,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #aibc so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr verwendete ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,ausdrcke wurden nicht korrigiert4 ,besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,aus der ,schneegrube ,die ,neuauflage des vorliegenden ,buches stellt das erste ,werk einer neuen ,bcherreihe dar1 die der ,verlag unter dem ,gesamttitel ,religion und ,weltanschauung8 herausgibt4 ,wilhelm ,blsche ,aus der ,schneegrube #ad4 bis #ah4 ,tausend ,dresden #aibc ,carl ,reiner ,vorrede4 ,ist das ,herz der modernen ,naturforschung eine ,schneegrube8 ,drauen lachender ,frhling -- und im ,innern ein kalter ,krater1 in dem auch dann nur ein ,stck ,eiszeit dauert8 ,ich habe in diesem ,buche einmal von einem ,besuch in den ,schneegruben des ,riesengebirges gesprochen3 wie da im ,nherkommen die vermeintliche ,schneeflche sich als ein ,teppich duftender weier ,blten erwies4 ,wird unsere ,zeit diese weien ,blten wiederfinden 4448 -- -- -- ,je nachdem1 denke ich1 wie sich ihr ,natur-,begriff allmhlich feststellt und klrt4 ,eine ,anzahl ,tagebuch-,bltter vereinige ich hier1 die wenigstens aus dem ,ringen um diese ,frage geboren sind4 ,sie sind durchaus subjektiv1 aber ich trste mich mit den schnen ,worten1 die ,goethe einst als ,vorschlag zur ,gte8 in seinen morphologischen ,heften gesprochen hat4 ,die ,natur gehrt sich selbst an1 ,wesen dem ,wesen2 der ,mensch gehrt ihr1 sie dem ,menschen4 ,wer mit gesunden1 offenen1 freien ,sinnen sich hineinfhlt1 bt sein ,recht aus1 ebenso das frische ,kind als der ernsteste ,betrachter 444 ,erfahren1 schauen1 beobachten1 betrachten1 verknpfen1 entdecken1 erfinden sind ,geistesttigkeiten1 welche tausendfltig1 einzeln und zusammengenommen1 von mehr oder weniger begabten ,menschen ausgebt werden4 ,bemerken1 sondern1 zhlen1 messen1 wgen sind gleichfalls groe ,hlfsmittel1 durch welche der ,mensch die ,natur umfat und ber sie ,herr zu werden sucht1 damit er zuletzt alles zu seinem ,nutzen verwende4 ,von diesen genannten smtlichen ,wirksamkeiten und vielen anderen verschwisterten hat die gtige ,mutter niemanden ausgeschlossen4 ,ein ,kind1 ein ,idiot macht wohl eine ,bemerkung1 die dem ,gewandtesten entgeht und eignet sich von dem groen ,gemeingut heiter1 unbewut1 sein beschieden ,teil zu48 ,whrend ich diese alten ,stze wieder einmal lese1 lchelt mich der blhende ,apfelbaum mit seinem wei und roten ,mdchenantlitz schalkhaft um die ,giebelecke des kleinen ,bauernhusels an1 in dem ich meine ,sommermonate im ,gebirge verbringe4 ,die ,rotschwnzchen1 die unter dem ,dach ihr ,nest haben1 fliegen aus und ein4 ,im ,talgrund liegt ein blaues ,gewitter2 die absteigende ,bergwiese steht mit hartem ,smaragdgrn dagegen1 unzhlige goldene und weie ,blumenpunkte funkeln na darin2 wo das ,wei der ,dolden wie ein ,schlnglein zusammenfliet1 geht der kleine ,quell leise summend und pltschernd hindurch4 ,ob es sich nicht lohnt1 um diese ,natur zu ringen1 bis sie uns segnet 44448 ,haus ,blsche in ,schreiberhau1 ,juni #aijc ,wilhelm ,blsche4 ,inhalts-bersicht4 ,weihnachtsstimmung4 -- ,kennt die moderne ,weltanschauung noch ein ,weihnachten8 -- ,die ,menschenliebe als ,entwickelungsstufe des ,alls4 -- ,sternenfriede4 -- ,die ,erfllung unserer ,ideale ,s4 #a-f ,zusammensturz einer ,welt -- und ,schnheit4 -- ,die ,entstehung des ,schmerzes4 -- ,ist ,liebe ein ,hemmnis8 -- ,die ,kraft der ,ideal-,schau ,s4 #g-ae ,sturmtag am ,see4 -- ,wir sind umgeben von ,geheimnissen48 -- ,der unergrndliche ,ratschlu4 -- ,christi ,stellung in der ,natur4 -- ,der ,triumph der ,dichtung ,s4 #ae-bc ,herber ,frhling4 -- ,auferstehung in der ,geschichte4 -- ,auferstehung durch ,dichterkraft ,s4 #bc-bi ,in der ,schneegrube4 -- ,der ,drache4 -- ,gott-,natur4 -- ,die ,natur als ,minotaurus4 -- ,ein ,vershnter4 -- ,vom ,geiste des ,pessimismus in unserer ,zeit4 -- ,was ,kraft und ,stoff8 angerichtet haben4 -- ,der wahre ,sinn des ,wortes ,entwickelung4 -- ,die ,stufen des ,gesetzes und der ,liebe4 -- ,auge um ,auge18 ,a4 ,a4 -- ,die ,herrschaft ber die ,naturgesetze baut das ,liebesreich4 -- ,naturwende4 -- ,das optimistische ,weltprinzip ,s4 #bi-eg ,die ,rede vom ,zusammenbruch des ,darwinismus84 -- ,was ,darwin wollte4 -- ,eine ,kosmogonie ,goethes4 -- ,der ,entwickelungsbegriff stammt nicht aus dem ,darwinismus4 -- ,darwin und die ,geologie4 -- ,die ,steinkohlenwlder4 -- ,die ,archopteryx4 -- ,pithekanthropus4 -- ,was heit ,wechsel der ,verhltnisse88 -- ,darwin und die ,teleologie4 -- ,die ,idee eines ,kosmos84 -- ,darwin berhrt nur den ,weg81 nicht das ,ziel84 -- ,die natrliche ,zuchtwahl in unserm ,ideenleben4 -- ,was wirklich not tut ,s4 #eg-ib ,die ,geschichte vom ,geheimnis der ,nachtkerze4 -- ,die ,pflanzen als ,eroberer4 -- ,der ,acker von ,hilversum4 -- ,hugo de ,vries4 -- ,variation und ,mutation4 -- ,ein ,botaniker erlebt die ,entstehung neuer ,arten4 -- ,das ,ergebnis aus #ejjjj ,nachtkerzen4 -- ,auf der ,suche nach einem ,entwickelungsgesetz4 -- ,die ,geschichte des ,axolotl4 -- ,sprung oder ,entwickelung8 -- ,de ,vries fhrt zu ,darwins ,idee ber den ,zweck zurck4 -- ,die ,teleologie in der ,ontogenie4 -- ,mglichkeit einer ,weltteleologie ,s4 #acb-aeb ,die ,zeit-,frage4 -- ,die ,krakatau-,explosion und ein botanisches ,ergebnis4 -- ,treubs ,entdeckung4 -- ,wie das ,leben die ,erde erobert hat4 -- ,im ,erdinnern4 -- ,die ,angst vor den ,millionen4 -- ,ein ,experiment ,buffons4 -- ,werners ,wasserweisheit4 -- ,hutton als ,zeit-,forderer4 -- ,goethe als ,geologe4 -- ,lyell und ,hoff4 -- ,die ,biologie mischt sich ein4 -- ,die ,rechnung erreicht die ,milliarde4 -- ,thomsons exakte ,rechnung milingt4 -- ,sehr viel ,zeit als ,resultat ,s4 #aeb-agb ,die erste ,epoche des ,darwinismus wird historisch4 -- ,weismann schreibt sein ,testament4 -- uere und innere ,zuchtwahl4 -- ,von ,ngeli bis zu ,roux4 -- ,wo ,weismann resigniert ,s4 #agc-ahc ,rckblick auf ,haeckel4 -- ,persnliche ,erinnerungen4 -- ,vogt4 -- ,ein ,schlerbund1 der die ,natrliche ,schpfungsgeschichte8 liest4 -- ,darwinismus und ,sozialdemokratie4 -- ,vortrge ber ,darwinismus bei ,arbeitern4 -- ,die ,freie ,bhne84 -- ,die ,grndung der ,gesellschaft fr ,ethische ,kultur84 -- ,was ist ,wahrheit8 ,s4 #ahc-aia ,was wollt ihr gegen ,darwin setzen8 -- ,vielleicht den ,spiritismus8 -- ,eine eigene ,sitzung mit ,valeska ,tpfer4 -- ,das redende ,kstchen4 -- ,entlarvung des ,schwindels4 -- ,der ,geist ,abila4 -- ,grauen vor einer ,weltanschauung aus solcher ,mglichkeit8 ,s4 #aia-bag ,was wir dagegen wirklich brauchen4 -- ,ein ,mann wie ,fechner4 -- ,fechners ,hypothesen zum ,naturbegriff4 -- ,die echten offenen ,mglichkeiten ,s4 #bag-bcj ,der ,kampf um den ,begriff ,wirklichkeit84 -- ,das #ai4 ,jahrhundert in seiner ,strke4 -- ,das soziale ,moment in unserer ,wirklichkeit84 -- ,geschichtlicher ,rckblick4 -- ,der ,triumph des ,werkzeugs4 -- ,die ,idee der ,kultur84 -- ,der ,mensch erobert sich selbst4 -- ,der ,himmel auf ,erden4 -- ,aber die ,kehrseite4 -- ,die ,sklavenkette der ,wirklichkeit84 -- ,der ,mensch als ,spiegelplttchen4 -- ,die tote ,maschine als das ,absolute4 -- ,das ,individuum als ,nichts4 -- ,der ,normalmensch84 -- ,anprall gegen die ,kunst4 -- ,man wei mit dem sthetischen nichts mehr anzufangen4 -- ,das ,knstlergenie als angebliche ,strung des ,normalen4 -- ,triumph der ,lombrosos4 -- ,die ,kunst zeigt sich selbst ergriffen4 -- ,experimente des ,naturalismus4 -- ,hhepunkt und ,sturz des falschen ,prinzips4 -- ,die ,kunst als ,retterin ,s4 #bcj-bgj ,waldeinsamkeit4 -- ,der ,automat am ,bahndamm und das ,pfingstwunder4 -- ,der ,gegensatz des ,automatischen und ,elementaren4 -- ,vom ewigen ,pfingsten des ,geschehens4 -- ,pfingsten in der ,entwickelung4 -- ,der ,mensch als das ,genie der ,natur4 -- ,er steht im ,aufmerksamkeitsfelde4 -- ,entlastungen im ,automatischen ,s4 #bgj-bgh ,die ,geschichte der ,menschheit ist ,pfingstgeschichte4 -- ,vom ,pfingsten der ,kunst4 -- ,im ,trffel-,lande4 -- ,die ,hhlen des ,vezre-,tals4 -- ,was der ,mensch noch gesehen hat4 -- ,verschollene ,tiere4 -- ,phantasie-,tiere4 -- ,wie der ,mensch stilisiert4 -- ,der ,tintenfisch von ,myken4 -- ,der ,altar von ,pergamon4 -- ,bakairi-,kunst4 -- ,urwurzeln von ,realismus und ,idealismus4 -- ,wie weit der ,mensch zurckgeht4 -- ,als ,zeitgenosse des ,mammut4 -- ,als ,zeitgenosse des ,alt-,elefanten und des ,sd-,elefanten4 -- ,der ,mensch in der ,auvergne bei ,dinotherium und ,hipparion4 -- ,die geflschten ,tierbilder4 -- ,das erste ,mammut-,bild4 -- ,zweifel -- ,jetzt die neuen ,hhlen -- ,wandgemlde4 -- ,echte ,darstellungen des ,mammut ,s4 #bgh-cab ,woran man die ,charaktergestalten unserer ,naturforscher messen wird4 -- ,virchows ,stellung zum ,naturbegriff4 -- ,ein ,zeitalter ,virchows8 -- ,seine ,gre4 -- ,virchows ,denkmal1 das er sich selbst geschaffen4 -- ,die ,kehrseite der ,medaille4 -- ,imponderabilien der ,naturforschung4 -- ,virchows ,widerstreben gegen ,weltanschauung4 -- ,der ,salto mortale des ,idealisten4 -- ,individuelle ,tragik4 -- ,verhngnisvolle ,folgen ,s4 #cac-cbg ,dubois-,reymond als ,parallelgestalt4 -- ,voraussetzungen und ,folgen des ,ignorabimus84 -- ,der ,standpunkt ,johannes ,mllers4 -- ,sturz der ,lebenskraft4 -- ,der entscheidende ,irrtum bei ,dubois4 -- ,zusammenbruch des ,naturbegriffs bei ,virchow und ,dubois-,reymond4 -- ,das wahre ,ziel ,s4 #cbg-cdf 7,friedrichshagen4 ,weihnachten47 ,der ,orion schwimmt mit seinen weien und rtlichen ,sternenblten ber dem schwarzen ,kiefernforst herauf4 ,still und starr steht dieser wetterharte ,wald da mit seinen kalten ,stmmen1 das ,geheimnis seines rastlosen ,eigenlebens tief verschlossen im unsichtbaren ,innern4 ,und diese ungeheuren ,sternbilder folgen dem ,umschwung der ,erde mit ihrer mathematischen ,strenge1 heute wie sonst1 all ihre ,rtsel bergend in den paar bunten ,lichtpnktchen1 die aus der ,weltraumsnacht funkeln wie die ,augen im ,dunkel umgehender ,raubtiere4 ,ist ,deine ,weltanschauung stark genug1 ,weihnachten noch zu ertragen 4448 ,was sind diesen ,sternen des ,naturforschers unsere kleinen ,menschenfeste6 ,als das ,geschlecht der ,nadelhlzer jung war1 ruberte der ,ichthyosaurus im deutschen ,korallenmeer1 und die alte ,erde mute noch fter als zwlfmillionenmal um die ,sonne laufen1 ehe das kleine ,menschlein aus seiner ,hhle kroch4 ,als der rote ,stern ,beteigeuze dort im ,orion wei war1 bestand diese ganze ,erde wohl noch nicht1 und die ,sonne war ein verwaschener ,nebel4 ,wenn er dermaleinst herabgebrannt ist zu schwankender ,nachtglut wie ,mira1 der ,wunderstern im ,walfisch1 der nur noch periodisch aufglimmt und wieder erlischt -- dann wird diese ,sonne vielleicht lngst wieder verschwunden sein und das letzte ,teilchen eines irdischen ,nadelholzstammes wird ein ,kohlenstubchen in einem eiskalten ,meteorblock sein1 der irgendwo in einem anderen ,system als heimatloser ,fremdling landet4 ,was will vor solcher ,perspektive bestehen6 ,auf solchen ,urweltsbaum kleben wir unsere lieben lustigen ,weihnachtskerzen4 ,aus ,flittergold pflanzen wir ein ,bildchen darauf1 geformt nach der ,zickzackarabeske eines solchen ,weltraumsterns1 dessen ,lichtpunkt in unserer ,atmosphre zittert -- wir ,eintagsfliegen zwischen onen der ,zeit und ,siriusweiten4 ,und wir trumen1 da unter diesen ,kerzen und diesem ,stern das ewige ,menschenkind in seiner ,krippe liege -- und da die ewige ,liebe von hier als unhemmbares warmes ,lichtband durch die ,welten strme4 ,durch den kalten ,raum1 wo die ,eisenmeteore sausen und die ,kometen zur ,sonne strzen und alle paar ,billionen ,meilen ein einsamer ,weltkrper sich dreht1 immer dreht und dreht durch die ,jahresfolge der ,billionen 444 ,es ist die groe ,anschlufrage unserer ,zeit1 die hier erklingt4 ,das ,alte sollen wir retten4 ,und das ,neue soll doch hinzu4 ,wo ist die ,brcke8 ,mein ,auge1 mein kleines ,menschenauge in dieser ,weihnachtsnacht der ,menschenliebe1 bohrt sich ein in den roten ,stern des ,orion mit seinem inbrnstigen ,sehnen4 ,wie seltsam1 da ich diesen ,stern doch sehen kann1 mit diesem schwachen ,menschenauge6 ,es mu doch ein ,verwandtes sein zwischen dem ,stern und mir4 ,ich wei3 wenn ich dort wre und ganz scharfe ,augen htte -- als ganz kleines ,lichtpnktchen dieser ,art erschiene unsere ,sonnenwelt auch dort4 ,die gleiche ,lichtpost geht her wie hin4 ,in diesem ,licht steckt unsere ,einheit4 ,aber ,licht1 nur ,licht6 ,wie weit ist das von der ,menschenliebe4 ,und doch3 dieses ,licht ist ein ,zauber ohnegleichen4 ,es kndet mir1 da alle diese ,sterne aus den gleichen ,elementen aufgebaut sind wie die ,erde1 wie der ,kieferbaum1 wie ich selbst4 ,aus den winzigen ,regungen dieses ,lichtpnktchens lese ich in der untrglichen ,sicherheit eines ewigen ,dokuments1 da dieser ,stern und alle dort nach denselben ,gesetzen der ,schwere sich bewegen1 nach denselben ,gesetzen des ,lichtes ,wellenzge entsenden durch den ther1 kraft deren auch mein ,christbaum hier leise rauschend ber meinem festlichen ,tische schwebt1 kraft deren meine dreiig ,kerzen hier leise knisternd ihr ,weihelicht ergieen4 ,und ich fhle den starken ,weltenarm auf einmal1 den uralten1 urgewaltigen1 in dem wir beide ruhen1 mein roter ,stern dort und ich1 mein ,weihnachtsbaum im engen ,erdenhause und der grenzenlose ,sternenweihnachtsbaum am schwarzblauen ,firmament der ,winternacht4 ,wie wunderbar ist der schlichte ,gedanke1 da auch die ,menschenliebe1 da die schlichte ,forderung1 wie sie das ,evangelium ausspricht1 in der ewigen ,gesetzmigkeit des ,alls steht6 ,ein urgesetztes ,werden kommt herauf aus dem ,grau des ,unbekannten4 ,es formt sich als ,sonne1 erzeugt ,planeten4 ,auf einem solchen ,planeten blaut ein ,meer1 aus dem ,wasser heben sich ,inseln4 ,in der kristallenen ,tiefe1 dann am feuchten ,rand der ,klippe entfaltet sich ,leben4 ,tieraugen ffnen sich zum ,licht1 ,pflanzengrn atmet in der ,sonne4 ,unter einem solchen grnen ,baum schlgt zuletzt der ,mensch seine herrlichen ,lichtaugen auf4 ,wie ein ,tier ringt dieser ,mensch anfangs noch blutig-wild um seine ,existenz4 ,aber im ,banne seiner hheren1 vertieften ,lichtsehnsucht steigen ,marmortempel auf mit ,gebilden der ,kunst4 ,und auf einer hchsten ,stufe1 noch umbrandet von tausendfachem ,sturm1 aber sieghaft wie das einsame ,lmpchen der ,krippe in der ,wste1 gibt der ,mensch auf seinem rastlos rollenden ,planeten sich selbst ein neues ,gesetz4 ,es soll nicht mehr gelten3 ,auge um ,auge1 ,zahn um ,zahn -- die alte1 einfache1 mathematisch strenge ,gleichungsformel des ,naturkampfes4 ,siebenmal siebenmal soll jetzt die ,schuld vergeben werden4 ,im ,nchsten sollst ,du ,dich selbst erkennen und heiligen4 ,das bist ,du1 lehrt ,dich der ,inder schon zu allem sagen4 ,erkenne ,dich selbst1 predigt der ,grieche -- ,dich selbst in allem1 was um ,dich ist4 ,nun heit es3 ,liebe ,deinen ,nchsten wie ,dich selbst4 ,die ,stunde1 da diese ,weisheit endlich ,wort wurde und in einer ,menschenwiege lag1 feiern wir als ,weihnachtsfest4 ,das alles aber mute kommen nach ganz fester ,naturgesetzlichkeit4 ,es lag in den ,urelementen dieser unserer ,sonnenwelt schon1 da es so werden mute4 ,was siehst ,du aber brennen in den tausend und tausend ,sternen dort8 ,tausend- und tausendmal die gleichen ,urelemente1 bewegt von der gleichen ,gesetzlichkeit4 ,jede dieser ,welten1 wenn ihre ,stunde erfllt ist1 mu durch ihre gleichen ,hauptstufen wandern4 ,jede mu ihre ,station erklimmen der ,intelligenz1 des ,lichthungers im ,geist4 ,mgen die ueren ,formen tausend- und tausendfach verschiedene sein3 die ,grundlinien werden sich nie verleugnen knnen4 ,es ist ein altes ,wort1 da in aller ,intelligenz1 auf so verschiedenen ,welten unseres ,alls sie nun erblhe1 immer gewisse mathematische ,grundanschauungen gemeinsam sein mten4 ,ein ,mensch der ,erde und ein ,intelligenzwesen des ,orion wrden sich in einer ,sprache sofort verstehen3 nmlich1 da die ,summe der ,winkel im ,dreieck gleich zwei rechten sei1 oder da der pythagoreische ,lehrsatz gelte4 ,in diesem ,worte liegt ein tiefes ,heil4 ,denn zu diesem ewigen ,gemeingut mu auf einer bestimmten ,stufe zweifellos auch der schlichte1 der wirklich mathematisch schlichte ,kerngedanke der ,menschenliebe gehren3 der ganz einfache ,schlu1 da wir alle weiter kommen1 wenn wir uns nicht totschlagen und auffressen2 da wir das ,schlechte besser ausrotten durch ttige ,gegenliebe als durch ,ha2 da wir gro sind1 menschheitsgro1 weltengro1 wenn wir in allen uns selbst sehen1 winzig1 ein ,stubchen im ,sturm1 wenn wir uns trotzig isolieren4 ,wenn die ,wesen von ,milliarden ,sternen sich nie begegnen werden 7was wir ja auch nicht wissen1 schlielich67 -- milliardenmal mssen sie doch in jedem ,system1 auf jeder rollenden ,kugel fr sich diese schlichte ,gesetzmigkeit des ,evangeliums finden1 so gut wie sie den pythagoreischen ,lehrsatz in irgend einer ,form1 und mgen sie ihn nennen1 wie sie wollen1 finden werden4 ,und wenn ,jahrtausende ihnen dann wandern ber den ,tag1 da zum ersten ,mal diese obere ,mathematik der ,liebe ihnen klar wurde3 sie alle werden auch ein ,symbol dann suchen und besitzen fr die ,gnade dieses ,tags -- sie werden ihre ,krippe8 haben und ihren ,weihnachtsbaum81 in den ,bildern eben und ,gedankengngen ihres ,sterns4 ,ein symbolischer ,christbaum in diesem ,sinne mu ragen durch den ganzen1 ganzen ,weltraum1 so weit die ,schwere wandert und das ,licht wandert1 kurz1 so weit die ,gesetzmigkeit wandert1 die aus gleichen ,ursachen gleiche ,wirkungen schafft4 ,jedes ,lichtpnktchen1 das von einer ,sonne bis zu uns hernieder ,kunde gibt1 das im ,prisma sich zum ,spektrum unserer irdischen ,elemente bricht und damit auf die gleiche ,grundlage weist1 -- es hat eine tiefste ,beziehung zu diesem unaufhaltsamen ,weihnachtsproze aller kosmischen ,entwickelungen4 ,mit eigener ,symbolik gesprochen3 es ist eine ,kerze am ,weihnachtsbaum4 ,stille ,nacht1 heilige ,nacht4 ,es geht mehr durch dieses schwarzblaue ,firmament da oben als blo ,meteorsplitter und ,kometen4 ,auch von ,weltkrper zu ,weltkrper rauscht auf den ,flgeln der ,gesetzmigkeit das ewige ,das bist ,du8 und ,erkenne ,dich selbst84 ,und wieder auf der ,flugbahn dieses ewigen ,imperativs geht der ,glaube mit an die ,erlsung durch das hhere ,gesetz1 das ,gesetz des oberen ,geistesstockwerks -- der ,glaube an den endlichen ,sternenfrieden8 in dieser ganzen unermelichen ,zersplitterung der ,schpfung1 in der die ,welten durch den uferlosen ,raum wirbeln wie silberner ,staub4 ,friede auf ,erden6 ,hat dieser ,glaube wirklich schon ,weltenflgel8 ,wenn die ,sterne ber ,dir brennen1 schleierlos1 mit der ganzen ,majestt des grenzenlos ,wirklichen 444 und ,du sagst ,dir1 da diese kleine ,erde mit ihren paar ,millionen intelligenter ,wesen noch bebt unter dem ,getmmel unausgesetzten ,kampfes 4446 ,wird auch nur auf ,erden dieser rohe ,kampf je enden1 wird eingehen in einen reinen1 freudigen ,waffengang der ,intelligenz unter ,herrschaft der ,menschenliebe8 ,oder ist nicht schon dieses ,ideal zu gro -- zu gro ber alle ,kraft der ,naturgesetzlichkeit hinaus 444 ,der ,nachtwind rauscht leise ber mir durch die ,kiefernzweige4 ,ich aber denke1 da auch diese ,kiefer einst einmal ein ,ideal blo war im ,weltenschoe4 ,und doch hat das ewige ,werden sie zustande gebracht1 mit dem ,wunderbau ihres ,zellenleibes1 mit all den unsagbaren ,feinheiten1 die da keimen1 atmen1 wachsen1 zu hohen ,sulen aufsteigen lassen4 ,und auch die ,sterne dort waren einmal ,ideal1 leise vorgetrumte ,fern-,realien4 ,nichts von ihnen war einmal da als dieses schwebende ,zukunftsbild im ,schoe des ,urgeheimnisses4 ,und doch sind sie geworden1 geworden1 was sie sind1 dieses unbeschreiblich erhabene ,himmelsspiel kreisender ,kugeln1 die sich in harmonischen ,abstnden eingestellt haben1 um sich auf ,jahrbillionen nicht zu stren1 auf da auf ihren ,planeten die zarte ,blte des ,lebens sich entfalte4 ,willst ,du der ,macht1 die diese ,ideale sich erfllen konnte1 ,schranken setzen8 ,in feierlicher ,ruhe brennen die ,sterne fort ber dem schwarzen ,walde1 dem vereisten ,see4 ,der ,blick des ,einzelnen auf seinem ,planeten aber kehrt zuletzt friedevoll von aller vershnten ,himmelsschau zurck4 ,er haftet auf dem lieben eigenen ,weihnachtsbaum4 ,und er liest in seinen kleinen1 trauten ,flmmchen das alte ,weltenwort1 das vor nun bald zweitausend ,jahren gesagt ist3 ,wer mich hat1 der hat alles andere auch48 ,jeder in seinem ,kreise erlebt das ,all4 ,und in seinen kleinen ,weihnachtskerzen brennt der tiefste ,sinn all aller ,sterne mit4 99 99 99 99 99 7,friedrichshagen4 ,jahreswende zu #aijc47 ,im ,kieferngrunde wollte es schon dunkeln4 ,aber aus der ,richtung des ,sees kriecht noch einmal etwas hinein wie eine braune ,dmmerung1 nachtrglich1 versptet4 ,diese nackten graden ,kiefernstmme treiben ihrem ,himmel gegenber eine drollige ,mimikry4 ,wenn die ,sonne verblutet1 werden sie rot wie glhende ,metallpfeiler2 wenn das ,regenwasser sie genetzt hat und aus dem grauen ,wolkenfenster dann wieder ein blaues ,himmelsauge bricht1 spiegeln sie blau2 wenn der ,himmel in dsterer ,nebelbank untergeht1 stehen sie schwarz wie die ,masten einer ,totenflotte4 ,ich klettere den kurzen ,sandhang des ,uferwalles empor1 hinter dem der ,see liegt4 ,auf den ,sulen ist hier wirkliche ,lichtglut1 es ist noch einmal so hell geworden1 da sie ,schatten hinter sich werfen4 ,und jh bin ich selber im strmenden ,quell dieses ,lichts4 ,zart violett der leicht beschneite ,eisteller unter mir4 ,drben die ,berge und das schmale ,ufer ein verwischter ,rauchstreifen von intensivem ,grn1 -- grn blo durch ,lichtzauber1 denn es stehen dort perspektivisch klein nur die gleichen winterdunklen ,kiefern wie hier1 in denen selber kein ,spangrn ist4 ,darauf als zweite ,farbschicht1 fcherhaft von ,westen heraufflieend wie das ,delta eines ungeheuren ,lichtstromes das brennendste ,karminrot4 ,hoch1 hoch empor1 bis es endlich jh1 fast ohne bergang1 als klappe ein ,rand um eines ,purpurmantels1 umschlgt in ebenso grelles ,schwefelgelb4 ,das stt zum ,zenith endlich an ein ganz ses1 ganz feines1 abendliches und doch auch noch ungewhnlich erhelltes ,himmelsblau4 ,rechts und links1 wo das ,gelb in das absteigende ,blau einfliet1 leuchtet noch einmal wie ,reflex auf einer schnen ,feder ein magisch zartes und doch auch lichtstarkes ,grn4 ,ich wende mich1 und hinter mir ber den dunklen ,kiefernkronen schwimmt im blassen ,blau der groe silberne ,mond4 ,vom ,kirchlein in der grau vertrumten sonnenfernsten ,seeecke1 wo die ,spree einmndet1 hallen kurze1 harte ,klnge ber die schalltragende ,eisdecke daher4 ,diese wunderbaren ,dmmerfarben1 die den ,heimgang des ,jahres seit ,abenden jetzt hier begleiten und zu einem ,schauspiel machen1 als sei es irgend ein besonderes ,weihejahr1 das da in nordlichthafter ,glut noch scheidend gefeiert wird3 sie sind schwerlich gewhnlicher1 wie man zu sagen gelernt hat1 normaler ,art4 ,wieder einmal mag es ,vulkan-,asche sein1 die da oben vom ,sonnenku brennt gleich den roten ,kiefern hier unten und ihr ,licht dann noch einmal zu denen zurckwirft4 ,asche von jenen grauenvollen ,schlachtfeldern ,mittelamerikas1 wo die ,sphinx1 die ,chimra sich pltzlich auf die armen ,menschen geworfen hat1 sie zu ,tausenden zu fressen wie im ,griechenmrchen4 ,eine ,glutwolke verschlingt eine blhende ,stadt1 brennt den hilflosen ,opfern die ,lungen aus4 ,dann wirft sie ihre ,mhne empor1 hoch1 immer hher4 ,bis sie wie ein ,ring um die ,erde fliegt4 ,und auf der andern ,seite des ,planetenkolosses steigen dem stillen ,beschauer ber seinem ,see und seinem ,kiefernfrieden liebliche ,farbenwunder auf1 ein buntes ,zauberspiel der ,luft4 ,ihn entzckt1 was dort verheert hat4 ,eine ,katastrophe1 ein ,weltuntergang -- und ,schnheit4 ,so war es #ahhc1 als an der ,sunda-,strae der ,vulkan ,krakatau explodiert war und vierzigtausend ,menschen verschlungen hatte4 ,so jetzt1 obwohl nur in kleinem ,mae1 noch ,martinique4 ,uns aber fangen solche ,kontraste an1 vertraut zu werden4 ,ein ganzes ,sonnensystem platzt1 verdampft2 und uns ist das ein blinkendes ,sternchen2 ein ,kind hebt die ,hndchen danach auf3 ,wie schn6 ,schenk mir das ,silberfnkchen dort zum ,spielen68 ,wir gewhnen uns1 da jede ,entwickelung1 jeder ,fortschritt1 jedes ,hbsche1 ,interessante1 ,erlebenswerte der ,weltgeschichte erkauft wird durch eine ,folterkammer der ausgesuchtesten ,scheulichkeiten4 ,damit wir zum ,sylvesterpunsch von #aijc ein philosophisches ,bonmot sprechen knnen1 sind seit dreitausend ,jahren ,menschen ersten ,ranges verbrannt1 gefoltert1 gekreuzigt1 von wilden ,tieren gefressen worden4 ,da wir berhaupt sind1 da wir so sind1 so weit sind1 verdanken wir einem erbarmungslosen ,daseinskampfe1 von dessen ,blutbad die ,geschichte rot ist wie dieser ,abendhimmel4 ,und aus diesem ,blutbade zerschmetterter ,existenzen steigt nicht blo die ,schdelpyramide ,tamerlans3 auch die ,sixtinische ,madonna und die ,neunte ,symphonie steigen heraus1 und ,iphigenie und der ,lehrsatz des ,pythagoras4 ber ,kampf1 ,tod1 ,schmerz1 ,verzweiflung1 ,folter luft die ,entwickelung4 ,wir haben zuviel gelernt1 zu klar sehen gelernt1 wir von nunmehr schon #aijc1 um uns gegen dieses ,weltgesetz8 die ,augen zuhalten zu knnen4 ,ist dieses ,gesetz aber nicht doch der ,tod aller ,freude an der ,entwickelung8 ,der ,zweck heiligt das ,mittel4 ,wir begren es als grandiosen ,kulturfortschritt1 da wir diese ,jesuitenmoral nicht mehr anerkennen4 ,und doch soll das ,weltgesetzbuch auf dieser ,moral stehen8 ,dazu all unser ,erkenntnisfortschritt86 ,wir drehen unsere neue ,jahresziffer um ein ,jahrhundert rckwrts1 auf #ahjc4 ,es ist das ,datum1 da ,herder uns verlie1 der ,mann1 der zuerst in der ,geschichte der ,menschheit nur ein ,kapitel gesehen der groen ,sternengeschichte und der zu der ,frau von ,stein sagte1 da wir erst ,pflanzen und ,tiere gewesen seien84 ,es waren die ersten reifen ,gedankenfrchte1 ,weltgedanken1 ,menschheitsgedanken1 vom erstarkten ,baum der ,forschung4 ,hundert ,jahre nochmals zurck hatte ,newton ber seiner ,optik gesessen4 ,noch vor hundert war das ,fernrohr erfunden worden4 ,und noch vor hundert fuhr ,columbus auf seiner vierten ,reise durch das westindische ,meer und erwarb ,kopernikus sich die ,doktorwrde4 ,dafr aber all diese ,erkenntnis1 um zu erkennen1 da auch der ,mensch der ,natur nur abgepret worden ist auf der ,folter 4444 ,die rote ,dmmerungswelle dort hat ihren ,hhepunkt erreicht4 ,rasch beginnt sie jetzt zurckzuebben4 ,es ist1 als sinke die blaue ,himmelsglocke1 selber dabei noch funkelnd1 langsam ber sie herab1 tiefer und tiefer4 ,ein ,schauspiel von wunderbarer ,feierlichkeit1 dieser stille ,kampf der ,lichter an einem ,abendhimmel4 ,es ist nicht wahr1 da die ,entwickelung immer durch ,folterschmerzen gegangen sei4 onen vor uns ist sie durch immerwhrende ,verwandlungen vorgeschritten1 in denen noch gar kein ,schmerz bestand4 ,durch unendliche ,raumweiten neben uns arbeitet sie noch immer so4 ,da ballen sich ,welten1 entfalten sich zu harmonischen ,systemen4 ,und werden wieder eingeschmolzen in noch grere ,massenansammlungen4 ,aus denen arbeitet dann wie eine tickende ,uhr das groe ,weltgesetz abermals ,harmonien und entsprechend noch umfassendere heraus4 ,nie erfolgt ein wirklicher ,zusammensturz in der ,idee4 ,denn es mu immer ein ,greres sein1 das das ,kleine an sich reit1 in sich auflst4 ,grerer ,stoff aber3 grerer ,weg1 hhere ,harmonie4 ,die dann bleibt1 bis ein noch greres ,system auch dieses wieder umarmt1 zu einer ,neuzeugung zwingt4 ,in diesen ganzen ,naturprozessen auerhalb des ,organischen waltet nicht das1 was wir ,schmerz8 nennen4 ,bausteine fgen sich zu immer hheren ,bauten aneinander1 nichts weiter4 ,wir denken gar nicht an ,schmerzmglichkeiten4 ,sollen die ,metallteilchen klagen1 da sie ihre frhere ,gravitationslage verlassen1 um in ein neues ,formgebilde eingeschmolzen zu werden1 in einer neuen ,lage in ihm aufzuerstehen8 ,mgen aber auf dieser ,linie auch ganze ,milchstraen verbrennen wie eine ,wolke ,kohlenstaub -- in diesem ,wandel waltet immer noch kein ,schmerz4 ,es waltet der unendliche ,gesetzesfrieden wie in dem stillen ,wechsel der ,dmmerfarben dort4 ,niemals wahrer ,tod1 denn das ,gesetz stirbt nie2 immer nur ,wandel2 und ,wandel in ,hheres hinein4 ,da flammt ein blitzendes ,verheeren ,dem ,pfade vor des ,donnerschlags1 ,doch ,deine ,boten1 ,herr1 verehren ,das sanfte ,wandeln ,deines ,tags48 ,doch inmitten jetzt dieses grenzenlosen ,kosmos-,friedens1 in dem ein ,weltuntergang nicht mehr ist als eine in herrlicher ,farbenglorie verblutende ,abendsonne3 -- das ,lebendige4 ,wenn die ,klte dieses ,winterabends den kleinen ,vogel1 der dort zwitschert1 bis ins ,mark fat1 so bebt er vor ,schmerz4 ,und das begann mit dem ersten zellenartigen ,gallertpnktchen an einer ,uferklippe vor vielen ,millionen von ,jahren4 ,und sein ,triumph ist der ,mensch4 ,der ,triumph der ,feinfhligkeit in ,schmerzempfindung4 ,ein seltsamer -- ,triumph4 ,dennoch3 welche ungeheure ,fortschrittskette im reinen ,sinn von ,entwickelung in diesem ,stck organischen ,lebens4 ,welcher ,umschwung mit diesem grnen ,schimmelhutchen einer ,urweltklippe6 ,auf diesem ,hutchen wuchsen schlielich ,augen1 die das ,licht1 die ,farben1 die ,formen der ,dinge sahen1 das blaue ,meer1 die ,sonne1 das ,abendrot und den ,sternenhimmel4 ,und hinter diesen ,lichtaugen begann das ,klmpchen grauer ,nervensubstanz zu denken1 zu schlieen1 zu folgern4 ,die ,natur unten hatte immer nur gestreut1 ,samen der ,dinge gestreut und hatte das ,harmoniegesetz grob gewaltsam sieben und sichten lassen4 ,jetzt ging aus denkenden ,gehirnen und schauenden ,augen die hhere ,stufe hervor3 die bewute ,zwecksetzung1 dieses fabelhafte ,spar-,prinzip der ,entwickelung1 dieser einzigartige ,fortschritt im kleinsten ,kraftma4 ,es durfte dann diese befreite1 hier berschssige ,kraft sein1 die eine ,kunst1 eine ,wissenschaft1 eine ,philosophie1 eine ,kultur schuf4 ,und der ,mensch ist es1 der diese ,krone sich aufs ,haupt setzt1 der ,mensch als ,triumph des sehenden1 denkenden1 zwecksetzenden ,lebens4 ,ein ,triumph also doch4 ,aber erkauft um jenen andern 44448 ,das ,glcklein da drben ist pltzlich verstummt1 wie erstarrt von der rasch wachsenden ,abendklte4 ,aber das ,eis selber singt und summt leise fort4 ,und ich hre eine ,stimme der ,naturgeister zu den schwarz ersterbenden ,kiefern und dem mondduftigen ,himmelsrund herauf4 ,deine ,rechnung ist falsch4 ,du hast ja noch gar nicht erfat1 was der ,mensch zwischen ,lebensschmerz und ,sternenfrieden wirklich soll4 ,dieser ,mensch ist nicht blo der einfache ,triumph der ,entwickelungslinie1 die ber das ,leben ging4 ,er ist auch ihre ,korrektur4 ,er ist die ,vershnung zwischen dem groen ,zweck im ,leben3 dem ,bewutwerden der ,welt1 -- und dem furchtbaren ,mittel3 dem ,schmerz4 ,er ist der ,protest des ,weltgesetzes gegen dieses ,mittel4 ,zwei ,gaben ohnegleichen sind fr diese ,arbeit in ihn gelegt4 ,die erste ist das ,prinzip der ,liebe4 ,im ,moment1 da er als ,triumph der ,entwickelung die ,hand ausstreckt nach der ,naturherrschaft1 bricht auch dieses ,prinzip mit einer fortreienden ,elementargewalt aus ihm hervor4 ,prometheus1 der das ,feuer des ,himmels1 die ,naturkraft der ,weltallssonnen in einem hohlen ,stabe1 einem ,menschenwerkzeug1 trgt1 wird ,christus1 der seinen ,fluch hngt an jeden1 der ,schmerz st4 ,er predigt die ,kstlichkeit1 die ,heiligkeit alles ,lebendigen4 ,er lehrt1 da ,du selbst in allem bist1 in der ,lilie1 die ,du brichst1 und im ,wurm1 den ,dein ,fu zertritt4 ,aus dem ,staube sollst ,du die ,opfer ziehen und ihre ,wunden verbinden1 ,du1 der sehende ,mensch4 ,natur bist ,du und bleibst ,du1 nichts ist in ,dir als ,natur4 ,so mu auch diese ,stimme aus der ,natur selber kommen1 die ,stimme einer ,einkehr1 einer ,umkehr1 die ein furchtbares ,mittel wieder mildern1 wieder vershnen will4 ,das ,leben zeugte ,bewutsein und damit ein unendliches ,entwickelungsfeld von hherer ,art4 ,aber es zeugte auch den namenlosen ,schmerz1 der pltzlich in diese ,entwickelung von der ,stufe des ,lebens an versponnen schien4 ,nun glnzt in den ,lichtaugen dieses ,bewutseins auf einmal die ,liebe4 ,die groe ,entwickelungskorrektur ist im ,spiel6 ,mag ,prometheus jetzt wirklich wachsen1 bis er aus der ,kraft seines ,stabes voll ,sonnen-,energie ,planeten bewegt und zu den ,sternen fliegt1 -- immer wird der ,christus in ihm mit ihm wachsen4 ,er wird mit dem ,leben wandern und die ,schmerzen wieder aufheben1 die das ,leben schlgt4 ,doch der ,mensch hat noch eine zweite ,gabe4 ,immer1 wenn der ,gedanke diese ,bahn der ,entwickelung quer durch den ,schmerz gehen sah -- und dann die ,liebe sah1 wie sie den ,schmerz wieder lindern wollte1 ist auch das dritte gedacht worden3 ob die ,liebe nicht die ,entwickelung lhmen msse8 ,wenn der ,fortschritt immer wieder zu einer ,bruchstelle fhrt1 die als ,schmerz empfunden wird3 mu nicht die ,liebe ein ,gegner des ,fortschritts sein8 ,in hundert ,stimmen klingt das schon heute in unsere ,zeit hinein4 ,es sind die ,stimmen der ,tolstois1 die alle ,herrlichkeiten der ,kunst und der ,forschung und der ,geistes- und ,krperfreiheit fr nichts achten um der ,liebe willen1 -- weil sie doch alle nur wieder ,schmerzquellen ffneten4 ,und es sind die ,stimmen der ,nietzsches1 die rufen3 werde hart1 wenn ,du aufwrts willst1 -- wer um der weichen ,seele willen zurckschaut1 der erstarrt wie das ,weib des ,lot in der ,bibel4 ,wre die ,liebe1 die nachtrgliche mitleidige ,liebe allein gegen die arbeitende ,entwickelung gestellt3 kein ,zweifel1 da sie allein wirklich zu einem hemmenden1 retardierenden ,element werden mte4 ,sie wrde das ,hhere in seinem ,werden hemmen um der ,wehen dieses ,werdens willen4 ,starr wrde in ihrer ,hand allein die ,welt wie dieser vereiste ,see hier1 starr1 stagnierend1 konservativ1 losgeschaltet vom ,frhlingssturm der ,entwickelung4 ,aber im erwachten ,menschengeiste lebt noch eine zweite ,kraft1 die auch das wieder aufhebt in ein noch hheres hinein4 ,eine ,kraft1 die den ,schmerz berwindet in der ,entwickelung selbst ohne den ,schritt dieser ,entwickelung zu hemmen4 ,es ist die ,kraft der ,ideal-,schau4 ,es ist die ,kraft1 die ber ,linien1 ber ,stufen der ,entwickelung selber hinwegschaut4 ,die von einer ,stufe aus1 von einer errungenen ,harmonie aus schon die nchste als ,ideal8 aufsteigen sieht1 sonnenhell1 frhlingshaft1 im ,jugendschein und ,lichtschein des ,ideals4 ,und die sieht1 da der ,weg von unserer schon errungenen ,wirklichkeit zu diesem ,hheren darber1 zu diesem ,ideal1 nur fhren kann durch eine ,lsung1 ein ,sinken unseres augenblicklichen ,besitzes1 -- durch eine kurze ,disharmonie4 ,die aber diese ,disharmonie mit ihrem ,schmerz freiwillig auf sich nimmt1 den ,blick fest auf der winkenden ,goldzinne des ,ideals4 ,kurz ist der ,schmerz und ewig ist die ,freude68 ,innerlich ist der ,schmerz vernichtet im ,moment1 da er aufgenommen ist in die ,linie zum ,ideal4 ,von hier die ,freudigkeit1 die bis in den ,tod reicht1 die ,freudigkeit1 die den ,weisen den ,giftbecher trinken und den ,heiligen sein ,kreuz tragen lt1 die aus den ,augen des ,idealschauers leuchtet1 um den schon die ,flamme des ,scheiterhaufens zngelt4 ,das ,kreuz wird genommen1 weil ,du morgen im ,paradiese bist4 ,erst mit dieser ,ideal-,schau ist der ganze ,anschlu wieder da des sehenden ,menschen an die arbeitende ,fortschrittslinie der ,natur in seiner ,brust4 ,der freiwillige ,anschlu4 ,es war der ,preis des ,sehens3 die ,forderung dieser ,freiwilligkeit4 ,mit dem ,sehen1 mit dem ,bewutsein kam der ,schmerz4 ,er ist erlst wie der ,fliegende ,hollnder der ,sage1 da er freiwillig gewhlt wird vom hchsten ,sehen1 von der ,ideal-,schau1 die durch sein ,dunkel schon durch und durch schaut bis auf den brennend roten ,streifen der hheren ,sonne hinter ihm 4444 ,langsam schritt ich durch den dunklen ,wald meinem ,hause zu4 ber den schwarzen ,wipfeln brannten die groen ,sterne der ,winternacht4 ,ich dachte an ,menschen dieser kleinen ,erde1 die auf ihrer ,sternwarte ein ,menschenleben daran setzten1 ein paar winzige nderungen in den ,bewegungen dieser ,gestirne festzustellen1 ein winziges ,fnkchen nur zum ,geistesfortschritt dieser ,menschheit1 vielleicht erst in ,jahrtausenden mit tausend andern zu einem kleinen ,flmmchen zusammenwachsend4 ,und doch ,ideal-,schau4 ,und ich dachte an die kleinen frierenden1 hungernden ,vgelchen in diesem ,walde1 -- und da diese ,menschen auf ihre ,fensterschwelle ,brodkrumen streuen wrden1 um sie zu sttigen4 ,so weit waltete auch die ,liebe schon4 ,es lohnte sich doch noch1 ein neues ,jahr anzufangen 444 7,friedrichshagen4 ,vor-,ostern47 ber die ,wasserflche geht ein schwerer1 kalter ,wind4 ,alles liegt in schwarz und braun1 der ,frhling scheint noch einmal erstorben4 ,langsam1 wie zhe erdfarbige ,schollen1 treiben die braunen ,wellen vorbei4 ,bisweilen ist mir1 als schaute ich nicht auf einen ,see1 sondern auf tief zerpflgtes ,ackerland4 ,und durch die ,scholle schimmert es auf ,momente wie ,bernstein durch4 ,dann meint das ,auge den verlorensten ,grund zu fassen3 gelbe ,sandbnke der ,tiefe1 auf denen die ,muscheln und die ,kiesel unablssig mitrollen1 oder gespenstische schwarze ,streifen ,moor4 ,die ,wassersule scheint pltzlich anzusteigen1 sich zu heben von unten1 bis sie platzt und einen ,fcher weier ,gischt wirft4 ,doch der ,blick folgt wieder der ,flche und nun ist es doch blo das endlose einfrmige ,spiel1 der flache ,zug vor dem ,winde1 ,scholle um ,scholle1 eine unabsehbare vorbeirollende halbstarre und doch bewegte ,masse1 vorne am ,lande tiefbraun1 je mehr nach drauen desto mehr ganz starr und schiefergrau1 bis die ,berge drben darauf liegen wie eine nasse graugrne ,nebelwolke4 ,ein paar ,krhen schweben geisterhaft kohlschwarz zwischen ,himmel und ,erde1 sphend ber den ,wassern wie ,raubvgel1 unbekmmert um den leise heulenden1 schneidend eisigen ,wind4 ,am ,ufer knistern die ,erlen1 wenn die ,welle in das ,stelzwerk ihrer ausgewaschenen ,wurzeln schlgt4 ,an solchem ,tage kommt der ,frhling selbst wie ein dsteres ,geheimnis4 ,der schwrzeste ,moorgrund der ,dinge ist bewegt4 ,was wird er ans ,ufer splen8 ,wir sind umgeben von ,geheimnissen48 ,sagt ,goethe4 ,feste haben fr mich lngst aufgehrt1 etwas anderes zu sein als ,tage des stillen ,gedenkens an das ,geheimnisvolle aller ,menschheits- und ,naturdinge4 ,ich unterscheide rckblickend bei mir drei ,stimmungen vor einem solchen ,feste wie ,ostern4 ,eine alte1 frh berkommene und auch frh verlorene ,stimmung der ,gewiheit1 wo der ,tag in einem festen1 bald zweitausend ,jahre alten ,weltbild bekrftigte1 wo er ein ,erinnerungstag an ,tatsachen sein sollte4 ,dann eine lange ,stimmung des ,zweifels1 des ,unbehagens1 die einen ,schatten gerade auf diesen ,tag warf1 ihn aus einem weichen ,feiertag zu einem harten kmpfenden ,alltagstage des ,gedankens machen wollte4 ,bis dann endlich ein ,drittes1 ohne da ich es rief1 auch das ablste4 ,an solchem ,tage1 der vom ,rei in der ,winternacht oder von den blauen ,auferstehungsglckchen der ,welt-,frhlingswiese singt oder von den ,geistesflmmchen ber ,menschenstirnen an einem ,tag der ,erfllung1 -- an einem solchen ,tage suche ich heute weder einzelne ,tatsachen1 noch ,tatsachen-,kritik4 ,ich suche eine ,stimmung1 die ab und zu ihren ,feiertag verlangt3 die ,stimmung des ,geheimnisses4 ,ich fhle das ,bedrfnis1 mich still an meinen einsamen ,see hier zu setzen und mir zu sagen3 ,nun tu was ,du willst1 -- darin steckst ,du2 ber ,deinen eigenen ,schatten springst ,du nicht2 das ,geheimnis hat ,dich1 heraus kannst ,du nicht2 also werde fertig1 wie ,du kannst4 ,im ,grunde steckt dieser ,begriff des ,geheimnisses ja doch auch hinter all den anderen ,standpunkten4 ,er ist sozusagen jene blaue ,tinktur der ,ideenwelt1 die der ,alchimist fr die ,metalle suchte1 die ,ur-,essenz1 die bleibt1 wenn man berall die ,mischung ablst4 ,hinter allen dogmatischen ,glaubenslehren steht als letzte ,instanz das ,schicksal1 der unergrndliche ,ratschlu84 ,wenn ich eine ,todesanzeige im hergebrachten ,stil lese1 so empfinde ich1 wo ,halt gemacht wird und wo das anfngt1 worin wir alle einig sind3 die tinctura aurea des ,denkens4 ,die ,gtter ,homers haben viel ,macht1 sie gehen auf ,wolken und essen ,ambrosia2 aber wenn die ,sache ganz aufs grte kommt1 wenn sich entscheiden soll1 ob ,hektor oder ,achill der ,sieger ist1 woran die ganze ,komposition der ,ilias hngt1 -- dann losen sie4 ,schicksal6 ,es ist aber die gleiche ,losurne des unsterblichen ,dichters1 in der ,demokrit nachher seine ,atome tanzen lie4 ,aus diesem schwarzen ,erlenzweig hier mit seinen ppigen feuchten violetten ,blattknospen1 in denen eine so verlangende ,frhlingsbrunst nackt aufdrngt1 kann ich die ganze ,naturforscherwelt entwickeln1 ber ,pflanzen und ,planeten bis zur ,urfrhlingskraft brennender ,weltallssonnen2 ich glaube persnlich1 da sie sich wirklich ganz entwickeln lt1 ohne ,dualismus und ohne ,eingriffe2 aber ich wei1 da auch zuletzt die ,atome in der ,urne schwingen und da aus fernsten ,nebelflecken und ,milchstraen eine hchst wunderbare mathematische ,figur auftaucht1 die1 ohne ,sinus und ,cosinus schlicht in ,goethe-,deutsch ausgedrckt1 bedeutet3 ,weltgeheimnis4 ,schlielich meine ich1 da es sogar recht gut so ist4 ,wieviel ,ansichten1 ,theorien1 ,glaubensstze1 ,weltanschauungen ergieen sich ber uns6 ,und mit wie mancher mchte man als wahrhaft fatal rechnen1 wenn sie nun ganz wahr wre1 der ,welt wirklich ins geheimste ,uhrwerk schaute4 ,mit dem ,geheimnis kann man leben4 ,man wird ja von selbst davor bewahrt1 bermtig zu werden4 ,aber von der ,unendlichkeit des ,unbekannten lt sich doch immer etwas erwarten4 ,wieviel ,frhling1 dieses liebste ,geheimnis1 mag noch darin stecken6 ,das ,geheimnis dieses ,festfriedens ist nur1 da man das ,geheimnis berall richtig zu finden wei4 ,ostergeheimnis6 ,ist es wirklich blo das ,geheimnis1 da ein ,mann ,wunder tun konnte1 wie ,wasser in ,wein verwandeln1 oder auf ,h,o gehen1 oder von den ,toten leibhaftig auferstehen 44448 ,ich schaue in die braunen ,wellen vor mir mit ihrem unablssigen ,ansturm1 ihrem ,heben und ,senken1 und mir ist1 ich blicke in das ,gehirn der ,menschheit1 in das der arbeitende ,gedanke tiefe ,furchen grbt4 ,und in eine solche ,furche arbeitet sich ein1 keimt und sprot1 da das ,naturgesetz etwas ,heiliges sei1 das nicht verletzt werden drfe4 ,da ,himmel und ,erde nicht dabei erlst werden knnten1 sondern im gleichen ,moment zusammenbrechen mten in das ewige ,chaos hinein1 da ein winzigstes ,ringlein nur aus der ,sternenkette dieses ,gesetzes glitte4 ,hngen doch an jedem ,ringlein ganze ,welten6 ,was ist im ,kosmos klein1 was gro8 ,wenn dieses ,ringlein hier unten auf der winzigen ,erde brechen sollte1 so strzte der ungeheure ,sirius mit herab1 die ,milchstrae lste sich auf1 ,surturs ,weltbrand verschlnge das ,all4 ,ein ,atom verschoben aus seiner heiligen ,lage1 in die es die ,entwickelung der ,jahrmillionen gebracht -- und alle ,harmonien dieses ,kosmos splitterten auseinander4 ,und das sollte geschehen sein gerade damals1 als der ,grundstein gesetzt wurde zu der herrlichsten ,harmonie dieser ganzen ,erde3 zu der ,idee der groen friedlichen ,menscheneinheit durch die ,menschenliebe8 ,und der ,gedanke keimt und sprot weiter4 ,sollte nicht hinter der grten ,tat der ,menschheit auch nur ein ,mensch gestanden haben8 ,sollten nicht hinter jenen wunderbaren ,berichten nur tiefste ,symbole stecken8 ,sollte nicht das groe ,auge einer tiefsinnigsten ,dichtung uns daraus anschauen1 die in ,gleichnissen formte1 was nachher fr reale ,wahrheiten gehalten worden ist -- die grte ,dichtung des grten ,dichters aller ,zeiten1 -- aber doch nur eine ,dichtung 44448 ,oder sollte die ,menschheitsseele in ihrem ,ringen nach einer ethisch und sozial befreienden ,tat1 die alles bisher ,geschehene umwarf und die ,weltgeschichte durch das scheinbar ,unmglichste -- die ,liebe -- aus den ,angeln zu heben sich verma1 -- sollte sie ein ,zeichen dort sich nur geschaffen haben1 ein ,bild ihrer eigenen inbrnstigen ,sehnsucht1 das die unvollkommene ,legende nachher als ,personenschicksal vergrberte und miverstand8 ,ostergeheimnis1 wirst ,du scheitern an solchen ,gedanken8 ,die ,handlung der ,evangelien nur ein ,symbol1 ein ,gleichnis1 eine ,dichtung1 ein ,vorgang im der ,menschheitsseele6 ,ich wei1 wie viele heute ihr ,geheimnis hier wirklich noch hoffnungslos im ,sande shen4 ,um die ,menschenliebe geht es auch ihnen4 ,von des ,menschen ,erlsung spielt das groe ,mysterium4 ,aber der ,mensch ist ihnen doch zu klein dazu4 ,in tausend melancholischen ,stimmen klagt es durch unsere ,zeit1 da der ,baum1 der aus dieser ,gedankenfurche erwachsen sei1 wohl wild und stark heute stehe4 ,aber das ,geheimnis rausche nicht mehr durch seine ,zweige4 ,er sei kein heiliger ,baum4 ,nur kalte ,sterne ugten durch seine kahlen ste4 ,kein ,weihnachtsstern und kein ,osterschein und keine ,pfingstflamme4 ,ich aber frage3 ,was kann denn berhaupt abgrundtiefer im ,geheimnis sein1 als eben -- ein ,mensch8 ,du verlangst den1 der noch einmal leiblich auferstanden ist1 nachdem er gegangen war4 ,was aber ist geheimnisvoller1 als das ,alltgliche1 das so unsglich ,schlichte scheinbar3 da berhaupt ein ,mensch geboren wird1 da er aufersteht aus dem ,unbekannten in dieses ,leben hinein8 ,wenn ,du alle ,pfade des ,liebeslebens mit der ,wissenschaft1 die ,dir beschieden ist1 durchpilgert hast3 ,du kehrst heim mit dem ,gestndnis1 da hier immer wieder das ungeheuerste ,mysterium sich vollzieht -- allein wert1 da ,du still ,einkehr bei ,dir selber hltst und ,dir ,feiertage setzest des ,geheimnisses1 das ,dich vom ,tage ,deiner ,zeugung und ,geburt an umschliet4 ,und ,dichtung8 ,bist ,du so schnell fertig mit dem ,geheimnis1 wenn ein ,mann nicht wirklich auf ,wassern geht1 sondern wenn diese ,geschichte nur das tiefe ,gleichnis einer grten ,dichtung sein soll8 ,ist nicht gerade die ,existenz einer groen ,dichtung etwas noch viel ,geheimnisvolleres als irgend eine ,tatsache der ,wirklichkeit88 ,ist nicht die ,dichterkraft des ,genius das grte aller ,wunder81 unsagbar viel grer und wunderbarer als ein realer ,krug ,wein1 der aus einem realen ,kruge ,h,o verwandelt ist8 ,ich denke an alle die ,riesen1 die seit ,jahrtausenden auf den ,wellen der ,dichtung zu uns wandeln1 ,gestalten1 viel grer als ein ,mensch1 zusammenfassende ,gestalten1 die ganze ,zeiten1 ganze ,ideen verkrpern4 ,sie berdauern ,generationen1 sie leben ,jahrtausende1 sie haben ewige ,jugend und ,kraft4 ,wo steht1 wohin projiziert sich in der ,realitt8 eine ,figur wie ,faust8 ,sie schwebt im ,raum- und ,zeitlosen1 und doch ist sie greifbarer1 ist sie unvergleichlich viel lebendiger und viel wertvoller als ,millionen und ,abermillionen wirklicher ,menschen1 die auf der ,erde sich nach den ,ziffern des ,gravitationsgesetzes bewegt haben1 ,h,o getrunken haben und verweht sind1 man findet ihre ,spuren nicht mehr4 ,auch diese ,dichtergestalten sind aus dem ,geheimnis geboren4 ,sie leben im ,geheimnis4 ,im ,dichtergeiste hat es gezeugt81 hat es geschaffen81 das dunkle es8 der tinctura aurea alles ,naturgeschehens4 ,ich richte in diesem ,augenblick nicht im einzelnen ber jene ,theorien4 ,ich lasse sie vorbeiziehen an mir1 wie diese braunen ,wellen hier vorbergehen im ,zug des ,windes4 ,vorhanden sind sie als ,theorien1 das schafft keiner mehr aus der ,welt4 ,und nach ihnen werden noch mehr kommen1 wie der ,wellen hier noch mehr kommen4 ,wir sind erst in den ,anfngen der ,spekulation ber den wahren ,lauf der ,geschichte1 berall1 also auch hier4 ,aber ich sage3 wenn es so wre1 wenn den ,evangelien eine tiefe1 unsagbar rhrende symbolische ,dichtung zu ,grunde lge -- die ,dichtung vom neuen ,menschen1 der sich zur ,menschenliebe durchgerungen und der auf ,erden1 wie alle ,idealtrger1 zunchst sein ,kreuz tragen mu1 bis ber ,leid und ,tod des einzelnen das ,ideal unbesiegbar aufersteht und weiterlebt und die zhe alte ,erde aus den ,angeln reit3 -- ich sage1 wenn das als eine ,wahrheit jemals erwiesen werden knnte1 was wrde das ndern an der welterschtternden ,gre dieser ,tat und an ihrer tiefen ,verankerung im ,geheimnisvollen8 ,achill1 der nur durch die winzige ,dunkelzelle eines ,dichtergehirnes phantomhaft gewandelt ist1 ist mehr wert fr uns als alle ,griechen zusammengenommen1 die damals die schwarze ,erde getreten haben4 ,jene ,dichtertat behielte den ganzen riesenhaften ,zug in vollem ,mae1 der auch so den ,dingen zukommt4 ,im ,geheimnisvollen aber wurzelte sie nur um so sicherer eben als ,dichtertat4 ,ja gerade so bliebe sie in einem ,greren1 als ein wirkliches einzelnes ,menschenschicksal geben kann4 ,der ,rationalist bekme ,unrecht1 der hinter den ungeheuren ,menschheitsmoment blo ein ,stckchen ,menschenleben eines ,einzelnen auf dem winzigen ,raum zwischen ,betlehem und ,golgatha deuten wollte4 ,in den ,geheimzellen eines ,dichtergehirns ist unendlich viel mehr ,raum und es ist mehr darin als blo eine ,person4 ,in ,goethes ,gehirn haben ,faust und ,egmont1 ,tasso und ,werther1 ,iphigenie und ,gretchen eine ganze ,lebensbahn erfllt4 ,im ,dichtergeiste jenes ,giganten an der ,schwelle unserer ,zeitrechnung htte die ganze ,menschheit mit all ihren ethischen ,errungenschaften bis dahin gelebt1 sie htte sich zusammengefunden darin zu einer einzigen ,tat -- und gelebt htte darin die ganze ,zukunfts-,menschheit von ,jahrtausenden nach ihm1 geeint durch das ,ideal der ,menschenliebe4 ,der ,dichter der ,bergpredigt6 ,was willst ,du mehr8 ,der ,wind heult hohl ber die ,wellen1 die braunen ,gedankenfurchen4 ,offenbarung6 ruft es4 ,wo bleibt die ,offenbarung8 ,offenbarung brauchen wir4 ,nun1 alle ,dichtung ist ,offenbarung4 ,vom ,geheimnis kommt es1 zum ,geheimnis geht es1 unmebar1 unwgbar1 und doch von ,welten kndend1 ,welten der ,urtiefe1 der ,idealerweckung1 der innersten ,fortentwickelung1 und ,welten verwandelnd1 ,welten aufbauend1 ,welten zeugend3 -- das ist die ,offenbarung2 aber was ist es anders1 als auch die ,dichtung1 die ,kunst2 es gibt keine bessere1 schrfere ,definition fr sie4 ,ja man mu das ,geheimnis nur am rechten ,fleck begreifen4 ,manchmal scheint mir1 als sei der ganze ,hader und ,fortschritt menschlicher ,ideen blo ein ,kampf um die ,perspektive4 ,wie die ,dinge projiziert werden1 hintereinander gelegt werden1 darum ringen wir4 ,und wo das ,blau des ,geheimnisvollen beginnt4 ,darum aber auch diese ewige ,auferstehung der ,gedanken4 ,nichts fllt wirklich ins ,grab1 es wechselt nur seinen ,projektionsort4 ,diese ,erkenntnis gibt ,frieden1 heute wenigstens fr eine ,feiertagsstunde1 vielleicht spter auch einmal fr den ,alltag4 ,die braunen ,wellen zogen an mir vorbei1 immer vorbei und der ,wind blies1 eine unablssige1 fleiige ,naturarbeit4 ,die ,natur machte da keinen ,feiertag1 sie arbeitete4 ,jede dieser ,wellen mochte ein klein wenig an diesem ,ufer umschaffen1 trug sie auch nur ein ,hlzchen darauf1 ein ,sandkrnchen davon4 ,ich dachte an die ,rede der ,leute3 der ,see behlt nichts1 er gibt alles wieder1 wenn's auch eine ,weile dauert4 ,im ,grunde macht es das ,naturgeheimnis auch so4 ,es ist kein ,minotaurus1 der verschlingt1 um zu verderben4 ,es lt die ,welten1 ,menschen1 ,ideen in seinem ,blau verschwinden und zahlt sie in ,hherem wieder aus4 ,in dieser tinctura aurea steckt wirklich wie in der der ,alchimisten auch der ,stein der ,weisen1 der alle ,gebrechen1 alle ,unvollkommenheiten heilt1 der ewige ,jungbrunnen1 der den ,fluch der ,zeitlichkeit aufhebt4 ,diese ewige ,wiedergeburt als ,auferstehung des ,geistes im allen ,dingen erkennen1 -- das wre der wahre neue ,osterglaube4 ,aber dazu bedarf es noch gar mancher ,auferstehung erst im eigenen ,innenleben der ,idee4 7,friedrichshagen4 ,am ,auferstehungstag47 ,heute wandere ich tief in der drren ,kiefernheide und suche den ,frhling4 ,die ,luft ist hart1 der ,himmel wei3 es knnte auch ,oktober sein4 ,ich denke an deutsche ,lnder1 wo der ,frhling wie ein ,rausch kommt1 in hinreienden ,farben4 ,in der lieben ,mark geht es wie in einem mageren ,proze3 es gibt da nur ganz feine ,indizienbeweise4 ,da liegt ein gelblicher ,wrfel ,schlagholz4 ,wie mein ,auge aber die graue ,walddmmerung darber durchsucht1 stt es da1 dort auf kleinste ,silberpnktchen1 die pfeilschnell die ,luft durchqueren1 jedesmal einen schwachen ,blitz in der ,grundfarbe weckend1 wenn sie eine hellere ,stelle passieren4 ,der ,fremde wei nicht1 was hier stubt in den noch so herben ,tag hinein4 ,aber ich kenne sie als alter ,kfersammler3 die winzigen ,borkenkfer des ,kiefernholzes1 die jetzt schwrmen4 ,wenig spter1 und sie sind wieder vllig verschwunden1 tief vergraben in ihrem krausen ,bergwerk im ,holz4 ,auf den ,schlagstmmen klettert auch schon eilfertig ihr wilder ,gegner1 der schwarz-wei-rote ,clerus1 der ,ameisenkfer1 der selber zum ,schutz in prchtiger ,mimicry die ,ameisen-,wespe ,mutilla in ,farbe wie ,gestalt tuschend nachahmt4 ,whrend ich aber seinem trippelnden ,wesen zuschaue1 fllt in mein ,ohr jh ein berlautes ,gegacker4 ,glh1 glh1 gl1 glck1 glck1 glckglcklcklick 444 ,die ,silben folgen sich immer rascher wie bei einer heransausenden pfeifenden ,lokomotive4 ,das ist der ,grnspecht4 ,umsonst sucht der ,blick ihn heute in seiner vertrauten1 pfeilschnell gewechselten ,horcherstellung senkrecht am ,ast4 ,nur wenn ich drauen1 jenseits der ,schonung1 stnde1 she ich ihn4 ber den gleichmigen jungen ,nachwuchs ragt dort einsam eine ltere1 pinienhaft entfaltete ,kiefer zum blinkenden weien ,himmel auf4 ,auf einem ihrer hchsten ste sitzt der ,specht1 nah der ,spitze1 exponiert wie eine ,krhe1 und er reckt den ,hals senkrecht zum ,zenit empor und schmettert seinen ,glckjuchzer4 ,vllig verwandelt ist er -- er ist verliebt4 ,ja1 es ist ,frhling4 ,die ,indizien stimmen zueinander4 ,ich trumte in den stillen ,aprilmorgen hinein4 ,auferstehungstag4 ,ich dachte an die ungeheuren ,krfte1 die dieser ,frhling im ,schwachen auferstehen lt4 ,ich dachte an den ,saftstrom1 der unter seinem ,bann von allen ,pflanzenwurzeln aufwrts drang1 dieses geheimnisvolle ,pumpwerk der ,holzgefe1 das bei der amerikanischen ,rebe mit einem ,druck von fast #b ,atmosphren arbeitet und einer ,quecksilbersule von #ahj cm ,lnge die ,wage hlt6 ,und ich dachte an die lieblichen ,blaukehlchen1 die winzigen ,singvgelchen ,skandinaviens1 die nach des trefflichen ,gtke ,rechnung auf ihrer ,frhlingsheimkehr in einer einzigen ,nacht die ,strecke vom ,sudan jenseits der ,sahara bis ,helgoland durchfliegen4 #de ,meilen nehmen sie in der ,stunde1 dreimal mehr als der schnellste ,schnellzug4 ,mehrere tausend ,meter hoch geht es dahin1 damit die kolossale ,sperrmauer der ,alpen keine ,strung giebt4 ,und nach diesem ,sturm ber ein ,meer und anderthalb ,erdteile sind sie noch so leistungsfhig1 da sie nach kurzer ,rast auf ,helgoland sogleich weiterfliegen4 ,das ist der ,frhling6 ,ein ganzer ,planet erscheint auf einmal eng gegenber seiner ,kraft1 die eine arme ,pflanze1 ein schwaches ,vgelchen durchseelt4 ,er mu ja auch selber heran dazu1 der ganze ,planet4 ,ich trumte mich ber den weien ,himmel dort ber den ,wachholderbschen hinaus in den eisigen ,weltraum1 wo die ,erde mit ihrer schiefen ,achse dahinrollte1 sehr viel schneller noch als die ,blaukehlchen auf ihr flogen4 ,jetzt begann der schiefe ,planet wieder sein ,nordantlitz der ,sonne zuzuwenden1 obwohl er sich gleichzeitig rckwrts von dieser ,sonne entfernte4 ,und die ,gnade lag auf dem zugewandten ,scheitel1 die ,eiszapfen seines ,bartes schmolzen1 es wurde ,lenz4 ,achsenschiefe4 ,ein undurchdringliches ,planetengeheimnis schlft in dieser kosmischen ,frhlingsursache4 ,alles hngt daran1 bis in das ,jauchzen dieses ,spechts1 das ,schwrmen dieser ,borkenkfer -- und doch wissen wir nicht1 was hinter ihr steht4 ,alles sonst in diesem himmlischen ,billardspiel der ,sonnenkinder ist so wunderbar regelmig1 deutet so ganz auf einen harmonisch-einheitlichen ,ursprung3 die ,kugelgestalt1 die ,bahnebenen1 die ,umlaufszeiten4 ,nur die ,achsen gehen ihren anscheinend irregulren ,weg4 ,jupiter ragt fast gerade1 ,uranus ist fast ganz entgleist2 die ,erde steht nachdrcklich schief4 ,kein ,schimmer eines ,warum ist uns gegeben4 ,wie wenig wir wissen6 ,eine ganz dunkle1 unergrndbare ,tatsache -- und an der hngt aller ,frhling1 all diese ,konzentrierung der ,liebe auf eine ,jahreszeit1 alle ,poesie1 die wieder auf dieser ,liebe ruht4 ,eine schiefe ,planetenachse ragt hindurch -- und schiefe ,menschenweisheit4 ,und doch haben wir schon ein ,gesetz wenigstens entdeckt auch in dieser ,achse4 ,ohne ihre ,schiefe selbst zu ndern1 wandert sie in groen ,zeitrumen kreiselnd einmal herum4 ,sie sucht sich andere ,sterne1 auf die sie deutet1 bis sie endlich zum gleichen wiederkehrt4 ,in einem ,zyklus von ber zwanzigtausend ,jahren geschieht das4 ,mehr als zwanzigtausendmal ,frhling6 ,vor meinem ,geiste1 den auch die groe ,lenzkraft anhauchte1 erschien ein solcher ,zyklus als ,einzeljahr1 nur in unermelichen1 hheren ,verbnden4 ,da war die ganze ,eiszeit mit ihren fnfhunderttausend ,jahren1 die ihr ,penck zuschreibt1 nur ein einziger ,winter und ihr ,ende nur ein groer ,frhling4 ,vielleicht war es der erste ,frhling1 den der ganz klar sehende1 ganz begreifende ,mensch erlebte6 ,vielleicht hatte noch lange vor dem1 in der ,kreidezeit1 der ,frhling berhaupt erst begonnen4 ,war die ,erdachse einst gerade gewesen wie die des ,jupiter und hatte sich erst gesenkt in jenen ,urtagen der groen ,saurier8 ,trume1 wenn der ,saft steigt mit seinem ,atmosphrendruck und die ,wanderschwinge hunderte von ,meilen wie ein ,spiel nimmt6 ,aber der ,gedanke wanderte zurck auf den letzten dieser ,zwanzigtausendzyklen4 ,ich dachte1 wie der groe ,hipparch um #aej v4 ,chr4 schon dieses ,kreiseln der ,erdachse1 das den ,polarstern verschiebt1 wissenschaftlich erfate4 ,und wie es ein paar ,jahrtausende weiter zurck schon hineingespielt in die geheimnisvolle astronomische ,mythologie der ,ur-,babylonier1 der ,sumerer1 in die ,tierkreis-,rechnungen und ,tierkreis-,mythen dort4 ,es ist das geheimnisvolle ,volk1 an das wir heute so oft und so lebhaft denken1 das immer gesuchte1 endlich sicher gefundene ,volk im ,morgenrot der ,kultur1 dessen ,tempel eine ,sternwarte und dessen ,astronomie ein ,gottesdienst war4 ,und ber diesem ,volke1 im ,morgenhimmel all unserer ,weisheit1 ragen schon die ,zyklus-,rtsel der schiefen ,erdachse1 schimmern die groen ,zeichen der ber-,frhlings-,periode6 ,mir aber ist1 als schimmere noch etwas anderes1 etwas noch viel ,weihevolleres darin4 ,aus den ,gruben hier im ,graben hr ich des ,propheten ,sang48 ,in welchem wunderbaren ,auferstehungs-,frhling leben wir ,menschen von ,tag zu ,tag6 ,immer neue ,welten der ,vergangenheit tun sich uns kund1 leben auf in uns4 ,um #cjjj v4 ,chr4 begann diese moralische ,astronomie8 der ,sumerer schon zu verblassen1 sich einzusargen zum ,winterschlaf4 #aijj n4 ,chr4 rollt sie wie eine ,frhlingsoffenbarung wieder ber die ,erde1 weil ein paar alte ,tonzylinder mit ,schriftzeichen sich gespiegelt haben in der ,kristallflut einer wunderbaren kosmischen ,hhenmacht3 der rckschauenden1 die ,geschichte wieder erweckenden ,menschheitsseele4 ,ein alter astronomischer ,traum kndet3 wenn ,du viel schneller noch reisen knntest als der ,lichtstrahl1 der doch in jeder ,sekunde zweiundvierzigtausend ,meilen zurcklegt1 wenn ,du die ,lichtpost der ,erde von ,jahrhundert zu ,jahrhundert noch einmal berholen knntest3 -- das ,weltgeschehen wrde sich ,deinem ,anblick umkehren1 noch einmal shest ,du ,csar auftauchen unter den ,dolchen der ,brutus und ,cassius1 shest ,sokrates mit seinem ,giftbecher und die ,sumerer auf ihrer ,sternwarte1 die ,gletscher der ,eiszeit1 die auf ,norddeutschland lagen1 und die immergrnen ,haine der ,tertir-,zeit1 die ,ur-,sugetiere von ,neu-,mexiko und den letzten ,ichthyosaurus am ,ausgang der ,sekundr-,periode 444 ,wie ein ,mrchen klingt das4 ,der ,mensch1 dieser winzige ,planetensohn1 der durch die ,schwere an seiner harten1 widerwilligen ,scholle klebt1 kann nicht fliegen4 ,fliegen nicht einmal wie die ,blaukehlchen4 ,geschweige denn mit dem ,lichtstrahl4 ,und doch1 -- wie ich hier stehe und an die ,sumerer denke und den ,tierkreis verschiebe -- ich1 hier an meinem ,schlagholz-,sto im mrkischen ,kiefernwalde1 ich bin mit allen in meiner ,zeit auf solchem ,fluge4 ,unser ,gehirn1 das ,geschichte entrtselt1 ist der ,apparat1 der das ,weltgeschehen sich aufstauen lt1 wie die ,wasser sich vor dem biblischen ,helden stauten1 der die ,sonne rckwrts wandern heit1 der die ,dinge umkehrt und noch einmal auferstehen macht4 ,es war das raumberwindende ,meisterstck der ,natur3 diese unendlich fein reflektierende ,platte ,menschenhirn1 ,menschengeist4 ,aber es war auch die ,zeit damit berwunden im gleichen ,moment1 da diese ,platte auf die ,vergangenheit eingestellt wurde1 da sie rckwrts gewandt wurde4 ,der ,menschengeist1 der ,geschichte sinnt1 -- das ist die ,auferstehung4 ,er ist das groe ,ostergeschenk der ,natur1 der ,ostertag der ,jahrmillionen4 ,sie haben ihn gemacht1 diese ,jahrmillionen4 ,nun zahlt er heim1 indem er sie erweckt4 ,und was hat er fr ,gaben dazu6 ,geht doch dieses ,geschichtsschauen nicht blo durch ,tabellen und ,zahlen1 durch winzige ,mosaikstiftchen der grabenden1 wieder uerlich sammelnden wissenschaftlichen ,forschung4 ,hinter diesen ,stiftchen und ,steinchen erhebt sich erst das ganz ,groe des ,menschen3 seine ,dichterkraft1 die ,zeugekraft seiner ,phantasie1 die das ,getrennte1 das grberhaft ,zerfallene kraft des inneren ,werde8 wieder zusammenschliet1 bis die schlotternden ,gerippe wieder auferstandene ,seelen sind1 die mit uns leben4 ,so verklrt sich die ,geschichte als ,forschung zur ,geschichte als ,dichtung in dem hchsten ,sinne1 der in der ,dichtung erst wieder die ganze lebendige ,wahrheit sieht4 ,so wird das ,schauen zur ,tat4 ,und das erst ist die ganze ,auferstehung4 ,noch ist unsere ,kraft jung4 ,noch ahnen wir kaum erst den ungeheuren ,schpferberuf1 den ,erlserberuf1 der in uns gelegt ist3 die berwindung des zeitlichen durch den ewigen ,geist1 in dem es keinen ,tod1 kein ,alter1 keinen ,winter gibt4 ,wenn unsere ,wissenschaft aus ,keilschrift entrtselt1 was vor fnftausend ,jahren durch die ,seele der ,menschheit flutete und ebbte1 ahnen wir die eine ,seite4 ,wenn durch die ,dichterkraft ,shakespeares ,julius ,csar leibhaftig vor uns zu wandeln beginnt1 dmmert die andere auf4 ,aber eines stellt sich uns heute schon ganz dar3 ,nichts ist verloren in der ,natur1 das nicht geweckt werden knnte4 ,das ist unserer ,weisheit sicherster ,schlu3 keine ,wirkung kann und konnte je verloren gehen4 ,wenn ich meine ,hand auf diesen ,holzsto hier lege1 so zittert die ,kraftwelle durch alle ,ewigkeit1 ewig individualisiert1 ewig zu finden1 im ,brennspiegel der ,krfte wieder zu konzentrieren1 zu fangen fr den1 der -- einen ,brennspiegel besitzt4 ,das ist das ,grundgesetz alles ,geschehens1 aller ,natur8 -- aller ,gott-,natur4 ,der ,urgrund der ,dinge1 der dieses ,gesetz gesetzt hat1 hat die ,unsterblichkeit zugleich mit gesetzt4 ,der ,spiegel aber -- und hier liegt die zweite1 die eigentlich krnende ,tat -- ist in unserer ,hand4 ,nun ist nur noch eines ntig3 unendliche ,zukunft4 ,und in diese ,unendlichkeit vor uns hinein wird die ganze ,unendlichkeit hinter uns wieder auferstehen4 ,der ,specht oben rief wieder sein ,glck1 ,glck1 ,glck4 ,wie der ,ton verschwebte1 verschwebte mein ,trumen durch den herben ,frhlingstag4 ,er ist noch herb1 unser ,frhling4 ,eine junge ,menschheit sind wir1 in den ,anfngen erst4 ,halb schwankt der ,zauberspiegel noch in einer ,kinderhand4 ,aber wie sonnig ist1 da alle unsere ,wege zum gleichen ,ziele aufwrts lenken4 ,religises ,schauen wirft den ,auferstehungsgedanken uns wie einen ,blitz zu1 der im ,moment fr alles andere zu blenden scheint4 ,aber die ,wissenschaft taucht auf1 ohne ,glanz1 keuchend in schwerer ,arbeit4 ,doch die ,idee umgoldet sie1 und nun wird offenbar3 sie ist auf dem gleichen ,wege4 ,und die ,dichtung1 ihr oft so fremd1 erscheint nur als ihre eigene ,krnung1 ihre ,vollendung in das ,lebendige hinein1 das die zeugende ,tat ewig hat1 whrend die ,zerstckelung es nie erreicht4 ,indizienbeweis6 ,er gengt mir auch fr die groe ,weltenfrhlingswelt1 wie ,specht und ,borkenkfer fr die kleine im mrkischen ,kiefernwald4 7,reisetagebuch4 ,schreiberhau47 ber mir ragt es wie schwarze ,zinnen einer gewaltigen alten ,schloruine4 ,durch eine ,lcke im zerfallenen ,gemuer hngt ein schrger grauer ,sonnenstreifen in den ,schatten hinein wie ein jahrtausendalter ,wust ,spinngewebe4 ,er deutet in den ,schlohof1 der roh verwildert liegt4 ,grnes ,kraut steht fast mannshoch in der ganzen ,breite4 ,irgendwo tropft ,wasser1 tickend wie eine gespenstische ,uhr1 aus dem ,spalt eines geborstenen ,marmorbrunnens4 ,es ist ,naturwerk1 dieses ,schlo4 ,seine ,zinnen sind grotesk zerspaltene ,granitzacken des ,riesengebirges1 und der ,schlohof ist der innerste ,kessel der groen ,schneegrube4 ,in uralten ,tagen lag in dieser kraterartigen ,hhlung unter der ,kammmauer ein ,ungetm1 das mit bleichen ,augen ins ,tal hinunterglotzte3 der ,gletscher4 ,mit seinen ungeschlachten ,tatzen hat es die ,blcke dort herausgeschoben und cyklopisch wie eine ,brustwehr getrmt1 mit seinem schwerlastenden ,leibe hat es den ,grund ausgetieft zum ghnenden ,kessel4 ,aber es ist ihm im ,laufe der ,zeiten ergangen wie dem fetten ,lollus im ,keller in ,bechsteins ,mrchen3 immer dnner und dnner ist es hingeschmolzen1 immer magerer lag es zum ,schlu in seinem viel zu weiten ,felsennest4 ,heute weht nur noch ein leiser ,schatten von ihm durch die ,grube1 ein unsichtbar krperloses ,etwas1 das als kellerhaft kalter ,hauch am leeren ,fleck noch einen letzten ,kampf kmpft mit seiner furchtbarsten ,feindin1 der ,sommersonne4 ,wenn die ,ebene weithin in allen ,farben des ,frhlings prangt und selbst auf dem hohen ,kamm die blauweien ,anemonen blhen1 dann liegt in dem alten ,drachenkrater noch der ,winterschnee zu zhen ,lasten gehuft4 ,aber zuletzt mu er doch weichen4 ,die ,wendestunde1 in der einst der ,drache fr immer der ,sonne unterlag1 wiederholt sich3 die ,sonne bezwingt auch den letzten ,schneestreifen der ,grube4 ,einmal1 am ,ende der ,eiszeit1 ist das entscheidend geschehen3 einmal hat die ,sommerwrme den ganzen ,schnee weggetaut1 whrend frher immer ein ,rest berdauerte als ,zutat zum nchsten ,winter2 damals ist das ,ungeheuer des ,gletschers ins ,herz getroffen worden durch ,baldurs ,schwert4 ,heute1 da ich hier sitze1 liegt die weite ,landschaft am ,kammesfue eingesponnen im heien ,juli-,glast4 ,hier in der ,schneegrube hat gerade endlich der erste ,frhling gesiegt4 ,noch stecken in den tiefsten ,granitschrnden auch jetzt ein paar letzte ,schneeflecken1 aber schon grau vom tauenden ,zermrben4 ,lustige ,quickwsserlein rinnen leise davon herab4 ,an der ,grenze aber vollzieht sich jenes liebliche ,schauspiel des ,frhlingssieges1 das auf tauenden ,alpenpssen so oft meine ,freude war3 noch farblos weiliche oder gelbe ,pflanzenspitzen1 spargelhaft eingerollte ,bltterknospen1 durchbrechen mit eigener ,kraft und ,wrme die morsche ,schneedecke1 noch ehe sie sich selber gelftet hat4 ,so ringt sich an der ,furka die zierliche violettblaue ,soldanella 7,soldanella pusilla und alpina7 sogar als geffnetes ,bltenglckchen aus selbstgewrmten ,schmelzlchern des ,lawinenschnees zum ,staunen des ,naturfreundes heraus4 ,wo aber der ,kesselgrund schon vllig frei ist1 da erfllt ihn ein wahrer lebendiger ,schnee3 halbmeterhoch ragen in weitem1 schneeweien ,blumenteppich die wundervollen ,dolden der seltenen narzissenbltigen ,anemone 7,anemone narcissiflora71 des ,berghhnleins8 der ,gebirgsleute4 ,auf jedem lichtgrnen ,hauptstengel stehen etwa ein halbes ,dutzend groer ,einzelblten ganz nach ,narzissenart4 ,ein berauschender ,honigduft liegt ber der ,wiese4 ,man kann ber den ganzen ,kamm wandern1 ohne dieser kstlichen ,blume zu begegnen1 hier aber tritt sie pltzlich als ,herrscherin auf1 -- das schnste ,sinnbild des ,sonnensieges im alten ,drachenbett4 ,auf der ,gletschermorne selbst aber stehen niedrige1 noch vllig blattlose ,weidenbsche im ersten goldenen ,ktzchenschmuck1 ein seltsam spter ,anblick fr den1 der aus dem ,tal kommt1 wo lngst alle ,bltter in schwerer grner ,sommerflle rauschen4 ,einsam und still ist es hier4 ,oben an den ,zinnen erscheint ab und zu ein punkthaft kleines ,zwerglein scharf vor dem ,himmelsblau3 einer aus dem endlos dort vorbeihastenden ,fremdenstrom1 der sich etwas nher an den schwindelnden ,abhang gewagt4 ,hier herunter kommt in ,tagen keiner1 denn selbst der kaum sichtbare ,pfad von unten her ist heute noch ein wahrer ,steg ins ,drachennest1 wie man ihn sich im ,mrchen trumt3 ,block um ,block1 wie ihn der ,riese abgerollt und liegen gelassen1 will bersprungen sein und dazwischen schiebt sich in jede ,lcke noch viel unwegsameres ,knieholz1 schwarzgrne ,bschel wie struppige ,gnomenkpfe1 aber zh1 als sollte ein ,schwimmer sich durch halbflssiges ,pech durchkmpfen4 ,eisdrache und ,sonnenkampf1 weie ,bltensterne -- und ,mensch4 ,das alles ist ,natur4 ,immer vor solchem reinen ,bilde bewegt mich der tiefe ,widerspruch1 der in unserer ,zeit durch dieses ,wort geht4 ,ich denke an seinen wechselnden ,klang in den ,jahrhunderten4 ,da ist das ,buch des ,lukretius nahe der ,wende vor ,christus1 im ,abendrot der echten ,antike1 -- von der ,natur der ,dinge84 ,natur ist hier das ,offenbarungswort1 das ,himmel und ,erde ffnet1 das magische ,wort1 das die ,dinge8 bewegt4 ,dann kommt eine ,zeit1 da heit ,natur soviel wie ,teufelsspuk4 ,auf einsamem ,kreuzweg wird sie gesucht1 wenn die ,eulen schreien2 mit ,bluthandschrift mu seine ,seele verschreiben1 wer sie sehen will4 ,aber aus dem ,munde eines ,mannes1 der gelebt und geliebt1 gelacht und gegrbelt hat und der zuletzt auf dem ,scheiterhaufen steht1 um ein ,mrtyrer seines naiven ,menschentums zu werden1 -- aus dem ,munde des ,nolaners ,bruno ringt sich das ,wort3 ,gott-,natur4 ,dann kommen ,rousseaus ,tage1 und ein ,klang romantischer ,wehmut1 die ,sehnsucht nach dem verlorenen ,paradiese1 zittert aus dem ,wort4 ,der grte ,dichter vom deutschen ,stamme steht in seinem ,garten vor dem ,wunder eines grnen ,blattes und wiederholt abermals das groe3 ,gott-,natur4 ,und nun ist das ,wort schon mit hineingerissen in die wilden ,wogen des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,ein ,getse ist pltzlich darin wie von einer ungeheuren stampfenden ,maschine4 ,ein tausendstimmiger ,jubelruf erschallt1 ,krnze wehen1 -- heisa1 der ,mensch sitzt hoch auf dieser ,maschine1 sie trgt ihn1 er regiert sie4 ,seine ,natur6 ,der ,mensch ,herr der ,naturkrfte1 ,herr der ,welt4 ,diese ,hoffnung reit empor wie ein ,schwindel4 ,aber die ,vision wechselt jh4 ,der weie ,dampf der ,lokomotive teilt sich und auf einmal liegt der ,mensch unter der ,maschine1 ein zuckendes ,haupt auf blutiger ,schiene4 ,fhllos geht die ,maschine ber ihn fort4 ,und die sterbende ,lippe stammelt ,gott-,natur81 -- es klingt aber wie eine ,blasphemie4 ,kein ,wort in unserer ,zeit wiegt so schwer wie dieses ,wort ,natur4 ,alles drngt darauf1 ringt und lechzt darnach4 ,dieser ,begriff ,natur hat die ,sterne erobert1 die ,billionen von ,meilen von uns abstehen1 er hat den ,menschen selber erobert1 hat die ,geschichte erobert1 die ,milchstrae ist ihm nur ein ,zeichen1 der ,mensch eine ,station1 die ,zukunft eine mathematische ,gleichung4 ,und doch ist vielleicht kein zweites ,alltagswort unserer ,tage so wenig geklrt1 so verschleiert1 so miverstanden wie ,natur84 ,auf ungezhlten denkenden ,menschen liegt es wie ein ,tyrann4 ,sie wissen nicht1 wie sie ihm entrinnen sollen1 aber sie fluchen ihm4 ,jeder ,fortschritt der ,naturforschung erscheint ihnen wie ein ,schritt mehr zum ,minotaurus hin1 der sie in seiner ,hhle zu ,asche verbrennt4 ,was tut's1 wen trstet's1 ob in diesem ,minotaurus ganze ,sonnensysteme mit uns sinnlos verpulvert werden4 ,je grer das ,ungeheuer wird1 es steigert sich nur seine ,ungeheuerlichkeit4 ,du magst diesen ,leuten von ,doppelsternen und ,marskanlen1 von ,urweltmeeren und dem ,werdegang des ,menschen zwischen tollem ,getier erzhlen3 das ,gemt hat immer nur das ,gefhl1 da es selber dabei gefressen wird4 ,nun hat dieser ,drache auch schon die ,geschichte des ,menschen4 ,wo wird er ,halt machen8 ,alles packt er4 ,gibt es denn gar keine ,grenzen dieses ,verheerungszuges8 ,in mein einsames ,sinnen mischt sich wieder ein altes ,bild4 ,in einem verwitterten ,bchlein fand ich unlngst ,dokumente aus dem ,leben des ,naturforschers ,konrad ,gesner1 des ,meisters der ,tierkunde im sechzehnten ,jahrhundert4 ,ich suche seit ,jahren ,stoff zusammen ber sein ,leben4 ,daheim habe ich die alten ,pracht-,folianten seiner ,werke1 ein ,monumentalwerk deutschen ,fleies4 ,zeit seines ,lebens war er ein armes drres ,mnnlein1 dieser ,gesner1 unsagbar fleiig1 mit den groen ,augen des ,genies1 aber vom ,leben unerbittlich gedrckt4 ,und doch3 eins drckte diese ,seele nicht3 ,skrupel ber den ,natur-,begriff4 ,sie war nicht gerade besonders liebenswrdig gegen ihn im gewhnlichen ,sinne1 diese ,natur4 ,um ihn1 den pflichttreuen ,arzt1 wtete die ,pest4 ,mit #di ,jahren schon ist er selber ihr erlegen4 ,als sie1 die er mannhaft bei anderen bekmpft1 ihn endlich selber hatte81 da hat er sein ,testament niedergeschrieben1 das uns heute noch erhalten ist4 ,er hatte nicht ber allzuviel ,glcksgter zu verfgen4 ,nur eine ,rente von hundert ,gulden kann er stiften1 daraus sollen jhrlich zwei rmste ,kinder gekleidet werden4 ,aber seinem ,geschlecht lt er eine andere ,aufgabe vergeistigterer ,art4 ,je einmal im ,jahr soll die ,familie sich in allen ihren ,gliedern zu einem frohen ,liebesmahl vereinigen4 ,ein goldener ,becher soll dabei kreisen1 den er mit dem ,testament bergibt4 ,sonderlich8 sollen daraus die trinken1 welche etwas ,zwytrachts miteinander gehebt48 ,nach dem ,mahl soll einer ein paar ,sprche aus dem ,evangelium vorlesen1 welche dienind1 ,fried1 ,liebe und ,einigkeit zu frderen48 ,demnach18 aber heit es zum ,schlu1 soll er ihnen frhin bringen 7vorzeigen7 meine ,figurenbcher der ,tieren1 da sy sich die zu beschen belustigend1 und durch myn ,gedchtni1 auch ihre ,kind1 welche tugendlich1 zu der ,lehr oder sonst zu guten und ehrlichen ,knste und ,uebungen erzchten48 ,dieser ,mann hatte kein ,gefhl dafr1 da sein ,tierbuch8 die ,weihe jener ,sprche stren knne4 ,es ist ein friedevoller ,optimismus1 der aus den ,worten dieses besten ,kenners der ,natur8 in seiner ganzen ,zeit spricht 4444 ,das ,ergebnis der unheilvollen ,trbung1 die fr unsere ,tage das ,wort ,natur8 bedeckt1 ist der immer tiefer fressende ,pessimismus4 ,es ist die ,weltanschauung des knirschenden ,sklaven4 ,man fhlt1 da man gegen die berwltigenden ,resultate der ,naturforschung dauernd nichts machen kann4 ,dieser ,sieg kommt ja nicht allein durch den ,gedanken4 ,man darf ,darwin in den ,boden verfluchen und steigt doch in eine ,eisenbahn1 spricht durch ein ,telephon4 ,von dieser ,ecke her gibt's kein ,entrinnen1 und wer einmal in der realen ,bahn sitzt1 hlt schlielich doch auch bei der ,station ,darwin1 ganz unversehens4 ,aber man glaubt zugleich zu fhlen1 da man damit etwas in ,kauf nehmen soll1 was das ganze innerste ,leben lahmlegt4 ,man bekommt einen ,toten ins ,haus fr immer4 ,zuerst heit die ,folgerung ,resignation4 ,und dann heit sie ,pessimismus4 ,tuschen wir uns nicht3 der ,pessimismus als theoretisch ausgesprochene lehrhafte ,philosophie ist immer nur eine gelegentliche ,erscheinung2 der ,pessimismus der ,stimmung aber nagt und nagt bei uns fortgesetzt wachsend in allen ,kreisen1 wo man unter jener ,sonnenfinsternis des ,naturbegriffs wandelt und diese ,sonnenfinsternis fr ein ,ergebnis der ,astronomie hlt4 ,fr mich liegt hier mehr und mehr eine ,sache auf ,biegen oder ,brechen4 ,ich bin mir nicht einen ,moment mehr unschlssig1 da in der ,frage ,optimismus und ,naturforschung8 die ,schicksalsfrage der ganzen knftigen ,naturforschung liegt4 ,wenn die ,naturforschung ihren ,naturbegriff nicht aus dem ,pessimismus herausbekommt1 so geht sie im ganzen doch wieder herunter und mu heruntergehen4 ,gewi3 wir steigen in die ,eisenbahn4 ,aber tuschen wir uns doch auch darber nicht1 da technische ,erfindungen wohl eine ,weile so fortreien knnen1 da alles andere darber in den ,hintergrund kommt1 -- aber auf die ,dauer hlt das allein nicht stand4 ,wenn die ,idee all dieser ,dinge endlich berall in den ,pessimismus fhrt1 so erlischt schlielich doch das ,interesse auch an diesen ,erfindungen1 es stirbt eben an dieser ,idee4 ,wenn ich ideell doch immer auf der ,schiene liege mit einem ,knebel im ,mund und einem ,strick um ,arme und ,beine1 so wird schlielich auch die ,freude an der ,eisenbahnfahrt immer dnner1 die ,fahrt weckt nur fatale ,assoziationen4 ,und endlich steige ich lieber wieder in die alte rappelnde ,postkutsche4 ,ich persnlich gestehe gern1 da ich ohne eine optimistische ,grundlinie in meinem ,naturbegriff selber die eigene ,beschftigung mit naturwissenschaftlichen ,dingen lngst eingestellt htte4 ,nichts wre mir mehr zuwider1 als das ,paktieren1 das ewige ,versuchen1 um die ,allgewalt dieser ,dinge herumzukommen4 ,ich sehe ja1 wie es anderen geht4 ,sie suchen auch aus der schwarzen ,flut des ,pessimismus sich herauszuhalten4 ,aber im ,grunde ist ihnen alle ,naturforschung doch nur die ewige ,gleitbahn in diesen ,pessimismus4 ,so suchen sie ,grenzen des ,naturerkennens81 ,mauern1 wo der ,naturforscher angeblich nicht weiter kann4 ,da soll endlich das ,reich der ,trbsal aufhren1 der blaue optimistische ,sonnenhimmel doch noch beginnen4 ,tuschen wir uns aber wieder nicht4 ,es gibt diese ,grenzen nicht4 ,die ,naturforschung ist nicht abzugraben etwa vom ,seelischen1 wie ein ,maulwurf durch einen ,wasserkanal4 ,ihr ,naturbegriff mu auch das umspannen1 wenn er nicht eine ,narretei sein will1 -- es fragt sich blo wie4 ,das bequeme ,ignorabimus8 eines ,naturforschers1 der im ,grunde seines ,herzens nie etwas anderes als ,stockmaterialist war1 hilft nicht fort von der viel greren1 tieferen1 schwereren ,aufgabe3 den ,naturbegriff selber vor der pessimistischen ,vernachtung zu retten4 ,hier gilt das alte ,wort3 ,davonlaufen ntzt auf keinen ,fall4 ,auch mit dem ,zweifel an dieser oder jener naturwissenschaftlichen ,einzelhypothese ist nichts getan4 ,mit ein bichen ,zweifel an der ,zuchtwahl oder sonst einem ,stck ,darwinismus oder mit einem allgemeinen schnodderigen ,satz eines ,kritikers1 dem der ganze ,darwinismus noch nicht mechanistisch genug ist1 kommst ,du nicht durch1 so frhlich das auch heute wieder dieser und jener trumen mag4 ,das alles sind kleine ,mittelchen1 die einen ,moment den ,laien froh machen knnen1 aber dauernd doch an die ,sache nicht rhren4 ,denn die groen ,linien im ,sachmaterial der heutigen ,naturforschung lassen sich nicht mehr umwerfen4 ,es bleibt die allgemeine ,naturgesetzlichkeit1 es bleibt die ,grundtatsache allgemeiner ,entwickelung1 es bleibt der ,mensch als ,glied in der groen ,kette der ,natur4 ,um diese ,dinge kommen wir schlechterdings nicht mehr herum1 und was an der ,anerkennung dieser ,hauptlinie schon stirbt von lteren ,anschauungen1 das mu eben sterben4 ,was ich aber behaupte1 ist1 da es einem tieferen religisen ,empfinden gar nicht einfllt1 hier zu sterben1 wofern nur eine ,klrung ber den ,naturbegriff und eine ,loslsung vom ,pessimismus damit ,hand in ,hand geht4 ,die erste ,aufgabe ist allerdings1 da man den ,menschen nicht wieder gewaltsam losreit von der ,natur aus lauter ,eifer fr ,natur84 ,das ist bisher mit wahrer ,hartnckigkeit geschehen4 ,der ,begriff ,kraft und ,stoff8 hat dabei eine merkwrdige ,rolle gespielt4 ,seltsam genug ja3 unsere ,zeit ist die erste1 die wirklich ,ernst damit gemacht hat1 den ,menschen restlos einzubeziehen in die ,natur4 ,aber diese unsere gleiche ,zeit hat sich auch alle ,mhe gegeben1 ihn durch unglckliche ,begriffsworte in seinem ganzen ,fhlen weiter wieder von der ,natur fortzugraulen als irgend eine4 ,kraft und ,stoff sind in der exakten ,forschungssprache vortreffliche und durchaus ntige ,abstraktionen4 ,man kann sie auch philosophisch anstandslos benutzen1 um eine bestimmte ,linie einheitlichen ,zusammenhanges der ,dinge in der ,welt zu begrnden4 ,lege ich dieses ,formelwort aber didaktisch als ,generaldefinition der ,natur8 sans phrase zu ,grunde1 so werfe ich grade den ,menschen vor dieser ,natur in eine unfabare de4 ,ich werfe ihn nmlich nicht1 wie die ,schwrmer fr das ,wort gemeint haben1 in die hchste ,realitt1 sondern in die uerste ,abstraktion4 ,um den ,menschen in die ,natur zu bringen1 ziehe ich von ihm ab und ab1 bis nur das ausgezehrteste1 mit nichts mehr greifbare ,gespenst brig ist4 ,dann ziehe ich die ganze brige ,natur ebenso fasernackt aus und nun endlich bringe ich die hnlichkeiten zusammen4 ,in dieser ,eisesklte erfriert aber dem ,beschauer die ,natur1 und sein eignes ,eingehen in diese ,natur bedeutet ihm nichts anderes als auch nur ein ,miterfrieren4 ,im ,grunde bleibt ihm trotz alles ,redens seine eigene ,kraft-,stoffheit etwas ebenso absolut ,fremdes wie die der ,natur4 ,und auf diesem ,wege kommt er von sich als lebendig warmem ,menschen nie und nimmer zu der sonst bekannten ,natur1 -- das tertium comparationis ist ein ,gespenst1 das er an beiden nicht kennt4 ,schlielich wird er es ja der ,natur noch eher andichten mgen als sich4 ,dann ist er aber erst recht von ihr fort1 weiter als je4 ,ich begehe eine ,handlung1 die im ,sinne der ,menschenliebe ist1 wie sie am schlichtesten nach wie vor die ,sprche des ,evangeliums aussprechen3 -- ,kraft und ,stoff4 ,ich begehe die aufs uerste entgegengesetzte ,niedertrchtigkeit3 ,kraft und ,stoff4 ,ich lebe oder bin tot1 glcklich oder unglcklich1 arbeitsam oder faul1 bin ein ,mensch oder bin der ,sirius3 ,kraft und ,stoff4 ,dieser ,begriff gehrt zu denen1 die1 weil sie berall passen1 nirgendwo passen4 ,die ,folge dieser knstlichen ,trennung des ,menschen von der ,natur ist aber der erste ,teufelsfinger fr den ,pessimismus4 ,der arme ,hrer denkt1 es mu nun einmal dieser ,kraft-,stoff-,natur sich ausliefern1 er empfindet es aber innerlich als einen ,absturz wie vom prangenden ,leibe eines schnen ,mdchens zum schlotternden ,skelett4 ,alle wahre ,entwickelung hrt ihm zugleich auf1 denn alles ist ja eins4 ,eine uferlose graue ,weltde frit ihn in sich hinein3 der ,minotaurus ,natur4 ,und dabei bedeutet doch diese ganze ,idee von ,kraft und ,stoff8 tatschlich gar nichts anderes als die naturwissenschaftlich exakte ,formel fr etwas1 was die ,gottes-,vorstellung auf ihrer hchsten ,stufe genau so suchte3 die ,existenz nmlich von ,zusammenhngen in der ,gesamtwelt1 von einem durchgehenden ,grundprinzip4 ,es ist das gleiche ,prinzip1 das in der ,absolutgltigkeit der ,logik und der mathematischen ,verhltnisse vor uns auftaucht4 ,auf diese eine ,karte aber nun die ganze ,definition der ,natur setzen wollen1 wre genau so1 wie wenn einer etwa als einzige ,eigenschaft seines ,gottes hinstellen wollte3 er ist unendlich1 und nun verlangte1 da wir auf ,grund dessen schon in ein religises ,gemtsverhltnis mit diesem ,gotte eintrten4 ,gerade die strengste ,naturforschung zwingt uns1 in diesen ,begriff ,natur noch ganz andere ,dinge als entscheidend aufzunehmen vom ,moment an1 da wir ,ernst damit machen1 den ,menschen vollstndig in die ,natur zu bernehmen4 ,wir ,menschen berschauen ein gewisses ,stck ,weltbegebenheiten4 ,rumlich ein ,stck nebeneinander1 bis in die fernsten ,nebelflecke4 ,durch die ,verzgerung des ,lichtstrahls aus der groen ,ferne ordnen sich schon die entfernteren ,raumdinge zum ,teil direkt in ,zeitdinge um4 ,andere nhere1 greifbare ,merkmale vergangener ,tage um uns her kommen hinzu und so sehen wir schlielich auch einen ,zeitausschnitt1 ein ,hintereinander von so und so viel ,millionen ,jahren mehr oder minder deutlich4 ,etwas anderes zu ,aussagen ber die ,natur8 haben wir nicht als den ,inhalt dieses fr uns begrenzten ,raum- und ,zeitausschnitts4 ,in diesem doppelten ,ausschnitt aber sehen wir nun keineswegs blo ein belangloses ,auf- und ,abpltschern eines ,stoff- und ,kraftmeers4 ,wir sehen vielmehr eine hchst eigenartige ,entwickelungslinie4 ,in dieser ,linie stehen aber wiederum nicht blo aufglnzende und wieder verglhende ,sterne1 ,wechsel von warm und kalt1 ,auftauchen irgend eines ,sauriers und ,wiederabsterben seiner ,art4 ,vielmehr vollziehen sich darin die allereigentmlichsten ,sachen und zwar werden uns diese aufdringlich deutlich vom ,moment an1 da wir den ,menschen restlos aufgenommen haben in diese ,linie der ,entwickelung4 ,der ,laie hrt heute3 der ,mensch stammt vom ,affen ab4 ,in der ,form1 wie er das zu hren bekommt1 liegt vielfach das gleiche ,unglck1 wie bei jener ,kraft-,stoff-,antwort4 ,du stammst vom ,affen ab1 folglich bist du eigentlich nur ein ,affe2 zhme deinen ,ehrgeiz1 steige eine ,stufe herunter1 la dich von einem ,niedrigeren1 von der tierischen ,natur fressen3 -- ,minotaurus4 ,auch hier liegt die pessimistische ,folgerung auf der ,hand3 was ntzt ,dein ,arbeiten1 ,du bleibst1 was ,du warst1 ,kraft1 ,stoff1 ,tier1 ,affe -- in ,summa3 ewig gleichfrmig pltschernde ,natur81 dieses scheuliche1 allesverschlingende graue ,abstraktum4 ,in ,wahrheit ist die entscheidende ,folgerung3 der ,affe ist also nur ein bergang