,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #aiji so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,die ,funoten wurden an das ,ende des jeweiligen ,kapitels verschoben4 ,als ,multiplikationszeichen wurde im ,original ein ,punkt auf der ,grundlinine 747 eingesetzt2 in der vorliegenden ,version wird fr dieses ,zeichen der mittig gesetzte ,punkt 77 verwendet1 um ,verwechslungen mit einem ,punkt am ,satzende vorzubeugen4 ,das ,original wurde in ,frakturschrift gesetzt2 besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 fett3 ,rautenzeichen gesperrt3 ,tilden ,antiqua3 ,unterstriche ,elektrotechnisches ,experimentierbuch ,eine ,anleitung zur ,ausfhrung elektrotechnischer ,experimente unter ,verwendung einfachster1 meist selbst herzustellender ,hilfsmittel4 ,von ,eberhard ,schnetzler4 ,mit #bej ,abbildungen4 ,einundzwanzigste neubearbeitete ,auflage4 ,illustration ,stuttgart1 ,berlin1 ,leipzig4 ,union ,deutsche ,verlagsgesellschaft4 ,alle ,rechte1 insbesondere das der bersetzung wie der smtlichen im ,werke mitgeteilten ,original-,konstruktionen vorbehalten4 ,druck und ,copyright #aiji der ,union ,deutsche ,verlagsgesellschaft in ,stuttgart4 ,illustration ,vorwort ,bei der ,ausarbeitung vorliegenden ,buches war ich erstens bestrebt1 eine klare ,anleitung zur ,ausfhrung von ,experimenten zu geben2 zweitens sollten die physikalischen ,vorgnge soweit wissenschaftlich erklrt werden1 als es dem ,zwecke des fr die ,jugend bestimmten ,buches entsprechen konnte2 drittens habe ich dem ,umstande ,rechnung getragen1 da unsere jungen ,physiker sich oft mit sehr geringen ,mitteln begngen mssen2 ich habe deshalb bei jedem ,kapitel eine eingehende ,beschreibung der ,selbstherstellung der ntigen ,apparate gegeben und auch hierbei wieder keine zu groen ,anforderungen an den ,besitz von ,werkzeugen oder gar ,werkzeugmaschinen gestellt4 ,diese ,anleitungen sind die ,ergebnisse praktischer ,erfahrungen2 nach ,mglichkeit habe ich ungeprfte ,ideen vermieden1 da sie fast nie einer wirklichen ,ausfhrung entsprechen4 ,um den drei ,teilen3 ,anfertigung der ,apparate1 ,ausfhrung der ,experimente und theoretische ,erklrung derselben durch das ganze ,buch hindurch einen inneren ,zusammenhang zu geben1 erklre ich in erzhlender ,form1 wie sich ein ,knabe1 ,rudi1 ,apparate herstellt fr ,experimentalvortrge1 die er vor einem ,auditorium von ,verwandten hlt1 wie er in diesen ,vortrgen die ,experimente ausfhrt1 und wie er die ,vorgnge erklrt4 ,was sich in diese ,form nicht einpassen lie1 aber dennoch nicht fehlen durfte1 ist in einem ,anhange nachgetragen4 ,ich kann dem jungen ,leser nichts nher ans ,herz legen1 als durch ,abhalten kleiner ,vortrge sich selbst in seiner ,liebhaberwissenschaft zu prfen2 denn3 docendo discimus4 ,ein zweiter ,vorteil ist hierbei auch der ,umstand1 da man gezwungen ist1 auf ein bestimmtes ,ziel hinzuarbeiten2 das ,experimentieren des jungen ,physikers verliert dann den ,charakter der gedankenlosen ,spielerei1 den es sonst so oft trgt1 und macht seine ,arbeit zu einer angenehmen1 unterhaltenden1 aber dennoch ernsten und ,nutzen bringenden4 ,da die ersten ,auflagen des ,buches bei den jungen ,physikern so groen ,anklang gefunden haben1 sah ich mich veranlat1 das ,buch einer erneuten ,durchsicht zu unterziehen4 ,nur weniges1 das sich als berflssig zeigte1 konnte gestrichen werden1 dafr mute ,neues1 ,wichtigeres an die ,stelle treten4 ,auch muten manche lteren ,versuchsanordnungen durch neuere ersetzt werden1 entsprechend den ,fortschritten der ,physik und ,elektrotechnik4 ,auch wurde der ,bau einiger ,apparate neu beschrieben4 ,eberhard ,schnetzler4 ,inhalt4 ,seite #a4 ,vortrag4 ,reibungs- und ,influenzelektrizitt #a #b4 ,vortrag4 ,der galvanische ,strom #ee #c4 ,vortrag4 ,die praktische ,anwendung des elektrischen ,gleichstroms #aab #d4 ,vortrag4 ,induktions- und ,wechselstrme #aeg #e4 ,vortrag4 ,von der ,geissler- zur ,rntgenrhre #bji #f4 ,vortrag4 ,elektrische ,schwingungen #bcj ,anhang #bgd ,telephonanlage #bgd ,rheostate #bhf ,taschenakkumulator #bia ,universal-,volt-,ampere-,meter #bid ,elektroskop #cjf ,anlage fr ,funkentelegraphie #cjg ,kraftmaschine mit ,gewicht #caa ,alphabetisches ,sachregister #cae ,verzeichnis der ,abbildungen #cai ,illustration ,erster ,vortrag4 ,reibungs- und ,influenzelektrizitt4 ,es war ein schwler1 heier ,sonntagnachmittag1 als unser ,rudi in seinem ,dachkmmerchen1 das er sich zur ,werksttte eingerichtet hatte1 unwillig die ,werkzeuge beiseite legte3 ,heute ist es da oben zu hei18 seufzte er und ging hinunter in die ,wohnung1 um zu sehen1 was denn seine ,geschwister machten4 ,er hatte noch zwei ltere ,schwestern und einen jngeren ,bruder2 er fand sie alle drei beisammensitzen und sich eifrig damit beschftigen1 eine ,siegellackstange zu reiben und dann damit kleine ,papierschnitzelchen anzuziehen4 ,mit einiger ,selbstgeflligkeit fragte er1 ob sie denn berhaupt wten1 was sie da machten1 und woher das kme1 da diese ,papierschnitzel von dem geriebenen ,siegellack angezogen wrden4 ,ja1 der ,siegellack wird elektrisch1 und die ,elektrizitt zieht an18 meinte eine der ,schwestern4 ,ob dieser naiven ,erklrung lachte ,rudi seine ,schwester aus1 die ihm nun erwiderte3 ,wenn du alles ,elektrische so gut verstehst1 so knntest du uns auch ab und zu etwas davon erklren2 aber du sitzest den ganzen ,tag in deiner ,dachkammer und lt uns nichts wissen und nichts sehen von deinen ,experimenten48 -- ,und wenn man einmal hinaufkommt18 meinte die jngere ,schwester1 dann sieht man berall mit groen ,buchstaben geschrieben3 ,berhren gefhrlich#81 oder ,vorsicht1 geladen#81 oder ,gift#82 man traut sich kaum1 etwas anzusehen48 -- ,ja1 das ist gar nicht schn von dir18 fiel der kleine ,karl ein1 und nun entspann sich ein kleiner ,streit zwischen den ,kindern1 in dem ,rudi angeschuldigt wurde1 da er seine ,geschwister vernachlssige4 ,da kam zur rechten ,zeit die ,mutter dazwischen und schlichtete den ,streit4 ,sie machte nun ,rudi den ,vorschlag1 er solle in einer ,reihe von kleinen ,experimentalvortrgen sie ber die ,geheimnisse seiner ,spezialwissenschaft belehren4 ,das war fr ,rudi ein neuer ,gedanke1 der ihn nun ganz fesselte4 ,er ging gleich auf seine ,bude81 wie er sein ,zimmer nannte1 setzte sich in den bequemsten ,stuhl und besann sich nun1 ber was er seinen ersten ,experimentalvortrag halten und wen er dazu einladen sollte4 ,da er ein kluger und ruhig berlegender ,kopf war1 so hielt er es fr das beste1 mit dem ,einfachsten anzufangen4 ,reibungs- und ,influenzelektrizitt18 meinte er1 das wird wohl reichen fr einen ,vortrag48 ,nun kam ihm aber ein ,bedenken3 er hatte ja gar nicht genug ,apparate fr einen solchen ,vortrag2 aber auch das war schlielich kein ,hinderungsgrund fr einen ,jungen1 der dem ,grundsatz huldigte3 ,hat man keines1 so macht man eines48 ,er stellte sich also zusammen1 was er an ,apparaten schon habe1 und was er sich noch machen msse4 ,eine ,reibungselektrisiermaschine1 ein ,elektrophor1 ein ,elektroskop und zwei ,leidener ,flaschen hatte er sich schon hergestellt2 es fehlten ihm nur noch eine ,influenzelektrisiermaschine und einige zur ,demonstration besonders geeignete ,apparate4 ,so brauchte er zwei gengend groe ,gestelle zum ,aufhngen von elektrischen ,pendeln und einen sogenannten ,konduktor1 um die elektrische ,verteilung zeigen zu knnen1 ferner einen ,apparat zum ,nachweis der ausschlielich oberflchlichen ,verteilung der ,elektrizitt auf ,leitern4 ,auerdem wollte er auch zeigen1 da die ,elektrizitt ,wrme erzeugen knne2 auch hierzu mute er sich einen geeigneten ,apparat machen1 und die ,franklinsche ,tafel durfte natrlich nicht fehlen4 ,wir wollen nun zunchst sehen1 wie ,rudi sich die ,reibungselektrisiermaschine und die ,leidener ,flaschen hergestellt hat und wie man sich die brigen ,apparate mit einfachen ,mitteln ohne groe ,kosten herrichten kann4 ,sidenote3 ,glas1 ,hartgummi1 ,holundermark4 ,eine rote ,siegellackstange1 einen ,hartgummistab1 der aber auch durch einen ,hartgummikamm oder -federhalter ersetzt werden kann1 sowie einen ,glasstab und einige ,holundermarkkgelchen mu man sich kaufen4 ,glas und ,hartgummigegenstnde beschafft man sich am besten und sichersten bei einem ,mechaniker4 ,das ,holundermark kann man auch selbst gewinnen3 ,im ,winter sammelt man einige starke einjhrige ,triebe und macht das ,mark durch ,abspalten des ,holzes frei4 ,mit einem scharfen ,messer werden die ,kgelchen roh geschnitzt und schlielich durch ,rollen zwischen den ,hnden schn rund gemacht4 ,sidenote3 ,seide4 ,auerdem brauchen wir eine ,anzahl guter ,seidenfden4 ,nicht alle ,sorten sind gleich gut1 da sehr oft das zum ,frben verwandte ,pigment metallhaltig ist4 ,die uere ,seidenumspinnung der elektrischen ,leitungsschnre 7meist grn7 ist ziemlich zuverlssig2 man wickelt davon einen ,strang1 etwa #cj bis #dj cm1 ab und auf ein ,stckchen ,karton auf4 ,sidenote3 ,elektrisches ,pendel4 ,zwei ,gestelle fr die elektrischen ,pendel werden folgendermaen hergestellt3 ,man richtet sich ein kreisrundes ,brettchen von #aj cm ,durchmesser und #a cm ,dicke1 rundet die ,kanten mit ,feile und ,glaspapier ab und klebt auf die ,unterseite an drei ,stellen nahe dem ,rande je ein #c bis #d mm starkes ,korkscheibchen fest4 ,aus #b mm starkem ,eisen- oder besser ,messingdraht biegen wir nun einen ,bgel1 dessen ,mae1 ,form und ,befestigungsart wohl zur ,genge aus ,abb4 #a hervorgehen4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,gestell zum elektrischen ,pendel4 ,sidenote3 ,verwendung von ,messing4 ,es sei an dieser ,stelle gleich noch einiges ber die ,verwendung von ,messing gesagt4 ,messing ist nicht gerade billig und kann wohl meistens durch ,eisen ersetzt werden4 ,da es sich aber viel leichter bearbeiten lt als ,eisen und nicht rostet1 so wird man es in den meisten ,fllen diesem vorziehen4 ,auerdem sind die blanken ,messingteile an physikalischen ,apparaten viel schner2 sie sind leicht zu reinigen und machen dann durch ihren ,glanz einen erfreulichen1 sauberen ,eindruck4 ,eisen darf oft wegen seiner magnetischen ,eigenschaften gar nicht verwendet werden4 ,sidenote3 ,elektrophor4 ,elektrophore knnen auf sehr verschiedene ,arten hergestellt werden2 es sei hier nur eine angegeben2 die ,anfertigung erfordert einige ,aufmerksamkeit1 sichert aber schlielich ein zweifellos gutes ,resultat4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,form zum ,elektrophor4 ,wir machen uns aus starkem ,papier1 etwa ,packpapier1 einen kuchenblechfrmigen ,behlter1 #bj bis #cj cm im ,durchmesser1 #a bis #a1e cm hoch4 ,whrend der ,boden nur eine ,lage stark zu sein braucht1 mu das ,papier fr den ,rand mindestens fnffach genommen werden4 ,zum ,gieen mu die ,form auf eine ebene ,unterlage gestellt werden1 und der ,boden darf keine ,falten werfen4 -- ,eine bessere ,form erhlt man1 wenn man auf ein vllig ebenes und glattes ,brett ein kreisrundes1 ziemlich starkes und vllig glattes ,stanniolblatt legt und darum herum einen ,papierrand wie oben aufklebt 7,abb4 #b74 ,die ,herstellung der ,masse erfordert nun einige ,sorgfalt3 ,wir wgen #e ,teile 7ca4 #bej g7 ungebleichten ,schellack1 #a ,teil ,terpentin und #a ,teil ,wachs ab4 ,in einer reinen ,pfanne werden zuerst ber migem ,feuer das ,wachs und das ,terpentin zusammengeschmolzen2 dann wird bei strkerer ,hitze und unter stndigem ,umrhren mit einem ,glasstabe der ,schellack ganz langsam in kleinen ,portionen zugegeben2 man warte mit der folgenden ,portion jeweils so lange1 bis die vorausgegangene vllig vergangen ist4 ,ist so aller ,schellack zusammengeschmolzen1 so nimmt man das ,gef vom ,feuer und lt es ein paar ,minuten ruhig stehen4 ,zum ,gusse mu die ,form ein wenig angewrmt und vllig eben gestellt worden sein4 ,nun wird die ,masse langsam eingegossen und die etwa entstehenden greren ,luftblasen werden mit dem ,glasstabe beseitigt4 ,ist alle ,masse eingelaufen und gleichmig verteilt1 so darf sie vor dem vlligen ,erkalten nicht mehr berhrt werden4 ,am sichersten ist es1 man lt sie #e bis #f ,stunden stehen2 nun wird der ,papierrand abgerissen1 und etwa zurckbleibende ,papierreste werden mit kaltem ,wasser abgewaschen4 ,der ,stanniolbelag auf dem ,boden wird sorgfltig abgezogen1 und die ,kanten rundet man mit ,messer und ,feile suberlich ab4 ,zum ,gebrauche nehme man die ,seite nach oben1 welche beim ,gusse unten war4 ,den ,deckel fr das ,elektrophor kann man auf verschiedene ,arten herstellen4 ,er soll etwa #c cm kleiner sein als der ,kuchen und kann aus ,messing-1 ,kupfer- oder ,zinkblech gefertigt werden3 man schneidet eine kreisrunde ,scheibe und wlbt durch ,hmmern den ,rand etwas nach oben1 doch achte man sehr darauf1 da die ,scheibe selbst vllig eben bleibe4 ,in der ,mitte der ,scheibe wird ein ,stckchen ,messingrohr mit etwa #a cm lichter ,weite aufgeltet und in dieses ein ,glasstab eingekittet4 ,sidenote3 ,schellackkitt4 ,als ,kitt kann gewhnlicher roter ,siegellack verwendet werden2 besser1 aber etwas schwieriger herzustellen ist der ,schellackkitt3 ,man gibt in einen groen ,blechlffel oder in ein kleines ,pfnnchen etwa drei ,teelffel ,schellacklsung -- ,schellack wird in ,weingeist gelst -- und stellt das ,gef auf einem groen ,eisenblech1 welches das ,entznden der ,masse verhindern soll1 ber die ,flamme eines ,bunsenbrenners4 ,sobald die ,lsung hei geworden ist1 wird ungelster ,schellack beigegeben1 und zwar so viel1 bis eine dickflssige ,masse entstanden ist4 ,nun giet man noch einige ,tropfen ,spiritus zu1 rhrt mit einem ,glasstab um1 zndet die ,masse an1 bringt sie brennend an die zusammenzukittenden ,teile1 die schon vorher etwas angewrmt werden muten1 und blst dann sofort die ,flamme aus2 man hat nun noch ,zeit1 die einzelnen ,teile in die richtige ,stellung zueinander zu bringen2 war das ,verhltnis von geschmolzenem und gelstem ,schellack richtig1 so ist der ,kitt nach #ab bis #bd ,stunden trocken und ohne sprde zu sein derartig fest1 da an ein ,trennen der zusammengekitteten ,teile nicht mehr zu denken ist4 ,dieser ,kitt ertrgt sogar eine ziemlich hohe ,temperatur1 ohne weich zu werden4 ,sidenote3 ,prfung der ,isolierfhigkeit des ,glases4 ,zum ,griff lt sich nicht jedes ,glas gleichgut verwenden1 da manche ,sorten schlecht isolieren4 ,um die ,isolierfhigkeit von ,glas zu prfen1 verfhrt man folgendermaen3 ,man hngt an zwei leinenen ,fden je ein ,holundermarkkgelchen auf und befestigt die ,fden an der ,glasstange4 ,das ,glas mu vorher grndlich gereinigt1 dann mit destilliertem ,wasser und endlich mit ,weingeist abgewaschen werden4 ,ladet man nun die beiden ,kgelchen durch ,berhren mit einer geriebenen ,siegellackstange negativ elektrisch1 so stoen sie sich ab und drfen bei trockenem ,wetter whrend der ersten #bj ,minuten sich nur wenig nhern1 wenn das ,glas als ein hinreichend guter ,isolator gelten soll4 ,zuverlssiger ist die ,prfung mit dem ,elektroskop1 das auf ,seite #i beschrieben ist4 ,man ladet das ,elektroskop und beobachtet1 wie weit die ,blttchen in einer bestimmten ,zeit zusammengehen2 dann ladet man wieder bis zum gleichen ,ausschlag und berhrt mit dem ,glasstab1 den man fest in der ,hand hlt1 den ,knopf des ,elektroskopes2 gehen jetzt die ,blttchen merklich rascher zusammen1 als das erste ,mal1 so ist das ,glas kein guter ,isolator4 ,wir knnen uns auch noch auf eine etwas einfachere ,art einen ,elektrophordeckel herstellen3 ,wir berziehen eine ,scheibe aus starker ,pappe sorgfltig mit ,stanniol1 das wir mit dem ,eiwei eines ungekochten ,eies aufleimen4 ,als ,griff verwenden wir hierbei drei ,seidenfden1 die wir am einen ,ende zusammenknpfen2 die drei freien ,enden werden an der ,pappescheibe befestigt4 ,sidenote3 ,konduktor4 ,abb4 #c zeigt den ,konduktor2 er besteht aus einem viereckigen ,brettchen 7a71 das an den ,ecken mit ,korkstollen versehen ist1 aus dem ,glasfu 7b71 der mit ,siegellack in ein entsprechendes ,loch des ,grundbrettes eingekittet ist1 und dem oberen1 metallenen ,teil2 diesen stellen wir uns aus einer etwa #c cm weiten und #ae cm langen ,messingrhre her 7c74 ,nun beschaffen wir uns zwei messingene ,herdkugeln 7d1 d71 deren ,durchmesser etwa #e mm grer ist als der der ,rhre1 und welche so in diese eingeltet werden1 da die ,anstze der ,kugeln nach innen kommen4 ,an der ,mitte wird nun noch ein etwa #b cm langes ,messingrhrchen 7e7 angeltet1 in welches das obere ,ende des ,glasstabes eingekittet wird4 ,statt ,messing zu verwenden1 kann man sich auch den oberen ,teil des ,konduktors bei einem ,drechsler von ,holz drehen lassen2 dieser ,teil wird dann sorgfltig mit ,stanniol berklebt1 oder mit ,graphitstaub eingepinselt und dann galvanisch verkupfert4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,konduktor4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,messingkugeln fr den ,konduktor4 ,sidenote3 ,grosse ,messingkugeln4 ,nun sollten wir noch eine ,messingkugel von etwa #g cm ,durchmesser haben2 diese sind oft sehr schwer zu beschaffen1 aber wir knnen uns auch hier mit einer mit ,stanniol zu berziehenden ,holzkugel begngen4 ,man kann sich aber auch anders helfen3 ,in jedem ,metallwaren- oder ,kchengertegeschft kann man sich zwei gleichgroe1 halbkugelfrmige ,messingschpflffel kaufen1 von denen man die meist angenieteten ,stiele entfernt1 die ,nietlcher zu- und die beiden ,halbkugeln aufeinander ltet4 ,gleichzeitig kauft man sich noch zwei etwas grere ,schpflffel1 die zusammengelegt einen gengenden ,hohlraum bilden1 um die eben erwhnte ,kugel vllig zu umhllen4 ,auch hier werden die ,stiele entfernt4 ,die geschlossene ,kugel erhlt nun noch einen ,ansatz von ,messingrohr1 in den man den ,glasfu einkittet1 der wie bei dem ,konduktor auf einem ,holzbrettchen befestigt wird4 ,die beiden greren ,halbkugeln erhalten1 wie das aus der ,abb4 #d zu ersehen ist1 je einen ,glasgriff1 der in der blichen ,weise befestigt wird4 ,da man mit ihnen die ,kugel soll vllig umschlieen knnen1 so mssen sie da1 wo sie den ,fu der ,kugel umfassen sollen1 je einen halbkreisfrmigen ,ausschnitt von entsprechender ,weite erhalten4 ,sidenote3 ,franklinsche ,tafel4 ,die ,franklinsche ,tafel3 ,eine auf ihre ,isolierfhigkeit geprfte ,glastafel #cj 3 #cj cm gro1 bekleben wir beiderseits je mit einem #ae 3 #ae cm groen ,blatt ,stanniol1 so da ringsherum ein #g cm breiter ,rand frei bleibt4 ,auf ein ovales ,brett1 #cj cm lang1 #ab cm breit1 nageln wir zwei #b cm hohe ,leistchen auf1 die um etwa #b mm mehr1 als die ,glasdicke betrgt1 voneinander entfernt sind1 und kitten die ,scheibe in den so erhaltenen ,spalt4 ,nun wird noch der freie ,glasrand mit dnner ,schellacklsung bestrichen4 7ber ,schellackbezug siehe bei der ,influenzelektrisiermaschine1 ,seite #bj47 ,sidenote3 ,leidener ,flasche4 ,die ,leidener ,flasche3 ,bevor wir uns eine solche herstellen1 wollen wir sehen1 wie wir die guten ,glassorten schon uerlich1 soweit als das berhaupt mglich ist1 von den schlechten unterscheiden knnen4 ,betrachten wir ungefrbte ,glser im durchfallenden ,lichte1 so erscheinen sie uns meist alle farblos2 betrachten wir sie dagegen auf der ,schnittflche1 so scheinen die einen grn1 die anderen blau1 seltener rot oder farblos4 ,glser1 die auf der ,schnitt- oder ,bruchflche blulich oder rtlich erscheinen1 sind von vornherein fr elektrische ,zwecke unbrauchbar4 ,grnliches ,glas1 gewhnliches ,fensterglas1 ist oft recht gut2 am sichersten geht man mit farblosem2 doch unterlasse man auch hier nicht1 die zu verwendenden ,glser erst auf ihre ,isolierfhigkeit nach der oben angegebenen ,methode zu prfen4 ,fr ,leidener ,flaschen1 an die keine allzugroen ,anforderungen gestellt werden1 kann man gewhnliche ,einmachglser gut verwenden4 ,diese werden grndlich gereinigt und zuletzt mit etwas ,weingeist abgewaschen4 ,nun wird das ,stanniol zuerst innen1 dann auen mglichst blasen- und faltenlos mit ,eiwei aufgeklebt4 ,wer nicht sehr gewandt ist1 wird gut daran tun1 den ,belag nicht in einem ,stck aufzukleben1 sondern in etwa #e bis #aj cm breiten ,streifen4 ,die ,hhe des ,belags soll bei kleinen ,flaschen 1 bei groen der ,gesamthhe der ,flasche betragen4 ,der oben frei gebliebene ,glasrand wird mit einem dnnen ,schellackberzug versehen4 hnlich wie es nachher beim ,elektroskope beschrieben ist1 wird hier eine mit einer ,messingkugel versehene ,metallstange in der ,flasche befestigt4 ,um das untere ,ende dieser ,stange wird ein aus mehreren ,stanniolstreifen bestehendes ,bschel herumgelegt und mit ,bindfaden befestigt2 die freien ,enden dieser ,streifen sollen auf dem ,boden der ,flasche aufliegen4 ,wir knnen uns auch aus groen ,reagenzglsern eine groe ,anzahl kleiner ,leidener ,flaschen machen und sie zu einer ,batterie zusammenstellen1 indem wir alle inneren ,belge miteinander verbinden und ebenso alle ueren4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,elektroskop4 ,sidenote3 ,elektroskop4 ,zur ,herstellung eines ,elektroskopes brauchen wir eine etwa #aj cm hohe1 #g cm breite1 sehr gut isolierende ,flasche mit nicht zu engem ,hals4 ,ein etwa #e mm starkes ,messingstngchen wird an einem ,ende meielartig zugefeilt und an das andere ,ende wird eine ,messingkugel oder ein ,blechscheibchen1 dessen ,rand abgerundet ist1 aufgeltet4 ,nun wird diese ,messingstange in ein ,glasrohr gesteckt1 in das sie aber nur knapp hineingehen soll1 und das so lang sein mu1 da nur das zugeschrfte ,ende frei bleibt4 ,ein ,kork1 der gut auf die ,flasche pat1 erhlt ein ,loch1 durch das die ,glasrhre mit der ,messingstange so weit hindurchgesteckt wird1 da das untere ,ende der ,stange etwa #g cm vom ,boden der ,flasche entfernt ist4 ,aus ganz dnnem ,stanniol1 oder besser aus unechtem ,blattgold schneiden wir uns zwei #d mm breite1 #e cm lange ,streifen1 die man brigens auch von einem ,goldschlger vorrtig beziehen kann1 und kleben sie mit einer mglichst geringen ,spur von ,eiwei so auf den beiden zugeschrften ,seiten der ,messingstange an1 da sie dicht nebeneinander und parallel zueinander herunterhngen4 ,die ,arbeit des ,aufhngens der ,blttchen erfordert vollkommen ruhige ,luft2 man halte womglich auch den ,atem an4 ,die ,abb4 #e zeigt das fertige ,elektroskop4 7ber die ,herstellung eines feineren ,instrumentes siehe im ,anhang47 ,sidenote3 ,reibungselektrisiermaschine4 ,nun wollen wir sehen1 wie sich ,rudi seine ,reibungselektrisiermaschine mit verhltnismig wenig ,mitteln hergestellt hat4 -- ,zuerst sah er sich nach einer geeigneten ,scheibe um4 ,sich eine solche bei dem ,mechaniker zu kaufen1 war ihm zu teuer4 ,da er einmal einen alten1 schon mehrfach gesprungenen ,spiegel in der ,gertekammer gesehen hatte1 so fragte er seine ,mutter1 ob er diesen fr seine ,zwecke verwenden drfte1 und er erhielt die ,erlaubnis4 ,ein ziemlich groes ,stck des ,glases war noch unbeschdigt2 dies trug er zum ,glaser und lie es sich zu einer runden ,scheibe schneiden1 die einen ,durchmesser von #cj cm bekam4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,angeltete ,scheibe4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,die ,sttzen des ,rohrs4 ,sidenote3 ,befestigung der ,achsen an ,glasscheiben4 ,nun schabte er mit einem alten ,messer den ,quecksilberbelag ab und ging mit der ,scheibe zu einem ,glasgraveur1 um sich ein ,loch in die ,mitte der ,platte bohren zu lassen4 ,da der ,graveur aber keine ,garantie fr die ,platte bernehmen wollte und sagte1 bei dem ,bohren springe jede dritte ,platte1 so besann sich ,rudi1 wie er diesem bel abhelfen knnte4 ,mit ,flusure tzen1 das wre ihm bei dem dicken ,glase zu langsam gegangen2 aber er hatte eine andere ,idee3 liee sich denn nicht die ,notwendigkeit eines ,loches umgehen8 ,gewi1 und zwar ganz leicht4 ,triumphierend ber den guten ,einfall ging nun ,rudi mit seiner ,scheibe wieder nach ,hause4 ,hier suchte er zuerst nach einer geeigneten ,metallstange oder ,rhre fr die ,achse und fand dann auch ein #bj cm langes und #a1e cm dickes ,stck eines ,gasrohres1 das er in zwei gleiche ,teile auseinandersgte1 worauf er die ,schnittrnder vllig eben feilte4 ,nun schnitt sich ,rudi aus #a bis #b mm starkem ,messingblech zwei #f cm groe ,scheiben aus und ltete sie so auf die eben gefeilte ,schnittflche1 wie es ,abb4 #f zeigt2 dabei mute er besonders darauf achten1 da die ,lngsachse des ,rohres vllig senkrecht auf der ,ebene der ,blechscheibe stand2 um einem ,verbiegen der ,blechscheibe gegen die ,achse vorzubeugen1 ltete er vier #c mm breite ,blechstreifen so an die ,scheibe einerseits und an dem ,rohr anderseits an1 wie dies in ,abb4 #g zu erkennen ist4 ,den ,rand der ,blechscheibe krmmte er mit einer ,flachzange etwas von der ,achse weg um1 wie dies ebenfalls aus der ,abb4 #g hervorgeht4 ,nachdem nun so zwei vllig gleiche ,achsenstcke hergestellt waren1 bezeichnete ,rudi den ,mittelpunkt der ,scheibe mit einem kleinen ,tintenpunkt2 er hatte die ,mitte mit ,hilfe der beiden ,mittelsenkrechten zweier ,sehnen gefunden4 ,nun bereitete er sich einen ,schellackkitt1 wie dies ,seite #e schon beschrieben wurde1 go davon in gengender ,menge um den ,mittelpunkt der ,scheibe herum und drckte die ,blechscheibe mit der angelteten ,achse darauf2 dann bemhte er sich1 diese noch mglichst senkrecht zur ,glasscheibe zu stellen4 ,allein sein ,bemhen war vergebens1 denn der ,kitt war zu rasch hart geworden4 ,nun hie es1 die ,achse nochmals von der ,scheibe los zu bekommen2 ,erwrmen htte nicht viel geholfen und zudem die ,glasscheibe gefhrdet2 den ,schellack mit ,spiritus aufzulsen ging auch nicht1 da er zum grten ,teil unter der ,blechscheibe lag4 ,rudi versuchte nun mit einem spitzen ,instrument zwischen ,glas- und ,blechscheibe einzudringen2 dies brachte ihm schlielich ,erfolg4 ,er befreite beide ,scheiben von dem alten ,schellack und begann die ,arbeit von neuem4 ,was fr ,fehler trugen nun an dem ,mierfolge die ,schuld8 ,erstens hatte er den ,schellackkitt beim ,auftragen zu lange brennen lassen2 dadurch war nicht nur zu viel ,spiritus verbrannt1 sondern der geschmolzene ,schellack war berhitzt worden1 was ihn in eine fast unschmelzbare harte ,masse verwandelte4 ,zweitens htten beide ,gegenstnde1 ,glas- und ,messingscheibe1 etwas vorgewrmt werden mssen2 doch da er letzteres vergessen hatte1 war sein ,glck1 denn sonst wre es ihm wohl kaum noch gelungen1 die beiden ,teile unbeschdigt wieder zu trennen4 ,beim zweiten ,versuch gelang ihm nun das ,zusammenkitten zu voller ,zufriedenheit4 ,er hatte sich diesmal auch einer recht praktischen ,hilfseinrichtung zum raschen ,senkrechtstellen der ,achse bedient3 ,er machte sich aus starker ,pappe ein ,winkelscheit1 dessen ,form aus ,abb4 #h hervorgeht2 der ,ausschnitt im ,scheitel des rechten ,winkels dient dazu1 da das ,winkelscheit1 ohne durch die ,messingscheibe behindert zu werden1 sowohl auf der ,glasplatte1 als auch an der ,achse angelegt werden kann2 sobald er die ,achse auf den ,schellack aufgedrckt hatte1 berzeugte er sich mittels dieses ,winkelscheites von ihrer richtigen ,stellung4 ,in der gleichen ,weise befestigte ,rudi die andere ,achse1 genau in der ,verlngerung der ersten4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,winkelscheit4 ,sidenote3 ,glastzen mit ,flusssure4 ,fr solche1 die es vorziehen1 das ,loch durch die ,platte mit ,flusure zu tzen1 sei erwhnt1 da mit ,flusure sehr vorsichtig umgegangen werden mu1 schon weil ihre ,dmpfe den ,schleimhuten des ,mundes und der ,nase uerst gefhrlich sind1 und weil sie1 auf die ,haut gebracht1 sehr bsartige ,wunden verursacht4 ,sie wird in ,gummi- oder ,bleigefen aufbewahrt und ist in jedem ,geschft1 das ,chemikalien fhrt1 zu haben4 ,es ist sehr zu empfehlen1 beim ,hantieren mit dieser ,sure ein ,flschchen mit konzentriertem ,ammoniak bereitzustellen2 ist von der ,sure etwas an einen unrichtigen ,platz gekommen1 so giet man reichlich ,ammoniak zu1 wodurch ein ,schaden sicher verhindert wird4 ,um ein ,loch in die ,platte zu tzen1 mu man erst die ganze ,platte auf beiden ,seiten mit einer ,wachsschicht berziehen und dann an der ,stelle und in der ,gre des erwnschten ,loches das ,wachs abschaben und den ,wachsrand noch bis zu #e mm wallartig erhhen4 ,in das dadurch entstandene ,npfchen wird nun ,flusure gegossen und mit einem ,papierhtchen wird es zugedeckt4 ,so bleibt dann die ,platte etwa #b ,stunden liegen1 nach welcher ,zeit das angetzte ,glas mit einem ,nagel oder sonst einem spitzen ,gegenstand aufgeschabt wird2 dies wird alle #b bis #c ,stunden wiederholt4 ber ,nacht lt man stehen2 am nchsten ,tag wird mit ,fliepapier die noch vorhandene ,flssigkeit aufgesaugt und durch frische ,flusure ersetzt4 ,dies setzt man fort1 bis ungefhr die ,hlfte der ,glasdicke durchgetzt ist1 und beginnt dann mit dem gleichen ,verfahren von der anderen ,seite4 ,hat man also eine durchbohrte ,scheibe1 so kann man die ,achse aus einem ,stck machen4 ,etwas mehr als halbe ,glasdicke neben der ,mitte der ,achse wird auf diese eine ,messingscheibe aufgeschoben und angeltet1 und daran wird nun die ,glasscheibe mit ,schellack angekittet4 ,dann wird eine zweite ,messingscheibe auf die ,achse geschoben und auf der ,glasplatte festgekittet2 diese auch noch an der ,achse anzulten ist unntig4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,reibungselektrisiermaschine4 ,nachdem nun ,rudi die ,achsen in der erwhnten ,weise an der ,scheibe angebracht hatte1 schritt er zur ,anfertigung des ,gestelles4 ,abb4 #i zeigt die fertige ,maschine4 7,da die einzelnen ,mae von der ,gre der ,scheibe abhngen1 geben wir keine ,zahlen an1 sondern verweisen nur auf die aus der ,abbildung hervorgehenden ,grenverhltnisse47 a ist ein starkes ,brett aus hartem ,holz2 ,rudi hatte zuerst ,tannenholz verwendet2 doch da dieses sich nach gar nicht langer ,zeit warf1 so mute er es durch ,nubaumholz ersetzen4 ,wer dennoch ,tannenholz verwenden will1 mu auf der ,unterseite mindestens drei ,leisten aus hartem ,holz quer zu den ,fasern des ,brettes aufleimen und anschrauben 7,leimen oder ,schrauben allein gengt nicht672 b1 b sind die beiden ,lagertrger1 die aus ,tannenholz gefertigt sein drfen2 sie werden an die ,seiten des ,brettes a angeschraubt4 ,um ihnen noch mehr ,halt zu geben1 schraubte ,rudi in der ,art ,leisten an den ,rand des ,brettes1 da die ,trger gewissermaen in einer ,vertiefung festsaen4 ,die ,lager selbst machte er folgendermaen3 er wickelte um die ,achse einen #b mm starken ,kupferdraht1 ,windung hart an ,windung1 bis er auf diese ,weise ein #f cm langes ,stck umwunden hatte1 das er von der ,achse abstreifte1 mit ,ltwasser bestrich1 mit einem ,plttchen dnn gehmmerten ,lotes umgab und so lange in eine ,bunsenflamme hielt1 bis alles ,lot sich schn zwischen den ,windungen verteilt hatte4 ,es war so ein ,rhrchen entstanden1 das er nun in zwei gleiche ,teile zersgte1 welche die ,achsenlager bilden sollten2 als er sie jedoch wieder auf die ,achse schieben wollte1 paten sie nicht mehr darauf1 denn es war etwas zu viel ,lot in das ,innere gelaufen2 dies entfernte er mit der ,rundfeile1 bis sie sich ohne zu groen ,spielraum aber doch leicht auf der ,achse hin und her schieben lieen4 ,nun bohrte ,rudi in die oberen ,enden der ,lagertrger je ein ,loch1 das so gro war1 da ein ,lagerrhrchen gerade noch hindurchgesteckt werden konnte1 und sgte1 die ,mitte dieses ,loches kreuzend1 den oberen ,teil des ,lagertrgers ab 7siehe ,abb4 #aj74 ,mit zwei ,holzschrauben konnte er diesen wieder aufschrauben und so das ,lagerrhrchen fest einklemmen4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,lagertrger4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,gestell des ,reibzeugs4 ,fr die ,kurbel benutzte ,rudi eine #d mm starke ,eisenstange 7l in ,abb4 #i71 die er rechtwinkelig umbog1 worauf er ber das eine ,ende einen hohlen ,griff 7m7 stlpte und das andere in das an dem einen ,ende der ,achse angebrachte ,loch einnietete4 ,abb4 #aa zeigt das ,gestell des ,reibzeuges4 ,hierbei bediente sich ,rudi eines starken massiven ,glasstabes 7b71 den er in den ,holzklotz a fest einkittete2 den ,holzklotz c machte er etwas hher und bohrte ein ,loch ein1 in das der ,glasstab nur knapp hineinging2 hier kittete er ihn nicht ein4 ,nun sgte er sich aus starkem 7#c bis #d mm7 ,zigarrenkistenholz zwei gleiche rechteckige ,brettchen1 deren ,lnge etwa des ,scheibendurchmessers betrugen und die halb so breit als lang waren4 ,diese ,brettchen beklebte er je auf einer ,seite mit einer nicht zu dicken ,lage von gewhnlicher ,watte4 ,dann richtete er sich aus #a bis #b mm starkem ,messingblech vier etwa #e mm breite ,streifen 7d in ,abb4 #aa71 die er einerseits an dem ,brettchen e1 anderseits an c festschraubte und derart zusammenbog1 da sich die gepolsterten ,seiten der ,brettchen e1 die nach innen gerichtet waren1 berhrten4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,reibflche4 ,aus ,kalbleder fertigte ,rudi die ,reibflche3 er schnitt sich zwei ,stcke1 deren ,form aus ,abb4 #ab hervorgeht2 die ,lcher am ,rande dienten dazu1 um das ,leder auf die in ,abb4 #ac angegebene ,art ber das ,reibzeugbrettchen zusammenzuschnren2 er hatte dabei auch nicht vergessen1 da die ,fleischseite des ,leders das ,glas berhren mu4 ,sidenote3 ,amalgamieren4 ,obgleich ,rudi die ,amalgamierung der ,reibkissen erst zuletzt vornahm1 so sei dies doch schon hier beschrieben4 ,er holte sich das ,amalgam bei einem ,mechaniker1 htte es sich aber auch selbst bereiten knnen3 man schmilzt in einem ,tontiegel zuerst #a ,gewichtsteil ,zinn1 und wenn alles geschmolzen ist1 gibt man in kleinen ,stcken #a ,gewichtsteil ,zink zu2 hat sich auch dieses alles verflssigt1 so wird der ,tiegel vom ,feuer genommen1 und es werden unter ,umrhren #b ,gewichtsteile ,quecksilber1 das vorher etwas angewrmt wurde1 zugeschttet2 das ,ganze wird nun unter stndigem1 tchtigem ,umrhren -- man kann dazu den ,stiel einer ,tonpfeife verwenden -- in ,wasser gegossen4 ,die dabei entstandenen ,amalgamkrnchen werden zwischen ,filtrierpapier getrocknet und in einem ,reibschlchen zu ,pulver verrieben4 -- ,mit solchem ,amalgam rieb er die ,fleischseite der beiden ,lederlappen tchtig ein und spannte sie dann wieder auf die ,reibzeugbrettchen4 ,an dem ,holzklotze c 7,abb4 #aa7 kann man nun entweder eine groe ,herdkugel oder eine mit ,kugelenden versehene ,messingrhre anbringen1 hnlich der in ,abb4 #c dargestellten1 aber krzer als diese2 dieser ,teil der ,maschine ist in den ,abbildungen nicht gezeichnet2 ,rudi lie ihn auch anfangs weg1 brachte ihn aber spter doch noch an4 ,sidenote3 ,spitzenkamm4 ,wir wollen nun noch sehen1 wie der ,spitzenkamm hergestellt und an der ,maschine angebracht wird4 ,rudi verwendete als ,trger wieder einen starken ,glasstab1 doch es gengt hier auch eine starke ,glasrhre4 ,den ,stab kittete er wie bei dem ,reibzeug in die ,ausbohrung des ,kltzchens f 7,abb4 #i74 ,auf ihn setzte er das etwas grere ,holz g und kittete auch dieses1 nachdem er das ,brettchen i und die ,kugel k daran befestigt und alle seine ,kanten und ,ecken wohl abgerundet hatte1 fest2 k soll mglichst gro sein und kann wie die in ,abb4 #d ersichtliche ,kugel des ,konduktors hergestellt werden4 ,das ,brettchen i hatte ,rudi nur angeleimt2 da es ihm aber spter einmal wegbrach1 so ist es ratsam1 es mit einer ,schwalbenschwanzfuge in g einzulassen4 ,fr den ,spitzenkamm sgte sich ,rudi zwei handspiegelfrmige ,brettchen aus ,zigarrenkistenholz und schnitt sich zwei gleichgeformte ,pappscheiben2 letztere beklebte er beiderseits mit starkem ,stanniolpapier und steckte in je drei konzentrischen ,kreisen eine groe ,anzahl kurzer ,stecknadeln hindurch4 ,diese stacheligen ,pappescheiben klebte er nun mit der ,seite1 auf welcher die ,kpfe der ,stecknadeln waren1 auf dem ,holzbrettchen fest1 das er an das ,brettchen i anschraubte4 ,dabei zeigte sich aber1 da sich jetzt die ,spitzen so nahe gegenberstanden1 da sich die ,glasscheibe nicht zwischen ihnen htte drehen knnen1 ohne verkratzt zu werden oder die ,nadelspitzen umzubiegen2 er legte deshalb zwei kleine ,pappestckchen zwischen i und die ,spitzenkmme h1 wodurch diese1 nachdem sie wieder befestigt waren1 den richtigen ,abstand erhielten4 ,die ,kugel k mute nun noch mit den ,nadeln in leitende ,verbindung gebracht werden2 ,rudi bohrte durch g in ,abb4 #i ein ,loch1 das hart neben dem ,ansatz von k begann und neben dem ,brettchen i bei dem ,ansatz des einen ,spitzenkammes endete4 ,durch dieses ,loch fhrte er einen ,kupferdraht1 den er einerseits mit dem ,stanniolbelag des ,spitzenkammes in innige ,berhrung brachte1 anderseits an den ,ansatz der ,kugel k anltete4 ,nun mute ,rudi noch den ,reibzeug- und den ,spitzenkammtrger auf dem ,grundbrett a befestigen1 was er dadurch erreichte1 da er beide mit je vier ,schrauben von unten her an a festschraubte4 ,das ,reibzeug lie sich trotzdem noch leicht abnehmen1 da ja das ,kltzchen c 7,abb4 #aa7 nicht auf b aufgekittet1 sondern nur darbergeschoben war4 ,an diesem ,reibzeug befestigte ,rudi nachtrglich zwei ,flgel aus ,seide 7man kann auch ,wachstaffet verwenden71 die sich beiderseits an die ,scheibe anlegen sollten und die an ihrem ueren ,rande zusammengenht waren2 ihre ,form ist aus ,abb4 #i1 o zu ersehen4 ,sie sollen verhindern1 da auf dem ,wege vom ,reibzeuge zum ,spitzenkamme die ,glasscheibe von ihrer ,elektrizitt verlre4 ,zuletzt berzog ,rudi alle ,holzteile und die beiden ,glassulen mit ,schellackfirnis4 ,um diese ,maschine vor dem fr viele elektrische ,apparate sehr schdlichen ,verstauben zu bewahren1 fertigte er sich als ,schutz aus starkem ,packpapier eine groe ,hlle1 die er1 wenn die ,maschine nicht gebraucht wurde1 kseglockenartig darber stlpte4 ,sidenote3 ,elektrisches ,flugrad4 ,das elektrische ,flugrad ist sehr einfach herzustellen3 man schneidet sich aus gewhnlichem ,wei- oder ,messingblech ein rundes ,scheibchen1 das man genau in der ,mitte mit einem ,krnerpunkt versieht2 auf dieses ,scheibchen ltet man nach den vier verschiedenen ,seiten radial nach auen gerichtet vier lange ,stecknadeln1 deren ,spitzen dann alle rechtwinkelig nach der gleichen ,seite umgebogen werden4 ,ein #bj cm langes und #d bis #e mm starkes ,glasrhrchen wird in ein ,fubrettchen eingekittet1 und mit ,siegellack wird eine lange ,stecknadel im oberen ,ende befestigt4 ,das ,flugrdchen wird nun mit dem ,krnerpunkt auf die ,stecknadelspitze aufgesetzt und mu in horizontaler ,lage im ,gleichgewichte schweben2 sollte dies nicht zutreffen1 so kann man durch ,auftropfen von etwas ,siegellack auf die ,unterseite des ,scheibchens das ,flugrdchen ausbalancieren4 ,sidenote3 ,lanesche ,massflasche4 ,es sei nun noch die elektrische ,maflasche von ,lane erwhnt3 auf einem mit ,stanniol berzogenen ,grundbrettchen wird eine kleine ,leidener ,flasche aufgeleimt oder festgekittet1 jedoch so1 da der uere ,flaschenbelag in leitender ,verbindung bleibt mit dem ,belag des ,brettchens2 #e cm neben der ,flasche wird ein ,messingstab in dem ,brette befestigt1 der oben in ,hhe der ,kugel der ,leidener ,flasche ein #b bis #c mm weites ,loch erhlt1 in welchem sich ein entsprechend starker etwa #aj cm langer ,messing- oder ,kupferdraht leicht hin und her schieben lt2 diesen ,draht versieht man an dem einen ,ende mit einer ,kugel1 am anderen biegt man ihn zu einer kleinen ,schleife4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,luftthermometer4 ,sidenote3 ,luftthermometer4 ,nun knnen wir uns noch einen einfachen ,apparat herstellen1 mit dem wir die ,erwrmung von ,leitern beim ,durchgang von ,elektrizitt durch sie nachweisen knnen4 ,abb4 #ad zeigt diesen ,apparat im ,schnitt3 auf dem ,grundbrett a wird ein kleineres ,brettchen b befestigt2 darauf wird ein ,glaszylinder c aufgekittet4 ,fr diesen ,glaszylinder kann man den ,lampenzylinder eines ,auerlichtes verwenden1 von dem man sich ein entsprechendes ,stck absprengen lt4 d und d sind zwei in ,paraffin gekochte ,korke1 durch welche ein innen und auen zu ,hkchen f umgebogener ,draht fhrt2 in d ist auerdem noch eine ffnung1 in die die ,glasrhre g einmndet1 deren ,form aus der ,figur hervorgeht2 e ist eine aus dnnem ,eisendraht gewundene ,spirale4 ,wer einem gelegentlichen ,durchschmelzen dieser ,spirale vorbeugen will1 mu ,platindraht verwenden4 ,die ,spirale wird auf folgendem ,wege in den ,zylinder gebracht4 ,sie wird mit ihrem einen ,ende in den ,haken des ,korkes d eingehakt1 worauf dieser1 die ,spirale voran1 in den ,zylinder geschoben wird2 nun zieht man von der anderen ,seite das noch freie ,ende der ,spirale vorsichtig aus dem ,zylinder heraus1 hakt es in den ,haken von d und drckt darauf d in den ,zylinder4 ,darauf bringt man in die ,glasrhre g etwas gefrbtes ,wasser und steckt sie1 wie aus der ,abbildung ersichtlich1 in die ffnung von d4 ,sidenote3 ,die ,influenzelektrisiermaschine4 ,rudi brauchte nun zu seinem ,vortrag noch eine ,influenzelektrisiermaschine2 diese lieh er sich einstweilen bei einem ,schulkameraden1 weil er die ,anfertigung dieser ,maschine fr spter aufschieben mute4 ,da es jedoch fr manchen jungen ,bastler von ,interesse sein wird1 zu erfahren1 wie man die verschiedenen ,schwierigkeiten1 die sich der ,selbstanfertigung einer ,influenzmaschine entgegenstellen1 leicht umgehen kann1 so wollen wir schon jetzt davon eine ,beschreibung geben4 ,sidenote3 ,glasscheiben4 ,wir beginnen zunchst mit den ,glasscheiben2 die ,scheiben1 die fr ,reibungselektrisiermaschinen gut verwendet werden knnen1 sind fr ,influenzmaschinen nicht immer die geeignetsten2 die ,hauptsache ist1 da das ,glas gut isoliert4 ,wir suchen zuerst1 ob wir in unserem ,glasvorrat etwas ,geeignetes finden#a2 wenn nicht1 dann suchen wir bei einem ,glaser die beste ,glassorte aus1 wobei auch darauf zu achten ist1 da die ,glastafeln mglichst eben sind4 ,wir lassen uns nun zwei kreisrunde ,scheiben schneiden1 deren ,durchmesser womglich #fj cm1 keinesfalls aber weniger als #cj cm betragen darf4 ,wer ganz sicher gehen will und grere ,auslagen nicht scheut1 besorgt sich die ,glasscheiben bei einem ,mechaniker oder von ,warbrunn1 ,quilitz u4 ,co4 zu ,berlin1 welche ,firma auch ausgezeichnete ,glser fr ,leidener ,flaschen liefert4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,rudi bei der ,anfertigung einer ,influenzelektrisiermaschine4 ,sidenote3 ,der ,schellackberzug4 ,durch die ,mittelsenkrechten zweier ,sehnen finden wir die ,mitten der ,scheiben und bezeichnen sie je mit einem ,tuschepnktchen2 ist die ,tusche fest aufgetrocknet1 so werden die ,scheiben zuerst mit ,seifen-1 dann mit reinem1 gewhnlichem1 endlich mit destilliertem ,wasser und zuletzt mit ,weingeist abgewaschen2 der ,weingeist mu selbst rein sein und darf nur mit einem ganz reinen ,schwmmchen aufgetragen werden4 ,die zweite ,aufgabe ist1 beide ,scheiben mit einem feinen berzug von ,schellackfirnis zu versehen4 ,wir lassen #cj g ,schellack in ,liter ,spiritus sich vollstndig lsen und gieen kurz vor dem ,gebrauch noch #ajj ccm reinen ,spiritus zu und schtteln krftig2 die ,lsung wird noch filtriert und ist dann gebrauchsfertig2 soll sie lngere ,zeit aufbewahrt werden1 so lege man1 um die ,feuchtigkeit zu binden1 ein paar ,gelatinestreifen hinein und halte die ,flasche stets gut geschlossen4 ,das ,auftragen der ,lsung geschieht mit einem groen1 weichen ,pinsel1 der vor dem ,gebrauch durch ,klopfen und ,waschen von allem ,staub befreit werden mu4 ,es ist ziemlich wichtig1 einen schnen gleichmigen ,schellackberzug zu erzielen1 und es drfte wohl manchem nicht auf das erste ,mal gelingen4 ,die ,scheibe wird auf eine ,zigarrenkiste oder besser auf eine runde ,pappschachtel gelegt1 deren ,durchmesser etwa handbreit kleiner ist1 als der der ,scheibe4 ,die ,schellacklsung wird in ein offenes ,gef gegossen4 ,doch bevor wir mit dem berstreichen beginnen1 mu die ,scheibe angewrmt werden2 ist es ,sommer1 so knnen wir sie einfach etwa eine halbe ,stunde den ,sonnenstrahlen aussetzen1 andernfalls mu die ,erwrmung knstlich geschehen 7am besten ber einer ,dampf- oder ,warmwasserheizung74 ,die ,scheibe darf so warm sein1 da wir sie gerade noch mit der ,hand anfassen knnen4 ,nun wird sie auf die oben erwhnte ,unterlage gelegt1 so da der uere ,rand auf der ,unterseite frei bleibt4 ,das berstreichen mu recht gewandt ausgefhrt werden2 mit groen ,strichen berfahren wir die ,flche und achten darauf1 da keine ,stelle frei bleibt1 aber auch keine zweimal berstrichen wird1 damit wir einen mglichst gleichfrmigen berzug erhalten4 ,wir streichen mit der rechten ,hand1 in der linken haben wir ein in ,spiritus getauchtes ,lppchen1 mit welchem wir alles1 was von der ,lsung am ,rand auf die ,unterseite der ,scheibe gelangt1 sofort abwischen4 ,hat man keinen gleichmigen berzug erzielt1 so tut man am besten1 die ganze ,scheibe mit ,spiritus abzuwaschen und von vorn zu beginnen4 ,ist der ,anstrich bei beiden ,seiten gelungen1 so lt man sie an einem staubfreien ,orte1 etwa in einer groen ,tischschublade1 einen ,tag liegen4 ,die anderen ,seiten der ,scheiben werden genau so behandelt1 nur drfen sie diesmal nicht so stark erwrmt werden und es mu ein berlaufen von ,schellackfirnis unbedingt vermieden werden4 ,man bezeichne sich die zuerst bestrichenen ,seiten der ,scheiben4 ,diesmal lassen wir sie nur #e bis #f ,stunden in der ,schublade liegen und stellen sie dann senkrecht an einem staubfreien ,orte so auf1 da sie auer an den ,kanten nirgends anliegen2 so lassen wir sie #b ,tage unberhrt stehen4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,anfertigung der ,achsenrohre4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,achsenrohr4 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,aufgeltete ,messingscheibe4 ,sidenote3 ,die ,achsenanstze4 ,unterdessen fertigen wir die beiden ,achsen an4 ,dazu brauchen wir zunchst zwei ,messingstbe1 je #ae cm lang und #e bis #g mm dick1 ferner #ej cm blanken1 geglhten1 #b mm starken ,kupferdraht4 ,den ,draht reiben wir mit ,glas- oder ,schmirgelpapier sauber und wickeln ihn dann in dicht nebeneinanderliegenden ,windungen zu einer #c cm langen ,spirale auf einen der ,messingstbe auf 7,abb4 #af72 ein ,stck ,ltzinn wird zu einem feinen ,plttchen ausgehmmert und um die mit ,ltwasser bestrichene ,spirale herumgebogen1 aus der wir den ,messingstab herausziehen und sie dann in die ,flamme eines ,spiritus- oder ,bunsenbrenners halten1 bis sich das ,lot gleichmig zwischen den ,windungen verteilt hat4 ,nachdem sich dies so entstandene ,rohr abgekhlt hat1 sgen wir es mit einer in den ,laubsgebogen eingespannten ,metallsge in vier gleiche ,teile4 ,diese vier ,ringe sollen sich immer noch bequem ber die ,messingstange schieben lassen2 sollte dies ,schwierigkeiten machen1 weil vielleicht etwas zu viel ,lot in das ,innere gedrungen ist1 so entferne man dies mit der ,rundfeile4 ,nun schneide man aus ,messingblech zwei ,rechtecke von je #cj #fe mm4 ,bei jedem machen wir an dem einen ,ende mit einer ,blechschere #aj bis #ab ,einschnitte von je #b cm ,lnge parallel zu den ,lngskanten1 so da also #de mm uneingeschnitten brig bleiben4 ,auf jedes ,blech legen wir zwei von den vier ,ringen1 den einen am inneren ,ende der ,einschnitte nach innen zu1 den anderen am entgegengesetzten nicht eingeschnittenen ,rande1 so da zwischen ihnen etwa #c cm ,raum bleibt2 dann rollen wir das ,blech fest um die ,ringe4 ,es wird keinen vollstndig geschlossenen ,zylinder bilden1 vielmehr wird ein etwa #d mm breiter ,zwischenraum frei bleiben4 ,wir umwickeln nun diesen ,blechzylinder fest mit ,draht und lten ihn mit den ,kupferringen zusammen4 ,nach dem ,abkhlen entfernt man den ,draht4 ,eines der so erhaltenen ,achsenrohre zeigt ,abb4 #ag3 a sind die ,kupferdrahtringe1 b ist der ,blechzylinder mit den durch ,einschneiden entstandenen ,streifen c4 ,um nachher diese beiden ,achsenrohre an den ,glasscheiben ankitten zu knnen1 schneiden wir uns aus ,messingblech zwei ,scheiben von je #f cm ,durchmesser und sgen bei jeder genau in der ,mitte ein ,loch1 durch welches das in ,abb4 #ag dargestellte ,achsenrohr sich gerade noch hindurchschieben lt2 nachdem wir das getan haben1 biegen wir die ,blechstreifen um und lten sie an der ,messingscheibe fest 7,abb4 #ah74 ,nunmehr wird die ebene ,blechscheibe a mit einer ,flachzange am ganzen ,rande1 von der ,achse weg ein wenig krumm gebogen1 wie das in der ,abb4 #ai deutlich zu sehen ist2 aus dieser ,zeichnung geht auch hervor1 wie dieser in der ,abb4 #ah abgebildete ,teil auf der ,glasscheibe aufzukitten ist3 ,g ist die ,glasscheibe1 ,s der ,schellackkitt1 ,b die ,messingscheibe1 ,r die ,kupferringe und ,h die ,messinghlse4 ,das ,aufkitten mit ,schellack erfolgt genau in der schon bei der ,reibungselektrisiermaschine angegebenen ,weise2 nur mssen wir1 um das ,achsenrohr mit dem schon erwhnten ,winkelma 7,abb4 #h7 genau senkrecht zu stellen1 eine der beiden ,messingstangen in das ,rohr stecken und dann wie oben beschrieben verfahren 7siehe auch ,abb4 #bj74 ,diese ,achsenrohre mssen bei beiden ,scheiben auf die zuerst bestrichenen ,seiten aufgekittet werden4 ,sollte sich nach dem ,auftrocknen des ,kittes herausstellen1 da die ,achsenrohre doch nicht genau senkrecht stehen1 was man am deutlichsten erkennt1 wenn man die ,scheiben auf ihren ,achsen rotieren lt1 so kann man noch folgende ,vorkehrung treffen3 ,wir lten1 wie aus ,abb4 #ba hervorgeht1 eine ,messingscheibe ,m1 hnlich der ,scheibe ,b1 nur etwas kleiner1 aber dicker als diese mit ein paar ,millimeter ,abstand an4 7,mit dem ,ltkolben rasch anlten1 damit sich das ,glas nicht zu sehr erwrmt67 ,am sichersten geht man1 wenn man diese ,vorrichtung gleich von vornherein1 also schon vor dem ,aufkitten1 an dem ,achsenrohr anbringt4 ,vorher haben wir schon nahe dem ,rande in gleichen ,abstnden drei ,lcher gebohrt und ber jedes ,loch eine ,schraubenmutter 7,r7 geltet4 7,wir knnen auch das ,muttergewinde in die ,scheibe ,m selbst bohren47 ,mit drei ,metallschrauben1 die wir durch diese ,muttern eindrehen und verschieden stark anziehen1 knnen wir nun mit ,leichtigkeit die senkrechte ,stellung der ,achsenrohre erreichen4 ,nun mssen wir noch auf die ,innenseite der einen ,scheibe genau in der ,mitte1 also dem ,achsenrohr gegenber1 mit einem ,tropfen ,schellack ein ,zweipfennigstck aufkleben4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,aufkitten auf die ,glasscheibe4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,anlegen des ,winkelmaes4 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,vorrichtung zur ,erzielung der senkrechten ,achsenstellung4 ,whrend der brigen ,arbeit sollen die ,scheiben unberhrt liegen bleiben4 ,wir richten uns deshalb zwei ,holzkltzchen her1 die wir je mit einem ,loch versehen1 in das die ,achsenrohre eingesteckt werden1 so da die ,scheiben in horizontaler ,lage aufbewahrt werden knnen1 ohne da das ,glas selbst irgendwo aufliegt4 ,an einem staubfreien abgeschlossenen ,platze werden die ,scheiben bis auf weiteres aufbewahrt4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,maschinengestell4 ,sidenote3 ,das ,maschinengestell4 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,achsentrger4 ,illustration3 ,abb4 #bd4 ,auenseite eines ,achsentrgers4 ,sidenote3 ,die ,achsentrger4 ,wir wenden uns nun zu dem ,maschinengestell4 ,zuerst schneiden wir uns eine ,pappscheibe1 genau so gro wie die ,glasplatten1 und stecken durch sie eine ,messingstange1 #cj cm lang und genau so stark 7#e bis #g mm71 wie die schon erwhnten ,achsen4 ,abb4 #bb zeigt das ,gestell im ,grundrisse2 ,gl sollen die spter einzusetzenden ,glasscheiben sein4 ,entsprechend ihrer ,gre whlen wir nach ,anleitung des ,grundrisses ein starkes ,grundbrett a von ausreichender ,lnge und ,breite4 c in ,abb4 #bb zeigt die ,befestigungsstelle der ,achsentrger 7,abb4 #bc74 ,man fertige sie beide aus ,holzstcken1 deren ,lnge je um #g cm mehr als der ,scheibenradius betrgt und mache sie unten #aj1 oben #f cm breit4 ,oben ist ein etwa #ae mm weites ,loch a zu bohren1 und daneben sgen wir zu beiden ,seiten einen ,schlitz b von #bj mm ,lnge und #e mm ,breite4 ,auf der ,innenseite des ,achsenhalters befestigen wir mit vier ,holzschrauben eine ,eisen- oder ,messingplatte 7in ,abb4 #bc durch die punktierte ,linie und mit b bezeichnet71 die das ,loch a1 nicht aber die seitlichen ,schlitze verdeckt4 ,die ,platte mu ziemlich stark sein 7#c mm7 und kann ntigenfalls durch ,aufeinanderlten von zwei oder drei ,blechscheiben hergestellt werden4 ,ehe diese ,platte aufgeschraubt wird1 ist sie mit einer mittleren ,durchbohrung zu versehen1 weit genug 7#e bis #g mm71 da die ,scheibenachse gerade noch hindurchgesteckt werden kann4 ,die ,platte ist so aufzuschrauben1 da ihre ,durchbohrung mit dem ,loche a konzentrisch wird4 ,abb4 #bd zeigt in etwas grerer ,darstellung die ,auenseite eines ,achsentrgers und eine daraufliegende ,metallplatte a von etwa #e #a cm ,gre1 die das ,loch c und die beiden ,schlitze d bedeckt und drei ,durchbohrungen hat3 eine runde in der ,mitte 7#e bis #g mm weit7 und zwei viereckige1 die ,schlitze d rechtwinkelig kreuzend4 ,diese ,metallplatte wird jedoch folgendermaen befestigt3 man steckt durch die einander kreuzenden ,schlitze je eine ,metallschraube von #e mm ,dicke1 deren ,kopf man durch berschieben eines breiten flachen ,metallringes vergrert1 und schraubt eine passende ,schraubenmutter auf das ,gewinde4 ,die ,platte a in ,abb4 #bd wird dadurch festgehalten und kann nach ,lftung der beiden ,muttern nach oben1 unten und der ,seite verschoben werden2 denselben ,teil zeigt ,abb4 #be im ,schnitt1 a ist die verstellbare ,metallplatte1 b der hlzerne ,achsentrger1 c das runde ,loch darin und d die ,achse4 ,illustration3 ,abb4 #be4 ,achse im ,trger4 ,illustration3 ,abb4 #bf4 ,schematischer ,aufri der ,maschine4 ,die beiden ,achsentrger sind nun an den zwei in ,abb4 #bb mit c bezeichneten ,stellen auf dem ,grundbrette zu befestigen1 indem wir zunchst von dessen ,unterseite her je zwei ,schrauben eindrehen1 durch das ,brett hindurch bis in die ,achsentrger4 ,da diese ,befestigung wahrscheinlich nicht ausreichen wrde1 so schneiden wir von einer sogenannten ,glaserlatte vier lngere 7je #aj cm7 und vier entsprechend krzere ,stcke ab und schrauben sie bei jedem ,achsentrger um dessen ,fu herum so auf das ,grundbrett auf1 da sie seitlich ganz fest an den ,trgern anliegen und diese wie in einer ,versenkung stehen4 ,zur ,probe und ,abschtzung der ,grenverhltnisse kann nun die ,pappscheibe mit ihrer ,achse in die ,achsenlager der ,trger eingesetzt werden4 ,abb4 #bf zeigt einen schematischen ,aufri der ,maschine1 wobei ,s die ,scheibe1 ,t die ,achsentrger bezeichnet4 ,sidenote3 ,die ,spitzenkammtrger4 ,nunmehr sind die ,trger g der beiden ,spitzenkmme ,sp anzubringen4 ,die ,trger g sind ,glasstbe oder dickwandige ,glasrhren1 etwa #b cm im ueren ,durchmesser und an ,lnge etwa gleich den ,achsentrgern ,t4 ,sie sind innen und auen genau so zu reinigen wie die ,glasscheiben und auch in der gleichen ,weise ebenfalls innen und auen mit einem ,schellackberzug zu versehen und dann #a bis #b ,tage an einem staubfreien ,orte liegen zu lassen4 ,unterdessen besorgen wir uns zwei ,holzkltze 7,abb4 #bf k71 jeden #d #d cm breit und #e cm hoch4 ,jeder dieser ,kltze erhlt von oben nach unten eine #c cm tiefe ,bohrung1 die so weit ist1 da wir die ,glassule bequem mit ,siegellack oder ,schellack einkitten knnen4 ,das obere ,ende der ,rhre 7wenn wir eine solche und keinen ,glasstab benutzt haben7 wird mit einem ,korke verschlossen und dann1 wenn wir sicher sind1 da keine ,feuchtigkeit in dem ,rohre ist1 das heit1 wenn es sich auf der ,innenseite nach ein paar ,stunden noch nicht beschlagen hat1 mit ,siegellack abgedichtet4 ,nachdem letzteres geschehen ist1 krnen wir die ,glassule mit einem ,holzklotz f1 #d #d cm breit1 #g cm hoch4 ,die ,kammtrger werden #c cm vom ,scheibenrande entfernt an den in ,abb4 #bb mit b bezeichneten ,stellen aufgeschraubt und ebenso wie die ,achsentrger mit ,lattenstckchen umgeben4 ,sidenote3 ,die ,triebrder4 ,die nchste ,arbeit besteht in der ,anfertigung der ,triebrder1 die in ,abb4 #bg mit ,r bezeichnet sind4 ,man stellt sie aus ,holz her und versieht sie am ,rande mit einer ,furche zur ,aufnahme der ,triebschnur4 ,die ,achse dieser ,triebrder mu durch entsprechende ,lcher gehen1 die in ,t einzubohren sind1 und soll nahe unter den untersten ,scheibenrand zu liegen kommen4 ,um einen leichteren ,gang zu erreichen1 knnen wir die ,lager dieser ,achse ,t mit ,lagerrllchen ausstatten1 deren ,herstellung schon bei ,abb4 #af beschrieben wurde4 ,zur ,befestigung der ,triebrder bohre man an den entsprechenden ,stellen dnne ,lcher in die ,achse und treibe ,drahtstifte hindurch1 an welchen dann die ,rder so befestigt werden1 da sie sich auf der ,achse nicht mehr drehen knnen4 ,mit ebensolchen ,drahtstiften ist die ,achse selbst in ihren ,lagern zu fixieren4 ,am einen ,ende feilt man die ,achse vierkantig und befestigt mit grter ,vorsicht an ihr die ,kurbel k1 die mit einem entsprechenden ,loche versehen sein mu4 ,illustration3 ,abb4 #bg4 ,antrieb der ,scheiben4 ,sidenote3 ,das ,einsetzen der ,scheiben4 ,nun erfolgt das ,einsetzen der ,glasscheiben 7,abb4 #bh74 ,die ,scheiben werden hervorgeholt und man steckt die zu ,anfang unserer ,betrachtung erwhnten je #ae cm langen ,messingachsen b von auen durch die ,metallplatten c und durch h in die ,achsenrohre a1 nachdem man an entsprechenden ,stellen die ebenfalls mit einer ,furche versehenen ,triebrollen d auf ihnen befestigt hat4 ,die ,achsen b werden so weit nach innen geschoben1 da die beiden ,glasscheiben g in der ,mitte sitzend nur noch durch das auf der einen aufgekittete ,geldstck f voneinander getrennt sind2 durch ,verstellen der ,platten c mu man es dahin bringen1 da die ,scheiben g genau vertikal und zueinander vollkommen parallel stehen4 ,da wo sich die ,achsenrohre auf den ,achsen drehen1 werden diese gleich etwas eingelt4 ,illustration3 ,abb4 #bh4 ,achsenlager der ,scheiben4 ,illustration3 ,abb4 #bi4 ,stellung der ,spitzenkmme4 ,illustration3 ,abb4 #cj4 ,durchschnitt des ,spitzenkammtrgers4 ,illustration3 ,abb4 #ca4 ,spitzenkammtrger4 ,sidenote3 ,die ,spitzenkmme4 ,wir kommen nun zur ,herstellung der ,spitzenkmme4 ,ihre ,gre im ,verhltnis zu den ,scheiben1 sowie ihre ,stellung zu denselben geht aus dem schematischen ,grundri der ,abb4 #bi hervor2 dabei sind c1 c die ,holzkltze1 welche die schon erwhnten ,spitzenkammtrger krnen4 ,nun sind zuerst einmal alle ,ecken und ,kanten dieser ,holzkltzchen vllig abzurunden2 dann erhalten sie auf zwei einander gegenberliegenden ,seiten je eine ,furche1 die so weit und tief ist1 da sie die nachher fr den ,spitzenkamm zu verwendende ,rhre genau zur ,hlfte in sich aufnimmt2 ,abb4 #cj ist ein ,schnitt1 ,abb4 #ca eine ,ansicht dieses ,teiles4 ,die ,spitzenkmme selbst werden bei kleinen ,maschinen aus mindestens #e mm1 bei groen aus mindestens #aj mm weiten ,messingrhren hergestellt4 ,wir brauchen vier gleichlange ,stcke1 welche in ,abb4 #bi mit ,sp bezeichnet sind4 ,ferner bentigen wir zwei etwa #c cm weite ,messingrohre1 wie wir solche schon zu dem in der ,abb4 #c dargestellten ,konduktor verwendet haben1 ihre ,lnge soll etwa gleich dem ,abstand der beiden ,achsentrger ,t sein4 ,jedes dieser ,rohre erhlt drei ,bohrungen4 ,das erste ,loch sei mglichst nahe dem einen ,ende2 die ,mitte des zweiten ,loches sei von der ,mitte des ersten genau um die ,dicke des ,holzklotzes c 7#d cm7 entfernt2 das dritte ,loch ist nahe dem anderen ,ende4 ,diese ,bohrungen sollen so weit sein1 da wir die ,messingrhren ,sp und b gerade noch hindurchschieben knnen4 ,die ,rhren ,sp erhalten da1 wo sie an c anliegen sollen1 je eine ,bohrung1 durch welche sie mittels einer ,holzschraube an c festgeschraubt werden knnen4 ,statt hierbei ,holzschrauben zu verwenden1 knnen wir uns bei einem ,mechaniker vier ,messingkgelchen drehen und je mit einem ,muttergewinde versehen lassen1 ebenso zwei #c mm starke ,messingstbchen etwa #f cm lang1 und an den ,enden ebenfalls mit ,gewinde versehen4 ,wir durchbohren nun nicht nur die ,rohre ,sp1 sondern auch c1 so da wir die ,messingstbchen ganz hindurchstecken und durch beiderseitiges ,aufschrauben der ,kugelmuttern die ,rohre ,sp an c anklemmen knnen4 ,nun mssen wir die ,spitzenreihen auflten4 ,die ,spitzen sollen etwa #a mm ,abstand von den ,glasscheiben haben4 ,wir besorgen uns eine groe ,anzahl von ,stecknadeln von passender ,gre4 ,wir drfen fr eine #bj cm lange ,spitzenreihe #hj bis #ajj ,nadeln rechnen4 ,die ,rohre ,sp werden auf einer ,seite etwas flach gefeilt1 die ,nadeln werden einzeln mit ,schmirgelpapier abgerieben und mit den ,spitzen in entsprechenden ,abstnden in einen ,pappstreifen gesteckt und mit ihren ,kopfenden -- die ,kpfe selbst sind alle mit einer ,drahtzange abgezwickt worden -- auf die abgeflachte ,seite des ,rohres gelegt2 durch ,beschweren und ,untersttzen werden beide ,teile in dieser ,lage festgehalten und mit ,ltwasser bestrichen2 unter ,anwendung von ziemlich viel ,lot werden die ,nadeln aufgeltet4 ,nach dem ,erkalten wird die ganze ,lotstelle sorglich rund gefeilt4 ,sollte sich nachher herausstellen1 da einige ,nadeln zu lang sind und die ,glasscheiben berhren1 so kann man sie durch ,biegen nach oben oder unten auf ihren richtigen ,abstand bringen4 ,ist dies alles geregelt1 so knnen wir die ,rohre a ber die noch frei ber c hinausragenden ,endstcke von ,sp schieben und anlten4 ,an die ,enden selbst lten wir kleine ,kugeln k4 ,die ,enden der ,rohre a haben wir schon vorher1 wie bei dem ,konduktor in ,abb4 #c1 mit ,kugelhauben versehen4 ,sidenote3 ,die ,elektrodenstangen4 ,nun wren noch die ,elektrodenstangen anzubringen2 ihre ,form geht aus ,abb4 #bi hervor2 sie werden aus dem gleichen ,material gefertigt wie die ,spitzenkmme und mssen sich in der fr sie bestimmten ,bohrung in a hin und her schieben lassen4 ,die inneren ,enden werden mit ,kugeln versehen1 die ueren mssen isolierende ,griffe erhalten4 ,diese knnen wir uns selbst in der ,weise herstellen1 da wir die mit einer groben ,feile aufgerauhten ,enden mehrfach mit in ,schellackfirnis getrnktem ,bindfaden umwickeln und nach dem ,auftrocknen des ,schellacks mit einer dicken ,schicht roten ,siegellacks berziehen4 ,sidenote3 ,die ,ausgleicher4 ,abb4 #bf zeigt nun noch die beiden ,ausgleicher ,a1 die wir aus zwei ,kupferdrhten von #c mm ,strke herstellen2 die ,lnge der ,drhte darf etwas weniger als der ,durchmesser der ,scheiben betragen4 ,sie werden mit ihren ,mitten an den ,achsentrgern befestigt und erhalten an ihren ,enden aus ,metalldresse hergestellte ,pinselchen1 die auf den ,scheiben1 etwa #d cm vom ,rande1 leicht aufliegen sollen4 ,die ,stellung der beiden ,ausgleicher ist aus ,abb4 #bf zu ersehen3 ,a ist der vordere und bildet mit den ,kmmen einen ,winkel von #de1 ,a befindet sich auf der anderen ,seite der ,scheiben und kreuzt ,a unter einem rechten ,winkel4 ,illustration3 ,abb4 #cb4 ,stanniolbelge an den ,auenseiten der ,scheiben4 ,sidenote3 ,aufkleben des ,scheibenbelages4 ,nun geht die ,maschine ihrer ,vollendung entgegen4 ,wir nehmen die ,scheiben nochmals heraus und bestreichen alle ,holzteile mit ,schellack4 ,die ,scheiben selbst versehen wir jetzt mit den ,stanniolbelgen3 ,wir zeichnen auf einen ,bogen ,papier einen ,kreis1 dessen ,durchmesser gleich dem ,scheibendurchmesser ist4 ,dieser ,kreis ist in ,abb4 #cb mit a bezeichnet2 auerdem zeichnen wir mit einem #b bis #b1e cm kleineren ,radius einen zweiten 7b7 und mit einem je nach ,scheibengre #f bis #aj cm kleineren ,radius einen dritten konzentrischen ,kreis 7c74 ,den ,umfang der ,kreise b und c teilen wir dann in #af bis #bd gleiche ,teile und verbinden die ,teilpunkte paarweise4 ,endlich zeichnen wir wie in ,abb4 #cb um diese ,linien schraffierte ,flchen auf1 die etwa halb bis ein ,drittel so breit sind als ihre ,zwischenrume4 ,einen dieser ,sektoren schneidet man heraus und fertigt sich nach seinem ,muster die doppelte ,anzahl 7#cb bis #dh7 ,belge aus starkem ,stanniol4 ,man legt nun zunchst die eine1 dann die andere ,scheibe auf die ,zeichnung und beklebt eine jede da1 wo die schraffierten ,flchen durchscheinen1 mit ,stanniolbelgen4 ,das ,bekleben geschieht folgendermaen3 man bestreicht den ,stanniolstreifen auf einer ,seite mit einem ,pinsel mit ,spiritus1 legt ihn mit der bestrichenen ,seite auf die ,glasplatte1 gleich genau an seinen ,platz1 und streicht ihn dann mit dem ,finger fest auf1 ohne ihn aber dabei zu verschieben4 ,illustration3 ,abb4 #cc4 ,auflegen der ,treibschnre4 ,sidenote3 ,die ,treibschnre4 ,sind die ,sektoren alle aufgeklebt1 so kann die ,maschine wieder zusammengesetzt werden1 und es fehlen dann nur noch die ,treibschnre4 ,da sich die ,scheiben in entgegengesetzter ,richtung drehen mssen1 so knnen wir dies nur dadurch erreichen1 da wir auf der einen ,seite die ,schnur direkt1 auf der anderen sich kreuzend ber ,triebrad und ,triebrolle fhren4 ,abb4 #cc veranschaulicht diese ,anordnung4 ,pnktliche1 saubere ,arbeit ist die erste ,bedingung fr das ,gelingen4 ,wer alle hier gegebenen ,anweisungen genau befolgt1 dem bleibt der ,erfolg sicher nicht aus4 ,die ,maschine selbst mu auch nach der ,fertigstellung sehr sorglich behandelt werden4 ,vor allem mu sie bei ,nichtgebrauch vor dem schdlichen ,verstauben bewahrt bleiben1 weshalb es sehr ratsam ist1 eine ,papierhlle herzustellen1 wie dies schon bei der ,reibungselektrisiermaschine 7,seite #ag7 beschrieben wurde4 -- ,lt bei ein- bis zweijhrigem ,gebrauche die ,wirkung der ,maschine nach1 so sind die ,scheiben vllig von ihrem berzug und ihren ,belgen zu befreien und mssen von neuem hergerichtet werden1 genau so1 wie das erste ,mal4 -- ,fr den ,besitzer einer ,influenzelektrisiermaschine ist eine ,reibungselektrisiermaschine berflssig2 diese hat nur den ,vorzug1 da sie einfacher herzustellen ist2 dagegen ist sie weniger leistungsfhig und erfordert viel mehr ,arbeit1 um aus ihr die bentigte geringe ,menge von ,elektrizitt zu erhalten4 ,die ,influenzmaschine kann fr viele ,versuche einen ,funkeninduktor ersetzen4 ,sidenote3 ,die letzten ,vorbereitungen zum ,vortrag4 ,da unser ,rudi alles1 was er einmal anfing1 auch pnktlich und gut ausfhrte und lieber etwas mehr ,zeit aufwandte1 als etwas schlecht zu machen1 so war es ber seinen ,vorbereitungen ,winter geworden4 ,die ntigen ,apparate waren fertig1 auch wre es in seinem ,dachkmmerchen jetzt zu kalt gewesen1 um noch darin zu arbeiten4 ,es handelte sich nun noch darum1 den ,vortrag selbst auszuarbeiten und schlielich denn auch wirklich zu halten4 ,die ,ausarbeitung des ,vortrags machte unserem ,rudi zwar mehr ,mhe1 als er sich anfangs vorgestellt hatte1 doch wurde er verhltnismig bald damit fertig1 und nun wurden die ,zuhrer und ,zuhrerinnen geladen auf einen ,sonntagnachmittag #f ,uhr4 ,es galt zunchst1 das grte ,zimmer der ,wohnung in ein ,auditorium umzuwandeln4 ,zu diesem ,zwecke wurde1 von den schweren ,mbeln abgesehen1 alles aus dem ,zimmer herausgerumt2 zwei ,schritte von der einen krzeren ,wand entfernt wurde ein langer ,tisch aufgestellt und vier ,schritte davon begannen die ,stuhlreihen4 ,auf dem ,tisch hatte ,rudi die ,apparate so aufgestellt1 wie er sie nacheinander in seinem ,vortrag brauchte4 ,die ,mitte des ,tisches hatte er freigelassen4 ,auerdem versah er die einzelnen ,lampen des ,kronleuchters nach der ,seite der ,zuhrer mit ,lampenschirmen1 so da der ,experimentiertisch zwar hell beleuchtet1 die ,stuhlreihen aber im ,schatten waren4 ,mit der ,ausfhrung der einzelnen ,experimente hatte ,rudi bereits seine jngere ,schwester ,kthe vertraut gemacht2 sie sollte ihm whrend des ,vortrags assistieren4 ,sidenote3 ,der ,vortrag4 ,unter allerlei ,vorkehrungen1 die noch getroffen werden muten1 verging der ,nachmittag1 die geladenen ,gste begannen zu kommen1 und als die letzte ,tante eingetreten war und ,platz genommen hatte1 erschien ,rudi1 gefolgt von seiner ,schwester1 die sich auf der einen ,seite auf einen ,stuhl setzen mute1 stellte sich hinter seinen ,tisch1 schlug bedchtig sein ,vortragskonzept auf1 lie einen forschenden ,blick ber die ,zuhrer schweifen und begann also zu sprechen3 ,meine ,herren und ,damen6 ,zuerst meinen besten ,dank fr ,ihr zahlreiches ,erscheinen4 ,ich hoffe1 da es mir gelingt1 ,ihnen heute einige interessante und lehrreiche ,experimente vorzufhren1 ,experimente aus dem ,gebiet der ,reibungs- und ,influenzelektrizitt48 ,sidenote3 ,die geriebene ,siegellackstange4 ,das ,wort ,elektrizitt stammt von dem griechischen ,worte ,elektron1 das ,bernstein bedeutet4 ,es war schon den alten ,griechen bekannt1 da ,bernstein1 wenn er gerieben wird1 die ,fhigkeit erlangt1 kleine leichte ,gegenstnde anzuziehen4 ,wie ,sie alle wissen1 ist ,bernstein ein ,harz1 und wir knnen daher dieses bekannte ,experiment mit jeder ,siegellackstange wiederholen 7,kthe war aufgestanden1 rieb nun die bereitgelegte ,siegellackstange mit einem wollenen ,lappen und fhrte das ,experiment aus71 wie ,sie hier sehen4 ,es gibt nun noch eine ganze ,reihe von ,krpern1 die durch ,reibung diese ,fhigkeit erlangen1 die1 wie wir uns ausdrcken1 elektrisch werden4 ,so werden wohl manche von ,ihnen schon die ,beobachtung gemacht haben1 da beim ,kmmen der ,haare mit einem ,kautschukkamme dieser elektrisch wird und die ,haare anzieht2 oft hrt man dabei ein ,knistern1 und im ,dunkeln sieht man kleine ,fnkchen berspringen4 ,hier wird ein ,stab aus ,hartgummi gerieben1 er zeigt die gleiche ,fhigkeit1 ebenso dieser ,glasstab4 ,wer eben den ,vorgang genau beobachtet hat1 konnte sehen1 da einige der angezogenen ,papierschnitzel1 kaum da sie an dem ,glasstab hingen1 gleich wieder weggeschleudert wurden4 ,woher mag das kommen88 ,sidenote3 ,anziehung und ,abstossung4 ,sidenote3 ,leiter und ,nichtleiter4 ,sidenote3 ,die verschiedenen ,elektrizitten4 ,sidenote3 ,erklrungen ber die elektrischen ,erscheinungen4 ,ich habe hier an diesen beiden ,gestellen je ein ,holundermarkkgelchen an einem ,faden aufgehngt4 ,ich reibe diesen ,hartgummistab mit einem ,katzenfell1 und ,sie sehen1 wenn ich ihn hier in die ,nhe bringe1 so wird das ,holundermarkkgelchen sehr rasch angezogen1 doch kaum hngt es am ,stab1 so wird es heftig abgestoen und weicht nunmehr stndig dem ,stab aus4 ,ich will nun das gleiche ,experiment mit diesem zweiten ,holundermarkkgelchen anstellen3 es wird ebenfalls angezogen1 doch springt dieses nicht ab2 es bleibt vielmehr fest hngen2 ich reie es los1 es wird wieder angezogen4 ,was mag nun den ,unterschied in diesen beiden ,erscheinungen hervorrufen8 ,dies erste ,kgelchen wird immer noch abgestoen1 das zweite angezogen4 ,wenn ,sie genauer zusehen1 so bemerken ,sie1 da das erste ,kgelchen hier an einem seidenen1 das zweite an einem leinenen ,faden aufgehngt ist4 ,es mu also zwischen ,seide und ,leinen ein ganz besonderer mit der ,elektrizitt zusammenhngender ,unterschied bestehen4 ,sehen wir zu1 da wir noch mehr ,stoffe nach dieser ,art voneinander unterscheiden knnen4 ,ich will einmal das ,kgelchen mit den ,fingern berhren2 nun wird es von dem frischgeriebenen ,hartgummistab wieder angezogen1 doch alsbald wieder abgestoen4 ,berhre ich es mit diesem ,glasstab1 der nun nicht mehr elektrisch ist 7,kthe hatte ihn unterdessen1 um ihn zu entelektrisieren1 mehrmals durch eine zu diesem ,zwecke aufgestellte ,weingeistflamme gezogen71 so verliert es seine ,eigenschaft1 von dem ,hartgummistab abgestoen zu werden1 nicht2 berhre ich es dagegen mit dieser ,messingrhre1 so fllt es wieder in seinen ursprnglichen ,zustand zurck und wird wieder erst von dem ,ebonitstab angezogen4 ,ich wiederhole nun dieses ,experiment mit ,gummi1 ,eisen1 ,holz1 ,schwefel1 ,seide1 ,leinen1 ,porzellan1 ,kupfer4 ,diejenigen ,stoffe1 bei deren ,berhrung das ,holundermarkkgelchen seinen ,zustand nicht ndert1 will ich hier 7rechts71 die anderen hier 7links7 hinlegen4 7,er fhrte die ,versuche aus47 ,sie sehen nun1 hier 7rechts7 liegt der ,gummischlauch1 diese ,schwefelstange1 das ,seidentuch und der ,porzellanteller1 hier auf dieser ,seite 7links7 ist es dies ,messer1 der ,holzstab1 das ,leinentuch und der ,kupferdraht4 ,wir knnen also hier die verschiedenen ,stoffe in zwei ,gruppen trennen3 in solche1 die den elektrischen ,zustand des ,holundermarkkgelchens ableiten1 und in solche1 die ohne ,einflu auf ihn sind4 ,die ,stoffe1 die diesen elektrischen ,zustand abzuleiten vermgen1 nennen wir kurz ,leiter1 die anderen nennen wir ,nichtleiter oder ,isolatoren4 ,es wren also ,glas1 ,siegellack1 ,seide1 ,porzellan1 ,gummi1 ,schwefel ,nichtleiter