,anmerkungen zur ,transkription3 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original in ,antiqua gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original kursiv gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,rechtschreibung und ,zeichensetzung des ,originals wurden beibehalten4 ,illustration #aih4 bis #bdi4 ,tausend4 #aiba4 ,illustration3 ,,iduna ,,carl ,,larsson ,,das ,,haus ,,in ,,der ,,sonne ,illustration #aiba ,,karl ,,robert ,,langewiesche ,,verlag _/ ,k,,nigstein ,,im ,,taunus ,,leipzig ,illustration ,alle ,rechte vorbehalten4 ,auch das der bersetzung4 ,amerikanisches ,copyright8 bei ,albert ,bonnier1 ,stockholm4 bersetzung der ,texte von ,frau ,ellen ,grnland-,jungbeck4 ,druck der ,graphischen ,anstalt ,schirmer ,mahlau in ,frankfurt a4 ,m4 ,die fnf groen1 prachtvoll ausgestatteten ,originalausgaben der ,larsson'schen ,bilderwerke erschienen im ,verlage ,,albert ,,bonnier ,,in ,,stockholm1 teils in ,folio-1 teils in ,querfolioformat4 ,von einigen dieser ,werke gab es ,ausgaben mit deutschem ,text im ,verlag ,bruno ,cassirer1 ,berlin1 welche aber zur ,zeit vergriffen sind4 ,die schwedischen ,originalausgaben dagegen sind erhltlich1 jedoch natrlich unter den heutigen ,valutaverhltnissen fr deutsche ,kufer ziemlich kostspielig4 ,deutsche ,interessenten wollen sich durch ihren ,buchhndler vor der ,bestellung beim schwedischen ,verleger nach den jemaligen ,tagespreisen erkundigen4 ,es liegen in diesen ,prachtausgaben vor3 ,,ett ,,hem 7,ein ,heim874 #bd farbige ,bilder mit ,text und ,textillustrationen4 #ahii4 ,inhalt deckt sich teilweise mit dem ,haus in der ,sonne84 ,,larssons 7,familie ,larsson874 #cb farb4 ,bilder mit ,text u4 ,textillustrat4 #aijb4 ,inhalt ebenfalls teilw4 identisch mit dem ,haus in der ,sonne84 ,,spadarfvet 7,bei uns auf dem ,lande874 #bd farb4 ,bilder mit ,text u4 ,textillustrationen4 #aijf4 ,t ,,solsiden 7,lat ,licht herein874 #cb farb4 ,bilder mit ,text u4 ,textillustrationen4 #aiaj4 ,,andras ,,barn 7,anderer ,leute ,kinder874 #cb farb4 ,bilder mit ,text u4 ,textillustrationen4 #aiac4 ,die groe ,original-,radierung ,emil ,ernst ,heinsdorff's3 ,,in ,,memoriam ,,carl ,,larsson81 nach welcher fr dieses ,buch die gegenstehende kleine ,zeichnung vom ,knstler geschaffen wurde1 ist im ,verlage ,karl ,robert ,langewiesche1 ,knigstein im ,taunus erschienen4 ,plattengre #ca 3 #de cm4 #be ,vorzugsdrucke auf van ,geldern1 numeriert #a-be1 vom ,knstler handschriftlich signiert1 in ,schweden je #cj ,kronen1 in ,dnemark und ,norwegen je #cf ,kronen4 ,die weiteren ,abzge auf ,btten1 vom ,knstler ebenfalls handschriftlich signiert1 in ,schweden je #ae ,kronen1 in ,dnemark und ,norwegen je #ah ,kronen4 ,illustration3 in memoriam ,carl ,larsson ,illustration ,e4 ,e4 ,l4 ,u4 ,e4 ,e4 ,h4 #aijh4 #bg4 ,oktober4 #aiji4 ,illustration ,wer den ,menschen zeigt1 wie sie ein reines1 schnes und heldenhaftes ,leben fhren knnen inmitten aller ,armseligkeit unserer ,stdte und ,drfer2 wer sie lehrt1 ihr ,brot zu essen und der ,ruhe zu genieen und mit ,menschen umzugehen1 ohne da man sich nachher schmen mu1 der wird dem ,menschenleben seinen ,glanz wiedergeben1 und sein ,name wird in der ,geschichte wertgehalten werden4 ,ralph ,waldo ,emerson ,illustration ,illustration3 ,brita und ich4 ,illustration3 ,karin und ,kersti4 ,illustration ,sundborn1 am ,heiligabend #ahih4 ,gerade am ,heiligabend1 und gerade hier in ,sundborn will ich diesen ,text zu den ,bildern aus meinem lieben ,heim in ,dalekarlien beginnen4 ,ich denke dadurch etwas ,weihnachtsstimmung hereinzubekommen und ,dich1 lieber ,leser und ,beschauer1 in ,deiner frohesten ,stimmung anzutreffen4 ,um es so wagen zu knnen1 ,dich fr mich und das ,meine zu interessieren4 ,ich habe ,dich ja so lieb6 ,du wirst bald merken1 da es gerade das ,interesse dafr1 wie ,du es hast1 ist1 welches mich veranlat1 die hier vorliegenden ,bilder herausgeben zu lassen4 ,nimm es nun auf1 wie ,du willst1 jedenfalls1 ich mu sie ,dir zeigen4 ,sei mein ,freund6 ,dann wirst ,du mich weniger anmaend1 und meine ,betrachtungen weniger sentimental finden4 ,also6 ,wenn ich jetzt so bei ,dir an ,deine ,stimmung appelliere1 mu ich gestehen1 da ich selbst ein klein wenig migestimmt bin1 denn1 bei nherer ,betrachtung sehe ich soeben1 da meine ,kinder viel zu viel ,julklapps8 bekommen4 ,damit werden sie verwhnt und das ist nicht gut4 ,ich erhielt whrend meiner ganzen ,kindheit nur ein einziges ,weihnachtsgeschenk1 das aber war mir zeitlebens von ,nutzen1 denn aus ihm erwuchs in meinem kleinen1 vertrockneten ,herzen die ,tugend der ,dankbarkeit3 ,vater1 ,mutter und ich saen eines ,heiligabends in dem einzigen ,zimmer1 welches wir besaen1 vor dem ,kaminfeuer4 ,viel ,armut war darin zu finden1 aber keine ,migunst4 ,mutter betrachtete die sogenannten besseren8 ,leute1 als seien sie in der ,tat so etwas wie hhere ,wesen1 denen es ganz selbstverstndlich gut gehen msse1 ,vater dagegen fand alles um sich herum so ausgezeichnet1 wie es nicht besser htte sein knnen2 und wre er pltzlich -- na1 sagen wir mal -- zum ,staatsminister ernannt worden1 so wrde ihn diese kleine ,vernderung8 weder erstaunt1 noch sonderlich beglckt haben4 ,illustration3 ,die ,mutter des ,knstlers ,weil uns so gnzlich alles ,weihnachtliche fehlte1 so fing der ,vater1 wohl in der ,absicht1 uns dennoch etwas in ,weihnachtsstimmung zu versetzen1 an1 von seiner ,heimat in ,srmland zu erzhlen4 ,er erzhlte1 wie wir im fnfzehnten ,jahrhundert den ,bauernhof ,hammarby8 gegen ,klein-,lfhulta8 eingetauscht hatten3 ,von der alten ,frulein ,lillie8 sagte er so ruhig1 als sei es gestern gewesen4 ,von wem er es selbst wute1 wei ich nicht4 ,er erzhlte weiter1 da der ,see frher bis zu der uralten ,kirche reichte und meinte1 das sei ihm auch ganz klar1 weil er einst1 noch als kleiner ,knabe1 dort einen1 in einen ,stein festgenieteten eisernen ,ring gefunden habe1 einen solchen1 an dem ,schiffe festgekettet wurden1 so da ja als sicher anzunehmen sei1 da unsere ,vorfahren ,wikinger gewesen wren4 7,diese anmutige1 behende ,art1 seine ,vorfahren anzudeuten1 hat eine gewisse hnlichkeit mit der grundlegenden ,absicht dieses ,buches4 ,auch dieses soll dartun1 wie beim schwedischen ,bauern die ,anhnglichkeit an ,heimat und ,scholle zu tief wurzelt1 als da es mglich wre1 sie selbst durch den neuesten amerikanischen ,patentpflug auszuroden47 ,whrend er noch so halblaut plauderte1 tat sich die ,tr ein wenig auf1 um dann sofort wieder zuzuschlagen4 ,aber ich hatte doch gehrt1 da etwas hereingeworfen wurde1 und meinen ,augen war das ,vorberhuschen des ,rockes einer ,dragoneruniform nicht entgangen4 ,auf dem ,fuboden lag ein kleines ,paket mit der ,aufschrift ,carl8 und es enthielt ein ,bonbon1 ein stattliches ,bonbon1 ein knigliches1 mit ,fransen aus ,seidenpapier und mit einem1 in ,spiralform darauf geklebten ,vers4 ,es war ein ,begrbnis-,bonbon4 ,und deshalb war der ,vers sehr trostreich4 ,seitdem steht der ,name von ,sergeant ,erbsmann mit goldenen ,lettern in flammender ,schrift auf der reinsten ,seite meiner ,erinnerungen4 99 99 99 99 99 ,und jetzt sitze ich selbst und verteile ,weihnachtsgaben im eigenen ,nest4 ,in diesem ,nest1 von dem ich erzhlen will4 ,zunchst etwas darber1 wie es mein wurde4 ,vor einigen ,jahren machten mein ,schwiegervater und ich eine kleine ,reise nach ,dalarna1 um ,siljan herum4 ,dann aber fhrte uns ein kleiner ,abstecher nach dem ,heimatort meines ,schwiegervaters1 ,sundborn1 wo zwei alte ,schwestern von ihm in einem ihm gehrenden ,huschen wohnten4 ,es war ein kleiner1 hlicher1 unansehnlicher1 auf einem ,schlackenhgel gelegener ,bau4 ,man nannte ihn ,klein-,hyttens81 zum ,unterschiede von dem1 dem ,nachbarn gehrenden groen8 ,hyttens4 -- ,das bichen ,erde1 auf dem ,kartoffeln gebaut wurden1 war von anderswo hierher gebracht worden1 und nur eine ,hand voll ,lehm ermglichte es einigen ,fliederstruchern1 den ,duft und die ,pracht ,persiens ber das ,ganze zu verbreiten4 ,das ,httlein steht unweit derjenigen ,stelle1 wo der ,sundbornsbach eine ,biegung macht1 und wo er sich eine ,kleinigkeit erweitert4 ,ein schmaler1 abschssiger ,fupfad fhrt unmittelbar zum ,wasser1 und dort liegt ein alter ,nachen1 um anzudeuten1 da hier der ,hafen8 sei4 ,neun schlanke ,birken hatten unaufgefordert in der ,schlacke ,fu1 d4 h4 ,wurzeln1 gefat und sie machten in der ,tat nicht den ,eindruck1 als litten sie hier unter ,langerweile4 ,auch den beiden ,alten konnte man keine ,not