,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der ,buchausgabe von #aibc so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr gebruchliche ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde vom ,berarbeiter der bersichtlichkeit halber an den ,anfang des ,texts verschoben4 ,die ,seitenzahlen im ,abbildungsverzeichnis wurden an die ,positionen der ,bilder im ,text angeglichen4 ,besondere ,schriftschnitte werden im vorliegenden ,text mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,,opal-,b,,cherei ,illustration3 ,der ,graf von ,saint-,germain ,stich von ,nicolas ,thomas nach einem ,gemlde im ,besitz der ,marquise von ,urf ,,der ,,graf ,,von ,,saint-,,germain ,,das ,,leben ,,eines ,,alchimisten ,nach groenteils unverffentlichten ,urkunden ,herausgegeben und eingeleitet von ,,gustav ,,berthold ,,volz 99 ,deutsch von ,,friedrich ,,von ,,oppeln-,,bronikowski ,mit #af ,bildbeigaben 99 ,,paul ,,aretz ,,verlag ,,dresden ,alle ,rechte1 insbesondere das der bersetzung in fremde ,sprachen1 vorbehalten4 ,copyright #aibc by ,paul ,aretz ,verlag1 ,dresden ,,inhalt ,,einleitung #e ,der berhmte ,alchimist8 ,s4 #e4 -- ,das ,rtsel seines ,ursprungs ,s4 #g4 -- ,das ,rtsel seines ,alters ,s4 #aj4 -- ,das erste ,auftreten ,s4 #aa4 -- ,sein ,aufenthalt in ,frankreich ,s4 #ac4 -- ,die ,mission des ,grafen ,saint-,germain im ,haag ,s4 #ae4 -- ,saint-,germain in ,ruland ,s4 #bj4 -- ,das ,abenteuer von ,tournai ,s4 #bc4 -- ,ausgang ,s4 #bg4 -- ,saint-,germains ,knste und ,geheimnisse ,s4 #ca4 -- ,war ,saint-,germain ,freimaurer und ,kabbalist8 ,s4 #cd4 -- ,saint-,germains ,persnlichkeit und die ,legendenbildung ,s4 #cg4 ,,erster ,,teil ,,allgemeine ,,darstellungen1 ,,anekdoten ,,und ,f,,lschungen ,aus den ,erinnerungen8 des ,barons von ,gleichen #dg ,aus dem ,tagebuch eines ,weltkindes8 von ,graf ,lamberg #ei ,schreiben des ,grafen ,lamberg an ,opiz #fg ,aus ,lambergs ,kritischen1 moralischen und politischen ,briefen8 #fh ,epigramm des ,grafen ,lamberg auf ,saint-,germain #fh ,grabschrift ,saint-,germains auf den ,grafen ,lamberg #fh ,zur ,kritik ,lambergs 7,moehsen7 #fi ,aus den ,denkwrdigkeiten8 der ,grfin ,genlis #gj ,aus ,grosleys ,nachgelassenen ,schriften8 #gf ,anekdoten #he 7,i4 ,schning ,s4 #he4 ,,ii4 ,corberon ,s4 #he4 ,,iii4 ,lehndorff ,s4 #hf4 ,,iv4 ,madame ,campan ,s4 #hg4 ,v4 ,bertuch ,s4 #hg4 ,,vi4 ,mirabeau ,s4 #hh47 ,aus den ,denkwrdigkeiten8 der ,lady ,craven #hi ,aus den ,erinnerungen8 der ,marquise von ,crquy #ia ,aus den ,denkwrdigkeiten zur ,geschichte des ,grafen ,cagliostro84 ,cagliostros ,besuch bei ,saint-,germain4 ,eine ,satire 7von ,luchet7 #ajj ,charakteristik des ,grafen ,saint-,germain #ajg ,kritik der ,charakteristik8 von ,meister #ajh ,saint-,germain und ,cagliostro #ajh ,graf ,saint-,germain 7von ,luchet7 #aaj ,charakteristik des ,grafen ,saint-,germain #aab ,kritik der ,charakteristik8 #aad ,,zweiter ,,teil ,,urkunden ,,zur ,,lebensgeschichte ,,des ,,grafen ,,saint-,,germain ,saint-,germain in ,london 7#agdc-agde7 #aai ,i4 ,aus dem ,briefwechsel von ,horace ,walpole #aai ,,ii4 ,aus3 ,the ,london ,chronicle8 #abj ,saint-,germain in ,frankreich #abb ,i4 ,aus ,casanovas ,memoiren8 und dem ,monolog eines ,denkers8 #abb ,,ii4 ,aus den ,denkwrdigkeiten8 der ,madame du ,hausset #abf ,,iii4 ,bericht ,hellens 7#agfj7 #aci ,,iv4 ,saint-,germain auf ,schlo ,chambord4 7,aus dem ,schriftwechsel des ,marquis von ,marigny7 #ada ,v4 ,aus einem ,schreiben des ,grafen ,bernstorff 7#aggi7 #adc ,,vi4 ,aus den ,episoden meines ,lebens8 des ,grafen d',angiviller #adc ,die ,mission ,saint-,germains im ,haag 7#agfj7 #add ,i4 ,aus dem ,schriftwechsel des ,herzogs von ,choiseul #add ,,ii4 ,denkschrift des ,grafen d',affry an die ,generalstaaten #afj ,,iii4 ,protokoll der ,sitzung der ,generalstaaten #afa ,,iv4 ,aus den ,aufzeichnungen des ,grafen ,bentinck #afb ,v4 ,aus ,yorkes ,korrespondenz #agj ,,vi4 ,aus ,hellens ,korrespondenz mit ,friedrich dem ,groen #ahb ,,vii4 ,aus der ,korrespondenz von ,knyphausen und ,michell mit ,friedrich dem ,groen #ahi ,,viii4 ,aus ,mitchells ,korrespondenz #aid ,,ix4 ,berichte ,reischachs an ,graf ,kaunitz #aif ,x4 ,aus ,kauderbachs ,korrespondenz #bjf ,,xi4 ,friedrich der ,groe und ,voltaire #bae ,,xii4 ,aus der ,geschichte des ,siebenjhrigen ,krieges8 von ,friedrich dem ,groen #baf ,,xiii4 ,aus3 ,the ,london ,chronicle8 #bah ,,xiv4 ,graf ,danneskjold-,laurwigen an ,saint-,germain #bai ,saint-,germain in ,holland 7#agfb7 #bba ,i4 ,aus dem ,schriftwechsel des ,herzogs von ,choiseul #bba ,,ii4 ,aus den ,aufzeichnungen ,hardenbroeks #bbb ,saint-,germain in den sterreichischen ,niederlanden 7#agfc7 #bbe ,i4 ,aus dem ,schriftwechsel des ,grafen ,karl ,cobenzl #bbe ,,ii4 ,aus den ,erinnerungen8 des ,grafen ,philipp ,cobenzl #bhj ,,iii4 ,aus ,casanovas ,memoiren8 #bhd ,saint-,germain in ,ansbach 7#aggd-aggf7 #bhh ,aufschlsse ber den ,wundermann1 ,marquis ,saint-,germain1 und sein ,aufenthalt in ,ansbach1 von einem ,augenzeugen8 7,freiherr von ,gemmingen74 ,saint-,germain in ,leipzig und ,dresden 7#aggf-aggg7 #cjd ,i4 ,aus den ,tagebchern des ,grafen ,lehndorff #cjd ,,ii4 ,aus dem ,briefwechsel ,friedrichs des ,groen mit ,prinz ,heinrich1 der ,prinzessin ,wilhelmine von ,oranien und ,alvensleben #cjf ,,iii4 ,aus den ,briefen des ,kurfrsten ,maximilian ,,iii4 ,joseph von ,bayern #cbc ,,iv4 ,aus dem ,briefwechsel des ,prinzen ,friedrich ,august von ,braunschweig #cbd ,saint-,germain in ,berlin #cch ,i4 ,aus den ,erinnerungen8 ,thibaults #cch ,,ii4 ,aus ,zimmermanns ,fragmenten ber ,friedrich den ,groen8 #cdb ,,iii4 ,graf ,saint-,germain 7,berlinische ,monatsschrift87 #cdc ,saint-,germain in ,hamburg 7#aggh7 #cej ,saint-,germain in ,schleswig und ,eckernfrde 7#aggi-aghd7 #cec ,i4 ,aus den ,denkwrdigkeiten8 des ,prinzen ,karl von ,hessen-,kassel #cec ,,ii4 ,prinz ,karl von ,hessen an ,prinz ,christian von ,hessen-,darmstadt 7#ahbe7 #cfj ,,iii4 ,prinz ,ferdinand von ,braunschweig an ,prinz ,friedrich ,august von ,braunschweig 7#aggi7 #cfj ,,iv4 ,aus ,briefen des ,grafen ,warnstedt 7#aggi7 #cfa ,v4 ,friedrich der ,groe an die ,knigin-,witwe ,juliane von ,dnemark 7#aghd7 #cfb ,saint-,germains ,tod in ,eckernfrde #cfc ,i4 ,aus dem ,totenregister8 der ,st4 ,nikolaikirche in ,eckernfrde #cfc ,,ii4 ,aus den ,einnahmen an ,begrbniffnung und ,vestegeldern8 #cfc ,,iii4 ,aus dem ,verzeichnis der ,glockengelder8 #cfd ,,iv4 ,aufruf von ,brgermeister und ,rat der ,stadt ,eckernfrde #cfd ,v4 ,nachruf des ,professors ,remer in den ,neuen ,braunschweigischen ,nachrichten8 7#aghd7 #cff ,,personenverzeichnis #cfh ,,ortsverzeichnis #cge ,,verzeichnis ,,der ,,abbildungen #cgh ,,einleitung ,der berhmte ,alchimist8 ,der ,name des ,grafen ,saint-,germain fhrt uns mitten hinein in die ,welt der ,abenteurer1 ,projektenmacher und ,betrger1 von denen das #ah4 ,jahrhundert1 so stolz das ,jahrhundert der ,aufklrung genannt1 wimmelte2 denn selten stand das ,abenteurertum in solch ppiger ,blte wie damals4 ,in unaufhrlicher ,wanderung von einem ,staate zum anderen1 hier untertauchend1 um unvermutet dort wieder zu erscheinen1 dabei chamleonartig ,namen und ,gestalt wechselnd -- so flutet der ,strom der abenteuerlichen ,gesellen durch ganz ,europa4 ,vor allem sind ,frankreich1 ,england und ,italien die gesegneten ,sttten ihres dunklen ,wirkens2 aber auch ,ruland1 das sich seit ,beginn des ,jahrhunderts aus einem asiatischen ,reiche zu einem ,mitglied der europischen ,staatenwelt zu entwickeln begann1 war ein dankbares ,feld ihrer ,ttigkeit4 ,sie bewegen sich nicht nur in den niederen und mittleren ,sphren1 wie es zu allen ,zeiten gewesen1 sondern einige ,erwhlte dringen auch in die ,kreise der hchsten ,gesellschaft bis in die unmittelbare ,nhe der ,frstenthrone4 ,und auch ihr ,gewerbe ist keineswegs das der kleinen ,schelme und ,betrger4 ,sie kommen mit groen ,plnen zur ,beglckung der ,vlker1 sie gebrden sich als ,wohltter der ,menschheit1 und was ihrer ,ttigkeit den besonderen ,stempel aufdrckt1 sie umgeben sich mit dem ,schimmer des ,geheimnisvollen1 indem sie bald als ,alchimisten1 bald als ,geisterseher oder gar als ,magier auftreten4 ,auf dem einzigen ,bildnis1 das wir von ,saint-,germain besitzen1 ist er denn auch als der berhmte ,alchimist8 bezeichnet4 berschwnglich wird von ihm gerhmt1 da er die ,herrschaft ber die ,natur besa1 die ihm ebenso wie dem ,schpfer willig gehorchte4 ,schon seit altersgrauen ,zeiten schwebte den ,forschern in dem groen ,buche der ,natur als hchstes ,ziel ihres ,strebens die knstliche ,erzeugung der ,edelmetalle vor4 ,das war die ,aufgabe1 die sich eben die ,alchimie stellte4 ,ihre ,wiege stand in gypten4 ,als die ,araber im #g4 ,jahrhundert dieses ,land eroberten1 machten sie sich diese geheime ,wissenschaft zu eigen1 verpflanzten sie nach ,spanien1 von wo aus sie ihren ,siegeszug durch ganz ,europa antrat4 ,so blhte denn die ,alchimie durch das ganze ,mittelalter hindurch bis in die neuere ,zeit hinein1 und erst die ,entwicklung der ,chemie zu einer ,wissenschaft machte diesem ,spukglauben ein ,ende4 ,so zhlte denn auch ,saint-,germain zu den letzten groen ,vertretern der ,adepten81 wie die ,meister dieses ,geheimnisses hieen1 die im ,besitz des ,steines der ,weisen8 waren2 denn letzten ,endes lief alles ,forschen und ,experimentieren darauf hinaus1 die materia prima1 den ,urstoff fr die ,gewinnung des ,steines der ,weisen81 zu finden1 mit dem sich das ,problem der knstlichen ,herstellung von ,gold und der ,metallverwandlung lsen lie4 ,und wer den ,stein der ,weisen8 besa1 der besa damit zugleich auch das ,geheimnis der ,universalmedizin oder des ,elixiers81 das schier unvergngliche ,dauer des ,lebens gewhrte4 ,das mystische ,dunkel1 mit dem ,saint-,germain seine ,person geheimnisvoll umgab1 ist bis heute noch kaum gelichtet4 ber das ,anekdotenhafte kommen die meisten der bisher bekannten ,berichte -- berdies zum ,teil apokrypher ,art -- kaum hinaus4 ,nur die ,aufzeichnungen der ,madame du ,hausset1 der ,kammerfrau der ,marquise von ,pompadour1 und des ,ansbachischen ,ministers ,freiherr von ,gemmingen machen davon eine ,ausnahme4 ,aber auch sie erhellen nur kurze ,wegstrecken in dem wechselvollen ,leben dieses ,abenteurers4 ,die zahlreichen neuen ,urkunden1 die wir im folgenden aus verschiedenen ,archiven mitteilen und die gut die ,hlfte dieses ,buches umfassen1 bringen daher nicht nur weitere wertvolle ,aufklrung ber sein ,schicksal1 ja sie gewhren berhaupt erst die ,mglichkeit1 die ,umrisse seiner ,gestalt deutlich zu zeichnen4 ,und wenn auch nicht alle ,rtsel gelst werden knnen1 so sinkt doch der ,schleier4 ,der ,nimbus des ,adepten8 schwindet1 und es bleibt allein das ,bild eines abenteuernden ,industrieritters4 ,das ,rtsel seines ,ursprungs ,mit hchster ,kunst verstand ,saint-,germain1 ber seine ,herkunft einen ,schleier zu breiten4 ,mit ,vorliebe deutete er auf seine ,abstammung aus frstlichem ,geschlecht2 ja1 er nannte sich wohl selbst im vertraulichen ,gesprch einen ,nachkommen des letzten siebenbrgischen ,frsten4 ,andere leiten seine ,herkunft aus dem letzten spanischen ,herrscherhause ab4 ,in grellem ,kontraste dazu stehen die ,angaben1 nach denen er ein portugiesischer ,jude gewesen sein soll4 ,endlich wird er als ,sohn eines savoyischen ,steuereinnehmers namens ,rotondo oder auch als der italienische ,geigenspieler ,catalani bezeichnet#a4 ,wie steht es um die ,zuverlssigkeit dieser einzelnen ,nachrichten8 ,zunchst die ,frage seiner ,abstammung von ,franz ,,ii4 ,rakoczy1 dem letzten ,frsten von ,siebenbrgen4 ,verworren sind alle ,angaben des ,prinzen ,karl von ,hessen4 ,so macht er unseren ,helden zum ,sohne aus erster ,ehe des ,frsten mit einer ,tkly2 diese war aber nicht die erste ,gattin1 sondern die ,mutter desselben4 ,saint-,germain spricht von zwei ,brdern4 ,tatschlich wurden dem ,frsten drei ,shne geboren1 aber der lteste1 ,leopold ,georg1 fr den ,saint-,germain sich selbst ausgibt1 starb nachweislich im ,kindesalter2 er wurde #afif geboren und starb #agjj4 ,wohl trifft es zu1 da die beiden ,brder1 ,joseph und ,georg1 am ,wiener ,hofe aufwuchsen1 wo sie den ,namen ,marquis de ,san ,marco und ,marquis della ,santa ,elisabetta erhielten4 ,aber beide flchteten 7#agbf und #agcd7 -- also sie unterwarfen sich nicht feige und demtig ihrem ,lose1 wie ,saint-,germain dem preuischen ,gesandten von ,alvensleben und dem hessischen ,prinzen erzhlt1 und damit entfllt auch die ,pointe1 da er sich selbst1 im ,gegensatz zu diesem erniedrigenden ,verhalten seiner ,brder1 den heiligen ,bruder81 ,sanctus ,germanus 7,saint-,germain7 genannt habe4 ,man sieht3 die ganze ,fabel der ,abstammung aus dem siebenbrgischen ,frstenhause steht auf schwachen ,fen4 ,verdchtig ist auch der ,umstand1 da bereits alle ,mitglieder des ,hauses tot waren1 deren ,zeugnis ihn der ,lge htte berfhren knnen4 ,tot war auch der letzte ,frst aus dem ,hause ,medici1 der ihn nach der ,erzhlung des ,hessen als zweiter ,vater aufgezogen haben sollte4 ,illustration3 ,frst ,franz ,,ii4 ,rakoczy ,gemlde von ,adam ,manyoki ,nicht greres ,vertrauen erweckt die ,fabel seiner ,abstammung aus dem spanischen ,knigshause4 ,nicht da ,karl ,,ii4 7 #agjj7 sein ,vater gewesen wre4 ,die ,knigin -- ,maria ,anna von ,pfalz-,neuburg -- soll ihm whrend ihres ,aufenthaltes in ,bayonne 7#agje7 als ,frucht einer illegitimen ,verbindung das ,leben geschenkt haben4 ,damit erscheint er gewissermaen als ,prtendent des durch den ,tod ,karls ,,ii4 erledigten spanischen ,thrones1 und nur wenn man sich diesen historischen ,hintergrund vergegenwrtigt1 wird die von ,grosley berlieferte ,frage des spanischen ,granden bei der ,rckkehr der ,knigin nach ,madrid verstndlich3 ,ist sie in anderen ,umstnden88 ,und sollte sich auch1 wie gerchtweise behauptet wird#b1 ,saint-,germain verschiedentlich als ,prinz von ,spanien8 unterzeichnet haben1 so lge auch darin noch kein zwingender ,beweis fr seine ,abstammung aus diesem ,hause4 ,im ,gegenteil1 diese ,unterschrift wrde eher beweisen1 da sein ,anspruch falsch ist1 da die spanischen ,prinzen offiziell den ,titel ,infant von ,spanien8 fhrten4 ,fr seine portugiesische ,abkunft spricht die mehrfach bezeugte ,kenntnis der ,sprache1 die um so berraschender ist1 als ,portugal bereits damals keine groe ,weltrolle mehr spielte4 ,dazu kommt1 da er1 wie von verschiedenen ,seiten bezeugt wird1 bei seinem ,aufenthalt in ,holland im ,frhling #agfj bei reichen portugiesischen ,juden in ,amsterdam und im ,haag wohnte1 eine durchaus natrliche ,erscheinung1 wenn er deren ,stammesbruder war4 ,aber auch die ,hypothese1 da er aus dem savoyischen ,flecken ,san ,germano stamme1 ist nicht einfach von der ,hand zu weisen2 denn sie wrde seine ,namensgebung auf die einfachste und natrlichste ,weise erklren4 ,mit seiner ,herkunft1 sei es aus ,portugal1 sei es aus ,savoyen1 wre auch leicht seine ,antwort auf die diesbezgliche ,frage der ,prinzessin ,amalie von ,preuen zu vereinbaren2 denn nach ,thibaults ,bericht erwiderte er1 seine ,heimat sei ein ,land mit angestammten ,frsten4 ,dies aber trifft sowohl auf ,portugal wie auf ,savoyen zu4 ,was endlich die der ,marquise von ,crquy in den ,mund gelegte ,version betrifft1 da ,saint-,germain der ,sohn eines jdischen ,arztes ,wolf aus ,straburg gewesen sei1 so ist zu bemerken1 da wir es bei den ,erinnerungen8 dieser ,dame mit einer groben ,flschung aus spterer ,zeit zu tun haben4 ,ebensowenig kommt die ,erzhlung von ,montaigne#c in ,betracht1 der von einem ,germain berichtet1 den er in ,vitry gesehen habe1 und der als ,mdchen aufgezogen sei1 bis ein ,zufall sein wahres ,geschlecht ans ,licht gebracht habe4 ,wird das ,rtsel seines ,ursprunges also auch nicht ganz gelst1 so viel steht fest1 da er nicht frstlicher ,abkunft war2 denn auch nicht die ,spur eines ,beweises lt sich dafr beibringen4 ,das ,rtsel seines ,alters ,nicht minder geschickt1 wie er seine ,herkunft zu verschleiern wute1 so auch sein ,geburtsjahr4 ,er deutete an1 da sein ,lebensalter nicht nach ,jahren und ,jahrzehnten1 sondern nach ,jahrhunderten zhle4 ,der ,spavogel ,mylord ,gower81 von dem der ,baron von ,gleichen berichtet1 mute ihm als ,schrittmacher fr die ,fabel dienen1 da er schon ein ,zeitgenosse ,christi gewesen sei4 ,in seinen ,gesprchen lie ,saint-,germain gern durchblicken1 da er schon in frheren ,jahrhunderten gelebt habe4 ,fr denjenigen1 der1 wie ,alvensleben1 ihn stellen wollte1 hatte er1 in die ,enge getrieben1 die ,antwort bereit1 da er sich von ,zeit zu ,zeit aus dem ,treiben der ,welt zurckziehe4 ,vergeblich suchen die einzelnen ,berichterstatter aus seiner ueren ,erscheinung ,schlsse auf sein ,lebensalter zu ziehen4 ,gegenber all den ,zeugnissen fremder ,personen1 wie der ,grfin ,gergy1 die ihn nach ,jahrzehnten im ueren unverndert wiederfinden wollte1 fllt das eigene ,gestndnis des ,grafen ,saint-,germain schwer ins ,gewicht1 der dem ,prinzen von ,hessen nach dessen ,aufzeichnung erklrte1 er sei bei seiner ,ankunft in ,schleswig 7#aggi7 #hh ,jahre alt gewesen4 ,das wrde ungefhr mit dem ,lebensalter stimmen1 das fr den ,sohn des ,steuereinnehmers aus ,san ,germano angegeben wird4 ,aber1 so knnte man einwenden1 spricht nicht fr sein ,alter das ,stammbuch mit den ,eintragungen von ,montaigne und dem lteren ,grafen ,lamberg8 ,darauf lt sich mit der ,gegenfrage antworten3 waren diese echt8 ,schon der jngere ,lamberg spielt auf die ,mglichkeit einer ,flschung an4 ,waren sie jedoch echt1 wo ist dann der ,beweis1 da das ,album nicht erst spter in den ,besitz ,saint-,germains gelangt ist8 ,denn jene ,einzeichnungen sind ganz unpersnlicher ,art4 ,damit scheidet das ,stammbuch als ,argument fr die ,frage des ,alters des ,grafen aus4 ,das erste ,auftreten ,gleichwie die ,abstammung ,saint-,germains ist auch die erste ,hlfte seines ,lebens ins ,dunkel getaucht4 ,es heit1 da er in ,mexiko durch ,heirat zu einem groen ,vermgen kam und damit nach ,konstantinopel durchbrannte4 ,fr das ,jahr #agce ist sein ,aufenthalt im ,haag nachweisbar2 denn von dort aus richtete er am #bb4 ,november dieses ,jahres ein ,schreiben an den englischen ,gelehrten ,sloane1 das ber einen alten ,bibeldruck handelt1 aber sonst keinerlei persnliche ,angaben enthlt#d4 ,erst mit seinem ,erscheinen in ,england ums ,jahr #agdd gewinnen wir festen ,boden unter den ,fen1 und zwar erwhnt ihn ,horace ,walpole in einem ,schreiben vom #i4 ,dezember #agde4 ,wir sehen ,saint-,germain als ,teilnehmer an dem ,kampfe1 den ,karl ,eduard ,stuart1 der ,enkel des #afhh vertriebenen ,knigs ,jakob ,,ii41 um seine ,ansprche auf die ,krone mit der englischen ,regierung fhrte4 ,wagemutig war der ,prtendent in ,schottland gelandet1 hatte ,edinburg genommen und stand ,anfang ,dezember bereits in ,derby1 um auf ,london zu marschieren4 ,doch unter dem ,druck der schottischen ,huptlinge1 die ihm die ,gefolgschaft versagten1 mute er umkehren1 und die ,niederlage bei ,culloden 7#bg4 ,april #agdf7 besiegelte sein ,schicksal4 ,nach ,walpoles ,bericht war ,saint-,germain offenbar mehr ein ,mitlufer als ein ,mitstreiter1 wenn er nicht gar1 wie es die ,nachricht des ,london ,chronicle von #agfj besagt1 unschuldig in den ,aufstand des ,prtendenten verwickelt wurde4 ,jedenfalls aber spielte er keine ,heldenrolle1 denn die ,untersuchungsakten ber den ,aufstand schweigen ber ihn vllig#e4 ,grere1 doch unblutige ,lorbeeren erntete er1 als er sich als ,geigenvirtuose vorstellte4 ,in diese ,zeit fllt wohl auch die ,entstehung seines ,traktats ber die ,musik nach den ,regeln des gesunden ,menschenverstandes fr die englischen ,damen1 die den wahren ,geschmack in dieser ,kunst lieben8#f4 ,immerhin hren wir1 da das ,andenken an seinen ,londoner ,aufenthalt bei den ,englndern auch #agfj noch nicht erloschen war4 ,das folgende ,jahrzehnt liegt wieder im ,dunkel4 ,whrend dieser ,zeit unternahm der ,graf zwei ,reisen nach ,indien4 ,so wenigstens erzhlt er in einem spteren ,briefe aus dem ,jahre #aggc1 den sein ,freund1 ,graf ,lamberg1 uns berliefert hat4 ,aber nur ber die zweite ,reise erfahren wir einiges ,nhere4 ,er will sie mit dem ,admiral ,watson und mit ,robert ,clive1 dem berhmten ,eroberer ,ostindiens1 im ,jahre #agee angetreten haben4 ,allein die ,einzelheiten1 die er meldet1 sind so nichtig und albern1 da es schwer fllt1 diesen ,bericht ernst zu nehmen4 ,dabei soll keineswegs bestritten werden1 da er weite ,reisen gemacht und auch den ,orient besucht hat2 denn wie wir von kritischen ,ohrenzeugen vernehmen1 wute er anregend zu erzhlen1 und dies lt voraussetzen1 da er selbst ,land und ,leute gesehen hat1 die er so fesselnd zu schildern verstand4 ,sein ,aufenthalt in ,frankreich ,wir kommen jetzt zu seinem ,aufenthalt in ,frankreich1 der den ,hhepunkt seines ,lebens darstellt4 ,wann ,saint-,germain nach ,frankreich gekommen ist1 steht nicht fest4 ,nach den ,aufzeichnungen ,casanovas zu urteilen1 mit dem sich seine ,wege mehrfach kreuzten1 ist er dort schon #ageg oder #ageh gelandet4 ,in ,chambord erscheint er #ageh1 whrend ihn der anonyme ,verfasser der ,anecdotes8#g erst #agei in ,frankreich auftreten lt4 ,hier ging sein ,stern auf4 ,er erlangte die ,gunst der ,marquise von ,pompadour4 ,hchst anschaulich ist der ,bericht ihrer ,kammerfrau1 ,madame du ,hausset1 ber seinen ,verkehr am ,hofe2 denn durch die ,marquise trat er auch in ,beziehungen zu ,ludwig ,,xv41 dem er vorgestellt wurde1 an dessen ,tafel er speiste und mit dem er alchimistische ,studien trieb4 ,darin lag kluge ,berechnung der ,pompadour4 ,sann sie doch unablssig auf ,mittel und ,wege1 wie sie dem der ,geschfte berdrssigen ,herrscher die ,langeweile vertreiben knnte4 ,zu diesem ,zwecke hatte sie ihm in ,versailles ein intimes ,theater eingerichtet1 an dem sie und ihre ,vertrauten mitwirkten4 ,dann1 als sie selbst zu altern begann1 hatte sie den berchtigten ,hirschpark geschaffen4 ,nun zog sie ,saint-,germain heran1 um alchimistischen ,versuchen mit dem regierungsmden ,knig obzuliegen4 ,die ,stellung1 die er bei ,hofe geno1 der ,ruf eines ,alchimisten1 der wie eine ,aureole sein ,haupt umschwebte1 der ,glanz seines ,reichtums1 ber den fabelhafte ,gerchte umliefen1 -- all das kam zusammen1 um ihm hohes ,ansehen und auch politischen ,einflu zu verschaffen4 ,der ,sturz des ,generalkontrolleurs ,silhouette1 der die franzsischen ,finanzen leitete1 soll1 so berichtet der preuische ,gesandte von der ,hellen#h1 sein ,werk gewesen sein4 ,er fhlte sich ferner berufen1 das wirtschaftliche ,leben ,frankreichs zu heben4 ,durch die ,ausbeutung eines ,geheimmittels fr ,farben und ,farbstoffe1 in dessen ,besitz zu sein er vorgab1 sollte dieser ,plan ins ,werk gesetzt werden4 ,es erregte daher in den weitesten ,kreisen gewaltiges ,aufsehen1 als ihm der ,knig fr seine ,arbeiten ,rume in dem ,schlo ,chambord1 dem einstigen ,sitz des ,marschalls von ,sachsen1 zur ,verfgung stellte4 ,ist es nach alledem verwunderlich1 da es diesem offenbaren ,schokind ,fortunas nicht an geheimen ,gegnern und ,neidern fehlte8 ,schon hatte sein ,ansehen ,einbue erlitten1 der ,ruf seines unermelichen ,reichtums war untergraben -- so erfahren wir von einem ,augenzeugen --1 da lchelte ihm noch einmal das ,glck3 in geheimer ,mission ward er im ,auftrag des ,hofes zu ,anfang des ,jahres #agfj nach ,holland entsandt4 ,die ,mission des ,grafen ,saint-,germain im ,haag ,zum ,verstndnis der ,rolle1 die ,saint-,germain im ,haag spielte1 mssen wir kurz den allgemeinen politischen ,hintergrund zeichnen4 ,seit mehreren ,jahren schon whrte der englisch-franzsische ,kolonialkrieg1 rangen die ,mchte ,europas in erbittertem ,kampfe miteinander4 ,mancherlei ,versuche1 den ,frieden wieder herzustellen1 waren im ,sande verlaufen4 ,immer grer wurde indessen in ,frankreich das ,friedensbedrfnis1 aber auch in ,england bestand eine starke ,friedenspartei4 ,da bot im ,herbst #agei die spanische ,krone ihre ,vermittlung an4 ,weit bedeutsamer war der ,schritt1 zu dem sich im ,november des ,jahres die englische und die preuische ,regierung entschlossen4 ,sie erklrten sich bereit1 an einen noch zu bestimmenden ,ort ,bevollmchtigte zur ,verhandlung mit den ,gegnern ber die ,einleitung eines allgemeinen ,friedens zu senden4 ,prinz ,ludwig von ,braunschweig1 der ,vormund des oranischen ,erbstatthalters1 bernahm es1 den ,vertretern des feindlichen ,dreibundes im ,haag 7,graf d',affry1 ,baron ,reischach und ,graf ,golowkin7 diese ,erklrung zu bermitteln4 ,auf dem ,schlosse zu ,ryswijk fand am #be4 ,november dieser feierliche ,akt statt4 ,darauf brachten die ,generalstaaten ,breda als ,konferenzort in ,vorschlag4 ,aber der ,plan des ,kongresses scheiterte1 da die drei eingeladenen ,mchte 7sterreich1 ,frankreich und ,ruland7 am #c4 ,april #agfj durch ihre ,vertreter dem ,prinzen ,ludwig ihre ,gegenerklrung abgeben lieen1 da sie ohne ,zuziehung ihrer brigen ,verbndeten 7,kursachsen und ,schweden7 sich mit ,preuen auf nichts einlassen knnten4 ,der ,versailler ,hof1 der bereits mit der ,londoner ,regierung durch die beiderseitigen ,gesandten im ,haag1 ,graf d',affry und ,general ,yorke1 in geheime ,besprechungen eingetreten war1 fgte noch die weitere ,erklrung hinzu1 er sei zu einem ,sondervergleich mit ,england bereit4 ,das ,londoner ,kabinett stand vor der ,frage1 ob es seine ,verbndeten1 ,preuen und die brigen deutschen ,frsten1 mit denen es ,subsidienvertrge abgeschlossen hatte1 preisgeben sollte4 ,doch ,william ,pitt1 der ,leiter der englischen ,politik1 beharrte auf ihrem ,einschlu in den ,frieden4 ,so kam es auch zwischen ,england und ,frankreich zu keiner ,verstndigung1 und der allgemeine ,krieg ging weiter4 ,neben den ,verhandlungen1 die von den beglaubigten ,vertretern der ,mchte gefhrt wurden1 liefen andere einher1 die des frmlichen ,charakters entbehrten4 ,eine ,zeitlang 7#agei7 hatte ,voltaire das ,amt des ,mittlers zwischen ,friedrich dem ,groen und dem franzsischen ,premierminister1 dem ,herzog von ,choiseul1 versehen4 ,im ,februar #agfj war der junge ,freiherr von ,edelsheim als geheimer preuischer ,agent nach ,paris geschickt worden4 ,nun erschien auch ,saint-,germain im ,haag auf der ,bildflche1 um sich die diplomatischen ,sporen zu verdienen4 ,um die ,mitte des ,februar #agfj war er in ,holland angelangt1 hatte zunchst in ,amsterdam verweilt4 ,als dann ,anfang ,mrz im ,haag die ,vermhlung der ,schwester des ,erbstatthalters gefeiert wurde1 tauchte er in ,hollands ,hauptstadt auf4 ,in der ffentlichkeit sprach er von einer ,anleihe1 die er fr ,frankreich vermitteln sollte1 von der ,aufgabe1 die er habe1 die ,verpflegung der vom ,mutterland abgeschnittenen franzsischen ,kolonien sicherzustellen4 ,einem ,freunde vertraute er an1 er sei beauftragt1 sich ber den ,gang der ,friedensverhandlungen zu unterrichten4 ,insgeheim aber setzte er sich mit ,yorke in ,verbindung1 um ihm ,erffnungen ber einen englisch-franzsischen ,friedensschlu zu machen4 ,auf drei mchtige ,gnner berief er sich3 auf die ,pompadour1 den ,kriegsminister1 ,marschall von ,belle-,isle1 von dem er zwei ,briefe nebst einem ,pa vorweisen konnte1 und -- im ,verlauf einer zweiten ,unterredung -- auf den ,grafen von ,clermont1 einen ,prinzen von ,geblt1 der im ,jahre #ageh den ,oberbefehl ber die franzsischen ,armeen in ,westdeutschland gefhrt hatte4 ,trotzdem war ,saint-,germains ,verhandlung ein vorzeitiges und unrhmliches ,ende beschieden4 ,zwar wute er den ,grafen ,bentinck1 den er zu seinem ,werkzeug ausersehen hatte1 geschickt fr seinen ,plan zu gewinnen#i4 ,aber das ,schreiben1 das er mit dieser ,mitteilung am #aa4 ,mrz an die ,marquise von ,pompadour richtete1 wurde ihm zum ,verhngnis4 ,die ,marquise stellte den ,brief dem ,herzog von ,choiseul zu2 denn ,saint-,germains ,version1 da dieser ,brief durch ,diebstahl8 in dessen ,besitz gelangt sei#aj1 ist nicht ernst zu nehmen4 ,daraufhin verbot der ,herzog dem ,grafen unter heftigen ,drohungen jede ,einmischung in die ,politik4 ,und als er gar von ,saint-,germains ,erffnungen1 den ,friedensschlu betreffend1 erfuhr1 befahl er1 auf das hchste erbost1 dem ,botschafter ,graf d',affry1 die ,auslieferung des ,abenteurers8 von ,holland zu fordern4 ,ja1 am liebsten wre ihm gewesen1 htte d',affry ihm eine ,tracht ,prgel verabfolgen lassen1 um den ,halunken81 der die ,kreise seiner ,politik zu stren wagte1 vor aller ,welt in ,verruf zu bringen4 ,wenigstens sorgte er aber dafr1 da eine ,mitteilung in die ,zeitungen gelangte1 in der ,saint-,germain mit schrfsten ,ausdrcken des ,mibrauchs der ihm in ,frankreich gewhrten ,gastfreundschaft beschuldigt wurde#aa4 ,bevor der ,botschafter seinen frmlichen ,antrag bei den ,generalstaaten stellte1 unterbreitete er den ,entwurf dazu dem ,herzog4 ,so kam es denn erst am #cj4 ,april zur bermittelung der ,denkschrift mit dem frmlichen ,auslieferungsgesuch an die hollndische ,regierung4 ,diese begrub den ,antrag durch seine ,verweisung an ,kommissionen4 berdies war er gegenstandslos geworden1 da ,saint-,germain beizeiten von der ihm drohenden ,gefahr ,wind bekommen und mit ,hilfe ,bentincks sich nach ,england geflchtet hatte4 ,aber auch hier war seines ,bleibens nicht4 ,sofort in polizeilichen ,gewahrsam genommen1 wurde er nach kurzer ,frist wieder abgeschoben1 da die englische ,regierung frchtete1 da sein ,aufenthalt in ,england sie ,frankreich gegenber kompromittiere4 ,es war von seiner bersiedlung nach ,ostfriesland die ,rede1 wo ihm ,knig ,friedrich unter der ,bedingung ,zuflucht gewhren wollte1 da er sich knftig von jedem politischen ,treiben fernhielt4 ,allein er begab sich wiederum nach ,holland1 wo er ,unterschlupf fand4 ,man vergleiche diese ,darstellung1 die sich auf die ,berichte der ,beteiligten sttzt1 mit dem ,bilde1 das ,saint-,germain in seinem spteren ,briefe an ,graf ,lamberg von den ,geschehnissen entwirft4 ,da sind es ,lgenmrchen1 die er auftischt6 ,zum ,schlu noch die ,frage3 hat ,saint-,germain bei seinen ,friedenserffnungen an ,general ,yorke im ,auftrage des ,hofes gehandelt8 ,hat ,ludwig ,,xv4 hinter dem ,rcken seines ,premierministers1 wie dieser nach ,gleichens ,darstellung ihm vorwirft1 eigene ,politik gemacht8 ,waren also der ,knig und die ,pompadour seine geheimen ,auftraggeber8 ,diese ,frage ist zu verneinen4 ,denn erstens steht es fest1 da die ,pompadour es war1 die den ,herzog von ,choiseul auf die ,spur ,saint-,germains setzte1 indem sie ihm den ,bericht berlieferte1 den ihr der ,graf sofort ber seine politische ,ttigkeit im ,haag erstattet hatte4 ,einen zweiten ,beweis liefert das ,schreiben1 in welchem der ,marschall ,belle-,isle seinem ,schtzling1 wenn auch in schonender ,form1 sein ,verhalten vorwirft und ihm bedeutet1 da fr die ,behandlung politischer ,fragen der ,botschafter d',affry zustndig sei#ab4 ,aber1 so wird man einwenden1 worauf bezogen sich dann die ,schreiben von ,belle-,isle und ,clermont1 die ,saint-,germain dem ,general ,yorke gleichsam als seine ,beglaubigung vorlegte8 ,alles spricht dafr1 da sie die #cj ,millionen-,anleihe betrafen1 die er fr den geldbedrftigen ,versailler ,hof und1 wie wir hinzufgen drfen1 in seinem ,auftrag vermitteln sollte#ac4 ber diese ,anleihe hat er offenbar in ,amsterdam und auch im ,haag mit seinen ,gastgebern1 den jdischen ,bankiers1 verhandelt4 ,so lockte ihn der politische ,ehrgeiz1 auf eigene ,faust die ,rolle des ,friedensstifters zu spielen oder1 wie ,kauderbach schreibt1 gleich einer zweiten ,jungfrau von ,orlans ,frankreich abermals zu retten4 ,doch seine diplomatische ,laufbahn fand ein schnelles und klgliches ,ende3 sein ,erscheinen auf der politischen ,weltbhne glich einer schillernden ,seifenblase1 die nach kurzem ,fluge jhlings zerplatzt4 ,saint-,germain in ,ruland ,die bisherige berlieferung nimmt an1 da ,saint-,germain nach seinem unglcklichen politischen ,debut im ,haag und nach seiner ,ausweisung aus ,england seine ,schritte nach ,ruland gelenkt und bei der ,revolution1 als deren ,opfer ,zar ,peter ,,iii4 im ,juli #agfb um ,thron und ,leben kam1 eine wichtige ,rolle gespielt habe4 ,aber in allen ,quellen und ,darstellungen der ,zeit findet sein ,name nirgends ,erwhnung4 ,durch die neuesten ,forschungen ist festgestellt1 da nur ein einziger ,auslnder an jenen ,ereignissen beteiligt war1 nmlich der ,piemontese ,odart1 der in ,diensten ,katharinas ,,ii4 stand#ad4 ,demgegenber ist die ,frage1 wie es sich mit der uns berlieferten uerung des ,frsten ,gregor ,orlow1 des bekannten ,gnstlings der ,zarin1 verhlt1 die das vllige ,gegenteil bekundet4 ,nach ,gleichens ,mitteilung soll er auf der ,durchreise durch ,nrnberg von unserem ,helden gesagt haben3 ,dieser ,mann hat eine groe ,rolle bei unserer ,revolution gespielt48 ,aber ,gleichens ,bericht ist nicht zuverlssig4 ,er verwechselt die ,brder3 nicht ,gregor1 sondern ,alexei ,orlow kam durch ,nrnberg4 ,gleichen war auch nicht ,augen- und ,ohrenzeuge1 wie der ansbachische ,minister von ,gemmingen1 der von diesem ,ausspruche ,orlows nichts wei3 er begngt sich1 ,gleichen zu zitieren4 ,mit diesem ,ausspruche steht ferner in unvereinbarem ,widerspruch1 was ,alvensleben #aggg als feststehende ,tatsache8 meldet3 ,alexei ,orlow habe dem ,grafen ,saint-,germain1 zu dem er in engen ,beziehungen8 stehe1 einen ,empfehlungsbrief an seinen ,bruder1 den ,frsten ,gregor1 gegeben und diesem den ,grafen als seinen ,busenfreund8 ans ,herz gelegt4 ,zhlte nun aber ,saint-,germain zu den ,verschwrern von #agfb1 was bedurfte es da fr ihn einer besonderen ,empfehlung an ,gregor1 der doch mit ,alexei zusammen eine der ,hauptrollen bei dem ,drama gespielt hatte8 ,der letzte ,zweifel wird durch die entscheidende ,tatsache beseitigt1 da sich ,saint-,germains ,aufenthaltsort fr jene kritische ,epoche sicher nachweisen lt4 ,seit er aus ,england zurckgekehrt war1 hatte er in ,holland unter fremden ,namen ein unstetes ,leben gefhrt1 bis er sich im ,frhjahr #agfb auf seiner neuerworbenen ,besitzung ,ubbergen bei ,nimwegen1 nach der er den ,namen ,surmont annahm1 niederlie4 ,damals geschah es denn auch1 da auf die ,anfrage des ,grafen d',affry der ,herzog von ,choiseul ausdrcklich auf die weitere ,verfolgung des ,abenteurers in ,holland verzichtete#ae4 ,war ,saint-,germain bisher noch des fteren in ,amsterdam eingekehrt1 so zog er im ,august #agfb -- so besttigt ausdrcklich ,hardenbroek -- von dort weg1 wahrscheinlich zur vollstndigen bersiedlung nach ,ubbergen1 worauf er dann1 wie wir im folgenden ,abschnitt sehen werden1 im ,frhling #agfc in ,brssel auftauchte1 um dem sterreichischen ,minister ,graf ,cobenzl daselbst seinen folgenschweren ,besuch abzustatten4 ,danach gehrt ,saint-,germains ,teilnahme an der russischen ,revolution endgltig ins ,reich der ,erfindung4 ,dasselbe gilt fr die ,korrespondenz1 die er angeblich mit der ,zarin ,katharina ,,ii4 fhrte4 ,auch seine ,beziehungen zur ,familie ,orlow erfahren einige ,einschrnkung4 ,immerhin trifft soviel zu1 da er nach dem ,ausdruck unseres ,gewhrsmannes das ,glck8 hatte1 den ,grafen ,alexei kennen zu lernen1 mit dem er nach seiner beliebten ,praxis alchimistische ,studien trieb1 bis dieser seiner berdrssig wurde#af4 ,in ,italien1 wo ,alexei whrend des ,trkenkrieges 7#agfh-aggd7 lngere ,zeit als ,admiral der russischen ,flotte weilte1 scheint die ,bekanntschaft erneuert zu sein4 ,wenigsten berichtet ,gleichen von ihrem ,zusammentreffen in ,livorno im ,jahre #aggj4 ,indessen ist nicht ganz aufgeklrt1 was fr eine ,bewandtnis es mit dem russischen ,generalspatent hat1 das ihm angeblich von ,alexei in ,nrnberg auf der ,heimreise nach ,ruland berreicht wurde4 ,vielleicht steht es mit den ,kmpfen in ,zusammenhang1 die whrend des ,trkenkrieges im ,archipel stattfanden1 die aber1 wie der ,leipziger ,bankier ,dubosc #aggg boshaft bemerkte1 ,saint-,germain trotz aller seiner ,erzhlungen nicht mitgemacht hatte4 ,und so wre denn auch das ,patent als dreiste ,flschung zu buchen1 um so mehr1 da es aufflligerweise nur die ,unterschrift des ,grafen ,alexei1 aber nicht der ,zarin trug4 ,und doch hat ,saint-,germain1 wie sich aus unseren bisher noch unbekannten ,quellen ergibt1 den heiligen ,boden ,rulands betreten -- zwar nicht als ,verschwrer und politischer ,abenteurer1 wie er es darstellen mchte1 sondern als schlichter ,kaufmann1 der aus seinen schnen ,erfindungen ,kapital schlagen wollte4 ,gleichwie in ,frankreich waren es seine ,farben1 mit denen er sein ,glck versuchte4 ,in einer ,kattunfabrik in ,moskau war er ttig1 aber mignstig wandte ihm ,fortuna den ,rcken1 so da er bettelarm die ,sttte seines neuen ,wirkens verlassen mute4 ,voll ,mitleid las ihn1 den fukrank und mhselig des ,weges ,dahinziehenden1 der ,schweizer ,hotz von der ,strae auf1 wie er es hernach #aggg in ,leipzig1 wo er ,saint-,germain wieder traf1 erzhlte#ag4 ,aber dieser russische ,aufenthalt bildete fr ,saint-,germain doch keinen vlligen ,fehlschlag4 ,er wollte ein ,bergwerk entdeckt haben1 das schne1 den ,topasen hnliche ,halbedelsteine lieferte und dessen ,ausbeutung ihm zustand4 ,seitdem trug er sich mit dem ,gedanken1 daraus einen ertragreichen ,handelszweig zu machen1 ohne da er freilich fr seine ,plne viel ,glauben und ,entgegenkommen fand#ah4 ,aller ,wahrscheinlichkeit nach fllt diese russische ,episode in die ,zeit zwischen dem ,abenteuer von ,tournai1 zu dem wir uns nunmehr wenden1 und dem ,ausbruch des ,trkenkrieges4 ,das ,abenteuer von ,tournai ,zu ,anfang des ,jahres #agfc kam ,saint-,germain1 der1 wie erwhnt1 sich inzwischen in ,holland angekauft und sich den ,beinamen ,surmont zugelegt hatte1 nach ,brssel1 wo er die ,bekanntschaft des ,grafen ,karl ,cobenzl1 des bevollmchtigten ,ministers der sterreichischen ,niederlande1 machte und sie geschickt auf seine ,weise ausbeutete4 ,erst durch die von uns erschlossene ,korrespondenz ,cobenzls mit dem ,hof- und ,staatskanzler ,graf ,kaunitz sind wir ber diese ,episode aus dem ,leben ,saint-,germains aufs ,zuverlssigste unterrichtet4 ,sie war bisher fast vllig unbekannt4 ,sofort fand ,cobenzl an der ,unterhaltung mit ,saint-,germain ,gefallen4 ,geschickt wute dieser das ,gesprch auf seine alchimistischen ,kenntnisse zu bringen2 er fhrte ihm einige ,experimente vor und begann von ,millionengewinnen zu erzhlen1 die sich mit seinen ,geheimmitteln erzielen lieen4 ,in heller ,begeisterung ging ,cobenzl darauf ein1 um so mehr1 als ,saint-,germain versicherte1 aus reiner ,freundschaft81 nur gegen eine kleine ,belohnung1 seine ,geheimnisse hergeben zu wollen4 ,in der ,besitzerin des ,brsseler ,handlungshauses1 ,madame ,nettine1 die in freudigem ,enthusiasmus mit ihm wetteiferte1 fand ,cobenzl die ,persnlichkeit1 die mit den erforderlichen ,geldmitteln zur ,begrndung des ,unternehmens einsprang4 ,kaunitz suchte den ,eifer zu dmpfen2 er warnte vor groen und vorzeitigen ,ausgaben4 ,und um seinen ,worten erhhtes ,gewicht zu geben1 schickte er ein anekdotisches ,portrait mit1 das von einem ,kundigen1 der ,saint-,germain von ,paris her kannte1 in recht dsteren ,farben entworfen war4 ,cobenzl1 der im ,banne ,saint-,germains und seines groen ,planes stand1 war nicht gesonnen1 sich ,wasser in seinen ,wein gieen zu lassen4 ,er berhrte die ,warnung und erklrte leichthin1 auf die ,person komme es nicht an1 wofern man nur in den ,besitz der ,geheimmittel gelange4 ,diese betrafen ein billiges ,herstellungsverfahren fr ,farben und ,farbstoffe1 fr gefrbte ,hlzer1 das ,gerben und ,frben von ,fellen1 die ,herstellung eines goldhnlichen ,metalls1 die ,raffinerie von len und die ,anlage einer ,hutfabrik4 ,doch eine unliebsame berraschung folgte der anderen4 ,zunchst handelte es sich um die ,einsendung von ,proben2 es waren ,frbmittel1 gefrbte ,hlzer1 ,leder- und ,metallproben4 ,bei der ,prfung durch ,sachverstndige1 die ,kaunitz vornehmen lie1 stellte sich heraus3 die ,farben waren minderwertig2 sie standen mit einer ,ausnahme hinter den in sterreich hergestellten zurck1 geschweige denn1 da sie den ,vergleich mit den englischen und franzsischen ,fabrikaten aushielten4 ,ja1 die ,farbenskala war nicht einmal vollstndig1 da ,blau und ,grn fehlten4 ,und es war auch nur ein magerer ,trost1 wenn ,saint-,germain verhie1 da er fr seine ,farben das verlangte billige ,herstellungsverfahren noch finden werde4 ,ebensowenig taugten die ,holz- und ,metallproben1 whrend lediglich das ,urteil ber das ,leder gnstiger ausfiel4 ,eine zweite ,enttuschung bildete der ,anschlag des ,unternehmens4 ,saint-,germain1 der den ,riesenerfolg auf die billige ,herstellung der ,fabrikate grndete1 begngte sich mit einer ,gegenberstellung der hohen alten und der billigen neuen ,preise1 bei denen der ,unterschied allerdings mehrere #ajj ,prozent ausmachte4 ,aber da jede weitere ,unterlage1 wie z4 ,b4 der berschlag des zu erwartenden ,absatzes1 fehlte1 so schwebte der ganze ,anschlag in der ,luft4 ,eine dritte ,enttuschung war1 da trotz der ,warnungen aus ,wien mit der ,ausfhrung des ,planes in ,tournai bereits begonnen1 ,huser und ,gerte bereits gekauft waren4 ,es stellte sich heraus1 da die ,ausgaben schon die artige ,summe von #ajjjjj ,gulden betrugen4 ,dabei waren noch keinerlei ,rohstoffe beschafft1 noch keine ,gelder fr die ,arbeitslhne angewiesen6 ,wie hatte alles so schnell und so weit gedeihen knnen8 ,es war das ,werk ,saint-,germains4 ,solange der ,plan des ganzen ,unternehmens nur auf dem ,papier stand1 mute er befrchten1 da alles zu ,nichts zerrann1 sobald man von ,wien aus ein ,veto einlegte4 ,also drang er -- mit uerstem ,eigensinn81 wie ,cobenzl vorwurfsvoll bemerkt -- auf schnelle ,inangriffnahme der ,ausfhrung4 ,und da ,madame ,nettine vorscho1 ging alles flott vonstatten4 ,damit sa der ,gimpel auf der ,leimrute fest1 denn es gab kein ,zurck mehr oder nur unter schweren ,verlusten4 ,doch bald kam es anders1 als ,cobenzl ursprnglich gedacht hatte4 ,von einer ,hergabe der ,geheimnisse1 die aus reiner ,freundschaft8 oder nur gegen eine kleine ,belohnung erfolgen sollte1 war nicht mehr die ,rede4 ,im ,gegenteil1 es wurde ein ,kontrakt geschlossen1 der dem ,grafen ,saint-,germain die ,hlfte des ,reingewinns sicherte4 ,also kein unrentables ,geschft1 wenn das ,unternehmen aufblhte6 ,doch es lag immerhin in einiger ,ferne4 ,saint-,germain indessen zog nach dem ,wort der ,bibel den ,spatzen in der ,hand der ,taube auf dem ,dache vor4 ,mit ,hilfe eines ,geschftsfreundes aus ,nimwegen1 der bezeugte1 dem ,grafen gehrige ,wertsachen im ,betrage von mindestens einer ,million im ,depot zu haben1 erschwindelte er sich von ,madame ,nettine ,vorschsse1 die von seinem knftigen ,anteil am ,reingewinn abgezogen werden sollten4 ,die ,wertpapiere waren in ,wirklichkeit fast wertlos1 die gutglubig darauf geleisteten ,vorschsse aber -- und das war eine neue bittere ,enttuschung -- beliefen sich ebenfalls auf rund #ajjjjj ,gulden4 ,damit stieg die ,summe der bereits gemachten ,aufwendungen auf #bjjjjj ,gulden1 ohne da die geringste ,sicherheit fr ,erfolg bestand1 von den ,millionengewinnen ganz zu schweigen4 ,auf den ,bericht1 den ,kaunitz der ,kaiserin ,maria ,theresia erstattete1 lehnte diese die bernahme des ,unternehmens rundweg ab1 und dieses ging nunmehr in die ,hnde der ,madame ,nettine ber1 die sich schon vorher damit einverstanden erklrt hatte4 ,cobenzl erteilte daraufhin dem ,grafen ,saint-,germain sofort den ,laufpa4 ,bevor dieser ,tournai verlie1 gab er der ,nettine die ,zusicherung1 binnen wenigen ,monaten werde er ihr die ,auslagen zurckerstatten4 ,andernfalls1 so fgte er mit blutigem ,hohne hinzu1 mge sie sich von seinen ,geheimmitteln bezahlt machen4 ,damit entpuppte sich sein ganzes ,unternehmen als raffiniert angelegtes ,schwindelmanver4 ,er war als gemeiner ,betrger entlarvt1 der1 nachdem er die ,opfer in sein ,netz gelockt1 sie listig zu rupfen gewut hatte4 ,mit seiner ,beute verschwand er alsbald aus ,brssel1 um sich1 wie es hie1 nach ,deutschland zum ,markgrafen ,karl ,friedrich von ,baden-,durlach zu begeben4 ,tatschlich aber scheint er den ,weg nach ,ruland eingeschlagen zu haben1 wo er1 wie wir schon hrten1 sich in ,moskau niederlie4 ,ausgang ,auch die nchsten zehn ,jahre sind wieder in ,dunkel gehllt4 ,doch scheint ,saint-,germain whrend dieser ,zeit zunchst in ,ruland und dann vornehmlich in ,italien geweilt zu haben2 denn wir hren1 da er in ,mantua1 in ,venedig1 in ,pisa und ,livorno gewesen ist4 ,dann tauchte er in ,deutschland auf4 ,aber ,saint-,germains ,auftreten ist doch ein anderes geworden4 ,von seinen ,reichtmern ist nicht mehr die ,rede2 im ,gegenteil1 es geht ihm offenbar drftig4 ,er sucht nicht mehr die groe ,welt1 sondern eine stille ,sttte1 wo er1 in sicherem ,hafen gelandet1 das ,haupt zur ,ruhe legen1 den ,abend seines ,lebens verbringen darf4 ,doch darin bleibt er sich getreu1 da er nach wie vor sein geheimes ,wissen als ,aushngeschild benutzt1 da er es auf die ,groen der ,welt abgesehen hat4 ,freilich ist hier die ,art seines ,vorgehens verschieden4 ,indem er den scheinbar ,uneigenntzigen spielt1 gebrdet er sich als ,wohltter der ,menschheit unter dem durchsichtigen ,namen ,welldone1 den er sich nunmehr beigelegt hat4 ,so verfuhr er gegenber dem groen ,preuenknig1 dessen scharfer ,blick indessen den ,schwindel sofort durchschaute4 ,knig ,friedrich winkte ihm energisch ab1 als ,saint-,germain ihm mit einem ,begleitschreiben -- der einen von den drei uns erhaltenen ,schriftproben seiner ,hand -- sozusagen seine ,preisliste einschickte4 ,er lie ihm sagen1 er mchte anderswo sein ,heil versuchen1 da man in ,berlin sehr unglubig8 sei4 ,mehr ,glck hatte ,saint-,germain1 als er den ,adepten8 herauskehrte und sich an ,frsten wandte1 die alchimistischen ,neigungen huldigten4 ,so bei dem ,markgrafen ,alexander von ,ansbach1 dem er #aggd durch dessen mtterliche ,freundin1 die ,schauspielerin ,clairon1 vorgestellt wurde1 und dann #aggi bei dem ,prinzen ,karl von ,hessen in ,schleswig1 dem er sich zunchst aufdrngte1 den er aber dann in seine ,fesseln zu schlagen wute4 ,in rckschauender ,erinnerung hat der ,ansbacher ,minister1 ,freiherr von ,gemmingen1 seinen ,bericht ber ,saint-,germains ,aufenthalt im ,ansbachischen1 in ,schwabach und ,schlo ,triesdorf1 aufgesetzt#ai4 ,ein typisches ,bild3 der ,adept8 und sein frstlicher ,schler im ,laboratorium an der ,arbeit4 ,oder er weilt in den ihm zugewiesenen ,rumen1 ber seinen ,farben-,rezepten brtend1 an deren ,vervollkommnung er hinter verschlossenen ,tren und ,fenstern unablssig arbeitet4 ,dazwischen fallen praktische ,versuche1 die er gemeinsam mit dem ,frsten und dessen ,minister anstellt1 deren ,ausfall den letzteren freilich wenig befriedigt4 ,zwei ,jahre vergingen so1 whrend deren ,saint-,germain das ,geheimnis seiner ,person sorgsam gewahrt hatte1 bis dann der ,frst auf einer italienischen ,reise ber die ,person seines seltsamen ,gastes aufgeklrt wurde4 ,der ,markgraf fhlte sich hintergangen4 ,dennoch wollte er dem ,grafen das ,asyl weiter gewhren1 wenn dieser ihm die ,briefe1 die er im ,lauf der ,jahre an ihn gerichtet hatte1 herausgab und sich still verhielt4 ,aber ,saint-,germain1 der sich entlarvt sah1 zog es vor1 den ,stab weiter zu setzen4 ,wollte er sich ob aller fehlgeschlagenen ,versuche rechtfertigen oder dem ,frsten den ,verlust1 den er mit seinem ,scheiden erlitt1 eindrucksvoll vor ,augen fhren8 ,genug1 in der letzten groen ,aussprache mit dem ,minister drckte er sein ,bedauern aus1 da gerade in diesem ,augenblicke der ,bruch eingetreten sei1 wo er1 ,saint-,germain1 im ,begriffe gestanden habe1 das1 was er versprochen1 ins ,werk zu setzen48 ,im ,oktober #aggf traf er in ,leipzig ein4 ,der schsische ,hof machte einen ,versuch1 ihn zu gewinnen4 ,doch es kam zu keiner ,verstndigung2 vielmehr beklagte sich ,saint-,germain bei dem preuischen ,gesandten in ,dresden bitter ber die unfreundliche ,aufnahme1 die er in ,sachsen gefunden hatte1 und trug nun seine wertvollen ,dienste dem ,preuenknig an4 ,wir hrten es schon1 ,friedrich dankte ironisch4 ,trotzdem scheint ,saint-,germain sich damals nach ,berlin begeben zu haben1 wo er ein ,jahr in stiller ,zurckgezogenheit lebte4 ,im ,herbste #aggh begegnen wir ihm in ,hamburg1 und ein ,jahr darauf1 im ,sptsommer #aggi1 erfolgte endlich seine bersiedlung nach ,schleswig4 ,prinz ,karl von ,hessen1 sein neuer ,gnner1 hat in seinen ,erinnerungen geschildert1 wie ,saint-,germain ihn in seine ,geheimnisse einfhrte4 ,in dem nahegelegenen ,eckernfrde wurde dann ebenfalls wie in ,tournai seligen ,angedenkens der ,versuch gemacht1 mit seinen ,geheimmitteln1 den ,farben und ,farbstoffen1 eine ,industrie zu begrnden4 ,whrend der ,prinz sich auf ,reisen befand1 ist ,saint-,germain1 von dsterer ,melancholie geqult und von ,gewissensbissen heimgesucht1 so erzhlt ,frau von ,genlis1 still und einsam1 wie er das letzte ,jahrzehnt seines ,lebens verbracht hatte1 am #bg4 ,februar #aghd in ,eckernfrde gestorben4 ,drei ,tage darauf1 am #b4 ,mrz1 erfolgte seine ,beisetzung in der dortigen ,nikolaikirche2 doch ist nicht mehr zu ermitteln1 an welcher ,stelle in der ,kirche sich seine ,grabsttte befindet4 ,mit der ,nikolaikirche bildet das alte ,fabrikgebude1 heute das ,christianspflegehaus1 die letzte sichtbare ,erinnerung an ,saint-,germains dortigen ,aufenthalt4 ,saint-,germains ,knste und ,geheimnisse ,fr die ,kulturgeschichte des #ah4 ,jahrhunderts bildet die von uns zum erstenmal verffentlichte ,liste seiner ,kunstfertigkeiten1 die er #aggg fr den ,preuenknig aufsetzte1 ein ,dokument ersten ,ranges2 denn in authentischer ,form findet sich darin ein berblick ber seine ganzen ,knste4 ,den breitesten ,raum nehmen in der ,liste seine geheimen ,mittel ein1 die zur praktischen ,verwertung in der ,industrie bestimmt waren4 ,hier behaupten seine ,farben und ,frbmittel den ,vorrang4 ,sie bildeten ganz offenbar seine ,spezialitt1 auf die er reiste2 denn schon von seinen ,aufenthalten in ,frankreich1 in ,brssel1 ,moskau und ,schwabach sind sie uns wohlbekannt4 ,ebenso kennen wir von ,tournai her seine ,kunst der ,lederbearbeitung4 ,dazu kommen neue ,verfahren zum ,waschen von ,seide1 zum ,bleichen von ,leinewand1 ,baumwolle usw4 ,eine zweite ,kategorie bilden seine ,geheimverfahren fr ,metalle4 ,zwar war das nicht die ,goldmacherei1 wie sie das heierstrebte ,ziel der ,alchimisten bildete1 aber man gab sich in der ,alchimie auch schon mit bescheideneren ,erfolgen zufrieden2 man begngte sich statt der ,metallveredlung mit der ,metallverwandlung und brachte auf diese ,weise ,mischungen und ,kompositionen zuwege1 wie das in unseren ,urkunden fter erwhnte ,similor1 ein ,erzeugnis1 von dem freilich ,graf ,kaunitz nichts wissen wollte4 ,von den ,knsten ,saint-,germains auf diesem ,gebiete erzhlt auch der ,ansbacher ,minister1 aber doch nur in allgemeinen ,andeutungen1 die keine sicheren ,schlsse auf sein ,geheimverfahren gestatten4 ,an dritter ,stelle steht sein ,lebenselixier84 ,zwar htet er sich in seiner ,liste fr ,knig ,friedrich wohlweislich1 sein ,prparat mit diesem ,namen zu bezeichnen4 ,worin bestand es und worauf lief es hinaus8 ,es handelt sich um einen noch heute unter dem ,namen des ,grafen gehenden ,tee1 den sog4 ,saint-,germain-,tee81 dessen ,hauptbestandteil ,sennesbltter bilden und der eine abfhrende ,wirkung hat4 ,dieser ,tee hatte seine ,bedeutung in dem ,system1 nach dem ,saint-,germain lebte4 ,er befolgte in seiner ,lebensweise1 in seiner ,ernhrung eine strenge ,dit1 an der er beharrlich festhielt1 die im weiteren ,verfolg denn auch dazu beitrug1 seiner ,person den ,anschein des ,besonderen und ,ungewhnlichen zu geben4 ,endlich rhmte er sich auch des ,geheimnisses1 auf knstlichem ,wege ,edelsteine herstellen zu knnen4 ,so erzhlt er in seinem ,briefe an ,graf ,lamberg von einem groen ,diamanten1 den er mit dem ,grafen ,zobor zusammen nach vielem ,bemhen hervorgebracht habe4 ,aber dieser ,diamant spielt eine ,rolle nur in der lgenhaften ,erzhlung1 die er von seiner angeblichen ,verhaftung im ,jahre #agfj gibt4 ,danach sind wir berechtigt1 auch seinen ,bericht von der knstlichen ,herstellung von ,diamanten anzuzweifeln4 ,anders steht es offenbar mit der ihm ebenfalls zugeschriebenen1 aber in der ,liste von #aggg nicht angefhrten ,kunst1 ,flecken aus ,diamanten zu entfernen4 ,zwar sind dafr die von ,madame du ,hausset und ,casanova und von dem ,prinzen von ,hessen berichteten ,beispiele noch immer keine einwandfreien ,beweise4 ,aber wenn der ,schweizer ,pictet dem franzsischen ,diplomaten ,corberon erzhlt1 sein ,schwiegervater ,magnan1 ein ,diamantschleifer1 habe alle ,diamanten mit irgendwelchen ,flecken fr ,saint-,germain zurckgelegt1 so ist das ein ,zeugnis1 das sich nicht einfach von der ,hand weisen lt1 und das zweifellos zu ,saint-,germains ,gunsten spricht4 ,auch die ,kunst1 ,perlen zu vergrern und ihnen ein schnes ,wasser zu geben1 wollte ihm der berhmte ,arzt und ,nationalkonom ,quesnay1 wie ,madame du ,hausset erzhlt1 nicht abstreiten4 ,illustration3 ,nikolaikirche in ,eckernfrde4 ,saint ,germains ,grabsttte ,mit den oben angefhrten ,mitteln ist die ,liste seiner ,kunstfertigkeiten von #aggg noch nicht erschpft4 ,flchtig deutet er ferner auf seine ,kunst der ,herstellung von len1 ,likren1 kosmetischen ,mitteln1 der ,weinveredlung1 auf ,geheimmittel fr die ,landwirtschaft4 ,damit erscheint er als ein ,mann von staunenswerter ,vielseitigkeit4 ,aber was soll man dazu sagen1 wenn es in ,nr4 #be der ,liste heit3 ,herstellung anderer ntzlicher ,dinge1 ber die ich schweige48 ,und ferner am ,schlu3 ber einen weiteren ,punkt kann hier aus mancherlei ,grnden nichts gesagt werden4 ,er bleibt vorbehalten48 ,das war nichts anderes als die ,sprache des ,marktschreiers6 ,fassen wir das oben ,gesagte zusammen4 ,mochte auch ,saint-,germain in seinem mehrfach genannten ,briefe an ,graf ,lamberg sich des ,besitzes des ,steines der ,weisen8 rhmen -- ein ,adept8 war er nicht4 ,das ,geheimnis der knstlichen ,herstellung des ,goldes besa er nicht4 ,als ,taschenspielerei erscheint denn auch die ,probe dieser ,kunst1 die er vor ,casanova in ,tournai ablegte4 ,seine brigen ,arbeiten auf dem ,gebiete der ,metallverwandlung und -veredlung1 die in das ,gebiet der ,alchimie gehren1 waren nach sachkundigem ,urteil minderwertige ,leistungen4 ,was er als ,lebenselixier8 ausgibt1 stellt sich als ein recht harmloses ,rezept dar4 ,nicht besser war es um seine ,geheimnisse und ,geheimverfahren bestellt1 die sich auf das ,wirtschaftsleben erstreckten4 ,auf ihnen liegt1 wenn wir sein ,leben berblicken1 der eigentliche ,schwerpunkt4 ,ihre ,ausbeutung war das ,hauptziel seiner ,ttigkeit4 ,sein groer ,gaunerstreich von ,tournai zeigt jedoch1 da es ihm dabei nicht auf ehrlichen ,erwerb und ,gewinn ankam4 ,damit gehrt er zu der groen ,heerschar der ,industrieritter1 die das #ah4 ,jahrhundert unsicher machten1 vor denen ,knig ,friedrich seine ,nachfolger in seinem politischen ,testament von #ageb mit besonderem ,nachdruck warnte4 ,mochte er sich immerhin auf die ,kunst verstehen1 fehlerhafte ,diamanten von ihren ,flecken zu befreien -- das ndert nichts an dem ,bilde des ,abenteurers1 unter dem uns sein ,leben und ,treiben erscheint4 ,war ,saint-,germain ,freimaurer und ,kabbalist8 ,whrend des ,mittelalters und noch in der neueren ,zeit spielte neben der ,alchimie die ,geheimlehre der ,kabbalisten eine bedeutsame ,rolle4 ,die jdische ,kabbala81 d4 h4 die berkommene ,lehre1 war ursprnglich ein ,geheimwissen1 das sich mit der ,lehre vom ,gttlichen und von der ,schpfung beschftigte4 ,doch nherte sie sich dann immer mehr der ,magie1 die sich des ,besitzes bernatrlicher ,krfte rhmte4 ,das groe ,ziel war der ,einblick in die ,zukunft4 ,dazu diente ihr als ,hilfsmittel die ,punktierkunst2 ,zahlen1 ,worte und ,buchstaben erhalten geheime ,bedeutung4 ,im ,mittelalter blhte die ,kunst der ,kabbala gleich der der ,alchimie in ,spanien1 um sich ebenfalls von dort ber ,europa zu verbreiten4 ,ein hnlicher ,vorgang wiederholte sich in der ,freimaurerei4 ,whrend der ersten ,hlfte des #ah4 ,jahrhunderts vollzog sich in ihren europischen ,logen eine ,bewegung1 die ber das alte ,ziel der ,frderung der ,humanitt in ,gesinnung und ,bettigung hinausgriff4 ,auch hier erfolgte eine ,wendung zum ,mystischen4 ,das ,freimaurertum behauptete1 das ,geheimwissen der ,templer1 das der ,welt mit dem ,untergange des ,ordens verloren gegangen war1 im ,orient wieder erlangt zu haben1 und es erhob daraufhin den ,anspruch1 in den hheren ,graden die ,geheimnisse der ,magie zu enthllen4 ,als ,freimaurer trat der berchtigte ,graf ,cagliostro auf4 ,aber er erfand ein eigenes ,system1 das er als gyptische ,freimaurerei bezeichnete4 ,neben alchimistischen ,knsten betrieb er auch die ,geisterbeschwrung4 ,als sein ,lehrer und ,meister wird ,graf ,saint-,germain angegeben1 jedoch mit ,unrecht2 denn dazu stempeln ihn erst die ,mmoires authentiques pour servir l'histoire du comte de ,cagliostro81 eine ,flschung aus der ,feder des ,marquis de ,luchet1 die nach ,saint-,germains ,tode #aghe anonym erschien4 ,luchet stand als ,geheimer ,rat im ,dienste des ,landgrafen von ,hessen-,kassel4 ,er war ein berzeugter ,gegner aller freimaurerischen ,bestrebungen1 und so schrieb er diese ,denkwrdigkeiten81 die sich als derbe ,verspottung des ,freimaurertums kennzeichnen4 ,er lt ,cagliostro mit seiner als ,marquise eingefhrten ,gattin seine ,fahrt in die ,welt antreten4 ,dieser beschliet1 da er sich fr ,paris1 die ,hochburg des ,abenteurertums1 noch nicht reif fhlt1 nach einem miglckten ,debut in ,wien sich in ,ruland fr seine ,laufbahn vorzubereiten4 ,um sie wrdig zu beginnen1 lt er sich zuvor mit seiner ,frau in ,schleswig vom ,grafen ,saint-,germain die ,weihe erteilen4 ,da diese ,zeremonie in hchst grotesker ,form vor sich geht1 ist nach der ,tendenz der ,schrift selbstverstndlich4 ,die von dem bekannten ,schriftsteller ,melchior ,grimm geleitete ,correspondance littraire8 verfehlte nicht1 vor diesen ,denkwrdigkeiten8 mit ihren entweder falschen oder waghalsigen ,anekdoten8 zu warnen4 ,noch in einem zweiten ,buche1 das einige ,jahre spter und gleichfalls anonym erschien1 zog ,luchet gegen ,saint-,germain zu ,felde1 und zwar in einer politischen ,streitschrift gegen den im ,jahre #aggf aus idealen ,beweggrnden gestifteten ,illuminatenorden1 den er gefhrlicher1 umstrzlerischer ,plne bezichtigte4 ,auch hier wird ,saint-,germains ,geheimwissen1 mit dem er die ,welt1 zumal die ,groen1 zu fangen suchte1 mit ,spott und ,hohn berschttet4 ,durch diese ,denkwrdigkeiten8 ist zu erklren1 da ,cagliostro1 der den ,grafen ,saint-,germain wahrscheinlich niemals gesehen hat1 mit diesem in ,verbindung gebracht ward1 um fortan als sein ,schler zu gelten4 ,aber ,saint-,germain war kein ,kabbalist4 ,in allen gleichzeitigen ,nachrichten findet sich dafr keinerlei ,anhaltspunkt4 ,fr die weitere ,frage1 welche ,stellung er zum ,freimaurertum einnahm1 bringt die von uns mitgeteilte maurerische ,korrespondenz des ,prinzen ,friedrich ,august von ,braunschweig1 der ,groprior der ,logen in ,preuen war1 reichen ,aufschlu4 ,im ,kreise dieses ,prinzen bildete ,saint-,germain whrend seines ,leipziger ,aufenthalts den ,gegenstand grter ,aufmerksamkeit4 ,sehen wir auch von dem ,bankier ,dubosc ab1 der in dem rtselhaften ,mann8 nur einen ,betrger erblicken wollte1 so stimmen sowohl der schsische ,minister von ,wurmb1 der ihm ernstlich den ,puls fhlte81 wie ,bischoffwerder1 der von dem ,prinzen ausdrcklich um seine ,ansicht angegangen wurde1 in dem ,urteil berein3 ,er ist keiner der ,unsrigen8 -- ein ,urteil1 dem auch der ,rosenkreuzer ,frlich aus ,grlitz1 ein ,schler ,schrepfers1 mit den ,worten beipflichtete3 ,er ist kein ,maurer2 er ist auch kein ,magus1 auch kein ,theosoph#bj48 hnlich wie diese1 suchte #aggh ,dresser1 der vier ,jahre lang ,meister vom ,stuhl in der ,hamburger ,loge ,georg gewesen war1 das ,geheimnis jenes seltsamen ,fremden zu ergrnden#ba4 ,aber ,saint-,germain hielt sich allem maurerischen ,treiben fern1 obwohl er als ,mitglied der ,straburger ,loge de la ,candeur8 7#aggf7 bezeichnet wird#bb und selbst zugab1 den vierten ,grad zu besitzen4 ,ja1 er machte kein ,hehl aus seiner ,gleichgltigkeit#bc4 ,danach kann von einer fhrenden ,rolle1 die er in der ,freimaurerei gespielt haben soll1 nicht gesprochen werden6 ,saint-,germains ,persnlichkeit und die ,legendenbildung4 ,obwohl seine ,knste und ,geheimnisse1 wie wir sahen1 im ganzen recht zweifelhafter ,art waren1 hat sich ,saint-,germain doch einen ,namen zu erwerben gewut1 der seinen ,tod berdauerte4 ,worin liegt das ,rtsel seines ,erfolges8 ,zusammenfassend drfen wir sagen3 in dem ,zauber seiner ,persnlichkeit4 ,nicht1 da in seiner ,natur etwas ,dmonisches lag1 das die ,menschen wie mit bernatrlicher ,gewalt in seinen ,bann zwang4 ,ganz anderer ,art war die ,macht1 die er ausbte4 ,er war ein glnzender ,gesellschafter1 der die ,menschen anzuziehen wute4 ,er besa die ,gabe fesselnder ,unterhaltung2 man lauschte ihm gern1 wenn er von seinem ,leben1 seiner ,jugend1 seinen ,reisen1 wenn er von den ,wundern der ,welt erzhlte4 ,er bestrickte die ,hrer1 denn er sprach mit ,eifer und ,begeisterung4 ,er besa1 so berichtet ,alvensleben1 eine hervorragende ,redegabe81 oder wie ,yorke es nennt1 ,zungenfertigkeit84 ,als der preuische ,gesandte ihn stellen wollte1 entglitt ihm ,saint-,germain1 indem er den ,offenherzigen zu spielen vorgab1 aber mit vielen ,worten nichts zu sagen verstand4 ,dabei liebte er die ,debatte1 spie aber ,feuer und ,flamme gegen den1 der ihm zu widersprechen wagte4 ,stie er hingegen auf ernsten ,widerstand1 so gebrauchte er die ,taktik rechtzeitigen ,schweigens4 ,dabei verstand er in ungewhnlichem ,mae1 sich seiner ,umgebung anzupassen4 ,genau sah er sich die ,menschen an1 mit denen er zu tun hatte4 ,schnell fand er heraus1 was er ihnen bieten durfte4 ,den dummen ,glubigen band er dreist seine ,lgen auf1 whrend er sich den ,klugen gegenber zurckhielt4 ,da lie er nur durchblicken1 was er offen zu sagen sich nicht getraute4 ,zumal liebte er das ,spiel mit halben ,worten1 die die ,phantasie des ,hrers anregten4 ,das gelang ihm um so leichter1 als seine dunkle ,kunst1 deren er sich rhmte1 unwiderstehlichen ,reiz auf die ,menschen bte4 ,so besa er in hohem ,grade die ,kunst der ,menschenbehandlung4 ,und so war es ihm mglich1 in die hohen ,kreise zu dringen1 die der ,mehrzahl der schlichten ,menschen verschlossen sind4 ,was aber noch weit mehr besagen wollte1 er wute sich dort auch zu behaupten4 ,unbestreitbar spielte er am ,hofe ,ludwigs ,,xv4 eine ,rolle1 bis das ,haager ,abenteuer ihm das ,genick brach4 ,trotzdem gelang es ihm spter1 noch zu anderen ,frsten in nhere ,beziehung zu treten1 wie der ,ansbachische ,markgraf1 der ,hessische ,prinz1 der ihm seine ,huld bis zu seinem ,tode bewahrte4 ,einen ,grafen ,cobenzl1 der eine hohe ,staatsstellung bekleidete1 wute er sogar derart zu bestricken1 da dieser von ihm rhmte3 ,er ist ,dichter1 ,musiker1 ,schriftsteller1 ,arzt1 ,physiker1 ,chemiker1 ,mechaniker und ein grndlicher ,kenner der ,malerei4 ,kurz1 er hat eine universelle ,bildung1 wie ich sie noch bei keinem ,menschen fand#bd48 ,man wrde irren1 wollte man ihm jedes ,wissen und alle ,kenntnisse abstreiten4 ,ernsthafte ,zeugen sind es1 die zu seinen ,gunsten aussagen4 ,er ist ein hochbegabter ,mann mit sehr regem ,geiste18 so schildert ihn ,alvensleben#be4 ,zugleich aber nennt er ihn urteilslos81 malos eitel8 und kriecherisch4 ,eitelkeit sei die ,triebfeder1 die seinen ,mechanismus in ,bewegung setze4 ,wir hren ferner1 da er mit seiner angeblichen hohen ,herkunft zu prahlen liebte4 ,er verma sich zu dem ,ausspruch3 ,ich halte die ,natur in meinen ,hnden1 und wie ,gott die ,welt geschaffen hat1 kann auch ich alles1 was ich will1 aus dem ,nichts hervorzaubern48 ,seine ,gauklerknste81 so bezeugt wiederum ,alvensleben1 ffneten ihm die ,huser der ,groen4 ,aber sie dienten ihm auch dazu1 die ,menschheit auszubeuten4 ,wir wundern uns daher nicht1 ihm ebenfalls im ,salon der ,marquise von ,urf1 den ja auch sein ,bildnis schmckte1 mit einem ,schwindler vom ,schlage ,casanovas zu begegnen1 ein wrdiges ,paar1 das gleichmig die dem ,wunderglauben ergebene ,dame schrpfte1 whrend er doch sonst die ,welt mied1 in der ein ,casanova und ,cagliostro sich bewegten4 ,von diesen unterscheidet ihn auch die ,tatsache1 da die ,frauen in seinem ,leben keine ,rolle spielten1 mag er auch1 wie ,gleichen erwhnt1 der ,tochter eines ,chevalier ,lambert in ,paris den ,hof gemacht und1 wie ,hardenbroek als ,gercht verzeichnet1 die ,absicht geuert haben1 sie zu heiraten4 ,noch fraglicher erscheint1 ob jene unbekannte ,dame in ,amsterdam1 von der ,grosley so geheimnisvoll erzhlt1 berhaupt je etwas mit ihm zu tun hatte4 ,und mit allen brigen ,berichten ber sein ,ende steht die ,angabe ,gleichens in ,widerspruch1 da ,saint-,germain sich in seinem letzten ,lebensjahr wie ein zweiter ,salomo8 von ,frauen pflegen und htscheln lie und in ihren ,armen gestorben sei4 ,was neben seinen dunklen ,knsten dazu beitrug1 ihm eine ,stellung in der groen ,welt zu sichern1 war die ,fabel von seinen mrchenhaften ,reichtmern4 ,er prunkte mit seinen ,edelsteinen -- aber ihre ,echtheit wird bestritten4 ,er erwarb ,landgter in ,frankreich und ,holland -- aber er konnte sie nicht bezahlen4 ,die ,madame ,nettine in ,brssel mute zu ihrem ,schaden erfahren1 was es mit seinen in ,nimwegen deponierten ,wertsachen fr eine fatale ,bewandnis hatte4 ,auch der ,wert seiner ,gemldesammlung wird angefochten4 ,notorische ,tatsache ist es endlich1 da es ihm beim ,markgrafen von ,ansbach und in ,leipzig kmmerlich ging4 ,sogar seine ,wohnung in ,paris war bescheiden4 ,aber berraschend ist1 da er sich trotz alledem den ,ruf eines reichen ,mannes zu geben verstand und da man es ihm glaubte4 ,ein weiteres ,rtsel1 das seine ,person bot1 war endlich der ,umstand1 da er dauernd unter fremdem ,namen auftrat1 obwohl er den eines ,grafen ,saint-,germain1 unter dem er auf die ,nachwelt gekommen ist1 bevorzugte#bf4 ,dieser dauernde ,namenswechsel scheint durch seinen abenteuerlichen ,wandel hinreichend begrndet4 ,aber es ist bezeichnend fr ihn1 da er auch dafr eine geheimnisvolle ,erklrung zu geben wute4 ,der ,ansbacher ,minister von ,gemmingen hat es uns berliefert4 ,danach handelte es sich um einen groen ,unbekannten1 der die ,beweise seiner ,abkunft in ,hnden hatte1 der ihn verfolgte1 vor dem ,saint-,germain sich verbergen mute4 ,und nur eine weitere ,ausschmckung dieses ,mrchens ist es1 wenn er im ,elternhause der ,frau von ,genlis erzhlte1 da er als siebenjhriger ,knabe flchten mute1 da ein ,preis auf seinen ,kopf gesetzt war4 ,man sieht3 es fehlt kein ,zug1 um das ,bild des ,abenteurers vollstndig zu machen4 ,alles ist vorhanden3 die rtselhafte ,abstammung1 der groe ,unbekannte1 der ihn verfolgt1 die unbekannte ,schne1 der fabelhafte ,reichtum4 ,dazu treten alle die ,wunder1 die sich mit dem ,namen des berhmten ,alchimisten8 verbanden4 ,er hat den ,stein der ,weisen81 er kennt das ,geheimnis der knstlichen ,herstellung des ,goldes1 er besitzt das ,lebenselixier4 ,ist es daher verwunderlich1 wenn in der spteren berlieferung1 wie bereits in den ,aufzeichnungen eines ,lamberg und ,gleichen1 das ,geheimnisvolle und ,rtselhafte immer mehr das ,geschichtliche der gleichzeitigen ,berichte berwuchert8 ,denn wir hren spter kaum noch von allen seinen gewerblichen ,knsten1 wie der ,frbkunst1 der ,lederbehandlung1 die doch das ,hauptfeld seiner ,ttigkeit ausmachten4 ,statt dessen ist er ein ,goldmacher4 ,und noch greren ,spielraum bot sein ,lebenselixier der menschlichen ,phantasie4 ,da wird er zum ,zeitgenossen ,christi1 und eine ,lady ,craven1 die ihn nur von ,hrensagen kennt1 malt nun in ihren ,denkwrdigkeiten die ,fabel immer weiter aus1 indem sie dieselbe mit allerlei barocken ,einfllen verziert4 ,da das ,lebenselixier andrerseits die ,wirkung des ,jungbrunnens in sich schliet1 so entsteht die ,geschichte von der diebischen ,kammerzofe1 die sich an dem ,elixier vergreift1 das ihre ,herrin um teures ,geld erstanden hat1 und die nun infolge der genossenen allzu starken ,dosis wieder ein kleines ,kind wird4 ,aus der einen ,zofe im ,london ,chronicle 7bei ,grosley7 und bei ,gleichen macht dann der ,flscher der ,erinnerungen der ,marquise von ,crquy8 mit drastischer bertreibung deren zwei4 ,und den ,hhepunkt erreicht der ,spa bei ,lamberg mit der alten ,frau1 die sogar wieder zum ,embryo wird4 ,indem wir die gleichzeitigen ,urkunden1 die von ihm erzhlen1 und die spteren ,aufzeichnungen1 die ber ihn entstanden sind1 im folgenden zusammenstellen1 tritt uns zum erstenmal das geschichtliche ,bild des abenteuerlichen ,betrgers entgegen4 ,zugleich gestattet aber dieser berblick1 den ,proze der allmhlich einsetzenden und von ihm selbst mit ,geschick genhrten ,legendenbildung zu verfolgen1 durch die er zum berhmten ,alchimisten8 ward1 als der er bis auf unsere ,tage fortlebt4 -- ,um den streng historischen ,charakter des ,buches zu wahren1 ist grundstzlich davon ,abstand genommen1 rein literarische ,erzeugnisse zu bercksichtigen4 ,dahin gehren z4 ,b4 die phantasievollen ,schilderungen von ,besuchen ,saint-,germains in ,wien1 am ,hofe ,karl ,augusts in ,weimar1 am ,hofe der ,knigin ,maria ,antoinette1 wie sie ,franz ,grffer in seinen ,kleinen ,wiener ,memoiren8 7,wien #ahde7 bringt1 ,a4 v4 d4 ,elbe in der ,erzhlung ,brausejahre8 7,gartenlaube81 ,jahrg4 #ahhd7 oder der ,romanschriftsteller ,etienne ,lon de ,lamothe-,langon in den anonym herausgegebenen ,souvenirs sur ,marie ,antoinette et sur la cour de ,versailles par ,madame la comtesse d',adhmar1 dame du palais8 7,paris #ahcf72 denn1 um dies ausdrcklich zu betonen1 die ,grfin d',adhmar ist nachweislich keine historische ,persnlichkeit1 sondern das reine ,erzeugnis dichterischer ,phantasie4 ,so hat auch die einzige bisher vorliegende ,biographie des ,abenteurers1 das unvollendet gebliebene ,werk der ,theosophin ,j4 ,cooper-,oakley3 ,the comte de ,saint-,germain8 7,mailand #aiab7 keinen ,anspruch auf wissenschaftliche ,bedeutung1 da sie kritiklos auch aus jenen ,darstellungen schpft und die ,mrchen der angeblichen ,grfin d',adhmar als historische ,begebnisse erzhlt2 der ,wert ihres ,buches beruht allein auf ihren ,mitteilungen aus fremden ,archiven4 ,fr die ,flle neuer ,aufschlsse1 die mir zahlreiche ,archive und ,bibliotheken1 zumal in ,berlin1 ,wien und ,wolfenbttel gewhrten1 bin ich der ,leitung derselben zu groem ,dank verpflichtet4 ,ferner mchte ich an dieser ,stelle auch ,herrn ,notar ,langeveld im ,haag meinen aufrichtigen ,dank fr die liebenswrdige ,untersttzung aussprechen1 die er meiner ,arbeit geliehen hat4 ,,erster ,,teil ,,allgemeine ,,darstellungen1 ,,anekdoten ,,und ,f,,lschungen ,,aus ,,den ,,erinnerungen8 ,,des ,,barons ,,von ,,gleichen#bg ,bei meiner ,rckkehr nach ,paris im ,jahre #ageibh besuchte ich die ,witwe des ,chevalier ,lambert1 eine alte ,bekannte4 ,nach mir sah ich einen mittelgroen1 sehr stmmigen ,mann eintreten1 der mit gesuchter1 prchtiger ,einfachheit gekleidet war4 ,er warf ,hut und ,degen auf das ,bett der ,hausfrau1 setzte sich auf einen ,lehnstuhl am ,kamin und unterbrach den gerade redenden ,herrn mit den ,worten3 ,sie wissen nicht1 was ,sie reden4 ,fr diese ,frage bin ich allein zustndig4 ,ich habe sie erschpft1 so gut wie die ,musik1 die ich aufgegeben habe1 weil ich bis zur uersten ,grenze gelangt war48 ,erstaunt fragte ich meinen ,nachbar1 wer dieser ,mann sei1 und ich erfuhr1 da es der berhmte ,saint-,germain war1 der die seltensten ,geheimnisse besa1 dem der ,knig#bi eine ,wohnung im ,schlo ,chambord eingerumt hatte1 der in ,versailles ganze ,abende mit ,seiner ,majestt und ,frau von ,pompadour verbrachte und dem alle ,welt nachlief1 wenn er nach ,paris kam4 ,frau ,lambert lud mich zum ,essen fr den nchsten ,tag ein und setzte mit triumphierender ,miene hinzu1 ich wrde mit ,herrn von ,saint-,germain speisen1 der1 nebenbei gesagt1 einer ihrer ,tchter den ,hof machte und in ihrem ,hause wohnte4 ,die ,dreistigkeit des ,mannes hielt mich bei diesem ,diner lange in respektvollem ,schweigen4 ,schlielich wagte ich ein paar ,bemerkungen ber die ,malerei und verbreitete mich ber ,verschiedenes1 was ich in ,italien gesehen4 ,ich hatte das ,glck1 ,gnade vor den ,augen von ,saint-,germain zu finden4 ,ich bin mit ,ihnen zufrieden18 sagte er zu mir1 und ,sie verdienen1 da ich ,ihnen alsbald ein ,dutzend ,gemlde zeige1 dergleichen ,sie in ,italien nicht gesehen haben48 ,in der ,tat hielt er fast ,wort2 denn die ,bilder1 die er mir zeigte1 trugen smtlich ein ,geprge von ,eigenart oder ,vollendung1 das sie anziehender machte1 als manche klassischen ,werke1 insbesondere eine ,heilige ,familie von ,murillo1 die an ,schnheit dem ,raffael in ,versailles gleichkam4 ,aber er zeigte mir noch ganz andere ,dinge3 eine ,menge ,edelsteine1 insbesondere farbige ,diamanten von erstaunlicher ,gre und ,vollendung4 ,ich glaubte1 die ,schtze von ,aladins ,wunderlampe zu sehen4 ,unter anderem sah ich einen ,opal von ungeheuerlicher ,gre und einen eigroen weien ,saphir1 der alle ,edelsteine1 die ich daneben hielt1 durch seinen ,glanz berstrahlte4 ,ich wage mich als einen ,juwelenkenner zu rhmen und kann versichern1 da das ,auge nichts zu entdecken vermochte1 was einen ,zweifel an der ,echtheit dieser ,steine htte begrnden knnen1 zumal sie ungefat waren4 ,ich blieb bis ,mitternacht bei ihm und verlie ihn als sein getreuer ,anhnger4 ,sechs ,monate lang folgte ich ihm mit der unterwrfigsten ,beharrlichkeit1 und ich habe nichts von ihm gelernt als die ,praktiken und die ,eigenart des ,scharlatanismus4 ,kein ,mensch besa wie er die ,gabe1 die ,neugier zu stacheln und die ,leichtglubigkeit auszunutzen4 ,er wute seine ,wundergeschichten je nach dem ,mae der ,empfnglichkeit seiner ,zuhrer abzustimmen4 ,erzhlte er einem ,dummkopf eine ,begebenheit aus der ,zeit ,karls ,v41 so vertraute er ihm offen an1 da er dabeigewesen sei4 ,sprach er mit einem etwas weniger ,leichtglubigen1 so schilderte er blo die kleinsten ,umstnde1 ,miene und ,gebrde der ,sprechenden1 ja selbst das ,zimmer und den ,fleck1 an dem sie standen1 mit allen ,einzelheiten und einer ,lebendigkeit1 da man den ,eindruck erhielt1 einen wirklichen ,augenzeugen des ,vorgangs zu hren4 ,bisweilen1 wenn er eine ,rede ,franz' ,i4 oder ,heinrichs ,,viii4#cj wiedergab1 spielte er den ,zerstreuten und sagte3 ,der ,knig wandte sich an mich --81 verbesserte sich aber rasch und fuhr1 wie ein ,mann1 der sich verschnappt hat1 hastig fort3 wandte sich an den und den ,herzog48 ,im allgemeinen kannte er die ,geschichte bis ins kleinste4 ,er hatte sich ,bilder und ,szenen zurechtgelegt und sprach von den fernsten ,zeiten mit solcher ,natrlichkeit1 wie kaum ein ,zeitgenosse von der jngsten ,gegenwart4 ,die dummen ,pariser81 sagte er eines ,tages zu mir1 glauben1 da ich #ejj ,jahre alt sei1 und ich bestrkte sie in dieser ,annahme2 denn ich sehe1 da ihnen das viel ,spa macht4 ,ich bin freilich ungleich lter als ich aussehe18 setzte er hinzu1 denn auch mich wnschte er bis zu einem gewissen ,grade irrezufhren4 ,aber die ,pariser waren nicht nur so dumm1 ihm ein mehrhundertjhriges ,alter zuzuschreiben1 sie machten ihn sogar zum ,zeitgenossen ,christi1 und zwar aus folgendem ,anla4 ,in ,paris lebte ein kurzweiliger ,mann1 den man ,mylord ,gower nannte1 weil er die ,englnder hervorragend nachmachte4 ,nachdem die ,regierung ihn im ,siebenjhrigen ,kriege als ,spion beim englischen ,heere verwandt hatte1 wurde er zum ,spielzeug einiger ,leute am ,hofe1 die die einfltigen ,pariser zum besten haben wollten4 ,man steckte ihn in die verschiedensten ,kostme und lie ihn alle mglichen ,menschen kopieren4 ,so wurde dieser ,mylord ,gower im ,marais#ca als ,herr von ,saint-,germain eingefhrt1 um die ,neugier der ,damen und ,maulaffen dieser ,stadtgegend zu befriedigen1 die sich leichter nasfhren lassen als die ,leute in der ,gegend des ,palais ,royal4 ,auf diesem ,schauplatz erlaubte sich unser falscher ,adept seine ,rolle zu spielen4 ,anfangs bertrieb er nur wenig4 ,als er jedoch sah1 da man alles bewundernd aufnahm1 griff er von einem ,jahrhundert aufs andere bis auf ,jesus ,christus zurck4 ,von ihm sprach er mit solcher ,vertrautheit1 als wre er sein ,freund gewesen4 ,ich habe ihn sehr gut gekannt18 sagte er4 ,er war der beste ,mensch auf ,erden1 aber romantisch veranlagt und unbesonnen2 