,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #ahgd so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr gebruchliche ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert4 ,umlaute in ,grobuchstaben 71 1 7 werden als deren ,umschreibungen 7,ae1 ,oe1 ,ue7 wiedergegeben4 ,der bersichtlichkeit halber wurden die ,inhaltsverzeichnisse der ,teilbnde an den ,anfang des jeweiligen ,texts verschoben4 ,besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,sprachbilder nach bestimmten ,sprachregeln4 ,ein einfaches und praktisches ,hilfsbuch fr den deutschen ,sprachunterricht in der ,volksschule4 ,fr ,lehrer und ,schler gearbeitet von ,franz ,wiedemann1 ,oberlehrer an der vierten ,brgerschule in ,dresden4 ,erster ,theil4 ,zweite ,auflage4 ,leipzig1 ,alfred ,oehmigke's ,verlag 7,moritz ,geiler74 ,vorwort zur zweiten ,auflage4 ,wenn ich auch meinen ,sprachbildern1 als sie ihre ,reise in die pdagogische ,welt antraten1 mit einem gewissen ,vertrauen zu ihrer praktischen und darum lebensfhigen ,natur nachsah1 durfte ich mich doch der ,hoffnung nicht hingeben1 da ich schon nach ca4 einem ,jahre in der ,lage sein wrde1 von dem ersten ,theile eine zweite ,auflage folgen lassen zu mssen4 ,da dies nun aber geschehen1 sowie der ,umstand1 da diese meine ,sprachbilder 7,i4 und ,,ii4 ,theil7 von dem ,hohen ,kniglichen schsischen ,ministerio des ,cultus und ffentlichen ,unterrichts als zweckmig und praktisch anerkannt und den ,schulinspectoren im ,knigreich ,sachsen zur ,einfhrung in die ,schulen officiell empfohlen worden sind1 erfllt mich mit ganz besonderer ,freude6 ,es sei mir gestattet1 hier noch einmal kurz die charakteristischen ,eigenschaften meines ,werkchens niederzulegen3 #a7 ,es basirt auf der neuesten und jedenfalls fr die ,volksschule zweckmigsten ,methode1 nach welcher der ,sprachunterricht an ,lesestcke anzulehnen ist4 #b7 ,es belastet die ,schler nicht mit todtem ,regelwerke4 #c7 ,es enthlt auf allen ,klassenstufen ein bestimmtes ,lehrziel4 #d7 ,es zeichnet einen klaren1 einfachen ,lehrgang vor1 der stricte auf dem ,grundsatze ruht3 ,vom ,einfachen zum ,zusammengesetzten84 #e7 ,es bietet eine reiche ,auswahl von ,lehrstoff 7#bgh ,artikel71 soda dem ,lehrer viel ,spielraum gelassen ist4 #f7 ,welche ,lehrmethode ein ,lehrer auch treibe oder triebe1 unter allen ,umstnden werden ihm diese ,sprachbilder dienend8 zur ,seite stehen4 #g7 ,der bei weitem grte ,theil der betreffenden ,artikel drfte sich ganz gut als ,material zu stilischen ,aufgaben eignen4 ,mgen diese ,eigenheiten8 meines ,werkchens in immer weiteren ,kreisen gefunden und anerkannt werden4 ,wird mir dieser ,wunsch erfllt1 dann wird es sich sicher so lange immer weitere ,bahnen brechen1 bis ,einer kommt1 der die ,aufgabe1 welche sich dieses ,bchlein stellt1 besser lst1 als ich es vermocht habe4 ,dresden1 ,ostern #ahgd4 ,franz ,wiedemann4 ,ein ,wort zu den ,sprachbildern an die ,lehrer4 ,zu den vielen bereits vorhandenen ,sprachbchern und ,sprachbchelchen fr die ,hand des ,lehrers und des ,schlers der ,volksschule -- wohlgemerkt1 der ,volksschule -- bringe auch ich noch eins herbei1 aber ein anderes als die gewhnlichen2 wie ich vermeine1 ein originelles und -- tusche ich mich nicht -- ein recht praktisches4 ,gewi zu ,nutz und ,frommen der ,volksschule1 und darum mit vollem ,rechte1 hat sich die grere ,zahl der ,volksschullehrer der ,ansicht zugewendet1 da man den ,sprachunterricht nicht nach todtem ,regelwerke1 nicht nach einer fast unabsehbaren ,litanei von einander coordinirten oder subordinirten ,sprachgesetzen1 sondern auf ,grund eines ,lehrstckes1 als eines fertigen ,sprachgebildes1 treibe4 ,dasselbe wird bekanntermaen gelesen1 dann zergliedert und bei dieser ,operation werden die ,regeln des ,satzbaues1 sowie die ,bedeutung und die ,stellung der ,begriffs- und ,formwrter entwickelt und gefunden4 ,ganz ohne ,regeln kommen wir natrlich bei dem ,sprachunterrichte nicht weg1 denn auf das blose ,sprachgefhl knnen wir unsere ,volksschler ebenso wenig verweisen1 als uns auf dasselbe verlassen4 ,wo aber sind nun jene ,lesestcke1 an denen die wichtigsten ,sprachregeln entwickelt werden sollen1 herzunehmen8 -- ,natrlich nirgends andersher1 als aus den ,lesebchern1 welche die ,schler in den ,hnden haben4 ,die allermeisten dieser ,lesestcke1 wie wir sie in den bekannten zahlreichen ,lesebchern fr ,volksschulen finden1 sind recht gut1 viele musterhaft und wahre ,meisterstcke des ,sprachbaues2 keins von allen aber wurde wol in der ,absicht und zu dem ,zwecke geschrieben1 bestimmte ,sprachregeln und ,sprachgesetze darin zu veranschaulichen4 ,sie alle wurden des ,stoffes und hchstens der ,darstellungsformen 7,schilderung1 ,beschreibung1 ,erzhlung etc47 halber geschaffen4 ,dieser ,umstand aber wird fr den ,sprachlehrer zu einer ,calamitt und diese habe ich selbst eine ,reihe von ,jahren hindurch oft recht bitter empfunden4 ,wie so8 -- ,nun ja1 der ,sprachlehrer will z4 ,b4 die verschiedenen ,arten der ,haupt-1 ,fr- oder ,zahlwrter1 oder die ,steigerung der ,eigenschaftswrter1 oder deren ,stellung zum ,hauptworte1 oder die ,bedeutung und ,stellung der ,umstandswrter1 oder die verschiedenen ,arten und ,naturen der ,verhltni- und ,zahlwrter1 oder die mannichfachen ,ergnzungen etc4 etc4 zur ,anschauung und zur ,besprechung bringen2 wo aber findet er nun ein ,lesestck1 das fr den vorliegenden ,fall so recht geeignet ist1 das die betreffende ,wortgattung1 die betreffende ,regel mglichst allseitig reprsentirt8 ,als ganz nebenschlich sei hier noch bemerkt1 in welche ,verlegenheit man in dieser ,hinsicht gerathen kann1 wenn es1 beispielsweise bei einer ffentlichen ,schulprfung1 einmal heit3 ,behandeln ,sie die ,umstnde des ,orts 7oder die ,verhltniwrter1 welche den dritten ,fall bedingen1 oder die ,zahlwrter7 auf ,grund eines ,lesestckes48 ,obgleich sich nun jeder nur einigermaen gewandte ,sprachlehrer auch in diesem ,falle zu helfen wissen und einem ,fiasco entgehen wird1 ist doch immerhin dabei ,holland mehr oder weniger in ,nthen1 da sich eben ein fr diesen ,fall geeignetes ,lesestck schwer oder gar nicht auffinden lt4 ,doch das eben nur nebenbei4 ,diesem ,mangel an geeigneten ,lesestcken speciell fr den ,unterricht in der deutschen ,sprache wollte ich nun mit dem gegenwrtigen ,bchlein abhelfen4 ,alle ,stoffe und ,materialien darin sind in allererster ,linie eigens fr den ,sprachunterricht bearbeitet4 ,jeder einzelne ,artikel darin ist fr einen bestimmten ,sprachunterrichtszweck1 fr eine ganz bestimmte ,sprachregel geschrieben1 wie die verschiedenen ,ueberschriften des ,nheren lehren4 ,das ,ganze ist also durchaus kein ,sammelwerk1 sondern besteht aus lauter ,originalartikeln4 ,ein ,blick hinein wird ,dir sagen1 da sowohl fr die ,wrterklassen als auch fr den einfachen ,satz des ,stoffes hinreichend vorhanden ist4 ,und wieder ein ,blick in die einzelnen ,artikel wird ,dich berzeugen1 wie dieselben die betreffende ,regel mglichst allseitig und erschpfend veranschaulichen4 ,haben ,lehrer und ,schler dieses ,buch in der ,hand1 denke ich mir den ,sprachunterricht fr beide ,theile als eine ,lust6 ,aber mit diesem ,buche wollte ich auch noch einen andern ,zweck erreichen4 ,fr das ,bedrfni der ,volksschule erscheint es mir geboten1 den ,schlern recht1 recht anschaulich zu machen1 wie sich ein ,satz aufbauen und erweitern lt und wie jedes neu hinzutretende ,satzglied dem ,gedanken8 einen weiteren oder1 nach ,umstnden1 einen engeren ,spielraum anweist4 ,ich bin daher in der ,classification meiner ,sprachstoffe fr die ,behandlung des einfachen ,satzes vom allereinfachsten ,satze ausgegangen1 habe ,schritt fr ,schritt eine neue1 nhere ,bestimmung hinzutreten lassen und so das ,satzgebude nach und nach bis an die mglichsten ,grenzen erweitert4 ,diese ganze ,art und ,weise ist der ,arbeit eines ,maurers zu vergleichen1 der eben auch einen ,stein und ein ,steinchen nach dem andern an- und beisetzt1 bis endlich der ,bau vollendet dasteht4 ,wenn irgend in einem ,unterrichtsfache der ,volksschule1 mssen wir vor allen ,dingen im ,sprachunterrichte dem alten ,urgesetze alles ,unterrichts vom ,einfachen zum ,zusammengesetzten8 treu bleiben1 unbekmmert um all die gelehrten und geknstelten ,unterrichtssysteme1 welche studirte8 ,sprachforscher oder pdagogische ,methodenjger aufgestellt haben4 ,wir haben einmal gar keine ,zeit und dann auch gar kein ,publikum dazu1 um uns auf die feineren ,beziehungen und ,deutungen in ,bezug auf das reiche ,material unseres ,sprachschatzes einlassen zu knnen4 ,unsern guten ,volksschulkindern haben wir vor allen ,dingen einfache1 aber feste und bestimmte ,sprachgesetze zu geben4 ,das ,hhere8 und das ,tiefere8 ist ,sache derjenigen ,lehranstalten1 welche ber das ,elementarschulwesen hinausliegen4 ,o und wir haben vollauf1 bervollauf zu thun1 um unsere ,volksschulkinder -- und zu ihnen rechne ich getrost auch die ,schler der sogenannten hheren ,brger- und ,privatschulen -- in diese blosen ,grundelemente der ,sprache einzufhren4 ,wer diese ,wahrheit vergit oder bestreitet und meint1 man knne die ,kinder auch als ,kinder schon in die ,kunst8 der ,sprache einweihen1 der kommt mir vor wie ein ,maler1 der einem schlichten ,landmanne das ,verstndni der ,schnheit der ,sixtinischen ,madonna beibringen wollte4 ,das ,hinausgehen ber die ,marksteine1 die uns die ,kindesnatur setzt1 wird in dem ,sprachunterrichte zu einem ,wrgen und ,qulen fr ,schler und ,lehrer1 was sich recht deutlich in den ,stilbungen zeigt4 ,bei diesen ,arbeiten1 will mich bednken1 wird berhaupt am allermeisten gesndigt4 ,was wird da nicht selten schon von einem zehn-1 zwlf-1 dreizehn-1 vierzehnjhrigen ,knaben oder ,mdchen verlangt6 ,aufstze von sechs1 acht ,seiten und noch lnger4 ,und was fr ,themen oft6 ,themen1 deren ,bearbeitung vielleicht dem ,herrn ,lehrer selbst1 der doch erstens die deutsche ,sprache bereits zwanzig oder dreiig und mehr ,jahre gesprochen und gebt hat1 whrend beispielsweise das dreizehnjhrige ,kind dieselbe kaum erst sieben ,jahre mit ,bewutsein spricht2 der zweitens ein oder so und so viel ,jahrzehnte lter und darum viel1 viel verstandesreifer ist als das ,kind2 der drittens an ,anschauungen und ,erfahrungen dem ,kinde weit1 weit berlegen sein mu2 der viertens vier bis sechs ,jahre eine hhere oder wol gar hohe ,schule besucht2 der fnftens im ,laufe der ,jahre so und so viel ,zeitungen1 ,broschren1 ,bcher und ,werke gelesen und aus ihnen ,stoff gesammelt hat -- einiges ,kopfzerbrechen gemacht hat4 ,die ,hand aufs ,herz1 liebe ,freunde6 ,oder sollte ,euch noch kein ,lehrplan1 namentlich der sogenannten hheren ,brger- oder ,privatschulen1 vorgekommen sein1 der das ,sprachziel 7,grammatik und ,stil7 dermaen hinaufschraubt1 als ob auf den ,schulbnken ,seminaristen oder gar ,studenten sen8 ,wie viel wrde fr die praktische sprachliche ,ausbildung unserer ,volksschler gewonnen werden1 wenn man dieselbe ,kraft und ,mhe1 die man an die ,erreichung jener berschwnglichen ,ziele setzt1 auf das wirklich ,erreichbare verwendete6 ,das ,streben1 auch in sprachlicher ,hinsicht fr die ,volksschule ,fortschritte zu erzielen1 ist hchst ehrenvoll und lobenswerth1 aber nur nicht zu viel verlangen und zu viel erwarten6 ,die ,kindesnatur hat eben ihre ,grenzen und ganz dieselben ,grenzsteine werden auch nach tausend ,jahren noch stehen4 ,doch zurck zu meinem ,bchlein6 ,am ,schlusse desselben habe ich ganz kurz angedeutet1 wie man etwa zu verfahren hat1 um die vorkommenden ,stze1 namentlich die scheinbar sehr verschlungenen1 sprachlich aufzulsen4 ,mit ,absicht aber habe ich alle weitere ,unterweisung ber die ,behandlung der einzelnen ,sprachbilder unterlassen4 ,und warum8 #a7 ,jedes einzelne ,sprachbild sagt ja ganz klar und deutlich1 welches ,sprachobject darin vertreten1 zu entwickeln und zu veranschaulichen ist4 #b7 ,wer sich daher in einem solchen ,artikel nicht selbst zurecht fnde und nicht selbst wte1 auf welche ,weise er das darin vertretene ,sprachobject zur ,anschauung und zur sprachlichen ,verwerthung zu bringen habe1 der mge sich getrost aus der ,liste der ,sprachlehrer streichen lassen4 #c7 ,um eine solche ,anweisung erschpfend zu behandeln1 htte ich1 da doch jedes einzelne ,sprachbild etwas ,neues bietet1 zu jedem derselben einen ,commentar schreiben mssen4 ,das aber htte ein dickes ,buch gegeben und wre dann kein ,buch fr die ,hand des ,schlers mehr gewesen4 #d7 ,dergleichen ,unterweisungen1 wie ein ,lehrstck sprachlich zu behandeln ist1 existiren schon2 ich erinnere nur an die ,praktische ,anweisung zum deutschen ,sprachunterricht8 von ,a4 ,berthelt4 -- ,wozu sollte ich ,bekanntes und ,bewhrtes wiederholen8 ,mit ,absicht habe ich auch keine ,aufgaben fr ,schler beigegeben1 weil ich vermeine1 da der ebenfalls kein ,lehrer der deutschen ,sprache sein kann1 der nicht verstnde1 auf ,grund der gepflogenen ,besprechung eines solchen ,lesestckes seinen ,schlern irgend eine darauf bezgliche ,aufgabe fr ihren ,privatflei zu ertheilen4 ,nur bezglich der ,bildung der erweiterten einfachen ,stze folgt zum ,schlusse ein kleiner ,wink4 ,da der bei weitem grte ,theil der vorliegenden ,sprachbilder auch ,stilstoffe sein und werden knnen1 drfte sich leicht erkennen lassen4 ,wie ,du nun1 lieber ,college1 mein ,werkchen finden wirst1 wei ich nicht4 ,nur um ,eins bitte ich ,dich3 ,flle ,dein ,urtheil nicht auf ,grund eines blos flchtigen ,einblicks4 ,nein1 willst ,du ber das ,bchlein zu ,gericht sitzen1 so krze die ,voruntersuchung nicht zu sehr ab4 ,sieh ,dir es genau an1 damit ,dir ganz klar wird1 was und wie ich es will4 ,thust ,du das1 so hege ich die ,hoffnung1 da ,du meine ,arbeit praktisch erfinden und in dem ,bchlein ein ,unterrichtsmittel entdecken wirst1 das dem ,lehrer und dem ,schler die ,arbeit bequem und leicht macht4 ,das aber -- und daraus ist ja kein ,hehl zu machen -- ist bei allen meinen kleinen pdagogischen ,schriften meine ,hauptabsicht4 ,wre sie auch bei dem gegenwrtigen ,bchlein erreicht1 wrde ich mich freuen und ,du wrdest darob nicht bse sein4 ,zu dem ,ende aber will ich nun noch als ,kritiker meiner selbst auftreten1 um ,dir die ,mhe zu ersparen4 ,nr4 #a4 ,der ,stil ist in einzelnen wenigen ,fllen nicht ganz flieend48 ,wei wohl1 und ich htte diesen ,umstand leicht umgehen knnen1 wenn mir nicht in ,bezug auf die ,wahl der ,worte und ,redetheile die ,hnde gebunden gewesen wren und gebunden sein sollten4 ,bei so aus ,grnden gefesselter ,hand wrde es vielleicht selbst einem ,meister von der ,feder8 nicht mglich gewesen sein1 einen ganz vollendeten ,stil zu schaffen4 ,mit drei ,farben lt sich natrlich kein solches ,gemlde erzeugen1 wie es mit zehn ,farben mglich wird4 ,nr4 #b4 ,es ist in einigen allerdings nur seltenen ,fllen die eiserne ,consequenz zu vermissen48 ,wei wohl1 was damit gesagt sein soll4 ,es kommt nmlich in einzelnen ,fllen vor1 da ich irgend ein ,formwrtchen mit in ,anwendung gebracht habe1 was1 streng genommen1 noch nicht auftreten durfte4 ,ich mute inde zu diesem ,mittel greifen1 wenn der ,stil nicht hart und eckig werden sollte4 ,dergleichen ,nothflle aber1 die nur ganz vereinzelt zu finden sind1 knnen ja im ,unterrichte mit leichter ,mhe ignorirt werden4 ,nr4 #c4 ,die letzten ,wiederholungsnummern der ,sprachbilder erscheinen fast schwlstig48 ,wei wohl6 ,sie sollen auch keineswegs ,stilmuster sein1 sondern nur zeigen1 wie sehr der einfache ,satz ausgedehnt und erweitert werden kann4 ,es sind diese ,sprachbilder gewissermaen ,knochen1 an denen sich die ,geisteszhne der ,schler schrfen sollen4 ,so verschlungen auch ein solcher ,satz fr den ersten ,augenblick erscheint1 ist er doch immerhin nur ein einfacher1 und es ist nicht allzuschwer fr den ,schler1 nachdem er alles ,vorhergegangene begriffen1 das ,gerippe8 herauszuschlen und dasselbe nun selbst wieder mit dem gegebenen ,fleische und ,blute nach und nach zu bekleiden4 ,der zweite ,theil dieses ,werkchens1 welcher1 so ,gott will1 nchste ,ostern nachfolgen soll1 wird den zusammengezogenen1 den zusammengesetzten und den gefgten ,satz in hnlicher ,weise behandeln1 wie im ersten ,theile der erweiterte einfache ,satz behandelt wurde4 ,hast ,du dann1 lieber ,college1 wenn ,deine ,schler vierzehn ,jahre zhlen1 auch diesen zweiten ,theil mit ihnen durchgearbeitet1 kannst ,du sie getrost aus der ,volksschule entlassen4 ,sie haben dann jedenfalls einen guten ,grund gelegt1 selbst auch fr den ,fall1 da der eine oder der andere sich einen ,beruf erwhlte1 welcher noch ein eigentliches ,studium der deutschen ,sprache erheischte4 ,zum ,schlusse nur noch ein ,wort ber die ,einfhrung dieser ,sprachbilder4 ,es liegt im ,wesen dieses ,sprachbchelchens1 da es jeder ,schler selbst zur ,hand und vor ,augen habe1 also selbst besitze4 ,obgleich nun der ,preis desselben auf das niedrigste gestellt ist1 drfte doch der oder jener ,college das ,bedenken erheben1 da seine ,schler nicht im ,stande sein wrden1 es sich anzuschaffen4 ,dieses ,bedenken mag in vielen ,fllen wohlbegrndet sein4 ,ich meine inde1 da1 wo die ,eltern gehalten sind1 ihren ,kindern ein ,spruchbuch oder einen ,katechismus1 ein ,gesangbuch1 eine ,bibel und wol gar ein ,lehrbuch der franzsischen und der englischen ,sprache zu beschaffen1 mte doch wol auch die ,einfhrung eines deutschen ,sprachbuches zu erzielen sein4 ,oder sollte die schne1 theure ,muttersprache vom ,elternhause dieses kleinen ,opfers nicht fr werth erachtet werden8 ,wre das1 dann wre es an uns1 den betreffenden ,vtern und ,mttern klar zu legen1 welch hohen ,werth eine gute sprachliche ,bildung fr ihr ,kind habe4 ,nun1 so nimm es denn hin1 lieber ,college1 dieses kleine ,werkchen1 mit dem ich -- ich wiederhole es -- ,dir und ,deinen ,schlern wieder eine ,arbeit leicht und bequem machen wollte4 ,mge diese meine ,arbeit1 die keine leichte war und ist1 von ,segen fr die liebe lernende ,kinderwelt begleitet sein6 ,franz ,wiedemann4 ,inhalts-,verzeichni4 ,a4 ,die ,wortarten4 ,hauptwrter4 ,sprachobjecte4 ,sprachbilder4 ,nr4 ,seite #a4 ,menschen4 ,auf der ,dresdner ,brcke #a #b4 ,thiere4 ,beim ,onkel auf dem ,lande #b #c4 ,thiere des ,waldes4 ,im ,walde #c #d4 ,sachen4 ,der ,jahrmarkt #d #e4 ,stoffnamen4 ,der ,wibegierige #e #f4 ,mengenamen4 ,eine ,festung im ,kriege #g #g4 ,eigennamen4 ,schulexamen #h #h4 ,gedankendinge4 ,zweierlei ,schler #i #i4 ,ein- und ,mehrzahl4 ,freund ,apfelbaum #aj #aj4 ,ohne ,mehrzahl4 ,getuschte ,hoffnungen #aa #aa4 ,doppelhauptwrter4 ,gastfreundschaft #ab #ab4 ,nichthauptw4 zu ,hauptw4 erhoben4 ,eine musterhafte ,schlerin #ac #ac4 ,wiederholung der ,hauptwrter4 ,belohnter ,gehorsam #ad ,eigenschaftswrter4 #ad4 ,formen und ,gestalten4 ,formen der ,pflanzenwelt #af #ae4 ,abstracte ,eigenschaftswrter4 ,der ,frhling #ag #af4 ,zusammengesetzte ,eigenschaftsw4 ,der ,geizhals #ag #ag4 ,das ,eigenschaftsw4 vor d4 ,hauptw4 ,der wohlthtige ,bettler #ah #ah4 ,steigerung des ,eigenschaftswortwortes4 ,ein ,gewitter #bj #ai4 ,eigenschaftswrt4 ohne ,steigerung4 ,ein ,begrbni #ba #bj4 ,declination d4 ,eigensch4 ohne ,art4 ,die beste ,apotheke #bb #ba4 ,wiederholung der ,eigenschaftsw4 ,ehrlichkeit #bd ,der ,artikel4 #bb4 ,der bestimmte4 ,der ,abend #be #bc4 ,der unbestimmte4 ,der ,dachs #bf #bd4 ,bestimmter u4 unbestimmter4 ,der ,liederliche #bg #be4 ,desgleichen4 ,ein ,frhlingsmorgen #bg #bf4 ,declination der ,artikel4 ,ehre dem ,tapfern #bh #bg4 ,desgleichen4 ,die ,rettung #bi #bh4 ,wiederholung4 ,migunst #cj ,das ,zahlwort4 #bi4 ,bestimmte ,zahlwrter4 ,der ,wrfel #ca #cj4 ,ordnungszahlen4 ,ordnung #cb #ca4 ,das unbestimmte ,zahlwort4 ,christbescheerung #cc #cb4 ,zahlwrter zu ,hauptw4 erhoben4 ,die ,feuersbrunst #cd #cc4 ,biegung des ,zahlwortes4 ,in der ,strafanstalt #ce #cd4 ,wiederholung des ,zahlwortes4 ,im ,kriege #cf ,das ,frwort4 #ce4 ,persnliche ,frwrter4 ,ein ,brief #cf #cf4 ,besitz anzeigende ,frwrter4 ,schnheit bringt ,gefahr #cg #cg4 ,bezgliche ,frwrter4 ,die ,natur #ch #ch4 ,hinweisende ,frwrter4 ,aberglaube #ci #ci4 ,fragende ,frwrter4 ,rthselfragen #dj #dj4 ,unbestimmte ,frwrter4 ,eine schreckliche ,zeit #da #da4 ,wiederholung der ,frwrter4 ,ein ,brief #da ,das ,zeitwort4 #db4 ,bezgliche ,zeitwrter4 ,auf dem ,lande #db #dc4 ,unbezgliche ,zeitwrter4 ,nach der ,schlacht #dd #dd4 ,bezg4 u4 unbezg4 gebr4 ,zeitw4 ,arbeitsstunde #dd #de4 ,unpersnliche ,zeitwrter4 ,eine ,angstnacht #df #df4 ,abwandlung d4 ,zeitw4 n4 d4 ,pers4 ,auf dem ,spielplatze #dg #dg4 ,abwandlung d4 ,zeitw4 n4 d4 ,zeit4 ,ein ,feriengesprch #di #dh4 ,die ,aussageweise4 ,aus einem ,tagebuche #ej #di4 ,das ,mittelwort der ,gegenwart4 ,ein ,sommertag #eb #ej4 ,vergangenheit4 ,unter dem ,kreuze #eb #ea4 ,zukunft4 ,ein ,stck ,kriegsarbeit #ec #eb4 ,leideform4 ,das ,brod #ed #ec4 ,wiederholung d4 ,formen d4 ,zeitw4 ,die ,berufswahl #ee #ed4 ,das ,hilfszeitwort4 ,ein ,zwist #eg ,die ,umstandswrter4 #ee4 ,umstandswrter des ,ortes4 ,die ,verirrten #eh #ef4 der ,zeit4 ,ein ,brief #ei #eg4 ,desgleichen4 ,der tolle ,reiter #fj #eh4 ,umstandswrter der ,weise4 ,am ,bache #fa #ei4 ,strke4 ,der ,geizhals #fb #fj4 ,aussagew4 ,die ,landbewohner #fc #fa4 ,frage4 ,die ,staare #fd #fb4 ,wiederholung d4 ,umstandswrter4 ,eine ,wanderschaft #ff ,das ,verhltniwort4 #fc4 ,verhltniwrter des ,ortes4 ,das ,vaterhaus #fg #fd4 der ,zeit4 ,vor ,paris #fi #fe4 ,weise4 ,die ,rckkehr der ,helden #fi #ff4 des ,grundes4 ,joachim #gj #fg4 ,wiederholung der ,verhltniw4 ,die ,mhle #ga ,das ,bindewort4 #fh4 ,zusammenstellende ,bindewrter4 ,ungleiche ,brder #gb #fi4 ,entgegenstellende ,die goldene ,freiheit #gd #gj4 ,begrndende ,amerika #ge #ga4 ,wiederholung der ,treue ,freundschaft #gg ,das ,empfindungswort4 #gb4 ,empfindungswrter4 ,ein ,spaziergang #gh ,b4 ,satzlehre4 ,a4 ,der reine einfache ,satz4 #gc4 ,alle ,satzarten4 ,das ,gewitter #hj #gd4 ,desgleichen4 ,ursache und ,folge #hj #ge4 ,was das ,subject sein kann4 ,das ,pferd #ha #gf4 ,was das ,prdicat sein kann4 ,gott #hb #gg4 ,desgleichen4 ,die ,rose #hb ,b4 ,der erweiterte einfache ,satz4 a7 ,erweiterung des ,subjects4 #gh4 ,beifgung vor dem ,subject4 ,das kranke ,kind #hb #gi4 nach ,berlin #hd #hj4 ,die ,beifgung ein ,zeitwort in ,peter #hd reiner ,form4 #ha4 ,beifg4 vor und nach dem ,subj4 ,weihnacht #he #hb4 ,zwei ,beifg4 vor dem ,subj4 ,zigeunerkinder #hf #hc4 ,eine ,doppelbeifg4 nach d4 ,subj4 ,das ,grab der ,mutter #hg #hd4 ,zwei ,doppelbeif4 nach d4 ,subj4 ,dmmerung #hh #he4 ,alle ,arten einfacher ,beifgungen4 ,der ,schneemann #hi #hf4 ,alle mglichen ,beifg4 vor und ,der junge ,storch #hi nach dem ,subject4 b7 ,erweiterung des ,prdicats4 #hg4 ,das ,prd4 ein ,hauptw4 m4 ,beif4 ,wilhelm #ia #hh4 mit mehreren ,der ,affe #ia ,beifgungen4 #hi4 ,alle mgl4 ,erw4 d4 ,subj4 u4 ,prd4 ,hochmuth #ib ,ergnzungen4 #a7 ,des ,zeitwortes4 a7 ,einfache ,ergnzungen4 #ij4 ,im ersten ,falle4 ,der ,schmetterling #ic #ia4 ,im zweiten ,falle4 ,ohne ,glauben #ic #ib4 dritten ,der echte ,christ #ic #ic4 vierten ,jakob #id #id4 ,rckbezgliche ,zeitwrter4 ,vierter ,der ,lgner #ie ,fall4 #ie4 ,alle vier ,flle4 ,der ,verschwender #ie #if4 ,ergnzung durch ,hauptwrter ,knig und ,volk #if mit ,verhltniwrtern4 #ig4 ,die ,ergnzung ein ,zeitwort in ,im ,sturme #ig reiner ,form4 #ih4 ,einfache ,ergnzung4 ,alle vier ,die ,wahrheit #ig ,flle4 #ii4 ,wiederholung aller ,ergnzungen ,die ,eisenbahn #ig mit ,verhltniwrtern4 #ajj4 ,hauptwiederholung4 ,der ,geburtstag #ih b7 ,doppelte ,ergnzung4 #aja4 ,vierter und zweiter ,fall4 ,der ,thierquler #ii #ajb4 ,vierter und dritter ,fall4 ,oskar #ii #ajc4 ,vierter und zweiter ,fall4 ,eine ,verirrung #ajj #ajd4 ,vierter und vierter ,fall4 ,bestrafte ,eitelkeit #ajj #aje4 ,dritter und vierter ,fall4 ,gromuth #aja #ajf4 ,wiederholung der ,doppelergnz4 ,der ,geiz #ajb #ajg4 ,fortsetzung4 ,michel #ajb #ajh4 ,alle ,beifgungen und ,ergnzungen4 ,eine ,jubelfeier #ajc ,hauptwiederholung4 #b7 ,des ,eigenschaftswortes4 #aji4 ,im zweiten ,fall4 ,judas #ajd #aaj4 ,im dritten ,fall4 ,strenge ,zucht #aje #aaa4 ,im vierten ,fall4 ,die alte ,linde #ajf #aab4 ,durch ein ,verhltniwort4 ,der ,knochen #ajf #aac4 ,wiederholung4 ,der ,lwenbndiger #ajg #aad4 ,hauptwiederh4 ,beif4 ,ergnzung4 ,der ,dieb #ajh ,der ,umstand des ,ortes4 #aae4 ,wo8 ,umstands- u4 ,verhltniw4 ,eine ,sttte der ,armuth #aji #aaf4 ,wohin8 ,sturax #aaj #aag4 ,woher8 ,treibjagd #aaa #aah4 ,wiederholung4 ,wo8 ,wohin8 ,die ,elbe #aaa ,woher8 #aai4 ,fortsetzung4 ,die ,luft #aab #abj4 ,hauptwiederh4 ,subj4 ,prdic4 ,die neue ,gutsherrschaft #aac ,ergnz4 ,ortsbest4 ,der ,umstand der ,zeit4 #aba4 ,wann8 7,umstands- und ,verhltniwrter47 ,ein ,brief #aad #abb4 ,wie lange8 ,seit wann8 7,umstands- ,der ,gemsjger #aae u4 ,verhltniw47 #abc4 ,wie oft8 7,umstands- und ,verhltniw47 ,ein alter ,krieger #aaf #abd4 ,wiederholung4 ,moses #aag #abe4 ,hauptwiederholung4 ,ergnzung4 ,jger und ,mller #aah ,ort4 ,zeit4 ,der ,umstand der ,weise4 #abf4 ,alle ,flle4 ,migeschick #abj #abg4 ,desgleichen4 ,ein ,stier #aba #abh4 ,hauptw4 ,beif4 ,zeit4 ,ort4 ,weise4 ,schulprfung #abb ,erg4 ,der ,umstand des ,grundes4 #abi4 ,ursache oder ,sachgrund4 ,unverstand #abd #acj4 ,beweggrund4 ,lohn der ,wibegierde #abd #aca4 ,erkenntnigrund4 ,der tolle ,hund #abe #acb4 ,zweck und ,stoff4 ,jahrmarktsgeschenke #abe #acc4 ,wiederholung4 ,heuchler #abf #acd4 ,wiederholung4 ,der ,wagehals #abf #ace4 ,hauptw4 ,beifg4 ,zeit4 ,ort4 ,ein ,bombardement #abg ,weise4 ,grund4 ,ergnz4 #acf4 ,hauptw4 ,beif4 ,ergnz4 ,zeit4 ,zu ,weihnacht #abi ,ort4 ,weise4 ,grund4 ,stoff4 #acg4 ,hauptw4 ,beif4 ,erg4 ,zeit4 ,ort4 ,ein trauriges ,ende #aca ,weise4 ,grund4 ,zahl4 ,stoff4 #ach4 ,hauptw4 ,beif4 ,ergnz4 ,zeit4 ,luxus #aca ,ort4 ,weise4 ,grund4 ,zahl4 ,stoff4 ,die ,aussageweise4 #aci4 ,wirklich4 ,mglich4 ,nothwendig4 ,der ,mensch #acc ,wortfolge4 #adj4 ,gerade1 umgekehrte4 ,die ,rose #acd #ada4 ,desgleichen4 ,wiegenbau #acd ,vom einfachsten bis zum erweitertsten einfachen ,satze4 #adb4 ,hauptwiederholung4 ,verschiedene ,stze #ace ,fragen nach den einzelnen ,satztheilen4 #adc4 ,uebersicht4 ,fragen nach den ,satztheilen #adb #add4 ,praktische ,anwendung dies4 ,frag4 ,fr die ,friedenszeit #adc ,anhang4 #ade4 ,bilde ,stze auf folgende ,fragen4 ,eine ,art von ,aufgaben #adi ,a4 ,die ,wortarten4 ,hauptwrter4 #a4 ,auf der ,dresdner ,brcke4 7,menschen47 ,otto war zum ersten ,male in der ,residenzstadt ,dresden gewesen4 ,als er wieder nach ,hause kam1 saen ,vater und ,mutter und seine ,geschwister1 ,emil1 ,bertha und ,louise1 eben beim ,abendbrode4 ,da mute denn nun der kleine ,reisende sogleich erzhlen1 was er alles gesehen habe4 ,ganz besondere ,freude81 erzhlte ,otto unter ,anderem1 hat mir ein ,gang ber die groe1 alte ,elbbrcke gemacht4 ,nein1 was man da doch binnen weniger ,minuten fr eine ,menge ,menschen sieht6 ,hier rasselt ein schner1 herrschaftlicher ,wagen dahin1 einen ,kutscher und einen ,bedienten auf dem ,bocke4 ,darin sitzt ein feiner ,herr oder auch eine vornehme ,dame1 zuweilen auch nur eine ,kinderfrau oder eine ,amme mit den ,kindern eines ,grafen oder eines ,barons4 ,dort zieht eine ,bauerfrau mit ihrer ,tochter oder ,magd einen ,milchwagen4 ,hier knallt ein ,droschkenkutscher auf seinen mden ,gaul2 dort blst ein ,postillon in sein ,horn4 ,botenfrauen1 ,kchinnen1 ,dienstmnner und ,dienstmdchen schleppen schwere ,krbe und ,paquete auf ihren ,schultern dahin4 ,briefboten und ,polizeidiener eilen hinber und herber4 ,greise und ,kinder1 ,mnner und ,frauen1 ,fremde und ,einheimische1 reiche ,leute und ,bettler ziehen in buntem ,gemisch dahin4 ,besonders viel ,soldaten sind mir begegnet4 ,ich sah ,generle1 ,hauptleute1 ,feldwebel1 ,tamboure1 ,signalisten und ,fahnentrger4 ,auch ,schtzen1 ,jger1 ,grenadiere1 ,gardisten1 ,ulanen und ,dragoner gingen an mir vorber4 ,sogar der ,knig mit der ltesten ,prinzessin kam gefahren4 ,ein ,vorreiter bahnte ihm den ,weg und zwei ,lakaien standen hinten auf seinem ,wagen4 ,natrlich zogen alle ,leute1 vom reichsten ,kaufmanne bis zum rmsten ,schusterjungen herab1 die ,hte und ,mtzen1 als der ,landesvater vorberfuhr4 ,gewi waren es an fnfhundert ,personen1 die ich auf diesem einzigen ,gange ber die ,brcke gesehen habe48 #b4 ,beim ,onkel auf dem ,lande4 7,thiere47 ,robert war einen ,tag auf dem ,lande gewesen4 ,er hatte seinen ,onkel besucht1 der eine groe ,oekonomie besa4 ,als ,robert am ,abende nach ,hause kam1 sagte er zu seinen ,geschwistern3 ,heute habe ich aber so viel verschiedene ,thiere gesehen1 wie noch nie48 ,nun1 so erzhle uns doch81 baten die ,geschwister1 was ,du fr ,thiere gesehen hast48 ,als ich an des ,onkels ,haus kam81 begann hierauf ,robert1 bellten mich ein schwarzer ,pudel und ein ,affenpinscher an4 ,in dem ,hausflur kauerte eine graue ,katze und verzehrte eben eine ,maus1 die fast so gro war1 wie eine ,ratte4 ,ich trat in die ,stube ein4 ,hier sa ein ,rothkehlchen auf dem ,spiegelrahmen und verspeiste eine ,fliege4 ,am ,fenster hing ein groer ,kfig1 in welchem ein ,zeisig1 ein ,stieglitz und ein ,canarienvogel auf- und abhpften4 ,unter dem ,ofen spielte ein ,meerschweinchen mit einem jungen ,hunde4 ,aber nun erst auf dem ,hofe6 ,hier fhrte ein ,hahn seine ,hhner spazieren4 ,dort lockte eine alte ,henne ihre ,kchlein herbei1 weil sie ein ,wrmchen gefunden hatte4 ,vor der ,scheune stolzirte ein ,pfau auf und ab4 ,ein schwarzer ,truthahn zankte sich mit einem alten ,gnseriche um ein ,stckchen ,brodrinde4 ,ein ganzes ,heer ,enten und ,gnse watschelte zum ,thore hinaus1 dem nahen ,teiche zu1 wahrscheinlich1 um dort ,frsche1 ,eidechsen und kleine ,fische zu fangen4 ,auf den ,dchern zwitscherten ,schwalben und ,sperlinge um das ,nest eines ,storches4 ,nicht weit davon saen eine ,menge ,tauben und sphten ngstlich in die ,luft hinaus1 ob sich etwa ein ,falke oder ,ster oder ein andrer ,raubvogel sehen lasse4 ,vor der ,elster1 die im ,hofe umherhpfte1 schienen sie sich nicht zu frchten4 ,sogar im ,wassertroge gab es ,thiere4 ,hier schwammen ,karpfen1 ,hechte1 ,aale und ,schleien und auf dem ,grunde krochen ,krebse4 ,im ,pferdestalle standen zwei ,schimmel1 ein ,fuchs und ein ,rappe4 ,unter ihnen herum hpften weie und schwarze ,kaninchen4 ,der ,esel war nicht zu ,hause1 sondern in der ,mhle4 ,besondere ,freude machte mir der ,kuhstall4 ,hier brummte mich ein groer ,ochse ganz mrrisch an4 ,gegen zwanzig ,khe fraen eben ihr ,heu4 ,zwischen ihnen lagen einige ,klber4 ,neben der ,thr meckerten zwei ,ziegenbcke und aus einem ,winkel hervor grunzte ein altes ,schwein mit sieben ,ferkeln4 ,alle diese ,thiere sah ich an einem ,tage und sie haben mir sehr viel ,vergngen bereitet48 #c4 ,im ,walde4 7,thiere des ,waldes47 ,welch ein frhliches ,leben ist doch im ,frhlinge unter den ,thieren des ,waldes6 ,tausende von ,wrmern und ,kfern kriechen unter dem ,moose hervor4 ,groe und kleine ,ameisen laufen an den ,baumstmmen hinauf4 ,bunte ,schmetterlinge flattern von einem ,haideblmchen zum andern4 ,die ,eidechsen1 ,blindschleichen und ,ottern erwachen und schlpfen auf dem ,boden dahin4 ,in dem ,gebsche ertnen die ,lieder der ,nachtigall1 ,grasmcke1 ,meise und des ,rothkehlchens4 ,auf den ,gipfeln der ,fichten und ,tannen schlgt der ,finke1 pfeifen ,amsel und ,drossel1 girrt die wilde ,taube4 ,mitten hindurch ruft der ,kukuk seinen ,namen in die ,welt hinein4 ,hier hpft ein ,hslein schnell vorber1 weil es einen ,fuchs wittert4 ,dort nagt ein ,reh an einer jungen ,birke4 ,zuweilen tritt auch wol ein ,hirsch aus dem ,dickicht hervor4 ,ueber dem ,waldbchlein spielen die ,mcken und schweben die glnzenden ,libellen4 ,blickt man in die klaren ,wellen hinein1 sieht man ,schmerlen und ,forellen in lustigem ,tanze4 ,an dem feuchten ,ufer kriecht hier und da eine ,schnecke und an dem ,erlengebsche blitzen goldene ,laubkfer im ,sonnenscheine4 ,was fr ein ,leben mag nun erst in den ,wldern der heien ,lnder sein1 wo die ,lwen1 ,tiger1 ,panther und ,leoparden brllen1 die ,elephanten auf den ,lichtungen grasen1 ,paviane1 ,schimpansen1 ,brllaffen1 ,uistitis und ,meerkatzen auf den schlanken ,palmen sich wiegen1 ,papageien und ,kakadus kreischen und riesige ,schlangen auf ,beute lauern4 #d4 ,der ,jahrmarkt4 7,sachen47 ,welch ein buntes ,leben ist doch auf einem ,jahrmarkte6 ,man hat nicht ,augen genug1 um all die ,dinge1 die hier zum ,verkaufe ausgestellt sind1 zu sehen4 ,links und rechts auf den ,straen und ,pltzen stehen lange ,reihen von ,buden und ,tischen4 ,in der einen dieser kleinen ,kaufhallen erblickt man z4 ,b4 ,blechwaaren4 ,da gibt es ,lffel1 ,reibeisen1 ,giekannen1 ,lampen1 ,kohlenksten und ,leuchter4 ,in einer andern sind ,glasgegenstnde ausgestellt4 ,da sieht man ,glser1 ,flaschen1 ,teller1 ,tintenfchen1 ,leuchter1 ,vasen und ,perlen4 ,hier steht eine ,bude mit ,drechslerarbeiten1 als3 ,spazierstcke1 ,tabakspfeifen1 ,zwirnweifen1 ,ellen1 ,zollstbe1 ,dosen1 ,knpfe u4 dergl4 ,an einem langen ,tische verkauft ein ,mann ,streichhlzchen1 ,schwamm1 ,rucherkerzchen1 ,fleckseife1 ,putzpulver und ,wetzsteine4 ,in einem ,hausflur hngen fertige ,rcke mit ,sammetkragen und blanken ,knpfen1 ,westen mit ,schnren1 ,hosen mit ,borte1 ,ueberzieher1 ,hte und ,mtzen4 ,dort an der ,straenecke ruft ein ,mann3 ,kauft ,tcher1 ,bnder1 ,spitzen1 ,cravatten und ,handschuhe68 ,dicht neben dem ,brunnen auf dem ,markte befindet sich eine groe ,bude mit ,galanteriewaaren4 ,da gibt es ,geldbrsen1 ,broschen1 ,uhrketten1 ,tuchnadeln1 ,puppen1 ,porzellankpfe1 ,taschenspiegel1 ,fingerhte1 ,nadelbchsen1 ,bleistifte1 ,schiefertafeln1 ,gummiblle u4 s4 w4 ,und welche ,menge von ,gegenstnden hat nun erst die ,spielwaarenhandlung dort drben an ihr ,fenster gestellt3 ,zappelmnner1 ,bauksten1 ,armbrste1 ,reifen1 ,drachen1 ,springseile1 ,trommeln1 ,flinten1 ,kanonen1 ,sbel1 sogar eine ,festung und ein ,theater sind daselbst zu sehen4 ,wie gern mchte man sich dies und jenes ,spielzeug kaufen1 wenn man nur ,geld dazu htte6 #e4 ,der ,wibegierige4 7,stoffnamen47 ,arthur war zwar noch ein kleiner1 aber schon sehr lernbegieriger ,knabe4 ,so oft er mit seinem ,vater spazieren ging1 mute ihm dieser fortwhrend ,fragen beantworten4 ,da wollte ,arthur wissen1 wie die ,dinge1 die er sah1 hieen2 woraus und von wem sie gefertigt und wozu sie da wren4 ,eines ,tages gingen ,vater und ,sohn auch spazieren4 ,unterwegs fragte ,arthur3 ,vater1 woraus sind denn die ,huser gebaut88 ,die ,mauern81 erwiderte der ,vater1 sind aus ,stein1 ,sand1 ,lehm1 ,kalk und ,mrtel erbaut2 das ,dach1 die ,thren1 die ,dielen und ,fensterrahmen sind aus ,holz1 die ,schlsser aus ,eisen1 die ,dachrinnen aus ,blech und die ,fensterscheiben aus ,glas gefertigt48 ,bald darauf kamen sie an dem ,fenster eines ,geldwechslers vorber4 ,hier standen eine ,menge ,mnzen zu ,schau ausgestellt4 ,woraus wird denn das ,geld gemacht88 fragte ,arthur schnell4 ,die ,pfennige1 ,dreier und ,fnfpfenniger81 sagte der ,vater1 werden aus ,kupfer1 die ,groschen und ,thaler aus ,silber1 die ,dukaten aus ,gold und die ,kassenbillets aus ,papier gefertigt48 ,spter wollte ,arthur wissen1 woraus denn eigentlich die verschiedenen ,kleidungsstcke gearbeitet wrden4 ,o81 belehrte der ,vater1 da gibt es der ,stoffe eine groe ,zahl4 ,deine ,mtze z4 ,b4 ist aus ,tuch gefertigt1 das ,tuch aber wird aus ,schafwolle gearbeitet4 ,dein ,halstuch ist aus ,seide gewebt4 ,deine ,jacke besteht aus ,leinwand1 diese aber wird aus ,flachs gewonnen4 ,die ,knpfe auf ,deiner ,jacke sind aus ,horn1 die an der ,weste aus ,perlmutter und die an den ,hosen aus ,zinn hergestellt4 ,die ,schnalle an ,deinem ,grtel ist aus ,stahl geformt4 ,deine ,stiefel hat der ,schuhmacher aus ,leder gefertigt2 natrlich brauchte er noch ,pech1 ,schwrze1 ,wachs1 ,wichse und ,hanf zum ,schuhdraht dazu4 ,deine ,strmpfe wurden aus ,garn gestrickt2 das ,garn aber besteht aus ,baumwolle48 ,zuletzt fragte ,arthur auch noch1 woraus denn der ,mensch bestehe und woraus er geworden sei4 ,der menschliche ,krper81 erwiderte der ,vater1 besteht aus ,fleisch und ,blut1 aus ,fett und ,schleim1 aus ,knochen1 ,knorpel und ,mark2 geschaffen aber hat ihn der liebe ,gott aus ,erde1 wie ,du in der ,bibel lesen kannst48 #f4 ,eine ,festung im ,kriege4 7,mengenamen47 ,mitten in einem groen ,flugebiete lag eine ziemlich starke ,festung4 ,an ihrer nrdlichen ,seite zog sich ein bedeutendes ,gebirge hin1 soda die ,besatzung von hier aus keinen ,angriff zu befrchten hatte4 ,die ,festung war in ,vertheidigungsstand gesetzt worden4 ,der ,wald ringsum lag gefllt1 selbst das kleinste ,gestrpp hatte weichen mssen4 ,das ,gemuer1 auf dem frher ,gras wuchs1 erblickte man ausgebessert und verstrkt4 ,das ,geblk der ,festungsbrcke hatte man in die ,luft gesprengt4 ,da sich in der ,stadt selbst viel ,reichthum vorfand1 konnte sich die ,einwohnerschaft reichlich mit ,vorrthen versehen4 ,es fehlte nirgends an ,brod1 ,mehl1 ,salz und ,gemse4 ,sogar ,wild1 ,geflgel und gesalzenes ,fleisch war im ,ueberflusse vorhanden4 ,auch an gutem ,wasser konnte nicht leicht ,mangel eintreten4 ,ebenso gut hatte sich das ,heer1 welches die ,besatzung der ,festung bildete1 versehen4 ,fr die ,mannschaft lagen ,lebensmittel und fr das ,vieh ,heu1 ,hafer und ,stroh in ,menge aufgespeichert4 ,so glaubte man nun ruhig dem ,feinde ins ,auge sehen zu knnen4 ,ja1 die ,soldaten konnten den feindlichen ,angriff kaum erwarten1 denn sie waren von heiem ,geblt4 ,endlich rckte die ,schaar der ,gegner an und die ,beschieung begann4 ,die ,nationen von fast ganz ,europa richteten ihre ,blicke auf diesen ,kampf1 whrend dessen die ,bevlkerung der ,festungsstadt sehr viele ,verluste zu erleiden hatte4 ,nach mehrwchentlicher ,belagerung entschied sich das ,schicksal der ,festung4 ,die feindlichen ,geschosse legten ihre ,wlle1 ,mauern und andere ,befestigungen in ,trmmer4 ,darauf folgte ein ,sturmangriff und die ,festung war verloren4 ,das ,blut flo in ,strmen4 ,durch das furchtbare ,getse des ,kampfes drang das ,gewimmer und das ,gesthne der ,verwundeten4 ,einen schrecklichen ,anblick boten die ,verwstungen in der ,stadt4 ,die schne1 groe ,bibliothek und die herrliche ,bildergallerie waren verbrannt und die ,heiligthmer der ,kirchen durch die ,geschosse zerstrt4 ,mit ,thrnen in den ,augen stand das ,volk an den ,trmmern seiner ,habe1 die zu einem groen ,theile in ,asche lag4 #g4 ,schulexamen4 7,eigennamen47 ,ei1 ,emilie81 rief ,bernhard seiner ,schwester zu1 als er aus der ,schule kam1 heute hie es aber aufpassen4 ,unser ,lehrer1 ,herr ,schmelzer1 wollte nmlich einmal sehen1 ob wir von dem1 was er uns gelehrt und erzhlt habe1 noch recht viel wten4 ,und so richtete er denn an einen jeden von uns eine ,frage48 ,franz ,dunker mute die ,geschichte von dem ,moses1 ,hans ,weinlich die vom ,goliath und ,emil ,heinz die vom ,daniel erzhlen4 ,julius ,br mute sagen1 wann ,luther1 ,august der ,starke und ,napoleon ,i4 geboren wren4 ,heinrich ,tmmler mute angeben1 wo ,sachsen1 ,baiern1 ,wrtemberg1 ,preuen und ,china lgen4 ,wilhelm ,borisch mute die ,einwohnerzahl von ,paris1 ,wien1 ,london1 ,berlin und ,dresden nennen4 ,alexander ,miersch sollte sagen1 wo man die ,schlsser ,wesenstein und ,scharfenstein und die ,drfer ,machern1 ,kesselsdorf und ,hochkirch zu suchen habe4 ,er wute es aber nicht4 ,julius ,neubert bekam die ,frage1 wie hoch der ,brenner1 der ,simplon1 der ,schafberg1 die ,lausche und der ,borsberg seien4 ,theodor ,wenzel hatte anzugeben1 wo der ,rhein1 die ,donau1 die ,weser und die ,spree entspringen4 ,der kleine ,felix ,brendel erhielt die leichteste ,aufgabe4 ,er mute ,eigennamen von ,hunden1 ,katzen1 ,pferden und ,khen angeben4 ,da sagte er denn1 da die ,hunde ,karo1 ,ammi1 ,schnacksel1 ,bello1 ,leo1 ,waldmann u4 dergl4 hieen2 da manche ,katzen den ,namen ,peter1 ,schnurr oder ,michel fhrten2 da man ,pferde mit ,rosa1 ,pollux1 ,hektor u4 dergl4 bename und einzelne ,khe ,musel1 ,schecke1 ,brummkatharine1 ,mummel1 ,stallmeister u4 s4 w4 gerufen wrden48 #h4 ,zweierlei ,schler4 7,gedankendinge47 ,emil war ein sehr braver ,schler4 ,er liebte die ,pnktlichkeit und ,reinlichkeit4 ,whrend des ,unterrichts zeigte er die grte ,aufmerksamkeit1 um alles ,gehrte im ,gedchtnisse zu behalten4 ,wurde er gefragt1 so gab er seine ,antworten mit ,ueberlegung und ,anstand4 ,seine ,schularbeiten fertigte er zu jeder ,zeit mit ,flei1 ,sorgfalt und der mglichsten ,sauberkeit4 ,ueber jeden seiner ,fortschritte bezeigte er ,freude4 ,der leiseste ,tadel bereitete ihm ,schmerz4 ,was aber trieb ihn zur ,erfllung seiner ,pflichten8 ,die ,liebe zu seinem ,lehrer1 die ,dankbarkeit gegen seine ,eltern und der ,gedanke1 da ,kindheit und ,jugend schnell vergehen und da man daher jede ,gelegenheit benutzen msse1 sich ,kenntnisse und ,fertigkeiten anzueignen4 ,ganz anders dagegen zeigte sich ,bernhard4 ,er ging mit ,unwillen und ,verdru in die ,schule4 ,auf dem ,schulwege trieb er allerhand ,unarten und ,dummheiten1 ja sogar ,rohheiten4 ,obgleich er sich dadurch oft ,verweise1 ,zchtigungen1 ,schimpf und ,schande zuzog1 zeigte er doch keine ,besserung4 ,auch in der ,schule selbst lie er sich viele ,fehler und ,vergehungen zu ,schulden kommen4 ,plaudereien1 ,neckereien und ,kaupeleien waren seine ,lieblingsbeschftigung4 ,in seinen ,gesichtszgen lagen ,list1 ,verschmitztheit und ,tcke4 ,kam eine ,bestrafung vor1 so leuchteten aus seinen ,augen ,schadenfreude1 ,hohn und ,spott4 ,das ,lesen1 ,schreiben und ,rechnen war ihm eine ,last4 ,ueberhaupt betrieb er alles ,lernen mit ,nachlssigkeit und ,flchtigkeit4 ,so konnte es denn auch nicht fehlen1 da er wegen ,faulheit und ,liederlichkeit heruntergesetzt und endlich der ,letzte in der ,klasse wurde4 ,aber auch das bereitete ihm weder ,kummer1 noch weckte es ,reue in ihm4 ,er blieb fr den ,lehrer eine ,plage und seinen ,eltern ein ,kind der ,sorge und des ,herzeleids4 #i4 ,freund ,apfelbaum4 7,ein- und ,mehrzahl47 ,im ,garten stand ein ,apfelbaum4 ,er war der strkste und hchste unter allen ,bumen in den ,grten ringsumher4 ,seine ,aeste und ,zweige breiteten sich weit aus und an jedem ,aste hingen groe1 se ,aepfel4 ,sie waren so gro1 da sich ein ,kind an einem einzigen solchen ,apfel satt essen konnte4 ,deshalb waren denn auch die ,kinder oft um ihn herum4 ,zuweilen legten sie sogar ,hand an seinen ,stamm1 um ihn zu rtteln1 damit eine ,frucht herabfallen solle4 ,solche starke ,stmme aber lassen sich nicht von so schwachen ,hnden bewegen4 ,eines ,tages sa ,hermine auch unter dem schattigen ,dache des alten ,freundes und hatte einen groen ,korb mit verschiedenem ,spielzeuge vor sich4 ,in einem kleinen ,kasten lagen bunte ,papierstreifen4 ,aus diesen flocht sie niedliche ,krbchen4 ,da nun jeder ,streif eine andere ,farbe hatte1 gaben diese verschiedenen ,farben dem ,krbchen ein schnes ,aussehen4 ,in andern ,ksten befanden sich ,perlen1 ,wrfel1 ,buntstifte u4 dergl4 ,jetzt nahm ,hermine einen ,faden und reihte ,perle um ,perle daran4 ,als zwei ,fden gefllt waren1 band sie dieselben um ihren ,hals4 ,darauf ergriff sie einen ,buntstift und zeichnete einen ,wrfel mit seinen ,kanten1 ,flchen und ,punkten4 ,nachdem sie eine ,stunde gespielt hatte1 zog sie ,bcher aus dem ,korbe hervor und las4 ,in dem einen ,buche standen mehrere ,geschichten mit bunten ,bildern1 das andere enthielt blos eine ,geschichte mit einem ,bilde4 ,indem aber ,hermine las1 fiel ein groer ,apfel herab und gerade auf das ,buch1 soda zwei ,bltter beschdigt wurden4 ,das eine ,blatt war mittendurch gerissen4 ,hermine erschrak1 lachte aber bald darauf und sagte3 ,ei1 ei1 alter ,freund6 ,wie kannst du mich so erschrecken8 ,das sind mir schne ,freunde1 die ,einen mit ,aepfeln bewerfen48 #aj4 ,getuschte ,hoffnungen4 7,ohne ,mehrzahl47 ,mitten in einem ,urwalde ,amerikas stand eine drftige ,htte1 aus brauner ,erde1 ,lehm und ,kalk erbaut4 ,das ,geblk war grob gezimmert4 ,da durch die kleinen ,fenster wenig ,licht eindrang1 lag in dem niedern ,wohnzimmer ein tiefes ,dunkel1 das bei trbem ,wetter sogar zur ,finsterni wurde4 ,auf den ,dielen erblickte man etwas ,heu und ,stroh1 auf welchem die ,bewohner1 welche deutsche ,einwanderer waren1 ihre ,nachtruhe hielten4 ,die ,beschaffenheit der ,nahrung der armen ,leute grenzte an ,drftigkeit4 ,wasser war ihr einziger ,trunk1 wenn sie der ,durst qulte4 ,milch und ,kaffee bekamen sie nie zu ,gesicht4 ,im ,sommer litten sie viel durch die groe ,wrme1 die sich bis zur frchterlichsten ,hitze steigerte4 ,im ,winter trat die ,klte mit groer ,strenge und ,ausdauer auf1 fhrte viel ,schnee und ,eis herbei und fgte ihnen viel ,leid zu4 ,die guten ,leute hatten ,deutschland1 ihre ,heimat1 verlassen1 um in ,amerika ihr ,glck zu machen4 ,sie hofften hier ,gold und ,silber zu finden1 fanden aber nicht einmal ,zinn und ,blei4 ,das ,eigenthum1 das sie an baarem ,gelde mitgebracht hatten1 war bereits zu ihrem ,unterhalte verbraucht4 ,so trat zuletzt ,hunger und ,kummer1 ,noth und ,elend an sie heran4 ,mit ,reue dachten sie an ihre ,vergangenheit und an ihr einstiges ,vaterland zurck1 wo sie ein ,leben in ,wohlsein und ohne alle ,trbsal gefhrt hatten4 ,die ,sehnsucht nach dem alten ,daheim ergriff sie1 aber es fehlte ihnen am ,besten1 die ,rckreise anzutreten4 ,so sanken die armen ,deutschen immer tiefer ins ,unglck4 ,nirgends fanden sie ,trost und ,beistand4 ,sie muten in ihrem kmmerlichen ,dasein ausharren1 bis sie der ,tod von allem ,jammer erlste4 #aa4 ,gastfreundschaft4 7,doppelhauptwrter47 ,an einem einsamen ,waldrande lag eine ,khlerhtte4 ,das niedere ,strohdach war vom ,sturmwinde zerzaust und bedurfte der ,ausbesserung4 ,wo aber sollte der arme ,waldarbeiter ,dachstroh hernehmen8 ,sein ,tagelohn langte kaum zur ,morgensuppe1 zur ,mittagsmahlzeit und zum ,abendbrode fr sich und seine ,kinderschaar4 ,auch die dnnen ,lehmwnde der ,khlerwohnung zeigten ,zerstrungsspuren4 ,regengsse und ,hagelwetter hatten sie gepeitscht1 den ,kalkbewurf abgesplt und das ,lehmwerk durchlchert1 soda zur ,winterszeit die rauhen ,nordweststrme ungehindert hindurchpfeifen konnten4 ,ein ,hausthrverschlu war nicht mehr mglich1 denn die ,thrschlofeder war zersprungen4 ,die ,fensterscheiben vertrat hier und da ein ,streifen von ,kaffeedtenpapier oder ein ,volkskalenderblatt4 ,an einem ,herbstabende sa die ,khlerfamilie um den schmalen ,holztisch und verzehrte ihre ,abendmahlzeit4 ,da trat pltzlich ein vornehmer ,jgersmann1 einen schmucken ,filzhut mit einer ,birkhuhnfeder auf dem ,kopfe1 einen ,hirschfnger mit ,perlmuttergriff1 ein ,pulverhorn mit ,silberquaste an der ,seite und eine ,schrotflinte auf dem ,rcken1 ein4 ,er erklrte1 da er von seinem ,jagdgefolge abgekommen1 auf verschiedene ,kreuzwege gerathen sei und so sammt seinem ,dachshunde und ,windspiele den ,hauptwaldpfad verloren habe4 ,schlielich bat der ,waidmann um ein ,nachtquartier und sei es auch nur ein ,dachkammerraum mit einem ,strohlager4 ,die braven ,khlereheleute erklrten sich zu diesem ,liebesdienste gern bereit und luden den vornehmen ,stadtherrn ein1 wenn er ,hunger habe1 mit ihnen ,kartoffelsuppe und ,butterbrodschnitte nebst ,quarkkse zu essen4 ,der ,jgersmann dankte1 da er kein ,magenbedrfni verspre4 ,whrend ihm nun das ,nachtlager auf der breiten ,ofenbank bereitet wurde1 unterhielt er sich in scherzhafter ,weise mit dem ,kinderkreise4 ,er gab den ,knaben ,buchstabenrthsel und recht lange ,hauptwrter zum ,nachsprechen auf1 um ihre ,zungenfertigkeit und ,sprachgewandtheit auf die ,probe zu stellen4 ,so muten sie z4 ,b4 die ,riesenhauptwrter nachsprechen3 ,dudelsackpfeifenmachergeselle1 ,schornsteinfegerknabenwassersuppentelle rrand1 ,pulvermhlennachtwchterseitengewehrschei denspitzenknopf4 ,den ,kindern machte diese ,zungenarbeit viel ,spa4 ,als das ,ofenbanklager fertig war1 begaben sich der ,fremde und auch die ,khlerfamilie zur ,ruhe4 ,wie sehr aber erschrak und erstaunte der alte ,hausvater am andern ,morgen1 als ihm der ,nachtgast mit ,sonnenaufgang fnf ,kronenthaler in die harte ,arbeitshand drckte und ihm beim ,abschiedsgrue sagte1 da er dem ,kronprinzen ,gastfreundschaft gewhrt habe4 #ab4 ,eine musterhafte ,schlerin4 7,nichthauptwrter zu ,hauptwrtern erhoben47 ,die reiche ,kaufmannstochter ,mathilde war ein ,muster einer ,schlerin4 ,das ,aufmerken und ,lernen gewhrte ihr einen ,genu4 ,das ,lesen hatte sie in drei ,monaten erlernt4 ,auch das ,schreiben hatte sie leicht begriffen1 nur das kleine ,err und das ,eszett machten ihr ,schwierigkeiten4 ,im ,rechnen erwarb sie sich stets die erste ,censur4 ,ebenso geschickt stellte sich ,mathilde zum ,zeichnen1 ,singen1 ,clavierspielen1 ,hkeln1 ,stricken1 ,sticken und ,turnen an4 ,sie liebte alles ,gute1 ,schne und ,ntzliche und ihr ,streben und ,ringen darnach trug die schnsten ,frchte4 ,auch das ,wunderbare und ,erhabene der ,natur beobachtete sie gern und oft4 ,das ,groartige und ,erhebende des ,sternenhimmels erfllte sie mit frommem ,staunen4 ,nicht minder freute sie sich ber das ,niedliche und ,zierliche der kleinen ,blumen4 ,deshalb liebte sie auch das ,freie1 namentlich in seiner ,morgenfrische4 ,das liebliche ,grn und die traute ,stille des ,waldes machten ihr denselben zu einem ,lieblingsaufenthalte4 ,so blieb ihr ganzes ,denken und ,fhlen auf das ,edle gerichtet und deshalb schlug das ,fromme und ,gottesfrchtige immer tiefere ,wurzel in ihrem ,gemthe4 ,dieses fromme ,empfinden erkannte man auch aus allen ihren stilistischen ,arbeiten1 in denen sie ebenfalls ,vorzgliches leistete4 ,darin standen kein ,und und kein ,aber am falschen ,platze und kein ,satz enthielt irgend etwas ,unrichtiges oder ,ueberflssiges4 ,kurz1 ,mathilde war und blieb die ,beste und ,ausgezeichnetste ihrer ,schule und dieses ,brave und ,gediegene bewahrte sie sich zu ihrem ,glcke ihr ,lebelang4 #ac4 ,belohnter ,gehorsam4 7,wiederholung der ,hauptwrter47 ,im lieben ,sachsenlande liegt dicht an der ,grenze von ,bhmen ein ,drfchen mit ,namen ,wernsgrn4 ,am ,ende desselben stand ein ,httlein mit ,strohdach und winzig kleinen ,fenstern4 ,durch die schmalen1 bleichen ,scheiben konnte kaum ein ,sonnenstrahl hindurchdringen4 ,in dieser ,htte wohnte der alte ,kilian mit seinen beiden ,kindern4 ,die ,kinder hieen ,august und ,ernst4 ,august zhlte sieben ,lebensjahre1 ,ernst dagegen hatte zehn ,sommer hinter sich4 ,ihre ,kleidung bestand in ,kitteln aus grober ,leinwand4 ,eines ,tages saen beide ,brder vor der ,thr und spielten mit ,sand1 einigen ,stbchen ,holz und drei ,soldaten aus ,zinn4 ,bald aber hatte ,ernst das ,spielen satt und sagte zu seinem ,bruder3 ,komm1 la uns ins ,grne gehen4 ,dort werden wir mehr ,vergngen finden48 ,der ,jngere gab seine ,zustimmung4 ,kaum aber hatten sie am grnen ,ufer des ,wiesenbaches ihren ,zeitvertreib begonnen1 rief sie der ,vater in das ,haus zurck4 ,sie sollten jetzt wieder an ihre ,arbeit gehen und ,stroh flechten4 ,die ,knaben machten wahre ,essiggesichter1 denn das ,haschen und ,verstecken war ihnen natrlich lieber als das ,stillsitzen und ,arbeiten4 ,aber sie zeigten ohne ,murren ,gehorsam4 ,und ihre ,folgsamkeit sollte noch dieselbe ,stunde ,belohnung finden4 ,nach etwa zehn ,minuten fiel drauen1 in ziemlicher ,nhe1 ein ,schu4 ,vor ,schreck fuhren die ,kinder zusammen4 ,sie und ihr ,vater und ihre ,mutter eilten zur ,hausthr4 ,und was erblickten ihre ,augen8 ,an der ,stelle1 wo die ,knaben vor kurzer ,zeit noch -- kaum vor ,ablauf von zehn ,minuten -- ohne alle ,besorgni allerlei ,spiele gespielt hatten1 hatte soeben ein ,jger1 dicht an einem ,erlenbaume1 einen tollen ,hund erschossen4 ,wie freute sich nun das ,geschwisterpaar ob seiner ,folgsamkeit6 ,eigenschaftswrter4 #ad4 ,formen der ,pflanzenwelt4 ,welch verschiedene ,formen und ,farben gibt es doch in der ,pflanzenwelt6 ,da steht die ,pappel1 hoch und schlank2 nicht weit davon ein tausendjhriger ,eichbaum1 niedrig zwar1 aber stark und knorrig4 ,seine ,aeste sind vielfach gekrmmt und gebogen1 seine ,wurzeln dick und runzlig4 ,seine ,rinde ist fest1 aber zerklftet und zerrissen4 ,hier steigt eine ,tanne schlank in die ,luft empor4 ,ihr ,stamm ist schnurgerade und ebenmig1 unten stark1 nach oben zu dnn und zuletzt ganz spitz4 ,an ihrem ,fue wuchert eine ,birke empor4 ,sie ist jung und krftig1 ihre ,krone dicht belaubt1 ihre ,schale blendend wei1 wie ,silber4 ,wie unterschiedlich sind selbst die ,stengel der kleinsten ,pflanzen6 ,der eine ist rund1 der andere drei- oder vierkantig2 der eine glatt1 der andere behaart oder klebrig2 der eine markig1 ein anderer fleischig oder holzig4 ,einige sind hohl1 andere voll2 einige gegliedert1 andere gedreht oder geschlngelt4 ,der eine ,stengel ist steif1 unbiegsam und sprde1 ein anderer beweglich1 weich und elastisch4 ,betrachten wir nun erst die verschiedenen ,blattformen4 ,da gibt es ovale1 runde1 herzfrmige1 schmale1 breite1 glattrandige1 gezahnte1 gezackte1 getheilte1 gefiederte u4 s4 w4 ,noch weit mehr verschiedene ,formen aber zeigen uns die ,bltter der ,blumenkronen4 ,unter ihnen finden sich rhren-1 trichter-1 lippen-1 rachen-1 keilfrmige u4 dergl4 ,und wie beraus zart und reizend sind diese buntfarbigen ,blumentheile6 ,wer auf alle diese ,abwechselungen in der ,pflanzenwelt genau achtet1 mu eitel ,lust haben an den ,werken des ,herrn4 #ae4 ,der ,frhling4 7,abstrakte ,eigenschaftswrter47 ,frhlich ist das ,herz1 wenn der liebliche ,frhling naht6 ,der ,winter war kalt und rauh1 jetzt wird die ,luft lau und angenehm1 zuweilen gar schon warm4 ,im ,winter war es still und de auf den ,fluren2 die ,wlder erschienen todt1 die ,bchlein erstarrt4 ,jetzt werden die ,haine lebendig1 die ,bchlein wieder wach und munter4 ,die ,felder lagen kahl1 jetzt sehen wir sie grn4 ,die ,wiesen stehen geschmckt1 wie mit einem bunten ,blumenteppiche4 ,die eine ,blume sieht roth1 die andere wei1 die dritte gelb oder blau aus4 ,die ,vgel zeigen sich eifrig im ,gesange und emsig im ,bau ihrer ,nester4 ,wie ist der ,schlag des ,finken so lustig1 das ,lied der ,nachtigall so s1 der ,morgenpsalm des ,staares so erhebend6 ,ein ,herz1 das fromm und rein1 stimmt mit ein in die ,lobgesnge und preist den allmchtigen ,schpfer1 der im ,frhlinge recht deutlich zeigt1 wie weise und gtig er ist4 #af4 ,der ,geizhals4 7,zusammengesetzte ,eigenschaftswrter47 ,andreas war ein steinreicher ,bauer1 aber dabei erzgeizig4 ,fr ihn gab es in der wunderreichen ,gotteswelt kein zaubervolleres ,bild1 als ein blitzblanker ,thaler4 ,hielt er ein solches ,geldstck in der sonnverbrannten1 hufbesetzten ,hand1 erschien sein ,auge berglcklich1 ja glckselig4 ,an ein ,wiederausgeben eines solch werthvollen ,kopfstckes war bei ihm nicht zu denken4 ,es wanderte in einen alten1 aschgrauen1 baumwollenen ,strumpf1 der im fast heckerklaren ,strohe seines bauflligen ,bettes stak4 ,war ein solcher ,strumpf gefllt1 versenkte er ihn in einen eisenbeschlagenen1 diebesfest sein sollenden ,koffer1 vor dem ein riesenhaftes ,schlo lag4 ,dieser centnerschwere ,koffer stand unter seiner armseligen ,lagerstatt4 ,ein doppellufiges1 scharfgeladenes ,gewehr bildete seine ,sicherheitswache1 sowohl am sonnenhellen ,tage1 wie in tiefdunkler1 grabesstiller ,nacht4 ,kein hilfsbedrftiger ,freund erhielt von dem ,geizhalse auch nur die allerkleinste ,untersttzung4 ,keinem ,wanderburschen1 und war er noch so blutarm1 reichte er einen ,zehrpfennig4 ,das bleichwangige ,bettelkind1 das kleinlaut an seine dickeichene ,thr klopfte1 rhrte nicht im mindesten sein liebeleeres ,herz4 ,er selbst fhrte ein wahrhaft jammervolles ,leben4 ,sein ,mittagsessen bestand meist in graubraunem1 fast steinharten ,brode und dickschaligen ,kartoffeln1 die er in wasserdnnen ,schmalz tauchte4 ,ein ,stck wohlschmeckendes ,fleisch war ihm zu theuer4 ,nie kam ein ,glas wenn auch nur dnngebrautes ,bier oder gar ein ,glas magenstrkender ,wein auf seinen ,tisch4 ,thr und ,thor seines alterthmlichen ,gehftes schlo er regelmig mit ,sonnenuntergang zu und lie dann den alten1 graubrtigen ,kettenhund los4 ,von jetzt an durfte kein ,mensch mehr eingelassen werden4 ,aus bergroer ,besorgni frchtete er1 es knne sich ein langfingeriger ,fremdling einschleichen und seinem herzinniglieben ,hausgotte mit den erzgespickten ,strmpfen einen unliebsamen ,besuch abstatten4 ,trotz aller wohlberechneten ,vorsicht aber hatte sich in einer rabenschwarzen ,nacht doch ,einer eingefunden1 der kaltbltig und erbarmungslos den bedauernswerthen ,geizhals von all seinen mhselig errungenen ,schtzen trennte4 ,dieser ,unbarmherzige war der -- unerbittliche ,tod4 #ag4 ,der wohlthtige ,bettler4 7,das ,eigenschaftswort vor dem ,hauptworte47 ,an einer belebten ,straenecke sa ein alter1 blinder ,bettelmann4 ,er hielt seinen durchlcherten ,hut in der welken1 zitternden ,hand