,anmerkungen zur ,transkription3 ,zeichensetzung und typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde dem ,buchtext vorangestellt4 ,funoten wurden an das ,ende betreffenden ,absatzes angefgt4 ,das ,original wurde in ,frakturschrift gesetzt4 ,fettdruck wurde durch ,rautenzeichen 77 symbolisiert2 gesperrte ,passagen sind von ,tilden 77 umgeben2 ,antiqua wird durch ,unterstriche 77 angezeigt4 ,das ,caretsymbol 77 steht vor hochgestellten ,zeichen4 ,dr4 ,r4 ,lotze ,jahreszahlen der ,erdgeschichte ,illustration ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,illustration3 ,kosmos ,bndchen ,jahreszahlen der ,erdgeschichte ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos bezweckt1 die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes zu verbreiten4 -- ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen im ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte mit #d ,buchbeilagen4 ,diese ,buchbeilagen sind1 von ersten ,verfassern geschrieben1 im guten ,sinne gemeinverstndliche ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,vorlufig sind fr das ,vereinsjahr #aibb festgelegt 7,reihenfolge und nderungen auch im ,text vorbehalten73 ,r4 ,h4 ,franc1 ,das ,leben im ,ackerboden 7,edaphon7 ,prof4 ,dr4 ,k4 ,weule1 ,die ,anfnge der ,naturbeherrschung4 ,,ii4 ,frhformen der ,chemie ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,heuschrecken und ,libellen ,dr4 ,r4 ,lotze1 ,jahreszahlen der ,erdgeschichte ,jedes ,bndchen reich illustriert4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 entgegengenommen4 ,auch die frher erschienenen ,jahrgnge sind noch erhltlich4 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,jahreszahlen der ,erdgeschichte ,von ,dr4 ,r4 ,lotze ,mit einem farbigen ,umschlagbild und #bj ,abbildungen im ,text ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung ,alle ,rechte1 besonders das bersetzungsrecht1 vorbehalten4 ,fr die ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika3 ,copyright #aibb by ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,co41 ,,stuttgart ,inhaltsverzeichnis ,i4 ,zeitrechnung in ,geschichte und ,geologie #e-aj ,relative und absolute ,altersbestimmung4 ,prinzipien geologischer ,zeitmesser4 ,,ii4 ,geologische ,zeitmessung durch ,abtragung und #aj-ba ,aufschttung ,bildung der ,steinkohlen und des ,erdls4 ,abtragung des schwbischen ,stufenlandes4 ,gesamtleistung aller ,flsse4 ,das ,alter des ,ozeans4 ,altersberechnung aus der maximalen ,mchtigkeit und der ,gesamtmenge der ,sedimentgesteine4 ,,iii4 ,von der ,eiszeit bis zum ,beginn des ,kambriums #ba-dg ,verlauf der ,eiszeit4 ,astronomische ,eiszeittheorie von ,croll4 ,eisrckzug in ,skandinavien nach de ,geer4 ,dauer der ,nacheiszeit4 ,alter der baltischen ,endmornen4 ,berechnungen im alpinen und nordamerikanischen ,vereisungsgebiet4 ,dauer der ganzen ,eiszeit4 ,alter des ,menschen4 ,die ,gefahr einer ,wiederkehr der ,eiszeit4 ,dauer des ,tertirs4 ,zeitlicher ,abstand des ,kambriums4 ,,iv4 ,geologische ,zeitmessung auf ,grund radioaktiver ,vorgnge #dg-ga ,entdeckungsgeschichte des ,radiums4 ,zerfallstheorie4 ,zeitlicher ,verlauf des ,zerfalls4 ,die ,uranreihe4 ,isotopie4 ,der ,blei- und ,heliumgehalt von ,uranmineralien als ,grundlage geologischer ,zeitmessung4 ,praktische ,durchfhrung und ,ergebnisse der radioaktiven ,methode4 ,dauer des ,prkambriums4 ,v4 ,schlubetrachtung und ,ausblick #ga-gg ,zuverlssigkeit der geologischen ,zeitmesser4 ,veranschaulichung der gewonnenen ,zahlen4 ,die ,menschheitsentwicklung im ,rahmen der ,erdgeschichte4 ,i4 ,zeitrechnung in ,geschichte und ,geologie4 ,geschichte und ,geologie sind zwei ,wissenschaften1 die im ,grunde genommen dieselbe ,absicht haben3 ,sie wollen die ,folge aller ,ereignisse aufzhlen1 die ber unsere ,erde und ihre ,bewohner weggegangen sind4 ,an der ,hand des ,geschichtsforschers beginnen wir den ,weg zurck in die ,vergangenheit4 ,vom ,heute ausgehend1 fhrt er uns ber die ,jahrhunderte weg bis zurck zu jenen ,tagen1 da rmische ,legionen zum erstenmal den ,boden unseres ,landes betraten und mit blonden ,germanen die ,waffen kreuzten4 ,aber nur wenige ,jahre vermag er uns ber jene ,zeit hinaus in die ,vergangenheit unserer ,heimat zurckzufhren4 ,drben im ,orient knnen wir uns seiner ,fhrung noch lnger berlassen1 denn dort lebten hochkultivierte ,vlker1 deren berlieferungen in stolzen ,baudenkmlern und geheimnisvollen ,urkunden noch weitere vier ,jahrtausende zurckreichen4 ,aber in den ,wldern ,germaniens mu der ,geschichtsforscher schon lange vorher seine ,fhrerrolle an den ,vertreter einer ,tochterwissenschaft1 der ,vorgeschichte1 abgeben1 dem fr seine ,forschung keine schriftliche ,urkunde1 kein ,lied und ,heldenbuch mehr zur ,verfgung stehen1 der vielmehr aus ,grbern und drftigen ,kulturresten ein ,bild jener vorgeschichtlichen ,zeiten hervorzuzaubern versucht4 ,er berichtet uns von ,pfahlbauern und ,hhlenbewohnern1 von ,menschen1 die mit einfachen1 roh behauenen ,feuersteinwaffen den ,tieren der ,wlder zu ,leibe rckten und die noch ,zeitgenossen einer ungeheuren ,vereisung waren1 die weite ,teile der ,erdoberflche heimsuchte4 ,mit der ,schilderung dieses rtselhaften ,ereignisses geht aber die ,fhrung in die ,vergangenheit an den ,geologen ber1 der nicht nur ,menschheitsgeschichte1 sondern ,erdgeschichte schreibt1 der vom ,wechsel der ,meere und ,festlnder erzhlt1 von ,zeiten1 da der ,mensch noch nicht bestand1 und fremdartige1 heute ausgestorbene ,lebewesen die ,erde bevlkerten4 ,um den ,ablauf des ,geschehens vergangener ,zeiten handelt es sich also in ,geschichte und in ,geologie4 ,ihre ,verwandtschaft beweisen beide schon dadurch1 da sie sich ein besonderes ,verbindungsglied1 die ,vorgeschichte geschaffen haben1 die je nachdem zur einen oder andern ,seite hinneigt4 ,was die beiden ,wissenschaften voneinander trennt1 das ist zunchst die einfache ,tatsache1 da sie verschiedene ,abschnitte der ,vergangenheit bearbeiten2 daraus folgen allerdings tiefgreifende ,unterschiede im ,inhalt des ,geschehens1 von dem sie berichten knnen1 und in der ,art der ,methoden1 die sie zur ,erforschung der ,vergangenheit anwenden mssen4 ,der ,geschichtsforscher beschftigt sich nur mit dem ,menschen2 das ,mittel1 um in die ,vergangenheit einzudringen1 ist ihm in erster ,linie die schriftliche berlieferung4 ,er umspannt mit seiner ,wissenschaft zwar nur wenige ,jahrtausende1 aber auf ,jahr und ,tag vermag er die ,ereignisse festzulegen1 von denen er berichtet4 ,anders der ,geologe3 ,in unendlich ferne ,vergangenheit mu er zurckgreifen1 um die ,geschichte unserer ,erde zu schreiben4 ,seine ,urkunden sind die ,gesteine2 aus ihrer ,beschaffenheit liest er die ,umstnde ihrer ,entstehung heraus1 und mit den ,lebewesen1 deren ,reste er in ihnen vorfindet1 bevlkert er in seiner ,phantasie ,lnder und ,meere lngst vergangener ,zeiten4 ,die ,schichten der ,erdrinde fat er zu groen ,formationen zusammen4 ,ihre ,aufeinanderlagerung von unten nach oben gibt ihm zugleich die zeitliche ,reihenfolge ihrer ,entstehung und damit die ,geschichte der ,erdoberflche4 ,nach der ,entwicklung des ,lebens1 die er in den einzelnen ,formationen beobachtet1 kommt er zur ,aufstellung groer ,perioden1 die als ,urzeit1 ,frhzeit1 ,altzeit1 ,mittelzeit und ,neuzeit der ,erdgeschichte bezeichnet werden knnen4 ,so entstand schlielich die geologische ,formationstafel auf ,seite #g1 die zugleich eine ,geschichtstafel ist4#a ,in dieses ,schema ordnet der ,forscher die ganze ,flle der geologischen ,ereignisse ein2 er kann mit ihrer ,hilfe das geologische ,alter8 der versteinerten ,reste von ,lebewesen bestimmen und das ,nacheinander oder die ,gleichzeitigkeit von ,geschehnissen scharf zum ,ausdruck bringen4 ,wenn von einer ,muschel bekannt ist1 da sie den mittleren ,schichten des braunen ,jura angehrt1 so ist damit ihr ,alter im ,verhltnis zu allen ,formationen und den in ihnen enthaltenen ,lebewesen genau bestimmt4 ber das ,alter der ,muschel in ,jahren ist allerdings damit gar nichts ausgesagt1 denn die geologische ,altersbestimmung ist eine rein relative4 ,sie gibt von einem ,ereignis an1 da es frher oder spter gewesen sei als ein anderes2 von der ,zahl der ,jahre1 die zwischen beiden liegt oder die von jenem ,zeitpunkt bis zur ,gegenwart verstrichen ist1 wei sie nichts zu sagen4 ,die ,geologie kennt wohl die ,zeitfolge1 aber nicht die ,zeitdauer des ,geschehens1 von dem sie berichtet4 ,sie ist eine ,geschichte ohne ,jahreszahlen4 #a ,die ,pfeile geben den genauen ,zeitpunkt des angedeuteten geologischen ,ereignisses an4 ,geologische ,formationstafel ---------------------------------------- --------------------------- ,nacheiszeit ,metallzeit 7,alluvium7 ,jngere ,illustration ------------------------------- ,steinzeit ,neuzeit ,wrm-,vereisung ltere ,neandertaler 7,knozoikum7,eiszeit ,ri-,vereisung 7,diluvium7 ,mindel-,vereisung ,illustration ,homo ,gnz-,vereisung ,heidelbergensis -------------------------------#a4 ,auftreten ,pliozn des ,menschen ,miozn ,tertir ,oligozn ,bildung der ,alpen ,eozn ,paleozn ,illustration ,kreide obere ,kreide untere ,kreide ,aufblhen des ------------------------------- ,sugetierstammes weier 7,malm7 ,mittelzeit ,jura brauner 7,dogger7 ,bltezeit der 7,mesozoikum7 schwarzer 7,lias7 ,saurier ------------------------------- ,keuper ,trias ,muschelkalk ,illustration ,buntsandstein ,perm ,zechstein ,bildg4 der ,kalisalzlager ,rotliegendes ,mitteldeutschl4 ------------------------------- ,karbon oberes 7produktiv47 ,k,illustration ,altzeit unt4 ,k 7,kohlenkalk7 7,palo- ------------------------------- zoikum7 ,devon ,bildung der ,steinkohlen ------------------------------- ,silur ,die ersten ,fische ------------------------------- ,illustration ,kambrium ,die ersten wohlerh4 ,frhzeit oberes organ4 ,reste 7,eozoikum7 ,prkambrium mittleres ,illustration unteres ,illustration ,urzeit ,urgebirge 7,gneise und ,beginn des 7,archaikum7 kristalline ,schiefer7 ,lebens ---------------------------------------- --------------------------- ,das ist aber ein ganz empfindlicher ,mangel4 ,ohne die ,bestimmung der ,zeitrume bleibt jede ,entwicklungswissenschaft oder geschichtliche ,wissenschaft im ,zustand uerster ,unvollkommenheit8 7,ratzel74 ,was wrde die ,menschheitsgeschichte ohne ,jahreszahlen bedeuten8 ,sie knnte wohl noch die ,folge der ,ereignisse aufzhlen1 ber die ,zeitdauer geschichtlicher ,entwicklungen vermchte sie nichts mehr auszusagen4 ,damit wrde jede ,vergleichsmglichkeit mit dem ,geschehen der ,gegenwart und zugleich jedes tiefere ,verstndnis verloren gehen4 ,es ist ein gewaltiger ,unterschied in der ,bewertung einer geschichtlichen ,entwicklung1 ob zu ihrem ,ablauf zehn ,jahre oder zehn ,generationen ntig waren4 ,genau wie in der ,menschheitsgeschichte ist es aber auch in der ,geologie eine dringende ,notwendigkeit1 eine klare ,vorstellung von der ,gre der ,zeitrume zu besitzen1 in denen sich die ,ereignisse abspielen4 ,von der bloen relativen ,altersbestimmung drngt es den ,forscher ganz von selber weiter zur absoluten geologischen ,zeitmessung4 ,es ist nicht nur mige wissenschaftliche ,neugier1 wenn der ,anfnger in der ,geologie fragt1 vor wieviel ,jahren wohl das ,muscheltier aus dem braunen ,jura gelebt habe1 das er in versteinertem ,zustand am ,straenrand gefunden hat4 ,in dieser ,frage wird vielmehr der ,wissenschaft ein beraus wichtiges ,problem gestellt1 dessen ,lsung mit dem ,geologen auch den ,biologen und den ,philosophen interessiert4 ,der ,geologe mchte wissen1 welche ,zeitrume1 ,jahrtausende oder ,jahrmillionen er seiner ,geschichtschreibung zugrunde legen darf4 ,der ,biologe wnscht eine ,vorstellung davon zu gewinnen1 mit welcher ,geschwindigkeit die ,stammesentwicklung der ,lebewesen vor sich gegangen ist2 fr manche seiner ,theorien spielt das ,ma der verfgbaren ,zeit eine entscheidende ,rolle4 ,den ,philosophen endlich beschftigt die ,frage1 was fr einen ,abschnitt die ,menschheitsentwicklung im ,rahmen der ganzen ,erdentwicklung einnimmt4 ,ist es nun mglich1 geologische ,zeitrume nach bestimmten ,zeiteinheiten zu messen1 ,jahreszahlen auch fr die ,erdgeschichte zu gewinnen8 ,was wir dazu brauchen1 ist einfach zu sagen3 ,es sind geologische ,zeitmesser1 geologische ,uhren4 ,wir werden sehen1 da sie uns von der ,wissenschaft zur ,verfgung gestellt werden knnen2 wir werden sogar finden1 da sie auf dieselbe ,weise ihre ,aufgabe erfllen wie unsere allbekannten ,zeitmesser4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,prinzipien geologischer ,zeitmessung4 ,die ,uhren des ,altertums und des ,mittelalters waren fast ausschlielich ,wasseruhren4 ,aus der ,menge des aus einem ,gef ausgeflossenen ,wassers schlo man1 wieviel ,zeit verflossen8 sei1 und die mechanische ,kunstfertigkeit der ,griechen und spterhin der ,araber schuf nach diesem ,prinzip wahre ,kunstwerke der ,mechanik3 ,wasseruhren1 die mit ,glockenschlgen die ,zeit kndeten1 oder bei denen knstliche ,figuren an einem ,zifferblatt die ,stunde wiesen4 ,noch weit herein in die ,neuzeit waren ,wasseruhren die gebruchlichsten ,zeitmesser1 und von der ,sanduhr1 bei der eine bestimmte ,menge ,sand durch die enge ffnung des ,stundenglases luft1 haben sich sogar kmmerliche berreste bis in unsere ,zeit gerettet3 die ,eieruhr der ,hausfrau und die kleine ,sanduhr neben dem ,telephon1 welche die ,gesprchsdauer erkennen lt4 ,das ,prinzip von ,wasser- und ,sanduhr ist folgendes3 ,man wei1 wieviel ,wasser oder ,sand in der ,zeiteinheit aus einem hher gelegenen ,gef in ein tieferes abflieen kann und schliet aus der ,menge des ,abgeflossenen auf die ,zeit1 die dazu ntig war4 ,wir werden sehen1 da geologische ,vorgnge des ,abflieens und der ,aufschttung zur erdgeschichtlichen ,zeitmessung dienen knnen4 ,die ,pendeluhren stellen eine zweite ,art von ,zeitmessern dar4 ,langsam1 in immer gleichem ,rhythmus1 schwingt das ,pendel unter der ,einwirkung der ,anziehungskraft der ,erde hin und her4 ,damit es von der ,reibung nicht zum ,stillstand gebracht wird1 erhlt es im ,innern des ,werks bei jeder ,schwingung einen neuen kleinen ,ansto4 ,whlt man ein ,pendel von passender ,lnge1 so kann man erreichen1 da es genau eine ,sekunde zur ,schwingung braucht2 mit ,hilfe sinnreicher ,zahnradbertragung wird die ,zahl seiner ,schwingungen durch ,zeiger zur ,erscheinung gebracht4 ,die ,bewegung dieser ,zeiger bedeutet eigentlich nichts anderes als ein ,abzhlen der ,pendelschwingungen unter ,zusammenfassung von #fj und #fj #fj ,schwingungen zu greren ,einheiten4 ,das ,prinzip der ,pendeluhr beruht also auf dem ,abzhlen einer ,bewegung1 die unter dem ,einflu der ,schwerkraft periodisch erfolgt4 ,wir werden wunderbar geheimnisvolle ,bewegungen unseres ,weltkrpers kennen lernen1 die ebenso durch die ,schwerkraft hervorgerufen werden und die vielleicht als ,grundlage geologischer ,zeitmessung dienen knnen4 ,es fragt sich nur1 wie solche zweifellos vorhandene ,bewegungen abgezhlt werden sollen4 ,fr die kleine ,periode des ,jahres vermag schon jeder ,baum diese ,aufgabe zu lsen4 ,schneidet man einen ,baumstamm quer durch1 so zeigt sich das bekannte regelmige ,bild der ,jahresringe1 an denen ohne weiteres das ,alter des ,baums in ,jahren abgelesen werden kann2 jeden ,frhling bildet er eine weiche breite1 jeden ,herbst eine harte dnne ,holzschicht4 ,wir werden auch geologische ,jahresringe kennen lernen1 die in der ,art1 wie sie dem ,forscher ,aufschlu ber geologische ,zeitrume geben1 zwei ,prinzipien der ,zeitmessung vereinigen3 ,aufschttung und ,rhythmus4 ,und nun soll der ,versuch gewagt werden1 mit ,hilfe der ,zeitmesser1 die uns die ,geologie kennen lehrt1 die ungeheuren ,zeitrume der ,vergangenheit in ,ma und ,zahl zu fassen6 ,,ii4 ,geologische ,zeitmessung durch ,abtragung und ,aufschttung4 ,wir versetzen uns im ,geist ins ,ruhrrevier4 ,mit dem ,frderkorb geht's sausend hinunter in die dunklen ,tiefen eines ,kohlenbergwerks4 ,in dem ,wirrsal unterirdischer ,gnge arbeiten wir uns vor bis ans uerste ,ende1 wo vom ,huer das kostbare schwarze ,mineral losgebrochen wird4 ,und staunend sehen wir1 da wir nicht etwa mitten drin in der massiven ,kohle stehen1 sondern da sie nur eine ,schicht 7ein ,flz87 von kaum #a ,meter ,mchtigkeit bildet4 ,steigen wir allerdings in eine hhere oder tiefere ,strecke des ,bergwerks1 so finden wir zwischen ,sandsteinen und ,schiefertonen noch eine ganze ,reihe anderer ,flze eingebettet1 mchtigere1 bis zu einer ,dicke von #b ,meter1 die einen leichten1 bequemen ,abbau erlauben1 und schwchere von #aj-bj cm ,mchtigkeit1 bei denen sich der ,abbau berhaupt nicht lohnt4 ,fragen wir den ,geologen1 der von allen ,schchten und ,tiefbohrungen des ganzen ,kohlenreviers den ,aufbau des ,gebirges kennt1 nach der ,zahl der ,kohlenschichten1 so sagt er uns1 da im ganzen #agf ,flze bereinander liegen1 durch ,gesteine1 die in einem ,meere gebildet wurden1 voneinander getrennt4 ,wie sollen wir das deuten8 ,die ,wissenschaft lehrt uns1 da sich die ,kohlen in mchtigen ,waldmooren aus einer fremdartig anmutenden ,pflanzenwelt gebildet haben1 langsam und in ungeheuren ,zeitrumen4 ,ein hundertjhriger krftiger ,buchenwald wrde bei der ,verkohlung nur eine ,schicht von #af mm ergeben4 ,nun senkte sich das ,land2 das ,meer brach herein2 ,schlamm und ,sand lagerten sich ber dem jungen ,kohlenlager ab und schtzten es so vor der ,zerstrung4 ,dann hob sich das ,land wieder1 das ,wasser lief ab1 und von neuem erwuchs der ,sumpfwald1 bildete sich ,kohle1 bis das ,meer wieder hereinbrach und auch die neue ,kohle zudeckte4 ,und das #agfmal6 ,wie ein langsames ,atemholen der scheinbar starren ,erde mutet dieses ,auf und ,ab an1 und da dieser ,wechsel von ,steinkohlensumpfwald und ,meer ungeheure ,zeitrume umfat haben mu1 ist uns ohne weiteres klar4 ,dabei zhlt man im ,saarkohlengebiet sogar #cbe ,flze1 und die ganze ,zeit1 die zur ,bildung all dieser wechselnden ,schichten ntig war1 bedeutet in der geologischen ,zeitrechnung nur einen verhltnismig kleinen ,teil einer einzigen geologischen ,periode6 ,ein anderes ,bild3 ,zu ,tausenden ragen in ,baku am ,kaspischen ,meer auf engstem ,raum die ,erdlbohrtrme in die ,luft1 und zwlf ,milliarden ,liter ,rohl haben sie in der ,zeit vor dem ,krieg jhrlich zutage gefrdert4 ,nun entsteht das ,erdl nach der ,ansicht der heutigen ,wissenschaft aus den berresten abgestorbener ,meerestiere4 ,wir knnen nicht annehmen1 da jene ,meere wesentlich dichter bevlkert gewesen seien als unsere heutigen4 ,was fr ungeheure ,zeitrume mssen aber verstrichen sein1 bis sich der ,meeresboden mit derartig riesenhaften ,mengen solcher ,stoffe vollsaugen konnte6 ,und auch hier wieder mssen wir dasselbe feststellen wie bei den ,steinkohlen3 ,die ,zeit1 die zur ,bildung der erdlfhrenden ,schichten ntig war1 ist geringfgig im ,rahmen der ganzen ,erdgeschichte4 ,wir wollen aber doch versuchen1 von diesen ersten1 ganz allgemeinen ,vorstellungen von der langen ,dauer geologischer ,zeitrume zu bestimmten1 fabaren ,zahlen zu gelangen2 die zahlenmige ,untersuchung der geologischen ,wirkung des flieenden ,wassers soll uns diesen ,fortschritt bringen4 berall1 wo es in ,bchen1 ,flssen und ,strmen zum ,meere eilt1 schafft es ,stoffe aus dem ,land hinaus1 trgt dadurch ganz allmhlich sein ,einzugsgebiet ab 7,vorgang der ,denudation7 und fhrt alles ins ,meer1 wo sich das mitgefhrte ,material niederschlgt und langsam neue ,gesteinsschichten aufbaut 7,vorgang der ,sedimentation74 ,eine sehr genaue zahlenmige ,untersuchung ber die geologische ,arbeit eines ,flusses wurde von ,schrmann vor wenigen ,jahren am ,neckar ausgefhrt4 ,whrend eines ganzen ,jahres berechnete er ,tag fr ,tag auf ,grund genauer ,methoden die ,wassermengen1 die der ,flu aus dem ,schwabenland hinaus zum ,rhein fhrt1 und ,tag fr ,tag entnahm er ihm ,proben1 aus denen er den ,gehalt des ,wassers an aufgelsten und schwebenden ,bestandteilen sorgfltig bestimmte4 ,whrend die gelsten ,bestandteile hauptschlich ,salze aller ,art sind1 die das ,wasser bei seiner ,berhrung mit dem ,gestein ausgelaugt hat 7vor allem ,kalk71 sind die schwebenden ,stoffe feinste ,ton- und ,sandteilchen1 die als ,flutrbe8 mechanisch vom ,wasser mitgenommen werden und die es besonders bei ,hochwasser bis zur vollstndigen ,undurchsichtigkeit trben knnen4 ,das ,ergebnis der ,untersuchungen war1 da der ,neckar