,jedermanns ,hundebuch4 ,pflege1 ,erziehung und ,dressur des ,haushundes4 ,von ,e4 von ,otto1 ,bensheim4 ,dem ,hunde1 wenn er gut gezogen1 ,wird selbst ein weiser ,mann gewogen4 ,goethe4 ,illustration3 ,decorative ,image ,berlin ,verlagsbuchhandlung ,paul ,perey ,verlag fr ,landwirdschaft1 ,gartenbau und ,forstwesen ,,sw4#aa1 ,hedemannstrae #aj u4 #aa #aibd4 ---------------------------------------- ----------- ,alle ,rechte1 auch das der bersetzung1 verbehalten4 ---------------------------------------- ----------- ,vorwort4 ,das ,schicksal jedes ,lebewesens1 auch des ,menschen und der ,pflanze1 wird durch das ,zusammenwirken seiner erblichen ,veranlagung mit den ,einflssen der ,umwelt bestimmt4 ,welcher von den ,ursachengruppen die grere ,bedeutung zukommt1 das ist von ,fall zu ,fall verschieden4 ,mehr als das ,schicksal irgend eines anderen ,tieres bestimmt der ,mensch das ganze ,sein und ,werden des ,haushundes1 dessen ,umwelt er schafft1 dessen ,wachsen und ,ausbildung er leitet1 dessen ,uranlagen die ,zchtungstechnik durch sorgfltige ,auswahl von erblichen ,anlagen beeinflut4 ,der erste ,schritt zur ,einwirkung ist1 da sich der ,hundebesitzer seiner ,stellung1 ,aufgaben und ,mittel gegenber dem ihm berlieferten ,hund bewut ist4 ,mit viel ,tierliebe und freundlichen ,absichten1 aber herzlich wenig oder ohne alles ,verstndnis wird meist der erste ,hund angeschafft4 ,es existiert eine grere ,anzahl von ,lehr- und ,dressurbchern fr die ,ausbildung von ,polizei-1 ,kriminal- und ,jagdgebrauchshunden1 aber bis jetzt kein einziges1 das fr ,leien und ,anfnger den ganzen ,werde- und ,lebensgang des ,haushundes1 den der ,skandinavier bezeichnend ,selskabshund 7,gesellschaftshund7 nennt und wir frher als ,luxushund zu klassifizieren pflegten1 von ,wiege bis zum ,grabe0 erluterte4 ,alles1 was wir vom ,hund fordern und ihn lehren wollen1 soll dessen ,verstehen angepat sein1 und wir mssen es verstehen1 ihm das begreiflich zu machen4 ,im ,sein1 ,bewutsein und ,selbstbewutsein stuft sich die ,dreiheit der ,psychologie1 d4 h4 der ,lehre von den seelischen ,vorgngen und ,zustnden4 ,dreifach ist daher auch die ,ttigkeit1 die wir dem ,hund von frhester ,jugend an zuwenden4 ,dem ,welpen1 der nur von ,daseinstrieben geleitet ist1 wenden wir eine liebevolle ,pflege zu4 ,blind und ohne ,gehr kommt er zur ,welt4 ,jeder an ihn herantretende ,reiz1 zuerst die ,abkhlung der ,auentemperatur in ,abwesenheit der ,mutter1 ,durst1 die ersten ,lichtstrahlen1 wenn sich das ,lid am neunten ,tage ffnet1 sogar lebhafte ,gerusche werden mit ,unbehagen oder ,schmerz empfunden1 mit ,winseln quittiert4 ,ganz allmhlich gewhnen wir ihn an uere ,einflsse1 an die ,reize der ,umwelt1 die spter zu ,lebensbedrfnissen werden4 ,der sorgenden ,mutter entwhnt1 beginnt das ,sein des ,junghundes in das ,bewutsein berzugehen1 er erlebt sich selbst und entdeckt die ,umwelt4 ,jetzt hat die ,erziehung einzusetzen1 die das noch wenig ,muskeltrieb und ,widerstand entgegensetzende1 werdende ,wesen umsichtig zu dem leitet1 was es einmal werden soll1 was ihm schon von frher ,jugend im eindrucksfhigsten ,alter in ,fleisch und ,blut bergehen mu1 z4 ,b4 bedingungsloser ,gehorsam4 ,hat der ,junghund mit vollendetem ,zahnwechsel1 der ,rde1 der allein gegebene ,liebhaberhund1 mit beginnender ,geschlechtsreife1 das spielerische ,wesen abgelegt1 so erwacht im ,jhrling das ,selbstbewusstsein2 er schafft sich jetzt selbst eine ,stellung zur ,umwelt1 zum ,herrn1 zu andren ,tieren1 zum ,heim und allem1 was um ihn lebt1 im ,guten oder ,bsen1 wenn und soweit wir es nicht schon vorher durch seine ,erziehung und ,gewhnung verstanden haben1 sein ganzes ,empfindungsleben so einzustellen1 wie es fr seine zuknftige ,stellung als ,haushund ntzlich und erforderlich ist4 ,wir beschftigen uns also beim ,welpen vorwiegend mit dessen ,krper1 beim ,junghund mit dessen ,empfinden1 beim ,jhrling mit dessen ,willen4 ,so arbeitet unsere liebevolle ,sorge1 fr den unbewuten ,willen des ,welpen1 die kluge ,erziehung richtet es so ein1 da sie mit dem ,willen des ,junghundes parallel zu laufen scheint1 die konsequente ,dressur fordert vom ,jhrling1 was mit dessen ,neigungen und ,wnschen weniger oder nicht im ,einklang steht1 richtet sich gegen seinen ,willen4 ,die scharfe ,dressur und ,strafe beugen oder brechen den miratenen ,bruder des ,selbstbewutseins1 den ,eigensinn4 ,dieser dreifachen ,altersstufe des ,welpen1 ,junghund und ,jhrlings und unserer dreifachen ,ttigkeit ,pflege1 ,erziehung1 ,dressur trgt die ,einteilung dieses ,buches in drei ,abschnitte ,rechnung4 ,jedes ,kapitel ist logisch dem vorhergehenden angefgt1 die ,reihenfolge und ,fortschritte sind zu beachten4 ,nur ein rationell auf- und wohlerzogener ,hund gewhrt dem ,besitzer ,genugtuung und ,freude1 ist unsren ,nachbarn keine anstige ,erscheinung1 sondern ein ntzliches ,mitglied der menschlichen ,gesellschaft4 ,die ,haltung eines ,hundes legt uns ,pflichten und auch ,verantwortung gegenber dem ,tier1 wie ,rcksichten auf unsre ,mitmenschen auf4 ,in diesem ,sinne mchten wir dieses ,buch aufgefat und beachtet wissen2 es ist dem ,hunde zu ,liebe geschrieben1 um fr ihn ,verstndnis und neue ,freunde zu gewinnen4 ,bensheim 7,hessen71 im ,mai #aibd4 ,e4 v4 ,otto4 #ahhe--aiad ,herausgeber von ,hundesport und ,jagd04 ,inhalt4 ,seite ,i4 ,die ,verpflegung und erste ,anleitung des ,welpen 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #g #a4 ,kapitel4 ,trchtigkeit2 ,geburt2 ,pflege des ,welpen bis zur ,abgewhnung von der ,mutter 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #g #b4 ,kapitel4 ,ankunft des ,welpen1 erste ,eingewhnung1 sein ,platz 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #aa #c4 ,kapitel4 ,ftterung und ,futter 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #ad #d4 ,untersuchung auf ,ungeziefer und ,wrmer 4 4 4 4 4 #ah #e4 ,lob und ,strafe 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #bj ,,ii4 ,die ,erziehung des ,junghundes4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #bc #f4 ,kapitel4 ,stubenreinheit 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #bc #g4 ,verhalten im ,hause1 ,gewhnung an ,leine und ,kette4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4#be #h4 ,kapitel4 ,melden und ,lautgeben 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #bh #i4 ,verhalten auf der ,strae 7,radfahrer1 ,wagen1 ,raufen7 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #cj #aj4 ,kapitel4 ,verhalten auf ,spaziergang 7,geflgel1 ,katzen1 ,wild7 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #cc #aa4 ,kapitel4 ,der ,appel 7,kommen und ,gehen auf ,befehl74 4 4 4 4 #cf #ab4 ,spielende ,dressur4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #ci ,,iii4 ,systematische ,dressur des ,jhrlings 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #dc #ac4 ,kapitel4 ,leinenfhrigkeit1 ,freifolgen am ,fu4 4 4 4 4 4 4 #dc #ad4 ,setz dich1 ,leg dich1 ,ablegen 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #dd #ae4 ,begleiten zu ,fahrrad1 ,wagen1 ,pferd 4 4 4 4 4 4 4 #dg #af4 ,apportieren und ,verlorensuchen 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #di #ag4 ,kleine ,kunststcke 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #ec #ah4 ,wasserarbeit und ,schwimmen 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #ef #ai4 ,schufestigkeit und ,verteidigung des ,herrn 4 4 4 #ei #bj4 ,korrektur verdorbener ,hunde4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #fb ,,iv4 ,praktische ,anleitung zur ,hundehaltung 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #fd #ba4 ,kapitel4 ,der ,zwinger1 die ,htte1 das ,lager4 4 4 4 4 4 4 4 #fd #bb4 ,die ,lufigkeit der ,hndin1 der ,zuchtrde 4 4 4 4 #fg #bc4 ,die ,pflege von ,haar1 ,zhnen1 ,ohr1 ,auge1 ,scheren und ,baden4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #gj #bd4 ,kapitel4 ,utensilien zur ,pflege1 ,dressur und ,reise 4 4 4 4 #ge #be4 ,erkrankungen1 ,verletzungen1 ,eingeben von ,medizin4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #hj #bf4 ,kapitel4 ,altersschwche und ,ttung4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #hd ,zu unseren ,bildern4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 #hg ,i4 ,teil4 ,die ,verpflegung und erste ,anleitung4 #a4 ,kapitel4 ,trchtigkeit4 ,geburt und ,pflege des ,welpen bis zur ,abgewhnung von der ,mutter4 ,der ,zchter1 der einen lebenskrftigen ,wurf erzielen und sich eine gesunde1 die ,welpen gut und reichlich ernhrende ,mutter erhalten will1 mu schon kurz nach dem ,belegen mit rationeller ,behandlung und ,ftterung einsetzen1 damit die tragende ,hndin nicht gezwungen wird1 ihr eigenes ,blut-1 ,kalk- und ,fleischreservoir im ,krper anzugreifen und zu erschpfen4 ,sie mu in der kurzen ,zeit von #i ,wochen eine ,krpermasse bilden1 die bis #ag ihrer eigenen betrgt4 ,innerhalb der ersten #ad ,tage der ,tragzeit lt man einen ,futterwechsel noch nicht eintreten1 nur den ,bedarf an phosphorsaurem ,kalk verabreicht man ganz allmhlich steigernd zunchst auf natrlichstem ,wege durch ,knochengaben4 ,weiche1 nicht ausgekochte ,kalbsknochen verdienen vor allem den ,vorzug4 ,nach #ad ,tagen1 ist es schon angezeigt1 ein ,futter von besserer ,qualitt zu verabreichen1 ohne die ,masse zu vermehren1 weil ,darm und ,magen ohnehin durch die ausgedehnte ,gebrmutter bedrngt werden4 ,je schneller die ,mutter unter lebhaftem ,fungieren aller ,organe als ,grundzug jeder ,fruchtbarkeit das ,futter umsetzt1 desto bester2 jeder von den #fc ,tagen der ,tragzeit ist wertvoll4 ,luft1 ,sonne1 ,bewegung1 ,hautpflege1 ,abwechslung im ,futter1 ,spaziergnge und freundliche ,ansprache1 kurz alles1 was das ,wohlbehagen frdert1 sind unsere ,mittel4 ,von der vierten ,woche wird der ,auslauf verringert2 ,hetzen1 ,hochsprung1 ,massage der ,hinterhand bei ,bearbeitung mit dem ,haarhandschuh1 fallen weg4 ,sobald die ,hndin sichtbar trgt1 was man am besten ber ihr stehend von oben feststellt1 erhlt sie ihr ,futter in mehreren ,rationen 7#c--d tglich7 und vermehrt in ,menge4 ,je verdaulicher zubereitet und gehaltvoller1 desto vollkommener wird sie ,welpen aufzubauen vermgen2 sie braucht dazu ,eiwei1 ,kalksalze1 leimgebende ,substanzen1 und das alles mu erst von ihr auf dem ,wege der ,verdauung ihrem ,blute zugefhrt werden1 um durch das ,blut wiederum in die ,gebrmutter zu gelangen und den ,ftus 7,leibesfrucht7 zu ernhren4 ,statt einer ,futtermenge von etwa #ijj--ajjj g gemischter ,kost 7,fleisch1 ,knochen und ,vegetabilien7 im ,verhltnis #a--c fr ,bernhardiner1 ,dogge1 #h--fjj fr ,jagd- und ,schferhunde1 #bjj fr ,teckel1 ,foxterrier1 je trocken gewogen1 gibt man jetzt etwa #abej1 #ijj1 #cjj g im ,mischungsverhltnis #b3c von ,fleisch und ,vegetabilien4 ,fett 7z4 ,b4 in ,fettgrieben71 das auch junge ,hunde schlecht vertragen1 reicht man sparsam2 von viel ,milch ist jetzt abzuraten1 da selbst die beste #hg ,wasser enthlt4 ,besteht ,verdacht1 da eine ,hndin mit ,wrmern behaftet ist1 so soll eine ,wurmkur 7siehe ,kap4 #d7 sptestens in der #e4 ,woche vorgenommen werden2 eine sptere ,gewaltkur gegen ,bandwurm fhrt hufig zum ,verwerfen4 ,ungeziefer 7,flhe7 ist als ,blutentzieher nicht zu dulden4 ,schon in den letzten ,wochen1 nicht erst ,tagen oder ,stunden1 wenn die ,hndin bereits unruhig geworden und vor dem ,werfen steht1 ist das ,wurflager herzurichten4 ,fr harte grte ,rassen gengt eine gegen ,zugluft abgeschlossene ,htte im ,freien oder im ,schuppen1 im ,haus die sogenannte ,wohnkiste mit etwas erhhtem ,einschlupf und abdeckbaren ,deckel1 fr kleinere ,schlge eine flache ,kiste1 deren ,seitenwnde grade hoch genug sind1 das ,herausfallen der ,welpen zu verhindern1 fr kleinste ein flacher ,korb4 ,als ,einstreu trockenes ,heu1 kurzes ,stroh1 nie ,holzwolle1 noch alte ,decken1 die durch ,fruchtwasser durchnt werden wrden4 ,auerdem scharrt jede ,hndin die ,streu beim ,werfen beiseite und legt die ,welpen auf den blanken ,boden1 der deshalb nicht kalter ,stein sein soll4 ,an dieses ,lager1 das ruhig1 etwas dunkel und geschtzt stehen soll1 gewhnt man die ,hndin schon einige ,zeit vor der ,flligkeit des ,wurfes 7#fb4--fc4 ,tag74 ,der ,wurfakt geht meist nachts vllig glatt vor sich2 der ,laie vermeide jede1 noch so wohlgemeinte ,hilfe4 ,die ,hndin beit die ,nabelschnur selbst durch1 frit diese1 sowie die ,nachgeburt1 leckt die ,welpen sauber und trocken4 ,zwischen den ,pausen kann man ihr1 wenn sie ersichtlich erhitzt ist und lechzt1 etwas ,trinkwasser hinhalten4 ,ist sie ruhig1 so unterbleibt alles fr mehrere ,stunden4 ,dann erst lt man die ,hndin zur ntigen ,entleerung ins ,freie fhren2 inzwischen hat man schon eine ,waschlsung 7,eimer7 vorbereitet mit warmem ,wasser1 in das etwa #ej g ,septoform geschttet wird1 um den ,boden zu reinigen4 ,die ,welpen liegen einstweilen warm zugedeckt in einem ,korb4 ,die der ,mutter zu belassenden1 bei ,erstlingswurf hchstens #c--d1 bei spteren bis #e1 legt man der ,hndin sofort bei ,rckkehr unter4 ,die zu ttenden sind inzwischen weit entfernt worden1 so da die ,mutter ihr ,winseln nicht hren kann4 ,man ttet sie durch krftiges ,aufwerfen auf den ,steinboden2 der ,sturz hat sie schon betubt1 ehe sie den ,boden erreichen4 ,die krftigsten ,rden lt man leben2 ,hndinnen nur1 wenn sie von ,zchtern bestellt sind1 niemals1 um sie an ,laien zu verschenken1 da sie nur in ,hnde von ,fachleuten gehren4 ,fr die sugende ,hndin ist ein allmhlicher ,futterwechsel ntig1 pltzlicher fhrt zu ,verdauungsbeschwerden1 die auf die ,milch bergreifen4 ,in den ersten ,tagen gibt man vorwiegend ,milchsuppen mit ,hafer-1 ,gerstenflocken oder ,mehlsuppen4 ,wie whrend der ,tragzeit darf ,kalk nicht fehlen1 man fgt am einfachsten zu jeder ,mahlzeit einen ,elffel ,kalziumlsung1 die man sich durch ,auflsen1 von #ajj g ,chlorkalzium in #ab l ,wasser bereitet hat4 ,auch ,phosphor ist ntig2 er vermehrt und verbessert die ,milch1 und wird in ,form von ,phosphorlebertran verabreicht4 ,innerhalb der ersten ,tage werden ,afterklauen mit desinfizierter ,schere 7,eintauchen in schwache ,septoformlsung7 abgeschnitten und die kleine ,wundstelle mit blutstillender ,watte kurze ,zeit geschlossen4 ,bis sptestens zum #h4 ,tage lt man die ,ruten von ,terriers1 ,dobermannpinscher1 ,schnauzer1 ,zwergpinscher1 ,toyspaniel1 ,pudel1 ,rottweiler1 ,griffons1 deutschen ,vorstehhunden usw4 krzen1 die ,ohren erst mit #h--ab ,wochen4 ,die ,wurfkiste oder ,htte wird fleiig gelftet1 der ,boden fter mit ,septoformlsung 7aromatisch riechendes ,desinfektionsmittel7 gewaschen1 das ,lager bestndig erneuert1 so da ,blutsauger1 wie ,flhe und ,luse1 die zudem bertrger von ,bandwurm sind1 nicht aufkommen4 ,die ,reinigung der ,welpen besorgt die ,mutter1 die auch durch ,lecken des ,unterleibs die ,kleinen zur ,entleerung veranlat4 ,hat sie die ,nabelwunde durch bereifer entzndet1 so mildert man mit ,borsalbe4 ,bis zum #i4 bis #aj4 ,tage hren und sehen die ,welpen noch nicht2 dann ffnen sich ,ohr und ,lid1 und es ist ,zeit sie allmhlich an ,licht zu gewhnen4 ,auch an ,temperaturunterschiede1 indem die ,mutter zeitweilig ausgefhrt wird4 ,je weniger ,welpen man ihr belt1 je rationeller man sie mit milchgebenden ,stoffen fttert3 ,mehlsuppen1 gesalzener ,milch mit altem1 eingeweichtem ,brot1 dazu tglich ,fleisch und ,knochen nebst ,phosphor-,lebertran1 desto lnger und besser ernhrt sie die ,welpen4 ,solange sie nur liegen oder herumkriechen1 gengt die flssige ,ernhrung2 das ,zeichen zur halbflssigen ist ihr ,herumwatscheln oder ,gehversuche4 ,anfangs der dritten ,woche bricht das ,milchgebi durch1 ein ,signal1 da sie etwas zu beien brauchen4 ,da selbst ,pflanzenfresser im ,mutterleib und whrend des ,sugens nur animalisch ernhrt werden1 braucht man von kleinen ,ftterungsgaben von geschabtem rohem ,fleisch nicht zurckzuscheuen4 ,dazu gibt man nach und nach als ,beigabe zur ,muttermilch pasteurisierte ,kuh- oder noch besser ,ziegenmilch mit etwas ,kochsalz4 ,spter setzt man der ,milch ,hafergrtze oder ,hafermehl zu nebst kleingewiegtem ,fleisch1 fttert etwa #e mal im ,tag und lt die ,mutter nach #f ,wochen nur noch nachts zu den ,welpen4 ,durch ein erhhtes ,brett oder ,lager gibt man ihr ,gelegenheit1 sich vor den spitzen ,krallen und scharfen ,ngeln zu retten4 ,je frher und fter es mildes und trocknes ,wetter gestattet1 die ,kleinen an die ,sonne1 sei es auf ,kiesplatz1 ,holzbelag 7nur nicht feuchten ,rasen7 als ,spielplatz zu bringen1 desto besser4 ,doch nicht berfttern1 lieber fter und immer gehaltvoller4 ,und sobald sie allein sich nhren1 also mit etwa #h--i ,wochen1 hinaus damit an die neuen ,besitzer1 die dem einzelnen mehr ,sorgfalt und ,futter zuwenden1 knnen1 als der ,zchter einem ganzen ,nest4 ,vorher lt man die ,namen nebst ,zchteraffix bei zustndigem ,stammbuch eintragen1 da es ,zchterrecht und -,pflicht ist1 die ,namen dauernd festzulegen1 unter denen die zuknftigen ,preisgewinner ihm dereinst ,ehre machen sollen1 und sie mit ,stammbuchnummer legitimiert abzugeben4 ,zugleich mit dem abzugebenden ,welpen und der ,besttigung ber erfolgte ,eintragung in das ,zuchtbuch sollte jeder ,zchter dem ,laienkufer ein ,exemplar dieses ,buches berreichen1 damit der neue ,hund dem ,besitzer durch rationelle ,aufzucht und ,erziehung einst ,freude bereite4 #b4 ,kapitel4 ,die ,ankunft des ,welpen1 erste ,eingewhnung1 sein ,platz4 ,ein unbeholfenes1 noch weltfremdes1 drolliges kleines ,lebewesen kommt in eine vllig neue ,umgebung und ist dementsprechend zu behandeln4 ,falls mit ,bahn oder ,post berschickt1 sorgt man1 da es morgens durch ,expreboten eintrifft2 der zuknftige ,herr ffnet den ,behlter selbst1 damit ihn der ,hund als ,erlser aus dem ,gefngnis betrachtet4 ,er soll einen ganzen ,tag ,zeit haben1 den ersten ,trennungsschmerz zu berwinden1 damit er nicht nachts durch ,winseln und ,heulen die ,familie oder gar das ganze ,haus in der ,nachtruhe strt4 ,durch vorherige ,erkundigung beim ,zchter orientiert man sich1 ob das ,schlaflager in ,korb1 ,schlafkiste 7diese ist mit seitlichem ,einschlupf und ,schubtr zu versehen1 als ,aufenthalt willkommen und zur ,erziehung praktisch71 ,matratze1 dicker ,kokosmatte 7bequem wegen ,reinigung7 bestand1 welches ,futter und wie oft gegeben wurde4 ,das erste ,lager wird vorteilhaft aus dem ,heu der ,transportkiste1 das noch ,heimatgeruch hat1 gebildet4 ,bereitzustellen ist auer dem ,lager3 ein kleiner ,eimer mit ,sgespnen und eine ,flasche ,septoform zum ,desodorieren des ,aufwaschwassers4 ,man darf sich nicht begngen1 nasse ,spuren aufzutrocknen1 sondern mu die betreffende ,stelle durch ,eingieen von etwas ,septoform verwittern 7den ,uringeruch berdecken671 weil ,hunde sonst dieselbe ,stelle immer wieder bentzen wrden4 ,etwas billiger und ausgiebiger ist ,lysol oder ,kreolin1 aber wegen des scharfen ,geruchs in der ,wohnung lstig4 ,alsbald nach ,ankunft trgt man den ,welpen in einen geschlossenen ,hof oder ,garten1 sobald er durch unruhiges ,herumsuchen verrt1 da er sich lsen oder nssen will4 ,beobachtet man ihn darauf in den ersten ,tagen bestndig1 so wird man sehr bald am ,benehmen und tiefer ,kopfhaltung des ,suchens merken1 da es ,zeit ist1 hinauszufhren1 was zur ,zimmerreinheit hinleitet4 ,diese zu erzwingen1 ist erst mglich1 wenn er sich etwas eingewhnt hat und begriffen1 da es ,dinge gibt1 die ihm verwehrt sind1 also ,verbote und ,gebote1 die er befolgen mu1 um sich nicht blen ,folgen auszusetzen4 ,das erste ,begreifen ist ihm mit dem ,platz60 beizubringen1 das ist das ihm zugewiesene ,lager1 auf dem er zu verharren und das er aufzusuchen hat1 wenn das scharf gesprochene ,wort ,platz60 erfolgt4 ,zunchst ist ein solcher im ,zimmer1 wo die ,familie und er sich gewhnlich aufhalten1 so zu whlen1 da er von dort aus selbst bersieht1 gesehen wird1 aber nicht getreten werden kann oder lstig fllt4 ,nachdem er sich einige ,zeit frei bewegen durfte1 wird er dorthin gefhrt1 sanft zum ,legen niedergedrckt unter ,kommando ,platz04 ,macht er ,miene aufzustehen1 so drckt man wieder nieder3 ,platz04 ,wiederholt es mehrmals mit viel ,geduld4 ,hilft energisches ,befehlen bei dem kleinen ,quecksilber nicht1 so untersttzt man das ,kommando mit leichtem ,schlag1 doch nicht mit der ,hand1 die nie zum ,schlagen dienen soll1 sondern mit leichter ,gerte 7,zweig74 ,die ,hand ist etwas1 was der ,hund nie frchten soll2 diese belohnt1 streichelt1 gibt1 deutet4 ,ein gut behandelter und richtig erzogener ,hund wird mit der ,schnauze die ,hand des ,herren suchen1 seinen ,kopf in diese legen1 nie nach der ,hand von ,menschen schnappen1 auch wenn diese z4 ,b4 einmal gentigt ist1 einen ,knochen wegzunehmen oder energisch einzugreifen4 ,allzulange zwingt man anfangs zum ,verharren auf dem ,platz0 nicht1 sondern gibt durch freundlichen ,anruf des ,namens1 der kurz1 hchstens zweisilbig sein soll1 ,erlaubnis zum ,verlassen4 ,einsilbig und kurz1 wie ein ,ruck1 suggestiv seien die ersten ,kommandos und das ,wehren3 ,pfui1 ,hier1 ,platz1 ,aus4 ,beim ,anruf und berall1 wo er beschleunigt folgen soll1 klatscht man in die ,hnde2 auch das wirkt aufstachelnd1 suggestive4 ,niemals verzichte man darauf1 da der einmal gegebene ,befehl ,platz0 nicht ausgefhrt oder auch nur nachlssig beachtet wird2 folgt der ,hund nicht1 so fhrt oder trgt man ihn energisch zum ,lager1 