ich habe ihm oft gesagt1 er wrde ein schlimmes ,ende nehmen48 ,dann ging unser ,schauspieler auf die ,dienste ein1 die er ihm durch ,vermittlung der ,frau des ,pilatus zu leisten versuchte1 in deren ,haus er tglich verkehrte4 ,er behauptete1 die heilige ,jungfrau1 die heilige ,elisabeth#cb1 ja selbst deren alte ,mutter1 die heilige ,anna#cc1 gut gekannt zu haben4 ,der81 sagte er1 habe ich nach ihrem ,tode einen groen ,dienst geleistet4 ,ohne mich wre sie nie heilig gesprochen worden4 ,zu ihrem ,glck war ich beim ,konzil zu ,nica#cd1 und da ich mehrere der dort versammelten ,bischfe kannte1 bat ich so innig und stellte ihnen so oft vor1 eine wie brave ,frau sie gewesen sei und wie wenig es ihnen kostete1 so da sie dann auch wirklich heilig gesprochen wurde48 ,diese abgeschmackte ,posse wurde in ,paris ziemlich ernsthaft weitererzhlt und trug ,herrn von ,saint-,germain den ,ruf ein1 im ,besitz eines ,lebenselixiers zu sein1 das ihn verjngte und unsterblich machte4 ,daraus entstand die ,schnurre von der alten ,kammerfrau einer ,dame1 die eine ,phiole dieser gttlichen ,flssigkeit heimlich bewahrte4 ,die alte ,kammerfrau grub sie aus und trank so viel davon1 da sie immer jnger und schlielich zum kleinen ,kinde wurde4 ,obwohl alle diese ,fabeln und mehrere ,anekdoten ber ,saint-,germains ,alter weder ,glauben noch ,beachtung bei vernnftigen ,menschen verdienen1 so bleibt immerhin wunderbar1 was mir zahlreiche glaubwrdige ,personen ber seine lange ,lebensdauer und die fast unbegreifliche ,unvernderlichkeit seines ueren besttigt haben4 ,so hrte ich ,rameau#ce und die alte ,verwandte eines franzsischen ,botschafters in ,venedig#cf versichern1 als sie ,saint-,germain dort #agaj kennen lernten1 habe er wie ein ,fnfzigjhriger ausgesehen4 ,im ,jahre #agei schien er #fj ,jahre alt zu sein1 und damals erneuerte ,morin1 mein spterer ,gesandtschaftssekretr1 fr dessen ,wahrhaftigkeit ich einstehe1 in meinem ,hause die ,bekanntschaft mit ihm1 die er #agci auf einer ,reise in ,holland gemacht hatte1 und war ba erstaunt1 da er nicht um ein ,jahr lter aussah4 ,alle ,personen1 die ihn danach bis zu seinem ,tode kennen gelernt haben -- der1 wenn ich nicht irre1 #aghj in ,schleswig#cg stattfand -- und die ich ber sein vermeintliches ,alter befragte1 haben mir stets geantwortet1 er mache den ,eindruck eines guterhaltenen ,sechzigers4 ,ein ,mann von #ej ,jahren ist also im ,zeitraum von #gj ,jahren nur um #aj ,jahre gealtert -- das scheint mir das ,auerordentlichste und ,bemerkenswerteste an seiner ,geschichte4 ,er besa mehrere chemische ,geheimmittel1 besonders zur ,herstellung von ,farben und ,frbstoffen und einer ,art von ,similor von seltener ,schnheit4 ,vielleicht hat er auch die erwhnten ,edelsteine1 deren ,echtheit nur durch die ,probe mit der ,feile widerlegt werden knnte1 selbst angefertigt4 ,aber von einer ,universalmedizin habe ich ihn nie reden hren4 ,er lebte sehr mig1 trank nie beim ,essen1 purgierte sich mit selbstbereiteten ,sennesblttern und gab seinen ,freunden keinen anderen ,rat1 wenn sie ihn fragten1 was sie tun mten1 um lange zu leben4 berhaupt pries er nie wie andere ,scharlatane bernatrliche ,kenntnisse an4 ,seine ,philosophie war die des ,lukrez3 er sprach mit geheimnisvoller ,begeisterung von den ,tiefen der ,natur und erffnete der ,phantasie unbestimmte1 dunkle und unendliche ,ausblicke auf die ,art seines ,wissens1 seine ,reichtmer und seine vornehme ,abkunft4 ,gern erzhlte er ,zge aus seiner ,kindheit und schilderte sich selbst1 wie er mit zahlreichem ,gefolge auf prchtigen ,terrassen in einem herrlichen ,klima lustwandelte1 gleich als wre er der ,erbe eines ,knigs von ,granada zur ,zeit der ,mauren gewesen4 ,allerdings hat kein ,mensch1 keine ,polizei je herausbekommen1 wer er war und woher er stammte4 ,er sprach flieend ,deutsch und ,englisch4 ,franzsisch sprach er mit piemontesischem ,akzent1 ,italienisch ausgezeichnet1 aber besonders ,spanisch und ,portugiesisch ohne den geringsten ,akzent4 ,wie ich hrte1 hat er neben mehreren deutschen1 italienischen und russischen ,namen1 unter denen man ihn in verschiedenen ,lndern glnzen sah1 in frherer ,zeit auch den eines ,marquis von ,montferrat getragen4 ,wie ich mich entsinne1 sagte mir der alte ,baron ,stosch#ch1 er htte in ,florenz zur ,zeit des ,regenten#ci einen ,marquis von ,montferrat gekannt1 der fr einen natrlichen ,sohn der ,witwe ,karls ,,ii4#dj1 die sich nach ,bayonne zurckgezogen hatte1 und eines ,madrider ,bankiers galt4 ,saint-,germain verkehrte im ,hause des ,herzogs von ,choiseul#da und war dort gern gesehen4 ,wir waren daher sehr erstaunt1 als dieser ,minister seiner ,gattin gegenber eine sehr ausfallende ,bemerkung ber ihn machte4 ,er fragte sie pltzlich1 warum sie nichts trinke1 und als sie antwortete1 sie wende gleich mir mit ,erfolg die ,lebensdit ,saint-,germains an1 entgegnete ,choiseul3 ,der ,baron1 der1 soviel ich wei1 eine besondere ,vorliebe fr ,abenteurer hat1 ist sein eigener ,herr und kann leben1 wie er will4 ,ihnen aber1 ,madame1 deren ,gesundheit mir kostbar ist1 verbiete ich1 die ,narrheiten eines so zweideutigen ,menschen nachzuahmen48 ,um dem peinlich werdenden ,gesprch eine andere ,wendung zu geben1 fragte der ,komtur von ,solar#db den ,herzog von ,choiseul1 ob die ,regierung wirklich die ,herkunft eines ,mannes nicht kenne1 der in ,frankreich auf so vornehmem ,fue lebe4 ,gewi kennen wir sie18 versetzte ,choiseul 7aber er log71 er ist der ,sohn eines portugiesischen ,juden1 der die ,leichtglubigkeit des ,hofes und der ,stadt zum besten hat4 ,seltsam18 fuhr er1 sich erhitzend1 fort1 da man erlaubt1 da der ,knig oft fast allein mit einem solchen ,menschen ist1 whrend er nur von ,garden umgeben ausgeht1 als ob die ,welt von ,mrdern wimmelte48 ,dieser ,zornesausbruch kam von seiner ,eifersucht auf den ,marschall ,belle-,isle#dc1 dem ,saint-,germain sich mit ,leib und ,seele verschrieben hatte3 ihm hatte er den ,plan und das ,modell der berhmten ,flachboote gegeben1 mit denen eine ,landung in ,england#dd gemacht werden sollte4 ,die ,folgen dieser ,feindschaft und der ,argwohn ,choiseuls kamen wenige ,monate spter zum ,ausbruch#de4 ,der ,marschall spann immerfort ,rnke zur ,herbeifhrung eines ,sonderfriedens mit ,preuen und zum ,bruch des ,allianzsystems zwischen sterreich und ,frankreich1 mit dem der ,herzog von ,choiseul stand und fiel4 ,ludwig ,,xv4 und ,frau von ,pompadour wnschten diesen ,sonderfrieden1 ,saint-,germain redete ihnen ein1 ihn zum ,prinzen ,ludwig von ,braunschweig nach dem ,haag zu schicken1 dessen ,busenfreund er sich nannte4 ,er versprach1 auf diesem ,wege erfolgreiche ,verhandlungen anzuknpfen1 deren ,vorteile er durch seine ,beredsamkeit ins hellste ,licht setzte4 ,der ,marschall setzte die ,instruktionen auf1 und der ,knig bergab sie ihm persnlich mit einer ,chiffre fr ,saint-,germain1 der1 im ,haag angelangt1 sich berufen fhlte1 die ,rolle des ,gesandten zu spielen4 ,infolge seiner ,indiskretion kam d',affry1 damals ,botschafter im ,haag#df1 hinter das ,geheimnis dieser ,sendung und schickte einen ,kurier an ,choiseul1 bei dem er sich heftig beschwerte1 da er einem alten ,freund seines ,vaters und der ,wrde eines ,botschafters den ,schimpf antte1 durch einen obskuren ,auslnder ,friedensverhandlungen unter seinen ,augen anzuknpfen1 ohne ihn berhaupt davon in ,kenntnis zu setzen4 ,choiseul schickte den ,kurier sofort zurck und befahl d',affry1 mit aller denkbaren ,energie von den ,generalstaaten die ,auslieferung ,saint-,germains zu fordern4 ,danach sollte er ihn1 an ,hnden und ,fen gefesselt1 in die ,bastille einliefern4 ,am nchsten ,tage verlas ,choiseul im ,kronrat d',affrys ,bericht und seine ,antwort darauf4 ,dann blickte er im ,kreise herum stolz auf seine ,kollegen1 heftete seine ,blicke abwechselnd auf den ,knig und ,belle-,isle und schlo3 ,wenn ich mir nicht die ,zeit genommen habe1 die ,befehle des ,knigs einzuholen1 so geschah es in der berzeugung1 da hier niemand so dreist wre1 ohne ,wissen des ,ministers des ,auswrtigen ,eurer ,majestt ,friedensverhandlungen zu fhren68 ,er wute1 da der ,knig den ,grundsatz aufgestellt und stets beobachtet hatte1 kein ,minister drfte sich in die ,geschfte eines anderen einmischen4 ,so kam es1 wie er vorausgesehen hatte3 der ,knig senkte schuldbewut die ,blicke1 der ,marschall wagte kein ,wort1 und ,choiseuls ,schritt wurde gebilligt4 ,aber ,saint-,germain entwischte ihm4 ,die ,generalstaaten beteuerten ihre ,willfhrigkeit und schickten ein groes ,aufgebot zur ,verhaftung ,saint-,germains4 ,der aber war heimlich gewarnt und entfloh nach ,england4 ,aus einigen ,nachrichten glaube ich zu entnehmen1 da er bald wieder abreiste und nach ,st4 ,petersburg ging4 ,dann tauchte er in ,dresden1 ,venedig und ,mailand auf1 verhandelte mit den dortigen ,regierungen1 um ihnen ,geheimnisse der ,frberei zu verkaufen und ,fabriken zu begrnden4 ,er machte damals den ,eindruck eines ,glcksritters und wurde in einer kleinen ,stadt in ,piemont wegen eines verfallenen ,wechsels verhaftet4 ,doch er zeigte dem ,inhaber fr ber #ajjjjj ,taler ,wertsachen1 bezahlte auf der ,stelle1 behandelte den ,brgermeister dieser ,stadt als ,kaffern und wurde unter den ehrerbietigsten ,entschuldigungen freigelassen4 ,im ,jahre #aggj tauchte er in ,livorno auf1 mit russischem ,namen und in ,generalsuniform4 ,graf ,alexei ,orlow#dg behandelte ihn mit einer ,auszeichnung1 die der stolze und hochfahrende ,mann sonst niemandem bezeigte4 ,das mu in engem ,zusammenhang mit einer ,bemerkung seines ,bruders1 des ,frsten ,gregor ,orlow1 gegenber dem ,markgrafen von ,ansbach stehen4 ,saint-,germain hatte sich einige ,jahre darauf bei diesem niedergelassen#dh und ihn bestimmt1 den berhmten ,gnstling ,katharinas ,,ii4 bei seiner ,durchreise in ,nrnberg zu besuchen#di4 ,da sagte ,orlow ganz leise zum ,markgrafen ber ,saint-,germain1 den er aufs feierlichste begrte3 ,dieser ,mann hat eine groe ,rolle bei unserer ,revolution gespielt48 ,er wohnte in ,triesdorf und hauste dort nach ,belieben mit einer ,herrenfrechheit1 die ihm ausgezeichnet stand4 ,den ,markgrafen behandelte er wie einen ,schulknaben4 ,stellte ihm dieser bescheidene ,fragen ber seine ,wissenschaft1 so antwortete er3 ,sie sind zu jung1 um ,ihnen dergleichen zu sagen48 ,um sich an diesem kleinen ,hofe noch mehr in ,respekt zu setzen1 zeigte er von ,zeit zu ,zeit ,briefe ,friedrichs des ,groen4 ,kennen ,sie diese ,hand und dies ,siegel88 fragte er den ,markgrafen1 indem er ihm den ,brief in seinem ,umschlag zeigte4 ,ja1 es ist das kleine ,siegel des ,knigs48 -- ,wohlan1 was drin steht1 sollen ,sie nie erfahren48 ,damit steckte er den ,brief wieder ein4 ,der ,markgraf behauptet1 er habe sich berzeugt1 da ,saint-,germains ,edelsteine falsch waren3 es sei ihm gelungen1 durch seinen ,juwelier einen ,diamanten heimlich mit der ,feile prfen zu lassen1 als der ,stein der im ,bette liegenden ,markgrfin#ej gezeigt wurde2 denn ,saint-,germain pate scharf auf seine ,steine auf und lie sie nicht aus den ,augen4 ,schlielich starb der auerordentliche ,mann bei ,schleswig beim ,prinzen ,karl von ,hessen1 den er vollstndig bestrickt und zu ,spekulationen veranlat hatte1 die jedoch fehlschlugen4 ,in seinem letzten ,lebensjahre lie er sich nur von ,frauen bedienen1 die ihn pflegten und ihn wie einen zweiten ,salomo verhtschelten4 ,nach allmhlichem ,krfteverfall starb er in ihren ,armen4 ,umsonst gaben sich die ,freunde1 die ,bedienten und selbst die ,brder des ,prinzen#ea alle ,mhe1 ihm das ,geheimnis seiner ,herkunft zu entlocken4 ,da der ,prinz aber alle ,papiere ,saint-,germains erbte#eb und alle ,briefe erhielt1 die nach seinem ,tode eintrafen1 mu er mehr darber wissen als wir1 die wahrscheinlich nie mehr erfahren werden4 ,ein so seltsames ,dunkel ist seiner ,gestalt wrdig4 ,,aus ,,dem ,,tagebuch ,,eines ,,weltkindes8 ,,von ,,graf ,,lamberg#ec ,eine seltsame ,erscheinung ist der ,marquis von ,aymar oder ,belmar1 bekannt unter dem ,namen ,saint-,germain4 ,er wohnt seit einiger ,zeit in ,venedig1 wo er hundert ,frauen1 die ihm eine btissin verschafft1 mit ,versuchen zum ,bleichen des ,flachses beschftigt1 dem er das ,aussehen von italienischer ,rohseide gibt4 ,er glaubt #cej ,jahre alt zu sein1 und wohl um nicht zu arg zu bertreiben1 behauptet er1 den ,thamas ,chouli-,kan in ,persien#ed gekannt zu haben4 ,als der ,herzog von ,york#ee nach ,venedig kam1 beanspruchte er beim ,senat den ,vorrang vor diesem4 ,als ,grund gab er an1 man wisse wohl1 wer der ,herzog von ,york sei1 kenne aber noch nicht den ,titel des ,marquis von ,belmar4 ,er besitzt einen ,verjngungsbalsam3 eine alte ,frau1 die sich zu stark damit einrieb1 wurde wieder zum ,embryo4 ,einem seiner ,freunde gab er eine ,haarwickel und diesem zahlte ein ,bankier1 der den ,marquis nicht kannte1 auf ,sicht #bjj ,dukaten in bar4 ,ich fragte ihn1 ob er nach ,frankreich zurckkehre4 ,er versicherte mir mit berzeugter ,miene1 da die ,flasche 7mit ,lebenselixier71 die den ,knig in seinem jetzigen ,gesundheitszustand erhalte1 zu ,ende ginge4 ,infolgedessen werde er mit einem glnzenden ,streich wieder auf der ,bhne erscheinen und sein ,name werde in ganz ,europa bekannt werden4 ,er soll in ,peking gewesen sein1 ohne sich irgendeinen ,namen beizulegen2 als die ,polizei ihn drngte1 seinen ,namen zu nennen1 entschuldigte er sich damit1 er wisse selbst nicht1 wie er heie4 ,in ,venedig81 sagte er1 nennt man mich den ,herrn ,was geht's dich an'1 in ,hamburg3 ,mein ,herr'1 in ,rom3 ,monsignor'1 in ,wien3 ,pst'4 ,in ,neapel pfeift man nach mir1 in ,paris beugt man mich1 und auf dieses ,zeichen spreche ich gern jeden an1 der mich anschaut4 ,mein ,name kann ,ihnen1 meine ,herren ,mandarinen1 also gleichgltig sein4 ,solange ich bei ,ihnen lebe1 werde ich mich wie der ,trger eines erlauchten ,namens benehmen4 ,ob ich ,erbse oder ,bohne1 ,piso#ef oder ,cicero heie1 mein ,name mu ,ihnen gleichgltig sein48 ,selbst in ,venedig erhlt er ,briefe1 auf denen blo ,venedig8 steht4 ,der ,rest ist freigelassen1 und sein ,sekretr verlangt auf der ,post einfach ,briefe ohne jede ,anschrift4 ,der ,knig 7von ,frankreich7 gab ihm beim ,tode des ,marschalls von ,sachsen#eg das ,schlo ,chambord und umarmte ihn1 als er ihn verlie4 ,saint-,germain verkehrte in allen vornehmen ,husern und wurde sogar mit ,auszeichnung empfangen4 ,er ging oft zur ,frstin von ,anhalt-,zerbst#eh1 der ,mutter der jetzigen ,zarin4 ,ich mu81 sagte er zu ihr1 recht gern bei ,ihnen sein1 um zu vergessen1 da mein ,wagen seit zwei ,stunden auf mich wartet1 um mich nach ,versailles zu bringen48 brigens wei niemand1 wer dieser seltsame ,mann ist4 ,man hlt ihn fr einen ,portugiesen4 ,er besitzt tausend ,talente1 die bei einem einzigen ,menschen selten vereint sind4 ,er spielt hervorragend ,violine1 aber hinter einem ,wandschirm2 dann glaubt man fnf bis sechs ,instrumente zugleich zu hren4 ,er spricht viel und gut4 ,jeden redet er mit so passenden ,fragen an1 da es anfangs berrascht4 ,in einer ,art von ,stammbuch1 in dem ,unterschriften mehrerer ,berhmtheiten stehen1 zeigte er mir eine lateinische ,eintragung meines ,ahnherrn ,kaspar ,felix1 der #afhf starb1 mit seinem ,wappen und der folgenden ,beischrift3 ,lingua mea calamus scribae velociter scribentis4 ,ps4 #dd1 ,vers #b8ei4 ,die ,tinte und selbst das ,papier waren sehr verblat und nachgedunkelt und schienen mir alt4 ,das ,datum ist #afgh4 ,eine andere ,eintragung von ,michel ,montaigne#fj ist vom ,jahre #aehj3 ,kein ,mensch ist so bieder1 da er wohl nicht zehnmal den ,galgen verdient1 auch wenn er alle seine ,handlungen und ,gedanken der ,prfung der ,gesetze unterwirft4 ,und doch wre es sehr schade und ungerecht1 einen solchen zu bestrafen und zu hngen48 ,ich schliee aus alledem1 da es ebenso leicht ist1 zwei gleiche ,handschriften herzustellen1 wie zwei ganz hnlich aussehende ,menschen zu finden4 ,le ,vayer#fa gibt ,beispiele an1 aus denen man folgern knnte1 da es vorzeiten ein ,verdienst war1 ,handschriften nachmachen zu knnen 444 ,die beiden genannten ,eintragungen knnten das ,alter des ,marquis besttigen1 sprche die menschliche ,natur nicht dagegen4 ,von welchem ,zeitalter er auch spricht1 man trifft selten auf einen ,irrtum4 ,er erwhnt sehr zurckliegende ,daten am rechten ,ort und spielt sich dabei keineswegs auf4 ,er ist ein seltener1 berraschender ,mann1 und was einem ,spa macht3 er hlt der ,kritik stand4 ,mit groer berredungsgabe verbindet er eine ungewhnliche ,gelehrsamkeit und das umfassendste ,gedchtnis1 obgleich es rtlich beschrnkt ist4 ,er behauptet1 ,wildmann die ,kunst gelehrt zu haben1 ,bienen zu zhmen und den ,schlangen ,sinn fr ,musik und ,gesang beizubringen4 ,da beides auf feststehenden ,tatsachen beruht1 gibt es der ,eigenart des ,marquis kein anderes ,geprge als das der ,neuheit1 die er oft anderen anerkannten ,vorzgen vorzieht4 ,ich habe einen sehr fesselnden ,brief abgeschrieben1 den er mir #aggc aus ,mantua sandte4 ,schreiben von ,saint-,germain an ,lamberg ,ich sah ihn 7,wildmann7 im ,haag1 als ich dort verhaftet wurde#fb4 ,bevor ich meinen ,degen abgab1 bestand ich darauf1 d',affry1 den franzsischen ,botschafter bei den ,generalstaaten1 zu sprechen4 ,ich wurde in meinem ,wagen hingebracht1 in ,begleitung des ,offiziers1 der mich zu bewachen hatte4 ,der ,gesandte empfing mich1 als ob er berrascht sei1 mich zu sehen2 bald aber gebot er dem ,wchter1 sich zurckzuziehen und vor allem den ,herren ,brgermeistern zu melden1 da ich die ,protektion des ,knigs bese und somit unter dem ,schutz ,sr4 ,majestt stnde1 solange ich in ,holland bliebe4 ,ich glaubte1 dem ,offizier einen ,diamanten von reinstem ,wasser und von1 wenn ich so sagen darf1 ungewhnlichem ,karat anbieten zu sollen1 aber er lehnte ihn ab1 und da all mein ,zureden fruchtlos blieb1 zerschlug ich den ,stein mit einem groen ,hammer in mehrere ,stcke1 die die ,lakaien zu ihrem ,profit auflasen4 ,der ,verlust des ,diamanten1 der in ,brasilien und im ,reiche des ,mogul als solcher anerkannt worden1 war mir indes nicht gleichgltig1 zumal seine ,herstellung mir unendliche ,mhe gekostet hatte4 ,graf ,zobor1 der ,kammerherr des verstorbenen ,kaisers#fc 7ein unvergelicher ,frst durch seine erhabenen ,eigenschaften wie durch den ,schutz1 den er den ,knsten gewhrte71 hat ,diamanten mit mir gemacht#fd4 ,prinz ,t4444 hat vor etwa sechs ,jahren einen von mir hergestellten fr #eejj ,louisdors gekauft und ihn dann mit #ajjj ,dukaten ,gewinn an einen reichen ,narren verkauft4 ,man mu in der ,tat ein ,knig oder ein ,narr sein1 sagte der ,graf von ,barre1 um fr einen ,diamanten erhebliche ,summen auszugeben4 ,da die ,narren im ,schachspiel#fe brigens den ,knigen am nchsten stehen1 so verletzt das griechische ,sprichwort3 7,knig oder ,esel7 und das andere3 ,aut regem aut fatuum nasci oportet#ff keinen ,menschen4 ,frau von ,s444 hatte einen vom gleichen blulichen ,wasser und ebenso schlecht geschnitten wie jener2 in der ,fassung sah er wie ein groer bhmischer ,stein mit mattem ,schliff aus4 ,nun1 mein ,herr1 ein ,mann wie ich ist bei der ,wahl seiner ,mittel sehr oft in ,verlegenheit1 und wenn es zutrifft1 da die ,narren oder die ,knige die einzigen sind1 denen man einen groen ,diamanten anbieten kann1 so verdiente ich die ,ablehnung des ,offiziers2 das ,unrecht war ganz auf meiner ,seite4 brigens ist der ,mensch geneigt1 bei den ,kunstfertigkeiten oft gewisse ,leistungen1 die allein auf ,rechnung des ,knstlers kommen1 der ,natur zuzuschreiben4 ,ein ,pott1 ein ,marggraf1 ein ,rouelle#fg verknden von ihrem ,dreifu1 da niemand ,diamanten gemacht hat1 weil sie die ,grnde nicht kennen1 die dem ,gelingen entgegenstehen4 ,wenn alle diese ,herren 7ihre ,zahl ist gro7 die ,menschen mehr studieren wollten als die ,bcher1 so wrden sie bei ihnen ,geheimnisse entdecken1 die sie in der ,goldenen ,kette ,homers8 und dem groen und kleinen ,albertus81 in dem geheimnisreichen ,band ,picatrix8#fh usw4 nicht finden4 ,die groen ,entdeckungen werden nur dem zuteil1 der reist4 ,ich verdanke die ,entdeckung des ,schmelzens der ,edelsteine der zweiten ,reise nach ,indien1 die ich #agee mit dem ,oberst ,clive#fi unter dem ,befehl des ,vizeadmirals ,watson#gj machte4 ,auf meiner ersten ,fahrt hatte ich nur sehr geringe ,kenntnisse ber dies wunderbare ,geheimnis erworben4 ,alle meine ,versuche in ,wien1 in ,paris1 in ,london galten nur als ,proben2 den ,stein der ,weisen zu finden1 war mir in der genannten ,zeit beschieden4 ,illustration3 ,max ,joseph ,graf v4 ,lamberg ,stich von ,maag ,aus guten ,grnden gab ich mich bei dem ,geschwader nur als ,graf ,c444z aus4 berall1 wo wir landeten1 geno ich die gleichen ,auszeichnungen wie der ,admiral4 ,ohne mich nach meinem ,vaterlande zu fragen1 erzhlte der ,nabob von ,baba mir nur von ,england4 ,ich entsinne mich1 mit welchem ,vergngen er meiner ,beschreibung vom ,pferderennen zu ,newmarket zuhrte4 ,ich erzhlte ihm1 da ein berhmtes ,pferd namens ,eclipse schneller sei als der ,wind1 und ich log nicht2 denn angenommen1 da dies ,pferd in einer ,minute eine englische ,meile lief1 d4 h4 #hb ,fu in der ,sekunde1 knnte man1 selbst wenn es diesen rasenden ,lauf nur ein bis zwei ,minuten aushielt1 ohne ,gefahr begrndeten ,widerspruchs behaupten1 da ein solches ,pferd vor dem ,winde herlief2 denn dessen grte ,geschwindigkeit betrgt #he ,fu im freien ,raum1 und ein ,schiff1 das auch nur ein ,drittel seines ,anpralls aushielte1 wrde #f 7franzsische7 ,meilen in der ,stunde vorwrts getrieben werden1 was der grten bekannten ,fahrtgeschwindigkeit entspricht4 ,der ,nabob schlug mir vor1 ihm meinen ,sohn1 den ich mithatte1 dazulassen4 ,er nannte ihn seinen ,lord ,bute#ga1 nach dem ,muster seiner ,hflinge1 die smtlich englische ,namen trugen4 ,dieser ,nabob hatte unter seinen ,kindern einen ,prinzen von ,wales1 einen ,herzog von ,glocester1 einen ,herzog von ,cumberland usw4 ,als ,watson ihn besuchte1 erkundigte er sich nach dem ,befinden des ,knigs ,georg1 und als er erfuhr1 da dieser einen ,sohn verloren hatte#gb1 rief er seufzend aus3 ,auch ich habe meinen ,prinzen von ,wales verloren68 ,der ,marquis ,belmar48 ,eine ,gabe1 die ,herr von ,belmar allein besitzt und die in den ,familien gelernt und gepflegt zu werden verdiente1 ist1 mit beiden ,hnden zugleich zu schreiben4 ,ich diktierte ihm etwa zwanzig ,verse aus ,zare8#gc1 die er auf zwei ,blttern ,papier in denselben ,schriftzgen zugleich schrieb4 ,ich tauge nicht viel18 sagte er zu mir1 aber ,sie werden zugeben1 da ich meinen ,sekretr ganz umsonst ernhre4 ,die ,fortschritte in den ,kunstfertigkeiten sind langsam2 man beginnt mit ,versuchen und gelangt schlielich zu einem festen ,system48 99 99 99 ,am ,schlu berichtigt ,lamberg die ,angabe der in ,florenz erscheinenden ,zeitung ,le notizie del mondo81 die im ,juli #aggj unter der ,rubrik ,nachrichten aus der ,welt8 die ,mitteilung gebracht hatte3 ,tunis1 ,juli #aggj4 ,der kaiserliche ,kammerherr ,graf ,maximilian ,lamberg hat der ,insel ,korsika einen ,besuch abgestattet1 um verschiedene ,forschungen anzustellen4 ,er weilt hier seit ,ende ,juni in ,gesellschaft des ,herrn von ,saint-,germain1 der in ,europa wegen seiner umfassenden politischen und philosophischen ,kenntnisse berhmt ist#gd48 ,lamberg dementiert diese ,nachricht mit dem ,hinweise1 da ihn die ,zeitung zum ,reisegefhrten ,saint-,germains in ,afrika mache1 zu einer ,zeit1 wo ,herr von ,belmar aus ,genua an einen ,freund in ,livorno schrieb1 er wolle nach ,wien gehen1 um den ,prinzen ,ferdinand von ,lobkowitz#ge wiederzusehen1 dessen ,bekanntschaft er #agde in ,london gemacht hatte48 ,schreiben des ,grafen ,lamberg an ,opiz#gf ,herr von ,saint-,germain hat ziemlich lange in ,paris gelebt und das allgemeine ,gesprch gebildet4 ,er behauptete tatschlich1 vierhundert ,jahre alt zu sein4 ,ich war sehr gespannt1 ihn zu sehen4 ,eines ,tages traf ich ihn bei der verstorbenen ,prinzessin von ,talmond4 ,ich fhlte ihm auf den ,zahn und hrte ihm aufmerksam zu4 ,er schien mir sehr kenntnisreich und sehr unterhaltend4 ,abends erzhlte ich von der zuflligen ,begegnung in einem ,hause1 wo ich zur ,nacht speiste4 ,ich sagte1 ich htte den berhmten ,grafen von ,saint-,germain gesehen4 ,man fragte mich1 ob er wirklich #djj ,jahre alt sei1 wie er behaupte4 ,ich entgegnete kalt3 ,ich glaube1 er bertreibt4 ,er sieht nicht lter aus als #bjj ,jahre48 ,im brigen empfiehlt sich dieser berhmte ,abenteurer1 der einen guten ,teil seines ,lebens mit der ,leichtglubigkeit der ,menschen gespielt zu haben scheint1 durch seine ,kenntnisse und ,talente4 ,die ,eigenartigkeit ist durchaus nicht sein einziger ,vorzug2 man tte ihm ,unrecht mit der ,annahme1 da sein ,ruf nur darauf beruht4 ,seine ,reisen und ,forschungen wrden eigenartiges und ntzliches ,material fr einen ,schriftsteller liefern1 der ber sichere ,nachrichten verfgt48 ,aus ,lambergs ,kritischen1 moralischen und politischen ,briefen8#gg ,cagliostro#gh ist undurchdringlich und ebenso eigenartig wie der ,graf von ,saint-,germain1 dessen ,schler er sein soll1 wenn er auch seinem ,meister an ,talenten und ,genie weit nachsteht4 ,dieser verdankte seine ,berhmtheit seinem ,wissen2 jener verdankt sie dem ,glck und dem ,rnkespiel3 ,mundus vult decipi#gi4 ,epigramm des ,grafen ,lamberg auf ,saint-,germain#hj ,dreihundert ,jahre bin ich fr die ,welt4 ,zweihundert zhle ich fr meine ,freunde4 ,beim ,trinken bin ich fnfzig ,jahre alt4 ,bei ,iris sind es fnfundzwanzig blo4 ,ich bin zwar nicht ,fortunas ,feind in allem1 ,doch macht sie mich zu ihrem ,spielball nicht3 ,ich selber war's1 der stets mit ihr gespielt4 ,grabschrift ,saint-,germains auf den ,grafen ,lamberg#ha ,um einen ,weltmann traure1 braver ,brger1 ,der ,gottes ,freund1 ,freund von ,gesetz und ,recht1 ,des ,kaisers ,freund und auch des ,nchsten war4 ,lamberg starb arm1 doch unverdienstlich nicht4 ,er ward es satt1 lichtscheuer ,dummheit ,licht ,zu bringen1 doch das ,schicksal war gerecht3 ,der ,nachwelt weiht es seinen teuren ,namen1 ,den siechen ,leib den ,wrmern1 und sein ,herz ,dem ,vaterland1 der ,freundschaft seine ,seele1 ,den ,musen aber seinen hohen ,geist4 ,zur ,kritik ,lambergs ,der brandenburgische ,forscher ,moehsen schreibt im ,anschlu an ,lamberg in seinen ,beitrgen zur ,geschichte der ,wissenschaften in der ,mark ,brandenburg81 ,s4 #bb 7,berlin und ,leipzig #aghc73 ,so hat auch in unseren ,tagen der berhmte ,marquis ,belmar oder ,graf ,saint-,germain von der auerordentlichen ,kraft eines solchen ,verjngungsbalsams eine groe ,erfahrung durch einen ,apostolischen ,k4 ,k4 ,kammerherrn bekannt werden lassen4 ,eine alte ,dame hatte sich zu stark damit gerieben und sahe sich in kurzer ,zeit in den ,zustand eines ,embryons versetzt1 und man kann sich vorstellen1 wie knstlich und beschwerlich es dem ,herrn ,grafen geworden1 wenn er sie wieder zur ,welt bringen und aufpppeln mssen48 ,,aus ,,den ,,denkw,,rdigkeiten8 ,,der ,,gr,,fin ,,genlis#hb ,ich komme nun zu einer seltsamen ,persnlichkeit1 die ich lnger als ein halbes ,jahr fast tglich gesehen habe4 ,das war der berhmte ,schwindler ,graf ,saint-,germain4 ,er sah damals hchstens wie ein ,fnfundvierzigjhriger aus1 aber nach dem ,zeugnis von ,leuten1 die ihn #cj bis #ce ,jahre vorher gesehen1 war er sicherlich weit lter4 ,er war nicht ganz mittelgro1 gut gewachsen und hatte einen sehr leichten ,gang4 ,seine ,haare waren schwarz1 seine ,haut stark gebrunt1 sein ,gesichtsausdruck sehr geistreich1 seine ,zge ziemlich regelmig4 ,er sprach flieend ,franzsisch1 ohne eine ,spur von ,akzent1 ebenso ,englisch1 ,italienisch1 ,spanisch und ,portugiesisch4 ,er war ein hervorragender ,musiker1 begleitete auf dem ,klavier aus dem ,kopfe alles1 was man sang1 und mit solcher ,vollendung1 da ,philidor#hc darber erstaunt war1 ebenso ber sein ,prludieren4 ,er war ein guter ,physiker und ein groer ,chemiker4 ,mein ,vater1 der das wohl beurteilen konnte1 bewunderte seine ,kenntnisse auf diesem ,gebiet sehr4 ,er malte auch in l1 freilich nicht hervorragend1 aber doch nett4 ,er hatte ein ,geheimverfahren fr wirklich prachtvolle ,farben1 durch das seine ,bilder hervorragend ausfielen4 ,er malte im ,stil der ,historienmalerei2 seine ,frauengestalten waren stets mit ,juwelen geschmckt4 ,fr diese ,schmuckstcke benutzte er seine ,farben1 und seine ,smaragde1 ,saphire1 ,rubinen usw4 hatten wirklich die ,leuchtkraft1 den ,wiederschein und ,glanz der wirklichen ,steine4 ,latour1 ,vanloo#hd und andere ,maler besichtigten seine ,gemlde und bewunderten aufs hchste den erstaunlichen ,kunstgriff dieser leuchtenden ,farben1 die allerdings den ,nachteil hatten1 die ,gesichter auszulschen und ihre ,naturwahrheit durch ihre berraschende ,tuschung zu zerstren4 ,aber fr die ,ornamentalmalerei htten diese seltsamen ,farben von groem ,nutzen sein knnen1 htte ,saint-,germain das ,verfahren nicht geheim gehalten4 ,im ,gesprch war er belehrend und unterhaltend4 ,er war viel gereist und beherrschte die neuere ,geschichte mit erstaunlicher ,kenntnis der ,einzelheiten4 ,man sagte daher1 er sprche von lngst verstorbenen ,personen1 als htte er mit ihnen gelebt4 ,aber ich habe dergleichen aus seinem ,munde nie gehrt4 ,er zeigte die besten ,grundstze1 erfllte gewissenhaft alle ueren ,pflichten der ,religion1 war sehr wohlttig und1 wie allgemein zugegeben wurde1 von grter ,sittenreinheit4 ,kurz1 in seinem ,benehmen wie in seinen ,reden war alles gesetzt und moralisch4 ,dieser ,mann erschien auergewhnlich durch seine ,talente1 seine umfassenden ,kenntnisse und alles1 was persnliche ,achtung verschafft -- ,wissen1 vornehmes1 gesetztes ,wesen1 lauteren ,wandel1 ,wohlstand und ,wohlttigkeit4 ,trotzdem war er ein ,schwindler oder doch ein halber ,narr1 der sich ,maloses auf seine paar besonderen ,geheimmittel einbildete1 die ihm eine krftige ,gesundheit und ein lngeres ,leben als das des ,durchschnitts der ,menschen verschafft hatten4 ,ich bin berzeugt1 und mein ,vater glaubte es fest1 da ,saint-,germain1 der damals hchstens #de ,jahre alt schien1 mindestens #ij alt war4 ,triebe der ,mensch nicht ,mibrauch mit allem1 so wrde er insgemein noch zu hheren ,jahren kommen2 ,beispiele dafr sind vorhanden4 ,ohne unsere ,leidenschaften und unsere ,unmigkeit wrden wir #ajj ,jahre alt werden und bei sehr hohem ,alter #aej bis #afj ,jahre4 ,dann stnde man mit #ij ,jahren in der ,kraft eines ,vierzig- bis ,fnfzigjhrigen4 ,somit hat meine ,annahme ber ,saint-,germain nichts ,ungereimtes1 vorausgesetzt1 da er mit ,hilfe der ,chemie die ,bereitung eines ,trankes oder einer ,flssigkeit gefunden htte1 die seinem ,temperament entsprach4 ,auch ohne an den ,stein der ,weisen zu glauben1 knnte man annehmen1 da er damals viel lter war1 als ich hier voraussetze4 ,in den ersten vier ,monaten unseres vertrauten ,umgangs tat ,herr von ,saint-,germain keine malose uerung1 ja nicht mal eine ungewhnliche4 ,in seinem ,wesen lag etwas so ,gesetztes und ,achtenswertes1 da meine ,mutter ihn gar nicht ber die ,seltsamkeiten1 die man von ihm behauptete1 zu fragen wagte4 ,eines ,abends jedoch1 als er mich beim ,vortrag mehrerer italienischen ,arien nach dem ,gehr begleitet hatte1 sagte er zu mir1 ich wrde in vier bis fnf ,jahren eine sehr schne ,stimme haben4 ,und wenn ,sie siebzehn bis achtzehn ,jahre alt sind18 setzte er hinzu1 wrden ,sie dann nicht gern in diesem ,alter bleiben1 wenigstens fr eine lange ,reihe von ,jahren88 ,ich wre entzckt darber1 entgegnete ich4 ,wohlan68 fuhr er tiefernst fort1 das verspreche ich ,ihnen48 ,und sofort ging er auf andere ,dinge ber4 ,illustration3 ,frau von ,genlis ,steindruck von ,henry ,meyer ,diese paar ,worte ermutigten meine ,mutter1 ihn kurz darauf zu fragen1 ob er wirklich aus ,deutschland stamme4 ,da schttelte er geheimnisvoll den ,kopf und versetzte mit einem tiefen ,seufzer3 ,alles1 was ich ,ihnen ber meine ,herkunft sagen kann1 ist1 da ich mit sieben ,jahren in ,begleitung meines ,gouverneurs durch die ,wlder irrte und da auf meinen ,kopf ein ,preis gesetzt war68 ,bei diesen ,worten schauderte ich1 denn die ,ehrlichkeit dieser groen ,offenbarung stand fr mich auer ,zweifel4 ,am ,tage vor meiner ,flucht81 fuhr ,saint-,germain fort1 befestigte meine ,mutter1 die ich nicht wiedersehen sollte1 ihr ,bild an meinem ,arme48 ,ach ,gott68 rief ich aus4 ,bei diesem ,ausruf blickte ,saint-,germain mich an und schien gerhrt1 weil er meine ,augen voller ,trnen sah4 ,ich will es ,ihnen zeigen81 sagte er4 ,damit schlug er seinen rmel zurck und zeigte ein ,armband mit schner ,emailmalerei1 das eine bildschne ,frau darstellte4 ,ich betrachtete es mit tiefer ,bewegung4 ,saint-,germain sagte nichts weiter und ging auf ein anderes ,thema ber4 ,als er fort war1 machte sich meine ,mutter zu meinem groen ,kummer ber seine chtung8 und seine ,knigin-,mutter8 lustig2 denn der ,preis1 der mit sieben ,jahren auf seinen ,kopf gesetzt war1 die ,flucht in die ,wlder mit seinem ,gouverneur lieen durchblicken1 da er der ,sohn eines entthronten ,herrschers war4 ,ich glaubte an diesen ,knigsroman und wollte daran glauben1 so da die ,scherze meiner ,mutter mich sehr verdrossen4 ,seit jenem ,tage sagte ,saint-,germain nichts ,bemerkenswertes mehr in dieser ,hinsicht2 er sprach nur noch von ,musik1 ,kunst und ,merkwrdigkeiten1 die er auf seinen ,reisen gesehen4 ,er brachte mir jedesmal ausgezeichnete ,bonbons in ,fruchtform mit1 die er1 wie er versicherte1 selbst gemacht hatte4 ,von allen seinen ,talenten war mir dies nicht das unliebste4 ,er gab mir auch eine sehr merkwrdige ,bonbonniere1 deren ,deckel er angefertigt hatte4 ,die ,schachtel war aus schwarzem ,perlmutter und sehr gro4 ,der ,deckel war mit einem weit kleineren ,achat verziert4 ,stellte man die ,schachtel ans ,feuer und nahm sie gleich darauf wieder fort1 so sah man den ,achat nicht mehr1 sondern an seiner ,stelle eine hbsche ,miniatur1 die eine ,schferin mit einem ,blumenkorb darstellte4 ,diese ,figur blieb so lange1 bis die ,schachtel wieder erwrmt wurde2 dann erschien der ,achat wieder und verdeckte die ,darstellung4 ,das wre ein reizendes ,mittel1 ein ,bild zu verbergen4 ,ich habe seitdem eine ,zusammensetzung entdeckt1 mit der ich alle mglichen ,steine1 selbst durchsichtige ,achate1 tuschend hnlich nachahme4 ,durch diese ,erfindung habe ich den ,kunstgriff von ,saint-,germains ,schachtel erraten4 ,um mit meinen ,erinnerungen ber den seltsamen ,mann zu schlieen1 mu ich sagen1 da ich #ae bis #af ,jahre spter bei der ,durchreise durch ,siena in ,italien erfuhr1 da er in dieser ,stadt wohnte und da man ihn nicht fr lter als #ej ,jahre hielte4 #af bis #ag ,jahre darauf1 als ich in ,holstein war1 hrte ich vom ,prinzen von ,hessen1 dem ,schwager des ,knigs von ,dnemark und ,schwiegervater des 7heute regierenden7 ,kronprinzen#he1 da ,saint-,germain ein halbes ,jahr vor meiner ,reise nach ,holstein bei ihm gestorben sei4 ,der ,prinz ging auf alle meine ,fragen ber den berhmten ,mann ein4 ,wie er mir sagte1 sah er zur ,zeit seines ,todes weder alt noch gebrechlich aus2 nur schien er von einer unbezwinglichen ,trbsal verzehrt4 ,der ,prinz hatte ihm in seinem ,schlo eine ,wohnung angewiesen und machte mit ihm chemische ,experimente4 ,saint-,germain war nicht als armer ,mann zu ihm gekommen1 doch ohne ,begleitung und ohne glnzendes ,auftreten4 ,er besa noch mehrere schne ,diamanten4 ,er starb an ,auszehrung1 und zwar unter ,zeichen furchtbarer ,todesangst4 ,selbst sein ,verstand war getrbt4 ,zwei ,monate vor seinem ,tode war er ganz geistesgestrt4 ,alles an ihm deutete auf ein gequltes ,gewissen hin1 das sein ,inneres in ungeheuren ,aufruhr versetzte4 ,diese ,erzhlung betrbte mich2 ich hatte noch immer viel fr diesen seltsamen ,mann brig4 ,,aus ,,grosleys ,,nachgelassenen ,,schriften8#hf ,unter den ,flchtlingen1 die ,holland aufnimmt1 gibt es ,leute1 deren fabelhafte ,abenteuer unaufklrbar sind und bleiben4 ,im ,jahre #ageh kam aus ,frankreich nach ,utrecht eine ,frau von #cf ,jahren1 die durch ,ton1 ,wesen und ,benehmen eine gute ,erziehung1 ja vielleicht vornehme ,herkunft verriet4 ,daran nderte sich nichts in den vier ,jahren1 die sie in einem ,zimmer des ,gasthofes1 in dem ich wohnte1 verbrachte4 ,sie hatte keine ,bekannten und keinen ,verkehr nach auswrts1 auer da sie vierteljhrlich eine sehr anstndige ,rente erhielt4 ,umsonst hatte sie die besorgte ,neugier des ,wirtes erregt1 der nach ihrem ,fortgehen vergeblich seine ,nachforschungen fortsetzte4 ,er schien noch voller ,bewunderung fr die ,frmmigkeit und unvernderliche ,sanftmut der schnen ,dame81 die er im ,verdacht hatte1 mit einem berhmten ,abenteurer in ,verbindung zu stehen3 dem sogenannten ,grafen ,saint-,germain1 der in ,holland glnzend auftrat1 mit allen europischen ,herrschern in ,briefwechsel zu stehen behauptete1 sich ein ,alter von #gd ,jahren beilegte1 obwohl er erst ein ,fnfziger zu sein schien1 und den ,stein der ,weisen zu besitzen vorgab4 ,seit zehn ,jahren war die schne ,dame8 von ,utrecht nach ,amsterdam bergesiedelt1 und da ihre ,rente ausblieb1 hatte sie eine ,stelle in einer alten ,wohlttigkeitsanstalt der franzsischen ,kirche erhalten4 ,sie bildet noch heute die ,erbauung dieser ,anstalt durch ihre ,sanftmut und ,frmmigkeit und alle christlichen und menschlichen ,tugenden4 ,htte ich ,holland ber ,amsterdam statt ber ,utrecht verlassen1 so htte ich durch grndliche ,nachforschungen vielleicht alles herausgebracht1 was von ihr zu erfahren war4 ,das ,ergebnis meiner ,nachforschungen ber den ,grafen ,saint-,germain1 dessen ,geschichte mit der ihren verknpft war1 bilden folgende ,einzelheiten1 die ein ,englnder seinen ,landsleuten im ,london ,chronicle vom #e4 ,juni #agfj zum besten gegeben hat4 ,der ,graf ,saint-,germain hatte ,paris auf hheren ,befehl verlassen und war nach ,london gegangen#hg1 wo er die ffentliche ,aufmerksamkeit bald erregte und sie so lange fesselte1 bis er nach den nordischen ,lndern spurlos verschwand4 ,nachfolgend die wrtliche bersetzung jenes ,zeitungsartikels4 ,der ,london ,chronicle vom #e4 ,juni #agfj ,welche ,grnde den geheimnisvollen ,fremdling hierher gefhrt haben1 ist vllig unbekannt1 ebenso weshalb der ,hof solches ,aufheben von ihm gemacht hat4 ,sein rtselhaftes ,leben und die seltsamen ,dinge1 die von ihm erzhlt werden1 geben seinen gewhnlichsten ,handlungen1 deren ,schauplatz ganz ,europa ist1 etwas ,besonderes4 ,die ehrenvollen ,titel1 mit denen er sich schmckt1 verdankt er weder seiner ,geburt noch irgendwelcher ,frstengunst4 ,selbst sein ,name ist ein ,geheimnis1 das bei seinem ,tode noch mehr ,verwunderung erregen wird als alle wunderbaren ,ereignisse seines ,lebens4 ,sein jetziger ,name ist angenommen4 ,das ,wort ,unbekannter81 mit dem man ihn bezeichnet1 ist zu schwach2 die ,bezeichnung ,abenteurer8 und ,glcksritter8 aber gehen von niedrigen ,voraussetzungen aus1 die nicht seinem ,wandel entsprechen4 ,sie trfen nur zu1 wenn man damit einen ,mann -- ich mchte fast sagen1 einen vornehmen ,mann -- bezeichnete1 der viel ausgibt und von niemandem abhngt1 dessen ,einnahmequellen unbekannt sind1 der aber die der ,gauner verschmht1 und dem von keinem ,menschen und nirgendwo nachgesagt werden kann1 da er ihn benachteiligt htte4 ,unsere ,kenntnis ber sein ,vaterland ist ebenso gering wie ber seine ,herkunft4 ,die gewagtesten ,vermutungen fllen die ,lcken aus1 und auf dieser ,grundlage hat niedrige ,gesinnung1 die berall etwas ,schlechtes annimmt und sieht1 ,geschichten erfunden1 die ebenso lcherlich wie fr ihren ,helden entehrend sind4 ,es wre aber recht und billig1 mit dem ,urteil zurckzuhalten1 bevor man ihn kennt1 und ,menschenpflicht wre es1 diese widersinnigen1 haltlosen ,geschichten nicht kritiklos hinzunehmen4 ,beschrnkt man sich auf das1 was bekannt ist1 so erscheint er nur als ein ,unbekannter1 dem niemand etwas vorzuwerfen hat und dem ,mittel unbekannten ,ursprungs zur ,verfgung stehen1 um in dieser ,weise seit geraumer ,zeit aufzutreten4 ,vor ,jahren tauchte er in ,england auf#hh4 ,seitdem hat er die grten europischen ,hfe mit dem glnzenden ,gefolge eines vornehmen ,fremden besucht4 ,gil ,blas' ,meister#hi hatte stets ,geld1 ohne da man wute1 woher4 ,das trifft auch auf unseren ,unbekannten zu4 ,sein ,wandel ist unter den heikelsten ,umstnden beobachtet und verfolgt worden1 und er hat sich als harmlos und geregelt erwiesen4 ,zwischen dem ,romanhelden und dem unseren besteht nur der ,unterschied1 da er alle seine ,schtze in winzigem ,umfange von unbekannter ,form mit sich zu fhren scheint4 ,man knnte den ,vergleich mit der ,phiole der ,alchimisten ziehen1 die die ,grundstoffe enthlt1 mit denen sie alle ihre ,operationen vornehmen4 ,nie hat man vor seiner ,haustr ,tonnen voll ,silber abladen sehen1 deren er doch bedurft htte1 um ein so groes ,haus zu fhren4 ,geschickt erfat er die ,lieblingsneigung jeder ,nation1 bei derer sich zeigt2 dadurch hat er sich berall anziehend und angenehm zu machen gewut4 ,bei seiner ersten ,reise nach ,england fand er eine groe ,vorliebe fr ,musik vor und entzckte uns durch sein ,geigenspiel4 ,seine ,begabung fr dies ,instrument ist so hervorragend1 da man mit einem unserer ,dichter sagen knnte1 er sei mit der ,violine in der ,hand geboren4 ,italien fand ihn seinen ,virtuosen ebenbrtig1 ebenso seinen feinsten ,kennern der alten und neueren ,kunst4 ,deutschland stellte ihn auf die gleiche ,stufe mit seinen gebtesten ,chemikern4 ,bei seinen umfangreichen und mannigfaltigen ,kenntnissen bildete es eine besondere ,empfehlung1 da er sich niemals mit einer anderen ,kunst beschftigt zu haben schien als eben der1 in der er hervorragen wollte4 ,so trat er in der ,musik als ausbender ,knstler wie als ,komponist stets mit der gleichen ,virtuositt und dem gleichen ,erfolg auf1 und seine ,unterhaltung drehte sich stets um diese ,kunst1 der er tausend bildliche ,ausdrcke entlehnte4 ,aus ,deutschland brachte er nach ,frankreich den ,ruf eines perfekten ,alchimisten mit1 der den ,stein der ,weisen und die ,universalmedizin besa4 ,er sollte ,gold machen knnen1 eine ,behauptung1 die sein glnzendes ,auftreten und seine ,ausgaben zu rechtfertigen schienen4 ,die ,sache kam selbst dem ,minister zu ,ohren1 der lchelnd sagte1 er werde schon herauskriegen1 aus welcher ,mine er sein ,gold bezge4 ,doch vergebens stellte er die genauesten ,nachforschungen ber das ,papiergeld und die ,wechselbriefe an1 in denen er jene ,mine erblickte4 ,whrend dieser zweijhrigen ,nachforschungen lebte ,saint-,germain wie gewhnlich1 bezahlte berall in klingender ,mnze1 ohne da man entdecken konnte1 da ein ,wechselbrief fr ihn nach ,frankreich gelangt wre4 ,dadurch wurden die ,gerchte bestrkt1 er sei im ,besitz des ,steines der ,weisen1 und man schrieb ihm nun auch ein ,allheilmittel1 selbst ein ,elixier gegen das ,altwerden und seine ,folgen zu4 ,eine vornehme ,dame wollte die ,probe machen4 ,als gefallschtige ,frau sah sie mit ,schmerz1 da die ,jahre ihre ,zge zu entstellen begannen4 ,sie geht zu dem ,fremdling und sagt3 ,herr ,graf1 was ich ,ihnen sagen werde1 wird ,ihnen vielleicht etwas wunderlich erscheinen4 ,aber ,sie sind die ,geflligkeit selbst2 darum zur ,sache4 ,wie man sagt1 besitzen ,sie noch etwas ,besseres als das ,geheimnis1 ,gold zu machen3 die ,gabe1 die ,gebrechen des ,alters zu heilen1 ja ihnen vorzubeugen4 ,noch bin ich von ihnen verschont1 doch die ,jahre gehen hin1 und ich mchte nicht warten1 bis ich es ntig habe4 ,reden ,sie frei heraus3 besitzen ,sie diese ,art ,medizin8 ,wollen ,sie sie mir geben1 und unter welchen ,bedingungen88 ,der ,unbekannte hllte sich in geheimnisvolle ,zurckhaltung und sagte nur1 wer solche ,geheimnisse bese1 vermiede es1 da man davon erfhre4 ,das wei ich wohl81 entgegnete die ,fragerin und versprach ihm ,geheimhaltung4 ,da sagt er zu1 und am nchsten ,tage bringt er ihr ein ,flschchen von #d bis #e ,lffeln ,inhalt und verordnet ihr1 von diesem ,elixier zehn ,tropfen beim ersten ,mondviertel und beim ,vollmond zu nehmen4 ,das ,mittel sei ganz harmlos1 aber uerst kostbar1 und wenn es vergeudet werde1 liee es sich vielleicht nicht erneuern4 ,die ,dame schlo das ,flschchen in ,gegenwart ihrer ,kammerfrauen ein4 ,sei es nun1 um ihre ,schwachheit zu verbergen oder die ,neugier ihrer ,kammerfrauen abzulenken1 sie sagte ihnen1 es sei ein ,kolikmittel4 ,am selben ,abend bekommt die erste ,kammerfrau heftiges ,leibschneiden4 ,sie geht an das ,flschchen1 ffnet es1 hlt es an die ,nase1 kostet es1 und da sie den ,geschmack ebenso kstlich findet wie den ,duft1 trinkt sie es aus4 ,das ,mittel wirkt ebenso rasch wie sicher4 ,die ,flssigkeit war wasserhell4 ,um ihren ,diebstahl zu verbergen1 fllt sie das ,flschchen mit gewhnlichem ,wasser1 in der ,hoffnung1 da ihre ,herrin nicht so bald ,gebrauch davon machen werde2 dann sinkt sie in tiefen ,schlaf4 ,gegen ,morgen kommt ihre ,herrin nach ,hause1 geht in ihr ,zimmer1 ruft ihre ,kammerfrauen zum ,auskleiden und blickt die an1 die das ,flschchen ausgetrunken hat4 ,was machen ,sie hier bei mir88 fragt sie4 ,woher kommen ,sie88 ,die ,gefragte macht statt jeder ,antwort eine tiefe ,verbeugung4 ,nun1 was wollen ,sie hier88 fhrt die ,herrin rgerlich fort4 ,ich habe ,sie nicht bestellt4 ,gehen ,sie fort48 -- ,die ,gndige behandelt mich ungewhnlich streng81 versetzt die ,gescholtene4 ,ich habe nie meine ,pflicht versumt4 ,leider war ich eingeschlafen1 aber ist das etwas so ,schlimmes88 -- ,wollen ,sie mir was vormachen88 entgegnet die ,dame4 ,ich kenne ,sie nicht und habe ,sie noch nie gesehen4 ,ich habe kein so junges ,ding in meinem ,dienst48 -- ,damit klingelt sie und ruft nach ,radegonde 7so hie die ,kammerfrau1 die das ,flschchen ausgetrunken hatte74 ,aber hier bin ich ja1 gndige ,frau68 ruft sie aus4 ,erkennen ,sie mich nicht mehr88 ,sie blickt in den ,spiegel und sieht zu ihrer grten berraschung1 da sie wie ein sechzehnjhriges ,mdchen aussieht1 obwohl sie #de ,jahre alt ist4 ,ganz ,frankreich hat bei diesem seltsamen ,ereignis ein ,wunder ausgeschrieen4 ,aber der ,fremde war verschwunden1 und die unglckliche ,dame sah sich dazu verdammt1 eine alte ,frau zu werden4 ,so erzhlt man sich die ,geschichte in ,paris und wird sie wohl noch mehrere ,menschenalter erzhlen4 ,hatte der ,inhalt des ,flschchens die ,fnfundvierzigjhrige zur ,sechzehnjhrigen gemacht8 ,war diese ,metamorphose nicht von dem ,grafen ins ,werk gesetzt8 ,ich vermag es nicht zu entscheiden48 ,wgt man die ,einzelheiten1 wie sie ,london ,chronicle angibt1 so wird man sie nicht sowohl als ,nachrichten ber den ,grafen ,saint-,germain1 als vielmehr als ,nachrichten von ihm ansehen1 die er der englischen ,zeitung mitgeteilt hatte1 um ,nachforschungen zu vereiteln und die fr seine ,rolle ntige ,illusion aufrechtzuerhalten4 ,diese ,rolle war zweifellos die eines ,spions in hherem ,auftrage1 dem seine ,auftraggeber die ,mittel gaben1 durch sein glnzendes ,auftreten und seine hohen ,ausgaben zu imponieren1 wozu dann noch die groen ,talente des ,grafen traten1 die alle zusammengenommen das ausmachten1 was die ,italiener un gran furbo nennen4 ,herr de l'pine ,danican hatte sich ihm whrend seines ,aufenthalts in ,frankreich angeschlossen und sich seine sehr ausgedehnten metallurgischen ,kenntnisse zunutze gemacht1 um die bisher unbekannten ,bergwerke in der unteren ,bretagne auszubeuten4 ,derselbe ,danican wollte den ,grafen von ,saint-,germain in einem gut aussehenden ,manne wiedererkennen1 der zeitlebens im ,zuchthause von ,brest eingekerkert war1 weil er bei ,hofe zur ,zeit des ,attentats#ij auf den ,knig eine ,schmhschrift geschrieben hatte1 derentwegen er auf ,befehl des ,ministers lebenslnglich eingekerkert wurde1 ein ,befehl1 den seine ,nachfolger besttigt oder nicht widerrufen haben4 ,dieser ,mann1 den ich #aggf in dem genannten ,zuchthause sah1 war von guter ,figur1 imponierendem uern und ehrwrdigem ,alter4 ,seine ,zelle stie an einen der ,sle des ,zuchthauses4 ,er bekam sein ,essen vom ,tische des ,zuchthausdirektors1 ging tglich zur ,messe1 kommunizierte jeden ,sonntag und nannte sich ,ludwig von ,bourbon4 ,die ,frsten und ,minister1 die seitdem nach ,brest kamen1 haben ihn dort gesehen und gesprochen4 ,in den ,denkwrdigkeiten zur ,geschichte dieses ,jahrhunderts wird er als ,doppelgnger des ,mannes mit der eisernen ,maske#ia dastehen4 -- ,drei ,jahre nach der ,niederschrift des ,vorstehenden sagte mir ein ,hollnder1 es sei in ,holland bekannt1 da der ,graf ,saint-,germain der ,sohn einer zu ,anfang dieses ,jahrhunderts nach ,bayonne geflchteten ,frstin#ib und eines ,juden aus ,bordeaux sei4 ,bei der ,rckkehr in die ,heimat wurde sie von einem ,growrdentrger des ,hofes ihres ,gemahls mit einer ,ansprache vorgestellt1 die des ,lobes von ihr voll war4 ,der ,marchese del ,carpio1 der mit ihrem ,empfange betraut war1 trat auf den ,redner zu1 und statt jeder ,antwort sagte er ihm leise ins ,ohr3 ,ist sie in anderen ,umstnden88 ,,anekdoten ,i ,knig ,friedrich der ,groe liebte nach der berlieferung seines ,kammerhusaren ,schning#ic folgende ,anekdote zu erzhlen3 ,der bekannte ,graf ,saint-,germain gab vor1 da er ber #bjjj ,jahre alt sei und sich unter anderem viel im ,gelobten ,lande aufgehalten habe4 ,sie mssen also ,herrn ,jesus ,christus gesehen haben8' frug ihn jemand4 -- ,ich habe ihn wohl gekannt4 ,man konnte sehr gut mit ihm auskommen4 ,aber seit der ,geschichte mit dem ,tempel hatte ich ihn aus den ,augen verloren4' ,dieser wandte sich darauf an ,saint-,germains ,bedienten1 um zu sehen1 ob der auch so gut wie sein ,herr lgen knnte3 ,ist es denn wahr1 lieber ,freund1 da ,ihr ,herr so alt ist8' -- ,ach1 mein ,herr1 das kann ich ,ihnen nicht sagen2 denn ich bin erst #cjj ,jahre in seinen ,diensten4'8 ,,ii ,der franzsische ,geschftstrger in ,petersburg1 ,chevalier ,corberon1 erzhlt in seinen ,aufzeichnungen#id unter dem #cj4 ,mrz #aggf von einer ,unterhaltung mit einem ,kaufmann ,pictet aus ,genf3 ,die ,rede kam auf den ,grafen von ,saint-,germain1 den ,pictet kannte4 ,ihm hat er ,dinge ber seine ,familie erzhlt1 ebenso dem ,marquis du ,gouffier#ie ber die seine4 ,pictet hlt ihn fr einen groen ,chemiker und glaubt1 da er ein ,geheimmittel besitzt1 um einen fleckigen ,diamanten tadellos zu machen4 ,und zwar glaubt er das1 weil ,pictets ,schwiegervater1 der ,steinschleifer ,magnan1 alle ,diamanten mit irgendwelchen ,fehlern beiseite legte und sagte1 dies geschhe fr den ,grafen ,saint-,germain48 ,,iii ,graf ,lehndorff 7#agbg-ahaa71 der ehemalige ,kammerherr der ,gemahlin ,friedrichs des ,groen#if1 berichtet im ,februar #aggf ber eine ,unterredung mit dem ,malteserritter1 ,graf ,sagramoso1 der ,gesandter in ,warschau war3 ,er hat den berchtigten ,grafen ,saint-,germain sehr gut gekannt1 der sich fr ewig ausgibt1 und mir von ihm die folgende ,anekdote erzhlt3 ,bei einer ,auffhrung des ,trauerspiels ,mariamne'#ig erklrte er1 er sei doppelt davon gerhrt1 da er diese liebenswrdige ,frstin sehr gut gekannt habe4 ,eine anwesende ,dame1 die ihn in ,verlegenheit setzen wollte1 nahm darauf das ,wort und sagte zu ihm3 ,dann haben ,sie auch wohl unseren ,herrn ,jesus ,christus gekannt8' -- ,ob ich ihn gekannt habe6' erwiderte er2 so gut1 da ich ihm sagte1 als er jene ,geschichte im ,tempel hatte3 ,lieber ,freund1 das kann nicht gut enden4'8 ,,iv ,madame ,campan1 ,kammerfrau der ,knigin ,marie ,antoinette1 berichtet in den ,anekdoten ber die ,regierung ,ludwigs ,,xv48#ih von einer ,frau von ,marchais3 ,sie behielt im hchsten ,alter das schnste ,haar4 ,angeblich hatte ihr der berchtigte ,graf ,saint-,germain1 der am ,hofe ,ludwigs ,,xv4 als hochberhmter ,alchimist auftrat1 ein ,elixier gegeben1 das die ,haare erhielt und sie vor dem ,ergrauen bewahrte48 ,v ,der weimarische ,legationsrat ,friedrich ,johann ,justin ,bertuch 7#agdg-ahbb7 erzhlt in seiner ,verdeutschung der ,schrift3 ,cagliostro in ,warschau81 ,s4 #bh ,anmerkung 7,straburg #aghf7 vom ,grafen ,saint-,germain3 ,sein sogenannter ,kammerdiener war ihm heimlich durchgegangen und hatte ihm das ,rezept zu seinem ,wunderpulver gestohlen4 ,man bringt ihm die ,nachricht1 da der ,kerl sich irgendwo etabliert habe und damit kurieren wolle1 und sagt ihm1 es msse ihm doch hchst unangenehm sein1 sein arcanum auf diese ,art gemibraucht zu sehen4 -- ,nichts weniger68 antwortet ,saint-,germain darauf1 ich werde machen1 da es in des ,kerls ,hnden nicht wirkt68 ,,vi ,graf ,mirabeau 7#agdi-agia71 der berhmte franzsische ,schriftsteller und ,politiker1 schreibt in seinem ,werke ,de la monarchie prussienne sous ,frdric le ,grand81 ,bd4 #e1 ,s4 #fi 7,london #aghh73 ,saint-,germain1 der von einem ,grafen ,lamberg in seinem ,tagebuch eines ,weltkindes8 angekndigt worden war#ii1 hatte ,jahrtausende gelebt4 ,er hatte einen ,tee entdeckt1 vor dem alle ,krankheiten verschwanden4 ,er machte im ,handumdrehen faustgroe ,diamanten4 ,er schlo sich eng an den ,prinzen ,karl von ,hessen an und verga1 wie seine ,vorgnger1 nicht zu sterben4 ,illustration3 ,elisabeth von ,ansbach und ,bayreuth 7,lady ,craven7 ,stich von ,friedr4 ,wilh4 ,nettling ,,aus ,,den ,,denkw,,rdigkeiten8 ,,der ,,lady ,,craven#ajj ,ein anderer ,wundermann war ,saint-,germain1 der am ,hofe ,ludwigs ,,xv4 eine ,rolle spielte und hier1 wie auf seinen ,reisen1 von der ,leichtglubigkeit der ,menschen ,vorteil zog4 ,der ,graf von ,lamberg#aja war sein ,johannes gewesen und hatte ihn feierlich verkndet4 ,dieser ,graf von ,saint-,germain hatte mehrere tausend ,jahre gelebt und mit den ausgezeichnetsten historischen ,personen aller ,jahrhunderte genauen ,umgang gepflogen2 denn er war im ,besitz eines ,tees1 der alle ,krankheiten vertrieb und ein wahres ,kraut gegen den ,tod war4 ,nur zu seiner ,unterhaltung machte er ,diamanten von unermelicher ,gre4 ,als ein ,unsterblicher nahm er nie leibliche ,nahrung zu sich4 ,wenn er bei den ,groen zur ,tafel geladen worden1 berhrte er kein ,brot1 kein ,fleisch1 setzte kein ,glas an seine ,lippen1 sondern begngte sich1 der ,gesellschaft aus dem ,schatz seiner tausendjhrigen ,erfahrung allerlei lehrreiche ,geschichten zu erzhlen4 ,mit ,csar hatte er sich oft ber die ,mittel unterhalten1 der in ,verfall geratenen rmischen ,republik durch eine monarchische ,verfassung ein neues1 frisches ,leben zu geben4 ,csar hatte darber ganz eigene ,ideen gehabt1 die durch ,unterhaltungen mit den ,druiden in ,britannien#ajb in ihm geweckt worden4 ,einer von diesen ,druiden sei sogar ,privatsekretr bei ,csar gewesen1 und ,saint-,germain htte von ihm ber den alten ,zustand von ,britannien viel ,interessantes erfahren4 ,den ,apostel ,petrus hatte der ,graf sehr genau gekannt und ihm oft freundschaftlich geraten1 seine ,heftigkeit zu migen4 ,johannes sei ein schlanker1 hbscher ,mann gewesen1 von sanftem ,charakter und etwas zum ,mystizismus geneigt2 er habe seine ,schriften dem ,saint-,germain vor der ,bekanntmachung mitgeteilt1 der auch einige dunkle ,stellen korrigiert habe4 ,solche und hnliche ,geschichten erzhlte der ,graf mit der grten ,ernsthaftigkeit1 und gelehrte ,mnner hatten dabei nicht selten ,gelegenheit1 seine historischen ,kenntnisse zu bewundern4 ,er gesellte sich zuletzt zu dem ,prinzen ,karl von ,hessen1 dem er den ,kopf verdrehte4 ,am ,ende aber wurde dieser ,unsterbliche des ,lebens mde und starb wie jeder andere gewhnliche ,mensch1 und wie alle seine ,vorgnger auch getan haben4 ,,aus ,,den ,,erinnerungen8 ,,der ,,marquise ,,von ,,cr,,quy#ajc ,die ,marquise von ,urf#ajd trachtete immerfort nach dem ,pulver zur ,verwandlung von ,kupfer in ,gold und arbeitete ,tag und ,nacht1 um sich ein ,lebenselixier herzustellen4 ,sie verlie ihr ,laboratorium kaum noch und gewhrte nur wenigen ,zutritt dazu4 ,ihr ,verkehr beschrnkte sich auf ,adepten und ,rosenkreuzer#aje2 sie ging nur noch mit fen1 ,retorten und ,destillierkolben um4 ,vier ,jahre lang arbeitete sie mit dem angeblichen ,grafen von ,saint-,germain an ,kabbala und dem ,stein der ,weisen1 was ihr #ajjjjj ,taler gekostet hat 444 ,der ,graf von ,saint-,germain war ein ,zeitgenosse ,christi1 des ,kaisers ,tiberius und des ,vierfrsten ,herodes von ,galila1 von dem er eine dicke braune ,haarstrhne besa4 ,er kannte ,pontius ,pilatus aus ,jerusalem und aus ,grenoble1 seinem spteren ,exil1 aber dieser ,mann war ein solcher ,tropf1 da er vor ,bekanntwerden der ,evangelien nur eine undeutliche ,erinnerung an ,christus hatte 444 ,eines ,tages besuchte ich ,frau von ,urf in ,gesellschaft der ,grfin von ,brionne4 ,obwohl die ,alchimistin kaum noch ,besuche annahm1 wurde die ,toreinfahrt beim ,anblick meiner ,livree geffnet1 und wir gingen hinauf4 ,man fhrte uns ohne ,anmeldung zu ihr1 wie es in diesem geheimnisvollen ,hause ,brauch war1 und wir fanden die ,marquise -- es war im ,juli -- bei einem starken ,kaminfeuer sitzend4 ,ihr gegenber sa ein ,mann1 der wie zu ,olims ,zeiten gekleidet war4 ,auf dem ,kopfe trug er eine groe betrete ,kappe4 ,beim ,erscheinen der ,grfin nahm er sie weder ab1 noch stand er auf4 ,sie war darob sehr betroffen4 ,ich habe gestern einen ,brief von ,herrn von ,crquy-,canaples erhalten81 sagte die ,marquise von ,urf zu mir4 ,er klagt1 da er in den ,hundstagen im ,artois friert48 ,teilnehmend setzte sie hinzu3 ,er ist offenbar nicht mehr klar im ,kopfe48 ,bei ,gott68 rief der ,herr laut und barsch1 ich wei1 woher das kommt6 ,ich kannte den alten ,kardinal de ,crquy#ajf4 ,ich habe ihn whrend der ersten ,tagung des ,konzils von ,trient#ajg oft gesehen4 ,er redete da nichts als dummes ,zeug4 ,ich kann ,ihnen versichern1 da er vllig berspannt war4 ,damals war er ,bischof von ,rennes48 ,ich erriet1 da ich ,herrn von ,saint-,germain vor mir hatte1 dessen ,aufschneidereien und die ,geschichten1 die man davon erzhlte1 mich stets gergert hatten4 ,ich wandte mich mit offener1 harmloser ,miene an ihn und sagte3 ,sie meinen wohl3 ,bischof von ,nantes88 ,nein1 ,madame1 ,bischof von ,rennes1 ,rennes in der ,bretagne4 ,ich wei sehr wohl1 was ich sage und von wem ich rede68 ,mein ,herr18 entgegnete ich etwas von oben herab und mit herausfordernder ,lustigkeit1 ,sie wissen offenbar nicht1 mit wem ,sie reden48 ,madame68 rief er mit ,donnerstimme und warf mir wtende ,blicke zu4 ,regen ,sie sich doch nicht auf1 mein ,herr81 versetzte ich4 ,und da ,sie so vieles wissen1 sagen ,sie mir doch gtigst1 wie ich heie48 ,unter anderem81 rief er im ,ton eines ,hierophanten1 tragen ,sie einen ,namen1 dessen ,wurzel kufisch1 hebrisch und samaritanisch ist1 einen gesegneten1 sieghaften ,namen1 aber blutbedeckt1 seines ,glanzes beraubt und verderblich68 ,ach68 unterbrach ich ihn mit vorwurfsvoller1 verletzter ,miene1 ein durchaus kufischer und vor allem verderblicher ,name6 ,dem werde ich gewi nicht beistimmen68 ,wie haben ,sie nur erraten1 da sie ,viktoria heit88 fragte ihn ,frau von ,urf mit zrtlich bewunderndem ,blick4 ,es wre mir lieber gewesen18 fuhr ich etwas frostig fort1 wenn der ,herr uns gesagt htte1 da ich die ,marquise von ,crquy bin4 ,der ,kardinal von ,crquy81 setzte ich hinzu1 ist nie etwas anderes gewesen als ,bischof von ,nantes und ,amiens1 ,erzbischof von ,tyrus und ,patriarch von ,alexandria4 ,auch das ,beiwort alt trifft auf ihn nicht zu1 denn er starb mit #de ,jahren an der ,pest1 und was das dumme ,zeug anlangt1 das er bei der ersten ,tagung des ,konzils von ,trient im ,jahre #aede geredet haben soll1 so darf man ihm keinen allzu schweren ,vorwurf daraus machen1 denn er war damals erst fnf bis sechs ,jahre alt 4448 ,madame1 ,sie beleidigen mich68 ,nein1 mein ,herr1 ich gebe ,ihnen blo eine ,antwort1 und ich beleidige ,sie so wenig damit wie die ,wahrheit48 ,ich wette um #ajjjj ,louisdors48 ,mein ,herr1 ich lebe vom ,ertrag meiner ,landgter und habe nicht #ajjjj ,louisdors zu verwetten48 ,dann wette ich um #ajj ,louisdors48 ,lassen ,sie es dabei bewenden81 entgegnete ich ihm in gebieterischem ,tone1 so da er seine ,schwindeleien und ,grobheiten herunterschlucken mute4 ,nur ,englnder oder ,lakaien knnen eine ,dame mit ,ich wette6 ,ich wette6' herausfordern4 ,und auch nur1 wenn sie keine triftigen ,grnde haben48 ,frau von ,urf1 die ich dabei anblickte1 schien mir lcherlich verwirrt4 ,sie bat mich1 weder zu ,hause noch sonstwo darber zu reden2 denn sie frchtete sich vor dem ,kardinal ,fleury#ajh1 der kein ,freund der ,schwindler war1 und das versprach ich ihr gern4 ,die ,folge war1 da die ,tr ihres ,laboratoriums mir nur noch halb geffnet wurde1 und auch nur1 wenn sie allein war4 ,der ,baron von ,breteuil hatte als ,minister des ,kniglichen ,hauses#aji in den ,archiven ausfindig gemacht1 da der angebliche ,graf von ,saint-,germain der ,sohn eines jdischen ,arztes aus ,straburg war und eigentlich ,daniel ,wolf hie4 ,er war #agjd geboren1 damals also #fh ,jahre alt1 whrend er sich als ,mann von #ahad ,jahren ausgab -- dank einem ,lebenselixier1 dessen ,rezept er angeblich einer ihm sehr gewogenen ,knigin von ,juda verdankte4 ,mit #fh ,jahren sah er aus wie ein ,mann in diesem ,alter1 der sich krftiger ,gesundheit erfreut4 ,er hielt sich gerade und hatte einen raschen ,gang1 sprach bestimmt und gut1 wenn auch mit leichtem ,elssser ,akzent4 ,sein ,blick war fest1 ja frech1 seine ,haut wei und glnzend1 sein weies ,haar voll1 sein ,bart ppig1 desgleichen die ,augenbrauen4 ,frau von ,urf pflegte deshalb zu sagen1 er gleiche ,gottvater#aaj 444 ,eine andere krftige ,abfuhr1 die viel von sich reden machte und recht amsant war1 erfuhr ,saint-,germain durch den ,grafen von ,chastellux in einer ,gesellschaft bei ,herrn ,le ,normand d'tioles#aaa4 ,saint-,germain hatte sich nach den ,tischgsten erkundigt und sich besonders ber ,herrn von ,chastellux ,rat geholt1 ,bcher gelesen und sich schnell so auf sein ,thema vorbereitet4 ,als der ,graf von ,chastellux gemeldet wurde1 eilte er auf ihn zu und fragte ihn1 ob er nicht ein ,nachkomme des ,marschalls von ,chastellux#aab sei1 der im #ad4 ,jahrhundert ,statthalter der ,normandie war4 ,herr von ,chastellux entgegnete1 er glaubte sein ,nachkomme im siebenten ,grade zu sein4 ,ihr erlauchter ,ahn war ein ,held18 versetzte ,saint-,germain4 ,der ,knig#aac bezahlte fr ihn im ,jahre #adah #bejj ,livres ,lsegeld4 ,ich werde mich zeitlebens erinnern1 da ich ihn als ,schirmherrn des ,domkapitels und ,ehrendomherrn der ,kathedrale von ,auxerre im ,chor sitzen sah4 ,zu dem ,zweck trug er ein ,chorhemd ber seinem ,harnisch1 einen ,chorherrenmantel darber und den ,marschallstab von ,frankreich in der ,hand4 ,seine ehrwrdige ,mutter1 ,alix von ,bourbon-,montpeyroux#aad1 war die leibliche ,nichte seines ,vaters4 ,ja1 ,herr ,graf1 dieser ehrwrdige ,marschall1 ,ihr ,vorfahr1 war mein ,busenfreund1 und seinen ltesten ,sohn liebte ich wie meinen ,augapfel4 ,sie wissen8 ,sein ltester ,sohn1 ,johann ,,iii4 von ,beauvoir1 ,herr von ,chastellux und ,vicomte von ,avallon1 der die ,tochter des ,herrn von ,aulnery geheiratet hatte4 ,ich sehe sie vor mir und versichere ,ihnen1 sie war im ,jahre #adic eine reizende ,frau6 ,der junge ,mann hatte nur einen ,fehler1 er war verschwenderisch wie ein ,landsknecht1 und wenn er in ,ihren ,wldern von ,coulanges und ,baserne die hohen ,bume abholzen lie1 war sein ,vater wtend auf ihn4 ,ja1 der alte ,marschall war knauserig6 ,ich entsinne mich3 eines ,tages zu ,ostern wollte er seine ,familie und seine ,leute weiter fasten lassen1 weil in seiner ,kche eine groe ,menge ,fische brig geblieben war1 die er zur ,fastenwoche hatte fischen lassen48 ,verzeihen ,sie1 ,sie verwechseln den ,grovater mit dem ,enkel81 entgegnete ,graf ,chastellux mit vornehmer ,hflichkeit und grter ,kaltbltigkeit4 ,der ,marschall war von prachtvoller ,freigebigkeit4 ,philipp ,,ii4 von ,chastellux1 sein ,enkel1 galt fr -- sparsam48 ,nun gab es einen chronologischen ,disput und beiderseitige ,zitate2 der ,abenteurer brauste auf1 aber die ,diskussion fiel durchaus zugunsten des ,grafen von ,chastellux und der ,freigebigkeit seines ,vorfahren1 des ,marschalls1 aus4 ,man lie zwei alte ,bcher aus der ,bibliothek holen und brachte zwei alte ,spottverse von ,alain ,chartier und ,saint-,gelais#aae1 die #ib ,jahre auseinanderlagen1 zum ,beweise bei4 ,somit war erwiesen1 da der ,graf von ,saint-,germain nur ein ungeschickter und schlecht unterrichteter ,schwindler war4 ,eine andere schne ,geschichte ist die des ,prinzen von ,craon1 den ,saint-,germain nicht von ,angesicht kannte und der eines ,tages im ,hotel ,uzs in eine groe ,gesellschaft hineinplatzte1 wo besagter ,saint-,germain seine ,flausen gerade zum besten gab und man ihm mit offenem ,munde zuhrte4 ,es war von ,nicolas ,flamel#aaf und seiner ,frau ,perronelle1 ihrem ,lebenselixier und ihrem sympathischen ,pulver die ,rede4 ,mein ,gott68 rief der ,prinz von ,craon1 wissen ,sie denn nicht1 was eben bei der ,grfin von ,sennecterre geschehen ist88 ,was denn8 ,was denn88 fragte ,saint-,germain1 der ihr fr bare #bjj ,louisdors ein ,flschchen seines ,elixiers berlassen8 hatte4 ,denken ,sie nur1 mein ,herr18 entgegnete jener1 der ,herr ,graf ,saint-,germain1 ein guter ,bekannter der ,grfin ,sennecterre1 hat ihr aus ,gromut ein ,flschchen therischer ,flssigkeit geschenkt1 das sie verjngen sollte1 wenn sie einen ,tropfen mit #ej ,jahren1 zwei nach vollendeten #fj ,jahren1 vier mit #ij ,jahren und so fort nahm4 ,sie wollte ihrem ,gatten1 der erst #ga ,jahre alt ist1 die ,sache verheimlichen4 ,offenbar findet sie ihn noch zu jung48 ,keine spitzen ,bemerkungen6 ,bitte zur ,sache68 rief die ,herzogin von ,uzs1 die vor ,ungeduld und ,besorgnis umkam1 da sie dasselbe ,mittel eingenommen hatte4 ,frau von ,sennecterre hatte ihr kostbares ,flschchen einem ,frulein ,jacoby anvertraut1 einer alten1 biederen und sorgsamen ,person4 ,gestern ging ,frau von ,sennecterre auf einen ,ball1 und als sie um #e ,uhr morgens zurckkommt -- wen findet sie da1 meine ,damen8 ,ein kleines ,mdchen von sieben bis acht ,jahren1 das auf allen ,mbeln herumkletterte und wie ein ,zicklein durch die ,zimmer hpfte4 ,aber was ist denn das fr ein dreistes kleines ,ding1 das da herumspringt8 ,wo sind meine ,kammerfrauen8' -- ,wie1 ,frau ,grfin1' erwiderte das ,mdchen mit heller1 kecker1 kichernder ,stimme1 ,sie erkennen ,frulein ,jacoby nicht1 die ,sie seit ,ihrem vierten ,jahre erzogen hat8 ,das ist doch arg6' -- ,aber wie ist denn das mglich8' -- ,ach ,gott1 ich hatte ,leibweh und wollte von dem ,wasser des ,herrn von ,saint-,germain trinken4 ,es hat mich so prchtig kuriert6 ,und doch hab' ich nur ein ,schlckchen getrunken4' -- ,das war wohl das mindeste1 da ,sie mir ein paar ,tropfen in dem ,flschchen brig lieen'1 sagte ,frau von ,sennecterre mit kaum verhehltem rger4 ,schicken ,sie mir wenigstens die ,julie zum ,auskleiden4 ,wo ist denn ,julie8' -- ,da1 ,frau ,grfin'1 sagte ihre alte ,erzieherin und lachte wie nrrisch4 ,damit wies sie auf ein kleines ,kind von hchstens sechs bis acht ,wochen1 das auf dem ,teppich sa und am ,daumen lutschte4 ,das ist ,julie4 ,sie hat alles ausgetrunken1 ,frau ,grfin1 und nun ist sie so verjngt1 da man sie kaum mehr sieht4'8 ,ich versichere ,ihnen18 fuhr der ,prinz von ,craon mit unerschtterlichem ,ernst fort1 man mu bei der ,verabreichung des ,lebenselixiers sehr vorsichtig sein4 ,herr von ,saint-,germain bringt uns in ,gefahr1 wieder zu ,kindern zu werden1 und hat man ,prozesse zu fhren oder ,tchter zu verheiraten1 so ist es nicht immer angebracht1 zum ,sabberlatz und ,gngelband zurckzukehren4 ,also man kann nicht vorsichtig genug sein48 ,herr von ,saint-,germain hatte sich aus dem ,staube gemacht1 sobald er merkte1 da der ,prinz von ,craon ihn zum besten hielt4 ,seitdem machte sich jedermann ber ,saint-,germain lustig4 ,,aus ,,den ,,denkw,,rdigkeiten ,,zur ,,geschichte ,,des ,,grafen ,,cagliostro8#aag ,cagliostros ,besuch bei ,saint-,germain ,eine ,satire ,sie 7das ,ehepaar ,cagliostro7 gehen nach ,wien4 ,im ,adel1 in der ,geistlichkeit und im ,kaufmannsstand herrschte solche ,unzufriedenheit1 da sie gleich weiterfahren und nach ,holstein reisen4 ,dort hatte der berchtigte ,graf ,saint-,germain sein ,tabernakel errichtet#aah4 ,dieser groe ,mann geno seit mehreren ,jahren die ,wonnen der ,unsterblichkeit und bildete friedlich das ,glck dreier ,personen1 die ihn mit ,champagner und ,ungarwein trnkten -- zum ,dank fr den ,goldstrom1 den er in ihr ,land geleitet hatte4 ,graf ,cagliostro bat ihn um eine ,geheimaudienz1 um sich vor dem ,gott der ,glubigen niederzuwerfen4 ,saint-,germain gab ihm #b ,uhr nachts an4 ,als der ,augenblick nahte1 legten er und seine ,frau eine weie ,tunika an1 die ein aurorafarbener ,grtel zusammenhielt und stellten sich so im ,schlosse ein4 ,die ,zugbrcke senkte sich1 ein sieben ,fu groer ,mann in langem grauen ,gewand fhrt sie in einen schlecht erleuchteten ,saal4 ,pltzlich ffnet sich eine groe ,flgeltr1 und ein von tausend ,kerzen strahlender ,tempel blendet ihre ,blicke4 ,auf einem ,altar sa der ,graf2 zu seinen ,fen hielten zwei ,ministranten goldene ,schalen1 aus denen se1 sanfte ,wohlgerche emporquollen4 ,auf der ,brust trug der ,gott eine ,diamantplatte von fast unertrglichem ,glanze4 ,eine groe1 weie1 durchsichtige ,gestalt hielt in ihren ,hnden eine ,schale1 auf der ,elixier der ,unsterblichkeit8 stand4 ,etwas weiter erblickte man einen riesigen ,spiegel1 vor dem eine majesttische ,gestalt auf und ab ging4 ber dem ,spiegel stand geschrieben3 ,zuflucht der irrenden ,seelen48 ,dsteres ,schweigen herrschte in dem heiligen ,bezirk4 ,eine namenlose ,stimme rief3 ,wer seid ,ihr8 ,woher kommt ,ihr8 ,was wollt ,ihr88 ,da warf sich der ,graf ,cagliostro nebst der ,marquise zu ,boden1 und nach ziemlich langem ,schweigen stammelte er3 ,ich komme1 den ,gott der ,glubigen1 den ,sohn der ,natur1 den ,vater der ,wahrheit anzurufen4 ,ich komme1 ihn um eins der vierzehntausendsiebenhundert ,geheimnisse zu bitten1 die er im ,busen trgt4 ,ich komme1 um sein ,knecht1 sein ,apostel1 sein ,mrtyrer zu werden48 ,der ,gott gab keine ,antwort4 ,doch nach ziemlich langem ,schweigen erklang eine ,stimme3 ,was will ,deine ,gefhrtin88 ,sie antwortete3 ,gehorchen und dienen48 ,da folgte ,finsternis auf die ,nacht1 ,lrm auf die ,stille1 ,furcht auf ,vertrauen1 ,verwirrung auf ,hoffnung1 und eine schrille ,stimme sagte drohend3 ,wehe dem1 der die ,prfungen nicht ertrgt68 ,der ,graf und die ,marquise wurden getrennt4 ,sie sah sich in ein ,gemach eingeschlossen mit einem bleichen1 hageren1 ,fratzen schneidenden ,manne4 ,er erzhlt ihr von seinem ,glck auf ,erden1 seinen ,schtzen1 verliest ihr ,briefe der grten ,herrscher1 und in pltzlicher ,wendung fordert er ihr schlielich die ,diamanten ab1 die ihre ,stirn schmcken4 ,entzckt1 sie so leichten ,kaufes los zu sein1 entledigt sie sich ihrer schleunigst4 ,auf diesen ersten ,prfer folgte ein ,mann in sehr unanstndiger ,kleidung4 ,bedenken ,sie1 ,frau18 sagte er1 da ,sie ,ihre ,blicke stets auf mein ,antlitz richten mssen48 ,der ,mann war sehr schn und hatte die ausdrucksvollsten ,augen4 ,alles war gefhrlich3 ihn anzuhren1 ihn anzusehen oder die ,blicke zu senken4 ,nach dieser peinlichen ,viertelstunde kam eine ,alte und sprach3 ,ich allein kann ,ihre ,tugend erkennen4 ,die ,prfung1 die ,sie bestanden haben1 besteht in der ,feststellung1 wie weit ,ihre ,sinne den ,reizen kecker ,jugend widerstehen knnen48 ,tun ,sie1 was ,ihres ,amtes ist81 sagte die ,marquise4 ,die ,alte tat es und bergab ihr dann ein ,pergament2 es war ein ,patent des ,widerstandes4 ,dann fhrte sie sie in einen groen ,keller4 ,dort sah sie angekettete ,mnner1 ,frauen1 die bis aufs ,blut gepeitscht wurden1 ,scharfrichter1 die ,kpfe abschlugen1 ,menschen1 die aus ,giftbechern den ,tod trinken muten1 glhende ,eisen1 ,galgen mit ,schandaufschriften4 ,das81 sagte die ,alte1 sind die ,mrtyrer unserer ,kunst4 ,so lohnen die ,menschen1 deren ,glck wir uns weihen1 unsere ,gaben und unseren ,eifer48 ,die ,marquise blickte ruhigen ,auges die traurigen ,opfer der angeblichen menschlichen ,gerechtigkeit an und verriet nicht die geringste ,bewegung4 ,die ,prfungen des ,grafen waren anderer ,art4 ,man versuchte ihn durch ,lobsprche zu kdern1 zeigte ihm sein ,weib in den ,armen eines liebenswrdigen ,mannes1 um zu sehen1 ob er aus ,eifersucht in die lcherlichen ,wallungen verfallen werde1 die das ,hirn der ,ehemnner umnebeln4 ,schlielich las man ihm einen ,abschnitt aus dem berhmten ,buche der ,zukunft vor1 das die ihm bevorstehenden ,verfolgungen enthielt4 ,nach dieser ,zeremonie wurden sie in den ,tempel zurckgefhrt4 ,dort erklrte man ihnen1 sie sollten zu den gttlichen ,mysterien ,zutritt erhalten1 sobald die ,wlbung von ihren ,gelbden widerhallte4 ,ein ,mann in langem1 unter dem ,arm gerafften ,mantel ergriff das ,wort und hielt diese ,rede1 die jeder ,adept behalten mu1 ohne sie niederschreiben zu drfen3 ,wisset1 das groe ,geheimnis unserer ,kunst ist1 die ,menschen zu regieren1 und das einzige ,mittel ist1 nie die ,wahrheit zu sagen4 ,richtet euch nie nach den ,regeln des gesunden ,verstandes2 sprecht der ,vernunft ,hohn und bringt tapfer den grten ,bldsinn zutage4 ,wenn ihr fhlt1 da diese groen ,grundstze nachlassen1 so zieht euch zurck1 geht in euch und durchwandert die ,welt4 ,da werdet ihr sehen1 da der grte ,bldsinn ,anbetung findet4 ,die ,torheiten kehren unter verschiedenen ,namen wieder1 aber sie sind ewig4 ,das ,grab des heiligen ,medardus#aai hat den ,schatten des heiligen ,petrus ersetzt1 ,mesmers#abj ,zauberkasten den ,teich des nazarenischen ,philosophen#aba4 ,gedenkt1 da die erste ,triebfeder der ,natur1 der ,staatskunst1 der ,gesellschaft die ,fortzeugung ist1 da das ,hirngespinst der ,sterblichen die ,unsterblichkeit und die ,kenntnis der ,zukunft ist1 selbst wenn sie die ,gegenwart nicht kennen1 da sie ,geist sein wollen1 wo doch sie selbst und alles1 was sie umgibt1 ,stoff ist48 ,nach dieser ,ansprache verneigte sich der ,redner vor dem ,gott der ,glubigen und verschwand4 ,dann traten zwei junge ,mdchen vor und entkleideten den ,grafen1 whrend drei junge ,mnner bei der ,marquise die gleiche ,zeremonie erfllten4 ,als sie im ,naturzustand waren1 sprach die schon vernommene ,stimme3 ,nun wird dem einen die kostbare ,gabe der ,kraft und der anderen die noch kstlichere der ,schnheit verliehen48 ,im selben ,augenblick packte der sieben ,fu groe ,mann die ,marquise an einem ,beine1 gebot ihr1 ihre ,hand auf seine ,nase zu legen1 und trug sie vor den ,gott der ,glubigen4 ,der bedeckte ihren schnen ,leib mit ,wohlgerchen und salbte ihr mit rosenfarbenem l die ,partie zwischen den ,lippen1 die ,rosenknospen ihres ,busens1 den ,nabel und die ,schenkel4 ,dann flsterte er ihr etwas ins ,ohr1 und der sieben ,fu groe ,mann trug sie in eine anstoende ,kapelle4 ,hier werdet ,ihr die ,weihe vollenden18 sprach er1 und unsere heiligen ,mysterien mit dem groen ,werk der ,natur krnen4 ,indes stehen ,euch die ,mittel frei1 und sofern unser beider ,wesen sich verschmelzen und ,zuflucht in dieser ,kapelle finden kann1 braucht ,ihr ,euch nicht den gewhnlichen ,formen zu unterwerfen48 ,illustration3 ,de l',ami des ,humains reconnoisses les traits1 ,tous ses jours sont marqus de nouveaux bienfaits1 ,il prolonge la ,vie1 il secourt l'indigence1 ,le plaisir d'tre utile est seul la rcompense4 ,cagliostro ,stich von ,charles ,gurin ,als ich den ,fu in diesen hehren ,bezirk setzte18 entgegnete die ,marquise1 habe ich jeglichen ,willen abgelegt4 ,wenn ,ihr aber wollt1 da die ,begierde dem ,opfer vorangeht und es herbeifhrt1 so lat mich ein ,weilchen zu ,atem kommen und sagt mir1 unter wessen ,messer ich fallen soll88 ,gern18 sprach er1 obwohl dies eigentlich nicht der ,augenblick zu langem ,gerede ist4 ,von zartester ,jugend auf zu ,groem berufen1 habe ich mich bemht1 zu erkennen1 worin der wahre ,ruhm besteht4 ,die ,staatskunst dnkte mich nur eine ,kunst des ,betruges1 die ,kriegskunst nur die ,kunst des ,mordens1 die ,philosophie nur ein dnkelhafter ,wahn1 ,unsinn zu reden1 die ,naturwissenschaft nur ein schner ,traum ber die ,natur und ein fortwhrendes ,irren des ,menschen in unbekannten ,lndern1 die ,theologie nur eine ,kenntnis des ,elends1 zu dem der menschliche ,hochmut fhrt1 die ,geschichte nur ein trauriges1 eintniges ,studium von ,verirrungen und ,niedertrachten4 ,daraus schlo ich1 da der ,staatsmann nur ein geschickter ,lgner ist1 der ,kriegsheld ein erhabener ,narr1 der ,philosoph ein ,sonderling1 der ,naturforscher ein beklagenswerter ,blinder1 der ,theologe