unterhalb ,heilbronn im ,jahr #a1ehd ,millionen ,tonnen fester ,stoffe aus dem ,lande hinausfhrt4 ,bei einem spezifischen ,gewicht von #b1e nimmt diese ,stoffmenge einen ,raum von etwas ber #fjjjjj ,kubikmeter ein2 wrde man sie in gleichmiger ,dicke ber das ganze ,einzugsgebiet des ,flusses 7#abcdj ,quadratkilometer7 ausbreiten1 so ergbe sich eine ,schicht von #a_/bj mm ,mchtigkeit4 ,wenn also der ,neckar sein ganzes ,flugebiet gleichmig erniedrigen wrde1 so wrde er in einem ,jahr #a_/bj mm1 in #bj ,jahren #a mm1 in #bjjj ,jahren eine ,schicht von #a m ,mchtigkeit abtragen4 ,zur ,abtragung von #ajj m wrde er infolgedessen #b ,millionen ,jahre brauchen4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,querschnitt durch die ,schwbische ,alb und ihr ,vorland mit vulkanischen ,durchschlagsrhren4 ,zur ,zeit der ,eruption mu noch eine ,gesteinsdecke1 wie sie durch die gestrichelte ,linie angedeutet ist1 ber dem ,vorland gelegen haben4 #a ,muschelkalk1 #b ,keuper1 #c ,schwarzer ,jura1 #d ,brauner ,jura1 #e ,weier ,jura4 ,nun knnen wir auf hochinteressante ,weise feststellen1 wie das ganze ,gebiet zwischen ,schwbischer ,alb und ,odenwald in nicht allzuweit zurckliegender geologischer ,vergangenheit ausgesehen haben mu4 ,zu den merkwrdigsten geologischen ,erscheinungen der ,erde zhlt das ,vulkangebiet der mittleren ,schwbischen ,alb 7um ,kirchheim und ,urach71 in dem die ,erdrinde von nicht weniger als #abe vulkanischen ,explosionsrhren durchsetzt wird2 sie zeigen sich von vulkanischem ,material 7,basalt7 und von ,gesteinsbruchstcken der durchschlagenen ,schichten erfllt4 ,eine ,anzahl dieser ,rhren steckt noch ganz innerhalb des ,krpers der ,alb1 die sich sdlich vom schwbischen ,keuperland ber einem ,unterbau von schwarzem und braunem ,jura in wundervoller landschaftlicher ,schnheit als eine steile1 von ,felszinnen gekrnte ,mauer von ,weijura aufbaut2 die brigen liegen im ,vorland 7vgl4 ,abb4 #b74 ,der nrdlichste der ,vulkanschlote findet sich bei ,scharnhausen 7sdlich von ,stuttgart71 ber #bj km vom jetzigen ,albrand entfernt1 in den ,keuper eingesenkt und trotzdem noch ,brocken von weiem ,jura enthaltend4 ,dieser ,weie ,jura1 ein viel jngeres ,gestein als der ,keuper1 in dessen ,hhe er nun in der ,vulkanrhre steckt1 mu bei der ,explosion von oben her in das offene ,loch hereingefallen sein4 ,es mssen also damals noch die ,schichten des ,weien ,jura ber der ganzen ,gegend gelegen haben1 und das gibt uns den sicheren ,beweis1 da zu jener ,zeit der ,albrand1 wenn er schon in der heutigen ,art bestand1 noch mindestens #bj km weiter nrdlich gelegen sein mu4 ,weitere ,beobachtungen machen es wahrscheinlich1 da das ganze schwbische ,stufenland zwischen ,odenwald und ,alb damals noch von einer ,gesteinsdecke von mehreren hundert ,metern ,mchtigkeit bedeckt war4 ,hier knnen wir nun wieder mit der ,rechnung einsetzen3 #ajj m deckt der ,neckar in #b ,millionen ,jahren ab2 es werden also seit jener ,vulkankatastrophe1 die im ,obermiozn1 also schon gegen das ,ende der ,tertirzeit1#b stattgefunden hat1 ungefhr #d-f ,millionen ,jahre verflossen sein4 #b ,vergleiche hierzu1 wie bei allen andern geologischen ,altersangaben1 die ,formationstafel auf ,seite #g4 ,damit sind wir zum erstenmal auf das ,zeitma gekommen1 mit dem der ,geologe rechnet1 und an das sich auch der ,leser gewhnen mu1 die ,jahrmillion4 ,da es nicht nur ein gedankenloses ,umsichwerfen mit groen ,zahlen ist1 wenn in der ,geologie von ,jahrmillionen geredet wird1 das zeigt schon dieser erste ,versuch einer rechnerischen ,lsung unserer ,frage klar und deutlich1 obwohl sich an ihn von kritisch gestimmten ,geistern noch manches ,wenn und ,aber anknpfen lt4 ,aber da ,jahrtausende oder ,jahrhunderttausende in der ,erdgeschichte nicht zureichen1 ist uns jetzt schon klar geworden4 ,die erste ,vorstellung von der ,grenordnung geologischer ,zeitrume ist gewonnen1 und das bedeutet eine neue ,erkenntnis6 ,wenn der ,neckar #bjjjj ,jahre braucht1 um sein ,gebiet um #a m zu erniedrigen1 so ist er damit weder ein rascher noch ein besonders langsamer ,arbeiter2 seine ,leistung bedeutet einen guten ,durchschnitt4 ,ein ,alpenflu1 der mit ganz anderer ,wucht zu ,tale strzt und die ,trmmer des rasch verwitternden ,hochgebirges in die ,ebene schafft1 wird mehr leisten als der ,neckar1 der durch ein ,mittelgebirgsland fliet1 whrend ein langsam dahinflieender ,strom des ,flachlands nicht auf die ,leistung des ,neckars kommen wird4 ,es sind sehr lehrreiche ,zahlen1 die in dieser ,beziehung von den ,geologen gefunden wurden4 ,der erfolgreichste bekannte ,zerstrer ist der ,irawadi 7,hinterindien71 der sein ,stromgebiet schon in #acjj ,jahren um #a m erniedrigt4 ,ihm kommen die ,alpenflsse ,po und ,reu nahe1 die in #bhjj und #cjjj ,jahren dieselbe ,arbeit verrichten1 whrend das ,gebiet der ,hudson-,bai von seinen ,flssen erst in #afejjj ,jahren um #a m erniedrigt wird4 ,es soll nun aber der khne ,versuch gewagt werden1 fr die ganze ,erde die ,abtragung zu berechnen4 ,wenn dabei auch viele ,zahlen nicht ganz richtig sein werden1 so mssen wir eben hoffen1 da ein ,fehler nach der einen ,seite wieder durch einen entgegengesetzten aufgehoben wird1 und da auf diese ,weise doch eine ,zahl von leidlicher ,genauigkeit herauskommt4 ,will man wissen1 was die gesamten ,strme der ,erde im ,jahr an ,abtragungsarbeit leisten1 so ist es ntig1 zweierlei zu kennen3 ,die jhrliche ,wassermenge aller ,flsse und den ,gehalt ihres ,wassers an ,gelstem und ,aufgeschwemmtem4 ,es ist klar1 da nur fr wenige ,stromsysteme solche ,messungen vorliegen1 wie vom ,neckar4 ,an ihre ,stelle mu eine vorsichtige ,schtzung treten1 die aber in einer ,reihe von meteorologischen1 geographischen und geologischen ,tatsachen zuverlssige ,grundlagen hat4 ,nachdem schon die englischen ,geologen ,mellard ,reade und ,murray die ,berechnung versucht hatten1 gab in neuerer ,zeit der amerikanische ,geologe ,clarke die zuverlssigsten ,zahlen4 ,er erhielt unter mglichst genauer ,bercksichtigung aller ,verhltnisse fr die ,flsse der ganzen ,erde eine ,jahresleistung von #bejj ,millionen ,tonnen gelster und #fjjj ,millionen ,tonnen schwebender fester ,stoffe1 was eine ,gesamtjahresleistung von #hejj ,mill4 ,tonnen ergibt4 ,wrde diese ,stoffmenge1 die von den ,flssen in einem ,jahr ins ,meer getragen wird1 ber das von ihnen entwsserte ,festland ausgebreitet1 so erhielte man eine gleichmige ,schicht von #a_/bh-a_/cj mm ,dicke2 es vergeht also ein ,zeitraum von #bhjjj bis #cjjjj ,jahren1 bis die ,erdoberflche von den ,flssen durchschnittlich um #a m erniedrigt wird4 ,zu der ,arbeit der ,flsse kommt noch die zerstrende ,wirkung der ,meereswogen an der ,kste hinzu1 die gleichfalls dem ,meere ,stoffe zu ,sedimentgesteinen liefert und die ,gesamtmenge der ihm jhrlich zugefhrten ,stoffe auf etwa #ijjj ,millionen ,tonnen erhht4 ber das ,schicksal aller dieser ,stoffe knnen wir aussagen1 da ein ,teil der gelsten ,stoffe1 vor allem die ,chloride 7in erster ,linie ,natriumchlorid ,kochsalz7 in ,lsung bleibt und damit den ,salzgehalt des ,meeres erhht1 whrend z4 ,b4 der grte ,teil des gelsten kohlensauren ,kalks sich ausscheidet4 ,die aufgeschwemmten ,stoffe setzen sich natrlich ohne weiteres im ,meere ab und bilden die sog4 mechanischen ,sedimente4 ,clarke versuchte auch1 die ,menge der verschiedenen neu gebildeten ,gesteinsarten zu berechnen1 und fand1 da von den #ijjj ,millionen ,tonnen #gj 7#fcjjajf ,tonnen7 zu ,ton- und ,schiefergesteinen werden1 #af 7#addjajf ,tonnen7 zu ,sandsteinen und #ad 7#abfjajf ,tonnen7 zu ,kalkstein4 ,um ,zahlen fr die ,zeitdauer geologischer ,vorgnge zu gewinnen1 halten wir uns nun zuerst an die gelsten ,stoffe4 ,joly hat #ahii einen scheinbar sehr einfachen ,weg angegeben1 um das ,alter des ,ozeans zu berechnen4 ,sein ,gedankengang ist folgender3 ,als sich bei zunehmender ,abkhlung der ,erde das ,wasser in flssiger ,form an der ,oberflche niederschlug1 da bestand dieser ,urozean aus chemisch reinem ,wasser1 er war also ohne ,salzbeimischung4 ,die ,salze kamen auf die ,weise in das ,meer1 da die ,verwitterung eine ,reihe von ,stoffen aus den ,urgesteinen 7,gneis1 ,granit7 herauslste und ins ,meer fhrte4 ,die einen schieden sich hier aus und bildeten ,gesteine1 andere aber1 vor allem die ,alkalisalze 7,salze des ,natriums und ,kaliums7 blieben in ,lsung und verursachen nun den ,salzgehalt des ,meeres4 ,die grte ,rolle spielt dabei das ,kochsalz 7,chlornatrium74 ,auch heute noch werden von den ,flssen ,natriumsalze in das ,meer gefhrt1 die aus der ,verwitterung der ,urgesteine stammen und den ,salzgehalt des ,meeres andauernd langsam vermehren4 ,wir kennen den ,gehalt des ganzen ,ozeans an ,natriumsalzen 7der ,prozentgehalt des ,meeres an ,salzen ist bekannt1 die ,wassermenge des ganzen ,ozeans lt sich unschwierig berechnen7 und die ,menge des von den ,flssen jhrlich ins ,meer gefhrten ,salzes4 ,dividieren wir beides1 so erhalten wir die ,zahl der ,jahre1 die ntig waren1 um den ,salzgehalt des ,meeres bis zur heutigen ,hhe anwachsen zu lassen4 ,die ,berechnung geschieht nach folgender einfacher ,gleichung3 7,natrium im ,ozean7 ---------------------------------------- -- ,alter des ,ozeans 7jhrl4 ,menge des ,natriums in den ,flssen7 ,durch ,einsetzung der fr die ,mengen der ,natriumsalze bekannten ,zahlen erhalten wir3 7#ad1acajabt7 ----------------- #hibbbijj ,jahre 7#aeh1cegajct7 ,die ,methode scheint sehr einfach und einleuchtend zu sein1 sie hat aber ganz bedenkliche ,schwierigkeiten4 ,vor allem grndet sie sich auf die ,annahme1 da das von den ,flssen in den ,ozean gefhrte ,salz einzig und allein aus der ,verwitterung der ,urgesteine stamme4 ,nun lt sich nachweisen1 da ein groer ,teil dieses ,salzes nicht daher1 sondern aus dem ,meere stammt und als zyklisches ,salz8 einen ,kreislauf vom ,meer zum ,land und wieder ins ,meer ausfhrt4 ,vor allem reit der ,meerwind kleine ,trpfchen von ,seewasser mit sich und trgt auf diese ,weise ,salz weit ins ,land hinein4 ,fr den ,sambharsalzsee in ,indien1 der #djj km landeinwrts liegt und eine ,flche von #egjj qkm einnimmt1 wurde berechnet1 da er jhrlich durch den ,wind #cjjj ,tonnen ,seesalz