oder ,isolatoren1 dagegen ,leinen1 der menschliche ,krper1 ,holz1 die verschiedenen ,metalle ,leiter der ,elektrizitt zu nennen4 ,daraus erklrt sich nun auch1 warum sich das ,holundermarkkgelchen am ,leinenfaden anders verhlt wie das am ,seidenfaden4 7,kaum hatte ,rudi das letzte ,experiment beendet1 als seine kleine ,assistentin das ,holundermarkkgelchen mit dem ,leinenfaden entfernte und dafr ein solches an einem ,seidenfaden an dem ,gestell aufhngte47 ,ich habe nun hier zwei ,holundermarkkgelchen1 beide an ,seidenfden1 also isoliert aufgehngt4 ,ich will nun jedes einzeln mit diesem geriebenen ,glasstab berhren2 ,sie sehen das gleiche ,schauspiel wie vorhin1 und nun werden beide von dem ,glasstab abgestoen2 ich rcke nun die beiden ,gestelle zusammen1 so da unter normalen ,verhltnissen die ,kgelchen einander berhren mten1 aber sie stoen nun einander ab2 ich berhre sie mit der ,hand1 und jetzt hngen sie ganz friedlich dicht nebeneinander4 ,jetzt will ich das eine wieder mit dem geriebenen ,glasstab berhren 7nachdem er die ,gestelle wieder auseinandergerckt hatte71 das andere aber mit diesem ,ebonitstab und nun die ,gestelle vorsichtig wieder einander nhern3 ,sie sehen1 die ,kgelchen ziehen einander an1 jetzt sind sie beisammen und nun fallen sie wieder auseinander und reagieren auch aus allernchster ,nhe nicht aufeinander4 ,es mu also zwischen der ,elektrizitt des ,glases und des ,ebonits ein ,unterschied bestehen4 ,ich will nun einmal den gleichen ,versuch mit ,ebonit und ,siegellack machen4 7,das ,reiben der ,stbe besorgte stets ,kthe mit groem ,eifer47 ,nun verhalten sich die ,kgelchen so wie vorhin1 als ich beide mit dem ,glasstab berhrte2 also ist zwischen der ,elektrizitt des ,siegellacks und des ,ebonits kein ,unterschied4 ,ferner ersehen wir aus diesen ,versuchen1 da1 wenn beide ,kgelchen mit der gleichen ,elektrizitt geladen#8 sind -- um diesen ,ausdruck jetzt schon zu gebrauchen -- sie einander abstoen1 dagegen anziehen1 wenn sie verschiedene ,elektrizitten tragen4 ,sie sehen daraus1 meine ,herren und ,damen1 da das ,sprichwort3 ,gleich und gleich gesellt sich gern#8 hier nicht gilt4 ber die eigentliche ,natur der elektrischen ,erscheinungen war man lange ,zeit nicht ins klare gekommen4 ,hypothesen kamen und gingen1 und frher wurde ein heftiger und leidenschaftlicher ,kampf um die einzelnen ,erklrungen gefhrt4 ,es ist heute nicht meine ,aufgabe1 ,ihnen die geschichtliche ,entwicklung darzutun1 ich will nur versuchen1 ,ihnen ein ,bild1 oder richtiger gesagt3 ,bilder der ,vorgnge zu entwerfen1 ,bilder1 die ,ihnen verstndlich sein knnen und die sich an die ,tatsachen so nahe anlehnen1 da sie fr ,sie als ,erklrungen der ,erscheinungen gelten knnen48 ,illustration3 ,abb4 #cd4 ,vorgang der ,anziehung und ,abstoung4 ,man wei heute1 da die elektrischen ,erscheinungen eng verknpft sind mit den magnetischen1 da sie als ,zustnde des hypothetischen ,aethers aufzufassen und qualitativ mit ,licht und ,wrme identisch sind4 ,so kam es auch1 da die ,erkenntnis der elektrischen ,vorgnge fast alle bis dahin noch vorhandenen ,rtsel der ,lichterscheinungen gelst hat4 ,wird ein ,krper gerieben1 so werden durch diese ,reibung die den ,moleklen beigeordneten1 die elektrischen ,werte tragenden sogenannten ,elektronen1 die vorher willkrlich durcheinander lagen1 in eine bestimmte ,ordnung und ,stellung zueinander gebracht2 dadurch wird nicht nur der geriebene1 sondern auch der reibende ,krper in den eigentmlichen elektrischen ,zustand versetzt4 ,da auch der reibende ,krper elektrisch wird1 sehen ,sie hier3 ,ich fasse diesen amalgamierten ,lederlappen1 um ihn von meiner ,hand zu isolieren1 mit dem ,seidentuche an und reibe damit den ,glasstab1 mit welchem ich das eine ,holundermarkkgelchen berhre2 mit diesem ,reibzeug berhre ich das andere ,holundermarkkgelchen1 und nun sehen ,sie1 da die beiden einander anziehen1 also entgegengesetzt oder1 wie man zusagen pflegt1 ungleichnamig geladen sind4 ,man kann sich die ,elektrizitten als zwei verschiedene ,stoffe denken1 die alle ,krper erfllen und die fr gewhnlich nicht zur ,geltung kommen1 da1 wenn von beiden gleichviel vorhanden ist1 sie einander binden4 ,durch ,reibung aber werden beide getrennt2 der eine bleibt auf dem reibenden1 der andere auf dem geriebenen ,krper4 ,diejenige ,elektrizitt1 die der ,glasstab beim ,reiben annimmt1 bezeichnen wir mit diesem ,zeichen 7hier machte ,rudi auf eine an der ,tre hinter seinem ,tisch angebrachte ,tafel mit ,kreide ein -,zeichen7 und nennen sie positive ,elektrizitt2 die andere1 welche der ,siegellack- oder ,hartgummistab annimmt1 wird mit diesem ,zeichen 77 versehen und heit negative ,elektrizitt4 ,den ,vorgang der ,anziehung und ,abstoung soll ,ihnen diese ,zeichnung hier veranschaulichen 7,kthe hielt einen groen1 mit weiem ,papier berzogenen ,pappendeckel in die ,hhe1 auf welchen ,rudi die obenstehende ,abb4 #cd in groem ,mastabe aufgezeichnet hatte47 ,sie sehen hier1 dies stellt eine ,holundermarkkugel dar2 die positiven und negativen ,elektrizitten sind regellos verteilt4 ,bringe ich nun diesen positiv elektrischen ,glasstab in die ,nhe1 so werden die negativen ,elektrizittsteilchen der ,kugel auf die dem ,stab zugekehrte1 die positiven dagegen auf die entgegengesetzte ,seite wandern2 da nun die ungleichnamigen ,elektrizitten einander nher sind als die gleichnamigen1 so wird die ,holundermarkkugel angezogen4 ,doch da nun bei der ,berhrung ein ,teil der positiven ,elektrizitt vom ,glasstab auf die ,kugel1 von dieser aber ein ,teil der negativen ,elektrizitt auf den ,glasstab bergeht1 so wird auf der ,kugel bald ein berschu von positiver ,elektrizitt sein1 und deshalb wird nun das ,kgelchen abgestoen4 ,anders verhlt sich die ,sache1 wenn ich das ,holundermarkkgelchen an einem ,leinenfaden aufhnge1 es also in leitende ,verbindung mit der ,erde bringe3 dann flieht die abgestoene ,elektrizitt nicht nur auf die andere ,seite des ,kgelchens1 sondern nimmt ihren ,weg durch den leitenden ,faden hindurch bis in die ,erde1 und es bleibt nur die angezogene ,elektrizitt zurck2 deshalb wird auch das am ,leinenfaden aufgehngte ,kgelchen nicht abgestoen1 wie das am ,seidenfaden befestigte48 ,illustration3 ,abb4 #ce4 ,darstellung der ,verteilung der ,elektrizitten4 ,sidenote3 ,elektrische ,verteilung4 ,um diese ,vorgnge gewissermaen dem ,auge sichtbar zu machen1 dient dieser einfache ,apparat hier3 ein auf einer isolierten ,glassule ruhendes und mit ,kugelenden versehenes ,messingrohr2 hier nahe den beiden ,enden habe ich je zwei ,holunderkgelchen an leinenen ,fden aufgehngt4 ,bringe ich nun diesen stark geriebenen ,ebonitstab in die ,nhe des einen ,endes dieses ,konduktors1 so sehen ,sie1 da die ,kgelchen beider ,paare einander abstoen4 ,die ,erklrung dieser ,erscheinung gibt ,ihnen diese ,tafel hier 7,kthe nahm die zweite ,tafel hoch1 auf der das in ,abb4 #ce dargestellte ,schema zu sehen war73 ,dieser negativ geladene ,ebonitstab zieht die positiven ,elektrizittsteilchen auf die ihm zugekehrte ,seite des ,konduktors und treibt alle anderen nach dem entgegengesetzten ,ende2 daher werden die beiden ,kgelchen eines jeden ,paares gleichnamig geladen und stoen einander deshalb ab4 ,entferne ich nun den ,stab wieder1 so sinken sie zusammen4 ,ich kann die ,verteilung der ,elektrizitten auch noch anders nachweisen4 ,ich entferne zu diesem ,zwecke die ,kgelchen4 ,hier habe ich an einem ,seidenfaden eine kleine ,messingkugel aufgehngt2 bringe ich sie mit einem elektrisch geladenen ,krper in ,berhrung1 so nimmt sie dessen ,elektrizitt an1 wie vorhin jenes ,holundermarkkgelchen4 ,ich will nun an diesem ,gestell hier das elektrische ,pendel1 wie man die ,einrichtung auch nennt1 mit positiver ,elektrizitt laden1 indem ich es mit dem geriebenen ,glasstabe berhre4 ,bringe ich nun wieder wie vorhin den ,ebonitstab in die ,nhe des ,konduktors und berhre mit diesem ,messingkgelchen1 das durch den ,seidenfaden von meiner ,hand isoliert ist1 das dem ,ebonitstab zugewandte ,ende dieses ,leiters1 so mu es dessen ,elektrizitt annehmen2 welcher ,natur diese ist1 knnen wir an dem elektrischen ,pendel sehen2 es ist positiv geladen und wird von dem ,messingkgelchen abgestoen1 also enthlt letzteres auch positive ,elektrizitt1 welche ich ihm durch ,berhren mit der ,hand entziehe4 ,ich mache nun den gleichen ,versuch1 berhre das dem ,ebonitstab abgewandte ,ende des ,konduktors1 und ,sie sehen1 da das ,holundermarkpendel von dem ,messingkgelchen angezogen wird4 ,wir haben also wirklich auf diesem ,konduktor die beiden ,elektrizitten getrennt4 ,ich bringe nun an dem ,konduktor die beiden elektrischen ,pendel wieder an4 ,wenn ich den ,ebonitstab in die ,nhe bringe1 so divergieren sie1 wenn ich ihn entferne1 so fallen sie wieder zusammen4 ,wenn ich aber diesen ,konduktor1 whrend der ,hartgummistab in der ,nhe ist1 einen ,augenblick mit dem ,finger berhre und dann den ,stab entferne1 so divergieren nun beide ,pendel1 obgleich ich den elektrischen ,stab weit entfernt halte4 ,die ,erklrung des ,vorganges ist sehr einfach3 ,berhre ich den ,konduktor1 dessen ,elektrizitten durch die ,nhe des elektrischen ,stabes verteilt sind1 mit der ,hand1 so wird die abgestoene negative ,elektrizitt zur ,erde abgeleitet1 whrend seine positive1 durch die negative des ,ebonits gebunden1 allein zurckbleibt2 entferne ich nun zuerst die ,hand1 dann den ,stab1 so bleibt der ,rest positiver ,elektrizitt auf dem ganzen ,leiter verteilt zurck1 wie die ,pendel zeigen2 da nun an beiden ,enden wirklich gleiche ,elektrizitten sind1 knnen wir wieder mit dem ,messingkgelchen nachweisen 7hier fhrte ,rudi den oben genannten ,versuch nochmals aus74 ,dadurch sind wir also in stand gesetzt1 einem isolierten ,krper eine elektrische ,ladung zu geben4 ,man sagt1 z4 ,b41 dieser ,messingkonduktor sei positiv geladen4 ,bringe ich in die ,nhe eines solchen geladenen ,krpers einen ungeladenen1 mit der ,erde in leitender ,verbindung stehenden1 z4 ,b4 meinen ,finger1 so sehen ,sie1 da ein kleiner ,funke berspringt4 7,damit dieser ,funke besser gesehen werde1 beschattete ,kthe mit einem groen schwarzen ,karton den ,konduktor und die ,hand ihres ,bruders47 ,was ist nun dieser ,funken1 woher kommt er und wann tritt er auf8 ,die positive ,elektrizitt des ,konduktors zieht die negative ,elektrizitt meines ,krpers an2 es sammelt sich also in meiner ,fingerspitze eine gewisse ,menge negativer ,elektrizitt an2 je mehr ich den ,finger dem ,konduktor nhere1 desto strker naturgem wirken die beiden ,elektrizitten aufeinander und schlielich so stark1 da sie den ,widerstand1 den der ,luftzwischenraum ihnen entgegensetzt1 berwinden und sich durch die ,luft hindurch vereinigen4 ,sidenote3 ,das ,elektroskop4 ,hier habe ich nun noch einen einfachen ,apparat1 der dazu dient1 geringere ,mengen von ,elektrizitt nachzuweisen3 ,er besteht aus einer ,glasflasche1 durch deren ,kork ein ,messingstbchen geht1 das hier unten zwei ,plttchen aus ganz dnnem ,metall trgt4 ,bringe ich in die ,nhe dieser ,kugel einen elektrischen ,krper1 so tritt1 wie vorhin bei dem ,konduktor1 elektrische ,verteilung ein1 weshalb die beiden ,plttchen1 da sie gleichnamig geladen sind1 divergieren4 ,sidenote3 ,das ,elektrophor4 ,die ,tatsachen der elektrischen ,verteilung hat man benutzt1 um einen einfachen ,apparat zur ,erzeugung von ,elektrizitt zu konstruieren4 ,es ist das ,elektrophor4 ,sie sehen hier eine ,scheibe aus ,schellack2 ich lege sie auf ein ,blatt ,stanniol und reibe sie mit einem ,fuchsschwanz ab1 wodurch sie elektrisch wird4 ,lege ich nun einen ,metalldeckel hier darauf1 so wird in ihm die ,elektrizitt so verteilt1 da die positive auf der ,unterseite1 von der negativen des ,kuchens gebunden1 die negative auf der ,oberseite sich befindet2 berhre ich den ,deckel mit der ,hand1 so leite ich dadurch die abgestoene negative ,elektrizitt ab und es bleibt nur noch positive zurck4 ,hebe ich die ,metallscheibe jetzt an dem isolierenden ,glasgriff empor1 so kann ich ihr1 wie vorhin bei dem ,konduktor1 mit dem ,finger einen ,funken entlocken4 ,sidenote3 ,oberflchenverteilung und ,spitzenwirkung4 ,aus all diesen ,experimenten geht also1 um dies nochmals zu betonen1 deutlich hervor1 da die gleichnamigen ,elektrizitten einander abstoen1 sich so weit voneinander entfernen1 als sie nur knnen1 und da die ungleichnamigen einander anziehen und binden4 ,wenn wir dies bedenken1 dann mssen wir zur ,annahme kommen1 da z4 ,b4 bei einer elektrisch geladenen ,kugel sich die grte ,menge der ,elektrizitt auf der ,oberflche ansammeln mu1 da ja die einzelnen elektrischen ,teilchen einander fliehen1 soweit sie nur knnen2 oder da bei einem mit ,ecken und ,spitzen versehenen ,krper sich die ,elektrizitt besonders in diesen anhuft4 ,dies ist auch in der ,tat der ,fall1 wie wir mit dieser ,kugel beweisen knnen3 ,ich will sie einmal mittels des ,elektrophors mit positiver ,elektrizitt laden und ebenso dieses ,holundermarkkgelchen4 ,sie sehen1 das ,holundermark wird abgestoen2 nun umgebe ich die ,kugel mit diesen beiden ,halbkugeln 7,abb4 #d71 entferne sie wieder1 und ,sie sehen1 diese stoen das ,holundermarkkgelchen ab1 whrend nun die ,kugel unelektrisch geworden ist4 ,sidenote3 ,das elektrische ,flugrad4 ,da sich die ,elektrizitt besonders stark in ,spitzen anhuft und infolge davon auch leicht aus diesen in die ,luft ausstrmt1 beweist das sogenannte elektrische ,flugrad4 ,ich habe hier ein ,rdchen mit umgebogenen ,spitzen2 ich setze es auf eine ,nadel1 welche ich durch ein ,kettchen mit dieser ,maschine1 die ich nachher noch erklren werde1 verbinde2 durch die ,drehung der ,scheibe dieser ,maschine wird ,elektrizitt erzeugt1 die sich nun in den ,nadelspitzen ansammelt1 und schlielich so stark aus ihnen ausstrahlt1 da sich infolge des ,rckstoes das ,rdchen dreht4 ,nehme ich das ,rdchen ab1 halte diese einzelne ,nadelspitze gegen die ,flamme der ,kerze hier und lasse die ,maschine drehen1 so sieht es aus1 als ob von dieser ,spitze ein ,wind ausginge2 dies ist auch in der ,tat der ,fall1 und die ,erscheinung rhrt daher1 da infolge der starken ,ansammlung der ,elektrizitt in der ,spitze die benachbarten ,luftteilchen ebenfalls elektrisch werden1 und da sie nun die gleiche ,elektrizitt enthalten wie die ,spitze1 so werden sie von dieser abgestoen1 was dann die ,winderscheinung1 elektrischer ,wind genannt1 verursacht4 ,sidenote3 ,kondensatoren4 ,aus den eben vorgefhrten ,experimenten ist ersichtlich1 da es nicht gerade so ganz einfach sein wird1 auf einem ,leiter eine grere ,menge von ,elektrizitt anzusammeln2 denn sobald sie eine gewisse ,dichte erreicht hat1 so fngt sie an1 einfach in die ,luft auszustrmen4 ,um dies zu verhindern1 hat man1 ich mchte sagen1 eine kleine ,list angewendet3 ,sidenote3 ,franklinsche ,tafel4 ,ich habe hier eine ,glastafel1 auf beiden ,seiten mit ,stanniol berzogen2 lade ich mit dem ,elektrophor die eine ,seite mit positiver ,elektrizitt1 so wirkt diese verteilend auf die ,elektrizitten des anderen ,belages3 die negative wird angezogen1 die positive abgestoen4 ,berhre ich nun diesen ,belag mit dem ,finger1 so leite ich die freie1 abgestoene ,elektrizitt fort2 nun ist hier nur noch negative und auf der anderen ,seite positive ,elektrizitt2 da beide einander anziehen und sich deshalb binden1 so kann ich nun noch mehr positive ,elektrizitt zufhren4 ,der gleiche ,vorgang wird sich wiederholen1 und ich kann ein drittes ,mal laden u4 s4 f4 bis zu einer gewissen ,grenze1 die wir spter kennen lernen werden4 ,erwhnt sei noch1 da es nicht einerlei ist1 welcher ,stoff sich zwischen den beiden ,leitern befindet4 ,stelle ich zwei ,metallplatten1 die den ,stanniolblttern dieser ,tafel entsprchen1 mit geringem ,abstand einander gegenber1 so da nur ,luft dazwischen ist1 so kann ich keine so starke ,ladung erzeugen1 als wenn ich z4 ,b4 eine isolierende ,flssigkeit 7,petroleum7 oder einen festen ,krper dazwischen bringe4 ,die ,kapazitt1 d4 i4 ,aufnahmefhigkeit fr ,elektrizittsmengen1 ist also nicht nur von der ,gre des ,leiters1 sondern auch von der ,natur der isolierenden ,substanz abhngig4 ,man hat nun bestimmt1 wievielmal grer die ,kapazitt der gleichen ,metallplatten bei gleichem ,abstand wird1 wenn man statt ,luft andere ,isolatoren verwendet2 die ,zahlen1 die sich dabei fr die verschiedenen ,stoffe ergeben haben1 nennt man deren ,dielektrizittskonstanten bezogen auf ,luft #a4 ,wir werden nachher eine ,methode kennen lernen1 die uns erlaubt1 die ,kapazitt eines ,kondensators zu messen4 ,habe ich zwei ,metallplatten1 die auf ,glasfen isoliert nur #e mm voneinander entfernt stehen1 so kann ich1 sofern nur ,luft zwischen den ,platten ist1 auf der einen ,platte1 whrend die andere zur ,erde abgeleitet ist1 eine gewisse ,elektrizittsmenge aufladen2 bringe ich z4 ,b4 ,glas dazwischen1 so kann mehr ,elektrizitt in die ,platte dringen4 ,ich fhre den ,versuch nicht aus1 weil er mich zu lange aufhielte4 ,sidenote3 ,leidener ,flasche4 ,nichts anderes als eine vernderte ,form dieser ,tafel1 die auch die ,franklinsche ,tafel genannt wird1 ist die ,kleistsche oder ,leidener ,flasche4 ,sie sehen eine solche hier4 ,will ich sie laden1 so stelle ich sie so auf1 da der uere ,stanniolbelag in leitender ,verbindung mit der ,erde steht1 damit die freie ,elektrizitt abstrmen kann4 ,ich kann die ,leidener ,flasche dadurch laden1 da ich mglichst oft aus dem geladenen ,elektrophorteller ein ,fnkchen in den ,messingknopf der ,flasche1 der durch diese ,stange mit dem inneren ,belag in ,berhrung steht1 berspringen lasse4 7,whrend ,rudi so sprach1 fhrte ,kthe den ,versuch aus47 ,nachdem nun etwa fnfzig kleine ,fnkchen in die ,flasche bergegangen sind1 will ich das ,laden unterbrechen und den gebogenen ,draht1 den ich an diesem isolierenden ,griffe anfasse1 mit dem einen ,ende an den ueren ,belag anlegen und das andere der ,kugel nhern 7ein heller klatschender ,funke sprang ber74 ,nun haben die beiden ,elektrizitten1 die sich durch das ,laden auf den ,belgen angesammelt haben1 durch den mittels des ,entladers verkrzten ,luftzwischenraum hindurch einander ausgeglichen1 wodurch die ,flasche unelektrisch1 das heit entladen worden ist4 ,illustration3 ,abb4 #cf4 ,messen der ,kapazitt4 ,sidenote3 ,die ,massflasche4 ,die ,mengen der ,elektrizitt1 die sich in einer solchen ,flasche ansammeln lassen1 sind nicht unbegrenzt1 sondern hngen von der ,gre der ,stanniolbelge und von dem ,dielektrikum ab2 je mehr ,elektrizitt ein ,kondensator1 wie solche ,sammelvorrichtungen auch genannt werden1 zu fassen vermag1 desto grer ist seine ,kapazitt1 und wir knnen diese ,kapazitt eines ,kondensators messen1 indem wir die eines anderen als ,ma benutzen4 ,einen solchen ,mastab sehen ,sie hier2 er ist im ,grunde nichts anderes1 als eine gewhnliche ,leidener ,flasche4 ,ich kann z4 ,b4 messen1 wievielmal so gro die ,kapazitt dieser groen ,flasche ist als die einer kleineren4 ,ich stelle den ,kondensator1 dessen ,kapazitt ich messen will1 isoliert auf4 7,kthe1 welche unterdessen die ,apparate zusammengestellt und verbunden hatte1 verwendete zur isolierenden ,aufstellung der groen ,flasche den ,elektrophorkuchen1 den sie noch mit einem vierfach zusammengelegten ,seidentuche bedeckte4 ,dann stellte sie den ,karton mit dem in ,abb4 #cf dargestellten ,schema auf47 ,ich verbinde den ueren ,belag der zu messenden mit dem inneren der messenden ,flasche und den inneren der ersteren mit dem ,konduktor der ,elektrisiermaschine4 ,setze ich nun diese in ,bewegung1 so wird die groe ,flasche geladen2 die dabei frei werdende ,elektrizitt auf dem ueren ,belag der groen ,flasche wird hier aber nicht zur ,erde abgeleitet1 sondern dazu benutzt1 die ,maflasche zu laden4 ,stelle ich nun diese beiden ,kugeln 7a a in ,abb4 #cf7 auf einen bestimmten ,abstand1 so wird sich die ,maflasche1 sobald sie eine gewisse ,ladung erhalten hat1 durch den geringen ,zwischenraum hindurch entladen1 um gleich wieder von der immer noch frei werdenden ,elektrizitt des ueren ,belages neu geladen zu werden1 bis ein zweiter ,funke berspringt4 ,dieser ,vorgang wiederholt sich so lange1 bis auf der groen ,flasche keine freie ,elektrizitt mehr auftritt1 das heit bis sie ganz geladen ist4 ,ich lasse nun die ,maschine in ,bewegung setzen und zhle die berspringenden ,funken3 eins -- zwei -- drei -- vier -- fnf -- sechs -- -- nun kommt keiner mehr4 ,die hier frei werdende ,elektrizitt hat also ausgereicht1 die kleine ,flasche sechsmal zu laden4 ,ich will nun statt dieser eine grere ,flasche benutzen4 7,rudi schaltete jetzt seine grte ,leidener ,flasche ein und wiederholte den ,versuch1 wobei zwlf ,funken bersprangen47 ,hier sind nun zwlf ,funken bergesprungen1 also gerade nochmal so viel wie bei der kleineren ,flasche2 die ,kapazitt dieser ist also nur halb so gro1 als die der groen4 ,der besprochene ,apparat wird nach seinem ,erfinder die ,lanesche ,maflasche genannt4 ,sidenote3 ,die ,reibungselektrisiermaschine4 ,ich will nun noch die ,maschine1 die ich heute schon mehrmals gebraucht habe1 und ihre ,wirkungsweise erklren4 ,sie erinnern sich ja noch1 da der ,glasstab1 mit dem amalgamierten ,lederlappen gerieben1 elektrisch wurde4 ,hier bei dieser ,maschine wird eine ,glasscheibe dadurch1 da man sie zwischen zwei anliegenden1 amalgamierten ,lederkissen dreht1 elektrisch2 unweit des ,reibzeuges ist die ,scheibe von zwei mit vielen ,spitzen versehenen ,brettchen umfat2 die ,spitzen1 die aus ,stecknadeln hergestellt sind1 stehen in metallischer ,verbindung mit der ,messingkugel4 ,erinnern ,sie sich nun an die ,erscheinungen der elektrischen ,verteilung1 so werden ,sie leicht einsehen1 da von der positiv geladenen ,glasscheibe die positive ,elektrizitt in die ,kugel abgestoen1 die negative aber in die ,spitzen angezogen wird4 ,die ,folge davon ist1 da die negative ,elektrizitt1 von den ,spitzen auf die ,glasscheibe ausstrmend1 diese unelektrisch macht1 auf dem ,konduktor dagegen sich freie positive ,elektrizitt zeigt4 ,aber nicht nur dies tritt ein1 sondern man kann geradezu sagen1 da die positiven ,elektrizittsteilchen der ,glasscheibe1 da sie einander gegenseitig abstoen1 einander selbst in die ,spitzen hineinjagen1 oder1 wie man sich flschlicherweise auszudrcken pflegt1 von diesen ausgesaugt werden2 daher auch der ,name ,saugspitzen4 ,sidenote3 ,die ,influenzelektrisiermaschine4 ,eine zweite ,maschine1 die ebenfalls zur ,erzeugung von ,elektrizitt dient1 sehen ,sie hier vor sich2 es ist die sogenannte ,wimshurstsche ,maschine4 ,sie ist auf dem ,prinzip der ,influenz -- daher auch ,influenzelektrisiermaschine genannt -- konstruiert4 ,elektrische ,influenz ist im allgemeinen nicht verschieden von der schon eingehend besprochenen elektrischen ,verteilung4 ,hier sind zwei ,ebonitscheiben1 die in entgegengesetzter ,richtung gedreht werden2 diese aufgeklebten ,stanniolsektoren wirken gegenseitig etwa so1 wie bei den ,versuchen ber elektrische ,verteilung der ,hartgummistab und der ,konduktor4 ,die ,ableitung der freien ,elektrizitt1 die dort durch ,berhren mit der ,hand hergestellt wurde1 besorgen hier die ,ausgleicher2 nur werden dabei die freien ,elektrizitten der ,sektoren1 die jeweils von diesen ,pinselchen berhrt werden1 nicht zur ,erde abgeleitet1 sondern sie gleichen einander aus2 daher der ,name ,ausgleicher4 ,durch diese ,wechselwirkungen wird erreicht1 da die ,stanniolsektoren der beiden ,glasscheiben gerade dann gleiche ,ladung haben1 wenn sie einander zwischen den ,spitzenkmmen gegenberstehen4 ,da jedoch die beiden ,elektrizitten einander abstoen1 so treiben sie einander in die ,spitzen1 und durch die ,elektrodenstangen1 die zu ,anfang zusammenstoen mssen1 findet ein ,ausgleich der beiden ,elektrizitten statt4 ,entferne ich nun die ,kugeln etwas voneinander1 so geht ein kontinuierlicher ,funkenstrom ber4 ,illustration3 ,abb4 #cg4 ,darstellung des ,ausgleiches der ,elektrizitten4 ,sidenote3 ,ausgleich der verschiedenen ,elektrizitten4 ber den ,ausgleich der ,elektrizitten will ich nun noch einiges erwhnen4 ,sie haben solche ,ausgleiche bei dem ,funken des ,elektrophortellers und bei der ,entladung einer ,leidener ,flasche schon gesehen4 ,wir haben oben gesagt1 da die ,elektrizitt als ein ,zustand des thers aufzufassen ist1 ein ,zustand1 der von bestimmten ,punkten eben jener oben schon erwhnten ,elektronen ausgeht und sich mit diesen im ,raum bewegen kann4 ,wir haben bisher hauptschlich ,erscheinungen der ruhenden ,elektronen betrachtet2 in dem ,ausgleich der verschiedenen ,elektrizitten erkennen wir aber bewegte ,elektronen4 ,wie man sich nun den ,vorgang eines derartigen ,ausgleiches vorstellen kann1 mge ,ihnen aus folgender ,analogie erhellen3 ,sie erblicken hier auf dieser ,tafel 7,rudis ,schwester erhob den ,karton1 dessen ,zeichnung in ,abb4 #cg dargestellt ist7 zwei ,behlter1 deren einer mit ,wasser gefllt ist2 hier unten ist ein ,hahn1 den wir uns vorerst geschlossen denken wollen4 ,der gefllte ,behlter stellt einen positiv geladenen ,leiter dar1 der leere einen solchen mit negativer ,ladung2 der geschlossene ,hahn kommt der isolierenden ,substanz gleich1 die die beiden ,leiter noch trennt4 ffne ich nun den ,hahn1 so fliet ein ,teil des ,wassers in den anderen ,behlter1 bis es in beiden gleich hoch steht4 ,die analoge ,erscheinung bei entgegengesetzt elektrisch geladenen ,krpern tritt ein1 wenn wir sie mit einem ,draht verbinden1 oder so nahe zusammenrcken1 da ein ,funke berspringt4 ,dabei ist aber eines noch zu beachten3 bei dem ,beispiel mit den ,wasserbehltern scheint der ,ausgleich nur in der einen ,richtung und zwar in der des flieenden ,wassers zu geschehen2 wir mssen uns deshalb die ursprngliche ,leere des ,behlters ,a auch als ein bewegliches ,medium vorstellen1 das beim ffnen des ,hahns in ,b hinberfliet1 also entgegen dem ,wasserstrom4 ,ich will einmal annehmen1 ,b sei mit zwei ,raummengen ,wasser1 die hier mit zwei ,pluszeichen angegeben sind1 gefllt2 diesen entsprechen zwei ,raummengen ,leere im ,behlter ,a1 die mit zwei ,minuszeichen veranschaulicht seien4 ffne ich nun den ,hahn1 so fliet die ,hlfte der ,wassermenge aus ,b in ,a hinber2 dadurch ist nun ,a nur noch halb leer1 ,b dagegen nur noch halb voll2 in jedem ,behlter ist also ein ,raumteil ,leere und ein ,raumteil ,wasser4 ,die zweite ,figur der ,tafel zeigt ,ihnen diesen ,zustand4 ,sie sehen hier in jedem ,behlter je ein und ein -2 auf die elektrischen ,verhltnisse bertragen1 heit das so viel als da der ,krper ,a und der ,krper ,b nun unelektrisch sind4 ,sidenote3 ,der elektrische ,strom4 ,wenn man von einem elektrischen ,strome spricht1 so versteht man gewhnlich nur den positiven ,richtungsstrom darunter1 das heit in unserem ,beispiel nur den ,flu des ,wassers aus dem gefllten in den leeren ,behlter4 ,man darf aber dabei nie vergessen1 da ebenso1 nur in entgegengesetzter ,richtung1 der negative ,strom fliet4 ,was in unserem ,beispiel die ,rhre ist1 durch die bei geffnetem ,hahn das ,wasser fliet1 ist bei der ,elektrizitt eine leitende ,verbindung1 z4 ,b4 ein ,metalldraht4 ,also so wie durch die ,rhre das ,wasser1 so fliet durch den ,draht1 der zwei entgegengesetzt geladene ,krper verbindet1 ein elektrischer ,strom1 oder genauer zwei ,strme1 ein positiver und ein diesem entgegengesetzter negativer4 ,sidenote3 ,erwrmung durch den elektrischen ,strom4 ,da in einem zwei verschieden geladene ,krper verbindenden ,draht tatschlich etwas vor sich geht1 beweist neben vielem anderen der ,umstand1 da sich dieser ,draht erwrmt4 ,die ,erwrmung knnen wir mit einem ,apparat 7,abb4 #ad7 nachweisen4 ,ich habe hier in einem geschlossenen ,raum eine ,drahtspirale1 durch welche ich einen elektrischen ,strom leiten kann2 wird nun durch diesen ,strom der ,draht warm1 so wird die ,luft erwrmt1 dehnt sich aus1 drckt dadurch auf die blaue ,flssigkeitssule in der ,glasrhre und wird sie um einige ,dezimeter herunterschieben4 7,rudi machte den ,versuch1 indem er die ,entladung seiner grten ,leidener ,flasche durch die ,drahtspirale des ,apparats gehen lie47 ,sidenote3 ,der ,blitz4 ,ich will nun noch einiges ber die allen bekannte elektrische ,erscheinung des ,gewitters sagen4 ,der ,blitz ist ein riesenhafter elektrischer ,funke1 oft von mehreren ,kilometern ,lnge4 ,in seiner ,natur ist er von den ,funken1 die ich hier erzeugen kann1 nicht verschieden2 auch er ist der ,weg eines elektrischen ,ausgleiches durch die ,luft4 ,die ,lichterscheinung rhrt von der kolossalen ,erwrmung der ,luft und der ,staubteilchen her1 die dabei ins ,glhen geraten4 ,woher die ,wolken1 zwischen denen der ,blitz berspringt1 ihre elektrische ,ladung erhalten1 kann heute noch niemand bestimmt sagen1 es bestehen allerhand ,hypothesen hierber1 doch ist keine haltbar genug1 um der ,erwhnung wert zu sein4 ,wir mssen uns mit einer allgemeinen ,betrachtungsweise zufrieden geben4 ,wenn wir eine isolierte ,spitze oder besser eine ,flamme mit den ,blttchen eines guten ,elektroskopes 7siehe ,anhang7 verbinden und sie an einer langen ,stange in die ,luft hinaufhalten1 whrend das ,gehuse mit der ,erde leitend verbunden ist1 so erhalten wir einen ,ausschlag1 dessen ,gre von vielen ,faktoren1 z4 ,b4 ,ort1 ,jahreszeit1 ,feuchtigkeit1 ,temperatur1 ,abstand von der ,erde usw4 abhngig ist4 ,diese ,tatsache beweist1 da von den hheren ,luftschichten nach der ,erde zu ein ,potentialgeflle vorhanden ist1 das man bei sehr groen ,schwankungen auf rund #ajj ,volt pro ,meter veranschlagen kann2 daraus folgt1 da die ganze ,erdoberflche eine starke negativ-elektrische ,ladung besitzt4 ,dieses bei gutem ,wetter ziemlich gleichmige ,spannungsgeflle erleidet bei ,wolken- und ,gewitterbildungen ganz betrchtliche ,strungen1 die so stark werden knnen1 da zwischen ,wolken und ,erde oder zwischen zwei ,wolken ,spannungsdifferenzen auftreten1 die in die ,millionen ,volt betragen4 ,die ,folge dieser groen ,spannungen ist der ,blitz4 ,sind die ,spannungen nicht so stark1 da es zum ,funkenausgleich kommt1 so findet eine allmhliche ,ausstrahlung der ,elektrizitt statt1 was sich bei ,nacht durch feine ,bschellichter81 auch ,st4 ,elmsfeuer8 genannt1 zu erkennen gibt3 ,an ,blitzableitern1 ,hausvorsprngen1 ,schiffsmasten und hnlichen hervorragenden ,gegenstnden sieht man bluliche ,lichtbschel1 die den ,glimmentladungen unserer ,elektrisiermaschinen gleichen4 ,endlich sei auf die ebenfalls elektrische ,erscheinung des ,nordlichtes8 besser ,polarlicht8 noch hingewiesen2 man sieht in polaren ,zonen nachts eigenartige prchtige ,lichterscheinungen am ,himmel1 die in ihrer ,hufigkeit und ,intensitt im ,zusammenhang zu stehen scheinen mit den ,perioden der ,sonnenflecke4 ,man will sie mit den ,erscheinungen1 die wir spter bei den ,geilerrhren kennen lernen werden1 in ,zusammenhang bringen1 doch sind gerade hier die bekannten ,tatsachen noch zu sprlich4 ,es fehlt uns eben fr die ,elektrizitt ein ,sinn2 wir knnen sie nicht sehen1 nicht hren1 nicht schmecken usw4 ,das ist auch der ,grund1 warum es so lange dauerte1 bis es gelang1 mehr in das ,wesen der ,elektrizitt einzudringen1 nur aus ihren ,wirkungen konnte man auf ihre ,gesetze schlieen4 ,dem ernsten und unermdlichen ,forscherstudium ist es aber heute gelungen1 den ,zusammenhang dieser bisher so geheimnisvollen ,naturerscheinungen mit den brigen unseren ,sinnen direkt zugnglichen und daher viel frher erkannten zu finden4 ,noch nicht alle ,fragen sind gelst1 aber der ,weg der ,erkenntnis liegt offen vor uns48 ,sidenote3 ,kritik des ,vortrages4 ,sich verbeugend schlug ,rudi sein ,vortragskonzept1 in das er nur selten einen flchtigen ,blick geworfen hatte1 zu1 und whrend die ,zuhrer eifrig ,beifall klatschten1 verschwand er1 gefolgt von seiner ,schwester1 mit wrdiger ,miene1 wie er gekommen4 -- ,unter den ,zuhrern war auch ein sachkundiger ,onkel1 der den ,abend noch in der ,familie verbrachte4 ,diesen bat ,rudi um eine ausfhrliche ,kritik ber den ,vortrag1 welche etwa folgendermaen lautete3 ,zuerst mu ich bemerken1 da der ganze ,vortrag ein klein wenig zu lang war2 er hat zu vielerlei gebracht1 und das hat sicher viele des ,aufpassens ungewohnte ,zuhrer ermdet4 ,du httest manches weglassen knnen1 wie z4 ,b4 die ausfhrliche ,beschreibung der ,maflasche2 auch htten andere ,abschnitte wie der ber elektrische ,verteilung krzer zusammengefat werden drfen4 ,die ,anordnung des ,ganzen war gut1 nur htte ich die ,beschreibung der ,reibungselektrisiermaschine frher gebracht4 ,auch die ,experimente waren gut ausgefhrt bis auf die ersten ,versuche mit den ,holundermarkkgelchen1 die sich1 da sei wei waren1 von dem weien ,kleide der meist dahinterstehenden ,kthe kaum abhoben2 ein schwarzer ,karton1 hinter den elektrischen ,pendeln aufgestellt1 htte diesen belstand beseitigt4 ,im brigen kann ich18 fuhr der ,onkel zu ,kthe gewandt fort1 der kleinen ,assistentin nur meine grte ,bewunderung und ,anerkennung aussprechen4 ,ferner htte ich an deiner ,stelle1 wie schon gesagt1 vieles krzer gestaltet1 dafr aber noch eingehender ber die ,gewitterbildung gesprochen4 ,den ,blitzableiter und seine ,wirkung hast du ganz vernachlssigt1 und das hatte doch sicher sehr viele der ,zuhrer interessiert2 das httest du schon bei der ,erwhnung der ,spitzenwirkung vorbringen knnen48 ,ja18 warf ,rudi ein1 den ,blitzableiter habe ich im ,vortrag nur vergessen1 im ,konzept steht ein ganzer ,abschnitt darber48 ,dann habe ich nichts weiter auszusetzen2 du hast laut und deutlich gesprochen1 und das ist immer viel wert48 ,nun sprachen die beiden noch ber die verschiedensten ,experimente1 und ,rudis ,onkel wute noch ein wenig gekanntes1 aber leicht ausfhrbares und sehr interessantes ,experiment3 ,die ,benutzung einer ,influenzelektrisiermaschine als ,motor4 ,sidenote3 ,die ,influenzmaschine als ,motor4 ,am sichersten gelingt der ,versuch mit zwei ,influenzmaschinen1 einer greren und einer kleineren2 man kann aber auch eine der ,influenzmaschinen durch eine gute ,reibungselektrisiermaschine ersetzen4 ,von der ,maschine1 die als ,motor dienen soll1 entfernt man die ,treibschnre und verbindet die auseinandergeschobenen ,elektroden durch zwei ,kupferdrhte mit den sich anfangs berhrenden ,elektroden der greren ,influenzmaschine1 die man nun in ,gang setzt1 wonach die ,elektroden so weit als mglich voneinander entfernt werden4 ,dadurch erhalten die beiden ,spitzenkmme der als ,motor dienenden ,maschine entgegengesetzte ,ladungen1 z4 ,b4 der rechte positive1 der linke negative2 so werden beide ,scheiben auf der rechten ,seite positiv und auf der linken negativ elektrisch2 sie stoen also einander ab und beginnen sich in entgegengesetzter ,richtung zu drehen1 wobei die elektrischen ,vorgnge genau so1 nur in umgekehrter ,reihenfolge1 wie bei der die ,elektrizitt erzeugenden ,maschine eintreten4 ,es ist mglich1 da dabei anfangs die beiden ,scheiben derart einander das ,gleichgewicht halten1 da sie sich nicht von selbst zu drehen beginnen2 es gengt dann ein kleiner ,ansto der einen ,scheibe4 ,hat man die ,maschine kurz vorher in ,gang gesetzt1 so luft sie sicher von selbst an4 ,es sei nun noch erwhnt1 da der ,besitzer eines sogenannten ,elektrophorkastens die darin meist sehr zahlreich vorhandenen elektrischen ,spielzeuge in einem solchen ,vortrage nur mglichst kurz vorfhren soll2 sie unterhalten zwar die ,zuschauer1 haben aber theoretisch zu wenig ,bedeutung2 es sind eben nur ,spielzeuge1 und wir haben darum auch die ,beschreibung ihrer ,herstellung weggelassen4 #a ,siehe auch1 was bei den ,leidener ,flaschen ber die ,glasfarbe gesagt ist4 ,illustration ,zweiter ,vortrag4 ,der galvanische ,strom4 ,da ,rudis erster ,vortrag allgemeine ,anerkennung bei seinen ,verwandten und ,bekannten gefunden hatte1 lie er nicht viel ,zeit verstreichen1 bis er an die ,vorbereitungen zu einem zweiten ging4 ,er wollte diesen wissenschaftlicher gestalten als den ersten und darum nur ,freunde und solche ,verwandte einladen1 bei denen er mehr ,vorkenntnisse voraussetzen konnte4 ,fr die ,tanten und ,cousinen wollte er dann auerdem noch einen gemeinverstndlichen ,vortrag halten4 ,da es zu weit fhren wrde1 so sei diesmal nicht der ganze ,vortrag wrtlich wiedergegeben1 sondern es sollen nur die ausgefhrten ,experimente beschrieben werden4 ,auch setzte sich ,rudi diesmal das1 was er sprechen wollte1 nicht wrtlich auf1 sondern legte sich nur eine bersicht zurecht1 die er whrend des ,vortrages auf dem ,tisch liegen hatte2 damit er nicht wieder einen ,teil vergesse1 strich er jeweils den behandelten ,abschnitt in seiner ,niederschrift1 dem ,konzept1 durch4 ,auch diesmal sollte ,kthe wieder die ,assistentin sein2 sie half nicht nur bei der ,ausfhrung der ,versuche1 sondern sogar bei der ,herstellung der ,apparate selbst4 ,sidenote3 ,geschichte der ,entdeckung des galv4 ,stromes4 ,in der ,einleitung des ,vortrages erwhnte ,rudi1 da man whrend langer ,zeit keine andere ,methode als die der ,reibung und ,influenz zur ,erzeugung von ,elektrizitt kannte1 bis im ,jahre #aghi ,galvani1 ,professor der ,medizin in ,bologna1 eine ihm anfangs unerklrliche ,beobachtung machte3 er hatte1 um den ,einflu der ,luftelektrizitt auf die ,nerven zu untersuchen1 an einem eisernen ,gelnder eine ,anzahl an einen ,kupferdraht befestigte ,froschschenkel aufgehngt4 ,sobald nun der ,wind diese hin und her blies und die unteren ,enden der ,schenkel das ,eisengelnder berhrten1 zuckten sie heftig zusammen4 ,galvani selbst kam aber dem ,wesen dieser ,erscheinung nicht auf die ,spur1 und erst ,volta stellte fest1 was fr ,bedingungen erfllt sein mten1 damit der ,versuch gelnge4 ,erstens muten irgend zwei verschiedene ,metalle vorhanden sein 7bei ,galvanis ,versuch waren es ,eisen und ,kupfer71 die einander einerseits unmittelbar berhren1 anderseits aber durch eine salzige oder sauere ,flssigkeit verbunden sind 7der im ,salzwasser gewaschene ,froschschenkel74 ,der ,froschschenkel selbst war fr das ,gelingen des ,versuches nur insofern ntig1 als er einen an sich unsichtbaren ,vorgang anzeigte1 indem er durch sein ,zucken erkennen lie1 da irgend etwas in ihm vorginge4 ,illustration3 ,abb4 #ch4 ,darstellung des galvanischen ,stromes4 ,sidenote3 ,die ,entstehung des galv4 ,stromes4 ,volta fand nun durch eine ganze ,reihe von ,versuchen folgendes3 ,werden zwei verschiedene ,metalle in eine angesuerte ,flssigkeit gebracht und auerhalb derselben durch einen ,draht verbunden1 so spielt sich in dem dadurch gebildeten geschlossenen ,kreis ein ganz bestimmter ,vorgang ab4 ,der ,anzeiger dieses ,vorganges war anfangs der zuckende ,froschschenkel1 doch entdeckte man bald eine ganze ,anzahl besserer und zweckmigerer 7sicherer7 ,mittel1 um das ,vorhandensein dieses ,zustandes nachzuweisen4 ,man fand die hnlichkeit dieser ,erscheinungen mit den bekannten elektrischen ,vorgngen und ein sicheres1 wenn auch nicht sehr feines ,erkennungsmittel war die ,erwrmung1 die alle vom ,strom durchflossenen ,leiter zeigen4 ,hier wies ,rudi auf den entsprechenden ,versuch in seinem letzten ,vortrag hin1 whrend ,kthe folgendes einfache ,experiment ausfhrte3 ,in einem ,glasgef 7,gl in ,abb4 #ch7 hatte sie verdnnte ,schwefelsure 7#a ,teil ,schwefelsure und #aj ,teile ,wasser4 ,man mu hierbei zuerst das ,wasser eingieen1 und dann unter stndigem ,umrhren mit einem ,glasstabe langsam die ,schwefelsure zugieen1 da eine sehr starke ,erwrmung eintritt7#b4 ,in diese ,flssigkeit tauchte sie whrend des ,vortrages eine ,zink- und eine ,kupferplatte1 die einander selbst nicht berhren durften2 an jeder ,platte war ein etwa #cj cm langer ,kupferdraht angeltet4 ,zum ,nachweis der ,erwrmung bei geschlossenem ,kreis hngte sie an die ,drahtenden eine kleine #a ,volt-,glhlampe1 die nun hell aufleuchtete1 sobald die ,platten in die ,flssigkeit kamen4 ,auch mit dem in ,abb4 #ad dargestellten ,luftthermometer wies ,rudi die ,erwrmung des ,drahtes nach und sprach dann ber die ,vorgnge1 die den elektrischen ,strom erzeugten4 ,sidenote3 ,die elektromotorische ,kraft4 ,wenn man irgend zwei verschiedene ,metalle1 z4 ,b4 ,kupfer und ,zink1 in eine angesuerte ,flssigkeit taucht1 so entsteht auf jedem der beiden ,metalle eine elektrische ,spannung1 das ist eine gewisse elektrische ,ladung1 und zwar ist immer die eine der beiden ,platten positiv1 die andere negativ elektrisch4 ,verbindet man nun die beiden ,platten mit einem ,leiter1 z4 ,b4 einem ,kupferdraht1 so gleichen sich die verschiedenen ,ladungen aus1 doch es bilden sich sofort wieder neue1 so da durch den ,draht ein fortwhrender ,strom fliet4 ,dabei bemerken wir1 da sich das ,zink unter ,wasserstoffbildung viel rascher in der verdnnten ,schwefelsure auflst als unter normalen ,umstnden1 ohne die ,gegenwart eines anderen ,metalles4 ,es spielt sich also auch neben dem elektrischen ein chemischer ,vorgang ab1 und zwar ist der chemische der primre1 der elektrische dagegen der sekundre4 ,chemische ,vorgnge sind es1 die den beiden ,metallplatten ihre verschiedene ,ladung erteilen4 ,jedoch mssen auch noch andere ,einflsse dabei im ,spiele sein1 denn man hat gefunden1 da es gengt1 zwei verschiedene ,metalle ohne ,feuchtigkeit miteinander in ,berhrung zu bringen1 um auf ihnen verschiedene ,ladungen hervorzurufen2 allein die ,anschauungen ber diese ,dinge sind noch nicht geklrt4 ,wir wollen nur daran festhalten1 da1 wenn irgend zwei verschiedene ,metalle in eine angesuerte ,flssigkeit gebracht werden1 auf ihnen entgegengesetzte ,ladungen entstehen4 ,man hat nun durch ,versuche die ,metalle so in einer ,reihe angeordnet1 da je ein vorhergehendes mit irgend einem nachfolgenden in eine saure ,flssigkeit gebracht1 immer positiv elektrisch wird1 whrend das zweite negative ,ladung erhlt4 ,dabei ist der ,unterschied in der ,strke der beiden ,ladungen1 die sogenannte ,spannungsdifferenz1 umso grer1 je weiter die ,stoffe in der genannten ,reihe1 der ,spannungsreihe1 auseinanderstehen4 ,je strker die ,spannungsdifferenz ist1 umso strker wird auch der ,strom sein1 der den verbindenden ,draht durchfliet4 ,der ,strom wird also von einer unbekannten1 wahrscheinlich von chemischen ,vorgngen herrhrenden ,energie in ,bewegung gesetzt und erhalten1 und man spricht deshalb von einer elektromotorischen ,kraft2 je grer sie ist1 umso strker ist auch der ,strom1 den sie in ,bewegung setzen kann4 ,soviel sprach ,rudi etwa ber die theoretischen ,dinge und ging dann dazu ber1 den ,zuhrern die verschiedenen ,arten von ,stromquellen1 bei denen chemische ,energie zur ,erzeugung der ,elektrizitt verwendet wird1 vorzufhren4 ,sidenote3 ,herstellung verschiedener ,elemente4 ,da es nicht nur von theoretischem1 sondern auch von praktischem ,interesse ist1 wie man mit einfachen ,mitteln starke1 ausgiebige ,stromquellen1 sogenannte ,elemente1 sich herstellen kann1 so sei an dieser ,stelle die ,anfertigung einer greren ,anzahl der verschiedensten ,elemente beschrieben4 ,das einfachste ,element ist schon in der ,abb4 #ch dargestellt2 es gibt #a1a bis #a1b ,volt2 es ist ziemlich konstant1 jedoch fr ,demonstrationszwecke nur bei kurzer ,bentzung geeignet1 da der sich an der ,zinkelektrode bildende ,wasserstoff mit der ,zeit lstig auf die ,atmungsorgane wirkt4 ,illustration3 ,abb4 #ci4 ,leclanch-,elemente4 ,sidenote3 ,das ,leclanch-,element4 ,ein sehr einfaches und leicht herzustellendes ,element ist das von ,leclanch4 ,wir knnen uns die ,bestandteile dazu kaufen4 ,abb4 #ci zeigt zwei verschiedene ,formen3 ,bei ,a dient ein ,hohlzylinder aus ,retortenkohle mit ,braunstein gefllt als positive ,elektrode1 bei ,b steht dagegen ein ,kohlenstab1 in ein ,gemisch von ,kohle und ,braunstein eingebettet1 in einem porsen ,tonzylinder4 ,die einzelnen ,bestandteile der ,elemente sind bei beiden3 erstens ein ,glasgef 7gl74 ,hierzu knnen gewhnliche ,einmachglser verwendet werden2 auch kann man von hinreichend weiten ,flaschen den oberen ,teil samt dem ,hals absprengen4 ,dazu wird die ,flasche vorsichtig ber einer ,flamme so stark als mglich erwrmt 7jedoch bei weitem nicht bis zum ,glhen67 und dann entlang der ,stelle1 an welcher der ,sprung entstehen soll1 mit einem nassen ,bindfaden umgeben1 worauf der ,hals abfllt4 ,um die dabei entstehenden auerordentlich scharfen ,rnder des ,glases unschdlich zu machen1 versieht man sie mit einem ,wulst von ,siegellack1 der aber sehr hei auf das vorgewrmte ,glas aufgetragen werden mu1 da er sonst schlecht hlt4 ,wir knnen uns auch vier- oder mehrkantige ,glser nach der auf ,seite #gh u4 ff4 beschriebenen ,weise herstellen4 ,zweitens ein ,zinkzylinder 7z74 ,diesen biegen wir aus mindestens #a1e mm starkem ,zinkblech und versehen ihn mit drei ,anstzen1 die auf dem ,glasrande aufliegend ihn tragen2 auerdem wird an einem der ,anstze ein #cj cm langer1 #a bis #b mm starker1 unisolierter1 zur ,spirale gewundener ,kupferdraht angeltet und die ,lotstelle mit ,asphaltlack bestrichen4 ,drittens bei ,a aus einem hohlen ,kohlenzylinder 7,k71 der mit feingekrntem ,braunstein 7,b7 gefllt und unten mit einem ,kork verschlossen ist2 oben in dem ,kohlenzylinder ist eine ,klemmschraube 7,kl7 befestigt4 ,bei ,abb4 ,b haben wir einen porsen ,tonzylinder 7,t7 in dem1 wie schon erwhnt1 ein in einem gleichteiligen ,gemisch von feingekrntem ,braunstein und feingekrnter ,retortenkohle 7,reststcke von ,bogenlampenkohlen7 oder ,koks 7,bk7 eingebettet ein ,kohlenstab 7,k7 steht1 der um einige ,zentimeter den ,tonzylinder berragt4 ,an dem freien ,ende wird eine ,klemme 7,kl7 angebracht4 ,die ,braunsteinkohlefllung darf den ,zylinder nicht ganz ausfllen1 sondern es sollen oben #b bis #c cm freibleiben1 welcher ,raum dann mit ,kolophonium 7,ko7 ausgegossen wird4 ,beide ,elemente werden bis einige ,zentimeter vom oberen ,rande mit gesttigter ,salmiaklsung gefllt4 ,alle ,kohlen und auch die ,tonzylinder mssen an ihren oberen ,enden1 soweit diese aus der ,flssigkeit herausragen sollen1 einige ,minuten in kochendes ,paraffin getaucht werden4 ,ein mit entsprechenden ,ausschnitten versehener ,deckel aus einem ,stck in ,paraffin gekochter1 nicht zu schwacher ,pappe verhindert das zu rasche ,verdunsten der ,flssigkeit4 ,illustration3 ,abb4 #dj4 ,holzstab fr ,anfertigung von ,gipszylindern4 ,sidenote3 ,anfertigung von ,gipszylindern4 ,da wir bei den nachher zu beschreibenden ,daniellschen und ,bunsenschen ,elementen ebenfalls porse ,zylinder brauchen1 so sei an dieser ,stelle die ,herstellung solcher aus ,gips beschrieben4 ,an ,hand der folgenden fnf ,abbildungen #dj bis #dd ist das ,verfahren leicht zu erklren4 ,wir richten uns einen etwa #cj cm langen1 #c bis #d cm dicken1 runden ,holzstab 7ein ,stck ,besenstiel7 her und umwinden ihn mit einer dnnen ,schnur oder einem starken ,leinenfaden1 wie dies aus ,abb4 #dj bei dem unten freien ,ende des ,holzstabes zu sehen ist4 ,um diesen herum wickeln wir nun mehrere ,lagen eines starken ,papieres1 bis der ,stab so dick geworden ist1 als der ,hohlraum des ,zylinders weit sein soll4 ,das ,abrollen der ,papierumhllung verhindern wir durch ,umwinden mit einem dnnen gewhnlichen ,nhfaden4 ,abb4 #dj zeigt diesen ersten ,bestandteil der ,guform4 ,nun brauchen wir zwei ,gummiringe1 die so stark sein mssen1 als die ,wandungen des ,zylinders dick werden sollen4 ,diese ,ringe knnen wir aus einem ,gummischlauche herstellen1 indem wir ,stcke von passender ,lnge ber eine ,kordel ziehen und die ,enden mit ,gummilsung zusammenkleben4 ,an einem ,ringe werden1 wie ,abb4 #da zeigt1 an zwei ,stellen ,bindfden befestigt4 ,bevor die ,ringe auf den ,stab geschoben werden1 wird dessen ,papierbelag mit ,fett 7,schweineschmalz7 eingerieben4 ,die obere ,flche soll mglichst eben sein1 etwa vorhandene ,spalten zwischen den einzelnen ,papierlagen mssen mit ,fett angestrichen werden4 ,nun wird der eine ,ring mit den ,fden auf das obere ,ende des ,stabes geschoben2 der andere von unten her so weit von diesem entfernt1 als die ,tiefe des ,zylinders betragen soll4 ,aus der ,abb4 #db ist diese ,anordnung deutlich zu erkennen4 ,illustration3 ,abb4 #da4 ,gummiring4 ,illustration3 ,abb4 #db4 ,holzstab nach ,befestigen der ,gummiringe4 ,des weiteren richten wir uns aus starkem ,papier einen ziemlich langen ,streifen1 der etwa #e cm breiter ist1 als der ,abstand der beiden ,gummiringe betrgt4 ,dieser ,papierstreifen soll1 wie aus dem ,lngsschnitt der ,abb4 #dc zu ersehen ist1 ber den ,stab1 durch die ,gummiringe von ihm getrennt1 aufgerollt werden und zwar so1 da der entsprechende ,rand der ,papierhlle #a cm 7oder mehr1 je nachdem die ,strke des ,bodens gewnscht wird7 ber das obere ,ende des ,stabes hinausragt4 ,die ,innenseite der ,papierhlle mu ebenfalls stark eingefettet sein1 und man bestreicht deshalb am besten vor dem ,aufwickeln ein entsprechend breites ,stck mit ,fett4 ,das selbstttige ,aufrollen der ,hlle verhindert man wiederum durch ,umwinden mit ,bindfaden4 ,illustration3 ,abb4 #dc4 ,aufrollen des ,papierstreifens4 ,illustration3 ,abb4 #dd4 ,die fertige ,form zur ,herstellung von ,gipszylindern4 ,der ,hohlraum1 der in ,abb4 #dc mit h bezeichnet ist1 wird nun mit ziemlich dickflssigem ,gipsbrei unter ,bentzung eines ,messers ausgestrichen1 und auerdem wird die ,stelle auch auen noch mit einem ,wulst von ,gips 7l7 umgeben4 ,ebenso wird an dem oberen ,ende ein ,gipskranz m angebracht4 ,sind die ,gipswlste1 die zur ,erhhung der ,festigkeit der ,form dienen1 gengend getrocknet1 so wird der obere ,gummiring mit ,hilfe der beiden ,fden herausgezogen1 und nun ist die ,form fertig4 ,abb4 #dd zeigt1 wie man sie in einem mit ,erde gefllten ,blumentopfe bequem senkrecht aufstellen kann4 ,im ,gusse darf nur ganz reiner1 guter ,gips verwendet werden4 ,wir gehen am sichersten1 wenn wir uns an einem bereits erhrteten ,stckchen ,gips davon berzeugen1 ob es1 in verdnnte ,schwefelsure geworfen1 seine ,festigkeit nicht verliert4 ,der ,gipsbrei darf nicht zu wsserig sein1 er soll gerade noch gut flieen1 wenn er in die ,form gegossen wird4 ,etwa mitgerissene ,luftblasen werden durch vorsichtiges ,erschttern der ,form zum ,steigen gebracht und an der ,oberflche dann abgestrichen4 ,um dem ,boden eine ,wlbung nach innen zu geben1 wird irgend ein nicht zu stark gewlbter ,gegenstand 7z4 ,b4 ein ,schaumlffel oder irgend ein passender ,deckel7 eingefettet und auf die ,form gedrckt1 so da noch etwas ,gips auf den ,seiten herausquillt4 ,ist der ,gu -- man kann dies an dem oben herausgequollenen ,gips erkennen -- hinreichend erhrtet1 so wird die ,form aus dem ,blumentopf herausgenommen und umgedreht und der um den ,holzstab gewundene ,faden wird an dem freien ,ende herausgezogen4 ,dadurch wird der ,stab frei und kann auch herausgenommen werden4 ,nun rollt man den inneren ,papierstreifen nach innen zusammen und nimmt ihn ebenfalls heraus4 ,die uere ,hlle springt nach ,entfernung der ,gipswlste und der ,schnur von selbst los4 ,runden wir noch die meist zu scharfen ,kanten mit einem ,messer ab1 so ist der ,zylinder fertig4 ,indem wir den ,holzstab mit verschieden starken und langen ,papierbelgen umwickeln1 knnen wir den ,zylindern die verschiedensten ,formen geben4 ,die einzelnen ,bestandteile der ,form lassen sich wieder zusammensetzen und von neuem gebrauchen4 ,illustration3 ,abb4 #de4 ,kohlenelektrode4 ,illustration3 ,abb4 #df4 ,trockenelement 7,durchschnitt74 ,sidenote3 ,kohlenelektroden4 ,fr ,leclanch-,elemente sind die sog4 ,kohlebeutelelektroden der ,verwendung von ,tonzellen vorzuziehen1 schon deshalb1 weil sie viel einfacher herzustellen sind4 ,die ,ansicht einer solchen ,elektrode zeigt ,abb4 #de1 der ,durchschnitt ist in ,abb4 #df dargestellt4 ,wir besorgen uns eine gewhnliche ,bogenlampenkohle1 deren ,dicke sich nach der ,gre des ,elementes richten mu4 ,fr ein ,element mittlerer ,gre soll sie etwa #a1e bis #b1j cm dick und #ae bis #bj cm lang sein4 ,der ,kohlestab mu zu bis seiner ,lnge in einem mit einem ,braunsteinkohlegemisch gefllten ,tuchbeutel stecken4 ,wir feilen nahe dem unteren ,ende der ,kohle eine nur wenig tiefe ,ringnut ein und ebenso an der ,stelle1 bis zu welcher der ,beutel reichen soll4 ,ein beiderseits offenes ,sckchen aus starkem ,leinenstoff wird einerseits in die untere ,nut eingebunden und mit einem gleichteiligen ,gemisch aus ziemlich fein gekrntem ,braunstein und ,koks 7oder ,retortenkohle7 gefllt4 ,damit der ,beutel eine regelmige ,form erhlt1 umgeben wir ihn mit einem ,zylinder aus ,pappdeckel1 den wir mit einer ,schnur umwinden1 damit er einigen ,druck aushlt4 ,jetzt wird die ,fllung unter ,zugabe von ,wasser mit einem ,holzstab so fest als mglich in das ,sckchen hineingepret und festgestampft2 dann wird der obere ,rand des ,sckchens in die obere ,ringnut der ,kohle eingebunden4 ,nach ,entfernung des ,pappzylinders wird der ,beutel noch mit ,schnur befestigt1 wie dies aus der ,abb4 #de zu ersehen ist4 ,der aus dem ,beutel herausragende ,teil der ,kohle wird in kochendes ,paraffin getaucht und dann wird am oberen ,ende die ,rundung mit der ,feile etwas abgeflacht1 damit eine ,klemmschraube bequem angesetzt werden kann4 ,illustration3 ,abb4 #dg4 ,zinkzylinder4 ,sidenote3 ,das ,trockenelement4 ,auch die in neuerer ,zeit so sehr beliebt gewordenen ,trockenelemente kann man sich leicht selbst herstellen2 sie sind ebenfalls nach dem ,system von ,leclanch konstruiert4 ,an ,hand der ,abb4 #df sei ihre ,anfertigung erklrt3 ,als ,behlter 7a in ,abb4 #df7 fr das ,trockenelement whlen wir ein ,glasgef von passender ,gre2 den ,zinkmantel 7siehe unten7 selbst als ,gef zu benutzen1 ist nicht empfehlenswert4 ,ferner fertigen wir uns aus starkem ,zinkblech einen zylindrischen ,mantel mit einem ,fortsatzstreifen an4 ,wie aus einem ,stck ,blech zwei solcher ,mntel ohne ,materialverlust geschnitten werden1 zeigt ,abb4 #dg4 ,der ,zinkmantel 7b in ,abb4 #df7 soll mit #b bis #c mm ,spielraum in das ,glasgef hineinpassen4 ,endlich stellen wir uns eine ,kohlebeutelelektrode 7c7 her1 deren ,durchmesser je nach der ,gre des ,elementes #b bis #e cm kleiner ist1 als der des ,zinkzylinders4 ,die ,fllung 7d7 besteht aus feinem1 reinem ,sgemehl von weichem ,holz1 das #a bis #b ,stunden in einer gesttigten ,salmiaklsung gelegen hat4 ,kurz vor ,gebrauch wird das ,sgemehl in einen ,leinenbeutel gefllt und durch leichtes ,pressen von der berschssigen ,flssigkeit befreit4 ,dann gibt man in das ,glasgef erst eine etwa #e mm dicke ,schicht davon auf den ,boden2 hierauf werden der ,zinkzylinder und die ,kohlenelektrode1 die vorher in ,salmiaklsung stand1 eingesetzt und der freie ,raum zwischen diesen sowie zwischen ,zink und ,glas mit der genannten ,fllmasse ausgefllt4 ,mit einem geeigneten ,holzstab mu die ,masse recht fest zusammengestampft werden4 ,die dabei an die ,oberflche tretende ,flssigkeit giet man erst ab1 wenn die ,fllung beendet ist2 letztere soll die obere ,flche des ,kohlebeutels noch etwa #e mm hoch bedecken4 ,ist die berschssige ,flssigkeit abgegossen1 so ebnet man die ,oberflche der ,fllung1 steckt zwei kleine ,gummischluchlein 7,ventilschlauch7 7e1 e7 etwa #e mm tief hinein und giet nicht zu heies ,paraffin auf die ,fllung direkt auf1 eine #b bis #c mm dicke ,schicht 7f74 ,jetzt wird der noch freie ,glasrand innen mit einem ,wattebausch sehr sorgfltig getrocknet4 ,die nchste ,deckschicht 7g7 besteht aus ,kolophonium-,wachskitt1 dem auer ziemlich viel ,leinl auch etwas ,spiritus 7etwa #e ,volumenprozent7 zugesetzt ist2 der ,kitt mu auch nach dem ,erkalten noch eine zhe1 fadenziehende ,masse bilden4 ,hiervon wird eine #e bis #aj mm dicke ,lage eingegossen1 wobei der ,kitt sehr hei sein soll4 ,fr die oberste ,schicht 7h7 verwenden wir wieder ,paraffin oder ,asphalt4 ,die kuflichen ,trockenelemente sind meist nach ,verfahren hergestellt1 die ,fabrikgeheimnisse sind4 ,die ,leistung sehr vieler dieser ,fabrikate ist sehr gut1 insbesondere kommen fr die kleinen ,taschenlmpchen sehr gute1 kleine ,batterien 7meist #c ,elemente7 in den ,handel4 ,da ,rudi gerade diese kleinen ,taschenlmpchen viel gebrauchte1 sei hier einiges ber sie gesagt4 ,die ,trockenbatterien zu #c ,elementen1 meist zusammen in einer ,papierhlle1 leisten #d ,volt und bringen ein kleines ,lmpchen zum hellen ,leuchten2 besonders erfreut war ,rudi1 als auch diese #d-,volt-,lmpchen mit ,metallfaden1 statt ,kohlenfaden ausgerstet wurden1 wodurch bei gleichem ,stromverbrauch mehr als die dreifache ,helligkeit erzielt wurde4 ,ein ,brechen des feinen ,metallfadens ist nicht zu befrchten1 da er zu kurz ist2 sie sind also weit weniger empfindlich als die groen ,metallfadenlampen1 die gegen ,erschtterungen sehr empfindlich sind4 ,wer einen mglichst konstanten1 starken ,strom gebraucht1 mu sich schon eine ,batterie von ,bunsen- oder ,daniellelementen herstellen2 auch ,chromsurebatterien sind recht geeignet4 ,wer gute ,gelegenheit zum ,akkumulatorenladen hat1 beschafft sich natrlich eine ,akkumulatorenbatterie4 ,wo solche ,gelegenheit fehlt und grere ,kosten nicht gescheut werden1 sind die ,kupronelemente entschieden am meisten zu empfehlen4 ,sidenote3 ,das ,bunsenelement4 ,das ,bunsenelement besteht aus einem ,glasgef1 in dem ein dicker ,zinkzylinder steht2 in dem ,gef befindet sich verdnnte ,schwefelsure 7auf #aj ,teile ,wasser #a ,teil ,schwefelsure7 und ein porser ,tonzylinder1 in dem in konzentrierter1 gewhnlicher ,salpetersure ein starker ,kohlenstab steht4 ,dies ,element gibt #a1i ,volt4 ,illustration3 ,abb4 #dh4 ,das verbesserte ,bunsenelement4 ,sidenote3 ,das ,daniellsche ,element4 ,das ,daniellsche ,element besteht ebenfalls aus einem ,glasgef mit einem porsen ,tonzylinder4 ,in ersterem steht ein ,kupferzylinder in gesttigter ,kupfervitriollsung1 in letzterem ein starker ,zinkstab oder ,zinkmantel in verdnnter ,schwefelsure oder auch ,zinksulfatlsung4 ,die erzeugte elektromotorische ,kraft betrgt hier etwa #a1a ,volt4 ,sidenote3 ,verbessertes ,bunsenelement4 ,die beiden obigen ,elemente haben in der beschriebenen ,form fr uns eigentlich mehr theoretisches als praktisches ,interesse4 ,rudi hatte sich eine stattliche ,batterie aus abgenderten ,bunsenelementen hergestellt1 die ihm einen starken und konstanten ,strom1 mit dem er auch ,akkumulatoren laden konnte1 lieferte4 ,abb4 #dh zeigt ein solches ,element4 ,die ,kohlenelektrode stellen wir aus vier flachen ,kohlenplatten her1 die1 ungefhr ein ,viereck bildend1 um die ,tonzelle aufgestellt sein sollen4 ,es handelt sich nun darum1 die vier ,kohlenplatten gut und fest miteinander zu verbinden4 ,knnen wir ,platten verwenden1 deren obere ,enden1 wie in ,abb4 #di1 mit ,klemmschrauben versehen sind1 so stellen wir uns aus dickem1 geglhtem ,kupferdraht einen ,ring her1 wie ihn ,abb4 #ea zeigt4 ,durch die vier an den breitgeschlagenen ,stellen eingebohrten ,lcher werden die ,schraubenenden der ,kohlen gesteckt und mittels ,muttern festgeschraubt4 ,illustration3 ,abb4 #di4 ,kohlenplatte mit eingebrannter ,polschraube4 ,illustration3 ,abb4 #ej4 ,kohlenplatte mit ,klemmschrauben4 a ,klemme zur ,befestigung des ,metallstreifens 7fr jedes ,element drei erforderlich74 b ,klemme fr denselben ,zweck1 jedoch gleichzeitig zum ,anschrauben des ,poldrahtes 7fr jedes ,element eine erforderlich74 ,stehen uns nur einfache ,kohlenplatten zur ,verfgung1 so versehen wir sie an ihrem oberen ,ende mit einem ,loch1 durch das wir ,metallschrauben mit ,muttern hindurchstecken knnen 7,abb4 #ej74 ,durch einen entsprechend gebogenen und mit vier ,lchern versehenen ,kupferblechstreifen werden die ,kohlen miteinander verbunden1 wie dies in ,abb4 #dh deutlich zu erkennen ist4 ,die oberen ,enden der ,kohlen mssen in kochendes ,paraffin getaucht1 die ,metallteile mit ,asphaltlack bestrichen werden4 ,auf den ,boden der ,tonzelle giet man etwas ,quecksilber 7dies ist zwar nicht unbedingt ntig und verhindert nur rascheres ,auflsen des ,zinks7 und stellt einen gut amalgamierten starken ,zinkstab hinein4 ,nun wre das ,element noch zu fllen3 ,wir stellen den ,tonzylinder in das ,standglas und geben zuerst eine als ,depolarisator wirkende ,masse auf den ,boden des ,gefes1 einige ,zentimeter hoch4 ,die ,masse besteht aus #f ,teilen pulverisiertem1 doppeltchromsauren ,kali1 die mit #fj ,teilen ,kalialaun in einem ,glas- oder ,porzellangef unter ,zugieen von #aj ,teilen konzentrierter ,schwefelsure mit einem ,glasstab zusammengerhrt werden4 ,die dabei entstehende ,masse ist teigartig und kann lngere ,zeit offen aufbewahrt werden4 ,illustration3 ,abb4 #ea4 ,breitgeschlagener ,kupfer- oder ,messingdraht4 ,nun wird zuerst der ,tonzylinder mit verdnnter ,schwefelsure 7#a 3 #aj7 und dann das ,glasgef mit verdnnter ,chromsure 7#a 3 #i7 angefllt4 ,hier sind ,volumteile gemeint4 ,diese ,elemente eignen sich besonders zum ,laden von ,akkumulatoren4 ,sidenote3 ,das ,chromsureelement4 ,wir wollen nun noch die ,chromsureelemente1 die nur in ,form von sogenannten ,tauchbatterien verwendet werden1 kurz besprechen4 ,unser ,rudi war zwar ein persnlicher ,feind dieser ,elemente1 denn er hatte schlechte ,erfahrungen damit gemacht4 ,in der ,tat erfordert eine ,chromsurebatterie zu ihrer guten ,instandhaltung mehr ,arbeit und ,sorgfalt1 als sie eigentlich wert ist4 ,jedoch ist ihre ,herstellung ziemlich einfach und billig4 ,illustration3 ,abb4 #eb4 ,holzgestell fr ,chromsurebatterie4 ,die positive ,elektrode des ,elements besteht aus zwei ,kohlenplatten1 zwischen denen eine starke ,zinkplatte steht und die negative ,elektrode bildet4 ,die ,chromsurelsung wird aus #a ,gewichtsteil doppeltchromsaurem ,kali1 #ab ,gewichtsteilen ,wasser und #b ,gewichtsteilen ,schwefelsure hergestellt4 ,die ,schwefelsure giee man1 wie schon erwhnt1 unter stndigem ,umrhren langsam zu4 ,die ,elektroden mssen so aufgehngt werden1 da sie mit einem einfachen ,handgriff in die ,glser eingetaucht und herausgezogen werden knnen4 ,wir knnen uns hierfr verschieden konstruierte ,holzgestelle herrichten4 ,abb4 #eb zeigt ein solches1 bei dem ,kohle und ,zink aus der ,flssigkeit gehoben werden4 ,diese ,art von ,batterien ist den vielfach noch gebruchlichen ,chromsureflaschenelementen1 wie ,abb4 #ec ein solches zeigt1 entschieden vorzuziehen2 diese seien nur der ,vollstndigkeit wegen erwhnt4 ,illustration3 ,abb4 #ec4 ,chromsureflaschenelement4 ,jede ,batterie1 die nicht in krzester ,zeit schlecht werden soll1 bedarf sorgfltiger und reinlicher ,wartung4 ,man stelle sie deshalb nicht an unzugnglichen ,orten auf4 ,grere ,batterien von solchen ,elementen1 die ,wasserstoff entwickeln 7fast alle1 bei denen ,zink in ,schwefelsure steht71 sollen nicht in einem bewohnten ,zimmer sein4 ,bei den ,salmiakelementen wird regelmig das verdunstete ,wasser der ,lsung durch frisches ersetzt2 die ,glser sollten stets mit ,deckeln versehen sein4 ,sobald sich innerhalb oder auerhalb an den ,elementen ,salze gebildet haben1 sind ,gef und ,elektrode grndlich davon zu befreien1 zu reinigen1 einige ,stunden1 die ,elektroden aber getrennt1 in verdnnte ,salzsure zu stellen1 dann mit ,wasser grndlich abzusplen und schlielich neu zu fllen4 ,die aus der ,flssigkeit herausragenden ,teile der ,kohle mssen immer mit einem guten ,paraffinberzug versehen sein2 freie ,teile der ,zinkelektroden werden am vorteilhaftesten mit ,asphaltlack bestrichen4 ,verbindende ,drhte sind entweder zu verlten oder mittels guter ,klemmschrauben fest anzuschlieen2 mangelhafte ,verbindungsstellen bilden groe ,widerstnde4 ,sidenote3 ,der ,akkumulator4 ,als das beste und brauchbarste ,element1 das wir kennen1 ist jedenfalls der ,bleiakkumulator zu bezeichnen4 ,eine gnstige ,gelegenheit1 den ,akkumulator selbst zu laden oder laden zu lassen1 darf wohl bei den meisten jungen ,lesern vorausgesetzt werden2 fr geringere ,ansprche gengt auch eine der oben beschriebenen ,batterien zum ,laden der ,akkumulatoren4 ,illustration3 ,abb4 #ed4 ,einteilung des ,werkbleistreifens in ,platten4 ,die ,selbstanfertigung eines guten ,akkumulators ist nicht so schwierig1 als wohl manchem scheinen mchte4 ,ein wenig ,geduld mssen wir haben2 denn ein groer ,teil der ,arbeit1 das ,ausstanzen der ,lcher1 ist nicht gerade sehr unterhaltend4 ,zuerst mssen wir uns klar darber werden1 wie viel ,zellen mit wie viel und wie groen ,platten wir herstellen wollen4 ,wir nehmen einmal an1 es sollten zwei ,zellen1 jede zu fnf ,platten angefertigt werden und jede ,platte #aj cm lang und #e cm breit sein1 also #ej qcm ,flche haben4 ,in diesem ,falle gengt ein #a1e mm dickes ,bleiblech1 da wir jede ,platte aus zwei ,lagen bestehen lassen werden2 bei mehr als #ej qcm mu das ,blei #b mm stark sein4 ,wir haben also zwei ,zellen1 jede zu fnf ,platten1 die je aus zwei ,lagen zusammengesetzt sind1 deren jede #ej qcm ,flche hat4 ,wir brauchen also #b #e #b #ej qcm #ajjj qcm2 dabei haben wir aber die ,fortstze noch nicht in ,rechnung gezogen1 die an den ,platten sein mssen4 ,diese machen nochmals #bjj qcm aus1 so da im ganzen #abjj qcm erforderlich sind4 ,um das ,material mglichst auszuntzen1 kaufen wir uns einen #a m langen1 #ab cm breiten und #a1e mm starken ,streifen von gewhnlichem ,werkblei4 ,dieser wird nach dem in ,abb4 #ed angegebenen ,muster in ,doppelplatten eingeteilt1 die alle mit langen ,fortstzen versehen sind4 ,die beiden ,hlften einer ,doppelplatte hngen bei ,nr4 ,,ii bis ,,ix so zusammen1 wie es ,abb4 #ee zeigt4 ,nur bei ,x haben wir die langen ,seiten gemeinsam und bei ,nr4 ,i gar keine4 ,nachdem wir die ,einteilung auf den ,bleistreifen aufgezeichnet haben1 schneiden wir die ,doppelplatten heraus 7,abb4 #ee74 ,illustration3 ,abb4 #ee4 ,eine ,doppelplatte4 ,illustration3 ,abb4 #ef4 ,maschine zum ,ausstanzen der ,lcher4 ,um die wirksame ,flche der ,platten zu vergrern1 mssen wir sie mit einer groen ,anzahl von ,lchern versehen2 wir wollen auf jeden ,quadratzentimeter ,flche ein #d mm weites ,loch annehmen4 ,wir ritzen gitterartig ,linien auf den ,doppelplatten 7,abb4 #ee7 ein1 deren erste #e mm vom ,rande entfernt ist1 whrend jede folgende #a cm von der vorhergehenden absteht1 somit fnf ,linien parallel zu den langen1 #bj parallel zu den kurzen ,seiten4 ,in den #ajj ,schnittpunkten beider ,liniensysteme sind die ,lcher auszustanzen1 wozu wir uns eine einfache ,maschine anfertigen1 die ,abb4 #ef im ,schnitt zeigt4 ,auf ein #b cm starkes quadratisches ,brett wird eine ,eisenplatte genagelt oder besser in das ,brett eingelassen2 sie enthlt in ihrer ,mitte ein ,loch1 das #d mm weit sein und mglichst scharfe ,kanten haben soll4 ,auerdem verschaffen wir uns eine genau in das ,loch passende1 also auch #d mm starke ,eisenstange 7f71 die #g bis #h cm lang und auf einem ,ende mglichst eben und scharfkantig abgefeilt sein mu4 ,an zwei gegenberliegenden ,stellen am ,rande des ,brettes a werden zwei #b bis #c cm dicke ,holzkltzchen 7c und d7 und ber diese eine #c cm starke und etwa #e cm breite ,leiste 7e7 aufgenagelt4 ,in letztere wird genau ber dem ,loch in der ,eisenplatte eine ,durchbohrung angebracht1 die so weit ist1 da die ,eisenstange f leicht1 doch ohne zu viel ,spielraum zu haben1 hindurchgeschoben werden kann4 ,ebenso erhlt das ,brett a eine sich nach unten erweiternde ,fortsetzung 7b7 des ,loches in der ,eisenplatte4 ,die ,stange f mu1 durch die ,bohrung in e gesteckt1 genau auf das ,loch in der ,platte stoen4 ,wir legen nun die ,bleiplatte so auf diesen ,apparat1 da eine der durch die ,schnittpunkte der eingeritzten ,linien bezeichneten ,stellen genau unter den etwas in die ,hhe gehobenen ,stab f zu liegen kommt1 auf den nun mit dem ,hammer ein krftiger ,schlag ausgebt wird2 ein kleines ,bleischeibchen fllt dann zu dem ,loche b heraus4 ,wir verschieben nun die ,bleiplatte bis zum nchsten ,schnittpunkt und wiederholen die gleiche ,manipulation1 und so fort1 bis alle #ajjj ,lcher durchgestanzt sind4 ,wer etwas ,mhe sparen will1 kann vier ,doppelplatten1 die dann beim ,montieren die beiden uersten ,platten in jeder ,zelle bilden1 ungelocht lassen4 ,illustration3 ,abb4 #eg4 ,eine zusammengebogene ,doppelplatte4 ,nun wird jede ,doppelplatte ,,ii bis ,,ix so zusammengebogen1 da die beim ,ausstanzen oberen ,seiten nach innen kommen1 jedoch ohne einander zu berhren 7,abb4 #eg72 die ,platte ,x lt sich entsprechend lngs der mittleren ,langseite biegen4 ,die beiden ,platten ,i mu man unter ,zwischenlegen von ,glasrhren einstweilen zusammenbinden4 ,in ein gengend weites und tiefes ,glasgef stellen wir fnf der zusammengebogenen ,doppelplatten1 durch ,glasrhren voneinander getrennt1 so ein1 da die erste1 dritte und fnfte ihre ,fortstze nach links haben1 die zweite und vierte nach rechts2 ebenso in einem zweiten ,glas die brigen fnf ,platten4 ,beide betten wir in eine mit ,sgemehl angefllte ,kiste und verbinden nun die sechs ,fortstze der einen ,seite untereinander mit einem ,kupferdraht1 ebenso die vier ,fortstze der anderen ,seite4 ,die beiden ,drahtenden fhren wir zu zwei ,klemmschrauben1 die wir an der ,kiste angebracht haben1 und bezeichnen das ,drahtende1 das von den sechs ,fortstzen kommt1 mit - 7minus71 das andere mit 7plus74 ,nun werden die beiden ,gefe mit verdnnter ,schwefelsure -- #a ,teil ,schwefelsure auf #i ,teile ,wasser -- soweit angefllt1 da die ,platten1 von den ,fortstzen abgesehen1 vollstndig in der ,flssigkeit stehen4 ,um die ,platten zur weiteren ,behandlung geeigneter zu machen1 werden sie geladen und zwar zuerst in umgekehrter ,richtung1 das heit der positive ,pol des ,ladestromes wird mit dem negativen des ,akkumulators1 und der negative mit dem positiven verbunden4 ,so lt man #b ,stunden lang einen #a ,ampere starken ,strom bei mindestens #e ,volt hindurchgehen4 ,dann dreht man den ,strom um und verbindet die positiven ,pole miteinander und ebenso die negativen und ladet nun #e ,stunden4 ,wir knnen nun den gleichen ,vorgang wiederholen1 das heit wieder #b ,stunden verkehrt und #e richtig laden1 doch ist dies nicht unbedingt ntig4 ,nach dem ,laden sehen die vier positiven ,platten schwarzbraun1 die sechs negativen grau aus4 ,sie werden nun alle aus den ,gefen herausgenommen und an einem ,platze1 wo die verdnnte ,schwefelsure nichts schaden kann1 zum ,abtropfen aufgestellt4 ,unterdessen rhren wir in einem irdenen oder porzellanenen ,schlchen etwa #aej g ,mennige und in einem anderen ebensoviel ,bleigltte mit verdnnter ,schwefelsure 7#a 3 #aj7 zu einem dicken1 jedoch noch gut plastischen1 nicht zu trockenen ,brei an4 ,dann nehmen wir eine der positiven 7braunen7 ,doppelplatten heraus1 biegen sie auseinander1 legen sie auf eine ebene ,unterlage1 streichen die ,lcher gut mit dem ,mennigebrei aus und bedecken die ,platte auerdem noch #a mm hoch damit4 ,ist dies geschehen1 so wird die ,bleiplatte wieder zusammengebogen1 diesmal aber1 ohne einen ,zwischenraum darin zu lassen2 dann legt man sie zwischen zwei ,bretter und beschwert diese mit ein paar ,kilogramm4 ,genau so wird mit den brigen braunen ,platten verfahren und auch mit den grauen1 nur da letztere mit der gelben ,bleigltte behandelt werden4 ,wer eine zarte ,haut1 oder gar wunde ,stellen an den ,fingern hat1 unterlasse es ja1 das ,auftragen des mit verdnnter ,schwefelsure angerhrten ,breies mit den ,fingern zu besorgen1 obwohl diese die besten ,instrumente fr solche ,arbeit sind4 ,man schnitze sich ein flaches ,stbchen und besorge es damit4 ,wer dennoch die ,hnde dazu gebrauchen will1 stelle eine ,schssel mit ,wasser1 in das er soviel ,ammoniak 7,salmiakgeist7 gegeben hat1 da es stark danach riecht1 neben sich und halte die ,hnde alle #b bis #c ,minuten einige ,sekunden hinein1 oder ziehe ,gummihandschuhe an4 ,sind ,kleidungsstcke mit ,schwefelsure bespritzt worden1 so betupfe man sie an der betreffenden ,stelle reichlich mit ,salmiakgeist4 ,nun wird jede ,platte fr sich in saubere 7alte7 ,leinwand -- man kann sich zu diesem ,zweck auch billigen ,schirting kaufen1 der aber vor dem ,gebrauch gewaschen werden mu -- eingehllt und so einen ,augenblick in verdnnte ,schwefelsure getaucht2 dann werden je fnf ,platten aufeinander und die beiden ,ste nebeneinander gelegt und mit etwa #ej kg beschwert4 ,so bleiben sie ber eine ,nacht2 dann werden sie wieder ausgepackt und #bd ,stunden in verdnnte ,schwefelsure gestellt4 ,endlich werden sie wieder herausgenommen und an einem geschtzten1 aber nicht etwa geheizten ,orte zum ,trocknen aufgestellt4 ,illustration3 ,abb4 #eh4 ,das ,vernieten der ,platten4 7,es sind hier sechs ,lochreihen statt fnf angenommen47 ,um die beiden ,hlften der einzelnen ,platten fest zusammen zu halten1 werden sie miteinander vernietet4 ,man bohrt an den in der ,abb4 #eh mit ,sternchen bezeichneten ,stellen ,lcher und steckt