ein ,lehrer des ,fanatismus und der ,geschichtschreiber ein ,wortkrmer4 ,ich hrte vom ,gott dieses ,tempels sprechen2 ich schttete in seinen ,busen meinen ,kummer1 meine ,zweifel1 meine ,wnsche aus4 ,er bemchtigte sich meiner ,seele1 bildete sie und lie mir alle ,dinge in neuem ,lichte erscheinen4 ,fortan begann ich in der ,zukunft zu lesen1 und diese so beschrnkte1 so enge1 so de ,welt weitete sich4 ,ich lebte nicht nur mit den ,gegenwrtigen1 sondern auch mit den ,toten4 ,da ich jung und leidenschaftlich war1 brachte er mich mit den schnsten ,frauen des ,altertums zusammen4 ,ich lebte mit ,aspasia1 mit ,leontion#abb1 mit ,sappho1 ,faustina#abc1 ,semiramis und ,irene#abd1 von denen man so viel gesprochen hat4 ,ich fand es sehr hold1 alles zu wissen1 ohne etwas zu lernen1 ber die ,schtze der ,welt zu verfgen1 ohne die ,knige darum anzubetteln1 den ,elementen zu gebieten1 statt den ,menschen4 ,der ,himmel schuf mich freigebig1 jetzt kann ich meine ,neigung befriedigen3 alles1 was mich umgibt1 ist reich4 ,dieser ,augenblick beweist das eben ,gesagte4 ,ihr seid zweifellos eines der schnsten ,weiber auf ,erden1 ich halte ,euch in meinen ,armen1 und wenn ,ihr darauf achtgeben wollt1 werdet ,ihr merken1 da die ,wollust1 auf die bei gewhnlichen ,sterblichen ,ermattung folgt1 ebenso unsterblich ist wie der ,gott1 der mir diese ,gabe verlieh48 ,hier unterbrach sich der ,redner1 in der ,annahme1 auch einmal etwas beweisen zu mssen und den ,glauben der ,eingeweihten nicht auf eine zu harte ,probe zu stellen4 ,er bewies also die ,macht des ihn beseelenden ,gottes mit unwiderstehlicher ,tatkraft4 ,mittlerweile wurde der ,graf ,cagliostro in ein anderes ,mysterium eingeweiht4 ,man gab ihm zu bedenken1 da die angenehmsten ,dinge keine ,eintnigkeit ertrgen1 da das gebildeteste ,volk der ,welt die ,griechen1 der weiseste ,sterbliche ,sokrates gewesen sei1 da der liebenswrdigste ,mann ,alkibiades geheien habe1 da das frmmste ,volk die ,italiener seien und da er in seiner bevorstehenden ,laufbahn jene ,gefgigkeit haben msse1 die sich allen ,gelsten hingibt4 ,es war ,antinous1 der so den ,demosthenes spielte4 ,der ,graf unterwarf sich und wurde wie ,csar behandelt4 ,nachdem man sich wieder angekleidet1 beschlo ein prchtiges ,mahl die ,zeremonie4 ,im ,laufe des ,festes erfuhren sie1 da das ,lebenselixier nur aus ,tokaier bestand1 der je nach ,bedarf rot oder grn gefrbt sei1 da sie ,leute von ,geist fliehen1 verabscheuen und verleumden1 ,dummkpfe umschmeicheln1 lieben und verblenden mten1 da sie geheimnisvoll verbreiten sollten1 ,saint-,germain sei #ejj ,jahre alt1 da sie ,gold und ,tee machen und vor allem die ,leute anfhren sollten4 ,mit diesen ,weisungen reisten die etwas ausgerenkte ,marquise und der etwas beschdigte ,graf nach ,petersburg1 wo sie sich als ,heilknstler ausgaben4 ,charakteristik des ,grafen ,saint-,germain#abe ,der vor einigen ,jahren verstorbene und schon vergessene ,graf ,saint-,germain war ein ernsthafter ,narr4 ,er besa wenig ,geist1 einige chemische ,kenntnisse1 war fr einen ,schwindler nicht unverschmt genug1 fr einen ,fanatiker nicht beredt genug und besa nicht die ,verfhrungskunst1 um ,halbwissende zu bestechen4 ,in ,chambry bot er dem ,marschall von ,bellegarde seine ,chemie an4 ,sie begannen zu schmelzen1 doch der ,schmelztiegel lieferte einen ,stoff1 der zwar ,farbe und ,gewicht1 nicht aber die ,dehnbarkeit des ,goldes besa4 ,diese ,versuche fanden auf einem ,landgute statt1 wo der ,graf binnen sieben ,monaten dreimal ,vater wurde4 ,das ,geld schmolz zusammen1 er hatte berall ,schulden1 und man riet ihm1 abzureisen4 ,in ,paris das gleiche ,spiel4 ,er hatte sich mit einem berhmten ,gauner zusammengetan1 einem frheren ,spion des ,marschalls ,belle-,isle#abf1 der sich seitdem nach ,bercy#abg zurckgezogen hatte1 wo er das ,ludwigskreuz auf einem zerlumpten ,anzug und das ,henkermal auf dem ,rcken trug4 ,sie machten zusammen ,vitrioll4 ,das war der ,vorwand zum ,goldmachen4 ,sie verzankten und schlugen sich4 ,der ,graf zog den krzeren und verlie eine ,stadt1 die ihre ,arme allen ,betrgern ffnet4 ,kritik der ,charakteristik8 von ,meister#abh ,november #aghe4 ,diese ,schilderung ist in vieler ,hinsicht falsch4 ,der ,graf von ,saint-,germain machte auf alle1 die ihn kennen lernten1 den ,eindruck eines sehr geistvollen ,mannes4 ,er besa jene natrliche ,beredtsamkeit1 die mehr als alles andere besticht4 ,er besa so groe ,kenntnisse in der ,chemie und ,geschichte wie wenige4 ,er besa die ,gabe1 das ,gesprch auf die bedeutsamsten ,ereignisse der alten ,geschichte zu bringen und von ihnen zu erzhlen wie von einer ,tagesneuigkeit1 mit den gleichen ,einzelheiten1 in der gleichen fesselnden ,art und mit der gleichen ,lebhaftigkeit4 ,saint-,germain und ,cagliostro#abi ,ungeachtet aller seiner ,talente und ,geistesgaben verlie diesen ,wundermann 7,saint-,germain7 sein ,hang zum ,wunderbaren nie1 und er wute davon gar klglich ,nutzen zu ziehen2 denn seine sogenannten arcana verkaufte er sehr teuer4 brigens wurde er ,stifter geheimer ,gesellschaften und initiierte mit vielem ,geprnge und ,aufwand4 ,selbst den bekannten ,abenteurer ,cagliostro soll er in einen solchen mystischen ,isisorden aufgenommen haben1 und man mu gestehen1 da 7die ,gelehrsamkeit ausgenommen7 ,saint-,germain an ihm ein seinen geheimen ,absichten vollkommen entsprechendes ,mitglied fand48 ,,graf ,,saint-,,germain#acj ,hat der ,graf ,saint-,germain1 der so krftig beschtzt worden ist1 etwas anderes getan1 als ,guillaume ,postel#aca nachzuahmen1 der den ,sparren hatte1 sich fr lter auszugeben1 als er war8 ,um seinen ,bekannten etwas vorzumachen1 schminkte er sich1 frbte sich die ,haare schwarz und nannte sich demgem ,postellus restitutus4 ,wie seine ,nachfolger versicherte ,postel1 der ,engel ,resiel htte ihm gttliche ,geheimnisse offenbart4 ,was sagen heute die zurckhaltendsten ,biographen von ihm8 ,er htte den ,wissenschaften zur ,zierde gereicht1 htte er nicht infolge seiner ,vertiefung in die ,rabbiner und der ,beobachtung der ,gestirne den ,kopf verloren8 444 ,nachdem ,saint-,germain in dreiig ,stdten rgernis erregt und zweihundert ,neulinge in der ,chemie angefhrt hat1 trifft er einen freigebigen und feinfhligen ,groen#acb und nimmt sich vor1 seine ,gaukeleien mit ihm zu beschlieen4 ,er sagt folgendes zu ihm3 ,seit fast #hj ,jahren 7er war damals #gg ,jahre alt7 suche ich einen ,menschen1 einen ,menschen1 den ich zum auserwhlten ,gef machen kann1 das den himmlischen ,tau aufnimmt1 den ich im ,gelobten ,lande gesammelt habe4 ,er darf nichts wissen und mu zu allem befhigt sein4 ,an ,stelle der alten ,kenntnisse mu ich seinen ,geist mit neuem ,wissen erfllen4 ,licht und ,finsternis1 ,reines und ,unreines1 ,gott und ,mensch knnen nicht beieinander wohnen4 ,ich selbst kenne ,sie wenig1 aber ich wei viel von ,ihnen durch die1 welche ,sie nicht kennen1 aber eines ,tages kennen werden4 ,in ,ihre reine ,seele hat der ,himmel die ,keime aller guten ,eigenschaften gelegt2 lassen ,sie mich sie entwickeln6 ,werden ,sie das himmlische ,behltnis fr die berirdischen ,wahrheiten4 ,sie sind zum ,herrscher ber groe ,reiche bestimmt oder werden dazu berufen werden4 ,schenken ,sie ,ihre ,frsorge und ,ihren ,geist den ,menschen1 aber widmen ,sie ,ihre ,zeit und ,ihr ,forschen dem hchsten ,meister4 ,im ,alter von #bg ,jahren werden ,sie binnen wenigen ,monaten #ij ,jahre alt sein4 ,ich werde fr ,sie sorgen1 wirken1 schaffen4 ,als ,wunder fr die brige ,menschheit werden ,sie doch in ,gottes ,augen nichts tun1 wenn ,sie sich begngen1 das ,licht eines ,planeten zu sein4 ,als ,trger der erstaunlichsten ,geheimnisse knnen ,sie dem ,lauf der ,gestirne ,halt gebieten und in ,ihren ,hnden das ,schicksal von groen ,reichen halten4 ,aber das ,wissen ist nur dann ein ,schatz1 wenn der1 welcher es lehrt1 auch die ,anwendung berwacht48 ,erstaunt1 ein ,genie zu sein1 entzckt1 ein ,wunderwesen zu werden1 auer sich bei dem ,gedanken1 da er ,europa regieren wird1 schlgt der ,groe die ,augen nieder1 wirft sich zu ,boden und steht wieder auf1 um ein des ,wundermannes wrdiges ,schlo zu erbauen4 ,als dieser gut untergebracht war1 begannen die ,zurstungen1 und der groe ,tag wurde festgesetzt4 ,welche ,geheimnisse sah man nun erblhen8 ,die ,kunst1 dem ,kupfer mehr ,glanz und ,biegsamkeit zu geben1 die ,kunst1 ,edelsteine von ,flecken zu befreien1 zwei ,wunder1 die drei deutsche ,chemiker in ihren gelehrten ,vortrgen gelehrt haben4 ,was sah man weiter8 ,ein ,purgiermittel1 das jeder ,apotheker herstellt und dem ,volke verkauft1 eine ,menge von ,flssigkeiten1 deren geheimes ,herstellungsverfahren schon mehrere ,fabrikanten in ,frankreich und ,italien gekauft hatten4 ,im brigen bewegten sich die ,gestirne wie vorher1 ,europa erfuhr keinerlei ,umwlzung1 und selbst das kleinste ,lndchen lehnte die ihm zugedachte politische ,medizin hartnckig ab4 ,man lebte jahrelang von ,versprechungen2 nichts ereignete sich2 man ertappte den ,gott sogar bei sehr menschlichen ,verrichtungen4 ,nie wurden die ,augen aufgetan2 und noch beim ,begrbnis des ,propheten glaubte man an seine wunderbare ,himmelfahrt4 ,charakteristik des ,grafen ,saint-,germain 7von dem anonymen bersetzer7 ,saint-,germain1 ,welldone1 oder unter was fr mehr ,namen er hier und dort gewallet haben mag1 war unleugbar ein ,scharlatan1 nachdem er lange genug ,aventurier gewesen war4 ,von einem ,manne1 der sich so weit und breit in der ,welt herumgetrieben hat1 ist es hchstwahrscheinlich1 da er auch mit einer oder mehr geheimen ,gesellschaften in ,bndnis getreten sei4 ,aber ,schwrmer war er gewi nicht1 am wenigsten ein religiser4 ,eben den hellen ,kopf1 den man in des ,grafen von ,lambergs ,mondain8#acc an ,saint-,germain wahrnimmt1 behielt er bis an sein ,ende4 ,als ein ,mensch1 der mit aufmerksamen ,augen und ,ohren die ,welt durchreiset war1 ein gutes ,gedchtnis und die ,gabe eines interessanten ,vortrags hatte1 war er ein guter ,gesellschafter und unterhaltender ,tischgenosse1 dessen ,anekdotenvorrat unerschpflich schien4 ,und ,tischgenossen von guter ,unterhaltung 7ich rede ganz ernsthaft7 sind seltener und gesuchter als die von blo gutem ,appetit4 ,aber ,saint-,germain hatte auf seinen ,reisen nicht blo nach ,anekdoten gehascht2 er hatte auer einigen andern1 vielleicht zweideutigeren1 auch wirklich ntzliche ,arcana gesammelt1 die ihn einem wohlttigen ,patrioten eines ,landes1 das rohe ,produkte ausfhrt und solche verarbeitet von ,fremden wiederkauft1 weil es ihm noch an ,manufakturen und ,fabriken fehlt1 sehr willkommen machen muten1 und die ihm auch wirklich an manchem ,orte eine beneidete1 gute ,aufnahme erwarben4 ,freilich mochte er oft mehr von sich erwarten lassen1 als er zu leisten imstande war4 ,aber kann ein ,mann1 der gut gekleidet1 mit einigen kostbaren ,nippes in ,gesellschaften erscheint1 dafr1 wenn man ihn fr reicher hlt1 als er wirklich ist8 ,oder ist es meine ,pflicht1 jedermann1 von dem ich nichts borgen will1 den genauen ,zustand meines ,vermgens anzugeben8 ,was hat man nicht alles von ,wunderessenzen1 die ,menschen zu verjngen1 von ,universalarzneien gegen alle ,krankheiten und ,tod1 ja von dem mehr als ,methusalemischen ,alter dieses sonderbaren ,abenteurers1 das er sich beilegen sollte1 erzhlt und fast allgemein geglaubt6 ,aber ist ein ,mrchen deswegen auch schon wahr1 weil man es allgemein erzhlt und fast durchgngig glaubt8 ,da mich der ,himmel davor behte1 der ,verteidiger oder ,lobredner irgendeines ,scharlatans zu werden6 ,ich gestehe vielmehr offenherzig1 da ich jeden ,geheimniskrmer wegen verbotener ,absicht auf anderer ,beutel in ,verdacht habe4 ,aber es tut mir weh1 wenn ich sehe1 da man einen ,namen wie ,saint-,germain1 ohne irgendeinen ersichtlichen ,zusammenhang mit der ,materie1 mit ,gewalt herbeizieht 7denn von ,scharlatans ist ja nicht die ,rede1 sondern von einer fr die brgerliche ,gesellschaft hchst schdlichen1 theosophisch-magischen und nach ,universalmonarchie strebenden ,sekte#acd71 um durch den ,beisatz3 der so krftig beschtzt worden81 ein falsches ,licht auf eine ,person zu werfen1 die1 wenn sie auch aller ffentlichen1 der ,ordnung der ,staaten gem1 ,respekt fordernden ,wrden entkleidet wre1 durch ihre hchst edle ,art zu denken und zu handeln die ,verehrung und selbst ,liebe aller rechtschaffenen ,menschen verdient4 ,es tut mir weh1 zu sehen1 da sich ein ,mann es anmaet1 die ,menschheit gegen eine geheime ,sekte1 die er weder zu nennen noch deutlich zu bezeichnen wagt1 zu warnen1 der sich solche mutwillige 7wer einigermaen starke ,ausdrcke liebte1 wrde sagen3 pasquillenhafte7 ,ausflle auf wirklich edle ,menschen erlaubt und also dadurch1 da er mit solchen ,stellen1 wie diese und einige andere in seinem ,buche1 tiefen ,unwillen erweckt1 seine ,absicht verdchtig1 seine mit unterlaufenden ,wahrheiten zweifelhaft macht und sonach das1 was er sonst ,gutes gewirkt haben knnte1 vereitelt4 ,kritik der ,charakteristik8#ace ,rezensent stt hier auf eine ,note1 wo der bersetzer dem ,verfasser wirklich unrecht tut4 ,der ,verfasser vergleicht nmlich den berchtigten ,saint-,germain mit einem lteren ,narren und bedient sich bei dieser ,gelegenheit der ,worte3 ,saint-,germain1 der so krftig beschtzt worden ist48 ,dies bringt den bersetzer in eine ,wrme1 welche sich die meisten ,leser schwerlich werden erklren knnen4 ,dabei verteidigt er den ,saint-,germain1 nennt ihn einen hellen ,kopf und mchte die ,leser gern berreden1 da er gar der ,mann nicht gewesen sei1 den man in eine solche ,parallele stellen sollte4 ,rezensent1 der ,gelegenheit gehabt hat1 von dem ,manne1 dessen sich hier der bersetzer so warm annimmt1 sehr authentische ,nachrichten zu erhalten1 mu hier aber demselben widersprechen4 ,saint-,germain war nichts weniger als ein heller ,kopf1 wie schon der einzige ,umstand beweisen kann1 da er noch auf seinem ,totenbette verjngt zu werden hoffte und andern versicherte1 da das1 was ,auflsung war1 ,vorbereitung zu seiner bevorstehenden ,verjngung sei4 ,andere ,umstnde lt ,rezensent hier unberhrt1 weil sie nicht hierher gehren4 ,besser htte indessen der bersetzer getan1 er htte seine ,note zu ,saint-,germains ,rechtfertigung weggelassen2 denn sie erregt auch gegen seine ,aufrichtigkeit nicht unbegrndeten ,verdacht4 ,,zweiter ,,teil ,,urkunden ,,zur ,,lebensgeschichte ,,des ,,grafen ,,saint-,,germain ,,saint-,,germain ,,in ,,london 7#agdc-agde7 ,i ,aus dem ,briefwechsel von ,horace ,walpole#acf ,horace ,walpole an den ,ritter ,man#acg #i4 ,dezember #agde4 ,wir beginnen ,volk aufzugreifen#ach1 aber so vorsichtig und zaghaft1 wie ,frauen von ,stand1 die zum erstenmal ihre ,juwelen versetzen4 ,wir haben noch keinen groen ,schlag gewagt4 ,der ,propst von ,edinburg ist in polizeilichem ,gewahrsam4 ,krzlich wurde ein ,narr verhaftet1 der unter dem ,namen ,graf ,saint-,germain lebt4 ,er ist zwei ,jahre hier gewesen und will nicht sagen1 wer und woher er ist4 ,aber zwei ganz wundervolle ,sachen gibt er zu1 erstens1 da er nicht unter seinem richtigen ,namen lebt1 und zweitens1 da er nie mit einem weiblichen ,wesen etwas zu tun gehabt hat444 ,er singt1 spielt wundervoll ,violine1 komponiert1 ist verdreht und nicht sehr feinfhlig4 ,er soll ,italiener1 ,spanier oder ,pole sein2 ein hergelaufener ,mensch1 der in ,mexiko durch ,heirat zu groem ,vermgen kam und mit den ,juwelen seiner ,frau nach ,konstantinopel durchbrannte2 ein ,priester1 ein ,fiedler1 ein vornehmer ,mann4 ,der ,prinz von ,wales#aci war unbndig neugierig auf ihn1 doch umsonst4 ,indes ist nichts gegen ihn geschehen4 ,er ist freigelassen1 und -- was mich berzeugt1 da er kein ,edelmann ist -- er bleibt hier und behauptet1 er sei als ,spion verhaftet worden4 ,horace ,walpole an ,john ,chute#adj ,paris 7#h4 ,januar #agff74 ,ich will nichts mit den franzsischen ,gelehrten8 und ,philosophen zu schaffen haben und beneide ,euch nicht gerade um ,rousseau#ada4 ,er ist eben solch ein ,scharlatan8 wie ,graf ,saint-,germain1 der sich selbst zu einem wunderlichen ,menschenkinde stempelt und von sich reden macht 444 ,so sehr ich seine ,fhigkeiten bewundere1 habe ich doch erkannt1 da weder er noch irgendein ,genius8 gengend gesunden ,menschenverstand besitzen1 um der ,malosigkeit ihrer ,ansprche die ,wage zu halten4 ,sie hassen die ,priester1 knnen aber doch die ,kirche nicht entbehren4 ,aus diesem ,grunde ziehe ich ihre ,lektre ihrer persnlichen ,bekanntschaft vor4 ,,ii ,aus3 ,the ,london ,chronicle8#adb #ac4-ae4 ,mai #agfj4 ,mittwoch1 #ad4 ,mai4 ,wie der ,herausgeber der ,gazette de ,bruxelles8#adc uns erzhlt1 ist der hier krzlich aus ,holland angekommene sogenannte ,graf von ,saint-,germain #agab in ,italien geboren4 ,er spricht ebenso gelufig deutsch und franzsisch wie italienisch und drckt sich auf englisch recht gut aus4 ,er ist in allen ,knsten und ,wissenschaften bewandert1 ein guter ,chemiker1 ,musikvirtuose und zugleich ein sehr angenehmer ,gesellschafter4 ,im ,jahre #agde kam er in ,england in eine sehr schlimme ,lage4 ,ein ,mann1 der wegen einer ,liebesgeschichte eiferschtig auf ihn war1 steckte ihm einen falschen ,brief des jungen ,prtendenten#add in die ,tasche 7worin dieser ihm fr seine ,nachrichten dankte und ihn bat1 damit fortzufahren71 dann lie er ihn sofort verhaften4 ,da die ,untersuchung seine vllige ,unschuld ergab1 wurde er in ,freiheit gesetzt und von ,lord ,h444 zu ,tisch eingeladen4 ,wer ihn kennt 7sagt ,herr ,maubert71 wird sich rgern1 zu hren1 da er sich die ,ungnade des ,allerchristlichsten ,knigs#ade zugezogen hat4 ,,saint-,,germain ,,in ,,frankreich ,i4 ,aus ,casanovas ,memoiren8#adf 7#ageg7 ,die angenehmste ,mahlzeit1 die ich 7bei der ,marquise von ,urf7#adg einnahm1 war in ,gesellschaft der ,frau von ,gergy#adh1 die den berhmten ,abenteurer mitbrachte1 der als ,graf ,saint-,germain bekannt ist4 ,statt zu essen1 sprach er vom ,anfang bis zum ,ende des ,mahles1 und ich machte es beinahe ebenso1 indem ich ihm mit grter ,aufmerksamkeit zuhrte4 ,allerdings konnte man kaum besser sprechen als er4 ,saint-,germain gab sich fr einen ,wundermann aus4 ,er wollte verblffen1 und das gelang ihm oft4 ,sein ,ton war bestimmt1 aber so einstudiert1 da er nicht mifiel4 ,er war gelehrt1 beherrschte die meisten ,sprachen1 war ein groer ,musiker und ,chemiker1 hatte ein angenehmes ,gesicht und verstand alle ,frauen zu kirren2 denn er gab ihnen zugleich ,schminken und ,schnheitsmittel und schmeichelte ihnen mit der ,hoffnung1 nicht1 sie zu verjngen -- denn er war so bescheiden1 zu gestehen1 da er dies nicht vermchte --1 wohl aber1 sie in ihrem jetzigen ,zustande zu erhalten1 und zwar mittels eines ,wassers1 das er ihnen schenkte1 obwohl es ihm selbst1 wie er sagte1 viel ,geld kostete4 ,er hatte die ,gunst der ,frau von ,pompadour zu erlangen gewut1 die ihm eine ,unterredung mit dem ,knige verschaffte1 und diesem hatte er ein hbsches ,laboratorium eingerichtet4 ,denn der liebenswrdige ,monarch1 der sich berall langweilte1 glaubte etwas ,unterhaltung oder doch ,zerstreuung beim ,herstellen von ,farben zu finden4 ,der ,knig hatte ihm eine ,wohnung im ,schlosse ,chambord angewiesen und ihm #ajjjjj ,franken zum ,bau eines ,laboratoriums gegeben4 ,wie ,saint-,germain behauptete1 wollte der ,knig durch seine chemischen ,produkte die franzsischen ,fabriken in ,blte bringen4 ,dieser eigentmliche ,mann1 der zum ,betrger groen ,stiles geschaffen war1 sagte in selbstgewissem ,ton und gleichsam beilufig1 er sei dreihundert ,jahre alt1 besitze das ,allheilmittel1 mache mit der ,natur1 was er wolle1 besitze das ,geheimnis1 ,diamanten zu schmelzen und aus zehn bis zwlf kleinen einen groen von reinstem ,wasser zu machen1 ohne da ein ,gewichtsverlust eintrte4 ,alle diese ,operationen waren fr ihn ein ,kinderspiel4 ,trotz seiner ,aufschneidereien1 offenkundigen ,lgen und malosen ,wunderlichkeiten brachte ich es doch nicht ber mich1 ihn unverschmt zu finden4 ,achtbar fand ich ihn auch nicht1 aber unwillkrlich und fast unbewut fand ich ihn verblffend2 denn er verblffte mich 444 ,der seltsame ,mann erschien oft in den besten ,husern der ,hauptstadt zum ,diner1 rhrte aber keinen ,bissen an und behauptete1 sein ,leben hinge von seiner ,ernhrungsweise ab1 die niemand auer ihm kennen knne4 ,mit dieser ,wunderlichkeit fand man sich ab1 denn man war nur auf seine ,erzhlerkunst erpicht1 die ihn tatschlich zur ,seele aller von ihm besuchten ,gesellschaften machte4 7,februar #ageh7 ,zu ,tisch erschien ,saint-,germain1 aber wie stets a er nicht1 sondern redete nur4 ,mit unerschtterlicher ,sicherheit erzhlte er unglaubliche ,dinge1 und man mute so tun1 als ob man sie glaubte2 denn er war stets ,augenzeuge oder ,held der ,geschichte gewesen4 ,nur als er etwas erzhlte1 das ihm begegnet war1 als er mit den ,vtern des ,konzils von ,trient#adi speiste1 mute ich lachen4 ,frau von ,urf trug am ,halse als ,schmuckstck einen groen ,magneten4 ,eines ,tages1 so behauptete sie1 wrde dieser ,magnet den ,blitz anziehen1 und sie wrde auf diese ,weise zur ,sonne aufsteigen4 ,der berhmte ,schwindler versicherte ihr sofort1 die ,sache sei unfehlbar1 aber er allein bese die ,macht1 den ,magneten ums ,tausendfache zu verstrken4 ,ich entgegnete ihm kalt1 ich wollte um #bjjjj ,thaler wetten1 da er ihn nicht einmal um das ,doppelte verstrken knne4 ,frau von ,urf legte sich ins ,mittel1 um die ,wette zu verhindern1 und nach ,tisch sagte sie mir unter vier ,augen1 ich htte sie verloren2 denn ,saint-,germain sei ,magier4 ,man kann sich wohl denken1 da ich ihr recht gab4 ,ein paar ,tage darauf reiste der angebliche ,magier nach ,chambord1 wo der ,knig ihm eine ,wohnung und #ajjjjj ,franken angewiesen hatte1 um in voller ,freiheit an seinen ,farben arbeiten zu knnen1 mit denen er den franzsischen ,tuchfabriken den ,vorrang vor denen aller anderen ,lnder sichern wollte4 ,saint-,germain hatte den ,knig dadurch bestrickt1 da er ihm in ,trianon ein ,laboratorium einrichtete1 in dem er sich bisweilen die ,zeit vertrieb1 so gering auch seine chemischen ,kenntnisse waren4 ,aber der ,knig langweilte sich berall1 auer auf der ,jagd3 der ,hirschpark betubte ihn nur und stumpfte ihn immer mehr ab4 ,die gefllige ,marquise hatte den ,adepten dem ,knig zugefhrt1 in der ,hoffnung1 ihm die ,langeweile zu vertreiben1 indem sie ihm ,geschmack fr die ,chemie beibrachte4 ,zudem glaubte die ,pompadour1 von ,saint-,germain das ,lebenselixier bekommen zu haben1 und so wollte sie ihm einen groen ,vorteil verschaffen4 ,dies ,wunderwasser1 das man genau in der von dem ,schwindler vorgeschriebenen ,dosis einnehmen mute1 besa nicht die ,kraft1 den ,menschen zu verjngen -- er gab zu1 da dies unmglich war --1 sondern nur die1 ihn fr mehrere ,jahrhunderte nicht altern zu lassen4 ,tatschlich hatte dies ,wasser -- oder sein ,erfinder -- wo nicht auf den ,krper1 so doch auf den ,geist der berhmten ,frau gewirkt3 sie hatte dem ,knig versichert1 da sie nicht altere4 ,auch der ,knig war ganz im ,banne des ,betrgers2 eines ,tages zeigte er dem ,herzog von ,zweibrcken#aej einen zwlfkartigen ,diamanten von reinstem ,wasser1 den er selbst gemacht zu haben whnte4 ,ich habe #bd ,karat kleinere ,diamanten geschmolzen18 sagte ,ludwig ,,xv41 daraus erhielt ich diesen1 der durch ,schleifen auf #ab ,karat verkleinert ist48 ,infolge dieser ,voreingenommenheit hatte der ,knig jenem berhmten ,abenteurer den frheren ,wohnsitz des ,marschalls von ,sachsen#aea angewiesen4 ,ich habe diese ,anekdote vom ,herzog von ,zweibrcken selbst gehrt1 als ich in ,metz mit ihm und dem schwedischen ,grafen ,lewenhaupt speiste4 ,ferner erzhlt ,casanova in seiner ,schrift ,monolog eines ,denkers81 ,s4 #cd f4 7,prag #aghd73 ,der unlngst in ,schleswig verstorbene ,saint-,germain war niemand anders als der ,geigenspieler ,catalani4 ,er war gro unter dem ,namen eines ,marquis de la croix noire in ,england1 wunderbar unter dem ,namen eines ,grafen ,saint-,germain in ,frankreich und ,spanien1 und einzig unter dem eines ,grafen ,belmar in ,italien4 ,was war das fr ein ,mensch6 ,selbst von ihm angefhrt zu werden1 gereichte nicht zur ,unehre4 ,sein ,gesicht war angenehm1 vornehm sein ,auftreten4 ,er war ein guter ,erzhler1 wenn er auch manchmal aufschnitt1 sprach alle ,sprachen gut4 ,dazu war er ein groer ,chemiker1 ein groer ,musiker1 besa die ,formen der guten ,gesellschaft1 zeigte sich selten1 war zurckhaltend1 hflich1 witzig1 geistvoll -- kurz1 er war von solcher ,art1 da selbst die1 die auf ihn hereingefallen waren1 es ohne ,errten zugaben4 ,knig ,ludwig ,,xv41 der sich1 wo er auch war1 langweilte1 fand ,zeitvertreib in dem von ,saint-,germain ihm eingerichteten ,laboratorium4 ,er gab ihm eine ,wohnung im ,schlo ,chambord und #ajjjjj ,franken4 ,,ii4 ,aus den ,denkwrdigkeiten8 der ,madame du ,hausset#aeb4 ,bei ,frau von ,pompadour verkehrte oft ein ,mann1 der einer ,zauberin kaum etwas nachgab4 ,das war der ,graf ,saint-,germain1 der glauben machen wollte1 da er mehrere ,jahrhunderte alt war4 ,eines ,tages fragte ,madame ihn in meiner ,gegenwart bei der ,toilette3 ,wie sah ,franz ,i4#aec aus8 ,das war ein ,knig1 den ich geliebt htte48 -- ,er war auch sehr liebenswert81 versetzte ,saint-,germain4 ,dann schilderte er seine ,gesichtszge und seine ganze ,erscheinung wie bei einem1 den man sich genau angesehen hat4 ,leider war er nur zu hitzig4 ,ich htte ihm gern einen trefflichen ,rat gegeben1 der ihn vor all seinem ,unglck bewahrt htte1 aber er htte ihn nicht befolgt2 denn es scheint ein ,verhngnis ber den ,frsten zu walten1 die ihre ,ohren -- die ,ohren des ,geistes -- den besten ,ratschlgen verschlieen1 besonders in kritischen ,augenblicken48 -- ,und was sagen ,sie von dem ,conntable#aed88 fragte ,madame4 -- ,ich kann weder allzu ,gutes noch allzu ,schlechtes von ihm sagen81 entgegnete er4 -- ,war der ,hof ,franz' ,i4 sehr schn88 -- ,sehr schn1 aber der seiner ,enkel#aee bertraf ihn unendlich4 ,zur ,zeit der ,maria ,stuart#aef und der ,margarete von ,valois#aeg war er ein ,zauberland1 der ,tempel der ,gensse1 auch der geistigen4 ,beide ,kniginnen waren gelehrt1 sie machten ,verse1 und ihnen zuzuhren1 war ein ,genu48 ,lachend versetzte ,madame3 ,wie es scheint1 haben ,sie das alles gesehen48 -- ,mein ,gedchtnis ist stark18 sagte er1 und ich habe die franzsische ,geschichte eingehend studiert4 ,bisweilen erlaube ich mir den ,spa1 die ,leute zwar nicht glauben zu machen1 aber glauben zu lassen1 da ich in den ltesten ,zeiten gelebt habe48 -- ,aber schlielich sagen ,sie doch nicht1 wie alt ,sie sind1 und ,sie geben sich fr sehr alt aus4 ,die ,grfin von ,gergy1 die vor #ej ,jahren ,botschafterin war1 ich glaube in ,venedig#aeh1 behauptet1 ,sie so gekannt zu haben1 wie ,sie jetzt sind48 -- ,allerdings ,madame1 habe ich die ,grfin von ,gergy vor langer ,zeit kennen gelernt48 -- ,aber nach dem1 was sie sagt1 mten ,sie jetzt ber #ajj ,jahre alt sein48 -- ,das ist nicht unmglich18 sagte er lachend1 aber wie ich zugebe1 ist es noch mglicher1 da die verehrte ,dame ,unsinn redet48 -- ,sie behauptet1 ,sie htten ihr ein ,elixier von wunderbarer ,wirkung gegeben4 ,sie htte infolgedessen lange wie eine ,vierundzwanzigjhrige ausgesehen4 ,warum geben ,sie dem ,knig das ,elixier nicht88 -- ,ach1 ,madame18 versetzte er mit einer ,art von ,schauder1 wenn ich mir beikommen liee1 dem ,knig eine mir unbekannte ,arznei zu geben1 mte ich wahnsinnig sein#aei48 ,ich begab mich auf mein ,zimmer1 um dies ,gesprch aufzuschreiben4 ,ein paar ,tage darauf war zwischen dem ,knig1 ,madame1 einigen ,edelleuten und dem ,grafen ,saint-,germain die ,rede von dem ,geheimmittel1 das er besa1 um ,diamanten von ,flecken zu befreien4 ,der ,knig lie sich einen mig groen ,diamanten bringen1 der einen ,fleck hatte4 ,man lie ihn wiegen1 und der ,knig sagte zum ,grafen3 ,er wird auf #fjjj ,livres geschtzt1 aber ohne den ,flecken wre er #ajjjj wert4 ,wollen ,sie es bernehmen1 mich #djjj ,franken verdienen zu lassen88 ,dieser prfte ihn genau1 dann sagte er3 ,das ist mglich4 ,in einem ,monat werde ich ihn ,eurer ,majestt wiederbringen48 ,illustration3 ,giacomo ,casanova ,nach einem ,pastellbild seines ,bruders ,francesco ,nach einem ,monat brachte der ,graf dem ,knig den ,diamanten fleckenlos zurck4 ,er war in ,asbestwatte gewickelt1 die er entfernte4 ,der ,knig lie ihn wiegen1 und er wog fast genau soviel wie vorher4 ,der ,knig schickte ihn durch ,herrn von ,gontaut#afj zu seinem ,juwelier1 ohne ihm irgend etwas zu sagen1 und der brachte #ifjj ,livres wieder4 ,aber der ,knig lie den ,diamanten zurckfordern1 um ihn der ,wissenschaft halber zu behalten4 ,er konnte sich von seiner berraschung nicht erholen und sagte1 ,herr von ,saint-,germain msse millionenreich sein1 besonders1 wenn er das ,geheimnis bese1 aus kleinen ,diamanten groe zu machen4 ,der sagte weder ja noch nein1 versicherte aber sehr bestimmt1 er knne ,perlen vergrern und ihnen ein schneres ,wasser geben4 ,der ,knig behandelte ihn achtungsvoll1 ebenso ,madame1 von der ich das eben ,gesagte erfuhr4 ,betreffs der ,perlen hat mir ,herr ,quesnay#afa gesagt3 ,die ,perlen entstehen durch eine ,krankheit der ,austern1 und es ist mglich1 ihr auf den ,grund zu kommen4 ,somit kann ,herr von ,saint-,germain ,perlen vergrern2 trotzdem aber ist er ein ,scharlatan2 denn er hat ein ,lebenselixier und lt durchblicken1 da er mehrere hundert ,jahre alt ist4 brigens ist der ,knig vernarrt in ihn und spricht bisweilen von ihm1 als ob er von erlauchter ,geburt sei48 ,ich habe ihn mehrfach gesehen4 ,er schien #ej ,jahre alt1 war weder fett noch mager1 hatte eine schlaue1 geistreiche ,miene1 war sehr schlicht1 aber geschmackvoll gekleidet und trug sehr schne ,diamanten an den ,ringen wie an seiner ,tabaksdose und ,uhr4 ,eines ,tages1 bei einem groen ,hoffest1 kam er mit so schnen ,schuhschnallen und ,kniebndern1 die mit echten ,diamanten besetzt waren1 zu ,madame1 da diese sagte1 sie glaube nicht1 da der ,knig so schne htte4 ,er ging ins ,vorzimmer1 um sie abzumachen1 und brachte sie dann wieder1 damit man sie nher ansehen knnte4 ,herr von ,gontaut1 der dabei war1 verglich die ,steine mit anderen und sagte1 sie seien wenigstens #bjjjjj ,franken wert4 ,am selben ,tage trug er eine unschtzbare ,tabaksdose und ,manschettenknpfe von funkelnden ,rubinen4 ,kein ,mensch wute1 woher dieser so reiche und auergewhnliche ,mann stammte1 und der ,knig duldete nicht1 da man verchtlich von ihm sprach und ber ihn spottete4 ,er war angeblich der ,bastard eines portugiesischen ,knigs 444 ,eines ,tages sagte ,herr von ,saint-,germain zum ,knig3 ,um die ,menschen zu achten1 darf man weder ,beichtvater noch ,minister noch ,polizeidirektor sein48 -- ,der ,knig setzte hinzu3 ,und ,knig48 -- ,ach1 ,sire18 rief er1 ,sie haben den ,nebel vor einigen ,tagen gesehen1 man sah keine vier ,schritt weit4 ,die ,knige sind -- allgemein gesprochen -- in noch viel dichtere ,nebel gehllt1 die ,rnkeschmiede1 treulose ,minister um sie entstehen lassen1 und in allen ,volksklassen ist man sich darin einig1 ihnen die ,dinge in falscher ,beleuchtung zu zeigen48 ,dies hrte ich aus dem ,munde des berhmten ,grafen ,saint-,germain1 als ich bei ,madame war1 die unplich war und im ,bette lag4 ,der ,knig besuchte sie1 und auch der ,graf wurde als willkommener ,gast empfangen4 ,herr von ,gontaut1 ,frau von ,brancas#afb und der ,abb de ,bernis#afc waren dabei 444 ,eines ,tages besuchte ,graf ,saint-,germain ,madame1 die unplich war und auf ihrem ,diwan lag4 ,er zeigte ihr ein ,kstchen voller ,topase1 ,rubine und ,smaragde4 ,anscheinend besa er ,schtze davon4 ,madame rief mich1 um all die schnen ,dinge zu besehen4 ,ich blickte sie verblfft an1 machte aber hinten herum ,madame ein ,zeichen1 da ich alles fr falsch hielte4 ,der ,graf suchte etwas in einer ,brieftasche1 die doppelt so gro war wie ein ,brillenfutteral1 zog zwei bis drei kleine ,pckchen hervor1 wickelte sie aus1 zeigte einen prachtvollen ,rubin und warf geringschtzig ein kleines ,kreuz auf den ,tisch neben ihm4 ,es bestand aus weien und grnen ,steinen4 ,ich betrachtete es und sagte3 ,das ist nicht zu verachten48 ,ich legte es an und machte eine ,miene1 als ob ich es sehr hbsch fnde4 ,sogleich bat der ,graf mich1 es anzunehmen4 ,ich weigerte mich1 er blieb dabei4 ,madame schlug es gleichfalls fr mich aus4 ,schlielich drngte er so1 da ,madame1 die sah1 da es nicht mehr als #dj ,louisdors wert sein konnte1 mir winkte1 es anzunehmen4 ,ich nahm das ,kreuz1 sehr befriedigt ber die ,liebenswrdigkeit des ,grafen1 und ein paar ,tage darauf schenkte ,madame ihm eine emaillierte ,dose mit dem ,bild irgendeines griechischen ,weisen1 eine ,anspielung auf ihn4 brigens lie ich das ,kreuz prfen2 es war #aejj ,franken wert4 ,er schlug ,madame vor1 ihr ein paar ,emailbilder von ,petitot#afd zu zeigen1 und sie sagte ihm1 er solle am ,nachmittag whrend der ,jagd wiederkommen4 ,er zeigte seine ,bilder1 und ,madame sagte zu ihm3 ,man erzhlt von einer reizenden ,geschichte1 die ,sie vor zwei ,tagen beim ,souper beim ,premier zum besten gaben und deren ,augenzeuge ,sie vor #ej bis #fj ,jahren waren48 ,er lchelte und sprach3 ,sie ist etwas lang48 -- ,um so besser81 entgegnete ,madame und schien ganz entzckt4 ,herr von ,gontaut und die ,damen kamen1 und man lie die ,tr schlieen4 ,dann winkte ,madame mir1 hinter einem ,wandschirm ,platz zu nehmen4 ,der ,graf entschuldigte sich sehr1 da seine ,geschichte vielleicht langweilen werde4 ,manchmal erzhle man gut1 und ein andermal htte man weniger ,glck4 ,saint-,germains ,erzhlung ,der ,marchese von ,san ,gil#afe war zu ,anfang dieses ,jahrhunderts spanischer ,botschafter im ,haag4 ,in seiner ,jugend war er mit dem ,grafen von ,moncada befreundet gewesen1 einem spanischen ,granden und einem der reichsten ,herren des ,landes4 ,einige ,monate nach seiner ,ankunft im ,haag erhielt er einen ,brief des ,grafen1 der ihn bei seiner ,freundschaft beschwor1 ihm einen sehr groen ,dienst zu leisten4 ,wie ,sie wissen1 lieber ,marchese18 schrieb er ihm1 hatte ich den ,kummer1 den ,namen ,moncada nicht fortpflanzen zu knnen4 ,doch kurz nachdem ich ,sie verlassen1 erhrte der ,himmel mein ,flehen und schenkte mir einen ,sohn4 ,der zeigte frhzeitig eines ,mannes seiner ,abkunft wrdige ,neigungen1 aber das ,unglck wollte1 da er sich in ,toledo in die berhmteste ,schauspielerin der dortigen ,truppe verliebte4 ,ich schlo die ,augen ber diesen ,jugendstreich1 da ich bisher stets zufrieden mit ihm war4 ,als ich aber erfuhr1 da ihn die ,leidenschaft derart verblendete1 da er das ,mdchen heiraten wollte1 und da er ihr ein schriftliches ,eheversprechen gegeben hatte1 bat ich den ,knig1 sie einsperren zu lassen4 ,als mein ,sohn von meinem ,schritt erfuhr1 kam er ihm zuvor und entfloh mit der ,geliebten4 ,seit ber einem halben ,jahre wei ich nicht1 wohin er seine ,schritte gelenkt hat1 aber ich habe ,grund zu der ,annahme1 da er im ,haag ist48 ,nun beschwor der ,graf den ,marchese im ,namen seiner ,freundschaft1 die genauesten ,nachforschungen anzustellen1 um ihn ausfindig zu machen und ihn zur ,heimkehr zu bewegen4 ,es ist recht und billig18 schrieb der ,graf1 dem ,mdchen eine ,versorgung zu geben1 falls sie das ,heiratsversprechen1 das sie sich ausstellen lie1 wieder herausgibt4 ,ich berlasse es ,ihnen1 die ,entschdigung zu bestimmen und meinem ,sohn so viel auszuzahlen1 da er in anstndigem ,aufzuge nach ,madrid zurckkehren kann4 ,ich wei nicht1 ob ,sie ,kinder haben81 schlo der ,graf4 ,wenn ja1 so knnen ,sie sich einen ,begriff von meiner ,sorge machen48 ,dem ,brief lag eine genaue ,beschreibung seines ,sohnes und seiner ,geliebten bei4 ,sobald der ,marchese ihn erhalten hatte1 lie er in allen ,gasthfen von ,amsterdam1 ,rotterdam und dem ,haag nachforschen4 ,doch umsonst6 ,er brachte nichts heraus4 ,er begann schon am ,erfolg seiner ,schritte zu verzweifeln1 als er auf den ,gedanken kam1 einen sehr geweckten jungen franzsischen ,pagen dazu zu benutzen4 ,er versprach ihm eine ,belohnung1 falls es ihm gelnge1 die so dringend gesuchten ,personen zu entdecken1 und er gab ihm deren ,beschreibung4 ,mehrere ,tage streifte der ,page vergebens an allen ffentlichen ,orten umher4 ,endlich1 eines ,abends im ,theater1 erblickte er in einer ,loge einen jungen ,mann und eine ,dame1 die er aufmerksam betrachtete4 ,als er merkte1 da beide1 durch seine ,aufmerksamkeit betroffen1 sich in den ,hintergrund der ,loge zurckzogen1 zweifelte der ,page nicht mehr am ,erfolg seiner ,nachforschungen4 ,er lie die ,loge nicht aus den ,augen und beobachtete gespannt alles1 was darin vorging4 ,als das ,stck aus war1 stand er in dem ,gange1 der von den ,logen zum ,portal fhrte1 und als der junge ,mann an ihm vorbeiging1 bemerkte er1 da seine ,tracht diesem offenbar auffiel1 und da er sein ,taschentuch vor den ,mund hielt1 um sich unkenntlich zu machen4 ,unauffllig folgte er ihm bis zum ,gasthof ,vicomte de ,turenne81 in den er ihn mit seiner ,begleiterin eintreten sah4 ,dann eilte er1 seiner ,sache gewi1 zu dem ,botschafter1 um ihn zu benachrichtigen4 ,der ,marchese von ,san ,gil begab sich sofort1 in einen ,mantel gehllt und von seinem ,pagen und zwei ,dienern gefolgt1 nach dem ,gasthof4 ,dort angelangt1 fragte er den ,wirt1 wo sich das ,zimmer eines jungen ,mannes und einer ,dame befnde1 die seit einer ,weile bei ihm wohnten4 ,der ,wirt machte zunchst einige ,schwierigkeiten1 es zu sagen1 wenn der ,name der beiden nicht angegeben wrde4 ,aber der ,page machte ihn darauf aufmerksam1 da er mit dem spanischen ,botschafter sprche1 der seine ,grnde htte1 mit diesen ,personen zu reden4 ,da sagte der ,wirt1 sie wnschten nicht bekannt zu werden und htten verboten1 jemand bei ihnen einzulassen1 der ihren ,namen nicht nenne4 ,aus ,hochachtung vor dem ,botschafter jedoch gab er ihm das ,zimmer an und fhrte ihn selbst ins oberste ,stockwerk in ein elendes ,stbchen4 ,er klopfte an1 aber es dauerte ein ,weilchen1 bis die ,tr geffnet wurde4 ,endlich1 als er von neuem stark gepocht hatte1 wurde sie halb geffnet1 aber beim ,anblick des ,botschafters und seines ,gefolges wollte der1 welcher sie geffnet hatte1 sie wieder schlieen1 indem er sagte1 man irre sich wohl4 ,da stie der ,botschafter sie mit ,gewalt auf1 trat ein und gebot seinen ,leuten1 drauen zu warten4 ,als er allein im ,zimmer stand1 sah er einen jungen ,mann von sehr hbschem ueren1 das vollkommen zu der ,beschreibung pate4 ,bei ihm war ein junges ,weib1 schn und von guter ,figur1 dessen ,haarfarbe1 ,wuchs und ,gesichtsschnitt gleichfalls mit der ,beschreibung des ,grafen von ,moncada bereinstimmte4 ,der junge ,mann brach zuerst das ,schweigen4 ,er beschwerte sich ber das gewaltsame ,eindringen bei einem ,fremden1 der in einem freien ,lande sei und unter dem ,schutz der ,gesetze lebe4 ,der ,botschafter trat auf ihn zu1 um ihn zu umarmen1 und sprach3 ,verstellen ,sie sich nicht1 lieber ,graf6 ,ich kenne ,sie und komme nicht her1 um ,ihnen ,verdru zu bereiten1 auch der jungen ,dame nicht1 die mir sehr fesselnd erscheint48 ,der ,jngling entgegnete1 er irre sich4 ,er sei kein ,graf1 sondern der ,sohn eines ,kaufmanns aus ,cadix4 ,die junge ,frau sei seine ,gattin1 und sie reisten zu ihrem ,vergngen4 ,der ,botschafter warf einen ,blick in das elend ausgestattete ,stbchen1 in dem nur ein einziges ,bett stand1 sowie auf das armselige ,gepck1 das herumlag4 ,wohnt hier1 liebes ,kind -- gestatten ,sie mir diese ,anrede1 zu der mich die zrtliche ,freundschaft zu ,ihrem ,herrn ,vater ermchtigt --1 wohnt hier der ,sohn des ,grafen ,moncada88 ,der junge ,mann behauptete immer noch1 nicht zu verstehen1 was er meinte4 ,schlielich aber ward er durch den eindringlichen ,zuspruch des ,botschafters besiegt und gestand weinend1 da er ,moncadas ,sohn sei1 da er aber niemals zu seinem ,vater zurckkehren werde1 falls er das angebetete ,weib verlassen msse4 ,auch sie brach in ,trnen aus1 warf sich dem ,botschafter zu ,fen und sagte1 sie wolle nicht die ,ursache des ,unglcks des ,grafen ,moncada sein4 ,indem ihre ,hochherzigkeit oder vielmehr ihre ,liebe ber ihren eigenen ,vorteil siegte1 erklrte sie sich bereit1 da es sich um sein ,glck handle1 sich von ihm zu trennen4 ,der ,jngling gert in ,verzweiflung1 macht seiner ,geliebten ,vorwrfe und erklrt1 er wolle sie nicht verlassen und nicht dulden1 da ihr edles ,herz sich gegen sie selbst1 gegen ein so liebenswertes ,wesen kehre4 ,der ,botschafter entgegnet1 es sei nicht die ,absicht des ,grafen ,moncada1 sie unglcklich zu machen1 vielmehr sei er beauftragt1 ihr eine angemessene ,summe zu geben1 damit sie nach ,spanien zurckkehren oder leben knne1 wo sie sonst wolle4 ,ihre vornehme ,gesinnung und ihre echte ,zrtlichkeit1 sagte er1 flten ihm die grte ,anteilnahme ein und bestimmten ihn1 die ,summe1 die er ihr gegenwrtig zu geben beauftragt sei1 so hoch wie mglich zu bemessen4 ,somit versprche er ihr #ajjjj ,gulden 7etwa #cjjjj ,franken71 die ihr ausgezahlt werden sollten1 sobald sie das ihr gegebene schriftliche ,heiratsversprechen ausliefere und der ,graf ,moncada zum ,botschafter bergesiedelt sei und nach ,spanien zurckzukehren gelobt habe4 ,das junge ,weib achtet scheinbar nicht auf die ,summe und denkt nur an ihren ,liebhaber und den ,schmerz1 ihn zu verlieren1 an das grausame ,opfer1 zu dem ,vernunft und ,eigenliebe sie zwingen4 ,dann zieht sie aus einer kleinen ,brieftasche das ,heiratsversprechen des ,grafen und sagt3 ,ich kenne sein ,herz zu gut1 um dies ntig zu haben81 kt es mit einer ,art berschwang mehrere ,male und berreicht es dem ,botschafter1 der ob solcher ,seelengre erstaunt ist4 ,er verspricht dem jungen ,weibe1 sich stets ihrer anzunehmen1 und versichert dem ,grafen1 da sein ,vater ihm verzeihen werde4 ,mit offenen ,armen1 sagt er1 werde er den verlorenen ,sohn aufnehmen1 der zu den untrstlichen ,seinen zurckkehre2 das ,herz eines ,vaters sei eine unerschpfliche ,quelle der ,zrtlichkeit4 ,wie glcklich werde sein so lange bekmmerter ,freund sein1 wenn er diese ,nachricht erhalte1 und wie glcklich fhle er sich selber1 das ,werkzeug dieses ,glckes zu sein6 ,so redete der ,botschafter auf den ,jngling ein1 und dieser schien lebhaft gerhrt4 ,da der ,botschafter indes befrchtete1 die ,liebe mchte in der ,nacht ihre ganze ,gewalt wieder erlangen und ber den hochherzigen ,entschlu der ,dame siegen1 drngte er den jungen ,grafen1 ihm in sein ,haus zu folgen4 ,die ,trnen und ,schmerzenslaute1 die diese grausame ,trennung hervorrief1 sind schwer zu beschreiben und rhrten das ,herz des ,botschafters tief4 ,er versprach1 der jungen ,dame seinen ,schutz angedeihen zu lassen4 ,das kleine ,gepck des ,grafen war leicht fortgeschafft1 und am ,abend befand er sich im schnsten ,gemache des ,botschafters1 der hocherfreut war1 dem erlauchten ,hause ,moncada den ,erben seiner ,gre und so vieler prchtiger ,besitzungen wiedergegeben zu haben4 ,als der junge ,graf am ,tage nach diesem glcklichen ,ereignis aufsteht1 sieht er ,schneider1 ,stoff- und ,spitzenhndler usw4 erscheinen1 und er braucht nur zu whlen4 ,zwei ,kammerdiener und drei ,lakaien warten in seinem ,vorzimmer1 und zwar ,leute1 die der ,botschafter unter den klgsten und ehrlichsten ausgewhlt hat4 ,sie melden sich bei ihm zum ,dienste4 ,der ,botschafter zeigt dem jungen ,grafen den ,brief1 den er soeben an dessen ,vater geschrieben hat4 ,darin beglckwnscht er ihn zu einem ,sohne1 dessen ,gesinnung und ,eigenschaften seinem erlauchten ,blut entsprechen1 und meldet ihm seine baldige ,heimkehr4 ,die junge ,frau ist nicht vergessen4 ,er gesteht1 da er ihrer ,hochherzigkeit die ,unterwerfung seines ,sohnes zum ,teil danke1 und zweifelt nicht1 da der ,graf das ,geschenk von #ajjjj ,gulden gutheien werde4 ,diese ,summe wurde der edlen1 fesselnden ,person noch am selben ,tage zugestellt1 und sie reiste alsbald ab4 ,auch die ,zurstungen zur ,abreise des ,grafen wurden getroffen4 ,eine prchtige ,garderobe1 ein ausgezeichneter ,wagen wurden in ,rotterdam auf ein ,schiff verladen1 das nach ,frankreich in ,see ging und auf dem der ,graf ebenfalls abfahren sollte1 um sich von dort nach ,spanien zu begeben4 ,bei seiner ,abreise erhielt er eine erhebliche ,geldsumme und betrchtliche ,wechsel auf ,paris4 ,rhrend war der ,abschied des ,botschafters von dem jungen ,herrn4 ,voller ,ungeduld erwartete der ,botschafter die ,antwort des ,grafen ,moncada und geno dessen ,freude1 indem er sich an seine ,stelle versetzte4 ,nach vier ,monaten traf sie endlich ein4 ,aber umsonst wird man versuchen1 die berraschung des ,botschafters zu schildern1 als er folgendes las3 ,der ,himmel hat mir nie die ,genugtuung gewhrt1 ,vater zu sein1 lieber ,marchese4 ,er hat mich mit ,gtern und ,ehren berhuft1 aber mir den ,kummer bereitet1 keine ,erben zu haben und mein erlauchtes ,geschlecht mit mir aussterben zu sehen1 und so hat er mein ,leben mit dem bittersten ,gram erfllt4 ,ich sehe zu meinem tiefsten ,leidwesen1 da ,sie durch einen jungen ,abenteurer getuscht worden sind1 der die ,kenntnis von unserer alten ,freundschaft gemibraucht hat4 ,aber ,euer ,exzellenz sollen nicht der ,angefhrte sein4 ,den ,grafen ,moncada haben ,sie sich zu verbinden geglaubt2 er hat die ,pflicht1 das zu begleichen1 was ,sie ihm in hochherziger ,freundschaft vorgestreckt haben1 um ihm ein ,glck zu bereiten1 das ihn aufs hchste erfreut htte4 ,ich hoffe also1 ,herr ,marchese1 ,sie werden ohne ,widerstreben die beiliegende ,summe von #cjjj ,louisdors laut ausgestellter ,rechnung annehmen48 99 99 99 ,die ,art1 wie der ,graf ,saint-,germain den jungen ,abenteurer1 seine ,geliebte und den ,botschafter reden lie1 brachte die ,zuhrer abwechselnd zum ,weinen und zum ,lachen4 ,die ,geschichte ist buchstblich wahr1 und der ,abenteurer ist nach ,aussage derer1 die ihm zuhrten1 geschickter als ,guzman von ,alfarache#aff4 ,madame hatte den ,einfall1 ein ,lustspiel daraus zu machen1 und der ,graf schickte ihr die ,geschichte schriftlich1 so wie ich sie hier abgeschrieben habe4 ,,iii4 ,bericht ,hellens#afg ,haag1 #h4 ,januar #agfj4 ,wie ich hre1 befindet sich in ,paris ein ,mann1 dessen ,auftreten wichtig genug scheint1 um ,e4 ,m4 zu berichten1 was ich davon erfahren konnte4 ,es ist eine ,art ,abenteurer1 der unter dem ,namen eines ,grafen ,saint-,germain in ,deutschland und ,england gereist ist4 ,er spielt vorzglich ,violine1 macht auch den ,alchimisten und tritt berall gro auf4 ,in ,paris wohnt er bei einem englischen ,bankier ,selwin4 ,vielleicht haben ,e4 ,m4 von dem ,manne schon gehrt4 ,der angebliche ,graf soll gegenwrtig am ,versailler ,hofe eine hervorragende ,rolle spielen und sogar ,zutritt zu den ,privatgemchern des ,knigs von ,frankreich und der ,marquise 7von ,pompadour7 haben4 ,wie man mir versichert1 besuchen ihn alle ,minister1 um sich bei ihm einzuschmeicheln1 nicht nur1 weil er in hohem ,mae die ,gunst ihres ,gebieters besitzt1 sondern auch1 um sich ,rat bei ihm zu holen4 ,was ihn in so hohe ,gunst gebracht hat1 ist schwer zu sagen1 aber allem ,anschein nach hat er der ,favoritin und dem ,knig weisgemacht1 da er ihnen das ,geheimnis des ,steins der ,weisen zeigen wrde4 ,die ,geistesschwche des ,knigs und seine bloe ,neugier fr alles1 was mit den ,naturwissenschaften zusammenhngt1 dazu die ,habsucht der ,marquise1 machen diese ,annahme sehr wahrscheinlich4 brigens soll er dem ,knig von ,frankreich bereits einige recht merkwrdige chemische ,entdeckungen mitgeteilt haben1 unter anderem ein ,geheimmittel zur ,herstellung dauerhafter ,farben4 ,wie dem aber auch sei1 der ,mann spricht den franzsischen ,ministern seine ,meinung mit grtem ,freimut aus4 ,er wiederholt ihnen oft1 sie htten die grte ,torheit begangen1 sich mit ,e4 ,m4 zu entzweien und in den ,kontinentalkrieg einzugreifen#afh4 ,er rt ihnen1 schleunigst ,frieden zu machen4 ,er gibt sich berhaupt als groen ,bewunderer ,e4 ,m4 aus4 ,als die beiden ,niederlagen gegen ,ruland#afi bekannt wurden1 hat er immerfort vorausgesagt1 was tatschlich eingetreten ist1 nmlich da ,e4 ,m4 ,mittel und ,wege finden wrden1 den ,schaden wieder gut zu machen1 und da man sehen wrde1 da ,ihre ,feinde keinen ,schritt weiter gekommen seien4 ,anscheinend hat er ,anteil am ,sturze des letzten ,generalkontrolleurs#agj4 ,zum mindesten hat er ihn in einem ,brief an einen ,freund im ,ausland in einer ,weise angezeigt1 da diese ,annahme fast berechtigt erscheint4 ,ich habe ,ihnen mein ,versprechen gehalten18 schreibt er1 ,silhouette1 der ,henker ,frankreichs1 ist gestrzt48 ,,iv4 ,saint-,germain auf ,schlo ,chambord 7,aus dem ,schriftwechsel des ,marquis von ,marigny#aga7 ,collet#agb an den ,marquis von ,marigny ,chambord1 #aj4 ,mai #ageh4 ,ich benutze das freundliche ,anerbieten des ,grafen ,saint-,germain1 ihn nach ,paris zu begleiten1 um einige ihn betreffende ,angelegenheiten zu ordnen und einige ,geschfte zu erledigen1 die vor ,ende nchster ,woche beendet sein mssen4 ,der ,abb de la ,pagerie an den ,marquis von ,marigny ,blois1 #ab4 ,august #ageh4 ,herr von ,saint-,germain1 der die ,neugier des ganzen ,landes erregt1 wird tglich erwartet4 ,ich habe zweimal mit ihm zu ,mittag gespeist4 ,er scheint ein ,mann von groem ,wissen und von ,grundstzen zu sein4 ,der ,marquis von ,marigny an den ,abb de la ,pagerie ,versailles1 #b4 ,september #ageh4 ,ich erhielt ,ihren ,brief vom #ab4 vorigen ,monats4 ,tatschlich hat der ,knig ,herrn von ,saint-,germain eine ,wohnung in ,chambord angewiesen1 und ,sie sagen mit ,recht1 da er ein ,mann von ,verdienst ist4 ,ich hatte ,gelegenheit1 mich davon bei mehreren ,unterredungen mit ihm zu berzeugen4 ,von seinen hervorragenden ,kenntnissen darf man sich wirklichen ,gewinn versprechen4 ,collet an den ,marquis von ,marigny ,chambord1 #d4 ,dezember #ageh4 ,graf ,saint-,germain ist am letzten ,sonnabend 7#b4 ,dezember7 mit zwei ,herren hier eingetroffen4 ,er will fnf bis sechs ,tage hier bleiben und geht dann nach ,paris4 ,er ist so freundlich1 mich mitzunehmen4 ,herr von ,saumery#agc an den ,marquis von ,marigny ,paris1 #ae4 ,april #agei4 ,ich glaube1 die ,nebengebude werden als ,wohnung fr die ,arbeiter hinreichen1 die ,graf ,saint-,germain zur ,errichtung seiner ,manufaktur mitbringen will4 ,collet an den ,marquis von ,marigny ,chambord1 #h4 ,mai #ageiagd4 ,graf ,saint-,germain ist am letzten ,sonnabend 7#e4 ,mai7 hier eingetroffen4 ,dies ist sein zweiter ,aufenthalt in ,chambord4 ,ich habe zwei ,zimmer fr einige seiner ,leute zurechtgemacht1 sowie drei andere mit ,kche und ,speisekammer im ,erdgescho zu seiner ,bequemlichkeit4 ,ich habe in diesem ,teil des ,schlosses nichts verndert1 sondern nur dringende ,reparaturen machen lassen4 ,v4 ,aus einem ,schreiben des ,grafen ,bernstorff#age 7#aggi74 ,ich war weder sein ,freund noch sein ,bewunderer4 ,hoffentlich hat er vergessen1 wie sehr er sich darber rgerte1 aber seither sind zweiundzwanzig ,jahre verflossen 444 ,jetzt halte ich mein ,urteil zurck1 gestehe aber1 da ich noch immer sehr zum ,mitrauen gegen einen ,mann neige1 dessen ,persnlichkeit stets ein ,rtsel blieb1 der mit unsinnigen ,behauptungen um sich warf1 der immerfort seinen ,namen wechselte und sich bald als ,adepten1 bald als vornehmen ,herrn ausgab1 den die ,vorsehung besonders reich gesegnet habe4 ,,vi4 ,aus den ,episoden meines ,lebens8 des ,grafen d',angiviller#agf ,ich kannte den ,grafen ,saint-,germain1 der vom ,prinzen ,karl#agg so begnstigt worden ist4 ,ich war noch sehr jung1 aber trotz meiner ,jugend1 trotzdem er mich gut behandelte und mir sogar schmeichelte1 lie ich ihn nicht etwa friedlich die ,ehren genieen1 die man seinem ,scharlatanismus erwies1 sondern trumpfte immerfort erbarmungslos gegen ihn auf4 ,,die ,,mission ,,saint-,,germains ,,im ,,haag 7#agfj7 ,i ,aus dem ,schriftwechsel des ,herzogs von ,choiseul#agh ,graf d',affry#agi an ,choiseul ,haag1 #bb4 ,februar #agfj4 ,herr ,astier#ahj schreibt1 da sich in ,amsterdam ein gewisser ,graf ,saint-,germain aufhlt1 der1 soviel ich wei1 frher lange in ,england gelebt hat und einen recht sonderbaren ,eindruck macht4 ,er spricht in ungewhnlicher ,weise von unseren ,finanzen und unserem ,ministerium und behauptet1 mit einer wichtigen finanziellen ,mission fr ,frankreich betraut zu sein4 ,haag1 #aj4 ,mrz #agfj4 ,graf ,saint-,germain hat mich vorgestern hier aufgesucht4 ,er fhrte mir gegenber dieselben ,reden1 wie er sie in ,amsterdam gefhrt haben soll4 ,er hat soeben mein ,haus verlassen2 seine ,gesprche drehten sich um die gleiche ,sache4 ,er sagte mir zuerst1 er knne mir unsere ,finanzlage nicht trb genug schildern2 er besitze einen gewissen ,plan zu ihrer ,aufbesserung2 mit einem ,wort1 er wolle das ,knigreich retten4 ,ich lie ihn reden1 soviel er wollte1 und als er innehielt1 fragte ich ihn1 ob der ,generalkontrolleur ber diesen ,plan ,bescheid wisse4 ,er verneinte es und sagte bei dieser ,gelegenheit viel bles ber den ,vorgnger des ,herrn ,bertin#aha4 ,er schien besonders den ,herren ,pris de ,montmartel und ,duverney#ahb feindlich gesinnt4 ,wie er mir sagte1 htte er enge ,beziehungen zum ,herrn ,marschall von ,belle-,isle#ahc2 auch zeigte er mir zwei ,briefe von ihm1 die er seit seiner ,ankunft in ,holland erhalten hat4 ,darin spricht sich ,herr von ,belle-,isle anerkennend ber seinen ,eifer aus1 aber sie enthalten nur allgemeine ,wendungen und keine ,einzelheiten4 ,ich gestand ,herrn von ,saint-,germain1 da ich seinen ,plan durchaus nicht begriffe4 ,er gab mir seinerseits zu1 da er ihn schlecht erklrt htte1 und versprach mir1 ihn mir morgen mitzubringen4 ,ich fragte ihn1 was seine ,reise nach ,holland mit diesem ,plane zu tun htte4 ,er gab mir darauf keine klare ,antwort und sagte nur1 sein allgemeines ,vorhaben sei1 uns den ,kredit der vornehmsten hiesigen ,bankhuser zu sichern4 ,ich werde mich beehren1 ,herr ,herzog1 ,ihnen am nchsten ,freitag 7#ad4 ,mrz7 zu berichten1 was ,herr von ,saint-,germain mir morgen etwa sagt und mitteilt4 ,ich wei nicht1 ob alle seine ,behauptungen vllig wahrheitsgem sind1 aber er hat sicherlich sehr ungewhnliche ,ansichten4 ,haag1 #aa4 ,mrz4 ,herr von ,saint-,germain hat mir seinen ,plan mitgeteilt1 der ,herrn ,bertin bekannt ist und sogar von ihm empfohlen wird4 ,graf ,saint-,germain an die ,marquise von ,pompadour ,haag #aa4 ,mrz #agfj4 ,gndige ,frau4 ,meine reinen und aufrichtigen ,wnsche fr die ,wohlfahrt ,ihres verehrten ,volkes und fr ,sie selbst werden1 wo ich auch in ,europa weile1 unverndert bleiben4 ,doch will ich nicht unterlassen1 ,ihnen ,beweise dafr in aller ,reinheit1 ,aufrichtigkeit und ,strke zu geben4 ,ich bin jetzt im ,haag und wohne beim ,grafen ,bentinck1 ,herrn van ,rhoon1 zu dem ich enge ,beziehungen habe#ahd4 ,ich war so erfolgreich1 da ich glaube1 ,frankreich hat keinen verstndigeren1 treueren und bestndigeren ,freund4 ,des seien ,sie versichert1 gndige ,frau1 wenn ,sie auch das ,gegenteil davon hren sollten4 ,herr von ,bentinck ist hier ebenso allmchtig wie in ,england1 ein groer ,staatsmann und vollendeter ,ehrenmann4 ,er ist mir gegenber vllig offen4 ,aus der ,flle meines ,herzens sprach ich ihm von der reizenden ,marquise von ,pompadour4 ,meine ,gefhle gegen ,sie1 gndige ,frau1 sind ,ihnen lngst bekannt und gewi der ,herzensgte und ,seelenschnheit wert1 die diese ,gefhle erweckten4 ,er war so begeistert davon1 da er ganz bezaubert ist2 mit einem ,wort1 ,sie knnen sich auf ihn verlassen wie auf mich4 ,ich glaube mit gutem ,grunde1 da der ,knig angesichts seiner ,macht1 seiner ,aufrichtigkeit und ,redlichkeit groe ,dienste von ihm erwarten kann4 ,wenn der ,knig glaubt1 da meine ,beziehungen zu ihm irgendwie von ,nutzen sein knnen1 so will ich mich aufs uerste bemhen1 ihm zu dienen4 ,meine freiwillige1 selbstlose ,hingebung an seine heilige ,person mu ihm ja bekannt sein4 ,sie kennen die ,treue1 die ich ,ihnen geschworen habe1 gndige ,frau3 befehlen ,sie1 und ich gehorche4 ,sie knnen ,europa ohne die ,verdrielichkeiten und ,schwierigkeiten eines ,kongresses den ,frieden geben4 ,ihre ,befehle werden mir vllig sicher zukommen1 wenn ,sie sie an den ,grafen van ,rhoon im ,haag senden oder1 wenn ,sie es fr besser halten1 an die ,herren ,thomas und ,adrian ,hope#ahe1 bei denen ich in ,amsterdam wohne4 ,was ich ,ihnen zu schreiben habe1 erscheint mir so bedeutsam1 da ich mir schwere ,vorwrfe machen mte1 gndige ,frau1 wenn ich es ,ihnen verschweigen wollte1 da ich nie etwas verborgen habe noch verbergen werde4 ,wenn ,sie keine ,zeit haben1 mir selbst zu antworten1 so bitte ich ,sie1 es durch eine sichere1 vertrauenswrdige ,person zu tun4 ,aber verlieren ,sie keinen ,augenblick2 ich beschwre ,sie bei aller ,liebe und ,zuneigung fr den besten und wrdigsten aller ,knige4 ,graf d',affry an ,choiseul ,haag1 #ad4 ,mrz #agfj4 ,ich habe den ,plan gesehen1 von dem ,herr von ,saint-,germain mir gesprochen hatte4 ,ich habe ihn an ihn zurckgesandt und werde ihm bei nchster ,gelegenheit sagen1 da derartige ,geschfte mit meinem ,amte nichts zu tun haben4 ,ich knnte mich ohne ,auftrag nicht damit befassen und wnschte selbst1 ,kredite fr die ,staatsfinanzen in ,amsterdam oder in anderen hollndischen ,stdten zu finden 444 ,wie ,herr von ,saint-,germain mir sagte1 hat ,herr ,bentinck van ,rhoon sich ber meine ,zurckhaltung bei ihm beschwert2 ich sprche mit ihm nie von ,geschftssachen4 ,wie er hinzusetzte1 hat ,herr ,bentinck ihm versichert1 niemand sei weniger englisch gesinnt als er2 er sei ein guter ,patriot und mehr ,franzose1 als ich glaubte4 ,ich antwortete ,herrn von ,saint-,germain mit allgemeinen ,wendungen1 lie aber durchblicken1 da ich es seltsam fnde1 da ,herr ,bentinck ihm diesen ,auftrag gegeben htte1 und noch seltsamer1 da er ihn bernommen htte4 ,ich halte mich fr verpflichtet1 ,ihnen alles mitzuteilen1 was zwischen diesem ,manne und mir stattgefunden hat4 ,choiseul an ,graf d',affry ,versailles1 #ai4 ,mrz #agfj4 ,ich sende ,ihnen einen ,brief des ,herrn von ,saint-,germain an die ,marquise von ,pompadour#ahf1 der die unglaubliche ,art dieses ,mannes hinreichend beweist4 ,er ist ein ,abenteurer ersten ,ranges und zudem1 soweit ich sehen kann1 sehr tricht4 ,ich bitte ,sie1 ihn sofort nach ,empfang meines ,briefes zu sich kommen zu lassen und ihm zu sagen1 ich wisse zwar nicht1 wie man im ,finanzdepartement ber ihn dchte1 gbe ,ihnen aber den ,befehl1 ihm zu erffnen3 sobald ich erfhre1 da er sich irgendwie im ,groen oder im ,kleinen in die ,politik einzumischen wage1 so knne er sich darauf verlassen1 ich wrde beim ,knig den ,befehl erwirken1 ihn bei seiner ,rckkehr nach ,frankreich fr den ,rest seiner ,tage in einem ,kerkerloch einzusperren4 ,sie wollen hinzusetzen1 er mge ganz sicher sein1 da diese meine ,absichten ebenso ernst sind1 wie da sie bestimmt ausgefhrt werden1 falls er mir ,anla gibt1 mein ,wort zu halten4 ,nach dieser ,erklrung werden ,sie ihn auffordern1 nie wieder einen ,fu in ,ihr ,haus zu setzen1 und ,sie werden gut daran tun1 allen fremden ,gesandten sowie den ,amsterdamer ,bankiers das ,kompliment bekanntzugeben1 das ,sie diesem unausstehlichen ,abenteurer in meinem ,auftrage gemacht haben4 ,graf d',affry an ,choiseul ,haag1 #ba4 ,mrz #agfj4 ,graf ,rhoon van ,bentinck hat mich nicht nur durch ,herrn von ,saint-,germain unterrichtet1 sondern mir auch durch andere ,personen sagen lassen1 wie sehr ihm daran liege1 sich mit mir in ,verbindung zu setzen4 ,ich gab zur ,antwort1 da ich bisher keinerlei ,beziehungen zu ihm gehabt htte1 schiene es mir zwecklos1 jetzt damit zu beginnen4 ,ich wre jedoch stets bereit1 mit ,personen zusammenzugehen1 die es als gute hollndische ,patrioten fr ihr ,land fr vorteilhaft hielten1 die ,freundschaft und das ,wohlwollen ,seiner ,majestt zu pflegen4 ,ich wte1 da ,herr von ,bentinck diese fr sein ,land wie fr ihn selbst so wnschenswerten ,grundstze stets auer acht gelassen htte und da seine diesbezgliche ,sinnesnderung ,beweise von lngerer ,dauer erheischte1 als ihm recht sein mchte4 ,er hat meine ,antwort erhalten1 sich dadurch aber nicht entmutigen lassen4 ,ich hielt mich fr verpflichtet1 den ,ratspensionr#ahg1 ,herrn van ,slingelandt#ahh und ,herrn von ,hompesch zu benachrichtigen4 ,wie sie mir sagten1 wnscht ,herr von ,bentinck eine ,annherung an uns nur1 um seinen ,kredit hier und in ,england aufzufrischen1 und er mchte wahrscheinlich zu einem der ,bevollmchtigten der ,republik auf dem knftigen ,kongre#ahi ernannt werden4 ,haag1 #e4 ,april #agfj4 ,ihren ,erla vom #ai4 ,mrz ber den ,grafen ,saint-,germain kann ich erst heute beantworten1 weil das indiskrete ,benehmen dieses ,abenteurers 7um nicht mehr zu sagen7 mir ,nachforschungen ntig erscheinen lie1 bevor ich ,ihnen ,bericht erstatte4 ,aber dies ,benehmen ist derart1 da ich es fr meine ,pflicht halte1 es zur ,kenntnis ,seiner ,majestt zu bringen4 ,am ,tage nach ,empfang ,ihres ,schreibens suchte ,herr von ,saint-,germain1 der aus ,amsterdam kam1 mich auf4 ,er kam mit ,herrn von ,brhl und ,kauderbach#aij und sagte mir1 die ,herren wollten mit ihm zum ,grafen ,golowkin#aia nach ,ryswijk1 wohin auch ich wollte4 ,ich sagte ,herrn von ,saint-,germain1 da ich ihn vorher zu sprechen wnschte1 und teilte ihm zugleich den ,inhalt ,ihres ,schreibens ber seinen ,plan mit4 ,er war davon niedergeschmettert4 ,zuletzt bat ich ihn1 am nchsten ,morgen um #aj ,uhr zu mir zu kommen4 ,kurz darauf teilte ich ,kauderbach den ,inhalt ,ihres ,schreibens mit1 worauf er sofort beschlo1 ,saint-,germain nicht nach ,ryswijk mitzunehmen4 ,saint-,germain ist nicht zu mir gekommen1 und da ich glaubte1 meine sehr deutlichen ,erklrungen wrden hinreichen1 um ihn vorsichtig zu machen1 ja ihn zum ,verlassen des ,landes bestimmen1 so hielt ich es nicht fr erforderlich1 ihn nochmals zu mir zu bitten1 sondern lie es dabei bewenden1 das1 was ,sie mir geschrieben haben1 an die vornehmsten ,vertreter der ,republik und an einige fremde ,gesandte mitzuteilen1 sowie ,herrn ,astier in ,amsterdam anzuweisen1 die grten ,bankhuser vor den etwaigen ,vorschlgen ,saint-,germains zu warnen4 ,wie ,herr ,astier mir mitteilte1 haben unter anderen die ,herren ,thomas und ,adrian ,hope seinen ,aufenthalt bei ihnen als sehr lstig und peinlich empfunden und wollen die erste ,gelegenheit wahrnehmen1 um ihn loszuwerden4 ,aber die beiden ,briefe des ,marschalls ,belle-,isle1 die ,sie mir gesandt haben1 scheinen mir zu beweisen1 da der ,mann sich nicht an die ihm von mir erteilten ,weisungen gehalten hat1 sondern uns in neue ,schwierigkeiten verwickeln wird4 ,diese ,briefe erhielt ich ,dienstag 7#a4 ,april74 ,ich lie ,herrn von ,saint-,germain auffordern1 mich am ,mittwoch frh aufzusuchen1 aber er kam nicht1 und vorgestern1 am ,donnerstag1 sagte mir der ,prinz von ,braunschweig#aib in ,gegenwart der ,herren ,golowkin und von ,reischach#aic1 nachdem wir ihm unsere ,gegenerklrungen#aid mitgeteilt hatten1 er htte erfahren1 auf ,befehl ,seiner ,majestt seien die ,briefe1 die ,saint-,germain nach ,versailles gerichtet hat1 an mich bersandt worden4 ,wahrscheinlich wrde ich bald noch andere erhalten2 denn er wisse1 da ,saint-,germain noch mehrere sehr lange geschrieben htte1 seit ihm mein ,haus von mir verboten sei4 ,er selber htte sich bestimmt geweigert1 ihn zu empfangen4 ,trotzdem sei ihm bekannt1 da er andere ,personen gesehen htte und da dieser ,mensch hier noch immer ,rnke spnne4 ,es liee sich ihm zwar nichts zur ,last legen1 aber er sei in diesem ,augenblick und hierzulande eine sehr gefhrliche ,person1 und ein ,mensch von solcher ,dreistigkeit knne eine ,unterhandlung durch einen einzigen ,schritt erschweren und verzgern4 ,nun glaubte ich das ,wort ergreifen zu mssen und sagte zum ,prinzen ,ludwig1 ich sei vollauf ermchtigt1 ihm sowie den ,herren ,golowkin und ,reischach zu erklren1 da ,saint-,germain von uns vllig desavouiert werde und da auf irgendwelche uerungen von ihm ber unsere ,angelegenheiten oder unsere ,regierung nichts zu geben sei4 ,ich sagte dem ,prinzen von ,braunschweig ferner1 wenn er ,gelegenheit habe1 ,herrn ,yorke#aie zu sehen1 vielleicht am gleichen ,tage1 so bte ich ihn ernstlich1 ihm von mir aus die gleiche ,erklrung abzugeben4 ,dasselbe tat ich gestern morgen beim ,ratspensionr und beim ,greffier#aif4 ,vorgestern ,abend1 nach meiner ,rckkehr aus ,ryswijck1 sandte ich zu ,herrn von ,saint-,germain und lie ihn um seinen ,besuch bitten4 ,er war nicht zu ,hause4 ,ich sandte ihm eine schriftliche ,einladung1 mich gestern frh um acht ,uhr aufzusuchen4 ,ich mute nochmals nach ihm schicken2 schlielich kam er4 ,ich hielt es nicht fr angezeigt1 ihm die ,briefe des ,herrn von ,belle-,isle zu bergeben1 da er schlechten ,gebrauch davon machen knnte1 aber ich sagte ihm1 der ,herr ,marschall htte mir auf ausdrcklichen ,befehl des ,knigs geboten1 alles anzuhren1 was er mir zu sagen htte4 ,ich fragte ihn1 ob seine ,erffnungen sich auf unser ,militr bezgen2 er verneinte es4 ,ich fragte ihn1 ob sie unsere ,flotte oder unsere ,finanzen betrfen4 ,er verneinte es gleichfalls4 ,hierauf entgegnete ich1 sie knnten also lediglich politischer ,natur sein1 und darauf las ich ihm alles vor1 was ,sie mir ber sein ihm bevorstehendes ,schicksal bei seiner ,rckkehr nach ,frankreich geschrieben haben4 ,anfangs trug er groe ,gleichgltigkeit zur ,schau1 dann drckte er sein ,erstaunen ber die ,behandlung aus1 mit der man einen ,mann seines ,ranges bedrohe1 aber schlielich schien ihn die ,sache zu verwirren4 ,da er indes anscheinend nicht gesonnen war1 den ,plan1 den sein ,bettigungsdrang ihm eingibt1 fallen zu lassen1 warnte ich ihn beim ,abschied nochmals sehr ernstlich und sagte ihm1 wenn er sich noch weiterhin irgendwie in die ,angelegenheiten und ,interessen ,seiner ,majestt einmische1 so wrde ich ,ihnen das melden und hier ffentlich sagen1 da alles1 was er hier verbreitet habe1 von ,seiner ,majestt und dessen ,ministern vllig dementiert werde4 ,sogleich ging ich zu ,herrn ,yorke 444 und fragte ihn1 ob ,saint-,germain in seinem ,hause gewesen sei4 ,er sagte1 er sei zweimal bei ihm gewesen#aig4 ,beim ersten ,besuch htte er mit ihm vom ,frieden gesprochen1 und er selbst htte sich lediglich in allgemeinen ,wendungen ber ,englands ehrlichen ,friedenswillen geuert4 ,beim zweiten ,besuch sei er1 ,yorke1 zurckhaltender geworden1 da er gehrt habe1 da ich ,saint-,germain mein ,haus verboten htte4 ,er fgte hinzu1 da der ,herzog von ,newcastle#aih auf seinen ,bericht ber den ersten ,besuch des ,mannes an ihn geschrieben htte1 er mge ihm erwidern1 da ,erffnungen ber den ,frieden von seiten ,frankreichs in ,london stets willkommen seien1 einerlei durch wen sie gemacht wrden4 ,aber ich wei nicht1 ob ,herr ,yorke ihm diesen ,bescheid mitgeteilt hat4 ,ich bitte ,sie1 ,herr ,herzog1 diesen ,bericht dem ,herrn ,marschall von ,belle-,isle mitzuteilen4 ,ich bin sicher1 da er jeden brieflichen ,verkehr mit einem ,manne abbrechen wird1 der sich in der von mir geschilderten ,weise benommen hat4 ,anbei folgen die beiden ,schreiben zurck1 die er mir fr ,saint-,germain zugesandt hat4 ,ich habe ,ihnen noch zu sagen1 da ,herr von ,saint-,germain so anmaend ist1 berall zu behaupten und sogar mir zu sagen1 da ,seine ,majestt so gtig waren1 ihm das ,schlo ,chambord unter den gleichen ,bedingungen zuzuweisen wie dem verstorbenen ,marschall von ,sachsen1 mit ,ausnahme der ,einknfte1 die er1 wie er sagte1 gar nicht zu haben wnschte4 ,choiseul an ,graf d',affry ,versailles1 #aa4 ,april #agfj4 ,aus meinem besonderen ,schreiben ber den ,grafen ,saint-,germain#aii haben ,sie ersehen1 welche ,meinung ich von diesem unausstehlichen ,abenteurer habe4 ,ich kann ,ihnen versichern1 da alle ,minister ,seiner ,majestt ebenso denken1 und der ,knig lt ,ihnen ausdrcklich befehlen1 ,sie sollen den sogenannten ,grafen ,saint-,germain nicht nur bei allen ,personen in ganz ,holland1 von denen ,sie annehmen knnen1 da sie diesen ,halunken kennen1 mit ,schimpf und ,schande in ,verruf bringen1 sondern ,seine ,majestt wnscht auch1 da ,sie mit ,berufung auf die zwischen ihm und ,holland bestehende ,freundschaft die ,verhaftung dieses ,burschen durchsetzen1 damit er nach ,frankreich berfhrt und gem der ,schwere seines ,vergehens bestraft wird4 ,es liegt im ,interesse aller ,herrscher und der ffentlichen ,moral1 da mit solcher ,unverschmtheit aufgerumt wird1 die sich in die ,angelegenheiten einer ,macht wie ,frankreich einzumischen wagt1 ohne dazu ermchtigt zu sein4 ,nach meiner ,meinung ist das ,auslieferungsverlangen in diesem ,falle ebenso berechtigt1 wie sonst bei ,verbrechern4 ,somit hofft der ,knig nicht ohne ,grund1 da ,saint-,germain auf ,ihren ,antrag verhaftet und mit sicherem ,geleit nach ,lille gebracht wird4 ,ich mu gestehen1 da ,sie nach meiner ,meinung sehr schonend mit ihm verfahren sind und da ich vielleicht nach ,ihrer letzten ,unterredung mit ihm den ,befehl htte geben sollen1 ihm eine gute ,tracht ,prgel verabfolgen zu lassen4 ,was er ,ihnen ber ,chambord gesagt hat1 ist eine ,lge ersten ,ranges4 ,der ,knig will durchaus1 da dieser ,abenteurer alsbald in den ,vereinigten ,provinzen in ,verruf und ,mikredit gebracht und1 wenn mglich1 so bestraft wird1 wie sein ,unterfangen es verdient4 ,seine ,majestt hat mich ausdrcklich beauftragt1 ,sie in seinem ,namen aufzufordern1 da ,sie der ,sache ,ihre volle ,aufmerksamkeit widmen4 ,nachschrift4 ,wre es nicht mglich1 auer dem ,antrag auf ,auslieferung ,saint-,germains bei den ,generalstaaten einen ,artikel in die hollndischen ,zeitungen zu bringen1 durch den dieser ,halunke ein fr allemal diskreditiert wird1 damit alle ,betrger1 die ihn nachahmen wollen1 eine ,lehre erhalten8 ,auch dies hat der ,knig vollauf genehmigt1 und ,sie werden es voll ausfhren1 wenn ,sie es fr mglich halten4 ,graf d',affry an ,choiseul ,haag1 #ag4 ,april #agfj4 ,ich habe den ,kurier bis heute zurckbehalten1 um ,ihnen ber die ,ausfhrung ,ihrer ,befehle1 betreffend den sogenannten ,grafen ,saint-,germain1 eingehend berichten zu knnen4 ,gestern suchte ich den ,ratspensionr auf1 las ihm alles vor1 was ,sie mir betreffs dieses dreisten ,abenteurers geschrieben haben1 und bat um dessen ,verhaftung und ,auslieferung im ,namen ,seiner ,majestt4 ,das schien ihm ,verlegenheit zu bereiten1 aber er versprach mir trotzdem1 alles zu tun1 was in der ,sache von ihm abhinge 444 ,der ,greffier sagte mir1 er zweifle nicht1 da dieser ,mann an uns ausgeliefert wrde4 ,da jedoch ,herr von ,bentinck der ,vorsitzende des stndigen ,ausschusses ist1 von dem die ,sache whrend der ,abwesenheit der ,generalstaaten geprft werden mu1 frchtete ich sofort1 man werde ,saint-,germain das ,entkommen erleichtern1 und diese ,befrchtung ist eingetroffen4 ,ich erwartete gestern morgen weitere ,nachrichten1 als ,herr ,kauderbach zu mir kam und mich fragte1 ob ich schon von ,saint-,germains ,flucht gehrt htte8 ,ich verneinte es4 ,darauf sagte er mir1 vorgestern abend zwischen #g und #h ,uhr sei ,herr von ,bentinck im ,hause dieses ,abenteurers gewesen#bjj und htte es vor #i ,uhr verlassen4 ,dann wre ,herr ,pieck van ,soelen#bja hingekommen1 aber nicht lange geblieben4 ,darauf wre ,herr von ,bentinck zwischen #i und #aj ,uhr nochmals erschienen und bis nach ,mitternacht dageblieben4 ,herr von ,saint-,germain sei zu ,bett gegangen2 um #e ,uhr frh htte er ,tee getrunken1 und ein ,bedienter des ,herrn von ,bentinck sei mit einem vierspnnigen ,mietswagen vor der ,tr erschienen4 ,der ,schwindler htte ihn bestiegen1 aber der ,wirt knne nicht angeben1 welche ,strae er eingeschlagen habe1 noch knne er sagen1 ob ,herr von ,bentincks ,bedienter mitgefahren sei4 ,diese ,abreise geschah so hastig1 da er im ,wirtshause seinen ,degen und ,koppel1 sowie ein ,paket mit ,silber- oder ,zinnspnen und ein paar ,flaschen mit einer unbekannten ,flssigkeit hinterlassen habe4 ,ich hielt an mich1 um ,herrn ,kauderbach meine ,entrstung ber das ,benehmen des ,herrn von ,bentinck zu verbergen4 ,ich sagte ihm nicht mehr1 als ich ihm ber das ,auslieferungsgesuch sagen sollte1 und fragte nur1 ob er all der mir angegebenen ,einzelheiten sicher sei4 ,er entgegnete mir1 er habe sie von ,saint-,germains ,gastwirt1 einem ,sachsen1 und schlug vor1 diesen zu mir zu senden4 ,wir lieen ihn holen1 und er besttigte alles1 was ,herr ,kauderbach mir gesagt hatte4 ,als ,herr ,kauderbach mein ,haus verlassen hatte1 lie ich den ,ratspensionr um eine ,audienz bitten4 ,er war gerade von einem groen ,mahle zurckgekehrt1 bei dem er seit #g ,uhr gewesen war1 und schob meinen ,besuch bis heute #i ,uhr morgens auf4 ,ich ging zu ihm und fragte ihn1 wie die ,angelegenheit mit ,saint-,germain stnde4 ,er entgegnete1 er allein knne die ,verantwortung nicht auf sich nehmen1 und ich msse durchaus ,herrn von ,bentinck1 dem ,vorsitzenden des stndigen ,ausschusses1 eine ,denkschrift berreichen4 ,der ,ausschu werde wohl ,saint-,germains ,verhaftung beschlieen1 nicht aber seine ,auslieferung1 bevor er nicht von den ,staaten von ,holland bei ihrem demnchstigen ,zusammentritt dazu ermchtigt sei4 ,ich erwiderte1 da ich auf die berreichung einer ,denkschrift an ,herrn von ,bentinck verzichte und ihm auch den ,grund dafr sagen wolle4 ,dann erzhlte ich ihm ,saint-,germains ,flucht mit allen ,einzelheiten und dem1 was vorhergegangen war1 ohne den ,gastwirt weiter zu erwhnen1 und stellte alles so dar1 da er glauben mute1 ich htte das ,ein- und ,ausgehen des ,herrn von ,bentinck in dem ,gasthofe und das ,erscheinen seines ,bedienten mit dem ,mietswagen nur durch die ,wachsamkeit meiner ,spione erfahren4 ,er schien mir ber alles1 was er hrte1 ehrlich entrstet4 ,darauf sagte ich ihm1 da man dem ,abenteurer vom ,haag aus zur ,flucht verholfen htte1 htte er vielleicht ,zuflucht in ,amsterdam gefunden1 und ich wolle an unseren ,marinekommissar1 ,herrn ,astier1 schreiben1 er solle den ,schurken im ,namen ,seiner ,majestt verhaften und bis auf weiteren ,befehl in sicherem ,gewahrsam halten lassen 444 ,ferner sagte ich dem ,ratspensionr1 da der ,abenteurer vielleicht in anderen ,provinzen der ,generalstaaten ,zuflucht gesucht habe1 wrde ich zugleich die ,genehmigung ,seiner ,majestt einholen1 einen ,antrag an die ,hochmgenden zu stellen1 und falls insbesondere die ,provinz ,holland oder eine andere diesen ,akt der ,gerechtigkeit abschlagen oder ihn dadurch vereiteln sollte1 da sie ,saint-,germain zur ,flucht behilflich sei1 so wrden wir ihn schon zu finden wissen1 und ich sei sicher1 wenn er in ,england oder sonstwo ermittelt wrde1 da er nach ,friedensschlu unmittelbar an uns ausgeliefert wrde4 ,letzteres schien den ,ratspensionr sehr in ,verlegenheit zu setzen1 und es sollte mich nicht wundern1 wenn er in ,amsterdam auf unseren ,antrag hin verhaftet wrde1 aber ich bin berzeugt1 da er die ,grenze der ,republik bereits erreicht hat4 ,die ,denkschrift#bjb1 zu deren ,einreichung an die ,generalstaaten ich ,ihre ,erlaubnis erbitte und deren ,entwurf ich hier beilege1 kann1 wenn es ,seiner ,majestt genehm ist1 in allen ,zeitungen erscheinen4 ,sie wird diesem ,abenteurer einen ,stempel aufdrcken1 den er nie wieder los werden wird4 ,sie ist eine ,art von ,verurteilung in contumaciam1 die ihn in ganz ,europa brandmarkt4 ,ich glaube1 der ,schwindler ist in arger ,geldverlegenheit4 ,er hat sich von dem ,juden ,boas#bjc #bjjj ,gulden geborgt1 fr die er bei dem ,juden drei ,opale1 falsche oder echte1 in einem versiegelten ,papier als ,pfand hinterlassen hat4 ,die #bjjj ,gulden sollen am #be4 d4 ,m4 bezahlt werden1 und ,herr ,boas sagte gestern zu ,herrn ,kauderbach1 wenn der ,wechselbrief am #be4 nicht eintrfe1 wrde er die drei ,opale ffentlich versteigern lassen4 ,betreffs des ,herrn von ,bentinck werde ich gem ,ihrem letzten ,erla handeln1 falls ,seine ,majestt mir nicht neue diesbezgliche ,befehle erteilt4 ,wenn ich ihn dieser ,tage treffe1 werde ich mit ihm von ,herrn von ,saint-,germain und dessen ,abreise sprechen1 ohne mich blozustellen1 aber so1 da ich ihn zwinge1 sein ,benehmen und seine ,beziehungen zu diesem ,abenteurer ein fr allemal abzuleugnen4 ,choiseul an ,graf d',affry ,versailles1 #bd4 ,april #agfj4 ,der ,knig genehmigt1 da ,sie den ,generalstaaten die ,denkschrift ber den sogenannten ,grafen ,saint-,germain einreichen1 deren ,entwurf ,sie mir bersandten4 ,graf d',affry an ,choiseul ,haag1 #be4 ,april #agfj4 ,man glaubt1 da der sogenannte ,graf ,saint-,germain sich nach ,england begeben hat4 ,ich hrte sagen1 er htte solche ,angst vor der ,verhaftung gehabt1 da er nicht in der ,stadt ,hellevoetsluis zu