zugefhrt bekommt4 ,ein anderer ,teil des ,salzes der ,flsse stammt aus ,salzlagern in den ,sedimenten1 die ihrerseits wieder aus der ,eindunstung von ,meerwasser hervorgegangen sind4 ,auch dieses ,salz fliet also zum zweiten- oder fterenmal dem ,meere zu4 ,alles zyklische ,salz darf natrlich nicht in die ,berechnung eingestellt werden4 ,nach dem einen ,forscher 7,joly7 soll seine ,menge #cc1 nach andern #ie oder gar #ii der von den ,flssen mitgebrachten ,salzmenge betragen4 ,damit verringert sich die anzurechnende ,menge des ,natriums im ,fluwasser ganz auerordentlich1 und damit steigt nach einer einfachen mathematischen berlegung das ,alter des ,ozeans bis zu ungeheuren ,zahlen an4 ,bei der ,annahme von #ii zyklischem ,salz wre es das #ajj;fache1 also gegen #ijjj ,millionen ,jahre4 ,wenn die ,ergebnisse in einem solch ungeheuer weiten ,spielraum sich bewegen1 so wird es ganz aussichtslos1 auf diese ,weise zu einigermaen brauchbaren ,zahlen zu gelangen4 ,versuchen wir es deshalb mit den im ,meere gebildeten ,schicht- 7,sediment-7gesteinen4 ,wenn wir die gesamte ,mchtigkeit aller auf der ,erde je gebildeten ,sedimente kennen1 dazu die ,zeit1 die zur ,bildung von #a m ntig ist1 so brauchen wir nur zu multiplizieren1 und das ,ergebnis liegt vor4 ,nun sind aber alle ,zahlen1 um die es sich hier handelt1 so unsicher als nur denkbar4 ,bei der ,berechnung der ,gesamtmchtigkeit der ,sedimente mssen wir bercksichtigen1 da an mancher ,stelle der ,erde lange geologische ,zeitrume vorbeigingen1 ohne eine ,spur zu hinterlassen4 ,wenn wir bei der ,berechnung der ,schichtenmchtigkeit bei jeder ,formation und jedem ,formationsteil die ,stelle in ,rechnung setzen1 an der sich die grte ,mchtigkeit entwickelt hat1 so erhalten wir die sogenannte maximale ,mchtigkeit4 ,diese betrgt nach ,sollas 7#aiji7 fr die ,neuzeit der ,erde #aijjj m1 fr das ,mittelalter #bajjj m1 fr das ,altertum #cgjjj m1 fr das ,prkambrium #bejjj m2 das ergibt eine ,gesamtmchtigkeit von #ajbjjj m4 ,andere ,forscher bringen wesentlich andere ,zahlen heraus4 ,wollen wir die ,zeit berechnen1 in der eine ,schicht von #a m ,sedimentgestein gebildet wird1 so mssen wir dabei festhalten1 da die ,stoffe1 die von den ,flssen ins ,meer hinausgetragen werden1 nicht ber die ganze ,flche des ,ozeans hin sich ablagern1 sondern nur in der sog4 ,schelfregion1 einem ,grtel1 der mit ungefhr #afj km ,breite die ,kontinente umsumt4 ,bei einer ,kstenlinie von #afjjjj km nimmt auf diese ,weise die ,schelfregion einen ,flchenraum von #be1fajf qkm ein4 ,nimmt man fr die #ijjjajf ,tonnen ein spezifisches ,gewicht von #b1e an1 so fllen sie einen ,raum von #cfjjajf cbm aus4 ,bauen wir aus dieser ,masse eine ,sule mit einer ,grundflche von #a qkm1 so erreicht sie eine ,hhe von #c1f km4 ,breiten wir nun das ,ganze gleichmig ber die gesamte ,schelfregion 7#be1fajf qkm7 aus1 so ergibt sich eine ,schicht von #j1adj mm ,dicke4 ,wenn also in einem ,jahr eine ,schicht dieser ,mchtigkeit gebildet wird1 so sind #gjjj ,jahre ntig1 um eine ,schicht von #a m ,mchtigkeit zu bilden4 ,das ist natrlich nur ein ,durchschnittswert4 ,an einer ,stelle geht die ,arbeit viel rascher vor sich1 an der andern viel langsamer4 ,wrden wir diesen ,wert als richtig annehmen1 so erhielten wir fr die ,bildung von #ajbjjj m ,gesteinsmchtigkeit eine ,zeit von ber #gjj ,millionen ,jahren4 ,nun mssen wir dabei aber bercksichtigen1 da die ,sedimente auch in der ,schelfregion nicht gleichmig ausgebreitet werden 7vgl4 ,abb4 #c71 sondern da sie in grerer ,kstennhe wesentlich strker aufgehuft werden als in #ajj bis #afj km ,entfernung von der ,kste4 ,wir knnen fr die grere ,kstennhe annehmen1 da hier schon #cjjj ,jahre gengen1 um die ,schicht von #a m zu bilden4 ,wenn zuerst die maximalen ,schichtmchtigkeiten8 festgestellt wurden1 so mssen wir jetzt den niedrigen ,wert fr die ,bildungszeit von #a m einsetzen und erhalten fr #ajjjjj m die ,zeit von #cjj ,millionen ,jahren4 ,es soll bei dieser ,art ,berechnung aber nicht verschwiegen werden1 da andere ,forscher auf wesentlich andere ,zahlen gekommen sind2 sie bewegen sich zwischen #cj und #fjj ,millionen ,jahren1 und diese ungeheuren ,unterschiede sind natrlich nicht dazu angetan1 das ,vertrauen in diese ,methode allzusehr zu strken4 ,etwas zuverlssigere ,resultate ergibt ein anderer ,weg3 ,man versucht1 die ,gesamtmenge der im ganzen ,verlauf der ,erdgeschichte gebildeten ,sedimente zu berechnen4 ,auch dies ist natrlich ein schwieriges ,unterfangen1 denn das meiste1 was die ,erde im ,laufe der ,jahrmillionen aufbaute1 ist schon lngst wieder zerstrt4 ,immerhin1 es soll gewagt sein4 ,auf ,grund vorsichtiger ,schtzung erhlt man fr den ,kubikinhalt der gesamten1 im ,lauf der ,erdgeschichte gebildeten ,sedimente einen ,raum von #hgeajf ,kubikkilometer 7ckm74 ,unsere #ijjjajf ,tonnen stellen einen ,raum von #c1f ckm dar1 es waren also #hgeajf_/c1f #bdeajf ,jahre ntig1 um die ,gesamtmenge der ,sedimente zu bilden4 ,ein zweiter ,versuch3 ,man rechnet mit der ,gesamtmenge aller je gebildeten ,kalksteine und der ,menge ,kalk1 die durch die ,verwitterung der ,eruptivgesteine jhrlich frei wird4 ,nach hnlichen ,methoden1 wie sie oben angedeutet wurden1 erhlt man fr die ,bildung der gesamten irdischen ,kalkschichten eine ,zeit von #cbj ,millionen ,jahren4 ,bei all den ,zahlen1 die wir bis jetzt errechnet haben1 mute nach der ,mchtigkeit der erhaltenen ,sedimente stark auf die ,zeit vom ,kambrium bis heute1 schwach auf das ,prkambrium entfallen4 ,jedenfalls ist damit aber1 wenn wir die ,zeitspanne seit dem ,kambrium als zuverlssiger annehmen wollen1 das ,prkambrium stark unterschtzt4 ,nach berlegungen allgemeiner ,art mu seine ,dauer ein ,mehrfaches der aller anderen ,formationen betragen2 es ist aber fast vollstndig zerstrt und umgewandelt1 und daher kommt seine ,bedeutung in den ,mchtigkeitszahlen lange nicht gengend zum ,ausdruck4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,sedimentbildung in der ,schelfregion4 ,was lt sich nun ber die ,zuverlssigkeit all dieser ,berechnungen aussagen8 ,das ,problem kann unmglich auf einen ,anlauf gelst werden4 ,fast alle ,zahlen sind nicht genau bestimmbar1 sie beruhen nur auf mehr oder weniger zuverlssigen ,schtzungen2 deshalb bewegen sich auch die ,ergebnisse zwischen sehr weiten ,grenzen4 ,wohl wohnt den ,zahlen ein verschiedenes ,ma von ,zuverlssigkeit inne2 bei den einen1 z4 ,b4 den ,abtragungszahlen1 wird wohl die richtige ,zahl um nicht mehr als #ej nach oben oder unten von der angenommenen abweichen2 andere dagegen sind wesentlich unsicherer4 ,und trotzdem1 die ,ergebnisse sind nicht wertlos4 ,haben wir gleich zu ,anfang nachgewiesen1 da geologisch recht junge ,ereignisse bereits einige ,millionen ,jahre zurckliegen mssen1 so zeigen uns die ,berechnungen ber ,abtragung und ,aufschttung1 da es sich fr die ,zeit1 in der die ,gesamtheit der ,schichtgesteine gebildet wurde1 jedenfalls schon um mehr als hundert ,jahrmillionen handelt4 ,das ist ein sehr wesentliches und wertvolles ,ergebnis4 ,wir erkennen zwar noch nicht die absolute ,gre1 aber doch die ,grenordnung geologischer ,zeitrume2 die ,zehner und ,hunderter von ,jahrmillionen haben bereits hohe ,wahrscheinlichkeit gewonnen4 ,ungeheure ,wasser- und ,sanduhren sind es1 die dem ,geologen dieses ,resultat verschafft haben4 ,ihr ,prinzip der ,zeitmessung ist genau das gleiche wie bei der ,sanduhr am ,telephon oder jenen kunstvollen ,wasseruhren der ,araber und ,griechen4 ,wir wissen1 was in einem ,jahr in die groen ,sammelbecken luft1 vermgen die ,massen des ,geleisteten zu messen oder zu schtzen und erhalten daraus durch einfache ,rechnung die ,zahl der dazu ntigen ,jahre4 ,die ,genauigkeit der ,rechnung hngt von der ,zuverlssigkeit der verwendeten ,zahlen ab4 ,jedoch steckt in all diesen ,rechnungen noch eine ,voraussetzung1 die wir bis jetzt unbesehen hingenommen haben1 die aber durchaus nicht selbstverstndlich ist1 sondern einer sehr genauen ,prfung bedarf4 ,wenn wir aus der ,gesamtmasse der ,sedimente und der ,jahresleistung der abtragenden ,krfte durch ,division die ,zeit gewonnen haben1 so nahmen wir an1 da im ganzen ,verlauf der ,zeit die ,uhr gleich schnell gegangen sei1 die ,flsse in jedem ,jahr so viel ins ,meer getragen htten wie heute4 ,das ist jedoch nicht ohne weiteres sicher4 ,wir knnen uns denken1 da in frheren ,erdperioden die geologischen ,krfte rascher und strmischer gearbeitet htten als heute1 da die ,zerstrung schneller vor sich gegangen wre1 und die ,flsse mehr ins ,meer gefhrt htten4 ,dann htten wir mit einer zu kleinen ,zahl dividiert1 die durchschnittliche ,jahresleistung wre grer anzunehmen1 und es kmen wesentlich kleinere ,zeitrume bei der ,rechnung heraus4 ,ebenso denkbar ist es aber auch1 da die geologische ,sanduhr heutzutage rascher luft als in der ,vergangenheit2 dann htten wir fr diese ,zeiten geringere ,jahresleistungen einzusetzen1 und die ,zeitrume wrden sich erhhen4 ,wo liegt hier die ,wahrheit8 ,haben in der ,vergangenheit die geologischen ,krfte strker1 gleichstark oder schwcher gewirkt wie in der ,gegenwart8 ,noch vor einem halben ,jahrhundert nahmen die ,geologen das erste fast als selbstverstndlich an2 denn unscheinbar und nicht unmittelbar in die ,augen fallend sind die ,vernderungen der ,erde1 die sich heute vollziehen4 ,fr die geologische ,vorzeit war man geneigt1 ein viel rascheres ,tempo in der ,umbildung der ,erdoberflche anzunehmen2 in der ,gegenwart aber sei die ,erde aus der ,sturm- und ,drangzeit heraus in einen gemtlichen ,alterszustand eingetreten1 und von den an ihr ttigen ,krften werde nicht mehr viel an ihrem ,antlitz gendert4 ,diese ,ansicht ist gegenwrtig von den meisten ,forschern verlassen4 ,die ,erde befindet sich durchaus nicht in einer ,periode besonderer ,ruhe2 wesentlich strker knnen in der ,vorzeit die geologischen ,krfte nicht gewirkt haben1 als sie es auch heute noch tun4 ,ja1 eine ,anzahl englischer und amerikanischer ,geologen vertritt mit guten ,grnden die ,ansicht1 da wir uns in einer ,zeit bernormaler geologischer ,ttigkeit befinden4 ,wir werden spter auf die ,besprechung dieser wichtigen ,frage zurckkommen mssen4 ,es