo1 von dem der ,saumweg ber die ,pramos und das ,groe ,arenal nach dem westlichen ,unterland fhrt4 ,sechs ,stunden lang umritten wir die ,ost- und ,sdostseite des ,berges1 immer auf und ab ber ,schluchten und ,rcken durch gleichfrmiges ,pramogelnde mit kniehohem ,stipagras 7,pfriemengras1 ,stipa ,hans ,meyeri ,pilger7 und ohne ,busch und ,baum4 ,von den ,tcken des ,pramocharakters hatten wir nichts zu fhlen4 ,rauheit und ,unbestndigkeit des ,wetters1 hufige und schroffe ,wechsel zwischen den ,extremen1 zwischen strahlender ,hochgebirgssonne und wtendem1 eisigem ,regen- und ,schneewind1 sind ja die ,eigentmlichkeiten der ,pramoregion1 die sie zur unwirtlichsten ,region zwischen ,tropenkste und ,schneegrenze stempeln4 ,aber wir hatten gnstige ,sommertage getroffen4 ,zwar umwirbeln uns fters ,nebelfetzen und umsprhen uns mit leichten ,regenschauern 7,paramitos71 whrend der ,wind zischend ber das ,gras faucht1 es zu ,boden drckt und uns mit ,sand und ,steinchen bewirft1 doch dauert der ,spuk nur viertelstundenlang1 worauf die ,sonne ber uns und ber die graugrnen ,grashgel sowie droben ber die ,felsen- und ,schneewelt des ,chimborazo um so herrlichere ,lichtfluten ausgiet4 ,an vielen ,stellen sahen wir in den ,talsenken und an den ,hgellehnen kleine ,herden von ,schafen1 ,rindern und ,pferden weiden2 meist ohne sichtbare ,hirten4 ,darin bilden eben die ,pramos den ,reichtum des ,hochlands und seiner armen ,indianerbevlkerung1 da sie in jeder ,jahreszeit dem ,vieh eine sichere1 wenn auch nicht fette ,weide bieten4 ,die besten ,teile haben sich freilich die ,grogrundherren auch von den ,pramos weggenommen1 aber es bleibt noch genug fr den ,bedarf des kleinen ,mannes und seiner kleinen ,herde1 noch genug auch fr seinen bescheidenen ,holzbedarf 7,krummholz der ,strucher7 und fr seine ,jagdlust 7,kaninchen1 ,wachteln1 ,enten1 ,fchse usw474 ,von solchen jagdbaren ,tieren sehen wir freilich beim flchtigen ,durchreiten nur ,spuren4 ,unser ,weg1 der ,camino1 wird aus mehreren tief eingeschnittenen ,pfaden gebildet1 die nebeneinander herlaufen1 ineinander bergehen und sich wieder verzweigen4 ,oft sind im ,tuff bermannstiefe ,hohlwege ausgetreten und von ,wasser und ,wind weiter ausgefurcht1 in denen nicht zwei ,tiere aneinander vorberpassieren knnen4 ,wer zuerst eintritt1 ruft und pfeift1 damit eine etwa von der andern ,seite sich nhernde ,karawane wartet4 ,da das ,wetter meist klar war1 hatten wir nach ,osten einen schier unermelichen berblick ber die weite1 nach ,riobamba hinabsinkende ,hochmulde bis an die ferne ,ostkordillere1 ber deren blaudunstige ,kette die ,schneespitzen des ,cerro ,altar herberleuchteten4 ,weiter sdlich quoll pltzlich hinter der ,ostkordillere eine ungeheuere1 teils blaugraue1 teils kupferbraune ,wolkenmasse empor1 die ,ausbruchswolke des von hier unsichtbaren ,sangayvulkans1 den man gleichzeitig dumpf donnern hrt4 ,sie streckt und breitet und rundet sich wie eine kolossale ,lokomotivrauchwolke1 steigt in ihren obersten ,wlbungen bis zu #ajjjj und #aajjj ,meter in die ,hhe und wird dort oben von einer nordstlichen ,luftstrmung in langem ,zug nach ,sdwesten geweht1 wobei sie ihre ,asche in graubraunen ,schwaden und ,schleiern gleich dem schief streichenden ,regen einer fernen ,gewitterwolke ber das ,land ausstreut4 ,zu unserer ,rechten aber an den ,steilhngen des ,chimborazo1 zu denen unsere ,pramoregion in schneller ,steigung emporzieht1 sehen wir weiterreitend einen ,gletscher an den andern sich reihen1 eine kleine und fnf grere ,eiszungen zwischen ,chuquipoquio und ,totorillas3 auf dem ,osthang ber ,chuquipoquio eine kleine1 auf der ,sdostseite zwei grere1 auf der ,sdseite drei4 ,die ,gletscher liegen in ihren unteren ,teilen weit herab unter ihrem eigenen ,mornenschutt begraben1 so da ihre ,eisgrenze nur durch nhere ,untersuchung festzustellen ist4 ,von einer freien ,gletscherstirn ist nichts zu sehen4 ,der ,auslauf ist bei den meisten ganz flach4 ,jeder ,gletscher hat sich in eine ,mulde eingebettet1 die er sich im ,berghang selbst gegraben hat1 und alle sind voneinander durch steile ,felsgrate getrennt1 in denen man deutlich die stehengebliebenen ,reste des im brigen durch die ,gletschererosion abgetragenen ,mantels des ,bergmassivs erkennt4 ,teilweise sind die ,felsgrate durch ,schutt verdeckt1 der sich ihnen als ,seiten- und ,ufermornen der ,gletscher an- und auflagert4 ,aber jeder ,gletscher hat vor seiner ,zunge eine groe bogenfrmige ,endmorne abgesetzt4 ,nach auen fallen diese ,endmornen in steilen ,kegeln bis zu #bej ,meter hoch ab1 und mit ihren aneinandergereihten ,bogen umkrnzen sie oberhalb des ,graslandes von etwa #dfjj ,meter ,hhe an die ,ost- und ,sdflanken des ,berges wie mit einer kolossalen1 freilich nimmer grnen ,girlande4 ,aber auch das daran anschlieende ,grasland zeigt noch bis #cijj ,meter hinab berall die unruhigen ,formen von ,wllen und ,dmmen in teilweise groartigster ,ausbildung1 verwachsene und leicht verwischte1 aber noch deutlich erkennbare ,spuren einer einst viel grern ,ausdehnung der ,vergletscherung1 die in der ,eiszeit sich volle #fjj ,meter weiter am ,berge hinab erstreckte4 ,in ihren oberen ,partien1 die dem steilsten ,teil des ,bergmassives anliegen1 sind die ,gletscher echte ,hngegletscher1 teilweise ,eiskaskaden von wahrhaft unheimlicher ,zerrissenheit1 und bei #ebjj bis #efjj ,meter ,hhe enden1 respektiv beginnen sie in senkrechten ,eiswnden von #ej bis #ajj ,meter ,dicke1 an denen da und dort die frischen ,abbruchstellen in wundervoll zartem ,indigoblau schimmern4 ,sie sind in zahllose ,pfeiler1 ,trme1 ,rampen und ,bastionen zerschnitten1 die den ,druck1 den ,schub1 den ,wind1 die ,sonne und den ,frost zum ,erzeuger haben4 ,die darber sich hoch und herrlich wlbenden ,gipfeldome blinkten an vielen ,stellen wieder glasig1 whrend mir an anderen eigentmliche mattgraue ,oberflchen auffielen1 die sich im ,fernglas als weite ,felder von zacken- und spitzenfrmigen ,firngebilden erwiesen4 ,sollte das ,nieve penitente sein1 dessen ,vorkommen bisher in der quatorialzone bestritten worden war8 ,oder karrenartige ,firn- und ,eisformen1 wie ich sie auf den ,kilimandjarogletschern gefunden hatte8 ,die ,frage machte mich auf unsere von der ,nordwestseite geplante ,besteigung der oberen ,firnregion in hohem ,grad gespannt4 ,zwei ,bachtler von offenbarer ,glazialentstehung werden gequert1 dann reiten wir ber einen mchtigen ,schutt- und ,lavarcken immer hher hinan1 bis wir eine ,stunde spter am ,sdfu des ,berges dicht am ,tambo ,totorillas - mit #cigi ,meter die zweithchst gelegene ,wohnsttte am ,chimborazo - im flachen1 etwa #bej ,meter breiten ,totorillastal anlangen4 ,der ,tambo ,totorillas ist nur eine groe ,lehmhtte mit einem bis auf den ,erdboden reichenden ,grasdach1 viel elender als der ,tambo ,chuquipoquio auf der ,ostseite1 aber trotzdem dauernd von einer ,cholofamilie 7,mischlinge aus ,weien und ,indianern7 bewohnt1 die das ,vieh der umliegenden weiten ,pramos beaufsichtigen soll4 ,die ,behausung und der ,haushalt sind typisch fr diese ,mischlingsrasse der ,hochregion4 ,im ,innern der ,htte sind durch eine ,flechtwand nur zwei ,rume abgeteilt2 der eine mit der ,feuerstelle und den ,schlaflagern der ,besitzer1 der andere fr allerlei ,vorrte1 fr ,hunde1 ,hhner und etwaige ,gste4 ,tische1 ,sthle1 ,bnke oder gar ,bettstellen gibt es nicht4 ,die ,menschen schlafen neben den ,tieren auf trockenem ,pramogras auf dem ,erdboden zwischen ,haufen von ,kartoffeln und ,maisscken4 ,auch ein ,feuerherd ist nicht vorhanden1 sondern des ,hauses trauliche ,flamme flackert1 von trockenem ,kuhmist und ,wurzelstcken des ,chuquiraguastrauchs genhrt1 ebenfalls auf dem ,erdboden zwischen ein paar zusammengeschobenen ,steinen4 ,der ,rauch zieht durch das ,grasdach ab oder durch die einzige1 aus rohen ,stammstcken gefertigte ,tre1 wenn diese offen ist4 ,wenn sie geschlossen ist1 ist es stockfinster im ,haus4 ,das wenige ,hausgert1 d4 h4 ein paar ,tpfe und ,schsseln1 ,hacken und ,messer1 steht auf dem ,erdboden oder hngt an ,pflcken an den ,lehmwnden4 ,fr einige ,schweine1 die gehalten werden1 ist drauen im ,tuff des ,talhangs eine kleine ,hhle gegraben2 das ,rindvieh aber und die ,schafe bleiben ,tag und ,nacht in der ,pramowildnis4 ,das ,ganze ist eine so primitive ,behausung1 da dagegen eine tiroler ,sennhtte fr eine komfortable ,villa gelten kann4 ,und luxuris ist das ,leben eines ,senners jenem der ,pramobewohner gegenber4 ,so sieht es in allen ,tambos1 ,hatos und ,vaquerias 7,hirtenhtten7 aus1 die ich in ,hochecuador gesehen habe4 ,ich lie gleich unsere ,zelte vor der ,htte am ,bachufer aufstellen und berlie den ,tambo den ,arrieros und ,peones4 ,whrend ,herr ,reschreiter sich ans ,zeichnen und ,malen machte1 lie ich mich von meiner braven ,mula in das hier an der ,sdflanke des ,chimborazo emporsteigende ,curipoquiotal bis auf eine alte ,morne bei #dcej ,meter hinauftragen4 ,dort hrt der ,graswuchs1 das ,pajonal1 auf und berlt der merkwrdigen quatorial-alpinen ,andenflora das rauhe ,terrain4 ,zwischen den zerstreut wachsenden1 halbmannshohen1 schuppenblttrigen und orangerot blhenden ,chuquiraguastruchern hindurch1 ber ,tausende von kleinen violetten und zinnoberroten ,gentianen1 von gelben tannenreisfrmigen ,loricarien1 edelweiartigen ,culcitien usw4 stieg ich auf den rutschigen ,schutthngen der alten und dann der jungen ,mornen bis an die ,eisgrenze empor1 allmhlich die ,vegetation hinter mir lassend4 ,das ,eis ist weit von dickem ,mornenschutt bedeckt1 aber an mehreren ,stellen unschwer zugnglich4 ,vom rezenten ,mornengrtel zieht sich die alte ,morne gleich einem ,lava- oder ,schlammstrom in das ,curipoquiotal hinab1 und die ,eingeborenen nennen auch diese sowie die meisten anderen ,mornenwlle ihrer ,berge ,volcanes wie die ihnen uerlich oft tuschend hnlichen wirklichen ,lavastrme4 ,die ,firnregion des ,berges hatte sich von ,mitte des ,nachmittags an in schwere ,wolken gehllt1 die immer tiefer sanken4 ,gegen ,abend fing es an zu regnen1 und in der ,nacht folgte ein kurzes ,gewitter1 dessen ,gu wir in unseren ,schlafscken mit ,behagen auf das ,zeltdach prasseln hrten4 ,der ringsum geschlossene ,canvasboden des ,zeltes hielt vollkommen wasserdicht1 so da wir mit ,ruhe den weiteren ,strmen der nchsten ,woche entgegensehen konnten4 ,der ,morgen war na1 kalt1 nebelig1 windig2 man kannte das sonnige1 ruhige ,tal vom vorigen ,mittag kaum wieder4 ,unser ,pfad1 der uns um die ganze ,westseite des ,chimborazo ber das groe ,sandfeld nach dem ,gehft ,cunucyacu im ,nordwesten des ,berges fhren sollte1 klettert westlich von ,totorillas erst durch abscheuliche ,hohlwege empor und mndet dann pltzlich ohne merklichen bergang in eine total vernderte ,landschaft1 in die ,wste des ,arenal grande3 auf der ganzen ,westseite des ,chimborazo von der ,schneegrenze an bis meilenweit nach ,westen hinunter eine leicht abfallende1 wenig gewellte1 de1 steinige ,flche4 ,nichts mehr von der ,hgellandschaft der grasigen ,pramos der ,sd- und ,ostseite des ,berges mit ihrem groartigen ,gletscherhintergrund1 sondern ausgeebnete1 graue ,flchen von ,bimsstein1 vulkanischem ,sand und vulkanischer ,asche in trbseliger ,monotonie4 ,ein paar ,trockentler sind in die ,bimssteinplatten eingefurcht1 aber sie haben nur bei starken ,gewitterregen oder ,schneeschmelzen fr kurze ,zeit etwas ,wasser4 ,die intensive ,sonnenstrahlung1 die ,wasserlosigkeit und de des ,bodens1 die ausgeglichene ,oberflchengestalt des ,gelndes1 die enorme ,trockenheit und ,klarheit der ,luft1 die ,zwerghaftigkeit der weit zerstreuten ,pflanzen1 das ,fehlen von ,tieren und ,menschen3 alles vereinigt sich zum ,bilde der ,wste4 ,die ,pflanzen sind den ,extremen des ,wsten- und ,hochgebirgsklimas zugleich angepat1 denn sie mssen sich ebenso gegen bermige ,insolation1 ausdrrende ,winde und ,sandwehen wie gegen ,schnee und ,nachtfrost schtzen4 ,die einen schmiegen sich als einfache ,rosetten platt an den bei ,sonnenschein wrmenden ,boden1 andere hllen sich in einen hellgrauen ,haarpelz wie unser ,edelwei1 wieder andere verdicken ihre ,oberhaut zu einem wenig durchlssigen ,panzer1 alle aber reduzieren mglichst ihre ,atmungs- und ,verdunstungsorgane und strecken desto riesigere ,wurzeln in den ,boden aus1 um das sprliche ,na zu suchen4 ,von den meisten ,arten stehen die ,individuen in niedrigen runden ,bscheln dichtgedrngt beisammen1 um einander ,schutz gegen den trockenen ,wind und die ,klte zu bieten4 ,die ,landschaft ist gleichsam betupft mit solchen ,polstern1 die von fern wie graue oder grellgrne ,maulwurfshaufen aussehen4 ,da wir jetzt im ,juni zur eigentlichen ,bltezeit durch diese alpine ,wstenlandschaft reiten1 strahlen uns von allen ihren ,bltenpflanzen1 von ,gentianen1 ,valerianen1 ,senecien1 ,wernerien1 ,malvastren1 ,baccharis1 ,arenaria1 ,alchemilla1 ,lupinus und anderen ,tausende zierlicher weier1 gelber1 roter1 violetter ,blumen entgegen1 die in ihrem ,kontrast zu der wstenhaften ,umgebung dem ,landschaftsbild einen unbeschreiblichen ,reiz verleihen4 ,der ,wind weht kalt1 steif und regnerisch aus ,sdosten hinter uns her1 so da wir uns in unsere ,gummiponchos hllen und die ,kapuzen berklappen4 ,in den ,invierno-,monaten 7,november bis ,mai7 liegt hier oft futief ,schnee4 ,auch jetzt im ,verano vergehen nur wenige ,tage ohne ,schneefall1 aber die weie ,decke verschwindet schnell wieder4 ,der ,reitweg ist hart wie eine ,tenne und zieht sich1 wie immer in ,ecuador1 in einem halben ,dutzend nebeneinanderlaufender ,pfade dem ,ziele zu4 ,vom ,chimborazo ist bis gegen #aj ,uhr in den dunklen ,wolkenmassen keine ,spur zu sehen4 ,nach links dagegen wird zuweilen unter der dicht ber uns lastenden ,wolkendecke weg der ,ausblick in das ferne sonnige1 dunkelwaldige ,bergland der ,chimborazokordillere frei1 zu der unsere ,hochebene allmhlich absinkt4 ,den hchsten ,punkt 7#ddej ,meter7 unseres ,wegs erreichten wir um ,mittag bei einem ,steinhaufen von ,lapilli1 schlackigen ,bomben und ,bimssteinbrocken1 auf dem fromme ,furcht vor ,sturm und ,verderben ein kleines ,holzkreuz errichtet hat4 ,ein paar zerfallene ,eselgerippe in der ,nhe mahnen memento mori4 ,cruz alta heit der ,punkt4 ,von hier trat ein schneller ,wetterwechsel ein1 da wir in den ,windschatten des ,chimborazo getreten waren4 ,der heftige ,sdostwind1 der uns bisher von hinten getrieben hatte1 und das ,nebelwehen hrten auf1 und zu unserer ,rechten wurden in groer ,klarheit die ,fels- und ,eiswnde des ,west-,chimborazo sichtbar4 ,der ,berg ist hier1 auf der ,mitte der ,westseite1 die wir ganz berblicken1 gar nicht wieder zu erkennen4 ,er hat sich in einen breiten ,kegel mit einer einzigen runden ,kuppel verwandelt3 eine wahre ,schulform eines schneebedeckten ,vulkans4 ,diese ,kuppel ist der von einem felsigen ,unterbau getragene domfrmige ,westgipfel1 hinter dem die brigen ,gipfel versteckt liegen4 ,von ,sdwesten her sehen wir einen mit einigen bizarren ,trmen und ,nadeln besetzten ,felsgrat zum ,unterrand des groen ,firndoms hinaufziehen4 ,wo der ,grat endet1 hngen rechts und links zwei von den oberen ,eisbrchen genhrte ,gletscher in ihre ,tler herab1 die beiden einzigen der ,westseite2 im ,sdwesten der ,trmmergletscher1 im ,westen der ,thielmanngletscher4 ,nach ,nordwesten aber luft ein langgestreckter ,grat mit felsiger ,schneide zum ,arenal herunter1 der oben im ,firngewlbe des ,westgipfels verschwindet4 ,zerfetzte graue ,wolken jagen um die dunkelbraunen ,felsen und die wunderbaren blaugrnen ,eisschrnde der ,westseite des ,berges1 und darber blitzt das quatoriale ,sonnenlicht auf den weien ,schneefeldern des ,westgipfels1 da die ,augen sich geblendet abwenden4 ,je weiter wir nach ,norden reiten1 desto ungestmer blst uns wieder der ,ostwind1 gegen den uns der ,chimborazo eine ,zeitlang geschtzt hatte1 seitlich von vorne an4 ,zwei ,stunden haben wir uns mhsam um die ,nordwestseite des ,chimborazo herum durch ein vom ,wind wild und wst verwehtes ,gebiet durchzuschlagen2 ,tiupongo heit es4 ,der vulkanische ,sand ist hier in den ,mulden der weiten ,bodenwellen zu langen ,dnen angeweht1 auf denen ,mensch und ,tier nur schwer vorwrts kommen4 ,es ist ein ,stapfen1 ,rutschen und ,wlzen wie in tiefem1 pulvrigem ,schnee4 ,der uns nun von vorn packende ,ostwind peitscht uns den ,sand wtend ins ,gesicht1 so da wir die ,augen mit ,schneebrillen schtzen mssen4 ,als wir durch dieses ,dnengewirr allmhlich auf die ,nordwestseite des ,berges kamen1 steckte dieser bereits wieder in dicken1 dsteren ,wolken1 die unaufhrlich von ,nordosten heranstrmten4 ,darunter aber guckte eine lange1 flache ,eiszunge hervor1 deren ,stirn ein mchtiger ,mornenkegel umgrenzt3 das ,ende des ,stbelgletschers4 ,bald danach betraten wir endlich wieder grasigen ,pramoboden und erreichten an einem klaren1 kalten ,wasserlauf den kleinen ,hato ,poquios 7#djhg ,meter7 im ,tal von ,cunucyacu1 die ,nordostgrenze der ,sandwste ,tiupongo und des ,arenal grande4 ,von hier fhrt im ,bachtal der ,pfad nach der ,hacienda ,cunucyacu hinunter1 wo wir gegen ,abend im neuen ,herrenhaus unter einem groen ,strohdach vier rohe fensterlose ,lehmwnde und einen mit trockenem ,pramogras beschtteten ,lehmfuboden als ,fremdenzimmer bezogen4 ,die ,hacienda ,cunucyacu1 das ,standquartier fr unsere ,besteigungen und ,untersuchungen der ,nordgletscher des ,chimborazo1 ist mit #cgei ,meter die hchstgelegene ,hacienda an der ,nordseite des ,berges4 ,wir sind zwar hier ziemlich fern von ihm - zweieinhalb ,stunden flotten ,reitens bis zum ,fu1 und in ,luftlinie zirka #ae ,kilometer zum ,gipfel -1 aber wir haben keine andere ,wahl4 ,auf der ganzen ,west- und ,nordseite des ,chimborazo ist es oberhalb #cjjj ,meter die einzige menschliche ,siedlung1 wo fr uns1 unsere ,leute und ,karawanentiere gengende ,nahrung und ,unterkunft zu finden ist4 ,sonst gibt es auf der ,nordseite zwar noch ein paar zu ,cunucyacu gehrende einsame1 dem ,bergfu nhere ,hirtenhtten oder ,vaquerias1 z4 ,b4 den ,hato ,pailacocha 7#dbff ,meter71 aber dort ist bestenfalls ein ,trunk saurer ,schafmilch zu haben1 und das ganze brige ,gebiet bis zum ,tambo ,chuquipoquio am ,ostfu des ,gebirges1 so gro wie mancher deutsche ,kleinstaat1 ist unbewohnt1 menschenleer und nur von einigen halbwilden ,schaf-1 ,lama- und ,rinderherden durchstreift1 die sich in den rauhen ,pramos ihre ,nahrung und ihr ,nachtlager selbst suchen mssen4 berall nur fahles1 steifes ,pramogras oder ,sumpf oder ,sand und vulkanischer oder glazialer ,gesteinschutt1 nirgends ein ,baum oder ,busch4 ,blo neben der ,hacienda ,cunucyacu1 die sich wohlweislich gerade da hingelagert hat1 wo das ,hochtal des ,pucayacubaches 7puca rot1 yacu ,wasser7 sich zu einem ziemlich tiefen geschtzten ,kessel erweitert1 grnt es innerhalb einer ,umfriedigung 7,potrero7 frisch von ,alfalfa 7,luzerne7 fr das ,jungvieh und von ,kohl fr den ,haushalt des ,mayordomo4 ,aber sonst ist die ,hacienda in schlimmem ,zustand4 ,wohnhaus1 ,gesindehaus und ,stlle sind vor einem halben ,jahr ein ,raub der ,flammen geworden - was diesen grtenteils aus trockenem ,pramogras aufgefhrten ,baulichkeiten alle paar ,jahre einmal zu passieren pflegt - und die ausgebrannten ,grundmauern stehen trauernd neben unserer neuen ,strohhtte4 ,der ,mayordomo behilft sich mit einigen ,strohhtten auf den benachbarten ,hgeln und erweist sich uns gegenber als ,wirt so zuvorkommend und hilfreich1 wie es ihm seine engen ,verhltnisse nur gestatten4 ,auch ist es in diesen gottverlassenen ,gegenden von ,wichtigkeit1 da sein junges ,weib auer ,locro 7,kartoffelsuppe7 auch noch einiges andere kochen kann1 was ein gengsamer ,europer zu genieen vermag4 ,illustration3 ,nordnordwestseite des ,chimborazo1 von der ,hacienda ,cunucyacu 7#chjj m7 aus4 ,bei unserm ,herrenhaus fand sich am nchsten ,tag bald eine ,versammlung von ,vaqueros 7,rinderhirten7 ein1 die der ,mayordomo aus der ,umgegend hatte zusammenrufen lassen1 um mich daraus einen ,fhrer fr die ,bergtour whlen zu lassen4 ,lauter famose ,gestalten1 teils reine ,indianer1 teils ,halbblter1 alle von untersetzter ,figur und muskuls1 alle grauenhaft schmutzig1 alle in verwettertem ,filzhut1 ,poncho und langhaarigen ,lamafellhosen und mit nackten ,fen1 an welche wahre ,ungeheuer von ,sporen geschnallt sind4 ,auf ihren kleinen struppigen1 mageren ,pferden jagen die ,kerle wie die ,teufel ber ein ,terrain1 vor dessen ,lchern1 ,rissen1 ,smpfen und ,steinblcken sich ein preuischer ,kavallerieleutnant zehnmal berlegen wrde1 ob er seinen ,gaul nicht lieber am ,zgel fhren solle4 ,ich whlte mir einen strammen1 braunen1 gutmtig dreinschauenden ,burschen aus und habe meine ,wahl nicht zu bereuen gehabt4 ,nicolas hie der ,brave4 ,illustration3 ,nordseite des ,chimborazo1 von ,paila-cocha-pungo 7#dbff m7 aus4 ,von der ,talsohle aus1 auf der die ,hacienda ,cunucyacu liegt1 sieht man gar nichts vom ,chimborazo4 ,vom obern ,talrand aber hat man bei klarem ,wetter einen wundervollen berblick ber den ,berg2 am besten frhmorgens und sptnachmittags4 ,pyramidenfrmig baut sich die ,nordwestfront vor uns auf4 ,rechts und links ziehen zwei ,steilgletscher herab1 rechts der lngere ,stbelgletscher vom ,westgipfel1 links der krzere ,reigletscher vom ,nordgipfel1 zwischen ihnen das tief in das ,bergmassiv wie ein groes ,kar hineingeschnittene ,kesseltal ,pucahuaico 7rotes ,tal71 ber dessen oberen roten ,felswnden die ,eismauern des ,gipfelfirns aufsteigen4 ,west- und ,nordgipfel rcken in dieser ,ansicht nahe zusammen1 getrennt und zugleich verbunden durch einen leicht gesenkten ,firnsattel1 ber dem die weie ,kuppe des ,sdgipfels1 des hchsten von allen 7#fcaj ,meter71 noch hindurchblickt4 ,von der ,ostflanke des ,stbelgletschers1 zwischen diesem und dem tiefen ,pucahuaico1 streckt der ,berg nach ,nordnordwesten einen hohen langen ,fels- und ,schuttkamm1 die ,puca ,loma1 wie einen riesigen ,strebepfeiler auf ,cunucyacu herab aus1 auf dessen ,rcken man ohne wesentliche ,hindernisse bis zur ,eisgrenze aufsteigen kann2 diese liegt dort ber #egjj ,meter1 hher als irgend woanders am ,chimborazo1 und der bergang auf den ,firnmantel der ,gipfeldome schien nicht schwierig zu sein4 ,die ,wahl dieser1 wie auf den ersten ,blick zu sehen war1 direktesten ,aufstiegroute ergab sich fr mich von selbst4 #c4 ,die erste ,besteigung4 ,am frhen ,morgen des #bj4 ,juni1 nach einer strmischen ,nacht1 in der ich an bohrendem ,kopfschmerz1 ,herr ,reschreiter an ,atembeklemmungen merkte1 da unsere ,hhenanpassung noch unvollkommen war und die ,bergkrankheit 7,soroche7 sich anmeldete1 ritten wir durch das ,tal des ,pucayacu dem ,chimborazo entgegen4 ,ich hatte sechs ,lasttiere1 den gelndekundigen ,indianer ,nicolas aus ,cunucyacu und die acht in ,chuquipoquio angeworbenen ,indianer mitgenommen1 die weiter oben bei ,beginn des schwierigen ,terrains die ,lasten von den ,tieren bernehmen sollten4 ,auf dem flachen ,talboden des ,pucayacu weideten kleine ,herden von ,schafen und ,lamas und wurden bei unserm ,nahen flchtig4 ,lamas als zahme ,herdentiere in den ,pramos sind immer eine sonderbare ,erscheinung1 an die man sich auch bei lngerm ,aufenthalt nur schwer gewhnen kann2 so sehr machen die wie ,rehe oder ,antilopen dastehenden1 ugenden und sichernden ,tiere den ,eindruck von ,wild1 da sich schon mancher erfahrene ,reisende tuschen lie4 ,nach zweistndigem ,ritt beim ,hato ,poquios 7#djhg ,meter7 angelangt1 lie ich fr uns zwei kleine ,fsser mit ,trinkwasser fllen1 da es oben auf dem ,nordnordwestgrat keine ,quellen mehr gibt4 ,ein kurzes ,stck danach beginnt bei #dajj ,meter die starke ,steigung der ,nordnordwest-,loma 7,puca ,loma7 und damit im orographischen ,sinn der ,nordfu des ,chimborazomassivs4 ,sobald wir hier den steilern ,anstieg begonnen haben1 lassen wir das ,grasland 7,pajonal7 hinter uns und treten in eine geognostisch1 klimatisch und botanisch ganz andere ,landschaft ein4 ,diese vom ,berg ausgestreckten ,steilrcken 7,lomas7 bauen sich teils aus ,felsleisten und -graten1 teils aus zersplittertem ,felsschutt1 ,bimsstein und ,sand auf1 in dem nur wenige zhe ,gewchse aushalten knnen4 ,der ,vegetationscharakter ist derselbe wie auf dem ,wstenplateau der ,west- und ,westnordwestseite1 nur die ,pflanzenarten sind weiter oben1 wo die klimatischen ,extreme noch viel grer werden1 andere als dort4 ber die exponierten ,hnge und ,kmme braust den grten ,teil des ,tages ein kalter heftiger ,wind1 entweder als ,fallwind von den ,eisgipfeln des ,berges herab oder als ,steigungswind vom westlichen ,unterland herauf oder als ,passat von ,osten her4 ,mit sausendem ,getse wirbeln uns dicke ,staubtromben entgegen1 zum ,entsetzen unserer ,mulas1 die jedesmal kurz kehrtmachen und auszureien versuchen4 ,wie auf dem ,wstenplateau der ,westseite weht auch hier der ,wind den ,flugsand zu langen welligen und tausendfach gerippelten ,dnen zusammen4 ,vom windgepeitschten ,flugsand geglttete und geschliffene ,steine 7,dreikanter7 liegen in ,mengen umher4 ,der ,wind begrbt einerseits die niedrige ,vegetation im ,sand1 andererseits entblt und ttet er die ,polsterpflanzen und das ,knieholz durch ,deflation4 ,oft sehen die abgestorbenen sonnengebleichten ,wurzelstcke aus1 als seien sie knstlich herausprpariert4 ,aber die lebenden kleinen ,pflanzen stehen auch jetzt hier im ,frhlingsschmuck ihrer zahllosen zarten ,blten und verleihen dem sonst so dstern ,bild einen freundlichen ,schnheitsschimmer4 ,zu ,millionen sind in der ,region zwischen #dajj und etwa #dejj ,meter innerhalb des ,gesichtsfeldes die kleinen krokusartigen oder sternfrmigen weien1 violetten1 purpurroten und gelben ,blumen der schon genannten ,arten ber die ,sand- und ,schuttflchen verstreut4 ber dieser ,region1 etwa zwischen #dejj und #dhjj ,meter1 treten die knorrigen1 niedrigen ,chuquiraguastrucher zur obersten ,vegetationsformation des ,berges zusammen1 nicht sowohl durch ,vermehrung ihrer ,individuen1 als durch ,verschwinden der vielen kleinen ,gewchse1 die sie bis hierherauf begleitet haben4 ,auch sie stehen jetzt im ,flor und beleben mit ihren daumengroen rotgelben pinselfrmigen ,blten die einsame ,landschaft4 ,da und dort schieen um die ,bltenstnde ein paar winzige ,kolibris wie ,diamantblitze hin und her1 grn und rot metallisch schillernde ,tierchen 7,oreotrochilus74 ,gegen ,mittag rasteten wir in #dgbj ,meter ,hhe unter einigen uns gegen den ,ostwind schtzenden ,felsen4 ,mehrere von ihnen sind vom sandbeladenen ,wind geschliffen und gefurcht1 so da man zuerst an ,gletscherwirkung denken knnte4 ,hier leuchtete uns aus einigen geschtzten ,standorten1 wo der ,sandboden ein wenig feucht ist1 die merkwrdigste und schnste aller hochandinen ,pflanzen entgegen1 das in einen dichten hellbraunen ,haarpelz gekleidete1 etwa #cj ,zentimeter hohe1 grobltterige1 dickstengelige ,culcitium rufescens1 das abgesehen von seinen fahlgelben