bleiben gewagt hat1 sondern sich sofort auf ein ,paketboot begab1 wo er bis zum ,augenblick der ,abfahrt blieb1 ohne den ,fu an ,land zu setzen4 ,andere glauben1 er sei nach ,utrecht gefahren1 von wo er ,deutschland erreicht haben mu4 ,,ii ,denkschrift des ,grafen d',affry an die ,generalstaaten#bjd ,haag1 #cj4 ,april #agfj4 ,hochmgende ,herren6 ,ein ,unbekannter1 der sich ,graf ,saint-,germain nennt und dem mein ,herr und ,knig ,zuflucht in seinem ,reiche gewhren wollte1 hat seine ,gnade gemibraucht4 ,er ist vor einiger ,zeit nach ,holland und seit kurzem nach dem ,haag gekommen1 wo er ohne irgendeine ,vollmacht ,seiner ,majestt und des ,ministeriums und ohne irgendeinen ,auftrag in schamloser ,weise ausgesprengt hat1 er wre zu ,unterhandlungen im ,namen des ,knigs ermchtigt4 ,mein ,herr und ,knig befiehlt mir ausdrcklich1 dies ,ihnen1 hochmgende ,herren1 ffentlich mitzuteilen1 damit niemand in ,ihrem ,machtbereich durch einen derartigen ,schwindler getuscht werde4 ,seine ,majestt befiehlt mir ferner1 die ,auslieferung dieses ,abenteurers von dunkler ,herkunft zu beantragen1 der von ,anfang an die ihm gewhrte ,zuflucht gemibraucht hat1 indem er sich beikommen lie1 von der ,regierung des ,knigreiches mit ebenso groer ,dreistigkeit wie ,unkenntnis zu reden und die falsche und dreiste ,behauptung zu verbreiten1 er sei mit ,vertretung der wichtigsten ,interessen meines ,herrn und ,knigs betraut4 ,seine ,majestt zweifelt nicht1 da ,sie1 hochmgende ,herren1 ihm die ,gerechtigkeit nicht versagen werden1 die er von ,ihrer ,freundschaft und ,gerechtigkeit erwarten darf1 und da ,sie veranlassen1 da der angebliche ,graf ,saint-,germain verhaftet und mit guter ,bedeckung nach ,antwerpen gebracht wird1 um von dort nach ,frankreich berfhrt zu werden4 ,ich hoffe auf unverzgliche ,gewhrung dieser ,bitte4 ,,iii ,protokoll der ,sitzung der ,generalstaaten#bje ,haag1 #cj4 ,april #agfj4 ,in der ,versammlung wurde die ,denkschrift des ,herrn ,grafen d',affry1 ,botschafter ,seiner ,majestt des ,knigs von ,frankreich1 die die ,person eines sogenannten ,grafen ,saint-,germain reklamierte1 verlesen4 ,darauf wurde in die ,beratung eingetreten4 ,die ,deputierten der verschiedenen ,provinzen haben die erwhnte ,denkschrift in ,abschrift entgegengenommen1 um sie in ihren ,provinzen weiter mitzuteilen4 ,ferner wurde einstimmig beschlossen1 die ,abschrift der obigen ,denkschrift dem ,herrn ,pieck van ,soelen und anderen ,mitgliedern der ,generalstaaten1 die zum auswrtigen ,ausschu gehren1 zur weiteren ,prfung und ,berichterstattung an die ,versammlung zu bergeben#bjf4 ,,iv ,aus den ,aufzeichnungen des ,grafen ,bentinck#bjg ,sonntag1 #i4 ,mrz #agfj4 ,saint-,germain erzhlte mir1 ,england wrde dem ,frieden keine ,hindernisse in den ,weg legen1 ,frankreich dagegen ,schwierigkeiten bereiten4 ,der franzsische ,knig und ,frau von ,pompadour1 der ganze ,hof sowie das gesamte ,land verlangten leidenschaftlich nach ,frieden4 ,der ,herzog von ,choiseul sei der einzige1 der dies ,bestreben zu vereiteln suche4 ,er habe seinen ,einflu gewonnen1 als er am ,wiener ,hof weilte#bjh4 ,alles ,elend und ,migeschick in ,europa habe der ,versailler ,vertrag von #agef verursacht4 ,durch eine geheime ,klausel in demselben sei ,flandern dem ,infanten zugesichert1 und dafr solle ,schlesien nach seiner ,eroberung der ,knigin von ,ungarn abgetreten und bertragen werden#bji4 ,einen ,weg aus dieser ,verlegenheit gebe es3 nmlich der ,friedensschlu zwischen ,england und ,frankreich4 ,das bliche ,system von ,prliminarien1 ,kongressen und ,konferenzen wrde nur die ,lsung unbegrenzt hinausschieben und zu einem neuen ,kriege fhren4 ,der bloe ,gedanke lasse einen erschaudern4 ,sobald man nur einige annehmbare ,vorschlge vorbrchte oder nur etliche aufrichtige und vertrauenswrdige ,mnner sich ins ,mittel legten1 wrde seiner ,ansicht nach der ,friede zustande kommen1 den ,england ebenso dringend gebrauche wie ,frankreich4 ,der ,knig und ,frau von ,pompadour verlangten sehnschtig nach ,frieden1 nicht minder der englische ,knig4 ,ebenso wren der ,herzog von ,newcastle#baj und ,lord ,granville#baa dafr eingenommen4 ,pitt#bab1 der jetzt mit ihnen beiden gemeinsame ,sache mache1 htte bisher stets seine ,plne durchkreuzt2 aber er wre dem ,knige verhat4 ,ein ,schotte1 namens ,crammon1 der in ,paris lebe1 habe ein ,schreiben von ,neufville in ,amsterdam#bac erhalten1 mit dem ,auftrage1 sich auf seinen ,empfang vorzubereiten4 ,er bekam noch einen weiteren ,brief ber ,brssel aus ,london1 und dieses letztere ,schreiben enthielt ,andeutungen ber einen ,sonderfrieden zwischen ,frankreich und ,england4 ,diese ,andeutungen kamen vom ,herzog von ,newcastle und ,lord ,granville4 ,frau von ,pompadour habe ihn von dem ,inhalt dieses ,schreibens unterrichtet2 sie sei hocherfreut gewesen und habe ihm aufgetragen1 ,choiseul davon in ,kenntnis zu setzen4 ,nach anfnglicher ,weigerung habe er1 ,saint-,germain1 schlielich nachgegeben4 ,aber ,choiseul verwerfe alles4 ,dienstag1 #aa4 ,mrz #agfj4 ,wie ,saint-,germain mir sagte1 hat er ,frau von ,pompadour mitgeteilt1 was zwischen mir und ihm vorgefallen ist#bad1 444 und auch an den ,minister in diesem ,sinne geschrieben4 ,auf meine ,frage1 wie der ,minister diese ,nachricht aufnehmen werde1 sagte er lchelnd1 doch mit zuversichtlichem ,blick1 es werde sich in ,versailles bald manches ndern1 und er gab mir zu verstehen1 da es nicht in ,choiseuls ,macht liegen werde1 den ,frieden noch lange zu hintertreiben4 ,freitag1 #d4 ,april #agfj4 ,der ,ratspensionr ,steyn erzhlte mir1 d',affry htte ihm mitgeteilt1 da die ,weisungen ,choiseuls1 betreffend ,saint-,germain1 in der ,hauptsache darauf hinausliefen1 alles1 was ,saint-,germain fr den ,frieden getan htte oder tun wrde1 zu desavouieren4 ,ferner sei er beauftragt1 ,saint-,germain davon zu unterrichten und die ,drohung hinzuzufgen1 bei weiterer ,einmischung wrde er bei seiner ,rckkehr nach ,frankreich eingekerkert#bae 444 ,an demselben ,tage speiste ,saint-,germain zusammen mit mir und erzhlte mir1 d',affry habe ihm die ,befehle mitgeteilt und ,choiseuls ,brief#baf gezeigt4 ,er htte geantwortet1 das werde ihn nie an der ,rckkehr nach ,frankreich hindern und diese ,drohungen wrden nie zur ,ausfhrung gelangen2 sie stammten lediglich von ,choiseul4 ,ferner berichtete er1 er htte ,yorke schon vor #ag ,jahren als ,kind kennen gelernt und die ,familie ,yorke wre stets die ,gte selbst zu ihm gewesen4 ,d',affry htte ihm auch seine hufigen ,besuche bei mir vorgehalten1 aber er1 ,saint-,germain1 htte erklrt1 da er damit fortfahren wrde4 ,dann habe d',affry ihm ,choiseuls ,brief zusammen mit dem gezeigt1 den er selbst an ,frau von ,pompadour geschrieben habe#bag4 ,dazu bemerkte ,saint-,germain1 nach seiner berzeugung htte ,choiseul diesen der ,frau von ,pompadour gestohlen4 ,wiederholt htte ihm d',affry gesagt1 ,frankreich werde nie ,vertrauen in mich setzen4 ,nach allem scheint es1 als ob sich ,saint-,germain aus den ,weisungen1 die d',affry empfangen hat1 wenig macht1 und noch weniger aus ,choiseul selbst4 ,dienstag1 #ae4 ,april #agfj4 ,der ,ratspensionr erzhlte mir1 d',affry habe ihm die in der letzten ,nacht durch ,kurier berbrachten ,befehle gezeigt1 in denen es hie1 da ,saint-,germain ein bloer ,landstreicher8 sei1 und da alles1 was er etwa vorgebracht habe1 dementiert werden solle4 ,es solle ,klage gegen ihn erhoben1 er solle festgenommen und nach ,lille zur weiteren berfhrung nach ,frankreich gebracht und dort eingekerkert werden#bah 444 ,demgegenber entwickelte ich meine ,ansicht1 da ,saint-,germain1 wie andere ,fremde1 im ,vertrauen auf den ,schutz der ,gesetze hergekommen sei und auf seine persnliche ,sicherheit rechne2 da er kein ,kapitalverbrecher sei1 wie ,mrder oder ,giftmischer1 denen kein ,herrscher ,schutz gewhre1 und da das ,asylrecht in unserer ,republik als geheiligt gelte 444 ,er stimmte dem zu1 schien aber sehr besorgt wegen der ,aufnahme in ,frankreich4 ,darauf ging ich zum ,greffier1 der mir in ,gegenwart des ,ratspensionrs und ebenso wie dieser von d',affrys ,besuch und seinen ,forderungen erzhlte und da er ihm geraten habe1 sich an die ,regierung selber zu wenden usw41 da er aber nicht glaube1 die ,regierung werde jemand ausliefern1 der im ,lande im ,vertrauen auf dessen ,schutz lebe1 und der sich kein scheuliches ,verbrechen1 dem kein ,herrscher ,schutz gewhre1 habe zu schulden kommen lassen4 ,mittwoch1 #af4 ,april #agfj4 ,als ich ,yorke mitteilte1 was ich soeben ber ,saint-,germain gehrt hatte1 erwartete ich1 er werde ihn in ,schutz nehmen2 denn ,yorke hatte mit ,saint-,germain zu verhandeln begonnen und ihn ermutigt4 ,ich habe seine ,originalbriefe an ,saint-,germain selbst gesehen2 sie sind sehr freundlich und ermutigend4 ,statt aber ,saint-,germain in ,schutz zu nehmen1 nahm er seinen harten1 hochmtigen und anmalichen ,ausdruck an und sagte1 es sei ihm sehr lieb1 ,saint-,germain in den ,hnden der ,polizei zu sehen84 ,ich war wie vom ,donner gerhrt und sagte ihm mit voller ,absicht meine ,meinung1 freilich in sehr hflicher und vorsichtiger ,weise1 um ihn nicht zu verletzen4 ,aber ,yorke blieb dabei und sagte1 er wsche sich betreffs ,saint-,germains die ,hnde in ,unschuld84 ,auch verweigerte er mir einen ,pa fr das ,paketboot1 um den ich ihn bat4 ,als ich ihn drngte1 sagte ,yorke schlielich1 wenn ich einen ,pa als persnliche ,gunst erbte1 werde er ihn mir mit ,rcksicht auf meine ,stellung8 nicht abschlagen4 ,ich nahm es an und betonte1 da d',affry uns eine ,menge ,scherereien machen knne1 denen sich vorbeugen liee1 wenn man ,saint-,germain die ,flucht ermglichte4 ,darauf rief ,yorke seinen ,sekretr und lie einen ,pa bringen1 den er unterzeichnete und mir unausgefllt aushndigte1 so da ,saint-,germain seinen eigenen ,namen oder irgendeinen anderen hineinsetzen konnte1 um sich den ,verfolgungen d',affrys oder seiner ,agenten zu entziehen4 ,ich ging mit dem ,pa fort1 ohne ,yorke zu zeigen1 wie sehr ich ber diesen ,vorfall verletzt und emprt war4 #ah4 ,april #agfj4 ,d',affry besuchte mich1 und als er von ,linnires und seinen ,beziehungen zu ,saint-,germain sprach#bai1 fiel mir dieser ,name auf und erregte meine ,neugierde1 da ich viel ber ihn in ,england gehrt hatte1 wo er lngere ,zeit gewesen war und in den besten ,kreisen verkehrt hatte4 ,kein ,mensch dort wute1 wer er war4 ,aber das wunderte mich nicht1 da es in ,england keine ,geheimpolizei gibt4 ,um so erstaunlicher war dagegen1 da er in ,frankreich unbekannt war4 ,nur der ,knig1 so erzhlte d',affry1 kannte ihn1 und in ,england1 wie er glaubte1 der ,herzog von ,newcastle4 ,ich berichtete d',affry1 was ich ber ,saint-,germain1 sein ,gebaren1 seinen ,reichtum1 sein prchtiges ,auftreten gehrt hatte1 ebenso ber die ,regelmigkeit1 mit der er seine ,schulden bezahlte1 und ber die groen ,summen1 die er in ,england1 wo das ,leben teuer ist1 ausgab usw4 ,darauf bemerkte d',affry1 sicher wre er ein merkwrdiger ,mann2 die seltsamsten ,geschichten wrden von ihm erzhlt1 eine immer abgeschmackter als die andere4 ,z4 ,b4 solle er den ,stein der ,weisen besitzen1 #ajj ,jahre alt sein1 obwohl er noch nicht wie ein ,vierziger ausshe usw4 ,meine ,frage1 ob er ihn persnlich kenne1 bejahte er2 im ,hause der ,prinzessin ,montauban sei er ihm begegnet4 ,saint-,germain sei in ,versailles hochwillkommen und eine bekannte ,persnlichkeit gewesen und habe oft ,frau von ,pompadour besucht4 ,er sei verschwenderisch und trete prchtig auf4 ,unter anderem erwhnte er seine kostbaren ,gemlde1 ,juwelen und ,kunstgegenstnde4 ,an ,weiteres erinnere ich mich nicht mehr 444 ,auf die ,mitteilung von ,linnires1 da ich seine ,bekanntschaft wnschte1 machte mir ,saint-,germain im ,mrz seinen ,besuch4 ,seine ,unterhaltung gefiel mir auerordentlich2 sie war glnzend1 voll ,abwechslung und reich an ,schilderungen der verschiedenen ,lnder1 die er gesehen hatte -- alles sehr fesselnd4 ,seinen ,urteilen ber ,personen und ,sachen1 die mir bekannt waren1 konnte ich nur beipflichten4 ,sein ,auftreten war sehr hflich und bewies1 da er in der besten ,gesellschaft aufgewachsen war4 ,mit ,frau ,geelvinck und ,herrn ,a4 ,hope#bbj war er von ,amsterdam herbergekommen1 wo er tglich im ,hause des ,brgermeisters ,hasselaar#bba verkehrte4 ,er hatte von der ,hasselaarschen ,familie ,empfehlungen an ,herrn van ,soelen im ,haag1 der ihn zu ,frau von ,byland und anderswohin mitnahm4 ,am ,geburtstag des ,prinzen von ,oranien#bbb nahm ich ihn nach dem ,alten ,hof8 7,oude ,hof71 wo ich seinen ,namen nannte1 zum ,ball mit1 wo er von den ,hasselaars1 ,frau ,geelvinck und ,frau ,byland und anderen angesprochen wurde4 ,er wollte ursprnglich am ,tage nach dem ,ball wieder abreisen und hatte zu dem ,zwecke eine ,kutsche aus ,amsterdam gemietet1 um mit den beiden ,damen1 die mit ihm gekommen waren1 dorthin zurckzukehren4 ,aber sie hielten ihn drei bis vier ,tage lnger auf4 ,whrend dieser ,zeit war er tglich mit d',affry zusammen1 bei dem er auch speiste1 bevor er wieder nach ,amsterdam abreiste4 ,ich hatte verschiedene ,unterredungen mit ihm1 doch ist das meiste meinem ,gedchtnis entfallen4 ,ich mu noch bemerken1 da whrend der ,zeit1 die zwischen dem ,ball und seiner ,abfahrt verstrich1 d',affry im steten ,glauben1 da er abreisen wolle1 ihm tglich ,wein und ,fleisch sandte4 ,das kann ich persnlich bezeugen1 da ich zugegen war1 als d',affrys ,bote ihm zwei ,tage hintereinander die ,sachen brachte4 ,da aber ,saint-,germain trotzdem nicht abreiste1 kam er zu ,tisch in d',affrys ,haus 444 ,ich ging selbst zu ,saint-,germain und riet ihm in seinem eigenen ,interesse1 sobald als mglich fortzugehen#bbc4 ,ich erzhlte1 ich wre von dritter ,seite unterrichtet#bbd1 da d',affry ,befehl habe1 seine ,festnahme zu bewirken1 worauf er unter ,bedeckung an die ,grenze gebracht und an ,frankreich ausgeliefert werden solle1 damit er dort fr den ,rest seines ,lebens eingekerkert wrde4 ,er war auerordentlich berrascht1 nicht sowohl ber ,choiseuls ,befehle1 als darber1 da d',affry daran dchte1 sie in einem ,lande1 wo ,recht und ,gesetz noch ,geltung htten1 zur ,ausfhrung zu bringen4 ,er stellte eine ,menge ,fragen1 eine immer gemessener als die andere1 und mit der grten ,ruhe der ,welt4 ,ich wollte mich auf keinerlei ,errterung einlassen1 da es mir zu schwierig schien1 alle seine ,fragen zu beantworten und alle ,punkte1 die er zur ,sprache brachte1 aufzuklren4 ,ich sagte ihm1 dazu wre keine ,zeit2 er solle vielmehr an sofortige ,abreise denken1 wenn ihm seine ,sicherheit lieb wre4 ,bis zum anderen ,morgen htte er fr seine ,vorbereitungen ,zeit1 da d',affry die ,schritte1 die er etwa vorhtte1 nicht vor #aj ,uhr am nchsten ,morgen unternehmen knnte4 ,vor diesem ,zeitpunkte msse also ,saint-,germain seine ,plne gefat und ins ,werk gesetzt haben4 ,darauf wurde ,art und ,weise und ,ziel der ,reise besprochen4 ,fr das erstere stellte ich mich zur ,verfgung2 fr das letztere riet ich zu ,england4 ,wir einigten uns darber1 und ich erbot mich1 ihm von ,herrn ,yorke den ,pa zu besorgen1 dessen er zur ,einschiffung auf dem ,paketboot bedurfte4 ,da ein ,schiff am nchsten ,tage fahren sollte1 drngte ich ihn1 sich so schnell als mglich nach ,hellevoetsluis zu begeben4 ,sei das geschehen1 kmen alle ,schritte d',affrys zu spt 444 ,abends zwischen #g und #h ,uhr brachte ich ,saint-,germain den ,pa4 ,er richtete einen ,haufen ,fragen an mich1 auf die ich aber nicht einging2 vielmehr bat ich ihn1 lieber an ,wichtigeres zu denken als ,fragen zu stellen1 die in der gegenwrtigen ,bedrngnis abgeschmackt und nutzlos seien4 ,er entschlo sich zur ,abreise4 ,da keiner von seinen ,bedienten ,sprache1 ,straen und ,bruche des ,landes kannte1 bat er mich1 ihm einen der meinigen zu leihen1 was ich mit ,vergngen tat4 ,ja1 ich tat noch mehr1 ich bestellte einen ,mietswagen mit vier ,pferden1 der ihn angeblich nach ,leiden bringen sollte1 fr den nchsten ,morgen um #d ,uhr vor mein ,haus und beauftragte einen ,diener1 den ,grafen ,saint-,germain auf den richtigen ,weg zu bringen und bei ihm zu bleiben1 bis dieser ihn zu mir zurckschicken wrde4 ,v ,aus ,yorkes ,korrespondenz#bbe ,yorke an ,lord ,holdernesse#bbf ,haag1 #ad4 ,mrz #agfj4 ,da ,seine ,majestt#bbg geruht hat1 ,frankreich seine ,meinung ber die europischen ,verhltnisse im groen und ganzen mitzuteilen und durch mich seinen ,wunsch nach ,wiederherstellung der ffentlichen ,ruhe auszudrcken#bbh1 nehme ich an1 da der ,versailler ,hof diesen ,weg als den gangbarsten ansieht1 um sich mit ,england in ,verbindung zu setzen4 ,das ist wenigstens der nchstliegende ,grund fr ,frankreichs ,versuche1 mich durch einen ,dritten auszuforschen4 ,euer ,lordschaft kennen die ,geschichte des seltsamen ,mannes1 der unter dem ,namen eines ,grafen von ,saint-,germain bekannt ist4 ,er hat sich eine ,zeitlang in ,england aufgehalten#bbi1 ohne irgendwie hervorzutreten2 die zwei bis drei letzten ,jahre hat er in ,frankreich verbracht1 wo er auf vertrautestem ,fue mit dem ,knig von ,frankreich1 ,frau von ,pompadour1 dem ,marschall von ,belle-,isle usw4 stand4 ,das hat ihm das ,geschenk des kniglichen ,schlosses ,chambord eingetragen und ihn instand gesetzt1 in jenem ,land eine gewisse ,rolle zu spielen4 ,in meinen ,privatbriefen glaube ich schon einmal von diesem ,phnomen gesprochen zu haben4 ,der ,mann ist vor ein paar ,tagen hier angekommen4 ,er tauchte fr einige ,tage in ,amsterdam auf1 wo er sehr umschmeichelt wurde und wo man viel von ihm redete4 ,anllich der ,hochzeit der ,prinzessin ,karoline#bcj kam er nach dem ,haag1 wo er der gleichen neugierigen ,aufmerksamkeit begegnete4 ,seine ,zungenfertigkeit warb ihm ,zuhrer2 der ,freimut1 mit dem er ber alles mgliche sprach1 erregte allerlei ,vermutungen1 nicht zuletzt die1 da er als ,friedensunterhndler gekommen sei4 ,herr d',affry behandelt ihn mit ,achtung und ,aufmerksamkeit1 ist aber sehr eiferschtig auf ihn4 ,ich fr mein ,teil kmmerte mich nicht um ihn und habe mir nicht einmal die ,mhe gegeben1 meine ,bekanntschaft mit ihm zu erneuern4 ,trotzdem sprach er bei mir vor1 ich erwiderte seinen ,besuch1 und gestern wnschte er mich zu sprechen1 erschien aber nicht zur bestimmten ,stunde4 ,heute frh wiederholte er seine ,bitte1 und ich empfing ihn4 ,er sprach zunchst von der schlechten ,lage ,frankreichs1 von seinem ,friedensbedrfnis und seinem ,wunsch1 ,frieden zu schlieen1 sowie von seinem eigenen ,ehrgeiz1 zu einem fr die gesamte ,menschheit so erwnschten ,ziele beizutragen4 ,schlielich betonte er seine ,vorliebe fr ,england und ,preuen1 die ihn nach seiner ,behauptung in ,frankreich jetzt beliebt mache4 ,da ich ihn zur ,genge kenne und mich auf eine ,unterhaltung mit ihm1 ohne nher unterrichtet zu sein1 nicht einlassen wollte1 war ich zuerst sehr ablehnend und sagte ihm1 dergleichen ,dinge seien zu heikel1 um sie mit unberufenen ,leuten zu errtern2 ich wnschte daher seine ,absichten kennen zu lernen4 ,dies ,verfahren verfehlte seinen ,zweck nicht2 denn sofort zeigte er mir als ,beglaubigungsschreiben zwei ,briefe des ,marschalls von ,belle-,isle vom #ad4 und #bf4 ,februar4 ,in dem ersteren sandte ihm der ,marschall einen ,blankopa des ,knigs von ,frankreich mit der ,erlaubnis1 ihn auszufllen4 ,in dem zweiten wartete er mit ,ungeduld auf ,nachrichten von ihm1 und in beiden ergeht er sich in ,lobeserhebungen ber seinen ,eifer1 sein ,geschick und die ,hoffnungen1 die er auf den ,zweck seiner ,sendung setze4 ,an der ,echtheit beider ,briefe zweifle ich nicht4 ,nachdem ich sie gelesen und ihm ein paar bliche ,komplimente gemacht hatte1 bat ich ihn1 sich zu erklren1 was er folgendermaen tat4 ,der ,knig1 der ,dauphin1 ,frau von ,pompadour1 der ganze ,hof und das gesamte ,volk1 mit ,ausnahme ,choiseuls und ,berryers#bca1 wnschen ,frieden mit ,england4 ,sie knnten nicht anders1 da die innere ,lage es fordere4 ,die wahre ,gesinnung ,englands ist ihnen unbekannt1 und sie wnschen mit ,anstand aus der ,sache herauszukommen4 ,herr d',affry ist nicht eingeweiht1 und der ,herzog von ,choiseul ist so sterreichisch gesinnt1 da er nicht alles ausplaudern wird2 aber das hat nichts zu bedeuten1 denn er wird hinausgesetzt werden4 ,frau von ,pompadour ist nicht fr den ,wiener ,hof1 aber sie ist unentschlossen1 weil sie nicht wei1 auf wen sie sich verlassen kann4 ,sie wird aber entschlossen werden1 sobald sie des ,friedens gewi ist4 ,der ,marschall von ,belle-,isle hat mit ,wissen des ,knigs von ,frankreich den ,grafen ,saint-,germain als ,fhler vorgeschoben4 ,auf ,spanien rechnet man nicht und macht sich in dieser ,hinsicht keine ,hoffnungen#bcb1 obgleich der ,herzog von ,choiseul sich bemht1 diesen ,glauben zu erwecken4 ,das und vieles andere brachte der politische ,abenteurer vor4 ,ich schwankte sehr1 ob ich ihm gegenber auf die ,sache eingehen sollte2 da ich aber von der ,richtigkeit seiner ,sendung berzeugt war1 glaube ich keine ,mibilligung zu finden1 wenn ich in allgemeinen ,wendungen antwortete4 ,ich sagte ihm also1 der ,knig wnsche ernstlich den ,frieden1 und daran sei kein ,zweifel mglich1 da er ja inmitten seiner ,erfolge1 die seitdem noch betrchtlich zugenommen htten1 die ,hand zum ,frieden geboten habe4 ,mit unseren ,verbndeten#bcc sei die ,sache leicht1 aber ohne sie unmglich1 und ,frankreich kenne unsere ,lage zu gut1 um sie erst von mir erfahren zu mssen4 ,auf ,einzelheiten knne man jedoch erst eingehen1 wenn wir vom ernstlichen ,friedenswunsch der ,gegner berzeugt seien2 zudem sei ich nicht eingeweiht4 ,ich ging dann auf ,frankreichs ,abhngigkeit von den beiden ,kaiserinnen#bcd und auf die unangenehmen ,aussichten ein1 die sich fr ,frankreich bten1 selbst wenn der ,knig von ,preuen ,unglck htte4 ,aber ich htete mich wohl1 ber die allgemeinsten1 wenn auch durchaus positiven ,versicherungen hinauszugehen1 da ,seine ,majestt die ,wiederherstellung des ,friedens wnsche4 ,als das ,gesprch lebhafter wurde1 fragte ich ihn1 welcher ,verlust fr ,frankreich am empfindlichsten gewesen sei8 ,ob es ,kanada#bce wre8 ,nein18 sagte er1 denn wir wissen1 da es uns #cf ,millionen gekostet hat1 ohne uns etwas einzubringen48 ,guadalupe88 ,deswegen wird der ,frieden nicht scheitern1 denn wir haben auch ohne diese ,insel ,zucker genug48 ,ostindien88 ,das ist der empfindliche ,punkt1 denn es hngt mit unserer ,finanzlage zusammen48 ,ich fragte ihn1 was man von ,dnkirchen dchte4 ,man wird es ohne ,schwierigkeit schleifen2 darauf knnen ,sie sich verlassen48 ,nun fragte er mich1 was wir von ,minorka dchten4 ,ich entgegnete ihm1 wir htten es vergessen1 wenigstens sprche niemand mehr davon4 ,das81 sagte er1 habe ich ihnen hundert und tausendmal gesagt4 ,auch die ,kostenfrage brchte uns sehr in ,verlegenheit48 ,das sind die ,hauptpunkte einer dreistndigen ,unterredung1 ber die ich ihm zu berichten versprach4 ,er bat mich um ,geheimhaltung und sagte1 er ginge nach ,amsterdam und ,rotterdam1 bis er erfhre1 da ich eine ,antwort erhalten htte4 ,ich habe ihn nicht ermutigt1 darauf zu warten1 aber auch nicht das ,gegenteil getan4 ,ich hoffe1 ,seine ,majestt wird mein ,benehmen nicht mibilligen4 ,es ist in solchen ,verhltnissen nicht leicht1 das ,rechte zu treffen1 aber ich kann diese ,verhandlungen ebenso leicht abbrechen1 wie ich sie angeknpft habe4 ,der ,knig scheint ja dem ,frieden eine ,tr ffnen zu wollen1 und ,frankreich scheint ihn sehr ntig zu haben4 ,die ,gelegenheit scheint gnstig1 aber bevor ich weiter gehe1 erwarte ich ,weisung4 ,ein allgemeiner ,friedenskongre scheint nicht nach ,frankreichs ,geschmack1 und man scheint weiter gehen zu wollen1 als man gesagt hat1 aber es wre ,frankreich sehr angenehm1 wenn man ihm irgendein ,angebot machte2 denn ,seine ,allerchristlichste ,majestt und die ,marquise sind etwas schwer von ,entschlu4 ,lord ,holdernesse an ,yorke ,whitehall1 #ba4 ,mrz #agfj4 ,ich kann ,ihnen zu meiner ,freude mitteilen1 da ,seine ,majestt ,ihr ,verhalten bei der ,unterredung mit dem ,grafen ,saint-,germain1 die ,sie durch ,geheimbericht vom #ad4 melden1 durchaus billigt4 ,insbesondere ist es dem ,knig lieb1 da ,sie so vorsichtig waren1 nicht auf ,einzelheiten einzugehen1 bevor er die beiden ,briefe des ,marschalls von ,belle-,isle vorzeigte1 die1 wie ,sie richtig bemerken1 eine ,art ,vollmacht waren4 ,da ,sie ihm gegenber nur in allgemeinen ,wendungen und gem ,ihren frheren ,instruktionen gesprochen haben1 wrde es auch nichts schaden1 wenn ,ihre ,worte ffentlich bekannt wrden4 ,seine ,majestt hlt es fr wahrscheinlich1 da der ,graf ,saint-,germain -- vielleicht sogar mit ,vorwissen des ,knigs von ,frankreich -- von einigen ,mitgliedern des ,staatsrats tatschlich beauftragt war1 so zu reden1 und es ist einerlei1 durch welche ,mittelsperson man zum erwnschten ,ziele kommt4 ,weiter aber drfen die ,unterhandlungen zwischen einem beglaubigten ,gesandten ,seiner ,majestt und einer ,persnlichkeit wie ,saint-,germain1 so wie dieser bisher auftritt1 nicht gehen4 ,alles1 was ,sie sagen1 ist offiziell1 wogegen ,saint-,germain kurzerhand verleugnet werden kann1 wenn es dem franzsischen ,hofe pat4 ,deshalb ist sein ,auftrag auch nicht nur dem franzsischen ,gesandten im ,haag unbekannt1 sondern auch dem ,minister des ,auswrtigen in ,versailles1 der1 wenn ihn auch das gleiche ,los treffen kann1 wie seinen ,vorgnger1 ,kardinal von ,bernis#bcf1 doch der offizielle ,minister ist4 ,seine ,majestt wnscht also1 da ,sie dem ,grafen ,saint-,germain sagen sollen3 in ,beantwortung des ,berichtes1 den ,sie mir ber ,ihre ,unterredung mit ihm schrieben1 htten ,sie ,befehl erhalten1 ihm zu sagen1 ,sie knnten mit ihm ber so wichtige ,dinge nur reden1 wenn er einen authentischen ,beweis dafr beibrchte1 da er tatschlich mit ,wissen und ,wollen ,seiner ,allerchristlichsten ,majestt handle4 ,zugleich aber knnen ,sie hinzufgen1 da der ,knig stets geneigt sei1 die ,reinheit seiner ,gesinnung und seinen ehrlichen ,wunsch nach ,vermeidung jedes weiteren ,vergieens von ,christenblut zu beweisen1 sei er bereit1 sich ber die ,friedensbedingungen auszulassen1 wenn der franzsische ,hof einen gehrig beglaubigten ,unterhndler schickte4 ,dabei werde jedoch vorausgesetzt1 da1 wenn beide ,kronen sich ber die ,friedensbedingungen einigten1 der franzsische ,hof ausdrcklich und zuverlssig seine ,zustimmung erklrte1 da die ,verbndeten ,seiner ,majestt1 insbesondere der ,knig von ,preuen1 in das ,abkommen einbegriffen werden4 ,ich brauche nicht hinzuzufgen1 da ,england sich auf keine ,friedensunterhandlungen einlt1 in die ,seine ,majestt nicht als ,kurfrst von ,hannover eingeschlossen wird4 ,yorke an ,lord ,holdernesse ,haag1 #bh4 ,mrz #agfj4 ,gestern morgen besuchte mich der ,graf ,saint-,germain1 da ich ihn hatte wissen lassen1 da ich ihn sprechen mchte4 ,ich erklrte ihm offen1 weitere ,verhandlungen mit ihm seien unmglich1 wenn er nicht eine ,vollmacht1 die von dem ,knig von ,frankreich oder in dessen ,namen ausgestellt sei1 vorweisen knne4 ,ich sagte ihm1 ich sei beglaubigt und er nicht1 und daher knne alles1 was er sage1 sogleich desavouiert werden1 wogegen alles1 was von mir kme1 das ,geprge der mir vom ,knig verliehenen ,eigenschaft trage4 ,ich betonte das als ,einleitung zu den ,erffnungen1 die ich auf ,weisung ,eurer ,lordschaft vom #ba4 ds4 ,mts4 machen sollte4 ,ich setzte hinzu1 obwohl es klar sei1 da die ,meinungen am franzsischen ,hofe auseinandergingen1 wrden wir nicht mit verschiedenen ,personen unterhandeln1 die teils ,vollmacht htten und teils nicht4 ,da1 wie er wisse1 der ,knig seinen ,feinden einen ,kongre offen angeboten habe und dank der unvergleichlichen ,hochherzigkeit ,seiner ,majestt ,unterhandlungen mit ,herrn d',affry htten angeknpft werden knnen1 sei jede weitere ,errterung ber die ,nutzlosigkeit und ,unzweckmigkeit weiterer ,schritte von unserer ,seite zwecklos1 wenn wir keine ,gegenliebe fnden4 ,nachdem ich dies vorausgeschickt hatte1 sagte ich zu ihm3 ,ganz abgesehen von der ,person1 deren ,briefe er mir frher gezeigt htte1 und in der berzeugung1 da er ein so heilsames ,werk ehrlich zu frdern wnsche1 htte der ,knig mir erlaubt1 ihm mitzuteilen1 da ,seine ,majestt auch knftig einer ,ausshnung mit dem franzsischen ,hofe geneigt sei4 ,das knne jeden ,wohlmeinenden von der ,lauterkeit der ,gesinnung ,sr4 ,majestt berzeugen4 ,demgem teilte ich ihm die ,weisung ,eurer ,lordschaft mit und erlaubte ihm auf seine ,bitte1 ,abschrift von dem letzten ,teile zu nehmen1 von den ,worten3 ,seine ,majestt wnscht also81 bis zum ,schlu4 ,so weit bin ich gem dem mir erteilten ,auftrag gegangen4 ,da jedoch seit meinem letzten ,bericht ber den ,grafen von ,saint-,germain ein ,zwischenfall eingetreten ist1 ber den d',affry 7der noch nichts ber meine ,unterredung mit ihm wei7 ganz offen gesprochen hat1 wnschte ich die ,geschichte aus seinem eigenen ,munde zu hren1 und er erzhlte mir folgendes3 ,am ,sonntag 7#bc4 ,mrz7 erhielt d',affry einen ,kurier vom ,herzog von ,choiseul mit der ,weisung1 zu erklren1 ,saint-,germain htte keinerlei ,auftrag vom ,versailler ,hofe1 und er 7d',affry7 solle ihn wissen lassen1 da er nicht in seinem ,hause verkehren drfe1 ja er solle ihm dies sogar verbieten#bcg4 ,das teilte d',affry dem ,saint-,germain am ,mittwoch 7#bf4 ,mrz7 bei seinem ,besuche mit1 und zwar im ,namen des ,knigs von ,frankreich4 ,als dieser aber den ,befehl zu sehen verlangte1 da er sich nicht denken konnte1 da er vom ,knig selbst kme1 rumte d',affry ein1 da der ,befehl nicht vom ,knig selbst1 sondern vom ,herzog von ,choiseul als ,staatssekretr des ,auswrtigen kme4 ,dies begleitete er mit ,versicherungen seiner ,hochachtung und drckte zugleich den ,wunsch aus1 ihn am nchsten ,tage nochmals zu sprechen4 ,saint-,germain jedoch lehnte dies ab1 da er nicht gewillt sei1 den ,gesandten nochmals zu einem ,versto gegen seine ,befehle zu veranlassen1 die er bereits durch seinen ,empfang bertreten htte4 ,d',affry lie einflieen1 da dieser ,befehl die ,folge eines ,briefes sei1 den ,saint-,germain an die ,marquise von ,pompadour geschrieben htte#bch1 und durch den er1 wie er sich ausdrckte1 in ,versailles in ,teufels ,kche geraten sei1 obwohl er leugnete1 von dem ,inhalt des ,briefes das geringste zu wissen4 ,saint-,germain berief sich auf die ihm bei seinem ersten ,besuche gegebenen ,beweise dafr1 da er nicht ohne ,vollmacht sei1 und erklrte1 da die mglichen ,folgen seiner ,briefe ihm keine ,kopfschmerzen verursachten1 was den ,gesandten einigermaen mitrauisch machte4 ,schlielich verabschiedete er sich kurzerhand4 ,nichtsdestoweniger lie d',affry sich gestern wieder nach ihm erkundigen4 ,dabei lie er ihm sein ,bedauern ausdrcken1 ihn nicht gesehen zu haben1 und seine ,besorgnis1 er mchte unplich sein4 ,ob er seitdem bei ihm war1 wei ich nicht4 ,diese neue ,episode in dem ,roman ,saint-,germains verwundert mich nicht sehr4 ,ebensowenig sollte es mich wundern1 wenn ber kurz oder lang ein mchtiger franzsischer ,minister seinem ,treiben ein ,ende macht1 obwohl er behauptet1 sich vor nichts zu frchten4 ,ich war jedoch begierig zu erfahren1 was er nun vorhat und wie er sein ,unternehmen fortsetzen will4 ,mir scheint1 frs nchste wird er nicht recht wissen1 was er tun soll4 ,ob aus ,furcht vor dem ,groll des ,herzogs von ,choiseul1 oder1 wie er behauptet1 wegen der ,tatlosigkeit des ,knigs von ,frankreich und der ,unschlssigkeit der ,marquise1 vermag ich nicht zu sagen4 ,aber ich fand ihn im ,zweifel darber1 ob er nicht versuchen solle1 den ,herzog von ,choiseul selbst fr das ,system zu gewinnen1 das seine eigenen ,auftraggeber seiner ,ansicht nach vertreten4 ,es war nicht meines ,amtes1 ihn dazu zu ermutigen1 und so sagte ich nur1 die ,sache schiene mir1 aus der ,entfernung gesehen1 heikel zu sein und knnte seine ,beschtzer in ,ungelegenheit bringen4 ,dann suchte ich von ihm zu erfahren1 in welcher ,weise er von meinen ,erffnungen ,gebrauch machen werde1 und ob er selbst nach ,versailles zu gehen gedchte4 ,dies lehnte er frs erste ab1 da er1 wie er sagte1 sonst gleich wieder zurckgeschickt wrde und nur neuen ,argwohn erregen mte4 ,doch wollte er einen seiner ,diener mit drei ,briefen absenden1 einem an die ,frau von ,pompadour1 einem an den ,marschall von ,belle-,isle und dem dritten an einen ,prinzen von ,geblt1 den ,grafen von ,clermont#bci1 den er anfangs als seinen ,busenfreund und als einen ,mann hingestellt hatte1 der des ,knigs ,vertrauen unabhngig von seinen ,ministern bese und sehr fr einen sofortigen ,friedensschlu mit ,england eintrte4 ,um jeden ,verdacht zu zerstreuen1 zeigte er mir tatschlich einen ,brief dieses ,prinzen an ihn vom #ad4 d4 ,m41 der in den freundschaftlichsten und herzlichsten ,ausdrcken gehalten war1 seine ,abwesenheit beklagte und seine baldige ,rckkehr herbeiwnschte4 ,er hegte keinen ,zweifel1 da er von den beiden ,letztgenannten ,antworten erhalten wrde4 ,von ,frau von ,pompadour1 sagte er1 erwarte er dies nicht1 denn es wre bei ihr ,grundsatz1 ber ,staatsangelegenheiten nichts zu schreiben1 obwohl es unbedingt ntig sei1 sie zu unterrichten1 damit sie in den ,stand gesetzt werde1 ihrerseits zu wirken4 ,das alles klingt sehr wahrscheinlich1 aber der ,erfolg mu sich erst noch zeigen4 ,inzwischen ist es klar1 da die franzsischen ,minister gegeneinander arbeiten und somit verschiedene ,systeme verfolgen4 ,welches den ,sieg davontragen wird1 hngt nicht von uns ab1 aber es kann fr den kniglichen ,dienst nicht nachteilig sein1 da die ,gesinnung ,seiner ,majestt am franzsischen ,hofe bekannt wird1 einerlei durch welche ,mittelsperson dies geschieht4 ,da d',affry dem ,grafen ,saint-,germain noch ,komplimente macht1 nachdem er ihm den ,befehl des ,herzogs von ,choiseul mitgeteilt hatte1 ist ebenso ungewhnlich wie das brige1 zumal er dessen ,beziehungen zum ,marschall von ,belle-,isle sehr wohl kennt und den vom ,knig ihm ausgestellten ,pa gesehen hat4 ,dies ganze ,mysterium wird nach und nach aufgeklrt werden1 und ich werde nicht verfehlen1 ,euer ,lordschaft von allem zu unterrichten1 was ich darber erfahren kann4 ,ich lie ,saint-,germain wissen1 da er oder irgendeine andere gehrig beglaubigte ,person ,england genehm sei4 ,was wir gegenwrtig einzuwenden htten und was die ganze ,sache zum ,stillstand brchte1 sei der ,mangel einer richtigen1 ausreichenden ,vollmacht4 ,,vi ,aus ,hellens ,korrespondenz mit ,friedrich dem ,groen#bdj ,hellen an ,knig ,friedrich ,haag1 #ae4 ,mrz #agfj4 ,hier ist soeben eine ,person eingetroffen1 die vielleicht weitgehende ,auftrge hat4 ,es ist eine ,art ,abenteurer1 ein ,mann1 dessen ,vaterland unbekannt ist4 ,er durchstreift seit mehreren ,jahren die ,welt1 tritt berall gro auf1 spricht alle neueren ,sprachen und nennt sich ,graf ,saint-,germain4 ,ich hatte bereits die ,ehre1 ,e4 ,m4 einen ,immediatbericht darber zu senden1 wie weit dieser ,mann es verstanden hat1 sich beim ,versailler ,hofe beliebt zu machen#bda4 ,wie man mir versichert1 hat ihm der ,knig von ,frankreich soeben das ,schlo ,chambord geschenkt4 ,er ist seit etwa #c ,wochen in ,holland1 mit einer ,empfehlung an ,herrn ,hope#bdb1 den reichsten ,kaufmann in ,amsterdam1 bei dem er sogar vierzehn ,tage gewohnt hat4 ,hier hat er ,empfehlungen an die reichsten portugiesischen ,juden4 ,wie behauptet wird1 hat er den ,auftrag1 ber #cj ,millionen 7,anleihe7 fr ,frankreich zu verhandeln1 aber ich neige zu der ,ansicht1 da er andere ,auftrge hat1 und zwar ohne ,wissen des ,grafen d',affry1 der ihn zwar hflich behandelt1 aber im ,grunde sehr eiferschtig auf ihn ist4 ,gestern bat er um eine ,unterredung mit dem ,general ,yorke1 die #b ,stunden gewhrt hat4 ,das sagte mir dieser am ,abend ins ,ohr1 mit dem ,zusatz1 er schiene beauftragt1 ihn auszuforschen1 und er wrde mir bei anderer ,gelegenheit mehr darber sagen4 ,ich hoffe1 mit der nchsten ,post darber berichten zu knnen#bdc4 ,heute mu ich mich auf die ,meldung beschrnken1 da der ,mann viel schwatzt1 sich als ,gegner sterreichs ausgiebt und ,frankreich wegen seines ,bndnisses mit ,wien laut tadelt4 ,dagegen ist er ein groer ,anhnger ,eurer ,majestt4 ,ich selbst hrte ihn neulich ganz laut in ,gesellschaft und fast in nchster ,nhe des ,barons ,reischach#bdd sagen1 ,frankreich htte sich sehr unklug benommen4 ,knig ,friedrich an ,hellen ,freiberg1 #bb4 ,mrz #agfj4 ,ich kann mir kaum vorstellen1 da der ,knig von ,frankreich einen ,menschen1 den man eigentlich nur als ,abenteurer ansehen kann1 mit einem so wichtigen ,auftrag wie ,friedensverhandlungen betraut4 ,sie werden daher gut tun1 sich nicht auf den ,anschein noch auf unbestimmte ,gerchte zu verlassen1 sondern dem ,mann scharf auf die ,finger zu sehen4 ,es scheint mir wohl mglich1 da er den ,auftrag hat1 wegen einer ,anleihe zu verhandeln1 aber dreiig ,millionen kommen mir doch etwas stark vor4 ,freiberg1 #bc4 ,mrz #agfj4 ,ihr ,bericht vom #ah4 d4 ,m4#bde ist mir richtig zugegangen4 ,sehr befriedigt hat mich ,ihre genaue ,wiedergabe der ,unterredung zwischen ,yorke und dem ,grafen von ,saint-,germain4 ,es giebt wohl nichts ,seltsameres1 aber sie ist sehr fesselnd4 7,hellen soll ,yorke im ,namen des ,knigs fr die ,mitteilung danken und ihm ,verschwiegenheit zusichern47 ,indes habe ich meinem ,gesandten in ,england einiges ber diese ,unterredung vertraulich mitgeteilt und ihn angewiesen1 beim englischen ,ministerium nach ,krften darauf zu dringen1 da es jetzt sobald wie mglich seine ,weisungen dem ,general ,yorke giebt1 damit er genau wei1 welche ,friedensbedingungen ,england fr sich und seine ,verbndeten ,frankreich gegenber stellt1 und was es von seinen ,eroberungen behalten oder den ,franzosen zurckgeben will4 ,ist man erst soweit1 dann lassen sich schnell bestimmte1 klare und unzweideutige ,prliminarartikel vereinbaren1 die zur ,herstellung des ,friedens und als ,grundlage fr den allgemeinen ,kongre dienen knnen4 ,hellen an ,knig ,friedrich ,haag1 #bi4 ,mrz #agfj4 7,hellen berichtet ber die weitere ,unterredung ,yorkes mit ,saint-,germain am #bg4 ,mrz1 vgl4 ,s4 #agg ff47 ,mittlerweile ist ein sonderbarer ,zwischenfall eingetreten4 ,am vergangenen ,sonntag 7#bc4 ,mrz7 erhielt ,graf d',affry einen ,kurier vom ,herzog von ,choiseul mit dem ,befehl1 den ,grafen von ,saint-,germain nicht mehr zu empfangen und den alliierten ,gesandten#bdf zu versichern1 da er keinerlei ,auftrag htte4 ,man wird ja bald sehen1 ob ,frankreich diesen ,mann als ,unterhndler benutzen oder ihn verleugnen und den ,gesandten mit ,unterhandlungen betrauen wird4 ,das letztere wrde beweisen1 da der ,staatssekretr und die sterreichische ,partei noch das bergewicht haben4 ,haag1 #a4 ,april #agfj4 ,es wre sicherlich recht eigenartig1 wollte ,frankreich einen ,mann wie den ,grafen ,saint-,germain mit einer so wichtigen ,unterhandlung wie der des ,friedens betrauen4 ,zieht man jedoch in ,betracht1 da diese ,persnlichkeit -- welcher ,art sie auch nach ,aussage aller aus ,frankreich kommenden anstndigen ,leute ist -- in ,versailles aus und ein geht1 mit der ,favoritin1 dem ,marschall ,belle-,isle und den ersten ,personen am ,versailler ,hofe auf bestem ,fue steht1 da der ,knig von ,frankreich ihm ganz gewi das ,schlo ,chambord geschenkt hat1 da der ,marschall ,belle-,isle ihm persnlich einen ,blankopa ,seiner ,allerchristlichsten ,majestt schickte1 -- so erscheint es keineswegs unmglich1 da er in hherem ,auftrag handelt4 ,als er hier ankam und dem ,grafen d',affry diesen ,blankopa und die ,schreiben 7,belle-,isles7 zeigte1 empfing ihn der ,botschafter mit ,auszeichnung1 gab ihm ,soupers1 fhrte ihn in seine ,theaterloge usw4 ,allerdings hat er ihm darauf1 wenn auch uerst hflich1 gesagt3 ,sie haben sich in ,versailles furchtbare ,unannehmlichkeiten durch einen ,brief an die ,marquise zugezogen4 ,ich habe eben einen ,kurier mit einem ,befehl des ,knigs erhalten1 ,sie nicht mehr bei mir zu empfangen48 ,darauf verlangte der ,graf von ,saint-,germain diesen ,befehl zu sehen1 und d',affry mute einrumen1 da er nicht von ,sr4 ,majestt selbst stamme1 sondern vom ,staatssekretr4 ,hierauf erwiderte ,saint-,germain3 ,das macht mir wenig aus8 und verabschiedete sich ziemlich pltzlich von dem ,gesandten1 der ihn bat1 am nchsten ,tage wiederzukommen1 da er sehr gern mit ihm plaudern werde4 ,doch jener entgegnete3 ,gestatten ,sie1 ,herr ,botschafter1 da ich dies nicht tue4 ,ich mchte ,sie nicht ein zweites ,mal in ,gefahr bringen1 ,ihren ,befehlen zuwiderzuhandeln48 ,so hat ,saint-,germain den ,vorfall dem ,general ,yorke selbst erzhlt#bdg4 ,aber noch merkwrdiger ist1 da ,graf d',affry am bernchsten ,tage nochmals zu ihm geschickt haben soll1 um sich nach ihm zu erkundigen1 indem er sagen lie1 er frchte1 da er nicht wohl sei1 da er seinen ,besuch am ,tage zuvor erwartet und ihn leider nicht gesehen htte4 brigens hat der ,graf dem englischen ,gesandten noch einen sehr freundschaftlichen ,brief des ,grafen von ,clermont vom #ad4 ,mrz gezeigt1 worin dieser ihn fast wie seinesgleichen behandelt#bdh4 ,nach seiner ,angabe steht ,graf ,clermont in hohem ,ansehen und ist sehr zum ,frieden geneigt4 ,haag1 #e4 ,april #agfj4 ,der ,herzog von ,choiseul1 der sich dem ,wiener ,hofe verkauft hat1 besitzt stndig groen ,einflu in ,versailles4 ,das sieht man wieder an der ,art1 wie er gegen den ,grafen ,saint-,germain verfhrt4 ,der ,staatssekretr hat dem ,grafen d',affry mit der ,pferdepost soeben einen zweiten ,brief geschrieben1 worin er ihm befiehlt1 ihm bei seiner ,rckkehr nach ,frankreich mit einem ,kerkerloch zu drohen1 falls er sich noch weiter in ,dinge mischte1 zu denen er keinen ,auftrag htte#bdi4 ,dieser ganze ,zorn kommt von einem ersten ,briefe des ,genannten an die ,marquise#bej1 den sie so schwach war1 dem ,staatssekretr mitzuteilen4 ,soviel ich glaube1 war dies aber noch nicht der ,bericht ber seine ,unterredungen mit dem englischen ,gesandten4 ,d',affry hat den ,befehl gestern ausgefhrt1 aber der ,graf hat ziemlich selbstbewut geantwortet1 wenn man ihm 7,choiseul7 den ,inhalt seines ersten ,briefes mitgeteilt htte1 wrde man ihm wahrscheinlich auch die folgenden mitteilen4 ,recht merkwrdig ist jedoch1 da der ,marschall ,belle-,isle dem ,grafen durch ,vermittlung des ,grafen d',affry geantwortet und ihn dabei etwas ausgescholten hat1 freilich in sehr schonender ,form4 ,er sagt1 der ,knig von ,frankreich habe im ,haag einen ,gesandten1 der sein ,vertrauen besitze1 und er werde dem ,grafen d',affry selber schreiben2 trotzdem sei er berzeugt1 da den ,grafen ,saint-,germain die besten ,absichten beseelten4 ,bei alledem glaubt der englische ,gesandte1 der ,mann sei nicht zuverlssig und seiner ,sache nicht hinreichend sicher4 ,er wies darauf hin1 da ,saint-,germain1 als er ihm den ,befehl seines ,hofes mitteilte1 die ,neigung durchblicken lie1 den ,staatssekretr auf irgendeine ,weise in ,kenntnis zu setzen1 whrend er doch frher gesagt hatte1 er wolle ihn strzen4 ,er besann sich dann freilich eines anderen und sagte1 er wolle nur an die ,favoritin1 den ,marschall und den ,grafen ,clermont schreiben#bea4 ,seitdem ist er nicht mehr beim englischen ,gesandten erschienen und hat nur fr gestern abend um eine ,audienz gebeten1 aber ich wei noch nicht1 ob er vorgelassen wurde oder nicht 444 brigens erzhlte ,graf d',affry dem englischen ,gesandten1 welche ,befehle er betreffs ,saint-,germains erhalten htte1 und fragte ihn1 ob er ihn gesehen habe4 ,der ,gesandte antwortete1 er htte ihm nichts gesagt1 was er nicht berall wiederholen knne4 ,das hat er mir auch selbst gesagt81 entgegnete der ,franzose#beb4 ,knig ,friedrich an ,hellen ,freiberg1 #h4 ,april #agfj4 ,die ,einzelheiten ,ihres ,berichtes vom #bi4 ,mrz waren sehr beachtenswert4 ,was den ,grafen ,saint-,germain und das ,rundschreiben ber ihn betrifft1 das der ,herzog von ,choiseul an die ,gesandten der ,verbndeten ,frankreichs im ,haag erlassen hat1 so mu sich jetzt bald herausstellen1 ob der ,graf ,vollmacht hatte oder nicht4 ,im ersteren ,falle ist es klar1 da der ,staatssekretr ber die wirkliche ,denkweise und die wahren ,absichten seines ,hofes nicht genau ,bescheid wei4 ,wie dem aber auch sei1 durch die ,schritte des ,grafen sind die ,dinge zwischen ,frankreich und ,england in ,flu gekommen1 und wenn ,frankreich ernstlich gewillt ist1 die ,partie abzubrechen und ,frieden mit uns ,alliierten zu schlieen1 so mu es sich jetzt ,england gegenber bald erklren4 ,hellen an ,knig ,friedrich ,haag1 #bb4 ,april #agfj4 ,soviel steht fest3 die ,reden1 die ,graf ,saint-,germain gefhrt hat1 haben wenigstens die ,wirkung gehabt1 da der ,herzog von ,choiseul der ,friedensstrmung im ,versailler ,kabinett nicht ganz hat widerstehen knnen4 ,unseres ,wissens hat man ihm auch nicht die letzten ,berichte des ,grafen mitgeteilt4 ,wenigstens schien der ,botschafter davon keine ,kenntnis zu haben1 aber der besagte ,staatssekretr ist so in ,wut auf den armen ,teufel geraten1 da er den ,grafen d',affry beauftragt hat1 seine ,verhaftung und ,auslieferung zu beantragen4 ,dieser hat auch schon tatschlich mit den ,vertretern der ,republik darber gesprochen4 ,als aber ,graf ,bentinck davon erfuhr1 hat er ,saint-,germain mit ,wissen des ,prinzen ,ludwig#bec sofort davon benachrichtigt und ihm einen ,pa vom ,general ,yorke beschafft1 damit er nach ,england fliehen kann#bed4 ,gekrnkt1 wie er ist1 kann der ,graf dort sehr gute ,nachrichten ber die jetzigen ,finanzen ,frankreichs geben1 ber die er genau ,bescheid wei4 ,haag1 #c4 ,mai #agfj4 ,e4 ,m4 werden in der ,leidener und ,amsterdamer ,zeitung den genauen ,abdruck des ,antrages finden1 den ,graf d',affry am #cj4 ,april bei den ,generalstaaten wegen der ,auslieferung des ,grafen ,saint-,germain gestellt hat#bee1 obwohl er1 wie er nicht abstreitet1 schon wute1 da dieser bereits vor einigen ,tagen nach ,london abgereist ist4 ,die ,hochmgenden haben diesen ,antrag im ,schoe von ,kommissionen begraben#bef1 offenbar um ihn nicht zu beantworten4 ,,vii ,aus der ,korrespondenz von ,knyphausen und ,michell mit ,friedrich dem ,groen#beg ,knyphausen und ,michell an ,knig ,friedrich ,london1 #a4 ,april #agfj4 ,das hiesige ,ministerium erhielt gestern die ,schreiben des ,generals ,yorke vom #bh4 vorigen ,monats1 worin er ber eine ,unterredung berichtet1 die er tags zuvor mit dem sogenannten ,grafen ,saint-,germain wegen seiner ,erffnungen ber den ,frieden hatte#beh 444 ,wir beschrnken uns auf den ,hinweis1 da das hiesige ,ministerium sehr in ,verlegenheit ist1 sich ein richtiges ,urteil ber den ,zwischenfall zwischen ,graf d',affry und besagtem ,saint-,germain zu bilden4 ,nur das eine lt diese ,kabale erkennen1 da die ,meinungen im ,versailler ,staatsrat sehr geteilt sind4 ,in ,erwartung einer ,aufklrung ber die ,gesinnung des ,versailler ,hofes ist man hier sehr zufrieden1 dem ,general ,yorke eine gleichmige ,sprache sowohl dem ,botschafter wie dem ,unterhndler gegenber vorgeschrieben zu haben4 ,london1 #bb4 ,april #agfj4 ,wie wir in diesem ,augenblick erfahren1 soll der sogenannte ,graf ,saint-,germain mit dem heutigen ,postschiff in ,england angekommen sein#bei1 nicht als ,unterhndler1 sondern um ,zuflucht vor den ,gewaltakten des ,herzogs von ,choiseul zu suchen1 der ber sein ,auftreten im ,haag entrstet ist4 ,diese ,geschichte scheint den ,einflu des ,ministers und seine ,bundestreue gegen den ,wiener ,hof von neuem zu besttigen4 ,ein ,schlachtopfer mute offenbar fallen1 um dafr ffentlich ,zeugnis abzulegen4 ,london1 #bi4 ,april #agfj4 ,der ,graf ,saint-,germain hat sich seit seiner ,ankunft hierselbst nicht ffentlich gezeigt und unseres ,wissens keinen ,minister gesehen4 ,wir haben jedoch dauernd ein ,augenmerk auf sein ,tun und ,lassen und werden alles in dieser ,hinsicht ,beachtenswerte gewissenhaft melden4 ,knig ,friedrich an ,knyphausen ,meien1 #cj4 ,april #agfj4 ,es ist leicht zu merken 4441 da der ,herzog von ,choiseul wieder die ,oberhand ber seinen ,knig und ,herrn erlangt und im ,staatsrat ber die ,friedenspartei gesiegt hat4 ,was dem ,grafen ,saint-,germain zugestoen ist1 ist ein schlagender ,beweis dafr4 ,ebenso sieht man1 da ,frankreich unter dem ,einflu des ,wiener ,hofes jetzt nicht ernstlich an ,frieden denkt1 sondern da es ,england nur hinhalten und hintergehen will4 ,immediatbericht ,knyphausens an ,knig ,friedrich ,london1 #f4 ,mai #agfj4 ,ich habe ,e4 ,m4 zu melden1 da nach ,ansicht des englischen ,ministeriums der ,aufenthalt des sogenannten ,grafen ,saint-,germain in ,england nach auen hin den ,verdacht erwecken kann1 als ob geheime ,unterhandlungen mit ,england stattfinden1 und da er vielleicht auch im ,lande selbst nachteilig wirkt4 ,deshalb hat ,herr ,pitt#bfj sich nicht nur geweigert1 ihn zu empfangen1 sondern er besteht auch durchaus auf seiner ,abreise4 ,in der ,verlegenheit1 in die besagter ,graf ,saint-,germain dadurch gekommen ist1 hat er sich entschlossen1 sich an mich zu wenden1 und ,herrn ,pitt1 der ihn polizeilich berwachen lie1 gebeten1 ihm eine ,unterredung mit mir zu verschaffen4 ,als ich ihn also auf ,wunsch des ,ministers aufsuchte1 erklrte er1 er knne um seiner ,sicherheit willen nicht nach ,holland zurckkehren1 und da ,herr ,pitt durchaus auf seiner ,abreise bestehe1 habe er beschlossen1 sich zu ,e4 ,m4 zu begeben und ,sie um ,zuflucht in ,ihren ,staaten gegen die ,gewaltakte des ,herzogs von ,choiseul zu bitten4 ,wie er hinzufgte1 sei dies seine ,absicht schon bei der ,abreise von ,holland gewesen1 aber ,graf ,bentinck habe ihm geraten1 vorerst nach ,england zu gehen#bfa4 ,ich brauche ,e4 ,m4 nicht zu versichern1 wie peinlich mir diese ,erffnung war4 ,da ich jedoch voraussah1 da das ,erscheinen dieses ,mannes ,e4 ,m4 sehr unliebsam wre1 und da es nicht in meiner ,macht stand1 ihn daran zu hindern1 habe ich im ,einvernehmen mit ,herrn ,pitt mit ihm vereinbart1 da er unter dem ,namen ,graf ,cea nach ,aurich reisen und von dort bei ,e4 ,m4 anfragen solle1 welches ,ihre ,absichten seien1 so da ,e4 ,m4 also ,ihre ,manahmen in voller ,freiheit treffen knnen4 ,damit er nicht argwhnte1 ich suchte seine ,reise zu hintertreiben1 habe ich ihm sogar ,abschrift des beifolgenden ,briefes an ,e4 ,m4 gegeben und ihm gesagt1 da ich ihn aufs wrmste empfohlen htte4 ,ich habe hinzugefgt1 ich htte ihm lediglich deshalb geraten1 in ,aurich ,station zu machen1 weil ich frchtete1 er knne ohne ,regelung seines ,reiseweges in sterreichische oder franzsische ,hnde fallen4 ,die ,entscheidung steht jetzt bei ,e4 ,m4 ,inzwischen glaube ich1 ,e4 ,m4 einen ,dienst erwiesen zu haben1 indem ich die ,abreise des ,grafen ,saint-,germain nach ,sachsen#bfb hinausgezgert habe4 ,sie zu verhindern1 lag nicht in meiner ,macht1 so gern ich es getan htte4 ,im brigen habe ich bei meiner ,unterredung mit ihm nichts erfahren1 was fr ,e4 ,m4 von ,belang sein knnte und was ,sie nicht schon aus den ,briefen aus dem ,haag wissen4 ,nachschrift4 ,nach ,abschlu dieses ,berichtes hat ,herr ,pitt1 mit dem wir nochmals eine ,unterredung hatten1 uns stark zugesetzt1 ,e4 ,m4 nach ,mglichkeit abzureden1 den ,grafen ,saint-,germain zu empfangen1 damit daraus keine ,umtriebe oder ,unannehmlichkeiten entstehen4 ,knyphausen an das ,kabinettsministerium ,london1 #f4 ,mai #agfj4 ,beiliegend die ,abschrift meines ,immediatberichts an den ,knig1 betreffend einen recht eigenartigen ,zwischenfall1 den ich mit dem sogenannten ,grafen ,saint-,germain hatte4 ,da dieser mir seit ,jahren bekannte ,mann#bfc von gefhrlichem ,ungestm ist und den ,knig bestricken und zu vielen falschen ,maregeln verleiten knnte1 bitte ich ,euer ,exzellenz1 ,ihr mglichstes zu tun1 um seine ,reise nach ,sachsen zu verhindern4 ,knig ,friedrich an ,knyphausen ,meien1 #aj4 ,mai #agfj4 ,der ,graf ,saint-,germain sucht in ,england wohl nichts anderes als eine ,zuflucht vor den ,verfolgungen des ,herzogs von ,choiseul1 mit dem und dessen ,partei er1 wie man deutlich sieht1 vllig zerfallen ist4 ,meien1 #ai4 ,mai #agfj4 ,was ,herr ,pitt ,ihnen ber den ,grafen ,saint-,germain gesagt hat1 leuchtet mir vllig ein4 ,bisher hat dieser nicht an mich geschrieben4 ,sollte er es noch tun1 so will ich ihm ,zuflucht in ,emden oder besser in ,aurich geben1 falls er sich in nichts einmischt#bfd4 ,ich frchte nur1 der seltsame ,mann wird so unbesonnen sein1 hierher zu kommen1 ohne an mich zu schreiben und vorher um meine ,erlaubnis zu bitten1 wofr ich keine ,verantwortung bernehme4 ,,viii ,aus ,mitchells ,korrespondenz ,mitchell#bfe an ,lord ,holdernesse ,freiberg1 #bg4 ,mrz #agfj4 ,der ,knig von ,preuen geruhte1 mir ,kenntnis von einem auergewhnlichen ,gesprch zu geben1 das der ,graf ,saint-,germain am #ad4 im ,haag mit ,general ,yorke hatte#bff4 ,er bemerkte1 obwohl der ,mann und seine ganze ,art hchst ungewhnlich seien1 htte ,general ,yorke doch ,recht getan1 ,euer ,lordschaft ber den ,vorfall unmittelbar zu berichten1 da nmlich der ,graf mit diesem geheimen ,auftrage sehr wahrscheinlich vom ,marschall ,belle-,isle ohne ,kenntnis der brigen franzsischen ,minister betraut worden sei1 da das ,kabinett sehr geteilter ,meinung ist4 ,er fragte mich1 ob ich den ,grafen ,saint-,germain kenne1 der1 wie er gehrt habe1 eine ,zeitlang in ,england gewesen sei#bfg4 ,ich antwortete1 ich htte ihn dort gesehen1 htte aber nie geglaubt1 da er zum ,unterhndler werden wrde4 ,seine ,preuische ,majestt entgegnete1 er htte gehrt1 da der ,graf ,mittel und ,wege gefunden htte1 sich die ,gunst des ,knigs von ,frankreich zu verschaffen4 ,er htte ihn mit einigen chemischen ,versuchen unterhalten1 und der ,knig htte ihm das ,schlo ,chambord geschenkt4 ,freiberg1 #bj4 ,april #agfj4 ,nach ,ansicht ,seiner ,preuischen ,majestt erhellt aus allen ,gesprchen der ,herren d',affry und ,saint-,germain im ,haag deutlich1 da das franzsische ,ministerium in seiner ,meinung geteilt sei4 ,einige seien fr den ,frieden1 andere fr ,fortsetzung des ,krieges1 aber aus allem bisher ,gesagten liee sich unmglich folgern1 welchen ,entschlu sie fassen wrden und ob die ,friedenswinke ernst gemeint oder nur gegeben seien1 um ,zeit zu gewinnen4 ,lord ,holdernesse an ,mitchell#bfh ,whitehall1 #f4 ,mai #agfj4 ,sie werden aus meinen letzten ,briefen ersehen haben1 was zwischen ,general ,yorke und dem ,grafen ,saint-,germain vorgefallen ist1 und ich bin berzeugt1 ,general ,yorke wird ,sie jedenfalls davon in ,kenntnis gesetzt haben1 da ,herr von ,choiseul ihn in aller ,form desavouiert hat und da ,saint-,germain beschlossen hat1 nach ,england zu gehen1 um sich den weiteren ,verfolgungen des franzsischen ,ministers zu entziehen#bfi4 ,infolgedessen ist er vor einigen ,tagen hier eingetroffen4 ,aber es liegt auf der ,hand1 da er keine ,vollmacht hatte1 auch nicht von den franzsischen ,ministern1 in deren ,namen er zu sprechen vorgab4 ,da sein hiesiger ,aufenthalt unzweckmig ist und ble ,folgen haben kann1 wurde fr angemessen erachtet1 ihn bei seiner hiesigen ,ankunft zu verhaften4 ,sein ,verhr hat nichts sehr ,belangreiches ergeben4 ,sein ,benehmen und seine ,sprache sind verschlagen1 mit einem wunderlichen ,einschlag1 der schwer zu bestimmen ist4 ,alles in ,allem hielt man es fr durchaus angezeigt1 ihn nicht in ,england zu dulden4 ,demgem ist er am letzten ,sonnabend 7#c4 ,mai7 frh abgereist1 mit der ,absicht1 ,zuflucht im preuischen ,staate zu suchen1 da er sich in ,holland nicht sicher fhlte4 ,auf seine dringende wiederholte ,bitte hin besuchte ihn ,baron ,knyphausen whrend seiner ,haft#bgj1 aber keiner der kniglichen ,beamten4 ,der ,knig hielt es fr richtig1 ,sie von diesen ,vorgngen zu unterrichten4 ,sein ,wunsch ist1 da ,sie den ,inhalt dieses ,briefes ,seiner ,majestt dem ,knig von ,preuen mitteilen4 ,,ix ,berichte ,reischachs an ,graf ,kaunitz#bga ,haag1 #ah4 7,mrz7 #agfj4 ,der ,ew4 ,excellenz bekannte ,freund 7,prinz ,ludwig von ,braunschweig#bgb7 hat mich vorgestern besuchet1 444 um mich zu bereden1 ihm die in ,hnden habende ,contre-,declaration#bgc einsehen oder ablesen zu lassen4 ,ich beharrte aber darauf1 da mich dermalen noch nicht im ,stande befinde1 sondern1 wie ihm schon gemeldet1 das weitere von dem ,herrn ,grafen von ,starhemberg#bgd gewrtige4 ,worber derselbe 7,prinz ,ludwig7 gemeldet1 er besorge1 man werde mit einer solchen ,contre-,declaration solang zuwarten1 da indessen ,frankreich soviel ,zeit gewinnen werde1 um mit ,engelland einen ,frieden zu schlieen4 ,herr ,graf d',affry habe vor etwas mehr als acht ,tagen durch den allhiesigen preuischen ,minister von ,hellen dem engellndischen ,minister ,yorke ein ,rendezvous in ,ryswijk oder in selbiger ,gegend antragen lassen 444 ,es befinde sich ein gewisser ,fremder1 der sich ,comte ,saint-,germain nennt1 schon einige ,zeit in ,amsterdam1 allwo er bei dem sehr reichen und geschickten ,negocianten ,hope#bge1 welcher dermalen die meiste franzsischen ,geschften in ,amsterdam verrichtet und durch seinen ,credit groe ,geldsummen dem franzsischen ,hofe verschaffe1 wohnhaft1 seit den allhiesigen ,heirats-,festivitten#bgf aber in dem ,haag gegenwrtig seie1 allwo er den ,mr4 ,yorke besuche und seit kurzem mit ihm eine dreistndige ,unterredung tte--tte gehabt habe#bgg1 so da er um so weniger zweifle1 er msse von dem franzsischen ,hofe mit ,friedensgeschften beladen sein1 als man wahrnehme1 da dessen allhiesige ,anwesenheit den ,herrn ,graf d',affry alarmiere und er sein ,mivergngen hierber nicht verbergen knne4 ,ich trachtete1 denselben 7,prinz ,ludwig7 zu verleiten1 sich gegen mich weiters zu erffnen1 was nmlich ,herr ,graf d',affry dem ,mr4 ,yorke beigebracht habe und in weme dann des ,mr4 le ,comte de ,saint-,germain obhabende ,commissionen bestehen mchten4 ,derselbe liee sich aber weiter nicht heraus1 als da er eingestanden1 ,saint-,germain gebe aus1 da er sich schmeichle1 ,frankreich durch seinen ,aufenthalt in ,holland zu retten84 ber die ,unterredung des ,herrn ,graf d',affry mit ,mr4 ,yorke wollte er sich gar nicht erffnen1 sondern widersetzte mir1 da1 weil ich ihm von dem ,inhalt der ,contra-,declaration nichts beibringen wolle1 er mir auch von dem1 was zwischen besagten zweien ,ministres vorbei gehe1 nichts mitteilen knne 444 ,als der sogenannte ,comte ,saint-,germain aus ,amsterdam allhier angelanget1 so befragte den ,herrn ,graf d',affry1 ober von dessen ,ankunft von seinem ,hofe preveniret und ob ihm bekannt1 da er in ,holland1 wie es verlaute1 mit einigen ,commissionen beladen sei4 ,derselbe wollte weder von dem einen noch von dem andern etwas wissen1 sondern brache den ,discours ab1 mit ,vermelden1 da er allzeit vor ein espce d'aventurier passiret habe4 ,von solcher ,zeit hat derselbe den ,herrn ,graf d',affry besuchet1 welchen mehrmalen in ,compagnie bei ihm angetroffen4 ,vor #b ,tagen ist er wiederum nach ,amsterdam zurckgekehret1 solle aber1 wie von ,herrn ,graf d',affry selbst vernommen1 inners ungefhr #h ,tagen wiederum allhier zurck eintreffen4 ,man versicheret mich1 da man nicht eigentlich wei1 wer dieser sogenannte ,comte ,saint-,germain sei4 ,er redet fast alle europische ,sprachen in perfection1 hat sich viele ,zeit in ,polen1 ,teutschland1 ,italien1 ,spanien1 ,engelland1 ,frankreich1 auch vor diesem in ,holland aufgehalten1 allwo er unterschiedliche ,namen gefhret4 ,er ist in der ,music und sonderbar in ,spielung der ,violine sehr erfahren1 und scheinet aus seinem ,umgang1 da er allerorten die groe ,welt frequentiret habe4 ,dermalen soll er aus ,frankreich kommen1 allwo der ,knig ihm das ,schlo ,chambord1 so ehevordem ,mr4 le marchal ,comte de ,saxe#bgh zugehret1 berlassen haben soll4 ,es fehlet ihm an der ,leichtigkeit1 sich zu explicieren1 und an ,geist nicht4 ,wann er aber mit ,geschften beladen1 so gedeucht mich1 da er zu viel rede und seine ,discours nicht gengsam nach den ,reglen der ,prudenz abmesse4 ,haag1 #be4 ,mrz #agfj4 ,vorgestern hat ,graf d',affry wiederum einen ,expressen1 aber nur aus ,brssel von dem ,mr4 ,lesseps#bgi erhalten2 wie er mir gestern gemeldet1 hat derselbe ihm ,depchen von seinem ,hofe mitgebracht1 wodurch der ,herr ,duc de ,choiseul ihm auftraget1 dem sogenannten ,comte de ,saint-,germain1 von welchem in meinem ehevorigen ,berichtschreiben ,meldung beschehen und welcher dermalen wiederum von ,amsterdam in dem ,haag angelanget ist1 auf das schrfeste zu untersagen1 sich nicht zu unterstehen1 in die ,politique sich einmischen zu wollen1 widrigenfalls demselben sein ,haus zu verbieten oder gar ihn arretieren zu lassen#bhj4 ,haag1 #bh4 ,mrz #agfj4 ,der ,herr ,graf d',affry hat dem sogenannten ,comte de ,saint-,germain ernstlich untersaget1 sich in ,friedens- oder politische ,geschften einigermaen einzumischen1 mit ,bedrohen1 da er widrigenfalles ihn gar nicht mehr sehen werde4 ,mir ist indessen von guter ,hande zu vernehmen gekommen1 da ,saint-,germain sich allhier gegen einem ,freunde ber dieses gegen ihm ausbendes ,verfahren ungemein beschweret und demselben ein ,originalschreiben von dem ,herrn marchal ,duc de ,belle-,isle vorgezeiget habe1 in welchem derselbe ihm zu erkennen gegeben1 da er von ihm eine ,antwort ber seine allhiesige ,verrichtungen mit vielem ,empressement erwarte#bha4 ,ferner habe derselbe ihm1 ,freunde1 vertrauet1 da er beladen worden1 ,mittel und ,wege auszufinden1 da die franzsisch-amerikanische ,insuln und ,colonien1 welche directe aus ,frankreich nicht wohl approvisionniert werden knnen1 von hier aus mit ,lebensmitteln und andern ,notwendigkeiten versehen werden2 wo beinebens er auch chargiret worden sei1 alles anzuwenden1 den ,credit der franzsischen ,finanzien allhier wiederum zu erheben und emporzubringen1 auch einzuberichten1 was ihm von dem ,friedensgeschft zu ,ohren kommen mchte4 ,dieses letztere habe er nicht besser zu bewirken gewut1 als den ,herrn ,grafen von ,bentinck und ,mr4 ,yorke zu sehen#bhb4 ,der erstere habe sich wider ,herrn ,graf d',affry beschweret1 da er von ihm gnzlich negligiret werde1 da er doch imstand sich befinde1 der ,krone ,frankreich allhier in ,friedens- und andern ,geschften ntzlich sein zu knnen4 ,mr4 ,yorke habe ihm die strkste ,versicherung erteilet1 wie sehnlich und aufrichtig ,engelland einen baldigen ,frieden wnsche und suche2 diese ,krone werde den ,knig in ,preuen nicht verlassen1 jedoch denselben vermgen1 da von ihm ,ihro ,majestt der ,kaiserin#bhc raisonnable und acceptable ,friedensvorschlge gemacht werden4 ,von welchem allem er nach ,versailles seinen ,rapport abgestattet1 darber aber noch keine ,antwort erhalten habe4 ,saint-,germain habe sich gegen diesem seinem ,freunde herausgelassen1 in was fr groem ,credit er bei der ,madame la marquise de ,pompadour und dem ,herrn ,duc de ,belle-,isle stehe und nicht anders glauben knne1 als da ,herr ,graf d',affry die an ihm vollzogene ,ordre von ,herrn ,duc de ,choiseul 7von welchem ihm1 ,comte de ,saint-,germain1 nichts committiret worden7 erhalten habe4 ,er werde aber auf das strkeste arbeiten1 da alles ohne ,anstand repariret und seine hierin verletzte ,rputation auf das bldeste und vollkommenste hergestellt werde4 ,was mir von der ,conduite und ,verrichtungen des sogenannten ,comte de ,saint-,germain beigebracht wird1 hre ich zwar an1 jedoch hte mich1 einigermaen in ,sachen mich einzumischen1 die mich nicht weiters interessieren knnen1 als davon die ,wissenschaft zu haben4 ,haag1 #h4 ,april #agfj4 ,der sogenannte ,mr4 le ,comte de ,saint-,germain befindet sich noch allhier und hat dem ,mr4 ,yorke und ,herrn ,grafen von ,bentinck ein und das andere ,mal besuchet4 ,von diesem letzteren wird derselbe wohl angesehen und hlt sich unterweils mehrere ,stunden bei ihm auf4 ,derselbe hat auch verlanget1 bei dem ,herrn ,herzog ,louis von ,braunschweig aufgefhret zu werden4 ,er hat aber ihn bishero nicht vorkommen lassen wollen1 welches er dem ,herrn ,grafen d',affry1 ,herrn ,grafen von ,golowkin und mir1 als wir uns bei bergebung der ,contre-,declaration in ,ryswijk beisammen eingefunden1 selbst erzhlet und zugleich zu verstehen gegeben1 da dessen ,anwesenheit allhier das ,friedensgeschft leichtlich embrouilliren und sehr schdlich sein knnte#bhd4 ,herr ,graf d',affry gab die krftigste ,versicherungen1 da er ihm bereits aus ,ordre seines ,hofes auf das nachdrucksamste untersaget1 sich in einige politische ,affairen1 so seinen ,hof betreffen1 einzumischen1 wie dann er ihm auch sein ,haus wirklich verboten habe#bhe und ihn nicht anderst als einen aventurier ansehen knne4 ,und da der ,herr ,herzog ihm hierauf zu erkennen gegeben1 da ,saint-,germain von der ,zeit1 als er ihm obiges ,verbot getan1 den ,mr4 ,yorke nochmals besucht und sich mit ihm unterhalten habe#bhf1 so hat ,graf d',affry demselben erwideret1 da er ihn sogleich zu sich kommen lassen und ihm bedeuten wolle1 da1 wann er hiervon nicht sogleich gnzlich abstehe1 der franzsische ,hof schon ,mittel finden werde1 ihn einzusperren und in eine basse-fosse#bhg setzen zu lassen1 wobei er den ,herrn ,herzog ersuchte1 all solches dem ,mr4 ,yorke zu hinterbringen4 ,ich beobachtete hierbei1 da besagter ,herr ,herzog mit vielem ,eifer sich wider ,saint-,germain an ,laden gelegt#bhh1 welches mich urteilen gemacht1 da er vielleicht besorgen drfte1 es mchte durch seinen ,canal ein ,fried zwischen der ,krone ,frankreich und ,engelland mit ,ausschlu der engellndischen ,aliirten befrderet werden4 ,von ,herrn ,grafen d',affry habe inzwischen vernommen1 da er obgemeldete ,bedrohungen dem ,saint-,germain wirklich erffnet und er hierdurch ungemein betroffen worden sei4 ,haag1 #ah4 ,april #agfj4 ,gestern ist 444 der bekannte ,graf ,saint-,germain von hier abgereiset1 ohne da man wei1 wohin er sich begeben will4 ,haag1 #bb4 ,april #agfj4 ,in meinem letztern ,berichtschreiben habe ,ew4 ,excellenz zu melden die ,ehre gehabt1 da der sogenannte ,graf ,saint-,germain von hier abgereiset1 ohne da bekannt ist1 wohin er sich begeben habe4 ,ich bin aber gleich hinnach ganz sicher informiret worden1 da er so ghling und unvermutet dieses ,land verlassen habe1 weil ,herr ,graf d',affry durch den ,courier1 wovon in meinen letztern zwei ,berichtschreiben ,meldung getan1 von seinem ,hofe ,befehl erhalten1 das ,ansuchen allhier zu machen1 da er arretiret und an ,frankreich ausgeliefert werde1 wovon1 als ,herr ,graf d',affry1 wiewohl ganz in geheime1 dessentwegen einige passus gemacht1 derselbe benachrichtiget worden und sich alsdann sogleich aus dem ,staube gemachet hat4 ,man wei zwar noch nicht positive1 wohin er sich verfget2 es wird aber durchaus dafr gehalten1 da er nach ,engelland abgegangen sei4 ,hierbei hat sich noch dieser notable ,umstand ergeben1 da ,herr ,graf von ,bentinck ihn vor seiner ,abreise nachts um #i ,uhr besucht und bei demselben bis nach ,mitternacht verblieben sein soll1 worauf ,graf ,saint-,germain gegen anbrechendem ,tage in einer mit #d ,pferden bespannten ,kutsche abgereiset ist4 ,man will sogar behaupten1 da ein ,bedienter des ,herrn ,grafen von ,bentinck die ,pferde und ,wagen zu solcher ,abreise veranstaltet habe#bhi4 ,herr ,graf d',affry hat mir vor zwei ,tagen von der empfangenen ,ordre1 den ,saint-,germain allhier arretieren zu lassen und da er dessentwegen in der ,stille einige passus gemacht1 ,kenntni erteilet1 mit dem ,beisatz1 da er den dessentwegen erhaltenen ,courier wiederum zurckgesendet und sich bei seinem ,hofe angefraget habe1 ob er die ,ursachen1 warum ,saint-,germain habe sollen arretiret werden1 allhier kundmachen solle oder nicht4 ,haag1 #be4 ,april #agfj4 ,man prtendiret1 nunmehro sichere ,nachricht zu haben1 da der sogenannte ,comte de ,saint-,germain von hier gerad nach ,hellevoetsluis abgegangen und den #bj4 dieses mit dem ,paquetbot nach ,engelland abgefahren sei4 ,von sicherer ,hand vernehme1 da derselbe von hier aus ein ,schreiben an ,madame la marquise de ,pompadour erlassen1 in welchem er unter anderm den ,nutzen und die ,notwendigkeit vorstellt1 den allhiesigen ,graf von ,bentinck von ,seiten ,frankreich wegen seinem guten ,willen1 dieser ,krone bei gegenwrtigen ,umstnden ntzliche ,dienste zu leisten1 und wegen von ihm allhier und bei dem engellndischen ,ministerio besitzenden besonderen ,credit nicht nur allein sehr zu menagiren1 sondern auf alle ,weise zu cultivieren#bij4 ,welches ,schreiben aber von dem franzsischen ,hofe an ,herrn ,graf d',affry communiciret worden4 ,aus allem1 was mir zu ,ohren kommet1 mu ich urteilen1 da ,herr ,graf ,bentinck sehr suchet1 sich in knftiges ,friedensgeschft einmischen zu knnen4 ,es ist auch gewi1 da ,comte ,saint-,germain whrend seines allhiesigen ,aufenthalts sehr vielen ,umgang mit ihm gepflogen und deswegen aller ,anschein vorhanden ist1 da er mit seinem ,wissen und vielleicht aus seinem ,rat nach ,engelland abgegangen1 er auch suchen wird1 ihn allda zu protegieren4 ,haag1 #b4 ,mai #agfj4 ,herr ,graf d',affry hat vorgestern bei den ,generalstaaten abschriftlich anliegendes ,mmoire#bia berreichet1 wodurch er das ,ansuchen tuet1 da der bekannte ,comte de ,saint-,germain angehalten1 ausgelieferet und gefnglich nach ,antwerpen gefhret werde4 ,da nun derselbe1 jedermann bekanntermaen1 schon vor mehr als #ad ,tagen sich von hier hinweg begeben und von ,hellevoetsluis nach ,engelland abgegangen ist1 so scheinet nicht mglich zu sein1 da die ,absicht des franzsischen ,hofes auf dessen ,anhaltung zhle1 sondern etwa dahin gehen mchte1 das ,publicum dardurch zu belehren1 da demselben1 wo er sich befinden mchte1 kein ,glauben und noch viel weniger einiges ,vertrauen beigemessen werde1 maen ,herrn ,graf d',affry nicht unbekannt sein kann1 da er sich allhier verlauten lassen1 da1 wann der franzsische ,hof ihm wegen jenem1 was mit ihm allhier vorgefallen1 nicht ,satisfaction geben werde1 er sich im ,stand befinde1 ,sachen von demselben an ,tage zu legen1 welche ihn vollkommen rechtfertigen1 demselben aber ungemein nachteilig sein werden4 ,was die ,generalstaaten ber obiges ,mmoire entschlossen1 ist mir noch nicht bekannt4 ,und da der widrige ,wind noch immer anhaltet1 so knnen keine engellndischen ,nachrichten hier ankommen1 wodurch man etwa vernehmen knnte1 wie derselbe in ,engelland angesehen werde oder wie er sich allda betrage4 ,beilage zum ,bericht ,reischachs vom #ac4 ,mai #agfj 7,mitteilung eines englischen ,correspondenten7 7,london1 ,mai #agfj47 ,die ,denkschrift des ,herrn ,grafen d',affry ber den ,grafen ,saint-,germain#bib1 die ,sie mir gtigst zugesandt haben1 steht auch in den franzsischen ,zeitungen4 ,allerdings lohnt es sich nicht1 wie ,sie sehr richtig bemerken1 so viel ,lrm ber diese ,sache zu schlagen4 ,man erweist diesem ,abenteurer zu viel ,ehre1 wenn man viel ,wesens von ihm macht4 ,der hiesige ,hof glaubte1 den ,kundgebungen des ,mitrauens1 die der franzsische ,hof gegen diesen ,mann in ,szene gesetzt hat1 nicht trauen zu drfen2 denn er verdient nur ,verachtung4 ,sie hat ihn bei seiner ,ankunft mit dem ,paketboot sofort in polizeilichen ,gewahrsam genommen und ihn erst auer ,augen gelassen1 als er wieder an ,bord gebracht wurde1 um ber das ,meer zurckzukehren4 ,ein scherzhaftes ,abenteuer6 ,haag1 #af4 ,mai #agfj4 ,der sogenannte ,mr4 le ,comte de ,saint-,germain ist den #aa4 dieses mit dem ,paquetbot aus ,engelland zu ,hellevoetsluis angelanget und hat sogleich seine ,reise ber ,rotterdam nach ,teutschland und1 wie hier ausgegeben wird1 nach ,berlin fortgesetzet4 ,mehrere allhier halten dafr1 da das engellndische ,ministerium denselben aus ,attention vor ,frankreich sogleich aus ,engelland weggeschaffet habe1 aus welchem sie inferiren1 da diese ,kron sehr geneigt sei oder ,hoffnung habe1 mit ,frankreich den ,frieden in ,blde zu schlieen4 ,haag1 #ac4 ,juni #agfj4 ,wo der bekannte sogenannte ,graf von ,saint-,germain sich dermalen befinde1 ist allhier nicht bekannt2 es wird aber von mehreren ffentlich versicheret1 da derselbe schon von geraumer ,zeit her einen ,espion vor den ,knig in ,preuen gemachet habe1 dergleichen derselbe an allen ,hfen haben und solche reichlich bezahlen solle4 ,x ,aus ,kauderbachs ,korrespondenz#bic ,kauderbach an ,graf ,wackerbarth-,salmour ,haag1 #ad4 ,mrz #agfj4 ,wir haben hier gegenwrtig einen hchst seltsamen und ganz auergewhnlichen ,mann1 der sich ,graf ,saint-,germain nennt4 ,er sieht hchstens wie #de ,jahre alt aus1 und doch behauptet man1 da er mindestens #aaj ,jahre zhlt4 ,wie mir ,herr d',affry versicherte1 wre er viel lter als wir beide zusammen1 und doch sind wir beide ber die ,sechzig4 ,fest steht1 da ein fast siebzigjhriges ,mitglied der ,generalstaaten mir gesagt hat1 er habe diesen seltsamen ,mann im ,hause seines ,vaters gesehen1 als er selbst noch ein ,kind war1 und er htte fast genau so ausgesehen wie heute4 ,trotzdem macht er den gelenken1 munteren ,eindruck eines ,dreiigjhrigen4 ,seine ,waden sind wie gedrechselt1 sein eigenes ,haar schwarz und voll1 und er hat sozusagen keine ,runzel im ,gesicht4 ,fleisch it er fast nie1 auer etwas ,hhnerbrust2 seine ,nahrung beschrnkt sich auf ,grtze1 ,gemse und ,fische4 ,gegen ,klte schtzt er sich sehr1 aber er schont sich nicht bermig durch frhes ,schlafengehen und hat uns1 gleichsam aus ,geflligkeit1 bis #a ,uhr nachts ,gesellschaft geleistet1 ohne da man es ihm am nchsten ,morgen anmerkte4 ,gelingt es mir1 dem guten ,alten sein ,geheimnis zu entlocken1 so glaube ich1 dem ,knig#bid einen wesentlichen ,dienst zu leisten1 wenn ich es ,euer ,gnaden mitteile1 um ,sr4 ,majestt ein so kostbares und fr seinen ,dienst so ntzliches ,leben zu verlngern4 ,saint-,germain besitzt unermeliche ,reichtmer1 und wenn man ihm glauben will1 auch die schnsten ,geheimnisse der ,natur4 ,er spricht gelehrt darber1 ohne den ,geheimnisvollen zu spielen1 und sucht durch seine ,beweisfhrungen auch die ,unglubigsten zu bekehren1 anscheinend ohne jede ,hintergedanken4 ,seine ,reichtmer sind eine feststehende1 in ganz ,frankreich bekannte ,tatsache4 ,er steht in hchster ,gunst beim ,allerchristlichsten ,knig1 der ihm das ,schlo ,chambord zum lebenslnglichen ,wohnsitz angewiesen hat4 ,er zeigte uns ,steine von unschtzbarem ,wert und smtlich von unvergleichlicher ,gre und ,schnheit4 ,beiliegend bersende ich ,e4 ,e4 der ,wissenschaft halber die ,mae eines seiner schnsten ,opale1 der von tadelloser ,reinheit und herrlicher ,schnheit ist4 ,nach seiner ,behauptung besitzt kein ,herrscher der ,welt solche ,schtze1 wie er sie in ,steinen zu besitzen vorgibt4 ,er sagt1 da alle irdische ,gre ihm gleichgltig sei und da er nur auf den ,titel eines ,brgers ,anspruch erhebe4 ,von ,frankreichs ,unglck gerhrt1 hat er dem ,knig#bie seine ,dienste angeboten1 um das ,land zu retten1 und zu diesem ,zweck ist er nach ,holland gekommen4 ,aus seinem ,auftrag oder wenigstens dessen ,zweck macht er kein ,geheimnis4 ,wir sind gespannt1 welche ,mittel er hat2 nach seiner ,behauptung sind sie unfehlbar1 da sie von ihm allein abhngen4 ,er ist ein groer ,frsprecher der ,frau von ,pompadour und sucht sie von dem ,makel zu befreien1 den man ihr hier angeheftet hat4 ,er schreibt ihr das beste ,herz zu1 die redlichsten ,absichten und beispiellose ,uneigenntzigkeit4 ,ich hatte mit ihm ein langes ,gesprch ber die ,ursachen von ,frankreichs ,migeschick und ber die ,ministerwechsel4 ,folgendes sagte er mir hierber3 ,das ,grundbel ist die ,schwachheit des ,monarchen4 ,seine ,umgebung kennt seine bergroe ,gte und mibraucht sie1 und diese ,umgebung besteht nur aus ,kreaturen der ,brder ,pris#bif1 die allein ,frankreichs ganzes ,unglck verschulden4 ,sie haben alles verderbt und die ,plne des besten franzsischen ,brgers1 des ,marschalls von ,belle-,isle1 durchkreuzt4 ,daher die ,uneinigkeit und die ,eifersucht unter den ,ministern1 die jeder einem anderen ,herrscher zu dienen scheinen4 ,alles ist durch die ,brder ,pris verderbt3 mag ,frankreich zugrunde gehen1 wenn sie nur ihr ,ziel erreichen1 #hjj ,millionen ,vermgen zu erwerben4 ,unglcklicherweise besitzt der ,knig mehr ,gte als ,scharfblick1 um die ,bosheit seiner ,umgebung zu durchschauen4 ,da diese seine ,charakterschwche kennt1 tut sie nichts1 als seinen ,schwchen zu schmeicheln1 und findet dadurch vor allen anderen ,gehr4 ,die gleiche ,charakterschwche zeigt sich bei der ,mtresse4 ,sie kennt das bel1 hat aber nicht den ,mut1 ihm zu steuern48 ,er also1 ,saint-,germain1 will die radikale ,heilung unternehmen und macht sich anheischig1 durch seine ,manahmen in ,holland zwei ,mnner zu strzen1 die dem ,staate so schdlich sind und die man bisher fr ganz unersetzlich hielt4 ,hrt man ihn so frei von der ,leber sprechen1 so mu man annehmen1 da er seiner ,sache gewi ist1 oder man mu ihn fr den grten ,gimpel auf ,erden halten4 ,ich knnte ,euer ,gnaden noch manches ber diesen seltsamen ,mann und seine physikalischen ,kenntnisse erzhlen1 mte ich nicht frchten1 ,sie durch ,berichte zu ermden1 die mehr romanhaft als wirklich erscheinen4 ,doch halte ich mit meinem ,urteil noch zurck4 ,d',affry erweist ihm die grten ,aufmerksamkeiten und scheint ihn fr ein ,wunder zu halten4 ,saint-,germain hat die ganze ,welt durchstreift und spricht die meisten bekannten ,sprachen4 ,er war mehrmals in ,dresden und1 wie er mir sagte1 dem verstorbenen ,knig#big wohlbekannt4 ,auch in der ,musik leistet er ,hervorragendes4 ,er spielt vollendet ,violine und ,klavier und singt entzckend4 ,man luft ihm hier das ,haus ein1 wie einem ,wundertier1 und er ist in der ,tat ein sehr angenehmer ,gesellschafter4 ,kauderbach an den ,frsten ,golizyn#bih ,haag1 #ad4 ,mrz #agfj4 ,wir haben hier einen seltsamen ,mann4 ,es ist der berhmte ,graf ,saint-,germain1 der in ganz ,europa wegen seiner ,kenntnisse und seiner ungeheuren ,reichtmer bekannt ist4 ,er ist mit einem wichtigen ,auftrag in diesem ,lande betraut und redet viel davon1 er wolle hnlich wie frher die ,jungfrau von ,orleans ,frankreich retten4 ,wir mssen abwarten1 wie er es anfangen wird4 ,er hat ein ,lager von ,edelsteinen von grter ,schnheit4 ,er behauptet1 der ,natur ihre tiefsten ,geheimnisse entrissen zu haben und sie durch und durch zu kennen4 ,das ,merkwrdigste aber ist1 da er ber #aaj ,jahre alt sein will4 ,er sieht indes nicht lter als #de aus4 ,gaudeant bene nati#bii6 ,ich wnschte1 ich knnte sein ,geheimnis fr ,sie und auch fr mich selbst erlangen6 ,er ist ein warmer ,verteidiger der ,frau von ,pompadour und des ,marschalls von ,belle-,isle und verabscheut die beiden ,brder ,pris1 denen er die ,schuld an allem ,migeschick ,frankreichs zuschreibt4#cjj ,er spricht sehr frei ber die franzsischen ,verhltnisse -- vom ,knig bis zum ,hanswurst4 ,haag1 #ai4 ,mrz #agfj4 ,ich schrieb ,ihnen bereits von dem berhmten ,saint-,germain1 der gegenwrtig in ,amsterdam bei ,herrn ,hope wohnt4 ,er hat ,herrn ,yorke in seinem ,hause aufgesucht und ist drei ,stunden bei ihm geblieben#cja4 ,er hat hier weder zu ,herrn d',affry geschickt noch sich an ihn gewandt1 und doch hat er mir selbst erklrt1 er sei mit einem wichtigen ,auftrage betraut4 ,um jedoch die ,wahrheit zu sagen1 erscheint er mir zu anmalich und unvorsichtig1 als da man ihm glauben knnte1 da er ein allerhchst beauftragter ,unterhndler ist4 ,ich stelle ihn auf eine ,stufe mit dem berchtigten ,macanas1 den ,euer ,exzellenz hier #agdg kennen lernten1 oder wenigstens mit dem ,grafen ,seckendorff1 der im letzten ,jahre herkam#cjb4 ,ich mte mich sehr in ihm tuschen1 wenn er mit seinem ,auftrag ,erfolg hat4 ,unsere ,hollnder sind zu schwerfllig1 um auf solche ,schliche einzugehen4 ,immerhin zweifle ich nicht mehr1 da wichtige ,unterhandlungen im ,gange sind4 ,graf ,wackerbarth-,salmour#cjc an ,kauderbach ,dresden1 #bc4 ,mrz #agfj4 ,ihre ,kniglichen und ,kurfrstlichen ,hoheiten lesen stets mit ,vergngen1 was ,sie mir schreiben4 ,sie haben das ,bild1 das ,sie mir von ,saint-,germain entwarfen1 sehr fesselnd gefunden4 ,wir knnen es noch nicht bis ins einzelne deutlich erkennen4 ,aus der ,ferne wirkt es schn1 aber man mu es sich nher daraufhin ansehen1 ob alle seine ,zge bereinstimmen und zutreffen1 woran ich stark zweifle4 ,vor #ej ,jahren lernte ich den berchtigten ,huldashop kennen und verkehrte mit ihm4 ,er behauptete1 ber #hj ,jahre alt zu sein4 ,in ,danzig heiratete er #be bis #cj ,jahre spter eine ,prinzessin von ,holstein1 die ihn nach den ffentlichen ,nachrichten kurz darauf ermorden lie1 um sich in ,besitz seiner ,forschungen und ,geheimmittel zu bringen#cjd4 ,ich kannte einen ,mann1 den man als ,mitschuldigen an diesem ,mord in ,verdacht hatte2 er hat durch seinen ,reichtum eine groe ,rolle gespielt und groes ,aufsehen erregt4 ,derartige ,wundermnner blenden eine ,zeit lang2 man verliert sie aus dem ,gesicht1 wenn man es am wenigsten glaubt4 ,der ,opal1 dessen ,mae ,sie mir schickten1 scheint mir nicht so auerordentlich4 ,ich besitze einen orientalischen von fast gleicher ,gre1 und der ,knig hat viel ansehnlichere in seinem ,schatze4 ,wie ,sie wissen1 sind farbige ,steine1 so schn und hart sie scheinen mgen1 stets mit ,vorsicht zu genieen4 ,bei den ,diamanten handelt es sich darum3 besitzt er viele8 sind sie gro und von tadellosem ,wasser8 ,seine politischen ,errterungen bedrfen m4 ,e4 grndlicher ,beweise und ,darlegungen4 ,am meisten zu seinen ,gunsten scheint mir zu sprechen1 da ihm der ,knig von ,frankreich in seiner ,huld das ,schlo ,chambord geschenkt hat2 denn ein so bedeutendes ,lehen kann er nur infolge von hervorragenden ,leistungen im ,dienste der ,krone erhalten haben4 ,kauderbach an ,graf ,wackerbarth-,salmour ,haag1 #d4 ,april #agfj4 ,wir kennen den angeblichen ,grafen ,saint-,germain bisher nur nach dem ,rufe1 den er geflissentlich selbst verbreitet3 ber seine geheimnisvolle ,herkunft1 sein hohes ,alter und seine ,geheimnisse4 ,trotzdem steht fest1 da er am franzsischen ,hofe eine ,zeitlang hoch in ,gunst stand und sehr ausgezeichnet wurde4 ,aber das alles war von kurzer ,dauer und hat sich sehr gendert4 ,herr d',affry hat mir indes versichert1 er sei von ,stand1 wenn auch kein geborener ,franzose4 ,er selbst behauptet1 ,spanier zu sein4 ,haag1 #bd4 ,april #agfj4 ,wie ich soeben erfahre1 hat der ,kurier1 den d',affry letzten ,montag 7#ad4 ,april7 erhielt1 ihm ,befehl gebracht1 bei den ,generalstaaten die ,verhaftung und ,auslieferung des berchtigten ,grafen ,saint-,germain zu beantragen1 da er ein gefhrlicher ,mensch sei1 mit dem ,se4 ,majestt aus guten ,grnden unzufrieden ist4 ,d',affry hat diesen ,befehl dem ,gropensionr mitgeteilt und letzterer dem stndigen ,ausschu der ,provinz ,holland ,bericht erstattet4 ,der ,vorsitzende dieses ,ausschusses1 ,graf ,bentinck1 hat den ,mann gewarnt1 ihn nach ,england abreisen lassen1 und zwar hat er ihm dazu seinen eigenen ,wagen geschickt#cje4 ,am ,tage vor seiner ,abreise war ,saint-,germain vier ,stunden beim englischen ,gesandten#cjf4 ,er hat sich gerhmt1 mit der ,herbeifhrung des ,friedens beauftragt zu sein4 ,ich habe jedoch die ,schriftstcke gesehen1 auf die er sich fr seine ,mission beruft#cjg1 und habe darin nichts gefunden1 was seine ,behauptung erhrtet4 ,belle-,isle pflegt mit den elendesten ,zeitungsschreibern und ,projektenmachern in ,briefwechsel zu stehen und ihre ,offenbarungen sehr teuer zu bezahlen4 ,dieser ,saint-,germain hat uns so viele andere grobe und elende ,mrchen erzhlt1 da man ihn nur mit ,widerwillen zum zweitenmal hrt1 es sei denn1 da man sich ber dergleichen ,aufschneidereien belustigen will4 ,dieser ,mann kann kein zehnjhriges ,kind betrgen1 geschweige denn aufgeklrte ,mnner4 ,es ist also anzunehmen1 da die ,protektion1 die er findet1 andere ,grnde und ,zwecke hat1 als ,verhandlungen durch ihn anzuknpfen4 ,ich betrachte ihn als ,abenteurer ersten ,ranges1 der mit seinen ,mitteln am ,ende ist1 und ich wrde mich sehr tuschen1 wenn er kein tragisches ,ende nhme4 ,unter den englischen ,offizieren1 die hier sind1 haben einige ihn in ,london vor #bj ,jahren gekannt und sprechen mit grter ,verachtung von ihm4 ,sie halten ihn fr einen einfachen ,violinspieler4 ,haag1 #b4 ,mai #agfj4 ,der ,abenteurer hat sich hier als geheimer ,unterhndler des ,marschalls ,belle-,isle aufgespielt und ,briefe von ihm#cjh gezeigt1 denen allerdings die ,glaubwrdigkeit nicht ganz abzusprechen ist4 ,er lie durchblicken1 da ,belle-,isle ganz im ,sinne der ,frau von ,pompadour1 aber im ,gegensatz zu ,choiseul1 leidenschaftlich nach ,frieden trachte4 ,er hat stark aufgetragen und mit den strksten ,farben die ,kabalen1 die ,not und die ,zwistigkeiten geschildert1 die in ,frankreich herrschen sollen1 und durch solche ,schmeicheleien hat er das ,vertrauen der englischen ,partei zu gewinnen geglaubt4 ,andrerseits hat er an den ,marschall ,belle-,isle geschrieben#cji1 d',affry wisse die ,bestrebungen des ,grafen ,bentinck-,rhoon weder zu wrdigen noch zu untersttzen4 ,dabei sei ,bentinck von den besten ,absichten beseelt und wnsche nichts so sehr1 als die franzsischen ,verhandlungen mit ,england zu frdern4 ,diese ,briefe sind an d',affry zurckgesandt worden1 mit der ,weisung1 zu verhindern1 da ,saint-,germain sich in irgendeine ,angelegenheit einmische1 falls er seine ,dreistigkeit nicht damit ben wolle1 da er bei der ,rckkehr nach ,frankreich seine ,tage in einem ,kerkerloch beschlsse#caj4 ,trotz dieses ,verbots fuhr ,saint-,germain fort1 ,reden zu halten und ,schritte zu tun1 um sich auch weiterhin das ,ansehen eines bedeutenden ,mannes zu geben4 ,er hat beharrlich den englischen ,gesandten besucht1 der ihn aber scheinbar verachtete4 ,herr von ,rhoon hat ihn beschtzt1 ihn bevorzugt und viel ,aufhebens von ihm gemacht1 und als d',affry seine ,auslieferung verlangte1 hat er ihn vor der ganzen ,stadt nach ,london reisen lassen#caa4 ,ich frchte1 der ,elende wird noch ,anla zu manchen ,skandalgeschichten geben4 ,er hat gedroht1 alle ,urkunden nebst einer ,rechtfertigungsschrift zu verffentlichen4 ,er ist ein ,gauner1 der eine ,rolle spielen will4 ,,xi ,friedrich der ,groe und ,voltaire#cab ,voltaire an ,knig ,friedrich #ae4 ,april #agfj4 ,ihre ,gesandten werden in ,breda#cac wohl mehr erfahren1 als ich wei4 ,der ,herzog von ,choiseul1 ,graf ,kaunitz und ,herr ,pitt verraten mir ihr ,geheimnis nicht4 ,bekannt soll es nur einem ,herrn von ,saint-,germain sein1 der einst in der ,stadt ,trient mit den ,vtern des ,konzils gespeist hat und wahrscheinlich die ,ehre haben wird1 ,e4 ,m4 in etwa fnfzig ,jahren zu besuchen4 ,der ,mann ist unsterblich und allwissend4 ,knig ,friedrich an ,voltaire ,meien1 #a4 ,mai #agfj4 ,ein ,kongre in ,breda wird nicht stattfinden1 und ich lege die ,waffen erst nach drei weiteren ,feldzgen nieder4 ,das ,pack soll sehen1 da es mein ,entgegenkommen gemibraucht hat1 und der ,knig von ,england wird den ,frieden nur in ,paris und ich ihn in ,wien unterzeichnen 444 ,der ,graf von ,saint-,germain ist nur ein ,ammenmrchen#cad4 ,,xii ,aus der ,geschichte des ,siebenjhrigen ,krieges8 von ,friedrich dem ,groen#cae ,der ,knig sandte einen ,unterhndler nach ,frankreich1 der die ,absichten des ,versailler ,hofes sondieren und ihm1 sowie dem ,knig von ,england ,bericht erstatten sollte4 ,die ,wahl fiel auf einen jungen ,edelsheim#caf 444 ,er wurde in ,paris leidlich aufgenommen4 ,man bedeutete ihm in unbestimmten ,ausdrcken1 da die ,erledigung seines ,auftrages von der mehr oder minder schnellen ,beilegung der ,streitpunkte zwischen ,england und ,frankreich abhngen wrde4 ,man habe jedoch gehrt1 der ,knig von ,preuen gedenke1 den ,knig von ,polen auf ,kosten zahlreicher deutscher ,kirchenfrsten zu entschdigen#cag1 die er skularisieren wolle4 ,das aber knne der ,allerchristlichste ,knig nie und nimmer zugeben4 ,edelsheim brachte dem ,knig den ,bescheid nach ,freiberg und reiste dann nach ,london1 um ihn den grobritannischen ,ministern zu bermitteln4 ,zugleich mit ,edelsheim tauchte in ,london ein anderer ,politiker auf1 eine rtselhafte ,erscheinung1 ber deren ,wesen man nie ins klare gekommen ist4 ,er nannte sich ,graf ,saint-,germain1 hatte in franzsischen ,diensten gestanden und sich bei ,ludwig ,,xv4 so in ,gunst gesetzt1 da der ,knig ihm das ,schlo ,chambord schenken wollte4 ,nun spielte er die ,rolle eines ,gesandten1 befate sich ohne ,vollmacht mit ,unterhandlungen und uerte sich zugleich in beleidigender ,weise ber ,frau von ,pompadour und den ,herzog von ,choiseul4 ,die ,englnder behandelten ihn als ,abenteurer und wiesen ihn aus4 ,ob nun aber das englische ,ministerium ,saint-,germain nicht traute oder infolge seiner ,eroberungen die ,hoffnungen hher schraubte1 oder ob es gar mit der ,erklrung des ,versailler ,ministeriums ber den ,kongre#cah unzufrieden war1 kurz1 das ,ministerium beauftragte den englischen ,vertreter im ,haag1 ,yorke1 mit der ,mitteilung an den franzsischen ,gesandten d',affry1 der ,knig von ,grobritannien wre zum ,frieden geneigt und bte seine ,hand zur ,abhaltung eines ,sonderkongresses1 falls ,frankreich die ungeschmlerte ,erhaltung ,preuens zur ,grundlage der ,prliminarien mache4 ,frankreich antwortete1 es wnsche zwar nichts sehnlicher als die ,beilegung seiner ,streitigkeiten mit ,england4 ,da es aber mit ,preuen gar nicht im ,kriege liege1 so knne es ber die ,interessen des ,knigs von ,preuen nicht zugleich mit denen ,seiner ,britischen ,majestt verhandeln4 ,mit dieser ,antwort schwand die ohnedies schwache ,hoffnung1 die man auf die ganze ,verhandlung gesetzt hatte4 ,,xiii ,aus3 ,the ,london ,chronicle8#cai ,freitag1 #b4 ,mai #agfj4 ,haag1 #bf4 ,april4 ,ein gewisser ,graf ,saint-,germain1 von dem seit ber drei ,monaten viel gesprochen wurde1 ist verschwunden4 ,auf ,antrag einer benachbarten ,macht sollen die ,generalstaaten einen ,verhaftsbefehl gegen ihn genehmigt haben4 ,er ist nach ,london entflohen1 der ,abfallgrube von ,paris und ,rom4 ,montag1 #e4 ,mai #agfj4 ,der ,graf ,saint-,germain1 der in unserer letzten ,nummer als aus ,holland hier angekommen gemeldet wurde1 ist ein ,auslnder1 dem der ,knig von ,frankreich in seinem ,lande ,zuflucht gewhrt hat4 ,da er fand1 da die ,freiheit1 mit der er von den ffentlichen ,angelegenheiten sprach1 ihn in eine schiefe ,lage bringen konnte1 verlie er ,paris und ging nach ,holland1 wo er angeblich mit ganz geheimen ,unterhandlungen zwischen ,frankreich und der ,republik betraut war4 ,herr d',affry stellte einen frmlichen ,antrag1 ihn zu verhaften und ihn unter guter ,bedeckung nach ,antwerpen zu schicken#cbj1 von wo er nach ,frankreich gebracht werden sollte4 ,aber der angebliche ,graf bekam rechtzeitig ,wind davon und entfloh nach ,england4 ,freitag1 #i4 ,mai #agfj4 ,der ,mann1 der in ,holland unter dem ,namen ,graf ,saint-,germain auftrat 444 und krzlich in ,england eingetroffen ist1 wurde in seiner ,wohnung in ,london ermittelt und in polizeilichen ,gewahrsam gebracht4 ,montag1 #bf4 ,mai #agfjcba4 ,rotterdam1 #ah4 ,mai4 ,der ,graf ,saint-,germain ist in ,london in ,freiheit gesetzt worden und hier eingetroffen#cbb4 ,noch whrend seiner ,gefangenschaft hatte er zahlreiche ,unterredungen mit mehreren ,mitgliedern des ,geheimen ,rats1 die zu noch weiteren ,mutmaungen ,anla geben4 7,gazette de ,bruxelles47 ,montag1 #cj4 ,juni #agfjcbc4 ,wie wir aus ,paris erfahren1 haben mehrere vornehme ,personen beim ,knig ,schritte zugunsten des ,grafen ,saint-,germain getan1 der so viel von sich reden machte4 ,seine ,majestt war im ,begriff1 ihm zu verzeihen1 als es sich herausstellte1 da der ,graf ein ,spion des ,knigs von ,preuen am franzsischen ,hofe und sein ,vertreter bei ,frau von ,pompadour war4 ,freitag1 #bb4 ,august #agfj4 ,wie wir erfahren1 hat der berhmte ,graf ,saint-,germain1 der vor kurzem hier war1 sich in ,altona niedergelassen4 ,,xiv ,graf ,danneskjold-,laurwigen#cbd an ,saint-,germain ,kopenhagen1 #c4 ,april #agfj4 ,gern htte ich den brieflichen ,verkehr mit ,ihnen fortgesetzt1 solange ich nicht das ,glck habe1 ,sie zu sehen4 ,aber ich kenne leider ,ihre ,adresse nicht1 und ich wagte ,sie nicht zu stren1 bis der ,kammerherr ,baron von ,gleichen#cbe mir versicherte1 da ,sie mich mit ,ihrem ,angedenken beehrten4 ,nehmen ,sie dies als ,zeichen meiner ,dankbarkeit und meiner ,freude an1 von neuem ,gelegenheit gefunden zu haben1 ,ihnen fr all die ,gte und ,freundschaft zu danken1 womit ,sie mich in ,england beehrt haben4 ,den ,degen1 den ,sie mir geschenkt1 und die ,briefe1 die ,sie mir geschrieben haben1 habe ich als einen ,besitz bewahrt1 der zu kostbar ist1 um mich je davon zu trennen1 aber die ,ehre1 da ,sie meiner gedenken1 ist zu tief in mein ,herz geschrieben1 als da ich diese ,gelegenheit nicht benutzte1 um ,sie der tiefen ,achtung zu versichern1 die ich ,ihrem teuren ,selbst schulde4 ,bitte1 geben ,sie mir ,nachricht von sich und ,ihren ,wnschen1 falls ich ,ihnen hierzulande irgendwie dienlich sein kann4 ,und glauben ,sie mir1 ich bin so erfreut1 meinen ,freund wiederzufinden 7gestatten ,sie mir diesen ,ausdruck71 da ich nicht wei1 wie ich ,ihnen all meine ,dankbarkeit ausdrcken soll4 ,bitte nehmen ,sie diesen ,brief freundlich auf und glauben ,sie mir1 ich kann mit ehrlicher ,freude versichern1 da ich bin und zeitlebens sein werde ,ihr usw4 ,,graf ,,saint-,,germain ,,in ,,holland 7#agfb7 ,i ,aus dem ,schriftwechsel des ,herzogs von ,choiseul#cbf ,graf d',affry an ,choiseul ,haag1 #bc4 ,mrz #agfb4 ,der sogenannte ,graf ,saint-,germain1 der vor zwei ,jahren mit der angeblichen ,vollmacht zum ,abschlu eines ,friedens zwischen uns und ,england hierher kam und dessen ,auslieferung als ,betrger zu beantragen ich ,befehl erhielt#cbg1 hat sich seitdem in den ,provinzen der ,republik und in deren ,nachbarschaft unter fremdem ,namen heimlich herumgetrieben4 ,doch erfuhr ich in den letzten ,tagen1 da er unter dem ,namen eines ,amsterdamer ,kaufmanns ,noblet ein ,gut in ,geldern namens ,ubbergen vom ,grafen von ,welderen gekauft und dafr noch nicht mehr als ungefhr #cjjjj ,franken in franzsischer ,whrung gezahlt hat4 ,ich hielt es fr meine ,pflicht1 ,sie davon zu benachrichtigen und zu fragen1 ob ,seine ,majestt wnscht1 da ich gegen diesen ,mann durch eine neue ,eingabe bei den ,generalstaaten vorgehen oder ob ich ihn lieber laufen lassen soll1 da ja der ,hauptzweck meines ,einschreitens erreicht ist2 denn ich habe ihn derart in ,mikredit gebracht1 da er sich seitdem nicht mehr hervorwagt und sein ,leben dadurch zu fristen suchen mu1 da er mit ,hilfe seiner chemischen ,geheimmittel ,gimpel fngt4 ,choiseul an ,graf d',affry ,versailles1 #aj4 ,april #agfb4 ,wir haben den sogenannten ,grafen ,saint-,germain fr die ,unverschmtheit und ,betrgerei seines ,unterfangens bestraft und mssen es diesem ,abenteurer berlassen1 sich selbst vollends in den ,mikredit zu bringen1 in den wir ihn schon versetzt haben4 ,,ii ,aus den ,aufzeichnungen ,hardenbroeks#cbh #bj4 ,mrz #agfb4 ,der sogenannte ,graf ,saint-,germain wohnt jetzt auf ,ubbergen bei ,nimwegen4 ,er besitzt noch eine ,art ,rittergut in der ,nhe von ,zutphen4 ,er hat ein groes ,laboratorium in seinem ,hause1 in dem er tagelang sitzt4 ,er versteht die schnsten ,farben allen nur denkbaren ,dingen1 wie ,leder usw41 zu geben1 ist ein groer ,philosoph und ,kenner der ,natur4 ,er spricht sehr schn1 erscheint tugendsam1 sieht wie ein geborener ,spanier von erlauchter ,abstammung aus1 spricht von seiner verstorbenen ,frau ,mutter mit groer ,ehrerbietung4 ,manchmal unterschreibt er sich3 ,prinz von ,spanien8#cbi4 ,er ist stolz4 ,er will die ,fabriken der ,republik frdern1 doch ohne die eine oder andere ,stadt der ,provinz vor den brigen zu bevorzugen4 ,amsterdam hatte ihm nmlich fr die ,erlangung ausschlielicher ,vorrechte besondere ,vorteile angeboten4 ,viele ,dienste hat er dem ,grafen ,gronsfeld#ccj durch ,herstellung und ,lieferung von ,farben fr seine ,porzellanfabrik bei ,weesp geleistet4 ,mit ,herrn van ,rhoon#cca steht er sehr gut1 spricht und korrespondiert immer mit ihm4 ,er fhrt auch eine auerordentliche auslndische ,korrespondenz1 ist an allen ,hfen bekannt4 ,von dem verstorbenen ,prinzen von ,wales#ccb1 der einen schlechten ,charakter hatte1 wurde er sehr schlecht behandelt4 ,da aber ,saint-,germain unschuldig war1 ist ihm bei seiner ,freilassung volle ,genugtuung gegeben worden#ccc4 ,mit den ersten ,leuten in ,frankreich hat er in ,briefwechsel gestanden1 und er spricht viel ,gutes von ,frau ,pompadour usw4 ,er ist sehr oft in ,amsterdam1 kommt viel zu ,g4 ,hasselaar#ccd4 ,er besitzt ungewhnlich schne ,steine1 ,rubine1 ,saphire1 ,smaragden und ,diamanten4 ,man sagt1 da er die ,kunst verstnde1 ,diamanten helleres ,wasser zu geben und ,edelsteine zu verschnern usw4 ,er ist sehr freigebig1 besitzt groe ,gter in der ,pfalz und sonst in ,deutschland4 ,in ,amsterdam wohnt er einmal im ,hotel der vornehmen ,welt1 dann wieder wo anders und bezahlt berall gut4 99 99 99 ,spter1 im ,august #agfb1 ist er von ,amsterdam fortgezogen4 ,er hat ,kleider1 ,spitzen1 ja selbst ,geld von dem ,perckenmacher ,chaudon geliehen1 das er ihm binnen acht ,tagen zurckzahlen sollte4 ,er hat ihn jedoch brieflich um weitere acht ,tage ,aufschub gebeten4 ,er hat berdies eine ,wohnung in ,chambord in ,frankreich gehabt#cce4 ,dort soll er sich geuert haben1 da er die ,tochter eines gewissen ,lambert#ccf heiraten wolle4 ,dadurch sind diese ,menschen ruiniert worden4 ,illustration3 ,karl ,graf ,cobenzl ,,saint-,,germain ,,in ,,den ,,sterreichischen ,,niederlanden 7#agfc7 ,i ,aus dem ,schriftwechsel des ,grafen ,karl ,cobenzl#ccg ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #h4 ,april #agfc4 ,vor etwa drei ,monaten ist der unter dem ,namen ,saint-,germain bekannte ,mann hier durchgekommen und hat mich aufgesucht4 ,ich fand in ihm den seltsamsten ,menschen1 der mir im ,leben begegnet ist4 ,seine ,herkunft kenne ich noch nicht genau2 ich glaube jedoch1 da er einer heimlichen ,verbindung aus einem mchtigen und berhmten ,hause entsprossen ist4 ,er ist im ,besitz groer ,mittel1 lebt aber uerst einfach4 ,er wei alles und zeigt eine bewundernswerte ,rechtschaffenheit und ,seelengte4 ,in einem zahlreichen ,bekanntenkreise hat er vor meinen ,augen einige ,versuche gemacht1 von denen ich ,eurer ,exzellenz einige ,proben senden werde4 ,die wesentlichsten bestehen in der ,verwandlung von ,eisen in ein ,metall1 das ebenso schn ist wie ,gold und sich wenigstens ebenso zu allen ,goldschmiedearbeiten eignet1 ferner in der ,frbung und ,bearbeitung von ,leder in einer solchen ,vollkommenheit1 da es alle ,maroquins der ,welt und die vollkommensten ,gerbverfahren bertrifft4 ,auch die ,seiden- und ,wollfrberei hat er zu einer bisher unbekannten ,vollendung gebracht4 ,hlzer frbt er in den lebhaftesten ,farben1 und zwar durch und durch1 ohne ,indigo oder ,cochenille1 mit den einfachsten ,zutaten und somit sehr billig4 ,er stellt auch ,malfarben her1 das ,ultramarin so tadellos wie das aus ,lapislazuli gewonnene4 ,schlielich nimmt er den zum ,malen verwendeten len den ,geruch und stellt aus ,rbl und anderen noch schlechteren ,stoffen das beste ,provencer l her4 ,alle diese ,erzeugnisse sind vor meinen ,augen hergestellt und befinden sich in meinen ,hnden4 ,ich habe sie aufs schrfste prfen lassen1 und da ich einen ,millionengewinn darin erblicke1 habe ich die ,freundschaft1 die er mir erweist1 dazu benutzt1 ihm alle seine ,geheimnisse zu entlocken4 ,er berlt sie mir und verlangt nur einen angemessenen ,gewinnanteil1 wohlverstanden1 erst wenn ein ,gewinn da ist4 ,da alles ,wunderbare notwendig zweifelhaft erscheinen mu1 habe ich die zwei ,klippen vermieden1 mich tuschen zu lassen und mich auf bermige ,ausgaben einzulassen4 ,zur ,vermeidung der ersten ,klippe habe ich einen ,vertrauensmann herangezogen1 in dessen ,gegenwart ich die ,versuche vornehmen lie4 ,dabei habe ich mich voll berzeugt1 da es mit diesen ,erzeugnissen seine ,richtigkeit hat und da sie billig sind4 ,betreffs des zweiten ,punktes habe ich ,herrn von ,surmont -- so nennt sich ,saint-,germain jetzt -- einen guten1 zuverlssigen ,kaufmann aus ,tournai#cch beigegeben1 bei dem er jetzt arbeitet4 ,die sehr geringen ,vorschsse habe ich durch ,frau ,nettine#cci zahlen lassen1 deren ,sohn und ,schwiegersohn1 ,herr ,walckiers#cdj1 diese ,manufaktur leiten sollen1 sobald die ,einnahmen aus den ersten ,versuchen uns in den ,stand setzen1 sie ohne ,risiko anzulegen4 ,der ,augenblick des ,gewinnes steht schon bevor1 denn zwei unserer besten ,kaufleute1 ,barbieri und ,francolet1 sind ber die ,schnheit der ,seidenfarben so entzckt1 da sie mir zur ,zeit alle ,seiden zum ,frben geben1 die sie in den hiesigen ,provinzen wie in ganz ,niederdeutschland vertreiben4 ,diese ,einzelheiten sind noch sehr unvollkommen1 aber ich bitte ,e4 ,e41 sie nur als vorlufigen ,bericht ber eine ,sache zu betrachten1 die fr die ,staatsfinanzen und die ,wohlfahrt der ,vlker ,ihrer ,majestt von grter ,bedeutung werden kann und mu4 ,zugleich versichere ich ,e4 ,e41 da ich keine betrchtliche ,summe aufs ,spiel setzen werde4 ,bald werde ich ausfhrlicher berichten und eine genaue ,berechnung des ,gewinns1 die ich schon in ,arbeit habe1 einsenden4 ,inzwischen bitte ich um ,gutheiung des ,geschehenen4 ,ich glaube mich nicht zu tuschen1 wenn ich versichere1 da die ,sache fr das ,wohl der ,monarchie von grter ,wichtigkeit ist4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #ai4 ,april #agfc4 ,ich will heute nur auf die ,wunder eingehen1 die der berchtigte ,graf ,saint-,germain aus ,freundschaft fr ,e4 ,e4 vollbringen will4 ,ich sehe die ,dinge aus der ,entfernung und somit ohne den ,zauber der ,aufmachung4 ,aber ,sie schreiben mir von ,tatsachen1 von unter ,ihren ,augen gemachten ,versuchen1 die die strengsten ,prfungen und ,untersuchungen siegreich bestanden haben4 ,was soll man dazu sagen8 ,nur das eine1 da der ,zweifel1 ob das alles richtig gesehen wurde1 hier um so begrndeter ist1 weil einerseits auch die gescheitesten ,leute auf chemische ,versuche hereingefallen sind1 und weil andrerseits zwischen ,versuchen im ,kleinen und der ,herstellung im ,groen ein himmelweiter ,unterschied ist4 ,ein ,modell ist noch keine ,maschine1 und ein ,versuch beweist noch nichts zu ,gunsten einer ,fabrik1 deren ,anlage kostspielige ,vorbereitungen1 unsichere ,vorschsse und sehr teure ,betriebseinrichtungen kostet4 ,ich wei nicht1 was ,e4 ,e4 bereits fr den ,betrieb im ,groen beschlossen haben4 ,frau ,nettine scheint die gleichen ,erwartungen wie ,e4 ,e4 an den ,erfolg dieser ,unternehmung zu knpfen4 ,herr ,walckiers leitet den wirtschaftlichen ,teil1 d4 h4 die ,verwaltung4 ,das kann auch den ngstlichsten ,finanzmann beruhigen4 ,aber der ,charakter des sonderbaren ,mannes1 der mehr geeignet ist1 die ,menschen zu betren als sie zu berzeugen1 flt mir kein ,vertrauen und keine ,sicherheit ein4 ,beiliegend ein paar ,anekdoten ber sein ,leben4 ,ich stehe zwar nicht fr ihre ,richtigkeit ein1 doch war ihr ,verfasser an den ,szenen beteiligt1 die sich in ,frankreich abgespielt haben4 ,der ,rest ist allgemein bekannt4 ,das ,stck ist in der ,tat eine ,komdie4 ,nur frchte ich ein wenig1 wir werden den ,stoff fr ihren letzten ,akt liefern1 und darum halte ich es fr unklug1 fr die ,inszenierung eine betrchtliche ,summe aufs ,spiel zu setzen4 ,zudem sprechen ,e4 ,e4 sehr zuversichtlich von den ,reichtmern des ,herrn von ,surmont4 ,welche ,gewiheit haben ,sie darber8 ,welcher ,art sind diese ,reichtmer8 ,bestehen sie in ,geld1 ,wertpapieren1 ,landbesitz1 ,handelseffekten8 ,hier sind viele ,nebel zu verscheuchen1 bevor wir klar sehen4 ,ich mchte1 da ,e4 ,e4 sowohl ber die ,grundlage des ,unternehmens wie ber die ,verhltnisse des ,erfinders ,ausknfte einziehen1 um meine ,zweifel zu beheben1 und da ,sie die mir in ,aussicht gestellte ,denkschrift durch einen ,sachverstndigen ausarbeiten lassen1 der die ,einzelheiten klar und deutlich anordnet und in seinem ,gutachten soviel ,licht verbreitet1 da wir die ,dinge zu beurteilen vermgen4 ,alles1 was ich ,ihnen schreibe1 steht noch unter dem ersten ,eindruck ,ihrer ,mitteilung von den ,wundern1 die ,sie uns verheien4 ,ohne die von ,ihnen angefhrten ,tatsachen htte die ,sache mich eher belustigt als mir ,eindruck gemacht4 ,aber es kommt gegenwrtig vor allem darauf an1 die ,interessen ,ihrer ,majestt nicht aufs ,spiel zu setzen4 ,das mu ich ,ihnen besonders anempfehlen4 ,ich erwarte mit ,spannung positivere ,ausknfte4 ,anekdoten ber die wunderbare ,persnlichkeit1 die sich gegenwrtig in ,brssel aufhlt#cda ,vor vier ,jahren lebte dieser eigenartige ,mann in ,frankreich unter dem ,namen eines ,grafen ,saint-,germain4 ,er besa angeborene ,beredtsamkeit1 sprach mehrere ,sprachen flieend1 war fein gebildet1 verstand den ,geschmack1 die ,neigungen und ,schwchen derer zu erfassen1 deren ,vertrauen er gewinnen will1 kannte alle ,kniffe und ,pfiffe der ,adepten grndlich und wute sich von den ,groen am ,versailler ,hofe bewundern und umwerben zu lassen1 ja sogar mehrere geheime ,unterredungen mit dem ,knig und der ,marquise 7von ,pompadour7 zu erlangen4 ,er fand solchen ,anklang1 da man nicht nur von seiner erlauchten ,herkunft berzeugt war1 sondern auch glaubte1 er werde die ,finanzen durch sein tiefes ,wissen und seine wunderbaren ,geheimmittel wiederherstellen1 und ,wohlstand werde unter seiner wohlttigen ,schpferhand erblhen4 ,diese ,bezauberung whrte eine ,weile4 ,er hielt alle1 die sich einen ,anteil an seiner ,freigebigkeit und an den von ihm versprochenen ,wundern versprachen1 in einer ,art von ,ehrfurcht1 so da sie sogar auf das ,recht des ,zweifels verzichteten4 ,sie wagten ihm nicht die geringste ,frage ber die ,mglichkeit seiner wunderbaren ,geheimmittel zu stellen1 um dies schpferische ,wesen nicht zu krnken4 ,trotz seiner einstudierten ,miene und seines wohl berlegten ,benehmens1 seiner zurechtgelegten ,reden und seines stets auf die ,umwelt berechneten ,auftretens entschlpften ihm ,unvorsichtigkeiten und ,prahlereien1 die die ,illusion htten zerstren mssen4 ,eines ,tages verga er sich so weit1 an einer ,tafel1 an der die erlauchtesten ,personen des ,hofes saen1 zu sagen1 nur das ,haus ,bourbon sei ihm auf ,erden ebenbrtig4 ,ein ,mann1 der einem seiner grten und erlauchtesten ,bewunderer nahestand1 sah mit ,kummer1 wie dieser ,herr sich blindlings in die ,hirngespinnste des ,grafen ,saint-,germain verrannte1 und wagte ihm gegenber einige ,zweifel zu uern4 ,er fand zunchst schroffe ,zurckweisung1 lie aber nicht locker und setzte es durch1 den ,grafen ,saint-,germain in seiner ,wohnung in ,paris berraschen zu drfen4 ,er ging tatschlich hin und fand ihn in einer ziemlich unsauberen ,wohnung4 ,er fragte ihn ber seine ,geheimmittel aus1 bekam von ihm aber nur ein paar ,farbproben zu sehen1 sowie eine ,art von ,zauberbuch1 eine alte ,scharteke mit ,angaben ber chemische ,prozeduren1 deren ,wertlosigkeit schon bei flchtiger ,durchsicht sofort erhellte4 ,diese ,feststellungen1 die er dem genannten ,herrn mitteilte1 erschtterten ,saint-,germains ,kredit4 ,obwohl er immer nur von seinen ,reichtmern1 von seinen ,geldmitteln an allen ,pltzen ,europas1 von den ,schiffen1 die er auf dem ,meere hatte1 und von seiner ,beteiligung an allen bekannten ,banken erzhlte1 beging er die ,unklugheit1 vom ,grafen ,saint-,florentin ein ,landgut fr #ahjjjjj ,franken zu kaufen und einen frmlichen ,kaufvertrag aufzusetzen4 ,an den ,tagen1 wo die ,raten fllig waren1 trafen keine ,zahlungen noch ,wechselbriefe ein1 und der ,kufer verlie ,frankreich4 ,in ,holland angelangt1 sprengte er aus1 er htte vom ,allerchristlichsten ,knig ,vollmacht zu ,friedensverhandlungen mit ,england#cdb4 ,herr d',affry schpfte ,verdacht1 meldete ,saint-,germains uerungen an seinen ,hof und erhielt vom ,minister des ,auswrtigen ,befehl1 ihn verhaften zu lassen4 ,saint-,germain bekam ,wind davon und entfloh nach ,england4 ,dort hielt er sich nur sehr kurz auf1 vermutlich1 weil das englische ,ministerium1 das damals mit dem ,versailler ,hof unterhandelte1 eine ,frankreich verdchtige ,person nicht aufnehmen wollte4 ,man riet ihm1 das ,land zu verlassen4 ,seitdem hat die ffentlichkeit den eigenartigen ,mann aus den ,augen verloren4 ,man glaubte1 er htte sich nach ,berlin begeben1 aber wahrscheinlicher ist es1 da er sich in ,holland verborgen hielt4 ,kaunitz an ,maria ,theresia ,wien1 #bb4 ,april #agfc4 ,in der ,generalverwaltung der ,niederlande bereitet sich eine ,szene vor1 deren ,ausgang mir so zweideutig erscheint1 da ich mich verpflichtet fhle1 ,eure ,kaiserliche und ,apostolische ,majestt schon jetzt darauf vorzubereiten1 wie ich diese ,komdie ansehe4 ,aus dem beiliegenden ,auszug eines ,berichtes des ,grafen ,cobenzl#cdc ersehen ,e4 ,m41 welche ,wunder ein seltsamer ,mann1 der vor vier ,jahren unter dem ,namen eines ,grafen ,saint-,germain in ,frankreich auftrat1 zur ,bereicherung ,ihrer ,finanzen und ,untertanen vollbringen will4 ,graf ,cobenzl spricht mit solcher ,zuversicht von dem vlligen ,gelingen mehrerer unter seinen ,augen gemachter ,versuche4 ,mehr noch3 ,frau ,nettine geht so hitzig darauf ein1 da ich die ,mglichkeit der ,sache nicht abzustreiten wagte1 obgleich ich versucht bin1 das ,ganze als bloe ,vision und ,betrgerei anzusehen4 ,ich habe den ,grafen ,cobenzl also aufgefordert1 uerst vorsichtig zu sein1 keine ,staatsgelder aufs ,spiel zu setzen und ,nachforschungen ber die ,reichtmer seines angeblichen ,orakels anzustellen1 von denen er und ,frau ,nettine mit solcher ,begeisterung1 indessen ohne nhere ,angaben1 sprechen4 ,zu dem ,zweck habe ich dem ,grafen ,cobenzl die gleichfalls beiliegende ,antwort erteilt und die ,anekdoten ber das ,leben des angeblichen ,grafen ,saint-,germain beigefgt#cdd1 die zu meiner ,kenntnis gelangt sind4 ,damit habe ich ihre groen ,plne weder verworfen noch gebilligt4 ,mglicherweise befinden sich unter der groen ,zahl von ,geheimmitteln1 deren ,ausbeutung so glnzende ,erfolge verspricht1 auch ein paar recht brauchbare4 ,mglicherweise aber lst sich auch alles in ,dunst auf4 ,auf jeden ,fall wre es angezeigt1 wenn ,e4 ,m4 den ,inhalt meines ,berichts geheim halten wollten2 denn im ersteren ,falle wrde ,saint-,germain zu sehr eine ,entlarvung frchten1 und im zweiten mte man die ,schwachheit der ,regierung1 die sich von einem ,schwindler anfhren lie1 mit einem ,schleier zudecken4 ,eigenhndiges ,marginal ,maria ,theresias ,ich bin vllig berzeugt1 da das von ,ihnen entworfene ,bild mehr zutrifft als das ,cobenzl'sche und da diese ,torheit geheim gehalten werden mu4 ,ich wnschte1 der ,minister wre von ihr geheilt4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #bh4 ,april #agfc4 ,auf den ,erla vom #ai4 d4 ,m4 versichere ich zunchst1 da die ,wunder1 die ich tglich sehe1 so gro und zugleich so einfach und so leicht sind1 da es mich gar nicht wundern wrde1 wenn ,e4 ,e4 nicht daran glauben wollten4 ,auch mir fiel es schwer1 das zu glauben1 was ich selbst gesehen habe und dann andere sehen lie1 die bessere ,augen haben als ich4 ,jedes chemische ,verfahren mu selbst denen verdchtig sein1 die in dieser ,wissenschaft besser ,bescheid wissen als ich4 ,aber wie soll man den ,glauben an etwas verweigern1 das sich vor den eigenen ,augen abspielt1 das man selbst macht und das im groen wie im kleinen das gleiche sein mu8 ,denn es ist doch ausgeschlossen1 da mit einem ,mittel1 womit ein ,stck gefrbt wird1 nicht auch hundert ,stck zu frben sind4 ,dazu kommt die vllige ,klarheit der physikalischen ,grnde1 so da man erkennt1 da ,ursache und ,wirkung gleich unfehlbar sind4 ,wie ich ,e4 ,e4 schon berichtete1 sind die ,kosten nicht bermig1 und die weiteren ,ausgaben sollen aus dem ,gewinn bestritten werden4 ,zur ,verwandlung des ,eisens1 zum ,frben von ,holz1 ,wolle1 ,seide1 ,stoffen und ,leder sind bereits folgende ,einrichtungen getroffen4 ,wir haben einen guten1 zuverlssigen ,fabrikanten in ,tournai#cde angenommen und lassen dort die ntigen ,vorbereitungen treffen4 ,wir haben ihm den jungen ,lannoy beigegeben1 den ,e4 ,e4 in ,wien oft gesehen haben4 ,alles wird so weit vorbereitet1 da ,frau ,nettines ,sohn am #ae4 oder #af4 ,mai1 nach der ,rckkehr seiner ,mutter von ihrer ,reise nach ,paris1 die sie am #a4 antritt1 nach ,tournai fahren kann1 um dort das ,verfahren zu sehen1 das ,geheimnis zu erfahren und die ,herstellung zu lernen4 ,bevor ich ,punkt fr ,punkt auf die ,mitteilungen ber unseren ,mann antworte1 bitte ich ,e4 ,e4 zu bedenken1 da er nichts von uns verlangt und mir sein ,geheimnis berlassen will4 ,seine persnlichen ,eigenschaften sind uns ziemlich gleichgltig1 wofern er uns sein ,geheimnis preisgibt1 das ich zum ,teil schon besitze und das ich auf die obengenannte ,weise ganz erfahren werde4 ,nur darauf kommt es an4 ,ich sprach zuversichtlich von den ,reichtmern dieses ,mannes4 ,folgendes wei ich darber4 ,er besitzt ein ,landgut in ,holland1 das zu zwei ,dritteln bezahlt ist1 und ,wertsachen1 die der ,kaufmann1 der sie in ,seeland verpfndet hat1 auf ber eine ,million schtzt4 ,diese ,wertsachen lt er herkommen1 um sie bei ,frau ,nettine zu hinterlegen4 ,alles soll in einer ,denkschrift von berufener ,feder ausfhrlicher dargelegt werden4 ,bis dahin bitte ich ,e4 ,e4 versichert zu sein1 da ich sparsam und nur im ,einvernehmen mit ,frau ,nettine vorgehen werde4 ,ich komme zu den ,anekdoten1 die ,e4 ,e4 mir gtigst mitteilten4 ,die groen ,fhigkeiten1 die man unserem ,manne zuschreibt1 sind ,tatsache1 aber1 wie ich hinzufgen mu1 verachtet er die ,adepten1 und abgesehen von den ,unterredungen1 die er mit dem ,allerchristlichsten ,knig1 der ,marquise und den ,ministern hatte1 besitzt er viele ,briefe von der ,marquise und den ,ministern1 von denen er ,gebrauch machen knnte1 wenn er sich fr die ,hrte rchen wollte1 mit der ,frankreich ihn behandelt hat4 ,er stammt bestimmt aus einem erlauchten ,hause1 aber das tut nichts zur ,sache1 und so mu ich ihm gegenber das ,geheimnis wahren1 das er mir darber anvertraut hat4 ,er prahlt allerdings gelegentlich damit1 aber unmglich kann man an seinen ,wundern zweifeln4 ,ich habe ihm tausend ,einwnde gemacht1 aber er hat sie alle widerlegt3 ,ursache und ,wirkung haben mich vllig berzeugt4 ,die unbesonnene ,bemerkung1 die ihm entfahren sein soll1 kann zutreffen4 ,wie gesagt1 ist er in dieser ,hinsicht ruhmredig4 ,ein ,mensch1 der seine ,herkunft verbergen will1 macht bisweilen ungewhnliche uerungen1 um die1 welche ihn ausforschen wollen1 irrezufhren4 ,aber nochmals3 das tut nichts zur ,sache4 ,die ,person1 die ihn durch berraschung entlarven wollte1 hat ihn nicht gekannt4 ,er hat tausend ,chemikalien in seinem ,zimmer1 mit denen er gar nichts macht4 ,er streut sie umher1 damit man nicht auf die kommt1 die er wirklich benutzt4 ,bei seinem ,charakter wird man ihm sein ,geheimnis durch berrumplung nicht entreien4 ,er berlt es mir aus ,freundschaft1 und sicher wird er es nicht anders berlassen4 ,er spricht von seinen ,reichtmern und mu groe besitzen2 denn berall1 wo er war1 hat er prachtvolle ,geschenke gemacht1 viel ausgegeben und nie jemand um etwas gebeten1 auch nirgends ,schulden hinterlassen4 ,der ,umstand mit dem ,landgut des ,herrn von ,saint-,florentin ist mir nicht bekannt4 ,aber ich habe ,einsicht in ,schriftstcke gehabt1 aus denen ich den ,grund seiner ,reise nach ,holland ersah4 ,es handelte sich um folgendes4 ,der ,marschall ,belle-,isle1 dem er besonders nahestand1 schickte ihn insgeheim nach ,holland1 um mit dem ,general ,yorke ber einen ,sonderfrieden zu verhandeln4 ,das hat er getan2 d',affry wurde eiferschtig und beschwerte sich lebhaft4 ,der ,herzog von ,choiseul war ber die ,sache wie ber die ,form aufgebracht und verfuhr gegen ,saint-,germain in der allgemein bekannten ,weise#cdf4 ,ich habe die ,schriftstcke gesehen und finde auf ,saint-,germains ,seite kein ,verschulden4 ,aber selbst wenn ein solches vorlge1 tte es nichts zur ,sache2 denn hier handelt es sich nur um ,erlangung seiner ,geheimmittel4 ,ich habe anfangs gefrchtet1 da ,frankreich1 nachdem es ihn aus ,holland und ,england vertrieben hat1 ihn auch hier verfolgen mchte4 ,aber er ist schon seit vier ,monaten hier1 und ,frankreich hat bisher nichts unternommen4 ,da dies noch geschehen knnte1 frchte ich um so weniger1 als ,frau ,nettine den ,grafen ,starhemberg#cdg und ,herrn de ,laborde#cdh aufklren wird1 und diese werden sicher verhindern1 da ,frankreich bei uns seinethalben vorstellig wird4 ,nach seiner ,abreise aus ,england hat er sich in ,holland aufgehalten4 ,er hatte dort besonders enge ,beziehungen zum ,grafen ,bentinck#cdi1 ,herrn van ,gronsfeld-,diepenbroek#cej und dem ,brgermeister ,hasselaar#cea in ,amsterdam4 ,er hat das ,gut ,ubbergen gekauft#ceb1 nach dem er sich ,surmont nennt4 ,dort wollte er eine ,manufaktur einrichten4 ,der ,zufall fhrte ihn hierher1 und er besuchte mich auf der ,durchreise4 ,seine ,kenntnisse in der ,malerei und ,zeichenkunst bildeten den ,anknpfungspunkt2 allmhlich kam er auf seine ,entdeckungen zu sprechen4 ,infolge meiner ,unglubigkeit ging er auf ,einzelheiten ein4 ,da ich fr ,freundschaft empfnglich bin1 bezeigte ich ihm die meine und machte ihn mit ,frau ,nettine bekannt4 ,die ausgezeichnete ,erziehung1 die sie ihren ,kindern gibt1 machte ihm ,eindruck1 und er schlo sich derart an sie und an mich an1 da ich glaube1 wir knnten ihn zu allem bringen4 ,das ist seine ganze ,geschichte4 ,e4 ,e4 werden sobald wie mglich genaue und ausfhrliche ,einzelheiten ber alle unsere ,versuche nebst den ,proben unserer ,erzeugnisse erhalten und daraus erkennen1 da die ,sache ihre ,richtigkeit hat4 ,inzwischen wollen ,e4 ,e4 berzeugt sein1 da wir uns auf bermige ,ausgaben nicht einlassen werden1 und da ein glcklicher ,zufall uns durch diesen ,mann1 mag er sein1 wer er will1 ein ,mittel geschenkt hat1 um unsere ,provinzen zu bereichern und den ,staatsfinanzen einen vielleicht ber ,erwarten groen ,gewinn zu verschaffen4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #aj4 ,mai #agfc4 ,die ,ausknfte ,eurer ,exzellenz zur ,behebung meiner ,zweifel an all den ,wundern1 die ,herr von ,surmont zugunsten unserer ,finanzen wirken soll1 vermehren nur meine berraschung4 ,noch einmal3 ich habe gegen ,tatsachen nichts einzuwenden und glaube1 wie ,e4 ,e4 schreiben1 da man mit einer ,chemikalie1 mit der man ein ,stck ,stoff frbt1 auch mehrere frben kann4 ,weniger leicht ist der ,nachweis1 da1 wenn das ,frben eines ,stckes nur einen ,gulden kostet1 das ,frben von tausend ,stck sich nur auf tausend ,gulden beluft4 ,zur ,herstellung im ,groen bedarf es der ,vorbereitungen1 besonders bei chemischen ,verfahren4 ,dazu kommt die ,verwaltung1 die ,notwendigkeit1 seine ,geheimverfahren einer groen ,zahl von ,menschen mitzuteilen1 tausend ,zuflle1 die durch ,nachlssigkeit1 ,untreue oder ,faulheit der ,arbeiter entstehen1 die ,preissteigerung der ,herstellungsmittel infolge starken ,bedarfes4 ,alle diese ,unkosten mssen berechnet und von dem ,gewinn abgezogen werden1 der aus einem ,versuch im ,kleinen errechnet ist4 ,hier gilt nicht die gewhnliche ,rechnung1 da zwei mal zwei vier ist4 ,deshalb gab ich ,e4 ,e4 zu bedenken1 da zwischen einem ,versuch im ,kleinen und der ,herstellung im ,groen ein himmelweiter ,unterschied ist1 und da man bei dergleichen ,untersuchungen nicht auf einfachen ,versuchen fuen kann4 ,bliebe mir somit auch nicht der geringste ,zweifel mehr ber das ,vorhandensein der wunderbaren ,geheimverfahren des ,herrn von ,surmont1 so kann ich mich doch nicht berzeugen1 da sie im ,grobetrieb einen so sicheren und gewaltigen ,gewinn abwerfen1 wie er ihn in ,aussicht stellt4 ,auch die ,geschichte von seinen ,wertsachen1 die auf eine ,million geschtzt und doch in ,seeland verpfndet sind1 erscheint mir hchst verdchtig4 ,ein so schwer reicher ,mann1 der ein ganzes ,peru in seiner ,brieftasche trgt1 verpfndet seine ,wertsachen und besitzt ein ,landgut1 das er noch nicht bezahlt hat6 ,wie ,sie mir zugeben werden1 lieber ,graf1 sind das auffllige ,widersprche4 ,aber schlielich halten die von ,ihnen gesehenen und von ,sachverstndigen geprften ,tatsachen mich ab1 diesen ,zweifeln und ,schwierigkeiten ganz nachzugeben4 ,ich bin nicht berzeugt1 aber ich mchte es werden1 und deshalb mache ich mir ,sorge darber1 da ,sie sich fr die ,anlage von so kostbaren ,manufakturen eine ,stadt an der ,grenze ausgesucht haben4 ,sie mssen dort notgedrungen die ganze ,aufmerksamkeit und ,eifersucht unserer ,nachbarn erregen4 ,auch ,herr von ,surmont selbst ist dort nicht vllig sicher4 ,ich bin wirklich berrascht1 ,herr ,graf1 da ,sie1 der ,sie sich als ,augenzeuge gewi mehr von seinen ,geheimmitteln versprechen1 als ich bisher zu hoffen vermag1 nicht gefrchtet haben1 den ganzen ,kram so aufs ,spiel zu setzen1 indem ,sie ihn in ,tournai anlegen4 ,doch auch das wird seine ,grnde haben4 ,somit erwarte ich mit ,spannung ,ihre ,denkschrift und ,ihre ,proben4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #ai4 ,mai #agfc4 ,ich will ,e4 ,e4 heute nicht mit langen ,einzelheiten ber ,herrn von ,surmont belstigen2 denn ich hoffe1 bald einen eingehenden ,bericht bersenden zu knnen4 ,alles ,wunderbare oder ,unbegreifliche berrascht1 selbst wenn man es greifbar vorgefhrt sieht4 ,die vorzgliche ,qualitt und die ,billigkeit mu uns den ,vorrang in der ,frberei und ,gerberei geben4 ,ich hoffe1 die ,proben zu erhalten1 und werde sie ,e4 ,e4 sofort bersenden4 ,inzwischen darf ich versichern1 da ich keinen ,schritt ohne ,frau ,nettine tue1 und da wir uns in den ,ausgaben beschrnken4 ,als ,ort habe ich ,tournai bestimmt1 weil die ,anlage dort billiger ist und ich dort einen ,vertrauensmann und ,sachverstndigen fr die ,manufakturen 7,rasse7 habe1 schlielich auch1 weil ich dort am wenigsten ,schwierigkeiten mit den abscheulichen ,znften befrchte4 ,mein ,mann kommt heute aus ,tournai zurck und wird in zwei bis drei ,tagen mit ,herrn von ,nettine wieder hinfahren4 ,dieser letztere allein soll in das ,geheimverfahren eingeweiht werden1 und dies ist derart1 da weder die ,arbeiter noch die ,werkmeister es je erraten knnen4 ,frau ,nettine hat bei ihrer ,reise nach ,paris nichts ,ungnstiges ber unseren ,mann gehrt und sich durch ihre ,schwiegershne die ,sicherheit verschafft1 da wir bei keiner einzigen ,unternehmung ,widerstand zu befrchten haben4 ,sobald ,herr ,nettine das ,geheimverfahren kennt1 werden wir einen richtigen ,vertrag aufsetzen1 den ich ,e4 ,e4 zur ,genehmigung unterbreiten werde4 ,damit werden unsere groen ,hoffnungen1 die ich auf das ,unternehmen setze1 zur ,gewiheit werden4 ,brssel1 #bg4 ,mai #agfc4 ,ich beehre mich1 ,e4 ,e4 die ,proben von ,metall1 gefrbter ,seide1 ,wolle1 ,leder und ,holz zu bersenden4 ,ich habe die ,pckchen mit den vom ,erfinder versehenen ,aufschriften und den von ihm gegebenen ,erluterungen gelassen4 ,ich hoffe1 ,e4 ,e4 werden alles vortrefflich finden4 ,ich wiederhole nur1 da all diese schnen ,frbungen mit den einfachsten ,mitteln hergestellt sind1 und da keine ,cochenille verwandt ist2 somit ist alles sehr billig4 ,alle anderen ,farben sind in gleicher ,weise zu erzielen4 ,grn gefrbte ,seide1 ,wolle oder ,holz habe ich nicht gesehen1 aber wie mein ,mann sagt1 kann er auch das machen4 ,sehr wichtig ist1 wie ich selbst nachgeprft habe1 da man nach erfolgter ,frbung aus dem ,farbwasser die schnsten ,malfarben1 selbst ,ultramarin1 gewinnt2 bisher aber brauchte man zum ,blau ,cochenille4 ,der ,erfinder glaubt jedoch1 ein ,verfahren zu finden1 wo dies sich erbrigt4 ,doch ich kann nur fr das einstehen1 was ich selbst sah4 ,nchsten ,sonntag#cec fhrt er mit ,nettine nach ,tournai und wird uns alle seine ,geheimverfahren angeben4 ,nettine wird sie selbst ausprobieren1 bis er sicher ist1 sie nachahmen zu knnen4 ,danach werden wir unseren ,vertrag entwerfen1 und ich werde ihn ,e4 ,e4 zur ,genehmigung vorlegen4 ,ich brauche wohl nicht hinzuzufgen1 da diese ,farben nicht die einzigen sind1 mit denen wir frben knnen4 ,befehlen ,e4 ,e4 noch andere zu haben1 so bedarf es nur der ,zusendung einer ,probe4 ,brssel1 #bh4 ,mai #agfc4 ,nach ,abgang der ,proben1 die ich ,e4 ,e4 bersandte1 bergab mir ,herr von ,surmont die beiliegende ,denkschrift1 die zur weiteren ,erluterung dient#ced4 ,ich hoffe1 in einigen ,tagen melden zu knnen1 da er uns seine ,geheimverfahren angegeben hat2 denn er wird morgen bestimmt mit dem jungen ,nettine abreisen4 ,dorn#cee an ,cobenzl ,wien1 #h4 ,juni #agfc4 ,der ,herr ,kanzler wollte heute die drei ,briefe ,e4 ,e4 vom #bg4 und #bh4 ,mai d4 ,j4 beantworten1 wurde aber durch eine starke ,kolik daran verhindert4 ,ich beehre mich also1 ,e4 ,e4 in seinem ,auftrage mitzuteilen1 da die ,proben von gefrbter ,seide und ,wolle hier nicht die gleiche ,bewunderung erregt haben wie in ,brssel4 ,das ,frben von ,holz ist keine ,seltenheit und eignet sich nicht zu einem ,handelsartikel1 der in ,wettbewerb mit ber fnfzig indischen ,holzarten treten mu4 ,diese sind eine schner als die andere und smtlich von einer berlegenheit in den ,farben und auch sonst fr die ,kunstschreinerei so viel besser geeignet1 da man sie stets ,ihren billigen gefrbten ,hlzern vorziehen wird4 ,die ,metalle sind das verdchtigste und zugleich das belangloseste von all diesen ,wundern4 ,nur das ,leder scheint einige ,beachtung zu verdienen4 ,es werden ,musterkarten von gefrbter ,seide und ,wolle1 die wir hier haben1 aufgestellt werden4 ,neben jeder ,gattung wird der ,preis fr ein ,pfund vermerkt4 ,eine andere ,musterkarte wird ber gefrbtes ,leder aufgestellt werden4 ,die ,metalle werden chemisch geprft und analysiert werden4 ,e4 ,e4 sollen alle ,ausknfte erhalten1 die wir uns ber diese ,dinge beschaffen knnen4 ,inzwischen aber sind wir weit entfernt1 sie fr so uerst gewinnbringend zu halten1 wie man es in den ,niederlanden hofft4 ,der ,herr ,kanzler kann also nicht umhin1 ,e4 ,e4 mitzuteilen1 da alle ,vorarbeiten1 die etwa zur ,herstellung im ,groen im ,gange sein sollten1 einzustellen sind1 und da mit ,herrn von ,surmont nichts abzuschlieen ist1 bis wir in der ,lage sind1 ,ihnen den ausdrcklichen ,befehl ,ihrer ,majestt hierber kundzugeben4 ,damit soll aber nicht alles verworfen werden4 ,unter diesen ,geheimverfahren befinden sich einige1 die1 im ,kleinen angewandt1 wohl etwas ,gewinn abwerfen knnten4 ,aber nach den ,proben zu urteilen1 befindet sich darunter nichts1 dessentwegen man so groe ,ausgaben aufs ,spiel setzen drfte1 wie sie schon die ,vorbereitungen zur ,anlage eines ,grobetriebes vielleicht erfordern4 ,herr von ,surmont verspricht uns in seiner ,denkschrift zwar ,fortschritte in der ,feinheit und ,leuchtkraft der ,farben2 er mte aber doch wissen1 da wir uns ein ,urteil darber nur aus den ,proben bilden knnen1 und die sprechen so wenig zu seinen ,gunsten1 da unsere hiesigen ,farben fr ,seide weit besser sind als die seinen4 ,es berrascht uns hier etwas1 da man seine ,erzeugnisse nicht mit anderen verglichen hat1 oder1 wenn dies geschehen ist1 da man sich hat tuschen knnen4 ,man hat in ,brssel -- oder sollte sie doch haben -- die prachtvollen englischen und die glnzenden1 schnen franzsischen ,farben1 mit denen die des ,herrn von ,surmont keinen ,vergleich aushalten4 ,werden diese doch selbst von unseren ,wiener ,farben bertroffen4 ,die ,billigkeit kann diesen ,mangel nicht aufwiegen2 denn entweder will man nur fr den ,absatz in den ,niederlanden arbeiten1 und dann ist die ,sache gewi nicht der ,mhe wert1 oder man will auch ans ,ausland verkaufen und dessen ,seiden zum ,frben ins ,land ziehen4 ,im letzteren ,falle wrden aber die ,frachtkosten und ,kommissionsgebhren1 der ,zeitverlust und zu alledem die ,minderwertigkeit der ,farben den ,gewinn1 der aus der ,billigkeit entspringen knnte1 auf ein ,nichts herabdrcken4 ,das ,frben ohne ,cochenille und ,indigo ist kein ,kunststck4 ,kunckel1 ,lmery#cef und viele andere sehr verbreitete ,bcher geben das ,geheimnis und das ,verfahren der ,herstellung an4 ,nur wenn man ohne diese ,farbstoffe so lebhafte1 schne1 leuchtende und haltbare ,farben herstellen knnte wie diejenigen1 die auf ,cochenille1 ,indigo und anderen teuren ,farbstoffen beruhen1 so wre das ebenso ertragreich wie selten4 ,aber gerade das vermit man bei den ,surmont'schen ,proben4 ,was ich ,e4 ,e4 mitzuteilen habe1 schliet nicht aus1 da ,sie ,herrn von ,surmont in der bisherigen ,weise weiter empfangen4 ,im ,gegenteil1 man darf ihm kein ,mitrauen zeigen4 ,e4 ,e4 wollen nur darauf bedacht sein1 nichts zu unternehmen1 nichts abzuschlieen und keine erhebliche ,ausgabe zu machen1 bis der ,herr ,kanzler ,ihnen die ,absichten ,ihrer ,majestt ber die ,gesamtheit ,ihrer ,unternehmungen mitteilen kann4 ,hiervon wollen ,e4 ,e4 auch ,frau ,nettine in ,kenntnis setzen4 ,dorn an den ,kommerzienrat ,thys in ,klagenfurt 7,wien1 #i4 ,juni #agfc47 ,im ,vertrauen auf ,ihre ,einsicht und ,rechtschaffenheit mchte der ,herr ,kanzler ,sie ber eine ,angelegenheit um ,rat fragen1 die fr ,ihre ,heimat1 die ,niederlande1 ebenso belangreich ist wie fr den ,dienst ,ihrer ,majestt4 ,somit mchten ,sie nach ,empfang dieses ,schreibens oder wenigstens baldmglichst mit der ,post hierher kommen4 ,die ,reisekosten werden ,ihnen erstattet4 99 99 99 ber das ,ergebnis der ,untersuchungen von ,thys berichtet ,kaunitz am #ba4 ,juli #agfc an ,maria ,theresia3 ,da es sich um eine ,unternehmung handelte1 die nach ,cobenzls stndig wiederholter ,versicherung von grtem ,nutzen fr den ,staat sein sollte1 und ich in meinem ,eifer dies ,ziel sehnlichst herbeiwnschte1 lie ich aus ,klagenfurt den ,kommerzienrat ,thys kommen1 um ihn insgeheim zu ,rate zu ziehen4 ,er hatte der hiesigen ,beurteilung der ,proben von ,surmonts ,geheimverfahren und der ,unzutrglichkeit ihres ,staatsbetriebes nichts hinzuzufgen und hielt es gleichfalls fr unmglich1 diesen ,erzeugnissen einen ,absatz zu verschaffen1 der den in den ,niederlanden gehegten berspannten ,erwartungen entsprach4 ,durch einen praktischen ,versuch in ,gegenwart des ,departements-,referenten#ceg stellte er fest1 da die meisten ,surmont'schen ,farben nicht mal die erforderliche ,qualitt besaen4 ,auch war er berzeugt1 da das ,gelb1 wenn es auch leuchtender war als das hiesige1 gegen das franzsische und englische ,gelb nicht aufkommen kann4 ,schlielich hatte ,surmont in seiner ,denkschrift#ceh erklrt1 da in den ,niederlanden niemals ,stoffe aus ,ziegenhaar gefrbt worden seien1 wie er sie zu frben sich anheischig machte1 aber ,thys versicherte1 er selbst htte ,brsseler ,kamelott in dem gleichen ,kbel mit ,tuch zusammen scharlachrot gefrbt1 und beides sei gleich gut ausgefallen48 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #ai4 ,juni #agfc4 ,e4 ,e4 erhalten demnchst einen ausfhrlichen ,plan der ,manufaktur in ,tournai4 ,wenn die ,sache auch nicht so groartig ist1 wie ich geglaubt habe1 werden hoffentlich ,e4 ,e4 die berzeugung gewinnen1 da der ,versuch sich lohnt4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #ba4 ,juni #agfc4 ,die ,vorstellung1 die ,sie immer noch von den angeblichen ,geheimnissen ,ihres ,adepten haben1 steigert sich nachgerade zur ,begeisterung4 ,das geht ber meine ,begriffe4 ,da ,sie an ,ort und ,stelle die gefrbten ,stoffe mit den englischen1 franzsischen und hollndischen vergleichen und durch sachkundige ,kaufleute den ,umsatz der ,frberei in ,europa abschtzen lassen knnen -- wie ist es da denkbar1 da ,sie sich einbilden1 ,ihre ,farben1 die1 bis auf das ,gelb1 tatschlich ganz gewhnlich sind1 wrden ,nachfrage finden oder es ergbe sich die ,mglichkeit zu einem anstndigen ,gewinn8 ,dabei spreche ich gar nicht einmal von dem ,riesengewinn1 den man ,ihnen eingeredet hat4 ,da ,sie absolut nichts ,neues zu bieten haben1 kommt auch ein ,monopol gar nicht in ,frage1 der einzige ,weg1 auf dem sich ,neuheiten wenigstens fr eine ,zeitlang ausbeuten lassen4 ,ihre ,hlzer und ,metalle sind nur ,armseligkeiten -- verzeihen ,sie mir den ,ausdruck1 mein lieber ,graf6 ,von dem ,holze zu reden1 lohnt nicht einmal die ,mhe4 ,was haben ,sie mit dem ,metall vor8 ,gesetzt1 es eignete sich zur ,herstellung von ,leuchtern1 ,lichtputzern1 ,feuerzeugen usw41 wollen ,sie fr das alles ,werksttten anlegen oder das ,metall in ,barren oder ,blcken verkaufen8 ,in diesem ,falle wird es entweder nachgeahmt1 und ,sie haben nur die ,unkosten davon1 oder es kommt in ,mikredit durch die ,mngel1 die so viele verschiedene minderwertige ,verbindungen von ,kupfer und ,zink in ,verruf gebracht haben1 wie ,tombak1 ,similor u4 a4 m41 die eines guten ,goldberzuges bedrfen1 um ertrglich zu sein4 ,im ersten ,falle aber frage ich3 ,wo ist die ,aussicht auf ,riesengewinne8 ,wo ist auch nur die ,mglichkeit1 die ,konkurrenz so vieler1 schon bestehender derartiger ,fabriken aus dem ,felde zu schlagen8 ,welche ,sicherheit haben ,sie1 auch nur die ,anlage-1 ,verwaltungs- und ,betriebskosten zu decken8 ,von ,ihren len will ich schweigen4 ,wie ich mir ,ihren ,abenteurer vorstelle1 mu ich glauben1 da es ihm gelingen wird1 ,ihnen auch hierbei wie bei allem brigen etwas vorzumachen4 ,wie1 ,herr ,graf8 ,jemand1 der anderthalb ,millionen ,vermgen und so wunderbare ,geheimmittel besitzt1 sollte nicht selbst ,gebrauch davon machen1 sondern ,ihnen aus purer ,freundschaft seine ,reichtmer ausliefern8 ,wahrhaftig1 ein derartiges ,benehmen spricht aller ,wahrscheinlichkeit zu sehr ,hohn1 als da es auf irgendwen ,eindruck machen knnte4 ,wre der ,mann seiner ,sache gewi1 er brauchte ,sie nur um ,genehmigung zu bitten und dann auf eigene ,rechnung zu arbeiten4 ,aber seine ,geheimmittel werden teuer zu stehen kommen1 so sagen ,e4 ,e4 jetzt selbst1 und doch soll ihre ,ausbeutung spottbillig sein4 ,mich deucht1 wir stehen damit vor der ,lsung des ,knotens1 und so erklrt sich auch die ,freundschaft1 die ihn zu seinen vertraulichen ,erffnungen gedrngt hat4 ,wie dem aber auch sei1 ich habe ,sie rechtzeitig gewarnt1 kein ,geld auf ,kosten ,ihrer ,majestt aufs ,spiel zu setzen4 ,ich nehme daher an1 da ,sie nicht zu weit gegangen sind1 und warne ,sie nochmals1 etwas aufs ,spiel zu setzen1 bis wir auf ,grund ,ihrer ,denkschrift klar1 ganz klar sehen4 ,erst dann knnen wir ,sie zu betrchtlichen ,ausgaben oder kostspieligen ,verpflichtungen ermchtigen4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #be4 ,juni #agfc4 ,ich berichte ,e4 ,e4 ganz gehorsamst ber alles1 was ich mit meinem eigenartigen ,manne abgeschlossen habe4 ,der ,ordnung halber mu ich einen ,teil von dem wiederholen1 was ich in meinen frheren ,berichten gesagt habe4 ,der ,mann suchte mich hier gleichsam nur auf der ,durchreise auf4 ,trotzdem seine ,lebensgeschichte und selbst seine ,person in geheimnisvolles ,dunkel gehllt ist1 fand ich bei ihm hervorragende ,begabung fr alle ,knste und ,wissenschaften4 ,er ist ,dichter1 ,musiker1 ,schriftsteller1 ,arzt1 ,physiker1 ,chemiker1 ,mechaniker und ein grndlicher ,kenner der ,malerei4 ,kurz1 er hat eine universelle ,bildung1 wie ich sie noch bei keinem ,menschen fand1 und er spricht alle ,sprachen fast gleich gut1 am besten ,italienisch1 ,franzsisch und ,englisch4 ,er hat fast die ganze ,welt bereist1 und da er bei all seinen ,kenntnissen sehr unterhaltsam war1 verbrachte ich meine ,muestunden sehr angenehm mit ihm4 ,ich kann ihm nur hufige ,prahlereien ber seine ,talente und seine ,herkunft zum ,vorwurf machen4 ,bis dahin drehten sich unsere ,gesprche nur um ,gegenstnde der ,bildung und ,unterhaltung4 ,als er aber von seinen ,geheimmitteln anfing1 mir davon ,erzeugnisse zeigte und ,hoffnung machte1 sie mir mitzuteilen1 wollte ich mich nicht lnger auf mich allein verlassen und machte ihn mit ,frau ,nettine bekannt4 ,sie war von den ,talenten des ,herrn von ,surmont nicht weniger begeistert als ich4 ,er bezeugte die grte ,freundschaft fr sie1 ihre ,familie und fr mich selbst1 und wir ersahen daraus1 da es nur von uns abhing1 in ,besitz aller seiner ,geheimmittel zu kommen4 ,also prften wir eifrig ihre ,brauchbarkeit und ersahen aus manchen ,proben und den ,gutachten aller ,sachverstndigen1 da sein ,metall vielleicht gut ist1 da seine ,frbstoffe hervorragend sind1 da seine ,hlzer weit besser ausfallen als die in ,frankreich gefrbten1 da seine ,lederarten von grter ,bedeutung sind1 und da seine ,hte einen sehr erheblichen ,handelsartikel bilden knnen4 ,je weiter wir mit ihm kamen1 desto mehr erkannten wir1 da seine seltenen ,gaben ,hand in ,hand mit uerstem ,eigensinn gingen1 da er unseren ,wnschen nur entgegen kam1 damit wir uns den seinen anbequemten1 und da es kein anderes ,mittel gbe1 seine ,geheimmittel zu erlangen1 als in die ,anlage einer ,fabrik zu willigen4 ,hierzu whlte ich die ,stadt ,tournai aus den frher genannten ,grnden#cei4 ,doch dazu waren ,ausgaben ntig4 ,um mich darauf einzulassen1 htte es der vorgngigen ,erlaubnis bedurft1 die ich aber von ,e4 ,e4 nicht erlangen konnte4 ,so sprang denn ,frau ,nettine mit ihrem gewohnten ,eifer ein und erklrte sich1 wie sie selbst an den ,herrn ,referendar schrieb#cfj1 gern bereit1 das ,unternehmen auf eigene ,rechnung zu fhren1 falls ,ihre ,majestt es nicht bernehmen wolle4 ,die ,anlage #a enthlt die ,aufstellung der von ihr bereits aufgewandten sowie der noch weiter erforderlichen ,summen4 ,wir haben also unsere ,manufaktur begrndet4 ,der ,graf ist mehrfach nach ,tournai gereist1 und der ,kaufmann ,rasse1 bei dem ich ihn untergebracht hatte1 hat ihn mit grtem ,eifer untersttzt4 ,unterdessen erzhlte der ,graf uns von seinen ,reichtmern1 insbesondere von den ,wertsachen1 die er in ,holland htte4 ,wir wollten ,erkundigungen darber einziehen1 und der ,kaufmann aus ,nimwegen1 sein ,geschftsfreund1 veranschlagte sie auf mindestens eine ,million4 ,da der ,graf kein ,geld hatte und seine ,wertsachen herkommen lassen wollte1 machte ,frau ,nettine ihm die in ,anlage #b aufgefhrten ,vorschsse4 ,wir merkten indes1 da der ,nimweger ,geschftsfreund mit ihm unter einer ,decke stecken mute2 die hier eingetroffenen ,wertsachen waren ganz unbedeutend1 und was in ,holland verblieben ist1 besteht nur aus ,gemlden1 die er sehr hoch bewertet1 die aber wenig ,wert zu haben scheinen4 ,auerdem merkten wir1 da der ,graf verschuldet war und von seinen ,glubigern in ,holland gedrngt wurde4 ,dazu herrscht in seinen ,privatverhltnissen so wenig ,ordnung und ,sparsamkeit1 da wir angesichts seiner ,kenntnisse darber staunen4 ,wir konnten also nur wnschen1 ihn loszuwerden1 seine ,geheimmittel mglichst billig zu erfahren1 jede weitere ,ausgabe zu vermeiden und die ,leitung des ,unternehmens einem ,manne fortzunehmen1 der bei seinem ,mangel an ,ordnung die ,einknfte in unmigen ,ausgaben vergeudete4 ,zu dem ,zweck schickte ich den ,vicomte von ,nettine nach ,tournai1 damit er sich dort alle ,geheimmittel angeben lie und sie selbst ausprobierte4 ,sobald ich sicher war1 da wir sie besaen1 schickte ich meinen ,neffen#cfa mit ,herrn ,walckiers nach ,tournai1 um den ,handel mit dem ,grafen abzuschlieen4 ,das haben sie unter den in ,anlage #c angegebenen ,bedingungen getan4 ,wir sind jetzt also im ,besitz folgender ,geheimverfahren3 ,wir knnen ,eisen in ,metall verwandeln4 ,ist dies ,metall gut1 so ist es ein ,vorteil mehr4 ,taugt es nichts1 so ist die ,ausgabe verschwindend1 und wir gebrauchen auch nur wenig1 da fr das zum ,frben der ,hute erforderliche ,wasser nicht viel ntig ist4 ,aber diese ,frberei ist von hchster ,bedeutung1 und das ,metallwasser besorgt nicht blo das ,frben1 sondern zieht auch die ,hute zusammen1 wodurch sie strker werden und auch kernig bleiben4 ,wir haben also eine ,gerberei eingerichtet1 von der in ,anlage #d die ,rede ist4 ,anlage #e enthlt die ,gegenberstellung der bisher landesblichen ,preise fr die ,hute und der ,preise1 wie sie sich nach unserem ,verfahren stellen4 ,wir besitzen das ,verfahren zum ,frben von ,wolle1 ,seide1 ,garn1 ,ziegenhaar und ,baumwolle4 ,die ,wichtigkeit dieser ,sache ergibt sich aus dem in ,anlage #f dargelegten ,preisunterschied zwischen unserem ,frbverfahren und dem bisher angewandten4 ,der ,absatz ist sichergestellt2 denn unsere grten ,kaufleute haben uns bereits schleunigst ihre ,tuche1 ,kamelotte1 ,seiden und ,wollstoffe zum ,frben gegeben4 ,schon dieser ,gewerbszweig allein kann ,ihrer ,majestt betrchtlichen ,gewinn und den hiesigen ,provinzen unendlichen ,segen verschaffen4 ,der ,rckstand wird danach zum ,frben des ,holzes benutzt1 was ein kostenloser ,gewinn ist4 ,wre er auch unbedeutend1 so verdient er als ,reingewinn doch ,beachtung4 ,die ,malfarben1 die1 wie wir wissen1 von franzsischen ,malern ausprobiert sind1 bilden ebenfalls einen ,reingewinn ohne jede ,kosten1 denn sie werden nur aus dem ,bodensatz der obigen1 bereits benutzten ,frbstoffe gewonnen4 ,die ,hutfabrikation schlielich ist auch ein sehr betrchtlicher ,posten1 wie sich aus ,anlage #g ergibt4 ,aus allen diesen ,einzelheiten ersehen ,e4 ,e41 welche ,verfahren wir erworben haben1 welchen ,gewinn wir uns davon versprechen knnen und welche ,auslagen wir bereits gemacht haben4 ,ich brauche nur noch ber die weiter erforderlichen ,ausgaben zu berichten1 was in ,anlage #h ausgefhrt ist4 ,nun kommt es auf die ,allerhchste ,entscheidung an1 ob ,ihre ,majestt das ,unternehmen der ,frau ,nettine berlassen oder es auf eigene ,rechnung bernehmen will4 ,das letztere scheint mir in jeder ,hinsicht empfehlenswert4 ,in diesem ,falle mte man ,frau ,nettine ihre ,vorschsse auf das ,unternehmen mit vier ,prozent verzinsen und das ,kapital nach und nach aus dem ,gewinn zurckzahlen4 ,auch wre es recht und billig1 ihren ,sohn zum ,generaldirektor des ,unternehmens zu ernennen4 ,er eignet sich dazu besonders durch seinen ,eifer und seine ,einsicht und als ,alleinbesitzer des ,geheimverfahrens4 ,er brauchte nur ,seiner ,kniglichen ,hoheit#cfb und der berwachung des ,ministers unterstellt zu werden4 ,der ,staatsrat und ,lotteriedirektor ,walckiers#cfc knnte zum ,kniglichen ,kommissar fr das ,unternehmen ernannt und dies der ,lotterieverwaltung angegliedert werden4 ,in ,anbetracht des zu erzielenden ,gewinns knnte ,nettine entweder ein festes ,gehalt oder einen ,gewinnanteil bekommen4 ,ich bitte ,e4 ,e41 mir ber dies alles die ,befehle ,ihrer ,majestt zukommen zu lassen1 und bemerke nur noch1 da ich in alledem mit hchster ,billigung ,seiner ,kniglichen ,hoheit verfahren bin und diesen ,bericht1 den ich ihm vorgelesen habe1 nur auf seinen ,befehl absende4 ,,beilagen #a4 ,aufstellung der fr die ,manufaktur in ,tournai ausgegebenen ,gelder ,frberei und ,lager ,zwei groe ,huser1 das eine zum ,abschweifen der ,seide und zum ,frben berhaupt1 das andere als allgemeines ,lager1 nebst zwei kleinen anstoenden ,husern4 ,kaufsumme in ,gulden ,kurant #ca4jce ,gulden4 #e ,sols1 #d ,pfennig#cfd 7,,nb4 ,von diesen #ca4jce--e--d ,gulden sind nur #ab4djj bezahlt4 ,der ,rest ist auf die ,huser in ,hypotheken zu #d ,prozent aufgenommen47 ,gulden ,ein ,haus1 das mit dem ersten in ,verbindung steht1 #cjjj-- ,zum ,ankauf eines ,gelndes zwecks ,erweiterung der ,wasserleitung1 die durch den ,garten der ,frberei luft1 #fcj-- ,anlagen zur ,benutzung der ,wasserleitung #ajjj-- ,reparaturen an den vorgenannten ,husern #gejj-- ,noch im ,gange befindliche ,reparaturen hchstens #cjjj-- ,ein groer ,zinnkbel und ,kessel aus ,gelbkupfer fr die ,frberei #ecjj-- ,kleine ,kbel aus ,zinn u4 ,steingut1 ,pressen und anderes notwendiges ,frbereigert #cjjj-- ,drei ,zylinder #bjjj-- ------------ ,gesamtausgabe fr die ,frberei #eface--e--d ,gerberei ,gulden ,ankauf eines ,hauses fr die ,gerberei #ghjj-- ,fr notwendige ,umbauten #ijjj-- ,fr die notwendigen ,gerte #bejj-- -------- ,gesamtausgabe fr die ,gerberei #aicjj-- ,hutfabrik ,gulden ,ankauf eines ,hauses fr die ,hutfabrik #aejj-- ,vorgenommene und noch vorzunehmende ,reparaturen #bgfj-- ,gert fr #f ,walken #addj-- ------ ,gesamtausgabe fr die ,hutfabrik #egjj-- ,gulden ,ankauf eines ,hauses fr den ,grafen ,surmont #ac4ejj-- ,verschiedene andere ,ausgaben ,kosten und ,gebhren fr den ,ankauf ,gulden der obigen ,huser #hjj-- ,verschiedene ,ausgaben des ,herrn ,rasse fr die ,manufaktur #dejj-- ------- ,zusammen #ecjj-- ,gesamtaufstellung ,gulden ,ausgaben fr die ,frberei und das ,lager #eface--e--d ,gerberei #aicjj-- ,hutfabrik #egjj-- ,das ,haus fr den ,grafen #acejj-- ,verschiedene ,ausgaben #ecjj-- ------------ ,gesamtsumme ,gulden ,kurant #iiice--e--d #b4 ,aufstellung der ,vorschsse und ,auslagen fr den ,grafen ,surmont ,gulden ,verschiedene ,vorschsse der ,frau ,nettine #hagbj-- ,auslagen des ,herrn ,rasse und der ,frau ,nettine fr den ,unterhalt des ,grafen sowie fr seine ,reisen nach ,tournai usw4 #abbhj-- -------- ,gulden ,kurant #idjjj-- #c4 ,vorlufige ,bedingungen1 die zwischen ,graf ,cobenzl und dem ,grafen ,surmont vereinbart sind ,der ,graf von ,surmont wird lebenslnglich#cfe an den jetzt in ,tournai errichteten ,manufakturen zur ,hlfte beteiligt4 ,von dem ihm zufallenden ,gewinn sind die ihm vorgeschossenen ,summen und die fr ihn zu machenden ,auslagen abzuziehen4 ,nach erfolgtem ,abzug soll er ber seinen ,gewinn frei verfgen4 ,der ,graf verpflichtet sich dem ,grafen ,cobenzl gegenber noch zur ,angabe der ,herstellung von ,blau und ,grn1 der ,verfeinerung von len1 des ,krempelns von ,leder zur ,herstellung von ,hten oder zu jedem anderen1 ihm bekannten ,gebrauch1 sowie zur ,bekanntgabe jedes anderen ,geheimverfahrens oder jedes geeigneten ,mittels1 um die ,manufakturen zur grten ,vollendung zu bringen4 ,graf ,surmont hat diese ,bedingungen unterzeichnet4 #d4 und #e4 ,gerberei usw4 ,eine ,ochsenhaut im ,gewicht von #gj ,pfund kostet1 gegerbt und zugerichtet1 einschl4 des ,arbeitslohns und der ,unkosten #ad ,gulden #ae ,sols4 ,die ,haut verliert gewhnlich die ,hlfte ihres ,gewichts und wird mit #i ,sols das ,pfund verkauft1 somit #ce ,pfund #ae ,gulden #ae ,sols4 ,der ,gewinn auf jede ,haut betrgt #a ,gulden #aj ,sols oder #aa ,prozent4 ,eine ,kuhhaut im ,gewicht von #de ,pfund1 gegerbt und zugerichtet1 kostet #g ,gulden #ae ,sols4 ,vllig appretiert wiegt sie nur #ae ,pfund und wird das ,pfund zu #ad ,sols verkauft1 also fr #aj ,gulden #aj ,sols4 ,der ,gewinn fr jede ,haut betrgt #b ,gulden #ae ,sols oder etwa #bi ,prozent4 ,eine ,klberhaut im ,gewicht von #ab ,pfund1 gegerbt und zugerichtet1 kostet #c ,gulden4 ,appretiert wiegt sie nur #d ,pfund und wird das ,pfund zu #ag1e ,sols verkauft1 also fr #c ,gulden #aj ,sols4 ,gewinn #aj ,sols pro ,haut oder #af ,prozent4 #a ,dutzend ,ziegenfelle im ,gewicht von #bj ,pfund kommt auf #bc ,gulden4 ,appretiert wiegen diese ,hute nur #ah ,pfund und werden das ,pfund zu #b ,gulden1 also zu #cf ,gulden verkauft4 ,gewinn fr #a ,dutzend also #ac ,gulden oder etwa #ee ,prozent4 ,mit ,sumach in ,fett gegerbtes ,maroquinleder1 gleichfalls im ,gewicht von #bj ,pfund1 kommt pro ,dutzend auf #ah ,gulden #ae ,sols4 ,appretiert wiegt es nur #af bis #ag ,pfund und wird das ,pfund zu #b ,gulden #af ,sols verkauft1 also etwa #dd ,gulden #e ,sols4 ,der ,gewinn fr #a ,dutzend betrgt also #be ,gulden #aj ,sols oder etwa #ace ,prozent4 ,rotes ,maroquinleder1 mit ,gallpfeln gegerbt1 kostet im ,dutzend bei gleichem ,gewicht #cb ,gulden #aj ,sols4 ,appretiert wiegt es #ab ,pfund und wird das ,pfund fr mindestens #d ,gulden #ae ,sols verkauft1 somit #eg ,gulden4 ,gewinn #be ,gulden #aj ,sols pro ,dutzend oder #fh ,prozent4 ,ebenso weies ,maroquinleder4 ,das alles wird ohne die ,geheimverfahren des ,grafen ,surmont hergestellt1 und zwar durch ,mittel1 mit denen sich noch weit schnere ,farben noch billiger herstellen lassen4 #f4 ,frberei ,abschweifen der ,seide ,durch das ,geheimverfahren des ,grafen ,surmont sind bereits #ej ,prozent ,gewinn erzielt2 denn die ,seide verliert nur ihres ,gewichts1 beim gewhnlichen ,verfahren das doppelte4 ,auerdem ist es weit billiger1 denn das ,abschweifen der ,seide kostet gewhnlich #aj ,sols pro ,pfund1 hier aber hchstens #f4 ,auer diesen ,vorteilen ist die ,seide weit schner1 strker1 voller und nimmt die ,farbe weit besser an als bisher4 ,frben der ,seide ,rot4 ,ein ,pfund ,seide karmoisinrot zu frben kostet nur #ba ,sols1 in ,antwerpen #db ,sols4 ,der ,unterschied betrgt also #ajj ,prozent4 ,die gleiche ,menge in ,ponceaurot kostet nur #d ,gulden1 in ,antwerpen #bd4 ,das macht einen ,unterschied von #ejj ,prozent4 ,in ,hochrot kostet die gleiche ,menge nur #dj ,sols1 in ,antwerpen #ab ,gulden2 ,unterschied #fjj ,prozent4 ,feines ,kirschrot kostet nur #bj ,sols1 in ,antwerpen #d ,gulden2 ,unterschied #djj ,prozent4 ,rosa #bj ,sols1 in ,antwerpen #c ,gulden2 ,unterschied #cjj ,prozent4 ,violett4 ,ein ,pfund ,seide in feinem ,purpurviolett und anderen ,violettarten kostet nur #ah ,sols1 in ,antwerpen #cf ,sols2 ,unterschied #bjj ,prozent4 ,gelb4 ,ein ,pfund ,seide in krftigstem ,gelb1 z4 ,b4 fr ,litzen1 kostet nur #b ,gulden1 in ,antwerpen #aj ,gulden2 ,unterschied #ejj ,prozent4 ,die anderen ,schattierungen entsprechend4 ,frben von ,tuch1 ,wolle1 ,kamelott1 ,ziegenhaar usw4 ,rot4 ,das ,frben von ,tuch1 ,wolle1 ,kamelott und ,ziegenhaar in ,karmoisinrot1 ,hochrot1 ,scharlachrot und allen feinen roten ,farben kostet nur #g ,sols4 ,hier kosten diese ,farben #bh ,sols4 ,der ,unterschied betrgt #djj ,prozent4 ,rosa unter #e ,sols1 sonst #aj ,sols2 ,unterschied #bjj ,prozent4 ,violett4 ,tuch1 ,wolle1 ,kamelott und ,ziegenhaar kosten das ,pfund nur #f ,sols1 sonst #bd2 ,unterschied #djj ,prozent4 ,gelb4 ,tuch1 ,wolle1 ,kamelott und ,ziegenhaar kosten pro ,elle und ,pfund nur #b ,sols1 sonst #d ,sols2 ,unterschied #bjj ,prozent4 ,holzfrben ,nach ,frben der ,seide oder ,wolle eignet sich das in den ,kbeln zurckbleibende ,frbwasser nicht mehr zum ,frben von ,stoffen1 wohl aber zum ,holzfrben ohne irgendwelche ,unkosten4 ,so wenig ,gewinn diese verschieden gefrbten ,hlzer also abwerfen mgen1 es ist ,reingewinn4 ,malfarben ,nach dem ,holzfrben wird der ,frbstoff niedergeschlagen4 ,auf dem ,grunde bleibt eine sehr schne ,malfarbe zurck1 die gleichfalls nichts kostet4 #g4 ,hutfabrikation ,graf ,surmont besitzt ein ,geheimverfahren zur ,hutfabrikation1 das sehr groen ,gewinn bringen kann4 ,er hat versprochen1 es zu zeigen4 ,aber auch ohne dies ,verfahren wird die ,hutfabrikation einen sehr anstndigen ,gewinn abwerfen4 ,bisherige ,knftig1 ,gewinn ,kosten im inbegriffen ,gattung ,engros-,einkauf,arbeitslohn in in in und sonstige ,gulden ,prozenten ,gulden ,unkosten ,hochfeiner ,biber #i--g--h #g--ad-- #a--ac--h #ah ,gewhnlicher ,biber #g--i--h #f--aj--h --#ai-- #ac ,halbbiber #e--b--h #d--aa-- --#aa--h #aa ,gewhnl4 ,halbbiber #d--ac--h #d--d--h --#i-- #aj ,in ,betrieb sind #f ,walken4 ,jede stellt pro ,tag #af ,hte her1 somit tgliche ,gesamtproduktion #if1 in #bej ,arbeitstagen jhrlich #bdjjj ,hte mit einem ,gewinn von mindestens #bjjjj ,gulden ,kurant4 #h4 ,aufstellung des ,personals zur ,leitung der ,manufakturen ,gulden ,herr ,rasse1 ,direktor #cjjj de ,lannoy1 ,subdirektor #bejj de ,lannoy junior fr die ,korrespondenz #ejj #a ,buchhalter fr die ,frberei #ejj ,gerberei #ejj #a ,lagerverwalter #ajjj ------ ,gulden #hjjj ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #b4 ,juli #agfc4 ,e4 ,e4 haben jetzt alles ,material ber unser ,geheimverfahren in ,hnden4 ,ich erwarte ,ihre ,entscheidung und mchte zu ,ihrem ,schreiben 7vom #ba4 ,juni7 nur noch ein paar ,bemerkungen hinzufgen4 ,in solchen ,dingen1 glaube ich1 tuscht man sich aus der ,nhe wohl leichter als aus der ,entfernung4 ,die ,gegenwart und ,beredsamkeit des ,mannes kann blenden4 ,aus der ,entfernung aber sieht man nur die ,tatsachen und prft sie unbefangen4 ,um aber auch hier unbefangen zu sein1 habe ich ,sachverstndige zu ,rate gezogen1 und ein jeder hat alle gefrbten ,stoffe durchweg fr wunderbar erklrt4 ,die geringen ,herstellungskosten geben ihnen gewi hohen ,wert4 ,unser ,tressenfabrikant und ,seidenhndler ,barbieri1 unser ,kamelottfabrikant ,francolet und unser ,tuchfabrikant t',kint bitten mich kniefllig um ,beschleunigung dieser ,frberei1 die sie fr uerst wertvoll fr den ,staat halten4 ,die ,holzfrberei ist ein ,nebenprodukt1 das keinerlei ,ausgaben verursacht4 ,wollen unsere und die ,pariser ,kunstschreiner das ,holz kaufen1 so ist das ein ,gewinn mehr2 wo nicht1 lt man die ,sache fallen4 ,ist das ,metall gut1 wie ein von mir befragter ,chemiker glaubt1 so kann es eintrglich sein2 wo nicht1 so stellt man nur soviel her1 als man zur ,herstellung des ,wassers braucht1 das sich zum ,schwarzfrben des ,leders vorzglich eignet4 ,die ,herstellung von hundert ,pfund ,metall gengt zum ,frben von mehreren tausend ,huten4 ,ich nenne dies ,wasser wunderbar2 denn ich habe selbst die ,probe gemacht und es mit frischem ,wasser1 im ,verhltnis von #a zu #fj1 gemischt4 ,es frbt das ,leder augenblicklich durch und durch1 und zwar im schnsten ,schwarz4 ,lt man das ,leder ein paar ,stunden darin1 so zieht es sich derart zusammen1 da eine sehr starke ,kuhhaut so dnn wird wie ein ,doppelbogen ,papier1 ohne da sie die ,form verliert4 ,ich glaube mich nicht zu tuschen1 wenn ich sage1 da dies uerst belangreich ist4 ,die ,hutfabrikation ist ebenfalls wichtig1 und das gleiche gilt erwiesenermaen fr die le4 ,wenn ich von all diesen ,tatsachen berzeugt bin1 so doch nicht vom ,reichtum meines ,mannes4 ,ich sehe ein1 da er mir sein ,geheimverfahren