wre gewi zu khn1 die ,frage nach der ,dauer geologischer ,zeitrume mit den bisherigen ,methoden allein lsen zu wollen4 ,die ,verfahren1 die bis jetzt beschrieben wurden1 sind doch gar zu summarisch4 ,wir wollen deshalb einen andern ,weg einschlagen4 ,anstatt sofort auf das ,ganze zu gehen1 wollen wir bescheiden versuchen1 zunchst fr ,ereignisse der jngsten1 uns zeitlich nchstliegenden geologischen ,vergangenheit1 brauchbare ,zahlen zu finden und von da aus langsam weiter zurckzuschreiten4 ,,iii4 ,von der ,eiszeit bis zum ,beginn des ,kambriums4 ,unmittelbar vor der geologischen ,gegenwart hat ein gewaltiges ,ereignis1 dessen ,nachwirkungen heute noch nicht ganz verschwunden sind1 unsere ,erde betroffen3 ,eine ungeheure ,vereisung ist ber weite ,teile der ,erdoberflche weggegangen4 ,aus den ,tlern der ,alpen drangen ,eisstrme von ber #ajjj m ,mchtigkeit hinaus ins ,vorland1 wo sie sich zu einem riesigen ,eisgrtel vereinigten1 der im ,norden bis nahe zur ,linie der heutigen ,donau reichte und sie an einigen ,punkten 7z4 ,b4 bei ,sigmaringen7 sogar noch berschritt4 ,unsere hheren ,mittelgebirge1 ,vogesen1 ,schwarzwald1 ,bhmerwald und ,riesengebirge trugen ,gletscher1 die weit in die ,tler hinunterreichten4 ,das ,gewaltigste aber war die ungeheure nordeuropische ,vereisung 7,abb4 #d74 ,von den skandinavischen ,gebirgen schoben sich die ,eismassen ber die heutige ,ostsee hinweg bis in das ,herz ,deutschlands4 ,sie reichten bis an den ,harz und in die ,lausitz1 ja tief nach ,polen und in die ,ukraine hinein4 ,ungeheure ,schuttmassen wurden von den ,gletschern mitgebracht1 zum ,teil am ,grund mitgeschoben 7,grundmornen71 zum ,teil auf dem ,rcken herangetragen1 gelegentlich in einzelnen groen ,blcken 7,findlingsblcke74 ,fast dem ganzen norddeutschen ,tiefland ist durch die ,bedeckung mit ,gletscherschutt der geologische ,stempel aufgedrckt4 ,das ,merkwrdigste aber ist1 da jene ,eiszeit nicht einheitlich war1 sondern da viermal nacheinander die ,gletscher vorstieen1 um sich in der ,zwischenzeit jeweils vollstndig zurckzuziehen und abzuschmelzen4 ,wohl sind gewisse ,einzelfragen noch nicht gelst1 im allgemeinen aber kann die nebenstehende schematische ,darstellung 7,abb4 #e7 als ,ausdruck unserer jetzigen ,kenntnisse vom ,verlauf der ,eiszeit angesehen werden4 ,die ,kurve gibt nach den ,forschungen ,pencks den ,verlauf der ,schneegrenze fr die ganze ,eiszeit im alpinen ,vereisungsgebiet wieder4 ,jede ,eiszeit wurde durch eine ,temperaturerniedrigung verursacht2 eine ,senkung der ,schneegrenze um mehrere hundert ,meter war die ,folge4 ,in der ,zwischeneiszeit stieg jedoch die ,temperatur sogar ber den ,durchschnittsstand der ,jetztzeit2 die ,gletscher zogen sich zurck4 ,die ,kurve bringt deutlich durch die viermalige ,senkung und ,hebung der ,schneegrenze das viermalige ,klter- und ,wrmerwerden1 das ,vorrcken und ,abschmelzen der ,gletscher zur ,darstellung4 ,die vier ,eiszeiten fhren nach ,penck die ,namen ,gnz-1 ,mindel-1 ,ri- und ,wrmeiszeit1 nach ,flchen der oberschwbisch-bayrischen ,hochebene1 an denen ihre ,bildungen besonders schn erhalten sind4 ,von der letzten1 uns zeitlich am nchsten liegenden ,eiszeit wissen wir natrlich am meisten1 denn ihre ,ablagerungen liegen zu oberst1 whrend die der frheren ,eiszeiten oft tief berschttet oder gar schon wieder zerstrt sind4 ,so wissen wir auch1 da das ,abschmelzen der ,gletscher vom ,hhepunkt der ,wrmeiszeit ab nicht ohne ,unterbrechung erfolgte4 ,der ,gletscher wich bei seinem ,abschmelzen nicht gleichmig zurck1 sondern machte an manchen ,stellen eine lngere ,ruhepause1 ja er konnte sogar wieder eine ,strecke weit vorstoen4 ,so wurde das ,abschmelzen des ,wrmgletschers durch den ,bhlvorsto8 unterbrochen4 ,die ,linie1 an der der ,eisrand lngere ,zeit verweilte1 ist durch besondere ,endmornenwlle im ,gelnde gekennzeichnet4 ,so liegen die ,mornen des ,bhlvorstoes1 der fr die ,berechnung der ,eiszeitdauer von besonderer ,wichtigkeit ist1 an der ,stelle1 wo die ,alpentler sich in das ,vorland ffnen4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,das nordeuropische ,vereisungsgebiet4 #b uerster ,stand der #b4 7,mindel-7 ,vereisung4 #d uerster ,stand der #d4 7,wrm-7 ,vereisung4 #d;a baltische ,endmornen4 ,fsk-,e fennoskandische ,endmornen4 ,nach ,olbricht4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,klimakurve der ,eiszeit nach ,penck4 ,a ,achsenschwankung 7,rckzug der ,gletscher74 ,b ,bhlvorsto4 ,die ,frage nach der ,ursache der ,vereisung beschftigt den ,geologen1 seit er berhaupt von diesem ,ereignis wei4 ,eine ,unmenge von ,theorien hat schon versucht1 die ,eiszeit mit ihrem mehrmaligen ,klimawechsel zu erklren4 ,es ist ein ,gebiet1 das der ,phantasie -- und die ist auch in der ,wissenschaft ntig6 -- den weitesten ,spielraum lt1 und wo dem ,forscher die ,mglichkeit winkt1 eines der dunkelsten ,geheimnisse der ,erdgeschichte aufzuklren4 ,da gibt es nun ,theorien1 die nicht nur die ,ursache der ,eiszeit erklren wollen1 sondern die in ihrer mathematischen ,durchfhrung auch gleich den zeitlichen ,ablauf der ganzen ,erscheinung ergeben4 ,es sind ,theorien1 die aus groen astronomischen ,vorgngen das ,ereignis verstndlich zu machen versuchen4 ,seit dem groen ,schwaben ,kepler wissen wir1 da die ,erde wie alle ,planeten sich in ellipsenfrmiger ,bahn um die ,sonne bewegt2 die ,sonne steht in einem ,brennpunkt der ,ellipse4 ,die ,erdachse bildet mit der ,ebene der ,erdbahn einen ,winkel von #ff1 und mit parallel bleibender ,lage seiner ,umdrehungsachse beschreibt unser ,weltkrper seinen ,umlauf um die ,sonne1 die ihn streng und fest nach den ,gesetzen der ,massenanziehung in seiner ,bahn erhlt4 ,nun bleibt aber die ,gestalt der ,erdbahn nicht ewig dieselbe2 sie verndert sich in langen1 aber mebaren ,zeitrumen4 ,langsam nimmt die ,exzentrizitt der ,bahn zu und ab1 d4 h4 die ,bahnellipse wird periodisch flacher und dann wieder mehr kreisfrmig4 ,dabei dreht sich die groe ,achse der ,ellipse in der ,ebene der ,erdbahn1 und schlielich bleibt auch die ,lage der ,erdachse nicht dauernd sich selbst parallel1 die ,erde fhrt vielmehr in einer ,periode von #bfjjj ,jahren die sogenannte ,przessionsbewegung aus1 die darauf zurckzufhren ist1 da die ,anziehungskraft der ,sonne den quatorwulst der ,erde in die ,bahnebene hereinzuziehen versucht1 diese aber als ,kreisel8 mit ihrer ,umdrehungsachse ausweicht4#c #c ,es ist natrlich im ,rahmen dieses ,buches nicht mglich1 eine erschpfende ,darlegung der astronomischen ,verhltnisse zu geben4 ,wer sich eingehender fr diese ,fragen interessiert1 sei auf ,blsche ,eiszeit und ,klimawechsel8 hingewiesen4 ,bei den ,vernderungen in der ,gestalt der ,erdbahn setzt nun eine ,theorie ein1 die von ,croll begrndet wurde4 ,er fhrt dabei ungefhr folgenden ,gedankengang durch3 ,im ,maximum der ,exzentrizitt1 das heit zu der ,zeit1 in der die ,bahnellipse am strksten von der ,kreisform abweicht1 besteht ein groer ,unterschied in der ,dauer der ,jahreszeiten4 ,nach dem zweiten ,keplerschen ,gesetz mu sich die ,erde in der ,sonnennhe rascher bewegen als in der ,sonnenferne4 ,fr die ,erdhlfte1 die in der ,sonnennhe ,sommer hat1 ist diese ,jahreszeit zwar sehr hei1 sie eilt aber rasch vorbei2 das ,winterhalbjahr dauert #cf ,tage lnger als das ,sommerhalbjahr4 ,dabei ist der ,winter in der ,sonnenferne auerordentlich kalt und streng4 ,gegenwrtig befinden wir uns in einer ,periode schwacher ,exzentrizitt1 die ,erdbahn ist beinahe kreisfrmig1 und ,winter- und ,sommerhalbjahr unterscheiden sich daher nur um acht ,tage4 ,der ,wechsel der ,exzentrizitt vollzieht sich in einer ,periode von mehreren hunderttausend ,jahren4 ,nun lehrt ,croll3 ,ein ,maximum der ,exzentrizitt hat fr die ,erde jedesmal eine ,eiszeit zur ,folge4 ,in dem langen1 kalten ,winter1 den diese ,periode fr eine ,halbkugel mit sich bringt1 sammelt sich so viel ,schnee und ,eis an1 da auch der folgende kurze und heie ,sommer sie nicht zum ,verschwinden bringen kann4 ,im nchsten ,jahr verstrkt sich noch diese ,wirkung1 die ,jahr fr ,jahr weiter zunimmt und schlielich zur ,vereisung fhrt4 ,whrenddessen hat zwar die andere ,erdhlfte recht gnstige ,verhltnisse3 kurze1 warme ,winter und lange1 khle ,sommer4 ,aber in der zweiten ,hlfte der ,przessionsperiode1 nach #ajejj ,jahren1#d beginnt fr sie die ungnstige ,wrmeverteilung1 whrend die erste ,halbkugel sich auch in der fr sie gnstigen ,zeit nicht von der angefangenen ,vereisung erholen kann4 ,erst wenn die ,erdbahn wieder mehr kreisfrmig wird1 geht die ,vereisung zurck und verschwindet schlielich ganz4 ,ein ,maximum der ,exzentrizitt mit seinen groen ,gegenstzen in der ,dauer der ,jahreszeiten hat also eine ,eiszeit zur ,folge1 das ,minimum mit der gleichmigen ,verteilung der ,wrme eine ,zwischeneiszeit4 ,die ,periode1 in der der ,wechsel vor sich geht1 lt sich berechnen2 die vorletzte ,eiszeit mte nach ,croll in den ,jahren #ihjjjj-gbjjjj1 die letzte in den ,jahren #bdjjjj bis #hjjjj vor unserer ,zeitrechnung gewesen sein4 #d ,infolge der ,verschiebung des ,punkts der ,sonnennhe verkrzt sich die ,periode der klimatischen ,einwirkung von #bfjjj auf #bajjj ,jahre4 ,das sind die ,grundgedanken der ,crollschen ,theorie2 sie ist geistreich und scharfsinnig1 aber leider nicht zu halten4 ,wenn sie richtig wre1 so mten ja in der ganzen ,erdgeschichte regelmig ,eiszeiten und ,zwischeneiszeiten einander ablsen4 ,nun hat es wohl schon in frheren ,perioden der ,erdgeschichte ,eiszeiten gegeben2 die letzte groe ,eiszeit aber setzt nach einer langen ,periode mit warmem1 ja heiem ,klima beinahe unvermittelt mit ihrer ,klte ein4 ,kein ,geologe wird auerdem die ,jahreszahlen1 die ,croll errechnet1 fr richtig halten knnen2 das werden uns sptere ,ausfhrungen zur ,genge beweisen4 ,es kann mit aller ,bestimmtheit gesagt werden1 da das ,ende der letzten ,eiszeit nicht #hjjjj ,jahre1 sondern nur wenig mehr als #ajjjj ,jahre hinter der ,gegenwart zurckliegt4 ,die klimatischen ,grundlagen der ,theorie sind sogar so unsicher1 da neuerdings ein ,forscher 7,hildebrand7 beweisen wollte1 da die ,eiszeit in das ,minimum der ,exzentrizitt fallen msse6 ,schlielich hat ,croll noch eine ,reihe