quastenfrmigen ,blten einem riesigen ,edelwei unserer ,alpen gleicht4 ,unter einem strmischen ,schneegestber1 das uns den ersten hochalpinen ,gru des im ,wolkengewirr versteckten ,chimborazogipfels brachte1 ritten wir steil weiter hinan ber grobes ,trmmergestein4 ,bald aber war unserm ,vordringen im ,sattel ,halt geboten4 ,die ,tiere1 von denen wir abgesessen waren1 rutschten in dem lockern ,schutt immer wieder um die ,hlfte des ,schrittes zurck1 blieben nach jeden weiteren paar ,metern prustend und mit fliegenden ,weichen stehen und versagten schlielich ganz4 ,sie unterlagen sichtlich dem ,einflu der dnnen ,hhenluft4 ,bei #dibj ,meter lie ich absatteln und abladen und den acht ,indianern so viel aufpacken1 wie jeder schleppen konnte4 ,der ,rest des ,gepcks blieb liegen1 um am ,sptnachmittag von den ,peones nachgeholt zu werden4 ,von uns ,weien trug jeder seinen vollgefllten ,rucksack nebst allen mglichen ,zutaten4 ,whrend sich die ,arrieros mit den ,tieren schleunigst nach ,cunucyacu hinab aus dem ,staube machten1 mhten wir uns auf den abschssigen ,schutthngen langsam weiter bergan2 auch wir alle zwei bis drei ,minuten kurz im ,stehen rastend1 um der ,atemnot ,herr zu werden1 die jetzt in #ejjj ,meter bei der schweren ,anstrengung und ,belastung mit ,macht ber uns kam4 ,sonstige ,beschwerden von ,bergkrankheit blieben noch aus4 ,so brauchten wir zwei gute ,stunden1 um #bej ,meter zu bewltigen4 ,mitte des ,nachmittags trafen wir auf dem ,rcken des ,nordnordwestgrates bei #eade ,meter auf einen einigermaen ebenen ,fleck neben einem ,haufen groer ,felsblcke1 der unseren beiden kleinen ,zelten einigen ,schutz gegen den strmischen ,ostwind und gegen die von den ,schneegipfeln herunterblasenden ,fallwinde gewhren konnte4 ,der brige ,teil der ,nordnordwest-,loma bis an die ,eisgrenze bei #egjj ,meter lag als ein einziger langer ,schuttwall sturmfrei ber uns4 ,also wurde in dem geschtzten ,winkel das ,lager aufgeschlagen1 die ,zeltstricke mit groen ,steinen fest verankert1 und was nicht in den ,zelten untergebracht zu werden brauchte1 zwischen den ,felsen verstaut4 ,whrend wir zwei ,europer mit ,santiago das ,lager herrichteten1 holten die ,peones die unten an der ,abladestelle zurckgelassenen brigen ,lasten nebst einem ,vorrat von ,knppelholz herauf und trollten dann1 belohnt durch einen ,extraschnaps1 mit dem ,befehl von dannen1 uns in zwei ,tagen wieder abzuholen4 ,bei uns im ,lager blieb auer dem unvermeidlichen ,santiago nur der in ,cunucyacu angeworbene ,indianer ,nicolas4 ,kaum hatten wir unsern ,unterschlupf fertig1 als es von ,osten her so stark zu wehen und zu schneien begann1 da an weitere ,unternehmungen frs erste nicht zu denken war4 ,wir hockten und lagen den ,rest des ,nachmittags im ,zeltchen1 tranken ,tee1 rauchten1 schrieben ,tagebuch und plauderten4 ,als es am ,abend klarer wurde1 hatten wir etwa #ae ,zentimeter ,neuschnee um uns1 und nach oben hin war am ,berg noch viel mehr gefallen4 ,dort oben aber sahen wir jetzt anstatt des westlichen ,schneedoms eine ungeheuere helle runde ,wolkenhaube1 die vom ,oststurm fortwhrend nach ,west gejagt wurde und sich von ,osten her immer wieder ber den ,schneegipfeln erneuerte4 ,in der ,nacht stellte sich auch in unserer ,region der ,oststurm wieder ein1 und zwar mit verdoppelter ,gewalt und mit ,schneetreiben2 zornig stie und ri er an unseren ,zelten1 denn die ,elemente hassen das ,gebild von ,menschenhand4 ,wir muten mehrmals in die schneidige schneeige ,klte hinaus1 um die gelockerten ,zeltstricke neu zu verankern4 ,zum ,schlafen kamen wir nur wenig1 denn sobald wir uns zur ,ruhe ausstreckten1 begannen die ,nte der ,bergkrankheit1 des ,soroche1 uns zu qulen4 ,um die ,lungen zu erleichtern und das ,herz zu beruhigen1 muten wir uns immer wieder aus der gestreckten ,lage halb aufrichten und in tiefen ,atemzgen den geringen ,druck und ,sauerstoffgehalt der ,luft unserer #eade-,meter-,hhe zu paralysieren suchen4 ,gegen ,morgen stand das ,thermometer auf #e ,grad unter ,null1 und das in unseren ,metallbechern im ,zelt stehengebliebene ,wasser war zu ,eisklumpen gefroren4 ,das ,wetter blieb sich gleich4 ,der eisige ,ost heulte nach wie vor und trieb den am ,vortag gefallenen ,schnee in langen fliegenden ,fahnen ber unsern ,grat4 ,oben ber der ,gipfelregion zog noch immer die runde1 breite1 weie ,wolkenmasse eilig dahin4 ,unter diesen ,umstnden muten wir uns mit einer bloen ,rekognoszierung auf unserm ,grat hinauf begngen1 die uns in drei ,stunden bis an die groen ,roten ,nordwestwnde 7#egae ,meter7 brachte und uns zeigte1 da dort der bergang auf den ,firn des ,stbelgletschers mit ,steigeisen gut ausfhrbar war4 ,als wir am folgenden ,morgen 7#bb4 ,juni7 gegen #f ,uhr zur ,besteigung des ,westgipfels aufbrachen1 der sich noch #ajjj ,meter ber uns wlbte1 war der ,neuschnee groenteils weggeblasen und weggetaut1 aber der ,ostwind strmte noch und machte uns das ,steigen in dem losen1 steilen ,schutt sehr sauer4 ,besonders ,santiago1 der ebenfalls einen vollen ,rucksack tragen mute1 klagte ber ,kopf- und ,ohrenschmerzen1 ,atmungs- und ,herzbeschwerden und hinkte sthnend hinterher4 ,besser ging es1 als wir vom ,schutt auf die ,schneefelder kamen1 die noch auf der obern ,strecke unserer ,loma lagen4 ,der ,indianer ,nicolas zgerte erst vor dem ,betreten des ,schnees1 da er nur seine gewohnten ,bastsandalen 7,alpargatas7 ber einem ,paar meiner ,wollstrmpfe trug4 ,aber eine ,prmienzulage gab den ,ausschlag1 und er hat sich nicht den mindesten ,schaden getan2 eine unerhrte ,abhrtung4 ,die ,schneehnge waren hier in lauter schmale1 flachkonkave ,stufen von ,handbreite wie die ,schneegangeln unserer ,berge gegliedert1 die ziemlich horizontal von ,ost nach ,west1 also fast senkrecht zum ,neigungswinkel des ,berghanges verliefen und uns1 da der ,schnee jetzt fest gefroren war1 das ,steigen wie auf ,treppen erleichterten4 ,dank ihnen erreichten wir trotz des strmischen ,windes schon nach zwei ,stunden den ,fu der groen ,roten ,wnde1 wo der bergang auf den ,firndom des ,westgipfels beginnt4 ,auf den ,roten ,wnden lagert die gewaltige ,firn- und ,eisdecke des ,gipfeldoms mit senkrechten1 sechzig und mehr ,meter hohen ,abbruchmauern1 an denen die ,schichtung des ,schnees und die ,bnderung des ,eises zutage tritt1 wie die ,lagen und ,bnke der ,laven und ,agglomerate an den unter den ,eiswnden abstrzenden ,felshngen4 ,die beiden groen ,massen werden uerlich miteinander durch die gefrorenen ,schmelzwasser1 die riesengroen ,eiszapfen1 ,eisstalaktiten und ,eisstalagmiten verbunden1 die1 #ej bis #fj ,meter lang und #aj bis #ae ,meter dick1 ber die ,wnde herabstarren3 ein ,bild von grotesker ,groartigkeit4 ,unsere beiden ,begleiter kehrten hier1 in #egae ,meter ,hhe1 zum ,zeltlager zurck4 ,westlich vor uns lag jetzt der ,oberteil des ,stbelgletschers1 der bergauf in den ,firnmantel des ,westgipfels bergeht4 ,der bergang auf den ,firnhang war mit unseren ,steigeisen nicht besonders schwierig4 ,fernerhin trafen wir nur an wenigen ,stellen auf ausgeapertes ,eis2 meist hatten wir eine gut tragende1 von der ,sonne schalenfrmig angeschmolzene ,firnschicht unter den ,fen1 ganz hnlich den ,schneehngen1 ber die wir heraufgekommen waren4 ,das war der ,anfang eines ,schmelzprozesses1 der1 wie wir sieben ,wochen spter sahen1 bei ,fortdauer der nmlichen schmelzenden ,faktoren allmhlich die ,firn- und ,eisdecken zu den wunderlichen1 wilden ,formen des ,nieve penitente oder ,zackenfirns ausgestaltet1 der uns bei unserer sptern ,besteigung die allergrten ,schwierigkeiten bereitete4 ,auf diesen welligen ,firnfeldern traversierten wir nun nach ,westen hinber1 weil ich mutmate1 da wir es dort mit weniger steilen ,abhngen zu tun haben wrden4 ,dies war jedoch ein ,irrtum4 ,es dauerte nicht lange1 so gerieten wir in eine ,zone kolossaler ,spalten1 die uns ,halt geboten4 ,bei einer ,breite von #bj bis #cj ,meter erreichen sie eine ,tiefe von mehr als #aej ,meter1 ohne den ,felsgrund zu treffen4 ,durch mannigfache ,querklftung sind ,eistrme von #ej bis #fj ,meter ,hhe stehengeblieben1 aber meist schief und bereit1 jeden ,augenblick auf die tieferen ,partien des ,stbelgletschers hinunterzustrzen1 wo ihre ,trmmer massenhaft angehuft sind4 ,in wunderbarer ,schnheit hebt sich in den gigantischen1 von blitzendem ,sonnenlicht bergossenen ,massen die weie und hellblaue ,schichtung und ,bnderung des ,firnes und ,firneises ab1 hier und da getrennt durch dnne ,staubschichten1 die1 soweit es nicht ,verwitterungsstaub ist1 wohl teilweise vom immer ttigen ,sangayvulkan1 zum ,teil auch vom ,cotopaxi stammen4 ,nur in den tieferen ,lagen1 #bj bis #cj ,meter unter der ,oberflche1 kommt ein dunkelblaues1 dichtes ,gletschereis zum ,vorschein4 ,vom ,unterland war aus unserer groen ,hhe von fast #fjjj ,meter nichts zu sehen2 es war verdeckt durch ein unabsehbares weiwelliges ,wolkenmeer1 das langsam aus ,westen nach ,osten hinwallte und nur selten den rtlichen ,bergfu durchschimmern lie4 ,in unserer ,region aber wehte aus entgegengesetzter ,richtung der bliche ,ostpassat der ,hhe1 und zwar oben mit noch stark zunehmender ,heftigkeit2 denn ber den ,gipfel weg fluteten die ,nebel in geschlossener runder ,masse1 einem ungeheuern weien ,wasserfall gleich1 auf die ,westseite zu uns herab1 wo sie sich nahe ber uns in scheinbares ,nichts auflsten4 ,das ganze ,phnomen ist von fhnartigem ,charakter und sehr hnlich dem sogenannten ,tafeltuch auf dem ,tafelberg bei ,kapstadt1 wo ich es vor ,jahren tagelang in schnster ,entfaltung beobachten konnte4 ,nach ,westen gab es fr uns wegen des ,spaltenlabyrinthes kein ,weiterkommen4 ,also schwenkten wir direkt auf den steilen ,gipfelhang ein1 der hier ber #dj ,neigung hat4 ,dank unseren ,steigeisen brauchten wir nur wenig ,stufen zu schlagen4 ,trotzdem begann infolge des abnehmenden ,sauerstoffgehalts und ,luftdrucks in der #fjjj-,meter-,hhe das ,steigen uns beiden sehr schwer zu werden4 ,wir muten alle zehn ,schritt einige ,sekunden pausieren1 um die ,lungen wieder aufzufllen und den bermigen ,herzschlag zu beruhigen4 ,unseres ,willens aber bemchtigte sich1 ohne da wir uns krperlich ermdet fhlten1 eine eigentmliche ,erschlaffung1 deren berwindung die hchsten ,anforderungen an den ,intellekt stellte4 ,nur in so groen ,hhen von #ejjj bis #fjjj ,meter habe ich an mir und anderen diese nervse ,energielhmung erlebt1 die zweifellos mit der ,sauerstoffverminderung zusammenhngt4 ,wie frher auf dem ,kilimandjaro1 so wiederholte sich diese ,erfahrung spter auf dem ,cotopaxi4 ,langsam ging es so bis zu etwa #fjej ,meter hinauf4 ,da tat sich vor uns eine breite ,eiskluft auf1 die die ganze ,westseite des ,gipfels umspannte und1 wo wir auch den ,versuch machten1 keine haltbare berbrckung bot4 ,hier ging es mit menschlichen ,krften nicht weiter4 ,zum ,suchen einer neuen ,anstiegsroute von der ,eisgrenze aus reichte aber die ,zeit nicht mehr hin2 es war #b ,uhr vorber1 und die ,nebel wurden immer dichter4 ,schweren ,herzens muten wir deshalb1 #bjj ,meter unter dem ,gipfel1 den ,entschlu zur ,umkehr fassen4 ,wir brachten noch eine halbe ,stunde mit ,untersuchen der ,firn- und ,eisstruktur in dieser ,hhe1 mit ,messen1 ,skizzieren und ,photographieren ntzlich hin und traten dann den ,rckzug an4 ,der ,abstieg ging1 wie immer auf gutem ,firn1 sehr rasch4 ,eine ,stunde spter schnallten wir bei den ,felswnden an der ,eisgrenze unsere ,steigeisen ab und rutschten im losen prasselnden ,schutt auf der ,nordwestloma zu unseren ,zelten hinunter4 ,bald nach unserer ,rckkunft ins ,lager steckte der obere ,berg wieder ganz in einem wildbewegten ,wolkenchaos1 und die ,nacht bescherte uns einen neuen krftigen ,schneefall1 der1 bis zum ,morgen andauernd1 alle weiteren ,unternehmungen in den oberen ,regionen fr die nchsten ,tage vereitelte4 ,und da die ,peones1 die am ,vormittag1 wie verabredet1 heraufkamen1 um uns eventuell abzuholen1 einmtig erklrten1 sie wrden bei so schlechtem ,wetter nicht noch einmal heraufsteigen1 lie ich das ,lager in der ,hoffnung abbrechen1 da wir es ein paar ,wochen spter mit ,wind und ,wolken besser treffen wrden4 ,was wir diesmal von ,wind und ,schnee und ,eis1 von ,gesteinen und ,pflanzen und anderen interessanten ,dingen hier oben gesehen1 untersucht und gesammelt hatten1 lohnte ja auch schon die ,mhe4 ,eine ,entschdigung fr die total vernebelte ,aussicht nach oben gewhrte uns aber vor unserm ,aufbruch das unvergleichliche ,panorama1 das sich unter uns in der abgeschneiten1 kristallklaren ,atmosphre nach ,osten und ,norden hin ffnete4 ,vom ,cayambe im ,norden bis zum ,cerro ,altar im ,osten standen sie alle1 die ,schnee- und ,eisriesen ,hochecuadors1 im milden ,glanz der ,morgensonne in langen ,reihen vor uns1 lauter ,viereinhalb- und ,fnf- bis ,sechstausender4 ,ich nenne das ,panorama unvergleichlich1 nicht um damit einen ,superlativ des ,eindrucks auszusprechen1 sondern weil diese hochandine ,vulkanlandschaft ,ecuadors so eigenartig ist1 da keine andere1 auch nicht im brigen ,sdamerika1 mit ihr verglichen werden kann4 ,im ,gegensatz zu einer europischen oder asiatischen ,alpenlandschaft mit ihren zusammenhngenden ,gebirgsketten und langen1 von ewigem ,schnee bedeckten ,firsten und ,kmmen sehen wir hier lauter groe1 meist kegel- oder pyramidenfrmige ,einzelberge1 die durch ,intervalle von viel greren ,dimensionen1 als sie die ,berge selbst haben1 voneinander getrennt sind und nur von sehr gnstigen ,standpunkten aus die riesigen ,reihen erkennen lassen1 zu denen sie angeordnet sind4 ,dem groen ,bild mangelt nicht blo die ,mannigfaltigkeit der ,formen und die reiche ,bewegtheit der ,linien1 die ein ,faltengebirge wie die ,alpen oder den ,kaukasus so reizvoll machen1 sondern auch der belebende ,wechsel von schneeigem und felsigem ,hochgebirge mit dunklen ,wldern1 grnen ,weidetriften und freundlicher ,kulturstaffage1 die wir nur selten in einer ,alpenlandschaft vermissen4 ,diese ecuatorianische ,andenlandschaft ist von erhabener ,schnheit durch die groe ,einfachheit ihrer ,gestalten1 durch die klassische ,ruhe ihrer ,linien1 durch die ungeheuere ,weite ihrer ,ausdehnung1 durch den tiefen ,ernst ihrer gleichmigen1 meist dstern ,farbenstimmung und ihrer unendlichen ,einsamkeit4 ,wie die ,steppe oder die ,wste ist sie aber als ,ganzes durchaus unmalerisch und kann deshalb auch als ,ganzes vom ,maler nicht in ihrer ,erhabenheit wiedergegeben werden4 ,um die ,gre der ,natur zu bewltigen1 mu die ,kunst auch in diesem ,fall zusammenfassen1 verallgemeinern2 sonst mu sie sich mit ,ausschnitten1 mit ,teilen begngen4 ,und solche ,teile sahen wir auch dort von unserer alles berragenden1 hohen ,warte im berckenden ,zauber malerischer ,beleuchtungen und ,wolkeneffekte4 ,wenn ich aber das ,ganze berschaute1 wie da die violettbraunen1 weigipfeligen ,pyramiden und ,kegel bis in unabsehbare ,ferne emporragten ber das flache hellgraue ,wolkenmeer1 das allmhlich alle dazwischenliegenden ,ebenen und niederen ,berggruppen verdeckte1 so hatte ich den ,eindruck einer groen polaren ,insellandschaft und dachte an die eisbeladene ,vulkaninsel ,jan ,mayen und an ,bilder aus dem ,kurilen-,archipel4 ,das herrliche ,schauspiel dauerte kaum eine ,viertelstunde1 dann zogen die ,ostnebel1 von den ,firnhrnern des nahen1 mit ,neuschnee vllig berzuckerten ,carihuairazo herberwogend1 den ,vorhang wieder zu1 und wir eilten unsern ,leuten nach1 die inzwischen mit den ,zeltballen1 ,blechkoffern und ,kasten bergab gerannt waren1 wo an dem frheren ,wechselplatz 7#dibj ,meter7 die ,arrieros mit den ,maultieren uns erwarteten4 99 99 99 99 99 ,in ,cunucyacu gab es bis in die ,nacht hinein viel ,arbeit mit dem ,verpacken der ,sammlungen1 ,neuordnung der ,lasten1 ,revision der ,instrumente usw4 ,aber am nchsten ,morgen war die ,karawane schon wieder fix und fertig auf den ,beinen1 um der ,nordseite des ,chimborazo einen ,besuch abzustatten1 wo der ,rei- und der ,sprucegletscher schon lngst aus der ,ferne mein ,interesse erregt hatten4 ,unser ,fhrer war wieder der junge ,indianer ,nicolas4 ,das ,wetter war nebelig und regnerisch4 ,je nher wir dem ,carihuairazo und der ,gegend des ob seiner ,strme berchtigten ,abraspungopasses kamen1 desto klter sauste uns wieder der ,wind von ,osten entgegen4 ,schweigend und bis ber die ,ohren in die ,regenponchos eingehllt1 ritten wir einer hinter dem andern auf dem kaum fubreiten1 tief ausgetretenen ,pfad durch den triefnassen ,graspramo hinan4 ,bei einigen am sumpfigen ,weiher ,pailacocha liegenden ,grashtten1 die mit #dbff ,meter ,hhe die hchstgelegene ,ansiedlung 7,hato7 am ganzen ,chimborazo darstellen1 lie ich die ,karawane mit den ,arrieros zurck1 ordnete das ,aufschlagen der ,zelte an und ritt1 da es noch ziemlich frh am ,tag war1 mit ,herrn ,reschreiter und dem ,indianer ,nicolas zum ,nordhang des ,chimborazo fort1 wo uns der ,reigletscher entgegenleuchtete4 ,gleich hinter unserm ,lagerrcken geht es leicht hinab in ein weites1 wannenfrmiges1 grasiges ,tal1 das ,pailacuchu1 das zum ,berg hin in ein mehr steiniges1 flachsohliges ,tal mit amphitheatralischem ,talschlu bergeht1 das ,sancharumi4 ,runde1 flache ,hgel und lange niedrige ,bodenwellen1 groenteils mit ,azorellapolstern bewachsen1 aber an vielen ,stellen auch den nackten1 typischen ,mornenschutt darunter hervortreten lassend1 ziehen ber den ,talgrund hin2 lange und kurze ,wlle von ,schutt liegen an und auf den felsigen ,seitenrcken des ,tals1 die es von den ,nachbartlern trennen1 und an den ,felsen der stlichen ,tallehne bei #ddif ,meter entdeckte ich bald eine vom ,gletscher abgeschliffene und geschrammte ,wand4 ,das ganze ,tal1 das eine mittlere ,hhe von #dcjj ,meter hat1 ist ein altes ,gletscherbett2 es zieht sich nordostwrts in der ,richtung zum ,abraspungopa hin und hat einst seinen eisigen ,inhalt allem ,anschein nach dem groen ,gletscher zugefhrt1 der zwischen ,chimborazo und ,carihuairazo nach ,osten hinabflo4 ,im ,hintergrund dieses ,sancharumi-,tales ragt die ,zungenspitze des ,sprucegletschers herein4 ,zum ,sprucegletscher ging aber nicht mein ,weg1 sondern in das hhere1 westlichere ,nachbartal hinauf1 in dessen ,talschlu der breite1 steile ,reigletscher seine beiden ,zungen hineinstreckt4 ,er nhrt sich teils von den ,firnmassen des ,norddoms1 zum kleinern ,teil vom ,westgipfel1 dessen ,firnpanzer #ajjj ,meter ber dem ,gletscherende am ,oberrand der nrdlichen ,felswnde abbricht und die abgebrochenen hausgroen ,blcke in einem einzigen ,sprung auf die ,gletscherzunge hinunterstrzen lt1 wo sie1 in ,millionen von ,splittern zerberstend1 die ,gletschermasse vermehren4 ,wir reiten ber enorme alte ,mornenmassen1 die das ,reital zum grten ,teil erfllen1 dem ,gletscher entgegen4 ,die farbenreiche1 reizvolle ,flora der obersten alpinen ,zone1 die uns so oft schon entzckt hat1 begleitet uns auch hier bis zu etwa #dhjj ,meter hinauf1 wo die jungen ,mornen beginnen4 ,auch hier schwirren blitzende ,kolibris um die honigreichen ,chuquiraguastrucher und stehen mit vibrierenden ,flgeln vor den ,blten in der ,luft wie ,nachtfalter4 ,kaum #ajj ,meter ber uns ziehen zwei ,kondore ihre groen ,spiralen und sphen nach einem gefallenen ,stck ,vieh oder nach einem achtlosen ,andenhasen4 ,ein kleiner ,bach1 ,tarugayacu1 fliet von der ,stirn des ,reigletschers ab2 alles brige ,schmelzwasser1 soweit es nicht schon auf dem ,gletscher verdunstet1 versickert schnell im ,mornenschutt und kommt erst #fjj bis #hjj ,meter tiefer auf festem ,gestein wieder zum ,vorschein4 ,illustration3 ,paul ,groer #aijb4 ,nordnordostseite des ,chimborazo4 ,vorne alte ,glaziallandschaft 7#dcjj m74 ,whrend hier ,herr ,reschreiter zurckblieb1 um trotz der ,regenschauer und der ,schneewirbel ein ,temperabild des ,gletschertals und der ,eiszunge zu malen1 kletterte ich mit dem immer bereiten ,indianer ,nicolas ber die verwnscht rutschigen1 jungen ,mornenhgel und -halden noch ber #cjj ,meter hinauf zum ,gletscher selbst4 ,an der ,gletscherstirn 7#eaja ,meter7 kommt der ,abflubach nicht aus einem ,gletschertor hervor1 sondern in mehreren kleinen ,wasserfden aus verschiedenen ,teilen des der ,grundmorne aufliegenden ,eisbodens4 ,sein ,wasser ist von der ,grundmorne der rotbraunen ,laven rtlich gefrbt1 weshalb er ,pucayacu 7,rotwasser7 genannt wird4 ,rotbraun ist auch die ganze ,stirn der ,gletscherzunge bis zu #ajj ,meter hher hinauf vom auflagernden ,mornenschutt4 ,diese satten ,farbentne vereinen sich mit dem ,silbergrau des ,gletschereises1 dem reinen ,wei der ,firnhnge1 dem tiefen ,blau des ,hochgebirgshimmels und dem millionenfachen ,flor der kleinen ,gebirgsblumen zu einem wundervollen ,bild andiner ,symphonie und ,harmonie4 ,illustration3 ,westseite des ,carihuairazo1 vom ,abraspungo 7#dejj m7 aus4 ,nach stundenlangem ,zeichnen1 ,malen1 ,messen1 ,photographieren1 ,sammeln kamen wir bei ,sonnenuntergang totmde ins ,lager zurck und merkten in unserm festen1 kleinen ,zelt und in den warmen ,schlafscken nicht1 da es in der ,nacht strmte1 regnete1 hagelte1 schneite1 bis die ,morgensonne dem ,aufruhr ein ,ende machte4 ,bei schnster ,beleuchtung konnte ich den jetzt absolut wolkenlosen nrdlichen ,chimborazo ein halbes dutzendmal photographieren und vieles sehen und messen1 was am ,tag vorher unsichtbar gewesen war4 ,auch der ,carihuairazo 7#eajf ,meter7 stand einige ,minuten ganz frei vor uns und berraschte mich vor allem durch die auerordentlich groe ,ausdehnung des ,firnmantels seiner ,sdwestseite4 ,illustration3 ,zeltlager 7#eade m7 auf der ,nordnordwest-,loma des ,chimborazo4 ,als wir zum ,abraspungo aufbrachen1 um ber den ,pa und durch das ,abras-,tal nach dem ,stdtchen ,mocha am ,ostfu des ,carihuairazo zu gelangen1 rstete sich der ,wetterhimmel bereits1 uns auf der ,pahhe wrdig und landesblich zu empfangen4 ber den obern ,chimborazo legte sich wieder eiligst von ,osten her die bekannte weie ,sturmwolkenhaube4 ,auch vom ,carihuairazo kamen die dicken ,nebel wie ,sturzbche herber- und heruntergestrmt1 und bald brausten die kalten ,ostwinde mit ,nebel1 ,regen und ,schnee ber den ,pa und ber uns selbst1 da uns ,hren und ,sehen verging4 ,den ganzen ,tag kmpften wir dem ,hundewetter entgegen1 bis wir aus dem ,abras-,tal in die ,pramos der ,ostseite hinabkamen2 ein bses ,stck ,arbeit fr uns und ein noch bseres fr unsere ,tiere4 ,der ,abstieg durch das ,abras-,tal nach ,osten ist viel steiler als der ,anstieg auf der ,westseite zum ,abraspungo-,pa4 ,ohne den ortskundigen ,indianer ,nicolas wre uns ein ,durchkommen ganz unmglich gewesen4 ,eine ,zeitlang fhrte unser ,pfad auf offenbaren ,mornenhgeln jngern ,alters entlang1 und wo er an anstehendem ,gestein vorbeiging1 waren die ,felsen gletschergeschliffene ,rundhcker2 aber das unsichtige ,regen- und ,nebelwetter verbot jeden ,einblick in die weitere ,umgebung4 ,und bald verlangte auch der ,weg selbst - wenn man diesen von braunen ,regenbchen durchrauschten1 steilen1 steinigen oder lehmigen ,graben1 in dem wir ritten oder zu ,fu fortstampften1 einen ,weg nennen will - unsere ganze ,aufmerksamkeit4 ,alle ,augenblicke rutschten die ,tiere auf den glitschnassen1 lehmbedeckten ,steinblcken aus und setzten sich mit der ,hinterhand ins ,wasser1 oder sie sanken bis an den ,bauch in den zhen ,morast und blieben stecken1 bis wir ihnen zu viert mit ,ziehen1 ,schieben und notgedrungen unbarmherzigen ,hieben heraushalfen4 ,an ,reiten war da nicht mehr zu denken1 und unser ,aussehen spottete bald aller ,beschreibung4 ,die ,arrieros mit den ,lasttieren blieben immer weiter hinter uns zurck4 ,nach berwindung einer unter solchen ,umstnden lebensgefhrlichen ,steilstufe betraten wir endlich bei #dafj ,meter festen grnen ,talboden und kamen1 nun wieder im ,sattel1 rascher vorwrts4 ,auch die ,regen- und ,nebelschleier wurden lichter2 bald erschien freundlichere ,vegetation1 vereinzelte niedrige1 mit ,bartflechten behangene ,bume und ,strucher von ,berberitzen und ,fuchsien1 die jetzt smtlich ,blten trugen4 ,trotz der alpinen ,zwerghaftigkeit wachsen die ,pflanzen hier auf der immer feuchten stlichen ,passatseite doch viel ppiger als drben auf der westlichen ,leeseite des ,berges4 ,mehrere ,wildbche brausen von links 7,carihuairazo7 und rechts 7,chimborazo7 dem ,abrasbach zu1 der allmhlich zu einem ,rio anschwillt4 ,sie kommen in ,wasserfllen ber die steilen ,seitenwnde des ,tals herab1 das die typische ,trogform eines bertieften alten ,gletscherbettes hat4 ,da uns nun unser ,weg gewiesen war1 nahm unser ,fhrer ,nicolas ,abschied1 um sofort wieder ber den strmischen ,pa allein mit seinem ,pferdchen nach ,cunucyacu zurckzukehren4 ,ich lohnte dem braven ,burschen seine guten ,dienste und versprach ihm baldige ,wiederkehr1 die denn auch einige ,wochen spter erfolgte4 ,bei #cicj ,meter verlieen wir das sich pltzlich zur ,schlucht verengende ,bachtal und traten auf die weiten welligen ,graspramos hinaus1 die langsam zur ,hochebene von ,riobamba absinken4 ,bald erreichten wir1 nun wieder an ,schaf- und ,rinderherden vorbeireitend1 die groe nach ,quito fhrende ,landstrae 7,camino real71 auf der es in langsamem ,trab zwischen den ,bergen ,carihuairazo und ,igualata hindurch ins ,tal des ,rio de ,mocha hinberging4 ,in tiefer ,dunkelheit langten wir endlich in dem auf steiler ,hgelhhe gelegenen ,stdtchen ,mocha 7#ccjj ,meter7 an4 ,es war der ,ausgangspunkt von ,touren auf den ,carihuairazo und in nrdlichere ,bergregionen4 #d4 ,die zweite ,besteigung4 ,sieben ,wochen waren seit unserer ersten ,chimborazotour verstrichen4 ,sie hatten uns in die ,ostkordillere zum ,cerro ,altar 7s4 ,s4 #hc71 dann das interandine ,lngstal entlang nach ,latacunga1 hinauf zum ,cotopaxi 7s4 ,s4 #abh7 und an den abseits stehenden1 schwer zugnglichen ,quilindaa gefhrt4 ,dann waren wir lngs der ,hochlandstrae an den ,vulkanen des mittlern ,ecuador1 dem ,iliniza1 ,corazon und ,rumiagui vorbei nach der ,landeshauptstadt ,quito geritten1 hatten ber die interandine ,mulde von ,quito quer hinweg einen ,abstecher zum ,antisana auf der ,ostkordillere gemacht 7s4 ,s4 #ajd7 und waren schlielich nach ,riobamba zurckgekehrt4 ,nun brachen wir von hier aus am #g4 ,august zum zweiten ,male zum ,chimborazo auf4 ,die gute ,jahreszeit war dicht vor ihrem ,ende1 die ,monate der alltglichen ,gewitterstrme standen vor der ,tr1 und der ,wetterhimmel machte bereits ein finsteres ,gesicht4 ,die ,riobambeos meinten1 es sei nun in den ,cerros nichts mehr zu machen und wir sollten uns die ,mhe sparen2 aber ich wollte es auf einen ,versuch ankommen lassen1 da sich meine ,reise dem ,ende nherte4 ,meine kleine ,karawane1 ,menschen und ,tiere1 war jetzt auf meine ,reisezwecke und ,anforderungen so gut eingearbeitet1 da es jammerschade gewesen wre1 wenn ich mit ihr die letzte ,gelegenheit1 vor unserm ,abschied aus ,ecuador noch einmal die ,chimborazogletscher zu besteigen und die ,chimborazofirne zu untersuchen1 