berlassen hat1 weil er in grter ,not war und es selbst nicht verwerten konnte4 ,der ,eventualvertrag1 den ich mit ihm abgeschlossen habe#cff1 beweist1 da die ,geheimverfahren zwar durch die an ihn gezahlten ,vorschsse und die ,anlagekosten teuer zu stehen kommen1 in der ,folge aber tatschlich nichts kosten2 denn diese ,summen kommen in ,anrechnung auf den dem ,grafen ,surmont zugesagten ,gewinnanteil4 ,auch habe ich fr ,ihre ,majestt nichts aufs ,spiel gesetzt2 denn ,frau ,nettine bernimmt das ,ganze sehr gern auf eigene ,rechnung4 ,wenn aber ,ihre ,majestt1 wie ich wnsche1 das ,unternehmen fr sich behlt1 so ist ,frau ,nettine bereit1 den ,vorschu zum blichen ,zinsfu von #d ,prozent zu geben4 ,wrde dies ,unternehmen mit dem ,lotto und der ,lotterie verbunden1 so wird sich hoffentlich bald zeigen1 da diese drei ,unternehmungen eine betrchtliche ,einnahmequelle fr die ,staatsfinanzen bilden4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #e4 ,juli #agfc4 ,auf ,ihren ,bericht 7vom #be4 ,juni7 mit den rgerlichen ,einzelheiten ,ihrer ,unternehmung in ,tournai knnte ich sofort mitteilen1 da ,ihre ,majestt sich nicht mit einem ,pfennig beteiligt#cfg4 ,doch ich will der formellen ,entschlieung1 die ,ihnen zugehen wird1 nicht vorgreifen4 ,ich will auch nicht auf den ,wechsel ,ihrer ,ansichten ber die ,person und die ,geheimmittel dieses ,schwindlers hinweisen4 ,es gengt mir1 ihn ,ihnen als solchen gekennzeichnet zu haben1 trotz dem zuversichtlichen ,ton1 mit dem ,sie von seinen ,reichtmern1 seinem erhabenen ,wissen und von den ,millionen reden1 die er uns aus ,freundschaft#cfg fr ,sie und die ,familie ,nettine verschaffen will4 ,wenn ich auch in meiner ,antwort auf ,ihren ersten ,bericht#cfh ber ,ihre ,unternehmungen1 der1 wie ich jetzt sehe1 etwas spt#cfg kam1 ,ihnen nicht unumwunden sagen wollte noch konnte1 da ,ihre ,begeisterung ,ihnen den klaren ,blick fr die ,dinge trben knne1 so gab ich es ,ihnen doch -- ,sie werden sich dessen entsinnen -- ziemlich deutlich zu verstehen durch meine ,abneigung1 den von ,ihnen berichteten ,tatsachen ,glauben zu schenken4 ,ich gebrauchte den ,ausdruck3 ,gegen ,tatsachen lasse sich nichts einwenden als das eine1 ob man sie richtig gesehen habe4 ,zu diesen ,zweifeln fgte ich vorsichtshalber die ,warnung1 die ,interessen ,ihrer ,majestt nicht aufs ,spiel zu setzen#cfi4 ,diese ,vorsicht war durchaus ntig4 ,sie schrieben mir damals3 ,ich habe ,vorschsse in sehr geringem ,betrage#cfi durch ,frau ,nettine geben lassen48 ,heute bersteigt dieser sehr geringe ,betrag#cfi bereits #aijjjj ,gulden#cgj6 ,das ,bild1 das ich ,ihnen zugleich von diesem berhmten ,abenteurer oder ,gauner gab -- denn schlielich ist ein ,betrger nichts anderes -- blieb offenbar eindruckslos2 denn ,sie mgen geglaubt haben1 das ,rtsel zu lsen1 wie man seine ,talente nutzbar machte1 ohne seine ,betrgereien frchten zu mssen4 ,war doch ,ihre stete ,antwort auf meine ,warnungen3 ,was kmmern uns seine ,fehler1 wenn wir nur seine ,geheimmittel haben68 ,indessen war ,ihre ,majestt bei meinem ,bericht ber ,ihren ,brief und ber meine ,antwort anderer ,meinung4 ,der ,schlu meines ,berichtes lautete3 ,damit habe ich ihre groen ,plne weder verworfen noch gebilligt4 ,mglicherweise befinden sich unter der groen ,zahl von ,geheimmitteln1 deren ,ausbeutung so glnzende ,erfolge verspricht1 auch ein paar recht brauchbare4 ,mglicherweise lst sich aber auch alles in ,dunst auf4 ,auf jeden ,fall wre es angezeigt1 wenn ,eure ,majestt den ,inhalt meines ,berichtes geheim halten wollten2 denn im ersteren ,falle wrde ,saint-,germain zu sehr eine ,entlarvung frchten1 und im zweiten ,falle mte man die ,schwachheit der ,regierung1 die sich von einem ,schwindler anfhren lie1 mit einem ,schleier zudecken#cga48 ,das war mein ,standpunkt im ganzen ,verlauf unseres ,schriftwechsels4 ,obwohl er auf ,sie scheinbar keinen ,eindruck gemacht hat1 habe ich ,ihnen lediglich aus ,rcksicht und ,freundschaft nicht mitgeteilt1 welches die ,worte ,ihrer ,majestt ber meinen ,bericht waren4 ,ich teile sie ,ihnen hierdurch im grten ,vertrauen mit3 ,ich bin vllig berzeugt1 da das von ,ihnen entworfene ,bild mehr zutrifft als das ,cobenzl'sche1 und da diese ,torheit geheim gehalten werden mu4 ,ich wnschte1 der ,minister wre von ihr geheilt#cgb48 ,die ,torheit ist also begangen1 und die arme ,frau ,nettine1 die ich von ,herzen bedauere1 schwebt in groer ,gefahr1 die ganze ,zeche zu bezahlen4 ,wie ist es mglich1 da sie diesem ,elenden auf seine schnen ,augen hin #hagbj ,gulden vorschieen konnte8 ,wie konnten ,sie ,ihrerseits zusehen1 da er #abbhj ,gulden blo fr ,reisen und ,verpflegung vertan hat#cgc8 ,wie konnte man sich abgesehen von alledem auf eine ,ausgabe von #iiice ,gulden#cgd einlassen1 ohne da bisher fr einen ,pfennig ,betriebsmittel oder ,rohstoffe fr ,ihre ,fabriken angeschafft sind1 ja ohne von dem ,betrger die ,geheimnisse erfahren zu haben1 die scheinbar noch am meisten versprechen8 ,sie sind seiner sicher1 sagen ,sie4 ,jawohl1 so sicher1 da ich mich nicht wundern wrde1 wenn er mit allem1 um was er ,sie geprellt hat1 eines schnen ,morgens das ,weite suchte und ,sie mit all ,ihren ,reichtmern und ,ihren vier- bis fnfhundertprozentigen ,gewinnen sitzen liee6 ,doch nach allem1 was ich ,ihnen darber schon geschrieben habe1 ist jede weitere ,aussprache zwecklos4 ,ihre ,berechnungen kommen mir vor wie die eines ,handwerkers1 der sich sagt3 ,ein ,gehilfe bringt mir tglich ,gulden ein2 ich will also #djj annehmen2 das macht #ajj ,gulden pro ,tag84 ,aber wird man ihm auch soviel ,arbeit liefern1 da er vierhundert ,gehilfen beschftigen kann8 ,werden ,sie soviel ,absatz fr ,ihre ganz gewhnlichen gefrbten ,stoffe finden1 da ,sie dabei oft ,ihre #d-ejj ,prozent verdienen1 da ,sie auch nur die bisherigen ,unkosten decken8 ,hat man den ,bedarf an gefrbten ,stoffen im ,inland berechnet8 ,denn an das ,ausland ist nicht zu denken1 weder an ,england noch an ,frankreich1 ,holland1 ,italien1 ,deutschland usw4 ,aber sei dem1 wie ihm wolle1 ich werde ,ihrer ,majestt ber alles genauen ,bericht erstatten und dabei zu folgenden ,schlufolgerungen kommen3 #a4 ,die ,fabriken eignen sich nicht zu ,staatsbetrieben1 weder der ,sache nach noch im ,hinblick auf das ,einzelne und die ,verwaltungskosten4 #b4 ,sollte trotz allem1 was ich dagegen angefhrt habe1 die ,herstellung oder ,ausbeutung von ,surmonts ,geheimverfahren einen ,ertrag abwerfen1 so hat ,frau ,nettine den allerersten ,anspruch darauf4 #c4 ,somit kann man ihr nicht den ,schutz und die ,erleichterungen abschlagen1 die sie bei der ,regierung beantragen wird1 zumal es ,regierungsgrundsatz ist1 den ,manufakturen jede ,frderung zu gewhren1 die mit der ,verfassung des ,landes vereinbar ist4 ,ich hoffe1 da ,ihre ,majestt diese ,schlufolgerungen gutheien wird1 kann mich aber nicht dafr verbrgen4 ,inzwischen geben bereits meine frheren ,briefe ,e4 ,e4 die erforderlichen ,richtlinien4 ,kaunitz an ,maria ,theresia ,wien1 #ba4 ,juli #agfc4 ,eure ,kaiserliche ,majestt werden sich erinnern1 da ich am #bb4 ,april d4 ,j4#cge einen ,bericht des ,grafen ,cobenzl ber die ,riesengewinne vorgelegt habe1 die er sich von den ,geheimverfahren in der ,frberei und mehreren anderen ,handelsartikeln verspricht1 die eine eigenartige ,persnlichkeit1 frher als ,graf ,saint-,germain bekannt1 zu besitzen vorgibt4 ,kaunitz wiederholt den ,inhalt des ,berichts von ,cobenzl vom #h4 und seiner ,antwort vom #ai4 ,april#cgf4 ,illustration3 ,staatskanzler ,graf ,kaunitz ,stich von ,pazzi ,e4 ,m4 haben meine ,auffassung der ,sache und meine ,weisungen an den ,grafen ,cobenzl gebilligt4 ,die groen ,projekte dieses ,ministers sind ,ihnen selbst als eine ,torheit erschienen1 die geheim gehalten werden msse1 und von der ,e4 ,m4 ihn geheilt zu sehen wnschten4 ,was mir ,graf ,cobenzl seither ber seinen ,wundermann wie ber dessen ,projekte berichtete1 hat meine anfngliche ,auffassung nur zu sehr besttigt4 ,je verdchtiger also die ,sache wurde1 desto mehr war ich darauf bedacht1 die ,interessen ,e4 ,m4 sicherzustellen1 und das ist mir1 glaube ich1 auch gelungen4 ,trotzdem konnte ich nicht verhindern1 da ,frau ,nettine bereits fast #bjjjjj ,gulden ,vorschsse fr die ,fabriken in ,tournai gezahlt hat#cgg1 die von ,graf ,cobenzl auf ,drngen ,surmonts angelegt worden sind4 ,ehe ich jedoch auf diese ,anlagen und ihre ,bestimmung nher eingehe1 mu ich ,e4 ,m4 ber die schwankenden ,angaben des ,grafen ,cobenzl1 ber die ,persnlichkeit und die ,reichtmer ihres ,begrnders berichten4 ,zuerst sprach der ,minister von diesen ,reichtmern in einem ,tone1 der jeden ,zweifel ausschlieen mute4 ,trotzdem zweifelte ich und ersuchte den ,grafen ,cobenzl um ,angabe1 welche ,gewiheit er ber diese angeblichen ,reichtmer htte und welcher ,art sie wren1 ob sie in ,geld1 ,wertpapieren1 ,landbesitz oder ,handelseffekten bestnden4 ,auch teilte ich ihm ,anekdoten mit1 aus denen hervorging1 da dieser ,mann in ,frankreich gleichfalls mit seinen ,reichtmern geprahlt hatte und in seiner ,dreistigkeit so weit gegangen war1 vom ,grafen ,saint-,florentin ein ,landgut im ,werte von #ahjjjjj ,livres in aller ,form zu kaufen1 da aber an den ,zahltagen die versprochenen ,rckstnde und ,wechselbriefe nicht eintrafen und da der ,kufer ,frankreich verlassen mute#cgh4 ,auf das alles antwortete mir der ,minister am #bh4 ,april#cgi1 ,surmont htte das ,gut ,ubbergen in ,holland gekauft1 es zu zwei ,dritteln bezahlt und den ,namen dieses ,gutes angenommen4 ,auerdem bese er ,wertsachen1 die er bei ,frau ,nettine hinterlegen werde1 und der ,mann1 der sie in ,seeland verpfndet htte1 schtze ihren ,wert auf ber eine ,million4 ,wie ,graf ,cobenzl zugab1 sprche ,surmont viel von seinen ,reichtmern4 ,doch wiederholte er1 er msse sehr reich sein2 denn berall1 wo er sich aufgehalten1 htte er fabelhafte ,geschenke gemacht und viel ausgegeben1 ohne irgendwo ,schulden zu hinterlassen#chj4 ,von dem ,gutskaufe vom ,grafen ,saint-,florentin wute der ,minister nichts4 ,im brigen suchte er meine anderen ,einwnde ber ,surmonts ,charakter und ,leben mit dem ,hinweis zu entkrften1 da dieser ,mann nichts von uns verlangte1 und da er ihm seine ,geheimmittel aus ,freundschaft berlassen wollte2 somit mten uns seine persnlichen ,eigenschaften einerlei sein1 wenn man nur in den ,besitz seiner ,geheimmittel kme4 ,diese ,aufklrungen vermochten die ,eindrcke nicht zu verwischen1 die ich aus den sonstigen ,nachrichten von diesem ,manne gewonnen hatte4 ,welche ,vorstellung knnte man sich auch von den ,reichtmern eines ,unbekannten machen1 dessen ,wertsachen verpfndet sind und dessen ,grundbesitz nicht bezahlt ist8 ,ich machte den ,grafen ,cobenzl am #aj4 ,mai#cha auf diese ,widersprche aufmerksam und verhehlte ihm angesichts der ,abenteuer ,surmonts in ,frankreich meine ,befrchtung nicht1 er mchte in einer ,grenzstadt wie ,tournai1 wo ,graf ,cobenzl die ,fabrik anlegen wollte1 nicht allzu sicher sein4 ,der ,minister antwortete mir auf alle diese ,bedenken nur mit der ,versicherung1 ,frau ,nettine htte bei einer ,reise nach ,paris nichts ,nachteiliges ber ,surmont erfahren und sich durch ihre ,schwiegershne vergewissert1 da wir bei keiner einzigen ,unternehmung ,widerstand zu befrchten htten#chb4 ,das fortdauernde ,vertrauen1 das ,frau ,nettine auf diesen ,mann nach ,befragung ihrer ,schwiegershne in ,paris setzte1 begann meine ,zweifel zu zerstreuen4 ,ich verhehlte dies dem ,grafen ,cobenzl in meinem ,briefe vom #ca4 ,mai nicht4 ,als aber ein paar ,tage darauf die ,proben von ,surmonts ,kunst eintrafen1 sah ich deutlich1 da er es verstanden hatte1 ber die ,tatschlichkeit seiner ,geheimmittel ebenso zu tuschen wie ber seine persnlichen ,verhltnisse4 ,auch rhmte sich ,graf ,cobenzl in seinem ,briefe vom #i4 ,juni nicht mehr1 diese ,geheimmittel aus ,freundschaft zu erhalten4 ,er meldete schon damals1 sie wrden teuer sein1 und am #be4 ,juni nderte er seine ,sprache ber ,surmonts ,reichtmer und ,charakter vllig4 ,ich lege diesen ,bericht nebst allen ,anlagen#chc bei4 ,wie er gestand1 hatte er sich durch einen ,nimweger ,kaufmann und ,geschftsfreund ,surmonts nach dessen ,reichtmern und besonders nach den ,wertsachen erkundigt und erfahren1 da diese mindestens eine ,million wert seien4 ,da er trotzdem ohne ,geld war und seine ,wertsachen nach ,tournai kommen lassen wollte1 hatte ,frau ,nettine ihm #hagbj ,gulden vorgeschossen4 ,weiterhin aber htte man gesehen1 da der ,nimweger ,kaufmann im ,einverstndnis mit ihm war1 da nur sehr geringe ,wertsachen nach ,brssel gekommen waren1 und da die in ,holland zurckgebliebenen nur aus ,gemlden bestanden1 die zwar ,surmont sehr hoch schtzte1 die aber sehr wenig wert zu sein schienen4 ,zudem hatte sich herausgestellt1 da er verschuldet war1 von seinen hollndischen ,glubigern gedrngt wurde und in seinen ,privatverhltnissen keine ,ordnung und ,sparsamkeit walten lie4 ,trotzdem erschien er dem ,grafen ,cobenzl noch immer als ,besitzer wunderbarer ,geheimnisse4 ,zugleich klagte dieser ber seine ,launen und sein wunderliches ,wesen4 ,das alles steht in schroffem ,gegensatz zu den ersten ,berichten des ,ministers ber seine ,redlichkeit1 seine schlichten ,sitten und seine ,reichtmer4 ,ich begreife nicht1 wie man sich so lange hat tuschen lassen knnen1 whrend ich bei den ersten ,nachrichten aus ,brssel alles aufgeboten habe1 um den ,grafen ,cobenzl vor der ,redegabe und der eigentmlichen ,begabung dieses ,schwindlers zu warnen1 das ,vertrauen auch der ,unglubigsten zu gewinnen4 ,ich wies ihn namentlich auf ,surmonts ,abenteuer in ,frankreich hin und sagte ihm wrtlich1 dieser htte es dort verstanden1 alle1 die an seiner ,freigebigkeit und an den von ihm verheienen ,wundern teil zu haben hofften1 in einer ,art von ,ehrfurcht zu halten1 so da sie sogar auf das ,recht des ,zweifels verzichteten4 ,trotz meiner ,warnung ist es ihm nur zu gut gelungen1 den ,grafen ,cobenzl und die ,familie ,nettine ebenso zu beeinflussen1 wie es bei einem ,teil des franzsischen ,ministeriums eine ,zeitlang der ,fall war4 ,nach den ,vorschssen und den groen ,ausgaben zu urteilen1 die lediglich fr seine ,person erfolgt sind und die sich bereits auf #idjjj ,gulden belaufen#chd1 mu die ,begeisterung in ,brssel sogar noch weiter gegangen sein als in ,paris4 ,offenbar hat ,graf ,cobenzl1 als er hinter ,surmonts ,fehler kam1 sich fr befhigt gehalten1 seine ,talente nutzbar zu machen1 ohne seine ,betrgereien frchten zu mssen2 denn auf meine ,verdachtsgrnde entgegnete er immer wieder3 ,was liegt uns an seinen ,fehlern1 wenn wir nur seine ,geheimmittel besitzen8 ,diese ,denkweise htte berechtigt erscheinen knnen1 htte man die ,tatschlichkeit seiner angeblichen ,geheimmittel und die ,riesengewinne aus ihnen vorher genau festgestellt4 ,aber zu einer ,zeit1 wo es noch fraglich ist1 ob man den von einem ,abenteurer versprochenen ,wundern ,glauben schenken soll1 gebietet die ,vorsicht1 seine ,sitten1 seinen ,charakter1 seine ,privatverhltnisse1 seine frheren ,abenteuer usw4 stark in ,betracht zu ziehen4 ,das alles aber spricht durchaus gegen den angeblichen ,grafen ,surmont und wre allein genug1 um seine ,projekte abzulehnen4 ,kaunitz prft die ,vorschlge von ,cobenzl fr bernahme der ,manufakturen in ,staatsbetrieb und kommt zu ihrer ,verwerfung1 da sie den verheienen ,gewinn nicht einbringen wrden4 ,die eingesandten ,proben seien minderwertig und trotz des niedrigen ,preises keine groen ,umstze zu erwarten4 ,zu ,cobenzls ,bericht vom #be4 ,juni bergehend1 bemngelt ,kaunitz die ,unsicherheit der ,unterlagen1 bei den ,farben berdies das ,fehlen von ,blau und ,grn4 ,wenn die neuen ,manufakturen in ,tournai schon aus sachlichen ,grnden nicht fr uns in ,frage kommen1 so erst recht nicht wegen der groen1 bereits entstandenen ,kosten und der kostspieligen ,verwaltung1 die sie nach ,angabe des ,grafen ,cobenzl erfordern4 ,wie schon oben betont1 hat ,frau ,nettine ,surmont bereits #idjjj ,gulden vorgeschossen oder fr ihn ausgelegt1 ohne da es bisher gelungen wre1 die ,geheimverfahren aus ihm herauszulocken1 die scheinbar noch am meisten versprechen4 ,die ,ausgaben fr die ,fabrikanlagen belaufen sich bereits auf #iiice ,gulden1 #e ,sols1 #d ,pfennig1 ohne da bisher fr einen ,pfennig ,betriebsmittel oder ,rohstoffe angeschafft wren oder da man das ,geringste fr ,beschaffung von ,arbeitern ausgegeben htte4 ,zudem spricht aus allen diesen ,ausgaben eine ,verschwendung1 die keine gnstigen ,schlsse auf die knftigen laufenden ,ausgaben erlaubt4 ,allein fr ,surmonts ,unterhalt und seine ,reisen sind #abbhj ,gulden verausgabt4 ,ein ,wohnhaus fr ihn in ,tournai ist fr #acejj ,gulden gekauft worden1 und die verschiedenen nicht nher belegten ,auslagen des ,kaufmanns ,rasse1 der einer der ,direktoren werden soll1 belaufen sich auf #ecjj ,gulden#che4 ,der vom ,grafen ,cobenzl entworfene ,verwaltungsplan zeigt keine grere ,sparsamkeit4 ,die ,gehlter fr die beiden ,direktoren und die brigen ,angestellten betragen #hjjj ,gulden jhrlich#chf4 ,auerdem schlgt der ,minister vor1 den ,sohn der ,frau ,nettine1 dem ,surmont allein seine ,geheimverfahren anvertraut hat1 zum ,generaldirektor des ganzen neuen ,unternehmens zu ernennen und ihn lediglich ,sr4 ,kgl4 ,hoheit und der ,oberaufsicht des ,ministers zu unterstellen4 ,ferner meint er1 da der ,staatsrat ,walckiers zum ,kniglichen ,kommissar bei diesem ,unternehmen bestellt1 dessen ,leitung mit der der ,lotterie verbunden werden und da ,e4 ,m4 dem jungen ,nettine aus dem ,gewinn ein festes ,gehalt oder einen ,gewinnanteil gewhren knnte4 ,zugleich bersendet mir ,graf ,cobenzl den vorlufig mit ,surmont abgeschlossenen ,vertrag#chg1 wonach dieser fr ,lebenszeit an den in ,frage stehenden ,unternehmungen zur ,hlfte beteiligt wird1 die ihm vorgeschossenen ,summen von seinem ,gewinnanteil abgezogen werden und ,surmont sich seinerseits verpflichtet1 die ,herstellungsart von ,blau und ,grn1 die ,verfeinerung der le1 das ,krempeln des ,leders fr die ,hutfabrik oder zu jedem anderen ihm bekannten ,gebrauch1 sowie jedes andere ,geheimmittel oder ,verfahren anzugeben1 durch das die ,manufakturen zur grten ,vollendung gebracht werden knnen4 ,surmont hat es also nicht nur verstanden1 eine ,summe von fast #ajjjjj ,gulden herauszuschlagen1 deren ,rckzahlung auf einem zum mindesten sehr zweifelhaften1 wo nicht gnzlich hinflligen ,gewinn beruht1 sondern er hat sich auch die ,mglichkeit weiterer ,gewinne aus seinen angeblichen ,geheimverfahren gesichert2 denn er hat sich die anscheinend wichtigsten vorbehalten und wird sie sich zweifellos teuer bezahlen lassen4 ,auerdem verspricht er1 etwas zu lehren1 was er nach eigenem ,gestndnis selbst noch nicht versteht1 nmlich die ,herstellung des ,blaus4 ,es kann sich dabei nur um die ,herstellung ohne ,cochenille handeln2 denn von etwas anderem war nie die ,rede4 ,nun schreibt mir ,graf ,cobenzl am #bg4 ,mai ausdrcklich1 ,surmont kenne diese ,herstellungsart nicht und hoffe nur1 ein ,verfahren zu finden1 das diese teure ,zutat unntig macht4 ,nicht anders drfte es mit dem ,grn stehen1 das er herstellen zu knnen behauptet1 aber von dem der ,minister noch nie eine ,probe zu sehen bekommen hat#chh4 ,von diesen zwei ,farben ist denn auch1 wie oben gesagt1 in der ,aufstellung der ,preise der neuen ,farben nirgends die ,rede4 ,das alles tritt zu den ,grnden1 die von einem ,unternehmen auf ,staatskosten abraten4 ,trotzdem hlt ,graf ,cobenzl dies fr das ,zweckmigste4 ,er will1 falls ,e4 ,m4 darauf eingehen1 der ,frau ,nettine ihre ,vorschsse fr die genannten ,unternehmungen in ,hhe von #aicice ,gulden1 #e ,sols1 #d ,pfennig mit #d ,prozent verzinsen und sie aus den berschssen allmhlich zurckzahlen4 ,dabei versichert er mir immer wieder1 falls ,e4 ,m4 den ,betrieb der ,surmont'schen ,fabriken nicht auf ,staatskosten bernehmen wollten1 wrde ,frau ,nettine ihn gern auf eigene ,rechnung bernehmen4 ,auerdem erklrt er mir1 in der ganzen ,sache mit ,zustimmung ,sr4 ,kgl4 ,hoheit gehandelt zu haben1 und bittet mich1 ihm die ,allerhchste ,entscheidung ,e4 ,m4 darber kundzugeben4 ,aus allem ,gesagten geht hervor3 #a4 ,graf ,cobenzl1 ,frau ,nettine1 ihre ,familie sowie alle1 die an dem lcherlichen ,mysterium der angeblichen ,geheimmittel dieses ,abenteurers beteiligt sind1 haben sich derart hereinlegen lassen1 da sie ,vorschsse und ,auslagen in ,hhe von fast #ajjjjj ,gulden nur fr seine ,person und auf ,rechnung seiner ungeheuren ,reichtmer gemacht haben1 die sich1 wie sie heute zugeben1 auf ,nichtigkeiten beschrnken und sich vielmehr in ,schulden verwandelt haben1 die sicherlich aus hnlichen ,schwindeleien wie die in ,brssel verbten herrhren4 #b4 ,nachdem sie sich so grblich ber den ,charakter dieses ,gauners getuscht haben1 trotzdem sie seine ,geschichte und seine ,abenteuer kannten1 geben sie uns das ,recht1 ihrem ,urteil ber die ,geheimmittel zu mitrauen1 die er ihnen so teuer aufgeschwindelt hat4 ,dies berechtigte ,mitrauen wird bestrkt durch die ,abweisungen1 die ,surmont in ,frankreich1 in ,holland1 in ,england und berall erfahren hat1 wo er seine kmmerlichen ,geheimmittel wie bei uns angepriesen haben wird4 ,ich htte mir also alle ,vergleichungen1 ,berechnungen1 ,proben und ,prfungen ersparen knnen4 ,aus ihnen hat sich ergeben3 #c4 ,die gefrbten ,seiden- und ,wollstoffe bieten dem ,publikum durchaus nichts ,neues und knnen daher die ,vorteile der ,neuheit und des ,monopols nicht beanspruchen4 ,sie bieten selbst in den bekannten ,farben nichts ,hervorragendes und sind bei weitem nicht in allen ,farbgattungen vorhanden4 ,schon die ,wiener gefrbten ,stoffe bertreffen in dieser ,farbenskala die seinen2 um wieviel weniger knnten sie sich also gegenber den englischen1 franzsischen und hollndischen behaupten6 #d4 ,somit beruhen alle ihre ,erwartungen nur auf dem ,absatz in den ,niederlanden4 ,aber sie haben dessen ,umfang nicht berechnen knnen oder wollen1 obgleich dies der einzige feste ,anhaltspunkt wre1 um die ,hhe der ,einnahmen zu berechnen und ihr die ,kosten gegenberzustellen4 ,denn ohne einen solchen vorherigen ,anschlag kann1 ja mu es geschehen1 da sie bei dem berstrzt und hchst unbesonnen begonnenen ,grobetrieb in einem ,monat mehr ,stoffe frben1 als die einheimischen ,fabriken in einem ,jahre verbrauchen knnen4 #e4 ,gnstigsten ,falls1 d4 h4 wenn man den ganzen inneren ,markt versorgen knnte1 wre das ,unternehmen moralisch unrecht und politisch verkehrt4 ,unrecht1 denn man brchte alle ,privatfrbereien mit ,gte oder mit ,gewalt an den ,bettelstab4 ,mit ,gte1 wenn man sie durch den billigen ,preis berflgelte2 mit ,gewalt1 wenn man zur ,billigkeit noch das ,monopol fgte4 ,politisch wre das ,unternehmen verkehrt2 denn selbst bei der ,annahme1 man knnte alle ,privatindustrieen verstaatlichen -- was der tglichen ,erfahrung vllig widerspricht --1 wren diese ,industrieen in ,privathnden fr den ,staat weit wertvoller als beim ,staatsbetriebe4 ,denn im ersten ,falle begnstigen sie den ,bevlkerungszuwachs1 spornen den ,wetteifer an1 vermehren die ,umlaufskanle1 setzen den einheimischen ,handel in ,nahrung1 vervielfltigen seine ,werte und untersttzen die ,landwirtschaft und die ,landesverteidigung4 ,beim ,staatsbetriebe dagegen fallen durch die ,zusammenfassung alle diese gnstigen ,faktoren fort2 der ,unterhalt von tausend ,familien wird von hundert ,angestellten und ,arbeitern verzehrt1 und hundert ,menschen verarmen1 um einen einzigen zu bereichern4 ,ein derartiges ,unternehmen wrde den ,untertanen ,e4 ,m4 also keineswegs ntzlich sein1 wie man dreist behauptet hat1 sondern sie zugrunde richten4 ,sie wrden sich mit ,recht laut beklagen1 und wir zgen uns die bittersten ,beschwerden und ,klagen der ,stnde auf den ,hals4 ,sind dies aber im gnstigsten ,falle die notwendigen ,folgen eines solchen ,unternehmens1 dann kann man unmglich mit dem ,grafen ,cobenzl in der ,billigkeit allein das ,mittel sehen1 um den ganzen ,verbrauch der ,niederlande an gefrbten ,stoffen an sich zu reien4 ,damit sinken alle seine ,erwartungen in ,nichts zusammen1 und es bleibt ihm nichts als die ,reue1 so groe ,opfer gebracht zu haben4 ,und tatschlich hat ,cobenzl unrecht2 denn er hat nicht bewiesen1 da es mglich ist1 die ,privatindustrie mit allen ihren ,hilfsquellen auszuschalten und ihr fr alle ,zeit die ,kenntnis des ,geheimverfahrens zu entziehen1 das nach ,aussage der ,frau ,nettine ziemlich leicht zu erraten ist4 ,ebensowenig hat er schlielich bewiesen1 da es mglich ist1 die ,privatindustrie durch ,schnheit und ,gte der ,farben und durch ,billigkeit des ,preises zu bertreffen1 wenn sie erst einmal nach seinem ,geheimverfahren arbeitet4 ,aus meiner ,darlegung ergibt sich ferner3 #f4 ,da die ,gewinne aus der ,gerberei heute von den einheimischen ,gerbern gemacht werden1 und da ,graf ,cobenzl diese ,gewinne durch ,surmonts ,geheimverfahren nur zu vergrern hofft4 ,dabei verdient die ,gerberei unter den angeblichen ,geheimverfahren noch am meisten ,beachtung1 und gerade darber wissen sie noch am wenigsten2 denn alle ihre positiven ,angaben beschrnken sich auf das ,gewicht der heute von unseren ,gerbern verarbeiteten und verkauften ,felle4 ,ebensogut knnte man sagen3 ,es gibt in den ,niederlanden #ajjjj ,schuhmacher2 jeder verdient tglich soundsoviel4 ,man braucht also nur alle ,stiefel und ,schuhe1 die diese ,schuhmacher anfertigen1 auf ,rechnung des ,staates herzustellen und hat allein den ganzen ,gewinn davon4 ,wenn man so weiter fortfhrt1 alle ,gewerbe an sich reit und sie selbst ausbt1 und angenommen1 es gelingt1 so mu man ,e4 ,m4 neue ,untertanen verschaffen1 die soviel ,geld haben1 um alle diese ,waren zu kaufen2 denn die ,ihren wren zugrunde gerichtet und verarmt4 ,da bei der ,gerberei ,geld zu verdienen ist1 wuten wir ohnehin4 ,da aber der ,staat diesen ,gewerbszweig auch noch an sich reien msse1 das sollte man nicht vorschlagen1 ohne vorher deutlich nachzuweisen1 was fr wirkliche und neue ,vorteile fr die ,bevlkerung daraus entspringen4 ,fr die ,hutfabrik gilt genau das gleiche4 #g4 ,surmont hat ihnen ebensowenig das ,geheimverfahren angegeben1 durch das gewhnliche le geruchlos gemacht und derart verfeinert werden1 da sie einen ,ersatz fr das feine ,provencerl bilden4 ,dieser ,artikel wre der einzige1 der den ,staatsfinanzen ohne ,schaden fr die einheimische ,industrie und den einheimischen ,handel die grten ,einknfte verschaffen knnte2 denn es gibt noch nirgends eine derartige ,fabrik1 die ,rohstoffe htten wir in den ,niederlanden1 und somit wrden neue ,werte geschaffen4 ,aber die ,ankndigung dieses ,geheimverfahrens hnelt der uns gegebenen ber die ,verwandlung von ,eisen in ein goldartiges ,metall4 ,beides ist gleich unwahrscheinlich2 denn schon das ,geheimverfahren zur ,verfeinerung von len in der angegebenen ,weise wre ,surmont in ,holland und ,england zu jedem von ihm geforderten ,preise abgekauft worden4 #h4 ,die uns vorgeschlagene ,verwaltung ist ebensowenig sparsam1 wie das ,benehmen gegen ,surmont von ,anfang an bis auf diesen ,tag klug war4 ,sie wrde sieben bis acht ,werksttten zu verwalten haben1 deren jede die ganze ,tatkraft und ,wachsamkeit1 den ganzen ,flei und die ganze ,sparsamkeit mehrerer sehr erfahrener ,geschftsleute in ,anspruch nhme4 ,das ,verwaltungsbro allein wrde #hjjj ,gulden jhrlich kosten4 ,fast ebensoviel wrden die ,zinsen fr die bereits so leichtfertig ausgegebenen ,summen erfordern4 ,dabei ist noch kein ,pfennig inbegriffen fr die ,lhne eines ,schwarmes von ,arbeitern und fr die ,beschaffung von ,rohstoffen4 ,aus all diesen ,schlufolgerungen ergibt sich als offenkundig und unbedingt notwendig1 da diese gewagten ,unternehmungen weder der ,sache nach noch in ihrer ,verwaltung und in ihrem ,betrieb den ,staatsfinanzen entsprechen4 ,da jedoch ,frau ,nettine aus eigener ,tasche den unsinnigen ,vorschu von fast #bjjjjj ,gulden gemacht hat und sie diese ,fabriken auch bernehmen will1 so ist es recht und billig1 da ,e4 ,m4 sie ihr berlassen und gleichzeitig ,ihre ,regierung beauftragen1 ihr alle ,erleichterungen und ,vergnstigungen zu gewhren1 die sich mit der ,wohlfahrt der ,staatsfinanzen und der ,landesverfassung vereinbaren lassen4 ,eigenhndiges ,marginal ,maria ,theresias ,placet4 ,ich billige alle ,vorschlge des ,kanzlers4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #bb4 ,juli #agfc4 ,seit dem ,erla ,e4 ,e4 vom #e4 ist von der ,sache in ,tournai nicht mehr die ,rede4 ,ich war ,zeuge davon1 da ,herr ,brgermeister ,hasselaar#chi ber unseren ,mann sehr gnstig gesprochen hat1 aber von der ,anlage einer ,manufaktur war zwischen ihnen nie die ,rede4 ,maria ,theresia an ,prinz ,karl von ,lothringen ,wien1 #bd4 ,juli #agfc4 ,mein ,hof- und ,staatskanzler hat mir ber seinen ganzen ,schriftwechsel mit dem ,grafen ,cobenzl betreffs der angeblichen ,geheimmittel fr ,fabriken und ,manufakturen berichtet1 die ein gewisser ,surmont besitzen will1 sowie ber die ,manufaktur1 die ,graf ,cobenzl infolgedessen mit ,genehmigung ,eurer ,hoheit in ,tournai bereits eingerichtet hat#cij4 ,ich teile ,ihnen hierdurch mit1 da wir das ,ganze aufs unparteiischste und gewissenhafteste haben prfen lassen1 und da sich daraus ergeben hat1 da diese ,manufaktur weder in der ,sache noch ihrer ,verwaltung nach meinem kniglichen ,dienst entspricht und bei einem ,staatsbetrieb -- falls er berhaupt ,erfolg hat -- eine groe ,zahl meiner getreuen ,untertanen zugrunde richten wrde4 ,ich trete also dem bei1 was mein ,hof- und ,staatskanzler dem ,grafen ,cobenzl hierber schon mitgeteilt hat#cia1 und lehne den ,gedanken vllig ab1 das fragliche ,unternehmen auf ,rechnung des ,staates betreiben zu lassen4 ,auch soll der ,staat fr die bereits erfolgten ,ausgaben in keiner ,weise herangezogen werden4 ,da jedoch die ,witwe ,nettine1 die fr das neue ,unternehmen schon betrchtliche ,vorschsse gezahlt hat1 es auf eigene ,rechnung bernehmen will1 so ermchtige ich ,eure ,hoheit1 ihr zu diesem ,zweck die ntige ,genehmigung zu geben und ihr alle ,erleichterungen und ,vergnstigungen zu gewhren1 die sich mit der ,wohlfahrt meiner ,finanzen und der ,verfassung meiner belgischen ,provinzen vereinbaren lassen4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #b4 ,august #agfc4 ,ich erwarte heute die ,nachricht von der ,abreise des ,herrn von ,surmont und hoffe1 da ,frau ,nettine ihre groen ,vorschsse wieder herauswirtschaften wird4 ,sicherlich steckt in seinem ,geheimverfahren etwas ,gutes2 zum mindesten ist dies bei der ,hutfabrikation und ,gerberei anerkannt1 und alle unsere ,seiden- und ,tuchhndler finden die gefrbten ,stoffe wunderbar4 ,se4 ,kgl4 ,hoheit wird die diesbezglichen ,befehle ,ihrer ,majestt#cib mit grter ,genauigkeit ausfhren4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #ad4 ,august #agfc4 ,ich verstehe nicht recht1 was die ,wendung in ,ihrem ,berichte vom #b4 bedeutet3 ,ich erwarte heute die ,nachricht von der ,abreise des ,herrn von ,surmont48 ,geht er freiwillig oder jagt man ihn endlich fort8 ,im ersteren ,falle drfte er wohl nicht nur das ,geld der von mir aufrichtig bedauerten ,frau ,nettine mitnehmen1 sondern auch die freie ,verfgung ber seine schnen ,geheimmittel behalten4 ,im zweiten ,fall wird man ihm hoffentlich noch das ,geheimnis der ,verfeinerung von len entlockt haben4 ,offen gestanden1 ,herr ,graf1 knnte ich mir noch heute kein ,bild machen1 htte ich nicht schon in meiner ersten ,antwort#cic die ,begeisterung unterstrichen1 mit der dieser ,schwindler ,sie alle erfllt hat1 ganz hnlich1 wie es ihm auch in ,frankreich geglckt ist4 ,aber zu etwas sind schlimme ,erfahrungen doch gut1 und ich hoffe1 in ,zukunft wird man bei ,ihnen auf der ,hut sein1 und die ,abenteurer werden kein gewonnenes ,spiel haben4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #bc4 ,august #agfc4 ,herr von ,surmont ist nicht ausgewiesen worden4 ,aber in ,erwartung der ,entscheidung1 ob ,ihre ,majestt die ,manufaktur selbst bernehmen oder an ,frau ,nettine weitergeben will1 hatte diese ihren ,sohn in ,tournai gelassen1 um alle ,geheimverfahren des ,herrn von ,surmont kennen zu lernen4 ,da man nun von ihm alles erfahren hatte1 was er wute1 und seine ,anwesenheit nicht mehr ntig war1 habe ich ihm nach ,eintreffen der ,allerhchsten ,befehle geschrieben1 ,ihre ,majestt wolle von seinen ,geheimverfahren nichts wissen4 ,zugleich hat ,nettine ihm erffnet1 da seine ,mutter sie als ,deckung fr ihre ,vorschsse behielte1 da sie ihm aber weitere ,vorschsse nicht machen wolle4 ,darauf hat er sich sofort zur ,abreise entschlossen1 wobei er erklrte1 das ,ganze im ,laufe weniger ,monate zurckzuzahlen4 ,andernfalls knne man seine ,geheimverfahren benutzen1 und falls man irgendeiner ,aufklrung bedrfe1 sei er bereit1 sie zu geben1 wo immer er sich auch befinde4 ,er ist nach ,lttich abgereist und wird sich wohl nach ,karlsruhe zum ,markgrafen von ,baden-,durlach#cid wenden4 ,frau ,nettine hofft noch1 wenigstens einen ,teil ihrer ,vorschsse zurckzubekommen4 ,man mu den ,mann gesehen haben1 um unsere ,leichtglubigkeit zu entschuldigen4 ,auch die vor uns auf ihn ,hereingefallenen knnen uns teilweise entschuldigen1 aber sicherlich haben wir die ,erfahrung gemacht1 da der ,mensch durch etwas betrogen werden kann1 was er sieht und mit ,hnden greift4 ,kaunitz an ,cobenzl ,wien1 #c4 ,september #agfc4 ,der ,fall ,surmont ist fr mich erledigt4 ,ich wnschte1 da das1 was er in ,brssel getan hat und tun lie1 sich so leicht wieder gutmachen liee1 da ich es vergessen kann4 ,cobenzl an ,kaunitz ,brssel1 #b4 ,oktober #agfc4 ,ich erhalte von nirgendswoher ,nachricht1 was aus ,herrn von ,saint-,germain geworden ist4 ,die in ,tournai begrndete ,manufaktur beginnt sich zu entwickeln2 ich glaube bestimmt1 ,frau ,nettine wird dabei auf ihre ,rechnung oder wenigstens auf ihre ,kosten kommen4 ,,ii ,aus den ,erinnerungen8 des ,grafen ,philipp ,cobenzl#cie ,gegen ,mitte ,juni schickte mein ,oheim mich nach ,tournai1 um fr ein paar ,tage das ,benehmen eines berchtigten ,abenteurers zu berwachen#cif1 auf den mein ,oheim1 ,frau von ,nettine und viele andere grndlich hereingefallen waren4 ,dieser ,mann war in ,brssel unter dem ,namen eines ,grafen ,surmont aufgetreten1 nachdem er sich anderswo ,graf ,saint-,germain genannt hatte4 ,er fhrte sich bei meinem ,oheim in sehr geheimnisvoller ,weise durch ein paar ,empfehlungsbriefe1 ich wei nicht von wem1 ein4 ,tagsber ging er nie aus1 und zur ,zwiesprache mit meinem ,oheim stellte er sich nur in vorgerckter ,nachtstunde ein4 ,er erbot sich1 mittels seiner angeblichen ,geheimverfahren dem ,hof groe ,dienste zu leisten4 ,u4 a4 handelte es sich um ein ,metall1 das zwar kein ,gold war1 aber ,farbe1 ,gewicht und ,hmmerbarkeit des ,goldes und somit alle ,vorzge desselben besa4 ,er hatte1 wie er sagte1 hervorragende ,kenntnisse in der ,frberei und konnte ,leder1 ,wolle und ,seide sehr billig die glnzendsten ,farben geben4 ,er wollte die feinsten ,hte zu billigerem ,preise herstellen1 als sonst die ,anfertigung der grbsten ,hte kostete4 ,fleckige ,diamanten wute er von ihren aufflligsten ,flecken zu befreien4 ,er stellte ,arzeneien gegen alle ,krankheiten her und besa ,mittel zur unberechenbaren ,verlngerung des ,lebens4 ,alle ,wissenschaften1 von denen man sprach1 beherrschte er im hchsten ,mae4 ,war von ,musik die ,rede1 so sprach er als ,meister davon1 setzte sich ans ,klavier und trug eigene ,kompositionen vor4 ,sprach man von ,malerei1 so behauptete er1 im ,besitz einer hervorragenden ,gemldesammlung zu sein1 sagte aber nicht1 wo sie war4 ,welches seine ,heimat sei1 sagte er nicht1 aber er sprach sehr gut ,franzsisch1 ,italienisch1 ,englisch1 ,portugiesisch und ,spanisch4 ,wie alt er war1 sagte er nicht2 anscheinend zhlte er #ej ,jahre1 aber er sagte1 das ,menschenleben liee sich unglaublich verlngern1 und er sprach von ,ereignissen1 die um ,jahrhunderte zurcklagen1 und deren ,augenzeuge er gewesen war4 ,er redete wenig und so1 da man mehr erriet als begriff4 ,durch diese ,art von ,marktschreierei hatte der gewandte ,mann das ,vertrauen meines ,oheims zu gewinnen verstanden1 der mehr als einen ,vorteil fr den ,staat aus einem ,teil seiner ,geheimmittel zu ziehen hoffte1 indem er in ,tournai eine ,frberei1 eine ,papierfabrik und eine ,werksttte zur ,herstellung des kostbaren ,metalls einrichtete4 ,bestochen hatten meinen ,oheim sehr schne ,proben aller dieser ,dinge1 die der ,abenteurer ihm vorlegte1 mit der ,behauptung1 er wolle ihm alle seine ,geheimnisse nur aus reiner ,freundschaft abtreten2 denn er bese alles1 was er wnschte1 und htte nichts ntig4 ,um meinen ,oheim davon zu berzeugen1 sagte ,graf ,surmont eines ,tages1 als von ,malerei die ,rede war und mein ,oheim uerte1 nur sehr wenige ,privatleute knnten sich rhmen1 einen echten ,raffael zu besitzen1 das trfe zwar zu1 aber in seiner ,sammlung fehlte es nicht daran1 und zum ,beweis dafr kam vierzehn ,tage bis drei ,wochen spter ein ,gemlde an1 das ,herr von ,surmont meinem ,oheim als aus seiner ,sammlung stammend schenkte1 und ein paar ,knstler der ,stadt1 ,kenner oder nicht1 denen mein ,oheim dies ,bild zeigte1 erklrten es fr ein ,original ,raffaels4 ,surmont wollte es jedoch nicht zurcknehmen und bat ihn1 es als ,zeichen seiner ,freundschaft zu behalten4 ,ein andermal zeigte er meinem ,oheim einen groen ,solitr mit einem ,flecken und sagte1 er werde ihn in wenigen ,tagen tadellos machen4 ,tatschlich brachte er ihm nach ein paar ,tagen einen ,solitr vom gleichen ,schnitt1 der tadellos und ohne ,flecken war1 mit der ,versicherung1 es sei der gleiche ,stein4 ,als mein ,oheim ihn genau geprft und bewundert hatte1 wollte er ihm den ,stein zurckgeben1 aber jener nahm ihn nicht an und beteuerte1 er htte ,diamanten genug1 mit denen er nichts anzufangen wisse1 und mein ,oheim mchte diesen als ,erinnerung an ihn behalten4 ,mein ,oheim1 der keine ,geschenke annehmen wollte1 wehrte sich lange dagegen und gab erst nach1 als ,surmont ihm drohte1 ,brssel sofort mit all seinen ,geheimmitteln zu verlassen1 wenn mein ,oheim durch das ,ausschlagen dieser ,kleinigkeit bewiese1 da er seinen ,worten nicht traute4 ,es wurde also beschlossen1 alle obengenannten ,unternehmungen in ,tournai zu begrnden1 und zwar auf ,verlangen des ,urhebers sogleich in groem ,stil4 ,zunchst muten ,huser gekauft und teils neu gebaut1 sowie alle mglichen ,materialien nach einer ,liste ,surmonts beschafft werden1 der die ,ausfhrung mit ,hilfe einer ,summe unternahm1 die man ihm zu diesem ,zweck vorschieen mute4 ,frau von ,nettine bernahm ein paar ,aktien1 mein ,oheim desgleichen2 der ,rest wurde auf ,staatskosten bernommen4 ,surmont war hierauf nach ,tournai gereist1 um ,hand ans ,werk zu legen2 ein paar ,monate spter wurde ich hingesandt1 um zu sehen1 wie die ,dinge standen4 ,ich blieb vierzehn ,tage dort und lie meinen ,mann tags und nachts nicht aus den ,augen4 ,aus meinem nach meiner ,rckkehr erstatteten ,bericht ergab sich1 da gar nichts geschehen war1 und da alle diesem ,manne vorgeschossenen ,summen verschwunden waren4 ,kurz darauf verschwand er selbst1 und man mute sogar noch zahlreiche ,schulden bezahlen1 die er unter ,mibrauch der ihm leider erteilten ,vollmachten gemacht hatte4 ,spter erfuhr man1 da dieser ,mann unter verschiedenen ,namen schon hnliche ,streiche in anderen ,lndern gespielt hatte4 ,ich wei nicht1 wohin er sich nach ,verlassen der ,niederlande begab4 ,mehrere ,jahre spter hrte ich1 er sei in ,hamburg1 wo er auch starb#cig1 ohne da jemand erfahren htte1 woher er stammte noch wovon er lebte4 ,,iii ,aus ,casanovas ,memoiren8#cih ,am nchsten ,tage kam ich 7aus ,dnkirchen7 in ,tournai an4 ,als ich ein paar ,stallknechte auf schnen ,pferden reiten sah1 fragte ich sie aus ,neugier1 wem sie gehrten4 ,dem ,grafen ,saint-,germain1 dem ,adepten1 der seit einem ,monat hier ist und niemals ausgeht48 ,diese ,antwort bewog mich1 ihn zu besuchen4 ,kaum im ,gasthof angelangt1 schrieb ich an ihn und fragte ihn1 wann ich ihn aufsuchen drfte4 ,nachstehend seine ,antwort1 die ich mir aufgehoben habe3 ,infolge meiner ,beschftigung kann ich niemand empfangen4 ,doch ,sie machen eine ,ausnahme4 ,kommen ,sie1 wann es ,ihnen pat2 man wird ,sie in mein ,zimmer fhren4 ,sie brauchen weder meinen noch ,ihren ,namen zu nennen4 ,ich biete ,ihnen nicht die ,hlfte meines ,mittagessens an1 denn meine ,nahrung eignet sich fr niemand1 am wenigsten fr ,sie1 wenn ,sie noch ,ihren alten ,appetit haben48 ,ich ging um neun ,uhr hin und fand ihn mit einem zwei ,zoll langen ,stoppelbart4 ,er hatte eine ,anzahl ,retorten voller ,flssigkeiten im ,zimmer4 ,einige machten einen chemischen ,proze durch2 sie lagen auf ,sand bei natrlicher ,wrme4 ,wie er mir sagte1 arbeitete er zu seiner ,kurzweil an der ,herstellung von ,farben und richtete eine ,hutfabrik ein1 um dem ,grafen ,cobenzl1 dem ,minister ,maria ,theresias in ,brssel1 gefllig zu sein4 ,der ,graf htte ihm nur #ajejjj ,gulden gegeben1 die aber nicht hinreichten1 doch er wrde das ,weitere hinzulegen#cii4 ,dann sprachen wir von ,frau von ,urf4 ,sie hat sich durch eine zu starke ,dosis von ,universalmedizin vergiftet8#djj1 sagte er4 ,ihr ,testament beweist1 da sie sich fr schwanger hielt4 ,sie htte es sein knnen1 wenn sie mich um ,rat gefragt htte4 ,das ,unternehmen ist sehr schwierig1 aber ganz sicher1 obgleich die ,wissenschaft das ,geschlecht des ,kindes noch nicht zu bestimmen vermag48 ,als er hrte1 an welcher ,krankheit ich litt#dja1 beschwor er mich1 drei ,tage in ,tournai zu bleiben4 ,in dieser ,zeit wollte er alle meine ,drsenschwellungen beseitigen und mir dann fnfzehn ,pillen verschreiben1 die ich in fnfzehn ,tagen einnehmen sollte und die mich ganz wiederherstellen wrden4 ,er zeigte mir seine ,lebenskraft81 die er ,atoter8 nannte1 eine weie ,flssigkeit in einem festverschlossenen ,flschchen4 ,diese ,flssigkeit1 sagte er1 sei der ,universalgeist der ,natur2 der ,beweis dafr sei1 da der ,geist sofort das ,flschchen verliee1 wenn man das ,wachs ganz leicht mit einer ,nadel durchbohrte4 ,ich bat ihn1 mir das ,experiment zu zeigen4 ,er gab mir das ,flschchen und eine ,nadel4 ,ich stach leicht in das ,wachs1 und in der ,tat wurde das ,flschchen ganz leer4 ,herrlich68 sagte ich4 ,aber was ist der ,zweck davon88 ,das kann ich ,ihnen nicht verraten3 es ist mein ,geheimnis48 ,wie gewhnlich hatte er den ,ehrgeiz1 mich in ,verwunderung zu setzen1 und so fragte er mich1 ob ich kleines ,geld bei mir htte4 ,ich zog ein paar ,mnzen hervor und legte sie auf den ,tisch4 ,ohne mir zu sagen1 was er vorhtte1 stand er auf1 legte eine glhende ,kohle auf eine ,metallplatte1 bat mich um ein ,zwlfsousstck1 das unter den ,mnzen lag1 legte ein schwarzes ,krnchen darauf und das ,geldstck auf die ,kohle und blies sie mit einem glsernen ,blasrohr an4 ,binnen zwei ,minuten war es glhend4 ,warten ,sie1 bis es abgekhlt ist81 sagte der ,alchimist4 ,es war in einer ,minute geschehen4 ,nehmen ,sie es mit18 fgte er hinzu1 denn es gehrt ,ihnen48 ,ich nahm es3 es war ,gold4 ,ich zweifelte keinen ,augenblick1 da er die ,mnze vertauscht und mir eine andere gegeben hatte1 die er zweifellos vorher blank geputzt hatte4 ,ich wollte ihm keine ,vorwrfe machen4 ,damit er aber nicht glaubte1 er htte mich zum besten gehabt1 sagte ich3 ,das ist wunderbar1 ,graf4 ,das nchste ,mal aber mssen ,sie1 um ganz sicher zu sein1 da ,sie auch den schrfsten ,beobachter verblffen1 ihm vorher sagen1 welche ,verwandlung ,sie vorhaben4 ,dann kann er sich die ,mnze ansehen1 bevor ,sie diese auf die glhende ,kohle legen48 ,wer an meiner ,wissenschaft zweifeln kann1 ist unwert1 mit mir zu sprechen81 entgegnete der ,schwindler4 ,dies anmaliche ,benehmen kennzeichnete ihn2 es war mir indes nichts ,neues4 ,das war das letztemal1 da ich den berhmten und gelehrten ,betrger sah2 vor sechs bis sieben ,jahren ist er in ,schleswig gestorben#djb4 ,sein ,geldstck war lauteres ,gold4 ,zwei ,monate darauf1 in ,berlin1 berlie ich es ,mylord ,keith#djc1 der sich neugierig darauf zeigte4 ,,saint-,,germain ,,in ,,ansbach 7#aggd-aggf7 ,aufschlsse ber den ,wundermann1 ,marquis ,saint-,germain1 und sein ,aufenthalt in ,ansbach1 von einem ,augenzeugen8#djd ,dieser sonderbare ,mann1 der zu seiner ,zeit manches unverdiente ,aufsehen erregte1 lebte verschiedene ,jahre in dem ,frstentume ,ansbach1 ohne da man nur von weitem ahnen konnte1 er sei der rtselhafte ,abenteurer1 von dem man so manche wunderbare ,sagen verbreitete4 ,illustration3 ,alexander1 ,markgraf von ,ansbach und ,bayreuth ,stich von ,daniel ,berger ,es war im ,jahre #aggd1 als dem nun verstorbenen ,herrn ,markgrafen von ,brandenburg ,karl ,alexander#dje angezeigt wurde1 da sich zu ,schwabach ein ,fremder aufhalte1 der sich fr einen russischen ,offizier ausgebe1 sehr eingezogen lebe1 zugleich aber manche ,handlungen der ,wohlttigkeit ausbe4 ,der damals noch zwischen ,ruland und der ,pforte obwaltende ,krieg#djf und die ,anwesenheit der russischen ,flotte in dem ,archipelago erregten die ,vermutung1 da das russische ,gouvernement vielleicht einen vertrauten ,menschen nach ,franken geschickt habe1 um ohne ,aufsehen die ber ,italien gehende ,korrespondenz zu besorgen4 ,und der ebenso gtige als menschenfreundliche ,frst gab den ,befehl1 diesem ,fremden insolange den ruhigen ,aufenthalt zu gestatten1 als er der ,polizei keine ,veranlassung geben wrde1 ihn nher zu beobachten4 ,einige ,zeit nachher meldete der reformierte ,geistliche zu ,schwabach1 ,herr ,dejan1 da der ,fremde1 der seit seiner ,anwesenheit daselbst blo mit ihm und dem damaligen ,stadtvogt ,greiner ,umgang gepflogen habe1 sehr wnsche1 dem ,herrn ,markgrafen1 wenn es ohne ,aufsehen geschehen knne1 vor seiner ,abreise aus der ,gegend aufzuwarten und ihm fr den so liberal gewhrten ,schutz zu danken4 ,dieser ,wunsch wurde ihm gewhrt1 und der ,markgraf sah ihn zum erstenmal im ,winter abends bei der berhmten ,schauspielerin ,clairon#djg1 die zu eben dieser ,zeit sich zu ,ansbach befand4 ,der ,fremde schien damals ein ,mann zwischen #fj und #gj ,jahren zu sein1 von mittlerer ,gre1 mehr hager als stark1 der seine grauen ,haare unter einer ,percke verbarg und vollkommen einem gewhnlichen alten ,italiener gleich sah4 ,sein ,anzug war so einfach als mglich2 sein ,ansehen verkndigte nichts ,auerordentliches4 ,nachdem er dem ,markgrafen in franzsischer ,sprache 7der ,akzent verriet einen ,italiener7 fr die ,erlaubnis gedankt hatte1 sich in seinen ,landen ungestrt aufhalten zu drfen1 sagte er ihm viel ,schnes ber seine ,regierung1 sprach ber groe ,reisen1 die er gemacht hatte1 und endigte damit1 zu versichern1 da er zu ,bezeugung seiner ,dankbarkeit dem ,markgrafen ,geheimnisse anvertrauen wolle1 welche geeignet seien1 das ,glck und den ,wohlstand seines ,landes zu befrdern4 ,natrlich muten uerungen dieser ,art ,aufmerksamkeit erregen1 die bald aufs hchste gespannt wurde1 als er eine ,menge sehr schne ,steine vorzeigte1 die man fr ,diamanten ansehen konnte1 und die1 wenn sie echt waren1 von ungeheurem ,wert sein muten4 ,der ,markgraf lud ihn nun ein1 auf das ,frhjahr nach ,triesdorf1 dem ,sommeraufenthalt des ,frsten1 zu kommen1 und ,graf ,tzarogy#djh -- denn unter diesem ,namen hatte er sich vorstellen lassen -- nahm diese ,einladung unter der ,bedingung an1 wenn man ihm gestatten wolle1 dort nach seiner eigenen ,weise1 ganz unbemerkt und in der ,stille leben zu drfen4 ,zu ,triesdorf wurde er in die unteren ,zimmer des ,schlosses logiert1 dessen oberen ,teil ,mademoiselle ,clairon bewohnte4 ,der ,markgraf und dessen ,gemahlin wohnten im ,falkenhause4 ,er hatte keinen ,bedienten1 speisete nur auf seinem ,zimmer1 das er selten verlie1 und dies so einfach als mglich4 ,seine ,bedrfnisse waren mehr als eingeschrnkt4 ,er vermied allen ,umgang1 und nur die ,abendstunden brachte er in der ,gesellschaft der ,mademoiselle ,clairon1 des ,markgrafen und derjenigen ,personen1 die dieser ,herr gern um sich haben mochte1 zu4 ,man konnte ihn nicht bewegen1 an der frstlichen ,tafel zu speisen1 und nur einige ,male sah er die ,frau ,markgrfin1 die auch begierig war1 den sonderbaren ,menschen kennen zu lernen4 ,in ,gesprchen war er uerst unterhaltend1 verriet viele ,welt- und ,menschenkenntnis und lie hier und da einige mysterise ,reden fallen1 von denen er ebenso geschickt abzuspringen und den ,discours auf andere ,gegenstnde zu lenken wute1 wenn man etwas ,nheres zu wissen verlangte4 ,vorzglich sprach er gerne von den ,jahren seiner ,kindheit und von seiner ,mutter1 die er nie ohne scheinbare ,rhrung und bisweilen mit ,trnen in den ,augen nannte4 ,ihm zu glauben1 hatte er frstliche ,erziehung genossen4 ,er war absprechend1 aber nie unhflich4 ,da er1 wie der sonst so wahrheitsliebende ,baron ,gleichen sagte1 zu ,triesdorf nach ,belieben gehauset1 da er den ,markgrafen wie einen ,schulknaben behandelt#dji81 ist weder wahr noch wahrscheinlich4 ,so leutselig der ,markgraf in dem gesellschaftlichen ,umgange war1 so gut wute dieser ,frst die ,achtung zu behaupten1 die man seiner ,geburt1 seinem ,range und seinen guten moralischen ,eigenschaften schuldig war4 ,er wrde es nicht gelitten haben1 da man ihm befhle2 viel weniger wrde er dies einem ,unbekannten bersehen haben4 ,womit sich dieser ,sonderling den ganzen ,tag ber beschftiget1 war schwer zu bestimmen4 ,er hatte keine ,bcher bei sich als eine verschmutzte ,ausgabe von dem ,pastor fido8#daj4 ,man wurde selten bei ihm vorgelassen1 und dann fand man ihn meistenteils den ,kopf in ein schwarzes ,tuch gehllt4 ,seine vorzglichste ,beschftigung mag wohl in ,bereitung allerlei ,farben bestanden haben2 denn die ,fenster seines in den ,garten hinausgehenden ,zimmers waren so mit ,farben allerlei ,art berschmiert1 da man nicht durchsehen konnte4 ,bald nach seiner ,ankunft zu ,triesdorf fing er an1 dem ,markgrafen ,anweisung zu verschiedenen ,zubereitungen zu geben1 die den ,grund zu eintrglichen ,fabriken legen sollten4 ,unter diesen zeichneten sich vorzglich allerlei ,arten von ,saffian1 ,korduan und ,juchten aus1 die aus dem schlechtesten ,schafleder hervorgebracht werden sollten1 die ,zubereitung des schnsten trkischen ,garns usw4 ,der ,markgraf lie die ,rezepte durch den ,verfasser dieser ,beitrge aufnehmen1 und nun ging man an die ,versuche selbst1 die nach seinem ,verlangen mit dem grten ,geheimnis angestellt werden sollten4 ,in einem besonders dazu bereiteten ,laboratorio wurde die ,arbeit angefangen1 und die ,versuche wurden bei verschlossenen ,tren angestellt4 ,lebhaft erinnert sich noch nach so manchen ,jahren der ,verfasser der lustigen ,auftritte dieser ,versuche1 und wie oft und herzlich er mit dem ,markgrafen darber gelacht1 den ,frsten und seinen ,vertrauten in einer ,werkstatt zum ,gerber und ,frber umgeformt zu sehen4 ,man wollte alles versuchen und das ,gute behalten4 ,allein die ,hoffnung sank bald unter nherer ,prfung4 ,schon hatte man mit leichter ,mhe und geringen ,kosten den schnsten ,korduan hervorgebracht1 und in der ,freude seines ,herzens lie sich der ,verfasser ,schuhe daraus verfertigen1 die sehr gut ausfielen1 aber in den ersten #bd ,stunden in ,stcken zersprangen4 ,so unhaltbar war das trkische ,garn1 und so war es mit mehreren ,artikeln4 ,tzarogy schob1 wenn man ihn zu ,rate zog1 die ,schuld auf fehlerhafte ,manipulation1 die doch sicher in den ,ingredienzien lag1 deren man sich bediente4 ,er versprach von ,zeit zu ,zeit1 selbst die ,hand anzulegen1 um die wahren ,vorteile zu zeigen1 und so vergingen einige ,wochen1 whrend welcher der ,unbekannte abwechselnd sich zu ,triesdorf und ,schwabach aufhielt4 ,war er zu ,schwabach1 so schrieb er oft an den ,markgrafen und an den ,verfasser1 schickte immer neue ,proben von zubereitetem ,leder1 von gefrbter ,seide und ,tchern ein1 wovon der ,verfasser noch eine ganze ,schachtel voll besitzt4 ,die ,proben waren meistenteils mit ,tzarogys eigener ,hand berschrieben1 z4 ,b4 auf ,lederproben3 ,vllig unbekannte ,lederarten2 man zerschneide sie und wird die ,haltbarkeit merken48 ,sehr billige ,lederarten1 die ganz allein ohne den geringsten ,kunstgriff aus ,abfllen hergestellt werden1 die zur ,bereitung von ,huten nicht mehr verwendbar sind48 ,auf gefrbte ,tuchmuster3 ,bei allen diesen ,farbproben lt sich immer grere ,schnheit1 ,feinheit und ,haltbarkeit erzielen1 ich glaube bis ins ,grenzenlose4 ,um sich davon zu berzeugen1 braucht man nur das ,schwarz dieser ,musterkarte mit den am letzten ,dienstag eingesandten zu vergleichen4 ,dann wird man den ,unterschied sehen2 man kann noch viel weiter gehen48 ,auf einem anderen ,muster3 ,dies kostbare ,schwarz ist ohne ,vitriol1 ohne ,gallpfel und ohne ,sieden erzielt4 ,es verschiet nie und wird aus feinem ,russisch ,blau hergestellt4 ,dies unvergleichliche ,gelb wird in lauterem1 kristallklarem1 kristallreinem ,wasser eingefrbt48 ,und dergleichen mehr4 ,so erhielt er die ,aufmerksamkeit und die ,hoffnung1 da doch vielleicht unter so vielen vorgelegten ,proben sich einige ntzliche1 bisher unbekannte ,gegenstnde finden drften4 ,einstmals zeigte ,tzarogy dem ,markgrafen an1 da er einen ,kurier von dem eben aus ,italien zurckkehrenden ,grafen ,alexis ,orlow#daa mit der dringenden ,einladung erhalten habe1 ihn zu ,nrnberg auf seiner ,durchreise zu besuchen4 ,er schlug zugleich dem ,markgrafen vor1 diese ,gelegenheit zu benutzen1 um den ,helden von ,tschesme kennen zu lernen4 ,der ,vorschlag wurde angenommen1 und der ,verfasser begleitete den ,markgrafen nach ,nrnberg1 wo der ,graf ,alexis ,orlow bereits angekommen war4 ,orlow kam dem ,grafen ,tzarogy1 der nun zum ersten ,mal in russischer ,generalsuniform einher trat1 mit offenen ,armen entgegen1 hie ihn mehrere ,male caro padre81 caro amico8 usw4 ,er empfing den ,markgrafen mit ausgezeichneter ,hflichkeit und dankte ihm vielmals fr den ,schutz1 den er seinem wrdigen ,freunde gegnnt habe4 ,und bei dieser ,gelegenheit fiel diejenige uerung vor1 die der ,baron ,gleichen dem ,frsten ,grgoire ,orlow 7den der ,markgraf nie gesehen7 zuschreibt#dab1 eine uerung1 aus der man schlieen mute1 da ,tzarogy eine groe ,rolle bei der ,revolution von ,anno #agfb in ,ruland gespielt habe4 ,man speiste bei dem ,grafen ,orlow zu ,mittag4 ,die ,unterhaltung war uerst interessant4 ,man sprach viel von dem ,feldzuge im ,archipelago1 noch mehr aber von ntzlichen ,erfindungen4 ,unter andern zeigte ,orlow dem ,markgrafen ein ,stck unverbrennbares ,holz1 das nach angestellter ,probe1 als es angezndet wurde1 weder ,flammen noch ,kohlen gab1 sondern blo1 nachdem es wie ein ,schwamm aufgeschwollen war1 in eine leichte ,asche zerfiel4 ,nach der ,tafel fhrte ,orlow den ,grafen ,tzarogy in ein ,nebenzimmer1 in welchem sie eine geraume ,zeit beisammen blieben4 ,der ,verfasser1 der an dem ,fenster sich befand1 unter welchem die ,wagen des ,grafen ,orlow standen1 bemerkte1 da einer von den ,leuten des ,grafen einen ,wagen aufschlo und aus dem ,sitzkstchen einen groen ,beutel von rotem ,leder herausnahm und in das ,zimmer hinauftrug4 ,man beurlaubte sich in einiger ,zeit1 und auf der ,rckreise hatte ,tzarogy alle ,taschen voll venetianische ,zechinen1 mit denen er auf eine nachlssige ,art zu spielen schien4 ,da dieser ,mann zuvor kein ,geld hatte1 wute man ganz sicher1 weil man auf alles1 was ihn betraf1 aufmerksam war4 ,der ,frau ,markgrfin brachte er im ,namen des ,grafen ,orlow eine schne1 silberne1 auf den ,sieg von ,tschesme geschlagene ,medaille4 ,nach der ,zurckkunft zeigte er zum erstenmal sein unter kaiserlich groem ,siegel ausgefertigtes ,patent als russischer ,general1 und in der ,folge vertraute er dem ,markgrafen1 da der ,name ,tzarogy ein zersetzter1 angenommener ,name sei1 da er eigentlich ,rakoczy heie und als letzter ,sprosse von dem unter ,kaiser ,leopold gechteten ,siebenbrgischen ,frsten ,rakoczy#dac abstamme4 ,alle diese ,umstnde zusammen genommen vermehrten die ,neugierde1 welche aber bald nachher auf eine1 diesem sonderbaren ,manne nicht sehr gnstige ,art gestillt wurde4 ,der ,markgraf reiste im ,jahre #agge1 begleitet von dem ,verfasser dieser ,bemerkungen1 nach ,italien4 ,zu ,neapel erfuhr man1 da der letzte ,abkmmling des ,rakoczyschen ,hauses1 das sich dort ansssig gemacht hatte1 schon lngstens verstorben und von diesem ,namen nichts mehr brig sei#dad4 ,zu ,livorno hrte man bei dem englischen ,konsul ,sir ,john ,dick1 da der ,unbekannte kein anderer als der berchtigte ,graf ,saint-,germain sei1 da er in ,italien die ,bekanntschaft des ,frsten ,grgoire ,orlow und seines ,bruders ,alexis gemacht und das ,vertrauen dieser ,herren sich in einem hohen ,grade zu erwerben gewut habe4 ,aus einer anderen1 nicht minder glaubhaften ,quelle brachte man in ,erfahrung1 da er aus ,sankt ,germano1 einer kleinen ,stadt in ,savoyen1 gebrtig sei1 woselbst sein ,vater1 der sich ,rotondo genannt1 ,geflleinnehmer gewesen und bei einem betrchtlichen ,vermgen in ziemlichem ,ansehen gestanden habe4 ,dieser habe seinem ,sohn eine sehr gute ,erziehung gegeben1 sei aber nachher in ,verfall geraten und wegen bler ,verwaltung seines ,dienstes entsetzt worden4 ,um den ,unannehmlichkeiten zu entgehen1 welche das ,schicksal des ,vaters dem ,sohne htte zuziehen knnen1 habe dieser seinen ,namen mit dem ,namen seiner ,vaterstadt vertauscht und sich ,saint-,germain geschrieben4 ,von dieser ,zeit an sei er als ,abenteurer in der ,welt herumgezogen1 habe sich zu ,paris und ,london ,saint-,germain1 zu ,venedig ,conte de ,belle mare#dae1 zu ,pisa ,chevalier ,schning1 zu ,mailand ,chevalier ,welldone und zu ,genua ,soltikow genannt und knne damals ungefhr #ge ,jahre alt gewesen sein4 ,natrlich muten ,entdeckungen dieser ,art den ,markgrafen gegen einen ,mann aufbringen1 der auch ihn mystifizieren wollte1 und der ihn ber seine ,herkunft und mehrere andere ,dinge auf eine so unverschmte ,art belogen hatte4 ,er gab also nach seiner im ,jahr #aggf erfolgten ,zurckkunft dem ,verfasser dieses den ,auftrag1 sich nach ,schwabach zu begeben1 den ,abenteurer ber alle diese von ihm erfahrenen ,nachrichten zur ,rede zu setzen und ihm das ,mifallen des ,frsten ber den ,mibrauch1 den er von seiner ,gte gemacht1 zu erkennen zu geben1 zugleich ihm zu bedeuten1 da er sich nicht mehr vor ihm sehen zu lassen und die ,briefe zurckzugeben habe1 die ihm der ,markgraf von ,zeit zu ,zeit geschrieben4 ,im ,fall er diese ,briefe unverweigerlich zurckgeben wrde1 sollte ihm erlaubt sein1 solange er wolle und solange er sich ruhig verhalte1 zu ,schwabach zu bleiben2 im entgegengesetzten ,fall aber sollte er arretiert1 seine ,papiere ihm abgenommen und er ber die ,grenze gebracht werden4 ,bei seiner ,ankunft zu ,schwabach traf der ,verfasser dieses den ,grafen ,saint-,germain zu ,bette liegend an2 denn trotz seines ,pochens auf seine ,gesundheit und sein hohes ,alter hatte er oft ,anflle von ,gicht4 ,er gestand auf den ihm gemachten ,vorhalt1 den er sehr gelassen anzuhren schien1 da er alle oben bemerkten ,namen1 bis auf den von ,soltikow1 von ,zeit zu ,zeit angenommen habe2 da er aber allenthalben unter diesen ,namen als ein ,mann von ,ehre bekannt sei1 und da1 wenn ein ,verleumder sich etwa erlauben sollte1 ihm schlechte ,handlungen aufzubrden1 er bereit sei1 sich auf eine gengende ,art auszuweisen1 sobald er wisse1 wessen man ihn beschuldige und wer der ,anklger sei1 der gegen ihn aufzutreten gedenke4 ,er frchte keine ,verfolgungen als diejenigen1 welchen ihn sein ,name aussetzen knne4 ,er behauptete standhaft1 dem ,markgrafen keine ,unwahrheit in ,ansehung seines ,namens und seiner ,familie gesagt zu haben4 ,die ,beweise seiner ,herkunft befnden sich aber in den ,hnden einer ,person1 von der er abhngig sei2 eine ,abhngigkeit1 die ihm in dem ,laufe seines ,lebens die greste ,verfolgung zugezogen4 ,eben diese ,verfolgungen und ,attentate1 wie er sich ausdrckte1 htten ihn verhindert1 die groen ,kenntnisse1 die er besitze1 werkttig zu benutzen4 ,er habe sich dieserhalben an einen ,ort zurckgezogen1 in dem er unbekannt und unbemerkt leben zu knnen geglaubt4 ,jetzt sei der ,augenblick gekommen1 in welchem er das1 was er versprochen1 in das ,werk setzen knne und werde1 wenn man ihn nicht selbst daran hindere4 ,auf die ,frage3 warum er den ,markgrafen nicht von den verschiedenen ,namen praeveniert habe1 unter denen er in so manchen ,staaten und ,stdten aufgetreten1 erwiderte er1 da er dieses nicht fr ntig gefunden habe1 weil er geglaubt1 da man ihn1 da er nie etwas von dem ,markgrafen verlangt1 da er niemand beleidigt oder in ,schaden gesetzt habe1 nicht hiernach1 sondern nach seinen ,handlungen beurteilen wrde4 ,niemals sei es ihm beigegangen1 das ,vertrauen des ,markgrafen zu mibrauchen2 er habe seinen wahren ,namen angegeben2 in kurzer ,zeit wrden seine ,handlungen keinen ,zweifel ber seine ,denkungsart hinterlassen1 und dann wrde er ,proben seiner ,herkunft vorlegen knnen4 ,die ungnstige ,meinung1 die man dem ,markgrafen gegen ihn beigebracht habe1 falle ihm sehr empfindlich4 ,er werde aber1 falls man das1 was jetzt vorgehe1 heimlich halten wolle1 fortfahren1 seine ,versprechungen zu erfllen und den ,markgrafen dadurch zwingen1 ihm seine ,achtung wieder zu schenken2 im ,gegenteil werde er sich gentigt sehen1 das ,land zu verlassen4 ,in dem weiteren ,verfolg dieser ,unterredung uerte er1 da er die erste ,bekanntschaft des ,grafen ,orlow zu ,venedig gemacht habe4 ,das ,patent1 das er von ihm erhalten1 und das er bei dieser ,gelegenheit nochmals vorzeigte1 war von dem ,grafen zu ,pisa ausgefertigt und auf den ,chevalier ,welldone verlautend4 ,auch erwhnte er hierbei des ,vertrauens1 mit welchem ihn ,ludwig ,,xv4 beehrt1 der ihn in den #agfj;er ,jahren zur ,einleitung einer ,friedensunterhandlung mit ,england heimlich gebraucht4 ,seine genaue ,bekanntschaft mit dem ,marchal von ,belle-,isle habe ihm aber den ,ha des ,grafen ,choiseul zugezogen1 der nach ,england geschrieben und seine ,verhaftung von dem ,minister ,pitt verlangt4 ,der ,knig habe ihn hierauf von dem ihm bevorstehenden ,schicksal unterrichtet und ihm den ,rat gegeben1 nicht wieder nach ,frankreich zu kommen#daf4 ,diese ,anekdote stimmt also mit demjenigen1 was ,baron ,gleichen in seinen ,mmoires erwhnt#dag1 vollkommen berein1 und noch weit strker wird sie durch dasjenige besttiget1 was ,friedrich ,,ii4 in seinen ,oeuvres posthumes1 tome ,,iv1 page #gc anfhrt#dah4 7,der ,knig bezeichnet ihn hier als einen ,menschen1 den man nie habe entrtseln knnen47 ,die ,briefe des ,markgrafen gab er mit scheinbarer ,rhrung bis auf einen einzigen zurck1 den er1 wie er sagte1 dem ,grafen ,orlow mitgeteilt habe4 ,nach diesem ,vorgang blieb er noch einige ,zeit ganz still in ,schwabach1 von wo aus er ber ,dresden1 ,leipzig und ,hamburg sich nach ,eckernfrde im ,schleswigschen verfgte und daselbst zu ,anfang des ,jahres #aghjdai an einem ,schlagflu1 der ihm gleich die ,zunge lhmte1 wahrscheinlich in einem ,alter von etlichen #hj ,jahren seine abenteuerliche ,laufbahn beschlo4 ,sonderbar ist sie genug1 diese ,laufbahn4 ,es bleibt sonderbar1 da ein ,mann1 der sich in seinem ganzen ,leben unter so verschiedenen ,namen in der groen und kleinen ,welt herumgetrieben1 nie dem ,richter oder der ,polizei in die ,hnde gefallen4 ,unstreitig verstand er die ,kunst1 die ,neigung der ,menschen zum ,wunderbaren zu benutzen und zu unterhalten1 und wie oft mag er ,veranlassung gefunden haben1 mit ,figaro auszurufen3 ,o1 que les gens d'esprit sont btes#dbj68 ,da er groe chemische ,kenntnisse besessen1 davon kann sich der ,verfasser dieser ,beitrge nicht berzeugen4 ,seine ,prparate fielen in die ,augen1 allein es waren lauter ,versuche im ,kleinen2 zu den ,fertigungen und ,zubereitungen von ,leder kamen tzende ,sachen1 als ,vitriolspiritus1 ,vitrioll u4 dgl4 ,dies beweisen die ,muster1 die noch brig sind und wovon1 wie es der ,augenschein gibt1 das ,papier1 in das sie gewickelt waren1 zerfressen worden4 ,nie hat er1 solange er in ,schwabach war1 irgendeinen ,artikel ins ,groe gefertigt4 ,die oben bemerkten ,steine1 deren auch ,baron ,gleichen gedenkt#dba1 waren zwar schn und wrden vielleicht1 unter echten ,schmuck gefat1 selbst das ,auge eines ,kenners getuscht haben2 aber es waren keine ,edelsteine4 ,sie widerstanden der ,feile nicht1 und ebensowenig hatten sie das ,gewicht echter ,steine4 ,saint-,germain selbst hat sie nie fr ,brillanten ausgegeben4 ,der ,verfasser besitzt noch einen dieser ,steine und ein ,stck von der ,masse1 aus der sie vermutlich gefertigt worden4 ,das ,similor1 das ,saint-,germain als eine wichtige ,erfindung ausgab1 verlor in kurzer ,zeit seinen ,glanz und wurde so schwarz wie das schlechteste ,messing4 ,eine ,fabrik von diesem ,metall1 die zu ,l4 errichtet worden1 fiel nach kurzer ,zeit4 ,unter den ,proben seiner geheimen ,knste zeigte er einst ein groes ,taschenmesser1 wovon die ,hlfte wie ,blei biegsam1 die andere aber unbiegsam und hartes ,eisen war4 ,er wollte dadurch einen ,beweis des ,geheimnisses geben1 das er besitze1 das ,eisen so biegsam und ductile#dbb wie ,blei zu machen1 ohne da es dadurch etwas von seinen brigen ,eigenschaften verliere4 ,diese ,erfindung wre nun freilich von bedeutendem ,nutzen gewesen1 allein man konnte ihn nie bewegen1 den ,versuch im ,groen zu machen4 ,seine chemischen ,kenntnisse waren allem ,anschein nach empyrisch4 ,der nun verstorbene ,stadtvogt ,greiner zu ,schwabach1 ein ,mann von vielen ,kenntnissen1 besonders im technischen ,fache1 versicherte mehrmals1 bei seinen ,unterhaltungen mit ,saint-,germain auch nicht die geringsten theoretischen ,kenntnisse entdeckt zu haben4 ,besonders rhmte der ,marquis sich1 medizinische ,kenntnisse zu besitzen und durch diese zu einem hohen ,alter gelangt zu sein4 ,seine ,vorschriften bestanden besonders in einer strengen ,dit#dbc und dem ,gebrauche eines ,tees1 den er ,the de ,russie oder ,acqua benedetta#dbd nannte4 ,von dieser ,wunderarznei erhielt der ,markgraf die ,abschrift des ,rezepts von dem oben benannten englischen ,konsul zu ,livorno4 ,sie wurde auf der russischen ,flotte im ,archipelago gebraucht1 um die ,gesundheit der ,equipage#dbe unter jenem heien ,himmelsstriche zu erhalten4 ,was fr ,ressourcen ,saint-,germain gehabt haben mge1 um die ntigen ,ausgaben seiner ,existenz zu bestreiten2 drfte schwer zu erraten sein4 ,verfasser dieses vermutet1 er habe des ,geheimnis besessen1 ,diamanten von ,flecken zu reinigen1 die man bisweilen in solchen antrifft und wodurch ihr ,wert ansehnlich verringert wird4 ,doch ist dieses eine bloe ,vermutung4 ,lieblos wrde es sein1 diesen ,mann fr einen ,betrger zu erklren4 ,hierzu gehren ,beweise1 und diese hat man nicht4 ,solange er im ,verhltnisse mit dem ,markgrafen stand1 hat er nie etwas begehrt1 nie etwas von dem mindesten ,wert erhalten1 nie sich in etwas gemischt1 das ihn nicht anging4 ,bei seiner uerst einfachen ,lebensart waren seine ,bedrfnisse sehr eingeschrnkt4 ,hatte er ,geld1 so teilte er's den ,armen mit4 ,da er irgendwo ,schulden hinterlassen1 ist nicht bekannt2 doch hat der ,verfasser lang nachher erfahren1 da er in den letzten ,zeiten seines ,aufenthalts in ,schwabach einen ,baron von ,l4 zu ,spekulationen verleitet1 die ihn um manche tausend ,gulden rmer gemacht haben4 ,da aber diese ,sache nicht zur ,klage kam1 so scheint kein ,betrug dabei untergelaufen zu sein4 ,unerklrbar bleibt es immer1 durch welche ,mittel dieser ,abenteurer1 besonders in groen ,stdten wie ,paris und ,london1 auf eine anstndige ,art leben und in der groen ,welt den ,zutritt bei hheren ,stnden finden konnte4 ,sein in jngeren ,jahren gefertigtes ,portrt fand der ,markgraf in ,paris bei ,madame d',urf oder ,rochefoucauld#dbf2 er brachte eine ,kopie davon zurck1 und diese befindet sich noch zu ,triesdorf in den ,zimmern1 die ,saint-,germain einst bewohnte4 ,,saint-,,germain ,,in ,,leipzig ,,und ,,dresden 7#aggf-aggg7 ,i ,aus den ,tagebchern des ,grafen ,lehndorff#dbg #b4 ,mai #aggg4 ,ich treibe mich in ,leipzig viel auf der ,messe herum und besuche den ,kupferstecher ,bause und den ,maler ,graff#dbh4 ,von da begebe ich mich zu dem merkwrdigsten ,mann im heutigen ,europa1 dem ,grafen ,saint-,germain1 der unter diesem ,namen seit #ej ,jahren bekannt ist1 gegenwrtig aber den ,namen ,welldone angenommen hat1 was im ,englischen ,wohltter bedeutet4 ,von diesem ,menschen behauptet man1 er habe schon zur ,zeit ,christi gelebt4 ,er selbst sagt das zwar nicht1 er gibt aber zu verstehen1 da er schon lange gelebt habe und nicht glaube1 sterben zu mssen1 und da die ,menschen1 wenn sie seiner ,lebensweise folgen wrden1 zum mindesten ein hohes ,alter frei von allen ,gebrechen erreichen knnten4 ,es steht fest1 da er selbst eine strenge ,dit befolgt4 ,er befleiigt sich groer ,migkeit1 trinkt nur ,wasser1 niemals jungen ,wein und nimmt nur einmal am ,tage ein leichtes ,mahl ein#dbi4 ,seine ,unterhaltung ist interessant4 ,er predigt immer die ,tugend1 die ,migung1 die ,wohlttigkeit und zeigt diese ,eigenschaften an sich selbst4 ,man kann ihm nicht die geringste anstige ,handlung vorwerfen4 ,er soll nicht mehr so reich sein1 wie es frher den ,anschein hatte4 ,in ,frankreich1 in ,england und in ,venedig gab er jhrlich #fjjj ,dukaten aus1 ohne da man wute1 woher das ,geld kam4 ,hier in ,leipzig1 sagt man1 mangele es ihm an ,geld1 ohne da er jedoch jemand darum angegangen htte2 statt dessen soll er aber eine ,menge ,diamanten besitzen4 ,sein ,gesichtsausdruck ist auerordentlich geistvoll4 ,er spricht begeisternd und treffend1 liebt aber ,widerspruch nicht4 ,er behauptet1 auf dem ,gesicht lesen zu knnen1 ob jemand befhigt sei1 ihn zu verstehen oder nicht4 ,im letzteren ,fall mag er die ,person nicht wiedersehen4 ,was mich anbetrifft1 so habe ich ihm mit groem ,vergngen zugehrt4 ,er schien mir viel ,freundschaft entgegenzubringen1 so da ich ihn in #c ,tagen wohl #bd ,stunden gesehen und gehrt habe4 ,er ist sehr fesselnd4 ,man dichtet ihm brigens vieles an1 was er gar nicht gesagt hat4 ,einige glauben1 er sei ein portugiesischer ,jude2 andere schtzen sein ,leben auf ein paar ,jahrhunderte und nehmen an1 er sei irgendein entthronter ,frst4 ,man beschuldigt ihn1 da er die ,leute glauben machen wolle1 er sei der dritte ,sohn des ,frsten ,rakoczy#dcj4 ,er hlt sich fr einen groen ,physiker4 ,vor allem ist er ,arzt und spricht viel von seinem kstlichen ,pulver1 das man wie ,tee trinke4 ,ich lie mir eine ,tasse davon geben4 ,es schmeckte nach ,anis und fhrte etwas ab4 ,unaufhrlich predigt er vom richtigen ,gleichgewicht zwischen ,leib und ,seele4 ,wenn man das genau beobachte1 so knne1 meint er1 die ,lebensmaschine niemals in ,unordnung geraten4 ,seit meiner frhesten ,jugend hatte ich von dem ,manne immer reden hren1 und nun bin ich entzckt1 ihn hier zu treffen4 ,vor mehr als #cj ,jahren schon erzhlte man mir1 wie er bei der ,auffhrung der ,mariamne8 in ,paris1 der er mit mehreren ,damen in einer ,loge dort beiwohnte1 sehr gerhrt wurde und sagte3 ,ich mu es sein2 denn ich habe diese liebenswrdige ,frstin gut gekannt48 ,man unterbrach ihn mit der kurzen ,frage3 ,sie haben also auch ,jesus ,christus gekannt88 -- ,nur zu gut6 ich war damals ein ganz junger ,mensch1 als er die ,geschichte im ,tempel hatte1 und sagte ihm sogleich3 ,lieber ,freund1 das wird schlecht ablaufen68#dca ,mir hat er dergleichen nicht vorgeschwatzt1 doch schien er mir berzeugt zu sein1 da er nicht eines natrlichen ,todes sterben werde4 ,,ii ,aus dem ,briefwechsel ,friedrichs des ,groen mit ,prinz ,heinrich1 der ,prinzessin ,wilhelmine von ,oranien und ,alvensleben ,alvensleben#dcb an ,knig ,friedrich ,dresden1 #aj4 ,mrz #aggg4 ,der berchtigte ,saint-,germain1 der in verschiedenen ,lndern auch unter dem ,namen eines ,marquis von ,belmar oder eines ,herrn ,castelane#dcc aufgetreten ist1 befindet sich seit ,oktober unter dem ,namen eines ,herrn von ,welldone in ,leipzig4 ,was mich zur ,erwhnung dieses ,mannes bestimmt1 ist1 da man ffentlich erzhlt1 er sei von ,e4 ,m4 mehrfach mit ,briefen beehrt worden4 ,aus diesem ,grunde drfte der seltsame ,mann1 der fr ,e4 ,m4 sonst wenig zu bedeuten hat1 ,ihre ,aufmerksamkeit erregen4 ,knig ,friedrich an ,alvensleben ,potsdam1 #ae4 ,mrz #aggg4 ,versuchen ,sie auch zu ermitteln und teilen ,sie mir sofort mit1 in welcher ,absicht der von ,ihnen erwhnte ,saint-,germain nach ,leipzig gekommen ist4 ,sie werden es leicht durch ,kaufleute erfahren1 die ,beziehungen zu ,leipzig haben4 ,knig ,friedrich an die ,prinzessin ,wilhelmine von ,oranien#dcd ,potsdam1 #ag4 ,mrz #aggg4 ,man droht uns hier mit dem ,erscheinen eines berhmten ,abenteurers1 eines gewissen ,saint-,germain1 der sich in ,frankreich und ,england aufgehalten hat und von dem man ,wunderdinge erzhlt4 ,ich mag dies ,volk nicht2 es hinterlt gewhnlich unangenehme ,spuren an der ,sttte seines ,wirkens4 ,indes1 er ist noch nicht angekommen4 ,alvensleben an ,knig ,friedrich ,dresden1 #bd4 ,mrz #aggg4 ,der berchtigte ,saint-,germain ist noch immer unter dem ,namen ,welldone in ,leipzig4 ,ich habe viele ,tatsachen und ,anekdoten ber diesen seltsamen ,mann gesammelt1 aber das alles ist augenblicklich noch so unzusammenhngend1 da ich es ,e4 ,m4 nicht zu berichten wage1 ohne mich lcherlich zu machen4 ,ich werde mir jedoch alle ,mhe geben1 ,nheres ber ihn zu erfahren1 und ich verfolge ihn so genau1 da ich hoffe1 ,e4 ,m4 ,befehle bald erfllen zu knnen4 ,sicher ist1 da er in engen ,beziehungen zum ,grafen ,alexis ,orlow steht1 da dieser ihm ,briefe an seinen ,bruder1 den ,frsten#dce1 gegeben hat2 denn damals beabsichtigte er1 nach ,ruland zu gehen4 ,in diesen ,briefen bat ,orlow seinen ,bruder1 ihn wie seinen ,busenfreund zu behandeln1 da er ihn als einen der achtbarsten ,menschen der ,welt erkannt habe4 ,bevor er nach ,leipzig kam1 hat er ein volles ,jahr in ,nrnberg1 ,schwabach und im ,ansbachischen zugebracht#dcf4 ,aus allem1 was jetzt ber ihn geredet wird1 geht hervor1 da er ein uerst geistvoller und kenntnisreicher ,mann ist1 der die ,menschen kennt1 mit denen er spricht1 und der seine ,reden dem ,geist und der ,auffassung eines jeden anzupassen versteht4 ,der ,zweck seines ,aufenthaltes in ,leipzig ist noch unbekannt2 denn alles1 was man sich darber erzhlt1 ist mehr als unwahrscheinlich4 ,dresden1 #bh4 ,mrz #aggg4 ,der berchtigte ,saint-,germain weilt noch immer in ,leipzig4 ,er wird sogar noch whrend der ,messe dort bleiben1 aber nicht hierher kommen1 obgleich er mehrfach dazu aufgefordert ist4 ,er wollte dem ,magistrat von ,leipzig mehrere ,projekte vorlegen1 man ist aber nicht darauf eingegangen4 ,obgleich es ihm nicht eigentlich schlecht geht1 wird ihm das ,geld gegenwrtig knapp4 ,und doch3 als ,graf ,marcolini eigens zu seinem ,besuche nach ,leipzig kam und ihm ,belohnungen versprach1 falls er dem ,staate durch ,mitteilung seiner ,geheimmittel einen wesentlichen ,dienst leistete1 hat er ihm geantwortet1 man irre sich sehr1 wenn man dergleichen bei ihm annhme2 sein einziges ,ziel sei1 die ,menschheit zu beglcken1 und gelnge ihm das1 so fhle er sich hinreichend belohnt#dcg4 ,wie man zugibt1 hat er in ,leipzig nichts getan1 was diesen ,grundstzen widersprche1 allerdings auch nichts1 was sie besttigte4 ,knig ,friedrich an ,alvensleben ,potsdam1 #bi4 ,mrz #aggg4 ,an ,saint-,germain nehme ich aus bloer ,neugier ,anteil4 ,nur aus diesem ,grunde erwarte ich ,ihren ,bericht ber das1 was ,sie noch von ihm erfahren sollten4 ,angesichts seiner alten ,beziehungen zum ,grafen ,orlow wre es wohl mglich1 da er auf den ,einfall kommt1 seinen ,freund whrend der schnen ,jahreszeit in ,ruland zu besuchen4 ,knig ,friedrich an die ,prinzessin ,wilhelmine von ,oranien ,potsdam1 #cj4 ,mrz #aggg4 ,der ,saint-,germain1 von dem ich ,dir neulich schrieb1 ist noch in ,leipzig4 ,wie ich hre1 will er nach ,petersburg4 ,wre der alte ,narr gescheit1 er wartete in ,florenz ruhig den ,tod ab1 statt sein altes ,gerippe am ,ufer des ,eismeers spazieren zu fhren4 ,alvensleben an ,knig ,friedrich ,dresden1 #be4 ,juni #aggg4 ,da ich erwartete1 da der unter dem ,namen ,saint-,germain bekannte ,graf ,welldone dies ,land verlassen und nicht mehr von sich reden machen wrde1 habe ich ihn in meinen letzten ,berichten nicht mehr erwhnt4 ,da er sich jedoch schon ber fnf ,wochen dauernd hier aufhlt und die ,absicht geuert hat1 nach ,berlin zu reisen1 habe ich erneut auf ihn achtgegeben und mich nach ,krften bemht1 ihn auszuforschen4 ,das ist mir um so