ansehen4 ,zwei ,muster von ,ordnung4 ,und hatten doch nicht mehr1 als sie so gerade zum ,leben brauchten4 ,im ,hause war alles sauber und nett4 ,die ,mbel vom einfachsten ,schlage1 altmodisch und haltbar1 ein ,erbstck ihrer ,eltern1 die auf einem ,gut in der ,nhe gewohnt hatten4 ,illustration ,an dieser ,sttte berfiel mich das herrliche ,gefhl der ,abgeschiedenheit vom ,lrm und ,getriebe der groen ,welt1 so1 wie ich es nur einmal vorher empfunden hatte4 ,und das war in einem franzsischen ,bauernhof gewesen4 ,als mein ,schwiegervater mir daher vorschlug1 mir im selben ,dorf ein nicht zu groes ,gut zu kaufen1 lehnte ich mit absoluter ,bestimmtheit ab1 und begrndete das1 indem ich ihm erklrte1 da sich nur etwas1 was diesem kleinen ,idyll gleiche1 fr einen ,knstler eignen wrde4 ,einige ,jahre spter starb die eine der ,schwestern4 ,die andere mochte nicht allein so einsam wohnen bleiben1 und da erinnerte sich mein ,schwiegervater meiner damaligen uerung1 und schenkte mir das ,haus mit allem1 was darin war4 ,dafr soll er bedankt sein6 ,es tut mir in der ,seele leid1 da dieser ,ehrenmann starb1 ehe er sehen konnte1 wieviel ,segen seine ,gabe brachte4 ,denn sie hat viel zu unserm ,glck beigetragen4 ,dort ist gezimmert und gemauert worden1 jeden ,sommer1 soweit die ,zeit und der ,geldbeutel es zulieen4 ,meine ,arbeit flo so leicht1 ich htte fast gesagt im ,takt mit den ,axtschlgen und dem ,hmmern der ,zimmerleute aus dem ,dorf4 ,jedes ,brett1 jeder ,nagel1 jeder ,wochenlohn kostete mich einen kummervollen ,seufzer1 aber ich dachte1 kommt ,zeit1 kommt ,rat4 ,das ,haus mute ich so haben1 genau so1 wie ich haben wollte1 sonst htte ich mich nie darin wohl gefhlt1 und da meine ,arbeit darunter htte leiden mssen1 war mir klar4 ,das ,ergebnis dieser ,umgestaltung meiner ,htte ist es1 welches ich ,euch zeigen will4 ,euch1 die ,ihr zum ,teil grere ,landhuser besitzen mget als ich4 ,zum ,teil vielleicht auch nur ,luftschlsser4 ,es geschieht nicht in eitler ,absicht1 zu zeigen1 wie ich es habe1 sondern weil ich meine1 hierbei so verstndig zuwege gegangen zu sein1 da es1 wie ich glaube1 als -- soll ich riskieren1 es geradeaus zu sagen8 -- ,vorbild dienen knnte -- 7so1 jetzt ist es raus67 fr ,viele1 welche das ,bedrfnis haben1 ihr ,heim in netter ,weise einzurichten4 ,hier ist es1 ein ,haus1 welches nicht viele ,taler wert war1 und dessen ,mbel noch wertloser waren4 ,die ,renovierung8 7klingt das nicht groartig87 wurde durch geradezu lebensgefhrliche ,hiebe auf das jhrliche ,einkommen -- welches mitunter so1 manchmal aber auch anders war -- bestritten4 ,und jetzt ist die ,htte fertig -- glaube ich4 99 99 99 99 99 ,wenn ,du dieses ,hauses ,schwelle betrittst1 bist ,du bei glcklichen ,menschen4 ,sonst ist nichts ,merkwrdiges hier1 auer der ,htte selbst4 ,der liebe ,gott hat mich in reichstem ,mae mit den guten ,gaben des irdischen ,lebens gesegnet4 ,meine ,frau ist sicher einer von seinen ,engeln1 der meinetwegen soweit irdisch wurde1 als erforderlich ist1 um einem einfachen ,haushalt vorzustehen und dafr zu sorgen1 da die ,kinder ordentlich und sauber sind4 ,doch1 wenn sie1 ,karin1 in spter ,dmmerstunde in einer ,ecke kauert1 und kaum mehr von ihr zu erkennen ist als die runden1 trumenden ,augen1 welche still1 aber tiefernst zu mir herberblicken1 so voll von ewiger1 unvernderlicher ,liebe1 da 444 da strze ich zu ihren ,fen1 berge meinen hlichen1 kahlen ,kopf in ihren ,scho und fhle1 wie ich mit ihr fortschwebe1 still und sanft1 in reine ,luftschichten1 in ,gefilde1 wo nur ,friede herrscht1 wo das ,grn im hellsten ,schimmer steht1 wo eine ,silberflut durch die herrlichste ,landschaft flieht1 wo die ,luft nicht durch die ,sonne erwrmt und erleuchtet wird1 sondern durch ,gottes1 des ,vaters strahlendes ,lcheln4 ,illustration3 ,karin4 ,da wandern selige ,geschpfe in unschuldsvoller ,nacktheit1 schn und rein1 wie die ,blumen4 ,bei diesem oder jenem glaube ich irgend etwas wiederzufinden1 irgend einen ,zug1 etwas1 ich wei nicht was1 was ich glaube gesehen zu haben bei 444 ,ist es nicht8 444 ,ja 444 nein 433 wie eigentmlich6 ,die wunderbarsten ,akkorde ertnen1 die diese ,gestalten bald zum ,lcheln1 bald zum ,weinen bringen4 ,mitten in dieser ,glckseligkeit sehen wir sie zu uns herabsinken und ihre ,blicke fragen3 ,woher8 ,daher8 ,wir waren so grenzenlos unglcklich dort1 wo nur ,ha und ,bosheit regieren6 ,oder zehrende ,langeweile6 ,und ihr1 ihr lchelt das ,lcheln der ,seligen88 ,karin1 deren ,augen auch reden knnen1 war gerade im ,begriff1 etwas zu antworten1 worber ich mich sicher gefreut1 und was mir geschmeichelt htte1 als ein durchdringendes ,heulen aus dem ,jammertal uns rasch in die gute ,stube zurckrief4 ,es war ,kersti1 unser jngstes ,kind1 die wild schreiend hereingestrzt kam4 ,da war irgend etwas1 was sie haben wollte4 ,ob es der ,mond oder ein ,stck ,zucker war1 wei ich nicht mehr1 nur1 da ,karin das ,gr in die ,kche warf1 bis sie wieder lieb wre84 ,brita1 die diese ,strafe grauenhaft fand1 heulte4 ,und ,lisbeth kam herein1 ,laute von sich gebend1 die nie enden zu wollen schienen4 ,bei ,suzanne1 die auch nur ein ,mensch ist1 tropften schwere ,trnen auf die ,schrze herunter1 ,ulf schluchzt nun ein fr allemal ohne ,grund und ,ursache1 und ,pontus1 der keine richtigen ,trnen herausbringt1 schneidet ,gesichter -- in einer hchst unangenehmen ,weise4 ,mitten in diesem ganzen ,elend geht ,lisbeth in die ,kche heraus1 kommt mit ,kersti an der ,hand zurck1 und fhrt sie mit festem ,schritt und den ,blick streng und resolut auf uns gerichtet1 zu ihrem ,platz am ,etisch4 ,illustration ,es war nmlich ,abendbrotszeit4 ,niemand wagte1 die ,sache weiter zu berhren -- denn ,lisbeth ist ein ,charakter4 ,nach kaum fnf ,minuten strahlt die ganze ,familie in ,glck1 ,friede und ,einvernehmen4 ,kersti fragt1 ob ,papa ein von ihr gedichtetes1 schnes ,lied hren will1 hnlich wie sie immer zu dichten pflegt3 ,und der ,kuckuck er ruft1 auf der ,wiese so blau48 ,jetzt kte ich ,karin vor all den ,gren4 ,mgen sie denken1 was sie wollen4 99 99 99 99 99 ,einst sagte ich in einem verzweifelten ,augenblick meines ,lebens zu mir selbst3 ,es mu doch spahaft sein1 weiter zu leben1 um zu sehen1 wie es spter wird48 ,seitdem sind zwanzig ,jahre vergangen4 ,als ich einst einem guten ,freund1 ,kamerad und ehemaligen ,schler die ,bilder dieses ,buches zeigte1 sagte er3 ,du hast das ,rtsel des ,lebens gelst68 ,das verstand ich nicht sogleich1 aber einige ,jahre spter schlug ich mir mit der ,hand vor den ,kopf und sagte3 ,ja1 das hab ich68 ,und zwar als ich mich verheiratete6 ,wenn -- o1 mge es so werden6 -- die verheirateten ,leute ein klein wenig ,freude an diesem ,buche haben1 so soll es andererseits den ,unverheirateten zum groen ,nutzen dienen6 ,junggeselle6 ,es gilt das ,leben6 ,lse eine ,fahrkarte nach ,falun4 ,dort wirst ,du von ,johann und meinem kleinen wohlgenhrten ,braune8 abgeholt4 ,nachher darfst ,du ganz ungestrt in meiner lndlichen ,equipage sitzen und ,dich der schnen ,landschaft von ,dalarna erfreuen1 die ,du durchfhrst4 ,da die ,fahrt wenigstens ein und eine viertel ,stunde dauert1 hast ,du ,zeit genug4 ,du darfst ,dich mit ,johann unterhalten und erfhrst1 da ,du ,sveden8 berhrst1 den ,ort1 wo ,svedenborg geboren wurde1 und wo ,linn seine ,hochzeit mit ,sara ,morea feierte4 ,dann fhrst ,du hinauf und herunter ber ein paar langgestreckte ,hgel1 und wenn ,du ein praktischer ,mann bist1 so wirst ,du ,dich ber die gut gepflegten ,wlder freuen oder darber1 wie gleichmig und schn der ,hafer steht4 ,bist ,du aber eine gefhlvolle ,seele1 so luge hinein zwischen die ,baumstmme und erfrische ,dein an ,staub gewhntes ,auge1 indem ,du ,dir den mit weichem ,moos bewachsenen ,waldboden ansiehst1 auf dem die kleinen ,elfen sich tummeln und tanzen zwischen dem ,preielbeerkraut und den ,waldblumen4 7,dies aber geschieht erst spt am ,tage47 ,dann kommst ,du 7vorbei am ,krokfors -- dem ,anwesen1 auf dem die letzten drei ,generationen der ,vorfahren meiner ,frau lebten --7 zum ,bach herunter1 der ,dir murmelnd zuruft3 ,eile ,dich doch1 sie warten auf ,dich mit dem ,essen48 ,endlich poltert der ,wagen ber die ,brcke in das ,kirchdorf ,sundborn4 ,unter ,euch braust der ,flu1 der die ,holzfle nach ,korsns und ,runn herunterbringt4 ,der ,wagen holpert herein zwischen altem ,germpel und dampfenden ,dngerhaufen1 ber des ,nachbars ,hof durch die kleine grne ,gartenpforte1 die ,hhner1 halb besinnungslos1 aus ihrem ,mittagsschlaf