gewesen zu unvergleichlich viel ,hherem1 es gab etwas in der organischen ,entwickelung1 das den ,affenzustand wie eine ,puppenhlle abwarf und zum ,lichte flog4 ,von solcher ,betrachtungsweise kommt man auf ganz andere ,schlsse auch im ,menschen selbst vor der ,natur und in der ,natur4 ,der schlichte bergang der ,lebensstufe unterhalb des ,menschen in den ,menschen hinein nach einfachem ,naturgesetz bleibt nicht nur bestehen1 er wird sogar zu einer ,sule des wahren ,baues4 ,nur durch ihn gewinnen wir ja ein ,recht1 zu sagen3 der ,mensch ist auch ein ,stck ,natur1 eine ,stufe der sich entwickelnden ,natur4 ,wenn der ,mensch das aber ist1 so gewinnt die ,natur ganz unzweideutig das folgende hchst eigenartige ,antlitz4 ,in dem ,stck ,entwickelung1 das wir berschauen knnen1 zeigen sich dann zwei ganz berwltigend groe ,entwickelungsstufen4 ,die erste will ich als die ,stufe des ,gesetzes bezeichnen1 die zweite als die ,stufe der ,liebe4 ,die erste ,stufe ist fr uns eine gegebene im ,moment1 da der ,vorhang uns ber dem ,kosmos zeitlich aufgeht4 ,sogleich und fr uns vom ersten ,tage an sehen wir hier die ,welt ausgeliefert einer unerschtterlichen ,gesetzmigkeit4 ,bestimmte ,bahnen sind den ,stoffen fest eingepaukt4 ,ein ,krper1 der unter bestimmten ,schwereverhltnissen fllt1 fllt nach einem ganz bestimmten ,gesetz immer so4 ,und der ,sinn gleichsam aller ,dinge scheint erschpft in diesem ,naturgesetz4 ,es hat etwas ,groartiges in seiner ruhigen ,majestt1 dieses ,gesetz1 aber auch etwas ,unerbittliches4 ,welten fallen aus seiner ,hand3 ,milchstraen1 ,fixsternsysteme1 ,sonnen4 ,es gibt keinen ,zufall vor ihm3 alles mu so sein1 wie es ist4 ,aber alles ,werden1 alle ,welten1 die entstehen1 scheinen zunchst in ihrem ,sinn auch erschpft in diesem ,mu4 ,dieses ,ur-,naturprinzip wird mit derselben ,ruhe1 womit es eine ,welt schafft1 diese ,welt auch wieder zertrmmern1 wenn sie eine ,fehlerquelle in sich hat4 ,es ist die ,inkarnation einer unerbittlichen ,gerechtigkeit einfacher ,art3 was wird1 mu seine ,folge tragen4 ,wird es schlecht1 so strzt seine ,strafe ber es herein1 wird es gut1 so erntet es unendlichen ,lohn4 ,wir brauchen nicht von ,gravitation und anderen naturgeschichtlichen ,werten zu reden1 -- dieses unerbittliche ,gesetz ist uns aus einer anderen ,quelle mindestens ebenso gelufig3 in dem alten ,bibelworte nmlich ,auge um ,auge1 ,zahn um ,zahn84 ,es ist der moralische ,triumph der ,formel ,a ,a4 ,ich sage1 dieses ,gesetz ist fr uns da mit dem ,anfang der ,welt4 ,das ist an sich freilich noch kein ,beweis1 da es ewig da war4 ,es knnte sich selber in unbekannten ,vor-onen erst entwickelt haben1 als eine berwindung des regellosen ,zufalles im ,geschehen1 als das erste ungeheure ,ordnungsprinzip1 das sich herauskristallisierte in unendlichen ,vorkmpfen der ,welt4 ,diese ,mythologie der ,logik8 braucht uns hier jedenfalls nicht zu beschftigen4 ,sicher ist1 da das ,gesetz da ist1 wo unsere ,erkenntnis beginnt4 ,das geringste ,ballungsstubchen ,nebelmaterie1 mit dem unsere ganze ,entwickelung eingesetzt haben knnte1 knnen wir uns nur vorstellen schon im ,banne dieser ,gesetzmigkeit4 ,aber ebenso sicher wieder sehen wir weiterhin1 innerhalb jenes uns sichtbaren ,stckes ,naturentwickelung1 eine ,fortentwickelung ber dieses ,prinzip hinaus4 ,auch wir ,menschen auf dieser ,erde1 ,natur wie wir sind1 hngen in jener groen ,gesetzmigkeit4 ,wenn wir fallen1 fallen wir nach der mathematischen ,weltregel des ,gravitationsgesetzes4 ,wieviel wir der ,natur auer uns hinlegen1 soviel erhalten wir zurck1 ,kraft um ,kraft4 ,messen wir das an einem wsten ,zufallsgeschehen1 so mssen wir uns ehrlich dessen freuen4 ,nur diese ,gesetzmigkeit aller1 aber auch absolut aller ,vorgnge der ,welt hat uns1 wenn noch in beschrnktem ,mae1 so doch anwachsend mit jedem ,tage1 zum ,herrn so vieler ,naturprozesse werden lassen4 ,dieser ungeheuren schlechterdings untrglichen ,ehrlichkeit der ,natur verdanken wir alle ,erfolge unserer ,technik4 ,kein ,zndhlzchen znden wir an1 kein ,haus steht1 kein ,schiff fhrt ohne diese ,verllichkeit der ,natur4 ,und doch6 ,in uns ,menschen arbeitet sinnfllig noch etwas ber diesem ,prinzip4 ,ein geliebter ,mensch beugt sich zu weit ber das ,fensterbrett und strzt ab4 ,er mu strzen nach dem ,naturgesetz der ,schwere4 ,er strzt1 weil ,logik gilt2 er strzt1 weil ,a ,a ist4 ,sein ,einsatz1 seine ,schuld war das ,hinauslehnen4 ,die ,naturgesetzlichkeit vollzieht das absolute ,mu81 den ,lohn3 er strzt und liegt zerschmettert da4 ,unerbittlich4 ,wir aber fragen3 konnte diese ,schuld nicht vergeben werden8 ,unser ,herz ringt gegen dieses ,mu81 es ist uns auf einmal etwas ,furchtbares1 scheint uns entsetzlich vor solchem ,falle4 ,wenn wir zu entscheiden gehabt htten3 unser ganzes bestes ,inneres htte sich aufgelehnt gegen diese furchtbare ,konsequenz1 tausend ,stimmen des ,mitleides1 der ,solidaritt von ,mensch und ,mensch htten sich erhoben in uns1 unser ganzes hchstes sittliches ,empfinden htte gerufen ,nein68 ,und doch sind auch wir ,natur4 ,aber das macht3 in uns ,menschen ist schon ein zweites ,prinzip4 ,die ,liebe4 ,das ,mitleid1 die ,toleranz1 das ,eingehen auf jede ,sehnsucht des einzelnen1 das ,vergeben der ,schuld1 die hhere ,gerechtigkeit4 berschauen wir auf dieses ,prinzip hin jenes allein bekannte ,stck ,weltengang1 so mssen wir sagen3 der ganze aktive ,inhalt dieses ,stckes ist wesentlich die allmhliche ,entwickelung dieses zweiten ,prinzips4 ,da entsteht die ,erde und durch diese ,erde1 auf dieser ,erde entsteht als ihre hchste uerung der ,mensch4 ,im ,menschen aber zeigen sich die ,keime endlich ganz offen4 ,auf einer bestimmten ,stufe seiner natrlichen ,kulturentwickelung hren wir aus seinem ,munde frei als ,ideal aussprechen3 fortan soll nicht mehr gelten ,auge um ,auge1 ,zahn um ,zahn1 sondern siebenmal siebenmal sollst ,du eine ,schuld vergeben um der ,liebe willen4 ,der ,fortgang der ,menschheit seitdem ist ein langsamer1 aber zher ,versuch1 das nicht blo zu sagen1 sondern durchzufhren4 ber den ,ausgang besteht fr mich kein ,zweifel4 ,wir arbeiten an der ,realisierung dieses ,ideals1 und all unser sittlicher ,fortschritt geht hierher4 ,vergleicht man nun die beiden ,naturprinzipien miteinander1 so erscheint das erste wie das alte ,testament der ,welt1 und das zweite wie das neue4 ,das erste reicht von dem uns erschaubaren ,anfang der ,welt8 bis in den ,menschen hinein2 das zweite lt sich1 als auf seinen ersten ganz hellen irdischen ,lichtpunkt hin1 mit einem ,namen lokalisieren bei ,christus1 mit dem jenes ,ideal zweifellos den ersten festen ,schritt zur ,tat getan hat1 einerlei wie sich nun der ,schleier ber der ,persnlichkeit einmal lse4 ,auch diese beiden ,naturprinzipien haben das ,eigenartige1 da das zweite nicht kommt1 um das erste aufzuheben1 sondern nur um es in ein ,hheres hinein zu erfllen4 ,die ,liebe wirft die ,welt keineswegs wieder zurck in den wsten ,zufall4 ,sie umfat das rein ,gesetzmige1 -- wie ja ihr ,trger fr unsere ,kenntnis1 der ,mensch1 sich rein natrlich auch im ,banne dieses ,gesetzmigen entwickelt hat1 ohne ,ri1 ohne ,magie4 ,aber sie bringt in dieses ,gesetzmige einen neuen ,sinn4 ,dem ,zufall gegenber war schon ein groer ,sinn das einfache ,mu84 ,die ,liebe aber sagt jetzt3 das ,mu tut es noch nicht4 ,das ,mu schafft ,glck1 aber auch mit der gleichen ,folgerichtigkeit bis ins siebente ,glied heilloses ,unglck4 ,die ,liebe aber will nur ,glck1 nur ,beglckendes4 ,sie wird das ,mu nicht als solches aufheben1 aber sie wird versuchen1 es in ihren ,dienst zu stellen3 das folgerichtig ,schlechte wird sie auszurotten suchen und nur das folgerichtig ,gute erhalten4 ,die ,frage wird sich nur hier vorwagen1 ob sie das kann4 ,betrachten wir aber wieder das ,stckchen uns bekannter ,tatsachen4 ,wre die ,liebe etwas dualistisch der ,natur ,entgegengesetztes1 so mchte die ,antwort heikel sein4 ,aber sie ist ja selber in unserer ,linie nur die sich entwickelnde ,natur4 ,und da ist eins wieder ber alle ,maen berraschend4 ,diese ,liebe leuchtet genau erst da auf1 wo wir im ,kulturmenschen ein ,wesen sehen1 das zugleich mit ,siebenmeilenstiefeln auf die ,herrschaft ber das ganze ,mu8 losschreitet1 -- auf die ,herrschaft ber alle ,naturgesetzlichkeit wenigstens seines engeren ,bereichs4 ,der ,mensch in diesem ,sinne1 ,herr der ,erde8 als ,techniker1 als ,naturforscher -- und dieser ,mensch durchdrungen von der ,liebe3 -- diese ,erde wre ein ,reich der ,liebe innerhalb ihrer ,naturgesetzlichkeit und durch sie4 ,nun mag man ja sagen1 dieser ,mensch mit seiner ganzen ,erde sei nur ein ,pnktlein in der ,natur4 ,ein ,sternlein sei diese ,erde unter ,milliarden4 ,was will das eine ,sternlein der ,liebe selbst dann gegen ,milliarden ,sterne der fortgesetzten reinen ,naturgesetzlichkeit blo im alten ,sinne4 ,aber gerade weil ich das ,auftauchen des ,menschen und der ,liebe in ihm nicht als eine ,magie auffasse1 sondern als ein naturnotwendiges ,werden auf dieser ,erde1 halte ich solche ,notwendigkeit auch auf anderen ,weltkrpern fr mglich4 ,ja1 ich halte sie aus strengen ,verstandesgrnden sogar fr sicher4 ,ich sehe in der ,menschwerdung eine kosmische ,stufe1 die genau so milliardenmal eintritt zu ihrer ,zeit1 wie ,milliarden ,sterne leuchten gleich unserer ,sonne zu ihrer ,zeit4 ,aus der ,naturstufe ,mensch wird sich aber immer auch das ,naturprinzip ,liebe neu offenbaren1 milliardenmal1 durch die ganze ,natur hindurch1 -- wenn es eben ein ,naturprinzip1 eine hhere sich entfaltende ,form dieser ,natur ist4 ,auf jedem belebten ,weltkrper werden ,menschen erwachen und in diesen ,menschen ein ,funken ,liebe und zugleich ein ,wegstckchen ,naturbeherrschung1 -- ein ,stckchen ,bndigung der ,natur zu ,zwecken der ,liebe4 ,und in diesem ihrem ,werk mssen die ,funken wohl schlielich sogar zusammenflieen4 ,ist doch die ,verbindung zuletzt eine reine ,frage der ,technik4 ,was sollen wir aber einer ,technik fr ,schranken setzen1 die sich ,millionen von ,jahre ber das hinaus entfaltet1 was wir heute besitzen4 ,zusammenhnge werden sich herausstellen zwischen den unzhligen kleinen ,ecken und ,winkeln der ,naturbeherrschung4 ,im ,moment1 da alles ,geschehen der ,welt in den ,hnden1 im ,willen intelligenter ,wesen liegt1 alle ,naturgesetzlichkeit nur in der ,linie arbeitet1 die dieser ,wille will1 -- in dem ,moment wrde die zweite ,stufe erfllt sein4 ,naturgesetz und ,liebe fielen zusammen im ,sinne1 da das ,naturgesetz nur mehr wirkte in der ,richtung der ,wnsche der ,liebe4 ,seine unendlichen ,mglichkeiten wren sozusagen polarisiert auf die eine ,ebene -- der ,liebe4 ,fr unsern ,blick1 in der ,linie1 die wir allein auf unserer ,stufe denken knnen1 bedeutete das die ,stufe der vollkommenen ,seligkeit3 den ,himmel4 ,wobei immerhin offen bleiben mag1 wie auch diese ,stufe von noch weiterer ,entwickelung berwunden1 berboten werden knnte4 -- -- -- ,solange die ,menschheit jetzt ber sich nachdenkt und ,ideen darber schriftlich niedergelegt hat1 ist sie immer auf diesen fernen ,zielgedanken hinausgekommen einer gesetzmigen ,welt1 aber mit einer obersten ,leiterin in dieser ,gesetzmigkeit3 der ,liebe4 ,die ,gesetzmigkeit sorgend fr die ewig ,fortwirkung jeder ,ursache4 ,aber die ,liebe das erste ,da8 setzend1 von dem alle diese ,fortwirkungen ausstrahlen4 ,unsagbar aber hat sich der ,gedanke abgeqult mit der ,tatsache1 da offenbar dieses ,ideal heute noch nicht erfllt sei4 ,ungeheure ,ketten solcher naturgesetzlichen ,folgerichtigkeit liefen auf hchste ,unlust1 auf das ,gegenteil aller ,liebesforderung hinaus4 ,man stie eben gegen den ,sachverhalt1 da wir erst im ,werden der zweiten ,stufe stehen1 da hinter uns nicht die ,liebe1 sondern die ,stufe des wahllosen ,mu steht1 whrend erst vor uns1 in der ,ferne und durch uns in endlosester ,projektion1 die wahre ,aufhebung dieses ,mu in die ,liebe steht4 ,schlielich hat aber auch an den verschiedensten ,stellen das unentwegte ,grbeln auf die ,zukunftshoffnung gefhrt3 auf die ,idee einer ,seligkeit in einer ,ferne der ,zeit1 am ,ende der ,dinge81 am jngsten ,tag81 im ,nirwana81 und wie die ,worte lauten mochten4 ,auch das ist der grbelnden ,menschheit immer und immer wieder klar geworden3 ihre seltsame ,zwitterstellung halb scheinbar mit der ,natur81 halb gegen die ,natur84 ,es waren die zwei ,stufen der ,natur1 die in ihr rangen3 die ,raupe1 die unter qulendem ,schmerz sich selber als ,puppe gebren soll4 ,abwechselnd fhlte der ,mensch sich ,herr der ,natur und gefressen von der ,natur4 ,heute liebend1 geliebt1 die ,wunden heilend1 die ,beladenen aufrichtend1 die ,dinge regierend nach seiner ,seligkeitssehnsucht1 die alle gleich beglcken1 verklren sollte4 ,morgen in ,krankheit1 die jh aus seinem ,innern fra1 vom ,dmon besessen1 unter ,leichen hinstrzend1 tausendfach im ,bann vllig unverstndlicher1 unbeherrschbarer1 unberechenbarer ,notwendigkeiten81 die einfach blind1 gefhllos ihre ,bahn abklapperten4 ,und der ,bedrngte1 ,ratlose konstruierte in der ,not einen ewigen ,gegensatz der ,dinge3 hier das ,ich81 ,liebe setzend1 einiges vollbringend1 aber dann wieder ohnmchtig1 -- dort die ,natur81 die weltengroe kalte ,mu-,maschine1 die um der ,konsequenz der heiligen ,logik willen alle ,gefhle und ,sehnsuchten zermalmte4 ,auch hier war das ,symptom erfat1 -- blo der ,sinn hinkte4 ,es kam die ,antwort ,hiobs1 da wir den ,sinn der ,welt nicht verstehen knnten1 weil wir zu klein sind4 ,oder die furchtbare ,antwort des ,harfners bei ,goethe3 ,ihr fhrt ins ,leben ihn hinein1 ,ihr lat den ,armen schuldig werden1 ,dann bergebt ihr ihn der ,pein1 ,denn jede ,schuld rcht sich auf ,erden48 ,dieser ,vers malt unvergleichlich das reine ,mu84 ,war das das ,weltprinzip nach wie vor8 ,der einzige ,sinn der himmlischen ,mchte88 ,was ,wunder1 wenn ,prometheus sich dagegen auflehnte1 das trotzige ,ich1 das1 an den ,felsen des ,mu8 geschmiedet1 doch noch hhnt3 ,ich kenne nichts rmeres als ,euch ,gtter48 ,prometheus hat eben tatschlich etwas mehr als das ,mu4 ,er hat die ,forderung der ,liebe4 ,aber der ,kontrast ist nur der von lter und neuer4 ,das ,alte ist eine unermelich groe ,masse1 -- das ,neue ein paar ,lichtpnktchen4 ,man denke an die paar ,menschen1 die um ,liebe nach den ,sternen blicken -- und diesen ,erdball unter ihnen1 der kein ,gesetz hat als das des ,mu81 wonach er jhrlich #cfe ,mal um sich und einmal um die ,sonne fllt4 ,aber gib dem ,neuen die ganze ,zukunft mit in ,kauf und die ,folge der ,milliarden ,generationen nach ihm1 -- und ,prometheus wird ,christus1 er wird ,newton1 der den ,mond schon fallen sieht wie einen ,apfel1 er wird der ,erfinder1 der mit elektrischen ,wellen ber ,meere spricht und endlich3 nicht er hngt mehr am ,kaukasus1 sondern dieser ganze ,kaukasus wchst und zerfllt1 je nachdem er es zu ,zwecken seiner ,liebe will1 er1 der ,herr der ,naturgesetze4 ,wie bisher ber die ,einzelheiten dieser ,dinge gestritten worden ist1 so wird auch noch weiter darber gestritten werden mssen4 ,was ich aber meine1 ist1 da diese ,gedankengnge sich vllig vertragen mit den ,dingen1 die der moderne ,naturforscher lehrt4 ,nirgendwo steckt auch nur die geringste ,konzession darin1 die vom ,naturforscher verlangt wrde4 ,es wird blo darin ,ernst gemacht mit dem1 was gerade dieser ,forscher verlangt und verlangen mu3 da nmlich der ,mensch in seinem ganzen ,umfange in die ,natur aufgenommen werde4 ,dieser ,mensch mu dabei bleiben1 was er ist4 ,er wird nicht pltzlich blo ,kraft und ,stoff1 oder nur eine ,mischung aus ,h,o und einigen anderen ,elementen4 ,er bleibt ,hiob und ,prometheus und ,christus und ,faust1 bleibt in der uralten brennenden ,sehnsucht seiner ,ideale1 bleibt in seiner ,weltverzweiflung und ,welthoffnung und ,weltberwindung1 bleibt in seiner ,liebe4 ,von all diesen ,dingen wird man doch wohl nicht glauben1 da der ,naturforscher pltzlich daran rttle8 ,er gerade ist doch der allerletzte1 als ,beobachter1 der ,phnomene scharf auseinander zu halten gelernt hat1 -- der einen ,unterschied leugnen sollte zwischen einem ,stein1 der einfach nach dem ,gravitationsgesetz fllt1 oder einer insektenfressenden ,pflanze1 die unerbittlich ihr ,opfer aussaugt1 -- und dann einem ,menschen1 in dem das schlichte christliche ,gebot auferstanden ist1 da man mit den ,armen das ,brod teilen und seinen ,nchsten lieben soll wie sich selbst8 ,was der ,naturforscher in erster ,linie verlangt1 ist1 da diese ,unterschiede nicht durch ,magie erklrt werden1 sondern als natrliche ,entwickelungen4 ,gerade das aber wollen ja jene ,ideengnge1 denen alle jene ,vorgnge nur ,entwickelungsstufen einer und derselben ,natur sind4 ,gerade der ,naturforscher wird doch auch der letzte sein1 der unabsehbare ,zukunftsfernen dieser einmal angeschlagenen ,entwickelungswellen leugnet4 ,von ihm stammt ja die erste exakte ,fassung des alten ,glaubens1 da alles ,geschehene fr die ,ewigkeit geschehen1 in die ,ewigkeit hinein geschrieben sei3 er lehrt uns1 da die ,kraft nie erlischt und da der geringste ,schlag im thermeer fortzittert durch alle onen hindurch in immer weiter sich zerteilenden ,kreisen1 -- diesen wunderbaren ,gedanken von der ,unsterblichkeit der ,wirkungen1 auf dem ,fechner seine ganze tiefsinnige ,philosophie aufgebaut hat4 ,aus der ,astronomie und nicht aus der ,mrchendichtung stammt unseren ,tagen die ,idee1 da gleiche ,ursachen auch auf anderen ,sternen zu gleichen ,wirkungen1 nmlich organischer ,lebensentfaltung bis zu intelligenten ,wesen hinauf1 fhren mssen4 ,aus unserer ,technik1 die in allen ,zgen angewandte ,naturwissenschaft ist1 stammt die schlichte ,folgerung1 da unserer ,beherrschung des mechanischen ,geschehens keine ,grenze gesteckt sei4 ,dieses ,mechanische hat in sich keinen ,ri und das macht es zum kontinuierlichen ,bande1 das wir fort und fort weiter aufrollen1 nachdem wir einmal fest ,hand angelegt haben4 ,der grte ,unsinn1 den der ,wilde sich ausdenken konnte1 ist von unserer ,technik schon erfllt3 da wir durch ,wnde sehen knnten1 da wir den ,blitz zu einem zahmen ,haustier machen knnten1 das uns die ,stube erhellt1 da wir mit einer ,wolke ,stoff1 die leichter als ,luft ist1 durch die ,luft fliegen knnten1 da wir das ,licht zwingen knnten1 uns ,rede zu stehen1 wie es in der ,glutatmosphre der ,sonne oder im ,nebelfleck der ,andromeda aussieht4 ,wie anders aber nimmt sich der ,naturbegriff aus1 wenn wir ihn von solchen ,linien her fassen6 ,wie gro erscheint der ,mensch darin3 der ,trger der ,naturwende auf unserem ,stern6 ,ausgelscht ist das ,minotaurusbild4 ,jener ,kampf des ,herzens gegen die eiserne ,logik ist der groe ,hhenkampf der ,natur selbst1 der in uns ringt1 -- der zweite ,schpfungstag1 der mit dem ersten streitet4 ber das graue ,nebelfeld zuckt ein optimistischer ,strahl4 -- -- -- ,in der ,edda kommt ein furchtbares ,schlubild alles ,weltgeschehens vor1 zu furchtbar doch1 als da es selbst dort1 wo ,gtter und ,welten sterben1 als endgltiger ,abschlu gedacht wrde4 ,himmel und ,erde sind verbrannt und ber die ,sttte hat sich ein uferloses schwarzes ,meer ergossen4 ,nichts mehr lebt darin4 ,nur ein gespenstischer ,spielmann zieht darber und nach dem einfrmigen ,takt seiner ,melodie heben sich die ,wellen unablssig herauf1 um wieder zu sinken1 -- auf und ab1 ein zweckloses ,einerlei -- und das in alle ,ewigkeit4 ,auf ein solches grauenvolles ,phantasiebild lenkt aber als ,wirklichkeitsschlu der falsch angewendete ,materiebegriff4 ,das ,meer ist der abstrakte ,stoff1 der ,spielmann mit seiner unendlichen ,melodie ohne ,wechsel die abstrakte ,kraft4 ,und es ist hier nicht blo ein ,endbild1 es ist ,vergangenheit1 ,gegenwart und ,zukunft1 alles in einem4 ,den ,menschen mit seinen ,hoffnungen und ,idealen in dieses ,meer hinabziehen1 heit ihn schon jetzt vernichten4 ,und doch ist nichts ntig1 als die ,natur-,definition nur auf eine etwas grere ,flle der ,phnomene zu bauen statt auf eine solche einzige skeletthafte ,abstraktion1 -- und dieses ,meer des gespenstischen ,spielmannes wird zu der blauen ,welle1 aus der in einer ,lotosblume das ,gotteskind ,mensch erblht1 das ,kind1 in dem die ,gott-,natur sich selber fortschreitend neu zur ,welt bringt4 ,nur etwas mehr ,mut braucht es in der ,definition des gleichen ,dings4 ,hat man diese groe ,linie aber einmal resolut erfat1 so ist es leicht1 in sie noch eine ,menge einzelner ,zge hineinzuzeichnen1 die jetzt alle nach der optimistischen ,seite weisen4 ,die ,stufe der ,liebe ersteht rein natrlich8 aus der ,urstufe des ,gesetzes1 sagte ich4 ,sie entwickelt sich in dem uns bekannten ,weltausschnitt in der ,phase1 die allmhlich zum ,menschen hinleitet und endlich in diesem selbst gipfelt4 ,hier aber wird die ,frage wichtig1 ob dann nicht in der ,stufe des reinen ,gesetzes doch auch schon ein optimistisches ,prinzip erkennbar gewaltet haben msse4 ,diese ,frage berhrt allerdings zunchst das unendlich schwierige teleologische ,gebiet4 ,auch auf diesem ,gebiete haben wir uns vorweg vor einem ,irrtum zu hten1 der ebenso gefhrlich werden kann wie der falsch verstandene ,materie-,begriff4 ,wenn ich ,ernst mache mit der ,behauptung1 es sei der ganze ,mensch ein ,stck ,natur1 so darf ich nicht sagen3 es gibt in der ,natur keine ,zwecke4 ,der ,mensch handelt nach ,zwecken1 und also handelt die ,natur auf der ,stufe ,mensch nach ,zwecken4 ,in einer ,generaldefinition der ,natur mu der ,satz stehen1 da sie jedenfalls unter bestimmten ,verhltnissen bewut zwecksetzend1 also im ausgesprochensten ,sinne teleologisch arbeitet4 ,der ,sieg der ,liebe1 von intelligenten ,wesen durchgefochten1 wird auf alle ,flle erreicht werden mit den ,mitteln solcher ,teleologie4 ,andererseits bleibt aber ebenso wahr1 da lange ,zeit hindurch nichts verhngnisvoller gewirkt hat1 als das ,hineindeuten von ,zwecken in die reine ,stufe des ,mu4 ,es war wie ein ,aufatmen fr die ,naturforschung1 als aus diesem ,teil der ,natur das teleologische ,prinzip zunchst einmal nach ,mglichkeit herausgedrngt wurde zu ,gunsten einer ,betrachtung reiner ,kausalzusammenhnge4 ,wenn ich mich berhaupt mit dem ,mu8 beschftige1 so mu dieses auch herrschen4 ,jede ,einmischung irgend welcher ,art wre ,magie1 und die zerstrt das ,fundament unserer anderen grten ,errungenschaft3 des ,vertrauens in die absolute ,naturlogik1 in das ewige3 ,gleiche ,ursachen1 gleiche ,wirkungen48 ,gleichwohl gibt es noch eine dritte ,betrachtungsweise1 die eben mglich wird1 weil beide ,gebiete doch natrlich zusammenhngen4 ,das ,mu81 das ,gesetz81 hat den ,menschen und die ,liebe schlielich in der von ihm allein beherrschten ,welt doch auch hervorgehen lassen4 ,es hat eine ungeheure ,entwickelungskette erzeugt1 die zu diesen ,hhenphnomenen hinfhrte4 ,unter diesen ,umstnden fragen wir uns1 ob nicht mit der ersten ,setzung dieses ,mu wenigstens doch auch schon ein optimistisches ,grundprinzip mit gesetzt war1 das solche ,blten ermglichte4 ,wohlverstanden3 ich will auch jetzt keineswegs die geschlossene ,kette des ,naturgesetzlichen durchbrechen mit einer hineingeschmuggelten ,zweckkreuzung1 einem ,finger aus ,numero x1 der die ,kette beugt4 ,ich teile konsequent den ,standpunkt ,fechners1 der immer und immer wieder seinen ,hrern eingepaukt hat3 alle ,welt-,teleologie mu im ,naturgesetz umschlossen sein1 mu gesetzt sein1 wenn sie besteht1 durch die ,naturgesetze1 nicht noch einmal neben oder hinter ihnen2 wenn es einen ,zweck im ,fall des ,steines gibt1 so kann er einzig und allein erfllt werden durch diesen in der mathematisch genauen ,formel der ,gravitation gegebenen ,fall und nicht noch einmal extra2 in diesem genauen ,wortsinne gibt es keine ,meta-,physik1 das heit3 nichts noch einmal hinter der ,physik4 ,aber wenn das ,weltmu an einer ,stelle des uns sichtbaren ,bildes in eine optimistische ,linie im ,sinne eines ,anlaufens auf wachsende ,glckseligkeit einmndet1 -- werden wir nicht erwarten drfen1 da in der ersten ,setzung dieses ,mu bereits als ein optimistisches ,ziel irgendwie gegeben war8 ,mit andern ,worten3 steckt nicht schon ein optimistisch zu deutender ,faden in der ,stufe des ,gesetzes8 ,ich glaube1 da wir ihn erkennen knnen4 ,er offenbart sich in dem eigentmlichen ,zwange der ,weltlogik1 der das ,harmonischere ber das ,disharmonische rein mechanisch triumphieren lt4 ,diese ,logik hat noch gar nichts direkt zu tun mit ,lust oder ,schmerz4 ,sie trifft ,sterne und ,steine und ,staubteilchen1 man kann sie durchfhren durch eine absolut mechanisch gedachte ,natur4 ,aber innerhalb dieses ,mechanismus waltet sie als ganz bestimmtes ,ordnungsprinzip4 ,sie siebt unablssig das regellose ,auftauchen der ,formen durch auf eine ganz bestimmte1 fort und fort gesteigerte ,ordnung1 eine harmonische ,anpassung8 der ,teile aneinander4 ,ihr ,werk ist1 da die rein gesetzmige ,natur nicht als ein unendlich buntes ,phantasiestck1 sondern bereits als ein ,kosmos8 erscheint4 ,es ist die ,logik1 die ,empedokles als ,weltordner pries und die in unsern ,tagen ,darwin als sein ,prinzip der natrlichen ,auslese der ,passendsten im ,organischen auf den ,schild erhoben hat4 ,diesem ,weltprinzip allein verdanken wir die ,mglichkeit eines mindestens auf ,jahrmilliarden stabilen ,fixstern- und ,planetensystems1 die ,grundbedingung also der uns bekannten organischen ,entwickelung4 ,und diesem ,prinzip verdanken wir zweifellos den ,menschen selbst1 der das ,ideal geradezu einer prachtvollen ,anpassungs-,auslese darstellt4 ,die gewhnliche ,antwort lautet allerdings1 da dieses ,gesetz der ,erhaltung des ,passenderen doch ganz selbstverstndlich sei4 ,ja1 warum aber ist es selbstverstndlich8 ,es ist selbstverstndlich1 erstens weil eine ,logik1 eine ,gesetzmigkeit berhaupt in der ,welt ist4 ,in einer reinen ,kuddelmuddelwelt wre es gar nicht selbstverstndlich4 ,es ist aber selbstverstndlich zweitens noch1 weil in dieser ,weltlogik mit ihrer ersten ,setzung eine optimistische ,tendenz steckt1 etwas was zu harmonischen1 stabilen und immer harmonischeren1 stabileren ,verhltnissen in der ,welt drngt4 ,auch dieser ,gedankengang ist ein sehr schwieriger im ,ausbau1 den ein paar ,stze gewi nicht erschpfen knnen4 ,er berhrt unter anderem ja die tiefste philosophische ,kernfrage der ganzen ,darwinschen ,idee4 ,aber so viel1 meine ich1 leuchtet doch schon durch1 da auch er nur einen optimistischen ,zug in das ,gesamtbild fgen kann4 ,gleichzeitig umfat er aber wieder nur ein streng naturwissenschaftliches ,gebiet4 ,lt er sich doch sogar die extremste mechanistische ,ausnutzung des ,zuchtwahlprinzips im ,gebiet des ,lebendigen gefallen1 die nur mglich ist1 -- ohne ein ,titelchen seiner optimistischen ,frbung dabei preiszugeben4 ,von den einzelnen ,phnomenen der ,anpassung aus lt sich dann wieder ein sehr klarer optimistischer ,faden finden in der ,entwickelung8 der ,dinge1 wie sie uns unser ,naturausschnitt geschichtlich weist4 ,immer1 solange man in ,linien dieser ,geschichte etwas hineinschaut durch ,astronomie1 ,geologie1 ,palontologie1 ,anthropologie1 hat ja der ,gedanke frappiert1 da es da doch eigentlich im ganzen stndig emporgehe3 -- vom chaotischen ,nebelfleck zum ,sonnensystem1 von der ,glutkugel zur bewohnbaren ,erde1 vom einzelligen ,urtier zum ,menschen4 ,und im ,menschen vom ,mammutjger zu ,plato und ,kopernikus und ,goethe4 ,aber es gibt doch auch gegenteilige ,meinungen1 anknpfend an die ,kuddelmuddel-,definition einer vllig sinnlosen ,natur4 ,da erscheint diese ganze angebliche ,entwickelung der ,erde blo als der ,degenerationsproze eines erkaltenden1 verfallenden ,planeten4 ,das ganze ,leben ist blo eine ,verfallsanpassung1 die mit fortschreitender ,erkaltung auch des benachbarten ,gestirns wieder verschwinden wird4 ,der physikalische ,satz aus der ,lehre von der ,entropie wird herangezogen1 wonach in einer endlich begrenzten ,welt schlielich die ,temperaturdifferenzen sich vllig ausgleichen mten und damit jedwedes ,weltgeschehen endgltig zum ,stillstand kme4 ,die ,anpassung wird gefat als etwas vllig zielloses1 ein ganz beliebiges ,jenachdem1 in dem alles gleichwertig ist1 was berhaupt da ist3 heute der ,bacillus1 morgen der ,wurm oder der blinde ,olm oder der ,mensch4 ,und doch steckt auch hier wieder gerade in der skeptischen ,auffassung das eigentlich ,gewaltsame1 das ,vergewaltigende den schlichten naturgeschichtlichen ,tatsachen gegenber4 ,die ,skala der ,entwickelung in dem uns gegebenen zeitlichen ,weltstck einfach blo auf das ,thermometer hin zu definieren1 ist genau so abstrakt einseitig wie jene ,skelettierung des ,naturbegriffes auf ,kraft und ,stoff84 ,ich lasse den ,entropie-,satz dabei von vorne herein aus dem ,spiel1 da er mit einer endlichen ,welt rechnet1 fr die natrlich alle ,ideen von unendlicher ,entwickelungsfolge fortfallen1 die aber selber dafr auch vllig aus jedem ,beweis fllt4 ,ich beschrnke mich auf die engeren ,tatsachen-,linien4 ,im ,moment1 da der ,planet seine eigene ,sonnenglut verliert1 erwacht nach gangbarer naturwissenschaftlicher ,annahme auf ihm die wunderbare ,stufe des uns bekannten organischen ,lebens1 wahrscheinlich zuerst in jener ,bakterienform1 die mit ihrer gewaltigen ,fhigkeit1 hohe ,temperaturen zu ertragen wie schaurig tiefe1 noch das ,kennzeichen einer weiteren1 umfassenderen kosmischen ,anpassung verrt4 ,fr die engeren ,erdverhltnisse richtet sich dann dieses ,leben mehr und mehr ein1 aber keineswegs im ,sinne einer blo passiven ,anpassung4 ,immer deutlicher heben sich die ,versuche heraus1 durch sinnvolle ,ausbildung herrschend zu werden auf der ,erde4 ,zuerst erscheint das zerteilt ber ganze ,gruppen von ,pflanzen und ,tieren1 die mit ,hilfe hier dieser1 dort jener ,leibesorgane bestimmte ,gebiete erobern3 das ,wasser1 die ,erde1 die ,luft1 andere ,wesen1 ,licht und ,finsternis1 ,hochgebirge und ,tiefsee1 ,wrme und ,klte4 ,wir sehen solche zersplitterten ,anpassungskreise1 doch schon von gemeinsamem ,stamm1 bei den ,insekten2 dann wieder den ,reptilien2 die wieder werden vom ,typus des ,sugetiers berboten4 ,gleichzeitig aber vollzieht sich ein wunderbares ,zweites4 ,neben die zersplitterten ,anpassungsversuche ganzer ,gruppen1 in denen jede eine ,mglichkeit starr vertritt1 stellt sich ein ,bestreben1 zahlreichste ,mglichkeiten auf eine ,form1 eine ,art zu vereinigen1 eine ,art zu konstruieren1 die auf jede ,bedingung der ,erde zweckmig reagiert4 ,diese ,art in ihrer ,vollendung mu ,erdherrscher im absoluten ,sinne werden4 ,wir wissen1 welche es ist3 der ,mensch4 ,dieser ,mensch ist nicht wieder eine ,anpassung neben vielen wie der ,kfer1 wie der ,olm1 wie der ,vogel4 ,er ist die absolute1 die erfllende1 smtliche ,einzelversuche zusammenfassende ,anpassung der ,erde4 ,es wird ihm ermglicht durch sein ,gehirn1 das im ,werkzeug eine hhere1 neue1 berbietende ,stufe des ,organs schafft4 ,mit diesem ,gehirn und ,werkzeug wird der ,mensch ,erdbeherrscher4 ,die ,erde geht auf in ihn4 ,seine ,erde ist sie fortan4 ,ein ,stck seiner ,maschinen1 ein ,knochengerst seines ,werkzeugkrpers4 ,an jener einseitigen ,thermometer-,skala gemessen fllt das ,aufwachsen des ,kultur-,menschen in eine ,zeit schon vorgeschrittener ,erkaltungssymptome der ,erde1 -- mag er auch noch so frh in der ,tertir-,zeit entstanden sein1 so fllt doch sein erster hherer ,kulturanstieg1 den wir kennen1 zusammen gradezu mit der nachtertiren ,eiszeit1 -- also auf alle ,flle einem gewaltigen ,symptom jener angeblichen ,planetendegeneration4 ,man sollte meinen1 diese ,erdperiode mte auch die ersten sichtbaren ,verfallszeichen des ,lebens einleiten4 ,statt dessen erfindet jetzt gerade der ,mensch die knstliche ,feuererzeugung3 der erste ,schritt zu der ,entrtselung und ,beherrschung der ,wrme berhaupt als ,naturkraft4 ,und nun dieser ,mensch 7um in den ,gedankengang von oben wieder einzulenken7 -- dieser ,mensch ist es1 der sich zu der ,stufe der ,liebe erhebt1 dieser ,mensch wird ,christus6 ,mindestens scheint das ,intellektuelle ein ganz anderes ,tempo seiner ,bahn einzuhalten als die ,thermometer-,skala als ,absolutwert erwarten lt4 ,wir haben1 um es immer wieder zu sagen1 nur die eine einzige ,naturlinie bis hierher zur ,schau1 nur dieses eine ,paradigma und ,beispiel der uns bekannten ,erdentwickelung4 ,aber wer will vor diesem einen ,beispiel wirklich leugnen1 da es in allen seinen ,zgen geradezu schreit nach einer optimistischen ,deutung1 die diese ,liebe als das sichtbare ,ziel fat und die ,naturbeherrschung und alles1 was zu ihr fhrte1 samt allen ,anpassungen1 ,planetenwandlungen und so weiter1 als das ,mittel8 ,wenn sich irgendwo ein reiner ,kausalzusammenhang1 aufgedeckt von nchternen ,naturforschern1 die jede teleologische ,betrachtungsweise sorgsam vermieden wie den bsen ,feind1 im ,ganzen gedeckt hat mit diesem ,endsinn1 so ist es diese ,entwickelung vom ,nebelfleck bis auf den ,menschen1 der die ,naturkrfte eine nach der andern in seine ,hand bringt1 um auf ihren ,schultern ein ,reich der verfeinerten ,kultur1 der idealen ,menschlichkeit1 der ,liebe zu grnden4 -- -- -- ,so wanderten meine ,gedanken in der stillen ,stunde in dem alten blumenweien ,gletscherbett1 whrend die ,tropfen in den schattenkhlen ,felsschrunden leise von dem letzten schmelzenden ,schnee fielen4 ,ich dachte an die ,folgen der ,jahrtausende1 da ,tropfen1 klein wie diese1 das ganze ,gebirge abtragen wrden4 ,und das hatte die ,menschheit vor sich1 -- ,zeiten1 in denen ,gebirge schwanden und neu wurden durch ,tropfen1 die ein ,sandteilchen herabschwemmen und anderswo wieder antragen4444 ,ich dachte an die lieblichen ,bltensterne dieser ,anemonen -- und wie viel sonst noch in eine echte ,natur-,definition einginge4 ,auch ein rhythmisches ,kunstprinzip mu in dieser ,natur stecken1 das unten diese ,blume gebaut hat und oben im ,menschen als ,raffael und ,goethe und ,beethoven herausgeblht ist4 ,und aus dieser ,natur sollte sich nicht doch ein beglckendes1 erlsendes ,evangelium herauslesen lassen1 -- nun wir doch einmal jetzt endgltig ihr angehren durch ,forschungsresultate1 die keiner mehr umwerfen kann8 7,friedrichshagen4 ,abendstunde daheim47 ,die stille ,lampe leuchtet ber allerlei bunte ,farben4 ,ein blasses ,grn1 ein grelles ,orangegelb4 ,buchumschlge sind's4 ,bcher haben sich angehuft1 whrend ich im ,gebirge war1 neue ,bcher1 eine ganze ,schicht4 ,unheimlich schnell mahlt sie1 diese groe ,geistesmhle der ,menschheit4 ,ein paar ,monate will man allein sein1 mit ,felsen1 ,bumen1 ,tieren4 ,man schaut auf vom ,traum und das ,zimmer ist voll gemahlen von der ,rastlosen1 -- wie ,max und ,moritz steckt man halb im frischen ,korn4 ,alles riecht nach ,korn4 ,ich blttere4 ,darwinistisches1 ,antidarwinistisches4 ,das letztere kommt jetzt immer in einer gewissen ,prozentziffer4 ,geht der ,strom wirklich von hier fort8 ,sind wir so rasch fertig mit dem neunzehnten ,jahrhundert8 ,mit der ,idee schon1 die es fr seine grte hielt8 ,ich mu an ein ,gesprch denken1 droben in den ,bergen1 whrend ,rbezahl seine ,wolken warf4 ,wir unterhielten uns von den groen ,problemen unserer ,zeit4 ,mein ,freund war ein geistvoller1 auergewhnlich kenntnisreicher1 echt moderner ,mensch4 ,in allen ,hauptpunkten waren wir einig ber den ,fortschritt1 ber den ,kampf gegen das ,veraltete1 ,absterbende1 ber den notwendigen ,sieg der ,aufklrung und das ,wachstum freiheitlicher ,ideen berall4 ,aber die ,haupt-,strenfriede1 die alles hemmen18 sagte er schlielich1 sind doch der ,marx und der ,darwin48 ,ich wute1 was er an ,marx auszusetzen hatte4 ,wissenschaftliche ,details1 wissenschaftlich diskutierbar1 jedenfalls auf ernsten ,fachstudien bei ihm beruhend4 ,ziemlich ebenso war es bei ,darwin4 ,er war auch da ,fachmann und seine eigentliche ,kritik setzte wenigstens bei diskutabeln zoologischen und botanischen ,einzelheiten ein4 ,aber seit langem polemisierte er so auch allgemein gegen die beiden4 ,in seinem ,kopfe hatten sich die ,dinge allmhlich so zurecht gestellt1 da er an diese ,namen wie an ,symbole dachte fr das uerste1 was ihm berhaupt befehdenswert schien4 ,er brachte sie auch jetzt vor1 da ein unbefangener ,zuhrer1 der beider ,werk nicht genauer kannte1 sie als ,trumpf auf unser vorhergehendes ,gesprch auffassen mute1 -- als verkrpere sich in ,marx heute etwa alle ,unterdrckung1 soziale ,unfreiheit1 starre ,reaktion gegenber jedem ,versuch sozialen ,fortschritts2 und als sei ,darwin der ,typus des ,obskurantentums1 der geistigen ,vergewaltigung und ,rckschrittlerei auf dem ,gebiete der ,weltanschauung4 ,lassen wir ,marx hier auf sich beruhen und bleiben bei ,darwin4 ,leute1 die1 vor die ,wahl gestellt1 unbedingt fr freie ,ideen etwa gegenber dem ,kirchendogma eintreten wrden1 hauen in einer ,weise neuerdings auf den ,darwinismus los1 als sei er pltzlich der bse ,dmon4 ,aus der ,fachliteratur luft das dann in die ,menge4 ,bei halben und flachen ,geistern wird der ,ton ,mode81 weil er wenigstens ,abwechslung bietet4 ,die wirklich finstern ,kreise aber freuen sich1 da ein gefhrlicher ,name pltzlich preisgegeben ist und sie ziehen1 selber mit unverkennbarer ,logik1 ihren ,vorteil davon4 ,ich bin in den letzten ,jahren auch in guten1 aber nicht naturwissenschaftlichen ,schriften mehr und mehr einer ,stimmung des ,zweifels1 der ,unsicherheit gegenber den ,darwinschen ,ideen begegnet4 ,man wei nicht recht1 wo selber angreifen1 aber es kommt wie ein vages ,echo3 im ,fache selbst sieht man ja schon wieder ber die ,sache hinaus4 ,der eine oder andere ,professor8 wird genannt1 der bereits offen den ,zusammenbruch des ,darwinismus8 lehre4 ,schwerwiegende neue ,tatsachen8 werden natrlich dahinter vom ,laien vorausgesetzt1 -- ,tatsachen1 die ,darwins ,behauptungen widerlegt oder die sie doch nicht gesttzt htten4 ,dabei ist es merkwrdig3 der ,verdacht scheint sich meist auf das eigentliche ,wort ,darwinismus8 zu konzentrieren1 das ,wort in ,anfhrungszeichen4 ,der groe ,entwickelungsgedanke lebt1 auch ohne ,schlagwort1 als das ,lebendigste der ganzen ,zeit in uns allen1 beherrscht unser ganzes ,denken und ,handeln4 ,jener ,mann1 der in ,darwin den ,hemmschuh sah1 war praktisch ein wahrer ,entwickelungsfanatiker4 ,so scheint es fast1 als lse sich nachtrglich blo ein ,wort1 das ,jahrzehnte hindurch die ,bewegung gekennzeichnet1 wieder von ihr ab4 ,das ,wort ist aber gleichzeitig so mit ihr verquickt1 da der ,miverstndnisse kein ,ende werden will4 ,ist es wirklich mglich1 heute ,darwin8 wieder aus der groen ,entwickelungs-,richtung in unserem ,geistesleben herauszuwerfen1 -- wegen irgend welcher subjektiven ,begleitumstnde1 irgend welcher naturwissenschaftlichen ,fach-,einwrfe8 ,oder uert sich unter der ,hlle des ,kampfes gegen den ,darwinismus8 am ,ende doch eine beginnende ,abschwenkung von dieser ganzen ,entwickelungs-,richtung1 ber die sich blo manche neueren ,darwin-,angreifer selber in der ,tragweite noch nicht klar sind8 ,ich gestehe1 da ich in dem ganzen ,auftauchen und ,weiterverbreiten solcher ,zweifelfragen schon etwas ,miverstndliches sehe4 ,es ist richtig1 da im engeren ,fachgebude des sogenannten ,darwinismus gegenwrtig wieder einmal besonders lebhafte ,kmpfe stattfinden4 ,diese ,kmpfe sind beraus fruchtbar und segensreich1 soweit sie gewisse allgemeine ,gesichtspunkte nicht ganz verlieren und soweit persnliche ,gehssigkeiten herausbleiben4 ,aber gerade diese echten ,kmpfe sind in jeder ,faser etwas total anderes1 als der ,laie1 ,freund wie ,feind1 dahinter zu suchen beginnt4 ,der ,darwinismus mit diesem seinem ,namen ist heute genau #dd ,jahre alt1 datiert vom ,erscheinen des ,origin of species8 von ,charles ,darwin im ,november #ahei4 ,wenn ,darwin noch lebend unter uns weilte1 so wrde er ganz zweifellos der erste sein1 der jenen heute fortbrennenden ,fach-,zwist mit ,freuden1 ja mit ,genugtuung begrte4 ,er wrde in ihm nichts anderes finden als sein eigenes ,entwickelungsprinzip1 das unablssig weiterwaltet1 -- das sich jetzt auf einen ,fels rettet als die endlich erreichte ,feste1 -- und das morgen diesen ,fels selber anbohrt1 um abermals weiter zu kommen4 ,darwin hatte in eigner ,bahn die volle ,wucht gefhlt1 was es hie1 einen ,ideengang umwerfen4 ,er hatte sich zuerst von der ,theologie freigemacht1 immerhin das noch ohne allzuviel ,nte4 ,dann war er in die strenge ,wissenschaft gekommen1 als halber ,dilettant zunchst4 ,seine ganze ,sorge war1 sich nur berhaupt als berechtigt zur ,fachforschung zu erweisen4 ,inmitten dieses ,strebens aber geht ihm auf1 da ein allgemein angenommener ,lehrsatz dieser ,wissenschaft1 der ,satz von der ,unvernderlichkeit der ,tier- und ,pflanzenarten1 falsch sei4 ,immer ist es ihm als etwas ,ungeheures erschienen1 da er gerade berufen sein sollte1 so verwegen den ,revolutionr zu spielen4 ,sein endloses ,zgern1 das seinen ,ruhm bedroht hat1 vielleicht zum teil selbst seine physische ,krankheit hingen damit zusammen4 ,doch er wagt es1 mu es als ehrlicher ,mann wagen1 und er bricht durch4 ,er erlebt mit einem gewissen ,grauen1 da ein einzelner den ,kampf aufnehmen kann mit einer ganzen1 ber lange ,jahrhunderte heraufkommenden ,wissenschaft und da er siegen kann4 ,nie hat er das vergessen4 ,in allem ,triumph seiner ,lehre1 wo mancher vom ,weihrauch erstickt wre1 schaut er bestndig sich nach dem ,manne um1 der nun ihn wieder umwerfen wird4 ,er rechnete mit der ,wissenschaft1 die er an einer ,stauungsstelle entfesselt hatte1 und die ihn dafr verschlang1 indem sie auch ber seinen ,fleck strmte4 ,buchstblich hat er die ganzen ,jahre seines rauschenden ,erfolges gegrbelt1 wo er sich geirrt haben knnte4 ,hinter den spteren ,auflagen der ,entstehung der ,arten8 glaubt man einen ,menschen zu sehen1 der bestndig aus dem ,schlaf aufschreckt mit dem ,gedanken3 ,ich habe etwas vergessen48 ,wenn ich mir heute den ,alten von ,down denken soll1 wie er in irgend eine zoologische ,sektion tritt1 zwischen einen ,kreis junger1 leidenschaftlich schimpfender ,entwickelungs-,mechaniker1 er knnte nur mit den ,worten kommen3 ,na endlich1 ,kinder1 seid ihr endlich drauf1 wo die ,sache hapert68 ,ob er freilich grade diese ,einwrfe anerkennen wrde1 wre ja eine andere ,frage4 ,sicherlich aber wrde er eins vorweg betonen4 ,wenn ich in den ,kampf der ,meinungen heute offen hinaustrete -- hinaus aus der ,studierstube in die groe ringende ,welt -- so finde ich zwei ,dinge im ,streit1 im unvershnlichen ,streit4 ,zwei ,weltanschauungen mgen wir sie nennen4 ,man knnte ziemlich ebenso gut auch sagen3 zwei ,geschichtsepochen1 die heute beide nebeneinander 7noch und schon7 ,vertreter haben4 ,nach der einen ,ansicht ist die ,welt ein ,ding unter einer ,kseglocke4 ,jenseits der ,glocke schaltet und waltet etwas absolut anderes4 ,es holt heraus1 stellt hinein1 macht was es will4 ,drunten rechnen sie1 inventarisieren sie4 ,droben wird nicht gerechnet und aus dem ,droben kommt1 in das ,droben geht ein unbegrenzter loser ,inventarbestand4 ,wenn das ,droben8 will1 so rauscht von der ,glocke der ,wind1 rinnt der ,regen4 ,und jeder ,windsto1 jeder ,regentropfen kommt eigentlich als ,wunder84 ,das ,droben setzt ,tiere herunter1 heute ,trilobiten1 morgen ,ichthyosaurier1 bermorgen ,menschen4 ,und zu den ,menschen bermenschliche ,wesen noch wieder von jenseits der ,glocke4 ,alles als unberechenbares ,wunder4 ,in der ,existenz der ,glocke steckt ein ewiger ,ri1 eine immer erneute ,unfabarkeit1 ein ,hin und ,her1 das uns ,menschen keine andere ,rolle finden lt1 als die ,hnde in den ,scho legen und resigniert abwarten1 was kommt4 ,dem gegenber steht ebenso schlicht die ,anschauung1 da es keine ,kseglocke gibt4 ,da alles eins ist im ,sinne des ,ur-,zusammenhangs4 ,das ,drben1 das die ,schfchen und die ,bumchen setzt1 sind diese ,schfchen und ,bumchen selbst1 es ist nicht noch einmal besonders da4 ,wir selbst sind wir selbst4 ,alle ,dinge der ,natur1 der ,welt1 sind da blo als ,ausflu von ,eigenschaften dieser ,natur4 ,nun blicken diese beiden ,ansichten in die ,geschichte zurck4 ,die eine sieht da dieselbe ,willkr4 ,eingriffe von jenseits der ,glocke4 ,unberechenbare4 ,was ist ihr berhaupt die ,gewhr des ,geschichtlichen8 ,jene bermacht ohne ,raum und ,zeit knnte auch rckwrts ja noch einmal hineingreifen4 ,die andere aber gert unabnderlich auf den ,begriff natrlicher ,entwickelung4 ,weil es berhaupt eine ,geschichte1 eine ,zeitenfolge gibt1 die eins an ,stelle des andern zeigt2 und weil es ihr nichts gibt als die ,dinge selbst2 so folgt ihr einfach ,wandel dieser ,dinge3 ,entwickelung4 ,hier steht etwas4 ,morgen etwas anderes4 ,aus der ,versenkung ist nichts gekommen4 ,folglich hat das eine sich entwickelt zum andern4 ,zu den ,eigenschaften der ,natur gehrt auch ,werden1 ,verwandlung1 ,entwickelung4 ,und die ,geschichte ist das ,reich dieser ,eigenschaft4 ,nun denn3 in den ,kampf dieser beiden ,grund-,meinungs-,verschiedenheiten greift auch nicht eine einzige jener neuen8 ,tatsachen oder ,ideen ein1 die heute den ,mittelpunkt der ,fachkmpfe um den ,darwinismus bilden4 ,ob die ,zuchtwahl-,theorie richtig ist4 ,ob ltere ,lamarcksche ,ansichten besser sind als die neueren ,darwinschen4 ,ob es eine ,vererbung erworbener ,eigenschaften gibt4 ,was ,vererbung ist4 ,wie die ersten ,varianten entstehen1 aus denen der ,kampf ums ,dasein nach ,darwin ausliest4 ,ob neue ,arten entstehen aus den einfachen ,variationen oder 7im ,sinne von de ,vries7 aus pltzlichen ,mutationen4 ,ob die bisher aufgestellten ,entwickelungsgesetze der organischen ,welt smtlich falsch sind4 ,ob alle bisher entworfenen ,stammbume verkehrt sind4 ,ob der ,haeckelsche ,zusammenhang von ,ontogenie und ,phylogenie stimmt oder nicht4 ,ob selbst die ,methoden1 mit denen man bisher solche ,gesetze1 solche ,stammbume gesucht1 alle grundirrig sind4 ,ob es ganz neuer experimenteller ,wege bedarf1 um nur erst einmal das ,anfangsmaterial dazu notdrftig zu erlangen4 ,ob wir seit und mit ,darwin in einem berschwang von geistreichen ,konstruktionen geschwelgt oder ob wir1 wie andere meinen1 in drrer ,heide uns im ,kreise herumgetrieben und das ,nchstntige noch gar nicht gesehen haben4 ,ob es in der einheitlichen ,natur als ,grundeigenschaften dieser ,natur noch zweitausend verschiedene ,entwickelungsgrnde1 ,entwickelungsgesetze1 direkte oder indirekte ,wege der ,umwandlung gibt1 von denen die ganze ,darwinsche ,richtung keine ,ahnung besessen hat4 ,und so weiter4 ,das alles und noch ungezhltes mehr1 das jngere1 besonders hfliche ,kritiker heute gelegentlich veranlat hat1 ,darwin einen ,tropf zu nennen und alle seine ,schler in ,haeckel's ,richtung samt diesem unwissenschaftliche ,stmper1 hinter die die ganze ,entwickelungsforschung erst wieder zurckgehen msse1 wenn je etwas aus ihr werden solle1 -- -- das alles miteinander hat nmlich auch nicht die leiseste ,beziehung zu jenem ,general-,zwist der beiden ,weltanschauungen4 ,es kann sie nicht haben1 denn dieser ,zwist ist viel lter als ,darwin1 er ist weder entfacht noch beendet durch ,darwin1 er ist viel grer1 viel umfassender1 viel tiefer als ,darwin4 ,und in ihm haben noch ganz andere ,leute mitzureden als blo naturwissenschaftliche ,spezial-,forscher4 ,im neunten ,bande der groen ,weimarer ,goethe-,ausgabe 7,s4 #bfh-gi7 steht ein loser ,entwurf1 ein ,schema81 von ,goethes ,hand1 mutmalich von #ahjf4 ,er gibt die ,grundzge einer ,kosmogonie auf ,grund natrlicher ,entwickelung1 oder wenigstens des ersten ,kapitels einer solchen4 ,die ,erde erscheint zuerst als ,stern4 ,als ein ,wandelstern4 ,die neuen ,erfahrungen zeigen das ,universum selbst nicht als fertig4 ,die ,nebelsterne sieht man als ,massen werdender ,welten an4 ,ja den ,jupiter als nicht erstarrt4 ,die ,kometen1 die man ehemals als ,weltenzerstrer ansah1 betrachtet man als werdende ,erdkrper48 ,so geht das weiter4 ,die ,erde erstarrt4 ,die ,urwasser schlagen sich nieder4 ,sinken des ,wassers4 ,hervortreten des ,soliden4 ,gebirge im ,kreuz48 ,der ,granit erscheint als das frhste ,gebirge4 berall ist eine genetische ,betrachtung wnschenswert48 ,alles was wir entstanden sehen und eine ,succession dabei gewahr werden1 davon verlangen wir dieses successive ,werden einzusehen4 ,so wie die wahre ,geschichte berhaupt nicht das ,geschehene aufzhlt2 sondern wie sich das ,geschehene auseinander entwickelt und darstellt48 ,goethe verwarf die ,katastrophen in der ,erdgeschichte1 weil sie ihm nicht genug ,entwickelung enthielten4 ,er predigte die ,lehren ,lyells lange vor ,lyell2 er begrte ,lyells groen deutschen ,vorgnger1 ,hoff1 als einen1 der endlich in seine 7,goethes7 ,bahn einlenke4 ,man fragt sich1 wie jener ,entwurf1 der leider beim ,gestein abbricht1 ohne je ausgefhrt zu werden1 ins ,organische hinein htte weiter gehen knnen4 ,und es ist nur selbstverstndlich1 da er auch da ,entwickelung annahm4 ,goethe hat ja an anderen ,orten seine ,ansichten auch darber klar genug ans ,licht gestellt4 ,inwiefern seine engeren ,ideen ber den ,weg dieser ,entwickelung von der spteren ,darwins abwichen1 ist dabei sehr belanglos4 ,er dachte sich wohl1 da gewisse ,grundtypen des ,lebendigen naturgesetzlich bestimmt zu ihrer ,zeit auf der ,erde anschieen wie ,krystalle4 ,die ueren ,umstnde1 das ,milieu1 die ,lebensweise modelten dann im ,einzelnen whrend des ,werdens an der ,reinheit dieser ,krystallformen1 bis das unendlich wechselvolle ,spiel der heutigen verschiedenen ,tier- und ,pflanzenarten entstand4 ,man kann sich bei dieser ,auffassung ber die ,gesetze streiten1 nach denen der ,typus sich bildet4 ,aber man kann sich ja auch in der ,mineralogie ber die ,gesetze streiten1 die dort die anorganischen ,krystalle bilden1 und heute noch wei keiner da ,rat4 ,das ,wesentliche bleibt1 da beides innerhalb der ,natur gedacht wird4 ,jenes ganze ,weltbild1 zu dem ,darwin nur ein letztes ,stiftchen hinzutun konnte1 war unzweifelhaft in ,goethes ,tagen schon vollkrftig da4 ,wie sollte es nicht4 ,wenn man das bernatrliche ,eingreifen von jenseits der ,kseglocke auch nur auf einen ,moment vergit1 so werden ,entwickelungstatsachen auch dem schlichtesten ,sinn sofort bermchtig4 ,unser eigenes ,leben unterliegt der ,entwickelung2 zwischen ,kind und ,mann1 ,mann und ,greis liegt nicht ein gttlicher ,wunderakt1 sondern eine kontinuierliche ,folge4 ,wie unsagbar einfach ist die ,lehre der ,geschichte4 ,ist der heutige ,franzose aus dem alten ,gallier entstanden durch glatte ,entwickelung oder trennt die beiden ein mystisches ,wunder8 ,sind die romanischen ,sprachen1 ist das heutige ,schriftdeutsch nicht kontrollierbar natrlich8 durch ,entwickelung herauf gekommen8 ,zu solchen ,gedankengngen ist kein ,darwin erst ntig gewesen4 ,man kann die ganze ,ideenunterlage zum ,darwinismus8 in diesem ,sinne aus ,goethes ,wahrheit und ,dichtung8 oder aus ,schlossers ,weltgeschichte lernen1 ohne den ,origin of species8 je gesehen zu haben4 ,aber ,bcher sind berhaupt nicht dazu ntig4 ,wie oft bin ich gefragt worden1 ob mich nicht manchmal ein ,bangen anwandle1 wenn ich mir sagen mte1 auf was fr verwickeltem1 spitzfindigem1 haarspalterischem biologischen ,material meine darwinistische8 ,weltanschauung im ,grunde beruhe4 ,wenn nun ein ,stbchen wankt1 hie es1 eins von den ganz zerbrechlich dnnen der biologischen ,fachforschung1 irgend so ein ,stzchen aus der ,zellenlehre1 ein statistisches ,zifferchen ber ,variieren der ,arten1 ein ,mschelchen oder ,zhnchen der ,palontologie8 ,und das immer als ,sto in der ,weltanschauung zu fhlen1 im ,heiligsten1 das man fr sich selbst1 ber sich selbst hat6 ,jeden ,morgen zittern1 wenn der ,briefbote kommt und eine grne oder blaue ,broschre bringt3 ob da nicht der ganze ,darwinismus8 doch jetzt den ,gnadensto hat durch ein ,knchelchen in einer verkehrten ,erdschicht1 oder eine neueste ,superklugheit ber den ,zellkern1 oder einen ,froschembryo1 der zwischen zwei quetschenden ,glasplatten aufgezogen ist1 -- zittern um den ,zusammenbruch der ganzen ,weltauffassung6 ,und wie oft habe ich diesem wohlmeinenden ,bedauern lachend entgegnen mssen1 da meine ,welt- und ,lebensanschauung ber ,entwickelung im ,gegensatz zum ,wundereingriff gar nicht aus dem ,darwinismus8 in diesem ,sinne stamme1 also auch nicht mit ihm fallen knne1 -- zugestanden selbst einmal 7wozu nicht der geringste ,anla ist71 der ganze ,darwinismus fiele heute oder morgen durch eine solche ,einzelheit4 ,der ,entwickelungsbegriff1 auf dem ich nicht meine biologischen ,spezialberzeugungen1 sondern meine ,weltanschauung aufbaue1 fliet mir aus der persnlichen ,erfahrung meines ganzen ,lebens zu1 nicht aus ,bchern4 ,als ich ein ,kind war1 habe ich gelernt1 da die weie ,blte1 die ber ,nacht an den ,birnbaum im ,garten gekommen war1 nicht durch ein ,wunder vom ,himmel gefallen war1 sondern sich aus der ,knospe entfaltet hatte4 ,ich habe gelernt1 da die ,suppe nicht per ,wunder aus einer mystischen ,versenkung kam1 sondern aus dem ,kochtopf1 wo sie sich aus bestimmten ,substanzen unter bestimmten ,bedingungen vor meinen ,augen entwickelte4 ,als ich lter wurde1 bildete das ganze ,leben nur eine einzige fortgesetzte ,weitererziehung nach dieser ,seite4 ,ich sa im ,hrsaal und hrte griechische ,geschichte vortragen4 ,ich htte die ,gesichter der ,studenten sehen mgen1 wenn unser scharfsinniger ,dozent bei der ,darstellung des ,peloponnesischen ,krieges aus den ,quellen8 pltzlich htte den klaren ,verlauf der ,dinge durchbrechen wollen mit dem ,satz3 die ,armeen in dieser ,schlacht1 die ,verteidigungsmauern dieser ,stadt1 die ,kasse1 die diese ,mittel lieferte1 stammten nicht aus den und den gegebenen ,verhltnissen1 sondern sie waren pltzlich per ,wunder da4 ,gegen diesen ,dozenten wre eine ,disziplinaruntersuchung eingesetzt worden1 die ihn schleunigst seines ,amtes enthoben htte4 ,ich wohnte einer ,gerichtsverhandlung bei und hrte die ,rede des ,staatsanwalts4 ,gibt es eine blasseste ,mglichkeit auch nur1 sich auszudenken1 da ein ,staatsanwalt in der logischen ,entwickelungskette eines ,indizienbeweises vor einer ,mordtat irgendwo das ,wunder8 einfhren sollte anstatt einer urschlichen ,begrndung aus den ,verhltnissen und dem ,zusammenhang8 ,es ist einfach jede ,minute und jede ,regung meines ,lebens1 es ist mein ganzes ,ich als objektive ,erfahrung aus so und so viel ,jahren1 was ich in die ,wagschale lege1 wenn ich mich fr eine natrlich-einheitliche ,weltanschauung und einen natrlichen ,entwickelungsbegriff entscheide1 -- nicht ein ,paragraph oder eine ,figur aus einem modernen biologischen ,lehrbuch4 ,gewi1 auch mein ganzes ,wissen steckt darin und dabei selbstverstndlich auch mein ganzes ,naturwissen4 ,aber es ist nicht das ,erste1 sondern erst das ,sekundre jenseits der unmittelbar eingepaukten ,lebenserfahrung4 ,und es ist wieder in diesem ,naturwissen zunchst noch lange nicht ,darwin oder irgend etwas mit seinem ,gebiet auch nur ,zusammenhngendes der engere ,fels1 auf den ich das ,stck meiner ,weltanschauung baue1 das speziell zur ,naturforschung gehrt4 7,ein armer ,kopf1 der seine ,weltanschauung blo auf ,naturwissenschaft8 im ,fachsinne bauen wollte67 ,lange vor ,darwin1 ,jahrhunderte vor ,darwin1 hat aber auch die ,naturforschung den ,begriff geschaffen1 der allerdings ein ,pfeiler jeder einheitlichen ,weltanschauung ohne ,wunderbegriff sein mu3 den ,begriff der ,naturgesetzlichkeit4 ,das simpelste ,experiment gelingt nicht ohne ihn1 die alltglichste wissenschaftliche ,rechnung bis in ein so banales ,ding wie das ,benutzen einer ,uhr hinein ist ein ,kinderspott ohne ihn4 ,er ist gewissermaen die exakte naturwissenschaftliche ,formel fr jenes groe ,massenbild unserer ,lebenserfahrungen4 ,die strksten ,geister der neueren ,zeit haben gerungen1 diesen ,begriff zu klren1 zu festigen als ,formel1 und sie haben damit allerdings jener zunchst intuitiv erlebten ,weltanschauung einen ,bewutseinsausdruck gegeben1 der heute leicht als ihre festeste ,sule erscheinen kann4 ,diese ,naturgesetzlichkeit ist es1 auf der sich ,goethes ,idee von der ,gott-,natur erhebt1 und von der ,fechner gesagt hat1 da sie der einzige strenge ,beweis vom ,dasein ,gottes sei2 auch er meinte natrlich ,gott im ,sinne der einheitlichen ,gott-,natur1 und seinem klaren ,denkerkopf mute folgerichtig das ,wunder8 umgekehrt als ,beweis erscheinen1 da es keinen ,gott1 d4 h4 keine ,einheit in der ,welt gebe4 ,das alles steht vor ,darwin1 wie ,newton und ,galilei vor ,darwin stehen und so viele1 die fr diesen ,begriff der ,naturgesetzlichkeit gelebt1 gefochten1 geblutet haben4 ,erst auf einem weiten ,wege von da komme ich zu ,darwin und ich komme zu ihm mit einer im ,prinzip bereits vollkommen fertigen ,weltanschauung1 an der er im ,ganzen nichts mehr ab-1 noch zutun kann4 ,zweifeln wir doch nicht3 er selber ist an seine eigenen ,spezialgedanken ber ,entwickelung der ,tiere und ,pflanzen auch schon seiner ,zeit ebenso damit herangekommen als echt moderner ,mensch4 ,seine ,idee war1 einen ,gedanken1 den das ,leben und all sein ,wissen ihm sonst genugsam eingepaukt hatten1 auch in eine ,spezialecke zu treiben1 wo man sich ihm durch eine sonderbare ,konstellation der ,dinge bisher hartnckig verschlossen hatte3 nmlich in die ,entstehung der wechselnden ,tier- und ,pflanzenarten auf ,erden bis zur ,tierart ,mensch herauf4 ,zweierlei hat er dann versucht1 und im ,prinzip also jedenfalls versucht im ,sinne und zu ,gunsten einer monistischen ,entwickelungs-,weltanschauung1 wenn auch keineswegs als erstes ,fundament einer solchen im ,menschheitsdenken4 ,zunchst hat er versucht1 die natrliche ,entstehung der ,tier- und ,pflanzenarten nicht blo als allgemeine ,weltanschauungs-,folgerung zu behaupten1 sondern sie in sich so reinlich herauszuarbeiten1 da sie schlielich selber als ,exempel fr die ganze ,allgemeinidee gelten und wirken knnte4 ,dann hat er im notgedrungenen ,zusammenhang damit einen hheren naturgesetzlichen ,zusammenhalt gesucht1 der als ,gesetz8 diese biologische ,entwickelungslinie beherrscht und gelenkt haben knnte2 das war fr sein ,vermuten die natrliche ,selektion oder ,zuchtwahl4 ,fragt sich1 ob er in beidem das ,rechte getroffen hat4 ,das erste knnte ihm mangels ausreichenden ,materials milungen sein4 ,im zweiten knnte er sich ber das spezielle ,naturgesetz getuscht haben1 wie es so und so viel ,forschern auf andern ,gebieten grndlich und hufig auch passiert ist1 ohne da deshalb jemand ,lrm gemacht htte1 die naturgesetzlichen ,prinzipien der ,forschung seien berhaupt erschttert und die 7unter anderm auch hier verankerte7 natrliche ,weltanschauung sei bankerott4 ,immerhin lt sich nach #dd ,jahren mit khlem ,kopfe diese ,doppelfrage stellen4 ,vor diesen beiden ,mglichkeiten setzt der heutige ,kampf um ,darwin ein1 -- kein ,weltanschauungs-,kampf mit hie ,entwickelung1 hie ,wunder4 ,sondern eine hchst interessante ,debatte mit zwei schlichten ,fragen3 erstens ob sich von der ,entwickelung auch an dieser 7ber ein paar hundert ,jahrmillionen verzettelten7 ,ecke heute schon oder noch ein ,bild gewinnen lt2 -- und zweitens1 ob in diesem ,bilde die natrliche ,zuchtwahl eine ,rolle spielt4 -- -- -- ,als ,darwin1 gedrngt von der ganzen ,geistesrichtung seiner ,zeit1 sich mit dem ,entwickelungsgedanken in die ,geschichte der ,tier- und ,pflanzenwelt wagte1 stie er dort1 wie gesagt1 auf eine in jeder ,hinsicht auergewhnliche ,situation4 ,zwei ,dinge waren in unvereinbaren ,widerspruch miteinander geraten4 ,auf der einen ,seite stand das ,dogma1 da die ,arten in der ,geologie und ,botanik unvernderlich1 konstant seien4 ,auf der andern wies die neuaufgeblhte ,geologie nach1 da beim ,zurckgehen in frhere ,epochen der ,erdgeschichte das ,bild der ,tier- und ,pflanzenwelt tatschlich ein anderes wird1 da andere ,arten erscheinen wie heute1 whrend die heutigen durchweg noch fehlen4 ,in der ,not hatte hier1 unwissenschaftlich genug1 eine ,weile wirklich das ,wunder8 herhalten mssen4 ,die ,art war in sich konstant4 ,aber ab und zu im ,laufe der ,jahrmillionen kam eine ,hand von jenseits der ,glocke1 brach allem ,vorhandenen den ,hals und setzte neue ,arten herunter4 ,darwin trat dem entgegen1 nicht eigentlich als ,revolutionr1 wenn man die ,dinge ganz streng mit1 sondern einfach als ,vertreter der schlichten wissenschaftlichen ,methode1 wie sie fr alle anderen ,zweige der ,forschung lngst fest eingefhrt war4 ,vom ,boden einer ,naturgesetzlichkeit1 erklrte er1 ist der ,ausweg des ,wunders unzulssig4 ,zulssig ist dagegen1 anzunehmen1 da ein wissenschaftliches ,dogma falsch sein knne1 -- in diesem ,falle das ,dogma von der ,konstanz der ,arten4 ,es kann eine natrliche ,entwickelung von ,arten zu anderen ,arten stattgefunden haben1 -- und das wrde in ,einklang mit der ,geologie sein4 ,die ,geologie wurde damit von einer ,art ,ketzerrolle befreit1 zugleich wurde ihr aber auch eine groe1 neue1 positive ,aufgabe zugewiesen4 ,gab man ihr zu1 da ,arten sich entwickelt haben knnten1 so schien nun ihr der ,beweis obzuliegen1 da es tatschlich der ,fall gewesen sei4 ,mit ,forderungen an die ,geologie aber ist es eine seltsame ,sache4 ,es ist das hbsche ,los aller ,wissenschaften1 die auf den ,zufall historischer ,dokumente angewiesen sind1 da ,fordern8 in ihnen einen komischen ,beigeschmack hat4 ,ich suche ,daten ber ,wallensteins ,leben und finde die vollstndigen ,akten ber ,herrn ,mller oder ,schulze1 die dessen ,leben bis in jeden ,punkt aufhellen4 ,ich suche schmerzlich ,angaben ber das mir grte ,ereignis des ,altertums1 die ,taten ,christi2 der ,vesuv liefert mir eine ganze rmische ,stadt mit ,haut und ,haaren aus und in dieser ganzen ,stadt hat man von ,christus keine ,notiz genommen4 ,der ,laie sieht ein prachtvolles ,museum aufgebaut3 geologische ,fundstcke aus dem ,leben der ,vorwelt4 ,er kommt mit der ,idee ,darwins zwischen die ,megatherien und ,ichthyosaurier und verlangt1 da ihm die gesamten ,darwinschen bergangsketten1 die in der ,entwickelung jede ,tierart mit der nchsten verknpfen1 vorgezeigt werden4 ,man zuckt die ,achseln1 und nun fngt er an zu schmollen4 #dd ,jahre nach ,darwin und noch immer dieses ,material nicht zur ,stelle8 ,da ist es doch wohl mit dem ganzen ,darwin nichts4 ,in ,wahrheit ist unsere gesamte ,versteinerungskunde heute wenig ber #ajj ,jahre alt4 ,in den letzten #ej dieser ,jahre1 also auch in der ra ,darwin1 hat sich trotz alles ,aufblhens an gewissen ,dingen fr sie gar nichts gendert und es wird sich noch lange nichts1 zum teil nie etwas daran ndern4 ,in den #ej ersten so wenig1 wie in den #ej letzten ,jahren des ,jahrhunderts haben ihr1 die mit vielen ,millionen von ,jahren rechnet1 auch entsprechende ,millionen von ,mark zur ,verfgung gestanden4 ,so ist ihre ,materialsuche ,stckwerk ohne jedes systematische ,vorgehen geblieben4 ,ihr ,stoff1 die ganze ,masse dessen1 was an alten ,tier- und ,pflanzenresten berhaupt erhalten ist1 durchsetzt1 oft in homopathischer ,verdnnung1 alle jngeren ,schichtgesteine der ,erde4 ,dieses ,musterbuch ganz zugnglich machen1 hiee nichts viel anderes1 als die ganze ,erdrinde abblttern1 aufrollen von den hchsten ,alpengipfeln bis unter die ,sohle unserer heutigen tiefsten ,bohrlcher1 -- nicht zu vergessen den ,boden aller ,ozeane und den ,sockel der polaren ,eiskappen4 ,erst wenn die ,millionen1 die ,arbeitskrfte1 die technischen ,erfindungen da vorhanden und die ,sache geleistet wre1 knnten wir von einer ersten ,inventaraufnahme sprechen1 die dann auf ,darwin zu prfen wre4 ,so1 wie die ,dinge liegen1 sind wir bisher trotz der #ajj ,jahre auf ein paar ,stichproben angewiesen4 ,ein ,schieferblock etwa wie der ,solnhofener lithographische ,stein1 der eine prachtvolle ganze ,schriftseite der ,jura-,zeit liefert1 ist zu technischen ,zwecken wirklich im ,abbau und steuert langsam sein ,teil zu4 ,hier1 dort hat ein ,privatmann sein ,geld und seine ,energie hnlich auf einen einzelnen ,punkt konzentriert4 ,punkte gegen eine ,erde6 ,schon diese ,stichproben haben aber gengt1 um etwas noch viel ,fundamentaleres1 selbst mit allen ,milliarden aller ,staatskassen der ,welt ,unverrckbares zu offenbaren4 ,das in der ganzen ,erdrinde versteinert ,erhaltene ist berhaupt nur wieder eine ,stichprobe dessen1 was lebendig da war4 ,sicherste ,anzeichen lehren das4 ,an sich ist es ja ein wahres ,wunder anstatt einer dicken ,wahrscheinlichkeit1 da berhaupt etwas so erhalten ist4 ,der ,laie hat da gut fordern4 ,wenn ich ein palontologisches ,museum besuche1 so ist mir immer wieder das staunenswerteste ,rtsel1 da das alles die ungezhlten ,zerstrungsmglichkeiten in ,jahrmillionen berdauert hat4 ,um so selbstverstndlicher1 da schlielich ,grenzen kommen4 ,es ist im ganzen doch nur ein kleiner ,bruchteil1 eben eine ,stichprobe1 da4 ,das ,wort ,stichprobe pat aber wieder in anderem ,sinne schlecht dabei4 ,in so und so viel ,fllen geht es wie oben in dem ,beispiel3 ich steche auf ,wallenstein und dringe in die ,kserechnungen des ,herrn ,schulze4 ,wenn die ,stichproben mich nun aber gar unzweideutig lehren1 da ,wallenstein berhaupt nicht mehr dabei ist8 ,diese ,sachlage steht fest fr das ganze ,altbuch der ,palontologie4 ,da liegen ungeheure ,schichtgesteine1 die sogenannten krystallinischen ,schiefer4 ,jede ,spur von ,versteinerungen ist nachtrglich darin gelscht1 -- durch irgend einen seltsamen ,proze1 der das ,gestein durcheinander gearbeitet hat1 vielleicht die ,wrme1 die bei der nachtrglichen ,zusammenziehung des ,erdballs entstand1 es gibt da nur ,vermutungen4 ,was wir auch wollen3 wir mssen bei allen geologischen ,streifzgen abwarten1 bis diese verwunschene ,schichtenfolge aufhrt1 erst dann setzt die ,mglichkeit von ,versteinerungsfunden ein4 ,das ,leben der ,urzeit selber aber hat offenbar keineswegs die ,freundlichkeit gehabt1 fr uns so lange mit zu warten4 ,als der ,vorhang fr uns endlich1 mit der kambrischen ,epoche1 aufgeht1 ist es schon im vollen ,spiel4 ,ja1 fast hat es den ,anschein1 als schneiten wir mindestens in den vierten ,akt4 ,von ,entwickelungsanfngen kann keine ,rede mehr sein4 ,schon treten ,muscheln1 ,stachelhuter1 hoch organisierte ,krebse1 ja gar bald bereits ,fische auf4 ,aus den ,steinabdrcken werden wir nie erfahren1 durch welche ,formreihen hindurch sie sich entwickelt haben knnten1 denn tiefer geht unser irdisches ,dokument berhaupt nicht4 ,was heit hier fordern88 ,fordern wir vom ,astronomen1 da er uns die ,rckseite des ,mondes zeige und machen wir davon den ,wert der ,astronomie abhngig6 ,so ist es genau mit dem ,darwinismus in der ,geologie jenseits der ersten ,muscheln und ,trilobitenkrebse4 ,auf solche ,lcher im ,material hat schon ,darwin selbst hinweisen mssen4 ,gendert hat sich aber in den #dd ,jahren seither nicht das ,mindeste daran1 -- so wenig wie unsere ,astronomie in den ,jahren hinter den ,mond gekrochen ist4 ,es gibt aber noch mehr ,lcken4 ,als man zuerst ,tier- und ,pflanzenabdrcke fand und noch in biblischer ,treue dabei nur an die ,sintflut dachte1 brgerte die ,idee sich ein1 alles ,versteinerte sei das ,resultat irgend einer jhen ,katastrophe1 einer groen ,wandlung im ,erdenleben3 verschttete ,wlder1 in ,hekatomben verunglckte ,tiere4 ,einzeln ist es auch wohl so gewesen1 in der ,regel nicht4 ,die ,regel zum ,zustandekommen von ,versteinerungen war gerade das ,gegenteil3 lange ,epochen grter ,ruhe und ,regelmigkeit4 ,wlder von kryptogamischen ,gewchsen grnen ,jahrhunderttausende am gleichen ,fleck und bilden eine ungeheure ,torfschicht2 die bleibt als ,steinkohle erhalten4 ,in eine seichte ,bucht 7wie die von ,solnhofen7 rinnen kalkhaltige ,bche1 hufen in endlosen ,zeiten immer neue ungestrte ,hutchen feinsten ,schlicks bereinander2 an diesem ,ort mu ein wahres ,paradies an ,ruhe gewesen sein und sein ,ergebnis ist das wunderbare ,bilderbuch im ,schiefer abkonterfeiter ,quallen1 ,libellen1 ,krebse1 ,fische und ,urvgel4 ,gesellige ,korallentiere bauen in ungestrter ,ruhe berghohe ,riffe2 sie tauchen bei ,faltungen der ,erde in die ,tiefe und liegen unzerstrbar4 ,in den ,abgrnden der ,tiefsee1 tausende von ,metern tief1 lagern sich die mikroskopischen ,schlchen einzelliger ,wesen ab zwischen ,seelilien1 deren schwanken ,stiel hier unten kein ,sturm bedroht1 -- auch ein ,reich des ,friedens1 stationr bis zu dem ,mae1 da es seit ,jahrmillionen bis heute fast das gleiche ,gesicht1 immer die gleichen ,anpassungen und ,formen1 zeigt2 aus solchem ,tiefseeschlamm ist die weie ,kreide geworden1 die selbst dem ,laien durch die ,masse ihrer ,versteinerungen auffllt4 ,gerade diese ,zeiten der ,ruhe1 des unendlichen gleichartigen ,fortzeugens bestimmter ,arten sind es aber nicht1 die der ,darwinismus sucht6 ,er mchte die ,reste sehen der unruhigen ,zeiten1 die auch uerlich1 im ,bilde der ,erdverhltnisse1 sei es lokal oder im ganzen1 bewegt1 im ,flu und beeinflussend erscheinen4 ,in solchen ,zeiten gab es nach ihm ,wandel der ,formen1 ,zwang zu neuer ,entwickelung1 vernderte ,anpassungen1 ,degenerationen und ,aufschwung4 ,aber grade die ,spur ist verwischt -- wegen der ,unruhe4 ,erst nach langer ,zeit1 wenn alles sich so in ,gleichtakt gesetzt hat1 da wieder viele ,jahrtausende lang immer die gleichen ,gewchse ihre ,stmme im ,torf begraben1 dieselben ,mschelchen in ,millionen ,generationen sich im ,teichschlamm ablagern1 geht von neuem in solcher ,dauerschicht der ,ruhe der ,vorhang wieder fr uns auf4 ,wir sehen dann wohl1 da alles ein ,stck anders1 ein ,stck weiter ist4 ,aber grade der ,zwischenakt fehlt uns in ,spuren1 auf die wir die ,hnde legen knnten4 ,es ist eine bitterernste ,wahrheit1 da das1 was man hat1 hier nichts beweist und da man das1 was beweisen knnte1 nicht hat4 ,nicht ,darwin1 sondern das ,dilemma in unserm geologischen ,material hat diese ,ironie geschaffen4 ,denken wir uns1 in der ,geschichte fehlte uns die ,vlkerwanderung4 ,wir htten ,pompeji und dann wieder unvermittelt das ,reich ,karls des ,groen4 ,oder die ,mumie eines rmischen ,csars und unmittelbar darauf das ,grab eines ,papstes1 ohne ,kenntnis des ,christentums4 ,es gibt ja ,orte1 wo auch die ,geschichtsdokumente ganz hnlich abrupt aufeinanderliegen3 im ,lehmboden von ,hhlen geraten einsinkend die ,scherben von ,porzellantassen moderner ,kulturnomaden1 vielleicht von ,bahnarbeitern1 die dort einmal bei ,regenwetter ihren ,kaffee gekocht haben1 unmittelbar zwischen ,knochen des ,hhlenbren und ,steinbeile der ,mammutzeit4 ,an ,wunder glaubt aber hier niemand1 blo an ,lcken der berlieferung4 ,grade bei solchem ,sachverhalt ist es aber doppelt merkwrdig1 doppelt lehrreich1 da sich nun dennoch -- in ,umkehrung des eigentlich ,selbstverstndlichen -- darwinistische ,zge in der ,geologie haben aufweisen lassen4 ,das erste1 was immer wieder auffallen mute und mu1 ist eben die nachtrgliche ,existenz immer wieder so vieler neuer ,tier- und ,pflanzenformen von ,epoche zu ,epoche4 ,haben wir auch durchweg nur ,dauerbilder1 so sind eben doch diese ,dauerbilder stufenweise immer wieder verschieden4 ,und dabei sehen wir klar1 da nicht etwa ein absolutes ,mu der ,verwandlung vorlag4 ,einzelne ,tierformen sind tatschlich viele ,jahrmillionen bis heute unverndert stehen geblieben3 die ,gattung ,ceratodus 7,molchfisch7 seit der ,triaszeit2 die ,gattung ,lingula 7ein wurmartiges ,tier in muschelhnlichen ,schalen7 gar seit jener kambrischen ,epoche1 mit der all unser ,wissen beginnt4 ,warum ist nicht alles in dieser ,weise seit ,beginn seiner ,existenz beim gleichen ,leisten geblieben8 ,woher neben wenigen solcher berlebenden mit jeder ,epoche die ,unmasse neuer1 andersartiger ,typen8 ,und dabei ein weiterer1 jetzt der eigentlich durchschlagende ,zug4 ,es zeigt sich1 hlt man ,dauerbild zu ,dauerbild von ,epoche zu ,epoche1 ein ,ansteigen von ,unvollkommenerem zum ,vollkommeneren4 ,wir knnen da freilich nicht eigentlich von unten beginnen1 da uns ja der ganze ,anfang fehlt4 ,die kambrische ,epoche setzt1 wie gesagt1 mit bereits relativ hohen ,typen ein4 ,aber von da erleben wir doch noch ein ,stck wenigstens mit4 ,bis gegen die ,sekundrperiode sehen wir ungeheure ,gebiete der ,erde bedeckt mit ,wldern farrnhnlicher kryptogamischer ,pflanzen1 also einer niedrigen ,flora4 ,ganz allmhlich erst treten dazu die systematisch niedrigsten ,phanerogamen3 ,nadelhlzer und ,palmfarrne4 ,erst in der ,kreidezeit kommen auf einmal die hheren ,bltenpflanzen4 ,ganz hnlich steigt der hchste ,stamm der ,tiere stufenweise von ,bild zu ,bild an1 der der ,wirbeltiere4 ,er erscheint mit ,fischen1 nur ,fischen4 ,dann werden hher hinauf amphibische1 reptilische ,wesen sichtbar1 erst urtmliche1 dann vollkommenere4 ,vgel wie ,suger treten erst in der ,sekundrzeit1 viele ,millionen von ,jahren nach dem kambrischen ,anfang1 hervor4 ,der ,vogel ist zuerst ,archopteryx1 mit ausgesprochenen ,eidechsenrckstnden am ,leibe4 ,das ,sugetier ist ,ursuger und ,beuteltier4 ,erst um die ,wende zur ,tertirzeit erscheint eine ,mischgruppe1 die nicht mehr ,beuteltier ist1 aber die ,merkmale von ,raubtieren1 ,huftieren und selbst ,halbaffen in sich vereinigt4 ,die ,krone des ,sugerstammes1 der ,mensch1 endlich erscheint mindestens erst tief in dieser ,tertirzeit1 selbst wenn wir ihn mit ,klaatsch so weit zurckdatieren wollen1 wie nur irgend zulssig4 ,er erscheint noch in der ,eiszeit als ,rasse mit primitiverem ,schdel und erst nach der ,eiszeit setzt seine hhere ,kultur ein4 ,gleiche ,anpassungskreise werden dabei mehrfach in folgenden ,epochen neu ausgefllt1 aber dann von einer im ganzen hheren ,organisationsstufe3 so ersetzen die ,suger der ,tertirzeit im gesamten ,anpassungsumfang genau die ,reptile der ,sekundrzeit und wieder der ,mensch mit seinem ,werkzeug umgreift die ganze ltere ,sugeranpassung4 ,an diesen groen ,linien hat alle ,kritik der ,jahre seit ,darwin aber auch rein nirgendwo rtteln knnen4 ,versucht worden ist ja jeder ,ausweg4 ,in den ,steinkohlen sollten uns blo die kryptogamischen ,moore der lteren ,zeit erhalten sein1 wie wir deren aus ,moosen heute noch genug haben1 -- die ,nadel- und ,laubwlder jener ,tage aber sollten blo zufllig keine ,reste hinterlassen haben4 ,aber diese ,farrn-1 ,brlapp- und ,schachtelhalmwlder von damals waren kein ,moorwinkel irgendwo1 sondern sie berzogen die ,erde vom ,nordpol bis zum ,sdpol in himmelragenden ,stmmen4 ,ein ,blick auf die rumliche ,gre auch nur der heute bereits bekannten ,kohlendistrikte gengt1 um zu beweisen1 da es sich dabei um die ,charaktervegetation der ,erde in einer ,weise handelt1 wie es von keiner einzigen heutigen ,pflanzengruppe behauptet werden kann4 ,und das eben ist das ,bezeichnende4 ,andere nahmen sich die ,archopteryx vor4 ,man hatte sie 7die erst nach ,darwins ,auftreten gefunden worden war7 als ,mittelglied zwischen ,eidechse und ,vogel bezeichnet4 ,nun kommt ein feiner ,kenner und zeigt1 da in der ,mischung auf feinster ,wagschale die ,vogelmerkmale des ,zwitterwesens die ,eidechsenmerkmale um etwas berragen4 ,das wird ausgemnzt1 als seien die ,eidechsenzge damit berhaupt gestrichen4 ,man bedenke3 bei einem ,tier mit ,zhnen im ,maul1 ,krallenfingern an den ,flgeln1 einem langen ,eidechsenschwanz1 primitiv geformten ,wirbeln1 einer ,flle noch anderer reptilischer ,merkmale4 ,aber es ist nicht mathematisch genau die ,mitte1 und so wird geredet1 bis der ,laie betrbt abzieht und den ,posten berhaupt verloren gibt4 ,das ,beispiel ist typisch1 wie der ,stoff von ,gegnern behandelt worden ist und wie wertlos diese ,sorte ,gegnerschaft ist1 die in so unendlich schwieriger1 verwickelter ,lage ,wortspielereien treibt3 ob man ,mittelform1 bergangsform noch nennen drfe1 was nicht mathematisch genau den ,mittelpunkt bezeichnet4 ,das alte ,sophistenspiel1 wann ein ,hufchen zum ,haufen wird4 ,in dieser ,welt der ,annherungswerte1 wo es im abstrakt mathematischen ,sinne weder ,arten1 noch ,gattungen1 noch berhaupt irgend etwas gibt6 ,am verzweifeltsten ist natrlich um das kleine ,endchen ,palontologie gefochten worden1 das auf die ,entwickelung des ,menschen hinweist4 ,ein ,dogma hufte sich hier aufs andere4 ,es gibt keinen fossilen ,menschen4 ,aber er kam1 es half nichts4 ,zur ,reserve1 damit die beiden sich ja nicht begegneten1 sollte es auch einmal keine fossilen ,affen geben4 ,in ganzen ,reihen stehen sie heute in unseren ,museen4 ,dann blieb3 es gebe wenigstens keinen fossilen ,affenmenschen4 ,ein in ,zoologie dilettierender ,theologe schrieb einmal als probates ,rezept aus1 man solle jede ,erwhnung ,darwins niederschmettern mit dem ,satz3 ,ist er gefunden1 ja oder nein88 ,nmlich der ,affenmensch4 ,jetzt ist er zum ,schlu wirklich noch gefunden worden1 ehe das ,jahrhundert ausging1 der ,pithecanthropus von ,java1 mit dem ,schdelinhalt haarscharf zwischen ,gorilla und ,mensch4 ,bei manchem der wilden ,kmpen in diesem ,zwist tritt hier wirklich durch ihre eigene ,schuld der frher erwhnte ,fall ein3 der ,kampf wird um ein ,schdelbruchstck mit der verzweifelten berzeugung gefhrt1 es hnge an dem ,knchelchen der ,sieg oder ,tod einer ,weltanschauung4 ,der ,sieg einer einheitlichen ,naturanschauung mit ,entwickelungsideen ist nicht um ein so billiges zu erkaufen6 ,aber feststellen darf diese ,weltanschauung immerhin mit einiger ,befriedigung1 da bisher auch nicht eine einzige ,tatsache der ,palontologie1 auch heute nach #dd ,jahren nicht1 existiert1 die gegen eine natrliche ,entstehung der hheren ,tier- und ,pflanzenformen aus den niederen1 lteren sprche4 ,etwas anderes aber ist heute nach #dd ,jahren allerdings zu betonen4 ,die ,geologie dieser ,stunde ist in vielen ,zgen nicht mehr die ,geologie1 mit der ,darwin rechnete4 ,komplizierter und1 wenn man es nur nicht im alten ,wunder-,sinne verstehen will3 mysteriser ist sie geworden4 ,darwin sagte3 die ,tier- und ,pflanzenarten haben sich im ,laufe der geologischen ,epochen langsam umgewandelt4 ,wodurch8 ,durch den ,druck der uerlichen ,umwandlung der ,verhltnisse1 in denen das ,lebendige auf ,erden hing4 ,sei das einmal genug ,erklrung4 ,jedenfalls dachte ,darwin an ,lyells ,stze dabei4 ,lyell betonte1 wie langsam1 successive alles in der ueren ,geologie sich vollzogen habe3 ,wandel der ,erdteile und ,gewsser1 ,gesteinsbildungen1 ,klima1 kurz der ,wechsel der ,verhltnisse84 ,das war gut und pate trefflich zu ,darwins ,selektions-,idee4 ,lyell betonte1 da dieselben ,krfte wie heute ausgereicht htten4 ,seine ,verhltnisse der ,vergangenheit behalten immer in ihrem stillen ,strom eine grte ,wesens-hnlichkeit mit den heutigen4 ,auch das gab damals viel ,hlfe4 ,man studierte die eigene ,epoche und konstruierte danach die verflossenen1 wie ,mommsen aus der modernen ,politik die ,geschichte ,csars ausgelegt hat4 ,aber in der ,weise hat sich das doch nur sehr bedingt als dauerndes ,prinzip wahren lassen4 ,ehrlich gesagt1 versagt das ,prinzip heute an ganz aufflligen ,stellen auch wieder4 ,die groe ,eiszeit hat da zuerst ,bresche gelegt4 ,hier war ein ,vorgang1 der aus dem allzu korrekten ,schema grob heraussprang4 ,die einfache ,parole3 zunehmende ,abkhlung der einstmals heien ,erde in den geologischen ,epochen1 langte nicht aus4 ,warum lag diese ,eiszeit schon wieder hinter uns8 ,vor ihr war in ,europa ,tropenklima4 ,warum8 ,heute ist die ganze ,klima-,frage in der ,geologie ein ,labyrinth ungelster ,probleme4 ,schon dmmert die ,idee auf1 da es mehrfach auch in frheren ,epochen ,eiszeiten gegeben habe4 ,periodische ,erscheinungen der ,erdkugel tauchen dahinter auf4 ,hngen sie mit periodischen ,akten der ,erdkugel zusammen8 ,hngen sie ab von ,periodizitten unseres ,sonnensystems8 ,fragen4 ,die ganze ,abkhlungstheorie der ,erde ist heute schwankend1 wenigstens in der hergebracht einfachen ,form4 ,die ,klimafrage ist aber nur ein krasses ,beispiel4 ,wie hier sind erste1 scheinbar sichere ,schemata berall in der modernen ,geologie in die ,brche gegangen4 ,ein ungeheurer ,zuwachs von ,tatsachen hat einen ,berg ganz neuer ,fragen aufgetrmt4 ,wenn wir sagen1 die ,verhltnisse8 haben die ,arten geschaffen1 so mu uns bestndig heute der ,zweifel ins ,ohr raunen1 was wir denn von diesen ,verhltnissen geologisch eigentlich wissen8 ,wie viel ,mglichkeiten umschliet das ,wort noch1 und wie wenig ,klarheit6 ,in der ,tier- und ,pflanzengeschichte sehen wir einzelne besonders merkbare groe ,einschnitte4 ,wir trumen da besonders starke ,umwandlungen4 ,so vor der ,trias-,periode und wieder in der ,mitte der ,kreide-,periode4 ,was ist da uerlich auf ,erden vorgefallen8 ,wechsel der ,verhltnisse8 ist an solchen ,stellen ein ,kryptogramm fr uns1 ein ,deckwort fr ein ,bndel dunkler ,dinge1 deren ,fe wir blo gespenstisch hinter dem ,vorhang arbeiten sehen4 ,kaum eine einzige groe ,hypothese der lteren ,geologie schlielich1 die im ,moment nicht wackelte4 ,sie ist ein unendlich viel merkwrdigeres ,ungeheuer1 diese alte ,erde1 als wir dachten4 ,man braucht blo an die magnetischen ,erscheinungen1 die ,polschwankungen und anderen ,achsengeheimnisse1 den ,wechsel des ,meeresniveaus1 die immer wieder verwirrten vulkanischen ,phnomene1 die ,geheimnisse der ,innenwrme zu denken1 um den ,stich zu fhlen1 wie wenig wir von diesem ,ungeheuer wissen4 ,jene unerklrten krystallinischen ,schiefer rufen es uns aus der ,mineralogie zu4 ,von den rtselhaften ,periodizitten der ,sonne1 deren ,fleckenperiode mit unsern magnetischen ,mysterien ber #bj ,millionen ,meilen hinweg in ,kontakt steht1 kommt es auf kosmischen ,umwegen zu uns zurck4 ,kein geologisch geschulter ,mensch denkt daran1 die ,fden dieses dunkelsten ,gewebes auerhalb der ,naturgesetzlichkeit zu suchen4 ,der ,wechsel1 das ,andersartige grade der ,bilder predigt aufdringlich genug ,entwickelung4 ,nichts also entfernt sich in dieser ,geologie der unendlich hher gespannten ,mglichkeiten im ,prinzip von ,darwin4 ,aber wir drfen uns grade in seinem ,sinne nicht dagegen verschlieen1 da nun der ,entwicklungsproze des ,lebendigen in diesem ungeheuren1 kaum erst in seinem ,umfang hier und da geahnten ,spiel der geologischen ,gesamtdinge1 dem gigantischen ,gesamtproze der ,entwickelung des ,erdplaneten1 mit allen ,fasern auch hngt1 -- in seinen ,rtseln hngt4 ,phasen dieser ,gesamtentwickelung knnen in ihn eingreifen1 von denen der ,anblick der heutigen ,verhltnisse wahrscheinlich ebenso wenig ein ,bild gibt wie das enge1 einer ,uhrfeder gleich sich abrollende ,leben eines kleinen ,philisters in einer erstarrten ,umgebung ein psychologisches und kulturgeschichtliches ,bild geben wrde von der ideellen ,siedehitze eines ,kopfes in einer sozialen ,revolution oder in der ungeheuren ,stunde einer ,religionsgeburt4 ,ich glaube zuversichtlich1 da die ,geologie in diesem ,sinne noch einmal reden wird1 viel reden wird zu ,darwin1 -- nicht in dem kleinlichen ,sinne1 da sie die paar palontologischen ,daten1 die jetzt schon allgemein eine ,entwickelung befrworten1 wieder umwerfen sollte1 wohl aber so1 da sie ,darwins ,programm von den ,verhltnissen8 uns erst eigentlich erfllte4 ,unvermerkt wird dabei freilich auch der ,begriff ,verhltnisse8 selbst eine leise1 aber schlielich doch wichtige ,umwandlung erfahren3 -- eine ,erweiterung4 ,der ,proze wird wahrscheinlich ein ganz hnlicher werden1 wie heute in der von der ,nationalkonomie in bestimmtem ,sinne beeinfluten ,geschichtsauffassung4 ,auch da spielt das ,wort ,verhltnisse8 eine berwltigende ,rolle4 ,je mehr die ,forschung sich aber vertieft1 desto mehr geht in sie alles1 was man frher ,ideen8 nannte1 doch auch wieder als ,faktoren ein1 man spricht von einem ,milieu der ,ideen8 in bestimmter ,zeit1 und schlielich zeigt sich hier wie berall als ,parole des ,fortschritts1 da es nicht gilt1 irgend etwas herauszuwerfen aus der ,betrachtung1 sondern nur immer mehr hinzu zu umgreifen4 ,ich berhre damit schon etwas1 was ich oben als zweite ,stufe in ,darwins ,werk bezeichnet habe3 seine ,idee ber das eigentliche ,gesetz der ,entwickelung im ,tier- und ,pflanzenreich4 ,ein ,naturgesetz in der biologischen ,entwickelungslinie suchte ,darwin -- und er geriet auf die ,selektion4 ,seit #dd ,jahren geht der ,streit1 ob er in diesem ,punkte recht gesehen4 ,aber neben diesem ,fachstreit gibt es noch einen anderen1 der auch anknpft an das ,wort ,selektion4 ,in ihm wird behauptet1 da ,darwin gerade mit diesem seinem individuellsten ,gedanken doch die ganze ,entwickelungsidee entscheidend beeinflut und umgestaltet habe4 ,zerstrt1 sagen die einen4 ,erst vollendet1 die andern4 ,ein ,teil von ,darwins ,ruhm stammt aus dieser ,ecke1 weil er hier scheinbar ,leuten entgegen gekommen ist4 ,ein ,teil auch von dem ,ha1 den er erlitten1 von der ,reaktion einer aufgestrten ,stimmung4 ,und immer wieder hat dieser groe ,hall auch in die engeren ,fachkmpfe hinein nachgezittert4 ,ist die ,sache wahr8 ,darwins ,tat traf uerlich mitten hinein in den erbitterten ,zwist noch zweier anderer ,weltanschauungen als blo ,hie ,wunder1 ,hie ,naturgesetz48 ,ich kann das ,wunder verwerfen und an eine natrliche ,entwickelung1 an eine einheitlich gebaute ,natur glauben4 ,so sind mir doch in dieser berzeugung noch zwei ,anschauungen mglich4 ,ich kann in der ,natur ein sinnloses ,spiel sehen1 ein ,auf und ,ab ohne inneren roten ,faden1 ein ,welt-,kuddelmuddel4 ,ich kann aber auch in dieser ,natur ein allgemeines ungeheures ,aufwrtsringen gewahren1 ein ,aufwrtsringen allerdings blo mit natrlichen ,mitteln1 innerhalb und vermittelst der ,naturgesetze1 -- aber doch ein ,empor1 in dem sich schlielich das ,hchste erfllt1 -- das erfllt1 was die ltere ,betrachtungsweise noch einmal extra und auerhalb der ,natur als ,gttliches gesucht hatte4 ,jene erste ,ansicht ist eine unbedingt pessimistische1 die zweite eine wenigstens bedingt optimistische4 ,goethe mit seinem ,begriff ,gott-,natur8 stand stets der letzteren nher4 ,die erstere aber durchfrbte den ,pessimismus des ganzen #ai4 ,jahrhunderts mehr oder minder stark und gab dem ,jahrhundert