von meteorologischen ,faktoren unbercksichtigt gelassen1 die von ,pilgrim in einer genauen mathematischen ,nachprfung der ,theorie sorgfltig in die ,rechnung eingestellt wurden4 ,aber auch sie vermochte die schweren ,bedenken gegen die ganze ,theorie nicht zu beheben2 unser ,urteil kann nur das eine sein1 da fr die ,gewinnung genauer ,alterszahlen die astronomischen ,theorien z4 ,b4 ausscheiden mssen4 ,wenn wir trotzdem die ,crollsche ,theorie in den ,kreis unserer ,betrachtungen gezogen haben1 so hat das seinen ,grund darin1 da sie ein wunderschnes ,beispiel fr eine ,zeitmessung nach dem ,prinzip der ,pendeluhr darstellt4 ,wie das ,pendel unter der ,einwirkung der ,schwerkraft rhythmisch hin und her schwingt1 so verndert sich unter dem ,einflu derselben zwischen den ,weltkrpern wirkenden ,anziehungskraft die ,bahn unserer ,erde4 ,es ist ein geheimnisvoll groartiges ,bild1 wie die ,bahnellipse unseres ,gestirns nicht fest und starr im ,weltraum liegt1 sondern wie sie pulsiert1 sich abflacht und wieder rundet1 wie die ,erdachse nicht stndig auf denselben ,punkt des ,fixsternhimmels weist1 sondern langsam und gemessen als ,kreiselachse ausweicht und in der ,periode von #bfjjj ,jahren ihre ,przessionsbewegung ausfhrt4 ,es ist tatschlich der ,pendelschlag der ,weltuhr1 der sich hier vor unserem ,geistesauge vollzieht3 ,rhythmische ,bewegung unter dem ,zwange der ,schwerkraft4 ,aber leider ist unsere ,weltuhr recht unvollkommen4 ,die irdische ,pendeluhr besitzt auer dem schwingenden ,zeitmesser ein ,zhlwerk1 das mit kunstvoll ineinandergefgten ,rdern die ,zahl der ,schwingungen auf dem ,zifferblatt sichtbar in die ,erscheinung treten lt4 ,unsere ,weltpendeluhr schlgt wohl1 aber ob und wie sie zhlt1 das ist uns noch ein ,rtsel4 ,wohl konnte der ,mensch vermuten1 in den rhythmisch sich folgenden ,eiszeiten ihre ,schlge zu erkennen4 ,genauere berlegung und ,nachprfung lt uns jedoch diese ,annahme wieder verwerfen4 ,vielleicht ist auch der ,einflu jener astronomischen ,vorgnge viel zu geringfgig1 um sich deutlich sichtbar in ,erscheinungen der ,erdoberflche auszuwirken4 ,wir gehen daher von den weltumfassenden ,theorien ber die ,eiszeit zur geologischen ,einzelforschung ber1 die aus der peinlich genauen ,untersuchung der ,erdrinde ihre ,schlsse ber die ,dauer geologischer ,zeitrume zu ziehen versucht4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,das ,abschmelzen des ,eises in ,skandinavien4 ,das ,stirnende des ,gletschers ragt noch in das ,noldiameer84 ,nach de ,geer aus ,kayser1 ,lehrbuch der ,geologie4 ,whrend der letzten ,eiszeit lag die skandinavische ,halbinsel ganz unter einem riesigen ,eisschild verborgen1 der vom ,kamm des ,gebirges aus bis weit nach ,england1 ,deutschland und ,ruland hinein sich ausgebreitet hatte und der mit dem ,wrmerwerden des ,klimas langsam wieder abschmolz1 sich auf seinen ,ausgangspunkt1 die ,eisscheide1 zurckzog und schlielich ganz verschwand4 ,einem schwedischen ,geologen1 de ,geer1 fiel schon #ahgh auf1 da fast das ganze ,gebiet der frheren ,vereisung zu oberst von einem ,ton bedeckt ist1 der ganz regelmig gebnderte ,schichtung aufweist4 ,die ,frage war3 ,wie sind diese ,bndertone entstanden1 und wie erklrt sich ihre ,schichtung8 ,die ,schichten der ,tone sind vollstndig ungestrt1 der ,gletscher konnte also nicht mehr ber sie hinweggegangen sein4 ,mannigfache ,untersuchungen machten es allmhlich zur ,gewiheit1 da sie im ,zusammenhang mit dem abschmelzenden ,eis in einem ,meer zum ,niederschlag gekommen waren4 ,als die ,eisdecke abschmolz1 lag das ,land noch unter dem ,meeresspiegel1 das ,stirnende des ,gletschers ragte ins ,meer hinein 7,abb4 #f72 auf der ,oberflche des ,eises sank das ,schmelzwasser in ,spalten und ,rissen in die ,tiefe1 bahnte sich unterhalb des ,gletschers seinen ,weg zum ,eisrand und fhrte dabei die leichter ausschwemmbaren ,bestandteile der ,grundmorne1 ,ton und ,sand1 mit sich4 ,wo nun dieser ,schmelzwasserstrom unter dem ,eis hervor ins ,meer mndete1 da ri er den ,sand noch eine kurze ,strecke mit sich1 um ihn dann liegen zu lassen2 die feineren ,tonbestandteile wurden erst weiter drauen abgelagert4 ,im ,winter bildeten sich im allgemeinen infolge der geringeren ,menge des ,schmelzwassers feinkrnige1 hauptschlich tonige ,niederschlge1 die durch organische ,beimengungen dunklere ,frbung annahmen1 im ,frhjahr und ,sommer1 wo die strksten ,wassermengen arbeiteten1 waren die ,niederschlge sandiger und von heller ,farbe4 ,im nchsten ,jahr kam im ,wechsel der ,jahreszeiten eine weitere ,schicht ,ton und ,sand zur ,ablagerung1 die aber infolge des ,zurckweichens des ,gletschers nach ,norden so viel weiter nrdlich anfing1 als der ,gletscher im ,lauf des ,jahres zurckgewichen war und ebensoviel weiter nrdlich auch wieder aufhrte 7vgl4 ,abb4 #g74 ,jahr fr ,jahr bildete sich also eine neue ,schicht2 alle ,schichten1 abwechselnd aus dunklen und helleren ,lagen von ,ton und ,sand bestehend1 muten sich dachziegelfrmig bereinander lagern1 jede folgende weiter im ,norden beginnend4 ,die wunderbar deutlich ausgeprgten ,schichten der ,bndertone hngen also mit der ,periode des ,jahres zusammen1 sie stellen nichts anderes als ,jahresringe dar4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,bildung der ,bndertone4 ,nun handelte es sich aber noch darum1 die ,zahl all dieser ,jahresschichten1 die ber ganz ,schweden weg sich ausbreiteten1 zu bestimmen2 damit mute man die ,frage beantworten knnen1 wie lange der ,gletscher zu ihrer ,bildung gebraucht hatte1 von der ,zeit an1 da er noch an der ,spitze ,schonens stand bis zu dem ,augenblick1 da sein letzter ,rest auf der ,eisscheide vollends abschmolz4 ,es winkte also die ,mglichkeit1 durch die ,zhlung der ,schichten die ,zahl der ,jahre zu bestimmen1 die der ,gletscher zum ,zurckweichen von ,schonen bis zur ,eisscheide ntig gehabt hatte4 ,das war keine leichte ,aufgabe1 denn es handelte sich ja um ,schichten1 die nirgends zusammenhngend1 sondern immer nur an einzelnen ,punkten aufgeschlossen waren4 ,man htte daran denken knnen1 von ,sden nach ,norden einen groen ,einschnitt herzustellen1 und damit nach ,art des ,bildes #f einen zusammenhngenden ,aufschlu in den ,bndertonen zu schaffen1 lngs dessen man die ,zahl der ,schichten in der schnen dachziegelartigen berlagerung leicht htte feststellen knnen4 ,da dies ein ungeheuer kostspieliges ,riesenwerk htte sein mssen1 leuchtet ohne weiteres ein4 ,de ,geer fand einen einfacheren ,weg4 ,in zahlreichen einzelnen ,aufschlssen1 in ,tongruben1 ,ziegeleien1 ,eisenbahneinschnitten wurde von ihm und seinen ,schlern1 die er sich zur ,mitarbeit heranzog1 in den ,jahren #aije und #aijf die ,mchtigkeit der einzelnen ,schichten genau mit dem ,meband gemessen4 ,es zeigte sich bald in benachbarten ,aufschlssen1 da die ,mchtigkeitsverhltnisse aufeinanderfolgender ,schichten in allen ,profilen sich gleich blieben4 ,das ist auch leicht verstndlich und erklrbar1 denn das eine ,jahr brachte mehr ,wasser und damit auch mehr ,sand und ,ton mit als das andere4 ,die ,abb4 #h und #i sollen das ,verfahren de ,geers erklren4 ,in den ,punkten ,a1 ,b und ,c der ,karte wurde die ,dicke der einzelnen ,tonschichten gemessen1 die ,mchtigkeiten wurden in einzelnen bereinander angeordneten wagrechten ,linien graphisch dargestellt und die ,endpunkte miteinander verbunden1 so da sich fr die drei ,punkte die ,bilder ,nr4 #i ergaben4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,zurckweichen des ,eises in der ,gegend von ,stockholm4 ,nach de ,geer4 ,es zeigte sich1 da die ,schichten #a-ai des ,punktes ,b in ihren ,mchtigkeitsverhltnissen genau den ,schichten #d-bb des ,punktes ,a entsprachen2 diese ,schichten waren also in gleichen ,jahren gebildet worden und muten einander gleichgestellt werden4 ,im ,profil ,b fehlten die drei untersten ,schichten des ,profils ,a1 das ,eis hatte somit zum ,zurckweichen von ,a nach ,b den ,zeitraum von drei ,jahren gebraucht4 ,ebenso entsprachen die ,schichten #a-ah des ,profils ,c deutlich den ,schichten #g-bd des ,profils ,b1 es fehlten also im ,profil ,c die sechs untersten ,schichten von ,b2 das ,eis hatte somit sechs ,jahre zum ,rckzug von ,b nach ,c gebraucht4 ,durch ,aufnahmen einer greren ,anzahl von ,schichtprofilen konnte auf diese ,weise genau das ,zurckweichen des ,gletschers bestimmt werden1 und so entstand das ,krtchen aus der ,gegend von ,stockholm 7,abb4 #h71 das die aufeinander folgenden ,eisrandlagen fr einen ,zeitraum von etwa #be ,jahren in ,kurven darstellt4 ,dabei ergab sich noch ein weiteres interessantes ,ergebnis3 ,es fanden mit dieser ,aufnahme die zahlreichen kleinen1 in ,abstnden von #ajj-bjj m parallel hintereinander angeordneten ,mornenrcken ihre ,erklrung2 sie zeigen gleichfalls das jhrliche ,zurckweichen des ,gletschers an und sind als sogenannte ,wintermornen8 in der kalten ,jahreszeit gebildet worden1 whrend der ,eisrand einige ,monate an ,ort und ,stelle blieb4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,mchtigkeiten der ,bndertonschichten an den ,punkten ,a1 ,b und ,c der ,karte ,abb4 #h4 ,nach de ,geer4 ,auf diese ,weise war es mglich1 die ,schichten zu zhlen1 ohne groe und kostspielige ,einschnitte schaffen zu mssen4 ,de ,geer untersuchte die ,bndertone lngs mehrerer ,linien von ,schonen bis zur ,eisscheide4 ,es ist ja nicht ntig1 die ganze ,zhlung einer einzigen ,linie entlang vorzunehmen1 doch mu jedesmal eine neue ,linie wieder in gleicher ,hhe beginnen2 das ,bild #aj gibt die von ihm untersuchten ,linien an4 ,seine ,ergebnisse bei der ,zhlung der ,schichten und der ,eintragung der ,ergebnisse in die ,karte waren folgende3 im ,sden ,schwedens1 in ,schonen1 wich der ,gletscher im ,jahr um #ej m zurck1 etwas weiter nrdlich um #ajj m1 in der ,gegend des ,wener- und ,wettersees erfolgte eine ,pause im ,zurckweichen4 ,in dieser ,stillstandszeit1 die jedoch nur wenige ,jahrhunderte dauerte1 hufte der ,gletscher den ,grtel der fennoskandischen ,endmornen auf1 der von ,kristiania an quer durch ,mittelschweden hindurch zu verfolgen ist und jenseits der ,ostsee in ,finnland seine ,fortsetzung findet4 ,die ,zeit des ,rckzugs von ,schonen bis