lieber1 als er mir vor einigen ,tagen sagte1 er wolle sich unmittelbar an ,e4 ,m4 wenden4 ,vielleicht wird er mir noch heute einen ,brief fr ,e4 ,m4 zusenden1 in dem er sich auf ,geheimmittel bezieht1 die nach seiner ,behauptung ans ,wunderbare grenzen4 ,sein ,plan und ,e4 ,m4 ,wunsch1 ,nheres von ihm zu erfahren1 entschuldigen mich vielleicht1 wenn ich allzusehr auf ,einzelheiten eingehe1 um nach meiner schwachen ,einsicht ein ,charakterbild dieses angeblichen ,wundermannes zu entwerfen4 ,seine uerungen ber seine ,persnlichkeit1 die ich selbst gehrt habe1 sind voller ,eitelkeit und ,hochmut4 ,verschiedene ,unterhaltungen1 die ich mit ihm hatte1 seine ,komplimente1 die er urteilslos und wahllos an jeden verschwendet1 und die lebhaften1 ernstlichen ,debatten1 in die er sich leicht einlt1 bestimmen mich zu folgendem ,urteil4 ,er ist ein hochbegabter ,mann mit sehr regem ,geiste1 aber vllig urteilslos1 und seinen eigenartigen ,ruf hat er nur durch die niedrigste und gemeinste ,schmeichelei erlangt1 deren ein ,mensch fhig ist1 sowie durch seine hervorragende ,redegabe1 zumal wenn man sich durch den ,eifer und die ,begeisterung hinreien lt1 mit der er sich auszudrcken versteht und die auf schwache ,gemter stets ,eindruck macht4 ,dazu ist seine ,redeweise mit allerlei oberflchlichen ,kenntnissen und ,tatsachen verbrmt1 die er auf seinen ,reisen gesammelt hat4 ,da sie aber in einem so wenig klaren ,kopfe wie dem seinen schlecht geordnet sind1 wird daraus ein dauerndes wirres ,gerede1 sobald er aus seinem ,hohlkopf neue ,gedanken entwickeln will4 ,malose ,eitelkeit ist die ,triebfeder1 die den ganzen ,mechanismus in ,bewegung setzt1 und diese ,eitelkeit mu volle ,befriedigung finden1 wenn er von jdischer ,abstammung ist1 wie die ,leute behaupten1 die ihn am besten zu kennen glauben4 ,denn es ist sicher erwiesen1 da er lediglich wegen seiner ,gauklerknste ,eingang in die ,huser der ,groen findet und von vielen mit stummer ,bewunderung1 die an ,verehrung grenzt1 als ein neuer ,prophet angesehen wird4 ,sein ,alter -- er ist nahezu #gj ,jahre -- und seine zahlreichen ,reisen1 die er in ,europa1 an den ,ksten ,afrikas1 in gypten und ,kleinasien gemacht haben will1 haben seinen ,kopf mit zahlreichen ,anekdoten und vielen1 vielleicht sehr oberflchlichen ,handelsprojekten erfllt4 ,dadurch ist er auch in ,gesellschaft anregend und unterhaltend1 solange er blo erzhlt4 ,sobald er aber eigene ,gedanken entwickeln will1 zeigt sich seine ganze ,schwche4 ,denn dann gert er mit dem gesunden ,verstand und mit den klar bewiesenen ,grundbegriffen in ,widerstreit4 ,aber wehe dem1 der ihm zu widersprechen wagt6 ,dann kennt er keine ,grenzen mehr1 speit ,feuer und ,flamme und redet mit einer ,begeisterung1 da man ,angst bekommen knnte4 ,ja1 dann geht er so weit1 ,bannflche gegen jeden ,zweifler an seinem ,system zu schleudern1 obwohl dies ,system sich selbst widerlegt und in ,widersprche verwickelt4 ,wenn aber trotzdem jemand den ,mut hat1 ihm die ,stirn zu bieten1 nicht an seine ,lehren zu glauben und sie mit ,grnden zu bekmpfen1 erwhlt er das klgere ,teil und schweigt still4 ,wer ihn so reden hrt1 ist stets geneigt1 sich fr seinen engsten ,vertrauten zu halten4 ,allerdings fhlt man sich etwas gedemtigt1 wenn man bemerkt1 da die ,zahl seiner ,vertrauten mit der ,zahl seiner ,bekannten in gleichem ,mae wchst4 ,seine ,schmeichelei erschpft alles1 was die ausschweifendste ,phantasie zu ersinnen vermag4 ,ich sah ,leute darber errten1 die sonst nicht gerade an ,bescheidenheit leiden4 ,um ,e4 ,m4 nicht durch ,wiederholung all seiner platten ,schmeicheleien zu ermden1 will ich als einziges ,beispiel dafr anfhren1 da er mir vertraulich versichert hat1 ich sprche wie eine ,perle des ,orients1 ein ,ausdruck1 den er besonders betonte4 ,er spricht flieend franzsisch1 aber ,kenner versichern1 da er dabei viele fremdartige ,wendungen einflieen lt4 ,auch beweisen zahlreiche ,briefe1 die er an hiesige ,damen gerichtet hat1 da er die ,gabe hat1 ,ausdrcke zu prgen1 die der ,franzsischen ,akademie gewi noch unbekannt sind4 ,er nennt sich ,frst ,rakoczy1 und zum ,beweise seines besonderen ,vertrauens sagte er mir noch1 er htte zwei ,brder#dch1 die aber so niedrig dchten und so wenig hohen ,sinn htten1 da sie sich ihrem elenden ,lose unterwrfen4 ,er dagegen habe zu einer gewissen ,zeit den ,namen ,saint-,germain angenommen1 das bedeute3 der ,heilige der ,brder84 ,wie er sagt1 hat er fnfzehn ,jahre lang einen ,franzosen namens ,boissy in ,indien und ,china auf seine ,kosten gehalten1 um sich durch ihn alle ,stoffe und ,kenntnisse zu verschaffen1 deren er bedurfte4 ,er verachtet alle rzte1 ,arzneien und ,hausmittel2 trotzdem vertreibt er ein ,pulver1 von dem er ,wunderdinge erzhlt1 und er selbst duftet wie eine wandelnde ,apotheke4 ,er hat mir eine ,liste seiner ,geheimmittel#dci gezeigt1 aber ich sah sie nur einen ,augenblick4 ,sie umfat ber zwanzig ,punkte1 lt sich jedoch1 wenn mein ,gedchtnis mich nicht tuscht1 auf folgende zusammenziehen3 #a4 ,frben von ,huten in den krftigsten ,farben4 #b4 ,herstellung aller mglichen ,farben1 besonders von ,wei1 in vorzglicher ,art4 #c4 ,veredlung der minderwertigsten ,hute1 selbst der ,schaffelle1 so da sie dreiig ,jahre lang als ,hngeriemen fr ,kutschwagen zu brauchen sind4 #d4 ,ein ,ersatzstoff fr ,cochenillefarbe4 #e4 ,bleichen der ,leinwand in krzester ,zeit und besser als in den ,niederlanden1 doch ohne den ,stoff anzugreifen4 #f4 ,veredlung von ,seidenstoffen und ,frbung mit den schnsten ,farben4 #g4 ,herstellung eines ,lebenselixiers4 ,diese ,geheimmittel bestimmt er fr die russische ,zarin#ddj1 fr die er eine ganz besondere ,zuneigung hegt4 ,doch sollen sie nach seiner ,behauptung als ,grundlage fr den ,handelsverkehr zwischen ,sachsen und ,ruland und fr ihre gegenseitige politische ,verbindung dienen4 ,beide ,lnder sollen durch diese ,erwerbung zu vollkommenem ,glck und zum berflu gelangen1 soda sie sich gegenseitig nicht mehr entbehren und ohne einander nicht glcklich werden knnen4 ,gegenwrtig ist er jedoch mit ,sachsen und mit dem ,empfang1 den er hier gefunden hat1 unzufrieden1 und so scheint es1 als ob die ,staaten ,e4 ,m4 an ,stelle von ,sachsen treten sollen1 nicht blo1 um ihr ,glck zu begrnden1 sondern auch1 um das bestehende ,bndnis zwischen ,preuen und ,ruland#dda zur ,notwendigkeit zu machen und auf ewig zu besiegeln4 ,ich nehme an1 da dies der ,hauptinhalt seines ,briefes und seines ,planes ist1 wenigstens nach einigen uerungen zu schlieen1 die er mir darber gemacht hat4 ,er ist sogar fest entschlossen1 ,sachsen als zu kleinen ,schauplatz fr einen so groen ,geist wie den seinen zu verlassen1 aber trotzdem wird er einige ,menschen glcklich machen1 die ihm als getreue ,apostel anhngen4 ,nach seiner ,behauptung hat diese ,flle von ,geheimmitteln ihm ,millionen gekostet1 doch soll das ,land1 das er mit diesen ,gaben beschenkt1 aus ihrem ,gebrauch jhrlich mindestens #ab ,millionen netto gewinnen1 wobei er hinzufgte3 ,das habe ich mir nicht erst seit gestern ausgerechnet48 ,und da er ber so groe ,reichtmer verfgt1 knne kein ,herrscher ihn belohnen noch ihm ein ,los bereiten1 das ihn zu reizen vermge1 da er selbst ein ,frst sei4 ,ich wagte ihm drei ,fragen zu stellen1 mit denen ich ihn in die ,enge zu treiben glaubte1 aber er hat sich als geschickter ,gaukler aus der ,klemme gezogen4 ,zunchst fragte ich ihn1 warum er seine ,blicke gerade auf ,ruland gerichtet habe1 um es zu beglcken1 da er mir doch frher gestanden habe1 er bese ein ,buch1 in das er fnf ,herrscher und ,frsten eingetragen habe1 die er bewundere und denen er besonders zugetan sei1 nmlich ,e4 ,m41 die ,zarin von ,ruland1 den ,kaiser#ddb1 den ,knig von ,sardinien#ddc und den ,markgrafen von ,baden#ddd4 ,zweitens1 warum er so spt auf seine ,weltbeglckungsplne kme1 da er ja so hochherzige und menschenfreundliche ,gesinnungen zur ,schau trge4 ,drittens1 ob er sein langes ,leben tatschlich der ,wirkung des ,lebenselixiers verdanke4 ,bei jeder dieser ,fragen nherte er sich mir mit geheimnisvoller ,miene und versicherte mir1 er msse mir ein groes ,geheimnis enthllen4 ,im ,grunde sagte er mir aber weiter nichts als groe ,worte und schwatzte so unzusammenhngendes ,zeug1 da es unmglich wre1 den ,inhalt kurz anzugeben noch zu begreifen1 wieso ich daraus die erwnschten ,erklrungen entnehmen sollte4 ,nur ber die letzte ,frage konnte ich einigen ,aufschlu erlangen4 ,ich hatte nmlich betont1 da1 wenn sein angebliches ,geheimmittel dazu verleiten knnte1 an die ,berichte ber sein hohes ,alter zu glauben1 mich eine ,bemerkung von ihm1 die er kurz vorher gemacht hatte1 daran fast irremachen knne4 ,denn als ich an dem besonderen ,vergngen gezweifelt hatte1 das er beim ,lesen von ,swifts#dde ,werken empfnde1 wofern er nicht die kleinsten ,einzelheiten jener ,zeit kenne1 da habe er mir erwidert1 er kenne sie aus sehr ausfhrlichen zeitgenssischen ,schilderungen1 die er sich zu verschaffen gewut habe4 ,das wre doch unntz gewesen1 wenn er zu jener ,zeit gelebt htte4 ,darauf entgegnete er nur3 ,diese ,bemerkung widersprche seinem ,geheimmittel nicht2 denn es sei sehr mglich1 da er damals fr zehn bis fnfzehn ,jahre zurckgezogen in einem anderen ,lande gelebt htte1 z4 ,b4 in ,portugal2 somit msse er sich an die ,berichte von anderen halten4 ,zudem wre es ffentlich bekannt1 da er oft fr ,jahre verschwunden gewesen sei1 ohne da man seinen ,wohnsitz gekannt htte4 ,aus diesen ,antworten ersehen ,e4 ,m41 da er zwar nicht unumwunden ja sagte1 aber doch durchblicken lie1 da er sein ,alter auf ,jahrhunderte berechnet4 ,oft sagte er3 ,ich halte die ,natur in meinen ,hnden1 und wie ,gott die ,welt geschaffen hat1 kann auch ich alles1 was ich will1 aus dem ,nichts hervorzaubern48 ,eines ,tages1 als ich mit ihm von dem ,posten des ,generalkontrolleurs#ddf sprach1 den er1 wie man sagte1 erhalten sollte1 versicherte er mir1 er htte diese ,stellung nicht ausschlagen knnen1 da sie ihm nie angeboten worden sei4 ,allerdings htte man im ,kronrat offen gesagt1 zum ,generalkontrolleur wre ein ,kopf wie der seine ntig4 ,das trfe auch zu1 obgleich er als ,frst weit entfernt sei1 eine ,stellung anzunehmen1 die von ,gesindel und von ,habenichtsen bekleidet worden sei4 ,auer den schon aufgefhrten ,geheimmitteln schreibt man ihm im ,publikum noch die ,kunst zu1 ,kapwein herzustellen und ,metalle und ,steine zu veredeln4 ,da ich mich fr verpflichtet hielt1 den ,charakter eines ,mannes1 der sich an ,e4 ,m4 persnlich wenden will1 genau zu schildern1 und mir dies nicht mglich schien1 ohne auf ,einzelheiten einzugehen1 hoffe ich auf ,e4 ,m4 gndige ,nachsicht1 wenn ich die ,grenzen berschritten habe1 die die kostbare ,zeit ,e4 ,m4 mir sonst bei meinen ,berichten ziehen mu4 ,nachschrift ,i ,in diesem ,augenblick bringt ,graf ,welldone mir persnlich die genaue ,aufstellung der ,geheimmittel1 ber die er mit ,e4 ,m4 selbst zu reden wnscht1 um sie darauf zum ,wohl ,ihrer ,staaten ans ,licht bringen zu knnen4 ,die beifolgende ,aufstellung ist von seiner eigenen ,hand4 ,er hat sie mir fr ,e4 ,m4 bergeben1 nebst einigen auf seine ,geheimmittel bezglichen ,proben4 ,er hat keinen ,brief geschrieben1 wie ich annahm1 denn er befrchtete1 da die ,einzelheiten1 auf die er eingehen mte1 zu lang wren1 und er wollte lieber in einigen ,tagen selbst nach ,potsdam reisen1 um ,e4 ,m4 seine ,knste zu unterbreiten1 obwohl ich ihm klarzumachen suchte1 da er besser tte1 hier ,e4 ,m4 ,antwort abzuwarten4 ,das ,geheimmittel1 ber das er keine ,auskunft geben will#ddg1 betrifft die ,veredlung von ,edelsteinen4 ,allein durch diesen ,gewerbszweig will er stndlich ,millionenverdienste herbeifhren4 ,ich wiederhole lediglich1 was er gesagt hat4 ,nachschrift ,,ii ,obgleich ,graf ,welldone mir keinen ,brief an ,e4 ,m4 in ,aussicht gestellt hat1 sendet er mir eben das beifolgende ,kuvert1 das wie ein ,brief aussieht#ddh4 ,neue ,physik in ,anwendung auf mehrere ,handelsartikel1 die ebenso wichtig wie neu sind#ddi #a4 ,verfahren1 das allen ,sorten von ,huten und ,leder eine bisher unbekannte ,festigkeit1 ,gte1 ,schnheit1 ,haltbarkeit usw4 gibt und besonders den ,schaffellen einen wirklichen1 sehr betrchtlichen ,wert verleiht4 #b4 ,verfahren zur ,veredlung von ,wolle1 durch das diese weit mehr ,haltbarkeit1 ,feinheit1 ,gte usw4 erhlt4 #c4 ,verfahren zur uersten1 vollstndigen ,bleichung von ,leinwand1 ,hanf1 ,flachs und deren ,gespinsten1 durchaus besser als in ,harlem in ,holland1 ein ,verfahren1 das die ,stoffe nicht wie dort angreift und nur kurze ,zeit beansprucht4 #d4 ,verfahren zum ,waschen von ,seide1 durch welche die italienische ,seide den allerschnsten ,seiden der ,welt berlegen1 glnzender und strker wird4 #e4 ,verfahren zur ,veredlung von ,angoraziegenfellen1 so da man aus ihnen vorzgliche1 glnzende ,kamelotts herstellen kann1 die nicht reien1 wie die frheren1 weil das ,fell bei diesem ,verfahren fast seidenweich wird4 #f4 ,verfahren zur vollstndigen ,bleichung und greren ,haltbarkeit von ,leinwand und ,baumwollgespinsten4 #g4 ,verfahren zum ,frben von ,huten und ,leder in ,blau1 ,grn1 ,schwarz1 echtem ,purpurrot1 echtem ,violett und feinem ,grau von ganz auerordentlicher ,schnheit und ,gte4 #h4 ,herstellung von unvernderlichen ,malfarben in ,gelb1 ,rot1 ,blau1 ,grn1 ,purpur1 ,violett usw4 von vollendeter ,schnheit und ,gte4 #i4 ,herstellung von ,deckwei in einer alle ,begriffe bersteigender ,gte4 ,die ,farbe1 die man umsonst zu allen ,zeiten gesucht hat1 bleibt stets wei1 verbindet sich mit allen guten ,farben1 denen man sie beimischt1 verschnert und erhlt sie4 ,kurz1 dies ,wei ist ein wahres ,wunder4 #aj4 ,herstellung von schwarzem ,leder mit sehr reiner und sehr schner ,farbe aus ,russisch ,blau ohne irgendeinen anderen ,zusatz4 ,das ergibt ein unnachahmliches schwarzes ,leder von hervorragender ,schnheit und ,gte4 #aa4 ,herstellung von ,leinwand und ,hanfgespinsten in unvergleichlich reinem und glnzendem ,gelb1 das sich mit ,seifenwasser waschen lt und in der ,luft nicht verschiet1 in mehreren ,schattierungen4 #ab4 ,herstellung von ,baumwolltuchen und ,gespinsten von vorzglichem ,gelb in mehreren ,schattierungen1 gut waschbar und in der ,luft nicht verschieend4 #ac4 ,herstellung von ,leinwand in feinem ,grau1 mit ,seifenwasser waschbar und nicht verschieend4 #ad4 ,herstellung von ,baumwollstoffen und ,gespinsten in feinem ,grau1 mit ,seifenwasser waschbar und nicht verschieend4 #ae4 ,herstellung von ,leinwand1 ,leinen- und ,hanfgespinsten in echtem ,purpur1 echtem ,violett1 echtem ,rot usw41 gut waschbar und durchaus nicht verschieend1 in mehreren ,schattierungen4 #af4 ,herstellung von sehr feinen1 sehr schnen1 sehr haltbaren und ganz neuen ,seidengeweben4 #ag4 ,herstellung von bunter ,leinwand in ganz neuen und feinen ,farben1 namentlich in ,grau und ,schattierungen1 die weder durch ,suren1 noch ,luft1 noch ,seifenwasser ausbleichen4 #ah4 ,herstellung von ,silbertressen1 mindestens ein ,drittel billiger und viel weier1 glnzender und dauerhafter als die schnsten ,lyoner ,tressen4 #ai4 ,verschiedene ,verfahren bei ,edelmetallen1 d4 h4 ohne ,gold und ,silber1 die von groem ,nutzen und groer ,ersparnis sind und sicherlich das ,erstaunen jedes guten ,chemikers bilden werden1 auch die ungeheuren1 verderblichen ,luxusausgaben verringern4 #bj4 ,herstellung eines ganz neuen ,metalls1 dessen ,eigenschaften hchst berraschend sind4 #ba4 ,verschiedene ,verfahren bei kostbaren ,gegenstnden1 die vllig unmglich erscheinen und smtlich auf ,verringerung der ungeheuren ,luxusausgaben hinauslaufen4 #bb4 ,herstellung von ,papier1 ,federn1 ,elfenbein1 ,knochen und gefrbtem ,holz in prachtvollen1 feinen und sehr schnen ,farben4 #bc4 ,gute und heilsame physikalische ,verfahren bei verschiedenen ,weinen4 #bd4 ,herstellung von ,rossoli-,likr aus ,fruchtkernen usw4 von vortrefflicher ,qualitt und zu sehr billigem ,preis4 #be4 ,herstellung anderer ntzlicher ,dinge1 ber die ich schweige4 #bf4 ,vorbeugungsmittel gegen ,krankheiten und ,unplichkeiten aller ,art usw4 #bg4 ,richtige ,purgiermittel1 die dem ,krper nur schdliche ,stoffe entziehen4 ,nota bene4 #bh4 ,echte1 sichere und wohltuende kosmetische ,mittel4 #bi4 ,hochfeines ,olivenl1 in #ab ,stunden in ,deutschland hergestellt4 ,was die ,landwirtschaft usw4 betrifft1 bleibt fr spter vorbehalten4 ,l4 ,p4 ,t4 ,c4 von ,welldone4 ber einen weiteren ,punkt kann hier aus mancherlei ,grnden nichts gesagt werden4 ,er bleibt vorbehalten usw4 ,die ,ausfhrung dieses neuen ,handelsplanes kann der ,staatskunst zu hchstem ,nutzen gereichen und eine ganz unlsliche ,verbindung zwischen gewissen ,gromchten herbeifhren4 von ,welldone4 ,illustration3 ,schreiben ,saint-,germains an ,friedrich den ,groen ,saint-,germain an ,knig ,friedrich#dej ,dresden1 #be4 ,juni #aggg4 ,sire4 ,von sich selbst anders zu reden als durch ,taten1 ist durchaus unpassend1 wenn man das ,glck hat1 sich an einen so groen ,knig zu wenden4 ,eure ,majestt werden mir also die ,befehle schicken1 mit denen ,sie mich zu beehren geruhen4 ,eurer ,majestt untertnigster und gehorsamster ,diener ,graf von ,welldone4 ,knig ,friedrich an ,alvensleben ,potsdam1 #cj4 ,juni #aggg4 ,ich halte es nicht fr angezeigt1 dem ,herrn ,saint-,germain auf seinen ,brief unmittelbar zu antworten4 ,ich ermchtige ,sie daher1 ihm von mir zu sagen1 es stnde ihm frei1 hierher zu kommen1 ihn aber zugleich darauf aufmerksam zu machen1 man sei hier sehr unglubig und glaubte im allgemeinen nur an ,dinge1 die sich handgreiflich beweisen lassen4 ,somit tte er gut1 sich selbst zu fragen1 ob er gewillt ist1 seine ,wissenschaft und seine ,geheimmittel vorzufhren4 ,sonst wrde er hier seine ,zeit gewi verlieren1 whrend er sie anderswo vielleicht ntzlicher anwenden knnte4 ,knig ,friedrich an die ,prinzessin ,wilhelmine von ,oranien 7,potsdam7 #cj4 ,juni #aggg4 ,man droht uns mit dem ,erscheinen eines ,abenteurers namens ,saint-,germain1 der mit ,projekten1 alchimistischen ,rezepten1 medizinischen ,geheimmitteln und ,rezepten fr den ,stein der ,weisen durch die ,welt zieht4 ,ich bezweifle1 da er hier sein ,glck macht4 ,knig ,friedrich an ,prinz ,heinrich#dea 7,potsdam7 #b4 ,juli #aggg4 ,der berchtigte ,abenteurer ,saint-,germain kommt hierher1 um uns in seine ,obhut zu nehmen4 ,er will unser ,einkommen um #f ,millionen bereichern4 ,aber ich glaube1 kein ,mensch mchte sein ,gehalt auf diese ,einnahmequelle angewiesen sehen4 7,potsdam7 #i4 ,juli #aggg4 ,saint-,germain ist noch nicht angelangt4 ,vielleicht besinnt er sich2 denn ich habe ihn vor dem hier herrschenden ,unglauben warnen lassen4 ,anbei eine ,denkschrift ber seine ,kunstfertigkeiten1 die er mir gesandt hat#deb4 ,knnte er ,gold machen1 so htte er sich selbst damit versorgt1 aber diesen alten ,kder wagt er nicht auszuwerfen4 ,fr uns besteht die einzige ,kunst des ,goldmachens in der ,hebung von ,landwirtschaft und ,handel1 aber auch damit kommt man nicht weit2 denn die ,ein- und ,ausfuhrstoffe sind durch unsere ,erzeugnisse und unseren ,bedarf bedingt4 ,somit ist es klar1 da wir es bei den jetzigen ,verhltnissen nicht so weit bringen werden wie ,krsus und ,montezuma4 ,man kann sehr glcklich sein1 ohne von ,gold zu strotzen2 ,seelenruhe und ,frohsinn sind mehr wert als alle ,schtze ,perus4 ,prinz ,heinrich an ,knig ,friedrich ,rheinsberg1 #ae4 ,juli #aggg4 ,ich danke ,dir1 lieber ,bruder1 fr die mir freundlich bersandte ,denkschrift mit den ,wundern1 die ,saint-,germain zu vollbringen wei4 ,allerdings verheit er viel2 aber er wei auch viel1 mu umfassende ,studien getrieben haben und hat stets fr einen ,wundermann gegolten4 ,daher ist wohl mglich1 da er das ,geheimnis besitzt1 gewisse ,stoffe auszunutzen und zu vervollkommnen4 ,ein ,versuch mit zwei bis drei von ihm vorgeschlagenen ,gegenstnden kann keine groen ,kosten verursachen und wrde1 wenn er glckt1 immerhin einen betrchtlichen ,gewinn eintragen1 zwar nicht die ,schtze eines ,krsus oder ,montezuma1 aber man kann reich1 ja riesig reich sein1 ohne sich mit ihnen vergleichen zu knnen4 ,den ,mastab fr den ,reichtum bilden die eigenen ,bedrfnisse4 ,wer sein ,gengen findet1 bt nichts von der ,heiterkeit und dem ,frieden seiner ,seele ein1 ja1 er steigert sie noch1 wenn er das ,los der ,unglcklichen und ,bedrftigen zu erleichtern versteht4 ,,iii ,aus den ,briefen des ,kurfrsten ,maximilian ,,iii4 ,joseph von ,bayern 7#agbg-aggg7 ,kurfrst ,maximilian an seine ,schwester1 die ,kurfrstin-,witwe ,maria ,antonia von ,sachsen#dec ,mnchen1 #bg4 ,mrz #aggg4 ,man sagt1 bei ,euch hielte sich ein ,mensch auf1 der #bjj ,jahre alt ist4 ,schreibe mir doch1 was ist wahres daran4 ,mnchen1 #aj4 ,april #aggg4 ,wenn dieser ,saint-,germain wirklich #bjj ,jahre zhlt1 ohne da er danach aussieht1 so ist er zweifellos ein ,adept4 ,,iv ,aus dem ,briefwechsel des ,prinzen ,friedrich ,august von ,braunschweig#ded ,dubosc#dee an ,prinz ,friedrich ,august ,leipzig1 #ae4 ,mrz #aggg4 ,im ,besitz des huldvollen ,schreibens ,eurer ,hoheit#def hatte ich nichts ,eiligeres zu tun1 als dem angeblichen ,grafen ,saint-,germain den ,brief#def zu senden1 mit dessen bermittlung ,eure ,hoheit mich beauftragt hatten4 ,ich habe der ,sendung eine sehr dringende ,aufforderung beigefgt1 gem den ,wnschen ,eurer ,hoheit seine ,abreise nach ,berlin nicht aufzuschieben4 ,ich htte ihm das mndlich und nicht schriftlich sagen mssen1 aber wir haben uns entzweit1 weil ich ihm gegenber ,mitrauen fr angezeigt hielt4 ,nachstehend eine kurze ,darstellung unserer flchtigen ,beziehungen4 ,nach einem rtselhaften ,aufenthalt von etwa drei ,monaten kam der jetzige ,graf ,saint-,germain1 der damals unter dem ,namen ,graf ,welldone bekannt war und geflissentlich durchblicken lie1 da dies nur ein ,deckname fr seinen wirklichen ,namen ,frst ,rakoczy sei1 auf den ,einfall1 sich mit mir anzufreunden4 ,ich gestehe1 da ich aus ,mitrauen ber diesen ,annherungsversuch nicht so geschmeichelt war1 wie ich es htte sein sollen4 ,wurde er doch von einem ,manne von ,stand gemacht1 der angeblich das hchste ,wissen besa und nach seiner ,versicherung nur zur ,bereicherung und ,beglckung der ,menschheit lebte4 ,heftig kmpfte in mir meine ,abneigung mit dem heien ,wunsche1 meine ,einsicht zu vergrern und zu berichtigen4 ,unsere erste ,zusammenkunft begann mit ,lobeserhebungen ber seine ,talente und gewaltigen ,leistungen in der ,chemie1 ber die groe ,rolle1 die er in ,ruland gespielt htte1 ber seine ,teilnahme am ,krieg im ,archipel#deg 7den er aber gar nicht mitgemacht hat71 ber seinen ,beruf der ,menschheitsbeglckung1 ber die ,millionen1 die er fr ,wohltaten ausgegeben htte4 ,schlielich wandte er sich meiner ,person zu1 rhmte meine ,kenntnisse1 meine ,rechtschaffenheit und viele andere ,vorzge4 ,hchst sonderbar6 ,woher wute er das wohl8 ,denn er kannte mich ja gar nicht1 und ich selbst erkannte mich in diesem ,charakterbild nicht wieder4 ,darauf zeigte er mir ,seidenstoffe in allen mglichen ,farben1 gewhnliches ,leder1 aus dem ,maroquin oder feines ,leder von verschiedener ,farbe gemacht1 grobes ,leinen1 das in spanische ,leinwand umgearbeitet war4 ,er sprach von seinem ,geheimverfahren zur ,verbesserung von ,edelsteinen und von anderen unwichtigeren ,geheimmitteln4 ,als ich ihn verlie1 war ich berrascht von seiner ,zungenfertigkeit und berredungskunst1 aber keineswegs berzeugt4 ,wir sahen uns noch mehrere ,male2 jede ,sitzung dauerte sieben ,stunden4 ,ich hatte ,zeit genug1 um meine ,zweifel zu bestrken2 ich berzeugte mich1 da er keineswegs ein ,adept war4 ,ich sah in ihm nur einen geistvollen ,mann1 der viel gelesen1 gesehen und versucht hat1 einen ,mann1 der ein paar ,geheimmittel und verschiedene chemische ,kenntnisse besa1 ohne deswegen ein methodischer ,forscher geworden zu sein1 kurz einen ,mann ohne festes ,system4 ,ich erkannte1 da er nichts weniger als ,theosoph war1 da er weit entfernt war1 das unendliche ,all in der ,gesamtheit der einzelnen ,teile zu sehen oder einen rechten ,begriff von der schpferischen ,ursache aus der ,analyse der ,schpfung zu gewinnen4 ,es schien mir1 da ein ,mann1 der nur auf der ,welt ist1 um sie zu beglcken und ,schtze auszuteilen1 nicht in die ,lage kommen kann noch darf1 da es ihm an allem fehlt und da er keinen ,groschen hat4 ,ich gebe zu1 da ein ,adept in der bescheidensten ,weise auftreten kann1 aber er ist nie in dringender ,notlage2 er prahlt nie mit seiner ,einsicht noch seiner ,herkunft4 ,er ist1 was er sein soll3 schlicht1 offen und ehrlich4 ,mein ,roman endete schlielich1 wie ich es voraussah4 ,er borgte mich in ,erwartung seiner ,reichtmer an1 ich hielt es aber nicht fr angezeigt1 ihm etwas zu leihen4 ,damit endeten unsere ,beziehungen4 ,ich stellte bei ihm mehrere ,widersprche fest und noch mehr ,lgen4 ,jemand verlangte von ihm #djjj ,gulden zurck1 die er in ,schwabach oder ,umgegend aus der ,zeit seines dortigen ,aufenthaltes noch schuldig ist4 ,er machte ihm weis1 da er sie aus dem ,erls eines ,wechselbriefes von #djjj ,rubeln bezahlen wrde1 den er mir zum ,verkauf bergeben htte4 ,diese ,lge hat er sich in der ,zeit geleistet1 wo er mich beschwor1 ihm durch ein ,darlehen aus der ,verlegenheit zu helfen4 ,kann ein ,weiser lgen8 ,gegenwrtig soll es mit seinen ,finanzen besser stehen2 er hat einen ,leichtglubigeren gefunden1 mit dem er beim ,goldmachen ist4 ,ich hoffe1 ,eure ,hoheit werden diese vielen ,worte entschuldigen1 aber ich glaubte1 ,ihnen meine ,ansicht ber diesen ,sonderling nicht verhehlen zu sollen4 ,nachschrift4 ,soeben bersendet mir ,saint-,germain den beifolgenden ,brief fr ,eure ,hoheit#deh4 ,bischoffwerder#dei an ,prinz ,friedrich ,august ,elsterwerda1 #be4 ,mrz #aggg4 ,ich gestehe1 da ich zu wenig aufgeklrt bin1 um ein ,urteil ber einen ,mann wie ,herrn von ,saint-,germain zu haben4 ,aber ich will ,ihnen gehorchen und ,ihnen frei meine ,gedanken ber den ,brief des ,bruders ,dubosc#dfj und den des ,grafen ,welldone#deh aussprechen4 ,obwohl man von jenem sagen kann3 ,ecce vere ,israelita1 in quo dolus non est#dfa1 glaube ich doch 7aus ,erfahrung71 da er in seinem ,urteil ber sehr achtbare ,personen recht vorschnell ist4 ,der ,vorwurf einer ,lge bedarf stichhaltiger ,beweise2 zudem mu er wissen1 da die grten ,kenntnisse mit ,armut sehr wohl vereinbar1 ja bisweilen 7durch das ,gesetz7 von ihr nicht zu trennen sind4 ,man kann ungeheure ,schtze austeilen und doch davor zurckscheuen1 eine sehr mige ,summe aus ,laune auszugeben4 ,der ,bruder ,dubosc mu aus den ,berichten aller1 die ,herrn von ,saint-,germain seit lange kennen1 doch wohl wissen1 da er oft in die ,lage gekommen ist1 sich ,geld zu borgen1 aber da er es durch ,anweisung betrchtlicher ,summen stets ehrlich zurckgezahlt hat4 ,kurz1 es macht den ,eindruck1 als ob der ,bruder ,dubosc durch das ,darlehnsgesuch des ,grafen von ,welldone verblfft worden ist und in diesem ,augenblick alles in falschem ,licht gesehen hat4 ,andrerseits ist der ,brief des ,grafen ,welldone nicht anders1 als man von einem ,kenner des ,t#dfb erwarten kann4 ,ich sehe daher nicht die mindeste ,gefahr darin1 da ,sie seine ,bekanntschaft machen1 zumal wenn ,sie1 wie ich berzeugt bin1 nichts verlangen1 was mit der ,moral und mit dem ,berufe#dfc1 zu dem er sich in seinem ,briefe bekennt1 nicht vllig im ,einklang steht1 und wenn ,sie die ,anknpfung besonderer ,beziehungen bis zu dem ,zeitpunkt hinausschieben werden1 den er ,ihnen angibt und den die ,guten zum ,ruhm ,gottes herbeiwnschen4 ,frlich#dfd an ,prinz ,friedrich ,august ,grlitz1 #bh4 ,mrz #aggg4 ,von ,saint-,germain werden ,ihro ,durchlaucht in der ,maurerei keine ,aufschlsse bekommen4 ,dieser ,mann ist in ,leipzig eine geraume ,zeit unter dem ,namen ,sieur ,welldone gewesen4 ,ich habe bei ,dubosc mit ihm gegessen4 ,ich kenne ihn sehr speziell4 ,dieser ,sieur ,welldone ist kein ,maurer2 er ist auch kein ,magus1 auch kein ,theosoph4 ,seine ,rolle wird in ,leipzig traurig ablaufen1 wenn er nicht einen gutherzigen ,freund krzlich gefunden1 der ihm ,geld vorschiet4 ,ich melde solches ,ihrer ,durchlaucht als ,maurer1 damit 7er71 wenn er nach ,berlin kommt1 sich nicht auf eben diese ,weise zu remboursieren sucht4 ,dubosc an ,prinz ,friedrich ,august ,leipzig1 #b4 ,april #aggg4 ,da ,eure ,hoheit anscheinend ,interesse an dem angeblichen ,grafen ,saint-,germain nehmen und ihn sogar mit der ,einladung nach ,berlin beehrt haben1 halte ich mich fr verpflichtet1 ,eurer ,hoheit zu berichten1 was nach und nach ber die ,vorgeschichte dieses rtselhaften ,mannes zutage kommt4 ,wie man sagt1 ist er in ,frankreich geboren1 von niederer ,herkunft und soll ein ,handwerk gelernt haben4 ,folgendes wei ich aber positiv von einem meiner ,freunde1 einem verdienstvollen ,mann1 einem ,schweizer ,offizier1 ,namens ,hotz1 der als ,oberstleutnant in der ,garde des russischen ,grofrsten steht#dfe und zur ,zeit in ,familienangelegenheiten hier weilt4 ,wie er mir versichert1 hat er unseren ,saint-,germain unterwegs in ,ruland getroffen1 wie er traurig zu ,fu des ,weges zog4 ,wegen eines ,fuschadens schleppte er sich nur mhsam weiter4 ,voll ,mitleid lie ihn der ,offizier in seinen ,wagen steigen4 ,er mu in ,moskau oder ,umgegend ein ,fabrikunternehmen gehabt haben1 das aber nicht gehen wollte4 ,er hatte das ,glck1 den ,grafen ,orlow#dff kennen zu lernen1 mit dem er eine ,weile chemische ,versuche anstellte1 aber schlielich hatte der ,graf diese fruchtlose und kostspielige ,arbeit satt und entlie ihn4 ,von den ,wohltaten dieses ,herrn hat er lange ,zeit sein ,leben gefristet4 ,seitdem hat er sich in mehreren ,gegenden ,deutschlands herumgetrieben1 wie die ,schulden beweisen1 die er namentlich in der ,gegend von ,schwabach gemacht hat4 ,hier ging sogar ein von ihm ausgestellter und nicht bezahlter ,wechselbrief eines ,ansbacher ,juden in ,hhe von #bjjjj ,gulden ein4 ,gegenwrtig erfahre ich1 da er den ,brief ,eurer ,hoheit#dfg berall herumzeigt und zum ,lesen gibt4 ,er erzhlt jedermann1 man bestrme ihn allerorten1 zu kommen und der ,welt seine erhabenen ,kenntnisse nicht vorzuenthalten4 ,so spielt er einen gegen den anderen aus4 ,verzeihen ,eure ,hoheit1 da ich solche ,geschichten berichte4 ,aber sie tragen dazu bei1 den ,betrger zu entlarven4 ,ich wollte schlieen1 verga aber noch eine bezeichnende ,anekdote4 ,gestern war ich in einem ,hause1 in dem ein ,ring gezeigt wurde1 den er einem seiner hiesigen ,beschtzer geschenkt hat4 ,es war ein ziemlich groer gelber ,stein1 der ,feuer besa4 ,als er ihn verschenkte1 betonte er1 da es ein gelber ,diamant sei1 und schtzte ihn auf mindestens #ajjj ,taler4 ,ein anwesender ,juwelier und groer ,kenner prfte den ,ring und sagte3 ,ei gewi1 dieser ,stein kann wohl acht ,groschen wert sein48 ,das scheint mir ein recht charakteristischer ,zug fr ihn4 ,bischoffwerder an ,prinz ,friedrich ,august #e4 ,april #aggg4 ,alles1 was ich bezglich des ,grafen ,welldone hinzufgen kann1 ist1 da er nicht ,prior ,clericorum ist1 und da ich ,ihnen trotz der ,beweise seines ,wissens nicht anraten mchte1 ihm ,briefe zu schreiben1 die nicht ffentlich gezeigt werden knnen4 ,eine kurze ,unterredung mit den ,maurern1 die ich in ,leipzig antreffen werde1 soll dies ,geheimnis lichten4 ,dubosc an ,prinz ,friedrich ,august ,leipzig1 #ab4 ,april #aggg4 ,auf ,befehl ,eurer ,hoheit will ich mit dem angeblichen ,saint-,germain sprechen4 ,hoffentlich macht meine ,vorhaltung mehr ,eindruck1 als ich erwarte4 ,der ,mann wei sich nicht besser ins ,licht zu setzen1 als dadurch1 da er mit geheimnisvoller ,miene ,briefe vorzeigt1 deren ,inhalt einen hohen ,begriff von ihm geben kann4 ,derart gelingt es ihm1 fr einen ,wundermann zu gelten4 ,hat man recht viele ,anekdoten aus seinem ,leben gehrt und vergleicht man sie miteinander1 so kommt man allmhlich hinter seine ,schliche4 ,ich mchte jetzt wetten1 da er jdischer ,abstammung ist4 ,er ist eine ,weile in einer ,kattunfabrik in ,moskau gewesen1 weil er ,farben herstellt1 worin er nach seiner ,behauptung groe ,kenntnisse besitzt4 ,da er sich dort nicht zu halten vermochte1 scheint das ,gegenteil bewiesen4 ,hlt man diesen ,umstand mit der ,zeit seiner ,reise nach ,ruland zusammen1 so ergibt sich1 da es derselbe ,fremde ist1 mit dem einer meiner ,freunde#dfh1 ein hchst kenntnisreicher ,mann1 die ,reise nach ,moskau teilweise gemacht hat4 ,das stimmt sowohl mit der ,zeit1 wie mit den ,talenten1 deren er sich rhmte1 und der ,schilderung1 die mein ,freund von ihm gemacht hat4 ,hier erzhlt er immerfort1 er sei am russischen ,hofe wohlbekannt und sehr beliebt und habe dort eine groe ,rolle gespielt4 ,das alles beweist zum mindesten1 da er stark aufschneidet4 ,gestern unterhielt ich mich sehr lange mit einem meiner ,freunde1 einem groen ,steinschneider1 der auf alles1 was darauf ,bezug hat1 sehr erpicht ist4 ,er kennt unseren ,sonderling gut1 wei ber ihn ,bescheid und hat sich nach seinem ,geheimverfahren zur ,herstellung wie zur ,verbesserung von ,edelsteinen erkundigt4 ,wie er mir beteuerte1 kann ,saint-,germain keine ,edelsteine herstellen noch fehlerhafte ,diamanten verbessern und vervollkommnen4 ,das ,verfahren1 dessen er sich rhmt1 kann sich hchstens auf ,topase oder ,halbedelsteine beziehen2 er hat einen ,versuch mit braunen ,topasen gemacht1 und zwar mit ,erfolg2 sie sind ganz wei geworden4 ,mein ,freund hat den ,versuch mit ,diamanten mehrfach wiederholt1 aber vergeblich2 das ,mittel blieb vllig wirkungslos4 ,die einzigen ,steine1 die ,saint-,germain besitzt und die er sehr hoch veranschlagt1 stammen aus einem ,bergwerk1 das er in ,ruland entdeckt hat und das er nach seiner ,behauptung ausbeuten darf4 ,er macht erstaunlichen ,lrm darber und mchte den ,leuten weismachen1 da sich daraus ein sehr ertragreicher ,handelszweig machen liee4 ,man hat ihm jedoch bewiesen1 da dazu keine ,aussicht ist2 denn diese ,steine bestehen aus einer ,kristallart1 die zwar sehr hart ist1 aber weit unter den ,topasen steht1 da sie weder deren ,schnheit noch ,glanz haben4 ,sie sind wie die ,kieselsteine1 die man bei uns und anderswo findet4 ,es ist sehr wohl mglich1 da ,herr von ,sagramoso#dfi ihn in ,florenz1 ,pisa und ,venedig gesehen hat1 denn er hat sich tatschlich in ,italien herumgetrieben4 ,aber bei aller schuldigen ,hochachtung vor der ,einsicht des ,herrn von ,sagramoso kann ich nicht so gnstig von ihm denken wie dieser4 ,sonst mte er sich seither gewaltig verndert haben4 ,aber warum soll ein ,mensch sich zum ,schlechteren verndern8 ,auf diese ,weise behauptet man weder seinen ,ruf noch erwirbt man ,anhnger4 ,ich bleibe also bei meiner ,ansicht3 ,er ist einschmeichelnd1 geschmeidig1 er redet allen nach dem ,munde1 aber wehe dem1 der auf ihn hereinfllt6 ,graf ,orlow kann ein ,lied davon singen#dgj4 ,ob ,saint-,germain schon einmal in ,dresden war1 bezweifle ich2 niemand hat ihn dort gesehen4 ,er redet von so vielen ,stdten1 aber von ,dresden sagt er kein ,wort4 ,auch hier mu ich mich ber ,herrn von ,sagramoso wundern4 ,saint-,germain ist noch hier2 er hat sich nicht gerhrt4 ,graf ,marcolini1 der eigens hergekommen ist1 um mit ihm zu sprechen und ihn nach ,dresden mitzunehmen#dga1 falls er mit ihm zufrieden wre1 ist schleunigst wieder abgereist und hat ihn hier gelassen4 ,das beweist nicht gerade1 da er befriedigt war4 ,trotzdem mu ,herr von ,sagramoso1 der den ,grafen ,marcolini begleitete1 von ,saint-,germain eine hohe ,meinung gehabt haben4 ,dieser lebt hier weiter im ,dunkeln und macht einige ,bekanntschaften1 aber es dauert nie lange2 man berwirft sich sehr bald mit ihm4 ,herzog ,karl von ,kurland#dgb an ,prinz ,friedrich ,august ,dresden1 #bb4 ,april #aggg4 ,bruder ,bischoffwerder ist diese ,nacht nach ,leipzig abgereist1 wo er rechnet1 die ,bekanntschaft des seltsamen ,mannes zu machen1 der sich seit einigen ,monaten in ,leipzig aufhlt und ber dessen ,kenntnisse wir noch im unklaren sind4 ,bischoffwerder an ,prinz ,friedrich ,august ,dresden1 #b4 ,mai #aggg4 ,eure ,hoheit werden durch den ,bruder ,decker die ,grnde erfahren haben1 aus denen ,graf ,welldone ,ihren ,brief gezeigt hat#dgc4 ,frlich an ,prinz ,friedrich ,august ,grlitz1 #g4 ,mai #aggg4 ,saint-,germain befindet sich noch in ,leipzig1 und man ist immer weniger attent auf ihn1 da alle ,hoffnung wegfllt1 da er nur im geringsten in der ,maurerei ,kenntnis hat4 ,saint-,germain an ,prinz ,friedrich ,august#dgd ,leipzig1 #h4 ,mai #aggg4 ,eure ,hoheit wollen gestatten1 da ich ,ihnen mein ,herz ffne4 ,es blutet1 seit der ,herr ,rat ,dubosc mir in einer fr mich peinlichen ,form die ,befehle zukommen lie1 mit denen ,sie ihn seiner ,angabe zufolge beehrt haben4 ,sie galten aber sicherlich nicht mir4 ,herr ,baron von ,wurmb#dge und ,herr ,baron von ,bischoffwerder werden stets fr mich rhmliches ,zeugnis ablegen1 da mein ,schritt voller ,berechtigung und ,redlichkeit war1 da meine ,ehrerbietung und meine eifrige und treue ,hingabe1 die ich fr alle ,zeit ,eurer ,hoheit gelobt habe1 ihn mir unumgnglich geboten1 obwohl ich zunchst voll ,zartgefhl meinen ,beweggrund verschweigen wollte4 ,nach ,mglichkeit will ich hier die ,abwicklung meiner ebenso wichtigen wie unerllichen ,geschfte beschleunigen1 um alsbald die unaussprechliche ,freude zu haben1 ,ihnen meine ,aufwartung zu machen4 ,unvergleichlicher ,frst1 wenn ich erst die ,ehre habe1 ,ihnen genau bekannt zu sein1 verspreche ich mir von ,ihrer ,gerechtigkeit und ,ihrem ,scharfblick zuversichtlich alles1 was mir zukommt und was mir1 da von ,ihnen kommend1 lieb und wert sein wird4 ,ich bin aus ,pflicht1 ,neigung und ehrerbietiger1 treuer ,hingebung ,eurer ,hoheit ehrerbietigster und gehorsamster ,diener ,graf ,welldone4 ,illustration3 ,schreiben ,saint-,germains an ,prinz ,friedrich ,august von ,braunschweig ,minister von ,wurmb#dgf an ,prinz ,friedrich ,august ,dresden1 #ai4 ,mai #aggg4 ,ich habe meinen vierzehntgigen ,aufenthalt in ,leipzig benutzt1 um dem berhmten ,saint-,germain1 der sich jetzt ,graf ,welldone nennt1 den ,puls zu fhlen4 ,auf meine ,bitte ist er sogar auf einige ,zeit hergekommen4 ,da er1 wie ich wei1 es einigen nachtrgt1 da sie ihn durchaus zum ,wundermann machen wollten1 habe ich das ,gegenteil getan und ihn als gewhnlichen ,menschen behandelt1 dessen chemische und physikalische ,kenntnisse meine ,neugier erregt haben4 ,ich fand einen ,mann von #fj bis #gj ,jahren1 sehr lebhaft fr sein ,alter4 ,er spottet ber die1 welche ihm ein auerordentliches ,alter zuschreiben4 ,er macht zwar keineswegs den ,eindruck eines ,neugeborenen1 hat aber bei seiner geregelten ,lebensweise und den guten ,medizinen1 die er angeblich besitzt1 starken ,anspruch darauf1 noch lange zu leben4 ,trotz alledem sieht er uerlich nicht so aus1 als ob er es noch lange triebe4 ,man kann nicht leugnen1 da er schne ,kenntnisse besitzt4 ,ich werde mit ihm an einigen ,artikeln der ,frberei und der ,verarbeitung von ,wolle und ,leinen arbeiten1 um zu sehen1 ob sich fr unsere ,manufakturen etwas herausschlagen lt4 ,was mir mifllt1 ist1 da er oft von ,millionen spricht1 whrend er weit entfernt ist1 darber zu verfgen1 und anscheinend nicht einmal ,gold zu machen versteht4 ,nachdem ich sein ,vertrauen gewonnen hatte1 brachte ich das ,gesprch auf die ,freimaurerei4 ,ohne ,eifer noch selbst besondere ,aufmerksamkeit fr die ,sache gestand er mir1 er sei im vierten ,grade1 entsnne sich aber der ,zeichen nicht mehr4 ,daher konnte ich nicht nher mit ihm darauf eingehen2 denn er bewies durch nichts irgendwelche ,kenntnisse des ,systems der strikten ,observanz4 ,schlielich bekundete er selbst ,neugier ber die ,angelegenheit ,schrepfers#dgg1 und als ich ihm so viel davon sagte1 als ich sagen konnte1 tischte er mir eine ,geschichte auf1 die ihm in ,paris begegnet war4 ,dort hatten eine ,gesellschaft von etwa #bjj ,personen1 an deren ,spitze der blde ,herzog von ,bouillon stand1 und ein paar ,damen1 die fr das ,system des ,grafen ,gabalis#dgh schwrmten1 seine ,bekanntschaft zu machen gesucht1 weil sie ihn fr einen ,oberen hielten4 ,aus alledem glaube ich zu schlieen1 da er entweder sich sehr verstellt oder keiner der ,unsrigen ist4 ,letzteres halte ich fr wahrscheinlicher1 zumal er in ,dingen der ,religion und der ,philosophie ein nackter ,materialist ist4 ,bischoffwerder an ,prinz ,friedrich ,august ,elsterwerda1 #i4 ,juli #aggg4 ,graf ,welldone ist tatschlich keiner der ,unsrigen4 ,aber wenn er wirkliche ,geheimnisse besitzt1 so bin ich im ,besitz des wichtigsten4 ,obgleich es gegen alle ,regeln der ,wahrscheinlichkeit ist3 #a4 da die ,sache berhaupt mglich ist1 #b4 da ich zum ,trger eines so reichen ,arkanums bestimmt bin1 #c4 da ich es als ,novize empfangen habe1 will ich doch mein ,urteil von heute ab auf #ad ,tage hinausschieben1 wo kein ,zweifel ber die ,sache mehr mglich sein wird4 ,nur ,ihnen vertraue ich es an und werde ich sagen1 was daran ist4 ,wre es wohl eine ,prfung neuer ,art8 ,denn es scheint mir bedenklich1 da ein so kostbares ,arkanum mir durch die ,hand eines ,laien1 eines ,atheisten1 angeboten wird4 ,elsterwerda1 #af4 ,september #aggg4 ,die ,versuche1 die ich mit den mir von ,saint-,germain mitgeteilten ,geheimverfahren angestellt habe1 sind von erstaunlicher ,wirkung4 ,stets unter der mindesten ,bedingung meines ,ehrenwortes1 zu schweigen2 ich begreife bis heute nicht1 warum ich ihr ,trger geworden bin4 ,,saint-,,germain ,,in ,,berlin#dgi ,i ,aus den ,erinnerungen8 ,thibaults#dhj ,ein ungewhnlicher ,mann1 in der ,welt als ,graf ,saint-,germain bekannt1 kam nach ,berlin und blieb dort ber ein ,jahr4 ,der ,abb ,pernety#dha besuchte ihn als ,adept sofort und erzhlte uns ,wunderdinge von ihm4 ,der ,graf war ein ,greis1 dessen ,alter und ,heimat unbekannt war4 ,er war indes noch sehr rstig1 obgleich etwas beleibt4 ,wie man sagte1 besa er das ,geheimnis1 ,gold zu machen1 ja sogar ,diamanten4 ,er lebte -- was weit wichtiger ist -- seit ich wei nicht wieviel hundert ,jahren4 ,er war der ewige ,jude1 etwas ganz ,wunderbares1 zumal er alle europischen ,sprachen beherrschte4 ,saint-,germain nahm ein paar ,zimmer in einem der ersten ,gasthfe ,berlins4 ,er lebte dort sehr zurckgezogen1 hatte zwei ,diener und einen ,mietswagen1 der den ganzen ,tag vor der ,tr stand4 ,er bezahlte ihn gut1 benutzte ihn aber nie4 ,der alte ,freiherr von ,knyphausen#dhb besuchte ihn sogleich als alten ,bekannten und lud ihn dringend ein1 bei ihm zu speisen4 ,gern18 sagte ,saint-,germain1 aber nur1 wenn ,sie mir ,ihren ,wagen schicken4 ,ich kann keine ,mietswagen brauchen2 sie hngen zu schlecht in den ,riemen48 ,bemerkenswert ist1 da der ,unbekannte den ,freiherrn immer nur mein ,sohn8 anredete4 ,die ,prinzessin ,amalie#dhc wollte ihn sehen1 und er stellte sich pnktlich ein4 ,sie fragte ihn1 aus welchem ,lande er sei4 ,ich bin aus einem ,lande18 entgegnete er1 das nie ,auslnder zu ,herrschern gehabt hat48 ,in dieser geschickten1 rtselhaften ,art beantwortete er alle ,fragen ,ihrer ,kniglichen ,hoheit1 die zuletzt ganz sprachlos war und ihn verabschiedete1 ohne etwas von ihm erfahren zu haben4 ,auch ,frau du ,troussel#dhd wollte ihn sehen4 ,der ,abb ,pernety spielte den ,vermittler bei dieser ,staatsaktion1 und eines ,abends kam der ,graf zu ihr und speiste bei ihr4 ,man brachte das ,gesprch auf den ,stein der ,weisen4 ,er bemerkte jedoch nur1 die1 welche sich damit beschftigten1 begingen zumeist eine wunderliche ,torheit1 indem sie nur das ,feuer als ,hauptelement in ,anwendung brchten4 ,sie bedchten aber nicht1 da das ,feuer auflst und zerteilt und da es somit widersinnig sei1 mit ,feuer zu arbeiten1 wo es sich um eine neue ,zusammensetzung handle4 ,hierber redete er lang und breit und ging dann zu alltglicheren ,dingen ber4 ,er hatte feine1 durchgeistigte ,zge2 man sah ihm den ,mann aus guter ,familie und von guter ,erziehung an4 ,er soll der ,lehrmeister des berchtigten ,cagliostro gewesen sein#dhe1 der bekanntlich in ,paris den ,kardinal von ,rohan#dhf und so viele andere zum besten gehabt hat4 ,aber der ,schler konnte sich in keiner ,weise mit dem ,lehrer messen4 ,hat sich dieser doch bis zu seinem ,tode ohne irgendein peinliches ,abenteuer behauptet1 wogegen der dreistere ,cagliostro oft alles aufs ,spiel gesetzt und seine ,laufbahn in den ,kerkern der rmischen ,inquisition beschlossen hat1 ein trauriges1 aber viel zu mildes ,schicksal4 ,die ,geschichte des ,grafen ,saint-,germain zeigt einen klgeren und vorsichtigeren ,abenteurer und nichts1 was gegen die ,ehre im eigentlichen ,sinne verstt4 ,nichts ist unredlich1 alles wunderbar1 nirgends ,niedertracht und rgernis4 ,wenn es wahr ist1 da er ,damen1 die bei dem ,trauerspiel ,mariamne8 weinten1 gesagt hat3 ,wie wre es erst1 meine ,damen1 htten ,sie sie wie ich gekannt1 htten ,sie gesehen1 wie liebenswrdig1 reizvoll und schn sie war#dhg68 -- wenn es wahr ist1 da er vom ,leiden ,jesu ,christi gesagt hat3 ,es war seine eigene ,schuld2 ich hatte es ihm vorhergesagt1 da er ein schlimmes ,ende nehmen wrde1 wenn er seine ,ziele nicht nderte81 -- so sind das lcherliche ,redensarten1 aber im ,sinne der ,gesellschaftsordnung keine ,verbrechen4 ,als jener seltsame ,mann in ,berlin weilte1 wagte ich eines ,tages1 mit dem franzsischen ,gesandten1 ,herrn von ,pons ,saint-,maurice#dhh1 ber ihn zu reden4 ,insbesondere drckte ich mein ,erstaunen ber seine besonderen1 nahen ,beziehungen zu hochstehenden ,personen aus1 z4 ,b4 zum ,kardinal de ,bernis#dhi1 von dem er vertrauliche ,briefe aus der ,zeit haben sollte1 wo dieser ,minister des ,auswrtigen war4 ,der ,gesandte lie sich darber nicht aus1 brachte dann aber ,mutmaungen vor1 die recht wahrscheinlich klangen4 ,ich nehme an18 sagte er zu mir1 da ein wirklich eigenartiger ,mensch den ,entschlu fat1 sich ein auerordentliches ,schicksal zu zimmern und in der ,welt eine ,rolle zu spielen1 die ,erstaunen und allgemeines ,aufsehen erregt4 ,ich nehme an1 da dieser ,mann1 einzig von dieser ,vorstellung beherrscht und sich ihr ganz widmend1 ,geist besitzt1 ,kenntnisse erwirbt1 auf alle ,umstnde ein scharfes ,augenmerk hat und noch mehr ,beharrlichkeit in der ,ausfhrung seines ,planes zeigt4 ,ich nehme besonders an1 da er seine ,absichten in den ,schleier tiefster ,verschwiegenheit zu hllen versteht und da es ihm im ,bedarfsfalle nie an ,geistesgegenwart und ,geschmeidigkeit fehlt4 ,ich nehme schlielich an1 da er ein betrchtliches ,vermgen geerbt oder erworben hat1 etwa #bjjjj ,franken festes ,einkommen4 ,wie wird ein solcher ,mann sich nun benehmen8 ,er wird weder von seinem ,alter noch von seiner ,heimat1 ,familie und ,person offen sprechen2 er wird sich in den tiefsten ,schleier des ,geheimnisses hllen1 seine ,einknfte fr ein paar ,jahre zurcklegen und dadurch ein ,kapital erbrigen1 das er sicheren und bekannten ,bankhusern anvertraut4 ,wenn er nach ,berlin kommt1 wird er seine ,gelder z4 ,b4 in ,leipzig haben4 ,ein ,berliner ,bankhaus wird den ,auftrag erhalten1 ihm #bjjjj ,franken oder mehr auszuzahlen4 ,er wird sie abheben und sie an ein ,bankhaus in ,hamburg senden1 das sie ihm dann zurckschickt4 ,das gleiche ,spiel wird er mit einigen ,frankfurter ,bankhusern und in anderen ,stdten spielen2 aber es wird stets das gleiche ,kapital sein1 bei dem er nur einige ,prozente verliert1 und er wird seinen ,zweck erreichen2 denn man erfhrt1 da er allwchentlich betrchtliche ,summen von berall erhlt1 und wird nicht erfahren1 was er damit macht1 zumal wenn er wenig ausgibt und sich auf keinerlei ,geschfte einlt4 ,alle anderen ,wunderdinge1 die man von solchen rtselhaften ,unbekannten erzhlt1 lassen sich ebenso leicht natrlich erklren1 wie die ,gelder1 die der ,graf ,saint-,germain so hufig erhlt1 obwohl er so wenig ausgibt48 ,,ii ,aus ,zimmermanns ,fragmenten ber ,friedrich den ,groen8#dij ,madame du ,troussel#dia hatte ,zuflle1 die man in ,berlin fr unheilbar hielt2 deswegen begab sie sich in die ,kur des berhmten ,grafen von ,saint-,germain4 ,dieser heilte sie aus dem ,grunde1 und sie zeigte jedermann einen ,stein von der ,gre eines ,hhnereies1 der ihr von ,saint-,germain abgetrieben sei4 ,dennoch war das ,berlinische ,publikum argwhnisch genug1 zu glauben1 was auch hchstwahrscheinlich ist3 ,saint-,germain habe sie blo von einem ,nachlasse ihrer ,liebe fr den schndlichen ,bischof von ,breslau#dib geheilt4 ,zwei ,jahre nachher starb diese nicht unberhmte ,berlinische ,dame an einem hitzigen ,fieber4 ,,iii ,graf ,saint-,germain#dic ,dieser vor zwei ,jahren im ,dnisch-,holsteinischen verstorbene ,abenteurer war ein wrdiges ,gegenstck des verstorbenen ,grafen ,cagliostro#did4 ,auch er fand ,bewunderer und ,anhnger in ,menge1 und in welchem ,tone ward er bewundert6 ,eben itzt bekomme ich einen groen ,kupferstich#die zu ,gesichte1 worin er mit einer unbedeutenden vornehmen ,hofmannsmiene in einem prachtvollen ,pelzkleide zu sehen ist1 und worunter hchst merkwrdige ,verse stehen1 die mir eine ,anzeige zu verdienen scheinen1 um die ,denkungsart solcher ,menschen bekannt zu machen1 die sich nicht schmen1 von ,zeit zu ,zeit dergleichen ,dinge in die ,welt zu streuen4 ,ich habe sehr wohl gewut1 da viele ,hohe und ,niedere sich von diesem ,menschen betren lieen1 der weder ffentliche noch geheime wahre ,knste und ,wissenschaften besa1 obgleich er das ,geheimnis verstand1 viele glaubend zu machen1 da er ein ,wundertter sei2 ein ,geheimnis1 das itzt so ffentlich1 und man kann hinzusetzen1 so plump getrieben wird1 da man nachgerade einsieht1 wie leicht es ist1 sobald nmlich nur jemand mit seinem ,gewissen fertig wird1 um alle ,mittel zu seinem ,zwecke anzuwenden4 ,dieser ,mensch1 der mancherlei1 aber nicht das geringste grndlich verstand1 den in ,dresden und ,berlin kein gescheiter ,mann achtete1 der nicht die gemeinste ,kenntnis von dem1 was groe ,gelehrte in den wichtigsten ,fchern geleistet haben1 besa1 der nie etwas wirklich ,gutes oder ,schnes zustande gebracht hat1 der nichts ordentlich gelernt hatte1 sondern statt des schweren ,studierens die leichtere ,mhe magischer ,zauberworte anwenden wollte3 dieser ,mensch war dreist genug1 zu verstehn zu geben1 da er alles wisse und alles knne4 ,und er fand1 leider6 selbst unter den deutschen ,frsten manche1 die ihm glaubten4 ,er sollte nicht blo ein groer ,tonknstler sein1 sondern die ,geige so spielen1 als wenn man drei ,geigen zugleich hrte#dif1 und er spielte seine eine hchst mittelmig4 ,er sollte nicht blo ,leder und ,wolle verbessern1 sondern auch ,diamanten von ihren ,flecken reinigen und sogar mehrere zusammenschmelzen knnen1 obgleich alle1 die ihm in den erstern leichtern ,knsten trauten1 mit ihrem ,schaden seine eitlen ,versprechungen erfahren haben und die letztern schwerern ,stcke niemals ein ,mensch gesehen hat4 ,er sollte ,gold machen knnen2 doch wer kann das anitzt nicht8 ,er verstand1 verjngende oder gar unsterblich machende ,arzeneien1 namentlich ein gewisses ,salz1 zu verfertigen1 so da erdigte ,teile dem aus ,erde gebaueten ,menschen ein berirdisches ,los zusicherten4 ,er kaufte ,huser und ,landgter1 ohne sie zu bezahlen1 und man bewunderte1 wo er das ,geld dazu herbekme usw4 ,alles dies wei ich sehr wohl4 ,auch wei ich1 da er sogar dann noch ,glauben fand1 wenn er teils durch andere sagen lie1 teils wie aus bereilung selbst zu verstehen gab1 teils geradezu erklrte3 er sei ganz ungemein alt2 welches aber1 nach ,beschaffenheit der ,umstnde1 sehr verschieden angegeben ward4 ,bald hatte er nur mit ,kaiser ,leopold#dig noch ,briefe gewechselt1 bald schon mit dem ,adepten aus der ,gold- und ,rosenkreuzergesellschaft1 ,federico ,gualdo#dih991 von dessen ,kindheit an in ,freundschaft gelebt1 bald gar unserem ,herrn ,christus allerlei ,rat in ,absicht seines ,verhaltens gegeben99994 ,ich wei sogar1 da manche itzt noch1 da er gestorben ist1 glauben3 er lebe und werde bald lebendig hervorgehn6 ,da er doch wirklich mausetot ist und wahrscheinlich itzt schon fault und stinkt1 wie ein ganz gemeiner ,mensch1 der keine ,wunder verrichten kann1 und den nie ein ,prinz begrt hat1 auch tun wrde4 ,obgleich ich alles dies wute1 so hatte ich doch nie glauben knnen1 da man die unsinnige ,verehrung eines solchen ,menschen so weit treiben knnte1 als ich es auf dem erwhnten ,kupferstiche fand4 ,hier ist die ganze lobpreisende ,unterschrift desselben3 ,graf ,saint-,germain1 berhmter ,alchimist4 ,prometheus gleich raubt' er vom ,himmelszelt ,die ,lebensflamme1 die das ,all erhlt2 ,natur folgt seinem ,wort1 von ihm gemeistert2 ,ist er nicht ,gott1 hat ihn ein ,gott begeistert#dii4 ,wer htte glauben sollen1 da in unseren ,tagen der ,name ,alchimist ein im ,ernst gegebener ,ehrenname sein knnte6 brigens verdient der freilich ein berhmter ,alchimist zu heien1 dessen ,stimme die ,natur gehorcht und auf dessen ,ruf sie sich bewegt4 ,die ,natur6 ,wei man1 was man sagt1 wenn man solche ,worte gebraucht8 ,aber die letzte ,zeile1 die letzte ,zeile6 ,ist er nicht ,gott1 hat ihn ein ,gott begeistert68 ,der bedingende ,ausdruck des ,gedankens im ,vordersatze nimmt denselben offenbar als vielleicht wirklich und als zuverlssig mglich an4 ,und welchen ,gedanken6 ,ich bin gewi weder intolerant noch verketzernd1 ich brauche nicht gern harte ,worte und starke ,beschuldigungen1 wo noch lachender ,spott hingehren kann2 aber ich wrde frchten1 mich des ,namens eines ,gottesverehrers unwrdig zu machen1 wenn ich hier nicht ernsthaft und anklagend sagte3 da dieser schndliche ,ausdruck eine der rasendsten ,blasphemien enthlt1 deren sich je der verirrte menschliche ,verstand schuldig gemacht hat4 ,gesetzt auch1 dieser ,mensch wre so weise und einsichtsvoll gewesen1 als er tricht und unwissend war1 so edel1 gro und bescheiden1 als er kindisch1 eitel und prahlerisch1 so erhaben gesinnt1 als er eigenntzig1 so offen und wahrhaft1 als er rnkevoll und betrgerisch war usw4 -- so mte doch jeder ,mensch davor zurckbeben1 diese ,worte1 die ich mich schme1 noch einmal hinzuschreiben1 von ihm zu gebrauchen4 ,klarer1 plumper ,atheismus1 der itzt wieder laut zu werden anfngt1 ist minder schdlich und gefhrlich als solch eine ,menschenvergtterung4 ,traurig genug1 wenn ich unter ,mitbrgern leben sollte1 die den erhabensten ,gedanken nie gedacht htten1 die keinen ,begriff von dem allgemeinen ,vater der ,natur und aller ,menschen htten1 bei deren ,moralitt ich mich blo auf ihr ,gefhl oder die ,furcht vor ,strafen verlassen mte6 ,aber tausendmal willkommen sei mir ihre ,gesellschaft gegen solche ,leute1 die es fr mglich1 fr denkbar halten knnen3 da ein schwacher ,mensch1 wie ich und sie1 die ganze ,natur regiere1 da ein beschrnktes ,wesen die ,kraft in ,hnden habe1 wodurch alles lebt und wodurch die ,welt existiert1 und da dieser ,mensch folglich den uneingeschrnktesten ,gehorsam1 die unwiderstehlichste ,befolgung in allen seinen ,befehlen und wahre gttliche ,verehrung verdiene6 ,ich schaudere1 wenn ich mir vorstelle1 wohin dies in ,absicht der gesunden ,vernunft1 des ,gewissens und der ,regeln menschlicher ,handlungen fhren mte4 ,und wer braucht diesen ,ausdruck8 ,nicht etwa barbarische ,kamtschadalen1 deren roher ,verstand sich einen ,gott gebildet hat1 den der schmutzigste ,erdensohn bertrifft1 und die folglich einen ,taschenspieler leicht vergttern knnten4 ,nein1 kultivierte ,europer tun es1 deren ,begriffe reiner sein mssen1 und die wissen1 da der angestrengteste ,verstand sich umsonst bemht1 einen ,schatten von den groen ,eigenschaften der ,gottheit sich lebhaft zu denken1 wenn er auch das ,erhabenste1 was seit ,jahrtausenden die ,welt kannte1 in seiner ,vorstellungskraft zusammensetzt4 ,noch mehr1 die einzig fromm und rechtglubig sein wollenden ,christen tun es6 ,denn dieselben ,menschen1 die der ,geisterseherei1 der ,goldmacherei und allen verworfenen ,trumereien von geheimen ,krften der ,natur und von itzigen ,wundern anhngen1 die den ,vorspiegelungen eines ,cagliostro1 eines ,saint-,germain1 eines ,schrepfer#ejj1 eines ,gldenfalk#eja1 eines ,plumenoek#ejb usw4 ,glauben beimessen1 die im ,mystre de la ,croix8 und im ,buche ,de l'erreur et de la vrit8#ejc menschenbeglckende ,weisheit suchen3 eben diese sind es ja1 die sich der hchsten ,reinheit der ,glaubenslehre rhmen und immer ,frmmigkeit und echtes ,christentum im ,munde fhren4 ,sie wissen ja so hhnend von ,theologen nach der neuen ,art1 von ,spttern der ,religion usw4 zu reden1 wenn denkende ,kpfe die ,kraft ihres ,verstandes und ihren ,untersuchungsgeist auch auf wahrhaft wichtige ,dinge anwenden und dadurch zu ,begriffen gelangen1 die freilich von dem gerade itzt im ,schwange gehenden ,system abweichen1 die aber nher zur ,sache zu treffen scheinen und schon von tausend frommen und rechtschaffenen ,christen in mehreren ,jahrhunderten auch gedacht wurden1 wovon freilich diese ,menschen von gestern her nichts wissen1 deren ,mangel an ,sach- und ,sprachkenntnis1 ,unwissenheit in der ,geschichte1 ,bequemlichkeit im ,nachbeten1 ,unvermgen im ,selbstdenken und ,aberglauben in williger ,annehmung der abgeschmacktesten ,behauptungen nur noch von ihrer hartherzigen ,verdammungslust bertroffen wird4 ,diese sich selbst so nennende wahre reine ,christen machen sich dann solcher ,blasphemien schuldig1 die den ,grund aller ,religion1 aller ,moralitt und ,tugend1 alles ,menschenverstandes und gesunder ,vernunft untergraben6 ,dahin1 dahin fhrt endlich der ,weg dieser betrgerischen ,heuchler1 denen kein ,deckmantel1 auch der der christlichen ,religion nicht1 zu heilig ist6 99 99 99 ,der bekannte ,berliner ,schriftsteller und ,verleger ,friedrich ,nicolai 7#agcb-ahaa7 schreibt hnlich#ejd3 ,saint-,germain ward fr einen ,gott ausgegeben und erregte die ,aufmerksamkeit vieler ,frsten und anderer gar nicht geistloser ,kpfe48 ,,saint-,,germain ,,in ,,hamburg 7#aggh7 ,dresser an ,baron ,uffel#eje ,hamburg1 #bc4 ,oktober #aggh4 ,jetzt mu ich ,ew4 ,hochwrden von einem besonderen ,phnomen ,nachricht geben4 ,ein sich nennender ,graf ,saint-,germain1 der seine ,abkunft nicht bekannt machen will1 logiert hier in dem ,wirtshause3 ,kaiserhof4 ,er fhrt groen ,staat2 es fehlt ihm nicht an ,geld2 er bezahlt alles comptant1 erhlt gleichwohl keine ,rimessen#ejf4 ,er schreibt ,nacht und ,tag1 hat ,correspondance mit den gresten gekrnten ,huptern1 frequentiert auer der ,grfin ,bentinck#ejg und dem franzsischen ,herrn ,minister#ejh nicht gern ,gesellschaft4 ,seine ,connaissance zu erlangen hlt schwer4 ,er ist ein ,liebhaber der ,naturgeschichte1 hat die ,natur studiert und den dadurch erlangten ,kenntnissen es zu verdanken1 da er jetzt #ahb ,jahr alt ist und so jung aussieht1 wie ein ,mann von #dj ,jahr4 ,im engsten ,vertrauen hat er einem ,freunde von mir gesagt1 da er gewisse ,tropfen bese1 wodurch er das alles1 auch transmutationem metallorum#eji pp4 bewirkte4 ,in seiner ,gegenwart hat er einen kupferreichen ,gulden durch einige ,tropfen in das feinste ,silber1 schlechtes ,leder in das beste englische ,leder und bhmische ,steine in ,diamanten verwandelt4 ,dabei ist er bestndig vor sich1 communiciert sich nicht leicht jemand1 hat berflu an allen ,sorten ,gold und silbernen ,mnzen1 die aussehen1 als wenn sie erst aus der ,mnze kamen4 ,hat sich neulich ein ganz komplettes1 silbernes1 modernes ,tafel-,service nach dem ,modell1 welches die ,frau ,grfin ,bentinck hat1 machen lassen und sogleich baar in neuen vollwichtigen ,dukaten bezahlt4 ,und doch erhlt er von niemand ,rimessen und ist auch an keinen ,kaufmann adressiert4 ,wie geht das zu8 ,sollte der ,mann wohl einer von denen sein1 die wir bisher suchen8 ,ich gebe mir alle ,mhe1 mit ihm auf eine gute ,art bekannt zu werden2 denn ,zudringlichkeit wrde schaden4 ,ein hier durchgereister dnischer ,legationsrat hat den ,mann in ,paris1 ,london und ,haag gekannt und mir versichert1 da er daselbst ebenso1 wie hier1 sich verhalten htte2 da er allenthalben bei ,hofe gewesen und besondere ,distinctions genossen htte2 da man demohngeachtet nie seine wahre ,abkunft habe erfahren knnen4 ,von der russischen ,kaiserin#eaj1 von der ,prinzessin ,amalia in ,berlin#eaa empfngt er fast posttglich ,briefe4 ,unsere ,herren ,ministers hier machen ihm die ,cour1 aber er familiarisiert sich nicht mit ihnen1 sondern schreibt bestndig und noch dazu im ,dunkeln4 ,seine ,bediente wissen nichts von ihm2 er schafft sie ab1 sowie er einen ,ort verlt4 ,nur einen ,kammerdiener hat er bei sich1 den der ,legationsrat1 mein ,freund1 schon in ,paris1 ,london und ,haag bei ihm gesehen4 ,sollten ,ew4 ,hochwrden mir etwas davon zur ,aufklrung mitteilen knnen1 so werde ich alles wagen1 um den ,mann nher zu entdecken4 ,illustration3 ,karl ,prinz von ,hessen ,stich von ,jos4 ,esaja ,nilson ,,saint-,,germain ,,in ,,schleswig ,,und ,,eckernf,,rde 7#aggi-aghd7 ,i ,aus den ,denkwrdigkeiten8 des ,prinzen ,karl von ,hessen-,kassel#eab ,bei meiner ,rckkehr aus ,berlin und ,hanau sah ich in ,altona#eac den berchtigten ,grafen ,saint-,germain1 welcher mir seine ,freundschaft zuzuwenden schien1 besonders als er hrte1 da ich kein ,jger sei und auch keine anderen ,liebhabereien habe1 welche dem ,studium der hheren ,naturwissenschaften hinderlich sind4 ,er sagte mir damals3 ,ich werde ,sie in ,schleswig besuchen1 und ,sie sollen sehen1 was wir zusammen fr groe ,dinge ausrichten werden48 ,ich gab ihm zu verstehen1 da ich viele ,grnde htte1 die ,gunst1 die er mir erweisen wolle1 fr den ,augenblick nicht anzunehmen4 ,er entgegnete3 ,ich wei1 da ich zu ,ihnen kommen mu1 und ich mu ,sie sprechen48 ,ich wute kein anderes ,mittel1 um den ,errterungen auszuweichen1 als ihm zu sagen1 der ,oberst ,koeppern#ead1 welcher krank zurckgeblieben war1 wrde mir in einigen ,tagen folgen und er mchte mit diesem darber reden4 ,dann schrieb ich an ,koeppern einen ,brief1 um ihm zu sagen1 er mchte sein ,mglichstes tun1 um dem ,grafen ,saint-,germain zuvorzukommen und ihm1 soviel als mglich1 abzuraten1 hierher zu kommen4 ,koeppern kam nach ,altona und sprach mit ihm1 aber der ,graf antwortete ihm3 ,sie knnen sagen1 was ,sie wollen1 ich mu nach ,schleswig gehen und werde nicht davon abstehen4 ,das brige wird sich finden4 ,sie werden ,sorge tragen1 mir dort eine ,wohnung bereit zu halten usw48 ,koeppern teilte mir dies ,ergebnis ihrer ,unterhaltung mit1 welches ich nicht billigen konnte4 ,ich hatte brigens bei der preuischen ,armee#eae viele ,erkundigungen ber diesen ungewhnlichen ,mann eingezogen und hatte besonders mit meinem ,freund1 dem ,obersten ,frankenberg1 ber ihn gesprochen4 ,dieser sagte mir3 ,sie knnen berzeugt sein1 da er kein ,betrger ist1 und da er groe ,kenntnisse besitzt4 ,er war in ,dresden1 als ich mit meiner ,frau dort war4 ,er wollte uns ,beiden wohl4 ,meine ,frau wollte ein ,paar ,ohrgehnge verkaufen2 ein ,juwelier bot ihr eine ,kleinigkeit dafr4 ,sie sprach in ,gegenwart des ,grafen davon1 welcher zu ihr sagte3 ,wollen ,sie sie mir zeigen8' ,was sie auch tat4 ,dann sagte er3 ,wollen ,sie mir dieselben fr einige ,tage anvertrauen8' ,er gab sie ihr zurck1 nachdem er sie verschnert hatte4 ,der ,juwelier1 welchem sie meine ,frau darauf zeigte1 sagte3 ,das sind schne ,steine2 die sind ganz anders als die1 welche ,sie mir frher zeigten6' und er bezahlte mehr als das ,doppelte dafr48 ,saint-,germain kam bald darauf nach ,schleswig4 ,er sprach mit mir von groen ,dingen1 welche er zum ,besten der ,menschheit tun wolle usw4 ,ich hatte keine ,lust dazu1 aber zuletzt machte ich mir ein ,gewissen daraus1 ,kenntnisse1 die in jeder ,hinsicht wichtig waren1 auf ,grund einer vermeintlichen ,weisheit oder aus ,geiz zurckzuweisen1 und ich wurde sein ,schler4 ,er sprach viel von der ,verschnerung der ,farben1 welche fast nichts kostete1 von der ,verbesserung der ,metalle1 indem er hinzufgte1 da man durchaus kein ,gold machen msse1 selbst wenn man es verstnde1 und diesem ,grundsatz blieb er unbedingt treu4 ,die ,edelsteine kosten den ,einkaufspreis2 aber wenn man ihre ,verbesserung versteht1 so wird ihr ,wert unendlich gesteigert4 ,es gibt fast nichts in der ,natur1 was er nicht zu verbessern und ntzlich zu machen verstand4 ,er vertraute mir fast alle seine ,kenntnisse von der ,natur der ,dinge an1 aber nur die ,anfangsgrnde1 und lie mich dann durch ,versuche die ,mittel zu ,erreichung des ,zwecks selbst suchen und freute sich ungemein ber meine ,fortschritte4 ,so machte er es in ,bezug auf die ,metalle und die ,steine2 aber die ,farben teilte er mir wirklich mit1 sowie einige andere sehr wichtige ,kenntnisse4 ,man wird vielleicht neugierig sein1 seine ,geschichte kennen zu lernen1 und ich will sie durchaus wahrheitsgetreu mit seinen eigenen ,worten wiedergeben und nur die ntigen ,erklrungen hinzufgen4 ,wie er mir erzhlte1 war er #hh ,jahre alt1 als er hierher kam1 und er starb in einem ,alter von #ib oder #ic4 ,er sagte mir1 er sei der ,sohn des ,frsten ,rakoczy von ,siebenbrgen und dessen erster ,gattin1 einer ,tkly#eaf4 ,er wurde unter den ,schutz des letzten ,medici#eag gestellt1 der ihn als ,kind in seinem eigenen ,zimmer schlafen lie4 ,als er hrte1 da seine beiden ,brder1 ,shne der ,prinzessin von ,hessen-,rheinfels oder ,rotenburg1 wenn ich mich nicht irre1 sich dem ,kaiser ,karl ,,vi4 unterworfen und nach dem ,kaiser und der ,kaiserin#eah die ,namen ,san ,carlo und ,santa ,elisabetta erhalten htten1 sagte er zu sich selbst3 ,gut1 dann will ich mich ,sanctus ,germanus1 den heiligen ,bruder1 nennen#eai48 ,ich kann allerdings seine ,herkunft nicht verbrgen2 aber da er von dem letzten ,medici auerordentlich begnstigt wurde1 das habe ich auch von anderer ,seite gehrt4 ,dieses ,haus war1 wie bekannt1 in den hchsten ,wissenschaften bewandert1 und es ist nicht zu verwundern1 da er dort seine ersten ,kenntnisse schpfte4 ,aber er behauptete1 die ,krfte der ,natur durch seinen eigenen ,flei und seine ,untersuchungen erforscht zu haben4 ,er kannte die ,kruter und ,pflanzen aus dem ,grunde und hatte ,arzneien erfunden1 deren er sich stndig bediente1 und welche sein ,leben und seine ,gesundheit verlngerten4 ,ich habe noch alle seine ,rezepte1 aber nach seinem ,tode eiferten die rzte sehr heftig gegen seine ,wissenschaft4 ,wir hatten einen ,arzt ,lossau1 welcher ,apotheker gewesen war1 und dem ich jhrlich #abjj ,taler gab1 um die ,arzneien zuzubereiten1 welche der ,graf ,saint-,germain ihm vorschrieb1 unter anderen und vorzugsweise seinen ,tee1 den die ,reichen gegen ,bezahlung und die ,armen umsonst erhielten4 ,letztere genossen auch die ,pflege dieses ,arztes1 welcher eine ,menge ,leute heilte und welchem meines ,wissens niemand starb4 ,aber nach dem ,tode desselben ward ich der uerungen mde1 die ich von allen ,seiten zu hren bekam1 nahm alle meine ,rezepte zurck und ersetzte ,lossau nicht wieder4 ,die ,farbenfabrik wollte ,saint-,germain hier im ,lande grnden4 ,die des verstorbenen ,otte#ebj in ,eckernfrde stand leer und verlassen4 ,ich hatte somit ,gelegenheit1 diese ,gebude vor der ,stadt billig zu kaufen1 und setzte den ,grafen ,saint-,germain dorthin4 ,auch kaufte ich ,seidenzeuge1 ,leinen usw4 ,auerdem waren vielerlei ,gertschaften zu einer solchen ,fabrik erforderlich4 ,ich sah dort nach der ,art1 wie ich es gelernt und in einer ,tasse selbst versucht hatte1 #ae ,pfund ,seide in einem groen ,kessel frben4 ,das gelang vollkommen4 ,man kann also nicht sagen1 da es im ,groen nicht gehe4 ,das ,unglck wollte1 da der ,graf ,saint-,germain1 als er nach ,eckernfrde kam1 unten in einem feuchten ,zimmer wohnte1 wo er einen sehr starken ,rheumatismus bekam1 von welchem er sich trotz aller seiner ,heilmittel nie wieder ganz erholte4 ,ich besuchte ihn oft in ,eckernfrde und kehrte nie ohne neue hchst interessante ,belehrungen zurck1 da ich mir hufig die ,fragen aufschrieb1 welche ich ihm vorlegen wollte4 ,in seiner letzten ,lebenszeit fand ich ihn eines ,tages sehr krank und1 wie er glaubte1 auf dem ,punkte zu sterben4 ,er schwand zusehends dahin4 ,nachdem ich in seinem ,schlafzimmer das ,mittagessen eingenommen hatte1 mute ich mich allein vor sein ,bett setzen1 und er sprach dann viel rckhaltsloser ber viele ,dinge1 sagte mir vieles voraus und ersuchte mich1 so bald wie mglich wiederzukommen1 was ich auch tat4 ,indes fand ich ihn bei meiner ,rckkehr weniger krank1 dafr aber desto schweigsamer4 ,als ich #aghc nach ,kassel ging1 sagte er mir1 da ich1 im ,fall er whrend meiner ,abwesenheit sterben sollte1 ein versiegeltes ,billet von seiner ,hand finden wrde1 welches mir gengen werde4 ,aber dieses ,billet fand sich nicht2 vielleicht hatte er es ungetreuen ,hnden anvertraut4 ,oftmals bin ich in ihn gedrungen1 mir noch whrend seines ,lebens das mitzuteilen1 was er mir in diesem ,billet hinterlassen wollte4 ,dann ward er traurig und rief3 ,ach1 wie unglcklich wrde ich sein1 mein lieber ,prinz1 wenn ich zu sprechen wagte68 ,er war vielleicht einer der grten ,weltweisen1 welche je gelebt haben4 ,er liebte die ,menschheit2 ,geld verlangte er nur1 um es den ,armen zu geben4 ,er liebte selbst die ,tiere1 und sein ,herz beschftigte sich nur mit dem ,glck anderer4 ,er glaubte1 die ,welt dadurch zu beglcken1 da er ihr zu billigeren ,preisen neue ,vergngungen1 schnere ,stoffe und schnere ,farben verschaffte2 denn seine herrlichen ,farben kosteten fast nichts4 ,ich habe nie einen ,mann von klarerem ,geiste gesehen1 und dabei besa er eine ,gelehrsamkeit1 besonders in der ,geschichte1 wie ich selten gefunden habe4 ,er war in allen ,lndern ,europas gewesen1 und ich kenne fast keines1 wo er sich nicht lngere ,zeit aufgehalten htte4 ,er kannte sie alle von ,grund aus4 ,in ,konstantinopel und in der ,trkei war er oft gewesen4 ,frankreich schien jedoch das ,land zu sein1 welches er am meisten liebte4 ,er wurde ,ludwig ,,xv4 bei der ,frau von ,pompadour vorgestellt und nahm auch an den kleinen ,soupers des ,knigs teil4 ,ludwig ,,xv4 hatte viel ,vertrauen zu ihm4 ,er benutzte ihn unter der ,hand1 um einen ,frieden mit ,england zu unterhandeln1 und schickte ihn nach dem ,haag#eba4 ,es war die ,gewohnheit ,ludwigs ,,xv41 ohne ,vorwissen seiner ,minister ,emissre zu benutzen1 die er jedoch im ,stiche lie1 sobald sie entdeckt wurden4 ,der ,herzog von ,choiseul hatte von seinen ,umtrieben ,kunde erhalten und wollte ihn festnehmen lassen4 ,er flchtete aber noch bei ,zeiten4 ,er vertauschte nun den ,namen ,saint-,germain mit dem eines ,grafen ,welldone4 ,seine philosophischen ,grundstze ber ,religion waren der reine ,materialismus1 den er aber so scharfsinnig vorzutragen wute1 da es schwer war1 ihm siegreiche ,beweise entgegenzustellen2 aber ich hatte fters das ,glck1 die ,mngel der seinigen darzutun4 ,er war nichts weniger als ein ,verehrer ,christi1 und da er sich in ,bezug auf diesen uerungen erlaubte1 die mir unangenehm waren1 so sagte ich zu ihm3 ,mein lieber ,graf1 es hngt von ,ihnen ab1 ob ,sie an ,jesus ,christus glauben wollen oder nicht2 aber ich gestehe ,ihnen offen1 da ,sie mir vielen ,kummer verursachen1 wenn ,sie bei mir gegen ,den sprechen1 welchem ich so gnzlich ergeben bin48 ,er blieb einen ,augenblick nachdenklich und antwortete3 ,jesus ,christus ist ,nichts2 aber ,ihnen ,kummer verursachen1 das ist ,etwas4 ,also verspreche ich ,ihnen1 nie wieder darber mit ,ihnen zu reden48 ,auf seinem ,sterbebette1 whrend meiner ,abwesenheit1 trug er eines ,tages ,lossau auf1 mir1 wenn ich von ,kassel zurckkme1 zu sagen1 da ,gott ihm die ,gnade erwiesen habe1 ihn seine ,ansicht noch vor seinem ,tode ndern zu lassen1 und fgte hinzu1 er wisse1 wieviel ,freude mir das machen und da ich noch viel fr sein ,glck in einer anderen ,welt tun werde4 ,,ii ,prinz ,karl von ,hessen an ,prinz ,christian von ,hessen-,darmstadt#ebb #ag4 ,april #ahbe4 ,was ,saint-,germain betrifft1 so bin ich der einzige1 dem er sich anvertraut hat4 ,er war der grte ,geist1 den ich kannte4 ,er starb bei vollem ,verstande in ,eckernfrde4 ,ich war damals in ,kassel4 ,er lie mir durch seinen ,arzt#ebc1 der ein eingeweihter ,bruder war1 sagen1 er strbe im ,glauben an ,jesus ,christus2 das wrde mich freuen4 ,wir haben viel zusammen ber ,religion gesprochen1 aber er war nichts weniger als ngstlich4 ,,iii ,prinz ,ferdinand von ,braunschweig an ,prinz ,friedrich ,august von ,braunschweig#ebd ,middelfort1 jenseit des ,kleinen ,beltes1 #b4 ,november #aggi4 ,ich habe die ,bekanntschaft des ,grafen ,saint-,germain gemacht und bin davon sehr befriedigt4 ,dreimal war ich bei ihm4 ,er hat groe ,kenntnisse in der ,erforschung der ,natur erworben 444 ,seine ,kenntnisse sind sehr ausgedehnt1 und seine ,unterhaltung ist denkbar lehrreich4 ,illustration3 ,christianspflegehaus in ,eckernfrde ,,iv ,aus ,briefen des ,grafen ,warnstedt#ebe ,schleswig1 #bd4 ,november #aggi4 ,wir haben hier auch den berchtigten ,abenteurer ,saint-,germain4 ,er ist der kompletteste ,charlatan1 ,narr1 ,schwtzer1 ,windbeutel und in gewisser ,hinsicht ,gauner1 der seit lange gelebt hat4 ,unser ,prinz#ebf schtzt und ehrt ihn nach besten ,krften und ganzem ,herzen4 ,er folgt darin seiner angeborenen ,neigung fr ,leute dieses ,schlages4 ,er nimmt tglich drei ,stunden ,unterricht bei ihm4 ,hoffentlich wird sein ,leibarzt sich mit guten ,mitteln versehen1 um all die ,winde zu vertreiben1 mit denen ,seine ,hoheit sich zur ,zeit so zuversichtlich vollpumpt4 ,dieser ,saint-,germain mag trotz seiner allgemeinen ,menschenliebe die ,stadt ,kopenhagen nicht leiden und wird sie nicht besuchen4 ,der ,schlssel des ,rtsels liegt darin1 da ,graf ,bernstorff ihn vor langen ,jahren in ,paris als das erkannt hat1 was er ist#ebg4 ,schleswig1 #aa4 ,dezember #aggi4 ,ich verbrachte zwei ,abende bei dem berchtigten ,saint-,germain4 ,ich bin so sicher wie von meinem ,dasein berzeugt1 da er ein ,abenteurer und ein ,charlatan in jedem ,belange ist4 ,zudem besitzt er eine glhende ,einbildungskraft und betrgt sich daher vielleicht manchmal selbst1 wie er andere betrgt4 ,er ist voller ,geist und ,kenntnisse -- wahrer und falscher --1 aber noch weit mehr erfllt von ,dnkel1 ,hochmut und maloser1 seltener ,eigenliebe4 ,eine ,religion hat er wohl nicht2 er ist ein ,materialist1 ein zweiter ,la ,mettrie#ebh4 ,ich halte ihn1 nach seinem ,aussehen und seiner unsicheren ,sprechweise zu schlieen1 unbedingt fr einen portugiesischen oder spanischen ,juden4 ,der ,prinz macht sich mit diesem ,manne unglaublich lcherlich4 ,er behauptet1 nur #hf ,jahre alt zu sein4 brigens ist es unrecht von mir1 schlecht von ihm zu reden2 denn er liebt mich sehr4 ,v ,friedrich der ,groe an die ,knigin-,witwe ,juliane von ,dnemark#ebi ,potsdam1 #af4 ,oktober #aghd4 ,der ,prinz von ,hessen wird nach ,kopenhagen reisen1 um seine ,tochter#ecj mit dem ,kronprinzen zu vermhlen und1 wenn er kann1 ,dnemark zu beherrschen4 ,er hat den ,schwindler ,saint-,germain verloren1 und zum ,trost dafr wird man ihn allmhlich in die ,staatsgeschfte einfhren4 ,,saint-,,germains ,,tod ,,in ,,eckernf,,rde ,i ,aus dem ,totenregister8 der ,st4 ,nikolaikirche in ,eckernfrde#eca ,gestorben am #bg4 ,februar #aghd4 ,am #b4 ,mrz der sich so nennende ,graf von ,st4 ,germain und ,welldone -- weitere ,nachrichten sind nicht bekannt worden -- in hiesiger ,kirche still#ecb beigesetzt48 ,,ii ,aus den ,einnahmen an ,begrbniffnung und ,vestegeldern8#ecc #aghcecd1 #a4 ,mrz1 den allhie verstorbenen ,grafen von ,st4 ,germain eine ,begrbni-,stelle in der hiesigen ,st4 ,nikolai-,kirche in das ,begrbni sub ,nr4 #a auf #cj ,jahr ,verwesungs-,zeit3 #aj ,rthlr41 und fr ,erffnung desselben3 #b ,rthlr4 -- zusammen3 #ab ,rthlr48 ,,iii ,aus dem ,verzeichnis der ,glockengelder8#ece ,der ,herr ,graf von ,st4 ,germain den #b4 ,mrz in der ,kirche beigesetzt morgens 444 #ab ,mark48 ,,iv ,aufruf von ,brgermeister und ,rat der ,stadt ,eckernfrde#ecf ,wir1 ,brgermeister und ,rat der ,stadt ,eckernfrde1 fgen allen1 so daran gelegen1 hiedurch zu wissen3 ,demnach der auswrts sowohl als hieselbst unter dem ,namen ,comte de ,saint-,germain und ,welldone bekannte und sich in den letzten #d ,jahren in hiesigen ,landen aufgehaltene ,herr ,graf von ,saint-,germain ohnlngst hieselbst zu ,eckernfrde ,todes verfahren1 dessen ,nachla unter gerichtlicher ,versiegelung genommen und es ntig gefunden worden1 sowohl an seine etwanige ,intestaterben1 inmaen von einem nachgelassenen ,testamente bis hiezu nichts constiret#ecg1 als an dessen etwanige ,glubiger ein ffentliches ,proclama1 diese ,erbrechte und ,forderungen gehrig anzugeben und zugleich in einem gewissen ,termin zu rechtfertigen1 ergehen zu lassen1 -- als befehlen wir hiedurch allen und jeden1 welche an den ,nachla des obgedachten1 hieselbst verstorbenen1 sich genannten ,grafen von ,saint-,germain und ,welldone einige1 zu ,recht bestehende ,praetensiones#ech und ,ansprche1 dieselben rhren her vel ex capite hereditatis1 vel debiti1 vel alio quocungue capite vel causa#eci sie immer wollen1 zu haben vermeinen1 hiemit ein fr allemal und sub poena praeclusi#edj1 da sie solche samt und sonders1 und zwar die ,einheimischen innerhalb #f1 die ,auswrtigen aber innerhalb #ab ,wochen a die publicationis#eda1 im hiesigen ,stadt-,secretariat rechtsbehrig angeben1 die in ,hnden habende ,documenta und ,beweistmer in originali produciren1 beglaubte ,abschriften davon beim ,protocollo zurcklassen1 auch die unter hiesigem ,foro#edb nicht ,angesessenen ,procuratores#edc ad ,acta bestellen1 mit der ausdrcklichen ,commination#edd und ,verwarnung1 da diejenigen1 welche solches in den praefigirten#ede #f und #ab ,wochen zu thun verabsumen1 nach deren ,ablauf nicht weiter gehret1 vielmehr praecludiret#edf und ihnen dann als itzt1 und itzt als dann1 perpetuum silentium#edg imponiret sein solle4 ,inmaen dann auch zu ,justificirung dieser ,angaben smtliche ,profitentes#edh hiedurch ein fr allemal und also peremtorie#edi citiret und verobladet werden1 am #ad4 ,october dieses ,jahres coram ,magistratu#eej zu erscheinen1 ihre ,angaben gehrig zu justificiren und nach vorkommenden ,umstnden und ,beschaffenheit des ,nachlasses rechtliche ,verfgung und ,erkenntnis1 eventualiter der ,erstigkeit halber1 zu gewrtigen4 ,wornach sich ein jeder1 dem daran gelegen1 zu achten und fr ,schaden zu hten hat4 ,signatum ,eckernfrde1 den #c4 ,april #aghd4 ,illustration3 ,l4,s4 ,brgermeister und ,rat hieselbst4 ,v ,nachruf des ,professors ,remer in den ,neuen ,braunschweigischen ,nachrichten8 ,in dem #ef4 ,stck der ,nachrichten8 vom #f4 ,april #aghd heit es3 ,der groe ,chemiker ,macquer#eea ist in ,paris im vorigen ,monate gestorben1 wie auch in demselben der bekannte marktschreierische ,herumstreicher der ,graf von ,saint-,germain48 ,in dem #ei4 ,stck vom #ab4 ,april steht der folgende ,widerruf#eeb3 ,niederelbe1 den #i4 ,april #aghd4 ,der ,graf von ,saint-,germain1 dessen ,tod in diesen ,blttern erwhnt ist1 verdient die beleidigenden ,beiwrter keinesweges1 deren man sich dabei von ihm bediente4 ,er hatte ,eigenheiten1 die aber bei einem ,genie fast jedes ,mal gefunden werden4 ,personen1 die ihn genau gekannt haben1 und deren ,urteil nicht zweifelhaft ist1 geben ihm das ,zeugnis1 da er ein ,mann von tiefen ,einsichten in die ,geheimnisse der ,natur war1 der das1 was er wute1 bis ans ,ende seines ,lebens mit groer ,ttigkeit zum ,wohl der ,menschheit anwandte4 ,groe und einsichtsvolle ,prinzen haben ihn ihrer ,gewogenheit und ihres ,schutzes gewrdigt4 ,als er schon vom ,schlage gerhrt war1 so blieb er sich noch stets selbst bewut und ertrug die ,fhrung des groen ,urhebers des ,ganzen mit einer besonders hervorleuchtenden und ,beispiel gebenden ,unterwrfigkeit4 ,er starb den #bd4eec ,februar48 ,illustration3 ,kirchenbuch von ,eckernfrde4 ,saint-,germains ,tod ,,personenverzeichnis#eed ,a ,adhmar1 ,grfin #dc4 ,affry #af1 #ah1 #ai1 #ba1 #ee1 #fb1 #fc1 #add-afa1 #afd-aga1 #agc1 #agf-agi1 #aha1 #ahb1 #ahd-aij1 #aie1 #aig-bje1 #bjg1 #bji1 #baj1 #bab-bae1 #bag1 #bah1 #bba1 #bbb1 #bca1 #bcf4 ,aladin #dh4 ,alfarache #aci4 ,alkibiades #ajf4 ,alvensleben #h1 #aj1 #ba1 #cj1 #ch1 #ci1 #cjf-cba4 ,angiviller #adc4 ,anhalt-,zerbst3 ,johanna ,elisabeth1 ,frstin #fa4 ,anna1 die heilige #ea4 ,ansbach-,bayreuth3 ,alexander1 ,markgraf #bh1 #bi1 #ch1 #dj1 #eg1 #bhh-cjj1 #cjb1 #cjc4 ,karoline1 ,markgrfin #eg1 #bij1 #bia1 #bie4 ,antinous #ajf4 ,aspasia #aje4 ,astier #add1 #aea1 #aeh4 ,aulnery #if4 ,b ,baba1 ,nabob #fe1 #ff4 ,baden3 ,karl ,friedrich1 ,markgraf #bg1 #bgi1 #bhj1 #cad4 ,barbieri #bbg1 #bei4 ,barre #fc4 ,bause #cjd4 ,bayern3 ,maximilian ,,iii4 ,joseph1 ,kurfrst #cbc4 ,bellegarde #ajg4 ,belle-,isle #ag1 #ai1 #ed-ef1 #ajg1 #ade1 #aea1 #aeb1 #aed1 #aga-agc1 #age1 #ahj1 #aha1 #ahe1 #ahg1 #aid1 #aii1 #bjj1 #bjh1 #baj1 #bac1 #bad1 #bcf1 #bii4 ,bentinck1 ,graf1 ,willem1 ,herr van ,rhoon #ag1 #ah1 #adf-aej1 #aef-aei1 #afb-agj1 #ahh1 #aib1 #bjj1 #bja1 #bjc1 #bjd1 #bac-bae1 #bbc1 #bcf4 ,bentinck1 ,grfin1 ,charlotte ,sophie #cej1 #cea4 ,bernis #acj1 #agf1 #cda4 ,bernstorff #adc1 #cfa4 ,berryer #agc4 ,bertin #ade1 #adf4 ,bertuch #hg4 ,biester #cdc4 ,bischoffwerder #cf1 #cbg1 #cbh1 #cca1 #ccc1 #ccd1 #ccg4 ,boas #aei4 ,bode #aaj4 ,boissy #cab4 ,bouillon1 ,herzog #ccf4 ,bourbon1 ,ludwig von #hc4 ,brancas1 ,herzogin #acj4 ,braunschweig-,wolfenbttel3 ,ferdinand1 ,prinz #cfj1 #cfa1 #cff4 ,friedrich ,august1 ,prinz #cf1 #cbd-ccg1 #cfj4 ,ludwig1 ,prinz #af1 #ee1 #aea1 #aeb1 #ahi1 #aif1 #aig1 #bja1 #bjb4 ,breteuil #ie4 ,brionne1 ,grfin #ib4 ,brhl #aej4 ,bute #fe4 ,byland1 ,frau von #afh4 ,c ,caesar #hi1 #ij1 #ajf4 ,cagliostro1 ,graf1 ,alexander #ce1 #cf1 #ci1 #fh1 #ajj-aji1 #cdj1 #cdc1 #cdh4 ,cagliostro1 ,grfin1 ,lorenza #ce1 #ajj-ajg4 ,campan1 ,frau #hg4 del ,carpio #hd4 ,casanova #ac1 #cb1 #cc1 #ci1 #abb-abf1 #bhd-bhg4 ,catalani #h1 #abf1 #cjf4 ,cea #aib4 ,chartier #ig4 ,chastellux1 ,claude1 ,marschall #ie-ig4 ,chastellux1 ,graf1 ,johann ,,iii4 #if4 ,chastellux1 ,graf1 ,philipp ,,ii4 #ig4 ,chastellux1 ,graf #ie-ig4 ,chastellux1 ,grfin1 ,alix #if4 ,chaudon #bbd4 ,choiseul1 ,herzog1 ,franz ,stephan #af-ai1 #ba1 #ec-ef1 #add-afj1 #afb-afe1 #afi1 #agc1 #agf1 #agh-aha1 #ahd-ahh1 #aij-aic1 #aie1 #aii1 #bjj1 #bad1 #bae1 #bag1 #bba1 #bbb1 #bca1 #bcf1 #bii1 #cei4 ,choiseul1 ,herzogin1 ,luise ,honorine #ec1 #ed4 ,christus 7,jesus ,christus7 #aj1 #da1 #ej1 #he1 #hg1 #ib1 #cjd1 #cjf1 #cdj1 #cda1 #cde1 #cei1 #cfj4 ,chute #abj4 ,cicero #fj4 ,clairon1 ,hippolyte #bh1 #bhi-bia4 ,clermont #ag1 #ai1 #ahj1 #aha1 #ahf1 #ahg4 ,clive #ac1 #fd4 ,cobenzl1 ,graf1 ,karl1 ,minister #bb1 #bd1 #bf1 #bg1 #ch1 #ci1 #bbe-bhc1 #bhe4 ,cobenzl1 ,graf1 ,philipp #bej1 #bhj-bhd4 ,collet #ada1 #adb4 ,corberon #cb1 #he4 ,crammon #afc4 ,craon #ig-ii4 ,craven1 ,lady #da1 #hi1 #ij4 ,crquy1 ,antoine1 ,kardinal #ib bis #id4 ,crquy1 ,marquise #aj1 #db1 #ia-ii4 ,d ,dnemark3 ,christian ,,vii41 ,knig #gd4 ,friedrich 7,,vi471 ,kronprinz #ge1 #cfb4 ,juliane1 ,knigin #cfb4 ,sophie1 ,kronprinzessin #ge1 #cfb4 ,danican #hc4 ,danneskjold-,laurwigen #bai1 #bbj4 ,decker #ccd4 ,dejan #bhi4 ,demosthenes #ajf4 ,dick #bif1 #cjb4 ,dorn #bda-bde1 #bdi4 ,dresser #cg1 #cej-ceb4 ,dubosc #bb1 #cf1 #cbd-ccd4 ,e ,edelsheim #ag1 #baf1 #bag4 ,elisabeth1 die heilige #ea4 ,england3 ,heinrich ,,viii41 ,knig #di4 ,georg ,,ii41 ,knig #fe1 #afc1 #agj1 #agd-agh1 #aha1 #aif1 #baf1 #bag4 ,friedrich ,ludwig1 ,prinz von ,wales #fe1 #ff1 #abj1 #bbc4 ,friedrich1 ,herzog von ,york #ei4 ,f ,fagel #aeb1 #aef1 #afe4 ,faustina #ajf4 ,figaro #cjj4 ,flamel1 ,nicolas #ig4 ,flamel1 ,perronelle #ig4 ,fleury #id4 ,francolet #bbg1 #bei4 ,frankenberg #ced1 #cee4 ,frankreich3 ,karl ,,vi41 ,knig #if4 ,franz ,i41 ,knig #di1 #abf1 #abg4 ,franz ,,ii41 ,knig #abg4 ,karl ,,ix41 ,knig #abg4 ,heinrich ,,iii41 ,knig #abg4 ,ludwig ,,xv41 ,knig #ad1 #ai1 #ch1 #dh1 #ed-ef1 #fj1 #fc1 #hc1 #hi1 #aba1 #abc-abf1 #abh-acj1 #aci-ada1 #adg-adi1 #aea-aef1 #aeh-afc1 #afg1 #aga-agc1 #age-ahj1 #ahb1 #ahc1 #ahe1 #ahg1 #aia1 #aid1 #aih1 #bjg-baj1 #bab1 #bac1 #baf-bai1 #bbi1 #bca1 #bce1 #bii1 #cei4 ,ludwig1 ,dauphin #agc4 ,maria ,stuart1 ,knigin #abg4 ,margarete von ,valois1 ,knigin #abg4 ,maria ,antoinette1 ,knigin #db4 ,frlich #cf1 #cbh1 #cbi1 #ccd4 ,g ,gabalis #ccf4 ,gedicke #cdc4 ,geelvinck1 ,frau #afh4 ,gemmingen #g1 #ba1 #bh1 #bi1 #ca1 #da1 #bhh-cjc4 ,genlis1 ,grfin #cj1 #da1 #gj-ge4 ,gergy1 ,grfin #aa1 #ea1 #abb1 #abh4 ,gleichen #aj1 #ai-bb1 #ci1 #dj1 #db1 #dg-eh1 #bbj1 #bia1 #bid1 #bii1 #cja4 ,golizyn #baj1 #baa4 ,golowkin #af1 #aej-aeb1 #ahd1 #ahh1 #bja4 ,gontaut #abi1 #acj1 #acb4 ,gouffier #hf4 ,gower #aj1 #ej4 ,graff #cjd4 ,granville #afc4 ,greiner #bhi1 #cja4 ,grimm #ce4 ,gronsfeld-,diepenbroek #bbc1 #bcf4 ,grosley #i1 #dj1 #db1 #gf-hd4 ,gualdo #cde4 ,guarini #bib4 ,gldenfalk #cdh4 ,guzman3 siehe ,alfarache4 ,h ,hardenbroek #i1 #bb1 #dj1 #bbb-bbd4 ,hasselaar #afh1 #bbc1 #bcf1 #bgg4 du ,hausset1 ,madame #g1 #ad1 #cb1 #cc1 #abf-bci4 ,hellen #ad1 #aci-ada1 #ahb-ahi1 #aig4 ,herodes der ,groe1 ,vierfrst #hf1 #ib4 ,hessen-,darmstadt3 ,christian1 ,prinz #cfj4 ,hessen-,kassel3 ,wilhelm ,,ix41 ,landgraf #eh4 ,friedrich1 ,prinz #eh4 ,karl1 ,prinz #h1 #aa1 #bh1 #cj1 #cb1 #ce1 #ch1 #eh1 #gd1 #ge1 #hh1 #ij1 #aaj1 #aaa1 #adc1 #cec-cfb4 ,sophie1 ,prinzessin3 siehe unter ,dnemark4 ,holdernesse #aec1 #agj-aha1 #aid-aif4 ,hompesch #adi1 #aej4 ,hope1 ,gebrder #bj1 #adg1 #adi1 #aea1 #afh1 #ahb1 #aig1 #baj4 ,hotz #bc1 #cbi1 #cca1 #ccb4 ,huldashop #baa4 ,i 7,j7 ,jacoby1 ,frulein #ih4 ,johannes der ,tufer #hi4 ,johannes1 ,apostel #ij4 ,irene1 ,kaiserin #ajf4 ,k ,kauderbach #bj1 #aej1 #aef1 #aeg1 #aei1 #bjf-bae4 ,kaunitz #bd1 #be1 #bg1 #ca1 #aif-bjf1 #bae1 #bbe-bhj4 ,keith #bhg4 ,knyphausen #ahc1 #ahd1 #ahi-aic1 #aif1 #cci4 ,koeppern #ced4 ,krsus #cbb1 #cbc4 ,kunckel #bdc4 ,kurland3 ,karl1 ,herzog #ccc1 #ccd4 ,l ,laborde #bcf4 ,la ,houze #cej4 ,lamberg1 ,graf1 ,kaspar ,feli #aa1 #fa4 ,lamberg1 ,graf1 ,maximilian ,joseph #aa1 #ac1 #ai1 #cb1 #cc1 #db1 #ei-fi1 #hh1 #hi1 #aab1 #abh4 ,lambert #ci1 #dg1 #dh1 #bbd4 ,la ,mettrie #cfb4 ,lannoy sen4 #bei4 ,lannoy jun4 #bcd1 #bei4 ,la ,pagerie #ada4 ,latour #ga4 ,lehndorff #hf1 #hg1 #cjd-cjf4 ,lmery #bdc4 ,le ,normand d'tioles #ie4 ,leontion #ajf4 ,lesage #gi4 ,lesseps #aii4 ,le ,vayer #fb4 ,lewenhaupt #abe4 ,linnires #afg1 #afh4 ,lobkowitz #ac1 #fg4 ,lossau #ceg1 #cei-cfa4 ,lothringen3 ,karl1 ,prinz #beb1 #bgj1 #bgb1 #bgg1 #bgh4 ,luchet #ce1 #cf1 #ajj1 #aaj4 ,lukrez #eb4 ,m ,macanas #baa4 ,macquer #cff4 ,magnan #cb1 #hf4 ,man #aai4 ,marchais1 ,frau von #hg4 ,marcolini #cji1 #ccc4 ,marggraf #fd4 ,maria #ea4 ,mariamne #hf1 #cjf1 #cdj4 ,marigny #ada1 #adb4 ,maubert #abj1 #aba4 ,medardus #ajc4 ,medici3 siehe unter ,toskana4 ,meister #ajh4 ,mesmer #ajd4 ,michell #ahi1 #aij4 ,mirabeau #hh4 ,mitchell #aid-aif4 ,moehsen #fi4 ,moncada #acb1 #acc1 #ace-ach4 ,montaigne #aj1 #aa1 #fa4 ,montauban1 ,prinzessin #afg4 ,montezuma #cbb1 #cbc4 ,montfaucon3 siehe ,villars4 ,montmorency #abg4 ,morin #eb4 ,moritz1 ,marschall von ,sachsen #ae1 #fj1 #abe1 #aed1 #aih4 ,murillo #dh4 ,n ,nettine1 ,frau #bd1 #bf1 #bg1 #dj1 #bbf1 #bbh1 #bcb1 #bcd1 #bcf1 #bcg1 #bci1 #bdj1 #bdd1 #bdh1 #bdi1 #bea1 #bed1 #bfj-bfh1 #bgj1 #bgb1 #bgd1 #bgf1 #bgh-bha1 #bhc4 ,nettine1 ,vicomte #bbg1 #bcd1 #bci-bda1 #bej-beb1 #bgj1 #bgi4 ,neufville #afc4 ,newcastle #aec1 #afc1 #afg4 ,nicolai #cdi4 ,noblet #bba4 ,o ,odart #bj4 sterreich3 ,karl ,v41 ,kaiser #di4 ,leopold ,i41 ,kaiser #bie1 #cde4 ,karl ,,vi41 ,kaiser #cef4 ,franz ,i41 ,kaiser #fc1 #fh4 ,maria ,theresia1 ,kaiserin #bg1 #afb1 #agd1 #bjj1 #bbg1 #bbi1 #bca-bcc1 #bdb1 #bdd1 #bdg1 #bdi1 #bea1 #beb1 #bfj-bgi1 #bhe4 ,joseph ,,ii41 ,kaiser #cad4 ,elisabeth1 ,kaiserin #cef4 ,opiz #fg4 ,oranien3 ,wilhelm ,v41 ,prinz #af1 #afh4 ,karoline1 ,prinzessin #ag1 #aga1 #aig4 ,wilhelmine1 ,prinzessin #cjg1 #cji1 #cba4 ,orlans3 ,philipp ,,ii41 ,herzog1 ,regent von ,frankreich #ec4 ,orlans1 ,jungfrau von #bj1 #baj4 ,orlow1 ,graf1 ,alexej #ba1 #bb1 #ef1 #bid-bif1 #bii1 #cjj1 #cjh1 #cji1 #ccj1 #ccc4 ,orlow1 ,frst1 ,gregor #bj1 #ba1 #ef1 #eg1 #bid1 #bif1 #cjh4 ,otte #ceg4 ,p ,pris-,duverney1 ,joseph #ade1 #bjh-baj4 ,pris de ,montmartel1 ,jean #ade1 #bjh-baj4 ,parma3 ,philipp1 ,herzog #afb4 ,pernety #cch1 #cci4 ,persien3 ,thamas ,chouli-,kan #ei4 ,petitot #aca4 ,petrus1 ,apostel #ij1 #ajc4 ,philidor #gj4 ,pictet #cb1 #he1 #hf4 ,pieck van ,soelen #aef1 #afa1 #afh4 ,pilatus #ej1 #ib4 ,pitt #af1 #afc1 #aia-aic1 #bae1 #bii4 ,plumenoek #cdh4 ,pompadour1 ,marquise #ad1 #ag1 #ai1 #dh1 #ee1 #abc1 #abe-acb1 #aci1 #adj1 #adf-adh1 #afb-afe1 #afg1 #aga1 #agc1 #age1 #agi-aha1 #ahe-ahg1 #bjj1 #bjc1 #bjh-baj1 #bad1 #bag1 #bai1 #bbc1 #bbi1 #bce1 #cei4 ,pons #cda1 #cdb4 ,postel #aaj4 ,pott #fd4 ,preuen3 ,friedrich der ,groe1 ,knig #ai1 #bh1 #cj1 #ca1 #cd1 #eg1 #he1 #aci1 #adj1 #agd1 #agg1 #ahb-aif1 #bjj1 #bjf1 #bae-bag1 #bai1 #bii1 #cjf-cbc1 #cfb4 ,heinrich1 ,prinz #cba-cbc4 ,amalie1 ,prinzessin #aj1 #cci1 #cea4 ,q ,quesnay #cc1 #abi4 ,r ,radegonde #hb4 ,raffael #dh1 #bhb4 ,rakoczy3 siehe unter ,siebenbrgen4 ,rameau #ea4 ,rasse #bbf1 #bcd1 #bci1 #bdi1 #bed1 #bei1 #bgj4 ,reischach #af1 #aea1 #aeb1 #ahc1 #ahd1 #ahh1 #aif-bjf4 ,remer #cff4 ,resiel #aaj4 ,rhoon3 siehe unter ,bentinck4 ,rohan #cdj4 ,rotondo #g1 #aa1 #bif4 ,rouelle #fd4 ,rousseau #abj4 ,ruland3 ,elisabeth1 ,zarin #agd4 ,peter ,,iii41 ,zar #bj4 ,katharina ,,ii41 ,zarin #bj1 #bb1 #eg1 #fa1 #cac1 #cad1 #cea4 ,paul1 ,grofrst-,thronfolger #cbi4 ,s ,kur-,sachsen3 ,august ,,ii41 ,kurfrst1 ,knig von ,polen #bji4 ,august ,,iii41 ,kurfrst1 ,knig von ,polen #bjg1 #bab1 #baf4 ,friedrich ,christian1 ,kurprinz #baa4 ,karl3 siehe unter ,kurland4 ,maria ,antonia1 ,kurprinzessin #baa1 #cbc4 ,sachsen-,weimar3 ,karl ,august1 ,herzog #db4 ,sagramoso #hf1 #ccb1 #ccc4 ,saint-,florentin #bca1 #bce1 #bff4 ,saint-,gelais #ig4 ,salomo #dj1 #eh4 ,san ,gil #acb-aci4 ,sappho #ajf4 ,sardinien3 ,victor ,amadeus ,,iii41 ,knig #cad4 ,saumery #adb4 ,schaffgotsch #cdc4 ,schning #hc4 ,schrepfer #cf1 #ccf1 #cdh4 ,seckendorff #baa4 ,selwin #aci4 ,semiramis #ajf4 ,sennecterre1 ,grfin #ig1 #ih4 ,siebenbrgen3 ,franz ,,ii4 ,rakoczy1 ,frst #g1 #h1 #bie1 #bif1 #cje1 #cab1 #cee1 #cef4 ,helene1 ,frstin #h1 #cef4 ,charlotte ,amalie1 ,frstin #cef4 ,leopold ,georg1 ,prinz #h1 #cef4 ,joseph1 ,prinz #h1 #bif1 #cab1 #cef4 ,georg1 ,prinz #h1 #bif1 #cab1 #cef4 ,silhouette #ad1 #adj1 #ada1 #ade4 ,slingelandt #adi1 #aej4 ,sloane #ab4 ,soelen3 siehe unter ,pieck van ,soelen4 ,sokrates #ajf4 ,solar #ed4 ,spanien3 ,karl ,,ii41 ,knig #i4 ,maria ,anna1 ,knigin #i1 #ec1 #hc1 #hd4 ,starhemberg #aif1 #bcf4 ,steyn #adi1 #aej1 #aeb1 #aef-aeh1 #afa1 #afd1 #afe1 #bac4 ,stosch #ec4 ,stuart1 ,karl ,eduard #ab1 #aai1 #aba4 ,swift #cae4 ,t ,talmond1 ,prinzessin #fg4 ,thibault #aj1 #cch-cdb4 ,thys #bdd1 #bde4 ,tiberius #ib4 ,toskana3 ,giovanni ,gasto 7,medici71 ,groherzog #h1 #cef4 du ,troussel1 ,frau #cci1 #cdb1 #cdc4 ,u ,uffel #cej-ceb4 ,urf1 ,marquise #ci1 #ia-id1 #abb1 #abd1 #bhe1 #cjc4 ,uzs1 ,herzogin #ih4 ,v ,vanloo #ga4 ,villars #ccf4 ,voltaire #af1 #ff1 #hf1 #bae1 #baf4 ,w ,wackerbarth-,salmour #bjf-bji1 #baa-bae4 ,walckiers #bbg1 #bbh1 #bej1 #beb1 #bgj4 ,walpole #ab1 #aai1 #abj4 ,warnstedt #cfa1 #bfb4 ,watson #ac1 #fd1 #fe4 ,welderen #bba4 ,wildmann #fb4 ,wolf #aj1 #ie4 ,wurmb #cf1 #ccd-ccg4 ,y ,yorke #af1 #ag1 #ai1 #ch1 #aeb-aed1 #afd1 #aff1 #agj-ahd1 #ahf1 #ahg1 #ahi1 #aij1 #aid1 #aie1 #aig1 #bjj bis #bjb1 #baj1 #bac1 #bae1 #bag1 #bcf4 ,z ,zimmermann #cdb1 #cdc4 ,zobor #cb1 #fc4 ,zweibrcken-,birkenfeld3 ,christian ,,iv41 ,herzog #abe4 ,,ortsverzeichnis#eee ,a gypten #caa4 ,afrika #caa4 ,altona #bai1 #cec1 #ced4 ,amsterdam #i1 #ag1 #bj1 #ba1 #dj1 #gg1 #add1 #adg1 #adh1 #aej1 #aea1 #aeh1 #afh1 #aga1 #age1 #ahb1 #aig-aii1 #baj1 #bbc1 #bbd4 ,ansbach #bhh-cjc1 #cjh4 ,antwerpen #afa1 #bjd1 #bah4 ,asien #caa4 ,aurich #aib1 #aic4 ,b ,bayonne #i1 #ec1 #hc4 ,berlin #bh-cj1 #bjf1 #bca1 #bhg1 #caj1 #cbd1 #cbi1 #cch-cdd4 ,blois #ada4 ,bordeaux #hd4 ,breda #af1 #bae4 ,brest #hc4 ,brssel #bb1 #bd1 #bg1 #ca1 #dj1 #bbe-bhc4 ,c ,chambry #ajg4 ,chambord #ad1 #ae1 #dh1 #fj1 #abc-abf1 #ada1 #adb1 #aed1 #aee1 #aga1 #ahb1 #ahe1 #aid1 #aih1 #bjh1 #bab1 #bag1 #bbd4 ,china #cab4 ,d ,dresden #ef1 #bji1 #cjj1 #caj-cbc1 #ccc1 #cce-ccg1 #cdd1 #ced4 ,e ,eckernfrde #cj1 #eb1 #bhd1 #bhg1 #cjj1 #ceg-cfa1 #cfc-cfe4 ,emden #aic4 ,f ,florenz #ec1 #ccb4 ,g ,genf #he4 ,genua #big4 ,granada #ec4 ,grenoble #ib4 ,h ,haag #i1 #aa1 #ae-bj1 #ch1 #eb1 #ee1 #fb1 #fc1 #add-age1 #agg-ahi1 #aid-bae1 #bah1 #bba-bbd1 #bca1 #bcf1 #cea1 #ceb1 #cei4 ,hamburg #cj1 #cg1 #fj1 #bhd1 #cjj1 #cej-ceb4 ,harlem #cah4 ,hellevoetsluis #afj1 #agj1 #bjc1 #bjd1 #bjf4 ,i 7,j7 ,jerusalem #ib4 ,indien #ac1 #fd1 #fe1 #cab4 ,k ,karlsruhe #bg1 #bgi4 ,kassel #bi1 #ceh-cfj4 ,klagenfurt #bdd4 ,konstantinopel #aa1 #abj1 #ceh1 #cei4 ,kopenhagen #cfa4 ,l ,lausanne #bi4 ,leipzig #cj1 #cf1 #dj1 #cjj1 #cjd-cji1 #cbd-cce4 ,lille #aee1 #afe4 ,livorno #bb1 #bg1 #ef1 #ff1 #bif4 ,london #ab1 #ah1 #bj1 #ba1 #ef1 #fe1 #fg1 #gg-gi1 #aai-aba1 #add1 #aei1 #afg1 #afi1 #aga1 #ahi-aie1 #aih1 #bjc-bjf1 #bac-bae1 #bag-bbj1 #bca1 #bcf1 #big1 #bii1 #cjb1 #cje1 #cjg1 #cea1 #ceb4 ,lttich #bgi4 ,m ,madrid #i4 ,mailand #ef1 #big4 ,mantua #bg1 #fb4 ,meien #aib4 ,metz #abe4 ,mexiko #aa1 #aai4 ,moskau #bc1 #bg1 #ca1 #cbi-cca4 ,n ,neapel #fj1 #bif4 ,newmarket #fe4 ,nica #ea4 ,nimwegen #ba1 #bf1 #dj1 #bbb1 #bdi1 #bfg1 #bfh4 ,nrnberg #bj-bb1 #eg1 #bid1 #bie1 #cjh4 ,p ,paris #ac-ae1 #ag1 #bd1 #ca1 #ci1 #dj1 #dg-ed1 #fj1 #fa1 #fe1 #fg1 #gg1 #hb1 #ajg1 #ajh1 #abb-acb1 #aci-ada1 #afg1 #aga1 #ahb1 #ahe1 #aih1 #bah1 #bbh-bcb1 #bdj1 #bff-bfi1 #bif1 #cjb1 #cjc1 #cje1 #cjg1 #ccf1 #cea1 #ceb1 #cei1 #cfa4 ,peking #fj4 ,persien #ei4 ,petersburg #ef1 #he1 #cji1 #cbi4 ,pfalz #bbc4 ,pisa #bg1 #big1 #bii1 #ccb4 ,polen #aih4 ,portugal #i1 #cae4 ,potsdam #cag1 #cba1 #cbb4 ,r ,rom #fj4 ,rotterdam #age1 #bjf1 #bai4 ,ruland #bj-bc1 #eg1 #bid1 #cjh1 #cbe1 #cbi1 #cca1 #ccb4 ,ryswijk #af1 #aej1 #aeb1 #aig1 #bja4 ,s ,san 7,sankt7 ,germano #i1 #aa1 #bif4 ,schleswig #aa1 #bh1 #cj1 #ce1 #eb1 #eh1 #gd1 #ge1 #ajj1 #abf1 #bhg1 #cec-cee1 #cfa1 #cfb4 ,schwabach #bh1 #bi1 #ca1 #bhi1 #bic1 #big1 #cjj-cjb1 #cjh1 #cbf1 #ccj4 ,siena #gd4 ,spanien #aih4 ,straburg #aj1 #cg1 #ie4 ,t t',kint #bei4 ,tournai #bc-bg1 #cj1 #ca1 #cc1 #cd1 #bbf1 #bcd1 #bci1 #bdj1 #bde1 #bdh-bej1 #beb1 #bed1 #bfa1 #bfe1 #bfg-bgj1 #bgg1 #bgi1 #bhj1 #bhb-bhe4 ,trient #ic1 #id1 #abd1 #bae4 ,triesdorf #bi1 #eg1 #bij-bic1 #cjc4 ,tunis #ff4 ,u ,ubbergen #ba1 #bb1 #bba1 #bbb1 #bcd1 #bcf1 #bff4 ,utrecht #gf1 #gg1 #afj4 ,v ,venedig #bg1 #ea1 #ef1 #ei1 #fj1 #abh1 #big1 #bii1 #cje1 #ccb4 ,vitry #aj4 ,w ,weesp #bbc4 ,wien #fj1 #fd1 #fg4 ,z ,zutphen #bbb4 ,,verzeichnis ,,der ,,abbildungen ,der ,graf von ,saint-,germain ,titel ,frst ,franz ,,ii4 ,rakoczy #h ,nikolaikirche in ,eckernfrde #cc ,max ,joseph ,graf von ,lamberg #fe ,frau von ,genlis #gc ,elisabeth von ,ansbach und ,bayreuth 7,lady ,craven7 #hh ,cagliostro #ajd ,giacomo ,casanova #abh ,karl ,graf ,cobenzl #bbd ,staatskanzler ,graf ,kaunitz #bfe ,alexander ,markgraf von ,ansbach und ,bayreuth #bhh ,schreiben ,saint-,germains an ,friedrich den ,groen #cbj ,schreiben ,saint-,germains an ,prinz ,friedrich ,august von ,braunschweig #cce ,karl ,prinz von ,hessen #ceb ,christianspflegehaus in ,eckernfrde #cfa ,kirchenbuch von ,eckernfrde #cfg ,von diesem ,werke wurde eine ,vorzugsausgabe von vierhundert ,exemplaren auf ,btten in der ,spamerschen ,buchdruckerei in ,leipzig gedruckt4 ,diese ,vorzugsausgabe ist numeriert und in ,ganz- und ,halbleder gebunden4 ,funoten3 #a ,von dem ,freiherrn von ,gemmingen und von ,casanova4 #b ,aufzeichnung ,hardenbroeks von #agfb4 #c ,michel de ,montaigne 7#aecc-aeib71 ,essais1 ,buch #a1 ,kap4 #bj4 #d ,das ,faksimile dieses ,schreibens mit seiner vollen ,namensunterschrift ,p4 ,m4 de ,saint-,germain ist nach dem ,original im ,british ,museum zu ,london von ,j4 ,cooper-,oakley in ihrer ,monographie ,the comte de ,st4 ,germain8 7,mailand #aiab7 verffentlicht4 #e ,vgl4 ,andrew ,lang1 ,historical ,mysteries1 ,s4 #bei 7,london #aijd74 #f ,ein handschriftliches ,exemplar der ,abhandlung 7,musique raisonne1 selon le bon sens1 aux dames anglaises qui aiment le vrai got en cet art871 #ace ,seiten stark1 befindet sich in der ,bibliothek des ,lobkowitzschen ,schlosses in ,raudnitz in ,bhmen4 ,es ist einem ,prinzen ,lobkowitz gewidmet1 wahrscheinlich dem ,general und ,diplomaten ,prinz ,joseph ,maria ,karl 7#agbe-ahjb71 der gleichzeitig ein groer ,musikfreund war und u4 a4 mit ,karl ,philipp ,emanuel ,bach in ,hamburg einen ,briefwechsel unterhielt4 #g ,beilage zu dem ,schreiben des ,grafen ,kaunitz an ,graf ,cobenzl vom #ai4 ,april #agfc4 #h ,bericht ,hellens vom #h4 ,januar #agfj4 #i ,aufzeichnung ,bentincks vom #i4 ,mrz #agfj4 #aj ,aufzeichnung ,bentincks vom #d4 ,april #agfj4 #aa ,weisungen ,choiseuls an d',affry vom #ai4 ,mrz und #aa4 ,april #agfj4 #ab ,bericht ,hellens vom #e4 ,april #agfj4 #ac ,bericht ,hellens vom #ae4 ,mrz #agfj4 #ad ,vgl4 v4 ,bilbassoff1 ,geschichte ,katharinas ,,ii41 deutsche bersetzung1 ,bd4 #b1 ,teil #a1 ,s4 #ae 7,berlin #ahic74 #ae ,anfrage d',affrys vom #bc4 ,mrz und ,antwort ,choiseuls vom #aj4 ,april #agfb4 #af ,schreiben von ,dubosc von #b4 ,april #aggg4 #ag ,schreiben von ,dubosc vom #b4 und #ab4 ,april #aggg4 #ah ,schreiben von ,dubosc vom #ab4 ,april #aggg4 #ai ,der schwedische ,professor ,bjrnstahl berichtet in seinem ,reisetagebuch 7,resa til ,frankrike1 ,italien1 ,sweitz1 ,tyskland etc41 ,bd4 #d1 ,s4 #agb2 ,stockholm #aghb71 er habe am #ba4 ,mai #aggd auf ,schlo ,hanau einen ,herrn von ,saint-,germain in ,begleitung eines ,lord ,cavendish getroffen1 die er in ,lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem ,wege nach ,kassel und ,berlin waren4 ,dieser ,saint-,germain war ,hofmeister des ,lords und hat daher mit unserem1 damals schon am ,ansbacher ,hofe weilenden ,helden nichts zu tun4 ,fr den ,besuch des ,lords und seines ,hofmeisters im ,juli #aggd in ,berlin vgl4 ,politische ,correspondenz ,friedrichs des ,groen81 ,bd4 #ce1 ,s4 #dah1 und ,tagebcher des ,grafen ,lehndorff1 ,nachtrge1 ,bd4 #b1 ,s4 #cjc 7,gotha #aiac74 #bj ,schreiben von ,frlich vom #bh4 ,mrz1 von ,wurmb vom #ai4 ,mai1 von ,bischoffwerder vom #i4 ,juli #aggg4 #ba ,schreiben ,dressers vom #bc4 ,oktober #aggh4 #bb ,vgl4 die ,zeitschrift ,de ,vrijmetselaar8 vom ,mai #aiaa4 #bc ,schreiben von ,wurmb vom #ai4 ,mai #aggg4 #bd ,bericht vom #be4 ,juni #agfc4 #be ,bericht vom #be4 ,juni #aggg4 #bf ,die bisher bekannt gewordenen ,namen1 unter denen ,saint-,germain auftrat1 sind3 ,marquis de la croix noire 7in ,london71 ,surmont 7in ,holland71 in ,italien3 ,marquis de ,montferrat1 ,marquis d',aymar1 ,graf ,bellamare oder ,belmar 7in ,venedig71 ,chevalier ,schning 7in ,pisa71 ,graf ,soltikow 7in ,genua71 dann ,frst ,rakoczy und ,graf ,welldone4 #bg ,baron ,karl ,heinrich von ,gleichen 7#agcc-ahjg71 ,diplomat in bayreuther1 dann in dnischen ,diensten4 ,er war ein ,schngeist und ,theosoph1 schrieb ber philosophische und knstlerische ,fragen1 verfate u4 a4 eine ,schrift ber ,magie1 ,kabbala und geheime ,gesellschaften84 ,sein ,freund1 ,graf ,a4 v4 ,westerholt1 verffentlichte in den ,andenken fr ,freunde #ahaa und #ahab8 7,sulzbach7 aus den ,erinnerungen8 den ,abschnitt ber ,saint-,germain1 der in deutscher bersetzung im ,morgenblatt8 7#ahac7 und in den von ,vulpius herausgegebenen ,curiositten der ,vor- und ,mitwelt81 ,bd4 #g1 ,s4 #ab ff4 7,weimar #ahah7 erschien4 ,der obige ,abdruck nach den von ,grimblot herausgegebenen ,souvenirs de ,charles ,henri ,baron de ,gleichen81 ,s4 #abb ff4 7,paris #ahfh74 #bh ,auf dem ,wege von ,kopenhagen nach ,madrid1 wohin er als dnischer ,gesandter ging4 #bi ,ludwig ,,xv4 #cj ,knig ,franz ,i4 von ,frankreich 7#adid-aedg72 ,knig ,heinrich ,,viii4 von ,england 7#adia-aedg74 #ca ,pariser ,stadtviertel nrdlich der ,seine4 #cb ,die ,mutter von ,johannes dem ,tufer4 #cc ,die ,mutter von ,maria4 #cd ,im ,jahre #cbe4 #ce ,jean ,rameau1 franzsischer ,komponist 7#afhc-agfd74 #cf ,der auch sonst mehrfach erwhnte ,chevalier ,jacques ,vincent ,languet1 ,graf von ,gergy1 war von #agbc bis zu seinem ,tode im ,jahre #agcd ,botschafter in ,venedig4 #cg ,vielmehr #aghd in ,eckernfrde4 #ch ,philipp von ,stosch 7#afia-ageg71 ,kunstkenner und ,kunstsammler4 ,er lebte seit #agca in ,florenz4 #ci ,herzog ,philipp ,,ii4 von ,orlans 7#afgd-agbc7 fhrte nach dem ,tode ,ludwigs ,,xiv4 7#agae7 die ,regentschaft fr den unmndigen ,knig ,ludwig ,,xv4 #dj ,maria ,anna von ,pfalz-,neuburg 7#affg-agdj71 ,witwe des #agjj gestorbenen ,knigs von ,spanien ,karl ,,ii4 #da ,herzog ,stephan ,franz von ,choiseul war ,staatssekretr des ,auswrtigen1 vermhlt mit ,luise ,honorine1 einer ,tochter des ,pariser ,bankiers ,crozat du ,chtel4 #db ,robert ,ignaz ,solar de ,breille1 ,malteserkomtur1 #ageh-agfe sardinischer ,gesandter in ,paris4 #dc ,ludwig ,karl ,august ,graf ,belle-,isle1 ,herzog von ,vernon 7#afhd bis #agfa71 franzsischer ,marschall und seit #ageh ,kriegsminister4 #dd ,im ,sommer #agei4 #de ,fr das folgende vgl4 unten den ,abschnitt3 ,die ,mission ,saint-,germains im ,haag48 #df ,graf ,ludwig ,august ,augustin d',affry 7#agac-agic74 #dg ,graf ,alexei ,orlow1 ein ,bruder des ,frsten ,gregor ,orlow1 des ,gnstlings der ,zarin ,katharina ,,ii41 leitete whrend des ,trkenkrieges #agfh_/gd die russische ,expedition in den ,archipel4 ,unter seinem ,oberbefehl errang die russische ,flotte am #e4_/f4 ,juli #aggj ber die trkische den glnzenden ,sieg bei ,tschesme4 #dh ,vgl4 dazu den ,abschnitt3 ,saint-,germain in ,ansbach48 #di ,es liegt eine ,verwechslung mit ,graf ,alexei vor1 der im ,frhjahr #agge auf der ,rckkehr aus ,italien ,nrnberg berhrte4 #ej ,karoline1 ,gemahlin des ,markgrafen ,alexander1 geb4 ,prinzessin von ,sachsen-,koburg 7 #agia74 #ea ,prinz ,karl hatte zwei ,brder1 den ,landgrafen ,wilhelm ,,ix4 und ,prinz ,friedrich1 der in hollndischen ,diensten stand4 #eb ,dieser ,angabe widerspricht der ,aufruf des ,magistrats von ,eckernfrde vom #c4 ,april #aghd an die etwa vorhandenen ,erben4 #ec ,graf ,maximilian ,joseph ,lamberg 7#agbi-agib71 ,kaiserlicher ,kammerherr1 zunchst wrttembergischer ,geheimer ,rat1 dann ,oberhofmarschall des ,frstbischofs von ,augsburg1 lebte seit #agfi als ,schngeist philosophischen und wissenschaftlichen ,studien4 ,der ,abdruck nach seiner ,schrift3 ,le mmorial d'un mondain81 ,bd4 #a1 ,s4 #hj ff4 7,au ,cap ,corse1 #aggd74 #ed ,gemeint ist der ,schah ,nadir1 bekannt unter dem ,namen ,thamas ,chouli-,kan1 der #agcf den persischen ,thron bestieg1 den ,gromogul unterjochte und #agdg ermordet wurde4 #ee ,herzog ,friedrich von ,york1 ,sohn ,knig ,georgs ,,iii4 von ,england1 seit #agfd ,frstbischof von ,osnabrck4 #ef ,piso1 ein ,familienname des ,calpurnischen ,geschlechts4 #eg ,graf ,moritz von ,sachsen1 ,sohn des ,kurfrsten ,august des ,starken von ,sachsen und der ,grfin ,aurora von ,knigsmarck1 ,marschall von ,frankreich 7#afif-agej74 #eh ,johanna ,elisabeth 7#agab-agfj71 ,witwe des #agdg gestorbenen ,frsten ,christian ,august4 #ei ,vulgata1 ,psalm #dd1 ,vers #b2 in ,luthers ,bibelbersetzung 7,psalm #de73 ,meine ,zunge ist ein ,griffel eines guten ,schreibers48 #fj ,vgl4 ,s4 #aj4 #fa ,jean ,franois de ,la ,mothe ,le ,vayer 7 #agfd71 franzsischer ,rechtsgelehrter4 #fb ,vgl4 fr das folgende den ,abschnitt3 ,die ,mission ,saint-,germains im ,haag48 #fc ,franz ,i4 7#agjh-agfe71 ,rmischer ,kaiser1 ,gemahl ,maria ,theresias4 #fd ber einen ,aufenthalt ,saint-,germains in sterreich liegt sonst keinerlei beglaubigte ,nachricht vor4 #fe ,fou ist im ,franzsischen der ,lufer im ,schachspiel4 #ff ,man mu als ,knig oder als ,narr geboren sein4 #fg ,johann ,heinrich ,pott 7#afib-aggg7 und ,andreas ,sigismund ,marggraf 7#agji-aghc71 ,chemiker in ,berlin2 ,guillaume ,franois ,rouelle 7#agjc-aggj71 franzsischer ,chemiker4 #fh ,titel alchimistischer ,werke4 #fi ,robert ,clive 7#agbe-aggd71 der ,eroberer ,ostindiens4 #gj ,charles ,watson 7#agad-ageg74 #ga ,john ,stuart1 ,lord ,bute 7#agac-agib71 englischer ,staatsmann1 ,gnstling ,knig ,georgs ,,iii4 #gb ,prinz ,friedrich ,ludwig von ,wales1 der ,sohn ,knig ,georgs ,,ii41 war #agea gestorben4 #gc ,trauerspiel von ,voltaire4 #gd ,vgl4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #ei4 #ge ,gemeint ist wohl der bereits ,s4 #ac1 ,anm4 #a erwhnte ,prinz ,joseph ,maria ,karl ,lobkowitz4 #gf ,johann ,ferdinand ,opiz 7#agda-ahab71 sterreichischer ,schriftsteller1 seit #agge ,bankalinspektor in ,czaslau4 ,das ,schreiben 7undatiert7 nach dem ,abdruck bei ,maynial1 ,casanova et son temps1 ,s4 #bfh f4 7,paris #aiaa74 #gg ,vgl4 ,lettres critiques1 morales et politiques81 ,bd4 #a1 ,s4 #c 7,amsterdam #aghf74 #gh ,der berchtigte ,abenteurer ,graf ,alexander ,cagliostro4 #gi ,die ,welt will betrogen werden4 #hj ,vgl4 ,maynial1 ,s4 #bfi4 #ha ,vgl4 ,maynial1 ,s4 #bfi f4 #hb ,grfin ,flicit von ,genlis 7#agdf-ahcj71 geborene ,marquise ,ducrest de ,saint-,aubin1 franzsische ,schriftstellerin4 ,ihre ,erinnerungen an ,saint-,germain1 den sie im ,winter #agei_/fj1 also im ,alter von #ad ,jahren kennen lernte1 sind erst rund #ej ,jahre spter niedergeschrieben1 wie ihre ,bemerkung ber ,knig ,friedrich ,,vi4 von ,dnemark 7vgl4 ,s4 #ge7 beweist4 ,der obige ,abdruck nach den ,mmoires indits de ,madame la comtesse de ,genlis sur le dix-huitime sicle et la rvolution franaise depuis #agef jusqu' nos jours81 ,bd4 #a1 ,s4 #acd ff4 7,paris #ahce74 #hc ,franois ,philidor 7#agbf-agie71 ,komponist4 #hd ,maurice ,quentin de ,latour 7#agjd-aghh72 ,carle ,vanloo 7#agje-agfe74 #he ,prinz ,karl war vermhlt mit ,prinzessin ,luise1 der ,schwester ,knig ,christians ,,vii4 7#agdi-ahjh72 seine ,tochter ,sophie heiratete #agij den ,kronprinzen ,friedrich 7,,vi471 der als ,knig von #ahjh bis #ahci regierte4 #hf ,pierre ,jean ,grosley 7#agah-aghe71 franzsischer ,gelehrter und ,schriftsteller4 ,der obige ,abdruck nach seinen ,oeuvres indites81 ,bd4 #c1 ,s4 #cbc ff4 7,paris #ahac71 aus der ,beschreibung einer von ihm #aggb unternommenen ,reise nach ,holland4 #hg ,vgl4 den ,abschnitt3 ,die ,mission ,saint-,germains im ,haag84 #hh #agdc-agde4 #hi ,in ,gil ,blas81 dem berhmten ,sittenroman von ,alain ,ren ,lesage 7#affh-agdg74 #ij ,wohl das ,attentat1 das ,damiens #ageg auf ,ludwig ,,xv4 verbte4 #ia ,bei dem ,mann mit der eisernen ,maske handelt es sich nach der neueren ,forschung um einen ,minister des ,herzogs von ,mantua1 der in ,pinerolo1 wohin ihn ,ludwig ,,xiv4 bringen lie1 verschwand4 #ib ,der ,knigin-,witwe ,maria ,anna von ,spanien 7vgl4 ,s4 #ec74 #ic ,vgl4 ,hohenzollern-,jahrbuch81 ,jahrg4 #aiaa1 ,s4 #bif4 #id ,vgl4 ,un diplomate franais la cour de ,cathrine ,,ii4 ,journal intime du chevalier de ,corberon1 #agge-aghj81 hrsg4 von ,labande4 ,bd4 #a1 ,s4 #aie f4 7,paris #aija47 #ie ,charles ,antoine ,gouffier1 ,marquis von ,heilly und ,ribemont 7geb4 #afih71 franz4 ,brigadegeneral4 #if ,vgl4 ,des ,reichsgrafen ,ernst ,ahasverus ,heinrich ,lehndorff ,tagebcher nach seiner ,kammerherrnzeit84 ,hrsg4 von ,k4 ,e4 ,schmidt-,ltzen4 ,bd4 #a1 ,s4 #f f4 7,gotha #aiba47 #ig ,voltaires ,trauerspiel3 ,hrode et ,mariamne81 #agbd zum erstenmal aufgefhrt4 ,herodes der ,groe1 ,vierfrst von ,galila1 lie seine ,gemahlin ,mariamne hinrichten4 #ih ,vgl4 die den ,mmoires sur la vie de ,marie ,antoinette8 angehngten ,anecdotes du rgne de ,louis ,,xv84 #ii ,vgl4 ,s4 #ei ff4 #ajj ,elisabeth ,berkeley 7#agej-ahbh71 in erster ,ehe mit ,lord ,craven vermhlt1 heiratete nach ihrer ,scheidung von demselben #agia den ,markgrafen ,alexander von ,ansbach4 ,der obige ,abdruck nach den ,denkwrdigkeiten der ,markgrfin von ,ansbach81 ,bd4 #b1 ,s4 #bg f4 7,stuttgart und ,tbingen #ahbf74 ,zur ,kritik derselben ist zu beachten1 da sie ,saint-,germain persnlich nicht gekannt hat4 #aja ,vgl4 ,s4 #ei4 #ajb ,csar war in den ,jahren #ee und #ed v4 ,chr4 in ,england gelandet4 #ajc ,rene ,charlotte ,victoria de ,froulay1 ,marquise de ,crquy 7#agad-ahjc71 ,witwe des #agda verstorbenen ,generalleutnant ,marquis ,louis ,marie de ,crquy4 ,bei den ,erinnerungen81 denen der obige ,abdruck entnommen ist1 handelt es sich um eine ,flschung1 die unter dem ,titel ,souvenirs de la marquise de ,crquy8 #ahcd in sieben ,bnden aus der ,feder eines gewissen ,cousin de ,courchamps erschien4 ,trotzdem haben die im #c4 ,bande enthaltenen ,angaben ber ,saint-,germain ernsthafte ,beachtung gefunden4 #ajd ,jeanne ,camus d',urf 7#agje-agge71 geb4 de ,pontcarr1 ,witwe des #agcd gestorbenen ,louis ,christophe de ,la ,rochefoucauld de ,lascaris d',urf1 ,marquis de ,langeac4 ,durch ihre alchimistischen ,neigungen wurde sie das leichtglubige ,opfer von ,abenteurern4 ,ihr ,verkehr mit ,saint-,germain ist durch sein ,bild bezeugt1 das in ihrem ,salon hing1 nach dem auch der ,stich von ,thomas 7vgl4 das ,titelbild7 angefertigt ist4 ,eine ,kopie des ,bildes befand sich auf ,schlo ,triesdorf1 dem ,sommersitz des ,markgrafen von ,ansbach4 #aje ,die ,brderschaft der ,rosenkreuzer81 angeblich um #adjj von einem ,deutschen1 ,christian ,rosenkreutz1 gegrndet mit dem ,ziel1 die ,welt zu reformieren4 ,den ,namen der ,rosenkreuzer8 nahm auch eine alchimistische ,gesellschaft an1 die sich im ,haag #afbb bildete und sich von dort aus weit verzweigte4 ,aus der ,verquickung mit der ,freimaurerei entstand dann zwischen #agef und #agfh in ,sddeutschland der ,orden der ,gold- und ,rosenkreuzer84 #ajf ,antoine de ,crquy1 ,herr von ,crquy und von ,canaples1 ,kardinal1 ,bischof von ,nantes1 dann von ,amiens 7geb4 um #aeca1 #aegd74 #ajg #aede-aedg4 #ajh ,andreas ,herkules de ,fleury1 ,kardinal und ,premierminister von ,frankreich1 war bereits #agdc gestorben4 #aji ,louis ,auguste ,le ,tonnelier ,baron de ,breteuil 7#agcc-ahjg7 erhielt erst #aghc dieses ,amt4 #aaj ,die ,schilderung des ueren1 vor allem der ppige ,bart81 stimmt in keiner ,weise zu dem durch ,thomas' ,stich 7vgl4 das ,titelbild7 uns berlieferten ,portrt von ,saint-,germain4 #aaa ,der geschiedene ,gatte der ,marquise von ,pompadour4 #aab ,claude de ,beauvoir1 ,herr von ,chastellux1 ,vicomte d',avallon 7#ache oder #achf-adec71 ,marschall von ,frankreich4 #aac ,karl ,,vi4 7#achj-adbb74 #aad ,nach der ,biographie ,universelle81 ,bd4 #h1 ,s4 #h f4 7,paris #ahdd7 war seine ,mutter ,jeanne de ,st4-,verain und seine erste ,gemahlin ,alix de ,toucy4 #aae ,alain ,chartier 7#achf-adeh7 und ,mellin de ,saint-,gelais 7#adia bis #aeeh71 franzsische ,dichter4 #aaf ,flamel1 ,schreiber in ,paris und ,verfasser alchimistischer ,schriften1 lebte in der zweiten ,hlfte des #ad4 ,jahrhunderts4 ,er soll zur ,kenntnis der ,darstellung des ,steins der ,weisen gelangt sein4 #aag ,der berchtigte ,abenteurer ,graf ,alexander ,cagliostro1 mit seinem wahren ,namen ,joseph ,balsamo 7#agdc-agie71 aus ,palermo1 verheiratet mit einem ,mdchen aus niederem ,stande1 ,lorenza ,feliciani4 ,der obige ,abdruck entstammt den ,mmoires authentiques pour servir l'histoire du ,comte de ,cagliostro1 par ,m4 de ,beaum 4448 7,paris #aghe74 ,die ,schrift ist eine ,flschung1 ihr ,verfasser ,jean ,pierre ,louis de la ,roche de ,maire1 ,marquis de ,luchet4 ,als ,erdichtung ist ,cagliostros ,besuch bei ,saint-,germain zu betrachten4 ,schon fast eine zehnjhrige ,abenteurerlaufbahn lag hinter ihm1 mit langen ,aufenthalten in ,london und ,paris1 als er #aggi in ,petersburg auftauchte4 #aah ,im ,herbst #aggi war ,saint-,germain nach ,schleswig bergesiedelt4 #aai ,auf dem ,pre ,lachaise in ,paris1 wo damals die gute ,gesellschaft hinstrmte und ,andachten verrichtete4 #abj ,friedrich ,anton ,mesmer 7#agcc-ahae71 ,begrnder der ,lehre vom tierischen ,magnetismus4 #aba ,der ,teich ,bethesda4 #abb ,die ,geliebte des ,epikur4 #abc ,die ,gemahlin des ,kaisers ,mark ,aurel4 #abd ,ostrmische ,kaiserin1 nach dem ,tode ihres ,gemahls1 ,kaiser ,leos ,,iv41 ,vormnderin ihres ,sohnes ,konstantin ,,vi41 von ,nikephoros 7,i47 gestrzt 7 #hjc74 #abe ,als ,anmerkung dem ,texte der ,denkwrdigkeiten zur ,geschichte des ,grafen ,cagliostro8 angehngt4 #abf ,vgl4 ,s4 #ed4 #abg ,vorstadt von ,paris4 #abh ,jakob ,heinrich ,meister 7#agdd-ahbf71 ein geborener ,schweizer1 ,mitarbeiter an der von ,grimm und ,diderot herausgegebenen ,correspondance littraire1 philosophique et critique81 machte den obigen kritischen ,zusatz bei der ,anzeige der ,mmoires authentiques84 ,vgl4 ,correspondance littraire81 hrsg4 von ,tourneux1 ,bd4 #ad1 ,s4 #bec 7,paris #ahhj74 #abi ,die ,darstellung geht offenbar auf die ,mmoires authentiques8 zurck4 ,sie entstammt einer anonymen ,schrift3 ber ,zauberglauben und andere ,schwrmereien81 ,s4 #cgh 7,leipzig #aghg71 die ,vulpius in den von ihm herausgegebenen ,curiositten der ,vor- und ,mitwelt81 ,bd4 #g1 ,s4 #aa f4 7,weimar #ahah7 wieder abgedruckt hat4 #acj ,nach der ebenfalls von dem ,marquis ,luchet 7vgl4 ,s4 #ajj1 ,anm4 #a7 anonym herausgegebenen ,schrift3 ,essai sur les ,illumins81 ,s4 #if und #ajg ff4 7,paris #aghi74 ,die ,schrift erschien darauf in deutscher bersetzung unter dem ,titel3 ,ist ,cagliostro ,chef der ,illuminaten8 oder das ,buch ,sur la secte des ,illumins1 in deutsch8 7,gotha #agij74 ,die oben angehngte ,charakteristik8 war von dem anonymen bersetzer 7,johann ,joachim ,christoph ,bode7 zu ,seite #abh der ,schrift als ,funote hinzugefgt4 #aca ,guillaume ,postel 7#aeaj-aeha71 franzsischer ,schwarmgeist4 #acb ,prinz ,karl von ,hessen4 ,vgl4 den ,abschnitt3 ,saint-,germain in ,schleswig und ,eckernfrde48 #acc ,vgl4 ,s4 #ei ff4 #acd ,die ,illuminaten4 #ace ,anllich einer ,besprechung der bersetzung3 ,ist ,cagliostro ,chef der ,illuminaten88 durch ,rw4 in der ,allgemeinen deutschen ,bibliothek81 ,bd4 #g1 ,s4 #fji 7,kiel #agib74 #acf ,horace ,walpole1 ,lord von ,orford 7#agag-agig71 ,sohn des englischen ,staatsmannes ,robert ,walpole1 ,mitglied des ,parlaments4 ,er widmete sich spter der ,kunst und ,literatur4 #acg ,horace ,man war englischer ,gesandter in ,florenz4 ,der obige ,abdruck nach den von ,p4 ,toynbee herausgegebenen ,letters of ,horace ,walpole1 fourth ,earl of ,orford81 ,bd4 #b1 ,s4 #afa 7,oxford #aijc74 #ach ,anllich des ,aufstandes des englischen ,kronprtendenten ,karl ,eduard ,stuart 7#agbj-aghh71 ,enkel des #afhh vertriebenen ,knigs ,jakob ,,ii4 #aci ,prinz ,friedrich ,ludwig 7vgl4 ,s4 #ff74 #adj ,vgl4 ,letters of ,horace ,walpole1 ,bd4 #f1 ,s4 #cia 7,oxford #aijd74 #ada ,jean ,jacques ,rousseau 7#agab-aggh71 der bekannte ,genfer ,philosoph und ,schriftsteller4 #adb ,nach ,maynial1 ,s4 #bfd4 #adc ,jean ,henri ,maubert de ,gouvest 7#agba-agfg74 #add ,vgl4 ,s4 #aai1 ,anm4 #c4 #ade ,knig ,ludwig ,,xv4 #adf ,giacomo ,casanova de ,seingalt 7#agbe-agih71 der bekannte ,abenteurer4 ,der obige ,abdruck nach seinen ,mmoires crits par lui-mme81 ,bd4 #e1 ,s4 #bbc ff4 und #cdd ff4 7,paris #ahcb74 ,ihre historische ,glaubwrdigkeit ist neuerdings stark angefochten4 #adg ,vgl4 ,s4 #ia4 #adh ,anne ,henry ,grfin ,gergy1 die ,witwe des #agcd als franzsischer ,botschafter in ,venedig gestorbenen ,grafen 7vgl4 ,s4 #ea74 #adi ,vgl4 ,s4 #ic4 #aej ,herzog ,christian ,,iv4 von ,zweibrcken-,birkenfeld 7#agbb bis #agge74 #aea ,schlo ,chambord4 #aeb ,vgl4 ,mmoires de ,madame du ,hausset1 femme de chambre de madame de ,pompadour81 ,s4 #adh ff41 #agi und #ahf ff4 7,paris #ahbd74 #aec ,knig ,franz ,i4 von ,frankreich 7#adid-aedg74 #aed ,anne ,herzog von ,montmorency 7#adib-aefg71 ,conntable von ,frankreich4 #aee ,franz ,,ii4 7#aeei-aefj71 ,karl ,,ix4 7#aefj-aegd7 und ,heinrich ,,iii4 7#aegd-aehi74 #aef ,maria ,stuart war in erster ,ehe mit ,knig ,franz ,,ii4 vermhlt4 #aeg ,erste ,gemahlin ,knig ,heinrichs ,,iv41 #aeii von ihm geschieden4 #aeh ,vgl4 ,s4 #abb4 #aei ,vgl4 dazu die widersprechende ,angabe bei ,lamberg 7,s4 #fj74 #afj ,charles ,antoine ,armand 7#agjh-aghh71 ,marquis1 seit #ageh ,herzog von ,gontaut1 ,generalleutnant4 #afa ,franois ,quesnay 7#afid-aggd71 ,leibarzt ,ludwigs ,,xv4 und ,nationalkonom1 ,begrnder der physiokratischen ,schule4 #afb ,maria ,angelica1 ,herzogin von ,brancas1 war ,ehrendame der ,dauphine4 #afc ,franois ,joachim de ,pierre1 ,graf ,bernis 7#agae-agid71 ,abb1 ,juni #ageg bis ,oktober #ageh ,staatssekretr des ,auswrtigen1 seit ,oktober #ageh ,kardinal1 im ,dezember #ageh aus ,paris verwiesen1 seit #agfi ,gesandter in ,rom4 #afd ,jean ,petitot 7#afjg-afia71 ,erfinder der ,emailmalerei4 #afe ,don ,joachim ,antonio de ,bazan y ,melo1 ,marquis de ,san ,gil1 #agcd-agdf spanischer ,botschafter im ,haag4 #aff ,held eines spanischen ,gaunerromans4 #afg ,bruno von der ,hellen1 preuischer ,geschftstrger im ,haag4 ,der ,bericht nach der ,ausfertigung im ,preuischen ,geheimen ,staatsarchiv zu ,berlin4 #afh ,durch den ,abschlu der ,versailler ,allianz vom #a4 ,mai #agef mit dem ,wiener ,hofe war ,frankreich auf ,seite der ,gegner ,preuens getreten und stand mit sterreich und ,ruland gegen ,friedrich den ,groen im ,felde4 #afi ,bei ,kay am #bc4 ,juli1 wo der zum ,diktator ernannte ,general von ,wedell1 und bei ,kunersdorf am #ab4 ,august #agei1 wo ,knig ,friedrich selbst von den ,russen besiegt wurde4 #agj ,der ,generalkontrolleur der ,finanzen1 tienne de ,silhouette1 erhielt am #ba4 ,november #agei seine ,entlassung4 #aga ,der ,marquis de ,marigny war ,generaldirektor der ,kniglichen ,schlsser in ,frankreich4 ,der obige ,abdruck nach den von ,j4 ,cooper-,oakley in ihrer ,monographie ,the ,comte de ,saint-,germain81 ,s4 #ahc ff4 im ,auszug mitgeteilten ,briefen in der ,bibliothque nationale in ,paris4 #agb ,haushofmeister der ,schlsser ,chambord und ,blois4 #agc ,gouverneur des ,schlosses ,chambord4 #agd ,in der ,vorlage verschrieben3 #ageh4 #age ,graf ,andreas ,peter ,bernstorff 7#agce-agig71 dnischer ,staatsmann4 ,er weilte #ageg in ,frankreich4 ,nach dem ,abdruck bei ,maynial1 ,s4 #bfc f4 #agf ,charles ,claude de ,flahaut1 ,herr de la ,billarderie1 ,graf d',angiviller 7#agcj-ahji74 ,er war ,kammerjunker bei den ,kindern des #agfe gestorbenen ,dauphins ,ludwig gewesen4 ,nach seinen #ahje verfaten ,aufzeichnungen pisodes de ma vie8 in den von ,bob herausgegebenen ,efterladte ,papirer fra den ,reventlowske ,familiekreds81 ,bd4 #g1 ,s4 #aie f4 7,kopenhagen #aijf74 #agg ,prinz ,karl von ,hessen4 #agh ,stephan ,franz ,graf von ,stainville 7#agai-aghe71 am #aa4 ,november #ageh zum ,staatssekretr des ,auswrtigen ernannt und zum ,herzog von ,choiseul erhoben4 ,der obige ,abdruck nach dem von ,j4 ,cooper-,oakley 7,s4 #ahh ff47 im ,auszug mitgeteilten ,schriftwechsel im ,archiv des ,ministeriums der ,auswrtigen ,angelegenheiten zu ,paris4 #agi ,vgl4 ,s4 #ee1 ,anm4 #a4 #ahj ,franzsischer ,marinekommissar in ,amsterdam4 #aha ,heinrich ,leonhard ,johann ,baptiste ,bertin war der ,nachfolger ,silhouettes 7vgl4 ,s4 #adj f47 als ,generalkontrolleur der ,finanzen4 #ahb ,jean ,pris de ,montmartel1 franzsischer ,hofbankier1 und sein ,bruder ,joseph ,pris-,duverney1 gleichfalls ,bankier4 #ahc ,vgl4 ,s4 #ed1 ,anm4 #b4 #ahd ,graf ,willem ,bentinck1 ,herr van ,rhoon 7#agjd-aggc74 ,er hatte bei der ,wiedereinfhrung der ,statthalterschaft in ,holland #agdg eine ,rolle gespielt und war ein ,anhnger ,englands4 ,vgl4 unten ,s4 #afb ff4 die ,aufzeichnungen ,bentincks4 #ahe ,inhaber eines ,handelshauses in ,amsterdam4 #ahf ,vgl4 ,s4 #adf f4 #ahg ,peter ,steyn4 #ahh ,govert van ,slingelandt1 ,generalsteuereinnehmer von ,holland4 #ahi ,gemeint ist der von ,england und ,preuen in ,vorschlag gebrachte ,friedenskongre4 #aij ,der schsische ,resident4 #aia ,der russische ,gesandte4 #aib ,prinz ,ludwig von ,braunschweig-,wolfenbttel 7#agah-aghh7 fhrte die ,regierung fr den minderjhrigen ,prinzen ,wilhelm ,v4 von ,oranien4 #aic ,der sterreichische ,gesandte4 #aid ,die abschlgige ,antwort von sterreich1 ,ruland und ,frankreich auf die englisch-preuische ,deklaration vom #be4 ,november #agei mit dem ,vorschlag1 einen ,friedenskongre zu beschicken4 #aie ,der englische ,gesandte4 #aif ,heinrich ,fagel1 ,greffier der ,generalstaaten4 #aig ,vgl4 dafr unten ,s4 #agj ff4 die ,berichte von ,yorke4 #aih ,verschrieben fr ,holdernesse 7vgl4 unten ,s4 #age74 #aii ,vgl4 ,s4 #adh f4 #bjj ,vgl4 dazu unten ,s4 #afi f4 die ,aufzeichnung des ,grafen ,bentinck vom #ah4 ,april4 #bja ,mitglied des auswrtigen ,ausschusses der ,generalstaaten4 #bjb ,vgl4 unten ,s4 #afj f4 #bjc ,tobias ,boas1 ,bankier im ,haag4 #bjd ,vgl4 ,c4 ,a4 van ,sypesteyn1 ,voltaire1 ,saint-,germain1 ,cagliostro1 ,mirabeau en ,nederland1 ,s4 #ajj f4 7,haag #ahfi74 #bje ,vgl4 ,c4 ,a4 van ,sypesteyn1 ,s4 #ajj f4 #bjf ,am #af4 ,mai wurde die ,denkschrift d',affrys darauf durch den ,ratspensionr ,steyn der ,versammlung der ,staaten von ,holland mitgeteilt4 ,diese beschlo1 da die ,denkschrift von den ,herren der ,ritterschaft und anderen ,hochedlen1 die dem ,groen ,ausschu als ,ratgeber und ,sachverstndige beigegeben waren81 geprft werden solle4 ,vgl4 ,c4 ,a4 van ,sypesteyn1 ,s4 #aja f4 #bjg ,fr ,bentinck vgl4 ,s4 #adf1 ,anm4 #a4 ,der obige ,abdruck nach den von ,j4 ,cooper-,oakley 7,s4 #bbe ff47 im ,auszug mitgeteilten ,papieren8 ,bentincks im ,kniglichen ,hausarchiv im ,haag4 #bjh ,choiseul 7damals noch ,graf ,stainville7 war #ageg und #ageh bis zu seiner ,berufung zum ,staatssekretr des ,auswrtigen 7vgl4 ,s4 #add1 ,anm4 #a7 franzsischer ,gesandter in ,wien4 #bji ,nicht in dem am #a4 ,mai #agef zwischen ,frankreich und sterreich geschlossenen ,versailler ,defensivvertrag1 sondern erst in dem ,offensivvertrag vom #a4 ,mai #ageg findet sich die geheime ,abmachung1 nach der ,flandern dem ,infanten ,philipp1 ,herzog von ,parma und ,schwiegersohn ,knig ,ludwigs ,,xv41 abgetreten werden sollte1 sobald ,maria ,theresia wiederum in den ,besitz ,schlesiens gelangt sei4 #baj ,thomas ,pelham1 ,herzog von ,newcastle1 englischer ,erster ,lord des ,schatzes4 #baa ,john ,carteret1 ,lord ,granville1 ,prsident des ,geheimen ,rates4 #bab ,william ,pitt1 ,lord ,chatham 7#agjh-aggh71 ,staatssekretr und ,premierminister4 #bac ,neufville war ,inhaber eines ,handelshauses in ,amsterdam4 #bad ,vgl4 ,s4 #adf f4 #bae ,vgl4 ,s4 #aeb4 #baf ,vgl4 ,s4 #adh f4 #bag ,vgl4 ,s4 #adf f4 #bah ,vgl4 ,s4 #aed f4 #bai ,linnires1 angeblich ein ,edelmann aus der ,franche-,comt1 hatte mit ,saint-,germain eine ,gesellschaft fr die ,herstellung von hydraulischen ,maschinen zur ,reinigung von ,hfen1 ,kanlen und ,flssen begrndet2 doch trat letzterer nur als stiller ,teilhaber auf 7,bericht d',affrys vom #bg4 ,juni #agfa1 vgl4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #bba74 #bbj ,wohl der ,bankier ,adrian ,hope 7vgl4 ,s4 #adg74 #bba ,gerard ,arnoud ,hasselaar 7#afih-agff71 ,brgermeister von ,amsterdam4 #bbb ,der ,erbstatthalter ,wilhelm ,v4 war am #h4 ,mrz #agdh geboren4 #bbc ,das ,folgende bezieht sich auf ,saint-,germains ,flucht am ,morgen des #af4 ,april 7vgl4 ,s4 #aef f474 #bbd ,vgl4 ,s4 #afe4 #bbe ,joseph ,yorke1 englischer ,generalmajor und ,gesandter im ,haag4 ,der ,abdruck nach ,abschriften im ,geheimen ,staatsarchiv in ,berlin4 #bbf ,robert d',arcy1 ,lord ,holdernesse1 englischer ,staatssekretr4 #bbg ,knig ,georg ,,ii4 7#afhc-agfj74 #bbh ,in geheimen ,besprechungen ,yorkes mit dem franzsischen ,botschafter ,graf d',affry4 #bbi ,vgl4 ,s4 #aai ff4 #bcj ,die ,vermhlung der ,prinzessin ,karoline1 ,schwester des ,erbstatthalters ,wilhelm ,v41 mit dem ,prinzen ,karl von ,nassau-,weilburg fand am #e4 ,mrz statt4 #bca ,nicolas ,ren ,berryer1 der ,chef des ,departements fr ,marine und ,kolonien4 #bcb ,die spanische ,krone hatte im ,herbst #agei ihre ,vermittlung fr einen englisch-franzsischen ,frieden angeboten4 #bcc ,mit ,preuen und einigen deutschen ,frsten hatte ,england ,subsidienvertrge geschlossen4 #bcd ,die ,kaiserin ,maria ,theresia und ,zarin ,elisabeth4 #bce ,im ,pariser ,friedensschlusse von #agfc ging ,kanada in englischen ,besitz ber2 dagegen wurden die von ,england in ,ostindien gemachten ,eroberungen an ,frankreich und das #agef von den ,franzosen eroberte ,minorka an ,england zurckgegeben4 #bcf ,vgl4 ,s4 #acj1 ,anm4 #b4 #bcg ,vgl4 ,s4 #adh f4 #bch ,vgl4 ,s4 #adf f4 #bci ,graf ,ludwig ,clermont1 ,prinz von ,bourbon-,cond1 franzsischer ,generalleutnant4 #bdj ,die ,berichte des preuischen ,geschftstrgers von der ,hellen 7vgl4 ,s4 #aci7 sind dem ,geheimen ,staatsarchiv in ,berlin entnommen2 die ,antworten des ,knigs nach dem ,abdruck in der ,politischen ,correspondenz ,friedrichs des ,groen81 ,bd4 #ai 7,berlin #ahib74 #bda ,vgl4 ,s4 #aci ff4 #bdb ,vgl4 ,s4 #adg4 #bdc ,am #ah4 ,mrz berichtet ,hellen ausfhrlich ber ,yorkes ,unterredung mit ,saint-,germain 7vgl4 ,s4 #agb ff472 am #bg4 teilt der ,knig diesen ,bericht seinem ,gesandten in ,london1 ,freiherrn von ,knyphausen1 mit 7vgl4 ,politische ,correspondenz81 ,bd4 #ai1 ,s4 #aih ff474 #bdd ,der sterreichische ,gesandte4 #bde ,vgl4 ,anm4 #a4 #bdf ,baron ,reischach und ,graf ,golowkin4 #bdg ,vgl4 ,s4 #agh f4 #bdh ,vgl4 ,s4 #ahj f4 #bdi ,vgl4 ,s4 #adh f4 #bej ,vgl4 ,s4 #adf f4 #bea ,vgl4 ,s4 #ahj4 #beb ,vgl4 ,s4 #aec4 #bec ,vgl4 ,s4 #aea4 ,das im ,landeshauptarchiv zu ,wolfenbttel aufbewahrte ,tagebuch des ,prinzen ,ludwig von ,braunschweig enthlt keine ,aufzeichnungen ber die ganze ,saint-,germain-,episode4 #bed ,vgl4 ,s4 #aff4 #bee ,vgl4 ,s4 #afj f4 #bef ,vgl4 ,s4 #afa4 #beg ,dodo ,heinrich ,freiherr zu ,inn- und ,knyphausen1 preuischer ,gesandter1 und ,abraham ,ludwig ,michell1 preuischer ,geschftstrger in ,london4 ,ihre ,berichte sind dem ,geheimen ,staatsarchiv in ,berlin entnommen2 die ,antworten des ,knigs nach dem ,abdruck in der ,politischen ,correspondenz81 ,bd4 #ai4 #beh ,vgl4 ,s4 #agg ff4 #bei ,vgl4 ,s4 #afi f4 #bfj ,vgl4 ,s4 #afc4 #bfa ,vgl4 ,s4 #afi4 #bfb ,in das ,hauptquartier des ,knigs in ,meien4 #bfc ,vor seiner ,berufung nach ,london 7#ageh7 war ,knyphausen von #agea bis ,ende #agef ,gesandter am franzsischen ,hofe gewesen4 #bfd ,weisungen des ,knigs fr die ,aufnahme ,saint-,germains in ,ostfriesland liegen weder im ,geheimen ,staatsarchiv in ,berlin noch im ,staatsarchiv in ,aurich vor4 #bfe ,andrew ,mitchell1 englischer ,gesandter am preuischen ,hofe4 ,er begleitete den ,knig ins ,feld4 ,die ,berichte nach dem ,abdruck in3 ,memoirs and ,papers of ,sir ,andrew ,mitchell1 by ,andrew ,biet1 ,bd4 #b1 ,s4 #adf f4 und #aee 7,london #ahej74 #bff ,vgl4 ,s4 #agb ff4 #bfg ,vgl4 ,s4 #aai ff4 #bfh ,nach dem ,abdruck bei ,j4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #ada f4 #bfi ,vgl4 ,s4 #aed f4 und #afi f4 #bgj ,vgl4 ,s4 #aia f4 #bga ,freiherr ,thaddus ,reischach1 sterreichischer ,gesandter im ,haag2 ,graf ,wenzel ,kaunitz1 sterreichischer ,hof- und ,staatskanzler4 ,die ,berichte ,reischachs 7im ,haus-1 ,hof- und ,staatsarchiv in ,wien7 sind groenteils gedruckt bei ,gugitz1 ,giacomo ,casanova und sein ,lebensroman81 ,s4 #bae ff4 7,wien1 ,prag und ,leipzig #aiba74 ,sie sind deutsch abgefat4 #bgb ,vgl4 ,s4 #aea4 #bgc ,die ,antwort der von ,preuen und ,england zum ,kongre eingeladenen ,hfe von ,wien1 ,paris und ,petersburg4 ,sie wurde am #c4 ,april #agfj dem ,prinzen ,ludwig bergeben4 #bgd ,graf ,georg ,adam ,starhemberg1 sterreichischer ,botschafter in ,paris4 #bge ,vgl4 ,s4 #adg4 #bgf ,der ,prinzessin ,karoline 7vgl4 ,s4 #aga74 #bgg ,vgl4 ,s4 #agb ff4 #bgh ,graf ,moritz von ,sachsen 7vgl4 ,s4 #fj74 #bgi ,der franzsische ,gesandte ,martin von ,lesseps in ,brssel4 #bhj ,vgl4 ,s4 #adh f4 #bha ,vgl4 ,s4 #ade und #agb4 #bhb ,vgl4 ,s4 #afb ff4 und #agb ff4 #bhc ,maria ,theresia4 #bhd ,vgl4 ,s4 #aea f4 #bhe ,vgl4 ,s4 #aeb4 #bhf ,vgl4 ,s4 #agg ff4 #bhg ,kerker4 #bhh an ,laden legen sich ins ,zeug legen4 #bhi ,vgl4 ,s4 #afi f4 #bij ,vgl4 ,s4 #adf f4 #bia ,vgl4 ,s4 #afj f4 #bib ,vgl4 ,s4 #afj f4 #bic ,johann ,heinrich ,kauderbach1 kurschsischer ,resident im ,haag4 ,seine ,berichte nebst der ,antwort des ,grafen ,wackerbarth-,salmour nach dem ,abdruck von ,k4 v4 ,weber1 ,aus vier ,jahrhunderten81 ,bd4 #a1 ,s4 #cjf ff4 7,leipzig #aheg74 #bid ,knig ,august ,,iii4 von ,polen1 ,kurfrst von ,sachsen 7#agcc bis #agfc74 #bie ,ludwig ,,xv4 #bif ,vgl4 ,s4 #ade4 #big ,knig ,august ,,ii41 der ,starke1 von ,polen1 ,kurfrst von ,sachsen 7#afid-agcc74 #bih ,frst ,alexander ,golizyn1 russischer ,botschafter in ,london4 ,nach dem ,abdruck bei ,j4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #bei ff4 #bii ,es leben die glcklich ,geborenen6 #cjj ,vgl4 ,s4 #bjh f4 #cja ,vgl4 ,s4 #agb ff4 #cjb ,nheres ist ber ,macanas und ,seckendorff nicht festzustellen4 #cjc ,graf ,joseph ,anton ,gabaleon ,wackerbarth-,salmour1 kurschsischer ,minister und ,oberhofmeister des ,kurprinzen ,friedrich ,christian und seiner ,gemahlin ,maria ,antonia1 einer bayrischen ,prinzessin4 #cjd ,nheres lt sich auch ber ,huldashop und sein ,schicksal nicht ermitteln4 #cje ,vgl4 ,s4 #afi f4 #cjf ,yorke4 #cjg ,die ,schreiben von ,belle-,isle 7vgl4 ,s4 #ade und #agb74 #cjh ,vgl4 ,s4 #ade und #agb4 #cji ,vielmehr an die ,marquise von ,pompadour 7vgl4 ,s4 #adf f474 #caj ,vgl4 ,s4 #adh f4 #caa ,vgl4 ,s4 #agj4 #cab ,nach dem ,briefwechsel ,friedrichs des ,groen mit ,voltaire81 hrsg4 von ,koser und ,h4 ,droysen1 ,bd4 #c1 ,s4 #ig u4 #ajb 7,leipzig #aiaa74 #cac ,holland hatte ,breda als ,ort fr die ,friedenskonferenz den ,mchten vorgeschlagen4 #cad ,unbersetzbares ,wortspiel3 ,le ,comte de ,saint-,germain n'est qu'un conte pour rire48 #cae ,nach den ,werken ,friedrichs des ,groen81 hrsg4 von ,g4 ,b4 ,volz1 ,bd4 #d1 ,s4 #cb f4 7,berlin #aiac74 #caf ,freiherr ,georg ,ludwig ,edelsheim4 ,er trat spter aus preuischen in badische ,dienste4 ,seine ,pariser ,sendung erfolgte im ,februar #agfj4 #cag ,fr die ,einverleibung ,sachsens4 #cah ,frankreich hatte sich in der ,erklrung vom #c4 ,april 7vgl4 ,s4 #aif7 bereit erklrt1 seinen ,zwist mit ,england durch einen ,sonderfrieden zu schlichten4 #cai ,nach ,maynial1 ,s4 #bfd ff4 #cbj ,vgl4 ,s4 #afj f4 #cba ,fr die ,nummer vom #ad4 ,mai vgl4 oben ,s4 #abj f4 #cbb ,vgl4 ,s4 #bjf4 #cbc ,fr die ,nummer vom #e4 ,juni vgl4 oben ,s4 #gg ff4 #cbd ,graf ,christian ,konrad ,danneskjold-,laurwigen 7#agbc-aghc71 dnischer ,admiral4 ,nach dem ,abdruck bei ,j4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #bfg f4 #cbe ,vgl4 ,s4 #dg4 #cbf ,nach dem ,abdruck bei ,j4 ,cooper-,oakley1 ,s4 #bbb f4 #cbg ,vgl4 ,s4 #aed f4 #cbh ,gijsbert ,jan van ,hardenbroek 7#agai-aghh71 ,mitglied der ,ritterschaft von ,utrecht und ,deputierter der ,generalstaaten4 ,der obige ,abdruck nach seinen von ,f4 ,j4 ,l4 ,krmer herausgegebenen ,gedenkschriften81 ,bd4 #a1 ,s4 #bbj f4 7,amsterdam #aija74 #cbi ,in der ,vorlage3 pr4 d',es444 7 prince d',espagne74 ,saint-,germain gab sich fr einen ,sohn der spanischen ,knigin ,maria ,anna1 ,witwe ,knig ,karls ,,ii41 aus4 #ccj ,graf ,bertram ,philipp ,sigismund van ,gronsfeld-,diepenbroek1 frher hollndischer ,gesandter in ,berlin und ,madrid1 seit #agfa ,mitglied des ,rates der ,admiralitt in ,amsterdam4 #cca ,graf ,bentinck van ,rhoon 7vgl4 ,s4 #afb74 #ccb ,prinz ,friedrich ,ludwig 7 #agea74 ,vgl4 ,s4 #abj4 #ccc ,fr ,saint-,germains ,teilnahme am ,aufstand des ,prtendenten vgl4 ,s4 #aai f4 #ccd ,vgl4 ,s4 #afh4 #cce ,vgl4 ,s4 #ada f4 #ccf ,vgl4 ,s4 #dg f4 #ccg ,graf ,karl ,cobenzl 7#agab-aggj71 bevollmchtigter ,minister in den sterreichischen ,niederlanden4 ,nach den ,akten des ,haus-1 ,hof- und ,staatsarchivs in ,wien4 #cch ,rasse4 #cci ,inhaberin eines groen ,handelshauses in ,brssel4 #cdj sterreichischer ,staatsrat und ,direktor der ,lotterieverwaltung4 #cda ,beilage zu dem ,schreiben des ,kanzlers ,graf ,kaunitz an ,cobenzl vom #ai4 ,april4 #cdb ,vgl4 ,s4 #add ff4 #cdc ,vgl4 ,s4 #bbe ff4 #cdd ,vgl4 ,s4 #bbg ff4 und #bbi ff4 #cde ,rasse4 #cdf ,vgl4 ,s4 #add ff4 #cdg ,vgl4 ,s4 #aif4 #cdh ,marquis ,jean ,joseph de ,laborde 7#agbd-agid71 franzsischer ,hofbankier4 #cdi ,vgl4 ,s4 #afb ff4 #cej ,vgl4 ,s4 #bbc4 #cea ,vgl4 ,s4 #afh4 #ceb ,vgl4 ,s4 #bba4 #cec #bi4 ,mai4 #ced ,die ,denkschrift von ,saint-,germain liegt nicht vor4 ,wie ,kaunitz in seinem ,bericht vom #ba4 ,juli an ,maria ,theresia 7vgl4 ,s4 #bfd7 schreibt1 wies er in seiner ,denkschrift sowie in den gleichzeitig bersandten ,bemerkungen des ,grafen ,cobenzl darauf hin1 da seine gefrbten ,stoffe sowie die anderen ,erzeugnisse seiner ,geheimverfahren noch vervollkommnet werden knnten48 #cee ,johann ,jakob von ,dorn1 ,hofrat und ,referendarius fr die niederlndischen ,angelegenheiten in der ,geheimen ,hof- und ,staatskanzlei4 #cef ,johann ,kunckel 7#afcj-agjc71 deutscher ,chemiker2 ,nicolas ,lmery 7#afde-agae71 franzsischer ,chemiker4 #ceg ,dorn4 #ceh ,vgl4 ,s4 #bda1 ,anm4 #a4 #cei ,vgl4 ,s4 #bci4 #cfj ,das ,schreiben der ,frau ,nettine an ,dorn liegt nicht vor4 #cfa ,graf ,philipp ,cobenzl 7#agda-ahaj71 spter ,diplomat und ,staatsmann und #agib ,kaunitz' ,nachfolger als ,hof- und ,staatskanzler4 #cfb ,der ,statthalter der sterreichischen ,niederlande1 ,prinz ,karl von ,lothringen 7#agab-aghj71 der ,schwager ,maria ,theresias4 #cfc ,vgl4 ,s4 #bbg4 #cfd ,der ,gulden zhlte #bj ,sols1 der ,sol 7,sou7 #ab ,pfennige 7deniers74 #cfe ,in der ,vorlage unterstrichen4 #cff ,vgl4 ,s4 #bed f4 #cfg ,in der ,vorlage unterstrichen4 #cfh ,vgl4 ,s4 #bbg ff4 #cfi ,in der ,vorlage unterstrichen4 #cgj ,vgl4 ,s4 #bed4 #cga ,vgl4 ,s4 #bcb f4 #cgb ,vgl4 ,s4 #bcc4 #cgc ,vgl4 ,s4 #bed4 #cgd ,vgl4 ,s4 #bed4 #cge ,vgl4 ,s4 #bca ff4 #cgf ,vgl4 ,s4 #bbe ff4 und #bbg ff4 #cgg ,vgl4 ,s4 #bed4 #cgh ,vgl4 ,s4 #bca4 #cgi ,vgl4 ,s4 #bcc ff4 #chj ,in der ,vorlage unterstrichen4 #cha ,vgl4 ,s4 #bcg ff4 #chb ,vgl4 ,s4 #bdj4 #chc ,vgl4 ,s4 #bdg ff4 #chd ,vgl4 ,s4 #bed4 #che ,vgl4 ,s4 #bed4 #chf ,vgl4 ,s4 #bei4 #chg ,vgl4 ,s4 #bed f4 #chh ,vgl4 ,s4 #bdj4 #chi ,vgl4 ,s4 #afh4 #cij ,vgl4 ,s4 #bdg ff4 #cia ,vgl4 ,s4 #bfa ff4 #cib ,vgl4 ,s4 #bgg4 #cic ,vgl4 ,s4 #bbg ff4 #cid ,karl ,friedrich 7#agbh-ahaa71 ,markgraf von ,baden-,durlach1 seit #agga auch von ,baden-,baden1 seit #ahjf ,groherzog4 #cie ,nach dem ,abdruck der ,souvenirs des diffrentes poques de ma vie81 die ,graf ,philipp ,cobenzl 7vgl4 ,s4 #bej1 ,anm4 #a7 am ,abend seines ,lebens aufzeichnete4 ,vgl4 ,a4 v4 ,arneth1 ,graf ,philipp ,cobenzl und seine ,memoiren81 ,s4 #hd ff4 7,wien #ahhe74 #cif ,vgl4 dazu ,s4 #bej4 #cig ,vielmehr in ,eckernfrde4 #cih ,casanova 7vgl4 ,s4 #abb ff47 verlegt in seinen ,mmoires8 7,bd4 #aj1 ,s4 #ef ff42 ,brssel #ahch7 die obige ,erzhlung nach seiner ,flucht aus ,england in den ,mrz #agfd4 ,da aber seine ,angaben nicht immer zuverlssig sind und ,saint-,germain nach ,cobenzl 7vgl4 ,s4 #bgi f47 bereits im ,herbst #agfc nach ,deutschland ging1 ist die ,begegnung in ,tournai entsprechend frher anzusetzen4 #cii ,vgl4 dazu ,s4 #bed4 #djj ,die ,marquise von ,urf 7vgl4 ,s4 #ia7 starb erst #agge4 #dja ,casanova war geschlechtskrank4 #djb #aghd in ,eckernfrde4 #djc ,georg ,keith1 ,lordmarschall von ,schottland1 war #agdh nach ,preuen bergesiedelt und nahm #agfd seinen dauernden ,wohnsitz in ,potsdam4 #djd ,der ungenannte ,verfasser1 der nach einer ,mitteilung des ,herausgebers ,vulpius am ,hofe des ,markgrafen8 lebte1 war1 wie ,langeveld in einem ,aufsatz ber ,saint-,germain in der ,zeitschrift ,de ,vrijmetselaar8 7,mai #aiaa7 angibt1 der ansbachische ,minister ,freiherr ,reinhard von ,gemmingen-,guttenberg auf ,bonfeld 7#agci bis #ahbb71 der die obigen ,aufzeichnungen am #i4 ,august #ahag dem ,prinzen ,christian von ,hessen-,darmstadt sandte4 ,fr diesen spten ,zeitpunkt der ,abfassung spricht auch die mehrfache ,erwhnung der ,erinnerungen8 des ,barons von ,gleichen1 die zum erstenmal #ahaa_/ab verffentlicht wurden 7vgl4 ,s4 #dg1 ,anm4 #a74 ,die obige ,wiedergabe nach dem ,abdruck in den von ,vulpius herausgegebenen ,curiositten der ,vor- und ,mitwelt81 ,bd4 #h1 ,s4 #bgi ff4 7,weimar #ahbj74 ,die ,vorlage ist deutsch4 #dje ,markgraf ,alexander 7,karl ,alexander7 7#agcf-ahjf71 bernahm #ageg die ,regierung in ,ansbach2 #agfi erfolgte die ,vereinigung mit ,bayreuth und #agia die bertragung beider ,frstentmer an ,preuen4 ,seitdem lebte der ,frst in ,england4 ,er war in erster ,ehe vermhlt mit ,prinzessin ,karoline von ,sachsen-,koburg1 in zweiter ,ehe mit ,lady ,craven 7vgl4 ,s4 #hi74 #djf #agfh-aggd4 #djg ,hippolyte ,clairon 7,claire ,josphe ,hippolyte ,leyris de la ,tude71 7#agbc-ahjc71 hatte #agfc die ,pariser ,bhne verlassen4 ,auf ,einladung des ,markgrafen war sie #aggc nach ,ansbach bergesiedelt und blieb dort bis #agia4 #djh ,anagramm fr ,rakoczy 7vgl4 unten ,s4 #bie74 #dji ,vgl4 ,s4 #eg4 #daj ,der treue ,schfer8 7#aehe71 ein ,epos in ,dialogform1 das ,hauptwerk des ferraresischen ,hofdichters ,giovanni ,batista ,guarini 7#aech-afab74 #daa ,vgl4 ,s4 #ef4 #dab ,vgl4 ,s4 #eg4 #dac ,frst ,franz ,,ii4 ,rakoczy 7#afgf-agce71 der ,fhrer des siebenbrgischen ,aufstandes 7#agjb-agaa74 #dad ,von den beiden berlebenden ,shnen des ,frsten starb der ltere1 ,joseph1 #agch in ,cernavoda 7mit ,hinterlassung einer ,tochter1 ,josepha ,charlotte1 die #aghj als ,nonne starb71 und der jngere1 ,georg1 #agef in ,frankreich4 #dae ,belmar 7vgl4 ,s4 #ei74 #daf ,vgl4 dazu oben ,s4 #add ff4 #dag ,vgl4 ,s4 #ed ff4 #dah ,vgl4 ,s4 #bag4 ,die ,oeuvres posthumes81 die erste ,gesamtausgabe seiner ,werke1 waren #aghh erschienen4 #dai ,vielmehr #aghd4 #dbj ,oh1 wie sind die geistvollen ,menschen doch dumm68 ,ausspruch der ,zofe ,susanne in ,beaumarchais' ,lustspiel3 ,la folle journe ou le mariage de ,figaro8 7,akt ,i1 ,szene #a74 #dba ,vgl4 ,s4 #dh4 #dbb ,dehnbar4 #dbc ,vgl4 ,s4 #bjg4 #dbd ,das gesegnete ,wasser4 #dbe ,mannschaft4 #dbf ,vgl4 ,s4 #ia4 #dbg ,vgl4 ,s4 #hf4 ,zugrunde gelegt ist die deutsche bersetzung der ,tagebcher nach seiner ,kammerherrnzeit81 ,bd4 ,i1 ,s4 #ej f4 #dbh ,johann ,friedrich ,bause 7#agch-ahad72 ,anton ,graff 7#agcf bis #ahac74 #dbi ,vgl4 ,s4 #bjg und #cjb4 #dcj ,vgl4 ,s4 #bie4 #dca ,vgl4 ,s4 #hf f4 #dcb ,philipp ,karl von ,alvensleben 7#agde-ahjb71 preuischer ,gesandter in ,dresden1 spter im ,haag und in ,london1 seit #agia ,kabinettsminister4 ,seine ,korrespondenz mit dem ,knig nach den ,akten des ,geheimen ,staatsarchivs in ,berlin4 #dcc ,vielleicht identisch mit ,catalani 7vgl4 ,s4 #abf74 #dcd ,wilhelmine 7#agea-ahbj71 die ,tochter des #ageh gestorbenen ,prinzen ,august ,wilhelm1 ,nichte des ,knigs1 ,gemahlin des ,erbstatthalters von ,holland1 ,wilhelm ,v4 ,die ,briefe des ,knigs nach den ,urschriften im ,kniglichen ,hausarchiv im ,haag2 die ,antworten der ,prinzessin liegen nicht vor4 #dce ,frst ,gregor ,orlow 7vgl4 ,s4 #ef74 #dcf ,vgl4 ,s4 #bhh ff4 #dcg ,graf ,camillo ,marcolini 7#agci-ahad71 kurschsischer ,kabinettsminister4 ber seine ,verhandlung mit ,saint-,germain liegen im ,hauptstaatsarchiv in ,dresden keinerlei ,nachrichten vor4 #dch ,joseph und ,georg 7vgl4 ,s4 #bif74 #dci ,vgl4 dazu unten die ,liste von ,saint-,germains ,hand ,neue ,physik8 usw4 7,s4 #cag ff474 #ddj ,katharina ,,ii4 7#agbi-agif71 seit #agfb ,zarin4 #dda ,das ,defensivbndnis war #agfd zunchst auf acht ,jahr abgeschlossen und spter bis #aghh verlngert worden4 #ddb ,joseph ,,ii4 7#agda-agij74 #ddc ,viktor ,amadeus ,,iii4 7#agbf-agif74 #ddd ,karl ,friedrich 7vgl4 ,s4 #bhj74 #dde ,jonathan ,swift 7#affg-agde71 der berhmte englische ,schriftsteller und ,sittenschilderer1 ,verfasser von ,gullivers ,reisen84 #ddf ,das ,amt des ,finanzministers in ,frankreich4 #ddg ,vgl4 ,s4 #cbj4 #ddh ,vgl4 ,s4 #cbj f4 #ddi ,beilage zu ,alvenslebens ,bericht vom #be4 ,juni4 ,vgl4 dazu ,s4 #bic f4 und #cac4 #dej ,beilage zu ,alvenslebens ,bericht vom #be4 ,juni 7vgl4 ,s4 #cag74 ,siehe das ,faksimile4 #dea ,prinz ,heinrich 7#agbf-ahjb71 der ,bruder des ,knigs4 ,der ,briefwechsel mit ihm nach den ,urschriften im ,geheimen ,staatsarchiv zu ,berlin4 #deb ,vgl4 ,s4 #cag ff4 #dec ,nach dem ,abdruck bei ,k4 v4 ,weber1 ,aus vier ,jahrhunderten81 ,bd4 ,i1 ,s4 #cah 7,leipzig #aheg74 ,die ,antwort ,maria ,antonias auf das ,schreiben vom #bg4 ,mrz ist nicht erhalten4 #ded ,prinz ,friedrich ,august 7#agdj-ahje71 ,sohn des ,herzogs ,karl und ,neffe ,friedrichs des ,groen1 preuischer ,generalleutnant4 ,der ,prinz war ,gromeister der ,loge ,zu den drei ,weltkugeln8 in ,berlin und ,groprior der ,freimaurerlogen der strikten ,observanz8 in den preuischen ,staaten4 ,der folgende ,briefwechsel stammt aus seinem ,nachla in der ,braunschweigischen ,landesbibliothek zu ,wolfenbttel4 #dee ,schsischer ,kammerrat und ,bankier1 ,rosenkreuzer4 #def ,das ,schreiben liegt nicht vor4 #deg ,whrend des ,trkenkrieges 7#agfh-aggd74 #deh ,liegt nicht vor4 #dei ,johann ,rudolf von ,bischoffwerder 7#agda-ahjc71 ,stallmeister des schsischen ,prinzen ,karl1 ,herzogs von ,kurland4 ,er trat #aggh in preuischen ,dienst1 wurde spter ,generaladjutant ,knig ,friedrich ,wilhelms ,,ii41 den er in die ,mysterien des ,rosenkreuzer-,ordens einfhrte4 #dfj ,vgl4 ,s4 #cbd ff4 #dfa ,evang4 ,johannis1 ,kap4 #a1 ,vers #dg3 ,siehe1 ein rechter ,israelit1 in welchem kein ,falsch ist48 #dfb ,das obige freimaurerische ,zeichen1 zusammengesetzt aus zwei ,werkzeugen des ,werkmaurers1 dem geffneten ,zirkel und dem rechten ,winkel1 ist das ,symbol der ,vernunft und der ,gerechtigkeit4 #dfc ,der ,menschheitsbeglckung4 #dfd ,christian ,emanuel ,frlich1 ,kaufmann in ,grlitz4 ,er gehrte den ,rosenkreuzern an4 #dfe ,johann ,konrad ,hotz 7#agci-agii7 stand #ageh-agfe in wrttembergischen ,diensten1 weilte dann im ,winter #agfe-ff wahrscheinlich in ,petersburg1 trat darauf im ,mai #agfh in das russische ,heer1 wo er den ,krieg gegen die ,polen und dann gegen die ,trken mitmachte1 wurde im ,oktober #agge ,major im ,krassierregiment des ,grofrst-,thronfolgers ,paul4 ,ein ,jahr spter1 im ,september #aggf1 verlie er den russischen ,dienst1 den er ,anfang #aggh mit dem sterreichischen vertauschte1 um hier unter dem ,namen ,freiherr ,friedrich von ,hotze8 bis zum ,feldmarschall-,leutnant aufzurcken4 ,auch ,hotz war ,freimaurer4 #dff ,graf ,alexej ,orlow4 #dfg ,mit der ,einladung nach ,berlin 7vgl4 ,s4 #cbd74 #dfh ,der ,schweizer ,hotz 7vgl4 ,s4 #cbi74 #dfi ,der ,gesandte des ,malteserordens 7vgl4 ,s4 #hf74 #dgj ,vgl4 ,s4 #ccj4 #dga ,vgl4 ,s4 #cji4 #dgb ,karl 7#agcc-agif71 ,sohn ,knig ,augusts ,,iii4 von ,polen1 von #ageh-agfc ,herzog von ,kurland1 lebte seitdem in ,dresden und ,elsterwerda4 ,er stand den ,bestrebungen der ,rosenkreuzer nahe4 #dgc ,vgl4 ,s4 #ccj f4 ,deckers ,bericht liegt nicht vor4 #dgd ,vgl4 das ,faksimile4 #dge ,vgl4 ,s4 #cce1 ,anm4 #a4 #dgf ,friedrich ,ludwig von ,wurmb1 kurschsischer ,konferenzminister und ,rosenkreuzer4 #dgg ,johann ,georg ,schrepfer1 ,kaffeewirt in ,leipzig1 hatte als ,rosenkreuzer durch seine ,geisterbeschwrungen eine groe ,rolle gespielt4 ,er hatte #aggd durch ,selbstmord geendet4 #dgh ,le comte de ,gabalis8 war der ,titel eines #afgj in ,paris erschienenen ,buches1 in welchem sich sein ,verfasser1 der franzsische ,schriftsteller de ,montfaucon1 ,abb de ,villars 7#afce bis #afgc71 mit feinem ,spott gegen die ,kabbala und ,magie und gegen die ,rosenkreuzer wandte2 der erste ,teil des ,buches umfate cinq entretriens sur les sciences secrtes84 #dgi ,der ,aufenthalt ,saint-,germains in ,berlin ist durch die drei folgenden ,aufzeichnungen beglaubigt4 ,fr die ,zeitbestimmung ist die ,erwhnung des franzsischen ,gesandten ,pons 7vgl4 ,s4 #cda71 der von #aggb-aghb am ,berliner ,hofe war1 von ,bedeutung4 ,die ,zeit bis ,sommer #aggg kommt nicht in ,frage2 denn in der ,korrespondenz ,knig ,friedrichs mit ,alvensleben 7vgl4 ,s4 #cjf ff47 wre sicher ein frherer ,besuch des ,abenteurers berhrt4 ,dazu ist sein ,aufenthaltsort fr die ,zeit von #aggd bis ,sommer #aggg nachweisbar4 ,da andrerseits der ,graf im ,oktober #aggh in ,hamburg weilte und von dort im ,sommer #aggi nach ,schleswig bersiedelte1 so bleibt fr den ,berliner ,besuch nur die zwischen ,sommer #aggg und ,herbst #aggh liegende ,frist4 ,weder das ,geheime ,staatsarchiv noch das ,stadtarchiv in ,berlin enthalten ,nachrichten ber ,saint-,germains ,aufenthalt daselbst4 #dhj ,dieudonn ,thibault 7#agcc-ahjg71 franzsischer ,gelehrter1 #agfe-aghd als ,lehrer an der ,acadmie des ,nobles8 in ,berlin1 einer ,art ,ritterakademie1 angestellt4 ,der obige ,bericht nach seinen ,souvenirs de vingt ans de sjour ,berlin81 ,bd4 #e1 ,s4 #if ff4 7,paris #ahjd74 #dha ,anton ,joseph de ,pernety 7#agaf-ahja71 ,benediktinermnch1 #agfg-aghc ,zweiter ,bibliothekar an der ,kniglichen ,bibliothek in ,berlin4 ,er war ,freimaurer und ,alchimist4 #dhb ,vgl4 ,s4 #ahi4 #dhc ,die jngste unvermhlte ,schwester ,knig ,friedrichs1 btissin von ,quedlinburg4 #dhd ,vgl4 unten ,s4 #cdb1 ,anm4 #b4 #dhe ,vgl4 ,s4 #ajj ff4 #dhf ,anspielung auf die berchtigte ,halsbandgeschichte4 #dhg ,vgl4 ,s4 #hf und #cjf4 #dhh ,louis ,marie de ,pons1 ,marquis de ,saint-,maurice4 #dhi ,vgl4 ,s4 #acj4 #dij ,johann ,georg ,ritter von ,zimmermann 7#agbh-agie71 ,leibarzt und ,hofrat in ,hannover1 war im ,sommer #aghf an das ,krankenlager ,friedrichs des ,groen berufen4 ,in den ,fragmenten8 trug er kritiklos zusammen1 was er in ,potsdam und ,berlin ber den ,knig und seinen ,hof gehrt hatte4 ,der obige ,abdruck nach ,bd4 #b1 ,s4 #aai 7,frankfurt und ,leipzig #agij74 #dia ,luise ,juliane ,dorothea von ,schwerin 7#agcf-aggi71 frher ,hofdame der ,knigin-,mutter ,sophie ,dorothea1 war in erster ,ehe mit dem ,domherrn ,friedrich ,konrad von ,kleist und1 von ihm geschieden1 in zweiter ,ehe mit dem #aggh verstorbenen ,oberstleutnant der ,artillerie du ,troussel 7,trossel7 vermhlt4 #dib ,graf ,philipp ,gotthard ,schaffgotsch 7#agaf-agie74 ,frstbischof von ,breslau4 ,er ist durch seinen lockeren ,lebenswandel berchtigt und wurde wegen ,hochverrats im ,siebenjhrigen ,kriege abgesetzt und nach ,oppeln verbannt1 von wo er nach sterreich flchtete4 #dic ,nach dem ,aufsatz des ungenannten ,verfassers in der ,berlinischen ,monatsschrift81 hrsg4 von ,gedicke und ,biester1 ,bd4 #e1 ,s4 #h ff4 7,berlin #aghe74 #did ,cagliostro starb erst #agie4 #die ,le comte de ,saint-,germain4 ,grav en #aghc par ,n4 ,thomas 444 ,tir du cabinet de feue madame la marquise d',urf4 ,a ,paris48 ,vgl4 das ,titelbild und fr die ,verse unter dem ,bilde ,s4 #cdf4 #dif ,vgl4 ,s4 #fa4 #dig ,kaiser ,leopold ,i4 7#afeh-agje74 #dih ,federico ,gualdo1 angeblich ein ,deutscher namens ,friedrich ,walter1 lebte um #afhj in ,venedig als ,rosenkreuzer 7vgl4 ,s4 #ia74 99 ,anmerkung des ,verfassers3 ,von welchem ,der zuverlssige ,kompa der ,weisen8 7,vorrede1 ,s4 #dc7 berichtet3 ,da er noch gegenwrtig lebe und itzt fast #fjj ,jahre zurckgelegt habe84 ,solche ,sachen werden itzt in ,deutschland geglaubt6 und wer darber lacht1 ist ein ,freigeist6 9999 ,anmerkung des ,verfassers3 ,natrlich mute ein ,mann1 der so vielen ,zeiten und so vielen ,vlkern angehrte1 mehrere ,namen fhren4 ,auch hatte er derselben eine ganze ,menge und war sogar so freigebig damit1 da er bei uns mehr als einen annahm1 welches doch teils nicht ntig1 teils nicht ganz unverdchtig schien4 ,die bekanntesten seiner europischen ,namen in der letzten ,hlfte des #ah4 ,jahrhunderts waren die zwei3 ,saint-,germain und ,belmare48 #dii ,le comte de ,saint-,germain clbre alchimiste4 ,ainsi que ,promthe il droba le feu1 ,par qui le monde existe1 et par qui tout respire2 ,la nature sa voix obit et se meut2 ,s'il n'est pas dieu lui-mme1 un dieu puissant l'inspire4 #ejj ,vgl4 ,s4 #ccf4 #eja ,nheres ber ,gldenfalk ist nicht zu ermitteln4 #ejb ,anspielung auf die rosenkreuzerische ,schrift3 ,carl ,hubert ,lobreich von ,plumenoeks geoffenbarter ,einflu in das allgemeine ,wohl der ,staaten der chten ,freimaurerei1 aus dem wahren ,endzweck ihrer ursprnglichen ,stiftung erwiesen8 7,amsterdam #aggg74 ,ihr ,verfasser war der freimaurerische ,freiherr ,hans ,karl1 bzw4 sein lterer ,bruder ,hans ,heinrich von ,ecker und ,eckhoffen4 #ejc ,freimaurerische ,schriften4 #ejd ,beschreibung einer ,reise durch ,deutschland und die ,schweiz im ,jahre #agha81 ,bd4 #g1 ,anhang ,s4 #aji 7,berlin und ,stettin #aghf74 #eje ,joseph ,philipp ,dresser 7#agcd-aghc71 ,advokat in ,hamburg und ,freimaurer1 #aggc-aggg ,meister vom ,stuhl der ,loge ,georg4 ,baron ,uffel war ,oberappellationsrat in ,celle und gleichfalls ,freimaurer4 ,der obige ,abdruck nach der ,mitteilung in der ,zeitschrift ,latomia81 #ca4 ,jahrg41 ,s4 #djd f4 7,leipzig #aijh74 ,die ,vorlage ist deutsch4 #ejf ,wechsel4 #ejg ,grfin ,charlotte ,sophie1 ,gemahlin des ,grafen ,willem ,bentinck 7vgl4 ,s4 #adf71 seit #agdj von ihm geschieden1 geb4 ,grfin ,aldenburg4 #ejh ,baron ,mathias de la ,houze4 #eji ,verwandlung der ,metalle4 #eaj ,katharina ,,ii4 #eaa ,vgl4 ,s4 #cci4 #eab ,prinz ,karl 7#agdd-ahcf71 ,sohn des regierenden ,landgrafen ,friedrich ,,ii41 dnischer ,general und ,statthalter der ,herzogtmer ,schleswig und ,holstein4 ,er spielte im ,freimaurertum eine ,rolle1 verfate #ahbd die ,schrift3 ,la pierre zodiacale du temple de ,dendrah84 ,die ,darstellung des ,prinzen nach den von ihm #ahaf_/ag diktierten ,mmoires de mon temps8 7,kopenhagen #ahfa72 zugrunde gelegt ist die deutsche bersetzung von ,bernhardi1 ,s4 #adb ff4 7,kassel #ahff74 #eac ,prinz ,karl war vom #bd4-bf4 ,august #aggi in ,altona4 #ead ,karl ,friedrich von ,koeppern1 ,oberst und ,hofmarschall des ,prinzen4 #eae ,prinz ,karl hatte den ,bayrischen ,erbfolgekrieg im ,gefolge ,knig ,friedrichs mitgemacht4 #eaf ,helene ,zriny1 ,tochter des ,banus von ,kroatien1 in erster ,ehe mit ,frst ,franz ,i4 ,rakoczy 7#afde-afgf7 und nach seinem ,tode mit dem ,magnaten ,emerich ,tkly vermhlt4 ,ihr ,sohn1 ,frst ,franz ,,ii4 7#afgf-agce71 heiratete #afid die ,prinzessin ,charlotte ,amalie von ,hessen-,rheinfels-,wanfried 7#afgi-agbb71 die ihm #afif den ,prinzen ,leopold ,georg 7 #agjj7 und ferner die ,prinzen ,joseph 7#agjj-agch7 und ,georg 7#agja-agef7 gebar4 ,diese erhielten am ,wiener ,hofe die ,namen ,marquis de ,san ,marco und ,marquis della ,santa ,elisabetta4 #eag ,giovanni ,gasto 7#afga-agcg71 ,groherzog von ,toskana4 #eah ,karl ,,vi4 7#afhe-agdj7 und seine ,gemahlin ,elisabeth1 geborene ,prinzessin von ,braunschweig 7 #agej74 #eai ,vgl4 ,s4 #cab4 #ebj ,friedrich ,wilhelm ,otte 7 #agff71 ,besitzer einer ,fayencefabrik4 ,das ,gebude ist das heutige ,christianspflegehaus4 #eba ,vgl4 ,s4 #add ff4 #ebb ,nach dem ,abdruck in der ,zeitschrift ,de ,vrijmetselaar8 vom ,mai #aiaa4 #ebc ,lossau4 #ebd ,prinz ,ferdinand von ,braunschweig 7#agba-agib71 ehemaliger preuischer ,feldmarschall1 seit #aggb ,groprior aller deutscher ,logen strikter ,observanz84 ,er befand sich auf dem ,wege zum ,besuch am ,kopenhagener ,hofe4 ,das ,schreiben nach der ,urschrift in der ,landesbibliothek zu ,wolfenbttel4 #ebe ,graf ,friedrich ,karl von ,warnstedt 7#agej-ahaa71 dnischer ,staatsmann4 ,nach dem ,abdruck in den von ,bob herausgegebenen ,efterladte ,papirer fra den ,reventlowske ,familiekreds81 ,bd4 #f1 ,s4 #fjj f4 7,kopenhagen #aijc74 #ebf ,prinz ,karl von ,hessen4 #ebg ,vgl4 ,s4 #adc4 #ebh ,julien ,offraye de ,la ,mettrie 7#agji-agea71 franzsischer ,arzt und ,philosoph1 ,verfasser der ,schrift3 ,l'homme-machine84 ,von ,kirche und ,wissenschaft verfolgt1 fand er am preuischen ,hofe eine ,freistatt4 #ebi ,juliane ,marie 7#agbi-agif71 ,witwe des #agff gestorbenen ,knigs ,friedrich ,v41 geborene ,prinzessin von ,braunschweig4 ,der ,brief nach der ,urschrift im ,reichsarchiv zu ,kopenhagen4 #ecj ,prinzessin ,sophie 7vgl4 ,s4 #ge1 ,anm4 #a74 #eca ,vgl4 das ,faksimile4 #ecb ,ohne ,rede des ,geistlichen4 #ecc ,nach ,bob1 ,johan ,caspar ,lavaters ,reyse til ,danmark i ,sommeren #agic81 ,s4 #aeg f4 7,kopenhagen #ahih74 #ecd ,das ,rechnungsjahr #aghc schlo mit ,ostern #aghd4 #ece ,vgl4 ,die ,heimat81 ,jahrg4 #ag1 ,s4 #dd 7,kiel #aijg74 #ecf ,aus den ,schleswig-,holsteinischen ,anzeigen auf das ,jahr #aghd81 ,s4 #djd f41 #dbf f4 u4 #dea f4 7,glckstadt #aghd74 #ecg bekannt ist4 #ech ,forderungen4 #eci aus ,erb-1 ,schuld- oder irgend welchen anderen ,ansprchen4 #edj unter ,strafe des ,verlustes4 #eda vom ,tage der ,verffentlichung an4 #edb ,gerichtshof4 #edc ,anwlte4 #edd ,androhung4 #ede oberwhnten4 #edf ihres ,anspruchs verlustig gehen4 #edg ewiges ,stillschweigen4 #edh die ,ansprche erheben4 #edi endgltig4 #eej vor dem ,rate4 #eea ,der franzsische ,chemiker ,pierre ,joseph ,macquer 7#agah bis #aghd7 war am #ae4 ,februar gestorben4 #eeb ,nach der ,mitteilung von ,mauvillon im #b4 ,bande seiner ,geschichte ,ferdinands1 ,herzogs von ,braunschweig-,lneburg81 ,s4 #dha f4 7,leipzig #agid7 erfolgte der ,widerruf vom #ab4 ,april durch den ,herausgeber ,julius ,august ,remer 7#agch-ahjc71 ,professor der ,geschichte und ,direktor der ,zeitungen in ,braunschweig1 auf ,verlangen ,herzog ,ferdinands 7vgl4 ,s4 #cfj71 der ihm schrieb1 da er den ,tod ,saint-,germains als einen ihn tief schmerzenden ,vorfall1 als den ,verlust eines in seinen ,augen vortrefflichen1 groen1 auerordentlichen ,mannes8 empfinde4 #eec ,vielmehr am #bg4 ,februar4 #eed ,nur die im ,text vorkommenden ,personen sind aufgenommen2 nhere ,nachweise ber die wichtigeren unter ihnen finden sich in der ,regel bei ihrer ersten ,erwhnung4 #eee ,das ,verzeichnis dient lediglich der ,nachweisung der ,orte und ,lnder1 die fr ,saint-,germains ,wanderleben in ,frage kommen4 ,da er sich in ,frankreich1 ,england und ,holland fast ausschlielich in den ,hauptstdten aufhielt1 sind auch die ,seitenzahlen1 wo nur allgemein das ,land genannt ist1 unter den ,namen3 ,paris1 ,london und dem ,haag eingereiht4 ,kommen aus diesen ,lndern noch andere ,orte vor1 sind auch diese angefhrt4