auch da1 wo sie blo halb und unklar auftrat1 merkwrdig scharf seine ,physiognomie2 zumal gegen sein ,ende hin4 ,wahr ist nun1 da die ,selektions-,idee1 die ,darwin in den ,entwickelungsgedanken gebracht hat1 zunchst nur auf die erstere1 die ,kuddelmuddel-,anschauung1 energisch bezogen worden ist4 ,darwin brachte als ganz1 oder doch nahezu ganz neu den folgenden ,gedanken4 ,hier stehen zweckmige ,gebilde in der ,natur4 ,hat irgend eine ,intelligenz sie sofort so zweckmig hergestellt8 ,nein1 sagt ,darwin1 sondern die ,natur produzierte zunchst ohne ,wahl ungezhlte ,varianten1 zweckmige und unzweckmige durcheinander4 ,in der logischen ,notwendigkeit dieser gleichen ,natur aber war enthalten1 da bei gleicher ,konkurrenz nur die zweckmigen ,gebilde sich erhielten1 die unzweckmigen dagegen untergingen4 ,alles ,kosmische1 ,geordnete1 ,stabile der ,welt1 so kann man ,darwins ,idee verallgemeinern1 ist ein ,produkt bereits solcher logischen ,auslese4 ,der ,kuddelmuddel-,pessimismus zog daraus den ,schlu1 da also auch dieses ,kosmische1 ,geordnete1 ,zweckmige blo ein ,produkt des ,kuddelmuddels sei4 ,die ,wrfe der ,natur1 schlo er1 erfolgten also nicht auf ein optimistisches ,prinzip hin4 ,und erst die ,auslese tusche eine ,ordnung1 eine immer zweckmigere ,entwickelungswelt1 vor4 ,diese pessimistische ,folgerung aus ,darwin ist aber im tiefsten ,kern nichts anderes als ein grober ,trugschlu4 ,das ,resultat1 das ist vorweg zu betonen1 bleibt auch bei ,darwin genau als das gleiche stehen4 ,es treten uns zweckmige1 harmonische1 kosmische ,dinge 7,kosmos gleich ,ordnung67 als ,resultate von ,entwickelungen konkret in der ,welt entgegen4 ,davon gehen wir aus1 -- also von einem ,schlu-,phnomen1 das fr uns aber zugleich eine ,art ,ur-,phnomen bildet4 ,das ,neue1 das ,darwin hinzutut1 steckt nun nicht in der ,anfechtung dieses ,resultats1 sondern lediglich in einer neuen ,analyse des ,weges1 der in der ,natur dahin fhrt4 ber diesen ,weg sagte aber auch jene optimistische ,gott-,natur-,auffassung zunchst gar nichts aus1 -- er ist in ihr offenes ,problem4 ,auch sie mu ja zu ihrer ,welt ber die ,naturgesetze4 ,da nicht alles bereits ,harmonie in der ,welt ist1 wird ein allzu bequemer ,weg von vorne herein hier nicht wahrscheinlich sein1 -- die ,existenz des ,harmonischen scheint viel eher berall ein langes1 umstndliches ,ringen vorauszusetzen1 einen ,kampf1 wo jeder ,schritt schwer bezahlt werden mu4 ,jene andere1 ltere ,anschauung freilich1 die eine berweltliche ,intelligenz von jenseits der ,glocke in die ,natur eingreifen lie3 sie schrieb im ,gegensatz dazu auch ihren ,weg tatschlich vor und sie konnte vom ersten ,satz an sich also mit der ,selektion ,darwins nicht befreunden4 ,ihr eingreifender ,schpfer ist einfach ein aktiver ,mensch1 dessen ,handlungen nur im ,bilde eines solchen zu denken sind1 blo noch viel direkter1 da er allmchtig ist4 ,in der ,gott-,natur ,goethes dagegen sind viele ,wohnungen4 ,sehen wir ruhig an1 welchen ,weg ,darwin von ihr verlangt und ob er ihrem ,bilde berhaupt widersprechen kann4 ,darwins ,selektionslehre1 im weitesten ,sinne als kosmosbauendes ,naturprinzip gefat1 rechnet mit der ,existenz einer ganzen ,reihe fester ,naturveranlagungen4 ,es ist eine solche ,veranlagung1 ,potenz1 ,eigenschaft der ,natur1 da sie berhaupt ,varianten erzeugt1 aus denen eine ,auslese stattfinden kann4 ,es ist eine weitere ,veranlagung1 da sie auch als zweckmig verwertbare ,varianten dabei wirft2 da sie es tut1 zeigt das ,schluphnomen4 ,ferner eine1 da eine ,auslese in ,frage kommt2 sie findet in ihr statt1 ist also als ganzes ihre ,eigenschaft4 ,ferner1 da eine ,logik bei dieser ,auslese die passenden ,varianten bestehen lt1 ihnen ein ,plus gibt vor den andern und damit der ganzen ,weltentwickelung ein bergewicht gegen harmonische ,verhltnisse hin verleiht4 ,auch diese ,logik steckt doch gegeben in der ,natur4 ,es ist ja vielfach ein billiges polemisches ,kunststck1 derartige ,logik als solche gleichsam noch einmal wieder abzuziehen vom ,begriffe ,natur81 womit dieser dann allerdings leicht dem ,kuddelmuddel ausgeliefert ist4 ,warum aber berleben die ,passenden die ,unpassenden8 ,aus einfacher ,logik1 sagt jeder4 ,nun grade an dieser ,naturlogik als einer ,eigenschaft der ,natur hngt aber nach ,darwin das ,schluentstehen eines geordneten ,kosmos4 ,nicht auf regellosen ,zufllen1 sondern auf klar gegebenen ,eigenschaften der ,natur1 die fr sie ein absolutes ,mu bilden1 beruht auch in der extremsten ,selektionstheorie die ,entwickelung zu harmonischen1 stabilen1 zweckmigen ,gebilden4 ,eine nur dieser ,eigenschaften fehlend -- und kein ,zufall brchte je das geringfgigste kosmische8 ,verhltnis hervor6 ,kein ,mensch kann mir demnach logisch verbieten1 den ,sachverhalt im ganzen so zusammenzufassen1 da ich sage3 die ,natur hat die ,eigenschaft1 sich in der ,richtung auf kosmische1 geordnete1 in ihrem ,zusammenhang zweckmige ,verhltnisse zu entwickeln2 und die ,selektion ist blo der verwickelte ,weg im ,spiel dieser ,eigenschaft4 ,mit der kosmischen ,tendenz als ,eigenschaft der ,natur 7,tendenz fllt hier vollkommen zusammen mit ,finalitt67 bin ich aber vollstndig heraus aus jeglicher ,kuddelmuddel-,theorie und noch in dem alten optimistischen ,entwickelungsgedanken samt und trotz der ,selektions-,theorie4 ,zugestanden3 ,darwins ,weg ist ein umstndlicher4 ,es ist richtig1 wie man gesagt hat3 die ,natur ,darwins durchsetzt1 um einen ,hasen zu schieen1 die ,luft mit ,millionen ,kugeln nach allen ,richtungen1 anstatt eine ,kugel senkrecht auf ihn los zu feuern4 ,aber die ,hauptsache bleibt1 da der ,hase auch so geschossen wird1 -- geschossen werden mu nach unerbittlicher ,logik4 ,und was wissen wir im ,grunde ber ,lnge oder ,krze der ,wege in der zum ,kosmos sich entwickelnden ,natur8 ,wir sehen ber hunderttausende von ,jahrmillionen der ,geschichte allein unserer ,erde im ,sonnensystem zurck4 ,wer will da das ,tempo1 will ,methoden kritisieren8 ,es ist sogar wirklich hchst lehrreich1 sich einen ,augenblick zu vergegenwrtigen1 wie in jenem ,bilde vom ,hasen das sicherste ,ziel1 -- das ,erlegen des ,hasen um jeden ,preis -- berhaupt zu erreichen war4 ,ganz streng ging es tatschlich nur auf zwei ,wegen an3 entweder mit einem absolut treffsicheren ,einzelschtzen -- oder mit jenem alles abrasierenden ,kreuzfeuer4 ,nun lt sich aber immerhin ganz plausibel behaupten1 wenigstens in der uns sichtbaren ,naturlinie sei der annhernd treffsichere ,einzelschtze erst eine ganz spte ,errungenschaft3 nmlich der ,mensch selbst4 ,es ist durchaus denkbar1 da1 so lange die ,natur den ,menschen als graden ,zweck-,weg noch nicht im ,spiel hatte1 sie den andern ,weg whlen mute in der einfachen ,alternative der beiden einzigen absolut sicheren ,mglichkeiten4 ,es gibt einzelne gute ,beispiele in der ,welt des ,lebendigen1 wo man einen ganz hnlichen ,faden wirklich ad oculos demonstriert bekommt1 z4 ,b4 bei den ,zeugungsverhltnissen4 ,die ,auster schwngert das ganze ,wasser um sich her mit ,samen1 in ,voraussetzung1 da bei diesem ,kreuzfeuer ein einziges ,samentierchen die ,eizelle der ,nachbarauster finden und befruchten werde4 ,bei den ,schnecken und ,tintenfischen schon und berhaupt bei den hchsten ,vertretern der ,tierstmme finden wir im ,gegensatz dazu das ,prinzip der ,einzelflinte 7wenn auch noch nicht der ,einzelkugel73 bestimmte ,organe1 die das befruchtende ,element unmittelbar an seine ,stelle im weiblichen ,organismus einfhren4 ,fragt natrlich jemand3 warum macht die ,natur berhaupt erst ,austern und warum bte sie nach ,darwin zuerst blinde ,selektion statt treffsicheren ,schieens mit ,menschenflinten1 -- so kann ich das nicht lsen4 ,es fllt zusammen mit der ,frage3 warum berhaupt ,entwickelung8 ,ich meine aber1 da die einfache ,existenz dieser ungelsten ,frage an sich noch nichts fr den ,welt-,pessimismus und die ,kuddelmddel-,theorie beweist4 ,jeder ,begriff der allmhlichen ,entwickelung vom ,unvollkommenen zum ,vollkommeneren schliet ja gewisse ,faktoren des ,milichen1 des ,schmerzes ein4 ,denn das ,niedrigere1 indem es vom ,hheren berboten1 besiegt wird1 ist allemal in irgend einem ,sinne ein ,absterbendes1 das unter die ,fe getreten wird1 und da die ,natur nun einmal ,empfindung mit sich gebracht hat1 wird das schmerzlich empfunden werden4 ,reicht es doch bis in unser hchstes ,geistesleben4 ,jeder ,irrtum1 der abgetan wird1 ist ein ,stich1 jeder vom besseren verdrngte ,gedanke1 der doch einmal in uns lebte1 ein ,tod mit ,sterbeschmerz4 ,aber die ,idee der aufsteigenden ,entwickelung als optimistischer ,generalfaktor berbietet das immer wieder1 grade wenn man auf das ,ganze sieht4 ,und von ,kuddelmuddel ist keine ,rede1 so lange berhaupt nur ein kontinuierlicher ,entwickelungsfaden mit berbietung eines ,minderguten durch ein ,besseres sichtbar bleibt4 ,wer da meinte1 die ,weltgeschichte sei mit ,darwin nicht blo einer gewissen ,wegblindheit in lteren ,tagen1 sondern dem wahren absolut sinnlosen und bldsinnigen ,zufall8 ausgeliefert1 der hatte brigens noch ein drastischeres altes ,bild gelegentlich zur ,hand1 als jene famose ,hasenjagd4 ,ein ,schwein whlt in einem ungeheuren ,haufen ,buchstaben4 ,es whlt ihn zu immer neuen zuflligen ,kombinationen durcheinander4 ,als eine solche ,kombination entsteht eines ,tages die ,ilias4 ,so soll es mit den harmonischen1 den kosmischen ,gebilden in der ,welt berhaupt sein1 und zwar beweise das eben ,darwins ,selektions-,theorie4 ,das ,beispiel ist in der ,tat aber hchst prgnant grade fr das oben ,entwickelte4 ,auch hier ist das ,resultat zunchst nur eines3 nmlich eben die ,ilias4 ,damit sie aber werde1 sind eine ganze ,reihe fester ,voraussetzungen ntig1 deren ,summe der ,kraft nach eben auch schon die ganze ,ilias enthlt4 ,zunchst jener ,buchstabenhaufe1 in dessen ,buchstabenkombinationen auch schon die ,ilias einmal ganz steckt4 ,dann die unendliche ,whlttigkeit des ,schweins1 die nicht rastet1 bis endlich auch die ,kombination ,ilias da ist4 ,das ,gleichnis enthlt eins nicht1 das hier bei ,darwin sehr wesentlich ist3 das ,harmonischere ist das ,erhaltungsfhigere4 ,man mte das ,gleichnis ergnzen1 indem man etwa sagte3 im ,moment1 da das ,schwein ein ,stck ,ilias herausgersselt hat1 kleben jedesmal grade diese ,buchstaben pltzlich so fest aneinander1 da der ,rssel sie nicht wieder zerstren und nicht wieder weiterverwhlen kann4 ,doch das nebenbei4 ,die ,hauptsache ist auch hier3 der ,buchstabenhaufe und das whlende ,schwein bezeichnen blo einen ,weg zum ,auslsen des gleichen ,ziels4 ,die ,intelligenz des ,schweines erzeugt allerdings nicht die ,ilias1 -- das entspricht genau dem ,gedanken ,darwins1 da der auslesende ,kampf ums ,dasein selber durchaus nicht als zweckschauende ,macht im ,menschensinne zu deuten sei4 ,aber der ,gesamterfolg wird gleichwohl einem ,komplex von ,gesamteigenschaften in dem umfassenden ,organismus ,buchstaben -- ,logik -- ,zeit -- ,schwein -- ,whleifer und ,ausdauer dieses ,schweins8 verdankt3 -- niemand wird bestreiten knnen1 da dieser so begabte ,organismus die ,tendenz hat1 eine ,ilias hervorzubringen4 ,und mehr brauchen wir ja nicht fr die ,natur4 ,die ,dinge lagen hier blo noch etwas verwickelter4 ,die ,selektion hat zunchst das ,menschengehirn herausgewhlt4 ,dieses ,menschengehirn dann erzeugte die wirkliche ,ilias4 ,schlielich knnte man aber auch im ,menschen noch einmal mit etwas ,phantasie das ,urbeispiel innerlich weitertreiben4 ,aus einer riesigen ,auslese bleiben die griechischen ,schriftzeichen1 ,sprachformen1 ,begriffe brig4 ,aus einer unendlichen ,auslese erhebt sich der 7oder erheben sich die7 ,verfasser der ,ilias grade mit dieser ,wortkombination4 ,eine unendliche ,auslese1 ,wahl1 ,verwerfung von ,bildern1 ,ideen1 ,erfindungen ging ihr im ,dichtergehirn vorauf4 ,es liee sich wenigstens als ,aufgabe stellen1 in alledem die ,selektion aufzuspren4 ,wahr ist ja1 da unsere feinste ,gedankenarbeit bis ins tiefste dichterische ,empfinden ,zge zeigt1 die sich immer noch auffallend gut mit ,selektion vergleichen lassen4 ,wir suchen ein ,bild1 einen ,schlu4 ,eine ganze ,kette von ,vorschlgen gleichsam taucht aus der ,tiefe1 ohne da wir den ,proze irgendwie bewut beherrschten4 ,sie treten in ,konkurrenz1 blitzschnell oft1 oft auch sehr langsam4 ,es ist1 als passierten sie ,stck fr ,stck ,revue vor einem logischen ,prinzip1 einem ,messen an bestimmten ,forderungen4 ,das fllt1 jenes1 noch eins1 -- da3 endlich sitzt die dunkel in uns arbeitende ,maschine4 ,das hier und kein anderes ist das erlsende ,bild1 die treffende ,idee1 -- heureka1 wir haben es4 ,auch diese subtilsten ,dinge beherrscht unsere bewute ,intelligenz keineswegs in ihren einzelnen ,bedingungen4 ,wohl haben wir das ,gefhl1 da etwas in uns sei1 das auch das ,ganze wieder umgreift1 und in dem diese ,bedingungen ,eigenschaften sind4 ,und wohl hat das schlieliche ,resultat den klarsten ,sinn fr unsere ,intelligenz4 ,aber auf dem ,wege spielen sich eine ,masse ,prozesse ab1 die uns vom ,intelligenzboden aus da genau so fremdartig und so unntig umstndlich erscheinen knnten1 wie in der ,welt ,darwins der ,weg ber die ,selektion4 ,warum gehorcht dem ,wunsche nach einem ,bild1 einer ,idee nicht sofort die hchste uns gegebene1 zielsichere ,intuition1 -- der ,flintenschu1 der den ,hasen mit einer einzigen ,kugel fllt8 ,warum dieses ,aufdrngen von ,massen ,varianten1 von denen doch nur eine sich der ,forderung wirklich verbinden kann1 whrend alle andern ergebnislos wieder verpuffen wie die ,million briger ,kugeln jenes ,kreuzfeuers8 ,ich glaube1 da wirklich nichts lehrreicher ist zum ,begriffe ,verschwendung8 und ,umstndlichkeit8 in der ,natur1 als ein wenig ,beobachtung in unserem eigenen ,denkapparat4 ,es gibt bekanntlich eine philosophische ,auffassung1 die alles ,reale der ,welt eigentlich als ein ,seelisches fat und in der ganzen ,weltentwickelung also einen ungeheuren ,denkproze des ,naturgeistes sieht4 ,auf den ersten ,blick hat es gewi den ,anschein1 als werde eine derartige ,weltanschauung nun wenigstens mit der ,selektion nichts anfangen knnen4 ,und im ,kampfe des ,tages ist in der ,tat sogar von dort gelegentlich recht demonstrativ die ganze ,darwinsche ,selektionstheorie der ,kuddelmuddel-,theorie zugeworfen worden1 -- natrlich zur ,freude der letzteren4 ,aber was htte solche ,weltgedanken-,philosophie anderes an ,analogie zur ,hand1 als eben unsere eigenen ,denkprozesse -- und wenn nun gerade in denen selektionsartige ,dinge auftauchen1 -- weshalb sollte die groe ,naturseele beim ,bauen ihrer kosmischen ,gebilde nicht hnlich ihre ,ideen auf dem ,selektionswege zustande gebracht haben8 ,kuddelmuddel jedenfalls kommt damit so wenig in den ,weltproze1 wie unser eigener feinster ,gedankenproze etwa beim ,dichten oder dem ,verfolgen einer wissenschaftlichen ,idee trotz aller wieder ausgestrichenen ,gedankenvarianten und zerrissenen ,zettel irgend eine hnlichkeit mit ,kuddelmuddel-,wirtschaft hat -- was1 wie ich hoffe1 doch wohl jedermann zugeben wird4 ,so viel zur philosophischen ,klrung4 ,die letzten ,stze haben ja streng genommen schon in ein ganz anderes ,gebiet eingelenkt3 nmlich in das ,gebiet der ,frage1 ob die ,selektion wahr sei8 ,diese ,frage fllt nun selbstverstndlich nicht mit der zusammen1 ob sie gegebenen ,falles jene ,folgen fr den groen ,entwickelungsgedanken mit sich zge4 ,ich meine aber1 da wir1 ich mchte wohl sagen3 gemtlicher an die ,dinge herangehen1 wenn wir der ,entscheidung ber diese ,eventualitt vorweg sicher sind und damit erst vor die ,wert-,frage im ,wahrheitssinne selber treten4 ,mir persnlich ist es so ergangen1 wenn ich zurckblicke4 ,ob mit1 ob ohne ,selektion1 habe ich mir eines ,tages gesagt3 in den ,weltbldsinn hinein geht es auf alle ,flle nicht4 ,niemals kommen wir auch mit der ,selektion auf ein wirkliches ,chaos als ,ausgangspunkt der sichtbaren ,welt1 -- immer bleibt eine ,ur-,logik des ,naturganzen1 die auf kosmische1 harmonische1 hhere ,gebilde fhren mute4 ,darwin hat seine ,selektionsfrage auf ein ganz bestimmtes ,gebiet beschrnkt4 ,er fragte nach der ,entstehung der ,tier- und ,pflanzenarten -- allerdings ein ,feld1 wo seit ,alters das gesteigert ,harmonische1 die innere hhere allgemeine ,zweckmigkeit doch grade ganz besonders stark in die ,augen gefallen war4 ,ist ihm der ,beweis zu ,gunsten der ,selektion in seinem ,spezialfalle gelungen1 so hat er ein famoses ,exempel geschaffen4 ,ist er nicht geglckt1 so mu eine andere ,deutung des ,weges gesucht werden1 den die ,entwickelung hier genommen hat4 ,niemals aber ist diese ,entwickelung selbst als ,grundauffassung bedroht6 ,es ist mglich1 da der antidarwinistische ,strmer und ,drnger vom ,modeschlage1 wenn man ihn bis hierher gefhrt hat1 die ,sache berhaupt nicht mehr interessant findet4 ,um den ,preis blo dieser kleinen ,schwankungen mache ihm der ganze ,feldzug gegen ,darwin keinen ,spa mehr6 ,wenn nicht mehr herauskomme 4444 ,da kann ich ihm nun nicht helfen4 ,ich fr mein ,teil finde1 da der ,fortgang der ,debatte jetzt erst wirklich interessant wird4 ,freilich wird er's nicht mehr zu gunsten von ,modeschlagworten4 ,denn hier gilt das alte ,wort3 die ,moral aus der ,geschichte ist keine ,rede1 sondern eine ,handlung4 ,an dieser ,ecke kann schlechterdings kein theoretisches ,gerede den ,darwinismus ber sich selbst hinausfhren1 sondern nur noch ernste1 strenge1 wissenschaftliche ,tat1 -- ,tat in fachwissenschaftlicher ,spezialarbeit4 ,ich denke an eine solche ,tat1 -- wie fruchtbar sie gleich ist6 ,die ,geschichte vom ,geheimnis der ,nachtkerze4 99 99 99 99 99 ,die ,geschichte1 an die ich mich erinnere1 fngt streng genommen an mit der ,entdeckung ,amerikas1 -- mit der ja so vieles ,merkwrdige fr unsere ,kenntnis wie ,schtzung des ,himmels und der ,erden angefangen hat4 ,in der hbschen ,morgenstunde des #ab4 ,oktober #adib1 als die ,kanonen der ,santa ,maria8 den groen ,tag verkndeten1 stellte sich das ,znglein der ,wage auch schon auf die ,entscheidung ein3 wer nun ,herr werden sollte1 die alte ,welt ber die neue oder die neue ber die alte4 ,es sollte noch gar manche ,sprnge vor und zurck machen1 dieses ,zeigerlein4 ,was ,kolumbus damals aber wohl am wenigsten geahnt hat1 das war die rasche und endgltige ,lsung der ,frage durch einige der sanftesten ,landeskinder der neuen ,erdhlfte1 wenigstens fr ihr ,gebiet3 nmlich ,pflanzen4 ,im ,laufe der jetzt verflossenen vier ,jahrhunderte haben eine ,anzahl amerikanischer ,pflanzen unzweideutig die alte ,welt erobert4 ,an jenem ,entdeckungsmorgen berhrte des ,altweltlers ,kolumbus ,fu auch den ,erdteil der ,nachtkerzen4 ,in bald hundert ,arten wuchs das ,geschlecht dieser lieblichen ,blumen auf dem neuweltlichen ,kontinent4 ,ein schwefelgelber ,strau ,nachtkerzenblten1 in unsere sandige ,mark gebracht1 wre damals ein eigenartig exotischer ,genu von jenseits des groen ,wassers mit allem ,zauber jungfrulicher ,neuheit gewesen4 ,uns nachkolumbisches ,geschlecht nimmt das schon ,wunder4 ,denn wir pilgern aus der ,stadt in die mrkische ,heide und am ,bahndamm zwischen den ,kiefern stehen die ,nachtkerzen ,kopf an ,kopf wie die gelben ,flmmchen1 ein echtes und rechtes ,unkraut1 das uns weder in ,liebe noch ,ha fr gewhnlich imponieren kann4 ,denn es gehrt zwar zum altvertrauten ,vaterlandsbilde1 aber der schlichte ,sinn achtet es doch durchweg eben als ein ,unkraut sehr niederen ,grades4 ,nun denn3 die erste ,oenothera1 wie die ,nachtkerze als botanische ,gattung heit1 kam um #afad aus ,virginien in ,nordamerika zu uns herber4 ,es war die sogenannte ,oenothera biennis4 ,im ,jahre #aggh fhrte ,john ,fothergill eine zweite ,art 7muricata71 #aghi ,john ,hunnemann die dritte 7suaveolens7 aus ,kanada ein4 ,europas ,luft und ,erde sagten den ,gsten aber alsbald so zu1 da sie sich heimlich aus den ,grten1 wo man sie als fremde ,raritt gehegt1 fortmachten und bald da1 bald dort als freie ,kolonisten auf eigene ,faust ansiedelten4 ,seitdem besitzen sie ,sandgrube und ,dne und ,waldrain bei uns1 als htte ,thusnelda schon ihre ,krnze aus ihren ,gelblingen geflochten4 ,das ist die ursprnglichste ,voraussetzung der wunderbaren ,historie1 die es zu berichten gilt3 die erste ,station der ,nachtkerze von ,amerika bis zum mrkischen ,bahndamm4 ,die nchste ,wegstrecke ist freilich etwas lnger4 ,sie fhrt nmlich von da bis ins ,herz menschlicher ,philosophie und ,weltauffassung4 ,am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts lebte in ,paris ,lamarck1 ,botaniker und ,zoologe1 ein ebenso groer ,mann wie ,pechvogel der ,weltironie4 ,er predigte die natrliche ,entwickelung der ,tiere und ,pflanzen und die ,wandelbarkeit der ,arten zu einer ,zeit1 da nur ein halbes ,dutzend ,auserlesener 7die sich meist untereinander nicht kannten7 etwas davon wissen wollte1 der nicht unbetrchtliche ,rest dagegen solche ,ideen als ,kontrebande aus dem ,heiligtum der ,forschung hinausprgelte4 ,dieser ,lamarck fand wieder in einem ,augenblick1 da ihm alle ,spekulation ganz fern lag1 im ,herbarium des ,pariser ,pflanzengartens einige getrocknete ,exemplare auch so einer amerikanischen ,nachtkerzen-,art1 die er als erster wissenschaftlich beschrieb4 ,sie war von den genannten anderen verschieden und der ,zufall wollte1 da sie in der ,folge den ,namen ,oenothera ,lamarckiana bekommen hat4 ,heute1 da jedermann den alten ,lamarck als ,vorlufer ,darwins kennt1 klingt das frmlich herausfordernd darwinistisch4 ,gedacht hat sich aber damals und noch lange spter niemand etwas derart dabei4 ,es war wie ein prophetischer ,donnerschlag der ,olympischen1 den zunchst jeder fr ein ganz simples ,gewitter hlt4 ,auch diese ,lamarcksche ,nachtkerze ging brigens den ,weg ihrer ,schwestern4 ,sie wanderte zunchst in unsere ,grten hier und da ein1 und wenn die ,gartenpforte offen stand1 rckte auch sie ein ,schrittchen weiter1 fhlte sich wieder als freie ,farmerin mit dem ,pioniermut des ,westens und verwilderte4 ,das aber sollte grade ihr groes ,schicksal bedingen4 ,im ,jahre #ahhf war es4 ,und in ,holland war es1 ,nord-,holland1 zwischen ,hilversum und s',graveland4 ,dr4 jur4 ,j4 ,six hie ein ,mann dort und der ,mann hatte einen ,kartoffelacker4 ,er gehrte zu seinem ,gute1 ,jagtlust mit ,namen4 ,durch ,kanalanlagen war das ,feld von drei ,seiten her unzugnglich geworden und infolgedessen hatte der ,eigentmer es seit einer ,reihe von ,jahren nicht mehr verpachtet4 ,es lag da1 in die ,hand der ,natur zurckgegeben1 was sie mit ihm machen wollte4 ,und sie schenkte ihm1 was sie fr solchen ,acker hat1 von dem der ,mensch seine ,hand zieht3 ,unkraut unter dem ,himmel4 ,ich erzhle die ,umstnde so genau1 denn der ,leser wird die ,behauptung zu hren bekommen1 es habe sich auf diesem ,kartoffelacker1 der brach lag wie in einem ,gleichnis des ,evangeliums1 nichts ,geringeres vollzogen als eine ,art ,akt der ,weltschpfung4 ,den ,lehm1 aus dem eine ,welt geschaffen wird1 mchte man doch aber genau kennen4 ,noch wieder in nicht allzuweiter ,entfernung von diesem ,acker hatte ,herr ,six ,gartenanlagen und darin ein kleines ,zierbeet4 ,als ,gartenpflanze war dort neben anderem bunten ,volk auch die gelbe ,nachtkerze ,lamarcks gelegentlich angepflanzt worden4 ,ihr aber war1 treu dem alten ,nachtkerzen-,gelst1 das ,beet bald zu klein geworden4 ,da lag ja1 gerade von dieser ,seite zugnglich1 der leere ,acker1 eine ,flche von #ejjj ,quadratmetern4 ,also dehnte sie sich allgemach dort hinber1 setzte ihre ,kinder und ,kindeskinder ins freie ,feld und trieb zwischen den ,kanlen des ,herrn ,six im ,kleinen1 was ihre ,schwestern im groen ,stil einst mit ganz ,europa gemacht hatten4 ,so lagen die ,dinge im ,sommer #ahhf4 ,das ,kulturbeet war selber eingegangen1 kaum da man seinen ,fleck noch erkannte4 ,ringsum aber in das ,feld hinein und da und dort schon tief in diesem drngte es sich in zierlichen ,blattrosetten und hohen ,stauden von verwildertem ,oenotherenvolk4 ,im ,juli und ,august flammten mit ihrem verwegenen ,leuchtgelb zahllose ,blten auf4 ,und da geschah's4 ,just auf diesen ,goldacker geriet nicht ein harmloser ,spaziergnger1 den blo die gelben ,blumen freuten1 sondern ein ,mann1 der seit ,jahren auf der ,lauer lag1 ja dessen ,geist so zu sagen ein groes ,klappnetz darstellte1 bereit1 beim geringsten ,einschlag mit energischstem ,ruck zusammenzuschlagen4 ,wenige ,minuten davon hatte sich fr drei ,sommer der ,professor der ,botanik zu ,amsterdam1 ,hugo de ,vries1 einquartiert4 #ahhf1 -- das waren nicht mehr die ,zeiten ,lamarcks4 ,dazwischen lag jenes ,kolumbus-,jahr der neueren ,biologie3 #ahei1 da ,darwin auftrat4 ,was bei ,lamarck ein ,traum eines einzelnen gewesen war1 das hatte ,darwin den ,zeitgenossen als hchstes wissenschaftliches ,arbeitsziel beigebracht3 die ,suche nach dem ,werden der ,tier- und ,pflanzenarten1 das ,studium der ,wandlungen1 ,umgestaltungen1 ,entwickelungen im ,bereich des ,lebendigen4 ,inzwischen waren indessen wiederum fast dreiig ,jahre hingezogen4 ,die ,generation nach ,darwin hielt den ,meister hoch in ,ehren1 aber sie grbelte selber schon wieder ein ,stck weiter1 wie das ihr gutes ,recht war4 ,was du ererbt von ,deinem ,darwin hast1 erwirb es1 um es zu besitzen48 ,de ,vries war in den wesentlichsten ,punkten ,darwinianer1 wie sich das beinahe von selbst verstand4 ,er zweifelte keinen ,augenblick mehr an einer ,entwickelung des ,lebendigen nach natrlichen ,gesetzen und an einer ,wandelbarkeit der ,arten4 ,aber der alte ,darwin hatte auch jene ,stze ber das ,wie8 dieser ,entwickelung und ,wandlung gelehrt3 -- von ,vererbung1 ,anpassung1 ,kampf ums ,dasein1 ,variieren1 ,zuchtwahl und ,verwandtem4 ,dieser alte ,darwin hatte dabei nie verfehlt1 diese seine engeren ,ansichten als alles eher1 denn ein ,dogma hinzustellen4 ,er verstand unter dem ,darwinismus8 nichts mehr und nichts minder als ein schweres ,arbeitsprogramm fr die ,zukunft4 ,die ,generation1 zu der de ,vries 7geboren #ahdh7 gehrte1 fing an1 das mehr und mehr wirklich als ,ernst zu fhlen4 ,man hatte im ersten ,feuer doch etwas viel nur fr die uerliche ,ausmnzung der ,ideen ,darwins gewirkt4 ,jetzt besann man sich auf des ,meisters innerste esoterische ,kernlehre3 da ja die ,hauptsache erst noch zu leisten sei durch unermdliche harte ,beobachterarbeit4 ,auch de ,vries hatte sich sein ,programm gemacht1 wo er arbeiten wollte4 ,de ,vries war ,botaniker4 ,darwin hatte gelehrt1 da auch bei den ,pflanzen die ,art8 vernderlich sei4 ,neue ,arten entwickelten sich aus schon vorhandenen1 und so fort4 ,ungeheure ,linien dieser ,entwickelungen lagen zweifellos in der ,vorwelt1 der ,geschichte4 ,sie konnten in ihrem eigentlichen ,verlauf1 als ,vorgang1 von uns nicht mehr beobachtet werden4 ,aber ,darwin neigte dazu1 da die ,naturgesetze der ,vergangenheit keine anderen seien als die unserer sichtbaren ,gegenwart1 -- ein ,punkt1 in dem er wohl sicher recht hatte4 ,dann aber wurde im hchsten ,grade wahrscheinlich1 da die ,entstehung neuer ,arten noch weitergehen und auch bis zu uns heranreichen msse4 ,darwin zog denn auch1 um die ,sache aufzuhellen1 ganz folgerichtig die ,experimente unserer heutigen ,grtner und ,tierzchter heran1 die1 wenn nicht ,arten1 so doch mindestens ,abarten herangezchtet zu haben glaubten durch planmiges ,ausnutzen kleiner natrlicher ,vernderungen4 ,dieser ,weg fhrte ihn auf gewisse mgliche ,gesetze der wirklichen ,artentstehung in der ,natur4 ,aber grade er schien ihm auch zu beweisen1 da der wahre ,naturweg in diesen ,dingen ein ganz unglaublich langsamer sei4 ,die winzige ,zeitspanne1 in der wir beobachten1 schien viel zu kurz1 um eine wahre ,artentstehung1 die ,entwickelung einer neuen ,pflanzenart aus einer andern ohne menschliche ,nachhilfe1 darin schon erleben zu knnen4 ,das war denn nun eine miliche ,zwickmhle4 ,die eine ,beweisinstanz geriet in die unfabare ,vergangenheit1 die andere in die nebelblaue ,zukunft4 ,dort waren wir nicht mehr dabei1 und hier noch nicht4 ,es gab hitzige ,kpfe1 die da behaupteten1 an diesen ,dingen hinge ein groes ,stck ,weltanschauung4 ,es war nicht gerade angenehm1 von dem entscheidendsten ,ding dann sagen zu mssen1 es schwebe wie ,mohammeds ,sarg einstweilen zwischen ,himmel und ,erde4 ,leute der jngeren ,generation1 wie de ,vries1 begannen zu fragen1 ob ,darwin hier unbedingt ,recht behalten solle1 -- nicht mit seiner ,entwickelungsidee1 sondern mit seiner ,skepsis4 ,wenn es nun bei sorgsamster ,tatsachenprfung doch einmal glckte1 die ,natur bei der ,arbeit zu belauschen1 wie ihr das ,meisterstck gelang1 heute noch unter unsern kritischen ,augen eine neue ,art zu schaffen8 ,gelang es1 so mute ja im ,wie8 der ,artbildung einiges anders sein1 als ,darwin sich gedacht hatte4 ,aber darauf kam ja grade gar nichts an4 ,man arbeitete nicht an einem toten ,monument fr ,darwins ,einzelmeinungen1 sondern man arbeitete an einem lebendigen ,werk der ,wahrheit1 das sein ,name als der eines vorbildlichen ,wahrheitssuchers blo eingeweiht4 ,in solchen ,gedanken schweifte seit ,jahren jetzt de ,vries ,auge ber jeden ,fleck ,erde1 wo ,pflanzen bei einander standen4 ,wie einst ,goethe in ,palermo den ,blick wandern lie1 ob er nicht in irgend einem bunten ,beet doch die ,urpflanze8 entdecken mchte1 die das reine ,urbild des ,pflanzenwesens heute noch verkrpere1 so suchte de ,vries die ,wandelpflanze1 die ,pflanze1 die ihr ,artbild durchbricht einem ,neuwerden zu ,liebe4 ,gab es sie1 -- gab es sie nicht1 mochte er die ,blten fragen wie ,gretchen ihr ,blumenorakel nach ,fausts ,liebe befragt4 ,er besuchte auch den ,kartoffelacker von ,hilversum4 ,ein ,botaniker bringt seinen sichern ,blick in solches ,unkraut-,paradies mit4 ,er sah den ,zusammenhang1 wie diese ,nachtkerzen-,gesellschaft sich seit etwa zehn ,jahren hier auf die ,eroberung begeben4 ,solcher freie ,einfall in unbenutztes gutes ,terrain ist fr eine ,pflanzenart aber stets ein ,ereignis4 ,unerhrt war ihre ppigkeit1 ihre ,individuen-,zahl in den wenigen ,generationen gesteigert worden4 ,was eine ,art konnte1 mute hier geleistet sein4 ,nun wei man seit ,alters1 in besonderem ,mae aber seit ,darwin1 da jede ,pflanzenart1 die man in vielen ,individuen vergleichen kann1 ein solches ,knnen hat3 das sogenannte ,variieren4 ,die ,individuen zeigen in den feinen ,einzelheiten ihres ,baues kleine ,schwankungen1 kleine individuelle ,abweichungen von einander4 ,man lege beispielsweise eine ,anzahl ,bltter der gleichen ,art nebeneinander und man findet nicht zwei absolut gleiche4 ,bei genauerem ,zusehen findet man sogar bestimmte ,reihen1 in die diese ,variationen des vorgesetzten ,grundschemas sich einordnen lassen4 ,man kann sie unter gewisse ,schwankungsgesetze einordnen1 wie das 7unabhngig von ,darwin7 durch ,quetelet geschehen ist4 ,darwin selbst war der ,ansicht1 da diese kleinen ,varianten jeder ,art von groer ,bedeutung fr die ,entstehungsgeschichte ganz neuer ,arten seien1 grade darauf aber baute er auch seine ,theorie auf1 da diese ,entstehung unendlich langsam in weiten ,zeitrumen1 also uns unfabar1 herankrieche4 ,einerlei3 wer immer nach ,verwandlungsspuren suchte1 mute das ,variieren als interessant beachten4 ,und diese ,nachtkerzen-,kolonie in der ,kraft ihres ,knnens wies dem ,besucher sogleich solche individuellen ,varianten in verschwenderischer ,pracht4 ,notwendig mute es ihn fesseln4 ,er blieb eine ,weile beim ,studium der ,kolonie4 ,schade nur1 dreifach schade1 da mit allem ,studieren dieses ,variierens grade in ,darwins ,sinn so wenig fr die ,grundfrage herauskam6 ,ging die ,artbildung diesen ,weg1 so war es eine ewige ,zukunftsvertrstung fr uns1 keine sichere ,erkenntnis4 ,wir sahen von der ,artentstehung nicht mehr als ein ,astronom in seinem ,leben von der ,wiederkehr eines ,kometen sieht1 der tausend ,jahre braucht1 um wieder in unsere ,erdsicht zu kommen4 ,der ,astronom konnte wenigstens die ,ziffern fest errechnen4 ,wir hatten blo schwache ,vermutungen ohne festen ,halt6 ,indessen schon bald geschah etwas ,wunderliches1 etwas ,unerwartetes4 ,die ,nachtkerzen-,art1 die den gelben ,bltenteppich des ,ackers bildete1 war von dem ,botaniker zunchst ohne ,skrupel und ,mhe im ,ganzen als die ,lamarckiana bestimmt worden4 ,die kleinen ,abweichungen der einzelnen ,individuen galten ihm als selbstverstndliche ,varianten dieser einen guten ,art4 ,aber in den ,sommern #ahhf und #ahhg stellte er etwas fest1 was hierzu nicht stimmte4 ,beim sorgfltigen ,durchprfen aller vorhandenen ,einzelnachtkerzen entdeckte er zwei andere ,arten mitten dazwischen1 beide scharf geschieden von der ,nachtkerze ,lamarcks4 ,schon am #bj4 ,august #ahhf fand er zwei ,individuen1 eines im dichtesten ,wald der ,lamarckskerzen1 eines etwas davon entfernt1 beide aber ausgezeichnet durch sehr viel krzeren ,griffel und kleinere ,frchte1 auch sonst in ,einzelheiten durchaus absonderlich4 ,im nchsten ,sommer zeigten sich ihm an einer ,stelle tief im ,felde als pionierhaft vorgedrungene ,nachtkerzen-,kolonie zehn ,individuen einer zweiten ,sonderart1 die durch sehr viel schnere ,belaubung1 nmlich glattere ,bltter und durch anders gestaltete schmlere1 oben nicht herzfrmig ausgebuchtete ,blumenbltter abermals von der ,lamarckskerze grundverschieden war4 ,die ,sachlage war auffllig ber alle ,maen4 ,die ,individuen der beiden fremden ,arten steckten so eingekeilt in der ,kolonistenlinie der ,lamarckier1 da schlechterdings nicht zu begreifen war1 wie sie als fremd8 hier hineingeraten sein sollten4 ,trotz ihrer ,verschiedenheit saen sie genau so da1 als seien sie schlichte ,abkmmlinge der ,lamarcks-,gesellschaft selbst gleich allen andern des ,feldes4 ,waren sie es nicht wirklich8 ,und waren sie dann nicht doch blo gewhnliche1 nur etwas extreme ,varianten der ,lamarckskerzen8 ,de ,vries trat dem gegenber zwei feste ,beweise an1 beide in sich vllig gelungen4 ,er brachte beide ,sonderlinge im botanischen ,garten zu ,amsterdam zur ,fortpflanzung und stellte fest1 da sie in weiteren ,generationen vollstndig konstant bleiben3 die kurzgriffelige ,form erzeugt weiter immer nur ,kurzgriffler1 die glattbltterige nur ,glattblttler4 ,das gilt im allgemeinen botanisch als ,merkmal einer festen ,art4 ,also doch zwei ,arten6 ,keine ,varianten von ,lamarckskerzen6 ,gleichzeitig aber stellte de ,vries aus der ,literatur und den ,musterherbarien von ,leiden1 ,paris und ,kew fest1 da bisher weder in ,europa noch in ,amerika irgend ein ,botaniker diese beiden ,arten gesehen hatte4 ,es waren beides neue ,arten6 ,zwei bisher unbekannte ,nachtkerzen-,arten6 ,die eine mute ,oenothera brevistylis1 die kurzgriffelige1 getauft werden1 die andere ,oenothera laevifolia1 die glattbltterige4 ,was war das8 ,hatte jemand in aller ,stille in einem undurchforschten ,winkel ,amerikas diese beiden ,arten gefunden1 hatte ihre ,samen heimlich nach ,holland gebracht und zwischen die ,lamarckier geschmuggelt8 ,aber diese ganze ,pflanzenkolonie hier war ja grade ein ,verwilderungsprodukt1 das ,ergebnis einer von ,menschenhand unberhrten ,auswanderung sich selbst berlassener ,pflanzen von einem unbeachteten ,beet auf einen unbenutzten ,acker6 ,oder welcher unglaubliche ,wind sollte diese ,samen ber den ,ozean hinweg hierher geweht haben1 -- da doch vor dem siebzehnten ,jahrhundert niemals offenbar ein einziger ,nachtkerzensamen selbst der hufigsten amerikanischen ,art auf solchem freien ,naturwege zu uns gekommen war8 ,je unwahrscheinlicher1 unmglicher alle diese ,erklrungen wurden1 desto deutlicher arbeitete sich aus dem ,ganzen eine ,mglichkeit heraus4 ,auf dem ursprnglichen ,beet war nur die ,lamarckiana gewesen4 ,diese allein war auf den ,acker ausgewandert4 ,dort hatte sie sich ppig vermehrt4 ,und bei der ,gelegenheit hatte sie pltzlich zwei vollkommen neue ,nachtkerzen-,arten aus sich erzeugt4 ,pltzlich1 -- das heit immerhin in der kurzen1 bersehbaren ,spanne der paar ,jahre1 seit denen nachweislich die ,invasion auf den ,acker erst statt haben konnte4 ,so wre denn hier das ungeheure ,wunder einer ,art-,entstehung nicht von uns getrennt durch ,jahrmillionen der ,vergangenheit oder onen der ,zukunft1 -- ganz dicht wre es nur hinter uns gewesen1 zu messen noch an ein paar ,nachtkerzen-,generationen in ein paar ,menschenjahren4 ,eine winzige ,spanne zurck -- und der ,botaniker wre gradezu drauf gestoen1 -- gestoen auf den ,schpfungsakt zweier neuer ,pflanzenarten auf einem ,kartoffelacker zu ,hilversum 4444 ,de ,vries aber sagte sich folgendes4 ,wenn diese gelbe ,kerzenkolonie erst vor zwei ,jahren dieses ,wunder8 hier vollbracht hat1 so besteht eine hchste ,wahrscheinlichkeit1 da sie es auch jetzt noch kann4 ,und wenn sie es vollbracht hat in der abgeschiedenen ,stille dieses ,kartoffelwinkels zwischen zwei ,hilversumer ,kanlen1 so wird sie es auch vollbringen in der wissenschaftlichen ,helle eines botanischen ,gartens4 ,de ,vries sah pltzlich eine ,lebensaufgabe vor sich4 ,er entnahm dem geheimnisvollen ,acker ,zuchtpflanzen und ,samen der echten ,lamarckiana und der beiden neuen ,arten und brachte sie in den botanischen ,garten zu ,amsterdam4 ,wenn diese ,abkmmlinge der ,schpfungssttte unter genauester ,kontrolle aufblhten1 wenn sie unter den denkbar gnstigsten ,verhltnissen tausende und tausende von ,individuen entfalteten1 -- ob dann in diesem goldenen ,bltenfelde noch einmal und sichtbar jetzt vor ,menschenaugen das groe ,mysterium sich vollziehen wrde3 die ,entstehung einer neuen ,pflanzenart8 ,es war das eigenartigste ,experiment1 das der ganze ,darwinismus bisher erlebt hatte4 ,wrde es glcken8 ,wir sind im ,herbst #ahhf4 ,zu dieser ,zeit also entnahm de ,vries dem rtselhaften ,acker von ,hilversum neun besonders schne1 groe ,rosetten der echten ,lamarckskerze und pflanzte sie in den botanischen ,garten zu ,amsterdam4 ,das bedeutsame ,experiment begann4 ,zweijhrig1 wie diese ,pflnzchen waren1 kamen sie im nchsten ,sommer1 also #ahhg1 in ppige ,blte und lieferten reichlich ,samen4 ,dieser ,samen kam zu neuer ,aussaat und lieferte fr die ,sommer #hh und #hi eine ungeheure ,nachkommenschaft1 von der rund fnfzehntausend ,individuen genau geprft1 gleichsam steckbrieflich aufgenommen wurden4 ,wenn die ,nachtkerze auch im ,garten unter ,kontrolle eine neue ,art zu erzeugen beliebte1 so war jetzt erste ,gelegenheit4 ,und der ,fall lie in der ,tat nicht auf sich warten4 ,unter den fnfzehntausend ,kerzchen von #hh_/hi waren genau zehn ,stck1 die nicht auf den ,steckbrief der ,lamarckskerze hren wollten4 ,da standen zunchst fnf ,individuen1 die sich als ,zwerge8 gaben4 ,trieb die echte ,lamarckiana durchweg erst bei ,meterhhe ,blten1 so sproten sie diesen ,zwergen schon bei zehn ,zentimetern ihres ,hhenwachstums4 ,dabei handelte es sich aber keineswegs um reine ,miniaturausgaben im ,sinne einfach schwacher ,individuen1 etwa wie auf so und so viel ,menschen auch einmal ein ,schwchling weit unter dem ,normalma kommt4 ,gleich das erste ,blttlein1 mit dem die zierliche ,rosette einsetzte1 erschien schon anders als die ,lamarcksbltter1 breiter in der ,basis1 krzer gestielt1 kurz art-verschieden4 ,wiederum die ,blte1 wenn sie kam1 war selber gar nicht verkrppelt1 sondern im ,verhltnis der ,bltter ganz auffllig gro4 ,kurz3 der ,botaniker stand vor einer neuen ,art4 ,und1 wohlverstanden1 vor einer ,art1 die diesmal nachweislich von echten ,lamarcks-,eltern herstammte6 ,de ,vries taufte sie ob ihrer ,zwergenhaftigkeit die nanella4 ,es erbrigte1 sie auf ihre ,artbestndigkeit in eigenen1 weiteren ,generationen zu prfen1 und auch das gelang4 ,samen der fnf ,zwerge ergaben zwanzig neue ,exemplare1 die mit der hchsten ,sorgfalt vor ,vermischung mit echten ,lamarckiern geschtzt wurden4 ,es ist zur ,abwehr solcher ,vermischung ein besonderes ,verfahren ntig1 das erst einen rechten ,begriff gibt1 welche ,arbeit berhaupt in solchen ,versuchen steckt4 ,bekanntlich wird die ,befruchtung bei den hheren ,pflanzengruppen durchweg so vollzogen1 da mnnlicher ,bltenstaub der einen ,blte auf den weiblichen ,griffel einer anderen gebracht wird4 ,die ,vermittler dieser ,uebertragung sind bei den hchsten ,gruppen 7zu denen auch die ,nachtkerze gehrt7 die ab- und zufliegenden ,insekten1 ,bienen1 ,fliegen1 ,schmetterlinge1 die auf ihrer ,honigsuche ohne ,willen hier den ,staub einer ,blte sich aufpulvern lassen und dort1 bei ,einkehr in einer anderen1 am rechten ,fleck zurcklassen4 ,bei solcher ,post wre nun in unserm ,falle nur zu leicht mglich1 da ein ,insekt mit echtem ,lamarckianastaub bepulvert in eine ,nanellablte krche4 ,der ,erfolg aber wre eine ,kreuzung der beiden ,formen1 die die ,einsicht hemmte1 ob die ,nanella1 allein gelassen1 als echter ,artanfang wieder reine ,nanellae erzeugte anstatt ,lamarckskindern4 ,so mute denn die ,insektenpost hier vorstzlich ausgeschaltet werden4 ,jedes ,pflnzchen wurde1 wenn es ,blten setzte1 durch transparente ,papierhtchen gegen anfliegende ,gste abgeschlossen1 die ntige ,befruchtung aber besorgte an ,insektenstatt der ,professor selbst und zwar stets so1 da er nur den ,staub einer echten ,nanella wieder auf eine ,nanella brachte4 ,resultat war1 da aus den bewuten zwanzig ,nanellae #bdfc neue ,keimpflanzen hervorgingen1 die ausnahmslos ,nanella-,zwerge waren4 ,das entschied4 ,inzwischen waren aber die ,wunder in den fnfzehntausend ursprnglichen ,lamarcks-,abkmmlingen noch nicht zu ,ende4 ,dabei wuchsen nmlich nochmals genau fnf andere ,exemplare1 die auch ihren ,sonderweg gingen4 ,auch sie waren bereits im zweiten oder mindestens dritten ,blttchen1 das sie trieben1 von den ,lamarckiern streng unterscheidbar an der wunderbaren ,breite und oberen ,abrundung ihrer ,bltter4 ,kamen sie ganz herauf1 so erwies sich alles an ihnen entsprechend dick und geweitet4 ,dickkpfe8 wurden es1 die jeder ,laie schon auf den ersten ,blick herauskannte4 ,lata1 die ,breite1 taufte man also diese zweite ,nachtkerzen-,art1 die unter den ,augen des unbestechlichen ,beobachters sich aus der echten ,lamarckskerze entwickelt8 hatte4 ,von allen bisher erkannten ,neu-,arten wich sie am meisten von der ,urform ab4 ,und schade nur1 da diesmal die ,dauerhaftigkeit in weiteren ,generationen nicht festzustellen war aus einem rein uerlichen ,grunde3 diese 7und alle spter noch beobachteten7 ,individuen der ,lata waren nur in ihren weiblichen ,bltenteilen voll entwickelt1 in den mnnlichen dagegen so verkmmert1 da eine ,befruchtung mit echtem ,lata-,staub unmglich blieb4 ,das ,wirtschaften mit solchen ,pflanzenkolonieen1 die in die vielen ,tausende hinein gehen1 ist kein ,kinderspiel4 ,trotzdem folgte de ,vries zunchst unentwegt noch wieder einer ,generation weiter4 ,er erzielte aus echtem ,lamarckssamen der ,fnfzehntausend von #hh_/hi eine ,generation fr #ahij und #ia1 die zehntausend gezhlte und geprfte ,pflnzchen enthielt4 ,unter diesen ,zehntausend waren abermals drei ,lata-,kerzen und drei ,nanella-,kerzen6 ,die ,kraft1 die zu erzeugen1 bestand also bei den ,lamarckiern auch jetzt noch fort4 ,aber auerdem war diesmal ausgespart ein einziges ,individuum dabei1 das eine dritte ,neu-,art darstellte66 ,diese ,art war von hervorragender ,schnheit4 ,sie wies rote ,blattnerven und breite rote ,streifen auf ,kelch und ,frucht4 ,die ,blte war grer und dunkler gelb4 ,ganz besonders auffllig aber war ihre ,sprdigkeit4 ,stengel und ,bltter zerbrachen bei jedem derberen ,sto4 ,schlug man von oben auf die blhende ,pflanze1 so zersprang der ,stengel frmlich in mehrere ,stcke mit glatten ,bruchflchen84 ,den ,grund bildete die sehr schwache ,ausbildung der mikroskopischen ,bastfasern1 -- ein interessanter ,umstand als ,beweis1 wie tief bis in ihre feinste ,struktur hinein diese ,art von der echten ,lamarckiana verschieden ist4 ,im brigen war grade sie ber allen ,verdacht hinaus krftig und fruchtbar4 ,rubrinervis1 die ,rotnervige1 nannte sie ihr ,entdecker1 und diese ,rotnerven-,kerze gab in der ,folge1 als sie noch einmal und zahlreicher in einer ,lamarckszucht entstand81 aus acht ,individuen ,samen fr tausend ,nachkommen1 von denen #iii echte ,rotnerver waren1 und nur ein einziges ,exemplar die alte ,lamarckierin4 ,selbst dieser eine ,rckschlag war hchstwahrscheinlich gar kein echter1 sondern ,ergebnis einer zuflligen ,einschleppung in das ,beobachtungsbeet4 ,denn eine weitere ,samengeneration lieferte #aaad ,pflanzen1 die samt und sonders rote ,blattnerven besaen4 ,leider wurden die ,schwierigkeiten der ,kultur jetzt so gro1 da fr eine ,weile das groartige ,experiment ruhen mute4 ,drei ,jahre ruhten die ,samen der ,sommergeneration von #ahia unbenutzt und mit ihnen ruhte so lange das ,schpfungswunder von ,amsterdam4 ,endlich #ahie kam es zu neuer ,aussaat4 ,reichlicher als frher wurde diesmal der ,boden gedngt4 ,in grerem ,stil als je wurde alles aufgenommen4 ,alle ,befruchtungen wurden mit raffiniertester ,gewissenhaftigkeit knstlich unter ,dtenschutz vollzogen1 die ,statistiken mit polizeilicher ,sorgfalt gefhrt4 ,und abermals wuchs eine ,generation auf1 eine einjhrige diesmal1 abermals vierzehntausend ,individuen4 ,und staunenswertes ,resultat3 die ,artbildung warf abermals ,wellen1 strker als je zuvor4 ,da standen unter den ,vierzehntausend zunchst sechzig ,nanella-,zwerge4 ,dann dreiundsiebzig ,lata-,dickkpfe4 ,und endlich acht ,rotnervchen4 ,wie aber diese ,rubrinervis das vorige ,mal als einzige ihrer ,art pltzlich aufgetaucht war1 so erhob sich diesmal aus seiner ,rosette ein ,einzelindividuum je von zwei nochmals vllig neuen ,arten4 ,der eine dieser ,revolutionre auf eigene ,faust war im ,gegensatz zu den ,zwergen ein ,riese1 krftig1 breitbltterig1 mit gewaltigen ,blten bei kurzer ,frucht4 ,augenblicks1 da das gelbe ,feld der ,vierzehntausend von #ahie in ,flor trat1 stachen diese ,prachtblten aus der ,menge vor4 ,nie vorher konnte ein ,exemplar solcher ,gre dabei gewesen sein1 -- es war schlechterdings eine ,neuheit wieder4 ,und doch eine ,neuheit vom alten ,stamm1 -- vom einen ,stamm1 der jetzt in der vierten ,generation streng nachweislich reine ,lamarckiana-,zucht war6 ,gigas wurde der ,riese mit ,recht benannt4 ,er erwies sich in #dej weiteren ,sprlingen aus ,selbstbefruchtung konstant insofern1 als er keine einzige ,lamarckiana wieder hervorbrachte2 dagegen erlaubte er sich schon in der nchsten ,generation eine eigene neue ,art in einem einzigen ,exemplar zu zeugen3 einen ,riesen im ,einzelwuchs1 der doch in der ,gesamthhe nur das ,zwergenma der ,nanella erreichte4 ,weitere ,generationen blieben dagegen unverndert beim ,riesentypus1 wahrten ihm also sein ,art-,recht ungeschmlert fort4 ,der andere ,individualist der ,vierzehntausend hatte schmale1 langgestielte ,bltter von eigenartig glnzender ,oberflche ohne ,buckeln und von einer ganz besonderen dunkelgrnen ,frbung1 durch die sich die ,nerven weilich dehnten4 ,die ,blten waren diesmal klein wie bei der kleinbltigen ,biennis-,nachtkerze1 die sich grade in diesem ,punkt so von der ,lamarckierin schied4 ,scintillans1 die ,glnzende1 wurde diese ,neu-,art getauft4 ,ihre ,dauerhaftigkeit unterlag in der ,folge ,zweifeln1 doch ist die ,sache noch nicht klar aufgehellt1 weder positiv noch negativ4 ,interessierte in diesen beiden ,fllen das pionierhaft ,vereinzelte der ,neuschpfung1 so wirkte grade umgekehrt1 da eine dritte ,art8 diesmal sofort in ganzen hundertsechsundsiebzig ,exemplaren aufmarschierte4 ,schmal waren auch ihre ,bltter und langgestielt1 aber aufflliger noch als bei allen andern1 und kenntlich dabei durch die breiten1 blassen1 oft rtlichen ,nerven4 ,die ,gre blieb hinter der ,lamarckskerze zurck1 ohne sie doch zum ,zwerg zu degradieren4 ,und auch sonst fehlte es nicht an ,sondermerkmalen4 ,die ,dauerhaftigkeit erhellte sicher aus allen weiteren ,kulturversuchen4 ,oblonga wurde ,taufname4 ,endlich erwiesen sich noch fnfzehn ,exemplare der ,masse diesmal sicher als ,neukerze1 obwohl man ihnen hnliches schon in den frheren ,generationen gewahrt1 aber nicht als ,neu-,art angesprochen hatte4 ,es handelte sich um schne1 aber stets sehr hinfllige ,kerzen von weilichgrauer ,blattfarbe1 viel kleiner als die ,lamarckierin in ,wuchs wie ,blte4 ,frher erschienen sie nur als ,krankheits-,varianten4 ,jetzt erkannte de ,vries auch in ihnen eine feste ,art1 deren ,dauerhaftigkeit sich denn auch anstandslos bewhrte4 ,albida1 die ,weiliche1 hie sie fortan4 ,auf vierzehntausend ,kerzen aus ,lamarckssaat also im ganzen dreihundertundvierunddreiig abweichende ,exemplare in nicht weniger als sieben von der ,lamarckskerze verschiedenen ,arten6 ,die ,versuche in dieser ,reihe wurden bis #ahii fortgesetzt1 jedes ,jahr mit einer neuen ,folge-,generation4 ,mit der achten ,folge war die ungeheuerliche ,ziffer von fnfzigtausend genau untersuchten ,individuen erreicht4 ber achthundert hatten eigene ,wege in die genannten sieben ,arten eingeschlagen4 ,eine weitere ,art ber die sieben hinaus kam in dieser ,reihe nicht mehr hinzu4 ,inzwischen waren aber gleichzeitige ,kulturen aus andern ,samen des ,hilversumer ,ackers in ,amsterdam durchgefhrt worden1 zum ,beispiel von jener ursprnglich schon wild in ,hilversum entdeckten glattblttrigen ,art1 und auch dort waren in langen ,generationsketten neue ,arten aufgetaucht1 teils die gleichen1 schon genannten1 teils noch andere4 ,endlich war das ,hilversumer ,wunderfeld selbst fort und fort unter ,aufsicht geblieben und es hatte sich herausgestellt1 da fnf der ,amsterdamer ,neu-,arten auch dort im wilden ,zustand in den ,jahren erschienen waren1 so die ,breite und der ,zwerg4 ,das sind die ,tatsachen4 ,wie die ganze ,flle der ,beobachtungen und ,experimente in dem de ,vriesschen ,prachtwerke ,die ,mutationstheorie8 7erster ,band1 ,leipzig1 ,veits ,verlag7 ausfhrlich und mit schnen ,farbentafeln in ,wort und ,bild dargelegt ist1 macht sie nicht den ,eindruck1 als wenn an dem grundlegenden ,material noch viel wesentliche ,kritik gebt werden knnte4 ,was de ,vries gesehen hat1 scheint fortan zu unserm wissenschaftlichen ,stammstoff zu gehren und jede ,theorie mu damit rechnen4 ,de ,vries selber aber hat jedenfalls das erste ,recht1 auch zu einer solchen ,theorie gehrt zu werden4 ,nachdem er seine ,tatsachen einigermaen beisammen hatte1 verwertete er sie fr folgende verallgemeinernde ,stze4 ,diese hier beschriebenen neuen ,nachtkerzen-,arten sind nicht gewhnliche ,varietten4 ,kleine1 individuelle ,variantenbildung lief whrend der ganzen ,studie immer und berall nebenher1 ohne die ,sache irgendwie zu berhren4 ,die ersten ,hilversumer ,lamarckskerzen variierten so im kleinen1 es variierten ihre fnfzigtausend ,nachkommen in ,amsterdam1 es variierten innerhalb ihres typischen ,bildes wieder die entstandenen ,neuarten selbst in all ihren ,reinkulturen1 kurz1 diese kleinen ,schwankungen gingen immer und berall nebenher1 nderten oder taten zur ,sache1 um die es sich handelt1 aber gar nichts4 ,es war eben1 wie wenn fnfzigtausend ,menschen verschiedene ,nasen haben3 sie bleiben darum doch alle ,mensch und es wird keiner zu einer auermenschlichen ,art4 ,solches ,werden im letzteren ,sinn aber entsprche nach de ,vries tatschlich dem1 was bei ,entstehung jener sieben und mehr ,neuformen aus der ,lamarckskerze vorliegt4 ,hier hat irgend ein ,innenakt der ,pflanze aus einer ,art eine ganze ,kolonie neuer ,arten pltzlich1 von ,generation zu ,generation1 hervorbrechen lassen1 -- echte ,arten mit allen ,merkmalen von solchen4 ,so lautet denn de ,vries' erster ,lehrsatz3 eine ,pflanzenart hat unter ,umstnden die ,kraft1 eine ihr verwandte1 aber doch grundlegend verschiedene neue ,art pltzlich1 ruckweise aus sich bei der ,fortpflanzung entstehen zu lassen4 ,im ,gegensatz zur gewhnlichen ,variation bezeichnet er diesen ,akt als eine ,mutation81 von mutare1 verwandeln4 ,es handelt sich dabei nicht um eine kleine individuelle ,abweichung in irgend welchen ,merkmalen1 sondern um einen ,ruck1 bei dem die ,tochterpflanze in ihrem tiefsten ,wesen als ,ganzes aufgerttelt1 umgerttelt1 neu fundiert1 verwandelt erscheint4 ,de ,vries gebraucht zur ,klarlegung des ,unterschiedes zwischen ,variation und ,mutation gelegentlich ein sehr hbsches ,bild1 das von ,f4 ,galton herrhrt4 ,man denke sich ein sogenanntes ,polyeder1 einen ,krper mit vielen verschiedenen ,flchen nach allen ,seiten4 ,als ,bild kann gut einer jener schnen kristallenen ,briefbeschwerer mit vielen ,schliff-,flchen dienen1 die man fter sieht4 ,ein solcher ,kristallblock gerate auf eine schiefe ,ebene4 ,er liegt zunchst fest auf einer seiner ,schliffflchen4 ,aber die ,ebene senkt sich unter ihm und er beginnt zu rutschen1 -- zunchst auf dieser seiner ,flche4 ,die ,rutschpartie geht schneller3 er beginnt zu kippen4 ,er schwankt1 balanziert auf der unteren ,kante seiner ,grundflche1 neigt sich etwas vor und zurck4 ,aber noch zwingt ihn die ,schwere in die alte ,lage zurck1 er fllt wieder in die alte ,basis1 entfernt sich nicht dauernd von ihr1 sondern oszilliert nun gleichsam um sie herum4 ,das wre die ,variation einer ,art auf der schiefen ,ebene ihrer ,fortpflanzung6 ,indessen pltzlich jetzt ein ,ruck3 unser ,kristallblock hat auf einer strksten ,neigungsstelle das bergewicht bekommen1 ist gekippt -- und liegt jh auf seiner nchsten ,schliffflche4 ,er hat seine ,basis verndert4 ,um die mag er jetzt wieder schwanken1 oszillieren1 -- jedenfalls ist es ein ,oszillieren um einen ganz neuen1 vernderten ,schwerpunkt4 ,dieser ,ruck1 dieser ,sturz1 diese pltzliche ,basisnderung -- ist eine ,mutation4 ,die ,art oszilliert1 variiert bei ihr nicht um ihre gegebene ,basis1 -- sie fllt in sich um auf eine neue ,basis3 sie erzeugt eine neue ,art4 ,die ,entdeckung dieser ,mutation als einer experimentell gesicherten ,sache hielt de ,vries fr seine wichtigste ,leistung4 ,aber er blieb dabei nicht stehen4 ,er folgerte weiter1 da die ,mutation nicht wie die ,variation eine bestndige ,begleiterscheinung im ,leben der ,pflanzenarten sei1 sondern wahrscheinlich in gewissen ,perioden sich einstelle4 ,eine ,art kann lange auf ihrer ,fortpflanzungsbahn blo oszillieren4 ,dann pltzlich macht sie ,sprnge1 bei denen die ,basis jh wechselt3 sie tritt in eine ,mutationsperiode4 ,fr diesen ,sachverhalt spricht die ,ruhe so vieler ,pflanzenarten1 die1 lange beobachtet1 keinerlei ,mutationen zeigen1 und umgekehrt dieser ,nachtkerzenfall1 wo in krzester ,frist die ,neubildungen sich jagen und berall1 oft in verhltnismig kolossaler ,individuenzahl1 hervorbrechen4 ,hier lag ja nun die ,frage nahe genug1 welches ,gesetz denn diesen ,wechsel von ,ruhezeit und ,mutationszeit bestimme1 -- oder mit anderen ,worten3 was fr ein ,grund die ,pflanze berhaupt zur ,mutation zwinge8 ,diese ,frage mit irgend einer ,theorie zu beantworten1 verma sich indessen de ,vries vorlufig nicht4 ,seine ,experimente gaben keinen ,anhalt dafr4 ,seine ,nachtkerze war offenbar schon im wildesten ,trubel einer ,mutationsperiode1 als er sie fand4 ,den ,anfang der ,dinge sah er nicht4 ,vermuten lie sich hchstens ein ,zusammenhang zwischen der uerst ppigen und raschen ,vermehrung durch ,eroberung des ,hilversumer ,ackers und dem ,eintritt dieser ,periode4 ,doch warf das de ,vries nur so als ,denkbarkeit hin4 ,im wesentlichen resignierte er3 die ueren ,ursachen der ,mutabilitt seien uns noch vllig unbekannt4 ,um so energischer aber errterte und entschied er einen verwandten ,punkt4 ,die ,mutation arbeitet -- richtungslos6 ,die ,lamarckskerze1 wie sie gegeben war1 erscheint als eine gute ,anpassung an den ,daseinskampf4 ,wir sehen sie in ,amerika sich halten1 in ,europa fortblhen1 sehen sie als ,pionier1 der sich wieder wild macht1 den ,hilversumer ,acker erobern1 kurz1 sie steht ihren ,mann4 ,wie geht es nun mit den ,neuarten8 ,sind sie noch besser8 ,sind sie schlechter8 ,ist etwas ,besonderes in bestimmter ,richtung an ihnen verndert88 ,etwas pro oder kontra8 ,der ,sachverhalt der vorhandenen ,neuarten gibt eine feste ,antwort4 ,die ,abnderungen umfassen alle ,organe gradezu und gehen berall in fast jeder ,richtung4 ,die ,pflanzen werden strker1 sagt de ,vries1 oder schwcher1 mit breiteren und schmleren ,blttern4 ,die ,blumen werden grer und dunkler gelb1 oder kleiner und blasser4 ,die ,frchte werden lnger oder krzer4 ,die ,oberhaut wird unebener oder gltter2 die ,buckeln auf den ,blttern nehmen zu oder ab4 ,die ,produktion der ,pollen nimmt zu oder ab2 die ,samen werden grer oder kleiner1 reichlicher oder sprlicher4 ,die ,pflanze wird weiblich oder fast mnnlich2 manche hier noch nicht beschriebene ,formen waren vllig steril1 einige nahezu ohne ,blten4 ,einige neigten mehr zur ,zweijhrigkeit1 andere weniger1 eine war fast rein einjhrig4 ,das entscheidet jene ,frage4 ,diese ,abnderungen sind in kunterbunter ,reihe teils ntzlich1 -- teils indifferent -- teils ausgesprochen schdlich4 ,die ,riesenform ,gigas ist der ,lamarckiana anscheinend in jedem ,betracht ber4 ,die ,zwergform ,nanella und die zerbrechliche ,rubrinervis sind wehrloser als die ,lamarckskerze4 ,eine ,neuart1 die unfruchtbar ist1 ist selbstverstndlich ein unrettbarer ,todeskandidat4 ,also3 der ,mutationsproze1 was er nun auch fr eine ,triebfeder habe1 arbeitet hinsichtlich der ,anpassung1 der ,kampfstrke im ,leben richtungslos1 -- bald pro1 bald kontra4 ,er probt blind ,mglichkeiten8 durch1 indem er bessere1 schlechtere1 gleiche ,wrfel regellos ausstreut4 ,daraus aber mute sich fr de ,vries folgerichtig noch ein weiterer ,satz ergeben4 ber die ,fortexistenz der regellos geschaffenen ,mutationsarten entschied der ,daseinskampf6 ,er merzte die schlechteren ,neuschpfungen aus4 ,bei ,gleichheit im ,lebenswert lie er je nachdem ,mutterart und ,mutationsarten nebeneinander bestehen4 ,war dagegen ein ,mutationsprodukt besser angepat1 brauchbarer als alle ,mitmutationen und als die ,mutterart selbst1 so lie er diese beste ,form allein bestehen und merzte alle anderen aus4 ,die ,rolle des ,daseinskampfes war in diesem ,sinne zwar eine gewaltige1 -- aber sie war rein -- negativ4 ,er machte nicht die ,mutation4 ,er konnte an sie als gegebenes ,absolutes8 direkt in keiner ,weise heran4 ,aber er warf unablssig alle schlechten ,mutationen wieder aus dem ,spiel1 einschlielich aller berbotenen ,stammformen1 und reichte einer besten oder einigen gleichberechtigt besten die ,palme der ,herrschaft4 ,indem er ungeheure ,ketten von ,mimutationen und wertlos gewordenen ,stammformen wie welke ,zweige bestndig abschnitt1 trennte er die berlebenden ,sieg-,mutationen durch weite ,rume voneinander4 ,darum erscheinen uns im ,dauerbilde die ,arten8 meist so getrennt1 obwohl die ,mutationen sich zunchst immer noch so verhltnismig nahe gestanden hatten1 wie die ,lamarckiana und ihre ,zwergenkinder1 ,riesenkinder1 ,kurzgriffler1 ,rotnervchen und ,glanzblttler4 ,ganz scharf tritt in dieser ,mutationstheorie8 die ,beziehung wie der ,gegensatz hervor zu der engeren ,darwinschen ,lehre von den ,bedingungen der ,entwickelung4 ,de ,vries nimmt den ganzen ueren ,besitz des ,darwinismus vollzhlig in sich auf1 er umspannt ihn1 wie jede gute neue ,theorie alles ,gute der lteren umspannen soll1 anstatt knstliche ,unterschiede zu schaffen4 ,dem lauten ,getriebe1 das heute alle darwinistischen ,grundtatsachen wieder aus der ,welt reden mchte1 steht ein so besonnener ,kopf1 der grade beim alten ,darwin arbeiten gelernt hat1 vollkommen fern4 ,die frdernde oder hemmende ,macht der ueren ,existenzbedingungen1 in die die lebenden ,wesen jedes fr sich eintreten -- der ,daseinskampf81 wie es ,darwin nannte1 ohne selbst in die ,miverstndnisse berzulenken1 die das vieldeutige ,wort im ,alltagsleben seitdem erfahren hat -- sie bleibt in voller ,wucht bestehen4 ,wie sollte sie nicht8 ,fllt doch jedes neue ,pflnzchen auf dieser alten ,erde nicht vom ,blauen ins ,blaue1 sondern es tritt vom ,tage seiner ,entstehung an in ein ungeheures ,netz bereits bestehender ,verhltnisse1 vor denen es sich ausweisen mu1 ob es lebensfhig8 ist4 ,wenn ein ,fischlein im ,wasser aus dem ,ei kriecht und das ,wasser rauscht um es her -- und es hat pltzlich durch irgend eine individuelle ,veranlagung keine ,kiemen1 so mu es augenblicks sterben1 es ist untauglich zum ,lebenskampf4 ,je besser dagegen seine ,kiemen sind1 desto flotter kann es das ,leben81 sein ,leben in den gegebenen ,bedingungen des ,fischs im ,wasser1 aufnehmen4 ,die ,logik dieses ,gedankens ist eine immer wieder so schlichte1 so schlechterdings zwingende1 da einer sich wirklich schon knstlich in den blinden ,zweifel hineinreden mu1 um das nicht mehr zu fassen4 ,wo immer in einer ,tier- oder ,pflanzenart individuelle ,vernderungen auftreten1 da mu diese logische ,mhle weiter mahlen1 da mu eine ,selektion1 eine ,auslese des ,besseren1 vor den ueren gegebenen ,bedingungen ,zweckmigeren1 und eine ,ausmerzung des ,schlechteren stattfinden4 ,und das ,resultat mu eine bestndige ,annherung sein an eine immer bessere1 eine beste ,anpassung8 der ,gesamtmenge an diese ,bedingungen1 -- also genau das1 was wir in so ungezhlten ,beispielen wirklicher famosester ,anpassung und ,zweckdienlichkeit der ,lebewesen allerorten auf ,erden vor ,augen sehen4 ,damit ist der ,kerngedanke aber der ,darwinschen ,zuchtwahltheorie immer und immer wieder gerettet als ein schlicht logisches ,grundprinzip1 um das wir auen und oben1 auf der ,kampfflche der ,dinge1 nicht herumkommen4 ,was sich aber fragt und von ,anfang an schon fr alle ernsten ,denker1 vor allem ,darwin selbst1 gefragt hat1 das ist3 wie es sich mit jenen individuellen ,vernderungen8 selbst verhalte1 also mit dem ,korn1 das die ,daseinskampfmhle oder das ,daseinskampfsieb1 wie das ,bild besser lautet1 zu verarbeiten bekommt8 ,die ,darwinsche ,schule1 so will ich einmal etwas allgemeiner hier sagen1 hat durchweg angenommen1 da fr die groe ,entwickelungslinie wesentlich jene kleinen individuellen ,varianten in ,betracht kmen1 die1 wie erwhnt1 ungefhr unter jene statistischen ,schwankungsgesetze ,quetelets fallen1 -- also im groben ,bilde etwa1 was bei uns ,menschen sich als ,unterschiede in der ,nasenlnge oder so etwas hnlichem uert4 ,eine solche kleine ,variante sollte gelegentlich schon ein kleines ,plus im ,daseinskampfe geben4 ,durch bessere ,erhaltung auf ,grund dieses ,plus sollte dieser ,daseinskampf sie so zu sagen mehr und mehr in ,reinkultur herausarbeiten und allmhlich so steigern1 da sie endlich unter die ,dauermerkmale der ganzen ,art geriet4 ,ein ,komplex solcher endlich fest herangezchteten ,plus-,varianten mochte schlielich das ganze frhere ,art-,bild so verwandeln1 da wir ,systematiker die ausgelesene ,varianten-,elite der ,ur-,ur-,enkel gradezu fr eine neue ,art ansprachen4 ,und ein ,hauptsttzmittel dieser ,auffassung waren eben die ,erfahrungen unserer ,grtner und ,tierzchter1 die mit groer ,sicherheit behaupteten1 genau in dieser ,weise1 durch stete ,auslese der passenderen ,varianten1 vllig neue ,dauerformen erzeugt8 zu haben4 ,so die darwinistische offizielle ,lehrmeinung4 ,nun ist aber in hohem ,grade bemerkenswert1 da ,darwin selbst mindestens ursprnglich in diesem heikelsten ,punkte gar kein extrem waschechter ,darwinianer8 war4 ,er betonte1 da sich in der ,variation8 zwei ,dinge zu verstecken schienen1 zwei nicht ohne weiteres gleiche ,dinge4 ,erstens nmlich ein stetiges individuelles ,wechselspiel von ,plus und ,minus im ,sinne eben jenes ,nasenbeispiels4 ,zweitens aber gewisse pltzliche1 unvermittelte ,abweichungen vom ,grundschema der ,art1 ,varianten1 die nicht in die ,linie ,plus und ,minus ausbogen1 sondern so zu sagen in eine neue ,dimension hinein1 in etwas ganz abrupt ,neues4 ,in der ersten hellsichtigen ,genieschau durch das ganze neue ,lichtfeld der ,dinge sah das ,darwin sehr gut4 ,als er sich aber dann mehr in die praktischen ,grtner- und ,tierzchter-,versuche hineinarbeitete1 vermischte sich ihm die ,zweiheit4 ,dort fielen die beiden ,arten der ,variation anscheinend fr die ,praxis so durcheinander und in eins1 da es unwichtig schien1 die ,trennung noch zu betonen4 ,es folgte die ,hochflut der ,darwinschen ,schule4 ,insbesondere ,wallace trieb den ,zuchtwahl-,gedanken aufs gedanklich uerste hinauf4 ,hier war von irgend einer ,beachtung des feinen ,unterschiedes gar keine ,rede mehr4 ,die ,variation war ,eines nur und in diesem ,einen war entscheidend ausgesprochen blo die ,plus- und ,minusschwankung4 ,aus ihr wuchsen die neuen ,arten4 ,ist das doch selbstverstndlich1 meinte ,wallace1 wenn wir nur etwa ein so einfaches ,beispiel anschauen wie unsere tausend ,kulturspielarten aus der einzigen ,ur-,art des wilden ,apfelbaums4 ,dieser ,apfelbaum hat nach ,plus und ,minus variiert und diese ,varianten haben die ,grtner benutzt1 um alle die prchtigen sen ,apfelsorten unserer ,obstgrten allmhlich herauszufixieren4 ,dabei sind die pfel aber keineswegs blo s geworden4 ,es sind so und so viel echte ,apfelspielarten von recht verschiedenem ,bau dabei herausgekommen1 -- ein ,beweis1 da die ursprngliche einfache ,plus-,variante auch den ,keim solcher ,artbildung bot4 ,und das schien wirklich schlagend4 ,eine ganze ,generation beugte sich4 ,wer da oder dort zweifelte1 der geriet in das ,dilemma1 ob er etwa mit dem ganzen ,darwinismus brechen wollte ob seiner ,ketzergedanken4 ,so unzertrennbar fest schien diese ,masche im groen ,netz der ,theorie zu stecken1 da man gradezu glaubte1 sie trge das ,ganze und der groe ,entwickelungsgedanke msse unten durchfallen1 wenn man sie lse4 ,nun1 meint de ,vries1 die ,entwickelungslehre als solche steht heute auf so breiten ,fen1 da man diese ,skrupel wahrlich abtun kann4 ,eine neue ,prfung des ,variationsproblems ndert da auch nicht ein ,titelchen4 ,zumal wir eigentlich nur auf ,darwins eigene erste ,ideenlinie zurcklenken4 ,und so steht denn hier die ,lamarcksche ,nachtkerze mit ihren ,mutationen8 und wirft eine ganz neue ,farbe ins ,bild4 ,sie besagt mit ihrer proteisch vielseitigen ,person zunchst klipp und klar1 da es jene ,doppelgestalt hinter dem einfachen ,wrtchen ,variation8 wirklich gibt4 ,es gibt neben dem ,variieren im ,sinne von ,hin- und ,herpendeln der ,plus- und ,minus-,varianten auf der ,art-,kante noch ein regelrechtes ,umkippen in neue ,art-,merkmale hinein1 eine ,sorte ,variation1 die eben mit besserem ,wort als ,mutation8 von der gewhnlichen geschieden wird4 ,das aber geklrt1 kommt nunmehr ein ,vorsto allerdings ber ,darwin hinaus und sogar gegen ihn4 ber diese ,mutations-,varianten und nicht ber die einfachen ,schwankungs-,varianten luft nach de ,vries und ist immer gelaufen die wahre ,neubildung von ,arten4 ,alle ,behauptungen und angeblichen ,resultate der ,grtner und ,tierzchter1 alle noch so sicheren ,schlsse und ,thesen der hyperdarwinistischen ,theoretiker sind falsch1 so weit sie die ,entstehung irgend einer neuen ,art durch knstliche oder natrliche ,weiterzchtung einfacher ,plus-,minus-,varianten behaupten4 ,wo ein ,ergebnis dieser ,sorte durch ,zuchtwahl mit ,varianten berhaupt8 zustande gekommen ist1 da steckten eben ,mutationen mit darunter1 sie haben nachgeholfen ganz in der ,stille und ein ,gewinnlos in die an sich falsch gestellte ,nietenlotterie eingeschmuggelt4 ,beispiel3 eben die ,wallacesche ,geschichte der ,gartenpfel4 ,die knstliche ,grtnerzuchtwahl konnte wohl aus sauren ,wildpfeln se ,kulturpfel durch einfache ,ausnutzung der kleinen ,schwankungs-,varianten machen4 ,hier handelte es sich blo um ,steigerung einer ,plus-,variante im ,zuckergehalt bis auf ein extremes ,maximum4 ,das ist genau der gleiche ,erfolg wie bei dem allbekannten ,beispiel der ,zuckerrben1 ber das die einwandfreieste ,statistik vorliegt4 ,niemals wird so ein eigentlich konstanter ,wert geschaffen4 ,lt man die knstliche ,auslese ruhen1 lt die se ,kulturform wieder verwildern1 so sinkt sie binnen kurzem wieder auf den zuckerrmeren ,urstand zurck1 der ,kulturapfel wird wieder ,holzapfel1 die ,zuckerrbe in unserm ,zuchtsinne verschwindet wieder von der ,erde4 ,vollends aber niemals entsteht bei einfachem ,zuchtproze auf diesem ,wege der ,variantennutzung eine feste neue ,spielart1 die sich nicht blo in einem einseitigen ,plusmerkmal von der ,stammart unterschiede und darin in alle ,nachkommenschaft hinein konstant bliebe4 ,nie ist es bei den ,zuckerrben passiert4 ,aber doch bei den pfeln8 ,keineswegs auch da1 sagt de ,vries4 ,die wahre ,tatsache ist in diesem ,falle1 da schon der wilde ,holzapfel eine gewaltig mutierende ,pflanze war1 die sich bereits wild in so und so viel ,unterarten zerspalten hatte1 in echte ,mutations-,varianten also1 die natrlich als solche konstant waren und das schnste ,ur-,material bereits lieferten4 ,die ,grtner haben sie durch ,ausnutzung ihrer jedesmal auch8 vorhandenen ,plus-,varianten des ,zuckergehalts einzeln zu ,kulturpfeln umgeformt4 ,dabei sind die ,spielarten als solche eben geblieben1 -- niemals aber sind sie erst bei dem ,grtnerproze der ,versung1 den alle parallel erlebten1 selber erzeugt8 worden4 ,dieser ,fall gibt nach de ,vries gradezu den ,schlssel fr alle jene ,irrtumsquellen1 wo ,arten durch ,steigerung der einfachen ,variation gewonnen worden sein sollten4 ,immer war ,mutation im ,spiel1 ungewollte1 unberechenbare1 einfach in den ,scho fallende ,mutation als ,akt des tiefsten ,eigenlebens der ,pflanze1 -- wenn die ,sache gelang6 ,fehlte sie als ,krutchen ,niemitlust1 so mochte die ,pastete hundert ,jahre schmoren1 es gab keinen ,erfolg4 ,daher die ,klagen der ,grtner1 da sie mit aller ,variations-,nutzung keine blauen ,georginen1 groen weien ,kannablten1 hochgelben ,hyazinthen erzeugen8 konnten4 ,die stille ,helferin ,mutation warf eben diese ,nummern bisher nicht ins ,spiel4 ,daher der alte tiefsinnige ,praktikersatz3 ,die erste ,bedingung1 um eine ,neuheit hervorzubringen1 ist1 sie bereits zu besitzen48 ,zu besitzen3 das heit1 vom ,glck so begnstigt zu werden1 da die ,mutation1 selber unbeherrschbar wie sie ist1 sie einem grade ins ,spiel setzt4 ,sonst hilft alle ,zuchtwahl und alles ,rbenglck nichts4 ,wenn es aber mit der knstlichen1 uns zugnglichen ,zchtung so steht1 dann wird es wohl mit der natrlichen1 auf die wir ja nur von hierher schlieen1 ebenso sein4 ,auch der freie ,daseinskampf wird nur echte ,neuheiten mit ,dauerwert durch die ,arbeit der ,mutation seit alters zur ,verfgung gehabt haben1 von denen er dann die einen bestehen lassen1 die andern1 unpraktischen ausroden konnte4 ,mit den ,varianten der einfachen ,sorte aber wird auch er nichts weiter haben anfangen knnen1 als da er diese oder jene eine ,weile ins ,extrem trieb2 zog er die ,hand von solchem ,schtzling1 weil sich in seinen eigenen ,bedingungen lokal etwas nderte1 so fiel das sofort wieder ab1 ohne da je eine wirkliche innere ,erneuerung damit angeregt gewesen wre4 ,es ist sehr wichtig1 da im ,augenblick1 da man bis hierher mitgeht1 ein tatschliches ,sachverhltnis in der ,tier- und ,pflanzenwelt sich pltzlich ganz von selbst aufhellt4 ,so lange die ,zuchtwahl-,theorie mit ihrer ,anpassungs-,idee jetzt in der ,welt ist1 so lange ist auch von ,freund1 wie ,gegner 7am schrfsten wieder von ,darwin selbst7 erkannt und betont worden1 da ihr ein ,zug im ,bilde der ,arten1 wenn nicht direkt widerspricht1 so doch zh widerstrebt4 ,die charakteristischen ,eigenschaften der einzelnen ,tier- und ,pflanzenarten lassen sich in ungezhlten ,fllen in zwei scharfe ,gruppen sondern4 ,die einen fallen unter den ,anpassungsbegriff4 ,sie sind dem lebenden ,geschpf im ,lebenskampfe ausgesprochen ntzlich1 z4 ,b4 wenn ein ,laubfrosch1 der auf grnen ,blttern lebt1 grn ist4 ,zur ,verteidigung der ,zuchtwahl-,theorie im ganzen sind diese ,flle stets sehr hell beleuchtet worden und kein ,mensch mit gesunden ,sinnen kann auch wirklich leugnen1 da sie ,legion sind und fr ihr ,teil alles beweisen1 was die khnste ,theorie hier verlangen kann4 ,die zweite ,gruppe bilden auch daneben nicht etwa umgekehrt ,nichtanpassungen im ,sinne von offenbaren ,schdlichkeiten1 groben ,unzweckmigkeiten4 ,wo solche auffllig bestnden1 da knnte man ja sagen1 die ganze ,anpassungs-,idee sei unmglich -- aber man knnte wohl ebenso sicher sagen1 das ,tier oder die ,pflanze mit solchem ,selbstgift der angeborenen ,unzweckmigkeit sei unmglich4 ,was aber nicht unmglich ist1 vielmehr ebenso tausendfltig wie die ,schutzanpassungen uns vor ,augen steht1 das ist die ,existenz von vllig indifferenten ,merkmalen1 bei allen ,tier- und ,pflanzenarten1 -- ,merkmalen1 die schlechterdings mit ,schutz im ,lebenskampfe nichts zu tun haben -- und die doch da sind4 ,eine ,tiersorte1 die auf grnen ,blttern lebt1 sei im ganzen grn4 ,gut1 das ist die ,schutzseite4 ,aber jetzt spaltet diese grne ,tiersorte sich noch wieder in eine ,portion ,einzelarten1 die sich durch allerhand kleine1 meist von fern so gut wie garnicht sichtbare ,merkmale voneinander unterscheiden1 -- ,merkmale1 die mit ,anpassung auch im weitesten ,sinne unbedingt nichts zu tun haben1 sondern in ,hinsicht auf sie reinweg wie ,spielereien der ,natur1 wie ein unabhngiges ,durchproben von hundert indifferenten ,mglichkeiten jenseits von ,schutz und ,nichtschutz sich ausnehmen4 ,bei unserer systematischen ,trennung der einzelnen ,arten spielen diese ,merkmale vielfltig die ,hauptrolle4 ,und doch finden wir keinen ,zweck8 in ihnen vom ,boden der ,anpassungstheorie4 ,wie ist es nun gekommen1 da sie sich berhaupt erhalten konnten1 fixieren konnten1 wenn alle ,eigenschaften der ,tiere und ,pflanzen erst durch die ,anpassungsmaschine des ,daseinskampfes aus kleinen ,plus- und ,minus-,varianten langsam heraufgezchtet worden sind8 ,diese ,maschine hatte ja nicht das leiseste ,interesse an irgend einem vom ,schutzzweck aus indifferenten ,plus oder ,minus4 ,wie konnte es dennoch dahin kommen1 da solche ,merkmale konstant wurden1 ja sich schlielich dem ,systematiker gradezu strenger aufdrngten als die ,anpassungssachen8 ,darwin suchte vor dieser ,frage in allen ,jahren seines ,hauptschaffens nach ,auswegen1 khn und ehrlich mit dem ,blick auf den ,tatsachen4 ,einen ,teil jener ,merkmale1 gewisse rhythmische ,gebilde besonders in ,farben und ,formen1 schob er bei den hheren ,tieren auf den ,schnheitssinn bei der ,liebeswahl1 er fhrte seine sogenannte geschlechtliche ,zuchtwahl8 ins ,spiel4 ,er wute selbst1 da er damit nur einen ganz bestimmten ,ausschnitt packte1 niemals die ,hauptsache1 um die es ging4 ,dann betonte er scharfsinnig ein ,gesetz1 da1 wenn ein ,merkmal bei einer ,tierart so und so durch ,zchtung werde1 so und so viel andere ,merkmale sich auf ,grund eines geheimen ,zusammenhangs1 der aber nicht im ,schutzzweck lag1 mit vernderten1 -- das sogenannte ,gesetz der ,korrelation84 ,wurde ein ,tier aus ,schutzzwecken grn1 so konnte das eine ,portion anderer ,merkmale an ihm erwecken1 die an sich nichts mit ,grn und ,schutz zu tun hatten1 aber so lange der ,art verbleiben muten1 wie sie grn blieb4 ,aber auch das traf nur gewisse ,einzelflle1 in der ,masse aber versagte es1 -- ganz abgesehen noch davon1 da es ein ,gesetz8 mit ganz dunklen ,faktoren in sich war4 ,unzhlige ,arten waren smtlich aus ,schutzzwecken grn und hatten dabei erst recht nicht alle brigen ,artmerkmale gemeinsam und gleich bekommen1 sondern sie waren grade sonst so verschieden1 da man sie als selbstndige ,arten zhlte4 ,diese ganze ,schwierigkeit aber hebt sich im gleichen ,augenblick1 da wir von der ,mutationstheorie ausgehen4 ,bei ihr zchtet der ,lebenskampf nicht erst die ,artmerkmale aus kleinen ,schwankungsvariationen allmhlich heran4 ,sondern er merzt blo aus dem anmarschierenden ,heer ewig neuer ,mutations-,arten1 die alle ,sortenmerkmale zur ,probe mitbringen1 alle die aus1 die aufdringlich unzweckmige ,merkmale zeigen4 ,alle ,mutationen mit ntzlichen oder mit indifferenten ,merkmalen lt er dagegen durchpassieren4 ,diese sind sofort als ,art8 da1 pflanzen sich konstant fort und bilden das ,material unserer ,systeme4 ,naturgem mssen ihre ,merkmale sich fort und fort zusammensetzen aus den beiden ,urgruppen3 ntzlichen -- und indifferenten1 -- genau wie es wirklich im ,tatbestande der ,fall ist4 ,in der schnsten ,weise ordnet sich der ungeheure ,formenreichtum der lebendigen ,natur hier in die ,theorie ein1 ohne da alles durch das ,prokrustesbett der reinen ,ntzlichkeit8 durch mu4 ,so und so viel fllt auf die1 -- aber es braucht durchaus nicht alles hierher zu fallen1 was da ist4 ,denn bei freiem ,durchmutieren in alle ,mglichkeiten hinein mu mindestens ebenso viel ,indifferentes sich einstellen1 wie ausgespart ,ntzliches1 wahrscheinlich sogar sehr viel mehr4 ,grade an dieser ,stelle aber lenkt die gesamte ,frage doch auch wieder zurck zu jener schon einmal gestreiften ,grundfrage3 wie es sich mit den ,ursachen der ,mutation selbst verhalte und ob es nicht doch mglich sei1 in sie hinein noch ein letztes formbildendes ,gesetz zu verfolgen4 ,es ist keine ,frage3 in der ,darwinschen ,linie sieht man zunchst mehr von den treibenden ,ursachen des ganzen ,hergangs1 als bei de ,vries4 ,die ,hauptursache liegt dort im hellen ,lichte der ,naturzchtung und nur ein kleines ,stzchen bleibt als ,unbekanntes1 als ,sprung83 die schlichte ,plus- und ,minus-,schwankung1 mit der die ,mhle zu mahlen anfngt4 ,bei de ,vries springt die ,mutation allsogleich auf den ,plan wie ein fertiger ,ritter -- und alles1 was wir sehen1 ist blo der ,ausweis1 ob es ein sieghafter ,held oder ein armer ,don ,quixote vor der ,praxis sei4 ,de ,vries verwahrt sich zwar gegen den ,sprung84 ,es bleibe zu recht1 da die ,natur non facit saltus1 keine ,saltomortales mache4 ,ein ,ruck sei die ,mutation1 kein ,sprung4 ,aber auch der ,ruck ist doch ein herzhafter1 auf alle ,flle4 ,und das gibt mit grerer ,dunkelheit auch erhhte ,grbellust4 ,der rein theoretische ,gedanke1 da die ,entwickelung sich stoweise vollziehe1 -- von ,art zu ,neu-,art ohne die ,vermittelung einer langen1 langsam gesteigerten ,variettenkette1 -- dieser ,gedanke brauchte nicht erst als solcher von de ,vries eingefhrt zu werden4 ,er ist dagewesen1 so lange wir berhaupt wissenschaftliche ,formen der ,entwickelungslehre haben4 ,so lange wir den ,darwin hatten1 hatten wir auch den ,klliker1 den trefflichen ,anatomen1 der die sprungweise ,entwickelung81 wie er es ruhig nannte1 als sein ,evangelium lehrte4 ,beweise gab es freilich nicht4 ,aber man hatte die ,idee4 ,und da man bestritt1 da ,darwin scharf beweisbar sei1 hielt man sich die ,mglichkeit offen4 ,bisweilen schien es sogar1 als melde sich eine wahre ,tatsache dazu4 ,da war ein absonderlicher ,molch im ,see von ,mexiko1 das ,axolotl84 ,die alten ,azteken zu ,cortez des ,eroberers ,zeiten hatten ihn schon als ,leckerbissen in einer ,pfefferbrhe verspeist4 ,heute kennt ihn jeder ,junge1 der ein ,aquarium hat4 ,als man ihn wissenschaftlich beschrieb 7,humboldt hatte ihn mitgebracht71 lebte er als sogenannter ,kiemenmolch8 in seinem ,see1 mit ,kiemen zur ,wasseratmung wie ein ,fisch1 und so fortpflanzungsfhig1 -- im brigen aber doch schon ein ,molch aus der ,verwandtschaft unserer lungenatmenden echten ,salamander und ,molche84 ,im ,pflanzengarten zu ,paris nun geschah eines ,tages das groe ,wunder3 besagtes ,axolotl kletterte1 als man ihm ,raum gab1 aus dem ,wasser aufs ,land und verwandelte sich selber regelrecht in einen echten ,land- und ,lungenmolch gleich unserm ,feuersalamander4 ,die ,kunde lief also1 es habe sich durch einen 7immerhin gradezu riesenhaften7 ,sprung schon hier einmal vor ,forschers ,augen eine vllig neue1 hhere ,tierform gebildet4 ,aber die ,freude hat beim ,axolotl nicht lange gedauert4 ,kritische ,kpfe stellten nmlich die triftige ,gegentheorie auf1 das fischhaft kiemenatmende ,axolotl des ,sees von ,mexiko sei trotz seiner selbstndigen ,fortpflanzung gar kein fertiges ,tier1 sondern eine noch unvollkommene ,larve4 ,bekanntlich leben so gut wie alle ,amphibien in ihrer frhen ,jugend als ,larve ebenso fischhaft kiemenatmend im ,wasser1 ,molche wie ,frsche und ,krten4 ,fr gewhnlich entwickelt sich eine solche ,amphibienlarve allerdings schon vor der ,geschlechtsreife zum ,lungenatmer4 ,aber es kommen doch auch ,hemmungen vor1 wo die ,tiere sich so wohl bei ihrer ,fischstufe fhlen1 da sie schon auf dieser in die ,liebeszeit eintreten4 ,so machen es unsere kleinen ,teichmolche bereits ab und zu4 ,das ,axolotl aber hatte1 scheint es1 das auf eine gewisse ,zeit dauernd ins ,groe getrieben4 ,es hatte nmlich seine ,grnde dafr4 ,ehemals stie der ,see von ,mexiko an feuchten ,urwald1 ein ,eldorado fr ,luft-,molche4 ,spter schwand der ,wald1 der ,see schmolz weithin ein und es bildete sich um sein verkleinertes ,wasserfeld ein ,kranz drrster ,salzsteppe4 ,da zogen es die ,axolotl vor1 ,generation fr ,generation fischhaft im ,wasser zu verbleiben als ewige ,larven84 ,und erst als man ihnen in ,paris wieder die alte ,gelegenheit eines grnen ,pflanzenufers bot1 besannen sie sich 7bildlich gesprochen7 auf ihr altes ,schlukapitel im ,lebensroman1 krochen ans ,land und wurden zum ersten ,mal wieder fertig84 ,das war denn nun durchaus kein ,kllikerscher ,sprung83 -- die angeblich neue8 ,art war in ,wahrheit blo die ,wiederherstellung grade der alten81 die eine ,weile etwas in ,unordnung geraten war4 ,solche ,flle muten erst recht vorsichtig machen1 anstatt den khnen ,sprung-,theoretikern ,tren zu ffnen4 ,kein ,zweifel aber1 da des de ,vries ,beobachtungen1 wenn sie stand halten1 jetzt aus dem allgemeinen ,behauptungsheer der ,sprung-,theorie einen gewissen engeren ,teil als wirklich brauchbar herauslsen4 ,sie geben aber sofort als ,gegengift auch die richtige ,einschrnkung dazu4 ,in dem ,nachtkerzen-,beispiel von ,hilversum ist kein leisester ,anhalt fr einen so groben ,mutationssto wie etwa bei dem ,axolotl4 ,durchaus nicht etwa hat die ,lamarcksche ,kerze jhlings die ,wunderkraft gezeigt1 eine ,winde oder ,rose zu produzieren4 ,sie hat zunchst nur ,nachtkerzen1 allerdings andere ,arten1 gebildet4 ,in einer ungeheuren ,kette solcher ,mutationen mchte man ja auch vermuten 7vermuten671 da die ,gattung schlielich berschritten1 ja endlich der ,kreis der ,familie und so weiter von der ,mutation ,stufe fr ,stufe gesprengt werde4 ,aber immer bliebe eine ungeheure ,kette1 -- wenn schon keine so ganz ungeheuerlich lange1 wie sie im streng darwinistischen ,sinne durch die jedesmal einzuschiebende ,varietten-,unterkette zwischen je zwei ,hauptkettengliedern gefordert wird4 ,mit groem ,nachdruck weist de ,vries darauf hin1 da eine seiner ,mutationen8 unter ,umstnden als eine geringere ,abweichung gradezu vom ,urtypus erscheinen knnte als eine extreme ,variett jener bewuten belanglosen ,sorte1 -- oder da sie wenigstens nicht notwendig abweichender sein mte84 ,ihre entscheidende ,sache bleibt eben allemal die ,dauerhaftigkeit bei der ,fortpflanzung und eine gewisse innere ,harmonie ihrer ,neuerungen1 die uns in jenem guten ,bilde sagen lt3 hier hat der ,kristallblock nicht nur im ,rollen gezittert1 geschwankt1 sondern er ist regelrecht auf eine neue ,flche gefallen1 er ist bergekippt bis zur ,basis-nderung4 ,etwas ,verschiedenheit ist natrlich immer ntig4 ,aber es braucht keineswegs rein summarisch viel zu sein4 ,damit aber schwindet ein gar gewaltiges ,stck des eigentlich ,trennenden fr den ,anblick zwischen der also reformierten ,sprung-,theorie8 und der offiziellen darwinistischen ,lehrmeinung4 ,auch so bleibt ein ,stammbaum der ,lebewesen mit relativ ganz kleinen ,ruckstellen des ,wachstums1 kleinen ,schustellen von ,knoten zu ,knoten4 ,ein ganzes ,bisserl ,schu8 oder ,ruck8 oder ,sprung8 oder wie man es nun nennen will1 war ja wohlverstanden auch jede einfachste darwinistische ,variettenbildung schon4 ,wenn ein ,mensch mit einer kurzen ,nase pltzlich einen ,sohn hat mit einer langen3 ein ,sprnglein liegt auch darin4 ,fragt sich blo1 wie gro es im uersten ,falle sein darf1 -- und das wieder fhrt auf die ,tiefenfrage3 welche mechanische ,ursache wir hinter ihm zu suchen haben und wie viel ,kraft wir der schon fr das ,ganze beimessen sollen4 ,schon aus jenem ,kristallflchen-,beispiel erhellt aber sehr nett1 wie schlicht mechanisch de ,vries da denkt4 ,es ist nicht zu leugnen3 in der alten ,sprung-,theorie war1 besonders je grer sie ihre ,sprnge sich gedehnt dachte1 immer ein ,zug auf eine mystische ,ausbeutung merkbar4 ,ob nicht ein ,wunder8 hier lag1 so riesig1 da es ewig ber unseren ,verstand ging8 ,in dem ,bilde des de ,vries wird mindestens bildlich absolut klar1 was er von der ,sache hlt4 ,der ,kristallblock kommt ins ,rollen4 ,das ist nichts ,mystisch-wunderhaftes1 sondern das ,bild arbeitet mit einfachsten mechanischen ,voraussetzungen4 ,der ,rollblock fngt an zu kippen1 zu zittern1 zu balanzieren1 -- abermals nur ein rein natrlicher1 im richtig verstandenen ,sinne mechanischer8 ,proze4 ,endlich kommt der ,block gar zum vlligen ,kippen1 aber doch offenbar wiederum nur durch ein ,plus der ursprnglichen naturgesetzlich arbeitenden ,kraft1 die schon das ,rollen und ,balanzieren beherrschte4 ,was aber im ,bilde gilt1 fat hier zugleich die ,sache3 auch ,fortpflanzung1 ,variation und ,mutation erscheinen durchaus nur im festen ,banne einer und derselben natrlichen ,gesetzlichkeit4 ,wenn auch unsere ,kenntnis die ,einzelheiten noch nicht erfassen kann3 das natrliche ,glaubensbekenntnis des ,naturforschers1 der ,glaube an unzerstrbare ,gesetzmigkeit ohne ,ignorabimus-,lcke1 bleibt im ,prinzip vollkommen gewahrt4 ,das ist aber fr den ,fortschritt all unserer ,sachweisheit doch eigentlich wieder die ,hauptsache1 -- viel wichtiger als etwas ,lehrmeinungs-,sieg oder ,nicht-,sieg in darwinistischen ,einzelheiten4 ,die alte ,sprung-,theorie1 wie sie vor de ,vries schon bestand1 hatte ja stets da noch eine besondere ,liebhaberei gehabt4 ,sie liebugelte nmlich