wo er einige ,zeit verharren mu1 worauf man ihn belobt4 ,von den ersten ,anfngen an mu es dem jungen ,tier in ,fleisch und ,blut bergehen1 da jeder ,befehl unweigerlich zu befolgen ist4 ,das ist fr die ganze ,erziehung und ,dressur ausschlaggebend4 ,hat er nach mehrmaligen tglichen bungen begriffen1 was er soll und da er mu1 so wird der ,ort des ,lagers gewechselt1 falls dieser z4 ,b4 nachts nicht im ,wohnzimmer1 sondern im ,vorhaus sich befinden soll4 ,wer ein ,landhaus allein bewohnt1 wird immer das ,treppenhaus dazu whlen1 so da der ,hund nicht zu fern der ,haustr liegt4 ,in einem ,mietshaus empfiehlt sich dies fr untere ,stockwerke weniger1 damit der ,hund nicht wegen spter nachts heimkehrender ,mitbewohner alles im ,schlafe strt4 ,selbstverstndlich mu der ,hund1 falls man beim ,verlassen des ,zimmers das ,kommando ,platz0 gibt1 dort verweilen1 auch wenn er allein gelassen wird4 ,man berzeugt sich1 indem man rasch zurckkehrt1 spricht ihn bei ,ungehorsam scharf an und untersttzt den neuen ,befehl durch ,drohung mit ,gerte oder leichtem ,schlag4 ,wenn das alles auch berflssig erscheint1 so fhre man doch alle diese bungen konsequent durch2 es ist die eindrucksvollste1 leichteste ,vorbereitung fr alle sptere ,dressur4 ,das nchste ,wort1 das der junge ,hund sehr rasch begreifen wird1 weil das ,hinausgeleiten aus der ,monotonie des ,zimmers1 in dem er sich gesittet benehmen mu1 ihm ,freude macht1 ist ,hinaus04 ,so oft es hinausgeht1 wird das ,wort mehrmals lebhaft wiederholt1 bis sich fr ihn damit der ,begriff von ,bewegung und ,verlassen des ,zimmers verbindet4 ,die ,worte ,platz0 und ,hinaus0 sind es aber nicht allein1 sondern der ,ton und ,klang1 und dafr haben alle ,hunde ein sehr feines ,verstndnis1 da sie nie ein ,wort selbst und dessen ,bedeutung erfassen1 sondern nur den ,begriff1 der sich fr sie damit innig verbindet4 ,kinder haben dem ,junghund nie zu befehlen2 sie drfen sich hchstens mit ihm befassen und spielen4 ,aber sie sollten unbewut viel von dessen ,erziehung profitieren4 #c4 ,kapitel4 ,ftterung und ,futter4 ,die lteste ,hundehaltung war auf einen ,abfallfresser zugeschnitten2 sie ist es auf dem ,lande im allgemeinen heute noch1 durch gelegentliche ,zugaben etwas verbessert4 ,unsre anspruchsvoller gezchteten ,rassehunde wren damit nicht auf der ,hhe zu erhalten1 und doch sollte sich die ,ernhrung nicht allzuweit davon entfernen1 nur eine gewisse ,nachhilfe ist whrend der ,entwicklungszeit unentbehrlich4 ,ebenso wichtig ist die ,gleichmigkeit der ,rationen1 dem ,alter angepat1 die ,regelmigkeiten der ,mahlzeiten1 endlich ,vorhandensein der ,aufbaustoffe4 ,konsequente ,durchfhrung befrdert ordnungsmiges ,fungieren des ganzen ,verdauungsapparats und der ,auswertung4 ,einige ,grundregeln fr die ,ftterung sind3 ,das ,futter soll immer gutgewrmt werden1 denn ehe die ,verdauung beginnt1 mu der ,speisebrei auf ,blutwrme im ,magen gebracht werden4 ,hunde neigen alle zum raschen ,verschlingen1 deshalb gebe man das frische ,gemse klein gewiegt ,fleisch klein geschnitten4 ,was sie nicht sofort auffressen1 wird weggenommen2 niemals soll die ,futterschssel stehen bleiben2 weder im ,winter1 noch weniger im ,sommer4 ,wird regelmig brig gelassen1 so war die ,ration zu gro4 ,jeder ,hund hat seine eigne ,futterschssel zu erhalten1 womglich in folgender ,form des ,querschnittes1 damit sie nicht zu leicht umgeworfen wird3 4 ,fr junge ,hunde oder kleine ,rassen sind die sogenannten ,kaninchenfuttergeschirre aus ,ton sehr praktisch2 sie dienen zugleich zum ,abmessen der ,tagesrationen4 ,selbstverstndlich sind sie peinlich sauber zu halten4 ,niemals stelle man ihnen das ,futter in ,tellern oder ,schsseln hin1 die in der ,kche verwendet werden oder gedient hatten4 ,damit wre1 abgesehen von dem ,unsthetischen1 ja ,gefhrlichen wegen der bertragung von ,wrmern1 der erste ,schritt getan1 die ,hunde zum ,stehlen anzuleiten4 ,sie mssen wissen1 da es ihr ,futter nur aus ihrem ,geschirr gibt4 ,genau so ihr ,wasser am gleichen ,platz4 ,entgegen allen ,lehren1 da den ,hunden immer frisches ,wasser zur ,verfgung stehen soll1 halten wir das fr einen ,migriff4 ,im breiigen ,futter und in der ,milch ist so reichlicher ,wassergehalt1 da ,hunde berhaupt nur #a--b mal im ,tag ein wenig ,wasser brauchen4 ,das ,futter belastet ohnehin den ,leib1 da es nicht ntig ist1 den ,speisebrei noch mehr zu verdnnen4 ,viel ,gelegenheit macht zu ,gewohnheitstrinkern4 ,kommt der ,hund im ,sommer erhitzt heim1 so gengt1 um den ,staub wegzusplen und den ,gaumen zu erfrischen1 soviel ,wasser als den ,boden der ,schssel bedeckt4 ,stellt sich der kluge ,hund an sein leeres ,trinkgeschirr1 so deutet er an1 da er ,durst hat und mag etwas ,wasser erhalten4 ,unerllich sind fr ,junghunde harte ,hundekuchen1 ,hartbrot und vor allem weiche ,kalbsknochen4 ,bis zu #e ,wochen wachsen den ,welpen ihre ,milchzhne1 mit #b--d ,monaten wechseln sie die ,zangen- und ,milchzhne1 mit #c--e die ,eck-1 mit #d--f die ,hakenzhne2 die ,milchbackzhne werden mit #e--f ,monaten gewechselt1 die ,molaren brechen mit #d--g1 die ,lckzhne zwischen #c--e ,monaten durch4 ,diese ,vorgnge bedingen eine starke mechanische ,ttigkeit ,gebisses2 geben wir dem ,hund whrend des ,wachstums und der ,skelettbildung nicht reichlich ,knochen1 so wird er den erforderlichen mechanischen ,reiz an ,stiefeln1 ,teppichen1 ,mbelstcken ausben1 ,kohlen oder ,mauer anfressen4 ,was man in ,form von ,knochen gibt1 die #f--g ,kalk-,kohlensure1 #eh--fc ,kalkphosphat1 #a--b ,magnesium-,phosphat1 #b ,fluorkalzium1 den ,rest ,eiwei und ,leimstoffe enthalten1 erspart man an ,fleisch4 ,hunde von mehr als #e--f ,jahren sollen niemals ,knochen bekommen4 ,die letzte ,regel lautet endlich3 niemals sofort nach einer ,hauptmahlzeit mit ,junghunden ,spaziergnge2 denn ,verdauung ist eine ,arbeit1 und die noch weichen ,bnder und ,gelenke wrden sich bei der ,belastung des ,leibes zu stark dehnen und lockern4 ,es gibt leicht krumme ,gliedmaen1 weichen ,rcken und schwache ,muskulatur4 ,breitstehende1 massige1 starkknochige ,rassen wie ,bulldoggen1 ,st4 ,bernhardshunde1 ,rottweiler1 ,boxer1 ,bordeauxdoggen drfen eher etwas mastiger gefttert werden4 ,leichtere hochstehende1 wie ,windhunde1 ,whippets1 ,dobermannpinscher1 sollen konsistentes1 trockenes ,futter erhalten3 viel ,gehalt in wenig ,menge4 ,ebenso drfen ,jagd- und sonstige ,gebrauchshunde nicht zu weichlichen1 berschwemmten ,gestalten aufgezogen werden1 sondern gehaltvoll1 trocken1 starkknochig4 ,an der ,form des ,kotes 7,exkremente7 ersieht man schon1 ob richtig gefttert wurde2 er soll nicht dnnflssig1 weich sein4 ,zu hart deutet auf zu reichliche ,knochenmenge und ,mangel an ,wasser4 ,als ,grundfutter kommt in ,betracht ,haferschrot1 ,gerstenflocken1 ,roggenschrot1 ,buchweizengrtze4 ,reis 7arm an ,eiwei1 aber sehr reich an ,strkemehl71 weniger ,kartoffel und nie in ,stcken1 da sie nur als ,brei ausgentzt wird4 ,das ,minimum an tglicher ,fettzugabe1 die das ,futter schmackhaft macht1 ist fr grte ,rassen #af--be g in der ,jugend1 fr ltere #bj--cj g1 im ,winter etwas mehr4 ,vorteilhaft wird ,fett bei ,welpen durch ,phosphorlebertran ersetzt4 ,auch ,fettgrieben sind wegen des hohen ,eiweigehaltes sehr zu empfehlen4 ,hlsenfrchte sind stark eiweihaltig1 werden aber wenig gern gefressen und mssen durch ,fett- und ,fleischzusatz schmackhaft gemacht werden4 ,am besten wechselt man hufig1 auch bei den #d--f ,tagesrationen3 morgens entrahmte ,milch mit ,brot1 #a--b mal ,gemischtkost1 abends trockne ,hundekuchen oder ,knochen4 ,letztere niemals in das ,futter1 immer separat nachher4 ,fehlen sie zeitweilig1 so ersetzt man sie durch ,chlorkalzium 7#aej g auf #ab l ,wasser1 davon #a ,elffel in das ,futter gerhrt74 ,man rechnet #aaj g auf #a kg ,krpergewicht4 ,futterkalk 7,schlmmkreide7 darf nie zum ,futter gegeben werden1 da er durch ,salzsurebindung die ,hauptverdauung im ,magen erheblich beeintrchtigt4 ,mit kleinen ,beigaben von ,rohzucker 7hchstens #bj g fr ,welpen7 kann man den ,nhrwert von ,magermilch oder ,grundfutter vorteilhaft erhhen4 ,aber niemals sollen ,zucker1 ,semmel oder sonstige ,leckerbissen auerhalb der feststehenden ,stunde gegeben werden2 diese dienen hchstens als ,belohnung bei der ,dressur4 ,mit solchen ,verwhnungen erzielt man schlechte ,fresser und ,bettler4 ,whrend der ,mahlzeiten der ,familie darf sich der ,hund wohl im ,ezimmer1 aber nur in angemessener ,entfernung vom ,tisch auf seinem ,lager 7,platz07 aufhalten4 ,ein ,herantreten des ,hundes1 dessen ,ftterung mit zugesteckten ,brocken1 wre ein nicht mehr gutzumachender ,erziehungsfehler4 ,ihn auf sein ,lager zu bannen1 ist wertvolles ,mittel1 um ,gehorsam vorzubilden4 ,auch ,gehorsam mu gelehrt und gebt werden4 #d4 ,kapitel4 ,untersuchung auf ,ungeziefer und ,wrmer4 ,die beste ,ftterung und ,pflege versagt1 wenn ,junghunde mit ,wrmern behaftet sind2 ja es gehen mehr ,welpen an ,spulwrmern 7,darmentzndung7 zugrunde als an ,staupe 7,sucht74 uerlich ist das ,vorhandensein an ,magerkeit1 glanzlosem ,fell1 zeitweilig aufgetriebenem ,leib1 ,aufstoen nach den ,mahlzeiten1 viel ,durst1 sogar ,erbrechen1 aufgebogenem ,rcken 7,katzenbuckel7 bemerkbar4 ,spulwrmer 7#c--h cm lang1 rtlich gelb1 #a mm stark1 im ,kot sehr leicht festzustellen7 haben fast alle ,junghunde1 sind durch ,masse gefhrlich1 durch ,chenopodiuml ohne ble ,nebenerscheinungen leicht zu entfernen4 ,weit schlimmer sind die krbiskernfrmigen ,bandwrmer1 da sie durch ,flhe sehr leicht berall verbreitet werden1 sich sehr rasch vermehren1 und dann zu ,darmverstopfungen fhren4 ,wo ,fleischabflle nicht roh verfttert werden1 ist der aus etwa #ac cm langen ,gliedern bestehende ,bandwurm seltener2 seine ,jugendform1 die durch ,maul oder ,after des ,hundes abgeht1 ist fr ,menschen lebensgefhrlich1 weshalb man das ,ablecken von ,hnden oder gar ,gesicht nie dulden soll4 ,ist auch nur der leiseste ,verdacht auf ,wrmer vorhanden1 so verabfolge man morgens in der ,milch #a bis #b ,santonintabletten1 die1 mit ,kakao gepret1 in jeder ,apotheke fr ,kinder vorrtig zu haben sind1 oder das billigere ,chenopodiuml 7#b--c ,tropfen je nach ,gre71 noch besser das entgiftete ,prparat ,chenoposan und beobachte den nchsten ,kotabgang4 ,fast alle ,wurmmittel reizen durch ihre ,schrfe den ,darm1 weshalb man durch leichten ,kotabgang die ,kur untersttzt und starke ,mittel bei noch zarten ,tieren sich vom ,tierarzt oder einem hundeliebenden ,apotheker dosieren lt4 ,das beste neuere ,mittel ist ,megan 7,bayer7 gegen alle ,arten ,wrmer4 ,man gibt #j1fe g pro ,kilogramm ,krpergewicht4 ,harmloser sind die sich im ,mastdarm aufhaltenden1 weien fadenfrmigen ,wrmer 7#e--h cm lang71 die nur ein lebhaftes ,jucken im ,after ,hervorrufen und den ,hund qulen1 so da er sich reibt1 scheuert oder zu beien sucht4 ,durch ein ,klistier 7,knoblauch in ,milch gekocht7 kann man ihn davon rasch erlsen4 ,billiger als ,santonin ist das ,prparat ,santoperonin 7,orbiswerke7 und relativ ungiftig4 ,gegen ,flhe gibt es nichts besseres als den engen ,kamm und tgliches ,nachsehen1 wenn sich der ,hund kratzt4 ,bei berflle vorheriges ,einreiben mit ,cuprex 7,merck74 ,ebenso gegen ,luse4 ,ungeziefer soll man gar nicht aufkommen lassen1 weshalb die ,decke ber ,matratze1 die ,matte tglich ausgeschttelt1 das ,heu oder kurze ,stroh in der ,kiste fter erneuert wird4 ,ein gutes ,vertilgungsmittel fr ,luse ist ,chloroform oder ,benzin4 ,da letzteres feuergefhrlich1 nicht bei ,licht einreiben4 ,radikal wirkt ,cuprex 7,merck71 es vernichtet auch die zh auf den ,haaren klebenden ,eier 7,nisse74 ,harmlos ist ein ,betupfen mit einer ,lsung von #i ,teilen ,olivenl und #a ,teil ,anisl4 ,das oft empfohlene ,petroleum verwende man nur bei robusten ,rassen4 ,wohnt man in ,nhe von ,laubwald und kommen die ,hunde nach ,spaziergang mit ,zecken 7,holzbcken7 behaftet heim1 so reit man sie nicht aus1 sondern betupft sie mit ,terpentinl aus einem ,knnchen mit spitzem ,auslauf1 wie sie fr ,nhmaschine und ,fahrrder bentzt werden4 ,bder sind fr ,welpen nicht zu empfehlen1 da sich die ,tiere nach solchen1 wenn nicht vllig trocken1 leicht erklten2 auch mte jede ,lsung1 um ,parasiten oder ,milben zu tten1 so scharf sein 7#b ,kreolin71 da die zarte ,haut entzndet wrde4 ,selbst wenn die ,hundebesitzer aus ,rcksicht auf das ,wohlbefinden ihrer ,tiere die ,wrmer und deren bertrger und ,verbreiter 7,flhe7 nicht vernichten wollten1 so sollte das schon wegen der bertragungsgefahr erfolgen4 ,um sich ein ,bild von deren ,umfang zu machen1 sei darauf hingewiesen1 da ein einziger ,spulwurm1 deren der ,hundedarm oft dicke ,knuel beherbergt1 nach ,prof4 ,dr4 ,gnther 7,der ,darwinismus und die ,probleme des ,lebens2 ,s4 #aj7 in einem ,jahr #fd ,millionen winzigster ,eier1 ein ,bandwurm bis #ajj ,millionen zu produzieren vermag1 die meist durch den ,after abgehen4 ,irgend ein wirksames ,wurmmittel mu in der ,hausapotheke jederzeit vorrtig sein4 ber das ,eingeben von ,medikamenten s4 ,kap4 #be4 #e4 ,kapitel4 ,lob und ,strafe4 ,die alten ,dressurbcher kennen als ,dressurmittel nur ,korallenhalsband und ,prgel1 und sie errtern hchstens1 ob man mit der ,hand1 zusammengelegter doppelter ,fhrungsleine1 ,ochsenziemer oder lederner ,hundepeitsche und auf welche ,krperteile man schlagen solle4 ,ehe man je zu einer ,zchtigung schreitet1 prfe man genau die ,ursachen des ,nichtgehorsams1 ob etwa ein ,befehl oder ,verbot1 in gereiztem1 unbekanntem ,ton1 also dem ,hund ungewohnt und unverstndlich war1 oder ob er whrend ,ablenkung der ,aufmerksamkeit durch ,nebenumstnde erfolgte4 ,vor allem1 hatte der ,hund berhaupt verstanden1 was man von ihm wollte und kann man schon eine aktive ,bettigung 7,ausfhrung7 erwarten8 ,es ist gar nicht zu verlangen1 da er entgegen seinem ,trieb1 ,vergngen oder ,behagen auf jede ,aufforderung nachgiebig eingeht1 da er eine ,marionette ist1 die durch ,befehle in ,bewegung gesetzt1 durch ,verbote zur ,ruhe gentigt wird4 ,die ,antwort auf die an sich selbst gestellte ,frage1 wann man strafend schlagen sollte1 mte man sich dahin geben3 schlage womglich nie1 so wenig wie dein ,kind1 suche immer mit andern ,mitteln auszukommen2 man kommandiere aber auch so wenig als mglich1 sonst entwertet man dieses ,hauptmittel der ,autoritt4 ,das ,kommando sei kurz1 straff1 ruhig2 eher leise1 niemals schreiend2 der ,ton mu sich wesentlich von der sonstigen1 freundlichen ,ansprache unterscheiden4 ,mit ,kindern und ,hunden parlamentiert und berredet man nicht1 sondern man befiehlt4 ,etwas anderes ist es1 durch einen mechanischen ,druck 7zum ,hinlegen oder ,setzen71 durch ,winke einen ,befehl verstndlich zu machen und der ,ausfhrung nachzuhelfen4 ,zum ,abwehren schadet ein ,schlag mit der dnnen ,gerte nicht1 da es ja bei dem ,hunde steht1 sich solche zu ersparen4 ,neben dem leichten ,schlag kommt als ,strafe bei ,ungehorsam in ,betracht3 ,anlegen an ,kette1 oder ,leine 7auf ,spaziergang71 ,einsperren4 ,strafe und ,schlagen ist nicht dasselbe6 ,noch grer ist der ,unterschied zwischen ,wehren und ,befehlen4 ,je fester der ,gehorsam gegenber dem ,wehren und ,verbieten 7,unreinlichkeit1 ,anbeien von ,verbotenem1 ,springen auf ,mbel1 ,winseln oder ,heulen bei ,alleinsein1 ,betteln bei ,tisch1 ,herumtollen trotz ,verweisens auf den ,platz07 sitzt1 desto leichter ist spter das ,befehlen4 ,bis es zu diesem kommt1 mu der ,welpe verstehen und beachten lernen1 mu eine gewisse ,triebkraft1 ,bewegungslust1 ,tatendrang1 veranlat durch ,muskulatur und ,interesse an allen ,vorgngen der ,auenwelt1 also ,vertrautsein mit dieser1 sowie der innere ,zusammenhang mit dem ,dressurlehrer vorhanden sein1 der geistige ,reife voraussetzt4 ,zum ,wehren und ,verbieten ist es nie zu frh1 weil wir durch mechanische ,nachhilfe das ,verstndnis untersttzen knnen4 ,das ,befehlen darf erst einsetzen1 wenn sich der ,lehrer von der ntigen krperlichen ,energie und ,regsamkeit berzeugt hat4 ,also3 den richtigen ,moment erfassen und nur verlangen1 was der ,hund auch verstanden hat4 ,fhrt er das aus1 so darf fr die ersten ,male mit einem ,leckerbissen 7,biskuit1 ,zuckerstcke7 nicht gespart werden4 ,und spter mu jede ,erfllung mit freundlichem ,lob und lebhafter ,anerkennung belohnt werden4 ,pflichtgefhl besitzt selbstverstndlich kein ,tier1 wohl aber ist der ,hund sehr empfnglich fr ,lob und ,aufmunterung4 ,ungehorsam gegenber ,kommando kann zur ,ursache haben3 ,furcht vor der schlagenden ,hand1 versptetes oder mangelndes ,auffassungsvermgen1 motorische ,langsamkeit1 ,eigenwillen2 letzterer uert sich durch ,flucht1 ,kundgabe des ,unmuts1 ,hinlegen1 nervse ,empfindlichkeit1 ,erregungszustnde4 ,ehe man also zur ,strafe schreitet1 prfe man die ,ursachen und versuche sie durch freundliche ,ansprache1 einen kurzen ruhigen ,spaziergang an der ,leine zu beseitigen4 ,dann wird man selbst zu der berzeugung kommen1 da ,zuhauen das ungeeignetste ,mittel ist1 den ,hund zur ,ausfhrung von ,befehlen gefgig zu machen1 dann wende man die systematischen ,mittel an1 die in ,teil ,,iii aufgefhrt sind1 auch wenn sie etwas ,geduld und ,zeit erfordern4 ,unbedingte ,zchtigung 7auf die ,keulen7 verdient nur offensichtliche ,widersetzlichkeit bei zweifellosem ,verstndnis fr ,befehl oder ,verbot2 diese erfolge jedoch ohne ,zorn und ,nervositt nach klarer ,prfung1 damit der ,hund fhle1 wer seine ,unfolgsamkeit straft1 und da es eine energische ,kraft ber ihm gibt4 ,,ii4 ,teil4 ,die ,erziehung des ,junghundes4 #f4 ,kapitel4 ,stubenreinheit4 ,die zielbewute ,erziehung hat dem ,lernen vorauszugehen4 ,grundregel ist3 dulde bei dem jungen ,hund nie etwas1 was du spter verbieten wirst6 ,mag es noch so harmlos sein1 wenn das saubere ,tierchen auf einen ,stuhl oder ,divan gehoben wird1 oder sich an den ,kleidern aufrichtet2 es versteht nicht1 warum das1 wenn es von der ,strae na oder schmutzig ist1 nicht geschehen soll4 ,verbotene ,rume1 wie die ,kche1 sollen das immer bleiben4 ,la ihn nicht seine schwachen ,zhnchen an einem alten ,hausschuh probieren3 er kennt nicht den ,unterschied zwischen alt und neu4 ,amsiere dich nicht1 wenn er in kindlichem ,heldenmut ,pferde anbellt1 ,geflgel hetzt2 kleine ,fehler geben spter schwer auszurottende ,laster4 ,je frher der ,welpe mit der ,grostadt1 dem ,lrm der ,wagen1 ,pferde1 ,autos vertraut gemacht wird1 desto leichter geht es2 ahnungslos trottelt er im ,schutz des ,herrn1 whrend er reifer geworden1 nervs davon luft und sich schwer an ,grostadtverkehr gewhnt4 ,um ihn zimmerrein zu erziehen1 mu er an der ,leine gehen2 ein weicher ,lederriemen gengt als ,halsband1 eine solide lngere ,schnur1 in deren eines ,ende ein ,karabiner1 in das andre eine ,handschleife geknotet ist1 gengt als ,leine zum ,fhren2 die richtige ,leinenfhrigkeit kommt spter1 wenn er nicht mehr unreif und spielerisch ist4 ,zunchst achtet man auf den ,hund1 wenn er vom ,lager morgens aufsteht und sich nach einer ,ecke des ,zimmers begibt2 man legt schnell den ,zangenkarabiner an1 ruft ,hinaus06 und fhrt oder lockt ihn auf die ,strae4 ,nicht tragen1 sondern fhren4 ,liegt die ,wohnung an belebter ,strae1 so lt man ihn in den ,hof oder zur nchsten ruhigen ,seitenstrae bringen2 denn ber ,beachtung von ,menschen1 ,tieren1 ,wagen1 ,geruschen kommt er nicht zu der ,ruhe1 die ,entleerung auslst4 ,der ,hund verdaut sehr gut1 aber langsam2 der ,magen eines ,schferhundes hat das ,fassungsvermgen1 das dem eines ,pferdes gleichkommt4 ,die langsame ,verdauung kommt von der oberflchlichen ,zerkauung und ,einspeichelung4 ,erhlt er seine ,hauptmahlzeit mittags1 so sind die unverdauten ,reste nach etwa #i ,stunden bis in den ,mastdarm vorgerckt1 so da er etwa gegen #aj--aa ,uhr abends entleeren und ein ihn weniger belastendes ,futter bis zum ,morgen im ,darm behalten kann4 ,wasser erhlt er nach ,sptnachmittag berhaupt nicht mehr4 ,je behaglicher sein ,lager ist1 womglich in ,korb oder flacher ,kiste1 mit etwas ,mhe zum ,verlassen verbunden1 desto weniger wird er nachts aufstehen1 herumlaufen und sich im ,haus lsen4 ,hat er es trotzdem getan1 so fhrt man ihn jedesmal morgens zur ,stelle mit den ,worten ,pfui1 ,hinaus01 beschleunigt seinen ,gang zur ,tr mit der ,gerte4 ,sobald er 7s4 ,kap4 #h1 ,lautgeben und ,melden7 schon durch ,ungeduld bei vorgehaltenem ,futter1 ,knochen1 ,leckerbissen gelernt hat1 auf ,kommando ,laut zu geben1 wird man bei jedem ,ausgang1 ,hinausfhren1 ihn an der ,tre kurz bellen lassen1 wodurch er anzudeuten hat1 da er hinaus will4 ,viele ,dressurlehrer wollen das durch ,kratzen an der ,tre markieren lassen2 das ist indessen fr den ,welpen schwieriger zu verstehen4 ,viele ,hunde hingegen begreifen sehr rasch1 da sie eine nur angelehnte ,tre mit der ,nase aufstoen knnen und markieren das auch bei den verschlossenen4 ,da man das aber nachts nicht hrt1 ist die ,stimme des ,hundes das natrlichste4 ,es wird oft im ,leben vorkommen1 da der ,hund auf diese ,weise den ,herrn alarmiert4 ,das natrliche ,verbellen der ,jagdhunde ist nichts andres als ein ,rufen des ,jgers4 ,ein kluger ,jagdspaniel verbellt jedes ,stck ,wild1 das ihm zum ,apportieren zu gro ist4 ,ein lockerer ,hals ist immer ,zeichen von ,intelligenz und des ,triebs1 sich durch seine ,sprache verstndlich zu machen4 ,das ,kratzen an der ,tr verleitet den ,junghund1 wenn er allein gelassen