nicht voll ausgenutzt htte4 ,unter zweifelnden ,glckwnschen der ,riobambeos ritten wir um #aj ,uhr morgens aus der ,stadt1 direkt nach der ,sdseite zum ,tambo ,totorillas4 ,vor #e ,uhr sattelten wir unsere ,mulas bei der ,totorillashtte 7#cigi ,meter7 ab4 ,der dicke ,nebel lie uns nichts anderes vornehmen als in der nchsten ,nachbarschaft botanisieren und im ,bett des ,totorillasbaches ,steine sammeln1 die hier von den drei ,hochtlern des sdwestlichen ,chimborazo zusammengeschwemmt liegen4 ,am ,abend brach doch noch der ,mond durch das finstere ,gewlk und lie da und dort ein ,stck der beiden ,hauptgipfel des ,chimborazo in wundersamem ,silberglanz hervorschimmern4 ,das bleiche ,licht und die schwarzen ,schatten bertrieben alle ,hhen und ,tiefen ins ,fabelhafte und verliehen dem ,berg einen ,zug von ,wildheit und sozusagen arktischer ,schrecklichkeit1 den er bei ,tageslicht nicht hat4 ,unter dem ,einflu des ,mondlichts entpuppte sich mein einer ,arriero ,spiridion1 dem ich bisher nicht die mindeste ,sentimentalitt angemerkt hatte1 pltzlich als ein hchst gefhlvoller ,gitarrespieler und guter ,snger4 ,auf meine ,frage1 warum er seine ,knste nicht schon frher gezeigt habe1 antwortete er lachend3 ,solange du am ,tage arbeitest1 ,padrn1 will ich dich nicht stren oder habe ebenfalls zu arbeiten2 und wenn du am ,abend aufhrst1 bin ich so mde1 da ich nicht mehr an ,musik denke4 ,schade um das wochenlange vergebliche ,mitfhren des ,saitenspiels4 brigens war der ,mann1 wie schon erwhnt1 ein ,kolumbianer2 bei ,ecuatorianern findet man solche brotlosen ,knste wie ,hausmusik nur ganz ausnahmsweise4 ,weniger stimmungsvoll als der ,abend war unser nchtliches ,lager4 ,um den blutdrstigen ,flohlegionen im ,innern der ,htte zu entgehen1 legten wir uns1 da es ziemlich windstill war1 unter das ,vordach des ,tambo1 anstatt unser ,zelt weiter drauen aufzuschlagen4 ,aber in #djjj ,meter ,hhe soll auch ein wetterharter ,hochgebirgsreisender vorsichtig sein4 ,bald sprang eine kalte ,brise auf und wehte uns direkt die greulichen ,miasmen eines nahe beim ,tambo liegenden ,pferdekadavers zu1 den1 wie ich am ,nachmittag gesehen1 die ,hunde schon zur ,hlfte aufgefressen hatten4 ,auch in der ,nacht waren sie bei der eklen ,arbeit und knurrten einander ohne ,unterla um die besten ,bissen an4 ,ich retirierte mit meinem ,schlafsack in einen andern ,winkel1 geriet aber in ,haufen feuchter ,kuhfladen1 die hier als ,brennmaterial gesammelt und getrocknet werden4 ,so wurde die ,nachtstimmung zwischen ,kuhmist1 ,aasgestank1 ,schweinegrunzen1 ,feuerknistern1 ,bachrauschen1 ,gitarreklimpern1 ,lawinendonner1 ,windsausen und ,mondschein eine wunderliche ,mischung von ,beethoven1 ,lenau und ,zola4 ,leider gewannen allmhlich die hlichen ,bestandteile das bergewicht4 ,als ich beim ,hhnekrhen erwachte1 war mir bel und weh zumute von all der ,pestilenz1 und der kalte ,wind hatte mir einen bellenden ,husten beschert1 den ich wochenlang nicht wieder loswurde4 ,bei ,sonnenaufgang weiterreitend1 fanden wir auf dem ,arenal grande ,schnee in reichlicher ,menge liegen4 ,mitte ,juni war davon nichts zu sehen gewesen4 ,damals schmckten viele ,tausende weitverstreuter kleiner ,blumen die grauen ,bimssteinflchen mit der ,anmut des jungen1 farbenfrohen ,frhlings4 ,aber die ,herrlichkeit war kurz2 jetzt waren die zarten ,kinder ,floras verblht1 und es herrschte wieder fr die brigen elf ,monate des ,jahres die tiefernste1 dem ,leben feindliche ,starrheit der alpinen ,wste4 ,dieses schnelle ,aufflackern des ,frhlings1 unter dem sich der ,charakter der ,landschaft fr kurze ,zeit total verndert1 ist in den quatorialen ,hochanden eine ,eigentmlichkeit der obersten ,region der ,bltenpflanzen4 ,in der nchsttiefern ,region1 in den ,graspramos1 merkt man davon nichts4 ,der ,pramo bleibt immer ,pajonal 7paja ,stroh71 in dem die ,mehrzahl der ,halme und ,rispen verdorrt ist2 er prangt nie in frischem ,grn1 und die angebliche ,primavera eterna dieser ,zonen ist mit gleichem ,recht ein ewiger ,sommer oder ewiger ,herbst zu nennen4 ,ewig ist nur die ,monotonie der ,erscheinung in diesen ,graspramos4 ,nach ,nordwesten hin nahm der ,schnee schnell wieder ab1 und bei der ,hacienda ,cunucyacu sah alles genau so aus wie ,mitte ,juni4 ,nur hatte der ,schnapsteufel von den ,bewohnern ,besitz ergriffen4 ,ein ,besucher hatte nach ,landesbrauch einen tchtigen ,vorrat ,mallorca-,branntwein mitgebracht und die ganze ,familie so grndlich alkoholisiert1 da nichts mit ihnen anzufangen war4 ,erst nach zwlf ,stunden bekam ich den ,hausherrn so weit1 da er in der elegischen ,stimmung eines ungeheueren ,katzenjammers meine ,wnsche nach ,trgern und ,proviant erfllte4 ,am #i4 ,august vollfhrten wir von ,cunucyacu unsern ,aufritt und ,aufstieg zu unserm alten ,zeltplatz ber der ,vegetationsgrenze in #eade ,meter ,hhe4 ,allerwrts waren noch ,spuren unseres ersten ,aufenthalts zu erkennen4 ,bald waren wir wieder mit den beiden ,eingebornen von damals in unseren beiden ,zeltchen installiert4 ,im ,lauf des ,nachmittags hatte ich wohl ein dutzendmal den ,donner der ,eislawinen gehrt1 die von den ,abbruchwnden des ,firnrandes in die tiefen ,talrunsen der ,nordseite des ,berges strzten4 ,gegen ,abend wurde es mit dem ,sinken der ,temperatur unter #j still in den ,eisregionen1 aber um unser ,lager pfiff der kalte stliche ,nebelwind und bombardierte das ,zelt mit krnigem ,schnee4 ,wenn drauen ein ,unbeteiligter die beiden stummen kleinen ,zelte im strmischen ,schneewehen der ber #ejjj ,meter hohen ,gebirgswste htte liegen sehen1 er htte sie fr verlassen halten mssen4 ,wenn er aber durch die ,trklappe gelugt htte1 htte er in unserm ,zelt ein eigenartiges ,stilleben entdeckt4 ,in der ,mitte ein lnglicher niedriger ,stahlblechkoffer1 und rechts und links davon1 in den ,schlafscken halb vergraben1 zwei hockende ,europer in ,wolljacken und ,wollmtzen1 die beim trben ,schein einer alpinen ,kerzenlaterne ,notizen schrieben1 ihre zerrissenen ,hosen flickten1 ,tabak rauchten und ber die ,aussichten des kommenden ,tages plauderten4 ,in allen ,ecken des ,zeltes alpines ,gert1 ,kleidungsstcke1 ,proviantbchsen und dergleichen3 das ,ganze die primitivste1 engste1 einsamste ,heimsttte europischer ,kulturmenschen1 die in eine groe lebensfeindliche ,natur fr kurze ,zeit hineingezaubert ist2 und gerade im ,gegensatz zu dieser starren ,natur gibt uns das kleine ,heim ein so freundliches ,gefhl von ,gemtlichkeit und ,sicherheit1 da ich es dem vielseitigen ,reiz eines opulenten ,zeltlagers in der weiten1 freien1 afrikanischen ,steppe fr kurze ,zeit mindestens gleichschtze4 ,im hellen ,mondenschein ging es um #e ,uhr frh bei #e ,klte fort4 ,im ,osten dmmerte es schon leise4 ,der obere ,chimborazo lag frei im fahlen ersten ,frhlicht1 finstere ,schatten zu uns her ausstreckend1 aber auf dem ganzen ,unterland lag ein graues1 welliges ,wolkenmeer1 das sich langsam zu heben schien4 ,da der ,wind eingelullt war und der ,nachtfrost den ,schutt auf unserm alten nordnordwestlichen ,aufstieggrat gefestigt hatte1 kamen wir schnell vorwrts4 ,nach ,sonnenaufgang kam schnell ,bewegung in die ,luft1 und bald wehte der ,ostwind mit immer dichter werdenden ,nebeln ber die ,firnfelder der ,gipfelregion4 ,gegen #h ,uhr standen wir unter den ,roten ,wnden 7#egae ,meter7 am ,unterrand der ,firnhaube des ,westgipfels4 ,das dicke ,firnpolster1 das noch sieben ,wochen vorher auf der ,oberkante der ,felswand gelegen hatte1 war jetzt weggeschmolzen1 aber die ,felsen waren dadurch nicht zugnglicher geworden4 ,wir muten sie wie damals westwrts umgehen1 um auf den ,firnhang selbst zu kommen4 ,da hier aber unsere beiden ,begleiter streikten1 gab ich ihnen den ,laufpa4 ,geschwind trollten sie sich zum ,lager hinunter4 #h ,uhr #bj ging es mit den ,steigeisen los4 ,wir berschritten den ,ostteil des ,stbelgletschers1 dessen ,eis hier zum groen ,teil von einer bis ,meter dicken ,decke rtlichen1 von den ,felswnden herabgefallenen ,schuttes berzogen war1 und standen1 als wir die ,felswnde unter uns hatten1 vor der seltsamsten ,schnee- und ,eislandschaft1 die ich je gesehen4 ,da es in dieser ,zeit in den obersten ,regionen offenbar keinen grndlichen ,neuschnee mehr gegeben hatte1 hatten ,sonne und ,wind einen wahren ,vernichtungskrieg unbehindert fhren knnen4 ,die vordem so gut begehbaren1 wellig angeschmolzenen ,firnhnge waren bis zum ,gipfel hinauf in einen furchtbaren ,stachelpanzer verwandelt1 der dem andringenden ,bergsteiger die strkste ,gegenwehr leistete4 ,die ,oberflche des ,gletschers1 soweit sie aus ,firn bestand1 und des ganzen ,gipfelfirns starrten von eisigen ,zacken1 ,schneiden1 ,sulen1 ,tafeln und ,klippen1 die1 bis #a ,meter hoch1 zu ,millionen nebeneinanderstanden1 und zwar so dicht1 da man sich oft nur mit groer ,mhe dazwischen durchzwngen konnte4 ,sie sind alle in mehr oder minder deutliche ostwestliche ,reihen angeordnet1 haben am ,fu eine ,dicke von #aj bis #cj ,zentimeter1 verjngen sich nach oben und sind an der ,spitze von einem wahren ,filigran dnn geschmolzenen ,eises gekrnt1 das unserer ,phantasie alle nur denkbaren ,figuren und ,gestalten vorgaukelt4 ,wir haben das typische ,bild des ,nieve penitente1 des ,berschnees oder ,zackenfirns vor uns1 wie er zuerst von den sdlicheren und dann auch von den nrdlicheren ,kordilleren ,amerikas bekanntgeworden ist und wie ich ihn auch am obern ,kilimandjaro neben eisigen ,karrenbildungen angetroffen hatte4 ,der ,eindruck dieser ,penitenteslandschaft war um so ernster1 als ihr jetzt die ,sonne fehlte1 die fahl durch die hoch ziehenden ,nebel schimmerte4 ,man begreift die ,entstehung des ,namens ,berschnee4 ,einer unabsehbaren ,schar grauer ,mnchsgestalten vergleichbar1 stehen die ,eisfiguren da1 eine so phantastisch wie die andere und alle in langen parallelen ,reihen aneinandergeschart wie in tausendkpfigen ,prozessionen4 ,an anderen ,stellen dagegen glaubt man ein groes ,ruinenfeld zerstrter alter ,stdte vor sich zu sehen1 von denen nur die ,mauerstmpfe in gleichmiger ,hhe stehengeblieben sind1 oder einen ungeheuern ,friedhof voll halbverfallener ,grabsteine4 ,und wieder an anderen ,stellen sehen die zerfurchten und zerzackten ,firnfelder in der perspektivischen ,verkrzung aus wie schumende ,wellenzge1 die in wilder ,bewegung pltzlich erstarrt sind4 ,in ,anbetracht dieser ,firnbeschaffenheit war es einerlei1 wo wir den ,einstieg begannen4 ,ohne auf unserer frhern ,route weiter nach ,westen abzuschwenken1 hielten wir uns direkt auf den westlichen ,gipfeldom zu4 ,der ,aufstieg ist aber hier so steil1 da ein ,fortkommen ohne ,steigeisen absolut unmglich ist1 wenn man nicht stundenlang ,stufen schlagen will4 ,jeden ,schritt und ,tritt muten wir uns zwischen den bis an den ,unterleib oder die ,brust reichenden ,firnzacken und ,eistafeln suchen1 was uns auerordentlich viel ,zeit kostete4 ,etwas besser wurde es1 als wir auf eine trmmerbedeckte felsige ,strecke kamen1 die aus dem ,firnmantel ausgeschmolzen war4 ,an ihre obere ,kante vortretend1 gewahrte ich unter mir die kolossalen ,felsabstrze1 die wir von tief unten stlich ber unserm ,aufstiegsgrat thronen und drohen gesehen hatten2 und neben uns in erdrckender ,nhe und ,gre brachen die ,massen des ,gipfelfirns zu jenen ,felsabhngen hin in #fj bis #hj ,meter hohen prachtvollen1 gleichmig gebnderten und durchschichteten ,eiswnden senkrecht ab1 berzogen von #bj bis #cj ,meter langen baumdicken ,eiszapfen oder gefrorenen ,wasserfllen4 ,durch ,spalten hatten sich ,blcke von ,hausgre schon teilweise von der ,gesamtmasse losgelst und drohten jeden ,augenblick #fjj bis #ajjj ,meter tief in die ,abgrnde des ,tales ,pucahuaico zu strzen1 wo sie sich1 wie wir unten sahen1 zu einem regenerierten ,gletscher vereinigen1 der fast ganz unter ,schutt begraben liegt4 ,um #aj ,uhr waren wir am ,westende dieser ,eiswnde angelangt 7#eihf ,meter74 ,immer steiler hebt sich nun der ,firnhang1 immer tiefer zerschnitten und zersgt wird seine ,oberflche1 immer hher und dichter das ,gewirr der ,penitentes4 ,langsam und mit hufigen ,unterbrechungen arbeiten wir uns aufwrts4 ,die ,lungen pfeifen1 der ,atem rchelt1 die ,schleimhute sind trocken und hart wie ,leder4 ,pltzlich erscheint ber uns eine mchtige ,querspalte1 die mit #e bis #ae ,meter ,breite wie ein ,festungsgraben den ,westgipfel auf der ,nord- und ,nordwestseite umringt und gleich einer ,randkluft mit einer #b bis #c ,meter hohen ,stufe absetzt4 ,es ist dieselbe1 die uns vor sieben ,wochen weiter westlich ,halt geboten hatte4 ,sie ist zwar hier von mehreren ,firnwllen berbrckt1 aber auch diese ,brcken sind so stark zerfressen1 durchlchert und von ,penitentes verbarrikadiert1 da ein ,weiterdringen schlechterdings undenkbar ist2 es sei denn1 man knnte fliegen4 ,so blieb uns nichts anderes brig1 als hier in #fahj ,meter ,hhe auf die uns noch vom ,scheitel des ,gipfels trennenden #ij ,meter zu verzichten und uns mit dem zu begngen1 was wir in diesen obersten ,regionen an sonderbaren ,erscheinungen der ,firn- und ,eiswelt zu sehen und zu untersuchen hatten4 ,wre der ,firn so beschaffen gewesen wie sieben ,wochen vorher1 wir htten vermittelst der ,schneebrcken ohne groe ,schwierigkeit den ,gipfel erreichen knnen1 denn es war erst wenig ber #aa ,uhr1 und wir waren beide noch bei guten ,krften4 ,fr meine ,firn- und ,eisstudien war die jetzige ,jahreszeit die allergnstigste1 aber fr eine ,gipfelbesteigung ist der ,august zu spt1 da die ,zerstrung der ,eisoberflchen durch die ,sonne zu weit fortgeschritten ist4 ,kaum hatten wir dem ,gipfel den ,rcken gewandt1 als die ,nebelschwaden1 die uns bisher vereinzelt von ,osten herab umflattert hatten1 in dichten ,haufen aus ,westen von unten her auf uns eindrangen und uns mit einem so strmischen ,schnee- und ,graupelwetter berfielen1 da wir bald keine drei ,schritt weit sehen konnten4 ,wie die ,sprhunde hatten wir die ,nase am ,boden1 um in dem ,labyrinth der ,penitentes die ,schuh- und ,eispickeleindrcke unseres ,aufstiegs nicht zu verlieren4 ,so kamen wir gegen #a ,uhr wieder am ,westfu der ,roten ,wnde an1 und anderthalb ,stunden spter waren wir1 ,kleider und ,bart noch von ,eiskrusten und ,eiszapfen berzogen1 zurck am ,zeltlager bei unseren beiden ,kameraden4 ,im warmen ,schlafsack fhlten wir nicht1 da uns die ,nacht bei steifem ,ostwind ein ,minimum von -#i1f bescherte1 die tiefste ,temperatur1 die wir in ,ecuador erlebt haben4 ,an den ,innenseiten unseres ,zeltes hatte sich am ,morgen infolge unserer ,atmung eine fingerdicke ,reifschicht angesetzt1 die uns durch ihr prchtiges ,glitzern und ,funkeln viel1 durch ihr ,auftauen aber wenig ,freude machte1 und unsere ,stiefel waren hart gefroren wie ,bretter4 ,drauen strmte es aus ,osten wie nie zuvor4 ,wre am ,tag vorher solches ,wetter gewesen1 wir htten von jedem ,besteigungsversuch abstehen mssen4 ,unter solchen ,umstnden sieht sich die ,poesie des alpinen ,lagerlebens anders an als bei heiem ,tee im warmen ,pelzsack4 ,und so betrblich uns beiden auch bei dem ,gedanken zumute war1 da dies unser letztes ,lager in den ,anden sei1 da damit die schne reiche ,zeit des ,ringens und ,gewinnens in dieser groen ,gebirgswelt vorber sei1 so angenehm war uns doch auch die ,vorstellung1 da uns nun bald wieder ein anderes ,leben blhe als wochenlange physisch und psychisch aufreibende ,arbeit1 schlechte ,ernhrung1 schlechter ,schlaf1 immer froststeife ,finger1 ,mangel an ,waschwasser1 ,anflle von ,soroche und dergleichen mehr4 ,forschungsreisen im ,hochgebirge werden vom ,publikum der ,laien und vieler ,geographen1 die dann die ,resultate vor sich haben1 gemeinhin nicht anders eingeschtzt als ,reisen im ,mittelgebirge oder im ,flachland4 ,ja1 man ist im ,publikum leicht geneigt1 in der sportlichen ,seite1 ohne die es kein erfolgreiches ,reisen im ,hochgebirge geben kann1 das ,wesentliche bei solchen ,reisen zu sehen und das fr den ,zweck zu halten1 was nur das ,mittel zum ,zweck wissenschaftlicher ,gebirgsforschung ist4 ,nur wer sich selbst mit ,ernst der ,hochgebirgsforschung gewidmet hat1 wei1 ein wieviel grerer ,einsatz und ,aufwand von ,krften und ,energie erforderlich ist1 um eine wissenschaftliche ,hochgebirgsreise erfolgreich zu machen1 als eine die gleiche ,summe von ,beobachtungen und neuer ,erkenntnis einbringende ,reise im ,mittelgebirge oder ,flachland4 ,ich begreife es sehr wohl und finde es entschuldbar1 wenn in so vielen ,fllen die wissenschaftlichen ,resultate von ,hochgebirgsreisen in gar keinem ,verhltnis stehen zu den darauf verwandten ,summen von ,zeit1 ,kraft und materiellen ,mitteln4 ,eine ,forschungsexpedition in den afrikanischen ,steppen und ,wldern1 so mhsam sie im einzelnen oft sein mag1 ist1 wie ich aus langer ,erfahrung wei1 meist ein ,kinderspiel gegenber einer die ,lsung wissenschaftlicher ,probleme erstrebenden ,hochgebirgsreise1 insbesondere einer ,hochgebirgsreise in der ,tropenzone1 wo die ,schwierigkeiten in jeder ,hinsicht noch viel grer sind als in den allermeisten ,hochgebirgen auertropischer ,gebiete4 ,gegen ,mittag endlich erschienen unsere ,peones im ,lager1 pfeifend vor ,anstrengung und ,unbehagen1 wie die ,hochlandindianer dann immer zu tun pflegen4 ,schnell war alles ,bewegliche zusammengepackt und aufgeladen1 worauf die ,kerle1 um der ungemtlichen ,hhe zu entgehen1 einen so ununterbrochenen ,dauerlauf bergab ber ,schnee und ,gerll und ,felsen ausfhrten1 da wir1 nachdem wir weiter unten die uns entgegenkommenden ,maultiere bestiegen hatten1 schon um #d ,uhr wieder in der windgeschtzten ,mulde von ,cunucyacu anlangten4 ,der biedere ,mayordomo gab seiner ,freude1 uns gesund wiederzusehen1 dadurch ,ausdruck1 da er ein ,kalb schlachten lie2 ein unerhrter ,luxus1 den wir im rinderreichen ,ecuador noch nicht erlebt hatten4 ,leider nahm mein von den strapazisen ,hochtouren geschwchter ,magen diese ,extravaganz bel1 und in der ,nacht kam zu allem berflu noch eine stundenlange ,belstigung durch ,soroche hinzu4 ,auch ,herr ,reschreiter hatte mit ,atembeschwerden1 ,kopf- und ,kreuzschmerzen zu tun4 ber den ,soroche1 die ,bergkrankheit ,ecuadors1 mgen hier ein paar ,worte eingeschaltet werden4 ,er befllt frher oder spter jeden1 der die ,anden aufsucht4 ,seine ,symptome treten verschieden auf1 vom leichten ,kopfweh bis zur schweren ,strung aller ,krper- und ,geistesfunktionen1 aber zur ernsten ,erkrankung oder gar zum ,tode wird es beim normalen ,menschen kaum kommen4 ,in ,hhen von ber #ejjj ,meter freilich erfordert die berwindung seiner ,beschwerden ein betrchtliches ,ma von ,energie4 ,die ,atemnot wird besonders bei anstrengendem ,aufstieg immer grer1 der ,kopf immer dumpfer1 die ,beine werden immer schwerer4 ,da man stets mit offenem ,munde atmen mu1 um den ,hunger nach ,luft zu stillen1 deren ,sauerstoffgehalt in #ejjj ,meter nur etwa halb so gro ist wie in ,meereshhe1 so drrt der ,hals in der auerordentlich trockenen ,hhenluft total aus1 jede ,schluckbewegung schmerzt1 und schlielich befllt den ,bergsteiger ein heftiger1 keuchhustenartiger ,krampfhusten1 der tagelang andauern kann und erst beim ,absteigen wieder verschwindet4 ,nur ein mglichst gleichmiges und langsames ,aufeinanderfolgen aller ,krperbewegungen1 mglichstes ,vermeiden jedes pltzlichen ,ruckes kann da ,erleichterung bringen4 ,aufstiege auf steilem lockern ,gerll oder auf ,hngen von pulverigem ,schnee mit dem unvermeidlichen ,zurckrutschen werden deshalb ganz besonders zur ,qual4 ,die ,mechanisierung aller ,bewegungen und die ,konzentration aller ,krfte des ,organismus auf die rein krperliche ,steigarbeit ben dabei eine betubende ,wirkung auf das ,bewutsein aus4 ,die ,benommenheit des ,kopfes trbt die ,gedanken oder lst verworrene ,vorstellungen aus1 die ohne jede ,beziehung zum augenblicklichen ,tun sind4 ,ein kaum berwindliches ,bedrfnis1 sich niederzulegen und zu schlafen1 stellt sich ein4 ,es bedarf des ,aufwandes der letzten ,energie1 um der gemtlichen ,depression nicht zu erliegen1 den berblick ber die ,situation sich zu wahren und das ,ziel fest im ,auge zu behalten4 ,im ,lager ber #ejjj ,meter leidet man darber hinaus noch an lstigem ,auftreiben des ,leibes1 an ,aufstoen der ,magengase1 an ,appetitlosigkeit1 ,darmverstopfungen1 ,brustbeklemmungen1 ,herzklopfen und schweren ,trumen whrend des ,schlafs4 ,erbrechen1 ,nasenbluten oder gar ,bluten aus dem ,zahnfleisch und den ,lippen1 wie es ,a4 von ,humboldt berichtet1 habe ich dagegen niemals beobachtet1 weder an mir noch an anderen4 ,hauptursache dieser ,erscheinungen ist zweifellos die ungengende ,zufuhr des fr die ,lebensttigkeit notwendigen ,sauerstoffs zum ,nervensystem und zu den arbeitenden ,organen4 ,sie erzwingt starke ,atmungsbewegungen1 die durch die ,abnahme des ,luftdrucks mit zunehmender ,hhe noch weiter erschwert werden1 und bewirkt ,blutstauungen in den ,lungen4 bermdung durch allzu groe ,anstrengung mag ihr ,teil mit beitragen1 ist aber nicht ausschlaggebend4 ,es sind ,erscheinungen1 wie sie hnlich auch bei ,blutarmut zu beobachten sind4 ,wirksam werden sie vor allem in ,funktionsstrungen des ,nervensystems mit ihren psychischen ,folgen4 ,nervenanregende ,mittel wie ,kola und ,champagner sollen deshalb gute ,wirkung haben1 aber ich habe sie nicht ausprobiert4 ,der beste ,schutz gegen den ,soroche bleibt jedenfalls der eigene feste ,wille1 sich nicht unterkriegen zu lassen4 ,planvolle ,selbstzucht kann viel dazu tun4 ,illustration3 ,paul ,groer #aijb4 ,der ,reigletscher 7#eajj m7 am ,nordgipfel des ,chimborazo4 ,nach den ,mhsalen unserer ,chimborazobesteigung htte ich gern einen ,tag mehr in der ,hacienda ,cunucyacu ,rast gehalten4 ,aber zum ,ausruhen hatten wir keine ,zeit mehr2 die ,tage bis zur ,abfahrt nach ,europa waren uns knapp zugemessen4 ,drum ging es schon am bernchsten ,morgen wieder frh in den ,sattel und bei immer noch strmendem ,ostwind auf dem ,pfad1 den wir schon ,anfang ,juni geritten waren1 zum ,pa ,abraspungo zwischen ,chimborazo und ,carihuairazo hinan4 ,damals hatte uns der berchtigte ,abras-,pa mit so abscheulichem ,wetter traktiert1 da wir von der uns umgebenden ,landschaft sehr wenig zu sehen bekommen hatten4 ,diesmal sah es anfnglich dort oben nicht viel besser aus4 ,aber als wir die ,pahhe betraten1 lag zu unserer freudigen berraschung das ,abras-,tal mit seiner nchsten ,gletscherumgebung ziemlich frei vor uns4 ,bei jedem ,schritt fand ich vollauf meine im ,juni aus wenigen ,beobachtungen gewonnene ,mutmaung besttigt1 da wir uns hier im ,abras-,tal durch ein altes ,gletscherbett von groartiger ,ausbildung bewegten4 ,illustration3 ,zackenfirn 7,berschnee7 am ,chimborazo1 ,westgipfel1 bei #fajj m4 ,nach einer ,zeichnung von ,rudolf ,reschreiter4 ,jetzt sahen wir auch auf dem ,oberrand der sdlichen ,talwnde die ,stirnen dreier vom ,nord-,chimborazo her kommender ,gletscher liegen4 ,der westlichere streckt seine hochumwallte ,zunge in der ,richtung zum ,abraspungo hin aus2 es ist der ,abraspungo-,gletscher4 ,der stlichere1 breitere und lngere1 hat noch vor relativ kurzer ,zeit bis in den ,taltrog hineingereicht1 wie seine ,endmorne zeigt4 ,diese mchtige1 jetzt bei #ddjj ,meter endende ,eiszunge ist auf keiner ,karte zu finden und bisher namenlos4 ,einer spontanen ,regung folgend1 rief darum vor diesem ,eisstrom ,herr ,reschreiter aus3 ,von nun an soll er ,hans-,meyer-,gletscher heien6 ,bald darauf konnte ich mich revanchieren1 indem ich seinen weiter stlichen ,nachbar1 der ebenfalls noch auf den ,karten unbekannt und unbenannt war1 ,reschreitergletscher taufte4 ,vom ,carihuairazo her1 dessen ,gletscherzungen hier kaum mehr als #e ,kilometer von denen des ,chimborazo entfernt sind1 mnden vom ,abraspungo an in schneller ,folge ebenfalls vier ,seitentler in das ,abras-,tal1 alle steil zu ,eiszungen im ,hintergrund ansteigend1 mit schroffen ,seitenwnden und flachem ,boden1 der groenteils von ,mornen bedeckt ist4 ,das ,abras-,tal war die gemeinsame ,sammelrinne aller dieser ,gletscher des ,nordost-,chimborazo und ,sd-,carihuairazo und mu einst von einem gewaltigen ,eisstrom erfllt gewesen sein4 ,auch die untrglichen ,merkmale einer zweimaligen ,vergletscherung waren im ,abras-,tal zu erkennen1 worauf aber hier nicht eingegangen werden soll4 ,vom ,ausgang der ,abras-,furche ritten wir ber die hgeligen grasigen ,auslufer des ,ost-,chimborazo hinab1 auf den ,tambo ,chuquipoquio zu1 wo wir mit unseren mden ,tieren zwei ,stunden spter anlangten4 ,der ,hof war angefllt von einer ,horde angezechter ,arrieros1 die mit vielen ,lasttieren und ,haufen von ,kisten und ,scken nach ,quito unterwegs waren und1 wie wir1 hier nchtigen wollten4 ,zum letztenmal hantierte ich nun angesichts des ,chimborazo mit meinen ,meinstrumenten1 ,herr ,reschreiter mit ,bleifeder und ,skizzenbuch1 zum letztenmal wurden fr den nchsten ,tag die ,bergstiefel geschmiert1 und dann ging es zum letztenmal hinein in den ,schlafsack1 der so hbsch dicht gegen die ,widrigkeiten der ,auenwelt abschliet4 ,der nchste ,vormittag fhrte uns dann in dreistndigem ,ritt ber die staubige1 windige ,tuffebene am ,sdostfu des ,chimborazo in das ,stdtchen ,riobamba zurck1 von dem unsere ,hochtouren ausgegangen waren4 ,die ,chimborazoreise war zu ,ende4 ,der ,cerro ,altar4 ,wenn wir aus der zirka #be ,kilometer breiten ,hochmulde von ,riobamba 7#bhja ,meter7 nach ,norden schauen1 haben wir zur ,linken die ,westkordillere mit dem gewaltigen ,firndom des ,chimborazo1 gerade vor uns den breit hingelagerten1 nur zeitweilig schneetragenden ,vulkankegel ,igualata 7#ddeb ,meter7 und rechts von ihm den ,einschnitt des ,rio ,chambo1 durch den das ,auge nach ,nordosten bis zum trotzigen eisgekrnten ,kegel des ,tunguragua 7#ejhg ,meter7 schweift4 ,also drei mchtige einzelne ,vulkanberge1 whrend hinter uns1 im ,sden1 die langen dunkelbraunen ,tuffrcken von ,yaruquis die ,hochmulde absperren4 ,ganz anders ist zu unserer ,rechten die stliche ,begrenzung der ,riobamba-,ebene4 ,nur #e ,kilometer stlich von der ,stadt zieht der ,rio ,chambo1 der auch die ,riobambamulde entwssert1 seine tiefe ,erosionsfurche nach ,norden1 und unmittelbar hinter dem ,flulauf1 grtenteils sogar aus dem ,flubett heraus1 hebt sich die langgezogene1 altkristallinische ,bergkette der ,ostkordillere durchschnittlich #ajjj ,meter ber die ,ebene empor4 ,meist ist die ,flugrenze am ,kordillerenfu so scharf gezogen1 da die linke hohe ,uferwand von den vulkanischen ,gesteinen der ,riobamba-,ebene1 die rechte vom ,glimmerschiefer der alten ,ostkordillere gebildet wird4 ,zahlreiche ,seitentler schneiden in diese stliche ,gebirgskette hinein1 da und dort tragen ,gipfel und ,grate ewigen ,schnee1 aber im ganzen ist dieses ,stck der ,ostkordillere eine hchst einfrmige ,gebirgsbildung1 schn und gro nur durch das wunderbare ,spiel ihrer ,wolken1 der ,beleuchtung und durch die beiden auf ihr und ber ihr am ,himmel stehenden ,erscheinungen3 