und bat um eine kleine ,gabe4 ,viele reiche ,leute gingen an einem einzigen lieben langen ,tage vorber und gewi trugen die meisten wohlgefllte ,brsen bei sich4 ,zeugte doch oft ihr kostbarer ,anzug von groer ,wohlhabenheit4 ,man sah da ,damen mit langen ,schleppen1 seidenen ,schrpen1 sammtenen ,mnteln1 theuren ,spitzen1 beblumten ,hten und feinen ,handschuhen4 ,herren stolzirten dahin mit goldenen ,uhrketten1 blitzenden ,tuchnadeln1 funkelnden ,ringen und elfenbeinernen ,spazierstckchen4 ,nicht alle freilich trugen zu diesem uern auch einen innern ,schmuck1 ein theilnehmendes1 mitleidiges ,herz4 ,das bewiesen sie dem hlfsbedrftigten ,alten gegenber4 ,mit kalten ,blicken und gleichgltigen ,mienen gingen sie an ihm vorber4 ,nur einzelne zeigten aufrichtige ,theilnahme1 sprachen einzelne freundliche ,worte mit dem bedauernswerthen ,bettler und legten dabei eine klingende ,gabe in seinen abgeschabten ,hut4 ,eines heitern ,sommertages hrte der gutmthige ,alte eine weinerliche ,stimme in seiner nchsten ,nhe4 ,die klagenden ,tne kamen von einem sechsjhrigen1 blassen ,mdchen4 ,was fehlt ,dir1 liebes ,kind88 fragte der lauschende ,bettler mit besorgter ,stimme4 ,ach1 mich hungert so sehr81 erwiderte das drftig gekleidete ,mdchen mit wehmthigem ,ausdrucke4 ,meine gute ,mutter ist krank und hat kein ,brod mehr fr mich48 ,diese ,worte rhrten den weichherzigen ,greis4 ,schnell griff er in seinen schwarzgrauen ,hut1 befhlte mit der drren ,hand die verschiedenen ,geldstcke und gab der hlfsbedrftigen ,kleinen einen kupfernen ,fnfpfenniger4 ,hier1 armes ,kind81 sagte er mit bewegten ,lippen1 hast ,du eine kleine ,gabe4 ,geh und kaufe ,dir bei dem neuen ,bcker hier links in der engen ,gasse etwas fr ,deinen hungrigen ,magen48 ,das berglckliche ,mdchen dankte mit aufrichtigem ,herzen1 eilte die schmale ,gasse dahin und kaufte sich ein neugebackenes ,dreierbrod4 ,die brigen zwei ,pfennige aber nahm es seiner kranken ,mutter mit nach ,hause4 #ah4 ,ein ,gewitter4 7,steigerung des ,eigenschaftswortes47 ,es war ein heier ,julitag4 ,schon der ,vormittag war schwl4 ,gegen den ,mittag hin wurde es immer schwler4 ,am schwlsten aber erschien die ,luft etwa um drei ,uhr4 ,schon den ,spaziergngern wurde es hei2 noch heier mute es den ,arbeitern auf den ,bauen1 am heiesten aber den ,landleuten auf dem ,erntefelde werden4 ,das ,thermometer1 das schon immer hohe ,hitzegrade gezeigt hatte1 stieg hher1 bis es endlich nach ,tische den hchsten ,grad erreicht hatte4 ,da zeigte sich am ,himmel eine schwarze ,wolke1 die sich aber mit jeder ,minute schwrzer frbte4 ,am schwrzesten erblickte man sie nach ,osten hin4 ,zu gleicher ,zeit erhob sich auch ein ziemlich starker ,wind4 ,auch er wurde von ,sekunde zu ,sekunde strker1 bis er endlich1 als er am strksten wthete1 die gewaltige ,wolkenmasse in ,bewegung setzte4 ,schnell erhob sie sich4 ,zusehends schneller und schneller stieg sie empor und berzog in ihrem schnellsten ,fluge ein breites ,thal1 das nach ,sden hin immer breiter wurde und mit seinem letzten1 breitesten ,theile an ein waldiges ,gebirge stie4 ,dster lagen ,berg und ,thal4 ,noch dsterer erschien der riesige ,nadelwald4 ,am dstersten aber sah es in den menschlichen ,wohnungen aus4 ,feurige ,blitze zuckten durch das ,dunkel hindurch4 ,noch feuriger erschienen dieselben1 wenn sie die dunkelsten ,wolkenschichten zum ,hintergrunde hatten4 ,am feurigsten jedoch kam ein solcher ,blitz den ,landleuten vor1 wenn er in einen nahen ,teich oder einen noch nhern ,baum oder wohl gar in die nchste ,htte fuhr4 ,heftig strmte jetzt auch der ,regen herab4 ,immer heftiger schlugen die gewaltigen ,tropfen an die ,fenster4 ,am heftigsten brauste gegen vier ,uhr die ,wassermasse hernieder4 ,bald schossen kleine ,bche wild durch die ,felder dahin4 ,wilder noch strzten die ,waldgewsser die ,abhnge herab2 am wildesten aber donnerte der angeschwollene ,flu das ,thal entlang1 die strksten ,bume entwurzelnd und die festesten ,mauern durchbrechend1 ja sogar die kleineren ,htten mit fortreiend4 ,da endlich hatte das ,unwetter ausgetobt4 ,blitz und ,donner wurden schwach1 der ,regen noch schwcher4 ,endlich glichen die schwchsten ,blitze nur noch einem fernen ,wetterleuchten4 ,entsetzlich sahen die zerrissenen ,felder aus4 ,noch entsetzlicher aber waren die ,verheerungen in den ,drfern jenes fruchtbarsten aller ,thler des ,landes4 ,den entsetzlichsten ,eindruck inde machte das ,jammern und ,wehklagen der rmeren ,bewohner1 von denen viele den grten ,theil ihrer ,habe verloren hatten4 ,gut waren die ,leute weggekommen1 deren ,huser weit vom ,flusse lagen1 noch besser die1 deren ,htten an den ,berglehnen standen1 und am besten diejenigen1 die auf dem ,kamme des ,hhenzuges wohnten4 ,sie hatten zwar auch viel ,schaden gehabt1 die an den ,berglehnen aber weit mehr und die ,thalbewohner den meisten4 #ai4 ,ein ,begrbni4 7,eigenschaftswrter ohne ,steigerung47 ,die ehernen ,zungen der ,kirchenglocken schwiegen4 ,der ,leichenzug war auf dem umfriedigten ,gottesacker1 wo alle die ewige ,ruhe finden1 angekommen4 ,der hlzerne ,sarg wurde von der umkrnzten ,bahre abgesetzt4 ,acht ,trger trugen ihn stumm einem offenen ,grabe zu4 ,auf dem schwarzsammtenen ,leichentuche standen mit goldenen ,buchstaben die ,worte in einem silbernen ,kranze3 ,er ist erlst und geht in seine wahre ,heimat zurck48 ,der ,sargdeckel mit kupfernen ,handhaben und zinnernen ,verzierungen wurde jetzt noch einmal abgehoben4 ,da lag nun der ,todte1 bleich und regungslos1 in der starren ,hand einen frischgrnen ,palmenzweig4 ,ein seidenes ,gewand umhllte den todten ,leib4 ,ein damastenes ,kppchen begrenzte die gefurchte ,stirn4 ,die ,angehrigen standen um den ,sarg her1 aber nicht in der blichen ,trauerkleidung4 ,der ,entschlafene hatte schriftlich die ,bitte hinterlassen1 da man um seinetwillen nicht die tiefschwarzen ,gewnder anlegen solle4 ,jetzt trat der greise ,geistliche herzu1 die ,weinenden zu trsten4 ,unzhlbar81 sagte er unter ,anderem1 wie die ,sterne des nchtlichen ,himmels1 sind die seligen ,wohnungen1 die der allmchtige ,himmelsvater den erblichenen ,erdenpilgern dort oben bereitet hat4 ,mag auch der irdische ,leib zerfallen1 mag der unberwindliche ,tod den ,lebensfaden zerreien1 wir weinen nicht trostlos4 ,wir sind nicht blind fr den auferstandenen ,heiland1 nicht taub fr seine ewig wahren ,verheiungen1 sondern blicken glaubensvoll hinauf in das unvergngliche ,reich1 da es ein ,wiedersehen gibt4 ,auch dieser ,entschlummerte wird einst wieder wach und verklrt eingehen zur endlosen ,himmelswonne48 ,die ,sonne stand mit ihrer purpurnen ,scheibe schon halb hinter den fernen1 blauen ,bergen1 als der ,sarg in die stockfinstere ,gruft hinabgesenkt wurde4 ,noch ein lautloses ,gebet1 eine ,hand voll ,erde auf den ,sarg und die ,begrbnifeierlichkeit war beendet4 #bj4 ,die beste ,apotheke4 7,declination des ,eigenschaftswortes ohne ,artikel47 ,julius1 der ,sohn armer ,eltern1 war lange krank4 ,feuchtes ,stroh diente ihm als ,lager4 ,alte ,rcke und zerfetzte ,tcher waren seine ,decke4 ,keine heilende ,arznei und kein strkender ,thee konnte ihm gereicht werden1 lebten doch seine ,eltern in groer ,armuth1 in schrecklichem ,elende4 ,mit bangen ,sorgen erwachten sie des ,morgens1 unter schwerem ,kummer gingen sie des ,abends zur ,ruhe4 ,mit beklommenem ,herzen vernahm die ,mutter oft in dunkler ,nacht das leise ,wimmern des ruhelosen ,kranken4 ,er litt besonders an heftigen ,kopfschmerzen1 an krampfhaftem ,zucken in den ,gliedern und an fieberhaftem ,frsteln4 ,vier lange ,wochen waren bereits dem ,kranken unter unsglichen ,schmerzen vergangen4 ,mit abgezehrten1 todtenblassen ,wangen1 trben1 hohlen ,augen und mageren ,gliedern lag er da als ein ,bild grlichen ,elends4 ,barmherziger ,gott68 flehte die ,mutter oft in stillem1 inbrnstigen ,gebete1 schicke doch meinem ,kinde einen gndigen ,retter oder1 wenn es ,dein unerforschlicher ,rath ist1 einen endlichen ,erlser68 ,eines ,tages klopfte ein ,wanderbursch an die ,thr und bat um ein ,stck ,brod4 ,trben ,auges reichte ihm die ,mutter eine kleine ,gabe4 ,was fehlt ,euch88 fragte theilnehmenden ,herzens der ,wanderbursch4 ,mit stummer ,handbewegung deutete die ,mutter auf das ,krankenlager4 ,o weh68 versetzte der ,wanderbursch1 als er den ,knaben mit schon halbgebrochenem ,auge und erdfahlem ,antlitze erblickte4 ,wie und womit behandelt ihn der ,arzt88 -- ,der ,arzt88 erwiderte die ,mutter mit bewegter ,stimme4 ,womit sollten wir armen ,leute einen ,arzt bezahlen knnen88 -- ,o81 versetzte der ,wanderbursch mit trstlichem ,tone1 ,ihr habt einen sehr billigen ,arzt und eine noch billigere ,apotheke in nchster ,nhe4 ,es ist der ,brunnen dort im ,hofe4 ,keine bessere ,arznei fr ,euer ,kind als frisches ,wasser4 ,in ihm liegt wunderbare ,heilkraft4 ,mein seliger ,onkel war ,arzt1 daher wei ich es4 ,nehmt also frisches ,wasser1 reicht es dem ,kranken als khlen ,trank1 veranstaltet kalte ,abreibungen1 dann schlagt ihn in kaltfeuchte ,tcher ein und wickelt ihn darauf in warme ,decken4 ,es wird hierauf sehr bald heftiges ,schwitzen erfolgen4 ,nach ,verlauf von zwei solch heien ,stunden wascht ,ihr den ,krper mit lauem ,wasser ab und wiederholt diese ,behandlung tglich vor- und nachmittags4 ,gewi wird sich der ,kranke bald ruhiger ,nchte1 gesegneten ,schlafes und berhaupt sichtlicher ,besserung erfreuen48 ,aufmerksamen ,ohres hatte die ,mutter zugehrt4 ,o1 wrest ,du uns als rettender ,engel gesandt81 sagte sie zu dem ,wanderburschen1 dankbaren ,herzens wrden wir ewig ,dein gedenken6 ,was ,du gerathen hast1 werde ich befolgen1 noch heutigen ,tages4 ,schtze ,dich ,gottes gndige ,hand auf fernerer ,wanderung68 ,einige ,monate spter war ,julius genesen4 ,mit dicken ,backen und krftigem ,fue schritt er wieder einher4 ,des ,wassers wunderbarer ,kraft dankte er das ,glck neuer1 dauernder ,gesundheit4 #ba4 ,ehrlichkeit4 7,wiederholung der ,eigenschaftswrter47 ,ein armer ,khlerknabe sa unter einer hohen ,tanne1 deren schwarzgrne ,aeste weit umher das frische ,moos beschatteten4 ,aus den dunklen ,augen des blassen ,knaben rannen helle ,thrnen4 ,da kam ein alter ,herr den holprigen ,waldweg daher4 ,er trug eine grne ,uniform und einen kurzen ,hirschfnger an der ,seite4 ,sein faltiges1 aber noch frisches ,gesicht umgrenzte ein schneeweier ,backenbart4 ,der jugendliche ,alte war der bejahrte ,oberfrster4 ,warum weinest ,du88 fragte der freundliche ,alte mit liebevoller ,stimme den fremden ,knaben4 ,ach81 erwiderte dieser mit klglichem ,tone1 meine gute ,mutter liegt krank darnieder4 ,ihre ,augen sind fast blind4 ,deshalb soll ich in die nahe ,stadt gehen und eine heilsame ,salbe fr die schwachen ,augen holen4 ,ich aber habe das ,geld dazu sammt einem ledernen ,beutel verloren48 ,ist es etwa dieser88 sagte der graubrtige ,herr1 indem er ein kleines ,beutelchen aus der gestickten ,jagdtasche zog4 ,o nein81 sagte der ehrliche ,knabe1 mein ,beutel war schlecht und dnn und lange nicht so voll wie dieser48 ,dann ist es vielleicht dieser88 erwiderte der erfreute ,oberfrster1 indem er ein anderes graues ,beutelchen aus der tiefen ,seitentasche seines grnen ,rockes zog4 ,ja1 ja1 dieser ist es81 rief der berglckliche ,knabe4 ,der biedere ,alte war von dieser seltenen ,ehrlichkeit gerhrt1 gab dem armen ,knaben den lcherichen ,beutel zurck und sprach3 ,weil ,du so brav und ehrlich bist1 schenke ich ,dir noch diesen blanken ,thaler4 ,geh und kaufe ,deiner leidenden ,mutter manchmal eine strkende ,erquickung dafr48 ,der ,artikel4 #bb4 ,der ,abend4 7,der bestimmte47 ,der ,tag ging zu ,ende4 ,die ,sonne sank4 ,das ,abendglcklein lutete zum ,feierabende4 ,der ,landmann kehrte vom ,felde heim4 ,die ,heerde zog in ihren ,stall zurck4 ,das ,lerchenlied verstummte4 ,bald glnzten die ,berge und die ,htten im ,abendgolde und die ,grser funkelten im herrlichsten ,thauschmucke4 ,die ,blume schlo ihr ,auge4 ,immer stiller und stiller ward der weite ,schpfungsraum4 ,die ,natur sehnte sich nach ,ruhe4 ,nur das ,bchlein rauschte noch weiter und die ,fledermaus kreiste noch pfeifend umher4 ,auch die ,htten wurden still und stumm4 ,der ,tag war hei und die ,arbeit um das liebe ,brod sauer gewesen4 ,der ,fu und die ,hand hatten das ,tagewerk treu vollbracht4 ,das ,nachtlager sollte nun die so nthige ,erholung bieten4 ,als daher die ,sterne am ,himmel glnzten und der ,mond langsam emporstieg1 lag das ,drflein bereits im tiefsten ,schlafe4 ,die ,engel ,gottes aber schwebten ber ,reich und ,arm und hielten treue ,wacht4 #bc4 ,der ,dachs4 7,der unbestimmte ,artikel47 ,ein ,jger zog durch einen ,wald4 ,eine schne ,doppelflinte hing auf seinem ,rcken und ein ,hirschfnger an seiner ,seite4 ,ein ,dachshund und ein ,windspiel begleiteten ihn4 ,ein herrlicher ,herbsttag lag auf den ,gipfeln der ,tannen und ,fichten4 ,ein sonniger ,hauch wehte auf den bebuschten ,hgeln4 ,da sprang eine ,rehkuh auf4 ,ein solches ,thier ist fr jeden ,menschen eine angenehme ,erscheinung4 ,ein ,jgerauge aber zuckt freudig auf1 wenn es ein solches ,wild erblickt4 ,auch diesen ,waidmann durchzuckte eine freudige ,aufregung4 ,kaum war eine ,minute vergangen1 knallte ein ,schu und eine ,ladung ,schrot sa dem ,thiere in einem ,hinterlaufe4 ,jetzt aber gab es eine ergtzliche ,scene4 ,ein ,wink und beide ,hunde begannen einen wahren ,wettlauf nach dem ,rehe4 ,dabei aber war ein tiefer ,graben zu berspringen4 ,fr den ,windhund war dies ein ,spa1 eine ganz leichte ,mhe4 ,nicht so fr einen kurzbeinigen ,dachshund4 ,dieser nahm zwar einen gewaltigen ,anlauf1 aber fr ihn war ein solcher ,graben eine zu weite ,kluft4 ,er scho einen ,purzelbaum und rollte wie eine ,kugel ein groes ,stck den einen ,rand hinab in eine ,pftze4 ,ein helles ,gelchter begleitete seinen ,fall4 ,eine ,anzahl ,waldarbeiter hatten ihn nmlich aus einer kleinen ,entfernung beobachtet4 ,unter ihnen fand sich auch bald eine hlfreiche ,hand1 die mit einer ,stange zur ,rettung herbeieilte4 ,siehst ,du81 sagte der ,jger zum ganz durchnten ,dachse1 so geht es einem ,voreiligen4 ,nimm ,dir aus diesem ,falle eine ,lehre3 ,wer ein ,dachs ist1 mu es einem ,windspiele nicht gleichthun wollen48 #bd4 ,der ,liederliche4 7,bestimmter und unbestimmter ,artikel47 ,bernhard war ein hchst unordentlicher ,knabe4 ,dies zeigte ein einziger ,blick in die ,kinderstube1 in der er sich aufhielt4 ,der ,bcherranzen1 der ,stiefelknecht1 der ,ball und der ,atlas lagen gewhnlich beisammen unter der ,ofenbank4 ,die ,botanisirtrommel1 die ,mtze1 die ,federbchse1 die ,schreibmappe und die ,haarbrste erblickte man nicht selten in einem ,winkel der ,stube4 ,das ,bibelbuch1 das ,tintenfa1 das ,handtuch1 das ,wichszeug und das ,vorhemdchen erhielten oft ihren ,platz in einem ,schubfache einer alten ,kommode4 ,der ,vater und die ,mutter1 sowie auch das ,stubenmdchen hielten dem ,knaben deshalb oft eine ,strafpredigt1 aber all die ,mahnungen und ,warnungen fanden bei ihm ein taubes ,ohr4 ,auch der ,lehrer hatte die grte ,noth mit ihm4 ,namentlich bekundeten die ,schreibebcher ,bernhard's die grte ,liederlichkeit und einen hohen ,grad von ,leichtsinn4 ,die ,umschlge waren zerrissen4 ,durchschnittlich das dritte ,blatt enthielt einen ,klecks4 ,die ,schrift konnte man kaum lesen4 ,das ,lschblatt glich einem ,lappen4 ,auch der ,tadel und die ,strafe des ,lehrers besserten den ,knaben nicht4 ,er blieb ein liederlicher ,mensch sein ,lebelang4 #be4 ,ein ,frhlingsmorgen4 7,desgleichen47 ,der ,tag brach an4 ,die ,sonne stieg im ,osten empor4 ,das ferne ,gebirge strahlte im ,purpurgolde4 ,ein leichter ,nebel stieg aus dem ,thale auf4 ,eine ,lerche flatterte aus dem ,saatfelde empor und stimmte ein jubelndes ,lied an4 ,die ,grser1 ,halme und ,blumen blitzten im ,perlenschmucke des ,morgenthaues4 ,der ,wald erwachte4 ,die ,wiese belebte sich mit ,schmetterlingen und ,bienen4 ,das ,wild lugte munter aus dem ,gebsche hervor4 ,bald zeigte sich auch das neuerwachte ,leben in einem nahen ,drfchen1 das eine lange ,obstallee umgrenzte4 ,der ,hahn krhte4 ,die ,tauben flatterten auf die ,dcher4 ,das ,ziegenbcklein meckerte im ,stalle4 ,eine ,menge ,rauchsulen stiegen aus den ,schornsteinen empor4 ,der ,knecht schirrte die ,pferde ein1 das ,feld zu bestellen4 ,die ,magd besorgte ,futter fr das ,vieh4 ,es schien bereits darauf zu warten1 denn die ,kuh brummte1 der ,ochse brllte1 das ,schwein grunzte1 die ,gans schnatterte und die ,henne gackerte4 ,bald darauf begann die ,arbeit auf den ,feldern4 ,hier zog ein ,ochsenpaar einen schweren ,pflug4 ,dort schleifte ein dicker ,gaul eine ,egge ber ein knolliges ,beet4 ,hier streute ein ,landmann ,korn auf einen wohlgedngten ,acker4 ,dort trieb ein ,hirte eine wollige ,heerde auf ein grasreiches ,stoppelfeld4 ,so entwickelte sich von einer ,viertelstunde zur andern ein immer regeres ,leben1 bis endlich der helle ,tag die ,menschen und die ,thiere in voller ,thtigkeit sah4 #bf4 ,ehre dem ,tapferen4 7,declination der ,artikel47 ,der ,kasernenhof des vierten ,reiterregiments war der ,schauplatz einer groen ,festlichkeit4 ,der ,commandant des ,reiterregiments bergab nmlich dem ,wachtmeister der dritten ,schwadron das eiserne ,kreuz erster ,klasse4 ,dieser brave ,mann hatte dem ,feinde vor dem ,festungswalle eine ,fahne entrissen4 ,die vielen ,wundennarben des ,tapferen zeigten noch von dem harten ,kampfe um den ,siegespreis4 ,die ,stirn des ,wachtmeisters war von einer feindlichen ,kugel gestreift2 an der ,hand sah man einen ,bajonettstich2 in dem rechten ,arme sa zur ,zeit noch eine ,kugel1 die noch einen bedeutenden ,schmerz verursachte4 ,der ,kasernenhof des ,regiments war zu dieser ,festlichkeit mit dem ,laubwerke der ,eiche geschmckt4 ,an den ,fenstern hingen ,krnze4 ,ueber dem ,haupteingange prangten des ,knigs ,namenszug und das ,wappen des ,landes4 ,den ,namenszug umflatterten eine ,menge ,fahnen4 ,vor dem ,thorwege stand eine ,art ,ehrenpforte1 deren ,sulen bunte ,blumenranken umspannen4 ,auf einem hohen ,plumpenhuschen1 dem man ebenfalls ein festliches ,gewand angelegt hatte1 prangte die ,fahne des ,korps und wehte dem ,helden ihre ,gre zu4 ,das ,musikchor spielte vor der ,uebergabe der ,auszeichnung den neuesten ,sturmmarsch der ,infanterie und nach der ,feier einen ,choral4 ,die ,rede des ,commandanten rhmte an dem ,wachtmeister den groen ,muth1 die ausgezeichnete ,tapferkeit und das treue ,soldatenherz4 ,der weite ,kreis der ,kameraden gnnte dem ,braven den wohlverdienten ,lohn4 ,eine solche ,auszeichnung eines solchen ,braven gab sogar einem ,offiziere ,veranlassung1 bei ,tische einen ,toast auf ein so echtes ,soldatenherz1 wie der ,wachtmeister bese1 auszubringen4 #bg4 ,die ,rettung4 7,desgleichen47 ,an dem ,ufer eines ,flusses spielten die ,kinder eines armen ,webers aus dem nahen ,stdtchen ,d4 ,sie lieen zuerst den ,drachen steigen1 den der ltere ,knabe aus den ,blttern des alten ,hauskalenders gefertigt hatte4 ,an dem ,kopfe des ,drachen sah man ein ,gesicht mit einem schwarzen ,barte4 ,an dem ,schwanzende flatterte ein ,bschel bunter ,federn4 ,da der ,wind dem ,spiele nicht gnstig war und den ,drachen nicht tragen wollte1 schritten die ,kinder zu einer anderen ,unterhaltung4 ,sie suchten an dem ,ufer des ,flusses ,muschelschalen und bunte ,steine4 ,mit den ,steinen wollten sie dann nach einem ,stabe werfen1 auf den sie einen alten ,topf gestrzt hatten4 ,allein bei dem ,suchen der ,steine und der ,muscheln glitt der kleine ,paul von dem ,ufer aus und fiel in den ,flu4 ,sicher htte das ,kind des armen ,webers den ,tod in den ,wellen gefunden1 wre nicht in dem nchsten ,augenblicke ein ,retter erschienen4 ,den ,flu daher kam nmlich der ,diener eines ,barons mit dem ,pudel des ,herrn4 ,karo1 apporte68 rief der ,diener dem ,pudel zu und zeigte auf die ,wellen und den mit dem ,tode ringenden ,knaben4 ,das ,thier strzte sich sogleich in das ,wasser1 schwamm dem ,kinde nach1 packte es an den ,kleidern und zog es glcklich dem ,ufer und den brigen ,kindern zu4 ,welch eine ,freude unter den ,geschwistern6 ,sie kten dem ,diener aus ,dankbarkeit die ,hand und htten am liebsten auch den ,pudel gekt4 ,der kleine1 ganz durchnte ,knabe wurde nun sogleich der heimathlichen ,htte zugefhrt1 dort entkleidet1 in ein wollenes ,tuch eingeschlagen und in das ,bette gebracht1 in dem er sich noch im ,laufe des ,tages von seinem ,schrecken wieder ganz erholte4 #bh4 ,migunst4 7,wiederholung47 ,ein ,spitz und eine ,katze zankten sich um ein ,stck ,fleisch4 ,der ,spitz hielt es mit den ,pfoten und die ,katze mit dem ,gebi4 ,das ,fleisch war gebraten und roch der ,katze vortrefflich4 ,eben so sehr stach es dem ,hunde in die ,augen4 ,des ,hundes ,kraft war inde strker als das ,gebi der ,katze und darber rgerte sich die letztere4 ,sie wehrte sich mit einer wahren ,verzweiflung1 denn sie wollte den ,hund nicht ,sieger sein lassen4 ,eine ,viertelstunde wol mochte der ,kampf gewhrt haben4 ,ein ,pudel hatte schon eine geraume ,zeit von einer kleinen ,entfernung aus dem ,kampfe zugesehen4 ,ein ,entschlu war lngst bei ihm gefat4 ,die ,beute sollte ein ,frhstck fr ihn werden4 ,das ,kampfspiel aber schien ihm eine gewisse ,unterhaltung zu gewhren4 ,jetzt inde1 nach ,ablauf von etwa einer halben ,viertelstunde1 harrte er nur noch eines gnstigen ,augenblickes4 ,die ,augen der ,katze leuchteten immer feuriger4 ,der ,kamm des ,spitzes schwoll immer hher4 ,da pltzlich sprang der schlaue ,pudel dazwischen4 ,ein ,ruck1 ein ,schluck und das ,fleisch war verschwunden4 ,einen ,moment standen der ,spitz und die ,katze wie verblfft4 ,bald aber zogen beide mit einem grimmigen ,blicke auf den ,ruber ab4 ,beide sahen jetzt ein1 da1 da sie nur ein ,stck ,fleisch gehabt hatten1 sie besser gethan htten1 eine friedliche ,theilung vorzunehmen4 ,das ,zahlwort4 #bi4 ,der ,wrfel4 7,bestimmte ,zahlwrter47 ,der ,wrfel ist ein ganz regelmiger ,krper4 ,er hat sechs gleichgroe ,flchen und zwlf gleichlange ,kanten4 ,die ,flchen enthalten vierundzwanzig rechte ,winkel und bilden acht gleiche ,ecken4 ,und htten wir hundert oder auch tausend1 ja eine ,million verschiedene ,wrfel vor uns1 wir wrden an jedem ganz dieselben ,verhltnisse entdecken4 ,die ,wrfel1 welche zum ,spielen bestimmt sind1 hat man auf jeder ,seite mit ,punkten versehen4 ,wir erblicken da einen ,punkt1 zwei1 drei1 vier1 fnf und sechs ,punkte4 ,man spielt mit zwei1 drei1 sechs1 acht1 auch zehn ,wrfeln und zhlt dann diejenigen ,punkte zusammen1 welche die obenauf liegenden ,seiten zeigen4 ,so kann man bei zwei ,wrfeln zwlf1 bei drei achtzehn1 bei fnf dreiig1 bei zehn sogar sechzig ,punkte oder ,augen gewrfelt haben4 ,die niedrigste ,zahl wrden bei zehn ,wrfeln zehn ,punkte sein4 ,das ,spiel mit ,wrfeln ist nicht nur unterhaltend1 sondern auch ntzlich1 indem man dabei eine ,uebung im schnellen ,zusammenzhlen hat4 #cj4 ,ordnung4 7,ordnungszahlen47 ,der ,lehrer ,weizner hatte in seiner ,klasse eine musterhafte ,ordnung4 ,vom ersten bis zum letzten ,schler wute jeder stets1 was er zu thun hatte4 ,jeder ,bankoberste hatte sein besonderes ,aemtchen4 ,so mute z4 ,b4 der zweite ,bankoberste die ,schreibebcher1 der dritte die ,federn1 der vierte die ,rechenhefte1 der fnfte die ,bibeln austheilen4 ,der achte mute fr ,reinlichkeit1 der elfte fr ,lftung des ,zimmers sorgen4 ,dem zwlften lag das ,abwischen der schwarzen ,tafel ob4 ,kam der fnfundzwanzigste ,tag des ,monats1 mute der zehnte ,bankoberste alle ,censurbcher gesammelt haben4 ,diese aber durfte er nicht anders als wohlgeordnet bergeben4 ,es durfte z4 ,b4 das ,censurbuch des fnfunddreiigsten ,schlers nicht vor dem des vierunddreiigsten liegen4 ,die ,schreibefedern wurden auf ein ,bret gesteckt4 ,jede trug eine ,nummer am ,halter4 ,auch auf diesem ,federbehlter mute ,ordnung herrschen4 ,neben der vierzehnten ,feder mute die fnfzehnte1 neben der vierzigsten die einundvierzigste stecken1 soda beim ,austheilen kein ,irrthum entstehen konnte und z4 ,b4 der neunzehnte ,schler auch die neunzehnte ,feder bekam4 ,dieselbe eiserne ,ordnung herrschte auch in ,bezug auf die huslichen ,arbeiten4 ,jeden #ae4 oder #af4 des ,monats muten die ,aufstze1 jeden #aj41 #bj4 und #bh4 die ,rechenbcher1 jeden #ab4 und #bd4 die ,geographiehefte eingegeben werden4 ,in der #b4 ,stunde jedes #c4 ,wochentages wurden die gelernten ,sprche und ,verse berhrt4 ,so wohlgeordnet ging es fort ,jahr aus1 ,jahr ein1 vom #a4 bis zum #cfe4 ,tage4 ,und htte ich es ,euch schon zum tausendsten ,male gesagt81 begann eines ,tages der ,lehrer1 mu ich es ,euch doch immer wieder in ,erinnerung bringen1 da es ,euch uerst heilsam ist1 wenn ,ihr ,euch schon in ,eurem ersten ,schuljahre an strenge ,ordnung gewhnt4 ,ihr knnt es darin bis zu ,eurem achten1 also bis zu ,eurem vierzehnten ,lebensjahre1 weit bringen4 ,und ich bin gewi1 ,ihr werdet es in ,eurem #fj41 #gj4 oder #hj4 meiner ,strenge in diesem ,punkte noch ,dank wissen48 #ca4 ,christbescheerung4 7,das unbestimmte ,zahlwort47 ,es war kurz vor ,weihnachten1 als sich die ,schler einer ,klasse vereinigten1 einer armen ,familie eine kleine ,festfreude zu bereiten4 ,alle versprachen1 irgend eine ,gabe dazu mitzubringen4 ,mehrere ,knaben1 und darunter der ,klassenoberste1 wurden beauftragt1 die ,gaben in ,empfang zu nehmen4 ,schon nach wenig ,tagen ging das ,sammeln sehr lebhaft4 ,einige ,schler brachten ,kartoffeln1 viele ganze ,brode herbei4 ,etliche lieferten ,stollen1 manche ,pfefferkuchen und ,nsse4 ,mehrere brachten abgesetzte ,kleidungsstcke1 die aber grtentheils noch sehr brauchbar waren4 ,einzelne schenkten ,bcher und ,bilder4 ,eine ,anzahl hatte es auf ,bleistifte1 ,federn und ,schiefer abgesehen4 ,fast jeder spendete zudem einige ,aepfel und ,nsse4 ,gab jeder auch nur wenige1 wurde doch schlielich eine ,unzahl daraus4 ,keiner auch hatte verabsumt1 in seine ,sparbchse zu greifen1 um auch etwas klingende ,mnze beizulegen4 ,die meisten dieser ,geldstcke bestanden in ,groschen und ,fnfgroschenstcken4 ,da die ,geschenke so massenhaft eingehen wrden1 hatte sich keiner gedacht4 ,smmtliche ,schler waren daher hchst erfreut1 als sie am heiligen ,abende in ihrer ,schulstube die fast unzhligen ,geschenke ausbreiten und ordnen konnten4 ,unbeschreiblich glcklich aber war die arme ,familie mit ihren zahlreichen ,kindern1 die alle diese ,geschenke bescheert erhielt4 ,sie hatte jetzt nur allein an ,lebensmitteln mehr1 als sie in geraumen ,wochen verzehren konnte4 ,wiederholt dankten die ,armen warm und herzlich und mehrmals traten ihnen die ,thrnen in die ,augen4 ,die ,schaar der kleinen ,wohlthter aber feierte nun das ,weihnachtsfest noch einmal so vergngt4 #cb4 ,die ,feuersbrunst4 7,zahlwrter zu ,hauptwrtern erhoben47 ,es war der ,letzte im ,monat ,december1 als in einem ,dorfe1 in welchem schon den ,vierundzwanzigsten vorher ein ,bauergut abbrannte1 abermals ,feuer ausbrach4 ,der ,nachtwchter war der ,erste1 der es bemerkte und ,lrm machte4 ,ein groes ,haus1 das dritte westlich von der ,kirche1 stand in hellen ,flammen4 ,frchterlich klang das ,geschrei der armen ,thiere1 die noch in dem ,stalle staken und nicht herauskonnten4 ,von den ,hunderten1 die zur ,hilfe herbeigeeilt waren1 wagte ,keiner die rettende ,that und wenn man ihnen ,tausende geboten htte4 ,da kamen zwei ,wanderburschen des ,weges daher4 ,diese ,zwei1 als sie das ,gesthne der ,thiere vernahmen1 entschlossen sich sofort1 das ,mglichste zur ,rettung zu versuchen4 ,schleunigst warf jeder sein ,bndel ab und gleich darauf sah man die khnen ,zwei auf allen ,vieren zur ,thr des brennenden ,hauses hineinkriechen4 ,schon nach fnf ,minuten waren die ,thiere gerettet4 ,wer sind diese ,beiden88 fragte man links und rechts4 ,es erfuhr inde ,niemand1 wie sie hieen und wo sie her waren4 ,von ,allen bewundert zogen die beiden ,wanderburschen bald darauf ihres ,weges weiter4 #cc4 ,in der ,strafanstalt4 7,biegung des ,zahlwortes47 ,der ,hauptmann von ,lothardt war ,direktor einer ,strafanstalt4 ,er aber war durchaus kein ,tyrann4 ,keinem seiner ,strflinge machte er das ,leben absichtlich schwer4 ,jedes einzelnen ,wohl lag ihm am ,herzen4 ,was ,andere in gleicher ,stellung mit unzhligen ,flchen zu erreichen suchten1 erreichte er mit wenigen1 aber ernst mahnenden ,worten4 ,jeden ,sonntag nach der ,frhkirche muten sich smmtliche ,strflinge1 die unter seiner ,aufsicht standen1 aufstellen und dann hatte er allen und jedem etwas zu sagen4 ,den ersten1 dritten und vierten erinnerte er vielleicht1 mehr auf ,reinlichkeit zu halten4 ,zweien1 dreien oder vieren hielt er vielleicht ihr trotziges ,wesen vor und dergleichen4 ,bei dieser ,gelegenheit theilte er smmtlichen ,zchtlingen ,einiges mit1 was sich im ,verlaufe einiger ,tage oder der letzten ,wochen in der ,welt zugetragen habe4 ,manchem erzhlte er1 was er ber dessen ,familie daheim erfahren1 wobei nicht selten in vieler ,augen ,thrnen sichtbar wurden4 ,auch nahm er zu gleicher ,zeit ,wnsche und ,bitten in ,empfang1 worunter etliche allerdings oft sehr sonderbarer ,natur waren4 ,die jedesmaligen ,bitten etlicher1 heute einen ,brief nach ,hause schreiben zu drfen1 gewhrte er gewhnlich1 obgleich ihm das ,durchlesen smmtlicher ,briefe nicht leicht wurde4 ,auf diese ,weise erwarb sich der ,direktor ,aller ,herzen und den meisten ,strflingen gingen beim endlichen ,abschiede von demselben die ,augen ber4 ,vieler ,gemther erfllte aufrichtige ,dankbarkeit gegen den vterlichen ,freund4 ,und mibrauchten auch einige diese ,gte1 blieb er sich um zweier oder dreier willen in seinem ,verhalten gleich4 ,er sagte oft3 ,um ,weniger halber sollen nicht ,alle leiden48 #cd4 ,im ,kriege4 7,wiederholung des ,zahlwortes47 ,es war den #e4 ,september #ahac1 des ,morgens gegen sechs ,uhr4 ,fnfhundert ,mann preuische ,infanterie nebst drei ,kanonen und etlichen ,reitern nahmen ,stellung gegen ein ,dorf4 ,das ,dorf bestand aus mehreren groen ,gtern1 einigen kleineren ,gehften und vielen zerstreut liegenden ,htten4 ,der ,feind darin zhlte gegen achthundert ,mann nebst sieben ,geschtzen1 die aber nur wenig ,leute zur ,bedienung hatten4 ,der ,angriff erfolgte nicht blos von einer1 sondern von mehreren ,seiten4 ,kaum aber waren zwanzig ,kanonenschsse gefallen1 begann auch schon der ,sturm von ,seiten der ,preuen4 ,hierbei zeichneten sich einzelne ,soldaten ganz besonders aus4 ,das war ein ,laufen6 ,jeder wollte der ,erste im ,dorfe sein und ,keiner fr einen ,feigling gelten4 ,bald standen smmtliche ,gebude in ,flammen4 ,nach fnfzehn ,minuten war der ,kampf entschieden4 ,die meisten ,feinde flohen1 viele wurden gefangen und gegen einhundertundfnfzig ,mann bedeckten die ,kampfpltze4 ,von den ,preuen waren nur wenige gefallen1 wohl aber hatte durchschnittlich der zehnte ,mann eine ,verwundung erhalten4 ,das ,frwort4 #ce4 ,ein ,brief4 7,persnliche ,frwrter47 ,lieber ,robert6 ,du wnschtest1 so viel ich gehrt habe1 ein ,kaninchen von meinem ,bruder zu besitzen4 ,ich kann ,dir nun mittheilen1 da er gern bereit ist1 ,dir ein solches ,thierchen zu schenken4 ,du sollst nur kommen und ,dir eins aussuchen1 dann wird er ,dir es schicken4 ,wir wrden uns freuen1 wenn ,du heute schon kmst und auch den ,emil ,kappler mitbrchtest4 ,wir wrden dann mit ,euch einen ,spaziergang unternehmen und ,euch in den nahen ,wald fhren1 woselbst sehr viel ,heidelbeeren stehen1 die ,ihr gewi alle gern et4 ,sie schmecken dies ,jahr ganz besonders s4 ,wolltet ,ihr das nicht1 knnten wir auch mit ,euch zu ,pastors ,kindern gehen4 ,sie haben sehr viel ,bilderbcher und ,spielzeug4 ,sie besitzen auch eine kleine ,kegelbahn1 auf der wir sehr viel ,vergngen finden wrden4 ,in der ,hoffnung1 da ,du vielleicht heute noch mit ,deinem ,bruder und dem ,emil kommen wirst1 und mit dem ,versprechen1 da wir ,euch so gut als mglich unterhalten werden1 grt ,dich ,dein ,gustav ,pernitz4 #cf4 ,schnheit bringt ,gefahr4 7,besitz anzeigende ,frwrter47 ,in einem ,walde standen ein junger ,tannenbaum und eine junge ,fichte dicht neben einander4 ,beide stritten sich um ihre gegenseitigen ,vorzge4 ,das ,tannenbumchen sagte3 ,mein ,wuchs ist viel schlanker als deiner4 ,meine ,aeste stehen weit regelmiger als die deinigen4 ,die ,farbe meiner ,nadeln ist schn dunkelgrn und glnzend2 die ,rckseite derselben ist sogar in ,silber getaucht4 ,dein ,kleid dagegen macht gar kein ,aufsehen1 denn seine ,farbe ist einfach und matt4 ,ueberhaupt hat unser ,geschlecht etwas ,nobles1 whrend eure ganze ,sippschaft ein gewhnliches ,aussehen bietet48 ,die junge ,fichte vertheidigte sich zwar1 aber ihre ,worte waren nicht so bitter4 ,meine ,gestalt und mein ,gewand81 sagte sie1 sind nicht minder schn als dein ,wuchs und dein ,kleid4 ,unsere ,aeste stehen dichter als eure und deshalb sind wir bei den kleinen ,singvgeln beliebter4 ,ihre ,lieder ertnen hell aus unsern ,gipfeln und manches ,vgelprchen vertraut die ,wiege seiner ,kinder lieber unsern ,zweigen an als den eurigen4 ,und wre es wirklich wahr1 da dein ,aeueres das meinige an ,reizen bertrfe1 so sei auf deiner ,hut1 da dieser ,vorzug nicht dein ,unglck werde4 ,die ,menschen sind schlimm und ihre scharfen ,augen trachten oft nach dem ,besten4 ,euer ,geschlecht hat das schon oft empfinden mssen48 ,das ,fichtenbumchen hatte wahr gesprochen4 ,als ,weihnachten kam1 trat ein ,bauer mit seinem ,knechte herbei und sprach zu letzterem3 ,nimm ,dein ,beil und haue mir dieses ,tannenbumchen ab4 ,seine ,gestalt gefllt mir4 ,es soll meinen ,kindern zum ,christbaume werden und auf ihrem ,weihnachtstische stehen48 ,so wurde das ,tannenbumchen um seines schnen ,aussehens willen frhzeitig gefllt1 whrend die junge ,fichte in ihrer einfachen ,erscheinung unangetastet blieb und growachsen konnte4 #cg4 ,die ,natur4 7,bezgliche ,frwrter47 ,der ,mensch1 welcher die ,natur aufmerksam betrachtet und die ,wunder1 die in ihr vorgehen1 beobachtet1 wird viel ,gewinn fr sein ,herz1 das ja fr alles ,schne gern empfnglich ist1 davon haben4 ,nicht blos der ,sturm1 der ,bume entwurzelt1 sondern auch das ,suseln1 das lind durch die ,bltter zieht2 nicht blos die ,gletscher1 die mit ihren ,silberhuptern ber die ,wolken emporragen1 sondern auch das ,sandkorn1 welches von der leichten ,welle des ,waldbaches dahingesplt wird2 nicht blos die riesige ,eiche1 welche mit ihren markigen ,armen einen weiten ,luftkreis umspannt1 sondern auch das ,gnseblmchen1 welches in schmucker ,einfachheit zu unsern ,fen blht1 predigt uns die ,allmacht ,gottes4 ,der zarte ,staubfaden1 der im ,innern der kleinsten ,blume sitzt2 das haarfeine ,fhlhorn1 das wir auf dem ,kopfe der ,mcke entdecken2 die strahlende ,thauperle1 die des ,morgens am ,grashalme zittert3 sie alle zeugen von der ,weisheit des ,schpfers4 ,sieh den ,sperling1 welcher selbst im strengsten ,winter auf der ,strae sein ,futter findet2 die ,raupe1 welche an der saftigen ,wolfsmilch nagt2 das ,kferlein1 welches aus einem ,blumenkelche trinkt3 und ,dein ,vertrauen zu dem gtigen ,schpfer1 der fr alle ,wesen1 die er geschaffen1 vterlich sorgt1 wird sich wunderbar strken4 ,so gleicht die ganze ,natur einem groen ,buche1 das auf jedem ,blatte ,nahrung fr ,dein ,herz bietet4 #ch4 ,aberglaube4 7,hinweisende ,frwrter47 ,die ,buerin ,zuckerriedel zeigte sich ungemein aberglubisch4 ,sie war dieselbe1 welche eines ,tages ein armes ,bettelweib mit dem ,stallbesen forttrieb1 weil sie glaubte1 dasselbe sei eine ,zauberin4 ,sie war auch diejenige1 welche sich allemal bekreuzte1 so oft sie ber einen ,kreuzweg ging4 ,alles dasjenige1 was in ihrem ,kuhstalle vor sich ging1 brachte sie mit dem ,einflusse guter oder bser ,geister in ,verbindung4 ,denjenigen ,fremden1 der ber ihre ,schwelle trat1 beobachtete sie mit mitrauischen ,augen und bald stand ,dieser und ,jener1 der etwa einen ,blick nach der ,stallthre geworfen hatte1 bei ihr in blem ,verdachte4 ,ganz anders war ihr ,nachbar1 der ,bauer ,menzel4 ,derselbe1 welcher allerdings die nthige ,schulbildung genossen hatte1 erklrte frei und ffentlich3 ,alles ,dasjenige1 was nach ,aberglauben riecht1 ist eine ,lcherlichkeit48 ,ganz ,dasselbe sagte er auch zu seiner ,nachbarin4 ,diese aber entgegnete ihm3 ,derjenige1 der mir so etwas sagen kann1 sollte nur meine selige ,gromutter gehrt haben4 ,diese1 welche sonst nicht eben leichtglubig war1 hat mir wiederholt erzhlt1 wie derselbe dreibeinige ,hase1 welcher noch heute zuweilen unser ,gut umkreist1 frher nachts in der zwlften ,stunde vor der ,stallthr gewesen ist und dieselbe angeniest hat48 ,nun so hrt1 was ich jetzt sage81 erwiderte ,menzel4 ,ich verspreche ,demjenigen1 der mir meine ,ochsen1 und ,derjenigen1 die mir meine ,khe behext1 je zehn ,thaler4 ,und dasjenige meiner ,kinder1 das von irgend ,jemand beschrieen wird1 soll diesem1 bis dasselbe zwanzig ,jahre alt ist1 jedes ,jahr einen ,scheffel ,weizen berbringen helfen4 ,das sage ich ,euch und ganz ,dasselbe will ich auch im ganzen ,dorfe bekannt machen48 ,die ,bauerfrau erschrack beinahe ber diese ,tollkhnheit4 ,aber obgleich sich ,niemand fand1 der sich jenen ,preis verdiente1 wurde sie von ihrem ,aberglauben doch nicht geheilt4 #ci4 ,rthselfragen4 7,fragende ,frwrter47 ,heute will ich einmal eine kleine schriftliche ,wiederholung mit ,euch vornehmen81 sagte ein ,lehrer eines ,tages zu seinen ,schlern4 ,ich werde inde meine ,fragen so stellen1 da sie wie eine ,art ,rthsel klingen4 ,schreibt also folgende ,fragen auf und die ,antworten dahinter3 ,wer hat das hchste ,lebensalter erreicht8 -- ,welche ,spinne halten viele ,leute flschlich fr giftig8 -- ,welcher ,kaiser starb auf der ,insel ,st4-,helena8 -- ,welches ,thier frit zuweilen seine ,jungen8 -- ,welchen ,menschen nennt man einen ,narren8 -- ,welchem ,volke gehrte zuerst ,paulus an8 -- ,was lie ,pilatus ber das ,kreuz ,jesu schreiben8 -- ,was fr eine ,art ,bienen hat keinen ,stachel8 -- ,was fr ein ,insekt vermehrt sich am zahlreichsten8 -- ,wessen ,beruf ist mit viel ,lebensgefahr verknpft8 -- ,welcher ,blume zollt man das ,lob der ,bescheidenheit8 -- ,wem verdanken wir die ,entdeckung ,amerikas8 -- ,wen schlug das deutsche ,heer bei ,sedan8 -- ,welche ,rose trgt keine ,dornen88 ,die ,schler beantworteten diese ,fragen und fast alle hatten die richtige ,lsung gefunden4 #dj4 ,eine schreckliche ,zeit4 7,unbestimmte ,frwrter47 ,noch im vorigen ,jahrhunderte glaubte man1 da ,jeder1 der rothe1 entzndete ,augen habe1 mit bsen ,geistern in ,verbindung stehe4 ,jedermann erkannte es darum auch fr ,recht1 da solche ,menschen beseitigt wrden4 ,man verbrannte sie daher ffentlich auf ,scheiterhaufen4 ,niemand hatte ,mitleid mit einem solchen unglcklichen ,opfer4 ,ja1 lie irgend ,jemand merken1 da er ,bedauern fhle1 kam er in ,gefahr1 fr einen gehalten zu werden1 der mit dem ,bsen auch etwas zu thun habe4 ,wurde eine oder einer von diesen armen krankugigen ,menschen verbrannt1 so veranlate dies sogar eine ,art ,volksfest4 ,man hrte wol gar1 wie der und jener jubelte1 wenn die ,flammen ber dem ,unschuldigen zusammenschlugen4 ,schlielich wurde die ,asche des ,verbrannten in alle ,winde zerstreut1 damit nichts mehr an ihn erinnere4 ,gewi dankt ein ,jeder und eine ,jede unter uns ,gott1 da die ,zeiten1 da so etwas geschehen konnte1 vorber sind4 #da4 ,ein ,brief4 7,wiederholung der ,frwrter47 ,lieber ,freund6 ,deinen letzten ,brief habe ich drei ,tage spter erhalten1 als ,du ihn geschrieben hast4 ,er ist bei meiner ,tante liegen geblieben4 ,sie hatte denselben aus ,versehen mit in ihre ,papiere verpackt4 ,dein ,portrait1 welches ,du mir in dem ,briefe beigelegt hast1 gefllt mir und meinen ,geschwistern sehr4 ,es ist ganz ,dein ,ebenbild4 ,dieser und jener1 dem wir es zeigten1 meinte freilich1 es lge etwas in den ,zgen1 was man bei ,dir nicht fnde4 ,unser ,papa aber sagte1 das sei der ,ernst1 welcher sich fast auf allen ,photographien ausgeprgt finde1 und es werde ,niemand ein besseres ,bild von ,dir und insbesondere von ,deinen ,gesichtszgen herstellen knnen4 ,wer hat ,dich denn eigentlich photographirt und was kostet das ,dutzend solche ,bilder8 ,du wrdest mich sehr verbinden1 wenn ,du mir das in ,deinem nchsten ,briefe mittheiltest4 ,so viel ich wei1 hat1 auer uns1 dies und jenes in unserer ,familie die ,absicht1 sich auch portraitiren zu lassen4 ,es wird berhaupt dem und jenem unserer ,bekannten lieb sein1 zu erfahren1 wer sich bei ,euch in der ,stadt als der beste ,photograph bewhrt4 ,nimm fr jenes ,geschenk meinen besten ,dank6 ,ich werde dasselbe stets hoch in ,ehren halten1 es einrahmen lassen und ber meinen ,arbeitstisch hngen4 ,wie schon gesagt1 werden wir uns auch photographiren lassen4 ,sobald diese ,bilder fertig sind1 sollen sie in ,euer ,album wandern4 ,es wird sie ,dir ,jemand berbringen1 der sich nennt ,deinen treuen ,freund ,rudolph ,melzer4 ,das ,zeitwort4 #db4 ,auf dem ,lande4 7,bezgliche ,zeitwrter47 ,theodor bewohnte mit seinen ,eltern eine ,villa in der ,stadt4 ,er zhlte etwa zwlf ,jahre4 ,ihm gefiel das ,leben in der ,stadt auerordentlich4 ,das ,leben auf dem ,lande kannte er gar nicht1 denn er hatte noch nie ein ,dorf besucht4 ,eines ,tages aber sagte sein ,vater zu ihm3 ,theodor1 heute werden wir eine kleine ,reise unternehmen4 ,ziehe ,deine ,sonntagskleider an4 ,hnge ,deine ,botanisirtrommel um4 ,nimm ,dein ,spazierstckchen und stecke ,dein ,notizbuch zu ,dir4 ,wir werden heute unsern alten ,onkel berraschen1 der ein groes ,bauergut besitzt4 ,das ,leben und ,treiben auf diesem ,gute wird ,dir gewi ,vergngen bereiten48 ,nach etwa zwei ,stunden sahen ,vater und ,sohn das betreffende ,dorf im ,thale liegen4 ,bald war des ,onkels ,besitzthum vollends erreicht4 ,freundlich begrten sie den ,alten4 ,herzlich hie dieser die ,gste willkommen4 ,nachdem ein gutes ,frhstck eingenommen war1 verlie ,theodor das ,zimmer4 ,er wollte dem ,hofe einen ,besuch abstatten4 ,aber welches ,leben entdeckte er hier6 ,welch buntes ,treiben gewahrten seine ,augen6 ,bunte ,tauben pickten ihr ,frhstck von der ,erde auf4 ,eine alte ,gans fhrte ihre ,jungen dem nahen ,teiche zu4 ,der ,pfauhahn schlug ein ,rad mit seinem ,schweife4 ,schwalben bauten ,nester unter das ,dach4 ,junge ,schweine durchwhlten den ,dngerhaufen4 ,ammi1 der ,haushund1 jagte den alten ,kater ber den ,hof4 ,der ,kettenhund bewachte eifrig das ,thor und wollte seine ,kette zersprengen1 wenn er einen fremden ,menschen gewahrte4 ,hier schirrte ein ,knecht die ,pferde ein und bespannte dann den ,wagen4 ,ein anderer fhrte ein schmuckes ,fllen aus4 ,ein dritter wetzte die ,sense4 ,dort1 auf einer ,tenne1 drasch man ,getreide4 ,auf einer andern reinigte man ,korn4 ,auf einer dritten siebte man ,weizen4 ,auch die ,kuhstlle boten viel ,unterhaltendes4 ,die ,gromagd ftterte die ,khe4 ,die ,mittelmagd streute ihnen frisches ,stroh unter4 ,die ,kleinmagd melkte die ,ziege4 ,ein ,ziegenbcklein neckte unaufhrlich seinen ,nachbar1 ein scheckiges ,klbchen4 ,eine ,heerde ,kaninchen knapperte frische ,krautbltter4 ,oben im ,hhnerstalle saen zwei ,hhner und legten ,eier4 ,theodor durchstreifte jetzt auch den ,garten4 ,wohin er sein ,auge richtete1 entdeckte er auch hier immer neue ,bilder4 ,und so gewhrte ihm das ,landleben auerordentlich viel ,freuden4 ,zuletzt wute er nicht1 sollte er das ,stadt- oder das ,landleben mehr loben4 #dc4 ,nach der ,schlacht4 7,unbezgliche ,zeitwrter47 ,die ,waffen ruhen4 ,die ,kanonen schweigen4 ,ihre ,mndungen ghnen stumm in die ,nacht hinaus4 ,die ,reiter sitzen ab4 ,kein ,sbel blitzt mehr im ,sonnenglanze4 ,keine ,flintenkugel heult und summt und zischt mehr durch die ,luft4 ,die ,soldaten hungern und dursten4 ,die ,mdigkeit aber ist mchtiger als ,hunger und ,durst1 und so liegen sie umher und schlafen4 ,nur der ,wachtposten steht und lugt aufmerksam nach dem ,schlachtfelde4 ,dort sitzt freilich noch ,mancher und blutet4 ,dort liegt noch ,mancher und sthnt und jammert4 ,wohl lchelt der ,sieg1 wohl duftet schon der ,siegeskranz1 aber die ,schmerzen der ,wunden wthen immer rger und rger und lassen keine ,freude aufkommen4 ,viele der ,armen wachen und wimmern die ganze ,nacht1 ohne da ihnen ,hilfe werden kann4 ,ihre ,hoffnung auf ,rettung schwindet endlich4 ,hunderte verscheiden noch4 ,die ,zahl der ,todten wchst mit jeder ,stunde4 ,alle ,aerzte sind beschftigt1 die ,verwundeten zu verbinden4 ,ein ,wagen nach dem andern fhrt vor den ,lazarethen vor1 die ,unglcklichen herbeizubringen4 ,die ,sanittssoldaten schwitzen bei ihrer anstrengenden ,arbeit4 ,ganze ,reihen mit ,tragen1 auf denen ,verwundete liegen1 kommen daher4 ,ja1 das ,elend nach einer ,schlacht ist gro4 ,millionen jubeln und ,tausende bluten6 #dd4 ,arbeitsstunde4 7,bezgliche und unbezglich gebrauchte ,zeitwrter47 ,eines ,morgens trat der ,direktor in die ,arbeitsrume seines ,institutes4 ,er wollte sehen1 ob sich alle ,schler ntzlich beschftigten4 ,in dem einen ,zimmer saen ,knaben1 in dem andern ,mdchen4 ,ein ,blick ber die ,knaben hinweg sagte ihm1 da alle thtig waren4 ,walther schrieb1 ,gnther malte1 ,berthold zeichnete1 ,thomas rechnete1 ,ewald pappte1 ,rudolph schnitzte1 ,just heftete und ,valentin las4 ,ebenso regsam ging es in der ,mdchenklasse zu4 ,sophie nhte1 ,fanny strickte1 ,elfriede stickte1 ,olga hkelte1 ,rosalie flechtete1 ,susanne lernte auswendig1 ,ottilie studirte in einem ,buche1 ,helene sang und ,jenny wiederholte eifrig4 ,von hier ging der ,direktor in die ,kche1 denn auch hier waren ,mdchen beschftigt4 ,er fand alle bei ihrer ,arbeit4 ,lottchen kochte1 ,anna rstete1 ,louise bratete und ,doris wusch auf4 ,eine ,stunde spter durchschritt der ,direktor die ,rume noch einmal1 um sich nun genauer zu berzeugen1 worauf sich denn eigentlich die verschiedenen ,thtigkeiten seiner ,schler erstreckt htten4 ,da fand er denn ,folgendes3 ,walther schrieb einen ,brief1 ,gnther malte eine ,landschaft1 ,berthold zeichnete einen ,esel1 ,thomas rechnete ein groes ,divisionsexempel1 ,ewald pappte sich eine ,mappe1 ,rudolph schnitzte ein ,federkstchen1 ,just heftete ein ,schreibebuch und ,valentin las ein lustiges ,mrchen4 ,in der ,mdchenklasse sah er1 da ,sophie eine ,schrze nhte1 ,fanny einen ,strumpf strickte1 ,elfriede ein ,paar ,schuhe stickte1 ,olga eine ,brse hkelte1 ,rosalie einen ,klingelzug flocht1 ,susanne ein ,gedicht lernte1 ,ottilie die ,pflanzenklassen studirte1 ,helene die ,wacht am ,rheine sang und ,jenny die ,reformationsgeschichte wiederholte4 ,als der ,direktor in die ,kche gehen wollte1 kam ihm seine ,frau entgegen4 ,nun81 sagte er zu dieser1 was haben denn ,deine kleinen ,kchinnen heute geschafft88 ,lottchen81 erwiderte die ,direktorin1 hat ,suppe gekocht1 ,anna ,kirschen gerstet1 ,louise ein ,hhnchen gebraten und ,doris ,schsseln und ,teller aufgewaschen1 denn das mssen die ,mdchen auch lernen48 ,der ,direktor war mit dem ,fleie der ,schler sehr zufrieden und sprach ihnen sein ,lob aus4 #de4 ,eine ,angstnacht4 7,unpersnliche ,zeitwrter47 ,in einem einsamen ,felsenthale stand eine kleine1 rmliche ,htte4 ,darin saen an einem schwlen ,sommertage die ,bewohner derselben1 eine arme ,bergmannsfamilie1 bei ihrem ,abendbrode4 ,es wird wol heute ,abend noch regnen81 sagte der ,vater4 ,es umwlkt sich nach ,sonnenuntergang zu48 ,leicht mglich81 erwiderte die ,mutter1 es hat schon lange mit ,regen gedroht48 ,es wird wol gar ein ,gewitter geben81 sagte einige ,minuten spter der lteste ,knabe4 ,es blitzt schon und -- hre ich recht -- es donnert auch bereits in der ,ferne48 ,daraufhin ging der ,vater hinaus1 um nach dem ,himmel zu sehen4 ,es kann ein hartes ,gewitter kommen81 meinte er bei seiner ,rckkehr4 ,es tost und braust gewaltig in der ,ferne4 ,und oben in den ,tannen rauscht und heult es1 als ob das wthende ,heer im ,anzuge wre48 ,binnen einer ,viertelstunde stand das ,gewitter ber dem ,thale und ein furchtbarer ,sturm brach los4 ,hrt nur81 sagte die ,mutter bnglich1 wie es drauen tobt und saust und wirthschaftet6 ,es giet wie mit ,giekannen6 ,hu6 wie es den ,hausgiebel peitscht und wie es an die ,fenster schlgt6 ,still6 ,krachte es nicht jetzt auf dem ,dache88 ,alle lauschten4 ,der ,sturm wird einen ,balken losgelst haben81 sagte der ,vater4 ,hrt nur auch1 wie es in den alten ,schindeln rasselt und hmmert und klappert6 ,das ,dach wird morgen gut aussehen48 ,kaum hatte der ,vater diese ,worte gesprochen1 zuckte ein mchtiger ,blitz durch die ,nacht und gleich darauf folgte ein furchtbarer ,schlag4 ,jetzt hat es sicher eingeschlagen81 rief der zehnjhrige ,gotthelf entsetzt4 ,sei nur ruhig1 mein ,sohn81 trstete die ,mutter1 es tuscht dies auch oft48 ,horch68 versetzte bald darauf der ltere ,knabe4 ,es lutet drben auf der ,kapelle4 ,es mu irgendwo brennen68 ,es schlgt vielleicht blo zehn ,uhr81 entgegnete der ,vater4 ,nein1 nein81 sagte jener wieder1 ich hre es ganz deutlich1 da es strmt48 ,wieder gebot jetzt die ,mutter1 aufzuhorchen4 ,war mir's doch81 sagte sie1 als ob es drauen unter den ,fenstern wimmere6 ,ja1 ja1 ganz sicher6 ,es wimmert und weint und schluchzt6 ,horcht6 ,jetzt klopft es an die ,thr6 ,wer mag das sein88 ,der ,vater eilte hinaus und brachte einen ,bettler mit seinem jammernden ,kinde herein4 ,der ,arme hatte sich verirrt und bat um ,obdach fr diese ,nacht1 was ihm gern gewhrt wurde4 ,es wetterte1 schlote und hagelte wohl noch eine ,stunde fort4 ,erst gegen ,mitternacht verzog sich das ,gewitter und lie die armen ,leute zur ,ruhe gehen4 #df4 ,auf dem ,spielplatze4 7,abwandlung der ,zeitwrter nach den ,personen47 ,ich spiele gern ,soldaten81 sagte ,bruno1 als eine ,anzahl ,knaben beriethen1 womit man sich unterhalten wolle4 ,aber ich wei schon81 wendete er sich an ,karl1 ,du spielst lieber ,jagd4 ,und ,otto dort hat auch keine ,lust dazu4 ,er spielt am liebsten ,ruber48 ,nun1 wit ,ihr was81 sagte ,otto1 damit ,jeder freie ,wahl hat1 theilen wir uns in drei ,gruppen4 ,wir spielen ,ruber und ,ihr dort spielt ,soldaten48 ,und die ,uebrigen88 fragte ,bruno4 ,sie spielen ,jagd81 sagte ,otto4 ,was soll denn aber die kleine ,marie dort spielen88 fragte ,robert4 ,sie spielt einstweilen mit ihrer ,puppe81 versetzte ,arno4 ,und das kleine ,suschen88 fragte ,robert wieder4 ,es spielt natrlich mit der ,marie81 erwiderte ,arno4 ,du lachst1 ,otto88 fragte pltzlich ,arno4 ,ich lache81 versetzte ,otto1 weil ,emil dort solch schnurrige ,grimassen macht4 ,sieh nur hin1 er lacht selbst ber sich48 ,ach so81 sagte ,arno1 ich glaubte1 ,du lachtest ber mich48 ,das ,spielen begann4 ,die ,kinder hatten sich in drei ,gruppen getheilt und berall ging es lustig zu4 ,da auf einmal entstand bei der einen ,partei ein helles ,gelchter4 ,ihr lacht doch nicht etwa ber uns hier88 rief ,arno hinber4 ,nein81 rief ,otto zurck1 wir lachen wieder ber den ,emil1 den kleinen ,kobold48 ,und was lachen denn die fremden ,kinder dort drben1 die gar nicht zu unserer ,gesellschaft gehren88 fuhr ,arno fort4 ,ach1 so la sie doch81 sagte ,otto4 ,sie lachen1 weil wir lachen1 und das kann uns durchaus nicht stren48 ,nachdem die ,kinder eine ,stunde gespielt hatten1 fingen sie zum ,schlusse auch noch an zu singen4 ,besonders war es ein ,liedchen1 das sie gern immer und immer wieder sangen4 ,in demselben kam der ,vers mit vor3 ,ich singe1 du singest1 er singt6 ,wie herrlich ein ,liedchen doch klingt6 ,was immer die ,tage auch bringen1 ,wir singen1 ihr singet1 sie singen4 #dg4 ,ein ,feriengesprch4 7,abwandlung des ,zeitwortes nach der ,zeit47 ,was machst ,du denn da88 fragte ,bernhard1 als er zu ,horst ins ,zimmer trat4 ,ich zeichne81 erwiderte ,horst4 ,womit hast ,du ,dich denn gestern ,nachmittag beschftigt1 ,horst88 fragte ,bernhard wieder4 ,ich habe auch gezeichnet81 gab ,horst zur ,antwort4 ,ich glaubte1 ,du httest ,klavier gespielt1 als ich vorbeiging81 sagte ,bernhard4 ,nein1 da hast ,du ,dich getuscht1 ,bernhard81 erwiderte ,horst4 ,ich zeichnete48 ,sicher aber arbeitetest ,du nicht mehr81 sagte ,bernhard1 als es abends neun ,uhr geschlagen hatte1 denn um diese ,zeit1 sah ich kein ,licht mehr in ,deinem ,zimmer48 ,allerdings81 entgegnete ,horst4 ,als es neun ,uhr schlug1 erholte ich mich im ,garten4 ,ich hatte da meine ,landschaft fertig gezeichnet48 ,was wirst ,du denn morgen vornehmen88 fragte ,bernhard weiter4 ,ich werde wieder zeichnen und zwar einen ,affenkampf81 antwortete ,horst4 ,und wann gedenkst ,du damit fertig zu sein88 sagte ,bernhard4 ,ich werde dieses ,bild hoffentlich schon nchsten ,sonntag fertig gezeichnet haben81 meinte ,horst4 ,aber1 sage mir1 ,bernhard81 fuhr er fort1 was treibst ,du denn jetzt1 whrend der ,ferien88 ,ich schreibe1 ich lese1 ich turne1 ich bade und so weiter81 erwiderte ,bernhard4 ,womit vertriebst ,du ,dir denn gestern die ,zeit88 fragte ,horst wieder4 ,mit ,allerhand81 sagte ,bernhard4 ,ich habe gemalt1 an meiner ,festung gebaut und einen ,luftballon gefertigt48 ,und was machtest ,du vorgestern81 fuhr ,horst fort1 als das frchterliche ,gewitter kam88 ,was sollte ich thun88 erwiderte ,bernhard4 ,ich ging in der ,stube auf und ab1 ich stellte meine ,soldaten auf1 ich hrte auf die herrlichen ,donnerschlge und sah nach den prchtigen ,blitzen4 ,als das ,gewitter vorber war1 lobte mich mein ,vater1 denn ich hatte nicht die geringste ,furcht gezeigt2 ich hatte gespielt wie immer und hatte sogar meinen kleinen ,geschwistern noch ,muth zugesprochen48 ,wollte nicht ,dein ,vater verreisen88 fragte ,horst weiter4 ,was wirst ,du denn dann anfangen1 wenn ,du allein bist88 ,ich werde fleiig spazieren gehen und werde auch meinen ,onkel einmal besuchen81 sagte ,bernhard4 ,wolltest ,du nicht auch ,deine ,tante in ,berlin einmal besuchen88 versetzte ,horst wieder4 ,dies ,jahr noch nicht81 entgegnete ,bernhard4 ,uebers ,jahr aber werde ich mir so viel ,geld gespart haben1 da ich diese ,reise unternehmen kann48 #dh4 ,aus einem ,tagebuche4 7,die ,aussageweise47 ,ich stand um sechs ,uhr auf4 ,ich glaubte1 es regne1 es war inde blos der ,wind1 der an den ,giebel blies4 ,wenn es wirklich geregnet htte1 wrde ich mich auch gergert haben4 ,mein ,vater sagte nmlich gestern ,abend noch3 ,kinder6 ,morgen frh zeitig aus den ,federn6 ,ja nicht verschlafen6 ,ihr sollt mit mir in die ,heidelbeeren gehen48 ,ach1 wre doch nur ein schner ,morgen68 dachten wir in unserer ,freude4 ,schiene doch die ,sonne morgen frh recht klar und freundlich hernieder68 sagte ,bruder ,johannes beim ,zubettgehen noch4 ,der ,morgen war schn4 ,wir alle hofften1 im ,walde einige frohe ,stunden zu verleben4 ,wir htten schon um sieben ,uhr aufbrechen knnen1 wre ,eduard nicht so saumselig mit seinem ,anziehen gewesen4 ,jetzt die ,botanisirtrommel auf den ,rcken und vorwrts68 befahl endlich der ,vater4 ,wie lustig hpften wir dahin6 ,wie freuten wir uns auf das ,frhstck mit blauen ,beeren6 ,wren wir nur schon dort68 sagte ,johannes wiederholt unterwegs4 ,endlich langten wir im ,walde an4 ,zu unsern ,fen stand der saftige ,frhstckstisch4 ,man glaubte1 einen mit schwarzen ,perlen gestickten grnen ,teppich zu erblicken4 ,wir wrden sofort an die se ,arbeit gegangen sein1 htte nicht der ,vater jetzt gerufen3 ,halt6 ,erst fnf ,minuten abkhlen68 -- ,wie sehnschtig blickten wir alle nach den herrlichen ,beeren hin6 ,da doch die fnf ,minuten schon um wren68 wnschten wir alle4 ,endlich begann der ,schmaus4 ,jeder a nach ,herzenslust4 ,ich meinte anfnglich1 ich e die meisten ,beeren1 aber ,eduard war doch noch fleiiger4 ,er sagte auch scherzend3 ,wenn es mglich wre1 e ich einen ganzen ,scheffel voll68 ,nach etwa einer ,stunde mochte der ,vater meinen1 wir knnten nun genug haben4 ,jetzt ,schicht68 befahl er4 ,alle her zu mir6 ,keine ,beere mehr anrhren68 ,wir gehorchten4 ,johannes aber sagte mit einem tiefen ,seufzer3 ,ach1 htte ich nur noch fnf ,minuten zulangen drfen68 ,der ,vater hatte dies gehrt und erwiderte3 ,wollte doch ,monsieur ,johannes einsehen1 da allzuviel ungesund ist68 #di4 ,ein ,sommertag4 7,mittelwort der ,gegenwart47 ,es war ein reizender ,julitag4 ,auf den weithin sich dehnenden ,wiesen lag duftendes ,heu4 ,singende ,schnitter mhten mit ihren blitzenden ,sensen die wogenden ,kornfelder4 ,hier trabten wiehernde ,rosse mit einem leeren1 rasselnden ,erntewagen daher4 ,dort fuhr ein anderer1 die goldglnzenden ,garben hochaufgethrmt1 langsam und mit schwankender ,bewegung der ,scheune zu4 ,ueberall sah man eifrig arbeitende und emsig schaffende ,landleute mit glhenden ,gesichtern und schweitriefenden ,stirnen4 ,an den noch grnenden ,hgeln weideten blkende ,heerden mit lieblich tnenden ,glocken4 ,in dieses anheimelnde ,gelute mischte sich das jodelnde ,lied und die knallende ,peitsche der ,hirten4 ,aus dem unzhlige ,frchte bergenden ,walde erklangen die jubelnden ,stimmen der eifrig pflckenden ,heidelbeergnger4 ,um die bunt leuchtenden ,blumen auf den ,rainen und an dem murmelnden ,bache tanzten flatternde ,falter1 schwirrten schillernde ,kfer1 summten ,honig suchende ,bienen4 ,ueber dem ,allen aber schwebte am lachenden ,himmel die trillernde ,lerche1 den allliebenden ,schpfer preisend1 dessen segnende ,hand die nhrenden und erquickenden ,gaben alle gespendet4 #ej4 ,unter dem ,kreuze4 7,mittelwort der ,vergangenheit47 ,an einem vielbegangenen ,feldwege stand ein gezimmertes ,holzkreuz mit dem gekreuzigten ,heilande4 ,das aus ,kupfer getriebene1 bemalte ,bild zeigte hier und da durchlcherte ,stellen4 ,die beschdigten ,theile rhrten von den ,geschossen einer unlngst hier geschlagenen ,schlacht her4 ,vor diesem entstellten und zersplitterten ,krucifixe lag ein verwundeter ,krieger4 ,sein abgezehrtes ,gesicht zeugte von entsetzlichen ,qualen4 ,sein umflortes ,auge lie auf einen baldigen ,tod schlieen4 ,der zerfetzte und beschmutzte ,waffenrock1 die verbogene ,sbelscheide1 der eingedrckte ,feldkessel und der unverschlossene ,tornister mit dem geleerten ,brodbeutel vollendeten das ,bild des ,jammers4 ,die abgemagerten ,hnde des gnzlich entkrfteten ,kriegers falteten sich zum ,gebete4 ,er hob den halbgebrochenen ,blick zum sonnenbeleuchteten ,kreuze empor4 ,seine erblate1 vom ,schmerze umzuckte ,lippe lallte nur noch abgebrochene ,worte4 ,meine ,mutter68 war sein letzter ,ausruf4 ,das erloschene ,auge schlo sich und der tapfere ,krieger war eine ,leiche4 #ea4 ,ein ,stck ,kriegsarbeit4 7,mittelwort der ,zukunft47 ,die zu strmende ,schanze lag auf einer bedeutenden ,anhhe4 ,die dabei zu berwindenden ,hindernisse sahen drohend aus4 ,das zum ,angriffe zu ordnende deutsche ,heer schaute nicht ohne ,besorgni nach den zu bersteigenden ,wllen empor4 ,das zu verwendende ,geschtz und die zu benutzenden ,sturmleitern standen bereit4 ,die zu verschieenden ,bomben lagen hochaufgethrmt4 ,jetzt wurden die zu besetzenden ,punkte bezeichnet und die ,orte der zu grabenden ,minen erwhlt4 ,der commandirende ,general war der ,ansicht1 das zu erffnende ,feuer msse gleich mit allem ,nachdrucke gegeben und das zu verwendende ,pulver drfe gleich anfnglich nicht geschont werden1 damit die zu besiegende ,schanzenmannschaft einen heilsamen ,schrecken bekme4 ,der ,kampf begann4 ,die ,kugeln durchwhlten die zu erringenden ,wlle4 ,die zu beseitigenden ,palissaden strzten von den schweren ,geschossen und fllten die zu bersteigenden ,grben4 ,endlich erfolgte der ,sturm4 ,der zu berwltigende ,feind wehrte sich tapfer4 ,die zunchst zu erobernden ,vorwlle feuerten mrderisch4 ,aber umsonst4 ,der zu vollfhrende ,befehl der ,deutschen hie3 ,siegen oder sterben68 ,binnen einer ,stunde war die zu nehmende ,schanze in deutschen ,hnden4 #eb4 ,das ,brod4 7,leideform47 ,die ,mittagsglocke wird gelutet4 ,der ,tisch wird gedeckt4 ,wir setzen uns daran4 ,das ,gebet wird gesprochen4 ,messer1 ,gabeln1 ,lffel und die ,zhne werden in ,bewegung gesetzt4 ,fleisch1 ,gemse und ,brod werden gegessen4 ,das liebe ,brod6 ,es wird sowohl an der ,tafel des ,kaisers als am ,tische des ,bettlers genossen4 ,wohl des ,tages dreimal wird ,brod von uns gegessen4 ,wie selten aber denken wir daran1 wie es erzeugt wird1 wie viel ,hnde dabei in ,thtigkeit gesetzt und wie viel ,schweitropfen dabei vergossen werden4 ,zuerst mu der ,acker gedngt werden4 ,dann wird er gepflgt und geeggt4 ,darauf wird er von der ,hand des ,landmannes mit ,samen bestreut4 ,erdklse1 die durch ein abermaliges ,eggen nicht zerkleinert worden sind1 werden nicht selten jetzt noch durch eine ,walze zermalmt4 ,durch geheimnivolle ,krfte wird nun der ,keim in dem ,korn entwickelt4 ,die ,saat geht auf4 ,durch ,sonnenschein und ,regen wird sie von ,tag zu ,tag grer gezogen4 ,die ,halme werden krftiger4 ,nach mehreren ,wochen werden die ,aehren angesetzt4 ,sie blhen4 ,durch den ,bltenstaub wird das ,korn befruchtet4 ,es entwickelt sich4 ,bald darauf werden die ,halme von der ,sonne gebleicht und die ,fruchtkrnchen gehrtet4 ,jetzt wird das ,korn gemht und in die ,scheune gebracht4 ,hier werden die ,garben ausgedroschen1 die ,krner gesiebt1 gereinigt und in die ,mhle gebracht4 ,dort werden sie gemahlen und somit in ,mehl verwandelt4 ,das ,mehl wird dem ,bcker berliefert und von diesem in einen ,backtrog geschttet4 ,hierauf wird es mit ,wasser und ,sauerteig vermengt und zu einem ,teige geknetet4 ,dieser ,teig wird nun eine ,zeit lang der ,ghrung berlassen4 ,ist die ,ghrung erfolgt1 wird der ,teig zu ,kugeln geformt und diese werden in den heien ,backofen geschoben4 ,damit die ,brode ,glanz bekommen1 werden sie mit ,wasser berstrichen4 ,sind sie gebacken1 werden sie endlich in die frische ,luft gestellt1 damit sie abkhlen4 ,jetzt erst ist das ,brod fertig4 ,da doch kein ,bissen ,brod gegessen werden mchte ohne den ,gedanken1 da es vom lieben ,gott gegeben wird und da unzhlige ,schweitropfen vergossen werden mssen1 ehe wir es auf unsern ,tisch bekommen4 #ec4 ,die ,berufswahl4 7,wiederholung der ,formen des ,zeitwortes47 ,du mut ,dich nun ernstlich entschlieen81 sagte ein ,vater zu seinem ,sohne1 was ,du einmal werden willst4 ,du zhlst bereits vierzehn ,jahre und kannst nun wissen1 welche ,berufsart ,dich am meisten anspricht48 ,ich will die ,grtnerei erlernen81 erwiderte ,august1 da kann man doch immer im ,freien arbeiten1 schalten und walten48 ,der ,vater erklrte sich damit einverstanden und brachte den ,knaben zu einem ,lehrherrn4 ,bald aber kam ,august wieder nach ,hause und klagte1 er msse zu viel hacken1 graben1 harken und sich bcken und berhaupt zu viel arbeiten4 ,er wolle lieber ,jger werden1 da knne er den grnen ,wald durchstreifen1 das muntere ,wild verfolgen1 auf weichem ,moose ruhen2 und wenn es auch einmal regne oder schneie oder strme1 das sei schon zu ertragen und solle ihn nicht verdrieen4 ,der ,vater lie sich bewegen und bald studirte ,august in einem ,forsthause4 ,allein auch das ,leben im ,walde gefiel ihm nicht lange4 ,es war ihm unbequem1 da er frh zeitig aufstehen1 seinem ,herrn die ,stiefel putzen und wichsen und die ,kleider klopfen und brsten mute4 ,er beschlo jetzt1 ein ,fischer zu werden4 ,ein ,fischer81 dachte er1 kann alle ,tage auf den klaren ,wellen umhergondeln4 ,er braucht nur das ,netz auszuwerfen oder die ,angelschnur in das ,wasser zu halten1 und die ,fische fangen sich von selbst48 ,so wanderte ,august zu einem ,fischer in die ,lehre4 ,sehr bald inde verdro ihn auch diese ,beschftigung4 ,da er rudern1 steuern1 ,netze stricken und flicken und oft im ,wasser waten msse1 hatte er sich nicht gedacht4 ,jetzt bat er seinen ,vater1 ein ,koch werden zu drfen4 ,ein ,koch kann ,tag fr ,tag etwas ,gutes essen und trinken81 meinte er4 ,er kann nie vom ,hunger geplagt werden4 ,er steht stets vor dem ,feuer und kann nie frieren4 ,er braucht sich auch nicht sonderlich zu mhen und zu plagen1 denn das ,essen kocht ja ganz allein48 ,was aber geschah8 ,schon nach vier ,wochen kehrte ,august klagend und jammernd auch aus dieser ,lehre zurck4 ,jetzt hatte ihm wieder nicht gefallen1 da er ,kartoffeln schlen1 ,mhren schaben1 ,gurken hobeln1 ,pfeffer stoen1 ,kaffee mahlen1 ,geflgel rupfen mute und dergleichen4 ,da aber tadelte ihn sein ,vater aufs ernstlichste und sagte3 ,wenn ,du so fortfhrst und keine ,lasten ertragen lernen willst1 wirst ,du es zu nichts bringen und ,du wirst schlielich zu den ,taugenichtsen gezhlt werden4 ,darum gehe jetzt auf der ,stelle wieder zu ,deinem letzten ,lehrherrn1 bitte ihn um ,verzeihung1 lerne arbeiten und gehorchen und die kleinen ,unannehmlichkeiten geduldig hinnehmen4 ,niemals aber vergi1 da jeder ,beruf seine ,lust und seine ,last mit sich fhrt48 #ed4 ,ein ,zwist4 7,das ,hilfszeitwort47 ,ich bin sehr bse1 da ,du in meinem ,schrnkchen gewesen bist81 sagte ,laura zu ihrem ,bruder ,paul1 der etwas naschhaft war4 ,ich hatte sechs ,aepfel darin und habe nur noch drei ,stck4 ,ich werde auch nicht eher wieder gut werden1 bis ich von ,dir das ,versprechen habe1 da ,du mir drei andere schenken werdest4 ,und das wirst ,du doch thun8 ,wir ,schwestern sind nie in ,eure ,schrnke gegangen4 ,ihr dagegen seid schon oft in den unserigen gewesen48 ,nun gut81 sagte ,paul1 wenn der ,onkel seine ,obsternte gehalten haben wird und ich bei ihm gewesen sein werde1 sollst ,du ,deine drei ,aepfel wieder haben4 ,ich wurde durch einen pltzlichen ,aepfelappetit in ,deinen ,schrank verleitet4 ,seitdem ich aber berzeugt worden bin1 da ,du das bel genommen hast und bse auf mich bist1 thut es mir leid6 ,also magst ,du nur einige ,tage ,geduld haben und guter ,hoffnung sein4 ,der ,verlust soll ,dir reichlich ersetzt werden48 ,ich habe immer ,vertrauen zu ,dir gehabt81 erwiderte ,laura1 und bin von ,dir in ,bezug auf ein ,versprechen noch nie getuscht worden4 ,du wirst gewi auch diesmal ein ,mann von ,wort sein48 ,die ,obsternte hatte stattgefunden4 ,paul war bei dem ,onkel gewesen4 ,laura wurde befriedigt4 ,sie konnte mit dem ,ausgleiche sehr zufrieden sein1 denn ihr ,aepfelverlust war dreifach ersetzt worden4 ,nicht wahr81 sagte ,paul lachend zu ihr1 nun bist ,du nicht mehr bse und wir sind wieder gute ,leute88 ,aller ,grimm1 den ich in mir gehabt habe81 scherzte ,laura soll fr immer getdtet sein4 ,du hast es ja auch nur zu gut gewut1 lieber ,paul1 da ich es gar nicht so bse gemeint haben konnte4 ,ich wrde auch wieder gut gewesen sein1 wenn ich die ,aepfel nicht ersetzt bekommen htte48 ,die ,umstandswrter4 #ee4 ,die ,verirrten4 7,umstandswrter des ,ortes47 ,lorenz und ,albert waren in den ,wald gegangen1 um dort ,erdbeeren zu suchen4 ,der ,wald lag seitswrts von ihrem ,dorfe und zwar hochoben auf einem ,bergrcken4 ,bei dem ,erdbeersuchen daselbst aber hatten sich die ,knaben verirrt und wuten zuletzt nicht mehr1 ob sie rechts oder links1 vorwrts oder rckwrts gehen sollten4 ,nirgends auch stieen sie auf irgend einen ,pfad4 ,nachdem sie etwa eine ,stunde hin und her und auf und nieder geirrt waren1 fingen sie an zu rufen4 ,sie riefen berall hin1 aber von keiner ,seite kam eine ,antwort4 ,und wieder liefen sie bald hierhin1 bald dorthin1 nach einem ,ausgange suchend4 ,schon ging die ,sonne unter und ,dmmerung sank in den ,wald herab4 ,da wurde den ,knaben ernstlich bange4 ,westlich81 sagte ,lorenz1 drfen wir unbedingt nicht weiter gehen4 ,wir mssen uns ostwrts halten4 ,auch drfen wir nicht aufs neue aufwrts1 sondern mssen abwrts steigen48 ,weit ,du was81 erwiderte ,albert1 la uns hier1 rechts von dieser ,felswand1 hinabklettern4 ,ich glaube1 dort unten mu unser ,thal liegen48 ,lorenz stimmte diesem ,vorschlage bei und so kletterten die ,knaben den ,abhang hinunter4 ,lorenz1 als der ,aeltere1 stieg voran1 ,albert dagegen hielt sich mehr hinten4 ,der ,weg war nicht ungefhrlich1 denn es rollten sehr oft ,steine von oben herab1 auch gab es links und rechts kleine ,schluchten4 ,nach einem halbstndigen ,marsche gelangten sie endlich1 zu ihrer groen ,freude1 hinab in ein breites ,thal4 ,hier sahen sie ein ,licht von drben herberschimmern4 ,auf dieses ,licht steuerten sie zu4 ,unterwegs stieen sie inde noch auf ein ,hinderni1 auf einen ziemlich breiten ,bach4 ,hilft nichts81 sagte ,lorenz1 hier heit's3 ,hindurch und hinber6 ,wenn wir auch unten ein wenig na werden48 ,bald war das ,licht und mit ihm eine ,htte erreicht4 ,das ,licht stand vorn an einem kleinen ,fenster4 ,daneben sa ein alter ,waldarbeiter und las in einem ,kalender4 ,er schien mitten in einer schnen ,erzhlung zu sein4 ,die ,knaben klopften an4 ,augenblicklich kam der ,alte heraus4 ,kaum hatte er das ,migeschick der ,knaben vernommen1 zndete er eine ,laterne an und brachte die ,verirrten eine ,stunde weit das ,thal dahin in ihr ,vaterdorf zurck4 #ef4 ,ein ,brief4 7,umstandswrter der ,zeit47 ,liebe ,susanne6 ,erst neulich hast ,du mir versprochen1 da ,du mich nchstens besuchen wollest4 ,heute aber sind nun schon fnf ,tage vergangen und immer noch erwarte ich ,deine ,ankunft vergeblich4 ,viertelstundenlang habe ich gestern und auch heute frh nach ,dir ausgeschaut1 aber wer nicht kam1 war meine liebe ,susanne4 ,da ,du nun stets ,wort gehalten hast1 fange ich bereits an1 zu frchten1 da ,du unwohl geworden sein knnest4 ,sei doch so gut und schreibe mir sofort1 ob ,du krank bist1 oder was ,dich sonst gestern und vorgestern und noch frher von ,deinem ,besuche abgehalten hat4 ,wenn ,du ,dich sogleich hinsetzest -- und wre es auch abends noch -- und mir antwortest1 kann ,dein lieber ,brief sptestens morgen zehn ,uhr in meinen ,hnden sein4 ,jetzt la ,dir nun noch in aller ,eile erzhlen1 was sich1 seit wir uns das letzte ,mal trafen1 zugetragen4 ,denke ,dir nur1 ,nachbars ,lenchen1 die sonst immer so gesund aussah1 liegt schon seit vorvorgestern hart darnieder4 ,sie klagt fortwhrend ber ,kopfschmerzen und fiebert unaufhrlich4 ,erst seit heute hat sich etwas ,schlaf eingestellt4 ,die ,eltern haben natrlich sehr bald einen ,arzt gerufen4 ,dieser hat die ,kranke augenblicklich untersucht und verordnet1 da sie tglich zwei ,stunden ununterbrochen schwitzen mu4 ,leider aber hat er auch gleich sagen mssen1 da der ,krankheitszustand nicht blos noch tage-1 sondern noch wochenlang anhalten knne4 ,das arme ,lenchen6 ,weit ,du noch1 wie wir unlngst zusammen in der ,laube saen und spielten8 ,damals ahnte sie noch nicht1 da sie gegenwrtig werde das ,bett hten mssen4 ,mge ihr der liebe ,gott recht bald die verlorene ,gesundheit wiederschenken6 ,in der ,hoffnung1 umgehende ,antwort von ,dir zu erhalten begrt ,dich aufs herzlichste ,deine ,dir ewig getreue ,natalie4 #eg4 ,der tolle ,reiter4 7,umstandswrter der ,zeit47 ,der junge ,baron von ,sydlow galt als ein sehr khner ,reiter4 ,die armen ,pferde hatten es freilich nicht zum besten bei ihm4 ,dasjenige1 welches er eben geritten hatte1 rauchte gewhnlich1 wie ein ,backofen4 ,selten ritt er blosen ,schritt4 ,zuweilen fegte er dermaen die ,straen entlang1 da ,kies und ,funken stoben4 ,oft sah man dann vor ,staub weder ,pferd noch ,reiter4 ,manchmal schon waren ,menschen in ,gefahr gekommen1 von ihm berritten zu werden4 ,oefters auch war er schon gestrzt1 ohne inde erheblichen ,schaden zu nehmen4 ,der ,baron wurde von seinen ,freunden wiederholt vor diesem gar zu tollen ,reiten gewarnt4 ,sie sagten1 es knne doch einmal schlimm ablaufen4 ,darauf aber erwiderte er jedesmal3 ,mir kann nichts passiren4 ,selbst wenn mein ,pferd einmal strzt1 komme ich allemal auf meine ,beine zu stehen48 ,allein der ,krug geht insgemein so lange zu ,wasser1 bis der ,henkel bricht4 ,der ,baron ritt regelmig jeden ,morgen um neun ,uhr aus und traf niemals spter als um elf ,uhr wieder in seinem ,schlosse ein4 ,eines ,morgens sprengte er auch wieder zum ,thore hinaus1 aber -- um nimmer wiederzukommen4 ,von elf ,uhr an erwartete man seine ,heimkehr stndlich4 ,er aber kam nicht4 ,da endlich brachte eine alte ,botenfrau1 die tglich auf dem ,schlosse verkehrte und den jungen ,herrn schon jahrelang kannte1 die ,nachricht1 da er sammt seinem ,pferde in einem tiefen ,steinbruche lge4 ,ro und ,reiter aber seien todt4 ,man eilte sogleich hin an den ,ort und fand die ,hiobspost vollkommen besttigt4 ,wie der ,baron mit seinem ,pferde in den ,steinbruch gerathen war1 konnte nicht ermittelt werden4 ,an der ,stelle1 wo das ,unglck geschehen war1 wurde ein ,kreuz errichtet und dieses traurige ,denkmal alljhrlich am ,todestage des tollen ,reiters frisch bekrnzt4 #eh4 ,am ,bache4 7,umstandswrter der ,weise47 ,eines ,tages ging ein ,grovater mit seinem ,enkel gemthlich im ,walde spazieren4 ,indem sie so langsam dahin gingen1 kamen sie an einen ,bach4 ,seine ,wellen pltscherten lustig dahin4 ,die kleinen1 silbernen ,schaumperlen drngten unaufhaltsam vorwrts4 ,ebenso eilig rollten ,hunderte von ,sandkrnchen auf dem klaren ,grunde dahin4 ,vor diesem ,bache blieb der ,grovater pltzlich stehen4 ,sieh ,dir dieses ,wsserchen einmal recht genau an81 sagte er hierauf bedchtig zu seinem ,enkel4 ,es redet gar ernst zu ,dir6 ,es predigt ,dir nachdrcklich eine wichtige ,lehre48 ,der ,knabe sah dem ,wellenspiele eine ,weile unverwandt zu und sagte dann wie verwundert3 ,was meinst ,du damit1 ,gropapa88 ,sieh1 mein ,kind81 erwiderte dieser feierlich1 wie diese ,wellen schnell dahinflieen1 so rastlos flieht die ,zeit1 so eilig geht unser ,leben dahin4 ,ist es doch1 als treibe ein ,tropfen den andern4 ,ebenso drngt mchtig eine ,stunde die andere4 ,umsonst suchst ,du hier ein ,trpfchen1 das noch einmal umkehre4 ,vergebens flehst ,du eine ,stunde ,deines ,lebens zurck4 ,stracks eilt hier jeder ,tropfen dem groen ,oceane zu4 ,gerade so eilen unsere ,tage in das ,meer der ,ewigkeit4 ,ob wir fromm und weise leben1 oder anders3 unser ,weg geht schnurgerade nach dem ,grabe4 ,tausende kommen unerwartet dort an und blicken dann oft reuevoll auf ihre ,vergangenheit zurck4 ,darum hte ,dich fein1 mein lieber ,sohn1 da es ,dir nicht auch einmal also ergehe48 #ei4 ,der ,geizhals4 7,umstandswrter der ,strke47 ,der ,bauer ,murmel war beraus geizig4 ,er a sich kaum satt4 ,er trank nie ein ,glas ,bier1 wie andere ,bauern1 sondern nur ,wasser4 ,ein ,rock mute bei ihm mindestens zwanzig ,jahre halten4 ,er arbeitete von frh bis abends fast ununterbrochen4 ,dabei strengte er sich oft dermaen an1 da er pltzlich entkrftet zusammensank4 ,hchst selten schlief er lnger als vier ,stunden4 ,sehr oft sah man ihn sogar noch vor ,sonnenaufgang wieder auf dem ,felde arbeiten4 ,des ,sonntags an eine kleine ,erholung zu denken1 davon war er weit entfernt4 ,er sah es sogar nie gern1 wenn ihn an diesem ,tage irgend ein ,freund besuchte4 ,in die ,kirche ging er gar nie4 ,das kostete ihn zu viel ,zeit4 ,von ihm auch nur eine kleine milde ,gabe zu erlangen1 hielt auerordentlich schwer4 ,selbst die gesetzlichen ,steuern zu zahlen1 wurde ihm unsglich sauer4 ,seine ,dienstboten hatten es unerhrt schlecht bei ihm4 ,ihre ,kost war unbeschreiblich mager und krglich4 ,und dabei nun ,lust und ,liebe zur ,arbeit zu zeigen1 war doch am ,ende zu viel verlangt4 ,uebrigens behandelte er sie beinahe wie ,sklaven4 ,kein ,wunder daher1 da er wenigstens alle ,vierteljahre neue ,leute hatte4 ,auf diese ,weise scharrte ,murmel freilich schrecklich viel ,geld zusammen4 ,die rmeren ,leute des ,ortes hielten ihn sogar fr unmenschlich reich4 ,was aber half ihm all sein ,reichthum8 ,der ,tod klopfte doch eines ,tages unerbittlich auch an seine ,thr4 ,da aber der ,geizhals nun von seinen ,schtzen ,abschied nehmen sollte1 machte ihm die ,sterbestunde ungeheuer schwer4 ,er kmpfte entsetzlich4 ,der ,tod aber schlo ihm endlich erbarmungslos die ,augen und bald darauf theilten sich seine ,erben hchlichst vergngt in seine ,gter4 #fj4 ,die ,landbewohner4 7,umstandswrter der ,aussageweise47 ,es ist durchaus unrecht81 sagte eines ,tages ,vater ,wolfram zu seinen ,kindern1 da manche ,stdter die gewhnlichen ,landleute miachten4 ,diese haben freilich keine hohe ,schule besuchen knnen4 ,sie sprechen kein regelrechtes ,deutsch4 ,sie gehen nicht in ,sammt und ,seide einher4 ,sie kleiden sich berhaupt keineswegs stets nach der neuesten ,mode4 ,sicher aber sind sie trotzdem ganz ehrbare ,leute4 ,es finden sich wohl unter den ,landbewohnern zuweilen rohe ,naturen4 ,aber sind dergleichen etwa innerhalb der ,stadt vergeblich zu suchen8 ,vielleicht trifft man gerade in den ,stdten oft mehr ,ungeschliffenheit unter dem niederen ,volke1 als auf dem ,lande4 ,jedenfalls darf sich keine ,stadt rhmen1 lauter anstndige ,bewohner zu zhlen4 ,wir ,stdter wrden es sicherlich bitter empfinden1 wenn die ,landleute uns einmal ihre ,dienste versagen wollten4 ,wer ,vorrath an ,lebensmitteln htte1 knnte es allenfalls einige ,wochen mit ansehen4 ,die ,anderen aber wrden wahrscheinlich sehr bald flehentlich bitten3 ,kommt wieder1 ,ihr lieben ,bauern und bringt uns ,brod1 wir mssen ja sonst verhungern6 ,darum1 ,kinder1 fragt ,euch1 ob ,ihr vielleicht auch einmal verchtlich auf jene ,leute hingeblickt habt4 ,und wre es ja der ,fall gewesen1 so drfte das schlechterdings nicht wieder vorkommen4 ,mglicherweise gehe ich in nchster ,zeit mit ,euch einige ,tage auf das ,land1 dann werdet ,ihr ,euch gewi selbst berzeugen1 da die ,landbewohner wirklich allermeist kreuzbrave ,leute sind1 die unbedingt unsere ,achtung verdienen4 ,wer freilich stolz auf sie herabblickt1 dem begegnen sie allerdings nicht selten mit ,mitrauen4 ,werdet ,ihr sie bei ihrer schweren ,arbeit auf dem ,felde sehen1 denkt ,ihr gewi bei ,euch3 ,nein1 um dieses ,loos sind sie wahrlich nicht zu beneiden6 ,und doch1 ,kinder1 hrt man sie fast nie klagen1 da sie so recht im ,schweie ihres ,angesichts ihr ,brod essen mssen48 #fa4 ,die ,staare4 7,umstandswrter der ,frage47 ,was sind denn das fr ,kstchen1 die dort auf den ,bumen hngen88 fragte der kleine sechsjhrige ,gustav seinen ,vater1 mit dem er eben an einem ,garten vorberging4 ,das sind ,staarmsten1 mein ,sohn81 sagte der ,vater4 ,wozu sind denn diese ,staarmsten da1 ,papa88 ,damit die ,staare ihre ,nester hineinbauen knnen48 ,wovon bauen denn die ,staare ihre ,nester88 ,meist aus ,stroh1 ,heu und ,moos48 ,aber womit bauen sie denn8 ,sie haben ja keine ,werkzeuge1 wie ,du1 ,papa1 wenn ,du einmal etwas baust88 ,sie bauen mit ihrem ,schnabel und mit ihren ,fen48 ,wo sind denn aber jetzt die ,staare8 ,man sieht ja keinen88 ,sie sind zur ,zeit noch nicht von ihrer ,reise zurck1 lieber ,gustav48 ,wohin sind sie denn gereist88 ,nach wrmeren ,lndern1 weil es ihnen bei uns zu kalt wurde48 ,wann reisten sie denn ab88 ,sie reisen stets mit ,eintritt des ,herbstes von uns fort1 weil es ihnen eben bei uns zu kalt wird48 ,wie finden sie denn aber den ,weg hin und zurck88 ,den zeigt ihnen der liebe ,gott1 mein ,sohn48 ,ob sie denn nun bald wiederkommen88 ,es kann nicht lange mehr dauern48 ,woher weit ,du denn das88 ,weil der ,februar bald zu ,ende geht und ,anfang ,mrz kehren sie gewhnlich zurck48 ,aber1 sage mir1 ,papa1 weshalb bauen denn die ,staare ihre ,nester nicht zwischen die ,aeste1 wie andere ,vgel88 ,ganz einfach4 ,weil sie die geschtzten ,rume lieben48 ,und warum hngt man denn nicht auch fr die ,finken und ,zeisige solche ,msten auf88 ,weil diese ,vgel es vorziehen1 ihre ,nester frei zwischen die ,zweige zu bauen48 ,wieviel ,eier legt denn ein ,staar88 ,vier bis sechs ,stck und das jhrlich zwei- bis dreimal48 ,papa1 da fllt mir eben ein1 da einmal unsere ,kchin sagte1 man knne die jungen ,staare essen1 aber man drfe es nicht4 ,weswegen denn88 ,weil die ,staare sehr viel ,ungeziefer vertilgen und deshalb sehr ntzlich werden48 ,papa1 sieh1 sieh6 ,dort setzte sich eben ein schwarzer ,vogel auf den ,baum4 ,nicht wahr1 das ist ein ,staar88 ,i bewahre1 ,gustav48 ,wofr hltst ,du ihn denn88 ,es ist eine ,amsel48 #fb4 ,eine ,wanderschaft4 7,wiederholung der ,umstandswrter47 ,hans1 der noch sehr jung1 aber schon ziemlich leichtsinnig war1 ging eines ,tages gnzlich unerwartet auf die ,wanderschaft4 ,wo er eigentlich hin wollte1 wute er nicht4 ,ob ihn sein ,wanderstab hierhin oder dorthin fhren werde1 war ihm ganz gleich4 ,er meinte immer1 es sei berall viel zu sehen und man drfe sich deshalb auch nirgends zu lange aufhalten4 ,trotzdem aber sa er zuweilen stundenlang auf einem ,berge und stierte trumerisch in die ,welt hinein4 ,bald sah er links1 bald rechts1 bald vorwrts1 bald rckwrts4 ,nur selten nahm er ,arbeit an4 ,hatte er einmal kein ,geld mehr1 schrieb er schleunigst heim an seine ,mutter und flugs kamen wieder einige ,kassenscheine angewandert4 ,heisa68 jubelte er nun da gewhnlich1 jetzt habe ich wieder ,geld6 ,jetzt frisch und frhlich weiter68 ,so durchwanderte er sorgenlos1 aber eigentlich auch zwecklos ,stdte und ,lnder und war jederzeit wohlgemuth4 ,an den wirklichen ,zweck des ,wanderns dachte er selten und nie ernstlich4 ,heute hier1 morgen dort und immer lustig und gut leben8 war sein ,wahlspruch4 ,fnf ,jahre war er jetzt bereits auf ,reisen4 ,sein ,aeueres hatte sich in dieser ,zeit merklich verndert4 ,ein starker ,bart bedeckte ber und ber sein ,gesicht4 ,das blhende1 zarte ,roth war lngst von den ,wangen gewichen4 ,sie hatten sich tief gebrunt4 ,sein ,krper war hoch aufgeschossen und hatte sich krftig entwickelt4 ,seine frher dnne ,stimme klang jetzt tief1 voll und mnnlich4 ,da beschlo ,hans endlich1 wieder heimzukehren4 ,und mit der ,ausfhrung dieses ,entschlusses zgerte er auch keineswegs lange4 ,als ihn wenige ,tage darauf einmal der ,regen tchtig durchpeitschte1 kehrte er pltzlich um und nahm seinen ,weg schnurstracks nach ,hause4 ,ob man mich denn daheim wiedererkennen wird1 oder nicht88 dachte er still fr sich4 ,er reiste jetzt auerordentlich schnell4 ,nirgends rastete er lange4 ,er gnnte sich kaum ,zeit1 gehrig auszuschlafen4 ,bald war die ,heimat erreicht4 ,langsam schritt er jetzt sein ,vaterdorf entlang4 ,die ,leute gingen stumm und gleichgiltig an ihm vorber4 ,niemand erkannte ihn1 sogar seine ,schwester nicht4 ,kaum aber erblickte ihn seine ,mutter1 die zufllig unter der ,hausthr stand1 rief sie ihn sogleich bei seinem ,namen und fiel ihm gerhrt und weinend um den ,hals4 ,was aber hatte dem ,hans die lange ,wanderschaft wirklich gentzt8 ,nichts1 wenigstens nicht viel4 ,er hatte nur gesehen1 hatte blos gut gegessen und getrunken1 aber blutwenig gelernt4 ,das ,verhltniwort4 #fc4 ,das ,vaterhaus4 7,verhltniwrter des ,ortes47 ,ach wie gern1 schrieb ein siebzigjhriger ,greis1 denke ich noch heute an mein liebes ,vaterhaus zurck6 ,es war eigentlich nur eine ,htte und stand dicht an einem ,felsen in dem schnen ,lande ,tyrol4 ,auf ihrem niederen ,moosdache blhten niedliche ,waldblmchen4 ,ach1 unter ihnen habe ich manch schnen ,knabentraum getrumt6 ,hinter den schmalen ,fenstern standen im ,sommer stets ,struchen ,alpenrosen und ,edelwei4 ,neben der ,hausthr kletterte wilder ,epheu an der ,wand empor4 ,ueber der ,thr war ein ,muttergottesbild gemalt4 ,noch sehe ich1 wie lieb die fromme ,maria auf uns ,kinder herniederschaute6 ,vor der ,htte rann ein frischer ,waldbach murmelnd dahin4 ,zwischen ihm und dem ,huschen lag ein kleines ,grtchen1 das uns ,salat1 ,mhren und ,rben in die ,kche lieferte4 ,oberhalb des ,grtchens fhrte ein schmaler ,steg ber das ,wsserchen4 ,jenseits desselben beschattete niederes ,gebsch die ,silberwellen und diesseits desselben zog sich eine blumenreiche ,wiese hin4 ,wie oft habe ich an diesem ,bchlein gesessen1 wenn ber ihm die ,mcken spielten und innerhalb seiner ,tmpel die ,schmerlen hin- und herhuschten4 ,unterhalb unserer kleinen ,besitzung hatte mein ,vater ein kleines ,wehr erbaut4 ,vor demselben staute natrlich das ,wasser und so hatten wir zur heien ,sommerzeit ein khlendes ,bad4 ,welche ,lust in dem frischen ,wasser6 ,wie ,frsche hpften wir in die klare ,tiefe1 wie ,fische tauchten wir unter das ,wasser1 wie kleine ,wassernixe tanzten wir dann wieder lngs des ,ufers hin4 ,kein ,wunder1 da wir des ,tages mehr als einmal zu dem erquickenden ,pltzchen eilten4 ,aber auch auerhalb des engen ,kreises unserer ,huslichkeit gab es fr uns ,kinder viel ,lust4 ,wie herrlich war es1 wenn wir unsere zwei ,geisen hinter die ,felsen an den stillen ,schwummersee fhren konnten6 ,whrend sie nach den saftigen ,krutern gingen1 legten wir uns zwischen schattiges ,gebsch oder hinter einen ,felsblock4 ,hatten sich die ,geisen gesttigt1 streckten auch sie sich zuweilen neben uns hin4 ,lutete dann das ,abendglcklein von der ,dorfkapelle1 ertnte kein ,laut mehr aus den ,zweigen1 zogen wir heimwrts1 singend und jodelnd bis vor unsere ,htte4 ,o schne1 se1 goldene ,jugendzeit im geliebten ,vaterhause6 #fd4 ,vor ,paris4 7,verhltniwrter der ,zeit47 ,whrend der ,belagerung stand ein deutscher ,soldat auf ,vorposten4 ,er war erst vor zwei ,tagen aus dem ,lazarethe entlassen worden und noch etwas schwach4 ,seit dem frhen ,morgen schon qulte ihn der ,hunger4 ,aber unter zwei ,stunden durfte er den ,brodbeutel noch nicht ffnen4 ,binnen dieser ,zeit mute er seine ,augen streng auf die feindlichen ,wlle gerichtet halten4 ,da trat eine arme ,mutter mit drei todtenblassen ,kindern an ihn heran und flehte um einen ,bissen ,brod4 ,sie habe1 erzhlte sie1 schon vor dem letzten ,ausfalle ,paris verlassen und irre bereits seit drei ,tagen umher4 ,whrend dieser ,zeit aber htten sie und ihre ,kinder noch keinen ,bissen zu essen gehabt4 ,nach kurzem ,besinnen griff der brave ,soldat in seinen ,beutel und reichte den ,aermsten all sein ,brod4 ,hier1 et81 sagte er4 ,habe ich auch bereits bei acht ,stunden ,hunger gelitten1 ich halte es noch aus1 ,ihr aber wrdet binnen vierundzwanzig ,stunden dem ,hungertode erlegen sein48 #fe4 ,die ,rckkehr der ,helden4 7,verhltniwrter der ,weise47 ,unter dem ,gelute der ,glocken zogen die rckkehrenden ,krieger in die ,residenz ein4 ,mit ,sang und ,klang marschirten sie die reichgeschmckten ,straen dahin4 ,die ,reihenfolge der verschiedenen ,truppen war nach dem ,befehle des ,feldmarschalls bestimmt worden4 ,ohne ,heuchelei wurden die ,helden von allen ,seiten aufs herzlichste begrt4 ,sie sahen1 wider alles ,erwarten1 frisch und munter aus1 obgleich viele von ihnen heute schon mehrere ,stunden bei heiem ,sonnenbrande marschirt waren4 ,selbst dem ,feldmarschall1 der sammt seinem ,stabe die ,spitze bildete1 schien dieser wahrhaft begeisterte ,empfang gegen alle ,voraussetzung zu sein4 ,mit ,blumen reich geschmckt langten endlich die ,soldaten in ihren ,quartieren an1 wo sie unter warmen ,hndedrcken empfangen wurden und sich nun meist bei einer ,flasche ,wein gtlich thun konnten4 ,da trank denn auch mancher alte ,papa heute fast wider seinen ,willen und gegen seine ,gewohnheit ein ,glschen mehr mit dem glcklich heimgekehrten ,sohne4 ,freilich verlief das schne ,fest auch in mancher ,familie nicht ohne bittere ,thrnen4 ,zuweilen den einzigen ,sohn1 ein ,kind nach aller ,herzen1 hatte die feindliche ,kugel durchbohrt4 ,er kehrte sammt vielen ,tausenden nie mehr heim6 #ff4 ,joachim4 7,verhltniwrter des ,grundes47 ,der erst zwanzigjhrige ,joachim stand wegen eines ,raubanfalls vor ,gericht4 ,laut ,aussage seines ,vaters hatte er sich als ,knabe sehr naschhaft gezeigt4 ,der ,ordnung gem wurde auch sein ehemaliger ,lehrer ber seine ,auffhrung als ,schler befragt4 ,zufolge dieses ,schulzeugnisses hatte es ,joachim im ,bezug auf ,ehrlichkeit nie recht genau genommen4 ,um eines lumpigen ,schiefers willen1 den er doch fr einen ,pfennig haben konnte1 war er sogar einmal vermittelst eines ,nagels in seines ,nachbars ,schrnkchen eingebrochen4 ,vermge seiner ,geistesanlagen81 schlo des ,lehrers ,zeugni1 htte ,joachim etwas ,tchtiges lernen knnen4 ,aus purem ,leichtsinn aber blieb er hinter allen seinen ,mitschlern zurck4 ,kraft eines ,lehrerconferenz-,beschlusses mute er deshalb einmal vier ,wochen lang auf der ,strafbank sitzen48 ,den ,raubanfall hatte ,joachim mehr aus ,rache1 als um des ,raubes willen ausgefhrt4 ,laut seiner ,auslassungen sollte ihn der ,angefallene einmal infolge eines ,kirschendiebstahls grausam durchgeprgelt haben4 ,auch habe er ihn wegen eines kleinen ,schimpfwortes einmal tchtig an den ,haaren gezaust4 ,da er ihn mittels eines dicken ,stockes auf den ,kopf geschlagen habe1 zufolge dessen der ,mann niedergestrzt sei1 leugnete ,joachim4 ,er habe1 sagte er1 ihm blos mit der ,hand einen ,sto versetzt und es wre wohl mglich1 da er infolge dieses ,stoes hingefallen sei4 ,dem ,urtheile der ,richter gem wurde ,joachim fr schuldig erkannt und erhielt fr seine ,that1 kraft des ,strafgesetzbuches1 fnf ,jahre ,zuchthaus4 #fg4 ,die ,mhle4 7,wiederholung aller ,arten ,verhltniwrter47 ,in einem dsteren ,waldgrunde stand seit langer ,zeit eine ,mhle4 ,sie lehnte mit ihrer ,rckseite an einem kleinen ,hgel4 ,eine alte ,linde breitete ihre schattigen ,aeste ber sie hin4 ,vor der ,mhle lag ein kleines ,blumengrtchen4 ,oberhalb derselben1 mehr nach einem ,felsen zu1 erblickte man zwischen ,gebsch einen ,teich1 aus dem sich ein ,bchlein unter dumpfem ,gemurmel hervorschlngelte4 ,es eilte in raschem ,laufe auf die ,mhle zu4 ,dort strzte sich sein ,wasser mit ziemlichem ,gerusche ber das ,mhlrad und setzte dieses1 vermge seiner ,schwere1 in ,bewegung4 ,das ,mhlrad klapperte ohne ,ruh und ,rast bei ,tag und ,nacht4 ,nur am ,sonntage1 um der ,sabbathfeier willen1 stand es still4 ,laut einer ,verordnung htte sonst der ,mller vor ,gericht ,strafe zahlen mssen4 ,viele ,stunden im ,umkreise gab es kein ,haus4 ,des ,mllers ,kinder waren ohne alle ,kameraden4 ,selten traten sie aus dem ,thale hinaus4 ,die ,blumen am ,bachrande waren ihre ,bilder1 die ,fischlein im ,wasser und die ,kfer auf und unter den ,blumen ihre ,gespielen1 die ,vglein innerhalb des ,thales ihre ,singlehrer4 ,im ,winter kamen sie selten aus der ,stube4 ,sie nhten dann ,scke aus grober ,leinwand fr ihren ,vater4 ,so fhrten sie whrend des ,sommers und ,winters ein einsames ,leben4 ,und doch hingen sie mit ganzem ,herzen an ihrem ,vaterhause und htten um keinen ,preis dasselbe mit einem andern vertauscht4 ,als der ,mller eines ,tages von dem ,nachbardorfe kam und sagte1 er knne jetzt die ,mhle fr ein gutes ,geld verkaufen1 stellten sich alle ,kinder um ihn her1 faten ihn an der ,hand und baten unter ,thrnen1 er solle doch das nicht thun4 ,sie wrden1 wenn sie aus der ,mhle fortmten und auerhalb des stillen ,thales leben sollten1 unglcklich sein4 ,diesen dringenden ,bitten zufolge versprach auch der ,mller1 die ,mhle zu behalten4 ,nein81 sagte er nach kurzem ,besinnen1 ich will nicht gegen ,eure ,wnsche handeln1 aus purer ,liebe zu ,euch4 ,wegen eines irdischen ,gewinnes soll ,euer ,glck nicht gestrt werden48 ,das ,bindewort4 #fh4 ,ungleiche ,brder4 7,zusammenstellende ,bindewrter47 ,melchior und ,sebastian waren ,brder4 ,melchior beschftigte sich mit ,allerhand1 was ihm gut lohnte4 ,er besserte ,krbe aus1 auch flocht er zuweilen neue4 ,zudem strich er ,fenster- und ,thrstcke1 auerdem auch ,mbel an4 ,ueberdies half er im ,sommer nicht selten in der ,ernte4 ,schlielich schmte er sich auch nicht1 einmal sogar den ,dreschflegel in die ,hand zu nehmen4 ,wo er arbeitete1 war man sowohl mit seinem ,fleie als auch mit seiner ,geschicklichkeit zufrieden4 ,weder ,wind noch ,wetter konnten ihn abhalten1 einmal bernommene ,dienste auszufhren4 ,melchior war aber nicht blos fleiig und geschickt1 sondern auch sparsam4 ,als er etwa vierzig ,jahre zhlte1 kaufte er sich erstens ein kleines ,haus1 zweitens etwas ,feld1 drittens eine ,ziege und endlich gar eine ,kuh4 ,hierauf heirathete er ein sehr braves ,mdchen aus seinem ,orte1 mit dem er alsdann seine kleine ,oekonomie bewirthschaftete1 ferner ein ,gemsegeschft anlegte und auch noch nebenbei ,federviehhandel trieb4 ,ganz anders verhielt und zeigte sich sein ,bruder ,sebastian4 ,er dachte weder an das ,sparen1 noch an das ,arbeiten4 ,er trieb sich tagediebisch umher1 zudem liebte er das ,kartenspiel und trank berdies oft ber den ,durst4 ,auch in ,bezug auf die ,ehrlichkeit wollte ihm ,niemand so recht trauen4 ,kein ,wunder1 da ,sebastian nicht nur alle ,achtung verlor1 sondern auch oft kein ,brod hatte4 ,sowohl seine ,nachbarn als auch sein ,bruder warnten ihn4 ,auerdem bemhte sich sogar die ,ortsgemeinde1 ihn zu bessern4 ,man trug ihm zunchst lohnende ,beschftigung1 sodann eine ,hausknechtsstelle in einem ,gasthofe an1 ferner einen ,posten auf dem ,bahnhofe2 schlielich wollte man ihm sogar ,geld zu einem kleinen ,kohlenhandel vorschieen4 ,sebastian mochte von alledem nichts wissen und nichts hren4 ,natrlich blieben die ,folgen davon nicht aus4 ,bald versetzte er sein letztes ,hemde1 fhrte dann allerlei ,betrgereien aus1 vergriff sich hierauf an fremdem ,eigenthume1 trieb sich alsdann mit einer ,zigeunerbande in den ,wldern umher und wurde endlich als ,ruber eingefangen4 ,er wurde verhrt1 alsdann verurtheilt und hierauf auf viele ,jahre in einer ,strafanstalt untergebracht4 ,schlielich1 nach langen ,jahren1 klopfte er eines ,tages an ,melchior's ,thr als bettelnder ,greis4 #fi4 ,die goldene ,freiheit4 7,entgegenstellende ,bindewrter47 ,an einem ,fenster hing ein groes1 gerumiges ,gebauer1 in welchem ein ,rothkelchen auf und nieder hpfte4 ,es sang zwar fleiig1 aber keineswegs so hell1 wie einst drauen im grnen ,walde4 ,es hatte das beste ,futter1 dennoch dachte es immer und immer an die fetten ,wrmchen drauen unter dem ,moose4 ,es bekam jeden ,tag zweimal frisches ,wasser1 gleichwohl konnte es die frischen1 klaren ,waldbchlein nicht vergessen4 ,wol grte die liebe ,sonne freundlich zum ,fenster herein1 allein diese wohlthuenden ,strahlen schienen das ,rothkelchen nur immer noch dsterer zu stimmen4 ,hermann bemerkte nur zu wohl die trbe ,stimmung des ,thierchens1 doch ihn rhrte es nicht4 ,zwar liebte er selbst die goldene ,freiheit auerordentlich1 gleichwohl konnte er sie hartherzig dem ,rothkelchen versagen4 ,als er im ,herbste das ,vglein nach ,hause brachte1 hatte ihm sein ,vater gesagt3 ,gut1 ,du magst es den ,winter ber behalten1 aber zum nchsten ,frhjahre mut ,du es wieder fliegen lassen4 ,nun thue1 was ,du willst4 ,entweder sperre es gar nicht erst ein1 oder versprich1 ihm dann die ,freiheit wieder zu schenken48 ,hermann hatte ,letzteres zugesagt4 ,allein jetzt1 als der ,frhling da war1 dachte er nicht mehr daran4 ,er kannte nicht nur kein ,mitleid1 sondern meinte sogar1 das ,thierchen knne es nirgends besser haben1 als bei ihm4 ,ein ,vgelchen im ,kfige zu halten81 sagte er einmal1 kann kein ,unrecht sein1 nur mu man es gut pflegen48 ,sein ,vater indessen dachte anders4 ,gut essen und trinken81 sagte er1 ist viel werth1 nichtsdestoweniger mchte ich dabei in einem ,kerker stecken4 ,fesseln und schmale ,kost drcken den ,verbrecher sehr1 der ,verlust der ,freiheit dagegen drckt ihn am empfindlichsten48 ,der ,frhling schritt inzwischen immer tiefer in das ,land1 ,hermann jedoch machte keine ,anstalt1 seinem ,gefangenen den ,kerker zu ffnen4 ,er frchtete auch keineswegs den ,unwillen seines ,vaters1 sondern glaubte1 derselbe wolle jetzt selbst1 da das ,vglein im ,kfige bleiben solle4 ,wie sehr aber erschrak er1 als er denselben eines ,tages leer fand4 ,hermann weinte1 das ,vglein indessen jubelte bereits lngst drauen im ,walde ob der neugeschenkten goldenen ,freiheit4 #gj4 ,amerika4 7,begrndende ,bindewrter47 ,warum wandern denn eigentlich so viele ,menschen nach ,amerika aus88 fragte ,ludwig seinen ,vater4 ,ganz einfach81 erwiderte dieser1 weil ,viele glauben1 dort ihr ,glck zu machen4 ,viele tuschen sich freilich auch1 denn es ist nicht alles ,gold1 was glnzt4 ,amerika bezahlt zum ,beispiel die ,arbeit weit besser als ,deutschland1 deshalb aber wird noch lange nicht jeder ,arbeiter reich4 ,er mu dafr auch seinen ,lebensunterhalt theuer erkaufen1 und sonach gleichen sich ,einnahme und ,ausgabe wieder aus4 ,amerika gestattet dem ,volke in mancher ,hinsicht mehr ,freiheit als ,europa1 daher aber erlauben sich dort auch ,einzelne aus dem ,volke manche ,gewaltthaten4 ,amerika ist der ,zufluchtsort von unzhligen ,taugenichtsen1 ,betrgern und ,dieben1 deswegen kommen dort verhltnimig mehr ,verbrecher vor1 als bei uns4 ,amerika besitzt unermeliche ,lndereien1 demnach ist fr wenig ,geld ein bedeutender ,grundbesitz zu erwerben4 ,diese ,lnderstrecken aber sind mit ,urwald bedeckt und mssen mithin erst urbar gemacht werden4 ,dergleichen ,arbeit ist inde uerst mhsam und anstrengend und darum verlieren ,viele die ,lust1 lassen die ,hnde sinken und gerathen somit in ,noth und ,elend4 ,es sei damit nicht gesagt1 lieber ,ludwig1 da in der neuen ,welt ,niemand auf einen grnen ,zweig kommen knne1 denn eine groe ,zahl ,eingewanderter hat ihr ,glck gefunden4 ,falsch aber ist es1 zu denken3 ,diese sind reich und glcklich geworden1 folglich mu ich es auch werden und also gehe ich hinber48 ,du wrdest sonach ,niemandem rathen1 nach ,amerika auszuwandern88 sagte ,ludwig hierauf4 ,das habe ich deshalb noch nicht gesagt81 erwiderte der ,vater4 ,wer nach ,amerika geht1 mu arbeiten wollen1 weil der ,faule dort in der ,regel zu ,grunde geht4 ,folglich wrde ich allerdings zu einem ,arbeitsscheuen sagen3 ,bleibe ,du hier1 da ,du den ,schwei des ,angesichts nicht gut vertragen kannst4 ,ebenso wrde ich zu einem1 der hier in guten ,verhltnissen lebt1 sagen3 ,du hast1 was ,dein ,herz wnscht1 darum bleibe im ,lande und nhre ,dich redlich4 ,einem jungen ,manne aber1 der brav und strebsam ist1 es aber hier zu nichts bringen kann1 werde ich stets sagen3 ,gut1 ,du wirst drben die ,hnde nicht mig in den ,schoo legen und somit vorwrts kommen1 mithin gehe6 ,verstehe mich also nicht falsch1 lieber ,ludwig4 ,ich meine durchaus nicht1 weil ,viele dort drben ein trauriges ,loos ziehen1 daher drfe ,niemand mehr nach ,amerika auswandern4 ,wohl aber bin ich1 wie schon gesagt1 gegen den ,glauben1 der da spricht3 ,hinz und ,kunz sind da drben ,millionre geworden1 demnach kann mir es auch nicht fehlen4 ,die neue ,welt jenseits des ,oceans ist eine gar eigene und deswegen mu die ,uebersiedelung dahin wohl berlegt werden48 #ga4 ,treue ,freundschaft4 7,wiederholung der ,bindewrter47 ,paul und ,robert waren zwei gute ,freunde4 ,beide jedoch besaen eine sehr verschiedene ,bildung4 ,das konnte aber auch nicht anders sein1 denn jeder hatte eine andere ,erziehung genossen4 ,paul gehrte reichen1 ,robert dagegen armen ,eltern an4 ,paul geno daher viel ,schulunterricht4 ,er sprach nicht nur franzsisch1 sondern auch englisch4 ,er lernte reiten1 auch fechten und schwimmen4 ,er bewegte sich berdies stets unter vornehmen ,leuten und besa ferner eine gute ,bibliothek4 ,zudem ging er auch mit seinen ,eltern fters auf ,reisen4 ,somit war ihm ,alles geboten1 was ,bildung schafft4 ,robert dagegen besuchte nur eine einfache ,dorfschule4 ,hier gab es wohl einen guten ,lehrer1 allein nicht viel ,schulzeit4 ,zwar strengte sich ,robert sehr an1 aber seine ,kenntnisse blieben doch sehr drftig4 ,gleichwohl gehrte er zu den besten ,schlern des ,ortes4 ,deswegen wurde er auch von seinem ,lehrer1 sowie von seinen ,mitschlern sehr geachtet4 ,und deshalb verging kein ,examen1 an welchem er nicht entweder eine ,prmie oder sonst eine ,auszeichnung erhielt4 ,paul blieb das nicht unbekannt und daher erwhlte er ,robert zu seinem ,freunde4 ,weder ,robert's ,armuth1 noch seine geringe ,bildung waren ihm ein ,ansto4 ,paul liebte ihn1 weil er ein ebenso fleiiger als gesitteter ,knabe war4 ,und ,paul hat diese ,wahl nie bereut1 denn ,robert hing so treu an ihm1 da er sein ,leben htte fr ihn lassen knnen4 ,paul kam zwar spter aus dem ,elternhause fort1 aber die ,entfernung trennt ja wahre ,freundschaft nicht1 da diese im ,herzen wohnt4 ,paul und ,robert schrieben sich oft2 infolge dessen konnte keine ,entfremdung eintreten4 ,ja1 sie blieben treue ,freunde bis zum ,tode4 ,das ,empfindungswort4 #gb4 ,ein ,spaziergang4 ,arthur und ,emilie gingen an einem ,waldrande spazieren4 ,ei68 rief ,arthur pltzlich aus1 indem er sich bckte1 ein ,graspferd6 ein ,graspferd68 ,pfui68 erwiderte ,emilie1 das hliche ,thier68 ,ei1 ei6 ,emilie81 tadelte ,arthur1 so darf man nicht sagen4 ,o1 auch die ,graspferde sind schn in ihrer ,art4 ,hopp6 hopp6 ,sieh nur1 was es fr groe ,stze machen kann6 ,o weh6 ,jetzt hpfte es in einen ,wassergraben6 ,ach1 das arme ,thier6 ,es wird ertrinken mssen6 ,ist es mir doch1 als riefe es mir zu ,hilfe6 ,hilfe6 -- ,ha6 ich mu sein ,retter werden68 ,arthur langte in den ,graben hinab und packte das ,thier an4 ,in demselben ,augenblicke aber schrie er auch3 ,au6 au68 und lie es auf die ,erde fallen4 ,was schreist ,du denn so88 fragte ,emilie schnell4 ,abscheulich68 versetzte ,arthur4 ,das ,heupferd hat mich in den ,finger gezwickt48 ,hahaha68 lachte da ,emilie hell auf4 ,aetsch6 ,nun hast ,du doch etwas von ,deinem allerliebsten ,thierchen68 ,ssssst6 ,schwesterchen81 entgegnete ,arthur1 mit dem ,finger drohend1 nicht schadenfroh sein68 ,beide ,geschwister gingen jetzt weiter4 ,bald darauf vernahmen sie hinter sich her die ,rufe3 ,heda6 ,bst6 ,bst68 ,als sie sich umsahen1 erblickten sie vier bekannte ,knaben1 die an dem ,spaziergange theilnehmen wollten4 ,hurrah68 rief ,arthur begeistert aus1 nun wird es hbsch6 ,jetzt knnen wir ,soldaten spielen48 ,und ich88 fragte ,emilie bedeutungsvoll4 ,hm68 erwiderte ,arthur nachdenklich4 ,nun ja1 das hatte ich mir freilich nicht berlegt1 da ,du ,dich auf das ,exerciren nicht verstehst4 ,also rrrr6 ein anderes ,spiel68 ,nachdem die ,kinderschaar ,haschekater1 ,blindekuh u4 dergl4 m4 gespielt hatte1 trat sie den ,heimweg an4 ,eben berschritten die ,kinder eine ,stoppel4 ,da auf einmal ging's brrr68 und ein ,volk ,rebhhner flog vor ihnen auf4 ,hoho6 ,bin ich doch erschrocken68 versetzte einer der ,knaben4 ,arthur aber sagte3 ,ei1 htten wir doch jetzt ,flinten6 ,da sollte es aber gehen3 ,piff1 paff6 puff6 und kein einziges ,rebhuhn drfte davonkommen4 ,heisa6 wie wrden sich unsere ,mtter freuen1 wenn wir solche ,braten mit nach ,hause brchten68 ,arthur wollte noch weiter reden1 da aber kam ein ,graben und -- pardauz6 lag er darin1 so lang er war4 ,natrlich gab das ein gewaltiges ,gelchter4 ,unter dem ,gesang des ,liedes3 ,tra ri ra6 sind die ,jger da8 etc4 kehrten endlich die ,knaben frhlich heim4 ,b4 ,satzlehre4 #gc4 ,das ,gewitter4 7,satzarten47 ,sidenote3 ,einfacher ,satz4 ,der ,blitz zuckte4 ,sidenote3 ,erweiterter einfacher ,satz4 ,ein langer ,donner grollte unter dem dunklen ,himmel dahin4 ,sidenote3 ,zusammengezogener ,satz4 ,menschen und ,thiere suchten ein baldiges ,unterkommen4 ,sidenote3 ,zusammengesetzter ,satz4 ,die ,schnitter eilten in ihre ,htten und die ,heerde hpfte nach dem schirmenden ,stalle4 ,sidenote3 ,satzgefge4 ,ein warmer ,regen1 welcher lngst erwnscht war1 trnkte spter das durstige ,erdreich4 #gd4 ,ursache und ,folge4 7,desgleichen47 ,sidenote3 ,einfacher ,satz4 ,der ,herbst war da4 ,die ,frchte reiften4 ,die ,aepfel glnzten4 ,die ,pflaumen winkten4 ,sidenote3 ,erweiterter einfacher ,satz4 ,der liebe ,gott hatte die ,grten reich gesegnet4 ,manche ,aeste konnten ihre ,last kaum tragen4 ,sie muten mit starken ,pfhlen gesttzt werden4 ,und dennoch neigten sich ihre uersten ,zweige fast bis zur ,erde herab4 ,sidenote3 ,zusammengezogener ,satz4 ,eines ,tages gingen ,emil und ,otto in ihren ,obstgarten4 ,beide jubelten und jauchzten4 ,sie durften und sollten sich an den ,aepfeln und ,birnen gtlich thun4 ,vater und ,mutter hatten es ihnen erlaubt4 ,dieser ,genu sollte sowohl eine ,belohnung als auch eine ,erquickung fr sie sein4 ,emil eilte sofort auf einen ,pflaumenbaum los und ,otto kletterte auf einen ,apfelbaum4 ,emil war bald gesttigt1 ,otto aber schien gar nicht genug bekommen zu knnen4 ,jener befleiigte sich berhaupt stets der ,migkeit1 denn er ehrte das ,gebot der ,eltern4 ,otto1 welcher eben zu viel ,aepfel a1 fhlte sehr bald die blen ,folgen4 ,das1 was ihm ein ,genu gewesen war1 bereitete ihm jetzt die bittersten ,schmerzen4 ,ehe noch der ,tag zu ,ende ging1 lag er jammernd und seufzend im ,bette4 ,ihm wurde nun klar1 das die ,unmigkeit sich selbst bestraft4 ,der ,apfelbaum1 sagte er wiederholt1 soll mir eine ,warnungstafel bleiben1 so lange ich lebe4 ,der einfache ,satz4 #ge4 ,das ,pferd4 7,welche ,wrter als ,subject dienen knnen6 ,alle47 ,das ,pferd ist ein ntzliches ,hausthier4 ,es ist sehr stark und schn gebaut4 ,die ,strke liegt in seinen ,muskeln4 ,das ,schne spricht namentlich aus der ,hals- und ,kopfbildung4 ,sein ganzes ,sein ist freilich nicht selten eine ,kette schwerer ,arbeit4 ,das ,ziehen wird ihm leider oft zu sauer gemacht4 ,dieses ,leider fllt leider dem ,fuhrmanne zur ,last4 ,er ladet zu viel auf4 ,das ,bergauf wird von ihm wenig beachtet4 ,das ,pferd ist nun schlimm daran4 ,das ,wollen fehlt ihm nicht4 ,das ,knnen inde hat seine ,grenze4 ,da knallt die ,peitsche4 ,flche fallen auf das arme ,thier nieder4 ,es geht zuweilen wahrhaft grausam dabei zu4 ,man mchte dazwischen springen4 ,so zuzuschlagen ist sndlich4 ,wann wird man endlich auch die ,pferde menschlich behandeln8 ,dieses ,wann wird aber wol noch lange eine ,frage bleiben4 #gf4 ,gott4 7,aus welchen ,wrterklassen das ,prdikat gebildet werden kann47 ,gott ist ,schpfer4 ,er ist allmchtig4 ,sein ,wort hat ,alles hervorgebracht4 ,alles ist sein4 ,gott ist ,erhalter4 ,sein ,reich ist freilich gro4 ,seine ,hand doch sttigt alles ,leben4 ,dieser ,trost ist unser4 ,gott ist auch ,regierer4 ,sein ,regiment ist gndig4 ,er schtzt4 ,er leitet4 ,dieser ,glaube ist mein4 ,und ,gott ist unser ,vater4 ,er ist allgtig4 ,seine ,liebe umfat uns4 ,mein ,herz sei darum sein4 #gg4 ,die ,rose4 7,desgleichen47 ,die ,rose ist eine ,blume4 ,sie ist die ,blumenknigin4 ,ihre ,krone ist ein ,wunderbau4 ,der ,juni ist ihre ,bltezeit4 ,die ,bltter sind zart4 ,ihre ,formen sind lieblich4 ,sie leuchtet weithin4 ,sie duftet4 ,sie entzckt4 ,dornen sind ihre ,schutzwaffe4 ,jede ,spitze ist ein ,dolch4 ,die ,dornen sind wachsam4 ,sie sind auch tckisch4 ,sie stechen4 ,sie verwunden4 ,die ,rose reizt4 ,sie ist verfhrerisch4 ,ein ,kindlein naht4 ,es ist hocherfreut4 ,es pflckt4 ,ein ,trpfchen ,blut ist der ,preis4 ,der erweiterte einfache ,satz4 ,a4 ,erweiterung des ,subjectes4 #gh4 ,das kranke ,kind4 7,beifgung vor dem ,subjecte47 ,die kleine ,emma war krank4 ,der heftige ,pulsschlag bekundete ,fieber4 ,die vollen ,wangen glhten4 ,das groe ,auge lag geschlossen4 ,die feuchten ,hnde zitterten4 ,zwei ,aerzte behandelten das ,kind4 ,mehrere ,arzneiflaschen standen auf dem ,tische4 ,auch etliche ,pulverschchtelchen waren zu sehen4 ,die treusorgende ,mutter wich nicht von dem ,bette4 ,ihr weinendes ,auge ruhte unverwandt auf der ,kranken4 ,ihre pflegende ,hand war jederzeit zur ,hilfe bereit4 ,die verordneten ,wrmegrade in der ,stube wurden streng erhalten4 ,die verhangenen ,fenster schufen ,dunkelheit4 ,das gedmpfte ,licht aber hatte etwas ,unheimliches4 ,der vorgeschriebene ,thee stand fortwhrend ber einem ,spiritusflmmchen4 ,die zu verbrauchende ,arznei dagegen schwamm in einem ,glase mit ,brunnenwasser4 ,so waren alle ,vorsichtsmaregeln getroffen4 ,keine ,vernderung an dem ,kinde blieb unbeachtet4 ,die zu hoffende ,genesung lie inde lange auf sich warten4 ,unser ,kind ist noch sehr krank81 klagte die ,mutter oft den ,aerzten4 ,sein ,bewutsein scheint oft zu schwinden4 ,seine ,hnde sind bald warm1 bald kalt4 ,meine ,emma wird doch am ,ende noch sterben6 ,ach1 mein ,herz wrde es kaum ertragen6 ,unser ,lebensglck snke mit ihr ins ,grab4 ,dieses ,kind hat uns nie betrbt4 ,ein solcher ,edelstein knnte uns nie wieder ersetzt werden68 ,die theilnehmenden ,aerzte trsteten sie4 ,der liebe ,gott wird ,ihnen schon das ,kind erhalten81 sagten sie4 ,die allmchtige ,gotteshand hat ja schon oft ,wunder gethan4 ,sein ,arm ist nicht zu kurz1 da er nicht helfen knnte48 ,und der treue ,himmelsvater half4 ,das tckische ,fieber wich endlich4 ,die arme ,emma konnte das ,bett wieder verlassen4 ,strkende ,nahrung gab ihr bald wieder ,krfte4 ,kleine ,spaziergnge erzeugten wieder ,heiterkeit4 ,die frische ,luft hauchte wieder ,rosen auf die ,wangen4 ,herzinniger ,dank stieg von den ,mutterlippen zum ,himmel empor4 #gi4 ,berlin4 7,eine ,beifgung nach dem ,subjecte47 ,die ,stadt ,berlin ist zu einer ,weltstadt geworden4 ,in ihr hat nun der ,kaiser von ,deutschland seinen ,sitz4 ,der ,umfang der ,stadt wchst fast zusehends4 ,die ,regelmigkeit der ,straen ist eine ,zierde von ihr4 ,die ,prachtbauten der ,regierung erwecken ,bewunderung4 ,die ,sttten der ,wissenschaft werden sorglich gepflegt4 ,werke der ,kunst sind in ,berlin reich vertreten4 ,die ,sammlungen der ,kunstschtze erfahren von ,jahr zu ,jahr ,bereicherungen4 ,die ,helden des ,volkes prangen als ,prachtdenkmler an den ,straen4 ,die ,frsten des ,reichs glnzen in ,erzgu4 ,unter ihnen nimmt ,friedrich der ,groe den ,vorrang ein4 ,pltze ohne ,denkmler sind berhaupt selten in ,berlin4 ,der ,handel der ,stadt ist im ,flor4 ,die ,groartigkeit der ,fabrikwerksttten erregt ,staunen4 ,das ,streben nach ,vergngen hat ,lustrter in ,menge hervorgerufen4 ,natrlich wird dadurch auch die ,lust zu schwelgen gefrdert4 ,auch soll das ,verbrechen des ,taschendiebstahls in ,berlin hufig vorkommen4 ,die ,lage der ,stadt ist freilich keine sonderlich schne4 ,die ,umgebungen derselben sind ,sandebenen4 ,und eine ,stadt ohne ,naturreize verliert viel an ,anziehungskraft4 #hj4 ,peter4 7,die ,beifgung ein ,zeitwort in reiner ,form47 ,der ,trieb zu spielen war bei dem zwlfjhrigen ,peter ziemlich stark und verdrngte die ,lust zu arbeiten4 ,kein ,wunder daher1 da er in der ,schule keine ,fortschritte machte4 ,whrend des ,unterrichts beschftigte er sich oft mit den ,hnden unter der ,tafel4 ,fr diese ,sucht zu tndeln und den ,hang zu faulenzen erhielt er zwar oft ,strafe1 aber sie weckte keineswegs in ihm das ,bestreben zu lernen4 ,leider gesellte sich zu diesen ,fehlern bei dem ,peter auch noch die ,unart zu necken und zu schimpfen und die ,neigung zu lgen4 ,eines ,tages lie der ,lehrer den ,knaben zu sich kommen und sagte zu ihm3 ,peter1 mein ,beruf zu erziehen und meine ,pflicht zu bilden werden mir an ,dir sehr schwer4 ,dein ,streben zu wachsen im ,geiste ist gleich ,null4 ,glaube mir1 da ,du ,deine jetzige ,art ,dich zu verhalten und zu gebaren einst noch bitter bereuen wirst48 ,peter aber1 anstatt den ,vorsatz zu hren und zu gehorchen zu fassen1 berlie sich auch fernerhin in der ,schule dem ,drange zu trumen1 zu brten und zu tndeln4 ,und so wurde nach und nach aus ihm ein liederlicher ,mensch1 den endlich seine ,leidenschaft zu faulenzen und ,karte zu spielen an den ,bettelstab brachte4 #ha4 ,weihnacht4 7,eine ,beifgung vor1 eine nach dem ,subjecte47 ,das schnste ,fest der ,kinderwelt war da4 ,die heilige ,nacht der ,geburt ,christi breitete ihre ,flgel ber die ,stadt4 ,smmtliche ,glocken des ,domes hallten ber die ,dcher dahin4 ,die feierliche ,harmonie des ,gelutes klang wie ein ,gru aus ,himmelshhe4 ,auf den ,straen wogte noch lange der bunte ,strom des ,volkes4 ,die betreten ,diener der ,palste eilten mit ,packeten dahin4 ,die breiten ,rcken der ,dienstmnner waren vielfach mit ,krben belastet4 ,die zerlumpten ,kinder der ,armuth boten ihre ,pflaumenmnner feil4 ,bepackte ,bewohner des ,landes zogen zu den ,thoren hinaus4 ,dort huschte wol auch bereits ein vermummter ,knecht ,ruprecht in ein ,haus hinein4 ,aus den ,bckerlden stieg der bezaubernde ,duft der ,weihnachtsstollen4 ,die zierlichen ,rouleaux der ,salonfenster sind heute nicht heruntergelassen4 ,bald strahlt hinter ihnen der helle ,lichtglanz des ,christbaums4 ,bis auf die ,strae herab schallt der jauchzende ,jubel der ,kinder4 ,ihre ,hoffnung auf die ,christbescherung ist glnzend erfllt4 ,eine reiche ,menge von ,geschenken liegt vor ihnen ausgebreitet4 ,die lockenden ,titel der ,geschichtenbcher lachen in die ,augen4 ,das liebe ,klappern der ,nsse schlgt an die ,ohren4 ,das tiefe ,roth der ,aepfel reizt die ,gaumen4 ,aber nicht blos in den ,palsten entzckt die holde ,pracht der ,christfestkerzen4 ,auch das niedere ,stbchen der ,souterrainbewohner dort erleuchtet ein ,weihnachtslicht4 ,die freundlichen ,gaben des ,christkindes liegen hier freilich nur sprlich zuertheilt4 ,der zu spendende ,dank der ,kinder bleibt inde auch fr das ,wenige nicht aus4 ,so ist jedes ,haus in der ,stadt heute ein ,freudentempel4 ,das selige ,jauchzen aus den ,familienkreisen steigt preisend zum ,himmel hinauf4 #hb4 ,die ,zigeunerkinder4 7,zwei ,beifgungen vor dem ,subject47 ,eines ,tages ging mein lieber ,vater mit mir in einen ,wald1 erzhlte ,felix4 ,in dem ,walde lagerten mehrere erwachsene ,zigeuner4 ,ihre sechs ,kinder hpften um sie her4 ,drei mchtige ,buchen wlbten ihre ,aeste ber den ,fremdlingen zu einem ,dache4 ,diese bunte ,gruppe kann einem ,maler ,stoff zu einem ,bilde geben18 sagte der ,vater4 ,jener dicke ,junge dort ist ein ,prachtbursche4 ,seine dunklen ,augen funkeln wie ,sterne4 ,sein blendendweies ,gebi gleicht einer ,perlenschnur4 ,und nun sein sonnverbranntes ,gesicht6 ,diese braune ,gesichtsfarbe vollendet seine ,schnheit4 ,aber auch jenes kleine ,mdchen dort gefllt mir4 ,sein pechschwarzes ,haar sieht reizend aus4 ,solche volle ,zpfe sind unter unsern ,kindern etwas ,seltenes4 ,und wieder diese strahlenden ,augen6 ,sind diese rollenden ,augen nicht eine ,pracht8 ,und wie krftig sind alle diese ,kinder gebaut6 ,dein schwchliches ,brderchen daheim wrde sich unter dem ,zigeunervlkchen sonderbar ausnehmen4 ,selbst unsere sechsjhrige ,emma wrde noch bedeutend abstechen4 ,unsere deutschen ,kinder fhren freilich auch kein solches ,naturleben1 wie diese hier4 ,diese ihre geknstelte ,lebensweise thut ihrer ,krperentwickelung manchen ,eintrag4 ,trotzdem aber geht ihr aufrichtiger ,wunsch gewi nicht dahin1 ein ,zigeunerkind zu sein48 #hc4 ,das ,grab der ,mutter4 7,eine ,doppelbeifgung nach dem ,subject47 ,in einem ,winkel eines weitlufigen ,kirchhofs lag ein ,grab4 ,der ,sand des leichtgewlbten ,hgels war noch ziemlich frisch4 ,der ,leichenstein am oberen ,ende schien nur gestern erst gesetzt zu sein4 ,dieses ,grab im einsamen ,winkel barg eine ,mutter4 ,die ,liebe ihres treuen ,herzens hatte ihrem ,leben frhzeitig ein ,ziel gesetzt4 ,die ,pflege eines kranken ,kindes erschpfte ihre ,krfte4 ,die ,nchte ohne erquickenden ,schlaf griffen ihre ,nerven an4 ,endlich befiel auch sie das ,fieber des leidenden ,kindes4 ,die ,kunst der geschicktesten ,aerzte vermochten sie nicht zu retten4 ,die ,schwche ihres angegriffenen ,krpers war zu weit vorgeschritten4 ,sie starb4 ,die ,genesung des kranken ,kindes schritt kurz darauf vorwrts4 ,nach ,wochen entsetzlicher ,leiden konnte es endlich zum ersten ,male ausgehen4 ,das ,grab der geliebten ,mutter war dabei sein ,ziel4 ,die ,dankbarkeit seines echtkindlichen ,herzens trieb es dazu4 ,eine ,stunde lang sa das ,kind mit den blassen ,wangen am ,hgel4 ,thrnen unsglichen ,schmerzes rannen ber dieselben herab4 ,seufzer ber den unersetzlichen ,verlust entstiegen der ,kindesbrust4 ,ein ,gebet herzinnigen ,dankes fr die ,liebe der ,entschlafenen bewegte die ,lippen4 ,die ,strahlen der warmen ,frhlingssonne grten freundlich den ,hgel4 ,die ,goldworte eines trstenden ,bibelspruches blitzten hell vom ,leichensteine herber4 ,an ihnen richtete sich das ,gemth des wehklagenden ,kindes sichtlich auf4 ,ein ,lichtstrahl aus himmlischer ,hhe schien damit in sein ,gemth zu dringen4 ,die ,thrnen um die theure ,dahingeschiedene rannen sprlicher4 ,auf dem blassen ,antlitze des ,kindes lagerte sich der ,friede der stillen ,gottergebung4 ,jenes ,wort der heiligen ,schrift aber hie3 ,ich will euch wiedersehen und euer ,herz soll sich freuen48 #hd4 ,dmmerung4 7,zwei ,doppelbeifgungen nach dem ,subject47 ,ein ,tag des schnen ,frhlings im letztverflossenen ,jahre ging zu ,ende4 ,das ,gewlk ber den majesttischen ,berggipfeln jenseits des sanftbewegten ,sees erglnzte im ,purpurgolde4 ,das ,lied der gefiederten ,snger des frischgrnen ,waldes verstummte4 ,dagegen erhoben nun die ,quaker im dichten ,schilfe der nahen ,lache ihre ,stimme4 ,die ,heerden der reichen ,gter der umliegenden ,ortschaften verlieen die ,weidepltze4 ,das ,gelute der dumpfen ,glocken hpfender ,rinder hallte melancholisch daher4 ,die ,bebauer der fruchtbaren ,felder am diesseitigen ,seeufer zogen ebenfalls heimwrts4 ,das ,glcklein der hlzernen ,kapelle eines nachbarlichen ,dorfes mahnte zum ,abendgebete4 ,die ,hupter der biederen ,bebauer jener gottgesegneten ,fluren entblten sich4 ,das ,gebet des lieben ,heilandes ,jesu ,christi entstieg stumm ihren ,herzen4 ,immer dichter zogen sich die ,schatten der lieblichen ,thler lngs der murmelnden ,bche zusammen4 ,die ,sterne am nrdlichen ,saume des tiefblauen ,himmels blickten bereits hernieder4 ,ein ,bild des seligen ,friedens aus hheren ,welten bot ringsum die ,natur4 #he4 ,der ,schneemann4 7,alle ,arten einfacher ,beifgungen47 ,der alte ,winterknig war eingezogen4 ,ein blitzendes ,schneegewand deckte die ,erde4 ,lange ,eiszapfen zierten die ,dcher4 ,gefrorene ,fensterscheiben glnzten an den ,htten4 ,da eilten mehrere ,knaben in den ,garten4 ,ihre ,hnde begannen sogleich zu arbeiten4 ,der ,zweck der ,arbeit war ein ,schneemann4 ,der ,knabe ,richard leitete den ,bau4 ,robert's ,hnde leisteten am meisten4 ,der ,sohn des ,arztes konnte nur zusehen4 ,bald stand ein ,schneemann ohne ,tadel da4 ,der ,drang zu schaffen war gestillt4 #hf4 ,der junge ,storch4 7,alle mglichen ,beifgungen vor und nach dem ,subject47 ,ein fleiiger ,schler der ersten ,klasse einer gewhnlichen ,dorfschule der schsischen ,kreisdirection ,dresden schrieb in einem ,aufsatze unter ,anderem ,folgendes3 ,unser junger ,storch auf dem bemoosten ,dache der alten ,scheune lugte neugierig in die ,welt hinaus4 ,dieser anerkannte ,liebling aller erwachsenen ,glieder unserer groen ,familie war etwa drei ,monate alt4 ,ein neckischer ,einfall des ltesten ,knechtes meines guten ,vaters gab ihm den ,namen ,davidel4 ,dieser sonderbare ,name des jungen ,storches unseres kleinen ,gutes wurde bald im ,dorfe bekannt4 ,sogar einige groe ,knaben aus dem nahen ,nachbardorfe des freundlichen ,gebirgsthales hatten ihn erfahren4 ,das drollige ,benehmen des schmucken ,kindes unseres bejahrten ,storchpaares wurde oft belacht4 ,am meisten freuten sich ber ihn die beiden bausbckigen ,mdchen des neuen ,pfarrers unserer zahlreichen ,gemeinde4 ,auch die drei erwachsenen ,shne des reichen ,barons auf der reizenden ,villa am romantischen ,dorfende sahen zuweilen stundenlang seinem ,gebaren zu4 ,die frsorgenden ,eltern unseres lieben ,freundes mit den dnnen ,klapperbeinen brachten ihm des ,tages mehr als einmal einen ,frosch4 ,ein solcher fetter ,braten aus dem sumpfigen ,grunde des fernen ,erlenwaldes war ihm stets sehr willkommen4 ,der endliche ,tod eines solchen ,quakers whrend der tiefen ,stille warmer ,sommernchte war brigens ein kurzer4 ,das verzweifelte ,zappeln der grnen ,beine des armen ,schluckers dauerte kaum eine ,minute4 ,unsere stille ,freude an dem munteren ,firstenbewohner der niederen ,scheune nahm inde pltzlich ein ,ende4 ,sein erster ,ausflug auf die umliegenden ,wiesen unserer umfangreichen ,flur brachte ihm den ,tod4 ,die sechs scharfen ,krallen eines gierigen ,raubvogels aus dem zwei gute ,stunden entfernten ,felsengebirge umklammerten ihn4 ,ein wuchtiger ,sto des mrderischen ,schnabels jenes mchtigen ,ungeheuers durchbohrte ihm die ,hirnschale4 ,b4 ,erweiterung des ,prdikates4 #hg4 ,wilhelm4 7,das ,prdikat ein ,hauptwort mit ,beifgung47 7,aus einem ,briefe47 ,wilhelm hat einen hellen ,kopf4 ,sein ,wesen hat viel ,einnehmendes4 ,er war stets ein ,muster der ,schule4 ,er ist deshalb auch der ,liebling des ,lehrers4 ,bald wird er der ,oberste der ,klasse werden4 ,diese ,befrderung ist dann sein ,lohn4 ,sie ist auch meine ,freude4 ,wilhelm ist ja mein ,freund4 ,wilhelm wird einmal ,lehrer der ,rechnenkunst4 ,er hat auffallende ,lust dazu4 ,gewi wird er ein ,rechnenlehrer ohne ,tadel4 ,vielleicht wird er gar einmal der ,rechnenmeister ,adam ,riese der ,zweite4 #hh4 ,der ,affe4 7,das ,prdikat ein ,hauptwort mit mehreren ,beifgungen47 ,der ,affe ist das drolligste ,thier unserer zoologischen ,grten4 ,sein neckisches ,wesen wird oft der ,gegenstand allgemeinen ,gelchters4 ,die ,affenkfige sind daher auch die strksten ,anziehungspunkte der lieben ,kinderwelt4 ,die ,kletterbewegungen der ,affen sind oft wahre ,kunststcke der hheren ,turnerei4 ,ihre ,schwnze haben dabei den ntzlichen ,dienst einer fnften ,hand4 ,der ,affe hat fast stets einen ausgezeichneten ,appetit nach sem ,naschwerke4 ,seine ,freweise hat den entschiedenen ,charakter heihungriger ,gier4 ,er ist kein friedliebender ,freund seiner mitgefangenen ,kameraden4 ,schnell wird er oft ein leibhaftiges ,bild des heftigsten ,jhzorns4 ,seine ,zhne sind dabei die gefhrlichen ,dolche seiner heimtckischen ,rachsucht4 ,wohl aber ist der ,affe ein groer ,freund der schnen ,tugend der ,reinlichkeit4 ,diese ,reinlichkeitsliebe ist eine der rhmlichsten ,eigenschaften des gesammten ,affengeschlechts4 ,der ,nachahmungstrieb ist eine allbekannte ,eigenschaft der ,vierhnder4 ,er wurde freilich schon oft die traurige ,ursache der lebenslnglichen ,gefangenschaft des sdlndischen ,thieres4 #hi4 ,hochmuth4 7,mglichste ,erweiterung des ,subjects und ,prdikats1 insofern beide blos ,hauptwrter sind47 ,jener alte ,nachtwchter des kleinen ,dorfes ,muschelthal an dem bewaldeten ,fue des steilen ,kuffenberges ist der einzige ,bruder des reichen ,fabrikherrn ,hartkopf in dem freundlichen ,stdtchen ,clervaux an der ,aube4 ,der greise ,wchter in den finsteren ,nchten hat kaum die einfache ,nothdurft des tglichen ,lebens in seiner rmlichen ,htte am einsamen ,dorfende4 ,der verwhnte ,gaumen des vornehmen ,bruders dagegen hat stets eine glnzende ,auswahl der leckersten ,speisen aus den entlegensten ,fruchtgrten der sdlichen ,lnder4 ,all seine geschftlichen ,unternehmungen im groen ,bereiche der vielzweigigen ,eisenfabrikation waren von den gnstigsten ,umstnden begleitete ,griffe in das launenhafte ,rad des menschlichen ,glckes4 ,dieser beneidenswerthe ,schwelger an reichbesetzter ,tafel ist inde die erbrmliche ,kreatur des grenzenlosesten ,hochmuths4 ,dadurch aber wird der glckliche ,besitzer aller uern ,annehmlichkeiten des irdischen ,lebens zum schnden ,verleugner der heiligsten ,pflichten des menschlichen ,herzens4 ,der stolze ,inhaber jener groartigen ,fabrik im fernen ,frankreich hat nicht die geringste ,spur von brderlicher ,liebe zu dem armen ,nachtwchter4 ,dieser schwchliche ,greis wird sicher noch ein bemitleidenswerther ,bewohner des heimatlichen ,armenhauses4 ,der gewaltige ,reichthum des hartherzigen ,bruders ist nicht einmal ein schwacher ,halm der ,hoffnung auf einstigen ,schutz vor einem traurigen ,ende4 ,des armen ,alten letzter ,freund wird der von allem ,uebel erlsende ,friedensbote aus den seligen ,rumen des ewigen ,himmels sein4 ,ergnzungen4 #a4 ,des ,zeitwortes4 ,a4 ,einfache4 #ij4 ,der ,schmetterling4 ,im ersten ,falle4 ,das ,schmetterlingsei ward eine ,raupe4 ,die ,raupe wurde eine ,puppe4 ,die ,puppe wird ein ,schmetterling4 ,diese ,verwandlung bleibt ein ,naturrthsel4 ,sie bleibt ein ,wunder4 ,des ,wunders ,schpfer heit ,gott4 #ia4 ,ohne ,glauben4 ,im zweiten ,falle4 ,der ,unglubige entsagt der ,kindschaft mit ,gott4 ,er vergit die ,wohlthaten des ,himmelsvaters4 ,er spottet der gttlichen ,gnade4 ,seine ,hand entsagt der ,hilfe von oben4 ,er gedenkt nicht des ,endes4 ,sein ,herz entbehrt alles ,trostes4 ,der ,unglubige bedarf unserer zurechtweisenden ,hand4 #ib4 ,der echte ,christ4 ,im dritten ,falle4 ,der echte ,christ glaubt dem ,evangelio4 ,das ,gesetz des ,herrn befiehlt ihm4 ,er gehorcht dem ,gesetze4 ,sein ganzes ,leben gehrt dem ,hchsten4 ,sein ,herz vertraut dem allgtigen ,himmelsvater4 ,es folgt ihm4 ,es dankt ihm4 ,dem ,allgtigen gebhrt ja alle ,ehre4 ,der falsche ,christ zrnt dem ,glubigen4 ,er mitraut ihm4 ,er flucht ihm wol gar4 ,er schadet seiner ,ehre4 ,der fromme ,christ verzeiht einem solchen ,uebermthigen4 ,er vergibt seinem ,feinde4 ,er lebt seinem gttlichen ,vorbilde nach4 #ic4 ,jakob4 ,im vierten ,falle4 ,jakob besa viel ,schlauheit4 ,er berlistete den ,esau4 ,dadurch erhielt er das ,recht der ,erstgeburt4 ,er betrog seinen blinden ,vater4 ,dadurch erschlich er den vterlichen ,segen4 ,gott aber strafte den ,snder4 ,den ,esau erfate die ,wuth4 ,er ballte die ,fuste4 ,seine ,lippen schumten ,zorn4 ,er hate den ,bruder4 ,er wollte die erlittene ,schmach rchen4 ,seine ,hand wollte den ,betrger erwrgen4 ,rebekka vernahm den ,racheschwur4 ,entsetzen ergriff ihr ,mutterherz4 ,sie erkannte die ,gefahr4 ,sie frchtete den ,erzrnten4 ,sie rief den ,jakob4 ,schnell war ein ,rettungsplan geschmiedet4 ,ihr ,liebling mute die ,flucht ergreifen4 ,auch ,rebekka belog nun den blinden ,alten4 ,sie scheute diese ,snde nicht4 ,die ,lge sollte ,jakob's ,sicherheit bewirken4 ,jakob trat die schwere ,reise an4 ,er hatte groen ,kummer zu tragen4 ,er mute die zrtlich liebende ,mutter verlassen4 ,er mute alle huslichen ,bequemlichkeiten entbehren4 ,er mute die theure ,heimat meiden4 ,eine schwere ,schuld belastete sein ,herz4 ,ihn drckte das bse ,gewissen4 ,die ,reue qulte sein ,gemth4 ,vielleicht feuchteten ,thrnen seine ,augen4 ,so verfolgte die ,strafe den ,snder4 ,so zeigte der ,herr seinen gerechten ,arm4 #id4 ,der ,lgner4 7,rckbezgliche ,zeitwrter4 ,vierter ,fall47 ,moritz entehrte sich1 indem er der ,lge ,freund war4 ,hatte er sich einmal beschmutzt1 bemhte er sich1 die ,schuld auf ,andere zu schieben4 ,er beklagte sich wol gar1 da ihn ein gewisser ,knabe mit ,koth beworfen habe4 ,diese ,lgenhaftigkeit verschlimmerte sich von ,tag zu ,tag4 ,einmal beschftigte sich ,moritz im ,schlafzimmer4 ,dort befanden sich ,streichhlzchen4 ,mit diesen spielte er4 ,die ,hlzchen aber entzndeten sich4 ,das ,feuer griff schnell um sich4 ,vergebens strengte er sich an1 es zu lschen4 ,es lie sich nicht mehr dmpfen4 ,schon bewegte es sich an einem ,vorhange empor4 ,moritz entsetzt sich4 ,er will sich entfernen4 ,er mchte sich am liebsten verstecken4 ,da tritt sein ,vater herein4 ,dieser besinnt sich nicht lange4 ,er fat sich schnell und reit den ,vorhang herunter4 ,dabei verbrennt er sich zwar1 aber der ,schmerz lt sich ertragen4 ,die ,flamme zngelt noch einmal empor4 ,bald aber hat sie sich doch unterdrcken lassen4 ,moritz erdreistet sich aufs neue zu lgen4 ,darber betrbt sich der ,vater4 ,er lt sich jedoch nicht tuschen4 ,er berzeugt sich1 da ,moritz das ,unheil angerichtet habe4 ,dieser sieht sich bald berfhrt4 ,die ,strafe blieb natrlich nicht aus4 ,moritz schmte sich4 ,zum ,glck nderte er sich bald4 ,er legte die ,lgen ab4 ,er besserte sich4 #ie4 ,der ,verschwender4 7,alle vier ,flle4 ,einfache ,ergnzung47 ,valentin war der ,sohn eines reichen ,edelmannes4 ,sein ,vater hatte mehrere ,gter4 ,er hie ein ,millionr4 ,alle diese ,schtze wurden ,valentin's ,eigenthum4 ,der reiche ,erbe aber wurde ein ,verschwender4 ,sein ,charakter entbehrte aller ,grundstze4 ,er verga die ,mahnungen seines seligen ,vaters4 ,er achtete nicht der ,mahnungen der ,vernunft4 ,er spottete jeder ,arbeit4 ,valentin huldigte allen ,untugenden4 ,all sein ,denken galt den sinnlichen ,genssen4 ,er frhnte allen erdenklichen ,leidenschaften4 ,aber die ,strafe folgte dem ,laster4 ,valentin schadete seiner ,gesundheit4 ,er verlor alle ,achtung4 ,sein ,vermgen ging den ,krebsgang4 ,seine guten ,freunde verlieen ihn4 ,die ,glubiger dagegen suchten ihn auf4 ,schlielich verhaftete ihn das ,gericht4 ,den einstigen ,millionr beherbergte ein ,gefngni4 ,valentin erhielt eine lange ,freiheitsstrafe4 ,endlich hatte er sie verbt4 ,aber er war nun ein ,bettler4 ,jetzt erst gedachte er der wohlgemeinten ,rathschlge seines ,vaters4 ,sein ,gemth erlag der ,reue4 ,er starb den ,tod eines ,untergegangenen4 #if4 ,knig und ,volk4 7,die ,ergnzung durch ,hauptwrter mit ,verhltniwrtern47 ,ein ,knig lebt seiner ,stellung gem4 ,er glnzt infolge seiner ,wrde4 ,kraft seiner ,macht regiert er4 ,vermge seines ,heeres schtzt er4 ,zufolge seiner ,gewalt kann er strafen4 ,er straft laut der ,gesetze4 ,das ,volk steht unter dem ,gesetze4 ,der brave ,unterthan lebt nach den gegebenen ,verordnungen4 ,er schweigt zu den ,reden der ,aufrhrer4 ,seine ,gedanken stimmen fr den ,frieden4 ,er denkt an die ,schrecken einer ,revolution4 ,sie drngt zu schrecklichen ,greueln4 ,sie fhrt durch ,menschenblut4 #ig4 ,im ,sturme4 7,die ,ergnzung ein ,zeitwort in reiner ,form47 ,der alte ,donnergott beliebt zu grollen4 ,der ,himmel beginnt zu dunkeln4 ,der ,sturm fngt an zu toben4 ,das ,schiff sucht zu entkommen4 ,es strebt einzulaufen4 ,das ,fahrzeug hebt an zu kmpfen4 ,es scheint zu bersten4 ,es droht zu sinken4 ,der ,kapitn aber hofft dennoch zu siegen4 ,er befiehlt zu kappen4 ,er verordnet zu kreuzen4 ,das ,matrosenvolk inde frchtet zu stranden4 ,es wnscht zu ankern4 ,da mahnt der ,kapitn zu gehorchen4 ,endlich beginnt er zu fluchen4 ,er droht zu zchtigen4 ,er gedenkt sogar zu schieen4 ,der ,kapitn verfgt aufs neue zu kreuzen4 ,die ,matrosen beschlieen zu gehorchen4 ,es gelingt endlich anzulegen4 ,das ,schiff ist gerettet4 #ih4 ,die ,wahrheit4 7,einfache ,ergnzung4 ,alle vier ,flle47 ,die ,wahrheit siegt kraft ihrer ,macht4 -- ,sie stammt aus dem ,himmel4 -- ,christus zeugte von ihr4 -- ,er starb sogar fr sie4 -- ,was hatte er zu dulden6 #ii4 ,die ,eisenbahn4 7,wiederholung aller ,ergnzungen mit ,verhltniwrtern47 ,ein ,eisenbahnzug wird vermge der ,dampfkraft bewegt4 ,die ,wagen rollen auf eisernen ,geleisen dahin4 ,man staunt ber die ,fahrgeschwindigkeit4 ,die ,mitfahrenden whnen zu fliegen4 ,die ,eisenbahnen wirken auf alle ,handelsverhltnisse wohlthtig ein4 ,sie halten auf strenge ,pnktlichkeit4 ,die ,fahrten hngen nicht von der ,witterung ab4 ,ihr ,nutzen wird von dem ,publikum auch verstanden4 ,die ,eisenbahnen streben daher nach immer grerer ,ausdehnung4 ,eine ,eisenbahnfahrt leidet zwar auch an ,schattenseiten4 ,die ,zeitungen berichten sehr oft von ,eisenbahnunfllen4 ,zuweilen rennt ein ,zug an den andern4 ,wagen kommen aus den ,geleisen4 ,infolge dieser ,ereignisse verunglcken namentlich viele ,bahnbeamte4 ,manche verunglcken freilich auch zufolge ihrer ,unvorsichtigkeit4 ,viele denken gar nicht mehr an die ,gefahr4 ,sie bauen leider zu sehr auf ihre ,sicherheit4 ,einzelne wagen in dieser ,hinsicht wol gar zu freveln4 ,trotz alledem aber steht der ,segen der ,eisenbahnen weit ber ihren ,nachtheilen4 ,hauptwiederholung4 #ajj4 ,der ,geburtstag4 7,erweitertes ,subject4 ,prdikat und einfache ,ergnzung47 ,das einzige ,shnchen eines reichen ,kaufmanns in dem schngelegenen ,dorfe ,s4 feierte seinen achten ,geburtstag4 ,der freundliche ,vater des lieben ,knaben hatte alle artigen ,gespielen der nchsten ,nachbarschaft eingeladen4 ,sein biederes ,vaterherz war dem frohen ,treiben einer lustigen ,kinderschaar hold4 ,auch der lieben ,mutter des munteren ,willi gefiel ein solch heiteres ,krnzchen aus dem glcklichen ,reiche lebensfroher ,kinder4 ,der hellerleuchtete ,salon des wohlhabenden ,kaufmanns nahm das frhliche ,vlkchen der zahlreichen ,festgeladenen auf4 ,der bunte ,kranz der lebendigen ,schaar entwickelte ein jubelndes ,leben4 ,die umsichtigen ,eltern des blondlockigen ,geburtstagskindes hatten fr allerhand ,unterhaltungen aus dem groen ,bereiche der kindlichen ,spiele gesorgt4 ,sogar der alte ,onkel des gefeierten ,willi hatte eine allerliebste ,auswahl verschiedener ,belustigungsgegenstnde mitgebracht4 ,die heitere ,kinderschaar des traulichen ,kreises folgte der freundlichen ,einladung zum ,spiele4 ,doppelte ,ergnzung4 #aja4 ,der ,thierquler4 7,im vierten und zweiten und vierten und dritten ,falle47 ,ein ,herr beschuldigte einen ,fuhrmann der ,thierqulerei4 ,der ,fuhrmann zieh ihn dafr der ,lge4 ,der ,herr aber berfhrte ihn der ,schandthat4 ,er versicherte sich seiner ,person4 ,schlielich bergab er den ,thierquler der ,polizei4 ,die ,polizei aber berlieferte den rohen ,menschen dem ,gerichte4 ,der ,fuhrmann suchte den ,richter seiner ,unschuld zu versichern4 ,jener ,herr belehrte inde den ,mann des ,gesetzes eines ,besseren4 ,der ,richter verwies den ,angeklagten seiner ,lge4 ,er berhob ihn schlielich aller weiteren ,selbstvertheidigung4 ,das ,strafurtheil beraubte den ,fuhrmann seiner ,freiheit4 ,es berwies ihn dem ,gefngnisse4 ,das ,fluchen des ,verurtheilten entband ihn der ,verbung der ,strafe nicht4 ,nur die ,milde des ,richters entlie ihn schlielich der ,haft4 #ajb4 ,oskar4 7,rckbezgliche ,zeitwrter4 ,im dritten und vierten ,falle47 ,der begabte ,oskar lie sich an einem ,schauladen von einem schnen ,bilde fesseln4 ,er erbaute sich frmlich an der herrlichen ,zeichnung4 ,er nahte sich der ,kunstschpfung wiederholt mit stiller ,bewunderung4 ,bald darauf besprach er sich mit seinem ,vater4 ,der ,vater entschlo sich zum ,leihen des ,bildes4 ,oskar verpflichtet sich dafr zum ,copiren desselben4 ,er frchtet sich nicht vor der ,schwierigkeit4 ,tagtglich widmet er sich nun der ,knstlerarbeit4 ,zwei ,wochen qult er sich mit dem ,anlegen der ,figuren4 ,drei ,wochen plagt er sich mit der ,schattirung4 ,endlich ist die ,copie fertig4 ,welch ein ,genie spricht sich in ihr aus6 ,sie lt sich kaum von dem ,originale unterscheiden4 ,der ,vater betrachtet sie4 ,er giebt sich lange dem ,staunen hin4 ,endlich spricht er zu ,oskar3 ,mein ,sohn6 ,du neigst ,dich ganz zur ,kunst hin4 ,du sollst ,dich ihr auch ergeben drfen48 #ajc4 ,eine ,verirrung4 7,rckbeziehung4 ,vierter und zweiter ,fall47 ,der ,korporal ,schimmel befleiigte sich der grten ,pnktlichkeit4 ,er entledigte sich aller dienstlichen ,auftrge aufs sorgfltigste4 ,er entuerte sich oft sogar seiner freien ,zeit4 ,seine soldatische ,ausbildung entzog sich jedem ,tadel4 ,whrend seiner ganzen ,dienstzeit durfte er sich keiner ,pflichtverletzung anklagen4 ,spter wurde er ,offizier4 ,leider schmte er sich nun seiner niederen ,abkunft4 ,er erinnerte sich nicht gern mehr seiner armen ,eltern4 ,er enthielt sich sogar des ,besuchs derselben4 ,erst nach vielen ,jahren besann er sich eines ,besseren4 ,er entschlug sich der stolzen ,gedanken4 ,die dankbare ,kindesliebe bemchtigte sich wieder seines ,herzens4 #ajd4 ,bestrafte ,eitelkeit4 7,doppelte ,ergnzung4 ,vierter und vierter ,fall47 ,otto's ,sparbchse hatte sich wieder um einige ,thaler bereichert4 ,da erklrte sich der eitle ,knabe fr den ,ankauf einer ,taschenuhr4 ,bald auch setzte er sich in den ,besitz einer solchen ,zeitmesserin4 ,fast alle ,augenblicke sah er sich die ,uhr an4 ,bald aber wunderte er sich ber ihren ,gang4 ,sie kehrte sich wenig an die rechte ,zeit4 ,sie lie sich zuweilen sogar an das ,gehen erinnern4 ,da entschlo sich ,otto zur ,selbsthilfe4 ,er wagte sich an das innere ,werk4 ,endlich machte er sich gar an die ,rder4 ,die ,uhr aber rchte sich fr diese ,khnheit4 ,sie bewegte sich nicht mehr von der ,stelle4 ,otto rgerte sich ber diese ,tcke4 ,die ,uhr kmmerte sich inde nicht um seinen ,groll4 ,sie blieb stehen4 ,sie war schlecht4 ,otto mute sich als einen ,betrogenen betrachten4 ,er sah sich jetzt um sein schnes ,geld gebracht4 ,er lie sich die ,eitelkeit blenden4 ,lange noch grmte er sich ber seine ,thorheit4 #aje4 ,gromuth4 7,ergnzung4 ,dritter und vierter ,fall47 ,ein schwer verwundeter ,zuave entsendete einem deutschen ,freiwilligen noch einen ,schu4 ,der ,freiwillige htte dem braunen ,gesellen eine ,kugel erwidern knnen4 ,sie wrde diesem sicher das ,herz durchbohrt haben4 ,aber der ,deutsche verzieh dem tckischen ,feinde die ,that4 ,er entri ihm blos das ,gewehr4 ,zudem schnallte er ihm den ,sbel ab4 ,darauf aber verkndete er dem ,zuaven die ,gefangenschaft4 ,der ,schmerz der ,wunde hatte dem ,afrikaner die ,wangen gebleicht4 ,ein brennender ,durst erschwerte ihm das ,sprechen4 ,der ,freiwillige reichte ihm die ,feldflasche4 ,auch ein ,stck ,brod gab er dem ,hungrigen4 ,wie mundete dem ,erschpften der ,schluck ,wein6 ,wie schmeckte ihm der ,bissen ,brod6 ,der ,freiwillige inde zeigte dem ,gefangenen noch mehr ,gromuth4 ,er verband ihm seine ,wunde4 ,er trug ihm sein ,gepck4 ,er bot ihm sogar seinen ,arm an4 ,solcher ,edelsinn rhrt dem ,wstensohne das ,herz4 ,er drckt dem ,deutschen die ,hand4 ,er will ihm sogar die ,hand kssen4 ,der ,freiwillige inde entzieht ihm dieselbe4 ,der ,freiwillige bergab den ,gefangenen dem nchsten ,feldgendarm4 ,darauf aber bot er den feindlichen ,reihen aufs neue die ,stirn4 ,aufs neue zeigte er dem ,feinde seinen ,heldenmuth4 #ajf4 ,der ,geiz4 7,wiederholung der ,doppelergnzungen47 ,der ,geiz beraubt den ,menschen vieler ,freuden4 ,er verdstert ihm das ganze ,leben4 ,er taucht das ,herz in eisige ,klte4 ,er fesselt seine ,beute an den todten ,geldkasten4 ,der ,geizige erbarmt sich nicht einmal seines ,viehes4 #ajg4 ,michel4 7,fortsetzung47 ,der alte ,diener ,michel bewies seinem ,herrn groe ,treue4 ,dafr schenkte ihm dieser auch volles ,vertrauen4 ,er nannte ihn seine rechte ,hand4 ,er bezeichnete ihn als seinen ,vertrauten4 ,er wrdigte ihn sogar der ,mitwissenschaft seiner ,vermgensverhltnisse4 ,ueber diese ,auszeichnung rgerten sich die anderen ,diener4 ,sie ergingen sich in neidischen ,bemerkungen4 ,sie erlaubten sich wol gar ,schimpfreden4 ,der alte ,michel aber enthielt sich aller ,gegenbeleidigungen4 ,er befleiigte sich der gromthigsten ,geduld4 ,er suchte die ,mignstigen nicht einmal eines ,besseren zu belehren4 ,endlich zeigte ,jemand dem ,herrn das ungebhrliche ,verhalten jener ,diener an4 ,der ,herr dankte diesem fr diese ,mittheilung4 ,gleich darauf besprach er sich mit dem ,alten4 ,michel bewahrte sich dabei vor jeder ,anklage4 ,ueber diese ,biederkeit freute sich der ,herr abermals4 ,jene ,diener aber erhielten von ihm harte ,strafe4 ,er entlie sie ihrer ,stellung4 #ajh4 ,eine ,jubelfeier4 7,wiederholung4 ,subjecte1 ,prdikate1 ,ergnzungen erweitert47 ,der allgtige ,vater aller ,menschenkinder lie den ehrwrdigen ,pfarrer des groen ,fabrikdorfes ,w4 an der gebirgigen ,grenze des bhmischen ,landes den schnen ,tag seines fnfzigjhrigen ,amtsantrittes erleben4 ,die smmtlichen ,einwohner des belebten ,ortes zollten dem greisen ,hirten ihrer ,seelen die aufrichtigste ,theilnahme ihrer biederen ,herzen4 ,selbst die verschiedenen ,kreise der wohlgesitteten ,schuljugend bezeugten dem freundlichen ,inspector ihrer geliebten ,bildungssttte den ungeheucheltsten ,antheil an seinem seltenen ,glcke4 ,die wohlhabenden ,bewohner des umfangreichen ,kirchspiels hatten es sich bedeutende ,opfer an baarem ,gelde kosten lassen4 ,die heutige ,feier eines so bedeutungsvollen ,festes sollte auf die gesammte ,einwohnerschaft einen bleibenden ,eindruck machen4 ,das gutgeschulte ,musikchor des bevlkerten ,ortes brachte dem frohbewegten ,jubelgreise eine erhebende ,morgenmusik nach ,compositionen alter ,meister4 ,auch die weithallenden ,glocken des fahnengeschmckten ,thurmes sendeten dem gottbegnadigten ,priester der ehrsamen ,gemeinde die jubelnden ,gre ihrer ehernen ,zungen4 ,mehrere groe ,ehrenpforten mit sinnigen ,inschriften gaben den verschiedenen ,aufgngen zu dem mit frischen ,blumenkrnzen gesumten ,gotteshause ein festliches ,geprge4 ,eine ziemliche ,zahl angesehener ,glieder der dankbaren ,kirchfahrt berreichte dem hochgeachteten ,verknder des gttlichen ,wortes eine wunderschne ,prachtbibel mit schwerem ,goldbeschlage4 ,die bemittelten ,jnglinge des kleinen ,nebendorfes ,n4 schenkten ihrem alten ,beichtvater eine silberne ,dose von dem berhmtesten ,goldarbeiter der fernen ,residenz4 ,und so wurden dem berraschten ,jubelgreise noch verschiedene ,geschenke der kostbarsten ,art von seinen theilnehmenden ,kirchkindern berbracht4 ,der gefeierte ,alte freute sich der herrlichen ,festgaben seiner geliebten ,gemeinde4 ,noch mehr aber freute sich der ,freudenthrnen weinende ,seelenhirt ber die ungeknstelte ,theilnahme der braven ,herzen seiner von ihm treu gehteten ,heerde4 ,ein allgemeines ,volksvergngen zu ,ehren des seltenen ,tages gab dem schnen ,feste aufrichtiger ,dankbarkeit einen heiteren ,abschlu4 #b4 ,ergnzung der ,eigenschaftswrter4 #aji4 ,judas4 7,im zweiten ,falle47 ,judas war schon lngst des ,geizes verdchtig4 ,er war nie der ,armen eingedenk4 ,sein ,herz zeigte sich alles ,mitleids quitt4 ,nie war er sich der ,liebe seines ,herrn bewut4 ,wohl aber schien er der ,heuchelei fhig zu sein4 ,diese ,eigenschaften machten ihn der ,huld seines ,herrn unwrdig4 ,judas ging seines ,heils verlustig4 ,er machte sich des heillosesten ,verrathes schuldig4 ,und so wurde er einer schweren ,snde theilhaftig4 ,er war der ,plne der schndlichen ,phariser kundig4 ,einer ,belohnung ihrerseits durfte er gewi sein4 ,so beging er den schndlichen ,verrath4 ,aber jede bse ,that ist ihrer ,strafe gewi4 ,judas wurde sich seines ,verbrechens bewut4 ,die ,reue folgte4 ,sein ,gemth war alles ,haltes ledig4 ,sein ,herz war aller ,hoffnung auf ,vergebung bar4 ,er wurde endlich der qulenden ,gewissensbisse mde4 ,sein ,ende war ,selbstmord4 ,immerhin aber ist dieser gefallene ,jnger des ,mitleids bedrftig4 #aaj4 ,strenge ,zucht4 7,dritter ,fall47 ,strenge ,zucht ist manchem ,kinde lstig4 ,schon ein leiser ,tadel ist ihm rgerlich4 ,ernste ,zurechtweisungen werden ihm widerlich4 ,am unangenehmsten ist ihm die ,ruthe4 ,diese aber ist manchen ,kindern gerade sehr ntzlich4 ,jede ,strafe ist berhaupt dem ,empfnger heilsam4 ,das ,kind ist dem ,vater lieb4 ,des ,kindes ,seelenwohl ist ihm nicht gleichgiltig4 ,seine ,erziehung ist ihm wichtig4 ,er selbst ist dem ,strafen abhold4 ,das ,zchtigen wird ihm schwer4 ,bleibt aber das ,kind dem ,guten nicht treu2 wird ihm der ,gehorsam zu schwer2 ist ihm die ,wahrheitsliebe nicht eigen2 ist ihm der ,flei zu unbequem2 dann straft er4 ,dadurch soll dem ,kinde das ,vergehen bewut werden4 ,es soll ihm leid sein4 ,es soll den ,untugenden in ,zukunft feind bleiben4 #aaa4 ,die alte ,linde4 7,im vierten ,fall47 ,hinter meinem ,vaterhause stand eine ,linde4 ,sie mochte wohl hundert ,jahre alt sein4 ,sie stand auf einem ,hgel4 ,derselbe war etwa zehn ,meter erhaben4 ,der ,stamm der ,linde war zwei ,meter dick4 ,sie war im ,ganzen etwa fnfzig ,meter hoch4 ,der ,umfang ihrer ,aeste war dreiig ,meter breit4 ,spter wurde diese ,linde gefllt4 ,ihr ,holz war an die dreiig ,thaler werth4 ,der ,kessel1 in dem sie gestanden hatte1 war drei ,meter tief4 ,zudem war das ,loch wenigstens fnf ,meter breit4 ,der ,lindenstamm sollte nun zerschnitten werden4 ,aber die ,sge langte nicht zu4 ,ihr ,bgel stand zwanzig ,centimeter zu niedrig4 ,das ,sgenblatt war sechzig ,centimeter zu kurz4 ,man mute deshalb den ,stamm wenden4 ,es wurde eine andere ,linde gepflanzt4 ,diese war freilich etwa neunundneunzig ,jahre jnger4 #aab4 ,der ,knochen4 7,ergnzung der ,eigenschaftswrter durch ein ,verhltniwort47 ,im ,hofe1 erzhlte ein ,vater1 lag ein fetter ,knochen4 ,links von ihm kauerte eine ,katze4 ,rechts davon sa ,ammi4 ,beide waren auf den ,knochen frmlich versessen4 ,der ,magen einer ,katze ist berhaupt stets gierig auf ,fra4 ,ihre ,augen sind lstern nach jedem ,stckchen ,fleische4 ,sie ist daher fortwhrend zum ,naschen bereit4 ,nicht weniger war ,ammi auf den ,knochen erpicht4 ,auch ,hundemagen sind ja auf ,fleisch zuweilen sehr begierig4 ,lange saen die beiden ,gegner einander gegenber4 ,die ,katze schien auf einen khnen ,sprung vorbereitet zu sein4 ,ebenso schien auch ,ammi auf einen ,gewaltstreich gefat4 ,war er doch auch zum ,apportiren wohl abgerichtet4 ,man mute auf den ,ausgang gespannt sein4 ,da pltzlich krmmt die ,katze den ,rcken4 ,somit sind ihre ,fe zum ,sprunge eingerichtet4 ,ihr ,auge sprht frmlich ,funken4 ,sie ist wie von einem bsen ,geiste besessen4 ,ein gewaltiger ,satz -- und der ,knochen ist in ihrer ,gewalt4 ,im ,nu sitzt sie damit auf dem ,baume4 ,sie ist stolz auf ihre ,beute4 ,ammi scheint einen ,augenblick vom ,schreck ergriffen zu sein4 ,bald aber kommt er wieder zur ,besinnung4 ,er ist ergrimmt ber die ,frechheit der ,katze4 ,er ist entrstet ber die eigene ,dummheit4 ,aber ,alles zu spt4 ,ihm bleibt blos das ,nachsehen4 #aac4 ,der ,lwenbndiger4 7,wiederholung der ,ergnzungen der ,eigenschaftswrter47 ,die ,straenecken sind von neugierigem ,publikum umstanden4 ,ein breiter ,anschlagbogen ist mit groer ,schrift bedruckt4 ,ein ,lwenbndiger will heute ,abend eine ,vorstellung geben4 ,solchen grassen ,schauspielen ist das ,volk sehr zugethan4 ,die ,sucht nach ,schauerlichem war stets der groen ,menge eigen4 ,freilich ist dieser ,zug des ,menschen nicht recht wrdig4 ,die angezeigte ,stunde schlug4 ,das ,volk versammelte sich4 ,der ,lwenkfig war drei ,meter hoch4 ,zudem war er sechs ,meter lang und vier ,meter tief4 ,das ,eisengitter schien mehrere ,zentner schwer zu sein4 ,so war der ,kfig fr einen ,lwen sehr bequem4 ,das majesttische ,thier aber schien ber die gaffende ,menge etwas erregt zu sein4 ,ihr ,tumult war ihm rgerlich4 ,er schien des ,beschauens frmlich mde zu werden4 ,endlich erschien der ,lwenbndiger4 ,er mute wohl aller ,furcht ledig sein4 ,gewi war er sich seiner ,uebermacht ber das ,thier bewut4 ,er trug ein ,lamm unter dem ,arme4 ,das ,publikum war ber sein ,erscheinen erfreut4 ,es war ja auf die ,vorstellung uerst gespannt4 ,der ,lwe wurde ob des ,lmmchens etwas unruhig4 ,seine ,augen wurden nach dem ,braten lstern4 ,aber er blieb des ,gehorsams eingedenk4 ,er war ja auf ,selbstbeherrschung abgerichtet4 ,und er war ihrer auch vollkommen mchtig4 ,das ,lmmchen wird ob des ,unholds keineswegs ngstlich4 ,es ist an den ,anblick gewhnt4 ,es scheint sich seiner ,unantastbarkeit bewut zu sein4 ,der ,lwe gehorcht aufs ,wort4 ,er ist zu allen ,sprngen willig4 ,er ist zu jeder ,unterwrfigkeit bereit4 ,nicht einer einzigen ,widersetzlichkeit macht er sich schuldig4 ,der ,stock wrde ihm sonst auch gewi sein4 ,so ist er schlielich einer ,belohnung sicher4 ,und ein ,stck rohes ,pferdefleisch ist seinem ,magen sehr erwnscht4 ,die ,vorstellung lief ohne ,unfall ab4 ,der khne ,lwenbndiger schien dem ,hndeklatschen der erstaunten ,menge nicht feind zu sein4 ,ihr ,beifall war ihm angenehm4 ,dankend trat er ab4 ,hauptwiederholung4 #aad4 ,der ,dieb4 7,erw4 ,subj4 u4 ,prd4 ,ergnz4 d4 ,zeit- u4 ,eigenschaftsw47 ,der lteste ,sohn des braven ,zutreibers des verschiedenen ,schlachtviehes in der belebten ,stadt ,r4 war des schlauen ,diebstahls einer goldenen ,taschenuhr verdchtig4 ,deshalb wurde dieser lngstbekannte ,freund des leichtsinnigen ,umhertreibens des freien ,verkehrs mit seinen liederlichen ,genossen verlustig4 ,die dstere ,zelle des einsamen ,gefngnithurmes inmitten der alten ,stadtmauer schien freilich dem groen ,verehrer eines ungebundenen ,lebens nicht angenehm zu sein4 ,der kluge ,vorsitzende des stdtischen ,gerichts war auf ein freches ,ableugnen der gesetzwidrigen ,that von seiten des durchtriebenen ,burschen vorbereitet4 ,das gesammte ,personal des lblichen ,schppengerichts war inde von der nichtswrdigen ,veruntreuung fremden ,eigenthums durch jenen schlauen ,jnger der gefhrlichen ,taschendiebe berzeugt4 ,das kecke ,ableugnen des schmhlichen ,vergehens mute daher dem verstockten ,uebertreter des siebenten ,gebotes nur nachtheilig sein4 ,die gesammte ,bewohnerschaft der mittelgroen ,stadt war auf das endliche ,strafurtheil der gewissenhaften ,richter gespannt4 ,die schlieliche ,bestrafung mit zehn langen ,monaten schwerer ,arbeit auf dem strengen ,zuchthause der nahen ,festung ,n4 war fr jenes rudige ,mitglied der menschlichen ,gesellschaft nicht zu hart4 ,der ,umstand des ,ortes4 #aae4 ,eine ,sttte der ,armuth4 7,wo8 ,umstands- und ,verhltniwrter47 ,das enge ,stbchen der alten ,mutter ,beate bot ein trauriges ,bild4 ,in einem dsteren ,winkel erblickte man ein ,hufchen halbvermodertes ,stroh4 ,auf demselben lagen einige zerlumpte ,kleidungsstcke4 ,hier schlief die arme ,alte4 ,oberhalb ihres ,kopfes hatte ihre ,katze ihr ,nachtlager aufgeschlagen4 ,neben dieser elenden ,ruhestatt der bejahrten ,beate stand ein morsches ,tischchen4 ,an diesem sa sie gewhnlich4 ,dabei huschelte die ,katze hinter ihrem ,rcken4 ,der ,tisch war zugleich der ,aufbewahrungsort fr die rmlichen ,nahrungsmittel4 ,hier lag ein ,laib ,brod4 ,vorn war derselbe mit ,schimmel bedeckt1 hinten hatten ihn die ,muse benagt4 ,dort stand ein ,rest gekochter ,kartoffeln4 ,mitten auf dem ,tische erblickte man eine thnerne ,kaffeekanne4 ,vor ihr stand eine halbzerbrochene ,tasse4 ,zwischen beiden sah man ein ,huflein grobes ,salz4 ,dicht bei der ,thr knisterte ein kleiner ,blechofen4 ,eine ,hand voll drrer ,aeste lag zu seinen ,fen4 ,an der einen ,wand hing ein verblichenes ,christusbild4 ,unter ihm war ein handgroer ,spiegel befestigt4 ,rechts davon erblickte man das ,bildni des ,landesvaters4 ,links davon sah man ein aus einem ,kalender geschnittenes ,schlachtenbild4 ,die ,wnde selbst befanden sich in einem sehr klglichen ,zustande4 ,oben drang das ,regenwetter herein4 ,unten war das ,geblk vom ,moder zerfressen4 ,ueber dem einzigen ,fensterchen zeigte sich sogar ein fast einen ,centimeter breiter ,ri4 ,so fand das ,auge nirgends eine kleine ,befriedigung4 ,ueberall trat ihm das ,bild der ,armuth entgegen4 #aaf4 ,sturax4 7,wohin8 ,umstands- und ,verhltniwrter47 ,der alte ,schfer ,thomas hatte einen vortrefflichen ,jagdhund4 ,er hie ,sturax4 ,sturax war ein beraus kluges ,thier4 ,er kannte die besten ,weidepltze ganz genau4 ,bald trieb er deshalb die ,schafe links dahin4 ,bald fhrte er sie rechts4 ,jetzt muten sie vorwrts gehen4 ,nach einer ,weile drngte er sie seitswrts4 ,er selbst rannte dabei stets hin und her4 ,in diesem ,augenblicke eilte er dorthin1 im nchsten jagte er wieder hierhin4 ,im spteren ,herbste durfte sich die ,heerde berallhin zerstreuen4 ,einige ,schafe begaben sich dann nach dem nahen ,waldrande4 ,andere grasten an einem ,bache fort4 ,eine ,anzahl kletterte auf die ,hgel4 ,einzelne zogen sich unter ,gebsch zurck4 ,an solchen ,tagen legte sich ,sturax meist zu den ,fen des alten ,thomas4 ,ohne ,auftrag lief er dann nirgends hin4 ,seine ,augen aber flogen dabei hinber und herber4 ,sie verfolgten die einzelnen ,schafe bergauf und thalab4 ,endlich sank dann die ,sonne hinter die fernen ,gebirgshupter4 ,dmmerung lagerte sich ber die ,flur4 ,da gab ,thomas das ,zeichen zur ,heimkehr4 ,sogleich trieb ,sturax die zerstreute ,heerde zu dem ,hirten zurck4 ,langsam schritt dieser nun voraus4 ,geduldig folgte die ,heerde durch ,dick und ,dnn4 ,hierbei bte ,sturax wieder das ,wchteramt nach allen ,seiten hin4 ,so gelangte die ,schaar endlich vor den ,schafstall4 ,aber auch hier trat der treue ,hund noch nicht ab4 ,er begleitete sein ,volk noch in den ,stall hinein4 #aag4 ,treibjagd4 7,woher8 ,umstandswrter und ,verhltniwrter47 ,die ,jger standen in einem weiten ,kreise postirt4 ,der ,schnee fiel in dichten ,massen hernieder4 ,das strte sie nicht4 ,bald erscholl das ,lrmen der ,treiber daher4 ,einige kamen von den ,anhhen herab4 ,andere kletterten von den nahen ,felsen herunter4 ,von links schrillten ,pfeifen4 ,von rechts nahten die ,fuchsklappern4 ,wieder wo andersher ertnte ,peitschengeknall4 ,das gescheuchte ,wild strzte von allen ,seiten herbei4 ,aus dem ,walde kamen eine ,menge ,hasen4 ,rehe fegten ber die kahlen ,stoppelfelder daher4 ,ein feister ,hirsch jagte von seitwrts auf die ,jger zu4 ,mochten aber die armen ,thiere von daher oder dorther kommen1 das ,blei aus dem ,rohre der ,jger brachte ihnen den ,tod4 ,wiederholung der ,ortsbestimmung4 #aah4 ,die ,elbe4 7,wo8 ,wohin8 ,woher87 ,die ,elbe entspringt auf dem ,riesengebirge4 ,sie fliet zunchst durch den stlichen ,theil ,bhmens4 ,bei dem ,stdtchen ,melnik wird sie schiffbar4 ,auf ihrem ,rcken schaukeln hier schon bedeutende ,khne4 ,unweit ,schandau tritt sie nach ,sachsen ein4 ,sachsen empfngt also den herrlichen ,strom aus ,bhmen4 ,in der ,nhe des ,stdtchens ,strehla verlt er den schsischen ,staat wieder4 ,von hier an lenkt er seinen ,lauf westlich4 ,sein ,sinn steht nach ,magdeburg4 ,dort bildet die ,elbe eine sehr belebte ,handelsstrae4 ,von ,magdeburg weg steuert sie weiter nach ,norden4 ,endlich windet sie sich aus der nrdlichen ,ebene heraus4 ,dicht bei ,hamburg nimmt sie noch eine bedeutende ,breite an4 ,mehrere ,meilen von dieser ,stadt ergiet sie sich dann in die ,nordsee4 ,die ,elbe nimmt auf ihrem langen ,laufe viel ,nebenflsse auf4 ,eine groe ,zahl kommt von ,westen daher4 ,andere strmen ihr von ,osten her zu4 ,ihre ,ufer sind fast berall sehr fruchtbar4 ,die reizendsten derselben liegen zwischen ,bodenbach und ,schandau4 ,die ,elbwellen tragen eine ,menge ,kaufmannsgter nach ,sden4 ,aus der ,tiefe dieses ,flusses holt der ,fischer manche ,delicatesse fr unsern ,tisch4 ,an seinem ,gestade liegt manche schne ,stadt4 ,ueber seinen ,spiegel fhrt manche schne ,brcke4 ,in seine ,fluten taucht zur ,sommerzeit manch liebes ,menschenkind4 #aai4 ,die ,luft4 7,fortsetzung47 ,luft gibt es berall4 ,sie befindet sich sogar im ,wasser4 ,sie dringt in den kleinsten ,raum4 ,sie kommt aus dem winzigsten ,pflanzenzellchen4 ,die ,luft lenkt ihre ,strmungen nach allen ,himmelsgegenden4 ,sie blst aus allen ,winkeln der ,windrose4 ,luft ist selbst noch im sogenannten luftleeren ,raume enthalten4 ,sie erhlt allenthalben das ,leben4 ,selbst in das todte ,steinreich trgt sie ,schpfungskraft4 ,sie fchelt suselnd durch die ,haine4 ,sie rauscht als ,wind durch die ,gipfel4 ,sie wthet als ,sturm in den ,wldern4 ,sie braust als ,orkan vom ,meere herber4 ,des ,windes ,sausen hrest ,du4 ,du weit inde nicht1 von wannen er kommt und wohin er fhrt4 ,hauptwiederholung4 #abj4 ,die neue ,gutsherrschaft4 7,subject1 ,prdicat1 ,ergnzungen4 ,ortsbestimmungen47 ,eine mit zwei muthigen ,apfelschimmeln bespannte ,karosse aus der berhmten ,wagenbaufabrik der kniglichen ,residenz brachte dem dichtbevlkerten ,dorfe ,w4 bei der fabrikreichen ,stadt ,ch4 die neue ,gutsherrschaft den mit ,ehrenpforten geschmckten ,dorfweg daher4 ,die zahlreiche ,jugend des groen ,schulbezirks widmete dem jungen ,paare aus einem altadligen ,geschlechte am fahnengeschmckten ,eingange des frohbewegten ,ortes einen mehrstimmigen ,gesang nach einer reizenden ,composition des alten ,cantors4 ,der ehrwrdige ,pfarrer des wohlhabenden ,kirchspiels sprach unter einer riesigen ,linde inmitten des weitgedehnten ,dorfes der mit ,jubel begrten ,gutsherrschaft die herzlichsten ,glckwnsche der gesammten ,gemeinde aus4 ,der beliebte ,seelsorger nannte von seinem altarhnlichen ,tritte herab den jungen ,herrn einen bekannten ,freund christlicher ,sitte4 ,an dem dichtbekrnzten ,thore des umfangreichen ,rittergutes berreichte der bejahrte ,schulze des betreffenden ,ortes dem nunmehrigen ,schutzherrn der zahlreichen ,bewohnerschaft ein kostbares ,jagdgewehr neuester ,einrichtung4 ,der liebenswrdigen ,gemahlin des jungen ,herrn dagegen schenkte die schmucke ,tochter des reichsten ,bauers des festgestimmten ,ortes auf dem weiten ,hofe des alterthmlichen ,rittersitzes ein mchtiges ,butterfa mit silbernen ,reifen4 ,an der beflaggten ,thr des sogenannten ,herrenhauses bergab wiederum die mnnliche ,dienerschaft des gndigen ,herrn dem neuvermhlten ,paare einen geschnitzten ,holzteller mit einem hausbackenen ,brode4 ,der mnnlichschne ,graf freute sich im tiefsten ,grunde seines gefhlvollen ,herzens der vielen ,beweise vertrauensvoller ,gesinnung von seiten der biederen ,ortsbewohner4 ,diese sinnige ,feier ihres heutigen ,einzugs in ihren neuen ,wohnsitz blieb dem ehrenwerthen ,paare eine freundliche ,erinnerung auf den bunten ,blttern ihrer beiderseitigen ,lebensgeschichte4 ,der ,umstand der ,zeit4 #aba4 ,ein ,brief4 7,wann8 ,umstands- und ,verhltniwrter47 ,lieber ,theodor6 ,vorgestern ist unsere ,reise nach ,amerika zur ,gewiheit geworden4 ,ueber ein ,kleines wirst ,du mich also nicht mehr sehen4 ,mein ,vater verkauft bereits unsere ,mbeln4 ,unser ,haus ist unlngst in die ,hnde meines ,onkels bergegangen4 ,derselbe wird nchstens auch meines ,vaters ,geschft bernehmen4 ,sie sind heute um den ,kaufpreis einig geworden4 ,auch ich habe soeben ein ,verkaufsgeschft abgeschlossen4 ,nachbars ,otto erhlt nmlich heute noch meine ,kaninchen4 ,in einer ,stunde werden sie abgeholt4 ,fr mein ,eichhrnchen wird sich hoffentlich auch bald ein ,liebhaber finden4 ,ich habe schon mein ,absehen auf ,jemand gerichtet4 ,es mu inde nicht ,alles sogleich verkauft sein4 ,es hat noch bis zum ersten ,juni ,zeit damit4 ,whrend der letzten ,tage ist eine merkwrdige ,vernderung mit mir vorgegangen4 ,ich hatte sonst diese ,thiere unendlich lieb4 ,jetzt kann ich sie gleichgiltig hingeben4 ,vor vier ,wochen bot mir ein ,englnder zwei ,thaler fr das ,eichhrnchen4 ,neulich wollte er sogar drei ,thaler dafr geben4 ,ich htte es ihm damals um keinen ,preis abgelassen4 ,und nun habe ich zehn ,groschen dafr erhalten4 ,so herrscht gegenwrtig in meinem ,hause ein eigenthmliches ,leben4 ,vor acht ,tagen noch befand sich ,alles darin in schnster ,ordnung4 ,jetzt geht es bunt durcheinander4 ,hoffentlich wird nach kurzer ,zeit alles ,entbehrliche verkauft sein4 ,in den letzten ,tagen unseres ,hierseins werden wir freilich ein ziemlich ungemthliches ,leben fhren mssen4 ,ich trste mich inde whrend dieser ,zeit mit den ,worten meines ,vaters4 ,er sagte krzlich3 ,einst wird's besser6 ,zu nchstem ,sonntage werde ich ,dich noch einmal besuchen4 ,spter wrde mir ein ,besuch nicht gut mehr mglich sein4 ,ich werde jedenfalls vormittags gegen neun ,uhr bei ,dir eintreffen4 ,vielleicht brauche ich erst abends heimzukehren4 ,sitzen wir dann zusammen in der ,laube1 wird ,dir noch ,mancherlei von seiner bevorstehenden ,reise erzhlen ,dein ,bruno4 #abb4 ,der ,gemsjger4 7,wie lange8 ,seit wann8 ,umstands- und ,verhltniwrter47 ,ein ,gebirgsreisender begleitete einen alten ,gemsjger bei drei ,stunden4 ,dabei erzhlte der ,alte fortwhrend von seinem ,jagdleben4 ,ich bin81 sagte er unter ,anderem1 seit acht ,tagen von heim fort4 ,von frh bis abends durchstbere ich das ,gebirge4 ,dabei gibt es natrlich unaufhrlich zu steigen4 ,ueberdies ist man jederzeit jeder ,witterung ausgesetzt4 ,auch hat man fast immer mit ,gefahren zu kmpfen4 ,namentlich mu man auf den hohen ,felsenpfaden stets auf der ,hut sein4 ,ich habe einmal ber zwei ,stunden ber einem ,abgrunde gehangen4 ,ein andermal bin ich beinahe drei ,tage ohne einen ,trunk ,wasser gewesen4 ,die ,gemsjagd ist berhaupt nicht ,jedermanns ,ding4 ,der ,gemsjger mu oft tagelang hinter einem ,verstecke aushalten4 ,er mu stundenlang regungslos liegen knnen4 ,dabei mu natrlich ununterbrochen ausgeschaut werden4 ,er mu ja jederzeit einer ,gemse gewrtig sein4 ,und das gibt unausgesetzt ,aufregung4 ,trotz alledem aber wird die ,gemsjagd ewig ihre ,reize behalten4 ,ich selbst bin schon gegen vierzig ,jahre ,gemsjger4 ,und ich werde es bleiben bis an mein ,ende48 #abc4 ,ein alter ,krieger4 7,wie oft8 ,umstands- und ,verhltniwrter47 ,der alte ,nachtwchter ,schmiedel war ein vielerfahrener ,mann4 ,er war dreimal mit ins ,feld gezogen4 ,er hatte gegen zehnmal im ,feuer gestanden4 ,jederzeit mute er zu den ,tapfersten gezhlt werden4 ,merkwrdigerweise war er jedesmal ohne ,verwundung davongekommen4 ,er erzhlte brigens selten von seinen ,heldenthaten4 ,nur dann und wann vermochte ihn ein guter ,freund zur ,mittheilung seiner ,erlebnisse zu bewegen4 ,zuweilen gedachte er dabei mit ,seufzen der blutigen ,jahre4 ,manchmal pries er wieder jene groe ,zeit4 ,schmiedel hatte also dem ,vaterlande oft groe ,dienste geleistet4 ,er hatte demselben mitunter groe ,opfer gebracht4 ,und jetzt8 ,jetzt mute er tglich in nchtlicher ,stille das ,dorf bewachen4 ,jetzt mute er ,nacht fr ,nacht die einsame ,runde machen4 ,nicht ber zwlfmal das ganze ,jahr hindurch hatte er eine ,nacht frei4 ,und welches war sein ,gehalt8 ,er erhielt allmonatlich vier ,thaler4 ,das macht jhrlich achtundvierzig ,thaler4 ,so ist gewhnlich ,undank der ,welt ,lohn4 ,die einstigen ,thaten der heldenmthigen ,krieger werden nicht selten spter vergessen4 #abd4 ,moses4 7,wiederholung aller ,zeitbestimmungen47 ,der kleine ,moses war lange das ,angstkind seiner ,eltern4 ,seine ,mutter hielt ihn geraume ,zeit versteckt4 ,sein kindliches ,weinen erfllte sie gewi sehr oft mit ,zittern4 ,es konnte ja jeden ,augenblick von den gyptischen ,kindesmrdern gehrt werden4 ,um sein ,leben wre es dann geschehen gewesen4 ,seit ,wochen schon mochte die gengstigte ,mutter ber einen ,rettungsplan nachdenken4 ,nchtelang mochte sie darber sinnen4 ,tglich mochte sie den lieben ,gott um einen glcklichen ,gedanken bitten4 ,der ,knabe entwickelte sich bereits merklich4 ,seine ,stimme wurde von ,tag zu ,tag heller4 ,noch immer aber fand die arme ,mutter keinen ,rettungsweg4 ,und so steigerte sich fast stndlich ihre ,sorge um sein ,leben4 ,durchstreiften doch ,pharao's ,knechte wiederholt die israelitischen ,htten4 ,da endlich kam der ,gengsteten ein glcklicher ,gedanke4 ,er sollte auch sogleich ausgefhrt werden4 ,sie holte alsbald ,weidenruthen herbei4 ,schon nach wenig ,stunden war ein ,krbchen geflochten4 ,darauf klebte sie es mit ,pech aus4 ,jetzt fllte sie es zur ,hlfte mit ,stroh4 ,und so stand die seltsame ,wiege bald fix und fertig da4 ,in dieses ,krbchen legte nun die ,mutter ihren ,liebling4 ,in aller ,frhe des nchsten ,tages erblickte man es zwischen dem hohen ,grase des ,nils4 ,gerade an dieser ,stelle kam ja selten ein ,aegypter vorbei4 ,nur die menschenfreundliche ,knigstochter nahm gewhnlich ihren ,spaziergang in diese ,gegend4 ,ueberdies mute auch die ,schwester des ,knaben unausgesetzt ,wache halten4 ,sie mute fortwhrend nach dem ,kleinen sehen4 ,auch sollte sie zuweilen der ,mutter ber sein ,befinden berichten4 ,ueberdies sah die ,mutter gewi selbst manchmal nach ihm4 ,hier nun wurde das ,kind wenige ,stunden darauf von der ,knigstochter entdeckt4 ,diese besann sich ob ihres ,thuns keinen ,augenblick4 ,das ,kind wurde sofort einer ,amme zur ,erziehung bergeben4 ,die ,amme war bekanntlich des ,kindes eigene ,mutter4 ,zehnmal htte diese der edlen ,prinzessin vor ,freuden die ,hand kssen mgen4 ,unzhlige ,male mag die glckliche ,mutter dem lieben ,gott fr die ,rettung ihres ,kindes gedankt haben4 ,nach einer ,reihe von ,jahren nahm die ,prinzessin den nun zum ,jnglinge erwachsenen ,findling als ihren ,sohn an4 ,von jetzt an fhrte er den ,namen ,moses4 ,moses bewahrte seinem ,volke stets ein theilnehmendes ,herz4 ,er besuchte es fast tglich bei seiner ,sklavenarbeit4 ,leider wurde er eines ,tages aus ,liebe zu seinen ,brdern zum ,todtschlger4 ,er htte sein ,gewissen vor der ,that fragen sollen4 ,es rth jederzeit das ,rechte4 ,moses mochte wol von ,jugend an etwas jhzornig sein4 ,in der ,wste dachte er spter gewi zuweilen an seine ,that zurck4 ,sicher hat er sie hundertmal bereut4 ,hauptwiederholung4 #abe4 ,jger und ,mller4 7,subject1 ,prdicat1 ,ortsbestimmung4 ,ergnzungen47 ,der braune ,hund des herrschaftlichen ,jgers hatte den ersten ,dienstag nach dem heiligen ,osterfeste auf dem grnen ,gemeindeanger des kleinen ,dorfes ,k4 dem reichen ,mller der neugebauten ,mhle eine fette ,henne aus dem theuern ,geschlechte der ,perserhhner erbissen4 ,die nchste ,mittwoch darauf erschlug der rachschtige ,mller dem unschuldigen ,jger unweit des alten ,gottesackers hinter dem niedrigen ,kirchlein eine junge ,gans mit schwarzen ,flgeln4 ,zudem nannte der jhzornige ,mhlenbesitzer den braven ,herrn jenes ,hundes denselben ,tag noch in dem vielbesuchten ,gasthause zum braunen ,stier einen elenden ,pfuscher des edlen ,waidwerkes4 ,wenige ,tage darauf berreichte ein uniformirter ,diener des nchsten ,gerichtsamtes dem schnden ,beschimpfer eines achtbaren ,mannes vor dem eisernen ,thore seines gerumigen ,gehftes eine versiegelte ,vorladung zum baldigen ,erscheinen vor ,gericht4 ,der beleidigte ,forstmann hatte nmlich drei ,tage nach jener ,verunglimpfung geeigneten ,ortes den ernannten ,wchtern des schtzenden ,gesetzes die entehrende ,auslassung des hitzkpfigen ,mllers angezeigt4 ,drei ehrsame ,gste jenes bekannten ,gasthauses versicherten zur betreffenden ,stunde im ffentlichen ,gerichtslokale die anwesenden ,richter der reinen ,wahrheit der schriftlichen ,aussage des beleidigten ,jgers4 ,eine ,stunde spter verkndete der beleibte ,vorsitzende des ,gerichts dem ergrimmten ,angeklagten in einem besonderen ,zimmer des kolossalen ,gerichtshauses die gesetzliche ,verurtheilung zur mndlichen ,abbitte der ausgesprochenen ,beleidigung4 ,von dieser ,zeit an erklrte sich der bestrafte ,mller allerorts als einen unvershnlichen ,feind des ,jgers4 ,dieser inde lie jenem niemals irgendwo etwas von ,erbitterung merken4 ,der ,umstand der ,weise4 #abf4 ,migeschick4 7,umstandswrter1 ,hauptwrter mit und ohne ,verhltniwrter47 ,konrad war unter vielen ,entbehrungen herangewachsen4 ,er hatte sein ,brod mit ,thrnen essen mssen4 ,trotzdem sah man ihn immer zufriedenen ,sinnes4 ,seine ,eltern waren hchst brave ,leute4 ,im ,schweie ihres ,angesichts aen sie ihr ,brod4 ,sie arbeiteten fleiig4 ,sie sparten auch nach ,krften4 ,vergeblich doch strebten sie nach ,verbesserung ihrer bedrngten ,lage4 ,sie vermochten bei allem ,entsagen keinen ,vorsprung zu gewinnen4 ,und warum das8 ,weil die ,lebensmittel unerhrt im ,preise stiegen4 ,ebenso gingen die ,preise aller anderen ,lebensbedrfnisse in die ,hhe4 ,fast kein ,quartal ging ohne ,steigerung des ,miethzinses vorber4 ,konrad stand seinem ,vater in der ,arbeit treulich zur ,seite4 ,er wollte sein tglich ,brod nicht umsonst essen4 ,und so war es auch recht4 ,gerade so sollten alle rmeren ,kinder thun4 ,konrad's ,vater war ein auerordentlich krftiger ,mann4 ,noch nie hatte er sich krank gefhlt4 ,er lebte deshalb in ,hoffnung auf ein hohes ,alter4 ,der liebe ,gott inde wollte es anders4 ,mit neugestrkten ,krften ging der rstige ,mann eines ,morgens in den ,wald4 ,wie ein ,riese schritt er unter den ,tannen dahin4 ,frohen ,muthes setzte er bald darauf einem mchtigen ,baume die ,axt an die ,wurzel4 ,lustig hallten die krftigen ,axtschlge den ,wald entlang4 ,mehrere ,stunden mochte der ,brave bereits angestrengt gearbeitet haben4 ,da berkam ihn urpltzlich ein eigenthmlicher ,schwindel4 ,er legte schleunigst die ,axt aus der ,hand4 ,einige ,minuten suchte er sich nach ,krften noch zu halten4 ,darauf aber schwand ihm allmlig die ,besinnung4 ,er strzte unter einem tiefen ,seufzer zu ,boden4 ,nach einer ,viertelstunde lag er als ,leiche da4 ,aufs tiefste erschttert trugen ihn die andern ,waldarbeiter heim4 ,konrad vermochte das ,unglck augenblicklich kaum zu fassen4 ,stieren ,blickes blieb er eine geraume ,zeit vor der ,leiche stehen4 ,dann aber warf er sich mit einem ,aufschrei der ,verzweiflung ber sie hin4 ,unter heien ,thrnen kte er die kalten ,lippen4 ,nur mit ,mhe vermochte man ihn von dem geliebten ,todten zu entfernen4 ,verhltnimig gefater zeigte sich ,konrad am ,begrbnitage4 ,ohne lautes ,wehklagen folgte er dem ,sarge4 ,in stiller ,ergebung blickte er in das offene ,grab hinab4 ,festen ,glaubens schaute er dann zum ,himmel empor4 ,nach frommer ,weise betete er schlielich fr den ,geschiedenen ein stilles ,vaterunser4 ,so war jetzt ,konrad unerwartet vaterlos geworden4 ,wie ein ,blitz aus heiterem ,himmel hatte ihn das ,geschick ereilt4 ,aber er verlor nicht kleinmthig die ,hoffnung4 ,mit ,gott auf eigenen ,fen6 ,also lautete von jetzt an sein ,wahlspruch4 ,und ,gott der ,herr fhrte ihn wohl4 #abg4 ,ein ,stier4 7,desgleichen47 ,ein unlngst gefangener ,stier tobte gewaltig innerhalb seiner vier ,pfhle4 ,funkelnden ,auges ma er den engen ,raum seines ,gefngnisses4 ,unter wildem ,grunzen rannte er darin umher4 ,pltzlich stand er einige ,minuten still4 ,gleich darauf strzte er mit wthendem ,gebrll ber seinen ,fretrog her4 ,derselbe wurde ohne ,gnade zertrmmert4 ,jetzt whlte das ,unthier mit seinen ,hrnern wie verzweifelt den ,boden auf4 ,dabei warf es die ,erde hoch empor4 ,sogar ,steine flogen sausend durch die ,luft4 ,noch aber war damit seine ,wuth nicht im mindesten gekhlt4 ,gesenkten ,kopfes rannte es hierauf wieder gegen die eiserne ,umzunung4 ,unter ,gekrach prallte die dicke ,stirn an die festen ,stbe4 ,die ,bestie schien allen ,ernstes die ,gitter durchbrechen zu wollen4 ,die ,versuche liefen allerdings nicht ohne einige ,verwundungen fr dasselbe ab4 ,auf das furchtbare ,gebrll hin eilten die ,wrter des ,thiergartens schleunigst herbei4 ,sie wollten anfnglich den ,unhold in ,gte besnftigen4 ,aber sie bemhten sich umsonst4 ,so leichten ,spieles sollten sie nicht zum ,ziele gelangen4 ,endlich schritten die krftigen ,mnner mit ,kntteln ein4 ,ohne ,schonung schlugen sie auf das ,thier los4 ,wie ,hagelwetter fielen die ,hiebe auf dasselbe nieder4 ,nur auf diese ,weise brachte man den ,rasenden zur ,besinnung4 ,dumpf grollend zog er sich schlielich in seinen ,stall zurck4 ,hauptwiederholung4 #abh4 ,schulprfung4 7,subject1 ,prdicat1 ,zeit1 ,ort1 ,art und ,weise1 ,ergnzungen47 ,morgens acht ,uhr widmete der hochbejahrte ,director des stdtischen ,waisenhauses von seinem schwarzen ,pulte aus mit aller ,innigkeit seines weichen ,herzens den anwesenden ,geistlichen der protestantischen ,kirche eine ehrfurchtsvolle ,begrung4 ,der lteste unter den anwesenden ,seelsorgern erwiderte gleich darauf von seinem ,platze aus in schlichter ,rede dem braven ,oberhaupte dieser bewhrten ,wohlthtigkeitsanstalt einen herzlichen ,gegengru4 ,nach der erbaulichen ,religionsstunde rechnete der dreizehnjhrige ,oberste der munteren ,knabenschaar an der groen ,wandtafel seinen aufmerksamen ,mitschlern nach den einfachsten ,regeln der ,rechnenkunst ein schwieriges ,exempel aus der zusammengesetzten ,zinsrechnung vor4 ,hierauf trug der jngste ,schler der obersten ,klasse den fremden ,anwesenden vom niederen ,trittbrete des schmalen ,katheders herab in gelungenster ,weise das lange ,gedicht vom braven ,manne vor4 ,whrend dieses ganz vorzglichen ,vortrags warf der spter eingetretene ,brgermeister der betreffenden ,stadt von seinem entfernten ,sitze aus dem wohlgebten ,declamator mit sichtlicher ,freude wohlwollende ,beifallsblicke zu4 ,spter entwickelten mehrere ,knaben der ersten ,abtheilung unter der geschickten ,leitung eines gewandten ,lehrers an der prachtvoll colorirten ,wandkarte des neuen deutschen ,reiches der strengen ,prfungscommission ihre bedeutenden ,kenntnisse in der vaterlndischen ,geographie4 ,gegen zehn ,uhr zeigte ein dritter ,lehrer des wohlgeleiteten ,waisenhauses in einer kleinen ,nebenstube unter einigen erluternden ,bemerkungen den erwachsenen ,zeugen der ffentlichen ,prfung die von den verschiedenen ,zglingen der ,anstalt gefertigten ,papparbeiten4 ,indessen folgten smmtliche ,zglinge geruschlos ihrem geschickten ,turnlehrer als militrisch geordnete ,reihen auf den gerumigen ,turnplatz hinter dem wohlgepflegten ,blumengarten des verdienstvollen ,directors4 ,hier zeigte binnen einer ,stunde ein jeder den zahlreichen ,zuschauern nach ,krften seine besondere ,geschicklichkeit in der ntzlichen ,kunst des ,turnens4 ,schlielich machte der helle ,klang der lieben ,mittagsglocke vom nahen ,thurme herab der munteren ,arbeit pltzlich ein ,ende4 ,mit ,schlu der gegenwrtigen ,turnprfung sprach der wrdige ,oberpfarrer der schngelegenen ,stadt gleich auf dem freien ,platze neben den verschiedenen ,turngerthen ohne allen ,rckhalt den fleiigen ,schlern der wackeren ,anstalt seine volle ,zufriedenheit mit ihren heutigen ,leistungen aus4 ,der ,umstand des ,grundes4 #abi4 ,unverstand4 7,ursache oder ,sachgrund4 ,durch ,verhltniwrter47 ,auf dem ,tische stand eine brennende ,petroleumlampe4 ,das ,oel darin war durch die ,flamme warm geworden4 ,der ,cylinder glhte vor ,hitze4 ,da kam von ungefhr der zehnjhrige ,karl an den ,tisch4 ,aus purem ,unverstande blies er in die ,flamme hinein4 ,durch den ,luftdruck aber schlug dieselbe in den ,ballon4 ,vermge der pltzlichen ,glut zersprang dieser4 ,karl prallte vor ,schreck zurck4 ,infolge des ,knalles sprang sein ,vater herbei4 ,glcklicherweise lschte er das ,feuer sogleich durch ,ueberschtten mit ,asche4 ,der unvorsichtige ,knabe htte von ,rechtswegen tchtige ,strafe verdient4 ,auf sein instndiges ,bitten aber erlie sie ihm der ,vater4 ,wegen des gehabten ,schreckens wurde ,karl inde noch denselben ,tag ernstlich krank4 #acj4 ,lohn der ,wibegier4 7,beweggrund47 ,der junge ,bauer ,ehrenreich kaufte sich aus ,wibegierde ein ,buch nach dem andern4 ,um der ,bereicherung seiner ,kenntnisse willen las er oft bis in die ,nacht hinein4 ,wegen eines neuen ,werkes konnte er bei dem schlechtesten ,wetter den ,weg in die ferne ,stadt unternehmen4 ,seines ,lerndranges halber legte er sich auch naturhistorische ,sammlungen an4 ,spter unternahm er sogar seiner ,ausbildung halber grere ,reisen4 ,um seiner ,kenntnisse willen ehrte man ihn daher auch in seinem ,dorfe allgemein4 ,man zog aus ,achtung die ,mtze vor ihm ab4 ,seiner reichen ,erfahrungen wegen betraute man ihn spter mit verschiedenen ,aemtern4 ,seines klaren ,urtheils halber whlte man ihn endlich sogar zum ,schulzen des ,ortes4 ,kraft ihrer inneren ,ueberzeugung hielten die ,ortsbewohner ihn allein fr geeignet dazu4 ,und ,ehrenreich fllte um der ,wohlfahrt seines ,vaterdorfes willen seine ,stellung wrdig aus4 ,nie handelte er aus ,eigennutz4 ,nie stiftete er ,gutes blos der ,ehre halber4 #aca4 ,der tolle ,hund4 7,erkenntnigrund47 ,ein ,jger sah einen ,hund am ,raine kauern4 ,in dem ,gebaren des ,thieres lag etwas ,verdchtiges4 ,dem ,aussehen nach mute er krank sein4 ,der ,jger trat ihm nher4 ,an dem geifernden ,maule des ,thieres erkannte er jetzt dessen ,tollwuth4 ,besonders deutlich sprach diese schreckliche ,krankheit aus den triefenden ,augen4 ,der ,gleichgiltigkeit des ,thieres wegen schlo der ,jger allerdings auf sein baldiges ,ende4 ,aus seinem jmmerlichen ,winseln lie sich die ,gre seiner ,schmerzen ermessen4 ,an seinen klglichen ,blicken htte man fast das ,verlangen nach ,erlsung erkennen mgen4 ,zufolge dieser ,erscheinung hielt der ,jger das ,thier fr nicht mehr gefhrlich4 ,einige ,sekunden darauf machte er durch eine ,kugel den ,leiden desselben ein ,ende4 ,den jetzt sichtbar werdenden ,zhnen nach mute das ,thier noch jung sein4 ,laut der ,inschrift des ,halsbandes gehrte es dem ,arzte des nchsten ,dorfes4 #acb4 ,jahrmarktsgeschenke4 7,zweck und ,stoff47 ,eine ,mutter brachte fr ihre ,kinder allerhand ,geschenke vom ,jahrmarkte mit4 ,paul bekam eine ,windmhle zum ,spielen4 ,ewald erhielt ein ,kstchen fr seine ,schiefer4 ,leopold schenkte die ,mutter ein ,sprungseil zum ,turnen4 ,elise bergab sie ein ,krbchen zu ihren ,stickereien4 ,mit dem ,ankaufe dieser ,geschenke hatte die ,mutter fr die armen ,blinden ein gutes ,werk gethan4 ,alle diese ,schelchen nmlich waren im ,blindeninstitute gefertigt4 ,die ,windmhle war aus ,pappe zusammengeleimt4 ,das ,kstchen hatte einer jener blinden ,knaben aus ,draht geflochten4 ,das ,sprungseil war aus ,hanf geflochten4 ,das ,krbchen mute aus ,lindenholz geschnitzt sein4 ,die vier ,geschwister dankten der guten ,mutter aufs herzlichste fr die hbschen ,schelchen4 #acc4 ,heuchler4 7,wiederholung4 ,ursache4 ,beweggrund4 ,erkenntnigrund4 ,zweck4 ,stoff47 ,heuchler erkennt man an ihren ,mienen4 ,sie spielen die ,frommen aus schlauem ,eigennutze4 ,sie leben blos fr den ,schein4 ,durch dieses ,wesen aber verlieren sie alle ,achtung4 ,man flieht sie um ihrer ,falschheit willen4 ,ein ,heuchler ist ja nur aus ,lug zusammengesetzt4 ,all sein ,handeln ist auf ,tuschung berechnet4 ,er lebt fr trgliches ,blendwerk4 #acd4 ,der ,wagehals4 7,desgleichen47 ,richard ging zu seinem ,vergngen an einem mit ,eis bedeckten ,teiche hin4 ,der geringen ,klte halber war das ,eis noch nicht stark4 ,richard vermochte sich vor dem ,verlangen nach einem ,wagestckchen nicht zu halten4 ,aus reinem ,uebermuthe betrat er die schwache ,eisdecke4 ,infolge der ,last des ,knaben brach leider diese sofort zusammen4 ,auf das ,geschrei des ,verunglckten eilte ein fremder ,mann herbei4 ,seiner ,kleidung nach schien er ein ,fleischer zu sein4 ,er hatte aus den verzweifelten ,tnen sogleich die lebensgefhrliche ,lage des ,knaben erkannt4 ,und er schreckte nicht aus ,furcht vor dem ,rettungswerke zurck4 ,aus ,mitleid mit dem ,armen springt er ohne ,zgern in den ,teich4 ,schon in der nchsten ,minute ist ,richard durch den edlen ,muth des ,fremden gerettet4 ,vor ,schreck ist der ,knabe leichenbla geworden4 ,seine ,glieder zittern vor ,frost4 ,dieses bedenklichen ,zustandes wegen fhrt ihn sein ,retter schleunigst nach ,hause4 ,die ,mutter erkennt an den triefenden ,kleidern des ,knaben sofort den traurigen ,vorfall4 ,sie lt aus ,vorsicht den ,arzt rufen4 ,dieser aber schliet aus dem ,pulsschlage des ,kindes auf keine bedenklichen ,folgen4 ,nach seinem ,urtheile ist das ,bette die beste ,medicin fr den noch ,zitternden4 ,es soll vor allen ,dingen zu dessen ,erwrmung dienen4 ,richard's ,vater wollte den fremden ,mann fr seine edle ,that belohnen4 ,dieser aber wnschte um seines ,liebesdienstes willen durchaus nicht belohnt zu sein4 ,aus reiner ,uneigenntzigkeit nannte er nicht einmal seinen ,namen4 ,sein ganzes ,wesen bestand aus echtem ,christensinn4 ,hauptwiederholung4 #ace4 ,ein ,bombardement4 ,subject4 ,prdicat4 ,zeit4 ,ort4 ,weise4 ,grund 7,zweck74 ,ergnzungen4 ,der tapfere ,commandant von zwlf gezogenen ,batterien sendete auf erhaltenen ,befehl des berhmten ,feldmarschalls ,m4 bereits seit vierundzwanzig langen ,stunden ohne die geringste ,unterbrechung von einer bewaldeten ,anhhe aus der starkbefestigten ,stadt ,r4 seine wohlgezielten ,vollgeschosse4 ,ebenso lange berschttete die hartbedrngte ,besatzung der belagerten ,feste zum ,schutze des gefhrdeten ,bollwerks mit seltenem ,muthe von ihren wohlgeschtzten ,wllen herab die eisernen ,linien des berlegenen ,feindes mit verheerenden ,sprengkugeln4 ,viele der in ,todesgefahr schwebenden ,einwohner entflohen aus ,furcht vor einem blutigen ,sturme ngstlich klopfenden ,herzens durch einen verdeckten ,gang der hinteren ,stadtmauer der weiten ,sttte furchtbaren ,grauens4 ,die beherzteren ,charaktere dagegen boten zur ,untersttzung ihrer kmpfenden ,brder selbst whrend der heftigsten ,kanonade in den am meisten bedrohten ,stadttheilen mit wahrer ,todesverachtung allen ,gefahren mnnlichen ,trutz4 ,mit aller ,inbrunst ihrer zitternden ,herzen flehte in einer unterirdischen ,kapelle des bereits stark beschdigten ,domes eine groe ,anzahl frommer ,frauen der inneren ,stadt wiederholt den allmchtigen ,herrn des ,himmels um seinen gndigen ,beistand zur endlichen ,zurckwerfung des mchtigen ,feindes4 ,einige ,hundert der wackeren ,vertheidiger der gengstigten ,stadt waren bereits bis gegen ,mittag auf den uersten ,forts fr die ,rettung der ,stadt in treuer ,erfllung ihrer heiligen ,soldatenpflicht den feindlichen ,kugeln zum ,opfer gefallen4 ,inmitten der schreckenreichen ,nacht entzndeten im innern ,theile der ,stadt zum ,entsetzen der armen ,einwohner die sprhenden ,brandgeschosse des ungestmen ,belagerungsheeres unbarmherzig den ziemlich erschpften ,gegnern eins der strksten ,pulvermagazine4 ,die furchtbare ,explosion richtete infolge des ungeheuren ,luftdrucks in der kurzen ,zeit von wenig ,minuten an jener ,stelle unter entsetzlichem ,gekrache den vielen ,umwohnenden sehr bedeutenden ,schaden an4 ,zur ,beendung des mrderischen ,kampfes befahl der feindliche ,general den nchsten ,morgen gegen fnf ,uhr von seinem hochgelegenen ,beobachtungspunkte aus mittelst weithin schallender ,trompetensignale seinen wohlgebten ,futruppen zu strmen4 ,schon nach einer ,viertelstunde verzweifelter ,gegenwehr lie der bejahrte ,festungscommandant tieferschtterten ,herzens von dem hohen ,thurme des alten ,rathhauses herab dem ,feinde zum ,zeichen der ,ergebung die weie ,fahne entgegenwehen4 #acf4 ,zu ,weihnachten4 ,desgleichen4 -- ,subject1 ,prdicat1 ,zeit1 ,ort1 ,weise1 ,grund 7,zweck71 ,ergnzung1 ,stoff4 ,die wohlerzogenen ,kinder eines reichen ,kaufmanns der groen ,residenz schenkten einander zur gegenseitigen ,ueberraschung auf wahrhaft herzliche ,weise zum jedesmaligen heiligen ,weihnachtsabende im ,angesicht des festlich geschmckten ,christbaums allerhand selbstgefertigte ,schelchen aus verschiedenen ,stoffen4 ,wieder einmal stieg die heilige ,weihnachtszeit im feierlichen ,gewande aus ,myriaden ,diamanten zur allgemeinen ,freude der christlichen ,kinderwelt vom ,himmel hernieder4 ,auch dieses ,jahr wollten jene freundlichen ,kinder aus aufrichtiger ,liebe zu einander in ihrem trauten ,kreise in aller ,stille jener lblichen ,gewohnheit ihr altes ,recht werden lassen4 ,die zehnjhrige ,gertrud stickte whrend der letzten acht ,tage vor dem ,feste in der nahen ,behausung ihrer getreuen ,schulfreundin ihrem munteren ,bruder ,gnther fr seine beliebten ,ferienausflge eine kleine ,reisetasche aus bunter ,wolle zum ,umhngen4 ,der lebhafte ,gnther dagegen schnitzte dieser seiner ,schwester zur ,aufbewahrung ihrer niedlichen ,schmuckschelchen in seinen ,freistunden in der engen ,familienwohnung des alten ,markthelfers seines ,vaters mit auerordentlicher ,sorgfalt ein lnglich viereckiges ,kstchen aus brunlichem ,buchenholze4 ,die ltere ,schwester ,martha hkelte nach dem jedesmaligen ,abendbrode in des guten ,papas gerumiger ,schreibstube unter dem halblauten ,gesange sinniger ,lieder dem gutmthigen ,bruder ,hans aus kluger ,rcksicht auf seine groe ,liebe zu der schnen ,tugend der ,sparsamkeit eine mittelgroe ,geldbrse von glnzenden ,perlen4 ,der sanfte ,hans wieder flocht der geliebten ,schwester ,martha innerhalb dreier ,tage in dem schmalen ,comptoirstbchen des vterlichen ,geschftes fast ohne jegliches ,werkzeug zur ,bequemlichkeit bei ihren vielen ,nadelarbeiten einen allerliebsten ,wandkober aus feinem ,silberdrahte4 ,der neckische ,julius endlich baute gelegentlich in der etwas dsteren ,garderobenstube seiner geliebten ,mutter mit sichtlichem ,vergngen seinem kleinen ,bruder ,leo zur zeitweiligen ,unterhaltung eine mchtig groe ,windmhle aus dauerhafter ,pappe4 ,auch die brave ,mutter der liebenswrdigen ,kinder blieb zur ,erhhung der ,festfreude fr ihre ,lieblinge whrend dieser letzten ,zeit vor ,weihnachten in ihren vier ,pfhlen bei allen sonstigen huslichen ,besorgungen nicht unthtig4 ,die gute ,mutter arbeitete mit geschickten ,hnden ununterbrochen hinter verschlossenen ,thren allen ihren ,kindern fr die kalten ,wintertage warme ,anzge aus gleichfarbigem ,tuche4 ,auf diese ,weise bereitete der heilige ,abend alle ,jahre in diesem herzlichen ,familienzirkel zu aller ,herzerquickung smmtlichen ,familiengliedern groe ,freude4 #acg4 ,ein trauriges ,ende4 7,desgleichen47 ,sidenote3 ,subject4 ,der ,tod tritt oft schnell heran4 ,sidenote3 ,beifgung4 ,der kleine ,hermann war ein lieber ,knabe4 ,schon der ,ausdruck seines ,gesichts zeugte davon4 ,sidenote3 ,ergnzung4 ,sein ,lcheln bekundete ,gutmthigkeit4 ,sein ,wesen war ,jedermann angenehm4 -- ,eines ,tages spielte er mit seiner ,schwester ,verstecken4 ,sidenote3 ,zeit4 ,es war um die ,dmmerstunde4 ,sie hatten das ,spiel bereits mehrmals gespielt4 ,ihr ,vater sah ihnen schon seit geraumer ,zeit zu4 ,sidenote3 ,ort4 ,er stand am ,fenster4 ,hermann versteckte sich jetzt hinter eine ,mauer4 ,hier sollte ihn die ,schwester nicht finden4 ,sidenote3 ,weise4 ,er kauerte in lauschender ,stellung4 ,so hoffte er mit ,zuversicht unentdeckt zu bleiben4 ,sidenote3 ,ort4 ,pltzlich aber rollte ein ,ziegel vom ,dache herab4 ,der ,ziegel fiel dem ,knaben gerade auf den ,kopf4 ,sidenote3 ,ursache4 ,er war durch einen ,windsto losgelst worden4 ,sidenote3 ,erkenntni4 ,der ,vater erkannte an dem jhen ,aufschrei seines ,kindes etwas ,entsetzliches4 ,sidenote3 ,beweggrund4 ,von banger ,ahnung getrieben eilte er herbei4 ,sidenote3 ,zweck4 ,er wollte zu ,hilfe kommen4 ,sidenote3 ,zahl4 ,hier aber htten zehn ,aerzte nicht mehr helfen knnen4 ,sidenote3 ,stoff4 ,der fallende ,ziegel war aus gebranntem ,lehm4 ,er hatte den armen ,knaben erschlagen4 #ach4 ,luxus4 ,desgleichen4 -- ,subject1 ,prdicat1 ,zeit1 ,ort1 ,weise1 ,grund 7,zweck71 ,ergnzungen1 ,zahl1 ,stoff4 ,ein steinreicher ,graf aus einem alten ,geschlechte des streichischen ,adels lie vor einigen ,jahren aus lauter ,eitelkeit seiner stolzen ,gemahlin in der unmittelbaren ,nhe einer lebhaften ,seestadt der deutschen ,nordkste mit ungeheueren ,opfern mehrere prachtvolle ,wohnsitze aus kostbarer ,steinmasse errichten4 ,der berhmte ,baumeister des verschwenderischen ,herrn mute in ,zeit von zehn ,monaten auf einer sonnigen ,hgelkette unweit des ziemlich groen ,hafens nach dem geschmackvollsten ,muster franzsischer ,bauweise der jungen ,grfin zum zeitweiligen ,aufenthalte whrend der heien ,sommertage zwei reizende ,villen aus weiem ,marmor erbauen4 ,der gepriesenste ,ofenfabrikant der nunmehrigen ,kaiserstadt ,berlin fertigte kurz nach ,beginn des bewundernswerthen ,baues in seinen eigens dazu eingerichteten ,brennfen mit aller ,sorgfalt den schmucken ,wohnzimmern der vorerwhnten ,frau sechs wundervolle ,kamine aus weiem ,porzellan zur ,benutzung fr die khlen ,abende4 ,der sehr geschickte ,hoftischler des franzsischen ,kaisers hatte unter anderem whrend der letzten ,monate der kurzen ,bauzeit in seiner umfangreichen ,werkstatt an einer der volkreichsten ,straen mit allem ,aufgebot seines ,geschmacksinnes der hohen ,frau zur hinlnglichen ,bequemlichkeit ein ,dutzend groe ,armsessel aus dem feinsten ,mahagoniholze zu verfertigen4 ,der erste ,tapezier der nahen ,seestadt mute gleich nach ,vollendung der reizenden ,sommersitze der den ,luxus liebenden ,dame zur ,bewunderung des grflichen ,reichthums vor allen ,fenstern der zahllosen ,zimmer auf die ausgesuchteste ,weise je vier faltenreiche ,gardinen von der schwersten ,seide anbringen4 ,zudem mute derselbe gesuchte ,verschnerungsknstler der grflichen ,eigenthmerin dieser seltenen ,prachtvillen sofort fnfzig ,stck auserlesene ,teppiche aus den besten orientalischen ,stoffen aus einer trkischen ,fabrik unter sicherer ,begleitung eines zuverlssigen ,mannes zum ,belegen der ,fubden kommen lassen4 ,die namhafteste ,glasfabrik der erfinderischen ,stadt ,london arbeitete zu gleicher ,zeit in ihren vorzglichen ,glasschleifereien ohne ,rcksicht auf den ,kostenpunkt der eitlen ,herrin zehn beraus kunstvolle ,kronleuchter aus dem reinsten ,krystallglase zur ,zierde der hauptschlichsten ,salons4 ,ein alter ,grtner des ruhmschtigen ,grafen versah whrend des ,monates ,mai von seiner groen ,zierpflanzenplantage aus die beiden an die ,villen stoenden ,grten zur ,erholung der empfindsamen ,frau in den heien ,sommertagen mit frsorglicher ,umsicht mit vier dichten ,lauben aus saftigem ,osterluzzei4 ,auerdem schufen eine ,menge andere ,menschenhnde in verhltnimig kurzer ,zeit in den weiten ,rumen der prchtigen ,lustschlsser unter steter ,vorschrift des eigensinnigen ,grafen zur ,vervollstndigung der kostbaren ,einrichtung der hohen ,gebieterin noch eine ganze ,menge ,luxusgegenstnde aus dem theuersten ,material4 ,die ,aussageweise4 #aci4 ,der ,mensch4 7,wirklich4 ,mglich4 ,nothwendig47 ,der ,mensch ist ein ,kind ,gottes4 ,er lebt und stirbt nach ,gottes ,willen4 ,er kann ,knig oder ,bettler sein1 ganz gleich4 ,das darf ,niemand vergessen4 ,mancher mag freilich nichts davon wissen4 ,viele mchten am liebsten nicht daran denken4 ,jeder ,mensch will gern glcklich sein4 ,jeder soll es auch werden4 ,jeder darf darnach streben4 ,was aber kann er dazu beitragen8 ,er mu beten und arbeiten4 ,auch die kleinste ,snde mu ihm ein ,abscheu sein4 ,das mge ,jeder bedenken4 ,wortfolge4 #adj4 ,die ,rose4 ,a4 ,gerade ,wortfolge4 ,die ,rose ist eine herrliche ,blume4 ,schon ihr ,bau ist bewundernswerth4 ,ihre ,farben sind reizend4 ,ihr ,duft strmt zauberhaft4 ,eine ,rosenknospe fesselt unser ,auge wunderbar4 ,die frischerblhte ,rose ist ein ,bild hchster ,anmuth4 ,sie ist der ,grten schnster ,schmuck4 ,sie wird darum auch die ,knigin der ,blumen genannt4 ,mancher ,dichter hat sie schon besungen4 ,die ,rose4 ,b4 ,umgekehrte ,wortfolge4 ,eine herrliche ,blume ist die ,rose4 ,bewundernswerth ist schon ihr ,bau4 ,reizend sind ihre ,farben4 ,zauberhaft strmt ihr ,duft4 ,wunderbar fesselt unser ,auge eine ,rosenknospe4 ,ein ,bild hchster ,anmuth ist die frischerblhte ,rose4 ,der ,grten schnster ,schmuck ist sie4 ,der ,blumen ,knigin wird sie darum auch genannt4 ,sie hat schon mancher ,dichter besungen4 #ada4 ,wiegenbau4 7,gerade ,wortfolge47 ,ein kleiner ,snger des ,waldes baute in den ersten ,maitagen in dem dichten ,gezweige eines niederen ,fichtenbumchens mit bewundernswerther ,sorgfalt seinen zuknftigen ,kindern zum ,schutze eine niedliche ,wiege aus zartem ,moose4 7,versetzung der einzelnen ,satztheile47 ,es baute ein kleiner ,snger des ,waldes in den ersten etc4 ,in den ersten ,maitagen baute ein kleiner ,snger etc4 ,in dem dichten ,gezweige eines niederen ,fichtenbumchens baute ein etc4 ,mit bewundernswerther ,sorgfalt baute ein kleiner ,snger etc4 ,seinen zuknftigen ,kindern zum ,schutze baute ein kleiner etc4 ,zum ,schutze fr seine zuknftigen ,kinder baute ein etc4 ,eine niedliche ,wiege aus zartem ,moose baute in den etc4 ,aus zartem ,moose baute ein kleiner ,snger des ,waldes etc4 #adb4 ,vom einfachsten bis zum erweitertsten einfachen ,satze4 ,i4 ,subj43 ,gott ,der ,geist ,der ,wasserfall ,prd43 ist ein ,geist4 ist unsterblich4 braust4 ,,ii4 ,a4 ,subj43 ,das ,bild ,die ,klte ,der ,dorn ,beif43 des ,vaters ,sibiriens der ,rose ,prd43 ist ein ,heiligthum4 ist gro4 verwundet4 ,b4 ,beif43 ,der fromme ,pltzliche ,das arme ,subj43 ,elias ,abkhlung ,kind ,prd43 war ein ,prophet4 ist schdlich4 bettelt4 ,c4 ,beif43 ,sein ,unser ,mein ,subj43 ,vater ,heer ,blut ,prd43 war ein ,graf4 ist tapfer4 wallt4 ,d4 ,subj43 ,die ,noth ,die ,scheere ,der ,storch ,beif43 unter den ,menschen in ,kindeshand auf dem ,dache ,prd43 ist ein ,besserungsmittel4 ist gefhrlich4 klappert4 ,,iii4 #a4 ,a4 ,subj43 ,gott ,ein ,englnder ,der ,wolf ,prd43 7,zeitw47 regiert bestieg raubt ,ergnz4 #d4 ,fall3 die ,welt4 den ,montblanc4 ,lmmer4 ,b4 ,subj43 ,der ,mitleidige ,gott ,der ,magen ,prd43 hilft verzeiht dient ,erg4 #c4 ,fall3 dem ,armen4 dem ,snder4 den ,gliedern4 ,c4 ,subj43 ,der ,mde ,die ,nacht ,der ,feind ,prd43 wnscht beginnt hoffte ,ergnz43 zu ruhen4 zu dmmern4 zu siegen4 ,d4 ,subj43 ,der ,fromme ,der ,christ ,das ,gebet ,prd43 weiht dankt gibt ,erg4 #c4 ,fll43 dem ,herrn ,jesu dem ,schwachen ,erg4 #d4 ,fll43 sein ,leben4 die ,erlsung4 ,kraft4 #b4 ,subj43 ,die ,strenge ist ,die ,eltern sind ,der ,stolze ist ,ergnz43 dem ,kinde der ,liebe auf seine ,schnheit ,prd43 7,eigsch47 heilsam4 werth4 stolz4 ,,iv4 ,a4 ,subj43 ,kain ,das ,schiff ,viele ,prd43 fand nahm finden ,ort3 nirgends an dem ,strande in ,californien ,erg4 #d4 ,fll43 ,ruhe4 ,steinkohlen auf4 ,gold4 ,b4 ,subj43 ,der ,hund ,paul ,der ,reiter ,prd43 folgt half sah ,erg4 #c4 ,fll43 seinem ,herrn dem ,blinden seinem ,pferde ,ort3 in alle ,welt4 ber den ,graben4 in das ,maul4 ,c4 ,subj43 ,die ,weisen ,der ,hauptmann ,der ,jagdhund ,prd43 brachten schickte brachte ,erg4 #c4 ,fll43 dem ,heilande seinen ,kindern dem ,frster ,erg4 #d4 ,fll43 ,geschenke ,anzge einen ,hasen ,ort3 aus dem ,morgenlande4 von ,paris4 ber die ,stoppel daher4 ,v4 ,a4 ,subj43 ,der ,gerechte ,gustav ,adolf ,der ,wchter ,prd43 findet sprach ertappte ,zeit3 einst vor der ,schlacht whrend der ,nacht ,ort3 drben unter freiem in einem ,keller ,himmel ,erg4 #d4 ,fll43 seinen ,lohn4 ein ,gebet4 einen ,dieb4 ,b4 ,subj43 ,die alten ,deutschen ,die ,schweizer ,bello ,prd43 opferten huldigten wehrte ,zeit3 tagelang immer stets ,ort3 in ihren ,hainen in ihren ,bergen an der ,thr ,erg4 #c4 ,fll43 den ,gtzen4 der ,freiheit4 den ,bettlern4 ,c4 ,subj43 ,der ,lehrer ,die ,weichsel ,der ,fuchs ,prd43 erzhlt berschwemmt stiehlt ,zeit3 mitunter fast alljhrlich zuweilen ,ort3 in der ,schule in ,polen im ,hofe ,erg4 #c4 ,fll43 den ,schlern den ,landbewohnern der ,bauerfrau ,erg4 #d4 ,fll43 eine ,geschichte4 die ,fluren4 eine ,gans4 ,,vi4 ,a4 ,subj43 ,hu ,luther ,kain ,prd43 erlitt schlug erschlug ,zeit3 #adae #aeag einst ,ort3 zu ,konstanz an die ,schlokirche am ,opferfeuer ,weise3 geduldig freimthig wuthentbrannt ,erg4 #d4 ,fll43 den ,feuertod4 #ie ,stze an4 den ,abel4 ,b4 ,subj43 ,johannes der ,christus ,petrus ,tufer ,prd43 predigte verzieh verleugnete ,zeit3 vor ,christo dermalen in jener ,nacht ,ort3 in der ,wste am ,kreuze in der ,vorhalle ,weise3 mit ,nachdruck von ,herzen auf schmhliche ,weise ,erg4 #c4 ,fll43 dem ,volke4 seinen ,feinden4 seinen ,herrn4 ,c4 ,subj43 ,der ,richter ,der fromme ,greis ,noah ,prd43 verkndigte widmete brachte ,zeit3 am ,montage jeden ,abend nach der ,sndflut ,ort3 im ,gerichtssaale in seinem ,kmmerlein unter freiem ,himmel ,weise3 mit bewegter andchtigen mit dankbaren ,stimme ,herzens ,gefhlen ,erg4 #c4 ,fll43 einem ,mrder dem lieben ,herrgott dem ,herrn ,erg4 #d4 ,fll43 das ,todesurtheil4 ein ,gebet4 ein ,opfer4 ,,vii4 ,a4 ,subj43 ,elise ,sebastian ,ein ,knecht ,prd43 hkelte zertrmmerte erschlug ,zeit3 am ,sonntage heute frh gestern ,ort3 in der ,laube vor dem ,spiegel auf der ,wiese ,beweggr43 aus ,langerweile aus ,muthwillen aus ,bosheit ,weise3 gemchlich schnell kalten ,herzens ,erg4 #d4 ,fll43 eine ,brse4 eine ,gipsfigur4 eine junge ,katze4 ,b4 ,subj43 ,julius ,der ,grovater ,viele ,leute ,prd43 erhlt trgt trinken ,zeit3 zuweilen im ,winter in der ,frh ,ort3 in der ,schule auf der ,strae in ihrer ,behausung ,ursache3 wegen ,faulheit der ,klte halber auf rztlichen ,rath ,weise3 vor allen ,kindern mit ,wohlbehagen ohne ,widerstreben ,erg4 #d4 ,fll43 ,strafe4 einen ,pelz4 bittre ,wsser4 ,c4 ,subj43 ,ein ,hauptmann ,der ,klassenoberste ,rosalie ,prd43 berreichte sang kaufte ,zeit3 am ,donnerstage am ,examentage vorigen ,freitag ,ort3 im ,kasernenhofe in der ,aula auf dem ,jahrmarkte ,erg4 #c4 ,fll43 seinem dem ,schulinspector ihrer ,gromutter ,feldwebel ,zweck3 zur ,auszeichnung zur ,ergtzung zum ,geburtstage ,weise3 unter mit viel ,gefhl schleunigst noch ,trompetenschall ,erg4 #d4 ,fll43 einen ,orden4 eine ,arie4 eine ,kaffeetasse4 ,,viii4 ,a4 ,subj43 ,ein junger ,huptlinge ,heinrich ,bildhauer der ,wilden ,prd43 arbeitete geben zerbrach ,zeit3 in seinen zuweilen gestern ,abend ,muestunden ,ort3 auf seinem in ihren ,zelten in der ,kinderstube ,zimmer ,erg4 #c4 ,fll43 seinem alten fremden ,gsten seinem ,bruder ,lehrer ,beweggr43 aus ,dankbarkeit aus ,hochachtung aus ,neid ,weise3 in aller ,stille mit sichtlichem ungesehen ,stolze ,erg4 #d4 ,fll43 ,schiller's ,bste ein ,gastmahl ein ,spielzeug ,stoff3 aus ,alabaster4 von dem ,fleische aus ,glas4 erschlagener ,feinde4 ,b4 ,subj43 ,gerhard ,die ,mutter ,ein ,regiment ,prd43 baute nhte schenkte ,zeit3 vergangenen in zwei ,tagen whrend des ,herbst letzten ,krieges ,ort3 im ,holzstalle auf der mitten im ,nhmaschine ,lager ,erg4 #c4 ,fll43 seinem kleinen ihrer ltesten seinem ,commandanten ,bruder ,tochter ,zweck3 fr den ,winter zum ,balle zum ,andenken ,weise3 mit wenig ohne besondere unter militrischer ,werkzeugen ,anstrengung ,ceremonie ,erg4 #d4 ,fll43 einen ,schlitten ein ,kleid ein ,paar ,sporen ,stoff3 aus ,eichenholz4 aus blauer von purem ,seide4 ,golde4 ,c4 ,sub43 ,ein ,koch ,der ,krschner ,ein ,drechsler ,prd43 bereitete verfertigte arbeitete ,zeit3 neulich vergangene am ,donnerstage ,woche ,ort3 in einem in seiner ,wohnung an seinem ,gasthause ,werktische ,erg4 #c4 ,fall3 einem ,fremden dem ,grovater dem ,invaliden ,ursache3 aus ,unkenntni der ,klte um seines lahmen halber ,beines willen ,weise3 eiligst nach dem ,mae unentgeltlich ,erg4 #d4 ,fall3 ein ,glas ,grog ein ,paar ,hausschuhe eine ,krcke ,stoff3 aus ,nordhuser4 aus ,schafpelz4 aus ,buchsbaumholz4 ,,ix4 ,subj43 ,die ,tochter ,bertha ,die ,gemeinde des ,hauptmanns zu ,x4 ,prd43 kaufte mute berreichte ,zeit3 vor drei ,tagen binnen acht ,tagen am ,sonntage ,ort3 in einem ,gewlbe in ,papas ,stube in seinem ,studirzimmer ,erg4 #c4 ,fll43 ihrem ,onkel der kleinen ihrem ,seelsorger ,schwester ,bew41 ,urs41 ,zweck3 aus ,anhnglichkeit wegen ,faulheit zum ,jubilum ,weise3 ohne ,handel mit aller ,sorgfalt feierlich ,zahl3 zwei drei ein ,dutzend ,erg4 #d4 ,fll43 ,armleuchter ,nachthubchen ,speiselffel ,stoff3 aus blankem aus ,wolle aus gediegenem ,neusilber4 stricken4 ,silber4 #adc4 ,fragen nach den einzelnen ,satztheilen4 ,wer8 ,nach dem ,subjecte4 ,was8 ,was fr ein8 ,nach der ,beifgung4 ,wessen8 ,was8 ,wen8 ,nach der ,ergnzung4 ,wem8 ,wann8 ,wie lange8 ,nach der ,zeit4 ,wie oft8 ,seit wann8 ,wo8 ,wohin8 ,nach dem ,orte4 ,woher8 ,wie8 ,nach der ,art und ,weise4 ,weshalb8 ,nach der ,ursache4 ,warum8 ,nach dem ,beweggrunde4 ,woran8 ,nach dem ,erkenntnigrunde4 ,wozu8 ,nach dem ,zwecke4 ,wie viel8 ,nach der ,zahl4 ,woraus8 ,nach dem ,stoffe4 ,ein mglichst erweiterter einfacher ,satz4 #add4 ,fr die ,friedenszeit4 ,der junge ,haustischler eines reichen ,grafen im fernen ,ungarlande hat whrend der regnerischen ,tage des letzten ,herbstes in seiner dsteren ,werkstatt in den hinteren ,rumen des grflichen ,schlosses zu ,p4 mit uerster ,anstrengung all seines ,geschmacksinnes dem alten ,generale des siebenten ,regimentes der streichischen ,husaren zu dessen huslicher ,bequemlichkeit whrend der langen ,friedenszeit zwei prachtvolle ,sophas aus dem feinsten ,cedernholze gefertigt4 ,fragen nach den einzelnen ,satztheilen4 7,praktische ,ausfhrung47 #a7 ,wie heit der einfache ,satz8 ,der ,tischler fertigte4 #b7 ,wer fertigte8 ,der ,tischler fertigte4 #c7 ,welche ,thtigkeit vollzog der ,tischler8 ,er fertigte4 #d7 ,was fertigte er8 ,er fertigte ,sophas4 #a7 ,was fr ein ,tischler fertigte ,sophas8 ,der junge ,tischler etc4 #b7 ,wessen junger ,tischler fertigte ,sophas8 ,der junge ,tischler eines ,grafen etc4 #c7 ,was fr eines ,grafen8 ,der junge ,tischler eines reichen ,grafen4 #d7 ,was fr eines reichen ,grafen8 ,eines reichen ,grafen aus dem ,ungarlande4 #e7 ,aus was fr einem ,ungarlande8 ,aus dem fernen ,ungarlande4 #f7 ,was fertigte der junge ,tischler eines etc48 ,der junge ,tischler eines reichen ,grafen aus dem fernen ,ungarland fertigte ,sophas4 #g7 ,was fr ,sophas fertigte der junge etc48 ,der junge etc4 fertigte prachtvolle ,sophas4 #h7 ,wie viel prachtvolle ,sophas fertigte der junge etc48 ,der junge etc4 fertigte zwei prachtvolle ,sophas4 #i7 ,woraus fertigte der junge etc4 zwei prachtvolle ,sophas8 ,der junge etc4 fertigte zwei etc4 aus ,cedernholz4 #aj7 ,aus was fr ,cedernholz fertigte etc48 ,der junge etc4 fertigte etc4 aus dem feinsten ,cedernholze4 #aa7 ,wem fertigte der junge etc4 zwei etc4 aus dem feinsten ,cedernholze8 ,der junge etc4 fertigte dem ,generale zwei etc4 aus dem feinsten ,cedernholze4 #ab7 ,was fr einem ,generale fertigte der etc48 ,der junge ,tischler etc4 fertigte dem alten ,generale etc4 #ac7 ,wessen altem ,generale fertigte etc48 ,der junge ,tischler etc4 dem alten ,generale des ,regiments etc4 #ad7 ,was fr eines ,regiments8 ,des siebenten ,regiments4 #ae7 ,wessen siebenten ,regiments8 ,des siebenten ,regiments der ,husaren4 #af7 ,was fr ,husaren8 ,der streichischen ,husaren4 #ag7 ,wozu fertigte der junge etc4 dem alten etc4 zwei etc4 aus dem feinsten ,cedernholze8 ,der junge etc4 fertigte etc4 dem etc4 zwei etc4 zur ,bequemlichkeit4 #ah7 ,zu was fr einer ,bequemlichkeit fertigte etc48 ,der junge etc4 zur huslichen ,bequemlichkeit4 #ai7 ,zu wessen huslicher etc4 fertigte etc48 ,der junge etc4 zu dessen huslicher ,bequemlichkeit4 #bj7 ,zu was fr einer huslichen etc4 fertigte etc48 ,der junge etc4 zu dessen huslicher ,bequemlichkeit whrend der ,friedenszeit4 #ba7 ,whrend was fr einer ,friedenszeit8 ,whrend der langen ,friedenszeit4 #bb7 ,wie fertigte der junge ,tischler dem etc48 ,der junge etc4 fertigte etc4 mit ,anstrengung zwei prachtvolle etc4 #bc7 ,mit was fr ,anstrengung fertigte etc48 ,der junge etc4 mit uerster ,anstrengung zwei etc4 #bd7 ,mit wessen uerster ,anstrengung fertigte etc48 ,der junge etc4 mit uerster ,anstrengung des ,geschmacksinnes zwei etc4 #be7 ,mit wessen ,geschmacksinnes8 ,seines ,geschmacksinnes4 #bf7 ,mit wie viel seines ,geschmacksinnes8 ,mit uerster ,anstrengung all seines ,geschmacksinnes4 #bg7 ,wo fertigte der junge ,tischler etc4 dem etc48 ,der junge etc4 in der ,werkstatt etc4 dem etc4 #bh7 ,in was fr einer ,werkstatt fertigte etc48 ,der junge etc4 in der dsteren ,werkstatt etc4 #bi7 ,in wessen dsterer ,werkstatt fertigte etc48 ,der junge etc4 in seiner dsteren ,werkstatt etc4 #cj7 ,in was fr einer dsteren ,werkstatt fertigte etc48 ,der etc4 in seiner dsteren ,werkstatt der ,rume etc4 #ca7 ,in wessen ,rumen8 ,in den ,rumen des ,schlosses etc4 #cb7 ,in was fr einem ,schlosse8 ,in dem grflichen ,schlosse4 #cc7 ,in was fr ,rumen des grflichen ,schlosses8 ,in den hinteren ,rumen des grflichen ,schlosses4 #cd7 ,wann fertigte der junge etc4 in etc4 dem etc4 zu etc4 mit etc4 zwei etc4 aus ,cedernholz8 ,der junge etc4 whrend der ,tage etc4 #ce7 ,whrend welcher ,tage8 ,der junge etc4 whrend der ,tage des ,herbstes etc4 #cf7 ,was fr eines ,herbstes8 ,der junge etc4 whrend der ,tage des letzten ,herbstes etc4 #cg7 ,whrend welcher ,tage des letzten ,herbstes8 ,der junge etc4 whrend der regnerischen ,tage des letzten ,herbstes etc4 ,zusammenfassung der vollstndigen ,satztheile4 #a7 ,wer fertigte whrend -- aus dem feinsten ,cedernholze8 ,der junge ,tischler eines reichen ,grafen im fernen ,ungarlande fertigte etc4 #b7 ,was fertigte der -- ,ungarlande8 ,den junge etc4 fertigte prachtvolle ,sophas4 #c7 ,wie viel ,sophas fertigte -- ,ungarlande8 ,der junge etc4 fertigte zwei ,sophas4 #d7 ,woraus fertigte -- ,sophas8 ,der junge etc4 fertigte etc4 aus dem feinsten ,cedernholze4 #e7 ,wem fertigte -- ,cedernholze8 ,der junge etc4 fertigte etc4 dem alten ,general des siebenten ,regiments der streich4 ,husaren etc4 #f7 ,wozu fertigte -- ,cedernholze8 ,der junge etc4 zu dessen huslicher ,bequemlichkeit whrend der langen ,friedenszeit etc4 #g7 ,wie fertigte -- ,cedernholze8 ,der junge etc4 mit uerster ,anstrengung all seines ,geschmacksinnes etc4 #h7 ,wo fertigte -- ,cedernholze8 ,der junge etc4 in seiner dsteren ,werkstatt in den hinteren ,rumen des grflichen ,schlosses etc4 #i7 ,wann fertigte -- ,cedernholze8 ,der junge etc4 whrend der regnerischen ,tage des letzten ,herbstes etc4 ,anhang4 ,eine ,art von ,aufgaben4 7,bilde ,stze auf folgende ,fragen47 #a7 ,wer8 7,was87 ,was ist er 7sie1 es78 ,der ,bleistift ist ein ,schreibwerkzeug4 #b7 ,wer8 ,wie ist er8 ,der ,bleistift ist spitzig4 #c7 ,wer8 ,was thut er8 ,der ,bleistift schreibt4 #d7 ,was fr ein8 ,wer8 ,was ist 7wie ist1 was thut7 er8 ,der bunte ,rock ist ein ,kleidungsstck4 #e7 ,wer8 ,wessen8 ,wie ist 7was ist1 was thut7 er8 ,der ,rock des ,kindes ist warm4 #f7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was thut 7was ist1 wie ist7 er8 ,der bunte ,rock des ,kindes wrmt4 #g7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was thut er8 ,was 7wen78 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitet ein ,schachspiel4 #h7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was thut er8 ,wem8 ,was8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitet dem ,grafen ein ,schachspiel4 #i7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 7wie oft1 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr wie lange1 seit wann78 ,wem8 ,was8 dem ,grafen ein ,schachspiel4 #aj7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,was8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen ein ,schachspiel4 #aa7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz trug gestern ,wem8 ,was8 ,wohin 7woher78 dem ,grafen ein ,schachspiel in seine ,wohnung4 #ab7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,wie8 ,was8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen mit groer ,sorgfalt ein ,schachspiel4 #ac7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,weshalb8 ,wie8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen auf ,bestellung mit groer ,sorgfalt ,was8 ein ,schachspiel4 #ad7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,warum8 ,wie8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen aus ,dankbarkeit mit groer ,sorgfalt ,was8 ein ,schachspiel4 #ae7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,wozu8 ,wie8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen zur ,unterhaltung mit groer ,sorgfalt ,was8 ein ,schachspiel4 #af7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,wozu8 ,wie8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen zur ,unterhaltung mit groer ,sorgfalt ,wie viel8 ,was8 zwei ,schachspiele4 #ag7 ,was fr ein8 ,wer8 ,wessen8 ,was that er8 ,wann8 ,der geschickte ,drechsler der ,residenz arbeitete voriges ,jahr ,wo8 ,wem8 ,wozu8 ,wie8 in seiner ,werkstatt dem ,grafen zur ,unterhaltung mit groer ,sorgfalt ,wieviel8 ,was8 ,woraus8 zwei ,schachspiele aus ,nubaumholz4 ,,nb4 ,zu den ,ergnzungen1 ,zeit-1 ,ortsbestimmungen etc4 etc4 knnen natrlich wieder einfache oder doppelte ,beifgungen gesetzt werden4 ,es lassen sich durch ,weglassung eines ,satztheiles oder mehrerer ,satztheile noch verschiedene ,variationen in ,bezug auf diese ,art ,aufgaben gewinnen4 ,z4 ,b4 ,wer8 ,was that er8 ,was8 ,woraus8 7,der ,knabe bildete ,figuren aus ,wachs47 ,wer8 ,wie war er8 ,wo8 7,der ,knabe war lustig im ,garten47 ,wer8 ,was thut er8 ,wen8 ,wie oft8 7,der ,knabe begiet die ,blumenstcke alle zwei ,tage47 ,wer8 ,was that er8 ,wann8 ,wem8 ,was8 ,der ,diener berbrachte vorhin dem ,herrn einen ,brief4 ,den schwcheren ,schlern gebe man die einfachen ,stze zu dem ,zwecke1 sie nach den vorgeschriebenen ,fragen zu erweitern4 ,z4 ,b43 ,der ,jger scho4 ,der ,bote bergab4 ,der ,knabe schnitzte4 ,der ,feind entri u4 dgl4 m4 ,druck von ,metzger ,wittig in ,leipzig4 ,sprachbilder nach bestimmten ,sprachregeln4 ,ein einfaches und praktisches ,hilfsbuch fr den deutschen ,sprachunterricht in der ,volksschule4 ,fr ,lehrer und ,schler gearbeitet von ,franz ,wiedemann1 ,oberlehrer an der ,neustdter ,brgerschule in ,dresden4 ,zweiter ,theil4 ,illustration ,leipzig4 ,alfred ,oehmigke's ,verlag4 7,moritz ,geiler47 ,inhalts-,verzeichni4 ,c4 ,der zusammengezogene ,satz4 ,i4 ,einfache ,zusammenziehungen4 ,seite4 ,zwei ,subjecte #a4 ,die ,wilderer #a ,mehrere ,subjecte #b4 ,drei ,verdienstvolle #b ,zwei ,aussagen #c4 ,die zahme ,gans #c ,mehrere ,aussagen #d4 ,martin #d ,zwei ,beifgungen #e4 ,ein guter ,knig #d ,mehrere ,beifgungen #f4 ,der ,bergmann #e ,zwei u4 mehrere ,ergnzungen #g4 ,die ,sonne #f ,desgl4 #h4 ,der ,blinde #g ,zwei ,ortsbestimmungen4 ,verhltniwrter #i4 ,eine ,landplage #h ,desgl4 ,umstandswrter #aj4 ,der ,christbaum #i ,zwei ,zeitbestimmungen #aa4 ,der ,kranke #i ,desgl4 #ab4 ,die ,glocken #aa ,zwei ,best4 der ,art u4 ,weise #ac4 ,elise #ab ,desgl4 #ad4 ,das ,kanonenfieber #ab ,zwei ,beweggrnde #ae4 ,gott und wir #ad ,zwei ,zwecke #af4 ,die ,kuh #ad ,zwei ,stoffe #ag4 ,der kleine ,knstler #ad ,wiederholung4 ,alle ,arten ,zusammenziehungen #ah4 ,ludwig und ,gnther #ae ,forts4 #ai4 ,die ,luft #af ,forts4 #bj4 ,einfache ,kost #ag ,forts4 #ba4 ,zwei ,brder #ah ,,ii4 ,mehrfache ,zusammenziehungen4 ,subjective1 ,ergnzungen1 ,beifgungen etc4 #bb4 ,zwei berhmte ,snger #ah ,forts4 #bc4 ,der ,winter #ai ,forts4 #bd4 ,stolz und ,eitelkeit #bj ,,iii4 ,arten der ,zusammenziehung4 ,zusammenstellend #be4 ,ein ,kampf #ba ,desgl4 #bf4 ,die ,erzvter #bb ,entgegenstellend #bg4 ,das ,meer #bc ,desgl4 #bh4 ,geld #bd ,begrndend #bi4 ,der ,maikfer #bd ,desgl4 #cj4 ,die ,bibel #be ,hauptwiederholung4 ,alle ,arten der ,zusammenziehung #ca4 ,die ,katze #be ,d4 ,zusammengesetzte ,stze4 ,i4 ,ohne ,bindewrter4 ,zusammenstellend #cb4 ,der ,morgen #bf ,desgl4 #cc4 ,auf dem ,meere #bg ,entgegenstellend #cd4 ,der junge ,graf #bg ,desgl4 #ce4 ,eine ,feuersbrunst #bh ,begrndend #cf4 ,frhling #bh ,desgl4 #cg4 ,die ,sndfluth #bi ,wiederholung4 ,zusammenstellend1 entgegenst41 begrndend #ch4 ,eine ,dampfwagenfahrt #bi ,,ii4 ,mit ,bindewrtern4 ,zusammenstellend #ci4 ,ein ,doppelfest #cj ,desgl4 #dj4 ,abend #ca ,entgegenstellend #da4 ,ma halten #cb ,desgl4 #db4 ,das ,feuer #cb ,begrndend #dc4 ,die ,schule #cc ,desgl4 #dd4 ,die ,kartoffel #cd ,wiederholung4 ,zusammenstellend1 entgegenst41 begrndend #de4 ,die ,jagd #ce ,desgl4 #df4 ,der ,brudermord #ce ,mit und ohne ,bindewrter #dg4 ,entstehung des ,brodes #cf ,desgl4 #dh4 ,das ,haus #cf ,mit und ohne ,bindew41 ,zusammenstellend1 entgegenst41 begrndend #di4 ,eine ,luftschifffahrt #cg ,hauptwiederholung4 ,zusammengezogene u4 zusammengesetzte ,stze #ej4 ,der letzte ,klos #ch ,e4 ,satzgefge4 ,i4 ,subjectivstze4 #a4 ,vollstndige ,subjectivstze4 ,der ,subjectivsatz voran #ea4 ,natur #dj ,desgl4 #eb4 ,gottvertrauen #da ,der ,subjectivsatz zuletzt #ec4 ,der ,hund #da ,der ,subjectivsatz voran u4 zuletzt #ed4 ,die ,erde #db #b4 ,abgekrzte ,subjectivstze #ee4 ,selbsterkenntni #dc ,wiederholung4 ,vollst4 u4 abgekrzte ,subjectivs4 #ef4 ,die ,todten #dc ,hauptwiederholung4 ,zusammengesetzte ,stze u4 ,satzgefge #eg4 ,im ,winter #dd ,,ii4 ,prdikatstze4 ,prdikatstze #eh4 ,gott und der ,mensch #de ,hauptwiederholung4 ,subjectiv- u4 ,prdikatstze #ei4 ,ein trauriger ,pfad #de ,,iii4 ,beifgestze4 #a4 ,vollstndige ,beifgestze4 ,der ,beifgesatz zuletzt #fj4 ,ein ,schulkreuz #df ,der ,beifges4 in der ,mitte #fa4 ,ein muthiger ,knabe #dg ,der ,beifgesatz umschreibt ein ,eigenschaftswort #fb4 ,flora #dh ,desgl4 ein ,mittelwort #fc4 ,eine ,bergpartie #di ,desgl4 ein ,besitz anzeig4 ,frw4 #fd4 ,verschiedene ,besitzungen #ej ,desgl4 eine ,ortsbestimmung #fe4 ,ein ,todtenbette #ea ,desgl4 eine ,zeitbestimmung #ff4 ,deutschland #eb ,desgl4 eine ,art u4 ,weise #fg4 ,der ,lebensmde #ec ,desgl4 einen ,grund oder ,zweck #fh4 ,vaterlandsliebe #ed ,desgl4 ein ,hauptw4 im #b4 ,falle #fi4 ,gleiche ,rechte1 gleiche ,pflichten #ee ,desgl4 ein ,zeitw4 in reiner ,form #gj4 ,das kindliche ,spiel #ef ,desgl4 ein ,doppelhauptw4 #ga4 ,rthsel #ef ,desgl4 eine ,zahlbestimmung #gb4 ,die ,bienen #eg ,desgl4 eine ,apposition #gc4 ,biblische ,beinamen #eg ,wiederholung4 ,alle ,arten ,beifgungen #gd4 ,der sterbende ,lwe #eh ,desgl4 #ge4 ,das ,wasser #ei #b4 ,abgekrzte ,beifgestze #gf4 ,bete und arbeite #fj ,wiederholung4 ,vollstnd4 u4 abgekrzte ,beifges4 #gg4 ,napoleon ,i4 #fa ,hauptwiederholung4 ,subjectiv-1 ,prdikat- und ,beifgestze #gh4 ,die ,sklaven #fb ,,iv4 ,ergnzungsstze4 #a4 ,vollstndige ,ergnzungsstze4 ,im #d4 ,falle #gi4 ,saat u4 ,ernte #fc ,desgl4 #hj4 ,die kranke ,freundin #fd ,im #c4 ,falle #ha4 ,lebensregeln #fe ,desgl4 #hb4 ,mtterliche ,lehren #fe ,im #b4 ,falle #hc4 ,kindespflicht #ff ,der ,ergnzungss4 umschreibt ein ,hauptw4 mit ,verhltniwort #hd4 ,ein edler ,frst #fg ,desgl4 ein ,zeitw4 in abhngiger ,form #he4 ,der alte ,ruberhauptmann #fg ,der ,ergnzungss4 in unbestimmter ,redeweise #hf4 ,an der ,indianergrenze #fh #b4 ,abgekrzte ,ergnzungsstze #hg4 ,der ,tollkhne #fi ,wiederholung4 ,verschiedene ,arten der ,ergnzungsstze #hh4 ,der feuerspeiende ,berg #fi ,hauptwiederholung4 ,subjectiv-1 ,prdikat-1 ,beifgungs- u4 ,ergnzungsstze #hi4 ,das ,reisen #ga ,v4 ,anfhrungsstze4 #a4 ,wrtlich4 ,der ,hauptsatz voran #ij4 ,die ,bibel der ,natur #gb ,desgl4 zuletzt #ia4 ,beim ,brande #gc ,desgl4 in der ,mitte #ib4 ,zwiespalt #gd ,wiederholung4 ,alle drei ,flle abwechselnd #ic4 ,die ,weidenraupe #gd #b4 ,nicht wrtlich4 ,der ,hauptsatz voran #id4 ,das ,wetter #ge ,desgl4 zuletzt #ie4 ,am ,krankenbette #gf ,desgl4 in der ,mitte #if4 ,der ,fund #gf ,wiederholung4 ,alle drei ,flle #ig4 ,ochs und ,esel #gg ,wrtlich u4 nicht wrtlich #ih4 ,das ,gespenst #gh ,hauptwiederholung4 ,subjectiv-1 ,prdikat-1 ,beifge-1 ,ergnzungs- u4 ,anfhrungsstze #ii4 ,ehre das ,alter #gi ,,vi4 ,umstandsstze4 #a4 ,umstandsstze des ,ortes #ajj4 ,unschuldig ,verfolgte #hj ,desgl4 #aja4 ,reichthum #ha #b4 ,umstandsstze der ,zeit4 a4 ,gleichzeitigkeit4 #ajb4 ,peter der ,groe #hc ,desgl4 #ajc4 ,aus dem ,tagebuche eines ,kriegers #hb b4 ,ungleichzeitigkeit4 #ajd4 ,gewissenhaftigkeit #hd ,wiederholung4 ,gleich- und ,ungleichzeitigkeit #aje4 ,das ,wstenungeheuer #hd ,umstandsstze des ,ortes und der ,zeit #ajf4 ,die ,missionre #he #c4 ,umstandsstze der ,art u4 ,weise4 a4 ,unverkrzt4 aa4 ,ohne ,vergleichung4 #ajg4 ,roderich #hf bb4 ,mit ,vergleichung4 #ajh4 ,ein ,sprichwort #hg b4 ,abgekrzt4 #aji4 ,auf der ,wolfsjagd #hh ,wiederholung4 ,unverkrzt u4 abgekrzt #aaj4 ,die ,rettung #hi ,umstandsstze des ,ortes1 der ,zeit u4 der ,art und ,weise #aaa4 ,eine ,lebensgeschichte #ij #d4 ,umstandsstze des ,grundes4 a4 ,wirkliche ,grnde4 aa4 ,stoff4 ,ursache4 ,erkenntnigrund4 #aab4 ,die ,fledermaus #ia bb4 ,beweggrund4 ,zweck4 ,ziel4 #aac4 ,mutterliebe #ib ,wiederholung4 ,alle ,arten ,umstandsstze des ,grundes #aad4 ,der ,mensch #ic ,umstandsstze des ,ortes1 d4 ,zeit1 der ,art u4 ,weise u4 des wirklichen ,grundes #aae4 ,der ,apfelbaum #id b4 ,mgliche ,grnde4 aa4 ,bedingungsstze4 #aaf4 ,der sterbende ,vater #ie bb4 ,einrumungsstze4 #aag4 ,die ,zunge #if ,wiederholung4 ,bedingungs- und ,einrumungsstze #aah4 ,bildung #if ,umstandsstze des ,ortes1 der ,zeit1 der ,art u4 ,weise1 des wirklichen u4 mglichen ,grundes #aai4 ,die ,raubritter #ig #e4 ,einschaltstze4 #abj4 ,ein ,dieb #ii ,hauptwiederholung4 ,subjectiv-1 ,prd4-1 ,ergnz4-1 ,umstands-1 ,anfhrungs- und ,einschaltstze #aba4 ,der ,musethurm #ii ,f4 ,mehrfach gegliederte ,stze etc4 ,alle ,arten ,stze #abb4 ,gellert #ajb ,desgl4 #abc4 ,geistesgegenwart #ajc ,zwei vollstndige ,satzgefge verbunden #abd4 ,schlaf u4 ,tod #aje ,es beziehen sich mehrere ,nebenstze auf einen ,hauptsatz #abe4 ,die ,zukunft #aje ,desgl4 #abf4 ,hier und dort #ajf ,desgl4 #abg4 ,das ,turnen #ajg ,der ,nebensatz enthlt wieder einen ,nebensatz #abh4 ,die ,thierschutzvereine #ajg ,desgl4 #abi4 ,ein ,apfelkern #ajh ,desgl4 #acj4 ,eine ,wohlthterin #aji ,der ,anfhrungssatz ist ein ,satzgefge #aca4 ,grille und ,ameise #aaj ,zusammengezogene1 zusammengesetzte ,stze u4 ,satzgefge verbunden #acb4 ,eine ,geburtstagsscene #aaa ,die ,periode #acc4 ,an ,dich #aab ,illustration ,c4 ,der zusammengezogene ,satz4 ,i4 ,einfache ,zusammenziehungen4 #a4 ,der ,wilderer4 7,zwei ,subjecte47 ,der ,mond und die ,sterne standen bereits am ,himmel4 ,ihr ,glanz und ihr ,geflimmer warfen einen matten ,silberschein auf die stille ,flur4 ,ringsumher lagerten tiefe ,ruhe und ernster ,friede4 ,nur einzelne ,frsche und ,unken erhoben in dem schilfdurchwachsenen ,teiche noch ihre ,stimmen4 ,da traten ein ,vater und sein erwachsener ,sohn aus einem ,gebirgswalde hervor4 ,aus ihren ,zgen sprachen ,rohheit und finsteres ,wesen4 ,ihre leisen ,schritte und ihre ganze ,haltung bekundeten groe ,vorsicht4 ,auf des ,sohnes ,schultern lagen ein ,reh und zwei ,hasen4 ,ueber den ,rcken des ,alten hingen eine kurze ,bchse und ein groes ,netz4 ,ihr ,aeueres und ihr scheues ,verhalten lieen sie sofort als ,wilddiebe erkennen4 ,stumm schlichen ,vater und ,sohn ber die ,felder dahin4 ,kein ,wort1 kein ,laut kam ber ihre ,lippen4 ,bald hatten beide ein kleines ,gebsch erreicht4 ,hier aber traten ihnen pltzlich der ,flurschtz und sein ,hund entgegen4 ,schreck und ,verwirrung bemchtigten sich der ,diebe4 ,das krftige ,halt und die angelegte ,doppelbchse des ,flurschtzen kamen ihnen doch zu unerwartet4 ,weder ,vertheidigung noch ,flucht konnte sie retten4 ,blut und ,leben htten dabei auf dem ,spiele gestanden4 ,nach wenig ,minuten schritten der alte und der junge ,wilddieb als ,gefangene voran4 ,der ,flurschtz und sein ,hund folgten4 ,traurig blickten ,mond und ,sterne auf das dstere ,bild hernieder4 ,wuth und ,aerger lagerten auf den ,zgen der beiden ,verbrecher4 ,ihr ,weg fhrte in die ,frohnveste4 ,nach etwa einer ,stunde sperrten sie ,schlo und ,riegel von dem freien ,leben ab4 ,wochen und ,monate zogen an ihren ,kerkermauern vorber4 ,endlich erfolgten das letzte ,verhr und der ,richterspruch4 ,feld- und ,wilddieberei werden vom ,gesetze hart geahndet4 ,vater und ,sohn wanderten auf das ,zuchthaus4 ,hier qulten sie nun freilich ,reue und ,gewissensbisse4 ,doch die ,erkenntni kam zu spt4 ,ehre und ,freiheit waren verspielt4 ,was aber hatte jene ,beiden nach und nach auf die verbrecherische ,laufbahn gefhrt8 ,arbeitsscheu und ,leichtsinn waren die einzige ,ursache4 #b4 ,drei ,verdienstvolle4 7,mehrere ,subjecte47 ,kuh1 ,ziege und ,schaf sind auerordentlich ntzliche ,hausthiere4 ,nicht nur ihr ,tod1 sondern auch ihr ,leben gewhren uns mancherlei ,vortheile4 ,milch1 ,butter und ,kse wrzen ja fast tglich unser ,mahl4 ,sowohl die ,kuh und die ,ziege als auch das ,schaf erzeugen durch ihren ,dnger ,fruchtbarkeit der ,aecker4 ,wird den ,kindern nicht oft auch ein ,ziegenbcklein oder ein ,lamm zum ,vergngen gehalten8 ,noch mehr ,vortheil und ,gewinn erwachsen aus ihrem ,tode4 ,nicht blos ,rind und ,schps1 sondern auch das ,ziegengeschlecht geben uns ein nahrhaftes ,fleisch4 ,rinder-1 ,schpsen- und ,ziegenbraten essen wol alle ,leute gern4 ,aber nicht blos ihr ,fleisch1 sondern auch ihr ,fell1 zudem ihre ,haare und ihre ,hrner sind sehr ntzliche ,artikel4 ,stiefeln1 ,schuhe und ,pantoffeln1 auerdem ,taschen1 ,grtel und ,riemen1 sogar ,zume und ,sttel wachsen auf dem ,rcken des ,rindes4 ,weder ,arme noch ,reiche knnen deshalb dasselbe entbehren4 ,aus dem ,felle der ,ziege erstehen haltbare ,schrzen1 feste ,handschuhe1 sogar dauerhafte ,beinkleider4 ,haus-1 ,schaf- und ,reisepelze1 sowie auch ,mffe1 ,pelzstiefel und ,reisedecken kommen vom ,felle des ,schafes4 ,und wie viel ,kleidungsstcke1 ,stickereien und andere ,schmuckgegenstnde werden nicht erst aus seiner ,wolle gefertigt6 ,den auerordentlichen ,nutzen dieser ,thiere erkannten schon die ltesten ,nationen und ,vlkerstmme4 ,schon ,abraham1 ,isaak und ,jakob besaen groe ,heerden4 ,rinder und ,schafe bildeten ihre grten ,reichthmer4 #c4 ,die zahme ,gans4 7,zwei ,aussagen47 ,die ,gans ist ein ,haus- und ,wasservogel4 ,ihr ,rumpf ist oval und ziemlich stark4 ,ihre ,fe haben ,ngel und ,schwimmhute4 ,ihr ,hals ist lang und sehr beweglich4 ,der ,schnabel hat eine breite ,gestalt und eine abgerundete ,spitze4 ,das ,gefieder ist dicht und oft buntfarbig4 ,die ,stimme der ,gans ist weder klangvoll noch melodisch4 ,sie schnattert und gackert blos4 ,ihr ,gang ist breitspurig und wacklig4 ,sie schwimmt zwar vortrefflich1 fliegt aber schwerfllig4 ,ihre ,eier sind allerdings gro1 aber als ,speise nicht eben gesucht4 ,ihr ,fleisch dagegen ist sehr wohlschmeckend und darum beliebt4 ,die ,gans ist namentlich wegen ihrer ,federn sehr ntzlich und deshalb sehr verbreitet4 ,sie wird daher in manchen ,gegenden ganz besonders gehegt und gepflegt4 #d4 ,martin4 7,mehrere ,aussagen47 ,martin war seinen ,eltern ein unfolgsames ,kind1 in der ,schule ein fauler ,schler und berhaupt ein ungezogener ,knabe4 ,er war nicht blos znkisch und schadenfroh1 sondern auch lgenhaft und tckisch4 ,sein ganzes ,benehmen war roh1 wild und flegelhaft4 ,er hrte auf keine ,mahnung1 achtete keinen ,tadel1 lie sich durch keine ,strafe bessern4 ,seine ,bcher hatten nicht nur ,schmuzflecken und ,blattohren1 sondern auch keine ,schalen mehr4 ,seine ,kleider waren selten ganz1 reinlich und in guter ,ordnung4 ,natrlich wurden seine ,schulcensuren immer geringer1 klglicher und entehrender4 ,so war ,martin seinen ,eltern ein ,angst-1 ,sorgen- und ,schmerzenskind4 ,ebenso hatte der ,lehrer mit ihm nichts als ,verdru und ,aerger4 ,und was war die traurige ,folge von all diesen ,jugendsnden8 ,martin wurde spter ein ,faulenzer1 ein ,betrger1 ein ,dieb und zuletzt ein ,bewohner des ,zuchthauses4 #e4 ,ein guter ,knig4 7,zwei ,beifgungen47 ,ein weiser und gerechter ,knig ist fr ein ,land ein groes ,glck4 ,er sorgt fr das ,wohl der ,stdte und ,drfer4 ,er frdert die ,sttten der ,wissenschaft und ,kunst4 ,seine ebenso wohlwollenden als strengen ,gesetze gewhren allen ,unterthanen ,schutz4 ,er untersttzt den ,flei der ,handwerker und ,bodenbebauer4 ,er wei den ,segen einer guten ,schulbildung und einer frommen huslichen ,erziehung zu wrdigen4 ,er spendet jedem wirklichen ,verdienste wohlverdiente und ermunternde ,anerkennung4 ,so strmt ,segen von seinem erhabenen1 gottbegnadeten ,throne ber das ganze ,land4 ,allenthalben erblht geistiges und leibliches ,glck4 ,das ,volk wei dann aber auch ein solch frsorgliches und vterliches ,regiment zu schtzen4 ,mit vertrauensvollen und dankbaren ,herzen blicken ,alle zu dem ,throne auf4 ,jeder ,gutgesinnte zeigt nicht blos freudigen1 sondern selbst aufopfernden ,gehorsam4 ,fr einen solchen ,frsten zieht das ,volk willig in den gefahrvollen1 blutigen ,kampf4 ,an der ,gruft eines solchen ,landesvaters steht es mit ,herzen voll ,weh und ,schmerz4 #f4 ,der ,bergmann4 7,mehrere ,beifgungen47 ,der ,bergmann hat einen nicht blos mhsamen1 sondern auch gesundheits-1 ja lebensgefhrlichen ,beruf4 ,in dem tiefen1 dunklen1 unheimlichen ,schachte ist seine ,werksttte4 ,die unterirdische ununterbrochene ,nacht ist sein ,werkeltag4 ,das kleine1 drftige ,flmmchen seiner ,grubenlaterne ist seine ,sonne4 ,die ,gefahr zu ersticken1 zu verbrennen oder verschttet zu werden schwebt fortwhrend ber seinem ,haupte4 ,kann doch jeden ,augenblick ein sogenanntes bses ,wetter aus dieser oder jener ,wand hervorbrechen4 ,kann doch jeden ,tag das an sich zwar feste1 aber weitgespannte ,steingewlbe ber dem armen ruhig arbeitenden ,manne zusammenbrechen4 ,nicht selten droht ihm auch ,unheil durch des ,wassers tckische1 verheerende ,macht4 ,leider sind dergleichen schreckbare1 grauenhafte1 herzerschtternde ,unglcksflle gar nicht selten4 ,die ,bergwerke wurden schon fr ,tausende von braven1 biedern1 redlich sich nhrenden ,menschen zum frhen1 jammervollen ,grabe4 ,all diesen ,gefahren aber geht der ,bergmann tagtglich mit muthigem1 gottvertrauendem ,herzen entgegen4 ,er zeigt berhaupt viel frommen1 gottesfrchtigen ,sinn4 ,vor jedem greren ,bergwerke erblickt man ein kleines1 einfaches ,bethaus4 ,hier strkt er sich durch eine zwar kurze1 aber erhebende ,andacht zu dem schweren und gefahrvollen ,gange in die ,tiefe4 ,trotz der ,arbeit voller ,aengste und ,bedrohnisse erhlt der ,bergmann aber doch nur einen bescheidenen1 fast krglichen ,lohn4 ,in ,bergmanns ,htte herrscht daher nicht selten bittere1 drckende ,noth4 ,schwarzes1 trockenes ,brod bildet hufig seine ,mahlzeit nach einer langen1 erzfundreichen ,schicht4 ,sein zufriedenes1 gengsames ,gemth hilft ihm inde auch dieses schwere1 freudenleere ,loos ertragen4 #g4 ,die ,sonne4 7,zwei und mehrere ,ergnzungen47 ,die ,sonne fhrt verschiedene ,titel und ,namen4 ,der ,dichter nennt sie die ,mutter der ,erde1 die ,knigin des ,tages1 auch wol den ,quell alles ,lichtes4 ,der ,sternkundige bezeichnet sie einfach als ,fix- oder ,standstern4 ,unendlich gro sind ihre ,segnungen4 ,sie regiert ,tag und ,nacht4 ,sie spendet der ,erde ,licht und ,wrme4 ,ihr milder ,strahl erquickt sowohl die ,menschen als auch die ,thiere und die ,pflanzen4 ,sie ruft den ,frhling und den ,sommer4 ,sie lt den ,herbst und den ,winter einziehen4 ,sie zaubert das zarte ,keimblttchen aus der ,erde1 die ppige ,knospe aus dem ,zweige1 die purpurne ,blthe aus dem ,kelche1 die goldene ,frucht an des ,baumes ,krone4 ,sie zeugt die ,raupe in dem winzigen ,ei und den ,schmetterling in der geheimnivollen ,puppe4 ,ihre segnende ,bahn streut ,leben1 ,glck und ,freude aus4 ,sie scheint ,gerechten und ,ungerechten4 ,und wie verherrlicht sie ihren ,auf- und ,niedergang6 ,welche ,gensse bereitet sie da dem ,auge und dem gefhlvollen ,herzen6 ,wen sollte nicht ein schner ,sonnenaufgang sowohl mit ,bewunderung und ,entzcken1 als auch mit ,dankgefhlen und stiller ,andacht erfllen8 ,in wem erzeugte nicht ein schner ,sonnenuntergang nicht allein frohes ,staunen1 sondern auch ernste ,betrachtungen8 ,die ,gre und ,majestt der ,sonne erkannten daher auch schon die ltesten ,vlker4 ,einige lieen ihr sogar ,anbetung und gttliche ,verehrung zu ,theil werden4 #h4 ,der ,blinde4 7,desgleichen47 ,ein ,blinder hat ein unsglich schweres ,loos1 ein unendlich hartes ,geschick zu ertragen4 ,sein ,leben ist reich an ,gefahren und ,entbehrungen4 ,ihn kann weder der farbige ,blumenteppich des ,frhlings1 noch das blitzende ,diamantkleid des ,winters1 weder das majesttische ,sternenzelt1 noch das liebe ,bild eines schnen ,menschenantlitzes erfreuen4 ,er kann nie des ,entzckens ber eine reizende ,landschaft1 nie des ,jubels ber das herrliche ,farbenspiel eines ,regenbogens1 nie auch der ergreifenden ,gemthsbewegung bei dem ,anblicke wildzuckender ,blitze theilhaftig werden4 ,auf jedem seiner ,wege mu er stets seiner ,unsicherheit und ,hlflosigkeit eingedenk sein4 ,er mu jeden ,laut1 jedes kleine ,gerusch beachten4 ,nur selten kann er des ,stockes oder einer leitenden ,hand entbehren4 ,ein solcher ,unglcklicher verdient daher unser ,mitleid1 unsere herzlichste ,theilnahme1 unsere ,untersttzung4 ,man mu natrlich an jedem ,unglcklichen1 ganz besonders aber an dem ,tauben1 ,stummen und ,blinden ,barmherzigkeit ben4 ,ein diese ,pflicht ,vergessender ist weder unserer ,achtung und ,liebe1 noch des ,christennamens und der ,gnade ,gottes wrdig4 #i4 ,eine ,landplage4 7,mehrere ,ortsbestimmungen4 ,verhltniwort47 ,sowohl in ,ungarn als auch in ,serbien und ,bosnien hausten ehedem sehr gefhrliche ,ruberbanden4 ,ihre ,schlupfwinkel befanden sich in den dortigen ,gebirgen und ,wldern4 ,ihre ,lager schlugen sie in ,hhlen und ,felsenkesseln auf4 ,weder in den ,stdten1 noch in den ,drfern war man vor diesem rohen ,gesindel sicher4 ,einzelne der khnen ,gesellen wagten sich sogar am hellen ,tage auf die ,marktpltze1 auf ffentliche ,vergngungsorte und in die ,gotteshuser4 ,kein ,reisender konnte auf ,wegen und ,straen fr sein ,leben unbesorgt sein4 ,immer mute er ngstlich vor1 neben1 um und wol auch hinter sich blicken4 ,konnte ja doch jeden ,augenblick ein solcher ,wegelagerer aus einem ,dickicht1 hinter einer ,felsenecke oder aus irgend einer ,vertiefung hervorgesprungen kommen4 ,konnte ja doch auf jedem ,schritte das tdtliche ,rohr fr ihn schon an einem ,baumstamme1 auf einem ,erdhgel oder auf einer ,felsenkante angelegt sein4 ,so war aller ,verkehr diesseits und jenseits der ,donau hchst unsicher gemacht4 ,nur mit ,hlfe des ,militrs vermochte man endlich dem ,unwesen zu steuern4 ,ganze ,compagnien muten in ,bergen und ,thlern umherstreifen4 ,nach ,sd und ,nord1 nach ,ost und ,west gingen einzelne ,abtheilungen4 ,diese bewaffneten ,mnner sphten unter jeden ,haufen drrer ,bltter1 