,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so dargestellt4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,die ,radierung4 ,illustration3 ,christnacht ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,die ,radierung ,ein ,leitfaden und ,ratgeber von ,professor ,alois ,leopold ,seibold ,maler und ,radierer in ,wien ,vierte vermehrte und verbesserte ,auflage ,mit #aj ,kunstbeilagen und #af ,abbildungen im ,text ,illustration ,elingen a4 ,n4 ,paul ,neff ,verlag 7,max ,schreiber7 #aibb ,druck von ,wilh4 ,langguth1 ,elingen a4 ,n4 ,meinem hochgeschtzten ,meister1 ,professor ,viktor ,jasper in ,wien in dankbarer ,verehrung zugeeignet ,alois ,l4 ,seibold ,vorwort zur ersten ,auflage4 ,als ich den ,entschlu fate1 das vorliegende ,buch zu schreiben1 da war es vor allem der ,wunsch1 nachstrebenden ,jngern diese ,kunstweise mitzuteilen1 und namentlich die eigenen ,erfahrungen auf diesem ,gebiete zu verwerten1 welche1 so bescheiden sie auch immerhin sein mgen1 doch berufen sein drften1 wo immer nur mglich bei den anfnglichen ,versuchen die ,lernbegierigen vor ,schaden und vornehmlich vor ,entmutigung zu bewahren4 ,da die ,radierung1 wie sie heute wieder gepflegt wird1 der ,ausdruck der freischaffenden ,knstlerseele ist und mit ihren ,mitteln geeignet und berufen erscheint1 das persnliche1 dichterische ,empfinden ihrer ,pfleger in ,formen zu kleiden1 so hrt die ,technik an sich auf ,selbstzweck zu sein2 sie wird zur ,schrift1 deren sich die ,hand zum ,niederschreiben des ,erschauten1 des innerlich ,erlebten bedient4 ,soweit dies im ,rahmen eines ,lehrbuches tunlich ist1 war mein ,bestreben dahin gerichtet1 das rein knstlerische ,moment als das leitende erscheinen zu lassen und den ,anfnger an der ,hand eines gesichteten ,materiales unmittelbar ins ,praktische dieser ,kunstweise einzufhren1 ohne ihn erst mit viel theoretischem ,ballast zu beschweren4 ,da es mir nicht beikommt zu whnen1 ich schriebe -- der ,erste -- ber die ,radierung1 bedarf wohl keiner ,versicherung1 denn stattlich ist die ,zahl 7allerdings7 lterer ,lehrbcher1 die die ,fachliteratur auf diesem ,gebiete aufzuweisen hat4 ,im allgemeinen mu ich mich auch an diese halten2 denn das ,um und ,auf der ,radierung ist ja immer dasselbe und mit ein paar ,worten abgetan2 die ,methode aber1 mit der dem ,schler die ,wege zu weisen sind1 ist es1 die das ,vertrauensamt hat1 den ,anfnger und sein ,lernen zu leiten1 auf da ,fortschritt und nicht ,verwirrung seinen ,weg bezeichne4 ,dieser ,gewissensaufgabe mich zu unterziehen ist mir umso lieber1 da ich gewi zu sein glaube1 mit dieser meiner bescheidenen ,arbeit einer ,kunstweise1 welche zu den edelsten1 ausdrucksfhigsten unter den graphischen gehrt1 neue ,freunde1 ,pfleger und ,schtzer geworben zu haben4 ,ist mir dies mit meinen ,zeilen zu erreichen vergnnt1 dann soll es mir zu ehrender ,genugtuung gereichen1 mein ,scherflein zur ,pflege und zum ,verstndnis dieser edlen1 echt knstlerischen ,technik beigetragen zu haben4 ,prag1 im ,september #aiji4 ,der ,verfasser4 ,vorwort zur #c4 und #d4 ,auflage4 ,trotz aller ,strme1 trotz aller ,umwlzung1 ,not und ,verwirrung1 die uns die letzten ,jahre gebracht1 geht deutsche ,kulturarbeit unbeirrt ihren sicheren ,weg4 ,lernbegierde1 ,schaffenslust1 die ,freude am ,schnen1 knnen im gesunden ,volke nicht untergraben werden2 das sind unverlierbare ,schtze1 ,quellen1 die immer flieen4 99 99 99 99 99 ,nach kaum drei ,jahren -- es waren bisher die rgsten -- ward die dritte ,auflage notwendig1 nach weiteren zweien die vierte6 ,das ,zeichen ist klein1 aber der ,schlu1 der daraus zu ziehen1 ist gro und stolz4 ,und nun zum viertenmal hinaus6 ,in fleiige ,hnde1 in ,stuben voll ,lern- und ,schaffenslust6 ,und das ,weggeleit ist die verstndnisvolle ,freundschaft1 die dem ,bchlein beschieden ist2 mge sie ihm erhalten bleiben6 ,wien1 im ,juni #aibb4 ,der ,verfasser4 ,inhalt4 ,vorwort ,seite #a4 ber das ,wesen der ,radierung #a #b4 ,vorbereitung zum ,arbeiten #f a7 ,die ,kupferplatte und ihre ,zurichtung #f b7 ber die ,bereitung des tzgrundes #h c7 ,das ,grundieren der ,kupferplatte #aa d7 ,das ,anrauchen #ae #c4 ,das eigentliche ,radieren #bj a7 ,von der ,wahl des ,motives #bj b7 ,das ,aufbringen der ,konturen #ba c7 ,die ,radiernadeln #bd d7 ber die ,fhrung der ,nadel #be #d4 ,der tzproze #bh a7 ,die ,bereitung des tzwassers #bh b7 ,die ,ausrstung der ,platte zum tzen #ca c7 ,die ,bereitung von tzwachs #cd d7 ,die erste tzung #ce e7 ,abgestuftes tzen 7,pinselfirnis7 #ch f7 ber verschiedene ,arbeitsprogramme #da g7 ,das ,reinigen der ,platte #dc #e4 ,das ,abdrucken von der ,platte #de a7 ber die ,bedeutung des ,handabdrucks #de b7 ,das ,druckpapier #df c7 ,die ,druckfarbe #dh d7 ,das ,einschwrzen der ,platte #ej e7 ,der ,abdruck #eb f7 ,das ,drucken auf maschinellem ,wege #eg #f4 ,retouche-,arbeiten #fb #g4 ber ,mierfolge #fh #h4 ,abschleifen der ,platte #gd #i4 ,strich und ,ton #gg #aj4 ,wege und ,ziele #hd #aa4 ,das fertige ,blatt #ib ,schluwort #id ,alphabetisches ,verzeichnis #ajj ,kunstbeilagen4 ,original-,radierungen von ,alois ,l4 ,seibold4 ,i4 ,christnacht ,titelbild ,,ii4 ,das ,gehlz ,s4 #dj_/da ,,iii4 ,alter ,winkel in ,olmtz1 ,wiedergabe eines mit dem ,beinstab gewonnenen ,plattenabzuges ,s4 #ef_/eg ,,iv4 ,motiv aus ,obersteiermark ,s4 #fj_/fa ,v4 ,bildnisstudie ,s4 #fh_/fi ,,vi4 ,karlskirche in ,wien ,s4 #hj_/ha ,,vii4 berfahrt ,s4 #hd_/he ,,viii4 ,pieta ,s4 #hh_/hi ,,ix4 ,im ,sturm ,s4 #ib_/ic ,x4 ,der heilige ,franziskus ,s4 #if_/ig #a4 ber das ,wesen der ,radierung4 ,es ist eine bekannte ,tatsache1 da ,kupfer von ,salpetersure aufgelst wird4 ,es geht mit ihr eine ,verbindung ein1 welche in ,wasser leicht lslich ist und dieses blaugrn frbt 7,kupfernitrat74 ,gleichzeitig steigt freiwerdendes ,stickoxyd in ,form von ,gasblschen auf4 7,giftige ,dmpfe67 7#c;,cu#h;,,hno#c #c;,cu7,,no#c7bd;,h#b,o#b,,no47 ,dieser chemische ,vorgang bildet die ,grundlage der ,radierung4 ,das ,kupfer kommt hierbei in ,form von ,platten in ,verwendung1 deren ,oberflche bis zur feinsten ,gltte geebnet ist4 ,diese feine ,oberflche erhlt nun einen dnnen surefesten berzug von eigens hierzu bereitetem ,firnis1 welcher die darunterliegende ,kupferflche vor ,zerstrung durch die ,salpetersure schtzt4 ,mittelst feiner ,stahlstifte von verschiedener ,form1 der sogenannten ,radiernadeln1 wird nun eine ,zeichnung in diesen ,firnis geritzt1 so da das ,kupfer an den betreffenden ,stellen frei zutage tritt4 ,etwaige ,schattengebungen werden in ,strichlagen ausgefhrt1 hnlich denen einer ,federzeichnung4 ,diese rein knstlerische ,ttigkeit nennt man das ,radieren2 nach ihr hat die ganze ,technik berhaupt ihren ,namen ,radierung erhalten4 ,wird diese ,zeichnung mit ,salpetersure behandelt1 so kann letztere ihre ,wirkung nur an jenen ,stellen ausben1 wo sie blankes ,kupfer findet2 es sind dies die ,striche1 welche die ,radiernadel in den ,firnisberzug gerissen hat4 ,diese ,striche haben in den meisten ,fllen das ,kupfer gar nicht geritzt1 sondern es nur blogelegt4 ,jetzt lst sich dieses unter der ,einwirkung der ,salpetersure auf1 und das ,niveau der blanken ,kupferplatte wird dadurch an diesen ,stellen vertieft2 da die ,einwirkung der ,sure aber kontinuierlich ist1 so wird diese ,vertiefung umso grer1 je lnger der chemische ,proze andauert4 ,diesen ,vorgang nennt man den tzproze oder die tzung4 ,beendet wird dieser ,proze dadurch1 da die ,platte durch krftiges ,abbrausen mit ,wasser von der letzten ,spur der ,sure befreit wird4 ,sobald die ,platte trocken ist1 wird der ,firnis mit ,terpentin heruntergewaschen4 ,die ,platte zeigt nun1 nachdem sie mit trockenen ,lappen gereinigt wurde1 wieder ihre blanke ,oberflche2 aus den ,strichen der ,zeichnung aber sind infolge der ,wirkung der ,sure feine ,rinnen geworden1 die sich1 wenn die ,platte gegen das ,licht gehalten wird1 dunkel von der glnzenden ,flche abheben4 ,diese ,rinnen nun sind weit verschieden von solchen1 welche in die ,platte mittelst einer ,nadel etwa eingeritzt oder eingraviert worden wren2 denn whrend die auf letzterem ,wege erzeugte ,furche infolge der glttenden ,wirkung der ,nadel eine dem entsprechend glatte ,innenflche zeigt1 bewirkt die tzung nicht nur eine ,vertiefung1 sondern was sehr wichtig ist fr die resultierende ,bildwirkung1 eine ,aufrauhung der vertieften ,rinne an ihren ,wandungen und ihrer ,bodenflche4 ,wird eine also behandelte ,kupferplatte mit ,kupferdruckschwrze eingerieben1 so fllen sich die vertieften ,striche mit ,farbe1 whrend diese ber das blank gebliebene ,kupfer hinweggleitet4 ,mit nicht allzuweichem1 reinem ,lappen kann sie von der ,platte abgewischt werden1 in den ,strichen sitzt sie fest4 ,also vorbereitet1 wird die ,platte mit einem ,blatt gefeuchteten ,papiers1 dem sogenannten ,kupferdruckpapier1 belegt2 auf dieses kommt noch ein ,filztuch4 ,platte1 ,papier und ,tuch werden nun zwischen zwei ,stahlwalzen#a unter groem ,drucke durchgezogen1 so da das feuchte ,papier mittelst des weichen ,auflagetuches in die mit ,farbe gefllten ,striche der ,platte gepret wird4 ,beim ,abziehen des ,druckpapieres haftet die ,farbe auf dem ,papier und trocknet nach einiger ,zeit darauf ein4 ,der ,druck ist fertig und zeigt die ganze ,zeichnung in tadelloser ,schrfe1 jedoch1 wie ja leicht einzusehen1 verkehrt1 ein ,umstand1 der beim ,entwerfen der ,zeichnung auf der ,platte bereits bercksichtigt werden mu1 wenn das beabsichtigte ,bild nicht in seitenverkehrter ,form aus dem ,druck hervorgehen soll4 #a ,in frherer ,zeit waren solche aus hartem ,holz in ,verwendung4 ,das von der ,platte gelieferte ,bild heit ,abzug1 ,druck oder zur ,spezifizierung der ,art1 in der es hergestellt wurde1 ,radierung4 ,das ganze ,verfahren gehrt zu der ,gattung des ,tiefdruckes1 eine ,bezeichnung fr alle diejenigen graphischen ,techniken1 bei deren ,ausbung die bilderzeugenden ,elemente 7,striche1 ,punkte und dergl47 in die ,arbeitsflche vertieft werden4 ,die maschinelle ,vorrichtung zur ,herstellung aller ,arten des ,tiefdruckes heit ,kupferdruckpresse1 das handwerkliche ,verfahren3 der ,kupferdruck4 ,den ,gegensatz dazu bildet der ,hochdruck4 ,obwohl er eigentlich in den ,rahmen dieser ,arbeit nicht gehrt1 so diene dessen ,beschreibung doch dazu1 das vorhin ,gesagte noch nher zu erklren4 ,bei dieser ,druckart bleiben die ,striche der ,zeichnung auf der ,platte erhaben1 whrend alles1 was wei bleiben soll1 unter das ,niveau der ,arbeitsflche bedeutend vertieft wird4 ,werden beim ,tiefdruck alle ,striche durch krftiges ,reiben mit ,druckfarbe gefllt1 so gengt beim ,hochdruck ein einmaliges ,andrcken des ,druckstockes auf ein ebenes ,farbkissen1 beziehungsweise ein bergehen desselben mit einer ,farbwalze1 um alle ,striche zu schwrzen4 ,beim ,drucken zeigt sich der ,unterschied zwischen ,tiefdruck und ,hochdruck wieder deutlich3 ,whrend beim ,tiefdruck das ,papier in die ,striche hineingepret werden mu1 bewirkt beim ,hochdruck ein einmaliges1 starkes ,andrcken des eingeschwrzten ,druckstockes das ,abfrben auf das ,papier und somit die ,bilderzeugung4 ,zur ersten ,gattung gehren3 der ,kupferstich1 der ,stahlstich in allen seinen ,abarten1 die ,radierung und andere ,verfahren1 die jedoch mit unserer ,aufgabe nichts zu tun haben1 da sie auf den ,mitteln der ,photographie beruhen 7,heliogravure7 und sich von knstlerischen ,fertigkeiten in den ,mitteln wesentlich unterscheiden4 7,zum ,hochdruck gehren der ,holzschnitt1 der ,linolschnitt1 der ,stempeldruck1 die ,zinkhochtzung1 ,autotypie -- ,zinkotypie -- u4 s4 w47#b4 #b ,allen ,lesern1 die sich auch dafr interessieren1 sei ,kampmann's ,die ,graphischen ,knste im ,verlage ,gschen auf das angelegentlichste empfohlen4 #b4 ,vorbereitung zum ,arbeiten4 a7 ,die ,kupferplatte und ihre ,zurichtung4 ,gleich hier will ich bemerken1 da es mir eine besondere liebe ,aufgabe ist1 den ,anfnger unmittelbar ins ,praktische der ,technik einzufhren und ihn mit allem theoretischen ,ballast1 soweit er nur immer entbehrlich und nicht zum ,verstndnis notwendig ist1 zu verschonen4 ,deshalb auch habe ich es vermieden1 mich in langen technologischen ,abhandlungen ber die einzelnen ,materialien zu ergehen1 denn bei den heutigen merkantilen ,verhltnissen ist es wirklich nicht schwer1 zu der einwandfreien ,reinheit und ,gte des vom ,handel ,gebotenen ,vertrauen zu haben4 ,nun zur ,sache63 ,als erste ,anschaffung fr den ,anfnger ist die ,kupferplatte anzusehen4 ,sie wird in greren ,metallhandlungen aus gewalzten ,kupferplatten geschnitten und ihr ,preis nach ihrem ,gewichte bestimmt4 ,um den ,anfnger gleich hier zu orientieren1 sei folgendes erwhnt3 #a4 ,die ,platte soll etwa #a--c mm dick sein4 #b4 ,ein handliches aber schon ansehnliches ,format ist #ac #ah cm4 ,dem ,anfnger ist dringend zu raten1 bei seinen ersten ,versuchen ber dieses ,ma nicht hinaus zu gehen1 da es ihm die grte ,bequemlichkeit bei allen folgenden ,hantierungen bietet4 ,bei erlangter ,sicherheit steigert sich von selbst das ,bedrfnis nach greren ,platten1 zumal ja die ,brauchbarkeit der ,arbeit fr grere ,auflage ohnehin nicht mit dem ersten ,versuch erreicht 7und auch gar nicht bezweckt7 wird4 #c4 ,das spezifische ,gewicht von gewalzten ,kupferplatten schwankt und betrgt ungefhr #hg--hi4 ,es dient zur ,vorausbestimmung des ,gewichtes der ,platte4 ,eine ,platte im ,format #ac #ah cm1 #c mm dick1 wiegt also3 #ac #ah #jc #hi #ajd --- #bcd #jc ---- #gjb #hi ---- #efaf #fcah ------ #fbdgh2 das sind also #fbdgh ,gramm4 ,der ,preis des ,kupfers schwankt stetig im ,handel4 ,nach obigen ,daten und ,kenntnis des ,kilopreises lt sich der ,preis der gewnschten rohen ,platte annhernd bestimmen4 ,diese ,platte wird nun einem geschickten ,kupferschmied oder noch besser einer ,plattieranstalt bergeben4 ,hier wird die ,platte gestreckt1 d4 h4 eben gehmmert4 ,die ,kanten werden nach der ,bildflche zu leicht abgeschrgt4 ,die ,neigung der ,schrge soll ungefhr #de betragen2 je dicker die ,platte ist1 desto flacher mu diese ,neigung sein1 damit die ,oberwalze beim ,drucken die ,platte leicht anlaufen kann2 auch wird dadurch die ,gefahr beseitigt1 da das ,drucktuch zwischen ,walze und steilkantiger ,platte zerschnitten wird4 ,die ,ecken knnen abgerundet werden4 ,diese ,schrge heit ,facette1 die ,arbeit3 das ,facettieren4 ,die ,bildflche soll den feinsten ,schliff -- frei von jeder ,spur eines ,ritzes -- zeigen1 vor allzu spiegelglatter ,polierung ist jedoch zu warnen1 da eine solche ,flche fr das sptere ,arbeiten zuweilen ,ursache von ,milichkeiten werden kann 7siehe ,mierfolge74 ,hat man die ,platte in diesem ,zustand1 so berzeuge man sich durch vorsichtiges ,auflegen derselben auf eine ,spiegelscheibe1 von ihrer wirklichen ,ebenheit4 ,man hebt sie an einer ,kante etwas und lt sie sachte zurckfallen2 ist die ,schlifflche eben1 dann wird dieses ,zurckfallen lautlos1 ohne ,klappern1 erfolgen4 ,um sie vor dem ,zerkratztwerden zu schtzen1 lege man in eine flache ,schachtel ein ,flanelltuch und auf dieses die ,platte mit der ,schlifflche nach unten4 ,man bekommt fertig hergerichtete ,platten in allen gangbaren ,formaten in greren ,mal- und ,zeichengerte-,handlungen2 vielleicht wird sich diese ,beschaffung aber etwas teurer stellen4 b7 ber die ,bereitung des tzgrundes4 ,obwohl es viele erprobte ,rezepte fr die ,bereitung dieses wichtigen ,materials gibt1 will ich dennoch von ihrer ,anfhrung absehen1 um nicht durch verschiedene ,mischungsverhltnisse eine ,unsicherheit hervorzurufen1 denn3 wozu den ,anfnger der ,pein der ,wahl zu berlassen1 wenn ein erprobtes ,rezept ihm gutes ,gelingen gewhrleistet6 ,der tzgrund mu folgende ,eigenschaften besitzen3 #a4 dauernde ,festigkeit gegenber verdnnten ,suren2 #b4 leichte ,schmelzbarkeit2 #c4 festes ,haften an der ,metallflche2 #d4 ,geschmeidigkeit3 die ,nadel darf den ,firnis nicht zersplittern1 sondern ihn nur glatt durchschneiden4 ,die erste ,eigenschaft wird ihm besonders durch ,asphalt1 die zweite durch ,bienenwachs1 die dritte durch ,mastix1 die vierte durch ganz homogenes ,gefge des ,gemisches4 ,dieses wird nach folgendem ,rezept bereitet3 weies ,wachs #c ,mastix #b ,gewichtsteile4 echter ,syrischer ,asphalt #d ,je mehr ,asphalt in der ,mischung ist1 desto hrter und wiederstandsfhiger wird der tzgrund1 aber auch desto undurchsichtiger4 ,deshalb setzt man dort1 wo man auf dessen ,durchsichtigkeit ,gewicht legt1 noch etwas ,kolophonium zu4 7,in unserem ,rezept etwa #b ,gewichtsteile47 ,zur ,mischung sind zwei ,gefe erforderlich1 welche ja nicht zu klein gewhlt werden drfen4 ,zwei emaillierte ,blechtpfe leisten recht gute ,dienste4 ,das ,schmelzen geschieht auf dem ,kchenherde1 jedoch hbsch abseits1 damit ohne ,gefahr