wird1 die ,tr zu beschdigen2 grer1 gelingt es ihm durch ,zufall und ,aufrichten selbst die ,tr zu ffnen1 was er nicht lernen soll4 ,den ,hund mit der ,nase in den ,kot zu stoen1 ist sehr unappetitlich1 auch berflssig2 schon in die ,nhe der ,missetat gebracht1 wei er ganz genau1 da er gesndigt hat2 es gengt ihn zur ,stelle zu bringen1 ihn zu strafen und hinaus zu stecken4 ,ist ein ,hund trotz ,anweisung1 ,untersttzung durch ,futter 7,kartoffel1 ,schwarzbrot macht viel ,kot1 belastet stark71 trotz spteren ,hinausfhrens nachts fortgesetzt unreinlich1 so bleibt nichts brig1 als ihn abends an eine in den ,boden gedrehte ,ringschraube mit kurzer ,kette dicht am ,platz0 anzuhngen1 da ,hunde fast nie ihr ,lager oder dessen ,nhe verunreinigen4 ,hilft das und auch fhlbare ,strafen nichts1 so mu man ihn nachts in eine ,schlafkiste sperren1 die so hoch ist1 da er nur mit gesenktem ,kopf darin stehen kann4 ,abends erhlt er dann hchstens einen ,knochen als ,futter1 kein ,wasser4 #g4 ,kapitel4 ,gewhnen an ,kette und ,leine4 ,verhalten im ,haus4 ,wie es viele ,kinder gibt1 die man dadurch1 da man sie immer herumtrgt und sich bestndig mit ihnen beschftigt1 verzogen und verwhnt hat1 so widmet sich auch hufig das ganze ,haus mit dem neuen reizvollen ,spielzeug4 ,die ,folge ist1 da man den ,welpen unruhig1 anspruchsvoll1 unleidlich macht4 ,grade in den ersten ,tagen mu er zeitweilig abgestellt werden1 sein ,lager auf ,stunden im ,vorhaus1 ,treppenhaus angewiesen erhalten1 um auch sich zu bescheiden und ,ruhe zu lernen4 ,durch bestndige ,beschftigung mit ihm verlernt er ganz unter ,tags zu ruhen und wird nervs4 ,nach ,mahlzeiten heit es ,platz01 beim ,verlassen sofort3 ,hinaus6 ,diese bungen drfen nicht erst vorgenommen werden1 wenn er schon verwhnt und unrastig geworden1 dann kostet es ,mhe1 und man mu sein ,winseln und ,herumlaufen wehrend bestrafen1 das man selbst verschuldet hat4 ,windhunde1 ,airedaleterriers1 ,boxer1 franzsische ,bulldoggen fgen sich williger2 ,schferhunde1 ,dobermannpinscher1 ,foxterriers nur ungern2 wnscht man ruhigere ,tiere1 so mag man das schon bei ,anschaffung bercksichtigen4 ,jung gewohnt1 alt getan4 ,lt man den ,hund ohne solche ,vorbungen allein im ,haus1 so wird er heulen oder seine ,langeweile in ,zerstrungen1 ,anbeien von ,portieren1 ,stiefeln1 ,polstern auslassen1 die ,tre zerkratzen1 wenn sehr temperamentvoll1 sogar annagen4 ,nachts1 oder allein im ,haus gelassen1 wird ihm sein ,platz0 im ,treppenhaus angewiesen4 ,die ,ruhebungen sind anfangs kurz1 wenn lter1 lnger auszudehnen4 ,junge ,hunde sollen nicht bestndig an der ,kette liegen1 da sie dadurch in der ,gebudeentwicklung1 namentlich an ,vorderlufen und ,brustpartie ,schaden leiden1 sie mssen es aber lernen1 sich darein zu fgen1 da sie zeitweilig angekettet werden1 um ihnen begreiflich zu machen1 da eine ,gewalt ber ihnen existiert1 auch wenn der ,herr nicht drohend vor ihnen steht4 ,wenn sie am ,lager kurz angekettet1 sich auch anfangs etwas aufgeregt benehmen1 so ist es besser1 sie gewhren und selbst zur ,einsicht kommen zu lassen1 als ihnen sofort zuzusprechen und zu drohen4 ,nur wenn sie es mit ,heulen und ,zerren allzu toll treiben1 mu man kurz und energisch sie zur ,ruhe verweisen1 um sie bald zu erlsen1 wenn sie sich eine ,zeitlang gefgt haben4 ,zur weiteren bung wird die ,dauer verlngert4 ,haben sie so eingesehen1 da der ,zwang strker ist als sie1 so wird man bei allen spteren ,dressuren nicht erst den ,kopf brechen mssen4 ,springen auf ,sthle ist sofort energisch durch einen ,schlag mit der ,gerte zu verweisen1 ebenso jeder ,versuch auf ,divan oder im ,bett ,platz zu suchen4 ,niemals darf der ,junghund irgend welche ,gegenstnde1 die zufllig auf dem ,boden liegen 7,schuhe1 ,besen1 nicht einmal ein ,scheit ,holz7 oder fallen1 mit den ,zhnen erfassen oder gar auf sein ,lager schleppen1 um damit zu spielen4 ,das wrde zum ,zerbeien fhren4 ,beim ersten ,versuch mu das ein krftiger ,schlag ber die ,schnauze rgen oder ihm der ,gegenstand sofort unter ,rge abgenommen werden4 ,um die ,strafe eindringlicher zu machen1 legt man den betreffenden ,gegenstand noch eine ,zeitlang vor ihm hin und zwingt ihn zum ruhigen ,liegen davor4 ,sucht sich ein ,junghund mit besonderer ,hartnckigkeit ihn anreizende ,gegenstnde aus1 so bestreue man diese mit ,tabakstaub oder ,pfeffer4 ,ein sehr ntzliches und billiges ,hilfsmittel zur ,erziehung ist eine kleine ,schlagmausefalle1 die man zum ,fang gespannt 7natrlich ohne ,kder7 auf einen ,hausschuh stellt4 ,berhrt der ,hund trotz ,verbots den ,schuh1 so klappt die ,falle zu1 und der ,bgel gibt einen energischen ,schlag auf die ,nase4 ,mit derselben ,falle gewhnt man ,junghunden und auch lteren das ,naschen grndlich ab4 ,auf die ,falle wird ein ,stck ,brot oder ,zucker gelegt und diese kommt auf einen ,stuhl oder ,tisch4 ,beim ,stehlen erfolgt dann der ,schlag1 der fr den ,hund um so heilsamer ist1 da er niemand bemerkt1 der die ,lektion austeilte4 ,besucher und ,freunde bittet man1 den ,hund nicht anzulocken oder anzusprechen1 ja bei ,annherung ihn mit leichtem ,klaps oder ,pfui abzuweisen2 wir wollen keinen ,allerweltsfreund1 sondern einen zuverlssigen und treuen ,wchter erziehen1 der auf der ,strae spter ,fremde vollkommen ignorieren mu4 ,das alles sind zwar ,selbstverstndlichkeiten1 doch soll sich der ,erzieher eines ,hundes schon vorher bestimmt im ,klaren sein1 nicht erst nach ,migriffen und ,unterlassungen zur ,erkenntnis kommen4 ,vorbeugen ist leichter als korrigieren4 ,ehe man lange berlegt und dann beschliet1 mu schon das ,kommando der ,abwehr erfolgen4 ,manches hngt auch von ,rasse und ,gre ab4 ,es gibt gewi nichts schneres1 als wenn der freudig erregte ,hund seinen ,herrn strmisch begrt1 an ihm aufspringt und sich wie toll gebrdet1 und doch mu das bei greren ,rassen gewehrt werden4 ,sollen wir da mit scharfem ,verweis verbieten1 was uns erfreuen mte8 ,wir beugen bei unserem persnlichen ,liebling vor1 befehlen rasch3 ,setz dich1 gib ,pfote0 und drcken ihm diese4 ,ein ,kompromi4 ,wo geht es ohne solche im ,leben8 #h4 ,kapitel4 ,melden und ,lautgeben4 ,unerllich ist es fr den ntzlichen ,haushund1 da er sowohl auf ,kommando1 sowie bei allen aufflligen ,erscheinungen ,laut gibt4 d4 h4 kurz anschlgt und das wiederholt1 bis sein ,verhalten beachtet worden ist4 ,wie der ,hund genau den ,tonfall der ,stimme seines ,herrn kennt und sogar selbst verwirrt wird1 wenn dieser in heftiger ,erregung ,befehle gibt1 so wird der ,herr mit der ,zeit genau unterscheiden1 ob der ,hund aus ,ungeduld kurz und halblaut wie fragend1 ob scharf tief grollend oder zornig als ,drohung beim ,wachen anschlgt1 ob er nur mechanisch beim ,bellen anderer ,hunde mitmacht1 was in langes ,geheul oft in stiller ,nacht bergeht1 oder ob er einen zwar gegebenen ,anla aus bermut zu einer willkommenen ,emotion fr sich selbst steigert4 ,bei manchen ,rassen1 ,dobermannpinscher1 ,pinscher und besonders ,spitz1 mu man zurckhalten und dmpfen1 um nicht durch ,erschrecken von ,kindern und alten ,leuten in ,konflikt zu kommen1 so da man sie sogar morgens nicht frei1 sondern nur angeleint hinausfhrt oder sie einen ,gegenstand im ,maul tragen lt4 ,bei anderen ,rassen mu das ,lautgeben erst geweckt werden1 indem man den ,junghund auf ein ,stichwort z4 ,b4 das kurz herausgestoene1 suggestive ,gib ,laut0 gewhnt4 ,fast alle ,hunde schlagen an1 wenn sie ungeduldig die ,futterschssel erwarten1 bemerkt man nur den ,ansatz dazu1 so ruft man unter ,vorhalten der ,schssel ,gib ,laut04 ,sobald das geschieht1 wird das ,futter gegeben und diese bung so oft wiederholt1 bis er sofort auf ,kommando reagiert4 ,dann das ,kommando ohne ,schssel1 doch die ,befolgung belohnt1 spter nur belobt4 ,andere ,hunde1 bei welchen der ,trieb zur ,bewegung lebhafter ist als der ,hunger1 bellen vor ,ungeduld1 wenn man an der ,tr beim ,hinauslaufen zgert2 hier verfhrt man ebenso4 ,andere lockt der abendliche ,knochen mehr1 den man beriechen lt1 ohne ihn zu geben4 ,wieder andere geben ,laut aus ,wachsamkeit1 wenn sie fremde ,stimmen hren1 wenn es klingelt1 was das ,kommen von ,menschen andeutet1 oder wenn es an der ,tr klopft4 ,auch hier bestrkt man durch ,zuruf1 verhindert aber den bergang des ,meldens in heftigen ,zornesausbruch durch ,kommando ,platz1 leg dich06 ,auf seinem ,lager und in dieser ,stellung hat absolute ,ruhe zu herrschen1 die man ntigenfalls durch so kurzes ,anhngen mechanisch erzielt1 so da der ,hund den ,kopf nicht erheben kann4 ,jeder solche krperliche ,zwang ist besser als ein strafendes ,wehren1 das vom ,hund leicht als ,strafe fr ,bellen1 nicht aber als ,befehl zum ,aufhren aufgefat wird4 ,der ,gelegenheiten und zuflligen ,anlsse zum ,lautwerden gibt es noch mehr2 oft schon ,anziehen von ,paletot oder ,ergreifen des ,hutes1 ,poltern durch ,hilfspersonen an der ,tr1 scharfes ,fixieren1 leichte ,schlge auf die ,vorderpfoten1 wozu der ,hund angelegt wird2 je leichter der ,hund aus sich heraus bellt1 desto schneller lernt er auch auf bloen ,befehl und spter bei den ,anlssen1 bei welchen der ,befehl wiederholt gegeben wurde1 auch ohne ,befehl anzuschlagen4 ,solche sind3 ,eintritt oder ,ankndigung fremder ,personen1 ,warten vor geschlossener ,tr auf ,befehl ,hinaus01 nchtliches ,stoen auf verdchtige ,gerusche und ,dinge1 auf ,schu4 ,ist es z4 ,b4 nachts ntig1 da er pltzlich verstummt und befolgt in ,erregung den ,befehl 7st1 st7 nicht1 so drckt man den ,kopf nieder oder wickelt schnell die ,leine um den ,fang1 ohne ,schmerzen zu verursachen4 ,fr alle ,flle ist auch ntzlich1 sobald der ,hund willig auf ,befehl ,laut gibt1 mehrmals eine ,zeitung im ,keller oder ,speicher anzubrennen und ihn direkt vor dieser fortgesetzt bellen zu lassen2 dann wird er sicher jedes ,feuer im ,haus melden1 dessen ,geruch er wahrnimmt1 wenn er es selbst nicht sieht4 #i4 ,kapitel4 ,verhalten auf der ,strae4 ,durch ,begleiten am ,fu und exakte ,leinenfhrigkeit 7s4 ,kap4 #ac7 ergibt sich diese fr den erwachsenen ,hund von selbst2 vom ,junghund kann das noch nicht gefordert werden2 er luft dem ,herrn nach oder wird an der lngeren ,leine mehr geleitet1 also kurz gehalten4 ,ohne solche soll er anfangs in der ,grostadt mit ,autos und starkem ,menschenstrom whrend der lebhaften ,verkehrsstunden nicht auf die ,strae kommen4 ,man gewhne sich und ihn1 bis er sich gelst hat1 auf der ,strae 7nicht ,trottoir7 zu gehen2 das sind wir unseren ,mitmenschen1 ihren ,augen1 ,nasen1 ,stiefelsohlen schuldig1 genau so wie sie unser ,hund nie durch ,bellen erschrecken darf4 ,noch weniger sollen sich ,hunde allein aufsichtslos1 selbst nicht in einsamen ,straen herumtreiben4 ,vermeiden wir durch rcksichtsvolle ,haltung alles1 was ,ansto erregt1 so wird die ,hundeliebhaberei mit ,steuererhhung1 ,maulkorb- oder ,leinenzwang verschont bleiben4 ,zunchst wird der ,junghund aus ,spielerei allem1 was sich rasch bewegt1 ,wagen1 ,radfahrer1 ,auto1 ,kindern1 nachlaufen und nachbellen wollen4 ,ein scharfer ,ruck und pltzlicher ,schlag ber ,schnauze mit ,gerte mu das im ,keim ersticken1 wenn es noch so harmlos erscheint4 ,ebenso das ,hineinlaufen in fremde ,huser und ,vorgrten1 das ,hinziehen zu andren ,hunden4 ,hat man ihn nicht schon mehrmals im ,haus durch ,verabredung ble ,erfahrung beim ,einschmeicheln bei ,fremden machen lassen1 so mu man das mit einer ,vertrauensperson fr die ,strae verabreden1 der man die ,gerte in die ,hand gibt4 ,sobald der ,junghund sich vertrauensselig dieser nhert1 erfolgen durch diesen einige energische pltzliche ,schlge4 ,nach #b--c1 ,lektionen1 besonders ntzlich1 wenn die ,gehilfen selbst einen ,hund mit sich fhren1 ist der ,snder fr immer kuriert4 ,die kleine ,mhe1 wozu jeder gern die ,hand bietet1 lohnt sich fr alle ,zeit und reichlich1 whrend man allein durch zehnmaliges ,warnen weniger erzielt4 ,auch wir haben im ,leben alle schlechte ,erfahrungen selbst machen mssen1 obschon es an guten ,lehren0 von ,jugend auf in ,schrift und ,wort nicht gefehlt hat4 ,genau so der ,hund1 der dabei zugleich lernt1 da es immer ntzlich ist1 sich nur an seinen ,herrn zu halten4 ,tollt der ,hund ,wagen nach1 so wrde der temperamentvolle ,terrier oder ,schferhund bei erbetnem ,schlagen und ,knallen des ,kutschers erst recht in ,erregung geraten1 nur der von der ,peitsche getroffene aufschreiend ablassen4 ,das beste ,erziehungsmittel ist deshalb die ,gummischleuder 7,abb4 #a71 die zum ,kurieren fr ,raufer1 ,geflgel- und ,hasenhetzer unersetzlich wertvoll ist4 ,ein scharfer ,pfiff und dazu einige ,schrotkrner1 deren ,herkunft dem ,hund unheimlich ist1 wirken ,wunder4 ,die ,schleuder1 spielend zu handhaben1 bequem in der ,tasche zu tragen1 eine kleine ,ausgabe1 ist auch gegen fremde ,raufer nie versagend und erspart bei lebhaften ,hunden die hohen ,unkosten fr ,dressur oder fr manchen verhteten ,schaden4 ,haben wir in einsamer ,strae unseren ,rden von der ,leine gelst und es nhert sich ein grerer ,rde1 so sieht man schon an der aufgerichteten ,kampfstellung1 gestrubtem ,rckenhaar1 erhobner steiler ,rute1 ob ,rauflust vorhanden ist4 ,anlage dazu haben fast alle geschlechtsreifen ,terriers1 ,schferhunde1 ,boxer1 ,doggenschlge1 ,dobermannpinscher2 hlt man einen solchen1 so versume man ,anschaffung der ,gummischleuder 7,zwille7 nicht und beobachte scharf1 besonders im ,alter beginnender ,geschlechtsreife4 ,durch bestndiges ,fhren1 sofortiges ,anlegen kann man wohl ,vorbeugen1 aber nicht heilen4 ,bei den ersten ,anzeichen von ,erregung1 ,stutzen beim ,anblick des ,gegners mu schon der ,strafschu erfolgen und dann sofort an die ,leine1 aber nicht vom anderen ,hund in entgegengesetzter ,richtung wegfhrend1 sondern an diesem dicht vorbei unter scharfer ,mahnung4 ,pudel1 franzsische ,bulldoggen1 ,schnauzer1 ,bernhardiner4 ,neufundlnder1 ,rottweiler1 ,zwergrassen sind weniger kampflustig veranlagt2 diese werden nur bisweilen durch bissige ,angreifer verdorben4 ,jene soll man durch einen ,schreckschu seinem ,schtzling fernhalten4 ,auch bei nchtlicher ,ruhestrung des im ,hofe im ,zwinger befindlichen ,hundes ist diese lange ,peitsche0 ntzlich1 sowie das wirksamste ,mittel aufdringliche ,rden fern vom ,hause zu halten1 wenn man eine ,hndin besitzt und diese lufig ist4 ,betritt man einen ,laden1 so hlt man den ,junghund sehr kurz1 duldet nicht das ,beriechen der am ,eingang stehenden ,krbe1 ,scke1 ,kisten1 da das hufig vom ,aufheben des ,beines begleitet ist4 ,da er aber leicht aus ,spielerei fortlaufen oder berfahren werden knnte1 lt man erst vor dem ,laden allein warten1 wenn er fest im ,appell ist4 ,illustration3 ,strichzeichnung ,mann mit ,gummischleuder_/,zwille #aj4 ,kapitel4 ,verhalten auf ,spaziergang4 ,im ,gegensatz zur ,aufsicht und ,beherrschung auf der ,verkehrsstrae1 soll beim ,spaziergang hinaus mglichste ,freiheit fr den ,hund angestrebt werden2 hier soll er sich ausleben und krperlich entwickeln4 ,nur flotter ,auslauf auf hartem ,boden gibt gesunde ,glieder1 harmonische ,bewegung1 geschlossene ,zehen1 festen ,rcken1 widerstandsfhige ,konstitution1 kurz alles1 was gegen ,krankheiten sthlt1 zum ,gebrauchs-1 ,zucht- und ,arbeitshund stempelt1 und zu jener schnen ,erscheinung macht1 die der ,preisrichter auf ,ausstellungen ber alles stellt und hoch auszeichnet4 ,doch auch was uns selbst eine sthetische ,freude beim ,anblick ist1 zumal wir es sich entwickeln sehen und durch rationelles1 immer dem ,knnen und ,alter angepates ,trainieren untersttzen4 ,auf langen ,spaziergngen lernen sich ,herr und ,hund kennen und wachsen zu einer ,einheit zusammen4 ,von der ,erfrischung und ,erholung fr uns selbst noch gar nicht zu sprechen4 ,winselnd und ratlos bleibt der schwchlich aufgezogene1 mangelhaft ernhrte1 energielose ,hund vor einer steilen ,bschung1 die wir berklettern1 stehen1 whrend der temperamentvolle es drei- und sechsmal versucht1 bis es ihm gelingt1 uns nachzufolgen4 ,er wird gelobt1 wie man berhaupt viel mit dem ,hunde sprechen soll4 ,zeigt er ,spuren von ,ermdung1 z4 ,b4 nach lebhaftem ,tollen etwas eingesenkten ,rcken oder lockre ,ellenbogen1 so wird lnger gerastet4 ,hat man statt eines ,welpen einen halbfertigen oder lteren ,hund erworben1 so kann man ihn mit achttagelanger ,haltung im ,haus und an ,leine nicht so fest an sich gewhnen1 als wenn man schon am zweiten ,tage ihn ber einige ,stunden hinaus in die ,einsamkeit von ,feldwegen bringt1 und dann springen lt4 ,luft er auch scheinbar davon1 so rufe man nicht und gehe in entgegengesetzter ,richtung4 ,kehrt er zurck in die ,nhe1 so spricht man freundlich mit ihm1 ohne ihn anzulegen und lt ihn weiter herumspringen4 ,bis er ermdet selbst dicht herbei kommt und erst kurz vor der ,wohnung oder ,stadt wieder angelegt wird4 ,fremde zogen hinaus1 zwei gute ,freunde kehren zurck4 ,freiheit ist aber nicht gleichbedeutend mit ,zgellosigkeit4 ,wenn es auch ein schnes ,bild ist1 einen ,hund hinter einem ,hasen ber die ,felder fliegen zu sehe1 so mu man doch sofort anrufen1 wenn der ,hund mit tiefer ,nase auf ,wildspur sucht4 ,aus dem gelegentlichen ,hetzer1 den jeder ,jger zu erschieen berechtigt ist1 wird ein ,gewohnheitswilderer4 ,und auerdem soll jeder ,natur- und ,tierfreund das ,recht des ,jagdinhabers respektieren und dessen ,wild nicht beunruhigen4 ,es ist wohl kein ,unglck1 wenn unser ,hund ,krhen hoch macht1 aber zwischen schwarzen ,haushhnern im ,hof und ,krhen ist fr ihn kein ,unterschied2 er versteht nicht1 warum ihm dort erlaubt wre1 was hier scharf gewehrt werden mu4 ,wenn auch ,hundefreunde selten ,katzenliebhaber sind1 so mssen wir doch den ,junghund sofort abrufen und anlegen1 wenn er ,miene macht1 solche anzugreifen4 ,es knnte leicht ein ,auge kosten4 ,fast alle ,katzenwrger entstehen durch ,anhetzen1 wobei allerdings die sogenannte natrliche ,feindschaft1 die nichts ist als ,kampflust des groen ,hundes gegen das kleine fauchende1 drohende ,tier1 untersttzt4 ,unterlt man anfangs das ,anhetzen1 so ist es leicht abzurufen1 ebenso von ruhigem ,geflgel4 ,ein gutes ,mittel zur ,geflgelfrommheit ist es im ,einvernehmen mit dem ,geflgelhalter den ,junghund an der ,leine nahe an eine ihre ,kcken fhrende ,henne zu bringen4 ,diese geht in ,mutterliebe so energisch auf den ,hund los1 da dieser fr immer belehrt ist4 ,allzungstlich braucht man bei ,begegnung mit fremden ,hunden in der ,einsamkeit nicht zu sein1 es gibt hchstens ,flhe4 ,sonst aber meist3 viel ,lrm um nichts4 ,mu man aber eingreifen1 so fasse man nie mit ungeschtzter ,hand nach dem ,halsband1 das hat schon manchem gefhrliche ,bisse eingebracht4 ,eher nach ,hinterlauf oder noch besser an der ,rute4 ,fremde drohende ,bauernhunde lassen sich meist verscheuchen1 wenn man sich nur bckt1 um einen ,stein aufzuheben4 ,sie haben darin ,erfahrung4 ,mit ,stock bei grten ,hunden dreinschlagen1 steigert die ,wut der ,kmpfer4 ,bei vielen ,hunden hilft rasches ,entfernen und ,abpfeifen mehr als ,dabeistehen und ,schelten4 ,zur ,abwehr von ,gewohnheitsraufern1 bei denen uns vielleicht ein liebgewordener ,weg vorbeifhrt1 leistet ein ,schrotschu mit der ,gummischleuder allerbeste ,dienste4 ,nach #b--c maliger ,anwendung weicht der ,kter schon aus ,entfernung aus1 wenn er die ,vorbereitung bemerkt4 ,ferner tritt die ,schleuder in ,dienst1 wenn der ,hund ,radfahrern oder ,wagen nachprellt1 was er selten tun wird1 wenn man fleiig mit ihm ins ,freie geht4 ,auf einsamen ,wegen kann es passieren1 da der ,hund auf ,aas stt 7tote ,muse oder dgl47 und sich darauf wlzt1 so da er mit entsetzlichem ,gestank behaftet zurckkommt4 ,hunde1 die dazu neigen1 das ,aas auf groe ,entfernung wittern und darauf zulaufen1 mu man im ,auge behalten1 sofort anrufen1 wenn sie erst mit der ,nase prfen4 ,gehorchen sie nicht1 so erfolgt der ,schrotschu1 darauf anleinen und sie unter ,verweis der betreffenden ,stelle fhren4 ,manche ,hunde1 die zu einseitig ernhrt werden 7,mangel an ,nhrsalzen71 neigen zum ,kotfressen4 ,auch hier hilft nur ,aufpassen1 wenn man versteckte ,stellen1 ,mauern1 ,grben oder sonst fr menschliche ,kotablage geeignete ,pltze passiert4 ,eine tgliche ,gabe von ,chlorkalzium in das ,futter getropft 7,dosierung s4 #a4 ,kap471 sowie ,fleisch oder ,knochenbeigaben1 unterdrcken diese ble ,neigung4 ,sonst wird man mglichst wenig auf ,ausgngen erziehen1 anrufen1 dirigieren4 ,der ,hund soll sich nach dem ,herrn umsehen2 wer ihn an jeder ,straenecke ruft1 erzieht einen ,hund1 der geht1 wohin er will1 statt da er den ,herrn bestndig im ,auge behlt4 #aa4 ,kapitel4 ,der ,appell 7,kommen und ,gehen auf ,befehl74 ,zu dieser sehr wichtigen bung raten wir1 solange der ,hund noch im unreifen1 aber eindruckfhigen ,alter steht4 ,der ,gehorsam mu anerzogen in sein ganzes ,wesen bergehen1 nicht durch ,dressurlektionen erzwungen werden4 ,der ,nachhilfe1 die dazu unerllich1 setzt der ,junghund noch weniger ,muskelkraft entgegen1 ist noch leicht einzufangen1 auch soll er dabei durch kleine ,belohnungen den ,eindruck gewinnen1 da rasches ,befolgen fr ihn von ,vorteil ist4 ,hat er begriffen1 was er soll1 so gengt spter freundliches ,lob4 ,das vertrauensvolle bedingungslose ,herkommen soll auch deshalb der systematischen ,dressur1 bei welcher man ohne gelegentlichen ,zwang und gewisse ,hrte nicht auskommt1 voraus gehen1 da der ,junghund im ,kommen nur das ,laufen zum freundlichen ,herrn erblickt1 der ihn noch nicht mit ,lernen und sonstigen ,zumutungen bedrckt hat4 ,wie alle spteren bungen erfolgt diese im ,anfang nicht bei starkem ,ruhebedrfnis 7kurz nach der ,hauptmahlzeit71 auch nicht direkt whrend lebhafter ,emotion 7,spiel1 ,springen1 ,bellen71 in deren ,bann seine ,aufmerksamkeit voll steht1 noch in ,anwesenheit ablenkender ,personen 7,kinder1 belebter ,hof74 ,an die ,fhrungsleine mu er schon so weit gewhnt sein1 da er sich an dieser nicht ungebrdig benimmt1 in diese beit4 ,fr diese bung wird sie durch eine lngere 7#c--e m7 ersetzt4 ,man gibt ihm an dieser voll nach1 legt die ,schleife um das ,handgelenk und ruft den ,namen1 dazu lockend3 herein01 in die ,hnde klatschend4 ,dieses ,klatschen war oben schon angedeutet1 um seinen ,gang zu beschleunigen1 wenn ihm die ,futterschssel hingestellt wird4 ,kommt er nicht sofort1 so zieht man ihn unter ,anruf heran falls ntig mit leichtem ,ruck4 ,dann beklopft und streichelt man ihn freundlich1 als ob er von selbst gekommen wre4 ,nach einigen ,minuten und ,gehen an der verkrzten ,leine lt man diese nach und wiederholt den ,anruf1 wie oben angegeben4 ,sobald er das erste ,mal willig und von selbst kommt1 erhlt er eine ,belohnung und lebhaftes ,lob4 ,ohne ,ablenkung durch die ,umwelt wird jeder ,hund nach #c ,tagen verstehen1 was er soll4 ,immer noch erfolgen die bungen an langer ,leine1 die man versuchsweise aus der ,hand lt4 ,kommt er willig1 so lst man ihn nach ,belohnung und springt selbst mit ihm ein ,stck1 was immer fr jeden ,hund ein wohl verstandenes ,zeichen von ,anerkennung ist4 ,pltzlich bleibt man stehen1 entfernt sich rasch nach rckwrts und ruft unter ,hndeklatschen4 ,wer es vorzieht1 kann sich auch einer ,pfeife bedienen4 ,aber niemals geht man beim ,hereinrufen1 um den ,weg zu krzen1 entgegen1 weil das ,zugehen eher etwas ,drohendes hat1 oder den ,hund zu der ,annahme veranlat1 es gehe weiter1 und bisher war er immer gewhnt1 gem der ,richtung des ,herrn zu laufen4 ,diese bungen sind so lange an der langen ,leine fortzusetzen1 bis der ,hund genau begreift1 was er soll und da er mu4 ,hierauf kommen bungen in ,freiheit1 wozu man die ,gummischleuder mitnimmt4 ,ignoriert der ,hund den ,anruf vllig1 dreht sich nicht einmal um1 so erfolgt pltzlich der ,strafschu ohne vorherige ,drohung4 ,auf diesen der freundlichste ,anruf4 ,hierauf wieder einige bungen an der langen ,leine4 ,hrt der ,hund auf ,anruf1 nhert sich aber nur zgernd und halt machend1 so wre ein ,strafschu falsch2 dann entfernt man sich rasch und lockt2 wiederholt die bungen an der ,leine4 berflssiges ,pfeifen und ,anrufen 7,kommando1 etwas anderes als ,unterhaltung7 ist zu vermeiden2 auer auf ,gehr 7,ruf1 ,klatschen7 wird man vorteilhaft durch ,anwinken mit dem ,arm untersttzen und so zugleich auf das ,auge einwirken4 ,spter wird das ,deuten mit dem ,zeigefinger eine ,hilfe sein1 wo er einen ,gegenstand zu suchen1 also seine ,aufmerksamkeit hinzulenken hat4 ,zunchst deute man mit dem ,arm zum ,herrn3 herein02 fr den fertigen ,hund mu spter das ,winken mit dem ,arm allein gengen4 ,sitzt das ,herkommen fest -- gebt wird es seltener1 nur praktisch angewandt --1 so wird das entgegengesetzte gebt4 ,erst einige ,male im ,zimmer blitzschnell ,platz01 unter ,lsen der ,leine und ,armbewegung1 scharf gegeben4 ,sodann etwa #bj ,schritte vom ,hause3 ,geh ,platz60 unter ,lsen von der ,leine scharf gegeben unter ,drohung mit ,gerte4 ,zu ,hause wird er erwartet und gelobt1 aber nicht belohnt1 weil er sonst leicht von selbst umkehren knnte1 in der ,erwartung1 sich damit etwas zum ,fressen zu verdienen4 ,nchsten ,tages wird die ,entfernung erhht auf #cj m und der ,hund nach #ad ,stunde abgeholt und mitgenommen4 ,geht er nicht sofort freiwillig1 so begleitet man anfangs einige ,schritte und wiederholt das ,kommando ,geh ,platz04 ,diese bungen mssen zunchst nicht auf alle ,entfernungen ausgedehnt werden2 da es aber ntzlich ist1 wenn man seinen ,hund mit einer ,botschaft nach ,hause senden kann1 werden sie spter nach vollendeter ,reife wiederholt1 wenn der ,hund alt und selbstndig genug ist1 sich nicht abfangen zu lassen4 ,jetzt sollen einige solche bungen zunchst nur den ,junghund lehren sofort nach ,hause zu finden1 wenn er sich vom ,herrn zufllig verirrt oder allein unbeaufsichtigt das ,haus verlassen htte4 ,ist er im ,nachhausegehen nie gebt worden1 so irrt er ratlos ab und kann leicht zu ,verlust geraten4 ,ntzlich ist es auch bei ,heimkehr vom ,spaziergang in ,nhe des ,hauses stehen zu bleiben und ihn mit ,kommando ,geh ,platz0 vorauszuschicken4 ,man geht nach1 wenn er gefolgt hat und ruft dem an der ,haustr wartenden ,hund aus etwas ,entfernung zu3 ,gib ,laut01 worauf ihm das ,tor oder die ,tr dort geffnet werden soll4 ,das nchste ,mal wird er von selbst durch ,bellen ,einla verlangen4 #ab4 ,kapitel4 ,spielende ,dressur4 ,die spielende ,dressur wird von ,anhngern der scharfen ,parforce-7,gewalt7-,dressur1 die erst bei fertigen ,hunden einsetzen drfe1 schroff verurteilt4 ,der ,berufsdresseur1 der in #f--h ,wochen einen ,hund in allen ,fchern firm machen soll1 kann freilich damit nicht arbeiten4 ,wer sie aber anwendet1 mu sich bewut sein1 da er nicht mit dem ,hund spielen1 sondern den ,trieb zum ,spiel ausntzen1 der nichts ist als ,krfteberschu1 worin schon ,schiller das ,wesen des ,spieles sah 7s4 dessen ber die sthetische ,erziehung des ,menschen01 #bg4 ,brief74 ,dem ,kind ist sein ,spiel tiefer ,ernst2 nur wer darauf eingeht1 es nicht als gehaltlose ,tndelei ansieht1 wird das ,kind verstehen und richtig leiten4 ,ebenso den zum ,spiel aufgelegten ,hund4 ,die besten ,tricks der ,dressur wilder ,tiere1 bewunderte ,paraden von ,freiheits- und ,schulpferden sind nicht vom ,dresseur erfunden und geschaffen1 sondern vom ,tier selbst2 der ,vorfhrende schleift hchstens ab und inszeniert4 ,ebenso bei den ,hunden2 kleine ,wunder von ,dressur erreicht auch bei ,hunden nur1 wer ihren ,spieltrieb im ,jugendalter beobachtet1 ihn ausntzt durch ,entgegenkommen1 aus einer ,pose und einem ,versuch etwas macht1 dazu das ,kommando und ,nebenumstnde schafft4 ,was wir selbst nach ,vorschriften fr alle ,hunde an ,erfolgen erzielen1 ist nur ein ,wehren unter ,drohung und ,zwang1 ,erziehung genannt1 und ein mechanisches ,einpauken von ,gehorsamsbungen unter ,ausntzen von ,sinnesanlagen 7,gehr1 ,nase7 und ,urtrieben 7,suchen1 ,revieren1 ,wachen1 ,ha gegen andre ,tiere74 ,mehr oder minder scharf gedrillt und prompt ausgefhrt1 grere oder geringere ,anlagen bei einzelnen ,rassen und innerhalb dieser der ,individuen1 das allein unterscheidet die ,resultate an den ,hunden trotz aller ,erziehung und ,dressur4 ,den ,jagd- und ,gebrauchshund in ,vollendung macht die ,hochzucht4 ,anders beim ,gesellschaftshund4 ,sobald ihm ,bewegung nicht mehr eine ,anstrengung ist1 er auch geistig regsam wird1 setzt der ,spieltrieb ein1 das ,verlangen nach ,beschftigung1 etwas ,ttigkeit4 ,kommt der ,besitzer dem nicht entgegen1 bietet er nicht die ueren ,anreize1 deren das in ,gefangenschaft gehaltene ,tier ebenso bedarf1 wie der ,mensch1 so sucht der ,hund selbst nach ,bettigung4 ,je nach ,kraft1 ,gre1 ,temperament ergibt das unliebsame ,vorkommnisse2 ,zerstrungssucht nennt man es bei ,kindern4 ,vorbeugend sperrt man tateneifrige ,hunde in den ,zwinger ein1 hngt sie an die ,kette1 wo sie strrisch werden und verdummen1 whrend gerade die beste ,zeit zur ,erziehung wre4 ,bestndig in menschlicher ,gesellschaft werden sie intelligent1 lenksam4 ,am leichtesten lernt der ,hund im ,spieltrieb apportieren2 wenn er sich irgendwelche ,gegenstnde auf seinen ,platz schleppt1 ist der richtige ,zeitpunkt4 ,man lt vom ,drechsler aus ,buchenholz einen ,apportierbock von folgendem ,querschnitt 1 schlicht ohne ,politur drehen1 der leicht rollt1 je nach ,gre der ,rasse #ae--cj cm lang1 bewegt ihn dicht vor den ,augen des ,hundes1 wirft ihn leicht in die ,hhe1 fngt ihn auf1 um so die ,aufmerksamkeit zu erregen1 rollt ihn dann an einen glatten ,platz3 ,hausflur1 ,garten1 nach ,ruhe whrend des ,spaziergangs an einsamer ,stelle vor seinen ,augen fort mit dem aufmunternden ,ruf3 ,apport04 ,der ,hund springt sofort nach1 um ihn zu fangen4 ,ergreift er nicht sogleich1 so kommt man zuvor1 nimmt ihn weg1 bewegt das ,holz vor ihm und wirft aufs neue3 ,apport04 ,fr ,foxterriers1 ,airedales1 die gerne springen1 kann man auch eine ,holzkugel oder ,vollgummiball whlen1 doch werden diese dann zuweit mit der leichten ,beute davon eilen4 ,und es kommt darauf an1 da der ,hund den ,gegenstand alsbald abgenommen erhlt1 bis er selbst merkt1 da ,ablieferung eine ,fortsetzung des ,spiels bedeutet4 ,das ,apportierholz ist immerhin fr das noch schwache ,gebi eine kleine ,last4 ,sowie der ,hund gefat hat erfolgt das ,kommando3 herein01 auf das er in seinem ,eifer meist nicht prompt folgt1 nur mit ,aufhorchen oder ,zgern reagiert4 ,man eilt herzu1 nimmt ihm mit sanfter ,gewalt das ,holz ab1 reizt ihn ein wenig und wirft aufs neue3 ,apport04 ,dieses ,spiel wird hchstens #c--d mal wiederholt1 so da es ,reiz des ,neuen hat4 ,keinesfalls darf es ermden oder langweilen1 niemals drfen wertlose ,holzstcke oder gar ,steine1 an denen hufig ,zhne abgebrochen werden1 bentzt werden4 ,lt man auch nur einmal den fortgeworfenen ,gegenstand zum ,zerbeien oder den ,hund achtlos wegwerfen1 so stiftet man fr sptere ,dressur zum korrekten ,apportieren ,schaden1 verleitet man ihn sich ,gegenstnde des ,haushalts zum ,zerstren einzuholen4 ,hat der ,junghund ,freude am ,nachspringen und ,ergreifen1 lt sich aber nur widerwillig abnehmen oder jagt damit davon1 so bt man einige ,male an langer ,leine4 ,fr jedes ,abnehmenlassen oder gar ,bringen erfolgt lebhaftes ,lob4 ,mit ein wenig ,entgegenkommen mu man schon zufrieden sein1 dann wirft man weiter4 ,gestraft wird hierbei nie1 hchstens die bung abgebrochen4 ,erst wenn man zufrieden ist1 wird der ,holzbock durch ,holzkugel oder ,vollball ersetzt4 ,wirft man letztere in ,rasen1 so umwickelt man sie mit hellem ,stoffstck1 um sie sie mit dem ,auge zu finden4 ,kluge ,hunde beobachten die ,stelle des ,einfallens und lernen bald1 was sie nicht sehen1 mit der ,nase zu suchen1 eine wertvolle ,erleichterung fr ,verlorenapportieren4 ,wichtig fr alle spielende ,dressur ist der richtige ,zeitpunkt2 dieser ist1 wenn der ,hund selbst sein ,lager verlt und zum ,herrn kommt1 sich meldet2 dann ist er aufgelegt1 empfnglich4 ,spiellust lt sich anregen1 frdern1 nicht befehlen4 ,setzt er sich fragend vor uns1 so richten wir ihn an den ,vorderpfoten auf1 halten ihn einen ,augenblick1 lassen los1 aber die ,hnde dicht vor ihm und sagen3 so schn01 ihn scharf ansehend4 ,macht er ,miene sich herabzulassen1 so mahnen wir mit schn01 brechen ab1 ehe er herabgeht1 beloben und belohnen ihn4 ,das nchste ,mal halten wir ihm unter dergleichen ,mahnung einen ,bissen dicht vor die ,nase3 so schn01 werfen ihn nach kurzer ,zeit im ,bogen von oben zu mit dem ,ruf ,nimm06 ,werden diese und hnliche bungen gemacht1 wenn der ,hund von selbst zum ,herrn kommt1 so haften sie nach #c--f mal4 ,holt man ihn und ntigt ihn dazu1 so wird er nach #aj maliger ,anweisung noch immer die mechanische ,untersttzung und ,anleitung brauchen4 ,richtet sich der ,hund von selbst oder nach ,anlocken unter ,vorhaltung von ,knochen oder ,zucker auf den ,hinterbeinen auf1 so ist es ,kleinigkeit1 diese ,stellung zu verlngern durch langsames ,entfernen ber ihm nach rckwrts1 unter ,zeigen und ,vorhalten des ,bissens ihn das ,gehen auf den ,hinterbeinen 7,tanzen7 zu lehren4 ,durch ,aufheben aufgerichtet und ,zuspruch lernt er es schwer1 viele1 gar nicht4 ,sie mssen selbst die dazu ntige ,stellung ausbalancieren und einen ,zweck vor ,augen sehen4 ,sitzen wir ruhig im ,zimmer1 und der ,hund kommt langsam heran1 berhrt uns mit der ,pfote1 so ergreift man diese lebhaft und drckt sie4 ,hlt dann die offne ,hand vor die ,pfote4 ,erhebt er sie nicht1 so stt man leicht von rckwrts den ,vorderlauf an3 ,gib ,pfote40 ,handbewegung1 ,armhaltung und ,wort mssen sich immer ergnzen4 ,stille im ,zimmer1 ,abwesenheit anderer ,menschen sind der richtige ,moment4 ,das im ,augenblick gegebene zu erfassen macht den ,laien zum ,dressurknstler1 nicht das ,programm und ,lehrbuch4 ,in allem sonstigen mag man nachlesen und ,rat hier einholen1 was in diesem ,kapitel #ab steht1 mu in das ,gefhl bergehen und in den ,fingerspitzen sitzen4 ,,iii4 ,teil4 ,systematische ,dressur des ,jhrlings4 #ac4 ,kapitel4 ,leinenfhrigkeit4 ,hat der ,hund das spielende ,wesen abgelegt1 seine ,glieder in der ,gewalt1 das endgltige ,gebi bekommen1 so geht der ,junghund in den ,jhrling ber1 je nach ,rasse im #g41 bei grten ,schlgen im #i4 ,lebensmonat4 ,am schnellsten lernt jedes ,tier1 wenn es genau nach ,methode wie die ,vorfahren erzogen wurden1 ,rassen mit ,tradition der ,dressur wie ,jagdspaniels begreifen fast von selbst4 ,statt des ,lederriemens erhlt der ,jhrling sein solides ,zug-1 der ,polizeihund sein ,dressurhalsband2 an ,stelle der ,fhrungsschnur tritt die ,lederleine1 ,zwang zu exakter ,ausfhrung ersetzt bisherige ,nachgiebigkeit4 ,wir erleichtern nur noch ,begreifen und ,ausfhrung1 sind aber unerbittlich in exakter ,befolgung4 ,leinenfhrig ist nur der ,hund1 der an linker ,seite1 dicht am ,knie1 den ,kopf fr ,fhrer sichtbar1 die ,vorderlufe in gleicher ,hhe wie der ,herr geht1 ohne die ,leine je zu spannen4 ,bester ,zeitpunkt der bung3 ,rckkehr vom langen ,spaziergang1 nicht sofort bei ,ausgang4 ,wir berdenken vorher1 so da uns der ,rckweg lngere ,zeit an ,mauern1 grader ,vorgrtenreihe1 ,huserwnden ruhig vorbeifhrt4 ,dort angekommen1 deutlicher ,anruf1 kurze stille ,rast1 ,anlegen4 ,leine kurz in linke ,hand1 in rechte ,gerte1 ,kommando3 am ,fu0 und im gleichen ,augenblick energisch antreten4 ,nun gehen wir ganz langsam so dicht an der ,mauer oder ,huserreihe1 da der ,hund links durch diese1 rechts durch das linke ,bein eingeengt ist4 ,die ,kopfstellung leitet die ,lnge der ,leine4 ,prellt er mit dem ,kopf vor1 so erfolgt ein leichtes ,zurckziehen und ,zuruf zurck04 ,gengt das nicht1 ein warnender ,schlag mit der ,gerte aus dem rechten ,handgelenk ber die vorgestreckte ,nase4 ,leichtes ,lob1 lebhaftes wrde zum ,springen veranlassen1 harte ,strafe zum ngstlichen ,nachschleichen4 ,das ,marschtempo sei alsbald flotter1 damit der ,hund nicht teilnahmlos nebenher trottelt1 sondern animiert geht1 da prgt sich das am ,fu0 fester ein als bei dem bisherigen gewohnten ,nebenherlaufen4 ,bleibt man mal stehen1 so wird das ,kommando am ,fu60 mit ,kurzhalten und lebhaftem ,antritt neu gegeben1 die ,schritte sollen tunlichst hart hallen1 wenigstens die ersten1 damit die ,bewegungsart die ,fhrung untersttzt4 ,erster ,tag ohne ,hindernisse und ,wendungen2 am ,endpunkt lsen1 loben1 ,erlaubnis zum ,vorspringen mit aufmunterndem ,voraus04 ,nach voller ,zufriedenheit am zweiten ,tag zeitweilig unmerkliches ,lsen der ,leine1 sonst erst bei dritter oder vierter ,wiederholung4 ,wechsel des ,weges vorteilhaft1 spter auf anderer ,straenseite ohne die bannende ,wand oder ,mauer links4 ,nchste ,steigerung3 belebtere ,wege unter leichtem beruhigendem ,zuspruch bei ,annherung von ,hunden2 ,lob und ,ermahnung sollen von ,abirren abhalten4 ,jedes scharfe ,abbiegen nach rechts erfolgt unter ,kommando am ,fu06 und leicht angezogener ,leine4 ,wiederholung frei am ,fu04 ,zum ,schlu jedesmal ,lob und ,entlassung3 ,voraus04 #ad4 ,kapitel4 ,setz dich1 ,leg dich1 ,ablegen4 ,drei reine ,gehorsamsbungen1 wozu der ,hund begreifen mu1 was er soll2 das ,verharren ist das ,folgen aus ,einsicht1 da er sich damit ,strafe erspart4 ,anfangs bt man im leeren ,raum unter ,ausschaltung von ,ablenkungen1 zu denen auch der ,trieb des ersten ,auslaufens beim ,ausgang gehrt4 ,zunchst ,namenanruf1 ,anhngen der ,leine1 ,stehen dicht vor ,herrn1 die linke ,hand fat nach ,halsband unter der ,kehle und drckt leicht zurck1 die rechte drckt die ,keulen nieder1 kurzes ,kommando ,setz06 ,die rechte ,hand lt nach1 zeigt dem ,hund die senkrecht vor die ,nase gehaltene ,handflche 7spteres ,zeichen ohne ,kommando71 die linke bleibt noch4 ,bannender ,blick und ,zeigen der rechten ,hand4 ,macht er keine ,miene aufzustehen1 so tritt man zurck1 leises ,lob4 ,alsbald beim ,ausgang ,erlaubnis zum ,voranspringen1 wenn angezeigt1 ,abmarsch mit am ,fu06 ,spter ,wiederholungen1 kurzes ,kommando und ,hilfe zur ,ausfhrung ergnzen sich rasch zusammenfallend4 ,nutzanwendung3 so oft der ,hund am ,fu geht und der ,herr stehen bleibt1 jedesmal ,setz dich06 ,bald nur noch auf ,vorhalten der ,hand senkrecht vor die ,nase1 bis1sich der ,hund von selbst setzt1 sobald und wo immer der ,herr still steht4 ,zweck3 wrde der ,hund ungeleint neben dem ,herrn1 der irgendwie durch ,unterhaltung1 ,blick in ,schaufenster1 auf ,plakat usw4 beschftigt ist1 stehen1 so wird er leicht zu fremden ,hunden laufen1 sich langweilend weiter bummeln4 ,das konsequente ,setzen ist ein ,bannen am ,ort1 ohne da er leicht getreten wird oder in ,versuchung kommt4 ,je temperamentvoller die ,rasse 7,polizeihund71 desto wichtiger ist dieses ,bannen2 ,zwerghunde lernen es selten1 da ungeduldig4 ,ein weiterer ,schritt1 etwas schwieriger1 fr jede hhere ,dressur unerllich1 ist das ,legen auf gedehntes ,kommando4 ,gut erzogene ,hunde wissen schon aus dem ,befehl3 ,platz1 leg dich01 was sie jetzt sollen4 ,fhren sie es aus dem ,gehen beim ,fu angeleint1 nicht auf gedehnten ,befehl3 ,leg dich0 aus1 so drckt man mit linker ,hand auf den ,rcken1 whrend die rechte unter die ,vorderlufe greift1 sie nach vorne schiebend4 ,die linke ,hand bleibt1 der rechte ,arm erhebt sich wagrecht wie hypnotisierend ber den ,augen4 ,allmhlich hebt sich die linke weg1 der rechte ,arm bleibt mit wagrechter ,hand erhoben2 will der ,hund aufstehen1 so klappt die ,hand auf den ,oberkopf unter ,leg dich06 ,nach einer ,reihe von bungen mu der ,hund lediglich auf ,erheben des rechten ,arms mit wagrechter ,hand und allmhlichem ,senken auch ohne ,wortbefehl sich legen4 ,dieses erfolgt immer mit leiser ,stimme1 die auf den ,hund eindringlicher wirkt1 als ,schreien4 ,vollen ,erfolg hat nur1 wer fter wiederholt1 aber unbedingte ,befolgung fordert1 falls ntig mit ,gerte nachhelfend4 ,jedes ,nachgeben und ,verzicht auf ,ausfhrung lockert auch die ,disziplin auf andren ,gebieten4 ,ist das ,legen 7,down7 fr ,jagdhunde unerllich1 fr manche die halbe ,dressur1 wenn damit das ,niedersenken des ,kopfes zwischen die ,vorderfe verbunden ist1 so ist es bei kleinen ,rassen entbehrlich1 wenn man sie im ,hause zum pnktlichen ,gehorchen auf ,platz1 leg dich06 erzogen hat4 ,auf ,setz dich01 sollte niemand verzichten4 ,alle ,polizeihundrassen mssen das ,leg dich0 ausfhren1 sowohl auf ,wort wie ,wink4 ,nutzanwendung3 #a4 ,wenn der ,hund auf grere ,entfernung unsre ,stimme gegen ,wind nicht hrt1 knnen wir ihn durch ,armaufheben bannen1 bis wir zu ihm herangehen und ihn anleinen4 #b4 ,ablegen zum ,bewachen eines ,gegenstandes1 falls fremder ,gegenstand fgt der ,herr etwas hinzu1 was seinen ,geruch trgt 7,handschuh74 ,hierzu whlt man einen ruhigen ,ort1 wenn mglich an ,wandung1 ,bschung1 ,mauer1 ,baumstamm im ,schatten1 anfangs angelegt oder mindestens mit angehngter ,leine4 ,nach ,ermahnung entfernt sich der ,herr1 verhlt sich ruhig verborgen2 schleicht der ,hund nach1 wird er unter ,pfui0 und ,zeigen der ,gerte zurckgebracht1 aber alsbald persnlich abgeholt1 unter ,mahnung3 ruhig ,platz60 damit er nicht entgegenspringt4 ,abrufen wre falsch2 was zu bewachen ist1 darf nie verlassen werden4 ,zur korrekten ,befolgung gehren viele bungen und ,geduld1 aber auch schon eine gewisse ,reife des ,hundes1 sowie gutes ,einvernehmen zwischen ,herr und ,hund4 ,ist man berhaupt zur ,an- schaffung des sogenannten ,torquatushalsband 7,stachelhalsband7 geschritten1 das fr ,jagd und ,polizeihund fast unerllich1 so wird man durch ,anlegen an solches sicher ,resultate erzielen1 ebenso den ,hund rascher zum ,gehen an ,fu bringen4 ,aber ein solches ,instrument sollte nur fr dickfellige ,hunde benutzt werden1 die auch durch ein paar krftige ,schlge nicht verdorben 7scheu7 werden4 ,sehr ntzliche ,gehorsamsbungen sind ,setz dich0 und ,leg dich0 dicht vor der gefllten ,futterschssel4 ,hunde1 die so gebt sind1 versagen nicht leicht in ,freiheit4 #ae4 ,kapitel4 ,begleiten zu ,fahrrad1 ,wagen1 ,pferd4 ,alle mittelgroen und greren ,rassen1 ausgenommen die schweren ,bernhardiner1 mssen lernen1 dem ,fahrrad zu folgen1 dessen ,tempo fr ,junghunde zu migen ist1 da sie sonst leicht dauernd in ,hinterhand ruiniert werden4 ,andererseits gibt es kein besseres und bequemeres ,mittel1 den ,junghund zu einem gesunden1 krftigen1 bruststarken1 wohlgestalteten zu trainieren als das ,laufen hinter dem ,rad4 ,die ersten ,male mu man sich allerdings die ,mhe machen1 das ,rad zu schieben und zwar ganz scharf auf rechter ,straenseite2 ausnahmsweise folgt der ,hund nicht links1 dicht am ,fu1 sondern darf frei gehen4 ,vom ,rad aus ihn an der lngeren ,leine zu fhren1 empfiehlt sich nicht1 das knnte nur ein sehr geschickter ,fahrer mit einem auerordentlich lenksamen1 leinenfesten ,hund riskieren und htte hchstens den ,erfolg1 da der ,hund den ,weg nur einmal macht4 ,hat der