hinter jeden ,steinblock1 in jede ,felsenspalte1 nach jedem kleinen ,thalkessel4 ,viele von den ,rubern wurden in ihren ,verstecken oder auch im freien ,walde gefangen4 ,man fhrte sie zunchst auf die ,militrwachen oder auch sofort in die ,gefngnisse4 ,viele der ,raubgesellen fanden ihren ,tod auf der ,stelle oder spter am ,galgen4 ,andere wurden lebenslnglich in die ,zuchthuser oder in andere ,strafanstalten geschickt4 ,einzelne ,ruberhuptlinge bten ihr verbrecherisches ,leben bis an dessen ,ende theils in unterirdischen ,gefngnissen1 theils in stockfinstern ,festungszellen4 ,die ,bewohner der dortigen ,gegend aber athmeten nun wieder freier unter ihren ,dchern und auf ihren ,wanderungen4 #aj4 ,der ,christbaum4 7,desgl4 ,umstandswort47 ,clemens schrieb kurz nach dem ,weihnachtsfeste an seine kleinen ,vettern in ,reichenbach und ,chemnitz4 ,an den einen berichtete er ,folgendes ber den ,christbaum3 ,der ,christbaum stand mitten in der ,stube auf dem ,tische4 ,er war oben und unten auf das prchtigste geschmckt4 ,hier und da blitzten lange ,perlenschnuren4 ,links und rechts flatterten goldene ,fhnchen an den ,zweigen4 ,silberpapierne ,vgelchen schwebten vermittelst dnner ,gummifdchen rckwrts und vorwrts4 ,eine ,menge allerliebster ,engel schienen innen und auen auf- und nieder zu steigen4 ,inmitten der blitzenden ,krone hing ein groer ,ruprecht4 ,er trug hinten und vorn einen ,sack4 ,mit der ,rechten bewegte er eine lange ,ruthe hin und her4 ,mit der ,linken zeigte er bald aufwrts1 bald abwrts4 ,hier und dort erblickte man auch vergoldete ,schfchen4 ,wol an dreiig brennende ,kerzen sendeten ihre ,strahlen nach den groen ,pfeilerspiegeln hinber und herber4 ,und so war das ganze ,zimmer bis in alle ,ecken und ,winkel festlich erleuchtet4 #aa4 ,der ,kranke4 7,zwei ,zeitbestimmungen47 ,wie geht es ,deinem kranken ,bruder88 ,so fragte ,paul den ihm begegnenden ,moritz4 ,moritz4 ,seit vorgestern und gestern war das ,fieber im steten ,steigen begriffen4 ,frh und abends phantasirte er sehr lebhaft4 ,seit zwei oder gar seit drei ,tagen hat der arme ,junge keinen einzigen ,bissen ,nahrung zu sich genommen4 ,paul4 ,o weh6 ,da kann ich ihn wol weder heute noch morgen besuchen8 ,moritz4 ,vor ,sonntag oder ,montag wird das der ,arzt kaum erlauben4 ,selbst ich darf unter drei1 vier ,tagen nicht zu ihm4 ,paul4 ,wie oft kommt denn der ,arzt zu ihm8 ,moritz4 ,der ,arzt besucht ihn vor- und nachmittags1 zuweilen auch noch einmal abends acht ,uhr4 ,paul4 ,welche ,heilmittel wendet denn der ,arzt an8 ,moritz4 ,frh und abends wird er in feuchte ,tcher eingeschlagen4 ,darauf schwitzt er eine ,stunde1 auch zwei ,stunden4 ,nun reibt ihn mein ,vater fnf bis zehn ,minuten mit einem wollenen ,tuche trocken4 ,nach dem ,schweie kommt er #bj-cj ,sekunden in ein khles ,bad4 ,der hierauf eintretende ,schlaf whrt zuweilen eine halbe1 auch eine ganze ,stunde4 ,paul4 ,gewi ist ,deine gute ,mutter recht besorgt um den ,kranken8 ,moritz4 ,sie sitzt ,tag und ,nacht an seinem ,bette4 ,sie hat sich schon seit ,tagen und ,wochen keinen ordentlichen ,schlaf vergnnt4 ,morgen und bermorgen aber wird mein ,vater eine ,krankenpflegerin fr sie eintreten lassen4 ,paul4 ,vor vier1 sechs ,wochen wird da wol ,dein ,bruder nicht in die ,schule kommen8 ,moritz4 ,vielleicht gar vor drei oder vier ,monaten nicht4 ,er ist zu sehr entkrftet4 ,paul4 ,mge ihn der liebe ,gott recht bald und dann fr immer gesund werden lassen6 #ab4 ,die ,glocken4 7,desgleichen47 ,hoch auf dem ,thurme hngen die ,glocken4 ,ihre ehernen ,zungen tnen frh und spt in die weite ,welt hinein4 ,des ,morgens und des ,abends mahnen sie zum ,gebet4 ,wie ernstfreundlich klingt doch des ,kirchglckleins ,stimme whrend des ,sonnenauf- und ,sonnenunterganges6 ,an ,sonn- und ,festtagen rufen sie zum ,gotteshause4 ,wie feierlich ertnt sowohl zur lieben ,weihnachts- als auch zur lieben ,osterzeit der harmonische ,glockengru6 ,tiefernst stimmt uns das ,kirchengelute beim ,scheiden des ,jahres1 an ,bu- und ,bettagen4 ,fast wehmthig zittert es zur ,zeit eines ,begrbnisses oder gar zur ,stunde eines ,hochgerichts an unser ,ohr4 ,geradezu schauerlich aber hallt der ,nothruf der ,glocke whrend einer ,feuersbrunst oder eines ,volksaufstandes durch die ,straen4 ,ihr ,ruf ertnt aber nicht blos an den ,tagen ernster ,feier1 zur ,stunde trauriger ,familiengeschicke1 in den ,minuten drohender ,gefahr und whrend der ,augenblicke blutiger ,shne1 sondern auch zur ,zeit froher ,feste und freudiger ,familienereignisse4 ,so verkndet z4 ,b4 auf dem ,lande die ,kirchenglocke minuten-1 ja viertelstundenlang die ,taufe eines ,kindes4 ,dort stimmen die ,glocken am ,tage der ,geburt des ,landesvaters1 bei ,einweihungen kirchlicher ,gebude1 bei feierlichen ,einzgen und zu besonders festlichen ,trauungen ihren freudigen ,lobgesang an4 ,so sind die ,kirchenglocken ,sommer und ,winter1 ,tag und ,nacht theilnehmende ,wchter ob des bewegten ,menschenlebens4 ,diesen ,dienst aber versehen sie nicht blos erst zehn oder fnfzig1 sondern schon seit ,hunderten von ,jahren4 ,frher oder spter werden sie auch ,dir ,dein ,grablied singen4 #ac4 ,elise4 7,zwei ,bestimmungen der ,art und ,weise47 ,elise hatte sich auf einem ,spaziergange in den ,wald pltzlich und auf ganz unerklrliche ,weise eine ,erkltung zugezogen4 ,sie wurde nicht blos leichthin1 sondern sogar gefhrlich krank4 ,kopf und ,brust bereiteten ihr theils abwechselnd1 theils gleichzeitig viel ,weh4 ,mehrere ,nchte verbrachte sie schlaflos und uerst aufgeregt4 ,unter diesen ,umstnden waren die ,eltern bald mehr1 bald weniger um sie besorgt4 ,sie ertrug inde alle ,schmerzen still und geduldig4 ,bereitwillig und ohne eine ,miene zu verziehen nahm sie die von dem ,arzte verschriebene bittere ,arzenei4 ,ergeben und zugleich vertrauensvoll unterwarf sie sich allen ,kurversuchen4 ,sogar das schmerzhafte ,saugen mehrerer ,blutegel erduldete sie standhaft und ohne jeglichen ,seufzer4 ,diesem rhmlichen ,verhalten folgte aber auch endlich die ,genesung schnell und sicher4 ,nach vier ,wochen war ,elise grndlich und darum nachhaltig kurirt4 ,frisch1 munter und frhlich hpfte sie nun wieder mit ihren ,gespielen im ,garten umher4 ,ihre ,eltern aber dankten dem lieben ,gott ebenso aufrichtig als herzlich fr die ihrer ,tochter neugeschenkte ,gesundheit4 #ad4 ,das ,kanonenfieber4 7,desgleichen47 ,nicht ohne ,schreck und eine gewisse ,verzagtheit las ,melchior den ,ruf zu den ,waffen4 ,unter ,thrnen und ,seufzen nahm er ,abschied von den ,seinigen4 ,mit trbseligen ,gedanken und niedergeschlagnen ,augen marschirte er inmitten seines ,regimentes zum ,thore hinaus4 ,seine ,kameraden sangen aus voller ,kehle und muthiger ,brust ihre frischen ,soldatenlieder4 ,melchior schritt stumm und bnglich dahin4 ,in guter ,stimmung und noch bei frischen ,krften berschritt endlich das ,regiment die feindliche ,grenze4 ,ebenso khn als schnell warf sich ihm der ,feind entgegen4 ,zwar in grter ,eile1 aber dennoch vorsichtig nahm das ,regiment ,stellung4 ,unter ,horn- und ,trommelsignalen begann der ,kampf4 ,summend und zischend durchkreuzten die tdtlichen ,geschosse die ,luft4 ,theils stumm1 theils mit einem jhen ,aufschrei brachen die von den ,kugeln ,getroffenen zusammen4 ,melchior erbebte bei den ersten ,schssen ganz entsetzlich1 fast wie ein furchtsames ,kind4 ,von ,todesangst und einer gewissen ,betubung ergriffen stand er in ,reihe und ,glied4 ,zitternd und darum ohne jegliches ,ziel feuerte er seine ,schsse ab4 ,fast wider ,willen und ohne ,selbstbewutsein ging er mit vorwrts4 ,zehn ,minuten lang war jetzt mit auerordentlicher ,erbitterung1 aber noch ohne ,erfolg gekmpft worden4 ,da kam pltzlich und in fast wunderbarer ,weise ein ganz anderer ,geist ber ,melchior4 ,er stellte sich kalt und mannhaft dem ,feinde gegenber4 ,er zielte mit ,ruhe und ,sicherheit4 ,schnell und unerschrocken benutzte er jede ,gelegenheit zu seiner ,deckung4 ,mit ,ungeduld und sichtlicher ,kampfbegeisterung erwartete er das ,signal zum ,vorwrtsgehen4 ,beim schlielichen ,sturmangriffe eilte er sonder ,furcht und ,todesangst allen ,anderen voran4 ,sein ,regiment errang endlich unter fast bermenschlichen ,anstrengungen und groen ,opfern den ,sieg4 ,und ,melchior8 ,ihm berreichte sein ,commandant vier ,wochen nach der ,schlacht mit militrischer ,feierlichkeit und herzlicher ,ansprache eine ehrenvolle ,auszeichnung4 #ae4 ,gott und wir4 7,zwei ,beweggrnde47 ,der liebe ,gott schenkt uns ,alles aus ,liebe und ,gte4 ,er verschiebt die ,strafe des ,snders aus ,geduld und ,langmuth4 ,er vergibt uns unsere ,schuld aus lauter ,gnade und ,barmherzigkeit4 ,aus ,liebe und ,dankbarkeit mssen wir ihm deshalb gehorchen lernen4 ,unsere ,besserung darf nicht aus ,angst oder ,furcht geschehen4 ,wir mssen uns aus vollster ,ueberzeugung und mit aufrichtigem ,vertrauen ihm stets als ,kinder gegenber stellen4 #af4 ,die ,kuh4 7,zwei ,zwecke47 ,die ,kuh wird zur ,zucht und auch zum ,zuge verwendet4 ,sie gewhrt deshalb fr ,stadt und ,land groen ,nutzen4 ,um ihrer ,milch und ihres ,dngers willen hlt man sie oft in groen ,heerden4 ,ihre ,milch wird nicht blos als ,getrnk1 sondern auch zu ,butter und ,kse verbraucht4 ,ihr ,fleisch dient zu ,braten und zu verschiedenen andern ,speisen4 ,ihre ,haut trgt sie fr ,schuhmacher1 ,sattler und ,riemer zu ,markte4 ,ihre ,hrner sind fr ,drechsler und ,knopfmacher bestimmt4 ,wegen dieses allgemeinen ,nutzens wird auch die ,kuh in manchen ,gegenden zum ,heirathsgute oder zu einem andern ,geschenke erhoben4 #ag4 ,der kleine ,knstler4 7,zwei ,stoffe47 ,julius war ein auerordentlich geschickter ,knabe4 ,er verstand aus den unbedeutendsten ,dingen und ,stoffen allerhand ,spielereien zu fertigen4 ,aus abgesetzten ,korken und weggeworfenen ,lederstckchen schnitzte er allerliebste ,landschaften4 ,aus ,baumrinde1 ,moos und ,flechten baute er kleine ,einsiedeleien4 ,aus buntem ,papier und den ,abfllen in der ,glaserwerkstatt wute er niedliche ,glasschrnkchen herzustellen4 ,aus ,pappstreifen und bunten ,leinwandabschnittchen formte er allerhand ,schchtelchen4 ,aus ,cigarrenkastenbretchen und den ,deckeln zerbrochener ,schachteln entstanden unter seinen ,hnden bewegliche ,windmhlen4 ,thiere schuf er gewhnlich aus ,mehl und ,wasser4 ,menschen wurden von ihm aus ,wachs oder ,pech gebildet4 ,mit diesen ,schelchen aus festen ,stoffen oder ursprnglich weichem ,material erfreute er dann seine ,geschwister besonders zur ,weihnachtszeit4 ,wiederholung4 7,alle ,arten ,zusammenziehungen47 #ah4 ,ludwig und ,gnther4 ,ludwig und ,gnther nannten sich gute ,freunde4 ,beide aber waren faule1 ungezogene und rohe ,buben4 ,ueber ihre ,lippen ging selten ein sanftes oder ein gutes ,wort4 ,hufig stieen sie nicht blos ,schimpfworte und gemeine ,reden1 sondern sogar ,flche und ,verwnschungen aus4 ,whrend ihrer freien ,zeit trieben sie sich in ,wldern und ,gebschen umher4 ,dabei war im ,frhlinge und ,herbste ihr ,hauptabsehen auf das ,wegfangen von ,singvgeln gerichtet4 ,diese ,schndlichkeit fhrten sie durch ,aufstellen von ,leimruthen1 ,netzen1 ,sprenkeln und andern ,schlingen aus4 ,mit den armen ,gefangenen aber gingen sie nicht selten uerst roh und herzlos um4 ,oft marterten sie die unglcklichen ,thierchen aus purer ,laune und ,schadenfreude auf das entsetzlichste4 ,schlielich wurden dieselben in ein enges ,leinwandsckchen oder gar in einen ,strumpf gesteckt4 ,so wanderten die ,aermsten zum ,verkaufe oder zum ,verschenken aus ihrem ,paradiese hinaus4 ,die ,freiheit und den grnen ,wald sah keiner der ,unglcklichen wieder4 ,lebenslnglicher ,kerker oder ein elender ,tod ward ihr ,loos4 ,zum ,glck und zur ,freude aller ,gutgesinnten legte man endlich den bsen ,knaben ihr gottloses ,treiben4 ,sie wurden eingezogen1 verhrt1 verurtheilt und auf zwei ,jahre in eine ,strafanstalt abgefhrt4 ,zu ihrem eigenen ,heile kehrten sie aus dieser ,anstalt nach berstandner ,bue als gebesserte1 gute und brauchbare ,menschen zurck4 #ai4 ,die ,luft4 7,fortsetzung47 ,die ,luft besteht aus ,stickstoff1 ,sauerstoff1 ,wasserstoff und ,kohlensure4 ,stickstoff und ,sauerstoff sind in groer ,menge in ihr vorhanden4 ,viele ,merkmale und ,eigenschaften hat sie mit andern ,krpern gemein4 ,sie ist undurchdringlich1 durchsichtig1 schwer und elastisch4 ,sie nimmt verschiedene ,grade der ,klte und der ,wrme an4 ,deshalb berhrt sie uns zuweilen hei1 warm1 lau1 kalt1 sogar eisig kalt4 ,die ,luft durchdringt die winzigsten ,zellen der ,thierkrper und der ,pflanzen4 ,sie findet sich ebensowohl in der ,tiefe des ,meeres als im ,innern des grten ,felsenberges4 ,fr alles ,leben und ,gedeihen ist sie die erste ,bedingung4 ,ihre ,bewegungen und ,strmungen sind stets wechselnder ,natur4 ,als lindes ,suseln weht sie durch ,hain und ,flur4 ,als scharfer ,zug pfeift sie durch ,fenster und ,thren4 ,aehrenfelder1 einzelne ,baumgipfel und ganze ,wlder bewegt der ,wind4 ,er setzt die ,windmhle und die ,segelschiffe in ,bewegung4 ,er trgt den leichten ,drachen und die schwere ,wolke4 ,pfeifend und heulend saust er als ,sturm daher4 ,als ,orkan richtet er in ,obstgrten1 in ,wldern1 auf dem ,meere1 in ,drfern und ,stdten oft gewaltige ,verheerungen an4 ,die ,luft vermittelt jeden ,schall1 jeden ,laut1 jeden ,ton1 jeden ,knall4 ,ihre ,wellen tragen das ,murmeln der ,bche1 das ,summen der ,kfer1 das ,lied der ,nachtigall an unser ,ohr4 ,auf ihren ,schwingen rollt der knirschende ,donner und der dumpfe ,knall der schweren ,geschtze dahin4 ,sie vermittelt unsern ,herzen das ,flehen des ,armen1 das ,seufzen des ,leidenden1 den ,hlferuf des ,verunglckten1 den ,trost theilnehmender ,freunde4 ,so belebt sie nutzbringend und segenspendend das unendliche ,all4 #bj4 ,einfache ,kost4 7,fortsetzung47 ,wasser1 ,salz und ,brod macht die ,wangen roth4 ,das ist ein altes und ein wahres ,sprichwort4 ,wo blieben sonst die markigen ,gestalten1 die krftigen ,arme und die blhenden ,gesichter der armen ,gebirgsbewohner8 ,die ,tafeln der ,grafen1 ,herzge1 ,knige und ,kaiser mchten brechen unter der ,last der feinsten ,leckerbissen4 ,sind diese ,herren aber deshalb etwa die gesndesten und krftigsten ,menschen8 ,starb nicht schon mancher ,frst in der ,blthe seiner ,jahre1 im krftigsten ,mannesalter8 ,mge der ,arme darum nicht neidisch weder nach den ,kapaunen1 ,austern und ,torten1 noch nach den ,weinhumpen und ,methglsern der ,reichen blicken4 ,bei zufriedenem ,sinn und ,hunger ist auch die einfache ,kartoffel eine leckere ,speise4 ,gaumenkitzel und ,zungenweide sind ja oft nur eingebildete ,dinge4 ,dein ,mahl aus einfachem ,gemse und ,schwarzbrod erscheint vielleicht sogar manchem ,reichen als genureich4 ,mglicherweise haben ihm die allzu fetten ,speisen den ,magen geschwcht oder gar schon verdorben4 ,einfache1 aber krftige ,kost ist unter allen ,umstnden der ,gesundheit am dienlichsten4 #ba4 ,zwei ,brder4 7,fortsetzung47 ,hans und ,otto waren ,brder4 ,heiterkeit und ,frohsinn1 sowie ,vertrglichkeit bildeten die ,hauptmerkmale ihres ,charakters4 ,flei1 wie auch ,ordnungsliebe zeigte jeder4 ,nicht nur der ,vater1 sondern auch die ,mutter waren stolz auf diese ,kinder4 ,hans galt fr einen guten ,turner und ,schwimmer4 ,otto leistete viel im ,zeichnen und ,malen4 ,ersterer sah frisch und blhend aus4 ,letzterer war etwas bla und hager4 ,beide lernten und arbeiteten um die ,wette4 ,diese treuen1 strebsamen ,brder waren bei ,jedermann beliebt4 ,der ,flei des ,hans und des ,otto wurden andern ,kindern zum ,vorbilde aufgestellt4 ,otto's ,zeichnungen und ,bilder bewunderte man4 ,von dem ,muthe und der ,gewandtheit des ,hans erzhlte man sich berall4 ,groe und kleine ,kinder gingen mit ,respekt an diesen ,knaben vorber4 ,beide jedoch blieben bescheiden und demthig4 ,so brav und gut sollten alle ,knaben und ,mdchen sein4 ,,ii4 ,mehrfache ,zusammenziehungen4 #bb4 ,zwei berhmte ,snger4 7,subjecte1 ,ergnzungen1 ,beifgungen etc47 ,nachtigall und ,grasmcke sind liebliche ,wald- und ,singvgel4 ,sie lieben das niedere1 schattige ,gebsch an ,flssen und ,teichen4 ,ihr einfaches1 schlichtes ,kleid kann sich weder mit dem bunten ,gefieder des ,gimpels1 noch mit dem vielfarbigen ,gewande des ,finken messen4 ,ihr wundervoller1 herrlicher ,gesang aber macht sie zu ,lieblingen bei ,jung und ,alt4 ,weich und harmonisch ertnen ihre ,weisen aus dem dstern ,strauchwerke und aus den niedern ,baumgipfeln hervor4 ,ihre melodie- und gefhlsreichen ,lieder ergreifen jedes unverdorbene und sinnige ,menschenherz mit unwiderstehlicher ,macht und seltsamem ,zauber4 ,ihnen lauscht zur ,frh- und ,abenddmmerung der ,wanderer auf staubiger ,strae oder auf holperigem ,waldpfade4 ,ihren fltenden1 oft schwermthigen ,accorden leiht selbst der mde ,waldarbeiter und der die ,waldmusik lngst gewohnte ,waidmann noch sein ,ohr4 ,und doch haben gerade ,nachtigall und ,grasmcke unter den ,menschen die unbarmherzigsten1 gefhrlichsten ,feinde4 ,aus purer ,gewinnsucht und schndem ,eigennutze stellt man ihnen an allen ,orten und ,enden nach4 ,selbst die zu ihrer ,sicherheit und ihrem ,schutze hier und da erlassenen strengen1 oft auerordentlich strengen ,gesetze vermgen diese ,zierden des ,waldes1 diese ,lieblinge aller ,naturfreunde nicht ganz vor ,nachstellung und ,gefangennahme zu schtzen4 #bc4 ,der ,winter4 7,fortsetzung47 ,horst und ,alfred erwarteten mit sehnschtigen ,blicken und frmlicher ,ungeduld den ersten ,schnee4 ,stundenlang1 ja halbe ,tage lang schauten sie zu den hohen1 breiten ,fenstern hinaus nach dem grauen1 wolkenbedeckten ,himmel4 ,lngst schon hatten sie ihre ,schlitten und ,schlittenpeitschen aus ihren ,schlupfwinkeln hervorgeholt und in ,bereitschaft gestellt4 ,nicht blos bereits seit ,tagen1 sondern sogar seit ,wochen schwrmten sie in ihren ,gesprchen und ,trumen von ,schneeballschlachten1 ,schneemnnern und ,rutschpartien4 ,da endlich wirbelten die ersten feinen1 zarten ,schneeflckchen in anmuthigem ,tanze und in dichtem ,gedrnge auf ,dach und ,baum1 auf ,hof und ,garten herab4 ,horst und ,alfred schrieen laut und freudig auf ber das lngst ersehnte und lngst erhoffte ,naturereigni4 ,nach zwei ,tagen und drei ,nchten lag der ,schnee in den ,grten und ,feldern nicht blos zoll-1 sondern sogar ellenhoch4 ,nun wurden von den beiden ,knaben und ihren ,freunden und ,gespielen ,schlittenbahnen angelegt und groe1 dickmauerige ,schneeschanzen errichtet4 ,diese ziemlich fest und uerst geschickt angelegten ,bollwerke suchte man dann unter ,vivat- und ,hurrahgeschrei zu erstrmen4 ,dabei flogen die groen und kleinen ,bomben hinber und herber4 ,viele von ihnen zerplatzten zur ,freude und zum ,jubel der kleinen ,schaar auf dem ,rcken1 an den ,kpfen und wol gar an den ,nasen der ,gegner4 ,zur ,abwechselung wurde nach beendigter ,schlacht oder nach lngerer ,schlittenfahrtbelustigung ein hoher1 breitschultriger ,schneemann erbaut4 ,wohlausgesuchte und geeignet geformte ,steinkohle bildete seine ,augen und seine ,nase4 ,zhne und ,lippen verlieh man ihm mittels rother ,tuchlppchen und kleiner ,eiszapfen4 ,die ,schpfung eines solch riesigen ,schneemannes weckte unter den kleinen ,knaben auerordentlich fleiige und emsige ,hnde und viel ,freude und ,jubel4 ,so trieben sie es alle ,tage und wurden des langen und zugleich harten ,winters nicht mde4 ,bei aller dieser ,freude und bei all diesem ,vergngen vernachlssigten sie aber nie ihre ,schularbeiten und ihre sonstigen huslichen ,beschftigungen4 #bd4 ,stolz und ,eitelkeit4 7,fortsetzung47 ,stolz und ,eitelkeit verderben bei ,kindern und ,erwachsenen nicht blos den ,charakter1 sondern beflecken auch das ,herz4 ,stolze und ,eitle blicken mit ,geringschtzung und ,nichtachtung auf ,arme und ,gebrechliche1 berhaupt auf ,niedrigstehende herab4 ,ihr ,gemth verschliet sich aus lauter ,dnkel und ,hochmuth der ,theilnahme1 dem ,mitleide1 der ,barmherzigkeit4 ,dabei werden sie in engeren und weiteren ,gesellschaftskreisen unangenehm und darum lstig4 ,welcher ,verstndige und ,vernnftige mchte wol gern mit solchen eingebildeten ,narren und hochfahrenden ,thoren nheren und wol gar freundschaftlichen ,umgang haben8 ,der ,hochmthige lebt sich unbestritten und unleugbar auch selbst zur ,last und ,qual4 ,wie erregt und rgert ihn jeder fremde ,vorzug des ,standes1 der ,bildung1 der krperlichen ,schnheit1 der ,kleidung1 jedes fremde ,lob1 jede fremde ,ehre oft auf ,tage und ,wochen hinaus6 ,wie mitunter peinlich ngstlich ist er frh und spt auf die ,pflege seiner ,haut1 seiner ,zhne1 seiner ,haare1 vielleicht sogar seiner ,ngel bedacht6 ,wie spht die ,eitelkeit auf den ,straen und in ,gesellschaften1 sowie in ,modezeitungen und andern derartigen ,blttern nach der neuesten ,form der ,kopfbedeckung1 dem neuesten ,schnitte der ,kleider1 wol gar nach der neuesten ,farbe der ,handschuhe6 ,an allen ,orten und in allen ,kreisen will sie gesehen und bewundert sein4 ,welch ein unruhiges1 trauriges ,leben6 ,lat uns lieber zu unserer ,ehre und zu unserem ,ruhme unsern schnsten ,schmuck in ,einfachheit und ,bescheidenheit suchen und finden4 ,,iii4 ,arten der ,zusammenziehung4 #be4 ,ein ,kampf4 7,zusammenstellend47 ,ein ,staar und ein ,sperling stritten sich um den ,besitz eines ,nistkastens4 ,derselbe bot allerdings nicht blos alle mgliche ,bequemlichkeit1 sondern auch viel ,raum4 ,zudem hing er hoch und sicher4 ,sowohl whrend der ,frh- als der ,mittags- und der langen ,nachmittagsstunden konnte ihn die ,sonne bescheinen4 ,somit erschien er den beiden ,vgeln zum ,brten und zur ,kinderzucht auerordentlich geeignet4 ,beide setzten daher auch fr die ,eroberung desselben ,blut und ,leben ein4 ,der ,kampf wurde mit ,wuth und ,erbitterung gefhrt4 ,bald schlugen1 hackten und bissen sich die hitzigen ,gegner auf den ,aesten und ,zweigen1 bald auf dem ,dache des ,nistkastens1 bald auf dem ,rasen des ,gartens umher4 ,graue und schwarze ,federn wirbelten zahlreich nach links und rechts4 ,wuth und ,schmerzgeschrei zeterte durch die ,luft4 ,eine ,menge anderer ,vgel eilte theils aus ,neugier1 theils vor ,schreck herbei4 ,wol drei bis fnf ,minuten dauerte die entsetzliche ,fehde4 ,erschpft und blutend ergriff endlich der ,staar die ,flucht4 ,der allerdings auch verwundete und schrecklich zerzauste ,spatz aber zog triumphirend und fast wie hohnlachend in das eroberte ,luftschlo ein4 ,wollt ihr ihn etwa ob seiner ,heldenthat schmhen oder verurtheilen8 #bf4 ,die ,erzvter4 7,desgleichen47 ,abraham1 ,isaak und ,jakob waren ,erzvter4 ,sie alle fhrten nicht blos zum ,scheine1 sondern in ,wahrheit ein frommes1 gottesfrchtiges ,leben4 ,weder ,glck noch ,unglck vermochte ihre ,gottestreue wankend zu machen4 ,sie standen nicht allein in ihrer ,familie1 sondern auch in ihrer weiteren ,umgebung als wahre ,muster im ,gehorsam1 in der ,demuth und im ,gottvertrauen da4 ,die ,israeliten zollen ihnen darum noch heute groe ,achtung und ,verehrung4 ,alle drei ,mnner standen aber auch unter besonderem ,schutze und in besonderer ,gnade ,jehovah's4 ,er segnete sie mit leiblichen und geistigen ,gtern4 ,mit ,muth und ,kraft wuten sie daher stets ,leid und ,trbsal zu ertragen4 ,mute doch ,isaak noch in seinen alten ,tagen und besonders whrend seiner ,blindheit bittern ,undank und schmachvolle ,tuschung erfahren4 ,welch tiefes ,herzeleid und welch unendliches ,weh mute ,vater ,jakob infolge des ,neides und der ,rachsucht seiner eigenen ,kinder empfinden6 ,immer inde fhrte ihr ,herr und ,gott jene ,mnner durch ,kummer1 ,noth und ,thrnen zu neuer ,freude1 neuem ,glcke4 ,die ,lebensgeschichten dieser ,gottesmnner sind im lieben1 heiligen ,bibelbuche ebenso getreulich als auch ausfhrlich niedergeschrieben4 ,sie zu lesen und zu erwgen ist fr ,kopf und ,herz heilsam4 #bg4 ,das ,meer4 7,entgegenstellend47 ,der ,anblick des ,meeres kann zu ,zeiten mit erhebender ,bewunderung1 aber auch mit erschtterndem ,entsetzen erfllen4 ,es bepltschert den ,strand mit freundlichem ,wellenspiel1 tobt aber auch in wilder ,brandung4 ,seine ,straen sind zwar breit1 inde nicht selten gefahrvoll4 ,meeressturm1 gleichwohl auch ,meeresstille knnen uerst unheilbringend werden4 ,das ,reisen auf dem ,oceane ist allerdings reich an ,genssen1 hingegen auch stets gewagt4 ,die riesigsten ,segelschiffe1 doch auch die mchtigsten ,dampfer knnen verunglcken4 ,trotzdem geht der ,matrose nie mit ,zagen1 sondern stets mit ,freuden aufs neue in ,see4 ,der wettergebrunte ,seemann vermag in ,stunden schwerer ,noth lange zu fluchen1 allein endlich auch zu beten4 ,er traut allerdings seiner ,kraft1 dessenungeachtet zuletzt aber auch der schtzenden ,hand ,gottes4 ,das ,meerwasser ist zwar hell und klar1 dennoch fr den ,menschen ungeniebar4 ,viele seiner ,bewohner sind uns bekannt1 inde noch lange nicht alle4 ,es birgt unendlich viel erklrliche ,naturerscheinungen1 aber auch noch viel ,geheimnisse4 #bh4 ,geld4 7,desgleichen47 ,viel ,geld macht zwar reich1 aber nicht immer glcklich4 ,es ist wohl ein ,trster in der ,noth1 inde in vielen ,fllen kein ,helfer4 ,der ,besitz viel blinkenden ,erzes verschafft nicht selten dem ,menschen ,ehre1 dessenungeachtet aber keinen sittlichen ,werth4 ,das ,geld erschliet die ,thr zu vielen ,genssen1 jedoch auch das ,thor zu mancherlei ,snden und ,lastern4 ,es erfreut nicht blos1 sondern verfhrt auch4 ,in das eine ,herz pflanzt der ,mammon den ,sinn des ,mitleids und der ,wohlthtigkeit1 in das andere dagegen die ,wurzel des ,stolzes und des ,dnkels4 ,so ist er unser ,freund1 gleichwohl auch unser ,feind4 ,wir knnen durch ihn in vieler ,hinsicht frei1 aber auch ,sklaven werden4 ,wir wollen daher unser ,geld zwar zusammenhalten1 allein niemals das ,herz daran hngen4 #bi4 ,der ,maikfer4 7,begrndung47 ,die ,maikfer sind sehr gefrig1 darum schdlich4 ,sie erscheinen fast alle zu gleicher ,zeit1 deshalb in groer ,menge4 ,sie suchen im ,frhlinge das junge ,bltterwerk und deswegen die ,gipfel der ,eichen und ,kastanien auf4 ,sie zeugen viel ,eier1 demnach eine zahlreiche ,nachkommenschaft4 ,ihre ,larven ruhen tief in der ,erde1 folglich wohlgeborgen4 ,ihre wohlgenhrten1 mithin fetten ,leiber dienen vielen ,vgeln zur ,nahrung4 ,sie sind auch fr manche ,menschen eine ,delicatesse und also nicht ganz ohne ,nutzen4 #cj4 ,die ,bibel4 7,desgleichen47 ,die ,bibel ist ein vor ,jahrtausenden geschriebenes und daher uraltes ,buch4 ,sie ist durch von ,gott erleuchtete ,mnner verfat1 darum heilig und ehrwrdig4 ,sie enthlt unsere ganze ,christenreligion1 mithin einen unendlichen ,schatz von ,lehren und ,wahrheit4 ,sie soll unser ,licht und unsere ,leuchte1 somit ein ,fhrer durch das ,leben sein4 ,sie gibt uns die ,zusicherung der gttlichen ,liebe und ,frsorge und demnach ,kraft und ,muth in gefahrvollen ,stunden und ,tagen4 ,ihre frommen ,sprche erfllen das ,herz mit ,vertrauen und ,zuversicht auf die ewige ,huld und ,gnade1 daher auch mit ,trost und ,ergebung im ,unglck4 ,viele ,kapitel darin besingen die ,wunderwerke1 folglich auch die ,macht und ,weisheit des ,schpfers4 ,die ,bibel sollte vor allen andern ,bchern in jeder ,christenfamilie heimisch sein und deswegen berhaupt den allgemeinsten ,eingang gefunden haben4 ,jeder ,getaufte1 mithin auch der rmste der ,armen mte dieses heilige ,gotteswort besitzen4 ,der wirkliche ,jnger ,jesu mag sie zu keiner ,zeit1 also auch nicht in den ,tagen der ,freude entbehren4 ,werde der heiligen ,schrift ihre ,wrde und ,weihe und somit der ,menschheit ein unwgbarer ,schatz erhalten6 ,hauptwiederholung4 ,alle ,arten der ,zusammenziehungen4 #ca4 ,die ,katze4 ,die ,katze ist ein ntzliches und oft sehr nothwendiges ,hausthier4 ,ihr ,geruch und ihr ,gesicht sind scharf4 ,sie ist im ,springen und ,klettern sehr gewandt4 ,ihr ,charakter zeigt von ,schlauheit1 aber auch von ,falschheit4 ,sie schmeichelt oft1 doch kratzt sie auch leicht4 ,man mu ihr deshalb nicht trauen1 sondern mitrauen4 ,die ,katze fngt nicht blos ,muse1 sondern auch ,ratten4 ,sie jagt nicht nur im ,hause1 sondern auch auf dem ,felde4 ,nicht allein ,muse und ,ratten1 sondern auch die ,vgel fliehen vor ihr4 ,die ,katze ist schnell1 demnach letzteren sehr gefhrlich4 ,ihr ,gang ist vllig geruschlos1 mithin fr ihre ,raubzge von groem ,vortheile4 ,ihr ,gebi ist scharf1 darum eine tdtliche ,waffe4 ,die ,katze ist ein getreuer ,wchter gegen viele kleine ,diebe1 deshalb ein weitverbreitetes ,hausthier4 ,d4 ,zusammengesetzte ,stze4 ,i4 ,ohne ,bindewrter4 #cb4 ,der ,morgen4 7,zusammenstellend47 ,der ,osthimmel rthete sich1 der ,morgen begann zu dmmern4 ,die ,hhne krhten1 die ,tauben hoben an zu girren4 ,die ,khe rasselten mit ihren ,ketten1 die jungen ,rosse wieherten im ,stalle4 ,die ,staare lieen ihren ,frhpsalm ertnen1 die ,lerchen stiegen trillernd in die ,luft4 ,die ,frhglocke ertnte1 ihr frommes ,morgenlied hallte treulich das ,thal entlang4 ,die ,gehfte belebten sich1 auf dem schmalen ,dorfwege zeigten sich bereits einzelne ,landbewohner4 ,jetzt war die ,sonne ber die fernen ,berge emporgestiegen1 die ganze ,natur lag verklrt im ,morgenglanze4 ,die ,blumen erschlossen ihre lieben ,augen1 die ,thauperlen blitzten tausendfltig an den ,halmen4 ,die ,heerden zogen unter lieblichem ,glockengelute auf die fetten ,triften1 die ,ackersleute fhrten ihre munteren ,gespanne zum ,pfluge4 ,so zeigte sich berall neugestrkte ,kraft1 so entwickelte sich allenthalben ,frische und ,lebenslust4 #cc4 ,auf dem ,meere4 7,desgleichen47 ,der ,himmel verdunkelte sich1 es ward unheimlich still4 ,die ,seeadler kreischten1 die ,sturmvgel umschwirrten bereits das ,schiff4 ,immer dunkler ward der ,himmel1 nher zog das schwarze ,gewlk4 ,man hrt ein fernes ,brausen1 es erhebt sich der ,sturm4 ,blitze zucken1 ,donner grollen1 die ,wellen thrmen sich hoch auf4 ,das ,schiff wird hin und her geworfen1 das ,steuerruder droht zu brechen4 ,der ,kapitn commandirt unaufhrlich1 die ,matrosen fliegen eilend hin und her4 ,man zieht die ,segel ein1 die ,luken werden geschlossen4 ,der ,sturm tobt immer wilder1 die ,wellen gehen immer hher4 ,pltzlich gibt es einen gewaltigen ,sto1 die ,masten krachen1 die ,wnde bersten1 das ,wasser strmt unaufhaltsam ein1 das ,schiff sinkt4 ,binnen einer ,viertelstunde ist nur die ,hauptmastspitze noch von ihm zu sehen1 die ganze ,bemannung hat ihr ,grab in den ,wellen gefunden4 #cd4 ,der junge ,graf4 7,entgegenstellend47 ,ein ,haushofmeister gebot seinem vornehmen ,schler zu schweigen1 der junge ,graf plauderte fort4 ,der ,ungehorsame sollte ,latein treiben1 er tndelte mit ,briefmarken4 ,der ,lehrer wiederholte bald darauf seinen ,befehl sehr ernst1 ,junker ,armin spielte gleichgiltig weiter4 ,ersterer drohte jetzt mit ,bestrafung1 der junge ,graf lchelte4 ,der ,hauslehrer besa viel ,geduld1 jetzt ging sie zu ,ende4 ,er hatte den jungen ,grafen lange genug mit ,gte behandelt1 heute sollte derselbe seinen ganzen ,ernst empfinden lernen4 ,der ,ungehorsame frchtete nichts ,schlimmes1 er tuschte sich4 ,bald darauf rief ein ,diener zur ,mittagsmahlzeit1 der junge ,graf erhielt keine ,einladung4 ,nach ,tische fuhr die gesammte grfliche ,familie spazieren1 ,armin mute zu ,hause bleiben4 ,armin hatte jeden ,abend zwanzig franzsische ,wrter zu lernen1 heute mute er deren noch einmal so viel seinem ,gedchtnisse einprgen4 #ce4 ,eine ,feuersbrunst4 7,desgleichen47 ,die ,nacht eines schnen ,octobertages war freundlich ins ,thal gezogen1 sie sollte einen traurigen ,ausgang nehmen4 ,gegen zwlf ,uhr schlugen die ,flammen aus dem drren ,strohdache einer alten ,mhle1 ,niemand darin bemerkte es4 ,schon sprhten einzelne ,funken durch die kleinen ,fenster1 die ,mhlbewohner schliefen noch fest4 ,die ,feuerglocke ertnte1 ihr ,ruf kam leider viel zu spt4 ,man setzte die ,dorfspritze in ,bewegung1 die ,gluth war nicht mehr zu bezwingen4 ,das ,leben der ,inwohner wurde endlich noch gerettet1 ihre ,habe ging verloren4 ,der ,abend hatte sie als glckliche ,menschen begrt1 der ,morgen sah sie als ,bettler4 #cf4 ,frhling4 7,begrndend47 ,der ,frhling nahte1 die ,menschenherzen athmeten frhlich auf4 ,die ,sonne schien wrmer1 der ,schnee schmolz4 ,der ,frost entwich aus dem ,erdreiche1 frische ,pflanzenkeime trieben hervor4 ,die ,luft wehte mild ber die ,fluren1 die ,zugvgel kamen herbei4 ,einzelne ,blumen erschlossen bereits ihre ,honigkelche1 die ,oede der ,wiesen verschwand4 ,die ,bume bedeckten sich mit ,blthen1 die ,bienen verlieen ihre ,zellen4 ,warmer ,regen strmte nieder1 die ,saaten sproten empor4 ,alles ,leben erwachte aus dem ,winterschlafe1 berall zeigte sich verjngte ,kraft4 #cg4 ,die ,sndfluth4 7,desgleichen47 ,die #abj ,gnadenjahre waren um1 das gttliche ,strafgericht begann4 ,der ,regen strmte unaufhrlich hernieder1 die ,gewsser traten ber ihre ,ufer4 ,die ,fluthen wlzten sich die ,thler entlang1 die ,menschen flchteten auf die ,berge4 ,die tobenden ,wogen stiegen von ,tag zu ,tag hher1 alle ,snder fanden ihren ,tod4 ,noah's ,familie allein blieb brig1 sie war dem ,herrn treu gewesen4 ,wiederholung4 7,zusammenstellend1 entgegenstellend1 begrndend47 #ch4 ,eine ,dampfwagenfahrt4 ,die ,bahnhofsglocke lutete1 die ,passagiere stiegen in die ,wagen4 ,die ,locomotive pfiff1 der ,zug setzte sich in ,bewegung4 ,anfangs bewegte er sich ganz langsam1 nach wenig ,sekunden rollte er schon bedeutend schnell1 bald sauste er mit voller ,kraft dahin4 ,die ,telegraphenstangen huschten blitzschnell vorber1 die ,fruchtcker drngten sich gleich schmalen ,bndern an einander1 die ,waldbume schienen zu tanzen4 ,der ,zug durchschnitt herrliche ,landschaften1 sie konnten nur flchtig genossen werden4 ,er jagte ja mit ,windeseile dahin1 das ,auge konnte keinen ,ruhepunkt gewinnen4 ,inmitten der ,fahrt erscholl pltzlich ein ,nothsignal1 die ,fahrgste erschraken4 ,die ,schaffner bremsten augenblicklich1 ,alles drngte an die ,wagenfenster1 ,einzelne schrieen laut auf1 ,andere wollten durchaus hinausspringen4 ,ein ,unglck erfolgte nicht1 der ,zug blieb ruhig stehen4 ,in der ,maschine war blos eine kleine ,rhre gesprungen1 ein solcher ,vorfall bringt selten ,gefahr4 ,der ,schaden ward ausgebessert1 das ,abfahrtssignal schrillte aufs neue1 bald ratterte der ,zug wieder die ,schienen entlang4 ,die ,fahrt ging glcklich weiter1 die ,aufregung unter den ,fahrgsten whrte noch lange4 ,,ii4 ,mit ,bindewrtern4 #ci4 ,ein ,doppelfest4 7,zusammenstellend47 ,in dem ,garten des ,kaufmanns ,lbel herrschte eines ,tages ein lustiges ,treiben1 und dieses ,treiben gab fr den ,beobachter ein liebliches ,bild4 ,der ,kaufmann hatte nmlich zwei ,shne1 und beide ,knaben feierten heute einen ,festtag4 ,bruno beging sein ,wiegenfest1 und ,hugo feierte seinen ,namenstag4 ,zu diesem ,feste nun hatten sie nicht blos ihre liebsten ,schulkameraden eingeladen1 sondern die ,eltern hatten auch noch die ,kinder der ,nachbarschaft herbeigezogen4 ,es standen den muntern ,gsten nicht allein allerhand ,spiele zur ,verfgung4 sondern es war auch fr einen wohlgedeckten ,tisch gesorgt4 ,bald vertheilte man sich zu den verschiedenen ,unterhaltungen1 und die ,lust nahm ihren ,anfang4 ,die groen ,knaben griffen zunchst zu den ,armbrsten1 und die jngeren ,gste eilten zuerst nach den groen ,gummibllen4 ,hier warf man ,reifen1 und dort schob eine kleine ,gesellschaft ,kegel4 ,eine ,anzahl ,mdchen spielten ,blindekuh1 auch das ,topfschlagen wurde nicht vergessen4 ,der kleine ,heinrich jagte einen groen ,reifen im ,garten umher1 und der dicke ,otto lie einen bunten ,kreisel tanzen4 ,julchen fuhr einen schnen ,puppenwagen1 und ,marie beschftigte sich mit allerhand ,blumen4 ,mitten ber dem ,garten schwebte ein riesiger ,drache1 auerdem lie der ,kaufmann auch noch kleine ,luftballons steigen4 ,bei all dieser ,lust entstand weder ,streit unter den zahlreichen ,gsten1 noch bemerkte man ein ausgelassenes ,verhalten4 ,die ,khle des sptern ,nachmittags machte endlich dem frhlichen ,treiben ein ,ende1 zudem nthigte auch die sinkende ,sonne die fremden ,gste zum ,nachhausegehen4 ,so verstrich das heitere ,fest in ungetrbter ,freude1 und allen ,theilnehmern blieb es noch lange in freundlicher ,erinnerung4 #dj4 ,abend4 7,desgleichen47 ,die ,sonne ging unter1 und ,dmmerung senkte sich auf die ,erde nieder4 ,am ,westhimmel strahlte ein leichtes ,purpurgewlk1 und aus den ,fenstern der ,berghtte blitzte der ,wiederschein des herrlichen ,abendgoldes4 ,der ,lerchengesang verstummte1 ebenso verhallten die ,lieder des ,waldes4 ,die ,heerden zogen still nach ihren ,stllen1 und die ,feldarbeiter schritten ermdet nach ihren ,htten4 ,traulich tnte die ,abendglocke vom ,kirchlein herber1 und manches fromme ,herz ward durch diesen ,ruf zum ,gebet gestimmt4 ,immer lnger dehnten sich die ,baumschatten auf dem ,rasen dahin1 und immer dichter wob die ,dmmerung ihren dstern ,schleier4 ,ueber den ,blumen flatterten bereits die fahlen ,nachtschmetterlinge1 und in den ,gehften begannen die ,fledermuse ihren geisterhaften ,kreisflug4 ,immer stiller ward es rings umher1 und immer tiefere ,ruhe senkte sich auf die mde ,erde4 #da4 ,ma halten4 7,entgegenstellend47 ,die ,schdlichkeit jedweder ,unmigkeit in leiblichen ,genssen ist bekannt1 dessenungeachtet fallen der letzteren noch viele ,menschen zum ,opfer4 ,wir sollen uns des ,lebens freuen1 aber unsere ,freude mu in gewissen ,grenzen bleiben4 ,wir drfen uns an dem kstlichen ,weine erlaben1 doch darf es dabei nicht zu einem ,rausche kommen4 ,wir drfen unserem ,gaumen durch wohlschmeckende ,speisen gtlich thun1 gleichwohl darf der ,magen nie damit berfllt werden4 ,der ,mensch mu die gehrige ,zeit schlafen1 das ,zuviel ist inde auch hier ungesund4 ,ein naturgemer ,schlaf strkt die ,glieder1 eine zu lange ,ruhe hingegen erschlafft das ,nervenleben4 ,auch der ,tanz ist eine erlaubte ,freude1 nur darf diese kreisende ,bewegung nicht bis zur ,erschpfung fortgesetzt werden4 ,darum geniee ,jeder die ,freuden dieses ,lebens1 allein er halte in allen ,dingen ,ma4 #db4 ,das ,feuer4 7,desgleichen47 ,das ,feuer ist eine hchst wohlthtige ,gabe des ,himmels1 aber es hat auch schon unsgliches ,unheil angerichtet4 ,es erhellt in finsteren ,nchten unser ,stbchen1 allein ein einziger ,funke von ihm kann unsere ganze ,habe vernichten4 ,das ,feuer macht viele ,nahrungsmittel erst geniebar1 gleichwohl kann ein einziger allzuheier ,bissen uns zum ,essen unfhig machen4 ,es verleiht unserem ,zimmer whrend der kalten ,wintertage eine wohlthuende ,wrme1 doch haben die glhenden ,ofenwnde auch schon manchem ,unvorsichtigen schmerzhafte ,wunden beigebracht4 ,das weithin strahlende ,licht der ,leuchtthrme bewahrte schon manches ,schiff vor entsetzlichem ,unglcke1 inde die ,macht der ,flammen sehr vielen ,seefahrzeugen einen jammervollen ,untergang bereitete4 ,die lustig lodernde ,pechfackel verherrlicht das ,friedensfest1 der brennende ,pechkranz hingegen ist ein ,schrecken des ,krieges4 ,tausende von ,lichtern verleihen bei festlichen ,gelegenheiten einer ,stadt den hchsten ,glanz1 gleichwohl kann ein einziges ,flmmchen davon sie in einen ,schutthaufen verwandeln4 ,der ,anblick eines feuerspeienden ,berges gewhrt ein berwltigendes ,schauspiel1 die ,verheerungen der glhenden ,lava jedoch sind entsetzlich anzusehen4 ,so wollen wir denn fr die ,wohlthat des ,feuers dankbar sein1 aber seine ,gefahren sollen von uns nie unbeachtet bleiben4 #dc4 ,die ,schule4 7,begrndend47 ,die ,schulzeit vergeht schnell1 deshalb mut ,du sie gewissenhaft benutzen4 ,sei in jeder ,stunde streng aufmerksam1 denn das ,leben erfordert mancherlei ,kenntnisse4 ,uebe ,dich sorgfltig in allerlei ,fertigkeiten1 weil ,du dadurch ,dein ,fortkommen in der ,welt finden kannst4 ,oberflchlich ,gelerntes vergit sich bald wieder1 deswegen prge ,dir jede ,lection recht grndlich ein4 ,die ,schule sucht den ganzen ,menschen zu bilden1 mithin mu sich ihr auch jeder ,schler mit all seinen ,krften widmen4 ,beherzige deshalb vor allen ,dingen die heiligen ,lehren der ,religion1 denn daraus gehet das ,leben4 ,ein rechtschaffener ,charakter ist ein sicherer ,wanderstab1 daher eigne ,dir schon in der ,schule sittliche ,grundstze an4 ,ein frommes ,herz ist der grte ,schatz auf ,erden1 deshalb nimm die ,heilswahrheiten aus dem ,munde ,deines ,lehrers glubig in ,dich auf4 ,die ,schule will eben nicht blos ,dein irdisches ,glck begrnden1 demnach sorgt sie auch fr ,deine ,seele4 ,da ,du nun ,solches weit1 so richte ,dein ,verhalten danach ein4 #dd4 ,die ,kartoffel4 7,desgleichen47 ,die ,kartoffel ist das ,brod der ,armen1 deshalb ist ,franz ,drake durch ,einfhrung derselben zu einem ,volkswohlthter geworden4 ,in ,deutschland tauchte sie zum ersten ,male unter ,karl's ,v4 ,regierung auf1 mithin fllt ihre ,einbrgerung in die ,mitte des #af4 ,jahrhunderts4 ,der ,werth dieser ,frucht wurde geraume ,zeit nicht recht gewrdigt1 daher verzgerte sich die allgemeine ,verbreitung derselben4 ,manchen ,regierungen dauerte dies allerdings zu lange1 deswegen suchten sie den ,kartoffelanbau durch ,zwangsmaregeln zu frdern4 ,die ,kartoffel hat in der ,regel die ,gestalt eines ,apfels1 daher nennt man sie in einigen ,gegenden ,erdpfel4 ,weil ihr ,mehl viel ,nahrungsstoff enthlt1 mischt man es oft mit ,getreidemehl zu ,brod4 ,die ,kartoffel enthlt auch ,klebstoff1 mithin kann sie zur ,gummibereitung verwendet werden4 ,sie birgt ferner eine gewisse ,sigkeit1 und somit findet sie sogar ,eingang in ,zuckerfabriken4 ,in der ,viehwirthschaft spielt sie eine ganz bedeutende ,rolle1 denn sie ist ein vorzgliches ,mstmittel4 ,der ,kartoffelbau ist brigens leicht1 da diese ,frucht fast in jedem ,boden gedeiht4 ,wiederholung4 7,zusammenstellend1 entgegenstellend1 begrndend47 #de4 ,die ,jagd4 ,das ,jagdhorn erscholl1 und die ,jger brachen auf4 ,die ,hhnerhunde bellten1 auch die kleinen ,dachse erhoben ihre ,stimme4 ,blitzender ,reif lag auf den ,fluren1 zudem drohten die ,wolken mit ,schnee4 ,wol blies ein eisiger ,wind von ,westen nach ,osten1 aber der ,waidmann frchtet sich vor ,klte nicht4 ,die ,jger gingen jetzt auseinander1 jeder inde behielt ,linie4 ,die ,hunde drngten vor1 allein man hielt sie noch zurck4 ,bald fielen einzelne ,schsse1 aber es fiel kein ,hase4 ,die ,ladungen hatten gefehlt1 weil man aus zu groer ,ferne geschossen hatte4 ,spter traf jeder ,schu1 denn die ,jger waren jetzt ihrer ,beute nher4 ,das ,revier war endlich abgejagt1 deshalb blies man zum ,rckzuge4 ,das ,jagdglck hatte sich gnstig gezeigt1 darum geno man nun unter groer ,heiterkeit das ,mittagsbrod4 #df4 ,der ,brudermord4 7,desgleichen47 ,kain bestellte eines ,tages seinen ,acker1 und ,abel htete seine ,schafe4 ,beide waren ,brder1 aber ihre ,gemthsart war sehr verschieden4 ,kain's ,brust erfllte die ,migunst1 weshalb er wol auch stets mit ,neid auf seinen ,bruder blicken mochte4 ,den ,abel beseelte ,frmmigkeit1 auch trug sein ganzes ,wesen das ,geprge der ,sanftmuth4 ,beide ,brder zndeten eines ,tages ,feuer an1 denn jeder gedachte dem lieben ,gott ein ,opfer zu bringen4 ,kain opferte ,frchte des ,feldes1 ,abel dagegen verbrannte ein ,schaf4 ,die ,opferfeuer zngelten gleichmig empor1 die ,rauchsulen inde nahmen eine verschiedene ,richtung an4 ,der ,rauch von ,abel's ,opfer stieg in geraden ,linien zum ,himmel hinauf1 der von ,kain's ,opferaltare hingegen wlzte sich in dichten ,wolken auf der ,erde hin4 ,das sah ,kain1 und sein ,herz ergrimmte4 ,sein ,bruder dnkte ihm ein besonderer ,liebling ,jehovah's zu sein1 somit aber war er ihm ein ,dorn im ,auge4 ,der entsetzliche ,neid trieb ihn nicht nur zum ,hasse1 sondern seine lieblose ,seele wurde auch sofort mit ,zorneswuth erfllt4 ,kain dachte in diesem ,augenblick weder an den allwissenden ,gott1 noch kmmerten ihn die ,eltern daheim4 ,die ,mrderkeule zuckte nieder1 und sein ,bruder ,abel strzte todt zu ,boden4 #dg4 ,entstehung des ,brodes4 7,mit und ohne ,bindewrter47 ,das ,feld wird bestellt1 der ,landmann streut ,samen aus1 der ,himmel gibt ,regen und ,sonnenschein1 die ,saaten gehen auf1 sie grnen und wachsen1 der ,sommer bringt sie zur ,reife1 der ,schnitter mht sie ab1 die ,scheune nimmt die vollen ,garben auf1 der ,dreschflegel stubt die ,aehren1 der ,mhlstein zermalmt die ,krner1 der ,bcker knetet den ,teig1 der ,backofen vollendet das ,gebck und der ,mensch geniet das ,brod4 #dh4 ,ein ,haus4 7,desgleichen47 ,das ,haus hat zu kleine ,fenster1 sein ,dach ist nur von ,stroh1 der ,garten darum hat keine ,obstbume1 auch ist das ,futter darin nicht gut1 die ganze ,lage ist zu winterlich und die ,umgebung zu einfrmig1 darum kaufe ich das ,grundstck nicht4 #di4 ,eine ,luftschifffahrt4 7,mit und ohne ,bindewort4 ,zusammenstellend1 entgegenstellend und begrndend47 ,der ,luftballon hatte seine ,fllung erhalten1 sein ,leib war mchtig geschwollen1 fast wie ungeduldig drngte er nach der ,abreise4 ,wir stiegen drei ,mann hoch in die von ,weidenruthen geflochtene ,gondel1 und ich nahm sofort auf einem kleinen ,sessel ,platz4 ,wir freuten uns auf die seltene ,fahrt1 aber dennoch klopften unsere ,herzen vor ,bnglichkeit4 ,das ,luftmeer ist an ,gefahren dem ,weltmeere gleich1 denn auch jenes hat keine ,balken4 ,ein ,signal erscholl1 die ,stricke wurden gelst1 der ,ballon erhob sich4 ,die versammelte ,menge wnschte uns glckliche ,fahrt1 ,hunderte von ,tchern winkten uns den ,abschiedsgru1 ,tausende von ,augen folgten unserem ,fluge4 ,unser ,luftschiffskapitn warf eine ,anzahl ,gedichte auf die ,zuschauer hinunter1 auch scho er ein ,pistol in die ,luft hinaus ab4 ,die ,menge tief unten jauchzte dabei laut auf1 mich durchrieselte ein bngliches ,frsteln4 ,unser ,luftfahrzeug schlug anfnglich die ,richtung nach ,osten ein1 bald inde wurde es von dem ,winde nach ,sden getrieben4 ,pfeilschnell stieg es empor1 dennoch erfolgte sein ,flug gnzlich geruschlos4 ,die ,wolken nherten sich merklich1 die ,landschaft unter uns trat immer mehr zurck4 ,unsere ,blicke gewannen ein immer greres ,aussichtsfeld1 dagegen schmolzen die ,gegenstnde auf der ,erde zu immer kleineren ,gestalten zusammen4 ,die ,menschen erschienen nur noch in der ,gre von schwarzen ,ameisen1 die ,flsse schlngelten sich wie schmale ,silberschnuren dahin1 die ,wlder glichen groen ,tinteklecksen1 und die ,berge amen uns wie winzige ,hgel vor4 ,die ,luft wurde jetzt nicht nur mit jeder ,sekunde dnner1 sondern die ,temperatur sank auch merklich herab1 und somit hatten unsere ,lungen tchtig zu arbeiten4 ,wir mochten etwa eine ,stunde unterwegs sein1 da beschlo unser ,kapitn den ,rckzug4 ,er stieg an einer ,strickleiter empor1 und gleich darauf entstand ein kleines ,gerusch4 ,er hatte ein ,ventil geffnet1 ein ,theil der eingeschlossenen ,luft entwich1 das ,schiff begann zu sinken4 ,ich hatte das ,landen oft als ziemlich gefahrvoll schildern hren1 deshalb wurde mir jetzt wieder nicht wohl zu ,muthe4 ,zu unsern ,gunsten war vollkommene ,windstille eingetreten1 kein ,lftchen regte sich4 ,der ,ballon sank immer tiefer und schwebte jetzt etwa noch thurmhoch ber einer ebenen ,flur4 ,der ,anker sank hinab1 das ,ventil ffnete sich noch einmal krftig1 die ,luft strmte zischend aus1 und der gespannte ,riesenleib legte sich allmlig in ,falten4 ,pltzlich gab es eine ,art ,sto1 und gleichzeitig erscholl aus dem ,munde des ,kapitns ein ,hurrah6 ,der ,ballon stand still1 weil der ,anker ,boden gefat hatte4 ,bald standen wir wieder auf festem ,grunde1 und ich war auerordentlich befriedigt1 denn eine solche ,luftreise bietet ein unbeschreiblich wunderbares ,schauspiel4 ,hauptwiederholung4 7,zusammengezogene und zusammengesetzte ,stze47 #ej4 ,der letzte ,klos4 ,hans und ,grge waren eines ,tages die ,letzten am ,tische4 ,hans hatte seinen ,sitz auf des ,vaters ,stuhl eingenommen1 der kleine ,grge dagegen kniete auf einer breiten ,lehnbank4 ,in der ,schssel befand sich noch ein einziger ,klos und etwas ,brhe4 ,beides waren die letzten ,ueberreste vom ,mittagsbrode1 denn das ,mittagsmahl war vorber1 und die ,tischgste hatten sich eben entfernt4 ,hans und ,grge stierten nicht blos sehnschtig1 sondern auch habgierig den dicken und zugleich fetten ,klos an4 ,jeder wollte ihn haben1 keiner gnnte ihn dem andern1 denn in beider ,herzen wohnten ,neid und ,migunst4 ,ihre ,augen funkelten1 ihre ,lippen glitschten im ,vorgeschmacke des ,leckerbissens4 ,einer beobachtete heimlich die ,miene des andern1 keiner aber wagte irgend eine ,bewegung4 ,der ,appetit und die ,ungeduld schienen sich inde bei beiden ,brdern von ,minute zu ,minute zu steigern1 zudem konnte ja auch jeden ,augenblick die ,mutter kommen und den ,speiserest forttragen4 ,da endlich streckte ,hans beide ,hnde aus und fate die ,schssel am ,rande4 ,im ,nu aber packte sie ,grge an der entgegengesetzten ,seite1 denn er wollte sich den fetten ,bissen durchaus nicht so mir nichts dir nichts entreien lassen1 am allerwenigsten sollte ihn ,hans ohne alle ,hindernisse verschlucken drfen4 ,nun aber entspann sich ein ebenso heftiger als lcherlicher ,kampf4 ,hans zog hin1 ,grge her1 und zwar erfolgte dieses ,hinundher zusehends schneller und mit merklich sich steigernder ,erbitterung und ,wuth4 ,der arme ,klos hatte es am belsten dabei1 denn er wurde unbarmherzig in der ,schssel herumgekollert und htte vor ,angst bersten mgen4 ,der brderliche oder vielmehr unbrderliche ,kampf war jetzt aufs ,hchste gestiegen1 die ,brhe spritzte nach allen ,seiten hin1 und der gute ,klos rannte wie verzweifelt an den ,schsselwnden empor4 ,da aber trat schnell und unerwartet ein tckisches ,ereigni ein1 und ,kampf und ,sieg waren entschieden4 ,pltzlich brach nmlich die ,schssel mitten entzwei1 die schne ,brhe ergo sich auf das ,tischtuch1 und der befreite ,klos kugelte vom ,tische herab auf den ,dielen dahin4 ,in demselben ,augenblicke aber sprang ,ami unter dem ,ofen hervor1 fing den ,klos auf1 that einen krftigen ,schluck1 und weg war er4 ,e4 ,satzgefge4 ,i4 ,subjectivstze4 #a4 ,vollstndige ,subjectivstze4 #ea4 ,natur4 7,der ,subjectivsatz steht voran47 ,wer keine ,freude an der herrlichen ,gottesnatur hat1 ist ein gefhlloser ,mensch4 ,wen ein ,sonnenaufgang nicht entzcken kann1 verdient nicht der ,sonne ,segen4 ,wessen ,herz nicht beim ,anblick des ,sternenhimmels die ,gre des ,schpfers empfindet1 mu keinen ,funken ,glauben in sich tragen4 ,wem der wunderbare ,blumenbau nicht die ,weisheit ,gottes verkndet1 der wird auch durch die ,bibel diese ,eigenschaft nicht zu erkennen vermgen4 ,wem der ,sinn fr ,natur abgeht1 dem entgehen berhaupt unzhlige ,freuden4 ,was die ,vglein singen1 ist ihm leerer ,schall4 ,wovon die murmelnden ,bchlein erzhlen1 kmmert ihn nicht4 ,wie zauberisch sich ein ,schmetterling aus der ,raupe entwickelt1 dnkt ihm nicht der ,beachtung werth4 ,da der herbstlich gefrbte ,laubwald ein reizendes ,bild ist1 bleibt seinen ,augen verborgen4 ,worin die ,reize einer schnen ,winterlandschaft bestehen1 ist seinen blden ,augen ein ,rthsel4 ,worber ,tausende inmitten des schnen ,gottestempels entzckt aufjauchzen1 dnkt ihm vielleicht gar lcherlich4 ,wer darum sein ,leben mit edlen ,freuden wrzen will1 mache die ,natur zu seiner ,freundin4 #eb4 ,gottvertrauen4 7,desgleichen47 ,wer ,gott vertraut1 hat wohl gebaut4 ,ob dies ,wort von ,allen verstanden wird1 ist wol zu bezweifeln4 ,da aber vielen ,menschen jene ,ergebung in den ,willen des ,hchsten mangelt1 ist dagegen gewi4 ,wozu dieser ,mangel oft fhrt1 zeigt uns die ,erfahrung4 ,dem ,gottvertrauen innewohnt1 der hat eine mchtige ,sttze im ,leben4 ,was den ,gottvertrauenden hinieden auch betrifft1 bringt ihn niemals auer ,fassung4 ,womit ihn der ,herr erfreut1 veranlat ihn zum ,danke4 ,was das ,schicksal ihm auferlegt1 wird von ihm geduldig hingenommen4 ,warum ,gott gerade ihm ,leiden sendet1 wird in ihm nie ein ,gegenstand kleinmthiger ,frage4 ,was sein ,himmelsvater thut1 dnkt ihm wohlgethan4 ,der so zum ,herrn steht1 ist ein echtes ,kind ,gottes4 ,den solcher ,glaube beseelt1 ist ein wahrer ,christ4 ,wessen ,herz von solcher ,zuversicht durchdrungen ist1 der steuert sicher auf dem bewegten ,strome des ,lebens4 #ec4 ,der ,hund4 7,der ,subjectivsatz zuletzt47 ,es ist lngst erwiesen1 da schlechte ,verpflegung den ,hund schlielich toll macht4 ,es ist hinlnglich bekannt1 da ein toller ,hund unsgliches ,unheil anrichten kann4 ,es ist oft genug geschildert worden1 wie grlich das ,ende eines in ,tollwuth verfallenen ,menschen ist4 ,trotzdem ist es aber die groe ,frage1 ob alle ,hundebesitzer ihre ,pflichten gegen ihre ,thiere gewissenhaft erfllen4 ,der pflegt seinen ,hund nicht1 der ihm zu geringe ,kost reicht4 ,der bekmmert sich wenig um die ,gesundheit des treuen ,thieres1 den sein ,bedrfni zu saufen nicht rhrt4 ,der liebt den lieben ,hausfreund kaum1 dem dessen ,winseln vor ,klte kein ,erbarmen einflt4 ,gib darum ,deinem ,hunde1 was ihm gehrt4 ,reiche ihm1 was ihn wirklich nhrt4 ,wende von ihm ab1 was ihm schdlich ist4 ,muthe ihm nicht zu1 was ber seine ,krfte geht4 ,vergi nie1 wie ihn die ,natur gebaut hat4 ,der ist ein ,thierquler1 der das ,alles nicht beachtet4 ,derjenige sollte darum auch keinen ,hund halten1 der seine ,bedrfnisse nicht kennt4 #ed4 ,die ,erde4 7,der ,subjectivsatz vorn und zuletzt47 ,da die ,erde groe ,schtze birgt1 steht in jeder ,naturgeschichte4 ,es ist aber sehr fraglich1 ob alle schon entdeckt sind4 ,wen ,diamanten umstrahlen1 der dankt sie der ,erde4 ,wem sein ,mittagsbrod auf goldenen ,gefen gereicht wird1 der gedenke des ,fundortes dieses edlen ,metalles4 ,es wre mglich1 da ihn dieser ,gedanke vor ,stolz bewahrte4 ,was nur irgend aus ,metall gefertigt ist1 hat seinen ,ursprung im ,schooe der ,erde4 ,einleuchten mu es daher1 da auch die ,stecknadel ein ,geschenk der ,mutter ,erde ist4 ,wovon wir unsere ,wohnungen bauen1 liefert sie uns ebenfalls4 ,womit wir uns kleiden1 wchst zu einem groen ,theile aus ihrem ,schooe empor4 ,was uns nhrt1 entsteigt ihrem geheimnivollen ,grunde4 ,unleugbar ist es daher1 da sie die ,erhalterin alles ,lebens ist4 ,es ist lngst kein ,geheimni mehr1 wie der ,erdball entstanden4 ,wol aber bleibt es eine offene ,frage1 wie lange er fortbestehen wird4 ,wo sein ,ziel gesetzt ist1 wei nur sein ,schpfer4 ,es steht inde zu hoffen1 da die ,erde whrend unseres ,lebens nicht untergehen wird4 #b4 ,abgekrzte ,subjectivstze4 #ee4 ,selbsterkenntni4 ,es ist eine groe ,weisheit1 sich selbst zu kennen4 ,wenigen aber nur fllt es ein1 sich selbst zu beobachten4 ,nur ,einzelnen ist es bequem1 ber sich selbst nachzudenken4 ,es ziemt inde besonders dem ,christen1 sich stets zu prfen4 ,seine eigenen ,fehler zu gestehen1 schndet niemals4 ,sich schuldig zu bekennen1 ehrt oft gar4 ,es ist ja doch menschlich1 sich einmal vergessen zu haben4 ,ebenso menschlich ist es1 sich zu irren4 ,sehr leicht ist es dagegen1 ,andere zu richten4 ,manchen scheint es ein wahres ,vergngen zu sein1 fremde ,mngel zu enthllen4 ,gar ,viele finden eine ,freude darin1 ,anderer ,fehler aufzudecken4 ,ein ,splitterrichter zu sein1 ist inde kein ,lob4 ,es bleibt stets gefhrlich1 sich ber ,andere zu erheben4 ,sich selbst zu bekmpfen1 ist der allerschwerste ,krieg4 ,sich selbst zu besiegen1 ist der allerschnste ,sieg4 ,wiederholung4 7,vollstndige und abgekrzte ,subjectivstze47 #ef4 ,die ,todten4 ,da man die ,todten ehrt1 ist eine lbliche ,sitte4 ,ihr letztes ,ruhebette zu schmcken1 ist nichts ,tadelnswerthes4 ,ihr ,begrbni feierlich zu gestalten1 ist den ,angehrigen ein ,bedrfni4 ,wer aber hierbei die rechte ,grenze berschreitet1 dessen ,verfahren verdient ,mibilligung4 ,es ziemt auch hierbei ,ma zu halten4 ,wirkliche ,kleinode mit ins ,grab zu geben1 ist eine ,verschwendung4 ,was der ,sarg umschliet1 ist ja fr immer verloren4 ,der ruht deshalb nicht sanfter in der ,erde1 an dessen ,fingern ,diamanten funkeln4 ,was an dem ,geschiedenen auf dem ,paradebette blitzt1 das erlischt im ,grabesdunkel4 ,todte zu ehren1 ist lblich4 ,mit ,todten ,luxus zu treiben1 ist verwerflich4 ,es wre rhmlicher1 die ,salbe8 zu verkaufen und den ,armen zu geben4 ,hauptwiederholungen4 7,zusammengesetzte ,stze und ,satzgefge47 #eg4 ,im ,winter4 ,bruno setzte sich an das ,fenster1 ,heinrich dagegen nahm am ,tische ,platz4 ,was sie zeither gespielt hatten1 war ihnen langweilig geworden4 ,es ist ja bekannt1 da selbst das schnste ,spiel endlich ermdet4 ,bruno ergtzte sich jetzt an dem wirbelnden ,schneefalle1 denn der alte ,winterknig schttelte die silbernen ,flocken mit vollen ,hnden herab4 ,heinrich baute aus ,kartenblttern ,huser und ,brcken1 sogar eine ,festung versuchte er zu errichten4 ,ob sie heute noch ,erlaubni zum ,schlittenfahren erhalten wrden1 war beiden ,brdern zweifelhaft4 ,sich drauen im frischen ,schnee herumtummeln zu drfen1 wre ihnen freilich sehr erwnscht gewesen4 ,wer je