kurze ,stckchen ,bleidraht von entsprechender ,dicke hindurch1 so da sie auf jeder ,seite #a mm herausragen mgen4 ,da das ,blei sehr weich ist1 so fllt es nicht schwer1 die ,drahtstckchen durch einfaches ,klopfen mit dem ,hammer so zu vernieten1 da sie nicht mehr ber die ,platte herausragen4 ,damit sind die ,hauptbestandteile des ,akkumulators1 die ,platten1 fertig1 und wir knnen zu ihrem ,einbau in die ,glasgefe schreiten4 ,da die ,bleiplatten nicht unmittelbar auf dem ,boden aufstehen drfen1 weil sonst etwa abbrckelnde ,stckchen von ,bleioxyd einen ,kurzschlu verursachen knnten1 so stellen wir sie auf zwei #a cm starke ,glasrhren1 die wir auf dem ,boden jedes ,gefes mit ein paar ,tropfen ,siegellack befestigen4 ,jetzt knnen die ,platten eingesetzt werden1 wieder wie vorher1 die ,fortstze der negativen auf der einen1 die der positiven auf der anderen ,seite4 ,jede ,platte ist dabei von der folgenden durch je zwei #c bis #d mm dicke ,glasrhren zu trennen4 ,statt der ,glasrhren kann man auch starkwandigen1 entsprechend dicken ,gummischlauch verwenden4 ,der ,rand des ,glasgefes soll #b bis #c cm hher als der obere ,rand der ,platten sein1 da die ,schwefelsure mindestens einen halben ,zentimeter hoch ber den ,platten stehen soll und auerdem noch ein gut schlieender ,deckel angebracht werden mu4 ,wir fllen das ,glas bis #a1e cm vom oberen ,rande mit ,wasser und achten dabei besonders darauf1 da die ,bleifortstze und der ,teil der inneren ,glaswand1 der nicht unter ,wasser ist1 vllig trocken bleiben1 da sonst die abschlieende ,vergumasse nicht gengend fest haften bleibt4 ,nun wird in der einen ,ecke des ,behlters mit etwas ,wachs ein #c bis #d mm weites ,glasrhrchen angebracht1 das oben mit dem ,gefrand abschneidet und unten gerade noch unter den ,wasserspiegel taucht4 ,in der ,mitte stellen wir auf die ,platten ein #a cm weites1 #b bis #c cm langes ,glasrhrchen4 ,dann wird in einem kleinen ,pfnnchen oder in einem ,blechlffel ,paraffin geschmolzen und in mglichst heiem ,zustand auf das ,wasser gegossen1 wo es sich dann rasch verbreitet und erstarrt4 ,es soll berall an den ,glaswnden und den ,bleistreifen gut anliegen2 ntigenfalls giet man noch etwas nach4 ,die ,paraffinschicht braucht nicht strker als etwa #b mm zu sein2 denn der eigentliche ,verschlu wird genau so hergestellt1 wie dies oben beim ,trockenelement schon beschrieben wurde4 ,ist der ,gu vllig erkaltet1 so gieen wir das ,wasser aus4 ,es sind nun noch die ,bleifortstze zusammenzulten4 ,wir biegen die vier ,bleistreifen der negativen ,platten nach der ,mitte zusammen1 umwinden sie mit einem ,draht1 so da sie fest aneinander liegen1 und schmelzen die ,oberflche der vier ,enden mit einem bis zur ,rotglut erhitzten und reichlich mit ,salmiak gereinigten ,ltkolben zusammen2 ,ltwasser darf dabei nicht verwendet werden4 ,ebenso werden die ,streifen der positiven ,platten miteinander vereinigt4 ,gleichzeitig knnen wir sowohl an den negativen wie an den positiven ,fortstzen je einen #aj bis #bj cm langen starken ,bleidraht anschmelzen4 ,jetzt haben wir den ,akkumulator nur noch zu fllen3 wir gieen in #i ,volumteile destilliertes ,wasser #a ,volumteil konzentrierte reine ,schwefelsure 7unter ,beobachtung der bereits erwhnten ,vorsichtsmaregeln74 ,nachdem sich die ,flssigkeit abgekhlt hat1 wird die ,akkumulatorenzelle damit angefllt und das in den ,verschlu eingegossene ,glasrohr in der ,mitte mit einem ,gummistpsel verschlossen1 whrend das kleine in der ,ecke offen bleibt4 ,illustration3 ,abb4 #ei4 ,fertige ,akkumulatorzelle4 ,die nun fertige ,zelle wird in einem geeigneten ,holzkasten in ,sgemehl eingebettet4 ,an dem ,holzkasten bringen wir zwei ,klemmschrauben an1 zu denen die ,bleidrhte gefhrt werden4 ,mit roter lfarbe wird unter jede ,klemme das ihr zukommende ,vorzeichen gesetzt4 ,abb4 #ei zeigt den fertigen ,akkumulator4 ber das ,laden und den ,gebrauch der ,akkumulatoren wird weiter unten 7,s4 #hj_/ha7 noch ausfhrlich gesprochen werden2 jetzt wollen wir noch sehen1 wie wir uns auf einfache ,weise selbst gute ,gefe fr ,akkumulatoren herstellen knnen4 ,illustration3 ,abb4 #fj4 ,der ,boden des ,holzgestelles4 ,sidenote3 ,herstellung von ,glasbehltern4 ,wir verwenden gewhnliche ,glasplatten1 etwa alte photographische ,platten1 von denen die ,schicht abzuwaschen ist1 und schneiden uns fr jede ,zelle fnf ,scheibchen -- vier ,seiten und eine ,bodenflche -- in passender ,gre4 ,dann fertigen wir uns aus ,zigarrenkistenholz ein ,gestell1 in welches die zugeschnittenen ,glser gerade hineinpassen1 und dessen ,herstellungsweise aus den beiden ,abb4 #fj und #fa hervorgeht4 ,die etwa #a cm breiten ,holzleistchen mssen1 wenn sie geschnitten sind1 mit ,glaspapier schn geglttet und dann einige ,minuten in ,paraffin gekocht werden4 ,hierauf lt man sie abkhlen1 schabt das oberflchlich anhaftende ,paraffin mit einem ,messer ab und setzt die ,leistchen1 wie ,abb4 #fa zeigt1 zu dem ,gestell zusammen4 ,nun bereiten wir uns wieder den bekannten ,kolophonium-,wachskitt1 nehmen aber diesmal etwas mehr ,leinl1 etwa #c bis #c1e g auf #aj g ,kolophonium4 ,mit dieser kleberigen1 fadenziehenden ,masse bestreichen wir zuerst die ,rnder des ,scheibchens1 das den ,boden bilden soll1 und legen es an seinen ,platz im ,gestell2 ebenso verfahren wir dann mit den fr die ,seitenwnde bestimmten ,glasplatten1 die darauf zwar alle schon fest zusammenhalten1 aber noch nicht gengend dicht schlieen4 ,illustration3 ,abb4 #fa4 ,das ,holzgestell4 ,einen an ,leinl rmeren ,kitt 7#j1e bis #a g 3 #aj g71 dem wir etwas gewhnlichen ,asphalt 7#c g7 zusetzen1 erhitzen wir unter tchtigem ,umrhren bis zum ,sieden#c und gieen damit die inneren ,kanten des ,gefes aus4 ,war der ,gu gengend hei1 so wird er sich berall gut an das ,glas angeschlossen haben1 was man daran erkennt1 da die ,masse in den ,kanten hohl liegt1 wie dies in ,abb4 #fb a angedeutet ist4 ,ist sie dagegen nicht in dieser ,weise auf die ,glasplatten bergeflossen1 sondern zusammengeballt geblieben1 wie in ,abb4 #fb b1 so mu man sie an ,ort und ,stelle mit einem dicken1 glhenden ,nagel nochmals zum ,schmelzen bringen1 wobei sie sich dann richtig an das ,glas anschmiegt4 ,ein anderer fr solche ,zwecke ebenfalls sehr geeigneter ,kitt wird dadurch hergestellt1 da man erst #ej ,teile ,kolophonium schmilzt1 dann #ej ,teile rohes ,bienenwachs zugibt und in der siedenden ,masse #aj bis #bj ,teile ,guttapercha auflst4 ,endlich knnen wir die ,kittfugen noch mit in ,alkohol gelstem roten ,siegellack berstreichen1 der aber vollkommen trocken sein mu1 bevor die ,glser gefllt werden4 ,illustration3 ,abb4 #fb4 ,ausgieen der ,kanten des ,gefes4 ,die ,rahmen fr solche ,gefe knnen wir uns auch aus ,blechstreifen zusammenlten1 doch ist gerade bei ,akkumulatoren paraffiniertes ,holz vorzuziehen1 da ,metall von der ,sure sehr stark angegriffen wird4 ,die ,glasplatten halten auch ganz ohne ,rahmen sehr fest zusammen1 doch sind sie in solchen vor dem ,zerbrechen mehr geschtzt und knnen bequemer getragen werden4 ,sollen sie dennoch ohne ,gestell gefertigt werden1 so ist es zu empfehlen1 die zusammenzukittenden ,rnder der ,glasscheiben vorher mit ,flusure rauh zu machen4 7ber die ,handhabung der ,flusure siehe ,seite #ab47 ,auf alle ,flle mssen sie unbedingt rein sein1 weshalb sich ein vorheriges ,abwaschen mit ,natronlauge empfiehlt4 ,die so gereinigten ,stellen sollen mit den ,fingern nicht mehr berhrt werden4 ,fr die ,bedienung und ,instandhaltung der ,akkumulatoren beachte man folgendes3 ,jede geladene ,akkumulatorenzelle hat eine ,spannung von #b1b 7max47 ,volt4 ,beim ,zusammenschalten mehrerer ,zellen gilt genau das gleiche1 was auf den folgenden ,seiten allgemein von ,elementen gesagt ist4 ,der ,ladestrom fr eine ,akkumulatorenbatterie mu immer eine etwas hhere ,spannung haben1 als die geladene ,batterie4 ,die ,stromstrke richtet man mit ,hilfe eines ,regulier- oder ,lampenwiderstandes 7siehe ,anhang7 so ein1 da beim ,beginn der ,ladung gerade eben eine leichte ,gasentwicklung zu bemerken ist2 es sollen nur vereinzelte kleine ,gasblschen von den ,platten aufsteigen4 ,die ,ladung soll dann bei gleichbleibendem ,strom so lange fortgesetzt werden1 bis die ,gasentwicklung anfngt strmisch zu werden4 ,man kann im allgemeinen rechnen1 da der ,ladestrom pro ,quadratdezimeter ,oberflche der positiven ,platten whrend #h bis #aj ,stunden mit #j1e ,ampere wirken soll4 ,strker darf auch der ,entladestrom nicht sein2 nur ganz kurze ,augenblicke 7#e bis hchstens #aj ,sekunden7 kann man etwa die vierfache ,stromstrke dem ,akkumulator entnehmen1 ohne ihn zu schdigen4 ,der obere ,plattenrand soll immer von der ,sure bedeckt sein2 ist sie durch ,verdunsten weniger geworden1 so wird destilliertes ,wasser nachgegossen4 ,sollen mehrere ,zellen dauernd zu einer ,batterie vereinigt werden1 so drfen die ,verbindungen nur aus ,blei 7,draht oder ,blechstreifen7 bestehen und mssen in der oben angegebenen ,weise verschmolzen werden4 ,man sehe immer von ,zeit zu ,zeit zwischen den ,platten durch1 ob sich nichts dazwischen gesteckt hat1 denn es kommt leicht vor1 da losgelste ,mennige zwischen den ,platten ,kurzschlu bildet2 solche ,teilchen sind zu entfernen4 ,akkumulatoren1 die zum ,laden nicht aus dem ,haus getragen werden mssen1 werden vorteilhaft nicht mit einem festen ,vergu1 sondern nur mit einem lose aufsitzenden ,deckel verschlossen4 ,werden die ,akkumulatorenzellen in ,holzksten eingebaut1 so sollten diese stets seitliche ffnungen haben1 durch die man zwischen die ,akkumulatorenplatten sehen kann4 ,sind ,platten infolge langen ,gebrauches schlecht geworden oder haben sie sich verbogen1 so werden sie herausgenommen und getrocknet2 dann entfernt man durch leichtes ,klopfen alles lose sitzende ,bleisuperoxyd und streicht in die mit verdnnter ,schwefelsure angefeuchtete ,platte wie oben neuen ,mennigebrei ein4 ,darauf werden die ,platten zwischen feuchten ,leinenlappen ein paar ,stunden gepret und endlich wieder eingesetzt4 ,sidenote3 ,kupronelement4 ,endlich sei noch das ,kupronelement 7,kupferoxydelement7 erwhnt1 das wohl von allen primren ,elementen -- so nennt man alle obengenannten ,elemente zum ,unterschied vom ,akkumulator1 den man auch sekundres ,element nennt -- das beste ist2 es liefert bei #j1i ,volt einen sehr konstanten ,strom und erfordert fast keine besondere ,bedienung4 ,es hatte aber fr ,rudi einen sehr groen ,nachteil3 die guten ,fabrikate sind sehr teuer und die billigeren lteren ,konstruktionen nicht empfehlenswert4 ,illustration3 ,abb4 #fc4 ,luftthermometer zum ,nachweis des ,peltiereffektes4 ,sidenote3 ,thermoelemente4 ,zum ,schlu seien auch noch die ,thermoelemente erwhnt1 die fr unsere ,zwecke nur theoretisches ,interesse haben1 da sie als ,stromquellen nicht in ,betracht kommen4 ,rudi fhrte in seinem ,vortrage ungefhr folgendes aus3 ,wir haben gesehen1 da bei der ,berhrung von zwei verschiedenen ,metallen auf diesen eine ,spannungsdifferenz auftritt1 die unter ,zwischenschaltung von ,elektrolyten recht gro werden kann4 ,es zeigen sich berhaupt immer eigentmliche ,erscheinungen und nicht nur solche elektrischer ,natur bei der ,berhrung verschiedener ,stoffe4 ,so hat man 7,peltier7 z4 ,b4 gefunden1 da die ,temperatur der ,ltstelle zweier verschiedener ,metalle sich beim ,stromdurchgang verndert1 und zwar je nach den ,metallen und der ,stromrichtung positiv oder negativ4 ,zum ,nachweis dieser ,temperaturvernderung baute sich ,rudi folgenden ,apparat1 der im wesentlichen zwei hintereinander geschaltete ,luftthermometer darstellt4 ,die ,anordnung erkennen wir aus der etwas schematisierten ,abb4 #fc4 ,die ,thermometergefe bestehen aus zwei kurzen ,stcken eines weiten ,glasrohres a1 a 7in der ,abbildung im ,schnitt gezeichnet71 die beiderseits durch ,korke verschlossen sind2 die ,korke b und b erhalten je eine1 c und c je zwei ,bohrungen4 ,einen etwa #c mm starken ,eisendraht d hmmert man an seinen ,enden e1 ebreit und schneidet gerade ab2 an die dadurch entstandenen ,schneiden ltet man die ebenso hergerichteten ,enden je eines #c mm starken ,kupferdrahtes f und f2 die freien ,enden werden mit ,klemmschrauben g und g versehen4 ,dieser ,streifen f1 d1 f wird mittels der ,korke b und c so zwischen den beiden ,glasrohrstcken festgehalten1 wie dies aus der ,figur erhellt4 ,durch die zweite ,bohrung der beiden ,korke c und c sind die oben rechtwinkelig umgebogenen ,glasrhren h und h eingelassen1 deren untere ,enden durch den ,gummischlauch i miteinander verbunden sind4 h und h sind etwa zur ,hlfte mit irgend einer farbigen ,flssigkeit gefllt4 ,die ,korke werden mit ,siegellack oder ,kolophonium-,wachskitt abgedichtet4 ,der ganze ,apparat ist auf einem ,grundbrett k aufmontiert1 auf dessen ,unterseite die ,leiste l angeschraubt wird1 die so hoch sein mu1 da k mit der ,tischebene einen ,winkel von etwa #aj bildet4 ,leitet man von einem oder mehreren ,elementen 7bei ,akkumulatoren mu1 weil sonst durch ,kurzschlu ,schaden entstehen knnte1 ein ,widerstand vorgeschaltet werden7 einen ,strom z4 ,b4 von g nach g1 so sieht man1 da in h die ,flssigkeit steigt und in h entsprechend fllt2 d4 h4 so viel1 als da sich die ,luft in a zusammenzieht1 also abgekhlt wird1 in a sich ausdehnt1 also erwrmt wird4 ,wird die ,stromrichtung umgekehrt1 so dreht sich auch die ,temperaturerscheinung um4 ,indem man diesen ,versuch auch mit anderen ,metallen als mit ,eisen und ,kupfer ausfhrt1 ergibt sich wie bei der ,voltaschen ,sule eine ,spannungsreihe1 in der die ,metalle so angeordnet sind1 da1 wenn der ,strom von einem vorstehenden zu einem nachstehenden fliet1 die ,ltstelle immer abgekhlt wird und da der ,grad der ,abkhlung umso strker ist1 je weiter die beiden ,stoffe in der ,reihe auseinanderstehen4 ,die wichtigsten ,stoffe der ,reihe sind3 ,wismut1 ,quecksilber1 ,platin1 ,gold1 ,kupfer1 ,zinn1 ,blei1 ,zink1 ,silber1 ,eisen1 ,antimon4 ,wenn man nun den ,apparat so abndert1 da man den in ,abb4 #fc mit d bezeichneten ,eisendraht lnger 7etwa #bj cm7 macht und ihn nicht in ein ,luftthermometer einschliet1 sondern die eine ,ltstelle in eine ,kltemischung 7,salz-,eis71 die andere in siedendes ,wasser bringt1 also die eine abkhlt und die andere erwrmt1 und die ,klemmen g und g mit einem ,galvanoskop verbindet1 so zeigt dieses das ,vorhandensein eines ,stromes an1 der um so strker ist1 je grer die ,temperaturdifferenz an den beiden ,ltstellen ist4 ,untersucht man auch hier verschiedene ,metalle1 so ergibt sich die gleiche ,spannungsreihe wie oben1 bei welcher ,anordnung der positive ,strom an der wrmeren ,ltstelle von einem in der ,reihe frher zu einem in der ,reihe spter stehenden ,metall fliet4 ,die in solchen ,thermoelementen erzeugten ,strme1 die thermoelektrischen ,strme1 sind aber so schwach1 da sie in der ,praxis nur fr eine ganz spezielle ,verwendung ,bedeutung haben1 nmlich zu ,temperaturmessungen4 ,da man auch die schwchsten elektrischen ,strme noch mit groer ,genauigkeit messen kann und da bei einem ,thermoelement sich die allergeringste ,temperaturnderung in einer1 wenn auch geringen1 so doch mebaren nderung des ,thermostromes uert1 so benutzt man das ,thermoelement1 verbunden mit einem feinen ,galvanometer1 direkt zur ,messung kleinster ,temperaturdifferenzen4 ,nachdem wir die ,herstellung der verschiedensten ,elemente kennen gelernt haben1 wollen wir hren1 was ,rudi ber die ,gesetze des galvanischen ,stromes vorgetragen und welche erklrenden ,versuche er dabei ausgefhrt hat4 ,sidenote3 ,die ,gesetze des galvanischen ,stromes4 ,was wir unter elektromotorischer ,kraft verstehen1 haben wir schon gehrt1 wie auch1 da sie abhngig ist von der ,gre der ,spannung1 die infolge der chemischen ,einflsse auf den beiden ,elektroden auftritt4 ,noch nicht erwhnt haben wir1 wie ,rudi an einem sehr einfachen ,experimente zeigte1 von welcher ,bedeutung fr die elektromotorische ,kraft eines ,elementes sowohl die ,natur der beiden ,elektroden als auch die der ,flssigkeit sei3 ,in ein ,standglas mit ,wasser stellte er eine ,eisen- und eine ,zinkplatte1 die je mit einem lngeren ,draht versehen waren1 und wies mit einem ,multiplikator1 dessen ,herstellung spter beschrieben wird 7,seite #ib bis #if71 das ,vorhandensein eines sehr schwachen ,stromes nach4 ,dann schaltete er den ,multiplikator aus und eine #a1e ,volt-,glhlampe in den ,stromkreis ein1 die nicht glhte2 aber als er etwas ,schwefelsure unter das ,wasser mischte1 begann der ,kohlenfaden schwach rot zu werden1 leuchtete aber erst dann hell auf1 als die ,eisenplatte durch eine solche von ,kupfer ersetzt wurde4 ,ein zweiter ,versuch sollte zeigen1 da je nach den ,verhltnissen ein ,strom bei gleichbleibender elektromotorischer ,kraft verschieden stark sein kann3 ,in den ,stromkreis eines ,leclanchelementes schaltete ,rudi mit zwei kurzen ,drhten eine #a1e ,volt-,glhlampe ein1 die hell glhte4 ,dann ersetzte er den einen der kurzen ,drhte durch einen sehr langen und sehr dnnen ,kupferdraht1 worauf das ,lmpchen nur noch mit halber ,kraft glhte4 ,darauf vertauschte er den ,kupferdraht mit einem kurzen ,nickelindraht1 und die ,lampe wurde noch etwas dunkler4 ,an ,hand dieser ,versuche wies er darauf hin1 da die ,strke eines ,stromes nicht nur von der ihn treibenden ,kraft abhngt1 sondern auch von der ,natur der ihn leitenden ,stoffe und von der ,lnge und ,dicke seines ,weges4 ,in dem langen ,draht ist der ,strom schwcher als in dem kurzen2 bei gleichlangen ,drhten verliert er in ,nickelin mehr von seiner ,kraft als in ,kupfer1 in einem dnnen ,draht mehr als in einem dicken4 ,es scheinen also die ,metalle zwar den ,strom zu leiten1 aber nicht1 ohne ihm einen gewissen ,widerstand entgegenzusetzen2 denn sonst wrde der ,strom nicht in einem langen ,leiter mehr geschwcht werden als in einem kurzen1 in einem dnnen nicht mehr als in einem dicken4 ,auch leiten verschiedene ,metalle verschieden gut4 ,haben wir nun recht aufgepat1 so konnte uns nicht entgehen1 da wir es hier mit drei ,gren zu tun haben3 #a4 mit der elektromotorischen ,kraft1 unmittelbar abhngig von der ,spannung1 die auf den ,elektroden entsteht1 und deren ,maeinheit das ,volt ist2 #b4 mit der ,stromstrke1 denn je heller die ,lampe glhte1 desto strker mute der sie durchflieende ,strom sein2 die ,einheit fr die ,strke oder die ,intensitt des ,stromes ist #a ,ampere2 #c4 mit dem ,widerstand1 den wir in ,ohm messen4 7,die elektromotorische ,kraft sei fernerhin immer mit ,e1 die ,intensitt des ,stromes mit ,j und der ,widerstand mit ,w bezeichnet2 man setzt oft auch die ,anfangsbuchstaben der drei ,einheiten3 ,v1 ,a1 ,o47 ,durch genaue ,messungen hat man nun ein sehr einfaches ,gesetz gefunden1 das zwischen diesen ,gren besteht3 es ist das ,ohmsche ,gesetz und sagt aus1 da ,j umso grer ist1 je grer ,e und je kleiner ,w ist1 oder in eine ,formel gefat3 ,j proportional ,e_/,w4 ,man hat zur ,vereinfachung die drei ,einheiten so gewhlt1 da sogar ,j ,e_/,w ist4 ,daraus ergibt sich ,e ,j ,w1 oder in ,worten3 ,e ist umso grer1 je grer ,j und je grer ,w ist2 ferner ergibt sich1 da ,w umso grer ist1 je grer ,e und je kleiner ,j ist3 ,w ,e_/,j4 ,des weiteren schaltete ,rudi in den ,stromkreis eines ,leclanchelementes eine #b ,volt-,glhlampe#d1 die nur schwach glhte2 dann schaltete er zwei ,elemente hintereinander1 das heit so1 da er den ,kohlepol des einen mit dem ,zinkpol des anderen verband2 als er nun die ,lampe einschaltete1 glhte sie hell4 ,diesen ,vorgang erklrte er wie folgt3 ,wie schon erwhnt1 besteht auf den ,elektroden eines ,elementes eine ,spannungsdifferenz2 hier betrgt sie etwa #a ,volt2 das ,zink hat eine ,ladung negativer ,elektrizitt von ,volt1 das ,kupfer eine solche positiver ,elektrizitt von ,volt4 ,bringe ich nun das ,zink mit der ,erde in leitende ,verbindung1 so sinkt sein ,potential 7 ,spannung7 auf den ,wert #j2 da aber die ,spannungsdifferenz des ,elementes immer gleich #a ist1 so mu nun das ,potential des ,kupfers auf #a ,volt steigen4 ,bringe ich das ,zink in ,verbindung mit dem ,konduktor einer ,elektrisiermaschine1 so steigt seine ,spannung auf #ajjjjj ,volt und folglich die des ,kupfers auf #ajjjja ,volt4 ,daraus ergibt sich nun folgende praktisch sehr wichtige ,tatsache3 ,schalte ich eine grere ,anzahl von ,elementen1 sagen wir zehn1 so1 da jeweils die negative ,elektrode des einen mit der positiven des nchsten verbunden wird1 so wirkt in der dadurch entstandenen ,reihe 7,kette7 eine zehnmal grere elektromotorische ,kraft als in einem ,element2 denn nehmen wir die ,spannung auf dem ,kupfer des ersten ,elementes als #a ,volt an1 so werden alle mit ihm verbundenen aber sonst isolierten ,leiter dieselbe ,spannung annehmen4 ,in unserem ,fall wird das ,zink des zweiten ,elementes ebenfalls die ,spannung von #a ,volt erhalten1 damit steigt aber das ,potential des ,kupfers im zweiten ,element auf #b ,volt2 da mit dieser ,kupferplatte aber die dritte ,zinkelektrode ebenfalls eine ,spannung von #b ,volt erhlt1 so steigt diese beim dritten ,kupferpol auf #c ,volt und so fort1 bis wir bei der zehnten und letzten positiven ,elektrode eine ,spannung von #aj ,volt haben4 ,bei dem ,zink des ersten ,elementes haben wir das ,potential #j angenommen und so ergibt sich eine ,spannungsdifferenz von #aj ,volt2 es ist also auch die elektromotorische ,kraft dieser ,kette zehnmal grer als die eines einzelnen ,elementes4 ,wir knnen nun aber auch alle gleichnamigen ,elektroden miteinander verbinden1 also die ,zinkplatten aller ,elemente zusammen und die ,kupferplatten zusammen2 dadurch gewinnen wir an elektromotorischer ,kraft nichts4 ,die ,vorteile dieser ,schaltungsweise werden wir nachher kennen lernen4 ,wir knnen nun mit ,hilfe des ,ohmschen ,gesetzes einige einfache ,berechnungen machen4 ,nehmen wir an1 wir htten eine ,anzahl von ,elementen und einen ,stromkreis von einem bestimmten ,widerstand gegeben4 ,wir wollen nun berechnen1 wie wir die ,elemente schalten mssen1 ob hintereinander oder nebeneinander1 um einen mglichst starken ,strom zu erhalten4 ,nehmen wir ein ,bunsenelement und verbinden wir seine ,pole mit irgend einem ,widerstand 7z4 ,b4 einer ,glhlampe71 so ist nach dem ,ohmschen ,gesetz die ,intensitt des ,stromes gleich der elektromotorischen ,kraft des ,bunsenelementes dividiert durch den gesamten ,widerstand2 dabei ist nicht zu vergessen1 da der ,strom auch die ,flssigkeit des ,elementes zu passieren hat und in ihr einen ,widerstand findet1 der umso kleiner ist1 je grer und einander nher die ,elektroden sind2 man nennt ihn den inneren ,widerstand des ,elementes4 ,vereinige ich nun etwa zehn ,elemente so1 da ich jeweils den ,kupferpol des einen mit dem ,zinkpol des nchsten verbinde1 also hintereinander oder1 wie man auch zu sagen pflegt1 in ,serie1 so tritt in dieser ,anordnung von ,elementen die zehnfache elektromotorische ,kraft eines einzigen ,elementes auf4 ,aber auch der innere ,widerstand ist nun zehnmal so gro1 so da sich fr die gesamte ,stromstrke ergibt3 zehnfache elektromotorische ,kraft eines ,bunsenelementes geteilt durch den ueren ,widerstand plus dem zehnfachen inneren eines ,elementes2 oder in einer ,formel geschrieben3 ,j #aj ,e_/7,o #aj ,w74 ,dabei sei mit ,o der uere1 mit ,w der innere ,widerstand bezeichnet4 ,ist nun der uere ,widerstand so klein im ,verhltnis zum inneren1 da wir ihn1 ohne einen allzu groen ,fehler zu begehen1 vernachlssigen knnen1 so haben wir ,j #aj ,e_/7#aj ,w7 oder ,j ,e_/,w4 ,in diesem ,falle ist es also ziemlich gleich1 ob man ein oder zehn hintereinander geschaltete ,elemente bentzt4 ,ist dagegen der uere ,widerstand sehr gro1 so da man ihm gegenber den inneren vernachlssigen kann1 so ist annhernd3 ,j #aj ,e_/,o4 ,diesmal haben wir also beinahe die zehnfache elektromotorische ,kraft1 als wenn wir nur ein ,element bentzten4 ,nun kann man aber auch die zehn ,elemente so zusammenschalten1 da man einerseits alle ,zink-1 anderseits alle ,kohlenelektroden miteinander verbindet1 das heit1 wie schon erwhnt1 da man sie alle nebeneinander schaltet4 ,dadurch gewinnen wir zwar nichts an elektromotorischer ,kraft1 dafr haben wir aber nur des inneren ,widerstandes eines einfachen ,elementes4 ,die ,stromstrke berechnet sich hier also folgendermaen3 ,j ,e_/7,o ,w74 ,nehmen wir nun den ueren ,widerstand sehr klein an1 so ist ,j ,e_/7 ,w7 #aj ,e_/,w1 die ,intensitt ist also nahezu zehnmal so gro1 als wenn wir nur ein ,element gebrauchten4 ,ist umgekehrt dagegen der uere ,widerstand sehr gro1 so ist ,j ,e_/,o1 also nicht strker als bei nur einem ,element4 ,daraus ergibt sich also die ,regel3 ,will man von einer ,anzahl von ,elementen einen mglichst starken ,strom erhalten1 so schalte man sie bei einem sehr groen ueren ,widerstand hintereinander1 bei einem sehr kleinen dagegen nebeneinander4 ,wir knnen auch die beiden ,schaltungsweisen kombinieren1 je nachdem es das ,verhltnis des ueren zum inneren ,widerstand als gnstig erscheinen lt4 ,abb4 #fd zeigt fnf verschiedene ,schaltungsweisen4 ,illustration3 ,abb4 #fd4 ,darstellung fnf verschiedener ,schaltungsarten4 ,bei all diesen ,versuchen hatte ,rudi1 um die verschiedenen ,stromstrken sichtbar zu machen1 sich kleiner ,glhlampen bedient4 ,er tat dies1 um nicht ,apparate verwenden zu mssen1 die er erst spter beschreiben wollte4 ,bei manchen ,versuchen wre es trotzdem geeigneter gewesen1 wenn er sich des ,galvanoskopes oder eines ,voltmeters bedient htte4 ,da fr die nchsten ,versuche diese ,apparate unumgnglich ntig sind1 so seien sie an dieser ,stelle beschrieben4 ,illustration3 ,abb4 #fe4 ,galvanoskop4 ,sidenote3 ,einfaches ,galvanoskop4 ,um einen aus einem ,pappestreifen gebogenen ,rahmen wickeln wir einige ,windungen von isoliertem ,kupferdraht auf4 ,in den ,rahmen stellen wir einen gewhnlichen ,kompa und drehen nun ersteren so1 da seine ,windungen parallel der ,magnetnadel verlaufen4 ,schicken wir dann einen ,strom durch den ,draht1 so wird die ,magnetnadel aus ihrer ,nord-,sdrichtung abgelenkt und kommt in einer zu den ,windungen nahezu senkrechten ,stellung wieder zur ,ruhe4 ,rudi hatte sich in dieser ,art besonders fr ,demonstrationszwecke einen ziemlich groen ,apparat hergestellt 7,abb4 #fe74 ,auch die groe1 #aj cm lange ,magnetnadel hatte er sich selbst gefertigt1 indem er ein ,stck einer alten ,uhrfeder zuerst vllig durchglhte1 ihm dann durch ,beschneiden mit einer ,blechschere die doppelte ,lanzettform gab und in die ,mitte ein ,loch bohrte1 durch das er1 nachdem er die ,nadel wieder gehrtet hatte1 ein auf einer ,seite zugeschmolzenes kurzes ,glasrhrchen 7etwa #e mm lang7 steckte1 um es dann mit etwas ,siegellack zu befestigen 7besser wre auch hier unser ,kolophonium-,leinlkitt74 ,durch ,streichen mit einem starken ,magneten verlieh er nun der ,nadel eigenen ,magnetismus4 ,eine durch einen ,kork gesteckte ,nhnadel bildete die ,spitze1 auf der die ,nadel schwebte4 ,wie ,magnete herzustellen sind1 werden wir noch an anderer ,stelle des ,buches 7,s4 #ajc7 ausfhren4 ,sidenote3 ,vertikalgalvanoskop4 ,fr den ,nachweis sehr schwacher ,strme gengt jedoch dieses ,instrument nicht2 auch ist es1 selbst wenn es noch so gro ausgefhrt ist1 zur ,demonstration wenig geeignet1 da man es1 um ,beobachtungen zu machen1 von oben betrachten mu4 ,rudi hatte sich deshalb auch noch ein ,vertikalgalvanoskop hergestellt4 ,abb4 #ff zeigt ein solches von ziemlich einfacher ,art4 ,der ,rahmen1 auf den der isolierte ,kupferdraht aufgewunden wird1 ist #aj cm lang1 #j1e cm breit1 #c cm tief und ist aus dnnem ,zink- oder ,messingblech gefertigt4 ,abb4 #fg zeigt das ,netz1 ,abb4 #fh den fertigen ,rahmen1 der auf der ,auenseite mit einem dicken ,schellackberzug versehen und dann mit #cj bis #dj m eines #j1e bis #j1f mm starken isolierten ,kupferdrahtes umwickelt wird4 ,illustration3 ,abb4 #ff4 ,vertikalgalvanoskop4 ,illustration3 ,abb4 #fg4 ,netz fr das ,vertikalgalvanoskop4 ,illustration3 ,abb4 #fh4 ,rahmen4 ,nun biegen wir uns einen #b bis #c mm starken ,messingdraht so wie den in ,abb4 #ff mit b bezeichneten und befestigen an ihm den ,blechrahmen in der ebenfalls aus der ,abbildung hervorgehenden ,weise4 ,auf den beiden oberen ,rndern des letzteren werden noch zwei ,blechstreifchen 7d7 angeltet1 die als ,lager fr die ,achse dienen und deren ,form ,abb4 #fi d zeigt4 ,bei einem ,mechaniker kaufen wir uns einen flachen1 etwa #i cm langen ,stabmagneten 7e7 -- wir knnen ihn uns auch selbst anfertigen1 wie es bei der magnetelektrischen ,maschine beschrieben ist --1 den wir in der ,mitte mit einem ,band aus ,messingblech 7m7 versehen4 ,dabei legen wir die ,enden des ,bandes nicht bereinander1 sondern biegen sie nach oben und lten sie zusammen4 ,dadurch entsteht eine kleine ,lasche1 welche wir durchbohren1 um das #a1e cm lange ,stck einer ,stricknadel 7l7 hindurchzuschieben und festzulten4 ,auerdem wird daran ein etwa #aj cm langer1 #a mm starker ,kupferdraht 7f7 angeltet4 ,an der ,unterseite des ,bandes wird ein krzeres ,stck ,draht angeltet1 an welchem wir ein kleines ,scheibchen aus ,bleiblech 7n7 befestigen4 ,an dem ,draht f bringen wir ein ,scheibchen aus ,messingblech 7k7 so an1 da wir es verschieben knnen1 auerdem an seinem oberen ,ende eine herzfrmige ,zeigerspitze 7g7 aus rotem ,papier4 ber dem gebogenen ,teil des ,drahtes b 7,abb4 #ff7 befestigen wir eine aus weiem ,karton ausgeschnittene ,skala 7h74 ,nun sind die beiden ,drahtenden der ,spule noch zu zwei ,klemmen 7i1 i7 auf dem ,grundbrette zu fhren1 und der ,apparat ist fertig4 ,illustration3 ,abb4 #fi4 ,stabmagnet4 ,obgleich das eben beschriebene ,instrument schon recht empfindlich ist -- die ,empfindlichkeit lt sich durch ,verschieben der ,messingscheibe k nach oben vermehren1 durch ,verschieben nach unten verringern --1 so wird es uns nicht fr alle ,flle gengen1 und wir wollen deshalb sehen1 wie wir uns einen ,apparat fertigen knnen1 der an ,empfindlichkeit fr schwache elektrische ,strme nichts zu wnschen brig lt4 ,sidenote3 ,der ,multiplikator4 ,der ,multiplikator1 wie man ein solches ,instrument nennt1 ist im ,prinzip nicht anders konstruiert1 als die beiden obigen ,apparate3 ein ,magnet1 der sich senkrecht zu den vom ,strome durchflossenen ,windungen einer ,drahtspule zu stellen sucht4 ,illustration3 ,abb4 #gj4 ,multiplikator im ,vertikalschnitt4 ,abb4 #gj zeigt uns den ,multiplikator im ,vertikalschnitt3 a ist ein kreisrundes ,grundbrett1 an dessen ,rande drei verstellbare ,schrauben die ,fe bilden4 ,auf dem ,brett liegen mit #c bis #d mm ,zwischenraum zwei ,drahtspulen nebeneinander 7b und c71 die beide im allgemeinen genau so zu verfertigen sind1 wie die des ,vertikalgalvanoskopes1 nur mssen sie kleiner sein als jene1 etwa #g cm lang1 #b cm breit1 und es darf der ,spulenrahmen nicht aus ,weiblech gemacht werden1 wie berhaupt jede ,spur von ,eisen an dem ,apparat zu vermeiden ist4 ,fr die ,rahmen verwenden wir dnnes ,zink-1 ,kupfer- oder ,messingblech1 oder wir kleben sie aus ,karton zusammen4 ,das ,bewickeln hat fr jede ,spule mit #cj bis #cd m #j1d mm starken ,drahtes zu geschehen1 und es mu jede ,lage von der nchsten durch ein in ,schellackfirnis getrnktes ,papier getrennt werden4 ,man sehe sich vor1 da die ,isolierung des ,drahtes nirgends verletzt werde4 ,die fertigen ,spulen klebt man mit ,schellack in #c bis #d mm ,abstand genau in die ,mitte des ,grundbrettes4 ,die beiden ueren ,drahtenden werden zu zwei ,klemmen auf den ,rand des ,brettes a gefhrt1 die beiden inneren werden miteinander verbunden4 ,sind die ,spulen richtig gelegt worden1 so mu ein elektrischer ,strom beide in der gleichen ,richtung durchflieen4 ,bei diesem ,instrument kommt nun nicht nur eine ,magnetnadel zur ,verwendung1 sondern ein ,system von zweien1 ein sogenanntes astatisches ,nadelpaar4 ,dies besteht aus zwei miteinander verbundenen und parallelen ,magnetnadeln1 die mit den ungleichnamigen ,polen bereinanderliegen4 ,von einer ziemlich dnnen ,stricknadel schneiden wir uns zwei ,stbchen ab1 das eine #f cm1 das andere #g cm lang4 ,die beiden ,enden des lngeren schleifen wir auf einem ,schleifsteine zu feinen ,spitzen aus4 ,die ,nadeln werden dann1 nachdem sie magnetisiert sind1 in einem ,abstande1 der sich aus der ,dicke der ,spulen ergibt 7#e bis #g mm71 so miteinander verbunden1 wie es ,abb4 #ga darstellt3 mit einem geglhten und mit ,glaspapier gereinigten1 etwa #h mm starken ,kupfer- oder ,messingdrahte wird die ,mitte zuerst der krzeren1 dann mit dem richtigen ,abstande die der lngeren ,nadel umwunden und schlielich das ,ende des ,drahtes zu einem ,hkchen umgebogen1 dessen oberste ,stelle genau ber der ,mitte der beiden ,nadeln liegen mu4 ,um der ,befestigung noch mehr ,halt zu geben1 lten wir die ,windungen des ,kupferdrahtes zusammen4 ,dies hat mit einem ,ltkolben zu geschehen und mu mglichst rasch ausgefhrt werden1 damit die ,hrte des ,stahles der ,nadeln nicht durch zu groe ,erhitzung leidet4 ,illustration3 ,abb4 #ga4 ,astatisches ,nadelpaar4 ,zum ,aufhngen des ,nadelpaares an einem ,seidenfaden dient uns der ,drahtbogen e1 der aus #c bis #d mm starkem ,messingdrahte gebogen ist und mindestens #bj cm hoch sein soll4 ,nachdem wir die beiden ,schenkel des ,bogens unten in das ,grundbrett eingelassen und befestigt haben1 sgen wir ihn oben in der ,mitte auseinander1 um zwischen die dadurch entstandenen ,enden ein #d bis #e mm weites dnnwandiges ,messingrhrchen einzulten1 wie es ,abb4 #gb a im ,schnitt1 b in der ,ansicht zeigt4 ,da in diesem ,rhrchen der ,stift f 7,abb4 #gj71 der als ,aufhngepunkt fr den ,seidenfaden dient1 verschiebbar sein soll1 so mssen die ,wandungen des ,rhrchens federnd an ihm anliegen1 was dadurch erreicht wird1 da wir es von oben und unten mit zwei ,sgespalten versehen 7siehe ,abbildung #gb b7 und dann seitlich etwas zusammendrcken4 ,an dem ,stift f1 der oben mit einem ,knopf1 unten mit einem ,hkchen zu versehen ist1 werden einige nicht gedrehte ,kokonfden 7g7 befestigt1 deren unteres ,ende in das ,ringchen des ,nadelpaares eingeknpft wird4 ,die fr diesen ,zweck geeignetsten ,kokonfden sind als ,seidenumspinnung an den guten elektrischen ,kabelschnren zu finden4 ,auch aus loser1 nicht zu stark gedrehter ,stickseide knnen wir gute ,kokonfden herausziehen4 ,der ,faden mu so lang sein1 da bei einer mittleren ,stellung des ,stiftes f die untere ,nadel genau in der ,mitte des ,hohlraumes der beiden ,spulen schwebt2 die obere ,nadel ist so weit von der unteren entfernt1 da sie nun einige ,millimeter ber der oberen ,flche der ,spulen steht1 auf welche noch eine mit einer ,gradeinteilung versehene runde ,kartonscheibe 7h7 aufgeklebt wird2 diese mu in ihrer ,mitte einen #g cm langen1 #d mm breiten ,spalt haben1 damit man die ,nadel herausnehmen kann4 ,illustration3 ,abb4 #gb4 ,messingrhrchen fr den ,multiplikator4 ,damit wre unser ,multiplikator in der ,hauptsache fertig1 nur mssen wir die beraus leicht bewegliche ,nadel vor ,luftstrmungen schtzen knnen1 was wir durch eine ber den ganzen ,apparat gestlpte ,glasglocke erreichen4 ,wir knnen uns aber auch selbst eine durchsichtige ,schutzhlle herstellen1 die uns nicht so teuer zu stehen kommt1 indem wir uns aus ebenen ,glasplatten einen viereckigen ,kasten nach ,art der auf ,seite #gi beschriebenen ,glasbehlter fertigen4 ,wer gar einen unbrauchbar gewordenen1 noch nicht zerschnittenen ,rollfilm erhalten kann1 der verfahre wie folgt3 ,sagen wir1 die ,schutzhlle soll einen ,durchmesser von #aj cm und eine ,hhe von #bj cm bekommen4 ,wir schneiden uns von dem ,film1 der etwa #aj cm breit sein mag1 zwei #cb cm lange ,stcke ab und befreien sie durch ,abwaschen in mig warmem ,wasser von ihrer ,gelatineschicht4 ,aus starkem ,karton kleben wir uns einen #aj cm weiten und #a cm breiten ,ring1 den wir mit ,essigther1 welcher ein ,lsungsmittel fr ,zelluloid ist1 bestreichen1 und ziehen dann den ,filmstreifen darber1 dessen bereinanderfallende ,rnder wir ebenfalls mit ,essigther bestreichen und zusammenkleben4 ,den zweiten ,streifen kleben wir oben an dem ersten an4 ,dadurch ist ein etwa #bj cm hoher ,zylinder entstanden1 dessen oberer ,rand1 wie der untere1 noch durch einen ,kartonstreifen verstrkt wird4 ,die eine der ffnungen des ,zylinders wird mit einer kreisrunden ,zelluloidscheibe zugeklebt1 und die ,schutzhlle ist fertig4 ,sidenote3 ,volt- und ,amperemeter4 ,die oben beschriebenen ,apparate dienen1 wie der ,name schon sagt1 mehr dazu1 das ,vorhandensein galvanischer ,strme gewissermaen sichtbar 7,galvanoskop7 zu machen1 weniger um ihre ,strke zu messen2 dazu gebrauchen wir besondere ,meinstrumente1 ,voltmeter und ,amperemeter 7,galvanometer74 ,illustration3 ,abb4 #gc4 ,schema eines ,voltmeters4 ,abb4 #gc zeigt uns das ,schema eines ,voltmeters4 ,an dem ,grundbrette a1 das mit ,stollen versehen wird1 ist die ,rckwand b angeschraubt4 ,auf a befestigt ist die ,drahtspule c1 deren ,bewickelung sich nach der ,gre der mit dem ,instrument zu messenden ,spannungen richten mu4 d ist ein ,eisenkern aus gut durchgeglhtem weichem ,eisen1 der mit einer ,drahtschlinge an dem ,hebel e aufgehngt ist4 ,abb4 #gd zeigt diesen ,hebel in etwas grerem ,mastabe3 ,ein dnnes etwa #a cm langes ,messingrhrchen 7m71 das glatt ber einen #c bis #d cm langen ,messingstift pat1 dient als ,lager im ,drehpunkt des ,hebels4 ,der ,hebel selbst 7h in ,abb4 #gd7 wird aus #a mm starkem ,messingblech geschnitten und auf m angeltet4 ,das ,verhltnis der ,armlngen geht aus der ,figur hervor4 ,der ,zeiger z wird aus ,kupferdraht hergestellt und an h angeltet4 ,der ,messingstift f ist in b eingelassen4 ,die ,spiralfeder g ist aus etwa #j1e mm starkem ungeglhtem ,kupferdraht hergestellt und soll einen ,durchmesser von #a bis #a1e cm haben4 ,entsprechend den drei ,einschnitten im ,hebel sind auf dem ,brett b drei ,hkchen1 h1 h1 h angebracht2 dadurch kann man die ,feder an drei verschiedenen ,punkten des ,hebels angreifen lassen und damit die ,empfindlichkeit des ,instrumentes regulieren4 i ist ein ,kartonstreifen1 auf den die ,skala eingezeichnet wird4 ,illustration3 ,abb4 #gd4 ,hebel4 ,fr unsere ,zwecke wird fr die ,spule eine ,bewickelung von #dj m eines #j1c bis #j1e mm starken ,kupferdrahtes geeignet sein4 ,da nun ein ,voltmeter1 um als solches zu dienen1 nicht in den ,hauptstromkreis eingeschaltet werden darf1 sondern im ,nebenschlu liegen mu1 so mssen wir einen ,draht von geringerem ,widerstand als dem der ,spule auf der ,rckseite des ,brettes b anbringen4 ,wir verwenden dazu einen #a mm starken1 #e m langen ,kupferdraht1 dessen ,enden wir wie auch die der ,spule zu ,klemmen fhren1 die auf dem ,grundbrette a angebracht sind4 ,nheres ber die ,schaltungsweise werden wir spter hren4 ,ein ,amperemeter unterscheidet sich nur dadurch von einem ,voltmeter1 da es in den ,hauptstromkreis eingeschaltet wird und deshalb die ,windungen der ,spule in geringerer ,zahl und von dickerem ,draht sein mssen4 ,wir werden also etwa #c bis #e m eines #a1e bis #b mm starken ,kupferdrahtes verwenden4 ,bei einem ,mechaniker lassen wir uns die ,instrumente durch ,vergleich mit guten ,przisionsapparaten eichen4 ,abb4 #ge zeigt uns eine andere ,konstruktion eines ,galvanometers welches dadurch wirkt1 da sich in einer ,drahtspule eine feste ,eisenplatte und ein bewegliches ,eisenplttchen befinden2 geht nun ein ,strom durch den ,draht1 so werden beide ,eisenteile gleichnamig magnetisch und stoen einander ab4 ,illustration3 ,abb4 #ge4 ,andere ,konstruktion eines ,galvanometers4 ,illustration3 ,abb4 #gf4 ,rahmen des ,galvanometers4 ,wir stellen uns aus dnnem ,messingblech einen ,rahmen her1 dessen ,form ,abb4 #gf zeigt2 die vordere ,begrenzungsplatte ist in der ,abbildung weggelassen2 sie soll ziemlich grer sein als die hintere und auch aus etwas strkerem ,blech hergestellt werden4 ,auf dem ,boden des ,rahmens befestigen wir eine #b bis #c mm starke ,eisenplatte4 ,in dem ,winkel1 den diese ,eisenplatte mit der geraden ,seitenwand des ,rahmens bildet1 soll die ,drehungsachse fr das bewegliche ,plttchen liegen4 ,da die ,lagerreibung mglichst gering sein mu1 stellen wir uns ein ,spitzenlager her3 ,ein ,eisenstbchen1 #b mm stark und #c mm lnger als der ,rahmen1 wird an beiden ,enden spitz zugefeilt4 ,nun wird aus dnnem ,weiblech ein rechteckiges ,plttchen geschnitten1 dessen ,gre sich aus der ,konstruktion ergibt und auerdem aus ,abb4 #ge zu ersehen ist und das1 wie der aus ,kupferdraht herzustellende ,zeiger1 an das ,eisenstbchen anzulten ist 7siehe ,abb4 #gg74 ,sowohl an der vorderen als auch an der hinteren ,begrenzungsplatte werden zwei kleine ,arme 7e in ,abb4 #gh7 so angebracht1 da sie noch in die ffnung des ,rahmens hineinragen4 ,beide erhalten je an einem ihrer ,enden kleine kegelfrmige ,vertiefungen 7mit dem ,krner einzuschlagen671 die zur ,aufnahme der ,spitzen des ,eisenstbchens dienen4 ,einer dieser ,arme darf angeltet sein1 whrend der andere mit zwei ,schrauben befestigt wird4 ,fr die ,bewickelung gilt bei diesem ,instrument das gleiche wie bei dem oben beschriebenen4 ,bevor wir jedoch den ,draht auf den ,metallrahmen aufwinden1 mssen wir ihn mit in ,schellack getrnktem ,papier umkleben4 ,illustration3 ,abb4 #gg4 ,das ,plttchen mit ,zeiger4 ,illustration3 ,abb4 #gh4 ,anbringen der ,arme zur ,aufnahme der ,spitzen des ,eisenstbchens4 ,ein rechteckiges ,brettchen wird auf ein ,grundbrett aufgeschraubt und erhlt oben eine ffnung1 die so gro ist1 da wir den hinteren ,teil des ,rahmens durchschieben knnen1 da sie aber von der vorderen ,begrenzungsplatte ganz bedeckt wird2 letztere wird mit vier ,schrauben an dem ,brett befestigt4 ,jetzt soll der ,zeiger nicht senkrecht herunterhngen1 sondern unten etwas nach links sehen2 das ,eisenplttchen soll horizontal liegen1 mit dem ,zeiger einen ,winkel von #ajj bis #aaj bilden und in einem ,abstand von hchstens #b mm ber der ,eisenplatte schweben4 ,ist es so leicht1 da es dem nach links ragenden ,zeiger nicht das ,gleichgewicht halten kann1 so hilft man sich1 indem man es mit einigen ,tropfen ,siegellack beschwert4 ,die ,drahtenden werden zu ,klemmen gefhrt1 und schlielich wird die ,skala angebracht1 wie dies oben beschrieben wurde4 ,sidenote3 ,die ,messbrcke4 ,zur ,bestimmung von ,widerstnden bedient man sich im allgemeinen der sogenannten ,wheatstoneschen ,brcke1 die sehr einfach und leicht herzustellen ist4 ,abb4 #gi gibt die ,ansicht einer solchen von oben1 ,abb4 #hj einen ,querschnitt4 a ist ein #aj cm breites1 #a1aj m langes ,brett aus gutem ,holz 7etwa ,nubaum72 darauf aufgeschraubt sind in einem ,abstand von #b cm die beiden ,leisten b und b1 zwischen denen der #c cm lange ,schieber c sich hin und her schieben lt4 ,auf diesen ,schieber wird ein ,messingblech aufgeschraubt1 dessen ,form aus ,abb4 #hj ,,ii 7von oben gesehen7 und ,,iii 7von der ,seite gesehen7 zu erkennen ist4 ,an den ,enden des ,brettes werden zwischen den ,leisten b b quadratische ,brettchen aufgeleimt2 auf diesen werden je mit einer ,klemmschraube die ,enden eines #a mm starken ,nickelindrahtes befestigt4 ,der ,draht mu gut angespannt sein und genau in der ,mitte zwischen b und b verlaufen2 auerdem mu er auf der ,spitze des ,kontaktbleches e fest aufliegen4 ,auf dem ,brettchen b wird nun noch ein ,meterma1 auf dem auch die ,millimeter eingezeichnet sind1 angebracht und auf dem ,schieber eine ,noniuseinteilung1 deren ,nullpunkt genau vor der ,spitze des ,kontaktbleches e liegen mu4 ,illustration3 ,abb4 #gi4 ,die ,wheatstonesche ,brcke4 ,illustration3 ,abb4 #hj4 ,querschnitt der ,wheatstoneschen ,brcke4 ,nun brauchen wir noch einen oder mehrere ,vergleichswiderstnde1 das heit ,drhte1 deren ,widerstnde1 in ,ohm gemessen1 uns bekannt sind4 ,in den einschlgigen ,geschften kann man sich geeichte ,widerstnde kaufen4 ,auerdem sei erwhnt1 da ein #a m langer und #j1e mm starker ,nickelindraht einen ,widerstand von etwa #b ,ohm1 und da ein #d m langer und #j1c mm starker ,kupferdraht einen solchen von ungefhr #a ,ohm besitzt4 ,illustration3 ,abb4 #ha4 ,der ,kommutator4 ,illustration3 ,abb4 #hb4 ,seitenansicht des ,kommutators4 ,sidenote3 ,der ,kommutator4 ,es fehlt uns nun noch der ,kommutator oder ,stromwender1 das ist eine ,einrichtung1 um mit einem einfachen ,handgriff die ,richtung des ,stromes in einer ,leitung zu ndern4 ,an den beiden ,schmalseiten eines ,brettchens 7,b in ,abbildung #ha7 befestigen wir je zwei ,klemmschrauben 7a1 b1 c1 d74 ,dann machen wir zwei #e mm starke und #g cm lange ,messingblechstreifen 7e e7 durch krftiges ,hmmern federnd und geben ihnen die aus ,abb4 #hb 7,seitenansicht7 zu erkennende ,form4 ,ihre ,mitten werden mit einem ,hartgummi- oder ,beinstbchen 7f71 welches mit ,nieten befestigt wird1 verbunden4 ,die nicht aufgebogenen ,enden der ,federstreifen werden durchbohrt und bei und so angeschraubt1 da sie sich gerade noch leicht drehen lassen4 ,die in ,abb4 #ha mit ,i1 ,,ii1 ,,iii bezeichneten ,punkte sind drei flachgewlbte1 messingene ,zierngel1 die so anzubringen sind1 da jeweils zwei davon unter den ,enden der ,federn e und e liegen4 ,nun werden die ,klemmen a mit und b mit durch ein kurzes ,stck ,kupferdraht1 das beiderseits anzulten ist1 verbunden4 ,ebenso werden ,i mit c1 ,,ii mit d und ,,iii wieder mit c verbunden4 ,die einzelnen ,verbindungsdrhte drfen nicht in leitende ,verbindung miteinander kommen1 die ,enden von e und e mssen federnd und fest auf den ,nagelkpfen aufliegen4 ,verbinde ich nun den positiven ,pol einer ,stromquelle mit a1 den negativen mit b1 so ist bei der in ,abb4 #ha gezeichneten ,stellung der ,federn d die positive und c die negative ,klemme4 ,schiebe ich nun die ,messingstreifen so1 da sie die ,kpfe ,,ii und ,,iii berhren1 so wird c positiv und d negativ4 ,nachdem wir nun mit der ,beschreibung aller der ,apparate1 die ,rudi im weiteren ,verlauf seines ,vortrages gebrauchte1 zu ,ende gekommen sind1 wollen wir in nachstehendem hren1 welche ,versuche er damit anstellte4 ,sidenote3 ,der ,einfluss des galvanischen ,stromes auf den ,magneten4 ,rudi legte seine groe ,magnetnadel auf die ,spitze des ,gestelles1 das er sich fr das elektrische ,flugrad 7,seite #ag7 gemacht hatte1 und versah deren nach ,norden zeigende ,spitze mit einem roten1 die nach ,sden zeigende mit einem weien ,papierchen1 um die ,bewegungen der ,nadel deutlicher sichtbar zu machen4 ,er zeigte mit einem gewhnlichen ,stabmagnet die ,anziehung und ,abstoung der ungleichnamigen und gleichnamigen ,pole4 ,dann leitete er durch einen einfachen1 zur ,spirale gewundenen ,draht einen starken ,akkumulatorenstrom -- dabei durfte er die ,einschaltung eines ,widerstandes 7siehe ,anhang7 nicht vergessen1 da es sonst einen ,kurzschlu 7,seite #aec7 gegeben htte -- und zeigte1 da diese ,spirale die gleichen ,eigenschaften aufwies1 wie der ,magnet4 ,nun lie er von seiner ,schwester den ,strom ausschalten und zog die ,spirale auseinander1 so da er einen gestreckten ,draht in den ,hnden hatte1 welchen er parallel ber die wieder zur ,ruhe gekommene ,nadel hielt4 ,als ,kthe den ,strom wieder einschaltete1 wurde die ,nadel von ihrer ,nord-,sdrichtung abgelenkt4 ,die gleichen ,versuche machte ,rudi mit einigen aus vielen ,windungen bestehenden ,drahtspulen1 wies auf die nun erhhte ,wirkung hin und erklrte1 da die ,wirkung einer solchen ,spule umso grer ist1 je grer das ,produkt aus der ,zahl der ,amperes und der ,zahl der ,windungen 7,amperewindungen7 ist4 ,sidenote3 ,die ,kraftlinien4 ,um den ,begriff der ,kraftlinien zu erlutern1 legte ,rudi einen starken ,stabmagneten unter einen weien ,karton1 den er mit feinen ,eisenfeilspnen bestreute und durch ,klopfen mit dem ,finger leicht erschtterte2 dabei ordneten sich die ,eisenspne nach den ,kraftlinien des ,magneten4 ,solche ,kraftlinienbilder hatte sich ,rudi schon vor dem ,vortrag mehrere hergestellt und sie durch sehr reichliches ,bestuben mit ,fixativ fixiert2 diese gab er nun seinen ,hrern1 da die ,linien des anderen beim ,herumgeben zu bald zerstrt worden wren4 ,um zu zeigen1 da sich um jeden ,strom1 auch wenn er geradlinig verluft1 ein kreisfrmiges magnetisches ,feld ausbreite1 steckte ,rudi durch das ,loch einer dnnen ,messingscheibe1 die er mit ,eisenfeile bestreute1 einen #c mm starken ,kupferdraht1 mit dem er seine ,akkumulatorenbatterie nur einige ,sekunden kurz schlo1 whrend er gleichzeitig die ,blechscheibe etwas erschtterte2 dabei ordneten sich die ,feilspne in konzentrischen ,ringen um den ,draht herum4 7,man sei bei diesem ,versuche vorsichtig1 da der ,draht durch den ,kurzschlu bis zum ,glhen oder gar ,schmelzen erhitzt werden kann67 ,wie sich nun diese ,kraftlinien bei einer ,spule so vereinigen1 da sie eine hnliche ,anordnung wie beim ,magneten erhalten1 erluterte ,rudi an einer ,tafel1 auf der das in ,abb4 #hc wiedergegebene ,bild aufgezeichnet war4 ,bei dieser ,gelegenheit wies er auch darauf hin1 da die ,gre der magnetischen ,kraft mit der ,zahl der ,kraftlinien1 die z4 ,b4 durch #a qcm gehen1 also mit der ,dichte der ,linien wchst4 ,illustration3 ,abb4 #hc4 ,verlauf der ,kraftlinien in einer vom elektrischen ,strome durchflossenen ,drahtspirale4 ,sidenote3 ,der ,elektromagnet4 ,fr den nchsten ,versuch stellte ,rudi eine ,spule 7mit etwa #cjj ,windungen7 so in der ,nhe seiner ,magnetnadel auf1 da diese1 sobald durch jene ein ,strom in ,strke von drei ,leclanch-,elementen flo1 ein wenig abgelenkt wurde4 ,ohne den ,strom auszuschalten1 schob er dann einen ,eisenstab in die ,spule2 dadurch wurde die magnetische ,kraft sofort um so viel strker1 da die ,magnetnadel ganz nach der ,spule hingezogen wurde4 ,dabei wies er darauf hin1 da jetzt die ,kraftlinien der ,windungen nicht mehr allein wirken1 sondern auch das ,eisen selbst magnetisch machen und dieses nun eigene ,kraftlinien erzeugt4 ,ferner erwhnte er1 da sich nicht alle ,sorten von ,eisen gleich stark vom elektrischen ,strome magnetisieren lassen und da weiches ,eisen sich ganz anders verhalte wie ,stahl4 ,er tauchte ein ,stck eines gut durchgeglhten #c mm starken ,eisendrahtes in ,eisenfeilspne1 welche nicht angezogen wurden2 dann steckte er ber den ,draht eine kleine vom ,strom durchflossene ,spule1 und nun wurden die ,feilspne angezogen2 darauf entfernte er die ,drahtrolle1 und die ,spne fielen herab4 ,denselben ,versuch machte er auch mit einer sthlernen ,stricknadel2 als er aber hierbei die ,drahtspule entfernte1 fielen die ,feilspne nicht herab1 sondern blieben hngen4 ,die ,erklrung dieser ,vorgnge fhrte ,rudi etwa folgendermaen aus3 ,wir mssen uns die ,molekle des ,eisens als mit zwei magnetischen ,polen versehen vorstellen4 ,fr gewhnlich liegen diese kleinsten ,teile gnzlich ungeordnet1 so da sie ihre magnetischen ,wirkungen gegenseitig aufheben4 ,durch die ,kraftlinien einer magnetischen ,drahtspule werden die ,molekle so geordnet1 da nach der einen ,richtung alle ihre nordmagnetischen ,pole1 nach der anderen alle sdmagnetischen zeigen2 dadurch summieren sich ihre ,wirkungen1 so da an den ,enden des ,stabes der strkste ,magnetismus auftritt1 wie dies ja auch beim gewhnlichen ,stahlmagneten der ,fall ist4 ,wird der elektrische ,strom unterbrochen1 so fallen beim weichen ,eisen die ,molekle wieder in ihre ursprngliche ,lage zurck4 ,anders dagegen beim ,stahl oder auch schon beim gehrteten ,eisen4 ,wir wollen einmal das ,stck von weichem ,eisendraht1 das1 wie wir vorhin gesehen haben1 nur so lange magnetisch blieb1 als es vom ,strome umflossen war1 hrten1 indem wir es in glhendem ,zustande in kaltes ,wasser tauchen1 und dann den ,versuch wiederholen4 ,nun verhlt es sich1 wie vorhin die ,stricknadel1 es behlt seinen ,magnetismus2 glhen wir es wieder aus1 so verliert es ihn wieder4 ,vollstndig verliert dagegen selbst das weichste ,eisen den ihm einmal beigebrachten ,magnetismus nicht2 der zurckbleibende ,rest wird remanenter ,magnetismus genannt4 ,darber werden wir im nchsten ,vortrag noch ausfhrlicher sprechen4 ,in dem nchsten ,versuch erluterte ,rudi die ,beziehung zwischen ,stromrichtung und ,magnetpol4 ,er stellte einen ,elektromagneten so weit von der groen ,magnetnadel auf1 da diese gerade noch deutlich sichtbar abgelenkt wurde4 ,in den ,stromkreis der ,drahtspule hatte er den ,kommutator eingeschaltet1 mit dessen ,hilfe er -- nachdem er ihn zuvor kurz beschrieben hatte -- die ,stromrichtung nderte4 ,dadurch wurde die vorhin angezogene ,nadelhlfte jetzt abgestoen1 und die andere strebte nun dem ,elektromagneten zu4 ,rudi wies darauf hin1 da die ,bezeichnung der ,pole von der ,stromrichtung abhinge und zeigte diese ,tatsache auch an dem ,vertikalgalvanoskop1 dessen ,zeiger bei der einen ,stromrichtung nach rechts1 bei der anderen nach links hin ausschlug4 ,an dieser ,stelle erwhnte ,rudi auch die ,amperesche ,schwimmerregel3 ,denkt man sich in dem ,draht der ,magnetisierungsspirale in der ,richtung des positiven ,stromes schwimmend1 so da man mit dem ,gesicht dem ,magnetstab zugewendet ist1 so mu dessen ,nordpol zur linken ,seite des ,schwimmers entstehen4 ber einige praktische ,anwendungen des ,elektromagneten1 wie elektrische ,klingel1 ,telegraph u4 s4 w4 werden wir im nchsten ,vortrage hren2 jetzt wollen wir noch die ,wirkungsweise der einzelnen ,meinstrumente genauer kennen lernen4 ,sidenote3 ,die ,wirkungsweise der ,messinstrumente4 ,das einfache ,nadelgalvanoskop ist nichts anderes als eine flache ,drahtspule1 durch welche1 sobald sie ein ,strom durchfliet1 ,kraftlinien laufen1 die die ,magnetnadel in ihre ,richtung zwingen4 ,in der gleichen ,weise kommt die ,wirkung des ,vertikalgalvanoskopes zu stande4 ,ebenso verhlt sich der ,multiplikator2 nur da wir hier eine durch vier ,umstnde erhhte ,empfindlichkeit haben4 ,erstens ist die ,beeinflussung der ,erde auf das ,nadelpaar sehr herabgesetzt1 da die beiden ungleichnamig bereinanderliegenden ,pole nach entgegengesetzten ,richtungen streben4 ,sie spielen trotzdem in die ,nord-,sdrichtung ein1 da der ,magnetismus der oberen 7lngeren7 ,nadel etwas strker ist4 ,zweitens haben wir bei diesem ,instrument zwei ,drahtspulen1 also mehr ,amperewindungen und damit mehr ,kraftlinien4 ,drittens wirken die ,kraftlinien nicht nur innerhalb der ,spule auf das ,nadelpaar1 sondern auch auerhalb1 und zwar auf beide ,nadeln in gleicher ,weise -- obgleich diese mit den ungleichnamigen ,polen bereinanderliegen -- da die ,kraftlinien auerhalb der ,windungen in entgegengesetzter ,richtung laufen1 wie die innerhalb der ,windungen4 ,viertens bietet die ,art der ,aufhngung am ,kokonfaden der ,drehung nur einen sehr geringen ,widerstand4 ,die ,wirkungsweisen der beiden auf ,seite #if bis #ii beschriebenen ,instrumente ist dort schon hinreichend erklrt worden2 wir wollen jetzt nur noch hren1 warum das ,voltmeter1 entgegengesetzt dem ,amperemeter1 im ,nebenschlu liegen mu4 ,doch bevor wir das verstehen knnen1 mssen wir die ,spannungsverhltnisse an den verschiedenen ,stellen eines vom ,strome durchflossenen ,leiters kennen lernen4 ,sidenote3 ,das ,spannungsgeflle4 ,zu dem ,versuch1 den wir dabei ausfhren1 mssen wir schon einen praktischen ,gebrauch von dem im ,nebenschlu liegenden ,voltmeter machen4 ,wir verbinden die ,pole eines ,bunsenelementes mit einem etwa #a m langen1 zum ,kreise gebogenen ,nickelindrahte von #j1e mm ,strke4 ,dann fhren wir von den beiden ,stellen des ,drahtkreises1 die den ,polen des ,elementes am nchsten liegen1 je einen ,kupferdraht zu den ,klemmen unseres ,voltmeters1 das1 wenn wir es fr diesen ,versuch verwenden wollen1 mindestens ,zehntelvolt anzeigen mu4 ,ist unser ,instrument nicht so empfindlich1 so mssen wir statt eines #e bis #aj ,elemente hintereinandergeschaltet oder unser ,vertikalgalvanoskop verwenden1 das freilich nur die relativen1 nicht die absoluten ,spannungsgren angibt4 ,verwenden wir das ,voltmeter1 so mssen wir den auf der ,rckwand angebrachten ,nebenschludraht ausschalten1 da der ,nickelindraht nun seine ,stelle vertritt4 7,fr die weiteren ,betrachtungen nehmen wir an1 wir htten das in ,abb4 #ff dargestellte ,vertikalgalvanoskop verwendet47 ,nachdem wir also die genannte ,verbindung hergestellt haben1 werden wir einen ,ausschlag der ,nadel nach rechts etwa bis zur ,ziffer #f der ,skala bekommen4 ,rcken wir nun die beiden ,drahtenden1 die wir um den ,nickelindraht herumgebogen haben1 von den ,polen des ,elementes weg und der ,mitte des ,drahtes zu1 so wird der ,ausschlag der ,nadel immer kleiner und kleiner1 bis sie auf #j zur ,ruhe gekommen ist4 ,jetzt werden die verschobenen ,drahtenden noch #aj oder #bj cm voneinander entfernt sein4 ,wir schalten1 ohne im brigen etwas zu verndern1 statt des ,galvanoskopes unseren ,multiplikator ein1 der1 da er viel empfindlicher ist1 jetzt noch krftig ausschlgt4 ,wir schieben nun die ,drahtenden noch weiter zusammen1 bis auch dieses ,instrument keinen ,strom mehr anzeigt2 sie werden dann nur noch wenige ,zentimeter voneinander entfernt sein4 ,illustration3 ,abb4 #hd4 ,schematische ,darstellung eines ,stromkreislaufes4 ,diese ,erscheinung erklrte ,rudi an zwei ,zeichnungen1 die er in groem ,mastabe ausgefhrt hatte und die in den ,abb4 #hd und #he dargestellt sind4 ,eine ,glasrhre sei mit verdnnter ,schwefelsure gefllt und einerseits mit einer ,kupferplatte ,k1 anderseits mit einer ,zinkplatte ,z verschlossen1 so da sie ein ,voltasches ,element bildet2 von ,z nach ,k fhrt ein ,draht4 ,wir haben dann einen geschlossenen ,stromkreis ,k--a--,z--b--,k4 ,bei ,k haben wir ,volt positiver ,spannung2 wie wir vorhin gesehen haben1 sinkt diese1 je weiter wir uns der ,mitte 7a7 des ,drahtes nhern1 bis sie hier auf dem ,wert #j angelangt ist4 ,gehen wir noch weiter1 so sinkt die positive ,spannung noch mehr1 das heit sie geht in eine negative ,spannung ber1 bis sie bei ,z den ,wert ,volt erreicht hat4 ,verfolgen wir nun die ,potentiale auch in der ,flssigkeit1 so finden wir1 da bei ,z ein pltzlicher ,wechsel eintritt3 von ,volt 7der ,zinkplatte7 steigt die ,spannung 7der ,flssigkeit7 auf ,volt1 um von da ab wieder bis #j 7bei b7 zu sinken1 bis sie bei ,k wieder den ,wert ,volt erreicht hat4 ,den pltzlichen ,wechsel der ,potentiale bei ,k und ,z verursacht die elektrische ,scheidekraft1 die ,kraft1 der wir das ,entstehen der elektromotorischen ,kraft verdanken4 ,in ,abb4 #he sei ,,kz ein vom ,strome durchflossener ,leiter4 ,bei ,k hat die ,spannung den positiven ,wert ,,ka1 bei den ,punkten a1 b1 c1 d sinkt sie stndig 7die ,lngen der ,linien aa1 bb1 cc1 dd u4 s4 w471 bei ,m ist sie gleich #j und bei ,z gleich dem negativen ,wert ,,zb4 ,illustration3 ,abb4 #he4 ,schema des ,spannungsgeflles4 ,illustration3 ,abb4 #hf4 ,schaltungsschema fr ,volt- und ,amperemeter4 ,sidenote3 ,die ,voltmeterschaltung4 ,jetzt ist auch leicht zu verstehen1 warum ein ,voltmeter nicht wie das ,amperemeter in den ,hauptstromkreis eingeschaltet werden darf4 ,betrachten wir das ,schema in ,abb4 #hf3 ,a ist eine ,stromquelle1 ,x ein ,leitungsnetz1 ,b das in den ,hauptstrom eingeschaltete ,amperemeter1 das1 um dem ,strom mglichst wenig ,widerstand zu bieten1 aus wenig ,windungen eines dicken ,drahtes besteht4 ,weil der ,widerstand des ,instrumentes nahezu gleich #j ist1 besteht auch zwischen den ,klemmen und fast kein ,spannungsunterschied4 ,anders verhlt sich dies bei den beiden ,punkten und 1 an welchen die ,zuleitungsdrhte zum ,voltmeter ,c angeschlossen sind3 ,hier herrscht die ,spannungsdifferenz1 die die elektromotorische ,kraft der ,stromquelle bei dem ,widerstand des ,leitungsnetzes ,x hervorzurufen im stande ist4 ,das ,voltmeter besteht aus vielen ,windungen eines dnnen ,drahtes1 damit es der ,hauptleitung nicht zu viel ,strom entziehe2 denn durch den groen ,widerstand des langen dnnen ,drahtes fliet nur ein geringer ,bruchteil des ,hauptstromes1 dem nur der vielmal kleinere ,widerstand ,x entgegensteht4 ,fehlt ein natrlicher ,hauptstromkreis bei einer ,stromquelle1 deren ,spannung gemessen werden soll1 so mu er knstlich hergestellt werden 7vergleiche ,seite #ig74 ,sidenote3 ,widerstandsbestimmung4 ,wir haben jetzt gesehen1 wie wir ,stromstrken und ,spannungen messen knnen1 und wollen nun noch eine einfache ,art der ,widerstandsbestimmung kennen lernen4 ,illustration3 ,abb4 #hg4 ,wheatstonesche ,brcke4 ,lassen wir einen elektrischen ,strom durch zwei gleiche ,drhte flieen 7a1 1 b und a1 1 b in ,abb4 #hg7 und verbinden zwei beliebige ,stellen 7 und 7 dieser ,leitungen miteinander1 so wird nur dann ein ,strom durch diese ,verbindung1 die auch ,brcke genannt wird1 flieen1 wenn die ,spannungen an den beiden ,anschlustellen 7 und 7 verschieden sind1 das heit1 wenn an den ,enden des ,verbindungsstckes eine ,potentialdifferenz besteht4 ,ist diese nicht vorhanden1 so kann in auch kein ,strom flieen4 ,denken wir uns nun das ,spannungsgeflle der beiden ,drhte a1 1 b und a1 1 b graphisch dargestellt1 so bekommen wir zweimal die ,abb4 #he4 ,markieren wir hier auf den beiden ,abbildungen zwei ,punkte gleicher ,spannungen1 z4 ,b4 e1 so ist das ,verhltnis ,ke 3 e,z bei der einen ,abbildung gleich dem ,verhltnis ,ke 3 e,z bei der anderen4 ,nehmen wir auch an1 der ,widerstand der beiden ,zweigdrhte sei verschieden1 so gilt doch das ,gleiche4 ,in ,abb4 #hh sei ,i der ,zweigdraht mit grerem1 ,,ii der mit geringerem ,widerstand2 die ,spannung ist an den ,enden beider gleich ,,ka und ,,zb1 und nur die durch die ,lnge von ,,kz ausgedrckten ,widerstnde sind verschieden4 ,zeichnen wir nun hier zwei ,punkte gleicher ,spannungen ein1 z4 ,b4 in ,i x und in ,,ii x1 so ist auch hier ,k 3 ,z ,k 3 ,z4 ,das ,gleiche gilt auch dann1 wenn wir annehmen1 da einer der ,zweigdrhte aus zwei ,teilen mit verschiedenen ,widerstnden bestehe4 ,illustration3 ,abb4 #hh4 ,spannungsgeflle in zwei verschiedenen ,widerstnden4 ,illustration3 ,abb4 #hi4 ,wheatstonesche ,brcke4 ,wir spannen nun einen homogenen1 an allen ,stellen gleichstarken ,draht gerade aus1 wie ab in ,abb4 #hi1 und betrachten ihn als einen ,zweig unserer ,doppelleitung1 die vom ,element ,e gespeist wird2 den anderen ,zweig stellen wir zusammen aus einem unbekannten ,widerstande ,x und einem bekannten ,v 7,vergleichswiderstand74 ,in die ,brcke schalten wir unseren ,multiplikator ,g4 ,wenn es nicht der ,zufall gerade gewollt hat1 so ist jetzt die ,spannung bei nicht gleich der bei 1 weshalb uns der ,multiplikator einen ,strom anzeigen wird4 ,verschieben wir nun das ,drahtende bei nach rechts oder links1 so werden wir leicht die ,stelle finden1 die mit auf gleicher ,spannung ist1 was wir daran erkennen1 da der ,multiplikator keinen ,strom mehr anzeigt4 ,da der ausgespannte ,draht ab dem ,nickelindraht 7a7 unserer ,mebrcke 7,seite #ajj7 und das ,drahtende dem ,schieber 7c7 gleichkommt1 braucht nicht nher erwhnt zu werden4 ,da auf unserer ,mebrcke ein ,mastab angebracht ist1 so knnen wir leicht das ,verhltnis a 3 b ablesen2 wir wissen aber auch1 da dies gleich a 3 b ist4 ,nehmen wir an1 da der ,schieber unserer ,brcke1 die in #ajj ,teile 7,zentimeter7 geteilt ist1 bei #ge steht1 ferner da unser bekannter ,widerstand #aj ,ohm habe1 so knnen wir folgende ,proportion aufstellen3 #ge 3 #be ,x 3 #aj2 daraus ergibt sich ,x #cj ,ohm4 ,wollen wir genaue ,messungen machen1 so mssen wir zu den ,verbindungen der einzelnen ,apparate mglichst kurze und dicke ,drhte verwenden1 damit wir ihre ,widerstnde vernachlssigen knnen1 ohne dabei einen merkbaren ,fehler zu begehen4 ,will man ,widerstnde bei ,anwendung von ,wechselstrmen 7siehe vierter ,vortrag7 messen1 so knnen zur ,bestimmung der ,stromlosigkeit der ,brcke unsere bisher gebrauchten ,apparate nicht verwendet werden4 ,man bedient sich in diesem ,falle des ,telephons 7siehe ,anhang74 ,wird dieses von einem ,wechselstrom durchflossen1 so gert durch den ,wechsel der ,magnetpole die ,membrane in ,schwingung und gibt einen ,ton von sich2 ist es tonlos1 so ist es auch stromlos4 ,hat man kein ,telephon zur ,verfgung1 so gengt es1 einen einfachen kleinen ,elektromagneten mit mglichst vielen ,windungen eines dnnen ,drahtes in einem ,kstchen einer ,membran gegenber zu bringen1 wie das auch bei dem im ,anhang beschriebenen ,telephon gemacht ist4 #b ,schwefelsure zersetzt sehr rasch jede organische ,substanz1 weshalb man seine ,hnde und ,kleider vorsichtig vor ihr schtzen soll4 ,verdnnte ,schwefelsure wirkt nicht so rasch1 doch hat man damit sich oder seine ,kleider begossen1 so unterlasse man es nicht1 sofort mit ,ammoniak 7,salmiakgeist7 die betreffenden ,stellen abzuwaschen4 #c ,das ,schmelzen dieser sehr leicht entzndbaren ,stoffe darf nie auf dem offenen ,feuer geschehen4 ,zwischen ,schmelzgef und ,flamme soll sich immer ein groes ,stck ,eisenblech oder ein ,stck starken ,drahtstramines befinden4 #d ,man kann sich fr diese ,versuche auch des ,vertikalgalvanoskopes 7,abb4 #ff7 bedienen1 dessen ,empfindlichkeit man durch ,entfernen des ,regulierschiebers an der ,nadel herabgemindert hat4 ,illustration ,dritter ,vortrag4 ,die praktische ,anwendung des elektrischen ,gleichstroms4 ,illustration3 ,abb4 #ij4 ,rudi hlt seinen dritten ,vortrag4 ,den dritten ,vortrag bestimmte ,rudi wieder fr solche ,hrer1 bei denen er keinerlei ,vorkenntnisse1 auer solchen1 die sie sich in seinem ersten ,vortrag erworben hatten1 vorauszusetzen brauchte4 ,er sprach deshalb auch hier nochmals1 aber krzer1 ber die ,entdeckung des galvanischen ,stromes und die ,beschaffenheit eines ,elementes sowie ber die ,zusammenstellung mehrerer ,elemente zu einer ,batterie4 ,dann ging er dazu ber1 an der ,hand der bereits bekannten ,experimente den ,einflu des galvanischen ,stromes auf den ,magneten zu zeigen und die ,beschaffenheit und ,wirkung eines ,elektromagneten zu erklren4 ,dann kam er auf die ,beschreibung der elektrischen ,klingel1 des ,telegraphen und der ,elektromotoren zu sprechen4 ,um auch das ,wesen der ,dynamomaschine erklren zu knnen1 sprach er eingehender ber ,magnetinduktion und ,induktionsstrme1 beschrieb die magnetelektrische ,maschine und fhrte schlielich die ,dynamomaschine vor4 ,die verschiedenen ,ankerkonstruktionen1 wie ,t-1 ,ring- und ,trommelanker1 berhrte er nur kurz4 ,damit hatte er hinreichend ber die ,erzeugung des galvanischen ,stromes gesprochen und erklrte nun die elektrische ,straenbahn1 die ,bogenlampe1 das ,glhlicht1 elektrisch betriebene ,ventilatoren1 ,heiz- und ,kochapparate u4 s4 w4 ,dann ging er zur ,beschreibung des ,akkumulators ber und sprach noch kurz ber ,spannungen1 ,leitungsnetze1 ,sicherungen und ,kurzschlu1 um mit einer an seine ,ausfhrungen ber ,induktionsstrme anschlieenden ,beschreibung des ,telephons den ,vortrag zu schlieen4 ,auf dem ,bild ,seite #aab sehen wir ,rudi1 wie er nach dieser ,disposition unter ,kthes ,assistenz die ,herstellung der dabei benutzten ,apparate und die mit ihnen ausgefhrten ,experimente beschreibt4 ,illustration3 ,abb4 #ia4 ,die elektrische ,klingel4 ,sidenote3 ,die elektrische ,klingel4 ,eine elektrische ,klingel ist sehr einfach herzustellen4 ,abb4 #ia zeigt uns eine solche im ,grundri4 a ist ein ,grundbrett von beliebigem ,holz2 b ist ein ,elektromagnet1 den ,abb4 #ib im ,schnitt zeigt3 a ist ein ,stck ,bandeisen1 in das die beiden ,magnetschenkel b und b eingenietet sind4 c1 c sind die ,drahtspulen4 ,die ,rhmchen fr diese drehen wir aus ,holz oder kleben sie aus ,karton zusammen4 ,das ,bewickeln von ,drahtspulen haben wir im zweiten ,vortrag ,seite #ic behandelt4 ,fr eine ,drahtrolle verwenden wir je nach ,gre #ab bis #bj m eines #j1d bis #j1f mm starken ,kupferdrahtes 7fr geringere ,ansprche gengen auch #h bis #aj m eines etwas strkeren ,drahtes74 ,die ,endflchen der ,magnetpole werden mit ,papierscheibchen beklebt1 weil sonst der ,anker infolge des remanenten ,magnetismus ab und zu haften bleiben knnte4 c 7,abb4 #ia7 ist ein federnder ,blechstreifen1 den wir aus einer alten ,uhrfeder oder aus ,messingblech herstellen1 das wir durch krftiges ,hmmern auf dem ,ambos elastisch machen1 daran wird e1 der ,eisenanker 7ein ,stck ,bandeisen71 angenietet oder angeltet4 ,die ,magnetkerne und der ,anker mssen gut durchgeglht werden4 d ist ein ,holzklotz1 an dem das eine ,ende der ,feder c befestigt ist1 das andere ,ende wird mit einem ,messinghmmerchen oder einer ,messingkugel versehen2 etwa in der ,mitte wird ein ,stckchen ,platinblech aufgeltet1 dem gegenber die ,kontaktspitze f auf einer kleinen ,messingsule ruht4 ,es ist gut1 wenn man f mit einem ,muttergewinde versieht1 durch das eine ,schraube eingedreht werden kann2 an dieser ltet man vorn ein kurzes ,stckchen ,platindraht auf1 das die ,kontaktspitze bildet4 ,am ,ende des ,brettchens a wird die ,glockenschale g angebracht4 ,wie die einzelnen ,teile untereinander in leitende ,verbindung zu setzen sind1 geht aus der ,abbildung hervor4 ber dem ganzen kann eine ,schutzhlle aus ,holz oder ,pappe angebracht werden2 die ,glocke selbst mu natrlich frei bleiben4 ,illustration3 ,abb4 #ib4 ,elektromagnetkern mit ,spulen 7,schnitt74 ,illustration3 ,abb4 #ic4 ,schnitt durch den ,kontaktknopf4 ,sidenote3 ,der ,kontaktknopf4 ,wir knnen uns auch ohne ,drehbank recht hbsche ,kontaktknpfe herstellen3 ,auf ein rundes ,grundbrettchen a 7,abb4 #ic7 wird in der ,mitte ein ,nagel mit einem breiten ,messingkopf b 7,reinagel7 eingeschlagen4 ,aus gehmmertem ,messingblech schneiden wir einen spiralfrmigen ,streifen 7,abb4 #id71 den wir so mit dem breiteren ,ende neben b anschrauben1 da das etwas in die ,hhe gebogene schmlere genau ber b zu stehen kommt4 ,die ,kapsel stellen wir uns durch bereinanderleimen von #c bis #d ,ringen aus ,zigarrenkistenholz her4 7,siehe ,abb4 #ic47 ,illustration3 ,abb4 #id4 ,feder fr den ,kontaktknopf4 ,illustration3 ,abb4 #ie4 ,schaltungsschema einer ,klingelanlage4 ,illustration3 ,abb4 #if4 ,der ,morseschreiber 7,seitenansicht74 ,zur ,erklrung der ,schaltungsweise der elektrischen ,hausklingel stellte ,rudi eine ,tafel auf1 deren ,zeichnung ,abb4 #ie zeigt4 ,sidenote3 ,der ,morsesche ,telegraph4 ,der ,morsesche ,telegraphenapparat ist nicht so schwer herzustellen1 wie es vielleicht manchem scheinen mchte4 ,die ganze ,konstruktion ist aus den beiden ,abb4 #if 7,seitenansicht7 und #ig 7,grundri7 zu erkennen4 a ist das ,grundbrett2 b und b sind die ,achsentrger fr die ,achse 7c7 des gleicharmigen ,hebels d1 der aus einem ,holzstbchen mit quadratischem ,querschnitte herzustellen ist4 ,fr c nehmen wir ein ,messing- oder ,eisenstbchen1 eventuell einen starken ,nagel4 ,die ,achse soll im ,hebel fest sitzen1 sich in ihren ,lagern in b und b aber leicht drehen lassen4 ,in das eine ,ende des ,hebels wird der ,anker1 der mindestens #d mm dick und #a cm breit sein soll1 eingelassen2 das andere ,ende wird mit einer ,drahtse versehen1 in welche die ,spiralfeder g eingehngt werden kann2 letztere wird aus #j1f bis #j1g mm starkem ,messingfederdraht durch ,aufwickeln auf ein bleistiftstarkes ,metallstbchen hergestellt4 ,die ,spannung regulieren wir erst spter durch ,verlngern oder ,verkrzen des ,aufhngehakens p4 ,statt der ,spirale kann auch einfach eine ,gummischnur verwendet werden4 ,illustration3 ,abb4 #ig4 ,der ,morseschreiber 7,aufsicht74 ,der zweispulige ,elektromagnet f wird ebenso hergestellt wie der der elektrischen ,klingel2 er mu aber etwas grer und strker sein4 ,auf dem ,hebel d wird an dem ,ankerende ein etwa #a cm breiter ,blechstreifen aus gehmmertem1 #j1e bis #j1g mm starkem ,messingblech angebracht4 ,dieser ,streifen soll nahezu so lang sein wie der ,hebel selbst4 ,das vorderste ,ende 7#a cm7 wird rechtwinkelig aufgebogen und ein kurzes ,stckchen ,messingrohr mit etwa #e mm lichter ,weite1 in das wir spter einen weichen ,bleistift stecken1 wird daselbst festgeltet4 ,in den ,lagertrgern i und i sind1 wie dies in ,abb4 #ih zu sehen ist1 zwei gedrehte ,holzwalzen 7k und k7 eingelassen1 die #a1e bis #b cm dick sind4 ,der eine ,lagerfortsatz der ,walze k mu etwas lnger sein1 damit wir eine ,kurbel an ihm befestigen knnen4 ,illustration3 ,abb4 #ih4 ,rollen zur ,bewegung des ,papierstreifens 7,schnitt74 ,da beide ,walzen stets fest aufeinanderliegen mssen1 so sind die ,lager von k so einzurichten1 da sie vermittels zweier ,schrauben niedergedrckt werden knnen1 wie dies aus ,abb4 #ii zu ersehen ist3 ,aus dem oberen ,ende des ,lagertrgers i wird ein rechteckiges ,stck 7a71 das die ,bohrung fr die ,rollenachse enthlt1 herausgesgt und der dadurch entstandene rechteckige ,einschnitt noch etwas vertieft4 ,damit a nicht nach auen herausfallen kann1 werden die ,enden der ,rollenachsen1 nachdem die ,stckchen a darbergeschoben sind1 mit kleinen ,scheibchen 7c1 ,abb4 #ih7 beklebt4 ,durch ,aufschrauben des ,leistchens b 7,abb4 #ih und #ii7 wird a niedergedrckt1 und dadurch werden die beiden ,rollen1 die wir noch je mit einem ,stckchen ,gummischlauch berziehen1 aufeinandergepret4 ,die ,lagertrger i sind so auf a anzuschrauben1 da k gerade unter das ,messingrhrchen1 das wir am ,ende von h angeltet haben1 zu liegen kommt4 ,die beiden ,trger l1 l haben oben offene ,einschnitte1 so da wir den runden ,holzstab1 auf den wir die ,papierstreifenrolle aufschieben1 bequem einsetzen knnen4 ,nun fhren wir noch die beiden ,drahtenden des ,elektromagneten zu zwei ,klemmen an einem ,ende des ,brettchens a4 ,illustration3 ,abb4 #ii4 ,rollen zur ,bewegung des ,papierstreifens 7,seitenansicht74 ,wer etwa eine alte ,wanduhr1 die ihren ,zweck als solche nicht mehr erfllt1 besitzt1 kann diese zum maschinellen ,antrieb fr die ,rollen k benutzen4 ,alles fr diesen ,zweck ,unntige wird von der ,uhr entfernt2 also ,zifferblatt1 ,zeiger1 auch die ,zahnradbersetzung #a 3 #ab fr den ,stundenzeiger2 ferner wird ,pendel1 ,anker und ,ankerrdchen herausgenommen4 ,das ,rdchen1 das zum ,antrieb fr das ,ankerrdchen gedient hat1 wird durch ,anlten zweier ,blechplttchen mit ,windflgeln versehen4 ,die ,hauptachse1 auf der der ,minutenzeiger sa1 wird mit der ,rolle k verbunden4 ,die ,uhr selbst wird auch auf dem ,grundbrette befestigt4 ,in dem ,werke bringen wir einen ,hebel so verstellbar an1 da er das ,flgelrdchen entweder freigibt oder festhlt4 ,sollte nun die ,geschwindigkeit1 die die ,uhr den ,rollen erteilt1 zu gro sein1 so knnen wir1 falls der ,antrieb mit einem ,gewicht erfolgt1 dieses verkleinern4 ,bei ,federantrieb geht das nicht2 wir mssen deshalb das ,ankerrdchen wieder einsetzen und an dieses die ,flgel anlten2 durch ,verbiegen der letzteren knnen wir die ,geschwindigkeit noch weiter regeln4 ,war die ,geschwindigkeit zu gering1 so mssen wir eben noch ein weiteres bersetzungsrdchen herausnehmen4 ,illustration3 ,abb4 #ajj4 ,morsetaster4 ,wir brauchen nun noch den ,taster1 der in ,abb4 #ajj dargestellt ist4 ,er besteht aus einem ,grundbrett und einem #a cm breiten und etwa #g cm langen ,streifen aus federndem ,messingblech1 ist an einem ,ende auf dem ,grundbrett aufgeschraubt und am anderen1 wie die ,abbildung zeigt1 umgebogen4 ,unter dem umgebogenen ,ende ist ein ,nagel mit einem ,messingkopf angebracht4 ,dieser ist mit der einen1 die ,feder mit der zweiten ,klemme in leitender ,verbindung2 mit der dritten ,klemme ist ein ,blechstreifen leitend verbunden1 der ber die ,feder reicht und diese1 wenn sie nicht niedergedrckt wird1 berhrt4 ,es ist gut1 wenn die ,verbindungsdrhte nicht nur eingeklemmt1 sondern festgeltet werden4 ,um den telegraphischen ,verkehr zwischen zwei ,stationen zu erlutern1 hatte ,rudi sich zwei ,apparate gemacht1 die er an den beiden ,tischenden aufstellte und mit ,batterie und ,klingel so schaltete1 wie die ,abb4 #aja zeigt4 ,hier sind die ,apparate der beiden ,stationen 7,i und ,,ii7 folgendermaen bezeichnet3 ,m ,morseapparat1 ,t ,taster1 ,b ,batterie 7#c bis #d ,leclanch-,elemente71 g ,glocke und ,u ,umschalter4 ,letzterer ist hnlich konstruiert wie der ,kommutator 7siehe ,seite #aja72 er erlaubt mit einem ,handgriff entweder die ,glocke1 oder den ,morseapparat einzuschalten4 ,illustration3 ,abb4 #aja4 ,schaltungsschema der ,morseapparate4 ,angenommen1 man will von ,station ,i nach ,station ,,ii telegraphieren1 so hat man folgendes zu tun3 ,der ,umschalter ist so zu stellen1 da der ,morseapparat statt der ,glocke eingeschaltet ist2 dann wird der ,taster niedergedrckt1 wodurch die ,glocke bei ,,ii ertnt4 ,dabei macht der ,strom folgenden ,weg3 in ,t wird der ,kontakt a geschlossen2 von da geht der ,strom nach ,b1 b1 c1 d1 ,m1 e1 k1 l1 f1 l1 und da hier ,u noch auf die ,glocke geschaltet ist1 nach o1 durch g hindurch nach p1 n1 i1 n1 m1 g und a4 ,durch das ,glockenzeichen aufmerksam gemacht1 wird nun auf ,,ii der ,umschalter von g auf den ,morseapparat umgeschaltet und zum ,zeichen1 da dies geschehen1 der ,taster ein paarmal niedergedrckt2 dies bemerkt man in ,i an dem ,aufschlagen des ,ankers auf den ,elektromagneten4 ,in ,,ii wird nun der ,papierstreifen in ,bewegung gesetzt und in ,i der ,taster4 ,drcken wir diesen lngere ,zeit nieder1 etwa #a ,sekunde1 so wird in ,,ii ebensolang der ,anker angezogen und dadurch der ,bleistift auf das ber die ,rollen gleitende ,papier gedrckt1 wodurch ein ,strich aufgezeichnet wird4 ,drckt man dagegen den ,taster nur ganz kurz nieder1 so wird dadurch nur ein ,punkt entstehen4 ,aus verschiedenen ,zusammenstellungen von ,punkten und ,strichen hat man ein ,alphabet festgesetzt1 das hier wiedergegeben werden soll4 ,die ,zeichen fr die ,buchstaben sind3 a 4 -- j 4 -- -- -- s 4 4 4 4 -- 4 -- k -- 4 -- t -- b -- 4 4 4 l 4 -- 4 4 u 4 4 -- c -- 4 -- 4 m -- -- 4 4 -- -- d -- 4 4 n -- 4 v 4 4 4 -- e 4 o -- -- -- w 4 -- -- f 4 4 -- 4 -- -- -- 4 x -- 4 4 -- g -- -- 4 p 4 -- -- 4 y -- 4 -- -- h 4 4 4 4 q -- -- 4 -- z -- -- 4 4 i 4 4 r 4 -- 4 ch -- -- -- -- ,die ,zeichen fr die ,zahlen sind3 #a 4 -- -- -- -- #d 4 4 4 4 -- #h -- -- -- 4 4 #b 4 4 -- -- -- #e 4 4 4 4 4 #i -- -- -- -- 4 #c 4 4 4 -- -- #f -- 4 4 4 4 #j -- -- -- -- -- #g -- -- 4 4 4 ,weitere ,zeichen sind noch fr3 ,punkt 4 4 4 4 4 ,komma 4 -- 4 -- 4 -- ,fragezeichen 4 4 -- -- 4 4 ,ausrufzeichen -- -- 4 4 -- -- ,nachdem ,rudi seiner ,schwester auf diese ,weise ein ,telegramm ber den ,tisch hinber gesandt und ,kthe es bersetzt hatte1 erwhnte er noch1 da man in der ,praxis die eine der beiden ,leitungen nicht legt1 sondern den ,strom durch die ,erde leitet4 ,auch erklrte er1 da man mit dieser einfachen ,einrichtung nicht auf sehr groe ,entfernungen telegraphieren knnte1 da in dem groen ,widerstand des langen ,drahtes der ,strom so sehr geschwcht wrde1 da er nicht mehr im stande wre1 einen ,morseapparat in ,ttigkeit zu setzen4 ,man bediene sich deshalb der sogenannten ,relais4 ,rudi beschrieb nur die ,einrichtung und ,schaltung des ,relais1 da er sich keines hergestellt hatte4 ,er mute es jedoch spter fr die drahtlose ,telegraphie anfertigen1 und es sei deshalb schon hier beschrieben4 ,sidenote3 ,das ,relais4 ,abb4 #ajb zeigt das ,relais im ,grundri4 ,im wesentlichen ist es konstruiert wie die elektrische ,glocke2 nur fehlt die ,glockenschale1 und die ,kontaktspitze befindet sich auf der ,seite des ,ankers1 auf der auch der ,elektromagnet ist4 ,der ,anker steht hchstens #j1e mm von den ,magnetpolen entfernt1 und die ,feder darf nicht sehr stark sein2 ihre ,spannung kann mit der ,stellschraube e reguliert werden4 ,man darf nicht vergessen1 die ,polenden mit ,papier zu bekleben4 ,die ,kontaktspitze ist so zu stellen1 da sie etwa #j1e mm von der ihr gegenberliegenden ,verlngerung der ,feder absteht4 ,fr normale ,ansprche gengt hier die gleiche ,bewickelung1 wie bei der ,klingel4 ,nehmen wir mehr und etwas dnneren ,draht1 so wird das ,instrument empfindlicher4 ,illustration3 ,abb4 #ajb4 ,relais im ,grundri4 ,zum ,gebrauche werden die ,fernleitungen an die beiden ,klemmen a und b angeschlossen2 die ,klemme c wird mit der einen ,klemme des ,morseapparates1 d mit dem einen ,pol der ,batterie und die andere ,klemme des ,apparats mit dem anderen ,pole der ,batterie verbunden4 ,kommt nun durch die ,ferndrhte von der anderen ,station ein ,strom1 so wird er1 auch wenn er sehr schwach ist1 den ,anker des empfindlichen ,relais anziehen2 dadurch wird aber der lokale1 durch den ,morseapparat gehende ,batteriestrom geschlossen und der ,schreibstift auf den ,papierstreifen niedergedrckt4 ,hrt der ,fernstrom auf1 so geht der ,anker des ,relais zurck und unterbricht damit auch den lokalen ,strom u4 s4 w4 ,sidenote3 ,der ,elektromotor4 ,eine weitere1 in der ,praxis ungeheuer wichtig gewordene elektrische ,maschine ist der ,elektromotor4 ,alle die ,konstruktionen1 nach denen man sich gute ,elektromotoren selbst anfertigen kann1 hier zu beschreiben1 wrde zu weit fhren4 ,es seien deshalb nur die ,haupttypen erwhnt4 ,illustration3 ,abb4 #ajc4 ,elektromotor im ,grundri4 a7 ,mit zweipoligem ,hufeisenanker4 ,der einfachste ,motor besteht aus zwei einander mit den ,polen gegenberstehenden ,elektromagneten1 von denen der eine fest 7,feldmagnet71 der andere drehbar ist 7,anker74 ,die ,anordnung geht aus ,abb4 #ajc hervor4 ,a ist der feste1 ,b der bewegliche ,magnet2 beide sind im wesentlichen ebenso hergestellt wie die der elektrischen ,klingel1 nur mssen hier die beiden ,magnetschenkel weiter auseinanderstehen1 da zwischen ihnen die ,achse und deren ,lagertrger ,platz finden mssen4 ,das ,verbindungsstck des drehbaren ,magneten ist in der ,mitte mit einer ,bohrung versehen zur ,aufnahme der ,achse1 die angeltet werden kann4 ,die ,lager werden so hergestellt1 wie es schon frher 7siehe ,seite #bb u4 f47 beschrieben wurde1 und mssen auch hier gleich eingelt werden4 ,bei c wird die ,achse mit einer ,feile etwas aufgerauht und auf eine ,strecke von #a bis #b cm in #b oder #c ,lagen mit ,bindfaden umwunden4 ,dabei ist darauf zu achten1 da alle ,windungen regelmig nebeneinander liegen4 ,der dadurch entstandene ,wulst ist reichlich mit ,schellacklsung 7siehe ,seite #bj7 zu bestreichen4 ,er mu so dick sein1 da wir gerade noch ein etwa #a1e cm langes ,stckchen ,messingrohr darberschieben knnen4 ,letzteres wird in zwei ,halbzylinder zersgt und so auf dem ,wulste befestigt1 da die beiden ,hlften einander nicht berhren4 ,ihre ,befestigung erfolgt dadurch1 da wir sie nahe den ueren ,rndern mehrmals mit einem starken ,seidenfaden umwinden 7siehe auch ,seite #adc1 ,abb4 #aba74 ,diesen ,teil der ,maschine nennt man den ,kollektor1 obgleich die ,bezeichnung hier nicht ganz richtig ist2 besser wre es1 diesen ,teil ,kommutator zu nennen2 denn er bewirkt1 da die ,stromrichtung im ,anker im geeigneten ,moment gendert wird4 ,der ,ausdruck ,kollektor ist von den ,ring- und ,trommelankermaschinen bernommen4 -- ,die ,enden der ,ankerbewickelung sind an den beiden ,halbrhrchen1 deren ,stellung zu den ,magnetpolen aus ,abb4 #ajd zu erkennen ist1 anzulten4 ,der ,strom wird dem ,anker durch zwei auf dem ,kollektor schleifende ,federn aus ,kupferblech 7a und b7 zugefhrt4 ,wie die einzelnen ,drhte zu verbinden sind1 geht aus ,abb4 #ajc hervor4 ,der ,strom tritt bei d ein1 geht durch die beiden ,spulen des ,feldmagneten zur oberen ,schleiffeder 7b71 durch die ,ankerwickelung zur unteren ,schleiffeder 7a7 und durch e zur ,stromquelle zurck4 ,illustration3 ,abb4 #ajd4 ,wirkungsschema des ,elektromotors4 ,betrachten wir nun die drei schematischen ,bilder der ,abb4 #ajd4 ,in ,a geht der ,strom so durch den ,draht1 da die ,pole die vermerkten ,vorzeichen erhalten4 ,die ,folge davon ist1 da die ,ankerpole von denen des ,feldmagneten angezogen werden1 bis sie die in ,b angedeutete ,stellung erreicht haben4 ,hier wird nun die ,stromrichtung in der ,ankerwickelung gewechselt1 da der zur unteren ,schleiffeder eintretende ,strom jetzt durch die andere ,kollektorhlfte in die ,ankerwindungen eintritt2 dadurch werden die einander gegenberstehenden ,pole gleichnamig magnetisch und stoen einander ab1 wodurch die ,stellung ,c erreicht wird u4 s4 w4 ,illustration3 ,abb4 #aje4 ,vierpoliger ,hufeisenanker4 ,illustration3 ,abb4 #ajf4 ,verlauf des ,stromes beim vierpoligen ,anker4 b7 ,mit vierpoligem ,hufeisenanker4 ,wollen wir die ,wirkung dieses ,motors verstrken1 so knnen wir statt eines zweipoligen einen vierpoligen ,anker verwenden1 wie ihn ,abb4 #aje zeigt4 ,dementsprechend ist auch der ,kollektor vierteilig zu machen1 und es sind die ,drahtenden der einzelnen ,spulen so mit den vier ,kollektorlamellen zu verbinden1 wie das ,abb4 #ajf zeigt4 ,hier sind die beiden ,schleiffedern1 das heit die ,stellen1 an denen der ,strom ein- und austritt1 mit den ,pfeilen und bezeichnet4 ,wie dann der ,strom die ,magnetpole umkreist1 ist durch kleine ,pfeile angedeutet4 ,wir knnen uns neben der ,ampereschen ,schwimmerregel zur ,bestimmung der ,magnetpole noch eine andere1 etwas einfachere ,regel merken4 ,sehen wir auf die ,polflche eines ,elektromagneten und lassen den ,strom gegen die ,richtung der ,uhrzeigerbewegung1 also links herum kreisen1 so wird der ,pol ein ,nordpol2 geht dagegen der ,strom in gleicher ,drehungsrichtung wie der ,uhrzeiger1 also rechts herum1 so wird der ,pol ein ,sdpol4 ,wir knnen noch weiter gehen und auch den ,feldmagnet vierpolig machen4 ,dann mssen aber die einander gegenberstehenden ,pole des ,ankers jeweils gleichnamig magnetisch sein und ebenso die ,pole des ,feldmagneten4 ,die ,stromumkehr im ,anker mu immer dann erfolgen1 wenn ,anker und ,feldmagnetpole einander gegenberstehen4 ,illustration3 ,abb4 #ajg4 ,sechspoliger ,elektromotor4 c7 ,mit sternfrmigem sechspoligem ,anker4 ,abb4 #ajg zeigt eine sechspolige ,maschine1 bei der aber ,feldmagnete und ,anker etwas anders angeordnet sind als bei der oben beschriebenen ,maschine4 ,diese nach einer photographischen ,aufnahme wiedergegebene ,maschine kann sich jeder mit sehr geringen ,hilfsmitteln anfertigen4 ,der ,anker besteht aus einem sechsteiligen ,stern1 der aus geglhtem ,eisendraht zusammengesetzt ist4 ,jeder ,teil dieses ,sternes besteht aus einem ,drahtbndel1 das fest mit dnnem ,bindfaden zu umwinden ist4 ,durch die ,mitte geht eine als ,achse dienende ,messingstange1 die mit den ,drhten verltet ist4 ,damit die ,polenden des ,ankers alle gleichweit von der ,mitte entfernt seien -- und das ist sehr wichtig --1 wurden die einzelnen ,drhte zuerst etwas lnger genommen und die umwundenen ,bndel dann an der richtigen ,stelle abgesgt2 denn feilen lassen sich die ,enden solcher ,drahtbndel nicht gut4 ,die einzelnen ,schenkel des ,feldmagneten sind gleichfalls aus ,drahtstcken hergestellt1 die in ein aus vier ,bandeisenstreifen hergestelltes und mit ,draht umwundenes ,sechseck eingeklemmt sind4 ,in die vier ,eisenbnder wurden an den sechs ,stellen der ,magnetschenkel halbrunde ,ausschnitte eingefeilt1 in welche die runden ,drahtbndel eingeklemmt werden konnten1 ohne ihre ,form zu verlieren4 ,die ,maschine ist fr zweiphasigen ,wechselstrom von #abj ,volt gebaut1 kann aber auch fr ,gleichstrom verwendet werden und dient zum ,antrieb fr eine ,influenzelektrisiermaschine von #ej cm ,scheibendurchmesser4 ,der ,abstand zweier ,sechseckseiten betrgt #bj cm4 ,werden die ,magnetenden noch mit ,polschuhen versehen 7siehe unten71 so wird die ,wirkung erhht4 d7 ,mit ,doppel-,t-,anker4 ,die ,motoren mit dem ,doppel-,t-,anker sind zwar in ihrer ,konstruktion sehr einfach1 haben aber den ,nachteil1 da wir uns den ,anker1 wie den ,feldmagnet nicht selbst herstellen knnen4 ,wir kommen auf diese ,ankerform bei der magnetelektrischen ,maschine 7,seite #ach u4 f47 nochmals zurck und gehen darum hier nicht nher darauf ein4 ,bei all den hier beschriebenen ,maschinen sind die ,lager fr die ,achsen nach der auf ,seite #bb u4 f4 angegebenen ,weise anzufertigen und sofort zu len4 e7 ,mit ,ringanker4 ,rudi erklrte in diesem ,vortrag auch den ,grammeschen ,ring ziemlich ausfhrlich4 ,er hatte sich einen ,ringankermotor gebaut1 der ihn allerdings sehr viel ,zeit und ,arbeit kostete1 wobei er sich aber durch manchen ,mierfolg nicht abschrecken lie4 ,es mge hier die ,herstellung einer solchen ,ringmaschine beschrieben werden2 doch es sei vorher erwhnt1 da nur sauberste und sorgfltigste ,arbeit einen guten ,erfolg verbrgt4 ,zuerst wollen wir jedoch das ,wesen des ,grammeschen ,ringes kennen lernen1 das ,rudi mit einem einfachen ,experiment seinen ,hrern klar machte4 ,er umwickelte zwei halbkreisfrmig gebogene kleine ,eisenstangen nach der in ,abb4 #ajh angegebenen ,weise in wenig ,windungen mit je einem isolierten ,kupferdrahte1 durch den er dann in einer bestimmten ,richtung den ,strom schickte und die dabei entstehenden ,magnetpole durch die ,ablenkung der ,magnetnadel erkennen lie4 ,als er nun die beiden ,halbkreise so mit den gleichnamigen ,polen zusammenhielt1 da ein geschlossener ,kreis entstand1 wirkte der ,ring wie ein einziger1 zweipoliger ,magnet4 ,illustration3 ,abb4 #ajh4 ,entstehung der ,pole im ,grammeschen ,ring4 ,illustration3 ,abb4 #aji4 ,form f4 d4 ,grammeschen ,ring4 ,so einfach die ,herstellung dieses ,modells des ,grammeschen ,ringes ist1 soviel ,mhe und ,sorgfalt erfordert der richtige ,ringanker4 ,der ,kern des ,ankers1 der die ,form eines flachen ,ringes erhlt1 wird aus #j1e mm starkem gut durchgeglhtem ,eisendraht hergestellt1 indem wir den ,draht auf eine entsprechende ,form aufwinden4 ,den ,schnitt durch diese ,form zeigt ,abb4 #aji4 ,ein rundes ,brettchen1 dessen ,durchmesser gleich dem der ffnung des ,ringes ist1 wird beiderseits mit zwei greren ,brettchen begrenzt1 so da eine ,rinne entsteht1 in die der ,draht hineingewickelt wird4 7,die ,grenverhltnisse der einzelnen ,teile kann man der ,abb4 #aad entnehmen47 ,zwischen die einzelnen ,lagen wird reichlich eine dicke ,schellacklsung gegossen1 die nach dem ,trocknen den ,draht zusammenhlt1 so da die runden ,brettchen entfernt werden knnen4 ,der ,ring wird nun mit zwlf kleinen ,drahtspulen umgeben1 wie wir aus ,abb4 #aaj ersehen knnen4 ,um diese ,spulen mglichst regelmig anbringen zu knnen1 bezeichnen wir die betreffenden ,stellen durch ,papierstreifchen1 die wir mit ,schellack aufkleben4 ,jede ,spule erhlt drei bis vier ,lagen eines gut isolierten ,kupferdrahtes4 ber die ,drahtstrken wird weiter unten 7,seite #acd7 noch ausfhrlich gesprochen werden4 ,kommt mit ,baumwolle umsponnener ,draht zur ,verwendung1 so ist dieser whrend des ,aufwickelns mit ,schellacklsung zu bestreichen4 ,bei doppelt mit ,seide umsponnenem ,draht ist das nicht ntig1 es trgt jedoch zur greren ,festigkeit der ,spulen bei4 ,die ,drahtenden werden von ihrer ,isolierung befreit1 und jeweils wird der ,anfang des ,drahtes der einen ,spule mit dem ,ende des ,drahtes der nchsten zusammengedreht4 ,illustration3 ,abb4 #aaj4 ,der mit #ab ,spulen bewickelte ,grammesche ,ring4 ,illustration3 ,abb4 #aaa4 ,holzkern fr den ,grammeschen ,ring 7,schnitt74 ,illustration3 ,abb4 #aab4 ,schnitt durch ,holzkern und ,ring4 ,um den ,anker bequem auf eine ,achse montieren zu knnen1 lassen wir uns einen ,holzkern drehen1 den ,abb4 #aaa im ,durchschnitt zeigt4 ,der dickere ,teil soll gerade in den bewickelten ,ring hineinpassen und der dnnere einen ,durchmesser von mindestens #a1e cm haben4 ,abb4 #aab zeigt diesen ,kern nochmals im ,schnitt mit dem darbergeschobenen ,ring1 der an seiner ,stelle genau senkrecht zu der ,richtung der ,lngsbohrung fest sitzen mu4 ,um den ,ring mglichst fest mit dem ,holze zu verbinden1 bestreichen wir beide ,teile vor dem ,zusammenfgen mit ,schellackkitt 7siehe ,seite #e74 ,der dnnere ,teil des ,holzkerns wird nun in zwlf gleiche ,teile eingeteilt2 auf den ,teilstrichen sollen ,kupferblechstreifen befestigt werden1 die1 wie ,abb4 #aac zeigt1 alle an ihrem hinteren ,ende umgebogen sind und an dem dickeren ,teil des ,kernes anliegen4 ,die ,streifen 7,kollektorlamellen7 sollen so breit sein1 da die ,zwischenrume zwischen den einzelnen nur etwa #a mm betragen4 ,um die ,lamellen sicher und regelmig befestigen zu knnen1 verfahren wir folgendermaen3 ,wir bestreichen den ,kern mit sehr dicker ,schellacklsung und drcken die heigemachten ,blechstreifen auf1 wenn der ,schellack fast getrocknet ist4 ,die ,streifen mssen sofort genau an ihre richtige ,stelle gebracht werden1 da sie nachtrglich nicht mehr verschoben werden knnen4 ,um zu verhindern1 da sie beim ,gange der ,maschine durch die ,zentrifugalkraft abgeschleudert werden1 mssen wir sie nahe dem vorderen und hinteren ,ende mit in ,schellack getrnktem ,bindfaden umwinden 7siehe auch ,abb4 #aad74 ,nun werden die an dem dickeren ,teil des ,holzkernes anliegenden ,enden der ,kupferstreifen gereinigt und mit den zusammengedrehten ,drahtenden der ,spulen verltet4 ,illustration3 ,abb4 #aac4 ,ringanker mit ,kollektor4 ,illustration3 ,abb4 #aad4 ,fertiger ,motor 7links ,ansicht1 rechts ,schnitt74 ,die brigen ,teile der ,maschine sind alle aus ,abb4 #aad und #aae zu erkennen4 ,die linke ,hlfte der ,abb4 #aad ist als ,ansicht von vorne1 die rechte als ,horizontalschnitt gezeichnet2 nur der ,kollektor und das ,schleiffedergestell sind nicht geteilt1 sondern ganz als ,ansicht gezeichnet4 ,zur ,erzeugung eines krftigen magnetischen ,feldes1 in welchem sich der ,anker drehen soll1 dienen zwei starke ,elektromagnete4 ,fr geringere ,ansprche gengt auch einer2 es ist dann nur der untere in ,abb4 #aad auszufhren4 ,der untere ,magnet wird hnlich hergestellt1 wie der1 den wir auf ,seite #aac kennen gelernt haben4 ,in ein ziemlich langes ,stck ,bandeisen b 7,abb4 #aad7 wird in die ,mitte ein ,loch gebohrt1 das spter das ,lager fr die ,achse aufnehmen soll4 ,in einem ,abstand von der ,mitte1 der sich aus der ,figur ergibt1 sind zwei starke ,stcke ,rundeisen c einzunieten1 die die ,magnetschenkel bilden4 ,die ,nietfortstze 7d7 sind durch ,befeilen oder auf der ,drehbank herzustellen4 ,wer im ,besitze eines ,gewindeschneideapparates ist1 tut am besten1 alle in der ,figur als vernietet gezeichneten ,teile zu verschrauben4 ,um den ,ring auf einer mglichst groen ,flche zu umfassen1 werden die ,pole mit sogenannten ,polschuhen 7e7 versehen4 ,die ,form eines ,polschuhes ist aus ,abb4 #aaf1 sein ,grenverhltnis zum ,anker an ,abb4 #aae 7e7 zu erkennen 7e sind zwar die ,polschuhe des oberen ,magneten2 diese aber haben genau dieselbe ,form wie die des unteren74 ,bevor wir die ,polschuhe aufnieten1 mssen die fertig gewickelten ,drahtspulen 7f7 ber die ,kerne geschoben werden4 7ber ,drahtstrken siehe unten47 ,die beiden ,schenkel des oberen ,magneten sind etwas anders geformt4 ,damit die ,gestelle der ,schleiffedern ,platz und ,spielraum haben1 sitzen die ,kerne1 die hier flach sind1 weiter auen4 b ist ein ,stck ,bandeisen von derselben ,strke wie b4 ,es enthlt in der ,mitte ebenfalls eine ,bohrung zur ,aufnahme des ,lagers1 ferner zwei ,lcher fr die beiden ,nietzapfen 7d7 des flachen ,kernes c2 dieser erhlt auf seiner ,auenseite einen kurzen ,fortsatz 7in der ,figur etwas zu lang gezeichnet71 der nach unten zeigt und dem ,anker1 wie dies aus der ,figur zu ersehen ist1 mglichst nahe steht4 ,die brigen ,lcher in b werden jetzt auch gleich eingebohrt1 doch soll erst spter ihre ,lage und ,weite mitgeteilt werden4 ,diese ,teile knnen wir auch in ,abb4 #aae erkennen4 ,die einzelnen ,stcke sind da mit denselben ,buchstaben bezeichnet wie in ,abb4 #aad4 ,die linke ,hlfte der ,abbildung ist als von oben gesehen gezeichnet2 die rechte ist so gedacht1 als wre die ,maschine in ,hhe der ,kollektormitte durchschnitten und ebenfalls von oben gesehen4 ,entsprechend dem flachen ,querschnitt der ,kerne c sind auch die ,drahtspulen f flach1 genau ber den ,kern passend herzustellen4 ,die ,polschuhe e werden wie bei dem unteren ,magneten erst dann aufgenietet1 wenn die bewickelten ,spulen ber die ,kerne geschoben sind4 ,da c weiter von der ,mitte entfernt ist als c1 so mu e so an c angenietet werden1 da die ,abstnde von e1 e und e1 e gleich sind2 denn die ,polschuhe sollen nachher beim ,montieren der ,maschine genau bereinander liegen4 ,illustration3 ,abb4 #aae4 ,motor von oben gesehen 7rechts ,schnitt74 ,illustration3 ,abb4 #aaf4 ,gestalt eines ,polschuhes4 ,jetzt richten wir uns ein starkes ,grundbrett 7a7 aus hartem ,holze her1 ferner zwei starke rechteckige ,holzsulen 7g71 die ihrer ganzen ,lnge nach zu durchbohren sind4 ,die ,hhe der beiden ,sulen mu folgender ,summe genau gleich sein3 der ,entfernung der unteren ,seite von b bis zur oberen ,flche von e plus #a mm plus der ,dicke des bewickelten ,ankers plus #a mm plus der ,entfernung der unteren ,flche von e bis zur unteren ,seite von b4 ,durch die ,lngsbohrung von g und durch entsprechend einzubohrende ,lcher in b1 b und a wird eine an ihren ,enden mit ,gewinden versehene ,messingstange 7h7 gesteckt1 und durch ,aufschrauben der ,muttern i und i werden die einzelnen ,teile fest zusammen gezogen4 ,es ist vorteilhaft1 fr die ,mutter i in dem ,grundbrett eine ,versenkung einzubohren4 ,auf der ,unterseite von g ist ein ,einschnitt einzusgen1 in den der ,bandeisenstreifen b genau hineinpat1 so da die ,sule nicht auf b sondern auf a aufsteht2 natrlich darf der ,einschnitt nur so gro sein1 da auch b noch gengend fest gehalten wird4 ,fr die ,achse 7k7 des ,ankers whlen wir eine je nach der ,gre der ,maschine #e bis #aj mm starke ,messingstange4 ,nach ihrer ,dicke mu sich die ,weite der ,bohrung durch den ,holzkern 7l7 des ,ankers richten4 ,letzterer wird dadurch an der ,achse befestigt1 da wir ihn an einem an dieser angelteten ,messingblechscheibchen 7m7 anschrauben4 ,das untere ,ende der ,achse ist ein wenig abzurunden und zuerst mit grberer1 dann mit feinerer und schlielich mit allerfeinster ,schmirgelleinwand abzureiben4 ,unter der mittleren ,bohrung von b ist ein starkes ,glasplttchen 7n7 in a einzulassen2 es dient der ,achse als ,auflager4 ,die beiden ,lager 7o7 in b wie in b werden auf die bekannte ,weise mit ,kupferdraht hergestellt und in den betreffenden ,bohrungen eingeltet 7siehe ,seite #bb u4 f474 ,die ,lager sind sofort einzulen4 ,sind nun die einzelnen ,teile in der angegebenen ,weise montiert1 so mu sich der ,anker ohne zu streifen zwischen den ,polschuhen1 von denen er hchstens #a mm ,abstand haben darf1 drehen lassen4 ,es wren nun noch die ,schleiffedern anzubringen4 ,sie sollen so den ,kollektor berhren1 da die ,magnetpole an den ,punkten und 7,abb4 #aae7 entstehen4 ,wie aus dem ,schema ,abb4 #ajh erhellt1 entstehen die ,pole da1 wo der ,strom ein- und austritt4 ,die ,verbindungslinie der ,berhrungspunkte mte also senkrecht stehen zu der ,verbindungslinie der ,mitten der ,magnetkerne4 ,in ,wirklichkeit aber ist die gnstige ,lage der ,berhrungspunkte etwas im ,sinne der ,ankerdrehung verschoben4 ,da wir diese ,lage nur durch ,probieren herausfinden knnen1 mssen wir die ,schleiffedern an einem drehbaren ,gestelle anbringen4 ,die gnstige ,stellung knnen wir daran erkennen1 da beim ,gang der ,maschine die auf dem ,kollektor auftretenden ,funken kleiner sind1 als bei jeder anderen ,lage4 ,eine ,platte aus dnnem ,holz 7,ahorn7 oder besser aus ,vulkanfiber oder ,hartgummi1 deren ,form aus ,abb4 #aae p -- p zeigt nur die eine ,hlfte -- hervorgeht1 ist in der ,mitte durchbohrt und wird so auf b aufgelegt1 da die ,achse durch diese ,bohrung hindurchgeht4 ,in jeder ,ecke dieser ,platte wird ein in ,abb4 #aad mit q bezeichneter #b bis #c mm starker ,kupferdraht befestigt4 ,an je zweien auf der gleichen ,seite sich befindenden ,drhten wird ein federnder ,kupferstreifen r angeltet4 r ist so zu biegen und die zweimal rechtwinkelig umgebogenen ,drhte q sind so zu stellen1 da die ,schleiffeder unter gelindem ,druck auf dem ,kollektor aufliegt4 ,hart neben p ist ein ,loch in b einzubohren und mit einem ,gewinde zu versehen1 in das die ,metallschraube s 7mit breitem ,kopf7 hineinpat4 ,indem wir nun p whrend des ,ganges der ,maschine um die ,achse drehen1 knnen wir1 wie bereits erwhnt1 die gnstigste ,berhrungsstelle fr die ,schleiffedern ausfindig machen und sie in dieser ,lage durch ,anziehen der ,schraube s fixieren4 ,illustration3 ,abb4 #aag4 ,bewickelungsschema4 ,wie die ,spulen zu bewickeln und untereinander zu verbinden sind1 geht aus dem ,schema ,abb4 #aag hervor4 ,sidenote3 ,bestimmung der ,drahtstrken4 ,jetzt wollen wir noch sehen1 wie wir die ,strken und ,lngen der ,drhte fr unsere ,bewickelungen bestimmen knnen4 ,man beachte folgende ,punkte3 #a4 ,der ,widerstand der ,bewickelung des ,feldmagneten soll stets etwas grer sein als der der ,ankerwickelung 7,feldmagnet 1 ,anker 74 ,der ,widerstand eines ,drahtes ist proportional seiner ,lnge und umgekehrt proportional seinem ,querschnitte4 ,der ,querschnitt q berechnet sich aus dem ,durchmesser des ,drahtes nach der ,formel3 q 7d_/#b71 worin #c1ad ist4 7,man benutze auch die ,tabellen am ,schlusse des ,buches47 #b4 ,der ,widerstand in einem ,ringanker ist gleich des ,widerstandes im ganzen ,ankerdraht1 da dem ,strom zwei ,wege1 die nur halb so lang sind als die genannte ,ankerwickelung1 offenstehen4 #c4 ,bauen wir einen ,motor mit ,rcksichtnahme auf eine bestimmte ,stromquelle1 so kann er um so grer ausgefhrt werden1 je mehr elektrische ,energie uns zur ,verfgung steht4 ,die ,energie eines ,stromes wird in ,watt gemessen und ist gleich dem ,produkt aus ,spannung und ,stromstrke4 #a ,watt gleich #a ,volt mal #a ,ampere 7siehe auch zweiter ,vortrag ,s4 #hd u4 f474 ,haben wir bei gegebener ,energie verhltnismig hohe ,spannung und geringe ,stromstrke1 so ist es nach dem ,ohmschen ,gesetze 7,s4 #hf u4 f47 vorteilhafter1 lngere und dnnere ,drhte fr die ,bewickelung zu verwenden1 als wenn wir eine geringe ,spannung und eine groe ,stromstrke haben4 ,um einen ,anhaltspunkt fr die absoluten ,mae zu geben1 sei folgendes gesagt4 ,ist der ,feldmagnet eines ,motors an ,gre dem ,magnet einer mittelgroen elektrischen ,klingel gleich und steht uns eine ,batterie von etwa #c bis #f ,leclanch-,elementen zur ,verfgung1 so mag die ,bewickelung des ,feldmagneten gleich der der betreffenden elektrischen ,klingel sein1 also fr jede ,spule etwa #bj m eines #j1e mm starken ,kupferdrahtes4 #d4 ,schalten wir die ,magnet- und ,ankerwickelung hintereinander 7,hauptstrommaschine71 das heit so1 da der ,strom zuerst die ,magnetschenkel umkreist1 dann durch den ,ankerdraht fliet und schlielich wieder zur ,stromquelle zurckkehrt 7siehe auch ,abb4 #abe71 so ist der ,gesamtwiderstand der ,maschine grer1 als wenn wir die beiden ,wickelungen nebeneinander 7,nebenschlumaschine7 schalten1 also so1 da sich der ,strom beim ,eintritt in den ,motor teilt und einerseits um den ,feldmagnet1 anderseits um den ,anker fliet1 um beim ,austritt aus der ,maschine sich wieder zu vereinigen und zur ,stromquelle zurckzukehren 7,abb4 #abf74 ,wollen wir einen ,motor von vornherein als ,nebenschlumaschine bauen1 so ist der ,widerstand der ,ankerdrhte eben so gro oder etwas kleiner zu whlen1 als der der ,drhte des ,feldmagneten4 ,nheres ber die ,unterschiede dieser ,schaltungsweisen ist bei der ,beschreibung der ,dynamomaschine ausgefhrt 7,s4 #adh74 #e4 ,um aus den hier gegebenen ,anhaltspunkten die ,drahtmae fr eine der hier beschriebenen ,maschinen berechnen zu knnen1 vergleichen wir zuerst den fr den ,motor zur ,verfgung stehenden ,strom mit dem1 den die unter #c4 erwhnten #c bis #f ,leclanch-,elemente liefern4 ,den inneren ,widerstand des oben erwhnten ,motors berechnen wir mit ,hilfe der ,widerstandstabelle 7im ,anhang7 und erhalten fr die ,bewickelung des ,ankers #c1b ,ohm1 dies sind des gesamten ,widerstandes3 es kommen auf den ,feldmagneten 1 also #d1h ,ohm1 so da wir im ganzen einen ,widerstand von #h ,ohm erhalten4 ,haben wir einen ,strom1 der die doppelte ,anzahl von ,watt liefert wie die #c bis #f ,elemente1 so sind die ,dimensionen des ,motors etwa #a1emal so gro auszufhren2 der gesamte ,widerstand 7#h ,ohm7 hat aber gleich zu bleiben fr den ,fall1 da auch das ,verhltnis von ,spannung zu ,stromstrke gleichgeblieben ist4 ,wollen wir dagegen den ,motor fr einen ,strom bauen1 der zwar dieselbe ,energie besitzt wie die ,leclanchbatterie1 aber bei geringerer ,stromstrke eine hhere ,spannung hat1 so ist der ,gesamtwiderstand der ,maschine dadurch grer zu machen1 da man mehr ,windungen macht1 also lngeren und dnneren ,draht verwendet4 #f4 ,sind wir nun ber die ,dimensionen und die ,drahtwiderstnde der herzustellenden ,maschine im klaren1 so schtzen wir mit ,hilfe der ,widerstandstabelle ,lnge und ,strke des ,drahtes1 der auf eine ,spule kommen soll1 ungefhr ab4 ,um erkennen zu knnen1 ob der ,draht die gegebene ,spule auch ausfllt oder auf ihr hinreichend ,platz findet1 mssen wir den inneren ,spulendurchmesser 7also die ,kerndicke7 zu dem ueren ,spulendurchmesser addieren -- die ,mae sind immer in ,millimetern auszudrcken -- die ,summe mit #b dividieren und das ,resultat mit 7 #c7 multiplizieren4 ,wir erhalten dadurch die mittlere ,lnge einer ,windung4 ,um die ,zahl der ,windungen festzustellen1 mssen wir die ,dicke des ,drahtes mit der ,isolierung kennen4 ,nehmen wir zum ,beispiel an1 der ,kerndurchmesser sei #a cm1 der uere ,spulendurchmesser #c cm1 die ,spulenlnge #e cm1 der ,widerstand des ,drahtes #a bis #a1e ,ohm und die ,drahtdicke htten wir auf #j1e mm1 mit der ,isolierung also auf #j1g mm1 geschtzt4 ,wir wollen nun die erforderliche ,lnge und den ,widerstand berechnen4 ,spulendurchmesser #cj mm1 ,kerndurchmesser #aj mm1 somit mittlere ,lnge einer ,windung 7#aj #cj7_/b #bj #fb1i mm1 rund #f1c cm4 ,wieviel ,windungen haben auf der #ej mm langen ,spule eines mit der ,isolierung #j1g mm starken ,drahtes ,platz8 #ej 3 #j1g #ga1d ,windungen4 ,wieviel ,lagen gehen auf die ,spule1 wenn ihr ,halbmesser #ae mm1 der ,halbmesser des ,kernes #e mm betrgt8 #ae #e #aj mm2 #aj 3 #j1g #ad1c ,lagen4 ,somit ergeben sich #ga1d #ad1c #ajba1jb ,windungen4 ,jede ,windung hat eine durchschnittliche ,lnge von #f1c cm1 also ergibt sich fr die ,gesamtlnge rund #ajba #f1c cm #fd1cb m4 ,da die ,dicke des ,drahtes ohne die ,umspinnung #j1e mm betrgt1 so ergibt sich nach der ,tabelle ein ,widerstand von #fd1cb #j1jh #e1a ,ohm4 ,wir haben also nicht sehr gut geschtzt2 der ,widerstand ist etwa #dmal zu gro4 ,wir mssen deshalb die gleiche ,rechnung nochmals fr einen etwas strkeren ,draht durchfhren4 ,nehmen wir zum ,beispiel fr den nackten ,draht #j1g1 fr den umsponnenen #a mm an1 so brauchen wir davon #ca1e m1 deren ,widerstand sich auf etwa #a1be ,ohm beluft4 #g4 ,die hier angegebenen ,verhltnisse brauchen nur dann bercksichtigt zu werden1 wenn wir von dem ,motor unter grtmglicher ,ausntzung der vorhandenen elektrischen ,energie ,arbeit verlangen4 ,soll die ,maschine nur ein ,spielzeug sein1 das sich dreht1 wenn man einen ,strom hineinleitet1 so sind wir daran nicht gebunden und knnen die ,mae fr die ,bewickelungsdrhte ganz willkrlich whlen4 ,sidenote3 ,induktionsstrme4 ,nachdem ,rudi seine verschiedenen ,motoren vorgefhrt und erklrt hatte1 ging er dazu ber1 soviel ber ,induktionsstrme zu sprechen1 als unbedingt zum ,verstndnisse der magnetelektrischen ,maschine und der ,dynamomaschine ntig war4 ,an einigen kurzen ,experimenten zeigte er zuerst die ,haupterscheinungen der ,magnetinduktion und dann die der ,elektroinduktion4 ,sidenote3 ,magnetinduktion4 ,zur ,demonstration der ,entstehung von ,induktionsstrmen hatte sich ,rudi eine groe hohle ,drahtspule gemacht1 auf der nahezu #hj m eines #j1e mm starken ,drahtes aufgewickelt waren4 7,es gengen fr diesen ,versuch aber auch kleinere ,spulen47 ,eine grere ,anzahl von ,stricknadeln hatte er einzeln magnetisiert 7,magnetisieren siehe ,seite #ij u4 #adj7 und dann so zu einem ,bndel zusammengebunden1 da alle gleichnamigen ,pole auf derselben ,seite waren4 ,dadurch war ein starker ,stabmagnet entstanden4 ,die ,drahtenden der ,spule verband ,rudi mit seinem ,vertikalgalvanoskop4 ,sobald er dann den ,stabmagnet in die ,spule hineinschob1 schlug die ,nadel des ,instruments einen ,augenblick nach der einen ,seite aus2 als er ihn herauszog1 geschah der ,ausschlag nach der anderen ,seite4 ,das gleiche ,experiment wiederholte er1 indem er den ,magnet viel rascher hineinsteckte und herauszog2 dabei wurden die ,ausschlge des ,galvanoskopes grer als vorher4 ,nach diesem ,versuche schob ,rudi eine kurze ,betrachtung ber die ,kraftlinien ein1 ber die er ja schon im zweiten ,vortrag eingehend gesprochen hatte4 ,er erklrte fernerhin1 da1 wenn ein ,leiter der ,elektrizitt von ,kraftlinien durchschnitten wird1 in ihm elektrische ,strme auftreten4 ,in einem beliebig geformten ,leiter sind die ,strme ungeordnet und kommen nicht zur ,geltung4 ,geben wir aber dem ,leiter die ,form eines langen1 zur ,spule aufgewickelten ,drahtes1 so summieren sich die kleinsten ,stromimpulse zu einem durch seine ,wirkungen erkennbaren elektrischen ,strome4 ,ein ,strom wird nur so lange erzeugt1 als die ,kraftlinien in ,bewegung sind4 ,je rascher sie sich bewegen1 desto strker ist der ,strom4 ,der ,strom1 der beim ,eintritte von ,kraftlinien in einem ,leiter entsteht1 ist in seiner ,richtung dem ,strom1 der durch die austretenden ,kraftlinien hervorgerufen wird1 entgegengesetzt4 ,sidenote3 ,elektroinduktion4 hnlich wie ein ,stahlmagnet wirkt eine von einem ,strome durchflossene ,spule4 ,um auch das zu zeigen1 hatte sich ,rudi eine kleinere ,spule gemacht1 die in die grere eingesteckt werden konnte4 ,auch die kleinere ,spule war hohl1 so da es mglich war1 einen ,eisenkern in sie hineinzuschieben4 ,rudi fhrte den ,versuch zuerst ohne1 dann mit dem ,eisenkern aus4 ,in letzterem ,falle war die ,wirkung bedeutend strker1 da durch die ,gegenwart des ,eisens die ,zahl der ,kraftlinien sehr vergrert wurde4 ,der dritte ,versuch bestand darin1 da ,rudi die kleine ,spule mit dem ,eisenkern in der groen stehen lie und den ,strom zur kleinen pltzlich ein- und ausschaltete4 ,beim ,einschalten des ,stromes erhielt er den ,ausschlag des ,galvanoskopes nach derselben ,seite wie beim ,eintauchen des ,magneten2 das ,ausschalten entsprach in dieser ,beziehung seinem ,herausnehmen4 ,nach diesen einleitenden ,versuchen ging ,rudi zur ,erklrung der ,wirkungsweise der magnetelektrischen ,maschine ber4 ,er hatte sich selbst eine solche gefertigt1 und wir wollen nun sehen1 wie man dabei zu ,wege gehen mu1 um zu einem sicheren und guten ,ergebnisse zu gelangen4 ,sidenote3 ,die magnetelektrische ,maschine4 ,um eine gutgehende magnetelektrische ,maschine herstellen zu knnen1 bedrfen wir vor allem eines starken ,stahlmagneten1 dessen ,form von der des ,ankers abhngt4 ,von den drei uns schon bekannten ,ankerformen kommen nur die beiden in ,abb4 #aah dargestellten in ,betracht4 ,illustration3 ,abb4 #aah4 ,ankerformen fr magnetelektrische ,maschinen4 ,fr die ,stahlmagnete eignet sich der dnische ,stahl am besten2 fr unsere ,zwecke jedoch gengt gewhnlicher ,werkzeugstahl1 der in #ej bis #gj cm langen ,stben als ,rund- und ,bandstahl von den verschiedensten ,querschnittdimensionen in den ,handel kommt4 ,es knnen auch ,sgebltter verwendet werden4 ,die ,doppel-,t-,anker sind fr solche ,maschinen geeigneter als die sogenannten ,hufeisenanker1 haben aber den ,nachteil1 da wir sie nicht selbst herstellen knnen4 ,man kann sie dagegen bei jedem ,mechaniker kaufen4 ,der ,werkzeugstahl kommt meist in weichem1 geglhtem ,zustand in den ,handel2 trotzdem ist es vorteilhaft1 ihn vor der ,bearbeitung nochmals durchzuglhen4 ,da es sich hier um ziemlich starke ,stcke handelt1 wird allerdings in den meisten ,fllen selbst ein guter ,bunsenbrenner nicht mehr gengen1 die ,eisenstbe richtig zum ,glhen zu bringen4 ,illustration3 ,abb4 #aai4 ,die improvisierte ,schmiedeesse 7,schnitt74 ,sidenote3 ,die ,schmiedeesse4 ,wir mssen uns deshalb rasch eine kleine ,schmiedeesse anfertigen4 ,an das eine ,ende eines ,gummischlauches stecken wir einen alten ,trichter aus ,eisenblech1 an das andere einen ,blasebalg4 ,der ,trichter wird mit der ffnung nach oben in eine mit ,sand gefllte ,kiste gesteckt und der ,schlauch zu einem in die ,seite eingebohrten ,loche hinausgeleitet4 ,die ,trichterffnung wird etwa zur ,hlfte mit etwas mehr als nugroen ,kieselsteinen angefllt4 ,den ,schnitt durch diese ,einrichtung zeigt ,abb4 #aai4 ,nehmen wir nun an1 unser ,anker habe einen ,durchmesser von #be mm und eine ,lnge von #cj mm1 so brauchen wir ein #fj cm langes1 #ab mm breites und #c mm dickes1 ferner ein #ah cm langes1 #ae mm breites und #c mm dickes ,stck ,bandstahl4 ,ersteres wird in zehn1 je #f cm lange1 letzteres in vier1 je #d1e cm lange ,stbe zerlegt4 ,wie diese spter zu einem ,magnetstock angeordnet werden1 geht aus ,abb4 #abj hervor4 ,um den ,anker an einer mglichst groen ,flche nahe zu umschlieen1 mssen in den einander gegenberstehenden ,magnetschenkeln der ,ankerkrmmung entsprechende ,aushhlungen angebracht werden 7siehe ,abb4 #abj ,a74 ,um die einzelnen ,stbe zu einem festen ,ganzen zusammenzuhalten1 mssen die lngeren an dem dem ,ankerausschnitt entgegenliegenden ,ende1 die krzeren an beiden ,enden durchbohrt werden4 ,es erbrigt nun noch1 alle ,kanten1 mit ,ausnahme derer der ,ankerausschnitte1 mit ,feile und ,schmirgelpapier wohl abzurunden4 ,je dnner die einzelnen ,stbe sind1 desto besser lassen sie sich magnetisieren1 weshalb sich ,sgebltter sehr gut eignen4 ,auch knnen wir dann das ,magnetisieren in ,ermangelung eines starken ,stromes durch ,streichen mit einem ,stahlmagneten bewerkstelligen 7siehe unten74 ,zum ,ausfeilen der ,rundung fr den ,anker klemmen wir dann eine grere ,anzahl solcher ,bltter zusammen in den ,schraubstock und befeilen sie mit der halbrunden ,eisenfeile4 ,sidenote3 ,hrten und ,magnetisieren von ,stahlstben4 ,jetzt mssen die ,stahlstbe gehrtet werden4 ,in einem ,holzkohlenfeuer1 das wir auf unserer ,schmiedeesse entfachen1 werden sie einzeln bis auf helle ,rotglut erhitzt und dann direkt aus dem ,feuer heraus in kaltes ,wasser geworfen4 ,nachdem so alle ,stbe gehrtet sind1 werden sie mit ,schmirgelleinwand von der durch das ,glhen entstandenen ,oxydschicht etwas befreit und mssen dann magnetisiert werden4 ,zu diesem ,zweck stellen wir uns eine ,drahtspule her1 in die die ,stahlstbe gerade hineinpassen4 ,die ,bewickelung mu so gewhlt werden1 da mit der uns zur ,verfgung stehenden ,stromquelle ein mglichst starker ,gleichstrom durch mglichst viele ,windungen fliet4 ,mit ,hilfe des ,ohmschen ,gesetzes 7,seite #hf u4 f47 ist es nicht schwer1 das festzustellen4 ,ist unsere ,stromquelle berhaupt schwach1 so mssen wir den ,strom entsprechend lnger wirken lassen1 was jedoch den ,mangel an ,intensitt bei weitem nicht ersetzen kann4 ,es ist weit vorteilhafter1 #ab ,ampere #b ,minuten wirken zu lassen1 als z4 ,b4 #a ,ampere #cj ,minuten4 ,nach einem andern ,verfahren1 das aber auch einen starken ,strom erfordert1 verfhrt man folgendermaen3 ,man windet sich aus #b bis #b1e mm starkem1 isoliertem ,kupferdraht eine ,spule1 die aber fr die krzeren ,magnetstbe nicht lnger als #b cm1 fr die lngeren nicht lnger als #b1e bis #c cm sein darf4 ,in diese ,spule bringen wir den zu magnetisierenden ,stab so1 da die ,spule genau ber seiner ,mitte liegt2 erst jetzt wird ein mglichst starker ,strom durch die ,windungen geschickt und der ,stab so in der ,spule etwa #ae bis #bj mal hin und her geschoben1 da das ,stabende der einen ,seite immer nur bis zum ,spulenende der gleichen ,seite gefhrt wird4 ,man hrt wieder in der ,mitte auf und zwar so1 da jede ,stabhlfte gleich oft durch die ,spule gegangen ist2 dann wird der ,strom abgestellt4 ,steht uns kein starker ,strom zur ,verfgung1 so tun wir gut daran1 das ,magnetisieren von einem zuverlssigen ,mechaniker besorgen zu lassen4 ,stehen uns gute1 starke ,stahlmagnete zur ,verfgung1 so knnen wir unsere ,stbe auch durch ,streichen magnetisch machen4 ,das einfachste ,verfahren1 wozu wir auch nur einen ,magneten brauchen1 besteht darin1 da man erst den einen1 z4 ,b4 den ,nordpol des ,strichmagneten1 in der ,mitte auf den zu magnetisierenden ,stab aufsetzt1 ihn unter starkem ,aufdrcken nach dem ,ende zu fhrt1 da hochhebt1 in der ,luft im ,bogen zurckgeht1 wieder in der ,mitte aufsetzt u4 s4 f4 #aj bis #bj mal2 dann wiederholt man das gleiche ,verfahren mit dem anderen ,pol nach der anderen ,seite des ,stabes4 ,bessere ,resultate gibt folgendes ,verfahren3 ,wir legen zwischen #b ,stabmagnete ein ,holz1 das so dick wie die ,magnete und #a bis #b cm krzer als die zu magnetisierenden ,stbe ist2 rechts liegt der ,nordpol1 links der ,sdpol am ,holz an4 ,darauf wird der ,stahlstab so gelegt1 da seine ,enden auf den ,magnetpolen aufliegen4 ,zwei weitere ,stabmagnete werden1 durch ein #e mm dickes ,hlzchen getrennt1 so in der ,mitte des ,stabes aufgesetzt1 da sie mit diesem ,winkel von #de bilden und da rechts der ,nord-1 links der ,sdpol aufliegt4 ,nun fhrt man erst an das eine ,ende 7nicht darber hinaus671 dann ber die ,mitte weg nach dem anderen u4 s4 f4 #aj bis #bj mal und hrt so in der ,mitte auf1 da man gleich oft ber jede ,hlfte gefahren ist4 ,es ist besonders darauf zu achten1 da die eine ,hlfte1 also fnf ,stck1 der lngeren ,stahlstbe an dem mit dem ,ausschnitt versehenen ,ende 7nord-7 magnetisch1 die andere ,hlfte der ,stbe an dem ausgeschnittenen ,ende 7sd-7 magnetisch werden4 ,mit einer freischwebenden ,magnetnadel stellen wir die ,nord- und ,sdpole der einzelnen ,magnete genau fest und bezeichnen sie deutlich mittels ,tinte mit den ,zeichen und 4 ,nun werden diese ,magnete in der aus ,abb4 #abj hervorgehenden ,anordnung zusammengestellt4 ,zwei ,eisenstbe1 die an beiden ,enden mit ,gewinden versehen sind1 werden durch die ,lcher geschoben1 und mit je zwei ,muttern werden die ,magnete fest zusammengepret4 ,sollten an den ,berhrungsflchen der einzelnen ,magnete infolge des ,glhens oder eines anderen ,umstandes ,unebenheiten aufgetreten sein1 so mssen diese durch ,schleifen1 was aber vor dem ,magnetisieren auszufhren ist1 mit ,schmirgel beseitigt werden1 feilen lt sich gehrteter ,stahl nicht mehr6 ,den so gewonnenen ,magnetstock knnen wir dadurch verstrken1 da wir uns noch ,magnete von passender ,gre herstellen1 mit denen wir die ,zwischenrume zwischen den einzelnen ,stben ausfllen1 natrlich unter richtiger ,bercksichtigung der ,pole4 ,illustration3 ,abb4 #abj4 ,der aus einzelnen ,stben zusammengesetzte ,magnetstock4 ,illustration3 ,abb4 #aba4 ,gleich- und ,wechselstromabnehmer auf einer ,achse4 ,wir kommen nun zur ,bewickelung des ,ankers4 ,je lnger und dnner der ,draht ist1 den wir verwenden1 desto hher ist die ,spannung und desto geringer die ,stromstrke4 ,fr eine ,maschine in den hier angegebenen ,dimensionen drfte ein #j1c bis #j1e mm starker ,draht die besten ,resultate ergeben4 ,die ,drahtenden werden zu einem ,kollektor gefhrt1 wie er schon auf ,seite #abc beschrieben worden ist4 ,die ,stellung der ,schleiffedern ist hier genau dieselbe wie dort4 ,auer diesem ,kollektor1 der den in den ,spulen induzierten ,wechselstrom in ,gleichstrom umwandelt1 knnen wir auch einen solchen zur ,abnahme von ,wechselstrom auf der ,achse anbringen4 ,er besteht einfach aus zwei nebeneinander liegenden1 aber voneinander isolierten ,metallringen4 ,abb4 #aba zeigt beide ,kollektoren nebeneinander auf einer ,achse4 ,die ,drahtenden der ,spule1 die zu dem ueren der beiden ,kollektoren fhren1 mssen natrlich unter dem inneren hindurchgehen4 ,illustration3 ,abb4 #abb4 ,verschiedene ,formen fr ,feldmagnete4 ,verwenden wir statt des ,doppel-,t-,ankers den in ,abbildung #aah ,b abgebildeten1 so ist der dazu ntige ,stahlmagnet etwas einfacher herzustellen4 ,abb4 #abb zeigt drei verschiedene ,formen4 ,fr die ,verwendung von ,sgeblttern drfte die ,form ,c am geeignetesten sein2 natrlich mssen dann mehr als drei ,streifen zusammengelegt werden4 ,die ,stirnflche des ,feldmagneten soll mindestens #a qcm gro sein4 ,abb4 #abc zeigt den ,anker mit den ,spulen 7d7 und deren ,stellung zum ,feldmagnet 7a7 im ,schnitt2 c ist die ,achse1 b der ,ankerkern1 e der ,kollektor4 ,diese ,teile sind den entsprechenden des auf ,seite #abc beschriebenen ,elektromotors in jedem ,punkte gleich4 ,fr die ,bewickelung gilt das nmliche wie beim ,doppel-,t-,anker4 ,der ,anker der magnetelektrischen ,maschine mu1 um einen elektrischen ,strom zu liefern1 ziemlich rasch gedreht werden4 ,wir befestigen deshalb auf der ,achse eine aus ,hartholz gedrechselte ,welle1 ber die wir einen ,riemen oder eine ,schnur zu einem ,schwungrade leiten4 ,wir knnen dazu das ,schwungrad einer ,nhmaschine mit ,fubetrieb verwenden1 wenn wir die ,nhmaschine von dem ,tischchen abheben4 ,wir knnen uns aber auch ein ,schwungrad folgendermaen selbst herstellen3 ,wir sgen uns aus einem breiten ,brett1 das wir eventuell aus anderen zusammenleimen1 eine runde ,scheibe4 ,auf ihre beiden ,seiten kleben wir je einen ,ring aus starkem ,pappendeckel1 der so gro ist1 da er den ,rand der ,scheibe um etwa #j1e cm berragt4 ,dadurch wird eine ,rinne gebildet1 in der eine ,schnur laufen kann1 ohne abzugleiten4 ,es ist nun noch eine ,kurbel anzubringen und die ,scheibe auf einer ,achse an einem ,gestelle zu befestigen4 ,dessen ,konstruktion ausfindig zu machen1 berlassen wir der ,phantasie des jungen ,bastlers4 ,illustration3 ,abb4 #abc4 ,schnitt durch die magnetelektrische ,maschine mit ,hufeisenanker4 ,sidenote3 ,wirkungsweise der magnetelektrischen ,maschine4 ,die ,wirkungsweise der magnetelektrischen ,maschine erklrte ,rudi im ,anschlu an die ,experimente ber ,magneto- und ,elektroinduktion4 ,dort haben wir gesehen1 da in einem ,leiter elektrische ,strme entstehen1 sobald ,kraftlinien sich in ihm bewegen4 ,dabei konnten wir beobachten1 da das ,ein- oder ,austreten der ,kraftlinien fr die ,stromrichtung bedingend war4 ,maxwell hatte eine ,regel aufgestellt1 die uns gestattet1 die ,richtung des ,induktionsstromes sicher festzustellen4 ,betrachten wir die ,abb4 #abd1 die die ,kraftlinien eines ,magnetstabes ,,ns darstellt2 wir sehen an den eingezeichneten ,pfeilen1 da diese ,linien1 vom ,nordpol nach allen ,seiten ausstrahlend1 sich nach dem ,sdpol hin bewegen4 ,die ,maxwellsche ,regel heit3 ,betrachtet man eine ,drahtspule1 die sich in einem magnetischen ,felde#e bewegt1 in der ,richtung der ,kraftlinien1 so bringen eintretende ,kraftlinien einen ,strom hervor1 der der ,uhrzeigerbewegung entgegengesetzt ist1 austretende dagegen einen solchen1 der dieselbe ,drehungsrichtung hat wie der ,uhrzeiger4 ,illustration3 ,abb4 #abd4 ,drahtringe1 die sich in einem magnetischen ,feld bewegen4 ,in ,abb4 #abd sind fnf ,drahtringe eingezeichnet4 ,nehmen wir an1 da sich ,i und ,,ii von links nach rechts bewegen und ,,iii1 ,,iv und ,v von rechts nach links1 so werden die induzierten ,strme in der eingezeichneten ,richtung flieen4 ,betrachten wir nun die ,verhltnisse bei unserer magnetelektrischen ,maschine mit dem ,hufeisenanker in der in ,abb4 #abc dargestellten ,lage1 so gehen die ,kraftlinien im ,bogen vom -,pol des ,stahlmagneten durch den ,anker hindurch zum -,pol4 ,dabei treten sie in die linke ,drahtrolle von vorn1 in die rechte von hinten ein1 da sie in einem ,bogen von einem ,pol zum anderen gehen4 ,wird der ,anker so gedreht1 da die linke ,spule gewissermaen nach oben aus der ,bildflche heraustritt und die rechte sich abwrts bewegt1 so treten aus beiden ,spulen ,kraftlinien so lange aus1 bis der ,anker eine ,drehung von #ij gemacht hat4 ,wird er dann weiter gedreht1 so dringen ,kraftlinien ein1 aber von der anderen1 der hinteren ,seite her1 bis die ,pole des ,ankers1 nachdem er sich um #ahj gedreht hat1 vor denen des ,magneten stehen4 ,wir wollen die ,richtung der whrend der halben ,umdrehung in den beiden ,spulen induzierten ,strme feststellen4 ,dabei soll von vorn gesehen8 jedesmal die ,richtung vom ,anker zum ,feldmagneten1 von hinten gesehen8 die umgekehrte ,richtung angeben4 ,zuerst1 whrend sich die linke ,spule nach oben bewegt1 treten von hinten kommende ,kraftlinien aus ihr heraus1 oder1 wie man sich auch ausdrcken kann1 die ,zahl der von hinten in die ,spule eindringenden ,kraftlinien wird stndig geringer2 der ,strom wird also von hinten gesehen im ,sinne der ,uhrzeigerbewegung durch die ,spule flieen4 ,beginnt die ,spule nach einer ,drehung von #ij sich wieder abwrts zu bewegen1 so wird die ,zahl der von vorn eindringenden ,kraftlinien bestndig grer4 ,betrachten wir nun wie vorhin die ,spule von hinten1 so fliet der induzierte ,strom immer noch im ,sinne der ,uhrzeigerbewegung4 ,jetzt wollen wir sehen1 was unterdessen in der anderen ,drahtrolle -- die ursprnglich rechts stand -- vor sich gegangen ist4 ,hier sind zuerst die von vorn kommenden ,kraftlinien aus der ,spule ausgetreten1 dann -- nach einer ,viertelumdrehung -- die von hinten kommenden eingetreten1 also gerade umgekehrt wie bei der zuerst betrachteten ,drahtrolle4 ,hier fliet demnach der ,induktionsstrom von hinten gesehen entgegen dem ,sinne der ,uhrzeigerbewegung4 ,daraus folgt1 da der ,strom in den ,spulen1 die sich oberhalb der ,bildebene bewegen1 in der einen1 in denen1 die sich unterhalb der ,ebene bewegen1 in der anderen ,richtung fliet4 ,verbinden wir die ,drahtenden der ,spulen so wie bei einem gewhnlichen ,elektromagnet1 bei welchem der ,draht um den einen ,magnetschenkel rechts1 um den anderen links herum aufgewickelt ist1 so werden sich die in den beiden ,drahtrollen induzierten ,strme nicht entgegenflieen1 sondern addieren2 dagegen werden sie die ,drhte whrend der ersten halben ,umdrehung in der einen1 whrend der zweiten in der anderen ,richtung durchflieen1 da ja in beiden ,spulen in dem ,augenblick1 in dem sie die ,pole des ,feldmagneten passieren1 der ,induktionsstrom seine ,richtung ndert4 ,fhren wir die ,drahtenden der ,ankerspulen zu zwei ganzen1 voneinander isolierten ,ringen auf der ,achse und leiten mittels zweier ,schleiffedern den ,strom in einen ,draht1 so durchfliet er diesen unter fortwhrender nderung seiner ,richtung4 ,davon knnen wir uns berzeugen1 wenn wir das ,vertikalgalvanoskop mit den ,schleiffedern verbinden und die ,maschine ganz langsam in ,gang setzen3 nach je einer halben ,ankerumdrehung wird die ,nadel des ,instrumentes zuerst nach der einen1 dann nach der anderen ,seite ausschlagen4 ,drehen wir aber den ,anker sehr rasch1 so bekommen wir berhaupt keinen ,ausschlag1 weil die einzelnen ,impulse1 die stndig ihre ,angriffsrichtungen auf die ,nadel ndern1 so rasch nacheinander eintreffen1 da die ,trgheit der ,nadel und des ,magneten diesen nicht erlauben1 den ,impulsen zu folgen4 ,wir knnen dagegen mit einer kleinen ,glhlampe das ,vorhandensein eines ,stromes nachweisen1 denn der ,kohlenfaden wird in der gleichen ,weise erhitzt1 ob der ,strom in der einen oder anderen ,richtung ihn durchfliet4 ,um von der magnetelektrischen ,maschine ,gleichstrom abnehmen zu knnen1 haben wir auch den zweihlftigen ,kollektor auf der ,achse montiert4 ,da dieser als ,kommutator1 als ,stromwender wirkt1 haben wir schon auf ,seite #abc gesehen4 ,sidenote3 ,die ,dynamomaschine4 ,sich selbst eine ,dynamomaschine1 die wirklich als ,generator zu gebrauchen ist1 anfertigen zu wollen1 ist ein ,unternehmen1 das meistens daran scheitert1 da eben eine solche ,maschine in allen ihren ,teilen ganz genau berechnet sein will4 ,wer sich nach den ,berechnungsangaben auf ,seite #acd u4 f4 einen greren ,motor gebaut hat1 kann unter ,umstnden das ,glck haben -- es wre ein ,zufall --1 da derselbe auch als ,generator zu verwenden ist4 ,unter den beschriebenen ,motoren kann in dieser ,beziehung am meisten von den vierpoligen mit ,hufeisenanker oder von solchen mit ,doppel-,t-,anker erwartet werden4 ,wie wir die ,maschinen auf ihre ,fhigkeiten dieser ,art hin zu prfen haben1 wird am ,ende des ,abschnittes erwhnt4 ,jetzt wollen wir zuerst hren1 was ,rudi in seinem ,vortrag ber das ,prinzip der ,dynamomaschine ausfhrte4 ,illustration3 ,abb4 #abe4 ,schema einer ,hauptstrommaschine4 ,wir haben gesehen1 da1 wenn sich ein ,drahtkreis in einem magnetischen ,felde bewegt1 in diesem -- dem ,drahtkreis -- ein elektrischer ,strom erzeugt wird4 ,der ,strom ist umso strker1 je strker das magnetische ,feld ist4 ,nun ist es eine bekannte ,tatsache1 da wir ein ,stck weiches ,eisen mit ,hilfe eines elektrischen ,stromes zu einem viel strkeren ,magnet machen knnen als ein gleich groes ,stck ,stahl4 ,es lag deshalb der ,gedanke nahe1 fr magnetelektrische ,maschinen statt ,stahlmagnete ,elektromagnete zu verwenden und den ,strom fr diese entweder einer ,batterie1 oder einer kleineren magnetelektrischen ,maschine zu entnehmen4 ,werner v4 ,siemens kam zuerst 7i4 ,j4 #ahfg7 auf den ,gedanken1 den ,ankerstrom selbst zur ,erregung der ,feldmagnete zu verwenden4 ,auch das weichste ,eisen1 wenn es einmal magnetisch gemacht war1 behlt eine ,spur von ,magnetismus1 die gengt1 einen wenn auch sehr kleinen ,strom im ,anker zu erzeugen4 ,dieser kleine ,strom wird um den ,feldmagnet geleitet und macht ihn ein wenig strker1 wodurch auch der induzierte ,strom wieder strker wird und den ,feldmagnet noch strker macht u4 s4 f41 bis die ,grenze der ,magnetisierungsfhigkeit des ,eisens erreicht ist4 ,zur besseren ,veranschaulichung dieses ,vorganges stellte ,rudi eine ,tafel mit der in ,abb4 #abe dargestellten ,figur auf4 ,diese ,tafel zeigt die sogenannte ,hauptstrom- oder ,serienschaltung1 weil der ,hauptstrom1 das ist der ganze im ,anker erzeugt werdende ,strom1 durch die ,windungen des ,feldmagneten fliet4 ,anders verhlt sich das bei der in ,abb4 #abf dargestellten ,schaltungsweise1 der sogenannten ,nebenschluschaltung4 ,hier liegen die ,feldmagnete im ,nebenschlu zu dem im ,anker erzeugten und durch das ,leitungsnetz 7,x7 flieenden ,strom4 ,diese ,schaltungsweise ist die gebruchlichere1 da durch einen bei ,r 7,abb4 #abf7 eingeschalteten ,rheostaten 7siehe ,anhang7 die ,spannung bequem reguliert werden kann4 ,mache ich den ,widerstand in ,r grer1 so sinkt die ,spannung1 mache ich ihn kleiner1 so steigt sie4 ,illustration3 ,abb4 #abf4 ,schema einer ,nebenschlumaschine4 ,illustration3 ,abb4 #abg4 ,schema einer ,maschine mit ,fremderregung4 ,es knnen auch beide ,schaltungsweisen kombiniert werden 7,verbund- oder ,compoundmaschine71 doch ist hier nicht der ,platz1 auf all diese ,einzelheiten einzugehen2 wir wollen uns lieber nur mit solchen ,experimenten beschftigen1 die den ,verhltnissen unseres einfachen ,laboratoriums angepat sind4 ,so wollen wir z4 ,b4 sehen1 wie wir einen ,elektromotor zur magnetelektrischen ,maschine machen knnen3 ,wir verbinden die ,drahtenden der ,feldmagnetwickelung mit einer ,batterie und knnen dann1 wenn der ,anker gedreht wird1 von den ,schleiffedern ,strom abnehmen4 ,diese ,schaltungsweise zeigt ,abb4 #abg4 ,illustration3 ,abb4 #abh4 ,einschaltung eines ,hilfsstromes in den ,stromkreis der ,dynamo4 ,wollen wir mit einem unserer ,motoren unser ,glck probieren1 ob er auch als ,generator zu verwenden ist1 so mssen wir folgendermaen verfahren3 ,wir schalten ,anker und ,feldmagnet hintereinander 7,serienschaltung71 in den ,stromkreis des ,feldmagneten eine ,stromquelle und in den ueren ,stromkreis ein ,amperemeter ,x ein1 wie aus ,abb4 #abh ersichtlich ist4 7,die ,elemente knnen natrlich auch an einer anderen ,stelle des ,stromkreises eingeschaltet werden47 ,dieser ,hilfsstrom braucht nicht strker zu sein1 als da er den ,motor gerade noch in langsame ,rotation versetzt4 ,drehen wir nun den ,anker gewaltsam in entgegengesetzter ,richtung1 als er durch den ,batteriestrom gedreht wurde1 so wird er einen ,strom erzeugen1 der gleichgerichtet mit dem der ,elemente ist4 ,whrend die ,maschine im ,gang ist1 verbinden wir zuerst die beiden ,punkte a und b 7,abb4 #abh7 durch einen kurzen ,kupferdraht und schalten dann die ,batterie aus4 ,an dem angeschlossenen ,amperemeter knnen wir jetzt sehen1 ob das ,glck uns hold war und unseren ,motor auch als ,generator arbeiten lt4 ,nachdem ,rudi die wichtigsten theoretischen ,dinge ber ,motoren und ,generatoren besprochen hatte1 ging er dazu ber1 seinen aufmerksamen ,zuhrern die praktische ,anwendung dieser ,maschinen im ,grobetriebe zu erklren4 ,sidenote3 ,die elektrische ,lokomotive4 ,zuerst fhrte er eine kleine elektrische ,lokomotive vor4 ,er hatte sie sich aus einer ,spielzeugeisenbahn1 an deren ,maschine die ,betriebsfeder gebrochen war1 hergestellt1 indem er einen kleinen ,elektromotor so auf der ,lokomotive1 von der er ,kessel und ,uhrwerk entfernt hatte1 befestigte1 da die ,welle des ,motors unmittelbar auf dem oberen ,rande des ,lokomotivenrades auflag4 ,um die ,reibung zwischen diesen beiden ,rdern zu vergrern1 legte er in die ,furche der ,motorwelle einen kleinen ,gummiring4 ,das ,geleise der ,bahn1 das ein groes ,oval bildete1 befestigte er auf einem entsprechend groen ,pappendeckel1 den er1 um ihm mehr ,halt zu geben1 auf der ,unterseite mit ,holzleistchen benagelte4 ,in ,abstnden von etwa #aj cm stellte er ,tragmasten aus ,weidenholzstbchen auf und verband je zwei1 die einander gegenber standen1 whrend das ,geleise zwischen ihnen hindurchlief1 mit einer ,schnur4 ,an dieser wurde die aus #a mm starkem ,kupferdraht bestehende ,oberleitung8 befestigt4 ,damit die ,unterseite1 an welcher der stromabnehmende ,schleifbgel entlanggleiten sollte1 auch an den ,befestigungsstellen vllig glatt sei1 ltete er auf der ,oberseite ,drahthkchen an1 die in ,schlingen der ,aufhngeschnre eingehngt wurden4 ,der ,schleifbgel war in der ,form gebogen1 wie wir sie an unseren ,straenbahnen sehen1 isoliert von dem brigen ,gestell auf der ,lokomotive befestigt und mit der einen ,polklemme des ,motors verbunden4 ,die andere ,klemme wurde mit dem ,gestell der ,maschine und auerdem mit einer auf der ,radachse aufliegenden ,schleiffeder in leitende ,verbindung gebracht4 ,die einzelnen ,schienen des ,geleises waren untereinander verltet4 ,der ,strom eines kleinen ,akkumulators1 der durch die ,oberleitung in den ,motor eintreten und durch die ,rder und ,schienen wieder zurckflieen konnte1 lie unsere elektrische ,lokomotive ohne ,schwierigkeiten eine stattliche ,anzahl kleiner ,wagen mit ziemlich groer ,geschwindigkeit hinter sich herziehen4 ,illustration3 ,abb4 #abi4 ,einfache ,bogenlampe4 ,sidenote3 ,die ,bogenlampe4 ,auch eine kleine ,bogenlampe fertigte sich ,rudi4 ,abb4 #abi zeigt ihre ,einrichtung3 ,auf dem ,grundbrett a ist die ,sule b errichtet1 in welcher der ,hebel c mit dem ,griff d befestigt ist4 ,der ,hebel ist aus ,holz und darf sich nicht zu leicht um seine ,achse drehen1 damit er in jeder ,lage1 in die wir ihn bringen1 stehen bleibt4 ,er hat bei e ein ,loch1 in welchem die ,kohle ,k festgesteckt werden kann2 fr denselben ,zweck ist in a1 bei f ein ,loch4 ,fr ,k und ,k verwenden wir mglichst dnne ,bogenlampenkohlen1 die wir1 wenn wir nur einen schwachen ,strom zur ,verfgung haben1 mit dem ,messer sehr fein zuspitzen4 ,um die ,kohlen wickeln wir blanke ,kupferdrhte1 die zu den ,klemmen g und h fhren4 ,um den ,lichtbogen zu erzeugen1 verbinden wir die beiden ,klemmen mit unserer strksten ,stromquelle1 bringen die beiden ,kohlespitzen zuerst miteinander in ,berhrung und rcken sie dann ein paar ,millimeter auseinander1 in welchem ,augenblicke der ,lichtbogen entsteht4 ,dies wird bei unserem einfachen ,apparat aber nur kurze ,zeit dauern1 da die ,kohlespitzen abbrennen2 wir mssen deshalb von ,zeit zu ,zeit ,k1 durch ,verstellen des ,hebels tiefer rcken4 ,bei groen ,bogenlampen werden die ,kohlenstifte durch ein selbstttig wirkendes ,uhrwerk auf dem richtigen ,abstand erhalten4 ,sidenote3 ,der ,kurzschluss4 ,um das ,wesen des berchtigten ,kurzschlusses zu erklren1 hatte ,rudi fr den ,vortrag eine kleine ,spielerei hergerichtet4 ,er klebte sich aus ,packpapier ein kleines ,huschen und malte ,fenster1 ,tren u4 s4 w4 auf4 ,an beiden ,giebeln lie er zwei weie ,isolierknpfe sehen4 ,rechts und links vom ,hause1 den ,giebeln gegenber stellte er je eine ,telegraphenstange auf4 ,von den ,isolierknpfen am linken ,giebel des ,hauses fhrten zwei starke ,kupferdrhte ber die ,telegraphenstange nach der ,akkumulatorenbatterie4 ,diese ,leitungen setzte er mit zwei dnnen ,eisendrhten durch das ,haus hindurch ber die ,isolierknpfe am rechten ,giebel bis zu der zweiten ,telegraphenstange fort1 an welcher eine ,leiter lehnte1 auf der ein aus ,papier geschnittener ,arbeiter stand4 ,der ,arbeiter schien an einer ,glhlampe zu arbeiten1 die an die beiden ,eisendrhte angeschlossen war und glhte4 ,in dem ,papierhaus legte ,rudi auf die ,leitung leicht zusammengeballtes mit wenig ,tropfen ,petroleum betrufeltes ,seidenpapier4 ,er erklrte1 da hier von einer starken ,stromquelle in einer durch das ,haus fhrenden ,leitung der ,glhlampe ,elektrizitt zugefhrt werde4 ,die ,glhlampe biete dem ,strom einen sehr groen ,widerstand1 so da er eine gewisse ,strke nicht berschreiten knne4 ,wenn nun aber der an der ,leitung arbeitende ,mann aus ,unachtsamkeit ein ,werkzeug1 z4 ,b4 eine ,zange fallen liee1 und sie wrde so auf die beiden ,leitungsdrhte zu liegen kommen1 wie dieses ,stckchen ,draht hier8 -- dabei legte er ein ,stckchen ,kupferdraht auf die beiden ,eisendrhte --1 so wrde auch im groen das gleiche ,ereignis eintreten wie hier im kleinen4 ,kaum hatte er das ,kupferdrahtstckchen auf die ,leitung gelegt1 als diese anfing glhend zu werden und durchschmolz2 einen ,augenblick spter stand das ,haus in ,flammen4 ,dadurch1 da der ,strom1 statt den schwierigen ,weg durch die ,glhlampe nehmen zu mssen1 durch das ,drahtstckchen kurz geschlossen -- daher das ,wort ,kurzschlu8 -- war1 wurde er so stark1 da die ,leitungsdrhte zu glhen anfingen und das auf ihnen liegende ,papier im ,hause entzndeten4 ,in ,wirklichkeit liegt zwar kein ,seidenpapier auf den ,leitungsdrhten1 diese sind aber meist mit leicht entzndlichen1 sehr stark brennenden ,materialien wie ,pech1 ,wachs1 ,guttapercha u4 s4 w4 isoliert4 ,sidenote3 ,die ,sicherungen4 ,mit obigem ,versuch kann man gleichzeitig auch noch einen zweiten verbinden1 der zeigt1 in welcher ,weise die ,sicherungen wirken4 ,zu diesem ,zweck unterbrechen wir den einen der ,zuleitungsdrhte zu dem ,huschen und berbrcken die ,unterbrechung mit einem dnnen ,streifchen von ,stanniolpapier1 das so viel ,strom durchlt1 da das ,lmpchen noch hell leuchtet1 aber doch so dnn ist1 da es sofort schmilzt1 wenn die ,leitung kurz geschlossen wird4 ,wir machen den ,versuch dann zuerst mit der ,sicherung1 die so rasch durchschmilzt1 da der ,strom unterbrochen wird1 bevor der dnne ,eisendraht im ,huschen zum ,glhen kommen kann4 ,darauf verbinden wir die unterbrochene ,stelle direkt und stellen den ,kurzschlu noch einmal her1 wobei nun wie vorhin das ,haus in ,flammen aufgehen wird4 ,illustration3 ,abb4 #acj4 ,drahtschnecke fr den ,zigarrenanznder4 ,sidenote3 ,der elektrische ,zigarrenanznder4 ,rudi erwhnte nun noch die ,verwendung der ,elektrizitt zu ,heizzwecken1 doch konnte er dazu keine ,apparate oder ,experimente vorfhren1 obgleich ein hierher gehriger ,apparat1 zu dessen ,betrieb nur ein paar kleine ,akkumulatorenzellen ntig sind1 nicht schwer herzustellen ist4 ,es ist der elektrische ,zigarrenanznder4 ,wir stellen durch einige ,versuche fest1 wie stark ein etwa #g bis #aj cm langer ,eisendraht sein mu1 damit er von dem ungeschwchten ,strome unserer ,akkumulatorenbatterie bis zur ,weiglut erhitzt wird1 ohne aber durchzuschmelzen4 ,der ,draht wird zu einer ,schnecke zusammengebogen1 wie ,abb4 #acj zeigt4 ,dann besorgen wir uns -- bei einem ,mechaniker wird das zu haben sein -- ein kleines ,stckchen ,asbestpappe1 von der wir ein rundes ,scheibchen abschneiden1 das so gro ist1 da es unsere ,drahtschnecke reichlich berdeckt4 ,ein zweites ,scheibchen von derselben ,gre mu durch ,spalten mglichst dnn gemacht werden4 ,nunmehr richten wir uns einen runden ,holzstab her von etwa #aj cm ,lnge und mit einem ,durchmesser1 der dem der ,asbestscheibchen gleich ist4 ,ferner brauchen wir noch einen mit mehreren ,lchern versehenen ,ring aus ,messingblech1 dessen uerer ,durchmesser ebenfalls gleich dem der ,scheibchen und dessen innerer etwas grer als der der ,drahtschnecke ist4 ,auf die eben abgefeilte ,stirnseite des ,holzstabes wird zuerst die dicke ,asbestscheibe gelegt1 dann die ,drahtschnecke so1 da ihre ,enden a und b 7,abb4 #acj7 rechts und links heraussehen1 darauf kommt die dnne ,asbestscheibe1 und schlielich wird das ,ganze durch ,aufnageln des ,messingringes zusammengehalten4 ,die freien ,drahtenden lten wir an zwei dicken isolierten ,kupferdrhten an2 diese fhren wir in ,rinnen1 die in den ,holzstab geschnitten werden1 nach dessen unterem ,ende1 wo sie an zwei ,klemmschrauben enden4 ,den einen dieser ,drhte knnen wir auch durch eine ,kontaktfeder ersetzen1 deren ,befestigung aus der den ganzen ,apparat darstellenden ,abb4 #aca hervorgeht4 ,wird ein hinreichend starker ,strom durch die ,drahtschnecke geleitet1 so fngt diese an zu glhen1 und dadurch wird auch die dnne ,asbestscheibe glhend1 an welcher dann die ,zigarre angezndet werden kann4 -- ,fr die ,drahtschnecke ,platindraht statt ,eisendraht zu verwenden1 ist1 von dem hohen ,preis des ,platins abgesehen1 natrlich weit vorteilhafter4 ,illustration3 ,abb4 #aca4 ,der ,zigarrenanznder4 ,sidenote3 ,schluss4 ,zum ,schlu seines ,vortrages erklrte ,rudi noch kurz das wichtigste vom ,akkumulator und vom ,telephon4 ,bei der ,erklrung des ,akkumulators fhrte er ein einfaches ,experiment aus3 ,er stellte in ein mit verdnnter ,schwefelsure 7#a 3 #aj7 angeflltes ,standglas zwei ,bleiblechstreifen1 die er kurz vorher mit einem ,messer blank geschabt hatte4 ,durch diese ,zelle leitete er den ,strom von zwei ,akkumulatoren1 worauf die eine der ,platten sich brunte1 die andere ihren ,glanz verlor und grau wurde4 ,bevor er die ,bleiplatten an den ,akkumulator anschlo1 brachte er sie mit dem ,vertikalgalvanoskop in ,verbindung1 welches keinen ,strom anzeigte2 nachdem dann die eine ,platte stark gebrunt war1 tat er dasselbe nochmals1 wobei nun die ,nadel des ,instrumentes so weit ausschlug1 als es ihr mglich war4 ,endlich sprach ,rudi noch ber das ,telephon4 ,dieser ,apparat wird im nchsten ,vortrag ausfhrlich behandelt werden4 ,illustration3 ,vierter ,vortrag4 ,induktions- und ,wechselstrme4 ,schon im dritten ,vortrag haben wir die grundlegenden ,begriffe ber ,induktionsstrme und ihr ,entstehen kennen gelernt4 ,in diesem ,vortrage nun behandelte ,rudi die schwierigeren ,induktionserscheinungen1 nmlich die ,selbstinduktion und die ,wirbelstrme4 ,wir haben gesehen1 da1 wenn wir in einer hohlen ,drahtspule eine zweite von einem ,strome durchflossene bewegen1 in der ueren ,strme induziert werden1 deren ,richtung wir mit ,hilfe der ,maxwellschen ,regel 7,seite #adf7 bestimmen knnen1 wobei es natrlich einerlei ist1 ob die induzierte ,spule die uere und die induzierende die innere ist1 oder umgekehrt4 ,wir wollen nun auch noch sehen1 wie sich die elektromotorische ,kraft des induzierten 7sekundren7 ,stromes zu der ,intensitt des induzierenden 7primren7 ,stromes und der auerdem noch mitwirkenden ,gren verhlt4 ,illustration3 ,abb4 #acb4 ,rudi mit den ,vorversuchen fr seinen ,vortrag3 ,wechselstrme hherer ,frequenz8 beschftigt4 ,sidenote3 ,regeln zur ,bestimmung der elektromotorischen ,kraft des ,induktionsstromes4 #a4 ,je strker der induzierende ,strom 7oder ,magnet7 ist1 umso grer ist unter sonst gleichen ,verhltnissen die elektromotorische ,kraft des induzierten ,stromes4 #b4 ,je grer die ,anzahl der ,windungen des sekundren ,stromkreises ist1 umso grer ist die elektromotorische ,kraft in diesem4 #c4 ,je rascher die ,entfernung des primren ,stromes 7oder ,magneten7 von der sekundren ,spule gendert wird1 oder je pltzlicher der primre ,strom geschlossen oder geffnet wird1 umso grer ist die elektromotorische ,kraft des ,induktionsstromes4 ,aus diesen drei ,regeln knnen wir folgendes allgemeine ,gesetz ableiten4 ,je grer die ,zahl der ,kraftlinien ist1 die whrend der ,zeiteinheit in die mit ,drahtwindungen erfllte ,flcheneinheit ein- oder austreten1 umso grer ist die elektromotorische ,kraft des ,induktionsstromes4 ,sidenote3 ,selbstinduktion4 ,schon im vorigen ,vortrag wurde erwhnt1 da ein- und austretende ,kraftlinien in jedem ,leiter der ,elektrizitt1 von welcher ,beschaffenheit oder ,gestalt er auch sei1 ,induktionsstrme hervorrufen4 ,wird eine ,drahtspule von einem ,strome durchflossen1 den wir abwechselnd ffnen und schlieen1 so werden in ihr die ,kraftlinien1 die eine der vielen ,windungen aussendet1 die benachbarten ,windungen treffen und dadurch in diesen ,induktionsstrme hervorrufen4 ,es fliet also hier der induzierende und der induzierte ,strom in einem und demselben ,drahte4 ,dabei ist die ,richtung des induzierten ,stromes1 wie wir mit ,hilfe der ,maxwellschen ,regel feststellen knnen1 beim ,schlieen des primren ,stromes diesem entgegengesetzt1 beim ffnen mit ihm gleichgerichtet4 ,diese ,tatsachen knnen wir durch ein sehr einfaches ,experiment erlutern4 ,wir verbinden den einen ,pol einer ,stromquelle mit einer ,blechplatte1 den anderen mit einem spitzen ,nagel1 den wir zur bequemeren ,handhabung durch das vordere ,ende eines ,holzstabes geschlagen haben4 ,wir drcken abwechselnd den ,nagel auf das ,blech und heben ihn wieder ab4 ,in dem ,augenblick1 in welchem sich die ,spitze von dem ,blech entfernt1 knnen wir das ,auftreten eines kleinen ,fnkchens beobachten4 ,diese ,erscheinung wird etwas verstrkt1 wenn wir einen der ,verbindungsdrhte1 