gearbeitet werden kann4 ,eine ,zange oder ein feuchtes ,tuch liegt bereit zum ,anfassen der heien ,tpfe4 ,die runden ,krnchen des ,mastix werden mit dem zerstoenen ,kolophonium zuerst geschmolzen2 erst dann wird das ,bienenwachs ,stckchen fr ,stckchen zugesetzt4 ,fortwhrendes ,umrhren mit einem ,blechlffel oder dergl4 bewirkt die vollkommene ,mischung4 ,man darf den ,topf auch nicht aus den ,augen lassen und mu bei etwa beginnendem ,rauchen das ,gemisch sofort von der ,hitze wegrcken4 ,das ,rauchen ist brigens schon ein bedenkliches ,zeichen von berhitzung und soll durch wachsame ,behandlung berhaupt vermieden werden4 ,diese ,masse lt man nun bei etwa #ajj ,celsius abseits stehen und schmilzt im zweiten ,gef den ebenfalls klein gestoenen ,asphalt bis zu leichtem ,flu4 ,unter groer ,vorsicht und stetem ,umrhren giet man das ,gemisch in einigen ,abstzen in den bereits vom ,feuer weggezogenen ,asphalt und erhlt das ,ganze bei sehr miger ,hitze noch etwa #e bis #aj ,minuten in ,flu1 damit die gewnschte ,homogenitt der ,masse ganz sicher erreicht werde4 ,hierauf giet man die flssige ,masse in ein groes ,gef mit reinem kalten ,wasser2 hier erstarrt sie sofort zu unregelmigen ,klumpen4 ,in lauwarmem ,wasser lassen sich diese wie ,teig kneten und die ,finger fhlen leicht jedes ,kntchen oder ,krnchen1 welches sich vielleicht noch in der ,masse befindet2 alle diese ,verunreinigungen mssen aus der ,masse entfernt werden2 dann werden aus dem also gereinigten tzgrund ,walzen oder ,kugeln geformt und erkalten gelassen4 ,dieser ,vorrat wird zweckmig in einfachen lnglichen ,blechbchsen aufbewahrt1 wie man sie mit diversen ,pulvern oder dergl4 in den ,geschften als ,verpackung bekommt4 ,man hte sich die ,masse trocken1 also auer ,wasser zu lange zu kneten1 da sie sonst an der ,hand festklebt und diese nur durch energisches ,reiben mit ,terpentin wieder rein gemacht werden kann4 c7 ,das ,grundieren der ,kupferplatte4 ,die ,platte1 wie wir sie in ,hnden haben1 ist zur ,aufnahme des tzgrundes noch nicht geeignet1 da sie noch einen ,hauch von ,fett besitzt1 welcher den innigen ,kontakt zwischen ,kupfer und ,firnis nicht zulassen wrde2 gieen wir auf unsre ,platte ,wasser auf1 so sehen wir1 da es wie ,quecksilber in ,kugeln abfliet1 ein ,zeichen1 da sich noch ein ,fetthauch auf der ,platte befindet4 ,um diesen zu entfernen1 bereiten wir in einer ,schale einen ,brei von feiner ,schlemmkreide oder weiem ,ton mit ,wasser4 ,dieser dicke ,brei wird mit einem ,leinwandbausch auf der ,platte tchtig aufgerieben und bei einiger ,hitze rasch getrocknet4 ,ist dieser ,anstrich trocken geworden1 so wird er mit einem ganz trockenen1 frischgewaschenen ,leinwandlappen von der ,platte abgerieben4 ,die ,schlemmkreide hat alles ,fett aufgesaugt und die ,platte ist jetzt zum ,grundieren bereit4 ,diese ,prozedur ist notwendig1 da ihre ,unterlassung spter ein ,abblttern des ,firnisses leicht zur ,folge haben knnte4 7,siehe ber ,mierfolge ,nr4 #h1 ,ursache b74 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,rost aus starkem ,draht ohne berkreuzungen1 damit die ,platte flach darauf liegen kann4 ,es handelt sich nun darum1 den tzgrund in feiner ,schicht auf die ,platte zu bringen4 ,man nennt diesen ,vorgang das ,aufbringen des tzgrundes2 er wird damit eingeleitet1 da die ,platte gleichmig und gelinde ber einer ,spiritus- oder ,gasflamme erhitzt wird4 ,zum bequemen ,halten der ,platte dient eine ,beizange oder eine ,feilklobe1 welche man in die ,platte festschrauben kann4 ,gegen das ,zerkratzen des ,kupfers schtzt eine zwischen den ,angriffsstellen angebrachte ,einlage von mehrfach gefaltetem ,filtrierpapier oder dickem1 weichem ,leder4 ,man kann sich auch aus sehr starkem ,draht einen ,rost mit ,handhabe machen lassen 7,abb4 #a74 ,die ,kupferplatte wird -- ,schliff nach oben -- darauf gelegt und so ber die ,flamme gehalten4 ,um eine gleichmige ,erhitzung der ,kupferplatte zu bewirken1 bewege man sie ber der ,flamme hin und her4 ,wenn das helle ,rosa des ,kupfers zu dunkeln beginnt1 ist die ,platte reichlich erhitzt2 lnger darf man nicht warten1 denn das bald eintretende ,farbenspiel von ,orange1 ,karminrot bis ,violett und ,blau wre ein ,zeichen von berhitzung und ist unbedingt zu vermeiden4 ,bei kleineren ,platten erzielt man eine ausreichende ,erhitzung1 wenn man sie etwa #e cm ber den ,zylinder einer brennenden ,lampe hlt4 ,jetzt wird die ,platte rasch auf ein sehr reines ,brett gelegt 7,schlifflche oben7 und mit der ,asphaltmasse erst vorsichtig am ,rande hin gestrichen2 sie schmilzt sofort1 darf aber ja nicht zu rauchen oder gar zu zischen beginnen1 das wre ein sicheres ,zeichen von berhitzung6 ,in einem solchen ,falle mu ein ,sinken der ,hitze abgewartet werden4 ,ist alles in ,ordnung1 so wird mit der ,masse ber die ,mitte der ,platte hingestrichen1 jedoch nicht zu reichlich1 ein vollkommenes ,bestreichen der ,platte mit tzgrund ist nicht notwendig2 man streicht etwa die beiden ,diagonalen auf und bei groen ,platten eventuell noch zwischen ihnen ein paar ,striche4 ,der geschmolzene tzgrund wird nun mit der ,grundierwalze 7,abb4 #b7 auf der ganzen ,flche ausgewalzt1 bis er wie eine dnne durchscheinende ,haut auf dem ,kupfer in gleichmiger ,feinheit erscheint4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,grundierwalze4 ,die ,grundierwalze besteht aus einem ,holzzylinder von etwa #e cm ,lnge und #c cm ,durchmesser1 welcher mit dnnem1 glattem ,leder derart berzogen ist1 da die ,naht unmerklich ist 7,taschnerarbeit74 ,denselben ,zweck erfllt auch ,goldschlgerhutchen1 doch ist ,leder unbedingt vorzuziehen4 ,diese ,walze erhlt eine ,handhabe1 in welcher sie um ihre ,achse uerst leicht drehbar sein mu4 ,dabei ist darauf zu achten1 da die ,schraubenkpfe ,a und ,b die ,walze daran verhindern mssen1 mit der ,gabel in ,berhrung zu kommen1 weil sie sonst stecken bliebe1 wenn etwas tzgrund ber die ,walzenkanten tritt4 ,deshalb mu berhaupt auch ein gengender ,raum beiderseits zwischen ,walze und ,gabel frei bleiben4 ,man erhlt ,grundierwalzen auch gebrauchsfertig zu kaufen4 7,groe ,platten erfordern selbstverstndlich auch groe ,grundierwalzen47 ,ist die ,walze neu1 so tut man gut daran1 sie erst auf irgend einem heien ,blech mit tzgrund einzuwalzen und dann erst auf der ,platte zu verwenden4 ,der auf der ,walze stets haftende tzgrund wird nie davon entfernt1 bei kleineren ,platten gengt dieser oft allein zum ,grundieren4 ,gleich nach dem ,gebrauch darf die ,walze nicht weggelegt werden1 da sie infolge des noch klebrigen tzgrundes berall haften und ,staub und dergl4 an ihr hngen bliebe2 man legt die ,handhabe auf einen ,gegenstand so1 da die ,walze frei in der ,luft bleibt4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,,abcd ,kupferplatte4 d7 ,das ,anrauchen4 ,die ,platte ist nun bereits vor ,einwirkung der ,sure geschtzt4 ,der ,metallglanz des ,kupfers schimmert jedoch noch durch und wrde den ,augen des ,radierers beim ,arbeiten sehr unangenehm1 ja unertrglich werden4 ,zur ,abhilfe dessen wird die noch warme ,platte mittelst einer ,wachsfackel angerut4 ,auf das ,brett1 auf dem sie liegt1 wird sie mit starken ,reingeln 7#b an jeder ,ecke7 befestigt1 jedoch nicht in der ,mitte des ,brettes1 sondern an einem ,ende4 7,abb4 #c74 ,das ,brett wird nun derart auf einen ,kasten oder auf ein sonstiges hohes ,mbelstck gelegt1 da die ,platte nach unten kommt und frei in die ,luft ragt2 ein schwerer ,gegenstand verhindert das ,herunterfallen des ,brettes 7,abb4 #d74 ,man kann auch in den ,kasten oben einen ,haken einschrauben2 dann schiebt man das ,brett bei ,bedarf einfach darunter1 ohne es erst beschweren zu mssen4 ,aus drei oder vier ,wachsstockstrngen wird nun eine ,fackel gedreht und diese angezndet4 ,sie beginnt zu ruen und wird unter der ,platte in entsprechender ,entfernung hin- und hergefhrt wie ein ,anstreichpinsel4 ,dabei sind folgende ,vorsichtsmaregeln zu treffen3 #a4 ,die ,luft im ,zimmer mu absolut ruhig sein4 ,zugluft1 ,herumgehen anderer ,personen in der ,nhe der ,fackel1 ,trenffnen oder -,schlieen ist unbedingt zu vermeiden1 weil man der ,rauchsule dann nicht die gewnschte ,richtung geben kann4 #b4 ,nur der ,ru1 nicht aber die ,flamme darf die ,platte berhren4 #c4 ,an einer ,stelle darf nicht lange verweilt werden4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,anrauchen der grundierten ,kupferplatte4 ,bald wird man bemerken1 da die ,platte ihren roten ,glanz verliert und sich schwrzt4 ,ist dies an allen ,stellen erfolgt1 so ist die ,arbeit vollendet4 ,sie erfordert viel ,geduld und bung4 ,legt man das ,brett mit der ,platte auf den ,tisch1 so sieht man auf ihr einen braunschwarzen1 matt glnzenden und undurchsichtigen ,ton1 auf dem das ,arbeiten sehr angenehm ist4 ,bei richtigem ,vorgang des ,anrauchens darf dieser berzug nach dem ,erkalten nicht im ,geringsten abfrben1 das wre ein ,zeichen1 da zuviel gerut wurde4 ,die ,flamme der ,fackel bringt nmlich den tzgrund neuerdings zum ,schmelzen2 der ,ru wird durch den weichen ,firnis in beschrnkter ,menge gebunden4 ,matte1 berrute ,stellen lassen sich vom ,firnis mit einem sehr weichen ,lappen abwischen2 das darf selbstverstndlich nur auf gnzlich erkalteter ,platte geschehen1 da die ,firnisschicht im warmen ,zustand sehr leicht verletzlich ist4 ,milingt irgend etwas in einer dieser ,arbeitsphasen1 so heit es die ,platte mit ,terpentin abwaschen1 entfetten und mit ,grundieren und ,rauchen von neuem beginnen1 was wohl kaum einem ,anfnger erspart bleiben drfte1 da hier bung die ,hauptsache ist2 also nicht den ,mut verlieren6 ,es wird oft geraten1 dem tzgrund eine undurchsichtige und dabei surefeste ,substanz 7zum ,beispiel ,graphitpulver7 beizumengen1 damit das ,anrauchen erspart bleibe4 ,dagegen mchte ich einwenden1 da eine gleichmige ,mischung dieser zwei ,stoffe schwer mglich ist4 ,und wenn auch1 -- die ,graphitstubchen rauben dem tzgrund seine ,geschmeidigkeit1 denn diese ,krnchen werden von der ,nadel aus dem tzgrund gerissen und verursachen einen ruppigen ,strich1 auch wenn man noch so feines ,graphitpulver verwendete4 ,eine starke ,lupe wird den ,unterschied der ,probestriche auf den beiden tzgrnden deutlich zeigen4 brigens ist auch die ,dichtheit des berzuges durch solche ,beimengungen in ,frage gestellt4 ,die vollkommen kalte ,platte wird wieder in die frher erwhnte ,schachtel mit ,flanellboden gelegt1 falls sie nicht gleich in ,verwendung genommen wird4 ,es ist noch zu beachten1 da der tzgrund in dnner ,schichte nicht unbegrenzt lange seine ,festigkeit gegen ,sure bewahrt2 er beginnt unter dem ,einflu der ,atmosphre allmhlich zu verwittern4 ,deshalb ist es angezeigt1 die ,platte erst kurz vor der ,inangriffnahme der ,arbeit zu grundieren und auch whrend derselben keine allzugroen 7wochenlangen7 ,pausen eintreten zu lassen4 ,ist der tzgrund nicht gar zu alt auf der ,platte1 so kann man ihn dadurch regenerieren1 da man die ,platte von unten her gelinde erhitzt4 ,dieses neuerliche ,anschmelzen macht ihn wieder gebrauchsfhig und erspart das neuerliche ,grundieren4 ,da man diese ,prozedur bei einer bereits angefangenen ,arbeit nicht unternehmen darf1 ist selbstverstndlich2 der geschmolzene tzgrund wrde ja die bereits radierten ,striche wieder schlieen4 #c4 ,das eigentliche ,radieren4 a7 ,von der ,wahl des ,motives4 ,fr den ,anfnger ist es keine leichte ,sache1 einen geeigneten ,stoff fr seine ersten ,versuche zu whlen2 deshalb wollen wir bei dieser ,frage etwas verweilen4 ,vor allem ,andern mu betont werden1 da die ,radierung sich auf den ,strich aufbaut2 ,tonqualitten knnen erst bei einiger bung angestrebt werden und erfordern schon eine weitergehende ,schulung und ,erfahrung4 ,das ,dankbarste fr den ,anfnger ist die ,landschaft4 ,das ,motiv sei einfach und zeige krftige ,kontraste4 ,je mchtiger und ausdrucksvoller die ,formen1 je geschlossener die darin vorkommenden ,flchen1 desto besser fr die ersten ,versuche4 ,eines sei dem ,anfnger dringend ans ,herz gelegt3 ,nur ja keine ,photographie kopieren wollen6 ,bald nach den ersten ,strichen wrde ,ratlosigkeit und ,entmutigung eintreten und dem ,lernenden die ,freude an der ,arbeit vergllen4 ,gewi hat jeder meiner lieben ,lernbegierigen genug flotte ,federskizzen oder ,kreidezeichnungen von selbst geschauten ,landschaften in seiner ,mappe1 sie sind recht dankbare ,vorlagen fr unsre ersten ,arbeiten und drften in den wenigsten ,fllen erhebliche ,schwierigkeiten bereiten4 ,wir wollen ja zunchst einmal blo mit ,nadel und tzwasser recht vertraut werden und beabsichtigen keine ,bilder zu schaffen1 denen man das mhevolle und angestrengte ,arbeiten schon beim ersten ,blick anmerkt4 ,dafr aber fhrt vieles ,radieren1 ,abwechslung in den ,vorlagen zur ,tchtigkeit4 b7 ,das ,aufbringen der ,konturen4 ,wenn wir auch nicht daran denken1 unsere ,kunstweise zu ,kopierzwecken herabzuwrdigen1 so geschieht das ,entwerfen der ersten ,anlage doch selten auf der grundierten ,platte4 ,eine ,studie in ,feder oder ,kreide ist meistens ,vorlage fr die ,arbeit und ihre ,hauptumrisse werden auf den tzgrund mittelst ,pause bertragen4 ,mit mittelweichem ,bleistift wird sie auf starkem ,pauspapier hergestellt4 ,ein ,stck weies1 dnnes ,schreibpapier wird auf eine harte1 glatte ,unterlage gelegt und mit weichem ,fettrtel 7oder ,schneiderkreide7 gleichmig bergangen2 nach vollendeter ,arbeit wird das berschssige1 noch am ,papier liegende ,rtelpulver abgestaubt1 denn es wrde sich beim ,aufbringen der ,zeichnung auf die ,platte unangenehm bemerkbar machen4 berdies reibt man das aufgestrichene ,pulver mit dem ,handballen fest an's ,papier4 ,die ,kupferplatte wird zunchst auf einem ,brett mit ,ngeln befestigt4 ,darber wird die gepauste ,zeichnung1 ,bildseite nach unten1 gelegt1 ihre ,lage auf der ,platte genau eingestellt und mit ,reingeln an einer ,seite befestigt1 damit man beim ,pausen immer nachsehen kann4 ,das ,rtelpapier wird dann zwischen ,platte und ,pause1 bestrichene ,seite nach unten1 eingeschoben2 es braucht ja in seiner ,lage nicht genau fixiert zu werden4 ,mit einem mittelharten ,bleistift1 einem ,holz- oder ,beingriffel erfolgt nun das ,aufpausen der ,konturen auf den tzgrund4 ,sie sind nach vollendeter ,arbeit licht auf dunklem ,grund sichtbar4 ,das bestrichene ,papier lt auf dem tzgrund einen mehr oder weniger dichten ,schleier von ,farbenpulver zurck1 der die gepauste ,zeichnung undeutlich macht4 ,dieser ,schleier lt sich mit einem sehr weichen ,lappen1 einem ,stckchen ,flanell oder ,watte leicht wegwischen1 die ,zeichnung hlt fest am tzgrund und tritt dann ganz klar zutage4 ,braucht man die ,vorlage nicht zu schonen1 so kann das ,pauspapier erspart werden4 ,man zeichnet dann die ,konturen auf deren ,rckseite durchs ,fenster nach4 ,auch auf ,gelatinefolien1 dnnen glasklaren ,gelatineblttern1 kann die ,pause hergestellt werden4 ,hier werden die ,konturen nicht gezeichnet1 sondern mit scharfer ,radiernadel eingeritzt4 ,diese geritzte ,zeichnung wird dann mit ,rtelpulver eingerieben und blankgewischt4 ,sodann legt man sie -- ,bildseite nach unten -- auf die grundierte ,platte1 legt zhes graphitiertes ,papier darauf und reibt mit dem ,beinstab krftig 7,abb4 #ac71 oder lt ,platte mit ,pause und ,papier durch die ,walzen gehen bei schwach gestellter ,spannung4 ,das ,resultat dieses ,verfahrens unterscheidet sich von dem des erstbeschriebenen ,vorgangs nur durch seine ,kostspieligkeit4 ,wer radieren will1 mu eben ein kundiger ,zeichner sein1 und dem wird das ,pausen gewi keine ,schwierigkeit bereiten4 ,gelatinepausen zeichnen sich allerdings durch auerordentliche ,genauigkeit aus und sind dann notwendig1 wenn eine sehr komplizierte ,zeichnung mit grter ,przision bertragen werden soll4 7,faksimilie1 ,landkarten und dergl47 ,man kann eine ,zeichnung auch direkt auf die ,platte bertragen und zwar wie folgt3 ,man stellt das ,bild -- ohne viel ,detail -- auf glattem ,naturpapier mit schwarzer und weier ,kreide her2 dabei zeichne man alles sehr krftig und przis1 vermeide jede ,verschwommenheit und sehe auf klare ,linienfhrung4 ,mit einem ,gemisch von arabischem ,gummi und etwas ,seife reibt man die grundierte ,platte ein und beeilt sich1 auf diese noch feuchte ,emulsion die soeben beschriebene ,zeichnung -- ,bildseite nach unten -- draufzulegen4 ,sofort wird damit begonnen1 die ,rckseite der ,zeichnung mit dem ,beinstab 7,abb4 #ac7 zu reiben4 ,dieser ,vorgang liefert auf dem tzgrund ein sehr przises ,spiegelbild unserer ,vorlage2 man kann daran ohne weiteres mit dem ,radieren beginnen4 ,bei reiner ,linienzeichnung schummert man das ,naturpapier vorerst ganz mit weier ,kreide an und zeichnet mit schwarzer ,fettkreide auf diesen