aufschreckend4 ,johann hlt vor der ,veranda1 wo ,kapo1 der ,ordnung halber1 etwas knurrt1 aber ,euch gleich den ,rcken kehrt1 um seinen ,freund ,braune zu begren4 ,dann machst ,du es genau so1 wie alle andern ,leute1 anstatt uns zu umarmen1 stehst ,du und begaffst die ,wandmalereien ber dem ,schrank1 worin die ,feuerspritze verborgen ist1 und mit mildem ,gesichtsausdruck liest ,du den lieblichen ,vers ber der ,haustre3 ,sei willkommen1 ,lieber ,du1 ,bei ,carl ,larsson und seiner ,fru68 99 99 99 99 99 ,nun gehst ,du in einen kleinen ,vorplatz hinein1 wo es ,dir kaum mglich sein wird1 zwischen all den ,kindersachen einen ,haken ausfindig zu machen1 auf dem ,dein berzieher ,platz htte4 ,wirf ihn ,helena zu1 sie wird ihn ,dir irgendwo hinlegen1 wo ,du ihn nie wiederfindest4 ,du wirfst einen ,blick auf ,dein angenehmes ,gesicht im ,spiegel1 striegelst8 ,dein ,haar mit der ,brste1 und entledigst ,dich durch ,stampfen des uerlichen ,schmutzes dieser sndhaften ,welt4 ,du whlst eine der drei ,tren4 ,natrlich die1 die zum ,ezimmer fhrt4 ,du machst sie auf und begegnest einem ,gottes ,friede81 das an der ,wand geschrieben steht4 ,durch die ,glastren des ,schrankes siehst ,du all das ,tischgert blinken und strahlen4 ,auf dem ,bfett stehen ,reihen von ,flaschen und ,krgen1 die eine ,auswahl ,deiner ,lieblingsgetrnke enthalten4 ,karin kann dies nicht leiden1 aber ich finde immer1 da es so gediegen und solide aussieht4 ber dem ,schrank hngen drei ,teller1 bemalt von ,liljefors und ,kreuger4 ,jetzt ist der ,tisch gedeckt1 die ,kinder stehen ungeduldig wartend hinter den ,sthlen und ,dein ,platz neben mir auf dem ,sofa erwartet ,dich4 ,ulf betet salbungsvoll 7wir glauben1 da er mal ,prediger wird73 ,gott1 gib jedem ,kinde seine ,nahrung1 fleiigen ,mnnern und ,frauen ebenfalls68 ,da ,du ein sehr fleiiger ,mensch bist1 so it ,du dementsprechend4 ,und darber freuen wir uns alle4 ,du genieest1 was das ,haus zu bieten vermag1 und obwohl dieses oder jenes anders ist1 als ,du es gewohnt bist1 lt ,du es ,dir gut schmecken1 und daran tust ,du recht4 ,jeden ,sonntag essen wir zum ,frhstck sogenannte ,flottmlja81 hier in ,dalarna ein allgemein bekanntes ,gericht1 bestehend aus in ,milch gekochtem ,knckebrd81 gemengt mit einer ,sauce aus ,ziegenkse und ,gott wei1 was die ,kchin alles hineingetan hat4 ,als ,fleisch it man gebratenen ,speck dazu oder ebensolchen grnen ,hering4 ,aber es kann auch sein1 da man ,dich mit einem ,essen anzufhren versucht1 welches auf italienische ,manier zubereitet ist4 ,dieses lernten die ,frauen von der ,signora ,bellio1 als sie sich mal einige ,wochen hier oben bei uns ausruhte4 ,und ,du bekommst ,zwiebeln zum ,hammelbraten auf franzsische ,art4 ,du darfst ,gesichter schneiden so viel ,du ,lust hast1 aber muckse ,dich nicht6 ,bei uns sollst ,du unser ,essen haben4 ,damit basta6 ,ich war krzlich bei einem sehr netten jungverheirateten ,ehepaar eingeladen2 bei dem ,abendessen hrte ich jemand sagen3 ,es ist keine ,frage1 da die junge ,frau gut kocht1 wenn sie blo die verwnschte ,muskatblte weglassen mchte beim ,spinat48 ,nein sie soll gerade dies ,gewrz in ihrem ,essen haben1 ebenso wie sie in allen andern ,dingen ihren eigenen ,geschmack haben sollen1 geradeso1 wie ihr eigenes ,wesen1 so da man auch merkt1 da man bei ihnen ist4 ,nur wenn das ,essen nicht sauber oder nicht mit ,sorgfalt zubereitet ist1 oder nicht mit einem freudigen ,herzen dargeboten wird --1 dann darfst ,du ,dich beschweren4 brigens -- da von ,essen und ,trinken die ,rede ist3 -- fanden wir da krzlich ein altes ,buch mit dem schnen ,titel ,adelige bungen1 viertes ,heft1 mit dazugehrigen ,kupferstichen1 gedruckt in dem ,sal der ,kniglichen ,buchdruckerei4 ,niclas ,wankyfs ,druckerei4 ,anno #afij84 ,darin stehet zu lesen3 ,usus ,globorum1 das heit3 ,den ,nutzen1 den man von den ,globen in der ,astronomie und der ,geographie hat3 ,von ,skantz ,oeconomia oder ,wirtschafts- und ,landwirtschaftsbuch3 rztebuch1 ,gartenbuch und zuletzt ,kochbuch48 ,karin beabsichtigt1 ,dir nach einem ,rezept des letzteren ein ,gericht zu kochen4 ,das ,rezept ist folgendes3 ,kraft-,brhe4 ,nimm #c ,rebhhner1 #b ,kapaune1 das ,viertel eines ,schafes1 eine ,kalbskeule1 schneide von allen das ,fett ab1 zerschlage die ,knochen der ,vgel1 lege alles zusammen in eine ,zinn- oder ,kupferflasche1 ohne irgendwelche ,flssigkeit1 tue den ,deckel fest darauf und verklebe ihn mit ,brotteig4 ,la das ,ganze in einem ,kessel voll ,wasser kochen1 sieh aber zu1 da der ,deckel der ,flasche nicht ins ,wasser kommt4 ,wenn man nicht alles verderben lassen will1 nimm die ,flasche heraus1 wenn es #ab ,stunden gekocht hat1 siebe es durch ein ,leinentuch und drcke den ,saft gut aus48 ,karin meint1 da es im ganzen einen ,teller ,suppe geben wird3 aber wenn ,du diese ,suppe erst verzehrt hast1 denke ich1 wirst ,du heben knnen1 was ,du willst1 wenn es auch noch so schwer wre4 ,sicherlich wirst ,du leise in das ,tischgebet einstimmen3 ,gestrkt verlasse ich den ,tisch1 hab' ,dank1 o guter ,vater48 ,illustration ,illustration3 ,apfelblte4 ,illustration3 #ah ,jahre6 ,illustration 99 99 99 99 99 ,wenn die ,kinder im ,bett waren und die ,dienstmdchen sich auf ihr ,kmmerchen neben der ,waschkche verzogen hatten1 pflegten ,karin und ich uns im ,ezimmer besonders wohl zu fhlen4 ,ich las ihr etwas vor1 whrend sie die ,lcher und ,risse flickte1 die im ,laufe des ,tages in den verschiedenen ,kleidungsstcken der ,gren entstanden waren4 ,jetzt1 seitdem ich ein gar zu unwohnliches ,garderobenzimmer zu einer ,art ,atelier umgemodelt habe1 sitzen wir meistens dort4 ,es liegt in einer ,reihe mit den beiden ,schlafzimmern1 und von da aus kann ,karin ihre ,kleinen hren1 wenn sie aufwachen und eines beruhigenden ,wortes1 eines ,kusses oder einer ,abreibung bedrfen1 sofern ihnen zu hei ist1 um einschlafen zu knnen4 ,an den sonnigen1 regenfreien ,tagen essen wir unter der groen ,birke hinter dem ,wohnhaus4 ,weit ,du1 diese ,birke ist das schnste von allem6 ,wenn dieser ,baum nicht wre1 htte die ganze ,besitzung gar keinen ,wert fr mich4 ,er gibt einen so herrlichen ,schatten1 und es ist dort gerade so ein ganz klein wenig zugig1 so viel1 da sich weder ,mcken noch ,motten dort wohlfhlen4 ,die ,manieren sind dort noch ungezwungener1 und die ,kleinen mit den bloen ,fchen verzehren dicke ,milch mit einem ,eifer1 der himmlisch ist4 ,und wie sie sich unterhalten und herumtummeln6 ,wenn ,karin jemand klar machen will1 wie wundernett es ist1 sich mit der munteren ,schar abzugeben1 pflegt sie mit leuchtenden ,augen1 voll berzeugung zu sagen3 ,es macht viel1 viel mehr ,spa1 als ins ,theater zu gehen68 ,als ich heute mit hausvterlicher ,wrde zwischen ihnen sa und so erbaulich wie mglich versuchte1 ihnen auseinanderzusetzen1 da es ,gottes ,fgung war1 da der einfache ,soldat ,bernadotte aus ,pau ,knig von ,schweden und ,norwegen wurde1 und da dies sicher auf einem ,blatt im ,buche des ,schicksals vorher bestimmt gewesen sei1 sagte ,lisbeth mit einer unnachahmlichen ,schulterbewegung3 ,knig8 ,ah1 man verheiratet sich ganz einfach mit einer ,prinzessin und die ,sache ist fertig68 ,es ist ja gewi recht dumm1 aber man mu darber lachen4 ,und so sind sie immer4 ,in der ,schule fragte der ,lehrer1 was man unter ,schmarotzer8 verstehe -- nach meiner ,ansicht nichts1 was man den ,kindern beizubringen braucht6 -- ,keiner in der ,klasse konnte diese ,frage beantworten1 auer ,pontus1 der einen ,finger hochhielt 7das ,schfchen7 und sich dann uerte3 ,ja1 das sind solche1 die immer im ,sommer zum ,besuch kommen1 wenn man auf dem ,lande wohnt8 444 ,als mir dies erzhlt wurde1 lachte ich wahrlich nicht4 ,ein anderes ,mal gab ,lisbeth folgendes zum besten3 ,ich hatte gestern ,namenstag und ,pontus heute1 wir sind beinahe ,zwillinge48 ,also -- um auf meine ,htte zurckzukommen1 knnen wir ja auch so tun1 als wre drauen ein ,platzregen und wir mten in der guten ,stube8 ,kaffee trinken4 ,diese ,stube ist der ,tempel der ,faulheit4 ,hier auf dem ,sofa hat vorhin ein ,mann seine vor ,faulheit gebrochenen ,glieder ausgestreckt und sowohl seinen ,krper als seinen ,geist in wonnigem ,nichtstun gedehnt2 und dieser ,mann schmt sich jetzt1 hier einem -- nehmen wir an -- groen ,publikum solches zu beichten4 ,es ist mir wahrlich1 wenn die ,gewissensbisse zuweilen sehr schlimm sind1 ein groer ,trost1 zu wissen1 da mein ,hund noch fauler ist als sein ,herr4 ,auer der ,faulheit und der ,treue teilt er mit mir noch