geradeaus im ,osten die ,felstrme und ,firngrate des ,cerro ,altar 7#edjd ,meter71 und im ,sdosten die zu noch viel grerer ,hhe aufsteigende1 immer ihre ,gestalt ndernde ,eruptionswolke des hinter der ,kordillere verborgenen ,sangayvulkans4 ,hier im ,sangay die lebendige ,gegenwart1 dort im ,altar die tote ,vergangenheit1 die ,ruine eines kolossalen ,vulkanberges1 dessen aufbauende und vernichtende ,ttigkeit einst noch viel machtvoller gewesen sein mu als die des gegenwrtig ,ecuador am meisten in ,angst und ,schrecken setzenden ,sangay4 ,auch der ,cerro ,altar sitzt1 wie so viele der ecuatorianischen ,vulkane1 auf der aus kristallinischen ,gesteinen erbauten ,kordillere obenauf wie ein ,reiter auf dem ,pferd4 ,aber er hat die altkristalline ,basis nur teilweise zugedeckt1 so da sie auf der interandinen ,seite noch meilenweit offenliegt4 ,nach seinem ,erlschen ist der ,vulkan whrend des ,erkaltens durch ,sackung seiner dem ,krater benachbarten ,mittelteile1 spter durch ,verwitterung und durch ,erosion der ,gewsser und ,gletscher bis auf den ,rest der ,kraterumwallung zerstrt worden4 ,dieser ,rest ist aber immer noch so gigantisch1 da seine ,felszacken und ,firngipfel in ihrer hchsten ,spitze1 dem ,obispo1 #edjd ,meter hoch zum ,himmel ragen und kreisfrmig einen ber #ajjj ,meter weiten ,kessel umschlieen1 der1 mit ,schnee und ,eis halb angefllt1 einem mchtigen ,gletscher ,ursprung und ,nahrung gibt4 ,von ,riobamba aus sieht man bei klarem ,wetter den ,cerro ,altar wie eine breite1 hell leuchtende ,krone auf dem dunklen ,scheitel der ,ostkordillere ruhen und erkennt zwischen den beiden hohen ,hauptzacken der westlichen ,front den weiten1 tiefen ,einschnitt1 hinter dem die ,eismassen des ,kraterkessels sichtbar werden4 ,ein wundervolles ,bild1 namentlich wenn nach ,sturm und ,wetter der dunkle ,wolkenvorhang sich teilt und der ,berg bis auf den ,rcken der ,ostkordillere herab im blinkenden ,neuschnee dasteht4 ,schlechtes ,wetter ist freilich dort die ,regel1 wie auf der ganzen ,ostkordillere4 ,am besten soll noch der ,oktober sein1 also die ,jahreszeit1 die fr die ,westkordillere am ungnstigsten ist4 ,aber es blieb uns keine ,wahl1 und deshalb trafen wir es nicht gerade gut mit dem ,altar1 als wir ihm ,anfang ,juli unsern ,besuch abstatteten4 ,der beste ,weg von ,riobamba zum ,altar fhrt am ersten ,tag nordstlich ber die ,riobamba-,ebene nach dem am ,rio ,chambo gelegenen ,dorf ,penipe1 am zweiten ,tag von ,penipe in die ,ostkordillere hinein und am ,rio ,collanes hinauf zur ,hacienda ,releche1 und am dritten ,tag von ,releche steil hinauf in die ,pramoregion bis zum ,fu des groen ,altar-,kratereinschnittes im obersten ,collanes-,tal4 7,s4 ,karte ,s4 #acj47 ,am #a4 ,juli ritten wir mit dem ,mayordomo ,santiago1 den beiden auf der ,chimborazotour bewhrten ,arrieros und acht ihrer ,lasttiere 7lauter ,mulas7 nach ,nordosten ab4 ,nach fnf ,stunden waren wir in ,penipe4 ,die ganze ,landschaft dahin1 die stliche ,riobamba-,ebene mit ihren ,hgeln und ,stufen und der ,ostfu des ,igualata bis zum ,chamboflu ist die gleiche sandige1 staubige1 windige1 dunkelgraue ,wstensteppe wie westwrts zum ,chimborazo hin4 ,es geht auf schattenlosem ,weg1 auf dem die ,tiere bis ber die ,hufe im ,sand versinken1 bergauf bergab meist zwischen ,hecken von ,agaven und graugrnen ,kaktussulen fort4 ,unter dem ,sand liegen1 wie am besten an den ,wnden einiger vom ,igualata kommender tiefeingeschnittener1 trockener ,wasserrisse1 die wir durchreiten mssen1 zu sehen ist1 schlackige ,lavastrme vereinzelter benachbarter ,eruptionsstellen1 zersprengte ,lavabnke1 grobe ,konglomerate1 ,gerlle und ,tuffe in mannigfaltigstem ,wechsel4 ,auf offenen ,flchen ist der ,sand und ,staub zu langen ,dnenzgen mit gerippelter ,oberflche zusammengeweht1 die oft bis zu #b ,meter hoch werden4 ,wo aber der ,staub an geschtzten ,stellen zur ,rast kommt und von den nchsten ,regengssen festgemacht wird1 bildet er einen dichten ,l1 der oft vielfltig gebndert ist1 allerlei vegetabile und andere ,einschlsse hat1 und in mchtigen ,schichten von den durch direkte ,ablagerung vulkanischer ,aschen entstehenden ,tuffschichten kaum zu unterscheiden ist4 ,in diesen verfestigten ,l- wie in den ,tuffschichten fassen die ,pflanzen am ersten wieder festen ,fu4 ,aber der ,machthaber des andinen ,klimas1 der ,wind1 lt ihnen nirgends dauernde ,ruhe4 ,wenn er wieder zugepackt hat1 nagt er ein ,sand- oder ,staubkorn nach dem andern los und entblt allmhlich den ganzen ,wurzelstock der ,pflanze1 so da sie vertrocknend abstirbt4 ,regellos durch die ,landschaft verstreut1 meist mitten in ihren ,feldern1 stehen die ,strohhtten der indianischen ,bauern4 ,es sind pyramidenfrmige ,bauten aus den bis #aj ,meter langen1 armdicken ,bltenstengeln der ,agave1 ber die ein hohes1 breitfirstiges ,dach aus dem langhalmigen ,sigsiggras 7,arundo nitida7 bis zum ,erdboden herab gelegt ist4 ,darin gibt es weder ,fensterffnung noch ,rauchfang4 ,vorn ist durch einen ,ausschnitt im ,dach und einen kurzen vorspringenden ,dachansatz eine kleine ,vorhalle hergestellt1 wo die ,tre angebracht ist und am ,tag die huslichen ,arbeiten verrichtet werden4 ,der ,innenraum ist gewhnlich durch eine ,zwischenwand geteilt1 auf deren einer ,seite die ,feuerstelle und ,schlafsttte1 auf der andern der ,wirtschafts- und ,vorratsraum1 der ,aufenthalt der ,hunde und ,hhner ist4 ,die ,schlafsttte ist nur eine mit ,schaffellen belegte ,schtte drren ,grases1 die ,feuerstelle nur ein auf dem ,erdboden liegender1 mit ein paar ,steinen umstellter ,aschenhaufen1 das ,hausgert nichts als einige ,matten1 ein paar unglasierte ,tpfe1 ,krbisschalen1 ein ,wasserkrug und eine ,bank2 nichts was einen ,schritt ber das ,ma des ,allernotwendigsten und ,primitivsten hinausginge2 nichts1 was auch nur eine ,spur von ,schmuck und ,zier an sich trge4 ,bei der ,htte treiben sich gewhnlich ein paar schwarze ,schweine oder einige ,ziegen umher und fressen1 was ihnen vors ,maul kommt4 ,seltner sind schon ,schafe und noch seltner ,rinder1 die hier im eng bemessenen ,kulturland nicht frei umherlaufen drfen1 sondern neben der ,htte fest angepflckt stehen und gefttert werden4 ,einige ,hhner fehlen fast nie und ebensowenig ein paar ruppige1 windhundartige1 kurzhaarige ,kter1 die jedem ,fremden mit wtendem ,gebell entgegenstrzen1 aber niemals beien4 ,sie mssen selbst zusehen1 wo sie etwas zu fressen finden1 denn gefttert werden sie nicht4 ,sie sind deshalb erbrmlich ausgehungert und stehlen1 was sie erwischen knnen4 ,ein ekles ,gezcht1 aber gute ,wchter4 ,die ganze ,menagerie mit ,ausnahme der ,rinder wird nachts mit in die ,htte genommen4 ,und da diese nie gereinigt wird und die darin hausenden ,indianer sich ebensowenig waschen wie ihr ,vieh1 so wimmelt die dreckige ,behausung und ihre ,bewohnerschaft dermaen von ,flhen und ,lusen1 da man nach einmaliger ,erfahrung lieber drauen in ,wind und ,wetter bleibt als drinnen am traulichen ,herd4 ,solche ,prachtexemplare von ,flhen1 wie in den ,indianerhtten ,hochecuadors1 habe ich selbst in den deshalb verschrienen italienischen ,alpenhtten nicht gesehen4 ,den ,wanzen dagegen scheint das ,hochlandklima nicht zu bekommen4 ,ich machte nur ein einziges ,mal intime ,bekanntschaft mit ihnen4 ,um so besser gedeihen die ,luse4 berall sieht man ,mnner1 ,weiber und ,kinder bei der gewohnten ,beschftigung des gegenseitigen ,lausens1 und wie in vielen anderen ,lndern1 so knackt auch hier der glckliche ,finder die ,tierchen mit den ,zhnen tot4 ,halbwegs zwischen ,riobamba und ,penipe durchreiten wir das tiefliegende breite ,tal des vom ,igualata kommenden ,rio ,guano2 ein unpoetischer ,name fr ein ,bergflchen1 aber dem uern nach berechtigt1 weil der ,flu an seinen ,ufern hellgraue ,kalksinterbnke abgesetzt hat1 wie ,guanodecken auf einer ,vogelinsel4 ,der im brigen zwischen engen1 hohen ,steilwnden forteilende ,flu erweitert an dieser ,stelle sein ,tal zu einer etwa #djj ,meter breiten grngrasigen ,mulde1 einer wahren ,oase in der ,wste4 ,jenseits von ihr erreichten wir in einer ,stunde die ,pahhe am ,sdostfu des ,igualata und ritten steil auf miserablem ,weg in das enge schluchtige ,tal des ,rio ,chambo hinab1 whrend westlich an den schroffen ,wnden des ,igualata mchtige ,mauern von sulenfrmig abgesonderten ,lavabnken wie alte ,festungsruinen zu uns herunterdrohten4 ,von der andern1 stlichen ,seite des ,rio ,chambo aber winkten grne ,wiesen und gelbe ,felder von den steilen unteren ,hngen der ,ostkordillere herber1 die nun als ein mchtiger1 wolkenschwerer ,wall sich vor uns ausstreckte1 und unter uns auf einer ,bodenterrasse am ,fu der ,ostkordillere leuchteten ber den ,flu her die weigetnchten ,huschen von ,penipe4 ,am ,chamboflu gab es fr uns einen langen1 lstigen ,aufenthalt4 ,einige ,dutzend ,indianer von ,penipe waren unter ,aufsicht eines ,beamten dabei1 die uralte ,hngebrcke auszubessern1 die viele ,stunden weit den einzigen bergang ber den ,flu bildet4 ,in derselben ,verfassung1 in der sich dieses wunderliche ,bauwerk heute befindet1 hat es bereits ,humboldt in seinem ,atlas ,vues des ,cordilleres 7freilich flschlicherweise in einer prchtigen ,palmenlandschaft7 abgebildet4 ,das beweist1 da das ,bauwerk haltbar ist trotz seines bedenklichen ,aussehens4 ,es ist der ,typus einer ecuatorianischen ,hngebrcke3 zwei armdicke ,agavenbastseile sind etwa zwei ,meter voneinander von einem ,ufer zum andern gezogen4 ,auf jedem ,ufer sind sie durch starke ,holzbcke straff gespannt1 so da sie einige ,meter ber dem ,wasser bleiben4 ,an den ,seilen hngen zahlreiche ,baststricke1 und diese tragen rohbehauene ,bohlen1 die auerdem noch auf einem ,netzwerk von ,stricken liegen4 ber diesen schwebenden1 schwankenden ,knppeldamm traversieren behutsam ,menschen und ,tiere2 ein ,fehltritt ist gefhrlich1 denn die dunklen ,wasser des ,chambo1 der hier etwa #bj ,meter breit ist1 sind tief und reiend4 ,steil und auf steinigem ,weg geht es auf dem rechten ,ufer des ,chambo zur ,terrasse von ,penipe 7,kirchplatz #bebj ,meter7 hinauf1 das1 von zahlreichen knstlichen ,wassergrben durchzogen1 zwischen grnen1 ummauerten ,feldern1 ,obstgrten und riesigen dunklen ,eukalypten daliegt wie eine kleine ,burensiedlung im sdafrikanischen ,steppenland4 ,nur sieht es hier viel rmlicher und schmutziger aus als weiland in ,sdafrika4 ,wir kamen1 da es in dem ,nest keine ,casa posada 7,wirtshaus7 gibt1 in einem wegen seiner ,bauflligkeit verlassenen stallartigen ,gartenhuschen eines der ,dorfhonoratioren unter1 das wir erst ausmisteten1 ehe wir unsere ,schlafscke auf dem ,lehmfuboden ausbreiten konnten4 ,aber es bot wenigstens ,schutz gegen ,wind und ,regen der ,nacht4 ,steil1 steinig und sandig wie vom ,chambotal nach ,penipe1 so geht es auch am nchsten ,tag von ,penipe zum ,berggrat1 der ,loma de ,nabuso1 hinauf1 wo in der ,tiefe der ,rio blanco aus der ,ostkordillere in den ,chambo einmndet4 ,es ist ein stellenweise verteufelt heikles ,reiten4 ,wenn hier einmal ein ,tier ausgleitet1 rollt es rettungslos ein paar hundert ,meter den jhen1 kahlen ,berghang hinunter in den reienden ,chambo4 ,die ,maultiere bezwingen das schwierige ,terrain in ruhigem1 stetigem ,klettern1 langsamer1 aber sicherer als die ,pferde1 die an schlimmen ,stellen dem ,reiter oder der ,last durch heftige ,bewegung gefhrlich werden knnen4 ,mit jeder weitern ,viertelstunde weicht der ,landschaftscharakter mehr von dem des vulkanischen ,terrains ab1 das wir am ,tage vorher durchzogen haben4 ,alle ,bergformen sind hier schroffer1 energischer1 die ,tler tiefer und doch breiter als drben im ,vulkangebiet4 ,von der ,loma de ,nabuso 7#bica ,meter7 geht es wieder steil ins ,tal des ,rio blanco hinunter4 ,nach anderthalb ,stunden von ,penipe aus hatten wir die ,talsohle des ,rio blanco erreicht 7#bfaj ,meter7 und folgten seinem ,lauf aufwrts4 ,der ,bach braust und springt ber ,stock und ,stein wie ein echter ,wildbach irgendeines ,tiroler ,bergtals1 und wie seine ,tiroler ,verwandten so fhrt auch er hellgrau getrbtes ,wasser als ,zeichen seiner ,abstammung aus vergletscherten1 mornenreichen ,bergeshhen2 daher sein ,name ,rio blanco1 weier ,bach4 ,die ,luft ward frischer1 khler1 feuchter1 je weiter wir talauf ritten4 ,kehle und ,lunge schwelgten4 ,allmhlich vollzieht sich auch ein ,wechsel in der ,vegetation4 ,die ,charakterpflanzen der trockenen1 warmen ,hochebene1 die ,agaven1 ,opuntien1 ,euphorbien1 verschwinden1 und es erscheinen feuchtigkeitsliebende ,formen4 ,wald aber gibt es auch hier nur in schmalen ,strichen und ,sumen an den tiefgeschluchteten ,bachlufen1 die dem ,rio blanco von ,osten her zueilen4 ,leider wimmelt es in diesen feuchten ,dickichten von ,moskitos4 ,wir waren deshalb froh1 als es nach ,passieren des ,rio ,tarau wieder auf grasigen1 freien ,berglehnen hinauf zu einer ,talstufe ging1 wo zwischen ,mais-1 ,bohnen- und ,kartoffelfeldern ein halb zerfallenes ,landhuschen und einige ,htten stehen3 es ist die ,hacienda ,candelaria 7#bgfe ,meter71 deren ,besitzer uns mit frischer ,milch labte - ein seltener ,genu im viehreichen ,ecuador6 ,das ,tal erweitert sich weiterhin auffallend2 es wird muldenfrmig mit ziemlich flachem ,boden1 in den der ,rio blanco tief und steil eingeschnitten ist4 ,hier wird das ,land belebter1 kultivierter4 ,es erscheinen ,felder und weitzerstreute ,htten4 ,die ,talform1 die ,strohhtten1 das zahlreiche weidende ,vieh1 die ,kartoffelfelder1 die erquickend frische ,luft1 die klare ,beleuchtung und vor allem die ,vegetation an den ,wegen und ,rainen versetzten uns in eine subalpine ,landschaft ,europas oder ,nordamerikas4 ,freudig begrten wir unter den ,pflanzen gute alte ,bekannte aus der ,heimat3 ,brombeeren1 ,berberitzen1 ,fuchsien1 ,salbei1 ,ranunkeln1 ,alchemillen1 ,brennesseln1 ,wegerich1 ,adlerfarn usw41 ja an einer ,wiesenecke lachte uns sogar ein ,bschel wilder blaugelber ,stiefmtterchen entgegen4 ,dann stiegen wir im ,zickzack zu einer ,talstufe hinauf1 wo die vereinzelten ,htten von ,releche 7,hacienda #caag ,meter7 liegen1 und betraten oberhalb davon eine ,waldparzelle1 in der sich pltzlich eine wunderhbsche ,wiese ffnete4 ,daneben blinkten zwei kleine ,seen4 ,die ,waldwiese auf der ,terrasse von ,releche ist ein wirklich idealer ,lagerplatz 7#ccbc ,meter74 ,schnell waren am ,waldsaum unsere beiden ,zeltchen aufgestellt1 whrend sich die ,peones im ,dickicht selbst einrichteten4 ,wieder einmal genossen wir den ,reiz eines stillen ,gebirgslagers und stiller huslicher ,enge inmitten einer groen ,natur3 die ,zelte1 ,feuer1 ,menschen und ,tiere dicht beieinander1 ,wasser und ,holz in bequemer ,nhe1 whrend ringsum die groe einsame ,bergwildnis uns teilnahmlos anzuschauen schien4 ,gegen ,sonnenuntergang legte sich eine wundersame ruhige ,stimmung auf die ,landschaft4 ,gnzliche ,windstille ringsum1 aber hoch ber den uns schtzenden ,bergrcken segelten die abendlich gerteten ,wolken eilig nach ,westen4 ,wie am ,abend eines deutschen ,vorfrhlingstags pfiff von einem fernen ,baumwipfel eine ,drossel ihr kurzstrophiges ,lied1 andere ,drosseln hpften pickend auf der ,wiese umher1 und auf dem nchsten ,see flatterten ein paar kleine ,enten4 ,an den ,blten der ,fuchsienstrucher aber1 die auf den verwetterten ,berberitzenbumen am ,waldesrand schmarotzen1 schwirrten hurtig einige ,kolibris und lieen ihre grn metallischen ,brustfedern und ihre rotschillernden ,schwanzfedern im ,licht der ,abendsonne wahrhaft ,funken sprhen4 ,nach ,sonnenuntergang begann im ,wald der schrille ,gesang unzhliger ,zikaden1 und whrend wir1 von leichtem ,paramitoregen ins ,zelt getrieben1 lagen1 lasen und rauchten1 schwirrten um die trberleuchteten ,zeltwnde groe ,kfer1 und in ihren brummenden ,ba klangen die hohen klaren ,glockenstimmchen der ,laubfrsche hinein1 die uns leider noch viel ,regen prophezeiten4 ,in der ,nacht trommelten denn auch stundenlang die ,tropfen auf unser ,zeltdach1 und am ,morgen lag alles in dichtem nssenden ,nebel1 als wir mit acht ,peones zum ,cerro ,altar aufbrachen4 ,unsere ,arrieros1 die wegen der ,steilheit mit den ,tieren zurckblieben1 richteten sich fr die nchsten zwei ,tage in einer kleinen ,laubhtte mglichst regensicher ein4 ,die oberste ,bergwaldzone1 durch die wir nun weiter stiegen1 machte uns viel zu schaffen4 ,von ,schlinggewchsen1 grnen ,epiphyten1 langen grauen ,bartflechten und dicht wucherndem ,unterholz ist der ,wald durchsponnen und gleichsam verfilzt4 ,bis an die ,knchel versinkt der ,fu in dem schwarzen ,morast des ,pfades1 den das oben in den ,pramos weidende ,vieh beim ,auf- und ,abtrieb zertrampelt1 und ber gestrzte ,baumstmme weg mssen sich die ,peones mit ihren ,lasten abmhen4 ,bald wird der ,anstieg so steil1 da an ,stelle des ,pfades ,stufen und ,lcher treten1 in denen der ,fu ,halt sucht4 ,alles trieft von ,nsse1 und auf dem schlpfrigen lehmigen ,boden gleitet einer nach dem andern fluchend aus4 ,trotzdem lieen die ,peones ihre ,lasten nicht liegen4 ,in #cdij ,meter ,hhe berschritten wir die obere ,waldgrenze4 #bjj ,meter hher hatten wir ber dem letzten ,fuchsiengestrpp die ,grasregion des ,pramo bei #cgjj ,meter erreicht1 wo der ,boden etwas fester war4 ,aber die ,steilheit hielt an1 und dazu gesellte sich auf der freien ,hhe kalter ,wind mit fortdauerndem ,nebeltreiben4 ,bei #dbjj ,meter ,hhe traten wir in die ,region der ,polsterformation ein4 ,weithin verdrngen an feuchteren1 leicht gesenkten ,stellen die dunkelgrnen1 bis zu ,meter hohen runden ,kissen von ,werneria1 ,pectophytum und ,azorella den ,graswuchs fast gnzlich4 ,die ,polster der dichtgedrngten kleinen ,pflanzen sind so fest1 da man mit dem eisenspitzigen ,stock nur oberflchlich eindringen kann1 aber neben ihnen heben sich zahlreiche kniehohe ,bltenstengel einer goldgelben ,senecio empor1 wie freundliche ,lichtgestalten aus schwerer trger ,materie4 ,die ,sonne1 die sie hervorgezaubert1 lie uns jedoch im ,stich4 ,der ,nebel teilte sich zwar etwas1 aber der ,blick reichte nicht weit3 nur braungrasige ,kuppen und ,berglehnen4 ,dazu begann es gegen ,mittag bei #dbcj ,meter lustig zu schneien4 ,jetzt war es an der ,zeit1 die tiefgesunkenen ,lebensgeister meiner ,peones durch eine reichliche ,spende von ,maisbranntwein 7,chicha7 zu heben1 den ich zu diesem ,behuf in gehriger ,menge mitgenommen hatte4 ,das ,zeug schmeckt abscheulich1 ist aber den ,indianern der hchste der ,gensse4 ,die ,kerle folgten denn auch dem groen strohumflochtenen ,schnapskrug wie die ,sarazenen der ,fahne des ,propheten4 ,glcklicherweise waren wir bald danach auf der ,hhe des langgestreckten1 dem ,altar vorgelagerten ,bergrckens 7,loma de ,tunguraquilla74 ,in tausendfachen ,windungen luft der ,pfad nahe seinem ,grat um kleine ,smpfe und ,bachrisse herum nach ,osten1 immer durch struppiges1 bscheliges ,pramogras1 bis er in #dbge ,meter ,hhe pltzlich steil nach ,sdosten in ein breites trogfrmiges ,tal abbiegt1 dessen tiefgeschluchteten1 unpassierbaren ,mittellauf wir hier oben auf diesem ,umweg hatten umgehen mssen4 ,es ist das ,val de ,collanes4 ,in ,regen1 ,wind und ,schnee stiegen wir an den abschssigen grasigen ,hngen auf dem von ,nsse und ,lehm glitschglatten ,pfad zur sumpfigen ,ebene des ,collanes-,tales hinab1 ein typisches altes ,gletscherbett1 das nach ,osten in ein ungeheures1 von ,schnee und ,eis erflltes ,felsen-,amphitheater bergeht3 die ,caldera des ,altar4 ,ein wundervolles hochalpines ,diorama im ,treiben der ,nebel4 ,hier endlich beginnt das vulkanische ,gestein des ,cerro ,altar4 ,unten scheuchten wir eine ,herde halbwilder ,rinder auf1 die strmisch entflohen wie ein ,rudel ,hirsche4 ,wir folgten dem festen ,gerllsaum des ,baches1 dessen grautrbes ,wasser die ,gletschermilch verrt1 bis an den ,fu der vordern ,calderawand1 wo sich oben rechts und links von den ,eismassen her zwei alte ,mornenwlle in die ,talebene vorschieben und an den ,enden miteinander verschmelzen4 ,dichter1 von ,moos und ,flechten fast erdrckter niedriger ,buschwald hat ihre ,blockhaufen berwuchert1 und dort1 am untern ,rand der sdlichen ,morne1 wo es ,brennholz und ,wasser gibt1 fand sich bald ein geeignetes ,pltzchen 7#cifd ,meter7 fr unsere beiden ,zelte1 whrend die ,peones sich abseits eine ,zweig- und ,grashtte bauten4 ,es war ein trber1 nasser1 kalter ,lagerplatz4 ,wetter und ,weg hatten uns allen tchtig zugesetzt1 neun volle ,stunden waren wir von ,releche an auf den ,beinen gewesen1 und es versteht sich1 da wir nach ,einnahme unserer blichen ,reissuppe uns schleunigst in die trockenen1 weichen1 warmen ,schlafscke verkrochen1 mit dankbaren ,gefhlen fr die seligen ,opossums1 die uns ihren molligen ,pelz im ,dienst der ,wissenschaft geopfert hatten4 ,am nchsten ,morgen war bei hellerm ,wetter die ,situation klarer4 ,wir sahen uns in einem ungeheuern ,taltrog1 dessen steile1 himmelhohe ,felswnde sich im ,osten zum ,kraterzirkus des ,altar halbkreisfrmig zusammenschlieen4 ,der gletscherbedeckte ,calderaboden 7,plazabamba genannt7 liegt etwa #cdj ,meter ber unserm ,lagerplatz1 und von uns hinauf ziehen die beiden hochgewlbten ,schutt- und ,blockwlle1 die uns bekunden1 da die ,gletscherzunge1 die jetzt dort oben in #dcjj ,meter ,hhe auf einer steilen ,felsstufe endet1 sich einst bis hierherunter zu #cifj ,meter ,hhe erstreckt hat4 ,in dieser ,ausdehnung ist der ,gletscher lange ,zeit stationr gewesen1 whrend deren er diese groen ,schuttmassen an seinem ,rande absetzen konnte4 ,als dreiig ,jahre vor mir die deutschen ,geologen ,rei und ,stbel hier weilten und in wiederholten lngeren ,besuchen den vulkanischen ,bau des ,cerro ,altar studierten1 reichte der ,kratergletscher noch in einer imposanten ,eiskaskade bis an den ,fu der ,felsstufe herab4 ,die bezeichneten alten ,mornenwlle stellen aber nicht die uersten ,grenzen der einstigen ,gletscherausdehnung dar1 sondern der ,eisstrom erstreckte sich in einer noch frhern ,periode bedeutend weiter in das ,collanes-,tal hinaus4 ,wenn wir oberhalb unseres ,lagers vom ,kamm der alten sdlichen ,morne talabwrts schauen1 sehen wir etwa #a ,kilometer weiter drauen an der sdlichen grasigen ,steilwand des trogfrmigen ,collanes-,tals bis zu etwa #bjj ,meter hinauf vier terrassenartige ,stufen ziemlich parallel bereinander und parallel dem ,talgrund entlang ziehen1 die mit groen und kleinen ,blcken besetzt sind und offenbar ,abstufungen alter ,ufermornen darstellen4 ,noch weiter drauen1 am ,ende des ,taltrogs1 schliet ein mehrfach gestufter1 bogenfrmiger ,schuttwall1 eine alte ,endmorne schnster ,ausbildung von ungefhr #bj ,meter ,hhe1 das trogfrmige1 flachsohlige ,collanes-,tal querber ab4 ,illustration3 ,die ,caldera des ,cerro ,altar1 vom ,collanes-,tal aus4 ,nach einer ,zeichnung von ,rudolf ,reschreiter4 ,bis hierher haben wir also in dem ,u-,tal das vollkommene ,bild eines alten ,gletscherbettes1 in dem der von den ,firnmassen der ,caldera genhrte ,altargletscher vor ,jahrtausenden1 aber immer noch in einer geologisch jungen ,vergangenheit - denn der ,altar selbst ist nicht lter als pleistozn - als ein bis #cjj ,meter dicker und bis #b ,kilometer langer ,eisstrom das ,tal erfllt1 ausgerumt und ausgeschliffen hat4 ,dann hat er sich1 wie die ,mornen zeigen1 in mehreren ,abschmelzungsperioden mit dazwischenliegenden ,ruhepausen zurckgezogen1 zuletzt bis in den ,kraterkessel des ,altar1 indem er das rezente ,rckzugsgebiet mit frischen ,schuttdecken berzog4 ,illustration3 ,marktplatz in ,quito mit ,klosterkirche ,san ,francisco4 ,aber noch eine weitere ,eigentmlichkeit fllt uns von unserm ,aussichtspunkt aus auf4 ,die ,seitenwnde des ,tals sind bis zur ,hhe von etwa #cjj ,meter ber dem ,talboden an allen ,vorsprngen und ,kanten abgerundet und ausgeglichen4 ,darber rcken die ,wnde in einer schiefen ,terrasse oder ,leiste etwas zurck1 und oberhalb von dieser sind sie in allen ihren ,formen eckig und rauh4 ,der untere ,teil der ,talmulde mit den abgerundeten ,formen ist ganz offenbar ein ,tal im ,tale1 und die ,talleiste am ,fu des obern ,talniveaus ist ein ,trogrand1 der ,rest eines alten ,talbodens1 in den der jngere1 tiefere1 schmlere ,taltrog eingesenkt ist4 ,diese und andere glaziale ,anzeichen1 z4 ,b4 die ,hngetler der ,seitenbche1 besttigten meine ,vermutung1 da das ,collanes-,tal das ,erzeugnis einer zweimaligen ,vergletscherung ist4 ,nher will ich hier nicht darauf eingehen4 ,illustration3 ,hochland-,indianer in ,quito4 ,nach beendeter ,umschau ber das ,collanes-,tal stiegen wir auf der sdlichen alten ,ufermorne zum ,rand des ,kraterbodens 7,plazabamba7 empor1 wo die ,gletscherstirn bei #dcjj ,meter liegt4 ,noch deckte ,nebel die ,caldera und die sie krnenden ,felstrme1 als wir uns aufmachten4 ,der ,anstieg war anfangs bequem durch ,gerll1 niedriges ,gestrpp und ber grasige ,lehnen2 aber im letzten ,drittel gab es steile ,felswnde1 und erst gegen #i ,uhr waren wir am ,oberrand der ,felsstufe1 ber die das ,gletscherbchlein ins ,collanes-,tal hinabrinnt1 und betraten frischen ,mornenschutt und ,eis4 ,neben uns ragte die sdliche ,felswand des ,caldera-,eingangs vertikal auf1 bis ber #cj ,meter hoch hinauf prachtvoll geschliffen und geschrammt1 als htten viele ,tausende schwerer ,lastwagen ihre ,radspuren daran zurckgelassen4 ,auf dem hchsten der schuttbedeckten ,eishgel machten wir im ,kraterkessel halt4 ,whrend wir uns zu orientieren suchten1 wichen allmhlich die ,nebel und gaben den ganzen ,kraterzirkus mit ,ausnahme der hchsten ,grate und ,spitzen frei4 ,wir stehen wie in einem ungeheueren ,kar mit #ajjj ,meter hohen ,steilwnden1 aber dieses ,kar hat nicht die uns bekannte ,lehnsesselform1 die ,karwnde werden nicht von der ,rckenlehne nach den ,seitenlehnen hin niedriger1 sondern gerade am ,eingang trmen sich rechts und links die beiden ,hauptgipfel empor1 der ,canonico auf der ,nordseite1 der ,obispo auf der ,sdseite1 die mit #ecee ,meter und #edje ,meter ,hhe alle anderen ,teile der ,zirkuswnde weit berragen4 ,in der ,runde senken sich von den ,felswnden groe ,firn- und ,eismassen zum ,zirkusboden hinab1 ein im ,durchmesser ber #ajjj ,meter weites ,eis- und ,schuttfeld4 ,fnf niedrige1 runde ,felsbuckel gliedern dieses ,eisfeld in sechs primre1 kleine ,gletscher1 die zur tiefer gelegenen ,mitte sich vereinen und nun als ein einziger ,eisstrom zum ,ausgang des ,kessels flieen1 der am ,ende unter seinem ,mornenschutt ganz verschwindet4 ,ein auffallender schneebedeckter1 etwa #bjj ,meter hoher ,felskegel1 der sich im ,kraterzirkus dem ,fu des ,canonico anlehnt1 scheint ein ,eruptionskegel in der ,caldera zu sein1 durch den sich die letzten vulkanischen ,zuckungen des ,berges ,luft gemacht haben4 ,wie in einem ,flubett nach ,ablauf des ,hochwassers ein langes ,band von allerlei ,rckstnden1 ,schlamm1 ,sand1 ,holzstcke usw41 am ,uferhang liegenbleibt1 bis sie vom ,regen abgesplt werden1 so liegen hier1 als ,flutmarken des einstigen ,gletscherhochstandes1 