statt ihn ausgestreckt zu lassen1 auf einen ,bleistift aufwickeln2 noch mehr verstrkt wird sie1 wenn wir die ,drahtspulen z4 ,b4 eines ,elektromagneten in den ,stromkreis einschalten4 ,der beim ,schlieen des ,stromes entstehende ,induktionsstrom ist1 wie man auch schon an dem viel kleineren ,funken erkennt1 schwcher -- da er dem ,hauptstrom entgegenfliet -- als der beim ffnen entstehende4 ,die beim ,schlieen und ffnen auftretenden ,funken nennt man ,schlieungs- und ffnungsfunken4 ,diese ,art von ,induktion nennt man ,selbstinduktion1 die dabei auftretenden ,strme ,extrastrme4 ,sie entstehen nicht nur beim ffnen und ,schlieen des ,hauptstromes1 sondern bei jeder ,vernderung in seiner ,strke oder ,richtung4 ,sidenote3 ,wirbelstrme4 ,wir wollen jetzt sehen1 wie sich diese ,strme in ,leitern verhalten1 die nicht die ,gestalt eines ,drahtes haben1 z4 ,b4 in den ,eisenankern von ,dynamomaschinen4 ,hier wren massive ,eisenmassen der ,induktionswirkung derartig stark ausgesetzt1 da die darin auftretenden ,induktionsstrme1 die in diesem speziellen ,fall ,wirbelstrme genannt werden1 die grten ,verluste verursachen wrden1 weil sich dabei die zur ,drehung des ,ankers aufgewandte ,energie zum groen ,teil statt in ,elektrizitt in ,wrme verwandeln wrde4 ,es werden deshalb bei greren ,maschinen die ,anker nicht aus einem ,stcke hergestellt1 sondern quer zu der ,richtung der ,wirbelstrme unterbrochen1 indem sie aus vielen dnnen ,eisenblechplttchen1 die durch ,papierscheiben voneinander isoliert sind1 zusammengesetzt werden4 ,illustration3 ,abb4 #acc4 ,apparat zur ,demonstration der ,wirbelstrme 7von oben gesehen74 ,illustration3 ,abb4 #acd4 ,derselbe von der ,seite gesehen4 ,um zu zeigen1 wie stark die ,erwrmung von ,leitern durch ,wirbelstrme werden kann1 knnen wir uns einen ,apparat herstellen1 den ,abb4 #acc von oben1 ,abb4 #acd von der ,seite zeigt4 a ist ein starkes ,grundbrett2 auf diesem ist an dem ,gestell b der starke ,elektromagnet c befestigt4 ,die ,form des ,elektromagneten1 dessen ,pole sich einander unmittelbar gegenberstehen mssen1 geht zur ,genge aus der ,abbildung hervor4 ,es sei nur erwhnt1 da der die beiden ,schenkel verbindende ,bgel1 da er ziemlich lang ist1 recht stark sein mu4 ,die ,polenden sollen #d bis hchstens #e mm voneinander abstehen4 ,zwischen den ,polen soll sich der ,rand einer #b mm starken ,kupferscheibe d bewegen4 ,wir knnen auch ein anderes ,metall verwenden als ,kupfer1 das ziemlich teuer ist2 nur ,eisen ist ungeeignet1 da es von dem ,magneten angezogen wird2 wir mten es ganz genau in der ,mitte zwischen den beiden ,polen drehen1 was aber nur sehr schwer zu erreichen ist1 da man selten eine vllig ebene ,blechplatte bekommen wird4 ,die ,scheibe wird von einer ,achse getragen1 die in ,lagern auf den beiden ,lagertrgern 7e7 ruht4 ,die ,lager sind wie blich herzustellen 7siehe ,seite #bb74 ,an dem einen ,ende der ,achse wird eine kleine ,welle 7f7 angebracht und darunter ein groes bersetzungsrad 7g71 das mit einer ,kurbel 7h7 versehen wird und um eine in dem ,lagertrger befestigte ,achse gedreht werden kann4 ber das groe und das kleine ,triebrad wird eine starke ,schnur oder ein runder ,riemen gelegt1 der sehr straff angespannt sein mu4 ,schicken wir nun durch den ,elektromagneten einen starken ,strom und lassen die ,scheibe rotieren1 so werden wir zuerst wahrnehmen1 da die ,scheibe unserer ,kraft einen umso greren ,widerstand entgegensetzt1 je rascher wir sie drehen wollen4 ,erhalten wir die ,kupferscheibe lngere ,zeit in mglichst rascher ,rotation1 so wird sie sich so stark erhitzen1 da daraufgegossenes ,wasser laut zischend verdampft4 ,sidenote3 ,dmpfung4 ,ein zweiter ,versuch zeigt1 da diejenigen ,strme1 die in einem sich in einem magnetischen ,felde bewegenden ,leiter entstehen1 stets so gerichtet sind1 da sie diesen ,leiter in der entgegengesetzten ,richtung zu bewegen streben4 ,dieses ,gesetz ist zuerst von ,lenz ausgesprochen und nach ihm das ,lenzsche ,gesetz genannt worden4 ,um den ,versuch auszufhren1 nehmen wir die ,schnur von dem ,triebrad und der kleinen ,welle herunter und versetzen1 bevor der ,elektromagnet erregt ist1 die ,scheibe in rasche ,rotation1 indem wir das freie ,achsenende zwischen ,daumen und ,zeigefinger drehen4 ,wir werden jetzt lngere ,zeit warten mssen1 bis die ,scheibe wieder zur ,ruhe kommt2 darauf drehen wir sie nochmals an und schlieen dann den ,strom1 der den ,elektromagneten erregt2 fast sofort wird die ,scheibe zur ,ruhe kommen4 ,diese ,tatsache wird dazu benutzt1 um die groen ,schwingungszeiten der ,nadeln von empfindlichen ,meinstrumenten zu dmpfen1 indem die z4 ,b4 auf eine ,drahtspule reagierenden ,magnete sich zwischen massiven ,kupferplatten bewegen mssen1 in denen sie bei ihrer ,bewegung ,strme induzieren1 die sie -- die ,magnete -- in entgegengesetzter ,richtung zu bewegen bestrebt sind4 ,dadurch wird ein zu langes ,hin- und ,herschwingen verhindert4 ,sidenote3 ,einfache ,elektrisiermaschine4 ,wir haben gesehen1 da in einer einfachen ,drahtspule beim ffnen und ,schlieen des ,stromes ,induktionsstrme entstehen1 die so hoch gespannt sind1 da sie sogar einen kleinen ,luftwiderstand unter ,bildung eines ,funkens berwinden knnen4 ,da ein solcher ,strom1 wenn er durch den menschlichen ,krper geleitet wird1 in diesem deutlich gefhlt werden mu1 ist ziemlich klar4 ,illustration3 ,abb4 #ace4 ,schema einer elektrischen ,klingel4 ,wir wollen nun sehen1 wie wir eine einfache elektrische ,klingel als ,elektrisiermaschine gebrauchen knnen4 ,wir verbinden die ,klingel unter ,einschalten eines ,kontaktknopfes wie blich mit einer ,stromquelle4 ,um unntiges ,gerusch zu vermeiden1 stopfen wir die ,glockenschale mit ,papier aus4 ,die ,stellschraube an der ,kontaktfeder stellen wir so1 da der ,hammer sich mglichst rasch hin und her bewegt4 ,betrachten wir das ,schema einer elektrischen ,klingel in ,abb4 #ace1 so fliet der ,strom von der ,klemme a durch die ,windungen des ,elektromagneten b nach c und durch die ,feder und den ,anker zur ,kontaktspitze d1 von wo er ber e zur ,batterie zurckkehrt4 ,wird nun der ,anker angezogen und dadurch der ,strom unterbrochen1 so entsteht bei d ein ffnungsfunke2 in diesem ,augenblick mu also die ,spannungsdifferenz zwischen c und d sehr gro gewesen sein4 ,schlieen wir den ,strom1 so da der ,hammer stndig hin und her schwingt1 und berhren wir mit der einen ,hand c1 mit der anderen d1 so wird der ffnungsstrom lieber den geringeren ,widerstand unseres ,krpers als den groen ,luftwiderstand bei d berwinden und deshalb zum grten ,teil unseren ,krper durchflieen4 ,wir knnen uns1 um nicht immer c und d anfassen zu mssen1 aus zwei ,messingrohrstcken ,handeln machen4 ,an dem einen ,ende des ,rohres lten wir einen etwa #a m langen isolierten ,kupferdraht fest und treiben auf der gleichen ,seite einen ,holzzapfen1 der als isolierender ,griff dienen soll1 in die ,rhre4 ,die freien ,enden der ,drhte werden dann mit c und d verbunden4 ,wollen wir fr weitere ,versuche die ,strke des elektrisierenden ,stromes verndern1 so mssen wir den ,hauptstrom entsprechend regeln4 ,sidenote3 ,der ,induktionsapparat4 ,der einfache ,induktionsapparat dient dazu1 ,strme niederer ,spannung in solche hoher ,spannung umzuwandeln4 ,man kann deshalb auch einen derartigen ,apparat als ,transformator bezeichnen4 ,im wesentlichen kennen wir den ,apparat schon aus dem vorigen ,vortrag4 ,er besteht aus einer inneren ,drahtspule mit wenig ,windungen eines dicken ,drahtes und aus einer ueren mit sehr viel ,windungen eines dnnen ,drahtes4 ,da1 wie wir gesehen haben1 die elektromotorische ,kraft des ,induktionsstromes mit von der ,zahl der ,kraftlinien abhngt1 die ihn erzeugen1 so wickeln wir den inneren1 den primren ,draht auf einen ,eisenkern auf4 ,damit in diesem keine schdlichen ,wirbelstrme auftreten knnen1 fertigen wir ihn nicht aus einem massiven ,stck1 sondern setzen ihn aus einzelnen ,drahtstcken zusammen4 ,wir verwenden geglhten1 oxydierten ,eisendraht von #j1e bis #a1e mm ,strke4 ,bevor wir den ,draht in einzelne ,stcke zerschneiden1 mssen wir ihn strecken1 da sonst1 wenn die ,stbchen verbogen und verbeult sind1 in dem ,kerne unntze ,hohlrume entstehen4 ,zu diesem ,zwecke befestigen wir in einem langen ,zimmer oder im ,korridor etwa an einer ,trklinke das eine ,drahtende2 am anderen ,ende des ,raumes wickeln wir den ,draht einige ,male um einen etwa fingerstarken ,holzstab und ziehen nun1 den ,stab mit beiden ,hnden umfassend1 so lange und so stark an dem ,draht1 bis er an irgend einer ,stelle reit4 ,man ziehe vorsichtig1 da man beim ,ri nicht zu ,boden strze4 ,den nun vllig geraden ,draht lt man ausgestreckt am ,boden liegen und schneidet ihn hier in die einzelnen ,stbchen auseinander4 ,letztere werden mit dnner ,schellacklsung bestrichen1 nach dem ,trocknen zu einem ,bndel zusammengelegt und fest mit ,leinenfaden in regelmig aneinanderliegenden ,windungen umbunden4 ,unmittelbar auf den ,eisenkern1 der auf beiden ,seiten hchstens #j1e mm frei bleiben soll1 wird der primre ,draht in zwei bis vier ,lagen 7genaueres ber ,drahtmae siehe ,seite #acd u4 f47 und in einer ,strke von #j1h bis #b mm mglichst regelmig aufgewunden4 ,das ,anbringen von ,randscheiben ist gnzlich berflssig und hindert nur nachher beim ,wickeln der sekundren ,spule4 ,nachdem die ,enden des primren ,drahtes durch ,anbinden vor dem ,aufrollen bewahrt sind1 wird die ,spule mit zwei bis drei ,lagen eines starken in ,schellack getrnkten ,papiers umgeben4 ,der ,rand der ,papierhlle soll auf beiden ,seiten genau mit der untersten ,drahtlage abschneiden4 ,sobald der ,schellack getrocknet ist1 knnen wir mit dem ,wickeln der sekundren ,spule beginnen4 ,am geeignetsten ist ein mglichst dnner mit ,seide umsponnener ,kupferdraht4 ,verwenden wir einen mit ,baumwolle isolierten ,draht1 so mu dieser whrend der ,bewickelung mit ,schellacklsung bestrichen werden4 ,die einzelnen ,windungen mssen sauber und genau nebeneinander gelegt und jede ,lage mu1 bevor die nchste darber gewickelt wird1 mit einem dnnen1 in ,schellack oder heies ,paraffin getauchten ,papier umgeben werden4 ,alle ,lagen sollen gleichviel ,windungen haben1 damit sie alle gleich lang sind4 ,die dazwischen gelegten ,papiere sollen auf jeder ,seite #a mm ber die uerste ,windung hinaussehen4 ,sollte beim ,wickeln der ,draht reien1 oder werden von vorneherein mehrere ,drhte verwendet1 so drfen die ,verbindungsstellen1 die zu verlten sind1 nicht mitten in der ,lage sein1 sondern sind an ihren uersten ,rand zu verlegen4 ,wir mssen also den ,draht1 wenn er nicht zufllig aufgeht1 da abschneiden1 wo er eine ,lage beendet hat4 ,bei kleinen ,apparaten1 an die wir keine groen ,anforderungen stellen1 braucht dieser ,umstand nicht bercksichtigt zu werden1 und man kann den ,draht sparen4 ,sidenote3 ,die ,spulmaschine4 ,das ,bewickeln fhrt man am besten mit der ,hand aus4 ,es ist ein zeitraubendes und mhsames ,geschft1 namentlich wenn der ,draht sehr dnn ist2 wir knnen es aber1 die ntige ,geduld vorausgesetzt1 mit der ,hand pnktlicher machen1 als mit einer ,spulmaschine1 die freilich den groen ,vorteil der ,zeitersparnis fr sich hat4 ,abb4 #acf zeigt eine solche ,einrichtung4 ,die ,spule1 auf die wir aufwickeln1 ist mit c bezeichnet und sitzt fest auf einer aus starkem ,eisendraht hergestellten ,kurbel4 b ist die ,rolle1 von der der ,draht abgenommen wird2 damit er immer straff gespannt bleibt1 wird b durch die ,feder a gehemmt4 ,je breiter die ,spule c1 desto grer mu ihr ,abstand von b sein4 ,illustration3 ,abb4 #acf4 ,spulmaschine4 ,ist auch die sekundre ,spule fertig gewickelt1 so werden ihre beiden ,drahtenden vorlufig in der ,mitte ber der ,rolle zusammengedreht4 ,dann knnen die ,randscheiben aus dnnem ,holz oder aus schellackierter ,pappe angebracht werden4 ,diese ,scheiben sitzen an den freien ,enden des ,drahtkernes fest auf4 ,der etwa noch vorhandene ,zwischenraum zwischen ihnen und der ,spule wird mit ,paraffin ausgegossen4 ,ist dies erkaltet1 so umgeben wir die ganze ,rolle mit einer ,schutzhlle aus ,karton1 die mit den ,randscheiben abschneidet4 ,die ,enden des die ,hlle bildenden ,kartonstreifens werden zusammengeleimt oder durch ,umwickeln mit einer ,lage ,bindfaden zusammengehalten4 ,die ,drahtenden der sekundren ,spule werden durch zwei ,lcher in der ,kartonhlle herausgeleitet4 ,in zwei quadratische ,brettchen sgen wir je einen runden ,ausschnitt1 der gerade so gro ist1 da wir die fertige ,spule hindurchschieben knnen4 ,auf einem ,grundbrett von passender ,gre werden diese beiden ,brettchen so befestigt1 da die durch die beiden ,lcher geschobene und hier angeleimte ,spule auf beiden ,seiten etwa #a cm frei herausragt4 ,auf den beiden ,brettchen bringen wir zwei ,klemmschrauben an1 mit denen wir die freien ,enden des sekundren ,drahtes verbinden4 ,illustration3 ,abb4 #acg4 ,schnitt durch einen einfachen ,induktionsapparat4 ,die ,abb4 #acg und #ach veranschaulichen diese ,anordnung im ,schnitt und im ,grundri4 a zeigt das ,grundbrett1 b die quadratischen ,brettchen1 in deren runden ,lchern die ,spule ruht4 c ist der ,eisenkern1 d die primre1 e die sekundre ,wickelung und mit f sind die beiden ,klemmen bezeichnet4 ,da wir ,induktionsstrme erzeugen knnen1 indem wir den primren ,strom abwechselnd schlieen und ffnen1 haben wir bereits gesehen4 ,wir bringen deshalb an unserem ,apparat eine ,vorrichtung an1 die die ,unterbrechung in regelmigen1 sehr rasch aufeinanderfolgenden ,intervallen selbstttig ausfhrt4 ,eine solche ,einrichtung kennen wir schon von der elektrischen ,klingel her 7,seite #aac74 ,die von der ,klingelkonstruktion kaum abweichende ,form des ,unterbrechers an unserem ,induktionsapparat ist aus den beiden ,figuren zu erkennen3 g ist ein ,eisenanker1 der an der ,feder h angeltet ist2 letztere ist an der ,messingsule i so befestigt1 da g gerade vor dem ,eisendrahtkern steht1 und zwar in einem ,abstande von #b bis #c mm4 k ist die in einer ,messingsule verschraubbare ,stellschraube1 die mit einer ,kontaktspitze aus ,platin versehen ist4 ,wie die ,enden des primren ,drahtes mit den ,klemmen und verbunden werden1 ist aus der ,abb4 #ach ersichtlich4 ,illustration3 ,abb4 #ach4 ,einfacher ,induktionsapparat von oben gesehen4 ,bei diesem ,apparat knnen wir die ,strke des ,induktionsstromes nicht unmittelbar regeln4 ,da es jedoch oft von ,vorteil ist1 diese je nach ,bedarf ndern zu knnen1 so sei weiterhin noch eine andere ,form der ,elektrisiermaschine beschrieben1 die auch fr die ,ausfhrung der oben schon beschriebenen ,versuche 7,seite #acg u4 f47 sehr praktisch ist4 ,der ,hauptunterschied gegenber dem zuvor angefhrten ,apparat besteht darin1 da die sekundre ,spule beweglich ist4 ,in ,abb4 #aci bezeichnen die gleichen ,buchstaben wieder die gleichen ,teile wie in den beiden vorhergehenden ,abbildungen4 ,der ,eisenkern c ist nach rechts #a1e bis #b cm lnger als die primre ,spule d1 mit der er links eben abschneidet4 ,er ist in dem starken ,brettchen b so befestigt1 da er mit seiner ,bewickelung nach links hinausragt4 ,die sekundre ,spule e wird auf eine ,kartonhlle aufgewickelt1 die glatt ber d pat4 ,sie wird wie oben mit ,randscheiben und einer ,schutzhlle aus ,karton versehen und auf dem ,brettchen l angeleimt1 das so dick ist1 da1 wenn es auf a aufliegt1 die darauf befestigte sekundre ,spule ber die primre geschoben werden kann4 ,rechts und links von dem ,brettchen l sind ,leistchen auf a anzunageln1 damit es in der dadurch entstandenen ,rinne ,fhrung hat und ohne ,beschdigung der ,spulen hin und her geschoben werden kann4 ,der ,unterbrecher wird hergestellt1 wie oben schon beschrieben4 ,illustration3 ,abb4 #aci4 ,induktor mit verschiebbarer sekundrer ,rolle4 ,es ist klar1 da der ,induktionsstrom umso schwcher wird1 je weiter wir die sekundre ,spule herausziehen2 wir knnen also durch ihr ,hin- und ,herschieben die ,strke des sekundren ,stromes ohne ,abnderung des primren regeln4 ,schrauben wir die ,stellschraube des ,unterbrechers so weit nach vorn1 da der ,anker am ,eisenkern fest anliegt1 so kann keine ,unterbrechung des ,stromes mehr stattfinden4 ,bewegen wir jetzt die sekundre ,spule hin und her1 so erhalten wir1 wie wir schon im dritten ,vortrag 7,seite #acg u4 f47 sahen1 ebenfalls ,induktionsstrme4 ,illustration3 ,abb4 #adj4 ,schaltungsschema des ,kondensators4 ,sidenote3 ,der ,funkeninduktor4 ,sidenote3 ,der ,kondensator4 ,wir wissen1 da die ,spannung des ,induktionsstromes mit von der ,geschwindigkeit abhngt1 mit welcher der erregende ,strom unterbrochen wird4 ,ferner wissen wir1 da an der ,unterbrechungsstelle jeweils ein ,funke auftritt1 wenn der ,strom geffnet wird4 ,das ,auftreten des ,funkens zeigt uns aber1 da der ,strom nicht pltzlich unterbrochen wird1 das heit nicht in der kurzen ,zeit von seinem normalen ,wert auf #j herabsinkt1 in der die tatschliche ,trennung des ,leiters erfolgt1 sondern da er infolge der ,selbstinduktion den ,luftzwischenraum anfangs berwindend1 nur allmhlich schwcher wird1 bis er ganz unterbrochen ist4 ,wollen wir also die ,wirkung eines ,induktionsapparates verstrken1 so mssen wir danach trachten1 den ,funken an der ,unterbrecherstelle mglichst zu verkleinern4 ,wir betrachten das ,schema ,abb4 #adj1 in welchem ,k den ,eisenkern1 ,p die primre1 s die sekundre ,wickelung1 ,e die ,stromquelle1 ,a den ,eisenanker und ab die ,unterbrecherstelle bezeichnet4 ,wenn wir den zwischen a und b entstehenden ,funken verkleinern wollen1 so mssen wir die ,spannungsdifferenz dieser ,punkte verringern1 was wir dadurch erreichen1 da wir ihre ,kapazitt vergrern1 indem wir einen ,kondensator 7,ko7 an sie anschlieen1 wie das auf der ,abb4 #adj zu ersehen ist4 ,der ,kondensator mu eine groe wirksame ,flche haben und wird deshalb aus einzelnen ,stanniolblttern hergestellt1 die durch ,papier voneinander isoliert sind4 ,er wird in einem ,kasten untergebracht1 der zugleich die ,grundlage fr die ,induktorrolle bildet1 und von der ,gre dieser hngen auch die ,mae des ,kastens ab4 ,die isolierenden ,papierbltter schneiden wir aus nicht zu dnnem ,seidenpapier 7oder dnnem ,paraffinpapier7 so gro1 da sie mit etwa #j1e cm ,spielraum in dem ,kasten ,platz finden4 ,die ,stanniolbltter mssen #a bis #b cm kleiner sein als die ,papiere und auf einer ,seite einen #d bis #e cm langen ,fortsatz haben 7siehe ,abb4 #ada74 ,um die ,isolierfhigkeit der ,seidenpapiere zu erhhen1 werden sie in ,schellacklsung gebadet4 ,in ein flaches ,gef1 etwa eine hinreichend groe ,entwicklungsschale1 wie sie in der ,photographie gebraucht werden1 gieen wir den ,schellack4 ,die zugeschnittenen ,seidenpapiere werden dann einzeln durch die ,lsung durchgezogen und mit je zwei ,stecknadeln an einer ausgespannten ,schnur zum ,trocknen aufgehngt4 ,danach werden die ,stanniolbltter1 durch die schellackierten ,papiere voneinander getrennt1 so aufeinandergelegt1 da beim ersten der ,fortsatz nach rechts1 beim zweiten nach links1 beim dritten wieder nach rechts u4 s4 w4 herausragt1 wie dies in ,abb4 #ada zu sehen ist4 ,den fertigen ,kondensator zeigt ,abb4 #adb ,a4 ,um die ,fortstze der ,stanniolbltter fest zusammenzuhalten und gut mit einem ,draht verbinden zu knnen1 biegen wir uns aus ,messingblech eine ,klammer a 7,abb4 #adb ,b7 und versehen sie mit einem ,muttergewinde und einer ,schraube b4 ,damit sich letztere beim ,zusammenklemmen der ,fortstze nicht in das ,stanniol einbohrt1 wird das ,blechstckchen c dazwischen gelegt4 ,illustration3 ,abb4 #ada4 ,lage der ,stanniolbltter mit ihren ,anstzen4 ,illustration3 ,abb4 #adb4 ,der fertige ,kondensator4 ,da der ,kondensator aber nicht nur die ,unterbrecherfunken abzuschwchen1 sondern auch oszillatorische ,schwingungen zu erzeugen hat1 mu die ,gre seiner ,kapazitt in einem bestimmten ,verhltnis zu der ,gre des ganzen ,apparates stehen2 die gnstigste ,bemessung findet man1 wenn man zuerst nur wenig ,bltter in den ,kondensator legt und die damit erzielte ,funkenlnge des ,induktors mit4 ,darauf legt man einige ,bltter mehr ein und mit -- natrlich unter sonst gleichen ,bedingungen -- wieder die ,funkenlnge4 ,ist sie grer geworden1 so legt man noch mehr ,bltter ein u4 s4 f41 bis die ,lnge der ,funken wieder abnimmt4 ,als ,anhaltspunkt mag folgendes dienen3 nehmen wir an1 die ,lnge der ,stanniolbltter verhielte sich zur ,breite wie zu und sie seien jeweils so lang wie die ,induktorrolle1 so mgen fr kleine ,apparate #cj bis #dj ,bltter gengen1 fr grere wird sich deren ,zahl auf #bjj bis #bej belaufen4 ,wie der ,kondensator einzuschalten ist1 wurde oben schon besprochen4 ,solche ,induktionsapparate1 die mit ,kondensatoren versehen sind1 nennt man ,funkeninduktoren1 da man ziemlich starke ,funken mit ihnen erzeugen kann2 hufig werden sie auch mit dem ,namen ihres ersten ,erbauers ,ruhmkorff bezeichnet4 ,je grer wir die ,funkeninduktoren bauen1 desto mehr ,sorgfalt ist auf die ,isolierung der einzelnen ,windungen und besonders der einzelnen ,lagen zu verwenden4 ,denken wir uns einen ,leiter1 der gewissermaen selbst elektromotorisch ttig ist1 wie z4 ,b4 ein ,element1 so ist die ,spannungsdifferenz zweier seiner ,punkte um so grer1 je weiter die ,punkte von der ,mitte entfernt sind 7siehe ,seite #ajf u4 f474 ,ein solcher ,leiter ist z4 ,b4 der sekundre ,draht eines ,induktionsapparates4 ,ein ,punkt des ,drahtes in einer ,lage ist von dem direkt ber ihm liegenden ,punkt des ,drahtes in der nchsten ,lage nur um einen ,bruchteil eines ,millimeters durch das jede ,lage bedeckende ,papier getrennt2 da sich zwischen zwei solchen ,punkten eine groe ,anzahl wirksamer ,windungen befindet1 so kann je nach der ,gre des ,apparates eine recht betrchtliche ,potentialdifferenz zwischen diesen ,punkten auftreten1 die unter ,umstnden stark genug ist1 die ,isolierung zu durchschlagen und damit den ,apparat sehr zu schdigen4 ,wir mssen deshalb bei ,induktoren1 deren ,spulenmae #aj bis #ab cm in der ,lnge und #e cm im ,durchmesser bersteigen1 schon strkeres ,papier1 das tchtig mit ,schellack oder heiem ,paraffin zu bestreichen ist1 zur ,isolierung der einzelnen ,lagen anwenden4 ,bei greren ,apparaten soll zur ,isolierung ausschlielich reines ,paraffin1 das in sauberen ,gefen flssig zu machen ist1 angewendet werden4 ,sollen die ,funkeninduktoren fr eine ,funkenlnge von zehn oder noch mehr ,zentimeter gebaut werden1 so gengt diese einfache ,art der ,isolierung auch nicht mehr4 ,in diesem ,falle mssen wir die ,spule in zwei ,teilen herstellen1 die durch einen mehrere ,zentimeter breiten ,zwischenraum voneinander getrennt sind4 ,abb4 #adc zeigt den ,schnitt durch die ,rolle eines solchen ,apparates4 ,die ,drahtenden der beiden ,spulen e und e sind natrlich so miteinander zu verbinden1 da ein die ,windungen durchflieender ,strom den ,kern stets in gleicher ,richtung umkreist4 ,illustration3 ,abb4 #adc4 ,schnitt durch die ,rolle eines ,funkeninduktors4 ,ferner drfen wir bei diesen greren ,induktoren die ,befestigung der ,spule nicht mehr in der oben beschriebenen ,weise mit den ,holzrhmchen 7b7 bewerkstelligen1 sondern wir mssen1 wie aus ,abb4 #adc hervorgeht1 unter entsprechender ,verlngerung des ,eisenkerns die ,randscheiben ,r aus ,holz herstellen4 ,sie mssen fest auf dem ,kern aufsitzen und mindestens #e mm von der ,spule abstehen4 ,ihr ,durchmesser sei um #b cm grer als der der ,spule4 ,es mssen jetzt noch die ,zwischenrume1 die in ,abb4 #adc mit ,p bezeichnet sind1 mit ,paraffin ausgegossen werden4 ,wir legen um die ,spule herum einen ,kartonstreifen1 der so gro ist1 da er beiderseits fest an den ,randscheiben ,r anliegt1 aber die ,spule nicht ganz umschliet1 sondern oben einen #a cm breiten ,spalt freilt1 durch welchen das ,paraffin in die ,hohlrume ,p1 ,p und ,p eingegossen wird4 ,nach ,erkalten des ,gusses wird der ,karton wieder entfernt1 da bei diesen greren ,apparaten die ,schutzhlle aus einem besser isolierenden ,material hergestellt werden mu4 ,am geeignetsten ist ein berzug aus gutem ,seidenstoff oder aus einer dnnen ,hartgummiplatte1 die in kochendem ,wasser weich gemacht und dann solange als sie noch hei und biegsam ist1 um die ,spule herumgelegt wird4 ,entlang der zusammenstoenden ,rnder der ,ebonitplatte werden schon vor ihrem ,erhitzen mit einem glhenden ,nagel ,lcher eingebrannt1 durch die jetzt ein ,seidenband genestelt wird1 damit es die ,hlle zusammenhlt4 ,illustration3 ,abb4 #add4 ,befestigung der ,induktorrolle4 ,wie schon erwhnt1 bildet der ,kasten1 in dem der ,kondensator untergebracht wird1 zugleich die ,grundlage fr die ,induktorrolle4 ,um dieser einen sicheren ,halt zu geben1 werden die hlzernen ,randscheiben 7,r7 auf der ,unterseite etwas abgeflacht und von der ,innenseite des ,kastens angeschraubt4 ,fr sehr groe und schwere ,apparate drfte sich die in ,abb4 #add dargestellte ,befestigungsart am meisten empfehlen4 ,die ,randscheiben erhalten auf ihrem ,umfange eine ,furche1 wie auch auf ,abb4 #adc ersichtlich1 durch die eine starke ,saite luft 7,s in ,abb4 #add72 diese geht durch entsprechende ,lcher in dem ,deckel 7a7 des ,kastens hindurch und wird innen verknotet4 ,sidenote3 ,isoliermethode bei grsseren ,induktoren4 ,fr ,apparate1 die ,funken von #ae cm ,lnge und mehr liefern sollen1 gengt es nicht1 die sekundre ,wickelung in zwei oder vielleicht auch drei ,spulen zu trennen1 sondern wir mssen uns etwa #bj bis #cj einzelne ganz flache ,spulen herstellen1 die die ,form von ,scheiben mit einer ,dicke von #j1e bis #a cm und einen ,durchmesser von #h bis #af cm haben4 ,zum ,wickeln der ,scheiben mssen wir uns eine besondere ,einrichtung herstellen4 ,zuerst fertigen wir auf der ,drehbank eine ,holzwalze1 deren ,durchmesser gleich dem der mit starkem ,papier umwickelten primren ,spule ist4 ,zwei ,holzscheiben1 die je auf einer ,seite vllig eben sein mssen -- man stellt sie am besten auf der ,drehbank her -- sind in der ,mitte durchbohrt1 so da sie knapp passend auf die ,holzwalze aufgeschoben werden knnen4 ,jetzt schneiden wir uns einen ,kartonstreifen1 der #e mm breit und so lang ist1 da seine ,enden1 wenn er um die ,holzwalze herumgelegt wird1 gerade zusammenstoen4 ,mit einem ,papierstreifen leimen wir die ,enden des ,kartons zusammen und achten darauf1 da dieser selbst nicht an der ,walze kleben bleibt4 ,nun werden die beiden ,scheiben von rechts und links auf die ,walze geschoben1 so da der ,kartonring zwischen sie zu liegen kommt2 die ,scheiben werden fest an ihn angepret und mit ein paar in die ,walze geschlagenen ,ngeln oder mit ,klammern festgehalten4 ,vorher muten wir jedoch noch in jede ,scheibe mglichst nahe des mittleren groen ,loches ein kleines von #a bis #b mm ,weite bohren4 ,bevor wir nun die zweite ,scheibe auf die ,holzwalze schieben1 fhren wir das ,ende des aufzuwindenden ,drahtes durch dieses kleine ,loch1 so da ein ,stck von etwa #aj cm ,lnge herausragt und mit einem ,reinagel an der ,holzwalze befestigt werden kann4 ,die ,spulmaschine ist hnlich herzustellen wie die auf ,seite #afe abgebildete2 die abgenderte ,einrichtung ist aus ,abb4 #ade zu erkennen1 wo mit a das ,grundbrett1 mit b das ,lagerbrett1 das oben mit einem ,einschnitt fr die ,holzwalze versehen ist1 mit c der ,trger der ,spule d1 von der der ,draht abgenommen wird1 mit e die ,holzscheibe1 und mit f die an d schleifende ,bremsfeder bezeichnet ist4 ,eine ,kurbel ist berflssig1 da wir die dicke ,holzwalze bequem selbst anfassen und drehen knnen4 ,illustration3 ,abb4 #ade4 ,spulmaschine fr den ,funkeninduktor4 ,wenn wir mit dem ,bewickeln beginnen wollen1 so stellen wir auf einen ,spiritusbrenner ein ,gef mit siedendem ,paraffin hart neben die ,spulmaschine und richten uns einen ,pinsel her1 der so schmal und lang ist1 da man mit ihm zwischen den beiden ,holzscheiben bis auf die ,holzwalze reichen kann4 ,mit diesem ,pinsel tragen wir ,paraffin auf den zwischen den ,scheiben liegenden ,ring auf1 doch nicht zu viel1 damit die ,unterlage fr die erste ,wickelung nicht uneben wird4 ,jetzt beginnen wir mit dem ,aufspulen des ,drahtes4 ,jede ,lage1 die aus #bj bis #cj ,windungen bestehen wird1 soll mit einer dnnen ,schicht von heiem ,paraffin berstrichen werden4 ,nach jeweils fnf oder sechs ,lagen1 so lange die ,windungen dem ,kern noch nahe und somit klein sind1 bei den mittleren ,windungen nach je drei1 bei den uersten nach je einer ,lage1 schalten wir einen ,streifen dnnen1 paraffinierten ,papiers ein4 ,wie aus ,abb4 #aej zu ersehen ist1 soll der ,durchmesser der nach den ,spulenenden zu liegenden ,scheiben kleiner sein1 als der der in der ,mitte liegenden4 ,ist eine ,spule fertig gewickelt1 so wird zuletzt noch soviel ,paraffin aufgestrichen1 da die oberste ,drahtlage noch #a mm hoch berdeckt ist4 ,sollten sich whrend des ,bewickelns durch das ,bestreichen mit ,paraffin ,unebenheiten einstellen und die einzelnen ,windungen nicht mehr genau nebeneinander legen lassen1 so braucht uns das weiter keine ,sorge zu machen2 wir wickeln dann regellos unter reichlicher ,zugabe von ,paraffin einige ,lagen auf1 winden einen paraffinierten ,papierstreifen mehrmals darber1 wickeln wieder einige ,lagen1 schalten wieder ,papier ein und so fort4 ,das sorgfltige1 regelmige ,wickeln hat nur den ,vorteil einer geringen ,raumersparnis1 den wir mit einem recht betrchtlichen ,zeitverlust ziemlich teuer bezahlen mssen4 ,bei schlecht isolierten ,drhten1 z4 ,b4 solchen1 die nur einmal mit ,baumwolle umsponnen sind1 ist es freilich doch sehr zu empfehlen1 die ,bewickelung mglichst regelmig auszufhren1 da sich sonst einige ,kurzschlustellen bilden und bei grerer ,zahl dem ,apparat recht schdlich werden knnten4 ,nach ,erkalten des letzten ,paraffingusses werden die ,holzscheiben entfernt4 ,sollte dies mit ,schwierigkeiten verbunden sein1 so kann man durch ,beklopfen mit dem ,hammer etwas nachhelfen4 ,dem belstande des ,haftenbleibens knnen wir auch dadurch vorbeugen1 da wir die ,innenseiten der ,holzscheiben mit passenden1 in ,schellacklsung getrnkten und gut getrockneten ,papierscheiben belegen4 ,an der ,spule bleibt dann das ,papier haften1 whrend sich das ,holz leicht lst2 aber auch das ,papier mu dann wieder sorgfltig1 eventuell durch ,befeuchten mit reinem ,alkohol entfernt werden4 ,in dieser ,weise werden alle ,spulen hergestellt4 ,dabei ist aber auf eines besonders zu achten4 ,bei der einen ,hlfte aller ,drahtscheiben beginnen wir mit der ersten ,windung auf der rechten ,seite1 lassen also das ,drahtende zu dem kleinen ,loch der rechten ,scheibe heraussehen und hren mit der letzten ,windung auf der linken ,seite auf2 diese ,spulen werden im folgenden mit ,i bezeichnet4 ,bei den ,spulen der anderen ,hlfte1 die mit ,,ii bezeichnet sind1 beginnen wir links und hren rechts auf4 ,illustration3 ,abb4 #adf4 ,illustration3 ,abb4 #adg4 ,verbindung der einzelnen ,spulen4 ,es handelt sich nun darum1 alle die einzelnen ,spulen auf die primre ,rolle aufzuschieben und ihre ,drahtenden in gute leitende ,verbindung zu bringen4 ,wir legen je eine ,spule ,i und eine ,spule ,,ii so aufeinander 7siehe ,abb4 #adf71 da die inneren ,drahtenden a und a1 die vorher vollstndig von ihrer ,isolierung befreit wurden1 aufeinander zu liegen kommen2 die ,enden selbst fhren wir1 wie ,abb4 #adg zeigt1 nach rechts zu dem ,loche der ,spule hinaus und drehen sie so weit fest zusammen1 da wir die ,drahtscheiben nachher noch #c bis #e mm voneinander entfernen knnen4 ,darauf wird der berschssige ,draht abgeschnitten1 so da die zusammengedrehten ,enden1 die noch verltet werden mssen1 nur ein kleines ,stmpfchen bilden4 ,letzteres wird mit einem kleinen ,tropfen ,ltwasser1 das vllig surefrei sein mu -- man setze zur ,vorsicht noch etwas ,salmiaksalz zu -- versehen2 ein kleines ,stckchen ,ltzinn1 das wir papierdnn gehmmert haben1 wird auf die ,drahtenden gelegt und mit einem #c bis #d mm dicken glhenden1 auf ,salmiak von der ,oxydschicht gereinigten ,kupferdraht berhrt1 worauf es zwischen den ,drhten verfliet4 ,das verltete ,ende wird zwischen den ,spulen so nach auen gerichtet1 wie das aus ,abb4 #adh zu ersehen ist4 ,in gleicher ,weise werden smtliche ,spulen ,i und ,,ii miteinander verbunden1 und dann die einzelnen ,paare auf die primre ,rolle aufgeschoben1 alle freien ,drahtenden nach oben gerichtet4 ,jede der ,spulen soll von der nchsten einen #c bis #e mm breiten ,abstand haben1 und die dadurch entstehenden ,hohlrume mssen mit ,paraffin ausgegossen werden1 nachdem die hlzernen ,randscheiben in der oben beschriebenen ,weise befestigt wurden 7,seite #agb74 ,illustration3 ,abb4 #adh4 ,verbindung zweier ,spulen4 ,illustration3 ,abb4 #adi4 ,kartonkamm zum ,einrichten der ,spulen4 ,um diese ,arbeit genau ausfhren zu knnen1 fertigen wir uns ein kammartiges ,gebilde aus starkem ,karton oder ,pappendeckel 7,abb4 #adi71 dessen ,zhne eine ,breite von #e mm und eine ,lnge haben1 die gleich dem ,durchmesser der ,drahtscheiben ist2 die ,zwischenrume zwischen den ,zhnen sind gleich der ,dicke der ,drahtscheiben4 ,ferner richten wir uns einen ,karton1 der so gro ist1 da er1 um die ,rollen herumgelegt1 an den hlzernen ,randscheiben fest anliegt1 aber oben nicht schliet1 sondern einen zum ,eingieen des ,paraffins gengend breiten ,spalt frei lt4 ,bevor wir jedoch diesen ,kartonmantel befestigen1 legen wir die ,zhne unseres ,kammes zwischen die ,drahtrollen1 so da alle genau in gleichem ,abstande und parallel nebeneinander liegen4 ,dann erst wird der ,karton herumgelegt und mit einer ,schnur mehrfach fest umwickelt4 ,die ,drahtenden mssen alle zu dem freigelassenen ,spalt heraussehen4 ,jetzt kann der ,kamm herausgenommen und das ,paraffin eingegossen werden4 ,nach dem ,erkalten des ,gusses wird der ,kartonmantel abgenommen1 die freien ,drahtenden werden verltet und im brigen wird verfahren1 wie oben 7,seite #agb7 schon beschrieben wurde4 ,fr grere ,induktoren seien auer dem ,gesagten noch einige besondere ,winke gegeben4 #a4 ,da das ,verhltnis der sekundren ,rollenlnge zur ,lnge des ,eisenkernes mit der primren ,wickelung nicht einerlei ist1 so ist es ratsam1 sich die im ,verhltnis zur brigen ,arbeit kleine ,mhe zu machen1 etwa #c bis #e verschieden lange ,primrrollen herzustellen4 ,die ,sekundrspule wird dann am besten auf ein ,hartgummi-1 eventuell auch ,glasrohr aufmontiert1 in das die ,primrspulen gerade hineinpassen4 ,die beste ,wirkung wird ausprobiert4 ,ist dann die grte oder die kleinste ,spule die beste1 so machen wir uns noch eine grere resp4 kleinere4 ,als ,ausgang fr die ,bemessungen dienen die in ,abb4 #aej dargestellten ,verhltnisse4 7,in ,abb4 #aej sind die einzelnen ,scheiben der ,deutlichkeit wegen dicker und daher in etwas geringerer ,anzahl gezeichnet47 ,als ,ergnzung fr die allgemeine ,tabelle auf ,seite #ahb dienen die folgenden ,angaben speziell fr die oben beschriebene ,wickelungsart4 ,endlich mu bei solchen ,apparaten die ,isolation noch sorgfltiger hergestellt werden4 ,als isolierende ,masse gengt auch hier reines ,paraffin2 besser ist es1 wenn man #d ,teile ,kolophonium schmilzt und darin #d ,teile ,bienenwachs und #b ,teile ,guttapercha lst4 ,an ,stelle des oben beschriebenen ,kartonmantels wird jetzt ein ganz geschlossener ,blechmantel gelegt2 die ,lngsnaht wird verltet und gegen die ,randscheibe mit ,glaserkitt oder einer ,mischung aus ,asbest und ,wasserglas abgedichtet4 ,in dem ,blechmantel mssen zwei ,lcher vorgesehen sein2 durch das eine wird die ,isoliermasse eingegossen1 wobei die ,luft durch das andere ,austritt findet4 ,ist der ,raum1 der in ,abb4 #aej schwarz angelegt ist1 ganz ausgefllt1 so wird das eine ,loch in dem ,mantel mit einem ,kork verschlossen2 in das andere wird mit einem durchbohrten ,kork ein ,glasrohr angesetzt1 das man mit einer ,wasserstrahlsaugpumpe verbindet4 ,whrend man den ,blechmantel mglichst gleichmig 7durch eine grere ,anzahl kleinerer ,flmmchen7 auf #aae bis #abj erhitzt1 saugt man mit der ,strahlpumpe die ,luft ab4 ,das ,verfahren soll #bd ,stunden ununterbrochen fortdauern2 es hat den ,zweck1 die sehr schdlichen ,luftreste aus der ,isoliermasse zu entfernen4 ,illustration3 ,abb4 #aej4 ,schematischer ,schnitt durch einen groen ,funkeninduktor4 ,die ,klemmschrauben1 an die die ,drahtenden der sekundren ,wickelung gefhrt werden1 drfen keine ,kanten1 sondern mssen mglichst runde ,formen haben1 da1 wie wir im ersten ,kapitel schon sahen1 hochgespannte ,elektrizitt aus ,spitzen und scharfen ,kanten leicht ausstrmt 7siehe ,seite #dd74 ,bei den greren ,apparaten ist es auch vorteilhaft1 die ,klemmen nicht auf die ,randscheiben aufzuschrauben1 sondern auf zwei ,glassulen zu befestigen1 die wir neben der ,induktorrolle in das ,grundbrett eingelassen haben4 ,illustration3 ,abb4 #aea4 ,kommutator 7,horizontalschnitt74 ,illustration3 ,abb4 #aeb4 ,kommutator 7,vertikalschnitt74 ,ferner ist es vorteilhaft1 auf dem ,apparat noch einen ,kommutator anzubringen2 wir knnen ihn wie den auf ,seite #aja beschriebenen herstellen4 ,geeigneter ist der im folgenden beschriebene ,stromwender1 der zugleich auch als ,ausschalter dient4 ,eine ,holzwalze a 7,abb4 #aea und #aeb7 wird der ,lnge nach durchbohrt2 zwei ,achsenhlften b werden von rechts und links in die ,bohrung hineingeschoben1 drfen aber einander innen nicht berhren4 ,wie sie befestigt werden1 geht aus ,abb4 #aec hervor3 wir lten an b ein ,messingscheibchen c an1 das an a angeschraubt wird4 ,die eine ,achsenhlfte 7b7 wird am ,ende quer durchbohrt1 und in dem ,loch wird der dnnere ,messingstift f1 der als ,griff dient1 angeltet4 ,nun werden an a auf zwei einander gegenberliegenden ,seiten die ,kupferblechstreifen d angeschraubt2 der ,streifen d wird mit b und b mit d in leitende ,verbindung gebracht4 ,die ,lagertrger e verfertigen wir aus starkem ,messingblech und die ,lager selbst1 welche hier nicht gelt werden drfen1 in der bekannten ,weise 7,seite #bb74 ,zwei kupferne ,schleiffedern g werden so auf dem ,grundbrett angeschraubt1 da sie rechts und links an der ,walze a schleifen4 ,jetzt verbinden wir e mit der ,kontaktspitze des ,unterbrechers und e mit dem freien ,ende der primren ,wickelung durch dicke ,kupferdrhte oder ,kupferblechstreifen4 ,die ,verbindungsstellen sind zu verlten4 ,auf den ,federstreifen e und e ist je eine ,klemmschraube 7 und 7 anzulten4 ,steht nun die ,walze a wie in ,abb4 #aea1 so tritt der ,strom bei ein und geht durch d1 b nach e1 durch den ,unterbrecher in den ,apparat und kommt durch e1 b1 d und zurck4 ,drehe ich a um #ij1 so ist der ,strom ausgeschaltet2 drehen wir in der gleichen ,richtung nochmals um #ij1 so geht der ,strom von zuerst nach d1 e und kommt durch e1 d nach zurck1 durchfliet also den ,apparat in umgekehrter ,richtung wie vorhin4 ,illustration3 ,abb4 #aec4 ,befestigung der ,achse des ,kommutators4 ,sidenote3 ,drahtmasse fr ,induktionsapparate4 ,bei einfachen ,elektrisiermaschinen brauchen wir uns an keine bestimmten ,verhltnisse der ,bewickelungen zu halten2 es gilt hier ganz allgemein3 primre ,spule aus wenig ,windungen eines dicken ,drahtes1 sekundre ,spule aus viel ,windungen eines dnnen ,drahtes4 ,bei der ,herstellung von ,funkeninduktoren halte man sich an die folgenden ,tabellen ,seite #ahb und #ahc4 ,sidenote3 ,unterbrecher4 ,bei kleineren ,apparaten bis zu #d cm ,funkenlnge reicht der gewhnliche ,unterbrecher aus4 ,auch fr grere ,induktoren1 bis zu #ae cm ,funkenlnge1 gengt diese ,konstruktion1 nur mssen dann die ,kontaktteile des ,unterbrechers aus ziemlich starken ,platinstcken bestehen4 ,auch knnen wir1 da bei den dicken ,induktorrollen der ,eisenkern ziemlich hoch liegt1 die ,feder des ,hammers senkrecht stellen1 wie aus ,abb4 #aed hervorgeht3 ,k bezeichnet den ,eisenkern1 ,h den ,hammer1 ,p den ,platinkontakt1 ,f die ,feder1 die durch die ,stellschraube ,s mehr oder weniger gegen die ,spule hineingedrckt werden kann1 welcher ,umstand es ermglicht1 die ,schnelligkeit der ,unterbrechungen etwas zu regeln4 ,man mache den ,eisenkern ,h mglichst leicht und den ,hebel c kurz4 ,mae fr einfachere ,funkeninduktoren ,funkenlnge ,primre ,rolle ,drahtstrke ,zahl der ,lagen mm mm ----------------------------------- #a bis #aj #j1h bis #a #b #aj bis #ej #a bis #a1c #b oder #c #ej bis #ajj #a1c bis #a1g #c #ajj bis #bjj #a1g bis #b1b #c oder #d ,funkenlnge ,sekundre ,rolle ,drahtstrke ,drahtlnge ,drahtgewicht mm mm m ca4 kg ---------------------------------------- ----------------------- #a bis #aj #j1a #djj bis #hjj -- #aj bis #ej #j1a #ajjj bis #gjjj -- #ej bis #ajj #j1a bis #j1bgjjj bis #aejjj #j1ge bis #a1e 7bei #j1a mm7 #b1e #e 7 #j1b 7 #ajj bis #bjjj1b 7#j1a7 #aejjj bis #cjjjje bis #aj 7bei #j1b mm7 #a1e #c 7 #j1a 7 ,funkenlnge ,ntige ,stromspannung mm ,volt ------------------------- #a bis #aj etwa #b bis #e #aj bis #ej etwa #e bis #g #ej bis #ajj etwa #g bis #h 7,akkumulator7 #ajj bis #bjj etwa #h bis #ab 7,akkumulator77 ,mae fr bessere ,funkeninduktoren ,alle ,mae ,eisenkern in mm ------------------------------------- ,funkenlnge ,lnge ,dicke ,strke der einzelnen ,eisendrhte ----------------------------------- #ajj #aej #af #j1h #bjj #cfj #ce #a #cjj #fjj #db #a1b ,alle ,mae ,primrrolle in mm ---------------------------------------- -------------- ,funkenlnge ,lnge ,zahl der ,drahtstrke ,durchmesser ,lagen ---------------------------------------- ----------- #ajj #adj #b #a #cd #bjj #cjj #c #b #gj #cjj #edj #c #b1e #he ,alle ,mae ,sekundrrolle in mm ---------------------------------------- ------- ,funkenlnge ,lnge uerer ,breite der ,durchmesser ,einzelspulen ---------------------------------------- ----- #ajj #acj #hj #d #bjj #bfj #adj #d #cjj #ddj #bcj #c ,illustration3 ,abb4 #aed4 ,einfacher ,unterbrecher4 ,illustration3 ,abb4 #aee4 ,quecksilberunterbrecher4 ,illustration3 ,abb4 #aef4 ,trger des ,hebels zum ,quecksilberunterbrecher4 ,sidenote3 ,quecksilberunterbrecher4 ,abb4 #aee zeigt einen sehr gut arbeitenden und fr ,apparate bis zu #cj cm ,funkenlnge ausreichenden ,unterbrecher1 einen sogenannten ,quecksilberunterbrecher4 ,eine ,messingsule oder auch aus ,holz gefertigte ,sule ,s wird an ihrem unteren ,ende zur ,beseitigung im ,grundbrett etwas abgedreht und mit einem ,gewinde versehen1 an ihrem oberen zweiseitig abgeflacht4 ,auf diese abgeflachten ,stellen werden zwei ,messingblechstreifen 7a und a in ,abb4 #aef7 angeltet1 die je mit einer ,bohrung zu versehen sind1 in welche eine ,stricknadel 7b7 hineinpat4 c zeigt uns einen gleicharmigen ,hebel aus ,aluminiumblech oder ,holz1 der links den ,eisenanker 7,h7 trgt und rechts zur ,aufnahme eines #b bis #c mm starken ,kupferdrahtes 7d7 durchbohrt ist4 ,in der ,mitte erhlt c ein ,loch1 in welches die oben erwhnte ,stricknadel pat4 ,um die ,sule ,s wird ein ,messingring 7,r7 gelegt1 der an einer ,stelle durchlocht wird4 ber das ,loch ltet man eine kleine ,schraubenmutter1 durch die man eine ,schraube eindrehen und damit den ,ring an der ,sule befestigen kann4 ,auerdem wird an ,r ein ,hkchen zum ,einhngen der ,feder e angeltet4 ,unter das rechte ,ende des ,hebels wird auf einem ,holzfu f ein kleiner ,glasbehlter g aufgestellt1 in welchen das ,quecksilber eingegossen wird4 ,das ,ende des ,drahtstiftes d wird mit einer ,platinspitze versehen4 ,ferner wird ein schmaler ,messingblechstreifen 7h7 rechtwinkelig umgebogen1 auf einer ,seite durchbohrt1 mit einem ,muttergewinde versehen und mit der anderen ber dem ,anker 7,h7 an der ,randscheibe des ,induktors angeschraubt4 ,durch das ,gewinde geht die ,schraube i1 mit der wir die ,entfernung des ,ankers vom ,magnetkerne ,k regeln knnen4 ,zum ,gebrauch wird ber das ,quecksilber1 das von dem ,platinende des ,stiftes d gerade berhrt wird1 eine etwa #b cm hohe ,schicht ,petroleum aufgegossen4 ,der ,strom tritt durch einen ber den ,rand des ,glases in das ,quecksilber eingetauchten ,kupferblechstreifen k ein und geht durch d1 c und b in die ,sule ,s und von da den blichen ,weg durch den ,apparat4 ,bei welcher ,stellung der ,schraube i und des ,ringes ,r1 durch dessen ,verschieben die ,spannung der ,feder e reguliert werden kann1 der ,unterbrecher am besten funktioniert1 ist durch ,probieren ausfindig zu machen4 ,sidenote3 ,elektrolytischer ,unterbrecher nach ,wehnelt4 ,fr ,unterbrechungen sehr hoher ,zahl wird gewhnlich der ,wehneltsche oder elektrolytische ,unterbrecher gebraucht4 ,fr unsere ,zwecke ist er jedoch nicht geeignet1 schon deswegen nicht1 weil er sehr starke ,strme erfordert4 ,rudi hatte sich trotzdem nur zur ,demonstration fr seinen ,vortrag einen ,wehneltschen ,unterbrecher hergestellt1 zu dessen ,betriebe ihm seine zwlfzellige ,akkumulatorenbatterie gerade ausreichte4 ,an das ,ende eines #b bis #c mm starken ,kupferdrahtes ltete er ein #e mm langes ,stckchen ,platindraht und hmmerte es zur feinen ,spitze aus4 ,diesen ,draht schob er mit der ,spitze voran in eine ,glasrhre und schmolz sie gerade ber der ,platinspitze so ab1 da letztere noch #a mm weit herausragte4 ,die ,platin- und die daran anschlieende ,glasspitze brachte er in der ,stichflamme des ,ltrohrs bis zur hellen ,weiglut1 damit die beiden ,teile innig miteinander verschmelzen sollten4 ,an das aus der ,glasrhre hervorragende ,ende des ,kupferdrahtes ltete er eine ,klemmschraube4 ,in ein ziemlich groes rundes ,einmachglas stellte er dann einen halbzylindrischen ,mantel aus ,bleiblech1 der einen ber den ,rand des ,gefes hinausragenden ,fortsatzstreifen trug1 an dem eine ,klemme angeltet war4 ,die ,glasrhre befestigte er in einem auf das ,gef passenden ,holzdeckel nahe dem ,rande1 so da er durch ,drehen des ,deckels sie der ,bleiplatte beliebig nhern konnte4 ,die ,rhre ragte von oben ungefhr bis in die ,mitte des ,gefes1 das er mit verdnnter ,schwefelsure gefllt hatte4 ,zum ,gebrauch eines ,wehneltschen ,unterbrechers wird der ,unterbrecher des ,induktors kurz geschlossen2 dann verbinden wir den positiven ,pol der ,akkumulatorenbatterie mit der ,platinspitze und die ,bleiplatte mit der einen ,klemme des ,induktionsapparates1 dessen andere ,klemme wir mit dem negativen ,pol der ,batterie verbinden4 ,der ,kondensator ist hierbei am besten auszuschalten4 ,die ,wirkungsweise dieses ,apparates ist ungefhr folgende4 ,beim ,durchgang des ,stromes durch die ,schwefelsure entstehen durch ,elektrolyse an den ,elektroden ,gase1 und zwar tritt an der ,platinspitze ,sauerstoff1 an der ,bleiplatte ,wasserstoff auf4 ,da nun aber der starke ,strom die feine ,platinspitze sehr stark erhitzt1 so entwickelt sich um diese herum ,wasserdampf1 der durch die groe ,hitze in ,sauerstoff und ,wasserstoff zerlegt wird4 ,diese ,gase nehmen ein so groes ,volumen um die ,spitze herum ein1 da diese ganz von der ,flssigkeit getrennt wird4 ,damit ist der ,strom unterbrochen1 die ,gasblase steigt auf1 und der ,vorgang beginnt von neuem4 ,die an der ,spitze auftretende ,wrme ist so gro1 da die sich bildenden ,gase bis zum ,glhen erhitzt werden1 was zur ,folge hat1 da auch die ,flssigkeit eine hohe ,temperatur annimmt1 so da man nach kurzer ,zeit die ,arbeit mit dem elektrolytischen ,unterbrecher einstellen mu4 ,nachdem ,rudi die verschiedenen ,konstruktionen der ,induktoren erlutert hatte1 ging er dazu ber1 diejenigen ,eigenschaften der ,wechselstrme zu besprechen1 durch welche sie sich besonders von den ,gleichstrmen unterscheiden4 ,sidenote3 ,wechselstrme4 ,die ,strme1 die wir in unseren ,induktoren erhalten1 sind1 wie wir gesehen haben1 auch ,wechselstrme1 das heit ,strme1 die fortwhrend ihre ,richtung ndern4 ,solche ,strme haben wir im vorigen ,kapitel kennen gelernt4 ,die zweipolige magnetelektrische ,maschine 7,seite #ach u4 f47 liefert uns einen einfachen ,wechselstrom1 dessen ,verlauf in ,abb4 #aeg graphisch dargestellt ist4 ,stehen die ,induktionsrollen des ,ankers gerade vor den ,magnetpolen1 wenn wir beginnen1 die ,maschine in ,rotation zu setzen1 so steigt die elektromotorische ,kraft und damit1 wenn der ,ankerdrahtkreis geschlossen ist1 auch die ,stromstrke von dem ,wert #j bei a bis zu ihrem hchsten ,wert bei 1 den sie nach einer ,ankerdrehung von #ij erreicht hat2 jetzt fllt die ,spannung wieder1 bis sie bei b nach einer ,ankerdrehung von #ahj wieder den ,wert #j erreicht hat4 ,in diesem ,augenblick ndert der ,strom seine ,richtung1 was in der ,figur daran zu sehen ist1 da die ,kurve nicht mehr oberhalb der ,linie ax verluft1 sondern unterhalb4 ,hier wiederholt sich der gleiche ,vorgang bei umgekehrter ,stromrichtung4 ,hat der ,anker eine volle ,drehung 7#cfj7 gemacht1 so ist die ,spannung im ,punkte c wieder gleich #j1 der ,strom steigt und fllt wieder wie zu ,anfang und so fort4 ,illustration3 ,abb4 #aeg4 ,kurve eines einfachen ,wechselstromes4 ,illustration3 ,abb4 #aeh4 ,kurve eines ,induktorstromes4 ,betrachten wir nun die ,wechselstrme1 die in einem einfachen ,induktionsapparat entstehen1 whrend der ,unterbrecher in ,ttigkeit ist4 ,der ,verlauf eines solchen ,stromes ist in ,abb4 #aeh versinnlicht3 ,wird der primre ,strom geschlossen1 so erhalten wir im sekundren ,draht einen ,stromimpuls1 der rasch ansteigt bis zu einem gewissen ,maximalwert1 der mit von der ,geschwindigkeit1 mit der der ,strom geschlossen wird1 abhngt1 um sogleich wieder auf #j herabzusinken 7a in ,abb4 #aeh74 ,der ,unterbrecher mag nun noch so rasch funktionieren1 der ,stromimpuls war so kurz1 da eine gewisse ,zeit verstreicht1 bevor der ,strom wieder geffnet wird4 ,diese ,zeit ist in der ,figur durch die ,strecke xy dargestellt4 ,bei y tritt dann der ,stromwechsel ein1 und wir erhalten den anders gerichteten ffnungsstrom 7b71 der noch viel rapider verluft und einen hheren ,maximalwert erreicht als der ,schlieungsstrom4 ,dann vergeht wieder eine gewisse ,zeit 7x1 y71 bis der ,strom geschlossen wird und so fort4 ,es fragt sich nun3 ,wie knnen wir ,spannungen und ,stromstrken von ,wechselstrmen messen8 ,wie wir im vorigen ,kapitel schon sahen 7,seite #adh71 reagiert z4 ,b4 unser ,vertikalgalvanoskop aus den dort erwhnten ,grnden nicht auf ,wechselstrme4 ,dagegen liee sich denken1 da die ,volt- und ,amperemeter1 bei denen weiche ,eisenteile durch die magnetische ,kraft einer ,spule bewegt werden1 auch auf ,wechselstrme reagieren1 da ja1 wenn der ,elektromagnet seine ,pole ndert1 sich auch ebenso rasch die ,pole des weichen ,eisens ndern1 dieses somit auf jeden ,fall angezogen wird4 ,diese berlegung ist wohl ganz richtig1 doch wir wrden zu sehr schlechten ,resultaten kommen1 wenn wir mit unseren ,instrumenten ,wechselstrme messen wollten2 denn erstens drfen die verwendeten ,eisenmassen nur sehr klein1 zweitens mu das ,eisen absolut weich sein1 was eigentlich nur bei chemisch reinem ,eisen der ,fall ist1 und drittens mssen die ,instrumente fr ,wechselstrme1 und zwar fr solche mit ganz bestimmten ,perioden1 geeicht sein4 ,rudi hatte sich zur ,demonstration in seinem ,vortrag zwei ,meinstrumente fr ,wechselstrom gefertigt1 deren ,konstruktion am ,schlusse dieses ,kapitels beschrieben ist4 ,das eine1 ein sogenanntes ,hitzdrahtinstrument1 benutzt die ,strke der ,ausdehnung1 die ein vom ,strome durchflossener kurzer dnner ,draht infolge der ,erwrmung erfhrt1 als ,mastab fr die ,stromstrke4 ,das zweite ist ein ,elektrodynamometer1 ein ,instrument1 das sich nur dadurch von unserem ,vertikalgalvanoskop unterscheidet1 da statt des ,stahlmagneten eine ,drahtrolle ohne ,eisenkern verwendet wird4 ,wenn ein solches ,instrument von einem ,wechselstrom durchflossen wird1 so ndert sich die ,stromrichtung gleichzeitig in der ueren und in der inneren ,spule1 weshalb die ,ablenkung der letzteren immer nach der gleichen ,seite erfolgt4 ,auch das im ,anhang beschriebene ,universalinstrument ist zur ,messung von ,wechselstrmen geeignet4 ,eine zweite ,frage1 die von vornherein nicht so begrndet erscheinen mag1 wie die erste1 ist die1 ob auch fr ,wechselstrme das ,ohmsche ,gesetz 7,seite #hd u4 f47 gilt4 ,diese ,frage ist nur bedingungsweise zu bejahen1 nmlich dann1 wenn der vom ,strome durchflossene ,leiter vllig frei ist von ,selbstinduktion 7,seite #aeh72 ist dies nicht der ,fall1 so erhlt das ,ohmsche ,gesetz ,modifikationen1 die von einer groen ,anzahl einzelner ,umstnde abhngig sind4 ,illustration3 ,abb4 #aei4 ,wheatstonesche ,brcke4 ,sidenote3 ,impedanz4 ,schicken wir z4 ,b4 durch eine ,drahtspule mit einem ,eisenkern1 also durch einen ,leiter mit sehr groem ,selbstpotential1 einen ,wechselstrom1 so bietet diesem die ,spule einen greren ,widerstand1 als sie einem ,gleichstrom bieten wrde1 da die ,spannung des ,extrastromes der des ,wechselstromes entgegenwirkt4 ,diese ,tatsache lt sich durch ein sehr einfaches ,experiment beweisen3 ,auf ,seite #aji u4 f4 haben wir die ,wheatstonesche ,brcke und ihre ,bentzung zur ,messung von ,widerstnden kennen gelernt4 ,wir schalten nun1 wie aus ,abb4 #aei hervorgeht1 in den ,stromkreis einer solchen ,brcke eine mit einem ,eisenkern versehene ,drahtspule ,s1 an ,stelle des ,vergleichswiderstandes bringen wir einen mglichst induktionsfreien ,leiter1 etwa einen ,graphitstab1 dessen ,widerstand wir -- nur der ,bequemlichkeit wegen -- annhernd gleich dem der ,spule ,s whlen1 und stellen dann den ,schlitten der ,brcke so1 da das ,galvanoskop stromlos ist4 ,jetzt wissen wir1 da sich der ,widerstand von ,s zu dem von ,w verhlt wie die ,strecke ad zur ,strecke db2 dabei ist es vllig einerlei1 wie stark die elektromotorische ,kraft in ,e und wie gro der ,widerstand von g ist4 ,wir knnen deshalb statt des ,elementes ,e eine magnetelektrische ,maschine1 die uns ,wechselstrom liefert1 und statt des ,galvanometers ein ,telephon einschalten4 ,das ,telephon ist nmlich eines der geeignetsten ,instrumente1 um das ,vorhandensein selbst sehr schwacher ,wechselstrme noch zu erkennen1 indem es diese durch ,ertnen anzeigt4 ,die ,einrichtung des ,telephons selbst ist am ,schlusse dieses ,kapitels ,seite #bjj beschrieben4 ,wenn aber eine ,drahtspule einem ,wechselstrom einen greren ,widerstand entgegensetzt als ein induktionsfreier ,leiter vom selben ,widerstand1 so ist klar1 da jetzt in unserem ,wheatstoneschen ,systeme die ,verhltnisse gestrt sein mssen1 was wir daran erkennen1 da der ,stromzweig cd nicht stromlos ist1 wie vorhin1 sondern von einem ,teil des ,wechselstromes durchflossen wird und das ,telephon zum ,ertnen bringt4 ,da diese ,vernderung tatschlich auf eine ,vergrerung des ,widerstandes fr ,wechselstrme in ,s hinausluft1 erkennen wir daran1 da wir1 um das ,telephon zum ,schweigen zu bringen1 also um es stromlos zu machen1 den ,schlitten d der ,brcke nach b zu verschieben mssen4 ,man bezeichnet den ,widerstand1 den die ,einschaltung einer solchen ,spule den ,wechselstrmen bietet1 zum ,unterschied von dem gewhnlichen1 in ,ohm gemessenen ,widerstand1 als die ,impedanz der ,spule2 sie ist um so grer1 je hher das ,selbstpotential der ,spule ist1 und je rascher die ,richtungsnderungen des ,wechselstromes aufeinander folgen4 ,die ,impedanz fhrt bei ,wechselstrmen hoher ,frequenz zu sehr eigentmlichen ,erscheinungen1 die wir im sechsten ,vortrage genau kennen lernen werden4 ,illustration3 ,abb4 #afj4 ,schema zum ,versuch mit dem zweiphasigen ,wechselstrome4 ,illustration3 ,abb4 #afa4 ,eisenring mit ,magnetnadel4 ,sidenote3 ,mehrphasenstrme4 ,nach diesen ,versuchen ging ,rudi dazu ber1 die ,anwendungen der ,wechselstrme in der ,praxis zu besprechen4 ,zur ,erklrung des zweiphasigen ,wechselstromes und des ,begriffes der ,phasen berhaupt hatte er sich seinen ,elektromotor 7,seite #abd71 der zwei ,feldmagnet- und vier ,ankerpole hatte1 besonders hergerichtet3 ,er brachte auf der ,achse vier ,schleifringe an1 je zwei verband er mit den ,drahtenden eines ,rollenpaares1 wie aus der schematischen ,zeichnung in ,abb4 #afj hervorgeht4 ,in dieser ,figur sind ,n und ,s die ,pole des ,feldmagneten1 ,a1 ,a ist das eine1 ,b1 ,b das andere ,rollenpaar1 xy ist die ,achse mit den vier ,schleifringen 1 1 1 4 ,ferner fertigte er sich einen ,ring aus ,eisendraht1 hnlich dem ,grammeschen ,ringe 7,seite #abg74 ,auf diesen wickelte er vier ,drahtspulen und verband je zwei einander gegenberliegende so1 wie aus dem ,schema ,abb4 #afj zu erkennen ist2 die vier freien ,drahtenden verband er mit den vier ,schleiffedern4 ,der ,ring hatte einen mittleren ,durchmesser von #f cm und einen ,querschnitt von #a qcm4 ,jede ,spule bestand aus etwa #dj bis #ej ,windungen eines #j1e mm starken isolierten ,drahtes4 ,die in dem ,ring verlaufenden ,verbindungsstcke fhrte er nicht1 wie in der ,abb4 #afj angegeben ist1 durch die ,mitte1 sondern der inneren ,ringseite entlang4 ,in die ,mitte des ,ringes stellte er eine in einen ,kork gesteckte ,nadel1 auf welcher eine ,magnetnadel balancierte 7,abb4 #afa74 ,die ,feldmagnete erregte ,rudi mit einem starken ,akkumulatorenstrom und setzte dann mit ,hilfe eines groen bersetzungsrades den ,anker in rasche ,rotation4 ,sofort begann auch die ,magnetnadel sich zu drehen4 ,wodurch mag nun diese ,drehung verursacht werden8 ,illustration3 ,abb4 #afb4 ,magnetisches ,drehfeld4 ,betrachten wir ,abb4 #afb4 ,hier soll jeweils der mit ,a1 ,a bezeichnete ,draht mit den ,spulen ,a1 ,a 7in ,abb4 #afj71 der ,draht ,b1 ,b mit den ,spulen ,b1 ,b verbunden sein4 ,wir wollen nun sehen1 wie sich die ,stromverhltnisse in einzelnen1 herausgegriffenen ,augenblicken whrend der ,ankerdrehung verhalten4 ,bei der in ,abb4 #afj gezeichneten ,stellung der ,spulen wird der in ,a1 ,a induzierte ,strom gerade seinen hchsten ,wert erreicht haben1 und in ,b1 ,b wird er sich gerade umdrehen1 also im ,augenblick gleich #j sein4 ,um dies anzudeuten1 ist in ,abb4 #afb ,i der ,draht ,a1 ,a dick und der ,draht ,b1 ,b punktiert gezeichnet4 ,bei der durch ,pfeilspitzen angedeuteten ,stromrichtung mssen also bei ,n und ,s die entsprechenden magnetischen ,pole entstehen1 nach denen sich die ,magnetnadel -- in der ,figur ein ,pfeil -- einstellt4 ,dreht sich nun der ,anker weiter1 bis ,a und ,b beide gleichweit von ,n und ,s 7,abb4 #afj7 entfernt sind1 so sind in beiden ,drhten die ,stromimpulse gleich stark und so gerichtet1 wie aus ,abb4 #afb ,,ii zu erkennen ist2 jetzt haben sich also die ,pole des ,ringes um #de verschoben1 und die ,magnetnadel ist ihnen gefolgt4 ,abb4 #afb ,,iii zeigt die ,stromverhltnisse in dem ,augenblick1 da ,a1 ,a gerade die ,pole des ,feldmagneten passiert und deshalb stromlos ist1 whrend durch ,b1 ,b der ,strom mit voller ,strke fliet2 die ,pole des ,ringes entstehen dann so1 wie sie angedeutet sind4 ,dies geht so fort1 bis der ,anker eine ganze ,drehung gemacht hat 7,abb4 #afb1 ,,iv-,,vi72 dann wiederholt sich der gleiche ,vorgang4 ,setzen wir nun auf die ,spitze statt der ,magnetnadel eine nicht magnetische ,nadel aus weichem ,eisen auf1 so wird diese sich ebenfalls drehen1 da in ihr die ,pole induziert werden4 ,wir knnen auch eine runde ,weiblechscheibe in der ,mitte mit einer ,vertiefung versehen und auf die ,spitze legen2 wird der ,ring von den beiden ,wechselstrmen durchflossen1 so dreht sich die ,scheibe4 ,den ,raum1 das ,feld in einem solchen ,eisenring1 das von zwei 7oder mehr7 ,wechselstrmen in oben beschriebener ,weise umflossen wird1 nennt man ein magnetisches ,drehfeld4 ,von ,wechselstrmen1 die sich wie die ,genannten verhalten1 sagt man1 sie htten verschiedene ,phasen1 oder es bestnde zwischen ihnen eine ,phasendifferenz4 ,die ,phasendifferenz kann je nach der ,anzahl der ,wechselstrme1 die wir von einem ,anker abnehmen1 verschieden sein4 ,in unserem ,falle haben wir eine ,phasendifferenz von #ij1 das heit whrend der ,strom aus dem einen ,spulenpaar1 z4 ,b4 ,b1 ,b1 seinen geringsten ,wert 7 #j7 hat1 hat der ,strom aus dem anderen ,spulenpaar ,a1 ,a1 das um #ij gegen das erste verschoben ist1 seinen hchsten ,wert4 ,man spricht in diesem ,falle von einem zweiphasigen ,wechselstrome4 ,wrden wir von einem ,anker mit drei ,spulenpaaren drei ,wechselstrme abnehmen1 so wre zwischen diesen ein ,phasenunterschied von je #fj4 ,solche ,strme nennt man ,dreiphasenstrme4 ,wir wollen nun sehen1 was geschieht1 wenn wir zwei ,wechselstrme1 zwischen denen eine ,phasendifferenz besteht1 durch einen ,drahtkreis flieen lassen4 ,zeichnen wir wieder wie vorhin den ,verlauf eines einfachen1 sogenannten einphasigen ,wechselstromes graphisch auf1 so erhalten wir eine ,linie wie ,a in ,abb4 #afc2 dies sei der ,strom1 den die ,rollenpaare ,a1 ,a 7,abb4 #afj7 liefern4 ,den ,strom von ,b1 ,b zeichnen wir dann ebenfalls auf und erhalten die ,linie ,b2 die an derjenigen ,stelle den hchsten ,wert hat1 an welcher ,a gleich #j ist4 ,addieren wir nun die ,spannungen beider ,strme da1 wo sie gleichgerichtet sind1 und subtrahieren wir sie1 wo sie verschiedene ,richtungen haben1 so erhalten wir die ,linie ,c1 welche die ,resultante der beiden ,wechselstrme in dem einen ,leiter darstellt4 ,illustration3 ,abb4 #afc4 ,kurve der aus zwei ,wechselstrmen mit verschiedener ,phase entstehenden ,resultante4 ,illustration3 ,abb4 #afd4 ,dreiphasiger ,wechselstrom4 ,auch einen dreiphasigen ,wechselstrom mit einer ,phasendifferenz von #fj konnte ,rudi erzeugen4 ,er hatte sich dafr einen besonderen mit drei ,spulenpaaren1 also mit sechs ,spulen versehenen ,anker hergestellt1 indem er in eine runde1 #b bis #c mm starke ,eisenplatte sechs zylindrische ,stbe einnietete1 die den ,rollen als ,kerne dienten2 diese ,rollenpaare sind in ,abb4 #afd mit ,i a1 ,i b1 ,,ii a1 ,,ii b und ,,iii a1 ,,iii b bezeichnet und werden so miteinander verbunden1 wie das aus der ,figur zu erkennen ist4 ,der ,eisenring mu natrlich auch entsprechend drei ,spulenpaare tragen4 ,aus der ,figur erkennen wir ferner den ,vorteil des dreiphasigen ,wechselstromes3 wir brauchen nmlich nicht1 wie man anfangs meinen knnte1 sechs ,leitungen1 sondern nur drei1 die dann in der angedeuteten ,weise mit den ,spulen verbunden werden4 ,die ,ankerspulenpaare knnen auf zweierlei ,weise geschaltet werden3 entweder1 wie ,abb4 #afe zeigt1 in ,sternschaltung oder wie in ,abb4 #aff als ,dreieckschaltung4 ,die drei ,leitungen werden durch die ,verbrauchsstellen ,w1 ,w1 ,w1 die aus ,glhlampen1 ,heizapparaten1 ,motoren u4 s4 w4 bestehen knnen1 miteinander verbunden4 ,in ,w1 in ,w und in ,w fliet dann je ein einphasiger ,wechselstrom1 der sich1 hnlich wie in ,abb4 #afc1 aus zwei ,wechselstrmen1 die eine ,phasendifferenz von #fj haben1 zusammensetzt4 ,die drei ,resultanten haben dann wieder einen ,phasenunterschied von #fj4 ,illustration3 ,abb4 #afe4 ,die drei ,spulenpaare in ,sternform geschaltet4 ,illustration3 ,abb4 #aff4 ,die drei ,spulenpaare im ,dreieck geschaltet4 ,die mehrphasigen ,wechselstrme -- in der ,praxis aber eigentlich nur die dreiphasigen -- bezeichnet man auch als ,drehstrme1 da man mit ihnen ein magnetisches ,drehfeld erzeugen kann4 ,um seinen ,hrern die ,verhltnisse von ,stromstrken und ,stromrichtungen in den drei ,leitungen eines ,drehstromes mglichst klar und anschaulich zu machen1 fertigte sich ,rudi einen einfachen ,apparat4 ,er schnitt sich zwei #fj bis #gj cm groe runde ,pappendeckelscheiben und befestigte in der ,mitte der einen1 um ein paar ,zentimeter kleineren1 einen etwa fingerdicken ,holzstab als ,achse1 in die andere schnitt er in die ,mitte ein ,loch und drei #a bis #b cm breite ,schlitze1 wie aus ,abb4 #afg zu erkennen ist4 ,auf die ,scheibe mit der ,holzachse malte er1 wie ebenfalls die ,abbildung zeigt1 zwei ,kreise1 deren ,durchmesser gleich der ,lnge der ,schlitze in der anderen ,scheibe waren4 ,die eine ,kreisflche malte er blau1 die andere rot1 den brigen ,pappendeckel schwarz und die ,scheibe mit den ,schlitzen wei an4 ,letztere stellte er zur ,demonstration mit der ,kante auf dem ,tisch auf und hielt sie senkrecht fest1 whrend ,kthe die ,holzachse der farbigen ,scheibe von hinten in das ,loch der weien hineinsteckte und sie dann langsam drehte4 ,dabei sah man von vorn1 wie die drei ,schlitze abwechselnd rot und blau wurden4 ,aber sie nderten ihre ,farbe nicht pltzlich1 sondern wenn der eine anfangs in seiner ganzen ,lnge die rote ,farbe zeigte1 so wurde der scheinbare ,strich immer krzer1 bis man gar kein ,rot mehr sah1 dann kam ,blau und wurde immer lnger und nahm dann wieder ab u4 s4 w4 ,bei diesem ,versuch stellen die drei ,schlitze die drei ,leitungen1 ,rot die eine1 ,blau die andere ,stromrichtung und die ,lnge der in den ,schlitzen erscheinenden ,farbenstriche die ,stromstrke vor4 ,illustration3 ,abb4 #afg4 ,apparat zur ,veranschaulichung eines ,drehstromes4 ,sidenote3 ,transformatoren4 ,da man mit einem solchen ,drehstrom sehr einfache ,elektromotoren bauen kann1 leuchtet nach den angestellten ,experimenten mit dem ,drehfeld 7,abb4 #afb7 ein4 ,ein weiterer noch viel wichtigerer ,vorteil1 den auch die einphasigen ,wechselstrme mit den ,drehstrmen teilen1 ist die ,fhigkeit1 sich durch einfache ,apparate auf andere ,spannungen transformieren zu lassen4 ,solche ,apparate sind im wesentlichen unseren ,induktoren gleich1 nur da diese fr ,gleichstrme1 die durch eine besondere ,vorrichtung periodisch unterbrochen werden mssen1 eingerichtet sind1 whrend jene einfach aus zwei getrennten1 auf einen ,eisenkern aufgewickelten ,spulen bestehen1 bei denen die ,unterbrechung durch die periodische ,richtungsnderung ersetzt wird4 ,was fr einen ,vorteil hat es aber im ,grobetriebe1 die ,spannung eines ,stromes transformieren zu knnen8 ,wir wissen1 da bei gegebener ,drahtdicke der ,widerstand einer ,leitung um so grer wird1 je lnger wir sie machen4 ,wenn z4 ,b4 fr die ,beleuchtung einer ,stadt die ,wasserkrfte in einem weit entlegenen ,gebirgstal ausgentzt werden sollen1 so wrde ein ,strom mit normaler ,spannung 7#aaj ,volt7 entweder in der langen ,leitung sehr groe ,verluste erleiden1 oder man mte1 um das zu vermeiden1 die ,leitung aus ungeheuer dicken ,drhten herstellen4 ,im ersten ,falle tritt also ein ,energieverlust ein1 im zweiten wrden die ,kosten fr die ,leitung allein so gro werden1 da sich eine derartige ,anlage niemals lohnen knnte4 ,nun geht aber aus dem ,ohmschen ,gesetz 7,seite #hd u4 f47 hervor1 da ein ,strom mit einer gewissen ,anzahl von ,watt1 sagen wir #ajjj1 mit viel geringeren ,verlusten durch eine ,leitung fliet1 wenn er hohe ,spannung und geringe ,stromstrke hat1 als wenn die gleichen #ajjj ,watt mit geringer ,spannung und groer ,stromstrke durch dieselbe ,leitung flieen mssen4 ,also ein ,strom mit #ajjj ,volt und #a ,ampere 7gleich #ajjj ,watt7 ist leichter in die ,ferne zu leiten1 als ein solcher mit nur #ajj ,volt und #aj ,ampere 7ebenfalls gleich #ajjj ,watt74 ,da sich nun aber ,strme mit sehr hohen ,spannungen fr den ,betrieb von ,lampen1 ,motoren u4 s4 w4 schlecht eignen und auerdem fr die mit den ,leitungen in ,berhrung kommenden ,personen lebensgefhrlich sein knnen1 so werden sie vor den ,verbrauchsstellen auf niedere ,spannung umgeformt1 transformiert4 ,in solchen ,transformatoren bestehen die primren ,wickelungen aus vielen ,windungen eines dnnen ,drahtes1 die sekundren aus wenig ,windungen eines dicken ,drahtes4 ,von dem ,verhltnis der primren zur sekundren ,spannung hngt auch das ,verhltnis der ,drahtmae der ,bewickelung ab4 ,soviel etwa sprach ,rudi ber die ,transformatoren2 ein besonderes ,experiment fhrte er dabei nicht vor1 obgleich es nicht schwer gewesen wre1 sich einen kleinen ,transformator herzustellen4 ,wie eine ,maschine1 die ,drehstrom liefert1 herzustellen ist1 haben wir auf ,seite #aid gesehen4 ,speziell fr diesen ,versuch ist es von ,vorteil1 wenn die ,bewickelung der sechs ,ankerspulen aus recht dnnem ,draht besteht 7etwa #j1c mm stark74 ,den ,transformator knnen wir als sogenannten ,ringtransformator auf folgende ,weise konstruieren4 ,wir stellen aus etwa #j1e bis #j1f mm starkem ,eisendraht1 den wir in einer ,bunsenflamme -- nicht etwa im ,kohlenfeuer -- tchtig durchgeglht haben1 einen ,ring her1 hnlich dem1 den wir fr das magnetische ,drehfeld anfertigten1 und teilen ihn auf seinem ,umfange in drei gleiche ,teile ein1 die wir durch drei um den ,ring gebundene ,bindfden bezeichnen4 ,jetzt wickeln wir um jedes ,drittel vier ,lagen eines #j1c mm starken1 isolierten ,kupferdrahtes2 das sind also drei einzelne ,wickelungen1 zwischen denen etwa #e mm frei bleiben sollen4 ,die sechs ,drahtenden werden mit ,seidenfden festgebunden1 das ,ganze mit ,schellacklsung berstrichen und mit einem in ,schellack getrnkten ,papierstreifen umgeben4 ,darauf werden auf jede dieser ,wickelungen zwei ,lagen eines #a mm starken ,kupferdrahtes aufgewickelt4 ,dieser ,ring1 der sechs dicke und sechs dnne ,drahtenden hat1 wird auf einem ,brett befestigt1 und die ,drhte werden zu ,klemmen gefhrt4 ,wir haben jetzt einen ,drehstromgenerator und einen ,drehstromtransformator1 es fehlt uns nur noch der ,drehstrommotor4 ,letzterer ist ebenfalls sehr einfach herzustellen4 ,wir versehen einen ,eisendrahtring wie den des ,transformators mit drei ,spulenpaaren4 ,der ,ring soll einen inneren ,durchmesser von #d cm1 einen ueren von #e cm haben4 ,jede ,spule soll aus drei ,lagen mit je #aj ,windungen eines #j1e mm starken ,drahtes bestehen4 ,die ,verbindungsdrhte der einzelnen ,spulen drfen nicht durch die ,mitte des ,ringes gehen1 sondern mssen auf dessen ,auenseite verlaufen4 ,der ,anker dieses ,motors ist ebenfalls sehr einfach herzustellen4 ,wir biegen aus einem #a bis #b mm dicken und #a cm breiten ,eisenblechstreifen einen ,ring1 der mit #c mm ,spielraum in den bewickelten ,drahtring hineinpat4 ,die zusammenstoenden ,enden des ,blechstreifens werden verltet1 und der ganze ,blechring wird mit einem nicht isolierten1 #a mm starken ,kupferdraht so umwunden1 wie aus ,abb4 #afh hervorgeht4 ,zwischen je zwei ,windungen sei ein ,zwischenraum von #c bis #d mm4 ,die ,enden des ,drahtes werden zusammen- und die ,windungen an den ,blechring angeltet ,dieser ,reif ist in ,abb4 #afh dargestellt4 ,wir schieben ihn auf ein ,holzscheibchen1 das gerade so hineinpat1 da er fest sitzt4 ,in der ,holzscheibe wird eine ,achse befestigt4 ,illustration3 ,abb4 #afh4 ,kurzschluanker4 ,illustration3 ,abb4 #afi4 ,schaltungsschema eines ,transformators4 ,der ,ring1 der das magnetische ,drehfeld erzeugt1 wird senkrecht auf einem ,brettchen montiert2 rechts und links werden die ,lagertrger1 die wir aus ,messingblech verfertigen1 angebracht4 ,der ,anker mu sich spielend leicht und ohne zu streifen in dem ,magnetringe drehen lassen1 dessen sechs ,drahtenden wir zu drei ,klemmen fhren1 wie aus dem ,schema ,abb4 #afi zu erkennen ist4 ,einen ,anker1 wie den eben beschriebenen1 nennt man einen ,kurzschluanker1 weil seine ,wickelung kurz geschlossen 7siehe ,seite #aec u4 f47 ist4 ,die mit dem ,eisen des ,ankerringes berall in leitender ,verbindung stehenden ,kupferwindungen haben den ,zweck1 die durch ,induktion entstehenden ,wirbelstrme einen bestimmten ,weg zu fhren4 ,sie folgen also zum grten ,teile dem besser leitenden ,kupfer und verstrken dadurch noch den induzierten ,magnetismus des ,eisens4 7,siehe auch1 was darauf bezglich bei der ,erklrung des magnetischen ,drehfeldes ,seite #aib gesagt ist47 ,weil der ,magnetismus in solchen ,ankern induziert ist1 werden sie auch als ,induktionsanker bezeichnet4 ,wie der ,generator1 das ist die stromerzeugende ,maschine1 der ,transformator und der ,motor miteinander zu verbinden sind1 geht aus dem ,schema in ,abb4 #afi hervor4 ,setzen wir den ,generator in ,gang1 so wird sich auch der ,motor drehen2 je rascher wir den ,anker des ,generators rotieren lassen1 desto rascher wird auch der ,motor laufen4 -- ,illustration3 ,abb4 #agj4 ,schema des ersten ,telephons4 ,sidenote3 ,das ,telephon4 ,zum ,schlusse dieses ,vortrages erklrte ,rudi noch die ,einrichtung des ,telephons1 das eine der bedeutendsten ,nutzanwendungen der ,induktionsstrme darstellt4 ,das erste ,telephon war auffallend einfach3 ,ein ,stahlmagnet war an dem einen ,pol mit einer ,drahtspule versehen und in einem ,gehuse von ,holz untergebracht1 in dem1 kaum einen ,millimeter vom ,magnetpol entfernt1 eine dnne ,eisenmembran befestigt war4 ,verband man nun die ,spulen zweier solcher ,telephone1 wie aus ,abb4 #agj hervorgeht1 so konnte man die ,worte1 die gegen die ,membran ,i gesprochen wurden1 bei ,,ii hren und umgekehrt4 ,wodurch wird nun die ,fernleitung des ,schalles in den beiden ,drhten bewirkt8 ,wir wissen1 da ein ,stck ,eisen1 wenn es in die ,nhe eines ,magneten gebracht wird1 selbst magnetisch wird1 somit selbst auch ,kraftlinien aussendet und die des ,magneten aus ihrer ursprnglichen ,richtung ablenkt4 ,bei jeder ,bewegung der ,eisenmembran in unserem ,telephon werden sich deshalb die ,kraftlinien des ,stahlmagneten