eine ,eigenschaft1 nmlich seine ,vorliebe fr ,hhner4 ,er kann kein ,huhn sehen1 ohne sofort hinter ihm herzulaufen1 und trotz meiner energischen ,kommandorufe1 welche meine ganze ,willenskraft und meinen vollen ,zorn in sich vereinen1 ist das ,huhn mit einem ,bi ins ,jenseits befrdert4 ,so1 als htte es nie existiert4 ,ich versuche jedesmal1 ihm die ,untugend durch eine gehrige ,tracht ,prgel auszutreiben4 ,aber es hilft nichts4 ,da sagte mir so ein ,weiser1 wie sie uns mitunter auf unserm ,lebenspfade begegnen1 da es nichts leichteres gbe1 als dem abzuhelfen4 ,binde dem ,hund das totgebissene ,huhn um den ,hals1 und wenn es da gehangen hat1 bis es anfngt1 bel zu riechen1 da1 glaube ich1 hat der ,hund fr alle ,zeiten den ,geschmack an ,hhnern verloren48 ,kaum war der ,rat erteilt und von mir angenommen1 als ich die wilde ,jagd in ,hauptmann ,linderdahls ,hhnerhof hrte4 ,es war ein auerordentlich fettes1 gesprenkeltes ,huhn1 welches sein ,leben hatte hergeben mssen4 ,ich befolgte den ,rat des ,weisen1 und fhrte das arme ,hundevieh so ausgestattet an einer ,kette durch das ganze ,dorf4 ,hin und wieder gab ich ihm einen kleinen ,hieb1 um ihm meine ,absicht begreiflicher zu machen4 ,etwas so ,jmmerliches sah die ,welt noch nie4 ,die ganze ,bevlkerung war ,zeuge dieser schandbaren ,prozession4 ,das ,huhn zwischen den ,vorderbeinen1 mit eingezogenem ,schwanz und dsterem ,blick1 so wurde der ,hund vorwrts getrieben4 ,das ,jungenspack jubelte4 ,mein ,herz krmmte sich4 ,endlich1 zu ,hause angelangt1 wurde er an die ,kette gelegt4 ,als ich nach einer ,weile herauskam1 um mich voller ,grausamkeit in aller ,stille an seiner ,schmach zu weiden 444 war das ,huhn bis auf den letzten ,rest verzehrt1 und ,kapo kam auf mich zu voller ,dankbarkeit1 mit dem ,schwanze wedelnd1 um mir verstndlich zu machen1 wie ausgezeichnet ihm das ,huhn geschmeckt habe4 ,du reizender ,kapo6 ,du verwhnter ,liebling der ,familie6 ,illustration 99 99 99 99 99 ,da ,suzanne gerade im ,salon ist bei ihren geliebten ,blumen1 nehme ich die ,gelegenheit wahr1 eine oft an mich gerichtete ,frage zu beantworten1 nmlich die1 ob meine ,kinder ,talente besitzen84 ,gar keine6 ,sie sind1 ,gott sei ,dank1 so wie die ,leute im allgemeinen4 ,anfangs glaubte man1 da ,suzanne eine ,knstlerin werden wrde4 ,diese ,meinung kam auf1 nachdem sie dieses und hnliche ,bilder vollbracht hatte3 ,illustration ,seitdem haben alle die andern ,kinder auch ,figuren gezeichnet1 und immer sollten sie ,papa und ,mama vorstellen4 ,als ich klein war1 zeichnete ich nur ,offiziere und ,birnen1 das war wohl das1 was mir am besten gefiel4 ,und mit diesem ,fnkchen ,talent habe ich es allmhlich soweit gebracht1 da ich richtige ,bilder male1 die mir meine ,freunde abkaufen4 99 99 99 99 99 ,bitte1 sei so gut und tritt nher in mein ,atelier6 ,wenn ich jemand da hineinkomplimentiere1 so geschieht das nur aus purer ,hflichkeit und mit dem geheimen ,wunsch1 da ,betreffender irgend einen ,grund finden mge1 dieser ,einladung nicht ,folge zu leisten4 ,denn es ist fr beide ,teile angenehmer1 wenn ich bei der ,atelierbesichtigung nicht zugegen bin1 damit die ,leute ungestrt und nach ,herzenslust darin kritisieren knnen4 ,sie drfen meinetwegen herzlich gern finden81 so viel und was sie wollen4 ,es ist unmglich1 allen zu gefallen4 ,wer den ,versuch macht1 der gefllt keinem1 schrieb mir mal der selige ,professor ,scholander4 ,also1 ,du wirst mir eben so lieb sein1 auch wenn ,dir meine ,kunst kein ,vergngen bereitet1 aber sei um alles in der ,welt nicht bs1 weil ich nicht ganz nach ,deinem ,geschmack malen kann2 -- so etwas war auch schon da4 -- ,denn dann finde ich1 da ,du ein wenig dumm und sehr ungerecht bist4 ,zurzeit ist es kein ,risiko1 einen ,blick hineinzuwerfen4 ,es steht weiter nichts drin als eine alte ,studie von ,lisbeth und eine ,skizze zu einem der ,wandgemlde fr die ,mdchenschule in ,gotenburg4 ,es ist die alte ,anna1 die dort als ,modell fr eine ,hausfrau aus dem fnfzehnten ,jahrhundert sitzt4 ,die ,anna gehrt nicht zu meinen ,verehrerinnen1 sie findet1 da ich sie so alt abmale83 und sie ist doch nur neunundsechzig ,jahre alt 7wie sie sagt74 ,ihr verdanke ich die ,entdeckung1 da die ,htte ihr ,gespenst hat4 ,eigentlich mu man ,kapo die ,ehre dieser ,entdeckung lassen4 ,denn die ,tiere sehen1 was unseren ,blicken verborgen ist18 so sagt wenigstens ,anna4 ,whrend der langen ,wintermonate1 die wir in ,stockholm verbringen1 wird die ,htte von ,anna und ,kapo versorgt und bewacht4 ,eines ,nachts fuhr ,kapo aus dem ,schlaf1 zitternd1 bellend und winselnd1 und das1 was die ,alte da ber den ,fuboden schreiten sah --1 ja1 das war das ,gespenst der ,htte6 ,jetzt kennt und wei es die ganze ,gemeinde2 und hat seitdem um die ,weihnachtszeit1 whrend der wir stets in ,sundborn sind1 irgend einer der ,dorfbewohner etwas bei uns zu suchen1 so benutzt er sicherlich die kurze ,zeit am ,tage1 wo es noch hell ist1 um die ,htte nicht nach ,eintritt der ,dunkelheit betreten zu mssen4 ,ja1 auch ich habe das ,gespenst wohl bestimmt gehrt4 ,aber gesehen hab' ich es nie4 ,als ich meinen ,kindern einmal erzhlte1 da es aussehe wie eine alte magere ,frau1 in einer ,mtze mit langen ,bndern unter dem ,kinn -- uhh -- mit1 man wei nicht was -- uuhh -- in ihrer gestreiften ,schrze1 da schrieen sie mir alle1 wie aus einem ,munde entgegen3 ,nein1 so sieht es ganz und gar nicht aus4 ,es ist ein schwarzer ,mann mit glhenden ,augen68 ,ich mu wirklich gestehen1 da ich mich furchtbar schmte darber1 da ich so wenig ber das ,aussehen meines eigenen ,gespenstes orientiert war6 ,meinetwegen darf es ja freilich aussehen wie es will2 ich sage nur1 ,gott segne es1 weil es so viel dazu beigetragen hat1 die ,poesie der ,htte zu erhhen84 ,aber1 wir wollten uns ja im ,atelier umsehen3 ,du siehst einen alten gesttzten ,tisch1 der einige ,jahrhunderte hindurch wohl noch ausreichen wird4 ,auf dem kolossalen1 alten ,lehnstuhl dort1 der sicherlich wenigstens zwei ,jahrhunderte hinter sich hat1 habe ich gesessen und alle die ,bilder gezeichnet fr ,sehlstedts ,lieder8 und ,victor ,rydbergs ,singoalla84 ,er leistet einem ordentlich ,gesellschaft1 denn er spricht und rsonniert whrend der ganzen ,zeit1 die man dasitzt1 vor sich hin4 ,er hat die gleichen ,eigenheiten und ,manieren1 wie die meisten ,alten4 ,du warst ein ,windhund und ,durchgnger1 ,carl ,larsson18 sagt er1 glaube nur1 ich wei schon ,bescheid ber ,deine ,vergangenheit4 ,du bist ein ganz verwhnter ,schlingel1 der immer gelobt wurde1 statt etwas auf die ,finger zu bekommen4 ,und wie unverschmt ,du ltere ,leute wie mich behandelst6 ,es geschieht ,dir ganz recht1 wenn ,du jetzt getadelt wirst1 gerade1 wenn ,du versuchst1 etwas ,ehrbares aus ,dir zu machen4 ,und jammerst ,du auch etwas1 so verringert das doch keineswegs ,deine groe ,schuld4 ,sei dankbar fr die ,schlge1 ,tunichtgut68 444 ,ho1 ho1 ist das ein alter ,nrgler4 ,mitunter wird er so unangenehm1 da ich fortgehen mu4 ,dann wird er ganz still und verlegen4 ,im ,grunde genommen mag er mich wohl doch ganz gern leiden4 ,das habe ich gemerkt1 wenn ich zuweilen in einem ,augenblicke tiefsten ,mimuts meinen ,kopf an seine eine ,seitenlehne legte1 denn da fhlte ich es so weich und sanft4 ,und deutlich hrte ich ihn dann murmeln3 ,weine ,dich ruhig aus1 mein ,junge1 aber nimm ,dich in acht1 da es niemand merkt68 ,vielleicht ist es unfein von mir1 das ,verhltnis zwischen dem alten ,lehnstuhl und mir der ffentlichkeit preiszugeben4 ,aber nein1 wieso6 ,am ,paneel luft ein ,wandfries entlang1 der das ,leben des ,erlsers darstellt4 ,es ist ein im vorigen ,jahrhundert gemaltes ,bauerngemlde aus der ,provinz ,halland4 ,alle ,personen auer ,christus selbst1 in der damaligen ,tracht jenes ,landes4 ,es besitzt dieselbe ursprngliche ,naivitt und ,grazie wie ,giottos ,fresken1 aber fr mich hat es ein weit hheres ,interesse4 ,diese schwedischen ,bauernmaler aus dem ,ende des vorigen ,jahrhunderts sind es1 die mir1 ich gestehe es offen ein1 als ,vorbild dienen4 ,denke zum ,beispiel an die alten ,gemlde1 die man in den ,bauernhfen hier in ,dalarna oder in ,norrland findet4 ,so ein tiefes1 ernstes ,gefhl1 gepaart mit einem so drastischen1 gesunden ,humor4 ,und welch' nationales ,stilgefhl6 ,sie sind fr mich ein weit kostbarerer ,schatz1 als es die ,erzgrube von ,gellivara jemals fr jemanden werden kann4 ,so1 jetzt machen wir kehrt4 ,du wunderst ,dich ber die hohe ,sule an dem ,sofa4 ,das ist mein ,farbenschrank1 