allenthalben ,mornenschuttbnder bis #ajj ,meter hoch ber der jetzigen ,gletscheroberflche an den felsigen ,berglehnen4 ,rck- und ,niedergang des ,eises1 wohin man blickt6 ,die ,sonne brannte in der windstillen ,caldera nachgerade so krftig auf uns herab1 da wir trotz der #dcdd ,meter ,hhe die ,rcke auszogen und unseren ,arbeiten hemdsrmelig oblagen4 ,nach ,mittag schien die ganze ,umgebung in langsame ,bewegung geraten zu wollen2 berall rieselten dnne ,schmelzwsser und knisterte und prasselte der ausgeschmolzene ,sand und ,gerllschutt1 berall gab nun die ,mornendecke rutschend nach1 wenn man sich auf ihr bewegte4 ,und als wir um #c ,uhr zur ,rckkehr nach den ,zelten aufbrachen1 hatte sich das ,gletscherbchlein1 das am ,morgen nur dnn geflossen war1 in einen stattlichen ,bach verwandelt1 der sich aus dem niedrigen ,gletschertor durch alle die ,schuttmassen ,bahn brach und unmittelbar danach als brausender ,wasserfall in das ,collanes-,tal hinabstrzte4 ,am spten ,nachmittag wurde es auch in den hchsten ,regionen des ,altar klarer und lichter1 und schlielich stand der ganze riesige ,berg im goldenen ,licht der ,abendsonne vor uns4 ,die beiden vordersten ,ecktrme1 der ,obispo und der ,canonico1 hneln in ihrer trotzigen ,gestalt und wilden ,schnheit dem ,eiger und dem ,matterhorn4 ber #ajjj ,meter starren ihre jhen1 nur wenig ,firn festhaltenden inneren ,wnde ber dem ,calderaboden empor1 whrend die ueren in zahllosen ,steilstufen abfallen und in mehreren ,karen kleine ,hngegletscher tragen1 die in den herrlichsten ,blaubndern leuchten4 ,die schnste ,firnkuppel des ,altar ist aber die hinter dem ,obispo mitten auf der sdlichen ,zirkuswand aufgetrmte ,monja grande 7groe ,nonne74 ,man begreift schlechterdings nicht1 wie sich die mchtige ,firnkappe auf dem steilen ,felsturm halten kann4 ,auf der ,hinterwand des ,zirkus thront gerade gegenber dem breiten ,eingangstor ein kolossaler1 dreizackiger ,felsklotz 7#ebid ,meter71 der den ,namen ,tabernaculo erhalten hat4 ,er liegt auf dem ,altar wie ein ,tabernakel zwischen zwei riesigen ,kerzentrgern1 was wohl die ,herren ,rei und ,stbel zu dieser ,namengebung veranlat haben mag2 denn die hbschen ,namen ,canonico1 ,obispo1 ,monja1 ,tabernaculo usw4 fr die einzelnen ,gipfel sind keine landesblichen1 sondern von ,rei und ,stbel verliehene1 da es keine einheimischen gibt4 ,auch auf dem ,tabernaculo und auf vielen ,zinnen der nrdlichen ,zirkuswnde lagern mchtige ,firnmassen in hoher ,wlbung und mit weit berstehenden ,wchten1 die der stndige ,ostpassat herbergebogen hat4 ,da der ,altar so1 wie er heute dasteht1 nichts ,ursprngliches ist1 sondern nur die ,ruine eines noch grern ,berggebildes1 haben selbst die ,eingeborenen mit ihrer geringen ,beobachtungsgabe gesehen und gedeutet4 ,ich habe von ,bewohnern ,riobambas oft die ,meinung gehrt1 der ,berg sei frher noch hher gewesen als der ,chimborazo1 sei aber vor einigen ,jahrhunderten durch ,erdbeben zum ,einsturz gebracht worden4 ,sie haben wohl darin1 da der ,berg einst hher gewesen und dann zerstrt worden sei1 das ,richtige getroffen1 aber die ,zeit haben diese kurzlebigen1 kurzdenkenden ,menschen erklrlicherweise viel zu kurz bemessen4 ,was knnen sie wissen1 was geologische ,zeitrume bedeuten6 ,der ,legende1 da der ,berg gegen ,ende des #ae4 ,jahrhunderts in sich zusammengesunken sei1 ist brigens auch kein ,geringerer als ,a4 von ,humboldt zum ,opfer gefallen4 ,er berichtet von einem alten indianischen ,manuskript1 das diese ,katastrophe beschrieben habe1 aber der deutsche ,reisende ,moriz ,wagner hat spter nachgewiesen1 da ,humboldt sich eine ,lge hat aufbinden lassen4 ,naturgewalten haben allerdings den ,berg zu der heutigen ,ruine gemacht1 aber diese ,zerstrung hat sich allmhlich in riesigen ,zeitrumen vollzogen4 ,sein kolossaler ,kraterzirkus1 seine ,caldera1 ist in seiner ,anlage ein ,werk vulkanischer ,krfte2 er ist dadurch entstanden1 da mit dem ,erlschen der ,eruptionen ein groer ,teil der ,magmamassen in den weiten ,eruptionsschlot zurcksank1 weil die ,kraft fehlte1 sie ber den ,kraterrand hinauszuheben4 ,es ist der ,vorgang der ,sackung1 wie er an so vielen ,vulkanen gerade der ,hochanden ,ecuadors zu beobachten ist4 ,den so entstandenen ,kraterzirkus haben aber dann in unablssiger1 jahrtausendelanger ,arbeit ,wind und ,wetter1 vor allem das ,eis ausgeweitet1 sie haben die steilen ,felswnde geschaffen1 die ihn jetzt umgeben1 sie haben1 von innen und von auen angreifend1 die hohen ,zinnen und die schmalen ,grate geschliffen1 die ihn jetzt bekrnen4 ,die ,ruine des ,altar ist ihr ,werk4 ,als am ,abend die gelben1 violetten und rosaroten ,tne auf ,fels und ,firn verblaten1 wurde es sehr schnell khl 7#f ,uhr #c74 ,aus den nahen ,smpfen des ,collanes-,tales erklang vielstimmiges1 melancholisches ,unkenkonzert1 und bald drangen von dort ,scharen kleiner ,stechmcken zu uns herber1 vor deren ,angriffen wir uns in unsere dichtschlieenden ,zelte und ,schlafscke zurckzogen4 ,als ich in der ,nacht1 durch den ,donner einer ,lawine geweckt1 nach dem ,wetter sah1 lag die stille groe ,landschaft in zauberhaftem ,mondlicht1 und gerade vor uns im ,einschnitt des hochwandigen ,collanes-,tals funkelte der ,jupiter so blendend und riesengro am wolkenlosen ,nachthimmel1 da ich zuerst ein ,meteor zu erblicken glaubte4 ,wer den ,sternenhimmel in seiner ganzen ,pracht sehen will1 mu in groe ,bergeshhen der quatorialzone gehen4 ,als wir mit steigender ,sonne dem ,altar ,lebewohl sagten und den ,rckweg nach ,releche antraten1 hatte der ,gletscherbach im ,collanes-,tal noch eine dnne ,eisdecke4 ,wir folgten dem ,pfad1 auf dem wir hergekommen1 und als wir1 aus dem ,tal auf den ,nordhang heraussteigend1 die ersten ,kuppen umkreisten1 kam pltzlich die ,nordwestfront des ,canonico in ,sicht1 die uns auf dem ,herweg im ,nebel verborgen geblieben war4 ,wie da die prachtvolle ,pyramide sich aus den ,wolken aufbumte1 entrang sich uns beiden ein lautes jubelndes ,hurra6 ,auf ihren riesigen schroffen ,sdwnden halten sich keine greren ,firnlager1 aber auf der uns voll zugewandten ,nordwestfassade steigen ,firn und ,eis in unzhligen ,stufen und ,brchen ber die ,felswnde zum schuttbedeckten ,sockel herab1 wo das ,eis in zwei kleinen ,gletschern ausluft4 ,beim ,aufstieg zur ,loma de ,tunguraquilla konnte ich wieder einmal die ,leistungsfhigkeit der ,peones bewundern4 ,mit ihren #dj bis #fj ,pfund schweren ,lasten auf dem ,rcken strmten diese ,burschen eine ,stunde lang ohne ,rast den steilen1 grasigen ,berg hinauf in einem ,tempo1 da uns beiden nur mit ,eispickel und ,rucksack beschwerten ,europern der ,atem ausging und das ,herz zu springen drohte4 ,oben angelangt1 vergossen die ,leute zwar ,strme von ,schwei1 waren aber sonst nicht im mindesten von der ,anstrengung ermattet2 sie haben ,herzen wie eiserne ,pumpen4 ,diesmal war unser ,marsch ber diese ,pramohhen sonnig1 warm und aussichtsreich4 ,ein frischer ,wind fauchte im hohen ,sigsiggras1 wie in einem heimatlichen ,fichtengehlz1 kleine ,hasen huschten blitzschnell durch die ,grasbschel1 und ein auf ,rcken und ,seiten blaugrau1 an ,kehle und ,bauch rotbraun gezeichneter ,fuchs jagte ber die ,hnge4 ,links1 am fernen ,horizont1 dehnen sich zwei parallele lichtgraue ,bnder in unabsehbare ,weite3 die ,westkordillere1 deren ,einzelheiten auf diese ,entfernung schwinden und nur eine unendlich lange gleichfrmige1 horizontale ,mauer briglassen2 und ber ihr in geringem ,abstand1 ebenso gleichfrmig1 ebenso lang1 ebenso horizontal1 die ,schichten der alltglichen ,mittagswolken4 ,aber ber die endlose ,wolkenbank hinaus ragt als einzige und hchste ,landmarke der ,gipfel des ,chimborazo mit seiner silberblanken ,firnkuppel4 ,um #c ,uhr kam tief unter uns die ,mulde von ,releche mit den blaugrnen ,seenaugen und der blauen ,rauchsule des ,lagerfeuers unserer ,arrieros in ,sicht4 ,um #d ,uhr waren wir unten und verabschiedeten mit einer reichlichen ,libation ,feuerwasser und einer klingenden ,extrazulage unsere unermdlichen ,peones1 die am selben ,nachmittag und ,abend noch bis nach ,penipe hinabliefen4 ,wir selbst folgten am nchsten ,tag nach einer ruhevollen ,lagernacht4 ,um ,mittag waren wir wieder in ,penipe1 und nach kurzer ,mittagspause fr ,mensch und ,tier eilten wir weiter nach ,riobamba4 ,der ,antisana4 #a4 ,der ,anmarsch4 ,sdlich von ,quito1 eine halbe ,stunde von der ,stadtgrenze entfernt1 steht auf der ,fuebene des ,pichincha eine kleine1 #bjj ,meter hohe ,vulkankuppe von auffallend regelmiger ,gestalt3 ,panecillo1 das ,zuckerhtchen1 nennen die ,einheimischen den ,hgel4 ,seine freie1 dominierende ,lage 7#cjej ,meter7 macht ihn zu einem ,aussichtspunkt ersten ,ranges4 ,der droben ,stehende sieht sich von einem mchtigen ,bergkranz umgeben4 ,im ,rcken hat er den breiten1 von tiefen ,quebradas zerschluchteten ,pichincha1 an den sich nach ,sden und ,norden in langer ,linie die ,vulkanberge der ,westkordillere anreihen1 fast lauter ,viereinhalbtausender und noch hhere1 und nach ,osten schweift der ,blick ber die weite1 nach ,sden und ,osten ansteigende ,mulde des ,rio ,san ,pedro und seiner ,nebenflsse weg auf die lange ,bergmauer der ,ostkordillere1 die hier nicht so viele einzelne groe ,vulkangipfel trgt wie die ,westkordillere und geschlossener1 finsterer1 unzugnglicher erscheint als jene4 ,auf keiner ,seite hat der ,beschauer ,schneeberge in seiner ,nhe4 ,ewige ,schneehupter tauchen erst in weiter ,entfernung von ,quito auf4 ,im groen1 von breiten ,lcken unterbrochenen ,halbkreis umziehen sie im ,sden und ,osten das ,panorama des ,panecillo2 es sind von ,sden her der doppelzackige ,iliniza 7#ecje ,meter71 dann der ,riesenkegel des ,cotopaxi 7#fjje ,meter71 daneben der kleinere ,sincholagua 7#dihh ,meter71 weiter stlich die groe ,stumpfpyramide des ,antisana 7#egef ,meter71 darauf der niedrigere1 aber stark vergletscherte ,sara-urcu 7#dgbe ,meter7 und zuletzt der dem ,chimborazo hnelnde mehrgipfelige1 von ,eisstrmen bergossene ,cayambe 7#ehdj ,meter74 ,in dem groen ,halbkreis dieser ragenden ,schneehupter imponierten mir der ,antisana und der ,cayambe am meisten1 und der ,antisana zog mich vermge seiner herrlichen ,gestalt und seiner starken ,vergletscherung mit magischer ,gewalt an4 ,fr eine ,besteigung und ,untersuchung des ,antisana gibt es nur ein geeignetes ,standquartier am ,fu des ,berges1 den ,hato ,antisana an der ,westsdwestseite4 ,die ,reise dorthin von ,quito lt sich in zwei ,tagen ber den ,rio ,san ,pedro und die ,orte ,san ,rafael1 ,pintac1 ,hacienda ,pinantura und den ,pa ,puerta de ,guamani machen4 ,am #bf4 ,juli frh brach ich mit ,herrn ,reschreiter und meiner alten ,karawane von drei ,einheimischen und zehn ,mulas nach ,osten auf4 ,zuerst fhrte die ,strae1 die theoretisch auch zum ,fahren bestimmt ist1 steil zum ,bergrcken ,poingasi hinan4 ,droben ffnet sich pltzlich vor uns das ,land zu unseren ,fen4 ,das ,auge schweift freudig ber die sonnige1 weite ,quitomulde mit ihren unzhligen ,hgeln und grnen ,feldern1 ,haciendas und ,drfern1 ,baumgruppen und ,bachschluchten4 ,ein ungewohntes ,kulturlandschaftsbild im ecuatorianischen ,hochland4 ,auf einem frchterlich gepflasterten ,serpentinenweg geht es dann zum ,rio ,san ,pedro hinunter4 ,die ,mulas rutschen und stolpern2 wer hier strzt1 bricht unfehlbar das ,genick4 ,aber wre der ,weg nicht gepflastert1 so wre er an dem steilen ,berghang in der ,regenzeit monatelang berhaupt nicht passierbar4 ,das lt man sich wohl in der ,provinz gefallen1 aber nicht hier in der ,nhe der ,hauptstadt1 deren reiche ,leute ihre ,haciendas drauen in der ,quitomulde haben und jederzeit mit ihnen verkehren wollen4 ,eine alte ,steinbrcke fhrt uns unten ber die tiefe1 kaum #aj ,meter breite ,quebrada eines ,nebenflusses des ,rio ,san ,pedro1 in deren ,grund die tuffbraunen ,fluten gurgeln4 ,lotrecht und glatt wie mit dem ,spaten sind die ,wnde des ,caons in den ,tuff eingeschnitten1 und diese ,tuffmassen1 diese klammartigen ,erosionsschluchten treffen wir fernerhin berall in der ,quitomulde1 wo wir ,bche zu passieren haben4 ,jenseits des ,dorfes ,conocoto 7#beid ,meter7 berschritten wir auf einer neuen ,eisenbrcke die schumenden ,wasser des stattlichen1 #bj ,meter breiten ,rio ,san ,pedro und kamen durch ,staub und ,glut nach ,mittag im ,stdtchen ,sangolqui 7#befa ,meter7 an1 wo uns die bliche ,staffage der ecuatorianischen ,provinzstdtchen umgab3 baufllige1 wegen der ,erdbeben nur einstckige ,huser2 ,schmutz1 ,schweine und ,hhner auf den ,straen1 wenige und lumpige ,menschen4 ,ganz allmhlich hebt sich unser ,terrain ostwrts4 ,zur ,linken haben wir den frei in der ,talebene stehenden1 stark abgestumpften ,vulkankegel ,ilal 7#cafa ,meter71 weiter zur ,rechten erheben sich die breiten ,sockel des ,pasochoa 7#dbee ,meter7 und des ,sincholagua 7#dihh ,meter74 ,in der ,lcke zwischen beiden erscheint aber in der ,ferne der ,wunderberg ,cotopaxi mit seinem ungeheuern1 schnurgerade nach ,osten hinausflatternden ,wolkenschleier4 ,auf seiner wolkenfreien ,nordwestflanke glitzern drei ,gletscher im ,sonnenlicht4 ,die ,sonne stand schon tief zwischen dem ,pichincha und dem ,atacatzo1 als wir in das kleine ,kirchdorf ,pintac 7#bibe ,meter7 einzogen4 ,da aber das ,nest bitterwenig einladend aussah1 ritten wir ohne ,aufenthalt nach der ,hacienda ,pinantura weiter1 die nur eine kleine ,stunde entfernt sein sollte4 ,erst ging es auf langgestreckten1 buschbewachsenen ,hhenrcken entlang1 in deren graugelbe ,tuffmassen der ,reitpfad durch langjhrige ,benutzung oft mehrere ,meter tief eingeschnitten war4 ,darauf wurde die ,landschaft mehr und mehr pramoartig4 ,schon schlichen nchtliche ,schatten aus den ,niederungen an den ,bergen empor4 ,pltzlich standen wir am scharfen ,rand einer dstern ,talschlucht1 der ,quebrada ,guapl1 die in der ,dmmerung nur noch tiefer erschien1 und sahen im ,abendschein am jenseitigen ,rand die ,htten der ,hacienda ,pinantura4 ,da hinabzureiten wre in der ,dunkelheit fr einen ,ortsunkundigen ,selbstmord2 nur unser ,fhrer riskierte es4 ,wir andern tappten und rutschten zu ,fu auf dem steinigen1 tiefgefurchten1 buschbewachsnen ,pfad hinter ihm her1 unsere ,tiere am ,zgel nachziehend4 ,es war stockfinstere ,nacht geworden1 und der dnne ,schimmer der ,mondsichel drang nur mit vereinzelten ,blinklichtern ins ,dickicht4 ,alle paar ,minuten lag einer von uns am ,boden und machte seinem ,zorn und ,schmerz durch einen krftigen ,fluch ,luft4 ,wer das letztere noch nicht gekonnt hat1 der lernt es in ,ecuador4 ,endlich brausten unter uns die ,wasser im ,talgrund4 ,ohne eine ,spur davon im ,dickicht zu sehen und ohne zu ahnen1 wohin es ging1 kletterte ich in der ,finsternis auf meine herangezogene1 widerstrebende ,mula und lie sie gottbefohlen ihren ,weg im ,dunkeln suchen4 ,sie folgte1 vorsichtig tastend und laut schnaubend1 dem ,tier des ,fhrers1 aber langsam landete mich das brave ,tier am andern ,ufer ohne ,sturzbad4 ,so ging es dicht hintereinander durch vier reiende ,bacharme4 ,beim vierten half schon das einfallende ,mondlicht mit1 und allmhlich nherten wir uns dem jenseitigen ,oberrande der ,quebrada1 wo die ,htten der ,hacienda ,pinantura 7#cagd ,meter7 vor uns auftauchten4 ,ein altes ,weib ffnete auf des ,fhrers ,zuruf das verrammelte ,tor4 ,wir nahmen vom sogenannten ,zimmer des ,mayordomo ,besitz1 wo neben ,haufen von ,kartoffeln und ,mais ein zerbrochener ,tisch und ein ,mbel standen1 das einst vermutlich ein ,sofa gewesen war1 und in der ,ecke sogar eine ,art ,bettstelle mit ,strohsack4 ,alles klebte von ,schmutz2 die aus ,lehm zusammengepatzte ,stubendecke war1 wie gewhnlich1 halb heruntergefallen1 und natrlich war es hundekalt1 da ebenso natrlich kein ,ofen vorhanden war4 ,aber unsere ,schlafscke halfen uns ber alle ,widrigkeiten hinweg4 ,vor ,sonnenaufgang des nchsten ,morgens trat ich vor die ,haciendamauer an den ,rand der dstern ,quebrada ,guapl4 ,darber hinweg weitet sich eine wundervolle ,aussicht nach ,westen ber die groe1 langsam westwrts sich senkende ,ebene der ,quitomulde bis zum fernen dunstigen ,pichincha1 der langgestreckt und mit sanften ,hngen das ,panorama im ,westen abschliet4 ,seine breiten ,gipfel heben sich nur wenig ber die flache ,wlbung des schildfrmigen ,massivs1 der hhere ,sdgipfel 7,guagua-,pichincha #dghg ,meter7 mit ein wenig ,schnee1 aber ohne die leiseste ,spur eines ,kraterwlkchens4 ,nach ,osten schweifte der ,blick ber die leicht ansteigende ,ebene bis zum breitbuckeligen1 felsigen ,sincholagua1 dessen kleiner ,gipfelgletscher im ,morgenlicht rosig schimmerte1 und sdwestlich hinter seinen langen dunklen ,auslufern leuchtete aus der ,ferne die oberste ,firnkuppe des ,cotopaxi herber1 der eine zarte orangerote ,dampfwolke entflatterte wie eine feingetnte ,strauenfeder4 ,die schnell aufsteigende ,sonne mahnte zum ,aufbruch4 ,mit nur fnf ,peones im ,gefolge1 die am ,antisana unser ,gepck von den ,maultieren bernehmen sollten1 ritten wir los4 ,der ,pfad fhrt langsam an der steilen ,innenwand der ,quebrada bergan4 ,unsere ganze ,aufmerksamkeit war aber nun von einem auf der ,talsohle liegenden ,lavastrom1 dem ,volcan de ,antisanilla1 gefesselt1 dem grten ,lavastrom ,ecuadors4 ,sein ,ende liegt bei #cjde ,meter im ,talgrund1 und bis dahin zieht der ,volcan 7,lavastrom7 wie ein riesiger ,damm oder wie ein hochgewlbter ,gletscher in der ,quebrada entlang4 ,im ,endteil hat er noch eine ,mchtigkeit von etwa #acj ,meter bei etwa #bjj ,meter ,breite4 ,seine ,oberflche erreicht aber nirgends ganz das ,niveau der oberen ,talrnder4 ,oft ist er in der ,mitte seiner ,laufrichtung eingesunken und rechts und links von groen ,lngskmmen berragt4 ,man sieht dem ,volcan berall die allmhliche ,erstarrung in langsamer ,bewegung an4 ,er ist dick mit ,trmmern bedeckt1 so da man das ,ganze leicht fr bloe ,schuttmassen halten kann4 ,hell hebt sich bei ,sonnenlicht der graubraune ,lavastrom von den grnen baum- und buschbewachsenen ,talwnden der ,quebrada ,guapl ab4 ,seine ,oberflche hat aber doch trotz seiner ,jugend schon einen grnlichen ,anflug1 stellenweise sogar einen berzug von ,vegetation4 ,es sind ,flechten1 kleine ,grser1 ,farne1 ,steinbrechstauden und niedriges ,gestrpp1 die sich auf seinen harten ,blcken1 ,schlacken und ,sanden angesiedelt haben4 ,fr die ,dauer dieses stillen1 aber harten ,kampfes der ,pflanzen um neuen ,boden haben wir gerade im ,lavastrom von ,antisanilla einen guten ,mastab an seinem ziemlich genau festzustellenden ,alter4 ,wie ,theodor ,wolf nachgewiesen hat1 war der ,lavastrom #agfg schon vorhanden1 und da ,humboldt eine ,eruption des ,antisana aus dem ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts1 wahrscheinlich von #agbh1 erwhnt1 aber von weiteren ,ausbrchen nichts berichtet wird1 so kann man mit ziemlich groer ,sicherheit das jetzige ,alter des ,volcan auf #a ,jahrhunderte berechnen4 ,nach kurzem ,ritt schwenkten wir aus der ,quebrada ,guapl sdwrts ab und kamen drauen auf dem ,plateau wieder in eine ,zone von bsartigen ,tuffen1 in die sich die ,reitwege noch tiefer eingeschnitten haben als in die ,tuffe zwischen ,pintac und ,pinantura4 ,steil geht es dann ber grasige ,pramohgel hinauf1 wo die hchsten kleinen ,gerstenfelder der ganzen ,gegend bei #cchj ,meter liegen1 und endlich durch ein primitives1 das ,vieh abhaltendes ,holzgatter1 die ,puerta de ,guamani 7#cedd ,meter74 ,hier stehen wir pltzlich wieder am ,rand der ,quebrada ,guapl und haben darin von neuem den ,lavastrom von ,antisanilla vor uns1 und zwar in seiner groartigsten ,mittelpartie4 ,hier wlzt er sich auf der uns gegenberliegenden nrdlichen ,talseite1 unsichtbar woher1 einem versteinerten ,katarakte gleich1 ber den ,rand der ,quebrada und ber die hohe ,talwand hinab in den ,talgrund4 ,breit und mchtig wie der ,niagarafall kommt er ber den ,talrand herunter4 ,es mu ein ,schauspiel sondergleichen gewesen sein1 als hier seine ,schlacken und ,blockmassen in furchtbarem1 unaufhrlichem ,drngen und ,schieben1 getrieben von der unsichtbaren ,gewalt des glhenden ,magmainnern1 mit ,knirschen1 ,krachen und ,donnern in die ,tiefe des ,tals strzten1 wo der wtende ,kampf mit den ,bachwassern begann1 und als dann im ,tal die ungeheure hllische ,schlange dampfend und lrmend1 trge1 aber unaufhaltsam weiterkroch4 ,die ,sonne hatte es den ganzen ,vormittag gut mit uns gemeint4 ,dann hatten verdchtige lange ,cirrusstreifen immer dichter den ,zenit umschleiert1 und nun begann es1 je weiter wir auf die offenen ,pramos hinaufkamen1 immer steifer aus ,osten vom ,antisana her zu blasen4 ,dort hing dickes ,gewlk tief herunter und gnnte uns keinen einzigen ,blick auf den nahen ,schneeriesen4 ,bei #djjj ,meter rasteten wir in einer flachen ,mulde inmitten einer wunderbaren ,flora von kniehohen ,culcitien1 die hier zu ,hunderten ihre hellgrauen pelzumhllten1 von faustgroen grauen ,bltenkpfen beschwerten ,gestalten zwischen dem dunklen ,grn der ,werneriapolster emporstreckten4 ,jenseits der ,culcitienmulde erschien endlich vor uns im wehenden ,nebel die lngliche strohgedeckte ,steinhtte des ,hato del ,antisana 7#djie ,meter71 die wir um die ,mitte des ,nachmittags erreichten4 ,nachdem die ,hacienda1 die frher hier gestanden hatte1 in den neunziger ,jahren abgebrannt war1 benutzt man jetzt die daneben in einer windgeschtzten ,bodensenke gelegene ,htte als ,hato4 ,er ist mit #djie ,meter eine der hchstgelegenen menschlichen ,wohnungen ,ecuadors4 ,als ,bewohner fanden wir drei indianische ,hirten vor1 die den mittlern ,raum fr uns freigaben4 ,es sind nur vier rohe ,steinmauern mit dem ,grasdach darber1 ohne ,fensterffnungen und ohne ,rauchabzug4 ,hier machten wir ,standquartier fr unsere ,antisanatour4 ,zwischen uns und dem ,berg zieht welliges ,pramogelnde1 eine grnlichbraune ,hochsteppe1 leicht hinan1 durchwunden vom rtlichgrauen ,band eines mchtigen jungen ,lavastroms1 des ,guagraialina-,volcans4 ,an der ,stelle1 wo dieser am westlichen ,bergeshang hervorkommt1 legt sich um die uns zugekehrte sdwestliche und westliche ,bergseite zwischen #dejj und #dhjj ,meter ,hhe ein breiter ,grtel von hellgrauem frischen ,mornenschutt1 und darber strebt das schneeige ,bergmassiv des ,antisana zu zwei runden ,gipfeldomen himmelan2 rechts der steilere1 von schroffen ,felswnden getragene ,sdgipfel 7#efbj ,meter71 links der hhere1 breitere ,nordwestgipfel 7#egef ,meter71 dazwischen ein etwas niedrigerer zackiger ,sattel mit dem kleinen1 spitzen ,westgipfel2 alles berzogen von einem ungeheuern ,firn- und ,eismantel1 der1 in den oberen ,bergpartien wild zerrissen1 in den unteren sanft ausgeglichen1 bis zur ,mornenzone bei #dhjj ,meter herabwallt4 ,den ersten vergeblichen ,versuch1 den ,antisana zu besteigen1 hat ,alexander von ,humboldt #ahjb gemacht4 ,nach ihm ist ,alphons ,stbel am #be4 ,september #ahga bis zu #edic ,meter ,hhe gelangt4 ,bezwungen worden aber ist auch dieser ,berg bisher nur durch ,edward ,whymper am #aj4 ,mrz #ahha4 ,wir haben vom #bh4 bis #cj4 ,juli #aijc an und auf dem ,eis des ,antisana gearbeitet und die ,westseite bis ber ,stbels hchsten ,punkt auf dem ,mittelgrat bestiegen4 #b4 ,die ,besteigung4 7,siehe ,karte1 ,seite #acj47 ,wir hatten in aller ,klarheit auf dem offen vor uns ausgebreiteten ,bergpanorama die ,richtung ausfindig gemacht1 in der ein ,vordringen in die hchsten ,regionen mglich erschien1 und wollten oben von der ,ursprungsstelle des ,guagraialina-,lavastroms1 der hier unten am ,hato del ,antisana endet1 ber die ,firnfelder hinauf zum ,sattel zwischen den beiden ,gipfeln aufsteigen1 um dann eventuell nordwrts dem ,hauptdom zuzustreben4 ,das war im allgemeinen auch ,stbels und ,whympers ,route4 ,illustration3 ,der ,canonico 7#ecee m71 ,nordgipfel des ,cerro ,altar4 ,nach einer ,zeichnung von ,rudolf ,reschreiter4 ,in der ,frhe des #bh4 ,juli lag um unsern ,hato dicker ,reif bei #b ,klte1 und die ,luft war unsichtig von ,nebel4 ,als aber um #g ,uhr die ,sonne ber den ,eiskamm des ,antisana herberblitzte1 brachen wir auf und ritten an der ,westseite des ,lavastroms entlang ber ebene ,pramoflchen bergan4 ,der ,pfad war gut1 das ,wetter schn1 der ,wind noch linde4 ,der ,antisana hatte eine prachtvoll kuppelfrmige1 weie ,wolkenhaube ber seine beiden ,gipfel gestlpt1 die ihn als einen einzigen ungeheuern ,schneedom erscheinen lie4 ,vom ,rand der ,haube flossen fortwhrend kleine ,wolkenzge nach der ,westseite herab und verflatterten schnell2 das nmliche schne1 aber nichts ,gutes versprechende ,spiel1 wie wir es am obern ,chimborazo erst angestaunt und dann schmerzlich zu fhlen bekommen hatten4 ,illustration3 ,nordwestseite der ,caldera des ,cerro ,altar4 ,zu unserer ,rechten zog der ,guagraialina-,volcan hochgewlbt und blockig einher4 ,nach einer ,stunde kletterte unser ,pfad an einer gnstigen1 sattelartigen ,stelle ber den ,lavawall weg4 ,und da lohnte es sich wahrlich1 eine kurze ,umschau ber dieses merkwrdige ,gebilde der jngsten vulkanischen ,ttigkeit des ,antisanakegels zu halten4 ,wie eine dunkelbraune1 grngefleckte ,riesenschlange windet sich der ,lavastrom von der mittlern ,westseite des ,antisana auf den leicht abfallenden unteren ,berghngen herab4 ,wir sehen ihn oben 7bei #dgjj ,meter7 unter den ,mornenhalden der ,eisgrenze hervorkommen4 ,er hnelt im ,aussehen und in der ,gestalt sehr dem ,antisanilla-,volcan1 aber er ist weder so lang noch so hoch noch so breit wie jener2 seine ,lnge mit etwa fnf ,kilometer1 seine ,hhe in den mchtigsten ,teilen #dj bis #ej ,meter1 seine ,breite bis zu #ejj ,meter4 ,auch dieser ,volcan erscheint wulstfrmig1 dammartig1 hat steile ,seitenbschungen und eine unregelmig hgelige ,oberflche4 ,in der ,mittelachse seiner ganzen ,lngserstreckung ist er mehr oder weniger eingesunken1 so da er eine breite ,rinne mit hheren ,seitendmmen bildet4 ,die ,entstehung ist klar3 ,whrend die ,seitenteile des ,lavastroms schnell erkaltet und erstarrt sind1 ist die glhende ,lava zwischen ihnen weitergeflossen4 ,allmhlich erstarrte auch die ganze ,oberflche1 und die ,lava flo1 immer zher und trger werdend1 wie in einem ,tunnel weiter4 ,als dann der ,inhalt des ,tunnels ausgeflossen war1 sank die ,oberflche des ,tunnels ein4 ,illustration3 ,der ,hato del ,antisana 7#djie m74 ,der ,guagraialina-,volcan ist aber nicht der einzige seiner ,art am ,antisana4 ,von seinem ,rcken aus sehen wir am ,sdwesthang des ,berges1 nahe der ,eisgrenze1 ebenfalls unter dem hellgrauen ,kranz von jungen ,mornen einen zweiten1 krzern1 aber im ,endteil breitern ,volcan herauskommen1 der dem unsern in seiner ganzen ,erscheinung gleicht4 ,seinen ,namen ,sarahuazi 7,maisberg7 fhrt er von den vielen gelblichen ,bimssteinbrckchen1 die an seinem obern ,ende 7#dgae ,meter7 aufgeschichtet liegen4 ,schlielich trifft nrdlich von uns unser suchendes ,auge auf einen dritten ,lavastrom1 den ,yana-,volcan 7yana schwarz oder dunkelbraun71 den