weilichen ,grund4 ,die ,seifen-,gummischicht mu sehr dnn1 gleichsam wie ein ,hauch auf der ,platte sein4 c7 ,die ,radiernadeln4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,die ,radiernadel 7,lngsschnitt47 ,das wichtigste ,werkzeug zur ,ausfhrung des knstlerischen ,teiles der ,radierung ist die ,radiernadel4 ,sie mu aus gutem ,stahl und darf nicht so dnn sein1 da sie sich bei schwachem ,aufdrcken schon biegen lt4 ,unbestritten vorzgliche ,dienste leisten ,nhnadeln von mittlerer ,strke4 ,sie sind so hart1 da sie eher brechen als sich biegen und schneiden gegebenenfalls auch ins ,kupfer sehr gut ein4 ,zwei solche ,nadeln1 eine feinere und eine strkere1 gengen fr den ,anfang vollkommen4 ,sie werden in ,hefte aus hartem ,holz gefat1 soda nur ihre ,spitzen aus demselben hervorsehen4 ,eine solche ,radiernadel hat dann das ,aussehen eines feingespitzten ,bleistiftes1 dessen ,dicke das ,heft auch nicht bertreffen soll4 7,abb4 #e47 ,wichtig ist1 da die ,nadel fest und ohne zu wackeln oder zu federn im ,holze sitze4 ,die ,brauchbarkeit der ,spitze prft man1 indem man auf einer anderen ,kupferplatte 7ein ,abfall von ,kupferblech gengt zum ,probieren von ,nadel und tzwasser7 krumme ,linien nach allen ,richtungen hin zeichnet2 gelingt dies1 ohne da die ,nadel stecken bleibt oder scharrt1 so ist dieselbe zur ,arbeit brauchbar2 im andern ,falle mu die ,nadel erst durch ,wetzen auf glattem ,holz1 ,leder oder ,pappe dahin gebracht werden4 ,in ,fachgeschften erhlt man ,radiernadeln gebrauchsfertig zu kaufen4 d7 ber die ,fhrung der ,nadel4 ,fr den ,anfnger ist es ratsam1 bei seinen ,erstlingsarbeiten sich blo einer ,nadel zu bedienen4 ,diese sei nicht allzu dnn1 damit die ,strichfhrung nicht kleinlich und zaghaft werde4 ,man kann mit der ,durchzeichnung der ,umrisse beginnen1 damit sie nicht durch ,verwischen verloren gehen4 ,ein leichter ,druck der steilgehaltenen ,nadel wird den tzgrund sicher bis zur ,blolegung des ,kupfers durchschneiden2 mehr soll auch gar nicht angestrebt werden1 also nicht gravieren wollen1 das ,vertiefen der ,striche besorgt schon die ,sure6 ,man vermeide es1 die ,hand auf den tzgrund zu legen1 da sie ihn erwrmen und verwischen wrde4 ,man lege ein ,stck ,pauspapier unter die ,hand4 ,von den ,konturen geht man dann allmhlich zu ,strichlagen ber4 ,hier ist ,vorsicht geboten4 ,die radierte ,zeichnung gibt dem ,auge des unerfahrenen ,radierers fast gar keine ,anhaltspunkte zur ,abschtzung der im angestrebten ,bilde beabsichtigten ,dunkelheit des ,tons4 ,der ,anfnger ist leicht verleitet1 mit allzu groer ,kraft in die ,schattenpartien hineinzuarbeiten1 aus dem ,radieren wird ein ,gravieren1 die offene ,strichlage geht verloren und mit ihr die ,aussicht auf einen guten ,abdruck4 ,nicht umsonst mchte ich mich bei diesem wichtigen ,absatz lnger aufhalten1 denn hier sind die ersten ernsteren ,gefahren zu bestehen1 hier ist die ,quelle so manches ,mierfolges zu suchen4 ,der ,anfnger bedenke ,folgendes3 ,druckfarbe kann nur in einer schmalen ,vertiefung sitzen bleiben1 von wo sie mit der ,hand oder dem ,wischballen nicht herausgewischt werden kann4 ,wird also infolge zu dichter und gekreuzter ,strichlagen eine ganze ,flche vom tzgrund befreit1 so frit die ,sure an dieser ,stelle nicht voneinander getrennte1 vertiefte ,furchen1 sondern eine ,grube ein1 der ,form der ,flche entsprechend4 ,der ,boden dieser ,grube ist aber nicht fhig1 ,farbe an sich zu halten1 dieselbe wird beim ,abziehen der ,platte einfach weggewischt4 ,ein ,abzug von dieser ,platte zeigt dann an der betreffenden ,stelle einen schmutzigen1 flauen ,fleck und die ,arbeit ist verdorben4 ,die ,strichlagen mssen also offen gehalten bleiben1 d4 h4 es mu dafr gesorgt werden1 da zwischen den ,strichen auch gengend breit der tzgrund bleibt2 denn ,erfahrung ist1 da die ,sure nicht nur nach der ,tiefe1 sondern selbstredend auch seitlich tzt2 die ,folge davon ist ein ,breiterwerden des radierten ,strichs4 ,es ist nun einleuchtend1 da zwei allzu nahestehende ,striche auf diese ,art ihren ,steg 7das ist die vom tzgrund geschtzte ,flche zwischen beiden7 verlieren knnen2 man nennt diese ,erscheinung das ,unterfressenwerden der ,stege4 ,solche ,stellen bilden im ,abdrucke unerfreuliche ,flecke 7sogenannte ,nester74 ,will der ,anfnger schon jetzt an besonders zart zu gebenden ,stellen eine feinere ,radiernadel neben der strkeren mit verwenden1 so ist dagegen nichts einzuwenden4 ,nur darf nicht ,zartheit mit ,helligkeit verwechselt werden4 ,die ,zartheit hngt von der ,feinheit der ,nadel ab1 die ,tonverschiedenheiten aber fast ausschlielich von der verschiedenen tiefen tzung4 ,ein haardnner ,strich kann infolge tiefer tzung im ,bilde sehr dunkel sein1 hingegen aber ein mit grober ,nadel erzeugter infolge schwacher tzung ganz hell und duftig kommen4 ,diese ,wechselbeziehungen zwischen ,nadel und tzwasser bestimmen den ,charakter des resultierenden ,bildes1 und schon bei der ,anlage der ersten ,strichlagen mu der ,radierer sein ,endziel klar vor ,augen haben1 wenn es ihm mit der ,erreichung seiner knstlerischen ,endabsicht ernst ist und er den ,erfolg seiner ,mhen nicht dem blinden ,zufall berlassen will mit einem leichtsinnigen ,wird's wie's wird6 ,denn darin liegt ja der ,genu1 die ,freude an dieser edlen ,technik1 da sie alle knstlerischen ,intellekte vereint2 ,geschmack in der ,form1 in der ,raumverteilung und in der ,verteilung der ,tonqualitten1 diese vereint mit den nun erst zu erwerbenden technischen ,erfahrungen fhren dann zur ,meisterschaft4 #d4 ,der tzproze4 a7 ,die ,bereitung des tzwassers4 ,es gibt viele gute ,rezepte zur ,bereitung von tzwssern1 doch will ich auch hier meinem ,vorsatz treu bleiben und einfach nur ein1 allerdings wohlerprobtes1 ,rezept anfhren1 mit dem der ,anfnger1 wie auch der ,fortgeschrittene fr alle ,flle auskommen wird4 ,den ,hauptbestandteil des tzwassers bildet die ,salpetersure4 ,sie ist in jeder feineren ,drogerie in einwandfreier ,reinheit erhltlich und gewhnlich #dj -- seltener #db -- prozentig4 ,diese konzentrierte 7rauchende7 ,salpetersure sowie auch das aus ihr bereitete tzwasser mu unbedingt in ,flaschen mit eingeschliffenem ,glasstpsel 7sogenannten ,sureflaschen7 aufbewahrt werden4 ,aufschriften mit ,vermerk des ,prozentgehaltes des ,flascheninhalts sind zum bequemen1 sicheren ,arbeiten sehr wnschenswert4 ,eine in ,kubikzentimeter eingeteilte zylindrische ,glasmensur dient zu den verschiedenen ,messungen1 welche zum richtigen ,mischen notwendig sind4 ,einen zweiten ,bestandteil bildet chlorsaures ,kali2 zum ,lsen beider dient abgekochtes oder destilliertes kaltes ,wasser4 ,das tzwasser soll nicht mehr als #ag bis #ah ,salpetersure enthalten2 ein blankes ,kupferblech 7unsere ,probeplatte7 darf bei ,berhrung mit der ,lsung nicht sofort aufschumen1 sondern soll sich bei mittlerer ,zimmertemperatur nach etwa #cj bis #fj ,sekunden langsam mit ,blschen belegen4 ,recht bequem ist folgender ,vorgang3 ,in #ajj cm reinem 7destill47 ,wasser werden #b ,gramm chlorsaures ,kali vollstndig gelst4 ,in diese ,lsung giet man sehr langsam nach und nach im ganzen #ajj cm konzentrierte ,sure4 ,hierbei tritt eine ,erwrmung des ,gemisches ein4 ,nach dessen ,erkalten schttelt man bei geschlossener ,flasche tchtig um1 damit eine recht gleichmige ,mischung erfolgt4 7,die ,sure ist schwerer als ,wasser und sinkt vor der gnzlichen ,lsung darin unter47 ,diese ,lsung ist jetzt 7genau kennt der ,hndler den ,prozentgehalt seiner ,sure meistens nicht1 und die ,anschaffung eines ,arometers ist durchaus nicht notwendig7 ungefhr #bjprozentig1 also wahrscheinlich zu stark4 ,wir gieen nun in die ,glasmensur genau #aj cm unseres tzwassers und heben mittelst eines ,glasrhrchens einen ,tropfen tzwasser daraus auf die blank gescheuerte und entfettete ,probeplatte4 ,erfolgt nun die ,blasenbildung zu bald und zu heftig1 dann ist das tzwasser zu stark4 ,wir gieen nun etwa #a cm 7destill47 ,wasser in die ,mensur nach1 mssen aber vorerst die ,probe wieder mit dem zu prfenden tzwasser auf #aj cm ergnzen4 ,eine zweite ,probe auf ,kupfer an einer andern ,stelle wird schon ein ,abnehmen der ,energie bekunden4 ,dies setzt man fort1 bis die ,flssigkeit in der ,mensur den gewnschten ,grad erreicht hat4 ,wre dies z4 ,b4 nach ,zugieen des #c4 cm erfolgt1 so heit das3 #c cm ,wasser zu #aj cm ,lsung gibt den gewnschten ,grad oder3 #c ,zehntel vom ,volumen des tzwassers mu noch ,wasser zugegossen werden4 ,hat man nun #bjj cm ,lsung angesetzt1 so bedarf sie noch #fj cm ,wasser1 um den erwnschten ,grad zu erreichen4 ,derselbe ,vorgang1 nur entsprechend verndert1 ist auch angezeigt1 wenn man ein zu schwach geratenes tzwasser1 bei dem es fast gar nicht zu ,blasen kommen will1 durch ,zugieen von konzentrierter ,sure verstrken will4 ,statt der ,probeplatte kann man sich auch eines blanken ,probestreifens aus ,kupferblech bedienen4 ,man senkt ihn in die mit dem fraglichen tzwasser gefllte ,mensur4 ,das chlorsaure ,kali ist zur ,bereitung des tzwassers nicht unumgnglich notwendig1 jedoch als ,zusatz sehr anzuempfehlen1 da das ,arbeiten mit einem solchen tzwasser infolge der ausgleichenden ,wirkung dieser ,substanz sehr angenehm und der tzeffekt viel harmonischer ist4 ,die ,konzentration des tzwassers hat auf den ,charakter der tzung erheblichen ,einflu1 was bei ,arbeiten ernsterer ,art bercksichtigt werden mu4 ,fr besonders tiefe sammetartige ,tne erhhen wir den ,suregehalt1 soweit dies mit ,rcksicht auf die ,widerstandsfhigkeit des tzgrundes zulssig erscheint4 ,zarte und duftige ,partien bedrfen hinwiederum eines stark verdnnten tzwassers2 selbstverstndlich mu mit grerem ,prozentgehalt die tzdauer bedeutend verkrzt werden1 wie sie bei dnnerem ,agens entsprechend verlngert werden mu4 ,da ,salpetersure sowie auch ihre ,lsungen fr ,stoffe und dergl4 sehr verderblich werden knnen1 da die ,hnde vor ,berhrung mit ihr sorgfltig zu hten1 im andern ,falle aber durch sofortiges grndliches ,waschen vor schmerzhaften ,vertzungen zu retten sind1 ist wohl allbekannt4 ,fllt ein ,tropfen ,sure auf ein ,tuch1 so kann unverzgliches bergieen oder reichliches ,betupfen mit gesttigter ,sodalsung 7,waschsoda7 unter sonst gnstigen ,umstnden vor ,schaden bewahren4 b7 ,die ,ausrstung der ,platte zum tzen4 ,es handelt sich nun darum1 die radierte ,platte fr die tzung derart auszursten1 da zuverlssig nur die ,zeichnung der ,wirkung der ,sure ausgesetzt werde1 alles brige1 bloliegende ,kupfer aber1 namentlich die ,rckseite davor geschtzt sei4 ,der ,mittel hierzu gibt es einige1 sie seien hier der ,vollstndigkeit wegen alle behandelt4 #a4 ,das lteste ,verfahren1 von vielen ,meistern noch heute angewendet1 besteht darin1 da man um die ,zeichnung herum auf der ,platte einen etwa daumenbreiten ,damm aus tzwachs aufmodelliert1 welcher mit der ,platte zusammen eine ,art rechteckiger ,schale bildet1 in der das tzwasser etwa #aj--ae ,millimeter hoch stehen kann4 ,selbstverstndlich mu vor dem ,eingieen der ,sure die ,wasserdichtheit dieser improvisierten ,schale erst sorgfltig mit gewhnlichem ,wasser erprobt werden4 #b4 ,ein anderes ,verfahren besteht darin1 da man die ganze ,platte 7mit ,ausnahme des zu tzenden ,bildes7 mit surefestem ,asphaltlack bestreicht4 ,nachdem dieser ,anstrich vollkommen trocken geworden1 kann die tzung in einer photographischen ,schale aus ,porzellan oder ,glas geschehen4 ,das unter #a4 beschriebene ,verfahren hat fast nur ,schattenseiten3 ,ist schon das ,aufmodellieren des ,wachsdammes keine angenehme ,arbeit1 so ist das tzen selbst uerst unbehaglich1 das ,zurckgieen des tzwassers in die ,flasche aber trotz einer in die ,wachsmasse eingedrckten ,ausfludille geradezu problematisch4 ,ferner ist zu bedenken1 da die ,platte 7wie spter beschrieben71 nach der ersten tzung mit ,nadel und ,pinsel weiter bearbeitet werden soll1 da hierauf abermaliges tzen und abermaliges ,arbeiten am ,bilde erfolgen kann4 ,soll man da mit der ,nadel und dem ,pinsel vielleicht ber den weichen klebrigen ,wachsrand hinweg arbeiten1 oder gar nach jedesmaliger tzung denselben abrumen und nach erfolgter ,arbeit behufs neuerlicher tzung ihn wieder aufmodellieren8 ,gegen das #b4 ,verfahren ist in der ,theorie nichts einzuwenden4 ,in der ,praxis zeigt sich jedoch1 da der ,asphaltlack an den ,kanten und ,ecken durch ,anfassen mit den ,hnden weggewischt wird1 selbst wenn der ,anstrich noch so dick wre4 ,auf der ,rckseite ist derselbe fortwhrend ,beschdigungen infolge ,aufliegens ausgesetzt1 welche zu unerwnschten ,schadentzungen ,anla geben4 ,diese ,milichkeiten haben mich zu folgendem ,ausweg gefhrt4 ,hierzu ist blo eine strkere ,glastafel ntig1 deren ,kanten um etwa #c cm grer sein mssen als die der ,kupferplatte4 ,in unserem ,falle wre die ,platte #ac #ah2 dann mte die ,glastafel #af #ba cm messen4 ,auf der ,rckseite der ,kupferplatte wird unter jede ,ecke ein erbsengroes ,stck tzwachs geklebt und die ,platte mittelst dieser ,klmpchen an der ,glastafel derart durch ,drcken und ,schieben befestigt1 da erstens die ,klmpchen ganz flach gequetscht werden1 zweitens1 da die ,kupferplatte in der ,glastafel konzentrisch liegt2 d4 h4 da ein #a cm breiter ,rand freien ,glases um die ,platte herumluft4 ,mit einem geeigneten ,modellierholz werden nun die ,fugen zwischen ,kupfer und ,glas mit tzwachs wasserdicht verschmiert1 damit ja kein tzwasser an die ,hinterflche der ,kupferplatte gelangen kann4 ,das gelingt nur1 wenn ,kupfer und ,glas vollkommen trocken sind4 ,zur ,sicherheit kann jetzt ,glasrand1 ,wachsrand und ,platte 7diese bis an die ,bildgrenze7 mit ,asphaltlack bestrichen werden4 7,abb4 #f47 ,eine also ausgerstete ,platte bietet die ,bequemlichkeit1 nicht nur zum tzen1 sondern auch zu etwaiger ,handbearbeitung auf dem ,tisch immer bereit zu sein2 ein ,zerstren des ,schutzberzuges an den ,kanten ist hier ausgeschlossen4 ,hat man es bei einer ,arbeit berhaupt mit nur einer einzigen tzung zu tun1 so gengt das unter ,p4 #b beschriebene ,verfahren4 ,illustration3 -- 4 -- 4 -- 4 ,platte _/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/ ,wasserdichter ,wachsrand ,g ,glasrand ,abb4 #f4 ,die ,ausrstung der ,platte zum tzen4 c7 ,die ,bereitung von tzwachs4 ,man schmilzt in einem ,topfe ein ausgiebiges ,quantum schwarzen tzgrund 7siehe ,bereitung ,seite #g7 bei gelinder ,hitze und setzt soviel ,wachs und ,unschlitt hinzu1 bis die ,masse beim ,erkalten nicht mehr ganz erstarrt1 sondern die ,konsistenz von ,modellierton behlt4 ,ein ,zusatz von ,brennl ist vorteilhaft aber nicht unbedingt notwendig2 er macht eben das ,wachs recht geschmeidig4 ,bei ,benutzung der ,methode mit der ,glastafel braucht man brigens nicht viel von dieser ,masse zu bereiten4 ,am besten schtzt man sich vor der lstigen ,klebrigkeit des tzwachses1 wenn man es in eine hlzerne oder blecherne ,salbendose eingiet und darin erstarren lt4 ,zum ,gebrauch sticht man seinen ,bedarf mit dem ,modellierholz heraus4 ,sollte das ,wachs1 namentlich im ,sommer1 gar zu weich und klebrig sein1 so setze man ihm1 indem man es wieder einschmilzt1 noch etwas ,asphalt zu4 ,dieser mu aber wieder allein geschmolzen und dann erst mit der andern ,masse gemischt werden4 d7 ,die erste tzung4 ,wir legen nun unsre auf eine ,glastafel aufgemachte ,platte1 ,bildseite nach oben1 in eine der ,gre entsprechende photographische ,schale aus ,glas oder ,porzellan4 ,diese ,schale darf nicht zu knapp sein1 da sonst das ,herausnehmen der ,platte aus dem tzbade schwierig ist4 ,auf das radierte ,bild gieen wir das tzwasser1 bis es wenigstens #a cm hoch ber der ,kupferplatte steht4 ,wegen des sich entwickelnden gesundheitsschdigenden ,gases soll das tzen nicht in einem ,wohnraum vorgenommen werden4 ,kann man nicht im ,freien arbeiten1 so whle man ein offenes1 im ,schatten liegendes ,fenster dazu4 ,bald nach ,aufgieen des tzwassers wird man bemerken1 da die bis dahin rotgoldschimmernden ,striche der ,zeichnung an ,glanz verlieren und wei werden2 ein ,zeichen1 da die ,blschenbildung begonnen hat4 ,am reichlichsten zeigt sich diese ,erscheinung zuerst an den krftig radierten ,stellen1 also meistens in den ,schattenpartien4 ,allmhlich steht das ganze ,bild bis in die zartesten ,partien in ,blschen4 ,bis zu diesem ,zeitpunkt mu die ,platte unbedingt im tzbade verweilen4 ,mit einer ,gnsefeder werden von ,zeit zu ,zeit die ,blschen von der ,zeichnung weggestrichen1 damit die tzung von denselben nicht aufgehalten werde4 ,hat man eine recht tiefe ,schale1 so neigt man sie derart1 da die ,platte ganz vom tzwasser befreit wird2 wenn dann nach einigen ,augenblicken die ,blschen von den radierten ,strichen gnzlich verschwunden sind1 lt man durch ,wagrechtstellen der ,schale