etwas verndern und dadurch in der ,drahtspule ,induktionsstrme erzeugen4 ,wird z4 ,b4 die ,membran ,i gegen den ,pol hinbewegt1 so wird ein ,induktionsstrom erzeugt1 der so gerichtet ist1 da er den ,magneten bei ,,ii verstrkt2 dadurch wird auch die ,membran ,,ii strker angezogen1 macht also auch eine ,bewegung gegen den ,pol hin4 ,entfernt sich die ,membran ,i von ihrem ,magnete1 so entsteht der ,induktionsstrom in umgekehrter ,richtung1 schwcht also in ,,ii den ,magnet1 und deshalb bewegt sich auch ,membran ,,ii von ihrem ,pol weg4 ,kurz1 die ,membran der einen ,station macht ganz genau die ,bewegung nach1 in die wir die ,membran der anderen bringen4 ,sprechen wir also gegen die ,membran ,i1 so wird diese von den auftreffenden ,luftwellen 7,schallwellen7 in ganz bestimmter ,weise in ,schwingung gebracht4 ,da die ,membran ,,ii aber die ,bewegungen der ,membran ,i genau mitmacht1 so mu ,,ii ebenso schwingen wie ,i2 dadurch werden der ,luft in der ,nhe von ,,ii dieselben ,schwingungen mitgeteilt1 die der ,membran ,i die ,bewegung erteilt haben2 wir hren also bei ,,ii die gleichen ,laute1 die gegen ,i gesprochen werden4 ,eine derartig einfache ,einrichtung hat aber den ,nachteil1 da die ,tonstrke sehr gemindert wird2 denn ein groer ,teil der ,energie des ,schalles wird dazu verbraucht1 die ,trgheit der ersten ,membran zu berwinden und sie in ,schwingung zu versetzen1 und dann geht wieder ein ,teil bei der ,umsetzung der mechanischen ,bewegungsenergie in elektrische ,energie verloren4 ,wie wir wissen1 wird in dem ,widerstand eines ,leiters die ,energie eines elektrischen ,stromes geschwcht2 da sie aber nach dem ,gesetz der ,erhaltung der ,energie nicht verloren gehen1 nicht einfach verschwinden kann1 so mu sie sich in eine andere ,energieform verwandelt haben4 ,elektrische ,energie wird in ,widerstnden zum ,teil in ,wrme umgesetzt1 wie wir schon an den auf ,seite #ea und #eg beschriebenen ,experimenten gesehen haben4 ,man nennt diese durch elektrische ,strme in ,leitern hervorgerufene ,wrme ,joulesche ,wrme4 ,dieser ,vorgang spielt sich zum ,teil1 je nach dem ,widerstand 7,lnge7 der ,leitung auch hier ab4 ,bei der zweiten ,station finden in umgekehrter ,reihenfolge dieselben ,verluste noch einmal statt4 ,illustration3 ,abb4 #aga4 ,schema des ,mikrophones4 ,sidenote3 ,das ,mikrophon4 ,ein solches ,telephon hatte eigentlich nur theoretisches ,interesse2 zum praktischen ,gebrauch war es kaum anzuwenden1 da die ,tne an der ,empfangsstation zu schwach wiedergegeben wurden4 ,dieser ,mistand wurde durch die ,erfindung des ,mikrophones durch ,hughes beseitigt4 ,hughes befestigte auf einem ,resonanzkstchen parallel nebeneinander zwei ,kohlestbchen und legte auf diese ein drittes4 ,dann verband er die eine der befestigten ,kohlen mit einem ,pol1 die andere durch ein ,bellesches ,telephon ,t -- so genannt nach ,graham ,bell1 dem ,erfinder des vorher beschriebenen ,telephones -- mit dem anderen ,pol eines ,elementes ,e 7,abb4 #aga74 ,wird bei dieser ,einrichtung durch irgend eine ,erschtterung der ,deckel des ,resonanzkstchens 7,r7 rasch nach unten bewegt und mit ihm die beiden ,kohlen a und b1 so wird das nur leicht aufliegende ,stbchen c infolge seiner ,trgheit nicht so rasch folgen knnen1 es wird in dem ,augenblick nicht so fest auf a und b aufliegen als vorher2 dadurch aber1 da der ,kontakt geringer wird1 wird der ,widerstand fr den ,strom grer1 der ,strom selbst also schwcher4 ,wird umgekehrt der ,resonanzboden gegen c hinbewegt1 so wird der ,kontakt inniger und der ,strom strker4 ,die ,stromstrke gert demnach in ,schwankungen1 die den ,schwingungen des ,resonanzbodens analog sind4 ,in genau derselben ,weise schwankt dann die ,strke des vom ,strome umflossenen ,stahlmagneten1 so da schlielich die ,membran des ,telephons die ,schwingungen des ,resonanzbodens genau mitmacht4 ,einen derartigen ,kohlenkontakt auf einem ,resonanzboden nennt man ,mikrophon4 ,illustration3 ,abb4 #agb4 ,schema einer ,telephonanlage4 ,jedoch auch diese ,vorrichtung gengte nicht1 wenn man auf sehr groe ,entfernungen sprechen wollte2 der ,strom des ,elementes wurde in einer langen ,leitung zu sehr geschwcht4 ,aber gerade der ,umstand1 da der durch das ,mikrophon gehende ,strom durch die ,schallwellen in ,schwankungen gert1 ermglicht es uns1 ihn zu transformieren1 auf eine andere ,spannung zu bringen1 genau so1 wie wir die ,wechselstrme in den ,transformatoren transformiert haben4 ,die sich dadurch ergebende ,schaltungsweise ist aus ,abb4 #agb zu erkennen3 ,i und ,,ii bezeichnen die beiden ,fernsprechstationen4 ,wird nun in ,i gesprochen1 so macht der ,strom folgenden ,weg3 er fliet von ,element ,e durch das ,mikrophon ,m und durch die um einen ,eisenkern ,k gewundene primre 7dicke7 ,wickelung p der ,induktionsrolle ,j zum ,element ,e zurck4 ,beim ,durchgang durch das ,mikrophon1 gegen welches gesprochen wird1 wird er bald strker1 bald schwcher1 gert also in ,schwankungen4 ,dieser unstete ,strom wird beim ,durchgang durch pp in ,j in der sekundren ,wickelung ss auf hohe ,spannung und geringe ,stromstrke transformiert1 so da er jetzt ohne erhebliche ,verluste in die ,ferne geleitet werden kann4 ,er geht von ,j zuerst durch das ,telephon ,t1 durch den einen ,ferndraht zu dem ,telephon ,t1 durch ,j und durch den anderen ,ferndraht nach ,j zurck4 ,da er in den ,telephonen deren ,stahlmagnete umkreist1 teilt er ihrem ,magnetismus seine eigenen ,schwankungen mit1 dadurch gert die ,eisenmembran in ,schwingung1 so da man die gegen ,m gesprochenen ,worte in ,t hren kann4 ,in der gleichen ,weise kann man von ,station ,,ii nach ,station ,i sprechen4 ,bei einer praktischen ,fernsprechanlage mu natrlich noch ein ,anrufwecker 7,klingel7 und eine ,vorrichtung vorhanden sein1 die es gestattet1 wenn nicht gesprochen wird1 den ,batteriestrom auszuschalten1 damit die ,elemente nicht erschpft werden4 7,siehe auch ,herstellung einer ,telephonanlage im ,anhang47 -- ,an dieser ,stelle sei noch die ,beschreibung der ,herstellung der beiden vorerwhnten ,meinstrumente fr ,wechselstrom1 dessen theoretische ,betrachtungen auf ,seite #ahg nicht unterbrochen werden sollten1 nachgeholt4 ,sidenote3 ,das ,hitzdrahtinstrument4 ,ein genau arbeitendes ,hitzdrahtinstrument knnen wir uns nicht selbst herstellen1 wenigstens nicht fr geringe ,stromstrken1 da es ohne korrigierende ,vorrichtungen auch auf die ,schwankungen der ,lufttemperatur reagiert4 ,da es aber theoretisches ,interesse darbietet1 auch zur ,demonstration sehr geeignet und1 wenn keine ,ansprche an ,genauigkeit und ,przision gestellt werden1 sehr leicht anzufertigen ist1 so sei seine ,herstellung hier beschrieben4 ,illustration3 ,abb4 #agc4 ,das ,hitzdrahtinstrument4 ,illustration3 ,abb4 #agd4 ,lager fr den ,zeiger des ,hitzdrahtinstrumentes 7,vertikalschnitt74 ,illustration3 ,abb4 #age4 ,dasselbe 7,horizontalschnitt74 ,auf ein langes1 schmales ,grundbrett a 7,abb4 #agc71 das mit ,stollen zu versehen ist1 wird ein rechteckiges ,brett b aufgeschraubt4 ,in der linken oberen ,ecke wird die ,lagervorrichtung c fr den ,zeiger befestigt4 ,letztere ist in ,abb4 #agd und #age besonders dargestellt4 ,auf ein lngliches1 etwa #a mm starkes ,messingplttchen d wird der zweimal rechtwinkelig gebogene ,bgel e aufgeltet1 der aus einem #a bis #a1e mm starken ,messingblechstreifen gefertigt ist4 ,dieser ,bgel erhlt auf der ,innenseite bei f einen ziemlich tiefen mit einem ,krner eingeschlagenen ,punkt und bei g1 genau dem ,krnerpunkt gegenber1 ein ,loch1 in das ein ,muttergewinde geschnitten wird1 damit darin die ,schraube h eingedreht werden kann4 ,letztere erhlt bei i ebenfalls einen ,krnerpunkt4 ,ein etwa #b mm starkes1 rundes ,eisenstiftchen k wird auf beiden ,seiten zugespitzt und mu zwischen f und i eingespannt werden knnen4 ,an dieses ,stiftchen wird ein #b mm starker ,eisendraht angeltet und an dem kurzen auch noch etwas ber k hinaussehenden ,ende zum ,hkchen m gebogen4 ,soll das ,instrument fr ,strme mit mehreren ,amperes bestimmt sein1 so mu der ,zeiger1 um strker belastet werden zu knnen1 aus einem ,blechstreifen hergestellt werden1 etwa so1 wie ,abb4 #agf zeigt4 ,illustration3 ,abb4 #agf4 ,zeiger fr das ,hitzdrahtinstrument4 ,das ,stiftchen wird nun eingesetzt und die ,schraube h soweit angezogen1 da k nicht herausfallen1 sich aber noch leicht drehen kann4 ,dann wird ein ,draht aus ,nickelin 7es kann auch ,eisen1 ,platin1 sogar ,kupfer verwendet werden71 dessen ,dicke sich nach den zu messenden ,stromstrken richten mu1 an einem ,ende mit einer ,schleife versehen1 hiermit in das ,hkchen m eingehngt und1 von vorn gesehen1 einmal links herum um k gewunden und dann an der ,klemme befestigt4 ,der ,draht mu so gespannt werden1 da der ,zeiger l horizontal liegt4 ,die ,klemme wird noch durch einen ,kupferdraht mit c verbunden1 wonach eine ,skala1 wie in ,abb4 #agc zu sehen ist1 auf b angebracht wird4 ,der ,zeiger wird durch das ,scheibchen n aus ,messing- oder ,bleiblech so weit beschwert1 da der ,draht straff gespannt ist4 ,die ,drahtdicke mu sich1 wie schon erwhnt1 nach der ,stromstrke richten4 ,fr die ,wechselstrme1 die die auf ,seite #ach u4 f4 beschriebenen magnetelektrischen ,maschinen liefern1 wird ein #ab bis #ae cm langer 7,strecke bis c ,abb4 #agc71 #j1a bis #j1b mm starker ,nickelindraht richtig sein4 ,ist der ,draht aus einem besser leitenden ,metall1 so mu er dnner und ntigenfalls auch lnger sein4 ,die ,wirkungsweise des ,instrumentes ist sehr einfach4 ,fliet durch den ,draht ein ,strom1 so entwickelt sich infolge seines groen ,widerstandes ,joulesche ,wrme 7von der wir auf ,seite #bjb sprachen72 der ,draht wird deshalb lnger und lt den ,zeiger sinken4 ,sidenote3 ,das ,elektrodynamometer4 ,das ,elektrodynamometer knnen wir bei sorgfltiger ,ausfhrung weit empfindlicher und genauer arbeitend herstellen als das ,hitzdrahtinstrument4 ,es besteht aus einer festen und einer beweglichen ,drahtspule4 ,da beide ,spulen gleichzeitig vom ,strome durchflossen werden1 so wird die bewegliche immer nach der gleichen ,seite hin abgelenkt1 auch wenn sich die ,stromrichtung umkehrt4 ,illustration3 ,abb4 #agg4 ,das ,elektrodynamometer4 ,abb4 #agg zeigt ein ,elektrodynamometer von oben gesehen4 ,wir stellen aus ,messingblech einen ,rahmen a her1 etwa #aj cm lang1 #b1e cm hoch und #a1e cm breit4 ,dieser ,rahmen wird mit etwa #bj m eines #j1g bis #j1h mm starken1 isolierten ,kupferdrahtes bewickelt4 ,je schwcher der zu messende ,strom ist1 desto dnner und lnger mu der ,draht sein4 ,ein zweiter ,rahmen b1 der in den ersten hineinpat1 wird mit etwa #ae m ,draht bewickelt4 ,in die ,mitten der ,langseiten werden bei beiden ,rahmen #b mm weite ,lcher gebohrt2 auf diese ,lcher werden bei dem greren ,rahmen 7a7 auen kurze ,stckchen eines #c mm weiten ,messingrohres aufgeltet1 damit das ,loch nicht von der ,bewickelung verdeckt wird2 bei dem kleineren ,rahmen 7b7 wird durch die beiden ein #b mm starkes ,messingstbchen als ,achse gesteckt2 letzteres soll ziemlich fest sitzen1 aber in den ,bohrungen von a sich leicht drehen knnen4 ,das eine ,ende der ,bewickelung von b wird an der ,achse angeltet2 das andere ,ende wird zu einem runden ,blechscheibchen c gefhrt1 das mit ,schellackkitt 7,seite #e7 auf b befestigt wird4 ,auf diesem ,scheibchen liegt das eine ,ende der ,bewickelung von a auf4 ,jetzt wird der grere ,rahmen1 wie aus der ,abbildung zu sehen ist1 auf ein senkrecht stehendes ,brett d mit ,schellackkitt aufgekittet4 ,die ,klemme wird mit dem noch freien ,drahtende von a1 die ,klemme mit einem an dem ,rahmen von a angelteten ,draht verbunden4 ,sollte der ,rahmen b sich im indifferenten ,gleichgewicht befinden1 so mu er so beschwert werden1 da seine ,lngsachse in der ,ruhelage lotrecht steht4 ,wird das ,instrument von einem ,strome1 sei es ein ,gleich- oder ein ,wechselstrom1 durchflossen1 so wird der ,rahmen b aus seiner lotrechten ,lage abgelenkt4 ,wir knnen an dem beweglichen ,rahmen einen ,zeiger und auf d eine ,skala anbringen und das ,instrument durch ,vergleich mit einem anderen eichen2 dabei mssen natrlich das zu eichende und das ,vergleichsinstrument hintereinander geschaltet werden 7siehe auch ,seite #ih74 ,das im ,anhang beschriebene ,universalinstrument ist ebenfalls fr ,wechselstrme verwendbar4 ,wir knnen uns1 wenn uns der oben beschriebene ,apparat zu einfach und das ,universalinstrument zu umstndlich ist1 etwa in der ,mitte zwischen beiden halten4 ,so knnen wir z4 ,b4 das oben beschriebene ,instrument dadurch wesentlich verfeinern1 da wir die ,lager der beweglichen ,spule sorgfltiger herstellen1 indem wir folgendermaen verfahren3 ,in die ,mitten der ,lngsseiten der ueren ,spule wird1 wie auch schon oben beschrieben1 je ein ,messingrhrchen eingesetzt4 ,nun darf aber die ,achse der beweglichen ,spule nicht in diesen ,rhrchen gelagert sein1 sondern mu freien ,spielraum in ihnen haben und besonders gelagert werden4 ,zu diesem ,zweck wird das ,brett d so durchbohrt1 da das ,loch eine ,fortsetzung zu den durch die ,messingrhrchen gebildeten ffnungen in der ueren ,spule darstellt4 ,die ,lagerung der ,achse kann dann in der auf ,seite #bje beim ,hitzdrahtinstrument beschriebenen ,weise hergestellt werden2 die ,stromzufhrung geschieht in dem ,fall entweder durch zwei auf der ,achse sitzende ,schleifringe oder nach der im ,anhange beim ,universalinstrument beschriebenen ,methode4 ,auch ist es besser1 die innere ,spule so zu gestalten1 da ihre ,lngsachse die grere ,ausdehnung hat4 #e ,unter einem magnetischen ,feld versteht man den von ,kraftlinien durchdrungenen ,raum in der ,nhe eines ,magneten4 ,illustration ,fnfter ,vortrag4 ,von der ,geissler- zur ,rntgenrhre4 ,um anschauliche ,experimente ber den ,durchgang der ,elektrizitt durch verdnnte1 das heit unter geringem ,druck stehende ,gase vorzufhren1 brauchen wir vor allem eine hinreichend starke ,quelle fr hochgespannte ,elektrizitt4 ,fr geringe ,ansprche gengen schon ,funkeninduktoren von #a bis #b mm ,funkenlnge4 ,je grer und leistungsfhiger unser ,apparat ist1 desto glnzender und vielseitiger knnen wir unsere ,versuche gestalten4 ,fr sehr viele hierher gehrende ,experimente ist die ,influenzelektrisiermaschine dem ,funkeninduktor vorzuziehen1 da bei ihr1 wenn man keine ,kondensatoren einschaltet1 die ,lichterscheinungen ruhiger sind4 ,sie hat freilich den ,nachteil1 da wir zu ihrer ,bedienung eine zweite ,person brauchen1 und ferner1 da sie bei feuchtem ,wetter nie sicher arbeitet4 ,da sich fr die ,verwendung von ,leidener ,flaschen beim ,gebrauch der ,influenzmaschine fr die einzelnen ,flle keine genauen ,angaben machen lassen1 so sei hier ein fr allemal gesagt1 da man smtliche ,experimente mit verschiedenen ,kapazitten anstellen soll2 es ist auch hier der im ,anhang beschriebene variable ,kondensator recht brauchbar2 es ist dann leicht zu erkennen1 in welchem ,falle man die bessere ,wirkung erzielt4 ,der ,kondensator verstrkt meist die ,wirkung1 die ,lichterscheinungen werden aber unruhig und zuckend4 ,rudi bediente sich seiner selbstgefertigten ,influenzmaschine 7,seite #ai u4 f471 die wir noch vom ersten ,vortrage her kennen4 ,er hatte ja eine unermdliche ,assistentin1 seine ,schwester ,kthe1 die ihm bei allen ,versuchen die ,maschine drehte4 ,auerdem hatte er sich eine ,trockenvorrichtung hergestellt1 so da er auch von dem ,feuchtigkeitsgrade der ,luft nur noch wenig abhngig war4 ,sidenote3 ,der ,trockenapparat4 ,diese ,trockenvorrichtung bestand aus einem ,eisenblech1 das etwa #cj cm lnger und breiter war als das ,grundbrett der ,maschine und an dessen vier ,ecken je eine lange ,eisenstange eingenietet war1 so da das ,eisenblech auf den vier ,fen hoch genug stand1 um die ,influenzmaschine unter sich aufzunehmen4 ,rechts und links von der ,maschine stellte ,rudi dann zwei ,argandbrenner#f mit ,asbestzylinder so auf1 da der obere ,zylinderrand sich etwa #f cm unter dem ,eisenblech befand4 ,etwa zehn ,minuten vor ,gebrauch der ,maschine zndete er die ,lampen an2 solange er die ,maschine bentzte1 stellte er sie aber beiseite und lie nur noch das heie ,eisenblech ber ihr 7,abb4 #agh74 ,illustration3 ,abb #agh4 ,trockenapparat fr die ,influenzmaschine4 ,da an dem ,tag des ,vortrages die ,luft auerordentlich trocken war1 hielt es ,rudi fr berflssig1 den ,trockenapparat zu verwenden4 ,er probierte kurz vor dem ,vortrag alle wichtigen ,experimente noch einmal durch1 und sie gelangen mit seltener ,leichtigkeit4 ,aber whrend des ,vortrages wurde die ,wirkung der ,maschine immer schlechter1 und er mute schlielich entgegen seinem ursprnglichen ,vorhaben den ,funkeninduktor verwenden4 ,es war ,rudi bald klar1 da diese ,strung nur daher kommen konnte1 da durch die ,anwesenheit der vielen ,personen die ,luft im ,zimmer stndig feuchter wurde4 ,er lie deshalb bei dem nchsten ,vortrage seine ,hrer sich in einem anderen ,zimmer versammeln und erst kurz vor ,beginn in den ,vortragsraum eintreten4 ,ferner hatte er die ,maschine1 bis er sie zum ersten ,male gebrauchte1 im angrenzenden ,zimmer unter dem ,trockenapparate stehen4 ,erst zum ,beginn der ersten ,experimente brachte ,kthe die ,maschine samt dem heien ,blechdach1 aber ohne die ,lampen1 herein4 ,illustration3 ,abb4 #agi4 ,schnitt durch die ,vakuumpumpe4 ,sidenote3 ,die ,vakuumpumpe4 ,um zu zeigen1 wie sich der ,ausgleich der ,elektrizitten einer ,influenzelektrisiermaschine in einem abgeschlossenen ,raum bei zunehmender ,verringerung des ,luftdruckes verndert1 bedrfen wir einer ,luftpumpe1 einer sogenannten ,vakuumpumpe1 die man sich in einfacher ,form ziemlich leicht selbst herstellen kann4 ,abb4 #agi zeigt den ,schnitt durch eine solche ,pumpe1 die an jedem ,tische befestigt werden kann1 und fr die wichtigsten ,versuche ausreicht4 7,in der ,abbildung ist der ,zylinder der ,pumpe im ,verhltnis zum ,teller grer gezeichnet1 damit die einzelnen ,teile deutlicher sichtbar sind47 ,den ,teller a sgen wir aus einem #a bis #b cm dicken ,brette von ,hartholz2 er soll einen ,durchmesser von #bj bis #be cm bekommen und mu vollkommen eben und in der ,mitte mit einer ,bohrung versehen sein4 ,um einem ,verziehen des ,holzes vorzubeugen1 bestreichen wir ihn mit geschmolzenem ,paraffin1 das wir ziemlich reichlich auftragen und dann mit einem recht heien ,pltteisen nochmals berfahren1 damit es gut in alle ,poren des ,holzes eindringt4 ,solange das ,brett noch warm ist1 wird auf die ,oberseite eine #b bis #c mm dicke ,schicht unseres bekannten ,kolophonium-1 ,wachs- oder ,leinlkittes1 der ziemlich hart sein soll 7,seite #ff71 aufgetragen4 ,darauf wird eine runde1 ebenfalls mit einem ,loch versehene angewrmte ,glasplatte 7c7 7womglich ,spiegelglas7 vorsichtig aufgepret 7ber das ,durchbohren von ,glas siehe ,seite #ab und #ac74 ,nach dem ,erkalten mu die ,glasplatte eben1 bei ,spiegelglas nur leicht matt abgeschliffen werden4 ,wir befreien eine unbrauchbare photographische ,platte in der ,gre von #i #ab cm von ihrer ,gelatineschicht und kitten mit ,kolophonium-,wachskitt ein etwa #e #h cm groes und #b cm dickes ,holzkltzchen auf4 ,jetzt beschaffen wir uns die drei feinsten ,nummern ,schmirgelpapier1 berschwemmen die ganze ,glasplatte mit ,wasser1 streuen reichlich von dem wenigst feinen ,schmirgel darauf und schleifen mit der ,glasplatte die ,platte des ,tellers eben1 wobei wir den an der ,glasplatte befestigten ,holzklotz als ,griff benutzen4 ,beide ,glasplatten werden matt1 aber zuerst nur an einzelnen1 an den erhabenen ,punkten4 ,um sich von ,zeit zu ,zeit von dem ,fortgang der ,arbeit zu berzeugen1 splt man den ,glasteller mit ,wasser ab und reibt ihn dann mit einem ,tuche trocken4 ,die geebneten ,stellen sind dann1 da sie matt sind1 leicht von den noch unebenen zu unterscheiden4 ,ist die ganze ,platte gleichmig matt1 was nach etwa einer halben ,stunde tchtigen ,schleifens erreicht sein drfte1 dann schleifen wir whrend der ,hlfte der bis jetzt aufgewendeten ,zeit mit dem feineren1 ebensolange mit dem feinsten ,schmirgelpulver und schlielich ohne solches -- nur mit ,wasser -- nach4 ,jetzt besorgen wir uns ein rechtwinkelig gebogenes ,gasleitungsrohr d2 beide ,enden werden mit ,gewinden versehen4 ,das ,rohr mu sich gerade durch das ,loch von a hindurchschieben lassen4 ,an dem krzeren ,schenkel wird der ,ring e angeltet1 auf welchem a aufliegt4 ,dann wird ein das ,rohr eng umschlieender ,gummiring f aufgelegt und mit der ,schraubenmutter g gegen c gepret4 ,die ,schraubenmutter wird schlielich an d angeltet4 ,die ,verbindungsstelle zwischen ,rohr und ,teller wird mit der ,zeit leicht undicht2 man kann deshalb gleich von vornherein alle in ,frage kommenden ,fugen mit ,schellackkitt 7,seite #e71 auch ,siegellack oder ,emaillack berziehen1 hauptschlich auf der ,seite1 von welcher der ,luftdruck wirkt1 also auf der ,auenseite4 ,der zweite wichtige ,bestandteil unseres ,apparates ist der sogenannte ,zweiwegehahn4 ,er ist in der ,abb4 #agi im ,querschnitte gezeichnet4 ,wir stellen ihn aus einem einfachen ,gashahn 7,abb4 #ahj7 her1 den wir am besten neu kaufen4 ,ein solcher ,hahn besteht aus einem kugelfrmigen ,mittelstck und zwei mit ,gewinden versehenen ,rohranstzen4 ,in dem ,mittelstck kann ein konischer ,bolzen1 der quer durchbohrt ist1 gedreht werden4 ,steht diese ,bohrung senkrecht zur ,achse der ,rohranstze1 so ist der ,hahn geschlossen1 wird dieser um #ij gedreht1 so ist er geffnet4 ,an den meisten ,gashhnen sind in den ,bolzen kleine ,stifte1 die eine ,drehung von mehr als #ij verhindern2 diese mssen entfernt werden1 so da man den ,bolzen vollstndig umdrehen kann4 ,jetzt wird letzterer so gestellt1 da der ,hahn geffnet ist2 dann bohren wir durch das ,mittelstck und durch die ,hlfte des ,bolzens ein ,loch1 wie dies aus den ,abbildungen deutlich zu sehen ist 7h in ,abb4 #agi74 ,illustration3 ,abb4 #ahj4 ,der in einen ,zweiwegehahn vernderte ,gashahn4 ,der dritte ,bestandteil ist die ,pumpe4 ,wir kaufen uns ein #b bis #c cm weites1 etwa #cj cm langes starkwandiges ,messingrohr 7i74 ,in dem einen ,ende dieses ,rohres wird der ,ring k eingeltet1 der mit einem ,muttergewinde versehen ist4 ,in letzteres wird der ,hahn h eingeschraubt und ebenfalls verltet4 ,wir kommen nun zur ,herstellung des ,kolbens4 ,eine #b bis #c mm starke ,messing- oder ,eisenscheibe l1 die gerade in das ,rohr hineinpat1 erhlt in der ,mitte eine ,bohrung 7ohne ,gewinde71 durch die man das mit einem ,gewinde versehene ,ende der ,eisenstange m hindurchschieben kann4 ,an dieser ,stange ist das ,messingscheibchen p angeltet1 dessen ,halbmesser um etwa #b mm kleiner ist als der von l4 ,dann schneiden wir uns von alten ,glachandschuhen drei bis vier runde ,scheibchen1 die in der ,mitte mit einem ,loch versehen sind1 und deren ,halbmesser etwa um #e mm grer ist als der von l und legen sie einige ,zeit in reines ,maschinenl4 ,wenn sie vollstndig durchtrnkt sind1 bringen wir sie auf das ,messingscheibchen p1 wie aus der ,abb4 #agi zu erkennen ist 7o72 darauf wird l mit der auf m aufgeschraubten ,mutter n fest gegen p angepret4 ,das ,blechscheibchen q dient zur ,fhrung der ,stange m4 ,das ,kolbenende der ,stange m soll so lang sein1 da es durch den ,ansatz des ,hahnes bis auf den ,stpsel hindurchgeht2 es soll auch mglichst genau in jene ffnung hineinpassen1 damit der sogenannte schdliche ,raum s mglichst klein wird4 ,aus dem gleichen ,grunde mssen wir auch noch die leeren ,kanten bei r mit ,wachs oder ,paraffin ausfllen4 ,wir nehmen zu diesem ,zweck den ,stpsel aus dem ,hahne heraus und machen letzteren etwas warm1 dann schieben wir den ,kolben so weit in den ,zylinder hinein1 da die ffnung s gerade noch frei bleibt4 ,jetzt stellen wir die ,pumpe so auf1 da der ,hahn oben ist1 gieen durch letzteren mglichst heies ,paraffin in den ,zylinder und drcken dann den ,kolben so weit als mglich hinein1 wobei natrlich wieder etwas ,paraffin herausgetrieben wird4 ,nach dem ,erkalten wird das ,loch fr den ,stpsel und der uere ,rohransatz vom ,paraffin gereinigt4 ,letzterer wird nun1 wie aus ,abb4 #agi zu erkennen ist1 mit dem ,rohre d verbunden4 ,wir knnen uns auch noch eine ,glasglocke1 den ,rezipienten1 selbst herstellen4 ,wir beschaffen uns eine starkwandige1 mglichst weite ,flasche aus weiem ,glas1 deren ,boden wir mglichst glatt entfernen mssen4 ,wir umkleben sie deshalb da1 wo sie gesprengt werden soll1 mit zwei mehrmals herumgewundenen ,papierstreifen1 die einen nur #b bis #c mm breiten ,raum zwischen sich frei lassen4 ,in dieser ,rinne legen wir eine gut gezwirnte1 mglichst harte ,schnur einmal um die ,flasche1 befestigen an dem einen ,schnurende ein #a bis #b kg schweres ,gewicht und an dem anderen einen runden ,holzstab4 ,die ,flasche lassen wir von einer zweiten ,person halten und ziehen nun1 die ,schnur an dem ,holzgriff fassend1 das ,gewicht auf1 lassen es sinken1 ziehen es wieder auf u4 s4 f41 bis infolge der ,reibung die ,hitze so gro wird1 da die ,schnur durchbrennt und das ,gewicht zu ,boden fllt4 ,jetzt wird das ,bodenende der ,flasche so rasch als mglich in kaltes ,wasser getaucht4 ,entlang der von der ,schnur berhrt gewesenen ,stelle springt der ,boden ab4 ,ein anderes ,verfahren besteht darin1 da man zuerst die ,flasche unter stndigem ,drehen ber einer ,flamme auf etwa #bej erhitzt und dann da1 wo der ,sprung entstehen soll1 einen mit ,salzwasser benetzten ,bindfaden herumschlingt4 ,der dadurch entstandene ,rand der ,flasche ist jetzt noch eben zu schleifen2 diese ,arbeit nehmen wir auf einer mglichst ebenen ,sandsteinplatte mit ,wasser und ,schmirgel vor4 ,illustration3 ,abb4 #aha4 ,der ,rezipient als ,entladungsrhre4 ,um elektrische ,ausgleiche in dem ,rezipienten vornehmen zu knnen1 fhren wir durch einen durchbohrten ,gummistpsel eine ,messingstange ein1 die die eine ,elektrode bildet2 als die andere ,elektrode dient uns das durch den ,teller fhrende ,metallrohr4 ,der untere eben geschliffene ,rand der ,glasglocke wird zur besseren ,abdichtung mit ,talg eingerieben4 ,die ganze ,anordnung geht aus ,abb4 #aha hervor3 a ist die ,glocke1 b der ,teller1 c das ,rohr1 das zur ,pumpe fhrt1 d der ,gummistopfen1 in dem die ,messingstange e steckt4 ,ein aus ,draht gebogener und mit einer ,kugel versehener ,dreifu f bildet auf das ,rohrende gesetzt die zweite ,elektrode4 ,wer sich selbst ,geilersche ,rhren herstellen will1 der mu im ,glasblasen einige bung besitzen4 ,einfache ,rhren sind nicht schwer herzustellen4 ,wir schmelzen in das eine ,ende eines #j1e bis #a cm weiten ,glasrohres -- die ,lnge richtet sich nach der ,leistungsfhigkeit unserer ,apparate -- einen ,platindraht ein2 nahe diesem ,ende setzen wir ein etwas dnneres ,rhrchen nach der ,seite an und schmelzen dann auch in das andere ,ende einen ,platindraht ein4 ,wie diese ,rhre mit dem ,rezipienten zu verbinden ist1 geht aus ,abb4 #ahb hervor4 ,in den ,schlauch a ist1 damit er nicht von dem ueren ,luftdruck zusammengequetscht werde1 eine eng gewundene ,drahtspirale zu stecken4 ,whrend des ,auspumpens der ,rhre lt man den elektrischen ,strom hindurchgehen2 ist dann die ,lichterscheinung so1 wie man sie wnscht -- man kann sie natrlich nur im verdunkelten ,zimmer gut sehen --1 so pumpt man noch etwas weiter und schmilzt dann die ,rhre ab4 ,illustration3 ,abb4 #ahb4 ,verbindung der ,geilerrhre mit dem ,rezipienten zum ,auspumpen4 ,um die ,verdnnungen in ,rhren noch weiter treiben zu knnen1 mssen wir die ,geilersche ,rhre samt dem ,schlauch a 7,abb4 #ahb7 und der ,glasrhre1 die durch den ,gummistpsel geht1 mit ,quecksilber anfllen4 ,nachdem wir uns berzeugt haben1 da nirgendmehr ,luftblasen haften1 stecken wir den ,gummistpsel auf den ,rezipienten und pumpen denselben aus1 bis alles ,quecksilber aus der ,rhre zurckgesunken ist1 aber nicht weiter1 als bis zu der in ,abb4 #ahb mit b bezeichneten ,stelle1 da in dem ,schlauch a meistens ,luftblschen haften bleiben4 ,in der ,mitte zwischen b und der ,ansatzstelle wird das ,rhrchen dann abgeschmolzen4 ,wie weit wir mit diesen ,apparaten die ,verdnnung in einer ,rhre bringen knnen1 hngt natrlich von ihrer ,ausfhrung und ,handhabung ab4 ,die fr gewhnliche ,geilersche ,rhren ntige ,verdnnung ist leicht zu erreichen2 viel schwieriger ist es schon1 ,rhren fr ,kathodenstrahlen herzustellen4 ,in ,rntgenrhren schlielich ist die ,verdnnung der ,luft so stark1 da wir den ,versuch1 uns solche selbst herzustellen1 von vornherein aufgeben mssen4 -- ,illustration3 ,abb4 #ahc4 ,einfache ,rhre auf dem ,rezipienten4 ,illustration3 ,abb4 #ahd4 ,geilersche ,rhren1 ungefllt4 ,sidenote3 ,experimente mit der ,luftpumpe4 ,wir setzen auf den ,rezipienten1 wie aus ,abb4 #ahc hervorgeht1 eine einfache ,rhre mit eingeschmolzenen ,platinelektroden1 deren ,abstand grer als die ,schlagweite unseres ,funkeninduktors oder unserer ,influenzmaschine sein mu1 und verbinden sie mit der ,stromquelle4 ,wir whlen ,platin1 weil es zum ,einschmelzen in ,glas das geeignetste ,metall ist1 da es fast denselben ,ausdehnungskoeffizienten hat wie ,glas4 ,fr einfachere ,instrumente1 wie das oben erwhnte1 gengt auch ,aluminiumdraht1 der den ,vorteil hat1 wesentlich billiger zu sein2 wenn wir dann die ,einschmelzstelle1 solange sie noch warm ist1 mit gutem roten ,siegellack berziehen1 so hlt sie sicher dicht4 ,im verdunkelten ,raum sieht man dann an den ,elektroden nur sehr schwaches ,glimmlicht4 ,fngt man dann an1 die ,pumpe in ,ttigkeit zu setzen1 so wird der ,lichtbschel an der ,kathode 7negative ,elektrode7 heller1 grer und schrfer abgegrenzt1 und an der ,anode 7positive ,elektrode7 zeigt sich ein kleines helles ,lichtpnktchen4 ,pumpt man weiter1 so beginnt schlielich der ganze ,raum zwischen den ,elektroden schwach zu leuchten3 ein violettes ,lichtband zieht sich durch die ,rhre1 ohne aber ihre ,breite ganz zu erfllen4 ,bei weiterer ,verdnnung wird der violette ,streifen breiter1 und man kann sehen1 da das ,licht nicht einheitlich1 sondern geschichtet ist2 die ,rhre scheint erfllt von einzelnen hellen ,scheibchen mit dunkeln ,zwischenrumen4 ,dieses geschichtete ,lichtband beginnt unmittelbar an der ,anode1 geht aber nicht ganz bis zur ,kathode hin2 hier bleibt ein dunkler ,raum1 der bei noch weiter gesteigerter ,verdnnung immer grer wird4 ,das positive ,licht wird immer krzer und seine ,schichtung immer undeutlicher4 ,illustration3 ,abb4 #ahe4 ,geilersche ,rhren4 ,zu fllen mit fluoreszierenden ,flssigkeiten4 ,illustration3 ,abb4 #ahf4 ,hittorfsche 7,crookessche7 ,rhre4 ,hier hrte die ,leistungsfhigkeit der ,pumpe1 die sich ,rudi selbst gefertigt hatte1 auf4 ,er hatte sich deshalb zur ,demonstration der ,kathodenstrahlen eine sogenannte ,crookessche ,rhre 7,abb4 #ahf7 gekauft4 ,auch ,geilersche ,rhren in verschiedenen ,stufen der ,evakuation und in sehr mannigfaltigen ,formen kommen in den ,handel 7,abb4 #ahd und ,abb4 #ahe74 ,sidenote3 ,die ,kathodenstrahlen4 ,wird die ,verdnnung in der ,rhre noch weiter getrieben1 so verschwindet das positive ,licht schlielich ganz1 aber eine andere merkwrdige ,erscheinung tritt dafr ein4 ,es gehen nmlich von der ,kathode ,strahlen aus1 die man nicht sehen1 sondern nur daran erkennen kann1 da sie die ,glaswand der ,rhre da1 wo sie sie treffen1 zum ,fluoreszieren bringen4 ,bei unserer ,rhre1 in welche ,drhte eingeschmolzen sind1 wird das ,glas um die ,anode herum grn leuchten4 ,besteht die ,kathode aus einem runden ,blechscheibchen1 so wird die dem ,scheibchen gegenberliegende ,stelle zum ,fluoreszieren gebracht4 ,ist zwischen die negative ,elektrode und die gegenberliegende ,glaswand ein ,gegenstand aus ,metall gebracht1 z4 ,b4 ein ,kreuz b wie in ,abb4 #ahg1 so zeichnet dieser einen deutlichen ,schlagschatten d auf das ,glas4 ,alle diese ,erscheinungen weisen darauf hin1 da die ,kathodenstrahlen sich senkrecht zu der ,flche des ,punktes fortpflanzen1 von dem sie ausgehen4 ,dabei ist es ganz einerlei1 an welcher ,stelle sich die ,anode befindet4 ,illustration3 ,abb4 #ahg4 ,crookessche ,rhre4 ,eine weitere eigentmliche ,eigenschaft dieser ,strahlen ist die1 da sie alle nicht metallischen ,krper1 die sie treffen1 zur ,phosphoreszenz bringen4 ,man hat ,rhren hergestellt1 in denen verschiedene ,mineralien den ,kathodenstrahlen ausgesetzt werden knnen2 die ,stoffe leuchten dann je nach ihrer ,natur in verschiedenen ,farben auf4 ,ferner kann man bemerken1 da das ,glas einer ,crookesschen ,rhre1 da1 wo es von den ,kathodenstrahlen getroffen wird1 also an der grn fluoreszierenden ,stelle1 sich mit der ,zeit stark erhitzt4 ,diese ,erwrmung kann so weit gehen1 da das ,glas weich wird und dem ueren ,luftdruck nachgibt4 ,von diesen ,strahlen getroffene ,metallteile knnen bis zur ,weiglut1 ja bis zum ,schmelzen gebracht werden4 ,crookes entdeckte auch1 da die ,kathodenstrahlen mechanische ,wirkungen ausben knnen4 ,um das nachzuweisen1 hat man in der ,rhre ein leichtes ,flgelrdchen so angebracht1 da die obere ,hlfte desselben sich gerade zwischen den ,elektroden befand4 ,wurde ein ,strom durchgeleitet1 so drehte sich das ,rdchen so1 als ob von der ,kathode ein ,wind ausginge1 der1 die oberen ,flgelchen treffend1 es zur ,rotation brachte4 ,bringen wir einen ,magneten in die ,nhe der ,rhre1 so sehen wir1 da er die ,kathodenstrahlen ablenkt4 ,wir knnen mit ihm den grnen ,fluoreszenzfleck von seiner ursprnglichen ,stelle wegziehen2 er folgt genau den ,bewegungen des ,magneten4 ,rudi machte diesen ,versuch und verwendete dazu einen starken ,elektromagneten1 den er mit dem ,akkumulatorenstrom erregte4 ,alle diese merkwrdigen ,erscheinungen spielen sich ausschlielich in der ,rhre ab4 ,keine ,spur von diesen geheimnisvollen ,strahlen scheint die ,glaswand durchdringen zu knnen4 ber die eigentliche ,natur dieser ,strahlen1 berhaupt ber diese ,entladungsvorgnge wei man noch so gut wie gar nichts4 ,nur das eine steht ziemlich sicher fest1 da die ,kathodenstrahlen aus sehr kleinen ,stoffteilen bestehen1 die sich mit einer enormen ,geschwindigkeit durch den fast leeren ,raum der ,rhre bewegen4 ,mit dieser ,annahme lassen sich leicht fr die oben erwhnten ,eigenschaften der ,kathodenstrahlen ,erklrungen geben1 deren nhere ,behandlung aber hier zu weit fhren wrde4 ,es sind verschiedene ,versuche gemacht worden1 die ,kathodenstrahlen aus der ,rhre herauszufhren in die normale ,atmosphre1 aber man ist bis jetzt nicht weiter damit gekommen1 als da man eben nachweisen konnte1 da die ,strahlen auch auerhalb der ,rhre bestehen knnen4 ,sidenote3 ,die ,rntgenstrahlen4 ,lange boten die ,kathodenstrahlen nur theoretisches ,interesse1 bis ,professor ,rntgen im ,jahre #ahie in ,wrzburg die ,entdeckung machte1 da von der von den ,strahlen getroffenen ,stelle der ,crookesschen ,rhre andere ,strahlen ausgehen1 die sich wesentlich von den ,kathodenstrahlen unterscheiden4 ,rntgen selbst nannte sie ,x-,strahlen1 whrend sie sonst nach ihrem ,entdecker ,rntgenstrahlen genannt werden4 ,diese geheimnisvollen ,strahlen sind selbst unsichtbar und geben sich nur durch verschiedene ,wirkungen zu erkennen3 ,photographische ,platten1 von ihnen getroffen1 werden geschwrzt4 ,dabei hat sich auch gezeigt1 da eine ,papierverpackung oder eine ,holzkassette der empfindlichen ,bromsilbergelatine keinen ,schutz gegen diese ,strahlen bietet2 sie gehen durch ,holz und ,papier fast ungeschwcht hindurch2 nur dickere ,metallschichten knnen sie nicht durchdringen4 ,im allgemeinen kann man annehmen1 da je dichter ein ,krper ist1 er sich desto undurchlssiger fr ,rntgenstrahlen zeigt4 ,diese ,eigentmlichkeit ist besonders wichtig1 und wir kommen spter noch einmal darauf zurck4 ,eine zweite fr die ,praxis sehr wertvolle ,eigenschaft der ,rntgenstrahlen ist ihre ,fhigkeit1 ,fluoreszenz zu erregen4 ,so leuchtet z4 ,b4 ,baryumplatincyanr1 wenn es von den ,rntgenstrahlen getroffen wird1 hell auf4 ,wir haben schon oben gesehen1 da die ,x-,strahlen da entstehen1 wo die ,kathodenstrahlen auf die ,rohrwand auftreffen4 ,man hat nun durch ,versuche gefunden1 da die ,rntgenstrahlen berhaupt berall da entstehen1 wo ,kathodenstrahlen auf einen ,gegenstand auftreffen4 ,da es1 wie wir spterhin noch sehen werden1 fr photographische ,aufnahmen mit ,rntgenstrahlen nicht vorteilhaft ist1 wenn die die ,strahlen aussendende ,flche gro ist1 so hat man die ,rhren so konstruiert1 da die ,kathodenstrahlen im ,innern der ,rhre auf ein ,platinblech auftreffen4 ,von diesem ,platinbleche gehen sie dann wie von einem ,punkt kegelfrmig aus4 ,illustration3 ,abb4 #ahh4 ,rntgenrhren4 ,abb4 #ahh zeigt eine der gangbarsten ,formen der ,rntgenrhren4 ,in der ,mitte des kugeligen ,teiles der ,rhre befindet sich das ,platinblech1 das1 von den ,kathodenstrahlen getroffen1 die ,rntgenstrahlen aussendet und als ,antikathode bezeichnet wird4 ,diesem gegenber 7rechts7 steht die ,kathode1 und in dem dritten ,ansatz ist die ,anode1 die durch einen ,draht mit der ,antikathode verbunden ist4 ,nach diesen theoretischen ,ausfhrungen ging ,rudi dazu ber1 eine grere ,anzahl von ,experimenten mit der ,rntgenrhre vorzufhren4 ,er bediente sich dabei des ,funkeninduktors1 da dieser besonders fr diese ,versuche geeigneter ist4 ,fr solche1 die keinen greren ,induktor1 aber eine gute ,influenzmaschine besitzen1 sei gesagt1 da fr photographische ,aufnahmen die ,maschine mit ,leidener ,flaschen verwendet werden kann4 ,will man dagegen ein ,schattenbild auf dem ,fluoreszenzschirm erzeugen1 so kann man die ,kondensatoren nicht gebrauchen1 da das ,bild dann derartig flimmert1 da die ,augen schmerzen4 ,die besten ,bilder erzielt man1 wenn man vor jeder ,elektrode der ,rhre eine ,funkenstrecke einschaltet1 deren gnstigste ,gre man durch ,probieren herausfinden mu4 ,abb4 #ahi zeigt eine durch ,funkenstrecken mit der ,influenzelektrisiermaschine verbundene ,rntgenrhre4 ,die viereckigen ,rhmchen1 zwischen denen sich die ,kugeln befinden1 mssen natrlich aus einem isolierenden ,material1 etwa aus ,hartgummi bestehen4 ,rudi hatte versucht1 sich den ,fluoreszenzschirm selbst herzustellen1 indem er ,kreide1 ,kochsalz und wolframsaures ,natron zu gleichen ,teilen innig mengte und die ,mischung dann in einem ,tontiegel drei ,stunden lang mit einem ,knallgasgeblse durchglhte4 ,die beim ,erkalten zusammengesinterte ,masse pulverte er1 mengte sie mit einem ,bindemittel 7,gelatine7 und strich sie auf einen ,karton4 ,obwohl ,rudi genau nach ,vorschrift verfahren war1 war seine ,mhe hier von keinem guten ,erfolg gekrnt1 so da er sich gezwungen sah1 doch noch einen fertigen ,fluoreszenzschirm zu kaufen4 ,illustration3 ,abb4 #ahi4 ,influenzmaschine und ,rntgenrhre nach ,bonetti4 ,bevor ,rudi die ,durchleuchtung auf dem ,fluoreszenzschirm zeigte1 machte er ein photographisches ,durchleuchtungsbild der ,hand seiner ,schwester4 ,er hatte zu diesem ,zweck eine photographische ,platte von der ,gre #ac #ah cm in ein lichtdichtes schwarzes ,papier so eingehllt1 da die ,schichtseite der ,platte nur von einer ,papierlage bedeckt war4 ,die ,rhre befestigte er an einem ,gestell derart1 da der von der ,antikathode ausgehende ,strahlenkegel senkrecht nach unten wirkte4 ,dann legte er die eingewickelte ,platte mit der ,schichtseite nach oben unter die ,rhre in einem ,abstand von etwa #cj cm auf den ,tisch4 ,auf die ,platte legte dann ,kthe ihre ausgestreckte ,hand1 und ,rudi schaltete den ,strom ein4 ,nach kurzer ,zeit -- je nach der ,gre der ,rhre betrgt die ,dauer etwa drei bis sechs ,minuten -- stellte er die ,bestrahlung ab4 ,illustration3 ,abb4 #aij4 ,hand1 von ,rntgenstrahlen durchleuchtet4 ,whrend nun ,rudi noch einige erklrende ,worte sprach1 zndete ,kthe eine ,lampe mit rotem ,zylinder an und lschte alle brigen ,lichter aus -- nheres ber die ,raumverdunkelung siehe unten4 ,alle ntigen ,utensilien zum ,entwickeln waren schon gerichtet4 ,in wenigen ,minuten1 in denen ,rudi auch noch das ,wesentlichste ber die photographische ,platte und ihre ,eigenschaften sagte1 hatte die eifrige ,assistentin das ,bild fertiggestellt1 und whrend er das uerlich anhaftende ,fixiernatron mit ,wasser absplte1 machte seine ,schwester wieder ,licht und reichte dann die ,platte herum4 ,man sah ganz deutlich die einzelnen ,knochen der ,hand1 da an den unter diesen gelegenen ,stellen die ,bromsilbergelatine nicht geschwrzt1 also fast ganz durchsichtig war4 ,auch die ,konturen der ,fleischteile waren deutlich zu erkennen1 und besonders schn konnte man den ,fingerring sehen4 ,die ,kopie1 das heit das ,positiv einer solchen ,aufnahme gibt das ,bild auf ,seite #bbd wieder4 ,man kann die photographische ,platte auch so verpacken1 da man sie in der ,verpackung1 also bei hellem ,licht1 entwickelt und fixiert4 ,man verfhrt dabei folgendermaen3 ,aus starkem1 englischem1 dunkelrotem ,fliekarton stellt man sich drei flache vierseitige ,tten her1 die je auf einer ,seite offen und so gro sind1 da in die erste eine ,platte #ac #ah cm eingeschoben werden kann1 die zweite ,tte mu sich wiederum ber die erste und die dritte schlielich ber die zweite stlpen lassen4 ,hat man beim ,einlegen der ,platte die ffnung der ,tte links1 so mu die der zweiten rechts und die der dritten wieder links sein4 ,die ,platte wird natrlich in der ,dunkelkammer in die ,papierhllen gebracht und dann in eine lichtdichte ,schachtel gelegt1 der man sie erst kurz vor ,gebrauch entnimmt4 ,nach der ,exposition wird sie samt ihren ,papierhllen erst #a bis #b ,minuten in ,wasser gelegt1 wobei man durch ,streichen und leichtes ,drcken die ,luft aus den ,hllen zu entfernen sucht4 ,dann wird die uerste der drei ,hllen unter ,wasser entfernt und die jetzt nur noch von zwei ,hllen umschlossene ,platte in einen ziemlich starken ,entwickler mit ein wenig ,bromkalium gelegt4 ,nach etwa #e bis #aj ,minuten 7je nach ,expositionsdauer1 ,platten- und ,entwicklersorte7 ist die ,entwicklung beendet2 dann kommt die ,platte1 immer noch eingehllt1 #e ,minuten in ,wasser und darauf #ae bis #bj ,minuten in frisches1 starkes ,fixierbad4 ,nunmehr kann sie ihren ,hllen entnommen und bei ,tageslicht betrachtet werden4 ,zum ,schlusse wollte ,rudi noch jedem einzelnen seiner ,hrer ein ,durchleuchtungsbild auf dem ,fluoreszenzschirm zeigen4 ,er stellte deshalb die ,rhre so am vorderen ,rande des ,experimentiertisches auf1 da die ,strahlen schief nach oben und vorne fielen4 ,darauf zeigte er1 bevor er den ,raum verdunkeln lie1 wie der zu durchleuchtende ,gegenstand und der ,fluoreszenzschirm zu halten sind1 und erklrte dabei die ,wirkungsweise des letzteren etwa folgendermaen3 ,wie wir vorhin schon gehrt haben1 ist ,baryumplatincyanr ein ,stoff1 der in hohem ,grade die ,eigenschaft besitzt1 von ,rntgenstrahlen zur ,fluoreszenz gebracht zu werden1 das heit er leuchtet an den bestrahlten ,stellen1 je nach der ,strke der ,bestrahlung mehr oder weniger hell auf4 ,dieser ,stoff wird auf einem schwarzen ,karton gleichmig verteilt4 ,bringt man zwischen die ,rntgenrhre und den ,schirm1 dessen fluoreszierende ,seite natrlich von der ,rhre ab-1 dem ,auge zugewandt sein mu1 einen ,gegenstand1 z4 ,b4 einen ,geldbeutel1 oder ein ,reizeug1 eine ,hand1 einen ,arm1 einen ,regenschirm1 so wird man jeweils von den dichtesten ,teilen1 im ,beutel also von den ,geldstcken1 in der ,hand von den ,knochen usw41 die schwarzen ,silhouetten sich deutlich von der helleren ,umgebung abheben sehen4 ,endlich wies ,rudi noch auf den fr einfache ,verhltnisse ziemlich hohen ,preis der ,rntgenrhren und der ,fluoreszenzschirme hin und bat seine ,hrer1 in dem dunklen ,zimmer nicht zu drngen4 ,da diese ,bitte nicht unbegrndet war1 bewies ein kleiner ,unfall1 der trotz der ,mahnung eintrat4 ,die meisten ,anwesenden hatten schon das ,geld in ihrem ,beutel1 ohne ihn zu ffnen1 gezhlt1 oder ihr ,handskelett oft nicht ohne ein heimliches ,grausen bewundert1 als eben eine ,freundin ,kthes1 die von den ,apparaten zurcktrat1 dabei an eine hinter ihr stehende ,person stie1 ausglitt und mit der unwillkrlich nach einem ,halt ausgestreckten ,hand gerade die eine ,elektrode des ,funkeninduktors ergriff4 ,mehr erschrocken als vor ,schmerz fuhr sie1 nach ,mdchenart laut aufschreiend1 zurck und fiel zu ,boden2 dabei ri sie die ,rntgenrhre samt ihrem ,trger mit4 ,weiteres ,unheil wurde durch die geistesgegenwrtige und gewandte ,handlungsweise ,kthes verhindert1 die trotz der vlligen ,finsternis sofort an dem unten beschriebenen ,beleuchtungsmechanismus war und ,licht machte4 ,jetzt war die ,ordnung gleich wiederhergestellt4 ,niemand hatte ,schaden gelitten1 auch die ,rhre nicht1 da sie an den ,drhten hngen geblieben und deshalb nicht zu ,boden gestrzt war4 ,um nun bei den ,personen1 die noch nicht an der ,reihe waren1 einen hnlichen ,fall zu verhindern1 stellte ,rudi einen kleinen ,tisch so vor den ,experimentiertisch1 da jeweils nur eine ,person an die ,apparate herantreten konnte4 -- ,ich will nun noch anfhren1 was fr einen ,beleuchtungsmechanismus ,rudi fr diesen ,vortrag konstruiert hatte4 ,der ,raum mute nmlich1 um die zarten ,lichter in den ,geilerschen ,rhren mglichst sichtbar zu machen1 fters verdunkelt werden4 ,da ,rudi kein elektrisches ,licht zur ,verfgung hatte1 mute er das ,gaslicht so einrichten1 da er es ohne ,umstnde ffnen und schlieen konnte4 ,in der ,mitte des ,zimmers hing ein ,kronleuchter mit einem mittleren und vier ueren ,brennern4 ,den mittleren benutzte er nicht4 ,es handelte sich also darum1 ohne zwischen die unter den ,lampen sitzenden ,leute treten zu mssen1 das ,licht anznden und lschen zu knnen4 ,zur ,entzndung des ,gases verwendete ,rudi die bekannten ,selbstznder84 ,sie haben fr ,auerbrenner die ,form von ,staubhtchen und bergen in sich ,platinschwamm1 an dem sich das ,gas entzndet4 ,um einem ,versagen dieser ,selbstznder vorzubeugen1 hatte er sie vorher ber einem ,bunsenbrenner vorgeglht4 ,um die vier ,gashhne von der ,wand aus hinter seinem ,tisch ffnen und schlieen zu knnen1 befestigte er an jedem einen ,hebel aus dickem ,draht mit einem kleinen ,bleigewicht derart1 da das ,gewicht den ,hahn zuzog4 ,ferner befestigte er an jedem ,hebel einen ,bindfaden1 den er durch einen nahe der ,decke an der ,gasleitung befestigten ,porzellanring zog4 ,die vier ,fadenenden verband er mit einer ,schnur1 die er an der ,decke entlangfhrte1 bis an die ,wand1 wo er sie wieder durch einen ,porzellanring steckte und dann gerade herunterhngen lie4 ,hing die ,schnur lose1 so war kein ,licht2 wurde sie angezogen1 so ffneten sich die ,hhne1 und es wurde hell4 ,die ,schnur konnte mit einer se in einen ,nagel an der ,wand eingehngt werden4 ,um bei den ,versuchen mit ,rntgenstrahlen nicht immer die ,nacht abwarten1 oder ein ,zimmer verdunkeln zu mssen1 kann man sich um den fluoreszierenden ,karton herum einen ,schirm legen1 der die leuchtende ,flche und die ,augen vor ,tageslicht schtzt4 ,abb4 #aia zeigt diesen ,apparat im ,schnitt4 a ist der ,fluoreszenzschirm1 der in die ,nute b des ,rahmens c eingeschoben werden kann4 ,an diesem ,rahmen ist ein ,tuchsack d aus schwarzem1 mglichst dichtem ,tuch angeleimt4 ,der ,sack wird nach oben etwas enger und ist an dem ,rahmen e befestigt4 ,an letzterem sind zwei bogenfrmig ausgeschnittene ,kartonstcke angebracht2 f 7ausgezogen7 soll sich der ,wlbung der ,stirne ber den ,augen anschlieen2 f 7punktiert7 hat einen ,ausschnitt fr die ,nase4 ,um den ,lichtabschlu mglichst vollkommen zu machen1 sind diese ,kartonstcke mit langhaarigem ,samt berzogen4 g ist ein ,handgriff1 und h sind zwei ,strebehlzer1 die die beiden ,holzrahmen auseinanderhalten2 sie sind abnehmbar1 so da man den ganzen ,apparat auch zusammenlegen kann4 ,illustration3 ,abb4 #aia4 ,schnitt durch den ,lichtschutzschirm4 ,zum ,gebrauche wird der ,baryumplatincyanrschirm 7a7 mit der fluoreszierenden ,seite nach innen in den ,rahmen eingeschoben4 ,dann lt man die ,rntgenstrahlen von vorne oder von unten auf die ,rckseite des ,schirmes1 vor die man z4 ,b4 seine ,hand hlt1 auffallen und nicht durch die obere ffnung in den ,apparat hinein4 ,zum ,schlusse sprach ,rudi noch einige ,worte ber die ,verwendung der ,rntgenstrahlen in der ,medizin4 ,er sagte3 ,die erste ,verwendung der ,rntgenstrahlen in der ,medizin lag sehr nahe2 mit ihnen war den ,chirurgen ein ,mittel an die ,hand gegeben1 vor operativen ,eingriffen sich von der ,lage eines ,fremdkrpers oder der ,natur einer ,fraktur zu berzeugen4 ,ferner knnen ,vernderungen im ,knochengewebe1 wie solche z4 ,b4 bei ,tuberkulose vorkommen1 auf ,radiogrammen1 das sind ,photographien mit ,rntgenstrahlen1 sehr leicht erkannt werden4 ,ein ganz neuer ,zweig tat sich auf1 als man entdeckte1 da die ,rntgenstrahlen auch auf das ,gewebe des organischen ,krpers verndernd einwirken4 ,wird die ,haut des menschlichen ,krpers lange intensiv bestrahlt1 so tritt ,entzndung der betreffenden ,stelle ein und es entstehen schwer heilende ,wunden4 ,auch beim ,arbeiten mit kleinen und schwachen ,rntgenrhren ist einige ,vorsicht geboten2 man soll sich nie unntig lang den ,strahlen aussetzen und vor allem die ,augen mit groen ,schutzbrillen aus ,bleiglas schonen4 ,beim ,experimentieren blende man mit dnnem ,bleiblech oder dicken ,stanniolblttern die ,rhre so ab1 da die ,rntgenstrahlen nur an ihren ,bestimmungsort gelangen4 ,sidenote3 ,kritik4 ,auch nach diesem ,vortrage fehlte die ,kritik von ,rudis ,onkel nicht4 ,ich htte81 meinte der ,onkel1 noch etwa folgendes angefhrt3 ,wie bekannt1 ist es in letzter ,zeit gelungen1 aus gewissen ,mineralien ,stoffe zu isolieren1 die die merkwrdige ,eigenschaft haben1 ,strahlen auszusenden1 die in ihren ,wirkungen denjenigen ,strahlen gleich sind1 die in der ,vakuumrhre beim ,durchgang der ,elektrizitt entstehen4 ,man hat drei verschiedene ,arten der ,strahlen unterschieden1 die immer alle drei von den aktiven ,stoffen -- der bekannteste ist das ,radium -- ausgesandt werden4 ,die ,unterschiede sind bedingt durch die ,quantitt1 das ,durchdringungsvermgen und durch die ,beeinflussung des ,magneten4 ,man bezeichnet die verschiedenen ,arten mit -1 - und -,strahlen4 ,die -,strahlen sind die quantitativ vorherrschenden2 sie haben ein geringes ,durchdringungsvermgen und werden vom ,magneten nur wenig beeinflut4 ,die -,strahlen werden stark vom ,magneten abgelenkt und dringen tiefer in die ,materie ein als die -,strahlen4 ,die -,strahlen endlich haben die geringste magnetische ,ablenkbarkeit und das grte ,durchdringungsvermgen4 ,ganz analoge ,unterschiede bestehen zwischen den unter verschiedenen ,umstnden entstandenen ,strahlen der evakuierten ,entladungsrhren4 ,man kann u4 a4 auch mit radiumhaltigen ,stoffen ,durchleuchtungsphotographien machen4 ,erwhnt sei endlich noch1 da in der ,umgebung radiumhaltiger ,stoffe die ,luft leitend wird1 so da z4 ,b4 die statischen ,ladungen isoliert aufgestellter ,krper durch die ,luft zur ,erde abgeleitet werden48 #f ,argandbrenner sind ,gasrundbrenner mit ,zylinder4 ,illustration ,sechster ,vortrag4 ,elektrische ,schwingungen4 ,werte ,zuhrer6 ,in meinem letzten ,vortrage haben ,sie von den rtselhaften ,vorgngen gehrt1 die sich beim ,durchgang der ,elektrizitt durch verdnnte ,gase abspielen4 ,heute will ich ,ihnen einige ,erscheinungen vorfhren1 die auf den ,laien gewhnlich einen noch wunderbareren ,eindruck machen1 fr die der ,physiker aber verhltnismig leicht ungezwungene ,erklrungen gefunden hat4 ,es handelt sich heute um elektrische ,schwingungen4 ,lassen ,sie mich jedoch zuerst einige ,worte ber das verlieren1 was man in der ,physik unter ,erklrung versteht6 ,hebe ich einen ,stein in die ,hhe und lasse ihn dann los1 so fllt er zu ,boden4 ,den meisten ,menschen ist dies etwas vllig ,selbstverstndliches1 und sie fragen gar nicht danach1 warum der ,stein fllt4 ,selbst ,galilei1 der die ,fallgesetze entdeckt hat1 der sich jahrelang mit fallenden ,steinen experimentell beschftigt hat1 dachte nicht daran zu fragen1 warum die ,steine fallen4 ,erst der groe ,newton kam1 als er -- so erzhlt man -- einen ,apfel vom ,baume fallen sah1 auf die bedeutungsvolle ,frage3 ,warum81 eine ,frage1 die in der ,philosophie schon vor ,jahrtausenden von den ,gelehrten der alten ,kulturvlker aufgeworfen1 die aber fr naturwissenschaftliche ,ereignisse im engeren ,sinne vor noch nicht #bej ,jahren zum ersten ,male gestellt wurde4 ,wenn ,newton auch keine ,antwort auf dieses ,warum8#8 fand1 so ward ihm doch klar1 da diese geheimnisvolle ,tatsache des fallenden ,steines selbst die ,antwort sei auf die ,frage nach der ,ursache von tausend anderen ,naturereignissen4 ,ja1 nach dem jetzigen ,stande der ,wissenschaften will es sogar den ,anschein haben1 da wir berhaupt alle ,naturerscheinungen mit diesem ,gesetz der ,schwere1 dem ,gravitationsgesetz1 dem in erster ,linie der fallende ,stein unterliegt1 erklren knnen4 ,ich sage alle ,naturerscheinungen1 nicht nur etwa die mechanischen1 nein1 auch die akustischen1 die optischen1 die elektrischen1 die chemischen1 die ,erscheinungen des organischen und sogar des geistigen ,lebens#g4 ,man sagt kurz1 alle ,naturereignisse knnen mit dem ,gesetz der ,schwere erklrt werden4 ,wenn ich also z4 ,b4 frage3 ,warum dreht sich die ,erde um die ,sonne1 und ich behaupte1 weil ihre ,masse dem ,gravitationsgesetz unterliegt1 kurz1 weil sie schwer ist -- genauere ,ausfhrungen hierber wrden zu weit fhren --1 so habe ich nur scheinbar eine ,erklrung der ,bewegung abgegeben1 weil das ,mittel1 mit dem ich erklrt habe1 selbst noch ein ,rtsel ist4 ,und so1 wie es bei diesem ,beispiel ist1 ist es mit allen ,dingen unseres ,erkennens2 wir mgen forschen und suchen1 so lange wir wollen1 wir mgen noch so viel entdecken1 zuletzt bleibt immer ein groes ,fragezeichen stehen4 ,aber wenn man nichts erklren kann1 was bedeutet denn dann das ,wort erklren8 ,es bedeutet so viel wie vergleichen4 ,ich vergleiche die ,gesetze1 nach denen der ,stein fllt1 mit denen1 nach welchen die ,himmelskrper sich bewegen1 und finde1 da sie hnlich oder gleich sind1 oder da sie in bestimmten ,beziehungen zueinander stehen4 ,wenn ich jetzt die ,erscheinungen der elektrischen ,schwingungen zu erklren versuche1 so vergleiche ich die ,vorgnge mit ,erscheinungen1 die uns aus dem alltglichen ,leben gelufig sind4 ,so habe ich frher schon z4 ,b4 den elektrischen ,strom im ,drahte mit dem ,wasserstrom in einer ,leitung verglichen#g4 ,doch nun zur ,sache6 ,sie wissen1 da man einen elektrischen ,strom transformieren kann1 das heit1 da man einen starken ,strom mit geringer ,spannung in einen schwachen ,strom mit hoher ,spannung umwandeln kann4 ,die ,konstruktion und ,wirkungsweise der ,transformatoren1 der ,induktionsapparate haben ,sie in meinem vorletzten ,vortrage kennen gelernt4 ,es wird ,ihnen noch erinnerlich sein1 da wir von den ,funkeninduktoren eine umso grere ,wirkung erhoffen durften1 je pltzlicher wir den induzierenden ,strom unterbrachen4 ,ich habe seinerzeit als den wirksamsten ,unterbrecher den von ,wehnelt1 der bis zu #bjjj ,unterbrechungen in der ,sekunde macht1 erwhnt4 ,tatschlich haben wir aber in einem ,ihnen wohl vom ersten ,vortrag her noch bekannten ,apparat1 in der ,leidener ,flasche ein ,mittel1 das uns erlaubt1 durch den ,induktionsapparat einen ,strom zu senden1 der in der ,sekunde seine ,richtung einige ,millionenmal wechselt4 ,um diese ,erscheinung zu erklren1 mu ich auf die ,natur der elektrischen ,funkenentladungen im allgemeinen nher eingehen48 ,so weit vorlufig sei ,rudis ,vortrag wrtlich angefhrt4 ,im folgenden wollen wir den ,inhalt seiner ,erklrungen und ,experimente rein sachlich wiedergeben4 ,sidenote3 ,elektrische ,oszillation4 ,wenn wir eine ,leidener ,flasche durch einen ,funken entladen1 so gleichen sich nicht etwa die entgegengesetzten ,elektrizitten der beiden ,belge einfach aus1 sondern die ,entladung geht recht umstndlich vor sich4 ,whrend der ,strom im ersten ,augenblicke vom inneren zum ueren ,belege fliet1 geht er im zweiten ,augenblick in umgekehrter ,richtung1 im dritten wieder in der ursprnglichen und so fort1 etwa #aj- bis #bjmal whrend der ,dauer eines ungefhr ,sekunde andauernden ,funkens1 eine ,entdeckung1 die man dem ,physiker ,feddersen zu ,leipzig verdankt4 ,illustration3 ,abb4 #aib4 ,u-,rhre zur ,versinnlichung elektrischer ,oszillation4 ,dieses ,hin- und ,hergehen der ,ladungen kann man durch ein einfaches ,experiment leicht versinnlichen4 ,man fllt die beiden ,schenkel einer #a bis #b cm weiten1 ,u-frmig gebogenen ,glasrhre bis zur ,hlfte mit irgend einer farbigen ,flssigkeit 7,abb4 #aib74 ,darauf stellt man die ,rhre schief1 so da sich der eine ,schenkel ganz fllt1 whrend der andere leer wird1 verschliet den gefllten ,schenkel mit dem ,daumen und richtet dann die ,u-,rhre wieder auf4 ,nun soll der von der ,flssigkeit ausgefllte ,schenkel -- es sei der rechte -- die positive ,ladung des einen ,belages einer ,leidener ,flasche darstellen1 der leere die negative ,ladung des anderen ,belages4 ,lt man dann den ,daumen los1 so fliet die ,flssigkeit nicht etwa langsam zurck1 bis sie auf beiden ,seiten gleich hoch steht1 wie bei dem ,beispiel auf ,seite #di1 sondern sie schiet in dem linken ,schenkel beinahe ebenso hoch in die ,hhe1 als sie zuerst im rechten war4 ,dann geht sie wieder zurck und so fort1 bis sie erst nach einiger ,zeit zur ,ruhe kommt4 ,in hnlicher ,weise1 nur in viel krzerer ,zeit1 schwanken die ,ladungen der beiden ,belge einer ,leidener ,flasche hin und her4 ,sidenote3 ,der ,drehspiegel4 ,rudi fhrte auch vor1 wie man diese ,tatsache nachgewiesen hat4 ,er hatte sich einen sogenannten ,drehspiegel hergestellt2 das ist eine ,kombination von drei oder vier ,spiegeln1 die zu einem ,prisma zusammengestellt und so montiert sind1 da sie sehr rasch um ihre ,lngsachse gedreht werden knnen4 ,illustration3 ,abb4 #aic4 ,der ,drehspiegel4 ,rudi stellte sich diesen ,drehspiegel folgendermaen her3 ,er lie sich von einem ,glaser drei belegte ,spiegelscheiben schneiden1 jede #ae cm lang und #i cm breit4 ,diese ,scheiben klebte er mit ,kolophonium-,wachskitt 7,seite #gi7 auf ein aus ,brettchen gefertigtes dreiseitiges ,prisma so auf1 da die langen ,seiten der ,spiegel die ,lngskanten des ,prismas bildeten4 ,das ,aufkitten mute sorgfltig geschehen und es durfte mit dem ,kolophonium dabei nicht zu sparsam umgegangen werden1 da die ,scheiben1 um nicht von der ,zentrifugalkraft abgeschleudert zu werden1 sehr fest sitzen mssen4 ,oben und unten wickelte ,rudi ber sie je einige ,lagen ,schnur und berstrich diese mit ,tischlerleim4 ,die brige ,anordnung und die ,vorrichtung zum ,drehen geht wohl hinreichend deutlich aus der ,abb4 #aic hervor4 ,es sei nur noch erwhnt1 da die ,achse des ,spiegelprismas nicht zu schwach 7mindestens #h mm stark7 gemacht werden durfte und ganz genau zentral sein mute4 ,zum ,antriebe verwendete ,rudi das bersetzungsrad der in ,abb4 #acd 7,seite #afj7 dargestellten ,maschine4 ,die stets gut zu lenden ,lager wurden in der blichen ,weise 7,seite #bb7 hergestellt4 ,den ,versuch fhrte ,rudi folgendermaen aus3 ,er stellte so1 wie das aus der ,abbildung zu erkennen ist1 eine ,leidener ,flasche 7,seite #df u4 f47 dem ,spiegel gegenber auf4 ,um den ueren ,belag der ,flasche legte er einen ,blechstreifen1 an dem ein #b mm starker ,kupferdraht angeltet war2 letzterer endete in eine kleine ,messingkugel1 die der durch eine ,messingstange mit dem inneren ,belag verbundenen gegenber stand4 ,die ,flasche wurde im mig verdunkelten ,raum mit einem ,funkeninduktor geladen1 so da ein kontinuierlicher ,funkenstrom zwischen den ,kugeln bersprang4 ,whrend nun ,kthe den ,funkeninduktor bediente1 drehte ,rudi den ,spiegel und wies seine ,hrer darauf hin1 das ,spiegelbild des ,funkens zu betrachten4 ,dieses sah nicht1 wie die meisten erwarteten1 ebenso aus1 wie der ,funke selbst1 sondern bei der ,entladung sah man in dem ,spiegel einen ,lichtstreifen1 der aber nicht zusammenhngend1 sondern unterbrochen war2 der ,funke erschien im ,spiegel als eine ,reihe heller ,punkte4 ,bevor ,rudi diese ,erscheinung nher erklrte1 stellte er an ,stelle der ,leidener ,flasche eine brennende ,kerze auf1 deren ,spiegelbild beim ,rotieren des ,apparates zu einem kontinuierlichen ,lichtband ausgezogen wurde4 ,was beweist dieser ,versuch88 begann unser junger ,dozent die ,erluterung4 ,sie wissen1 da ein ,lichtstrahl von einem ,spiegel unter demselben ,winkel zurckgeworfen wird1 in dem er auffllt2 in der gleichen ,weise1 wie ein ,ball1 der schief gegen die ,wand geworfen wird1 eben so schief1 aber nach der anderen ,seite1 zurckprallt4 ,wenn die ,lichtstrahlen der ,kerzenflamme den ruhenden ,spiegel treffen1 so wird man ein unverndertes ,bild sehen2 dreht sich aber der ,spiegel1 so fallen die ,lichtstrahlen in jedem ,augenblick in einem anderen ,winkel auf die reflektierende ,flche1 werden deshalb auch in anderer ,richtung zurckgeworfen4 ,die ,folge davon ist1 da wir einen breiten zusammenhngenden ,lichtstreifen sehen4 ,ist nun aber das ,lichtband nicht zusammenhngend1 sondern unterbrochen1 so ist das ein ,beweis dafr1 da die ,lichtquelle nicht fortdauernd ,licht aussendet4 ,dies ,schwanken des ,lichtes des elektrischen ,funkens knnen wir mit unseren ,augen deshalb nicht unmittelbar erkennen1 weil jeder ,lichteindruck lnger empfunden wird1 als er in ,wirklichkeit andauert4 ,deshalb sehen wir auch die hellen ,punkte des ,lichtbandes gleichzeitig auftreten1 whrend der folgende tatschlich erst dann erscheint1 wenn der vorausgegangene verschwunden ist#h4 ,diese ,art einer elektrischen ,entladung nennt man eine oszillierende ,entladung und den dabei die ,leiter durchflieenden ,strom einen ,wechselstrom hoher ,frequenz4 ,der ,physiker ,hertz hat nachgewiesen1 da von einem geladenen ,leitersystem1 das sich durch einen oszillierenden ,funken ausgleicht1 ,wellen ausgingen1 die selbst zwar unsichtbar waren1 aber sich nach denselben ,gesetzen fortpflanzen wie die ,lichtstrahlen1 deren ,wellennatur zuerst von ,newton geahnt1 spter von ,maxwell erkannt und in bestimmte ,gesetze formuliert wurde4 ,die ,versuche1 die beweisen1 da sich von einem oszillierenden ,funken aus elektrische ,wellen in den ,raum ausbreiten1 will ich nun hier vorfhren4 ,ich mu jedoch vorher noch auf ein von ,hertz angestelltes ,experiment hinweisen1 das ich leider nicht vorfhren kann1 da es mir trotz vieler ,versuche infolge unzureichender ,hilfsmittel nie gelang4 ,hertz konstruierte einen ,apparat1 den ,sie im ,schema auf der ,tafel hier aufgezeichnet sehen4 7,kthe hngte eine ,tafel auf1 deren ,zeichnung ,abb4 #aid wiedergibt1 und zeigte die von ,rudi genannten ,teile47 ,mit ,j ist der ,funkeninduktor bezeichnet1 dessen sekundre ,pole durch eine ,funkenstrecke ,f miteinander verbunden sind4 ,von dieser ,funkenstrecke sind nach beiden ,seiten hin die ,drhte ,l gespannt1 die in ,kugeln enden4 ,wurde der ,funkeninduktor in ,ttigkeit gesetzt1 so ging bei ,f4 ein ,funkenstrom ber und von den mit ,f4 verbundenen ,drhten gingen elektrische ,wellen aus1 die im stande waren1 in dem fast zu einem ,kreis geschlossenen ,leiter ,a ,strme hervorzurufen4 ,diese uerten sich durch ,entstehen von kleinen ,fnkchen bei ,f4 ,illustration3 ,abb4 #aid4 ,schema des ,hertzschen ,wellenversuches4 ,illustration3 ,abb4 #aie4 ,der ,fritter 7,schema74 ,sidenote3 ,der ,fritter4 ,aber gerade in der ,kleinheit dieser ,fnkchen liegt die ,schwierigkeit der ,versuche4 ,ich bediene mich deshalb im folgenden eines ,apparates1 der von ,branly erfunden wurde1 des sogenannten ,fritters oder ,kohrers4 ,sie sehen auf der zweiten ,tafel das ,schema eines ,kohrers aufgezeichnet4 7,hier hielt ,kthe eine ,tafel vor1 auf der die in ,abb4 #aie wiedergegebene ,zeichnung zu sehen war47 ,in einer ,glasrhre befinden sich zwei ,metallkolben1 zwischen denen sich feine ,metallfeilspne befinden4 ,da der ,kontakt der losen ,feilspne sehr schlecht ist1 so bietet eine derartige ,rhre dem ,strom eines galvanischen ,elementes einen fast unberwindlichen ,widerstand4 ,wenn wir also diese ,rhre1 den ,fritter1 mit einem ,galvanoskop ,g in den ,stromkreis eines ,elements ,e schalten1 so zeigt das ,galvanoskop auf ,stromlosigkeit4 ,wird aber der ,fritter von elektrischen ,wellen getroffen1 so sinkt der ,widerstand der ,feilspne sofort bis auf ein ganz geringes ,ma1 und die ,nadel des ,galvanoskopes schlgt krftig aus4 ,diesen ,versuch kann ich ,ihnen hier vorfhren48 ,illustration3 ,abb4 #aif4 ,der ,fritter4 ,illustration3 ,abb4 #aig4 ,zum ,fritter4 ,rudi fhrte den ,versuch hierauf mit einem selbstgefertigten ,fritter aus1 dessen ,konstruktion hier beschrieben sei4 ,an das ,ende eines etwa #g cm langen und #b mm starken ,kupferdrahtes 7a in ,abb4 #aif und #aig7 wird ein etwa #c mm groes dnnes ,silberplttchen b geltet1 das man aus einem ,silberdraht durch ,hmmern herstellt4 ,aus dem ,rest des ,silberdrahtes1 den man sich von einem ,juwelier beschafft -- es braucht kein reines ,silber1 sondern kann eine geringere ,legierung sein --1 biegt man den ,ring c1 der etwa #d bis #e mm weit sein soll4 ,man kann brigens hierzu statt ,silber auch ,nickel1 im ,notfall auch ,zinn verwenden4 ,andere ,metalle1 wie ,kupfer oder ,eisen1 sind nur bei den grbsten ,versuchen verwendbar4 ,jetzt wird ein etwa #e bis #f mm dicker ,kork 7k7 in der ,mitte durchbohrt1 und der ,draht a wird so hindurchgesteckt1 wie dies aus den ,abbildungen hervorgeht4 ,seitlich erhlt der ,kork eine ,rinne zur ,aufnahme des ,drahtes c4 ,diese ,teile werden so in eine passend weite ,glasrhre 7,gl7 eingesteckt1 da b konzentrisch in c liegt2 beide ,teile sollen in derselben ,hhe auf dem oberen ,korkrand aufliegen4 ,kork und ,glas werden noch mit heiem ,siegellack abgedichtet4 ,wie dieser ,apparat auf einem ,grundbrett angebracht wird1 geht aus der ,figur hinreichend deutlich hervor4 ,die ,klemmschrauben seien mit zwei bereinanderliegenden1 zueinander rechtwinkelig stehenden ,bohrungen versehen4 ,die ,feilspne stellen wir uns durch ,befeilen eines ,fnfpfennigstckes -- ,nickel -- so her1 da grbere und feinere ,feilspne entstehen4 ,je mehr ,spne in das ,rhrchen eingefllt werden1 um so empfindlicher ist der ,apparat4 ,fr die meisten ,versuche gengt eine etwa #b mm hohe ,lage von ,feilspnen4 ,zur ,vorfhrung des ersten ,experimentes schaltete ,rudi den ,fritter mit dem ,vertikalgalvanoskop 7,seite #ia u4 f47 in den ,stromkreis eines ,elementes und lie dann etwa #ej cm von dem ,fritter entfernt aus einem ,elektrophordeckel 7,seite #e7 ein ,fnkchen in seinen ,finger berspringen4 ,in demselben ,augenblick zeigte das ,galvanoskop einen starken ,strom an4 ,die ,erklrung fr diese ,erscheinung lautet folgendermaen3 ,wird der ,fritter von elektrischen ,wellen getroffen1 wie sie immer von einem elektrischen ,funken ausgehen1 so treten zwischen den einzelnen einander nur lose berhrenden ,feilspnen kleine ,fnkchen auf -- aus demselben ,grunde1 weshalb bei dem ,hertzschen ,versuch bei ,f in ,abb4 #aid ,fnkchen auftreten --1 die die kleinen ,metallkrnchen gewissermaen zusammenschweien1 welcher ,umstand dann das ,herabsinken des ,widerstands zur ,folge hat4 ,diese ,erklrung ist einfach und bei oberflchlicher ,betrachtung sehr einleuchtend1 wird aber aus verschiedenen ,grnden1 auf die ich hier nicht nher eingehen kann1 stark angegriffen4 ,wird der leitende ,fritter1 nachdem er von elektrischen ,wellen getroffen wurde1 erschttert1 so werden dadurch die verschweiten ,feilspne wieder voneinander getrennt4 ,das ,galvanoskop wird deshalb zurckgehen und wieder ,stromlosigkeit anzeigen1 sobald man den ,fritter z4 ,b4 mit einem ,holzstbchen anschlgt4 ,mit diesem ,fritter81 erklrte ,rudi weiter1 haben wir nun ein empfindliches ,reagens auf elektrische ,wellen4 ,mit der ,erfindung dieses ,apparates war auch der erste ,schritt getan zur praktischen ,verwendung dieser geheimnisvollen ,kraft1 zur sogenannten drahtlosen ,telegraphie oder ,funkentelegraphie4 ,letztere ,bezeichnung ist die bessere1 da man kaum zu anderen ,apparaten so viel ,draht braucht1 als gerade zu denen der drahtlosen ,telegraphie4 ,bevor ich jedoch die ,funkentelegraphie bespreche1 mchte ich einige ,versuche vorfhren1 die geeignet sind1 ,sie ber das ,wesen der elektrischen ,wellen aufzuklren4 ,wir knnen die elektrischen ,wellen in vielen ihrer ,erscheinungsformen ungezwungen mit entsprechenden ,erscheinungen der ,luftwellen vergleichen4 ,man nimmt deshalb auch an1 da es ein ,medium gebe1 das sich zur ,elektrizitt ebenso verhlt1 wie die ,luft zum ,schall4 ,der ,schall ist eine ,wellenbewegung der ,luft2 wo keine ,luft ist1 kann auch kein ,schall sein4 ,den ,schall erzeuge ich dadurch1 da ich die ,luft in rhythmische ,schwingungen versetze1 etwa durch ,anschlagen einer ,stimmgabel1 einer ,saite u4 s4 w4 ,das ,medium nun1 in dem sich die ,elektrizitt und das ,licht fortpflanzt1 ist fr keinen unserer ,sinne wahrnehmbar2 man hat ihm den ,namen ther gegeben4 ,der ther mu eine ungemein leichte1 alle ,stoffe durchdringende und den ganzen ,weltenraum erfllende ,substanz sein4 ,wie hnlich die elektrischen ,schwingungen einerseits analogen ,erscheinungen beim ,licht1 anderseits beim ,schall sind1 will ich ,ihnen durch einige ,experimente beweisen48 ,bevor wir nun ,rudis weitere ,erklrungen wiedergeben1 wollen wir zuerst wieder die ,herstellung der ,apparate beschreiben1 die ,rudi zu seinen ,demonstrationen gebrauchte4 ,sidenote3 ,die ,resonanz4 ,das erste hierhergehrige ,experiment ,rudis zeigte die elektrische ,resonanz4 ,zum ,vergleich mit den analogen ,erscheinungen des ,schalles fhrte er zuerst die akustische ,resonanz vor4 ,er hatte zwei ,stimmgabeln1 die auf kleinen ,resonanzkstchen befestigt waren und von denen die eine durch einen verstellbaren ,gleitschuh auf verschiedene ,tne abgestimmt werden konnte4 ,er stellte die beiden ,stimmgabeln1 die in der ,tonhhe um eine ,terz differierten1 so auf1 da sich die offenen ,seiten der beiden ,resonanzkstchen in einem ,abstand von etwa #bj cm gegenberstanden4 ,rudi schlug zuerst beide ,gabeln kurz nacheinander mit einem ,holzhmmerchen an1 so da man die ,tondifferenz hren konnte2 dann schlug er eine allein an#i1 lie sie ein paar ,sekunden tnen und brachte sie dann durch ,umfassen mit der ,hand zum ,schweigen4 ,letzteres wiederholte er noch zweimal und forderte seine ,zuhrer auf1 genau aufzumerken4 ,dann stimmte er die eine ,gabel durch ,verstellen des ,gleitschuhes genau auf die andere ab und schlug beide nacheinander kurz an1 so da man die ,tongleichheit erkennen konnte4 ,darauf versetzte er wieder eine allein in ,schwingung und umfate sie nach ein paar ,sekunden1 wie zuerst mit der ,hand2 trotzdem hrte man den ,ton noch ganz deutlich weiter klingen4 ,bevor jedoch der ,ton von selbst verklungen war1 berhrte er auch die zweite ,gabel1 und sofort war nichts mehr zu hren4 ,auch diesen ,versuch wiederholte ,rudi noch ein paarmal4 ,diese ,experimente fhrte ,rudi aus ohne ein ,wort dazu zu sprechen1 von kurzen ,aufforderungen zum ,aufmerken abgesehen4 ,ebenso schweigend verhielt er sich bei dem folgenden ,versuch1 der die entsprechende elektrische ,erscheinung vorfhrte4 ,fr diesen ,versuch sind zwei mglichst gleiche ,leidener ,flaschen ntig4 ,rudi hatte dazu zwei zylindrische ,glser verwendet 7siehe ,seite #df u4 f471 die #cj cm hoch waren und nahe #ae cm im ,durchmesser hatten4 7,je kleiner die ,flaschen sind1 umso schwerer gelingt der ,versuch67 ,jede der ,flaschen erhielt einen um ihren ueren ,belag gelegten ,blechstreifen 7,b in ,abb4 #aih und #aii71 an dem bei der einen ,flasche 7,abb4 #aih7 ein gerader1 etwa #b mm starker und #cj cm langer ,draht 7,d7 angeltet war2 bei der anderen ,flasche war ein ebensolcher ,draht 7,d7 in der aus ,abb4 #aii ersichtlichen ,form gebogen1 an seinem ,ende mit einer ,kugel versehen und durch den ,trger ,t gesttzt1 der aus ,glas1 ,hartgummi oder ,vulkanfiber hergestellt war1 auf dem ,flaschenrand aufsa und mit ,schellackkitt 7s4 ,s4 #e u4 #gi7 angekittet war4 ,dem ,knopf der ersten ,leidener ,flasche gegenber war1 wie ,abb4 #aih zeigt1 ebenfalls ein ,metallknopf befestigt1 an dem der ,draht ,d angeltet war1 ,d stand zu ,d parallel4 ,d wurde von dem ,rhmchen ,r gehalten1 das aus ,hartgummi oder ,vulkanfiber hergestellt war4 ,aus #b bis #c mm dicken ,fiber- oder ,ebonitplatten sgte er sich dazu zwei gleiche ,rhmchen1 versah sie an den in ,abb4 #aih mit x bezeichneten ,stellen mit ,kerben1 in denen die ,stange ,s und der ,draht ,d knapp ,platz fanden4 ,s und ,d wurden dann in der aus der ,abbildung ersichtlichen ,weise zwischen den beiden ,rhmchen1 indem diese mit ,schrauben zusammengezogen wurden1 eingeklemmt4 ,ferner wurden ,d und ,d durch einen verschiebbaren ,draht ,v miteinander verbunden4 ,illustration3 ,abb4 #aih4 ,abb4 #aii4 ,leidener ,flaschen fr ,resonanzversuche4 ,man kann auch ,d direkt an den ,knopf der ,stange ,s anlten4 ,dann mu man aber noch eine besondere ,funkenstrecke dadurch herstellen1 da man einen ,streifen ,stanniol so ber den ,rand der ,flasche legt1 da er den inneren ,belag berhrt1 von dem ueren aber einige ,millimeter entfernt bleibt4 ,die ,resonanzentladung geht dann zwischen dem ,streifen und dem ueren ,flaschenbelag ber4 ,diese beiden ,flaschen stellte ,rudi in einem ,abstande von etwa #ej cm so auf1 da die ,ebenen der beiden ,schlieungskreise einander parallel waren4 ,der ,bgel ,v war fast bis an das ,ende der ,drhte ,d und ,d geschoben4 ,die ,flasche1 die ,abb4 #aii darstellt -- sie heie fernerhin ,a1 die andere ,b --1 lie er durch ,kthe mit seiner ,influenzmaschine laden1 so da in kurzen ,intervallen bei ,f ,funken berschlugen4 ,dann verschob er mit einem ,glasstab den ,bgel ,v der ,flasche ,b langsam nach innen2 kaum hatte ,v einen bestimmten ,punkt erreicht1 als auch bei ,f an der ,flasche ,b ,funken bersprungen1 obgleich diese mit keiner ,elektrizittsquelle verbunden war4 ,wurde das ,laden der ,flasche ,a unterbrochen1 so hrten auch die ,funken bei ,b auf4 ,traten bei ,a die ,funken wieder auf1 so traten sie auch bei ,b auf1 aber nur1 wenn der ,bgel ,v sich an einer ganz bestimmten ,stelle befand2 wurde er verschoben1 so blieben die ,funken aus4 ,nachdem ,rudi diese ,erscheinung einige ,male mglichst demonstrativ vorgefhrt hatte1 begann er die ,erklrung3 ,bei dem ,versuch mit den ,stimmgabeln haben ,sie gesehen oder vielmehr gehrt1 da1 wenn beide ,gabeln auf den gleichen ,ton abgestimmt waren1 auch beide erklangen1 selbst wenn nur die eine angeschlagen wurde4 ,die ,gleichheit der ,tonhhe1 das heit der ,schwingungszahl in der ,sekunde bei beiden ,gabeln war dabei notwendig1 denn wenn sie auf verschiedene ,tne abgestimmt waren1 gelang der ,versuch nicht4 ,ganz hnlich verhielten sich die ,dinge bei den ,leidener ,flaschen4 ,was bei der ,stimmgabel der ,ton ist1 ist hier der ,funke2 dem verstellbaren ,gleitschuh dort entspricht hier der ,drahtbgel1 den ich hin und her schieben kann4 ,wenn ich die eine der gleichgestimmten ,gabeln anschlage1 so geraten ihre elastischen ,zinken in ,schwingungen2 diese ,schwingungen erschttern die ,luft1 und es entstehen ,luftwellen1 die sich mit einer gewissen ,geschwindigkeit von der ,stimmgabel wegbewegen4 ,wenn man sich von diesem ,vorgang ein ,bild machen will1 so denke man an die ,wellenkreise1 die ein in ein ruhiges ,wasser geworfener ,stein verbreitet4 ,diese ,luftwellen schlagen nun in einem ganz bestimmten ,takt1 der eben dem betreffenden ,ton eigen ist1 an die andere ,stimmgabel2 da diese aber fhig ist1 in dem gleichen ,takt zu schwingen -- sie ist ja auf die gleiche ,tonhhe abgestimmt --1 so mu sie den rhythmisch anschlagenden ,luftwellen nachgeben1 das heit sie gert selbst in ,schwingungen4 ,ganz hnlich verhlt es sich bei den ,leidener ,flaschen4 ,entladet sich eine solche ,flasche durch einen ,funken1 so geraten dabei die leitenden ,teile in einen ,zustand1 den man nicht nher definieren kann1 der aber dem ther in ganz hnlicher ,weise wie die ,stimmgabel der ,luft rhythmische ,ste erteilt1 so da er von einer ,wellenbewegung durchzittert wird4 ,treffen diese ,wellen1 die in einem ganz bestimmten ,takt aufeinander folgen1 an das ,leitungssystem der anderen ,flasche1 so gert dieses ebenfalls in jenen ,zustand -- was sich durch das ,auftreten von ,funken uert --1 wenn es auf die gleiche ,schwingungszahl abgestimmt ist 7siehe auch die ,kritik am ,ende des ,vortrages74 ,die ,schwingungszahl eines derartigen ,systemes hngt ab von ,form und ,gre der ,flaschen und des ,drahtkreises1 durch den die ,entladung vor sich geht4 ,illustration3 ,abb4 #bjj4 ,resonanzpendel4 ,diesen ,vorgang bezeichnet man in der ,akustik wie in der ,elektrizittslehre als ,resonanz2 ebenso finden wir in der ,optik hnliche ,erscheinungen1 und auch in der ,mechanik gibt es eine ,resonanz1 wie ich ,ihnen mit diesem ,apparat zeigen will48 ,hier stellte ,kthe in den ,vordergrund des ,experimentiertisches einen ,apparat1 dessen ,konstruktion aus ,abb4 #bjj und der nun folgenden ,beschreibung ,rudis fr den ,leser hinreichend klar hervorgehen wird4 ,hier wird eine ,messingstange von den beiden ,holztrgern so gehalten1 da sie sich leicht um ihre ,lngsachse drehen kann4 ber diese ,messingstange sind zwei ,rohrstckchen geschoben1 die ebenfalls beweglich sind4 ,an jedem der ,rhrchen ist ein dicker ,draht angeltet1 an dem sich eine runde ,scheibe aus ,bleiblech herauf- und herunterschieben lt4 ,ich habe hier also zwei ,pendel1 deren ,lnge ich beliebig verndern kann4 ,nun ist es ein bekanntes ,gesetz aus der ,mechanik1 da ein ,pendel umso rascher schwingt1 je krzer es ist und umgekehrt1 wie bei der ,stimmgabel4 ,ich will jetzt das eine ,pendel ziemlich lang1 das andere mglichst kurz machen -- ,kthe schob die eine der ,bleiplatten ganz nach oben1 die andere ganz herunter1 hielt die ,messingstange in der ,mitte fest und versetzte beide ,pendel in ,schwingung --4 ,sie sehen1 das lange ,pendel braucht viel mehr ,zeit1 um einmal hin und her zu gehen1 als das kurze4 ,jetzt sind beide ,pendel in ,ruhe2 ich stoe das krzere an2 es schwingt allein1 obgleich die gemeinsame ,achse infolge der ,reibung dieses ,rhrchens sich ebenfalls bewegt und man meinen sollte1 da diese ,bewegung auch dem langen ,pendel mitgeteilt wrde4 ,jetzt will ich einmal das kurze zur ,ruhe bringen und das lange in ,schwingungen versetzen3 auch das ist nicht im stande1 seinem ,nachbar seine ,bewegung mitzuteilen4 ,nun will ich sie aber einmal beide gleich lang machen und das eine anstoen3 ,sie sehen1 schon nach drei1 vier ,schwingungen beginnt der ,nachbar mitzuschwingen -- und jetzt pendeln sogar beide gleich stark4 ,nher kann ich hier auf diese mechanischen ,erscheinungen nicht eingehen4 ,das letzte ,beispiel mge nur zur ,versinnlichung der elektrischen ,resonanz dienen48 ,sidenote3 ,interferenz4 ,die zweite hierher gehrige elektrische ,erscheinung1 die ebenfalls ihr ,gegenstck bei der ,akustik hat1 ist die ,interferenz4 ,die ,experimente1 die die akustische ,interferenz nachweisen1 sind nicht gut fr viele ,zuhrer vorzufhren4 ,rudi beschrnkte sich deshalb darauf1 die ,tatsachen an zwei schematischen ,zeichnungen zu erklren4 ,illustration3 ,abb4 #bja4 ,interferenz zweier ,wellenzge4 ,denken wir uns einen ,schallwellenzug schematisch durch eine wirkliche ,wellenlinie aufgezeichnet 7,a in ,abb4 #bja72 gleichzeitig sei ein zweiter ,wellenzug dargestellt 7,b71 der um eine halbe ,wellenlnge gegen den ersten verschoben ist4 ,wir sehen1 da die ,resultierende aus beiden ,linien gleich ,null ist1 das heit die beiden ,tne mssen einander auch in der ,wirklichkeit1 wenn sie so zusammenfallen1 aufheben1 sie mssen verstummen4 ,diese ,tatsache wird mit dem ,interferenzrohr nachgewiesen1 dessen ,einrichtung aus ,abb4 #bjb hervorgeht4 ,wir sehen hier ein ,rohrsystem1 das bei c seinen ,eingang hat1 sich bei in den oberen festen ,gang ,a und den unteren vernderbaren ,b teilt1 sich bei wieder vereinigt und bei d ausluft4 ,illustration3 ,abb4 #bjb4 ,interferenzrohr4 ,erzeuge ich bei c einen ,ton1 so entstehen ,luftwellen1 die sich durch ,a und ,b fortpflanzen und bei d ausstrmen2 man wird also bei d den ,ton hren -- oder nicht hren1 je nachdem sich die ,lnge des ,weges ,a zu der des ,weges ,b verhlt4 ,hre ich bei d1 whrend der ,ton bei c andauert1 und verndere gleichzeitig die ,lnge des ,weges ,b durch ,zusammenschieben oder ,auseinanderziehen der ,rhren bei x1 so werde ich wahrnehmen1 da der ,ton bald verstummt1 bald wieder ertnt4 ,das rhrt daher1 da bei einem gewissen ,verhltnis der ,weglnge ,a zu der ,weglnge ,b die sich bei vereinigenden ,schallwellen so treffen1 wie es in ,abb4 #bja gezeichnet ist3 ,ein ,wellenberg und ein ,wellental treffen gerade zusammen und heben einander auf1 die ,tonstrke ist gleich ,null4 ,dies kann bei verschiedenen ,lngen von ,b der ,fall sein2 dann ist die ,strecke1 um die ich ,b verlngern oder verkrzen mu1 um den ,ton gerade zweimal zum ,verstummen zu bringen1 ein unmittelbares ,ma fr die ,gnge der betreffenden ,schallwelle4 ,eine ganz hnliche ,erscheinung knnen wir bei den elektrischen ,wellen nachweisen4 ,die ,apparate1 die zu diesen ,versuchen ntig sind1 knnen wir uns leicht selbst herstellen4 ,illustration3 ,abb4 #bjc4 ,blechkasten fr den ,funkeninduktor4 ,zuerst mssen wir uns einen ,blechkasten fertigen1 in dem der ,funkeninduktor samt der ihn treibenden ,akkumulatorenbatterie untergebracht werden kann4 ,der ,blechkasten mu einen ,deckel haben1 dessen ,rnder weit bergreifen und fest anliegen4 ,ferner mu an ihm vor der ,stelle1 von der die elektrischen ,wellen ausgehen1 ein offenes ,ansatzrohr ,a 7,abb4 #bjc7 befestigt sein1 das einen quadratischen ,querschnitt mit etwa #d cm ,seitenlnge und eine ,lnge von etwa #e cm hat4 ,vorteilhaft ist es1 wenn man die ,apparate in dem ,deckel zusammenstellt und dann den ,kasten umgekehrt darberstlpt4 ,an dem ,blechkasten mu auch auerdem noch eine ffnung sein1 durch die man zu der ,kontaktvorrichtung fr den primren ,strom gelangen kann1 um die ,ttigkeit des ,funkeninduktors hervorrufen oder abstellen zu knnen4 ,diese ffnung mu aber durch eine ,schiebeklappe gut verschliebar sein4 ,der zweite ,apparat1 der ebenfalls noch in dem ,kasten ,platz finden mu1 ist der ,sender oder ,radiator1 von dem die elektrischen ,wellen erzeugt werden4 ,dieser ,radiator wird hnlich hergestellt wie der auf ,seite #beb beschriebene und in ,abb4 #bjg dargestellte#aj1 nur unter ,verwendung von etwas kleineren ,kugeln 7etwa #c cm ,durchmesser74 ,wie der ,radiator so ber dem ,funkeninduktor anzubringen ist1 da er mglichst wenig ,platz in ,anspruch nimmt1 berlasse ich der ,phantasie des ,lesers4 ,nur darauf sei noch hingewiesen1 da die ,wnde des ,kastens berall von den ,klemmen des ,funkeninduktors gengenden ,abstand haben mssen1 da die ,entladung sonst statt durch den ,radiator durch das ,blech vor sich geht4 ,wir kommen jetzt zur ,herstellung des ,interferenzrohres4 ,wer im ,bearbeiten von ,blech bewandert ist1 verfertigt sich diesen ,apparat ganz aus dnnem ,weiblech2 wer sich das jedoch nicht zutraut1 macht ihn aus ,pappe1 die innen und auen vollkommen mit starkem ,stanniol berzogen wird4 ,das ,rohr1 dessen ,schnitt ,abb4 #bjd zeigt1 hat einen quadratischen ,querschnitt mit #d bis #e cm ,seitenlnge4 ,der ,teil ,b ist1 wie schon aus der ,abbildung erhellt1 so eingerichtet1 da er1 hnlich wie eine ,posaune1 ausgezogen oder eingeschoben werden kann4 ,dabei mssen die ueren ,rohrwnde sich mglichst genau den inneren anlegen4 ,zur ,verminderung der ,reibung le man die in ,betracht kommenden ,teile ein4 ,bei und setze man gem ,abb4 #bjd je zwei ,spiegel ein1 die aus ,stanniol mit ,unterlage von ,pappe angefertigt werden4 ,sie dienen zur ,reflexion der ,wellen4 ,illustration3 ,abb4 #bjd4 ,interferenzrohr4 ,nun wollen wir sehen1 wie ,rudi die ,experimente mit diesen ,apparaten ausfhrte4 ,auf einer hinreichend hohen ,unterlage stellte ,rudi den ,blechkasten mit den eingeschlossenen ,apparaten derart auf1 da das ,ansatzrohr nach rechts zeigte2 ber letzteres schob er den ,ansatz c des ,interferenzrohres1 dessen feste ,hlfte ,a auf dem ,boden des ,tisches aufstand4 ,ungefhr #cj cm von der ffnung d entfernt1 aber genau in gleicher ,hhe vor derselben1 stellte er den oben beschriebenen ,fritter auf1 in den fr diesen ,versuch mglichst wenig ,feilspne einzufllen sind und den er so mit einer elektrischen ,glocke zusammengestellt hatte1 wie aus ,abb4 #bje hervorgeht4 ,an den ,klppel der ,klingel hatte er einen starken ,draht a angeltet1 der so gebogen war1 da er1 wenn die ,glocke in ,ttigkeit gesetzt wurde1 an den ,fu des ,fritters schlagend diesen erschtterte4 ,das ,glockenbrett war durch eine ,schraube fest mit dem ,fritterbrett verbunden4 ,wie er zur ,vorfhrung der ,experimente die ,apparate mit einem ,element in leitende ,verbindung brachte1 erhellt aus ,abb4 #bje4 ,illustration3 ,abb4 #bje4 ,fritter mit ,glocke und ,schttelvorrichtung4 ,sobald nun ,rudi den ,funkeninduktor in ,bewegung setzte1 begann die ,glocke zu ertnen1 da der ,fritter von elektrischen ,wellen getroffen wurde und deshalb dem vom ,elemente kommenden ,strome keinen ,widerstand mehr entgegensetzte4 ,die ,glocke ertnte aber nur so lange1 als der ,funkeninduktor in ,ttigkeit war2 denn die ,leitungsfhigkeit des ,fritters wurde durch das ,anschlagen des ,drahtes a mit jedem ,hammerschlage der ,glocke aufgehoben1 um1 so lange als er von elektrischen ,wellen getroffen wurde1 sofort wieder hergestellt zu werden4 ,blieben die ,wellen aus1 so blieb auch die ,leitungsfhigkeit des ,fritters aus1 und die ,glocke mute verstummen4 ,diesen ,vorgang erluterte ,rudi ziemlich eingehend1 da er fr die praktische ,anwendung der drahtlosen ,telegraphie sehr wichtig ist4 ,jetzt erst fhrte ,rudi den eigentlichen ,interferenzversuch aus4 ,er setzte den ,funkeninduktor in ,ttigkeit1 so da die ,glocke ertnte2 dann zog er den ,teil ,b des ,interferenzrohres langsam aus2 der ,glockenton wurde schwcher und hrte pltzlich ganz auf1 weil jetzt der ,weg ,b um eine halbe ,wellenlnge lnger war als der ,weg ,a und deshalb die ,wellen bei in der schon oben angegebenen ,weise einander trafen und aufhoben4 ,die ,stelle des einen ,schenkels des ,interferenzrohres1 die der ,rand des ,auszugrohres bezeichnete1 als die ,glocke aufhrte zu klingeln1 markierte ,rudi durch ,ankleben eines gummierten ,papierstreifchens4 ,darauf zog er das ,rohr langsam weiter aus2 die ,glocke begann wieder zu tnen und verstummte wieder4 ,sobald als die ,glocke wieder ruhig geworden war1 zog ,rudi das ,rohr nicht mehr weiter aus1 sondern belie es an der ,stelle und ma darauf die ,strecke von der ,papiermarke bis zum ,rand des ,rohres ,b4 ,es zeigte sich1 da die gemessene ,strecke etwa #c cm lang war2 daraus ergibt sich also eine ,wellenlnge von #f cm4 ,sidenote3 ,reflexion und ,brechung4 ,fr die nchsten ,versuche stellte ,rudi die ,apparate in dem ,blechkasten ohne ,unterlage auf den ,tisch4 ,statt des ,interferenzrohres steckte er ein etwa #ae cm langes und #d cm weites1 gerades ,rohr auf den ,ansatz des ,blechkastens4 ,wenn nun in dem ,radiator ,funken bersprangen1 so kam aus dem ,rohr ein gerades ,bndel von elektrischen ,wellen heraus4 ,rudi konnte mit dem mit der ,glocke verbundenen ,fritter genau die ,stellen des ,raumes bestimmen1 welche von elektrischen ,wellen durchsetzt waren4 ,er stellte den ,fritter #a m von der ,rohrmndung entfernt so auf1 da die ,glocke ertnte1 und schob dann zwischen die beiden ,apparate zuerst ein groes ,brett1 dann einen ,pappendeckel2 die ,gegenstnde mssen gro sein1 da sich die verhltnismig langen ,wellen hnlich den ,schallwellen leicht um sie herumbeugen2 die ,glocke tnte unverndert weiter2 als er aber eine ,blechscheibe dazwischenstellte1 schwieg die ,klingel4 ,die ,blechscheibe war den ,wellen also ein ,hindernis1 das sie nicht berwinden konnten1 whrend sie durch eine ,glasscheibe1 durch eine ,tortenplatte aus ,steingut oder ,porzellan1 durch ,hartgummi hindurchgingen4 ,es zeigte sich also1 da die ,metalle1 also die ,stoffe1 die im allgemeinen als ,leiter der ,elektrizitt bekannt sind1 die elektrischen ,wellen aufhalten1 whrend die ,isolatoren ihnen den ,durchtritt gestatten4 ,der nchste ,versuch bestand darin1 da ,rudi den ,fritter ganz aus dem ,bereiche des elektrischen ,wellenstrahles herausrckte1 so da die ,glocke verstummte4 ,dann hielt er eine ebene ,blechscheibe so in die ,richtung des ,wellenstrahles1 da dieser1 in einem bestimmten ,winkel auffallend unter dem gleichen ,winkel nach der anderen deren ,seite zurckgeworfen 7reflektiert71 den ,fritter traf1 was das ,ertnen der ,glocke anzeigte4 ,abb4 #bjf zeigt im ,aufri die ,aufstellung der ,apparate und den ,gang des ,wellenstrahles4 ,illustration3 ,abb4 #bjf4 ,schema zum ,reflexionsversuch4 ,ein weiterer ,versuch zeigte die ,brechbarkeit der elektrischen ,wellen beim ,durchgang durch verschieden dichte ,medien4 ,wie eine ,konvexlinse die ,lichtstrahlen1 die parallel die ,linse treffen1 so bricht1 da sie sich hinter der ,linse in einem ,punkt vereinigen1 so kann man auch die elektrischen ,wellenstrahlen in einer ,konvexlinse sammeln4 ,rudi stellte den ,fritter so weit von dem ,blechkasten entfernt auf -- aber genau in der ,richtung des ,ansatzrohres --1 da die ,glocke eben nicht mehr ertnte4 ,dann hielt er vor den ,fritter einen mit ,petroleum gefllten ,glaskolben -- eine ,kochflasche von #a bis #a ,liter ,inhalt --1 und die ,glocke ertnte laut4 ,die in jener ,entfernung schon sehr zerstreuten ,strahlen wurden in der ,kochflasche gesammelt und hinter ihr gerade im ,fritter in einem ,punkte vereinigt4 ,die geeignetste ,entfernung der ,flasche vom ,fritter stellte ,rudi schon vor dem ,vortrage durch ,probieren fest4 ,durch diese ,versuche18 sprach ,rudi weiter1 und noch manche andere1 die ich hier nicht vorfhren kann1 hat man die groe hnlichkeit der elektrischen ,wellen mit den ,lichtwellen nachgewiesen1 und man darf als bewiesen annehmen1 da sowohl dem ,licht wie auch der ,elektrizitt dasselbe ,medium1 der an sich freilich noch hypothetische ther1 zur ,fortbewegung dient4 ,der ther erfllt den ganzen ,raum4 ,wir knnen in ihm sich rasch fortpflanzende ,schwingungen erzeugen und haben auch die ,mglichkeit1 das ,vorhandensein solcher ,schwingungen nachzuweisen4 ,damit ist theoretisch das ,problem der drahtlosen ,telegraphie gelst4 ,in der ,praxis aber gestalten sich die ,verhltnisse doch sehr viel umstndlicher4 ,sie haben schon bei dem letzten ,versuche gesehen1 da mit wachsender ,entfernung die ,wirkung der elektrischen ,wellen auf den ,fritter abnimmt und schlielich aufhrt4 ,man hat deshalb zuerst versucht1 die elektrischen ,wellen hnlich wie das ,licht in einem ,scheinwerfer1 in einem ,parabolspiegel zu erzeugen und ebenso mit einem ,parabolspiegel1 in dessen ,brennlinie sich der ,fritter befand1 aufzufangen4 ,ich knnte ,ihnen diese ,parabolspiegelversuche hier vorfhren2 doch da sie eigentlich nichts ,neues zeigen1 so nehme ich davon ,abstand4 ,wichtiger ist es1 da man die ,fernwirkung der elektrischen ,wellen dadurch sehr wesentlich verstrken kann1 da man mit den die ,wellen erzeugenden und empfangenden ,teilen der ,apparate lang ausgestreckte und frei endende ,drhte verbindet48 ,bevor wir die nun folgenden ,ausfhrungen ,rudis anhren1 wollen wir sehen1 wie er sich die verschiedenen fr die ,experimente ntigen ,apparate hergerichtet hatte4 ,sidenote3 ,der ,sender4 ,der ,sender wurde schon erwhnt1 aber noch nicht genau beschrieben4 ,er ist in ,abb4 #bjg gezeichnet4 ,zwei ,metallkugeln ,a und ,a von #e bis #f cm ,durchmesser 7ber die ,herstellung der ,metallkugeln siehe ,seite #g7 werden gut angewrmt und ganz mit einem berzug von rotem ,siegellack1 dem1 um ihm die ,sprdigkeit zu nehmen1 einige ,tropfen ,leinl zugefgt sind1 berzogen4 ,ein dicker ,schellackberzug 7siehe ,seite #e7 tut die gleichen ,dienste4 ,bei jeder ,kugel wird dann an zwei einander gegenberliegenden ,stellen eine #j1e bis #a cm groe ,stelle von dem berzug befreit4 ,illustration3 ,abb4 #bjg4 ,der ,sender4 ,die ,befestigung der ,metallkugeln in einem ,holzgestell ist hinreichend deutlich aus der ,abbildung zu erkennen3 ,auf dem ,grundbrett ,g sind zwei mit runden ,ausschnitten versehene ,trgerbrettchen ,t befestigt und durch die ,querleiste ,q fest miteinander verbunden4 ,auf den ,trgern sitzen1 durch ,vulkanfiberkltzchen vom ,holze isoliert1 die beiden ,klemmen ,k1 welche mit ,a1 und ,k1 welche mit ,a metallisch verbunden ist4 ,bevor wir jedoch diese ,verbindung herstellen und die ,entfernung von ,t und ,t bestimmen1 werden die beiden ,kugeln durch den ,ring ,h fest miteinander verbunden4 ,der ,ring1 der so weit und breit sein mu1 da1 wie aus der ,abbildung ersichtlich1 die daraufgesteckten ,kugeln mit je einer vom ,siegellack befreiten ,stelle etwa #a bis #e mm -- je nach der ,strke der ,stromquelle -- voneinander entfernt sind1 wird aus in ,paraffin gekochter ,pappe zusammengeklebt und wie die ,kugeln mit einer ,siegellack- oder ,schellackschicht innen und auen berzogen4 ,an einer ,stelle ,l ist zum ,einfllen von ,petroleum die ffnung ,l gelassen1 die mit dem ,pfropfen ,p verschlossen werden kann4 ,u ist eine ,umhllung 7nicht notwendig7 um ,a und ,a1 ebenso hergestellt wie der ,ring ,h1 die die ,kugeln aber nicht berhrt und mit einem ,loch ,l versehen ist1 das nach dem ,einfllen des les in den ,ring ,h nach unten gedreht wird4 ,die beiden ,kugeln werden mit dem ,ringe dadurch dauernd verbunden1 da die beiden ,berhrungsfugen mit heiem ,siegellack 7bei ,verwendung von ,schellack mit ,schellackkitt ,seite #e7 ausgegossen werden4 ,jetzt wird das ,kugelpaar in die ,ausschnitte der beiden ,trger eingeklemmt4 ,es schauen jetzt die ueren beiden vom ,siegellack befreiten ,stellen ber die ,trger heraus2 diesen blanken ,stellen gegenber stehen die kleinen ,kgelchen ,b und ,b1 die an den in ,s verschiebbaren ,stangen ,r und ,r angeltet sind4 ,die ,sulen ,s sind aus ,glas herzustellen und mit ,holzkpfen zu versehen1 ber welche 7siehe die links stehende ,sonderzeichnung in ,abb4 #bjg7 je ein ,blechstreifchen ,m gebogen wird1 auf dem eine ,klemme ,k angeltet ist4 ,die ,sulenkpfe mit dem ,blechstreifen ,m sind derartig durchbohrt1 da die ,stangen ,r in der ,bohrung unter ,reibung an ,m hin und her geschoben werden knnen4 ,illustration3 ,abb4 #bjh4 ,bifilare ,wickelung4 ,sidenote3 ,der ,empfnger4 ,um den ,empfnger mglichst empfindlich zu machen1 mssen wir in die schon oben beschriebene ,zusammenstellung von ,glocke und ,fritter ein ,relais 7siehe ,seite #aba7 einschalten4 ,ferner mssen wir das ,entstehen der ,unterbrechungsfunken an der elektrischen ,klingel verhindern1 da von diesen ,funken der ,fritter in unerwnschter ,weise beeinflut werden kann4 ,im allgemeinen wird es gengen1 das ,werk der ,glocke mit einer ,metallkapsel zu berdecken4 ,ist der ,fritter jedoch sehr empfindlich1 so mssen die beiden ,teile der ,unterbrechungsstelle des ,wagnerschen ,hammers durch einen ,widerstand von #ejj bis #ajjj ,ohm -- durch ,versuche genauer zu ermitteln -- verbunden werden4 ,verwenden wir fr diesen ,widerstand einen entsprechend langen und dnnen ,nickelindraht1 so ist es vorteilhaft1 ihn bifilar auf eine ,spule zu wickeln4 ,eine bifilare ,wickelung stellt man folgendermaen her3 ,man biegt den ,draht in der ,mitte seiner ganzen ,lnge um und wickelt ihn dann doppelt1 so wie aus ,abb4 #bjh hervorgeht1 auf eine ,spule auf4 ,solche ,spulen besitzen keine ,selbstinduktion4 ,man kann auch ,graphitstbe aus ,bleistiften als ,widerstand benutzen4 ,die beim ,relais auftretenden ,funken knnen dadurch unschdlich gemacht werden1 da wir diesen ,apparat mit einem vllig geschlossenen ,metallkasten berdecken4 ,auch kann das ,relais weiter vom ,fritter entfernt aufgestellt werden4 ,wollen wir nun1 da die vom ,sender gegebenen ,zeichen vom ,empfnger nicht nur durch das ,ertnen der ,glocke angezeigt1 sondern auch gleich niedergeschrieben werden1 so mssen wir zu den bereits erwhnten ,apparaten noch einen ,morseapparat 7,seite #aae7 schalten4 ,wie die einzelnen ,apparate zu verbinden sind1 ersieht man aus dem ,schema ,abb4 #bji2 in dieser ,abbildung ist auch die ,schaltungsweise der ,sendeapparate angegeben4 ,illustration3 ,abb4 #bji4 ,anordnung der ,apparate zur drahtlosen ,telegraphie4 ,mit ,akk4 ist die ,akkumulatorenbatterie bezeichnet1 die den ,funkeninduktor ,j speist4 ,die ,leitung ist durch den ,taster ,t unterbrochen1 mit dessen ,hilfe wir den ,strom nach ,belieben kurz oder lang einschalten knnen4 ,die ,sekundrpole des ,induktors verbinden wir unter ,einschaltung eines ,kondensators ,k mit den ,kugeln ,b und ,b des ,senders ,s4 ,unter ,umstnden funktionieren die ,apparate aber ohne ,kondensator besser1 was sich1 wie auch die gnstigste ,gre des ,kondensators1 leicht durch einige ,versuche ausfindig machen lt4 ,an die beiden ,klemmen ,k und ,k des ,senders 7,abb4 #bjg7 schlieen wir die beiden frei endenden1 #ej bis #ajj cm langen und vllig gerade gestreckten ,drhte s an1 die beide genau in einer ,linie verlaufen sollen4 ,genau in der gleichen ,weise werden die beiden ,drhte h 7siehe auch ,abb4 #aif7 an die ,klemmen und des ,fritters ,f angeschlossen4 von ,f wird dann mit dem einen ,pol eines ,salmiakelementes1 dessen anderer ,pol mit der ,klemme des ,relais ,r und dessen ,klemme mit von ,f verbunden4 ,die ,glocke 7,gl7 und der ,morseapparat 7,m7 werden nebeneinander geschaltet mit den ,klemmen und des ,relais und ,batterie 7,bttr47 verbunden1 wie das hinreichend deutlich aus der ,abbildung hervorgeht4 ,sollte sich1 was man durch einen ,versuch feststellen mag1 ein ,hintereinanderschalten von ,glocke und ,morseapparat als vorteilhafter erweisen1 so fallen die ,verbindungen von ,m nach ,gl und von ,m nach ,gl weg1 dafr wird ,m mit ,gl verbunden4 ,da zum ,zeichengeben auf grere ,entfernungen der ,fritter mglichst empfindlich sein soll1 so fllen wir1 im ,gegensatz zu den oben erwhnten ,versuchen 7vergleiche ,seite #bdh7 eine ziemlich hohe ,schicht1 etwa #e bis #aj mm1 von ,feilspnen in das ,rhrchen4 ,da beim ,gebrauch des ,morseapparates das fortdauernde ,tnen der ,glocke unntig ist1 die ,erschtterung des ,fritters durch den ,glockenklppel aber nicht ausbleiben darf1 so steckt man unter die ,glockenschale1 um deren ,schall etwas zu dmpfen1 etwas ,papier4 ,rudi erklrte1 whrend ,kthe die einzelnen ,apparate zeigte1 die ganze ,einrichtung1 wie sie in ,abb4 #bji dargestellt ist4 ,dann machte sich die eifrige ,assistentin daran1 die ,tren der drei hinter dem ,vortragsraum gelegenen ,zimmer zu ffnen und die ,sendapparate auf einen im hintersten ,zimmer bereitgestellten ,tisch zu transportieren4 ,unterdessen stellte ,rudi die ,empfangsapparate so auf1 da die ,fangdrhte 7hh ,abb4 #bji7 des ,empfngers denen des ,senders 7ss7 parallel verliefen1 und wies auf die ,notwendigkeit dieses ,umstandes hin4 ,ferner erwhnte er1 da die ,entfernung der beiden ,apparate jetzt etwa #ag bis #ah m betrage4 ,darauf gab ,rudi einer sich auf seine ,frage hin freiwillig meldenden ,dame aus dem ,kreise seiner ,zuhrer einen ,briefkarton mit ,bleistift und ,umschlag und bat sie1 einige ,worte darauf zu schreiben und den ,karton dann in den ,umschlag zu stecken und diesen zuzukleben4 ,er begab sich gleich wieder hinter seinen ,experimentiertisch4 ,als die ,dame mit ,schreiben fertig war1 winkte ,rudi seiner ,schwester1 welche den verschlossenen ,brief mit in das hinterste ,zimmer nahm1 in dem die ,sendapparate standen4 ,die letzte ,tre schlo ,kthe1 die beiden anderen ,tren -- damit man ja sah1 da alle drei ,tren geschlossen seien -- schlo ,rudi4 ,er stellte sich ganz auf die ,seite des ,tisches1 so da er die ,apparate nicht erreichen konnte4 ,er bat seine ,hrer1 sich einen ,augenblick zu gedulden4 ,pltzlich begann das geheimnisvolle ,geklapper des ,morseapparates -- ,rudi hatte sich einen solchen mit einem ,uhrwerk hergestellt1 so da er ihn nicht bedienen mute 7siehe ,seite #aag u4 f47 -- und der stumpfe ,ton der abgedmpften ,klingel4 ,kthe1 die die ,morseschrift 7,seite #abj7 und die ,handhabung des ,morsetasters gelernt hatte1 hatte den ,brief geffnet und lie durch krzeres und lngeres ,schlieen und ffnen des ,primrstromkreises den ,inhalt des ,schreibens durch die drei ,zimmer wandern1 so da er in ,form von kurzen und langen ,strichen auf dem ,papierstreifen des ,morseapparates niedergeschrieben wurde4 ,als die ,apparate aufhrten zu arbeiten1 ri ,rudi den beschriebenen ,papierstreifen ab und schrieb dessen ,inhalt zuerst in ,morseschrift1 dann in ,kursivschrift auf eine groe ,tafel1 die er so aufstellte1 da alle sie sehen konnten4 ,unterdessen war ,kthe gekommen und hatte den geffneten ,brief den ,zuhrern zum ,herumgeben berreicht1 so da sie sich berzeugen konnten1 da auf der ,tafel genau dieselben ,worte standen wie in dem ,brief4 ,so wunderbar diese drahtlose ,telegraphie manchem erscheinen mag1 so ist sie im ,grunde kaum wunderbarer als die ,tatsache1 da ,sie meine ,stimme vernehmen4 ,zwischen mir und ,ihnen sind auch keine ,drhte gespannt2 und da weder in meinem ,halse noch in ,ihren ,ohren ,drhte sind1 so kann ich das ,sprechen mit viel grerem ,rechte eine drahtlose#8 ,telegraphie nennen1 als das ,verfahren hier1 zu dem ich ,apparate brauche1 die nichts weniger als drahtlos#8 sind48 ,damit schlo ,rudi diesen ,teil seines ,vortrages ab1 um zum zweiten ,teil1 den er zu ,anfang schon gestreift hatte1 zu den ,versuchen mit ,wechselstrmen hoher ,frequenz1 den sogenannten ,teslastrmen berzugehen4 ,bevor wir jedoch ,rudi in seinen ,ausfhrungen fortfahren lassen1 wollen wir zuerst wieder erklren1 wie die ,teslaapparate herzustellen und die ,versuche auszufhren sind4 ,sidenote3 ,teslatransformatoren4 ,wir haben aus dem vierten ,vortrage gelernt1 da der ,grad der ,pltzlichkeit der ,unterbrechung des ,primrstromes in einem ,induktionsapparat und die ,hufigkeit der ,unterbrechung oder nderung der ,stromrichtung in einer ,sekunde von besonderer ,bedeutung fr den sekundren ,strom ist4 ,nun ist am ,anfang dieses ,vortrages schon darauf hingedeutet worden1 da in dem ,entladungsstromkreis einer ,leidener ,flasche ein ,wechselstrom von auerordentlich hoher ,wechselzahl fliet1 sowie eine ,entladung vor sich geht4 ,einen solchen ,entladungsstrom schicken wir durch die ,primrspule eines ,transformators4 ,in der ,sekundrspule entstehen dann ,strme mit scheinbar ganz abgenderten ,eigenschaften4 ,das ,schema dieser ,anordnung zeigt ,abb4 #baj4 ,j ist der ,funkeninduktor mit den ,klemmen ,k und ,k4 ,von ,k geht ein ,draht zu dem ueren ,belag einer ,leidener ,flasche ,l1 von hier zur ,klemme ,k des ,transformators ,t2 ,k ist mit dem einen ,ende der ,primrspule ,s von ,t verbunden1 das andere ,ende der ,spule fhrt ber die verstellbare ,funkenstrecke ,f zur ,klemme ,k1 und von hier geht ein ,verbindungsdraht ber den inneren ,belag der ,leidener ,flasche zu ,k4 ,wenn also der ,funkeninduktor in ,ttigkeit ist1 so wird ,l geladen und entladet sich durch ,f4 ,in der ,spule ,s fliet also der ,entladungsstrom der ,leidener ,flasche und induziert in der sekundren ,spule ,s1 die im ,verhltnis zu ,s aus vielen ,windungen eines dnnen ,drahtes besteht1 einen sehr hochgespannten ,strom1 der an den ,kugeln ,e und ,e zur ,entladung kommt4 ,illustration3 ,abb4 #baj4 ,schaltungsschema des ,teslatransformators4 ,die ,anordnung von primrer und sekundrer ,spule ist beim ,teslaschen ,transformator etwas anders als bei den gewhnlichen ,induktoren4 ,so ordnet man z4 ,b4 die primre ,spule gewhnlich auerhalb der sekundren an4 ,ferner sind die ,verhltnisse der ,drahtmae ganz anders4 ,die ,primrspule besteht aus einem sehr dicken ,draht mit nur einigen1 weit voneinander abstehenden ,windungen2 die ,sekundrspule aus einem sehr dnnen ,draht1 der aber bei weitem nicht so lang sein mu1 als bei dem gewhnlichen ,funkeninduktor4 ,die im folgenden angegebenen ,mae eignen sich besonders bei ,verwendung von ,funkeninduktoren von #aj bis #bj cm ,funkenlnge1 oder einer etwa entsprechenden ,influenzmaschine4 ,beim ,gebrauch von kleineren ,induktoren nehme man von den angegebenen ,maen bis 4 ,nheres ber ,drahtlngen ist bereits auf ,seite #acd u4 f4 gesagt4 ,illustration3 ,abb4 #baa4 ,teslatransformator 7,schnitt74 ,illustration3 ,abb4 #bab4 ,teslatransformator 7,seitenansicht74 ,abb4 #baa zeigt den ,apparat im ,schnitt1 ,abb4 #bab von der ,seite gesehen4 ,wir fertigen uns zuerst die primre ,spule4 ,dazu beschaffen wir uns einen ,zylinder 7,zy7 von einem ,auerbrenner2 der ,zylinder darf keine ,einschnrung haben1 die ,wandungen mssen ihrer ganzen ,lnge nach parallel sein4 ,auf den ,zylinder winden wir einen #b1e bis #c mm starken1 gut durchgeglhten1 blanken ,kupferdraht so auf1 da jede ,windung von der folgenden einen ,abstand von #a cm hat 7,sp in ,abb4 #baa74 ,lt man nach dem ,wickeln den ,draht los1 so wird die ,spirale etwas auseinanderfedern und somit nicht mehr dicht am ,zylinder anliegen4 ,wir berziehen deshalb und auch zur besseren ,isolation letzteren nachtrglich mit einer mglichst gleichmigen ,schicht von ,schellackkitt 7,seite #e71 dem wir1 um leichtere ,arbeit zu haben1 ziemlich viel ,schellacklsung zusetzen4 ,der berzug mu so dick sein1 da die ber den ,zylinder geschobene ,spirale fest aufsitzt4 ,der ,draht an dem einen ,ende der ,spirale wird so gebogen1 da ein geschlossener ,kreis entsteht4 ,an diesen ,kreis wird ein flacher ,ring 7,s7 aus ,kupfer- oder ,messingblech geltet1 dessen innerer ,durchmesser gleich dem der ,spirale ist1 und dessen uerer etwa #e mm mehr betrgt4 ,auf der anderen ,seite endet die ,spirale offen4 ,um ihr noch mehr ,halt auf dem ,zylinder zu geben1 streicht man den ,raum zwischen den einzelnen ,windungen mit einer dicken ,schellacklsung aus4 ,dabei ist jedoch besonders darauf zu achten1 da die ,auenseite des ,drahtes1 besonders da1 wo sie das ,kontaktrdchen ,rd berhren soll1 nicht mit ,schellack berzogen wird4 ,an einem ,rande des ,zylinders wird nun noch ein #a bis #a1e cm breiter ,ring ,h aus ,hartgummi mit ,schellackkitt angekittet1 der dazu dient1 den ,zylinder1 whrend der ,apparat in ,ttigkeit ist1 zu drehen4 ,die ,trger ,t und ,t des ,zylinders werden aus ,holz oder besser aus ,vulkanfiber hergestellt4 ,sie erhalten1 wie aus den beiden ,figuren deutlich hervorgeht1 runde ,ausschnitte1 welche die beiden ,enden des ,zylinders in sich aufnehmen4 ,ferner werden die beiden ,trger ,t und ,t unterhalb des eben erwhnten ,ausschnittes noch mit zwei ,bohrungen versehen1 in die ein ,glasstab oder ein dickwandiges ,glasrohr aus gut isolierendem ,glas eingekittet werden kann4 ,dieser ,stab ist nur in ,abb4 #baa zu sehen und mit ,gl bezeichnet4 ,nahe dem rechten ,ende dieses ,stabes wird ein kurzes ,messingrohrstckchen r aufgekittet1 an dem die ,schleiffeder ,f 7aus gehmmertem ,kupferblech7 und der ,kupferdraht angeltet wird4 ,f soll an dem schon oben erwhnten ,messingring ,s schleifen4 ,auerdem kitten wir ein ,messingrohr ,r1 das etwa so lang ist als der ,glasstab1 nahe dessen linkem ,ende fest4 ,an ,r wird der ,draht angeltet4 ,auf ,r soll sich das ,rdchen ,rd leicht drehen und hin und her schieben lassen4 ,rd wird aus ,messing hergestellt und erhlt auf seiner ,peripherie eine halbkreisfrmige ,rinne1 in welche gerade der ,draht der primren ,spirale hineinpat1 wie aus ,abb4 #baa hervorgeht4 ,die ,gre des ,rdchens und der ,abstand des ,glasstabes vom ,zylinder sind natrlich entsprechend zu whlen4 ,durch ,drehen des ,zylinders kann man bei dieser ,anordnung bewirken1 da das ,rdchen entweder das uerste ,ende der ,drahtspirale berhrt1 oder eine beliebig weiter innen gelegene ,stelle4 ,man kann also den bei ein- und bei austretenden ,strom nach ,belieben durch mehr oder weniger ,windungen der ,spirale gehen lassen1 was deshalb groe ,vorteile bietet1 weil wir dadurch das gnstigste ,verhltnis der ,windungszahlen zwischen primrer und sekundrer ,spule durch ,probieren ausfindig machen knnen4 ,da sich dieses gnstigste ,verhltnis bei ,verwendung verschiedener ,leidener ,flaschen1 ja sogar verschiedener ,verbindungsdrhte ndert1 so ist der ,vorteil1 den diese ,mglichkeit der ,abstimmung bietet1 nicht zu unterschtzen4 ,wir kommen jetzt zur ,herstellung der sekundren ,spule4 ,wir beschaffen uns ein gut isolierendes ,glasrohr 7,glr7 oder besser noch der ,sicherheit halber ein gleich bemessenes ,hartgummirohr 7ber ,isolierfhigkeit des ,glases siehe ,seite #f71 #f bis #h cm lnger als der ,lampenzylinder und #b bis #c cm weit4 ,das ,rohr wird1 indem jedes ,ende #a cm weit frei bleibt1 mit einem ohne ,umspinnung #j1e bis #j1g mm starken1 mit guter ,seide isolierten ,kupferdrahte bewickelt1 indem wir ,windung dicht an ,windung legen4 ,wir stellen nur eine ,lage her1 die wir mit heiem ,paraffin bestreichen4 ,besser ist es1 das ganze bewickelte ,rohr in einem geeigneten ,gef so lange in kochendes ,paraffin zu legen1 bis keine ,luftblschen mehr aus den ,drahtwindungen aufsteigen4 ,dies ist das einfachere ,verfahren zur ,herstellung der sekundren ,wickelung4 ,eine viel sicherere ,isolation -- und die ist bei den hochgespannten ,strmen sehr wichtig -- erzielen wir folgendermaen4 ,wir berziehen das ,glasrohr mit einer #c bis #d mm dicken ,schicht von ,schellackkitt und drehen auf der ,drehbank -- falls wir keine besitzen1 lassen wir das von einem ,mechaniker machen -- diesen berzug bis auf etwa #b mm ,dicke ab4 ,in diesen ,schellackberzug schneiden wir dann ein ,schraubengewinde ein4 ,in den ,gewindegngen wird dann ein #j1e bis #j1g mm starker nackter ,kupferdraht aufgewunden4 ,das ,gewinde dient also nur dazu1 da man den unisolierten ,draht aufwickeln kann1 ohne da die einzelnen ,windungen einander berhren4 ,dasselbe kann man aber auch dadurch erreichen1 da man auf den mit einem gleichmigen ,schellackkittberzug versehenen ,glasstab zwei ,drhte gleichzeitig nebeneinander aufwickelt1 die ,enden des einen festbindet und den anderen wieder entfernt4 ,die beiden ,drahtenden mssen selbstverstndlich einige ,zentimeter frei von der ,spule abstehen4 ,jetzt wird das bewickelte ,glasrohr ganz etwa zehn ,minuten in ,spiritus gelegt und gleich nach dem ,herausnehmen mit einer nicht zu dicken ,schellacklsung bestrichen4 ,nach dem vlligen ,trocknen dieses berzuges wird ein zweiter1 dann ein dritter und vierter berzug hergestellt1 bis die ,drahtwindungen vllig in ,schellack eingebettet sind4 ,zur ,herstellung der ,schellacklsung verwende man nur ganz reinen ,spiritus und achte darauf1 da in die ,lsung kein ,staub und dergleichen gert4 ,die ,schellackberzge1 vor allem der erste1 mssen vllig luftblasenfrei hergestellt werden4 ,ist so die sekundre ,spule fertiggestellt1 so wird sie so in den beiden ,trgern aus ,holz 7oder ,vulkanfiber7 befestigt1 da sie genau in der ,mitte des ,zylinders ,zy liegt4 ,diese ,anordnung geht hinreichend deutlich aus den beiden ,abb4 #baa und #bab hervor4 ,zur ,fertigstellung des ,apparates wren jetzt nur noch die ,drahtenden und der primren und und der sekundren ,spule zu ,klemmen zu fhren4 ,die ,klemmen drfen1 wie ,abb4 #bab zeigt1 keine scharfen ,kanten oder ,ecken haben4 ,die beiden ,klemmen und werden in einem ,abstande1 der etwa der ,lnge des ,zylinders ,zy entspricht1 nahe der einen ,lngsseite des ,grundbrettes ,g in diesem isoliert befestigt4 ,wir kitten zu diesem ,zweck fr jede ,klemme mit rotem ,siegellack ein hinreichend weites ,stckchen ,glas- oder ,ebonitrohr in eine entsprechende ,bohrung des ,holzes4 ,in dieses ,rohr wird dann die ,klemme mit ,schellackkitt oder ,siegellack eingekittet4 ,die ,klemmen1 zu denen die ,drahtenden und fhren sollen1 werden auf hohen ,glasfen befestigt1 wie ,abb4 #bab zeigt4 7,wegen ,befestigung der ,glasfe vergleiche ,seite #e47 ,die ,drahtenden der sekundren ,spule werden nicht1 wie in der ,abb4 #bab der ,deutlichkeit halber gezeichnet ist1 in ,spiralwindungen zu den ,klemmen gefhrt1 sondern mglichst gestreckt ausgespannt4 ,auerdem wird ein enger1 aber dickwandiger ,gummischlauch 7,ventilschlauch7 ber sie gezogen4 ,damit ist der ,teslatransformator fr unsere ,versuche fertig1 und es fehlt uns nur noch das ,funkenmikrometer4 ,sidenote3 ,das ,funkenmikrometer4 ,abb4 #bac zeigt diesen ,apparat im ,querschnitt und von der ,seite gesehen4 ,g ist das ,grundbrett1 auf das lngs der langen ,seiten zwei ,leistchen ,l geleimt sind1 zwischen denen sich der ,schlitten ,sch mit ein wenig ,reibung hin und her schieben lt4 ,in dem ,schlittenbrettchen ,sch ist das ,messingrhrchen ,r und in diesem die ,glassule ,gl eingekittet4 ,ebenso ist an dem einen ,ende des ,grundbrettes eine ,glassule befestigt4 ,auf jeder ,glassule ist ein kurzes1 zylindrisches und an beiden ,enden abgerundetes ,zinkstck ,z1 das mit einer ,querbohrung versehen ist1 aufgekittet4 ,diese beiden ,zinkstcke sind von einem noch ungebrauchten ,zinkstab eines ,salmiakelementes abgesgt1 und die ,enden sind rund gefeilt oder auf der ,drehbank abgedreht worden4 ,auerdem ist an jeden ein ,haken ,h angeltet oder eingeschraubt4 ,der einfache in ,zentimeter und ,millimeter geteilte ,mastab ,m ist so auf ,l angeschraubt1 da er bergreifend den ,schlitten ,sch am ,herausfallen verhindert4 ,letzterer trgt eine ,marke1 die1 wenn sich die beiden ,zinkkpfe gerade berhren1 auf den ,nullpunkt des ,mastabes zeigt4 ,illustration3 7,querschnitt47 ,abb4 #bac4 ,funkenmikrometer4 7,von der ,seite gesehen47 ,sidenote3 ,einfacher ,teslatransformator4 ,man kann sich auch einen etwas einfacher konstruierten ,teslaapparat fertigen4 ,abb4 #bad zeigt einen solchen in perspektivischer ,ansicht4 ,die primre ,drahtspule steht mit senkrechter ,lngsachse frei2 in ihr steht die sekundre ,drahtspule1 die hnlich herzustellen ist wie die fr den oben beschriebenen ,apparat4 ,der ,durchmesser beider ,spulen kann hier etwas grer gewhlt werden3 fr die primre ,spule #g bis #h cm1 fr die sekundre etwa #d cm4 ,man kann in diesem ,fall den ,glaszylinder eines ,auerbrenners als ,trger fr die sekundre ,spirale verwenden4 ,das ,funkenmikrometer ist hier auf dem ,grundbrette des ,apparates selbst angebracht4 ,im brigen mssen die entsprechenden ,teile in derselben ,weise sorgfltig isoliert sein wie bei dem oben beschriebenen ,transformator4 ,illustration3 ,abb4 #bad4 ,teslascher ,transformator4 ,ein dritter ,typus von ,teslatransformatoren1 dessen ,herstellung aber nicht sehr zu empfehlen ist1 unterscheidet sich von den beiden anderen dadurch1 da der primre ,draht nicht zu einer ,spule1 sondern zu einer in einer ,ebene liegenden ,spirale 7,schnecke7 aufgewunden ist4 ,die sekundre ,spule ist ebenfalls scheibenfrmig und wird genau so hergestellt1 wie die einzelnen ,scheiben des auf ,seite #afh u4 f4 beschriebenen ,funkeninduktors4 ,die ,drahtmae der primren ,spule sind hier den oben erwhnten gleich4 ,die sekundre ,wickelung wird jedoch aus einem #j1b bis #j1c mm starken und etwa #d- bis #emal so langen ,draht1 als wir fr den erstbeschriebenen ,apparat bentigten1 in der bereits erwhnten ,weise hergestellt4 ,einen derartig gefertigten ,apparat besa ,rudi4 ,wir sehen diesen auf dem die ,reproduktion einer ,photographie darstellenden ,bilde ,seite #aeg4 ,sidenote3 ,teslaversuche4 ,wir kommen jetzt dazu1 die ,experimente zu besprechen1 die ,rudi in seinem ,vortrag mit dem ,teslatransformator ausfhrte4 ,rudi erklrte zuerst die ,konstruktion und die ,schaltungsweise der ,teslatransformatoren und wies dann auf die abgenderten ,eigenschaften der ,wechselstrme hoher ,frequenz hin3 ,ich habe hier zum ,betrieb meiner ,apparate einen ,akkumulator1 der mir #aj ,volt liefert4 ,ich kann die ,polklemmen anfassen1 ohne irgend etwas zu spren4 ,der ,strom hat eine zu geringe ,spannung1 um durch den ,krper hindurchzugehen4 ,in dem ,funkeninduktor1 der eine ,schlagweite von #ae bis #bj cm besitzt1 wird der ,strom auf ,kosten seiner ,intensitt auf einige tausend ,volt transformiert4 ,wrde ich beide ,pole dieses ,apparates gleichzeitig anfassen1 wenn er in ,ttigkeit ist1 so bekme ich einen ,schlag1 der unter ,umstnden heftig genug wre1 mir einen oder beide ,arme fr mein ganzes ,leben zu lhmen4 ,nun wird dieser ,strom durch die ,leidener ,flaschen in einen ,wechselstrom von sehr hoher ,frequenz verwandelt2 darber sprach ich ja zu ,anfang4 ,diesen ,wechselstrom transformiere ich1 wie schon erwhnt1 im ,teslatransformator auf eine noch hhere ,spannung4 ,wie sich nun die hierbei entstehenden ,strme verhalten1 will ich ,ihnen hier zeigen4 ,ich habe in die eine ,polklemme des ,transformators einen senkrecht in die ,hhe stehenden ,draht eingeschraubt1 der frei endet48 ,kthe verdunkelte das ,zimmer1 und ,rudi setzte die ,apparate in ,ttigkeit4 ,von allen freien ,metallteilen1 besonders von den ,klemmen der ,apparate1 zuckten feine blaue ,lichtfdchen1 die mitunter dichte ,bschel bildeten1 nach allen ,seiten4 ,der blendende ,entladungsfunke 7siehe die ,kritik ,seite #bgj7 der ,leidener ,flaschen1 der am ,funkenmikrometer bersprang1 machte einen solchen ,lrm1 da ,rudi nicht weitersprechen konnte4 ,der senkrecht in die ,hhe ragende1 mit einer ,klemme des ,transformators verbundene ,draht war zu einem funkensprhenden ,lichtstreif geworden1 von dessen ,ende sich ein blauer1 fein verstelter ,lichtbaum unheimlich hin und her schwebend im ,dunkel verlor4 ,jetzt fate ,rudi1 der von dem unheimlichen ,lichtschimmer schwach beleuchtet war1 zum groen ,erstaunen der ,zuschauer mit der rechten ,hand die freie1 feuersprhende ,klemme des ,teslaapparates an und nherte den ,zeigefinger der linken ,hand1 den er durch ein aufgeschobenes ,stckchen ,messingrohr verlngert hatte1 dem vorhin erwhnten senkrecht stehenden ,draht4 ,unser ,bild ,seite #aeg zeigt die dabei auftretende ,lichterscheinung4 ,rudi sprte kaum ein leichtes ,zucken durch den ,krper4 ,wenn man die nackte ,haut den einschlagenden ,funken aussetzt1 so knnen brandwundenhnliche ,verletzungen entstehen2 man schtzt sich deshalb1 indem man die ,funken in ein ,metallstck1 das man in der ,hand hlt1 oder in der erwhnten ,weise auf den ,finger steckt1 schlagen lt4 ,darauf machte ,kthe ,licht1 und ,rudi stellte die ,apparate ab4 ,sie haben gesehen1 da ich den ganzen ,strom durch meinen ,krper gehen lassen konnte1 ohne im mindesten ,schaden zu nehmen4 ,man erklrt diese ,tatsache damit1 da die ,wechselstrme von so auerordentlich hoher ,wechselzahl berhaupt nicht in den leitenden ,krper eindringen1 sondern sich nur ber dessen ,oberflche verbreiten4 ,interessant sind auch die ,induktionserscheinungen dieser ,wechselstrme4 ,sie werden sich von meinem vorletzten ,vortrag her erinnern1 was man unter ,impedanz versteht 7,seite #ahi74 ,die ,impedanz tritt bei ,teslastrmen so stark auf1 da der ,strom eher einen groen ,widerstand zu berwinden1 als durch einen fast widerstandslosen ,draht zu flieen vermag4 ,illustration3 ,abb4 #bae4 ,zu ,versuchen ber ,induktionserscheinungen4 ,ich habe hier 7,abb4 #bae7 einen ,bogen aus dickem ,kupferdraht2 an den beiden ,enden des ,bogens ist diese ,glhlampe befestigt4 ,wrde ich die beiden ,pole eines ,akkumulators mit den ,enden des ,drahtes hier verbinden1 so ginge aller ,strom durch den dicken ,kupferdraht1 und die ,lampe bliebe so gut wie stromlos4 ,leitet man dagegen einen ,teslastrom durch dieses ,system -- ,kthe fhrte den ,versuch aus1 indem sie die ,elektroden des ,teslaapparates mit den mit ,klemmen versehenen ,enden des ,drahtbogens verband und dann die ,apparate in ,ttigkeit setzte -- so geht1 wie ,sie sehen1 fast der ganze ,strom durch den groen ,widerstand der ,lampe1 da in dem dicken ,kupferdraht die ,selbstinduktion so gro ist1 da die ,extrastrme den ursprnglichen ,strom fast aufheben 7vergleiche vierter ,vortrag ,seite #ahi74 ,illustration3 ,abb4 #baf4 ,versuche am ,teslaschen ,transformator4 ,der ,raum zwischen zwei ,leitern1 die mit den ,elektroden verbunden sind1 ist ganz durchsetzt mit elektrischen ,wellen4 ,ich habe hier zwei ,blechscheiben1 die auf isolierenden ,fen stehen4 ,sie werden mit den ,elektroden des ,teslaapparates verbunden und etwa #ej bis #gj cm voneinander entfernt aufgestellt48 ,kthe stellte die ,apparate auf und verfinsterte das ,zimmer4 ,rudi brachte in den ,raum zwischen den ,blechen verschiedene ,geilersche ,rhren1 die1 ohne die ,bleche zu berhren1 hell aufleuchteten4 ,ferner brachte ,rudi1 whrend er den linken ,blechschirm anfate1 die rechte ,hand in die ,mitte zwischen die beiden ,bleche3 ,es sah aus1 als wenn die ,hand eigenes ,licht ausstrahlte ,die ,abb4 #baf versucht annhernd1 derartige ,erscheinungen wiederzugeben4 ,illustration3 ,abb4 #bag4 ,lichterscheinungen zwischen zwei mit dem ,teslatransformator verbundenen ,drahtkreisen4 ,der nchste ,versuch bestand darin1 da ,rudi zwei ,drahtkreise von verschiedenen ,gren 7#aj und #ae cm ,durchmesser71 die wie die ,blechscheiben auf isolierenden ,glasfchen standen1 mit den ,elektroden des ,teslatransformators verband4 ,die ,aufstellung der ,drahtkreise und den ,verlauf der ,lichtstrahlen zeigt ,abb4 #bag4 ,lebhafte ,lichtbschel sprhten zwischen beiden ,kreisen hin und her4 ,illustration3 ,abb4 #bah4 ,zum ersten ,teslaschen ,glhlampenversuch4 ,fr den folgenden ,versuch hatte ,rudi um die ,gewindefassung 7,edisonfassung7 einer gewhnlichen1 etwa #afkerzigen ,glhlampe einen #a1e mm starken1 blanken ,kupferdraht gewunden und dessen ,ende in einer der ,transformatorklemmen befestigt1 wie ,abb4 #bah zeigt4 ,als er dann im ,dunkeln die ,apparate in ,ttigkeit setzte1 leuchtete der ganze ,hohlraum der ,glhlampe in einem zarten1 grnlichblauen ,lichte4 ,der ,kohlenfaden sah wie mit feinen1 leuchtenden ,dornen besetzt aus4 ,nherte man der ,glasbirne den ,finger1 so schien dieser das ,licht anzuziehen2 an der dem ,finger gegenberliegenden ,stelle des ,glases aber war unter ,umstnden ein deutlicher hellgrner ,fleck zu sehen1 der sich der ,bewegung des ,fingers entsprechend hin und her bewegte4 ,endlich wies ,rudi noch auf die auerordentlich starke ,induktionswirkung der ,wechselstrme hoher ,frequenz hin4 ,er hatte sich aus #a1e mm starkem isoliertem ,draht eine einfache ,schnecke von vier ,windungen gedreht4 ,der ,durchmesser der ,schnecke war nahezu gleich dem der primren ,wickelung seines ,transformators 7,seite #bfd74 ,an die ,enden des ,drahtes war eine ,glhlampe angeschlossen1 deren ,voltzahl mit der der zum ,betriebe der ,apparate ntigen ,akkumulatoren bereinstimmte4 ,brachte ,rudi diesen einfachen ,drahtkreis in die ,nhe der primren ,spule des ,transformators und parallel zu ihr -- die sekundre ,spule hatte er entfernt -- so leuchtete die ,glhlampe hell auf1 aber nicht wie vorhin1 sondern der ,faden glhte gerade so1 als wenn die ,lampe unmittelbar an den ,akkumulator angeschlossen wre4 ,illustration3 ,abb4 #bai4 ,zum zweiten ,teslaschen ,lampenversuch4 ,fr ,transformatoren mit spiraligen statt schneckenfrmigen ,spulen mu fr diesen ,versuch natrlich die ,glhlampe auch an einen spiralig gewundenen ,draht angeschlossen werden1 wie ,abb4 #bai zeigt4 ,dabei ist aber darauf zu achten1 da die ,steighhe der ,spirale 7das heit der ,abstand zwischen den einzelnen ,windungen7 gleich der der primren ,wickelung des ,transformators ist4 ,die ,lngsachsen der ,spiralen mssen einander parallel sein1 wenn ,induktionswirkungen auftreten sollen4 ,das war ,rudis letzter ,versuch4 ,mit einem ,dank fr das zahlreiche ,erscheinen seiner ,zuhrer schlo er den ,vortrag ab4 ,whrend nun ,rudis ,mutter die verschiedenen ,tanten noch mit einem ,tee erfrischte1 mute der jugendliche ,dozent noch manche ,frage beantworten2 aber gar hufig blieb ihm nichts anderes brig als zu sagen3 ,das wissen wir nicht48 ,dann kam auch sein uns schon bekannter kritischer ,onkel zu ihm und machte ihn auf manches ,wissenswerte aufmerksam4 ,wir halten es darum fr angebracht1 des ,onkels ,kritik der ,hauptsache nach noch anzufhren3 ,sidenote3 ,kritik4 ,in der ,einleitung des ,vortrages hast du gesagt1 einen ,naturvorgang erklren heie ihn mit einem anderen vergleichen4 ,das ist ja im allgemeinen ganz richtig4 ,du fhrtest aber da ein ,beispiel an1 in welchem der ,vergleich eben gerade nicht einer ,erklrung entspricht3 ,ich vergleiche den elektrischen ,strom mit dem ,wasserstrom in einer ,leitung nur1 um mir ein ,bild zu machen4 ,so sagt man z4 ,b41 der elektrische ,strom fliet vom positiven zum negativen ,pol4 ,mit diesem ,ausdruck hantieren wir in dem ganzen ,gebiet der praktischen ,elektrotechnik2 aber eine ,erklrung ist dieses ,bild nicht4 ,fr wirkliche ,erklrungen knnen die ,vergleiche gelten1 die wir zwischen den ,erscheinungen im ther und den ,wellenbewegungen der von unseren ,sinnen erkennbaren ,materien wie ,luft1 ,wasser1 ausgespannte ,seile u4 s4 w4 anstellen4 ,wenn mich also jemand fragte3 ,was ist ,licht8#8 so wrde ich sagen3 ,licht ist eine ,wellenbewegung1 durch bestimmte ,ursachen hervorgerufen in einem ,medium1 das wir mit unseren ,sinnen nicht unmittelbar erkennen knnen4 ,bei dieser ,erklrung liegt in dem ,worte ,wellenbewegung der ,vergleich4 -- ,eine ,definition des thers geben zu wollen1 ist heute noch sehr gewagt2 theoretisch mssen wir den ther als festen ,krper auffassen2 aber abgesehen von dem rein uerlichen ,widerspruch dieser ,annahme wird sie von einer ganz anderen ,seite mit groem ,erfolg angegriffen4 ,ebenso haben auch die neuesten ,forschungen auf dem ,gebiet der therphysik die von dir zitierte ,anschauung1 da alle ,naturerscheinungen auf die mechanischen ,grundtatsachen zurckzufhren seien1 vollkommen berwunden2 nicht mehr mechanisch1 sondern elektromagnetisch erklrt man heute alle ,physik1 auch die ,mechanik4 ,der ,drehspiegelversuch ist ja scheinbar sehr schn gelungen1 aber nur scheinbar2 dieser ,versuch lt sich mit so einfachen ,mitteln gar nicht ausfhren1 da die ,schwingungen viel zu schnell sind1 als da sie von einem so verhltnismig langsam rotierenden ,spiegel zerlegt werden knnten4 ,was man bei deinem ,experiment sah1 waren nicht die ,perioden der ,oszillation1 sondern wahrscheinlich die des ,unterbrechers am ,funkeninduktor4 ,immerhin war das ,experiment anschaulich und hat das ,wesen derartiger ,untersuchungen gut wiedergegeben4 ,ferner halte ich die ,reihenfolge der einzelnen ,experimente bei zwei ,gruppen von ,versuchen fr ungeschickt gewhlt4 ,erstens htte ich bei dem ,drehspiegelversuch das kontinuierliche ,lichtband der ,kerzenflamme vor den unterbrochenen ,funkenbildern gezeigt4 ,ebenso wre es bei der ,resonanz besser gewesen1 zuerst den ,pendelversuch1 dann die akustische und zuletzt die elektrische ,resonanz zu zeigen1 da es zum ,verstndnis immer besser ist1 das ,einfachere1 das am leichtesten ,begreifliche zuerst zu bringen4 ,so htte ich auch vor den ,ausfhrungen ber therwellen ein sinnenflliges ,beispiel gebracht4 ,du httest z4 ,b4 ein ,seil mit einem ,ende irgendwo befestigen knnen2 das andere ,ende httest du dann in die ,hand genommen und das mig gespannte ,seil geschlingert1 so da es die ,bewegung regelrechter ,wellen deutlich zeigte4 ,auerdem htte ich den sehr wesentlichen ,unterschied zwischen ,schall- und therwellen hervorgehoben4 ,die ,schallwellen sind sogenannte ,longitudinalwellen1 das heit ,wellen1 die dadurch entstehen1 da sich die einzelnen -- in diesem ,falle ,luft- -- ,teilchen in der ,fortpflanzungsrichtung hin und her bewegen4 ,die therwellen dagegen sind ,transversalwellen1 bei denen sich die einzelnen ,teilchen senkrecht zur ,fortpflanzungsrichtung bewegen4 ,eine richtige ,longitudinalwelle kann man oft bei in ,reih' und ,glied aufgestellten ,soldaten sehen4 ,wenn die einzelnen ,leute mit zu groen ,abstnden stehen1 so da man also berall noch hindurchsehen kann1 und der rechte ,flgelmann macht1 einem ,befehl gehorchend1 einen groen ,schritt nach links und dann1 erkennend1 da der ,schritt zu gro war1 einen kleinen wieder nach rechts1 so kann man folgendes ,bild sehen3 ,bei dem ersten ,schritt hat der ,flgelmann seinen ,nachbar angestoen2 dieser stt1 ebenfalls nach links tretend1 den dritten ,mann1 der wieder den vierten u4 s4 f4 ,im ersten ,augenblick kann man also zwischen den ersten drei oder vier ,mann nicht mehr hindurchsehen1 was zur ,folge hat1 da diese ,stelle des ,gliedes gewissermaen dunkler erscheint4 ,nun geht aber der erste ,mann1 der zweite u4 s4 f4 wieder etwas zurck1 dadurch werden die ,abstnde wieder etwas grer1 die ,stelle im ,glied1 die eben uns dunkel erschien1 sieht jetzt wieder heller aus1 dafr sieht die nchste ,gruppe von drei oder vier ,mann wieder dunkel aus und wird dann wieder hell1 und so geht das fort4 ,es hat das ,aussehen1 als ob ein dunkler ,fleck sich ziemlich rasch vom rechten zum linken ,flgelmann fortbewegte4 ,steht nun der linke ,flgelmann recht fest und weicht dem ,ansto nicht1 so wandert der dunkle ,fleck wieder zurck4 ,man hat dabei nicht nur das ,bild einer ,longitudinalwelle1 sondern tatschlich eine solche ,welle selbst4 ,die ,vorstellung einer therwelle ist schon viel schwieriger4 ,das vorhin erwhnte ,seil gibt nur ein unzulngliches ,bild einer therwelle1 obwohl beide1 sowohl die ,seil- wie die therwelle ,transversalwellen sind4 ,jedoch zur ,demonstration reicht das vllig aus4 ,man hat ja ,apparate konstruiert1 welche ,bilder der verschiedenen ,wellengattungen geben4 ,du httest dir ganz einfach einen ,longitudinalwellenapparat konstruieren knnen4 ,den macht man so3 ,man stellt sich aus ,holzleisten einen #bj cm hohen rechteckigen ,rahmen her1 der senkrecht stehend auf einem ,grundbrett befestigt wird4 ,die eine der senkrechten ,seiten sei aus dickem ,holz und gut im ,grundbrett befestigt1 die andere eine dnne1 elastische ,leiste4 ,die ,lnge ergibt sich von selbst4 ,an der oberen ,querleiste des ,rahmens werden an #aj bis #ae cm langen ,fden #bj bis #ej gleich groe und gleich schwere schwarze ,holz- oder ,steinkugeln so aufgehngt1 da zwischen je zwei eine #c bis #e mm groe ,strecke frei bleibt4 ,die erste und die letzte ,kugel soll gerade an der betreffenden senkrechten ,seite des ,rahmens anliegen4 ,hinter den schwarzen ,kugeln stellt man einen weien ,karton auf4 ,um nun eine ,longitudinalwelle hervorzurufen1 schlgt man mit einem kleinen ,hammer leicht auen an die ,stelle der dnnen ,seitenleiste1 an der innen die erste ,kugel anliegt4 ,die ,erscheinung ist dann genau dieselbe1 wie ich sie vorhin bei den ,soldaten beschrieben habe4 -- ,jetzt noch eines4 ,bei den ,teslaversuchen haben die ,entladungsfunken nicht nur durch ihren ,lrm1 sondern auch durch ihr sehr blendendes ,licht gestrt4 ,du httest das ,funkenmikrometer in ein ,kstchen aus ,hartgummi- oder ,vulkanfiberplatten einschlieen sollen4 ,man knnte auch ber die ,zinkstcke runde ,korkscheibchen schieben und darber eine hinreichend weite ,glasrhre stecken48 ,illustration3 ,abb4 #bbj4 ,rudi an seinem ,experimentiertisch4 ,die ,apparate sind von links nach rechts gesehen3 ,akkumulatorenbatterie1 ,teslatransformator1 ,vertikalgalvanoskop1 ,rheostat1 ,funkenmikrometer1 ,lichtschutz fr den ,fluoreszenzschirm1 ,rntgenrhre1 ,righischer ,radiator1 ,funkeninduktor1 ,influenzmaschine1 ,leidener ,flasche4 ,das war der letzte ,vortrag1 den ,rudi aus dem ,gebiet der ,elektrophysik hielt4 ,er hatte sich noch eine ganze ,anzahl von ,apparaten hergestellt1 die fr jeden jungen ,elektrotechniker ,interesse haben1 und die darum noch einzeln beschrieben werden sollen4 #g ,vergleiche die ,kritik am ,ende des ,vortrages4 #h ,siehe die ,kritik am ,ende des ,vortrags4 #i ,besser ist es1 die ,gabeln mit einem ,cello- oder ,bageigenbogen1 der reichlich mit ,kolophonium zu versehen ist1 anzustreichen2 man zieht den ,bogen dabei ber die ,endflchen der ,gabelzinken4 #aj ,er kann viel einfacher sein2 der ,petroleumbehlter ist nicht unbedingt ntig4 ,illustration ,anhang4 ,wie man sich eine ,telephonanlage herstellen kann4 ,da ,stahlmagnete1 wie sie fr ,telephone gebraucht werden1 nicht im ,handel zu bekommen sind1 auch ziemlich teuer wren und wir sie kaum mit gengender ,sorgfalt selbst herstellen knnten1 so verwenden wir statt dessen ,elektromagnete4 ,wir knnen dann auch den immerhin umstndlich herzustellenden ,transformator ganz weglassen1 das heit1 ihn durch eine ganz besondere ,anordnung ersetzen4 ,fr eine ,fernsprechanlage sind natrlich zwei vollkommen gleiche ,stationen ntig4 ,im folgenden werden alle ,angaben nur fr eine ,station gemacht1 man hat sich also alles angegebene ,material doppelt zu beschaffen4 ,sidenote3 ,das ,mikrophon4 ,aus ,zigarrenkistenholz sgen wir uns zwei ,ringe2 ihr innerer ,durchmesser sei #g1 ihr uerer #i cm4 ,zwischen sie wird mit gutem ,tischlerleim ein in ,wasser aufgeweichtes ,pergamentpapier geklebt2 dabei sollen die ,fasern des ,holzes der beiden ,ringe einander senkrecht kreuzen4 ,auerdem mssen die ,ringe mit einer nicht zu geringen ,anzahl von ,drahtstiftchen zusammengenagelt werden4 ,die ,kohlenkontakte stellen wir uns aus ,reststcken von ,bogenlampenkohlen oder aus ,elementkohlen her4 ,letztere drfen aber noch nicht viel in der ,elementfllung gestanden haben4 ,wir brauchen zwei rechteckige ,stcke2 ,form und ,gre geben wir ihnen durch ,sgen und durch ,schleifen auf einem rauhen ,stein4 ,jedes ,stck ist #dj 3 #ae 3 #aj mm gro4 ,auerdem brauchen wir vier kleine ,walzen mit kegelfrmig zugespitzten ,enden2 diese sind #bj mm lang1 #g mm dick4 ,in die rechteckigen ,stcke werden mit einem ,versenker 7,krauskopf7 vier trichterfrmige ,vertiefungen gebohrt4 ,abb4 #bba zeigt in a und b diese ,kohlenteile4 ,darauf werden1 wie aus ,abb4 #bbb hervorgeht1 die beiden ,kohlenstcke1 die mit ihren ,vertiefungen die vier ,rollen zwischen sich aufgenommen haben1 so auf die ,pergamentmembrane m aufgeleimt1 da die kleinen ,walzen nicht herausfallen knnen1 aber doch vllig freien ,spielraum haben1 sich nirgends klemmen1 und nur ganz lose aufliegen4 ,illustration3 ,abb4 #bba4 ,kohlen zum ,mikrophon4 ,illustration3 ,abb4 #bbb4 ,mikrophon4 ,aus starkem ,messingdraht biegen wir zwei hufeisenfrmige ,klammern1 lten an jeder einen ,kupferdraht 7c1 d7 fest1 den wir zur ,spirale drehen4 ,die ,klammern werden so ber die ,kohlen geschoben 7,abb4 #bbb71 da diese mit ,federkraft fest umschlieen4 ,endlich wird der ,holzring ,r noch mit drei je #b cm hohen ,holzstollen ,a1 ,b1 ,c versehen4 ,sidenote3 ,das ,telephon4 ,weniger einfach gestaltet sich die ,herstellung des ,hrapparates1 des ,telephones4 ,den ,kern fr den ,elektromagnet biegt man sich 7in kaltem ,zustande7 aus gewhnlichem ,bandeisen in ,hufeisenform4 ,aus ,abb4 #bbc gehen alle ,mae deutlich hervor4 ,die ,enden des ,hufeisens feilt man auf eine ,ausdehnung von #ah mm zu ,zylindern von #g mm ,durchmesser 7,abb4 #bbd74 ,illustration3 ,abb4 #bbc4 ,hufeisenmagnet fr das ,telephon4 ,die ,rhmchen fr die ,drahtspulen fertigen wir aus dnnem 7,messing-1 ,kupfer- oder7 ,zinkblech4 ,sie sollen genau ber die ,schenkel des ,magnetkernes passen und #d cm hoch sein4 ,ihre ,form geht hinreichend deutlich aus ,abb4 #bbe hervor4 ,die ,spulen werden mit einer dicken ,schellacklsung 7,seite #e7 berstrichen und nach dem ,trocknen bewickelt4 ,illustration3 ,abb4 #bbd4 ,zylinderende des ,magneten4 ,illustration3 ,abb4 #bbe4 ,spule4 ,fr jede ,spule brauchen wir #f bis #g m mit ,baumwolle isolierten1 #j1g mm starken ,kupferdraht4 ,die ,bewicklung ist sorgfltig auszufhren2 jede ,lage ist von der nchsten durch ein in ,schellacklsung getrnktes ,papier zu trennen4 ,wir stellen vier oder fnf ,lagen zu je #ce bis #dj ,windungen her4 ,die fertigen ,spulen werden ber die ,schenkel des ,magnetkernes geschoben und die zwei entsprechenden ,drahtenden 7siehe ,seite #aje u4 #acc7 miteinander verltet4 ,wir kommen jetzt zur ,herstellung der sekundren ,spulen1 die auf das #ah mm lange zylindrische ,ende der ,magnetschenkel geschoben werden sollen4 7ber ,anfertigung von ,drahtspulen vergleiche ,seite #ia1 #afe1 #agd u4 f47 ,zur ,anfertigung einer solchen ,spule verfahren wir folgendermaen4 ,wir umwinden eines der runden ,schenkelenden mit einer regelmigen ,lage von ,nhfaden4 ,darber wickeln wir in #c bis #d ,lagen dnnes ,paraffinpapier in einem #af mm breiten ,streifen4 ,darauf wird diese ,paraffinhlle ber einer ,flamme etwas erwrmt1 so da sich das ,paraffin zwischen den einzelnen ,lagen vereinigt4 ,ist das durch die ,erwrmung weich gewordene ,papier wieder erstarrt1 so ziehen wir den ,faden zwischen ,papier und ,kern heraus und nehmen das kleine ,papierrllchen ab4 ,es bildet die ,grundlage fr die ,drahtspule4 ,bevor wir jedoch mit dem ,bewickeln beginnen1 umwickeln wir1 wie vorhin das ,polende1 ein #g mm dickes1 rundes ,holzstbchen mit ,faden und schieben die kleine ,papierhlle darauf1 so da sie fest sitzt4 ,zur ,bewicklung nehmen wir #j1ae bis #j1b mm starken1 mit ,seide isolierten ,kupferdraht4 ,wir knnen eine ,lage zu #fj ,windungen rechnen1 #bj bis #cj ,lagen sind erforderlich2 fr eine ,windung brauchen wir im ,durchschnitt #c1h cm ,draht1 somit brauchen wir fr jede ,spule 7#be ,lagen angenommen7 #be #fj #ch mm gleich #eg m von #j1b mm starkem ,draht4 ,sollen die beiden ,stationen sehr weit auseinanderliegen 7ber #a bis #b km71 so empfiehlt es sich1 #j1ae bis #j1a mm starken ,draht zu gebrauchen und entsprechend mehr ,windungen 7bis #ej ,lagen zu je #fj ,windungen7 zu nehmen4 ,das ,bewickeln fhren wir am besten mit der ,hand aus 7,spulapparat ,seite #afe ist hierfr nicht zu empfehlen74 ,wir nehmen das ,holzstbchen mit dem ,papierrllchen in die linke ,hand1 nachdem wir den ,drahtanfang nahe dem ,rllchen am ,holzstbchen befestigt haben4 ,dann drehen wir das ,stbchen zwischen ,daumen und ,zeigefinger der ,linken und lassen den ,draht durch die ,rechte gleiten1 mit dessen ,daumen und ,zeigefinger wir ihn lenken4 ,es mu ,lage sorgfltig neben ,lage gelegt werden4 ,sind wir nahe dem ,ende des ,papierrllchens angelangt1 so ist die erste ,lage beendet2 sie wird mit heiem ,paraffin bestrichen und mit einem dnnen ,paraffinpapierplttchen umgeben4 ,schellack eignet sich hier deshalb nicht als ,isoliermaterial1 weil er zu langsam trocknet und die ,finger in unangenehmer ,weise klebrig macht4 ,darauf wird die zweite ,lage gelegt u4 s4 w41 bis die gewnschte ,anzahl vorhanden ist4 ,spulenrhmchen mit ,randscheiben zu verwenden1 ist nicht vorteilhaft1 da sie viel schwieriger zu bewickeln sind4 ,bei dem angegebenen ,verfahren ist nur darauf zu achten1 da jede ,lage genau so viel ,windungen hat wie die vorhergehende2 um das zu erreichen1 brauchen die ,lagen nicht gezhlt zu werden1 denn man sieht durch das durchscheinende ,paraffinpapier1 das beiderseits etwa #a mm berstehen soll1 hindurch und erkennt leicht1 wenn die eine ,lage gerade so weit gewickelt ist als die vorhergehende4 ,die fertigen ,spulen werden schlielich noch #b bis #cmal mit einer dicken ,schellacklsung berstrichen4 -- ,man achte darauf1 da die freien ,drahtenden nicht abbrechen4 ,ist der letzte ,schellackberzug getrocknet1 so werden die ,spulen auf die ,zylinderfortstze der ,elektromagnete geschoben1 und die entsprechenden ,drahtenden in derselben ,weise wie die der primren ,spulen miteinander verltet4 ,abb4 #bbf zeigt die ,anordnung der weiteren ,teile des ,telephons4 ,die primren ,spulen 7,b1 a und b71 -- die in der ,abbildung brigens versehentlich anstatt oval mit kreisrundem ,schnitt gezeichnet sind1 wie auch die ,lcher in a und b oval sein mssen -- klemmen wir zwischen zwei ,brettchen c und c1 die wir mittels der ,holzschrauben x1 y und z zusammenziehen4 ,auf diese ,brettchen leimen wir eine aus ,zigarrenkistenholz gesgte runde ,scheibe 7,c1 ,i71 die zwei ovale ffnungen 7a und b7 hat1 um die beiden ,primrspulen des ,magneten durchzulassen4 ,bei ,a sehen wir die primren ,spulen a und b1 das vordere ,brettchen c1 die ,kpfe der drei ,schrauben x1 y und z 7in der ,ansicht7 und die ,scheibe ,i 7im ,schnitt7 an dem ,elektromagnet befestigt4 ,illustration3 ,abb4 #bbf4 ,die einzelnen ,teile zum ,telephon4 ,am ,rande der ,scheibe ,i errichten wir vier oder sechs nicht zu schwache ,holzsulen ,s1 die in gleichmigen ,abstnden von unten her festzuschrauben sind4 ,diese ,sulen mssen einen ,rahmen ,r tragen1 der genau so hergestellt wird1 wie der ,rahmen ,r des ,mikrophons 7,abb4 #bbb74 ,sein uerer ,durchmesser sei gleich dem der ,scheibe ,i1 sein innerer mindestens #g cm4 ,genau in die ,mitte der ,pergamentmembrane m1 auf die von den ,magnetpolen abgewendete ,seite1 ist ein dnnes kreisrundes ,blechscheibchen e aufzukleben1 dessen ,durchmesser #d bis #d1e cm1 also etwas mehr betragen soll1 als der ,abstand der ueren ,rnder der ,polenden des ,elektromagneten4 ,die ,blechscheibe schneide man aus mglichst dnnem ,weiblech mit einer gewhnlichen ,schere aus und achte dabei darauf1 da die ,scheibe vllig eben und frei von ,beulen bleibe4 ,das ,aufleimen geschieht mit gewhnlichem ,tischlerleim oder ,schellack4 ,darauf wird ein hinreichend langer ,streifen ,pergamentpapier1 der so breit ist1 als die ,sulen ,s hoch sind1 etwas angefeuchtet1 mit einem ,ende an einer der ,sulen angeklebt1 dann mehrmals auen um die brigen ,sulen herumgewunden1 und schlielich wird sein ,ende wieder angeklebt4 ,es entsteht dadurch zwischen den ,sulen ein vllig geschlossener ,raum1 in welchem die ,magnetpole mit den sekundren ,spulen eingeschlossen sind4 ,an den ,brettchen c und c bringen wir noch vier kleine ,klemmschrauben 1 1 und an4 ,in der ,abb4 #bbf sind die ,klemmen und so gezeichnet1 als sen sie auch an c1 whrend sie an dem verdeckten c zu befestigen sind4 ,die ,drahtenden der primren ,spule werden an und 1 die der sekundren an und angeltet4 ,wo es sich irgend ermglichen lt1 sollen ,drahtverbindungen immer angeltet werden4 ,illustration3 ,abb4 #bbg4 ,schnitt durch den ,schallbecher4 ,wir mssen jetzt noch ber der ,membrane einen ,schallbecher anbringen4 ,wer eine ,drehbank besitzt1 dreht sich den ,schallbecher aus einem ,stck ,holz4 ,wir knnen ihn aber auch ohne ,drehbank sehr einfach auf folgende ,weise herstellen4 ,wir sgen aus dnnem ,zigarrenkistenholz oder aus starkem ,pappendeckel sieben runde ,scheiben 7#a bis #g in ,abb4 #bbg7 von der ,gre der in ,abb4 #bbf;c dargestellten und versehen jede mit einer einzigen zentralen ffnung2 die in ,nr4 #a soll #a1e bis #b cm ,durchmesser haben1 die von ,nr4 #b etwas mehr u4 s4 w4 bis bei ,nr4 #g der ,durchmesser #f bis #g cm gro ist4 ,diese sieben ,brettchen -- wenn wir dickere ,brettchen verwenden1 gengen auch fnf -- werden1 wie aus ,abb4 #i zu erkennen ist1 aufeinandergeleimt2 dann feilen wir die ,kanten der treppenartigen ,innenseite 7in ,abb4 #bbg rechts7 etwas rund 7in ,abb4 #bbg links7 und leimen den ,schalltrichter auf den ,ring ,r auf4 ,die ,entfernung der ,membrane von den ,magnetpolen soll #j1e bis #a mm betragen2 jedenfalls darf sie nicht zu nahe stehen1 so da sie durch die ,anziehung des ,elektromagneten auf das ,blechplttchen mit den ,magnetpolen in ,berhrung kommt4 ,man kann den ,abstand leicht regulieren1 indem man die ,schrauben x1 y1 z 7in ,abb4 #bbf7 etwas lockert1 die ,membrane mit dem ganzen ,gehuse in die richtige ,lage bringt und danach die drei ,schrauben wieder fest anzieht4 ,die fr jede ,station ntige ,anrufklingel knnen wir uns ebenfalls selbst herstellen1 nach der auf ,seite #aac gegebenen ,beschreibung4 ,ferner brauchen wir fr jede ,station #c bis #d gute ,salmiakelemente 7siehe ,seite #eh u4 f474 ,sidenote3 ,die ,schaltvorrichtung4 ,das ,mikrophon und den ,umschalter1 vielleicht auch die ,glocke1 montieren wir auf einem mit ,rckleisten versehenen starken ,brette von passender ,gre4 ,oben in der ,mitte wird das ,mikrophon ,m befestigt1 die ,kohlenkontakte nach dem ,brette zugekehrt 7,abb4 #bbh74 ,bei ,p ist der ,drehpunkt eines ,hebels a1 der von einer hinreichend starken ,spiralfeder ,f nach oben gezogen wird4 ,der ,hebel wird aus einer dnnen ,eisenstange oder einem hinreichend starken1 ntigenfalls doppelten ,blechstreifen hergestellt4 ,an seinem ,ende ist er so gebogen1 da das ,telephon ,t eingehngt werden kann1 von dessen ,gewicht er nach unten gezogen wird4 ,dieser ,hebel wird mit einem mit ,schellacklsung getrnkten ,leinenstreifen umwickelt4 ,darauf wird an drei ,stellen 7#a1 #b1 #c7 je ein ,streifen aus ,messing- oder ,kupferblech um den bewickelten ,hebel herumgewunden4 ,die drei ,streifen mssen vllig voneinander isoliert unverrckbar festsitzen1 was man durch ,anwendung von etwas ,schellackkitt 7,seite #e7 am sichersten erreicht4 ,illustration3 ,abb4 #bbh4 ,schaltungsschema der ,telephonanlage4 ,jetzt schrauben wir unter dem mittleren 7#b7 ,blechring zwei ,messingblechstreifen parallel nebeneinander so auf dem ,grundbrett fest1 da sie federnd von hinten gegen den ,ring #b des niedergezogenen ,hebels drcken und dadurch zwischen ihnen eine metallische ,verbindung hergestellt wird4 ,zwei andere ,paare von ,messingblechstreifen stehen in hnlicher ,beziehung zu den ,blechstcken #a und #c1 mit dem ,unterschied1 da sie sich nicht unter1 sondern ber ihm befinden1 der ,kontakt also nur dann hergestellt wird1 wenn durch das ,aushngen des ,telephons der ,hebel von der ,feder in die ,hhe gezogen wird1 in welcher ,lage dann die beiden ,messingstreifen bei #b wieder voneinander isoliert sind4 ,ein zweiter ,arm b ist als zweiarmiger ,hebel um die ,achse ,p drehbar und wird durch eine ,feder ,f links nach unten1 also rechts nach oben gezogen4 ,er ist gerade wie der ,hebelarm