hchstragenden von allen1 der wie eine schwarze zackige1 #ej bis #fj ,meter hohe ,mauer aus der ,eisdecke des ,antisana bei #ejej ,meter heraustritt und das weie ,firnfeld durchschneidet1 aber nahe unter der ,eisgrenze mit etwa #cjj ,meter ,breite endet4 ,er sieht noch frischer aus als der ,guagraialina und hat noch mehr als dieser eine ausgeprgte ,rinnenform4 ,vom ,ostfu des ,guagraialina eilten wir in einem breiten ,bachtal dem ,westgletscher des ,antisana entgegen1 der oben in das ,tal mndet4 ,links von der ,gletscherzunge wurde auf den obersten ,felsen des ,guagraialina-,volcan unser in ,aussicht genommener ,lagerplatz sichtbar4 ,dorthin hatten wir eine alte grasbewachsene ,ufermorne des einst so viel lngern ,gletschers zu erklettern1 die mit schnen ,aufschlssen bis zu etwa #dbjj ,meter ,hhe herabreicht4 ,um #aa ,uhr waren wir nach lngerm ,stolpern und ,steigen ber ,schlacken und ,sande mit unseren ,tieren auf dem obersten kleinen ,grasfleck angelangt1 wo im ,schutz einiger groer ,lavablcke die ,zeltchen aufgeschlagen wurden 7#dfie ,meter74 ,ich schickte die ,karawane nach dem ,hato hinunter1 von wo sie uns in zwei ,tagen abholen sollte4 ,bei uns blieben ,santiago und unser indianischer ,fhrer1 der aber nie vorher hier oben gewesen war4 ,der ,pflanzenwuchs dringt auf unserm ,volcan in einer langen ,zunge weit in die vegetationslose ,zone der jungen ,mornen vor1 die rechts und links von unserm ,lavadamm sich bergab erstrecken4 ,am ganzen westlichen ,antisana rckt die ,vegetation in ziemlich geschlossener ,gras- und ,staudendecke bis dicht an die ,mornengrenze hinan4 ,es fehlt hier jener de ,grtel von ,bimssteinanhufungen1 der am ,chimborazo und am ,cotopaxi von der ,mornengrenze an noch einige #ajj ,meter tiefer am ,berg hinabreicht und dem ,andrang des vegetabilen ,lebens uerst lange und zhe ,widerstand leistet4 ,es fehlt aber auch1 da die ,schneegrenze des ,antisana wegen seiner groen ,feuchtigkeit verhltnismig tief liegt1 jene sterile ,zone von ,gehngeschutt1 die sich auf ,bergen mit hochliegender ,schneegrenze1 wie dem ,chimborazo1 zwischen die ,mornen und die ,vegetationsgrenze aus klimatischen ,grnden einschiebt4 ,auf unserm in die ,eiswelt eindringenden ,lavastrom1 der wie eine schmale ,halbinsel in ein ,polarmeer hineinragt1 verschwinden mit zunehmender ,hhe von etwa #dcjj ,meter an allmhlich die hheren ,grser2 die geselligen ,kruter berwiegen1 aber kleine ,grser und ,zwergstrucher sind noch zahlreich eingestreut4 ,von #dejj ,meter an wird die ,vegetationsdecke immer offener und dnner1 aber noch am ,rand der sterilen1 den ,oberteil des ,volcans verschttenden ,mornen bei #dgjj ,meter ist das ,wachstum so krftig1 da man annehmen mu1 diese ,formation1 die man wohl am besten als ,fels- und ,gerllformation bezeichnet1 wrde1 wenn der ,lavastrom noch #ajj bis #bjj ,meter hher hinauf reichte1 in langsamer ,auflsung ebenso hoch hinaufgehen1 ehe sie an den klimatischen ,extremen ihre letzte ,schranke findet4 ,nur die tiefliegende ,eisgrenze des ,antisana1 nicht extreme ,temperaturen oder extreme ,trockenheitsgrade lassen hier die ,vegetation nicht hher steigen4 ,es ist eine prchtige ,gletscherlandschaft1 die unser ,zeltlager in der ,runde umgibt4 ,zum ,berg hingewandt haben wir rechts von uns und ber unserm ,lavastrom die lange ,eiszunge des ,westgletschers1 links einen hher am ,berg endenden krzern ,eisstrom1 beide auf mchtigen ,mornenkegeln ruhend1 und weiter das groe ,firnfeld1 dessen weite ,flchen sich zum ,sattelkamm zwischen den beiden ,antisanagipfeln hinanheben4 ,whrend ,herr ,reschreiter ein farbiges ,bild des ,westgletschers zu malen begann und unser ,cholo zwischen ,felsblcken eine ,kche zurechtmachte1 stieg ich mit ,santiago1 der allerlei tragen mute1 auf den ,mornenhgeln zum ,eis des ,westgletschers empor4 ,dabei bemerkte ich etwa #ej ,meter unterhalb des offenen ,gletscherfues an ,wasserrissen1 da unter dem ,schutt das pure ,eis liegt4 ,auf dem rutschigen ,schutt kamen wir in einer ,stunde auf das ,eisfeld selbst hinauf 7bei #dijj ,meter71 wo nach rechts und links der ,west- und der ,guagraialinagletscher abzweigen2 aber nrdlich vom ,guagraialinagletscher tritt nun noch ein anderer lngerer ,eisstrom hervor1 der dort gegen den dunklen ,yana-,volcan anstrmt und von ihm in zwei wildbewegte ,arme gespalten wird4 ,ich nenne ihn ,yanagletscher4 ,die blauweien ,eismassen kontrastieren scharf mit dem dunkelbraunen ,lavastrom1 den sie umschlieen4 ,trotzdem spricht sich in der langgezogenen1 gewundenen ,gestalt und in den schrundigen1 zackigen ,oberflchen beider eine gewisse ,verwandtschaft zwischen dem erstarrten ,feuerstrom und dem erstarrten ,wasserstrom aus4 ,aber das ganze ,landschaftsbild sagt uns1 da die ,erstarrung des ,wasserstroms keine ,bewegungslosigkeit ist4 ,an geologischen ,zeitmaen gemessen1 erscheinen die ,firn- und ,eisfelder des ,antisana in ihrem groen ,zusammenhang als ein bewegtes ,meer1 das gegen den breiten ,kstensaum der ,mornenzone anbrandet und ihn da und dort mit der mchtigen ,spritzwelle einer ,gletscherzunge berflutet4 ,auch dieses ,meer hat seine ,gezeiten1 in denen es als ,ganzes zurckweicht oder vordringt1 aber ihre ,dauer rechnet nach ,tausenden von ,jahren4 ,diese ,gletscher des westlichen ,antisana sind nicht in ,tlern eingezwngte ,eisstrme wie unsere alpinen1 sondern ,zipfel des groen1 den ,antisanakegel umhllenden ,eismantels1 die da ber den im ganzen gleichmig verlaufenden ,saum des ,mantels vorspringen1 wo in kaum bemerkbaren ,bodenvertiefungen das ,eis mehr hindrngt als an anderen ,stellen4 ,lange ,gletscherzungen knnen sich nicht bilden1 da wegen der ,kegelgestalt der ,berge das ,zehrgebiet der ,eisdecke breiter ist als das ,nhrgebiet4 ,es handelt sich also am ,antisana um sogenannte ,firngletscher4 ,auf dem schneebedeckten ,eisfeld ber dem ,westgletscher wanderten wir wie im bequemen ,spaziergang bergan4 ,es ist lauter ,gletschereis1 was wir unter den ,fen haben4 ,wohl ein ,kilometer breit und fnf bis sechs ,kilometer lang1 bedeckt dieser untere ,saum des groen ,antisana-,eismantels die schwachgeneigten niederen ,hnge des ,berges4 ,bergaufwrts ist das ,eisfeld anfangs ganz spaltenlos1 geht dann aber mit dem ,beginn der starken ,steigung in groe ,eisbrche ber1 die fr den obern ,antisana charakteristisch sind4 ,der ,schneeberzug unseres ,eisfeldes war krnig und fest und trug vorzglich4 ,weithin glnzte die ,oberflche von blankem ,eisfirnis4 ,ich sah1 da wir am nchsten ,tag anfangs leichtes ,spiel haben wrden4 ,das ,nebeltreiben um die ,gipfel beruhigte und lichtete sich zeitweilig1 so da ich photographieren und mit dem ,fernglas die ,firnfelder der ,gipfelregion und des ,sattelgrates inspizieren konnte4 ,da sah ich u4 a41 da dort oben viele der dem ,wind und der ,sonne stark exponierten ,firnkuppen und ,hnge jene eigenartige1 in zahllose ,klippen und ,zacken zerfressene ,oberflche 7,nieve penitente1 ,berschnee1 ,zackenfirn7 hatten1 wie wir sie schon in den obersten ,regionen des ,chimborazo beobachtet hatten4 ,sie sind hier wie am ,chimborazo auf die oberste ,region von etwa #edjj ,meter an beschrnkt1 wo der ,wind1 die ,sonnenstrahlung1 die ,lufttrockenheit und die ,verdunstung am strksten und wo die durchlssige ,firndecke am dicksten und noch am wenigsten fest vereist ist4 ,von dem flachen ,schneefeld1 wo der ,westgletscher abzweigt1 stiegen wir auf die ,zunge des ,gletschers2 sie ist von der ,wurzel 7etwa #dijj ,meter7 bis zum ,ende 7#dehj ,meter7 etwa anderthalb ,kilometer lang4 ,mit steilen1 oft senkrechten ,seitenwnden von #aj bis #ae ,meter ,hhe hebt sich die langgestreckte ,eismasse ber die ,schutthalden1 die ihren ,fu bedecken4 ,der ,gletscher schmiegt sich nicht wie unsere ,alpengletscher mit flachgebschter ,oberflche in sein konkaves ,bett1 sondern ragt dammartig daraus empor wie einer der oben geschilderten ,lavastrme4 ,querspalten sind zahlreich1 aber nicht tief und meist mit ,schnee gefllt4 ,je nher dem ,zungenende1 desto mehr zerklftet und an den ,seiten zerschmolzen ist der ,gletscher1 und schlielich lst er sich in ein groes ,haufenwerk von ,sracs und bizarr gestalteten ,schmelztrmmern auf1 unter denen der ,eisfu wie ein zher ,teig breit ausluft4 ,vor der ,gletscherstirn 7#dehj ,meter71 die sich auf einem hohen ,schuttkegel erhebt1 liegen vier konzentrische ,mornenbgen und bezeichnen vier ,haltepunkte im ,rckgang des ,gletscherendes4 ,die unterste ,grenze dieser jungen ,endmornen ist bei etwa #dejj ,meter zu ziehen4 ,und darunter dehnt sich ein ,rundhckergebiet lterer ,gletscherwirkung1 deutlich erkennbar bis zu ungefhr #dbjj ,meter hinab und etwa #fjj ,meter breit1 zum sdlich benachbarten ,lavastrom ,sarahuazi hinber aus4 ,ins ,lager zurckgekehrt1 fanden wir zwei zufriedene ,menschen vor3 ,herr ,reschreiter war vergngt1 weil ihm seine ,farbenskizze des ,westgletschers vortrefflich gelungen war1 und der ,cholo schmunzelte1 weil er einen delikaten ,locro zustande gebracht hatte4 ,als wir den beiden ,kunstwerken die gebhrende ,ehre angetan hatten1 legten wir uns an den ,felsen in die warme ,sonne1 schauten den ,rauchwlkchen unserer ,tabakspfeifen nach und dachten an weiter nichts als an die ,schnheit der ,welt4 ,den ganzen ,tag war es auffallend windstill und warm gewesen4 ,nirgends auf unserer ,reise in ,hochecuador haben wir einen so windstillen ,lagerplatz gehabt wie hier4 ,obwohl wir oben die vom ,ostwind getriebenen ,wolken ber den ,firnsattel wie einen breiten ,wasserfall herabgleiten und zerflieen sahen1 sprten wir doch hier in #dgjj ,meter ,hhe kaum einen ,hauch4 ,wir waren im ,windschatten des ,berges4 ,erst spt am ,nachmittag gewannen die aufsteigenden ,luftstrme die ,oberhand1 und mit ihnen zogen schwere ,nebel von unten herauf und umwirbelten uns gegen ,abend erst mit ,graupeln und dann mit feinflockigem ,schnee1 so da wir bald ein weies ,zeltlager hatten4 ,in der ,nacht klrte es sich auf1 aber nun fegte der allnchtliche ,fallwind stoweise vom ,berg herunter und drckte die ,temperatur auf -#b4 ,am ,morgen waren die ,zelte steif gefroren1 der ,schnee drauen hart4 ,aber die erhoffte ,klarheit war mangelhaft4 ,der ,berg hatte seinen blichen groen runden ,wolkenhelm und berschttete uns schon wieder mit einzelnen ,graupelben4 ,im ,westen hingegen1 nach dem interandinen ,hochland und seinen ,vulkanbergen hin1 war es herrlich klar4 ,dort prsentierte der ,cotopaxi im rosaroten ,morgensonnenglanz seine beschneite ,nord- und ,ostseite4 ,auf der ,nordseite strecken einige lange ,lavastrme ihre dunklen ,grate bis zu etwa #ejjj ,meter ,hhe in den ,schneemantel hinauf1 whrend auf der ,ostseite der dort nur wenig gezackte ,saum der ,firn- und ,eisdecke bis etwa #ddjj ,meter und stellenweise #dcjj ,meter herunterreicht4 ,ein feiner ,puder von ,neuschnee lag auf der ,ostseite des ,cotopaxi bis zu etwa #djjj ,meter herab2 auf den ,osthngen des ,sincholagua ungefhr ebenso tief1 aber auf denen des ,rumiagui1 des ,corazon und des ,iliniza1 die schon nahe an oder auf der ,westkordillere stehen1 betrchtlich hher4 ,whrend es bei uns leise weitergraupelte1 setzte ich mich nach #g ,uhr mit ,herrn ,reschreiter und ,santiago bergauf in ,bewegung4 ,sobald wir aus unserm ,felsenschutz heraus waren1 berfiel uns gleich der pfeifende1 eisige ,wind und der uns entgegenstiebende krnige ,neuschnee4 ,um #h ,uhr waren wir ber die ,mornen weg an der ,eisgrenze bei #dijj ,meter ,hhe1 und nun ging es mit dem ,seil auf dem festgefrorenen ,schneefeld flott bergan4 ,das ganze ,firnfeld schien gegen uns in ,bewegung zu sein3 in ,tausenden von kleinen ,strmen flo der windgetriebene ,hochschnee auf uns zu4 ,noch legten sich uns keine ,spalten in den ,weg1 und noch hatten uns die vom ,mittelgrat herabflutenden ,wolken nicht erreicht4 ,aber nach einer ,stunde begannen mit der strkern ,steigung des ,berghanges die ,spalten bei #eajj ,meter ,hhe4 ,da sie groenteils mit ,neuschnee verweht waren1 hie es vorsichtig sein4 ,herr ,reschreiter1 der hier als vorderster am ,seil ging1 sondierte mit dem ,pickel ,schritt fr ,schritt1 aber pltzlich brach er durch und sa bis an die ,brust in einem ,loch1 whrend sein ,unterkrper frei ber der ,tiefe hing4 ,glcklicherweise fand er fr seine ,fuspitze einen ,sttzpunkt in der ,spaltenwand4 ,behutsam verankerte er sich seitwrts mit dem ,pickel im festen ,eis1 langsam drehte er sich auf die ,seite1 langsam zogen wir mit gegengestemmten ,pickeln am straffen ,seil1 und nach ein paar ,sekunden konzentrierter ,kraftanspannung standen wir wieder beieinander4 ,nun ward von uns noch vorsichtiger1 noch langsamer vorgegangen4 ,wir hielten die ,richtung auf einen groen ,eisturm nahe unter dem ,sattel zu1 von wo ein ,traversieren durch das ,klftegewirr ostwrts zum ,kamm hinauf mglich erschien4 ,der ,schnee war nun1 als wir in die ,region der jagenden ,wolken kamen1 oft zu brett- oder schindelartigen1 ein bis zwei ,finger dicken1 flachliegenden ,wehen angeblasen1 die aber ganz gut gangbar waren4 ,spalte nach ,spalte wurde berschritten oder bersprungen oder umgangen4 ,so oft die ,luft etwas klarer wurde1 machte ich eine photographische ,aufnahme mit der ,handkamera4 ,gegen #aa ,uhr standen wir mitten in dem groartigsten ,eisgeklfte4 ,rechts und links und vor uns klafften dunkle ,schlnde und starrten ,wnde und ,trme und ,zinnen von #bj bis #ce ,meter ,hhe empor1 alles um so phantastischer1 als es1 von ,nebeln mehr und mehr umweht1 gespenstig da und dort pltzlich auftauchte und wieder verschwand4 ,in den ,spalten schimmerte das ,eis je nach der ,dichte und ,beleuchtung hellblau und meergrn und in grerer ,tiefe ultramarin und braunviolett4 ,in vielen ,windungen die ,sracs und ,spalten umgehend oder auf vereisten ,schneebrcken berschreitend1 gelangten wir allmhlich in das ,niveau des groen ,eisturms1 der uns von ,anfang an die ,richtung gewiesen hatte2 aber der ,firnhang wurde immer steiler und schwieriger1 der ,wind immer wtender1 der ,nebel immer dichter1 das ,schneestieben immer toller4 ,trotz der schweren ,arbeit fhlte keiner von uns besondere1 aus der ,bergeshhe resultierende ,beschwerden4 ,santiago1 der sich mit ,tchern wie ein altes ,bauernweib eingebunden hatte1 wimmerte bisweilen ein wenig1 aber er hielt aus4 ,unsere dicken ,schneehauben bewhrten sich wieder vortrefflich4 ,darber aber waren wir von ,schnee und ,eis inkrustiert wie der berhmte ,eispeter im ,bilderbuch von ,wilhelm ,busch4 ,endlich betraten wir einen ziemlich breiten ,firnrcken vor einem ,steilabsturz2 unter uns ein graues1 dsteres ,nebelchaos4 ,das war die ,caldera des ,antisana und unser ,standpunkt der ,sattel zwischen den beiden ,gipfeln 7#eeje ,meter74 ,zu sehen war aber hier so gut wie nichts4 ,nur das stand fest1 da wir bei dem ,wetter nicht daran denken konnten1 ber die ,klfte und ,wnde1 die uns noch vom ,hauptgipfel trennten1 wegzukommen4 ,der erste ,versuch1 den ich machte1 fhrte uns gleich an einen ,schrund von ber #bj ,meter ,breite und unsichtbarer ,tiefe1 so da wir ohne langes ,zgern umkehrten4 ,von unseren herauffhrenden ,spuren war schon nahe unter dem ,sattel nichts mehr zu erkennen4 ,der ,wind hatte sie weggefegt oder mit ,kornschnee ausgeglttet4 ,wir begannen daher nach dem ,kompa und nach der ,erinnerung eine ice-navigation - wie es ,whymper nennt -1 die im ,nebel und ,sturm verteufelt heikel war und unsere ,aufmerksamkeit auf das hchste anspannte4 ,aber glcklich wandten wir uns wieder zwischen den bsartigen ,spalten durch und erreichten nach einer ,stunde unterhalb der ,bruchregion das groe ,firnfeld1 wo wir in flottem ,tempo ausgreifen konnten4 ,der ,schnee fiel aber jetzt auch hier so dicht1 da eine ,orientierung nach auen unmglich war4 ,es entstand erst eine ,meinungsverschiedenheit ber die einzuschlagende ,richtung1 doch ich bestand auf strengstes ,befolgen meines ,kompasses1 dessen ,weisungen ich schon beim ,aufstieg fters notiert hatte1 und in dieser ,richtung steuernd1 landeten wir um #b ,uhr richtig an derselben ,stelle1 wo wir am ,morgen das ,eis betreten hatten4 ,des ,seiles ledig1 eilten wir nun hurtig ber die ,mornenhalden hinab und standen bald1 immer noch von etwas ,schnee1 von ,regen und von ,wind begleitet1 wieder bei unseren ,zelten4 ,die triefnassen ,wettermntel flogen herunter1 und unser enges1 aber stets von neuem gebenedeites ,bergheim nahm uns wieder auf4 ,im stillen ,zeltchen ,tee trinkend1 gersteten heien ,mais kauend und ,cigarillos rauchend1 warteten wir in ,geduld1 bis uns der ,verabredung gem unsere ,arrieros mit den ,mulas abholten4 ,trotz des nichtsnutzigen ,wetters kamen die ,braven mit nur wenig ,versptung um ,mitte des ,nachmittages an4 ,die beiden ,mnner waren ganz friedlichen1 freundlichen ,sinnes1 obgleich sie wieder einmal stundenlang mit ihren ,bastsandalen im schneeigen ,schlick patschen muten4 ,diese heitere ,seelenstimmung war1 wie ich schnell merkte1 durch grndliche ,imprgnierung mit ,chichaschnaps hervorgerufen4 ,weniger vergngt waren die ,bestias ber das ,wetter4 ,das hatte aber das ,gute1 da sie mit uns unaufhaltsam freundlicheren ,gefilden am ,bergesfu zudrngten und auf dem ,pfad der ,pramos von selbst einen ,trab anschlugen1 der uns noch vor ,dunkelwerden zum ,hato ,antisana zurckbrachte4 ,schneidender ,ostwind und strmender ,regen verfolgten uns bis unter das schtzende ,dach4 ,der ,antisana hatte es offenbar darauf abgesehen1 sich uns auch einmal in seiner ganzen1 als brava verschrieenen ,abscheulichkeit zu zeigen und uns fr unsere ,frechheit1 da wir seinen ,rcken betreten hatten1 einen grndlichen ,denkzettel zu verabreichen4 ,am nchsten ,morgen stand der ,berg wieder mit seinem groen weien ,wolkenhut vor uns wie am ,morgen vorher4 ,gern htte ich noch einen oder zwei ,tage drangewandt1 um die nordwestliche lange ,gletscherzunge am ,yana-,volcan oder die ,eisverhltnisse auf der ,sdseite zu untersuchen1 aber unsere ,zeit war auf das knappste bemessen4 ,ich mute mich deshalb1 whrend die ,karawane sich zur ,rckreise rstete1 mit einem kurzen ,vorsto zum ,sdfu des ,antisana hin begngen1 um von den dortigen ,zustnden etwas mehr zu sehen1 als es vom ,hgel am ,hato aus mglich war4 ,jenseits des ,guamanihgels erreichte ich bald eine zweite ,bodenschwelle1 die eine ziemlich freie bersicht ber die ,sdwestseite des ,berges gewhrte4 ,ich sah nun den ,sarahuazi-,volcan stlich vom ,westgletscher unter den ,mornenhalden hervorkommen und in ein breites niedriges ,hgelland auseinanderlaufen1 und ich sah stlich davon die ,eisgrenze des ,antisana sich leicht zum ,sdfu des ,berges senken1 wo mit einem mchtigen vorspringenden ,felssporn die riesigen ,felswnde des ,sdgipfels beginnen4 ,ich sah aber auch1 da dort die ,felswnde zu einem groen amphitheatralisch in den ,bergkrper hineingewlbten ,kar abfallen1 das die charakteristische ,lehnsesselform und einen ebenen ,boden hat4 ,cuchu ist die indianische ,bezeichnung fr diese typische ,talform1 die immer ein ,merkmal einstiger strkerer ,gletscherwirkung ist4 ,das vor uns liegende heit ,corral-cuchu1 weil die ,hirten des ,hato dort einen ,viehzaun 7corral7 haben4 ,ein noch greres ,kar von ganz hnlicher ,gestalt liegt sdstlich daneben2 es ist das ,san ,simon-cuchu4 ,beide ,karbden gehen weiter drauen in enge ,bachtler ber1 durch welche die ,gletscherwasser abflieen4 ,in jedem der beiden ,kare liegt ein breiter1 kurzer1 steiler ,gletscher mit groen ,spalten und ,stufenbrchen4 ,zum ,hato del ,antisana gegen #i ,uhr zurckgekehrt1 fand ich die ,karawane reisefertig4 ,sofort setzten wir uns zum ,rckmarsch in ,bewegung1 der uns an diesem ,tag ber ,pinantura hinaus bis zur ,hacienda ,rosario in der ,quitomulde bringen sollte4 ,ich schlug aber diesmal bis zum ,antisanilla-,volcan einen etwas sdlichern ,pfad ein als auf der ,herreise1 der sich als etwas krzer erwies4 ,dabei passierten wir im ,anfang eine breite1 flache ,bachmulde1 in der sich ,scharen scheuer ,rinder tummelten und ,schwrme von ibisartigen1 krummschnbeligen ,vgeln schreiend umherflogen4 ,es ist der von den ,einheimischen ,bandurria 7,thersiticus caudatus7 genannte ,vogel1 ein mwengroes1 dunkelgraues ,tier mit weien ,bndern ber den ,flgeln1 das der ,ostkordillere1 namentlich dem ,antisana1 eigentmlich ist und mit seinem ,schnepfenschnabel in den ,smpfen der ,pramos nach ,nahrung whlt1 aber auch im ,mist der ,rinderherden nach frebarem ,inhalt sucht4 ,an der ,quebrada ,puyurima bekamen wir einen guten ,ausblick auf die ,ost- und ,nordseite des ,sincholagua4 ,ganz langsam hebt sich von uns aus die braungraue ,pramoflche #aj ,kilometer zur breiten ,felspyramide dieses alten ,vulkanes hin1 ein ,landschaftsbild von trister ,einfrmigkeit und ,leblosigkeit4 ,droben schimmern ,schneeflecken auf den ,wnden4 ,die steile1 lange ,ostwand hat keine ,gletscher1 aber auf der ,nordseite hngt zwischen den beiden felsigen ,gipfeln nahe dem ,nordgipfel ein kleiner ,steilgletscher in die weite1 nach ,norden offene und einem groen ,kar gleichende ,caldera hinab1 deren obere rechte ,hlfte der ,lnge nach ausfllend4 ,rechts und links von seiner ,stirn ziehen je zwei parallele ,ufermornen bis zum ,kargrund in etwa #dbjj ,meter ,hhe1 wo eine dreistufige ,endmorne die jngeren ,glazialbildungen abschliet4 ,der ,quebrada ,puyurima folgend und weiter wieder am ,lavastrom von ,antisanilla entlang reitend1 trafen wir vor ,mitte des ,nachmittags in der ,hacienda ,pinantura ein1 kreuzten wieder die ,quebrada ,guapl1 die jetzt bei vollem ,tageslicht nicht mehr die ,schrecken hatte wie auf dem ,nachtmarsch der ,herreise1 und eilten jenseits durch die ,tuff- und ,lschluchten nach ,pintac hinab1 von wo wir gegen ,abend in der ,hacienda ,rosario zum ,nachtquartier anlangten4 ,am ,abend setzte die untergehende ,sonne den ganzen ,himmel in ,flammen1 als ob sie noch im ,erlschen einen ,weltenbrand entznden wollte4 ,vor der glhenden gelb-rot-violetten ,dmmerungslohe standen im ,westen die schon nchtlich schwarzen ,silhouetten der langgestreckten ,vulkane ,pichincha1 ,atacatzo und ,corazon1 whrend ber ihnen dunkle1 goldgesumte ,wolkenbnke1 an der ,oberseite zu ungeheueren ,hhen aufgetrmt1 an der ,unterseite wagerecht abgeschnitten und seitlich durch lange ,auslufer miteinander zu einem ,ganzen verbunden1 noch ein ,gebirge ber dem ,gebirge1 ein himmlisches ber dem irdischen1 ins ,dasein zu rufen schienen4 ,in diesem ,lande der groen ,monotonie1 der ,einfrmigkeit der ,linien und ,flchen1 der ,eintnigkeit der ,farben und ,stimmungen1 scheint der ,himmel mit seiner abendlichen und frhmorgendlichen ,farbenpracht dem ,landschaftsbild die ,schnheitsreize verleihen zu wollen1 die ihm die ,erde versagt hat4 ,wir standen stumm in ,anschauen versunken1 bis die ,nacht dem zauberischen ,schauspiel ein ,ende machte4 ,illustration3 ,x4 ,martinez1 ,quito4 ,die ,ostkordillere1 von ,pinantura 7#cage m7 aus4 ,hinten die ,ausbruchswolke des ,cotopaxi4 ,am ,morgen regnete es in ,strmen4 ,aber je weiter wir aus dem ,bereich der nassen ,ostkordillere nach ,westen kamen1 desto heller wurde es2 die ,westkordillere lag in schnster ,klarheit4 ,von der ,hhe des ,poingasi-,rckens warfen wir einen ,abschiedsblick auf die durcheilte weite ,quitomulde und stiegen dann1 ihr den ,rcken wendend1 vom ,tuffrcken des ,poingasi westwrts nach ,quito hinab1 das in lethargischer ,ruhe und ,stille unter uns lag4 ,um #g ,uhr waren wir von der ,hacienda ,rosario weggeritten1 nach #ab ,uhr zogen wir wieder in die ,hauptstadt ein4 ,illustration3 lgemlde von ,troya im ,grassimuseum in ,leipzig4 ,der ,antisana aus ,sdwest1 von oberhalb des ,hato 7#dcjj m74 ,der ,cotopaxi4 #a4 ,der ,berg4 ,von allen ,schneebergen ,ecuadors hat von jeher keiner so sehr das ,interesse der ,ecuatorianer selbst erregt wie der ,cotopaxi4 ,das verdankt er seiner ,lage1 seiner ,gestalt und seiner vulkanischen ,ttigkeit4 ,einer die ,ost- mit der ,westkordillere verbindenden ,vulkanreihe 7,quilindaa-,cotopaxi-,rumiagui-,corazon 7 angehrend1 ist er so weit in die interandine ,hochebene vorgeschoben1 da er vom ,norden und ,sden des ,hochlands gut zu sehen ist4 ,wo wir auch im ,hochlande reisten1 fast berall trat1 sobald sich die ,fernsicht ffnete1 der wundervolle weie ,riesenkegel des ,cotopaxi aus den ,wolken hervor1 einzig in seiner ,art1 nie zu verwechseln mit einem der anderen groen ,schneehupter1 der majesttische ,zentralvulkan von ,hochecuador4 ,ganz frei vom ,fupunkt bis zum ,gipfel1 ohne ,vorberge und ,zwischenstufen1 prsentiert er sich auf der ,westseite1 und dort zieht stundenlang ber seine ,basisebene die einzige groe ,verkehrsstrae des ,hochlands hin1 von ,latacunga nach ,quito1 auf der jhrlich viele ,tausende im vollen ,angesicht des ,berges von ,norden nach ,sden oder umgekehrt wandern4 ,illustration3 ,stirn des ,westgletschers 7#dehj m7 des ,antisana4 ,den ,cotopaxi kennen die ,hochlandsbewohner alle1 whrend sie ber die anderen ,bergerscheinungen sehr oft im ungewissen sind4 ,fr die gewaltige ,gre und ,schnheit dieser ,berggestalt sind sogar die fr ,natureindrcke so stumpfen ,ecuatorianer empfnglich3 hecho como al torno 7wie auf der ,drehbank gemacht71 sagten vom ,cotopaxi schon zu ,humboldt die ,eingeborenen bewundernd4 ,freilich1 bei solcher gelegentlichen ,bewunderung aus der ,ferne ist es immer geblieben4 ,nur wenige ,ecuatorianer haben die ,schneeregion des ,berges betreten1 und diese wenigen immer nur in ,begleitung von europischen ,reisenden4 ,gewhnlich waren es indianische ,trger1 die es um des klingenden ,lohnes willen taten4 ,von den ,gebildeten des ,landes1 die sich mehr aus ,neugierde oder ,eitelkeit als aus ernstem ,wissens- oder ,tatendrang einem der europischen ,forscher angeschlossen haben1 ist erst ein einziger 7,a4 ,sandoval mit ,theodor ,wolf7 zum ,gipfel gelangt1 weil weder ihre physische ,kraft noch ihr ,mut noch ihre ,energie ausreichten4 ,illustration3 ,die ,vulkanberge von ,mittelecuador ,mastab #a 3 #djjjjj ,kartographische ,anstalt von ,f4 ,a4 ,brockhaus1 ,leipzig ,der ,cotopaxi erhebt sich zu seiner #fjje ,meter messenden ,hhe 7mit der mchtigen ,firnhaube des ,jahres #aijc7 aus der etwa #cjjj ,meter hohen ,ebene des ,rio ,cutuchi im ,westen1 whrend auf den anderen ,seiten sein ,fu auf dem ,vorland in #cgjj bis #chjj ,meter ,hhe steht4 ,auf der hchsten1 der ,westseite1 gemessen1 ragt sein ,haupt also nur etwa #cjjj ,meter ber seine ,hochebenenbasis empor2 er gehrt somit nach seiner relativen ,hhe als ,bergindividuum trotz seiner rund #fjjj ,meter betragenden ,gipfelhhe nicht zu den ,riesen seines vulkanischen ,geschlechts1 unter denen zum ,beispiel der ,kilimandjaro von einer etwa #gjj ,meter hohen ,ebene zu #fjaj ,meter emporsteigt1 also eine relative ,hhe von rund #ecjj ,meter hat4 ,aber kein anderer aktiver ,vulkan der ,welt hat eine grere absolute ,hhe als der ,cotopaxi4 ber seine ,umgebung erhebt er sich gleich der ,zitadelle eines gewaltigen ,festungsvierecks1 dessen vorgeschobene ,werke die kleineren ,nachbarvulkane ,rumiagui1 ,pasochoa und ,sincholagua sind4 ,dem ,anblick der groen ,zahl seiner ,beschauer entrckt und am wenigsten bekannt ist die ,ostseite des ,berges4 ,sie ist die steilste und krzeste ,seite1 da ihre ,basis schon bei #chjj ,meter dem vor- und untergelagerten ,fugebirge aufsitzt4 ,so groe ,aschenfelder wie auf den anderen ,seiten des ,berges gibt es hier nicht1 denn die vorherrschenden stlichen ,winde tragen die leichten ,auswrflinge des ,gipfelkraters nach ,westen4 ,aber um so gewaltiger ist im ,osten die berflutung von ,lavastrmen1 da der stliche ,kraterrand etwas eingeschartet ist und die flssige ,glut am ersten bertreten lt4 ,in neuerer historischer ,zeit hatten sich die ,laven mehr nach der ,westseite ergossen1 aber gerade dadurch ist jetzt der ,westrand des ,kraters wieder hher geworden als der ,ostrand4 ,nicht nur die ,lavastrme haben die ,hnge der ,ostseite wild zerrissen und1 am ,abhang erkaltend1 ohne den ,bergfu selbst zu erreichen1 zahllose ,stufen und ,dmme aufgebaut1 sondern auch die von den pltzlichen ,schneeschmelzen herabgesandten ,wasser- und ,schlammstrme haben diese ,bergseite tief gefurcht und ihre groen ,massen von ,gesteinstrmmern ostwrts in das weite ,hochtal ,valle vicioso gewlzt4 ,aber nur in den unteren ,teilen der ,osthnge treten diese ,zerstrungen und ,neubildungen zutage2 in den oberen greren ,partien umhllt den ,kegel jetzt ein mchtiger ,firn- und ,eismantel1 dessen ,randgletscher hier infolge der von ,osten kommenden starken atmosphrischen ,niederschlge sich weiter bergab 7bis etwa #dcjj ,meter7 ausdehnen als auf den anderen ,seiten4 ,der ,firnmantel ist aber in der ,mitte seiner ganzen ,vertikallnge etwas eingebogen und verdeckt dort mit ,eis und ,schnee die breite steile ,bahn1 die von den ber den ,kraterrand quellenden und am jhen ,berghang abstrzenden ,lavamassen im ,massiv des ,kegels ausgefahren ist4 ,frhere ,besteiger haben diese ,formation auf der ,ost- wie auf der ,westseite ohne ,schneebedeckung gesehen4 ,weniger tief als auf der ,ostseite reicht auf der ,sdseite die ,firn- und ,eisdecke herab4 ,sie endet in ungefhr #dfej ,meter ,hhe am ,fu der ,felsmasse ,picacho1 die schroff1 verwittert1 ruinenhaft aus dem ,sdhang des ,berges hervorragt und ein vereinzeltes berbleibsel des ltern1 vom ,cotopaxi verschtteten vulkanischen ,fugebirges ist4 ,sie hat zum ,cotopaxi dasselbe ,verhltnis wie die ,somma zum ,vesuv4 ,auch von jngeren ,lavastrmen1 ,schlammstrmen1 ,wasserrissen bemerkt man auf der sdlichen ,bergseite relativ wenig1 da der hochgewlbte sdliche ,kraterrand seit langem ein berfluten der ,laven nach ,sden verhindert hat4 ,flach luft der ,sdfu bei #cgjj ,meter in die sdlichen1 schildfrmigen1 lteren ,vorberge aus1 die1 von jngerer ,asche bedeckt1 sich unabsehbar nach ,sden dehnen4 ,auch auf der entgegengesetzten1 der ,nordseite1 steht der ,fu des ,cotopaxi in etwa #cgjj ,meter ,hhe auf dem ltern ,grundgebirge4 ,dorthin aber in den weiten ,binnenraum zwischen ihm selbst und seinen drei kleineren ,nachbarn ,rumiagui1 ,pasochoa und ,sincholagua hat der groe ,vulkan ungeheuere ,ausbruchmassen1 ,lavastrme1 ,schlammfluten und ,aschenregen1 entsandt2 und ber dieser ,wildnis thront der hchste ,gipfel des ,berges1 die schneeige runde ,nordkuppe1 von der aus sich der weite ,firnmantel bis zu #dgjj ,meter herabsenkt4 ,wegen dieser hohen ,gipfelkuppe und weil man hier den elliptischen ,kraterrand von der ,schmalseite sieht1 hat die ,nordseite des ,berges die ausgeprgteste ,kegelform1 whrend auf der ,westseite1 wo sich der elliptische ,kraterrand in der ,lngsansicht zeigt und keinen hochragenden ,gipfel trgt1 der ,kegel stark abgestumpft und breiter erscheint4 ,am gleichmigsten in seiner ,ausdehnung und ,begrenzung legt sich der ,schneemantel um die ,westseite des ,berges4 ,bis zu durchschnittlich #dgjj ,meter breitet er sich hier bergab aus1 wird in der ,mitte oben blo von zwei dunklen ,felsflecken durchbrochen und ist am ,rande nur von wenigen einspringenden ,lavawllen und vorspringenden ganz kurzen ,gletscherzungen gesumt4 ,darunter aber sinken die dunklen ,berghnge noch weitere #agjj ,meter bis zu seiner ,basis ab1 die hier auf der ,westseite nicht wie auf den anderen ,seiten ein bergiges1 des ,vor- und ,unterland ist1 sondern die interandine ,hochebene selbst1 durch die sich gemchlich der ,cutuchiflu windet1 und von deren ,wiesen1 ,feldern1 ,gehften und ,drfern sich einzelne ,auslufer zu dem groen ,vulkan vorschieben wie ,vorposten gegen den ,feind4 ,seine ,feindschaft gegen alles ,lebendige offenbart sich gerade auf dieser ,westseite furchtbar durch die ,aschenflle und ,schlammstrme1 die er weit ber das ,kulturland entsandt hat4 ,und wie ein unablssig mahnendes ,warnungssignal flattert in kurzen ,intervallen am ,gipfel eine kleine weie ,fahne von ,kraterdmpfen4 ,aber gerade dieses harte ,nebeneinander von ,lebensdrang und ,todesgefahr macht den ,anblick des ,berges von der ,westseite so eindrucksvoll4 ,und dazu zeigt er sich von keiner andern ,seite dem ,beschauer so breit1 so gro1 so ebenmig in seinem ,aufbau wie von dieser1 von der ihn weitaus die meisten ,menschen des ,hochlandes sehen4 ,von ,westen gesehen1 hat der ,cotopaxi keinen andern groen ,berg als ,nebenbuhler neben sich4 ,auf keiner andern ,seite holt die wundervolle vulkanische ,kurve seines ,profils1 deren ,schnheit uns auch auf den anderen ,seiten begeistert1 so weit aus wie auf dieser4 ,der kraftvolle ,nachdruck dieser ,kurvenfhrung liegt in dem letzten obersten ,schwung1 wie in einem titanischen1 von der ,erde zum ,himmel gefhrten ,hieb4 ,unwiderstehlich zieht diese ,bogenlinie den ,blick zuerst nach oben4 ,dann gleitet er mit den abwrts fhrenden ,firnrinnen1 ,lavastrmen und ,wasserrissen langsam zum ,bergesfu zurck1 wo die groe ,kurve ganz sanft in die ,horizontale der ,basisebene ausklingt4 ,bergschleppe nennen die ,japaner in treffendem ,vergleich bei ihren ,vulkanen den unmerklichen bergang des untern ,berghangs in die horizontale ,richtung4 ,in diesem breiten festen ,aufruhen auf seinem ,fundament empfinden und erkennen wir ein weiteres ,element seiner ,gre4 ,es ist nicht wie am tna1 wo der ,eindruck der ,breite ber den der ,hhe berwiegt1 sondern die ,hhenwirkung dominiert am ,cotopaxi entschieden4 ,aber wie am tna und hnlichen ,vulkanen sagt uns zugleich dieses breite ,auslaufen seines ,sockels1 da dieser ,berg nicht durch hebende ,krfte erbaut ist1 sondern durch die von oben herabflieenden ,lavastrme und ,aschenregen1 deren ,massen immer mehr abnehmen mssen1 je weiter sie sich vom zentralen ,ausbruchspunkt entfernen4 ,diesen eigenartigen bauenden ,krften verdankt der ,cotopaxi seinen ,stil4 ,seine ,form verrt zugleich seinen ,bau und seine ,jugend4 ,er ist1 aus einiger ,entfernung gesehen1 ein ,vulkankegel von architektonischer ,symmetrie4 ,auch die ,schar von kleinen parasitren ,eruptionskegeln fehlt ihm1 wie sie zum ,beispiel den ,kilimandjaro umringen und ihm teilweise aufsitzen4 ,deshalb ist eine groe ,ruhe und eine ruhige ,gre in der ,erscheinung des ,cotopaxi1 die durch den riesigen1 gleichmigen1 drei ,viertel der ,bergeshhe umschlieenden ,schnee- und ,eispanzer noch mehr gesteigert wird4 ,da die symmetrische ,gestalt nicht starr wirkt1 verhindert das lebendige ,spiel der ,wolken1 des ,lichtes1 der ,farbe und die bewegte ,umfassungslinie der ,pflanzen- und ,schneedecke4 ,dabei berlegen wir1 da die kolossale absolute ,hhe dieses ,berges von rund #fjjj ,meter noch lngst nicht erreicht wrde1 wenn wir den tna und den ,vesuv und den ,stromboli bereinanderstellen knnten4 ,wir ahnen die groe ,ursache1 die dieser ,erscheinung zugrunde liegt2 die ,vorstellung von den ungeheuren vulkanischen ,krften1 die diesen ebenmigen ,riesenbau errichtet haben1 flt uns das ,gefhl des ,erhabenen ein und lst in uns neben den sthetischen auch ethische ,geistesregungen hherer ,ordnung aus4 ,die ,versuche1 den ,gipfel dieses hchsten ttigen ,vulkans der ,erde zu besteigen1 beginnen mit ,alexander von ,humboldt4 ,seinem im ,mai #ahjb unternommenen ,versuch folgten ,boussingault und ,hall im ,dezember #ahca1 der deutsche ,reisende ,moriz ,wagner im ,dezember #aheh1 aber erreicht wurde der ,gipfel von ,santa ,ana am ,westfu aus erst am #bg4 ,november #ahgb durch ,wilhelm ,rei4 ,seinem ,reisegefhrten ,alphons ,stbel glckte der ,versuch wenige ,monate spter ebenfalls4 ,vier ,jahre danach1 nur ein ,vierteljahr nach dem furchtbaren ,ausbruch vom #bf4 ,juni #ahgg1 nahm der an der ,universitt ,quito als ,geolog ttige ,deutsche ,theodor ,wolf den ,berg abermals in ,angriff und erreichte den ,krater auf einer neuen ,route im ,september #ahgg1 wobei auch die hchste ,spitze des ,kraterrandes1 der ,nordgipfel1 zum ersten ,male betreten wurde4 ,auf der gleichen ,route hatte der sptere deutsche ,staatssekretr des ,reichsschatzamtes1 ,freiherr von ,thielmann1 im ,januar #ahgh ,erfolg4 ,der ,klassiker des ,alpinismus1 ,edward ,whymper1 hat den ,berg1 den ,wolf-,thielmannschen ,spuren folgend1 mit ,schweizer ,fhrern gleichfalls bezwungen4 ,das war im ,februar #ahhj2 seitdem hatte bis auf meine ,zeit keines ,menschen ,auge wieder den ,krater gesehen4 #b4 ,der ,anmarsch4 ,das ,wetter war regnerisch und nebelig1 als wir am #aa4 ,juli #aijc von ,latacunga nach dem ,dorf ,mulal am ,sdwestfu des ,cotopaxi ritten2 meist ber ebenes ,terrain4 ,zuerst ging es an braunwsserigen eiligen ,bchen zwischen ummauerten ,grten und ,feldern entlang1 dann ber das breite1 flache ,schwemmtal des vom ,cotopaxi kommenden ,rio ,alques1 wo uns die ungeheuren ,massen von ,gerll1 ,kies und groen ,blcken1 die der ,flu zu beiden ,seiten seines jetzigen ,bettes ausgebreitet hat1 zum erstenmal einen ,begriff von der furchtbaren ,wirkung der ,schlammstrme geben1 die der ,berg bei ,eruptionen durch seine ,schmelzwasser entsendet4 ber #d ,meter hoch liegen hier noch die ,schottermassen der ,eruption des ,jahres #ahgg4 ,den ,verlauf dieser ,avenida 7,schlammstrom7 vom #bf4 ,juni #agg schildert recht anschaulich ,wilhelm ,rei3 ,mit dumpfem ,brausen1 fast mit fernem donnerhnlichen ,getse wlzen sich die mit vulkanischer ,asche1 ,gesteinstrmmern1 glhenden ,lavablcken und groen ,eismassen vermischten ,gewsser am ,abhang herab4 ,an den unteren ,gehngen drngen sie sich in den dort eingeschnittenen ,schluchten zusammen1 dieselben bis zu ,hhen von #fj bis #ajj ,meter erfllend1 ber die ,seitenwnde sich ergieend und auf den ,abhngen ,schutthgel bis zu #bj und #cj ,meter ,hhe absetzend4 ,am ,fu des ,berges aber1 wo die ,wasserlufe nur wenig eingeschnitten sind1 berschreiten sie die ,talbetten und dehnen sich als wilde ,schlammfluten ber das ,land aus1 alles vernichtend und zerstrend4 ,huser1 ,haciendas1 ,fabriken1 ,menschen und ,vieh mit sich fortreiend1 bildeten #ahgg die ,schlammfluten zwischen ,mulal und ,latacunga einen weiten ,see von ungefhr #bh ,kilometer ,lnge und #a1f ,kilometer ,breite1 in dessen ganzer ,ausdehnung das ,land nach ,ablauf der ,gewsser etwa ein ,meter hoch mit ,schlamm1 ,schutt und ,detritus bedeckt war4 ,alle ,straen wurden zerstrt1 alle ,brcken weggerissen2 in der ,umgegend von ,latacunga berechnete man den ,verlust an ,menschenleben auf etwa #cjj ,personen1 obgleich der ,ausbruch bei ,tage erfolgte und viele sich retten konnten4 ,mit einer ,geschwindigkeit von etwa #aj ,meter in der ,sekunde 767 brausten die ,fluten dahin4 ,drei ,stunden nach seinem ,eintreffen in ,mulal zerstrte der ,schlammstrom bereits die #ae geographische ,meilen entfernte ,brcke ber den ,rio ,pastaza am ,fu des ,tunguragua2 er erhob sich dort #ajj ,meter hoch in dem #ab ,meter breiten ,flubett4 hnlich einem ,lavastrom1 seitlich wie von einer ,mauer oder einem hohen ,damm begrenzt1 bewegten sich die ,schlammassen vorwrts2 sie berstrzten sich wie hohe ,wellen1 die sich fortwhrend nach vorn berschlugen4 ,auf einer wegen der ,unsicherheit des ,flusses immer interimistischen ,brcke von ,balken1 ,rohrgeflecht und ,kiesbewurf setzten wir ber den #ab ,meter breiten ,alquesflu1 folgten jenseits dem ,ostrand der interandinen ,hochebene1 die hier sumpfig und binsenbewachsen ist wie ein alter ,seeboden1 und stiegen dann gemchlich durch etwas reichlicher bebautes ,land zum ,drfchen ,mulal 7#cjgc ,meter7 an1 das mit seiner kleinen ,kirche und seinen #bj bis #cj ,husern auf einem niedrigen ,hgel liegt1 wodurch es bisher von der ,zerstrung durch die ,schlammstrme des ,cotopaxi bewahrt geblieben ist1 die dicht daneben das ,land berschwemmt und verwstet haben4 ,aber die ,aschenregen und ,steinbombardements seines furchtbaren ,nachbars ,cotopaxi haben den ,ort ebenso getroffen wie die brige ,umgebung1 am verderblichsten wohl im ,april #agfh1 wo die ,huser durch die glhenden ,schlacken in ,brand gesetzt1 elf ,personen durch vulkanische ,bomben erschlagen wurden und wo der ,aschenregen eine anderthalb ,fu dicke tdliche ,schicht auf die ,gegend legte4 ,die ,ruine der damals zerstrten alten ,kirche steht noch neben der neuen4 ,im ,haus des freundlichen ,padre ,cura 7des ,pfarrers7 stiegen wir ab4 ,der ,aufforderung des ,pfarrers folgend1 meldeten sich am ,morgen nach unserer ,ankunft eine grere ,zahl ,peones zu unserer ,begleitung1 als wir brauchten4 ,die engere ,auswahl traf der ,vater des ,priesters4 ,der alte ,herr machte mit den ,leuten kurzen ,proze4 ,er bestimmte einfach die krftigsten zum ,mitgehen1 und als einer von ihnen einen ,einwand erhob1 schrie er ihn wtend an1 entri ihm den langen ,stock1 den die ,peones zu tragen pflegen1 und hieb ihm damit ber den dicken ,filzhut1 da es krachte und stubte4 ,die ,logik dieses ,verfahrens war zwingend2 in fnf ,minuten waren wir handelseinig4 ,vom ,cotopaxi bekamen wir auch hier nichts weiter zu sehen als die untere ,region bis zur ,grenze des ewigen ,schnees 7bei #dgjj ,meter71 von dem kurze1 spitze ,zungen ausliefen4 ,darauf und darunter bis tief in die ,pramoregion herab lag dichter ,neuschnee4 ,der ,pfarrer versicherte1 der ,berg werde nach starkem ,neuschnee meistens ganz klar und bleibe es zwei bis drei ,tage4 uerst wechselvoll ist am ,berg das ,spiel der ,wolken4 ,am ,morgen bis gegen #i ,uhr zieht bis zur ,hhe von #djjj ,meter ein langer schmaler ,ring von ,stratuswolken aus ,osten ber ,sden nach ,westen dicht um den ,cotopaxi4 ,darber ist ein ,raum von etwa #ajjj ,meter ,hhe ziemlich wolkenfrei1 und ber ihm steigen auf dem ,westhang des ,berges einzelne ,wolkengruppen von ,westen her bergan4 ,ganz oben kommt der ,wolkenzug wieder aus ,osten4 ,allmhlich aber gewinnt von #i ,uhr an der stliche ,luftzug die ,oberhand1 und bald ziehen alle ,wolken des ,berges nach ,westen4 ,am ,mittag des #ab4 ,juli ritten wir mit unserer kleinen ,karawane und einem noch in letzter ,stunde als ,fhrer engagierten alten ,hirten1 der angeblich die ganze ,sd- und ,westseite des ,berges bis zur ,firngrenze hinauf kannte1 nach ,norden weg4 ,gleich hinter ,mulal betraten wir das ,gebiet der ,schlamm- und ,schuttstrme1 die sich1 ungeheuren ,muren unserer ,alpen gleich1 durch die sdwestlichen ,bachschluchten des ,cotopaxi herabgewlzt und nach ,austritt in die ,ebene zu riesigen ,trmmerfeldern ausgebreitet haben4 ,furchtbar ist die ,vermurung im ,bereich des ,rio ,saquimlag mit seinen ,zuflssen4 ,unter den jngeren ,eruptionen haben die von #ahec1 #ahgg und #ahha am meisten zu diesen ,verwstungen beigetragen4 ,dreiviertel ,stunde ritten wir ber das ,trmmerfeld1 das sich westwrts noch viel breiter ausflacht4 ,kolossale ,blcke verschiedenster ,gesteinsarten sind zu ,tausenden darber verstreut und geben uns eine annhernde ,vorstellung von der ,gewalt dieser ,schlammfluten4 ,weiterreitend stiegen wir bald in die ,quebrada des ,rio ,saquimlag 7#cade ,meter7 hinab1 der in einem etwa #aej ,meter breiten ,caon zwischen #be bis #cj ,meter hohen ,steilwnden von ,tuff und ,lapilli nach ,sdwesten fliet4 ,die ,talsohle ist durch ,gerll und ,sand zu einer ,ebene ausgefllt1 in der sich der ,flu fortschlngelt4 ,wenn aber bei ,eruptionen die ,schmelzwasser mit ihren ,schlammfluten kommen1 erfllen sie in wenigen ,minuten den ganzen #aej ,meter breiten ,caon bis zum ,rand4 ,all dieses ,land ist begreiflicherweise nur sehr wenig mit ,pflanzen bewachsen4 ,es ward erst allmhlich besser1 als wir aus der ,quebrada ,saquimlag auf die ,hochterrasse hinaufkamen1 wo die kleine ,hacienda ,ilitio 7#cbge ,meter7 inmitten von ,lupinenfeldern steht4 ,mehr als vorher merkten wir beim ,weiterreiten1 da das ,gelnde in ,stufen ansteigt4 ,die lange1 aus der ,ferne ganz ungebrochen erscheinende ,kurve der ,vulkanbschung ist in ,wirklichkeit eine lange ,folge von kurzen und langen ,stufen1 die zum ,berggipfel hin immer steiler werden4 ,teils sind sie durch die bereinandergeflossenen1 an der ,stirn steil abbrechenden ,lavastrme entstanden1 teils durch die rckwrts einschneidende ,erosion der ,bche4 ,in einer solchen ,erosionsbucht1 ,hondon de ,len genannt1 ging es nun durch ,busch und ,gras auf eine ,stufe hinauf1 wo nur noch vereinzelte1 von ,wind und ,wetter zerzauste ,berberitzenbume und wenige ,strucher der rotwei blhenden ,fuchsie im hohen grauen ,grase stehen4 ,kaum hatten wir diesen ,pramo betreten 7#cdej ,meter71 da erschienen auch schon in ,scharen die lieblichsten ,kinder der alpinen ,flora ,ecuadors1 die ,gentianen4 ,da die ,lasttiere erschpft waren und ,wasser in der ,nhe war1 whrend es weiter oben bis an den ,schnee keines mehr gab1 lie ich hier im hohen ,gras die ,zelte zum ersten ,cotopaxilager aufschlagen 7#cfgj ,meter71 so da uns fr den nchsten ,tag bis zur ,schneegrenze noch etwa #ajjj ,meter brigblieben4 ,whrend sich die ,peones an der ,baumgrenze fr die ,nacht ein drftiges ,schutzdach aus ,zweigen zusammensteckten und meine beiden ,arrieros eine ,biwakkche improvisierten1 trat endlich der langersehnte ,moment ein1 wo wir den ,bergriesen1 dem wir nun schon so nahe auf den ,leib gerckt waren1 in ,wirklichkeit zu sehen bekamen4 ,nach einem prasselnden ,regenschauer ri das graue ,gewlk im ,nordosten auseinander1 und da stand der ,cotopaxi in seiner ganzen ,gre1 frei vom ,scheitel bis zur ,sohle4 ,wieviel hundertmal ich auch seit ,jahren ,bilder des ,cotopaxi betrachtet und studiert hatte1 wie oft ich auch von seiner ,schnheit und ,erhabenheit gelesen und gehrt hatte1 so hatte ich ihn mir doch nicht vorgestellt4 ,und ,freund ,reschreiter ebensowenig4 ,die pltzliche ,erscheinung ergriff uns wie ein ,zauber4 ,wir schauten hinauf1 in ,andacht versunken4 ,dann lste sich die ,gemtsspannung in hellen ,jubel aus2 doch bald gewannen wieder ,verstand und ,wille die ,oberhand1 und jeder tat1 was seines ,amtes war3 ,reschreiter zeichnete und malte 7siehe buntes ,umschlagbild71 und ich photographierte1 ma und suchte den ganzen ,berg mit dem ,fernglas ab4 ,von uns aus bergauf luft nach wenigen #ajj ,metern die ,pramovegetation in ihre letzten ,zungen und ,flecken aus1 dann folgt ein breites ,band von graubrauner ,bimsstein- und ,schuttwste1 durchzogen von zahllosen ,neuschneestreifen1 und darber schwingt sich der gewaltige ,schneekegel zum dunkelblauen ,himmel auf1 in so blendender ,weie1 da sich die ,augen von ,zeit zu ,zeit abwenden mssen4 ,lckenlos lag der ungeheure ,firnmantel um den ,berg1 einzig unterbrochen durch zwei relativ kleine dunkle ,felspartien an der obern ,westseite4 ,von vielen ,seiten schien der ,aufstieg zum abgestumpften ,gipfel mglich1 am direktesten im ,westnordwesten1 am nchsten aber fr uns im ,westsdwesten auf die ,sdwestkuppe zu4 ,alles dies erweckte uns frohe ,hoffnungen fr die nchsten ,tage4 ,unterdessen war es im ,lager wohnlich geworden4 ,die ,arrieros lagen vor ihren primitiven ,zeltchen im ,gras und rauchten1 die ,peones kauerten unter ihrem schnell hergerichteten ,laubdach um ein qualmendes ,feuer und verzehrten schmatzend und schweigsam ihren gersteten ,mais1 den ,mote1 und wir setzten uns vor unser kleines ,zelt an den ,klapptisch auf unsere beiden ,blechkoffer1 tranken ,tee1 lieen uns die warme ,sonne behaglich auf den ,rcken brennen1 weideten uns an der unvergleichlichen ,aussicht hinauf zum schneeigen ,bergriesen oder hinunter in die brunlich violette1 von silbernen ,wasserfden durchwobene ,ebene1 hinber zum breiten dunklen ,rumiagui und zum doppelzackigen firntragenden ,iliniza und fern hinaus zum herrlichen ,kuppeldom des ,chimborazo und gingen wieder einmal auf in der ewig jungen ,schnheit unserer alten ,mutter ,erde4 ,hoch ber uns zog ein ,kondor - die sich regelmig einzustellen pflegten1 wenn wir irgendwo ein ,lager aufgeschlagen hatten - seine ,kreise am dunkelblauen ,firmament1 und am nahen ,bach flatterten wilde ,tauben und girrten im ,liebesspiel4 ,das ist die ,poesie dieser ,gebirgslager1 die man gegen keinerlei ,bequemlichkeiten der ,welt eintauschen mchte6 ,am nchsten ,morgen bannte uns zunchst ein krftiger ,regen stundenlang ins ,lager4 ,gegen #i ,uhr aber blitzte pltzlich die ,sonne durch die nassen ,nebel1 und sofort waren wir auf den ,beinen zum ,weitermarsch4 ,bis zur nchsten ,hgelhhe kannte sich unser alter ,fhrer noch aus2 wir indes ebenfalls4 ,dann aber hrte seine ,wissenschaft auf1 und die unserige begann1 soweit sie uns nun der ,berg selber lehrte4 ,bis hierher hatte uns offener alpiner ,busch begleitet4 ,von #djjj ,meter an bis #dbej ,meter finden sich nur noch wenige weit versprengte1 dicht an den ,boden geschmiegte ,polsterchen von ,alchemillen und kleine ,bschel eines violetten ,grases1 dann durchreiten wir bis #dgjj ,meter eine hochalpine ,wste1 ein ,arenal1 ein wellig ansteigendes ,gelnde von ,lapilli1 ,schlacken1 ,bimsstein1 vulkanischer ,asche und ,staub1 dunkelgrau bis rotbraun in der ,gesamtfrbung und grtenteils so fest1 da ,menschen und ,maultiere ohne viel ,rutschen und ,einsinken darauf fortkommen knnen4 ,nur selten ragt aus der ,schuttdecke ein groer zackiger ,felsklotz darunterliegender ,laven4 ,am ,unterrand dieser wasserlosen ,lapilliwste brandet das ,meer des vegetabilen ,lebens empor1 gewinnt da und dort etwas ,terrain1 weicht an anderen ,stellen zurck1 immer in ,bewegung1 immer wechselnd1 aber in mebaren ,zeiten doch stets an ein bestimmtes ,strandniveau gebunden wie der ,ozean an der ,festlandskste4 ,das ,bild vom unaufhrlichen schweren ,kampf des ,lebens gegen die feindlichen ,gewalten der anorganischen ,natur tritt uns nirgends in solcher ,gre und ,anschaulichkeit entgegen wie an der ,vegetationsgrenze hoher ,gebirge4 ,und wir selbst stellen uns mitten hinein1 indem wir durch die ,wstenzone der ,schnee- und ,eisgrenze entgegenziehen1 die als eine zweite vielbewegte ,strandlinie das andere1 von oben herabwogende ,meer der ,firnfelder und ,gletscher sumt4 ,auch dort ein ewiges ,fluten und ,zurckebben1 und zwischen den beiden groen einander entgegenstrebenden ,massenbewegungen1 zwischen dem ,leben und dem ,tod1 der schmale trennende ,streifen vermeintlichen ,festlandes1 das unbewegt und unbeweglich erscheint1 aber doch ebenso in fortwhrender ,bewegung ist4 ,nun begannen wir auch die ,gewalt des ,windes zu fhlen4 ,mit wachsender ,strke braust er aus ,osten vom ,berg herab uns entgegen1 benartig und stoweise1 und zwingt uns bald1 von unseren ,tieren zu steigen1 da diese nicht mehr vorwrts zu bringen sind1 sondern bei jedem neuen ,windsto kehrtmachen und dem ,sturm die unempfindlichere ,rckseite entgegenstemmen4 ,wir werfen den ,tieren die ,zgel ber den ,hals und gehen voran2 sie folgen langsam1 weit hinter ihnen die beiden ,arrieros mit den ,lasttieren1 die ihre ,brden immer noch weiter bergan schleppen1 so sauer ihnen auch das ,atemholen in der dnnen ,hhenluft mit ,schnauben und ,keuchen und zitternden ,flanken wird4 ,weit hinter den ,tieren der ,trupp meiner zum ,lastentragen angeworbenen ,peones1 die wegen der ,ausdauer der ,tiere berhaupt nicht in ,ttigkeit traten1 und am ,schlu der trge ,dolmetscher ,santiago und der alte ,fhrer1 der nie vorher in dieser ,bergeshhe gewesen war4 ,mein etwas nrdlicher ,kurs brachte uns bald an den ,steilrand der tiefen ,schlucht des ,puca-huaico4 ,ich sah1 da sie sich hier nur mit groem ,zeit- und ,kraftverlust traversieren lie1 darum blieb ich auf unserer bisherigen ,seite und stieg ostwrts1 den ,schneefeldern entgegen1 weiter bergan4 ,illustration3 ,paul ,groer #aijb4 ,der ,antisana von ,westsdwest aus2 ,standpunkt #dcjj m4 ,wir blieben auf dem ,arenal bis zur ,hhe von #degf ,meter1 wo das erste ,neuschneefeld begann und die hohe ,stirn eines ltern ,lavastroms ein kleines1 ziemlich ebenes ,aschenfeld halb umschliet4 ,hier an den ,felsen1 bergwrts einigermaen geschtzt gegen den scharfen ,wind1 wurden die beiden ,zeltchen aufgestellt und mit schweren ,steinen ringsum verankert4 ,kochwasser lieferte uns der ,schnee1 ,trinkwasser hatten wir in einem ,fchen mitgebracht1 und ,feuerholz hatten wir von den letzten verwetterten ,chuquiraguastruchern mitgenommen4 ,in unserer ,zeltumgebung wuchs nichts mehr als ein versprengtes ,exemplar von ,senecio microdon1 ein zwerghaftes1 pelzhaariges ,polsterchen1 und eine einzige ,hypochaeris sessiliflora1 eine kaum #b ,zentimeter hohe kleine ,rosette4 ,illustration3 ,der ,westgletscher des ,antisana4 ,nach einer ,zeichnung von ,rudolf ,reschreiter4 ,sobald alles in ,ordnung gebracht war1 schickte ich ,menschen und ,tiere nach der ,hacienda ,ilitio zurck1 von wo aus sie uns in zwei ,tagen wieder abholen sollten4 ,wir waren unser vier geblieben2 auer uns beiden ,europern mein ,faktotum ,santiago und ein junger gutmtiger1 in ,wollponcho und doppelte ,schaffellhosen gepackter ,indianer1 der ,feuer machen1 ,schnee schmelzen1 ,reis kochen und whrend unserer ,hochtour das ,haus hten sollte4 #c4 ,die ,besteigung4 ,am ,abend ward uns ein unbeschreiblich farbenzauberischer ,sonnenuntergang zuteil4 ,der sinkende ,sonnenball verwandelte den ,himmel in ein wahres ,feuermeer von ,rot1 ,purpur1 ,gelb1 ,orange1 ,violett und ,grn und versetzte die alten ,vulkane und ihre ,lavastrme in rote ,glut1 als wren sie wieder lebendig geworden wie vor ,jahrtausenden4 ,langsam erstarb dann das ,feuer in immer blaueren ,tnen und wurde schlielich durch pechschwarze ,wolken ganz ausgelscht1 die vom interandinen ,hochland heraufzogen4 ,wir erwarteten ein schweres ,gewitter1 aber bald begann es bei stillem ,wetter leicht und friedlich zu schneien4 ,die ,nacht im warmen ,zelt verlief in guter ,ruhe4 ,nur weckte mich mehrmals ein tiefes ,brummen und ,donnern 7,bramidos71 das vom ,krater oben herabkam1 am meisten vergleichbar dem dumpfen ,brausen einer fernen ,meeresbrandung4 ,gegen ,morgen klrte sich das ,wetter ganz auf1 aber damit stellte sich bei -#b ein schneidender ,fallwind aus den oberen ,bergregionen ein1 der uns hart anpackte4 ,bei ,tagesgrauen um #f ,uhr machten wir uns auf den ,weg4 ,ich nahm diesmal als dritten ,mann ,santiago mit1 der ja schon auf dem ,firn des ,chimborazo ,proben ganz tchtiger ,leistungsfhigkeit abgelegt hatte - wenn er