das tzwasser wieder ber die ,platte4 ,das sich entwickelnde ,gas ist -- eingeatmet -- gesundheitsschdlich2 lngeres ,verweilen mit dem ,gesicht ber der ,schale ist streng zu vermeiden4 ,angezeigt ist es deshalb1 die ,schale mit einer greren ,glastafel whrend der tzungen bedeckt zu halten4 ,j4 ,roller empfiehlt in seinem ,buche ,technik der ,radierung 7,wien1 ,hartleben7 u4 a4 das ,dr4 ,bttcher'sche tzwasser1 da damit der tzproze ohne schdliche ,gasentwicklung vor sich geht3 #aj ,gewichtsteile rauchende ,salzsure #gj ,gw4-,t4 dest4 ,wasser #b ,gw4-,t4 #aj siedende ,lsung chlorsaures ,kali4 ,mir kommt jedoch dieses tzwasser ein wenig zu schwach1 also langsam wirkend und minder energisch vor4 ,fr zarte ,partien und fr ,tontzungen jedoch ist es wegen seiner milden ,wirkung zu empfehlen4 ,die erste tzung kann in #e--aj ,minuten beendet sein4 ,ihre ,wirkung soll fr die lichtesten und zartesten ,partien des ,bildes berechnet sein4 ,mit einem meielartig zugeschnittenen1 reinen ,holzstbchen hebt man nun die ,platte1 bei der ,glaskante fassend1 empor1 nimmt sie vollends heraus und splt sie sofort in reinem ,wasser1 indem man sie in einem groen ,gef mit ,wasser hin- und herbewegt oder sie unter der ,wasserleitung abbraust4 ,ausgiebiges ,splen der ,platte ist unerllich1 da in den feinen ,vertiefungen der ,striche leicht ,sure sitzen bleiben und sich schdlich bemerkbar machen kann4 ,das ,trocknen der ,platte beschleunigt man durch ,andrcken1 7nicht ,wischen67 reiner trockener ,leinwand oder eines ,filtrierpapiers4 ,man kann jetzt an einer minder wichtigen ,stelle1 am besten an einer ,ecke1 zur ,probe mit ,terpentin den tzgrund entfernen1 um nachzusehen1 ob die tzung gengend tief gegriffen hat4 ,soll weitergetzt werden1 so wird die ,probestelle mit ,pinselfirnis wieder sorgfltig gedeckt 7siehe ,seite #dj74 ,die ,striche werden mit sehr spitziger ,nadel nachradiert4 e7 ,abgestuftes tzen 7,pinselfirnis47 ,die im tzbade entstandenen ,furchen sind alle gleich tief4 ,da nun die ,dunkelheit des ,striches im ,abdruck von der ,tiefe seiner tzung abhngt1 so ergibt sich bei unsrer ,platte der ,schlu1 da alle ,striche der ,zeichnung im fertigen ,druck die gleiche ,intensitt haben werden4 ,das ist aber nicht immer unsre ,absicht1 denn ein ,abdruck von unsrer ,platte1 in ihrem jetzigen ,zustand1 wrde ein eintniges1 flaues und mageres ,aussehen haben1 ,tondifferenzen drften wir von ihm nicht erwarten4 ,htten wir1 um ein ,beispiel anzufhren1 eine ,landschaft mit geschlossen im ,ton wirkenden ,laubmassen1 ,gelnde im ,vordergrunde1 weiem ,gemuer und bewlktem ,himmel1 so ergeben sich fr uns drei ,tonwerte3 ,die dunkle ,laubmasse 7und vielleicht einige ,kraftstellen sonstwo71 der ,mittelton des ,gelndes und die ,helligkeit des ,himmels mit den ,flecken weien ,gemuers4 ,die erste tzung geschieht wie vorhin beschrieben2 sie mu der ,helligkeit des ,gewlkes und des ,gemuers angemessen sein4 ,zur weiteren ,behandlung der trockenen ,platte bereiten wir uns ,deckfirnis auf folgende ,weise3 ,harter tzgrund wird bei miger ,hitze geschmolzen4 ,sodann wird ihm soviel ,terpentinessenz zugesetzt1 da dieser ,firnis in kaltem ,zustand nicht mehr stockt1 sondern dickflssig bleibt4 ,ein geringer ,zusatz von braunem ,siccativ bewirkt ein rasches ,trocknen auf der ,platte4 ,dieser honigdicke ,pinselfirnis oder ,deckfirnis wird in einem ,flschchen1 gut verkorkt1 an einem khlen ,orte in ,vorrat gehalten4 ,sollte bei groer ,klte eine ,stockung eintreten1 so stellt man das ,flschchen eine ,weile in warmes ,wasser4 ,der ,firnis hlt sich im warmen ,zimmer dann lange flssig4 ,bei dieser ,gelegenheit kann man auch noch ,terpentin unter krftigem ,schtteln zusetzen4 ,von diesem ,pinselfirnis nehmen wir etwas in ein ,porzellanschlchen und decken mittelst eines elastischen ,pinsels 7am besten ,marder- oder ,fischpinsel7 alle ,flchen1 deren ,zeichnung wir nicht mehr zu tzen beabsichtigen4 ,in unsrem ,falle wren dies die ,luft und das lichte ,gemuer4 ,es mu dafr ,sorge getragen werden1 da der ,firnis auch wirklich in die ,ritzen eindringt1 da sonst unbedeckte ,striche weitertzen und den ,gesamtton stren wrden4 ,nachdem dieser ,pinselfirnis vollkommen getrocknet ist1 kommt die ,platte zum zweitenmale in die ,schale4 ,in der vorhin beschriebenen ,weise wird auch die zweite tzung eingeleitet und zu ,ende gefhrt4 ,dabei mu der ,gang des ,prozesses sorgfltig berwacht werden1 damit nicht die auf ,seite #bg schon erwhnten ,stege unterfressen werden4 ,ist der tzgrund gut1 das tzwasser nicht zu stark und die ,zimmertemperatur normal1 so wird dies auch nicht zu befrchten sein2 sonst ist die tzung durch sofortiges ,herausnehmen der ,platte und ,splen derselben im ,wasser zu unterbrechen4 ,nach glatt verlaufener tzung wird die ,platte gesplt und getrocknet und die weitere ,abdeckung mit ,pinselfirnis vorgenommen4 ,nach der dritten tzung waren die krftigsten ,partien am lngsten der ,sure ausgesetzt und sind somit am tiefsten getzt4 ,es versteht sich von selbst1 da die ,zahl der ,teiltzungen dem freien ,ermessen des ,radierers anheimgestellt ist2 da man ber ein gewisses ,ma nicht hinausgehen wird1 ist einleuchtend1 denn ,kontrastwirkungen gehren eben zu den dankbarsten ,mitteln1 durch welche eine ,radierung zu uns spricht4 ,jedenfalls soll sich der ,anfnger1 und gewi zum ,wohle seiner ,arbeit1 nicht ber drei ,teiltzungen versteigen4 ,hat man aus ,unvorsicht oder mangelnder bung beim ,abdecken ,striche mit ,firnis gedeckt1 welche noch weiter tzen sollen1 so werden sie nach dem ,trocknen des ,firnisses mit der ,nadel nachradiert2 sie sind1 da sie infolge der frheren tzung schon vertieft sind1 unter dem ,firnis ganz gut sichtbar4 ,auch fehlerhafte ,striche 7welche vor der ersten tzung schon richtig gestellt werden mssen7 deckt man mit ,pinselfirnis1 ebenso alle ,verletzungen1 welche whrend des ,arbeitens im ,firnis entstanden sind1 sowie die freigelegten ,probestellen4 ,illustration3 ,das ,gehlz1 ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,zu voll darf der ,pinsel nie genommen werden1 damit der ,firnis sich auf der ,platte nicht in unerwnschter ,weise ausbreite und ,striche verdecke1 die weitertzen sollen4 ,nach dem ,gebrauch wird der ,pinsel mit ,terpentin oder ,seife grndlich gereinigt4 f7 ber verschiedene ,arbeitsprogramme4 ,schon vor dem ,aufpausen der ,konturen soll sich der ,radierer eine klare ,disposition fr den ,verlauf seiner ,arbeit zurechtlegen1 nach der er seine ,aufgabe zu bewltigen gedenkt4 ,eine solche ,disposition ist hauptschlich abhngig und bestimmt von der beabsichtigten ,bildwirkung4 ,diese verlangt oft nach einem dem ,gegenstande eigens angepaten ,arbeitsprogramm1 nach welchem allein oft den verschiedentlichen technischen ,schwierigkeiten beizukommen ist4 ,betrachten wir z4 ,b4 einen stereichen ,baum1 dessen dunkle ,silhouette sich in zerrissenen ,konturen von lichtem ,hintergrunde abhebt4 ,welche ,arbeit wrde hier nach der ersten tzung das ,decken mit ,pinselfirnis in den zahllosen ,durchblicken erfordern6 ,in allen solchen ,fllen wird man sich die ,radierarbeit in zwei1 vielleicht gar drei ,phasen teilen1 zwischen denen immer getzt wird4 ,die ,aufmachung der ,platte auf der ,glastafel gestaltet ein solches ,abwechseln von ,radier- und tzarbeit zu einem spielenden4 ,die dunklen ,partien des ,vordergrundes werden zuerst radiert und gleich tief -- jedoch mit ,rcksichtnahme auf die noch folgenden tzungen -- getzt4 ber die getzten ,striche kann beim ,weiterradieren ganz unbesorgt darber gegangen werden1 da solche ,striche den ohnehin tiefen ,ton der frher getzten ,flchen nicht verndern4 ,sobald unsere ,kupferplatte auf der ,glastafel aufgemacht ist1 gengt eine ,unterlage aus ,pauspapier fr die ,hand nicht mehr1 weil das ,papier an den ,wachsrndern kleben bliebe4 ,wir machen uns deshalb ein ,bnkchen aus einem ,holzbrettchen und zwei kurzen ,leisten4 ,diese werden an die ,enden des ,brettchens angeleimt4 ,sie mssen so dick sein1 da der tzgrund vom darberliegenden ,brettchen nicht berhrt wird4 ,glasdicke ,plattendicke etwa #c mm ergibt die ,hhe der ,fchen4 ,das ,bnkchen mu auch gengend lang sein1 damit man es in beliebigen ,lagen ber der ,platte verwenden kann4 ,auch mu das ,brettchen so stark sein1 da es nicht vom ,gewicht der ,hand auf den tzgrund niedergedrckt werde4 7,abb4 #g47 ,auch die lichte ,ferne kann zuerst radiert und getzt werden2 dann mu aber zwecks weiterer ,arbeit die ,platte neu grundiert werden4 ,auf dem neuen ,grund bereitet dann keine1 auch noch so komplizierte ,vordergrundpartie erhebliche ,schwierigkeiten4 ,diese kann selbstverstndlich fr sich wieder in ,teiltzungen behandelt werden1 nur ist in diesem ,falle das ,reinigen und ,entfetten der ,platte nach der ersten ,arbeitsphase1 das neuerliche wasserdichte ,aufmachen auf die ,glastafel lstig und gestaltet den ,gang der ,arbeit etwas schleppend4 ,wie aus dem ,besprochenen zu entnehmen ist1 bietet diese ,technik eine ,flle der ,mannigfaltigkeit in der ,behandlung1 wie sie kaum eine andere aufzuweisen hat4 ,deshalb auch wird sie immer mehr der treue ,spiegel der ,persnlichkeit des ,radierers1 denn bei solcher ,mannigfaltigkeit der ,ausdrucksmittel ist es kein ,wunder1 wenn diese alte ,kunstweise in immer neuer ,art aus der ,hand des ,ringenden wie des ,meisters uns entgegentritt4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,das ,handbnkchen ber der ,platte4 g7 ,das ,reinigen der ,platte4 ,nach der letzten tzung wird die ,platte grndlich gesplt1 getrocknet1 und mit dem ,modellierholz langsam und vorsichtig von der ,glastafel abgehoben1 dabei ist jede ,gewaltanwendung zu unterlassen1 denn das htte sicher das ,zerspringen der ,glastafel zur ,folge4 ,das tzwachs wird1 soweit es angeht1 abgenommen und in die ,vorratdose zurckgestrichen4 ,die ,platte selbst wird1 auf einem ,brette liegend1 mittelst ,terpentin vom tzgrunde befreit4 ,hierzu eignet sich ein ,bausch von ,zeitungspapier4 ,terpentin mu reichlich zur ,hand sein1 damit die ,reinigung grndlich erfolge4 ,zuletzt wird mit einem ganz reinen ,lappen 7am besten aus ,leinwand oder ,baumwolle7 solange gescheuert1 bis die letzte ,spur von tzgrund von der ,platte entfernt erscheint4 ,solange der weie ,lappen sich noch schwrzt1 mu gescheuert werden4 ,ein ,zeichen der grndlich erfolgten ,reinigung ist es1 wenn die radierten ,striche in hellrotem ,kupferglanz schimmern4 ,von unsrer ,glastafel brauchen wir das tzwachs nicht zu entfernen2 eine zweite ,glastafel1 darbergelegt1 schtzt das ,wachs vor ,staub und uns selbst vor seiner lstigen ,klebrigkeit4 ,beide ,tafeln lassen sich in einer niedrigen ,schachtel samt dem ,modellierholz bequem aufbewahren4 #e4 ,das ,abdrucken von der ,platte4 a7 ber die ,bedeutung des ,handabdruckes4 ,bevor ich auf dieses ,thema nher eingehe1 mchte ich dem ,anfnger dringend ans ,herz legen1 diese ,disziplin nicht auf die leichte ,achsel zu nehmen4 ,mag sie ,schwei kosten1 denn das ,abdrucken von der ,platte mit unsern primitiven ,mitteln erfordert viel bung und steht an ,schwierigkeit dem bisher ,gelernten nicht nach1 ja kann es unter ,umstnden noch bertreffen4 ,trotzdem ist die ,erlernung dieser ,kunst unerllich1 wenn der ,anfnger mit den ,leiden und ,freuden der ganzen ,technik so recht vertraut werden will4 ,bei unverdrossener bung bleibt der ,erfolg gewi nicht aus1 und die ,freude an einem wohlgelungenen ,abdruck wiegt alle ,mh' und vielleicht auch ausgestandenen rger reichlich auf4 ,die ,schwierigkeit des ,verfahrens liegt darin1 da so viele ,faktoren beim ,gelingen in ,betracht kommen1 ,faktoren1 deren ,zusammenwirken man erst durch fortwhrendes ben erkennen und beherrschen lernt4 ,gleich hier mu ich einem ,miverstndnisse entgegentreten1 das geeignet ist1 das nun zu ,erlernende um seinen ,wert zu bringen3 ,wir drfen von unsrer ,mhe durchaus nicht ein elendes ,surrogat fr einen mittelst ,walzenpresse gewonnenen ,abzug erwarten2 ,erfahrung und bung fhren zu ,resultaten1 die den ,vergleich mit einem aus der ,presse hervorgegangenen ,blatte wohl auszuhalten im stande sind4 7,siehe smtliche ,kunstbeilagen47 ,unsre erste ,sorge richtet sich auf b7 ,das ,druckpapier4 ,seine ,eigenschaften mssen dem ,zwecke angemessen sein4 ,es mu sich in die feinen ,furchen der ,kupferplatte eindrcken lassen2 um die in diesen ,furchen sitzende ,druckfarbe aufzunehmen1 mu es auch saugfhig genug sein4 ,diesen ,zwecken entspricht in erster ,linie ,japanpapier und das sogenannte ,kupferdruckpapier4 ,fr unsre ,zwecke ist jedoch jedes gute1 geschpfte ,papier vorzglich geeignet4 ,auch ,maschinenpapier kann gut sein2 empfehlenswert sind die sehr licht getonten1 ziemlich starken ,naturpapiere der ,papierfabrik ,eichmann ,comp4 in ,arnau4 ,schne ,drucke liefert ,ingrespapier1 auch ,kohlenskizzenpapier genannt4 ,fr ,probedrucke eignet sich feuchtes ,filtrierpapier auch ganz gut4 ,obwohl es beim ,probedruck nicht von ,belang ist1 empfiehlt sich doch die ,wahl eines angenehm lichtgetonten ,papiers1 da das reine ,wei meist einen kalten ,eindruck macht4 ,das ,papier wird zunchst in ,stcke geschnitten1 deren ,format dem der ,kupferplatte entspricht4 ,es soll um ein ,betrchtliches grer sein als die ,platte4 ,zum ,druck verwendet man es in gefeuchtetem ,zustand4 ,die in ,formate geschnittenen ,bltter lt man einige ,zeit in reinem ,wasser liegen4#c ,dabei ist ,sorge zu tragen1 da die ,bltter nicht aneinander kleben1 da sonst gewisse ,stellen an ihnen trocken bleiben knnten4 ,man zieht jedes ,blatt einzeln zuerst durch's ,wasser und wischt die entstehenden ,luftblasen mit einem ,schwamm weg1 erst dann berlt man die ,papiere sich selbst4 ,je dicker das ,papier1 desto lnger mu es sich im ,wasser befinden2 sehr starke und feste ,papiere badet man in warmem ,wasser4 ,auf eine ,glas- oder ,steinplatte legt man mehrere ,bltter weien ,filtrierpapieres1 darauf ein nasses ,druckpapier1 dann zwei ,filtrierbltter1 dann ein nasses ,druckpapier1 wieder zwei ,filtrierbltter u4 s4 w4 ,oben schlieen mehrere ,filtrierbltter ab4 ,mit einer ,holzwalze 7,teigwalze7 wird jetzt die ganze ,lage krftig gewalzt1 damit sich die ,nsse durch das ganze ,paket gleichmig verteile4 ,schlielich legt man eine ,glasplatte oben drauf und beschwert wenn ntig mit migem ,gewicht4 ,japanpapier ist sehr zart und darf nicht so behandelt werden4 ,es wird in ein ,format geschnitten1 welches ein wenig kleiner als die ,kupferplatte sein mu4 ,dann werden nasse und trockene ,filtrierbltter gemischt und gewalkt4 ,das ,japanpapier kommt sodann in trockenem ,zustand zwischen die feuchten ,filtrierbltter4 ,diese mssen stets grer sein als das ,druckpapier2 sie sollen das ,trocknen der ,rnder des letzteren verhindern4 #c ,fr ,handabzge mu das ,papier besonders weich sein4 ,bretter aus ,holz drfen zum ,pressen nicht verwendet werden1 weil sie sich infolge der ,feuchtigkeit werfen wrden4 ,wohl aber kann man zwei ,bretter auf je einer ,seite mit dnnem ,zink- oder ,aluminiumblech berziehen2 das ,arbeiten mit ihnen ist angenehmer als das mit den zerbrechlichen ,glas- oder schweren ,steinplatten4 ,am andern ,tage ist das ,papier meist schon zum ,drucken geeignet4 ,es mu seine matte1 glanzlose ,oberflche haben1 sonst ist es zu na und zur ,verwendung noch nicht tauglich4 ,in einem solchen ,falle lege man trockene ,filtrierbltter ein4 ,das ,papier verliert nur sehr langsam von seiner ,feuchtigkeit unter der ,presse2 eventuell knnen beim ,nachsehen einige ,bltter ,filtrierpapier mit dem ,schwamm nachgefeuchtet werden4 c7 ,die ,druckfarbe4 ,zum ,drucken bedienen wir uns einer eigenen ,firnisfarbe1 der sogenannten ,kupferdruckfarbe4 ,die ,selbstbereitung dieser ,farbe ist nicht allzuschwierig und stellt sich recht billig4 ,es fhrt sie nicht jede ,farbenhandlung -- in kleineren ,stdten wird sie berhaupt nicht zu haben sein2 deshalb halte ich es fr wichtig1 auf die ,selbstbereitung hier einzugehen3 ,auf einer ebenen ,steinplatte wird1 7um gleich eine spezielle ,farbe zu nennen7 ,kasslerbraun1 ein ,pulver1 aufgeschttet und mit ,leinl und ,kupferdruckfirnis mittelst eines ,spachtels zu einem ,teig verarbeitet4 ,das ,verreiben geschieht mittelst eines ,stein- oder ,glaslufers1 bis der ,brei recht glatt ist4 ,ist dies erreicht1 dann wird dieser ,masse etwa die ,hlfte ihres ,volumens braune ,schmierseife zugesetzt und neuerdings innig verrieben4 ,die ,farbe darf zuletzt nicht rinnen1 sondern mu die ,konsistenz einer festen ,salbe besitzen4 ,gegebenenfalls verreibt man noch etwas trockenes ,farbenpulver bis zur gewnschten ,festigkeit4 ,bei dieser ,gelegenheit kann man statt ,kasslerbraun ,rebenschwarz 7,pulverfarbe7 zusetzen1 wenn man warmtoniges ,schwarz dem vielleicht allzurtlichen ,braun