dem geschobenen ,rad aufmerksam folgende ,hund den ersten ,lauftrieb hinter sich und seine ,geschfte verrichtet1 so steigt man auf einsamer ,landstrae1 die noch wenig von ,autos befahren ist auf1 hlt sich zur ,erziehung dicht rechts1 nimmt sofort flottes ,tempo1 das den ,hund zu gestrecktem ,trab veranlat und nicht viel ,zeit lt1 nach links und rechts abzuschweifen4 ,die schrille ,trillerpfeife hngt an ,schnur am ,handgelenk oder um den ,hals2 ntzlich ist vorn an der ,lenkstange an einer vernickelten ,klemmvorrichtung die ,peitsche zur ,abwehr fremder ,hunde4 ,fhrt man zu zweit1 so sollen beide ,rder mit etwas ,abstand hintereinander folgen2 vorn derjenige ,teil an dem der ,hund mehr gewhnt ist1 als der fhrende1 der zweite gelegentlich korrigierend und berwachend1 folgt4 ,eine ,stunde zum ,rad begleiten ist soviel ,bewegung wie #d ,stunden ,spaziergang4 ,in der ,stadt selbst und auf belebten ,straen fhrt man erst1 wenn der ,hund nach einigen ,wochen des ,mitlaufens achtsam geworden ist4 ,um den etwas reiferen ,hund zum ,laufen neben dem ,wagen zu erziehen1 wre es falsch1 sogleich ein flott fahrendes ,fuhrwerk zu besteigen2 der ,hund wrde leicht aus bermut oder ,spielerei nach dem ,pferd springen oder umkreisen4 ,auf dem ,rckweg nach lngerem ,spaziergang ersuchen wir den ,lenker eines langsam fahrenden ,lastwagens uns zu ,erziehungszwecken das ,aufsitzen zu gestatten und nehmen rechts hinten ,platz4 ,es kommt hierbei nur darauf an1 da der ,hund den ,herrn sieht und hrt1 sich an die fr ihn verwunderliche ,tatsache gewhnt1 da er nicht dicht herangehen kann4 ,bellen und ,anspringen1 was bei langsamer ,fahrt und vorausgegangener ausgiebiger ,bewegung ohnehin selten1 wird nicht geduldet1 mit ,pfui0 oder ,drohung mit ,gerte verwiesen4 ,hilft das nichts1 so springt man ab1 legt ihn an lange ,leine und steigt rckwrts auf4 ,erst nach mehrmaligem ben1 nachdem rollende ,rder und ,pferd dem ,hund nichts mehr unheimlich ,fremdes1 wird ein etwas flotterer ,wagen bestiegen4 ,junge ,hunde lt man zum ,ausritt nicht begleiten1 auer man hat selbst ,stall und ,pferd1 und der ,hund ist durch fteres ,mitnehmen und vorherigen ,aufenthalt im ,stall mit dem ,pferd vertraut1 meidet die ,nhe der ,hufe1 springt das sich bewegende ,pferd nicht mehr an4 ,und auch dann ist es ntzlich1 vorher beim ,ausfhren des ,pferdes den ,hund einige ,male mitgehen zu lassen4 ,der vorher an das ,rad gewhnte wird sich auch da sofort anpassen und dem ,reiter folgen4 #af4 ,kapitel4 ,apportieren und ,verlorensuchen4 ,selbst wenn der ,junghund nach den ,anweisungen des ,kapitel #ab schon spielend gelernt01 -- das ,wort ist sehr bezeichnend und hat tiefen ,sinn -- hat1 mu man ihm doch noch eine vollstndige systematische ,dressuranleitung zum korrekten ,apportieren geben4 ,manche ,rassen sind auch weniger arbeitswillig und zum ,spiel nicht aufgelegt4 ,solchen mit ausgeprgten ,sonderanlagen 7z4 ,b4 ,teckel1 ,windhund7 ist es berhaupt mglich das ,apportieren vor vollendetem #h4-aj4 ,monat beizubringen1 spter ist es nahezu ausgeschlossen oder doch sehr langwierig4 ,zum ben wird jetzt nicht ,ball und ,kugel1 nur das ,apportierholz verwendet4 ,raum dazu3 ein ruhiges ,zimmer ohne ,ablenkungen1 keine ,zuschauer4 ,damit das ,greifstck lieber gefat wird und die ,zhne nicht verletzt1 umnagelt man es mit einem ,lederstreifen4 ,das ,apportieren setzt sich aus #e ,handlungen zusammen 7setz dich1 fa1 apport1 setz dich1 aus74 ,man ruft herein0 hngt die lngere ,leine 7nicht die kurze ,fhrleine7 an das ,halsband ohne das ,tier durch ,lebhaftigkeit zu erregen4 ,fiebert es vor ,erregung hinaus zu kommen1 so macht man mit ihm am ,fu0 einige ,gnge2 ,kommando3 ,setz dich06 ,der ,hund soll in ,erwartung sein1 aber nicht in ,erregung1 wenn es etwa die ,zeit zum gewohnten ,spaziergang wre oder ,gebell andrer ,hunde1 ,lrm1 ,gerusche ihn ablenken4 ,ist das der ,fall1 so verschiebt man die ,lektion1 begngt sich mit der bung leg dich06 ,eine erfolgreiche bung zu richtigem ,zeitpunkt ist mehr wert als ein ,dutzend erfolgloser4 ,sitzt der ,hund in ruhiger ,erwartung1 so holt man das ,apportierholz herbei ffnet ihm den ,fang 7,schnauze7 mit leichtem ,zwang1 legt das ,holz hinein1 hebt leicht1 den ,kopf durch ,druck von unten und spricht deutlich ,fa01 ihn scharf im ,auge behaltend4 ,hlt der ,hund1 so zieht man die ,hand langsam zurck unter ,mahnung ,fa06 ,nach wenigen ,augenblicken nimmt man ihm das ,holz mit der linken ,hand ab1 die rechte drckt leicht den ,kopf nieder und hilft nach mit ,kommando ,gib aus06 ,man belobt1 aber belohnt noch nicht4 ,nach einem kurzen ,gang am ,fu0 erneutes ,setzen und ,wiederholung4 ,inzwischen ,pause mit ,ablegen4 ,herein1 setz dich04 ,hlt der ,hund ohne ,untersttzung1 lt sich das ,holz willig in den ,fang ohne ,nachhilfe legen1 so hlt man es dicht vor die ,schnauze3 ,fa apport0 ihm leicht entgegenkommend4 ,hat er das erstemal von selbst gefat1 so wird er nach aus0 belohnt und die ,lektion mit einem ,rundgang am ,fu0 abgebrochen1 aber nicht durch ,spaziergang abgelst1 weil der ,hund sonst whrend des ,unterrichts nur an diesen denkt4 ,am besten erfolgen solche ,stunden an langweiligen ,regentagen1 am stillen ,sonntag ,nachmittag4 ,es gehrt dazu viel ,nachsicht1 ,geduld und ,zufriedenheit mit kleinem ,fortschritt4 ,der ,hund darf angesichts und whrend der bung mit dem ,apportierholz nie gestraft werden1 damit er nicht ngstlich oder unlustig wird4 ,eher kann man das ,setz dich0 vorher etwas scharf fordern1 leg dich0 ben1 aber dann das ,holz noch nicht zeigen und erst bei erneutem ,setzen ihm einlegen4 ,solange nicht das ,fa ,apport0 ohne ,beihilfe klappt1 schreitet man nicht weiter4 ,nimmt er das dicht vorgehaltene sogleich auf ,befehl1 so wird es das nchste ,mal etwas weg und tiefer gehalten1 nach alsbaldigem gib aus0 belohnt und abgebrochen4 ,eine kurze ,lektion zur ,zufriedenheit bringt mehr ,erfolg als stundenlanges ,wiederholen4 ,die nchste bung ist ,vergrerung der ,entfernung bis der ,hund von selbst nimmt1 sei es1 da wir das ,holz bei kleineren ,rassen auf den ,boden1 bei grten dicht vor seinen ,augen auf bereitstehendem ,holzschemel legen4 ,bei arbeitswilligen ,hunden1 die schon vorher spielend lernten1 geht das alles in einer ,lektion 7mit einigen ,pausen71 bei andren kostet es #f--ab ,tage4 ,ist ein ,hund besonders hartnckig und will sich das ,holz absolut nicht einlegen lassen1 so hilft oft ein ,gewaltmittel4 ,man nimmt ein hnlich dickes ,stck ,rundholz1 legt es ihm weit rckwrts in den ,fang und bindet es durch mehrfaches ,umschlingen im ,nacken fest1 doch ohne zu scharf abzuschnren4 ,mit dieser ,befestigung macht man mit ihm einen mehrstndigen ,spaziergang1 wodurch oft der ,widerstand fr immer gebrochen ist4 ,dabei ist ,kontrolle und viel ,gehen am ,fu ntig4 ,die ,schnur im ,nacken wird zur ,sicherheit noch an das ,halsband befestigt4 ,mit derselben ,verschnrung haben wir hartnckige ,raufer und ,katzenwrger besser als mit ,maulkorb kuriert4 ,nimmt der ,schler das ,holz vom ,boden auf1 so darf es nunmehr fortgerollt oder geworfen werden1 doch soll der ,hund erst auf ,befehl ,fa apport0 zuspringen4 ,dieses abwarten zu lernen1 ist die ,ursache1 weshalb auch ,hunde1 die schon ,ball1 ,kugel usw4 bringen1 die systematische bung mit ,sitzen vor ,kommando1 und mit sofortigem ,abliefern mit ,hinsetzen durchmachen mssen4 ,erst nach ganz exakter ,ausfhrung darf das ,apportieren im freien ,gelnde mittels mitgenommenen ,gegenstands1 nie mit aufgehobenem ,stein oder ,ast gebt werden4 ,schtteln1 ,beien1 ,spielen1 ,herumziehen ist streng zu rgen und durch kurze scharf betonte bung im geschlossenen ruhigen ,raum 7,zimmer1 ,hof7 zu korrigieren4 ,nur ganz allmhlich wird in langsamer ,steigerung der bisherige ,gegenstand durch beliebige andre1 die anfangs die ,witterung des ,herrn tragen sollen1 ersetzt4 ,niemand als der ,herr darf mit ihm ben4 ,schwierige ,aufgaben1 z4 ,b4 ,bringen von ,metall 7,schlssel71 das ,hunde ungern mit den ,zhnen berhren1 werden belohnt1 um die pportierfreude zu strken4 ,dem ,fa apport0 7,ergreifen und ,bringen des ,sichtbaren7 folgt das ,such apport01 womit der ,hund die erste ,anleitung zum ,verstehen von ,suchen0 erhlt4 ,der verwitterte 7riechende7 ,gegenstand wird vor seinen ,augen ins ,gras1 ,klee1 ,heidekraut oder dergleichen geworfen1 so da der ,hund zwar das ,werfen1 also die ,richtung1 nicht aber den eingefallenen ,gegenstand liegen sieht4 ,diesen mu er durch ,absuchen mit ,auge oder ,nase finden4 ,ist die ,kugel in ein grnes ,tuchstck1 das man mit einigen ,tropfen ,anisl parfmiert hat1 gewickelt und erhlt er diese vor dem ,werfen vorgehalten1 so kommt der ,hund rasch von selbst darauf1 die ,nase zu bentzen4 ,meist gengt es und ist auch fr sptere ,nutzanwendung klger1 nur das ,tuchstck einige ,stunden in der ,tasche oder auf bloer ,haut getragen zu haben4 ,beim ,werfen im ,winter im ,schneefeld bentzt man ein helles ,leinenstck4 ,wei der ,hund genau1 was ,such apport0 bedeutet1 so versteckt man im ,zimmer die umwickelte ,kugel1 lt den ,hund erst setzen und animiert mit ,such verloren04 ,der gefundene ,gegenstand ist immer1 auch im ,zimmer unter ,hinsetzen vor den ,herrn abzuliefern4 ,mit der ,hand gibt man die ,richtung an1 damit der ,hund lernt1 diese als ,hilfsmittel zu betrachten4 ,erste ,nutzanwendung3 whrend ,gehen am ,fu0 lassen wir die umwickelte ,kugel fallen1 nach zehn ,schritten3 ,kehrt4 ,setz dich01 der ,hund wei1 da es etwas zum ,apportieren gibt4 ,wir deuten von ihm weg1 dicht am ,boden entlang nach mit der ,hand rckwrts3 ,such verloren04 ,versteht er nicht1 so gehen wir langsam mit ihm zurck und verkrzen das nchste ,mal den ,abstand auf #e ,schritte4 ,das ,deuten am ,boden lehrt ihn1 da er auf ,rckspur suchen soll4 ,nach einer ,reihe von bungen begreift der ,hund unter ,bentzung und ,beobachtung der ,winke mit ,hand oder ,arm ganz von selbst1 ob er auf der ,fhrte oder frei suchen soll4 ,durch ,lob und freundliche ,behandlung wird das ,apportieren und ,suchen bei den meisten ,hunden zur ,leidenschaft2 es darf sich nur niemals mit den bungen der ,begriff von schroffer ,behandlung oder ,strafen verbinden4 ,auch darf man den ,hund nie durch allzuhufige ,wiederholung am gleichen ,platz genau derselben bung langweilen oder ermden4 ,abschlu immer ,lob und ,zufriedenheit4 ,weitergehende ,dressur der ,spurenarbeit mit ,gehilfen ist ,sache der sogenannten ,polizeihunddressur aus ,sozialdressurbchern4 #ag4 ,kapitel4 ,kleine ,kunststcke4 ,unter teilweiser ,ausntzung des schon vorher ,gelernten und der bei spielender ,dressur 7,kap4 #ab7 festgestellten ,anlage lassen sich viele sogenannte ,kunststcke beibringen1 die man aus der ,lust des ,hundes am ,springen1 ,apportieren1 ,verbindung von beiden1 ableitet4 ,wer mit seinem ,hund verblffen will1 da dieser scheinbar rechnen oder lesen kann1 der mu ihn nur mit leisesten ,winken1 kaum merklicher ,bewegung der ,lippen1 ,zucken der ,schulter dirigieren4 ,dazu sind nur ,hunde brauchbar1 die mit ,spannung dem ,herrn ins ,gesicht sehen1 die ,kommandos dort mehr ablesen als hren4 ,wer seinen ,schler an laute ,befehle1 von lebhaften ,krperbewegungen begleitet1 gewhnt hat1 darf nicht erwarten1 da er auf ein leises1 mit geschlossenen ,lippen hervorgebrachtes ,ss0 reagiert4 ,oder ein ,zucken von ,schulter1 ein ,bewegen der ,zehen1 die im ,stiefel ein ,knarren oder ,biegung des ,leders verursachen1 beachtet4 ,auf solchen1 von den ,mitmenschen nicht bemerkten ,zeichen beruht das ,lesenknnen der ,hunde oder ihre ,fhigkeit1 schwierigste ,rechenaufgaben zu lsen4 ,noch nie hat ein denkender ,hund oder ,pferd in ,abwesenheit des ,herrn eine ,frage beantwortet4 ,doch es ist sicherlich schon ein ,beweis auerordentlicher ,arbeitsfreude1 wenn ein ,hund immer wieder ,buchstaben oder ,zahlen klopft1 scharrt1 ,buchstabenbltter herbeibringt4 ,man mge sich also trsten1 wenn der eigne ,hund nur mechanisch ,gelerntes von sich gibt2 selbst die gelehrtesten ,hunde arbeiten nicht anders4 -- ,hunde1 die lebhaft sind und bewegungsfreudig1 lernen sehr leicht springen1 wenn man z4 ,b4 an langen ,regentagen sie nicht hinausfhren kann4 ,zwischen eine ,tr stellt man ein ,brett 7,kistendeckel7 in ,lnge der ,trffnung und in #c_/d ,hhe des ,hundes71 befiehlt setz dich0 etwa #a--b m von dieser entfernt1 bersteigt selber lebhaft das ,brett mit dem ,ruf ,komm hopp04 ,und ebenso zurck4 ,wiederholt es mehrmals1 spter auch ohne vorher setzen zu lassen4 ,sodann wirft man den ,ball oder ,apportierholz und befiehlt3 ,hopp1 apport01 bis der ,hund freudig auf ,kommando das ,brett berspringt4 ,das nchste ,mal wird das ,brett durch vier zusammengestellte ,leisten in folgender ,form zwischen der ,trffnung ersetzt1 die nicht hher sein drfen als er1 weil sonst der ,hund darunter durchschlpft4 ,springt er freudig1 so wird die ,lattenumrahmung einerseits frei an eine ,wand gedrckt1 die andre ,seite begrenzt man selbst und kommandiert ,hopp04 ,endlich stellt man nur noch die obere ,latte allein an verschiedenen ,stellen gelegentlich auch allmhlich erhhend wieder zwischen die ,trffnung1 bis der ,hund freudig die wohlbekannte ,sprungplatte bersetzt4 ,dann wird diese durch ausgestreckten ,arm oder ,spazierstock ersetzt4 ber der eingeklemmten ,latte zwischen der ,tr wird ein ,reifen1 aus ,spanischrohr gebogen und anfangs durch ,umwicklung mit ,packpapier vergrert1 gehalten1 bis der ,hund durch den dnnen1 etwas verengten ,reif ber die ,latte zugleich setzt und schlielich durch den ,reifen allerorten4 ,dann wird er gradso durch einen ,bogen springen1 den man mit beiden ,armen1 anfangs noch ber der ,trlatte1 bildet4 ,alle ,steigerungen erst1 wenn das ,kommando hopp0 ber das ,brett sofort verstanden und willig ausgefhrt wird4 ,mit ,lob1 freundlichem ,abklopfen nicht zu sparen1 als ,abschlu eine kleine ,belohnung4 ,alle kurzrckigen ,rassen 7,terrier1 ,pudel1 ,pinscher1 franzsische ,bulldoggen1 ,dobermann7 sind sprungwillig1 weniger die lngeren1 auf krzeren ,lufen1 oder die ,trablufer 7,schferhund1 ,rottweiler71 die es aber aus ,galopplauf im ,freien ber eine ,wandung zwischen ,gartentr ebenso rasch begreifen4 ,auch hier kann man ,apportierlust dazu benutzen1 namentlich wenn der ,sprung aus ,garten oder ,hof zum ,spaziergang ins ,freie fhrt4 -- ,hat der kleine ,hund durch fteres ,zuwerfen kleiner ,brocken1 anfangs aus der ,nhe1 das ,auffangen unter ,nimm0 begriffen1 so mu er auch lernen1 zu warten bis er die ,erlaubnis erhlt4 ,man hngt die ,leine an das ,halsband1 was dem ,hund immer das ,bewutsein gibt1 doppelt an den ,herrn zum ,folgen gebunden zu sein1 und lt setzen01 hlt den ,kopf unter ,mahnung zur ,ruhe1 wagrecht1 legt leise ein ,stck ,zucker auf die ,nase und lt langsam den ,kopf los4 ,auch ohne ,mahnung pflegt der ungewohnte ,anblick die ,augen zu bannen1 unter st0 entfernt man sich und fixiert scharf4 ,tritt herzu1 ein leichter ,schlag von unten an den ,unterkiefer wirft das ,zuckerstck in die ,luft ,nimm0 gibt die ,erlaubnis danach zu schnappen2 fllt es zur ,erde1 so wirft man es nochmals in die ,hhe mit ,nimm04 ,am nchsten ,tag wird die bung wiederholt1 spter ohne ,leine aber immer mit vorherigem ,kommando3 ,setz dich40 -- ,das vorgehaltene ,stck ,zucker dient auch als ,lockmittel zum ,durchschlpfen zwischen die ,fe im ,gehen4 ,man stellt sich mit vorgestelltem ,fu vor den ,hund1 lockt mit der linken ,hand den rechts sitzenden ,hund4 ,ist er durchgeschlpft1 so wird das andre ,bein vorgestellt und der ,zucker in die rechte ,hand genommen1 bis man #c oder #d ,schritte gemacht hat4 ,hierauf erhlt er das verdiente ,stck1 das immer zum ,schlu gegeben wird1 auch wenn man nicht mehr ntig hat1 es zum ,locken vorzuhalten und der ,hund auf ,befehl hier durch0 in ,erwartung der spteren ,belohnung von selbst kommt und bei jedem ,schritt zwischen den ,beinen durchluft4 ,manche ,hunde niesen aus ,verlegenheit1 wenn man sie fixiert4 ,man fragt dazu3 ,wie niest der ,hund08 und belohnt4 ,andre ,hunde reagieren auf ,quietschball 7,gummiball1 der zusammengedrckt1 fiebt7 prompt durch kurzes ,bellen4 ,man wiederholt dicht vor ihnen das ,gerusch #c--d mal1 belohnt jedesmal1 namentlich wenn der ,hund fter antwortet4 ,dann wird der ,ball in der ,hand verborgen1 ganz leicht gedrckt1 der sitzende ,hund erwartungsvoll angesehen4 ,auf ,antwort darf mit ,belohnung nicht gespart werden4 ,ist man sicher1 da der ,hund #e--f mal unbedingt anschlgt1 so kann man ihn als ,rechenknstler vorfhren und fragen3 ,setz dich01 wieviel ist #d mal #h weniger #bi4 ,darauf dreimaliges ,drcken auf den verborgenen ,ball1 wobei die ,zuschauer1 um den ,hund nicht zu verwirren0 etwa #aj ,schritt weit entfernt gehalten werden1 so da sie unmglich das leise ,gerusch des ,balls in der ,brusttasche durch den angepreten ,arm oder in der ,hosentasche vernehmen knnen4 ,alles das sind scheinbar berflssige ,spielereien ohne praktischen ,wert4 ,in ,wahrheit ist alles ntzlich1 was der ,hund lernt4 ,aus einem ergibt sich das andre4 ,noch bedeutungsvoller ist das ,lehren fr den ,besitzer2 er erlernt dabei den ,hund behandeln und zu ermessen1 wie weit ein ,hund auf ,erinnerung und ,reize reagiert4 ,das ,einvernehmen zwischen ,mensch und ,tier wchst2 der ,hund wird mit jedem neuen ,begreifen leichter erfassen und fester behalten4 ,bis er ,stimme1 ,ton1 jede ,regung versteht1 worber man oft irrig sagt3 er versteht jedes ,wort4 ,alle hohe ,dressur ist ,willigkeit zur ,beachtung von ,zeichen4 ,damit ,belohnungen 7ein ,stckchen ,kakes1 ,zucker7 auch als solche empfunden werden1 darf der ,hund nicht berfttert sein1 auch auer den regelmigen ,mahlzeiten in seiner ,schssel von niemand je ,leckerbissen zugesteckt erhalten4 ,eher etwas knapp an einem ,schultag 7,regentag73 ein voller ,bauch studiert nicht gern4 #ah4 ,kapitel4 ,wasserarbeit und ,schwimmen4 ,die meisten ,hunde gehen gern von selbst bei ,hitze ins ,wasser1 wenn sie nicht unvernnftig behandelt1 d4 h4 hineingeworfen oder an einer pltzlich abschssigen ,stelle den ,grund verlieren und erschrecken4 ,ehe man den mindestens #f--h ,monate alten ,hund ans ,wasser fhren will1 sucht man sich schon in ,gedanken eine flache ,uferstelle aus1 an der man sich nach ,spaziergang an heien ,sommertagen lagert4 ,dann lt man ihn gewhren und selbst ,bekanntschaft mit dem nassen ,element suchen4 ,jeder ,zwang ist von bel1 ,beispiel lterer ,hund ntzlich1 aber nicht unerllich4 ,hat er sich ins ,wasser gestellt und macht darin ,gehversuche1 so wirft man ein rundes ,holzstck das mit langer dnner ,schnur zum ,herausholen zur ,sicherheit versehen ist1 wenige ,meter von ihm noch ins flache ,wasser3 ,apport04 ,sobald er herauskommt1 schnell das ,kommando ,setz dich1 gib aus061 ehe er sich noch schtteln kann4 ,wasserabschtteln vor ,ablieferung des ,apportgegenstands ist ein ,dressurfehler1 weil dabei meist der ,gegenstand fallen gelassen wird und liegen bleibt oder1 falls ,ente des ,jgers1 entweicht4 ,was auch der ,schler ausfhrt1 mu exakt sein4 ,hat man das ,holz abgenommen1 so mag er erst etwas herumspringen1 ehe man aufs neue wirft4 ,nicht ermden1 und mit ,lob abschlieen1 sodann flotter ,heimweg namentlich spter bei khlerem ,wetter4 ,einige ,tage spter versucht man es in tiefem ,wasser2 scheut er es1 so geht man ohne ,tadel nach ,hause1 versucht es nochmals4 ,das ,versagen ist kein ,unglck an sich1 aber es gibt ein nie versagendes ,mittel jeden ,hund zum ,schwimmen zu bringen4 ,dazu brauchen wir einen lebenden ,gehilfen oder einen kurzen ,pfahl1 #a m lang1 unten spitz zum ,einschlagen2 oben 7etwas unter ,rand7 wird eine ,ringschraube eingedreht4 ,ort ein ,bach1 der zum ,durchwaten fr den ,hund zu tief aber nicht reiend ist1 ,nhe einer ,brcke4 ,auf dem einen flachen ,ufer schlagen wir mit krftigem ,stein den ,pfahl in den ,boden1 so da er etwa #ab m noch herausragt1 ziehen durch die ,ringschraube eine lange krftige ,leine1 werfen die beiden ,enden auf das andre ,ufer1 zum sicheren ,wurf mit angebundenem starken ,holzstck4 ,sodann begeben wir uns mit dem ,schler ber die ,brcke zu der dem ,pfahl gegenber liegenden flachen ,stelle4 ,das eine ,ende wird an das gengend eng gestellte1 aber nicht wrgende ,halsband befestigt1 das andre nehmen wir in die rechte ,hand4 ,mit der linken fhren wir dicht an das ,wasser und ziehen nun mit der rechten ,hand langsam aber fest die durch die jenseitige ,ringschraube laufende ,schnur4 ,voraus1 so ist's brav40 ,der ,hund fhlt sich gefhrt an der ,hand des ,herrn1 wenn er auch im ,wasser den ,boden unter den ,fen verliert1 zieht ihn die ,leine1 da er nicht versinkt1 noch unsicher wird oder ,zeit hat zum ,paddeln oder ,wasser treten4 ,kurz vor dem ,ufer1 noch ehe er herausspringen kann1 erfolgt das ,kommando herein1 hierher06 und das andre ,ende der ,leine1 das bisher nur nachgab1 zieht zurck4 ,man kann denselben ,effekt mit einem ,gehilfen erreichen1 der den ,hund am ,halsband hlt1 whrend man die lange ,leine ans andre ,ufer wirft1 ber die ,brcke geht und nun selbst den ,hund an dieser zu sich unter ,anruf hinberzieht4 ,dort wird er gelobt4 ,besser ist es aber1 das ganz allein in aller ,stille ohne ,zuschauer und ,teilnehmer abzumachen4 ,man wird erstaunt sein1 wie rasch jeder ,hund begreift1 da das ,wasser gar nichts gefhrliches ist1 und da er an der fhrenden ,hand des ,herrn immer in ,sicherheit ist4 ,dieses ,hilfsmittel mu in vollster ,ruhe und ,bedchtigkeit bentzt werden1 berzeugt1 da es hilft und da der ,hund ohne jede ,aufregung sich leiten lassen wird1 als ob man schon #aj ,hunde auf diese ,weise von der ,harmlosigkeit des ,wassers berzeugt htte4 ,am besten setzt man sich einige ,minuten vor dem ,anlegen an die hinbergeworfene ,leine ans ,ufer und raucht eine ,zigarette1 was auch zum ,vertreiben von ,mcken ntzlich ist4 ,jede ,unruhe1 ,nervositt oder ,unsicherheit des ,herrn bertrgt sich auf den ,hund1 den wir auch nie ber ,trauer oder ,niedergeschlagenheit tuschen knnen1 wie unsre ,angehrigen1 die wir aus ,rcksicht leicht mit ,worten zu beruhigen vermgen4 ,zu ,schwimmknstlern und ,tauchern kann man nur solche ,rassen machen1 die ererbte ,wasserpassion infolge ,lebensweise der ,vorfahren 7,neufundlnder7 oder ,abstammung von ,arbeitsschlgen 7,pudel1 ,spaniel4 ,airedaleterriers1 die ,otterhundblut fhren7 besitzen4 fter fhrt auch hufige ,gelegenheit durch ,nhe von ,teichen1 ,flssen1 ,meeres- oder ,seeufer1 harte ,schlge1 wie rauhhaarige ,terriers und ,pincher dazu4 ,vorbedingung zum ,tauchen ist sehr klares1 ruhiges ,wasser und freudiges ,apportieren1 wozu man ,holzstcke durch ,beschweren zum ,untersinken prpariert1 aber nie ,steine1 bentzt4 ,will man den schwarzen ,schnrenpudel in voller ,schnheit und ,farbe erhalten1 so darf er nach dem ,baden wie ,schwimmen nicht lebhaften ,sonnenstrahlen ausgesetzt werden2 man whlt dazu die warmen ,sommerabende4 ,auch lasse man sich nicht verleiten1 an khlen windigen ,abenden ,hunde ins ,wasser zu schicken1 besonders nicht kurz behaarte4 ,zum mindesten nehme man ein altes ,handtuch mit und frottiere krftig dem ,haarstrich entlang4 ltere ,jagdhunde1 die viel zur ,entenjagd bentzt werden1 zeigen durch ,nierenleiden und ,rheumatismus1 wohin solche ,zumutungen fhren4 ,hat der passionierte ,hund gegen ,willen des ,herrn ein eisiges ,bad genommen1 so begibt man sich im ,eilschritt zur nchsten ,behausung und scheue sich nicht1 dort ,wrmeschutz vor ,ofen oder1 nach ,trockenreibung mit ,heu oder ,stroh1 im ,stall zu erbitten4 ,es wird selten gemtlose ,menschen geben1 die einem ,tier ,mitgefhl versagen1 was zudem nichts kostet4 ,lieber eine halbe ,stunde ,aufenthalt1 als ein krankes ,tier1 fr das der ,herr verantwortlich ist4 #ai4 ,kapitel4 ,schufestigkeit und ,verteidigung des ,herrn4 ,wenn manche ,hunde auf ,schu ausreien1 und sogar schuscheue ,jagdhunde vorkommen1 so ist nervse ,veranlagung1 der nicht rechtzeitig entgegengetreten wurde1 sowie ein erstmals in nchster ,nhe abgegebener ,schu schuld4 ,der ,jger schiet vom ,hund weg auf ein ,ziel1 der ,jagdhund mu auf ,schu sich legen und ,befehl abwarten4 ,der ,schu gegen ,herrn des ,schutzhundes kommt in der ,richtung auf diesen4 ,also ist hier die ,gewhnung eine andere4 ,der ,abfeuernde soll nie der ,herr sein1 sondern immer ein ,zweiter1 ein ,feind4 -- ,der ,gehilfe erhlt einen ,revolver1 geladen mit ,platzpatrone-7ohne ,kugel1 anfangs wenig ,pulver72 er hat sich im freien ,gelnde1 etwa #ajj m weit aufzustellen und zunchst nur durch lebhafte ,bewegung und rden ,anruf auf sich aufmerksam zu machen4 ,der ,hund steht angeleint links vom ,herrn4 ,der erste ,schu fllt1 ,kommando3 ,gib ,laut604 ,man lobt1 hlt den ,hund zurck4 ,der ,gehilfe nhert sich auf ,wink1 gibt weiteren ,schu ab4 ,je lebhafter der ,hund bellt1 desto weniger hrt er die ,schsse1 deren letzter auf hchstens #f m ,nhe erfolgen darf4 ,jetzt rckt man mit dem ,hund vor1 worauf der ,gehilfe sofort zurckweicht4 ,hier wie bei allen ,mannbungen mu der ,hund immer den ,eindruck haben1 da er der ,sieger sei1 der mit drohendem ,bellen den ,feind in die ,flucht schlgt4 ,aber nie darf ,manndressur und ,angriff mit einem ,hund gebt werden1 der nicht eine volle systematische ,dressur hinter sich hat und fest im ,appell ist4 ,bei scharf veranlagten1 krftigen ,rassen knnten ,miverstndnisse von ,schu1 ,bewegung1 ,verwechslung des ,gehilfen oder dgl4 zu verhngnisvollen ,folgen fhren4 ,man mu immer wissen1 wo man nur anleiten und mehr den ,zurckruf ben mu1 und wo man den etwas schchternen ,hund zum ,draufgnger steigern kann4 ,also ,vorsicht bei ,schferhunden1 ,rottweiler1 ,dobermannpinscher1 ,doggen1 ,bulldoggen2 bei diesen wird nicht scharf gehetzt1 sondern nur die ,richtung angegeben und ,gehorsam gebt4 ,den regungslos stehenden ,menschen 7oder ,gehilfen7 hat der ,hund nur zu verbellen1 nie anzugreifen4 ,das ,bewachen erfolgt in liegender ,stellung1 ,kopf in ,richtung des ,feindes4 ,reagiert der ,schutzhund auf den ,verbrecher0 nicht1 so wird er wie folgt immer scharf zu machen sein4 ,der ,hund steht an kurzer ,leine an linker ,seite des ,herrn2 der ,gehilfe in aufflliger ,kleidung 7umgedrehter ,joppe7 nhert sich mit einem greren ,ast1 rgert damit mit krchzenden ,tnen den ,hund4 ,entweicht sofort1 wenn dieser auf ,kommando bellt1 begibt sich auf erhhte ,stelle 7,mauer1 auf ,baum mittels angelegter kurzer ,leiter71 so da ihn der ,hund keinesfalls erreichen kann4 ,von obenher reizt er den ,hund mit dem ,ast2 gibt dieser lebhaft ,laut1 so kommt der ,herr hinzu1 lobt ihn und fhrt ihn weg an der ,leine1 doch nur wenige ,schritte1 worauf der ,hund frei an ,fu0 als ,gehorsamsbung zu folgen hat4 ,systematische ,dressur zum ,fassen des ,gehilfen 7,verbrechers07 erfordern ,hetzgewand1 ,schutzrmel1 ,dressurplatz und sollte von ,laien nur unter ,anleitung erfahrener ,dressurleiter im ,polizeihundverein1 ,schferhundverein erfolgen4 ,vieles ben und ,beienlassen wird besser vermieden2 man erzieht damit biwtige ,hunde4 ,ist ein ,hund nicht scheu1 hat er nur einige ,male den flchtenden ,gehilfen verfolgt1 so wei er im ,ernstfall von selbst von seinen ,zhnen ,gebrauch zu machen4 ,allerdings soll der ,schutzhund auch nicht ausreien1 wenn ihm jemand mit ,ast oder ,stock droht1 und das ist nur damit zu erreichen1 da man einen ,gehilfen gegen den angeleinten1 dicht beim ,herrn stehenden1 bellenden ,hund vorgehen lt4 ,zieht er sich scheu zurck1 so wchst dem ,hund sofort der ,mut1 er geht vor und weicht auch nicht zurck1 wenn absichtlich ungeschickte ,schlge zunchst nur auf den ,boden klatschen4 ,erst wenn der ,hund wtend bellt1 darf ihn ein ,schlag mit ,ast berhren1 wird aber dann nicht schaden1 sondern den ,hund nur angriffsmutiger machen4 ,immer mu der ,herr dabei stehen1 animieren1 aber doch den ,hund so kurz halten1 da eine ,verletzung des ,gehilfen ausgeschlossen ist4 ,pltzlich steht dieser ganz still1 dann wird auch der ,hund mit kurzem ,kommando ab6 ,leg dich01 zur ,ruhe verwiesen4 ,den gegebenen ,schutzhund liefert die ,zchtung1 erzieht die ,liebe zum ,herrn4 ,nicht die ,hetzarbeit1 die oft verdirbt und fast nur fr ,hundebesitzer in einer gefhrdeten ,berufsstellung angezeigt ist4 ,hunde an die ,kette der ,htte anzulegen und necken zu lassen1 veranlat sie zwar bei jedem geringfgigen ,anla zu bellen1 zu schnappen und sich wie toll zu gebrden1 macht also einen drohenden ,kettenhund1 aber niemals einen zuverlssigen ,schtzer4 ,von der ,kette und dem rtlichen ,rckhalt wie ,htte gelst1 sind solche ,hunde meist feige1 schnappen hchstens aus ,angst fr sich selbst von rckwrts zu4 ,der richtiglernende ,beschtzer kann nur durch den fingierten ,angriff gegen ihn1 wenn er dicht beim ,herrn steht1 oder gegen den ,herrn selbst im ,dunkeln zum ,begreifen des ,schtzens gebracht werden4 ,auch der tobende ,verbrecher0 hinter einer ,holzwand1 der den ,hund reizt1 fhrt nicht auf das ,ziel ,schutz1 sondern zur ,rauflust1 die dann erst wieder gebndigt und in gesunde ,richtung gestellt werden mu4 #bj4 ,kapitel4 ,korrektur verdorbener ,hunde4 ,ein ,erzieher und ,dresseur1 der selbst erst einen ,hund verdorben hat1 eignet sich auch nicht zur ,berichtigung1 die noch weit hhere ,anforderungen an ,konsequenz1 ,geduld1 ,ruhe1 ,eingehen auf den ,charakter fordert4 ,unbedingt hoffnungslos ist kein jngerer ,hund1 den man aus fremder ,hand mit ,fehlern mangelhafter ,dressur1 hand- oder schuscheu1 zum ,entweichen geneigt erhlt4 ,die ,hauptbedingung ist1 da der ,hund und neue ,herr sich innig aneinander anschlieen1 sehr viel beisammen sind1 da der auf ,strae etwa unbndige1 ,wagen nachprellende1 rauflustige1 ,geflgel hetzende ,hund mglichst wenig ,gelegenheit zu beltaten findet1 solange er nicht eine vollstndige neue systematische ,dressur 7,kapitel #ac bis #ag7 durchgemacht hat1 als ob er noch nie etwas gelernt htte4 ,und von allen bungen reichliche ,wiederholungen unter peinlichster ,beachtung des vorgeschriebenen ,anlegens und dazu ,setz dich04 ,vor ,beginn des ,kursus muss man einige ,tage der ,woche weiten ,spaziergngen oder ,radtouren in allerlei ,gegenden vor der ,stadt opfern4 ,in den ,straen aber an kurze ,leine links am ,fu04 ,niemand fttert als der ,herr1 in dessen ,schlafzimmer 7oder nebenan bei offener ,tr das ,schlaflager 7,platz07 sich befindet4 ,fremden ,hunden1 ,wagen1 ,autos1 allem1 was der ,hund scheut oder ihn reizt1 weicht man nicht aus1 sondern fhrt den ,hund so dicht als mglich vorbei4 ,hier wie bei allen sonstigen ,gelegenheiten wird viel mit ihm gesprochen4 ,je mehr der ,hund lernt 7,kapitel #ag7 und man bt1 desto besser4 ,er mu seine ganze ,vergangenheit vergessen1 viel ,bewegung haben und ,abends mde sein4 ,der neue ,besitzer soll womglich den frheren ,herrn 7aber nicht in ,gegenwart des ,hundes7 persnlich kennenlernen und dessen ,wesen studieren1 damit er in allen ,kundgaben zum ,hund sich auf das ,gegenteil einstelle4 ,spricht jener laut1 rasch1 lebhaft1 so bertreibe er im ,verkehr mit dem ,hund das ,gegenteil4 ,dieser mu sich immer beobachtet wissen und mit dem ,herrn verbunden fhlen4 ,ehe ,befehle erfolgen1 mu sich der ,hund setzen1 den ,herrn anblicken lernen1 das ,kommando abwarten und ablesen4 ,hat man aber dazu nicht ,zeit1 so fange man besser den ,versuch gar nicht an1 verschiebe den ,erwerb auf die ,ferien4 ,man glaube nicht1 da man mit ,strafen einen verstockten ,jungen oder ,hund korrigieren knne2 damit mag man ihn hchstens zurckhalten1 solange er dicht unter den ,augen in der ,hand ist4 ,er mu ganz neu sich selbst erleben lernen und im ,verhltnis zum ,herrn eingestellt werden4 ,gehorsamsbungen knnen nicht oft genug 7aber ohne ,strafen7 gemacht werden2 rasch und prompt hat ,setz dich1 leg dich1 apport1 ,platz1 herein1 am ,fu0 zu erfolgen4 ,dazu viel ,arbeit1 ,sprungbungen1 ,kunststcke1 ,verlorensuchen1 ,apportieren aus ,wasser1 ,gewhnen an ,schu ohne ,hetzarbeit1 das ,leben im ,hause streng regelmig1 nie allein ohne ,aufsicht auf die ,strae4 ,eine groe ,summe von gtigen ,mhen2 ehe man sich dieser unterzieht1 wge man1 ob diese der betreffende ,hund nach ,rassenschnheit und ,anlagen1 die das ,auge und der ,gesichtsausdruck verrt1 wert ist4 ,nach ,charakter ist der verdorbene ,hund ursprnglich oft mehr wert als der1 an dem nicht leicht etwas zu verderben ist4 ,,iv4 ,teil4 ,praktische ,anleitung zur ,hundehaltung4 #ba4 ,kapitel4 ,der ,zwinger1 die ,htte1 das ,lager4 ,ein altes ,wort sagt3 ,einmal ,hundefreund1 immer ,hundefreund40 ,zu einem ,dauerzustand fr das ,leben lohnt es auch ein ,dauerheim zu schaffen1 da aus dem ,hundebesitzer1 dem erfolgreichen ,aussteller1 sehr oft der ,zchter wird1 der die hufigen ,bitten aus ,freundeskreis nach einem ,abkmmling seines ,musterhundes erfllen will4 ,bei einem ,einfamilienhaus1 sei es ,stadtmiethaus oder ,eigentum vor der ,stadt1 sollte der ,zwinger nicht fehlen4 ,er erleichtert die ,haltung1 ermglicht die ,zucht1 hilft ,haus und ,wohnung sauber halten1 wenn der ,hund nach ,spaziergang bei ,regen oder ,schneeschlamm na heimkommt und vor ,einla in das ,haus eine ,stunde auf reichlichem ,strohlager trocken und sauber geworden4 ,die lufige ,hndin ist dort whrend der ,zeit1 in der jede zum ,entweichen neigt1 sicher bewahrt4 ,die ,zuchthndin kann dort in ,ruhe werfen und mit den ,welpen bleiben1 bis sie anfangen selbst zu fressen und weggegeben werden4 ,auch in einer ,villa mit #b--c ,wohnungen erspart ein schlichter ,zwinger viel ,beschwerden wegen beschmutzter ,treppenhuser1 und die im ,verhltnis zu dem ,luxus eines ,hauses ganz geringfgigen ,kosten fr einen ,hundezwinger werden reichlich ausgewogen4 ,in manchen ,grostdten verbieten die ,besitzer die ,haltung eines greren ,hundes2 ein ,zwinger wrde diese ,hrte berflssig machen4 ,die sehr hohe ,zahl der ,familienhunde in ,england1 das ,fehlen von ,kreuzungen und wertlosen ,straenktern geht sicher auf ,konto der ,zwinger beim englischen ,familienhaus als bequeme ,unterbringung und ,bewahrungsmittel der ,hndinnen vor ,fehltritten4 ,der ,zwinger lehnt sich am besten an eine geschtzte ,mauer in ,nordost1 er habe mglichst viel ,sonne1 der ,boden mu unbedingt betoniert1 undurchlssig1 also waschbar sein1 da er sonst nach kurzer ,zeit verseucht und bel riecht4 ,auch wrde auf durchlssigem1 feuchtbleibendem ,boden der ,holzzwinger rasch unten verfaulen4 ,die ,betonunterlage etwas hher als der ,hof und leicht schrg geneigt von der ,mauer weg1 damit ,regen schnell abluft4 ,eine rechtwinklige ,ecke des ,hofes oder an ,hausrckwand angefgt1 macht nur zwei ,gitterseiten ntig und gewhrt mehr ,wetterschutz1 ist auch leichter stabil anzulegen4 ,das ,gitter vorn mit ,tr1 aus ,eisenstben1 die nur einmalige ,ausgabe sind1 die ,enden nach ,innen gebogen1 was berspringen oder ,klettern verhindert4 ,drahtgeflecht rostet zu rasch und lt sich dagegen nicht durch ,anstreichen schtzen4 ,fr mittelkleine ,rassen unter ,stuhlsitzhhe ist der ,zwinger entbehrlich1 hchstens fr den ,zchter solcher 7z4 ,b4 ,foxterriers7 ntig4 ,also sei er gleich so gro angelegt1 da ein ,mann mit gebcktem ,kopf darin stehen kann4 ,eine gerumige ,htte aus ,hartholz1 mit heiem ,leinl getrnkt und mit lfarbe gestrichen1 gengt auch2 das ,holz innen und auen glatt behobelte1 sogenannte ,nut- und ,federbretter1 von auen mit ,decklatten an den ,fugen benagelt4 ,kein ,satteldach1 sondern ein glattes1 schrges ,dach mit ,dachpappe benagelt zum ,aufheben4 ,bei groer ,klte lt sich leicht innen auf ,leisten ein zweites ,dach nur aus ,brettstcken auflegen und damit die ,hhe reduzieren4 hnlich soll ein von unten wrmender ,doppelboden nicht fehlen1 der ,zwischenraum mit ,torfmull gefllt4 ,dieser hlt warm2 saugt ,feuchtigkeit geruchlos auf4 ,als ,windschutz wird bei ,klte ein ,sack vor den ,einschlupf gehngt1 den der ,hund beim ,einkriechen verschiebt4 ,der ,zwinger sei eine vergrerte ,htte mit ,tr2 in diese kommt das ,einschlupfloch1 durch ein herablabares ,fallbrett verschliebar1 wie an ,hhnerhusern blich4 ,innen dient eine erhhte ,pritsche mit reichlich ,stroh als behagliches ,lager4 ,das ,verbringen in ,zwinger oder zur ,htte soll nie eine ,strafe sein1 wird auch nach ,rckkehr von ,spaziergang als solche nicht empfunden1 zumal nach #ab--a ,stunde die ,erlsung zur ,futterstunde schlgt4 ,gelegentlich wird auch das ,futter in den ,zwinger gebracht oder dient er als ,nachtaufenthalt4 ,die tragende ,hndin wird schon #ad ,tage vor dem ,wurftage an den ,zwinger allmhlich gewhnt1 indem sie dort ihre ,mahlzeiten erhlt4 ,die ,gittertr ist nach ,innen1 die des ,hauses nach ,auen zum ffnen4 ,gegen unbefugtes ,fttern1 ,zustecken von ,knochen schtzt1 wenn ntig1 ein von auen an das ,gitter mit ,bindedraht befestigtes ,geflecht4 ,da der ,zwinger fr den ,familienhund niemals stndiger ,aufenthaltsort sein soll1 weil er dort verdummt und seinem ,zweck als ,gesellschafter und ,wchter entzogen wrde1 ist kein kunstvoller ,steinbau ntig4 ,dient der ,zwinger als ,wurfraum1 so ist in diesem mit etwa #ab cm breiten1 #bj mm starken ,brettern ein ,wurfplatz abzugrenzen1 benutzt man dazu die ,htte1 so wird mit ebensolchem ,brettstck nach vorn zum ,einschlupf abgegrenzt1 damit die ,welpen nicht herausfallen knnen und auch nicht zu nahe vorn am ,eingang liegen4 ,ein ,lager in der ,wohnung mu jeder ,hund haben1 besser noch ein solches im ,zimmer und ein zweites im ,vorhaus 7,treppenhaus des ,einfamilienhauses74 ,fehlt es1 so suchen die ,hunde1 deren ,bauchseite drftig behaart1 aus ,wrmebedrfnis ,polstermbel auf4 ,alle ,hunde1 die auf blanker ,erde oder ,holzboden bestndig liegen1 bekommen hliche1 kahle ,liegebeulen an den ,ellenbogen4 ,fr kleine ,rassen gengt als ,lager eine ,kokosmatte4 ,fr grere bewhrt sich am besten eine ,matratze1 mit ,seegras gefllt1 vom ,tapezierer in ,form solid durchgenht1 aus ,grnden der ,reinlichkeit mit abzuknpfendem berzug1 die sen zum ,knpfen aus ,leder unterhalb der ,matratze zu befestigen1 damit sie der ,hund nicht aus ,langeweile nachts annagt4 ,aus ,verdoppelung 7,zusammennhen7 zweier ,stcken eines ausgedienten ,teppichs kann man auch fr mittelgroe ,rassen ein ,lager stabil herstellen4 ,in vielen ,geschften sind fertige ,hundelager fr kleinere ,schlge erhltlich1 die aus ,eisenrahmen mit starkem ,drellbezug bestehen2 in diese gehrt aber unbedingt eine genau dazu passende ,kokosmatte4 ,krbe in flacher ,form empfehlen sich nur fr kleine ,tiere2 das darin liegende ,kissen mu jeden ,morgen sauber ausgeschttelt werden4 ,fr ,hausflur oder ,treppenhaus kann man mit #d ,eckpfosten1 #d ,brettstcken von etwa #ae cm ,breite und darunter ,bodenbretter eine erhhte ,pritsche von etwa #cj cm ,hhe1 fr mittlere ,rassen 7#ejx#ge ,bodenflche7 sehr leicht zusammennageln4 ,als ,lager eine genau hineinpassende ,matratze4 ,htten im ,haus oder ,schlafkisten verhindern die ,hautausdnstung und sperren den ,hund ab1 mit abschliebarer ,tr mgen sie hchstens vorbergehend zur ,erziehung dienen1 wenn ein ,junghund nachts nicht zimmerrein ist oder man gezwungen ist1 ihn fter allein im ,hause zu lassen und frchtet1 da er diese ,zeit zum ,anbeien von ,gegenstnden mibraucht4 ,fr kleinste ,nassen eignen sich dazu sehr gut die sogenannten ,bruthuschen fr ,hhner1 die vorn mit aufklappbarem ,drahtgeflecht versehen sind4 ,dauernd sollten sie aber nicht ntig und durch gute ,erziehung berflssig gemacht werden4 #bb4 ,kapitel4 ,die ,lufigkeit der ,hndin1 der ,zuchtrde4 ,im allgemeinen gehrt die ,hndin nicht in ,laienhnde1 am wenigsten in der ,mietwohnung und ,grostadt4 ,man lasse sich also nicht zur ,anschaffung eines weiblichen ,welpen verleiten2 nur wer schon mit ,hundehaltung vertraut ist und gengend ,platz mit ,sonne und ,auslauf zur ,ver- fgung hat1 darf an ,erwerb einer ,zuchthndin denken4 ,aus der ,stadt1 dem ,miethaus sollten alle ,hndinnen ganz verschwinden1 so da weder sie noch ihre ,witterung anzutreffen ist1 dann wrden wir treuere1 weniger rauflustige ,rden haben1 keine hlichen ,bilder mehr sehen1 die ,hundefeinden -- das sind jene1 die den ,hund nicht kennen -- den ,vorwand zur ,agitation bieten4 ,obschon unsere ,forschungen in dieser ,richtung noch nicht geschlossen1 mchten wir behaupten1 da mit ,abschaffung der herumlaufenden ,hndinnen die ,tollwut verschwinden wird1 die immer aus dem ,osten nach ,europa hereingebracht wird4 ,aus den ,lndern der halbwildlebenden ,straenhunde4 ,fr ,hndinnen1 die nicht im ,besitz eines ,zchters1 ausgewiesen durch das stammbuchmige1 anerkannte ,zchteraffix1 sollte die #c fache ,hundesteuer erhoben werden4 ,hndinnen sind weder treuer noch leichter zu dressieren1 das ,nachlaufen der ,rden hinter ,hndinnen wrde abnehmen1 wenn es weniger und nur gut behtete ,hndinnen in ,zchterhnden gbe4 ,hat man aber als ,geschenk doch eine ,hndin erhalten1 so ist zu beachten1 da diese erstmals mit #g--i ,monaten hitzig 7lufig7 wird1 sodann mit ,pausen von etwa #e--f ,monaten zweimal im ,jahr4 ,infolge ,blutandranges nach den ,genitalien schwellen diese an1 whrend der ersten #i--ab ,tage findet eine ,blutabsonderung statt1 die whrend der zweiten ,hlfte der ,hitze in einen helleren ,ausflu bergeht4 ,die ,witterung des ,zustandes wird vom ,rden schon einige ,tage vorher wahrgenommen2 doch pflegen ,hndinnen den ,rden whrend der ersten ,tage abzuweisen4 ,trotzdem ist es auf alle ,flle ntig1 die ,hndin vom ersten ,tage an sorgfltigste zu behten1 sie nie allein hinauszulassen und auch beim ,hinausfhren an die ,leine zu legen4 ,wo es rumliche ,verhltnisse gestatten1 lt man sie whrend dieser ,tage nur in ,hof oder ,garten oder trgt die kleine ,hndin auf dem ,arm in eine ruhige ,seitenstrae morgens frh und spt abends1 damit mglichst wenig ,spuren zum und in das ,haus fhren1 dessen ,tr tunlichst geschlossen gehalten wird4 ,trotz aller ,vorsicht lt es sich schwer vermeiden1 da whrend dieser ,tage das ,haus von schlecht behteten ,rden der ,nachbarschaft belagert wird4 ,mit ,gummischleuder 7grobe ,schrotkrner71 ,wasser1 ,peitsche mu man eben sehen die ,zudringlichen zu vertreiben4 ,beim ,ausgehen wird das ,halsband gut gesichert und zur ,abwehr von ,rden die ,peitsche mitgenommen4 ,besser zu viel ,vorsicht als zu wenig4 ,der ,zustand ist ein pathologischer1 und viele ,hndinnen suchen zu entweichen1 solche hngt man am ,lager an die ,kette1 wenn man das ,haus verlt4 ,kommt es trotz ,vorsicht zu ungewollter ,verbindung1 wobei der ,rde auf ,dauer von #bj bis #cj ,minuten fest mit der ,hndin krperlich verbunden ist1 so unterlasse man jeden ,versuch gewaltsamer ,trennung1 stelle das ,paar abseits vom ,verkehr und warte geduldig das ,ende ab4 ,soll aber die ausgewachsene ,hndin 7nicht vor #a #ab ,jahr7 belegt werden1 so geschieht das etwa am #ac4 oder #ae4 ,tag der ,hitze4 ,der ,gesundheit schadet es nicht1 wenn eine ,hndin nie zur ,zucht verwendet wird2 doch ist es gefhrlich1 sie erst mit #c--d ,jahren oder spter decken zu lassen1 da die ,genitalorgane dann oft nicht mehr elastisch genug sind4 ,kastrieren entwertet1 fhrt zu ,fettsucht und ,temperamentlosigkeit4 ,wird man als ,besitzer eines schnen ,rden gebeten1 dessen ,ttigkeit fr eine vollwertige ,rassenhndin zur ,verfgung zu stellen1 so mag1 falls ,bedenken wegen der ,persnlichkeit des etwa unbekannten ,besitzers nicht vorliegen1 dem ,gesuch stattgegeben1 nur soll die ,hndin zum richtigen ,zeitpunkt ins ,haus gebracht werden4 ,fhrt man den ,rden zur ,hndin1 so steht zu befrchten1 da der ,rde die nchste ,gelegenheit zum ,entweichen ergreift1 und die ,hndin sucht4 ,whrend des ,deckakts soll der ,besitzer seine ,hndin an kurzer ,leine halten2 einmaliges ,belegen gengt4 ,vor vollendeter systematischer ,dressur1 vor allem vor zweitem ,lebensjahr sollte ein ,rde nicht1 oder hchstens ausnahmsweise zur ,zucht verwendet werden4 ,geschieht es berhaupt nie1 so schadet es auch nichts1 vorausgesetzt1 da man seinen ,hund vernnftig hlt1 nicht berfttert und fr ausgiebigen ,auslauf und ,ttigkeit sorgt4 ,ein besonders kluges und zugleich schnheitlich hervorragendes ,tier der ,zucht ganz zu entziehen1 wre eine ,schdigung fr die ,hochzucht und ,rasse1 da ohnehin die fr ,vermehrung ttigsten ,zuchthunde leider vielfach ,zwingerhunde sind1 also zur ,hebung von ,intelligenz und guten ,charaktereigenschaften selten beitragen4 ,wenn ,rden hufig ,zeichen von ,geschlechtserregung geben1 auf andren ,hunden reiten1 so ist das ein ,zeichen zu ppiger ,ftterung1 mu man reduzieren und fr ausgiebige ,bewegung sorgen4 #bc4 ,kapitel4 ,die ,pflege von ,haar1 ,zhnen1 ,ohr1 ,auge2 ,scheren und ,baden4 ,jedem ,haushund mu man sofort auf erstem ,blick am ,gesamteindruck ansehen1 da er gepflegt ist2 das unterscheidet ihn von ,straenkter und ,zwingerhund in ,verbindung mit einer gewissen ,haltung1 die nur der wohlerzogene ,hund zeigt4 ,dadurch bertrifft er selbst ,ausstellungstiere von hheren ,rassenwerten4 ,ein einmaliges ,waschen und ,brsten gibt diesen ,eindruck noch nicht2 ,pflege sitzt wie ein gutgearbeiteter und selbstverstndlich getragner neuer ,anzug4 ,wer durch etwas ,ausbung ,verstndnis erhalten hat1 wird -- um durch sorgfltige ,pflege seinen ,kameraden zu heben -- sogar den ,pudel1 den rauh- oder langhaarigen ,rassenhund dem stock- und kurzhaarigen vorziehen4 ,allerdings sind die erstgenannten ohne oder mit mangelhafter ,haarpflege geradezu abstoend1 die letzteren 7kurzhaarige7 auch dann noch ertrglich4 ,da sie sehr wenig ,pflege brauchen1 unterbleibt leider oft das ,wenige1 doppelt beschmend fr den ,besitzer1 zumal der1 der keine ,zeit fr solche uerlichkeiten hat1 die alle ,welt feststellen und kritisieren kann1 noch weniger ,lust und ,sinn fr ,erziehung und ,innenleben seines ,hausgenossen hegen wird und besser tte1 gar keinen ,hund zu halten4 ,pnktlichkeit ist das ,rckgrat der ,pflichterfllung1 deshalb soll eine ganz bestimmte1 alltglich innegehaltene ,viertelstunde gewhlt und unerbittlich 7gegen sich selbst7 festgehalten werden1 z4 ,b4 kurz vor dem ,mittagessen1 weil da die ,hygiene ohnehin geistige und anstrengende krperliche ,arbeit verbietet1 also eine halbe ,ruhepause als bergang von ,arbeit recht ntzlich ist4 ,gibt es auch noch so wenig am ,hund zu tun1 er wird doch so tglich kontrolliert4 ,zunchst wird das ,haar gebrstet2 je lnger oder seidiger dieses ist1 desto weicher und lnger mu die ,brste dazu sein4 ,ganz kurzhaarige ,rassen auch ,schferhunde werden mit einer ,borstenkarttsche1 wie fr ,pferde blich mit ,lederschlaufe ber ,handrcken1 behandelt4 ,vom ,kopf nach rckwrts bis zum ,rutenansatz1 sodann ,keulen und ,lufe abwrts4 ,dieses ,brsten ist zugleich eine sehr wohlttige ,hautmassage1 es entfernt ,staub und ,schmutz1 die fr ,ungeziefer und ,rudeansteckung der ,nhrboden sind4 ,fr zarte ,rassen oder solche mit feiner ,haut 7,windhunde1 ,barzois1 glatte ,terriers1 kurzhaarige ,zwergpinscher7 wird die ,brste am besten durch den sogenannten ,haarhandschuh ersetzt4 ,nach ,gebrauch wird letzterer1 krftig ausgeklopft1 von ,zeit zu ,zeit mit ,seife gewaschen4 ,die ,brste1 mit ,tuch sauber gerieben4 ,ein ,kamm wird fr langhaarige ,rassen niemals bentzt2 einem ,collie1 ,bernhardiner1 ,chin1 ,pekingesen1 ,malteser wrde damit alle ,schnheit 7,haarreichtum mit dichter ,unterwolle7 hoffnungslos ruiniert4 ,filzt sich ,haar je zusammen1 so wird es nur mit den ,fingerspitzen vorsichtig aufgezupft4 ,ein ,kamm voll ,haare nach dem ,auskmmen wre nicht ,beweis von ,pflege1 sondern von unverstandener ,mihandlung4 ,der schne ,hund soll 7ausgenommen ,setter und ,spaniel7 nicht von dnner ,haardecke leicht umgeben sein1 sondern in einem vollen ,haarschmuck prangen4 ,der harte ,stahlkamm dient lediglich zur ,korrektur fr zu zottig und ppig behaarte ,rauhhaarrassen1 wie ,airedales1 ,schnauzer1 ,brssler ,griffons1 namentlich mu damit das berragende ,haar am ,hals1 ,oberkopf1 ,lufen1 ,backen entfernt werden1 um eine elegante ,erscheinung herzustellen1 die nicht wie ein ,wollpudel aussieht4 ,ferner wird mit weitem ,kamm tglich beim ,wollpudel das ,haar auf ,kopf und ,krper offen gehalten1 damit es sich nicht zu ,schnren schliet4 ,zur ,kontrolle1 ob ,flhe vorhanden1 dient der enge ,staubkamm bei kurzhaarigen ,rassen4 ,solche drfen beim sauber gehaltenen ,haushund nie ,vorkommen2 sie qulen den ,hund 7abirrend den ,menschen7 und sind ,zwischentrger von ,wrmern4 ,sich wegen ,ungeziefer kratzende ,hunde ruinieren sich damit ihr ,haar und ziehen sich leicht ,hautverletzungen 7,ekzem7 zu4 ,ein gepflegter und gesunder ,hund mu immer ein glnzendes ,fell haben und auch ohne ,bder sauber aussehen4 ,nach der ,haarpflege wird mit besonderem ,tuch das ,auge tglich gereinigt1 so da sich in den ,winkeln nie ,sekret festsetzt4 ,ist es katarrhalisch entzndet1 so wird es mit leichter ,borsurelsung gewaschen1 darauf gut getrocknet1 damit nicht bei khlem ,wetter eine ,erkltung eintritt4 ,nach den ,augen wird das ,ohrinnere mit feuchtem ,schwmmchen 7der in sogenannter ,seifenschale geschlossen aufbewahrt und nach ,gebrauch ausgewaschen wird7 tglich gereinigt4 ,zeigt sich ,ausflu1 so blst man mit kleinem ,rhrchen etwas pulverisierte ,borsure in den ,gehrgang4 ,die ,zhne der ,junghunde bedrfen noch keiner ,pflege2 nur bei ersten ,anzeichen von ,staupe mu tglichmehr malsdas ganze ,gebi mit desinfizierender ,flssigkeit 7verdnntem ,spiritus1 ,lsung von hypermangansaurem ,kali1 essigsaurer ,tonerde oder dgl47 grndlich gesubert werden1 um das sogenannte ,staupegebi 7karis1 ohne ,schmelz7 zu verhindern4 ,mit etwa #e ,monaten ist nachzuprfen1 ob die ersten ,hakenzhne1 dicht hinter den zweiten stehen geblieben sind4 ,da sich zwischen diese ,speisereste festsetzen1 riechen solche ,hunde faulig aus dem ,maul4 ,bei ,zwerghunden ist das hufig4 ,die ersten ,zhnchen sind mit dafr konstruierten ,zange leicht zu entfernen1 oft schon mit der ,hand2 doch soll man sie herausziehen1 nicht abbrechen4 ,erhalten ,jhrlinge harte ,hundekuchen1 ,knochen fr das krftige ,gebi1 das danach verlangt1 so wird sich selten ein gelblicher ,belag an den ,eckzhnen bilden4 ,wo die ,neigung dazu vorhanden ist1 gengt ein tgliches energisches ,darberstreichen mit harter ,zahnbrste1 woran sich ,hunde sehr rasch gewhnen4 ,die erstmalige ,entfernung des schon leicht verhrteten ,belags kann mit ,fingernagel oder ,messer erfolgen4 ,laufen ,hunde wenig auf harter ,strae1 so werden oft die ,krallen zu lang2 sie zersplittern sich auch bisweilen1 so da man von ,zeit zu ,zeit kontrolliert und mit ,eisenfeile etwas krzt4 ,abzwicken mit ,zange erfordert scharfes ,instrument 7,nagelzangenschere71 da sonst die ,kralle splittert oder ,blutung eintritt1 wenn man zuviel wegnimmt4 ,allmhliches ,abfeilen1 wobei jemand den ,hund beschftigen und die ,pfote halten mag1 ist vorzuziehen4 ,namentlich ist bei ,hunden mit ,afterklauen 7lose1 fnfte ,zehe am ,hinterlauf7 die ,kralle zu krzen1 da sie sonst in das ,fleisch hineinwchst4 ,vor ,abzwicken mit warmem ,wasser weich machen1 schtzt vor ,splittern4 ,ausgenommen bei ,hautkrankheiten zu intensiver ,behandlung werden ,hunde nie geschoren und so des natrlichen ,schutzes auch gegen ,sonnenbrand beraubt4 ,infolge des natrlichen ,haarwechsels ist im ,sommer ohnehin die sogenannte ,unterwolle der dichtbehaarten ,rassen dnner4 ,einen dicken ,haarpelz1 fr bestimmte ,rassen besonders erwnscht1 z4 ,b4 fr ,collies1 ,chow-,chow1 russische ,windhunde1 erzielt man nur1 wenn man sie auch im ,winter im ,freien schlafen lt4 ,die einzige ,ausnahme macht der halbgeschorene ,pudel1 an dessen ,keulen1 ,hftknochen1 ,gelenken kleine ,krausen stehen bleiben4 ,die ,schnauze wird mit ,ausnahme des ,bartes bis etwa #b cm ber die ,augen geschoren1 das ,kinn und die ,kehle bis etwa unter ,halsbandtiefe4 ,zum ,fttern werden die langen ,ohren mit einer ,klammer 7,schnurrbartklammer1 bei ,friseuren erhltlich7 ber dem ,kopf befestigt4 ,sein ,bart ist tglich mit ,schwamm zu reinigen4 ,wird der ,hund tglich mit der ,brste oder ,haarhandschuh gereinigt1 was die meisten als eine ,wohltat empfinden1 so da sie dazu willig sich stellen1 so sind ,bder sehr selten ntig4 ,junge ,hunde1 die noch ,mutterwolle tragen1 sollte man berhaupt nicht baden1 man setzt sie selbst bei aller ,vorsicht im berhitzten ,raum der ,gefahr von ,erkltung aus4 ,wird der ltere ,hund gebadet1 so hebt man ihn in eine ,wanne1 in der das ,wasser nicht ganz bis zur ,bauchhhe reicht4 ,in einer ,schssel wird etwas milde ,seife im warmen ,wasser aufgelst und damit mittels ,brste 7bei kleinen ,rassen mit ,schwamm7 von der ,mitte des ,rckens nach rechts und links abwrts abgewaschen4 ,sodann krftig mit ,wasser nachgesplt1 das ,haar energisch nach der ,richtung des ,wuchses ausgedrckt4 ,wollte man krftig den ,hund selbst einseifen1 so brauchte man eine ,unmenge ,wasser1 um alle ,seifenspuren zu entfernen und verfilzt das ,langhaar derartig1 da man spter beim ,auskmmen zu viel ausreit4 ,hat man das ,wasser aus dem ,haar gestrichen1 so berdeckt man mit einem ,frottiertuch und klopft mit flacher ,hand trocken4 ,zarte ,seidenrassen1 wie ,malteser1 ,yorkshireterriers werden nachher dicht am wrmenden ,feuer mit der ,brste trocken gebrstet2 wrde man das ,haar am ,feuer ohne ,brste 7immer vom ,scheitel abwrts7 trocknen1 so wird1 es wellig1 was ein groer ,schnheitsfehler ist4 ,derbe ,rassen wie ,schferhunde1 ,boxer1 franzsische ,bulldoggen1 ,foxterriers kann man etwas krftiger abreiben1 doch bentze man immer milde 7berfettete7 ,seifen und lasse bei ,klte oder ,wind die ,hunde erst einige ,stunden nach dem warmen ,bad ins ,freie1 da die geffneten ,poren leicht zu ,erkltung fhren4 ,sehr bequem ist die sogenannte ,trockenwsche fr weie ,hunde2 doch soll man damit nur das uere ,haar reinigen1 nicht die ,hautporen verschlieen4 ,trockenwaschpulver 7eine ,mischung von ,kartoffelmehl und ,magnesia7 ist in ,spezialgeschften fr ,hundeutensilien erhltlich4 ,zur ,erhaltung der ,gesundheit und ,sauberkeit wird das lange ,stirnhaar 7der ,fall7 von ,pudel1 ,malteser1 ,yorkshireterrier mit einem ,seidenband zusammengebunden1 man umfat es mit linker ,hand1 zieht es nach oben1 umwickelt mehrmals mit farbigem ,band fest zusammen1 die ,enden werden zu einer ,schleife geknpft4 ,ein sehr langer ,fall0 wird zum ,zopf geflochten4 #bd4 ,kapitel4 ,utensilien zur ,pflege und ,dressur4 ,mangelhaftes1 improvisiertes ,werkzeug erschwert jede ,hantierung1 kostet mehr ,mhe und ,zeit1 bringt geringen ,erfolg und lt schlielich von kleinen ,manipulationen absehen1 deren ,unterlassung spter ,arbeit und ,unkosten verursacht4 ,vor ,ankunft des ,hundes mu schon alles bereit liegen1 die ,anwendung ist zum ,teil schon in vorherigen ,kapiteln erklrt worden4 ,zunchst zur ,haarpflege nur ,borstenbrsten1 niemals ,marterinstrumente mit ,stahlborsten1 selbst nicht solche auf ,gummiunterlage1 man entzndet damit die ,haut4 ,fr stockhaarige und rauhhaarige ,rassen kurze krftige ,borsten in ,karttschenform4 ,fr ,schohunde ganz ,weiche lange ,borsten1 die den ,kamm ersetzen4 ,nur in ,spezialhusern fr ,hundeartikel erhlt man die ,stahlkmme mit ganz kurzen ,zhnen1 die zugleich zum ,abrupfen des berwuchernden ,haares fr ,rauhhaarrassen dienen4 ,dieses soll nie so lang werden1 da es die ,krperformen merklich berragt4 ,abgesehen von ,bart und ,augenbrauen erscheint ,rauhhaar1 speziell der ,terrier1 wie ein glatthaariger 7nicht kurzh47 ,hund2 der deutsche ,pinscher1 ,affenpinscher1 wird ein wenig lnger im ,haar gehalten1 doch schadet auch fr ihn der sogenannte ,rupfkamm nicht4 ,der ,zweck der ,eisenfeile 7fr ,nagelpflege71 harten ,zahnbrste ist oben beschrieben4 ,zwei ,porzellanschalen mit ,deckel enthalten kleine1 dichtgeschlossene ,schwmme fr ,augen- und ,ohrenpflege1 die fter in leichtem ,desinfektionswasser 7,wasser mit etwas ,wasserstoffsuperoxydzusatz7 ausgewaschen werden4 ,ebenso die ,brsten4 ,ein feineres ,staubtuch dient zum ,nachtrocknen der ,ohren und ,augen4 ,ein vorzgliches ,putzmittel zum ,nachpolieren nach dem ,abbrsten ist der ,samthandschuh1 den man nach ,benutzung mit trockenem ,tuch abreibt und gleichfalls von ,zeit zu ,zeit waschen lt4 ,wenn man sich vor regelmiger ,haarpflege einbildete einen sauberen ,hund zu besitzen1 so wird man sich durch ,anblick des ,tuches nach ,abreiben des ,samthandschuhes berzeugen1 da das ,gegenteil der ,fall war4 ,kein ,wunder1 da manche ,hunde belriechen1 wenn sie nach ,regen feucht in das ,zimmer kommen4 ,erst durch peinlichste ,sauberkeit wird der ,haushund zum ,hausgenossen1 den man auch berhren darf1 ohne sich sofort darauf mit ,seife und heiem ,wasser waschen zu mssen4 ,begreiflich1 da zu solcher ,pflege das richtige praktische blanke ,werkzeug gehrt4 ,schutzdecken 7,schabracken7 werden nur fr kurzhaarige ,rassen wie ,black and ,tan ,terriers1 ,zwergpinscher1 ,windhund1 ,whippet 7letzteren nach ,renntraining sofort umgelegt71 besonders ,windspiel angeschafft2 um ihnen ein geflliges sportliches ,aussehen zu geben1 sind sie aus dunklem ,tuch1 mit ,hellen1 blauen oder gelben ,streifen eingefat4 ,ausnahmsweise legt man solche aus ,segeltuch und hinten rings geschlossen ,doggen an1 um aufgeschlagene ,rute zu heilen4 ,fr zarte ,schohunde schneidet man von abgelegten1 gestrickten ,handschuhen die ,spitzen ab1 lt den ,schnittrand von der ,hausfrau nachgiebig einfassen und zieht sie vor ,ausgang bei nassem ,schneewetter ber die ,fe als ,schutzsocken4 ,blendend schn behaarte ,yorkshireterriers und ,malteser1 die fr ,ausstellungen vorbereitet werden1 mssen solche ,schuhe bestndig tragen1 damit sie sich nicht kratzen knnen4 ,wie die ,kravatte des ,herrn nebst ,nadel das einzige ,bekleidungsstck ist1 das ,geschmack und ,eleganz verrt1 so auch das ,halsband des ,hundes1 das bei der ,dogge1 dnn und rund genht1 den eleganten ,hals unterstreicht und diskret den bergang zum ,rcken nicht strt1 bei dem schwarzroten ,dobermann oder ,terrier als glattes weies ,band das tief glnzende ,fell hebt4 ,dem gedrungenen ,bau mit kurzem ,hals durch ,wucht und ,ngelbeschlag bei der ,bulldogge sich anpat und den ,schein hervorruft1 als mte dieses frchterliche ,tier an schwerstem ,halsband gebndigt werden4 ,beim ,barzoi und ,pudel oder ,collie besteht es nur aus einer vernickelten ,kette1 die im ,haar verschwindet1 ohne dieses zu verletzen4 ,sportrassen wie ,foxterriers1 ,airedales tragen glattes1 schmales hellgelbes ,lederhalsband1 z4 ,b4 ,dreigliederhalsband1 das zwar ,zughalsband ist1 aber sich nicht vllig zuziehen lt1 wie jedes solche sein sollte1 dazu weit genug1 um ber den ,kopf gestreift zu werden4 ,auffllig als solches durch ,farbe oder ,zierbeschlge darf nur das ,halsband der ,bulldogge1 der japanische ,originalkragen des ,chins oder das mit ,dachshaaren besetzte der franzsischen ,bulldoggen sein4 ,das ,eigenartige liegt sonst im ,passen und ,schlichtheit4 ,zum weien ,halsband gehrt die ,weie ,leine4 ,brustgeschirre erhalten nur solche ,rassen1 die bei fortgesetztem ,ziehen am ,riemen zu ,kropf neigen 7glatth4 ,zwergpinscher1 ,mops74 ,ein angehngtes ,glckchen ist eine ,zumutung an ,nerven des ,hundes2 geht man aber abends aus1 so ist es nicht unpraktisch1 ein solches an kleinem ,karabiner zu besitzen1 damit man die ,anwesenheit des ,hundes hrt1 wenn man den kleinen dunklen ,kerl nicht sieht4 ,zum ,ausgang in die ,stadt gehrt die kurze ,fhrleine2 je krzer man den groen ,hund hlt1 desto leichter und fester hat man ihn in der ,gewalt4 ,zur ,dressur kann man sich selbst die lange ,leine aus fester gedrehter ,hanfschnur herstellen4 ,fr harte ,hunde benutzt man zur ,dressur das unwendbare ,stachelgliederhalsband 7,torquatus7 oder den ber das glatte ,lederhalsband an zwei ,schleifen ber- zustreifende ,stachelriemen1 ,marke ,horridoh1 der nach auen gedreht zum ,schutz gegen fremde bissige ,hunde dient4 ,fr ,hunde1 die zum ,entweichen oder ,wildern neigen1 lt man sich einen sogenannten ,knppel herstellen4 ,das ist ein rundes ,hartholzstck von etwa #ej cm ,lnge und #h cm ,dicke 7je nach ,gre1 diese fr ,dobermannpinscher angegeben71 dreht in der ,mitte eine ,ringschraube ein und befestigt mit #b--c ,verbindungsgliedern einen ,karabiner1 so da der an das ,halsband eingehngte ,knppel0 bis auf die ,vorderlufe #ac von oben7 herabreicht4 ,mit diesem ,knppel0 kann der ,hund mit gehobnem ,kopf gehen1 auch ganz langsam traben1 sobald er aber springt oder hetzt1 schlgt ihm der ,knppel bestndig auf die ,vorderbeine4 ,namentlich fr den im ,landhaus gehaltenen zum ,ausbrechen geneigten ,hund1 den man tagsber im ,garten frei laufen lt1 ist der ,knppel0 zu empfehlen4 ,hat er sich einige ,zeit bewhrt1 so kann man ihn durch ,absgen auf beiden ,seiten krzen1 er wirkt als ,warnung trotz ,kleinheit weiter4 ,wer fter reist und den ,hund von mittlerer ,gre oder ,zwerghund mitnimmt1 wird sich vorteilhaft einen ,reise-transportkorb mit ,gittertr anschaffen1 der schon einige ,tage vor der ,reise nachts als ,lager 7geschlossen7 dienen soll1 so da sich der ,hund gar nicht aufregt1 wenn er in diesem als ,reisegepck aufgegeben oder im ,hotel bei ,ausgang eingesperrt wird4 ,verlt man das ,hotel bei ,tage1 so berdeckt man den in dunkle ,ecke gestellten ,korb1 weil sich fr das ,hundegehirn ,dunkelheit mit ,nachtzeit verbindet und er sich dann ruhiger verhlt4 ,der ,pudelbesitzer bentigt die ,haarschere1 die fr groen ,schlag eine ,schnittbreite von #db--dd mm1 kleinen ,schlag #cb--ce mm1 eine ,schnittlnge von #ad mm 7sogenannte ,bartschere7 haben soll4 ,solche mit #ab mm schneiden zuweit ber der ,haut und rupfen4 ,man lt gut und setzt krftig die an der ,stellschraube energisch angezogene ,maschine gegen den ,haarstrich ein4 ,hat das erstemal ein gebter ,pudelscherer den ,hund frisiert1 so ist es dann eine ,kleinigkeit ihn so zu erhalten4 ,zehen und ,gesicht werden alle #h--ad ,tage1 der ,hinterkrper im ,sommer alle #ad1 im ,winter jede dritte ,woche nachgeschoren4 berragende ,haarspitzen entfernt man beim ,wollpudel mit der ,handschere4 ,nach dem ,bad werden die ,schnren mit ,tchern partienweise trocken frottiert4 ,leider gehrt in vielen ,stdten zu den aufgezwungenen ,utensilien auch der ,maulkorb fr alle1 oder doch grere ,rassen1 der natrlich gegen ,verbreitung der ,tollwut durch entweichende ,hunde keinerlei ,schutz bietet1 aber fr ngstliche ,menschen1 die meinen1 da alle ,hunde beien01 eine ,beruhigung ist4 ,er soll aus ,lederriemen hergestellt und so lang sein1 da er vorn ,nase und ,schnauze nicht scheuert2 gegen das ,kahlreiben auf ,nasenrcken schtzt ,umwicklung des aufliegenden ,lederteils mit ,tuchstreifen4 ,drahtkrbe sind wohl haltbarer1 fr kurzhaarige ,rassen eine ,marter1 sollten hchstens fr ,zughunde bentzt werden4 ,man nehme ihn lieber etwas grer als ntig und schtze ihn gegen ,abstreifen durch eine ,lederschleife hinten1 die durch das ,halsband gezogen wird4 ,es ist vorteilhaft1 den ,maulkorb aus schwarzem1 weichem ,leder ,herstellen zu lassen2 hellgelb irritiert das ,hundeauge1 wie ja auch die schwarze ,hornbrille weniger strt als die mit glnzendem ,goldrand4 ,das ,angewhnen erfolgt nicht in ,haus oder ,garten1 sondern nach flottem ,spaziergang1 der die ,aufmerksamkeit ablenkt und zwar in frher ,jugend4 ,haben wir nur noch gut erzogne und wohlbehtete ,hunde1 keine bestndig sich auf ,straen herumtreibenden ,kter mehr1 so wird der ,maulkorbzwang von selbst wegfallen4 ,die ,hundepeitsche braucht nur der ,dresseur fr den ,berufshund 7,jger1 ,polizeihundfhrer71 nicht der ,erzieher2 ihm gengt die ,gerte oder ein leichtes spanisches ,rohr4 #be4 ,kapitel4 ,erkrankungen1 ,verletzungen1 ,eingeben von ,medizin4 ,wie das ,auge der ,spiegel der ,seele1 so ist die ,haut der der ,gesundheit4 ,ein glattes glnzendes1 gut anliegendes ,haar verbrgt in ,verbindung mit klarem ,auge und kaltfeuchter ,nase das ,wohlbefinden4 ,munteres1 lebhaftes ,verhalten und guter ,appetit sind die ,folge4 ,die ,exkremente1 konsistent1 wenn zu hart und steinig1 so gebe man weniger ,knochen und mehr ,getrnk4 ,zu viel ,kot in breiiger ,form verrt gehaltloses ,beifutter1 man fttere daher besser 7mehr ,eiweigehalt74 ,die einfachste ,kontrolle fr richtige ,ernhrung und ,verdauung ist also tgliche ,beobachtung des ,kots4 ,ist alles in ,ordnung1 so gengt ein ,blick darauf4 ,jede ,abweichung von dem eingangs beschriebenen ,aussehen erfordert ,beachtung4 ,krankheit kndet sich durch ,mattigkeit1 ,ruhebedrfnis1 ,appetitlosigkeit an1 wird bei tglicher ,haarpflege sofort festgestellt4 ,bei katarrhalischem ,aussehen von ,nase und ,auge wird sofort beim ,junghund die ,krpertemperatur 7im ,after1 ,spitze des ,fiebertermometers behufs leichten ,einfhrens mit ,vaseline oder l eingefettet7 gemessen1 betrgt sie ber #ci ,c41 etwa #ci1e und dnstet die ,haut bel aus1 so liegt ,staupeverdacht 7,sucht7 vor1 gibt man sofort etwas ,hefe1 hlt den ,hund warm im ,zimmer und ruft einen ,tierarzt1 der selbst ,zchter oder ,spezialist von ,hunden ist4 ,das bliche ,futter bleibt sogleich weg1 etwas geschabtes rohes ,fleisch1 falls roh nicht genommen1 leicht angebraten und ganz klein geschnitten4 ,man versume keine ,zeit mit unfehlbaren ,staupemitteln01 die je nur eine bestimmte der zahlreichen ,formen treffen1 berlasse etwaige ,injektion dem ,tierarzt4 ,es ist weder ntig1 da alle ,hunde die ,staupe bekommen1 noch schtzt ein ,anfall unbedingt gegen weitere2 es ist nur wahrscheinlich1 da ein krftiger ,hund1 der die ,staupe berstanden1 gegen nchste ,infektion geschtzt ist oder sie leicht berwindet4 ,bleibt nach schwerer ,sucht ein ,nervenleiden 7,zucken1 ,schwche in ,hinterhand71 so soll das unheilbare ,tier lieber erlst werden1 es ist zeitlebens ein ,schwchling ohne ,zuchtwert4 ,abgang von dnnflssigem ,kot ohne ,fieber und ,mattigkeit wird sofort mit ,dit bekmpft4 ,tagelang kein kaltes ,wasser1 gegen ,durst hchstens ,reiswasser1 als ,nahrung ,schleimsuppe durch ganz geringen ,fettzusatz schmackhaft gemacht4 ,dazu ,ruhe1 ,wrme1 keine ,medikamente1 noch ,heilmittel nach ,laienvorschlgen4 ,unschdlich1 doch wirksam sind kleine ,gaben von ,bismut4 salicyl4 ,einmaliges ,erbrechen1 namentlich von ,gras oder hnlichen ,fremdkrpern gibt zur ,beunruhigung noch nicht ,anla1 zumal junge ,hunde leicht erbrechen4 ,liegt bei solchem ,verdacht vor1 da der ,hund auf ,spaziergang ,aas 7,fleischgift7 oder ,giftbrocken aufgenommen hat1 so ist innerlich mit ,kalomel 7,dosierung je nach ,gre durch ,apotheker7 zu reinigen und gegen ,herzschwche etwas ,kognak einzuflen4 ,wird ein ,hund richtig ernhrt1 erhlt er in der ,jugend gengend ,knochen1 ,nhrsalze1 ,lebertran gegen ,rachitis1 hat er reichlich ,bewegung1 so ist er widerstandsfhig und wird hchst selten erkranken1 namentlich wenn ihn ,reinlichkeit gegen ,infektion und ,hautkrankheiten schtzt4 ,zeigt die ,haut kleine1 rundliche1 kahle ,stellen ohne ,juckreiz1 so liegt ,flechte vor2 die befallenen ,stellen werden mit ,jodtinktur1 die immer in kleinen ,flschchen vorrtig sein sollte1 bepinselt4 ,haarausfall1 heftiger ,juckreiz1 hliche ,hautstellen verraten ,rude4 ,selbst die frher fr unheilbar gehaltene ,acarusrude ist durch energische ,einreibung mit ,schwefeloxydul 7,chem4 ,fabrik ,marienfelde-,berlin7 heilbar1 die gegebnen ,vorschriften sind genau zu befolgen1 da sonst wirkungslos4 ,fast alle ,mittel helfen1 nur mu die ,kur bei den meisten sehr gewissenhaft befolgt werden4 ,es kommt weniger auf das ,mittel selbst als auf die ,anwendung an4 ,bei obigem ,mittel gengt einmalige ,einreibung4 ,hervorragend gegen ,sarkoptesrude1 ,ekzem1 ,herpes hat sich ,odhlen 7,bayer7 bewhrt4 ,bei zuflligen ,verletzungen wasche man nicht mit nchstem ,wasser aus1 damit bringt man nur ,keime aus der ,umgebung in die ,wunde2 man betupfe die ,umgebung der ,wunde mit ,jodtinktur1 sorge da der ,hund nicht kratzt und scharrt4 ,den ,wundrand selbst bepinselt man mit ,perubalsam1 der in jede ,hundehausapotheke gehrt1 um bei ,rude1 ,flechte1 empfindliche ,stellen wie die ,augenumgebung zu behandeln4 ,ebenso soll eine ,schachtel mit ,borsure immer vorrtig sein1 am besten in kleinen ,dosierungen 7von #c oder #f g71 um z4 ,b4 mit #ajj g ,wasser sofort eine #cprozent4 ,lsung zum ,waschen trnender ,augen herstellen zu knnen4 ,eine weitere ,schachtel stehe mit einem trocknenden ,desinfektionsmittel bereit wie ,tannoform 7,merck71 ,euguform 7,gstrow71 letzteres ein ,idealmittel gegen alle ,hautentzndungen 7,wespenstiche7 und ,brandwunden1 um kleine ,wunden damit zu bestreuen4 ,da diese ,pulver nasse ,wunden rasch abtrocknen1 entziehen sie den ,mikroben ihre ,lebensbedingungen4 ,hautabschrfungen berzieht man mit ,jodoform-,kollodium4 ,tiefere ,biwunden splt man mit #eprozent4 ,karbollsung mit ,wundirrigator und taucht die ,fingerspitzen in diese vor ,berhrung4 ,zerschneidet sich der ,hund durch ,tritt in ,glasscherben einen ,ballen1 so stillt man die ,blutung mit ,eisenchloridwatte1 desinfiziert die ,wunde1 berstreicht sie mit ,jodoformkollodium4 ,hierber quer ,heftpflaster1 ,mullbinde und ,beobachtung des ,hundes gegen ,abreien des ,verbandes 7,anlegen an ,lager an kurze ,kette oder sogenannten ,halskranz1 in ,spezialgeschften vorrtig74 ,da man ,tiere nicht berreden kann1 mu man ,medikamente eingeben04 ,lsliche ,arznei und ,emulsionen giet man aus der ,flasche am ,lefzenwinkel bei erhobnem ,kopf ein1 hlt einen ,augenblick die ,nase zu1 so da der ,hund durch das ,maul atmen mu1 wobei er schluckt4 ,grere ,pillen taucht man in l und steckt sie tief in den ,schlund1 hlt das ,maul einige ,zeit zu1 streichelt die ,kehle entlang4 ,pulver oder ,tropfen kann man in ,gelatinekapsel fllen und ebenso in den ,schlund schieben4 ,der ,apparat ,pilleneingeber0 erfordert sachkundige ,handhabung4 ,bei kleinen jungen ,hunden ist das schwierig2 einige ,tropfen 7z4 ,b4 ,chenoposanl gegen ,spulwrmer1 das scharf riecht7 bringt man durch ,list bei4 ,aus fetter ,wurst1 die sich streichen lt1 bereite man eine flache ,oblate in ,gre einer ,kupfermnze1 tropft darauf #a--c ,tropfen ,medizin in kleine ,hhlung4 ,das ,ganze wird vorsichtig zusammengerollt1 so da kein ,geruch nach auen dringt4 ,dann gibt man als ,lockmittel von derselben ,wurst einige ,kugeln gleicher ,gre1 zuletzt die mit der ,arznei1 die gierig morgens nchtern hinabgeschlungen und gar nicht erst mit der ,nase geprft wird4 ,am ,abend vorher fllt das ,futter1 vor allem der ,knochen1 weg2 der ,magen mu mglichst leer sein1 besonders bei ,wurmmitteln1 die rasch mit den toten ,wrmern abgehen sollen4 ,mancher scheinbare ,mierfolg 7keine ,wrmer im ,kot7 grade prompter ,wurmmittel 7,allegan-,bayer7 beruht darauf1 da die toten ,wrmer verdaut worden sind1 was leicht zu ,darmkatarrh fhrt4 ,hunden1 die jedes ,medikament sofort erbrechen1 gibt man #ab ,stunde vorher etwas dicke ,schleimsuppe4 ,hilft auch das nicht1 vorher ein ,ansthesinpulver oder eine ,lsung von ,novocain4 7#a 7 mit ,suprarenin in ,bittermandelwasser4 ,ausgenommen bei ,wurmkuren verschont man die ,hunde mglichst mit ,arzneimitteln1 selbst wenn man gerne helfen mchte4 ,einige ,tage kein ,wasser1 dafr ,dit 7,schleimsuppen7 sind besser als ,verstopfungs-1 ,abfhr-1 ,brech-1 ,strkungsmittel4 ,von letzteren ist ,rotwein mit ,ei 7falls nicht freiwillig genommen1 eingegossen71 geschabtes oder kleingewiegtes ,fleisch das beste4 ,der ruhende ,hund braucht sehr wenig4 ,ein ,kalbsschwanz gengt fr einen ,tag4 ,und auch sonst lieber etwas knapp gehalten1 so da man die ,rippen ganz leicht angedeutet durchsieht1 ist gesnder als gemstet4 ,natrlich darf der ,junghund nie wie ein ,gerippe mit ,fell berzogen sich anfhlen1 sondern eher prall4 ,der ltere ,hund hingegen sei hart durch ,muskulatur1 so da es die ,hand schmerzt1 wenn man fest auf ihn klopft4 ,ist das der ,fall1 so ist er nicht nur in vollster ,gesundheit1 sondern auch ein ,muster rationeller ,haltung1 die dem ,besitzer ,ehre macht4 #bf4 ,kapitel4 ,altersschwche und ,ttung4 ,das traurigste ,kapitel dieses ,buches1 dem wir an ,hrte nehmen wenn wir die ,naturnotwendigkeit uns klar machen4 ,von mehr als einem ,hundebesitzer haben wir1 von dessen ehemaligem ,liebling sprechend1 gehrt1 da sein ,tod der einzige ,schmerz gewesen sei1 den er je seinem ,herrn zugefgt habe4 ,wird ein ,hund vernnftig gehalten1 erhlt er1 vllig ausgewachsen1 nicht zuviel ,eiwei dessen ,schlacken das ,leben krzen1 auch nicht zu viel ,salze1 die durch ,flssigkeits- aufnahme die wichtigsten ,sfte verdnnen1 so wird er bei ,kraft und ,wohlgestalt1 die zugleich ,schnheit und ,gesundheit sind1 ein hohes ,alter ohne frhe ,altersschwchen erreichen4 ,wir wollen nicht durch ,aufzhlungen von einzelnen ,hunden1 wie ,barzois1 ,spitze1 ,foxterriers1 die #ah bis sogar etwas ber #bj ,jahre alt werden1 falsche ,erwartungen erwecken4 ,das sind ,ausnahmen4 ,sicher ist nur1 da sogenannte trockne ,rassen 7von harter ,struktur mit ,stahlknochen7 um #ad--ac lter werden1 als solche von ,masse mit ,falten1 ,halshaut1 starken ,knochen4 ,letztere gehen frher aus dem ,leim01 bekommen unfrmigen ,kopf1 neigen zu ,fettansatz1 dem rechtzeitig durch trockne ,ernhrung ,vorgebeugt werden mu4 ,was rastet1 rostet4 ,um vor frhzeitigem ,altern zu schtzen1 darf es auch dem lteren ,hund nie an erfrischender1 angemessener ,bewegung fehlen4 ,knochen werden nach vollendetem #d4 bis #e4 ,jahr keine mehr gegeben1 die ,zhne sorgfltig gepflegt und gegen ,belag vorgegangen4 ,riesen und ,zwerge altern frher1 solche mittlerer ,gre spter4 ,hunde von brauner ,farbe1 schwarze mit gelben1 statt rostroten ,abzeichen1 bekommen frher graue ,schnauze als erstes1 jedermann kenntliches ,alterszeichen4 ,doch wer denkt bei ,anschaffen des ,welpen oder ,junghundes schon an dessen ,alter4 ,stellen sich merkliche ,altersschwchen ein1 ,trbung des ,auges1 und verminderte ,sehfhigkeit1 abgentztes ,gebi1 ,unfhigkeit und infolgedessen ,unlust zur ,bewegung1 mrrisches ,wesen als ,abwehr gegen ,strung des ,ruhebedrfnisses1 das sich bei ,unbehagen bis zur ,bissigkeit steigert 7bsartig aus ,laune wird kein ,hund671 so wre es falsches ,mitgefhl1 hier nicht erlsend einzugreifen4 ,dem ,tier ist das ,geistesleben1 das dem ,menschen das ,greisenalter in liebevoller ,umgebung noch ertrglich macht1 versagt2 es vegetiert1 sich selbst und anderen zur ,last4 ,man verwechsle nicht die ,wehleidigkeit1 sich selbst einen kurzen ,abschiedsschmerz zu ersparen1 mit falschem ,mitgefhl1 das ein ,tier langsam verkmmern lt4 ,ohne ,beratung und qulende ,errterungen mit den ,angehrigen fat man den ,entschlu selbst1 erzhlt erst bei ,rckkehr ohne ,hund1 was unvermeidlich war und hlt schon den ,ersatz in ,gestalt des pflegebedrftigen ,nachfolgers bereit4 ,das herzerfrischende ,spiel des jungen ,hundes1 sein sprudelnder bermut1 lassen fast wider ,willen den ,schmerz vergessen1 und die ,entwicklungsmglichkeiten des noch unreifen ,charakters trsten besser als es der ,ersatz durch einen schon fertig ausgewachsenen ,hund je vermchte4 ,niemals gebe man den gealterten ,hund in fremde ,hand ab4 ,ein ,schu aus kleinkalibrigem ,gewehr1 dicht hinter dem ,ohr von rckwrts eingesetzt1 ttete durch ,eindringen in das ,kleingehirn sofort4 ,am besten gibt eine gebte1 sichre ,hand den ,schu ab1 man entfernt sich erst1 wenn man den ,schu gehrt und sich durch ,anblick vom ,tod berzeugt hat4 ,ttung mit starker ,morphiumgabe ist nicht zu empfehlen2 es wird meist erbrochen und mte durch ,einspritzung direkt in den ,blutlauf gebracht werden4 ,gegen ,vorhalten von ,chloroform wehren sich ,hunde heftig4 ,die wrige ,lsung von ,blausure1 zersetzt sich trotz besten ,verschlusses rasch4 ,andre ,gifte1 wie ,strichnin1 sind zu langsam in der ,wirkung4 ,mit ,recht wnscht jeder ,hundefreund da sein ,tier nicht leide und sofort tot sei4 ,tierarzt ,hauck-,wien empfiehlt nach zahlreichen ,anwendungen seinen ,kollegen folgendes einfache und leicht ausfhrbare ,verfahren bei ,zufhrung von ,hunden zur ,ttung3 ,man lst fr ,hund grter ,rasse #e g ,kalium cyanatum in etwa #ae g ,wasser1 schttet aus dem ,flschchen diese ,lsung im ,lefzenwinkel ein4 ,rechts vom ,einschttenden steht ein ,gehilfe mit einem ,flschchen gewhnlichen ,haushaltessigs4 ,sofort nachdem der ,hund den letzten ,schluck der ,cyankaliumlsung zu sich genommen1 wird schnell etwas ,essig hinterher eingeflt und der ,hund sich selbst berlassen4 ,der ,tod tritt innerhalb weniger ,sekunden durch die pltzliche ,blausureentwicklung ein1 kaum da man die ,hand von ihm losgelassen hat4 ,ehe wir diesen ,ratschlag hier weitergaben1 haben wir selbst bei einigen solchen ,vergiftungen assistiert und uns berzeugt1 da der ,hund ohne ,krampf1 lautlos wie vllig gelhmt1 zusammenfllt und niedersinkt1 selbst die ,gesichtszge zeigten keine ,spur von berstandenen ,schmerzempfindungen4 ,selbstverstndlich kann der ,tierarzt auch eine eigens neu angefertigte ,lsung einspritzen1 doch mu er dann einige ,tage vorher von dem ,besuch zwecks ,ttung unterrichtet werden4 ,und einige ,tage vorher wird auch schon der ,nachfolger erworben2 am besten ein noch hilfloses1 pflegebedrftiges ,hndchen1 das unsre ,zeit und ,gedanken vllig in ,anspruch nimmt und unsre ,angehrigen ber den schmerzlichen ,verlust eines treuen ,freundes hinwegbringt4 ,bei der zweiten ,erziehung hat man viel gelernt1 was nun praktisch verwertet wird4 ,allerdings handelt es sich ebenso wie in den ,ausfhrungen dieses ,buches nur um kleine ,hilfsmittel und ,handgriffe4 ,die ,hauptsache mu der ,erzieher selbst besitzen und mitbringen1 und das ist genau dasselbe wie beim ,einreiten des ,pferdes3 eine unendliche ,geduld1 ein feines ,gerechtigkeitsgefhl und eine hochanstndige ,gesinnung4 ,zu unseren ,bildern4 #a4 ,langh4 ,st4 ,bernhardshndin1 ,champion ,fatime ,cannstatt0 #bbgd4 ,besitzer3 ,frau ,hofkapellmeister ,marg4 ,kahler1 ,schwerin4 ,zchter3 ,h4 ,voppel1 ,cannstatt4 #b4 ,deutsche ,dogge1 ,rolf v4 d4 ,rheinschanze04 ,zchter u4 ,besitzer3 ,jos4 ,rembold1 ,ludwigshafen a4 ,rh4 #c4 ,brauner ,dobermann1 ,salto v4 ,rottal04 ,besitzer3 ,boxler1 ,mnchen4 ,zchter3 ,jos4 ,schweiger1 ,pfarrkirchen i4 ,rottal1 ,nied4-,bay4 #d4 ,importierter ,airedaleterrier1 ,zetland ,recruit0 #fjcb4 ,besitzer3 ,f4 ,rhrl1 ,mnchen4 #e4 ,engl4 ,windhund1 ,champion ,tasso v4 ,solten04 #cha4 ,besitzer3 ,oblt4 ,gg4 ,boxler1 ,augsburg4 ,zchter3 ,tierarzt ,dr4 ,erb1 ,gieen4 #f4 ,mnchener ,boxerrde1 ,sieger ,udo v4 ,adelegg04 ,zchter u4 ,besitzer3 ,edmund ,halter1 ,isny4 #g4 ,importierte engl4 ,bulldogge1 ,astor ,astoria0 #aaic4 ,besitzer3 ,m4 ,gruber1 ,hamburg4 #h4 ,importierter engl1 drahthaariger ,foxterrier1 ,sieger ,handy ,maesthead04 ,besitzer3 ,rud4 ,piesbergen1 ,berlin ,w4 #h4 #i4 ,rauhh4 ,pinscher1 ,sieger ,strupp v4 ,schnauzerluft0 #aicf4 ,besitzer u4 ,zchter3 ,wilh4 ,stierle1 ,pforzheim4 #aj4 ,kleiner ,pudel1 ,nang-i-,lat v4 ,sadowa0 #dcbd4 ,zchter3 ,wolf1 ,berlin4 ,besitzer3 ,pudelzwinger ,sirius 7,frl4 ,flora ,kalender7 ,ebersteinburg bei ,baden-,baden4 #aa4 ,franzs4 kleine ,bulldogge1 ,jubicka ,patzig04 ,zchter u4 ,besitzer3 ,frau ,flora ,kunstmann1 ,murnau-,mnchen4 #ab4 ,blenheimspaniel1 ,darling v4 ,ravensburg04 ,besitzer3 ,theo ,krumm1 ,ravensburg4 ,bilder sollen fr sich selbst sprechen und keine ,erklrung bentigen4 ,unsere kurzen ,ausfhrungen gelten auch nicht ihnen1 sondern den dargestellten ,hunden1 deren ,zchtern oder ,besitzern4 ,unter etwa #ajj ,aufnahmen von nahezu gleicher technischer ,vollendung1 die eine ,spezialitt des ,mnchener ,tierphotographen ,a4 ,dauer1,briennerstr4 #ag ist1 wurde nur ein ,dutzend ausgewhlt teils weil sie hervorragende1 verdienstvollste ,zuchttiere waren oder noch sind 7wie ,nr4 #b1 #c1 #d1 #e1 #f1 #g1 #i u4 #aj71 teils weil sie charakteristisch fr die erfolgreichen ,zwinger sind1 aus denen sie hervorgingen oder in welchen sie heute noch stehen und wirken4 ,nicht mehr aktuell1 da sie eine frhere ,generation darstellen1 sind nur zwei ,bilder 7#a u4 #ab74 ,im ,bild der ,st4 ,bernhardshndin ,champion ,fatime ehren wir den vor einigen ,jahren verstorbenen ,altmeister ,hch4 ,boppel1 ,cannstadt dem diese ,rasse zu unauslschlichem ,dank verpflichtet ist4 ,gerade in dem ,charakteristischen dieser ,rasse dem seelenvollen ,ausdruck1 ist die ,aufnahme kaum zu bertreffen4 ,dasselbe gilt von dem letzten ,portrait1 des kleinen weiroten ,blenheimspaniel ,darling1 was die ,darstellung eines nich mehr lebenden ,siegers entschuldigen mag4 ,trotzdem bleiben diese zwei ,abbildungen immer lebendig4 ,mit der ,zusammenstellung und ,auswahl der ,rassen1 unter etwas #dj solcher1 sollte zugleich dem ,anfnger ein ,wink gegeben werden4 ,die ,riesen der ,hundewelt1 den mchtigen ,st4 ,bernhardshund und die kraftvolle ,dogge1 verpflanze man nicht in die ,grostadt und ,mietwohnung1 wo sie verkmmern4 ,im ,garten1 ,park1 ,lagerplatz1 ,fabrikhof1 auf auf dem ,lande1 wo sie wachen und zugleich schtzen1 sind sie am ,platze4 ,die gelbe ,dogge ,rolf 7,nr4 #b7 ist aus dem ersten ,doggenzwinger des ,sdwestens hervorgegangen1 dessen ,zuchtideal ,verbindung von ,gre und ,adel ist4 ,auch ,polizeihundrassen1 wie der so dressurwillige und wuchtige ,airedale1 dem ,energie aus den ugen leuchtet1 oder der schneidige ,dobermannpinscher bentigen ,auslauf und ,arbeit2 sie sind keine ,zimmerhunde4 ,zetland ,recruit 7,nr4 #d7 zeigt die ,rassig- keit der ,importation1 mit der von ,zeit zu ,zeit unsere festlndische ,zucht kluger ,haushunde aufgefrischt werden mu4 ,wem ,rauhhaar etwas mhsam in ,behandlung ist1 der whlt den ,dobermann im kurzen1 glnzenden ,gewand4 ,sieger ,salto v4 ,rottal 7,nr4 #c7 entstammt der ,zucht des niederbayerischen ,kenners edler ,hunde1 ,jos4 ,schweiger in ,pfarrkirchen4 ,leichter und flotter als der ,dobermann ist der englische ,windhund1 auch zur ,pflege von ,rennsport geeignet1 ein eleganter1 sauberer ,haushund1 der in ,dr4 ,erb1 ,gieen1 einen sachverstndigen ,frderer gefunden hat4 ,unter den ,bildern fehlt der ,schferhund1 der mehr als ,haushund ist4 ,eine einzige ,aufnahme von ihm wrde der ,verbreitung und ,vielseitigkeit nicht gengend ,rechnung tragen4 ,das erfolgt dafr in einem stattlichen ,sonderwerk im gleichen ,verlag3 ,der deutsche ,schferhund in ,liebhaberhand0 in weitestgehender ,weise4 ,hingegen durfte unter den ,haushunden im engeren ,sinne der kleinere1 stmmige ,mnchener ,boxer nicht fehlen1 der seine ,anspruchslosigkeit an ,raum der ,mietwohnung anpat4 ,er quittiert nicht durch ,nervositt wenn er einmal whrend einiger ,regenwochen den geliebten ,auslauf entbehrt1 ist klug1 gelehrig2 doch wenn ntig1 stellt er seinen ,mann4 ,etwas phlegmatischer ist die breite1 niedrige1 englische ,bulldogge 7,nr4 #g71 ,knochen1 ein ,stiernacken1 dunkle ,falten1 vorstehender1 breiter ,unterkiefer lassen sie drohend erscheinen1 whrend sie der gutmtigste ,hausgenosse ist4 ,ihr ,antipode1 ganz ,temperament1 das ihn manchmal fortreit1 wenn er nicht beschftigt wird oder er keine ,hand ber sich wei1 ist der drahthaarige ,foxterrier4 ,richtig geleitet eine ,perle und ebenso geflliger1 wie lebhafter ,begleithund4 ,etwas beherrschter1 klug und dressurwillig ist der deutsche ,schnauzer4 ,sieger ,strupp 7,nr4 #i7 entstammt der ,zucht1 von ,wilh4 ,stierle in ,pforzheim4 ,der ,vollendetste ,familienhund fr die ,grostadt ist her kleine ,pudel 7flschlich ,zwerg genannt71 ,boxer nd ,pinscher haben etwas ber ,stuhlsitzhhe1 der ,pudel steht um eine ,handbreite darunter4 ,er ist ganz ,gemt1 von berraschender ,intelligenz1 dabei ein kluger ,wchter1 dem nichts entgeht1 der aber auch nie aus bereifer ,lrm schlgt wie der cholerische ,spitz4 ,zur ,vollendung ist der kleine ,pudel durch ,zwinger ,sirius 7,frl4 ,flora ,kalender1 ,neckarsteinburg7 gebracht4 ,ihr ,stamm basiert auf ,champ4 ,nang-i-,lat 7,nr4 #aj72 mindestens ein ,dutzend dieser ,schwarzen tummelt sich bestndig in dem auf waldigem ,bergesgipfel gelegenen ,zwinger4 ,der ,clown unter den ,hunden1 grotesk in der ,form1 immer freudig erregt1 ist die ,moderasse der franzsischen ,bulldogge1 von der zwei ,schlge1 eine gestrmte und weibunte 7,caille7 existieren4 ,der ,klub fr franz4 ,bulldoggen mit ,sitz in ,mnchen1 wo auch die abgebildete ,jubicka0 7,nr4 #aa7 gezchtet ist1 hat diese ,auslandsrasse eingefhrt und zu einer der franzsischen ,zucht jetzt mindestens ebenbrtigen ,hhe gefhrt4 ,unter den zahlreichen ,zwerghundrassen1 von denen die des glatthaarigen ,zwergpinschers die verbreitetste1 die des ,affenpinschers die hrteste ist1 drfte die ,palme der ,schnheit den langhaarigen ,seidenhunden 7,malteser1 ,toyspaniels7 gebhren4 ,fremdartiger noch sind die ,chins und ,pekingesen4 ,in bestechender ,farbe1 wei mit orangeroten ,platten1 seidigschlichter ,behaarung1 klugem ,gesichtseindruck steht der ,blenheim 7,nr4 #ab7 an der ,spitze der #d ,toyspanielarten4 ,doch uere bestechende ,schnheit macht nur einen kleinen ,teil des ,wertes unserer vierfiigen ,lieblinge aus4 ,die ,hauptsache sind ihre innersten ,eigenschaften1 ihre ,charakter- und ,gemtsanlagen1 die wir durch ,erziehung wecken und zur ,entfaltung bringen1 durch ,dressur in ntzliche ,bahnen lenken4 ,anmerkungen zur ,transkription4 ,nur eine sehr kleine ,anzahl offensichtlicher ,rechtschreibfehler wurden korrigiert4 ,grenzflle wurden belassen um eine mglichst genaue ,reprsentation der ,erstausgabe von #aibd zu erstellen4 ,der original ,schriftsatz verwendet g e s p e r r t e ,schrift zur ,hervorhebung von ,begriffen4 ,fr die vorliegende ,plain ,text0 ,version sind diese durch ,unterstriche markiert4 ,die ,verwendung von schwerer ,schrifttype 7z4,b4 in den ,kapitelberschriften7 wird durch ,gleichheitszeichen ausgezeichnet4