mute - und uns jetzt durch das ,tragen des ,proviants und einiger ,instrumente entlasten sollte4 ,ich hatte ihn in meine alpine ,reservekleidung gesteckt und mit einem festen langen ,stock versehen und band ihn trotz seines ,widerstrebens mit an das ,gletscherseil4 ,zwei ,stunden ging es auf den unteren1 mit #bj bis #cj ,neigung noch mig steilen ,schneehngen ganz gut4 ,der ,schnee war fest und lie sich gut treten4 ,einen ,fu tief unter der ,oberflche lag das blanke ,eis4 ,dann aber begann der kalte1 um die ,ostseite des ,berges herum uns direkt entgegenfauchende ,wind1 der uns bisher nur lstig gewesen war1 uns mit steigender ,strke wirkliche ,beschwerden zu machen4 ,in der ,hhe tobte er noch viel heftiger4 ,wir sahen1 wie er oben den feinen pulverigen ,hochschnee in langen grauen ,fahnen wie ,nebel ber die ,firnkmme blies und wie der windgepeitschte ,schneestaub in ,tausenden von schmalen ,rieselbndern ber die ,firnhnge frmlich herabgeflossen kam4 ,gleichzeitig fhrte uns der ,wind einen penetranten ,geruch von schwefeliger ,sure entgegen als ersten unfreundlichen ,gru von dem noch #ajjj ,meter ber uns verborgenen ,gipfelkrater4 ,bisher waren wir auf der ,sdwestseite des ,berges im ,morgenschatten gewesen4 ,gegen #h ,uhr blitzten die ersten ,sonnenstrahlen gerade ber den ,gipfelrand herber und zauberten unter ,mitwirkung der aus dem ,krater aufsteigenden ,wasserdmpfe eine wunderbare orangegelbe ,aureole um den silberweien ,scheitel des ,vulkans4 ,die ,atmosphre flimmerte und zuckte wie ber unseren heimatlichen sommerlich erhitzten ,feldern und ,wegen4 ,der ,reflex des ,sonnenlichts auf den ,firnfeldern wurde bald so enorm1 da wir trotz allen ,einsalbens im ,gesichtsausschnitt unserer ,schneehauben einen starken ,gletscherbrand davontrugen und die ,augen trotz der grauen ,schneebrillen sich rteten4 ,in den mittleren ,bergesregionen sahen wir nun die ,firnhnge im ,sonnenlicht wie ,spiegel funkeln1 so da mir lebhaft das ,mrchen vom glsernen ,berg und der verwunschenen ,prinzessin in den ,sinn kam1 die von dem hinaufkletternden ,ritter unter ,preisgabe seines kleinen ,fingers erlst wird4 ,die ,firnhnge waren dort1 wie wir beim ,nherkommen erkannten1 auch an der ,oberflche total vereist4 ,darum begann nun das ,stufenschlagen4 ,stellenweise war auf dem eisigen ,firn der feine ,hochschnee in zackigen ,lappen angeweht1 die sich oft in langen ,reihen hinzogen wie eine vielbewegte ,barometerkurve und unter dem ,fu leicht wegbrachen4 ,entsprechend der ,gleichmigkeit des unter dem ,eis liegenden ,bergkrpers war die ,zahl der ,spalten gering2 erst weit oben1 wo es sehr steil wurde1 nahmen sie zu4 ,das sprde ,eis splitterte beim ,stufenhauen wie ,glas4 ,das gab oft schwere ,arbeit fr ,herrn ,reschreiter1 der die lngste ,zeit als vorderster ,mann am ,seil das ,stufenschlagen besorgte1 whrend ich meist als zweiter fr meinen mit weniger guten ,nagelschuhen versehenen ,hintermann die ,stufen vertiefte1 gelegentlich den ,ausgleitenden festhielt und im brigen ,notizen schrieb1 ,instrumente ablas und mit der ,handkamera ,aufnahmen machte4 ,wir haben trotz mglichster ,vermeidung der ganz aperen ,stellen ber #bjjj ,stufen geschlagen1 und so ging es recht langsam im ,zickzack mit #ce bis #dj ,steigung weiter aufwrts4 ,rckwrts gewandt1 traf der ,blick auf das blendend weie wallende ,wolkenmeer unter uns1 das nur durch wenige ,lcken die tief darunter versenkten1 in violette ,schatten getauchten ,hochebenen durchschimmern lie1 und im ,sden in weiter ,ferne auf den inselgleich aus dem ,wolkenmeer aufragenden ,schneedom des ,chimborazo4 stlich aber von ihm hob sich ber die weie ,wolkenschicht eine noch viel hhere1 teils dunkelgraue1 teils kupferbraune pilzfrmige ,masse gegen den lichtblauen ,horizont1 die ungeheuere ,eruptionswolke des ,sangayvulkans 7#ecbc ,meter74 ,ihre ,hhe konnte ich auf annhernd #ajjjj ,meter schtzen4 ,um #aj ,uhr1 nach viereinhalbstndigem ,steigen1 hielten wir kurze ,rast2 wir waren mit #ebgh ,meter ,hhe dem ,gipfel1 den wir am ,tag vorher in #d bis #e ,stunden zu bezwingen gedacht hatten1 genau zur ,hlfte nahegerckt3 rund #gjj ,meter lagen unter uns bis zum obersten ,lager1 rund #gjj ,meter ber uns bis zum ,kraterrand4 ,noch waren wir gut bei ,krften1 aber die ,einwirkung der groen ,hhe sprte ich doch in gnzlicher ,appetitlosigkeit und in heftiger1 auch beim ,ausruhen fortdauernder ,herzpulsation3 #abe ,schlge in der ,minute4 ,dazu stellte sich bald ein anderer ,feind ein1 der ,nebel4 ,schon lange hatte die wachsende ,sonnenwrme die ,dnste der unteren ,bergregionen in wallende ,bewegung gebracht4 ,langsam waren die ,nebelschwaden bergauf vorgerckt1 aber immer wieder vom ,ostwind der ,hhe zurckgeschlagen worden4 ,nun waren sie1 whrend der ,wind etwas nachlie1 pltzlich da und gaben das eroberte ,terrain stundenlang nicht wieder frei4 ,auf unseren vorherigen ,hochtouren hatten wir die ,erfahrung gemacht1 da man in den ,gipfelregionen der ,kordilleren zwischen #aj oder #aa ,uhr vormittags und #d ,uhr nachmittags fast immer mit ,nebel rechnen mu4 ,ein ganz klarer ,tag ist eine auerordentliche ,seltenheit1 die uns auch in der besten ,jahreszeit nicht ein einziges ,mal beschert war4 ,hier aber auf dem ,cotopaxi waren wir besser daran als auf den anderen ,schneebergen1 weil hier am ,tag ein ,irregehen im ,nebel kaum mglich ist4 ,bei der ungemein gleichmigen ,form des ,bergkegels fhrt ein konsequentes ,aufsteigen auf dem steilsten ,firnhang sicher zum ,ziel1 falls die ,krfte ausreichen und falls man nicht auf offene1 brckenlose ,spalten trifft1 die in der ,nhe des ,kraterrandes hufiger werden4 ,wir hielten also unsern bisherigen ,kurs auf dem steilsten ,schneehang vier weitere ,stunden voll mhseliger ,steigarbeit ein1 bis wir gegen #b ,uhr bei einem ,aufreien der ,nebelhllen nrdlich von uns einige dunkle ,wnde aus dem ,firn emporragen sahen1 die wir schon am ,morgen von unten als eine dem westlichen ,oberrand des ,berges ziemlich naheliegende ,felsmasse beobachtet hatten4 ,jetzt erkannten wir1 da von dort aus inmitten der ,westseite die ,erkletterung des ,kraterrandes weniger schwierig war als auf unserer ,sdwestseite1 wo uns weiterhin groe ,spalten entgegendrohten4 ,also wurde vorsichtig ber halb verwehte ,firnklfte hinber traversiert und am ,fu der ,felsen in #ehbh ,meter ,hhe eine ,viertelstunde gerastet4 ,die ,steilwand ist ein schneefreies1 kleines ,stck der ,berglehne selbst1 etwa #cj ,meter hoch und #ajj ,meter breit1 eine dunkelgraue zermrbte ,lava1 die an vielen ,stellen von hellgrauen1 strohgelben und lichtgrnen ,krusten berzogen ist4 ,zu meiner berraschung fhlte sich das ,gestein hei an1 und nun sah ich auch aus vielen schmalen ,rissen und ,lchern dnne ,dampfstrahlen austreten4 ,daher also die ,schneefreiheit und die ,krustenbildung4 ,an den ,rndern der ,felsen hingen groe ,eiszapfen und lagen dicke ,eisharnische1 und darber stieg der ,firnhang steil weiter zu dem noch unabsehbaren ,gipfel hinauf4 ,hier erklrte unser dritter ,mann1 ,santiago1 er sei am ,ende seiner ,krfte1 er knne nicht weiter mitgehen und wolle auf unsere ,rckkehr warten4 ,er streckte sich an den warmen ,fels und schlief ein4 ,wir lieen die ,ruckscke mit ,mnteln und ,proviant bei ihm1 steckten nur das ,allerntigste zu uns und lsten das ,seil1 da auch fr uns beide ein ,zusammensteigen am ,seil ber die brchigen ,felsen unpraktisch war4 ,dieses ,stck ,felsenkletterei war1 obgleich an und fr sich eine greuliche ,arbeit1 doch durch die ,abwechslung der ,bewegung und der ,umgebung eine wahre ,erholung nach dem bisherigen achteinhalbstndigen unaufhrlichen ,schneetreten und ,eishacken4 ,in den oberen ,teilen der ,felsen wurde die ,lava ganz schlackig und lste sich beim ,anstoen in ,schollen ab4 ,es sind ,reste der ,lavastrme1 die sich vom ,kraterrand ber die ,steilwnde herabgewlzt haben und nach ,zerreiung ihres ,zusammenhangs den jhen ,berghang hinuntergerutscht sind4 ,die ,hnde bekamen hier mehr zu tun als die ,eispickel2 oft ging es nur auf allen vieren4 ,darber im ,schnee lie es sich wieder besser an4 ,selbstverstndlich sprten wir nachgerade die groe ,luftdnne und eine starke ,ermdung1 ich noch mehr als mein zehn ,jahre jngerer #ce;jhriger ,kamerad1 aber von den schlimmen ,erscheinungen des ,soroche1 der eigentlichen ,bergkrankheit1 blieben wir verschont4 ,auf die groe ,lufttrockenheit reagierten von ,zeit zu ,zeit die ,lungen und der ,kehlkopf mit einem stohaften1 krampfartigen ,husten4 ,der oberste ,bergkegel steigt von etwa #egej ,meter an mit #dj bis #db empor4 ,da das ,nebelwehen nachgelassen hatte1 konnten wir minutenlang die noch zu bewltigenden ,firnfelder bis zu einem feinen ,grat der hohen ,nordwestkuppe bersehen4 ,das ,ziel schien noch so weit1 da mir einige ,momente ernstliche ,zweifel aufkamen1 ob wir bei der vorgerckten ,stunde - es war #c ,uhr geworden - den ,kraterrand erreichen knnten1 ohne uns der ,gefahr einer nchtlichen ,versptung auszusetzen1 denn die ,sonne geht ja hier unter dem quator um #f ,uhr unter1 und um #g ,uhr ist bereits finstere ,nacht2 man hat also hchstens #ac ,stunden ,tageshelle von #f ,uhr frh bis #g ,uhr abends4 ,der ,gedanke jedoch1 nach soviel ,arbeit so nahe am ,ziel ohne schwere ,widerstnde in ,eis oder ,fels oder ,luft die ,waffen strecken und sieglos umkehren zu sollen1 trieb uns vorwrts4 ,so kamen wir in kurzem in die oberste ,region1 wo die ,steilhnge in groe ,firnstufen und diese in lange ,rcken und ,hgelreihen bergehen1 lauter ,schnee und ,eis von sonderbaren1 blumenkohlartigen ,oberflchenformen1 die immer phantastischer wurden1 je mehr wir uns dem ,gipfelkrater nherten4 ,die ,stufenbildung des ,firns ist zweifellos durch darunterliegende ,lavawlste und ,lavatreppen verursacht1 die von den ,magmaergssen des ,kraters hier oben am ,rande erkaltet hngengeblieben sind1 whrend die ,hauptmassen hinabgerutscht sind4 ,illustration3 ,eisbrche am ,antisana1 bei #ecbj m4 ,noch eine ,viertelstunde lavierten wir mit uerster1 nach ,pausen der ,ermattung immer wiederholter ,konzentration von ,kraft und ,willen durch die wie riesige ,wogen immer wieder vor uns aufsteigenden ,firnhgel4 ,aber die ,oberflche war fest und lie den ,fu sicher auftreten4 ,herr ,reschreiter war ein ,stck voraus1 ich zurck beim ,photographieren der wundersamen ,firngebilde1 die hier die ,form von weien ,korallenbnken hatten4 ,da hre ich unfern ber mir seinen ,ruf3 ,der ,krater ist da6 und bin in einigen ,minuten bei ihm4 ,illustration3 ,westseite des ,cotopaxi1 von ,santa ,ana de ,tiupullo 7#caej m7 aus4 ,unmittelbar vor uns ffnet sich die ,erde1 und aus schwindelnder ,tiefe ghnt uns der ungeheure ,schlund des ,gipfelkraters an4 ,mit einem ,seufzer der ,erleichterung und ,genugtuung stoen wir die ,eispickel in den ,firn und setzen uns zu ruhigem ,schauen auf einen ,schneehgel4 ,in wenigen ,minuten ist alles krperliche ,unbehagen verschwunden2 eine angenehme krperliche und geistige ,abspannung1 nicht ,ermdung1 kommt ber mich1 whrend die ,sinne und die ,beobachtungslust in alter ,weise wieder rege werden4 ,und damit wchst auch erst das rechte ,triumphgefhl ber den schwer erkmpften ,sieg empor1 das mir im ,moment der ,zielerreichung gnzlich gefehlt hatte4 ,illustration3 ,der ,krater des ,cotopaxi1 vom ,westrand 7#eidj m7 aus4 ,nach einer ,zeichnung von ,rudolf ,reschreiter4 ,zuerst stehen wir ratlos vor den ungeheuren ,dimensionen1 fr die uns jeder ,mastab in dieser ,landschaft fehlt4 ,wir knnen nur unser eigenes ,krperma auf unsere ,umgebung bertragen4 ,der ,krater ist etwas elliptisch1 seine lngste ,achse 7,nord-,sd7 #gej bis #hjj ,meter1 seine kurze ,achse 7,ost-,west7 #ejj bis #eej ,meter lang4 ,dabei hat er1 soweit man hinuntersehen kann1 eine ,tiefe von #djj bis #ejj ,meter1 d4 i41 um einen gelufigen ,vergleich zu ziehen1 etwa die dreifache ,hhe des ,klner ,doms4 ,zu dieser ,tiefe fallen von allen ,seiten die inneren ,kraterwnde jh mit #fj bis #hj ,neigung ab1 nach unten trichterfrmig zusammengezogen1 mehrfach in ,stufen bergehend und auf diesen ,stufen und zahllosen ,gesimsen so viel ,raum lassend1 da sich auf ihnen wieder ,schnee- und ,eisbnke festsetzen knnen4 ,von ihnen wie von den ,firnhgeln des ,kraterrandes hngen gigantische ,eiszapfen von #bj bis #cj ,meter ,lnge und #b bis #c ,meter ,dicke1 stellenweise in wahren ,baldachinen1 ber den finsteren ,abgrund hinunter4 ,im ,gegensatz zu den hellen ,schnee- und ,eismassen stehen die felsigen ,kraterwnde in dsteren vielfltigen ,farben da4 ,jede der horizontal bereinanderliegenden ,bnke von ,lava und von ,tuff- und ,lapillischichten ist anders gefrbt4 ,in den oberen ,lagen herrschen rtliche ,tne vor1 darunter sind graue in der ,mehrzahl1 und unter diesen1 wo die aufsteigenden ,dmpfe noch hei sind1 den ,fels zerfressen und ,krusten absetzen1 dmmert das ,gestein graugrn1 hellgrau1 gelb und auch wei4 ,gips und ,inkrustationen von ,schwefel scheinen dort stark vertreten zu sein4 ,illustration3 ,firn am obern ,westhang des ,cotopaxi mit ,rauhfrostbildungen4 ,in der ,tiefe von etwa #djj ,meter ist nichts mehr zu erkennen als emporquellender weier und hellgrauer ,dampf2 doch ist dieser jetzt nicht besonders dicht und stark4 ,von ,zeit zu ,zeit lt sich im ,innern ein dumpfes ,grollen vernehmen1 wie wir es schon beim ,aufstieg an der ,auenseite gehrt hatten4 ,auch war einmal ein lautes rollendes ,getse vernehmbar wie von einer fernen niederbrausenden ,lawine1 worauf eine groe ,dampfwolke emporquoll1 den ganzen ,krater erfllte und uns einige ,sekunden in eine penetrante ,atmosphre von schwefeliger ,sure einhllte4 ,dann aber blieb es wieder bei dem ununterbrochenen migen1 meist geruschlosen ,aufsteigen von balligen ,dampfsulen wie aus einem riesigen1 ruhig siedenden ,kochkessel4 ,ob die ,hauptmasse des ,dampfes im ,grund des ,kratertrichters aus einem einzigen1 weit hinein offenen ,schacht aufsteigt1 oder ob er aus einem verschtteten ,kratergrund durch zahllose ,fumarolen und ,solfataren zwischen ,schutt und ,blcken hervordringt1 konnten wir nicht klar erkennen4 ,mir schien das erstere der ,fall zu sein4 ,illustration3 ,nordwestgipfel des ,cotopaxi 7#fjjj m7 mit ,rauhfrostbildungen4 ,ein wundervoller ,kontrast3 dieser ungeheure heidampfende ,kraterschlund und seine obere ,firn- und ,eisumwallung4 ,wir knnen sie auf den uns gegenberliegenden ,kraterrndern auch von ihrer ,innenseite berblicken4 ,hatten unsere ,vorgnger hier oben nur relativ wenig oder infolge neuer ,eruptionen gar keinen ,schnee angetroffen und den ,kraterrand als einen #e bis #f ,meter breiten ,wall von nackten ,lavablcken oder ,auswrflingen gesehen1 so umschlieen jetzt auf allen ,seiten ,firnkuppen und ,eisgrate den ,kraterkessel als eine ,krone1 wie sie so gro und so herrlich nur des ,knigs aller ,vulkane wrdig ist4 ,die ,schneeansammlungen haben den ,kraterrand oft um das ,doppelte verbreitert4 ,von #aj bis ber #fj ,meter hoch lagern die ,firn- und ,eismassen auf dem ,gestein und brechen zum ,krater hin in steilen1 oft berhngenden ,wnden ab4 ,an mehreren ,stellen sieht man frische ,brche1 von denen gewaltige ,eislawinen in die kochende ,tiefe hinabgestrzt sind#a4 ,illustration3 ,westsdwestseite des ,cotopaxi1 vom mittleren ,lager 7#cfgj m7 aus4 ,was aber diese ber #fjjj ,meter hohe ,schneelandschaft des ,cotopaxigipfels in ihrem uern ,aussehen von allen anderen mir bekannten alpinen ,schneelandschaften unterscheidet1 das sind die hchst seltsamen ,oberflchenformen dieser hgeligen ,firnmassen4 ,alle diese runden1 breiten ,firnhgel und ,firnrcken bis etwa #aej ,meter weit auf den ,auenmantel des ,kraters hinab sind berzogen von ,millionen runder finger- bis armlanger ,firnbltter1 die gleichmig die ,hgel und die ,mulden bedecken und aussehen wie dicke hellgraue ,schuppen oder ,schindeln4 ,meist sind die einzelnen ,bltter wieder mehrfach gelappt gleich den ,blttern der ,feige oder des ,weinstockes4 ,an anderen ,stellen gleichen sie hngenden ,strauenfedern1 wieder an anderen den ,korallenbnken der ,madreporen4 ,alle ,formen sind gerundet1 nirgends eckig1 und berall ist ihre ,oberflche krustig und pelzig1 nicht glatt vereist wie die ,firnoberflche in den tieferen ,regionen des ,bergkegels4 ,auch in ,ecuador habe ich diese eigenartigen ,firngebilde nirgends wieder gesehen4 ,es sind sicherlich nicht ,schmelzformen der ,sonne oder des ,windes1 sondern ,kristallisationen des aus dem ,krater aufsteigenden ,wasserdampfes1 also eine ,art ,rauhfrost1 wie er hnlich auch bei uns daheim einmal vorkommt4 ,hier und da1 wo in diese immer in ,bewegung befindlichen ,firnmassen ,spalten und ,klfte gerissen sind1 sind auch diese oft von den ,rauhfrostblttern berzogen und teilweise berbrckt1 was ganz wunderbare ,effekte von ,schneegirlanden und ,schneelauben hervorzaubert4 ,an einigen anderen ,stellen wieder sind tiefe dolinenartige ,lcher oder ,hhlen von ein bis zwei ,meter ,durchmesser teils lotrecht1 teils schief in den ,firn eingesenkt1 die ebenfalls von solchen ,schneeblttern berhangen sind1 aber ihre ,entstehung1 wie mir scheint1 weder ,bewegungen im ,firn noch von oben einwirkenden ,schmelzagentien verdanken1 sondern warmen ,stellen des felsigen ,untergrundes1 wo heie ,dmpfe aus ,lchern und ,spalten austreten4 ,illustration3 ,krater des ,cotopaxi mit ,rauhfrostblttern1 ,sdhlfte4 ,die mchtigste ,auftrmung der ,firnmassen und damit der hchste ,gipfel des ,berges liegt auf der ,nordseite des ,kraterrandes4 ,dort erhebt sich der ,firn in einer stolzen ,pyramide etwa #fe ,meter hoch ber den ,kraterrand1 dessen felsige ,oberkante wir an dem innern ,absturz deutlich erkennen knnen4 ,von der westlichen ,bschung dieses hchsten nrdlichen ,schneegipfels zieht eine wundervolle scharfe ,firnschneide zu dem flachen ,firnrcken der ,westseite hinab1 auf deren mittlerm ,teil wir stehen4 ,unser ,standpunkt1 dessen ,hhe ich barometrisch auf #eidj ,meter gemessen habe1 ist ungefhr #fe ,meter niedriger als die hchste nrdliche ,gipfelkuppe4 ,dieser wrde damit eine ,hhe von #fjje ,meter1 etwas mehr oder weniger je nach der aufliegenden ,firnmenge1 zuzusprechen sein4 ,whrend unseres ,aufenthalts auf dem ,kraterrand blies der ,ostsdostwind stetig1 aber mig1 so da es bei -#b ganz gut auszuhalten war4 ,beim ,schauen1 ,messen1 ,schreiben1 ,photographieren1 ,skizzieren hatte aber keiner von uns beiden an das ,schwinden der ,zeit gedacht4 ,ich bekam deshalb einen gelinden ,schreck1 als ich1 endlich nach der ,uhr sehend1 fast #d ,uhr ablas4 ,wir hatten also nur noch #b ,stunden ,tageslicht fr den ,abstieg1 wo uns der ,aufstieg #i ,stunden gekostet hatte4 ,eilig traten wir ber die oberen ,firnhgel den ,rckzug an und rutschten bald ber die obenerwhnten ,felsen zu unserm wartenden ,begleiter hinab1 der sich unterdessen wieder erholt hatte4 ,ohne lngern ,aufenthalt1 als die ,seilbefestigung erforderte1 ging es weiter und in unseren noch guterhaltenen ,spuren flott bergab1 indem wir auf den weicher gewordenen ,firnhngen mit ,springen und ,gleiten die zahllosen ,zickzacks abschnitten1 die wir bergaufwrts hatten treten und hauen mssen4 ,der ,nebel hatte sich sehr gelichtet1 aber von ,westen her rckte eine kolossale schwarze ,wolkenmauer auf uns los1 als wollte sie uns erdrcken4 ,auf den unteren ,schneefeldern der ,westseite fuend1 stieg sie vor uns kerzengerade himmelan1 so hoch wie der ,cotopaxi selber und von der dahinterstehenden ,sonne mit einem schmalen weiglhenden ,rand umsumt2 ein wunderbares1 nie vorher gesehenes ,phnomen von unheimlicher ,gre1 ,gestalt und ,farbe4 ,in unseren ,alpen wrde eine hnliche ,erscheinung einen frchterlichen ,gewittersturm verkndet haben1 hier auch in den ,monaten der ,regenzeit2 aber jetzt im ,verano lste sich das drohende ,phantom in ein wirbelndes ,schneegestber auf1 das unsere ,schritte nur noch mehr beflgelte4 ,einige ,male verloren wir unsere alte1 kaum mehr zu erkennende ,spur1 fanden sie aber nach einigem ,kreuz- und ,quergehen wieder und erreichten ohne weitern ,zwischenfall wirklich vor ,sonnenuntergang bei ganz klar gewordenem ,wetter die ,schneegrenze4 ,nachdem wir das ,seil abgelegt hatten1 muten wir uns einige ,zeit mit ,santiago abgeben1 der sehr erschpft war4 ,dann bummelten wir ber die ,felsen an unseren den ,weg zeigenden ,steinmnnern vorbei zum ,lagerplatz1 dessen ,rauchsule wir lngst bemerkt hatten1 und waren noch vor gnzlicher ,dunkelheit bei unseren ,zelten1 wo uns der zurckgebliebene ,indianer mit ,bangen erwartet hatte4 ,der ,appetit1 der mir den ganzen ,tag gefehlt hatte1 stellte sich nun in bengstigender ,strke wieder ein1 und nach ,vertilgung alles vorhandenen ,ebaren schliefen wir1 whrend es drauen wieder schneite und der ,bergwind unsere steifgefrorenen1 knisternden ,zeltwnde peitschte1 in unseren molligen ,pelzscken zwlf ,stunden ohne ,unterbrechung4 ,gegen ,mittag des nchsten ,tages kamen1 wie verabredet1 unsere ,arrieros trotz fortdauernden ,schneegestbers mit den ,tieren wieder herauf und brachen unser ,lager ab1 whrend wir gemtlich vorausschlenderten4 ,weiter unten enthllte sich uns noch einmal der ,cotopaxi in seiner ganzen ,schnheit1 und dankbar kehrte unser ,blick immer wieder zu seinen silberschimmernden ,hhen zurck4 ,das ,schneegestber der letzten ,nacht hatte nicht viel ausgerichtet4 ,die ,sonne hatte seine ,spuren und die der ,schneeflle der beiden ,vortage in den unteren ,regionen grtenteils weggewischt4 ,darum zeigte sich jetzt der ,rand des ,schneemantels tief gezackt und eingeschnitten4 ,jeder der schwarzen ,einschnitte ist ein wallfrmiger ,lavastrom4 ,wie die ,fangarme eines gigantischen ,polypen halten alle diese dunklen ,lavabnder den ,bergkrper umklammert4 ,ihr zerklftetes1 durchlssiges ,gestein und bei den jngsten vielleicht noch etwas ,eigenwrme lassen den ,schnee der niederen dnneren ,randlagen nicht lange auf ihnen liegenbleiben4 ,die ,hhe dieser zur ,zeit der grten ,abschmelzung sich zeigenden wirklichen ,schneegrenze habe ich gemessen3 auf der ,ostseite bei #deej ,meter1 ,sdseite #dgcj ,meter1 ,westseite #dhej ,meter1 ,nordseite #dijj ,meter2 d4 h4 sie hat sich1 seit sie vor #cj ,jahren zuletzt gemessen wurde1 um #ajj bis #ahj ,meter aufwrts verschoben4 ,von alten ,gletscherspuren ist am ,cotopaxi nichts zu bemerken4 ,er ist dafr zu jung4 ,am ,sptnachmittag des #ae4 ,juli ritten wir1 schwerbeladen mit geologischen ,handstcken1 ,pflanzen und sonstiger ,ausbeute1 wieder im ,pfarrhof von ,mulal ein4 ,der ,pfarrer nahm lebhaftes ,interesse an unserm ,erfolg und ,bericht4 ,die ,dorfbewohner aber1 die sich auf die ,nachricht von unserer ,rckkehr einfanden1 um ihre ,neugierde zu stillen und zu klatschen1 zogen1 nachdem sie viel ,dummes gefragt1 uns wenig zugehrt1 viel geschwatzt1 viel getrunken1 geraucht und gespuckt hatten1 abends wieder heim mit ,kopfschtteln und ,achselzucken4 ,keiner von ihnen glaubte unseren ,berichten4 ,ich hrte1 wie einer drauen sagte3 ,kein ,mensch ist noch auf dem ,cotopaxi gewesen4 ,vor #bj bis #cj ,jahren erzhlten es auch schon einige ,europer1 aber sie haben alle gelogen4 ,und nun lgen diese beiden ,alemanes ebenfalls4 ,solche ,berge kann kein ,mensch ersteigen1 und wenn einer doch hinaufkme1 wrde er oben sterben4 ,das ist die berzeugung der bergscheuen ,ecuatorianer von jeher gewesen1 und sie wird es voraussichtlich immer bleiben4 ,funoten3 #a ,whrend des ,ausbruchs von #aiaa schmolz diese ,eiskrone weg und lie die nackten ,felsen des ,kraterrandes zutage treten1 wodurch sich auch die ,hhe des ,berges etwas verminderte4 ,inzwischen drfte sich die ,firnhaube zum ,teil wenigstens wieder neu gebildet haben4 ,alte ,reisen und ,abenteuer ,bd4 #a ,forno de ,magalhes1 ,die erste ,weltumseglung4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,plischke ,bd4 #b ,ulrich ,schmidel1 ,abenteuer in ,sdamerika4 ,bearb4 von ,curt ,cramer ,bd4 #c ,j4 ,cook1 ,die ,suche nach dem ,sdland4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,damm ,bd4 #d ,peter ,kolb1 ,zum ,vorgebirge der ,guten ,hoffnung4 ,bearbeitet von ,dr4 ,p4 ,germann ,bd4 #e ,christoph ,kolumbus1 ,die ,entdeckg4 ,amerikas4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,h4 ,plischke ,bd4 #f ,kapitn ,phillip1 ,grndung der ,strafkolonie ,sydney4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,plischke ,bd4 #g ,carl ,friedrich ,behrens1 ,der wohlversuchte ,sdlnder4 ,reise um d4 ,welt #agba_/bb4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,h4 ,plischke ,bd4 #h ,hans ,egede1 ,die ,erforschung von ,grnld4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,m4 ,heydrich ,bd4 #i ,hernando ,cortes1 ,die ,eroberung v4 ,mexiko4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,h4 ,g4 ,bonte ,bd4 #aj ,francis ,drake1 ,als ,freibeuter in ,spanisch-,amerika4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,damm ,bd4 #aa ,marco ,polo1 ,am ,hofe des ,grokhans4 ,reisen in ,hochasien u4 ,china4 ,bearbeitet von ,dr4 ,a4 ,herrmann ,bd4 #ab ,mungo ,park1 ,vom ,gambia zum ,niger4 ,bearb4 von ,dr4 ,p4 ,germann ,bd4 #ac ,vasco da ,gama1 ,der ,weg nach ,ostindien4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,h4 ,plischke ,bd4 #ad ,francisco ,pizarro1 ,der ,sturz des ,inkareichs4 ,bearb4 v4 ,dr4 ,h4 ,g4 ,bonte ,bd4 #ae ,john ,smith1 ,unter den ,indianern ,virginiens4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,g4 ,bonte ,bd4 #af ,georg ,wilhelm ,steller1 ,von ,kamtschatka nach ,amerika4 ,bearbeitet von ,dr4 ,m4 ,heydrich ,bd4 #ag ,herodot1 ,reisen und ,forschungen in ,afrika4 ,bearb4 von ,dr4 ,h4 ,treidler ,bd4 #ah ,tacitus1 ,germania4 ,bearbeitet von ,dr4 ,h4 ,philipp ,reisen und ,abenteuer ,bd4 #a ,sven ,hedin1 ,abenteuer in ,tibet ,bd4 #b ,sven ,hedin1 ,transhimalaja ,bd4 #c ,kapitn ,scott1 ,letzte ,fahrt 7,scotts ,tagebuch7 ,bd4 #d ,georg ,schweinfurth1 ,im ,herzen von ,afrika ,bd4 #e ,h4 ,m4 ,stanley1 ,wie ich ,livingstone fand ,bd4 #f ,kapitn ,scott1 ,letzte ,fahrt 7,abenteuer der ,gefhrten7 ,bd4 #g ,sven ,hedin1 ,durch ,asiens ,wsten ,bd4 #h ,sven ,hedin1 ,zu ,land nach ,indien ,bd4 #i ,a4 ,e4 ,nordenskild1 ,umseglung ,asiens und ,europas ,bd4 #aj ,h4 ,m4 ,stanley1 ,im dunkelsten ,afrika ,bd4 #aa ,georg ,wegener1 ,erinnerungen eines ,weltreisenden ,bd4 #ab ,gustav ,nachtigal1 ,sahara u4 ,sudan ,bd4 #ac ,ernest ,shackleton1 ,im sechsten ,erdteil ,bd4 #ad ,walter v4 ,rummel1 ,sonnenlnder ,bd4 #ae ,w4 ,h4 ,gilder1 ,untergang der ,jeannette-,expedition ,bd4 #af 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,jakob ,bd4 #cd ,wilhelm ,junker1 ,bei meinen ,freunden den ,menschenfressern ,bd4 #ce ,h4 v4 ,foller1 ,unter ,javas ,sonne ,bd4 #cf ,philipp ,berges1 ,wunder der ,erde ,jeder ,band enthlt #afj ,seiten ,text1 etwa #cj ,abbildungen und #b ,karten1 ist in sich abgeschlossen und einzeln kuflich _/ ,beide ,sammlungen werden fortgesetzt ,ausfhrliche ,prospekte auf ,verlangen kostenlos ,verlag ,f4 ,a4 ,brockhaus _/ ,leipzig ,f4 ,a4 ,brockhaus in ,leipzig4