richtig schlau eingerichtet1 mit ,fchern und ,namen der ,farben versehen2 obendrauf sitzt ein ,mann1 nach meiner ,zeichnung von ,tischlermeister ,bergstrm ausgesgt4 ,auf die ,schiebetr habe ich mein ,teuerstes 7meine ,karin7 gemalt4 ,seit einiger ,zeit bin ich damit beschftigt1 mir einen richtigen1 groen ,kasten von ,atelier zu bauen1 mit ,nordlicht und viel ,platz1 damit man sich ordentlich darin bewegen kann4 ,seitdem nun dieses seiner ursprnglichen ,bestimmung entzogen ist1 nennt man das neue nur noch das ,atelier4 ,das1 in dem wir uns jetzt befinden1 hat nach und nach einen ganz anderen ,charakter angenommen und ist der ,arbeitssaal der ,kinder geworden4 ,die ,jungens hobeln und hmmern1 und ,suzanne webt darin4 ,hier pflegen wir den ,weihnachtsheiligabend zu feiern4 ,und dann ist hier echte ,weihnachtsstimmung1 mit den beiden ,alten und all den ,kindern und den netten ,dienerinnen und dem braven ,johann4 ,und hier sitze ich wie ein ,patriarch und verteile alle ,julklapps84 ,von allen fr alle4 ,im ,kamin knistert und knastert das lange ,klafterholz1 und mitten im ,saal steht die schnste der ,tannen1 die wir am ,morgen aus dem ,walde geholt haben4 ,du herrliches ,weihnachtsfest hier oben im hohen ,norden4 ,wie rein und heilig du bist6 ,illustration 99 99 99 99 99 ,illustration brigens bei dieser kleinen ,vignette will ich ,dich einen ,augenblick mit hinausnehmen auf den ,hof4 ,da war1 als wir hierher kamen1 nicht viel ,grnes zu sehen4 ,aber ich schaffte die ,schlacken hier und da beiseite1 kaufte gute ,muttererde1 womit ich die ,grben ausfllte1 und setzte ,pflnzlinge von ,birken1 ,linden1 ,kastanien1 ,weiden1 ,weidorn1 ,berberitzen und anderen dummen ,zierstruchern81 ,erlen1 ,holunder1 ,faulbaum1 ,espen1 ja sogar ,eichen1 ,apfelbume1 ,jasmin1 ,rosen1 ,stachel- und ,johannisbeerstrucher1 eine kleine ,fichte und eine kleine ,kiefer4 ,diese kleine ,zeichnung stellt die zuletzt genannte dar1 wie sie im ,winter aussieht1 geschtzt durch einige lange ,klafterhlzer4 ,alle sind gut gediehen1 nur diese eine nicht4 ,sie steht jetzt im achten ,jahr und lebt ihr kleines1 elendes ,leben1 aber sie ist mein liebstes ,kind4 ,jeden ,morgen besuche ich sie zuerst1 um zu sehen1 ob sie nicht ber ,nacht etwas gewachsen ist4 99 99 99 99 99 ,anna und die ,kchin sind zwei ,potentaten1 denen es schwer wird1 sich unter einer ,decke wohlzufhlen4 ,unter der ,kchendecke nmlich4 ,die ,alte will im ,winter dort in der ,wrme wohnen1 und wenn ihr ,bett herausgeschleppt wird und ,emma hineinzieht1 wird es ihr jedesmal von neuem schwer4 ,darber sind sie sich aber einig1 da die ,kche der einzige1 noch vernnftige ,raum8 im ,hause ist4 ,diese ,kche ist nmlich auerordentlich stillos1 aber sauber und fr ihre ,zwecke einigermaen gemtlich geordnet4 ,eines ,winters sollte whrend unserer ,abwesenheit etwas renoviert werden1 da nahmen sie die ,gelegenheit wahr1 den alten1 aus gewaltigen ,steinblcken gemauerten ,herd beiseite zu schaffen1 um statt dessen diesen lcherlich-jmmerlichen ,eisenkasten hinzustellen1 geschmckt mit ,ornamenten1 schaurigen1 gefhllosen ,schnrkeln1 und 7-- schner ,gedanke1 woher bekamst du ihn1 du ,bosinders ,mechanische ,werkstatt87 -- ,thorwaldsens ,nacht68 ,diese ,eisenblechbepanzerung statt des alten1 gemauerten ,herdmantels6 -- ,zuerst1 als ich diesen ,vandalismus entdeckte1 war ich alles andere1 als gut gelaunt4 ,um die heiligen ,steine des ,herdes zu retten1 baute ich aus ihnen zwischen zwei ,kirschstruchern im ,garten eine ,bank und einen ,tisch1 wo wir im ,sommer unsern ,nachmittagskaffee zu trinken pflegen4 ,in der ,kche seht ihr meine lteste und meine jngste ,tochter mit ,buttern beschftigt4 ,denke mal an1 wie gut fr ,suzanne1 ,kerstis sichere und feste ,untersttzung zu genieen6 ,willst ,du wissen1 wie das kleine ,ktzchen heit8 ,es heit ,hans4 ,illustration ,illustration3 ,das ,frhstck der ,siebenschlferin4 ,illustration3 ,in der ,kche4 ,illustration3 ,lebende ,bilder4 99 99 99 99 99 ,illustration ,die entzckendsten ,szenen aber spielen sich im ,schlafzimmer der ,kinder ab4 ,karins ,vergleich mit dem ,theater war kein ,zufall4 ber dieses ,zimmer uerte sich einst ,tante ,emmy1 als ich 7um mehr ,luft zu bekommen7 das feine platte ,dach herunter gehauen1 ein ,seitenfenster zugebaut1 kleine ,fensterscheiben in der ,vorderwand angebracht und die fast neuen ,tapeten mit einem weien ,anstrich versehen hatte1 da sie auf keinen ,fall in einem solchen ,gefngnisloch schlafen mchte4 ,nein1 ,tantchen1 wiederhole das nicht noch einmal6 ,ihr seht doch1 da es auf dem ,bilde ein ,sonntagmorgen ist4 ,es heit1 es wurde ein solcher4 ,mein geliebtes ,weib war soeben nach einer schweren und ernsten ,krankheit vom ,tode errettet4 ,sie hatte die ,kinder wieder zu sich hereinbekommen2 und da so alles wieder ,glck und ,freude war1 verbreitete dieser ,glcksschein seinen goldenen ,schimmer sowohl ber die ,kinderschar wie ber die ,wnde und die ,decke4 ,das leuchtet ,euch doch gewi ein4 ,illustration 99 99 99 99 99 ,unter der ,htte hausen ,ratten und eine ,ameisengemeinde4 ,in der ,dielenfllung fhren ,bienen das ,regiment4 ,ihren ,ein- und ,ausgang bewerkstelligen sie dadurch1 da sie zwischen zwei ,wandbalken hin- und herlaufen4 ,gleich nach unserer bersiedelung nach hier hing ich drei ,starenksten in die ,bume1 und sehr bald war der in der groen ,birke von einem ,starenpaare bevlkert4 ,in zwei von den ,ksten nisten zu unserer ,freude diese netten ,vgel regelmig im ,frhjahr4 ,den dritten hat ,sperlingspack erobert4 ,wo aber die ,fledermuse hausen1 die abends um unsere ,htte flattern1 wei ich nicht4 ,ich wute nicht recht1 wo ich diese ,zeichnung hinbringen sollte1 aber mein ,lieber1 ,du gestattest1 da ich sie hier einschiebe4 ,sie stellt meine ,frau dar1 wie sie mir die ,haare schneidet da drauen auf dem ,schlackenhgel1 so im ,sptherbst1 wenn wir nach ,stockholm zurckzukehren gedenken und ich so aussehe1 da niemand in meiner ,gesellschaft die ,eisenbahn benutzen kann4 ,illustration 99 99 99 99 99 ,eben als ich dieses schrieb1 zogen ,donner und ,blitz ber das ,dorf ,sundborn hin4 ,es war ein richtiger ,platzregen1 und das war ein ,segen nach der langen ,drre4 ,jetzt bestrahlt die ,sonne mit ihrem weichen1 warmen ,glanz das nasse ,laub1 welches sich so schn abhebt von der noch grollenden schweren ,gewitterwolke1 die noch immer hinter dem ,wttberg steht4 ,ich nehme ,papier1 ,tintenfa und ,feder mit1 um unter der groen ,birke fortzufahren4 ,was mchtet ,ihr nun wohl noch wissen8 99 99 99 99 99 ,alle ,gedenktage werden bei uns in der gleichen ,weise gefeiert4 ,frhmorgens1 sptestens um fnf ,uhr1 fngt es mit ,pulverdampf und ,bllerschssen an4 ,die ,jungens aus ,bjus und des ,mllers ,svea spielen auf ,gitarre und ,geige das ,lied vom ,neck81 welches ,anna ,sundin1 die im ,dorf die schnste ,stimme hat1 mit ihrem ,gesang begleitet4 ,einst wurde auch ich so gefeiert an einem ,olofstag4 ,ich war ganz unvorbereitet1 denn wer in aller ,welt konnte ahnen1 da jemandem dieser1 mein berzhliger ,name bekannt sei1 und daher hatte ich auch meine ,gefhle nicht in eine auf einen solchen ,belagerungszustand gerichtete ,stimmung versetzt4 ,ich heulte1 und es pochte in mir vor ,bewegung1 als mir eins der ,kinder einen von ,mama gedichteten ,vers vortrug1 worin die ,rede davon war1 wie edel1 wie ber alle menschlichen ,begriffe erhaben ich sei1 o 444 wir wollen lieber nicht davon reden4 99 99 99 99 99 ,es ist keine ,kleinigkeit1 etwas ber ,wnde1 ,fenster und ,decken zu schreiben4 ,deshalb empfinde ich es als eine ,erholung1 mit ,dir einen ,spaziergang durchs ,dorf zu machen4 ,wir htten ein ,stck den ,bach herunter rudern knnen und zusehen1 wenn die ,kinder baden4 ,da ist eine gute ,badestelle4 ,der ,platz heit das ,lrmeiland8 und gehrt mir jetzt als ,eigentum4 ,seit jener ,zeit1 in der ich frhmorgens die ,jungens direkt aus den ,betten dort hinaus mitnahm 7wir ruderten hinber -- zuerst warf ich die ,kinder1 dann mich selbst in die ,tiefe --7 ist es die allgemeine ,badestelle fr die ganze ,gegend4 ,im ,sommer krabbelt und wimmelt es da drben den ganzen ,tag von nackten schnen ,gestalten4 ,sie machen sich ein ,sprungbrett1 und es klatscht und plumpst und spritzt hoch auf2 sie klettern hinauf in die ,khne1 balancieren dort einen ,augenblick1 fallen pardautz ins ,wasser und kommen pustend1 schreiend und lachend wieder heraus4 ,und meine beiden ,nachen sind whrend des ganzen ,tages verliehen1 verliehen nach ,reih' und ,ordnung