vorzieht4 ,wie leicht einzusehen1 hat die ,schmierseife den ,zweck1 das ,haften der lfarbe am feuchten ,papier zu ermglichen2 auch zieht sich dieselbe beim ,einschwrzen nicht zh ber die ,kupferplatte1 sondern lt sich von den blanken ,stellen glatt wegwischen1 whrend sie die ,striche fllt4 ,die ,druckfarbe ist1 wie der ,fachausdruck lautet3 streng oder kurz4 ,nach vollendeter ,arbeit wird die ,druckfarbe in eine ,farbendose aus ,blech mit hermetisch schlieendem ,deckel eingefllt4 ,kupferdruckfarbe ist in ,tuben oder ,dosen gebrauchsfertig im ,handel und wird in ,geschften fr ,malerrequisiten gefhrt4 d7 ,das ,einschwrzen der ,platte4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,der ,druckballen 7der untere ,teil im ,lngsschnitt47 ,die sorgfltig gereinigte ,platte wird nun etwas angewrmt und auf ein ,brett gelegt4 ,mit einem schmalen ,spachtel nimmt man etwas ,kupferdruckfarbe auf eine ,glas- oder ,steinplatte4 ,hier wird sie mit dem ,druckballen zunchst auseinandergewalzt4 ,auf der ,bildflche der ,kupferplatte verreibt man ein entsprechendes ,quantum ,druckfarbe mit dem ,druckballen1 indem man ihn in wiegender ,bewegung weiterschiebt und dabei auch tchtig niederdrckt1 bis die ganze ,platte schwarz ist4 ,einen solchen ,ballen stellt man sich auf folgende ,weise her3 ,auf einer kreisfrmigen1 dicken ,holzscheibe 7,durchmesser etwa #h cm7 wird im ,mittelpunkte ein zylindrisches ,holzstck1 7eine lange ,spule oder dergl47 befestigt2 dann wird ein ,sckchen mit ,wolle gefllt und so auf die ,scheibe gelegt1 da die verbundene ffnung auf das ,holz zu liegen kommt1 whrend die andere ,seite des ,sckchens eine pralle ,halbkugelflche bildet4 ber das ,sckchen und die ,scheibe spannt man nun sehr straff ein ,stck geschmeidiges1 schwarzes ,chevreauxleder 7,glanzseite auen7 und bindet es mit ,draht oder dnner ,rebschnur in vielen ,windungen uerst fest um die ,handhabe4 ,den ,durchschnitt dieses ,druckballens zeigt ,abb4 #h1 die ,anwendung ,abb4 #i4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,das ,handhaben des ,druckballens 7,einschwrzen47 ,das ,verreiben mu sorgfltig und grndlich vorgenommen werden1 damit die ,farbe alle ,furchen auf der ,platte ausfllt4 ,ist dies erreicht1 dann wird die ,platte unter leichtem ,druck mit einem trockenen ,lappen blankgewischt4 ,gewaschene ,organsinestcke eignen sich am besten dazu2 sehr brauchbar sind die ,reste von alten ,spitzenvorhngen4 ,besonders reine ,drucke erzielt man1 wenn man nach erfolgtem ,blankwischen den ,handballen in ,schlemmkreide taucht und die ,platte damit noch sehr sanft berfhrt4 ,sind jedoch ,handabzge beabsichtigt1 so wird dieses ,abwischen meist zu viel ,farbe von der ,platte wegnehmen4 ,es mte dann umso krftiger mit dem ,beinstab gerieben werden1 um den ,erfolg zu erzielen1 den der gewaltige ,druck der ,stahlwalzen bringt4 ,da ist es besser1 die ,farbe von der eingeschwrzten ,platte mit einem breiten ,spachtel aus ,ebonit oder ,celluloid abzuziehen in hnlicher ,weise wie man ,paletten reinigt 7,abb4 #aj74 ,die ,schneide mu ganz gerade und an den ,ecken abgerundet sein4 ,der ,spachtel darf auch nicht steil gehalten werden6 ,jeder ,zug geschieht mit erneut gereinigtem ,werkzeug4 ,man setzt diese ,arbeit bei grter ,vorsicht so lange fort1 bis das schwarze ,bild vollends klar sichtbar ist4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,spachtel zum ,abziehen der ,druckfarbe4 7,nicht fr ,anfnger67 e7 ,der ,abdruck4 ,die so eingeschwrzte ,platte wird mit einem sauberen ,lappen an den ,kanten bis scharf an die ,bildrnder geputzt1 um die letzte ,spur von ,farbe davon zu entfernen4 ,auf ein ,reibrett wird starker ,pappendeckel gelegt1 auf diesen dann die ,druckplatte 7,bildseite nach oben67 ,das gefeuchtete ,druckpapier wird vorerst mit einer milden ,borstenbrste auf der ,bildseite gebrstet4 ,durch diese ,aufrauhung wird die ,papierflche fr die ,druckfarbe empfnglicher4 ,das ,papier wird dann mit der gebrsteten ,seite nach unten vorsichtig und mit ,bercksichtigung der zentrischen ,lage auf die ,platte gelegt1 indem man es an zwei diagonalliegenden ,ecken anfat und langsam niedersenkt4 ,man fat das ,papier bei allen nun folgenden ,hantierungen mit zwei aus dnnem ,kupferblech bestehenden gefalteten ,blttchen an1 damit es von den ,fingern nicht durch die an ihnen haftende ,kupferdruckschwrze beschmutzt werde4 ,vorher schon wurde ein ,rahmen aus starker ,pappe geschnitten1 in den die ,platte locker hineinpat1 dessen ausgeschnittene ,rechteckseiten also um #b mm grer sind als die ,plattenkanten4 ,der ,rand des ,rahmens mu sehr breit sein2 er soll das ,druckpapier ganz verdecken4 7,abb4 #aa74 ,illustration3 ,,abcd ,rahmenausschnitt u4 ,plattengrsse _/_/_/_/_/_/_/_/ ,spannrahmen -- -- -- ,druckpapier ,abb4 #aa4 ,die ,druckplatte im ,spannrahmen4 ,dieser ,rahmen wird derart auf das ,druckpapier gelegt1 da letzteres von der untenliegenden ,platte in den ,ausschnitt des ersteren gepret wird4 7,abb4 #ab74 ,platte1 ,papier und ,rahmen liegen nun unverrckbar aufeinander4 ber den ,rahmen wird nun ein ,blatt sehr zhen1 glatten ,packpapiers gelegt1 welches viel grer sein mu als die ,kupferplatte4 ,zur folgenden ,manipulation bedienen wir uns eines ,beinstabes1 welcher die ,form und ,gre einer rechteckig gegossenen ,siegellackstange hat4 ,illustration3 ,a - ,b ,arbeitsbrett ,druckplatte -- -- -- -- ,druckpapier ,r ,reibpapier _/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/ ,spannrahmen ,abb4 #ab4 ,die ,druckplatte im ,spannrahmen 7,querschnitt47 ,der ,querschnitt dieses ,stabes ist ein ,rechteck1 von #b cm 3 #a cm ,seitenlnge4 ,am ,ende des ,stabes sind die ,basiskanten leicht abgerundet1 damit das damit zu bearbeitende ,papier nicht verletzt werde4 ,im ,notfalle leistet eine ,tischgabel mit prismatischem ,beingriff ganz denselben ,dienst2 nur mssen die ,kanten1 wie gesagt1 abgerundet sein4 ,mit der linken ,hand drcken wir das oben liegende ,reibpapier flach an1 whrend wir mit dem ,beinstab in der rechten parallel zu einer ,plattenkante in engem ,zickzack ber das freie ,rechteck des ,rahmens derart reiben1 da die ,strichflchen bereinandergreifen4 ,dieses ,reiben mu mit ,nachdruck erfolgen2 das ,druckpapier soll auf diese ,weise in die feinsten ,furchen der ,platte gepret werden4 ,die ,handhabung zeigt ,abb4 #ac4 ,sorgfltig zu achten ist darauf1 da kein ,streifen von der ,reibung verschont bleibe2 also recht langsam mit den einzelnen ,strichen weiterrcken6 ,am besten gelingt die ,sache wie folgt3 ,erst von rechts nach links reiben1 dann ebenso langsam zurck2 dann im rechten ,winkel dazu wieder ber die ,platte und zurck4 ,diese ,arbeit wird stehend verrichtet1 denn sie erfordert freie ,beweglichkeit4 ,ist das ,druckpapier nicht zu stark1 so sieht man bei abgenommenem ,reibpapier1 da es in die ,furchen bereits eingedrckt ist4 ,bei minder dicken ,papieren schimmert auch die ,druckfarbe durch4 ,so unmerklich fast diese ,erscheinung auch ist1 so dient sie doch zur ,orientierung1 wo und ob vielleicht irgendwo nachzureiben ist2 man kann dann mit mehr ,beruhigung annehmen1 da alle ,teile des ,bildes mit dem ,beinstabe bergangen wurden4 ,japanpapier erfordert eine sehr geringe ,kraftanwendung1 das ,bild erscheint beim ,reiben auf der ,rckseite sehr deutlich mit all' seinem ,detail4 ,auch ,filtrierpapier verlangt eine minder krftige ,behandlung4 ,im allgemeinen mu umso krftiger gerieben werden1 je trockener das ,papier ist4 ,sollte der ,beinstab auf dem ,reibpapier nicht glatt laufen1 so kann letzteres mit ,graphit besser gleitend gemacht werden4 ,es gengt vollkommen1 wenn man das ,reibpapier mit sehr weichem ,bleistift bestreicht4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,das ,anfertigen eines ,abzugs mit dem ,beinstab4 ,nach ,beendigung unserer ,arbeit wird zuerst das ,reibpapier beiseite gelegt1 dann der ,papprahmen abgehoben4 ,wir sehen das ,papier fest an der ,platte haften4 ,mit einiger ,vorsicht ziehen wir es an einer ,ecke in die ,hhe1 indem wir dafr ,sorge tragen1 da das ,bild nicht die ,platte streift1 und der ,abdruck ist fertig4 ,der erste wird nicht auch schon der beste sein1 aber das1 was erreicht wurde1 wird1 so mangelhaft es auch immerhin ausgefallen sein mag1 gewi zu wiederholten ,versuchen aneifern2 man bedenke nur1 wieviele ,faktoren hier das ,gelingen beeinflussen6 ,gewi wird der1 welcher sich vor dem ,abziehen des ,druckpapieres noch einmal fragt3 ,war das ,druckpapier nicht vielleicht zu trocken1 war es zu na82 ist die ,druckfarbe nicht vielleicht zu dnn1 oder zu steif gewesen82 habe ich zu lang gerieben1 zu wenig1 oder zu krftig --8 nicht von einem glcklichen ,zufall erwarten wollen1 da der erste ,abdruck nichts mehr zu wnschen brig lasse6 ,hier heit's eben ,erfahrung sammeln1 bung erlangen6 und da dies nur von fleiigem1 unausgesetztem berlegen und ,probieren zu erwarten ist -- wer mcht' es leugnen86 ,illustration3 ,alter ,winkel in ,olmtz1 ,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,wiedergabe eines mit dem ,beinstab gewonnenen ,plattenabzuges ,manchmal kommt es vor1 da der ,druck nicht von der ,platte will und zu fasern oder gar zu reien droht4 ,in diesem ,falle legt man die ,druckplatte samt dem ,papier auf eine heie ,metallplatte und wartet eine kleine ,weile4 ,von der durchwrmten ,platte lt sich der ,druck dann leicht und ohne zu reien abheben4 f7 ,das ,drucken auf maschinellem ,wege4 ,das in den vorigen ,abstzen errterte ,druckverfahren beschrnkt sich lediglich auf ein ,arbeiten im stillen ,kmmerlein1 und wenn auch die ,fertigkeit des ,radierers im ,abdrucken zu einem so hohen ,grade gebracht werden kann1 da das ,erzeugnis der ,hand dem des ,walzendruckes nicht nachsteht und in allen ,ehren ein ,geschenkblatt fr einen engeren ,kreis von ,freunden reprsentieren kann1 so ist eine grere ,auflage von ,abdrcken in dieser ,weise zum mindesten nicht rationell4 ,fr ,massenauflage bedienen wir uns der ,kupferdruckpresse4 ,abb4 #ad4 ,das ,prinzip des ,abdruckens bleibt das gleiche1 nur da hier das ,anpressen des ,druckpapieres an die eingeschwrzte ,platte von zwei ,walzen besorgt wird4 ,unsre heutigen ,druckwalzen bestehen aus ,stahl1 und die ,achsenlager der oberen ,walze sind nicht in fester ,verbindung mit dem ,tragrahmen1 sondern verschiebbar4 ,sie drcken nach oben gegen eine dicke ,einlage aus ,pappendeckel oder ,leder1 also gegen eine sehr starke ,federung4 ,mittelst ,stellschrauben lt sich diese obere ,walze fr verschiedene ,spannungen einstellen4 ,die obere der beiden ,walzen wird von einem ,kurbelrad mit ,zahnrad-bersetzung in ,bewegung gesetzt4#d #d ,frher diente ein ,hebelkreuz zum ,drehen der aus hartem ,holze hergestellten ,walzen4 ,zwischen den beiden ,walzen befindet sich eine sehr starke ,eisenplatte1 die zur ,aufnahme von ,druckplatte1 ,papier und ,filz dient4 ,sie soll mit dnnem ,zinkblech belegt sein1 damit das feuchte ,druckpapier auf ihr nicht ,rostflecken verursache4 ,mittelst der ,kurbel erfolgt unter groer ,spannung der ,walzen das ,durchziehen des ,druckobjektes1 das andere ,tischblatt nimmt dasselbe auf4 ,illustration3 ,a ,auflagetuch ,d -- -- -- -- -- ,d ,druckpapier ,druckplatte ,l ,b ,auflagebrett ,t#a ---- ,t#b ,tischbltter ,abb4 #ad4 ,schema einer ,walzenpresse4 ,dem ,kupferdrucker stehen ,mittel zu ,gebote1 das ,ansehen einer ,radierung in gewissem ,mae zu heben4 ,mit unsren bescheidenen ,mitteln schon knnen wir selbst die ,wirkung des resultierenden ,bildes verndern4 ,zu solchen ,mitteln gehrt das ,tonen der ,platte3 ,bevor dieselbe abgedruckt wird1 kann sie noch eine feine ,lasur von ,druckfarbe als berzug erhalten4 ,man erreicht dies durch berwischen der bereits reingewischten ,platte mit dem ,ballen der ,hand oder durch sehr sanftes ,streichen mit dem locker gehaltenen ,wischtuch4 ,die ,wirkung einer derartigen ,behandlung zeigt sich im ,abdruck als ein die ,hrten der ,strichlagen verbindender ,ton1 der namentlich bei ,drucken auf weiem ,papier angenehm empfunden wird4 ,hier gilt eben auch der goldene ,satz von der ,ehrlichkeit in den ,mitteln1 der jedwedes ,kunstschaffen beseelen soll4 ,darum lernen wir ja mit zielbewutem ,bemhen die ,platte selbst mit den ,mitteln der tzkunst in einen ,zustand zu bringen1 da sie unsre knstlerische ,endabsicht klar wiedergebe4 ,was darber hinausgeht1 ein ,herumklgeln und ,herumwitzeln mit ,druckfarbe und ,wischlappen ist nach meiner bescheidenen ,meinung keine reine ,technik mehr4 ,oder sollen wir1 wenn wir mit ,nadel und tzwasser zu ,ende sind1 gar noch anfangen die ,platte berdies zu bemalen1 bevor wir sie abdrucken8 ,der ,kupferdrucker beginnt1 nachdem er die ,platte blankgewischt1 damit1 ,druckfarbe als mehr oder minder tiefen ,farbenton auf die ,platte zu bringen4 ,dort wo das technische ,knnen oder die ,geduld des ,radierers versagt1 mu der ,drucker nachhelfen und ,tne auf die ,platte bringen -- womglich noch in verschiedenen ,farben -- um ber die ,kargheit1 ber die ,leere der ,zeichnung hinwegzutuschen4 ,das ist ,verwilderung des ,stiles1 die sich in letzter ,zeit namentlich auf dem ,gebiete der ,radierung breit macht und mit ihren ,talmi-,effekten den ,laien verblffen will4 ,ein ,auge1 das im ,genieen von ,radierungen geschult ist1 wird auf den ersten ,blick diese groben1 unsachlichen ,effekte von der ,noblesse einer reinen ,technik zu unterscheiden wissen4 ,illustration3 ,motiv aus ,obersteiermark1 ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,zum ,technischen mu noch erwhnt werden1 da die ,zahl der mglichen ,abdrcke von einer ,kupferplatte keineswegs unbeschrnkt ist4 #bjj ,abdrcke wird gewi jede ,platte zu liefern im stande sein4 ,krftige ,arbeiten erlauben wohl deren #cjj bis #djj von noch gutem ,ansehen4 ,die tzung schleift sich nmlich bei dem vielen ,einschwrzen langsam ab und hat im ,abdruck das ,verschwinden zarterer ,partien und das ,flauwerden tiefer ,schattentne zur ,folge4 ,ein ,auftzen#e der ,platte bringt nicht selten eine ,strung der harmonischen ,tonwirkung mit sich4 #e d4 h4 ,radieren und tzen der neuerlich grundierten ,platte4 ,man hilft sich ber diesen belstand mittelst der galvanischen ,versthlung der ,platte hinweg4 ,der unendlich feine berzug von galvanisch auf das ,kupfer niedergeschlagenem ,eisen schtzt die ,platte vor allzufrher ,abntzung und gestattet eine ,auflage von etwa #bjjj ,abdrcken4 ,auch die ,vervielfltigung der ganzen ,platte auf galvanoplastischem ,wege ist ein gutes ,mittel zur ,vergrerung der ,auflage von ,radierungen2 bei dem heutigen ,stande der galvanoplastischen ,technik sind solche ,duplikatplatten von wunderbarer ,feinheit und ,schrfe4 ,in seltenen ,fllen wird einer ,radierung beschieden sein1 in geradezu fabrikmiger ,weise vervielfltigt zu werden4 ,ich mchte sogar meinen1 da dadurch der innere ,wert einer ,radierung ein wenig heruntergedrckt wird1 denn es wird sich nie vermeiden lassen1 da eine gewisse ,partie der ,auflage ,feinheiten aufweist1 die den brigen ,blttern fehlen4 ,die intime1 ich mchte sagen liebevolle ,behandlung1 die jeder einzelne ,abzug verlangt1 ist nicht gut vereinbarlich mit ,riesenauflagen2 da ist der ,holzschnitt1 die ,zinkotypie1 berhaupt der ,hochdruck am ,platze4 #f4 ,retouche-,arbeiten4 ,sobald wir es durch unausgesetzte bung dahin gebracht haben1 einen in allen ,strichen scharfen ,abdruck zu erzielen1 haben wir ,gelegenheit1 uns von dem ,zustande unsrer ,platte zu unterrichten4 ,hauptschlich wird sich unsre ,aufmerksamkeit auf die ,tonintensitt der einzelnen ,flchen zu richten haben3 ,da ist ein ,ton viel zu dunkel im ,vergleich zu seinem benachbarten ausgefallen1 dort treten die einzelnen ,striche zu scharf hervor2 hier wieder hat eine tzung vielleicht noch gar nicht gegriffen1 und die beabsichtigte ,verbindung zweier ,tonflchen ist dadurch verloren gegangen4 ,da gibt es nun ,stoff genug zum ,nachdenken1 teils ber die ,ursachen1 teils ber die ,art einer allflligen ,abhilfe4 ,ohne ,schwierigkeit werden wir alle erkannten ,fehler in zwei groe ,gruppen teilen knnen3 ,entweder es wurde zu tief oder zu wenig getzt4 ,ist letzteres der ,fall1 so beginnen wir eine ,art ,nachradieren1 indem wir die ,platte von neuem mit tzgrund versehen4 ,vorher mu dieselbe von der noch anhaftenden ,druckfarbe durch bergieen mit siedendem ,wasser 7besser noch ,sodalsung oder tzlauge7 gereinigt werden4 ,das ,grundieren ist jetzt nicht mehr so leicht wie das der neuen ,platte4 ,es mu dafr gesorgt werden1 da der ,firnis auf der erhitzten ,platte in alle ,ritzen eindringe1 sonst wrde an solch' mangelhaft grundierten ,stellen die ,sure zum ,schaden der ,platte einwirken2 deshalb erhitze man die ,platte von unten her ein wenig1 damit der tzgrund schmilzt und in die ,striche vollends einsinken kann4 ,geraucht wird die ,platte nicht1 da das ,bild durch den ,firnis durchscheinen mu4 ,solche ,platten grundiert man am besten mittelst des flssigen tzgrundes4 ,er wird wie folgt hergestellt3 ,harter tzgrund wird geschmolzen1 und dann abseits vom ,herde soviel rektifizierter ,terpentin zugesetzt1 da das ,gemisch im kalten ,zustand leichtflssig bleibt4 ,diese ,lsung wird mit kuflichem ,asphaltlack zu gleichen ,teilen gemischt und lange krftig geschttelt4 ,zum ,auftragen dieses ,firnisses dient ein breiter flacher ,haarpinsel4 ,nach dem ,aufstreichen erwrmt man die ,platte von unten etwas1 damit der tzgrund sicher alle ,ritzen flle4 ,dieser tzgrund kann auch auf der blanken1 neuen ,platte ,verwendung finden2 er ist nicht so durchsichtig wie der gewalzte und erspart das ,anrauchen4 ,aufgetragen wird er immer auf der kalten ,platte2 bei dem nachfolgenden ,erwrmen desselben verschwindet jede allfllige1 durch schlechte ,pinselfhrung entstandene ,streifung des ,aufstriches4 ,was nun die ,arbeit selbst betrifft1 so mu darauf aufmerksam gemacht werden1 da sie mit allem knstlerischen ,takt und zielbewut vorgenommen werden mu4 ,oft gengt das ,herausholen einer brillanten ,kraftstelle1 manchmal sind zerrissen wirkende ,tonmassen mit einer verbindenden ,strichlage zu bergehen4 ,dieses ,nachradieren soll ja nur ergnzen1 nicht aber neu schaffen6 ,hat man mehrere ,abdrcke hergestellt1 so kann man mittelst ,feder oder schwarzen ,stifts an ihnen versuchsweise eine oder die andre ,wirkung herausholen 7natrlich erst wenn die ,bilder trocken sind74 ,solche korrigierte ,drucke geben dann wieder ,vorlagen fr die weitere ,behandlung der ,platte ab4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,schneidefeder4 ,mit der gewhnlichen1 kegelfrmig geschliffenen ,radiernadel ist es oft schwer1 die ,richtung der beabsichtigten ,striche beizubehalten1 weil sie von den getzten ,furchen leicht in andere1 nichtgewollte1 ,richtungen abgelenkt wird4 ,verfasser empfiehlt zu diesem ,zweck die ,anwendung der sogenannten photographischen ,beschneidefeder1 welche in allen photographischen ,handlungen erhltlich ist4 ,sie hat die ,gestalt einer gewhnlichen ,schreibfeder und wird in einem ,federstiele steckend in einfachster ,weise gehandhabt4 ,statt zweier ,spitzen1 wie die ,schreibfeder1 besitzt sie ein rautenfrmiges ,schildchen1 dessen ,vorderkanten scharfe ,schneiden bilden1 welche wieder in eine ,spitze auslaufen4 7,abb4 #ae74 ,die aus sehr hartem ,stahl bestehende ,feder erzeugt1 steil gehalten1 sehr feine przise ,linien1 welche nicht nur den tzgrund1 sondern auch das ,kupfer schneiden1 eine ,eigenschaft1 die1 wenn es sich um saftige ,tiefen handelt1 wertvoll ist4 ,hinzuzufgen ist noch1 da die ,richtung des ,striches1 den die ,spitze ausfhrt1 in der ,ebene des ,schildchens liegen mu1 da die ,feder sonst nicht schneidet1 sondern kratzt4 ,ist das ,nachradieren vollendet1 so wird die tzung wieder in der bereits beschriebenen ,weise durchgefhrt4 ,um den ,fortschritt der ,arbeit auf der ,platte beobachten zu knnen1 ist es geboten1 sich von jedem ,plattenzustande eine ausgiebige ,anzahl reiner ,abzge zu nehmen und sie eventuell mit bezglichen ,notizen versehen in einer ,mappe aufzubewahren4 ,eine solche ,sammlung von ,abdrcken1 in der auch nicht die am rgsten milungene ,platte fehlen darf1 hat soviel ,lehrreiches fr den ,radierer1 sie wird ihm ein klarer ,beleg fr seinen ,werdegang bisher und zeigt ihm auch die ,wege1 auf denen ein ernstes1 zielbewutes ,streben zur ,meisterschaft gelangt4 ,weit schwieriger gestaltet sich die ,korrektur dann1 wenn zu tief getzt wurde1 wenn also ,stellen1 welche duftig beabsichtigt waren1 im ,abzug zu derb1 zu krftig kommen4 ,dem ,anfnger widerfhrt dieses ,migeschick meistens1 wenn er1 die ,wirkung des tzwassers unterschtzend1 lichte und zarte ,partien zu lange tzt4 ,lt sich dieser ,fehler nicht dadurch gut machen1 da man die benachbarten dunklen ,stellen durch ,nachradieren und ,nachtzen verstrkt und somit den ,kontrast zu heben sucht1 dann mu die zu dunkel geratene ,partie abgeschliffen werden4 ,diesem ,zwecke dient der ,polierstahl4 ,man beschafft sich einen solchen von auerordentlicher ,hrte1 indem man eine prismatische ,feile mit dreieckigem ,querschnitt einem geschickten ,messerschmied mit dem ,auftrag bergibt1 die ,flchen am vorderen ,ende in sanfter ,schwingung derart zu schleifen1 da sie mit den drei ,kanten zusammen in eine ,spitze auslaufen4 ,kanten und ,spitze mssen abgerundet und das ,instrument in seinem geschwungenen ,teile noch berdies feinst poliert werden4 ,mit diesem ,werkzeug werden die zu tief geratenen ,stellen auspoliert4 ,durch den ,druck des ,polierstahles werden die ,stege zwischen den ,furchen geglttet und ausgebreitet1 und letztere selbst infolge der ,reibung verengt4 ,die ,striche erscheinen dann im ,abdruck dnner und duftiger1 weil die scharfen ,kanten1 welche frher zu viel ,farbe an sich gehalten1 jetzt abgeschliffen sind4 ,die ,wirkung des ,polierstahles ist umso energischer1 je steiler man eine seiner ,kanten ber die ,platte fhrt4 ,zum ,schlu soll jedoch immer mit der ,flche des ,werkzeugs poliert werden1 um etwaige feine ,streifen1 welche whrend des ,arbeitens entstanden sein mgen1 auszugltten2 ratsam ist es auch beim ,polieren1 den ,stahl mit ,speichel oder l zu befeuchten4 ,auer ,gebrauch mu der ,polierstahl vor ,feuchtigkeit sorgfltigst bewahrt werden2 vor allen ,verletzungen ist das polierte ,ende in einer ,scheide aus dickem ,leder geschtzt4 ,sollten beim ,polieren auf der ,platte graue ,streifen entstanden sein1 so putzt man mit etwas ,globuspasta oder ,holzkohle und l nach1 indem man die ,stelle mit einem um den ,zeigefinger gespannten ,lappen reibt und trocken nachwischt4 ,nach einer solchen ,behandlung mu die ,bildflche mit ,terpentin noch grndlich gereinigt werden4 ,nach allen derartigen ,prozeduren holen wir uns durch ,abdrcke ,auskunft ber das ,gelingen des ,versuchten und bereichern unsre ,erfahrungen durch den interessanten ,vergleich der im ,bilde deutlich wiedergegebenen ,plattenzustnde4 ,denn alle diese ,korrekturen sollen uns ja schlielich zu dem einen ,ziele fhren3 unsre ,erfahrung und ,technik derart vervollkommnet zu haben1 da es uns mglich ist1 eine ,arbeit auf einen ,wurf zu ,ende zu fhren4 #g4 ber ,mierfolge4 ,was bisher erlutert wurde1 kann als ,schulgut der ,technik gelten2 ich fhle mich daher auch bestimmt1 diesen ,teil als abgeschlossenes ,ganzes zu betrachten und mit dem nun folgenden ,fehlerverzeichnis abzuschlieen1 da es ja einen ,fhrer durch all' die ,fhrlichkeiten bilden soll1 welche dem ,anfnger in den ,weg treten4 ,zur leichten ,orientierung finden wir in diesem ,kapitel die ,fehlresultate in chronologischer ,reihenfolge behandelt1 wie sie sich eben in den einzelnen ,arbeitsphasen einstellen4 ,illustration3 ,bildnisstudie1 ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,beim ,grundieren4 #a4 ,auf der ,platte bilden sich schwarze ,streifen1 welche trotz wiederholter ,behandlung mit der ,walze nicht verschwinden wollen4 ,ursache3 ,die ersten ,striche des tzgrundes wurden auf zu heier ,platte aufgetragen1 der ,firnis ist an diesen ,stellen verbrannt4 ,abhilfe3 ,entfernung des ,firnisses1 ,entfetten und neuerliches ,grundieren bei gelinder ,hitze4 #b4 ,die ,walze klebt fest auf der ,platte1 reit sich beim ,drehen schwer los und lt den tzgrund mit rauher ,oberflche zurck4 ,ursache3 ,die ,platte ist nicht1 oder nicht mehr hei genug4 ,abhilfe3 ,gelindes ,nachhitzen von unten her mittelst ,gas- oder ,spirituslampe4 #c4 ,nach dem ,anrauchen zeigt die kalte ,platte trotz sanften ,abwischens mit ,watte eine schmutziggraue statt der tiefbraunen1 matten ,oberflche4 ,ursache3 ,der ,docht der ,fackel hat beim ,anrauchen die ,platte gestreift oder ist dem ,firnis mindestens zu nahe gekommen4 ,abhilfe3 ,entfernen des schlechten ,grundes1 neuerliches ,grundieren und ,rauchen4 ,beim ,radieren4 #d4 ,der tzgrund verwischt sich unter der ,hand1 namentlich an den ,rndern4 ,ursache3 ,warme ,hand1 heie ,jahreszeit1 hohe ,temperatur berhaupt bei allzugroem ,wachsgehalt im tzgrund4 ,abhilfe3 a7 ,beim ,radieren3 ,unterlage aus ,pauspapier1 ,anwendung des ,handbnkchens4 b7 ,mehr ,asphalt in den tzgrund4 7,asphalt und tzgrund wieder jeden einzeln schmelzen und dann mischen und kneten47 #e4 tzgrund ist brchig und splittert unter der ,nadel4 ,ursache3 a7 ,zuviel ,asphalt im tzgrund2 b7 ,platte war nicht gut entfettet2 c7 tzgrund ist zu hei bereitet oder nicht homogen gemischt4 d7 tzgrund ist beim ,aufbringen auf eine zu heie ,platte oder beim ,anrauchen verbrannt 7siehe bei #c74 ,abhilfe3 fr a7 ,zusatz von ,wachs und ,mastix2 fr b7 ,selbstverstndlich2 fr c7 tzgrund nochmals einschmelzen eventuell etwas ,mastix zusetzen2 fr d7 ,ist diese bse ,eigenschaft des tzgrundes auf der ganzen ,bildflche verbreitet1 dann mu dieser entfernt und die ,platte neuerlich grundiert und geraucht werden4 ,handelt es sich jedoch um einzelne ,stellen1 so kann man die schlechten ,partien mit einem kantig geschliffenen ,beinstbchen wegschaben und die offenen ,stellen mit ,deckfirnis wieder schlieen4 ,beim tzen4 #f4 ,das tzwasser will nicht angreifen 7kommt bei allzuhoher ,gltte der ,platte vor74 ,ursache3 ,das tzwasser ist zu schwach1 zu alt und oft gebraucht2 die tzung geschieht vielleicht bei zu groer ,klte 7im ,winter74 ,abhilfe3 ,altes tzwasser wird mit frischem1 strkerem gemischt oder reine ,sure zugegossen 7siehe ,seite #bi47 #g4 ,heftiges ,aufschumen der ,platte hat zur ,ursache3 ,zu starkes tzwasser oder zu hohe ,temperatur desselben4 ,abhilfe3 ,mischen mit altem1 oft gebrauchtem tzwasser oder mit ,kochsalzlsung4 ,arbeiten im ,khlen4 ,die ,arbeit kann durch unverzgliches ,zugieen von reinem ,wasser noch gerettet werden4 #h4 ,abblttern des tzgrundes 7,begleiterscheinung des in #g4 ,angefhrten74 ,ursache3 a7 ,zu starke oder zu warme tzflssigkeit2 b7 ,mangelhafte ,entfettung der ,platte1 so da die ,sure zwischen ,firnisschicht und ,platte eindringen und den schtzenden ,firnis infolge ,blschenbildung sprengen und zum ,abschwimmen bringen kann4 c7 ,unterfressen der ,stege 7zu dichte ,strichlagen74 ,abhilfe3 fr a7 7siehe in #g47 fr b7 ,grndliches ,entfetten der ,platte 7siehe ,seite #aa74 fr c7 ,auch hier lt sich die ,arbeit durch unverzgliches ,zugieen von reinem ,wasser noch retten1 vorausgesetzt1 da das ,abblttern nicht schon zu arg geworden4 ,beim ,drucken4 #i4 ,die ,druckfarbe will trotz krftigen ,reibens mit dem ,beinstab nicht auf's ,papier4 ,ursache3 a7 ,das ,papier ist zu trocken2 b7 ,die ,druckfarbe hat zu wenig ,schmierseife beigemischt2 c7 ,das ,papier eignet sich berhaupt nicht zum ,kupferdruck2 es saugt nicht4 ,ist krftig genug gerieben worden1 so mu sich am ,papier1 wenn es auch wei geblieben1 deutlich das ,strichrelief des ,bildes zeigen 7,untersuchung mit der ,lupe74 ,abhilfe3 fr a7 ,einige ,bltter ,filtrierpapier werden frisch gefeuchtet zwischen den ,vorrat eingelegt2 einen ,tag spter werden die ,druckversuche wieder aufgenommen2 fr b7 ,einarbeiten von ,schmierseife in die vorrtige ,druckfarbe2 fr c7 ,selbstverstndlich4 #aj4 ,der ,druck zerfliet und wird klecksig4 ,ursache3 ,zu nasses ,druckpapier4 ,abhilfe3 ,einen oder mehrere ,tage mit den ,druckversuchen aussetzen1 bis das ,papier unter der ,presse etwas trockener geworden4 ,oder ,einlegen von trockenem ,filtrierpapier in den gefeuchteten ,vorrat4 #aa4 ,an flauen ,flecken und blinden ,stellen1 deren ,ursachen auf ,s4 #bf1 ,z4 #i von oben1 erlutert wurden1 ist nicht der ,abdruck1 sondern das ,radieren und tzen schuld4 ,eine ,abhilfe im eigentlichen ,sinne kann meist nicht oder doch nicht mit befriedigendem ,erfolg geschaffen werden4 ,fr den ,anfnger ist hier ,abschleifen der ,platte und ,beginnen einer neuen ,arbeit das ,ratsamste2 nur soll nicht vergessen werden1 sich vorher noch einige scharfe reine ,abzge von der verdorbenen ,platte zu nehmen1 um solche ,drucke als ,anhaltspunkte fr das weitere ,arbeiten bereit zu haben4 ,gelegentlich dieser ,ausfhrungen sei nun ,anla genommen1 ber das ,abschleifen der ,platte im folgenden ,abschnitt eingehend zu sprechen4 #h4 ,abschleifen der ,platte4 ,die erste ,bearbeitung der ,platte mu energisch eingeleitet werden1 soll die ganze ,prozedur nicht allzuviel ,zeit in ,anspruch nehmen4 ,bei kleineren ,platten ist es am besten1 wenn man die ganze ,arbeit mit einer breiten ,schlichtfeile von mittelfeinem ,hieb abfeilt2 das geht sehr rasch und schadet der ,platte bei geschickter ,hantierung nicht4 ,die ,lnge der ,feile mu die ,platte betrchtlich berragen1 damit man sie bequem handhaben kann4 ,bei richtiger ,fhrung der ,feile ist eine vom ,feilenhieb herrhrende ,riefung der ,oberflche des ,kupfers nicht zu befrchten4 tzungen auf greren ,platten wrden zum ,ausfeilen sehr langer ,feilen bedrfen2 hier arbeitet man besser mit dem ,schabeisen4 ,man beschafft es sich1 indem man wieder eine ,dreikantfeile 7siehe ,seite #fg7 kauft und sie in der schon beschriebenen ,weise vom ,messerschmied schleifen lt1 jedoch nicht wie beim ,polierstahl mit abgerundeten1 sondern mit scharfen ,kanten4 ,hohlschliff ist nicht notwendig1 ebensowenig ein ,polieren des ,werkzeuges4 ,mit den ,kanten dieses ,instrumentes wird die tzung ausgeschabt1 jedoch darf nicht vergessen werden1 groe glatte ,stellen 7z4 ,b4 die ,luft und dergl47 auch zu bearbeiten1 da sonst die ,platte ungleich dick aus der ,arbeit hervorgehen wrde4 ,ist die letzte ,spur der ,striche von der ,platte verschwunden1 so wird die ,arbeit des ,schleifens mit ,blaustein#f begonnen4 ,es ist dies ein in jeder ,werkzeughandlung erhltlicher ,stein von prismatischer ,form1 die eine ,flche1 mit der man arbeitet1 mu absolut eben sein4 ,neue ,steine erfllen diese ,forderung meist nicht1 sie mssen erst auf einer anderen1 harten ,flche ausgearbeitet werden4 ,beabsichtigt man im ,anfang eine energischere ,wirkung1 so kann der ,blaustein erst mit feinem ,bimssteinpulver angewendet werden4 ,schleift man die ,kupferplatte jedoch mit ,bimsstein vor1 so ist die separate ,anschaffung von ,bimssteinpulver berflssig4 ,das ,schleifen mit ,bimsstein und ,blaustein geschieht auf einem starken ,brett mit reichlichem ,zugu von ,wasser parallel den ,kanten der ,platte4 ,schlielich kommt der ,blaustein allein zur ,anwendung und die ,gltte kann bis zu einem recht hohen ,grade getrieben werden2 dabei mu die ,platte fleiig gesplt werden1 damit man das gnzliche ,verschwinden smtlicher ,ritzen und ,kratzer sicher beobachten kann4 ,der ,blaustein wird seiner ,lngsachse parallel ber die ,platte gefhrt und zwar mit einer seiner beiden ,breitseiten4 ,schlielich wird die ,platte endgltig gesplt und abgetrocknet4 #f ,am schnellsten geht diese ,arbeit mit einem prismatischen ,karborundstein von statten4 ,auf einer anderen1 trockenen ,unterlage wird nun dieselbe -- im rechten ,winkel zur letzten ,schliffrichtung -- mit einer ,brste aus feinem ,stahldraht 7erhltlich in ,eisenhandlungen7 weiterbearbeitet4 7,abb4 #af74 ,auch zu den ,diagonalen parallel kann gebrstet werden4 ,die ,gltte der ,platte steigert sich nun zusehends und kann durch die ,anwendung des flachgehaltenen ,polierstahles noch gehoben werden2 er wird in einer zu sich stets parallelbleibenden1 eventuell einer zweiten dazu senkrechten ,richtung ber die ,platte gefhrt und hinterlt darauf eine uerst dichte ,strichlage4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,stahldrahtbrste4 ,endlich werden auch diese ,striche getilgt1 indem man die ,platte mittelst eines mit ,filz berspannten ,brettchens1 einer sogenannten ,filzfeile1 unter ,anwendung von ,globuspasta#g poliert4 #g ,in ,ermanglung dieser tut es wohl auch eine ,pasta aus l mit ,engelrot1 ,kohlenpulver oder ,schieferpulver4 ,die ,platte ist zu neuer ,arbeit bereit1 bedarf aber behufs ,aufbringen des tzgrundes noch einer auf ,seite #aa beschriebenen grndlichen ,entfettung4 ,wer aus irgend einem ,grunde diese ,arbeit nicht verrichten kann1 der lasse seine ,kupferplatte bei einem ,messerschmied oder in einer ,plattier-,anstalt blank schleifen4 #i4 ,strich und ,ton4 ,so sehr auch zugegeben werden mu1 da unsere ,technik in ihrer bisher beschriebenen ,ausbung geeignet erscheint1 dem ,knstler ein ,ausdrucksmittel zu sein1 das ihm gestattet1 sein ,innerstes vor dem ,beschauer aufzutun1 so ist doch und namentlich heute nicht mehr die ,nadel allein das ganze ,rstzeug des ,radierers4 ,freilich1 der ,anfnger wird mit verdienter ,freude seine ,fortschritte mit der ,nadel begren und es wre falsch1 wollte man behaupten1 da der ,nadel allein hhere knstlerische ,wirkungen und der ,ausdruck der ,stimmungen versagt seien4 ,schon der ,anfnger1 wenn er das erste ,herzklopfen berstanden hat1 wird mit seiner ,nadel einer beabsichtigten ,wirkung beizukommen suchen1 indem er ihre ,handhabung solange verndert1 bis ihre ,wirkung seinem ,empfinden entspricht1 und darin liegt schon soviel ,persnlichkeit6 ,bald fhrt er die ,nadel1 namentlich die ,beschneidfeder1 nach ,art der kalten ,nadel ,furchen schneidend ber die ,flche1 bald lt er sie1 steilgehalten1 in ,punktreihen1 statt in kontinuierlichem ,strich ber das ,kupfer springen4 ,hierin hat er schon ein ,mittel in der ,hand1 in ,ton zu arbeiten1 denn eine gekreuzte ,strichlage wird bei springend gefhrter ,nadel nicht strend empfunden4 ,und ,ton ist ja das ,endziel jedes malerisch1 also farbig ,empfindenden4 ,denn wenn auch -- technisch -- eine ,arbeit mit der ,nadel rein in ,konturen denkbar ist1 die ,ziele der ,radierung liegen doch fernab von trockenem ,zeichnen in ,umrissen und magerem ,schatten in ,strichlagen4 ,wenn der ,anfnger die ersten ,beweise steigenden ,knnens begrt hat1 empfindet er in der ,ausdrucksweise eine ,lcke1 die auszufllen ihn verlangt4 ,zahllos schier sind die ,mittel1 die uns zu ,gebote stehen1 die ,kupferflche derart zu bearbeiten1 da uns der ,abdruck nicht als ,skelett der ,zeichnung allein1 sondern den verbindenden ,ton grauer ,flchen bringt4 ,in den ,tiefen zuerst verlangt es uns nach sammetartig homogenem ,ton4 ,so dicht auch die ,strichlage hier gehalten werden kann1 immer und namentlich bei ,flchen grerer ,ausdehnung entsprechen den notwendigen ,stegen1 die die ,striche trennen mssen1 im ,abdrucke lichten ,stellen1 die sogenannten ,flammen1 die oft recht strend wirken knnen4 ,bei ,flchen von schmlerer ,gestalt hilft man sich bisweilen mit der springenden ,nadel1 wenn man diese mit tchtigem ,nachdruck fhrt4 ,auch die ,schneidefeder leistet vorzgliche ,dienste4 ,grere ,flchen werden mittelst ,beizemitteln getont4 ,zu solchen ,beizemitteln zhlt die ,schwefelmilch1 ein lichtgelbes feines ,mehl1 welches jede ,drogerie vorrtig hat4 ,dieses ,mehl wird mit l zu einem ,brei verrieben und auf die zu tonende ,flche aufgetragen4 ,das ,auftragen kann mit einem ,haarpinsel erfolgen2 rascher und intensiver zeigt sich die ,wirkung1 wenn man1 mit sorgfltiger ,achtnahme auf die ,begrenzung der zu tonenden ,flche1 den ,brei mit einem ,leinwandfleckchen1 welches um den ,zeigefinger gespannt ist1 auf der betreffenden ,stelle verreibt4 ,bei ,flchen von bestimmter ,begrenzung arbeitet man am besten mit einem ,papierwischer 7,kreidewischer74 ,die ,wirkung dieser ,beize besteht in einer infolge schwacher tzung erzielten feinen ,aufrauhung der allzu glatten ,stellen des ,kupfers4 ,sofort nach erreichter ,wirkung mu diese ,beize mit reinem l vom ,kupfer entfernt werden4 ,alle solche ,beizmittel sind eigentlich nur als eine ergnzende ,nacharbeit des ,hauptvorganges aufzufassen1 denn sie sind ihrer ,natur entsprechend nicht dazu angetan1 den ,gesamtcharakter1 den ,aufbau einer ,radierung1 wesentlich zu verndern4 ,anders sieht es mit den sogenannten maschinellen ,mitteln der tzkunst aus4 ,ihre ,anwendung bestimmt von vornherein die ,stimmung1 den ,charakter des ,werkes1 und von ihrer zielbewuten1 taktvollen ,anwendung hngt der knstlerische ,wert einer ,arbeit vornehmlich ab4 ,hier mchte ich der ,meinung entgegentreten1 da maschinelle ,mittel bei einer ,radierung von der ,hand zu weisen wren1 weil sie unknstlerisch seien4 ,ein ,beispiel3 ,ein ,portrt1 eine ,landschaft1 ist auf getontem ,naturpapier gearbeitet1 die ,lichter in ,wei aufgesetzt4 ,ja noch mehr3 die ,farbe des ,papiers ist sogar der ,stimmung des ,bildes angepat4 -- ,und dieser ,farbenton des ,papiers1 ist er vielleicht nicht auch ein maschinelles ,mittel1 das dem ,knstler fertig zu ,gebote steht8 ,und ihrer ,anwendung wegen vielleicht das ,beginnen unknstlerisch8 ,wenn nicht1 dann wird auch der ,radierung ein solches ,mittel nicht verwehrt werden drfen1 wenn es die ,ausdrucksfhigkeit der ,technik erhht4 ,freilich mu knstlerischer ,geschmack bei einer solchen ,arbeit ,pate gestanden sein1 freilich mu der ,radierer schon lange vor ,beginn seiner ,arbeit ber die ,anwendung seiner ,mittel im ,klaren sein1 soll das ,ende vom wohlberlegten und trefflich disponierten ,anfang1 von zielbewutem ,aufbau uns erzhlen6 ,dieses ,ziel besteht eben in der harmonischen ,verquickung der beiden ,begriffe3 ,strich und ,ton4 ,eine ,radierung kann gewi auf den ,strich allein aufgebaut sein2 dann ist es ein ,motiv1 welches des ,tons nicht bedarf4 ,ebenso kann eine ,arbeit auch auf die ,wirkung des ,tones berechnet sein4 7,man denke nur an eine ,nebelstimmung oder eine trbe ,winterlandschaft und dgl47 ,in der ,mitte der beiden ,extreme jedoch steht die ,arbeit1 welche auf das gegenseitig ergnzende ,zusammenwirken von ,strich und ,ton berechnet ist2 sei es1 da der ,ton die ,zeichnung als eine ,art graue ,lasur berzieht1 oder1 da ein hauptschlich in ,tonqualitten wirkendes ,bild mittelst der ,nadel blo an markanten ,stellen in seiner ,wirkung gehoben wird4 -- ,welche ,flle von ,wegen zum ,ziele6 ,illustration3 ,karlskirche in ,wien ,original-,radierung von ,alois ,seibold ,unter maschinellen ,mitteln verstehen wir ,mittel1 welche uns gestatten1 ber die ,platte einen gleichmigen ,ton von verschiedener ,textur auszubreiten4 ,die ,elemente knnen ,punkte oder ,striche sein1 je nach der ,entstehungsart des erzielten ,effektes4 ,bei der ,radierung in unserem ,sinne beschrnkten sich die dazu erforderlichen ,arbeiten auf eine zweckmige ,behandlung des auf der ,platte befindlichen tzgrundes4 ,eine der ltesten ,arten in ,ton zu arbeiten besteht darin1 da man auf die grundierte1 heigehaltene ,platte mittelst eines ,siebes ,steinsalz streut4 ,die feinen ,krnchen bleiben am weichen tzgrund kleben und sinken bei weiterer ,erhitzung der ,platte in der geschmolzenen ,firnisschicht bis auf das blanke ,kupfer4 ,die wieder erkaltete ,platte gelangt nun in ein ,gef mit ,wasser4 ,die ,salzkrnchen werden hierin ausgelaugt und lassen in der ,firnisschicht feine ,lcher zurck1 welche bis aufs ,kupfer reichen und dem tzwasser spter ,zutritt auf die blanke ,platte gewhren4 7,aquatinta74 ,eine hnliche ,wirkung hat ,schmirgelpapier1 welches in der ,art1 wie wir unsre ,probedrucke herstellen1 mit dem ,beinstab an die grundierte ,platte gedrckt wird4 7,abb4 #ac74 ,die scharfkantigen ,krnchen durchlchern in zahllosen ,stichen den tzgrund und legen das ,kupfer fr die tzung blo4 ,wohl noch wenig bekannt ist das ,tonen mit der ,stahldrahtbrste4 7,abb4 #af74 ,die grundierte1 kalte ,platte wird auf den ,tisch gelegt und mit einer gestielten feinen ,stahldrahtbrste 7siehe ,abb4 #af7 sachte geschlagen1 wobei die ,kupferplatte mit der linken ,hand fortwhrend zu drehen ist1 damit die ,wirkung gleichmig erfolge4 ,die ,verletzungen des tzgrundes haben nmlich die ,form zarter kurzer ,strichelchen von bestimmter ,richtung4 ,das ,drehen der ,platte mit der linken ,hand soll also das ,vorherrschen einer gewissen ,richtung der ,strichelchen verhten4 ,eine derart behandelte ,platte kann nun eventuell noch vor der tzung auch mit der ,nadel bearbeitet werden4 ,lichter sind selbstverstndlich vorher mit ,pinselfirnis zu decken 7sogenannte ,reservagemethode74 ,abgestuftes tzen mittelst ,deckfirnis erlaubt dann noch einen ,reichtum an ,tonstrken zu entwickeln1 doch soll auch hier ein gewisses ,ma nicht berschritten werden1 damit der ,reiz der ,kontraste dadurch nicht verschleiert werde4 ,das fertige ,blatt wird von manchem ,radierer noch weiter bearbeitet4 ,die noch weiche1 verwischbare ,druckfarbe wird mit ,wischern an gewissen ,stellen vertrieben1 verwischt1 die ,striche auseinandergeschmiert1 um so etwas wie ,ton zu erzielen2 doch nicht genug damit3 ,mit dem ,radiergummi werden auf dem fertigen ,blatt lichte ,wolken -- hervorgezaubert4 ,was bleibt da noch brig von der ,schnheit dieser ,technik8 ,dem ,laien1 der in die ,geheimnisse dieser ,kunstweise nicht eingeweiht1 ist es nicht zur ,last zu legen1 da solche ,bltter mit ,erfolg kursieren knnen4 ,wenn aber der ,berufene selbst um eines groben ,effektes willen die ,reinheit des ,stiles hingibt und an der ,verwilderung einer ,technik arbeitet1 die in ihren echten ,mitteln ohnehin so unerschpflich reich und schn ist1 so ist dies ein bedauernswerter1 von vielen ,kunsthndlern protegierter ,tiefstand1 dem der ,einzelne durch konsequente ,pflege des reinen ,stiles entgegenarbeiten kann und mu4 #aj4 ,wege und ,ziele4 ,wie mannigfaltig sich das ,arbeiten gestalten kann1 das haben wir bei verschiedenen ,gelegenheiten ersehen knnen1 und je mehr der ,radierer mit ernstem ,flei alle ,ausdrucksweisen sich zu eigen zu machen sucht1 desto vielverzweigter sieht er die ,wege sich auftun1 die zum ,ziele fhren4 ,vor allem ist es das ,wie1 mit welchem wir ringen in heiem ,bemhen4 ,grundfalsch wre es1 wollte ich whnen1 erschpfend ber diese ,technik geschrieben zu haben1 denn verschieden wie die ,gesichter der ,menschen sind die ,ausdrucksweisen1 sie sind eben der treue ,spiegel der ,persnlichkeit4 ,als die ,radierung noch ein ,reproduktionsverfahren war1 dem es zukam1 ,kunstwerke greren ,stiles einem weiteren ,publikum zugnglich zu machen1 da lag ihre ,ausbung in strengen ,normen und es mute so sein2 was sollte auch dort ein persnlicher ,ausdruck1 wo es galt1 eine ,aufgabe zu erfllen1 die heute der photographischen ,kamera zufllt6 ,da mute der ,radierer selbstlos zurcktreten und seine ,art hinter der ,aufgabe verbergen4 ,es lag viel ,handwerkliches in dieser ,kunst1 die so willig war1 fremdes ,licht leuchten zu lassen mit ihren ,mitteln1 die dazu berufen sind1 eine ganz eigene ,sprache zu reden1 eine ,sprache1 die dem ,knstler aus dem ,herzen kommt4 ,an diese ,erkenntnis knpft sich der ,aufschwung der modernen ,radierung2 sie wurde ,selbstzweck und jeder ,strich1 frher vom ,zwange einer notwendigen ,norm dirigiert1 er wird zum ,wort1 zum trotzigen1 eigensinnigen vielleicht1 das uns aber der ,seele des ,knstlers1 seinem ,empfinden nachfhlen lt4 ,illustration3 berfahrt1 ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,wer wollte da noch von ,arbeitsregeln sprechen1 wer die ,hnde ber dem ,kopf zusammenschlagen1 wenn er erfhrt1 da der ,meister vielleicht1 einer ,empfindung folgend1 die gewhnliche ,schreibfeder zum ,radieren benutzt oder mit den scharfen ,kanten einer abgebrochenen ,nadel arbeitet8 ,nimmer kann ein ,lehrbuch ber irgend eine ,kunsttechnik mehr wollen als ,gehen lehren2 der es gelernt hat1 wird seinen ,weg finden1 wenn ernstes ,streben ihn beseelt4 ,es soll ja damit gewi nicht gesagt sein1 da der ,anfnger sich sobald als mglich nach einer recht originellen ,ausdrucksweise umsehen soll2 das wre erbrmlicher ,manierismus1 weitab von jener ,liebe zur ,natur1 die darzustellen1 wie sie sich in unsrer ,seele spiegelt1 unsere hchste ,aufgabe sein soll4 ,ohne ueres ,hinzutun wird die knstlerische ,ader sich regen und der ,hand1 ihr unbewut1 ,gesetze diktieren1 nach denen sie arbeite4 ,denn bei fast keiner anderen ,technik kann das ,inhaltliche so unabhngig von manueller ,fertigkeit zu uns sprechen als bei der ,radierung4 ,und das ,inhaltliche ist es auch1 welches der ganzen ,technik ,seele verleihen soll2 denn wie hier die ,ausdrucksform vom rein ,malerischen beherrscht werden mu1 so ist das ,erzhlende das ,impuls gebende ,moment fr das ,inhaltliche4 ,kein ,zufall ist es1 da unsre grten ,radierer auch die grten ,grbler waren1 vom ,forschergeiste ,drers1 vom ,altmeister ,rembrandt herauf bis zu unserer ,modernsten einem4 ,und soviel auch errungen1 jeder macht's fr sich noch einmal mit1 und jemehr er nach ,ausdruck ringt1 umso lieber wird ihm diese trotzige1 sprde ,technik1 die sich ihre ,geheimnisse von jedem ihrer ,pfleger neu abringen lt und dies mit so manchem ,goldkrnchen einer neuen ,ausdrucksmglichkeit lohnt4 ,wenn die ,arbeit disponiert1 was gibt es da nicht noch alles zu denken1 zu berlegen6 ,schon beim ,grundieren fragen wir uns3 ,was fr ,druckfarbe8 ,was fr ,papierfarbe8 ,da heit's schon beim ersten ,strich allen diesen ,faktoren ,rechnung zu tragen und die ,arbeit dem ,endzweck anzupassen6 ,wie anders mu gearbeitet werden fr getontes als fr weies ,papier1 fr warmtonige als fr khlwirkende ,druckfarbe6 ,man versuche es nur einmal1 eine fr weies ,papier berechnete ,platte auf farbiggetontem abzudrucken oder umgekehrt6 ,und doch ist das ,wie noch nicht allein der ,endzweck1 das ,ziel6 ,was dem ,pinsel oft versagt bleibt zu bilden mit seinen reichen ,mitteln1 das wird auf der ,kupferplatte zu reinem ,ergu1 das offenbart sich in der ,lapidarschrift der ,nadel mit berzeugender ,kraft und ,wrme4 ,menschenbeobachtung1 dieses hehre ,problem1 es zeigt uns stets neue ,ziele2 und wieder ist es die ,radierung1 die das ,momentane des ,erschauten festzuhalten berufen ist4 ,und wenn nun auch die ,hand des ,einen mit plebeischer ,derbheit zugreift1 das ,erschaute zu bilden1 wenn das weichere ,naturell des ,andern mildere ,tne anzuschlagen wei1 immer fhlen wir den ,reiz eines intimeren ,verkehrs mit dem ,knstler auf uns wirken1 wenn wir uns in die ,anschauung solcher ,bltter versenken4 ,eines mchte ich auch gern dem ,lernenden mit auf den ,weg geben und wie ich glaube1 wird mir jeder knstlerisch ,empfindende zustimmen3 ,nie soll das ,radieren eine ,kopierarbeit sein1 nie sollen die ,mittel ihrer ,sprache einer andern als ihrer eigenen ,sache dienen6 ,ich habe den ,anfnger vor dem ,kopieren von ,photographien gewarnt1 7siehe ,seite #bj71 es hat seine triftigen ,grnde3 ,mit ihren ungezhlten ,abstufungen in den ,tonstrken ist sie wirklich nicht geeignet1 ,klarheit in das ,arbeiten des ,anfngers zu bringen2 ihn verwirrt die ,vielheit1 zumal er den ,ton1 auf den ja jedes ,lichtbild aufgebaut ist1 in ein ,system von ,strichen bringen mte1 eine ,sache1 die die ,schwierigkeiten1 die bei den ersten ,versuchen zu berwinden sind1 nur vermehren wrde4 ,denn wenn auch die ,bildidee1 der ,impuls zu einem ,kunstwerk1 aus einer ,anschauung entspringen kann1 das ,denken an die ,bewltigung mit dem ,material ist doch erst das eigentlich ,schpferische4 99 99 99 99 99 ,schnheit in der ,natur -- ,schnheit des ,materials -- es sind zwei ,welten2 sie zusammenzwingen in ein ,menschenwerk1 das ist ,kunst1 und da mit dem geeigneten ,material der erschpfende ,ausdruck fr den ,impuls gefunden werde4 ,ist es nicht denkbar1 da ein an und fr sich herrliches ,motiv1 -- sei es landschaftlicher oder figuraler ,art --1 zur bitteren ,enttuschung des mit sich selbst ,gerechten und ,strengen trotz meisterhafter ,technik nicht jene ,erfllung bringt1 die er sich von ihm versprach8 ,wie oft ist ein ,werk allein wegen unrichtiger ,formatwahl verfehlt6 ,es gibt ,motive1 die durchgefhrt in kleinen ,dimensionen zum kstlichen ,juwel werden knnen1 und die auf groem ,format all' ihren ,reiz verlieren wrden4 ,aber mehr noch als dieses bestimmt die ,wahl des ,materials das ,schicksal des ,werkes4 ,nicht jedes ,motiv1 nicht jede ,bildidee eignet sich gleich gut fr eine ,durchfhrung in ,aquarell1 in ,holzschnitt1 fr eine ,radierung oder fr ein lgemlde4 ,fr den ,radierer ergibt sich daraus der ,schlu1 da er nicht ohne berlegung an sein ,werk gehen darf4 ,linienschnheit1 ,tonschnheit1 das sind die ,mittel1 mit denen die ,radierung arbeitet4 ,sie wird zum erschpfenden ,ausdruck1 wenn sie im ,motiv1 in der ,idee1 ,verwandtes findet und dieses mit ihren ,mitteln also zu einer hheren ,einheit erheben kann4 ,illustration3 ,pieta ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,dann wird neben der ,idee auch das ,material zu uns sprechen wie eine lebendige ,sprache4 ,dann genieen wir nicht als ,nebensache den feinen1 matten ,strich1 den beruhigenden ,ton und -- nicht zuletzt auch den ,reiz des eigenartigen ,glanzes1 den die ,metallflche dem ,druckpapier verleiht --1 die ,freude am schnen ,material4 ,beantwortet sich aus diesen ,betrachtungen nicht wie von selbst die ,frage nach der zulssigen ,gre einer ,radierung4 ,man sieht in ,ausstellungen hie und da ,radierungen1 deren eine ,bildkante fast einen ,meter erreicht6 ,sind solche ,riesenformate -- ,bravourarbeiten -- knstlerisch gerechtfertigt8 ,ist der zarte ,ton der ,druckfarbe geeignet1 in solchen ,dimensionen zu wirken8 ,das geheimnisvolle ,weben1 dem nachzugehen vielleicht den ,hauptreiz bei der ,betrachtung von ,radierungen bildet1 erstirbt1 wenn man von einem ,werk dieser ,technik zurcktritt -- und zurcktreten mu man1 wenn ein ,bild einmal #hj #ajj cm mit4 ,wenn wir eine ,radierung betrachten1 dann wollen wir in dem ,blatte lesen1 im wahrsten ,sinne des ,wortes1 lesen all' das1 was der ,knstler mit der ,nadel ins ,metall geschrieben1 