mit einem ,gedanken1 der als solcher wieder noch viel lter als ,darwin ist4 ,knnte es nicht doch ein besonderes ,entwickelungsgesetz8 geben in diesen ,sprngen -- und zwar eines1 das der ,anpassung schon entgegenkme8 ,nehmen wir wieder das einfachste ,beispiel4 ,auf einem braunen ,boden leben braune ,tiere1 hbsch als solche durch ihre gut angepate ,farbe geschtzt4 ,nun wird durch ,wechsel der ,verhltnisse1 etwa durch ,schnee1 der ,boden wei4 ,braun ist jetzt nicht mehr ,trumpf4 ,die ,tiere mten wei sein1 wenn ihre ,feinde sie nicht sehen sollen4 ,tritt nun nicht am ,ende doch grade in solchem ,moment prompt der ,sprung81 die ,mutation so ein1 da alle nach ,wei8 springen und mutieren1 also da die nchste ,generation genau dem neuen ,zweck entsprechend schon eine weie wre8 ,wie schon erwhnt1 ist de ,vries selbst radikaler ,gegner dieser ,meinung4 ,seine ,nachtkerzen mutierten zwar1 aber sie taten es keineswegs nach einer ,seite1 wie um irgend einem neuen ,anpassungsbedrfnis entgegen zu kommen1 etwa irgend einem ,vorteil1 den das neu eroberte ,kartoffelfeld bestimmt umgeformten ,neuerern gewhrt htte4 ,ihr ,mutieren verriet nicht das ,genie eines ,erfinders vor einer ueren ,forderung4 ,es glich einem blinden ,darauflos-,phantasieren mit dutzenden von neuen ,motiven1 die unmglich alle zum ,zweck passen konnten4 ,das ist also genau1 was ,darwin auch meinte1 blo da hier die ,mutation trifft1 was dort von der angeblich artbildenden ,variation galt4 ,und wie sollte es denn auch anders sein1 meint de ,vries4 ,jedes entgegenarbeitende ,entwickelungsgesetz jener ,art wre ,mystik84 ,die ,annahme18 sagt er wrtlich1 einer bestimmten ,variierungstendenz1 welche das ,auftreten zweckmiger nderungen bedingen oder doch nur begnstigen sollte1 liegt auerhalb des ,rahmens unserer heutigen ,naturwissenschaft4 ,darin liegt ja der groe ,vorzug der ,darwinschen ,selektionstheorie1 da sie die ganze ,entwickelung des ,tier- und ,pflanzenreiches ohne die ,hlfe auernatrlicher ,voraussetzungen zu erklren strebt48 ,eine solche ,stelle wird alle beruhigen1 die frchteten1 de ,vries fhre aus dem ,darwinismus heraus zu den alten ,zweckursachen zurck4 ,oder1 vorsichtiger und weiter noch gesagt3 sie wird auch denen die ,hoffnung abschneiden1 die da wnschten und erwarteten1 da der ,ketzer an einigen darwinistischen ,grundpunkten1 de ,vries1 mit seinen ,nachtkerzen den ganzen ,darwinismus an dieser teleologischen ,stelle umrennen werde4 ,im ,gegenteil4 ,hier grade lockt es mich aber wieder1 dazu selber noch ein ,wrtchen zu sagen4 ,ich mchte nmlich betonen1 da wir mit dem einfachen ,sprchlein von der ,mystik8 an solcher ,stelle allein noch nicht auskommen1 soll die ,sache ganz reinlich werden4 ,angenommen doch einmal1 die ,nachtkerzen htten wirklich das ,umgekehrte bewiesen4 ,unumstlich1 so weit ein ,einzelbeispiel unumstlich ist1 htten sie dargetan1 da die ,mutation jedesmal genau auf die uere ,forderung reagiert1 -- also in jenem ,exempel von vorhin so1 da etwa der ,forderung ,wei8 ohne jedes ,schwanken nun sofort ,wei als ,mutation berall antwortete4 ,ich frage1 was dann8 ,sollten wir im gleichen ,moment auch schon die ganze ,naturforscher-,bude zuschlieen mssen und sagen3 hier ist ein teleologisches ,verhalten1 folglich ,mystik1 folglich ,aufhren der ,naturwissenschaft1 folglich legen wir die ,hnde in den ,scho8 ,ich meine1 es wrde das ganz andere gelten3 da wir nmlich schlicht auch mit dieser ,tatsache naturwissenschaftlich zunchst fertig zu werden suchten4 ,wir haben ja den bekanntesten ,fall wirklich und viel nher bei uns selbst4 ,wir ,menschen handeln zweckmig81 wir suchen vor einer neuen ueren ,forderung bewut nach der zweckmigsten ,reaktion1 -- also in jenem ,bilde1 wenn ,wei8 gefordert wird1 so machen wir uns einfach selber wei84 ,trotzdem geht unser ganzes neueres ,denken dahin1 den ,menschen nicht mystisch und unwissenschaftlich1 sondern grade erst recht als ,gegenstand innerhalb der besonnenen ,naturforschung zu nehmen4 ,wir suchen den ,menschen einzuordnen in die ,natur1 suchen ihn mitsamt seinem ,bewutsein1 das dieses teleologische ,verhalten ermglicht1 in einer ,natur unterzubringen1 die denn allerdings vernnftiger ,maen so definiert werden mu1 da er auch wirklich mit hinein pat4 ,je nun1 die ,nachtkerze wre kein ,mensch1 also fiele das dort ,heranzuziehende hier fort4 ,aber wenn nun auch die ,nachtkerze bei ihrer ,mutation gewisse anscheinend zweckmige ,reaktionen zeigte1 so mten wir wenigstens nach der ,analogie doch zunchst auch hier versuchen1 natrlich durchzukommen4 ,nun ist interessant1 da wir in der ,welt der ,tiere wie ,pflanzen noch eine ganze ,reihe ,vorgnge haben1 wo 7tief unterhalb schon des ,menschen7 eine ,art prstabilierter ,harmonie zwischen uerer ,forderung und innerer ,entwickelungsreaktion wirklich besteht1 -- nmlich in der ,ontogenie1 in der ,bildung der ,tiere und ,pflanzen aus ,ei und ,keim4 ,das ,hhnchen im ,ei entwickelt aus sich heraus ,augen1 mit denen es im ,moment1 da es die ,eierschale bricht1 sehen kann4 ,jenes ,axolotl entwickelt nach innerem ,gesetz sich zu bestimmter ,zeit1 wo es aufs ,land soll1 die zum ,landleben ntigen ,lungen4 ,es ist genau1 als sei im werdenden ,wesen1 in ,eizelle1 ,embryo1 ,larve1 eine ,uhrfeder so eingestellt1 da zur rechten ,zeit grade das zur ueren ,forderung ,zweckmigste ausgelst wird4 ,im ,moment1 da das kleine ,menschlein das ,licht der ,welt erblickt1 sind seine ,augen da1 wirklich zu sehen1 sind seine ,lungen da1 wirklich zu atmen4 ,der ,schmetterling bildet sich in der ,puppe schon zum ,fliegen vor1 was die ,raupe nicht konnte4 ,und so ist der ,beispiele ,legion4 ,in all diesen ,fllen aber fllt es keinem ,naturforscher ein1 diese ausgesprochen teleologischen ,vorgnge als ,mystik auerhalb des naturwissenschaftlichen ,denkens8 zu bezeichnen4 ,man fhlt blo das ,bedrfnis1 zur natrlichen ,general-,erklrung dieser wunderbaren prstabilierten ,harmonie8 hier noch eine besondere ,hlfskette natrlicher ,erklrungen hinzunehmen4 ,den ,schmetterling in der ,puppe bildet individuell weder die zu durchfliegende ,luft drauen1 noch bildet ihn eine unfabare mystische ,flugsehnsucht ohne ,kausalzusammenhang4 ,sondern es waltet die ,vererbung4 ,die ,eltern haben schon die ,flugfhigkeit erworben1 einerlei jetzt wie1 das ist ,frage fr sich4 ,dem neu werdenden jungen ,schmetterling1 ihrem ,kinde1 haben sie aber durch ,vererbung das ,uhrwerk so zu sagen schon in den ,leib gesetzt1 da es auf die ,flgelentwickelung genau losarbeite und rechtzeitig wie eine automatische ,weckuhr vor dem ,zweck8 abschnurre4 ,so wunderbar fein die ,sache also auch funktioniert3 ein wahres ,wunder8 ist sie keineswegs4 ,kein vernnftiger ,naturforscher bezweifelt1 da bei der ,vererbung81 so verwickelt sie auch sei1 alles mit natrlichen ,ursachen zugehe4 ,jetzt setzen wir den ,fall1 solche ,anzeichen prstabilierter ,harmonie von ,zweckforderung und ,reaktion zeigten sich aber nicht blo in der ,ontogenie1 sondern auch in dem bereits1 was ,haeckel die ,phylogenie genannt hat1 nmlich eben in der geschichtlichen ,entwickelung der ganzen ,tier- und ,pflanzenarten4 ,jede ,mutation wre stets eine zweckmige1 und das arbeitete genau so wie das kleine teleologische ,uhrwerk in der ,schmetterlingspuppe4 ,es htte fr sein ,teil die ersten ,flgel der ,schmetterlingsahnen schon ebenso fr den ,zweck8 gebaut1 wie heute die ,vererbung in der ,puppe sie wiederholt4 ,der einfache ,schlu mte sein1 da auch das nicht ,mystik8 sei1 sondern blo auf etwas noch ,frheres hinweise4 ,auch hier schon waltete irgend eine ,art ,vererbung4 ,die ganze ,phylogenie wre selber schon etwas wie eine versteckte ,ontogenie4 ,der ,stammbaum mit all seinen ,arten wre eigentlich nur die groe ,auswickelung eines einzigen ,individuums1 das von dieser ,ur-,vererbung als ,zweckuhrwerk innerlich beherrscht wrde1 wie den ,schmetterling in seiner ,puppe seine ,vererbung zweiten ,grades beherrscht4 ,das ,leben in den vielen ,millionen ,jahren seiner ,erdgeschichte wre bereits das ,produkt einer ungeheuren ,vorgeschichte1 die in der ersten ,urzelle als ,eizelle8 schon die ganze ,zweckmigkeits-,uhr fr alle folgenden ,reaktionen aufgezogen htte4 ,und in jeder ,mutation shen wir diese ,uhr blo laufen4 ,die ,erwerbung8 der jetzt automatisch bestimmten ,dinge aber lge in uns unfabaren ,aeonen einer unbekannten ,vorgeschichte4 ,so wrde ich1 wenn es eben not tte1 jenes seltsame innere ,entwickelungsgesetz8 zu deuten suchen1 nach ,analogie des ,gegebenen und ganz ohne ,mystik4 ,gewi3 es lge in der ,sache in gewissem ,sinne etwas ,miliches4 ,wir htten die ,ontogenie zurckgefhrt auf die ,phylogenie4 ,aber die ,phylogenie wre selber wieder abhngig von einer hypothetischen ,vor-,phylogenie4 ,immer nur aufgezogene ,uhren zweiter ,hand4 ,das ,ursprngliche schbe sich historisch ganz ber unser ,gesichtsfeld hinaus4 ,milich6 ,aber noch nicht mystisch4 ,solcher ,milichkeiten haben wir mehr4 ,auch das ,gravitationsgesetz ist fr uns gegeben8 von jenseits unserer ,zeit-,weisheit her4 ,wo hat es sich entwickelt8 als ,eigenschaft der ,stoffe8 ,fragen6 ,aber doch nur ,fragen unserer ,beschrnkung im geschichtlichen ,blick4 ,nicht das ewige absolute ,tr zu68 der ,mystik6 ,je nun1 die ,sache steht trotz mancher gegenteiligen ,behauptung vorlufig tatschlich nicht so1 da wir auf derartig verwickelte ,straen mten1 -- mit de ,vries weniger als je4 ,aber philosophisch sollte man sich darber klar bleiben1 -- das ist immer ein unendlich wichtiges prophylaktisches ,mittel6 ,wie man sich1 um es noch einmal zum ,schlu zu betonen1 darber klar bleiben mu1 da selbst die strengste ,zuchtwahl-,theorie noch nicht jede ,fassung von ,teleologie ausschliet4 ,sie schliet eben blo eine ganz bestimmte herkmmlich grobe ,form aus1 die den ,zweck als spiritistisches ,gespensterpferdchen neben den einfachen vllig ausreichenden braven ,gaul des ,kausalzusammenhangs einspannen mchte4 ,nicht dagegen schliet sie eine feinere ,teleologie aus1 die eben blo auf das faktische ,schluergebnis schaut und aus dem tatschlichen schlielichen ,herauskommen einer zweckmigen ,welt1 eines harmonischen8 ,verhltnisses der ,dinge die ,vermutung entnimmt1 es msse schon in der ,uranlage der ,welt eine ,anlage mitgegeben gewesen sein1 die das bedingte1 -- das ,ideal einer zweckmigen ,welt1 das sich aber dann realisierte auf dem rein natrlichen ,wege undurchbrechbarer ,kausalzusammenhnge4 ,in dieser ,betrachtung ist es vllig offen gelassen1 welche ,wege diese ,weltteleologie nahm1 es kommt alles blo auf das ,resultat an4 ,und es steht nicht das ,leiseste entgegen1 unter diese ,wege auch die ,auslese des ,passendsten im ,daseinskampfe aufzunehmen4 ,wobei ich freilich den ,anhngern jener anderen1 wie ich es nenne3 groben ,teleologie anheimstellen mu1 ob sie das1 was ich meine1 berhaupt noch ,teleologie nennen wollen4 ,mir gengt es vollstndig zur ,rettung einer philosophischen ,weltauffassung1 die zwar absieht von jedem ,durcheinanderwerfen von ,teleologie und ,kausalitt1 die aber dabei keineswegs auf ein wstes ,welt-,kuddelmuddel hinauskommt1 sondern sich sehr wohl auch etwas denken kann bei einem vernnftigen ,sinn der gesamten ,weltentwickelung4 99 99 99 99 99 ,eine ,frage aber1 die hinter diesen darwinistischen ,problemen immer wieder auftauchen mu1 ist die ,zeit-,frage4 ,haben wir ,zeit genug in der ,weltgeschichte1 in der ,erdgeschichte fr solche schrittweisen ,entwickelungen8 ,es ist die ,stelle1 wo der starre ,bibel-,glaube mit seiner alttestamentlichen ,schpfungsgeschichte zuerst gescheitert ist1 -- bei dieser ,zeit-,frage4 ,noch immer aber herrscht ber sie trotz dieses wahrlich schon nicht gering zu achtenden ,kampf-,wertes vielfltig eine ,unklarheit1 wie kaum ber einen zweiten ,darwin-,punkt4 ,auch hier wird -- erst miverstanden -- und dann losgeredet4 ,ich erinnere mich auch dazu einer kleinen ,geschichte1 die mir symbolisch bedeutsam scheint4 ,am #bg4 ,august #ahhc explodierte in der ,sunda-,strae zwischen ,sumatra und ,java der ,vulkan ,krakatau4 ,er explodierte buchstblich1 als das ,meereswasser sich in seinen halb geschmolzenen ,krater ergo4 ,das ,wasser wurde an der glhenden ,lava zu ,dampf1 und auf diesen ungeheuerlichen ,druck hin platzte die ganze ,krakatau-,insel4 ,die ,dampfsule scho dreiig ,kilometer hoch empor4 ,eine ,sturzwelle1 wie die ,phantasie sie fr die ,sintflut sich ausmalt1 bis zu sechsunddreiig ,meter hoch1 verwstete die nahen ,ksten von ,java und ,sumatra und kostete vierzigtausend ,menschen das ,leben4 ,das ,gebrll der ,katastrophe hrte man bis ,ceylon1 bis zu den ,philippinen1 bis ,perth in ,australien1 also so weit1 wie es etwa von ,berlin bis ,kairo ist4 ,zehn ,stunden nach der ,explosion fingen selbst in ,berlin die automatisch registrierenden ,barometer an1 unruhig zu werden3 es war die ,luftwelle1 die ber ,ostindien kam2 sechzehn ,stunden spter folgte die zweite auf dem lngeren ,wege ber ,amerika2 so schlug der ,sto um die ganze ,erdkugel4 ,die aufgeschleuderten ,aschenteilchen aber haben noch ,jahre lang als erhhte ,dmmerglut und leuchtende ,nachtwolken auch in unseren ,landen die ,forscher beschftigt4 ,in diesem ,sommer wurden es zwanzig ,jahre seit diesem ,tage der ,schrecken fr eine paradiesisch schne ,gegend4 ,das ,paradies hat sich wieder hergestellt1 so gut es konnte1 -- in der tropischen ppigkeit wurde es ja nicht allzu schwer4 ,nur auf der ,see schaukeln da und dort noch treibende ,bimssteinfelder4 ,und aus der blauen ,sunda-,strae ragt als dstere ,ruine das letzte ,stck ,kesselwand1 der bis ins ,herz zerborstene ,vulkan4 ,aber auch auf diese ,ruine hat die schaffende ,natur leise schon wieder ihre ,hand gelegt mit neuem ,leben4 ,die ,insel ,krakatau war bis zum ,tage ihrer ,explosion dreiunddreiig ,quadratkilometer gro4 ,diesen ,raum bedeckte dichter ,wald in vollkommener ,tropen-ppigkeit4 ,als sich der furchtbare ,qualm spter verzogen hatte1 stand von der ganzen ,insel nur noch die ,sdhlfte des ,vulkanpiks4 ,mehr als die ,hlfte des ,landes war verschwunden1 und es wre noch mehr fort gewesen1 htten nicht die vulkanischen ,massen selbst sich wieder angelagert2 hatte der ,vulkan doch nachweisbar allein mindestens #ah ,kubikkilometer ,asche und ,bimsstein gespieen4 ,was stand1 war aber in diesem ,moment ausnahmslos und bis aufs letzte ,hlmchen grndlich nackte ,schlacke1 ohne ,pflanzenwuchs1 ohne ,tierwelt4 ,ein soeben aus seiner ,urglut erstarrter ,planet konnte nicht radikaler vom ,leben frei1 gleichsam kosmisch sterilisiert sein4 ,in den zwanzig ,jahren seither aber sind zweimal ,botaniker auf den ,ruinenpik geklettert4 ,und ihnen ist vergnnt gewesen1 etwas zu beobachten1 was in dieser ,reinheit des ,exempels wohl noch nie zeitlich genau von kundigen ,menschenaugen verfolgt worden ist3 die stufenweise ,neueroberung einer einsamen irdischen ,brandsttte im ,ozean durch ,flora auf ihrer ,wanderschaft4 ,drei ,jahre nach der ,katastrophe1 im ,juni #ahhf1 besuchte der hochverdiente ,direktor des prachtvollen botanischen ,gartens zu ,buitenzorg 7,batavia71 ,melchior ,treub 7sprich3 ,trb71 die ,insel4 ,er traf den ,proze der ,neubesiedelung durch ,pflanzen bereits in vollem ,gange4 ,zunchst machte sich auf der vulkanischen ,zerstrungsdecke aus ,asche1 ,lava und ,bimsstein eine schwarzgrne1 gallertartige ,schicht ,leben8 bemerkbar3 ,genossenschaften von 7einzeln mikroskopisch winzigen7 ,algen4 ,sie waren zweifellos der ,urstamm der ,pioniere4 ,sechs ,arten lieen sich unterscheiden1 alle aus der ,gruppe der ,cyanophyceen4 ,die ,cyanophyceen oder ,schizophyceen1 zu deutsch ,blaualgen oder ,spaltalgen1 gehren jener alleruntersten1 allereinfachsten ,reihe pflanzenhnlicher ,urwesen an1 zu denen auch die vielbesagten ,bakterien oder ,bazillen gerechnet werden4 ,im ,engeren gehrt dazu das wunderliche ,volk der sogenannten ,nostoc-,algen1 die es in ihrer gemeinsten ,sorte bei uns bis zu handgroen1 hirnartig verfalteten ,gallertbrocken bringen1 wenn die ntige ,feuchtigkeit sie trifft2 gert solcher ,nostocteller umgekehrt in eine ganz trockene ,jahreszeit1 so schmilzt er fast zur ,unsichtbarkeit ein1 unbeschadet doch seiner frhlichsten ,lebenszhigkeit4 ,auch jene allbekannte ,erscheinung unserer ,seen1 die ,wasserblte81 ein pltzliches ,trb- und ,grnwerden des ,wassers1 beruht auf einer jhen grenzenlosen ,vermehrung solcher ,spaltalgen4 ,all dieses niedrigste ,pflanzenvolk wei sich nun zum ,zweck der ,ausbreitung aufs ,wunderbarste zu verflchtigen84 ,wir kennen das ja von den ,bakterien1 den allgegenwrtigen1 besser als uns lieb ist4 ,als trockene ,keime 7,sporen7 reisen sie mit jedem ,luftzug dahin1 ber ,berg und ,tal1 ,eis und ,wasser1 -- ,herren der ,erde1 die keine rumliche ,schranke anerkennen4 ,ganz zweifellos sind auch jene ,algen des ,krakatau auf solchem ,wege der ,luftpost angesegelt4 ,das ,wunder der ,urzeugung81 von dem wir so wenig wissen1 brauchte sich auf der verbrannten ,insel nicht neu einzustellen4 ,rings lag ja die weite ,erde ppig nach wie vor unter ihrer grnen ,pflanzendecke4 ,mit dem ,winde entsandte sie ihre mikroskopisch kleinen ,boten4 ,der ,botaniker ,kerner von ,marilaun hat vor ,jahren einmal in einem ,tiroler ,gebirgstal eine ,tafel mit feucht erhaltenem weien ,filtrierpapier dem ,sdwinde ausgesetzt3 kaum ein paar ,stunden waren herum und an der ,tafel haftete schon ein buntes ,stck solchen windgefhrten ,wanderlebens3 ,pollenzellen und ,sporen von allerhand ,pflanzen1 aber immer dabei auch ausschwrmende ,zellgruppen jener ,nostoc-,algen4 ,wie die knstliche ,tafel1 so diente aber auch der natrliche nackte ,fels1 den der ,tropenregen netzte3 reisenden ,algen bot auch er ,quartier4 ,die ,algen hatten dann mit ihrem ,schleimberzug wieder den ,keimboden1 den ersten ,humus gleichsam geschaffen fr hhere1 bereits etwas anspruchsvollere ,pflanzen4 ,auch von denen reisten ,sporen durch die ,luft3 die ,sporen von ,farnkrutern und ,moosen4 ,sie landeten und gingen auf1 wo die ,algen das ,bett bereitet4 ,elf ,arten tropischer ,farnkruter beobachtete ,treub bereits an den ,abhngen der ,vulkanruine4 ,solches ,farnkraut steht aber selber immer noch wieder tief unter den eigentlichen ,samenpflanzen1 den ,phanerogamen1 wie sie unsere ,wlder und ,wiesen in der ,masse zusammensetzen4 ,es war1 als wiederhole dieser kleine ,fels im ,sdmeer noch einmal den uralten ,heraufgang des pflanzlichen ,lebens auf der ,gesamterde1 in dem auch der ,farnwald sich an zweiter ,stelle ber den ,algenteppich erhoben1 um selber dann dem echten ,nadelholz- und ,laubwald und der bunten ,blumenmatte als der endlichen ,krone der ,entwickelung zu weichen4 ,die ,insel ,krakatau stand aber bereits auch an der ,schwelle dieses hchsten ,zeitalters1 wie ,treub des weiteren feststellte4 ,auch diese obersten ,pflanzengeschlechter haben ja noch gar manche ,mglichkeit zu ,luftreisen4 ,bald ist der ganze befruchtete ,samen auch bei ihnen noch so staubhaft winzig1 da er mitgeht gleich ,alge und ,farnspore4 ,so glckt es besonders ohne ,mhe den schnen farbenfrohen ,orchideen4 ,bald aber auch hat das ,frchtlein allerhand ,anhngsel1 wie ,flgel1 ,ruder und ,luftschrauben1 ich erinnere blo an die allbekannten lustigen ,luftschifflein des ,ahorns4 ,so sammelte unser ,botaniker im ,innern des ,inselchens zwei ,grasarten und vier ,arten jener formenreichsten heutigen ,pflanzenfamilie1 die zusammengesetzte ,blten trgt1 der ,kompositen4 ,auch fr ihre leichten1 flugfhigen ,samen war der ,wind sicherlich noch ,postillon gewesen4 ,endlich aber wuchsen am ,strande auch noch neun unterschiedliche ,sorten ,strandpflanzen1 fr die es am wahrscheinlichsten war1 da die ,welle sie heranverfrachtet4 ,das ist ja auch ein im oberen ,pflanzenleben fter benutzter ,transportweg4 ,es ist dazu nur ntig1 da die ,frucht ihre ,keimfhigkeit im ,salzwasser behlt und da sie schwimmen kann4 ,von manchen ,samen hat man sicher beobachtet1 da sie ber ein ,jahr im ,meerwasser liegen knnen1 ohne ihre ,keimkraft zu verlieren4 ,ein ,muster von ,schwimmfhigkeit bietet beispielsweise die ,kokosnu1 die durch ein luftgeflltes ,faserhemd und einen fr ,wasser unzugnglichen ,fettpanzer wie in einen ,schwimmgrtel eingeschnallt ist2 ohne ,mhe reist sie denn auch von ,strand zu ,strand und trgt ihr ,paradies in den kahlsten ,tropenwinkel4 ,die ganze ,strandflora des ,krakatau war entsprechend in den drei ,jahren angeschwommen1 von ,meeresstrmungen herangelotst und von der ,welle dann als ,splicht abgesetzt wie ,muscheln und ,tange4 ,nach dieser ersten ,sondierung vergingen mehr als zehn ,jahre4 ,erst im ,mrz #ahig machte sich abermals ein kleiner ,botanikerkreis1 ,treub an der ,spitze1 von ,buitenzorg auf1 um den ,fortschritt vom nackten ,hllengrund zum ,paradiese abermals zu messen4 ,diesmal war auch der bewhrte deutsche ,pflanzenkenner ,professor ,o4 ,penzig mit von der ,partie1 der ausfhrlich und anschaulich darber berichtet hat 7in den ,annalen des botanischen ,gartens zu ,buitenzorg #b4 ,,iii4 ,s4 #ib-aac74 ,die kleine ,expedition1 mit allem wohl ausgerstet1 verweilte auf der ,ruine einen halben ,tag4 ,den ,vulkanrest selber zu besteigen -- er ist noch seine #hjj ,meter hoch wie der stehen gebliebene ,zacken eines abbrckelnden ,zahns -- gelang nicht wegen der tiefen ,klfte1 die sich wohl durch ,zusammenziehung der erkaltenden ,lava wie ,risse in erstarrendem ,pech gebildet haben und allenthalben den ,weg versperren4 ,um so wertvoller aber war die botanische ,ausbeute4 ,an der westlichen ,hlfte der ,nordseite der ,insel zeigt sich die einzige echte1 zum ,landen ertrgliche ,strandstelle4 ,bimssteinblcke und ,korallenbruchstcke bauen sie hauptschlich auf4 ,hier ist ein kleines ,strandparadies im vollen ,werden4 berall blht es und treibt es1 stellenweise ist das ganze ,ufer vllig pflanzengrn4 ,da wachsen ein ,pandanus1 eine ,wolfsmilch 7,euphorbia71 eine ,scvola1 unverkennbare ,stammgste sandiger und kiesiger ,tropenufer der ,gegend4 ,in ,massen kriechen die langen ,stengel einer ,trichterwinde dahin1 dazwischen ,vigna-,arten und die giftige1 aber weithin duftende ,leguminose ,canavalia obtusifolia1 die auch eine typische ,strandpflanze ist4 ,endlich fehlt es nicht an ,grsern 7von der berchtigt stacheligen ,sorte ,spinifex7 und ,cypergrsern4 ,neben den schon regelrecht aufgeblhten ,gewchsen aber fanden sich eine ,masse frisch angeschwemmter ,frchte und ,samen1 zum ,teil in munterem ,keimen begriffen1 so da man recht in die lebendige ,werkstatt des ,fortschrittes sehen konnte4 ,hier lag vor allem die ,kokosnu selber1 dann der ,same des ,mangobaumes1 dessen terpentinartig schmeckende ,goldfrucht jeder ,indienfahrer kennt1 zweier ,eichen1 zweier ,csalpinien 7aus der ,gruppe der berhmten ,frbholzpflanzen71 der ,zuckerpalme1 von der der ,palmzucker kommt1 und vieler anderen mehr4 ,das ,bild nderte sich1 als die ,besucher mehr ins ,innere drangen4 ,sie betraten eine ,grassteppe4 ber mannshoch ragten die ,grashalme1 den ,weg versperrend1 und in den ,halmwald verspannen sich zu zhem ,dschungel die ,trichterwinden und anderen ,schlinggewchse4 ,wieder aus der ,steppe aber erhebt sich der ,fels4 ,noch ist ihm treu1 was der erste ,besucher einst fand3 die blaugrnen oder schwrzlichen ,schleimpolster der ,algen und dann in reichster ,flle die ,farnkruter4 ,aber schon mischen sich auch hier oben in die ,flora schne echte ,bltenpflanzen hherer ,art4 ,da leuchtet es von weien und rosaroten ,blumen3 es ist eine ,erd-,orchidee 7,spathiglottis plicata71 deren feiner ,samen also jetzt wirklich glcklich auch den ,weg ber die blaue ,see gefunden hat4 ,daneben prangt eine ber meterhohe ,composite1 die ,blumea balsamifera81 die alles mit ihrem ,duft erfllt4 ,den ,schlu der ,expedition bildete ein ,besuch auf einem ,inselchen ,verlaten ,eiland81 das ein paar ,kilometer entfernt liegt4 ,als der ,krakatau hier ,weltuntergang spielte1 mute das nahe ,eiland mit4 ,auch auf ihm verbrannte jedes letzte ,hlmchen und dicke ,schichten von ,asche und ,bimsstein begruben die ,sttte4 ,grade hier aber hatte ,floras ,hand das hchste ,wunder aufgespart1 die uerste ,leistung tropischer ,schnellproduktion4 ,denn an der ,sdspitze dieses ,friedhofs von #ahhc stand bereits wieder ein ganzes ,wldchen von fnf bis sechs ,meter hohen ,bumen4 ,casuarinen waren es4 ,casuarbume81 aus jenem seltsamen ,geschlecht1 dessen eigentliche ,heimat das ,wunderland ,australien bildet4 ,wie gerupft1 wie abgefressen hngen die scheinbar ganz blattlosen1 dsteren ,zweige herab1 eher an ,schachtelhalme als an ,laubpflanzen erinnernd1 eine echte ,staffagepflanze von urweltlichem ,habitus zu dem ,erdteil der ,schnabeltiere und ,molchfische4 ,als die ,besucher ihre ,ausbeute musterten1 hatten sie im ganzen gesammelt3 #bb niedere ,kryptogamen 7,algen und anderes71 #ab ,farne und #ej hhere ,pflanzen 7,phanerogamen74 ,treub bei seiner ersten ,fahrt hatte #h ,kryptogamen1 ein ,farnkraut weniger und nur #ae ,phanerogamen erbeutet4 ,so trat der ,fortschritt ganz deutlich hervor1 wenn er auch nicht eben mit ,siebenmeilenstiefeln gelaufen war1 -- der ,fortschritt in elf ,jahren genau gemessener ,zeit4 ,interessant war dabei noch die weitere ,einsicht in die ,transportart der neuen ,ankmmlinge4 ,penzig verrechnet da alle ,algen und ,farne nach wie vor auf den ,wind4 ,von den ,phanerogamen gibt er siebzehn ,arten mit meist kleinen und teilweise mit ,flugapparaten ausgestatteten ,samen den gleichen ,weg3 es sind smtlich ,grser1 ,compositen oder ,orchideen4 ,zweiunddreiig ,arten dagegen fallen auf ,wassertransport3 es sind fast durchweg ,strandpflanzen1 darunter die ,casuarinen1 ,euphorbien1 ,canavalien und die ,kokospalme4 ,endlich fr ein paar ,arten 7,melastoma und ,ficus7 kommt noch ein ganz besonderes ,luftschifflein in ,betracht1 an das man frher gar nicht fr solche ,flle zu denken gewagt htte3 nmlich ,verschleppung durch frchtefressende ,tiere1 -- ,vgel oder ,fledermuse 7,flughunde74 ,diese ,pflanzen haben wohlschmeckende ,frchte1 deren ,samen den ,verdauungsproze berstehen4 ,der ,weg ist also kein ungewhnlicher4 ,darwin hat1 wie so vieles1 auch diese ,art der ,pflanzenverbreitung zuerst genau studiert und in unsere ,rechnungen eingefhrt4 ,er fand1 da ,krner lustig aufkeimten1 nachdem sie ,tage lang in einem ,vogelinnern zugebracht hatten2 der ,vogel konnte in dieser ,zeit aber mehrere hundert ,meilen weit geflogen sein4 ,so viel vom ,krakatau1 seiner ,explosion und seinem neu erblhenden ,garten4 ,warum ich aber grade an diese ,geschichte mich erinnert habe1 damit hat es diese ,bewandtnis4 ,ein ,zeit-,beispiel steht uns hier wirklich vor ,augen von auergewhnlicher ,art4 ,im ,rahmen ganz fester ,jahresziffern1 #ahhc1 #ahhf1 #ahig1 erleben wir stufenweise mit einen ,naturvorgang typischer ,sorte3 die ,neuumfassung eines vegetationslosen ,landes im ,meer durch die ,biosphre81 den groen ,lebenskrper1 der in ,gestalt von ,pflanze1 ,tier und ,mensch die ,oberflche unseres ,erdplaneten berlagert4 ,htten wir solche ,zeitbeispiele1 wo sich eine mebare ,zeit mit einem konkreten ,werden8 fr uns fllt und deckt1 in grerer ,zahl1 so trte jene ,zeitfrage der ,entwickelungslehre auf ein ganz anderes1 ein exaktes ,feld fr uns ber4 ,so wie hier1 mten wir dabei gewesen sein bei der ,erdgeschichte1 sollten unsere ,antworten ganz unmittelbare sein4 ,statt dessen sind wir angewiesen auf ,indizienbeweise4 ,tatschlich sind aber auch sie wenigstens fr die grten ,linien von zwingender ,gewalt4 ,um ihnen zu folgen1 ist aber wieder ein verwickelter ,weg ntig1 der weit fort fhrt von allen ,schlagworten4 ,ein ,stck menschlicher ,denkgeschichte ist dazu ntig4 -- -- -- ,wen man von einem mittelhohen1 aber kahlen ,berggipfel in die ,ebene schaut -- etwa von der ,schneekoppe -- so bekommt man ein gutes ,bild1 wie die ,biosphre81 die ,gesamtmasse des ,lebendigen81 zu dem ungeheuren ,erdplaneten sich verhlt4 ,dunkler ,fichtenwald1 lichter1 grner ,busch1 endlich ,wiesen und ,kornfelder liegen da nicht mehr plastisch1 sondern als ,farbflecke4 ,nur noch die ,unterlage1 ,hgel1 ,tler1 ,erdwellen aller ,art steigen auf oder sinken ab4 ,die ,farbfelder aber gehen mit1 eben wie eine einfache ,farbe1 an deren ,dicke man nicht noch einmal besonders denkt4 ,so liegt das ,leben im ganzen um die ,erde4 ,der ,fels aus ,urgestein hier oben hat noch einen ,vergleich3 an seiner ,flanke klebt die gelbe ,flechte1 auch sie fast nur ein ,farbfleck ohne ,tiefe1 aber doch ein ,etwas81 das nicht selber ,fels ist1 sondern das man abschaben kann4 ,wie eine solche feine bunte ,flechtenkruste berzieht das ,leben den rein mineralischen ,block des ,planeten in seinen kolossalen ,grenverhltnissen eines ,kugelberges von mehr als #abjjj ,kilometer ,durchmesser4 ,wer aus dem ,weltraum sich der eilig sausenden ,kugel nherte1 der wrde etwa die ,urwlder des tropischen ,sdamerika sich andeuten sehen wie einen grnen ,schimmel4 ,nherte er sich von der ,nachtseite und schwebte ber dem ,ozean1 so wrde ein solcher ,schimmel ihm vielleicht phosphorisch auf der ,flche zu funkeln scheinen3 in der ,tat lge auch hier in den oberen ,wasserschichten eine riesige ,schicht ,leben winziger ,organismen1 deren vereinte ,kraft das ,meerleuchten8 erzeugt4 ,beim tieferen ,eindringen merkte er dann die groe ,leistung1 wie dieser ,planetenschimmel der ,gliederung der ,planetenoberflche wunderbar folgt4 ,wo diese ,oberflche eine ,meile tief zum ,ozeansgrunde abstrzt1 da senkt sich auch der ,teppich mit1 tierisches ,leben geht bis zur ,sohle die ganze ,meile mit hinab4 ,aus dem schwarzen ,abgrund hebt es sich dann wieder zum ,licht3 grne ,tangstmme1 wie die ,macrocystis pyrifera der ,sdsee1 recken sich #bjj ,meter empor1 ein ,medusenschwarm dehnt sich ber mehrere ,kilometer aus1 eine rtliche ,alge frbt ein halbes ,meer4 ,auf der ,feste wieder wchst ein einzelner ,eukalyptusstamm anderthalb hundert ,meter vom ,boden an aufwrts durch die ,luft4 ,knieholz folgt den viel hheren oberen ,gebirgsterrassen4 ,zuletzt hngt die gelbe ,flechte selbst als uerstes ,faserwerk des ,teppichs am ,granit4 ber dem schneebedeckten ,hochgebirgshorn aber schwebt noch der ,geier4 ,und vielleicht noch weit ber der ,meile ,gestein1 die die hchste ,gebirgserhebung ber das ,meeresniveau hinausgipfelt1 ziehen mit dem ,winde ,bakteriensporen4 ,dem ,vertikalen dieser ,doppelmeile wiederum entspricht die horizontale ,eroberung durch alle ,zonen4 ,in der ,steppe durchmit der ,reisende wochenlang immer neuen ,blumenflor4 ,selbst ber der nackten ,wste zaubert die ,fata ,morgana ,palmen herauf4 ,eisberge des ,pols frbt die ,volvox-,alge der ,karmoisinklippen mit zauberhaftem ,rot4 ,unter #ha ,grad #bf ,min4 nrdlicher ,breite fand ,nansen die ,tmpel des schmelzenden ,eises noch mit ,diatomeen und ,bakterien erfllt4 ,und dieser rumlichen ,anschmiegung entspricht eine innerliche1 eine physiologische3 die unendlich vielseitige ,anpassung an alle ,bedingungen dieses ,lebensraumes4 ,der ,tiefseefisch leuchtet1 der ,kfer ,leptoderus in der finsteren ,adelsberger-,grotte ist blind1 der ,eisbr ist behaart bis auf die ,tatzensohle1 und die ,haut des ,nilpferdes ist ganz nackt2 die ,flechte am ,fels vertrgt das ,austrocknen1 das ,murmeltier unserer ,alpen berschlft die kalte ,jahreszeit und der ,tanrek-,igel ,madagaskars die ausdrrend heie1 und der ,zugvogel berquert ganze ,erdteile1 um fr sich den ,unterschied der ,zonen aufzuheben4 ,aber es wird ,nacht1 und ber dieser lebensfrohen ,erde beginnen die ,sterne aufzufunkeln4 ,du sagst ,dir1 da jedes dieser ,lichtpnktchen des ,fixsternhimmels eine ,welt fr sich ist1 so gro oder grer als unsere ,sonne4 ,und sie alle mssen1 damit wir sie sehen knnen1 leuchten1 mssen eine ,hlle glhender ,gase um einen ,kern in ,weiglut mit sich dahintragen4 ,trotzdem sind die ,stoffe dort die gleichen wie bei uns4 ,nur der ,wrmestand ist ein unvergleichlich viel hherer4 ,das ,gewicht unserer ,erde verrt uns1 da sie im ,herzen wohl nichts anderes ist1 als eine riesige ,metallkugel1 vielleicht hauptschlich aus ,eisen1 dem gleichen ,element1 das auch in dem ,meteorblock steckt1 der vom freien ,raum her zu uns strzt und der vielleicht ein solches ,herzstck eines anderen ,weltkrpers ist1 und dem gleichen1 ohne das hier an der ,oberflche in der ,sphre des ,lebendigen kein ,pflanzenblatt sein wundervolles ,grn entwickeln knnte4 ,der ,raum aber1 aus dem dieses ,meteoreisen fllt1 ist selber eiskalt1 klter als die tiefste ,polarklte4 ,wenn dieser ,meteorblock einst glhend gleich den ,sonnen dort hinein geworfen worden ist1 so ist er lngst darin bis ins ,innerste so kalt geworden1 da unsere ,haut daran kleben bliebe1 wollten wir ihn greifen2 wohl erhitzt er sich durch die ,reibung unserer ,atmosphre flchtig noch einmal1 aber im ,innern ist noch mehrfach die ganze ,klte festgestellt worden1 die schaurige ,weltraumklte4 ,was aber dem ,zentnerblock geschah1 warum nicht das ,gleiche dem ganzen ,erdplaneten8 ,auch er war einst im ,lose derer da oben1 sein ,metallkern strahlte ,weiglut1 und blutrote ,wasserstoffdmpfe schossen als ,protuberanz darber hinaus4 ,aber die ,klte kroch zh heran und legte ihre ,hand darauf4 ,bis die ,schlacke eine ,rinde hatte4 ,bis das ,eisen sich hrtete und ,rost setzte4 ,und bis der ,wasserstoff sich dem ,sauerstoff vermhlte zu ,wasser4 ,die groen ,sonnen glhen noch fort1 -- die kleine ,erde ist schon gestrichen im ,chor der ,glutatmenden4 ,so ist der ,gedanke schon dem ,ren ,descartes im siebzehnten ,jahrhundert aufgestiegen3 die ,erde ist nur eine verkrustete1 eine erloschene ,sonne4 ,athanasius ,kircher in seinem ,folianten von der ,unterirdischen ,welt8 7,mundus subterraneus7 hat #affh auf einer prchtigen ,tafel die ganze ,kugel durchschnitten wie eine ,apfelsine dargestellt2 im ,innern1 verborgen unter unermelichen ,lasten starren ,gesteins1 zeigt sich nur noch wie in einem ,gefngnis der alte ,stern1 als ,zentralfeuer1 von dem glhende ,kanle mit knotenartigen ,feuerinseln durch die ,feste sich schlngeln bis zu den lavaspeienden ,feuerbergen der ,rinde4 ,es ist die ,anschauung1 die sich bis an die ,schwelle der neuesten ,geologie fest erhalten hat4 ,hat sie aber recht1 so wre diese gesamte ,erdoberflche1 ber die sich heute die ,lebenssphre zieht1 einst auch als ,ganzes nur ein solcher nackter ,krakatau-,fels gewesen1 -- einmal damals1 als zum ersten ,male die ,glut oben endgltig ausbrannte1 die ,urlava starr wurde4 ,ein ,krakatau-,fels der ganze ,planet1 kahl aufstarrend gegen den den ,weltenraum4 ,und dann erst htte auf ihm irgendwie 7worber denn ,theorien zu bauen wren7 das ,leben eingesetzt1 um allmhlich seine groe ,eroberung der zwei ,meilen vertikalen ,teppichspielraums und der ,horizontale von den beiden ,polen zum quator zu beginnen4 ,wann aber war das8 ,heute ist die ,erde grn und lebensbunt1 wie der ,krakatau in seinen zwanzig ,jahren noch lange nicht4 ,werden wir irgend einen ,anhalt finden knnen1 auch bei ihr diese ,besiedelung auf eine ,jahresziffer festzulegen1 ihre ,krakatau-,periode zu bestimmen1 wie es auf der ,ruine der ,sundastrae ,treub und ,penzig gelang8 ,in den achtziger ,jahren hrte ich in ,bonn ein ,kolleg bei dem trefflichen alten ,historiker ,arnold ,schfer1 -- ber ,chronologie in der alten ,geschichte4 ,er ging bis zu den damals noch ltesten ,daten der gypter und ,babylonier4 ,immerhin blieb's ein kleiner ,kreis von ,jahrtausenden4 ,dahinter aber1 sagte er1 wird's ganz dster2 dort1 meine ,herren1 beginnt nmlich der ,naturforscher1 und der hat's ja sehr viel leichter1 wenn ,sie ihn fragen wollen3 der spielt mit ,millionen2 aber mit ,wissenschaft hat das nichts mehr zu tun4 ,das hrte ich vormittags4 ,nachmittags las der ,anthropologe ,schaaffhausen4 ,er legte uns den ,neandertal-,schdel vor1 den er damals fr einen uralten1 noch ausgesprochen tierhnlichen ,menschenrest hielt2 in der ,folge ist das stark bestritten worden1 heute aber glaubt man nach ,schwalbes ,forschungen und nach anderen prhistorischen ,funden wieder entschieden daran4 ,nun denn3 dieser ,schdel und ,verwandtes fhrte so weit vom alten ,babylonier und gypter fort1 da man in unfabare ,zwischenrume zu sehen glaubte4 ,und doch war er gewi nicht lter1 als nur erst das ,diluvium4 ,dahinter erst begannen die groen ,epochen der organischen ,erdgeschichte1 ,tertir1 ,kreide1 ,jura und so weiter4 ,erdteile zerspalteten sich da vor dem ,blick1 ,meere berbrckten sich1 die groen ,gebirge von heute wurden zu ,koralleninseln oder ,seeboden und andere kreuzten die vllig verwandelte ,karte4 ,die klimatischen ,grenzen von heute paten nicht mehr4 ,tier- und ,pflanzenwelt bekamen einen fremden ,zug4 ,der ,mensch fehlte vollkommen4 ,vor solchen nderungen schien das ,wrtchen ,million auf einmal ganz klein4 ,nicht wir waren die ,knige1 die mit ,millionen spielten4 ,da drunten wuchs1 von uns nicht gewollt1 sondern einfach nur in ,empfang genommen1 eine ,welt der zeitlichen ,riesendimensionen auf1 der unsere ,nullen hinter der ,eins umgekehrt ein ,zwergenspiel wurden1 ,strohfserchen1 die eine ,ameise schleppt1 gegen ein ,weltmeer4 ,der ganze ,kontrast war in den beiden ,bildern3 des ,historikers in seiner ,weltgeschichte8 alten ,schlages1 der schon ein ,rechnen mit einem ,jahrhunderttausend fr einen schlechten ,dilettantenscherz voll leichtsinnigster ,verwegenheit hlt2 -- und des modernen ,naturforschers1 dem bei sorgfltigster ,selbstkritik der eigene ,leichtsinn immer wieder darin steckt1 da er noch zu kurze ,zeitmae ansetzt4 ,aber jener ,vorwurf ist mir seitdem immer wieder aufgetaucht1 er ist noch jetzt zh4 ,heute1 da die ,meinung ,modefarbe bekommt1 die ganze ,entwickelungslehre gehe wieder zurck1 kann man auch ihn wieder lebhafter hren4 ,wenn der ganze ,ideengang ,darwins erst wieder abgetan ist1 heit es1 so werden wohl auch diese tollen ,ziffern1 mit denen wir unsern armen ,kopf qulen sollten1 endlich verschwinden4 ,und dabei ist der wahre ,sachverhalt heute der ganz genau gleiche wie frher4 ,hchstens ist er noch schrfer geworden1 -- schrfer in der unbedingten ,forderung grtmglichster ,zeitrume fr die ,geologie4 ,es gibt eine ,hauptquelle fr diese ,miverstndnisse4 ,sie sprudelt1 solange wir eine echte ,geologie haben4 ,immer haben wir von auerordentlich viel ,zeit gehrt1 die dort ntig sei1 -- aber wir haben auch immer das grte ,schwanken gesehen innerhalb der ,naturforschung ber die eigentlichen ,ziffern4 ,um diese engeren ,ziffern ist jedesmal der erbittertste ,zwist gefhrt worden1 sobald eine genannt war1 und so oft der ,fernstehende einen solchen ,kampf mit dem ,sturz einer ,ziffer enden sah1 machte er sich seinen ,vers1 es sei nun aus dort mit der ganzen ,zeitrechnung der ,millionen4 ,wer aber tiefer in die ,karten schaut1 dem erscheint gerade als das ,entscheidende1 da jeder ,sturz der ,ziffer immer nur ein ,sieg war des noch ausgedehnteren ,maes berhaupt4 ,als zu klein ist noch jede echte geologische ,ziffer verworfen worden4 ,das spielt jetzt seit anderthalb hundert ,jahren4 ,der erste geologische ,rechner modernen ,stils ist ,buffon im achtzehnten ,jahrhundert4 ,man mu heute wieder fter auf ,buffon zurckkommen4 ,von seinen ,zeitgenossen vergttert1 ist er im neunzehnten ,jahrhundert durchweg schlecht behandelt worden4 ,man hat ihm nachgerechnet1 was er im ,detailwerk der ,forschung an neuen exakten ,tatsachen gegeben habe1 und diese ,wage schien immer leichter4 ,sein ,kultureinflu in seiner ,zeit war aber unberechenbar gro4 ,er gab diesem allenthalben geweckten1 nach neuen ,weltfundamenten lechzenden ,jahrhundert der ,voltaire1 ,rousseau1 ,lessing1 ,kant1 ,herder1 ,schiller zum ersten ,mal das groe geschlossene ,weltpanorama des ,naturforschers als ,macht8 in den ,besitz4 ,es entscheidet nicht dabei1 wie viel khne ,hypothese war4 ,die ,lcken fllte er mit glnzenden ,hypothesen4 ,was tun wir heute anderes8 ,das ,wesentliche war das ,einheitliche des ,natur-,weltbildes4 ,er malte es so1 da jeder gepackt wurde4 ,keiner bis auf ihn hatte es annhernd noch gekonnt4 ,nach ihm sind ,humboldt und alle die ,kosmologieen gekommen4 ,er war der erste4 ,man kann behaupten1 da keine groe geistige ,debatte bis ins ,extremste des ,moralischen und sthetischen hinein im letzten ,drittel des achtzehnten ,jahrhunderts gefhrt worden ist1 ohne da dieses ,panorama einer vom ,naturforscher gefaten ,ganz-,welt1 einer ganz gefaten ,welt auf ,naturgesetzen1 dabei einen ,hintergrund gebildet htte1 mit dem jeder rechnete2 es war aber ,buffons ,naturgemlde1 an das man dachte4 ,man braucht allein auf ,goethe zu sehen1 wo dieses naturwissenschaftliche ,bild schon die ganze ,anschauung der ,dinge auch im sthetischen beherrscht1 um ,buffons ,einflu in seiner ,kraft zu fhlen4 ,ich halte ,buffon in allem ,naturgeschichtlichen fr gradezu bestimmend bei ,goethe4 ,die unmittelbare ,berhrung lt sich durch viele ,stellen belegen4 ,die feine geistige ,beziehung ist aber noch viel weiter deutlich4 ,von ,buffon hatte auch ,goethe zu den berliefert religisen1 den philosophisch-moralischen1 den sthetischen ,weltbildern seiner ,zeit das groe ,kosmosbild des ,naturforschers1 das damals eine ganz neue ,kraft war1 sthlend zugleich1 aber auch bengstigend2 wie er sich damit auseinander gesetzt hat1 war ja dann sein eigenes ,werk4 ,nun also3 ,buffon hatte jenen oben gestreiften ,ideengang schon ganz klar4 ,die ,erde war ein ,stck ,sonne1 das in der ,weltraumklte eines ,tages erstarren mute4 ,an dem ,tage begann auf ihm das ,leben wie auf der nackten ,schlacke des ,krakatau4 ,eher konnte es nicht beginnen1 denn es ist kein ,salamander der ,sage1 der im ,feuer leben kann4 ,immerhin ist es auch nur mglich auf einer noch erwrmten ,rinde4 ,wenn der ,block einst ganz erkaltet und eine ewige ,eisperiode anhebt1 wird es wieder verschwunden sein4 ,so stellt es eine ,intervall-,erscheinung des ,planeten zwischen zwei ,grenzen dar1 gebunden an ein ,temperatur-,intervall4 ,sollten wir aber diese so scharf gegebene ,zeitspanne nicht wirklich ziffernmig berechnen knnen8 ,buffon machte ein ganz einfaches1 aber zunchst verblffendes ,experiment4 ,er stellte eine ,anzahl kleiner ,metall- und ,steinkugeln auf1 erhitzte sie bis zur ,weiglut und lie sie sich dann bei einer migen ,lufttemperatur allmhlich wieder abkhlen4 ,die ,grade dieser ,abkhlung legte er in festen ,ziffern nieder1 die vor allem zwei ,zeitpunkte genau fixierten3 den ,augenblick1 da man die ,kugel zuerst wieder berhren konnte1 ohne da unsere lebendige ,haut ,schaden dabei nahm2 und den andern1 da die gewhnliche heutige ,temperatur der ,kugel bei dieser bestimmten ,luftwrme wieder erreicht war1 also die ,eisenkugel sich wieder anfhlte wie jedes ,eisen sonst4 ,diese einfachen ,ziffern wurden dann im ,verhltnis umgerechnet fr eine ,kugel von der ,gre der ,erde und sofort erschienen auch hier ganz feste ,zahlen4 ,wenn der heutige ,temperaturzustand dieser groen ,erdkugel auch nur ein ,produkt der ,abkhlung aus ,weiglut war1 so ergab das fr die ,dauer des ,abkhlungsprozesses bei den ,grenverhltnissen des ,erdballs 7unter ,anrechnung einiger kleiner ,begleitumstnde7 im ganzen bis heute genau #gdhcb ,jahre4 ,in diesen rund vierundsiebzigtausend ,jahren bildete wie bei den kleinen ,versuchskugeln einen wichtigen ,einschnitt die ,jahresziffer1 bei der wir die ,erdoberflche zum ersten ,mal htten berhren knnen1 ohne da unsere ,haut ,brandblasen bekam4 ,den entsprechend umgerechneten ,experimentziffern nach mute das vor genau #djjfb ,jahren geschehen sein4 ,das bedeutete aber dann zugleich ein ungemein wichtiges ,geschichtsdatum4 ,denn wenn unsere ,hand sich damals nicht mehr verbrannt htte1 so heit das3 ,leben war damals mglich geworden auf der ,erde4 ,vor rund vierzigtausend ,jahren hatte das ,pflanzen- und ,tierleben begonnen3 es war die ,krakatau-,ziffer des ganzen ,erdfelsens6 ,buffon war in ,hinsicht der ,lebenserscheinungen ein eminent aufgeklrter ,kopf1 seiner ,zeit weit voraus4 ,wo die ntigen ,temperaturbedingungen gegeben waren1 da nahm er ,entstehung von ,leben als notwendigen ,naturproze an4 ,wenn zwei ,lnder hnliche ,wrmeverhltnisse hatten1 so brachten sie auch hnliche ,tiere und ,pflanzen ganz von selbst hervor1 ohne da man an ,wanderungen zu denken brauchte4 ,die gleiche ,temperatur nhrt1 erzeugt berall die gleichen ,wesen18 sagt er wrtlich 7,ausgabe von ,richard1 ,paris #ahci1 ,bd4 ,i41 ,s4 #dfc74 ,wenn also vor vierzigtausend ,jahren die ,lebenswrme erreicht war1 so war nicht einzusehen1 warum wir nicht mit dieser ,ziffer auch den wirklichen ,lebensanfang in ,hnden hatten4 ,buffon schlo aber noch weiter4 ,zunchst gab diese ,rechnung auch einen scharfen ,zukunfts-,grenzwert4 ,die ,abkhlung der ,erde ging weiter1 auch ber unsern heutigen ,zustand hinaus4 ,in #icbia ,jahren mute die ,erdkugel bis auf ein ,fnfundzwanzigstel der heutigen ,temperatur abgekhlt sein4 ,das bedeutete aber ,vereisung1 -- endgltigen ,kltetod alles ,lebens4 ,es war die ,schluziffer1 mit der die ,lebensra nach einer ruhmreichen ,dauer von rund hundertdreiunddreiigtausend ,jahren wieder abschnitt1 ,pflanze1 ,tier und ,mensch begrabend4 ,die zweite ,folgerung ging auf die brigen ,planeten und ,monde unseres ,systems4 berall dort rechnete ,buffon nach der gleichen ,methode4 ,die kleineren waren frher in ihre ,lebensperiode eingetreten1 hatten sie aber auch rascher schon durchlaufen1 die greren umgekehrt folgten erst langsam nach4 ,der fnfte ,trabant des ,saturn war beispielsweise die erste ,welt in unserem ,system gewesen1 die lebensfhig geworden war1 seit mehreren ,jahrtausenden aber war sie auch schon wieder zu ,todesstarre vereist4 ,unser eigener ,mond hatte hchstens sechzigtausend ,jahre lang geblht und war seit ber zweitausend ,jahren auch im ,lebenssinne wieder erloschen4 ,auch der ,mars war lngst gestorben1 auf dem vierten ,saturn-,trabanten lag alles in den letzten ,zgen der ,verschmachtung1 die ,venus dagegen war noch etwas wrmer als wir1 auf dem ,saturnring stand das ,leben in erster ,vollkraft und gar der ,jupiter war heute noch berhaupt zu hei zur ,bildung organischer ,wesen4 ,auch alle diese ,angaben kamen in ,ziffern bis auf halbe ,jahre genau4 ,da auch diese andern ,weltkrper ihr ,leben entwickelten zu ihrer ,zeit1 stand ein fr allemal fest4 ,man darf glauben1 sagt ,buffon1 da alle diese gewaltigen ,himmelskrper1 deren ,temperatur in der rechten ,periode ist1 gleich dem ,erdball bedeckt seien mit ,pflanzen und selbst bevlkert mit empfindenden ,wesen1 die den ,tieren der ,erde ungefhr hnlich sind48 ,buffon erfuhr mit diesen khnen ,rechnungen das grte ,leid seines sonst so schnen ,denkerlebens4 ,obwohl die ,ziffern gar nicht so auerordentlich gro waren1 stimmten sie nmlich doch nicht mit den hergebrachten ,zahlen der ,bibel4 ,selbst eine tief religise ,natur mit innerlich fein geklrtem ,standpunkt1 hatte ,buffon friedlich losgerechnet1 ohne sich etwas ,verfngliches zu denken4 ,aber man begreift1 da das fr seine ,zeit eine starke ,zumutung war3 ber #gdjjj ,jahre ,weltexistenz allein fr die ,erde gefordert statt der blichen paar tausend ,jahre fr das ,ganze1 -- ,mehrheit bewohnter ,welten bis zu empfindenden ,wesen von ,tierhnlichkeit1 also wohl gar ,menschen auf ,venus und ,saturn -- endlich1 wie wir heute sagen wrden1 unverflschter ,darwinismus1 der den ,planeten ,leben treiben lie zu seiner ,zeit und ,pflanzen- wie ,tierarten sich entwickeln lie wie ein ,kristall unter bestimmten ,umstnden naturgesetzlich anschiet 444 das war fr den ,hof ,ludwigs ,,xv4 und ,,xvi4 denn doch des ,guten an ,ketzerei zu viel4 ,man machte dem harmlosen ,gelehrten das ,dasein sauer genug4 ,doch das ist mit den ,zeiten verschollen4 ,was uns als brig allein interessiert1 ist die ,wahrheitsgrundlage seiner ,rechnungen und ,ideen selbst4 ,und da ist denn auch fr uns manches zu sagen4 ,wer aus der schlichten ,vorstellung der sieben ,schpfungstage kam1 dem mute gewi schon ,buffons groer ,erd-,roman wie etwas berwltigendes an ,handlung und ,verwickelung erscheinen4 ,der nchste ,fund aber ber ,buffon hinaus war3 er hatte die ,dinge zu klein gesehen4 ,wohl schwebte er im ,geiste wie ein ,herrscher ber der ,glutkugel1 die sich abkhlte1 bis ,pflanze1 ,tier und ,mensch auf ihrer ,rinde wohnen konnten4 ,doch bei dieser ,rinde8 hatte er immer nur an die ,schlackendecke aus ,schmelzflu gedacht1 an etwas ,einheitliches1 wie es auch seine ,metallkugeln im ,experiment wiesen4 ,die ,forschung noch neben ihm und unmittelbar nach ihm besah sich aber die wirkliche ,erdrinde1 auf der wir ,menschen hausten1 etwas genauer und sie geriet auf ein besonderes ,bau-,geheimnis noch in ihr1 zu dem ,buffons einfaches ,modell des ,erdenhauses nicht auslangen wollte4 ,gewi war das1 was wir von dieser ,rinde8 im ,oberflchenbilde mit seinem ,wechsel von ,berg und ,tal1 ,ebene und ,wasserbett oder auch im ,aufschnitt und angerissenen ,innern zu sehen bekamen1 nur ein kleines ,stckchen zu der ungeheuren ,kugel1 wirklich nur eine ,art dnner ,haut4 ,noch heute1 da wir ein paar fr unsere ,ameisen-,technik ganz kolossal tiefe ,bohrlcher hineingetrieben haben1 geht das lngste dieser ,lcher 7das von ,paruschowitz in ,oberschlesien7 nur erst #bjjc ,meter in die ,erde hinab1 zwei ,kilometer von zwlftausend2 die tiefsten natrlichen ,aushhlungen im ,ozeansgrunde reichen immer noch mehr als viermal tiefer und selbst das wre schlielich auch nur eine kleine ,ziffer4 ,nehmen wir den ,gaurisankargipfel1 den tatschlich noch keiner wirklich betreten hat1 als oberste ,ecke und jene ,riesentiefen des ,meeres1 wie sie die ,challenger-,expedition und neuere gelotet haben 7auch von hier kennen wir nur einige oberflchlichste ,schlammproben und die ,druck- und ,temperaturziffern71 so kommen rund kaum achtzehntausend ,meter heraus1 -- als das uerste1 was wir annhernd von der ,erdrinde als idealer ,kante berschauen4 ,achtzehn ,kilometer gegen zwlftausend6 ,damals1 zu ,goethes ,manneszeiten1 hatte man aber noch viel weniger4 ,und doch merkte man etwas4 ,dieses ,stckchen ,rindenerde machte durchaus nicht blo den ,eindruck von ,krakatau-,schlacke4 ,allenthalben1 wo diese ,rinde geborsten1 aufgewhlt1 in ihre ,eingeweide8 hinein entblt war1 erschien sie wie durchsetzt mit aller ,art ,brocken und ,fetzenstcken eigentmlicher konzentrischer ,steinhute1 die aus der einfachen ,rinde ein so unglaublich kompliziertes ,ding machten1 wie wenn einer in eine ,zwiebel schneidet und statt einer einfachen ,fruchtschale eine ,zwiebelhaut ber die andere losschlt4 ,und es bedurfte wirklich nur eines ziemlich geringen ,durchdenkens der ,sache1 so mute klar werden1 da diese bald aufeinander gepackten1 bald wieder gelsten1 zerrttelten1 zerstckelten ,zwiebelhute zum teil jedenfalls ein ,ergebnis von ,wasserniederschlgen in einer ,reihe von einander folgenden ,zeitabschnitten sein muten4 ,nur das ,wasser konnte diese zwar oft nachtrglich gestrte1 aber immer wieder durchschimmernde horizontale ,butterbrot-,schichtung der ,gesteine bewirkt haben1 und auf alten1 erst nachher verhrteten ,wasserschlamm deutete allzu klrlich auch die sandige1 schieferige1 kalkige ,natur dieses ,gesteins4 ,das war die grundlegende neue ,weisheit unseres deutschen geologischen ,altmeisters ,werner1 der geboren wurde1 als der erste ,band von ,buffons ,naturgeschichte eben heraus war1 #agej4 ,werner sa ,zeit seines ,lebens im ,erzgebirge1 er reiste nicht1 er spekulierte wenig mit groen ,werten und er schrieb keinerlei packende ,werke in vielen ,bnden4 ,aber er ritt auf einem ,prinzip1 und das war in der ,tat unendlich wichtig3 da der ,hauptteil mindestens der ,gesteine der ,erdrinde1 die wir heute sehen1 ein ,produkt des ,wassers sei1 angesetzt auf einer ,grundrinde1 etwa wie sich nachtrglich ,kesselstein auf das ,metall eines ,dampfkessels auflagert1 und1 ursprnglich wenigstens1 angesetzt in wirklichen konzentrischen ,lagen ,schicht auf ,schicht in einer ,reihe einander folgender ,zeitperioden4 ,mochte es nun mit der anfnglichen ,glutkugel sein1 wie es wollte3 jedenfalls schob sich zwischen ihre erste eigene ,erkaltungsrinde und unsere schlieliche1 heute greifbare ,oberflche8 noch ein gewichtiges ,zwischending3 diese ungeheure1 viele tausende von ,metern dicke ,lage steinerner ,butterbrote1 die den darber stehenden ,meeren verdankt wurden4 ,ihre ganze ,masse war im ,meer einmal einigermaen aufgelst1 lose verteilt gewesen und dann langsam abgelagert worden1 wie heute noch allerorten die ,schlammteilchen im ruhigen ,wasser allmhlich abwrts sinken und einen ,bodensatz bilden4 ,zu diesem ,akt des ,wassers aber gehrte -- ,zeit4 ,buffon hatte gerufen3 ,zeit fr die ,temperatur1 #gdjjj ,jahre fr die heutige ,abkhlung der ,ur-,rinde6 ,werner verlangte3 ,zeit fr das ,wasser2 ,zeit fr seine dicken ,kesselsteinschichten auf dieser ,rinde2 wie viel1 mochte zunchst offen sein1 und es brauchte vorlufig auch keine ,debatte zu sein1 ob die ,buffonsche ,ziffer stimmte1 auf alle ,flle handelte es sich jetzt um ein ,separatkonto4 ,und das ist fr die ganze ,folge das ,entscheidende auch geblieben in allem ,wechsel3 da hier eine zweite1 von der ,wrmerechnung ganz unabhngige ,zeitforderung in die ,geologie eintrat4 ,die ganze ,buffon-,forderung konnte leerer ,traum sein3 so blieb doch hier von einer ganz anderen ,ecke her eine neue ,zeitforderung bestehen1 die fr sich bewiesen werden konnte oder widerlegt werden wollte4 ,aber -- und das ist das noch wieder ,entscheidende -- auch diese ,forderung verlangte viel ,zeit4 ,es ist nicht ,werner selbst1 der groe alte ,thales der ,geologie81 der ,wassergeologe1 der diese ,forderung des viel ,zeit8 am schrfsten zieht1 sondern ein zweiter ,mann der gleichen ,tage4 ,wer die ,geschichte der ,geologie in ihrer groen denkwrdigen ,genesis im #ah4 ,jahrhundert knapp aus dem ,leitfaden lernt1 der pflegt sich einzupauken3 zwei ,schulen des ,anfangs1 zwischen #agej und #ahjj2 ,neptunisten und ,plutonisten2 erstere leiteten alle ,bildungen der ,erdrinde geschichtlich aus dem ,wasser ab1 letztere aus dem ,feuer2 ,haupt der ersten ,schule ist ,werner von ,freiberg2 ,haupt der letzteren ,hutton in ,england4 ,wer das konfus ausdrckt1 dem wird es zu einem wirklichen ,wiederaufleben des alten ,philosophengegensatzes von ,thales und ,heraklit3 der eine baut die ganze ,erde blo aus ,wasser1 der andere blo aus ,feuer auf4 ,so kahl waren aber die ,extreme in ,wahrheit nicht4 ,hinter beiden ,anschauungen stand ,buffon mit seinem sich abkhlenden ,glutstern4 ,werner kam blo in der ,folge zum ,ruf des ,allverwsserers1 weil er einzelne ,gesteine1 die wir heute sicher zu den lavaartigen1 aus ,glutflu unmittelbar erstarrten1 rechnen1 auch noch fr ,wasserniederschlge nahm1 so den als ,exempel und ,kampfobjekt berhmt gewordenen ,basalt4 ,aber an der ,basis aller ,schichten blieb auch ihm ein ursprnglicher ,grund der ,hlle8 wie ,goethe im ,faust sagt1 als er seinen ,helden mit ,mephisto auf dem ,granit des ,hochgebirges ,halt machen lt4 ,und umgekehrt war ,james ,hutton kein einseitiger ,feuermeister1 sonst htte er nur fr den ,buffonschen und nicht fr jenen anderen1 zweiten ,zeit-,begriff in ,betracht kommen knnen4 ,huttons umfassende ,bedeutung ist erst in spteren1 zum ,teil erst in neueren ,tagen recht gewrdigt worden4 ,krzlich hat ,friedrich ,ratzel in einer auch sonst ausgezeichneten ,studie 7in ,ostwalds ,annalen der ,naturphilosophie87 ihn trefflich grade in seiner ,rolle auch als nicht-plutonischer ,zeit-,forderer charakterisiert4 ,obwohl ,hutton die ,erdwrme berall brauchte und sich ohne sie das ,stein-,werden alter ,schlammschichten berhaupt nicht denken konnte1 lag ihm doch an ,buffons ,ur-,roman eigentlich noch weniger als ,werner4 ,sein ,blick fate die ,erde viel lieber als etwas von ,ewigkeit her ,gegebenes1 an dem wir blo gewisse harmonische1 gleichsam rhythmische ,kreislufe von ,erscheinungen beobachten knnten4 ,zu solchen ,erscheinungen gehrte auch die ,bildungsgeschichte jedes ,stckes ,kalk1 jeder ,platte ,sandstein4 ,das ,bild1 das wir uns von dem ,vorgang der ,entstehung nach schlichter ,gesetzmigkeit machen wollten1 bestimmte die dabei verflossene ,zeit4 ,wo konnte uns aber bei der ewigen hnlichkeit dieses ,erden-,rhythmus etwas ,besseres ausgesagt sein ber jenes ,bild als in den heute noch sichtbaren ,vorgngen der ,kalk-,bildung1 der ,sand-,anhufung auf ,erden8 ,noch heute hufte der ,flu vor seiner ,mndung eine ,barre von ,sand auf1 noch heute baute sich1 erhhte sich1 wanderte1 festigte sich die ,sand-,dne am ,gestade des ,ozeans4 ,heute auch noch huften sich im ,seegrunde die ,kalkschalen von ,tieren1 heute noch bauten die kleinen ,korallenwesen hohe ,mauern aus solider ,kalkmasse auf4 ,hier und nur hier konnte der ,schlssel auch zum ,verstndnis des alten ,werdens liegen4 ,grade diese ,vorgnge von heute aber liefen nicht im ,siebenmeilenschritt3 sie verlangten ,zeit zuerst1 ,zeit zuzweit1 ,zeit immer wieder4 ,sandkrnchen um ,sandkrnchen wuchs die ,dne4 ,jahr um ,jahr prgte sich das ,stromdelta an der ,mndung etwas schrfer aus1 aber an der ,spule dieses ,etwas8 spann sich der ,faden durch die ,jahrtausende1 bis ein groes ,bild wirklich da sein konnte4 ,die ,ewigkeit der ,vergangenheit hatte nun weite ,arme fr solche ,zeitforderung der ,gegenwart4 ,genau so langsam mochten die ,sandberge1 die ,kalkquadern der ,vorwelt sich gebildet haben4 ,zumal wenn wir uns dachten1 da all dieses ,material1 das vom ,wasser etwa als ,schlamm abgelagert werden konnte1 vorher durch langsames ,abnagen und ,zerstren wieder vom ,urfels oder von noch lteren1 schon landgewordenen ,ablagerungen gewonnen sein mute4 ,und der ,blick tauchte und tauchte in geradezu endlose ,zeiten allein fr diese ,wasserarbeit4 ,es hatte nicht vom ,kosmos her pltzlich vierzig ,tage lang ,sand geregnet oder der ,erdenschlund hatte nicht ,sand gespieen1 sondern ,teilchen zu ,teilchen war atomhaft winzig in den ,wassergrund gesunken wie heute -- und doch waren jene ,butterbrotschichten von vielen ,kilometern ,dicke geworden1 die heute bald in ,brocken durch die zerborstene ,rinde verstreut liegen1 bald sich ,kilometer um ,kilometer noch als einheitliche ,flche horizontal unter unserem ,schritt dahin ziehen4 ,zeit war die groe ,melodie1 die aus all diesen grundlegenden ,tatsachen heraufklang4 ,unabsehbare ,zeitrume1 allein ntig fr die ,wasserleistung und organische ,kalkproduktion des ,planeten4 ,die ,verffentlichung von ,huttons ,ideen fllt erst ganz in den ,ausgang des ,jahrhunderts4 ,auch da war die unmittelbare ,wirkung gerade seines ,werkes geringer1 als wir heute denken sollten1 wenn sein ,name im ,leitfaden als der eines ,kirchenvaters der ,geologie1 als des scheinbaren ,gegenpapstes zu ,werner1 erklingt4 ,als eigentliches ,dokument ist es1 wie gesagt1 erst spter gewrdigt worden4 ,aber die ,gedankengnge1 die es ausspricht1 mssen wir in der ganzen ,zeit damals als eine 7wenn auch nicht so scharf formulierte7 ,grundstrmung suchen4 ,goethe ist das beste ,beispiel bei uns4 ,goethes ,geologie1 wie wir sie jetzt in zwei ,bnden der ,weimarer ,ausgabe vollstndig vor ,augen haben1 besteht nur aus einer scheinbar regellosen ,fragmentenreihe4 ,aber es geht wie bei allen naturwissenschaftlichen ,studien ,goethes4 ,die ,stcke sind alle nur ,bruchstcke eines einheitlichen ,werkes1 einer ,morphologie der ,erde4 ,man fhlt die groe ,linie durch1 die ihm vorschwebte1 und man fhlt auf ,schritt und ,tritt das ,wehen des geologischen ,zeitgeistes dabei von damals4 ,goethes ,geologie schiebt sich zeitlich fast ziffernmig genau zwischen ,buffon und ,lyell4 ,fr die ,ur-,anfnge seiner ,erde schweben ihm ,buffons ,bilder vor3 die ,erde als erkaltender ,stern4 ,das reicht bis auf eine ,ur-,erkaltungsrinde1 die er im ,granit sucht4 ,auf ihr 7und zeitlich nach ihr7 spielt sich aber dann der ganze ,zwischenakt im ,sinne ,werners und ,huttons ab4 ,die ,sedimentgesteine bilden sich4 ,langsam1 schlicht1 nach ,art1 wie heute sich etwas ablagert4 ,goethe nahm in ,plutonismus und ,neptunismus anfangs eine sehr besonnene ,vermittlerstellung ein4 ,spter1 als die ,katastrophen-,lehre sich geltend machte1 war er entschieden gegen das ,gewaltsame1 die wste ,polterei8 auf vulkanistischer ,grundlage2 es war aber nur eine ,stellungnahme bei ihm gegen ein ,extrem1 und im ,untergrunde revoltierte in ihm gerade das ,festhalten an dem ,prinzip des ,langsamen1 der reichen ,zeit1 des harmonischen ,kreislaufes kleiner1 noch heute ebenso zu beobachtender ,wirkungen4 ,gerade an den ,stellen1 wo man von ,goethe als ,detailforscher reden kann1 uert sich am durchsichtigsten1 wie selbststndig und klar er sich den ,standpunkt auch errungen hatte1 an dem man jetzt bei ,huttons ,namen denkt4 ,das ,geheimnis der erratischen ,blcke beispielsweise hat ihn viele ,jahre lang beschftigt1 jener ,blcke1 die weitab von der ,stelle1 da ihr ,gestein als ,fels ansteht1 jh1 unerklrlich zunchst1 als loses ,trmmerstck auftauchen1 nicht abgerollt durch ,wassertransport1 sondern hingeworfen1 als habe eine ,riesenhand sie meilenfern vom ,gebirge gesprengt und als scharfkantige ,scherbe ins ,land gestreut4 ,goethe lste das ,problem in dem ,sinne1 der heute fester ,besitz unserer ,wissenschaft ist1 -- es war aber just ein ,sinn aus jenem weiteren ,gedankengang heraus4 ,er suchte nicht mit blhender ,phantasie wirkliche gespenstische ,riesenursachen der ,vorwelt1 die mit hausgroen ,granitblcken spielten wie mit ,kindermurmeln4 ,er sammelte ,material ber die heute noch sichtbare ,art1 wie ,urgestein fernweg von seiner ,gebirgsader verfrachtet wird4 ,wasser im gewhnlichen ,sinne1 das ,sand verschleppt1 pate nicht4 ,aber ,wasser trat heute auch auf als ,eis4 ,die ,alpengletscher brachten ,granitscherben langsam1 aber sicher heute noch vom ,firngipfel bis an ihren schmelzenden ,fu im ,tal4 ,eisschollen trugen eingebackene ,gesteinsbrocken als natrliches ,schiff sogar bers ,meer4 ,mit unermdlichem ,eifer sammelte ,goethe ,material ber den ,gletschertransport in den ,schweizer ,alpen4 ,eine ,nachricht ber groe ,eisschollen1 die mit ,granitstcken beladen1 durch den ,sund geschwommen seien1 versetzte ihn in ,entzcken1 -- es war gerade1 was er brauchen konnte3 eine heute beobachtete ,tatsache1 die das ,vergangene jh erhellte4 ,wo heute erratische ,blcke lagen1 da war einst ein ,meer mit solchem blockbeladenen ,treibeis gewesen1 oder ein ,gletscher hatte seine ,mornen gehuft4 ,zu all diesen ,vorgngen aber war ,zeit erforderlich4 ,dem ,auge des ,reisenden war ein ,gletscher ein starres ,gebilde4 ,seine ,arbeit konnten erst ,generationen gewahren4 ,gerade von dieser ,arbeit aber sahen wir aus alten ,tagen nun die unvergnglichen ,spuren1 unvergnglicher als selbst seine eigene ,existenz4 ,das war nur mglich1 wenn man einer freiwirkenden ,natur ,jahrtausende ,zeit8 lie 7,worte ,goethes1 ,weimarer ,ausgabe ,band ,,ix ,s4 #bj in dem ,aufsatze ber die ,joseph ,mllerische ,sammlung87 und mit ,thales im ,faust8 sprach3 ,nie war ,natur und ihr lebend'ges ,flieen ,auf ,tag und ,nacht und ,stunden angewiesen48 ,bedrfte es noch einer ,probe fr ,goethes geologisch-chronologisches ,bekenntnis1 so steckt sie1 auch dem ,skeptischsten offen1 in seiner ,stellungnahme zu dem geologischen ,werke des deutschen ,karl ,ernst ,adolf von ,hoff in den zwanziger ,jahren des #ai4 ,jahrhunderts4 ,es war ihm ein ,schatz84 ,aber mehr als das4 ,es erging ihm dabei wie bei dem berhmten vor-darwinistischen ,streit ,geoffroy ,st4 ,hilaires gegen ,cuvier1 wo er seine eigenen vieljhrigen berzeugungen ber die ,entwickelung des ,organischen in einer jungen ,generation unabhngig aufleben und sich durchringen sah4 ,das ,gleiche erlebte er mit ,hoff fr seine geologischen ,ideen3 er fand sein ,eigenstes1 das ,resultat unendlichen stillen ,nachdenkens1 im strengsten wissenschaftlichen ,gewande jetzt bei einem ,jngeren vor1 der aber nicht wirklich sein ,jnger war1 sondern nur durch eigenen ,blick vor den ,dingen auf das ,gleiche gekommen war4 ,selbstlos freute er sich des immer erneuten logischen ,durchbrechens der ,wahrheit4 ,was aber lehrte ,hoff8 ,es gilt hier1 die ,linie ein ,stck weiter geschichtlich heranzuleiten4 ,noch in ,goethes grten ,jahren folgte auf ,werner und ,hutton eine ,arabeskenkurve des geologischen ,betrachtens4 ,es folgte die sogenannte ,katastrophen-,lehre4 ,man hatte jetzt gelernt1 eine sichere ,reihe geologischer ,epochen diesseits des ,buffonschen ,rindenabkhlungsmoments wirklich zu unterscheiden1 die ,epochen der verschiedenen ,gesteinsbildungen durch ,meeresniederschlge4 ,innerhalb jeder einzelnen dieser ,epochen lie man das langsame ,werden im ,sinne der ,huttonschen1 der ,goetheschen ,ideen durchweg zu4 ,aber zwischen ,epoche und ,epoche schob man ein ,interregnum besonderer ,erdttigkeit1 eine katastrophenhafte ,unterbrechung4 ,man hatte gemerkt1 da die meisten ,tiere mit den ,epochen wechselten4 ,neue ,arten tauchten auf1 alte verschwanden4 ,gerade an diesem ,wechsel der ,tierformen in den versteinerten ,resten hatte ,smith die ursprngliche ,reihenfolge und ,sonderung der ,butterbrotschnitten in der ,rinde unterscheiden gelehrt4 ,jetzt bertrieb man das1 als habe keine ,tierart von einer ,epoche in die nchste hinein ausgedauert4 ,und aus dem ,untergang wieder schlo man auf eine ttende ,katastrophe4 ,die ,voraussetzung war falsch1 der ,schlu war es entsprechend4 ,es handelte sich nicht um gerade ,fortschrittsbahn der geologischen ,auffassung1 sondern um eine ,arabeske4 ,immerhin war es1 was den ,begriff der langen geologischen ,zeit anbetraf1 nicht unbedingt ntig1 da er von hier aus litt4 ,die ,zwischenzeiten zwischen je zwei ,katastrophen1 also die eigentlichen geologischen ,epochen1 mochten als solche eine ungeheure ,zeit nach wie vor fllen4 ,cuvier dachte an ,millionen von ,jahren1 die uns im ganzen etwa von den ,ichthyosauriern trennen knnten4 ,aber es war doch auch wahr1 da das ,pltzlichkeits-,element ohne jede ,analogie zum heutigen ,geschehen1 das in den ,katastrophen steckte1 auch innerhalb der ruhigen ,epochen schlielich zu ,gewalt-,phantasien verfhren mute1 die von den ,ideen ,huttons und ,goethes fortlenkten4 ,das jhe1 aus keiner ,analogie begreifbare ,neu-,entstehen der ,tiere und ,pflanzen auf der nackten ,krakatau-,schlacke jeder neuen ,katastrophe war schon eine solche ,verfhrung4 ,wenn das mglich gewesen war1 dann mchte die ,urwelt auch ,kolossalmittel des ,moments gehabt haben1 um in einer ,stunde eine ganze ,sandbarre1 gro wie die ,schsische ,schweiz1 aufzuhufen4 ,der ,mastab von heute fiel ab als ,wahrscheinlichkeitsma4 ,wenn man also auch in der ,katastrophenlehre gern mit ,riesenziffern herumwarf1 so geschah das eigentlich nicht mehr auf dem ,boden des gesunden ,huttonschen ,prinzips4 ,es geschah vielmehr aus ,liebe zum berhaupt ,kolossalischen1 in die man die ,geologie hineinerzogen4 ,riesige ,ichthyosaurier und riesige ,mammute2 riesige ,explosionen1 ,dmpfe1 ,lavaste1 ,glut- und ,wasserfluten2 dazu paten am besten auch riesige8 ,zeiten4 ,aber man war aus der beobachtenden ,forschung heraus im ,roman4 ,der ,dichter ,goethe1 der ein so wundervolles ,beobachterauge und so viel schlichten ,respekt vor der nicht zu bertreibenden ,majestt des ,einfachen1 der ,alltagsnatur8 hatte1 sah das klar ein und tat danach3 er verschlo seine ,tr vor dieser ,polter-,geologie der analogiefreien ,erfindung4 ,die wissenschaftliche ,herrschaft der ,katastrophenlehre dauerte aber offiziell bis zu seinem ,ende4 ,dann brach sie merkwrdig schnell wieder zusammen4 ,der erste ,vorbote dieses ,zusammenbruchs war aber eben jener deutsche ,geologe zu ,gotha1 von ,hoff1 im ersten ,bande seiner ,geschichte der durch berlieferung nachgewiesenen natrlichen ,vernderungen der ,erdoberflche8 #ahbb4 ,hoff lenkte durchaus wieder in ,huttons besonnene ,bahnen zurck4 ,mit vollem ,nachdruck lehrte er wieder die ,gegenwart mit ihrem alltglichen geologischen ,geschehen als ,lehrmeisterin der ,urwelts-,geologie betrachten4 ,und beredt wute er zu schildern1 da hier die ungeheure ,lnge der geologischen ,zeit eine echte ,forderung der strengen ,kritik sei1 nicht ein phantastisches ,riesenspiel4 ,das war der ,hoff1 den ,goethe begrte4 ,anfang der dreiiger ,jahre1 in ,goethes sptestem ,abendrot1 trat dann der ,englnder ,lyell auf1 mit dem die ,katastrophenlehre wirklich einstrzt4 ,lyell fhrte die ,ansichten von ,hutton1 von ,goethe und von ,hoff hinsichtlich der geologischen ,arbeitsart zum vollstndigen ,siege4 ,das heit3 er entwickelte sie fr sich und erfocht den ,sieg auf seinen ,namen4 ,hutton verscholl dabei mehr oder minder1 ,goethe war nie bekannt geworden1 ,hoff trat bescheiden bei ,seite und ist erst ganz spt gegen den ,wunsch der ,lyellianer in seine ,priorittsrechte eingesetzt worden4 ,einerlei aber3 die ,ideen gewannen diesmal endgiltig die ,oberhand4 ,und damit triumphierte um die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts auch jene zweite ,forderung langer geologischer ,zeit endgiltig1 die tief im #ah4 unabhngig von ,buffon eingesetzt hatte4 ,diesmal sollte sie aber gleich noch eine dritte ,quelle auslsen1 -- eine auch schon frher geahnte4 ,als ,darwin #ahca seine ,weltreise antrat1 war eines der wenigen ,bcher1 die er mit in seine ,kajte nahm1 der eben erschienene erste ,band von ,lyells ,geologie4 ,auf der ,reise selbst wurde er zum ,geologen und zum ,schler ,lyells4 ,er lernte1 die ,dinge alle im ,sinne langsamen ,werdens anzusehen4 ,langsam hoben sich ,ksten1 langsam zermalmte der ,gebirgsbach den harten ,stein1 langsam baute die ,koralle sich auf sinkendem ,grunde immer wieder zh empor1 langsam verschleppte der ,eisberg ,granitbrocken4 ,allenthalben arbeitete heute noch die ,erde geologisch weiter4 ,dieser ,arbeit ,vergangenheit zugestanden und ,zeit1 unabsehbare ,zeit -- und das ,antlitz der ,erde faltete sich und glttete sich1 das ganze ungeheure ,wandelpanorama zog und zog vorbei1 von dem die ,sedimentschichten erzhlten1 ohne erdumwlzende ,katastrophen4 ,wenn es aber keine ,katastrophen gab1 so mute auch der ,wechsel der ,tierwelt in der ,geologie anders begriffen werden4 ,was verschwunden war1 wie die ,mammute1 die ,ichthyosaurier1 mute allmhlich ausgestorben sein4 ,wir hatten das unter unsern ,augen erlebt1 wie ,tierarten sterben1 am ,vogel ,dronte1 an der ,seekuh von ,kamtschatka4 ,was aber neu entstanden war1 in spteren geologischen ,schichten in versteinerten ,resten lag1 whrend es in frheren fehlte1 -- das hatte sich auf natrliche ,weise entwickelt4 ,diese ,neu-,entwickelung von ,arten hatten wir allerdings noch nicht gesehen4 ,aber ,darwin suchte und glaubte zu finden eine erdrckende ,flle von ,indizienbeweisen dafr4 ,es war das nchstliegende1 da ,art sich von ,art abgespalten hatte1 da das ,vorhandene stets das ,treibbeet des ,neuentstehenden gewesen war4 ,so hatten schon vor ,darwin die gedacht1 die den alten ,buffonschen ,grundgedanken1 da ,arten da entstehen1 wo ihre ,mglichkeit gegeben ist1 sich irgendwie auszudenken1 in ,bildern zu denken gewagt hatten4 ,warum aber erlebten wir diesen ,proze heute nicht mehr8 ,darwin fand jene einfache ,antwort auch da1 die aber unendlich schwerwiegend sein mute fr das ,zeit-,problem4 ,der ,vorgang der ,art-,entstehung war so langsam1 da wir ihn mit unseren paar ,beobachter-,jahrhunderten noch gar nicht fassen konnten4 ,eine geologisch im ,lyellschen ,sinne zweifellos so gewaltig lange ,zeitperiode wie etwa die ganze ,tertir-,zeit mochte dagegen etwa die hheren ,sugetier-,arten alle hervorgebracht haben1 sie langte4 ,der alte ,huttonsche1 ,goethesche1 ,hoffsche1 jetzt ,lyellsche geologische ,zeitbeweis trat hier in die ,kette der biologischen ,indizien ein4 ,aber dann zahlten ,darwin und die ,seinen auch zurck von ihrer ,seite4 ,die lteren geologischen ,zeiten verlangten noch ganz andere ,tierumformungen als nur die ,zerspaltung des ,sugetiers in so und so viel ,ordnungen1 ,familien1 ,gattungen1 ,arten4 ,das lteste ,sugetier sollte sich einmal vom ,reptil1 das ,reptil vom ,molch und ,fisch abgespalten1 schlielich das ,wirbeltier aus dem ,wirbellosen geworden sein4 ,das waren so riesige ,umwandlungen1 da die ,zeitrume selbst im hchsten geologischen ,ma1 an das man bisher gedacht1 sich strecken muten4 ,die ,biologie1 von ,darwin inspiriert1 ging noch einmal fr sich auf chronologische ,maximalziffern4 ,erst durch ,darwin ist es gelufig geworden1 von ,jahrmillionen im grten ,stil zu reden1 von zwei-1 dreihundert ,millionen ,jahren1 die fr das ,leben allein auf der ,erde ntig seien1 -- bis an die tausend ,millionen1 also die regelrechte ,milliarde heran4 ,rechnete man doch jetzt nicht mit dem ,krakataufels1 zu dem ,wind und ,welle und ,vogel ,geschlecht um ,geschlecht schon anderswo vorhandenen ,lebens trgt3 auf dem ursprnglichen ,fels hatte man nur die primitivste einzellige ,alge etwa und aus der sollten je nach ,ort und ,gelegenheit auf dieser ,ecke der ,erdeninsel diese1 auf jener jene ,abarten sich entwickelt haben1 die wiederum in ,enkel- und ,urenkelketten ,wandel erlitten1 bis der ,fels endlich von immer hherem ,leben autochthon grnte und so weiter bis zur hchsten ,krone des ,lebens4 berschauen wir auf dieser ,ebene die zweite ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts1 so bleiben wir trotz allem1 was heute wohl gesagt wird1 auf einheitlichem ,boden4 ,bei allem ,zweifel an den engeren ,darwinschen ,stzen ist der ,grundgedanke einer langsamen natrlichen ,entwickelung von ,form zu ,form immer fester und fester geworden4 ,lngst ist er nicht mehr blo ein ,anhngsel der rein geologischen ,anschauung1 wenn schon er sich nach wie vor aufs beste mit der modernen ,geologie vertrgt4 ,vor allem durch die vergleichende ,anatomie1 die heute alle biologische ,systematik von ,grund aus trgt1 ist er zu einer vllig selbstndigen ,macht geworden1 mit vllig eigenen ,beweisketten1 die bestehen blieben1 auch wenn es gar keine ,geologie gbe4 ,und so lt sich der ,zeitbegriff fr die ,spanne seit jener alten ,buffon-,grenze1 seit ,mglichwerden organischen ,lebens auf der ,erde81 heute tatschlich rein biologisch begrnden1 ohne ,rcksicht noch wieder auf jene zweite geologische ,chronologie1 wie sie in der ,linie zwischen ,werner und ,lyell liegt4 ,und wir mgen die ,dinge wenden und drehen1 wie wir wollen3 wir kommen hier nach wie vor auf die denkbar grte ,forderung4 ,alle irgendwie sinnvollen ,versuche1 die ursprnglichen ,darwinschen ,erklrungsprinzipien fr den ,hergang der ,entwickelung durch bessere zu ersetzen1 kommen ja doch1 wie gesagt1 ber den einen ,punkt nicht hinaus3 da die ,entwickelung langsam1 ,schritt fr ,schritt1 sich vollzogen habe4 ,immer1 wenn man die ,formreihen der ,lebewesen entlang blickt1 kommt der alte ,goethe-,spruch zur ,geltung1 das ,goethesche ,gesetz1 wie man es nennen knnte3 da in jeder anatomischen ,einzelheit uns die greifbaren ,spuren eines groen geschlossenen harmonischen ,kunstwerks entgegentreten1 eines ,kunstwerks1 in dem es keine abrupten ,tne1 sondern nur wunderbar miteinander verknpfte ,tonfolgen1 unendliche ,melodieen ohne ,lcken gibt4 ,der ,ort1 wo der alte ,goethe sich seine ,weisheit holte1 ist noch immer der geeignetste dazu3 ein ,gang durch die ,skelettsammlung eines anatomischen ,museums fhrt auch den ,unglubigsten mitten in das ungeheure ,notenblatt dieser biologischen ,symphonie4 ,ein einzelnes ,organ1 wie etwa das ,handskelett der ,wirbeltiere bis zum ,menschen herauf1 lt eine solche ,melodie berwltigend erklingen1 zumal1 wenn man noch etwas ,palontologie und ,embryologie hinzunimmt1 -- ich persnlich verlasse einen solchen ,raum und seine ,schau nie1 ohne den ganzen tiefen ,genu mitzunehmen wie aus einem ,konzertsaal2 der fortreiende ,zauber steckt aber in nichts anderem hier wie dort1 als in dem unendlichen harmonischen ,hingang von ,ton zu ,ton ohne ,ri in immer weiter schreitender feinster ,verschrnkung und ,steigerung4 ,jeder grobe ,sto von ,form jh in gnzlich andere ,form wre ein ,schlag ins ,gesicht dieser anatomischen ,harmonie und zerstrte uns den ,genu des ,herrlichsten1 was berhaupt die ,biologie bietet1 des wahrhaft ,erhabenen1 in eine edle ,weltenschau ,entrckenden1 das diese scheinbar kahlste ,wissenschaft des ,beinhauses8 unserm grten ,dichter 7der allerdings auch ein groer ,kenner war7 einst so verklrt hat1 da er vor ihr sein heiligstes ,bekenntnis sprach3 ,was kann der ,mensch im ,leben mehr gewinnen1 ,als da sich ,gottnatur ihm offenbare88 ,es ist entscheidend1 da auch alle neueren und neuesten wirklichen ,versuche1 ber ,darwin hinaus die ,artentstehung zu deuten1 den kurzen ,schritt8 nicht angreifen4 ,auch jene ,mutationstheorie von ,hugo de ,vries trgt doch an ihrer ,spitze den ,satz3 die ,natur macht keine ,sprnge4 ,auch in ihr ist die ,umwandlung zwar stets ein fester1 aber doch ein kleiner ,schritt4 ,und interessant auch ist1 wenn man der gemeinsamen ,arbeit heute von ,geologie und biologischer ,entwickelungslehre folgt1 wie beide sich bestndig in die ,hnde arbeiten zu gunsten noch immer grerer ,zeitrume4 ,einerseits dehnt die ,geologie ihre ,strecken noch bestndig4 ,die ,epochen der echten ,sedimentgesteine werden lnger und lnger4 ,vor gar nicht so sehr langer ,zeit konnte man noch hren1 der ,anfang der ,eiszeit sei uns vielleicht ganz nahe gewesen1 sie habe sich mglicherweise im ,norden erst abgespielt1 als im ,orient schon die alten ,kulturreiche blhten1 also ein paar ,jahrtausende blo vor ,christus4 ,heute scheinen den besten ,kennern hunderttausend ,jahre schon eine viel zu kleine ,ziffer fr die ,dauer auch nur der eigentlichen ,vergletscherung4 ,penck rechnet #bcjjj ,jahre vom ,ende der ,eiszeit bis heute1 wobei er nicht etwa vage astronomische ,ziffern1 die auf ,ursachen-,hypothesen ber die ,eiszeit beruhen1 zu ,grunde legt1 sondern in der streng geologischen ,schtzung bleibt4 ,die ,quartrzeit1 das alte ,sndflut-,gebiet8 zwischen dem ,ende der ,tertirzeit und unserer ,gegenwart1 kommt bei diesen ,rechnungen auf seine gute halbe ,million ,jahre4 ,eine ,idee von der ,gre dann der ,tertirzeit mag rein geologisch die jetzt ziemlich sichere ,vorstellung geben1 da auf einen engeren ,abschnitt darin die ,bildung unserer grten ,gebirgserhebungen 7,alpen1 ,himalaya1 ,kordilleren7 fllt1 wohlverstanden im ,sinne heutiger ,annahmen kein jher ,polter-,akt1 sondern eine ganz allmhliche ,bildung4 ,die ganze ,tertirzeit ist aber wieder winzig gegen die ,kreide- oder ,jura-,zeit4 ,von der ,jura-,zeit hat schon vor ,jahren ein feiner ,kenner wie ,neumayr gesagt1 die ganze ,quartrzeit gehe mindestens an die dreiig ,mal in ihre ,lnge hinein4 ,wie man auch mit solchen rein geologischen ,mastben an die ,milliarde ,jahre tatschlich herankommen kann1 mag jene schon einmal von mir gestreifte ,rechnung von ,mellard ,reade andeuten4 ,er geht davon aus1 da zur ,bildung einer ,kalksteinschicht von einem ,meter ,dicke auf dem ,meeresgrund ber drei ,millionen ,jahre ntig seien4 ,nun rechnet er1 da smtliche ,kalksteine der ,erde1 die aus den geologischen ,epochen brig sind1 gleichmig ausgewalzt eine ,schicht von mehr als #afj ,metern ,dicke ergeben mten4 ,und er schliet also1 da zu deren ,entstehung annhernd #fjj ,millionen ,jahre erforderlich seien4 ,bei der schwimmenden ,grenze solcher ,ziffern wird der ,weg gegen die tausendste ,million1 also die ,milliarde1 offen6 ,auf der anderen ,seite aber ist die ,entwickelungslehre immer mehr bestrebt1 grade ihre grten1 schwersten1 also zweifellos lngsten ,umformungen organischer ,gruppen immer weiter rckwrts in diesen geologischen ,perioden zu schieben4 ,da der ,mensch bis hinter die ,eiszeit geht1 wird nachgerade nicht mehr ernstlich bestritten werden1 -- damit wren wir also einige ,hunderttausend ,jahre vor den heute so viel genannten ,babyloniern von vier- oder dreitausend v4 ,chr4 ,man kann aber auch schon 7von ,klaatsch zum ,beispiel7 die ,meinung lesen1 da der ,mensch im mittleren ,tertir1 in der ,miocn-,zeit1 bereits ,steinwaffen hinterlassen habe1 ja da er ein unmittelbarer ,sprling der urtmlichen eocnen ,sugetierwelt sei und also allen ,ernstes selber bis in dieses ,eocn1 also die lteste ,epoche des ,tertir1 zurckreiche4 ,diese in der ,tat hchst merkwrdige eocne ,sugerfauna1 in der spter so himmelweit getrennte ,gruppen wie ,raubtiere1 ,huftiere und gar ,halbaffen noch eng in eine ,ordnung zusammenfallen1 tritt aber selber schon so im ersten ,morgenrot dieser ,morgenrotsperiode8 des ,tertir auf1 da man ihre eigene ,entstehung trotz mangelhafter palontologischer ,funde unbedingt bis in die ,kreide-,zeit1 also noch in die ,sekundr-,periode1 zurckdenken mu4 ,noch wieder aus dieser ,periode schieben sich die ,sugetiere in ihren allerfrhesten1 noch reptil- oder amphibienhaften ,anfngen ber die ltesten ,trias-,funde hinaus bis an die ,grenze der ,primr-,periode zurck4 ,wenn aber schon diese ,primr-1 also die sogenannte ,erstlings-,periode der ,geologie1 es zu solchem ,gipfel gebracht hatte1 wie dem ,sugetier1 wie lang sollen wir sie allein denken8 ,die ,sache wird in ,wirklichkeit hier noch viel chronologisch groartiger4 ,diese ,primr-,periode setzt an ihrer untersten verschwimmenden ,grenze1 bei oder dicht unter dem sogenannten ,kambrium1 ein mit ,versteinerungen eines schon damals relativ ganz hoch entwickelten ,lebens1 mit echten ,vertretern fast aller groen ,tierstmme1 und beispielsweise bei den ,gliedertieren schon mit einer so hohen1 komplizierten ,gruppe wie den ,krebsen4 ,unterhalb dieser ,schichten hren dann1 wie gesagt1 die ,versteinerungen jh ganz auf4 ,geschichtetes ,gestein liegt ja da noch weiter in enormster ,dicke4 ,die ,geologie fr sich zankt sich aber seit ,alters darber1 wie das jetzt entstanden sei1 ob plutonisch oder neptunisch4 ,einerseits sprechen gute ,merkmale fr weitere ungeheure uralte ,wasserablagerungen4 ,andererseits ist die ,struktur so1 da ,wrme unbedingt eine ,rolle dabei gespielt zu haben scheint1 sei es auch im ,sinne nur einer nachtrglichen ,metamorphose4 ,mgen sich aber ,pluto und ,neptun geologisch in den ,haaren liegen1 so lange sie wollen3 die biologische ,entwickelungslehre fordert hier fr ihr ,teil einfach eine unabsehbare chronologische ,rckausdehnung der ,lebensmglichkeit auf ,erden noch ber das ,kambrium hinaus4 ,denn wenn auch alle versteinerten ,reste zerstrt sind3 sie fordert ,zeit fr das ,werden der groen ,tierstmme1 fordert ,zeit fr den unendlichen ,wandel solcher ,stmme etwa wie dort bis zu den ,krebsen hinauf4 ,da ihr ,gebude sonst fest steht1 darf sie das verlangen4 ,hinter dem ,kambrium kann sich ihr die ,lebenschronologie nicht schon schlieen und etwa bereits die ,buffonsche ,urerde1 die ,gluterde ohne ,lebensmglichkeit1 geschichtlich beginnen4 ,sieht man aber auf das1 was da geleistet worden sein soll1 denkt man1 da alle ,anfnge am schwersten sind und da es ganz gewi unvergleichlich viel mehr ,mhe gemacht hat und also ,zeit gebraucht hat1 da aus einem einzelligen ,urtier ein ,trilobiten-,krebs wurde1 als aus dem ein ,hummer -- so wird man dieser hypothetischen vorkambrischen ,lebensperiode mit ihren ,meeren und sonstigen ,lebensbedingungen eine ,zeit ansetzen mssen1 viel lnger als alles noch1 was seit dem ,kambrium und seinen ,krebsen verflossen ist4 ,mit diesem ,zuwachs langt die ,milliarde schwerlich4 ,und so ist es wirklich wie ein ,wettlauf zwischen ,geologie und ,biologie1 -- wo die eine zgert1 reit die andere mit1 und beide zusammen zerren schlielich den ,faden der ,chronologie in die ,unfabarkeit an ,lnge4 ,der ,chronologie1 wohl verstanden1 zwischen dem alten ,krakatau-,termin der oberflchlich erkalteten ,erdschlacke ,buffons und der ,gegenwart6 ,eine ,milliarde ,jahre als kleinste ,annherungsziffer dort1 wo ,buffon vor seinen sich abkhlenden ,metallkgelchen des ,experiments die schlichte ,ziffer ,vierzigtausend auf den ,schild des ,chronos geschrieben1 zweifelnd und verlstert ob des chronologischen ,ketzermutes1 der ,vierzigtausend gegen die ,zahl ,sechstausend der ,theologie zu setzen wagte6 ,aber wir sind mit der einen ,linie bis ans ,ende des #ai4 ,jahrhunderts gestiegen4 ,in dieser langen ,zeit seit ,buffon hatte auch der spezielle ,gedanke jener ,buffonschen ,rechnung seine ,sonderbahn beschrieben und war tatschlich sein eigenes ,stck auch weiter gekommen4 ,eine ,weile ist es im #ai4 ,jahrhundert allerdings gewesen1 als sei ,buffons ,ziffer rein fortgefegt1 so stark wurden jene anderen ,zeit-,argumente4 ,sie war wie erdrckt1 erlebte selber das ,schicksal der biblischen ,ziffer4 ,aber grade in dieser ,zeit fgen sich fortgesetzt ,zge in das geologische ,bild1 die doch merkwrdig gut wenigstens ihre ,voraussetzungen zu besttigen scheinen4 ,die ,kant-,laplacesche ,theorie wird fast allgemein angenommen und gibt eine ganz anders anschauliche ,grundlage fr die ,vorstellung einer ,abstammung der ,erde von der glhenden ,sonne und eines ursprnglich selber sonnenhaft glhenden ,erdballs1 als ,buffon besessen hatte4 ,vulkane1 heie ,quellen1 die ,hebekrfte bei der ,gebirgsbildung und vor allem eine ziffernmige ,zunahme der ,temperatur in den ,bergwerken und ,bohrlchern machen vereint die ,meinung wirklich einmal ganz fest1 ganz exakt81 da das ,innere der ,erde noch jetzt glhendflssig1 ja im ,herzen gar gasfrmig sei4 ,blo ber die ,dicke der ,erkaltungsrinde von heute bleibt noch ,streit1 die ,grundangabe dagegen kommt in jedes ,schulbuch4 ,gelegentlich1 schon recht tief im #ai4 ,jahrhundert1 wird sogar einmal von einem ,gelehrten auch wieder ein umfangreiches ,schmelz-,experiment gemacht3 ,bischof lt groe ,kugeln geschmolzenen ,basalts sich abkhlen1 bohrt ,lcher hinein und senkt ,thermometer nach1 um die ,abkhlungsgesetze zu ergrnden4 ,schlielich scheint das ganze ,material so wundervoll neu da zu liegen und doch ganz im ,rahmen zugleich der alten ,voraussetzungen1 da es nur eines findigen ,kopfs braucht1 um auch ohne ,rcksicht auf den alten ,buffon selbst eine reine ,wrme-,rechnung von neuem in der ,geologie auferstehen zu lassen4 ,rund ein ,jahrhundert nach ,buffon nimmt denn auch ,william ,thomson in ,england die ,sache richtig auf und sucht abermals eine feste ,ziffer4 ,buffons ,angabe ist natrlich in jedem ,betracht zu klein4 ,eine so ungeheure ,differenz kann unmglich herauskommen zwischen der ,temperatur-,rechnung und jenen ,ziffern ,lyells und ,darwins4 ,aber ,thomson geht im brigen doch wieder seinen ,eigenweg1 genau wie einst ,buffon selbst4 ,er holt die neuen ,temperatur-,materialien zusammen und sucht mit ihnen durchzudringen1 indem er sie aneinander reiht4 ,da merkt er denn freilich etwas ,strendes4 ,die ,grundziffern sind doch nicht so bequem4 ,beispielsweise3 wie viel ursprngliche ,erkaltungswrme hat die ,erde heute noch8 ,jene ,thermometer-,steigerung beim ,eindringen in ,bohrlcher mte es lehren4 ,wie verluft sie8 ,bei welcher ,tiefe mssen wir uns denken1 da sie so hoch wird1 da noch jetzt alle ,gesteine im ,schmelzflu sind8 ,die ,angaben ber die ,steigerung differierten leider4 ,es gab eine ,maximalbehauptung und eine ,minimalbehauptung1 die sich widersprachen4 ,ferner3 wie hoch war die ,anfangstemperatur der ,urerde8 ,und wie stand es mit der ,wrmeleitung der ,gesteine8 ,auch da gab es schwankende ,ziffern4 ,also beschied sich ,thomson1 zwei ,grenzzahlen zu finden4 ,eine1 wenn jene ,grundziffern so hoch1 wie es ihm noch zulssig erschien1 angenommen wurden1 und eine1 wenn sie so tief wie tunlich gesetzt waren4 ,das ,resultat war jedenfalls interessant4 ,thomson errechnete1 da seit ,erstarrung der ,erdkruste nicht weniger als zwanzig ,millionen ,jahre verflossen sein knnten1 -- aber auch nicht mehr als vierhundert ,millionen4 ,schlug die ,minimalziffer immer noch grndlich ,buffons ,zahl tot1 so war die ,maximalziffer doch immer noch nicht gengend fr jene ,forderungen der modernen ,geologie und der ,entwickelungslehre der ,biologie4 ,vollends entsprach diesen nicht die von ,thomson befrwortete ,mittelzahl von blo etwas ber hundert ,millionen4 ,und spter ist ,thomson sogar noch von der betrchtlich heruntergegangen4 ,es konnte scheinen1 als bereite sich da noch einmal ein ernsthafter ,konflikt trotz allem zwischen der echten ,nachfolge ,buffons in der ,physik und der ,nachfolge ,lyells und ,darwins vor4 ,wo man besonders ,darwin etwas am ,zeuge flicken wollte1 wurde denn auch die ,thomson-,ziffer gelegentlich ausgespielt als ,dmpfer4 ,andererseits diente sie mit ihrem riesigen ,spielraum von hunderten von ,millionen auch wohl wieder denen als ,zielscheibe1 die ber das mige ,spiel mit ,millionen8 in der ,chronologie des ,naturforschers wohlfeil zu scherzen beliebten4 ,der wahre ,sachverhalt ist1 da auch ber diesen heutigen physikalischen ,rechnungen schlielich doch ein ,unstern schwebt4 ,grade sie wollen uns wirkliche ,zahlen exakt8 geben und verwirren doch nur das ,bild1 das ,geologie und ,biologie aufgerollt haben1 dabei ins ganz ,unsichere hinein4 ,die ,voraussetzungen1 die ,thomson vermeintlich so sicher vorfand1 schwankten nicht nur ihm im ,laufe seiner ,rechnung3 sie sind berhaupt heute wieder schwankendster ,grund1 -- so schwankend1 da sich grade auf sie gar nichts bauen lt4 ,der ,widerspruch in den ,angaben ber die ,zunahme der ,wrme in den ,bergwerken und unsern 7immer ja noch so winzigen7 ,bohrlchern ist nicht nur innerhalb der ,thomsonschen ,grenzen da3 er ist zur ,stunde derartig1 da sich berhaupt keine ,rechnung auf ihn begrnden lt4 ,smtliche ,angaben des weitern ber einen im ,erdinnern noch erhaltenen ,rest ursprnglicher ,erdwrme sind gegenwrtig mit ,glck angezweifelt4 ,das ganze ,schulbild der ,erdkugel mit einer dnnen ,erstarrungsrinde blo ber einem ungeheuren ,glutkern fngt unverkennbar an1 in der ,geologie mythisch8 zu werden4 ,weder zur ,erklrung des ,vulkanismus noch vollends zu der der ,gebirgsbildung ist das aufdrngende einheitliche ,innen-,glutmeer mehr ntig -- von dieser ,seite hat die ,hilfe so gut wie ganz aufgehrt4 ,wenn die ,erde heute noch ,wrme in ihrem ,innern hegt1 so gibt es ,gedankengnge1 die selbst das erklren ohne ,rcksicht auf ,reste von ,urwrme2 auch ein ,krper1 der sich zusammenzieht1 erzeugt mechanisch ,wrme2 ,wrme entsteht bei allen ,gesteinsverschiebungen1 ,wrme entsteht aus rtlichen chemischen ,prozessen4 ,ich will wenigstens mit einem ,wort andeuten1 da selbst die ,kant-,laplacesche ,theorie heute wieder schwcher in ihrer ,beweiskraft erscheint4 ,das soll nicht sagen1 da die ,erde nie ein ,sonnenstadium gehabt habe4 ,aber es kann unendlich viel frher erloschen sein1 als alle unsere ,rechnungen erreichen4 ,wenn die ,erde berhaupt heute kein sicher erweisbares ,glutmeer als unmittelbares ,erbe jener ,sonnenzeit mehr in sich birgt1 erlahmt mit der ,gesamtrechnung auch die ,vermutung1 wie lange sie schon in diesem ,zustande ist4 ,nichts hemmt dann1 zu den ,zahlen der ,geologie und ,biologe zurckzukehren und sie umgekehrt als einzigen ,anhalt auszuspielen4 ,wenn das ,leben zu seiner ,entwickelung eine ,milliarde und mehr brauchte1 so mu eben so lange die ,erdrinde schon so sein1 da ,leben auf ihr existieren konnte4 ,sehr viel ,zeit6 ,das bleibt das ,resultat4 ,nicht feste ,ziffern1 -- grade die trgen am leichtesten4 ,aber unendlicher ,spielraum6 ,und wenn etwas je ,ziffern geben knnte1 so wren es ganz kleine1 eng umrissene ,beobachtungsreihen inmitten des hellen ,tages von heute4 ,wie ein nackter ,fels heute vom ,leben erobert wird gleich jener ,krakatauschlacke2 und wie dieses isolierte ,leben dann lokalen ,wandel vielleicht erfhrt in ,jahrtausenden2 das wre so eine ,reihe4 ,und wie zugleich der ,boden sich wandelt1 wie ,zuwachs1 ,abzug1 ,hebung oder ,senkung sich zeigt1 das wre echtes geologisch-chronologisches ,material4 ,bescheiden sein gilt es da1 bescheiden vorgehen von ,schritt zu ,schritt1 um als ,krone der ,bescheidenheit zu ernten -- die ,milliarde4 99 99 99 99 99 ,ich blttere wieder in den ,bchern4 ,man merkt es noch an anderem1 da der ,darwinismus aus dem ,schwabenalter kommt4 ,es lsen sich persnliche ,beziehungen4 ,die ,taufpaten1 die das ,kind aus der ,wiege hoben -- ,darwin1 ,lyell1 ,huxley -- sind fast alle schon hin4 ,die zweite groe ,generation aber fngt an1 ihr ,testament zu schreiben4 ,august ,weismann gibt seine ,vortrge ber ,deszendenztheorie8 heraus1 in zwei dicken ,bnden4 ,haeckel hat seine ,gemeinverstndlichen ,vortrge und ,abhandlungen aus dem ,gebiete der ,entwickelungslehre8 ebenso in zwei ,bnde gesammelt4 ,gleich in der ,vorrede lese ich da bei ,weismann3 ,wenn ein arbeitsfreudiges ,leben sich seinem ,ende zuneigt1 so regt sich wohl der ,wunsch1 die ,hauptergebnisse desselben zu einem abgerundeten und in sich harmonischen ,bild zusammenzufassen und gewissermaen als ein ,vermchtnis den nach uns ,kommenden zu hinterlassen4 -- ,das ist der ,hauptgrund1 der mich zur ,verffentlichung dieser ,vortrge veranlate48 ,ein ,werk1 das solche ,stze an der ,spitze trgt1 legt eine neue ,verpflichtung auf4 ,es verlangt1 da man historisch auf eine ,lebensarbeit zurckschaut4 ,denke ich allerdings wieder an die ,leutchen1 die dem ganzen ,darwinismus schon diese ,heiligsprechung des ,historischwerdens8 zugestehen mchten1 mit dem behaglichen ,gefhl dabei1 da so stillschweigend auch die klassische ,antiquierung mit ,absetzung von der ,tagesordnung vollzogen sei1 so ist das ,weismannsche ,buch eine der hbschesten ,widerlegungen dieses frommen ,wunsches4 ,es fixiert1 historisch wie aktuell1 eine ,schattierung innerhalb des ,darwinismus1 die spezifische ,weismann-,lehre1 die im ,grunde ebensoviel ,anrecht auf einen ,personennamen hat wie die ,gesamtschule auf den des ,charles ,darwin oder wie die ,mutations-,theorie wieder auf den des ,hugo ,de ,vries4 ,eine ,lehre aber ist nach meiner ,auffassung in der ,vollblte ihrer ,leistungsfhigkeit als ,geistesquelle1 wenn sie noch ,raum hat fr so verschiedene1 jederseits fr sich geistvoll-eigenartige ,schattierungen4 ,wobei es dem ,spitzfindigen wirklich ruhig berlassen bleiben mag1 ob er bei dem ,wettstreit dieser ,schattierungen von ,kmpfen im ,darwinismus oder um den ,darwinismus reden will4 ,ich selbst erachte es als eine ,pflicht historischer ,anstndigkeit1 der ,gesamtbewegung zu einer wissenschaftlichen ,deszendenztheorie1 wie sie eine ungeheure1 fort und fort wachsende ,litteratur heute vertritt1 den ,namen ,darwinismus8 zu lassen2 im brigen aber wnsche ich dem ,kampf der ,meinungen innerhalb dieser ,theorie ,tr und ,tor geffnet1 so weit es geht4 ,wir reden ja auch1 und reden ganz gewi mit ,recht1 von einem kopernikanischen ,weltsystem1 obwohl ,kopernikus noch keine ,keplerschen ,gesetze und kein ,newtonsches ,gravitationsgesetz kannte1 obwohl wir heute genau wissen1 da auch die ,sonne nicht still steht und dadurch die ganze ,figur des ,systems bestndig verschoben wird1 und obwohl ,kopernikus noch an eine ,drehung des ,achsenwinkels der ,erde bei jedem ,jahresumlauf dachte1 die in dieser ,form vlliger ,irrtum war4 ,wollen wir jeden ,zwist um ein engeres ,deszendenzgesetz als ,entscheidungskampf um ,wohl und ,wehe des ,darwinismus fassen1 so wird nur eine ,verwechslung in die ,laienwelt getragen3 als wenn nmlich der ,gedanke der ,entwickelung im ,gebiet der modernsten ,biologie selbst wieder bedroht oder gar wieder in den ,hintergrund gedrngt sei1 -- eine ,behauptung1 der kein ehrlicher ,mensch1 der die ,dinge verfolgt1 ,verbreitung wnschen kann1 da sie den nacktesten ,tatsachen widerspricht4 ,auch ,weismanns eigene ,anschauungen haben aber innerhalb der vierundvierzig ,jahre ,darwinismus schon ihre besondere ,geschichte4 ,sie sind zu ihrer ,zeit als unvollkommener ,keim sichtbar geworden1 sind in vielfltigem ,hader gewachsen und sind heute1 soweit ,weismann als ,person in ,betracht kommt1 ausgewachsen4 ,ganz ausgewachsen im ideellen ,sinne sind sie natrlich noch so wenig wie irgend ein menschlicher ,gedanke1 der in die vorlufig unserem ,blick einmal ewige8 ,menschheit geset worden4 ,mit ,bedauern lese ich1 da ,august ,weismann durch ein ,augenleiden mehr und mehr im praktischen ,forschen gehemmt wird1 wobei ich doch von seinem theoretischen ,denken mir noch reiche ,frucht verspreche1 trotz seines ,testaments84 ,inzwischen stelle ich fest1 -- und ich denke1 hier wird ,freund wie ,feind des ,darwinismus und aller seiner ,schattierungen mir anstandslos recht geben --1 da im ganzen ,darwinismus nchst ,darwin selbst kein zweiter so sittlich vornehm1 so liebenswrdig1 ja1 ich mchte sagen3 so grazis zu hadern verstanden hat wie er4 ,und das auf einem ,gebiete1 wo gelegentlich unverkennbar mit ,dreschflegeln und verwandten1 nicht vllig einwandfreien ,instrumenten in ,sachen der ,weltanschauung operiert worden ist -- nomina sunt odiosa4 ,neben diesem ,charakter ist zur ,sache zu sagen1 da ,weismann zwar nicht im ,sinne eines ,kampfschlusses objektiv gesiegt hat1 -- wer hat denn in diesen vier ,jahrzehnten irgendwo gesiegt8 vor ,problemen1 die mindestens der ,beobachtungskontrolle von ,jahrtausenden bedrften6 ,aber er hat seine ,schattierung8 klar herausgearbeitet4 ,in diesem ,buche feiert das seinen ,triumph4 ,es ist ein ,werk von solcher stilistischen ,klarheit1 wie der ,darwinismus hchstens noch zwei oder drei besitzt unter seinen allerbesten4 ,es ist alles so abgeschliffen und ausgeklrt1 jedes ,beispiel genau blankgewischt und an seinen ,fleck gestellt1 wie bei ,schauobjekten einer am ,schnrchen laufenden ,schuldemonstration4 ,sehen mu hier jeder1 was gemeint ist1 -- mag er das ,begriffene danach schelten4 ,von keiner ,linie des ,darwinismus wird heute mit mehr ,eifer behauptet1 da sie falsch sei1 wie von der ,zuchtwahl-,theorie4 ,nun denn3 ,weismann ist zur ,zeit der extremste ,vertreter gerade dieser ,zuchtwahl-,theorie4 ,das bestimmt eben seine ,eigenart4 ,man mu1 um seine ,stellung andeutend zu fixieren1 auf den alten ,gegensatz zurckgehen zwischen ,lamarck und ,darwin1 einen ,gegensatz1 der berhaupt mit den ,jahren wieder immer interessanter geworden ist4 ,als ,darwin sich an den ,entwickelungsgedanken wagte1 schien es ihm vor allem ntig1 ihn aus dem ,schutt herauszuarbeiten1 in den er mit ,lamarck geraten war4 ,heute haben wir umgekehrt wieder eine feste ,schule von ,neo-,lamarckisten1 die ungefhr etwas hnliches von ,darwin sagen4 ,umgekehrt ist aber auch aus dem immer noch vorsichtigen ,darwinschen ,vorsto contra ,lamarck eine ,lehre erwachsen1 die dann erst mit ,stumpf und ,stiel den letzten ,lamarcksrest austreiben mchte4 ,und das ist die ,farbe ,weismann im ,bilde4 ,lamarck hatte eines deutlich erfat1 und das ist briggeblieben in allen spteren ,meinungen4 ,in der ,entwickelung der ,tier- und ,pflanzenarten sind zwei ,faktoren zu beachten4 ,ein uerer und ein innerer4 ,auen wechseln die ,bedingungen des ,lebens auf ,erden4 ,sie ziehen vorbei wie ein groes ,wandelpanorama4 ,innen1 in den ,lebewesen selbst1 reagiert aber etwas darauf4 ,sie passen sich diesen ,bedingungen an4 ,wie aber ist nun das wahre ,verhltnis von drben und hier8 ,wir suchen in der ,natur ,kausalzusammenhnge4 ,wo sind sie hier8 ,lamarck sagte3 ,auen wirkt auf innen4 ,die ueren ,bedingungen treten nach innen auf als ,forderungen4 ,und diese ,forderungen finden ,gehr bei einer ,eigenschaft des ,innern4 ,sie rufen bung8 hervor4 ,der ,arm1 der zum ,schlagen gefordert wird1 sthlt sich1 der ,hals1 der hoch reichen soll1 streckt sich4 ,das ,resultat dieser bung aber wird auf die ,nachkommen vererbt4 ,ihr ,arm wchst sogleich muskelstrker1 ihr ,hals gleich in der ntigen ,lnge4 ,so fixiert sich die bung hier bereits als angeborene ,anpassung4 ,und so fort4 ,nun ,darwin4 ,das langt nicht4 ,durch bung wird kein ,laubfrosch grn1 kein ,blattschmetterling seinem ,blatte hnlich4 ,und doch haben wir auch solcher ,anpassungen die ,flle4 ,es mu noch ein besonderes ,wechselverhltnis geben zwischen dem ,auen und irgend einer andern ,eigenschaft des ,innen1 die auch hier entgegenkommt4 ,und ,darwin findet es in der ,zuchtwahl1 der ,selektion4 ,neben der bung gehrt zu den entgegenkommenden ,mglichkeiten die ,variation4 ,ein bestndiges ,spiel waltet da von allerhand ,hervorbringungen1 die unabhngig von der bung herausgeworfen werden4 ,diese ,variation macht z4 ,b4 einen ,frosch1 der sonst braun war1 auch einmal grn4 ,und jetzt darauf reagiert das uere nicht erzieherisch1 wie bei der bung1 sondern gewaltsam4 ,der grne ,frosch wird als zweckmige ,anpassung auf ,grn erhalten1 weitergezchtet1 whrend alle nicht grnen ,formen eingehen mssen4 ,das ist die berhmte ,auslese der ,passendsten4 ,ein sinnvoller ,gedanke1 der zunchst durch seine ,einfachheit fortri4 ,aber man sieht3 er wirft ,lamarck nicht um4 ,er ergnzt ihn nur fr die unzhligen ,flle1 vor denen die ,anpassung durch bung als ,erklrungsgrund versagt4 ,aber nun wieder einen ,spatenstich tiefer4 ,was steckte hinter dieser ,variation8 ,was war ihr ,geheimnis1 ihr ,gesetz8 ,mit dieser ,frage sind wir mitten in den ,kmpfen der ,schule ,darwins4 ,eine ,linie beschftigte sich blo mit der ,schrittweite1 dem ,ma dieser ,variation4 ,ob schon winzige1 gesetzmige ,gleichgewichtsschwankungen zur ,artbildung fhrten oder blo krftige1 das ,innerste erschtternde ,ste8 ,hier setzt heute de ,vries ein1 der experimentell festgestellt zu haben glaubt1 da stets ein wirklicher ,sto1 ein ,ruck oder ,sprung ntig sei1 eine ,mutation4 ,doch der ,darwinsche ,grundgedanke bleibt in dieser ,linie unangetastet4 ber ,darwin mute dagegen in irgend einer ,weise hinausfhren jede ,meinung ber die tieferen ,ursachen der artbildenden ,variation4 ,die eine ,richtung grub ausschlielich nach innen1 ins ,innerste des ,innern hinein weiter4 ,gab es nicht doch ein festes inneres ,hausgesetz der ,variation1 das schon der ersten ,urzelle eingeprgt war8 ,hier wurde ,ngeli bedeutend4 ,er verknpfte die ,frage mit einem lteren1 vordarwinistischen ,gedanken4 ,er suchte ein ,entwickelungsgesetz8 schon in der ,variation4 ,aber er lie es teleologisch arbeiten4 ,es drngte selber schon1 in einem allerdings schwer definierbaren ,hellsehen81 auf ntzliche ,anpassungsvarianten1 wie sie auen gefordert wurden1 direkt hin4 ,damit wurde die ,selektion berflssig4 ,und so fhrte ,ngeli allerdings folgerichtig wieder aus ,darwin heraus1 ohne zu ,lamarck zurckzukehren1 -- in ein ,drittes hinein4 ,aber das hatte man ja gerade an ,darwin geschtzt1 da er keine teleologische ,grundveranlagung brauchte1 sondern das ,zweckmige erst vor unseren ,augen entstehen lie4 ,die ganze ,hauptmasse der ,schule schwenkte also hier nicht mit4 ,aber wo lag denn das ,gesetz der ,variation8 ,im ,zufall88 ,das ist oft als ,hilfs- und ,notwort gesagt worden4 ,jeder wute aber1 da ,zufall einen eigentlichen ,sinn in einem ,spiel von ,kausalzusammenhngen1 wo alle ,karten aufgedeckt sind1 gar nicht besitzt4 ,und nach solchem ,spiel suchte man doch4 ,so sah man sich unhemmbar wieder ins ,auen8 gedrngt4 ,steckten die ,anste zur ,variation nicht doch irgendwie im ,druck der ,verhltnisse1 im ,milieu selbst1 -- also auen8 ,hier lag eine unverkennbare ,mglichkeit1 in uerster ,schwenkung doch noch wieder auf einen vertieften ,lamarck zu kommen4 ,darwin hat in spteren ,jahren selbst etwas paktiert mit dieser ,richtung4 ,die ,neo-,lamarckisten haben sie offen proklamiert4 ,das jetzt ist aber die ,stelle1 wo ,weismann vor ,jahren zuerst in die ,debatte mit einem wahren ,blitzschlage eingegriffen hat4 ,er versuchte1 den ganzen ,lamarckismus nachtrglich in ,grund und ,boden zu schlagen durch die ,behauptung1 da die ,ergebnisse dieser ganzen direkten ,einflsse von auen auf innen1 wie bungsstrkung u4 s4 w41 also jene vom ,individuum erworbenen ,eigenschaften1 nicht vererbt werden knnten4 ,war das richtig1 so konnte auf dem ,lamarckswege niemals eine neue ,art entstanden sein1 denn jeder ,anlauf zu einer ,anpassung blieb individuell und starb mit dem ,tode des ,individuums wieder aus1 ohne in die ,unsterblichkeit der ,generationenfolge durch ,kinder und ,enkel einzutreten4 ,mochte das nun bestritten werden -- und wie ist es bestritten worden bis auf diesen ,tag nicht blo von ,lamarckisten1 sondern auch von engeren ,darwinisten und auch von ganz indifferenten ,physiologen und ,vererbungstheoretikern --3 fr ,weismann war damit seine weitere ,bahn endgltig gegeben4 ,ihm galt es1 den ,darwinismus vom letzten ,rest ,lamarckismus reinzuputzen4 ,da er kein drittes ,prinzip im ,sinne ,ngelis hatte1 blieb schlechterdings nichts brig1 als die natrliche ,zuchtwahl auch in allen ,fllen1 wo ,darwin noch ,lamarck ,raum gelassen1 fr die absolute ,macht zu erklren4 ,es wurde die ,allmacht der ,naturzchtung proklamiert4 ,das fr sich vollzogen1 wurde aber nun wieder etwas hochinteressant4 ,nmlich3 wie endlich ,weismann ohne ,ngeli und auch ganz ohne ,lamarck den geheimen ,mechanismus der ,variation fr sich deuten werde4 ,abermals wird hier eine neue1 zunchst unabhngige ,linie der ,darwinschen ,schule wichtig3 der ,ideengang von ,wilhelm ,roux4 ,roux fate den ,gedanken -- einen der genialsten nach ,darwin1 -- da es nicht blo eine uerliche ,zuchtwahl geben msse1 sondern auch eine im ,innern4 ,eine ,zuchtwahl nicht blo des ,milieus gegenber den ,individuen1 sondern auch eine ,zuchtwahl durch den ,kampf ums ,dasein der ,teile im ,individuum selbst4 ,wir wissen ja1 da jedes ,individuum1 jedes echte ,einzeltier1 jede echte ,einzelpflanze1 aus ,teilen besteht1 die mehr oder minder jeder fr sich etwas ,selbstndiges in ihm darstellen4 ,das einfachste ,beispiel in allen etwas entwickelteren ,lebensformen sind die ,organe4 ,goethe stand schon tief bewegt vor diesem ,geheimnis4 ,in dem ersten seiner morphologischen ,hefte sagt er3 ,jedes ,lebendige ist kein ,einzelnes1 sondern eine ,mehrheit2 selbst insofern es uns als ,individuum erscheint1 bleibt es doch eine ,versammlung von lebendigen1 selbstndigen ,wesen1 die der ,idee1 der ,anlage nach gleich sind1 in der ,erscheinung aber gleich oder hnlich1 ungleich oder unhnlich werden knnen4 ,diese ,wesen sind teils ursprnglich schon verbunden1 teils finden und vereinigen sie sich4 ,sie entzweien sich und suchen sich wieder und bewirken so eine unendliche ,produktion auf alle ,weise und nach allen ,seiten48 ,einundzwanzig ,jahre1 nachdem diese ,stelle gedruckt1 einunddreiig1 nachdem sie geschrieben war1 wurde in der ,zelle8 ein noch viel fundamentaleres ,bauelement der ,lebewesen entdeckt4 ,seit ,schleiden1 ,schwann und vor allem seit ,virchows bahnbrechenden ,arbeiten wissen wir1 da alle hheren ,pflanzen wie ,tiere ungeheure ,komplexe1 ,genossenschaften1 ,staaten solcher ,zellen sind4 ,erst tief an der ,wurzel alles ,lebendigen fllt ,zelle und ,individuum zusammen4 ,aber selbst vor der ,zelle macht die ,auflsung noch nicht ,halt4 ,selbst sie noch erscheint als ein verwickeltes ,sozialgebilde aus einer ungeheuren ,masse noch einfacherer ,lebenstrger4 ,nun denn3 auch diese ,teile und ,teilchen bis ins ,winzigste1 ,unsichtbare hinein1 sie mssen in einem unausgesetzten ,konkurrenzkampfe stehen4 ,besser gelagerte1 besser genhrte berwinden die minderwertigen4 ,bestimmte ,gruppen siegen und unterliegen2 eine groe ,zuchtwahl waltet4 ,so weit im ,kern der ,ideengang ,roux'4 ,nun darber hinaus wieder ,weismann4 ,dieser ,kampf der ,teilchen mit seiner inneren ,auslese findet auch in dem ,allergeheimnisvollsten statt1 was die lebenden ,wesen besitzen3 in ihrem krperlichen ,unsterblichkeitsteil81 nmlich dem sogenannten ,keimplasma1 dem ,kraftreservoir1 das bei der ,fortpflanzung mitgegeben wird4 ,und sein ,resultat ist die ,variation der neu entstehenden ,gesamtindividuen1 die natrlich erblich sein mu1 da es sich ja um ,resultate sozusagen im ,herzen aller ,vererbung1 im ewigen ,keimplasma1 handelt4 ,bei den ,ergebnissen dieser ,variation mag dann die ,zuchtwahl hheren ,grades1 die ,darwin zunchst nur gesehen hatte1 sie1 die feste ,arten mit zweckmigen ,anpassungen bildet1 einsetzen4 ,erst in diesem ,testament8 kommt ,weismanns ,gedankengebude zum ersten ,mal vllig klar heraus4 ,erst jetzt wird deutlich1 was der ,satz von der ,allmacht der ,zuchtwahl schlielich doch fr ,wahrscheinlichkeiten selbst wieder ffnet4 ,wohl3 auen ist jetzt ,zuchtwahl1 innen ,zuchtwahl1 ,zuchtwahl berall4 ,doch gerade dabei zeigt sich pltzlich erst recht eine feine1 aber sichere ,brcke von auen8 nach innen84 ,das ,milieu1 das auen die ,individuen ausliest1 wirkt doch auch in ihnen als ,ernhrung mit4 ,wenn dieser ,einflu lange ,zeit ein gleichartiger ist1 so mu er im inneren ,kampf der ,teile bis in das entscheidende ,keimplasma hinein schlielich auch schon eine ganz bestimmte ,auslese1 einen bestimmten ,sieg1 eine bestimmte ,richtung der ,variation dort bewirken4 ,und damit ist die endgltige ,mglichkeit8 wenigstens geschaffen1 da der ueren ,zuchtwahl bestimmte ntzliche ,varianten schon in die ,hnde arbeiten4 uere und innere ,zuchtwahl1 im letzten ,ende vom ,gleichen bewegt1 knnen aufeinander losarbeiten wie in einem ,ansatz wenigstens zu einer prstabilierten ,harmonie84 ,man sieht1 was das bedeutet4 ,es ist der beste ,kern des ,ngelischen ,gedankens gerettet1 ohne da doch ein unklares teleologisches ,entwickelungsgesetz ntig wrde1 und auch ohne da die ,zuchtwahl berflssig wrde2 die uere ,zuchtwahl wird nur in etwas entlastet durch die innere4 ,zugleich aber ist trotz aller ,allgewalt des ,zuchtwahlprinzips doch auch wiederhergestellt und anerkannt der wichtigste ,kerngedanke des ,lamarckismus1 da nmlich zuletzt der ,druck der ueren ,verhltnisse die ,anpassung schafft4 ,in dieser ,form umfat der ,weismannismus alle krftigen ,triebe1 die das ,deszedenzprinzip bisher hervorgebracht hat und gengt damit formal zweifellos den ,anforderungen an eine ,schluhypothese4 ,weismann selber mu das gengen2 er darf mit ,befriedigung auf eine ,bahn blicken1 die fr sein ,teil konsequent durchlaufen ist4 ,den ,fortgang mgen andere suchen1 meinetwegen auch den ,rckgang4 ,die ,geschichte der ,wissenschaft hat etwas von ,penelope1 die in der ,nacht trennt1 was sie am ,tage gewebt hat4 ,darum kann einer doch den ,ruhm eines guten ,webers behalten4 ,was ich hier angedeutet habe1 ist nur der grte ,gerstbalken des ,buches1 roh wie die ,tragbalken in der ,goldelfenbeinmasse des olympischen ,zeus4 ,das ,werk selbst wirkt so ungemein fesselnd1 weil es sich breiter und breiter vor dem ,leser aufbaut4 ,man fhlt mit1 wie ,weismann sich allmhlich die ganze ,deszendenzlehre neu aufzimmern1 mit ihrem gesamten ,apparat neu ordnen mute4 ,dann aber kam er wirklich an die ,grenze1 wo es eine individuelle ,biologie zu schaffen galt und schlielich eine ganze ,weltanschauung mit der spezifischen ,weismann-,farbe4 ,das letzte ,kapitel verrt davon wenigstens noch einiges4 ,ein ,gedanke sehr allgemeiner ,art taucht dabei noch auf1 der mir wert scheint1 da man ihn bespricht1 vielleicht auch1 da man ihm widerspricht4 ,weismann empfindet1 was jeder vor jedem ganz tief gefaten ,problem zuletzt empfinden mu3 man kommt auf die ,urfragen4 ,hinter auen und innen1 ,vererbung und ,zuchtwahl erwachsen die groen ,trhter des ganz ,rtselhaften4 ,was ist ,leben1 was ,materie1 ,geist1 ,zweck1 ,zeit1 ,kausalitt8 ,und er meint1 wir mssen da ewig resignieren4 ,mu es nicht so sein8 fragt er4 ,auch wir sind ,anpassungsprodukte jener groen ,lebensmhle1 angepat an ganz bestimmte ,forderungen des ,lebens4 ,zu diesen ,forderungen gehrt aber nicht1 da unser ,verstand etwas ergrbelt ber jene letzten ,fragen4 ,lassen wir also den ,versuch1 ber uns selbst hinausgreifen zu wollen2 bescheiden wir uns4 ,ich kann diesem ,schlu ,weismanns nicht zustimmen4 ,seit drei ,jahrtausenden mindestens besteht eine ganz bestimmte ,beziehung zwischen dem ,glck grade der edelsten1 denkenden1 voranschreitenden ,menschen und diesem innigen ,ringen um die ,grundfragen der ,philosophie1 diesem immer erneuten ,ringen um das du segnest mich denn8 an dieser ,stelle4 ,das ,glck der ,menschheit verlangt nicht mehr blo nach ,anpassung an die ueren ,bedingungen der ,welt im ,sinne einer immer mehr vervollkommneten ,technik -- fester und fester verspinnt es sich mit jenen ,fragen nach ,sinn und ,wesen der ,welt1 mit der einfachen ,frage der ,philosophie4 ,es gibt sich nicht mit der ,resignation allein zufrieden4 ,in ihr mu der ,mensch hungern1 wie nur je ein schlecht angepates ,tier gehungert hat4 ,aber gerade in ,weismanns ,buch wird so hinreiend deutlich gemacht1 wie der ,hunger1 das ,bedrfnis das ,ideal1 die vollkommnere ,anpassung selbst herausgezogen1 heranentwickelt hat -- damals1 bei den ,pflanzen und ,tieren1 so tief da unten4 ,und oben bei uns soll das nicht mehr so gehen8 ,bei unserem ,geisteshunger 4448 99 99 99 99 99 ,haeckel hat mit seiner ,person zu lange im ,brennpunkte des ,darwinismus gestanden1 um blo eine ,schattierung zu spiegeln4 ,bei ihm macht man den ganzen ,kampf der ersten vier ,jahrzehnte auf den ,vorposten mit4 ,fr mich hat es vor seinem ,buche einen unwillkrlichen ,reiz1 eigensten ,erinnerungen nachzuhngen4 ,sie haben etwas ,charakteristisches1 ich wei1 wie vielen in der ,generation1 die mit ,darwin aufgewachsen ist1 ich ihre eigenen ,erlebnisse erzhle4 ,meine frhesten ,erinnerungen gehen zurck auf ,darwins ,portrt4 ,ich war zu jung1 um das ,buch von der ,entstehung der ,arten8 lesen zu knnen4 ,aber der eigenartige ,kopf mit der fast abnormen1 tiefgefurchten ,stirn und dem weien ,patriarchenbart prgte sich ein4 ,es war ein ,kopf1 den auch ein ,knabe nicht verga4 ,als ,schuljungen stritten wir uns1 ob der ,name ,darwin oder ,darwin auszusprechen sei4 ,die neue ,gedankenwelt kam mir zum ersten ,mal uerlich in gewissen ,schlagworten wie ,affenmensch8 nahe1 als in meinem ,elternhaus die ,falstaffgestalt ,karl ,vogts auftauchte4 ,er reiste schon in ,darwinismus1 hielt zwischen einem ,menschen- und einem ,gorillageripp seine bekannten geistsprhenden ,vortrge und war nebenher nicht abgeneigt1 sich die brave volkstmliche und wissenschaftliche ,arbeit durch reichliche ,festessen versen zu lassen1 was er dann wieder seinerseits mit den kstlichsten ,bonmots vergalt4 ,das war noch der ,darwinismus der sechziger ,jahre1 fr ,vogt genau damit abgegrenzt1 da er nach #ahgj als ffentlicher ,redner sich aus politischen ,grnden nicht mehr in ,deutschland hat sehen lassen4 ,in dieses erste ,jahrzehnt weisen noch die vier ersten ,vortrge des ersten ,haeckelschen ,bandes4 ,mit dem frhesten1 am #ai4 ,september #ahfc auf der ,naturforscherversammlung in ,stettin gehalten1 setzte die ,entwickelungslehre in ,deutschland ein4 ,die alten ,schul-,zoologen und -,geologen schttelten die ,kpfe1 als der hbsche junge ,herr aus ,jena mit dem ,blondkopf und den strahlenden ,blauaugen in hohem ,stimmton eine neue ra fr eingeleitet erklrte4 ,das zhle in eine ,sorte mit der berchtigten ,od-,lehre und anderem spiritistischen ,unfug1 meinten sie1 da ,arten sich verndern knnten und wohl gar der ,mensch vom ,affen abstammen solle6 ,unter den ,kollegen aber sa damals ,virchow und stimmte mit ,haeckel4 ,blo fr das menschliche ,bewutsein wollte er schon ein ,separatkonto gewahrt wissen1 die natrliche ,entwickelung gab er ruhig zu4 ,drei ,jahre darauf erschien ,haeckels bestes biologisches ,werk1 die ,generelle ,morphologie81 so schwer fr den ,laien aus ,fachgrnden1 da es dort niemand las1 und so fremdartig fr den ,fachgelehrten aus philosophischen ,grnden1 da es dort nahezu niemand verstand4 ,in einer guten ,stunde aber schmuggelte nochmals zwei ,jahre spter ,haeckel seine ketzerischsten und verwegensten ,ideen in ganz schlicht populrer ,form an einem ,orte ein1 wo man sie am wenigsten vermutete3 in der ,virchow-,holtzendorffschen ,sammlung gemeinverstndlicher wissenschaftlicher ,vortrge84 ,es sind die ,nummern ,,ii und ,,iii des neuen ,buches3 ber die ,entstehung des ,menschengeschlechtes8 und ber den ,stammbaum des ,menschen84 ,darwin hatte sich gerade ber dieses heikelste ,thema noch nicht entscheidend geuert4 ,auch jetzt war es aber noch ,virchow selbst1 der ohne jeden ,skrupel das bedenkliche ,manuskript passieren lie1 ja sogar ,haeckel persnlich seine ,freude darber aussprach4 ,auf alle ,flle war der ,ort1 wo die ,bombe sich diesmal barg1 in der allgemeinen ,geltung der denkbar harmloseste4 ,diese ,hefte waren ob ihres friedlichen ,deckschildes tatschlich das erste von ,haeckel1 was ich als ,junge in die ,hand bekam und wirklich las4 ,inzwischen war die ,natrliche ,schpfungsgeschichte8 rasch nachgefolgt1 in der ersten1 noch kalenderhaft primitiv illustrierten ,ausgabe4 ,zu ihrer ,lektre bildeten wir als ,gymnasiasten einen ,geheimbund mit den rigorosesten ,satzungen wie ,vehme oder ,freimaurer4 ,in der verborgenen ,hinterstube einer ziemlich anrchigen ,klner ,bierwirtschaft hielten wir ,sitzungen ab1 deren ,mittelpunkt das ,buch8 bildete1 mit seinen ,embryo- und ,monerenbildern1 seinen ,khnheiten gegen ,himmel und ,kirche 7wir wurden zwischendurch konfirmiert671 nebenbei tranken wir das erste verbotene ,glas ,wirtshausbier1 was den ,reiz der ,situation erhhte4 ,in den ,debatten aber steckte eine jugendlich-frische ,inbrunst der ,anteilnahme an einem jh erffneten unendlichen ,gedankenreich1 da ich mich heute noch an der ,erinnerung wrme und mit ,dank auf diesen kleinen ,kreis echter ,leser81 wie man sie ,bchern wnscht1 zurckschaue4 ,das waren die siebziger ,jahre des ,darwinismus4 ,die ,vortrge ,haeckels ber ,zellseelen und ,seelenzellen81 ,perigenesis der ,plastidule81 ,urkunden der ,stammesgeschichte8 und ,ursprung und ,entwickelung der ,sinneswerkzeuge8 in der ,sammlung gehren alle hierher4 ,den letzteren ,vortrag hielt ,haeckel auch einmal in ,kln4 ,der ,kulturkampf hatte in der ,stadt der ,kirchenglocken eine mchtige darwinfreundliche ,strmung geschaffen2 nicht nur ,schler1 sondern auch eisgraue ,oberlehrer fingen an1 der neuen ,ketzerei zu folgen4 ,unser ,religionslehrer an einem ,klner ,gymnasium1 ein trefflicher1 hochgebildeter ,mann1 gab sein ,amt auf1 da er sich zum ,darwinismus bekehrt hatte1 und wesentlich durch ,anteilnahme tchtiger ,gymnasial- und ,realschullehrer entstand der naturwissenschaftliche ,verein1 der ,haeckel zu einem ,vortrag einlud4 ,hier habe ich ihn zum erstenmal gesehen4 ,wir wunderten uns1 da der junge8 ,darwinianer schon einen ,anflug von grauen ,haaren hatte1 er hatte schon ein ernsteres ,stck schwerer ,lebenspilgerschaft hinter sich1 als wir ahnten4 ,aber er machte doch auch ein paar gute ,witze1 wie es immer seine ,art gewesen ist1 bis in die ,weltrtsel8 hinein1 wo es ihm als besonders frivole ,snde angekreidet worden ist4 ,glcklich1 wer auf solcher ,vorpostenstellung in vier ,jahrzehnten wildesten ,kampfes gegen alle ,sorten roher und feiner ,geschosse die ,naturgabe hat1 da ihm der gutmtige ,gelegenheitswitz nicht ausgeht6 ,damals warf er mitten im tiefernsten ,vortrag die ,frage hin1 ob die ,wagnersche ,musik uns wohl neue ,gehrwerkzeuge anzchten werde4 ,der dicke ,komponist ,ferdinand ,hiller1 der schon die ,wassersucht hatte und nur mhsam1 aber tapfer im ,saale aushielt1 lachte sich zu ,trnen darber4 ,es ist lange her heute1 man fhlt es in jeder ,kleinigkeit4 ,am ,ende dieses ,jahrzehnts steht dann der groe ,zwist mit ,virchow auf der ,naturforscherversammlung in ,mnchen4 ,auch zu ihm liegen die ,dokumente jetzt fr ,haeckels ,seite vollzhlig in dem zweiten ,bande der ,sammlung3 zuerst der ,vortrag ber die heutige ,entwickelungslehre im ,verhltnis zur ,gesamtwissenschaft81 dann die ganze ,streitschrift ,freie ,wissenschaft und freie ,lehre8 mit ihren sieben ,kapiteln und ihrem ,anhang4 ,die ,dinge hatten auf dieser ,zeithhe wieder ein etwas anderes ,gesicht4 ,die ,kirchenangst war allgemein fr eine ,weile auch bei den zartesten ,gemtern zurckgetreten4 ,dafr begann jetzt die ,sozialistenangst zu herrschen4 ,die ,frage kam1 ob nicht jeder ,darwinianer schlielich gar ein ,sozialdemokrat8 werden msse4 ,virchow warf das in seiner ,mnchener ,rede so hin1 wie den gelegentlichen ,einfall einer schlaflosen ,nacht4 ,er wute aber gut genug als alter ,praktiker1 wie sehr er damit ein ,signal gebe3 das ,signal fr eine ganz neue ,sorte ,reaktion dem ,darwinismus gegenber4 ,der ,darwinismus staatsgefhrlich1 gesellschaftsgefhrlich6 ,das wurde pltzlich ,parole1 und es wird immer fatal in der ,geschichte der modernen ,naturforschung bleiben1 da ein ,naturforscher grade die ,stirn gefunden hatte1 diese ,parole auszusprechen zu einer ,stunde1 da selbst die reaktionrsten ,kreise auerhalb der ,naturforschung sich so weit noch nicht getraut hatten4 ,fr mich selbst setzte es einige ,jahre spter wie eine ,offenbarung ein3 welche wunderbare ,anteilnahme sich bei der ,arbeiterschaft fr darwinistische ,probleme zeigte4 ,ich lernte das kennen bei den ,vortrgen ber ,entwickelungslehre1 die ich ,jahre hindurch in ,berliner ,arbeitervereinen selbst gehalten habe1 vor ungezhlten ,massen immer neuer ,zuhrer und immer vor einem gleich dankbaren und aufmerksamen ,publikum4 ,dem eigentlichen politischen ,wirken stets fern1 verzeichne ich diese ,tatsache gerade erst recht als eine der erfreulichsten ,erfahrungen meines ,lebens4 ,sie bewies natrlich nicht1 da ,darwinismus und ,sozialdemokratie identisch seien1 aber sie war ein ,beweis fr das unaufhaltsam machtvolle ,aufblhen eigener ,geisteskeime und ,geistesbedrfnisse in der ,arbeiterschaft in diesen ,jahren4 ,eine neue ,schicht ,menschen begann nachzudenken ber die ,welt1 ber sich selbst1 ber ,bedingungen wie ,mglichkeiten ihres ,daseins4 ,in solcher ,stimmung und ,stunde fhrt jedes beliebige ,material1 das aus der freien ,geisteswerkstatt kommt1 zu freieren ,ausblicken und hilft schlielich mit zu aktiven ,freiheitsbewegungen1 mag auch der stille ,denker im ,kmmerlein noch so wenig daran gedacht haben4 ,wie sollte die groe ,lehre es nicht tun1 die von einem unaufhaltsamen ,flusse aller ,dinge sprach1 eine ,entwickelung predigte1 die ,sonnen und ,planeten und den ,menschen selbst gebaut hatte8 ,diese ,erlebnisse geben mir in der ,rckschau heute ein so lebhaft jungfrisches ,bild1 da es mir ,mhe macht1 mich in die ,greisenhaftigkeit jener ,virchow-,aussprche gerade fr diese ,jahre auch nur noch historisch hineinzufinden4 ,was ,haeckel damals geantwortet hat und was fr ,polemik sich an seine ,definition des ,verhltnisses von ,darwinismus und ,sozialdemokratie wieder anknpfte1 braucht heute nicht wiederholt zu werden4 ,er hat es nach vierundzwanzig ,jahren wrtlich wieder so abdrucken lassen1 und im ,grunde mit ,recht4 ,es hat heute auch den ,wert eines historischen ,aktenstcks4 ,und der schrfste ,gegner findet ja auch den ,satz wieder mit abgedruckt3 ,ich bin nichts weniger als ,politiker48 ,ich blttere noch ein paar ,seiten in dem zweiten ,bande weiter und zugleich ein paar in meiner ,erinnerung4 ,das achtziger ,jahrzehnt ist in der ,sammlung nur vertreten durch den ,vortrag auf der ,eisenacher ,naturforscher-,versammlung von #ahhb ber ,die ,naturanschauung von ,darwin1 ,goethe und ,lamarck84 ,fnf ,monate vorher war der alte ,darwin gestorben4 ,der ,darwinismus stand im ,zeichen seiner ,siegessonne4 ,in diesem ,augenblick interessierte nur noch als ,sensation1 wie weit ,darwin selber in den uersten ,konsequenzen mitgegangen sei4 ,das ,zugstck dieser ,rede war also eine ,briefstelle1 in der der ,alte von ,down den ,begriff der ,offenbarung8 mit khler ,gelassenheit ber ,bord warf und die ,unsterblichkeit der ,seele unter die widersprechenden unbestimmten ,wahrscheinlichkeiten8 verwies4 ,in diesen achtziger ,jahren brannte aber an einer ganz anderen ,ecke des geistigen ,lebens ein ,leuchtfeuer fr sich auf3 die naturalistische ,bewegung in der ,kunst4 ,am ,schlusse des ,jahrzehnts fhrte sie zu strmischen ,theaterszenen1 -- bei der armseligen ,rolle1 die das ,theater heute bei uns leider spielt1 an und fr sich ,strme im ,glase ,wasser4 ,aber auch hier brach das ,politische1 die soziale ,frbung der ,zeit1 sich ,bahn4 ber die ,bhne rauschten die ,weber81 aus der naturalistischen ,bhne fr neue ,kunst entwickelte sich fr eine ,weile die ,zeitschrift ,freie ,bhne81 die wenigstens fr ein paar ,jahre den ,versuch machte1 weit ber das ,litterarische hinauszugreifen4 ,hier1 bei der ,leitung dieser ,freien ,bhne81 die ein unruhiges1 aber doch an ,anregungen reiches ,kapitel fr mein eigenes ,leben bedeutet1 bin ich wieder stark mit ,haeckel in ,berhrung gekommen4 ,diesmal hatten sich persnliche ,beziehungen angesponnen1 die ungetrbt dauern sollten1 mir zu reichem ,gewinn1 denn jenseits all seiner ,leistungen1 wie sie die ,bcher geben1 und jenseits alles ,streites um diese ,meinungen steckt in ,haeckel ein ,persnlichkeitszauber1 den alle empfunden haben1 denen er je einmal die ,hand gedrckt hat4 ,viele ,dinge haben in ihm zusammengewirkt3 das kleine ,jena und die ungeheure ,tropenferne1 die seine ,reisen ihm erschlossen1 die ,linie strenger ,gelehrtenarbeit und die ,arabeske des ,knstlertemperamentes1 das ,schlichte eines halben ,menschenlebens vor dem ,mikroskop und die ,romantik einer solchen ,geistesrevolution1 wie sie der ,darwinismus in die ,zeit warf1 der ,ernst eines einsamen ,vorkmpfers fr ein selbstgestelltes ,programm ber die hchsten ,dinge des ,himmels und der ,erden und die burschikose ,studentenheiterkeit bis unters weie ,haar4 ,von den beiden ,aufstzen1 die ,haeckel damals fr die ,freie ,bhne fr den ,entwickelungskampf der ,zeit8 geschrieben hat1 hat besonders der erste3 ,die ,weltanschauung des neuen ,kurses8 starkes ,aufsehen gemacht4 ,wieder einmal hatte die ,front sich etwas verschoben3 die ,kirche wurde von oben begnstigt4 ,so sind die ,dinge hin- und hergependelt in den vierundzwanzig ,jahren1 immer wieder mit anderen ,gesichtern gegen den ,darwinismus1 aber im ,grunde immer die gleichen ,feinde4 ,es hatte wenig ,aussicht1 zum ,frieden luten1 whrend die ,parteiwellen gegeneinander brandeten4 ,in jenen ,freie ,bhne8-,jahren wurde in ,berlin die ,gesellschaft fr ,ethische ,kultur8 gegrndet1 von ethisch und intellektuell hochstehenden ,mnnern1 deren ,liebe nicht blo eine klingende ,schelle war1 aber mit einem praktischen ,unstern1 der bis heute darber geblieben ist und auch aus gewissen innersten ,grnden meiner ,ansicht nach bleiben mute4 ,die ,kunde davon ging aber damals weit herum4 ,auch ,haeckel kam von ,jena herber und hoffte4 ,doch schon die ,anfangsverhandlungen stieen ihn ab4 ,man konnte sich ber seine ,weltanschauung schlielich streiten -- aber was sollte er in einem ,kreise1 wo es von der ,weltanschauung berhaupt hie1 da man von ihr in der ,praxis absehen knne und da es eine absolute ,ethik8 zu finden glte1 die auf alle verschiedensten ,weltanschauungen passe1 -- auf den ,jesuitismus schlielich wie auf das ,glaubensbekenntnis ,goethes oder die ,toleranzlehre ,lessings8 ,es war nicht ,haeckel allein1 der die ,existenzmglichkeit dieses ethischen ,universalzugtiers bestritt4 ,aber eine gewisse ,sehnsucht nach ,vertragen1 nach ,frieden kennzeichnet doch auch bei ihm den ,eintritt in das vierte ,jahrzehnt des ,darwinismus1 die neunziger ,jahre4 ,aus ihr heraus ist1 unabhngig von der ,ethischen ,kultur8-,bewegung1 das ,glaubensbekenntnis eines ,naturforschers8 entstanden1 das zuerst in der ,naturforschenden ,gesellschaft des ,osterlandes8 zu ,altenburg #ahib abgelegt wurde und das mit den ,worten schlo3 ,das walte ,gott1 der ,geist des ,guten1 des ,schnen und der ,wahrheit84 ,fr ,haeckel war es das ,maximum1 was er an ,vershnlichkeit von seinem ,naturell und ,standpunkt aus geben konnte4 ,zum ,lohne der guten ,absicht und zur ,kritik der unabhngigen ,ethik ist es mehr und grber befehdet worden als frhere ,schriften weit polemischeren ,inhalts4 ,und die ,gegenstimmung von dieser ,ecke hat dann wieder viel mitgewirkt bei dem herben ,ton des nachfolgenden ,buches ,die ,weltrtsel84 ,dieses ,werk bildet den ,abschlu gewi nicht des ,darwinismus1 aber in mancher ,hinsicht doch wirklich seiner ersten ,vierzigjahresepoche in ihrer entscheidendsten philosophischen ,frbung4 ,ich beurteile es hier absichtlich nicht1 die groen ,fragen mgen fr sich selbst sprechen1 so und so4 ,aber ich meine1 da es einen ,zug hat1 den ihm ,freund wie ,feind in der ,folge danken werden4 ,die konsequente ,klarheit meine ich1 mit der eine ganz bestimmte ,weltanschauung darin bis auf das letzte ,tipfelchen herausgearbeitet ist4 ,in einer ,reinheit der ,linienfhrung1 die ich so bei keinem zweiten ,naturforscher und ,naturphilosophen unserer ,zeit kenne1 gibt sich ,haeckel als das1 was er sein will4 ,es erscheint sein ,zug zum ,materialismus1 der doch vom gewhnlichen ,schulmaterialismus sich wieder eigenartig abhebt durch seine ,schwenkung in der ,seelenfrage zum ,panpsychismus1 zur ,urbeseelung der ,materie4 ,es erscheint seine unbedingte ,verwerfung dessen1 was sich heute fr christliche8 ,philosophie ausgibt1 und seine individuelle ,abneigung wenigstens gegen alle khneren ,feldzge der rein spekulativen ,erkenntnistheorie auch auerhalb der christlichen ,dogmatik4 ,mgen heute die ,leute sagen1 ,haeckel sei gar kein ,philosoph4 ,in der ,dauergeschichte der menschlichen ,geistesarbeit haben sich von jeher nicht die ,werke an hellster ,stelle gehalten1 die am meisten reine ,wahrheit enthielten4 ,wer wollte das auch schon nach so kurzen ,fristen1 wie sie unsere ,geschichte gibt1 abwgen4 ,und die alte ,pilatusfrage lebt immer noch3 ,was ist ,wahrheit8 444 ,aber immer sind es die ,werke gewesen1 die irgend ein ,system der ,welterklrung ganz klar dargestellt haben1 es herausgearbeitet haben zum blanken ,kristall1 da fortan jeder darnach greifen konnte wie nach einem ,hausgert1 so oft er darnach greifen wollte4 ,und das hat ,haeckel gemacht1 es gibt seinen ,werken den monumentalen ,bezug zum ,geschichtlichen1 es erhebt sie zu ,quellen1 die dermaleinst ,freund und ,feind als solche schtzen werden4 99 99 99 99 99 ,was wollt ,ihr an die ,stelle der darwinistischen ,grundideen setzen8 ,immer kann es doch nur eine ,vertiefung sein1 die das ,groe1 was da geleistet worden ist1 voraussetzt und anerkennt1 um dann weiterzukommen1 -- und nicht eine wirkliche ,umkehr4 ,umkehr1 -- ja wohin8 ,unter meinen ,papieren finde ich ein altes ,blatt1 das ich mir selber als ,mene ,tekel gelegentlich aufgezeichnet habe4 ,heute habe ich ,lust1 es noch einmal ganz zu verffentlichen1 -- als ein ,kapitelchen1 klein aber mein1 zu diesem groen ,schlagwort ,umkehr4 ,inhaltlich ist es entschieden noch nicht vergilbt4 ,es ist das ,protokoll einer eigenen ,sitzung mit dem ,medium ,valeska ,tpfer aus den achtziger ,jahren1 wie ich es mir selber zu spterer ,kontrolle und ,beruhigung damals sofort niedergeschrieben4 ,sachliches ,interesse fr alles1 was mit ,weltanschauungsfragen zusammenhngt1 und der ,wunsch zugleich1 fr eine bestimmte dichterische ,arbeit ,stoff zu sammeln1 veranlaten mich damals zu ,studien ber den ,spiritismus4 ,was ich sonst da an ,materialien erlangt1 ist in meinem ,roman ,die ,mittagsgttin8 7,zweite ,auflage1 #aijb1 im ,verlage von ,eugen ,diederichs in ,leipzig7 enthalten und kritisch verarbeitet4 ,diese ,tpfer-,sitzung aber blieb als solche dort unbenutzt4 ,sie ist auch kein groer ,fall84 ,trotzdem glaube ich1 da sie gerade mit ihren ganz schlichten ,angaben einen gewissen ,beitrag zur ,klrung bieten kann4 ,sie fhrt in die ,anfangsgrnde dieser ,dinge ein -- wenn aber irgendwo1 so gilt vom ,spiritismus dieser groben ,art der ,satz3 ,es ist nur der erste ,schritt1 der etwas kostet4 ,ich lasse den ,wortlaut genau so1 wie er damals niedergeschrieben wurde4 -- -- -- ,unsere spiritistischen ,wortfhrer behaupten zwar mit besonderer ,energie1 jedem ,zweifler werde tglich an allen mglichen ,orten ausreichend ,gelegenheit gegeben1 ,augenzeuge der seltsamsten und berzeugendsten ,geistermanifestationen zu werden1 man brauche nach dem ,worte ,richard ,wagners nur zu wollen8 und man werde schon die neue ,kunst sehen4 ,in ,wahrheit ist es nicht ganz so leicht1 als irrende ,seele im ,chaos einer ,weltstadt wie ,berlin die ,pforte einer ,gespensterkammer aufzuspren2 ,vereine fr diese ,sachen sind ja vorhanden und lassen sich auch finden1 aber man ist dort unter ,glubigen und entbehrt der wichtigsten ,freiheit3 in bekannten ,rumen und im ,verein mit ,freunden1 auf die man vollkommen rechnen darf1 ,experimente anzustellen4 ,der ,zufall ist in solchem ,falle der ,glcksgott4 ,er lie mich und ein paar gleichgesinnte ,freunde einen ,mann finden1 der1 selbst begeisterter ,jnger der neuen ,lehre1 uns trotz unsrer zugestandenen ,skepsis mit vollendeter ,liebenswrdigkeit seine gerumige ,wohnung zur ,verfgung stellte1 viele ,nachmittage seiner kostbaren ,zeit -- er war ausbender ,knstler von ,beruf -- widmete und schlielich die ,bekanntschaft eines weiblichen ,mediums verschaffte1 von dem ich nach spteren ,erfahrungen nicht annehmen darf1 da es von uns allein ohne eine ,verstellungskunst1 die wir kaum besessen haben drften1 htte gewonnen werden knnen4 ,unser freundlicher ,gastgeber1 den ich ,o4 nennen will -- der ,name tut ja nichts zur ,sache -- war noch nicht lange ,spiritist1 aber er war mit desto glhenderem ,eifer bei der ,sache4 ,seine ,bibliothek umfate die spiritistische ,literatur in einer ,vollzhligkeit1 wie ich sie noch nicht in ,privatbesitz gefunden1 und seine ,kenntnis der ,theorie8 war eine entsprechend erschpfende4 ,dazu kam der praktische ,stolz1 selbst ein werdendes ,medium zu sein4 ,es war ihm das von einem alten ,manne1 der die ,rolle eines ,taxators in mediumistischen ,krften zu spielen schien und die ,strke eines jeden fr solche ,leistungen in ,ziffern anzugeben wute1 ausdrcklich zugesagt worden4 ,und ,ereignisse seines frheren ,lebens schienen diese ,diagnose zu besttigen4 ,er berichtete1 da seine ,hnde nicht nur den ,pinsel zu fhren verstnden1 sondern nicht selten auch eine bernatrliche ,fhrung8 htten1 bei der sein ,wille aufhre und die ,finger ,bewegungen1 ,griffe und ,ste ausbten1 die vollkommen unbewut8 seien4 ,uns war es1 nachdem die ,bekanntschaft einmal gemacht war1 selbstverstndlich vor allem um ,vorfhrung eines ausgereiften1 einwandfreien ,mediums selbst zu tun1 und er versprach auch diese zu bewerkstelligen1 da er ein starkes weibliches ,medium1 das bereits ,hellenbach und ,zllner ins nachhaltigste ,erstaunen versetzt1 kenne und besuche4 ,vorher aber mten wir eine ,reihe einleitender ,sitzungen mit ihm allein abhalten1 da erst ein magnetischer ,austausch8 stattfinden1 ein harmonischer ,kreis geschaffen werden msse4 ,da er selbst schon das ,medium in sich wachsen fhlte und mglicherweise auch in uns unerwartete ,keime zu einem solchen stecken konnten1 so war die ,wahrscheinlichkeit gegeben1 da auch in diesen vorlufigen ,studiensitzungen bereits seltsame ,sachen aus dem ,gebiete jener ,mehr ,dinge8 sich ereignen wrden4 ,vor ,beginn des ersten ,experiments wurden groe weie ,bogen mit ,geisterschrift vorgezeigt1 die aus ,sitzungen bei jenem weiblichen ,medium 7eben der heute noch vielgenannten und bekannten ,frau ,valeska ,tpfer7 stammten1 denen ,o4 beigewohnt hatte4 ,die ,wahrheit der ,sache zugestanden1 erffnete sich hier anscheinend ein neues ,forschungsgebiet fr die ,goethe-,philologie1 nmlich die transcendentale ,goetheforschung4 ,die ,bltter waren mit der ,unterschrift des ,altmeisters versehen1 eine gewisse ,verwandtschaft mit echten ,autographen lie sich nicht leugnen1 nur fand sich die ,schreibweise des ,namens mit statt mit oe1 die bekanntlich ,goethe selbst nicht anwandte4 ,der ,inhalt der ,offenbarung selbst war leider der allertieftraurigste ,bldsinn2 ,goethe mute zur ,strafe seiner ,snden wohl im spiritistischen ,jenseits vollkommen versimpelt sein oder sich der ,flasche ergeben haben4 ,das zweite1 was uns vorgelegt wurde1 war ein viereckiges1 sehr dnnes und gebrechliches ,holzkstchen ohne ,boden4 ,solche ,kstchen und ,pappschachteln sind der ,theorie nach gewissermaen die ,tr des ,geisterlandes4 ,sobald ,menschen mit hinreichender mediumistischer ,veranlagung ihre ,hand lose darauflegen1 ffnet sich diese ,tr1 die bereitstehenden ,geister fahren in das ,kstchen1 lassen es nach ,belieben auf einer greren ,tischplatte herumkriechen und beantworten ,fragen vermittelst hrbarer ,klopflaute im ,holz oder regelmigen ,auftickens der einen ,seite des ,kstchens bei schwebender ,stellung an der ,tischkante4 ,der ,dinge harrend1 die da kommen wollten1 nahmen mein ,freund ,bruno ,wille1 unser freundlicher ,gastgeber ,o4 und ich zunchst jetzt am ,tische ,platz und legten unsre sechs ,hnde lose auf das ,deckbrett der ,schachtel4 ,lange ,zeit ereignete sich absolut nichts4 ,die bunte ,ausstattung des ,ateliers um uns her mit ihren fertigen und halbfertigen ,studienkpfen1 ,staffeleien und ,paletten versank allmhlich in ,dmmerung4 ,die ,spannung bei uns war trotz aller ,vorurteile immerhin eine ziemlich bedeutende4 ,zuweilen1 wenn einer von uns sich etwas bewegte1 krachte das ,kstchen4 ,o4 geriet dann in lebhafte ,erregung1 beschrieb wilde ,kreise mit den ,hnden in der ,luft1 um den magnetischen ,strom berzuleiten1 und begann schlielich in einer ,weise mit der ,holzschachtel zu reden1 als handle es sich allen ,ernstes um ein lebendiges ,wesen4 ,liebes ,kstchen1 willst ,du uns etwas sagen8 ,bitte1 bitte1 liebes ,kstchen1 sei so gut1 antworte uns1 bewege ,dich1 rcke auf einen von uns zu1 den ,du auszeichnen willst8 etc4 ,dann1 und1 nachdem inzwischen auch noch die ,gebrder ,heinrich und ,julius ,hart erschienen waren und damit unser ,beobachterkreis vollzhlig geworden1 begannen denn allerdings die ersten seltsamen ,vorgnge1 alle fr heute lokalisiert auf das bewute ,kstchen4 ,ich will sie zunchst blo dem ,tatschlichen gem beschreiben und die aufklrenden ,bemerkungen1 die ich machen kann1 zusammenhngend folgen lassen4 ,die ,schachtel fngt also an1 sich unter unseren ,hnden zu bewegen1 nach rechts1 nach links1 bald rascher1 bald langsamer1 bald auf ,momente wie angenagelt verharrend1 um dann in kurzen krachenden ,sten wieder weiter zu rcken -- endlich kommt es zu einer tollen ,wirbelbewegung1 der die einzelnen kaum folgen knnen4 ,nachdem diese ,sache so glnzend gelungen1 versucht die vergrerte ,kette den ganzen ,tisch zu bewegen1 was aber milingt4 ,freund ,o4 pocht wiederholt krftig auf den ,deckel des ,kstchens und wenn dann alles hinhorcht1 um antwortende ,klopflaute zu vernehmen1 so hrt man mehrfach ein unendlich feines ,knistern im ,holz4 ,nun wird mit dem ,kstchen experimentiert1 um zu ergrnden1 ob es unter den ,hnden auf einen in der ,kette 7etwa ein besonderes starkes ,medium7 ber den ,tisch wegkriechen knne4 ,es rutscht in der ,tat auf mehrere zu1 zuletzt besonders nachdrcklich auf mich1 und klappt mehrfach an der ,tischkante auf4 ,nach ,o4s ,interpretation bedeutet das einen ,geistergru84 ,nunmehr soll ein ,anwesender1 der nicht in der direkten ,kette ist1 also die ,hnde nicht auf dem ,kstchen liegen hat1 sich einen in der ,kette ,befindlichen denken1 zu dem die ,geisterschachtel hinrcken soll4 ,neben mehreren milungenen ,versuchen tritt ein eklatantes ,gelingen ein in einem ,falle1 wo ,heinrich ,hart in ,gedanken seinen ,bruder ,julius als den ,betreffenden bezeichnet hat und das ,kstchen tatschlich und mit frmlicher ,leidenschaft auf ,julius zusteuert4 ,der ,hhepunkt der ,sitzung wird schlielich erstiegen1 als die ,holzschachtel sich hartnckig an der ,tischkante in schrg schwebender ,lage festsetzt4 ,o4 stellt in gesellschaftshflicher ,form die laute ,anfrage an den ,geist1 ob er uns jetzt bestimmte ,fragen durch ,aufticken beantworten wolle4 ,das ,kstchen schwankt gegen die ,tischplatte herunter und tickt sehr vernehmbar dreimal auf4 ,drei ,schlge bedeuten im spiritistischen ,geistervolapk ,ja86 ,die ,frage wird also gestellt3 ,wovon wirst ,du bewegt88 ,einer zhlt das ,alphabet1 immer von neuem anhebend1 laut her1 und jedesmal tickt bei irgend einem ,buchstaben das ,kstchen dreimal mehr oder minder stark auf1 so da der ,satz zustande kommt3 ,von ,geist ,heochios48 ,die ,anwesenden ergehen sich mit ganzem ,aufgebot ihrer philologischen ,kenntnisse in den khnsten ,hypothesen ber den ,ursprung dieses ,namens4 ,auf die neue ,frage ,woher88 antwortet der ,geist in der ,schachtel3 ,aus ,sdosten48 ,bei dem ,wunsche1 den genaueren ,namen des ,landes zu hren1 kommt noch ein ,m41 dann scheint die ,leitung gestrt1 und es erfolgt nichts mehr4 ,man versucht also neue ,experimente4 ,ich selbst stelle im ,nebenzimmer den groen ,zeiger meiner ,uhr auf die ,ziffer drei1 und das ,aufticken des ,kstchens ergibt fr die ,experimentierenden im andern ,raume richtig drei84 ,ein zweiter analoger ,versuch1 bei dem ,o4 seine ,uhr nebenan auf zehn stellt1 milingt allerdings1 indem der ,kasten auch diesmal nur drei ,schlge tut4 ,gegen #i ,uhr abends wird die ,sitzung infolge uerster ,erschpfung aller ,anwesenden abgebrochen4 ,so das ,protokoll1 das von ,o4 in hnlicher ,fassung festgestellt und auf seinen ,wunsch von smtlichen ,zeugen als richtig anerkannt und unterschrieben worden ist4 ,nun einige kritische ,bemerkungen dazu4 ,die ,beschaffenheit der ueren ,umstnde brachte es mit sich1 da es sich fr mich bei dieser ersten ,probesitzung in keiner ,weise um eine ,entlarvung8 handeln konnte4 ,bei den bedenklichen ,dingen1 die mir ,o4 von den ,experimenten seiner ,frau ,tpfer erzhlte1 mute ich allerdings an bewute ,tuschung seitens des ,mediums denken1 wenn gewhnliche ,erklrungen zulssig sein sollten4 ,bei unsrem ,freunde selbst aber konnte lediglich unbewute ,selbsttuschung ins ,spiel kommen4 ,diese galt es zu beobachten und das erforderte ein sehr vorsichtiges ,prfen4 ,whrend jener ersten halben ,stunde1 in der1 wie erzhlt1 durchaus nichts sich ereignete1 das ,kstchen vielmehr regungslos unter den sechs ,hnden von ,wille1 ,o4 und mir lag1 hatte ich hinlnglich ,zeit1 mir ber einen gewissen ,feldzugsplan klar zu werden4 ,wenn das ,kstchen sich ohne mein ,zutun bewegte1 so war dreierlei mglich2 entweder es mischte sich wirklich eine fremde ,kraft1 sagen wir also einmal1 ein ,geist81 in die ,sache2 oder winzige1 mit ,bewutsein nicht kontrollierbare ,zuckungen und ,druckdifferenzen aller ,beteiligten brachten in der ,weise1 wie lngst von ,physikern 7,faraday z4 ,b47 das ,tischrcken erklrt worden ist1 allmhlich eine ,bewegung zustande2 oder ,freund ,o4 arbeitete im leidenschaftlichen ,drange1 ,bewegungen bestimmter ,art zu sehen1 ohne eigenes ,wollen mit und dirigierte den ,kasten4 ,von ,wille durfte ich annehmen1 da er vollkommen passiv blieb und blo vermge der greren ,schwere seiner ,hnde den zweiten ,fall beeinflussen konnte4 ,nun zeigte sich lange ,zeit berhaupt nichts4 ,geister schienen nicht da zu sein1 jene unwillkrliche ,muskelbewegung 7die ich bei spteren ,gelegenheiten1 wo ,wille und ich allein experimentierten1 in voller ,wirkung gesehen habe7 lie sich wenigstens fr diesen ,anfang noch nicht verspren4 ,nunmehr stellte sich bei mir folgender ,gedankengang ein4 ,es war psychologisch unwahrscheinlich1 da die ,selbsttuschung bei ,o4 so weit gehen wrde1 da er selbstndig das ,kstchen zu schieben begann4 ,dagegen sprach alles dafr1 da er1 wenn einmal die geringste ,bewegung sich gezeigt1 die ,herrschaft ber seine ,hnde so weit verlieren wrde1 da er jetzt auch aktiv eingriff4 ,ich beschlo also1 einen ,ansto zu geben1 gleichsam als psychologische ,falle1 und ich hatte dabei zugleich ein lebhaftes ,interesse an ,feststellung der greren oder geringeren ,leichtigkeit1 mit der man absichtlich eine ,bewegung hervorbringen knne4 ,die ,leichtigkeit1 so zeigte sich sofort1 war die denkbar grte4 ,ich brauchte nur den minimalsten ,seitendruck mit der ,flche irgend eines ,fingers auszuben1 so rckte der ,kasten4 ,mir selbst war es vollstndig unmglich1 an der ,oberseite meiner fest auf dem ,deckel schwebenden ,hnde irgend welche ,bewegung bei diesem ,drcken wahrzunehmen4 ,drckte ich mit dem kleinen ,finger der linken ,hand1 so rutschte das ,kstchen nach rechts1 und umgekehrt4 ,fr ,o4 aber hatte ich absolut richtig gerechnet4 ,sobald einmal die ,bewegung da war1 fhlte ich das lebhafteste ,mitarbeiten von seiner ,seite her4 ,ich konnte nun die eigenen ,hnde ganz aufheben1 das ,kstchen lief doch1 und bei der ,leidenschaft1 die unsern ,freund ergriffen1 sah man sogar deutlich jetzt das ,arbeiten seiner ,hand darauf4 ,je schneller der ,kasten lief1 desto mehr fhlte ich selbst1 wie die ,entscheidung1 ob ich drckte oder blo folgte1 immer schwerer wurde1 und da es den brigen ,teilnehmern ebenso ging1 so hat von einem bestimmten ,punkte ab1 wo die ,kette grer war1 zweifellos jeder bald mitgeschoben1 bald im ,wunsche1 nicht zu schieben1 sondern blo zu folgen1 unbewut gehemmt oder dem ,gange eine neue ,richtung gegeben4 ,vollends beim ,kreisen der ,schachtel kreisten alle ,arme und ,hnde unwillkrlich derartig mit1 da man die ,schachtel getrost htte wegnehmen knnen und doch noch einen ,augenblick unsre leeren ,hnde wie toll htte durch die ,luft herumwirbeln sehen4 ,so viel zur ,erluterung des ,ur-,phnomens81 wie es ,goethe genannt haben wrde4 ,nun zu ,einzelheiten4 ,geklopft8 hat es in dem ,kasten niemals4 ,das kam in klassischer ,vollendung erst bei der spter zu schildernden ,sitzung mit jenem echten ,medium vor1 und hier ist es uns zweifellos geworden1 da bewuter ,betrug im ,spiele war4 ,ein ,knistern und ,krachen im ,holze lie sich dagegen wiederholt vernehmen1 ich konnte es ebenso wie die ,bewegung in jedem beliebigen ,moment durch bewute ,konzentrierung des ,druckes erzeugen1 und von den andern ist es unbewut mehrfach auf die gleiche ,weise hervorgebracht worden4 ,wenn ,freund ,o4 mit ziemlich bedeutender ,kraft seines ,zeigefingergelenks auf den ohnehin an einer ,stelle brchigen ,kasten schlug1 so war es durchaus kein ,wunder1 wenn beim folgenden ,hinhorchen ein schwaches ,knistern in den sich wieder aufrichtenden ,fasern des dnnen ,deckels dem ,ohre bemerkbar wurde4 ,das ,hinrutschen der ,schachtel zu irgend einem der ,anwesenden ist mehrmals von mir selbst bewut beeinflut worden4 ,in andern ,fllen hat jedenfalls unbewutes ,ziehen einzelner stattgefunden1 da bei noch soviel ,skepsis doch der eine oder der andere im entscheidenden ,moment1 wo es sich darum handelte1 wen der ,geist fr das grte anwesende ,medium erklren werde1 im ,zwange der kleinen harmlosen ,eitelkeit stand1 er selbst mchte der ,erwhlte sein4 ,den eklatanten ,treffer1 da ,julius ,hart1 den der auerhalb des ,kreises stehende ,heinrich sich in ,gedanken ausgewhlt hatte1 vom ,kstchen begrt wurde1 verdankte man lediglich mir2 bei so wenigen ,mglichkeiten war das zufllige ,treffen leicht genug gemacht1 und ich hatte auf das ,nchstliegende1 den ,bruder1 geraten4 ,nachdem ich nun in der genannten ,weise gengend auf eigene ,faust in die ,phnomene hineinexperimentiert1 beschlo ich1 fr den ,rest der ,sitzung blo noch zu beobachten1 und nahm der schrferen ,kontrolle wegen an den nchsten ,experimenten berhaupt nicht mehr aktiv teil4 ,ich schtzte ,ermattung vor und trat aus der ,kette aus4 ,es folgten die ,kunststcke an der ,tischkante4 ,wie vorhin das ,schieben1 so war jetzt das berkippen- und ,aufschlagenlassen der ,schachtel ein ,kinderspiel fr jeden ,beteiligten1 ja es war noch leichter gemacht1 da das ,kstchen in der uersten ,schwebe hing und sich niederbog1 wenn einer auch nur den ,gedanken hatte1 es solle es tun1 -- und dabei war die ,nervositt in smtlichen beteiligten ,fingern jetzt eine derartige geworden1 da die ,kontrolle durch das ,bewutsein fast nicht mehr mglich war4 ,folgendes ist im einzelnen zu der seltsamen ,antwort ,von ,geist ,heochios8 zu sagen4 ,das -- den andern ziemlich unerwartete -- von ,geist8 hatte sich ,heinrich ,hart1 dessen ,hnde an der kritischen ,stelle lagen1 eingestandenermaen als mgliche ,antwort gedacht und nahezu mit ,bewutsein erzeugt4 ,bleibt noch das famose ,heochios84 ,dieses ,wort ist nach unserm 7d4 h4 der ,beobachter7 einstimmigem ,urteile ein ,produkt der verschiedensten ,einflsse4 ,heinrich ,hart gibt an1 er habe ,hart8 herausbringen wollen1 das a8 jedoch verpat und den ,rest dann dem ,zufall und den andern berlassen4 ,ein ,erklrung aus reinem ,zufall81 in dem doch ein gewisser logischer ,zwang steckte1 liee gerade die ,entstehung des ,h41 wie ich nebenbei und fr analoge ,flle erwhnen will1 auch zu4 ,man bedenke1 da acht ,hnde auf dem lose schwankenden ,kasten liegen4 ,einer zhlt laut das ,alphabet her4 ,jeder erwartet1 da bei irgend einem ,buchstaben die ,schachtel sich beugen werde4 ,anfangs wartet jeder4 ,die ersten ,buchstaben gehen vorber1 die ,spannung wchst4 ,es liegt eine psychologische ,wahrscheinlichkeit darin1 da gerade in der ,gegend vom ,h41 also am ,ende ungefhr des ersten ,drittels vom ,alphabet1 ein ,hhepunkt eintritt1 bei dem einem in der ,kette die ,hnde entweder ganz lose oder ganz schwer werden2 sobald das aber erfolgt1 klappt das ,kstchen auf1 und da es dreimal klappt1 ist unvermeidlich1 teils weil jeder erwartet1 es msse dreimal klappen1 und teils schon1 weil berhaupt durch den ,rcksto ein ,geschaukel entsteht1 das wiederholt sogar zu vier oder fnf ,schlgen fhrte4 ,ein oder zwei ,schlge mehr gelten aber nur als besondere ,besttigung seitens des ,geistes4 ,beim ,suchen nach dem zweiten ,buchstaben durch erneutes ,hersagen des ,alphabetes ist dann mit hchster ,wahrscheinlichkeit zu erwarten1 da ein ,vokal und nicht ein ,konsonant kommen wird4 ,jeder hat1 er mag wollen oder nicht1 im ,kopfe sich irgend eine oder auch mehrere ,fortsetzungen zu dem ,h gebildet1 bei denen allen aber natrlich ein ,vokal folgt4 ,da gerade ,e1 der zweite ,vokal1 kommt1 liegt auch wieder nahe1 bei ,a will jeder noch abwarten1 bei ,e ist die ,spannung schon gengend gesteigert1 bei ,i wrde die ,wahrscheinlichkeit vollends ganz gro sein1 da die meisten sich kaum noch weiter werden bezwingen knnen1 die ,erwartung ,jetzt mu es kommen8 wird zu stark4 ,o und ,c mgen mehr durch ,zufall entstanden sein1 obwohl die ,vermutung1 es komme ein ans ,griechische anklingender ,name1 jetzt bereits ausgesprochen war und einer laut auf ,henoch8 geraten hatte1 womit ,o in den ,ohren klang4 ,h nach ,c ist einfach selbstverstndlich1 die griechische ,endung erschien unter dem ,zwange des laut eingestandenen ,das mu kommen1 da es unbedingt ein griechischer ,name ist68 ,dem ,sdosten8 ging die ,vermutung voraus3 es braucht nicht direkt ,griechenland zu kommen1 es kann auch ,kleinasien oder sonst so etwas werden4 ,bei ,m mag einer an ,makedonien oder ,medien gedacht haben1 doch entstanden bei diesem allzu besttigenden ,fortgang jetzt offenbar selbst bei ,o4 ,zweifel1 ob unsre ,gedanken nicht beeinflussend wirkten1 jeder beeiferte sich1 einmal ganz und gar nichts zu tun1 und -- sofort stand die ,maschine wirklich still4 ,das ,experiment mit der ,uhr endlich ist ohne alle ,beweiskraft1 da in beiden ,fllen lediglich der gewohnte ,rhythmus der drei ,schlge wiederkehrte2 als der ,zeiger zufllig auf drei wies1 ergab sich eine bereinstimmung1 bei zehn blieb sie ebenso naturgem aus4 ,der ,leser wird den ,kopf schtteln ber diese ,haarspaltereien4 ,und doch ist diese ,zergliederung grade der allereinfachsten spiritistischen ,kunststcke das unbedingt ,ntige als ,vorschule zur ,auflsung der schwierigeren ,probleme4 ,der ,fundamentalfehler1 der immer wieder begangen wird und dem dann selbst gute geschulte ,beobachter erliegen1 ist1 da man gleich ein ,medium der hohen ,schule prfen will1 ein ungeheures ,raffinement in verwickeltsten ,kunststcken berwinden zu mssen glaubt und dann grade durch die ganz einfachen1 haarstrubend simplen ,sachen1 die man als zu einfach gar nicht in ,rechnung zieht1 berlistet und gefangen wird4 ,fritz ,schultze1 der ein an ,material ziemlich reichhaltiges1 dafr im ,raisonnement allerdings schwaches und stellenweise ziemlich ungeschicktes ,buch gegen den ,spiritismus geschrieben hat 7,die ,grundgedanken des ,spiritismus4 ,leipzig1 ,gnthers ,verlag1 #ahhc71 hat bei ,gelegenheit dieses ,punktes nicht mit ,unrecht an eine ,kriminalnovelle ,edgar ,poes erinnert1 in der ein wichtiger ,brief gerade deswegen von der ,polizei1 die doch jeden ,winkel des ,hauses durchstbert1 nicht gefunden wird1 weil er gar nicht versteckt ist1 sondern offen vor jedermann auf dem ,tische liegt4 -- -- -- ,nachdem die ,ergebnisse der ersten ,sitzung bei ,o4 im engeren ,kreise der unbefangenen ,beobachter gengend durchgesprochen waren1 kam es acht ,tage spter zu einem zweiten ,experiment4 ,bruno ,wille und ich hatten diesmal ein ,stichwort ,merkwrdig8 verabredet1 das zur ,kontrolle fr den andern dienen sollte1 wenn der eine mit ,bewutsein und zum ,zwecke irgend einer ,probe oder ,falle in die ,handlung eingriff4 ,zunchst wurden noch einmal die meisten ,phnomene der vorigen ,sitzung der genaueren ,besttigung wegen wiederholt1 wobei zur ,abwechslung an ,stelle des ,uhren-,experiments das ,kstchen heute angeben sollte1 wieviel ,kleingeld sich in meinem und in einem zweiten ,falle in ,willes ,portemonnaie befinde4 ,in beiden ,fllen wute ich die ,zahl nicht genau1 habe aber doch durch leichte ,drucknachhilfe einmal genau und einmal beinah das richtige ,resultat hervorgebracht1 zum guten ,beweise dafr1 wie leicht auf ,grund auch nur annhernd richtiger ,kombination einiger bekannter ,anhaltspunkte das genau richtige ,erraten der ,wahrheit gemacht wird und wie gutmtig der ,zufall in solchen ,fllen auszuhelfen pflegt1 wenn man nur den ,mut hat1 berhaupt zu raten4 ,der wesentlichste ,fortschritt in dieser zweiten ,sitzung war aber in einem ,experiment mit dem spiritistischen ,schreibapparat8 gegeben4 ,dieser ,apparat besteht in einem runden ,holzplttchen1 das eben gerade ,raum fr zwei aufgelegte ,handflchen bietet1 und an dessen unterer ,seite drei ,sttzen 7gewissermaen drei ,stuhlfchen7 angeleimt sind2 eine dieser ,sttzen ist ein ,bleistift4 ,man setzt das ,ganze auf einen groen ,bogen weien ,schreibpapiers4 ,einer legt die ,hnde auf die ,platte und eventuell noch ein zweiter seine auf die des andern1 und dann erwartet man regungslos das ,eintreten einer ,bewegung des ,holzapparats1 die den ,bleistift aufkratzen lt und so1 bei korrekter ,geisterfhrung81 eine ,schrift hervorbringt1 -- eine ,geisterschrift8 mit individueller ,geisterhandschrift8 und einem vom ,geiste8 gewollten ,inhalt4 ,freund ,o4 hatte seine ,hnde kaum auf die ,holzplatte gelegt1 als der ,apparat auch bereits mchtig zu wirbeln begann4 ,der ,bleistift beschrieb eine groe ,spirale und raste dann frmlich ber das ,papier dahin1 den ,bogen mit kindlich ungeschickten1 aber doch lesbaren ,buchstaben bedeckend4 ,aber ,o4 klagte dabei selbst1 er frchte unbewute ,selbsttuschung1 er schreibe nur1 was er denke84 ,ein andrer mge an seine ,stelle treten1 vielleicht htten wir ein noch unerkanntes gutes ,schreibmedium8 unter uns4 ,so legte ich denn meine ,hnde auf1 er wollte seine eigenen nur lose darber legen1 um die ,kraft zu verstrken84 ,ohne da ich im geringsten bewut mithalf1 kamen auch jetzt mehrmals lange ,schriften zu stande4 ,gott zum ,gru81 begann jede der ,offenbarungen1 dann folgten ein paar allgemeine ,redensarten und zum ,schlu1 ,wunder ber ,wunder1 kam zweimal mit gewaltigen ,lettern die famose ,unterschrift ,heochios86 ,o4 war entzckt1 da er diese ,flle1 wo seiner ,ansicht nach unbedingt nicht er geschrieben hatte1 ich aber bestimmt versichern konnte1 auch nicht absichtlich hineingearbeitet zu haben1 fr beweisend hielt sowohl fr die ,existenz eines uns umschwebenden ,geistes ,heochios1 als auch fr meine ,befhigung zum ,schreibmedium4 ,so weit auch hier wieder der rein uerliche ,sachverhalt und ,folgendes zur ,aufklrung4 ,von den drei oben erwhnten ,erklrungsmglichkeiten3 ,geist1 unwillkrliche ,muskelbewegung1 ,selbsttuschung1 die uerlich zum entscheidenden ,mitwirken wird1 fllt die mittelste hier von vornherein fort4 ,wenn ich -- ich habe es in einer der nchsten ,sitzungen bis zur ,dauer von #bj ,minuten fortgesetzt -- meine ,hnde ohne ,o4 auf den ,apparat legte1 so ergaben sich nachher die ,spuren dieser ,muskelzuckungen auf dem ,papier als eine ganz kleine1 blitzartig zackige ,linie1 die aus einzelnen ,punkten gebildet schien und aus der1 wie ich annehmen mu1 bei einem gesunden ,menschen niemals auch nur ein einzelner ,buchstabe hervorgehen knnte1 geschweige denn eine fortlaufende ,schrift1 die am ,zeilenende von selbst absetzt und eine neue ,reihe anfngt4 ,mit vollkommenster ,deutlichkeit dagegen fhlte ich1 sobald ,o4 seine ,hnde auf meine legte1 wie er drckte1 ber meine sehr kleine ,hand mit seiner weit greren weggriff und wie er nach allen ,regeln der irdischen ,physik so die ,schrift selbst zustande brachte4 ,das scheint mir ein ,maximum von ,selbsttuschung1 das im hchsten ,grade interessant ist4 ,freund ,o41 so mu ich mir den ,fall erklren1 hat bei ,frau ,tpfer1 die bewut tuschte1 oftmals glubig dem ,schreiben zugesehen4 ,er hat sich die traditionellen ,formeln des ,geisterschreibens 7das ,beginnen mit der ,spirale etc47 gradezu in ,fleisch und ,blut bergehen lassen1 er hat jene ,beigaben auswendig gelernt1 wie das ,gott zum ,gru81 das der wohl hauptschlich amerikanischen ,verquickung des spiritistischen ,versuchs mit frmmelndem ,sektiererwesen seinen ,ursprung verdankt4 ,er hat dann in ,muestunden mit ,bewutsein ,proben angestellt1 wie man mit dem ,apparat schreiben mu1 -- ohne diese ,schulung wre es nicht mglich1 da er es berhaupt so glatt fertig brchte4 ,das alles hat er getan mit dem sehnschtigen ,wunsche1 eines ,tags mchte nicht seine ,hand den ,apparat1 sondern der ,apparat wirklich seine ,hand fhren4 ,als er nun meine ,hnde statt des ,holzdeckels unter sich fhlte1 vollzog sich in der ,leidenschaft der psychologische ,proze der ,selbsttuschung1 er glaubte nicht mehr aktiv zu sein1 und dennoch schrieb er in ,wahrheit selbst1 er schrieb mechanisch dasselbe nieder1 was er so oft in letzter ,zeit zur ,probe mit ,bewutsein geschrieben1 und er schrieb den ,namen ,heochios unter das ,ganze1 weil ihm dieser seit acht ,tagen bestndig auf der ,zunge schwebte und weil er fest erwartete1 ein ,geist ,heochios fhre den ,apparat4 ,unsere khle ,erklrung der ,entstehungsgeschichte jenes unglcklichen ,spruchs ,von ,geist ,heochios8 existierte ja nicht fr ihn1 ihm war ,heochios ein wirklich erschienener ,geist4 ,ich habe so viel ,worte gebraucht1 um fr den ,fall unseres ,freundes1 bei dem ich nicht den geringsten ,grund habe1 mala fides vorauszusetzen1 die ,selbsttuschung wahrscheinlich zu machen4 ,jetzt bedenke man aber die ,chancen1 die bewute ,tuschung in analogen ,fllen mit einer zweifelhafteren ,persnlichkeit notwendig gerade bei diesem ,geisterschreiben8 hat4 ,die ,mglichkeiten sind gar nicht auszudenken4 ,nur kurz erwhnen will ich die ,ergebnisse einer dritten ,sitzung1 bei der ich mehrere ,stunden lang mit ,o4 allein experimentierte1 ohne nennenswerte ,erfolge zu erzielen4 ,wir berhrten ,grenzgebiete des eigentlichen ,spiritismus3 ,gedankenlesen und ,telepathie4 ,jene wissenschaftliche1 leicht erklrliche ,art des groben ,gedankenlesens -- ,auffinden eines von ,a4 versteckten ,gegenstands durch ,b4 dadurch ermglicht1 da ,b4 den ,a4 bei der ,hand nimmt und beim ,durchwandern des ,zimmers am ,zucken dieser ,hand und ihrem unbewuten ,ziehen oder ,widerstreben den ,ort ermittelt1 wo der ,gegenstand liegt -- gelang auffallend gut1 wenn ich der ,suchende war und ,o4 der unbewut ,fhrende4 ,doch hier lag1 wie gesagt1 absolut nichts ,mystisches vor1 da diese ,dinge berzeugend auch von ,nicht-,spiritisten ffentlich vorgefhrt worden sind4 ,eine heiklere ,sache ist aber schon die echte sogenannte ,telepathie8 7,fern-,empfindung74 ,hier denkt einer der ,beteiligten sich mglichst lebhaft eine ,figur1 eine ,zahl oder hnliches1 und der andre rt angeblich ohne ,handberhrung das ,gedachte1 d4 h4 es findet der ,theorie nach eine mystische ,fernwirkung von ,seele zu ,seele8 statt1 bei der das ,vorstellungsbild sich ohne ,hilfe der physikalischen ,wege und der ,sinnesorgane von ,gehirn zu ,gehirn bertrgt1 ohne ,luft- und ,lichtwellen also und ohne ,auge und ,ohr4 ,fr unsern ,fall kann ich nur feststellen1 da die ,experimente dieser ,art bei ,o4 ebenso milungen sind1 wie sie vorher und nachher ausnahmslos milangen1 als ich mit ,wille allein und mit andern ,versuche anstellte4 ,zufllige ,annherungen beim ,raten sind vorgekommen1 beweisen mir aber gar nichts4 ,wenn ich mir eine #h dachte und ,o4 einen ganzen ,bogen mit allerlei ,kreisen1 ,spiralen und sonstigen ,krackelfen bedeckte und unter denen in der ,tat auch einmal eine brezelartige ,verschlingung1 die an eine #h gemahnte1 auftauchte1 so wird man nicht verlangen1 da ich dem irgendwelche ,beweiskraft beimesse4 ,etwas ,besseres aber habe ich nicht gesehen1 und die schnen ,figurentafeln in der spiritistischen ,zeitschrift ,sphinx1 die von dem fabelhaften ,glck anderer1 spiritistisch glubiger ,beobachter ,zeugnis ablegen sollen1 treffen bei mir also vorlufig auf eine unerschtterte ,skepsis4 ,doch zurck zur ,hauptsache1 zu den eigentlichen ,medien und ihren ,gespenstern4 ,eine besondere ,einladung von seiten unseres ,freundes versammelte uns an einem ,montag in ,o4s ,wohnung1 um endlich denn auch das groe ,orakel1 das altbewhrte ,medium1 ,frau ,valeska ,tpfer1 selber in ,augenschein zu nehmen und auf seine ,wunderkraft zu prfen4 ,etwa eine ,stunde lang hatten wir ,zeit1 uns auf einen wrdigen ,empfang vorzubereiten1 da ,o4 sich erst1 nachdem wir bereits vollzhlig erschienen waren1 auf den ,weg machte1 um die ehrwrdige ,dame zu uns zu geleiten4 ,wir verabredeten uns inzwischen von neuem auf das ,stichwort ,merkwrdig81 und wir schwrzten einen genau bezeichneten ,papierbogen ber der ,lampe1 damit die ,geister materialisierte ,hnde oder ,fe in der ,weise1 wie es bei ,zllner geschehen1 darauf abdrcken knnten4 ,der ,gedanke ergtzte uns im voraus1 es mchte auch heute wieder jener treffliche ,heochios8 auftreten1 was denn wohl dem ,fa sofort den ,boden ausschlagen mte4 ,im ganzen aber schuf doch auch heute die zu erwartende ,nhe einer fremden ,persnlichkeit eine beklommenere ,stimmung1 die bei einigen durch etwas berraschendere ,leistungen leicht in hchste ,empfnglichkeit fr ,mystik htte gesteigert werden knnen4 ,erst lange nach ,einbruch der ,dunkelheit erschien die ,seherin1 und zwar nicht blo von ,o41 sondern merkwrdigerweise auch von ihrem ,mann begleitet4 ,sie selbst eine mittelgroe1 ziemlich beleibte ,dame mit spitzer ,nase1 kleinen ,augen1 das ,gesicht gepudert1 die ergrauenden ,haare glatt emporgeknotet1 -- der ,herr ,gemahl ein kleiner ,berliner ,grnkrambesitzer1 dessen erste uerung darin bestand1 da er sich ein ,glas ,bier erbat4 ,wir nahmen in langer ,kette um den ,tisch1 auf dem die ,lampe stand1 ,platz1 leider1 wie ,frau ,tpfer sogleich bemerkte1 auf tiefen ,sesseln1 die fr solche ,sitzungen hchst ungeeignet seien4 ,die ,luft1 so wurde im brigen zugestanden1 sei bereits stark mediumisiert81 es mten krftige ,naturen8 unter uns sein4 ,in der ,tat begann es denn auch1 da wir kaum einen ,augenblick unsere ,hnde auf den ,tisch gelegt1 sehr vernehmlich irgendwo zu pochen1 bald dumpf1 bald lauter1 und die ,tuschung1 der das ,gehr in ,bezug auf die ,richtung des ,schalls unterlag1 war eine vollkommene4 ,der eine riet auf die ,wand hinter dem ,rcken der ,frau ,tpfer1 ein andrer auf den ,ofen1 bisweilen schienen die ganz dumpfen ,laute sogar aus dem ,nebenzimmer zu kommen4 ,man mu dieses ,klopfen im eigenen ,zimmer mit ,mue durchprobiert haben1 um die ,erkenntnis zu erlangen1 da das falsche ,lokalisieren die ,regel ist1 und da verschieden starke ,pochlaute1 die unmittelbar vor uns unter dem ,tisch erzeugt werden1 in ,wahrheit aus den verschiedensten ,richtungen und ,entfernungen zu kommen scheinen4 ,ich glaube1 jeder empfand im ,moment1 da ,frau ,tpfer die ,sache uerst geschickt mache1 aber nichts sprach dagegen1 da sie die einzige -- allerdings bewut tuschende -- ,quelle dieser ,geisterstimmen sei4 ,ihre eigenen ,fe wie die ihres ,mannes waren unsichtbar unter der ,tischplatte verborgen1 dank dem festen ,kettebilden aller1 und ob sie sonst noch besondere ,apparate unter den ,kleidern verborgen trug1 war selbstverstndlich erst recht nicht zu ermitteln4 ,unsre ,mienen mochten das denn auch ziemlich deutlich erkennen lassen1 denn nach dem gnstigen ,anfang trat eine ,stockung ein1 die ,pochlaute blieben dumpf und undeutlich1 die ,frau erklrte3 ,so kann ich's nicht leiden6 ,dabei wird mir's unheimlich68 ,der ,tisch machte pltzlich zur ,abwechslung einen ,ruck auf ,wille zu 7,frau ,tpfer schob zweifellos krftig mit dem ,fue71 aber auch hier schien der rechte ,mut zu mangeln1 vor allem hob sich der ,tisch keineswegs empor1 wie es sonst in ,sitzungen bei dem ,medium nach ,o4s ,aussage berraschend zu gelingen pflegte4 ,nunmehr ergriff aber der ,gemahl das ,wort1 er schalt auf die ,geister energisch ein und rief endlich im derbsten ,tone3 ,na1 wollt ,ihr jetzt oder nicht8 ,ich verlange1 da ,ihr ,euch jetzt anstndig betragt und was tut1 sonst warten wir nicht mehr48 ,er wurde so grob1 da die ,frau ihn beschwichtigen mute4 ,la doch1 sie werden sonst ganz bse48 ,wozu diese ganze ,posse diente1 wei ich nicht4 ,jedenfalls wirkte sie auf uns unsglich lcherlich und als das beste ,mittel1 jede ernsthafte ,stimmung dauernd zu zerstren4 ,die ,scherze aus unserm ,kreise mehrten sich auch so1 da die ,hexenmeisterin sich wohl bewogen fhlen mochte1 rasch etwas vorzufhren1 um wieder ,spannung zu wecken4 ,sie meinte pltzlich1 der groe ,tisch sei den ,geistern 7ihren ,fen67 zu schwer1 es wurde also ein kleiner sogenannter stummer ,diener herangeholt1 der unter der oberen ,platte zwischen den vier ,fen noch eine zweite ,platte zum ,tragen von ,bchern oder ,nippessachen hatte4 ,dieser ,tisch war denn nun ein wahres ,ideal1 wenn es sich darum handelte1 durch geschickt verdeckte ,bewegungen ruckweises ,wandern oder sogar scheinbares ,emporfliegen zu bewerkstelligen4 ,der ,bodenteppich wurde entfernt1 um kein ,hemmnis beim ,rutschen zu geben1 auf das ,tischchen wurden ein ,bogen ,papier und ein ,bleistift gelegt und unter den ,tisch gleiches ,material4 ,an dem letzteren geschah nichts1 da wir zu gut kontrollierten4 ,man sah wohl den ,schuh der ,frau ,t4 danach langen1 auch erklrte sie einmal1 einen ,lichtschein unten zu sehen 7wohl um unsere ,aufmerksamkeit von irgendetwas anderm abzulenken71 gleichwohl erfolgte nichts4 ,theoretisch wre es ja nicht gerade allzu schwer gewesen1 trotz unsres ,aufpassens im guten ,moment mit einem schon vorher prparierten und in die ,stiefelsohle geklemmten ,bleistiftspitzchen auch diesen ,bogen mit einer lesbaren ,schrift zu bedecken4 ber dem oberen1 offen aufliegenden ,blatt bekam die ,hand der ,frau natrlich sofort ,fhrung81 es entstanden wieder folgerichtig jene berhmte ,spirale1 das ,gott zum ,gru8 und ein paar hnliche alberne ,phrasen1 wie sie ,o4 stets geliefert hatte4 ,die ,unterschrift lautete ,werner84 ,das letztere war offenbar eine ,art von ,probepfeil4 ,es wurde rundgefragt1 ob keiner einen ,bekannten dieses ,namens besitze1 was zufllig einmal nicht der ,fall war4 ,der ,name ,mller8 drfte fr dieses ,experiment ins ,blaue8 allerdings noch empfehlenswerter sein4 ,wille erhielt im weiteren auf eine ,frage nach seinem ,bruder durch ,klopflaute den ,namen ,gustav81 und die ,geisterschrift auf dem ,blatte meldete1 ,gustav sei auf dem ,schlachtfelde gestorben4 ,beides1 ,name wie ,tatsache1 war unrichtig1 der einzige ,bruder lebte und hie anders4 ,wille ging indessen mit scheinbarer ,erregung auf die ,sache ein1 und von da ab verstrkte sich der ,mut der ,tpfer -- und mit dem ,mut kamen verstrkte ,wunder4 ,der ,zimmermann8 begann jetzt im ,tische zu rumoren4 ,um zu verstehen1 um was es sich hier handelte1 mu man ,kenntnis nehmen von der unsglichen ,einfrmigkeit und ,enge der ,phantasie1 die in diesen spiritistischen ,zirkeln herrscht4 ,wie das berhmte ,klner ,hnneschen-,theater1 so hat jedes ,medium seine paar stereotypen ,rollen1 die immer wiederkehren1 seine drei oder vier ,spezialregister1 auf die es eingedrillt ist4 ,so bei ,frau ,tpfer die kleine ,abila81 der ,schutzgeist ,zwibos8 und der ,zimmermann84 ,das ,nahen des letzteren bettigte sich durch sgende und hobelnde ,gerusche im ,tisch1 endlich auf ,verlangen durch ein gewaltiges ,gepoche1 wie wenn jemand einen ,nagel einschlge1 -- brigens keine einzige ,leistung in allem1 die nicht ,wille und ich spter zu ,hause htten annhernd ebenso tuschend durch unmerkliches ,nagelkratzen und ,bewegungen der ,fe hervorbringen knnen4 ,schlielich fuhr der ,poltergeist noch in die ,hand des ,mediums und schrieb mit eckigen ,zgen und schlechter ,orthographie ein paar ,stze auf ein ,blatt1 unterzeichnet3 ,hunger1 ,chemnitz1 ,neue ,gasse84 ,von neuem begann nach diesem der ,tisch zu schwanken4 ,meine laut ausgesprochene ,befrchtung1 die ,petroleumlampe mchte dabei zu ,schaden kommen1 wurde zuerst mit der ,versicherung abgewiesen3 ,und wenn der ,tisch sich auf den ,kopf stellt1 die ,lampe fllt bei ,geistermanifestationen niemals48 ,gleich darauf1 als ,wille mit dem ,rufe merkwrdig8 den gegen ihn anrckenden ,tisch selbstttig etwas herabdrckte1 wurde die ,versicherung aber eilfertig eingeschrnkt durch ,zugeben von unberechenbaren ,ausnahmen81 und der ,mann setzte die ,lampe jetzt selbst vorsorglich auf das ,klavier4 ,der leichter gewordene ,tisch spazierte nunmehr durch das halbe ,gemach1 es kam aber auch jetzt nicht zum ,fliegen4 ,ein sehr gelungenes ,kunststck bei dieser ,gelegenheit bestand darin1 da ,frau ,tpfer1 wie mehrere von uns deutlich sahen1 mit weit zurckgerecktem ,fue einen etwas entfernt stehenden ,schaukelstuhl heranri und gleich darauf hchst verwundert ausrief3 ,sehen ,sie blo1 der ,stuhl ist uns allein nachgekommen68 ,damit schlo der erste ,akt der ,sitzung4 ,eine ,pause wurde benutzt1 jenes oben erwhnte geschwrzte ,papier unter das ,sofa zu legen und vermittelst eines vorgeschobenen ,teppichs gegen jedes auffallende ,licht abzuschlieen4 ,ich will gleich vorausschicken1 da es dort unversehrt noch gegen ,schlu des ,ganzen gelegen hat4 ,whrend dieser ,zeit hat zwar ,herr ,tpfer hartnckig als unbeteiligter ,zuschauer1 zeitweise anscheinend sogar schlafend1 seinen ,platz auf diesem ,sofa behauptet4 ,ferner ist das immer lngere ,zeit hindurch verdunkelt worden und alle ,beobachter haben ihre ,aufmerksamkeit andern ,dingen zuwenden mssen1 die sich entfernt vom ,sofa abspielten4 ,anfangs hatte ich wohl beschlossen1 nicht aus der gerade ber dem ,papier liegenden ,sofaecke zu weichen1 aber das konsequente ,wegrcken des ,tisches1 auf dem doch meine ,hnde aufliegen sollten1 hinderte mich an der ,durchfhrung4 ,so mu ich auch hier konstatieren1 da wohl die infolge andrer1 gleich zu erzhlender ,umstnde wieder wachsende ngstlichkeit des ,ehepaars es nicht zu einem ,versuche dieser ,art hat kommen lassen1 da aber die ,gelegenheit zu einem solchen auch diesmal so gnstig war 7der ,mann konnte beispielsweise im ,dunkeln sehr leicht an das ,papier heranlangen und seine ,hand oder auch ein im ,rock verborgenes ,wachsglied darauf drcken71 da ein wirklicher ,geisterabdruck8 uns kaum htte berraschen drfen4 ,die wichtigste wirkliche ,episode im zweiten ,teil unsrer ,sitzung bildete eine ,dunkelsitzung84 ,mit ,ausnahme des ,herrn ,tpfer saen wir alle in fester ,kette1 die ,hnde auf der ,platte1 um den kleinen ,tisch4 ,die ,vermutung war ausgestreut1 in der ,finsternis wrden bei einzelnen in der ,kette ,berhrungen8 durch materialisierte ,geister-,hnde oder -,fe stattfinden1 und zum ,schlu werde der ,tisch nun endlich emporfliegen4 ,es dauerte auch nicht lange1 so hrte man ,willes ,stimme3 ,es klopft dreimal an meinen ,stiefel68 und gleich darauf3 ,es hat wieder geklopft1 -- sehr merkwrdig68 ,was sich da1 den andern unsichtbar1 abgespielt1 schildere ich so1 wie es mir ,wille unmittelbar nach der ,sitzung berichtet hat4 ,er1 der zur ,rechten der ,frau sa1 ging von dem ,gedanken aus1 ,frau ,tpfer werde versuchen1 mit ihren ,fen von unten her den ,tisch zu heben4 ,in aller ,stille versuchte er also das dunkle ,gebiet unter der zweiten 7unteren7 ,tischplatte zu kontrollieren1 indem er seinen rechten ,fu bis etwa in die ,mitte vorschob4 ,der linke ,fu blieb lange nahe am ,stuhl -- wie man nicht vergesse3 auf der ,seite der ,frau ,tpfer4 ,an der ,spitze dieses linken ,fues nun versprte er pltzlich eine ,berhrung3 es klopfte dreimal hrbar auf das ,leder4 ,allem ,anschein nach ging die ,berhrung aus von dem ,fue der ,frau ,tpfer4 ,nicht lange und das ,klopfen kam wieder1 diesmal am ,absatz von ,willes linkem ,fu4 ,schnell entschlossen folgte er aber jetzt mit seinem ,stiefel dem sich zurckziehenden ,klopfer1 er stie richtig auf einen echten andern ,stiefel1 und whrend er ihm einen leichten ,tritt versetzte1 fhlte er mit zweifelloser ,deutlichkeit1 wie der fremde ,fu unter die hrbar knitternden ,rcke der guten ,frau ,tpfer zurckfuhr4 ,von diesem ,moment an1 der eine offenkundige ,entlarvung wenigstens fr einen der ,beobachter umschlo1 war ,frau ,tpfer vollkommen verstrt1 unruhig1 traurig1 jedermann merkte1 da etwas vorgefallen war1 obwohl wir andern erst spter erfuhren1 was4 ,ein zweites ,abenteuer bestand1 nachdem die ,frau jetzt in der ganzen ,dunkelsitzung absolut nichts mehr zu unternehmen wagte1 darin1 da der vorgeschobene rechte ,fu ,willes mit einem pltzlich vorrckenden ,fue unsres ,freundes ,o4 dort zusammentraf4 ,hier war nun wiederum charakteristisch1 den ,grad der unbewuten ,selbsttuschung bei ,o4 zu beobachten4 ,o4 bebte vor ,ungeduld nach einer ,geisterberhrung4 ,wahrscheinlich ohne jede ,spur von ,willen1 blo im ,drange1 den ,geistern sich als ,objekt darzubieten1 schob er seinen ,fu langsam bis in die ,mitte des ,raums unter dem ,tische vor4 ,als er dabei auf ,willes ,stiefel stie1 durchzuckte es ihn bermchtig3 ,jetzt mu es dreimal klopfen68 ,es klopfte in der ,tat1 aber sein eigener ,stiefel war der ,urheber1 wie ,wille1 der vollkommen passiv blieb1 genau feststellte4 ,so hatten wir auch hier wieder ,betrug und ,selbstbetrug in schnster ,blte nebeneinander4 ,da aber schlechterdings nichts weiter kommen wollte1 gesellte sich der ,scherz hinzu -- der ,tisch flog pltzlich empor1 so schn1 da jetzt selbst ,frau ,t4 htte an echte ,geister8 glauben drfen4 ,in ,wahrheit war der ,urheber unser humorvoll veranlagter ,freund ,heinrich ,hart1 dem das ,spiel lngst zum ,ekel geworden und der uns wenigstens den ,gefallen tun wollte1 zu zeigen1 wie leicht die ,sache sei4 ,der dritte ,akt war der jmmerlichste von allen4 ,frau ,tpfer1 die ihren ,boden schwanken sah1 wagte ein letztes ,radikalmittel4 ,vor eine ,ecke des ,ateliers wurde ein weies ,leinentuch gespannt1 hinter ihm nahm das ,medium ,platz4 ,sie sollte in ,verzckungsschlaf8 verfallen und ,geisterstimmen sollten durch den ,vorhang zu uns reden4 ,die ,zuhrer setzten sich im ,halbkreise vor das mystische ,theater1 ,herr ,tpfer hielt sich im ,hintergrunde1 anscheinend bereit1 jeden ,strenfried1 der etwa an der ,hlle zerren wrde1 zurckzuhalten2 es bedurfte dessen nicht2 was wir hrten1 gengte vollauf4444 ,zuerst ertnte ein zartes ,kinderstimmchen3 der ,geist ,abila4 ,die ,stimme hatte sich ,frau ,tpfer offenbar bis zu vollkommener ,meisterschaft eingebt4 ,gott zum ,gru1 ,brder68 begann auch diese ,offenbarung4 ,das ,geistchen redete mit jedem einzeln1 bei jedem sah es unsichtbare ,brder8 7,verstorbene7 stehen1 die es beschrieb und bei denen es1 wenn man fragte1 ,antwort holte4 ,aber die ,weisheit ,schn-,abilas hatte einen traurigen ,fehler3 ihre geistige ,urheberin1 ,frau ,tpfer1 mute blind raten1 und sie riet entsetzlich schlecht4 ,bei ,julius ,hart sah ,abila den ,vater der ,gebrder stehen1 er sollte ,adolf heien und ein leiblich sehr groer ,mann sein4 ,der treffliche ,vater ,hart lebte aber1 wie die meisten von uns wuten1 in ,wahrheit noch frhlich unter dieser ,sonne1 er hie weder ,adolf1 noch hatte jemals von ihm1 einem kleinen beleibten ,herrn1 behauptet werden knnen1 da er ein ,herkules sei4 ,bei mir stand meine ,gromutter ,lottchen und lie mich an das letzte ,gesprch erinnern1 das wir beide miteinander gefhrt4 ,und auch hier pate der ,name nicht und vollends nicht die ,tatsache1 denn meine beiden ,gromtter sind viele ,jahre vor dem ,tage gestorben1 an dem ich das ,licht der ,welt erblickt4 ,am meisten von allen interessierte sich ,abila fr den dicken ,bruder mit der ,brille und den roten ,backen81 nmlich ,bruno ,wille4 ,dieser ,bruder lohnte nun freilich solche ,liebe schlecht1 denn anknpfend an den famosen ,bruder ,gustav von vorhin1 entlockte er durch geschickt zugespitzte ,fragen der ,frau ,tpfer einen ,kriminalroman voll grausigster ,tatsachen4 ,ich erwhne nur1 da ein ,onkel darin vorkam1 der an ,galle1 die ins ,blut ging81 gestorben sein sollte4 ,das ist in der ,tat merkwrdig81 sagte ,wille halblaut1 ein ,onkel von mir ist am gelben ,fieber gestorben48 ,von einer ,seite her wurde im ,zuhrerraum ebenso halblaut1 aber auch der ,frau ,t4 vernehmbar1 angedeutet1 das gelbe ,fieber hnge wirklich mit der ,galle zusammen4 ,zum ,schlu gab sich der ,geist8 dann noch die bseste ,ble1 die mglich war3 er ermahnte den ,bruder1 doch nur ja nicht zu glauben1 in der ,dunkelsitzung vorhin habe der ,schuh der ,schwester ,tpfer an seinen ,stiefel geklopft3 es sei ein echter materialisierter ,geisterfu gewesen4 berhaupt sollten wir alle nicht so viel zweifeln1 sondern lesen und dann glauben lernen4 ,die alte ,wahrheit3 ,wer sich entschuldigt1 ist's gewesen68 ,nach ,abilas ,verschwinden redete noch eine grobe ,mnnerstimme1 der ,geist eines ,schusters aus ,plauen81 durch den ,vorhang4 ,hier verlieen aber ,frau ,tpfer selbst ihre deklamatorischen ,fhigkeiten1 man hrte den ,dialektklang ihrer eigenen ,stimme strend deutlich durch4 ,ohnehin waren alle des dummen ,spiels mde1 man weckte das ,medium1 das nun zum ,schlusse noch einmal in besonderer ,weise1 durch ,ablesen von einem geschriebenen ,alphabet mit ,hilfe eines auftickenden ,bleistiftes1 einen ,geist ,zwibos8 reden lie4 ,er besttigte unter ziemlich unverhohlener ,heiterkeit der ,hrer1 jener ,onkel ,willes sei in der ,tat am gelben ,fieber gestorben4 ,wir hatten genug und gingen nach ,hause4 ,so weit meine alten ,aufzeichnungen4 ,ich mag sie nicht durch ,theorie abschwchen4 ,aber ich sage heute wie damals3 mir graut vor einer ,weltanschauung81 die das hchste1 heiligste ,urteil eines wahrheitsuchenden ,menschen ber sich und alle ,dinge um ihn her darstellen soll1 -- und die sich aufbauen sollte auf einer solchen ,valeska ,tpfer und ihren ,mglichkeiten 444 99 99 99 99 99 ,was wir zur ,verstndigung im ,kampfe moderner ,weltanschauungen brauchen1 das sind wirklich gar nicht in diesem ,sinne neue ,tatsachen4 ,es sind neue ,deutungen1 neue ,wertungen1 es ist ,tiefenschau im schon ,vorhandenen4 ,das ist der schwere ,schaden ja in solchen ,versuchen wie dem ,spiritismus3 da er auf ein paar1 noch dazu angebliche1 neue ,tatsachen sofort die unerhrtesten ,schlsse mit einem methodologischen ,leichtsinn ohne gleichen baut1 ,geisterhypothesen in einer materialistisch groben ,form1 und das alsbald wieder mit starrem ,dogmatismus1 der nicht zugeben will1 da diese ,tatsachen81 selbst wenn sie richtig wren1 die verschiedensten ,deutungen zulassen wrden4 ,aber wichtig ist auch1 da er grade diesen methodologischen ,schaden teilt mit ,arabesken der modernen ,naturphilosophie1 die ihm sonst in allem entgegen sind und nicht einmal seine ,tatsachen8 anerkennen4 ,sie steifen sich dafr auf ihre und1 geben wir zu1 an sich richtige ,tatsachen1 -- in der ,methode verderben sie es aber ebenso durch starre ,einseitigkeit und ,fanatismus fr ,eindeutigkeit84 ,umgekehrt aber werden an dieser ,ecke ,denker fr uns wichtig1 die den ,tatsachenbau unserer einheitlichen ,forschung und den exakten ,beobachterweg als solchen niemals angefochten1 sondern sogar als ,palladium verteidigt haben -- und die doch1 mit dem und trotz dem1 eine eigene ,tiefenschau versucht haben1 die ohne jeden ,dogmatismus ihren individuellen ,weg ging -- und die uns so das ,tor berhaupt weit aufgetan haben fr die ,masse der ,mglichkeiten81 die noch in die ,tiefe aller ,tatsachen hinein denkbar sind4 ,ein solcher ,mann war ,fechner4 ,fechner grade hat aber noch eine besondere ,farbe dabei in die ,dinge gebracht1 die wieder mein ,grundthema berhrt4 ,man mu sich heute mit ,fechner auseinandersetzen4 ,er wird eine ,macht1 -- trotz aller oberflchlichen ,urteile1 die auch mit ihm fertig8 zu sein glaubten4 ,vor kurzem ist sein naturphilosophisches ,hauptwerk1 ,zend-,avesta81 neu herausgekommen4 ,in einem halben ,jahrhundert war das ,buch nicht wieder aufgelegt worden1 -- berhaupt nicht nach der ersten ,ausgabe4 ,ich sehe die ursprnglichen ,bndchen noch vor mir in dem alten1 schmutzigen1 zerfetzten ,exemplar der ,berliner ,universitts-,bibliothek1 das ,jahrzehnte hindurch immer einmal wieder zu erlangen ein ,ereignis war4 ,jetzt sind es zwei schne ,bnde in ,lexikonformat geworden1 mit besonders hellem1 freundlichem ,druck1 man kennt den alten ,sonderling kaum wieder4 ,kurd ,lawitz1 der ausgezeichnete ,gothaer ,physiker und ,dichter1 hat die ,vorrede dazu geschrieben1 in der er erklrt1 da dieses ,buch zu seiner ,neuauflage keiner erklrenden ,vorrede bedarf1 sondern da es einfach wiederkommt1 weil es heute wiederkommen mu4 ,als der alte ,gellert in ,audienz beim alten ,fritz ist1 sprechen sie ber ein ,buch1 und der alte ,fritz sagt3 ,das haben sie mir gebracht1 aber das hab' ich fortgeworfen48 ,so hat es das neunzehnte ,jahrhundert mit ,zend-,avesta gemacht4 ,ich wei noch heute eine ganze ,anzahl trefflicher1 kenntnisreicher1 ethisch hochstehender ,mnner1 die es genau so machen4 ,man braucht dem ,gesprch nur eine bestimmte ,wendung zu geben und dann pltzlich einen ,fechnerschen ,zend-,avesta-,gedanken mitten aus dem ,zusammenhang dazwischen zu werfen1 -- etwa3 man spricht ber die ,spektral-,analyse der ,gestirne im ,anschlu an das treffliche ,buch unseres ,potsdamer ,astrophysikers ,scheiner und wirft hinein1 da ,fechner noch im ,jahre #ahea die ,gestirne fr beseelt8 gehalten habe2 auch ber das ,antlitz eines sehr milden1 sehr sachlichen ,zuhrers wird ein ,lcheln fliegen1 das so viel besagt1 wie3 werfen wir den ,mann fort aus jeder ernsthaften ,debatte4 ,vielleicht gibt es in der ganzen ,tragdie menschlicher ,irrungen nichts ,bittereres als eben dieses ,lcheln des ,miverstndnisses bei ,besten1 -- dieses ,lcheln1 das doch im ,grund der ,dinge nur ein ,lachen der tatschlichen nackten ,unkenntnis ist4 ,denn nicht um einen solchen einzelnen1 aus dem ,text gerissenen ,satz geht die wahre ,frage1 nicht er bildet den echten ,hintergrund1 vor dem die den ,fechner heute wieder suchen1 -- nun die ihn eben suchen4 ,das ,fortwerfen eines ,jahrhunderts ist selber kein ,end-,urteil4 ,dieses gleiche ,jahrhundert hatte auch ,schopenhauer schon einmal fortgeworfen1 grndlich1 bis zum ,makulaturwerden eines ,hauptbuchs4 ,es gab eine ,zeit in diesem ,jahrhundert1 da es ebenso ein ,hohn war1 wenn ein paar tchtige ,kpfe beisammen waren und ber ,physik redeten1 etwa ber das eben begrndete groe ,gesetz von der ,erhaltung der ,energie -- und wenn da einer dazwischen warf1 es habe der ,naturphilosoph ,schopenhauer alle ,kraftuerungen der ,natur auf den ,willen8 zurckgefhrt4 ,mit diesem ,willen im ,energiegesetz wre ,schopenhauer nie ber das ,achselzucken der ,leute hinausgestiegen4 ,eines ,tages aber trat das ,jahrhundert in seine eigentmliche graue ,epoche1 die ,welt erschien ihm nichtig1 der ,pessimismus die ,lsung4 ,in dieser ,stimmung hat es pltzlich die ,ansatzstelle zu ,schopenhauer gefunden1 die ,ansatzstelle1 von der aus es dann auch berhaupt begriffen hat1 da dieser ,mann einer der schrfsten und ehrlichsten ,denkerkpfe der ,menschheit gewesen ist1 ganz einerlei1 wie viel von seiner ,willenstheorie oder selbst von seinem ,pessimismus ewige ,wahrheit bleiben soll1 -- ein ,denkerkopf1 den wegzuwerfen8 eine himmelschreiende ,versndigung an dem wahrlich nicht zum ,vergeuden reichen ,denkschatze dieser ,menschheit gewesen wre4 ,was heute nun wieder zu ,fechner zurckdrngt und auch da eine ganz neue ,ansatzstelle ffnet1 das ist in gewissem ,sinne ja genau das ,umgekehrte an ,stimmung von dem1 was damals zu ,schopenhauer fhrte4 ,aber es ist genau ebenso eine ,gesamtstimmung4 ,das neunzehnte ,jahrhundert zwar kann sich in ihr nicht mehr rektifizieren1 denn es ist um4 ,aber ,jahrhundert hebt ,jahrhunderturteil auf1 wie es in dem ,spruche heit3 ,nemo contra ,deum1 nisi ,deus ipse48 ,es sind nicht ein paar ,antiquare und antiquarische ,gemter1 die den fortgeworfenen ,schriften ,fechners heute wieder nachspren4 ,optimismus sucht unsere ,zeit4 ,das ist wahrlich ein greres ,wort als ,gestirnseele oder als der antiquarische ,buchname ,fechner1 -- wie ,pessimismus ein ander ,ding war als der mystische ,wille und ,schopenhauer4 ,um ihres ,strebens1 ihrer lang verhaltenen1 berall aber elementar durchbrechenden philosophischen ,sehnsucht nach konsequentem ,optimismus willen klammert sich unsere ,stimmung an ,goethe1 der zwar nie fortgeworfen1 aber auch grndlich miverstanden worden war4 ,und darum auch kommt sie auf ,fechner zurck4 ,sein ,name ist ein ,zeichen heute1 das kein ,lcheln und ,lachen ber ,pflanzenseelen und ,gestirnseelen mehr fortschaffen kann4 ,er ist ein ,symptom einer uerst charakteristischen ,wende1 und das mu ernst genommen werden4 ,was ,fechner wollte8 ,wie der ,faden eines groen ,kunstwerks lt sich der ,kerngedanke auch seiner ganzen ,philosophie auf eine ,nuschale schreiben4 ,der ,angelpunkt liegt in dem schlichtesten ,wort1 ber das auch im exaktesten ,kreise doch unmglich als solches gelacht werden kann3 in dem ,wrtchen ,natur4 ,in diesem ,wrtchen steckt eben noch mehr als blo etwas ,spektral-,analyse oder ,energiegesetz4 ,unsere grte ,lebens- und ,herzensfrage steckt allmhlich darin4 ,in vierhundert ,jahren ist das langsam ber uns gekommen1 und es hilft keine ,phrase mehr darber fort4 ,das ganze achtzehnte und das ganze neunzehnte ,jahrhundert ist eine einzige fortgesetzte ,krisis vor diesem ,begriff4 ,rekapitulieren wir noch einmal4 ,zuerst kam die groe ,zeit von ,kopernikus bis auf ,newton mit ihren berwltigenden ueren ,bildern der ,natur4 ,die ungeheure negative ,rolle des ,neuen setzte ein4 ,vor den ,sternen in ,galileis ,fernrohr verblate ein ganzer alter ,lichthimmel4 ,vor dem ,naturgesetz ,newtons versank der ,wunderbegriff4 ,wo einst berwelt und kleine ,erdenwelt eng aufeinander geprallt waren1 da schob sich jetzt das ,riesending dazwischen1 das wir eben im neueren ,sinne ,natur8 nennen3 ,myriaden ,sonnen im ,raum1 onen der ,vergangenheit1 natrliche ,entwickelung in der eisernen ,hand des ,naturgesetzes -- und diese ,welt dem ,forscher zugnglich1 das leise ,ticken ihres ,lebens sich wiederspiegelnd auf seiner ,uhr1 ihr in allen onen gleichmig geregelter ,schritt sich aufprgend auf seiner ,wage4 ,auf einmal ist das da1 gigantisch gro1 zermalmend fr unzhlige altvertraute ,vorstellungen1 mit nichts mehr fortzudisputieren4 ,wir lieben es1 das neunzehnte ,jahrhundert im engeren hervorzuheben als die ,epoche der ,naturforschung1 der ,naturerkenntnis4 ,in ,wahrheit bezeichnet es nur den ,wellenkamm1 wo das ,bewutsein des ,erreichten einsetzt4 ,ein ,werk wie ,humboldts ,kosmos8 ist charakteristisch fr dieses ,jahrhundert als eine ,zusammenfassung1 ein erster1 ganz groer ,rechnungsabschlu4 ,lange ehe es dazu kommt1 setzt aber bereits eine ganz andere ,linie ein1 -- eine1 die ebenso folgerichtig einsetzen mute4 ,der ,begriff ,natur hat die ganze sichtbare ,welt erobert4 ,streng genommen sogar die unsichtbare4 ,wo der alte ,glaube ,himmel und ,hlle jenseits der ,schranke unseres ,sehens trumte1 trumt er immer noch wieder ,sterne4 ,in die ,ewigkeit reicht sein ,naturgesetz4 ,aber ob nun da oben durch die ,fugen der ,aetherglocke der ,schimmer des ,paradieses blitzt oder ob ,sterne kreisen im leeren ,raum1 getragen vom ,gravitationsgesetz3 auf der ,erde sitzt der gleiche ,mensch1 sttzt den ,kopf auf die ,hand und fragt sich1 wie er sich in ein ,verhltnis setze zur ,welt4 ,ist die ,welt ,natur8 geworden1 -- wie also zu dieser ,natur8 ,einen ,augenblick1 unter dem ,krachen der alten ,sulen1 kann er vielleicht meinen1 mit diesen ,sulen sei jenes ,anschlubedrfnis selber zerstrt4 ,aber das ist nur ein negativ bertubter ,moment4 ,mensch bleibt ,mensch4 ,in dem alten ,tempelbau lie sich leben4 ,wie ist's nun in der ,natur8 ,wenn die ,flut eine halbe ,insel wegreit und die ,leute auf ein ,viertel des alten ,raumes drngt2 wenn ein ,erdbeben1 ein ,vulkanausbruch eine ganze ,stadt wegtilgen3 die verschchterten ,menschen meinen auch zuerst1 jetzt wrden sie ewig im ,chaos bleiben2 in ein paar ,jahren haben sie sich doch wieder eingerichtet1 so gut es geht1 und die nchste ,generation wei es schon nicht anders4 ,die ,naturerkenntnis verhie nun umgekehrt sogar unendlichen ,zuwachs4 ,fr den engen ,tempel eine ,sternenwelt4 ,immerhin lag das alte ,haus fr den ,moment unter der ,lava und es wollte ein neues ,dach gebaut sein1 unter dem der ,mensch die ,sterne ruhig ertragen konnte4 ,die ,linie1 die von hier heraufkommt1 darf man gar nicht in der ,weise1 wie jene erste1 grundlegende1 zunchst bei den ,naturforschern suchen1 ja nicht einmal bei den ,naturphilosophen vom abstrakten ,feld4 ,die ,frage1 wie man praktisch1 als ganzer ,mensch mit allen echten1 unzerstrbaren ,menschenbedrfnissen1 mit der ,natur8 leben solle1 ist in ihrer eigentlichen ,intensitt auch von den intensivsten ,ganzmenschen zuerst brennend gestellt worden3 den knstlerischen und ethischen ,kpfen4 ,ihre grte erste ,entladung in der ,tiefe des achtzehnten ,jahrhunderts liegt nicht bei irgend einem exakten ,naturforscher 7nicht einmal bei ,newton71 sondern bei ,rousseau4 ,rousseau kmpfte im ,kleinen noch einmal den ganzen ,kampf des ,alten und ,neuen bei sich aus4 ,als eine durch und durch ethische ,natur lief er zunchst mit dem harten ,kopf gegen moralische ,widersprche in seiner ,zeit4 ,an der ,unmglichkeit1 sie mit dem alten ,glauben noch zu lsen1 erkannte er die ,krisis des neuen ,menschen4 ,der ,mensch mute sich mit irgend etwas neu einrichten1 um diesen ,dampf zu durchdringen4 ,in dieser ,stimmung bot sich ihm das ,wort ,natur84 ,die ,natur erschien ihm als die ,erlsung4 ,heim ans ,herz der ,natur6 ,rousseau zuerst suchte in der ,natur mit der ganzen ,inbrunst des ,erlsungsringers nicht die ,ziffern irgend einer ,naturforscherrechnung1 ja nicht einmal philosophische ,spekulation3 er suchte in ihr einen neuen ethischen ,grundwert und ,urwert1 den ,fels1 an den der neue ,mensch sich klammern knnte1 den ruhenden ,punkt des ,gemtes1 das ,herz1 an das dieses ,gemt heim wollte4 ,es ist die ,tragik in ,rousseaus ,leben1 da der ,begriff ,natur bei alle dem ihm selber ein schwankender1 halber1 phantastisch-unklarer blieb4 ,er mute eine sentimentale ,natur erfinden1 die in dieser ,form fr die nchste ,folge dem ,fortschritt der echten ,naturerkenntnis schroff entgegenstand4 ,und selbst darin blieb er halb4 ,htte ,rousseau die ,kraft des ,wissens und der ,phantasie gehabt1 seinen ,naturbegriff wirklich gro und suggestiv zu machen1 so wre er mit seiner ethischen ,wucht ein ,religionsstifter geworden1 wozu er in vielen ,zgen das ,zeug hatte4 ,so blieb er in der ,natur-,krisis stecken1 allerdings mit einer ungeheuren ,wirkung innerhalb dieser ,krisis4 ,ein ,gewaltigerer lste ihn ab3 ,goethe4 ,auch ,goethes ,leben ist ein unausgesetzter ,kampf um den ,natur-,begriff4 ,goethe ist eine unendlich viel positivere ,gestalt als ,rousseau1 schon weil er viel strker ,knstlernatur ist4 ,er geht fr sich niemals so herb von dem ,ri zwischen ,alt und ,neu aus4 ,viel mehr ,naturforscher auch als ,rousseau1 steht er von ,anfang an fester auf dem ,natur-,boden4 ,von ,spinoza her ist er zugleich auf den ,einheitsbegriff gedrillt4 ,ihm kann der ,schnitzer nicht passieren1 da er nun doch noch wieder den ,ri in die ,welt hineinprojiziert und einen ,schnitt macht zwischen ,natur und ,kultur1 die ,kultur als ,abfall ansieht von einer knstlich konstruierten ,natur84 ,goethe ist es1 der1 nicht abstrakt wie ,spinoza1 sondern knstlerisch schauend1 das ,wort einfhrt3 ,gott-,natur84 ,wenn ein ,wort die ,probleme hier wie irgendwo endgiltig lsen knnte1 so wre die ,schlacht fr diese ganze ,linie damit gewonnen gewesen4 ,aber ,goethe selbst hat in unablssigem ,ringen1 ,tasten1 ,versuchen deutlich genug gezeigt1 wie sehr er sich bewut war1 da das ,wort erst eine ,direktive sei1 keine ,erfllung4 ,vielleicht das ,grte1 was er uns im ,kampfe um den ,naturbegriff geleistet hat1 war aber der ,mut1 mit dem er dem ,ding ins ,auge schaute1 ohne jede ,sorge1 es knne ihn fressen1 statt ihn zu erlsen4 ,es lag schon in der ,luft damals1 dieses ,gefressenwerden durch den ,natur-,begriff4 ,ganz langsam hatte sich in die groe ,linie der ,naturforschung der seltsame ,faden hineinversponnen1 von dem ich schon gesprochen habe4 ,da stand der groe neue ,lichtbau der ,welt1 aufgemauert mit cyklopischen ,quadern der ,forschung4 ,aber nun der ,mensch sich darin einrichten wollte1 hing ber der ,tr pltzlich etwas wie ein ,gorgonenschild4 ,die ,natur ist das ,absolute2 aber dieses ,absolute ist ein sinnloser ,bldsinn6 ,eine nrrische ,ausgeburt des ,chaos1 diesem ,chaos wieder verschrieben mit ,leib und ,seele6 ,in herrlichem ,siegeszuge hatte die ,naturforschung in der ,rechnung ein ,mittel erkannt1 dem ,geheimgewebe der ,natur in die ,maschen zu rcken2 jetzt hie es3 die ,natur selber ist nichts anderes1 als eine drre ,ziffernfolge4 ,wir selbst sind auch nur gleichgltige ,ziffern darin4 ,ein wahnsinniger ,totentanz rast die ,wirklichkeit an uns vorber4 ,an uns1 -- an ein paar ,spiegelplttchen fr ,momente4 ,morgen ist alles aus4 ,was war im ,grunde die ganze ,erkenntnisjagd8 ,ein tappender ,gang im ,labyrinth1 ,kammer um ,kammer durch1 von ,treppe zu ,treppe4 ,bis endlich1 unentrinnbar1 in der tiefsten ,zelle1 der schwarze ,minotaurus sa1 der uns alle fra4 ,warum8 ,danach durfte man nicht mehr fragen4 ,goethe kannte diese ,auffassung ganz genau4 ,er hat sein ,leben lang ,aug in ,auge mit ihr gestanden4 ,er wute1 da hier die ,stelle war1 wo der ,natur-,begriff seinen wildesten ,versucher in sich selbst hatte1 wo er1 mit einem ,schritt nur ber die ,kante1 hoffnungslos abstrzte in den ,pessimismus4 ,wenn der ,natur-,begriff ber diese innerlichste ,krisis nicht gerettet wurde1 so war seine ganze ,zukunftsrolle verspielt4 ,denn im ,pessimismus dieser absolut hoffnungslosen ,art wrde die ,menschheit sich nicht dauernd zufrieden geben4 ,durch irgend eine ,spalte wrde die alte1 berwundene ,weltanschauung1 die vor ,copernikus und ,galilei zersplittert war1 wieder zurckkriechen und von dieser verrannten ,ecke aus den ganzen wundervollen ,lichtbau der ,naturforschung berhaupt wieder auseinandersprengen4 ,was ,goethe sich bei dem ,begriffe ,gott-,natur dachte1 war in allen ,phasen seines ,lebens immer der schrfste ,protest gegen diese ,nachtansicht der ,natur4 ,aber obwohl er ein unendliches ,stck darin weiter als ,rousseau kam1 lag es doch gerade in seiner ,art1 den ganz festen ,formulierungen aus dem ,wege zu gehen4 ,in einzelnen glcklichen ,momenten glaubte er an optimistische ,grundfden der ,natur auch als ,forscher zu rhren1 -- so wenn er dem ,begriff der ,steigerung in der ,naturentwickelung nachsann4 ,am sichersten aber hat er sich immer nur in der ,dichtung1 als ,knstler1 ausgesprochen4 ,da war er sich vllig klar und go seine lichte ,klarheit auch ber andere aus1 ein ,apostel eines ,natur-,begriffs1 der den ,menschen wirklich mit ganzer ,erlserglut wieder emporzog1 anstatt ihn in die ,minotaurus-,hhle zu stoen4 ,nur so konnte er1 der ,naturforscher1 der in jeder ,faser das echteste ,kind des ,natur-,zeitalters nach ,copernikus und ,galilei war1 die ,erlsungsdichtung des ,faust schreiben3 die ,dichtung vom ,menschen1 der nicht vom ,minotaurus gefressen wird1 sondern am ,bande eines ehernen optimistischen ,naturgesetzes durch alle ,sphren der ,welt strebend emporwandelt1 selber ein aktives ,stck ,welt1 nicht ein sinnloses ,spiegelplttchen4 ,sehr bezeichnend fr die ,auffassungen des ,natur-,begriffs ist im ,engeren im ,faust die ,szene mit dem ,erdgeist4 ,in ihrer veredeltsten1 abgeklrtesten ,form erscheint in des ,erdgeists ,worten jene ,natur-,definition1 die fr das einsame ,ringen des ,menschen keinen ,anschlu hat4 ,nicht in der ,minotaurus-,gestalt1 sondern so gro1 da das ,wort auch fr sie fallen darf von der ,gottheit lebendigem ,kleid4 ,und doch als absolut fremde1 in sich geschlossene ,welt1 die auf und ab webt in ,lebensfluten und ,tatensturm als vllig in sich stimmende ,rechnung1 in der nur unsere ,qual1 unsere ,sehnsucht1 unser ,erlsungsbedrfnis nicht mitverrechnet sind4 ,ein kosmisches ,schauspiel1 das uns im ,grunde gar nicht berhrt1 das sich abrollt vollkommen ohne uns4 ,mag das eherne ,antlitz dieses ,erdgeistes ein ,ziel sogar fr sich haben1 auf das es starrt1 -- unser ,ziel ist es jedenfalls nicht1 nie werden wir es begreifen2 wir werden blutend auf dem ,opferstein liegen und nicht einmal wissen1 warum wir geopfert werden4 ,ein furchtbares ,phantom in all seiner ,gre steigt der ,erdgeist auf1 singt sein ,lied und versinkt2 ,faust1 der ringende ,mensch1 bleibt auf den ,knieen liegen und ist im ,grunde so klug wie zuvor4 ,schlielich ergibt er sich lieber dem ,teufel1 dem ,pessimismus1 blo um wenigstens irgend eine ,tat zu tun und damit aktiv in der ,welt zu bleiben1 -- anstatt sich dort dauernd zum hilflosen ,zuschauer verdammt zu sehen vor dem ,tatensturm einer ,natur1 die ihn innerlich nichts angeht4 ,es liegt nahe1 von ,goethes ,erdgeist auf ,fechner zu kommen4 ,doch nicht so um des ueren ,wortes willen und weil es gerade auch bei ihm eine ,rolle spielt2 sondern wegen jenes tieferen ,zusammenhangs in der ,natur-,idee4 ,im neunzehnten ,jahrhundert wurde der ,anstieg der ,naturforschung zum ,triumph1 zum wohlberechtigten4 ,aber auch die ,verwickelung des ,natur-,begriffs wurde trotz ,goethe eine immer grere4 ,erst in diesem ,jahrhundert1 in der ,epoche ,darwins1 geriet der ,mensch endgiltig in den ,naturzusammenhang hinein1 in einer prachtvollen logischen ,verknpfung4 ,und doch1 seltsam genug3 je fester1 je energischer man den ,menschen krperlich und seelisch1 geschichtlich und individuell in die ,natur verknotete1 in sie ein-1 in ihr aufgehen lie1 desto grer schien die ,lust1 eben diese ,natur so unwirtlich und unwohnlich fr alle praktischen ,bedrfnisse des ,ganz-,menschen zu definieren1 wie nur irgend denkbar4 ,weil ihr ,verlauf ein gesetzmiger ist1 sollte er ein sinnloser sein4 ,weil wir eine tiefe ,logik der ,dinge gewahren1 die auch aus einer scheinbar chaotischen ,zertrmmerung aller kosmischen ,gebilde dennoch immer wieder eine der ,harmonie sich annhernde ,welt heraufentwickeln wrde1 sollte der ,kosmos in ,wahrheit ein ,chaos sein4 ,weil es die ,natur war1 die im ,menschengeiste sich zu grenzenlosen ,herrlichkeiten der ,erkenntnis1 der ,kunst1 der ,ethik emporgearbeitet hatte1 sollten alle diese ,errungenschaften pltzlich gleichgltige ,seifenblasen eines trichten ,spieles sein4 ,immerfort hat dieses ,jahrhundert dem ,menschen einschrfen wollen1 da er in der ,natur als seiner umfassenden ,idee aufgehe1 -- aufgehen msse1 weil diese ,natur im monistischen ,sinne ,goethes das wahre ,all sei1 in dem es nicht ein ,auen und ,innen gebe4 ,und immer hat dieses gleiche ,jahrhundert dem ,menschen tatschlich an den ,kopf geworfen1 da er in der ,natur unterzugehen habe1 unterzugehen wie ein armer ,schwimmer1 der sich strubt und strubt und den der tckische ,strudel endlich doch in seinen schwarzen ,abgrund saugt4 ,und der ,erfolg ist ,pessimismus gewesen1 ,pessimismus bis ber die ,ohren1 whrend drauen alle bunten ,triumphraketen der grandiosesten ,naturerschlieung prasselten4 ,ein ,mann aber1 der sich gewehrt hat gegen diese ,definitionen mit aller ,kraft seines unsagbar reichen und logischen ,geistes1 war ,fechner4 ,es ist uerst bezeichnend fr ,fechner1 da er gerade das war1 was ,goethe ,zeit seines ,lebens am wenigsten der ,anlage nach gewesen ist3 exakter ,physiker4 ,er kam gleichsam aus der engsten ,geheimzelle der modernen ,naturforschung1 vom feinsten ,rderwerk des ganzen ,getriebes4 ,bei ihm ist kein ,zweifel ber richtige ,handhabung der ,forschungsmethode1 kein ,zweifel ber die ,beherrschung der ,forschungsresultate seiner ,zeit4 ,wo er als reiner ,sachforscher im ,detail aufgetreten ist1 da hat er sich ausnahmslos den ,ruf eines geradezu klassischen ,arbeiters erworben4 ,wer sich die ,mhe gibt1 auf ,eleganz der ,methode bei ihm nachzuprfen1 der wird den ,verfasser der ,elemente der ,psychophysik unbefangen neben ,gau1 ,weber1 ,faraday und ,helmholtz in der ,geschichte der modernen ,naturforschung stellen knnen4 ,und doch lag ,fechners ,denker-,ehrgeiz tatschlich auf einem anderen ,gebiete1 weit darber hinaus4 ,auch er wollte den ,naturbegriff selbst reformieren1 ihn endlich1 angesichts so erdrckenden ,naturmaterials der ,forschung1 zu einem wirklichen ,hause umschaffen1 in dem sich fr den ganzen ,menschen wieder wohnen lie4 ,und dieser ,fechner ist es1 der uns heute1 nachdem die ,krisis des ,begriffs nachgerade wieder einmal fnfzig ,jahre gedauert hat1 auch erst recht wieder interessiert4 ,in drei ,werken hat er seine ,allgemein-,anschauungen niedergelegt1 in der ,mitte seines ,schaffens in ,nanna8 und ,zend-,avesta81 im ,alter in der ,tagesansicht gegenber der ,nachtansicht84 ,es sind keine leichten ,bcher1 die man in einer migen ,stunde wie einen ,roman lesen kann4 ,ich denke aber1 die ,frage1 ob es eine ,vershnung von ,optimismus und moderner ,naturanschauung geben knne1 ist auch nicht die ,frage einer migen ,stunde4 ,was ,fechner im ganzen versucht hat1 das ist eine ungeheure ,hilfskonstruktion zu dem ,satze3 was knnte die ,natur8 doch noch in einem optimistischen1 unser ,sehnen beruhigenden ,sinne sein unter ,achtung aller festen oder fest geglaubten ,tatsachen und ,lehrstze der exakten ,naturforschung von heute8 ,es ist bei dieser ,stellung der ,frage von vornherein klar1 da kein ,rckfall mit ihr mglich ist in eine ,weltauffassung1 die mit diesen ,tatsachen und ,lehrstzen noch nicht gerechnet hatte1 als sie entstand1 und die in der ,folge sich nur in erklrtem ,widerspruch zu ihnen erhalten hat4 ,das unzerstrbare ,walten der ,logik im ,naturgesetz1 das jedes ,wunder8 ausschliet2 die ,einheit aller ,dinge ,himmels und der ,erden im monistischen ,sinne ohne jedes ,hinter der ,natur81 die den ganzen alten ,dualismus und die ganze alte1 schlechte ,sorte der ,metaphysik fortstreicht2 das ewige ,gebundensein alles ,seelischen an einen materiellen ,untergrund1 mit dem alle ,gespensterei und ,theorie der stofflich unabhngigen ,seelen aufhrt3 -- solche und hnliche ,stze der ,naturforschung sind fr ,fechner eherne ,sulen1 die fertig dastehen1 ehe er seine ganze ,konstruktion anfngt1 und bei denen eben jene ,achtung in ,kraft tritt4 ,was er aber behauptet1 das ist3 da jenes pessimistische ,minotaurusbild1 ja auch schon jenes ganz indifferente ,bild einer kalten ,weltenrechnung ohne inneren ,anschlupunkt fr uns1 eben selber auch nur eine ,hilfskonstruktion innerhalb dieser ,sulen sei -- und zwar weder die einzige1 noch auch die logisch beste4 ,im ,gegenteil4 ,es lt sich eine optimistische ,hilfskonstruktion denken1 die dem ,harmonie- und ,erlsungsbedrfnis des ,menschen vollkommen gerecht wird und den ,menschen aktiv an die ,natur angliedert als den umfassenderen ,organismus1 ohne da dabei ein ,titelchen verrckt zu werden braucht an jenen ,grundsulen der ,forschung4 ,und es lt sich gerade diese ,hilfskonstruktion innerlich sogar mit einer konsequenteren ,logik zwischen diese ,sulen einbauen1 als es fr jene andern denkbar ist4 ,das ist ,fechners wesentlichstes ,denkbekenntnis4 ,das ,wie8 seiner ,konstruktion steht in den drei ,bchern4 ,es lt sich darber streiten1 und ,fechner verlangte1 da man darber stritt1 eventuell ihn widerlegte4 ,der ,schmerz seines ,lebens war1 da man ihn statt dessen totschwieg4 ,nie hat er das vollauf berechtigte ,gefhl berwunden1 da es sich um ,fragen von solcher ,heiligkeit1 ,fragen auf ,leben und ,tod wie des modernen ,menschen1 so der modernen ,naturforschung1 hier handle1 da diese ,antwort absolut unwrdig sei4 ,heute wrde er es als einen neuen ,beweis seines optimistischen ,naturprinzips selbst hinnehmen1 da die ,geistesentwickelung uns ganz von selber darauf fhrt1 die alte ,snde wett zu machen4 ,im ,moment1 da wir nach so viel abgeflossenen schwarzen ,wassern des ,pessimismus wieder ,optimismus suchen1 sind wir mit drei ,schritten wie bei dem ,snger der ,gott-,natur1 so auch wieder bei dem stillen ,philosophen im ,leipziger ,rosental4 ,denn so viel ,stationen der modernen ,geisteswallfahrt nach dieser ,seite haben wir nicht1 da wir im ,gedrnge fehl gehen knnten4 99 99 99 99 99 ,in dem groen ,kampfe um den ,natur-,begriff steckt aber noch ein tieferer ,kampf4 ,der ,kampf berhaupt um die ,wirklichkeit4 ,um ,begriff und ,sinn und ,kraft der ,wirklichkeit4 ,auch um sie hat das neunzehnte ,jahrhundert unablssig gerungen1 mit und ohne ,wissen1 mit und ohne ,segen1 aber rastlos1 unermdlich4 ,es ist seltsam3 ganz andere ,erinnerungsfden spinnen sich mir an1 ganz andere ,assoziationen1 wie ich an dieses ,wort ,wirklichkeit8 denke4 ,kampfbilder tauchen mir zunchst auf aus dem sthetischen ,gebiet4 ,wie ist in den letzten ,jahrzehnten dieses ,jahrhunderts gestritten worden ber den ,begriff des ,realismus in der ,kunst1 -- ber ,wirklichkeitskunst6 ,auch von dieser sthetischen ,fehde ist im ,persnlichen heute viel antiquiert4 ,da hngt ,zola's ,bild an meiner ,wand4 ,zola ist tot4 ,dort stehen die grnen ,hefte der ,freien ,bhne81 der deutschen ,zeitschrift1 in der die ,rede vom ,naturalismus und ,realismus der ,kunst so lautes ,leitwort war4 ,das trotzige ,frhlingsgrn ihrer ,umschlge ist zum sanften ,grau abgeblat4 ,ach ja6 ,moderne ,umschlagsfarben halten kein ,jahrzehnt6 ,es ist mir aber auch schon wie ein ,omen zur ,sache4 ,und doch war dieser engere sthetische ,zwist eine so notwendige ,farbe in jenem greren ,streit1 -- dem eigentlichen ,geisteskampfe um die ,wirklichkeit4 ,durch ihn mute durchgehen1 wer hier auftauchen wollte1 auftauchen in eine freiere ,luft4 ,so lange ich rckschauend mich selbst ernst nehme als ,arbeiter1 hat das ,problem mich bewegt des ,verhltnisses zwischen ,naturforschung oder von ihr getragener ,naturphilosophie -- und ,kunst4 ,erste ,lsungen1 die ich versucht habe und an denen ich eine ,weile einmal ,freude hatte wie an einem braven ,funde1 sind mir heute blo ,lehrgeld4 ,erst ganz allmhlich aber ist mir dabei wenigstens ein echter ,wert aufgegangen3 nmlich ,respekt vor der ungeheuren ,wucht und ,macht jeder ,einmischung berhaupt des sthetischen ins allgemein ,philosophische4 ,wenn die ,kunst sich aufrafft und spricht1 so tritt allemale eine ,riesin aufs ,schlachtfeld4 ,eine ,tiefe des ,menschen ist aufgewhlt1 an die kein ,instrument der ,forschung heran konnte4 ,dieser ,quell wird nicht planmig erbohrt und fliet in bequemen ,rhren ab3 er ghrt auf1 bringt mit oder verschlingt1 je nachdem4 ,immer aber ist die ,sachlage vllig verndert1 wenn die ,kunst darber gerauscht ist4 ,erst von hier aus glaube ich heute auch zu ahnen1 was hinter jenem ,kunstkampfe um den ,realismus stand4 -- -- -- ,wie oft ist versucht worden1 das neunzehnte ,jahrhundert gegen das achtzehnte durch irgend ein scharfes ,ereignis abzugrenzen4 ,durch die franzsische ,revolution4 ,oder durch ,goethes ,tod4 ,man gab hier1 dort ein ,jahrzehnt1 ein paar ,jahrzehnte zu4 ,immer vergebens4 ,mit eigentlichen ,ereignissen im gewhnlichen ,sinne glcken wahre weltgeschichtliche ,trennungen berhaupt nie4 ,die ,antike schliet so wenig mit der ,absetzung des ,romulus ,augustulus1 wie das ,mittelalter wirklich endet mit der ,entdeckung ,amerikas4 ,man mu den ,begriff ,ereignis8 in einer tieferen1 einer verfeinert geistigen ,bedeutung fassen4 ,ein tiefstes innerliches ,erleben1 eine langsame ,geistesstrmung der ,menschheit1 lange im ,unzulnglichen gehalten1 wird endlich ,ereignis8 im ,faustischen ,sinne4 ,an solchem ,ereigniswerden gehen dann in der ,tat ,weltalter auseinander1 an ihm gliedert sich die ,geschichte zu ,epochen voneinander wie ein grandioses ,kunstwerk4 ,aber diesen ,vollzug bezeichnet kein ,name einer ,person1 keine ,staatsaktion1 keine ,explosion und kein ,landruf aus dem ,mastkorbe eines ,entdeckerschiffs4 ,wir finden dafr immer nur eines jener begrifflichen ,worte1 ein ideelles ,leitwort aus dem begrifflichen ,denken heraus1 das uns allerdings in solchem ,moment daran mahnen mag1 wie dieses begriffliche ,denken des ,menschenhirnes selber eine ,art geheimnisvollen ,sinnesorgans sei1 das gerade da in den innersten ,sulenbau der ,weltendinge und ,geschichtsdinge schaut1 ,zusammenhnge1 ,umfassungen1 ,trennungen sieht1 wo das gewhnliche ,auge versagt4 ,auch das neunzehnte ,jahrhundert hat sein begriffliches ,leitwort4 ,es lautet3 ,wirklichkeit4 ,das ,ereigniswerden dieses ,wortes in der ,menschheitsseele bildet den eigentlichen ,leib1 das eigentliche ,individuum dieses ,jahrhunderts1 -- die ,kristallisationsform der ,menschheit1 die immerhin der ueren ,ziffer von achtzehnhundert ,jahren seit ,christi dunkler ,geburt am nchsten steht4 ,in diesem ,wrtchen ,wirklichkeit liegt auch alles1 was das neunzehnte ,jahrhundert vom achtzehnten trennt4 ,um dieses ,leitwortes willen erscheint es dem raschen ,blick so stark als ,tat8 zu dessen ,gedanken84 ,es lag dieser ,tat aber doch in ,wahrheit ein anderer1 ein eigener ,gedanke zugrunde4 ,das achtzehnte ,jahrhundert 7in diesem ,sinne immer jetzt nur als eine lose ,annherung gefat an die ,jahresziffer7 philosophierte abstrakt1 trumte1 dichtete1 phantasierte1 lebte und schwelgte in ,gefhlswelten4 ,alle seine ,mastbe waren sthetische4 ,seine ,naturgeschichte war ,naturphilosophie4 ,seine soziale ,besserungssehnsucht wandelte in ,utopien1 versenkte sich in mystische ,grnde1 konstruierte sich eine romantische ,geschichte1 die nie existiert hat1 und baute darauf in die ,wolken hinein eine mrchenhafte ,zukunft4 ,immer hat dieses ,jahrhundert einen ,stich ins ,ungemessene1 ein berfliegen der ,dinge durch den ,gedanken1 eine naive ,befreiung von der ,schwere4 ,das neunzehnte ,jahrhundert kennt nur einen ,mastab3 den technischen4 ,sein ,blick ist auf einmal kurz1 aber auf diese kurze ,spanne mikroskopisch scharf4 ,sein ,boden1 seine eigentliche ,erdwissenschaft1 aus der ,antus ,kraft schpft1 ist die ,naturgeschichte1 aber sie ist jetzt im echten ,sinne ,naturwissenschaft und nur solche4 ,auf ethischem1 auf sozialem ,gebiete ist es das ,jahrhundert der kurzen ,programme1 die nicht die ,welt neuschpfen wollen1 sondern einen einzigen nchsten besseren ,schritt eisern ins ,auge fassen1 ganz nchtern1 -- fr diese ,menschheit1 fr dieses ,leben1 fr diese ,prozentziffer ,schlechtigkeit weniger und fr diesen konkreten ,laib ,brot mehr4 ,hinter allen ,taten dieses ,jahrhunderts scheint obenan der ,gedanke zu stehen3 beschrnken wir uns4 ,beschrnkung ist aber keine ,beschrnktheit4 ,man nimmt dem ,worte die ,spitze1 wenn man sich das ,wesen jenes ,beschrnkens aus seinem ,kern heraus klar macht4 ,das neunzehnte ,jahrhundert hat alle seine ,siege erfochten im ,zeichen der ,wirklichkeit4 ,dieser ,begriff gerade in dem ,sinne1 wie ihn das ,jahrhundert am meisten im ,munde gefhrt hat1 kommt aber selbst nur zustande durch eine ,beschrnkung4 ,das mu erfat werden1 wenn man den ,dingen gerecht werden will4 ,wir gebrauchen das ,wrtchen wirklich8 gewhnlich in einer ,auffassung1 ber die ein ,zweifel nicht mglich scheint4 ,wirklich ist das ,blatt1 ist der ,tisch1 auf denen ich diesen ,satz schreibe4 ,wirklich ist die ,tapete meines ,zimmers1 der ,ahornbaum vor meinem ,fenster1 der ,schornstein der ,fabrik1 der darber vorlugt1 der ,blitzableiter auf diesem ,schornstein1 und der ,vogel1 der eben darber hin fliegt4 ,wirklich ist der ,atlantische ,ozean1 ist ,amerika1 ist die ,stadt ,new-,york4 ,wirklich war einmal im neunzehnten ,jahrhundert1 einige siebzig ,jahre lang1 der ,darwin1 dessen ,bild dort an der ,wand hngt4 ,nicht wirklich ist dagegen die ,hallucination des ,fieberkranken1 die sich als ,gestalt im ,zimmer dort bewegt1 einen bestimmten ,teil der ,tapete dort ihm verdeckt1 menschliche ,worte zu ihm spricht4 ,nicht wirklich sind die ,sirenen und ,cyklopen der homerischen ,gesnge4 ,niemals wirklich war die ,traumlandschaft1 in der ich heute ,nacht im ,schlafe unwirkliche ,abenteuer ausgefochten habe4 ,niemals wirklich waren ,faust und ,gretchen4 ,es ist diese ,wirklichkeit sans phrase1 auf deren ,ergrndung1 deren ,wiedergabe die ganze ,forschung1 die ganze ,naturforschung beruht4 ,und es ist jene ,unwirklichkeit1 deren ,ausmerzung bis in den heikelsten ,schlupfwinkel hinein ebenso sehr ,ziel und ,bedingung dieser ,forschung ist4 ,gleich diese erstbesten ,beispiele zeigen aber auch aufs klarste1 da und was fr eine ,voraussetzung hierbei stillschweigend gemacht ist4 ,eine ,voraussetzung1 die eine ,beschrnkung ist4 ,in einem umfassenderen ,sinne sind auch die ,sirene und das ,fieberphantom ,wirklichkeiten84 ,die ,sirene hat vor zweieinhalb ,jahrtausenden in der ,phantasie von kleinasiatischen ,schiffern gelebt4 ,der redende1 raumfllende1 schattenwerfende ,unhold des ,fiebernden lebt mindestens einen ,augenblick lang in dieses ,einzelnen ,phantasie4 ,die ,landschaft meines ,traumes war fr mich ,realitt1 solange ich trumte4 ,es ist aber zur ,klrung gut1 das ,wort hier zu ndern4 ,beides1 das sogenannte ,wirkliche und das sogenannte ,unwirkliche1 lsen sich tatschlich auf vor einem hheren ,begriff4 ,vor dem ,begriff des ,erlebnisses4 ,ganz zweifellos3 der ,ahornbaum da drauen1 der ,tisch hier vor mir1 die ,tapete neben mir1 der atlantische ,ozean1 ,amerika und die ,sirene1 der ,cyklop1 der ,fieberkobold und ,fausts edle ,denkerstirn3 sie sind alle gleichermaen ,erlebnisse4 ,ich habe meinen ,wald im ,traume heute ,nacht erlebt2 und der ,kleinasiate von so und so viel hundert vor ,christo hat seine ,sirene erlebt2 und ,goethe hat ,faust und ,gretchen erlebt -- ganz genau so1 wie ,kolumbus ,amerika erlebt hat1 als er den ,schaft seiner spanischen ,fahne in den ,ufersand von ,san ,salvador stie1 oder wie ich jetzt und wachend den ,ahornbaum mit seinen gelben ,herbstblttern dort drauen erlebe4 ,erlebnis ist einfach alles4 ,aber nun in diesem ,erlebnisse die ,unterscheidung1 die ,einschrnkung4 ,die ,hallucination sehe ich als ,fieberkranker allein4 ,wenn ich andern beweisen will1 da dort vor der ,wand jetzt eine schreckhafte ,gestalt stehe1 so lachen sie mich aus und erklren mich fr krank4 ,wenn ich erzhle1 da ich heute ,nacht in einem bunten ,mrchenwalde spazieren gegangen bin1 so halten mir andere entgegen1 da sie mich zu dieser ,zeit haben im ,bette liegen und schlafen gesehen4 ,umgekehrt1 den ,ahornbaum und den ,schornstein da drauen sehen alle ,menschen mit normalen ,augen genau so gut wie ich4 ,wenn wir zu mehreren sprechen1 so rechnen wir mit ihm als etwas ,gemeinsamem4 ,es liegt eine ,identitt unseres ,erlebens vor4 ,mag sie auch keine absolute sein1 da jeder schlielich doch den ,ahornbaum etwas subjektiv anders sieht als der zweite und dritte4 ,aber diese ,differenz ist zu gering1 um ein ernstes ,hemmnis abzugeben4 ,kein ,zweifel3 es ist in diesem zweiten ,falle ein soziales ,moment berhrt4 ,die ,wirklichkeit8 des ,ahornbaumes wird bestimmt durch das identische ,urteil vieler1 sie fut auf einem ,kollektiverlebnisse1 sie kommt zustande1 man mchte sagen1 durch eine ,abstimmung1 einen ,majorittsbeschlu4 ,bei der ,hallucination fehlt dieser ,beschlu vollstndig4 ,das soziale ,moment beginnt ja schon in mir selbst4 ,jeder einzelne von uns ist doch in sich schon eine ,art sozialen ,wesens hinsichtlich seiner ,erlebnisse4 ,blo kein rumliches1 sondern ein zeitliches4 ,ich lse mich zeitlich rckwrts in ,tausende und ,tausende von ,personen auf1 die etwas erlebt haben4 ,diese ,tausende verknpft allerdings ein ,gemeinsames1 ,identisches4 ,schon das ,gedchtnis ist ja ein solches ,identisches4 ,aber hinsichtlich der ,erlebnisse stellt sich gleichwohl eine ,kette von ,personen dar4 ,auch diese ,personen legen nun schon ihre ,erlebnisse zusammen und erzielen in mir selbst hnliche ,majorittsbeschlsse4 ,ich selbst werde schon zu einer ,unterscheidung gentigt zwischen dem ,ahornbaum und dem ,traumwald4 ,die tausendfache ,prozentziffer des immer erneuten ,ahornbaum-,erlebnisses mit allem1 was darum und daran hngt1 erhebt sich mit einer schweren ,majoritt gegen das einmalige ,traum- oder ,fiebererlebnis4 ,so arbeitet aus mir bereits etwas jenem ,sozialbeschlusse der vielen ,menschen entgegen4 ,aber die innere ,unterscheidung des ,einzelnen wrde in unzhligen ,fllen doch nicht ausreichen4 ,man denke an den ,zustand eines ,irrsinnigen1 der subjektive fixe ,ideen1 hallucinatorische ,erlebnisse viele ,jahre lang ebenso regelmig haben kann wie den ,anblick des ,ahornbaumes4 ,die eigentliche ,entscheidung fllt erst die soziale ,gemeinschaft mehrerer1 schlielich1 als ,idealziel1 aller ,menschen4 ,die schrankenlose ,flut der ,erlebnisse wird durchgesiebt auf das ,identische1 das ,gemeinsame hin4 ,und so erst entsteht das1 was wir konventionell ,wirklichkeit oder ,wahrheit nennen4 ,durch ein ,filtrieren1 ein ,ausschlieen4 ,durch einen ,akt der ,beschrnkung6 ,je mehr ,gleichartigkeit1 je mehr ,stte fr mglichst viele ,menschen in den ,erlebnissen1 desto strker anwachsend der ,schatz an ,wirklichkeiten81 der ,wahrheitsschatz der ,menschheit in ganz bestimmtem ,sinne4 ,es liegt wahrlich nichts in dieser ,herkunft1 was den ,wirklichkeitsbegriff herabsetzen knnte4 ,jene schlichte ,tatsache1 da ein gewisser ,kreis von ,erlebnissen sich bei mehreren oder gar allen ,menschen deckt1 ist eine ,grundtatsache berhaupt zum ,zustandekommen jedes sozialen ,zusammenschlusses der ,menschen gewesen von ,anfang an4 ,auf ,grund nur davon haben sie sich verstndigen knnen4 ,diese ,wirklichkeit8 ist das eigentliche ,band der ,zersplitterten geworden1 die grte ,identitt1 in der sie sich zusammenfanden4 ,zusammenfanden zu gemeinsamer ,arbeit4 ,dieses ,herausheben einer gewissen ,reihe von ,erlebnissen aus dem regellosen ,andrange als ,wirklichkeit8 war der erste groe ,schritt zu einer ,ordnung der ,dinge1 die dem ,menschen eine neue ,stellung in der ,welt verhie4 ,denn an diese ,ordnung schlo sich die ,beherrschung1 die ,herrschaft ber die ,natur1 ber die ,wirklichkeit84 ,in diesem ,begriffe1 der sozial gedacht war1 konnte die ,menschheit ihre ,einzelarbeit summieren1 vor ihm konnte sie gemeinsam vorgehen1 wo der einzelne ohnmchtig versagte4 ,das ganze ,wort ,kultur hat eine ,wurzel hier4 ,vielleicht gibt es kein schrferes ,trennungszeichen zwischen einem ,naturvolke und einem ,kulturvolke1 als das ,steigen im ,wertmesser einer fr alle im ,volke gemeinsamen ,wirklichkeit84 ,wo der ,begriff mit ,bewutsein erfat wird in der ,gesamtgeschichte1 da ist es1 als berschreite die ,kultur eine ,wasserscheide ihrer ,entwickelung4 ,die ,vorstellung einer ganz objektiven ,wahrheit8 wird in dem ,augenblicke geboren und damit eigentlich das ,fundament gelegt fr alle hhere ,wissenschaft und ,forschung4 ,ungeheuer freilich ist die ,arbeit1 die fort und fort getan werden will1 um die rechte ,auswahl zu treffen und zu wahren zum ,zwecke dieser objektiven ,wahrheit4 ,je mehr ,vlker in den ,kulturkreis hineinwachsen1 je mehr diese ,kultur sich inhaltlich erweitert1 desto strenger die ,auslese des ,gemeinsamen4 ,es gilt nicht mehr blo das ,objektive1 das ,gemeinsame fort und fort zu fixieren gegenber dem blo ,subjektiven1 dem ,traum1 der ,hallucination1 kurz alledem1 was das ,individuum einsam erlebt ohne bereinstimmung mit seinen ,genossen in der ,kultur4 ,es mssen auch1 wenn das ,wort erlaubt ist1 ganze ,hallucinations-,genossenschaften immer wieder ausgemerzt werden4 ,ein ,volk1 ein ,kreis1 eine ,zeit einigen sich1 da dieses oder jenes fr sie ,wirklichkeit sei4 ,aber dieser ,glaube hlt vor einer umfassenderen ,einheit1 einer vorgeschrittenen ,zeit nicht ,stand1 sinkt ins ,subjektive1 mu wieder ausgesiebt werden aus dem wahren ,bestand4 ,wo immer ein ,ding auf ,majorittsbeschlssen ruht1 da zeigt sich ja dieser ,verlauf als natrliche ,folge fortschreitender ,entwickelung3 die ,majoritt wird gelegentlich abgelst durch eine hhere ,majoritt4 ,aber soviel schwere ,arbeit1 soviel ,erfolg4 ,von ,jahrhundert zu ,jahrhundert wchst den ,menschen ihr gemeinsamer ,erfahrungsbestand -- ein eiserner ,bestand1 in dem sie eine immer solidere ,einheit ber alles ,schwankende des ,individuums hinaus bilden4 ,unablssig fallen ,millionen von ,individuen ab4 ,aber das ,gemeinsame scheint unsterblich1 diese ideale ,einheit paralleler ,erlebnisse in soviel ,kpfen in soviel ,jahrhunderten4 ,immer mehr streckt sich ihr ,gigantenleib1 der ,einzelne scheint nur noch wie ein ,punkt in ihr zu schwimmen1 -- in der ,wirklichkeit81 diesem kolossalen ,komplex aller gemeinsamen ,erlebnisse der ,kulturmenschen von sieben oder acht ,jahrtausenden4 ,diese ,wirklichkeit ist es1 von der das neunzehnte ,jahrhundert beherrscht wird4 ,und zwar strker beherrscht als irgendein ,jahrhundert zuvor1 -- als sei ein durch die ,jahrtausende rollender ,schneeball endlich zur ,lawine geworden4 -- -- -- ,zwei ,linien der ,entwickelung arbeiteten sich dazu in die ,hnde4 ,seit rund nun vier ,jahrhunderten war die eine in ein verstrktes ,tempo geraten4 ,man mu ber das achtzehnte ,jahrhundert noch weit zurck1 um sie in ihrem ,urstamm zu fassen4 ,es ist wieder in den ,tagen des ,columbus1 und von denen zunchst heraufwachsend bis auf die ,zeit etwa1 da ,galilei beobachtet4 ,in dieser ,epoche vollzieht sich fr die ,menschheit ein grundlegend ,neues4 ,in der ,gruppe der ,menschheit1 die sich als europische ,kultur zusammenfassen lt1 erfolgt ein groer ,ruck hinsichtlich des ,werkzeuges4 ,die ,buchdruckerkunst ersetzt die ,schrift4 ,das ,schiff wird zu einem ,werkzeug1 das nicht mehr blo die menschenbewohnten ,ksten eines ,flusses1 eines ,binnenmeeres verknpft1 sondern ,weltmeere zur ,brcke nach fernsten ,erdteilen macht und eine halbe ,erdkugel neu erschliet4 ,das ,fernrohr schiebt sich zwischen ,mensch und ,mond1 zwischen ,padua und den ,jupitertrabanten steht es pltzlich wie eine wahre ,himmelsleiter4 ,das ,mikroskop lst den ,schleier ber dem ,infusorium und ber den ,winzigkeiten unseres eigenen ,leibes1 den ,blutkrperchen und ,samenzellen1 -- also ber einer ,welt1 die bisher eingeschachtelt lag wie in einer uns unerreichbaren ,dimension4 ,ein ,ruck hinsichtlich der ,werkzeugtechnik bedeutet aber nichts anderes als einen unmittelbaren ,fortschritt gewisser menschlicher ,krperorgane4 ,es ist der ,krper des ,menschen mit seinen ,organen und ,sinnen1 der sich eine ,stufe weiter entwickelt4 ,seit prhistorischen ,zeiten1 seit das erste1 roheste ,werkzeug von einem ,menschen hergestellt wurde1 hatte dieses gerade ,verhltnis bestanden4 ,die ,keule war nur eine ,fortsetzung des schlagenden ,armes4 ,das ,kleid ein hheres ,fell4 ,der ,einbaum1 aus dem das ,schiff geworden ist1 ein knstlicher ,wasserleib mit ,anpassung hinsichtlich der ,schwere an das ,wasser4 ,das ,neue war blo1 da diese ,werkzeuggestaltung des ,urmenschen nicht mehr am lebendigen ,zellenleibe herumformte1 sondern zweckmige ,projektionen schuf in fremdes1 totes1 blo angeeignetes ,material hinein4 ,der ,mensch entwickelte sich keinen zermalmenden ,elefantenfu1 festgewachsen an seinem ,leibe4 ,er behielt die kleine1 einfache1 gelenkige ,hand mit dem groen ,daumen bei1 wie er sie von seinen frhtertiren ,sugetier-,ahnen berkommen hatte4 ,doch mit dieser ,hand fate er ,keule und ,streitaxt und zermalmte damit den ,schdel des ,gegners4 ,mit dieser ,hand hat er in den spteren ,tagen1 von denen wir sprechen1 gelernt1 ein ,fnkchen an das ,pulver einer ,kanone zu bringen1 und diese ,kanonenkugel fllte den strksten ,elefanten4 ,die ,schiffe des ,columbus1 ,vasco da ,gama und ,magelhaens waren nichts anderes als solche projizierten ,schwimmorgane1 mit denen der ,mensch jetzt endlich sogar den ,walfisch berbot und ,weltmeere durchquerte4 ,das ,fernrohr ,galileis und das ,mikroskop des ,leeuwenhoek waren verschrfte ,augen1 gebaut nach dem gleichen ,linsenprinzip unseres leiblichen ,auges1 wie wir es als ,sugetier mitbekommen haben -- blo soviel besser1 da wir jetzt in die ,krater des ,mondes und jenes ,spiel der ,samentierchen und der roten ,blutkgelchen schauten4 ,aber damals schon lag und immer liegt in dieser ,art des ,organfortschrittes1 den wir ,werkzeug nennen1 etwas ,besonderes unlsbar mit enthalten4 ,was hatte die ,menschheit1 oder sagen wir die ,tierheit in ihr1 gezwungen1 berhaupt diesen ,schritt zum ,werkzeug ber das angewachsene ,krperorgan hinaus zu tun8 ,zwei entscheidende ,faktoren der ,ntzlichkeit hatten dazu gedrngt4 ,wenn ich blo mit der ,faust zuschlage und der ,gegenstand1 nach dem ich schlage1 ist zu hart3 so bricht mir der ,knochen im ,fleische4 ,ich empfinde einen ungeheuren ,schmerz1 weil ,fleisch und ,knochen unmittelbar im ,bereiche meines subjektiven ,nervensystems liegen4 ,und mehr3 die ,faust ist mindestens fr lange ,zeit1 vielleicht fr immer1 gelhmt1 -- ich bin mit einem ,schlage in einen ,zustand der ,wehrlosigkeit gestrzt4 ,umgekehrt3 die ,keule zersplittert4 ,ich empfinde den ,bruch des toten ,werkzeuges nicht als ,nervenruck in mir4 ,ich werfe die ,trmmer einfach fort und greife eine andere auf4 ,holz wchst ja genug4 ,ich habe schon welche auf ,reserve geschnitzt4 ,oder kann sie doch jederzeit schnell beschaffen4 ,und dazu jetzt und gleich hier anknpfend ein zweiter1 unsagbar groer ,vorteil4 ,ich verteidige als ,mensch der ,steinzeit meine ,hhle gegen einen grimmen ,bren4 ,meine ,keule zerspllt auf seinem harten ,schdel4 ,jetzt strzt er zu4 ,aber ehe er mich wehrlos findet1 hat mir ein ,genosse1 ein zweiter ,mensch1 der hinter mir steht1 seine unversehrte ,keule gereicht4 ,in meiner ,hand ist sie sogleich meine jetzt1 ein vollkommener ,ersatz der frheren4 ,doch der ,kampf dehnt sich4 ,mein ,arm1 der die ,keule schwingt1 erlahmt4 ,ich lasse den ,freund vor mich treten1 gebe ihm meine ,keule4 ,nun schwingt er sie mit frischer ,kraft wieder als seine4 ,und diesmal erliegt der ,feind4 ,das ,werkzeug ist einfach ein soziales ,organ4 ,eine ,fortentwickelung des ,organs mit einem sozialen ,zug4 ,ich mag ein ,menschenleben damit verbringen1 eine besonders gute1 eine schier unverwstliche ,keule herzustellen4 ,aber wenn ich sie nun geschaffen1 so mag meine ganze ,familie1 mag mein ganzer ,stamm damit wirken4 ,ich kann zu ,hause auf der ,brenhaut liegen1 whrend andere mit der ,keule einen lebendigen ,bren fern im ,forst bezwingen4 ,ich kann sterben und die ,keule bleibt4 ,meine ,kinder und ,enkel werden sie fhren4 ,ich bin lngst vergessen -- und diese knstliche ,faust1 die ich mir geschnitzt1 lebt1 schtzt immer wieder lebendige ,menschen1 ist eine soziale ,faust geworden1 die ,generationen berdauert4 ,ein solches ,sozialorgan ist aber ebenso das ,schiff des ,columbus3 trgt es doch charakteristischerweise schon ein ganzes ,huflein tapferer ,menschen als gemeinsames ,schwimmorgan4 ,ein solches soziales ,sinnesorgan ist das ,fernrohr ,galileis4 ,man wird dem ,meister die ,sternwarte verbieten4 ,er wird erblinden4 ,aber auf seinen ,turm steigen andere und ihr ,auge kriecht in dasselbe ,glas1 mit dem er die ,sichelgestalt der ,venus und die ,monde des ,jupiter entdeckt hat4 ,und wenn diese vergrernden ,linsen hier ihm zerbrechen1 so wird ,spinoza in ,holland andere schleifen4 ,das ,werkzeug bertrumpft die ,vereinsamung und die ,vergnglichkeit des ,individuums1 -- es ist ein ,organ am sozialen ,leibe des ,kollektivwesens ,mensch81 erhaben ber den ,zusammensturz des ,einzelnen in der ,zeit1 erhaben ber die zerspaltende ,schranke unserer ,zellenleiber4 ,ist nun die ,wirklichkeit8 nur ein grober ,ausdruck fr das ,gemeinsame in den ,erlebnissen der ,menschen1 so gehrt das ,werkzeug1 dieses ins ,gemeinsame verlegte ,organ1 zweifellos aufs engste zu ihr4 ,jeder ,fortschritt im ,werkzeug war ein ,siebenmeilenschritt zu ihr1 in ihr4 ,als die ,hollnder zuerst durchs ,mikroskop schauten1 die ,italiener durchs ,fernrohr1 da stutzten sie einen ,moment3 sollten die ,dinge da drinnen nicht blo ,hallucinationen sein8 ,teufelsspuk nannte man das damals4 ,aber es war gerade umgekehrt4 ,diese neuen ,augen waren um einen ganzen ,schritt weiter gesichert vor individueller ,hallucination3 das ,sinnesorgan selbst gehrte ja jetzt schon der ,allgemeinheit an4 ,tausende konnten die gleiche ,linse bentzen4 ,ein ,mittel der ,forschung wurden diese ,glser sofort -- der objektiven ,forschung1 die sich grundstzlich nur noch zu den gemeinsamen ,menschheitswerten1 also zu der sogenannten ,wirklichkeit1 bekannte4 ,so mute von hierher eine ,welle steigen und steigen4 ,mute steigen mit der neuen ,epoche der ,technik4 ,eine ,welle1 die auf die ,wirklichkeit1 auf ein ungeheures bergewicht dieser ,wirklichkeit loseilte4 ,denn die ,werkzeugtechnik begann mit jenen ,tagen einen ,siegeslauf1 der schlechterdings nicht mehr zu hemmen war4 ,das ganze achtzehnte ,jahrhundert ist nur eine leichte ,kurve in ihm4 ,im neunzehnten bricht ein ,triumph aus1 so berwltigend1 da die ,geschichte der ,technik von so und so viel ,jahrtausenden sich auseinander zu spalten scheint in zwei ,perioden3 alles bis dahin -- und dieses neunzehnte ,jahrhundert4 ,technische ,fortschritte wie die ,verwertung der ,dampfkraft und der ,elektrizitt lassen sich in der gesamten ,kulturgeschichte an ,gre nur noch vergleichen mit den uralten gigantischen ,trhtern der ,werkzeugerfindung berhaupt3 mit dem ersten ,steinmesser1 dem ersten selbst gegossenen ,stck ,bronze1 oder mit jener ,tat aller ,taten1 mit der knstlichen ,erzeugung der roten ,herdflamme4 ,im eigentlichsten ,sinne durchsponnen erscheint dieses ganze letzte ,jahrhundert mit ,fden1 mit ,netzen der ,technik4 ,ein ,gerusch kommt von ihm herauf wie ein groes ,summen1 ,klirren1 ,sausen -- ungezhlte ,rder1 wirbelnde ,schwungriemen1 sthnende ,metallwnde1 hinter denen eine ,kraft eingekerkert ist4 ,eine weie ,dampfwolke liegt darber1 in die blaue ,lichtbnder flieen4 ,was aber da rasselt und rauscht und glht1 das sind neue ,nerven1 neue ,muskeln des ,menschen1 soziale ,muskeln1 die als ,dampfhammer niederdrhnen1 als ,dynamit den ,granitberg sprengen1 soziale ,nerven1 die als ,kabel von ,kontinent zu ,kontinent durch schwarze ,meeresschlnde leiten1 das sind ,leuchtorgane des millionenkpfigen ,kollektivwesens ,mensch1 ,blitzorgane1 ins ,erdumwlzende vergrert aus jener schwachen ,kraft1 die den ,zitteraal ,venezuelas seine elektrischen ,schlge austeilen lt4 ,im ,zeichen des ,sozialorgans wehen bis in jeden ,winkel die ,fahnen dieses ,jahrhunderts1 und alles1 was in ihm lebt1 von der steilsten ,schneehhe des reinen ,denkens bis in den tiefsten ,meeresazur der ,kunst3 es fhlt das ,fcheln dieser ,fahnen ber sich4 ,und dazu nun eine zweite ,welle1 auch sie sich rapid steigernd auf das neunzehnte ,jahrhundert zu4 ,der anderen parallel1 oft zum ,verschmelzen eng4 ,der soziale ,zusammenschlu der ,menschheit als solcher4 ,auch das rauscht durch die ,jahrtausende4 ,zuerst die einfacheren ,hilfszusammenschlsse bis zum ,volke4 ,dann der ,begriff des auserwhlten ,volkes3 des ,kulturvolkes1 der ,kultur berhaupt4 ,im ,orient zuerst1 dann bei den ,griechen1 dann das ,mittelmeer umfassend1 endlich im ,lichtfelde ganz ,europas1 als liege hier allein fortan das ,aufmerksamkeitsfeld des ,menschenbewutseins im groen4 ,eine bevorzugte ,menscheninsel1 die ,kulturinsel4 ,unabsehbar um sie1 die ,erdscheibe berflutend1 der rohe ,ozean des ,halbmenschentums1 des ,barbarentums4 ,aber kaum1 da sich das konstituiert hat1 so gebiert auch diese ,kultureinheit schon mit innerer ,notwendigkeit das ,ideal einer noch hheren ,umfassung3 die ,idee einer wirklichen ,menschheit84 ,jener ganze ,ozean saugt die ,kultur wie eine ,farbe1 die von einem ,fleck ausgeht1 in sich ein1 durchfrbt sich damit4 ,menschheit8 fllt zusammen mit ,kultur84 ,das letzte ist nun schon ein ,begriff1 den wir selbst erst werden1 erst wachsen sehen1 blaue ,berge vor uns1 halb im ,nebel noch4 ,aber in die groe ,linie ordnet sich die ,arbeit von ,jahrtausenden auch hier stufenweise ein4 ,im ,grunde ist dieser soziale ,gesamtzug die umfassendere ,leistung gegenber der ,technik1 der ,ausbildung blo des sozialen ,organs4 ,dieser allgemeine ,sozialverband der ,menschen zum ,zweck gemeinsamen ,wirkens1 gemeinsamer ,behauptung1 gegenseitigen ,schutzes1 gegenseitig gewhrten ,glckes umspannt viel mehr als blo den ,sozialanteil an technischen ,erfindungen -- viel mehr ,sulen des ,menschengeistes4 ,das sagt ja das ,gesamtwort ,kultur schon1 das zugleich das ,gemeinsame und das ,tiefe ausspricht4 ,aber in bestimmter ,betrachtung ist doch auch wieder jede groe technische ,fortschrittsepoche ein ,ausgangspunkt dieser allgemeinen ,sozialfortschritte4 ,in den ,tagen zwischen ,columbus und ,galilei ist es1 als lege sich eine ganze neue ,quader unter den ,begriff ,kultur4 ,der ,kulturmensch ist fortan der1 der gedruckte ,bcher besitzt1 mit ,fernrohr und ,mikroskop beobachtet4 ,noch ist das im wesentlichen damals der europische ,mensch4 ,man denkt an den ,spanier1 den ,portugiesen1 der ber ,meer fhrt und zu nackten ,wilden kommt4 ,aber eben solche ,fahrt1 ermglicht durch technische ,hilfen1 wie ,schiff und ,kompa1 ist zugleich eine ,geburtshelferin jenes erweiterten ,kulturbegriffes1 der an keinem einzelnen ,erdteil mehr haftet4 ,indem die ,kultur ,europas nach ,amerika berfliet1 geht in jenem ,bilde ein ,farbstreifen quer durch den ,ozean4 ,eine halbe neue ,erdkugel wird die ,kultur einsaugen4 ,auf den ,schiffen der ,columbus und ,magelhaens steuert der ,idealbegriff einer ,kulturmenschheit1 in der es berhaupt keine ,wilden1 keine ,barbaren mehr gibt1 als blinder ,passagier mit4 ,mit seinem ,triumph der ,technik war dem neunzehnten ,jahrhundert schon ganz von selbst vorgezeichnet1 da es auch ein soziales ,jahrhundert ersten ,ranges werden mute4 ,immer bewuter1 hell wie die blauen elektrischen ,lichtbnder dieses ,jahrhunderts1 tritt die ,kultureinheit hervor4 ,schon seit ,mitte des achtzehnten ,jahrhunderts mindestens geschieht kein greres ,werk mehr1 ohne da wir uns direkt mit ,worten dieser ,einheit dabei erinnerten4 ,in einer ,welt1 die noch unter ,kriegsschrecken bebt und in tausend ,ketten knirscht1 klingt das ,wort wohl oft wie eine ,phrase4 ,aber in solcher ,phrasenform sind alle groen ,ideale auf ,erden millionenmal und siebenmillionenmal aufgetaucht -- bis sie endlich doch ein ,lebenswort wurden4 ,es ist aber eben jenes achtzehnte ,jahrhundert gewesen1 das dem neunzehnten noch ein weiteres soziales ,ferment bermittelt hat4 ,jenes ,bild der lteren ,kultur1 die auf einer ,insel sitzt1 weithin um sich das finstere ,meer der ,barbarei1 des kultursozial noch nicht angeschlossenen menschlichen ,rohstoffes1 hat noch eine andere ,bedeutung als blo eine geographische1 bei der ,europa die ,insel ist4 ,es findet sich zum zweiten ,mal wieder innerhalb unserer ,kulturvlker selbst4 ,da ist ein enger ,stand zunchst1 der die ,bildung1 das soziale ,werkzeug1 all das andere1 ,tiefere1 ,vergeistigte1 was die ,kultur sonst noch ausmacht1 besitzt und die ,glckssonne dieser ,errungenschaften ber sich leuchten lt4 ,um diesen ,sonnenstand aber nach unten wogt abermals ein ungeheures ,meer nackter1 hilfloser1 isolierter ,feuerlnder und ,australneger unseres eigenen ,volkes4 ,auch nach hier hinab hebt nun eine ,mischstrmung an1 auch in diesen ,ozean stt ,schiff um ,schiff allmhlich ab1 um ,farbstrme hinter sich herzuziehen1 bis eines ,tages auch diese ganze ,barbarensee die ,kultur aufgesaugt haben wird und ihrer ,vorteile teilhaftig ist4 ,wir haben uns gewhnt1 die ,arbeit nach dieser ,richtung im engeren ,sinne als das soziale ,problem zu bezeichnen4 ,und es braucht nicht mehr gesagt zu werden1 mit welcher wachsenden1 orkanartigen ,intensitt das neunzehnte ,jahrhundert das ,jahrhundert dieses sozialen ,problems gewesen ist4 ,und es braucht auch nicht das ,allbekannte erzhlt zu werden3 wie gerade das soziale ,organ1 die ,maschine1 auch hier die ,felsblcke in krachenden ,sturz gebracht hat1 allerdings in besonderer ,weise4 ,nicht die ,geschichte dieser ,dinge berhrt mich ja hier1 sondern das ,gesamtantlitz1 das sie dem ,jahrhundert geben4 ,auf das ,soziale deutet dieses ,antlitz im neunzehnten1 wo immer es uns anstarrt4 ,es sieht nicht den ,menschen1 sondern die ,menschen4 ,und wo sich ein einzhliges ,wort ihm dennoch auf die ,lippe drngt1 da ist es ein ,idealwort1 geschmiedet aus fnfzehnhundert ,millionen ,kpfen3 -- ,menschheit4 ,wo dieses bis in jede ,faser sozial durchfrbte ,jahrhundert ,weltenwerte1 ,erlebniswerte wog und fr seine ,bedrfnisse aussonderte3 da war es1 da mute es sein jene ,auslese der ,erlebnisse1 die sozial gemacht werden1 -- also der ,wirklichkeit8 in ,anfhrungszeichen4 ,das ,blut1 von dem es trinken mute1 um zu leben1 um nicht ein leerer ,schatten zu sein1 rann ihm hier zu4 ,wirklichkeit6 ,wirklichkeit6 ,aus den ,myriaden individueller ,sondererlebnisse durchgesiebt die bereinstimmenden1 die sozial brauchbaren1 die1 bei denen man ,mensch mit ,mensch packen konnte4 ,und als brchte der ,ruf1 das ,verlangen danach selber das ,blut zum ,strmen1 so strmte und strmte dieses rote1 nahrhafte1 verbindende ,blut der ,wirklichkeit nun auch diesem ,jahrhundert tatschlich wie aus unerschpflicher ,ader zu4 -- -- -- ,dem neunzehnten ,jahrhundert glckt es1 ,dinge in den ,bereich der ,wirklichkeitswerte ganz oder doch nahezu hineinzuziehen1 an deren ,wirklichkeitsmglichkeit selbst die aufgewecktesten ,kulturepochen in sieben ,jahrtausenden nicht in khnster ,hoffnung gedacht hatten4 ,ein prachtvoller ,eroberungszug bemchtigt sich des ,menschen selbst4 ,zum erstenmal entsteht eine eigentliche ,naturgeschichte des ,menschen4 ,und im ,rahmen dieser ,naturgeschichte eine erste auf ,tatsachen1 auf ,wirklichkeiten gesttzte wahre8 ,geschichte4 ber den ,ursprung der ,menschheit enthllen sich schlechterdings neue ,dinge1 die jeder fortan greifen kann4 ,es ist das ,problem aller ,probleme1 die ,wirklichkeit aller ,wirklichkeiten1 die mit diesem ,punkte berhrt ist4 ,das ,centralgeheimnis aller ,erlebnisse1 der ,blick ins eigene ,sein4 ,seltsam genug3 gerade die ,geschichte1 der ,ursprung des ,menschen hatte bis in dieses ,jahrhundert hinein mit einer zhen ,hartnckigkeit auerhalb der sozial kontrollierbaren ,wirklichkeiten8 gelegen4 ,der biblische ,mensch1 der ,mensch der uralten babylonisch-jdischen ,schpfungslegende herrschte fr diesen ,punkt1 und er beherrschte von hier aus das ,bild des ,menschen berhaupt4 ,dieser biblische ,mensch reichte seiner eigenen ,schpfung im ,menschengeist nach aber in ,zeiten zurck1 die an ,wirklichkeitswerten und an ,sehnsucht nach solchen noch unendlich viel rmer gewesen waren als auch nur etwa das ,jahrhundert des ,columbus4 ,einzelne objektive1 von vielen erlebte ,tatsachen mgen ja immerhin bei seinem ,uranfang mitgewirkt haben4 ,der ,glaube an die ,sintflut hat zweifellos an die versteinerten ,muscheln auf ,berghhen angeknpft1 die man anders nicht zu erklren wute4 ,die ,entstehung des ,menschen aus einem ,lehmklo schlo sich an die angebliche ,beobachtung1 da kleine ,tiere1 ,flhe1 ,maden und ,muse1 unmittelbar aus toter ,substanz hervorzukommen schienen4 ,aber diese ,erfahrungen traten spter so gut wie ganz in den ,hintergrund4 ,der biblische ,schpfungsmythus lebte fort einfach als berlieferung4 ,irgend einem1 etwa ,moses1 sollte das so offenbart worden sein4 ,dieses innere ,erlebnis wurde aber sozial gemacht1 zu einem ,erlebnis fr alle1 also zu einer ,wirklichkeit8 gemacht nur durch eine ,art ,machtgebot1 eine knstliche ,sanktion4 ,glaube wurde verlangt1 ,beweise nicht mehr fr ntig erachtet4 ,und anderthalb ,jahrtausende hielt sich das wirklich so in einer notdrftigen ,balance4 ,aber jene innere ,logik der ,dinge1 die alle ,sozialwerte1 auch die scheinbar fest errungenen1 immer wieder durchsiebt1 mute langsam endlich durchsickern lassen1 wie sehr in diesem berlieferten ,glaubenswerte die ,gefahr eben doch einer blo subjektiven ,annahme1 sagen wir3 einer ,hallucination1 steckte4 ,mochte es die ,hallucination einer ganzen ,kulturepoche sein4 ,auch solche werden1 wie gesagt1 schlielich ausgemerzt1 wenn die ,kultur weiter steigt4 ,um den ,sozialwert der biblischen ,menschengeschichte und ,menschenauffassung dauernd und in immer wirklichkeits-energischere ,zeiten hineinzuretten1 mute man ihn schlielich doch mit gewhnlichen ,wirklichkeitswerten wieder zu sttzen versuchen4 ,der ,glaube suchte endlich doch einen ,halt bei der ,forschung4 ,es ist aber im ganzen achtzehnten ,jahrhundert schon ein ffentliches ,geheimnis der besten ,kpfe1 da dieser ,rettungsversuch scheitern msse4 ,es war unmglich1 wirkliche ,tatsachengrnde1 die jeder greifen konnte1 fr die ,bibeltradition zu finden4 ,der biblische ,gott in seiner ,gestalt eines blo vergrerten bermenschen1 ,adam und ,eva1 das ,paradies1 der ,sndenfall1 ,noahs ,arche in der ,flut1 sie verschwebten im ,blau1 unfabar1 ohne ,akten und ,siegel im ,sinne sonstiger greifbarer ,tatsachengeschichte1 im ,sinne von ,wirklichkeit84 ,dieses ,ergebnis war ja zunchst ein rein negatives4 ,und im ,zeichen dieses ,negativen steht das ganze achtzehnte ,jahrhundert4 ,die ,bibel sinkt in die ,rolle eines subjektiven ,erlebnisses ohne ,sozialwert1 ohne ,gebrauchswert fr viele1 hinab4 ,die wahre ,geschichte des ,menschenursprunges ist jetzt ein nacktes weies ,blatt4 ,das ,jahrhundert geht ins nchste mit ,stimmen1 die jede ,mglichkeit anzweifeln1 da je noch ,schrift der ,wirklichkeit auf dieses ,blatt kommen werde4 ,ist all das bunte ,mrchenspiel seiner biblischen ,wiege dem ,menschen ins ,blaue verdampft -- so scheint sein ,ursprung1 scheint er selbst in seiner zeitlichen ,dehnung rckwrts erst recht jetzt im ,nebelblau des absolut ,unbekannten4 ,das hier einsetzende neue ,jahrhundert aber bringt gerade das ,unerwartete3 den ,bruch grade dieses ,geheimschlosses nun doch durch die ,wirklichkeit4 ,die ,technik wieder ist es1 die den ,spaten gibt4 ,der ,spaten wird eingesetzt -- und jetzt kommen ,erlebnisse realster ,art zustande1 ,erlebnisse fr alle1 die der ,kultur angehren4 ,ein solcher ,spaten ist das knstliche ,auge des ,fernrohres1 das in die ,nebelflecke schaut4 ,das ,thermometer1 das die ,wrmeverhltnisse des ,alls mit1 eine verfeinerte ,haut gleichsam des ,menschen4 ,das ,spektroskop1 ein nochmals neues1 chemisches ,auge1 das ,sternenlicht in seine ,elemente zerspaltet4 ,jedes dieser erweiterten ,sinnesorgane erffnet erweiterte ,wirklichkeitswerte4 ,im unendlichen ,raume erscheint die ,urmaterie nebelhaft zerstreut4 ,sie glht auf als ,fixsterninsel4 ,als ,sonne4 ,diese ,sonne entlt feurige ,reifen1 die sich zu ,planetenkugeln aufrollen4 ,eine solche ,kugel saust ,trillionen ,jahre lang im eiskalten ,raume und sie erstarrt4 ,ein metallischer ,eisblock1 lt sie sich nur noch von der ,sonne erwrmen4 ,aber ihre ,rinde wird das ,spiel unzhliger chemischer ,prozesse4 ,im milden ,sonnenatem erhlt sich der ,sauerstoff1 gemischt mit andern ,gasen1 als ,luftschicht1 verbunden mit ,wasserstoff dauert er als flssiges ,meer4 ,dieses ,meer umwogt ,lnder4 ,und so baut sich1 schon eine ,folge von ,aeonen1 die ,urerde auf1 noch einmal herausgesehen aus der heutigen ,wirklichkeitswelt mit ,hilfe jener gesteigerten ,wirklichkeitsorgane der ,technik4 ,diese ,technik wandelt aber wieder einen anderen ,weg4 ,zu den ,gemeinsamkeitserfahrungen der ,menschheit gehren gewisse ,gesteinsmassen der ,erde4 ,in diese ,gesteinsmassen dringen technische ,organe vor1 sie bohren ,tunnels hinein fr einen knstlichen ,muskel- und ,nervenstrang des ,kolossalwesens ,mensch1 sie bauen die ,steinkohle heraus1 damit sie selber ein ,leuchtorgan1 ein ,wrmeorgan dieses ,menschen werde1 sie tragen ,schiefer ,platte um ,platte davon ab1 um eine ,form ihres sozialen ,gedchtnisses1 die ,bilderschrift des lithographischen ,druckes1 damit herzustellen4 ,dabei aber kommen neue ,erfahrungen zustande3 versteinerte ,baumstmme1 ,abdrcke und ,knochen seltsamer ,tiere4 ,handgreiflich gemeinsame ,erfahrungen1 die1 in ffentlichen ,museen aufbewahrt1 durch photographische ,platten jenseits aller ,hallucinationsmglichkeit fixiert1 von allen fnfzehnhundert ,millionen ,menschen der ,erde gesehen werden knnen und den nachgeborenen ,generationen ebenso unverndert erhalten bleiben4 ,in die ,jahrmillion der ,urwelt auf dem erkalteten ,planeten zeichnen sich damit neue ,bilder ein4 ,am ,ufersande entlegenster ,zeit regt sich gallertiges ,gewrm4 ,durch die blaue ,flut ziehen ,schwrme bunter ,medusen4 ,der ,wind knattert durch die ,schachtelhalmwlder sumpfiger ,inseln4 ,in diesem ,sumpfe kriechen gepanzerte ,molche auf dem feuchten ,moosboden4 ,der ,farrnwald wird zum ,nadelgehlz4 ,gigantische ,saurier1 turmhoch auf den ,hinterbeinen1 watscheln hindurch4 ,der erste ,vogel1 noch mit einem langen ,eidechsenschwanz hinter sich1 flattert darber4 ,dann ein ,palmenwald in ,sachsen1 mit ,affen und ,antilopen4 ,urwaldfichten1 deren ,harztrnen zu ,bernstein werden4 ,groteske ,dinotherien mit ,walrohauern bei ,mainz4 ,ein ,menschenaffe auf der schwbischen ,alb4 ,endlich ,eisgletscher ber ganz ,norddeutschland1 auf denen schwedischer ,granit1 als ,morne verfrachtet1 bis nach ,berlin rutscht4 ,und jetzt in diese nie geahnten ,wirklichkeitspanoramen eingehend -- der ,mensch4 ,eines jener neuen gemeinschaftlichen ,werkzeugaugen1 das ,mikroskop1 lst ihn in winzige ,urelemente des ,lebens1 die ,zellen1 auf4 ,aus solchen ,zellen baut sich auch jedes ,tier1 baut ich jede ,pflanze4 ,aus einer einzigen ,zelle1 der ,eizelle1 entsteht geschichtlich als einzelner jeder ,mensch4 ,auf ,wesen1 nur aus einer ,zelle bestehend1 lt sich auch die ganze ,flle des ,tier- und ,pflanzenlebens auf ,erden zurckfhren1 wenn man zu ihren geschichtlichen ,wurzeln zurckgreift4 ,die ,flle der ,gesichte1 ber jene ganze ,urwelt ausgebreitet1 ordnet sich dann hintereinander4 ,aus dem ,niederen das ,hhere4 ,einzellige ,urwesen am ersten ,strand4 ,niedrige ,pflanzen1 spter niedrige ,tiere4 ,doch der ,stammbaum wachsend1 ,ast um ,ast1 bis zur ,rose1 bis zum ,sugetier4 ,und dieses ,sugetier wird an einer letzten ,stelle ,mensch4 ,mensch nach oben -- nachdem es nach unten ,eidechse1 ,molch1 ,fisch1 ,wurm wie ,hute seiner ,entwickelung durchgemacht und abgestreift hat4 ,noch im ,sugetier steigt eine ganze ,skala an1 ,schnabeltier1 ,beuteltier1 zuletzt gibt es eine ,gabelung1 die hier den ,affen entlt1 dort unaufhaltsam in den ,menschen empor sich steigert4 ,nicht in einen ,paradieses-,adam1 sondern einen harten ,kmpfer4 ,unter ,eis sthnt die ,erde1 als er noch jung ist4 ,der ,hhlenlwe brllt vor seinem ,versteck4 ,aber in diesem ,versteck entzndet er sich die ,herdflamme und bei ihrem ,schein schlgt er sich den ,stein immer vollkommener zur ,waffe4 ,hier hebt das andere1 hhere ,epos an3 die ,kultur4 ,immer aber1 in jedem ,zuge1 ist diese neue ,schpfungsgeschichte getragen von gemeinsamem ,erfahrungsmaterial3 von ,wirklichkeiten84 ,noch jetzt leben ,tierformen vor jedermanns ,blick1 die bis zu jenen ,einzellern hinunter seinen ,ahnen gleichen4 ,sein ,embryo im ,mutterleibe1 der heute noch die ,kiemenbogen des ,fisches1 das ,wollkleid1 die spitzen ,ohren und den ,schwanz des niederen ,sugetieres wiederholt1 steht im ,museum4 ,greifbar zieht ein ,forscher gar aus einem ,flubett ,javas die ,hirnschale und den ,schenkelknochen des ,pithekanthropus1 der halb ,gibbonaffe und halb ,mensch vor mehr als einer halben ,million ,jahren gewesen ist4 ,an der ,sttte1 wo ,goethe gewandelt ist1 dicht bei ,weimar1 in den ,kalktuffen der ,ilm1 speit der ,boden ,steinwerkzeuge aus1 gemischt mit den von ,menschenhand bearbeiteten ,knochen des ,elefanten und des ,rhinoceros4 ,auf dem ,felsen von ,rdersdorf folgt die ,hand der ,glttung und ,ritzung des ,gesteines1 die dem alten ,riesengletscher jener ,eiszeit verdankt werden4 ,nicht eine ,hand blo1 von der dann die ,tradition allein bleiben mte wie einst von den ,gesichten des mosaischen ,schpfungsdichters4 ,hundert1 ,millionen ,hnde1 immer wieder1 wenn sie sich blo die ,mhe machen wollen4 ,von ,wirklichkeiten8 ist diese neue ,schpfungsgeschichte umspannt1 umklammert wie von einer ,eisenhand4 ,von ,wirklichkeiten in eine ganz bestimmte1 nicht mehr erschtterbare ,gestalt gepret1 schreitet der ,mensch aus dem neunzehnten ,jahrhundert4 ,eine ,kette klirrt hinter ihm her aus diesen ,wirklichkeiten1 eine eherne ,nabelschnur1 die ihn1 wohin er auch schreite und was er nun sei1 fortan rckwrts angeschmiedet hlt an einem ungeheueren weltallsschweren ,granitblock bereinstimmender ,erlebnisse der ,menschheit selbst ber ihren ,ursprung4 ,ein ,jahrhundert1 das einen solchen ,triumph mit der ,wirklichkeit erlebt hatte -- ist es ein ,wunder1 wenn es allmhlich wie in ,ekstase geriet vor diesem ,begriffe8 -- -- -- ,es lt sich sehr gut verfolgen1 wie das ,jahrhundert zwei ,phasen in sich durchluft1 was diesen ,punkt anbelangt4 ,grob kann man es genau auf seine ,mitte1 auf den ,umschwung zu den ,fnfzigerjahren1 durchschneiden1 um sie zu erhalten4 ,in der ersten ,hlfte ist es1 als seien ,zwerge schweigend bei einer ,nachtarbeit4 ,blcke werden noch geruschlos aufgetrmt4 ,die ,technik wchst langsam empor4 ,die erste ,lokomotive dampft4 ,der erste ,telegraphendraht spannt sich4 ,das zusammengesetzte ,mikroskop beginnt zu arbeiten4 ,neue ,wissenschaften blhen auf1 alle mit der ,frbung nach der naturwissenschaftlichen ,seite4 ,das allgemein ,soziale reckt sich und zeigt mehr und mehr ,fhlung mit der ,technik4 ,der alte ,goethe stirbt schon mit dem ,gefhle1 da eine neue ,zeit dabei sei1 sich zu erfllen1 eine ,zeit der sieghaften ,realwerte4 ,aber bei alledem haben diese ersten fnf ,jahrzehnte im ganzen doch noch etwas ,intuitives1 etwas dumpf im ,mutterleibe ,wachsendes1 etwas blo im dunklen ,drange geradeaus ,gehendes ohne ,nachdenken4 ,das eigentliche ,bewutsein all der ,dinge blitzt erst mit der ,wende zur zweiten ,hlfte auf4 ,die ,nebel fallen ber dem ,zwergenschlosse und es steht auf einmal da1 vor aller ,welt ,augen1 und es zwingt diese ,augen zu sich4 ,nach fnfzig ,jahren stillen aber steten ,ringens um die ,wirklichkeit8 kommt in den ersten beiden ,jahrzehnten der zweiten ,phase mit bergewalt gerade jetzt auch jener stolzeste ,eroberungszug wie eine reife ,frucht3 die neue ,lehre vom ,menschen1 das neue ,weltbild1 aufgebaut auf ,wirklichkeit4 ,lange schon hat diese ,frucht ungesehen im dichten ,laube gehangen1 jetzt fllt sie1 und ihr ,poltern zieht die ganze bewute ,aufmerksamkeit auf sich4 ,so und so viel noch fest ,schlafenden fllt sie auf den ,kopf -- und sie mssen aufwachen1 mssen begreifen4 ,um das ,ende der ,fnfziger und den ,anfang der ,sechziger erfolgt nach dieser ,seite ein ,hauptschlag um den anderen4 ,die ,spektralanalyse1 die die ,gestirne entrtselt4 ,darwin4 ,das ,gesetz von der ,erhaltung der ,energie fest begrndet4 ,boucher de ,perthes' prhistorische ,funde besttigt4 ,zum ersten ,mal lt sich der ,faden einer ,kosmogonie auf ,grund von lauter ,wirklichkeiten spinnen1 wie es ,haeckel in ewig unvergelicher ,weise versucht hat4 ,der ,kampf gegen die ,bibel1 durch ,strau angebahnt1 nimmt unter dem ,druck dieses positiven ,ersatzmaterials den ,charakter eines ,vernichtungskampfes an4 ,alles1 was mit dogmatischer ,religion zusammenhngt1 kommt ins ,brckeln4 ,die ,autoritt der ,tradition wankt in ihr im ,verhltnisse1 wie die ,autoritt der ,wirklichkeit1 das ,vertrauen zur ,wirklichkeit berall wchst4 ,andererseits ist dieser gleiche ,zug gegen die alte ,autoritt bloer berlieferungen im allgemein ,sozialen wie ein ,frhlingssturm merkbar4 ,wie in der ,philosophie1 so in der ,politik4 ,abkehr vom ,phantastischen zugleich und minderer ,glaube an alte ,bcher1 alte ,titel1 alte ,vertrge1 zweifelhafte ,dokumente von lediglich traditioneller ,heiligkeit4 ,die wachsende soziale ,bewegung sucht sich auf greifbare ,realwerte hin neu1 solider1 weltgerechter zu ordnen4 ,scheinbar fliegt eine ungeheuere ,masse ,piett ber ,bord4 ,aber in ,wahrheit nur1 weil eine einzige ganz bestimmte ,piett berwiegend1 erdrckend1 alles verschlingend geworden ist3 die ,piett vor den ,tatsachen81 vor der ,wirklichkeit84 ,der darwinistische ,mensch und der sozialistische ,mensch reichen sich in diesem ,piettsgefhl brderlich die ,hand4 ,und all diese ,dinge1 dieser ganze ,zug der ,zeit haben einen so greifbaren ,glcksinhalt6 ,es liegt wie ein groes ,aufatmen in der ,entlastung von soviel schweren ,berglasten der ,illusionen1 ,glaubensstze1 ,vertrstungen1 ,subjektivitten mit ,autorittsmacht4 ,das ,feld fr neue ,entwickelungen scheint endlich wieder frei1 und das ,bewutsein davon giet junge ,kraft in alle ,adern4 ,wo immer die ,wirklichkeit resolut erfat wird1 philosophisch1 technisch1 sozial -- es fliet und fliet ein berwltigender ,strom von ,glck zu4 ,all sein krperliches ,glcksbedrfnis eines ungeheuer sinnlich krftigen ,organismus wirft das ,jahrhundert nach dieser ,seite1 all seine brennende ,seelensehnsucht4 ,die ,kirche sank1 der ,himmel schlo sich mit seinen ,belohnungen1 seiner auerweltlichen ,bestimmung des ,menschen1 seiner unmittelbaren ,gotteshilfe4 ,das ganze alte ,gefge der ,autoritten1 ,traditionen1 ,moraltafeln1 privilegierten ,stammbume krachte4 ,aber die ,wissenschaft schenkte einen neuen ,himmel mit ,millionen ,sternen4 ,sie schenkte einen neuen ,menschen1 der in ganz neuer1 solider ,weise auf der ,erde stand4 ,und die ,technik1 ,schpferin zugleich und ,kind dieser ,erkenntnis1 wrde ,brot und ,mue fr alle aus diesem ,boden zaubern1 hier auf dieser ,erde -- eines ,tages4 ,noch verwirrten ja ihre ,maschinen eher1 als da sie halfen4 ,aber das war nur der letzte ,nebel vor ,sonnenaufgang4 ,die soziale ,neuordnung und ,gesamtkonstituierung der ,menschheit wrde ein irdisches ,reich der ,liebe und ,gerechtigkeit grnden1 aufgebaut auf ,arbeit im richtigen ,mae4 ,keine ,herrschenden und ,unterdrckten mehr1 nur der freiwillige ,arbeiter triumphierend4 ,und das alles schlielich verdankt dem groen ,umschwung in der ,wertschtzung der ,wirklichkeit4 ,sie war der ,fels endlich im ,meer1 wo die ,arche landen konnte 4444 ,man kann die ,dinge bis hierher ruhig in ihrem ganzen ,knigsmantel rauschen lassen1 ohne auch nur ein ,wort einschrnkender ,kritik hinzuzusetzen4 ,die vollkommene ,gre des neunzehnten ,jahrhunderts erscheint wirklich so1 die ihm nie wieder irgend eine ,zukunft entreien wird4 ,das ,jahrhundert der ,dampfmaschine und des ,telegraphendrahtes1 ,darwins und der beginnenden ,umwandlung des alten ,christuswortes von der ,nchstenliebe in reale soziale ,tat -- es hat mit seiner ,wirklichkeit8 in ,wahrheit ,berge versetzt1 ,berge1 an denen sich der ,strom der ,menschheitsentwickelung gestaut htte1 wenn nicht eine ,hand sie endlich wegri und die ,wasser schumen lie4 -- -- -- 4444 ,aber es wird kein ,kind geboren1 auch kein ,heiligenkind1 ohne da edles ,mutterblut dabei verstrmte4 ,jede groe ,entwickelungserweiterung der ,menschheit1 bei der ein neues ,flubett sich grbt1 hat seine gewissen ,zge auch des ,dammbruches1 der berschwemmung1 der entfesselten ,gewalt1 die ,fruchtbume bricht und ,ackerboden verschttet4 ,auch in der grten ,tat des ,genius erscheint unabnderlich der ,erdenrest bestimmter ,unterdrckungen1 ,vergewaltigungen1 bertreibungen4 ,im ,grunde1 wenn man tiefer blickt1 ist dieser scheinbare dunkle ,fleck eigentlich nichts anderes als der schwarze ,schnittpunkt der ,entwickelung selbst1 die auch in der erhabensten ,leistung nicht ganz erfllt1 nicht ganz zum ,stillstand gebracht sein darf1 sondern ihre ,ecke behalten mu1 wo sie auch diese ,leistung wieder zersetzen1 wieder berwinden wird -- zum ,nutzen des unablssigen ,weiterganges4 ,auch das neunzehnte ,jahrhundert hat diesen ,schnittpunkt4 ,und es hat ihn genau mitten in dem1 was seine ,gre ausmacht3 in dem ,begriffe der ,wirklichkeit84 ,dieser ,begriff ist seine ,sonne -- aber es ist auch sein grter ,sonnenfleck darin4 ,in der zweiten ,hlfte des ,jahrhunderts treten mit dem wachsenden ,bewutsein von jener groen ,fgung auch ganz allgemach die ,spuren einer gewissen ,verschiebung auf4 ,der ,begriff ,wirklichkeit nimmt in einer ,menge von ,kpfen eine eigentmliche ,schwere an4 ,er bekommt etwas von einem ,block1 der sich nicht mehr recht bewegen lassen will1 der selber wieder lastet1 drckt4 ,die ,wirklichkeit hatte zu solchem ,triumph gefhrt1 erffnete solche ,glcksbilder4 ,wie nahe lag es1 sie fr das einzige zu erklren1 was fr den ,menschen berhaupt in ,betracht kam1 was ,wert fr ihn besa6 ,wir erinnern uns jener ,grunddefinition3 da ,wirklichkeit8 eine ,auslese der fr viele1 eventuell alle ,menschen gemeinsamen ,erlebnisse darstelle4 ,in dieser ,definition ist noch kein ,werturteil enthalten1 was besser sei3 diese sozialen ,erlebnisse in ihrer ,ganzheit oder der ,rest des tausendfltig ,subjektiven1 der daneben schwimmt1 ohne