a mit einem in ,schellack getrnkten ,leinenstreifen zu umwickeln und trgt zwei ,blechstcke 7#d und #e71 die genau wie bei a zu befestigen sind4 ber #d und unter #e sind ebenfalls zwei ,blechstreifen angebracht4 ,es ist nun noch zu besprechen1 wie die einzelnen ,teile miteinander zu verbinden sind4 ,in der ,abb4 #bbh sind die einzelnen ,drhte weit auseinandergerckt gezeichnet1 um das ,schema bersichtlicher zu gestalten4 ,in ,wirklichkeit bohren wir bei den ,stcken1 an welche die ,verbindungsdrhte angeschlossen werden sollen1 ,lcher durch das ,brett und fhren den ,draht auf der ,rckseite den krzesten ,weg zur nchsten ,verbindungsstelle4 ,die ,verbindungen sind mit isolierten1 etwa #a mm starken ,kupferdrhten herzustellen4 ,der erste ,stromkreis ist in der ,abbildung durch einen ausgezogenen ,strich dargestellt3 er beginnt bei dem ,zinkpol der ,batterie ,b und fhrt zur ,klemmschraube e2 von da fhrt eine weiche1 etwa #a m lange ,leitungsschnur zu der ,klemme der primren ,telephonwickelung1 von dessen ,klemme wiederum eine ,leitungsschnur zu der ,klemme f2 sie ist mit dem ,drahtende c des ,mikrophons verbunden1 dessen ,drahtende d mit dem einen ,metallstreifen bei #c in leitender ,verbindung steht4 ,der andere ,blechstreifen bei #c ist mit dem positiven ,pole der ,batterie verbunden4 ,der ,strom des zweiten ,kreises nimmt folgenden ,weg3 er kommt durch die ,fernleitung x zu ,klemme k1 geht von da durch eine ,leitungsschnur zu 1 durch die sekundren ,spulen zu 1 von durch eine ,leitungsschnur zur ,klemme i1 von da zu dem einen ,blechstreifen bei #a und von dem anderen ,blechstreifen zur ,fernleitung y4 ,dieser ,weg ist in der ,figur einfach gestrichelt4 ,der dritte ,stromkreis 7punktiert7 geht von der ,fernleitung x durch die ,glocke ,g1 den ,kontakt #d1 dann durch den ,kontakt #b zur ,fernleitung y4 ,der vierte ,stromkreis 7strich-punktiert7 nimmt vom negativen ,pole der ,batterie seinen ,weg durch den ,kontakt #e zur ,fernleitung x und kommt durch y zum positiven ,pole der ,batterie zurck4 ,hiermit ist die ,ausrstung einer ,station beendet2 wenn zwei solcher ,stationen vorhanden sind1 so braucht man sie nur noch durch eine doppelte ,fernleitung miteinander zu verbinden1 also die beiden x miteinander und ebenso die beiden y4 ,ist die ,fernleitung sehr lang1 so wird es unter ,umstnden ntig1 fr die ,klingel ein ,relais einzuschalten4 ber die ,herstellung eines ,relais und dessen ,schaltung siehe ,seite #aba4 ,will man nun von ,station ,i mit ,station ,,ii sprechen1 so drckt man kurze ,zeit den ,hebel b herab1 um zunchst anzurufen4 ,dadurch wird folgender ,stromkreis geschlossen3 von dem positiven ,pole der ,batterie ,b nach y1 von da durch die ,fernleitung nach dem y der ,station ,,ii1 daselbst zum ,kontakte #b1 dann zum ,kontakte #d1 zur ,glocke ,g1 nach x1 durch die ,fernleitung zurck zum x der ,station ,i1 zum ,kontakte #e 7der hier durch das ,herabdrcken des ,hebels b geschlossen ist7 und zurck zur ,batterie4 ,demnach wird an der ,station ,,ii die ,klingel ertnen4 ,nun werden an beiden ,stationen die ,telephone abgehngt und die ,hebel a gehen in die ,hhe2 dadurch ist an jeder ,station folgender ,stromkreis geschlossen3 von dem positiven ,pole der ,batterie ,b durch den ,kontakt #c nach d am ,mikrophone1 durch dessen ,kohlenkontakt #a nach c1 von hier ber f nach am ,telephon1 durch dessen primre ,spule nach d und e1 endlich zurck zur ,batterie4 ,durch den so flieenden ,strom wird der ,elektromagnet des ,telephons erregt4 ,wird nun gegen das ,mikrophon gesprochen1 so wird die ,membrane durch die aufschlagenden ,luftwellen erschttert und mit ihr die ,kohlenstcke4 ,durch die ,bewegung der letzteren schwankt aber der ,widerstand des ,kohlenkontaktes1 damit auch die ,strke des den ,magnet umflieenden ,stromes4 ,neben den hier dargelegten ,lokalstromkreisen ist aber auch noch ein ,fernstromkreis geschlossen1 der beide ,stationen verbindet2 dieser verluft von x an der ,station ,i nach k1 dann nach am ,telephon1 durch dessen sekundre ,spule nach 1 ber i durch den ,kontakt #a nach y durch die ,fernleitung zum y der ,station ,,ii1 daselbst durch den ,kontakt #a ber i nach 1 durch die sekundre ,spule des ,telephons nach 1 ber k nach x und durch die ,fernleitung zurck zum x der ,station ,i4 ,in ,abb4 #bbi ist die ,hauptsache dieser ,darlegungen in einem ,schema bersichtlich zusammengefat3 rechts ein ,lokalstrom1 der die ,batterie ,b1 das ,mikrophon ,m und die primre ,spule des ,telephons ,t in sich schliet1 links ein ebensolcher mit ,b1 ,m und ,t2 zwischen beiden ,stationen ist die ,fernleitung1 die rechts und links durch die sekundren ,spulen von ,t und ,t geschlossen ist4 ,illustration3 ,abb4 #bbi4 ,wirkungsschema der ,telephonanlage4 ,es wurde schon erwhnt1 da durch ,sprechen gegen die ,membran des ,mikrophons der ,station ,i die ,magnetkraft in dem dortigen ,telephon zum ,schwanken komme2 dieses ,schwanken ruft in den sekundren ,spulen ,induktionsstrme hervor 7vergleiche ,seite #acg71 die durch die ,fernleitung flieen und an der ,station ,,ii in den sekundren ,spulen des dortigen ,telephons die ,magnetpole umkreisen1 deren ,magnetkraft dadurch ebenfalls ins ,schwanken gebracht wird4 ,dieses ,schwanken erfolgt genau in dem ,rhythmus der das ,mikrophon treffenden ,schallwellen1 weshalb die mit dem ,blechscheibchen beklebte ,pergamentmembran die gleichen ,tne wiedergibt1 die gegen das ,mikrophon gesprochen werden 7vergleiche auch ,seite #bjj bis #bjd74 ,wie man sich ,rheostate herstellen kann4 ,rheostate oder ,regulierwiderstnde sind beim ,arbeiten mit strkeren ,strmen fast unentbehrlich4 ,es sei darum im folgenden die ,herstellung von ,rheostaten beschrieben4 ,gewhnlich verwendet man fr ,regulierwiderstnde schlechtleitende ,metalllegierungen wie ,nickelin oder ,konstantan4 ,diese sind jedoch ziemlich teuer1 und es wird deshalb manchem jungen ,physiker erwnscht sein1 zu erfahren1 wie man sich ,widerstnde aus billigerem ,material herstellen kann4 ,illustration3 ,abb4 #bcj4 ,graphitstbe des ,rheostaten mit ihren ,drahtanstzen4 ,wir verwenden den ziemlich schlecht leitenden ,graphit1 den wir in ,form von ,stben der geringsten ,sorte von ,bleistiften entnehmen4 ,auf die ,gte des ,graphits und des ,holzes zu ,zeichenzwecken kommt es nicht an1 es ist nur darauf zu sehen1 da die ,graphitsulen nicht schon von vornherein in der ,holzfassung gebrochen sind4 ,das ,holz entfernt man1 indem man es abbrennt4 ,wir brauchen fr unseren ,rheostat sechs ,graphitstbe2 jeder einzelne ,stab wird an beiden ,enden mit dnnem1 blankem ,kupferdraht fest umwickelt1 und die einzelnen ,windungen dieser ,umwicklung werden verltet4 ,diese ,drahtanstze sollen an den oberen ,enden #e cm1 an den unteren #aj cm lang sein4 ,die kurzen ,drhte von je zwei ,stben drehen wir mit einem weiteren ,drahte1 der um #ae cm lnger als ein ,graphitstab ist1 zusammen und erhalten so drei ,stabpaare1 deren jedes unten drei ,drahtenden 7a1 b1 c in ,abb4 #bcj7 aufweist4 ,diese drei ,stabpaare werden auf einem quadratischen ,brett von etwa #be cm ,seitenlnge in ,gips oder ,zement eingebettet4 ,man streicht auf das ,brett eine #a bis #a1e cm hohe ,gipsschicht2 der ,gips soll nicht zu dnnflssig1 aber doch gut plastisch sein4 ,nachdem man die auf den ,brei gelegten ,graphitstbe mit einem ebenen ,brette gleichmig eingedrckt hat1 schlgt man an acht bis zehn ,stellen je einen ,nagel mit breitem ,kopf so weit in das ,brett ein1 da er noch etwa #e mm weit ber die ,gipsschicht herausragt1 welche daraus reichlich mit ,wasser bergossen und dann mit einer zweiten ,gipsschicht von etwa #a cm ,dicke berdeckt wird4 ,oberflche und ,rnder des ,gipsblockes werden nun noch glatt gestrichen und das ,ganze lt man dann in horizontaler ,lage trocknen4 ,illustration3 ,abb4 #bca ,der fertige ,graphitrheostat4 ,darnach wird1 wie aus ,abb4 #bca hervorgeht1 das ,brett mit dem ,gipsblock auf ein zweites greres ,brett aufgeschraubt1 auf welchem auch der ,schalthebel und die ,klemmen angebracht werden4 ,man schlgt um den ,punkt ,a einen ,kreisbogen mit dem ,radius b und markiert sich darauf sieben ,punkte1 mit gegenseitigen ,abstnden von etwa #b cm4 ,in jedem dieser ,punkte wird ein ,ziernagel mit flachgewlbtem ,messingkopf eingeschlagen1 jedoch vorerst so1 da die ,kpfe das ,brett nicht berhren4 ,um die sieben ,zierngel werden die neun ,drahtenden in folgender ,weise herumgewickelt3 ,draht #a um ,nagel #a1 ,draht #b um ,nagel #b1 ,draht #c und #d um ,nagel #c1 ,draht #e um ,nagel #d1 ,draht #f und #g um ,nagel #e1 ,draht #h um ,nagel #f1 ,draht #i um ,nagel #g1 um welch letzteren man auerdem einen nachher zur ,klemme ,f zu fhrenden1 dicken ,kupferdraht schlingt4 ,darauf werden die ,zierngel vollstndig eingeschlagen und die ,drhte auerdem noch mit den ,nagelkpfen verltet4 ,der ,kontakthebel ,c wird aus einem ,streifen starken ,kupfer- oder ,messingblechs hergestellt1 das bei ,a eine ,bohrung erhlt und dessen eines ,ende mit einem ,holzgriff a versehen wird4 ,die ,befestigung des ,kontakthebels geschieht in folgender ,weise 7,abb4 #bcb74 ,illustration3 ,abb4 #bcb4 ,befestigung des ,kontakthebels4 ,eine kreisrunde ,scheibe b aus dickem ,kupfer- oder ,messingblech wird in der ,mitte mit einem ,loche versehen und dann mittels zweier ,schrauben mit versenkten ,kpfen auf dem ,holze a befestigt2 darauf legen wir den ,kontakthebel c so auf die ,scheibe b1 da seine ,durchbohrung auf deren ,mitte liegt1 bedecken diese ,bohrung mit einer kleinen ,spiralfeder d und stecken durch diese1 durch den ,hebel und durch die ,scheibe die ,schraube e1 die in a eingeschraubt wird4 ,an der ,scheibe b wird ein ,kupferdraht f angeltet1 der zu der ,klemme ,e 7,abb4 #bca7 fhrt4 ,steht der ,kontakthebel so wie in ,abb4 #bca1 so ist kein ,widerstand eingeschaltet4 ,wird er aber nach links gedreht1 so mu der ,strom seinen ,weg zuerst durch einen1 dann durch zwei und schlielich durch alle sechs ,graphitstbe nehmen4 ,die ,graphitstbe knnte man auch freistehend oder liegend befestigen2 da sie jedoch sehr zerbrechlich sind1 so ist das angegebene ,verfahren vorzuziehen4 ,auch ist dann1 wenn die ,stbe durch starke ,strme glhend werden1 eine ,gefahr ausgeschlossen4 ,haben die ,graphitstbe einen ,querschnitt von #c qmm1 so ertragen sie eine ,stromstrke von #bj bis #be ,ampere4 ,soll ein solcher ,rheostat auch greren ,stromstrken standhalten1 so mssen dickere ,graphitstbe gebraucht oder jeweils zwei nebeneinander geschaltet werden4 ,will man die ,stromstrken feiner regulieren knnen1 als es das jeweilige ,ein- oder ,ausschalten eines ganzen ,graphitstabes erlaubt1 so macht man das ,grundbrett des oben beschriebenen ,rheostaten etwas grer und bringt noch einen zweiten ,drehhebel an1 der auch ber eine bogenfrmige ,reihe von ,nagelkpfen schleift4 ,diese ,nagelkpfe sind1 wie aus ,abb4 #bcc hervorgeht1 alle mit einem einzigen1 ebenfalls in den ,gipsblock einzubettenden ,graphitstab verbunden4 ,die ,drhte1 mit deren ,zahl die ,feinheit der ,regulierbarkeit wchst1 sind in gleichen ,abstnden voneinander um den ,graphitstab herumzuwinden4 ,illustration3 ,abb4 #bcc4 ,widerstand fr feine ,regulierung4 ,um schlechte ,kontaktstellen zu vermeiden -- an solchen knnten bei starken ,strmen schdliche ,lichtbogen auftreten -- stelle man die ,verbindung der ,drhte mit dem ,graphitstab folgendermaen her4 ,man windet einen mit ,glaspapier gereinigten etwa #j1f mm starken1 weichen ,kupferdraht an der betreffenden ,stelle in fnf regelmigen ,windungen fest um den ,graphitstab herum und dreht dann den ,anfang und das ,ende dieses ,drahtstckchens fest zusammen4 ,auf diese ,umwickelung wird dann ein starker 7#a bis #a1e mm7 ,kupferdraht aufgeltet1 der zu den ,kontaktkpfen fhrt4 ,dieser ,sonderrheostat wird zwischen dem siebten ,kontaktkopf und der ,klemme ,f eingeschaltet4 ,da der eben beschriebene ,apparat wohl allen ,anforderungen des jungen ,lesers gengt1 so will ich mit der ,beschreibung anderer ,konstruktionen keine ,zeit verlieren2 sie seien nur der ,vollkommenheit wegen kurz erwhnt3 ,der ,rheostat mit ,nickelin oder ,konstantandrhten ist im ,prinzip genau so konstruiert wie der ,graphitrheostat4 ,die ,drhte werden aber nicht in ,gips eingelegt1 sondern zu ,spiralen gedreht1 die in ,holzrahmen ausgespannt werden4 ,abb4 #bcd zeigt eine derartige ,einrichtung4 ,illustration3 ,abb4 #bcd4 ,nickelinrheostat4 ,illustration3 ,abb4 #bce4 ,glhlampenrheostat4 ,abb4 #bce zeigt einen ,glhlampenrheostat4 ,je mehr ,glhlampen nebeneinander in einen ,stromkreis eingeschaltet werden1 desto geringer wird der ,widerstand4 ,mit der ,zahl der hintereinander eingeschalteten ,lampen wchst der ,widerstand4 ,bei dem in ,abb4 #bce gezeichneten ,apparat knnen #a bis #bj ,lampen nebeneinander in einen ,stromkreis eingeschaltet werden4 ,es ist vorteilhaft1 wenn die ,widerstnde1 mit denen man arbeitet1 geeicht sind4 ber das ,messen von ,widerstnden siehe ,seite #aji4 ,der ,taschenakkumulator4 ,die ,selbstherstellung eines ,akkumulators wurde schon auf ,seite #gb bis #hj ausfhrlich beschrieben4 ,abgesehen davon1 da ein ,akkumulator1 den man in der ,tasche tragen knnen soll1 viel kleiner1 leichter und enger gebaut sein mu1 ist ein vollkommen dichter ,abschlu des ,gefes von grter ,wichtigkeit4 ,die ,auenmae fr den ,behlter sollen betragen3 #aj cm in der ,breite1 #ac cm in der ,hhe und #a1g cm in der ,dicke4 ,der ,akkumulator soll aus drei ,zellen bestehen1 also #f ,volt liefern2 jede ,zelle enthalte #c ,platten1 die parallel der ,breitseite oder #e ,platten1 die parallel der ,schmalseite eingebaut werden4 ,die ,platten werden aus #a mm dickem ,bleiblech genau so hergestellt1 wie schon auf ,seite #gc u4 #gd beschrieben wurde4 ,zwischen den beiden uersten 7negativen7 ,platten einer ,zelle und der ,gefwand braucht kein ,zwischenraum zu bleiben4 ,es handelt sich also nur noch um das ,material1 aus dem wir das ,gef1 und um die ,masse1 aus der wir den ,verschlu herstellen4 ,fr das ,gef ist ,zelluloid bei weitem das geeignetste1 freilich auch das teuerste ,material4 ,wir beschaffen uns ,platten in passender ,gre von etwa #a mm ,dicke4 ,dabei ist nicht zu vergessen1 da das flache ,gef drei ,abteilungen1 also zwei querteilende ,zwischenwnde haben mu4 ,die ,zelluloidplatten bestellen wir uns am besten schon in passender ,gre1 andernfalls schneiden wir sie mit einer guten ,schere zurecht1 was sich aber nur dann gut bewerkstelligen lt1 wenn das ,zelluloid nicht sprde ist4 ,in diesem ,falle wird es mit der ,messerspitze angeschnitten1 so zwischen zwei scharfkantige ,brettchen gelegt1 da der ,schnitt mit den ,kanten der ,brettchen zusammenfllt1 und dann gebrochen4 ,zum ,zusammenkitten der einzelnen ,teile verwenden wir eine ,lsung von ,zelluloid in ,essigther4 ,haben wir nicht gengend ,abfallstckchen1 die wir zum ,auflsen verwenden knnen1 so befreien wir einen alten oder schlechten ,rollfilm von den ,gelatineschichten -- die nichtrollenden ,films sind auf beiden ,seiten mit einer ,gelatineschicht versehen -- durch ,abwaschen mit heiem ,wasser1 schneiden ihn dann in kleine ,stckchen und legen diese in ,essigther4 ,die ,lsung soll dickflssig sein4 ,die zu verbindenden ,teile werden beide mittelst eines ,pinsels mit dieser ,lsung bestrichen und dann rasch zusammengesetzt4 ,nach vlligem ,trocknen wird noch etwas von der ,zelluloidlsung in die ,kanten1 die von den ,wandungen gebildet werden1 eingegossen4 ,daraufhin lasse man das ,gef einen ,tag trocknen4 ,einfacher und billiger1 aber weniger dauerhaft ist ein ,behlter aus ,pappe4 ,diesen kleben wir aus den ,teilen zusammen1 die wir aus hartem1 nicht zu dnnem ,pappendeckel schneiden4 ,zum ,kleben verwendet man mglichst wenig ,syndedikon 7,fischleim74 ,nach dem ,trocknen des ,leimes wird der ,behlter in ,kolophonium-,wachskitt 7,seite #ff u4 #hj7 mit viel ,leinl etwa #cj ,minuten lang gekocht4 ,darauf nimmt man ihn heraus und lt alles berschssige ,kolophonium abflieen4 ,die ,auenseite wird mit dnnem weiem ,fliepapier belegt1 welches ohne weiteres sofort festklebt1 wenn man es mit dem ,handballen ein wenig ausstreicht4 ,nach vlligem ,erkalten des ,behlters werden seine drei ,fcher mit reinem ,kolophonium 7das heit solchem ohne ,leinl71 das man bis zur ,dnnflssigkeit erhitzt hat1 bis etwa #a cm vom oberen ,rande angefllt2 man achte darauf1 da nichts auf die uere ,papierbekleidung fliet4 ,diese ,fllung darf nur einige ,sekunden in dem ,behlter bleiben1 dann ist sie rasch auszugieen4 ,dadurch werden die ,innenwnde mit einem berzug versehen1 der nach dem ,erkalten nicht mehr klebrig ist4 ,dem zuletzt erwhnten ,kolophoniumgu kann man etwas 77 ,asphalt zusetzen4 ,schlielich wird der uere ,papierbelag noch mit ,eisenlack angestrichen4 ,die prparierten ,bleiplatten werden1 wie schon auf ,seite #gf erwhnt wurde1 eingesetzt2 sie sollen auch auf ,glasrhrchen1 nicht unmittelbar auf dem ,boden des ,gefes stehen4 ,der obere ,plattenrand soll #b1e cm unterhalb des oberen ,gefrandes zu liegen kommen4 ,die ,fortstze der ,platten sollen schmal sein und mssen kurz vor der ,herstellung des ,verschlusses mit ,schmirgelpapier sorgfltig gereinigt werden4 ,die ,platten werden eingesetzt und die ,zellen bis #b cm vom oberen ,rande mit ,wasser gefllt4 ,statt der ,glasrhrchen1 die bei dem oben beschriebenen ,akkumulator zum ,entweichen der ,gase dienen1 werden in derselben ,weise kleine1 etwa #d cm lange ,gummischlauchstckchen eingesetzt1 in jede ,zelle zwei4 ,der ,abschlu wird durch fnf verschiedene1 je #d mm dicke ,gsse hergestellt4 ,der erste ,gu wird sorgfltig auf das ,wasser aufgegossen und besteht aus ,kolophonium1 dem man bis zu ,asphalt zusetzen kann4 ,nach dem ,erkalten werden die noch herausragenden ,bleistreifen und die ,wnde des ,behlters mit ,filtrierpapier sorgfltig getrocknet4 ,der zweite ,gu besteht aus ,kolophonium-,wachskitt 7,leinl ziemlich reichlich71 der mglichst hei eingegossen werden mu4 ,ein guter ,kontakt dieses ,gusses mit den ,wnden und mit dem ,blei ist besonders wichtig4 ,man fhrt ihn am sichersten herbei1 wenn man an den ,berhrungsstellen von ,wand und ,blei mit dem ,kitt letzteren mit einem dicken1 weiglhenden ,nagel noch einmal in ,flu bringt4 ,der dritte ,gu kann genau wie der zweite hergestellt werden4 ,weit sicherer ist jedoch folgendes ,verfahren3 ,wir beschaffen uns eine kleine ,blechbchse mit ,deckel1 deren ,boden- und ,seitennaht nicht geltet1 sondern durch ,falz hergestellt ist4 ,in den ,deckel wird ein kleines ,loch geschlagen4 ,die ,bchse umwickeln wir mit einem starken ,draht1 den wir zu einem langen ,stiel biegen4 ,in diese ,bchse geben wir kleine ,stckchen von einem alten ,gummischlauch und halten sie ber einen ,bunsenbrenner4 ,der ,gummi schmilzt1 und ein sehr belriechender1 grauer ,dampf strmt aus dem ,loch des ,deckels hervor4 ,der ,dampf ist brennbar2 wir znden ihn an1 und vermindern dadurch den peinlichen ,geruch dieses ,verfahrens ganz wesentlich4 ,ist der ,gummi vllig geschmolzen1 dann geben wir eine mittelgroe ,tube voll ,gummilsung -- wie man solche zum ,pneumatikflicken gebraucht -- zu und vermischen diese tchtig mit dem geschmolzenen ,gummi2 darauf wird die ,masse noch einmal unter stndigem ,umrhren kurz erhitzt2 dann wird die ,flamme gelscht -- in einem ,raum1 in dem mit ,benzin umgegangen wird1 darf niemals eine offene ,flamme brennen -- und so viel ,benzin zugerhrt1 bis die ,mischung ihre ,zhigkeit etwas verliert4 ,jetzt wird sie aufgegossen2 dabei helfen wir mit einem ,holzstbchen nach1 damit sie sich berall gleichmig verteilt4 ,man achte darauf1 da dieser erst nach vielen ,monaten vllig trocknende ,gummibrei nur an die ,stellen gelangt1 fr die er bestimmt ist1 da man ihn dort1 wo er einmal klebt1 nur sehr schwer entfernen kann4 ,der vierte ,gu darf erst nach zwei bis drei ,tagen auf den dritten aufgegossen werden2 er besteht aus ,kolophonium1 dem man nur wenig ,leinl zugefgt hat4 ,darauf kommt der fnfte ,gu1 der aus der kuflichen sogenannten ,akkumulatorenvergumasse oder aus ,paraffin hergestellt wird4 ,die ,bleistreifen werden in der richtigen ,reihenfolge untereinander verltet 7siehe ,seite #gg7 und am negativen ,pol der ersten und am positiven der dritten werden ,klemmschrauben angebracht4 ,das ,wasser lt man jetzt durch die ,schluche abflieen4 ,mit ,hilfe eines ,glastrichters1 dessen ,rohr zu einer hinreichend feinen ,spitze ausgezogen ist1 um in die engen ,gummischluche eingesteckt werden zu knnen1 wird die ,schwefelsure eingegossen2 sie soll den oberen ,rand der ,platten gerade noch bedecken1 so da zwischen ihr und dem ,vergu ein #c bis #d mm breiter ,raum frei bleibt4 ,in die oberen ,enden der ,gummischluche werden zum ,verschlu runde ,holzstbchen 7,streichhlzer7 eingesteckt4 ,herstellung eines ,universal-,volt-,ampere-,meters4 ,das im folgenden beschriebene ,instrument ist ein sogenannter ,dynamometer 7,seite #bjg74 ,es ist deshalb sowohl fr ,wechsel- wie fr ,gleichstrom zu verwenden2 zufolge seiner ,konstruktion kann es1 was ,spannungen und ,stromstrken betrifft1 in sehr weiten ,grenzen gebraucht werden4 ,ferner kann es bei sauberer ,arbeit zu einem richtigen ,przisionsinstrument gemacht werden4 ,illustration3 ,abb4 #bcf4 ,brett zum ,wickeln der ,spule4 ,die ,arbeit beginnt damit1 da man einem #a1e cm dicken1 #aj cm breiten und beliebig langen ,brettchen durch ,abrunden der ,kanten die ,abb4 #bcf zu erkennende ,form gibt4 ,dieses ,brettchen umwickelt man nahe dem einen ,ende mit einem nicht zu starken ,bindfaden auf eine ,strecke von etwa #g cm1 so da ,windung genau an ,windung liegt4 ,darber spannt man einen ,streifen ,pergamentpapier1 dessen ,enden man zusammenklebt1 wobei man aber darauf achten mu1 da er nicht an dem ,bindfadenbelag kleben bleibt4 ,darber wird ein in einer dicken ,schellacklsung getrnktes ,seidenpapier gelegt2 ist das etwas angetrocknet1 so wickelt man einen isolierten #j1d bis #j1e mm starken ,kupferdraht darauf#aa1 wiederum ,windung genau an ,windung1 bis man einen #b cm breiten ,belag erhalten hat4 ,darauf lt man1 indem man den ,draht auf einer ,schmalseite des ,holzes quer herberfhrt1 einen #a1e cm breiten ,zwischenraum und legt einen zweiten1 ebenfalls #b cm breiten ,belag an 7,abb4 #bcf1 a und b74 ,die beiden ,belge werden mit ,schellacklsung bestrichen und mit ,papier berzogen4 ,darauf wickelt man die zweite ,lage2 hat man von links nach rechts zu wickeln begonnen1 so wickelt man nun von rechts nach links4 ,den bergang von b nach a macht man auf der dem ersten bergang entgegengesetzten ,seite2 dann wird wieder mit ,schellack bestrichen1 mit ,papier belegt u4 s4 w41 bis wir fnf oder sieben ,lagen gewickelt haben4 ,der bergang von a zu b wird oben1 von b zu a immer unten gemacht4 ,die ,drahtenden sollen je #aj cm frei von der ,spule abstehen4 ,genau in derselben ,weise werden fnf ,lagen eines #a1j mm1 drei ,lagen eines #a1e mm und eine ,lage eines #b mm starken1 isolierten ,kupferdrahtes ber die ersten ,windungen gelegt4 ,auf diese ,weise sind zwei verbundene ,drahtspulen entstanden2 aus jeder ragen vier #aj cm lange ,drahtenden hervor4 ,die ,windungen mssen natrlich alle auf derselben ,seite begonnen und in demselben ,drehungssinne ausgefhrt sein4 ,nun mssen die ,spulen vom ,holz abgenommen werden2 da sie wahrscheinlich sehr fest aufsitzen1 mu man erst den ,belag von ,bindfaden unter der ,spule wegziehen4 ,um den ,spulen mehr ,halt zu geben1 kann man jede quer zur ,lngsrichtung der ,drhte mit schmalem ,isolierband umwickeln4 ,ein dicker ,schellackberzug gibt auch hinreichend ,halt4 ,abb4 #bcg zeigt1 wie das ,spulenpaar a1 b auf einem ,grundbrett c befestigt wird3 es erhalten die beiden ,brettchen e und e je einen ,ausschnitt1 in den das untere ,ende der ,spulen genau hineinpat4 ,die beiden ,brettchen werden auf c befestigt und auf ihrer ,oberseite durch die ,brettchen i und i verbunden4 ,illustration3 ,abb4 #bcg4 ,befestigung der ,spulen auf dem ,grundbrett4 ,damit ist der erste ,hauptteil des ,apparates fertig4 ,der zweite1 die bewegliche innere ,spule und ihre ,lager1 mssen mit besonderer ,sorgfalt hergestellt werden1 da von der ,genauigkeit der ,ausfhrung dieser ,teile hauptschlich die ,zuverlssigkeit und ,empfindlichkeit des ,instrumentes abhngt4 ,wir kaufen uns ein #aj cm langes1 #c mm starkes ,stck ,rundstahl 7,nickelstahl71 das wir1 falls es hart sein sollte1 tchtig durchglhen4 ,dabei ist aber darauf zu achten1 da sich das ,stck nicht verbiegt4 ,ferner drehen wir uns aus einem sauberen1 faser- und astlosen ,stck ,hartholz oder besser aus ,hartgummi das in ,abb4 #bch im ,schnitt mit ,maangaben und in ,abb4 #bci in der ,auenansicht wiedergegebene ,fassungsstck2 dieses besteht aus drei ,teilen1 die in ,abb4 #bci mit a1 b1 c bezeichnet sind2 es ist seiner ganzen ,lnge nach durchbohrt2 man achte darauf1 da die ,lngsbohrung genau zentrisch sei4 ,in den beiden mit b bezeichneten ,teilen sind je drei #b bis #c mm weite ,lcher zu bohren1 die in die ,lngsbohrung einmnden und um #abj gegeneinander verschoben sein sollen2 sie sind in ,abb4 #bch durch zwei ,paare punktierter ,linien in b angedeutet2 in ,abb4 #bci sind natrlich nur je zwei dieser ,lcher zu sehen4 ,der ,teil c wird lngs einem seiner ,durchmesser mit einer #b mm weiten ,bohrung versehen4 ,ferner schneiden wir von einem starkwandigen ,messingrohr1 das sich gerade noch ber b schieben lt1 zwei #d mm breite ,ringe ab und versehen sie mit je drei ,bohrungen1 die denen in b entsprechen1 jedoch etwas enger als diese sein sollen2 sie werden auerdem mit ,gewinden versehen1 durch welche sich ,schrauben bis in die ,lngsbohrungen eindrehen lassen4 ,illustration3 ,abb4 #bch4 ,fassungsstck 7,schnitt74 ,illustration3 ,abb4 #bci4 ,fassungsstck 7,auenansicht74 ,nun wird ein #aj cm langer1 #b mm starker ,messing- oder ,kupferdraht 7kein ,eisen67 durch das ,loch in c geschoben1 so da nach beiden ,seiten gleiche ,teile hervorragen2 der ,draht mu fest sitzen1 was man ntigenfalls dadurch erreichen kann1 da man ihn in der ,mitte ein klein wenig verbiegt4 ber die beiden dadurch entstandenen ,drahtschenkel wickelt man einen gut isolierten #j1d bis #j1e mm starken ,kupferdraht in regelmigen ,windungen auf4 ,die ,bewickelung beginnt man bei einem ,drahtschenkel da1 wo er aus dem ,mittelstck c heraustritt2 an dem ,ende des ,drahtes angelangt1 wickelt man wieder bis zur ,anfangsstelle zurck1 wo man den ,draht mit einem ,bindfaden anbindet1 um ein ,aufschnurren der ,spirale zu verhindern4 ,darauf wird er um b herum zum anderen ,drahtschenkel gefhrt1 der gerade so wie der erste bewickelt wird2 dann wird wieder zum ersten1 dann noch einmal zum zweiten bergegangen4 ,es sind somit auf jeden ,schenkel vier ,lagen aufzuwickeln4 ,das eine ,drahtende ist auf dem einen1 das andere auf dem anderen ,messingring anzulten4 ,die beiden lnglichen ,drahtspulen sind schlielich noch tchtig mit ,schellacklsung zu bestreichen4 ,jetzt schneiden wir das schon oben erwhnte ,stahlstbchen in der ,mitte auseinander und feilen jedem an einem ,ende eine etwa #b cm lange ,schneide an4 ,die ,schneide ist zuerst mit einer grberen1 dann mit einer feinen ,schlichtfeile sehr sorgfltig herzustellen4 ,die beiden die ,schneide bildenden ,flchen sollen einen ,winkel von etwa #ej einschlieen4 ,nun werden die beiden ,stbchen 7h und h71 wie aus ,abb4 #bdj zu ersehen ist1 beiderseits in die ,bohrung in a gesteckt2 sie drfen aber nicht miteinander in leitende ,berhrung kommen1 weshalb man sie am besten durch zwei ,kartonscheibchen von dem durch c laufenden ,drahte trennt4 ,die ,bohrung in a ist etwas weiter 7#c1e mm7 als die ,lagerstbchen dick sind 7#c mm71 weshalb diese nun etwas ,spielraum haben2 die beiden ,mndungen der ,lngsbohrung werden deshalb durch eingeklebte ,papierstreifen so weit verengt1 da die ,stbchen h nur noch knapp hineingehen4 ,das innere ,ende von h hat dann wieder mehr ,spielraum1 wird aber durch die ,schrubchen in b fixiert2 mittelst dieser werden die beiden ,stbchen so gestellt1 da ihre ,schneiden genau in einer ,geraden liegen4 ,illustration3 ,abb4 #bdj4 ,fertiger ,anker 7,ansicht74 ,abb4 #bdj zeigt den fertigen ,anker in der ,ansicht2 die ,lager f und f sind im ,schnitt gezeichnet4 ,sie bestehen je aus einem rechteckigen ,eisenplttchen 7g und g71 das in der ,mitte durchbohrt ist4 ,dies ,eisenplttchen wird auf einem ebenen ,sandstein mit feinem ,schmirgelpulver und ,wasser vllig eben geschliffen und schlielich mit dem ,polierstahl 7oder einem ,glasstab7 poliert4 ,darauf spannen wir einen etwa #j1d mm dicken ,federstahldraht in einen ,laubsgebogen ein1 der ihn straff spannt4 ,das rechteckige ,eisenplttchen befestigen wir mit ein paar seitlich eingeschlagenen ,ngeln auf einem starken ,brett1 legen den gespannten ,stahldraht parallel einer ,seite quer ber die ,mitte des ,plttchens und geben auf den ,draht1 der sich aber dabei nicht verschieben darf1 ein paar krftige ,hammerschlge4 ,dadurch entsteht in g eine kleine ,rinne1 in welche spter die ,schneide von h eingesetzt wird4 ,die beiden ,lagerplttchen und die ,achsenstbe werden nun auf helle ,rotglut erhitzt1 in l abgeschreckt und schlielich dunkelbraun angelassen4 ,an jedes der ,plttchen g wird ein einige ,zentimeter langer ,kupferdraht angeltet4 ,diese ,lager werden nun auf den ,holzkltzchen f und f befestigt1 wie dies aus ,abb4 #bcg erhellt4 ,die oberen ,flchen von g und g mssen genau in einer ,ebene1 die beiden mit dem ,stahldraht hergestellten ,rinnen genau in einer ,geraden liegen4 ,um dies sicher zu erreichen1 verfhrt man folgendermaen4 ,man bringt auf die ,endflchen von f und f etwas ,glaserkitt und legt g und g darauf4 ,mit einem ausgespannten ,faden prft man zuerst1 ob die ,rinnen genau in einer ,linie liegen2 ntigenfalls werden die ,plttchen verschoben1 bis sie richtig liegen4 ,darauf werden sie beide gleichzeitig mit einer hinreichend groen1 ebenen ,glasplatte 7,spiegelglas7 oder sonst einem ,gegenstand1 der sicher eben ist1 fest aufgedrckt2 dann prft man nochmals mit dem ,faden1 ob die ,rinnen noch richtig liegen1 drckt die ,glasplatte nochmals auf u4 s4 f41 bis man sicher ist1 da die beiden ,lagerplttchen genau richtig liegen4 ,da wo die ,schneiden der ,achse ber die ,lcher in g zu liegen kommen1 werden sie mit ,schmirgelpapier gereinigt und mit #b bis #c ,windungen eines #a mm starken nackten ,kupferdrahtes umwickelt2 die ,enden des ,drahtes werden auf der ,unterseite fest zusammengedreht1 kurz abgeschnitten und verltet 7e74 ,die ,mhe1 das ,lager in der eben beschriebenen ,weise herzustellen1 lohnt sich nur dann1 wenn unbedingt genau und sorgfltig gearbeitet wird4 ,wer nicht gengend ,handfertigkeit in diesen ,arbeiten besitzt1 der erhlt mit den im folgenden angegebenen einfacheren ,ausfhrungen wahrscheinlich ein genauer arbeitendes ,instrument4 ,illustration3 ,abb4 #bda4 ,einfachere ,lagerung4 ,die ,stbchen h erhalten keine ,schneide1 dagegen dreht man ihnen nahe der ,stelle1 wo sie aus a herausragen1 eine ,einschnrung an1 wie dies aus ,abb4 #bda zu erkennen ist4 ,mit der ,einschnrung ruht das ,lagerstbchen auf einem ,streifen von ,messingblech d1 der an f befestigt ist4 ,ferner wird an h1 das in diesem ,fall auch aus gewhnlichem ,rundeisen hergestellt werden kann1 aus ,kupferblech ein ,scheibchen e angeltet und unter diesem in f eine entsprechende ,vertiefung angebracht4 ,noch mehr vereinfachen kann man das ,lager1 wenn man statt des runden ,stbchens h einen ,messingblechstreifen verwendet1 der mit seiner ,kante auf der des ,lagerbleches d aufliegt4 ,es fllt damit der mittlere1 in ,abb4 #bch und #bci abgebildete ,teil ganz weg4 ,es wird einfach der etwa #a mm starke ,messingblechstreifen an den ,lagerstellen messerartig geschrft1 und durch zwei eingesgte ,schlitze in der ,mitte wird der ,kupferdraht1 der ,kern der ,spulen1 hindurchgesteckt und festgeltet4 ,die ,zuleitungsdrhte zu den ,spulen werden nach rechts und links auf dem ,blechstreifen nach auen gefhrt und mit etwas ,schellack- oder ,kolophonium-,wachskitt auf dem ,bleche befestigt4 ,die ,enden des ,drahtes werden nach unten gebogen und von der ,umspinnung frei gemacht2 sie sollen so lang sein1 da sie noch in die in f eingebohrte ,vertiefung hinabreichen4 ,abb4 #bdb zeigt diese ,anordnung1 die an ,empfindlichkeit den beiden anderen kaum nachsteht und zudem viel einfacher herzustellen ist2 sie hat aber den ,nachteil1 da sie keine gleichmigen ,ausschlge liefert1 da sich die ,schneiden des ,lagers stndig verndern4 ,wir werden also auf diese ,weise kein ,przisionsinstrument herstellen knnen4 ,immerhin werden wir mit den letztgenannten ,anordnungen1 wenn sie auch nur einigermaen sauber ausgefhrt sind1 weit genauere ,resultate erzielen als mit der ersten1 wenn diese nicht sehr zuverlssig gearbeitet ist4 ,illustration3 ,abb4 #bdb4 ,lagerung mit einem ,blechstreifen4 ,wie diese ,teile nun montiert werden1 geht wohl zur ,genge aus ,abb4 #bcg hervor2 es sei nur noch bemerkt1 da die beiden festen ,spulen a und b1 die ursprnglich einen ,abstand von #a1e cm haben1 jetzt so nahe zusammengerckt werden1 da die ,achse des ,ankers gerade noch freien ,spielraum hat4 ,sie werden dann in der schon erwhnten ,weise mit etwas ,schellackkitt auf dem ,brettchen e befestigt4 ,illustration3 ,abb4 #bdc4 ,die ,platte des ,stpselkontaktes4 ,illustration3 ,abb4 #bdd4 ,schema des ,stpselkontaktes4 ,es sind nun noch die zehn ,drahtenden 7a1 b1 c1 d1 l und m7 mit einer aus c 7,abb4 #bcg7 anzubringenden ,schaltvorrichtung zu versorgen4 ,diese ,schaltvorrichtung wird durch ein ,system von sogenannten ,stpselkontakten hergestellt4 ,wir beschaffen uns zu diesem ,zweck ein #h cm langes1 #c cm breites und #b mm starkes ,kupfer- oder ,messingblech1 in das wir die aus ,abb4 #bdc hervorgehende ,einteilung einritzen2 an den mit bezeichneten ,stellen werden #b mm weite ,lcher gebohrt1 durch welche die ,schrubchen gehen sollen1 mit denen die einzelnen ,teile auf ihrer ,unterlage befestigt werden4 ,an den mit bezeichneten ,stellen werden #c bis #d mm weite ,lcher eingebohrt4 ,darauf wird dieses ,blech auf seine ,unterlage gelegt1 und man bezeichnet genau die ,stellen fr die ,schraubenlcher4 ,dann werden die einzelnen ,teile auseinandergesgt und mit so langen ,schrauben auf ein ,brettchen aufgeschraubt1 da sie durch das ,brettchen hindurchgehen4 ,die zehn ,drahtenden werden nun so1 wie dies aus dem ,schema 7,abb4 #bdd7 hervorgeht1 mit den einzelnen ,teilen des ,stpselhalters verbunden1 indem sie an die unteren ,enden der ,schrauben angeltet werden4 ,auerdem werden noch die beiden ,klemmschrauben ,i und ,,ii mit den ,stcken und verltet4 ,ferner drehen wir uns noch aus einem #d bis #e mm starken ,kupferdraht zehn ein wenig konische ,stpsel1 die gut in die ,lcher passen2 zur besseren ,handhabung kann man sie oben zu einer ,schlinge biegen4 ,es wre endlich noch der ,zeiger und die ,skala herzustellen4 ,der ,zeiger1 der an der ,stirnseite des ,stbchens h mittels eines ,schrubchens angebracht wird1 mu aus dnnem ,messingblech hergestellt werden und zweiteilig sein4 ,an der unteren ,hlfte wird aus dem gleichen ,blech ein rundes1 auf dem ,zeiger verschiebbares ,scheibchen angebracht2 auerdem verfertigen wir noch zwei andere aus dickerem ,blech1 so da wir drei verschieden schwere ,scheibchen haben1 die wir sowohl einzeln als auch alle drei zugleich auf die untere ,zeigerhlfte schieben knnen4 ,hinter dem ,zeiger befestigen wir an dem ,kltzchen f ein kreisrundes ,brettchen1 dessen ,durchmesser etwas mehr als die ganze ,zeigerlnge betrgt und auf dessen ,vorderseite ein weier ,karton aufgeklebt ist4 ,in die in die ,plttchen g und g gebohrten ,lcher wird so viel ,quecksilber gegossen1 das es sich etwas ber die ,flche von g herauswlbt4 ,im ,falle da die in ,abb4 #bda oder #bdb angedeutete ,konstruktion verwendet wurde1 werden die ,vertiefungen in f und f1 in die auch die ,drhte l und m hineinragen1 mit ,quecksilber ausgefllt4 ,nun bringen wir noch auf der ,unterseite des mit ,stollen zu versehenden ,grundbrettes drei verschiedene ,nebenschluwiderstnde an4 ber deren genauere ,bestimmung vergleiche ,seite #ajh_/aji und #ig4 ,zuletzt ist das ,instrument zu eichen4 ,wir knnen mit ,hilfe unseres ,stpselschalters die vier verschiedenen ,wickelungen hinter- oder nebeneinander schalten1 knnen auch einzelne ausschalten1 ganz wie wir wollen4 ,soll das ,instrument z4 ,b4 als ,amperemeter fr starke ,strme benutzt werden1 so schieben wir auf den ,zeiger alle drei ,ballastplttchen1 das schwerste zu unterst1 und schalten alle ,drahtwindungen nebeneinander1 was durch folgende ,verbindung geschieht4 ,es werden durch ,stpsel verbunden 7siehe ,schema ,abb4 #bdc und #bdd73 mit mit #a1 dann mit #c1 dann mit #e1 dann mit #g1 dann mit #b1 dann mit #d1 dann mit #f und endlich mit #h4 ,wollen wir dagegen sehr schwache ,strme messen1 so mssen wir alle ,drahtwickelungen hintereinanderschalten2 dies geschieht durch die ,verbindung von mit mit #a1 #b mit #c1 #d mit #e1 #f mit #g1 #h mit 4 ,auf dem ,skalenbrett haben wir sechs konzentrische ,kreise aufgezeichnet und mit den ,ziffern #a bis #f versehen4 ,fr jede ,skala gilt nur eine ganz bestimmte ,schaltung und fr ,stromstrken in bestimmten ,grenzen4 ,so die ,skala #a als ,voltskala fr groe ,spannungen1 ,skala #b als ,ampereskala fr groe ,stromstrken1 ,skala #c als ,voltskala fr mittlere ,spannungen1 ,skala #d als ,ampereskala fr mittlere ,stromstrken2 ,skala #e als ,voltskala fr geringe ,spannungen1 ,skala #f als ,ampereskala fr geringe ,stromstrken4 ,wie schon erwhnt1 gehrt zu jeder ,skala eine besondere ,schaltung2 es wird darum von ,vorteil sein1 auf dem ,grundbrett des ,apparates ein ,schaltungsschema anzubringen1 auf dem mit verschiedenen ,farben die verschiedenen ,schaltungen angedeutet sind2 dabei darf die ,angabe der verwendeten ,ballastplttchen und ihrer ,lage am ,zeiger nicht vergessen werden4 ,wie solche ,instrumente durch ,vergleich mit anderen geeicht werden1 ist schon auf ,seite #ig und #ajh eingehend besprochen worden4 ,soll das ,instrument auch fr ,wechselstrme ,verwendung finden1 so mu dafr eine besondere ,skala geeicht werden1 an der auch die ,periode des ,wechselstromes angeschrieben ist4 7,vergleiche ,seite #ahh47 ,schlielich knnen wir uns noch einen ,schutzkasten mit einer ,glaswand auf der ,vorderseite herstellen1 der so ber das ,ganze pat1 da nur die ,schaltvorrichtung freiliegt4 ,herstellung eines ,elektroskopes4 ,wollen wir uns ein empfindlicheres ,elektroskop herstellen1 als das auf ,seite #i beschriebene1 so knnen wir folgendermaen zu ,werke gehen3 ,wir lassen uns einen ,streifen aus #b mm starkem ,eisen- oder besser ,messingblech schneiden1 der #e cm breit und #de bis #ej cm lang ist4 ,den ,streifen biegen wir ber irgend einen zylindrischen ,gegenstand von etwa #ae cm ,durchmesser zu einem ,reif zusammen1 so da die ,rnder des ,blechstreifens etwa #b cm bereinandergreifen1 in welcher ,lage sie verltet werden4 ,wir lassen uns beim ,glaser zwei etwa #c mm starke ,glasscheiben schneiden1 deren ,durchmesser etwas grer ist als der des ,blechreifens4 ,an der ,ltstelle wird der ,blechreifen auf einen ,fu gesetzt1 wie aus der ,abb4 #bde zu ersehen ist4 ,von oben wird ein ,messingstab in das ,gehuse eingefhrt1 der unten zugeschrft ist4 ,die ,goldblttchen 7siehe auch ,seite #i und #aj7 werden diesmal nicht aufgeleimt1 sondern in einen feinen ,sgespalt eingeklemmt4 ,die ,stange1 die die ,goldblttchen trgt1 wird durch ein ,hartgummirohr vom ,gehuse isoliert mit gutem roten ,siegellack eingekittet4 ,der ,drehpunkt der ,goldblttchen soll etwas ber der ,mitte liegen4 ,eine ,skala mit ,gradeinteilung wird so angebracht1 wie aus der ,abbildung ersichtlich ist4 ,endlich werden die beiden ,glasplatten mit ,siegellack beiderseits auf das ,gehuse aufgekittet4 ,ein kleines ,hkchen am ,fu oder am ,gehuse dient zum ,einhngen eines ,drahtes oder einer ,kette1 die das ,gehuse mit der ,erde in leitende ,verbindung bringen soll4 ,illustration3 ,abb4 #bde4 ,elektroskop4 ,wie man mit selbst hergestellten ,apparaten auf grssere ,entfernungen drahtlos telegraphieren kann4 ,im letzten ,vortrage ,seite #bed u4 f4 haben wir gesehen1 wie man mit den dort beschriebenen ,apparaten auf #bj bis #cj m noch sehr gut ,telegramme bermitteln kann4 ,wir wollen nun noch darlegen1 wie man es anzufangen hat1 wenn man auf eine ,entfernung von etwa #ejj m sich mittels der ,funkentelegraphie verstndigen will4 ,fr jede einzelne ,station brauchen wir einen ,funkeninduktor 7oder eine ,influenzmaschine7 mit ,sender1 ,taster usw4 und einen ,fritter mit ,relais1 ,glocke1 ,morseapparat usw41 also die in ,abb4 #bji 7,seite #bed7 schematisch wiedergegebene ,zusammenstellung von ,apparaten4 ,die beiden ,fangdrhte sowohl des ,senders wie die des ,fritters bleiben weg4 ,dafr mssen wir einen mglichst langen1 senkrecht hngenden ,draht an den einen ,pol des ,senders bezw4 ,fritters anschlieen1 und den anderen ,pol mit der ,erde in leitende ,verbindung bringen4 ,wir verfahren dabei etwa folgendermaen3 ,aus einem ,fenster im obersten ,stock unseres ,hauses oder aus einer ,dachluke lassen wir einen ,draht von hinreichender ,lnge bis zur ,erde niederfallen4 ,den ,draht befestigen wir an einem an einer ,stange angebrachten ,isolierknopf4 ,die ,stange stecken wir so weit zum ,fenster heraus1 da der ,draht1 der mit der ,erde nicht in leitende ,berhrung kommen darf1 vllig frei hngt4 ,er soll sich womglich gerade vor dem ,fenster des ,zimmers befinden1 in dem wir die ,apparate aufstellen wollen4 ,letzteres geschieht natrlich am besten in einem ,zimmer des untersten ,stockwerkes1 oder in einem nicht zu tief liegenden ,keller 7,souterrain74 ,die ,apparate selbst knnen wir in beliebiger ,anordnung aufstellen4 ,je einen ,pol des ,senders und des ,fritters verbinden wir mit der ,gas- oder besser mit der ,wasserleitung2 es mu eben eine gute ,erdverbindung hergestellt sein4 ,den anderen ,pol des ,fritters verbinden wir mit dem unteren ,ende des ,fangdrahtes1 damit ankommende elektrische ,wellen auch gleich in ,glocken- oder ,schriftzeichen umgesetzt werden knnen4 ,wollen wir selbst elektrische ,wellen in die ,ferne schicken1 so mssen wir deshalb die ,verbindung zwischen ,fangdraht und ,fritter lsen und den ,fangdraht mit dem noch freien ,pol des ,senders verbinden4 ,im brigen verndern sich die auf ,seite #bed beschriebenen ,verhltnisse nicht4 ,die ,fangdrhte der beiden ,stationen seien in ,bezug auf ,material1 ,dicke und ,lnge mglichst gleich4 ,dieses ,system der ,funkentelegraphie ist von ,marconi zuerst angewendet worden4 ,je nach den ,umstnden -- besonders bei ,verwendung etwas primitiver ,apparate -- drfte man jedoch mit dem von ,professor ,braun angegebenen ,verfahren bessere ,erfolge erzielen4 ,das im folgenden angegebene ,verfahren entspricht nicht genau der ,braunschen ,schaltung1 sondern beruht nur auf dessen ,grundprinzipien4 ,wir fhren es hier an1 weil wir durch eigene ,versuche gefunden haben1 da es bei ,verwendung einfacher ,apparate -- besonders kleinerer ,funkeninduktoren -- den ,anforderungen eines jungen ,physikers am meisten entspricht4 ,illustration3 ,abb4 #bdf4 ,schaltungsschema der ,apparate fr drahtlose ,telegraphie4 ,abb4 #bdf stellt schematisch die ,schaltungsweise der ,apparate dar1 indem ,geber- und ,empfngerapparate getrennt gezeichnet sind4 ,an jeder ,station mssen natrlich beide ,einrichtungen vorhanden sein2 jedoch ist nur ein ,fangdraht ntig4 ,durch einen einfachen ,umschalter1 den zu konstruieren wir der ,phantasie des ,lesers berlassen1 kann der ,fangdraht bei x entweder an s oder an s angeschlossen werden4 ,der ,sender besteht aus dem ,induktor ,j1 dessen ,primrstrom von dem ,akkumulator ,akk4 geliefert wird und durch den ,taster ,t unterbrochen werden kann4 ,an den ,induktor wird in der bereits beschriebenen ,weise 7,seite #beh7 ein ,teslatransformator 7,seite #bei u4 f47 ,t,tr angeschlossen3 ,k ist der ,kondensator1 s die primre ,wickelung des ,transformators1 s dessen sekundre ,wickelung und ,f die ,funkenstrecke 7,abb4 #baj74 ,statt dieser ,schaltung kann man auch bei ,verwendung von zwei ,leidener ,flaschen die in ,abb4 #bdg angegebene verwenden4 ,der eine ,pol der sekundren ,spule des ,transformators wird mit dem ,luftdraht 1 der andere ,pol mit der ,erde verbunden4 ,illustration3 ,abb4 #bdg4 ,schaltung mit zwei ,kondensatoren4 ,fr den ,empfnger mssen wir uns zunchst zwei abstimmbare ,spulen herstellen1 s und ,s4 ,zu diesem ,zweck beschaffen wir uns zwei weite1 zylindrische ,einmachglser2 auf jedes ,glas sollen #bj bis #cj m eines #a bis #b mm dicken nackten ,kupferdrahtes so aufgewunden werden1 da die einzelnen ,windungen einander nicht berhren4 ,die ,glser mssen also ziemlich gro sein2 statt ihrer kann man auch mit ,schellack berzogene ,pappezylinder verwenden4 ,die ,drahtspirale darf nur lose auf dem ,zylinder aufsitzen und wird nur an den beiden ,enden mittels ,schellackkitt befestigt4 ,das eine ,ende der ,spule endet leer1 das andere in einer ,klemmschraube4 ,bevor jedoch das leer auslaufende ,drahtende angekittet wird1 wickeln wir um den ,draht der ,spirale einen dnnen1 nackten ,kupferdraht in ein paar ,windungen auf1 und drehen die ,enden zusammen2 es entsteht dadurch eine ,hlse oder se1 die sich leicht auf der lose sitzenden ,spirale verschieben lt4 ,erst wenn diese ,hlse aufgeschoben ist1 wird das leere ,drahtende der ,spirale angekittet4 ,die zusammengedrehten ,drahtenden der ,hlse werden zu einem ,ringchen gebogen4 ,wir brauchen also fr jede ,station zwei solcher ,spulen1 die wir nebeneinander aufstellen4 ,die beiden mit ,klemmen versehenen ,drahtenden werden bei x an den ,luftdraht angeschlossen4 ,in das ,ringchen des ,schiebers der einen ,spule s wird ein ,draht eingehngt1 der mit der ,wasserleitung verbunden wird4 ,den ,schieber der zweiten ,spule ,s verbinden wir mit der einen ,elektrode des ,fritters ,fr1 dessen andere ,elektrode unter ,zwischenschaltung eines ,relais ,r und eines ,elementes ,e mit dem zur ,erde ableitenden ,drahte verbunden wird4 ,parallel zu diesem ,stromkreis ist ein ,kondensator ,k 7kleine ,leidener ,flasche7 eingeschaltet1 wie aus der ,figur deutlich zu erkennen ist4 ,wie der ,klopfer ,kl1 der ,morseapparat ,mr1 das ,relais ,r und die ,batterie ,b zu schalten sind1 ist aus den ,ausfhrungen ,seite #bef zu erkennen1 auerdem zeigt es ,abb4 #bdf deutlich an4 ,die gnstigste ,stellung der in der ,abbildung mit ,pfeilspitzen bezeichneten ,schieber an den ,spulen s und ,s ist durch ,probieren ausfindig zu machen4 ,fr ,s kann man im allgemeinen sagen1 da die ,lnge des aufgewundenen ,drahtes von x bis zur ,berhrungsstelle des ,schiebers gleich der ,lnge des ,luftdrahtes sein soll4 ,wir knnen die ,abstimmbarkeit unseres ,systemes noch erhhen1 indem wir auch die ,kondensatoren so einrichten1 da wir die ,kapazitt variieren knnen4 ,wir wissen1 da die ,kapazitt eines ,kondensators von der ,gre der wirksamen ,flche abhngt2 wir mssen daher versuchen1 diese ,gre leicht ndern zu knnen3 ,wir befestigen auf einem ,brett 7a7 eine grere ,anzahl dnner ,blechscheiben 7b71 die etwa #a cm ,abstand haben sollen4 7,in der ,abb4 #bdh sind der ,deutlichkeit halber die ,abstnde grer gezeichnet47 ,an einer ,messingstange c sind halbkreisfrmige ,blechscheiben mit dem gleichen ,abstand angeltet4 ,die ,achse c wird gut isoliert so gelagert 7in der ,abbildung sind die ,lager nicht gezeichnet71 da die ,scheiben d genau zwischen die ,scheiben b hineingedreht werden knnen4 ,endlich werden alle ,scheiben b untereinander leitend verbunden1 sie bilden den einen1 d den anderen ,belag des ,kondensators4 ,es ist klar1 da wenn die ,achse c so gedreht ist1 da die d ganz zwischen den b sind1 die ,kapazitt am grten ist und da sie immer kleiner wird1 je weiter ich die ,scheiben d nach oben drehe4 ,solche ,kondensatoren werden einfach den anderen parallel zugeschaltet4 ,illustration3 ,abb4 #bdh4 ,verstellbarer ,kondensator4 fv ,anfertigung einer ,kraftmaschine mit ,gewicht4 ,zum ,antrieb von ,influenzelektrisiermaschinen1 magnetelektrischen ,maschinen1 ,dynamos usw4 eignet sich sehr gut die im folgenden beschriebene ,maschine4 ,der ganze ,apparat ist sehr einfach1 nur drfte seine ,anbringung in einer ,wohnung auf einige ,schwierigkeiten stoen4 ,wir mssen nmlich in der ,decke eines nicht zu niedrigen ,raumes einen ,haken befestigen1 der eine ,tragkraft von einigen ,zentnern haben mu2 ferner mssen die ,lagertrger einer ,welle auf dem ,boden angeschraubt werden4 ,wo dies nicht mglich ist1 mu der ganze ,apparat in ein hinreichend hohes ,gestell aus starken ,latten eingebaut werden4 ,illustration3 ,abb4 #bdi4 ,kraftmaschine mit ,gewicht4 ,abb4 #bdi zeigt die ,kraftmaschine4 ,wir kaufen uns einen starken drei- bis fnfrolligen ,flaschenzug ,f1 den wir uns brigens auch selbst herstellen knnen und den wir an der ,decke befestigen4 ,auf dem ,boden1 aber nicht unmittelbar unter dem ,haken1 sondern etwas seitlich davon werden die beiden ,lagertrger ,l befestigt1 in denen die ,lager -- ,herstellung siehe ,seite #bb -- ruhen4 ,in letzteren luft die ,welle ,w1 die man aus einem ,gas- oder ,wasserleitungsrohr herstellen kann4 ,am linken ,ende der ,welle ist ein ,sperrrad ,s1 am rechten eine bersetzungsrolle ,r anzubringen4 ,an den unteren ,haken des ,flaschenzuges wird das ,triebgewicht ,k angehngt4 ,auerdem ist in der ,figur noch ein ,sperrrad zu sehen1 mit dem die ,welle festgestellt werden kann2 auch kann man noch eine ,kurbel zum ,aufwinden und bei einer greren ,anlage auch noch eine ,bremsvorrichtung anbringen4 ,kann man von dem ,fenster eines hher gelegenen ,stockwerkes einen #b bis #c mm starken ,draht nach unten frei ausspannen1 so lt man das ,gewicht an diesem ,draht auen an der ,hauswand entlang laufen4 ,es erbrigt dann unter ,umstnden die ,anwendung eines ,flaschenzuges4 ,vor allem mu aber mit einem eventuellen ,reien des ,seiles gerechnet und daher die ntigen ,vorsichtsmaregeln1 zu denen auch der ,laufdraht gehrt1 getroffen werden4 ber die ,handhabung dieses ,apparates wird sich der junge ,leser wohl ohne weiteres im klaren sein4 ,illustration3 ,abb4 #bej4 ,rudis selbstgefertigte ,apparate4 ,drahtmae4 ,tabelle ,i4 ,nickelindrhte4 ,durchmesser ,widerstand ,maximale ,belastung fr jedes ,meter mm ,ohm ,ampere #j1e #b1j #b #j1f #a1da #c #j1h #j1gi #f #a1j #j1ea #aj #a1e #j1bc #bc #b1j #j1ac #ch #b1e #j1jh #de #c1j #j1jf #ej ,tabelle ,,ii4 ,kupferdrhte4 ,durchmesser,querschnitt,widerstand fr,lnge fr,lnge fr jedes jedes ,meter jedes ,ohm ,kilogramm mm qmm ,ohm m m #j1a #j1jjgi #b1ba #j1de #adcjj #j1b #j1jcad #j1ee #a1h #cegf #j1c #j1jgjg #j1bd #d1j #aeij #j1d #j1abf #j1ac #g1b #hid #j1e #j1aif #j1jh #aa1bh #egj #j1f #j1bhc #j1jf #af1be #cig #j1g #j1che #j1jd #bb1ab #bib #j1h #j1ej #j1jc #bh1ij #bbc #j1i #j1fd #j1jbg #cf1eg #agf #a1j #j1gi #j1jbb #de1ad #adc #a1a #j1ie #j1jah #ed1fb #aah #a1b #a1ac #j1jae #fe1jj #ajj #a1c #a1cb #j1jac #gf1bi #he #a1d #a1ed #j1jaa #hh1dh #gc #a1e #a1gf #j1jji #aja1f #fc #a1f #b1ja #j1jjh #aae1f #ec #a1g #b1bg #j1jjg #acj1e #ej #a1h #b1ed #j1jjf #adf1b #dd #a1i #b1hc #j1jjf #afc1j #ci #b1j #c1ad #j1jjee #ahj1e #cf #b1b #c1hj #j1jjde #bah1e #bi #b1c #d1ae #j1jjda #bch1h #bg #b1e #d1ij #j1jjce #bhb1a #bc #b1f #e1cj #j1jjcb #cje1b #ba #b1h #f1ae #j1jjbh #cec1i #ah #c1j #g1jg #j1jjbd #djf1c #af #aa ,vergleiche ,berechnung von ,drahtlngen ,seite #acd4 ,illustration ,alphabetisches ,sachregister4 ,die ,ziffern bezeichnen die ,seitenzahlen4 ,abstoung und ,anziehung1 elektrische #cg1 #ch1 #dj1 #da4 -- magnetische #ajb-aje4 ,achsenanstze #bb-be4 ,achsenbefestigung an ,glasscheiben #aj-ab4 ,achsentrger #ac1 #be-bg4 ,akkumulatoren #gb-ha1 #bia-bid4 ,akkumulatorenbehlter aus ,glas #gh-hj4 -- aus ,zelluloid #bia1 #bib4 ,akkumulatorenbehandlung #hj1 #ha4 ,amalgamieren #ae4 ,ampere #hd-hh4 ,amperemeter #if-ii4 -- ,schaltung #ajh-aji4 ,amperesche ,schwimmerregel #aje4 ,anker1 ,hufeisenanker #aci4 -- ,kurzschluanker #aii4 -- ,ringanker #abf-abi4 -- ,t-,anker #abf1 #aci4 ,anode und ,kathode #bag4 ,anziehung und ,abstoung1 -- elektrische #cg1 #ch1 #dj1 #da4 -- magnetische #ajb-aje4 ,astatisches ,nadelpaar #ic-id4 tzen von ,glas mit ,flusure #ab4 ,aufkleben von ,stanniolbelgen #h1 #i1 #cc1 #cd4 ,ausgleich1 elektrischer #di1 #ej4 ,ausgleicher #cc4 ,bahnen1 elektrische #aeb4 ,baryumplatincyanr #bba4 ,batterie1 galvanische #hh1 #hi4 ,behandlung der ,akkumulatoren #hj1 #ha4 ,belag fr ,influenzmaschinen #cc1 #cd4 ,belag fr ,leidener ,flaschen #h1 #i4 ,beleuchtungsmechanismus mit ,zimmerverdunkelung #bbg4 ,bifilare ,wickelung #bec-bed4 ,bleilten #gg4 ,bleiplatten fr ,akkumulatoren #gc1 #gd4 ,blitz #ea1 #eb4 ,bogenlampe #aec4 ,brechung und ,reflexion der elektrischen ,wellen #bdi-bea4 ,bunsenelement #fg4 -- verbessertes #fg-fi4 ,chromsureelement #gj1 #ga4 ,crookessche ,rhre #bai-bba4 ,dmpfung #afa4 ,daniellelement #fg4 ,dielektrizittskonstante #de4 ,drahtlose ,telegraphie #bci1 #bea-beg1 #cjg-caa4 ,drahtmae #acd-acg4 -- ,tabellen #ahb1 #ahc1 #cad4 ,drahtspulen #ia1 #bgf1 #bie4 ,drehspiegel #bcc1 #bcd4 ,drehstrom #aia1 #aif4 ,dreieckschaltung #aie4 ,dreiphasenstrom #aic-aif4 -- ,demonstrationsapparat #aif4 ,dynamomaschine #adh-aeb4 ,dynamometer #bjg1 #bjh4 ,eichen #ih4 ,elektrische ,bahn #aeb4 ,elektrische ,klingel #aac-aae4 ,elektrische ,lokomotive #aeb4 ,elektrische ,oszillationen #bcb-bcf4 ,elektrisches ,flugrad #ag1 #ah1 #dd4 ,elektrisches ,pendel #c1 #ci1 #dj4 ,elektrische ,verteilung #da-dc4 ,elektrischer ,zigarrenanznder #aee1 #aef4 ,elektrisiermaschinen1 -- ,induktionselektrisiermaschine #aff-afh4 -- ,influenzelektrisiermaschine #ai-ce1 #dh1 #di4 -- ,reibungselektrisiermaschine #aj-ah1 #dh4 ,elektrizitten1 positive und negative #ch1 #ci4 ,elektroden #bag1 #bah4 ,elektrodenstangen #cb4 ,elektrodynamometer #bjg1 #bjh4 ,elektroinduktion #ach4 ,elektrolytischer ,unterbrecher #ahe1 #ahf1 #bcb4 ,elektromagnet #ajc-aje1 #aad1 #bgf4 ,elektromotore #aba-acg4 -- mit zweipoligem ,hufeisenanker #abb4 -- mit vierpoligem ,hufeisenanker #abd4 -- mit sechspoligem ,sternanker #abe-abf4 ,elektromotorische ,kraft #eg1 #eh1 #hd-hi4 ,elektrophor #d1 #e1 #dc4 ,elektroskop #i1 #aj1 #dc1 #cjf1 #cjg4 ,elemente #eh-hd4 -- ,bunsenelement #fg4 -- ,chromsureelement #gj1 #ga4 -- ,daniellelement #fg4 -- ,kupferoxydelement #hb4 -- ,kupronelement #hb4 -- ,trockenelement #fe-fg4 ,elementschaltung #hh-hi4 ,empfnger #bec-bed4 ,entdeckung des galvanischen ,stromes #ee-ef4 ,entladung1 oszillierende #bcb-bcf4 ,erwrmung durch den elektrischen ,strom #ah-ai1 #ea1 #ahh4 -- durch ,kathodenstrahlen #bai-bba4 ,federunterbrecher #aff-afh1 #aha1 #ahc-ahf4 ,flugrad1 elektrisches #ag1 #ah1 #dd4 ,fluoreszenz #bai1 #bba1 #bbc1 #bbe4 ,fluoreszenzschirm #bbc1 #bbe1 #bbh1 #bbi4 ,franklinsche ,tafel #h1 #de4 ,fritter #bcf-bci1 #bdh1 #bdi4 ,froschschenkel #ee1 #ef4 ,funkeninduktoren #afh-aha4 -- ,tabellen #ahb1 #ahc4 -- ,isoliermae #ahc4 ,funkenmikrometer #bfc4 ,funkentelegraphie #bci1 #bea-beg1 #cjg-caa4 ,galvanisches ,element #ef1 #eh-hd4 ,galvanischer ,strom #ef4 ,galvanoskope #ij-if4 -- einfaches ,galvanoskop #ij4 -- ,vertikalgalvanoskop #ia1 #ib4 -- ,multiplikator #ib-ie4 ,geiler-,rhre #bae-bai4 ,gesetze des galvanischen ,stromes #hd-hi4 ,gipszylinder #fj-fc4 ,glas fr elektrische ,zwecke #b1 #c1 #h1 #i4 ,glastzen #ab4 ,glasbehlter fr ,akkumulatoren #gh-hj4 ,glasglocke #bad4 ,glaskitten #gi1 #hj4 ,glasscheiben fr ,reibungselektrisiermaschinen #aj4 -- ,influenzmaschinen #ai1 #bj4 ,glasscheibenbefestigung #aa1 #ab1 #bi1 #cj4 ,glassprengen #bad-bae4 ,glimmlicht #bag1 #bah4 ,glhlampenwiderstand #bij4 ,graphitrheostat #bhf-bhi4 ,gummikitt #bic1 #bid4 ,hrten von ,stahlstben #adj1 #ada4 ,hammer1 ,neefscher #aac1 #aad1 #afg4 ,hartgummi fr elektrische ,zwecke #b1 #c4 ,hauptstrommaschine #adi1 #aej4 ,hertzsche ,wellen #bce1 #bcf4 ,hittorfsche ,rhre #bah1 #bai4 ,hitzdrahtinstrument #bjd-bjf4 ,holundermark #b1 #c4 ,hufeisenanker #abb-abd1 #aci4 ,hufeisenmagnet #adj-ade4 ,impedanz #ahi1 #aij1 #bff4 ,induktion1 elektrische #ach4 -- magnetische #acg1 #ach4 ,induktionsanker #aii4 ,induktionsapparate #afc-ahc4 ,induktionsstrme #acg1 #ach1 #aeh4 ,induktoren #afh-ahj4 -- ,tabellen #ahb1 #ahc4 ,influenzelektrisiermaschine #ai-ce1 #dh1 #di4 -- als ,motor #ed4 -- mit ,trockenapparat #baj4 -- und ,rntgenrhre #bbb1 #bbc4 ,interferenz #bdd-bdg4 ,interferenzrhre #bde-bdg4 ,isolatoren #cg1 #ch4 ,isolierfhigkeitsprfung #f4 ,isoliermethoden fr ,funkeninduktoren #aga-agc1 #agf-agi4 ,isoliermasse #agh-agi4 ,kapazitt #de1 #caj-caa4 ,kathode -- ,anode #bag4 ,kathodenstrahlen #bai-bba4 ,kitt1 ,gummikitt #bic1 #bid4 -- ,kolophonium-,leinlkitt #ff1 #hj4 -- ,schellackkitt #e1 #f4 -- wasserdichter #hj4 ,klingel1 elektrische #aac-aae4 ,kohrer #bcf1 #bcg1 #bdh1 #bdi4 ,kohleelektroden #fd1 #fe1 #fh4 ,kokonfden #ie4 ,kollektoren #abb1 #abc1 #abh-acj1 #adc1 #add4 ,kolophonium-,leinlkitt #ff1 #hj4 ,kommutator #aja1 #ajb1 #abc1 #abd1 #adc1 #ahj1 #aha4 ,kondensatoren #h1 #dd1 #de1 #caj1 #caa4 ,konduktor #f1 #g4 ,kontaktknopf #aad1 #aae4 -- ,stpselkontakt #cjc-cje4 ,kraft1 elektromotor4 #eg1 #eh1 #hd-hi4 ,kraftlinien #ajb-aje1 #ade1 #adf4 ,kraftmaschine #caa-cac4 ,kugeln #g1 #h4 ,kupferoxydelement #hb4 ,kupronelement #hb4 ,kurzschlu #aec1 #aed4 ,kurzschluanker #aii4 ,lager fr ,achsen #ac1 #ad1 #bb1 #bc4 ,lagertrger #ad1 #be-bg4 ,lampenwiderstand #bij4 ,leclanch-,element #eh-fc4 ,leidener ,flasche #h1 #i1 #dd-df4 -- fr ,resonanzversuche #bda4 ,leinl-,kolophoniumkitt #ff1 #hj4 ,leiter und ,nichtleiter #cg1 #ch4 ,lokomotive1 elektrische #aeb4 ,longitudinalwellen #bgj-bgc4 ,lten von ,blei #gg4 ,luftpumpe #baa-bai4 ,luftthermometer #ah1 #ai1 #ea4 -- fr ,peltiereffekt #hb4 ,magnet und galvanischer ,strom #ajc-aje4 ,magnetelektrische ,maschine #ach-adh4 ,magnetinduktion #acg1 #ach1 #adf4 ,magnetisches ,drehfeld #aib-aid4 ,magnetische ,kraftlinien #ajb1 #ajc4 ,magnetisieren von ,stahlstben #adj-adc4 ,magnetpolbestimmung #abd-abe4 ,maflasche nach ,lane #ah1 #df-dh4 ,maxwellsche ,regel #ade1 #adf4 ,mehrphasenstrme #aij-aif4 ,mebrcke #ii1 #ajj4 ,messing1 seine ,verwendung #c1 #d4 ,messingkugeln #g4 ,meinstrumente #if-ii1 #aje-aaa4 -- ,schaltung #ajh-aji4 -- ,wirkungsweise #aje1 #ajf4 ,metallkugeln #g1 #h4 ,mikrophon #bjb-bjd1 #bgd1 #bge4 ,morsetelegraph #aae-aba4 ,morseschreiber #aae-aaf4 ,morseschrift #abj4 ,morsetaster #aah4 ,motor1 elektrischer #aba-acg4 -- mit ,influenzmaschine #ed4 ,multiplikator #ib-if4 ,nadelpaar1 astatisches #ic-id4 ,nebenschlumaschine #aej4 ,neefscher ,hammer #aac1 #aad1 #afg4 ,nichtleiter #cg1 #ch4 ,oberflchenverteilung #dc1 #dd4 ffnungsfunken #aei4 ,ohm #hd-hi1 #aji-aaa4 ,ohmsches ,gesetz #hg-hi4 ,oszillation1 elektrische #bcb-bcf4 ,peltiereffekt #hb4 ,pendel1 elektrisches #c1 #ci1 #dj4 ,pendel zum ,resonanzversuch #bdc1 #bdd4 ,phasendifferenz #aic1 #aid4 ,photographieren mit ,rntgenstrahlen #bbc-bbe4 ,polbestimmung fr ,elektromagnete #abd-abe4 ,polschuhe #acj1 #aca4 ,przisionsinstrument #bid-cjf4 ,quecksilberunterbrecher #ahc-ahe4 ,radiator #beb4 ,rahmen fr ,drahtspulen #ia1 #bgf1 #bie4 ,reflexion und ,brechung #bdi-bea4 ,reibungselektrisiermaschine #aj-ag1 #dh4 ,reibungselektrizitt #cf4 ,reibzeug #ad1 #ae4 ,relais #aba4 ,resonanz #bci-bdd4 ,resonanzpendel #bdc1 #bdd4 ,rezipient #bae4 ,rheostate #bhf-bia4 ,ringanker #abf-abi4 ,ringmagnet #abg4 ,rntgenphotographien #bbc-bbe4 ,rntgenrhren #bbb4 ,rntgenstrahlen #bba-bbi4 -- ,verwendung in der ,medizin #bbh1 #bbi4 ,schallbecher #bhj4 ,scheibenbelag #cc1 #cd4 ,schellackkitt #e1 #f4 ,schellackberzug #bj1 #ba4 ,schleifen von ,glas #bab4 ,schlieungsfunke #aei4 ,schmiedeesse #aci1 #adj4 ,schutzhllen fr ,instrumente #ie1 #if4 ,schwimmerregel1 ,amperesche #aje4 ,seide #c1 #ie4 ,selbstinduktion #aeh-aei4 ,sender #bea-bec4 ,sicherungen #aed1 #aee4 ,spannungsgeflle #ajf-ajh1 #aaj4 ,spitzenkamm #af1 #ag1 #cj-cb4 ,spitzenkammtrger #bh1 #bi1 #ca1 #cb4 ,spitzenwirkung #dc1 #dd4 ,spulenrahmen #ia1 #bgf1 #bie4 ,spulmaschine #afe1 #agd4 ,stahlmagnete #adj-add4 ,stanzmaschine #gc4 ,sternschaltung #aie4 ,stpselkontakt #cjc-cje4 ,strom1 elektrischer #di1 #ej1 #ea4 ,stromwender #aja1 #ajb1 #abc1 #abd1 #adc1 #ahj1 #aha4 ,tabelle fr ,induktoren #ahb1 #ahc4 -- fr ,drahtmae #cad4 ,t-,anker #aci4 ,taschenakkumulator #bia-bid4 ,telegraph1 ,morsetelegraph #aae-aba4 -- ,funkentelegraph #bci1 #bea-beg4 ,telephon #bjj-bjb1 #bjc-bjd1 #bgd-bhe4 ,telephonanlage #bjb-bjd4 ,thermoelement #hb4 ,teslatransformatoren #beg-bfc4 ,teslaversuche #bfe-bgj4 ,transformatoren #aif-bjj4 -- nach ,tesla #beg-bfc4 ,transversalwellen #bgj-bgc4 ,triebrder fr ,influenzmaschinen #bh1 #bi4 ,trockenapparat fr ,influenzmaschinen #baj4 ,trockenelement #fe1 #ff4 ,universal-,volt-,amperemeter #bid-cjf4 ,unterbrecher #aff1 #afg1 #ahc-ahf4 -- elektrolytischer #ahe1 #ahf1 #bcb4 -- ,quecksilberunterbrecher #ahc bis #ahe4 ,vakuumpumpe #baa-bag4 ,vergumasse fr ,akkumulatoren #gg1 #bic1 #bid4 ,vertikalgalvanoskop #ia1 #ib4 ,volt #hd-hi4 ,volt-,amperemeter #bid-cjf4 ,voltasches ,element #ef4 ,voltmeter #if-ii4 ,voltmeterschaltung #ajh1 #aji4 ,watt #hd-hi4 ,wechselstrme #ahf-ahi4 -- hoher ,frequenz #bce4 ,wehneltunterbrecher #ahe1 #bcb4 ,wellen1 elektrische #bcf1 #bgj-bgb4 ,wellenlnge #bdi4 ,wellentheorie #bce4 ,wheatstonesche ,brcke #aji1 #aaj1 #ahi4 ,widerstnde #bhf-bia4 ,widerstandsbestimmung #aji-aaa4 -- fr ,gleichstrom #aji4 -- fr ,wechselstrom #aaa4 ,wimshurstmaschine #ai-ce1 #dh1 #di4 ,wind1 elektrischer #ag1 #ah1 #dd4 ,wirbelstrme #aei1 #afa4 ,x-,strahlen #bba-bbi4 ,zelluloidbehlter #bia1 #bib4 ,zigarrenanznder1 elektrischer #aee1 #aef4 ,zinkzylinder #fe4 ,zweiphasenstrom #aia1 #aib4 ,zweiwegehahn #bac4 ,verzeichnis der ,abbildungen4 ,fig4 ,seite #a ,gestell zum elektrischen ,pendel #c #b ,form zum ,elektrophor #d #c ,konduktor #g #d ,messingkugeln #g #e ,elektroskop #i #f ,angeltete ,scheibe #aa #g ,die ,sttzen des ,rohrs #aa #h ,winkelscheit #ab #i ,reibungselektrisiermaschine #ac #aj ,lagertrger #ad #aa ,gestell des ,reibzeugs #ad #ab1 #ac ,reibflche #ae #ad ,luftthermometer #ah #ae ,rudi bei der ,anfertigung einer ,influenzelektrisiermaschine #bj #af ,anfertigung der ,achsenrohre #bb #ag ,achsenrohr #bc #ah ,aufgeltete ,messingscheibe #bc #ai ,aufkitten auf die ,glasscheibe #bd #bj ,anlegen des ,winkelmaes #bd #ba ,vorrichtung zur ,erzielung der senkrechten ,achsenstellung #bd #bb ,maschinengestell #be #bc ,achsentrger #bf #bd ,auenseite eines ,achsentrgers #bf #be ,achse im ,trger #bg #bf ,schematischer ,aufri der ,maschine #bg #bg ,antrieb der ,scheiben #bi #bh ,achsenlager der ,scheiben #cj #bi ,stellung der ,spitzenkmme #cj #cj ,durchschnitt des ,spitzenkammtrgers #ca #ca ,spitzenkammtrger #ca #cb ,stanniolbelge an den ,auenseiten der ,scheiben #cc #cc ,auflegen der ,treibschnre #cd #cd ,vorgang der ,anziehung und ,abstoung #dj #ce ,darstellung der ,verteilung der ,elektrizitten #da #cf ,messen der ,kapazitt #dg #cg ,darstellung des ,ausgleiches der ,elektrizitten #di #ch ,darstellung des galvanischen ,stromes #ef #ci ,leclanch-,elemente #ei #dj ,holzstab fr ,anfertigung von ,gipszylindern #fj #da ,gummiring #fa #db ,der ,holzstab nach ,befestigung der ,gummiringe #fa #dc ,aufrollen des ,papierstreifens #fb #dd ,die fertige ,form zur ,herstellung von ,gipszylindern #fb #de ,kohlenelektrode #fd #df ,trockenelement #fd #dg ,zinkzylinder #fe #dh ,das verbesserte ,bunsenelement #fg #di ,kohlenplatte mit eingebrannter ,polschraube #fh #ej ,kohlenplatte mit ,klemmschrauben #fh #ea ,breitgeschlagener ,kupfer- oder ,messingdraht #fi #eb ,holzgestell fr ,chromsurebatterie #gj #ec ,chromsure-,flaschenelement #ga #ed ,einteilung des ,werkbleistreifens in ,platten #gb #ee ,eine ,doppelplatte #gc #ef ,maschine zum ,ausstanzen der ,lcher #gc #eg ,eine zusammengebogene ,doppelplatte #gd #eh ,das ,vernieten der ,platten #gf #ei ,fertige ,akkumulatorzelle #gh #fj ,der ,boden des ,holzgestelles #gh #fa ,das ,holzgestell #gi #fb ,ausgieen der ,kanten des ,gefes #hj #fc ,luftthermometer zum ,nachweis des ,peltiereffektes #hb #fd ,darstellung fnf verschiedener ,schaltungsarten #hi #fe ,galvanoskop #ij #ff ,vertikalgalvanoskop #ia #fg ,netz fr das ,vertikalgalvanoskop #ia #fh ,rahmen #ia #fi ,stabmagnet #ib #gj ,multiplikator im ,vertikalschnitt #ic #ga ,astatisches ,nadelpaar #id #gb ,messingrhrchen fr den ,multiplikator #ie #gc ,schema eines ,voltmeters #if #gd ,hebel #ig #ge ,andere ,konstruktion eines ,galvanometers #ih #gf ,rahmen des ,galvanometers #ih #gg ,das ,plttchen mit ,zeiger #ii #gh ,anbringen der ,arme zur ,aufnahme der ,spitzen des ,eisenstbchens #ii #gi ,die ,wheatstonesche ,brcke #ajj #hj ,querschnitt der ,wheatstoneschen ,brcke #ajj #ha ,der ,kommutator #aja #hb ,seitenansicht des ,kommutators #aja #hc ,verlauf der ,kraftlinien in einer vom elektrischen ,strome durchflossenen ,drahtspirale #ajc #hd ,schematische ,darstellung eines ,stromkreislaufes #ajg #he ,schema des ,spannungsgeflles #ajh #hf ,schaltungsschema fr ,volt- und ,amperemeter #ajh #hg ,wheatstonesche ,brcke #aji #hh ,spannungsgeflle in zwei verschiedenen ,widerstnden #aaj #hi ,wheatstonesche ,brcke #aaj #ij ,rudi hlt seinen dritten ,vortrag #aab #ia ,die elektrische ,klingel #aac #ib ,elektromagnetkern mit ,spulen 7,schnitt7 #aad #ic ,schnitt durch den ,kontaktknopf #aad #id ,feder fr den ,kontaktknopf #aae #ie ,schaltungsschema einer ,klingelanlage #aae #if ,der ,morseschreiber 7,seitenansicht7 #aae #ig ,der ,morseschreiber 7,aufsicht7 #aaf #ih ,rollen zur ,bewegung des ,papierstreifens 7,schnitt7 #aaf #ii ,rollen zur ,bewegung des ,papierstreifens 7,seitenansicht7 #aag #ajj ,morsetaster #aah #aja ,schaltungsschema der ,morseapparate #aai #ajb ,relais im ,grundri #aba #ajc ,elektromotor im ,grundri #abb #ajd ,wirkungsschema des ,elektromotors #abc #aje ,vierpoliger ,hufeisenanker #abd #ajf ,verlauf des ,stromes beim vierpoligen ,anker #abd #ajg ,sechspoliger ,elektromotor #abe #ajh ,entstehung der ,pole im ,grammeschen ,ring #abg #aji ,form fr den ,grammeschen ,ring #abg #aaj ,der mit #ab ,spulen bewickelte ,grammesche ,ring #abh #aaa ,holzkern fr den ,grammeschen ,ring 7,schnitt7 #abh #aab ,schnitt durch ,holzkern und ,ring #abh #aac ,ringanker mit ,kollektor #abi #aad ,fertiger ,motor 7links ,ansicht1 rechts ,schnitt7 #abi #aae ,motor von oben gesehen 7rechts ,schnitt7 #aca #aaf ,gestalt eines ,polschuhes #aca #aag ,bewickelungsschema #acc #aah ,ankerformen fr magnetelektrische ,maschinen #aci #aai ,die improvisierte ,schmiedeesse 7,schnitt7 #aci #abj ,der aus einzelnen ,stben zusammengesetzte ,magnetstock #adc #aba ,gleich- und ,wechselstromabnehmer auf einer ,achse #adc #abb ,verschiedene ,formen fr ,feldmagnete #add #abc ,schnitt durch die magnetelektrische ,maschine mit ,hufeisenanker #ade #abd ,drahtringe1 die sich in einem magnetischen ,feld bewegen #adf #abe ,schema einer ,hauptstrommaschine #adi #abf ,schema einer ,nebenschlumaschine #aej #abg ,schema einer ,maschine mit ,fremderregung #aej #abh ,einschaltung eines ,hilfsstromes in den ,stromkreis der ,dynamo #aea #abi ,einfache ,bogenlampe #aec #acj ,drahtschnecke fr den ,zigarrenanznder #aee #aca ,der ,zigarrenanznder #aef #acb ,rudi mit den ,vorversuchen fr seinen ,vortrag3 ,wechselstrme hherer ,frequenz8 beschftigt #aeg #acc ,apparat zur ,demonstration der ,wirbelstrme 7von oben gesehen7 #afj #acd ,derselbe von der ,seite gesehen #afj #ace ,schema einer elektrischen ,klingel #afb #acf ,spulmaschine #afe #acg ,schnitt durch einen einfachen ,induktionsapparat #aff #ach ,einfacher ,induktionsapparat von oben gesehen #afg #aci ,induktor mit verschiebbarer sekundrer ,rolle #afh #adj ,schaltungsschema des ,kondensators #afi #ada ,lage der ,stanniolbltter mit ihren ,anstzen #agj #adb ,der fertige ,kondensator #agj #adc ,schnitt durch die ,rolle eines ,funkeninduktors #agb #add ,befestigung der ,induktorrolle #agc #ade ,spulmaschine fr den ,funkeninduktor #agd #adf1 #adg ,verbindung der einzelnen ,spulen #agf #adh ,verbindung zweier ,spulen #agg #adi ,kartonkamm zum ,einrichten der ,spulen #agg #aej ,schematischer ,schnitt durch einen groen ,funkeninduktor #agi #aea ,kommutator 7,horizontalschnitt7 #ahj #aeb ,kommutator 7,vertikalschnitt7 #ahj #aec ,befestigung der ,achse des ,kommutators #aha #aed ,einfacher ,unterbrecher #ahc #aee ,quecksilberunterbrecher #ahd #aef ,trger des ,hebels zum ,quecksilberunterbrecher #ahd #aeg ,kurve eines einfachen ,wechselstromes #ahg #aeh ,kurve eines ,induktorstromes #ahg #aei ,wheatstonesche ,brcke #ahi #afj ,schema zum ,versuch mit dem zweiphasigen ,wechselstrome #aia #afa ,eisenring mit ,magnetnadel #aia #afb ,magnetisches ,drehfeld #aib #afc ,kurve der aus zwei ,wechselstrmen mit verschiedener ,phase entstehenden ,resultante #aid #afd ,dreiphasiger ,wechselstrom #aid #afe ,die drei ,spulenpaare in ,sternform geschaltet #aie #aff ,die drei ,spulenpaare im ,dreieck geschaltet #aie #afg ,apparat zur ,veranschaulichung eines ,drehstromes #aif #afh ,kurzschluanker #aii #afi ,schaltungsschema eines ,transformators #aii #agj ,schema des ersten ,telephons #bjj #aga ,schema des ,mikrophones #bjb #agb ,schema einer ,telephonanlage #bjc #agc ,das ,hitzdrahtinstrument #bje #agd ,lager fr den ,zeiger des ,hitzdrahtinstrumentes 7,vertikalschnitt7 #bje #age ,dasselbe 7,horizontalschnitt7 #bje #agf ,zeiger fr das ,hitzdrahtinstrument #bjf #agg ,das ,elektrodynamometer #bjg #agh ,trockenapparat fr die ,influenzmaschine #baj #agi ,schnitt durch die ,vakuumpumpe #baa #ahj ,der in einen ,zweiwegehahn vernderte ,gashahn #bac #aha ,der ,rezipient als ,entladungsrhre #bae #ahb ,verbindung der ,geiler-,rhre mit dem ,rezipienten zum ,auspumpen #baf #ahc ,einfache ,rhre auf dem ,rezipienten #bag #ahd ,geilersche ,rhren1 ungefllt #bag #ahe ,geilersche ,rhren4 ,zu fllen mit fluoreszierenden ,flssigkeiten #bah #ahf ,hittorfsche 7,crookessche7 ,rhre #bah #ahg ,crookessche ,rhre #bai #ahh ,rntgenrhren #bbb #ahi ,influenzmaschine und ,rntgenrhre #bbc #aij ,hand1 von ,rntgenstrahlen durchleuchtet #bbd #aia ,schnitt durch den ,lichtschutzschirm #bbh #aib ,u-,rhre zur ,versinnlichung elektrischer ,oszillation #bcb #aic ,der ,drehspiegel #bcc #aid ,schema des ,hertzschen ,wellenversuches #bcf #aie ,der ,fritter 7,schema7 #bcf #aif ,der ,fritter #bcg #aig ,zum ,fritter #bcg #aih1 #aii ,leidener ,flaschen fr ,resonanzversuche #bda #bjj ,resonanzpendel #bdc #bja ,interferenz zweier ,wellenzge #bde #bjb ,interferenzrohr #bde #bjc ,blechkasten fr den ,funkeninduktor #bdf #bjd ,interferenzrohr #bdg #bje ,fritter mit ,glocke und ,schttelvorrichtung #bdh #bjf ,schema zum ,reflexionsversuch #bej #bjg ,der ,sender #beb #bjh ,bifilare ,wickelung #bec #bji ,anordnung der ,apparate zur drahtlosen ,telegraphie #bed #baj ,schaltungsschema des ,teslatransformators #beh #baa ,teslatransformator 7,schnitt7 #bei #bab ,teslatransformator 7,seitenansicht7 #bei #bac ,funkenmikrometer1 ,querschnitt und von der ,seite gesehen #bfc #bad ,teslascher ,transformator #bfd #bae ,zu ,versuchen ber ,induktionserscheinungen #bff #baf ,versuche am ,teslaschen ,transformator #bfg #bag ,lichterscheinungen zwischen zwei mit dem ,teslatransformator verbundenen ,drahtkreisen #bfh #bah ,zum ersten ,teslaschen ,glhlampenversuch #bfh #bai ,zum zweiten ,teslaschen ,lampenversuch #bfi #bbj ,rudi an seinem ,experimentiertisch #bgc #bba ,kohlen zum ,mikrophon #bge #bbb ,mikrophon #bge #bbc ,hufeisenmagnet fr das ,telephon #bgf #bbd ,zylinderende des ,magneten #bgf #bbe ,spule #bgf #bbf ,die einzelnen ,teile zum ,telephon #bgi #bbg ,schnitt durch den ,schallbecher #bhj #bbh ,schaltungsschema der ,telephonanlage #bhb #bbi ,wirkungsschema der ,telephonanlage #bhe #bcj ,graphitstbe des ,rheostaten mit ihren ,drahtanstzen #bhf #bca ,der fertige ,graphitrheostat #bhg #bcb ,befestigung des ,kontakthebels #bhh #bcc ,widerstand fr feine ,regulierung #bhi #bcd ,nickelinrheostat #bij #bce ,glhlampenrheostat #bij #bcf ,brett zum ,wickeln der ,spule #bie #bcg ,befestigung der ,spulen auf dem ,grundbrett #big #bch ,fassungsstck 7,schnitt7 #bih #bci ,fassungsstck 7,auenansicht7 #bih #bdj ,fertiger ,anker 7,ansicht7 #cjj #bda ,einfachere ,lagerung #cja #bdb ,lagerung mit einem ,blechstreifen #cjb #bdc ,die ,platte des ,stpselkontaktes #cjc #bdd ,schema zum ,stpselkontakt #cjc #bde ,elektroskop #cjf #bdf ,schaltungsschema der ,apparate fr drahtlose ,telegraphie #cjh #bdg ,schaltung mit zwei ,kondensatoren #cji #bdh ,verstellbarer ,kondensator #caa #bdi ,kraftmaschine mit ,gewicht #cab #bej ,rudis selbstgefertigte ,apparate #cac ,illustration ,union ,deutsche 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