an die ,jungens und an die ,mdels4 ,illustration ,am #ae4 ,august fngt das ,krebsfischen an4 ,dann ist es1 als sei neues ,leben in uns gekommen4 ,alle ,netze und ,angelruten sind bereit1 und wenn die ,uhr ,mitternacht schlgt1 rudere ich hinaus1 das ,wetter mag sein wie es will1 und in tiefschwarzer ,nacht versenke ich die ,netze in das noch schwrzere ,wasser1 schlafe dann bis fnf ,uhr1 um welche ,zeit die greren ,kinder geweckt werden2 und dann ziehen wir die ,netze ein1 whrend die ,sonne wie ein ,eierkuchen ber den ,schilfwipfeln aufsteigt4 ,illustration ,illustration ,sundborn1 im ,sommer #aijb4 ,karin4 ,streng genommen1 wre ich vor fnfzig ,jahren geboren4 ,aber mein eigentliches ,dasein fing im ,jahre #ahhb an4 ,denn da trafen wir uns in ,frankreich1 ,grz-par-,nemours3 ,karin und ich4 ,singdudelidudelidudelidej6 ,ein lang aufgeschossener ,norweger und ich lebten ein glckliches ,kameradschaftsleben1 als einzige ,skandinavier zwischen den anderen ,auslndern1 dort in der kleinen ,knstlerkolonie1 als wir von ,madame ,laurent hrten1 da eine ,schar ,malerinnen zu uns herauskommen wollte4 ,dann laufen wir weg68 sagte ich zu ,lundh2 aber er wollte sie sich erst ansehen4 ,wir gingen nach dem ,bahnhof1 um ihnen zu begegnen4 ,es waren zwei ,fuhren84 ,wir begrten sie1 und sagten einige freundliche ,worte4 ,als wir auseinandergingen1 sagte ich zu ,lundh1 da es schade sei1 da ,frulein ,berg eine solche ,kartoffelnase habe4 ,bei mir zu ,hause machte ich ,versuche1 die senkrechte ,wand hinaufzulaufen -- und ich tat es auch4 ,da wurde mir klar1 da ich in ,karin ,berg verliebt war4 99 99 99 99 99 ,darauf folgte so viel4 ,der ,sommer verging1 mit wenig ,malerei1 aber viel ,esserei1 ,tanz und 444 vielem1 vielem noch4 ,und dann kamen die ,kostm- und ,maskenfeste4 ,auf einem solchen sollte der lange ,lundh der ,letzte der ,mohikaner8 sein4 ,er hatte sich zwei ,pferdeschwnze gekauft und dachte1 da diese gemeinsam mit einer ,schwimmhose und roter ,farbe die ,erscheinung1 wie man zu sagen pflegt1 illusorisch8 machen wrde4 ,ich sollte den ,freundesdienst der ,bemalung bernehmen4 ,es war ,pastellmalerei4 ,whrend dieser ,arbeit vertraute mir der eingebildete ,mensch an1 da die kleine ,karin ,berg ihn angesehen habe1 mit ,blicken 444 ,ich war gerade mit seinem ,rcken beschftigt1 so da er meine ,blicke nicht sehen konnte4 ,jetzt bemalte ich ihn nicht lnger1 sondern wechselte die ,technik und zeichnete mit ,kreide4 ,ich whlte die blauen1 weil es die hrtesten waren1 und drckte sie erbarmungslos hinein in seine zarte ,haut1 aber dieser ,teufel ertrug die ,martern wie ein echter ,indianer4 ,nun ja1 wenn sein armer ,leib auch litt1 was war seine ,pein gegen die ,qual meiner ,seele6 ,immerhin mu dies meinem ,wesen etwas1 ich wei nicht was1 verliehen haben1 wodurch die ,sache ihrem ,ziele nher gebracht wurde1 denn gerade bei diesem ,maskenfest bekam ich eine ,ahnung davon1 wer der rechte war4 ,lundh war es jedenfalls durchaus nicht4 ,als ,karin mir einige ,tage spter 7auf ihre niedliche ,art7 einen ,antrag machte1 gab ich ihr mein ,jawort4 ,und dann malten wir die mre ,morot8 zu gleicher ,zeit4 ,die ,schuppen fielen mir von den ,augen6 ,bis dahin hatte ich keine ,form in mein sogenanntes ,talent hineinbekommen1 aber jetzt schuf ich1 wie ich annehme1 gleich ein kleines ,meisterwerk4 ,denn ich erhielt einen ,preis fr das ,bild1 ein ,kaufangebot vom franzsischen ,staat und durch ,vermittelung meiner ,freunde ,birger und ,pauli wurde es telegraphisch an ,pontus ,frstenberg verkauft4 99 99 99 99 99 ,fr das ,geld kaufte ich mir eine ,uhr1 und fr das1 was brig blieb1 fuhr ich nach ,hause und verheiratete mich4 -- -- ,karin war schon seit vielen ,monaten zu ,hause1 um die ,handtcher zu sumen4 ,und da wurden wir in den ,kirchen aufgeboten -- und der ,freier kam nicht4 ,die ,frist war fast verstrichen1 und es wurde fraglich1 ob das ,aufgebot nicht wiederholt werden mte4 ,aber endlich kam ich in gewaltigem ,staat und herrlicher ,pracht1 mit goldener ,uhr1 blauer ,weste und ebensolchen ,beinkleidern4 ,mein ,schwiegervater1 ein ,kaufmann1 warf mich heraus1 weil er glaubte1 ich sei ein ,handlungsreisender1 und diese ,menschensorte war ihm verhat2 aber ich klammerte mich fest an den ,trpfosten und sagte1 wer ich sei4 ,ungern lie er mich verweilen4 ,wenn ich jetzt das ,bild dieses jungen einfltigen ,mdchens betrachte1 ist es mir unbegreiflich1 wie ich mich in so eine verlieben konnte4 ,aber das kam wohl daher1 da ich damals selbst noch jung und dumm war4 ,gewi hatte sie schon zu jener ,zeit ein wenig ,lieblichkeit an sich1 und im brigen whlt man seinen ,lebenskameraden wohl immer nach ,gefhl84 ,aber1 wenn ich diese ,karin mit jener vergleiche1 fr die ich jetzt noch1 nach fast zwanzigjhriger ,ehe schwrmen kann1 da ich fast verrckt werde3 ,ja dann4 ,von ,jahr zu ,jahr wird es hiermit schlimmer4 ,die ,altertumsforscher verwundern sich so1 wenn sie finden1 da die von den ,mnnern am heiesten geliebten ,frauen stets im ,alter zwischen vierzig und sechzig ,jahren standen4 ,ich verstehe das so gut4 ,karin ist jetzt dreiundvierzig ,jahre alt1 und wenn sie sechzig wird1 ist meine ,liebe wahrscheinlich lstig4 ,weil dann noch die ,eifersucht hinzukommt4 99 99 99 99 99 ,es ist mir doch noch in dunkler ,erinnerung1 da sie niedlich war4 -- ,und da ich mein junges ,weib im ,brautstaat auf das ,fleckchen ,erde hinstellte1 wo ich mich zum ersten ,male im ,leben glcklich fhlte1 und wo sich die ersten grnen ,sprossen an der bis dahin siechen ,pflanze meiner ,knstlerbegabung zeigten1 in ,laurents ,garten in ,grz-par-,nemours ,dep4 ,seine und ,marne1 das wird ,euch sicher verstndlich sein4 ,dorthin begaben wir uns unmittelbar nach der ,hochzeit4 ,dort1 wo ich meine ,braut in meinem eignen ,reich empfing1 war es wie im ,mrchen4 ,die alten ,mnner und ,frauen standen die ,dorfstrae entlang voller ,erwartung an ihren ,gartenpforten1 und die ,pensionre der beiden ,knstlerpensionate mit ,bewohnern aus aller ,herren ,lnder gaben ein groes ,fest4 ,essen mit ,tanz1 ,bowlen und ,toaste4 ,spada sang3 ,ah che dolore1 ah ,mama mia 4448 und der ,sarg8 7,coffin war sein englischer ,name7 rchelte3 ,john ,browns body lays at mouldering in the grave 4448 ,aber in der ,nacht klang unter unseren ,fenstern das schwedische ,quartett3 ,welche ,blitze aus den ,augen ,brunhildens 4448 und auf mir ruhten ,karins dunkle ernste ,kuhaugen 444 99 99 99 99 99 ,gott gab mir mein liebes ,weib ,karin4 ,und sie gab mir die kleine ,suzanne4 -- ,mein ,leben war jetzt ebenso licht und freudig wie der ,haarschopf der ,kleinen4 ,in einer ,ecke des ,ateliers stand versteckt das ,randstck eines kassierten ,bildes1 welches ich einst im ,verdru in ,stcke geschnitten und unter ,freunde und ,bekannte verteilt hatte4 ,aber ein ,stck behielt ich selbst4 ,als bitteres ,andenken4 ,unter anderem war ein ,rokokostuhl darauf gemalt4 ,darauf kleckste ich das ,bild des kleinen lachenden ,wrgels1 festgehalten von ihrer ,mutter4 ,so setzte ich diesen lichten ,punkt auf einen ,hintergrund von ,sorge1 als ,ausdruck jubelnden ,glckes6 ,illustration ,illustration ,illustration3 ,im ,schlafzimmer der kleinen ,mdchen4 ,illustration3 ,das neue ,buch4 ,illustration3 ,im ,atelier4 ,illustration ,in ,paranthese4 ,es ist wieder einmal ,schriftstellerwetter4 ,zum ,malen taugt er nicht1 dieser ,sommer #aijb4 ,das heit1 es geht schon stark dem ,sptherbst zu4 ,es giet1 und die ganze ,natur macht den ,eindruck einer nassen ,kompresse4 ,dennoch finden wir es herrlich1 ber die ,wiesen zu wandern1 weich auf dem schwankenden ,moos1 wenn es unter den ,fen schwipp1 schwapp sagt4 ,man geht der ,nase nach1 den ,bach entlang1 man schlrft die neblige ,luft1 welche anscheinend die ,lungen vom ,staube rein wscht1 in sich hinein4 ,und1 denk einmal an1 keine ,mcken und ,schnaken1 man kann sich ganz ungestrt seines ,lebens freuen4 ,und keine ,vereine und dergleichen berflssigkeiten1 erfunden von dem mnnlichen ,teil der ,bevlkerung1 welcher all' dieses als ,ausrede gebraucht1 um sich in ,kaffeehusern und ,gasthfen festkneipen zu knnen4 ,jetzt werde ich die ,schuhe wechseln1 in die ,htte hineinschlpfen und von mir und den ,meinen schreiben6 ,wenn ich doch wenigstens1 wie ein richtiger ,schriftsteller1 zusammenlgen drfte1 soviel ich ,lust htte4 ,aber hier bin ich beauftragt1 ,euch alle meine kleinen ,familieninterieurs auf die ,nase zu hngen4 ,abgesehen von der verdammten ,mhe1 bedenkt doch meine persnliche ,schchternheit 444 ,illustration ,illustration3 ,ulf zu ,pferde4 ,ulf und ,pontus4 ,in einer ,oktobernacht1 nachdem ich eine ,stunde geschlafen hatte1 wurd' ich um eins geweckt1 und ,karin sagte mit einem leidenden ,lcheln3 ,mein armer ,junge1 ich htte es ,dir so gern gegnnt1 etwas zu schlafen1 aber ,du wirst wohl ,madame ,chose holen mssen84 ,in jener ,zeit arbeitete ich am eifrigsten an meinem ,triptychon1 hatte ,modelle fr das ,gemlde von frh #h ,uhr bis nachmittags #e ,uhr1 und fr die ,skulpturen von #h bis #ab ,uhr abends1 so da ich wirklich abgearbeitet war4 ,aber dieses war doch ein ,beweis dafr1 was fr eine tapfere ,seele meine ,frau ist1 und das wollte ich hier nicht unerwhnt lassen4 ,eine ,stunde spter fand sich der ,junge ein4 ,als ich in dieser freien ,republik und im sozialistischen #bb4 ,revier der ,stadt ,paris den ,bengel ,bjrn nennen wollte1 wurde mir das mit der ,bemerkung1 da dieses kein ,name sei1 ganz einfach verweigert4 7,da er ,pontus heien sollte1 wurde mir erst einige ,tage spter klar67 ,sie verwiesen mich auf sechs starke ,bnde1 die ,namen der gesamten ,christenheit und aller ,heiligen enthaltend1 worin ich nach der ,meinung dieser ,beamtenseelen tout ce que fairait votre bonheur8 finden wrde4 ,idioten6 ,ich nannte ihn vor rger auf der ,stelle ,robert1 weil ich am selben ,morgen von jemanden diesen ,namen mit der ,bemerkung1 da er hlich sei1 hatte nennen hren4 ,jetzt aber steht er jedenfalls in dem schwedischen ,kirchenbuch als ,pontus ,robert eingetragen1 whrend er in einigen ,jahren aus den franzsischen ,geburtslisten aufgerufen werden wird als der ,citoyen ,robert8 geboren von auslndischen ,eltern4 ,ulfs ,name trumte ich4 ,obgleich damals statt seiner1 seine ,schwester ,suzanne ankam3 ,selbst kam er erst zwei ,jahre spter4 ,ob diese ,jungens irgendwelche militrische ,veranlagung besitzen1 wird sich zeigen1 wenn jemand unseren ,felsen zu nahe kommen sollte84 ,ich fr meine ,person hoffe1 da sie tapfer in und durch das ,leben wandern werden1 um einmal1 wenn der ,zeitpunkt da ist1 dem ,tode mit ,ruhe ins ,auge schauen zu knnen4 ,ich erinnere sie an die ,worte unserer heidnischen ,vorfahren3 ,es gibt nur ein ,unglck1 und das ist die ,schande4 ,illustration3 ,papa1 ich esse ,waffeln68 ,illustration ,kersti ist das liebenswrdigste kleine ,kind1 welches es gibt4 ,wenigstens kann man sich kein braveres denken4 ,sie ist immer vergngt und langweilt sich nie1 ganz gleich1 ob sie mit ,kameraden oder ,geschwistern spielt oder ob sie allein ist4 ,vor einigen ,jahren war sie zart und durchsichtig4 ,wenn sie uns damals weggerafft wre1 htten wir das ganze natrlich gefunden und wir wren davon berzeugt gewesen1 da sie bei der ,jungfrau ,maria als ,hofdame einherginge4 ,denn ein solch' kleines ,juwel zu entbehren htte selbst das ,himmelreich sich nicht leisten knnen4 ,alles1 was sie in die ,hnde bekommt1 wird ein ,spielzeug4 ,und oft redet sie in ,reimen und ,versen4 ,illustration3 ,bei der ,arbeit4 ,illustration3 ,liebhabertheater4 ,brita und ich4 ,so1 jetzt wurde ich der ,kleinen habhaft und zufllig gerieten wir vor den ,spiegel4 ,welch' ein ,motiv6 ,ohne ,brita erst los zu lassen1 ordnete ich eine ,staffelei1 langte mir ein ,papier und ergriff eine ,feder4 ,und1 ha1 ha1 ha1 wie fand es ,brita lustig -- die ersten fnf ,minuten4 -- ,die brige ,zeit der ,sitzung1 welche acht ,tage dauerte 7das heit1 nachts schliefen wir und da lie ich das ,gr los71 schrie sie aus ,leibeskrften4 ,denkt ,euch1 mit dieser kleinen ,wildkatze1 heulend1 an den ,haaren ziehend1 7ja67 und ,futritte austeilend1 und bei alledem mit ,hand und ,auge sicher die ,linien mit ,feder und ,tusche ziehen zu sollen4 ,ja1 ja1 ,ihr6 ,und dann noch mein linker ,arm1 der geradezu wie gelhmt wurde6 ,dieses war ein ,rekord in seiner ,art4 ,wenigstens meiner eigenen1 bescheidenen ,meinung nach4 ,illustration ,ferienaufgaben4 ,das ,bild hat wohl bald eine historische ,bedeutung1 denn ich bin gewi1 da unser jetziger ,kultusminister1 der frhere ,rektor meiner ,jungens1 diese ,unsitte abschaffen wird4 ,sieh diesen armen ,jungen1 ,pontus1 an1 der hier sitzt und sich zu den ,vgeln hinauslehnt und dem der ,fliederduft in die ,nase zieht1 ihm zurufend3 ,komm hier heraus6 ,als ich mich soeben ,pontus gegenber gro tat1 da ich in diesem ,buche so in verschmitzter ,art fr die ,abschaffung der ,ferienaufgaben eintrte1 antwortete er trocken3 ,einen ,menschen einen halben ,sommer hindurch mit ,modellsitzungen zu qulen1 mte auch gesetzlich verboten werden68 ,illustration3 ,ferienarbeiten4 ,jetzt ist er schon weit drauen auf dem ,hof4 ,es ist nicht der ,mhe wert1 mit solchen ,schlingeln ,mitleid zu fhlen6 ,illustration ,illustration ,illustration3 ,erbsendppen4 ,illustration3 ,geburtstagsmorgen4 ,illustration3 ,puppentheater4 ,illustration ,apfelblte4 ,wenn man doch jetzt ,dichter wre4 ,dann knnte man sich der ,sache schnell entledigen4 ,sicher ist1 da ich in ,prosa nicht mehr daraus zu machen vermag1 als was ,ihr mit eigenen ,augen auf dem ,bilde seht4 ,aber mein allerfeinster ,instinkt lt es mich ahnen1 wie die ,versfe im ,takt mit ,lisbeths kleinen ,beinen und allen andern um den kleinen ,apfelbaum herumtanzen wrden4 ,und wenn wir so eine ,weile getanzt htten1 wrde sich die ganze ,welt um uns im ,kreise drehen6 ,heia6 ,sie knnte es nicht lassen6 ,illustration ,das ,frhstck der ,siebenschlferin4 ,aber wie sieht sie verweint und hlich aus1 meine kleine se ,kersti6 ,ist es vielleicht1 weil ,esbjrn auf ihrem ,hut ,rad gefahren ist8 ,oder aus demselben ,grunde1 wie die ,katze1 oder um ihre eigenen ,worte zu gebrauchen3 ,pamphilos hat1 seitdem ,suzanne fortfuhr1 so traurig ausgesehen1 sie ist gar nicht mehr vergngt68 ,nein1 mein ,lieber1 das ist nur deshalb1 weil sie1 wie die berschrift andeutet1 in die fr ihr empfindsames ,ehrgefhl peinliche ,lage geraten ist1 aus den auf dem ,frhstckstisch befindlichen ,resten sich ihre ,mahlzeit suchen und diese dann ganz allein verzehren zu mssen4 ,und das gengt1 um die ,lebensfreude eines solchen kleinen ,menschen zu zerstren4 ,und dann ,du1 ,erwachsener6 ,warum glaubst ,du wohl1 da ,du mit saurer ,physiognomie umherlufst6 ,illustration ,illustration ,gratulation4 ,du wirst es ,dir denken knnen1 da ,karintag heut' ist1 ,wir haben deshalb drauen die blau-gelbe ,fahne gehit8 und dann folgt ein langes1 unbeschreiblich schnes1 zrtliches ,namenstagsgedicht1 dessen ,schlu lautet3 ,du wirst aus unseren so dargebrachten ,gefhlen wohl hren1 ,wie hoch wir ,dich als ,gattin1 ,mutter und ,herrin verehren48 ,sehr schn6 ,der ,dichter liegt brigens lauschend im ,nebenzimmer und hrt glckstrahlend zu1 wie die ,mdels deklamieren4 ,illustration ,achtzehn ,jahre4 ,krzlich ist ,suzanne aus ,london1 wo sie bei ihrer1 mit einem ,englnder verheirateten ,tante weilte1 zurckgekehrt2 und nun lebt sie mit vier ,geschwistern1 welchen sie die ,wirtschaft besorgt1 in ,falun4 ,gerade jetzt kamen sie nach ,hause -- es ist ,sonnabend4 ,stolz auf die uralte ,mhre ,lisa8 geklettert1 ritt ich ihnen entgegen4 ,ulf kam per ,rad und die andern von ,braune gefahren4 ,denkt ,euch1 diese ganze ,kavalkade ber ,sundborns ,brcke6 ,suzanne legte sehr ordentlich ihr ,wirtschaftsbuch vor4 ,die ,buchfhrung stimmte4 ,ich glaube1 sie haben sich meistens von ,blaubeerensuppe und ,eierkuchen ernhrt4 ,illustration3 ,suzanne und noch ,jemand ,genesung4 ,ja1 es gibt ,ereignisse1 bei denen unsere ganze ,philosophie nicht ausreicht4 ,illustration ,ich philosophierte so1 wie ,dickens seinen ,mark ,tapley philosophieren lie3 geradezu seine ganze ,ehre daran zu setzen1 froh und vergngt zu sein1 mitten in niedrigster ,selbstsucht allem ,betrug und menschlicher ,jmmerlichkeit4 ,ja1 froh zu sein1 ja6 ,das kann in recht verschiedener ,weise geschehen4 ,der1 welcher gedankenlos grinsend durch das ,leben geht1 der ist es nicht1 den ich meine4 ,nein1 der1 welcher es in klarer ,winternacht unternimmt1 in das ,weltall hinauszusteigen und dort einen ,spaziergang macht -- einen ganz kleinen -- um ,gottes willen nicht zu weit1 nicht weiter1 als da er sich wieder zurckfindet6 -- und hier und da auf der ,milchstrae einen ,abstecher macht1 und denen auf den ,sternbildern freundlich zunickt und nicht vom ,entsetzen gepackt wird vor des ,raumes und der ,zeit ewigem und unendlichem ,fortgang1 sondern der1 welcher im starken ,vertrauen auf das ,rechte und ,gute1 und auf eine sichere ,allmacht es riskiert1 lchelnd1 fest und ruhig1 sich in allen versteckten ,winkeln der ,natur umzuschauen1 von dem meine ich1 da er der rechte sei4 ,mein froher ,mensch4 ,ich selbst8 ,ach1 ich bin ein armes1 suchendes1 zagendes ,menschenkind1 aber ich besitze wenigstens so viel ,verstand1 froh auszusehen1 auch wenn mir das ,herz in der ,kehle steckt4 ,und schon das rechne ich mir zur ,ehre an4 ,aber 4444 ,dann kommt das ,totengerippe klappernd ,deine ,treppe hinauf4 ,du schlgst die ,tr ins ,schlo und hltst zu4 ,nher und nher kommt es4 ,es fat an die ,klinke und zieht1 strker und strker2 ,du vermagst nicht lnger 4444 ,die ,spalte wird grer und grer1 jetzt kannst ,du ihm in seine unergrndlichen ,augen schauen1 die ,dir alles und nichts sagen4 99 99 99 99 99 ,welch' eine ,welt6 ,deine ,krfte sind zu ,ende4 ,du warst eben im ,begriff1 ,deinen ,griff loszulassen1 weil ,deine ,finger erstarren 444 ,da geht er4 ,so ganz ohne weiteres6 ,sie ist gerettet6 -- ,alle ,gefahr vorber68 sagt der ,arzt1 und ich finde ihn herrlich und mchtig1 ich wrde seine ,knie umfassen1 drfte ich meinen ,gefhlen nachgeben4 ,aber das1 was ich ksse1 sind ihre1 meines geliebten1 armen1 kleinen1 abgemagerten ,weibes schmale ,fingerspitzen1 die rmelspitzen und der von der ,pflegerin geflochtene ,zopf1 der sich so schwarz abhebt von dem weien ,bett4 ,mit welcher bezaubernden ,pracht schimmert einem das ,leben wieder6 ,und ,du gehst auf den ,zehenspitzen1 und ,du flsterst1 aber ,du fhlst1 da ,du vor ,glckseligkeit strahlst1 und ,du ziehst ,dich in die ,einsamkeit zurck1 setzt ,dich hin und lt es unbehindert heruntertropfen in das ,gesangbuch1 an der ,stelle1 wo ,du gestern lasest3 ,siehe1 das ,grab wird geffnet und in dessen ,tiefe verschwindet ,dein ,freund4 ,er kehret nicht zu ,dir zurck1 aber bald wirft ,du ihm nachfolgen4 ,bald ruhen unsere erstarrten ,glieder1 und weder ,sommerwind noch ,sonnenschein wird ihnen wieder ,leben spenden48 ,illustration ,illustration ,illustration3 ,genesung4 ,illustration3 ,das ,weihnachtsmahl4 ,illustration3 ,karin und ,lisbeth4 ,das ,weihnachtsmahl4 ,gute ,gewissen und gute ,mgen sind fr den ,weihnachtsabend so sehr notwendig1 um pro primo1 alles gut schmecken zu lassen1 und pro secundo1 damit der ,magen alles vertragen kann4 ,all' diese ,herrlichkeit wird zunchst von den alten ,mnnern und den ,gren in ,augenschein genommen4 ,dann erscheinen ,johann1 ,johanna und ,sanna1 alle drei kerzengrade und mit feierlichem ,ausdruck4 ,aber ,johann trgt seine ,geige unter dem ,arm1 und ,johanna hat einen ganz1 ganz kleinen ,schelmenblick im ,auge4 ,illustration3 ,weihnachtsmorgen4 ,wenn alles in der ,kche fertig ist1 kommen die drei ,dienstmdchen1 ,anna1 ,tilda und ,martina herein1 ,nrnberger ,puppen gleichend1 so adrett und aufgeputzt1 frisch gestrkt und gebgelt1 die gesunden1 frhlichen1 tchtigen1 ehrlichen ,mdels6 444 ,na1 und da1 sieh mal an1 da kommt der kleine ,bckstrm mit seiner ,alten4 ,sie strahlen wie ein paar ,kerzen bei der ,weihnachtsmesse4 ,ja1 die besitzen ,liebe und ,zufriedenheit6 ,zuletzt kommt ,tekla1 eigensinnig am ,schrzenzipfel kauend und schchtern lchelnd4 ,jetzt sagt ,karin3 -- ,bitte seid so gut6 und ,suzanne und ,lisbeth reichen das ,brot herum4 ,bald darauf klirren ,messer und ,gabeln1 die ,mnner ruspern sich1 aus irgend einer angenehmen ,veranlassung1 und ,johanna bringt die ,mdchen zum ,errten und ,lachen4 ,nach einer ,stunde ruht ein ,schimmer von ,zufriedenheit auf allen ,zgen1 man hat das ,bewutsein1 da man seine ,sache gut gemacht hat1 ohne ,unordnung und ,betrug4 ,und dann kommt der ,kaffee mit ,bretzeln und ,schrzkuchen4 ,und dann wird geknixt und treu drckt man sich die ,hnde4 ,johann aber stimmt die ,geige3 ,der ,reigen geht durch die ganze ,htte1 in jeden ,winkel hinein1 hinauf und hinunter ber alle ,treppen1 zuletzt im ,kreis um die alten ,greise herum4 ,die lcheln zufrieden und geehrt4 ,illustration ,illustration ,frosinchen geht einst mit zur ,stadt ,die sie noch kaum gesehen hat4 ,ein ,a-,b-,c-,buch kauft sie dort3 ,drin prangt ein ,huhn1 das immerfort ,nur ses ,zuckerzeug tut legen4 ,frosinchen1 stolz auf solchen ,segen1 ,verlt voll ,wissensdurst den ,laden6 ,o weh6 wie kam sie bald zu ,schaden6 ,illustration ,zu ,hause sagt das ,mtterlein3 ,nun wollen wir mal fleiig sein84 ,illustration ,zuerst da lernen wir geschwind ,die fnf ,vokale1 liebes ,kind68 ,illustration ,sodann1 so merk' ,dir1 dies ist b81 ,nach links gedreht wird es ein d84 ,illustration ,na1 sieh mal an1 ,du dummer ,daus6 ,bei ,dir das t8 wie f8 sieht aus68 ,illustration ,nein1 nein1 wie bist ,du schrecklich dumm1 ,mir dreht das ,herz im ,leib sich um68 ,illustration ,ganz spielend lernt sonst eine ,jede6 ,doch ,du1 mein ,kind1 bist mir zu blde86 ,illustration ,der ,mutter ,schelten krnkt ,papa1 ,er bernimmt das ,lehramt da4 ,indes ,mama erzrnt entweichet1 ,frolinchens ,backe sanft er streichet4 ,illustration ,und ,kind und ,vater still beglckt ,man hier auf diesem ,bild erblickt4 ,illustration ,doch balde folgt dem ,glcke ,pein1 ,denn die ,gelehrsamkeit bleibt klein4 ,illustration ,verzweifelt fliegt das ,buch zur ,wand1 ,indes der ,vater fortgerannt4 -- -- -- -- ,illustration ,doch andern ,morgens liegt im ,buch ,von sem ,zuckerzeug genug4 ,und ,vater1 ,mutter sowie ,kind ,nun wieder froh und einig sind4 ,illustration3 ,sonnenblumen4 ,illustration3 ,das ,blumenfenster4 ,illustration3 ,das ,angeln4 ,illustration3 ,gromutter und ,enkelin4 ,die ,muster-,erziehung4 ,illustration ,eufrosinchen1 klein und putzig ,die ist heute schrecklich schmutzig4 ,illustration ,doch als ,mutter waschen will1 ,schreit sie sehr und hlt nicht still4 ,illustration ,vatern macht das ,schreien wild3 ,was er tut -- zeigt dieses ,bild4 ,kaum sieht das der ,galgenstrick1 ,lacht er laut und voller ,glck4 ,illustration ,mutter wundert sich indessen1 ,da der ,schmerz so rasch vergessen4 ,illustration ,derweil ,mdi mit ,bedacht -- -- -- ,tut1 was ,vater vorgemacht4 ,illustration ,dies gefllt der ,mutter nicht3 ,furchtbar ist das ,strafgericht4 ,wenn ,du's wagst -- --8 oder ,der ,respekt geht ber alles48 ,illustration ,du6 mein ,bild -- das ist noch na6 ,lisbeth ,gre1 lt ,du das68 ,illustration ,lisbeth lt es gleich dabei -- kehrt den ,rcken der ,stafflei4 ,illustration -- ,lisbeth1 wage ,dich nur dran1 gleich holt ,dich der ,kuckuck dann68 ,illustration ,lisbeth ihr ,vorhaben lt1 aber -- die ,idee sitzt fest4 ,illustration ,lisbeth1 rhrst mein ,bild ,du an1 ,haue kriegst gewi ,du dann68 ,illustration ,lisbeth1 die vor ,neugier bebt -- ,dennoch ihren ,finger hebt4 ,illustration ,niemand ernst noch bleiben kann1 ,lisbeth tippt zuletzt doch dran4 ,illustration ,hieraus lebt3 ,zu jeder ,frist ,lisbeth ein ,charakter ist4 ,illustration ,illustration3 ,unter der groen ,birke4 ,illustration3 ,die ,schneeschuhe4 ,illustration3 ,die ,weihnachtsgarbe der ,vgel4 ,eine ,scherzfrage lautet3 ,welche hnlichkeit besteht zwischen ,kronos und ,carl ,larsson88 ,und wenn der ,dumme1 der so gefragt wird1 dann zunchst nur den ,mund aufsperrt1 dann bekommt er zur ,antwort3 ,da beide von ihren ,kindern leben68 ,allerdings4 ,doch lat mich jetzt1 bevor ich diese ,zeilen schliee1 auch noch ein paar ernste ,worte hinzufgen4 ,da diese ,bilder mit ,motiven aus meinem ,heim in die ,welt verstreut werden1 macht wenigstens mich selbst froh4 ,es liegt darin etwas von dem ,hinausgehen und allen ,vlkern predigen84 ,worber8 ber das ,glck des ,fnfzigjhrigen8 ,glck8 ,ganzes ,glck gibt es nicht6 ,der ,schuh drckt stets irgendwo1 und das ebenso gut bei denen1 die viele ,schuhe besitzen als bei denen1 welche gar keine haben4 ,aber die ,kinder -- und von ihnen handelt eigentlich dieses ,buch -- sind die ,trger unserer ,hoffnungen und unserer ,sehnsucht4 ,diese sind ebenso wie ,du und ich tot geboren4 ,und doch3 ihre rosigen ,wangen und dicken krummen ,beinchen1 ihr frhliches ,geplapper1 ihre bitteren ,puppen- und ,schularbeitssorgen1 ihre verdrehte ,ausdrucksweise1 ihr ,appetit1 all'1 all' dieses erregt unser ,entzcken1 wir lachen1 bis uns die ,trnen an den von des ,lebens ,sorge durchfurchten ,wangen herunterrollen1 und wir drcken sie fast tot1 diese ,kleinen und danken ,gott1 da er sie uns gab1 denn wenn wir einst fort sind1 dann -- zum ,kuckuck6 -- sind diese noch da6 ,schlieet sie1 diese meine ,kleinen1 in ,eure ,arme1 ,ihr seid es mir schuldig1 denn ,eure ,kleinen sind mir fast ebenso lieb1 wie meine eigenen4 ,ihnen gehrt das ,himmelreich6 ,sowohl ,deinen wie meinen ,kindern6 ,c4 ,l4 ,illustration