aufgelst zu werden1 all der individuellen ,erlebnisse1 die jeder zunchst fr sich hat ohne ,parallelen bei andern4 ,hchstens konnte man sagen3 die ,wirklichkeit wurde jedenfalls etwas zweiten ,grades1 -- eben als ,auslese4 ,jetzt aber wird der ,spie umgekehrt4 ,die ,frage taucht auf1 ob das ,subjektive nicht blo ein wertloser ,rest1 etwas berzhliges ohne ,sinn sei8 ,die ,wirklichkeit allein das echte ,erlebnis1 das erlebenswerte6 ,das ,subjektive dagegen1 das mit ihr nicht zusammenfllt1 blo ein gleichgltiges ,schaumgekrusel -- ,schnitzelwerk des ,erlebens1 das nebenherlaufend nicht immer zu vermeiden ist1 aber jedenfalls eine ,luxusproduktion darstellt6 ,ja1 war es blo die8 ,der ,schritt in der ,logik ist uerst klein vom ,wertlosen zum ,widerwrtigen1 zum ,schndlichen4 ,man hatte so deutliche ,beweise1 wo das ,subjektive geschadet hatte1 indem es das ,wirkliche flschte1 zum ,beispiel in religisen ,dogmen4 ,der eigentliche ,schaden hatte zwar strenggenommen in solchen ,fllen immer in der blinden ,tradition bestanden1 in der ,nachlssigkeit1 die ,subjektives fr allgemeine ,wahrheitswerte einfach leichtfertig hinnahm1 und in der ,autoritt1 die solche ,verwirrungen heiligte und gewaltsam durchdrckte4 ,aber war es nicht doch die nackte ,existenz des ,subjektiven in der groen ,menschheitsrechnung gewesen1 die den ,anla gab1 da dergleichen berhaupt in ,szene treten konnte86 ,jede ,zeit hat ihren ,versucher1 der als kleines ,schlnglein hinter dem ,apfelbaume hervorkriecht4 ,fr das neunzehnte ,jahrhundert steckte er in dieser harmlosen ,frage4 ,es kroch eigentmliche ,wege1 das ,schlngelchen1 aber mit der ganzen schwarzen ,teufelslogik4 ,alles ,subjektive1 das nicht in das ,gemeinsame pate1 war also tauber ,schu1 ,rankenwerk1 das besser abgeschnitten wurde4 ,man verga1 da das ,subjektive tatschlich der groe ,nhrboden war1 aus dem alles zunchst einmal wuchs und gewachsen war1 auch das ,wirkliche84 ,man verga1 da dieses ,wirkliche in keinem ,moment etwas ,absolutes war1 sondern unablssig nur ein schwankendes ,lichtfeld innerhalb der subjektiven ,erlebnisse bildete1 in das bestndig ,neues aus der subjektiven ,masse einwuchs und aus dem schon ,aufgenommenes bestndig wieder austrat4 ,man verga1 da man im ,subjektiven den wahren seelischen ,boden berhrte1 der dem ,antus die ,mutterkraft gab -- whrend das ,wirkliche8 sich immerzu einem rein objektiven ,werte nherte1 fr den man in dem ,denken wenigstens1 das das neunzehnte ,jahrhundert nach seiner groen ,religionskrisis beherrschte1 keinerlei hhere seelische ,einheit zur ,verfgung hatte4 ,in der ganzen zweiten ,hlfte des ,jahrhunderts sinkt in der allgemeinen ,auffassung des ,menschen berall das ,individuum4 ,die ,wirklichkeit81 dieses ,gemeinsame der ,individuen1 gewinnt einen ,zug1 bei dem das ,einzelne als das sozusagen berflssige erscheint4 ,sie umfat es4 ,eine ,null ist es schlielich vor ihr4 ,seit man seine ,geschichte mit ,werten in ihr belegen kann1 scheint sie von allen ,seiten ganz um ihn herumgewachsen zu sein4 ,philosophisch kruselte sich das zu dem ,gedanken aus3 sie ist berhaupt blo4 ,der einzelne ,mensch ist lediglich eine ,welle in ihr4 ,sie dauert1 er vergeht4 ,allerdings ist sie blo eine ungeheuere ,maschine1 gleich den ,sozialorganen des ,menschen4 ,aber diese ,maschine eben ist das eigentlich ,seiende4 ,die ,menschen sind nur in ihr geborene und wieder zerstrte ,spiegelplttchen4 ,allmhlich sinkt das ganze ,aktive der ,welt mehr und mehr in diese gemeinsame ,wirklichkeit4 ,der ,mensch ist nur noch ,passives4 ,er liegt in einer ungeheueren ,maschine4 ,sie treibt heute ihren ,dampf in ihn und lt ihn laufen4 ,morgen wirft sie ihn auf den ,schwungriemen und wirbelt ihn gegen die ,decke4 ,in diesem ,jahrhundert grandioser technischer ,werksttten nimmt auch dieses ,bild grandiose1 monumentale ,formen an4 ,aber in seiner philosophischen ,konsequenz mu es zu einem ,pessimismus der schrfsten ,frbung fhren3 dem ,pessimismus1 der in allen ,kulturjahrtausenden immer wieder die ,reaktion des ,individuums gewesen ist1 das von einer ,weltanschauung wie eine ,schnecke im ,weinberg zertreten wird4 ,und dieser ,pessimismus wird tatschlich doch nur verdankt einem falschen erkenntnistheoretischen ,schachzuge4 ,das ,jahrhundert beginnt sich seinen schnsten ,zauberstab1 die ,wirklichkeit8 in ,anfhrungszeichen1 zu versteinern1 zu entwerten1 zu einer ,geiel gegen sich selbst umzubertreiben4 ,das aber einmal in voller ,ghrung1 flieen die ,wellen jetzt unaufhaltsam auf der schiefen ,ebene ab1 den ,rest des ,jahrhunderts mit ihrem ,rauschen durchhallend4 ,aus dem wundervollen neuen ,menschen1 den uns das ,jahrhundert aus ,nebelflecken und ,urzellen gezogen hatte1 diesem ,menschen1 der einen ,kosmos um ein ,paradiesgrtlein eingetauscht hatte1 der auch in der schlichtesten ,arbeiterbluse fortan ein ,sonnensohn war1 dessen ,adelsbaum bis in die ,milchstraen ragte3 aus diesem unsagbar prchtig vergrerten ,menschen ging in der ,logik der falschen ,doktrin auf einmal der ,normalmensch8 hervor1 ein kleines spahaftes ,philisterlein mit einer ,nummer vor der ,stirn1 der nicht zu mucken1 sondern nur zu folgen hatte4 ,dieses ,menschen-,maschinlein war der ,mensch1 ausgemnzt blo noch auf die bestehenden ,allgemeinwerte hin1 unter absolutem ,niedersbeln jedes subjektiven ,lebens als einer ,schdlichkeit84 ,von einer blinden ,vergottung der heute gerade errungenen ,wirklichkeitswerte aus wurde dieses ,menschlein zurckgezahlt als erstarrte ,schablone1 die jetzt in die ,praxis allenthalben hineingepret werden sollte4 ,es war die ,entwickelung1 die sich selber den ,ast absgte1 die ,quelle verstopfte1 den ewigen ,jungbrunnen zuschttete4 ,denn mit der ,nichtigkeitserklrung den ganzen rein subjektiven ,werten gegenber erstickten alle die ,keimkristalle des ,fortschrittes in der ,erweiterung des ,wirklichkeitsbildes1 die unablssig in dieser groen ,mutterlauge des ,subjektiven anschossen4 ,jede groe ,allgemeinwahrheit war einmal in einem einzelnen ,kopf als heterogene1 als ketzerische ,subjektivitt geboren1 jede ,allgemeinntzlichkeit an einem subjektiven ,leibe zuerst erprobt worden4 ,aber was sollte das1 wenn man alles ,aktive in diesem nachgeborenen ,produkt1 in der schon bestehenden ,wirklichkeit8 selbst suchte1 anstatt in den ,individuen mit ihren ,subjektivitten1 die unablssig neues ,material aus ihrer ,aktivitt heraus zur ,auslese des sozial ,passenden ins ,feld warfen8 ,der ,normalmensch wuchs wirklich fr die ,theorie sieghaft auf1 so und so viel tausend und tausend ,spiegelplttchen1 alle auf dieselbe omnipotente ,wirklichkeit8 eingestellt und nur gemessen auf die ,korrektheit dieser ,einstellung4 ,wer im genauesten ,winkelma ziffernmig eingerenkt stand1 -- der war gesund84 ,jede subjektive ,abweichung aber war -- ,krankheit4 ,obwohl alle letzten ,gedankengnge1 die schlielich bis hierher gefhrt hatten1 falsch oder wenigstens bertrieben waren1 so tritt doch auch darin noch die ,gre des ,jahrhunderts hervor1 da die ,verfolgung dieser ,dinge jenseits des schlechten ,punktes eine so gewaltige ,logik entwickelte1 da schon das allerstrkste ,bollwerk ntig wurde1 um sie endlich doch zum ,falle zu bringen4 ,es liegt aber ein solches ,bollwerk tatschlich inmitten des unendlich schwankenden ,halbdunkelgebietes des ,subjektiven8 -- und zwar sind seine ,zinnen von alters in ihrer ganzen ,cyklopenkraft bekannt4 ,es ist die ,kunst4 -- -- -- ,auf einem ,hhepunkte der ,verwickelung mute die ,kunst das ,ilion werden1 vor dessen ,mauern der groe ,kampf zum ,stillstande der ,entscheidung kam4 ,der ,kampf zwischen der versteinerten1 vergtzten ,wirklichkeit8 -- und dem ,aktiven in der ,subjektivitt1 das neue ,werte schuf und den ewigen ,flu1 die ewige ,relativitt1 die ewige ,entwickelung vertrat jenes ,ausschnittes aus dem grundlegenden ,gesamtergebnisse der ,menschheit1 den wir ,wirklichkeit8 nennen4 ,die ,kunst nimmt in dem ,gegensatze zwischen ,subjektivem und ,sozialem1 zwischen der groen ,erlebniswirklichkeit und der engeren1 gemeinsamen ,wirklichkeit8 in ,anfhrungszeichen eine so schlechterdings besondere ,stellung ein1 eine so raffiniert verwickelte ,grenzstellung1 da jede bertreibung hier ein ,zwist auf ,tod und ,leben werden mu4 ,nichts ist seltsamer1 ist von gewissem ,boden aus unwahrscheinlicher und ist doch tatschlich wahrer als der ,satz1 da in der ,kulturgeschichte noch jede ,welle1 die vergewaltigend gegen die ,kunst anbrandete1 schlielich zerbrochen und verschumt ist1 -- als sei hier der feinste ,kern- und ,schutzwert der ,menschheit berhrt1 dessen ,antastung jh alle ,alarmsignale auslst und zum generalen ,widerstande blst4 ,auch in der ,auffassung des sthetischen lt sich das neunzehnte ,jahrhundert ziemlich gut auf seine zwei ,hlften trennen4 ,die erste ,hlfte steigt herauf geradezu aus einer sthetischen ,hochblte4 sthetisch ist also frmlich aufdringlich zuerst noch ihre ,grundstimmung4 ,whrend die ,naturforschung1 die ,technik1 der ,realittssinn in der ,stille schon die ganze ,unterstrmung beherrschen1 liegt das ,bewutsein doch noch hell im sthetischen ,felde4 ,an den sthetischen ,begriffen wird zunchst noch gemessen1 was aus jener engeren ,wirklichkeitswelt zufliet4 ,noch kann man von einer sthetischen ,weltanschauung reden1 die selbst ,naturforscher ersten ,ranges beherrscht4 ,aber in dieser ,vorherrschaft ist sie allerdings schon in einer absteigenden ,linie4 ,und der ,umschwung wird in der zweiten ,hlfte vollstndig sichtbar4 ,aus einem sthetischen ,wellenkamm ist nunmehr ein ,tal geworden4 ,jene ,wirklichkeitsstimmung hat die ,lichtgrenze des ,bewutseins allenthalben erobert4 ,an ihr1 an ,wirklichkeitswerten1 wird das sthetische des ,tagesgebrauches jetzt umgekehrt gemessen4 ,und da alsbald noch mehr als das4 ,indem die ,wirklichkeit8 in den ,brennpunkt der bertreibung tritt1 erfolgt etwas1 wovor am ,ende des achtzehnten ,jahrhunderts allen guten ,kpfen gegraut htte wie vor der ,snde wider den heiligen ,geist4 ,die ,existenzfrage der ,kunst wird gestellt4 ,die ,berechtigungsfrage aus jenen ,gedankengngen heraus4 ,die ,welle auf der schiefen ,ebene hat die ,mauer erreicht und platzt4 ,von der einen ,seite kommt eine ,strmung1 die sich wissenschaftlich nennt4 ,sie wird eingeleitet durch eine gewisse allgemeine ,stimmung4 ,man wei in bestimmten ,kreisen mit dem sthetischen pltzlich nichts ,rechtes mehr anzufangen4 ,naturforscher einer ganz bestimmten ,frbung1 ,techniker1 ,realpolitiker aller ,art1 echteste1 auf beiden ,beinen1 wie sie glauben1 unerschtterlich fest stehende ,jahrhundertkinder1 rufen nach ,tatsachen1 immer nur wieder ,tatsachen4 ,tatsachen helfen1 ,tatsachen machen frei1 gut1 glcklich4 ,knstler aber geben keine ,tatsachen in diesem ,sinne4 ,ob die ,kunst also nicht etwas ist1 was sich auslebt1 wie die ,religion8 ,etwas ,sanfteres1 ,ungefhrlicheres1 aber doch auch etwas ,epigonenhaftes1 ,abblassendes1 eine ,kinderei und ,jugendeselei der ,menschheit8 ,man konnte ab und zu sagen hren1 da der ,mensch wirklich jetzt endlich und glcklicherweise aus den losen ,kinderspieltagen und ,phantasiezeiten heraus und in der ,schule sei1 wo es lesen1 schreiben1 rechnen und vor allem stille sitzen gelte4 ,wer auf die ntzliche ,schiefertafel dort1 statt ,rechenexempel zu schreiben1 ,mnnchen mit humoristischen ,nasen malte1 bekam ,arrest4 ,so grob ist das allerdings nur vereinzelt ausgesprochen worden4 ,aber in der ,zeitstimmung lag es4 ,man las es zwischen den ,zeilen1 wohin man sah4 ,und man wird die ganze ,realperiode des neunzehnten ,jahrhunderts nie verstehen1 wenn man es da nicht mitliest4 ,aus der ,stimmung erwuchs dann ein ,angriff4 ,ein altes ,aperu ,diderots sagte1 die ,narren1 ,lumpen und ,genies kmen aus demselben ,topf4 ,das wird eines ,tages naturwissenschaftliche8 ,kunsttheorie4 ,es wird zum ,urteil 7im juristischen ,sinne7 ber die ,kunst4 ,man hatte ja jetzt das ,gesetzbuch dazu4 ,jener famose ,normalmensch gab die ,grundlage4 ,alle subjektiven ,werte1 die ber ihn hinausfielen1 waren ,hallucinationen4 ,hallucination war aber etwas ,delirisches1 etwas ,pathologisches4 ,das sthetische ,schauen und ,schaffen etwas ,krankhaftes6 ,genie im ganzen1 also auch ,knstlergenie1 eine ,krankheit6 ,eine ,spezialform des ,wahnsinns6 ,man behielt die ,wahl1 ob man den sthetischen ,menschen blo als eine ,spezies des ,epileptikers auffassen wollte1 oder ob man wenigstens eine besondere ,irrsinnsgattung ihm zugestand4 ,lombroso bevorzugte den ,epileptiker1 doch blieb das noch ,problem4 ,es war auch mglich1 da das ,genie blo eine ,vererbungserscheinung im ,alkoholismus war4 ,eine ,erbsnde also vom ,vater ,noah4 ,der ,zwist der ,forscher8 hierber ist im neunzehnten ,jahrhundert nicht beigelegt worden4 ,einer dieser ,irrenhaus-sthetiker betonte auch einmal1 da das ,singen und besonders das ,denken und ,reden in ,reimen ein spezifisches ,symptom cerebraler ,strungen sei2 ich habe dabei immer an den armen ,rckert denken mssen und wie gemeingefhrlich dieser ,patient ohne ,zwangsjacke eigentlich gewesen ist1 ohne da seine leichtsinnige ,umgebung es ahnte6 ,gesttzt wurde die ,debatte mit einem ,anekdotenkram ungefhr vom geistigen ,niveau jenes treuen ,schulpedanten1 der auf die ,frage1 ob unter seinen ,zglingen auch einmal ein ,dichter gewesen sei1 antwortete3 er habe wohl einmal ein solches ,monstrum dabei gehabt1 es sei aber wegen ,faulheit zum ,glck bald wieder aus der ,klasse geflogen4 ,dabei waren es uerst ehrenwerte ,mnner1 die diesen ,weg gingen1 ehrliche ,sucher1 die eine ,vershnung zwischen der ,idee des ,jahrhunderts und diesem widerspenstigen ,dinge1 ,kunst genannt1 ernstlich anzubahnen glaubten4 ,eine ,vershnung blo durch die ,guillotine4 ,alles in allem war dieser theoretische ,kreuzzug aber doch eine kleine ,sache4 ,so klein1 da man ihn eine ,mode nennen knnte1 obwohl auch er schon das ganze ,jahrhundert in seiner ,art in der ,sackgasse hatte4 ,ein ,windsto der echten1 souvernen ,kunst1 und die ,splitter stoben4 ,diese ,lombrosos waren keine ,graalsritter4 ,sie waren nicht einmal edle ,don ,quixotes4 ,sie waren ,hampelmnnchen1 ,liliputchen1 die den schlafenden ,riesen zu fesseln meinten1 indem sie an jedes ,haar ein spinnwebednnes ,seil banden4 ,nicht ihre ,handlung gab den ,ausschlag1 sondern die des ,riesen selbst4 ,es war nmlich ein ungeheuerlich viel greres ,schauspiel1 als eines ,tages die ,kunst selber sich ergriffen zu zeigen schien von den neuen ,schtzungen1 den neuen ,werten4 ,sie paktierte nicht mit den ,lombrosos der ,theorie -- aber sie paktierte mit der ,zeit1 mit der ,praxis1 die auch diese ,lombrosos trug4 ,der ,riese1 dessen ,befreiung von den lcherlichen ,haarseilchen nur ein ,ruck war1 ein rgerliches ,kopfschtteln -- er ffnete auf einmal selbst seine ,jacke und bot sein ,herz4 ,die ,kunst selber stellte sich ,auge in ,auge mit der ,wirklichkeit8 und allem1 was daran hing4 ,und das jetzt wurde ein wirklich entscheidender ,moment in der ,entwickelung dieses ,jahrhunderts selbst4 ,die ausbende ,kunst stand praktisch damals am ,ende einer ,krisis4 ,es ist gar kein ,zweifel1 und ich finde1 da es auf alle ,kulturlnder im groen trifft3 jenes langsame allgemeine ,absinken der sthetischen ,epoche im neunzehnten ,jahrhundert war ,hand in ,hand gegangen mit einem ,wellental auch der unmittelbaren knstlerischen ,kraft selbst4 ,so etwas ist schwer in ,bausch und ,bogen zu beweisen4 ,im ,detail lassen sich hundert krftige ,sachen aus allen ,kunstgebieten dagegen stellen4 ,aber es ist doch etwas daran wahr1 das jeder sehen mu1 der ,hhenschau hat4 ,vor der ,kunstepoche1 die berall1 in der ,malerei so gut wie in der ,dichtung1 die ,epoche des ,naturalismus heit1 liegt eine ,einbiegung der ,kurve1 eine ,epoche der ,lhmung1 des ,tastens1 des ,zweifels1 des bewuten teils und teils des unbewuten ,epigonentums4 ,die ,kraft versagt natrlich nicht ohne weiteres4 ,aber sie erscheint verzettelt1 es fehlt die ,frische des ,entwickelungsbewutseins1 es fehlen all die lieben1 grnen1 aber triebkrftigen ,symptome der ,jugend4 ,in unserer deutschen ,dichtung war es die ,zeit1 die1 wie sie sagte1 sich gedrckt fhlte durch ,goethes ,riesengestalt1 die sich um ,goethes ,gre willen als ,epigonenzeit fhlte -- und die doch ebendadurch charakterisiert war1 da sie ,goethe am wenigsten kannte und seine wahre ,nachfolge8 immer mehr zu vergessen schien4 ,es war in vieler ,hinsicht eine kunstvergeudete ,zeit1 und es bedeutete ein ,aufatmen1 als sie1 dank einer neue ,generation1 aufhrte4 ,aber nun grade kam das ganz ,sonderbare4 ,diese neue ,generation1 geschwellt von frischer ,tatkraft1 war geset und aufgesprot schon mitten im neunzehnten ,jahrhundert4 ,dieses ,jahrhundert in seiner ganzen ,glorie wuchs ber ihr4 ,es hatte sie und es lie sie nicht4 ,und im ,moment1 da sie die nackten ,prachtarme recken wollte1 schmetterte es sie nieder mit seinem ,generalworte3 ,wirklichkeit6 ,in ihrem ganzen ,knigsmantel stand die ,zeit da4 ,eine neue ,zeit1 mit ,erfolgen1 von denen der ganze uralte ,palmbaum der ,menschheit bis in seine ,wurzel bebte4 ,und das vor einer ,kunst1 die nach ,neuem sich mit der ,inbrunst erwachenden ,frhlings1 schleierloser ,liebe sehnte4 ,was tun8 ,die ,kunst hat ,somnambulenaugen4 ,sie sah nicht blo schwirrende ,rder1 sie sah den ,dingen ins ,herz4 ,sie sah die neue ,weltanschauung4 ,in dieser ,weltanschauung raste ein furchtbares seelenloses ,grundwesen dahin1 eine menschenfressende ,maschine3 die ,wirklichkeit84 ,die einzelnen ,menschen waren blo noch ,glasplttchen1 die diese ,maschinerie spiegelten1 nichts weiter4 ,heute herausgestellt1 da sie blitzten2 morgen zersplittert4 ,was war in diesem ,schauspiele die ,kunst8 ,in dieser jungen ,knstlerschaft voll ghrender ,kraft war von ,anfang an gewi keine ,sttte fr ,lombroserei4 ,man glaubte hier an die ,gre der ,kunst1 wenn je4 ,gro war sie1 wie der ,mensch selbst4 ,an der ,spitze der ,menschheit ging der schaffende ,knstler1 mit dem ,banner dieser ,menschheit in der ,faust4 ,aber wenn nun der ,mensch1 wenn die ganze ,menschheit nichts andres war als ein bloes ,spiegelplttchen eines objektiven ,mechanismus1 ein ,spiegelchen vor einer ungeheuren kollernden1 keuchenden ,maschine 444 mochte die ,kunst triumphieren im ,menschen von ,pol zu ,pol seiner ,existenz3 mehr als der ,mensch konnte sie doch nicht sein6 ,und so sank auch der ,genius der ,kunst in dem ,augenblicke1 da er seine ,flgel ganz herumwarf um diesen ,menschen1 ihn umfing1 ihn durchdrang wie eine ,geliebte im uersten ,besitz3 so sank auch er herab zur ,rolle blo noch eines ,spiegelchens vor diesem ,allmechanismus4 ,in dieser ,stunde und vor diesem ,gedanken ist nicht die ,lombroserei1 sondern die wirkliche knstlerische ,idee in echten ,knstlerkpfen geboren worden1 da die ,kunst sich zu erschpfen habe in der einfachen ,wiedergabe der ,wirklichkeit4 ,die ,kunst ist degradiert worden zu einer ,kopistin dieser ,wirklichkeit84 ,aus einem ,schpfer1 einem ,entwickelungsfaktor der ,welt zu einem ,spiegel4 ,nicht liliputische ,mnnlein wie ,lombroso standen1 wie gesagt1 an der ,wiege dieser ,idee4 ,stolze ,hochgeister der ,kunst beugten sich in der brennenden ,liebe zu ihrem ,jahrhundert einem versteinernden ,gorgonengedanken dieses ,jahrhunderts4 ,in der tiefsinnigen griechischen ,sage schwingt sich der ,pegasus aus dem ,blute der ,gorgo4 ,diesmal versank er darin4 ,es macht die ,betrachtung dieser ,dinge schwer1 da sich eben jene beiden ,fden ineinander verspannen3 eine neu ansteigende1 praktisch wieder junge und lebensstarke ,kunst berhaupt -- und eine falsche ,kunstidee4 ,jedesmal nmlich1 wenn der ,kunstgenius der ,menschheit sich berhaupt besinnt1 sich aufrafft1 seine ,krfte zusammen nimmt -- jedesmal dann erscheint das ganz von selber wie eine ,rckkehr zur ,wahrheit4 ,die innere ,logik des ,kunstwerkes scheint verstrkt1 die ,suggestion wird unvergleichlich gewaltiger1 ein ,gefhl der objektiven ,reinheit des ,schaffenden als eines innerlich ,gebundenen1 auf die innere ,wahrheit ,verpflichteten strmt wie von einer reifen ,blte aus4 ,schleier des ,nachgeahmten fallen1 uere ,motive1 mit denen jede ,epigonenzeit die ,kunst berwuchert1 dorren pltzlich als ,unkraut ab4 ,und ein ,gefhl der ,kraft1 des ,kraftstrotzens gibt unter allen ,umstnden einen realistischen ,zug1 die ,kunst tritt wieder jung als ,eroberer auf und wagt sich mit dem kecken ,mute dessen1 dem die ,welt verheien1 in neue ,provinzen dieser ,welt4 ,so ist einst ,goethe selber gekommen -- als ,wahrheitsknstler4 ,auch diese ,symptome werden nun immer merkbarer in der ,kunst des letzten ,viertels des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,von hier aus blhte ein ,naturalismus8 in ihr auf1 der aber tatschlich nichts anderes war als ein ,zurckbesinnen der ,kunst einfach auf sich selbst1 auf ihre echtesten1 urltesten ,rechte1 auf ihren inneren ,wahrheitsgeist im ,gegensatze zur ,pseudokunst1 die bildet um uerlicher1 kunstfremder ,zwecke willen4 ,einen ,triumph der ,kunstnatur mchte man in diesem ,sinne hinter das ,wort deuten4 ,die gesamte ,kunstgeschichte seit grauen ,tagen wandelt empor auf solchen ,triumphen1 die immer und immer wieder den ,erdenstaub durchbrechen und das unsterbliche ,leben der ,kunst neu proklamieren auf dem drren ,acker einer ,epigonenzeit4 ,aber das alles hatte ganz und gar nichts zu tun mit jener spezifischen ,wirklichkeitstheorie des ,jahrhunderts1 die eben nur dieses ,jahrhundert so aus sich gebren konnte4 ,wohl lt sich sagen1 da so heroische ,irrtmer1 wie diese ,wirklichkeitslehre1 selbst als ,irrtum einer kraftlosen ,epigonenzeit nicht gelungen wre4 ,es bedurfte selbst zur ,grundlage dieses groen ,irrtums einer groen ,kunst4 ,nur eine ,kunst1 die den ,weg ins ,herz groer ,weltanschauungsfragen berhaupt wiederfand -- und das ist immer ,zeichen echter1 ansteigender ,kunst -- konnte sich so tief verwickeln in eine bertreibung1 einen ,irrgarten eben der modernen ,weltanschauung hinein4 ,aber darum bleibt ,irrweg ,irrweg4 44444 ,ich glaube nun aber1 da die ,kunst auch hier grade die tiefste ,mission erfllt hat4 ,gerade1 indem die ,kunst die brausende ,welle dieser ,wirklichkeitsidee eine ,weile tief und scheinbar bis ins ,herz hinein aufnahm1 meine ich1 da sie uns die ,augen hat ffnen helfen fr die kolossale bertreibung1 die berhaupt in die ursprnglich so fruchtbare ,idee der ,wirklichkeit verheerend hineingeraten war4 ,und so hat sie sich doch als die alte strkste ,schutzmauer bewhrt4 ,hat sie --8 ,ich wei es nicht1 inwiefern das schon hinter uns liegt4 ,wir stehen1 was diese hchsten ,gesichtspunkte anbetrifft1 ja noch mitten im ,kampfe1 und streng genommen kann man doch nur von ,anzeichen reden4 ,aber eine ,anzahl ,menschen fangen doch entschieden schon an1 darber nachzudenken1 ob man nicht ber eine ,kunsttheorie1 deren ,schwchen man nur zu deutlich empfindet1 eine ,schicht tiefer zurckgehen msse auf eine ,revision gewisser ,voraussetzungen in der ,weltanschauung1 die uns das neunzehnte ,jahrhundert berliefert hat4 ,eine ,revision1 die natrlich nicht wieder zu den ,torheiten zurckfhrt1 die dieses prachtvolle ,jahrhundert glcklich antiquiert hat4 ,sondern1 die uns noch einmal wieder um ein ,stck freier macht und dabei allerdings auch noch mit einigen ,spezialgespenstern aufrumt1 die dieses ,jahrhundert selbst hinzugebracht hatte4 ,befreien wir den ,menschen wieder von diesem ,wirklichkeits-,gespenst1 das sein ,herzblut saugt wie ein ,vampyr -- -- und wir haben die ,kunst mitbefreit4 ,lernen wir aus den ,kunst-,konsequenzen4 ,und wir begreifen1 da in der ,philosophie etwas falsch war4 7,friedrichshagen4 ,fest des ,geistes47 ,der ,wald schimmert im blassen ,sonnenglast nach einem ,regenschauer4 ,wie eine braune ,schlange liegt der ,bahndamm quer hindurch1 vom ,geleise glnzt es wie silberne ,schuppen4 ,die ,telegraphendrhte vor den roten ,kiefernstangen und schwarzen ,kronsilhouetten wie glimmerndes goldrtliches ,spinngewebe4 ,einmal ist es1 als spinne dieses feine ,netz sich an eine riesige ,blume1 eine ,rispe weier ,maiglckchen an1 die auf hohem1 trockenem ,stengel lose schwebt3 das ,viereck mit den ,porzellanhtchen4 ,weiblau liegt der ,himmel im ,ausschnitt der ,bume4 ,in der ,linie der ,bahn aber1 wie das ,auge ihr folgt1 ein wunderbares ,aufflammen von ,grn1 junge ,birken1 ,flamme um ,flamme goldgrn lodernd vom spiegelnd weien ,schaft4 ,ein goldener ,vogel huscht scheu hinzu3 der ,pirol4 ,und dieses jungfrische jubelnde ,pfingstgrn fliet dem ,blick berall weiter1 in die grngelbe ,wolfsmilch und den ,fleck grellgelber ,potentillablten am ,bahndamm1 in die ,akazienbsche1 denen das erste ,laub vor der ,sonne wie ein goldiger ,heiligenschein um die schwarze ,dornenkrone der ,zweige steht1 in den tiefen ,waldgrund unter den roten ,stmmen1 wo der hartgrne starre ,farnteppich sich verliert4 ,naturstille4 ,nur ein ganz leises ,rollen noch1 wie aus der feuchten ,erde herauf von dem letzten enteilenden ,zug4 ,hinten im ,waldgeheimnis verschwehlt noch ein letzter blulicher ,nebel seiner ,rauchwolke4 ,ein fernes helles ,luten von der ,wrterstelle1 als klngen die ,maiglckchen da oben im ,spinnennetz aneinander4 ,und wieder ganz still4 ,finken zirpen leise1 einfrmig aus dem ,unbekannten der ,kiefernkronen4 ,und nun auf einmal1 ganz unvermittelt1 ein hartes1 rohes ,gerusch1 mitten aus der ,landschaft1 als strze ihr etwas ins ,herz4 ,ein ,ratschen1 ,knacken1 ein ,ruck und ,fall4 ,vor dem ,glast hat sich etwas bewegt wie ein ,schattenfinger4 ,an dem plumpen1 rot-wei getnchten ,bahnsignal dort ist automatisch der ,galgenbalken heruntergefallen4 ,eine geheime ,zeichensprache eines automatischen ,hampelmanns1 an dem ein ,schicksal hngt4 ,pfingstwehen4 ,wie ich auf die grnen ,flammen dort schaue1 die jetzt wieder in der groen ,stille ein ganz verlorener ,lufthauch geruschlos wiegt1 denke ich an das groe alte ,symbol der ,pfingstgeschichte4 ,aus der ,urtiefe des ,geheimnisses auf einmal der ,geist vorbrechend1 wild wie ein ,feuer1 das da ist1 niemand wei1 woher1 und uns verzehrt1 ehe wir es fest erkennen4 ,und in diesem ,geist verjngt sich eine ,zeit1 eine neue ,menschheit wird mit ihm geboren4 ,woher8 ,aus dem ,unbekannten in uns1 aus dem ,werde8 des ,entwickelungsrtsels1 aus der ,natura naturans1 die weltengrndend auch in uns weiterlebt1 wie sie in ,milchstraen und ,sonnen gewesen ist4 ,und der grte ,gegensatz taucht mir auf1 der durch unsere ,zeit geht3 der ,gegensatz des ,automatischen und des ,elementaren4 ,das ,automatische war die ,strke des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,es ist sein ,erbe in uns1 sein ,herrenerbe4 ,wie diese ,signalstange hier im einsamen ,walde automatisch sich senkt1 so sollte ein neuer automatischer ,menschheitsleib als ,technik den ganzen ,planeten umspinnen4 ,schon geht der ,zeigerdruck durch die ,ozeane4 ,in seinen realistischen ,trumen sah das ,jahrhundert auch solchen ,metallarm sich bereits heben und senken auf den ,eispolen1 in den ,erdtiefen1 an den ,grenzen des ,luftmeeres4 ,von der ,technik kam das aber dann als ,bild und ,ma aller ,dinge4 ,ein ,kind drckt auf den ,knopf einer elektrischen ,leitung1 und ein ,berg spaltet sich4 ,aber1 was ist das ,kind selbst8 ,nicht ,ebenbild ,gottes1 sondern auch nur dieser ,technik4 ,eine hhere ,macht1 das ,milieu1 hat auf einen ,knopf gedrckt1 und automatisch entstand dieses ,kind4 ,es wird den ,faust dichten und die sixtinische ,madonna malen3 automatischer ,fall eines ,balkens im ,gehirn aus bestimmter ,konstellation der ,auendinge wie bei jenem ,bahnsignal1 nchtern zu berschauender ,auendinge1 die wir wohl auch einmal rechnend beherrschen werden1 -- dann1 wenn wir jenen ,zeiger auf dem ,nordpol haben 444 ,schon sehen wir einen ungeheuren ,regulator dieser ,dinge3 die ,masse4 ,ihr ,werkzeug ist der ,einzelne4 ,wo er nicht automatisch reagiert1 da wird er als schlechter ,apparat fr funktionsunfhig erklrt2 er ist krank4 ,diese ,masse aber ist selbst wieder ,automat1 fallender ,balken einer umfassenderen automatischen ,welt4 ,und so fort bis zum letzten ,doppelstern des ,alls4 ,dieses ,all ist ein sich selbst tragendes automatisches ,system1 unvernderlich1 absolut tot1 ohne ,sinn fr sich selbst4 ,in dieser einsamen starren ,gre endet das ,denken des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,alles hier um mich her ist ein ,automat4 ,nicht jener hlich ratschende ,signalbalken blo1 der mich eben erschreckt hat4 ,die grnen ,pfingstflammen der jungen ,birken dort ebenso4 ,und die ,sonne4 ,und ich selbst4 ,und all meine ,trume von einer ,pfingstlegende4 ,aber das neunzehnte ,jahrhundert hat uns nicht nur dieses ,herrenerbe hinterlassen1 das ,erbe seines ,herrengedankens4 ,auch ein ,sklavenerbe haben wir von ihm1 das ,aufbumen des unterjochten ,gedankens vom ,elementaren in der ,welt4 ,ihm ist der ,fortgang der ,dinge ein immer neues ,fest der ,ausgieung des ,geistes4 ,pfingsten ist im ,erwachen jeder ,persnlichkeit1 ,pfingsten ist in jeder ,geburt4 ,und das nicht nur1 wenn ein ,mensch geboren wird4 ,auch wenn im ,menschengeiste geboren wird4 ,wenn jenes tiefere ,liebesleben sich abspielt1 aus dem die ,fauste und die ,sixtinen steigen4 ,ohne die ,flmmchen dieses ,pfingstwunders entsteht kein ,kunstwerk1 entsteht kein tiefster ,gedanke der ,philosophie1 entsteht keine ,erfindung der ,wissenschaft1 erwchst keine geniale ,tat des brandenden ,lebens um uns her4 ,dieser ,pfingstgeist ist es1 der die ,wirklichkeiten8 erst baut und der sie ebenso auch wieder zerschlgt1 um hherer ,wirklichkeit willen4 ,er hngt einsam am ,kreuz und er zwingt doch die ,masse1 da sich dreitausend taufen lassen4 ,er wandelt ein ,zerschlagener durch eine ,welt von ,disharmonien und durch diese ,welt rauscht fortan die neunte ,symphonie4 ,beide ,anschauungen haben ihren ,punkt1 wo sie in ihr ,gegenteil umschlagen knnten und beide ,male in eine unvollkommene1 schlechte ,form dieses ,gegenteils4 ,das neunzehnte ,jahrhundert war so stolz1 da es mit seinem ,automatenideal alle groben ,wunder unmglich gemacht4 ,und doch3 wenn alles nun ,automat ist1 die ganze ,welt nur eine ,kette elektrischer ,klingelanschlsse ist1 wenn es kein ,elementarisches mehr in irgend einer menschlichen ,person1 in keinem ,dichter1 keinem ,genius auf ,erden mehr gibt -- wird nicht doch am ,ende der allerletzten ,kette der eine letzte ,finger ntig1 der aus dem ,urelementarischen auf den ersten ,klingelknopf drckt -- die eine einzige ,urperson1 der ,alldichter8 ,je automatischer alles sonst1 desto greller dieses letzte ,wunder4 ,hinter der toten ,welt ein einziges ,lebendiges im elementaren ,sinn4 ,und um das doch schlielich zu erkaufen1 -- dafr dieses schaurige ,ertten der ganzen sichtbaren ,welt in den fallenden ,balken eines fhllosen ,automaten hinein6 ,umgekehrt hat der ,pfingstglaube selbst aber seine ,stelle1 wo auch er erbarmungslos ins ,automatische schlagen kann4 ,wenn er nmlich das ,wunder des ,intuitiven1 des ,elementaren roh fat1 wie das ,wunder8 so lange gefat worden ist3 dualistisch als ,eingriff eines ,fremden4 ,die ,natur1 die ,entwickelung erzeugt dann auch nur1 was eine fremde ,macht in sie wirft4 ,der ,dichter ist nur armer ,stenograph des berirdischen ,diktats1 die ,person nur ,werkzeug eines auerweltlichen ,milieus4 ,da hast du nun ,wunder auf ,schritt und ,tritt1 es fingert allerorten und drckt mit ,geisterhnden auf die elektrischen ,knpfe dieser ,welt -- und doch bist du nur selber eine armselige ,klingel und seist du ,goethe und ,beethoven und ,rafael4 ,war dort eine unendliche ,automatenkette1 so hier lauter ,augenblicksautomaten4 ,aber um das automatische ,sklaventum kommst du nicht herum4 ,es liegen aber zum ,glck noch andere ,mglichkeiten vor und auch welche1 die nicht ins ,alte zurckfhren4 ,wie stolz ist die automatische ,vorstellung auf ihren ,entwickelungsbegriff gewesen6 ,er stand unberhrt von jeder ,mglichkeit1 ins ,veraltete umzulenken4 ,und wahrlich1 so steht er auch4 ,aber geheimnisvoller ,traum1 einer ,pfingststunde angemessen3 wie will der ,entwickelungsbegriff1 da aus ,einem etwas ,anderes wird1 da ein ,niedrigeres zu einem ,hheren steigt1 eigentlich logisch leben1 ohne da sein ,knigshaupt immer wieder gesalbt sei mit einem ,tropfen elementarischen ,oels8 ,in jedem dieser ,uebergnge liegt ja ein elementarischer ,geheimniszug6 ,ich selbst fasse ihn gewi nicht als den ,finger der ,mystik1 der von auen stt1 aber das ,wunder in den ,dingen bleibt er auch mir unabnderlich1 das ,wunder1 das auf eine ,pfingsttiefe weist zwischen allem ,automatischen -- eben weil dieses ,automatische zugleich eine ,entwickelung in sich zeigt4 ,durch die goldgrnen ,flammenbsche der ,birkenkronen spielt und spielt leise der ,wind1 wie eine ,hand durch schnes ,frauenhaar fhrt4 ,auch um mich1 wie ich hier sinne1 zieht sich jenes dfeld des ,automatischen her4 ,dort das ,signal ist ganz darin4 ,aber auch diese grne ,birke und dieser goldene ,vogel sind mehr darin als ich selbst1 viel mehr4 ,wie gering ist der ,geistesspielraum in dieser ,pflanze1 diesem ,tier1 den ich sehe6 ,und die ,sonne dort1 die starr in ihren ,himmelsgesetzen ,jahrbillionen hngt6 ,ist es nicht1 als sei die ,ausgieung des ,geistes ber diesen allen schon onenlang vorbei8 ,ihr ,pfingsten lag1 als das ,gesetz sich in sie schrieb1 das sie nun in unendliche ,folge1 sei es selbst oder zerspalten in ,generationen1 automatisch wiederholen 444 ,in mir aber wogt der groe ,kampf mit seinem wunderbaren ,gemisch von reflektierendem ,bewutsein und intuitiv aufsprhenden ,geniusflmmchen des ,elementaren fort und fort4 ,in mir -- dem ,menschen6 ,ist der ,mensch das ,genie der ,natur1 -- die groe ,aufmerksamkeitsstelle im unendlichen ,felde des ,elementaren1 auf der seit ,jahrtausenden jetzt das ganze ,licht liegt1 whrend um dessentwillen rings die ganze brige ,natur in den halben ,dornrschenschlaf des ,automatischen verfallen ist8 ,es kann der ,mensch dieser ,erde nicht allein sein1 die ,menschenstufe des ganzen ,alls wird dazu gehren1 wie immer es mit ihr sei4 ,bilden doch schlielich ,sterne keine greren ,trennungen als in dieser irdischen ,menschheit die parallelen ,individuen4 ,pfingstwunder6 ,so wre es nichts anderes1 als das wandernde ,auge der ,natur4 ,pfingsten wre ,leben1 der ,automat aber zeitweise weise ,kraftersparnis4 ,die ,welt ein ,gewebe aus segensreichem1 kraftspeicherndem ,schlaf und konzentrierter1 kraftverstrmender ,lichtschau6 ,ein ,gespenst nur wre der groe ,weltautomat1 auf dessen letzten ,knopf der ,finger von auen drckte4 ,wertlos aber wre ebenso der ,glaube an das ,wunder noch einmal hinter dem ,wunder4 ,die ,natur htte keine anderen ,augen als unsere ,menschenaugen -- aber mit denen she sie auch wirklich1 she nicht blo durch sie durch4 ,und zu diesen ,augen gehrte auch der ,geist ,goethes und ,rafaels und ,beethovens1 der ,geist der groen ,religionsstifter und ,weltdeuter1 der ,geist der ,forscher1 die unsere ,technik geschaffen1 und der ,geist derer1 die das ,evangelium von der ,liebe gepredigt haben und gelehrt haben1 da alle ,technik nur einen ,sinn habe1 wenn sie in der ,hand der ,liebe und des ,ideals sei1 ,liebe und die ,sehnsucht nach dem ,ideal zu sen1 so weit der willige ,automat des elektrischen ,funkens fr uns fliegt4 ,wieder schnarrte das ,signal da oben4 ,ich aber dachte jetzt1 wie dieser ,metallstab wohl auch kein ,ausgestoener der ,welt sei1 sondern ein unveruerliches ,stck ,natur4 ,war er heute auch nicht das ,pfingstauge1 in dem das elementare ,lichtfeld zu den ,sternen und zu der ,weltliebe sah -- wer wei1 wozu seine ,metallmolekle heute schliefen4 ,vielleicht1 wenn diese ,gehirnmolekle der ,menschheit ausgerungen in ,leid und ,liebe1 in dem groen1 aber auch so furchtbar schweren ,kampfe um das ,ideal1 wenn sie trb geworden als ,auge der ,natur -- wer wute1 wohin diese elementare ,natur dann wandern wrde mit ihrem ,lichtfeld1 ihrem ,sehnsuchtsfeld1 wo sie diesen ,metallstab und die jubelnde grne ,flamme dieses ,birkenbusches auferstehen lassen wrde aus dem ,automatischen ins ,geisthelle hinein1 damit sie in den ,sternen lsen und um ,liebe kmpften1 wie einst wir -- die wir dann vielleicht auf onen in irgendeiner stillen ,versorgung des ,automatischen ruhten1 einem abermals neuen ,rufe ins ,aufmerksamkeitsfeld des ,bewutseins bereit4 ,ob unsere ,zeit den ,frieden einer solchen ,weltanschauung finden wird1 den ,frieden ihres ,doppelerbes8 ,aus den ,kiefern tnte das leise ,zirpen der ,finken4 ,diese ,naturstille war vielleicht die ,antwort4 ,frieden ist nur im ,automatischen4 ,wir sollen kmpfen4 ,und doch steht in den hellsten ,idealen dieses ,lichtfeldes der ,natur1 das wir ,mensch nennen1 auch schon die ,menschenliebe4 ,geht auch das ,elementarische auf eine hhere ,lsung8 ,die ,pfingstflammen glhen4 ,gehen wir4 ,wir werden sehen4 99 99 99 99 99 ,das eben macht die ,geschichte des ,menschen so groartig und so tief1 da sie eigentlich immer ,pfingstgeschichte ist1 konzentrierte ,pfingstgeschichte4 ,der ,zeitraum ist auch mit allen ,ziffern des ,naturforschers fr sie so kurz1 und gleichzeitig ist so unglaublich viel ,neues in ihr getan1 da gar kein ,spielraum fr das ,erstarrende1 das schon wieder ,automatische zu bleiben scheint4 ,von einem ,pfingstwunder scheint es zum andern zu gehen4 ,die ,natur schaltet mit einer ,kraft pltzlich1 da sie uns wie ein ganz anderes ,wesen vorkommt4 ,daher so lange der zhe ,glaube3 es hebe mit dem ,menschen ein ganz anderes ,buch an1 das ,buch ,gottes im ,gegensatz zum ,buche der ,natur4 ,aber das ist ja jetzt fr uns grade das ganz ,groe1 da wir das ,gttliche auch in ,ichthyosauriern und ,planeten und ,sonnen sehen und dafr das ,natrliche auch im ,menschen4 ,nirgendwo empfinde ich das deutlicher1 als wenn ich von neuen ,fortschritten der ,urgeschichte8 lese1 jenes ,grenzgebiets1 wo die sogenannte ,geschichte8 sich gegen die ,naturgeschichte1 die ,erdgeschichte hin auflst4 ,frher herrschte auf diesen ,rand zu immer ein leises ,gruseln4 ,der ,atem ,gottes stockte auf einmal und drben in der ,finsternis lauerten die ,fratzen der entgeistigten ,natur4 ,heute ist eine ,wanderung dort hinab wie ein ,schritt in eine heie ,sommernacht1 es duftet von verborgenen ,blumen und durch das ,dunkel ziehen leuchtende ,punkte wie ,johanniskfer4 ,aber es sind heilige ,flmmchen3 lauter ,pfingstflmmchen2 es wird einmal wieder ,pfingsten1 denn der ,mensch kommt4 ,eben grade ist ein solches ,flmmchen wieder besonders hell aufgeglht4 ,aus tiefem ,schacht glimmt es zu uns4 ,es meldete von einer ,pfingststunde1 selbst noch wieder fast ohne gleichen in der ,reihe der ,pfingstwunder des ,menschengeistes1 -- vom ,pfingsten der ,kunst4 ,da die ,kunst niederstieg auf diesen rollenden ,planeten1 niederstieg nicht als das ,wunder einer unfabaren berwelt1 das als ,sternschnuppe in den ,sumpf der ,natur fiel2 sondern als eine ,tat der ,natur1 die ihr gelang1 weil ihr endlich der ,mensch gelungen war4 -- -- -- ,auf dem kleinen ,delikateteller vor mir liegt eine ,trffel1 zierlich und rund4 ,sie duftet nach allen guten ,sachen und dem ,feinschmecker geht das ,herz auf4 ,wenn ,du aber nicht blo ein ,esser1 sondern auch ein ,kenner bist1 so weit ,du1 da dieser schwarze ,diamant unter den ,edelsteinen der ,tafel einen kleinen ,roman hinter sich hat4 ,in fernem ,lande grnte ein ,eichenhain4 ,mit dem feinsten ,wurzelgeflecht einer solchen ,eiche verspann sich tief im ,erdboden ein ,schimmelpilz zu geheimnisvoller ,gtergemeinschaft1 von der heute noch nicht vllig klar ist1 ob sie mehr auf gegenseitiger ,liebe oder auf einseitigem ,schmarotzertum beruht4 ,aus dem wohlgespeisten ,pilzaderwerk aber erwuchs ein groer fleischiger ,fruchtkrper1 mit ,sporen gefllt4 ,sein ,duft schwoll durch die ,erde1 da die ,schweine1 die ihn verehrten1 danach scharrten4 ,da die ,sporen solcher ,pilze durchweg nicht bei der ,verdauung leiden1 ist das ,gefressenwerden fr sie kein ,schaden1 es hilft nur zur ,weiterverbreitung4 ,vielleicht ist der ,duft1 der das ,schwein froh macht1 ein wirkliches ,lockmittel1 wie die rote ,kirsche mit ihrer leuchtenden ,farbe zum ,naschen und ,weitertragen ihrer ,kerne lockt4 ,der ,mensch aber1 der unleugbar in ,gebi und ,geschmack mehrere hnlichkeiten mit dem ,tierlein des heiligen ,antonius verrt1 nahm dem ehrlichen ,finder seinen ,fund ab1 und versandte ihn fr die ,tafeln seiner schlemmenden ,mitbrder in aller ,herren ,lndern4 ,das ,land1 wo der ,erdenscho solche ,schtze einer ,schweineschnauze beut1 ist die alte ,grafschaft ,prigord im heutigen ,departement ,dordogne im sdwestlichen ,frankreich4 ,gering wre ihr ,ruhm in der ,welt1 wre die ,trffel nicht4 ,mit der ,prigord-,trffel geht er um die ,erde1 wie der ,klang des ,namens ,teltow mit seinen ,rbchen oder ,frankfurt mit seinen ,wrstchen4 ,gegen solchen ,ruhm aus dem ,kochbuch ist schwer mit anderen ,werten anzukmpfen1 wie denn ganz gewi schon manche naive ,seele von ,frankfurter ,wrstchen gehrt hat1 nicht aber von dem ,frankfurter ,goethe4 ,der ,trffel-,kenner aber soll doch als wirklich feiner ,kenner1 der auch seinen ,goethe zu schtzen wei1 ber seine ,tafelfreude hinweg heute sich erinnern an die wahrhaftig wunderbaren ,schtze1 die diese gute ,landschaft ,prigord in ihrem ,boden birgt1 -- ,schtze1 die zum oberen ,geistesstockwerk der ,menschheit gehren1 dort1 wo eben dieser ,goethe auch hingehrt1 und die an ,geisteswert fr unser edelstes ,menschentum doch noch etwas wertvoller sind als die dreiig ,millionen1 die unsere welschen ,nachbarn alljhrlich am ,trffel-,handel verdienen4 ,zum ,flu ,dordogne geht als ,seitenader die ,vezre1 selbst wieder gespeist von kleineren ,wsserlein4 ,dieses ,vezre-,netz bildet liebliche ,tler im ,kalkfels4 ,in diesem ,fels seiner ,talwnde aber liegen ,hhlen4 ,in diesen ,hhlen haben in entlegenen ,tagen1 jenseits aller unmittelbaren geschichtlichen berlieferung1 ,menschen gehaust4 ,ob diese ,menschen schon ,trffeln gesucht1 wissen wir nicht4 ,was wir aber wissen1 ist1 da sie die hchste und freieste ,ttigkeit werdenden ,edel-,menschentums schon gesucht und gefunden haben3 ,kunst4 ,kunst -- in ,tagen1 da noch das ,mammut ein ,charaktertier der franzsischen wie der deutschen ,landschaft war6 ,lange schon ist von den ,tierbildern die ,rede gewesen1 die1 eingeritzt in ,rentierhorn und ,mammutelfenbein1 in diesen ,prigord-,hhlen entdeckt sein sollten4 ,heute kommt die fest besttigte ,kunde von ,funden1 die alles ,khnste in ,schatten stellen4 ,hhlen sind erschlossen1 eng wie ein ,flaschenhals1 aber auf ihren ,wnden bedeckt mit einer ganzen ,gemldegallerie der wundervollsten ,tierbilder1 zum teil in ,meter- bis ,zweimeter-,gre1 zum teil in ,farben1 -- prhistorischen ,tierbildern von prhistorischer ,knstlerhand4 ,das ,mammut ist dabei4 ,was keine ,denkmalstradition der groen alten ,kulturen1 mit denen unsere ,geschichte8 anhebt1 mehr erreichte1 das haben wir nun endlich ganz sicher1 mit einer ,flle der ,details1 die niemand je erwarten konnte4 ,es ist ja eine ,kenntnis1 in die sich das #ai4 ,jahrhundert erst ganz langsam berhaupt eingewhnt hat3 da uns ,tiere noch innerhalb der ,zeit des ,menschen verloren gegangen seien2 und da dieser ,mensch selber uns gelegentlich durch ,kunstmittel noch etwas davon gerettet haben knnte4 ,als es allmhlich eine ,tatsache von betrblicher ,unwiderleglichkeit wurde1 da der groe seltsame taubenhnliche ,vogel ,dronte1 den die ,expedition des ,vasco da ,gama #adig auf der ,insel ,mauritius in ungeheuren ,scharen entdeckt hatte1 in der ,zwischenzeit bis auf den letzten ,kopf wieder ausgerottet sei1 ohne da man auch nur ein ,museumsexemplar fr die ,naturgeschichte brig habe1 -- da fing man an1 alte ,gemlde zu durchsuchen1 auf denen die hollndischen ,zeitgenossen allerlei ,getier abkonterfeit4 ,und richtig3 auf alten ,paradiesen8 des #ag4 ,jahrhunderts stand bei anderm ,geflgel auch die ,dronte noch1 in jedem ,federchen treu kopiert mit dem ganzen ,realismus der ,niederlnder und ihrer ,liebe grade fr groteske ,gesellen4 ,als es desgleichen offenbar wurde1 da wir den ,auerochsen falsch getauft hatten und da auf diesen ,namen in ,wahrheit ein gewaltiges deutsches ,tier1 der echte ,ur1 stillschweigend irgendwo um das sechzehnte ,jahrhundert herum verschollen sein msse1 -- da kam abermals hier ein alter ,holzschnitt1 dort ein mit ,tur8 gezeichnetes altes lgemlde zu ,ehren1 die den ,verlorenen wenigstens noch mit seinem schwarzen ,fell und seinen flach ausgezogenen ,riesenhrnern fr unsere ,phantasie retteten4 ,das ,tierbuch des trefflichen ,gesner hat uns den deutschen schwarzen ,mauer-,ibis bewahrt1 den ,waldrapp1 der einst unsere ,ruinen umflog4 ,fr unsere ,enkel wird es not tun1 da wir unsere ,bilder des sdafrikanischen ,quagga-,pferdes1 unsere ,photographien der letzten ,bisons und der letzten ,riesenschildkrten an einem recht sicheren ,ort niederlegen1 denn lebend werden sie diese ,morituri1 diese ,zusammenbrechenden1 auch nicht mehr zu sehen bekommen4 ,die ,frage war nur1 wie weit man mit solchen zoologisch-historischen ,streifzgen auch in die ltere und lteste ,kunst zurckgehen knne4 ,sachlich wurde ja der ,boden dort immer interessanter4 ,je weiter in die graue ,vergangenheit1 desto mehr ,wahrscheinlichkeit1 da der ,knstler von damals noch von zoologischen ,pracht- und ,schaustcken wute1 die uns lngst nicht mehr zu ,gebote standen4 ,und an wunderlichen1 hchst fremdartigen ,tierformen war in der ,tat in der lteren ,kunst immer weniger ,mangel1 -- nur fingen sie alsbald an1 etwas zu wunderlich zu werden4 ,da kamen die ,sphinxe und ,greife und ,chimren1 die ,einhrner und ,basiliske1 die ,drachen und ,midgardschlangen4 ,sollte man zu alledem wirkliche ,urbilder suchen8 ,wir haben aus ganz neuester ,zeit wohl ein hbsches ,beispiel1 wie vorsichtig man im ,ablehnen auch hier sein mu4 ,in ,afrika wurde da das merkwrdigste neue ,sugetier der letzten ,jahrzehnte entdeckt3 das ,okapi1 ein groes ,huftier1 uerlich einer ,antilope hnlich1 an den ,beinen schn schwarzwei gestreift wie ein ,zebra1 im ,knochenbau aber das ,allerunerwartetste3 nmlich ein ,verwandter zu der bisher vllig im ,system vereinsamten ,giraffe und zwar ein noch lebender ,spro eines giraffen-hnlichen ,geschlechts1 das in der ,tertir-,zeit bei uns in ,griechenland existiert hatte und aus ,knochenfunden von dort lngst bekannt war4 ,nun denn3 dieses ,okapi1 das uns nchstens hoffentlich unsere zoologischen ,grten vorfhren werden 7ich gnnte unserm so verdienstvollen ,berliner ,direktor ,heck wohl die ,prioritt dabei671 haben die alten gypter schon auf ihren ,denkmlern vllig kenntlich dargestellt1 -- natrlich wute bis vor kurzem kein ,forscher diese ,hieroglyphe8 zu deuten1 da wir ja selber das ,tier nicht hatten4 ,aber in der groen ,masse der ,flle haben wir es gleichwohl mit dem ,phantasie-,tier8 zu tun4 ,im ,drachen steckt nicht der ,ichthyosaurus1 mit dem der ,mensch nie zusammen gelebt hat1 nie hat ein ,reptil ,feuer gespieen oder ein ,pferd ,flgel gehabt4 ,auch in das ,tierbild hat jene tiefe ,kraft des ,menschen hineingearbeitet1 die im ,grunde so rtselvoll ist und doch so urwchsig aus ihm hervorbricht1 als stecke seine halbe ,seele darin3 die ,kraft1 die ,dinge nicht nur zu sehen und wiederzugeben1 sondern sie sofort auch zu stilisieren1 umzudenken1 in eigener ,andersform neu zu schaffen4 ,er ist ein ,schpfer1 der ,mensch1 nicht blo ein ,spiegel4 ,er hat das ,tier gesehen1 dieser ,mensch4 ,es hat ihn gelockt1 es wiederzugeben4 ,aber wenn er es auf der ,tafel hatte1 hat ihn jene andere ,seite seiner ,seele nicht ruhen lassen3 er hat schpferisch daran herumzuarbeiten versucht4 ,wenn der ,stier nun ,flgel htte wie der ,adler8 ,wenn er so noch hbscher ausshe8 ,und wenn die ,federn dieser ,flgel1 die schon beim ,vogel einen so guten ,anlauf zum ,rhythmischen nehmen 7ist doch die ,natur allerorten schon voll solcher ,anlufe1 als habe jene ,menschengeisteskraft lngst irgendwo in einem unteren ,stockwerk geheimnisvoll in ihr gewaltet67 -- wenn diese ,federn nun ganz zu ,ornamenten wrden1 in ,spiralen ausliefen1 vollkommen sich in stilisiert ,schnes8 als ,kunstform verwandelten8 ,eine ungeheure ,linie setzt hier ein1 die vom ltesten ,babylon1 von ,china und von ,mexiko1 aus allen noch so getrennten ,kulturen und ,kunstanfngen heraufsteigt bis auf den ersten ,holzschnitt des ,rhinozeros von ,albrecht ,drer1 auf dem das ganze ,dickhuterfell dieses ,tierriesen mit all' seinen ,wlsten1 ,falten und ,hckern in lauter elegante ,ornamente hinein stilisiert ist1 da es eine wahre ,freude ist -- oder bis auf die kstlichen ,schweine und ,maikfer unseres lieben ,wilhelm ,busch1 in denen ebenso der ganze ,kodex der ,zoologie und ,anatomie ,fhler fr ,fhler und ,schwnzchen fr ,schwnzchen in die ,kunstform des humoristischen ,ornaments umgedichtet ist4 ,in dem schnen ,buche1 das ,schliemann ber ,myken herausgegeben hat1 kann man diese ,umstilisierung des ,zoologischen in recht alten ,tagen aufs ,prchtigste noch bei der ,arbeit sehen4 ,da findet sich auf einem der runden ,goldbltter aus dem dritten jener mykenischen ,knigsgrber wunderhbsch herausgearbeitet ein ,oktopus1 ein ,tintenfisch4 ,wir wissen aus ,homers unsterblicher ,schilderung vom schiffbrchigen ,dulder ,odysseus1 den die ,welle gleich dem zh angeklammerten ,meerpolypen von dem rettenden ,fels reit1 wie genau die alten ,griechen dieses sonderbare ,tier mit dem sackfrmigen ,leib und den ,klammerbeinen oben am ,kopf beobachtet hatten4 ,kannte doch ,aristoteles sogar schon die mrchenhaften ,liebesspiele und ,liebesmethoden der ,tintenfische1 die erst im #ai4 ,jahrhundert wiederentdeckt worden sind4 ,nun ist unverkennbar in solchem ,polypen mit seinen acht ,greifern eine gewisse rhythmische ,kunstgestalt roh gegeben1 eine dicke ,wurzel gleichsam und acht gekrmmte ,ranken4 ,aber unser alter ,griechengoldschmied1 ,agamemnons ,hoflieferant1 um ,schliemanns ,redeweise nachzusprechen1 -- er hatte darin erst den ,naturansatz zu dem1 was seine ,phantasie nun hineinharmonisierte4 ,ihm wird die ,rbe das ,herz eines wunderschnen ,ornaments1 von dem aus sich in rhythmisch reinster ,steigerung acht eleganteste ,spiralen in die ,goldplatte hineinrollen1 jede oben stolz eingekrmmt wie ein ,bischofsstab4 ,der ,tintenfisch1 im ,typus noch auf den ersten ,blick erkennbar1 ist doch ein ,kunst-,mollusk1 ein ,mischwesen aus nachahmender ,zoologie und selbstherrlich schaffender ,schnheitsschau geworden4 ,ganz das ,gleiche ist auf einem zweiten ,blatt einem ,schmetterling widerfahren1 der mit ,kopf und ,augen und ,fhlern1 mit der ,zeichnung und dem ,geder seiner ,flgel und selbst den ,schnitten seines ,kerbtierleibes ein ganzes ,gewebe stilvoller ,arabesken geworden ist4 ,dabei befindet man sich an und fr sich grade in diesem ,buche noch auf einem ,boden1 wo zoologisch ,wichtiges direkt in jenem andern ,sinne auch zu lernen ist3 in dramatisch belebten ,bildern sehen wir diese ,myken-,helden im ,kampfe mit dem ,lwen und wir erinnern uns pltzlich1 da wir ja hier in der ,zeit sind1 wo der ,lwe wirklich noch in ,europa1 in ,griechenland1 vorkam1 was heute wie ein verschollenes ,mrchen klingt4 ,aber dieser ,lwe selbst flo bereits gelegentlich ins ,ornament1 sein ,schwanz bekommt ,stil auf den ,bildern wie ein ,schweinequstlein ,buschs4 ,und dann fate die ,kunst herrisch und herrischer zu4 ,aus dem ,polypen1 an dessen ,armen die beienden ,schrpfkpfe sitzen1 aus dem ,polypen1 der unter ,umstnden als ,kolo auftrat und dann ein furchtbarer ,gegner wurde1 hat sich aller ,wahrscheinlichkeit nach zuerst zeichnerisch und dann rednerisch1 in ,sage und ,epos1 die lernische ,hydra mit den vielen ,kpfen und ihre mythische ,verwandte1 die ,scylla1 entwickelt4 ,bis in unsere bekanntesten antiken ,statuen hinein lt sich gelegentlich die berwindung der ,zoologie durch die sthetik verfolgen4 ,unvergelich ist mir der ,ausspruch eines ,zoologen vor dem vatikanischen ,laokoon in ,rom3 ,das sind ja keine echten ,schlangen1 sondern fett geftterte ,regenwrmer68 ,seit wir die ,schlangenmenschen des herrlichen ,pergamenischen ,altars in ,berlin haben1 wissen wir1 was fr realistisch treue1 zoologisch geradezu packend echte ,schlangenleiber und ,schlangenkpfe die griechische ,kunst hat liefern knnen1 wenn sie wollte4 ,aber gerade diese ,laokoon-,gruppe1 die in jedem ,zuge sich schon als raffiniertere1 abgeglttetere1 im abstrakten ,sinne vergeistigtere ,kunstarbeit darstellt1 hat auch ihre ,schlangen schon sehr viel weiter ins abstrakt ,ornamentale hinein verzaubert3 es sind zwar keineswegs ,regenwrmer1 denn das wre ja nur wieder ein anderer zoologischer ,schachzug1 aber sie sind aus echten ,schlangen vom ,reptilstamm gleichsam zu nackten ,symbolen blo der schreckhaften ,schnrkraft1 zu elastischen ,strangulierungs-,ornamenten geworden4 ,erst in den neunziger ,jahren des ,jahrhunderts haben wir durch das ,verdienst eines deutschen ,reisenden und ,ethnographen eine wahre ,ur-,schmiede solcher ,tier-,versthetisierung kennen gelernt1 die diesmal nicht aus altem ,ruinenschutt gegraben zu werden brauchte1 sondern heute noch bunt und lustig uns vor ,augen steht1 -- allerdings in einem so versteckten ,winkel der ,erde1 da man wohl von einer ,art lebendigen ,fossils der ,menschheitsentwickelung dabei reden darf4 ,karl von den ,steinen hat uns unbertrefflich in ,wort und ,bild das ,leben der sdamerikanischen ,indianer am ,sching-,flusse geschildert4 ,nackte ,wilde1 die noch keine ,metallwaffen kannten1 als die ,europer sie in ihrer ,weltverlorenheit auffanden1 also in gewissem ,sinne heute noch lebende1 echte ,steinzeit-,menschen1 -- und dabei doch ein ,kunstvolk ersten ,ranges1 das keinen leeren ,fleck um sich leiden mochte1 es habe denn ein ,ornament darauf gesetzt4 ,das ,kanu-,boot und sein ,ruder1 die ,trinkschale und die ,kalabasse aus ,krbis1 der ,spinnwirtel aus ,schildkrtenpanzer und der tnerne ,topf1 die ,hauswand und der eigene ,leib -- alles mu in ,kunstformen hinein1 mu strotzen von ,mustern1 ber die das ,auge mit ,wohlgeflligkeit luft4 ,frhliche ,vlker sind es1 mit behaglichen ,sitten1 ohne groteske und schaurige ,formen der ,barbarei1 in einem gemigten ,lebenskampfe1 der ,zeit lt1 an die ,lustigkeit des ,daseins und seine ,verzierung zu denken4 ,bei diesen ,bakairi und ,verwandten nun fand ihr ,erforscher einen tiefbezeichnenden ,zug1 wert in jede ,kunstgeschichte an hervorragender ,stelle fortan aufgenommen zu werden gleichsam als eine ,stimme aus dem ,paradiese84 ,die ,leute waren zunchst ganz nette ,realknstler1 was ,wiedergabe von ,wirklichkeitsobjekten anbetraf1 und zwar waren es in allererster ,linie ,tiere1 die sie abbildeten4 ,ganz reinlich zeichneten sie einen ,fisch im ,umri in den ,sand4 ,sa der fremde ,gast mit ihnen abends beim ,mondschein am ,boden1 so malten sie ihm mit unverwstlichem ,eifer ,jagdtiere und ,jagdszenen aus dem ,stegreif im ,sande vor4 ,sie begngten sich nicht1 die ,umrisse zu zeichnen1 sondern sie schaufelten mit der ,hand den ,sand aus dem ,umri des darzustellenden ,tieres der ,flche nach weg und fllten diese ,vertiefung von der ,gestalt z4 ,b4 eines ,jaguars oder ,tapirs mit grauweilicher ,asche aus3 so erhielten sie den ,krper mit seinen ,extremitten als ein weilich schimmerndes ,gemlde4 ,mit dunklem ,sande wurden das ,auge und die ,fleckenzeichnung der ,haut eingetragen4 ,da die ,figuren mindestens ,lebensgre hatten1 machten sie in dem ,zwielicht der ,nacht einen berraschend lebendigen ,eindruck2 es sah aus1 als wenn riesige1 schimmernde und flimmernde ,felle ber den ,boden ausgebreitet wren84 ,mit dem fremden ,kulturbleistift zeichneten sie dem deutschen ,professor sein und seiner ,leute eigenes ,portrt in sein ,notizbuch1 spaig1 wie der kleine ,moritz bei ,oberlnder in ,strichmanier karikiert1 aber doch auch packend charakterisiert4 ,ganz auf der ,hhe aber war ihre ,kunst im plastischen ,modellieren4 ,wie sie einen ,topf formten in ,gestalt einer vom ,bauche her gehhlten ,schildkrte1 ,eidechse oder ,krte1 das war bewundernswert selbst vom verfeinerten ,kulturboden aus4 ,es war ausschlielich ,frauenarbeit1 diese ,topfkunst4 ,wie zierlich zugleich und echt hatte aber solche ,frau das ,kpfchen1 das ,schwnzchen und die eingebogenen ,vorderptschchen der ,schildkrte herausgebracht1 wie humoristisch treu die breite ,schnauze der ,krte1 wie elegant hatte sie auf die ,rckenwlbung des ,schildkrtentopfs die ,panzerplatten mit ihrer natrlichen ,schildpattzeichnung eingeritzt6 ,schon an diesen ,tpfen nun ntigte die ,anpassung an die ,gebrauchsform zu einem ,anfang von ,stilisierung1 der denn auch wohl zu merken ist3 geht die ,schildkrte1 geht das ,grteltier noch fast rein mit seiner ,naturform in der ,topfgestalt auf -- man knnte ja aus ihren gewlbten ,hohlschalen unmittelbar einen ,topf machen1 wenn's not tte -- so mu das ,waldhuhn1 mu die ,eule und ,fledermaus doch schon abgerundet1 mu topfhaft stilisiert werden4 ,prchtig1 wie auch das gemacht wird1 wie die ,flgel der ,fledermaus zu einfachen ,ornamentlamellen am ,topfrande1 abgerundeten ,griffen umgedacht werden1 bis das ,ganze die ,tierform berhaupt fast verlt und aus dem ,fledermaus-,topf ein einfacher ,kunstnapf mit einem rhythmischen ,ornamentenflgel-,krnzlein wird4 ,und da denn gibt sich die ,brcke zu etwas1 was in der ,malerei und ,schnitzerei dieser ,naturvlker am verblffendsten wirkt1 aber zugleich am lehrreichsten ist4 ,als ,fries ber die ,wand oder sonst ber jeden verfgbaren ,fleck werden ,ornamente hingezogen1 die zunchst rein sthetisch-mathematisch ausschauen3 dunkle ,wrfel mit weien wechselnd1 rhombische ,felder in graziser ,folge1 ,dreiecke sich aneinander schlieend1 ganz wie auf unsern ,teppichmustern1 ,parkettbden1 ,mosaiken und so weiter4 ,befragt aber1 hat der ,sching-,indianer auch fr diese echtesten ,ornamente noch realistische ,namen4 ,dieses ,rautenfeld ist dem ,namen nach ein ,zug ganz bestimmter eckiger ,fische1 der ,fischname bezeichnet auch das ,ornament4 ,diese ,doppeldreiecke sind dem ,worte nach eigentlich ,fledermuse1 jetzt fliegende1 in anderer ,stellung hngende4 ,diese dunklen ,quadrate im weien ,grund sind junge ,bienen4 ,diese einfachen ,dreiecke schwarz auf wei sind zierliche dreieckige ,schamschrzchen der ,frauen1 das einzige1 winzige ,bekleidungsstck dieser glcklichen ,naturkinder jenseits von ,korsett1 ,hose und ,schuh4 ,das heit3 sie sind es noch im ,namen1 in der ,tradition4 ,es ist genau so1 wie wenn wir ein bestimmtes ,wellenornament als ,schlangenlinie bezeichnen4 ,die ,leute haben ursprnglich ,fische1 ,fledermuse zu allerlei ,gebrauch1 als ,jagdzeichen1 als eine ,art ,bildersprache zur ,verstndigung1 in einfachem ,nachahmungstrieb1 ,reproduktionstrieb dessen1 wovon die ,seele voll war1 aufgezeichnet1 -- notabene sie konnten es1 worin eben schon die eine ganze ,wurzel ihrer knstlerischen ,menschheitsgabe steckte6 ,dann haben sie aber an diesen ,bildern stilisiert4 ,der zweite ,sinn1 der ,sinn fr rhythmisch bequeme1 glatte ,formen mischte sich ein1 mischte sich schon in die erste ,wiedergabe zweifellos mit3 das mathematisch ,einfachste1 ber das der ,blick am widerstandslosesten1 mit kleinstem ,kraftma1 lief1 wurde bevorzugt1 das ,rhombische des ,fischs1 das ,dreieckige der ,fledermaus4 ,das wurde dann selbstschaffend ausgestaltet1 in ,wiederholungen aneinandergereiht1 die ,wiederholungen gaben wieder neue ,wohlgeflligkeiten1 sthetische ,bequemlichkeiten und das ,ornament war fertig4 ,schlielich ging das ,tier als ,grundform unter bis zur ,unkenntlichkeit und nur der ,name bezeichnete noch1 da es historisch einmal im ,ornament gewesen war4 ,unendlich weit lassen sich die rein sthetischen ,gedanken ausspinnen vor dieser ,bakairi-,kunst4 ,schauen wir doch vor diesem ,doppelspiel von wirklicher ,tierwiedergabe und ornamentaler ,stilisierung nicht blo in das ,wurzelwerk eines kleinen ,kunstsprlings3 wir blicken in die ,wiege berhaupt der ,kunst und aus dieser ,wiege schon sehen uns zwei verschiedene ,augen an4 ,das eine ist das ur-realistische ,auge1 das ,wirklichkeit zu fassen und nachzuahmen sucht1 -- das andere das ur-idealistische1 das diese ,wirklichkeit umzuschauen1 umzuregeln sucht in harmonische ,folgen1 in einen wohlgeflligen ,rhythmus hinein4 ,und beide ,arten knstlerischen ,wollens sehen wir bereits bei diesen nackten ,wilden mit ihrer ,steinzeit-,kultur in ,kraft1 -- blo1 da die erstere1 die realistische1 insofern eine gewisse ,prioritt wahrt1 als sie dem zweiten1 dem idealistisch stilisierenden ,sinne1 das ,material geliefert hat1 an dem er seine idealistischen ,besserungen erproben konnte4 ,wie eine uralte ,weisheitsstimme1 der keine grne ,klgellogik gewachsen ist1 klingt diese ,bakairi-sthetik bis in unsern hellsten sthetischen ,kampfestag hinein4 ,wer denkt nicht an unsern heftigen ,hader um den ,realismus in der ,kunst1 in der dichtenden wie der malenden und steinbildenden6 ,wie naiv ist der ,gegensatz von nackter ,wahrheitswiedergabe und idealistischem ,stilisieren1 ,rhythmisieren da als ein ,entweder -- ,oder8 auf ,biegen und ,brechen ausgespielt worden1 als gelte fortan nur noch ein unbedingtes ,gefressenwerden des einen ,prinzips durch das andere1 -- whrend die kleinste und unscheinbarste dieser ,fledermuse oder das schlichteste ,frauenschrzchen dieser ,bakairi-,kunst uns doch schon die ewige ,lehre in ,fleisch und ,blut pauken kann1 da nur beide ,richtungen vereint die wahre ,kunst ergeben4 ,jene ,kunst1 die des ,menschen wrdig ist1 der seine ganze ,hhenkraft als ,knig eines ,planeten unabnderlich ebenso auch sonst nur der ,doppelfhigkeit verdankt3 einmal die gegebenen ,wirklichkeiten dieses ,planeten zu erkennen und zu beherrschen bis ins kleinste ,kraftwellchen hinein -- und dann sie zu wandeln nach seinem ,idealbilde1 sie zu vergeistigen1 wie ein ,denkender sein ,antlitz vergeistigt1 sie zu etwas emporzufhren1 was in der ueren ,wirklichkeit um ihn her noch gar nicht sein kann1 also von dort auch nicht abgelesen werden kann1 weil ja eben der hchste zeitlich gegebene ,entwickelungsspro der ,natur nichts anderes ist1 als sein ,inneres8 selbst1 sein idealbildender1 neuen und umfassenderen ,harmonieen zustrebender ,menschengeist selbst4444 ,erst aus dem unendlich verwickelten und doch stets logisch notwendigen ,hin- und ,wiederweben ihres roten realistischen und ihres blauen idealistischen ,fadens entsteht das wunderbare ,gewebe der ,geschichte der ,kunst1 wie wir es in den ,kulturjahrtausenden hinter uns sich breiten sehen4 ,der ,verlauf wird aber noch versponnener und feiner dadurch1 da die ,wirklichkeitsteile des sthetischen unablssig auch gebraucht werden in jenem riesigen ,gesamtgewebe zunehmender menschlicher ,weltbeherrschung4 ,so reklamiert auf einer gewissen ,hhe die strenge ,wissenschaft als realistischer ,teil der technischen ,welteroberung und ,weltverbesserung gerade das ,tierbild wieder in seiner mglichst reinen ,urform als ,reproduktion der ,wirklichkeit fr ihre streng zoologischen ,zwecke4 ,wir erleben die ,mtzel und ,specht und ,leutemann1 wie sie wissenschaftliche ,tierleben8 illustrieren1 und zuletzt mu gar die ,momentphotographie heran1 um ganz unverflschte ,wirklichkeitsbilder 7vorlufig gelingt es ja durchaus noch nicht ganz867 zu ermglichen4 ,das fhrt aber von dem ,streifblick in die theoretisch-sthetische ,seite wieder genau auf unser eigentliches ,problem selbst zurck4 ,es kann heute keinem ,zweifel mehr unterliegen3 gesehen hat dieser ,mensch1 in dem also nach der einen ,seite schon als nacktem ,steinzeit-,wilden eine realistische ,kraft der reinen ,naturwiedergabe steckte1 noch eine ganz andere ,sorte verschollener ,tierwelt als jene immer doch relativ junge der ,dronten und mykenischen ,lwen4 ,denn das wissen wir jetzt endlich mit voller ,sicherheit3 der ,mensch in einem ,kulturzustand1 der sich immer noch mit dem jener ,bakairi-,indianer oder auch der heutigen ,eskimo vergleichen lt1 ist alt1 uralt1 mrchenhaft alt4 ,der ,polarpunkt unseres ,nordhimmels1 in dem heute der ,stern des kleinen ,bren leuchtet1 ist so und so oft infolge der ,achsenverschiebung der ,erde auf die ,wanderschaft gegangen1 hat sich die ,wega und andere schne ,sterne als ,richtlampe erkoren und ist endlich wieder beim alten ,fleck angelangt1 -- und immer war der ,mensch schon da4 ,zeitrume aber1 in denen himmlische ,achsenpunkte derartige ,sternexkursionen machen knnen1 mssen auch ganz gewaltige ,wandlungen und ,verschiebungen der ,tierwelt bedingen1 in die wir denn also auch mit diesem ,menschen hineingeraten1 sobald wir uns blo resolut sagen1 da die paar tausend ,jahre unmittelbarer ,schriftberlieferung1 die wir haben1 vllig zurcktreten gegen das ,gesamtdasein eines mehr oder minder schon berhaupt etwas8 kultivierten ,menschen auf dem ,erdplaneten4 ,fallen doch selbst die ltesten jener babylonischen oder gyptischen ,unmittelbar-berlieferungen nur in einen kleinen ,bruchteil einer einzigen letzten astronomischen ,revolution jener ,art6 ,noch vor zehn ,jahren konnte man sagen1 da mindestens ,streit darber bestehe1 ob ,mensch und ,mammut sich lebendig begegnet seien4 ,autoritten wie ,virchow und ,steenstrup waren dagegen4 ,eine ,fundstelle wie die von ,predmost in ,mhren1 wo die von ,menschenhand unzweideutig bearbeiteten1 um die ,reste menschlicher ,kohlenfeuer gelagerte ,mammutknochen nach tausenden zhlten1 wurde als ,eisfleisch-,station gedeutet1 auf der prhistorische ,hungerleider vieltausendjhrige gefrorene ,eiskadaver von ,mammuten herausgehackt und mit dem ,appetit der heutigen ,tungusen-,hunde in ,sibirien1 die jetzt noch tapfer so auf ,eis-,mammut gehen1 verspeist haben sollten4 ,diese ,skepsis ist heute antiquiert4 ,zur ,stunde tauchen ganz andere ,gemeinschaften als ,problem auf1 unendlich viel ltere4 ,jene wundervolle ,fundsttte vorgeschichtlicher ,menschheitskultur in ,taubach bei ,weimar1 von der nachgerade wohl die ,meisten gehrt haben1 zeigt uns den ,menschen als gewohnheitsmigen1 offenbar durch lange ,zeiten und ,generationen fest eingebten ,jger schon nicht mehr des eigentlichen ,mammut-,elefanten1 sondern des sogenannten ,alt-,elefanten 7,elephas antiquus71 einer riesenhaften ,elefanten-,form1 die mindestens in ihrer ,bltezeit dem ,mammut voraufging4 ,kein einziger ,mammut-,rest ist auf diesem klassischen ,boden gefunden worden1 und gewisse ,konfusionen sind blo vorbergehend durch bse neuzeitliche ,nachhilfe in die wissenschaftliche ,beschreibung hinein geraten4 ,es ist nmlich unglaublich schier1 aber leider doch wahr1 was findige ,geldbeutelbedrfnisse selbst bei solchen ,dingen fr ,unheil anrichten knnen4 ,als die ,taubacher ,knochen und ,menschenreste anfingen1 ,aufsehen zu machen1 stellten sich ,kufer ein1 ,laien1 die blo allgemein etwas von den ,dingen hatten luten hren4 ,sie verlangten von den ,leuten in den ,taubacher ,brchen vor allem ,mammut84 ,so kamen schlaue ,industrie-,genies auf den unglcklichen ,plan1 besagtes ,mammut8 heimlich irgendwoher zu beziehen und als ,taubacher ,material mit ,profit am ,fleck zu verkaufen4 ,nahe1 eine ,stunde rund von ,taubach entfernte ,kieslager1 in denen auch ,elefantenknochen lagen1 wurden geplndert und die ,zhne krbeweise nach ,taubach gebracht1 der ,korb im ,zwischenhandel zum ,engrospreise von zehn ,mark4 ,die ,interessenten erhielten dann beliebig ,mammut8 aus diesen ,krben zu tchtigen ,detailstzen4 ,um die ,verwirrung zunchst auf den ,gipfel zu treiben1 handelte es sich auch bei diesen ,schmuggel-,elefanten aber erst recht nicht um ,mammut1 sondern um eine noch ltere ,art als der ,alt-,elefant war1 nmlich um einen nahen ,verwandten des sogenannten ,sd-,elefanten 7,elephas meridionalis71 der nicht gleich dem ,mammut jnger1 sondern nochmals zweifellos ein ganzes ,teil lter ist1 als der ,alt-,elefant4 ,die ,elefanten- und ,nashorn-,jagden der ,ur-,taubacher hatten sich1 wie die erhaltenen schnen ,reste klrlich zeigen1 in einem ,walde abgespielt1 in dem ,birken- und ,haselnubsche standen4 ,das deutet nun zwar auf ein gemigtes ,klima1 hnlich dem heutigen am gleichen ,ort4 ,da die ,zeit zweifellos bis in die ,grenzen der groen ,eiszeit zurckgeht1 nimmt man mit ziemlicher ,sicherheit an1 da es sich um eine etwas wrmere ,pause innerhalb dieser wechselreichen1 im ,wort wenig erschpften ,eiszeit8 handelte4 ,der ,sd-,elefant aber hat noch vor der ganzen ,eisperiode gelebt und aus voreiszeitlichen ,schichten stammte denn auch das eingeschmuggelte ,material4 ,die ,taubacher ,industrie konnte zum ,glck noch rechtzeitig aufgedeckt und wissenschaftlich unschdlich gemacht werden4 ,der letzte ,trumpf der ganzen ,geschichte aber bleibt1 da dieser ,sd-,elefant an und fr sich und in seiner eigenen ,schicht ganz wohl auch noch mit menschlichen ,kulturresten htte zusammenliegen knnen -- auch ohne ,schwindelei4 ,denn auch ihn hat der ,mensch noch erlebt1 oder besser von unten nach oben gesagt3 schon erlebt4 ,nie werde ich den ,eindruck vergessen1 den in den achtziger ,jahren ein kleiner ,raum des altberhmten ,jardin des ,plantes zu ,paris1 der ,sttte ,buffons und ,cuviers1 auf mich machte4 ,in einer provisorischen rohen ,bretterbude hatte man die grten palontologischen ,schaustcke1 meist vollstndige ,gerippe urweltlicher ,riesentiere1 in ,erwartung eines 7heute lngst vollendeten7 wrdigeren ,museums-,neubaues vereinigt4 ,nur ,auserwhlte mit ,karten drangen bis in dieses ,heiligtum vor4 ,ihnen aber ward ein im buchstblichen ,sinne ungeheurer ,anblick zu teil4 ,da stand das ,skelett des ,riesenfaultiers1 des ,megatherium1 da wlbten sich wie mchtige ,tonnen empor die ,panzerdecken der ,riesengrteltiere1 -- beide aus ,tiergeschlechtern1 von denen wir heute wissen1 da der ,mensch sie auch noch gejagt und verspeist hat4 ,um einen ,kolo wie das ,megatherium zu berbieten1 dessen ,oberschenkel fast dreimal so breit sind wie die des lebenden ,elefanten1 war in dieser ,versammlung schon ein ganz besonderer ,elefant ntig1 und den hatte denn auch eine ,ausgrabung in ,sdfrankreich in ,gestalt eines prachtvoll erhaltenen ,riesenexemplars jenes ,sd-,elefanten geliefert4 ,aufrecht hatte der ,kolo im ,boden gestanden1 als man ihn fand1 ein ,beweis1 da er an ,ort und ,stelle einst im ,sumpf versunken sein mute4 ,die ,stozhne1 vollkommen erhalten wie sie sind1 zeigen doch nichts von der abenteuerlichen ,krmmung1 wie sie den ,mammutstern zukommt4 ,dieser ,sd-,elefant lebte1 wie gesagt1 vor der ,eiszeit1 in das letzte ,drittel der voraufgehenden ,tertirzeit1 die sogenannte ,pliocnzeit1 hinein4 ,wer noch heute auf dem ,standpunkt steht1 der vor zehn ,jahren ,mode in der ,anthropologie war3 vor jeder ,mglichkeit eines ,fundes tertirer ,menschenspuren zunchst ein skeptisches ,lcheln wie ber eine ,art ,dummejungenbehauptung aufzusetzen1 der mu diese ,altersbestimmung bestreiten4 ,denn es lt sich nicht mehr fortleugnen1 da mit ,knochen des ,sd-,elefanten in ungestrter ,schicht zusammen in ,frankreich schon ,feuersteinwerkzeuge1 bearbeitet von ,menschenhand1 gefunden worden sind1 -- wenn auch bearbeitet in einer noch etwas roheren ,weise1 als es in der ,folge geschah4 ,wiederum aber zweifelt von der ,menschenfrage unabhngig kein unbefangener geologischer ,beurteiler heute1 da wir mit dem ,sd-,elefanten wirklich in der echten tertiren ,tierwelt sind1 und so wird auch hier nachgerade der allzu skeptischen ,skepsis ihr ,stndlein geschlagen haben4 ,die eigentliche ,khnheit im ,zurckdatieren setzt erst noch wieder eine ganze ,station auch dahinter heute ein1 -- und ich kann offen gestanden auch noch in ihr nichts zu khnes sehen4 ,in der ,auvergne1 dem alten ,vulkangebiet ,frankreichs1 wo noch in jener ,pliocnzeit des ,sd-,elefanten eine ,unmasse feuerspeiender ,berge groe ,lavastrme entsandten1 sind tief unter solcher alter ,lava ,feuersteine mit ,bearbeitungsspuren gefunden worden1 die der ,lage nach in das mittlere ,drittel der ,tertirzeit1 die ,miocnzeit1 gehren wrden4 ,angesehene franzsische ,forscher sowohl1 wie unser trefflicher ,heidelberger ,anatom und ,prhistoriker ,hermann ,klaatsch1 halten die eigentmlichen ,schartungen auch dieser ,splitter fr ,menschenwerk4 ,triftige ,sachgrnde gegen diese ,deutung sehe ich nach ,klaatschs scharfsinniger ,darlegung nicht mehr4 ,wenn man dem ,teufel einmal den kleinen ,finger gibt und berhaupt auf ,grund gewisser feiner ,merkmale sich den ,indizienbeweis menschlicher ,arbeit auch an den lteren1 roheren ,steinsachen gefallen lt -- und fr nachtertire ,fundstellen tut das einstimmig die ganze ,fachmannschaft1 -- so mu man1 meine ich1 auch hier die ,hand nachschicken4 ,dieser ,miocn-,mensch also von ,aurillac1 wie die ,fundsttte heit1 -- er1 den wir ohne besondere chronologische ,skrupel um anderthalb ,millionen ,jahre rckwrts vom heutigen ,bewohner der rauhen ,auvergne trennen mgen1 mu aber eine ,tierwelt noch gesehen haben1 die alles bisher erwhnte an ,fremdartigkeit weit hinter sich lie4 ,je tiefer wir in die ,tertirzeit hineingehen1 desto mehr nhern wir uns ja jener merkwrdigen ,epoche1 da das ,klima in ,europa1 statt eiszeitlich hrter1 umgekehrt sdlndisch wrmer war als heute4 ,bis gegen die ,mitte der ,tertir-,zeit haben ,frankreich wie ,deutschland ein ,palmenklima gehabt4 ,in ,sdfrankreich wuchsen groe ,fcher- und ,sabal-,palmen1 ,pisangs1 ,drachenbume und ,kampferbume4 ,noch der ,sd-,elefant hat in seiner ,pliocn-,zeit sich durch immergrne ,wlder von ,lorbeern und ,magnolien in der ,umgegend von ,paris steknickend durchgedrngt4 ,in jenem miocnen ,urwald von tropischer ppigkeit aber hauste auch die entsprechende ,tierwelt4 ,in ihm mu der ,mensch noch leibhaftig mit ,augen das ,tier gesehen haben1 das anderthalb ,millionen ,jahre spter mit am allermeisten ,zwist und ,kopfzerbrechen erzeugen sollte1 als seine ,gebeine noch einmal aus ihrem uralten ,grabe zum ,vorschein kamen4 ,im ,morgenrot der ,versteinerungskunde hatte einst ,cuvier ein paar einzeln gefundene groe ,backenzhne als dem ,tapir angehrig beschrieben4 ,uns wrde es heute schon seltsam genug anmuten1 den ,tapir aus ,sdamerika oder ,indien lebend in die ,auvergne versetzt zu sehen4 ,in den lteren ,tertirtagen war aber grade an tapirhnlichen ,tieren in ganz ,europa kein ,mangel4 #ahce kam dann in der ,pfalz der ganze ,kopf des vermeintlichen ,tapirs ans ,licht4 ,mehr als ein ,meter lang1 trug er im ,unterkiefer zwei abwrts gekrmmte1 an das ,walro gemahnende1 stozahnartige ,hauer4 ,da der ,rest des ,krpers fehlte1 blhten um dieses groteske ,haupt die buntesten ,theorien auf4 ,ich mchte18 lie sich #ahef der groe ,anatom und famose ,fossiliendeuter ,burmeister vernehmen1 dem ,tiere einen kurzen1 dicken ,hals1 einen krftigen1 spindelfrmigen ,rumpf nebst breiten1 selbst zum ,kriechen wie beim ,walro tauglichen ,flossenfen zuschreiben und dasselbe fr ein pflanzenfressendes ,seeungeheuer erklren1 welches nach ,art der ,sirenen gern in die groen ,flumndungen sich begab und selbst bis in die hheren ,teile der ,flsse hinaufstieg4 ,seiner vorderen ,hakenzhne bediente es sich gleich dem ,walrosse wohl mehr zum ,untersttzen seiner ,bewegungen am ,ufer1 wenn es ruhen wollte1 als zur ,verteidigung2 oder es ri seine vegetabilische ,nahrung1 dicke fleischige ,wurzeln1 damit aus der ,tiefe empor48 ,in der ,tat erschien das ,tier in dieser ,robbengestalt lange ,jahre hindurch in den populren ,geologien4 ,dinotherium1 das ,schreckenstier81 hatte man es einstweilen getauft4 ,welch bitterbses ,lachen aber wrde der miocne ,auvergnate1 der diesem ,waldschratt selber noch gewohnheitsmig auf seinen ,streifereien begegnete1 vor unserm ,naturforscherbilde aufgeschlagen haben6 ,denn das ,dinotherium war1 wie wir heute aus besseren ,funden nun auch glcklich wissen1 in ,wahrheit ein ber vier ,meter hoher ,elefant mit dem ,rssel und den ,sulenbeinen eines solchen1 der blo diese allerdings ganz charakteristische ,besonderheit bei sich ausgebildet hatte1 da nicht der ,ober-1 sondern der ,unterkiefer die ,stozhne lieferte und da sie sich nach unten krmmten1 statt nach oben4 ,bei einem zweiten ,elefanten1 den jener ,miocn-,mensch ebenfalls gesehen haben mu1 dem ,mastodon1 wuchsen sogar im ganzen vier ,ster1 zwei aus dem ,ober- und zwei aus dem ,unterkiefer4 ,seltsamer ,reiz dieser ,bilder3 der ,mensch bei ,mastodon und ,dinotherium6 ,was mag es fr ein ,mensch gewesen sein8 ,wir wissen heute wieder mit voller ,sicherheit1 da jene ,menschenschdel vom ,neandertal und von ,spy1 die von der ,schule ,virchows einmal so grndlich totgeschlagen8 schienen und doch so munter wieder wissenschaftlich lebendig8 geworden sind1 als sei nichts passiert1 -- wir wissen aus ihrem ,bau mit den vorspringenden ,augenbrauen-,wlsten und anderen ,merkmalen1 da es sogar noch nach der ,tertir-,zeit eine wirklich urtmliche1 vom heutigen ,menschen charakteristisch abweichende altdiluviale ,menschenrasse in ,europa gegeben hat4 ,und wenn jener ,miocn-,mensch von ,aurillac unter die ,drachenbume und ,pisanas und ,kampferbume seines ,urwaldes trat1 in die natrlichen ,pfade hinein1 die1 wie heute in ,indien1 von den schweren ,rsseltieren ausgetreten waren3 dann begegnete ihm1 unbeholfen in schwankendem ,gang wohl ein ,stck weit auf die ,hnde gesttzt1 der groe ,menschenaffe ,dryopithekus oder durch das ,gest ber ihm schwang sich akrobatenhaft von ,zweig zu ,zweig der ,gibbon-,affe ,pliopithekus4 ,lag in solcher ,begegnung -- fr unser ,denken heute -- etwas wie ein ,hauch geheimnisvoller ,vergangenheit1 so rhrte ein anderes ,bild umgekehrt an die eigene ,zukunft4 ,wo der ,wald sich auftat und der grne ,plan sich entrollte1 da galoppierten ,herden schlanker ,huftiere dahin vor dem ,blick dieses ,ur-,auvergnaten4 ,htte dieser ,blick die ,jahrhunderttausende der ,folge sich aufrollen sehen1 wie diese grne ,steppe sich vor ihm entrollte1 so htte er eine der denkwrdigsten ,metamorphosen der ,tierwelt ahnend geschaut1 die sich grade in seiner ,nhe und mit unmittelbarster ,beziehung auf ihn ereignen sollte4 ,diese schnellen ,huftrger waren ,hipparions1 -- ,ur-,pferde4 ,heute noch geschieht es ab und zu einmal1 da als ,migeburt8 ein ,pferd bei uns geboren wird1 das statt des einen einzigen ,hufs1 mit dem normaler ,weise dieser ,knig unter den ,lufern nur mehr den ,boden schlgt1 an allen vier ,beinen noch drei ,hufe trgt1 von denen allerdings die zwei ungewhnlichen die ,erde nicht mehr erreichen4 ,in ,jahrmarktsbuden wird solch ein ,dreihufer-,pferd gezeigt4 ,aus der ,antike kommt die ,kunde1 da ,alexander des ,groen berhmter ,bukephalos diese scheinbar widersinnige ,zier besessen habe4 ,es liegt aber ,sinn in ,wahrheit doch in der ,zier4 ,denn diese ,dreihufer sind vereinzelte spte ,rckschlge eben auf die uralte ,stammform unseres einhufigen ,pferdes1 die regulr noch solche beiden ,nebenhufe trug -- auf jenes ,hipparion der ,miocn-,zeit4 ,freies ,wildpferd war es zugleich noch1 ohne engere ,beziehung zum ,menschen1 ohne jene ,rolle des ,kulturtiers81 die dem ,pferde dermaleinst eine so besondere ,stellung auf seinem ,planeten geben sollte4 ,ich habe das ,bild absichtlich so weit aufgetan1 wie noch in steilster ,theorie mglich ist4 ,bis zum ,dinotherium und ,hipparion knnten im uersten ,falle menschliche ,tierzeichnungen gehen1 wenn nichts weiter dazu ntig wre als berhaupt ein ,mensch mit den frhesten ,anfngen der ,werkzeugtechnik4 ,den ,plesiosaurus oder ,pterodaktylus1 die in die ,tertirzeit selber nicht mehr hineinreichen aus der groen ,saurierzeit1 kann auch die regste ,phantasie im ,konterfei von zeitgenssischer ,menschenhand nicht mehr erwarten4 ,aber wie unabsehbar gro ist auch so noch der ,spielraum1 -- wie viel knnte unsere wibegierige ,zoologie noch vom kleinsten ,kritzelbildchen auf einer ,wand1 einem ,knochen ernten6 ,und das jetzt ist die ,stimmung1 mit der wir in den finsteren ,schlund jener ,hhlen im ,vezre-,tale kriechen1 sphend beim schwachen ,kerzenlicht1 was diese ,wnde uns offenbaren wollen4 ,es war in der ersten ,hochblte der ,begeisterung fr prhistorische ,kulturfunde4 ,gebrochen war der ,bann grundstzlicher ,zweifel1 mit denen der treffliche ,boucher de ,perthes noch gekmpft hatte4 ,man gab eine diluviale ,urkultur unumwunden zu1 achtete die ,reste als neue ,quelle1 redete zum ersten ,mal mit ,sicherheit von einer neuen1 der prhistorischen ,wissenschaft4 ,in dieser ,zeit wurden die ersten ,spuren einer prhistorischen ,kunst8 in ,gestalt erkennbarer ,tierbilder bekannt4 ,zuerst aus ,frankreich selbst1 woher die frische ,weisheit berhaupt diesmal gekommen4 ,dann aber auch aus einem der strengen deutschen ,forschung nheren1 leichter zu prfenden ,ort3 von ,thayingen1 zwischen ,konstanz und ,schaffhausen1 aus dem sogenannten ,keler ,loch4 ,es waren zunchst ,gravierungen auf ,rentierhorn und hnlichem alten ,material1 und ,schnitzereien aus solchem ,stoff4 ,der rasch berhmteste der franzsischen ,funde war die ,zeichnung oder besser ,ritzung eines ,mammut-,elefanten auf ,mammut-,elfenbein4 ,man sah die charakteristische ,kopfform1 den ,rssel1 die ,stozhne1 den aus den sibirischen ,eiskadavern bereits bekannten dicken ,wollpelz2 selbst die richtige ,gangart war angedeutet4 ,auf diese ,epoche der enthusiastischen ,anerkennung folgte unmittelbar aber das ,wellental jh absinkender ,skepsis4 ,war jenes ,mammutbild immerhin eine eskimohaft rohe ,skizze trotz seiner ,naturtreue1 so hatten sich im ,keler ,loch humoristisch stilisierte ,zeichnungen gefunden1 die jeden ,unterschied zwischen alt und neu in der ,kunst zu verwischen schienen4 ,sie muteten an1 wie aus einem neuesten ,tierbilderbuch fr unsere ,kinder4 ,und der sachkundige ,konservator des ,mainzer ,altertums-,museums1 ,lindenschmidt1 besttigte diese verblffende hnlichkeit eines ,tages in der ,tat dergestalt1 da er die -- ,originale einiger prhistorischer8 ,tierzeichnungen aus jener ,bodensee-,nachbarschaft in einem krzlich erschienenen ,weihnachtsbuche des ,spamerschen ,verlages nachwies4 ,was ,leutemann hier fr die reifere ,jugend gezeichnet1 das war in jenem famosen ,keler ,loch einfach auf altes ,rentierhorn kopiert worden4 ,und zwar1 wie allsogleich erkennbar wurde1 nicht in spiritistischer ,umkehrung aller ,zeitverhltnisse schon von unsern prhistorischen ,ur-,schwaben1 sondern von neuzeitlichen ,genossen jener ,taubacher ,mammut-,schmuggler3 nmlich ,arbeitern bei den ,ausgrabungen1 die sich ein ,stck ,geld bei diesem ,fischzug der ,wissenschaft verdienen wollten4 ,der ,betrug war so offenkundig1 da das ,gericht einschreiten und die ,snder bestrafen konnte4 ,in der ganzen ,frage prhistorischer ,kunst aber bedeutete dieses miliche ,einzelereignis einen allgemeinen ,kurssturz4 ,jetzt kamen auf einmal die ,stimmen derer obenauf1 die solche vorweltliche ,zeichnerei berhaupt fr unmglich hielten4 ,die ,faust1 die eben die ersten ,steinbeile ordentlich zurecht geschlagen1 habe noch nichts von ,zeichnen und ,kunst ahnen knnen6 ,eitel ,schwindel seien eben alle diese angeblichen ,ritz- und ,schnitzarbeiten1 moderne ,flschung plumpster ,art4 ,wenn solches ,schwindelwerk am grnen ,holze1 bei uns1 gelungen1 -- wie sollte man nicht der ,leichtfertigkeit franzsischer ,halb-,forscher das ,bedenklichste unbedenklich zutrauen6 ,jenes ,mammut-,bild1 das ,lartet im ,vezre-,tal des ,trffel-,landes entdeckt1 sollte gar blo in der ,phantasie dieses ,herrn ,lartet und seiner ,freunde entstanden sein durch willkrliche ,auslese und ,allein-,wiedergabe einiger ,krackelstriche in einem wsten ,netz vielfltiger und regelloser ,ritzungen eines stark verschrammten ,elfenbeinstcks4 ,die mildesten ,kritiker bestritten doch wenigstens alle irgendwie besseren8 ,bilder4 ,so trat ,johannes ,ranke den ,beweis fr ,unechtheit eines ,rentiers aus dem ,keler ,loch1 das sonst nicht in jene unzweideutige ,flschungsgeschichte verwickelt war1 mit der ,begrndung an1 da bei diesem ,tierbilde die ,fe1 ja sogar die ,afterklauen daran1 genau dargestellt seien2 gleich den heutigen zeichnenden ,buschmnnern ,afrikas htten aber die prhistorischen ,menschen auf echten8 ,bildern niemals die ,fe der ,tiere mitgezeichnet4 ,je nun1 -- diese jungen ,wissenschaften haben ihre ,umlufe1 es wechselt1 um mit dem ,prolog im ,himmel zu reden3 ,paradieseshelle mit tiefer schauervoller ,nacht81 und die ,weisheit1 die zweimal umgelernt hat1 darf sich nicht scheuen1 es auch zum dritten ,mal zu tun4 ,auch jene skeptische ,phase ist heute wieder um1 und vor den neuen ,funden der ,trffel-,erde1 die wir jetzt besitzen1 hebt abermals ein neues ,kapitel dieses tiefsinnigen ,lehrbuchs vom ,menschen und seiner ,ur-,gabe der ,kunst an1 ein helles und positives nun doch4 ,jenes ,vezre-,tal in der ,landschaft ,prigord1 wo ,lartet schon in den sechziger ,jahren sein angebliches ,mammut auf ,mammutbein aus dem ,schutt prhistorischer ,zeiten gezogen1 ist eine uerst liebliche ,gegend4 ,als ,lubbock1 heute der ,alt-,meister vorgeschichtlicher ,forschung1 einst die ,vezre hinabfuhr1 pries er die ,schnheit des ,ortes1 da sie jeden packen msse1 auch abgesehen vom wissenschaftlichen ,interesse4 ,da der ,flu bald die eine1 bald die andere ,seite des ,tales aufsuchte1 so hatten wir in einem ,augenblick zu beiden ,seiten reiche ,wiesenlndereien1 und in dem nchsten befanden wir uns dicht an dem senkrechten1 fast berhngenden ,felsen4 ,hier und dort kamen wir zu einigen wallonischen alten ,burgen1 und obgleich die ,bume noch nicht im vollen ,laubschmuck standen1 so waren doch die ,felsen an manchen ,stellen vllig grn durch ,buchsbaum1 ,efeu und immergrne ,eichen1 und das harmonierte beraus gut mit der satten gelbbraunen ,farbe des ,gesteins48 ,hermann ,klaatsch1 dem wir die neueste anschauliche ,ortsschilderung auf ,grund eines ,besuches im letzten ,september verdanken1 findet1 da das ,tal einen intimen ,reiz des sesten ,friedens8 