einmal diese ,winterlust genossen hat1 wird ihnen diesen ,wunsch nicht verdenken4 ,endlich trat der ,vater ein1 und sein heiteres ,gesicht lie die ,knaben ,hoffnung schpfen4 ,was sie hofften1 ging in ,erfllung4 ,wen das ,schlittenfahren reizte1 der konnte gehen4 ,wem eine ,schneebataille erwnscht schien1 der hatte die ,erlaubni dazu4 ,wie sich berhaupt die beiden ,brder drauen vergngen wollten1 blieb ihnen berlassen4 ,so viel ,freiheit hatten sie nicht erwartet1 denn sie kannten die gewhnliche ,strenge des ,vaters4 ,das aber ist die grte ,freude1 die uns unerwartet kommt4 ,bruno und ,heinrich eilten hinaus4 ,wo der ,schnee am tiefsten lag1 wuten sie schon4 ,wozu die ,schneewehen fr die ,kinder da sind1 war ihnen ebenfalls gar wohl bekannt4 ,da sie auf der ,pfarrwiese zahlreiche ,gesellschaft treffen wrden1 lie sich vermuthen4 ,wol an zwei ,stunden tummelten sich beide ,brder nach ,herzenslust in der freien ,winterflur umher1 und bei dieser ,belustigung gab es keine ,langeweile4 ,,ii4 ,prdikatstze4 #eh4 ,gott und der ,mensch4 ,gott ist1 der er war4 ,gott ist auch1 der er sein wird4 ,er bleibt1 der er stets gewesen4 ,der ,mensch dagegen bleibt nicht1 der er war4 ,wol aber wird er einst1 was er war4 ,auch ich werde wieder1 was ich einst gewesen4 ,der ,leib verwandelt sich in ,erde4 ,somit wird so manches ,menschen hchster ,stolz im ,grabe1 was er im ,leben gleichgiltig mit ,fen trat4 ,eine groe ,thorheit ist es1 da man dies zu oft vergit4 ,die ,grber sind es1 woran des ,lebens ernsteste ,gedanken geschrieben stehen4 ,die grte ,weisheit ist1 da man diese ,schrift zu lesen versteht4 ,sie ist brigens derartig1 da sie ,jeder lesen kann4 ,demuth sei es daher1 wonach wir stets trachten wollen4 ,hauptwiederholung4 7,subjectiv- und ,prdikatstze47 #ei4 ,ein trauriger ,pfad4 ,gefhrlich ist es1 des ,lasters ,bahn zu gehen4 ,was anfnglich genureich erschien1 wird gar zu oft die ,ursache bitterer ,schmerzen4 ,worber der ,sinnenmensch frher jubelte1 erscheint ihm spter nicht selten als ,gegenstand der ,reue4 ,der ,lasterhafte wird endlich1 was der ,sklave an der ,kette ist4 ,er ist somit1 was er um ,alles in der ,welt nicht sein will4 ,sein ,bestes zu bedenken1 kommt ihm nicht in den ,sinn4 ,das ,ende seiner ,lebensweise zu erwgen1 vermeidet er absichtlich4 ,sich selbst zu beherrschen1 mangelt ihm die ,kraft4 ,wozu ihn sein ,gelste treibt1 wird seine nchste ,aufgabe4 ,wohin der ,rausch fhren knne1 kmmert ihn nicht4 ,aber der anfangs blumenreiche ,lasterpfad bleibt nicht1 wie er war4 ,was anfnglich ,rosen waren1 sind zuletzt nur noch ,dornen4 ,was den ,krper zu oft erquickt1 richtet ihn zu ,grunde4 ,was den ,geist rauschartig aufregt1 stumpft ihn ab4 ,der ,schwelger wird als ,jngling1 was der ,greis in spteren ,tagen ist4 ,der ,fluch der ,snde ist es1 worin er seinen ,untergang findet4 ,,iii4 ,beifgestze4 #a4 ,vollstndige ,beifgestze4 #fj4 ,ein ,schulkreuz4 7,der ,beifgesatz zuletzt47 ,theodor gehrte zu den ,schlern1 die dem ,lehrer ,noth machen4 ,er zeigte ein ,betragen1 das keineswegs lblich war4 ,in seinem ganzen ,wesen lag ein ,stumpfsinn1 der ihn fr jeden ,tadel gleichgiltig machte4 ,aus seinem ,auge aber sprach dabei eine gewisse ,tcke1 die ihn als einen gefhrlichen ,nachbar erscheinen lie4 ,seine ,arbeiten waren oft von einer ,beschaffenheit1 die den ,lehrer in ,aufregung versetzte4 ,oft brachte er ,exempel1 die er nicht selbst gerechnet hatte4 ,zuweilen lieferte er einen ,aufsatz ab1 der durchaus nicht aus seiner ,feder geflossen war4 ,nicht selten legte er ,zeichnungen als die seinigen vor1 die fremde ,hnde ausgefhrt hatten4 ,er war demnach ein ,schler1 der log4 ,er war ein ,mensch1 der betrog4 ,natrlich erhielt ,theodor ,strafen1 die sehr empfindlich waren4 ,er bekam ,censuren1 die fast nicht schlechter sein konnten4 ,der ,lehrer wies ihm endlich einen ,platz an1 der ihm zur groen ,schande gereichen mute4 ,theodor's ,hnde muten zuletzt sogar ,bekanntschaft mit dem ,dinge machen1 das man gewhnlich nur zum ,linienziehen verwendet4 ,trotzdem aber blieb er ein ,schler1 der fr die ,schule ein ,kreuz war4 #fa4 ,ein muthiger ,knabe4 7,der ,beifgesatz in der ,mitte47 ,ein ,knabe1 der im ,walde ,beeren suchte1 fhlte ,hunger4 ,er setzte sich deshalb unter einer ,eiche1 die mit ihren riesigen ,aesten viel ,schatten bot1 nieder4 ,ein ,stck trockenes ,brod1 das er aus der ,tasche zog1 diente ihm als ,mahl4 ,die ,beeren1 die er bereits gepflckt hatte1 rhrte er inde nicht an4 ,bald war die hchst einfache ,mahlzeit1 die ihm jedoch vortrefflich gemundet1 beendet4 ,da fhlte er pltzlich an dem einen ,fue1 den er an einen ,stein gestemmt hielt1 einen stechenden ,schmerz4 ,fast zu gleicher ,zeit huschte eine ,otter1 die er sofort fr die ,kreuzotter erkannte1 unter den ,stein4 ,der ,knabe1 der sich sofort von der ,natter gebissen hielt1 erschrak ber die ,maen4 ,ihm war die ,gefahr1 die aus einem solchen ,bisse entsteht1 aus der ,naturgeschichte bekannt4 ,ihm war aber auch das ,mittel1 das hier allein retten konnte1 nicht verborgen4 ,er fhrte den ,fu1 der bereits zu schwellen begann1 an den ,mund4 ,hierauf nahm er die verwundete ,stelle1 die nur unbedeutend blutete1 zwischen die ,lippen4 ,nun fing er mit aller ,kraft1 die seine ,lungen gestatteten1 zu saugen an4 ,das ,blut1 das er auf diese ,weise in ziemlichen ,massen aussog1 spuckte er natrlich aus4 ,dieses ,aussaugen der ,wunde1 das er mit allem ,eifer betrieb1 setzte er wol eine halbe ,stunde fort4 ,darauf hielt er den ,fu1 der nicht weiter angeschwollen zu sein schien1 in den nahen ,waldbach4 ,jetzt erst ging der ,knabe1 der sich inde ziemlich ermattet fhlte1 nach ,hause4 ,die ,eltern1 welche ber das ,geschehene in groe ,aufregung versetzt wurden1 riefen sofort einen ,arzt herbei4 ,der betreffende ,arzt1 der in seiner ,kunst wohl erfahren war1 erklrte alle ,gefahr fr beseitigt4 ,der ,knabe1 dessen ,geistesgegenwart man allgemein bewunderte1 hatte sich selbst von den schrecklichen ,folgen eines ,otternbisses gerettet4 #fb4 ,flora4 7,die ,beifgestze umschreiben ein ,eigenschaftswort47 ,flora1 welche sehr strebsam war1 liebte besonders die ,musik4 ,ihr ,ohr1 das fr die ,harmonien sehr viel ,empfnglichkeit besa1 lauschte jedem ,tone4 ,kein ,genu ging ihr ber das ,anhren eines ,concertes1 das sich einer guten ,ausfhrung erfreute4 ,flora besa einen musikalischen ,nachahmungstrieb1 der oft ,staunen erregte4 ,melodien1 die zum ,gemthe sprachen1 spielte sie sofort auf dem ,piano nach4 ,arien1 die einen gediegenen ,charakter offenbarten1 sang sie mit ,leichtigkeit nach dem ,gehr4 ,dieses ,talent ,flora's bemerkte ihr ,onkel1 der ein reicher ,mann war4 ,er lie ihr sofort musikalischen ,unterricht ertheilen1 wie er besser wol kaum gefunden werden konnte4 ,durch seine ,verwendung geno sie berhaupt eine musikalische ,ausbildung1 die nach jeder ,richtung hin ausgezeichnet genannt werden mute4 ,flora machte in kurzer ,zeit ,fortschritte1 die abermals der ,bewunderung werth waren4 ,schon nach zwei ,jahren trat sie in dem ,theater1 welches das grte der ,stadt war1 als ,sngerin auf4 ,ihr ,gesang1 dessen ,reinheit nichts zu wnschen brig lie1 fand auerordentlichen ,beifall4 ,flora1 die bei aller ,auszeichnung ihre ,bescheidenheit bewahrte1 ward eine berhmte ,sngerin4 ,so hatte jener ,onkel1 der bei allem ,reichthum ein gutes ,herz besa1 ihr ,glck begrndet4 #fc4 ,eine ,bergpartie4 7,der ,beifgesatz umschreibt ein ,mittelwort47 ,der ,fu des ,berges1 den wir besteigen wollten1 war erreicht4 ,unser ,fhrer1 der im ,reisen wohlerfahren zu sein schien1 rieth zu einer kurzen ,rast4 ,diesem ,rathe1 der uns sehr wohlgemeint dnkte1 folgten wir gern4 ,schnell warfen wir die ,reisebndel1 die uns nicht wenig drckten1 ab4 ,ein jeder suchte sich sofort ein ,ruhepltzchen1 das ,schatten gewhrte4 ,bald machte ein ,trunk1 der uns schier erquickte1 die ,runde4 ,auch ein ,imbi1 der uns ,strke verleihen sollte1 wurde genommen4 ,nach einer halben ,stunde1 die wir traulich verplaudert hatten1 setzten wir unsere ,reise fort4 ,langsam stiegen wir den ,abhang1 welcher inde bald sehr steil wurde1 hinan4 ,namentlich wurde der ,marsch durch das ,steingerll1 welches den ,pfad bedeckte1 ungemein erschwert4 ,die ,alpenstcke1 die wohl mit ,eisen beschlagen waren1 fanden bei jedem ,schritte ,verwendung4 ,nach einem einstndigen ,marsche erreichten wir eine ,matte1 welche viel ,reize bot4 ,dicht vor einem ,felsen stand eine ,sennhtte1 welche zahlreiche ,geisen umlagerten4 ,freundlich grte ihr ,gelute1 das sanft in die ,luft hallte1 uns entgegen4 ,der ,anblick der ,alpenwiese1 die ppig grnte1 war fr das ,auge ein ,genu4 ,in vollen ,zgen schlrften wir den ,alpenkruterduft1 der uns wahrhaft strkte4 ,mit einem ,marschliede1 das aufs neue erheiterte1 schritten wir ber die liebliche ,bergeinsamkeit hinweg4 ,der ,punkt1 den wir erreichen wollten1 lag noch etwa #bjjj ,fu hoch4 ,von jetzt an gab es mitunter ,weghindernisse1 die nur hchst mhsam zu berwinden waren4 ,wir gelangten auerdem wiederholt auf ,felsenvorsprnge1 welche ,schwindel verursachten4 ,unter des ,fhrers ,zusprache1 die uns ermuthigte1 strebten wir inde vorwrts4 ,ohne ,kampf1 der allerdings ermdet1 kein ,sieg4 ,nach einer ,stunde1 die uns noch frchterlich anstrengte1 standen wir endlich auf dem ,gipfel des ,berges4 ,hier aber lohnte auch der ,umblick1 der uns frmlich bezauberte1 reichlich unsere ,mhe4 #fd4 ,verschiedene ,besitzungen4 7,der ,beifgesatz umschreibt ein ,besitz anzeigendes ,frwort47 ,das ,haus1 das mir gehrt1 steht an einem ,bache4 ,der ,freund1 welchen ich mein nenne1 besitzt auch ein ,grundstck4 ,das ,grundstck1 das ihm zu eigen gehrt1 liegt nahe am ,walde4 ,die beiden ,besitzungen1 die unser ,eigenthum sind1 haben beide ihre ,vorzge4 ,die ,lagen1 deren sie sich erfreuen1 bieten mancherlei ,reize4 ,ziemlich de ist dagegen die ,lage der ,villa1 die ,du angekauft hast4 ,ein ,gleiches gilt von dem ,rittergute1 das ,dein ,bruder inne hat4 ,die ,asyle1 die ,ihr ,euch da zu eigen gemacht habt1 knnten mir nicht gefallen4 ,der ,geschmack1 den ich in dieser ,beziehung besitze1 weicht eben von dem ,eurigen ab4 ,die ,wnsche1 die ich in dieser ,hinsicht hege1 erstrecken sich auf eine romantische ,umgebung4 ,die ,ansprche dagegen1 die ,ihr macht1 beziehen sich mehr auf eine schne ,einrichtung im ,innern der ,gebude4 #fe4 ,ein ,todtenbette4 7,der ,beifgesatz umschreibt eine ,ortsbestimmung47 ,das ,schlo1 das inmitten eines wundervollen ,parkes lag1 war heute eine ,sttte unendlichen ,schmerzes4 ,der groe ,saal1 durch den sonst heitere ,musik rauschte1 hatte mssen in eine stille ,todtenhalle verwandelt werden4 ,das kostbare ,fugetfel1 ber welches oft die geflgelten ,fe frhlicher ,ballgste glitten1 trug heute einen ,sarg4 ,dieser ,sarg1 um den herum unzhlige ,kerzen brannten1 barg einen ,jngling4 ,der ,todte1 auf dem ,aller ,augen mit tiefer ,wehmuth ruhten1 war der einzige ,sohn des reichen ,schlobesitzers4 ,theilnehmende ,verwandte hatten kostbaren ,blumenschmuck gesendet1 der vor dem ,sarge in sinniger ,ordnung aufgestellt war4 ,riesige ,fcherpalmen1 die man oberhalb des ,hauptes angebracht hatte1 bildeten eine ,art ,himmelbette4 ,an dem ,betstuhle1 der dicht neben dem ,sarge stand1 kniete ein betender ,priester4 ,das ,crucifix1 das zu ,fen des ,paradebettes lehnte1 war umflort4 ,des ,jnglings ,vater1 der an einer nahen ,marmorsule lehnte1 sah in stummem ,schmerze vor sich nieder4 ,die ,mutter1 welche dicht hinter ihm stand1 barg ihr thrnenzerflossenes ,antlitz in ihr weies ,taschentuch4 ,sogar des ,todten ,lieblingshund1 der nicht von der ,seite des ,sarges wich1 schien seinen ,herrn zu betrauern4 ,dieser ,todesfall1 der bei ,alt und ,jung die grte ,theilnahme hervorrief1 zeigte so recht die ,ohnmacht des ,reichthums4 ,dieser ,schicksalsschlag1 der ja doch von oben kam1 machte all das irdische ,glck der ,schlofamilie zu nichte4 ,er fhrte sie aber auch zur ,demuth vor dem1 der jenseits der ,sterne wohnt4 #ff4 ,deutschland4 7,der ,beifgesatz umschreibt eine ,zeitbestimmung47 ,der deutsch-franzsische ,krieg1 der nach verhltnimig kurzer ,zeit beendet war1 ist fr die deutschen ,lnder von groem ,segen gewesen4 ,das ,blut1 das damals flo1 ist nicht umsonst geflossen4 ,die verschiedenen deutschen ,staaten1 die es vorher gab1 haben sich zu einem groen ,ganzen vereinigt4 ,die vielen deutschen ,heerkrper1 die sonst unter ebenso vielen obersten ,befelshabern standen1 stehen nun unter einem einzigen ,kriegsherrn4 ,die mancherlei deutschen ,stmme1 die sich vor kurzem noch mehr oder weniger von einander absonderten1 reichen sich jetzt die ,bruderhand4 ,aus den einzelnen ,gebieten1 welche vordem zerstckelt umherlagen1 ist ein einziges groes ,reich erstanden4 ,das ,deutschthum1 das zeither von gewissen ,nationen ber die ,achsel angesehen wurde1 hat sich eine auerordentliche ,geltung erobert4 ,selbst der gewhnliche ,mann1 der sonst auf seine ,angehrigkeit wenig ,gewicht legte1 fhlt sich jetzt als ,deutscher4 ,aber die ,sonne1 die nach jenem glcklichen ,kriege ber unser ,vaterland aufgegangen ist1 hat auch sonst noch groe ,vernderungen bewirkt4 ,die ,milliarden1 die noch heute als ,kriegsentschdigung nach ,deutschland einwandern1 haben in der ,verkehrswelt einen groen ,umschwung hervorgebracht4 ,der ,unternehmungsgeist1 der allerdings den ,deutschen stets innewohnte1 hat gegenwrtig einen ungeheuren ,anlauf angenommen4 ,dadurch sind freilich die ,arbeitskrfte1 welche bisher in ziemlich gengender ,zahl vorhanden waren1 rar geworden4 ,infolge dessen haben sich die ,arbeitslhne1 die vor dem ,kriege mige waren1 fast um das ,doppelte gesteigert4 ,in gleichem ,mae sind die ,lebensmittelpreise1 wie wir sie im ,jahre #ahgj kannten1 in die ,hhe gegangen4 ,doch das1 was einst war1 mssen wir vergessen lernen4 ,halten wir trotzdem unser liebes ,deutschland1 wie es jetzt ist1 hoch und hehr4 #fg4 ,der ,lebensmde4 7,der ,beifgesatz umschreibt eine ,art und ,weise47 ,ein ,greis1 welcher unter vielen ,lebensstrmen ergraut war1 wollte sich in die ,einsamkeit zurckziehen4 ,zu diesem ,zwecke lie er sich am ,ende seines ,vaterdorfes1 dessen ,huser ziemlich zerstreut in einem ,thale lagen1 eine ,htte bauen4 ,diese ,htte1 die er sich ganz nach seiner ,weise einrichten lie1 sollte sein letztes ,asyl im ,leben sein4 ,die ,wnde1 die kaum die ,dicke eines ,mauerziegels hielten1 wurden aus ,lehm errichtet4 ,die ,fenster1 die beinahe wie ,kerkerfenster aussahen1 waren durchaus nicht auf viel ,stubenhelle berechnet4 ,das ,dach1 welches man in einfachster ,weise mit ,stroh gedeckt hatte1 reichte an der ,hinterseite fast bis auf die ,erde4 ,auch die innere ,einrichtung der ,wohnstube1 in der man vergeblich nach dem kleinsten ,luxus suchte1 trug das ,geprge der grten ,einfachheit4 ,endlich zog der lebensmde ,greis1 der lngst auf die ,vollendung der ,htte gewartet hatte1 ein4 ,er1 der lange genug im ,schweie seines ,angesichts sein ,brod gegessen hatte1 pflegte hier nun der ,ruhe4 ,um die ,welt1 der er unverdrossenen ,sinnes seine ,krfte gewidmet hatte1 kmmerte er sich wenig mehr4 ,seine ,welt war jetzt ein kleines ,grtchen1 das er ohne alle ,anstrengung mit ,blumen bepflanzte4 ,sein treuester ,freund war der alte ,mops1 der ihm bestndig auf ,schritt und ,tritt folgte4 ,so flo sein ,lebensabend1 der bei aller ,entbehrung doch noch manche stille ,freude bot1 ruhig dahin4 ,der stille ,rckblick auf die ,vergangenheit1 die wie ein sturmbewegter ,see heute vor ihn lag1 krzte ihm die ,zeit4 ,endlich nahte seine ,sterbestunde1 der er schon lngst ergebenen ,sinnes entgegengesehen hatte4 ,sein ,ende1 das unter einem glubigen ,gebete erfolgte1 war ein sanftes ,entschlummern4 ,die ,htte aber1 aus der man den ,entschlafenen ohne ,sang und ,klang zur ,ruhe trug1 hie von ,stund an das ,friedenshuschen4 #fh4 ,vaterlandsliebe4 7,der ,beifgesatz umschreibt einen ,grund oder ,zweck47 ,ein ,bauer1 der durch eine ,erbschaft sehr reich geworden war1 hatte einen einzigen ,sohn4 ,diesen ,sohn1 fr dessen ,zukunft sich nun eine glnzende ,aussicht erffnete1 liebte er mit rhrender ,herzlichkeit4 ,sein ,gotthold1 der wegen seiner guten ,auffhrung auch im ganzen ,dorfe geliebt wurde1 war sein grter ,stolz4 ,uebrigens gehrte ,gotthold1 seines schlanken ,wuchses halber1 zu den schnsten ,burschen der ,umgegend4 ,da brach ein ,krieg herein1 der zur ,rettung des ,vaterlandes gefhrt werden mute4 ,der ,knig1 welcher kraft seiner ,macht das ,kriegsheer verstrken konnte1 lie sofort ,rekruten ausheben4 ,einzelne junge ,mnner1 die aus ,furcht vor den ,kriegsgefahren entflohen1 wurden gewaltsam zurckgebracht4 ,viele ,jnglinge inde1 die um des ,vaterlandes willen gern ihr ,leben einsetzen wollten1 stellten sich freiwillig4 ,auch ,gotthold1 der berhaupt fr den ,soldatenstand schwrmte1 eilte aus freiem ,entschlusse zu den ,waffen4 ,wenige ,wochen darauf wurde er dem ,regimente1 das zum ,schutze der ,hauptstadt bestimmt war1 einverleibt4 ,sein schon betagter ,vater1 der vor ,besorgni um den einzigen ,sohn keine ,nacht ruhig schlafen konnte1 holte tglich ,nachricht ber den ,stand der ,dinge ein4 ,da endlich langte gerade an dem ,sonntage1 der der ,erinnerung an die ,heimgegangenen geweiht ist1 die ,kunde von einem blutigen ,kampfe um den ,besitz der ,hauptstadt an4 ,glcklicherweise lie die ,botschaft von der gnzlichen ,niederlage des ,feindes1 die durch den ,telegraphen vermittelt wurde1 nicht lange auf sich warten4 ,leider hatte ,gotthold diesen ,sieg1 der fr die ,rettung des ,landes den ,ausschlag gab1 mit seinem ,leben bezahlen mssen4 ,sein ,vater1 der zwar fr den ,augenblick von diesem ,schicksalsschlage wie zerschmettert schien1 brach inde keineswegs in ein verzweifeltes ,wehklagen aus4 ,er ertrug den ,schmerz ber den herben ,verlust1 den er um des ,vaterlandes willen erlitten1 mit stiller ,ergebung4 ,von seinem ,sohne aber1 der durch seinen ,tod den ,sieg erkaufen half1 sprach er sein ,lebelang mit sichtlichem ,stolze4 #fi4 ,gleiche ,rechte1 gleiche ,pflichten4 7,der ,beifgesatz umschreibt ein ,hauptwort im zweiten ,falle47 ,das ,gesetz1 wonach in ,deutschland jetzt jeder gesunde junge ,mann zum ,militrdienste verpflichtet ist1 ist gewi ein gerechtes4 ,die frhere ,einrichtung1 welcher zufolge sich die ,shne der ,reichen vom ,militr freikaufen konnten1 hatte groe ,schattenseiten4 ,warum sollte blos der ,arme die ,pflicht1 den ,frstenthron zu schtzen1 zu erfllen haben8 ,warum sollten blos die ,shne unbemittelter ,eltern den schweren ,eid1 nach welchem der ,soldat das ,vaterland mit ,blut und ,leben zu vertheidigen hat1 auf sich nehmen8 ,die ,zusicherung1 da ,jedermann vom ,staate gleichen ,schutz geniet1 legt auch ,allen gleiche ,pflichten gegen den ,staat auf4 ,wollen wir also die weise ,verfgung1 kraft deren jetzt der ,millionr neben dem rmsten ,nachtwchterssohne unter der deutschen ,fahne steht1 freudig begren4 ,mge jeder junge ,soldat den ,schwur1 vermge dessen er unverbrchliche ,treue gelobt1 in ,ehren halten6 #gj4 ,das kindliche ,spiel4 7,der ,beifgesatz umschreibt ein ,zeitwort in reiner ,form47 ,der ,trieb1 demzufolge das ,kind gern spielt1 ist ein sehr natrlicher4 ,es darf darber natrlich die ,pflicht1 die es fr die ,schule arbeiten heit1 nicht vergessen4 ,sehr verschieden ist die ,art1 in der manche ,kinder ein ,spiel treiben4 ,kleinen ,kindern mu oft die ,weise1 nach welcher ein ,spiel zu handhaben ist1 erst gelehrt werden4 ,sie zeigen in der ,regel anfnglich das ,bestreben1 da sie die ,spielgegenstnde am liebsten zerstren mchten4 ,bei geselligen ,spielen tritt leider oft die ,sucht1 da der ,einzelne ber die ,andern gern herrschen mchte1 recht deutlich hervor4 ,man mu aber diesen ,hang1 demzufolge ein ,einzelner allen ,andern befehlen will1 unbedingt tadeln4 ,jedem ,mitspielenden mu das ,recht1 wonach er sich fr ein gewisses ,spiel entscheiden kann1 freistehen4 ,ebenso darf auch bei sogenannten ,glcksspielen der ,wunsch der ,kinder1 da sie gewinnen mchten1 nie zur ,leidenschaft werden4 ,die ,mglichkeit1 da man im ,glcksspiele auch verlieren kann1 mu jedem ,spieler vorweg einleuchten4 #ga4 ,rthsel4 7,der ,beifgesatz umschreibt ein ,doppelhauptwort47 ,alfred und ,heino gaben sich gegenseitig ,rthsel auf4 ,alfred brachte folgende zum ,vorschein3 ,wie heit das ,stroh1 womit das ,dach man deckt1 ,wie nennst du das1 drauf man im ,bett sich streckt1 ,wie heit das ,dach1 das man aus ,stroh gewinnt1 ,und wie der ,mann1 de ,glieder ,stroh nur sind8 ,nenn' mir das ,bier1 das gleich vom ,fa man trinkt1 ,und wieder das1 das aus der ,flasche blinkt4 ,wie heit das ,fa1 dem frisch das ,bier entfliet1 ,und wie das ,glas1 aus dem man ,bier geniet8 ,wie heien ,maler1 die die ,stube schmcken1 ,und die1 die uns durch ,landschaftsbilder oft entzcken8 ,wie nennst die ,stube ,du1 da still ein ,maler schafft1 ,und die1 drin uns der ,schlaf gibt neue ,kraft8 #gb4 ,die ,bienen4 7,der ,beifgesatz umschreibt eine ,zahlbestimmung47 ,die ,bienen eines ,stockes1 deren ,zahl oft #aejjj betrgt1 bilden eine ,art ,knigreich4 ,die ,honigbienen1 die ziemlich stark vertreten sind1 erscheinen als die eigentlichen ,arbeiter4 ,die ,drohnen1 deren ,zahl geringer ist1 machen den ,hofstaat aus4 ,neben den ,honigzellen bauen die ,bienen auch ,brutzellen1 die man ebenfalls nach ,tausenden zhlen kann4 ,die ,eier1 welche eine gleich groe ,menge bilden1 legt einzig und allein die ,knigin4 ,an einem gnstigen ,tage kann von den ,bienen eines reich bevlkerten ,bienenstockes eine ,honigmenge1 die das ,gewicht von zehn ,pfund erreichte1 eingeheimst werden4 #gc4 ,biblische ,beinamen4 7,der ,beifgesatz umschreibt eine ,apposition47 ,die ,sitte1 in irgend einer ,weise sich auszeichnenden ,menschen einen besonderen ,beinamen zu geben1 ist uralt4 ,den ersten erhielt ,adam1 den man den ,stammvater des ,menschengeschlechts nannte4 ,einer gleichen ,ehre hatte sich ,abraham1 der als der ,erzvater bezeichnet wurde1 zu erfreuen4 ,zu diesen bevorzugten biblischen ,personen gehrt auch der ,knig ,salomo1 dem man bekanntlich den ,ehrentitel der ,weise8 beilegte4 ,unbestritten aber fhrt ,christus1 der als der ,sohn ,gottes bezeichnet wird1 den erhabensten ,beinamen4 ,die biblischen ,beinamen sind inde nicht immer solcher ,natur1 da die betreffende ,person dadurch geehrt wird4 ,wir denken dabei an ,herodes1 welcher der ,grausame benannt worden ist4 ,auch an ,judas1 der den ,namen ,verrther8 fhrt1 mssen wir uns hierbei erinnern4 ,ebenso ist ,thomas1 den man als den ,unglubigen bezeichnet hat1 hierher zu rechnen4 ,nicht minder gehrt ,antiochus1 den man zu den ,tyrannen zhlt1 in diese ,klasse4 ,wiederholung4 7,alle ,arten ,beifgungen47 #gd4 ,der sterbende ,lwe4 ,ein ,lwe1 der ein hohes ,alter auf seinem ,rcken trug1 lag vor seiner ,hhle4 ,die ,mhne1 die einst in ppiger ,flle seinen ,leib schmckte1 hing nur noch in dnnen ,bscheln ber die ,schultern4 ,das ,auge1 das sonst feurig durch die ,wste sphte1 stierte matt vor sich hin4 ,aus den frher so mchtigen ,tatzen1 die sich jetzt auf dem heien ,sande hinstreckten1 war alle ,kraft gewichen4 ,das ,mahl1 das sich der ,lwe gestern herbeigeholt hatte1 war von ihm unberhrt geblieben4 ,der gute ,appetit1 dessen er sich stets erfreute1 schien gnzlich verschwunden4 ,auch an ihm behauptete das ,naturgesetz1 demzufolge selbst der ,strkste dem ,tode verfllt1 seine ,rechte4 ,der ,wunsch1 da man den ,beherrscher der ,wste gern noch einmal sehen mchte1 fhrte eine ,menge ,thiere herzu4 ,darunter befanden sich freilich auch solche1 welche die ,schadenfreude herbeitrieb4 ,man sah sogar einige1 die nun ihren ,ha an dem hinfllig ,gewordenen auslassen wollten4 ,der ,fuchs1 der zu den rgsten ,feinden des ,lwen gehrte1 krnkte ihn mit allerlei beienden ,reden4 ,der ,wolf1 dem der ,wstenknig einmal ein feistes ,lamm abgejagt hatte1 schimpfte den ,sterbenden einen schndlichen ,ruber4 ,ein ,bffel1 der seit ,jahren in ,furcht vor dem ,lwen lebte1 stie ihn mit seinen ,hrnern4 ,sogar ein trger ,esel1 der aus bloser ,laune den ,knig der ,thiere nie leiden konnte1 versetzte ihm noch einen ,schlag mit seinen ,hufen4 ,da trat endlich ein ,ro1 dem der ,lwe nur unlngst noch sein ,junges zerrissen hatte1 herzu4 ,es richtete sein ,auge1 dessen ,ausdruck von ,mitleid zeugte1 schweigend auf den ,sterbenden4 ,dieses edle ,thier konnte die gemeine ,gesinnung1 derzufolge man sich an einem unschdlich gewordenen ,feinde rcht1 nur verabscheuen4 ,es hielt eine solche ,handlungsweise1 die nur aus ,niedertrchtigkeit hervorgehen kann1 fr die grte ,schande4 ,der ,lwe1 dem dieser ,edelmuth nicht entging1 warf dem ,pferde einen dankbar gerhrten ,blick zu4 ,bald darauf aber machte der ,tod1 mit dem er schon geraume ,zeit kmpfte1 seinem ,leben ein ,ende4 #ge4 ,das ,wasser4 7,desgleichen47 ,das ,wasser1 welches ein tropfbar-flssiger ,krper ist1 bedeckt zu zwei ,drittheilen die ,erdoberflche4 ,seine ,farbe1 die durch die darin aufgelsten ,stoffe bedingt wird1 tritt verschieden auf4 ,fast himmelblau leuchten uns die ,spiegel derjenigen ,seen1 welche sich zwischen den ,alpen ausbreiten1 entgegen4 ,im schillernden ,dunkelgrn wlzt die ,woge1 die der ,sturm auf dem ,weltmeere vor sich her treibt1 dem ,ufer zu4 ,fast farblos dagegen erscheint der ,strahl1 der sich aus dem ,rhrbrunnen ergiet4 ,auerordentlich mannichfaltig sind die ,formen1 in denen uns das ,wasser begegnet4 ,als ,dunstblschen1 in welche es durch ,wrme verwandelt worden ist1 steigt es in die ,luft4 ,in ,tropfen fllt es aus den ,wolken1 die langsam ber unsern ,huptern dahinziehen1 herab4 ,im ,frhlinge berzieht es zuweilen die ,flur mit ,reif1 der uns dann als eine ,art ,feenschleier erscheint4 ,auch in ,gestalt von ,graupeln1 die in den hhern ,luftschichten gebildet werden1 bekommen wir es nicht selten zu sehen4 ,grausig klingt bei mchtigem ,gewitter das ,herniederdonnern der ,schloen1 die durch ihren ,niederschlag oft groe ,verheerungen anrichten4 ,alle ,eisdecken1 welche im ,winter die ,gewsser tragen1 sind ,gebilde aus ,wasser4 ,und wem wre nicht die ,entstehung des ,schnees1 der das ,schlummergewand der ,erde bildet1 bekannt8 ,unendlich gro ist der ,segen1 den das ,wasser gewhrt4 ,es erhlt alles ,leben1 das die weite ,erde trgt4 ,selbst das kleinste ,pflnzchen1 das auf dem drrsten ,sandboden gedeiht1 kann ohne ,wasser nicht fortbestehen4 ,das ,wasser trgt auf seinem ,rcken ,lasten1 deren ,gewicht ,staunen erregen mu4 ,es setzt gewaltige ,rder1 durch welche wieder groe ,maschinen in ,thtigkeit gebracht werden1 in ,bewegung4 ,durch die ,eigenschaft1 vermge deren es sich durch ,hitze in ,dmpfe verwandelt1 wird es fr die riesigsten ,fahrzeuge zum treibenden ,elemente4 ,freilich kann auch das ,wasser1 wenn es zur ,flut wird1 unsagliches ,unheil anrichten4 ,wer zhlt die unglcklichen ,opfer1 die schon das sturmdurchtobte ,meer verschlungen8 #b4 ,abgekrzte ,beifgestze4 #gf4 ,bete und arbeite4 ,wendler1 ein schlesischer ,leineweber1 hatte vom ,leben sehr verkehrte ,ansichten4 ,die ,pflicht1 sein ,daheim zu erhalten1 legte er lediglich in ,gottes ,hand4 ,die ,annahme1 ,gott erhre jedes ,gebet1 verleitete ihn zum ,miggange4 ,der ,gedanke1 einen ,tag verfaulenzt zu haben1 strte ihn nicht4 ,dagegen befriedigte ihn das ,bewutsein1 heute wieder ein recht fleiiger ,beter gewesen zu sein4 ,die ,hoffnung aber1 durch ,gebet ,alles erreichen zu knnen1 ist eine ,thorheit4 ,gott1 unser wahres ,wohl im ,auge habend1 fordert auch den ,gebrauch unserer eigenen ,kraft4 ,er1 obgleich von unendlicher ,gte1 gibt nichts im ,schlafe4 ,wendler1 einst gar nicht unbemittelt1 versank mit der ,zeit in ,armuth4 ,der ,arbeit1 dieser ,wrze des ,lebens1 hatte er sich gnzlich entwhnt4 ,und so wurde er1 alle ,mahnungen unbeachtet lassend1 auch noch ein vollendeter ,taugenichts4 ,endlich mute ,wendler1 unter dem ,namen ,betbruder bekannt1 sein ,brod sogar vor den ,thren suchen4 ,dein ,bedrfni1 tglich mit ,deinem ,gott reden zu mssen1 verdrnge daher nie den ,trieb zur ,arbeit4 ,bei dem ,triebe1 durch rhrige ,thtigkeit ,dein ,auskommen zu sichern1 vergi aber auch nie das ,gebet4 ,wiederholung4 #c4 ,vollstndige und abgekrzte ,beifgestze4 #gg4 ,napoleon ,i4 ,napoleon1 der ,groe genannt1 war seiner ,zeit der ,gefrchtete von ganz ,europa4 ,sein ,eroberungsgelste1 welches keine ,grenzen kannte1 erfllte manchen andern ,herrscher mit ,zittern4 ,seine ,siege1 fr ihn selbst freilich oft recht opferschwer1 wurden in den deutschen ,staaten mit ,entsetzen vernommen4 ,ein ,frst nach dem andern mute sich unter sein ,scepter1 das einer blutigen ,geiel glich1 beugen4 ,ein ,land nach dem andern fiel seinem ,kriegsglcke1 das allerdings durch sein groes ,feldherrntalent bedingt wurde1 zum ,opfer4 ,somit schien er sein ,ziel1 ,weltherrscher zu werden1 wirklich erreichen zu sollen4 ,der ,knig aller ,knige aber1 der allmchtige ,weltenlenker1 gebot endlich den stolzen ,wellen4 ,der ,stern1 der zeither ber dem ,haupte des groen ,kaisers glnzte1 verdsterte sich4 ,in der deutschen ,nation1 durch die ,noth geeinigt1 zog sich ein schweres ,gewitter ber ihm zusammen4 ,seine ,macht1 die jetzt in hchster ,blthe stand1 wurde gebrochen4 ,auf ,leipzigs ,ebenen1 den ewig denkwrdigen1 erlitt er eine seiner furchtbarsten ,niederlagen4 ,eine kleine ,insel1 welche mitten im ,meere liegt1 wurde dem ,ueberwundenen von seinen ,siegern zum ,asyl angewiesen4 ,auf ,st4 ,helena beschlo endlich ,napoleon1 der gefangene ,kaiser1 sein sturmbewegtes ,leben4 ,hauptwiederholung4 #d4 ,subjectiv-1 ,prdikat- und ,beifgestze4 #gh4 ,die ,sklaven4 ,da es noch immer ,sklaven gibt1 ist eine beklagenswerthe ,thatsache4 ,auch der ,neger ist1 was wir sind4 ,er gehrt zu den ,menschen1 den ,ebenbildern ,gottes4 ,furchtbar schrecklich ist das ,loos1 das den armen ,sklaven beschieden ist4 ,was des ,menschen hchstes ,glck ausmacht1 ist ihnen fr das ganze ,leben genommen4 ,die ,freiheit1 die goldene1 kennen sie nicht4 ,unter einer ,arbeitslast1 die oft ihre ,krfte bersteigt1 mssen sie ihre ,tage verbringen4 ,die ,pflicht1 derzufolge sie sich dem ,willen ihres ,herrn bedingungslos zu unterwerfen haben1 wird ihnen meist mit der ,knute gelehrt4 ,die allerscheulichsten ,scenen1 die ein ,menschenauge nur sehen kann1 bietet ein ,sklavenmarkt4 ,da stehen die armen ,schwarzen1 mit teuflischer ,list eingefangen1 gleich ,opferthieren4 ,was in ihrem ,innern vorgeht1 prgt sich in ihren ,mienen aus4 ,ihren ,ohren kann nicht entgehen1 wie um sie gefeilscht wird4 ,ihre allergrte ,besorgni ist1 da sie von ihren ,angehrigen getrennt werden knnten4 ,auch das ,herz1 das der ,allvater in die ,negermutter gelegt1 umfngt ja ihr ,kind mit zrtlicher ,liebe4 ,auch das ,negerkind1 obgleich in der ,wildni aufgewachsen1 erkennt seine ,eltern als die besten ,freunde4 ,dank sei denjenigen ,staaten1 welche innerhalb ihrer ,grenzen das ,unwesen der ,sklaverei abgeschafft haben4 ,ob dies noch in diesem ,jahrhunderte allenthalben geschehen wird1 ist sehr die ,frage4 ,o lat doch die armen ,sklaven wieder werden1 was sie einst waren6 ,erhebt sie wieder zu freien ,menschen1 die gleiche ,rechte mit uns allen haben4 ,,iv4 ,ergnzungsstze4 #a4 ,vollstndige ,ergnzungsstze4 #gi4 ,saat und ,ernte4 7,im #d4 ,falle47 ,was der ,mensch set1 das wird er ernten4 ,mchte ein ,jeder beachten1 da in diesem ,satze ein sehr ernster ,fingerzeig fr das ,leben liegt4 ,jeder vernnftige ,mensch mu darum stets reiflich erwgen1 was er thut4 ,er mu jederzeit bedenken1 wie sich die ,folgen seiner ,handlungen gestalten knnen4 ,er mu mit ,ruhe berlegen1 wohin seine ,schritte mglicherweise fhren4 ,der ist kein ,weiser1 den das ,alles nicht kmmert4 ,diejenigen sind darum auch nicht zu bedauern1 die jenen ,fingerzeig nicht beachten4 ,der ,miggnger mu wissen1 wohin die ,faulheit endlich bringt4 ,der ,verschwender mu einsehen1 da durch unsinnige ,ausgaben auch der grte ,reichthum vernichtet werden kann4 ,dem ,schwelger mu die ,erfahrung gelehrt haben1 da durch ein wstes ,leben die leibliche ,gesundheit untergraben wird4 ,der ,spieler darf sich nie verhehlen1 da die ,spielwuth die ,brcke zu vielen andern ,lastern ist4 ,von den toll in den ,tag ,hineinlebenden wei man nie1 wo die ,fahrt zu ,ende geht4 ,wie ,mancher hat es schon am ,ende seiner ,tage bitter bereut1 bsen ,samen auf seine ,lebensbahn gestreut zu haben4 ,bedenke darum in frhester ,jugend schon1 was ,dir einmal frommen kann4 ,trume ,dir nie1 ,du seist vor all jenen ,thorheiten sicher4 ,was ,dich in ,versuchungsstunden schtzen kann1 findest ,du in der ,religion4 ,vergi nie1 was ,du in diesem ,artikel gelesen hast4 #hj4 ,die kranke ,freundin4 7,desgleichen47 ,johanna erfuhr eines ,tages1 da ihre ,freundin krank sei4 ,sie vernahm auch1 worin die ,krankheit bestand4 ,da der ,zustand der ,freundin keineswegs ungefhrlich erscheine1 hatte ihr deren ,arzt gesagt4 ,da berlegte denn nun ,johanna1 womit sie der ,kranken eine ,freude bereiten knne4 ,das freilich konnte sie der am ,magen ,leidenden nicht anbieten1 was diese in gesunden ,tagen gern a4 ,endlich fiel ihr ein1 da die ,freundin die ,feldblumen sehr liebe4 ,johanna wute1 wo die schnsten zu suchen seien4 ,sie fand daher sehr bald1 was sie suchte4 ,das gute ,mdchen verstand es ausgezeichnet1 aus diesen einfachen ,kindern der ,flur einen reizenden ,strau zu binden4 ,die ,kranke errieth sogleich1 woher die sinnige ,gabe komme4 ,die ,freude ber dieselbe bewirkte1 da sich jene auf einige ,zeit wohler fhlte4 ,einige ,tage spter erfuhr ,johanna1 da ihre ,freundin auf dem ,wege der ,genesung sei4 ,wieder einige ,tage darauf schrieb diese ihr sogar eigenhndig1 da sie nchsten ,sonntag wieder ausgehen werde4 ,zugleich versprach sie1 da ihr erster ,besuch ,johanna gelten solle4 #ha4 ,lebensregeln4 7,im #c4 ,falle47 ,wer sich ,dir anvertraut1 dem leihe ,dein ,ohr4 ,wen ,du dagegen nicht kennst1 dem vertraue kein ,geheimni4 ,wer einer ,gabe bedrftig ist1 dem verschliee ,deine ,hand nicht4 ,der ,dir dafr nicht dankt1 dem gib noch einmal4 ,wer ,dich hat1 dem reiche kein ,messer4 ,dem aber weiche nicht aus1 der ,dir die ,hand zur ,vershnung bieten will4 ,danke dem1 der ,dich grt4 ,der ,dich inde nicht grt1 dem zrne nicht4 ,wer seine ,ehre lieb hat1 dem mu auch der bse ,schein verhat sein4 ,wer aber von der ,welt falsch beurtheilt wird1 dem mu sein unbeflecktes ,gewissen zum ,troste dienen4 #hb4 ,mtterliche ,lehren4 7,desgleichen47 ,mutter ,regine mute heute dem die ,hand zum ,abschiede reichen1 der bisher ihr ,liebling gewesen war4 ,wer ihre ,liebe zu ihrem ltesten ,sohn kannte1 dem sind ihre heien ,thrnen gewi erklrlich vorgekommen4 ,wer auf die ,wanderschaft geht1 dem kann ja ,mancherlei zustoen4 ,regine befahl in dieser ,trennungsstunde den noch unerfahrenen ,sohn dem1 der jedes ,menschen ,geschick mit ,weisheit lenkt4 ,darauf legte sie dem ,scheidenden noch ,folgendes ans ,herz3 ,wandere allezeit mit dem im ,herzen1 der auch im finstern ,thale unser ,stab ist4 ,wer das ,gottvertrauen nicht fahren lt1 dem ist des ,himmels ,beistand immer nahe4 ,traue dagegen nicht ,jedem1 der sich ,dir als ,freund anbietet4 ,der ,weise mitraut dem am meisten1 der ihm am meisten schmeichelt4 ,gib jederzeit ,ehre1 dem ,ehre gebhrt4 ,wer ,dich vor einer ,thorheit warnt1 dem ksse die ,hand4 ,vergib dem1 der ,dich einmal beleidigen sollte4 ,der ,dich zum ,zorne reizt1 dem gehe aus dem ,wege4 ,wem ,du in irgend einer ,weise helfen kannst1 dem versage ,deine ,dienste nie4 ,wer ,dir selbst dient1 dem bleibe den ,dank nicht schuldig4 ,entfliehe denen1 die verbotene ,wege gehen wollen4 ,wer sich unter die ,wlfe begibt1 dem ist bald das ,heulen gelehrt4 ,wem das ,diebeshandwerk gefllt1 dem kann ein ,strick zum ,halsband werden4 ,wer dagegen immer auf ,gottes ,wegen wandelt1 dem wird es allezeit wohlgehen48 #hc4 ,kindespflicht4 7,im #b4 ,falle47 ,der alte ,vater ,erasmus bedurfte1 da ihn eine liebende ,hand pflegte4 ,zudem war er es auch wrdig1 da ihm von seinen ,kindern dieser ,liebesdienst erwiesen werde4 ,niemand vermochte ihn zu beschuldigen1 da er gegen dieselben je eine ,pflicht versumt habe4 ,trotz alledem aber wurde sein ltester ,sohn dessen berfhrt1 da er den guten ,alten ungebhrlich behandelt habe4 ,der ,undankbare versicherte dessenungeachtet ganz trotzig1 da er unschuldig sei4 ,eines ,tages lie ihn der ,geistliche des ,ortes zu sich kommen und ermahnte ihn mit folgenden ,worten3 ,erinnere ,dich dessen1 der einst als der beste ,sohn auf der ,erde wandelte4 ,sei doch eingedenk alles dessen1 was ,dein ,vater an ,dir gethan hat4 ,werde ,dir berhaupt bewut1 wie treulich ,dich ,deine ,eltern einst gepflegt haben4 ,vergi es nie1 was sie fr unzhlige ,opfer um ,deinetwillen brachten4 ,befleiige ,dich daher1 da ,du ,deinem ,vater all seine ,liebe vergeltest4 ,freue ,dich1 da ,du ihn berhaupt noch besitzest4 ,zudem bedenke1 da auch ,du einmal lter wirst48 ,diese ,rede ging dem ,sohne zu ,herzen4 ,er klagte sich jetzt selbst an1 da er der ,pflichten gegen seinen ,vater vergessen habe4 ,er zieh sich selbst1 da er bisher ein hchst undankbares ,kind gewesen sei4 ,und von dieser ,stunde an blieb er eingedenk dessen1 was das vierte ,gebot von jedem ,kinde fordert4 #hd4 ,ein edler ,frst4 7,der ,ergnzungssatz umschreibt ein ,hauptwort mit ,verhltniwort47 ,ein edler ,frst lebt nur dafr1 da es seinem ,volke wohlgehe4 ,er trachtet zunchst darnach1 da die ,landesgesetze immer vollkommener werden4 ,er hlt aber auch darauf1 da man sie allenthalben erflle4 ,er forscht1 worin ein ,nothstand seine ,ursache haben knne4 ,darauf trachtet er1 da die ,quelle des ,uebels verstopft werde4 ,ein edler ,frst kmmert sich1 da ein ,jeder vor dem ,gesetze gleiche ,rechte habe4 ,er erkundigt sich angelegentlich1 wie der ,stand der ,volksbildung sei4 ,er freut sich1 wenn die ,schulen immer grere ,fortschritte erzielen4 ,er verwendet sich auch dafr1 da die ,kunst zu immer grerer ,blthe gelange4 ,ein edler ,frst sorgt getreulich fr die1 welche im ,dienste des ,vaterlandes zu ,schaden gekommen sind4 ,er bt ,gnade an denjenigen1 die in ,verblendung am ,gesetze sndigten4 ,er glaubt1 da ber ihn noch ein ,hherer waltet4 ,diesen ,knig aller ,knige aber bittet er1 da er ihm ,weisheit schenke4 #he4 ,der alte ,ruberhauptmann4 7,der ,ergnzungssatz umschreibt eine ,zeitwort in abhngiger ,form47 ,ein alter ,ruberhauptmann frchtete1 da er sein ,leben noch auf dem ,schaffote enden werde4 ,er wnschte daher1 da er bald sterben mge4 ,er verlangte sogar1 da man ihm ,gift beibringe4 ,seine ,leute verneinten inde1 da sie ihm in diesem ,falle gehorchen mten4 ,der alte ,snder hoffte nun von ,tag zu ,tag1 da er erkranken mchte4 ,eines ,abends glaubte er auch wirklich1 da sein ,krper fiebere4 ,er bildete sich sogar ein1 da er bereits phantasire4 ,er whnte1 da er merklich ermatte4 ,aber er begehrte nicht1 da man ihm etwas ,strkendes zu trinken gebe4 ,er vermied sogar mit allem ,ernste1 da er in einen ,schlaf verfalle4 ,die ,krankheit war inde nicht zum ,tode4 ,seine ,natur nthigte ihn1 da er genesen mute4 ,der ,himmel zwang ihn1 da er noch am ,leben bleibe4 #hf4 ,an der ,indianergrenze4 7,der ,ergnzungssatz in unbestimmter ,redeweise47 ,ein ,farmer erfuhr1 da ein ,haufen ruberischer ,indianer im ,anzuge sei4 ,sein ,nachbar versicherte1 da er schon einige in der ,nhe gesehen habe4 ,ein ,kuhhirte wollte sogar wissen1 da die ,ruber gegen fnfzig ,mann stark wren4 ,ein zufllig dazukommender ,reisender behauptete wieder1 da es die ,indianer auf eine ganz andere ,gegend abgesehen htten4 ,man einigte sich inde1 da man in jedem ,falle ,vertheidigungsmaregeln ergreifen msse4 ,es wurde daher beschlossen1 da sich jeder ,anwohner bewaffne4 ,zu gleicher ,zeit aber wurde auch befohlen1 da keiner unnthiger ,weise von der ,waffe ,gebrauch machen solle4 ,ebenso wurde angeordnet1 da ,niemand vorlufig seine ,behausung verlassen drfe4 ,namentlich empfahl der ,fremde1 da ein ,angriff erst abgewartet werde4 ,zum ,glck konnte bald darauf ein ,abgesandter berichten1 da der ,indianerschwarm jedenfalls vorberziehe4 ,er wollte sich berzeugt haben1 da die ,horde auf das nchste kleine ,stdtchen zusteuere4 ,man glaubte inde1 da man trotzdem immer noch auf der ,hut sein msse4 ,erst den nchsten ,morgen nahm man an1 da nun alle ,gefahren vorber seien4 ,der ,farmer gebot1 da ,jeder seine ,waffe wieder aus der ,hand lege4 ,damit solle inde nicht gesagt sein1 da die ,ruberhorde nicht spter wiederkehren knne4 #b4 ,abgekrzte ,ergnzungsstze4 #hg4 ,der ,tollkhne4 ,joseph bildete sich ein1 ein vorzglicher ,schwimmer zu sein4 ,er wnschte deshalb1 einmal seine ,bravour zeigen zu knnen4 ,eines ,tages kndete er seinen ,kameraden an1 ber den nahen1 breiten ,strom schwimmen zu wollen4 ,sie riethen ihm inde1 davon abzusehen4 ,sie beschlossen sogar1 seinem ,wagestcke gar nicht zuzusehen4 ,joseph aber blieb dabei1 seine ,kraftprobe auszufhren4 ,er versicherte1 keine ,furcht zu kennen4 ,er bat deshalb die ,kameraden1 ihn zu begleiten4 ,diese kamen endlich berein1 ihm zum ,flusse zu folgen4 ,der ,tollkhne berechnete nicht1 dem reienden ,strome nicht gewachsen zu sein4 ,das ,schicksal verurtheilte ihn1 seine ,verwegenheit mit dem ,leben zu ben4 ,wiederholung4 7,verschiedene ,arten der ,ergnzungsstze47 #hh4 ,der feuerspeiende ,berg4 ,des ,frsters zehnjhriger ,wilibald wute recht gut1 da das ,pulver ein gefhrliches ,ding ist4 ,sein ,vater hatte ihm wiederholt gesagt1 was fr groes ,unglck schon durch unvorsichtigen ,umgang mit diesem ,schiematerial herbeigefhrt worden sei4 ,wilibald aber folgte dem nicht1 der ihn schon oft gewarnt hatte4 ,er blieb dessen nicht eingedenk1 was ihm sein ,vater sagte4 ,einmal nahm er sich vor1 einen ,sandhaufen in einen feuerspeienden ,berg zu verwandeln4 ,er vermeinte1 da dies mit ,schiepulver leicht ausfhrbar sei4 ,wilibald war dessen gewi1 da sein ,vater heute erst spt heimkehren werde4 ,er hoffte deshalb1 sein ,werk ganz ungestrt vollbringen zu knnen4 ,das ,unglck wollte1 da der ,frster gerade an diesem ,tage sein ,pulverhorn hatte an der ,wand hngen lassen4 ,wer die ,sorgsamkeit des ,frsters kannte1 mute diese ,unvorsichtigkeit fast unerklrlich finden4 ,man konnte aber auch wieder dem eine solche einmalige ,vergelichkeit verzeihen1 dem es im ,kopfe oft vor ,amtssorgen schwirrte4 ,wilibald erinnerte sich1 das ,pulverhorn gesehen zu haben4 ,er fand daher sehr bald1 was er suchte4 ,den ,sandhaufen hatte er bereits mit einer rhrenartigen ,oeffnung versehen4 ,dahinein schttete er1 was sich im ,pulverhorne vorfand4 ,schon freute er sich darauf1 wie der ,berg ,feuer speien werde4 ,er erwartete1 da die ,feuergarbe einen ,meter hoch steigen wrde4 ,der kleine ,vesuv bedurfte jetzt nur noch1 da ein ,stck brennender ,schwamm darauf gelegt werde4 ,bald hatte ,wilibald beschafft1 was eben noch fehlte4 ,ungeduldig sah er dem entgegen1 was nun eintreten sollte4 ,er harrte inde vergebens1 da das ,schauspiel seinen ,anfang nehme4 ,endlich hielt er es fr angezeigt1 einmal nachzusehen4 ,er glaubte sich versichern zu mssen1 da der ,schwamm verlscht sei4 ,wer aber unvorsichtig ist1 dem kann gar ,schlimmes begegnen4 ,wilibald bemhte sich1 sich genau von der ,ursache des ,nichtentzndens zu berzeugen4 ,in diesem ,augenblicke aber erfolgte1 was erfolgen sollte4 ,das ,schicksal fgte es leider1 da ihm die ,pulverflamme gerade in die ,augen schlug4 ,er verlor auf der ,stelle sein ,augenlicht4 ,wem nicht zu rathen ist1 dem ist freilich auch nicht zu helfen4 ,hauptwiederholung4 7,subjectiv-1 ,prdikat-1 ,beifge- und ,ergnzungsstze47 #hi4 ,das ,reisen4 ,wem ,gott will eine ,gunst erweisen1 der wird von ihm in die weite ,welt geschickt4 ,das ,reisen gewhrt zunchst eins der grten ,vergngen1 die fr ,geld zu haben sind4 ,es verleiht ,vielen eine ,bildung1 die selbst das ,studium der gelehrtesten ,bcher nicht geben kann4 ,so ,mancher ist durch vieles ,reisen erst geworden1 was er werden sollte4 ,in der weiten ,welt lernt der ,mensch erst kennen1 was fr ,wunder der ,herr geschaffen hat4 ,in der ,fremde berzeugen ihn tausend ,dinge1 da auch der ,mensch in seinen ,thaten gro sein kann4 ,wer reist1 mu freilich seine ,augen hbsch offen behalten4 ,wer ,gewinn vom ,reisen haben will1 mu auch die ,ohren fein spitzen4 ,er mu sich befleiigen1 mit ,verstand zu reisen4 ,ein ,wandern1 dem kein bestimmter ,plan zu ,grunde liegt1 hat wenig ,zweck4 ,auch die ,kunst1 mit rechtem ,nutzen zu reisen1 will freilich erst erlernt sein4 ,die ersten ,ausflge in die ,welt kosten deshalb1 was man ,lehrgeld zu nennen pflegt4 ,man mu lernen1 sich den gegebenen ,verhltnissen zu fgen4 ,man mu auszurechnen verstehen1 wie man berall am billigsten wegkommen kann4 ,man darf aber auch wieder gewisse ,opfer1 ohne welche zu besondern ,sehenswrdigkeiten kein ,zutritt gewhrt wird1 nicht scheuen4 ,auerordentlich mannichfaltig sind die ,verkehrsmittel1 welche das ,reisen ungemein erleichtern4 ,wer will1 der kann jetzt binnen wenig ,tagen in weit entlegene ,lnder versetzt werden4 ,es bedarf nur1 da er den ,dampfwagen besteigt4 ,das ,verlangen1 die weite ,welt zu sehen1 verallgemeint sich von ,jahr zu ,jahr4 ,wahrhaft erfreulich ist es1 auf den ,bahnhfen tglich die groe ,menge ,reisender zu sehen4 ,trotzdem aber gibt es noch ,leute genug1 die lieber in behaglicher ,ruhe auf ihrer ,ofenbank sitzen bleiben4 ,sie ziehen den ,glanz der blitzenden ,thaler im ,geldkasten1 ihrem ,abgotte1 dem ,anblicke der reizendsten ,alpenlandschaft vor4 ,manche wieder sind geradezu zu faul dazu1 ihren ,gesichtskreis durch ,aufsuchen von noch nie ,gesehenem zu erweitern4 ,sie wollen lieber bleiben1 wie sie sind4 ,wir aber sagen1 da dies eine ,schande fr sie ist4 ,reise also1 wer reisen kann4 ,das ,reisen ist eine ,lust1 die kaum durch eine andere zu ersetzen ist4 ,v4 ,anfhrungsstze4 #a4 ,wrtlich4 #ij4 ,die ,bibel der ,natur4 7,der ,hauptsatz voran47 ,gleich der heiligen ,schrift ruft uns auch die ,natur zu3 ,merke auf meine ,rede68 ,der zuckende ,blitz verkndet uns3 ,alles ,leben stehet in ,gottes ,hand68 ,die ,lilie des ,feldes trstet3 ,gott sorgt auch fr dich68 ,das welkende ,blatt legt uns die ,worte an's ,herz3 ,alles ,irdische vergeht68 ,ernst murmelt uns das ,bchlein entgegen3 ,mein unaufhaltsames ,dahinrollen ist ein ,bild von ,deiner ,lebenstage ,lauf48 ,das ,wrmchen im ,staube spricht3 ,gro sind die ,werke des ,herrn68 ,die ,lerche in blauer ,hhe jubelt3 ,preise mit mir die ,gte des ,schpfers68 ,der der ,puppe sich entwindende ,falter versichert uns3 ,auch ,du wirst auferstehen68 ,der majesttische ,sternenhimmel predigt uns3 ,hier sind noch viele ,wohnungen68 #ia4 ,beim ,brande4 7,der ,haupts4 zuletzt47 ,feuer68 erscholl es mitten in der ,nacht4 ,eilt zu retten68 mahnte die ,feuerglocke4 ,wo brennt es88 rief ich zum ,fenster hinaus4 ,das ,pfarrhaus mu in hellen ,flammen stehen81 antwortete mir eine ,stimme4 ,es kann auch die ,schule sein68 sagte eine andere4 ,keins von beiden81 versichert der zufllig vorbereilende ,nachtwchter4 ,ich mu zu ,hilfe eilen81 sagte ich zu den ,meinigen4 ,das ,erbgericht brennt68 rief mir beim ,austritt aus meinem ,hause ein ,vorbergehender zu4 ,dieser hat ,recht68 dachte ich beim ,anblicke der auflodernden ,flammen fr mich4 ,ich eilte dem ,brande zu4 ,die ,feuerwehr war bereits in voller ,thtigkeit4 ,aber welch ein ,lrm6 ,zuerst das ,vieh retten68 schrie der ,eine4 ,drei ,mann aufs ,dach des ,nachbarhauses68 befahl ein ,anderer4 ,eine ,leiter hierher68 kreischte eine heisere ,stimme4 ,richtet den ,spritzenstrahl mehr nach der ,giebelmauer68 commandirte der ,feuerlschdirector4 ,mehr ,wasser herbeischaffen68 riefen die ,spritzenleute4 ,das ,hauptgebude des ,erbgerichts brannte nieder4 ,die ,verhtung greren ,unglcks ist hauptschlich der ,windstille zu verdanken81 hrte man allgemein aussprechen4 #ib4 ,zwiespalt4 7,der ,hauptsatz in der ,mitte47 ,womit81 fragte ,kunz seine ,kameraden auf dem ,spielplatze1 werden wir uns denn heute die ,zeit vertreiben88 ,lat uns81 sagte ,hilmar1 ,ball werfen48 ,ball81 fiel ,lambert schnell ein1 spiele ich nicht mit68 ,nun1 so wollen wir81 versetzte ,hilmar wieder1 den ,drachen steigen lassen48 ,zum ,drachensteigenlassen81 bemerkte ,ewald1 habe ich wieder keine ,lust48 ,vielleicht81 schlug ,hilmar aufs neue vor1 holen wir dann heute einmal alle unsere ,reifen herbei88 ,das ,reifenspiel81 fiel ,feodor spttisch ein1 ist ja hauptschlich eine ,beschftigung fr ,mdchen68 ,so lat uns81 nahm hier ,kunz wieder das ,wort1 ,soldaten spielen68 ,das81 entgegnete ,lambert1 wre mein allerletzter ,zeitvertreib68 ,auf diese ,weise81 sagte jetzt ,gnther1 kommen wir freilich heute zu keinem ,zeitvertreibe4 ,lieber81 fgte er noch hinzu1 mag da jeder fr sich spielen68 ,und so wurde es auch zuletzt4 ,wiederholung4 7,alle drei ,flle abwechselnd47 #ic4 ,die ,weidenraupe4 ,wo kommst ,du her88 fragte ,alban den ihm begegnenden ,alexander4 ,ich komme81 gab dieser zum ,bescheid1 von der ,raupenjagd48 ,und wie steht es mit der ,ausbeute88 fragte ,alban weiter4 ,darauf erwiderte der ,gefragte mit einem gewissen ,stolze3 ,einen sehr interessanten ,fund habe ich gemacht68 ,wie so88 versetzte ,alban neugierig4 ,ich habe81 sagte ,alexander hocherfreut1 eine ,weidenraupe gefunden48 ,o ,du ,glcklicher68 rief ,alban fast etwas neidisch4 ,gleich darauf aber fgte er hinzu3 ,wo wirst ,du denn diese ,raupe sich verpuppen lassen88 ,die ,weidenraupe81 belehrte jener1 mu man in ein ,glas mit ,sgespnen aus ,weidenholz setzen68 ,wozu das88 fragte ,alban4 ,darauf erwiderte ,alexander3 ,weil diese ,raupe meist vom ,weidenholze lebt6 ,zu dem81 setzte er noch hinzu1 verpuppt sie sich auch stets in ,holzspnen48 ,wie lange liegt sie denn als ,puppe88 fragte ,alban wieder4 ,mit etwas verwunderter ,miene erwiderte ,alexander3 ,weit ,du denn das nicht selbst aus der ,naturgeschichte88 ,das habe ich wirklich wieder vergessen81 war die ,antwort4 ,sie braucht81 fuhr ,alexander fort1 volle drei ,jahre zu ihrer ,entwickelung zum ,falter48 ,entsetzlich lange81 staunte ,alban4 ,den ,schmetterling aber81 bat er1 la mich dann ja gleich sehen68 ,das soll geschehen81 versicherte ,alexander4 #b4 ,nicht wrtlich4 #id4 ,das ,wetter4 7,der ,hauptsatz zuletzt47 ,eines ,tages trafen sich vier ,bauern auf dem ,felde4 ,mit dem ,wetter knne man dies ,frhjahr doch eigentlich gar nicht zufrieden sein1 uerte ,melchior4 ,das sei auch seine ,ansicht1 sagte ,samuel4 -- ,er msse fr seine sandigen ,fluren etwas mehr ,regen wnschen1 setzte ,wenzel hinzu4 -- ,ihm wren einige ,tage ,sonnenschein jetzt lieb1 meinte ,weinrich4 ,die ,wrme lasse diesmal auerordentlich lange auf sich warten1 bemerkte ,melchior wieder4 -- ,fr seine ,saaten aber komme das khle ,wetter gerade recht gelegen1 hielt ,samuel entgegen4 ,ihm sei ein ,gedanke beigekommen1 bemerkte jetzt ,wenzel4 ,wenzel mge reden1 meinten alle4 ,der liebe ,gott werde es wol nie allen recht machen knnen1 lautete ,wenzel's ,gedanke4 #ie4 ,am ,krankenbette4 7,der ,hauptsatz voran47 ,zwei ,aerzte wurden an das ,krankenbette eines ,kindes gerufen4 ,der jngere ,arzt meinte1 die argen ,kopfschmerzen des ,kindes knnten von schlechter ,verdauung herrhren4 ,dem hielt die ,mutter des ,kindes entgegen1 von einem ,magenbel ihrer ,marie habe sie noch nie auch nur die leiseste ,spur entdeckt4 ,der ltere ,arzt war der ,ansicht1 es lge hier eine ,erkltung zu ,grunde4 ,dazu bemerkte der ,vater1 das ,kind sei seit lnger als acht ,tagen nicht aus der ,stube gekommen4 ,beide ,aerzte einigten endlich ihre ,ansichten dahin1 der ,kopfschmerz habe seine ,ursache in einem bedeutenden ,blutandrange nach dem ,gehirn4 ,der junge ,arzt schlug nun vor1 die ,patientin solle in nakalte ,tcher eingepackt werden4 ,der ltere dagegen uerte1 hier sei ein niederschlagendes ,plverchen ganz am ,platze4 ,um des lieben ,friedens willen beschlossen endlich die zwei ,herren1 man wolle von beiden ,mitteln ,gebrauch machen4 #if4 ,der ,fund4 7,der ,hauptsatz in der ,mitte47 ,ein armer ,dienstmann fand auf der ,strae einen ,brillantring4 ,endlich1 murmelte er fr sich1 habe er doch einmal ,glck gehabt4 ,der ,ring1 meinte er1 sei wenigstens seine zwanzig ,thaler werth4 ,der ,verkauf desselben1 dachte er weiter1 knne keine groen ,schwierigkeiten bieten4 ,er brauche ja nur damit1 berlegte er kurz1 zum nchsten ,goldarbeiter zu gehen4 ,da aber mischte sich sein ,gewissen darein4 ,ein unehrlicher ,finder1 hielt es ihm vor1 sei einem ,diebe gleich zu achten4 ,einen ,dieb aber1 setzte es hinzu1 nenne die ,bibel ein schndlich ,ding4 ,unrecht ,gut1 warnte es weiter1 habe noch niemals ,segen gebracht4 ,und der ,allwissende1 mahnte es noch1 wisse dergleichen ,schlechtigkeiten ans ,licht zu bringen4 ,dieser innern ,warnung1 uerte der ,dienstmann nach einiger ,erwgung ganz laut1 wolle er aber auch folgen4 ,somit ging er auf die ,polizei und meldete den ,fund an4 ,wiederholung4 7,alle drei ,flle47 #ig4 ,ochs und ,esel4 ,ein ,ochse und ein ,esel stritten sich um den ,ruhm der grten ,klugheit4 ,der ,ochse meinte1 er sei unter allen ,umstnden der ,klgste4 ,ihm sei die ,weisheit gleich angeboren1 behauptete der ,esel4 ,schon seine breite ,stirn1 brummte der ,ochs1 msse doch seine ,gelehrsamkeit beweisen4 ,der ,esel behauptete dagegen1 er wrde jedenfalls seiner ,zeit das ,pulver auch erfunden haben4 ,gerade diese ,eingebildetheit msse er fr einen ,beweis groer ,dummheit erklren1 hhnte der ,horntrger4 ,diesen unangenehmen ,streit1 meinten endlich beide1 werde der ,lwe am besten entscheiden4 ,sie gingen zu ihm4 ,der ,lwe erffnete ihnen nach kurzer ,ueberlegung1 sie gehrten beide zu den ,narren4 ,keiner habe in der ,dummheit etwas vor dem andern voraus1 versicherte er4 ,das htten sie1 fgte er hinzu1 gerade durch ihren ,streit bewiesen4 ,ochs und ,esel wurden auch wirklich jetzt der ,meinung1 der ,lwe habe ,recht4 #ih4 ,das ,gespenst4 7,wrtlich und nicht wrtlich47 ,hrst ,du das ,poltern88 sagte der aberglubische ,johann um die ,mitternachtsstunde zu seinem ,bruder ,gottlieb4 ,freilich81 erwiderte dieser1 hre ich es48 ,ob dies nicht gar ein ,gespenst sein knne1 meinte ,johann4 ,ihm wolle es1 flsterte ,gottlieb1 auch ganz so scheinen4 ,gleich darauf rief ,johann dem neben ihm schlafenden ,groknechte zu3 ,es sind ,gespenster im ,hause68 ,im ,erwachen uerte ,tffel1 er habe das bereits auch versprt4 ,leuchte nur einmal mit einer ,laterne auf den ,oberboden81 gebot ,gottlieb dem ,groknechte4 ,da muthe man ihm freilich viel zu1 entgegnete dieser4 ,johann aber trstete ihn mit den ,worten3 ,vor ,deinen ,fusten werden schon die ,gespenster ,respekt haben48 ,tffel stand auf und ging4 ,bald kehrte er zurck4 ,fast wie aus einem ,munde fragten beide ,brder1 was es denn gewesen sei8 ,wie man doch aber auch1 murmelte der ,groknecht verdrossen1 gleich eine ,mcke fr einen ,elephanten ansehen knne4 ,aber81 fiel ,gottlieb schnell ein1 so gib uns doch nur ,bescheid68 ,das ganze ,gespenst war unsere alte ,hausmietze81 berichtete jetzt ,tffel4 ,wie so denn88 fragte ,johann4 ,sie stak mit dem ,kopfe in einem ,topfe und konnte nicht wieder heraus81 war die ,antwort4 ,hauptwiederholung4 7,subjectiv-1 ,prdikat-1 ,beifgungs-1 ,ergnzungs- und ,anfhrungsstze47 #ii4 ,ehre das ,alter4 ,der alte ,rmhild1 ein achtzigjhriger ,greis1 sa eines ,tages vor der ,thr seiner ,htte4 ,wer ihn kannte1 hielt ihn hoch in ,ehren4 ,ueber seinem ,haupte1 das die ,silberkrone des ,alters schmckte1 war mancher ,sturm hinweggezogen4 ,er war sich aber bewut1 da ihn keiner vom ,wege der ,glaubenstreue abgebracht habe4 ,er durfte sich sagen1 stets rechtschaffen gehandelt zu haben4 ,da er ein hchst ehrwrdiger ,greis sei1 war in der ganzen ,umgegend bekannt4 ,vor ,vater ,rmhild18 hrte man oft sagen1 sollte ,jeder die ,mtze abnehmen48 ,nicht so dachten zwei gottlose ,knaben1 deren ,vater ,frohnvogt im ,orte war4 ,sie spotteten1 da der alte ,rmhild gar so gebckt dort sa4 ,sie wollten sich todtlachen1 da die zitternden ,hnde des ,greises kaum das thnerne ,tabackspfeifchen zu halten vermochten4 ,was die beiden ,buben thaten1 schmerzte den ,alten tief4 ,sein ,grundsatz aber1 demzufolge er auch alles ,unrecht geduldig ertragen wollte1 lie in seinem ,herzen keinen ,groll aufkommen4 ,ganz freundlich sprach er zu den ,knaben3 ,tretet doch einmal zu mir heran68 ,sie wrden sich hten1 uerte hhnisch der eine4 ,und der andere meinte1 sie htten nichts mit ihm zu schaffen4 ,darauf nahm ,vater ,rmhild1 dem es um die ,besserung der beiden ,knaben zu thun war1 zwei ganz neue ,groschenstcke aus der ,tasche4 ,diese blitzenden ,groschen sollt ,ihr ,euch bei mir holen81 sagte er4 ,dieses ,angebot reizte die ,knaben1 den ,schritt zu wagen4 ,sie traten also hinzu4 ,vater ,rmhild fate1 ohne seine freundlichen ,zge zu verndern1 jeden ,knaben bei der ,hand4 ,ihr habt meiner gespottet81 begann er darauf4 ,damit81 setzte er hinzu1 habt ,ihr mir sehr weh gethan48 ,bei diesen ,worten1 die seiner ,brust mit einem tiefen ,seufzer entstiegen1 zitterte eine ,thrne von seinen grauen ,wimpern4 ,darauf fuhr er fort3 ,werdet ,ihr nicht selbst auch einmal alt werden88 ,und weiter fragte er3 ,wrde ,euch denn in ,euren alten ,tagen der ,spott der ,jugend gefallen88 ,in hnlicher ,weise redete der ,alte1 der dabei einen wahrhaft vterlichen ,ton annahm1 noch lngere ,zeit zu den ,herzen der beiden ,knaben4 ,beide sahen jetzt ein1 da sie sich an dem ,alten versndigt hatten4 ,beide gelobten auch endlich1 da sie sich ein solches ,vergehen nie wieder wollten zu ,schulden kommen lassen4 ,da ihnen dieses ,versprechen wirklich aus dem ,herzen kam1 sah der ,alte an ihren ,mienen4 ,ob sie der ,zusage fr immer eingedenk sein wrden1 konnte ,vater ,rmhild freilich nicht wissen4 ,zur ,ehre gereicht ihnen aber noch1 da sie die neuen ,groschen durchaus nicht nehmen wollten4 ,hoffentlich blieben sie solcher ,gesinnung1 wie sie jetzt waren4 ,,vi4 ,umstandsstze4 #a4 ,umstandsnebenstze des ,ortes4 #ajj4 ,unschuldig ,verfolgte4 ,wo man die ,sperlinge vertilgt1 da zchtet man schdliche ,insekten4 ,wo man die ,maulwrfe erwrgt1 da hegt man ein dem ,graswuchse nachtheiliges ,gewrm4 ,wo man den ,eulen nachstellt1 liebugelt man mit den ,feldmusen4 ,dort steht es nicht gut mit der ,oekonomie1 wo jene drei ,unschuldigen verfolgt werden4 ,ein solcher ,unverstand kommt eben daher1 woher aller ,unverstand kommt4 ,und er fhrt dahin1 wohin alle ,unwissenheit fhrt4 ,er fhrt zu ,nachtheilen4 ,der ,landbebauer mge daher sein ,ohr dahin halten1 wo die ,ordnung der ,natur gelehrt wird4 ,er mge da hineingucken1 wo von den wirklichen ,feinden der ,landwirthschaft geschrieben steht4 ,gewi wird er dann jene drei unschuldig ,verfolgten dahin zhlen1 wohin sie gehren4 #aja4 ,reichthum4 7,desgleichen47 ,wo der ,reichthum thront1 da wohnt nicht immer auch das ,glck4 ,das wahre ,glck ist weit fter dort zu finden1 wo die ,armuth um den ,tisch sitzt4 ,wo der ,hausherr stolz zu ,rosse dahinfegt1 hinkt sehr oft die ,sorge hinterdrein4 ,wo die ,hausfrau dreimal tglich das ,gewand wechseln kann1 kann leicht auch dreimal die gute ,laune wechseln4 ,da1 wo die ,tafel die fetten ,bissen kaum zu tragen vermag1 stellen sich in der ,regel viel ungeladene ,gste ein4 ,und dort hat man den ,grnspan am meisten zu frchten1 wo sich viel ,silber anhuft4 ,dahin1 wohin der ,reichthum zuweilen fhrt1 mchte mancher ,arme wol um keinen ,preis gelangen4 ,wohin der ,ueberflu an ,mammon den ,weg erschwert1 dahin deutet auch ,christus in einer ,unterredung mit seinen ,jngern4 ,woher sich daher ,mancher in dieser ,beziehung ein beneidenswerthes ,loos trumt1 daher kann gerade sein ,verderben kommen4 ,trachte doch ein ,jeder zunchst dahin1 woher ein zufriedener ,sinn das ,gemth durchdringt4 #b4 ,umstandsnebenstze der ,zeit4 a4 ,gleichzeitigkeit4 #ajb4 ,peter der ,groe4 ,eines ,tages fuhr ,peter der ,groe1 als er zu ,mittag gespeist1 in seiner ,schaluppe nach ,sesterbank4 ,whrend seine ,matrosen die ,ruder schlugen1 muten sie zur ,ergtzlichkeit des ,kaisers ihre ,lieder anstimmen4 ,dieses ,concert unterhielten sie stets so lange1 bis er winkte4 ,indem die ,schiffsleute noch sangen1 erhob sich von ,westen her etwas ,wind4 ,kaum aber waren zehn ,minuten vergangen1 entwickelte sich aus diesem ,winde ein arger ,sturm4 ,inde sich des ,kaisers ,fahrzeug seinem ,ziele nhert1 bemerkt er in der ,ferne einen mit den ,wogen kmpfenden ,kahn4 ,sowie ,peter die groe ,gefahr fr das kleine ,fahrzeug erkennt1 schickt er sofort seine ,matrosen zur ,rettung aus4 ,noch aber haben diese kaum die ,schaluppe verlassen1 entdeckt er mitten in der ,flut eine ,frau mit ihrem ,kinde4 ,schon drohen die ,wogen die ,unglckliche zu begraben1 als ,peter selbst zu ihrer ,rettung in die schumende ,flut strzt4 ,sobald es ,menschenleben zu retten gilt1 denkt er nicht an seine ,kaiserwrde4 ,indem ihn eine ,welle hoch emporhebt1 erfat er die ,unglckliche4 ,mit starker ,hand hlt er sie fest1 bis der ,schiffsjunge die ,schaluppe herbeigefhrt hat4 ,whrend seine ausgesendeten ,matrosen jenen ,kahn in ,sicherheit bringen helfen1 fhrt er die beiden ,geretteten dem ,ufer zu4 ,fr diese aber war nun gesorgt1 solange sie lebten4 #ajc4 ,aus dem ,tagebuche eines ,kriegers4 7,desgleichen47 ,als die ,sonne zu sinken begann1 rckten wir in ,n4 ein4 ,sobald die nthigen ,befehle fr die nchste ,nacht verlesen waren1 ging das ,bataillon auseinander4 ,kaum war ich zwei ,minuten weit gegangen1 stand ich vor meinem ,quartier4 ,ich klopfte so lange an1 bis sich mir die ,thr des einfachen ,dorfhauses ffnete4 ,whrend ich mein ,gepck ablegte1 brummten meine ,wirthsleute einige unwillige ,worte4 ,ihr ,widerwille steigerte sich noch1 als ich endlich zu essen begehrte4 ,inde endlich die ,wirthin einige karge ,lebensmittel herbeibrachte1 trat ihr vierjhriges ,tchterchen zu mir4 ,seitdem wir die franzsische ,grenze berschritten hatten1 war mir noch kein so hbsches ,kind vorgekommen4 ,ich nahm das ,kind auf meinen ,schoo und liebkoste es in der vterlichsten ,weise4 ,sowie die ,wirthin dies sah1 vernderten sich auf einmal ihre zeither so mrrischen ,gesichtszge4 ,whrenddem ich nun vollends dem lieben ,kinde die ,stirn kte1 verklrte sich ihr ,gesicht in ein glckliches ,lcheln4 ,wie staunte ich inde1 als sie pltzlich das drftige ,abendbrod wieder entfernte4 ,indem ich aber noch ber dieses seltsame ,gebaren nachdachte1 trat sie auch schon mit einem groen ,teller hchst appetitlicher ,speisen an den ,tisch4 ,schon wollte ich zulangen1 als die ,wirthin mir ,einhalt gebot4 ,noch aber hatte ich meine ,gabel kaum wieder hingelegt1 brachte der ,wirth eine ,flasche kstlichen ,wein herbei4 ,jetzt erst sollte ich mir es wohlschmecken lassen4 ,die beiden ,wirthsleute blieben meine freundlichen ,nachbarn1 solange ich a4 ,als ich sie den nchsten ,morgen verlie1 erhielt ich von ihnen noch einen halben ,schinken auf den weiten ,marsch4 ,seit ich dieses einfache ,dorfhaus verlie1 habe ich nie wieder ein so gutes ,quartier gefunden4 b4 ,ungleichzeitigkeit4 #ajd4 ,gewissenhaftigkeit4 ,bevor ein guter ,schler die ,feder zu irgend einer schriftlichen ,arbeit ansetzt1 sammelt er in seinem ,kopfe erst den ,stoff dazu4 ,nachdem dies geschehen ist1 ordnet er denselben4 ,ehe er aber dann die fertige ,arbeit dem ,lehrer bergiebt1 sieht er sie noch einmal gewissenhaft durch4 ,so oft ein ,schler dies thut1 so oft wird er mit seinem ,schaffen auch ,ehre einlegen4 ,so gewissenhaft sollte der ,mensch berhaupt in allen seinen ,unternehmungen sein4 ,er mu stets ein bestimmtes ,ziel ins ,auge fassen1 bevor er handelt4 ,er mu auch stets die mglichen ,folgen seiner ,thaten erwgen1 ehe er die ,hand an irgend ein ,werk legt4 ,gar ,viele sehen ihre ,thorheiten erst dann ein1 nachdem sie vollbracht sind4 ,halte daher weisen ,rath1 so oft ,du etwas ,neues unternehmen willst4 ,wiederholung4 7,gleichzeitigkeit und ,ungleichzeitigkeit47 #aje4 ,das ,wstenungeheuer4 ,bevor wir die mhsame ,wanderung durch die ,wste ganz beendet hatten1 sollten wir noch deren schrecklichstes ,ungeheuer kennen lernen4 ,als die ,sonne ihre ,strahlen gegen ,mittag sengendhei herabscho1 bemerkten wir an unsern ,kameelen eine gewisse ,unruhe4 ,kaum hatten wir wieder eine ,meile hinter uns1 fhlten wir selbst eine eigenthmliche ,schwere in der ,luft4 ,whrend wir noch darber sprachen1 schien sich in der ,ferne der ,himmel zu verdunkeln4 ,noch waren wieder nicht zehn ,minuten vergangen1 vernahmen wir auch ein fernes ,brausen4 ,wenn aber dieses ,zeichen auftritt1 dann kann sich der ,wstenreisende auf ,schlimmes gefat machen4 ,in der ,regel schickt der ,samum erst einzelne leichte ,sandwolken vor sich her1 ehe er selbst in seiner ganzen ,macht losbricht4 ,sowie die erste dieser ,staubwellen auf uns zugewlzt kam1 warfen sich smmtliche ,kameele im ,nu platt auf die ,erde nieder4 ,sobald dies geschehen1 streckten auch wir uns lang neben ihnen hin4 ,indem wir uns aber auf diese ,weise in ,sicherheit zu bringen suchten1 tobte auch schon das ,ungeheuer in seiner wilden ,macht daher4 ,die ganze ,welt schien verwstet werden zu sollen1 inde der furchtbare ,sturm ber uns dahinwthete4 ,die ,gluthitze drohte uns zu ersticken1 whrend der feine ,sand unsere zarten ,hautstellen wie mit ,nadeln ritzte4 ,solange der entsetzliche ,samum wthete1 sahen wir uns in schauerliche ,nacht gehllt4 ,erst nachdem wir etwa zwei ,stunden diese frchterlichen ,qualen erduldet1 lichtete sich das grausige ,dunkel allmlig4 ,wie dankten wir ,gott1 da der erste ,sonnenstrahl wieder durch die immer schwcher werdenden ,sandwirbel drang4 ,noch immer rieselt mir es kalt durch die ,adern1 so oft ich jener ,schreckensstunde gedenke4 ,umstandsstze des ,ortes und der ,zeit4 #ajf4 ,die ,missionre4 ,die ,heidenboten haben einen sehr schweren ,beruf4 ,wohin sie gesendet werden1 dahin ist in der ,regel noch kein ,wort vom ,christenthume gedrungen4 ,wo sie ihre ,arbeit beginnen sollen1 da kniet das ,volk noch vor todten ,gtzen4 ,hufig erfahren sie das schndeste ,mitrauen1 sobald sie sich nur unter einem solchen wilden ,stamme blicken lassen4 ,dieses ,mitrauen verwandelt sich nicht selten in ,ha1 wenn sie dann die ersten ,bekehrungsversuche wagen4 ,sowie der ,wilde seine angestammte ,religion durch ihn gefhrdet sieht1 betrachtet er den ,heidenboten gewhnlich als einen rgsten ,feind4 ,gerade da aber1 wo dieser den hrtesten ,widerstand findet1 ist auch sein ,werk am verdienstvollsten4 ,es kostet oft groe ,anstrengung1 ehe nur ein ,einziger fr den christlichen ,glauben gewonnen wird4 ,noch viel grere ,opfer aber erfordert es1 bevor sich ein ganzer ,stamm unter das ,kreuz des ,erlsers beugt4 ,woher aber der ,missionr die ,neigung zu seinem so gefahrvollen ,berufe erhlt1 daher erhlt er auch die ,kraft dazu4 ,indem er nur die geringste ,frucht seiner ,saat aufgehen sieht1 wchst sein ,muth4 ,die glcklichen ,erfolge mehren sich inde auch in der ,regel auffllig1 nachdem einmal erst eine ,seele gerettet ist4 ,mge das ,licht des ,christenthums berall aufgehen1 wo jetzt noch ,finsterni herrscht4 ,mge es so lange ,missionre geben1 solange es noch ,heiden gibt4 ,so oft uns ,gelegenheit geboten ist1 so oft wollen wir aber auch unsern ,theil zu dem heiligen ,werke der ,heidenbekehrung beitragen4 #c4 ,umstandsnebenstze der ,art und ,weise4 a7 ,unverkrzt4 aa7 ,ohne ,vergleichung4 #ajg4 ,roderich4 ,indem der kleine ,roderich mit seinen ,eltern oft ,concerte besuchte1 entwickelte sich in ihm der ,sinn fr ,musik4 ,ohne da er es eigentlich wollte1 prgten sich seinem ,gedchtnisse einzelne schne ,melodien ein4 ,diese sang er dann wol auch1 indem er vielleicht gerade ein ,kartenhaus baute1 vor sich hin4 ,bald bat er seine ,eltern so dringend um ,musikunterricht1 da sie ihm nicht widerstehen konnten4 ,er machte glnzende ,fortschritte1 ohne da er sich etwa besonders angestrengt htte4 ,schon nach einem ,jahre spielte er ziemlich schwere ,klavierstcke so1 da man staunen mute4 ,so trug er z4 ,b4 eine ziemlich schwere ,sonate von ,mozart vor1 ohne da ihm auch nur ein falscher ,ton entschlpfte4 ,dabei bearbeitete er an gewissen ,stellen das ,instrument dermaen1 da die ,saiten htten springen mgen4 ,indem er ,klavier spielte1 bildete sich sein ,gehr auch fr den ,gesang4 ,seine kleinen ,lieder ertnten so rein1 da man seine ,freude daran haben mute4 ,so reifte ,roderich zu einem ,knstler heran1 ohne da er es eigentlich wute4 ,indem er aber auch als ,knstler ein harmloser ,charakter blieb1 lohnte er am besten die von seinen ,eltern ihm gebrachten ,opfer4 bb7 ,mit ,vergleichung4 #ajh4 ,ein ,sprichwort4 ,wie es in den ,wald hineinschallt1 schallt es wieder heraus4 ,dieses alte ,sprichwort ist so verstndlich1 da sein ,sinn schon von einem ,kinde erfat werden kann4 ,es ist aber auch so beherzigenswerth1 da man es auf die ,zifferbltter der ,uhren schreiben sollte4 ,je gewissenhafter ein ,mensch seinen ,verkehr mit andern nach dieser ,erfahrung regelt1 desto weniger wird er ber fremde ,unbill zu klagen haben4 ,wie wir ,andern begegnen1 so pflegen diese uns entgegen zu kommen4 ,je freundlicher wir sind1 desto mehr schtzen wir uns vor ,beleidigungen4 ,je theilnehmender wir uns erweisen1 desto sicherer knnen wir auf fremdes ,mitleid rechnen4 ,mu sich ja doch der ,christ vor allen ,dingen zu seinen ,mitmenschen stellen1 wie sich ein ,bruder zum ,bruder stellt4 ,erscheint er doch berhaupt nie so edel1 als wenn er im ,sinne seines himmlischen ,vorbildes handelt4 ,manche ,menschen treten freilich so rcksichtslos gegen andere auf1 wie wenn sich die ganze ,welt vor ihnen beugen mte4 ,dadurch aber machen sie sich dermaen verhat1 da sie endlich selbst verachtet werden4 ,ihr ,schicksal verhlt sich dann zu ihrem ,gebaren1 wie sich ,ursache und ,folgen verhalten4 ,behandle also ,deinen ,nchsten1 gleichwie ,du von ihm behandelt zu sein wnschest4 b7 ,abgekrzt4 #aji4 ,auf der ,wolfsjagd4 ,mit allem ,jagdgerthe wohl ausgestattet1 verlieen wir unsere ,behausungen4 ,einige ,diener1 reichlich mit ,lebensmitteln versehen1 folgten4 ,eine ,wolfsjagd kann sich ja1 wie alle ,jagden auf wilde ,thiere1 sehr in die ,lnge ziehen4 ,uns ber den ,jagdplan besprechend1 erreichten wir den ,wald4 ,berathen ist freilich leichter1 als handeln4 ,einander gegenseitig ,glck wnschend1 gingen wir an der ,waldesgrenze bis auf gewisse ,entfernungen auseinander4 ,wir schritten langsam vorwrts1 ohne uns jedoch aus dem ,auge zu verlieren4 ,jeder freute sich auf den ersten ,schu1 wie auf irgend ein frohes ,ereigni4 ,die ,flinte zur ,seite1 schritt ich frba4 ,mich an einer ,felsenwand hindrckend1 gelangte ich vor den ,eingang einer kleinen ,hhle4 ,alsobald meine ,schritte hemmend1 sphte ich nach dem dunklen ,hintergrunde derselben4 ,hier leuchteten mir1 wie grnfeurige ,flammen1 zwei ,augen unheimlich entgegen4 ,diese sprhenden ,punkte sogleich als ,wolfsaugen erkennend1 lege ich mein ,gewehr an4 ,nicht ohne vorher die beiden ,feuersterne gehrig aufs ,korn zu nehmen1 drcke ich endlich ab4 ,ein kurzes ,geheul ausstoend1 strzt der ,wolf dem ,eingange der ,hhle zu4 ,hier aber bricht er1 noch einen tiefen ,seufzer ausstoend1 zusammen4 ,ich aber schleppte meine ,beute1 nicht ohne einen gewissen ,stolz1 an den ,rand des ,waldes zurck4 ,wiederholung4 7,unverkrzte und abgekrzte ,nebenstze der ,art und ,weise47 #aaj4 ,die ,rettung4 ,den hellen ,tag in dstere ,nacht verwandelnd1 zog ein ,gewitter ber ein ,thal hinweg4 ,die ,blitze folgten so schnell auf einander1 da man dazwischen kaum bis zehn zhlen konnte4 ,der ,donner rollte so mchtig durch den ,himmel hin1 da die nahen ,berge zu erzittern schienen4 ,zudem strmte der ,regen vom ,himmel herab1 wie zur ,zeit der ,sndflut4 ,von allen ,seiten ,zuflu erhaltend1 trat der sonst so unbedeutende ,thalbach ber seine ,ufer4 ,in wenig ,minuten gestaltete er sich1 das ganze ,thalbecken berflutend1 zum reienden ,strome4 ,er nahm ebenso zu an ,tiefe1 als er in der ,breite wuchs4 ,seine schmuziggelben ,wogen brausten dahin1 da es ,jedermann mit ,entsetzen erfllte4 ,mitten in dem ,thale stand eine alte ,mhle1 von den ,wogen jetzt auf das entsetzlichste bedroht4 ,die armen ,bewohner derselben schrieen1 auf dem ,dache sitzend1 mit herzzerreiender ,stimme um ,hilfe4 ,niemand freilich konnte sie ihnen bringen1 ohne selbst das ,leben auf das ,spiel zu setzen4 ,die eigene ,gefahr war zu gro1 als da sich sogleich rettende ,hnde gefunden htten4 ,je hher inde das ,wasser stieg1 desto entsetzlicher ertnte der ,hilferuf der ,unglcklichen4 ,ihr ,angstgeschrei erscholl so verzweifelt1 da es htte ,steine erweichen knnen4 ,je grer aber die ,noth1 desto nher oft die ,hilfe4 ,pltzlich brachten zwei wackere ,mnner1 vor ,anstrengung keuchend1 einen kleinen ,nachen herbei4 ,ohne da sie weiter viel redeten1 lieen sie denselben ins ,wasser4 ,indem jeder ein ,ruder zur ,hand nahm1 stiegen sie in das drftige ,fahrzeug ein4 ,der ,mensch erscheint nie so gro1 als wenn er sein eigenes ,leben fr die ,rettung eines anderen einsetzt4 ,mit krftigen ,armen den ,nachen lenkend1 erreichten die beiden ,mnner glcklich die ,mhle4 ,nicht ohne da es groe ,vorsicht gegolten htte1 wurde die ,mllerfamilie in den ,nachen gebracht4 ,schon die nchste ,minute darauf versank das ganze ,gebude1 sich noch einige ,male im ,kreise drehend1 in den ,fluten4 ,die edlen ,mnner aber gelangten1 dem lieben ,gott fr seinen ,beistand innig dankend1 mit der armen ,familie glcklich ans ,land4 ,hauptwiederholung4 7,umstandsstze des ,ortes1 der ,zeit und der ,weise47 #aaa4 ,eine ,lebensgeschichte4 ,wehmthig auf einem ,stbchen seines ,gebauers sitzend1 erzhlte ein ,rothkehlchen einem ,kanarienvogel seine ,lebensgeschichte3 ,wo die jungen ,kiefern mit ,birkenbschen im bunten ,wechsel standen1 da war mein liebster ,aufenthalt4 ,hier lebte ich1 mein treues ,weibchen meist zur ,seite1 in ungestrtem ,glcke4 ,sobald der erste ,morgenstrahl durch die ,zweige drang1 stimmte ich mein ,lied an4 ,ein ,tag nach dem andern flo dahin1 ohne da uns irgend ein ,leid bewegte4 ,je hher die ,sonne stieg1 desto lustiger wurde mein ,gesang4 ,sowie der ,frhling einzog1 bauten wir uns ein ,nest4 ,wohin wir es bauten1 dahin konnte sich kaum ein ,raubthier finden4 ,an einem schnen ,herbsttage nun fliege ich1 einigen ,hunger versprend1 an einem ,waldbache hin4 ,indem ich mich auf ein ,tannenbumchen niederlasse1 bemerke ich am ,stamme desselben rothe ,beeren4 ,whrend ich mir dieselben noch betrachte1 erblicke ich sogar dicht dabei einen fetten ,mehlwurm4 ,ueber meine ,entdeckung hchst erfreut1 fliege ich hinab4 ,zu meiner noch greren ,freude bemerke ich da1 wo die ,beeren hingen1 ein bequemes ,hlzchen4 ,nichts ,schlimmes ahnend1 setze ich mich darauf4 ,kaum aber berhre ich dasselbe1 werde ich an den ,fen von einer ,schlinge festgehalten4 ,ich ringe natrlich mit allen ,krften1 gleich einem ,lwen im ,netze1 nach meiner ,freiheit4 ,die ,schlinge aber zieht sich dadurch so zusammen1 da sie mir die ,beine zu durchschneiden droht4 ,whrenddem ich nun um ,hilfe rufe1 kommt ein ,bube herbeigesprungen4 ,er rieb sich vor ,freude die ,hnde1 als er mich erblickte4 ,woher er kam1 daher sah ich sonst selten einen ,menschen kommen4 ,dieser ,bube steckte mich1 ohne da er nur das geringste ,mitleid empfunden htte1 in ein ,leinwandsckchen4 ,wo er mich hinbrachte1 da waren hartherzige ,menschen4 ,sie kauften mich so gleichgiltig1 wie wenn sie eine ,schuhbrste gekauft htten4 ,nachdem ich jetzt in einen ,kfig gesperrt war1 bersah ich erst mein trauriges ,loos6 ,seitdem ich ein armer ,gefangner bin1 ist mein ganzes ,lebensglck vernichtet4 ,woher ich gekommen1 dahin darf ich nie zurckkehren4 ,die ,freiheit aber ist ein zu edles ,gut1 als da man sie ganz vergessen knnte4 ,vielleicht erlst mich mein ,schpfer1 von meinem ,elende gerhrt1 bald durch den ,tod aus dieser ,qual4 #d4 ,umstandsstze des ,grundes4 a7 ,wirkliche ,grnde4 aa7 ,stoff1 ,ursache1 ,erkenntnigrund4 #aab4 ,die ,fledermaus4 ,die ,fledermaus erkennt man daran als ,sugethier1 da sie lebendige ,junge erzeugt4 ,da sie aber fliegen kann1 rechnet sie mancher ,unwissende zu den ,vgeln4 ,indem ihre ,fe mit den ,flgeln verbunden sind1 kann sie nicht gut sitzen4 ,auf das ,laufen mu sie fast ganz verzichten1 weil sie eigentlich gar keine ,gehwerkzeuge besitzt4 ,da sie sich meist von nchtlich schwrmenden ,insekten nhrt1 beginnt sie zur ,dmmerzeit ihre ,jagd4 ,woraus ihre ,nahrung besteht1 daraus besteht auch das ,mahl der ,nachtschwalbe4 ,die ,fledermaus gewinnt dadurch etwas ,unheimliches1 da sie fast stets in einem ,kreise umherfliegt4 ,besonders hufig zeigt sie sich in den ,gehften1 weil sie dort jedenfalls reiche ,beute findet4 ,wenn sie gefangen wird1 stt sie klglich pfiepende ,tne aus4 ,mancher ,landmann will danach das ,wetter bestimmen1 ob sie hoch fliegt oder nicht4 ,da sie im ,winter keine ,nahrung finden wrde1 verschlft sie denselben4 ,zu diesem ,zwecke sucht sie oft die ,gemuer der ,thrme auf1 weil sie hier ,schutz vor den ,winterstrmen findet4 bb7 ,beweggrund1 ,zweck1 ,ziel4 #aac4 ,mutterliebe4 ,um ihr ,kindlein gro zu ziehen1 bringt eine ,mutter unzhlige ,opfer4 ,damit es krperlich gedeihe1 reicht sie ihm wohlgewhlte ,nahrung4 ,ihr ,auge wacht mit ngstlicher ,sorgfalt1 da ihm kein ,unfall zustoe4 ,um es vor ,gefahren zu behten1 warnt sie es bei jeder ,gelegenheit4 ,wie treubesorgt ist nun erst eine ,mutter um ein krankes ,kind1 damit es bald wieder genese4 ,sie entsagt nchtelang dem ,schlafe1 um keine ,vernderung in dem ,zustande ihres ,lieblings unbeobachtet vorbergehen zu lassen4 ,eine treue ,mutter ist aber auch darauf bedacht1 da ihr ,kind geistig gedeihe4 ,sie htet es vor schlechtem ,umgange1 weil dieser sein ,herz verderben knnte4 ,sie bewahrt es vor widerwrtigen ,eindrcken1 da diese ein zartes ,gemth leicht abstumpfen4 ,sie leuchtet ihm in jeder ,hinsicht stets mit einem guten ,beispiele voran1 indem ein gutes ,vorbild auf des ,kindes ,veredlung jedenfalls am segensreichsten wirkt4 ,sie ermahnt ihr ,kind tagtglich zu allem ,guten1 weil sie ihm ein reines ,herz erhalten will4 ,sie straft aber auch ihr ,kind zur rechten ,zeit1 weil sie es eben lieb hat4 ,wiederholung4 7,alle ,arten ,umstandsstze des ,grundes47 #aad4 ,der ,mensch4 ,woraus die ,erde besteht1 daraus besteht auch der thierische ,krper4 ,und woraus sich der thierische ,krper aufgebaut hat1 daraus hat sich auch unser ,leib entwickelt4 ,die ,wahrheit dieser ,behauptung erkennt man deutlich daran1 da sich jeder ,leichnam schlielich wieder in ,erde verwandelt4 ,da nun berhaupt der ,mensch in krperlicher ,hinsicht ganz dem ,thierwesen entspricht1 so gehrt er auch dem ,krper nach zu den ,thieren4 ,natrlich nimmt er unter diesen die hchste ,stellung ein1 weil sein ,krper der vollkommenste ist4 ,um aber den ,menschen zu seinem ,ebenbilde zu erheben1 verlieh ihm der ,schpfer einen ,geist4 ,er stattete ihn1 damit er einst als ,himmelsbrger in die andere ,welt eingehen knne1 mit einer unsterblichen ,seele aus4 ,so wurde der ,mensch dadurch auch zum ,herrn der ,welt1 da er eben in seinem ,krper einen ,geist birgt4 ,unser ,leib wird deshalb wol auch ein ,tempel ,gottes genannt1 weil jener gttliche ,funke in ihm wohnt4 ,beide ,bestandtheile des ,menschen stehen in ,wechselwirkung zu einander1 da sie eng mit einander verbunden sind4 ,wenn der ,leib krnkelt1 leidet der ,geist mit4 ,wenn der ,geist leidet1 verkmmert nicht selten der ,leib4 ,halte darum ,deinen ,leib in ,ehren1 weil ,deine geistige ,gesundheit davon abhngt4 ,veredle ,deinen ,geist1 denn dadurch begrndest ,du ,dein ,glck4 ,in jeder dieser ,hinsichten hat uns ,christus ein ,vorbild gelassen1 da wir sollen nachfolgen seinen ,futapfen4 ,hauptwiederholung4 7,umstandsstze des ,ortes1 der ,zeit1 der ,weise und des wirklichen ,grundes47 #aae4 ,der ,apfelbaum4 ,wo der ,garten ziemlich zu ,ende ging1 stand ein ,apfelbaum4 ,er hing so voll ,frchte1 da sich seine ,zweige weit herabbogen4 ,dieses reichen ,segens hatte er sich deshalb zu erfreuen1 weil er auf einem fetten ,boden stand4 ,seine ,aepfel glnzten1 wie wenn sie in ,gold getaucht wren4 ,kaum waren sie vllig gereift1 erhielt der ,apfelbaum viel ,besuch4 ,bevor der ,kutscher in den ,stall ging1 holte er sich von ihm einige ,aepfel4 ,sobald die ,kchin frh aufstand1 war ihr erster ,gang zu diesem ,apfelbaume4 ,sogar das ,kindermdchen holte sich1 whrend die ,herrschaft speiste1 einige der goldenen ,aepfel4 ,weil sich nun so viel ,gste einfanden1 wurde der ,apfelbaum stolz auf sich4 ,je mehr man an seinen ,zweigen schttelte1 desto mehr wuchs sein ,hochmuth4 ,mit aufgeblasenem ,wesen richtete er jeden neuen ,tag seine ,blicke dahin1 woher seine vielen ,freunde kommen muten4 ,dabei sah er auf andere ,bume um sich her so verachtend herab1 als wren diese nichtsnutziges ,gesindel4 ,da sich inde so viel ,gste fanden1 schmolz sein ,reichthum zusehends zusammen4 ,kaum waren zwei ,wochen ins ,land gegangen1 hatte er nur noch drei ,aepfel auf seinen ,zweigen4 ,um dieser habhaft zu werden1 warf ein ,knabe mit einem ,steine danach4 ,da der ,apfelbaum nun keine ,frchte mehr hatte1 kam ihm kein ,mensch mehr zu nahe4 ,er stand da1 wie ein von aller ,welt ,verlassener4 ,ohne da er es natrlich gestand1 schmte er sich jetzt seines ehemaligen ,hochmuthes4 ,wahre ,freunde erkennt man daran1 da sie uns ohne ,eigennutz lieben4 b7 ,mgliche ,grnde4 aa7 ,bedingungsstze4 #aaf4 ,der sterbende ,vater4 ,als ,vater ,aminth sein ,ende nahen fhlte1 lie er seinen ,sohn noch einmal an sein ,bett kommen4 ,unter ,anderem legte er ihm ,folgendes ans ,herz3 ,wenn es ,dir nur irgend mglich ist1 so sei dem ,bedrngten ein ,helfer4 ,hast ,du viel1 so gib reichlich4 ,wofern ,du nicht mit einer ,that einstehen kannst1 gib wenigstens einen guten ,rath4 ,wre auch dieser nicht mglich1 so zeige ,deine ,theilnahme in einem trstenden ,worte4 ,hast ,du irgend ein ,werk vor1 so fange es mit ,gott an4 ,wo der ,herr nicht das ,haus behtet1 wachen ja doch die ,wchter umsonst4 ,wenn ,du stets deine ,hauptsttze in dem ,herrn suchst1 wirst ,du wohlfahren4 ,wolltest ,du ,dich aber zu sehr auf ,menschenhilfe verlassen1 wrdest ,du ,dich oft getuscht sehen4 ,suche ,dir vor allen ,dingen selbst zu helfen1 so wird ,dir in vielen ,dingen geholfen sein4 ,schicke ,dich in alle ,verhltnisse1 dafern ,deine ,rechtschaffenheit nicht darunter leidet4 ,falls ,du gehorchen mut1 thue es mit ,lust4 ,beuge sogar einmal ,deinen ,nacken1 wenn es die ,klugheit gebietet4 ,hast ,du selbst zu gebieten1 thue es mit ,freundlichkeit4 ,mtest ,du auch einmal darben1 bewahre ,dir die ,zufriedenheit4 ,fiele ,dir ,reichthum zu1 so verfalle nicht in ,hochmuth4 ,wrdest ,du einmal verkannt1 la den ,muth nicht sinken4 ,stieest ,du je auf persnliche ,feinde1 gib nie dem ,zorne ,raum4 ,willst ,du ,dich an ,deinen ,beleidigern rchen1 so vergib ihnen4 bb7 ,einrumungsstze4 #aag4 ,die ,zunge4 ,trotzdem die ,zunge ein kleines ,glied ist1 kann sie doch groen ,schaden anrichten4 ,obgleich dies eine allbekannte ,sache ist1 wird sie doch nicht immer beachtet4 ,ein einziges ,wort kann ja sogar einen ,weltkrieg heraufbeschwren1 wiewohl ein ,wort doch eigentlich nur ein flchtiges ,luftwellengebild ist4 ,wie verletzend wirkte nicht schon oft ein einziger ,ausspruch1 wenngleich er ohne allen ,vorbedacht hingeworfen wurde4 ,gar nicht selten zerri ein einziges winziges ,wrtchen1 ungeachtet es durchaus nicht bse gemeint war1 die heiligsten ,bande der ,liebe auf immer4 ,und wurde nicht zuweilen durch einen einzigen ausgesprochenen ,verdacht1 obwohl man ihn vielleicht gar im ,scherze zum ,vorschein brachte1 ,jemand gar arg an seiner ,ehre gekrnkt8 ,auch ein ,scherzwort1 wie unschuldig es an sich immer scheinen mag1 kann zum zndenden ,funken fr ein groes ,feuer werden4 ,hat doch unter besonderen ,umstnden selbst das ,schweigen1 obschon die ,zunge hierbei eben gar nichts thut1 viel ,unheil gestiftet4 ,halte darum ,deine ,zunge stets im ,zaume1 wenn ,du ,dich auch in den vertrautesten ,kreisen bewegtest4 ,wge stets ,deine ,worte ab1 ob ,du auch keine ,ursache dazu zu haben vermeinst4 ,das einmal gesprochene ,wort lt sich nie wieder vernichten1 trotzdem es eben nur ein ,erzeugni einer ,luftbewegung ist4 ,wiederholung4 7,bedingungs- und ,einrumungsstze47 #aah4 ,bildung4 ,obwohl ,du in der ,schule viel lernen kannst1 bleibt ,dir doch nach der ,schulzeit noch viel zu lernen brig4 ,wenn ein ,schler auch noch so fleiig wre1 kann er doch in der ,schule immer erst den ,grund zu seiner weitern ,ausbildung legen4 ,hast ,du aber in der ,schule einen guten ,grund gelegt1 wird ,dir das sptere ,lernen sicher leicht werden4 ,bildung ist ein groer ,schatz1 obschon er sich nicht in ,zahlen bezeichnen lt4 ,hast ,du also ,gelegenheit zur ,fortbildung1 benutze sie4 ,dem kenntnireichen ,manne steht die ,welt offen1 wenngleich seine ,tasche keinen ,kreuzer beherbergte4 ,htte ,mancher in seiner ,jugend mehr gelernt1 er brauchte jetzt nicht ,steine zu klopfen4 ,wie sehr auch heutzutage das ,geld die ,welt regiert1 die ,bildung wird doch endlich den ,sieg davontragen4 ,falls ,du also auch gleich nach ,deiner ,confirmation nach ,brod arbeiten mtest1 ein ntzliches ,buch wirst ,du nebenbei doch lesen knnen4 ,und mtest ,du ,dir auch einige ,vergngungen darob versagen1 suche ,dir vor allen ,dingen bildende ,schriften zu erwerben4 ,falls ,du in ,deinem ,berufe auch nicht viel zu schreiben httest1 la die ,feder nicht liegen4 ,wenn ,du nur ernstlich willst1 etwas ,zeit zur ,fortbildung lt sich schon gewinnen4 ,obgleich man sich fr ,geld groe ,gensse verschaffen kann1 ,bildung bleibt doch der ,schlssel zu den edelsten4 ,wiederholung4 7,umstandsstze des ,ortes1 der ,zeit1 der ,art und ,weise1 des wirklichen und mglichen ,grundes47 #aai4 ,die ,raubritter4 ,als das ,ritterthum in voller ,blthe stand1 gab es leider auch ,raubritter4 ,wo ihre ,burgen emporragten1 dort war besonders fr die ,kaufleute ein gefhrliches ,reisen4 ,ohne da es sich der ,reisende oft versah1 wurde er von einer ,schaar solcher ,wegelagerer berfallen4 ,sie kamen1 um ihn seiner ,schtze zu berauben4 ,zuweilen verlegten sie ihm auch blos den ,weg1 damit sich der ,reisende zu ,opfern fr seine ,freiheit verstehen solle4 ,falls der so ,gehemmte sich zu keiner ,zahlung verstehen wollte1 wurde er nicht selten als ,gefangener abgefhrt4 ,wo diese ,raubritter ihre ,burgen erbauten1 fhrten gewhnlich wichtige ,verkehrswege vorber4 ,damit kein ,mensch ungesehen diese ,straen ziehe1 stellten sie ,wachen aus4 ,kaum graute der ,morgen1 standen diese schon auf ihren ,posten4 ,mit diesen ,verhltnissen vertraut1 reiste darum auch selten ein ,handelsmann mit seiner ,waare allein4 ,damit man nthigenfalls ,widerstand leisten knne1 verband man sich zu ,karavanen4 ,obgleich aber diese ,gesellschaften oft ziemlich stark waren1 entgingen sie doch selten ihrem ,schicksale4 ,sobald es zu irgend einem ,kampfe kam1 trugen die wohlbewaffneten ,reisigen in der ,regel den ,sieg davon4 ,je mehr diese dann dabei ,verluste erlitten hatten1 desto greren ,tribut muten die ,besiegten zollen4 ,da nun ein ,raubritter neidisch auf das ,glck des andern sah1 entstanden nicht selten unter diesen selbst blutige ,fehden4 ,ehe es sich der eine versah1 umzingelten mignstige ,nachbarn seine ,burg4 ,so kurze ,zeit eine solche ,fehde auch dauerte1 so blutig war sie doch oft4 ,nicht selten schleifte man den ,rittersitz des ,besiegten1 weil dieser sonst doch wieder htte zu ,macht gelangen knnen4 ,wiewohl es auch heute noch ,straenruber gibt1 ist doch die ,gefhrlichkeit des jetzigen ,reisens mit der jener ,tage gar nicht zu vergleichen4 ,niemand wird1 ohne ein gewisses ,grauen zu empfinden1 an jene ,zeit zurckdenken4 ,whrend damals die berlegene ,gewalt regierte1 regiert jetzt das ,recht4 ,die ,zeit wollen wir ja nicht die goldene nennen1 whrend welcher das ,faustrecht galt4 #e4 ,einschaltstze4 #abj4 ,ein ,dieb4 ,vergangenen ,montag -- es konnte wol nachmittags gegen drei ,uhr sein -- entstand auf der ,strae ein gewaltiger ,menschenauflauf4 ,zwei ,polizeidiener ergriffen einen ,menschen1 welcher -- man sollte es kaum glauben -- am hellen ,tage einen ,herrenrock von einem ,schaufenster gestohlen hatte4 ,dieser freche ,dieb -- er schien brigens der ,polizei als solcher bekannt zu sein -- wehrte sich dermaen1 da man ihn binden mute4 ,jetzt aber -- welch eine ,frechheit6 -- stellte er sich1 als ob er nicht laufen knne4 ,und so mute er -- den ,polizeiern blieb nichts ,anderes brig -- auf einen ,schubkarren geladen werden4 ,im ersten ,verhre soll er sich -- wie sich nicht anders erwarten lie -- auch uerst widerspenstig benommen haben4 ,hoffentlich wird ihn aber die ,strafe fr seine ,vergehungen -- und diese wird wahrscheinlich eine ziemlich strenge sein -- mrbe machen4 ,hauptwiederholung4 7,subject-1 ,prd4-1 ,beif4-1 ,ergnz4-1 ,umstands-1 ,anfhr4- und ,einschaltstze47 #aba4 ,der ,musethurm4 ,gegen ,ende des zehnten ,jahrhunderts lebte ein berchtigter ,kirchenfrst1 mit ,namen ,hatto4 ,nachdem er mehrere ,jahre ,abt zu ,fulda gewesen war1 wurde er zum ,erzbischof von ,mainz erhoben4 ,diese ,stadt liegt bekanntlich da1 wo sich der ,main in den ,rhein ergiet4 ,wer jenem hohen ,herrn untergeben sein mute1 konnte nicht ohne ,furcht zu ihm aufblicken4 ,hatto war -- man sollte dies von einem ,bischofe kaum glauben -- vom ,geize besessen4 ,nehmen erschien ihm jederzeit angenehmer als das ,geben4 ,daran1 da sein ,herr und ,heiland in ,armuth dahinwandelte1 wollte er sich wahrscheinlich ganz absichtlich nicht erinnern4 ,da ihn nun die ,habsucht gefangen genommen hatte1 kannte sein ,herz natrlich kein ,mitleid4 ,ohne da es ihn rhrte1 konnte er an den ,hilfsbedrftigsten vorbergehen4 ,die ,geschichte berichtet sogar1 da er sich ganz unmenschliche ,grausamkeit habe zu ,schulden kommen lassen3 ,als er schon lange ,jahre ,bischof zu ,mainz war1 entstand einmal eine furchtbare ,hungersnoth4 ,die ,rheingegend war es1 wo das ,uebel am rgsten auftrat4 ,hunderte von ,familien hatten nicht1 womit sie auch nur eine ,mahlzeit ihren ,hunger stillen konnten4 ,von den entsetzlichsten ,qualen langsam aufgerieben1 erlagen eine groe ,anzahl ,menschen endlich dem ,tode4 ,da die ,noth gro war1 konnte dem ,erzbischof nicht unbekannt bleiben4 ,wessen ,herz freilich der schndlichste ,eigennutz beherrscht1 der mag fremdes ,elend nicht sehen4 ,so blieb ,hatto angesichts alles ,jammers1 der er war4 ,nachdem die ,hungersnoth den hchsten ,grad erreicht hatte1 versammelten sich eines ,tages mehrere ,hundert ,halbverhungerter vor der ,burg des ,erzbischofs4 ,obgleich man seine ,hrte kannte1 wollte man doch einen ,bittversuch wagen4 ,der ,trieb1 das ,leben zu erhalten1 lt ja kein ,mittel unbenutzt4 ,hab' ,erbarmen68 flehte eine ,anzahl solcher ,unglcklichen zu den ,burgfenstern hinauf4 ,und ,andere riefen mit herzzerreiender ,stimme3 ,nur ein einziges ,stck ,brod la uns werden48 ,obwohl nun ,hatto's ,speicher berreich gefllt waren1 hatte er doch kein ,ohr fr das ,hungergeschrei4 ,er uerte sogar1 das ,volk da unten sei nur liederliches ,gesindel4 ,da nun aber die armen ,menschen ihr ,flehen fortsetzten1 gerieth er endlich in ,zorn4 ,in diesem ,zorne befahl er seinen ,knechten1 da sie das lstige ,bettelvolk in eine groe ,scheune sperren sollten4 ,die ,knechte1 weil es ihr ,herr befohlen1 fhrten die ,schndlichkeit augenblicklich aus4 ,was aber that ,hatto1 der ,wtherich1 nun8 -- ,er lie -- fast strubt sich die ,feder vor diesem ,berichte -- die betreffende ,scheune an allen vier ,ecken anznden4 ,ohne da es ihn nur im geringsten rhrte1 sah er der auflodernden ,flamme zu4 ,whrend des entsetzlichen ,geschreies der ,verbrennenden rief er sogar seiner ,umgebung1 teuflisch spottend1 zu3 ,hrt ,ihr das ,piepen der ,brodmuse88 ,hren wir nun1 was die ,sage ber das ,lebensende dieses ,grausamen berichtet3 ,kurz nach dieser fluchwrdigen ,that zogen in die ,burg1 die ,hatto bewohnte1 eine unerhrte ,menge ,muse ein4 ,wo man nur hinsah1 wimmelte es von diesen ,thieren4 ,wie entsetzlich dies dem ,erzbischof sein mute1 lt sich leicht denken4 ,je mehr er aber das ,ungeziefer verfolgen lie1 desto zahlreicher wurde es4 ,um sich diesen ,feinden zu entziehen1 siedelte er in die ,stadt ,bingen ber4 ,aber auch hier wurde es wieder1 wie es gewesen war4 ,die ,muse1 die sich einmal gegen ihn verschworen zu haben schienen1 folgten ihm auch hierher4 ,von ihnen aufs neue geqult1 sann er abermals auf ,rettung4 ,endlich hatte er einen ,plan1 wie er sich vor der ,hllenschaar unzweifelhaft sichern knnte1 entworfen4 ,da1 wo sich der ,ruppertsberg im ,rheine spiegelt1 lie er sich einen kleinen ,thurm mitten in dem ,strome erbauen4 ,dort mu ich doch endlich vor den ,bestien ,ruhe haben81 dachte er bei sich4 ,als der ,thurm vollendet war1 segelte ,hatto auf einem ,nachen hinber4 ,da freilich die ,muse auch schwimmen knnen1 hatte er nicht bedacht4 ,ihr ,rcheramt zu vollenden1 ruderten sie in zahlloser ,menge dem ,thurme zu4 ,bald war derselbe1 der an sich nicht viel ,rumlichkeiten bot1 von ihnen berschwemmt4 ,in diesem ,thurme aber wurde ,hatto -- so berichtet eben die ,sage -- von den ,musen endlich aufgefressen4 ,der ,thurm1 in dem dies geschehen sein soll1 steht brigens heute noch4 ,man nennt ihn1 eingedenk der ,sage1 den ,musethurm4 ,f4 ,mehrfach gegliederte ,stze etc4 #abb4 ,gellert4 7,alle ,arten ,stze47 ,gellert war ein ,dichter4 ,er wurde am #d4 ,juli #agae in dem damals ziemlich kleinen schsischen ,stdtchen ,hainichen geboren4 ,sein frommer und darum hochgeachteter ,vater war ,pfarrer daselbst4 ,sowohl der ,vater als auch die ,mutter erzogen ihren ,knaben sehr streng4 ,gellert versuchte sich bereits in frher ,jugend in der ,dichtkunst und ber manches seiner kleinen ,lieder konnte sich sein ,vater schon freuen4 ,das erste grere ,gedicht1 welches er seinem ,vater zu dessen ,geburtstag berreichte1 erregte sogar einiges ,aufsehen4 ,gellert studirte4 ,nach dem ,wunsche seines frommen ,vaters sollte er sich zu einem tchtigen ,prediger ausbilden4 ,gellert aber zeigte weder besondere ,lust zu dem geistlichen ,stande1 noch schien er sich fr denselben besonders geeignet zu halten4 ,der junge ,mann hatte jedenfalls ein richtiges ,urtheil ber sich1 denn schon in seiner ersten ,begrbnirede blieb er stecken4 ,nachdem ihm seine ,schriften einen besonderen ,ruf erworben1 trat er als ,lehrer in einer hheren ,schule auf4 ,seine ,vortrge gefielen4 ,wegen seines lauteren ,charakters geno er unter der studirenden ,jugend bald die grte ,achtung4 ,seine ,oden1 geistlichen ,lieder und ,fabeln erlangten die allgemeinste ,anerkennung4 ,seine frommen ,lieder werden noch heute in den ,kirchen gesungen und an seinen lehrreichen ,fabeln ergtzt sich noch heute die ,kinderwelt4 ,was ,gellert geschrieben1 ist in sechs starken ,bnden der ,nachwelt aufbewahrt4 #abc4 ,geistesgegenwart4 7,desgleichen47 ,in einem groen1 schnen ,garten1 welcher dicht an einer ,strae1 die nicht eben sehr belebt war1 lag1 befanden sich eines ,tages drei ,geschwister4 ,sie hatten sich hier eingefunden1 um sich zu erholen und sich zu gleicher ,zeit angenehm zu beschftigen4 ,paul1 der ,zwlfjhrige1 beschnitt mit seinem scharfen ,taschenmesser ein wildes ,obstbumchen1 damit seine ,krone eine bessere ,form erhalten sollte4 ,wo der ,weg nach einem kleinen ,hgel fhrte1 kauerte ,bertha1 die zehn ,jahre zhlte1 vor ihrem ,blumenbeete1 ,nelken und ,tausendschnchen pflanzend4 ,wilhelm1 erst im siebenten ,lebensjahre stehend und in der ,familie gewhnlich der ,wilde genannt1 zimmerte vor einer duftenden ,jasminlaube aus den braunen ,bretchen eines ,cigarrenkastens1 die ihm der ,vater geschenkt hatte1 ein ,segelschiff4 ,alle drei ,kinder waren frhlich und wohlgemuth1 denn jedes trieb seine ,lieblingsbeschftigung4 ,paul pfiff1 ,bertha sang und ,wilhelm trllerte bei der ,arbeit1 soda es eine ,lust war1 ihnen zuzuhren4 ,wer htte zu ahnen vermocht1 da ihre ,freude pltzlich in erschrecklicher ,weise gestrt werden sollte6 ,pltzlich nmlich -- es mochte nachmittags gegen ein ,uhr sein -- erschien ein fremder ,hund1 ohne einen ,laut von sich zu geben1 im ,garten4 ,sein dickes ,fell war zerzaust1 seine ,augen waren gerthet1 die ,zunge hing ihm weit zum ,maule heraus und die ,ruthe trug er zwischen die ,hinterbeine geklemmt4 ,paul1 welcher den ,hund zuerst erblickte1 erschrak1 denn das ,aussehen des ,thieres1 das ihm noch dazu ganz unbekannt war1 kam ihm sogleich verdchtig vor4 ,bertha1 die nur erst krzlich in der ,schule von der ,wuthkrankheit der ,hunde gehrt hatte1 schrie aus ,leibeskrften3 ,hilfe6 ,hilfe6 ,ein toller ,hund68 ,und der kleine ,wilhelm1 um der ,gefahr zu entgehen1 wollte eben in eine ,laube flchten4 ,noch aber hatte er dieselbe nicht erreicht1 als der ,hund auf ihn losfuhr1 wie wenn er ihn beien wolle4 ,der ,kleine schrie und zitterte vor ,angst am ganzen ,krper1 soda er keinen ,schritt von der ,stelle wagte4 ,seine ,lage war entsetzlich6 ,in diesem verhngnivollen ,augenblicke jedoch sprang ,paul herbei1 packte das gefhrliche ,thier mit beiden ,hnden am ,halse1 drckte ihm die ,kehle zusammen und hob es empor4 ,whrend nun der beherzte ,knabe den ,hund ber der ,erde hielt1 konnte sich ,wilhelm in die ,laube retten und die ,thre derselben hinter sich verschlieen4 ,auf das ,geschrei der ,kinder1 das jetzt aus drei ,kehlen zugleich erfolgte und ganz entsetzlich klang1 eilte der ,vater1 vor ,schreck fast bleich1 herbei4 ,er erkannte sofort1 da der ,hund1 der in den ,hnden des ,knaben wie verzweifelt hin- und herschnellte1 toll war4 ,die schreckliche ,gefahr1 in der seine ,kinder schwebten1 ermessend1 und ohne einen ,augenblick ,zeit zu verlieren1 ergriff er eine in der ,nhe liegende ,hacke und fhrte damit einen wohlgezielten ,schlag auf die ,nase des wthenden ,thieres4 ,mit einem grellen ,aufschrei fiel es zu ,boden1 woselbst es augenblicklich von dem ,vater den ,todesstreich erhielt4 ,um seines ,muthes und seiner ,geistesgegenwart willen1 die einzig und allein ein furchtbares ,unglck verhindert hatten1 erhielt ,paul1 ehe noch der ,tag zu ,ende ging1 von seinem ,vater eine prachtvolle ,bilderbibel4 ,die ganze ,familie aber1 in welcher berhaupt ein frommer ,sinn herrschte1 dankte in ihrem ,abendgebete1 dem der ,vater heute eine besondere ,feierlichkeit verlieh1 dem lieben ,herrgott1 da er in jenen verhngnivollen ,augenblicken ihr gndiger ,beschtzer gewesen4 #abd4 ,schlaf und ,tod4 7,zwei vollstndige ,satzgefge verbunden47 ,der ,schlaf1 welcher unserm ,krper ,erholung gewhrt1 hat viel ,aehnlichkeit mit dem ,tode1 und der ,tod1 der einst unser aller ,loos ist1 hat ,vieles mit dem ,schlafe gemein4 ,sobald uns der ,schlaf befllt1 hren verschiedene ,thtigkeiten des ,krpers auf1 ebenso vermindern sich allmlig verschiedene ,bewegungen der ,muskeln1 wenn der ,tod an den ,menschen herantritt4 ,das vllige ,entschlummern wird dadurch herbeigefhrt1 da die ,sinnesnerven endlich ihre ,dienste einstellen1 und der ,tod tritt ein1 indem die ,athmungsorgane schlielich zum ,stillstand gelangen4 ,das ,einschlafen erfolgt so allmlig1 da der eigentliche ,augenblick des ,entschlafenseins gar nicht genau beobachtet werden kann1 ebenso erlscht auch zuweilen ein ,lebenslicht in so unmerklicher ,weise1 da die am ,sterbelager ,stehenden den ,eintritt des ,todes gar nicht gewahren4 ,der ,schlafende wei nicht mehr1 was um ihn her vorgeht1 auch dem ,todten ist bekanntermaen verschlossen1 wie das ,leben um ihn her waltet4 ,wer schlft1 erwacht nach einer bestimmten ,zeit wieder1 und wer im ,grabe ruht1 den wird einst ebenfalls die ,stimme des ,herrn erwecken4 #abe4 ,die ,zukunft4 7,es beziehen sich mehrere ,nebenstze auf einen ,hauptsatz47 ,wte der ,mensch1 was morgen sein wird1 und lge ihm die ,zukunft berhaupt klar vor ,augen1 so wrde das durchaus kein ,glck fr ihn sein4 ,obgleich er sich manchen ,kummer ersparen und auf manches traurige ,geschick vorbereiten knnte1 obschon er sich manche ,freude mehr zu verschaffen und manche schon im voraus zu genieen vermchte1 mte ihn dieser ,zukunftsblick doch in steter ,aufregung erhalten4 ,was er von den knftigen ,tagen zu erhoffen und was er von ihnen zu frchten htte1 beschftigte ihn sicher ,tag und ,nacht4 ,die ,zeit1 da er gesunden1 oder in der ihm eine besondere ,ehre zu ,theil werden1 oder zu welcher er ,reichthum erlangt haben soll1 wrde er unter qulender ,ungeduld herbeisehnen4 ,wiederum ginge er der ,stunde1 die ihn aufs ,krankenlager werfen1 oder dem ,tage1 der ihm ,zurcksetzung bringen1 oder dem ,zeitpunkte1 zu welchem der ,bettelstab sein ,loos sein soll1 gewi mit ,zittern und ,zagen entgegen4 ,wer aber mchte nun vollends im voraus wissen wollen1 wann er einmal sterben1 wie einmal sein ,ende sein und wo man sein ,grab graben wird8 ,wir sind daher unserm ,gott ,dank schuldig1 da er uns ber unser knftiges ,geschick im ,unklaren lt1 da er uns das knftige ,ungemach verbirgt und da uns vor allen ,dingen die ,stunde unseres ,abscheidens ein ,geheimni bleibt4 #abf4 ,hier und dort4 7,desgleichen47 ,wer die verschiedenen ,schicksale der ,menschen beobachtet1 den ,lebensgang einzelner verfolgt1 ihren sittlichen ,werth mit ihrem ueren ,loose in ,vergleich zieht1 der wird manche ,frage aufzuwerfen haben4 ,er sieht da oft1 wie der ,fromme im ,elend schmachtet und wie das ,laster im ,ueberflusse schwelgt1 wie man den ,verdienstvollen zu ,boden sinken lt und den ,unwrdigen erhebt1 wie man einen ,ehrenmann ber die ,schultern ansieht1 vor dem ,ehrlosen aber einen tiefen ,bckling macht4 ,ein solcher ,beobachter fragt dann still fr sich3 ,wo bleibt hier die ,gerechtigkeit8 ,womit haben jene ,braven ihr bitteres ,geschick verdient8 ,warum folgt die ,strafe der ,snde nicht auf dem ,fue88 ,nur dort oben1 wo hoch die ,sterne stehen1 woher alles ,licht uns zustrmt1 wohin die ,erdenpilger einst alle eingehen mssen1 sucht er des ,rthsels ,lsung4 ,der ,glaube an den ,allvater1 der ,gerechtigkeit lieb hat1 der ,jedem nach seinem ,thun vergelten will1 dessen ,gedanken freilich hoch und dessen ,wege wunderbar sind1 hilft ihm ber das ,dunkel dieses ,lebens hinweg4 ,hat doch auch ,christus1 um jenen ,zweifelfragen zu begegnen1 den unschuldig ,leidenden zu trsten und berhaupt den ,blick in das ,jenseits einigermaen zu lichten1 das ,hier und dort8 in dem ,gleichnisse vom armen ,lazarus vortrefflich beleuchtet4 #abg4 ,das ,turnen4 7,desgleichen47 ,wer seinem jugendlichen ,krper eine heilsame ,bewegung verschaffen1 seine ,muskelkraft gleichmig ausbilden und seinem ganzen ,menschen eine sichere ,haltung verschaffen will1 der mu turnen4 ,was das ,turnen ntzt1 wie es strkt und belebt und wie es sogar den ,geist frischer macht1 wissen gar viele ,menschen noch gar nicht4 ,ohne ,furcht zu verspren1 auf seine ,gewandtheit bauend und seiner ,krperkraft vertrauend1 geht der echte ,turner leiblichen ,gefahren entgegen4 ,denke hierbei an die ,turnerfeuerwehr1 die eben aus ,turnern besteht1 die sich gewhnlich freiwillig zu dem schweren ,dienste des ,rettungswerkes stellt und die bei einem ,brande nicht selten die grten ,wagnisse unternimmt4 ,wo die ,gefahr am grten1 wo das ,rettungswerk am schwierigsten1 wo es vor allen ,dingen ,menschenleben zu sichern gibt1 da ist der ,turnerfeuerwehrmann zur ,hand4 ,weil nun das ,turnen eine so gute ,schule fr den ,krper ist1 weil es den ,geist freier macht und weil es somit den ganzen ,menschen bildet1 so werde auch ,du ein ,turner4 #abh4 ,die ,thierschutzvereine4 7,der ,nebensatz enthlt wieder einen ,nebensatz47 ,man mu sich leider gar oft berzeugen1 da viele ,leute noch gar nicht einsehen1 wie hchst segensreich die ,thierschutzvereine wirken4 ,diese ,erscheinung aber1 die eine recht betrbende ist1 hat ihren ,grund meist darin1 da viele ,menschen1 namentlich viele ,pferdebesitzer1 dem ,thiere nicht die ,stellung in der ,welt zugestehen1 die ihm gebhrt4 ,manche vermeinen wol auch1 das ,thier1 als ein vernunftloses ,wesen1 empfinde den ,schmerz1 der ihm durch ,mihandlungen zugefgt wird1 nicht in dem ,grade wie ein ,mensch4 ,mchten dergleichen ,anschauungen1 die doch ganz irrige sind1 weil sie eben auf falscher ,beurtheilung der ,natur des ,thieres beruhen1 bald gnzlich verschwinden4 ,mchte es den ,thierschutzvereinen1 die1 trotz mancherlei ,hindernissen1 ihr edles ,werk mit allem ,eifer treiben1 gelingen1 das ,mitgefhl mit der ,thierwelt1 ohne welches der ,thierqulerei ,thr und ,thor geffnet sind1 in jedes ,menschen ,brust zu pflanzen4 ,man mu es mit ,freuden wahrnehmen1 da da1 wo das ,auge solcher ,vereine1 das ja oft ein tausendfaches ist1 wacht1 ,mihandlungen von ,thieren1 wie sie sonst fast tglich zu erleben waren1 zu den grten ,seltenheiten gehren4 ,dank aber auch den ,behrden1 welche1 die gute ,sache erkennend1 jene wohlthtigen ,vereine1 wo sie immer ihren ,sitz haben1 nachdrcklich untersttzen1 indem die ,thierquler1 und zwar ohne ,ansehen der ,person1 vor ,gericht gestellt und gebhrend bestraft werden4 #abi4 ,ein ,apfelkern4 7,desgleichen47 ,man glaubt gar nicht1 was in einem einzigen ,samenkerne1 den wir vielleicht mit ,fen treten1 fr ,wunder enthalten sind4 ,du weit z4 ,b41 da ein ,apfel1 der die gehrige ,reife erlangt hat1 sechs bis acht braune ,kerne enthlt4 ,du erinnerst ,dich1 wie einfach ein solcher ,kern1 der noch dazu ziemlich klein ist1 aussieht4 ,nun aber bedenke1 da in ihm eigentlich schon der zuknftige ,apfelbaum1 dessen breitarmige ,aeste spter einen geraumen ,theil des ,gartens beschatten1 enthalten ist4 ,es bedarf von ,deiner ,seite weiter nichts1 als da ,du ihn in die ,erde1 die natrlich kein unfruchtbarer ,boden sein darf1 legst4 ,was er zu seiner ,entwickelung1 die dann geheimnivoll vor sich geht1 nthig hat1 verleiht ihm die gtige ,natur4 ,nach nicht allzulanger ,zeit bemerkst ,du1 wie sein zarter ,keim1 hellgrn von ,frbung1 die ,erdrinde1 die sogar etwas fest sein kann1 durchbohrt4 ,bald siehst ,du dann1 da sich aus der grnen ,spitze ein ,blttchen1 das schon ziemlich die ,form der knftigen ,baumbltter zeigt1 entwickelt4 ,die weitere ,ausbildung zum ,stmmchen1 die nun vor sich geht1 ist es werth1 von ,dir beobachtet zu werden4 ,wer dergleichen ,vorgnge in der ,natur1 die eben ein groes ,wunderreich ist1 mit ,aufmerksamkeit verfolgt1 dem mu ein ,licht ber die ,gre des ,schpfers1 dessen ,kraft alles ,geschaffene durchdringt1 aufgehen4 #acj4 ,eine ,wohlthterin4 7,desgleichen47 ,barbara ,uttmann1 die unvergeliche ,wohlthterin des schsischen ,erzgebirges1 wurde #aead -- also noch vor der ,reformation -- geboren4 ,sie verheirathete sich mit einem ,bergherrn1 welcher den ,namen ,uttmann fhrte und in der ,nhe von ,annaberg1 der ,berg- und ,gebirgsstadt1 mehrere ,grubenwerke besa4 ,das ,klppeln erlernte ,barbara -- wie man gewhnlich annimmt -- von einer ,brabanterin1 welche um ihres protestantischen ,glaubens willen aus ihrem ,vaterlande1 in dem der ,katholicismus die ,oberhand hatte1 vertrieben worden war4 ,um diese ,kunst1 die zu jener ,zeit gut lohnte1 weiter zu verbreiten1 lehrte sie ,barbara ,uttmann1 ohne aber irgendwie ,bezahlung dafr zu nehmen1 zunchst den ,mdchen und ,frauen ,annabergs4 ,kaum waren zehn ,jahre vergangen1 hatte der ,klppelsack -- so nennt man das ,werkzeug1 an dem geklppelt wird -- im ganzen ,erzgebirge1 wo damals viel ,armuth herrschte1 ,eingang gefunden4 ,somit legte die brave ,frau den ,grund zu einem ,erwerbszweige1 der unzhligen ,armen ,brod gab und noch heute ber #djjjj ,menschen1 die zwischen der bairischen ,grenze und ,geising wohnen1 beschftigt4 ,barbara ,uttmann verdient deshalb auch1 da man ihr1 um ihr ,andenken in ,ehren zu halten1 auf dem ,friedhofe zu ,annaberg1 welcher die ,hospitalkirche umgibt1 ein ,denkmal gesetzt hat4 ,es ist aus weiem ,marmor gearbeitet und stellt ,barbara dar1 wie sie vor ihrem ,klppelsacke1 der ungemein kunstreich ausgefhrt ist1 sitzt und arbeitet4 ,dieser schne ,grabstein1 welcher von allen ,fremden1 die nach ,annaberg kommen1 aufgesucht wird1 enthlt die ,inschrift3 ,ein thtiger ,geist1 eine sinnige ,hand1 sie ziehen den ,segen ins ,vaterland48 #aca4 ,grille und ,ameise4 7,der ,anfhrungssatz ist ein ,satzgefge47 ,eine ,grille1 welche den ,sommer in ,trgheit verlebt hatte1 sprach zur nahenden ,winterzeit zu ihrer ,nachbarin1 einer ,ameise3 ,borge mir ein wenig zu essen1 damit ich nicht ,hunger leiden mu48 ,ohne etwa augenblicklich vom ,mitleid ergriffen zu werden1 fragte die ,ameise3 ,hast du dir denn keine ,speise fr den ,winter1 den du doch kommen sahst1 gesammelt88 ,ich wrde das gewi gethan haben81 erwiderte die ,grille1 indem sie einen etwas schnippischen ,ton annahm1 wenn ich nur ,zeit dazu gehabt htte48 ,womit hast du denn die ,sommertage1 die doch sehr lang und fr alle zur ,arbeit bestimmt sind1 verbracht88 fragte1 nicht ohne ,verwunderung1 die ,ameise4 ,der ,grille ,antwort1 die etwas zgernd erfolgte1 war3 ,du weit doch1 da ich den ,sommer ber emsig gespielt und gesungen habe68 ,darauf sagte die ,ameise1 ohne inde einen bitteren ,ton anzunehmen3 ,du hast gewut1 was nach dem ,sommer folgt4 ,wer whrend des ,sommers1 der ,zukunft uneingedenk1 singt1 mag im ,winter tanzen48 #acb4 ,eine ,geburtstagsscene4 7,zusammengezogene1 zusammengesetzte ,stze und ,satzgefge verbunden47 ,der dreizehnjhrige ,otto schenkte gestern mit freudestrahlendem ,gesichte seinem lieben ,vater zum fnfzigsten ,geburtstage ein ,paar goldene ,knpfchen von der neuesten ,form und ein ,rosenstckchen mit acht lachenden ,knospen2 das kleine ,lischen berbrachte dem guten ,papa lchelnd eine groe ,torte aus ,chocolade1 sowie sechs reizende ,liqueurglschen aus geschliffenem ,glase1 und der zehnjhrige ,sigismund berreichte ihm fast mit gerhrtem ,herzen ein prachtvoll gebundenes ,gebetbuch mit herrlichen ,stahlstichen und sprach mit bewegter ,stimme ein langes1 ergreifendes ,gedicht dazu4 ,der ,vater1 welcher sichtlich gerhrt war1 dankte den ,kindern1 indem er jedem einen ,ku auf die ,stirn drckte1 aufs herzlichste1 da sie ihn heute in so sinniger ,weise berrascht htten2 zu gleicher ,zeit reichte er aber auch der ,mutter1 welche1 ebenfalls ,glck wnschend1 hinter den ,kindern stand1 dankbar die ,hand1 weil er sie sich als die ,veranstalterin der schnen ,feier dachte1 und zu dem ,ende ordnete er noch an1 da heute1 um auch den ,kindern ein besonderes ,vergngen zu bereiten1 ein ,ausflug in die etwas entlegene ,waldschenke1 die in einem reizenden ,buchenhaine lag und deshalb einen herrlichen ,aufenthalt gewhrte1 unternommen werden solle4 ,otto1 ein groer ,freund des ,waldes1 jubelte1 als er dies hrte1 hochauf vor ,freude2 ,sigismund1 der da meinte1 es ginge noch dieselbe ,stunde fort1 eilte sogleich nach seiner ,botanisirtrommel1 die ihm1 sobald er ins ,freie ging1 nie fehlen durfte1 und ,lischen hpfte1 um ihrer ,freude ,ausdruck zu geben1 auf einem ,beine in der ,stube umher1 soda die ,mutter schlielich noch sagte1 sie solle doch ihre ,krfte fr die bevorstehende ,partie sparen4 #acc4 ,an ,dich4 7,die ,periode47 ,wenn ,du die ,sprachbilder1 welche eigens fr ,dich1 um ,dich in ,deiner ,muttersprache zu unterrichten1 geschrieben sind1 mit rechter ,aufmerksamkeit durchgearbeitet hast2 wenn ,dir die ,regeln1 welche darin veranschaulicht werden1 recht zum ,bewutsein gekommen sind2 wenn ,du namentlich im ,auflsen der einzelnen ,stze eine gehrige ,fertigkeit1 die allerdings nur durch ,uebung erreicht wird1 erlangtest2 und wenn ,du schlielich1 ohne zu ermden1 im ,nachbilden des ,gegebenen recht fleiig warst3 so wird und mu ,dir jetzt ,deine ,muttersprache1 dieses theure ,eigenthum1 wie ein herrlicher ,baum vorkommen1 an dem kein ,blttchen umsonst gewachsen ist2 so mu es ,dir jetzt mglich sein1 die bewundernswerthen ,geisteserzeugnisse unserer ,dichter1 wie sie immer heien mgen1 gengend zu verstehen und infolge dessen mu ,deine ,achtung vor diesen groen ,mnnern1 die mit der ,feder in der ,hand ,unsterbliches geschaffen haben1 immer hher steigen4 ,wer sich schon als ,kind befleiigt1 jedes ,wort rein zu sprechen2 wer es durch unermdlichen ,flei in der ,schule dahin bringt1 da er seine ,gedanken in wohlgeordneter ,weise mndlich auszudrcken vermag2 wer mit der ,feder1 diesem weltbewegenden ,instrumente1 in befriedigender ,weise umgehen lernt3 der legt fr sein ,fortkommen im ,weltverkehre1 der solche ,kenntnisse und ,fertigkeiten wohl zu schtzen wei1 einen guten ,grund2 dem knnen sich dadurch sogar ,gelegenheiten bieten1 vortheilhafte ,lebensstellungen einzunehmen2 dem wird man wenigstens immer mir einer gewissen ,achtung1 die ja viel ,werth hat1 begegnen4 ,befhigten ,dich ,deine erlangten ,sprachkenntnisse inde spter auch nicht gerade zu einem ,volksredner1 die allerdings eine ,rolle in der ,welt spielen2 reichten ,deine ,errungenschaften auf dem ,sprachgebiete nicht hin1 um als ,schriftsteller1 deren ,loos freilich nicht immer ein beneidenswerthes ist1 aufzutreten2 vermchtest ,du spter ,dein sprachliches ,wissen und ,knnen1 das ,du mit vieler ,mhe ,dir angeeignet1 nur in einem ganz bescheidenen ,berufskreise zu verwenden3 immerhin wirst ,du nie bereuen1 ,dich von dem inneren ,baue ,deiner ,muttersprache gehrig unterrichtet zu haben1 wirst vielmehr dankbar der ,zeit gedenken1 da ,du ihr inneres ,wesen verstehen lerntest1 und wirst ,dich gemigt finden1 der ,jugend1 die ,dich seiner ,zeit umgibt1 das ,studium der deutschen ,sprache aufs dringlichste zu empfehlen4 ,illustration ,druck von ,otto ,huschke in ,nordhausen4