lesen1 wie ihm dabei war1 alle ,leidenschaftlichkeit1 alle ,schaffenslust2 und ,strich fr ,strich mitfhlen1 was da geschrieben steht von einer in ,arbeitsfreude vibrierenden ,hand6 ,dabei wollen wir aber doch auch nicht den steten berblick ber das ,ganze missen2 ergeben sich da bei ,rcksichtnahme auf den ,bau und die ,fhigkeiten des menschlichen ,auges die ,grenzen der ,bildgre nicht von selbst8 -- ,ein lgemlde #cj #dj cm nennen wir ein ,bildchen4 ,eine ,radierung von derselben ,bildgre nennen wir ein groes ,blatt -- wie kommt das8 ,oder wie kommt das1 da eine ,radierung in bescheidenen ,dimensionen fesselnd1 wuchtig und kraftstrotzend wirken kann und eine ,riesenradierung daneben schlaff und leer8 ,wer sein ,material kennt1 dessen ,schnheit versteht1 seine ,vorzge und ,schwchen1 dem wird es nicht widerfahren1 da er es an ,aufgaben zwingt1 vor denen es versagen oder doch zum mindesten die ,eigenart einben mu4 99 99 99 99 99 ,ich habe an frheren ,stellen empfohlen1 bei der ,arbeit auf ,kontrastwirkungen ,bedacht zu nehmen4 ,dem ,anfnger mu neben der ,schulung der ,technik an sich auch diejenige des ,auges angelegen sein4 ,es mu sich an die ,wirkungen der verschiedenen ,materialmglichkeiten gewhnen1 soll es imstande sein1 scharf zu urteilen und ,gutes von ,unbrauchbarem -- wie doch beides der ,werdegang des ,radierers notwendig mit sich bringt -- zu scheiden4 ,solches wird bei kontrastreichem ,vortrag besser als bei einer mehr flachen ,ausdrucksweise erreicht4 ,da damit nicht etwa gesagt sein soll1 da eine ,radierung unter allen ,umstnden ,kontrastwirkung aufweisen mu1 ist wohl einleuchtend2 denn eine schleierige ,wirkung kann ja gegebenenfalls zur beabsichtigten ,stimmung gerade erforderlich sein4 ,doch das sind ,dinge1 ber die man ,bcher schreiben mchte -- oder nichts --2 ,hier hrt das ,lehren auf1 hier tritt das knstlerisch-schpferische ,empfinden in sein unantastbares ,recht4 #aa4 ,das fertige ,blatt4 ,endzweck einer getzten ,platte ist und bleibt3 den fr die ffentlichkeit bestimmten ,abdruck zu liefern4 ,angesichts dessen ist es auch von hohem ,interesse1 ber die ,aufmachung der ,bltter im ,klaren zu sein1 denn ein geschmackvolles ueres hebt das ,ansehen einer ,radierung ganz betrchtlich4 ,weit entfernt1 hier ,regeln aufzustellen oder dem ,leser gar ,formeln an die ,hand zu geben1 nach denen ,blattgre1 ,bildgre und ,plattengre mathematisch festzulegen sind1 mchte ich in solchen ,fragen mit ,vertrauen an den guten ,geschmack meiner lieben ,leser appellieren1 und ich frchte nicht1 fehlzugehen4 ,ob man nun das ,bild klein in die ,mitte der ,platte setzt1 oder die ganze ,platte fr das ,bild benutzt1 das hngt vom ,geschmack des ,radierers ab1 auf alle ,flle macht ein bis knapp an die ,facette radiertes ,bild einen sehr gediegenen ,eindruck1 da ja das ,druckpapier mit seinem eingepreten ,plattenrand eine vornehme ,umrahmung dazu abgibt4 ,ist das ,papier selbst ziemlich stark1 so whlen wir sein ,format recht gro1 denn breite ,rnder um die ,radierung tragen zur edlen ,wirkung viel bei4 ,zartes ,druckpapier kann klein gehalten werden1 das ,bild wird dann auf weien ,karton mit den zwei oberen ,ecken aufkaschiert4 ,japanpapier ist so dnn1 da es einer festen ,unterlage bedarf4 ,aus weiem1 starkem ,papier oder ,karton werden groe ,bltter geschnitten1 damit ein recht breiter ,rand um den ,druck erhalten werde4 ,das ,papier wird mit ,strkekleister ganz bestrichen 7doch nicht allzuna72 dann wird der ,japandruck daraufgelegt und mit ,filtrierpapier oder einem reinen ,handtuch bedeckt4 ,obendrauf kommt irgend ein starkes ,papier2 sodann wird mit einem ,leinwandballen krftig gerieben2 das ,bild haftet dann sehr fest auf der ,unterlage4 ,dieser ,vorgang entfllt bei ,anwendung der ,walzenpresse2 dort erfolgt ,drucken und ,aufkaschieren gleichzeitig4 ,name oder ,zeichen des ,radierers kann am unteren ,bildrand1 natrlich in ,spiegelschrift1 radiert und getzt werden4 ,schlielich kann man einen breiten ,rahmen aus ,karton schneiden1 dessen ffnung so gro ist1 da der geprete ,platten-,rand des ,abzuges sichtbar bleibt1 wenn man das ,bild mit ,klebestoff hinter diesen ,karton mit zwei ,ecken befestigt4 ,eine solche ,aufmachung hebt das ,ansehen einer ,radierung auerordentlich4 ,illustration3 ,im ,sturm1 ,original-,radierung von ,alois ,l4 ,seibold ,zum ,aufmachen an der ,wand eignen sich am besten zarte ,rhmchen1 welche entweder ein sehr flaches oder noch besser gar kein ,relief haben4 ,rhmchen aus halbrunden oder ganz flachen1 schmalen ,leisten wirken sehr vornehm4 ,die zum ,verlag bestimmten ,bltter erhalten dann noch einen ,aufdruck unterhalb des ,bildes1 welcher den ,titel desselben sowie die ,bemerkung ,originalradierung von ,n4 ,n4 enthlt4 ,schluwort4 ,wenn ich mich nun vom ,leser verabschiede1 so mchte ich mir die ,freude nicht versagen1 dies ,bchlein mit dem ,bewutsein zu beschlieen1 in so mancher schaffensfrohen ,brust angeregt zu haben zu frischer ,kunstbettigung4 ,mein ,bestreben ging dahin1 den ,anfnger gleich ins ,praktische der ,technik einzufhren1 damit der erziehliche ,wert des ,selbsterprobens dem ,lernenden so bald als mglich zu gute komme4 ,wie schon erwhnt1 ist das ,inhaltliche dieses ,buches die ,lehre von etwas bereits ,bestehendem und kann1 ohne das ,wesen des ,ganzen anzutasten1 nicht abweichen von den bereits bekannten ,lehrbchern aus lterer und neuerer ,zeit ber dieses ,gebiet4 ,was ich aber als wesentlich bei der ,radierung erblicke1 das sind in noch viel hherem ,mae als ,virtuositt in der ,technik3 rein knstlerische ,momente1 wert der besonderen ,aufmerksamkeit des ,lernenden1 der nicht nur in technischem ,knnen es zur ,meisterschaft bringen sondern auch mit knstlerischem ,takte sich der errungenen ,ausdrucksweise bedienen will4 ,von diesem ,standpunkte aus beurteilt wird auch die beabsichtigte ,hinweglassung der ,aufzhlung und ,beschreibung der vielen anderen ,sticharten dem ,buche nicht als ,mangel vorzuwerfen sein1 da diese entweder mit der tzkunst nichts zu tun haben 7wie z4 ,b4 die ,grabsticheltechnik1 die ,linienmanier1 die ,schabkunst usw471 da dort das ,vertiefen der bilderzeugenden ,elemente auf mechanischem ,wege geschieht1 oder wenn sie auf tzung beruhen wie z4 ,b4 die verschiedenen ,arten der ,aquatinta 7im ,absatz ,strich und ,ton ist das ,prinzip einer solchen ,aquatintatechnik1 nmlich derjenigen mittelst ,steinsalzpulver1 gelegentlich errtert71 die ,reservagenmethoden1 die ,crayon- und ,korntechniken doch fr den freischaffenden ,knstler nicht gerade den ,knigsweg bedeuten1 da bei ihnen meistens feine1 minutise ,ausfhrung ihren ,wert und ihren ,selbstzweck bilden4 ,von alledem sei blo die kalte ,nadel oder ,schneidenadel erwhnt1 da sie ein wertvolles ,mittel bei ,retouche und ,nacharbeit der getzten ,platte ist4 ,dieses ,werkzeug ist eine ,radiernadel1 welche jedoch nicht kegelfrmig sondern schneidig geschliffen ist4 ,die photographische ,schneidefeder leistet auch hierin vorzgliche ,dienste4 ,sie wird auf der fertigen tzung1 auf blankem ,kupfer verwendet und ermglicht1 in zarten ,strichlagen gefhrt1 duftige lasurartige ,tne4 ,zu bedenken ist hierbei1 da die kalte ,nadel einen ganz anderen ,strich-,charakter ergibt als die tzung1 da also ihre ,anwendung vorsichtig und sparsam erfolgen mu1 damit der ,gesamtcharakter der ,arbeit dadurch nichts von seiner harmonischen ,wirkung einbe4 ,die ,schneidefeder 7kalte ,nadel7 erzeugt neben den feinen ,furchen auf der ,kupferplatte auch aufstehende ,kanten1 die sogenannten ,grate4 ,man fhlt sie leicht heraus1 wenn man mit der ,fingerspitze ber die ,platte streicht4 ,an diesen ,graten wrde beim ,abziehen die ,druckfarbe hngen bleiben und im ,abzug klecksartige ,stellen verursachen4 ,deshalb mu man diese ,grate vor dem ,einschwrzen mit dem ,schabstahl abnehmen4 ,nur darf man diesen nicht senkrecht zur ,strichrichtung der ,grate fhren1 da man sie sonst nicht entfernen1 sondern nur umlegen und die ,furchen dadurch wieder schlieen wrde4 99 99 99 99 99 ,manchen meiner lieben ,leser wird es vielleicht willkommen sein1 die ,radierung1 wenigstens die ,anfnger-,arbeiten mit billigeren ,mitteln betreiben zu knnen4 ,einen solchen wirklich guten ,ersatz bietet die im ,vergleich zur ,kupferplatte viel billigere ,zinkplatte4 ,ihre ,bearbeitung unterscheidet sich nicht von der der ,kupferplatte4 ,nur das tzwasser mu fr ,zink bedeutend schwcher sein als fr ,kupfer4 ,ein sehr gutes tzwasser fr ,zinkplatten stellt man sich wie folgt her3 ,in eine gesttigte ,kochsalzlsung giet man gewhnliche ,salzsure1 schttelt gut durch und nimmt davon in die ,eprouvette4 ,der blanke ,probestreifen aus ,zinkblech wird hineingesenkt4 ,er soll sich nach etwa einer ,minute mit sehr kleinen ,blschen belegen4 ,das rasche ,entstehen von groen ,blasen ist ein ,zeichen eines zu starken tzwassers4 ,verdnnt wird dann grundstzlich mit gesttigter ,kochsalzlsung1 nicht mit reinem ,wasser4 ,diese ,kochsalzlsung hlt man in einer groen ,flasche auf ,vorrat4 7,man schttet soviel ,kochsalz in die ,flasche1 da sich stets ein ungelster ,rest davon im ,wasser unten befindet74 ,illustration3 ,der heilige ,franziskus ,original-,radierung von ,alois ,seibold ,wenn man bemerkt1 da sich von den ,kanten des ,probestreifens feine glitzernde ,fden in der ,eprouvette niedersenken1 dann ist das tzwasser bereits stark genug1 auch wenn noch keine deutliche ,blasenbildung auftritt4 ,man vermeide es1 tzwsser fr ,zink und solche fr ,kupfer in ,mischung zu bringen4 ,die blaue ,frbung des ,kupfertzwassers lt ja nicht leicht ,verwechslungen zu4 ,das ,zinktzwasser wird gelb und soll doch durch eine ,aufschrift gekennzeichnet werden1 da es sich von neuen1 ungebrauchten tzwssern nicht merklich unterscheidet4 ,ungemein wichtig erschien mir1 die ,errterung des ,abdruckens mit einfachen ,mitteln meinen lieben ,lesern vorzufhren1 denn1 wenn wir das ,drucken mit dem ,beinstab beherrschen1 dann haben wir in diesen ,produkten zuverlssige1 nimmerversagende ,ratgeber gefunden1 ,ratgeber1 die stets zur ,hand sind1 wenn man ihrer bedarf und eine ,arbeit begleiten bis zu ihrer ,vollendung4 ,schon das fortwhrende ,hin- und ,widerlaufen zum ,kupferdrucker1 das ,warten auf die ,abzge usw4 ist nicht besonders angenehm2 hat aber jeder ,ort einen ,kupferdrucker8 wenn nicht1 dann spielt sich die ,sache obendrein auch noch per ,post ab1 -- vom ,kostenpunkt ganz abgesehen6 ,und dann mu erwogen werden3 ,es sind ,probedrucke1 fr welche all die ,mh'1 ,zeit und ,kosten verwendet werden soll6 ,allerdings sehr empfehlenswert ist die ,anschaffung einer nicht gar zu kleinen ,handwalzenpresse2 namentlich dann1 wenn man beabsichtigt1 selbst auch eine kleine ,auflage von ,abzgen fr den engeren ,verkehr zu drucken4 ,man ist durchaus nicht an groe ,firmen gebunden1 ein vertrauenswrdiger1 intelligenter ,maschinenschlosser wird eine solche ,walzenpresse mit ,bessemerwalzen samt ,gestell und den zwei ,tischblttern mit gewi geringeren ,kosten und ganz exakter ,leistung herzustellen wissen2 nur darf die ,federung und die ,verstellbarkeit der oberen ,achsenlager nicht vergessen werden4 ,handwalzenpressen von sehr hoher ,leistungsfhigkeit erzeugt die ,pressenfabrik ,grdtner ,knopp in ,wien4 99 99 99 99 99 ,am ,ende meiner ,ausfhrungen angelangt erbrigt mir nur noch dem ,wunsche ,ausdruck zu geben1 da das ,bchlein1 so anspruchslos es auch sei1 allen denen1 die sich ihm anvertrauen1 ein treuer ,ratgeber bei ihren ersten ,versuchen werde1 sowie1 da es auch nicht sobald aus der ,hand des ,fortgeschrittenen gelegt werde4 ,seine ,knappheit mge ihm nicht zum ,vorwurf gemacht werden1 denn nicht umfassen soll es und erschpfen1 nur anregen1 nur die ,wege zeigen will es den ,lernenden1 die ihren ,flei dieser edlen ,technik widmen und im ,lernen1 im ,fortschreiten deren berufene ,pfleger1 ihre eifrigen ,schtzer werden wollen4 ,alphabetisches ,verzeichnis4 ,abblttern des tzgrundes #ab1 #ga ,abdecken mit ,pinselfirnis #ch1 #hb ,abfrben der ,rauchschicht #ah ,abgestuftes tzen #ch1 #hb ,abschleifen der ,platte #gd ,anrauchen der ,platte 7,abb4 #c und #d7 #ae ,aquatinta #ha1 #ie ,arbeitsprogramme #da ,asphalt #i ,asphaltlack #cb1 #cc1 #fc tzdamm #ca tzgruben-,nester #bg tzgrund1 dessen ,eigenschaften #h tzproze #b1 #bh tzschalen #cb1 #ce tzwachs #cd tzwasser fr ,kupfer #bh1 #cg tzwasser fr ,zink #if ,auftzen #fa ,aufpausen der ,zeichnung #ba ,aufbewahren von tzgrund #aa ,aufbewahren von tzwachs #ce ,aufbewahren von ,druckfarbe #di ,aufbewahren von ,pinselfirnis #ci ,aufbewahren der ,platten #h1 #ai ,aufbewahren des ,polierstahls #fg ,aufbringen des tzgrundes #ab1 #fb ,aufbringen der ,konturen #ba ,auflagetuch 7,abb4 #ad7 #ei ,aufmachen des fertigen ,bildes #ic ,ausprobieren des tzwassers #cj1 #ig ,beinstab 7,abb4 #ac7 #bb1 #ef1 #ha ,beizange #ab ,beizemittel #gh ,bequeme ,plattengre #f ,bienenwachs #i1 #ce ,bildgre #hi1 #ib ,bimsstein #ge ,blasenbildung #cf1 #ga ,blattrand und ,blattgre #ib ,blaustein #ge ,bttchers tzwasser #cg ,brennl #ce ,chlorsaures ,kali #bi1 #cg ,deckfirnis #ch1 #gj1 #hb ,druck #de ,druckballen 7,abb4 #h und #i7 #ej1 #ea ,drucken 7maschinelles7 #eg ,druckfarbe #dh ,druckpapier #df ,duplikatplatten #fa ,einleiten der tzung #ce ,einschwrzen der ,platte 7,abb4 #i7 #ej ,engelrot #gf ,entfetten #aa ,facette1 ,facettieren #h ,farbkissen #d ,feilklobe #ab ,fetthauch auf der ,platte #aa ,fettrtel #ba ,filtrierpapier #cg1 #df1 #dg1 #gb ,filzfeile #gf ,fisch- oder ,marderpinsel #ci ,flammen #gh ,flanelltuch #h1 #ai1 #eh ,flecken im ,abdruck 7blinde ,f47 #bg1 #gc ,flssiger tzgrund #fc ,fhrung der ,nadel #be1 #fe ,fhrung des ,beinstabes 7,abb4 #ac7 #ef ,fhrung des ,druckballens 7,abb4 #i7 #ea ,gnsefeder #cf ,gasentwicklung 7schdliche7 #cf ,glasmensur #bi ,glastafelmethode 7,abb4 #f7 #cc ,globuspasta #fg1 #gf ,graphische ,knste #e ,graphit #ah1 #ef ,grate #if ,gravieren #be ,griffel zum ,pausen #bb ,grundieren #aa1 #fh ,grundierwalze 7,abb4 #b7 #ad ,handabzug #de ,handbnkchen 7,abb4 #g7 #dc ,handwalzenpresse #ih ,herrichten und ,prfen der ,nadeln #bd ,hochdruck #d1 #fa ,japanpapier #dg1 #ic ,kalte ,nadel #ie ,kampmann3 ,die graphischen ,knste #e ,karborundstein #ge ,klecksige ,abzge #gb ,kochsalz #if ,kolophonium #i ,krnchen und ,kntchen im tzgrund #aj ,kupferdruckfarbe #dh ,kupferdruckfirnis #di ,kupferdruckpapier #df ,kupferplatte #f ,leinl #di ,manierismus #he ,marder- oder ,fischpinsel #ci ,maschinelles ,drucken 7,abb4 #ad7 #eg ,maschinelle ,tonungsmittel #gi ,mastix #i1 #gj ,mierfolge #fh ,modellierholz #cc ,nadelfhrung #be1 #fd ,nadel 7,herrichten und ,prfen7 #bd ,nester tzgruben #bg ,offenhalten der ,strichlagen #bf ,papprahmen 7,abb4 #aa und #ab7 #ed ,pausen #ba ,photographie #bj1 #hg ,photographische ,schneidefeder 7,abb4 #ae7 #fd1 #ie ,pinselfirnis #ch1 #gj1 #hb ,plattenrost mit ,handhabe 7,abb4 #a7 #ab ,plattieranstalt #g1 #gf ,polieren #h1 #ff ,polierpasta #gh ,polierstahl #ff ,probedrucke #fe1 #fg ,radiernadel 7,abb4 #e7 #bd ,reinigen der ,platte #dc ,retouche-,arbeiten #fb ,rezept fr tzgrund #h ,rezept fr tzwachs #cd ,rezept fr tzwasser #bh ,rezept fr ,deckfirnis #ch ,rezept fr ,druckfarbe #dh ,rost mit ,handhabe 7,abb4 #a7 #ab ,salpetersure #bh ,salzsure #cg1 #if ,sureflaschen #bh ,schabeisen #gd ,schadentzungen #cc1 #fc ,schlemmkreide #aa ,schlichtfeile #gd ,schmierseife #di ,schmirgelpapier #ha ,schneidefeder 7,abb4 #ae7 #fd1 #ie ,schrge -- ,facette #h ,schreibfeder #he ,schwefelmilch #gh ,sodalsung #ca ,spachtel 7,abb4 #aj7 #eb ,springende ,nadel #gg1 #gh ,stahldrahtbrste 7,abb4 #af7 #gf1 #hb ,steinsalzmethode #ha ,strichlagen #bf ,strich und ,ton #gg ,teiltzungen #ch1 #dj1 #hb ,terpentin #ch1 #dd ,terpentinessenz #ch ,tiefdruck #c ,tonen beim ,drucken #fa ,tonungsmittel 7auf der ,platte7 #gi1 #ha berhitzen der ,platte #ac ,unschlitt #ce ,unterfressen der ,stege #bg1 #ga ,unterschied zwischen ,zartheit und ,helligkeit #bg ,versthlen #fb ,vorsichtsmaregeln bei ,bereitung des tzgrundes #aj ,vorsichtsmaregeln beim ,anrauchen der ,platte #af ,vorsichtsmaregeln beim ,hantieren mit ,suren #ca ,wachsfackel #af ,wahl des ,motivs #bj ,walze -- ,grundierwalze 7,abb4 #b7 #ad ,walzendruck #eh ,walzenpresse #ei1 #ii ,wasserdichter tzdamm #ca ,wasserdichtes ,aufmachen der ,platte auf die ,glastafel #cd ,wechselbeziehungen zwischen ,nadelstrke1 tzwasserstrke und tzdauer2 ihr ,einflu auf den ,charakter des ,bildes #bg ,weier ,ton #aa ,wischer #ei ,zahl der erreichbaren ,abzge #fa ,zahl der ,teiltzungen #dj ,zeitungspapier #dd ,zerkratzen der ,platten und des tzgrundes 7,schutzmittel7 #h1 #ah ,raum fr ,bemerkungen4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die wiederholten ,seiten ,raum fr ,bemerkungen wurden entfernt4