besitzt und einer ,nervenberuhigung1 welche die ,sorge aufkommen liee -- es mchte hier einmal eine ,nervenheilanstalt entstehen1 wozu die ,gefahr nahe lge1 wenn das ,terrain in ,deutschland sich befnde84 ,ohne besondere ,spitzfindigkeiten lt sich ein ,bild gewinnen1 wie dieses ,haupttal und seine mandrischen ,verzweigungen geologisch ausgestaltet worden sind4 ,das ganze ,quellnetz zum ,dordogne-,flusse deutet rckwrts auf das hohe ,zentral-,plateau von ,frankreich1 das alte ,vulkanland der ,auvergne4 ,nachdem diese ,krater1 mehrere hundert an der ,zahl1 in der spteren ,tertirzeit ihre ,lavastrme gengend ergossen hatten und mit erschpfter ,kraft in den ,ruhestand der wenigstens auf absehbare ,zeit erloschenen ,vulkanruine eingetreten waren1 setzte die beginnende ,periode der ,eiszeiten die ,durchschnittstemperatur lange ,reihen von ,jahrtausenden hindurch um so viel herunter1 da diese ,gipfel sich durch ,herabsinken der ,schneegrenze mit ewigem ,schnee8 und mchtigen1 zu ,tal drngenden ,gletschern bedecken muten4 ,als diese ,gletscher aber zeitweise wieder schmolzen1 muten die ,schmelzwasser sich mit ungeheurer ,gewalt zu ,tal ergieen4 ,sie erfllten die vorhandenen ,flutler hoch herauf und whlten in das weiche ,kreidegestein ihrer ,wnde tiefe ,furchen und ,lcher ein1 die spter1 als die ,hochflut verstrmt war und die ,talsohle wieder als solche auftauchte1 als ,nischen und ,grotten der ,talwnde frei wurden4 ,erst nach dieser ,zeit1 nach ,ausgang einer ersten ,vergletscherungsperiode und wohl noch whrend einer zweiten1 hat dann der vorgeschichtliche ,mensch sich im ,vezre-,tal und seinen ,seitenzweigen angesiedelt4 ,er hat die ,grotten als willkommene ,zufluchtssttten genau so benutzt1 wie sie spt noch in der geschichtlichen ,zeit1 ja bis in die neuesten ,tage hinein vorkommenden ,falles immer wieder besucht und gebraucht worden sind4 ,einem ausgesprochenen ,jgervolk1 aber von kleinen ,mitteln1 bot ja grade ein ,tal von dieser ,art die sinnflligsten ,vorteile4 ,in senkrechten ,steilstrzen bricht das ,plateau oben vielfach gegen die ,taltiefe ab4 ,gelang es den steinzeitlichen ,jgern1 eine ,tierherde dieses ,plateaus durch irgendwelche ,schreckmittel1 etwa knstliche ,feuerbrnde in der ,nacht1 gegen die unheimliche ,kante zu hetzen und zum ,absturz zu bringen1 so war ein groer ,sieg mit verhltnismig wenig ,mhe gegeben1 und die ,opfer lagen gleich vor dem ,hause4 ,vor ,jahren schon hat ,boyd ,dawkins in ,england solche ,rand-,jagd in vorgeschichtlicher ,zeit als ,erklrung aufgestellt fr die erstaunlichen ,anhufungen zerbrochener und zernagter ,tierknochen in englischen ,steil-,schluchten4 ,als die ,jger1 die hier den ,riesenhirsch und das ,mammut1 das ,rhinozeros und den ,wisent ins ,verderben gehetzt1 nahm er zwar1 und fr seine ,oertlichkeiten wohl sicher mit ,recht1 die ,hynen an1 die damals in ,scharen das ,land bevlkert haben mssen4 ,heute noch jagen ihre lebenden ,vertreter so1 da sie starke ,beutetiere1 die sie sonst nicht berwltigen knnten1 durch ,massenangriff erschrecken und auf einen uersten ,fleck drngen1 wo der ,absturz unvermeidlich wird4 ,doch vom ,tier hat der ,mensch jagen gelernt3 was ,wunder1 wenn auch er die grausigbequeme ,methode der schwachen1 aber klugen ,hyne nachahmte4 ,lngst kennt man auch eine franzsische ,fundsttte1 von ,solutr bei ,lyon1 wo unter einem hohen ,fels mit schauerlichem ,steilfall eine an hundert ,meter lange und drei ,meter dicke ,knochenschicht aufgedeckt worden ist1 die so gut wie ganz aus ,knochen diluvialer ,wildpferde besteht4 ,ueber #bjjjj ,individuen mssen hier immer genau am gleichen ,fleck umgekommen sein6 ,und in diesem ,falle verrt sich der wilde ,jger sofort3 sehr gute ,steinmesser1 von ,menschenarbeit1 wahrscheinlich hier als ,lanzenspitzen bei der ,verfolgung benutzt1 liegen noch zur ,hand1 und jeder ,pferdeschdel ist knstlich aufgebrochen1 um den ,leckerbissen des wilden ,menschen1 das ,gehirn1 herzugeben4 ,in solchen ,jagdszenen1 bei denen unter rohem ,hallo und bei geschwungenen ,fackeln die groen ,sugetiere der ,diluvialzeit zum ,todessturz gentigt wurden1 liegt zweifellos auch das ,geheimnis der ,liebe jener ,vorgeschichtler fr die schroffen ,tlchen im ,lande ,prigord4 ,einmal am ,fleck zh eingebrgert1 hinterlieen diese ,steinzeitler aber nun im ,schutt und ,kalksinter der ,talhhlen ein wahres ,pompeji ihrer primitiven ,kultur4 ,gerte und ,waffen1 ,nahrungsreste und ,herdfeuerspuren1 alles was nur irgend dauerfhig war aus ihrem ueren ,leben1 -- und in diesen harten ,tagen des behauenen ,steins und bearbeiteten ,rentierknochens war ja fast alles von einer ,soliditt fr rauschende ,jahrtausende4 ,blo ein ,teil fehlt1 dem es an und fr sich sonst nie an weltgeschichtlicher ,soliditt gemangelt hat3 ,topfscherben2 die ,erfindung des irdenen ,topfes scheint noch nicht in dieser ,zeit zu liegen4 ,jeder ,winkel dieser ,flchen bewhrt sich dem ,suchenden als ein ,haus dieses groen ,pompeji4 ,da folgen sich die ,sttten1 deren ,namen durch alle ,lehrbcher und ,museen schallen3 ,le ,moustier1 ,la ,madelaine1 ,laugerie-,haute und -,basse1 ,cro ,magnon -- jede berhmt durch irgend einen groen ,fund4 ,bei ,la ,madelaine1 einer unerschpflichen ,katakombe dicht am ,vezre-,flchen1 die von einer ,burgruine hoch auf dem berhngenden1 eine ,halbgrotte bildenden ,fels ihren ,namen trgt1 hatte ,lartet seiner ,zeit das vielberhmte und vielverspottete ,elfenbeinplttchen mit dem angeblichen ,mammut-,bilde geborgen4 ,auch die es mit ,hohn zurckwiesen1 sie muten doch zugeben1 da an dieser und anderen ,stellen ,spuren auftauchten von etwas1 was irgend einen sthetischen ,zusammenhang schlechterdings nicht verleugnen konnte4 ,da lagen ,fuknochen des ,rentiers1 die unzweideutig zu ,pfeifen gehhlt und gelocht waren4 ,rhrenknochen von ,vgeln wiesen gar mehrere ,lcher genau so1 als sollten es ,flten gewesen sein4 ,was ferner sollten die massenhaften ,anhufungen bunter ,erden in diesen prhistorischen ,mllhaufen1 insbesondere eines lebhaften ,frbe-,rotes8 ,heute bemalen sich wilde1 nackte ,menschen mit so etwas den ,leib6 ,was sollten die durchbohrten ,schneckenhuser1 die ,amethyst- und ,bergkristall-,stcke8 ,heute hngt sich der wilde ,mensch dergleichen als ,schmuck an den ,leib1 -- ist doch auch der zahme noch nicht abgeneigt1 diese ,sorte sthetischer ,aufbesserung seiner gegebenen ,persnlichkeit zu bettigen4 ,es war nun fr den eingefleischten ,zweifler vielleicht ein unbefugt khner1 fr den naiven ,besucher aber wirklich nur ein recht nahe liegender ,schritt1 wenn einer nicht blo die ,sohle dieser ,hhlen nach prhistorischem ,material durchwhlte1 sondern auch einmal einen etwas sorgsamen ,blick auf die ,wnde warf4 ,vom ,vater ,kieselack her besteht im ,menschen bekanntlich ein ,ur-,zug1 seinen lieben ,namen und etwa noch dieses oder jenes erfreuliche oder nichtsnutzige ,umriprofil auf die ,wand einer besuchten ,sttte zu setzen4 ,wenn diese alten ,herrn des ,trffellandes wirklich schon irgend eine ,fhigkeit besessen haben sollten1 hnlich wenigstens irgend ein ,symbol ihres ,daseins mit ,kunstmitteln zu hinterlassen1 so lag ernstlich nichts nher1 als da sie die ,wnde ihrer jedenfalls vielhundertjhrigen1 vielleicht mehrtausendjhrigen ,winterquartiere1 der ,hhlen1 mit verwandten ,scherzen bedacht htten4 ,und der ,echtheit8 mute dabei zu statten kommen1 da die langsame ,arbeit tropfenden ,wassers in der ,folge diese ,wnde vielfltig nach gewohnter ,hhlenart wieder mit einer schtzenden ,decke derben steinharten ,kalksinters berzogen und alles auf ihnen ,befindliche also profanem ,blicke gnzlich entzogen hatte bis zum ,tage1 da der ,rechte8 kam4 ,die erste ,kunde1 da es auf den ,hhlenwnden des ,vezre-,gebietes tatschlich etwas zu sehen gebe1 kam denn auch schon vor ,jahren1 verscholl aber wieder in der allgemeinen ,mistimmung gegenber prhistorischen ,bildern84 ,das erste ,jahr fester wissenschaftlicher ,publikation ist #ahie4 ,professor ,rivire beschrieb eine bemalte ,hhle84 ,weiter in ,flu kamen die ,dinge seit #aija dann besonders durch ,capitan1 ebenfalls ,professor in ,paris4 ,den neuesten und in jeder ,hinsicht instruktiven ,bericht ber die vollendeten ,fakten verdanken wir ,klaatsch1 der zugleich seine solide deutsche ,autoritt als ,augenzeuge am ,ort fr das ,ganze eingesetzt hat1 so da die groen1 verallgemeinernden ,zweifel jetzt endgltig abgetan sind4 ,in das ,haupttal der ,vezre mndet bei dem ,orte ,les ,eyzies eine kleine ,seitenader1 das ,tlchen der ,beune4 ,in einem feinsten ,nebenzweiglein wieder dieses ,wsserchens liegt die sogenannte ,grotte von ,combarelles4 ,man darf bei dem ,wort nicht an eine der allbekannten ,tropfsteinhhlen von imposanter ,domhhe denken4 ,es ist im viel eigentlicheren ,sinne ein ,loch4 ,vor die ffnung dieses ,loches ist denn auch heute noch ein ,bauernhaus quer gelagert1 als solle es sich blo um einen privaten ,kellerschacht handeln4 ,ein praktischer ,mann1 hat der ,bauer den ,anfang des ,schachts sich als ,hhnerstall eingerichtet1 die ,hhle8 ist also in gewissem ,sinne bewohnt bis auf den heutigen ,tag4 ,der ,hhnerstall ist aber noch der gerumigste ,teil4 ,gleich dahinter wird jenseits einer ,tr der ,kellerhals so eng1 da der ,besucher auf allen ,vieren kriechen mu4 ,freilich erkennt er3 so niedrig ist's hier nicht immer gewesen4 ,mindestens ein ,meter hoch hat sich auf die alte ,sohle eine sogenannte ,stalagmitenschicht1 also ,kalksintermasse1 die das tropfende ,wasser allmhlich abgelagert hat1 gelegt1 den ,gang auf die ,hlfte des ,ehemaligen verengend4 ,in ,mammuttagen konnte ein ,mensch hier zweifellos erhobenen ,hauptes noch durchschreiten4 ,etwa die halbe ,lnge hindurch1 hundert und einige ,meter weit1 entdeckt man allerdings von solchem ,ur-,dasein des ,menschen gar nichts4 ,hat er ,knochen oder ,steingert hinterlassen1 so mu es tief unter dieser harten ,kalkhlle des ,bodens begraben liegen4 ,das ,licht der ,kerze leuchtet an der ,wand entlang3 auch da zunchst nichts4 ,die ersten hundert ,meter sind berschritten4 ,noch immer nur leere ,wand4 ,doch das ,auge gewhnt sich4 ,und endlich findet es jetzt wirklich etwas1 -- etwas hchst berraschendes4 ,der ,hhlenhals luft bis zu seinem ,abschlu noch ungefhr #aae ,meter weiter4 ,fllt auf dieser ,strecke der ,kerzenschein von links her ein1 so erscheinen in der ,hhlenwand eine groe ,menge flacher ,ritzlinien1 die schrfsten bis zu einem halben ,zentimeter tief1 die schwcheren fast nur als ,oberflchenzeichnung4 ,die ,kalksintermassen1 die auch hier sich unregelmig wie ,kesselsteinbrocken angesetzt haben1 gehen vielfach1 ,stcke verdeckend1 ber die ,ritzungen hin1 ein deutliches ,zeichen1 da es sich keinenfalls um etwas ganz neuerdings ,eingegrabenes handeln kann4 ,einmal erfat1 schlieen sich diese ,linien dann dem ,auge leicht zu ,gestalten zusammen4 ,zuerst erkennt man durchweg ,beine1 endlich ganze ,umrisse von ,leibern4 ,es sind ,tierbilder4 ,die meisten nur mittelgro1 kaum viel ber ein ,meter im selten uersten ,fall4 ,nun aber was fr ,tiere6 ,zunchst ein allbekanntes1 das aber doch mit einem ,schlage in die ,eiszeit fr diese ,gegenden versetzt3 das ,rentier4 ,dann ,pferde1 -- ,wildpferde6 ,wir haben erst in jngster ,zeit das noch lebende1 heute nur in der asiatischen ,steppe noch lebende echte ,ur-,wildpferd von ,angesicht zu ,angesicht wieder begren knnen auf europischer ,kulturerde3 in dem ,prchen unseres ,berliner zoologischen ,gartens4 ,unverkennbar finden wir auf diesen alten ,bildern seinen unfrmlich dicken und groen ,kopf1 seine charakteristische hochgestrubte ,mhne wieder4 ,schon hatten es uns einige jener bestrittenen lteren ,gravierungen auf ,rentierknochen aus den ,vezrehhlen so gezeigt1 aber die waren eben bestritten worden1 trotzdem man sich fragte1 welcher moderne ,flscher wohl diese uersten ,feinheiten zoologischer ,charakteristik beherrscht und bewhrt haben sollte2 war doch die ,kenntnis der ,wildpferde bis vor kurzem noch einer der dunkelsten1 unsichersten ,punkte moderner ,fachforschung -- und da sollte irgend ein pfuschender ,dilettant derartig das allein ,richtige getroffen haben8 ,die ,pferdebilder von ,combarelles machen alle weiteren ,skrupel dieser ,art berflssig4 ,hochinteressant aber ist1 da auf ihnen neben dem ,dickkopf1 dem typischen ,ur-,wildpferde1 schon eine zweite ,pferderasse erscheint1 die wesentlich zierlicher gebaut ist4 ,das wird unserer ,rassenforschung zu denken geben6 ,weiter3 es treten aus der ,wand ,steinbcke4 ,heute sind das ,hochgebirgstiere1 die sich da oben ins ,kalte8 zurckgezogen haben1 nachdem unten die ,eiszeit mit ihren letzten ,kltewehen schwand1 eine vertikale ,rettung als ,seitenstck zu der horizontalen1 die das ,rentier nach ,lappland verscheucht hat4 ,und nun endlich nahen die ganz ,fremden1 die gnzlich ,verschollenen4 ,eine einzige ,antilopenart haben wir heute noch in ,europa1 auch sie nur in einer gleichsam abnormen ,lage als ,alpentier gerettet3 die ,gemse4 ,hier sind noch sehr verschiedenartige ,antilopen1 eine mit ganz steil ragenden ,hrnern1 eine dem ,gnu hnlich2 es knnte sich freilich im letzteren ,falle auch um etwas hnliches wie die seltsame ,gnu-,ziege 7,budorcas7 von ,tibet handeln1 deren ,gehrn vllig dem des ,weischwanzgnus entspricht4 ,die ,hauptmasse der ,verschollenen8 aber bilden -- die ,mammute4 ,vierzehn an der ,zahl6 ,grade sie konnte auch ,klaatsch aufs entschiedenste feststellen4 ,die von ,capitan mitgeteilten ,bilder sind in der ,tat von durchschlagender ,wirkung4 ,da steht das ,tier1 mit seinem hohen ,elefantenrcken und den ,sulenbeinen4 ,der gewaltige ,rssel1 mit ,doppelzipfel unten statt des einfachen ,fingers1 ist in belebter ,auffassung nach hinten eingerollt1 die riesigen krummen ,ster streben darber ins ,weite4 ,selbst das ,auge sitzt sehr gut4 ,und in wilden ,strhnen wallt von ,bauch und ,kopf die schwere ,mammut-,mhne und ,verpelzung1 die kein lebender ,elefant kennt4 ,dieses ,tierbild ist keine ,klein-,moritz-,karikatur4 ,es ist der rohe1 aber durch und durch charakteristische ,entwurf einer ,knstlerhand1 -- wie ein echter ,tiermaler rasch1 um mit einer ,umriskizze das ,ntigste zu fllen1 einen ,elefanten eben hinsetzt1 doch so1 da jeder sofort wei3 das ist einer2 kein ,strich zu viel1 aber jeder ,strich auch eine feste ,charakterlinie4 ,und das mit einem ,stck ,feuerstein in eine ,hhlenwand geritzt1 bei ,fackelschein1 in engstem ,raum1 -- von einem vorgeschichtlichen ,jger der ,eiszeit6 ,es war kein ,dinotherium- oder ,hipparion-,jger mehr1 das zeigen1 abgesehen von den mangelnden ,bildern1 klrlich die ,eiszeit-,tiere ,mammut und ,rentier selbst4 ,und doch noch der ,mensch einer anderen1 einer fremden ,welt4 ,aber in diese ,welt sahen schon ,knstleraugen4 ,wie nah uns das nicht nur uerlich1 im ,bilde1 sondern grade im tiefsten ,innern doch wieder diesen ,tag der ,mammute bringt6 ,in einem zweiten jener ,beune-,tlchen liegt die ,grotte von ,font-de-,gaume4 ,der ,eingang ffnet sich rund #bj ,meter ber dem ,talgrund4 ,ein groer ,felsblock liegt davor wie ein ,tisch4 ,zuerst ist es hier1 als solle es wirklich in eine hohe ,hhle mit dem bekannten ,stalaktiten-,schleier an der ,decke gehen4 ,aber dann folgt doch noch der unvermeidliche enge ,flaschenhals1 eine ,geheimpforte des ,allerheiligsten von nur #gj ,zentimeter ,hhe und bedrohlicher ,enge4 ,als ,klaatsch diesen ,spalt passierte1 mute er des franzsischen ,forschers ,elie ,massnat gedenken1 der ihm kurz vorher alle diese bemalten ,grotten als eitel ,schwindel und ,flschung bezeichnet hatte4 ,da dieser alte ,gelehrte sich eines bedeutenden ,krperumfanges erfreut1 erschien es ,klaatsch schier unbegreiflich1 da der dicke ,herr diese enge ,pforte je sollte berwunden haben2 und so konnte denn auch alsbald durch ,zeugen festgestellt werden1 da ,herr ,massnat niemals am ,orte gewesen war und sein ,absprechen aus billiger allgemeiner8 ,skepsis geschpft hatte -- ein recht lehrreiches ,exempel6 ,immerhin ist wahr1 da ein eiliger ,besucher1 der nichts sucht1 ein- und wieder ausgehen knnte1 ohne das ,entscheidende1 nmlich die auch hier vorhandenen prhistorischen ,bilder berhaupt zu entdecken4 ,moderne ,kieselacks sind ahnungslos gelegentlich dagewesen1 haben ihren ,namen auf die ,wand gekritzelt1 quer ber ein ,tiergemlde -- und haben nichts gemerkt4 ,ja1 ber ein ,tiergemlde86 ,denn auch hier gibt's ,tiere und sogar gemalte4 ,wahrscheinlich ist es vor allem diesmal ihre ,riesengre gewesen1 die sie versteckt hat1 sie erschienen blo als weite zufllige ,felder unbestimmten ,brauns4 ,durchweg ist nmlich hier jedes ,tier ein bis zwei ,meter gro1 und das auf drei bis fnf ,meter hohen ,wnden eines hchstens zwei ,meter breiten ,schachts4 ,die ,technik ist eine raffiniert dauerhafte3 die ,umrisse und ein ,teil der ,einzelheiten sehr tief eingeritzt und der so markierte ,tierkrper dann noch bemalt1 der ,umri noch einmal mit ,manganschwarz1 der ,inhalt mit braunroter ,okererde4 ,gerade diese letztere ,farbe pat ausgezeichnet1 da die ,hauptmasse der dargestellten ,tierarten diesmal ,wisentstiere 7jene sogenannten ,auerochsen8 unserer zoologischen ,grten7 sind1 deren ,wolle dieses ,braun entspricht4 #di solcher ,wisents sind bisher festgestellt1 dazu #d ,rentiere1 #d ,pferde1 #c ,antilopen und 7hier nur7 #b ,mammute4 ,es ist sehr wahrscheinlich1 auch aus ,grnden verfeinerter ,technik1 da man in dieser ,grotte ein etwas jngeres ,kunsterzeugnis vor sich hat1 von der andern durch eine lngere ,kette der ,generationen getrennt2 das ,mammut war inzwischen vielleicht seltener geworden1 der ,wisent-,stier dagegen jetzt ,haupt-,jagdtier4 ,erstaunlich ber alle ,maen ist1 wie die ,unebenheiten der ,wand in die ,bilder aufgenommen1 gleichsam mit verarbeitet sind4 ,der untere ,rand einer nischenartigen ,vertiefung bildet im ,bilde einen ,rasenhorizont der weidenden ,herde4 ,das ,gras ist mit ,strichen markiert1 die ,tiere der ,herde zum ,teil perspektivisch hintereinander geordnet4 ,der buckelige1 durch die ,mhne nach vorne verbreiterte ,umri der ,wildochsen ist geradezu genial erfat4 ,ausgesprochen genau die ,fe1 die nach ,johannes ,ranke kein prhistorischer ,zeichner je beachtet haben sollte 7671 sind zoologisch wie knstlerisch bis in jede ,einzelheit der ,hufe am korrektesten wiedergegeben4 ,zwei ,rentiere aber1 die mit einander zugekehrten ,kpfen freundnachbarlich weiden1 sind nicht nur einzeln realistisch treu1 sondern als belebte ,gruppe wirklich lebendig8 herausgebracht2 lebendig im hchsten ,kunstsinne1 der mehr gibt1 als blo den ,leib3 der ein ,stck ,seele mitfat4 ,kein modernes ,tierleben8 brauchte sich dieser ,kpfe zu schmen6 ,menschenbilder sind nicht dabei4 ,doch erscheinen sehr deutlich kleine ,zelte1 wohl die ,sommer-,wigwams des ,jgerstammes4 ,ich klappe das ,bilderbuch wieder zu4 ,schon hrt man aus anderen ,gegenden ,frankreichs von hnlichen illustrierten ,hhlen84 ,aus ,spanien ist bereits eine bekannt4 ,wer ahnt1 wie viele wir jetzt noch finden werden1 da der ,blick dafr geschrft ist1 auf die ,suche geht6 ,wir stehen jedenfalls erst im ,anfang der ,verffentlichungen1 wahrscheinlich erst auch in dem der ,entdeckungen4 ,wieder einmal erwchst vor uns das ,unwahrscheinlichste als das ,wahre3 die ,mammut-,zeit in ,bildern aus der ,zeit4 ,und wieder einmal erscheint der ,mensch schlielich als das ,grte in allem4 ,ich frage mich3 wo ist diese ,gre auf ihrem ,gipfel3 bei ihm1 der schon als ,mammut-,jger diese ,bilderchronik in die ,wnde enger ,hhlen grub -- oder bei ihm1 der mit wissenschaftlicher ,kenntnis von diesem ,mammut heute1 nach vielen ,jahrtausenden1 in diese ,hhlen dringt und vor dem ,bilde ruft3 ,das ist es6 ,schlielich wird die ,hhe doch bei ihr liegen1 der ,ewig-,proteischen1 die in ihm damals war und heute ist1 die in der ,kunst und im ,menschen und im ,mammut war4 ,und wie ich mich in diese stille ,hhle trume1 wo das ,licht der ,kerze auf den unberhrten ,bildern dieser unsagbar fern verschollenen ,kunststunde glnzt1 ist es mir1 als streife mich durch die heie ,pfingstnacht der glhende ,atem ihrer rastlosen ,liebe1 die unablssig zeugt und zeugt durch die onen1 -- die ,goethe sprte1 als er sang3 ,in der ,liebesnchte ,khlung1 ,die dich zeugte1 wo du zeugtest1 berfllt dich fremde ,fhlung1 ,wenn die stille ,kerze leuchtet48 99 99 99 99 99 ,stimmungen vor der ,natur6 ,an ihnen wird man einmal die ,charakterkpfe des neunzehnten ,jahrhunderts messen4 ,an ihrer ,stellung zum ,naturbegriff4 ,ich habe ,virchow eben mit meinen ,gedanken gestreift4 ,das ist auch einer84 ,inde war 444481 so sagt einmal ,goethe von irgend jemand1 bei all seinen ,verdiensten doch nur einer von den 4444 ,kpfen1 die sich mit der ,natur gewissermaen im ,widerspruch fhlen und dewegen das komplizierte ,paradoxe mehr als das einfache ,wahre lieben und sich am ,irrtum freuen1 weil er ihnen ,gelegenheit gibt1 ihren ,scharfsinn zu zeigen1 da derjenige1 der das ,wahre anerkennt1 nur ,gott und die ,natur1 nicht aber sich selbst zu ehren scheint48 7,geschichte der ,farbenlehre1 in der fnften ,abteilung47 ,virchow war ,naturforscher in jeder ,faser4 ,aber er hatte keine ,freude am ,anschlu4 ,wie ist das mglich8 ,das ,wort ist neulich1 bei seinem ,tode1 gefallen von einem ,zeitalter ,virchows8 in der ,naturwissenschaft4 ,solche ,schlagworte sind immer schief1 und sie werden schiefer1 je nher man der ,arbeit unserer ,zeit auf irgend einem ,gebiete kommt4 ,wenn man von einer ,epoche ,newtons oder ,linns spricht1 so enthlt das schon eine groe ,ungerechtigkeit gegen gewaltige andere ,geistestriebe1 die jene ,zeiten im ganzen umfassen1 die aber gerade von ,newton oder ,linn selber keineswegs umfat wurden4 ,in der ,naturforschung unserer ,tage ist fr die ,linie1 in der ,virchows ,gre liegt1 bestimmend1 da sie berhaupt nicht mehr bestimmt werden kann durch einen einzelnen4 ,das ,band der ,methode1 das alle ,disziplinen dort umgreift1 ist lngst gegeben und ist lngst unpersnlich4 ,darber hinaus aber steckt die ,kraft im ,wirken unzhliger ,persnlichkeiten1 die in einem weiten ,spielraum so heterogen denken mgen wie nur mglich4 ,trotzdem ist es interessant1 sich einmal fr einen ,augenblick der ,fiktion hinzugeben1 ,virchow sei wirklich der einzige ,naturforscher in seiner ,zeit gewesen4 ,wie wrde diese ,naturforschung der letzten sechzig ,jahre aussehen1 angeschaut blo in ihm8 ,man kann die ,fiktion ohnehin wagen fr eine ganze ,menge gebildeter ,leute1 die tatschlich in ihrem ,leben keinen anderen ,naturforscher kennen gelernt haben als ,virchow4 ,als ,parlamentarier war er der8 ,naturforscher4 ,parlamentsberichte werden aber von einer ,masse gelesen1 die sonst heute noch gar keine ,fhlung mit der ,naturforschung besitzt4 ,und er hatte so noch etwa ein ,dutzend anderer ffentlicher ,berufszweige1 wo er redete1 -- als ,naturforscher1 der er doch einmal war1 redete1 und wieder von soundsovielen gehrt werden mute1 auch als ,naturforscher gehrt werden mute1 die sonst im weiten ,bogen um alle ,naturwissenschaft herumgingen4 ,in einer ,virchowschen ,naturforschung wrde zunchst hervortreten der ungeheure ,flei1 die beispiellose ,arbeitskraft in der rein quantitativen ,leistung4 ,es liegt in dieser ,arbeitskraft allgemein heute ein ,dank von ,seiten der ,methode3 ohne die ,sttze dieser fest berkommenen und1 einmal erlernt1 ewig sich gleichbleibenden ,methode wre diese ,ausntzung der ,kraft in der ,naturforschung gar nicht mglich4 ,aber ,virchow war wirklich die ,maximalgrenze4 ,er arbeitete bis an die letzten ,jahre heran 7#ha ist er geworden67 wie eines jener prachtvollen astronomischen ,instrumente der ,neuzeit1 auf denen nie ein ,stubchen1 ein ,rostfleckchen denkbar ist1 deren ,przision auf ,generationen gebaut scheint1 blank1 leuchtend ber die ,kpfe von so und so viel einander ablsenden ,sterblichen hinweg4 ,ein solches ,instrument kennt kein ,zittern4 ,ein einziger ,willensakt1 der die ,richtung bestimmt3 und es steht1 es ist eingestellt1 absolut scharf1 so weit sein ,bau reicht1 ohne jeden ,zeitverlust des ,suchens4 ,genau so scho ,virchow auf die ,dinge los4 ,ohne jede ,nervositt1 alle vorhandenen ,krfte stets im ,brennpunkt beisammen4 ,darum erschien seine ,leistungsfhigkeit oft noch viel imposanter1 ja ber die ,grenze des ,menschlichen gedehnt1 weil sie das ,geheimnis besa1 keine ,zeitverluste mit verrechnen zu mssen4 ,der zweite ,punkt ist die ,vielseitigkeit1 die qualitative ,ausdehnung4 ,die gangbare ,annahme ist1 da der ,heraufgang der ,naturforschung vom ,polyhistor zum ,spezialisten fhrt4 ,eine ,naturforschung ,virchows htte dann die ,stufe des ,spezialistentums bereits wieder verlassen4 ,er fing als ,spezialist an1 als ,mediziner4 ,aber er brachte schon damals zwei ,gaben mit1 die darber hinauswiesen4 ,er grndete eine ,zeitschrift und wute sie hochzubringen1 natrlich zunchst eine ,fachzeitschrift4 ,und er schrieb einen vornehm-wundervollen ,stil4 ,in ,zeiten1 da man seine ,cellular-,pathologie81 in wenigen ,jahren ein halbes ,jahrhundert alt1 des veralteten ,stoffes wegen nicht mehr als ,lehrbuch benutzen wird1 wird man sie als klassisches ,beispiel nehmen1 wie ein ,mediziner schreiben soll1 der auer dem menschlichen ,krper die deutsche ,sprache kennt4 ,da ihn das tolle ,jahr mitri1 will ich nicht unter besondere ,vielseitigkeit verrechnen1 denn es hat berall bis in die verknchertsten ,spezialistenkreise tatschlich hineingeblasen4 ,aber wie er in den sechziger ,jahren sich dann in den preuischen ,parlamentarismus1 in die politische ,parteibildung mit all ihrem ,kleinwerk zh hineinarbeitet1 das ist im alten ,spezialistensinne entschieden nicht naturwissenschaftlich84 ,es ist mindestens eine neue ,auffassung von den ,rechten1 ,pflichten und ,mglichkeiten des ,naturforschers4 ,er hatte in der ,pathologie das staatsbildende ,sozialleben der ,zelle im menschlichen ,gewebe als ,spezialist zugrunde gelegt1 einen sensationellen ,momentfortschritt damit anbahnend4 ,aber da er sich jetzt auch berufen fhlte1 als ,naturforscher in den wirklichen ,menschenstaat einzugreifen1 das erschien den meisten ,kollegen als hchst berraschende ,ablenkung vom gewohnten ,pfad4 ,auch ich wge hier nicht ,virchows politische ,erfolge oder ,mierfolge2 das ,wort mag die ,partei sich whlen1 die der ,leser hochhlt4 ,ich betone nur1 da er in der ,linie seiner8 ,naturforschung auch das ,parlament sah1 wo die ,naturgeschichte des ,staates praktisch betrieben wurde4 ,da er in den ,kriegsjahren im ,sanittswesen tatkrftig mithalf1 wird der gangbare ,znftler auch zugeben3 war er doch eben von ,haus aus ,arzt4 ,aber unerwarteter war wieder1 da er den ,berliner ,handwerkern volkstmliche ,vortrge hielt1 da er sich an der ,herausgabe einer gedruckten ,sammlung solcher populrer wissenschaftlicher ,vorlesungen beteiligte1 die wenigstens in ihren lteren ,jahrgngen viel ,gutes getan und gebracht hat2 da er ber ,goethe als ,naturforscher ein treffliches ,bchlein schrieb und ber die ,frauenfrage mitredete4 ,und doch trat auch das alles zurck gegen seine grte ,aufgabe1 die er sich freiwillig whlte und die er mit ,energie so weit trieb1 da sie fast wieder als ein ,spezialismus erscheinen konnte1 blo einer1 den bisher niemand in der ,naturforschung gesucht hatte4 ,die ,grostadt entstand bei uns4 ,entstand um ihn her1 der1 obwohl ,pommer von ,geburt1 aus ,neigung und ,beruf eigentlich seit seiner ,studienzeit und als ,hochschullehrer dann seit den ,fnfzigerjahren in ,berlin festwurzelte4 ,ein politisches und wirtschaftliches ,produkt war sie1 diese neue ,grostadt an der ,spree4 ,die meisten sahen sie mit einem ,gemisch von ,grauen und dunklen ,hoffnungen aufwachsen1 doch zunchst jedenfalls als ein ,phnomen1 das man hinnehmen und von dem man abwarten mute1 was es wollte4 ,virchow sah vom ersten ,tage die ,grostadt an als ein naturwissenschaftliches ,problem6 ,in der ,hand der ,naturwissenschaft lag ihm1 ob dieser werdende ,kolo eine ,kloake werden sollte1 vor der der ,kleinstdter sich bekreuzte1 -- oder eine sanitre ,musteranstalt4 ,in rastloser ,arbeit hat ,virchow seit den ,sechzigerjahren diesen ,riesenorganismus studiert1 hat seine leitenden ,nervenzellen8 beraten zu ,gunsten der ,hygiene4 ,man mu sich an die ,schwerflligkeit eines solchen ,grostadtapparates mit all seinen ,instanzen1 zumal eines unreifen1 erinnern1 um die ,leistung zu verstehen4 ,man mu sich erinnern1 da dieser junge ,riese wieder eingezwngt lag in einem noch greren1 viel lteren ,organismus1 dem ,staat1 und da dieser ,staat geschichtlich sich aufgebaut hatte ohne ,rcksicht auf eine ,naturforschung1 ja ohne ,kenntnis eines ,naturforschers als ,berater -- in ,zeiten1 da der ,naturforscher bei ,hof oder in der ,polizeistube noch etwas vom ,tropf1 von der lcherlichen ,lustspielfigur mit der ,botanisiertrommel hatte4 ,man kann ,virchows gesamte politische ,erfolge von bestimmtem ,parteiboden aus als solche fr ephemere ,dinge ohne hheren ,einsatz halten und wird doch zugeben mssen1 da sie einen ganz durchschlagenden ,gewinn ergeben haben1 wenn man ,virchows politische ,anteilnahme als ntige ,vorschule fat fr jene ,kulturarbeit zum ,wohle der ,grostadt4 ,bei der verwickelten ,lage staatlicher ,dinge von heute wre er an die gar nicht herangekommen1 htte er nicht dort sich ,kenntnis ber die ,mittel und ,wege erworben4 ,wer die ,grostadt wirklich kennt1 der verlangt keine kostspieligen ,denkmler in ihr1 dafr ist das ,elend hinter den ,coulissen zu namenlos gro4 ,sonst wrde ich sagen1 ,virchow verdiene ein ,denkmal im eigentlichsten ,sinne von der ,grostadt84 ,es bedarf aber des ,stckchens ,marmor nicht3 wer heute durch die ,berliner ,straen geht und an die ,rinnsteine von ehemals1 an die ,kanalisationen und ,rieselfelder und ,wasserleitungen von heute denkt1 ich meine1 er riecht ordentlich den ,geist ,virchows und seiner ,mithelfer1 und das ist ein feineres1 vergeistigteres ,monument des ,naturforschers der ,grostadt84 ,von der ,zelle zur ,grostadt6 ,dazwischen liegen zwei weite ,strecken4 ,nach alter ,einteilung gehrt die eine ganz der ,naturforschung1 die andere ganz einem himmelweit verschiedenen ,gebiet1 nmlich der ,geschichte4 ,durch die zweite ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts herauf kommt ein ganz eigenartiger ,versuch3 die ,geschichte1 wo nicht zu erobern1 doch zu erweitern durch die ,naturwissenschaft4 ,an die heikle ,stelle des berganges jener beiden ,streckenteile1 zwischen ,erdgeschichte8 und ,geschichte81 schob sich die prhistorische ,wissenschaft8 in jedem ,zuge von ihrer ,begrndung her ein ,kind der ,naturwissenschaft1 das diese zur ,welt brachte zunchst unter dem heftigsten ,protest des offiziellen ,geschichtsprofessors4 ,und wieder ist es ,virchow1 der sich hier festsetzt1 der1 mag man in hundert ,einzelzgen mit ihm rechten1 doch im ,ganzen diese prhistorische ,zettelsammlung wirklich in eine ,wissenschaft8 verwandelt hat4 ,die ,strkste seiner persnlichen ,position dabei war1 da er das ,wissen besa1 um auf beiden ,gebieten wirklich zu arbeiten1 als ,naturforscher und als ,historiker4 ,in den rein naturwissenschaftlichen ,teilen des ,gebietes suchte er immer einen ,zweig zu bessern durch ,verknpfung mit einem zweiten4 ,er drang darauf1 die ,anthropologie aufzufrischen durch die ,anatomie4 ,in der ,rassenfrage drang er auf das ,experiment1 wozu wieder ,statistik ntig wurde1 fr die der ,staat1 die ,schule heranmuten3 der rein philologisch gebildete ,gymnasialdirektor sah sich pltzlich in diese ganz neuen ,forschungszweige mit hineingerissen1 indem man ihm von oben eine ,tabelle ber die ,haarfarben und ,augenfarben seiner ,zglinge abverlangte2 hinter dem von oben8 stand aber ,virchow4 ,das prhistorische ,material begutachtete er nicht blo im ,museum4 ,er nahm die ,schaufel zur ,hand und grub selber aus4 ,so erschien er1 immer pfeilschnell aufs klar vorbedachte ,ziel losstoend1 im ,kaukasus1 in gypten1 auf dem ,scherbenhgel von ,hissarlik in der ,ebene von ,troja4 ,er fhlte1 bewhrte1 predigte unaufhrlich1 wo auf diesem vagen neuen ,terrain der ,fachmann zunchst hingehre3 nicht in die ,studierstube zum ,grbeln ber neue ,theorien vor ein paar von anderen hereingebrachten ,fundstcken2 sondern an die ,fundstelle selbst1 damit der ,fund selber im ,moment seines ,auftauchens zunchst kritisch fixiert werde4 ,kaum1 da diese junge ,wissenschaft da war1 so bewegte sich ihr schon nur zu gewaltsam ja das ,terrain4 ,eine ,eisenbahnstrecke wurde gebaut3 sie schnitt eine uralte ,sttte auf1 wie etwa den ,burgberg im ,spreewald4 ,in fliegender ,hast galt es an solchen ,stellen einheimsen1 die ,zettel zu den ,dingen schreiben4 ,fr die ,theorien mochten ,jahrhunderte folgen1 ,zeit genug4 ,aber all ihr ,wert hing unabnderlich ab von dem kleinen ,zettel1 den wir heute zu dem ,fundobjekt legen4 ,dieser ,zettel mute ein ,meisterstck fachmnnischer ,exaktheit sein -- und dann durfte er doch auch noch in gutem ,deutsch geschrieben sein2 auf beides hielt ,virchow4 ,nun1 es ist gesorgt1 da die ,bume in diesem defekten ,leben nicht in den ,himmel wachsen4 ,wenn man blo auf diese ,linien sieht1 die sich noch um eine ,menge kleinerer ,arabesken bereichern lieen1 so erscheint es bedauerlich1 da ,virchow nicht wirklich seine ,zeit in der ,naturforschung ganz nach sich bestimmte4 ,in ,wahrheit war er in den besten ,zgen dieser ,zeit voraus1 war der ,pionier einer ,naturforschung1 wie sie allgemein erst kommen soll4 ,die ,medaille hat aber auch ihre ,kehrseite4 ,eine ,naturforschung ,virchows wrde dauernd und herrschend ,zge aufgewiesen haben1 die ich wenigstens nicht im ,antlitz der ,naturforschung8 wnschte4 ,jetzt1 da er selbst fort ist1 hat man allgemein auch in den ,kreisen1 die ihm nicht als ,partei gegenberstanden1 sondern seine ,gre einwandlos ehrten1 eine ,art ,gefhl1 als sei doch auch etwas wie ein ,hemmnis hingenommen4 ,es waren nicht allein die allgemeinen ,spuren1 wie sie jede alternde ,autoritt zeigt1 -- nach deren ,scheiden die ,jngeren immer von etwas ,druck aufatmen1 auch wenn der ,mann dahinter noch so bedeutend gewesen ist4 ,man empfindet1 da in der ganzen ,methode hier doch bei allem ,vorbildlichen auch eine dauernde ,fehlerquelle war4 ,vielleicht ein kleiner ,fehler nur in dem ,ganzen des ,mannes4 ,aber in einer groen ,gestalt1 die stark auf ihre ,zeit wirkt1 pflegen kleine ,fehler grade in der ,wirkung riesengro zu werden4 ,es war die ,kehrseite von ,virchows staunenswerter ,vielseitigkeit1 da er fr gewisse ,dinge so gut wie blind war1 die doch berall ihm vor den ,fen blhten4 ,er achtete nicht auf gewisse ,imponderabilien1 die in der ,naturforschung so gut ihre ,rolle spielen wie in jedem anderen groen menschlichen ,denkgebiet4 ,was er errungen1 dankte er einer eisernen ,treue zu einer gewissen ,methode1 einem unermdlichen ,flei1 einer ewigen klaren ,beherrschung seiner selbst1 einer fort und fort genhrten ,klarheit84 ,die groe ,intuition1 der ,lichtblitz des ,gedankens1 der jh ber ,weiten zuckt1 der ,geist1 der ber den ,wassern schwebt -- sie waren ihm fremd und er hate sie4 ,er bersah1 da die grten ,leistungen auch der ,naturforschung hierher stammen4 ,er bersah1 da die ,begeisterung aus dieser ,quelle schpft4 ,er bersah1 da an dieser geheimnisvollen ,stelle das unendliche ,feld naturwissenschaftlicher ,tatsachen bestndig strebt und streben mu1 sich zu einer einzigen ,knospe zusammenzuschlieen3 aus dieser ,knospe aber bricht1 was allein zuletzt die ganze unendliche ,grtnerarbeit lohnt -- die ,lotosblume einer ,weltanschauung4 ,seine ,leistungen kamen nicht von hier4 ,die ,begeisterung war ihm eine lstige ,trbung des kalten ,forscherauges4 ,vor der ,weltanschauung zuckte er die ,achseln4 ,er hatte ein unnachahmliches ,gesicht zu solchen ,worten4 ,diese ,skepsis sollte ihm selbst teuer zu stehen kommen4 ,er1 der sein ,leben lang gegen ,engen1 ,schranken1 ,abgrenzungen der ,geistesgebiete gegeneinander1 partikularistischen ,fachdnkel1 ,autorittsgelste und reaktionre ,anwandlungen aller ,art sachlich wie ein ,held angekmpft hatte mit einem vllig blanken ,schilde --1 er kam in bestimmter ,beleuchtung in eine ganz gegenteilige ,position4 ,es mischte sich da noch ein ,zweites ein1 das ebenfalls zur ,kehrseite der ,medaille gehrt4 ,er war der ,ansicht1 da die ,naturforschung bald schon in ihre ,epoche trete1 da sie die wahre ,weltmacht im ,denken der ,menschheit wirklich werde4 ,sie eroberte der ,reihe nach alle ,gebiete1 wie sie die ,grostadt auf dem ,wege einer verbesserten ,kanalisation erobert hatte4 ,das war sein ,ideal1 dem das ,minimum von ,begeisterung diente1 dessen er fhig war4 ,aber dieses ,ideal sah er nur erreichbar eben auf sehr nchtern praktischen ,wegen1 und er glaubte1 seit er im politischen ,getriebe stand1 etwas von diesen ,wegen gelernt zu haben4 ,sie forderten1 da man ein ,geringes gab1 um viel zu gewinnen4 ,um ihre ,mission zu erfllen1 mute die ,naturforschung sich in erster ,linie mit dem modernen ,staat vertragen4 ,und eventuell dann auch mit ,mchten1 die dieser ,staat nicht von sich lsen wollte oder konnte -- wie der ,kirche4 ,das ging aber nicht ohne ,konzessionen4 ,gab man also als ,ring des ,polykrates etwas mglichst ,entbehrliches6 ,virchow zgerte keinen ,augenblick mit dem ,gestndnis1 wo das zu finden sei3 im ,gebiet jener ,imponderabilien6 ,um der ,duldung8 der ,naturwissenschaft willen gab er mit leichtester ,hand grade die ,stellen preis1 wo die moderne ,naturforschung sich zur ,weltanschauung krystallisieren wollte4 ,aus dieser ,stimmung hat er gelegentlich gesagt1 da die ,tatsachen des ,bewutseins8 vom ,naturforscher ruhig preisgegeben werden drften zum beliebigen ,gebrauch der herrschenden ,kirchen84 ,aus dieser ,stimmung hat er die modernen ,ideen ber den natrlichen ,ursprung des ,menschen1 die unsere ,weltanschauung so bis ins ,innerste aufrtteln mssen1 mit einer ,leichtigkeit durchstrichen und unter den ,tisch geworfen wie ein ,papier1 das jetzt nicht hierher gehrt1 da seine besten ,mitstreiter sich verdutzt fragen muten1 ob der ,mann denn berhaupt noch fr die ,wahrheitsideale der ,wissenschaft mitfechte4 ,es war in der ,tat derselbe ,mann1 der sich fr die ,wahrheit irgend einer winzigen ,bagatelle-,tatsache1 einer ,scherbe in einem ,grabhgel etwa1 ganz unbedingt htte verbrennen lassen wie ,giordano ,bruno -- und der doch kaum glaublicherweise vor dem ganzen ,begriff ,weltanschauung eine so wegwerfende ,meinung zeigte1 da er dessen kostbarstes ,material als die einzige ,scherbe nahm1 die so wertlos sei1 da man sie dem ,gegner ganz ruhig hingeben knne1 um nicht verbrannt zu werden4 ,das ,verhngnis -- man kann aber hier auch sagen3 die ,nemesis wollte1 da in den spteren ,zeiten seines langen ,lebens gerade diese ketzerischen1 zu ,weltanschauungsdingen durchaus drngenden ,menschheitsfragen sich ihm immer energischer gerade auf dem ,gebiet entgegenwarfen1 wo er von allen ,sachkundigen mit ,recht als ,meister1 ja als ,altmeister und ,bahnbrecher verehrt wurde1 -- auf dem prhistorischen ,felde1 bei ,tertir-,mensch und ,mammut-,mensch4 ,es war das fatalste ,schauspiel gerade fr solche1 die jedes ,wort aus seinem ,munde auf diesem seinem eigensten ,ruf- und ,ruhmgebiet durchaus gebhrend aufs ,hchste zu achten gewohnt waren1 wie er auch hier mit immer gesteigerter ,hartnckigkeit seinen allgemeinen ,ablehnungs-,standpunkt in allen ,detailfragen durchzufhren suchte1 -- und wie er schlielich ,verwirrung in solche ,fragen trug1 bei denen schon viel mittelmigere ,kpfe doch die klare ,linie gar nicht verfehlen konnten1 -- er1 der ,meister der ,klarheit und umsichtigen ,kritik6 ,ich wei wohl1 da der ,glaube noch weit verbreitet ist1 ,virchow habe in seinem ,kampf gegen den ,neandertal-,menschen1 den ,tertir-,menschen1 den ,menschen als ,mammutzeitgenossen und verwandte ,fragen bis zu der ,allgemeinfrage der ,verwandtschaft des ,menschen mit den anatomisch nchsten ,sugetiergruppen1 stets den ,standpunkt der nchtern-besonnenen ,kritik gegenber der waghalsig schweifenden ,hypothese vertreten4 ,die ,dinge lagen in ,wahrheit aber bei diesen ,spezialfragen genau umgekehrt4 ,virchow war es1 der schlielich die verwickeltsten1 unwahrscheinlichsten ,hypothesen aufeinandertrmte1 um ,dinge umzudeuten1 die vor der schlicht nchternen ,anschauung nur eine einzige gerade und einfache ,deutung zulieen4 ,seine ,kritik des ,neandertal-,schdels1 die heute als endgltig zurckgewiesen gelten kann1 ist das schlagendste ,beispiel4 ,er hatte eben in diesen ,dingen den schlichten ,standpunkt vollstndig verloren4 ,er lie sich an autoritativer ,stelle zu ,aussprchen hinreien1 die allen ,elementarergebnissen der vergleichenden ,anatomie ins ,gesicht schlugen1 -- ein ,anfnger1 ein ,student1 konnte ihn schlielich bei einzelnen ,stzen korrigieren4 ,geister1 die ihn intensiv liebten1 mit ihm gern durch ,dick und ,dnn gegangen wren1 hat er zur ,verzweiflung gebracht mit solchen unberechenbaren ,schachzgen4 ,ich will hier ausdrcklich nicht in den ,fehler verfallen1 da ich ,virchow deshalb wirklich eine reaktionre ,natur nenne4 ,das mgen andere machen1 denen es im ,parteitreiben selber nicht um ein ,wort zuviel zu tun ist4 ,er war in einem einzigen ,punkte -- nicht ein ,reaktionr1 aber ein ,diplomat4 ,die groe ,wissenschaft jedoch kennt keine ,diplomatie4 ,ob die ,naturforschung je in unserem ,gesamtleben die fhrende ,rolle bernehmen wird1 wie ,virchow felsenfest geglaubt hat1 sei dahingestellt4 ,sicherlich wird sie es nur1 wenn sie es je tut1 in der ,form einer naturwissenschaftlichen ,weltanschauung4 ,aber ebenso sicher ist1 da sie jetzt und jederzeit sich ihr eigenes ,todesurteil fllt im ,moment1 da sie ,konzessionen macht an irgend eine ,macht des ,himmels und der ,erden auer ihr4 ,virchow war gro genug1 da man ihm das nachrufen kann4 ,er hat genug geschaffen1 was dauern wird4 ,gerade vor seinem ,gesamtbilde lt sich ohne ,bitterkeit aussprechen3 da ein ,gedanke seines ,lebens1 von anderen erfllt1 die ,axt gelegt htte an seine eigene groe und lichtbringende ,arbeit1 -- weil er nmlich die ,axt gelegt htte an den ,grundpfeiler unbeirrter ,wahrheitsforschung4 444 ,nein1 aus diesen entscheidenden ,grnden wird man kein ,zeitalter der ,naturwissenschaft benennen nach ,virchow4 ,er ist einer der strksten ,trger der ,naturforschung in seiner ,zeit gewesen1 sowohl was ,arbeit wie was ,ansehen betrifft4 ,aber er ist kein ,frderer gewesen fr uns im ,naturbegriff4 ,und das gibt zuletzt reinlich den ,ausschlag4 ,man mag noch so eifrig versuchen1 die ,naturforschung blo aufzubauen auf den einsamen1 voraussetzungslosen ,imperativ des3 ,du sollst blo forschen ber einzelne ,kausalzusammenhnge der ,erscheinungen in der ,natur1 nichts weiter1 -- es ist ,deine ,pflicht1 -- weiter frage nicht1 4444 es hilft schlielich alles nichts1 wenn hinter diesem ,imperativ nicht auch der ,sinn steht einer ,weltanschauung1 einer ,auffassung von dieser ,natur1 aus der alle freudige ,arbeit ausfliet und in die alle fruchtbare ,arbeit wieder einfliet4 ,auch hier1 wenn je1 gilt das alte ,wort des ,paulus3 444 und htte der ,liebe nicht1 so wr ich ein tnendes ,erz und eine klingende ,schelle48 ,diese ,liebe kann immer nur aus einer groen1 umfassenden ,anschauung der ,dinge kommen1 aus einer ,ecke1 wo den ,menschen der heilige ,sturm anrauscht1 der ihn ber sich hinausfhrt in ein unendlich ,umfassenderes hinein1 der ihm seine ganze kleine ,person und ihre ,augenblicksinteressen und alle ,mittelchen winziger ,diplomatie zugleich wegfegt wie drre ,spreu 444 ,virchow selber war ja noch in sich getragen gleichsam von einem ,zehr-,kapital solcher ,liebe aus einer lteren groen ,epoche der ,naturauffassung1 so wenig er es ,wort haben wollte1 -- in seiner eigentlichen ,forschung1 zumal in den besten ,jahren1 atmete alles an ihm unbewut doch noch solche ,kern-,liebe2 ohne das htte er berhaupt nie schaffen knnen1 was er positiv geschaffen hat4 ,aber eine ,generation1 von ihm in seinen ,grundstze1 wie er sie bewut verfocht1 erzogen1 wrde nichts mehr sein als eine ,generation der klingenden ,schelle8 in der ,naturforschung4 ,wenn ich auf die ganze philosophische ,stimmung der ,zeit sehe1 in der ,virchow emporgestiegen ist1 so meine ich ein tiefstes1 von ihm unabhngiges1 aber ihn zwingendes ,motiv zu gewahren1 das in sein ,widerstreben gegen jede ,weltanschauung1 jede grere ,naturauffassung zweifellos mit hineingespielt hat und das durch persnliche ,fhigkeitsschranken bei ihm wohl nur untersttzt wurde4 ,virchow gehrte der gleichen ,denkgeneration an1 wie ,karl ,vogt1 wie so viele andere bedeutende ,naturforscher seiner ,zeit1 die alle in gewissen ,zgen das gleiche ,los gehabt haben4 ,shne und ,enkel einer durch und durch idealistischen ,generation1 ,idealisten in jedem ,zuge selbst1 sahen sie sich in die ,naturforschung versetzt durch strksten inneren ,beruf -- und nun aber in dieser ,naturforschung sahen sie sich in eine ,zeitstrmung mechanistischer ,denkweise und ,forschungsmethode hineingerissen1 die jeden ,anschlu zu einer idealistischen ,auffassung der ,dinge verloren zu haben schien4 ,es war das an und fr sich ein philosophischer ,irrweg1 denn es gibt1 wie ich wenigstens fest glaube1 eine ,art des ,mechanismus81 die sich durchaus mit einer idealistischen ,weltanschauung vertrgt4 ,aber die ,zeitmeinung war damals jedenfalls die genau entgegengesetzte4 ,einerseits wurde die mechanistische ,methode seltsamer ,weise berhaupt nicht mehr fr ,philosophie8 gehalten1 sondern sollte einfach identisch sein mit exakter ,naturforschung4 ,andererseits wurde diese von ihr durchdrungene ,naturforschung eben als mechanistische8 doch ausgespielt gegen jeden ,idealismus der ,welt- und ,naturauffassung4 ,eine ganze ,reihe bester ,kpfe dieser ,virchowschen ,generation ging1 ich mchte wohl sagen1 philosophisch von ,anfang an unter in diesem knstlichen ,konflikt4 ,ihr innerer intuitiver ,idealismus1 der als eine ,art kategorischen ,imperativs in ihnen stand1 fand keinen andern ,rettungsausweg als den ,ruf3 ,nieder mit allem ,nachdenken ber den ,naturbegriff6 ,fort mit aller ,weltanschauung6 ,nicht denken an das ,verhltnis zwischen mechanistischer ,forschungsmethode mit lauter mechanistischen ,ergebnissen und dem ,idealismus als ,ur-,ansporn aller ,wahrheitsforschung6 ,nicht rhren an ,philosophie1 damit wir uns nicht den ,widerspruch selber eingestehen mssen6 ,daher das unfltige ,schimpfen auf jede ,philosophie bei einem so feinen1 so liebenswrdigen1 in jedem ,betracht so geistreichen1 so geistig feinschmeckerischen ,kopf wie ,karl ,vogt4 ,und daher das wunderliche ,diplomatenspiel in seiner einen ,wurzel1 seiner tiefsten am ,ende doch1 auch bei ,virchow4 ,mit klaren ,karten htte sein ,bekenntnis etwa gelautet3 um in der ,naturforschung etwas zu leisten1 brauchen wir mechanistische ,methode1 aus dieser ,methode resultiert als ,weltanschauung ein toter ,mechanismus als ,weltbild2 mit dieser ,weltanschauung vertrgt sich unser ,idealismus1 das eigentliche treibende ,grundmotiv all' unseres ,arbeitens1 also auch des ,naturforschens1 nicht1 also halten wir den ,mund1 sobald jemand von ,weltanschauung reden will2 berlassen wir dieses ganze ,feld lieber offen solchen ,mchten1 wie der ,kirche1 -- ein ,frieden1 fr den uns noch obendrein der ,staat lobt und durch seinen ,schutz lohnt2 mag sie sich damit blamieren oder was sonst3 -- besser immer1 als wir sgen uns selber den ,ast ab1 auf dem wir sitzen4 ,was ,virchow nicht fand -- und worin auch er in all' seiner ,gre eben klein geblieben ist und nicht ein bahnbrechender ,knig und ,meister im ,gedankenleben seiner ,zeit geworden ist3 -- das war eine wahre philosophische ,vershnung von ,mechanismus und ,idealismus1 eine wahre ,brcke von den ,resultaten objektiver ,forschung zu den subjektiven idealistischen ,wurzeln und ,motiven jeglicher ,forschung eben auf ,grund einer noch umfassenderen1 beides umfassenden philosophischen ,klrung und ,vertiefung des ,naturbegriffs4 ,ein einzelner kann in sich ,verstecken spielen ein ,menschenleben lang4 ,ganze ,generationen vermgen das auf die ,dauer nicht4 ,jener innere ,widerspruch1 den ,virchow mit einer verzwickten ,stellung hinter sich verdeckte1 wird unserer ,zeit jetzt schon allenthalben im ,ganzen doch sichtbar4 ,und je deutlicher sie ihn sieht1 desto deutlicher wird ihr auch die ,forderung einer resoluten ,lsung in jenem positiven ,sinne1 in ein ,neues hinein4 ,dabei kann ihr eine bergangsgestalt wie ,virchow selbst natrlich nichts mehr sagen4 ,wir haben ganz und gar keine ,lust1 lieber in den wichtigsten ,weltfragen pro forma zum ,kirchendogma zurckzukehren1 blo damit nicht offenbar werde1 da unsere ,forschung ein schwarzes ,scheusal heimlich geboren habe1 das unserm ,idealismus die ,leber ausfrit4 ,wir wollen weder diesen ,idealismus einben1 noch die ,naturforschung und ihre ,ergebnisse4 ,das ,wie ist eine ,forderung4 ,aber noch keine strebend sich bemhende ,zeit ist daran gestorben1 da sie eine groe geistige ,forderung hatte4 ,im ,gegenteil4 ,an faulen ,kompromissen und der lhmenden ,behauptung des ,dogmas1 dem alle ,fragen ,himmels und der ,erden gelst gelten1 sind ,zeiten versumpft und versandet1 -- noch nie an der steilen ,gre ihrer ,ideale4 99 99 99 99 99 ,man kann nicht an ,virchow denken1 ohne da dem ,blick auch die andere ,gestalt aus der ,hochburg der ,naturforschung ,berlin8 vom letzten ,drittel des ,jahrhunderts auftaucht3 der alte ,dubois4 ,so grundverschiedene ,persnlichkeiten ,emil ,dubois-,reymond und ,rudolf ,virchow waren -- der eine so ganz und gar ohne ,sinn fr ,feierlichkeit81 wie ,fontane sagte1 in seinen ,schwchen wie in seiner ,gre1 der andere der geborene ,feier-,redner1 immer mit ,pomp und auf einem schweren ,piedestal1 schon als ,lebender der eigenen ,absicht nach wie der ,humboldt des ,standbilds mit einem riesigen ,marmorfolianten1 dem ,welt-,gesetzbuch des ,naturforschers1 auf den ,knieen --3 in ihrer ,stellung zu der groen ,herz-,frage der ,natur8 besaen sie eine packende hnlichkeit4 ,beide waren ,naturforscher ersten ,ranges1 was exakte ,arbeit anbelangt3 ,dubois in der ,gesamtleistung wohl nicht annhernd so vielseitig1 so praktisch nachhaltig und so bahnbrechend wie ,virchow1 aber doch intensiv immerhin genug fr eine ganz hervorragende ,stellung in der ,arbeit seines ,jahrhunderts4 ,beide waren zweifellos hingebende ,idealisten in ihrem innersten ,wesen4 ,beide haben notwendig nach den grten ,gesichtspunkten suchen mssen1 da sie beide den ,naturforscher fr den berufenen ,fhrer der ,zeit hielten1 in der aufsteigenden ,naturforschung den ,brennpunkt unserer ,kulturentwickelung sahen und beide dabei ein ungewhnlich starkes ,gefhl fr die ,breite dieser ,kultur ber die verschiedensten ,geistesgebiete fort besaen4 ,beide aber sind grade vor dem uersten1 dem hchsten ,problem einem seltsamen ,schicksal verfallen4 ,die ,reaktion1 die um jeden ,preis von der ganzen ,naturforschung fortwollte1 hat sich beider auf gewisser ,hhe bemchtigt1 um grade sie als schrfsten ,trumpf auszuspielen4 ,und so wenig sie selber deshalb ,reaktionre waren1 so logisch war doch diese ungewollte ,nachfolge4 ,denn ,dubois genau wie ,virchow ist in der ,formulierung und ,deutung des ,naturbegriffs hoffnungslos stecken geblieben4 ,und je gebieterischer die ,zeit1 die ja wirklich eine ,zeit der ,naturforschung8 war1 nach einem ,fortschritt1 einer ,hlfe1 einer ,klrung an dieser grundlegenden ,stelle verlangte1 desto notwendiger mute sie durch eine schiefe1 unbrauchbare1 irre fhrende ,definition und ,auffassung gehemmt und ins ,ungewisse verstoen werden4 ,das haben die reaktionren ,verchter des ,wortes ,natur8 aber sofort klar herausgefunden4 ,in der ,art1 wie beide ihre ,stellung bewut suchten und zeigten1 waren sie ja wieder grundverschieden4 ,sie waren da temperamentsverschieden4 ,virchow sprach sich eben zu den ,grundfragen berhaupt nicht aus4 ,er offenbarte seine ,anschauung nur in einem konsequenten ,verhalten4 ,es steckte in dieser ,art etwas ,zhes1 das ,mundhalten1 aber ,handeln eines verschlossenen1 aber innerlich eisig klaren ,diplomatenkopfs1 das ihn eben in seiner ,art als ,charaktertypus eines ,staatsmanns8 bestimmter ,schule 7etwa im ,ideal ,rankes7 erscheinen lt1 wenn man von der ,sache absieht und rein die ,charaktersilhouette zu fassen sucht4 ,dubois im ,gegensatz dazu war eine viel naivere ,natur4 ,er hatte einen ganz bestimmten ,form-,ehrgeiz1 auch eine ,art ,form-,eitelkeit1 kann man sagen4 ,in gewissem ,reifestand spitzte sich ihm alles zu einem groen ,bonmot zu4 ,das mute dann heraus1 mute in einer bengalischen ,beleuchtung heraus2 bei sich behalten konnte er es nicht mehr1 und wenn es in die ,welt sollte1 so setzte bei ihm der ,sporn ein1 da es nun auch in einer verblffend individuellen ,fassung als von ihm8 kam4 ,dubois ging zeitlich genau parallel zu ,virchow1 und es ist also kein ,wunder1 da seine ,denker-,bahn vor dem ,naturbegriff in ihren ,voraussetzungen so gut wie genau gleich bei ihm eingestellt war4 ,auch bei ihm erfolgt in den besten ,jahren ein glattes ,einlenken in rein mechanistische ,erklrungsversuche1 -- ein ,einlenken1 das zunchst den hchsten praktischen ,erfolg hat1 dem der ,zeitgeist zujubelt und vor dem es gar keinen ,bruch1 keine ,haltstelle zu geben scheint4 ,trotzdem aber kommt der innere ,ruck1 innere ,chok1 -- eines ,tages1 -- bei beiden4 ,der ,moment1 da ihnen bei ihrer mechanistischen ,naturhnlichkeit bange wird4 ,und der ,konflikt erwchst gerade aus der ehrlichsten eigenen ,hauptarbeit selbst4 ,virchow hat auf der ersten ,hhe seiner ,bahn den glcklichen ,gedanken1 auch im lebenden ,organismus des ,menschen den ,begriff des ,zellenstaates8 durchzufhren4 ,wie der tote menschliche ,krper sich anatomisch noch aus den im ,mikroskop nachweisbaren einzelnen ,form-,elementen1 den ,zellen81 zusammensetzt1 so mu auch der physiologische1 der lebendige ,mensch ein ,produkt1 ein ,additionsexempel der ,funktionen dieser ,millionen von einzelnen ,zell-,leistungen sein4 ,der ,mensch ist ein ,zellenstaat81 sein ,handeln die ,summe der ,leistungen der einzelnen ,staatsbrger1 der ,zellen4 ,bis hierher war die ,sache glatt4 ,man hatte im objektiven ,bilde nur die ,zusammenarbeit all' dieser ,millionen subjektiver ,zentren1 der ,zellen4 ,aber nun ein ,haken im ,vergleich4 ,der aus so und so viel ,brgern zusammengesetzte ,staat hatte doch1 gangbarer ,auffassung nach1 deshalb noch nicht wieder ein ,gesamt-,ich1 ein ,gesamt-,bewutsein4 ,der ,zellenstaat ,mensch8 hatte das dagegen zu seinen ,lebzeiten unanzweifelbar4 ,gerade von diesem ,gesamt-,ich gingen wir ja naiv bestndig aus1 von seiner ,einheit4 ,mein -- also etwa ,virchows -- ,bewutsein1 war dieses ,gesamtbewutsein ber einer ,pyramide von ,millionen ,zellen4 ,hier lag etwas ,verzwicktes4 ,steckte doch etwas ,falsches in den ,grunddefinitionen8 ,aber mit denen waren wir ja doch gerade praktisch so weit gekommen1 -- zu dieser ,lehre vom ,zellenstaat1 die eine ganz neue ,pathologie verhie6 ,und ,virchow machte seinen ,salto mortale4 ,wir gehen ruhig in der ,bahn weiter4 ,die ,tatsachen des ,bewutseins8 aber lassen wir fr sich stehen1 als existierten sie nicht4 ,damit sie mglichst aus dem ,versuchungsbereich des ,naturforschers verschwinden1 liefern wir sie sogar gelegentlich1 bei vorteilhaften ,konzessionsmglichkeiten1 willig ganz anderen1 dem ,naturforscher an sich gar nicht diskutabeln ,geistesgebieten8 aus3 der ,theologie1 der herrschenden ,kirche81 der je nachdem kirchenfreundlichen ,staatsraison84 ,je fester sie dort einregistriert werden1 desto sicherer sind wir sie nmlich los4 ,will uns ,einer in der ,naturwissenschaft fortan von ,bewutsein8 reden1 so rufen wir ihn einfach zur ,ordnung wegen ,grenzschmuggel1 -- er bringe uns ,religion1 ,theologie1 ,kirche1 ,staat hinein2 eine ,diskussion ber die heikeln ,punkte selbst schneiden wir so geschickt vorher ab4 ,dem guten ,glauben nach war dieser ,kompromi eine ,rettung der ,reinheit des ,forschungsfeldes fr den ,naturforscher4 ,in ,wahrheit war er der endgltige ,verzicht auf einen echten umfassenden ,naturbegriff4 ,ein ,naturbegriff1 bei dessen ,definition das ,bewutsein ber ,bord flog1 als ,dublette gewissermaen verschachert wurde1 war ja ein ,hohn seiner selbst4 ,mit vollem ,recht mute der ,theologe alten ,stils mit ,lachen auf ihn herabsehen1 der er die ,grunddinge unserer eigenen ,persnlichkeit aus seiner ,anthropologie einfach fortlie4 ,aber ,virchow blieb ein ,menschenalter lang zh4 ,er hatte im ,eigensten seine ,wegwende gehabt1 wo es ihm geheien hatte3 jetzt mut ,du weitergehen ohne ,dich umzusehen2 siehst ,du ,dich um1 so versteinerst ,du zur ,salzsule wie ,loths ,weib2 und die ,handlung dnkte ihm fortan eine ,lebensaufgabe1 die andern auch ber diesen kritischen ,punkt zu bringen4 ,genau auf diesen ,punkt aber geriet auf seiner ,bahn parallel auch ,dubois4 ,seine ,lsung war die vielberhmte ,ignorabismus-,rede4 ,keine ,handlung bei ihm1 sondern eben eine ,rede4 ,er wurde daran nicht zum schweigenden ,schulmeister1 der die ,zhne aufeinander bi und handelte1 ohrfeigte1 lobte1 alles aus dem ,prinzip1 das aber selbst nicht gelehrt wurde4 ,er wurde zum ,bekenner1 der sein ,glaubensbekenntnis offen abgab1 mit rednerisch betontem ,ich84 ,die ,wirkung war aber ungefhr die gleiche4 ,denn der ,inhalt hatte im ,innersten eine ganz frappante hnlichkeit4 ,auch hier gab es1 und zwar diesmal scharf ausgesprochen1 eine ,bankerotterklrung4 ,der ,naturbegriff mte1 um ein ,weltprinzip1 die wahre ,basis einer ,weltanschauung fr uns zu werden1 die ,frage lsen3 wie ,materie denkt8 ,diese ,frage aber1 so bekennt ,dubois1 ist fr uns ewig unlsbar6 ,wir werden das nie begreifen4 ,ignorabimus6 ,die ,gegner jubelten4 ,also war es nichts mit dem ,naturbegriff1 mit der ganzen ,natur86 ,der ,naturforscher verzichtete auf ,weltanschauung4 ,denn eine ,weltanschauung mu1 wenn sie nicht schon eine ,lsung irgendwie besitzt1 mindestens doch die ,mglichkeit einer solchen ,lsung als ,arbeitsprogramm enthalten4 ,sie mu einem immer strebenden ,sichbemhen8 das ,tor frei lassen4 ,auf ,ignoramus kann man noch eine ,philosophie aufbauen4 ,auf ,ignorabimus nicht mehr4 ,vor ihm hebt sich jeder ,wert des ,erkenntnissuchens selbst auf4 ,wo aber die ,werte fortfallen1 fllt nach unerbittlichem praktischem ,gesetz1 in dem wir so sicher hngen wie im ,gravitationsgesetz1 die ,sache selbst dahin4 ,und das sollte also ,ergebnis des grandiosen ,hhenfluges der ,naturforschung sein8 ,dubois selbst hatte mit der ,kirche gar keine ,berhrungspunkte4 ,er besa auch nicht die ueren ,konzessions-,neigungen des ,politikers ,virchow4 ,er war ,zeit seines ,lebens nach dieser ,seite ein unabhngiger ,mann1 trotzig und mutig wie ,tyndall1 ,huxley1 ,vogt4 ,sein ,naturforscherstolz war so hoch entwickelt1 da er ein ,ding wie einen ,theologen gar nicht mehr unter sich sah1 geschweige denn als ,rivalen neben sich empfand4 ,auch im ,moment seines ,bekenntnisses sah er sich ganz allein1 oder hchstens im engen ,kreise einer ,anzahl erster ,naturforscher unter sich4 ,er1 oder wir1 waren die ,titanen1 die den ,kopf auf die ,hand sttzten1 in das schwarze ,loch jenes bodenlosen ,dilemma starrten und aus tiefster ,brust mit dem ,donnerton unserer ,stimme bekannten3 ,es ist halt nichts4 ,wir haben uns verrannt auf ewig48 ,aber wenn die ,riesen sich klein machen -- das ist nun so -- dann werden die ,zwerge ,riesen4 ,im ,moment1 da er sein ,bekenntnis preisgab1 als ,redner1 der auch noch zu einem ,bekenntnis der eigenen ,ohnmacht den ,beifall fr eine prchtige rednerische ,wendung brauchte1 -- in dem ,moment ragten die verachteten ,theologen pltzlich wie die ,pilze ber einen gestrzten ,baumriesen hinweg1 -- sie waren gro im ,verhltnis zu ihm und die ,menge sah es und schlo danach4 ,dubois kochte vor ,wut1 als ihm einmal einer vorwarf1 er habe dem ,ultramontanismus in die ,hnde gearbeitet4 ,nein1 es konnte keiner dem ,ultramontanismus innerlich ferner stehen als diese trotzigen ,naturforscher-,gestalten des #ai4 ,jahrhunderts1 zu denen ,dubois in jeder ,faser gehrte4 ,aber ich denke an ,fechners schnes ,bild von den ,taten des ,menschen1 die ber seine leibliche ,person hinaus selber einen neuen ,leib bilden4 ,der ,tatenleib dieses ,duboisschen ,bekenntnisses war nicht mehr er selbst1 der stolze ,physiker und ,physiologe auf der ,hhe seiner ,wissenschaft1 fhrende ,gestalt seiner ,zeit im eigenen ,glauben2 er war ein kleines gebrochenes ,mnnchen mit den ,zgen des ,famulus ,wagner1 der sich in seine ,apotheke verschlo1 wo man seine ,kleinarbeit eben duldete2 die ,faust-,fragen hatte er abgeschworen4 ,der ,naturforscher war in diesem ,mnnlein wieder zum armen ,handlanger herabgesunken4 ,man schickte zu ihm um ein ,plverchen1 wenn man keinen ,stuhlgang hatte4 ,wer ,auge in ,auge mit den groen ,weltfragen stand1 der dachte nicht an ihn1 denn er wute1 da seine ,weisheit nicht ber die ,aufschrift auf ein paar ,dutzend ,porzellankruken mit kleinen ,hausmittelchen reichte4 ,er mute sich anderswo helfen4 ,und wer schon die ,natur aufgegeben hat1 dem bleiben nicht viele ,wege4 ,die ,klingel zum ,pfarrer ist gleich nebenan4 ,und was der nun in seinen ,kruken hege3 ,ignorabimus steht gewi nicht darauf4 4444 ,und dabei3 -- was fr ein schwacher ,trugschlu blo steckte auch hinter diesem ,abfall6 ,ich kenne in der ganzen ,geschichte der neueren ,philosophie keine so grobe ,denkfalle1 wie die1 in die der groe ,beobachter und ,experimentator ,dubois naiv hineingegangen ist4 ,blttern wir1 um dem ,problem ins ,herz zu schauen1 noch um eine ,gestalt zeitlich zurck4 -- -- -- ,was ist das ,leben8 ,vor der ,glasveranda1 in der ich sitze1 fluten die goldgrnen ,wiesen weit hinaus4 ,sie branden endlich mit einem krausen1 wulstigen ,waldsaum vor einer ungeheuren1 tiefblauen ,mauer der ,kammwand des ,riesengebirges4 ,mitten im ,wiesengrunde hebt sich winzig1 aber blendend wei1 eine lndliche ,kirche mit spitzem ,turm herauf4 ,und ganz vorn1 in der ersten ,wiese1 steht eine alte ,frau und mht mit sehnigem ,armsto die hohen blauen ,glockenblumen um1 ,sto um ,sto4 ,ich sage mir1 da dieses ganze schne ,bild1 diese ,farben1 diese wundervolle ,gebirgslinie in diesem ,moment in einem tiefen1 rtselvollen ,zauberbrunnen der ,natur schwimmen3 meinem lebenden ,auge4 ,was lebt da8 ,und ich sage mir1 da der kleine weie ,spitzturm dort drben eigentlich nur das ,fragezeichen1 das uralte ,fragezeichen der ,jahrtausende hinter jenem ,satze markiert4 ,es ist gewi einer der wenigen abstrakten ,stze1 die in irgend einem ,sinne auch jene schlichte ,bauernalte hier vor ihrer ,sichel ber den ,glockenblumen begreifen wrde -- nicht physiologisch1 aber aus einer eisernen ,erfahrung von sechzig ,lebensjahren voll unzhliger verworrener ,dinge ohne ,antwort4 ,nur den ,titel des ,buches verstnde sie eben nicht1 in dem ich gerade geblttert habe4 ,und wie viele verstehen ihn nicht in unserer ,zeit1 die mit ,bildung prunkt4 ,es ist hundert ,jahre rund her1 da der ,mann geboren worden ist1 der auf dem alten schlechten ,lschpapier des ,titelblattes aus den ,dreiigen des neunzehnten ,jahrhunderts steht3 der ,dr4 ,johannes ,mller1 ordentlicher ffentlicher ,professor der ,anatomie und ,physiologie an der ,knigl4 ,friedrich-,wilhelms-,universitt und an der ,knigl4 medizin4-chirurg4 ,militr-,akademie in ,berlin84 ,es ist sein ,handbuch der ,physiologie des ,menschen fr ,vorlesungen84 ,gedruckt in seiner ,vaterstadt ,koblenz4 ,mir sind zufllig zwei ,auflagen zur ,hand3 auf der vierten von #ahdd ist er schon ,geheimer ,medizinal-,rat1 vierzehn ,jahre spter war er schon tot1 hingemht von einer ,krisis des allzu intensiven ,lebens4 ,auch der ,mann hat an dem ,problem gerttelt1 ist mit dem ,kopf gegen das ,fragezeichen gerannt4 ,an ,johannes ,mller mu man sich zuerst einen ,augenblick klar erinnern1 wenn man die ,absturzstelle finden will1 von der ,dubois in sein ,ignorabimus8 fiel4 ,es schadet aber heute berhaupt nichts1 einen ,moment bei ihm stehen zu bleiben4 ,wenn man aus der ,perspektive jetzt von hundert ,jahren auf ,johannes ,mller schaut1 so meint man wohl1 man knne ihn gar nicht mehr allein sehen4 ,er erscheint in einem ,gedrnge1 nur einen ,kopf hoch vorragend1 wie die groen ,mnner auf offiziellen ,treppenhaus-,dekorationen1 die gerade so weit vorkommen1 da man noch den ,orden ,pour le mrite unter der ,halsbinde sieht4 ,er war das ,haupt einer ,schule1 und das ,charakteristische dieser ,schule war1 da die ,besten darin doch so auf eigene ,faon selig und berhmt wurden1 da man sie nicht als ,schler zu verrechnen pflegt4 ,neben ,dubois gehrte ,haeckel dazu4 ,ein dritter1 ,schwann1 entdeckte in seinen ,arbeitsrumen die tierische ,zelle1 eine ,leistung1 nach der man die ganze ,physiologie des #ai4 ,jahrhunderts allein benennen knnte1 wenn eine einzelne ,entdeckertat den ,ausschlag geben soll4 ,in unsagbar armseligen ,rumen1 bei einem ,assistentengehalt zum ,verhungern4 ,aber es war noch die groe ,zeit1 wo die ,leistungen wirklich genau im umgekehrten ,verhltnis zu ,gre und ,prunk der ,institute standen1 wie ,haeckel es gelegentlich ausgedrckt hat4 ,bei ,claude ,bernard in ,paris sah es noch schlimmer aus4 ,nimmt man hinzu1 da ,mllers dauerndstes ,werk ein zusammenfassendes1 rckschauendes ,kompendium seiner ,wissenschaft war1 so knnte man versucht sein1 ihn blo fr eine bergangsgestalt zu halten1 wie sie in der offiziellen ,geschichte der ,wissenschaften imponierende ,namen bewahren1 als ,vermittler wirklich viel getan haben1 aber fr die eigentlich geistige ,innenlinie doch zurcktreten4 ,das trifft aber hier gerade den ,kern nicht4 ,johannes ,mller war seiner echtesten ,art nach ein durchaus einsamer ,mensch4 ,ein einsamer ,kmpfer1 ,auge in ,auge blo fr sich mit dem groen ,rtsel4 ,seine ,wissenschaft1 die ,wissenschaft vom ,leben1 war ihm nicht ein ,paragraph1 den man elegant weiter gab1 sondern dieses ,rtsel4 ,es ist merkwrdig1 wie einstimmig seine groen ,schler ihn alle gelobt haben1 von den verschiedensten ,richtungen aus4 ,das gibt immer eine starke ,wahrscheinlichkeit dafr1 da1 streng genommen1 keiner mit ihm intim geworden ist2 dauernde ,bewunderer finden nur ,menschen1 deren ,gre etwas ,einsames1 einen ,grund von ,undurchdringlichem besessen hat1 der der ,auflsung1 der ,gewhnung1 dem ,banalwerden trotzt4 ,inmitten der unbegrenzten ,achtung wird von seinem dmonischen ,blick erzhlt1 den niemand ertrug1 vor dem die jungen ,studenten sich frchteten4 ,es war der ,blick des ,adepten1 des ,gezeichneten fr die ,einsamkeit4 ,solche intensiven1 vom ,rtselhaften der ,welt faszinierten ,einsamkeitsdenker sind allemal ,weltanschauungsfiguren ihres ,jahrhunderts -- viel mehr als ,lehrer oder auch als ,spezialforscher4 ,das ,wissen vom ,leben war und ist eine ,weltanschauungsfrage4 ,um die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts war ,johannes ,mller der unbestritten grndlichste ,denker ber das ,leben4 ,er war nicht ein ,physiologe1 sondern der ,physiologe seiner ,zeit4 ,ganz scharf kennzeichnet sich die ,epoche1 die sein ,name beherrscht1 in der ,geschichte des menschlichen ,denkens1 scharf wie wenige4 ,mit ,natur8 als ,losungswort hatte das ,jahrhundert schon eingesetzt4 ,aber es kam zuerst in der ,zusammensetzung ,natur-,philosophie84 ,das ,abendrot der groen idealistischen1 sthetisierenden ,denkperiode1 die tief ins achtzehnte ,jahrhundert zurckreicht1 flammte darin um das neue ,wort4 ,dann wenden sich die ,dinge4 ,es beginnt die umgekehrt scharf realistische ,periode4 ,zunchst mit einem bleiernen1 kreidigen ,morgenvorschein4 ,in ihm prgt sich das ,wort um in ,natur-,wissenschaft84 ,auf der ,wende dieser beiden ,perioden aber steht vor dem ,begriffe ,leben8 ,johannes ,mller4 ,das ,typische in ihm ist1 da er seiner ,liebe nach noch ganz ,naturphilosoph der ,hegel-,schelling-,fichte-,schillerschen ,epoche war4 ,er wollte dieser ,naturphilosophie in der ,physiologie blo einen besseren1 einen dauerhafteren ,untergrund bauen4 ,als der ,neubau aber dastand1 war er fr die ganze junge ,generation1 die sich pltzlich unter ihm sah1 ganz etwas anderes als blo ein neues ,fundament4 ,das ganze ,abendrot schien hinter ihm untergegangen3 gerade sein ,schatten selbst aber erzeugte nach vorne in voller ,kraft jenes neue kreidige1 unbestimmte ,dmmerlicht eines khlen ,frhmorgens4 ,mller war seinem innerlichen ,ausgangspunkte1 seinem ,temperamentspunkte nach noch eine durch und durch religise ,natur4 ,er glaubte an ,zwecke1 ,ziele in der ,welt1 an einen ,sinn der ,welt4 ,die ,teleologie steckte seinem ,denken im ,blut ohne ,hehl4 ,aber ebenso konsequent neigte er von ,anfang an dazu1 diese ,zwecke1 ,ziele1 diesen ganzen ,sinn8 fr eine wissenschaftliche ,betrachtung innerhalb des naturgesetzlichen ,zusammenhanges der ,welt zu suchen1 oder eigentlich noch besser gesagt3 identisch damit4 ,alles war kausal verknpft4 ,aber diese ,reihe der ,kausalitt war von ,anfang an so gelegt1 da ein ,ziel1 ein ,sinn schlielich herauskamen4 ,teleologie und ,kausalitt lagen sich nicht in den ,haaren1 sondern standen vor genau der gleichen ,sachfolge4 ,die kausale ,betrachtung sah blo auf die ,art der ,verknpfung1 die teleologische auf das ,endergebnis4 ,mochte man nun im praktischen ,bedarf die ,teleologie mehr der ,philosophie berantworten und die exakte ,naturforschung enger auf die rein kausale ,schau einstellen3 das war eine ,bequemlichkeitsfrage menschlicher ,arbeitsteilung -- fr ,mller selbst bedeutete es jedenfalls keinen ernsthaften ,ri4 ,so weit seine verwickelte ,persnlichkeit berhaupt durchsichtig ist1 ist auch diese idealistische ,stellung zu den ,dingen bei ihm klar4 ,und mit solchen ,gesinnungen betrat er nun sein ,spezialgebiet1 -- das ,leben4 ,herrschend auf diesem ,boden fand er den ,begriff der ,lebenskraft84 ,der ganze ,johannes ,mller als ,physiologe taucht auf1 wenn man dieses ,wort ausspricht4 ,das ungefhr war das ,dogma der ,physiologie1 wie er es erhielt3 zwischen dem ,lebendigen und ,toten ghnt eine unberbrckbare ,kluft2 im ,bereich des ,leblosen herrschen die ,krfte der ,chemie und ,physik2 im ,lebendigen gelten diese zwar auch1 aber ber ihnen steht noch ein ,geheimprinzip1 das sie meistert1 ein ,genius1 dem sie untertan sind2 und diesem ,prinzip wird das eigentlich ,merkwrdige des ,lebens8 verdankt2 geben wir ihm also danach seinen ,namen3 -- die ,lebenskraft84 ,im ,bchlein vom ,rhodischen ,genius8 hat der junge ,alexander von ,humboldt 7noch in ,schillers ,horen867 die ,lebenskraft geradezu so als persnlichen ,genius8 geschildert1 der die chemisch-physikalischen ,krfte in ,sklavenfesseln hlt1 so lange der ,organismus lebt84 ,stirbt der ,genius1 so fallen die entfesselten rohen ,krfte ber den toten ,leib her4 ,im ,grunde war diese ,lebenskraft1 wie sie ,mller erhielt1 ein ,knuel teils sich klrender1 teils aber auch noch hochgradig unklarer ,definitionen und ,auffassungen4 ,subjektive und objektive ,anschauung1 ,seelisches und ,mechanisches1 ,innen und ,auen1 ,zweck und ,folge1 freier ,wille und kausal gebundene ,kraft1 alles ,mgliche und ,unmgliche war in den ,winkel dieses ,wortes zusammengekehrt4 ,es schien fast eine ,forderung ber ,menschenkraft1 aus diesem ,wirrwarr praktisch aufzutauchen1 das nur geschichtlich zu begreifen war4 ,nun1 ,mller acceptierte zunchst ruhig das ,wort4 ,was an ihm naturphilosophisch etwa im ,sinne der ,schellingschen ,epoche war1 schreckte ihn1 den ,naturphilosophen aus ,neigung1 ganz und gar nicht4 ,kaum einer hat in dieser ,hinsicht die ,lebenskraft mystischer8 gefat1 als grade er4 ,als ein unbewut zweckmig schaffendes1 dmonisches ,grundprinzip der lebendigen ,natur erschien sie ihm1 mit dem wir bei dem absolut ,geheimnisvollen standen1 das selber berhaupt keine ,diskussion vom exakten ,boden aus zulie4 ,den leibhaftigen ,finger ,gottes glaubt man manchmal aus seinen ,definitionen herauslangen zu sehen4 ,und doch machte er eine einzige1 eine scheinbar ganz kleine ,konzession1 eine kleine ,bedingung1 die aber eigentlich die ganze ,schlachtlinie vernderte4 ,lebens-,kraft lautete das ,wort4 ,das ,leben sollte etwas sein1 was ber den gewhnlichen ,krften der ,chemie und ,physik stand4 ,aber indem man den ,lebensgenius auch selber grade ,lebenskraft8 taufte1 hatte man ganz in der ,stille dabei ihm doch schon ein eigentmliches ,rcklein angetan4 ,man hatte dem ,leben eben doch auch schon mitten in allen mystischen ,definitionen selber einen gewissen ,charakter einer ,kraft8 beigelegt4 ,mochte es eine besondere8 ,kraft sein4 ,eine ,kraft1 die strker war als alle anderen1 eine wahrhafte ,meisterkraft4 ,es blieb die ,definition als irgend eine ,sorte doch auch von ,kraft81 also im ,sinne blo eines ,gradunterschiedes4 ,mochten die ,erfinder des ,wortes ber die ,kraftdefinition hinweg noch so viel ,apartes an geistigen ,werten hineingebraut haben3 das ,wort bewies1 da sie doch nach einer ,seite im ,innersten schon mit dem ,zuge der ,zeit gegangen waren1 -- einer ,zeit1 die dem einfachen mechanischen ,kraftbegriff tglich mehr technische ,triumphe und logische ,vereinfachungen auf allen ,wissensgebieten verdankte4 ,ganz still steckte1 halb unbewut1 der ,wunsch schon in dem ,worte1 mit dem einfachen objektiven mechanischen ,kraftbegriff halt doch auch ins ,leben selber hineinzuarbeiten1 -- gewisse ,vorgnge dieses ,lebens aufzulsen in eine letzte1 oberste ,kraft81 die zwar scheinbar ber allen gewhnlichen ,physikkrften stand1 aber in ,wahrheit die ,teufel doch nur austrieb durch ,beelzebub1 der ,teufel ,obersten1 -- eben als ,lebenskraft4 ,und ohne nun in das ,gewebe der ,grunddefinitionen selber von hier weiter einzudringen1 zog doch ,mller eine wirklich sehr einfache ,wort-,konsequenz4 ,die sichtbaren uerungen der ,lebenskraft1 meint er1 treten uns wissenschaftlich exakt doch immer nur wieder in echten mechanischen ,wirkungen vor ,augen1 bei deren ,beschreibung wir keinen ,moment die ,sphre der anderen exakten ,wissenschaften zu verlassen brauchen4 ,und die einfachste1 zweckmigste ,methode der ,forschung bleibt also auch in der ,physiologie die1 da man als das ,wahrscheinliche zunchst stets einen rein mechanischen ,sachverhalt im gleichen ,sinne wie bei den ,gesetzen der ,chemie und ,physik annimmt und alle ,experimente1 alle ,hypothesen auf ihn allein einstellt4 ,wo es galt1 ,schler nicht fr allgemeine ,naturphilosophie1 sondern im ,laboratorium fr die schlichte praktische ,arbeit zu erziehen1 da hat ,mller stets fr diese ,konsequenz erzogen4 ,einer der hellsten8 dieser ,schler war aber ,emil ,dubois-,reymond4 ,und seine erste groe1 an biologische ,probleme hherer ,ordnung rhrende ,tat war1 da dieser ,dubois als so erzogener ,mller-,schler noch einen ,schritt in der ,konsequenz weiter tat4 ,er unterfing sich zu sagen3 fr diese exakte ,arbeit1 die nur einfache mechanische ,reihen sucht1 ist die ,hypothese einer besonderen ,lebenskraft sogar als solche auch noch entbehrlich4 ,es gengen als ,voraussetzung zunchst die bereits bekannten ,naturkrfte der ,physik4 ,dubois versuchte in einem ,einzelfall mit groem ,glck den ,nachweis1 wie man selbst in der ,lehre vom lebendigen ,nerv -- die ,dinge rein mechanisch immer angesehen -- glatt so durchkomme4 ,und ,mller lebte noch1 als man schon hren konnte3 der junge ,dubois habe die ganze berchtigte ,lebenskraft endgltig ausgeschaltet4 ,ja1 als ,kraft8 neben der ,kraft86 ,im ,grunde hatte ,dubois nur eine letzte ,unklarheit aufgehoben4 ,die ,physik war die ,lehre von der ,kraft84 ,was im ,leben als ,kraftwirkung definierbar war1 das gehrte also folgerichtig zu ihr von ,anfang an4 ,die ,physiologie1 soweit sie ,lehre von ,krften war1 mechanischen ,krften1 konnte eo ipso nur ein ,zweig der ,physik sein4 ,die ,lebenskraft8 war nichts anderes1 als der ,komplex physikalischer ,bedingungen1 die ,physik des ,lebens4 ,und damit war sie allerdings in ihrer alten ,sonderrolle gleichzeitig mediatisiert1 war1 streng genommen1 beseitigt eben dadurch1 da die ,silbe ,kraft8 in ihrem ,namen endgltig ernst genommen wurde4 ,bis hierher ist in der ,linie von ,mller zu ,dubois alles logisch reinlich4 ,nun kam aber bei ,dubois eine weitere ,linie ins ,gewebe1 die nicht ber ,mller lief4 ,mit seiner ganzen jngeren ,generation segelte er naiv in ein ,fahrwasser1 wohin sich ,mller niemals gewagt htte4 ,es hie pltzlich3 ,kraft ist das ,generalwort der ganzen ,natur84 ,es ist ihre ,grunddefinition4 ,natur ist gleich ,kraft4 ,alle ,naturforschung ist blo ,feststellung von ,kraftwirkungen4 ,es gibt in der ,natur nichts als ,kraft4 ,kraft und ,stoff8 sagte man gewhnlich1 oder auch einfach ,materie2 das flo zusammen in kleinen ,definitionsschwankungen ohne ,belang4 ,jedenfalls war fr diese ,behauptungen ,dubois' ,tat noch eine ganz andere1 mute eine ganz andere sein4 ,er hatte ihr auch noch das ,stck ,natur1 das wir ,leben8 nannten1 fr die ,allmacht der ,kraft1 der rein kraftbewegten ,materie erobert4 ,man pries ihn1 da er geradezu den ,ring geschlossen habe4 ,und er ging zuerst im vollen ,eifer mit4 ,es gab nichts im ,felde des ,naturforschers als ,kraft und ,stoff1 in schrfster ,definition blo ,kraft schlechthin1 -- wie sollte er das nicht anerkennen1 den man als den ,ritter ,georg des mystischen ,prinzips in der ,lebenskraft ehrte1 der der ,physik endgltig das ,tor auch des ,lebens aufgetan6 ,und doch4 ,auch dieser ,mann griff sich eines ,tages an die ,stirn4 ,alte ,reminiszenzen erwachten4 ,die ,lebenskraft81 wie sie ,mller lehrte1 hatte ja doch noch etwas mehr umfat4 ,auch die ,tatsachen der ,empfindung1 des ,bewutseins6 ,nicht blo das3 ,es schwingt etwas mechanisch rechts oder links82 sondern auch ,ich rieche ,rosenduft2 ich sehe ,rosenrot2 ich denke ,rose48 ,wo war das jetzt8 ,die ganze ,natur8 war blo ,materie4 ,die ,definition dieser ,materie sprach blo von ,krften1 ,schwingungen1 mechanischen ,ketten4 ,auch die lebenden ,wesen steckten als ,natur in dieser ,definition4 ,von ,empfinden1 von ,denken aber war schlechterdings nichts in der ,definition gegeben4 ,keine ,brcke fhrte von ,es schwingt so oder so8 zu3 ,ich denke48 ,dort war ,a ,a4 ,hier ,b ,b4 ,aber niemals wurde ,a ,b4 ,und nun diese grenzenlose ,kalamitt3 wir dachten doch 44446 ,und dennoch spukt's in ,tegel18 heit es im ,faust4 ,an dieser ,stelle kommt ,dubois' ,saltomortale4 ,die ,natur ist nur ,materie4 ,wir sind ,natur4 ,folglich nur ,materie4 ,materie denkt nicht4 ,wir denken4 ,folglich ist hier ,a nicht gleich ,a4 ,a ,a ist aber der ,grundsatz aller ,logik1 alles ,erkennens4 ,er liegt hier unter den ,hufen der ,pferde84 ,das kann kein ,menschenverstand mehr lsen4 ,ignorabimus6 ,unsere ,weltdefinition fhrt auf ,ignorabimus4 ,folglich sind wir groe tragische ,nichtweiterknner1 die sich mit ,stoizismus1 grandios deklamierend wie ,shakespearesche ,helden in ihren ,gedanken-,dolch strzen mssen4 ,oder1 sagt der ,herr ,pfarrer1 ,euer ganzes ,naturforschen ist ,dunst1 mit ,eurer ,natur8 ist es trotz aller ,worte nichts1 werft die ,natur ber ,bord1 mit der ,euch nur der ,teufel narrt1 und kommt zu -- ,mir4 ,es gibt eine noch viel einfachere ,antwort4 ,eure ,natur-,definition ist falsch4 ,natur ist nicht ,materie ohne ,denken -- und1 weil doch in ihr gedacht wird1 ist nicht ,a gleich nicht ,a und damit der ,unsinn ,weltregent4 ,ihr definiert erst und verget dabei4 ,alles ist ,kraft und ,stoff4 ,das ,empfinden ist vergessen worden4 ,und nun fllt euch ein4 ,es gibt doch ,empfinden6 ,aber von ,kraft zu ,empfinden ist keine ,brcke4 ,und nun korrigiert ihr nicht die ,ur-,definition1 sondern ihr verkndet3 ,ignorabimus4 ,was ist das fr eine ,manier6 ,ich sehe einen ,vogel und erkenne1 er hat einen ,kopf und einen ,schwanz4 ,ich sage3 ein ,vogel ist ein ,ding1 das aus ,kopf und ,schwanz besteht4 ,nun schaue ich durchs ,fernrohr und sehe1 er hat auch noch ,beine4 ,wie ist das mglich1 sage ich8 ,ein ,vogel hat nur ,kopf und ,schwanz4 ,ein ,ding1 das blo ,kopf und ,schwanz hat1 kann nicht ,beine haben4 ,und doch ist es dasselbe ,ding4 ,hier ist dasselbe also nicht dasselbe4 ,das ist der ,bankerott der ,logik4 ,das werden wir nie begreifen4 ,ignorabimus4 ,gewi werden wir nie begreifen1 wie eine nicht als subjektiv empfindend1 sondern blo als objektive ,kraftwelle definierte ,materie empfinden und denken kann6 ,wir werden es so wenig begreifen1 wie wir je begreifen werden1 da blau rot ist oder zweimal zwei fnf4 ,wenn ich die ,tatsachen des ,bewutseins ausschliee aus meiner ,generaldefinition der ,natur1 kann ich natrlich nicht nachher verlangen1 sie darin wiederzufinden1 auer durch ein ,wunder1 das die ,logik durchbricht4 ,und wenn ich unsere ganze ,naturforschung 7mit ,recht7 auf der ,logik aufbaue1 so kann ich dann allerdings nicht verlangen1 da sie je an dieses ,problem auerhalb der ,logik heranreiche4 ,damit sind aber die ganzen ,tatsachen des ,subjektiven1 des ,empfindens und ,bewutwerdens1 dieser ,naturforschung entrckt4 ,wir stehen im ,grunde an der gleichen ,stelle wie bei ,virchow4 ,auf der einen ,seite fragt sich1 wem dieses ungeheure1 uns selber allenthalben zunchst angehende auernaturwissenschaftliche8 ,feld denn in der geistigen ,arbeitsteilung ausgeliefert werden soll4 ,auf der andern ,seite ist fest damit ausgemacht1 da die ,naturerkenntnis uns niemals zu einer ,weltanschauung fhren kann1 denn mit einer solchen ,lcke umfat und deutet man keine ,welt84 ,virchow fr sein ,teil entschied die erste ,frage durch ,auslieferung des ganzen ,bewutseinsgebiets an herrschende8 ,mchte wie ,kirche und ,staat zu beliebigem ,gebrauch2 die zweite durch eine tatschliche ,achterklrung ber jedes ,reden von ,weltanschauung innerhalb der ,naturforschung4 ,dubois lie es bei der heroischen ,bekennerstellung1 dem an sich vollkommen ehrlichen ,hier stehe ich1 ich kann nicht anders8 bewenden1 konnte aber nicht hindern1 da die ,gegner jedes ,versuchs eines naturwissenschaftlichen ,weltbildes an ,stelle des alten kirchlichen sein ,bekenntnis nur noch energischer und extremer ausnutzten und ausnutzen in jenem reaktionren ,sinne einer ,umkehr zum ,kirchendogma und einer ,bankerotterklrung jeder echten ,weltanschauung auf dem ,wege der ,naturforschung und ,naturerkenntnis4 -- -- -- ,so stehen diese beiden groen ,gestalten im ,ausgang des #ai4 ,jahrhunderts vor uns als ,exempel schlielich des gleichen ,irrweges4 ,beide sind gescheitert im ,experiment einer idealistischen ,natur-,definition1 mit der der ganze ,mensch mit all seinem ,knnen und ,sehnen wieder leben knnte1 und beide haben letzten ,endes nur fortgelenkt von dem groen ,ziel einer wirklich positiven ,natur-,anschauung als der neuen1 uns alle wieder erfllenden und befriedigenden ,welt-,anschauung4 ,lassen wir es uns noch einmal fest gesagt sein3 es ist nichts mit einer solchen ,weltanschauung1 solange wir bestndig uns etwas abziehen sollen4 ,nie und nimmer kommen wir mit der ,natur8 zu einer ,weltanschauung1 wenn wir die ,menschen erst gewhnen wollen1 etwas aufzugeben1 sich an etwas ,halbes1 ,lckenhaftes1 ,fragmentarisches anzupassen4 ,eine neue ,weltanschauung kann immer nur siegen1 indem sie etwas mehr gibt1 als alle frheren1 indem sie sie alle umgreift und berbietet4 ,das ist der verhngnisvolle ,irrtum1 der uns aus den negativen ,kmpfen gegen das ,alte heute noch nachschleift3 da wir fortan in einer kahleren1 einer klteren1 einer selber vom ,negativen allenthalben eroberten ,weltanschauung hausen sollten4 ,gewi3 wenn wir in ihren ,mittelpunkt ein ,stck ,natur blo setzen1 ein abgezehrtes ,gerippstck1 gewonnen durch lauter ,abzge1 anstatt des ,ganzen1 was das ,wort geben kann und geben soll1 dann ist davor kein ,ausweg4 ,der ,begriff ,natur mu aber fr alles ,wohnungen haben1 was uns bewegt4 ,denn unsere ,wnsche1 unsere ,bedrfnisse sind nicht verndert1 nicht pltzlich tot4 ,einerlei woher wir stammen3 wir sind ,menschen4 ,kunst1 ,sitte1 ,liebe1 ,ideale -- das alles ist1 so gut wie ,logik ist4 ,und wem ,du die ,welt deuten willst1 seine ,welt1 -- dem darfst ,du nicht beliebig bald das1 bald jenes herauswerfen auf ,grund eines ,prokrusteswortes ,natur84 ,dieses ,wort1 wenn es ganz decken soll1 mut ,du auch dem ,ganzen wirklich anpassen4 ,das ,subjektive und das ,objektive mu hinein1 das konventionelle ,wirkliche8 und die stndige ,mglichkeit des ,elementaren1 das ,jetzt und das ,empor1 das ,unvollkommene und der ewige ,harmonien-,weg1 die ,stufe und das ,ideal1 die ,folge und der ,sinn1 der ,mensch1 der aus glhenden ,sonnen des ,alls sich entwickelt hat und der sich fortentwickelt auf ,sonnen des ,denkens1 des hheren ,zwecksetzens1 des ,weltordnens und ,weltgenieens1 des knstlerischen ,harmonienschaffens zu4 ,wirf das alles ber ,bord1 stelle ,dich auf einen groen ,sandhaufen1 sage3 in diesem ,sande liegen pulverisiert alle ,sulen und ,statuen ,griechenlands1 und predige dann von diesem neuen ,offenbarungshgel unter den kalten ,sternen als ,deine ,bergpredigt3 ,ignorabimus4 ,du wirst weit kommen4 ,der rmste ,mensch1 der auch nur eine einzige tiefe ,stunde des ,innenlebens gehabt hat1 da das ,elementarische der ,dinge auch durch ihn gegangen ist -- in irgend einer ,form1 als ,liebe oder ,kunstintuition oder ,idealschau oder dmonisches ,schicksal3 -- er wird lachen ber ,dich mit all ,deinen ,sonnen4 ,wenn ,du es aber fertig bekommst1 ihm in diese ,stunde auch noch die ,sonnen des ,firmaments hineinglhen zu lassen1 ihm die goldenen ,fden der ,entwickelung zu zeigen1 die sich von denen spinnen bis zu ihm1 ihn selber erhhend bis zu ,sternenweiten ber alle alten ,verheiungen seines dunklen ,lebens hinaus1 -- dann darfst ,du ihm die ,hand auf die ,schulter legen und ihn fragen3 ob er ,dir nicht einmal vertrauen will und mit ,dir einen neuen ,weltengang versuchen will in der ,hut eines neuen ,begriffs1 -- ob er es einmal versuchen will mit der ,natur4