zu diesen ,mornen1 die gotiglaziale ,epoche1 umfate einen ,zeitraum von #cjjj ,jahren4 ,in der folgenden finniglazialen ,epoche ging der ,rckzug wesentlich schneller vor sich2 im ,jahr betrug er #ajj bis #cjj m1 denn der verhltnismig geringe ,eisrest1 der noch brig geblieben war1 schmolz vollends rasch zusammen4 ,so brauchte der ,gletscher zu seinem ,rckzug von den fennoskandischen ,endmornen bis zur ,eisscheide1 also bis zu seinem vlligen ,verschwinden1 nur noch #bjjj ,jahre4 ,fr den ganzen ,rckzug von ,schonen bis zur ,eisscheide war demnach ein ,zeitraum von #ejjj ,jahren ntig4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,zurckweichen des ,eises in ,skandinavien4 ,lngs der punktierten ,linien erfolgte die ,zhlung der ,bndertonschichten durch de ,geer4 ,diese ,bestimmung der ,zeitdauer eines genau umschriebenen geologischen ,vorgangs bedeutet einen auerordentlichen ,fortschritt4 ,hier haben wir es nicht mit einer von unsicheren und zweifelhaften ,voraussetzungen ausgehenden ,berechnung zu tun1 sondern es handelt sich um ein einfaches ,abzhlen der ,spuren1 die der ,wechsel der ,jahreszeiten sichtbar hinterlassen hat4 ,so besitzt das ,ergebnis de ,geers die hchst mgliche ,zuverlssigkeit und ,sicherheit1 die wir von einer geologischen ,zeitmessung erwarten knnen2 die ,schnheit und ,eleganz dieser ,methode steht in ihrer ,art einzig da4 ,nachprfungen ihrer ,ergebnisse in ,finnland1 wo dieselben geologischen ,verhltnisse sind1 haben zu einer vollkommenen ,besttigung gefhrt4 ,eine ,reihe von ,wnschen bleibt aber doch noch unerfllt4 ,zunchst mssen wir feststellen1 da es nur ein verhltnismig kleiner ,zeitraum ist1 den die ,zeitmessung de ,geers umfat4 ,daran knnen wir aber leider nichts ndern4 ,zu bedauern ist aber auch1 da sie nicht unmittelbar an die ,jetztzeit anschliet4 ,wir wissen wohl1 da das ,eis zu seinem ,abschmelzen von ,sdschweden bis zur ,eisscheide #ejjj ,jahre gebraucht hat1 wir wissen aber nicht1 wieviel ,jahre seitdem wieder verstrichen sind4 ,de ,geer hat zwar versucht1 auch diese ,zeit zu bestimmen2 er bentzte dazu eine ganz hnliche ,methode wie frher fr das ,zurckweichen des ,eises4 ,in dem ,see ,ragunda1 der nicht weit von der ,eisscheide entfernt liegt und #agif trocken gelegt wurde1 fand er in dem alten ,seeboden eine ganz hnliche ,schichtung1 wie sie von den ,eismeertonen beschrieben wurde4 ,es gelang ihm1 auch hier die ,zahl der ,schichten zu zhlen2 er fand annhernd #gjjj ,schichten1 die einen ,zeitraum von #gjjj ,jahren vom vollstndigen ,verschwinden des ,eises bis zum ,jahr #agif anzeigen wrden4 ,seit dem ,zeitpunkt1 da das ,eis an der ,sdspitze von ,schonen stand1 wren also bis heute rund #abjjj ,jahre verflossen4 ,whrend nun aber die ,zahl von #ejjj ,jahren fr die ,zeit des ,eisrckzugs als eine endgltig und sicher bestimmte ,gre gelten kann1 sieht auch de ,geer die zweite ,zahl nicht als ebenso sicher an4 ,mit ziemlicher ,wahrscheinlichkeit kann gesagt werden1 da die ,zeit seit dem ,verschwinden der ,gletscher etwas grer sein mu2 im ,ostseegebiet hat sich seither eine ganze ,reihe von geologischen ,ereignissen abgespielt1 fr die ein zeitlicher ,rahmen von #gjjj ,jahren nicht ausreicht4 ,aus dem kalten ,eismeer1 in das die ,gletscher ihre ,stirn getaucht haben1 wurde zuerst durch ,hebung des ,landes ein ,binnensee1 der ,ancylussee 7,abb4 #aa74 ,nach dieser ,zeit senkte sich das ,land wieder und gestattete dem ,meer von der ,nordsee her erneut den ,zutritt2 der ,geologe nennt diese ,periode die ,litorinazeit4 ,in interessanter ,weise hat ein deutscher ,forscher1 ,keilhack1 aus den ,dnenbildungen an der ,swinepforte bei ,swinemnde die seit der ,litorinasenkung verflossene ,zeit berechnet4 ,er fand dort eine ,zahl von etwa #bjj kurzen ,dnen hintereinander angeordnet1 die erst nach der ,mitte der ,litorinazeit entstanden sein knnen4 ,durch ,vergleich alter schwedischer ,karten aus dem #ag4 ,jahrhundert mit dem heutigen ,zustand stellte er fest1 da seit dem ,jahr #agjj sechs ,dnenketten hinzugewachsen seien1 da also ein solcher ,dnenzug #ce ,jahre zu seiner ,entstehung braucht4 ,seit der ,litorinasenkung wren also #gjjj ,jahre verstrichen4 ,fr die vorausgehende ,ancyluszeit mssen dann mindestens #djjj ,jahre angesetzt werden1 und wir bekmen so fr die ,zeit seit dem ,abschmelzen der ,gletscher #gjjj #djjj #aa #jjj ,jahre4 ,eine solche ,zahl wird gegenwrtig von der ,mehrzahl der ,forscher 7z4 ,b4 ,werth1 ,olbricht1 ,keilhack7 fr wahrscheinlicher gehalten als die #gjjj ,jahre de ,geers4 ,vor #af #jjj ,jahren wre demnach das ,eis an der ,sdspitze ,schonens gestanden4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,beginn der ,ancyluszeit4 ,das ,eis kurz vor dem endgltigen ,abschmelzen4 ,nach de ,geer aus ,kayser4 ,nachdem wir so den unmittelbaren ,anschlu an die ,gegenwart gefunden haben1 soll es vom ,zeitpunkt1 da das ,eis in ,schonen stand1 einen ,schritt weiter in die geologische ,vergangenheit zurckgehen4 ,die nchste ,frage mu nun sein3 wie lange brauchte das ,eis zum ,zurckweichen von dem groen baltischen ,endmornenrcken bis ,sdschweden8 ,dieser riesige ,endmornenzug 7vgl4 ,abb4 #e7 bedeutet sicher einen greren ,einschnitt in der ,geschichte der letzten ,eiszeit2 die meisten ,forscher nehmen an1 da er dem ,bhlvorsto der alpinen ,gletscher zeitlich gleichzusetzen sei4 ,es scheint1 da das ,eis beim ,abschmelzen vom ,hhepunkt der ,wrmeiszeit seine ,rckwrtsbewegung durch einen erheblichen ,vorsto wieder unterbrochen hat4 ,dieser ,vorsto prgt sich1 da der ,eisrand dann lngere ,zeit in seiner ,lage verweilte1 in ganz besonders starken ,mornenzgen aus4 ,nun drfen wir1 um das ,zurckweichen der ,gletscher vom baltischen ,hhenrcken bis ,sdschweden zu berechnen1 nicht einfach die ,rckzugsgeschwindigkeit einsetzen1 die von de ,geer in ,sdschweden nachgewiesen wurde 7#ej m in einem ,jahr74 ,das ,eis schmolz zu einem frheren ,zeitpunkt1 als der ganze ,eisschild noch viel grer war1 ohne ,zweifel viel langsamer ab als spter2 dies zeigte sich ja auch mit vollkommener ,deutlichkeit fr den ,rckzug des ,eises in ,schweden4 ,fr seinen ,rckzug vom baltischen ,hhenrcken bis ,schonen knnen daher etwa #djjj ,jahre angesetzt werden2 es wren also #bjjjj ,jahre verflossen1 seitdem das ,eis in ,schleswig1 ,mecklenburg1 ,pommern und ,masuren stand4 ,das ,mindestma fr diese ,zeit mag1 wenn wir statt der #aajjj ,jahre seit dem vollstndigen ,verschwinden der ,gletscher nur die #gjjj ,jahre de ,geers einsetzen und fr das ,zurckweichen vom baltischen ,hhenrcken bis ,schonen nur #cjjj ,jahre annehmen1 im ganzen #gjjj #ejjj #cjjj #aejjj ,jahre betragen2 das ,hchstma betrgt etwa #bejjj ,jahre4 -- ,diese ,abweichungen vom ,mittelwert sind noch ertrglich4 ,je weiter es aber in die ,vergangenheit zurckgeht1 um so mehr weichen die ,ansichten der ,forscher voneinander ab4 ,whrend der eine zum ,hhepunkt der letzten ,eiszeit 7der ,wrmeiszeit7 nur noch #bjjj-djjj ,jahre zurckrechnet1 kommt der andere bereits auf weitere #ajjjj-bjjjj ,jahre4 ,die geologischen ,vorgnge sind eben noch keineswegs bis in alle ,einzelheiten geklrt4 ,ehe wir weiter zurckschreiten1 seien auch die ,verhltnisse in anderen ,vereisungsgebieten nher ins ,auge gefat4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,auch im ,gebiet der ,alpen wurde eine ,reihe von ,versuchen unternommen1 ,zahlen fr die seit der letzten ,vergletscherung verflossene ,zeit zu gewinnen4 ,am bekanntesten ist die ,rechnung des ,schweizer ,geologen ,heim geworden1 der von ,untersuchungen am ,vierwaldsttter ,see ausging4 ,im ,gebiet dieses ,sees sind fnf hintereinanderliegende ,mornenzge zu beobachten1 die alle dem ,bhlstadium zugerechnet werden2 der uerste liegt unterhalb des ,sees1 die vier andern sind durch ,lotungen auf dem ,seeboden deutlich nachweisbar 7,abb4 #ab74 ,der innerste und stlichste ,mornenrcken schliet das ,gebiet des ,urner ,sees ab1 in dem zwei ,flsse ihre ,schlamm- und ,gerllmassen ablagern3 die grere ,reu1 die bei ,flelen mndet und die kleinere ,muota1 die aus dem ,kanton ,schwyz kommt4 ,als der ,gletscher noch durch das heutige ,seebecken strmte1 mu er es vollkommen ausgerumt haben4 ,seit seinem ,rckzug haben aber ,reu und ,muota begonnen1 jedes ein ,delta in den ,see hineinzubauen und ihn so allmhlich auszufllen4 ,unter bestimmten ,voraussetzungen lt sich der ,kubikinhalt der ,deltabildungen berechnen4 ,da auch die jhrlich durch die beiden ,flsse in den ,see gefhrte ,schlamm- und ,gerllmasse einigermaen bekannt ist1 so folgt daraus die ,zeit1 die zur ,bildung der ,aufschttungen ntig war4 ,heim geht sehr vorsichtig in seiner ,berechnung vor und erhlt #ajjjj-ejjjj ,jahre2 am wahrscheinlichsten erscheint ihm die ,zahl von #afjjj ,jahren4 ,so viel ,jahre wren also verflossen1 seit sich der groe ,reugletscher nach dem ,bhlvorsto zurckzog und das ,gebiet des ,vierwaldsttter ,sees freigab4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,thuner und ,brienzer ,see4 ,eine ganz hnliche ,berechnung fhrte ,steck am ,thuner und ,brienzer ,see aus2 der letztere wurde zur selben ,zeit wie der ,vierwaldsttter ,see vom ,gletscher verlassen4 ,in den ,brienzer ,see ergiet sich die ,aare1 in den ,thuner ,see die ,kander1 die seitlich einmndende ,ltschine hat bei ,interlaken in den frher einheitlichen ,see ein ,delta hineingebaut1 das ihn beim ,grerwerden schlielich in zwei einzelne ,seebecken trennte 7,abb4 #ac74 ,steck erhielt fr die ,zeit1 welche die ,ltschine zur ,aufschttung ihres ,deltas ntig hatte1 #bjjjj ,jahre1 fr die ,bildung des ,aaredeltas im ,brienzer ,see #aejjj ,jahre4 ,von anderen ,voraussetzungen ging ,nesch aus1 der die ,ablagerungen einer ,hhle1 des ,schweizersbildes1 untersuchte4 ,die ,hhle wurde erst nach dem ,bhlstadium vom ,gletscher freigegeben und war von da an eine ,behausung des ,steinzeitmenschen4 ,in den ,schichten1 die sich im ,lauf der ,jahrtausende auf dem ,boden der ,hhle gebildet hatten1 konnte ,nesch durch ,funde von ,werkzeugen eine ,kulturentwicklung der ,bewohner von der lteren ,steinzeit bis zur ,metallzeit nachweisen4 ,durch den ,vergleich der ,mchtigkeit der alten ,kulturschichten mit der obersten ,metallzeitschicht1 fr deren ,bildungszeit #djjj ,jahre angenommen werden knnen1 fand er fr die ltesten ,schichten ein ,alter von #bdjjj ,jahren4 ,vergleicht man alle drei ,altersberechnungen aus dem ,gebiet der alpinen ,vergletscherung1 so zeigt sich eine nicht unbefriedigende bereinstimmung3 ,die ,zeit1 als sich die ,gletscher nach dem ,bhlvorsto in die ,alpentler zurckgezogen1 liegt rund #bjjjj ,jahre zurck4 ,dieses ,ergebnis stimmt auch nicht schlecht mit dem ,alter zusammen1 das fr die baltischen ,endmornen berechnet wurde2 sie sind ja vermutlich dem ,bhlvorsto gleichzusetzen4 ,wir wenden uns jetzt noch ,nordamerika1 dem dritten groen ,vereisungsgebiet1 zu1 das1 hnlich wie ,nordeuropa1 unter einer ungeheuren ,decke von ,inlandeis begraben war4 ,beim ,rckzug des ,eises1 der zur selben ,zeit erfolgt sein mu wie in ,europa1 wurde allmhlich das ,gebiet der heutigen groen ,seen 7,abb4 #ad7 eisfrei2 ihr ,wasser mute dem ,meere zu abflieen4 ,zwischen dem ,erie- und dem tiefer gelegenen ,ontariosee bildete sich ein ,flu1 der ber die dazwischenliegende ,gelndestufe hinabstrzte4 ,das war der ,anfang der ,niagaraflle4 ,durch die ausstrudelnde ,wirkung des strzenden ,wassers wurden am ,grund des ,falls die weicheren ,schichten herausgewaschen1 so da die hrteren nachstrzen muten 7,abb4 #ae74 ,auf diese ,weise schnitt sich der ,fall immer weiter rckwrts in die ,gesteinstafel ein1 und auch heute noch weicht er immer mehr in der ,richtung gegen den ,eriesee zurck4 ,er hat im ,laufe der ,zeit eine #aa1c km lange ,schlucht eingenagt1 die in ihren verschiedenen ,teilen die ,geschichte ihrer ,entstehung noch deutlich erkennen lt 7,abb4 #af74 ,der ,fall war anfangs nur #aa m hoch4 ,da der ,flu damals nur den ,eriesee entwsserte 7die drei andern ,seen hatten noch ihren besonderen ,abflu zum ,meer71 so betrug seine ,wassermenge nur #ae der heutigen4 ,die ,schlucht war eng1 das ,zurckweichen erfolgte langsam und betrug nur etwa #ab cm im ,jahr4 ,nach wechselnden geologischen ,ereignissen kam schlielich das ,wasser aller fnf ,seen durch den ,niagara zum ,abflu1 der gegenwrtig in zwei ,fllen1 dem schwcheren amerikanischen und dem ,hufeisenfall1 #ej m tief in die ,schlucht strzt1 ein urgewaltiges ,naturschauspiel bietend4 ,in dem jngsten ,teil der ,schlucht wurde das jhrliche ,zurckweichen des ,falls zu #a1cg m berechnet4 ,eine ,reihe von ,geologen 7,spencer1 ,taylor1 ,gilbert7 hat auf ,grund aller ,einzelheiten im ,ablauf der geologischen ,ereignisse die ,zeit zu berechnen versucht1 die der ,niagara zur ,eintiefung der ganzen ,schlucht bentigte2 sie erhalten ,zahlen1 die sich zwischen #bjjjj und #djjjj ,jahren1 im ,mittel um #cjjjj ,jahre bewegen4 ,so lange schon mu demnach die ,gegend des ,erie- und ,ontariosees vom ,eise verlassen sein4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,ausstrudelnde ,wirkung des ,wassers der ,niagaraflle4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,schlucht des ,niagaraflusses4 ,die ,zahlen stimmen ungefhr mit dem ,ergebnis der ,berechnungen berein1 die wir fr die ,zeit seit dem ,abschmelzen der ,gletscher im europischen ,vereisungsgebiet ausgefhrt haben2 allerdings scheint sich ein etwas hherer ,wert zu ergeben1 als wir ihn fr das ,alter der baltischen ,endmornen und des ,bhlvorstoes gewonnen haben2 dies erklrt sich vielleicht so1 da die ,gegend des ,erie- und ,ontariosees schon vor der ,bhlzeit vom ,gletscher verlassen wurde4 ,durch all diese ,berechnungen1 die sich bis jetzt nur auf die ,spt- und ,nacheiszeit bezogen haben1 werden wir aber ganz von selber weitergefhrt zur nchsten ,frage3 ,wie erhalten wir ,alterszahlen fr die ganze ,eiszeit8 ,je weiter wir zurckgehen1 um so schwieriger wird unsere ,aufgabe1 und es ist leicht verstndlich1 da es so sein mu3 ,das uns zeitlich ,nchstliegende bersehen wir mit all seinen ,einzelheiten am besten und klarsten4 ,je weiter wir uns von der ,gegenwart entfernen1 um so lckenhafter werden unsere ,kenntnisse1 um so strker sind die ,ablagerungen umgewandelt oder gar teilweise schon wieder abgetragen4 ,penck1 der ,erforscher der ,alpen im ,eiszeitalter81 geht bei der ,berechnung folgendermaen vor3 ,er weist darauf hin1 da die ,flsse in der ,nacheiszeit und in den verschiedenen ,zwischeneiszeiten eine riesige ,arbeit geleistet haben4 ,sie haben die ,mornen zum groen ,teil aufgearbeitet und mchtige ,schottermassen aufgeschttet1 die als ,deckenschotter und ,terrassenschotter dem ,geologen bekannt sind4 ,in den verschiedenen ,zwischeneiszeiten und der ,nacheiszeit konnte auch die ,verwitterung auf die verschiedenen ,eiszeitablagerungen einwirken und sie der ,lnge der ,zeit entsprechend mehr oder weniger tief angreifen4 ,nach dem ,ma der von den ,flssen in der ,spt- und ,nacheiszeit geleisteten ,aufschttungsarbeit und der ,strke der ,verwitterung versucht nun ,penck1 ,verhltniszahlen fr die ,dauer der verschiedenen ,zeiten zu gewinnen4 ,er kommt zu folgendem ,ergebnis3 ,nimmt man die ,zeit seit dem ,bhlvorsto1 die wir kurz als ,nacheiszeit im weiteren ,sinn bezeichnen wollen1 als ,einheit1 so war die ,ri-,wrm-,zwischeneiszeit etwa dreimal so lang1 die ,mindel-,ri-,zwischeneiszeit etwa zwlfmal so lang1 die ,gnz-,mindel-,zwischeneiszeit wieder etwa dreimal so lang wie die ,nacheiszeit4 ,die ,zeitdauer aller ,zwischeneiszeiten betrgt somit das #ah;fache der ,nacheiszeit4 ,gewi hat sich auch jedesmal das ,eis bei seinem ,vorsto einige ,zeit auf dem hchsten ,stand gehalten4 ,setzt man fr diese eigentlichen ,eiszeiten ungefhr das ,sechs- bis ,achtfache der ,nacheiszeit an1 so kommt man fr die ganze ,eiszeit auf das #be;fache dieser ,zeit4 ,nun haben wir fr die ,zeit seit dem ,bhlvorsto die ,zahl von #bjjjj ,jahren errechnet2 wir kommen damit fr die ,dauer der ganzen ,eiszeit auf rund #ejjjjj ,jahre4#e ,diese ,zahl wird zurzeit von den meisten ,forschern fr ungefhr richtig gehalten1 ob sie nun die nordeuropischen 7,werth1 ,olbricht71 die alpinen 7,penck71 oder die nordamerikanischen ,eiszeiterscheinungen 7,grabau7 untersuchen4 ,penck1 dem wir bisher in der ,hauptsache gefolgt sind1 ist allerdings eher geneigt1 die ,zahl noch etwas hher anzunehmen und sie auf -#a ,million ,jahre zu schtzen4 #e ,vergleiche hierzu nochmals die ,abb4 #d1 die auf ,grund dieser ,annahmen gezeichnet ist4 ,sie versucht1 den ganzen ,ablauf der ,eiszeit in richtigen ,zeitverhltnissen darzustellen4 ,leider haben die ,alterszahlen fr die ganze ,eiszeit nicht mehr denselben ,grad von ,zuverlssigkeit wie die fr die ,nacheiszeit berechneten4 ,wenn wir fr die ,zeit seit der ,aufschttung der baltischen ,endmornen mit gutem ,gewissen sagen knnen1 da sie von den angenommenen #bjjjj ,jahren nicht mehr als um ein ,viertel nach oben oder unten abweichen wird1 so schwanken unsere ,vorstellungen ber die ,lnge der ganzen ,eiszeit schon zwischen viel weiteren ,grenzen4 ,mit recht groer ,sicherheit knnen wir jedoch sagen1 da sie zwischen die ,grenzen von #bjjjjj und #ajjjjjj ,jahren einzuschlieen ist4 ,das ,verfahren1 das wir bei diesem bergang auf die ganze ,eiszeit angewandt haben1 bezeichnet der ,mathematiker als ,extrapolation4 ,er versteht darunter den ,versuch1 von dem bekannten ,verlauf einer ,kurve zwischen zwei gegebenen ,punkten auf ihren ,verlauf auerhalb dieses bekannten ,teils zu schlieen4 ,in derselben ,lage ist der ,geologe3 ,von der recht gut bekannten ,nacheiszeit ausgehend1 schliet er auf den auerhalb dieser ,zeit liegenden ,verlauf der ,eiszeitkurve4 ,jede neue ,erkenntnis hilft weiter1 sie wirft auch ,licht auf andere ,probleme4 ,wir wissen jetzt ungefhr1 wie lange die ,eiszeit gedauert hat1 und damit vermgen wir an eine ,frage heranzugehen1 die den ,menschen beschftigt1 seit er ,erdgeschichte treibt1 und die ihm bis zu ihrer vollstndigen ,lsung keine ,ruhe lassen wird4 ,es ist die ,frage3 ,wie alt ist der ,mensch8 ,vor wieviel ,jahren hat es zum erstenmal ,wesen auf der ,erde gegeben1 die wir menschlich nennen mssen8 ,kein ,wunder1 da den ,menschen diese ,frage besonders interessiert1 ist er doch an ihr nicht nur rein wissenschaftlich1 sondern sozusagen persnlich beteiligt4 ,leider sind wir aber zurzeit noch weit davon entfernt1 die ,antwort mit der wnschenswerten ,bestimmtheit geben zu knnen4 ,um das absolute ,alter des ,menschengeschlechts zu berechnen1 mten wir zuerst sein relatives geologisches ,alter einwandfrei kennen4 ,wir wissen jedoch nicht einmal1 ob der ,mensch schon im ,tertir gelebt hat oder ob er erst mit der ,eiszeit auftrat4 ,krperliche berreste des ,menschen sind in ,tertirschichten zwar noch nicht gefunden worden1 wohl aber ,feuersteine1 aus deren ,gestalt viele ,forscher schlieen wollen1 da sie knstlich bearbeitet worden seien4 ,wren diese ,eolithen8 wirklich absichtlich geformte ,werkzeuge und nicht bloe ,naturprodukte1 so knnte ihre ,herstellung nur durch ein vernunftbegabtes1 in geistiger ,hinsicht also menschenhnliches ,wesen erfolgt sein4 ber die krperliche ,beschaffenheit eines solchen ,vorfahren des ,menschen knnen wir nichts aussagen1 wenn wir ihn nicht am ,ende in einem ,fund vor uns haben1 der #aiaa bei ,piltdown in ,england gemacht wurde4 ,hier wurden ein ,schdeldach und der ,teil eines ,unterkiefers gefunden1 ber die zunchst ein heftiger ,streit entbrannte1 ob sie von einem ,lebewesen stammten oder zwei ,wesen1 der ,schdel einem ,menschen1 der ,unterkiefer einem ,schimpansen1 angehrt htten4 ,neuerdings vergrerte sich die ,wahrscheinlichkeit sehr stark1 da es sich um die berreste eines einzigen ,wesens handle1 welches demnach anatomische ,merkmale des ,menschen und des ,affen in sich vereinigt htte4 ,leider lt sich das geologische ,alter der ,lagersttte1 in welcher der ,eoanthropus ,dawsoni 7,dawsons ,mensch der ,morgenrte87 gefunden wurde1 nicht genau bestimmen4 ,wenn die ,vermutung zutrifft1 da die ,schichten in den letzten ,zeiten des ,tertirs oder auf der ,grenze von ,tertir und ,eiszeit gebildet worden seien1 so htten wir hier den ltesten ,rest eines menschenhnlichen ,wesens vor uns2 sein ,alter knnte auf -#a ,million ,jahre1 vielleicht sogar noch hher1 angesetzt werden4 ,der lteste ganz sichere ,menschenfund stammt von ,mauer bei ,heidelberg aus ,schottern und ,sanden einer alten1 vom ,flu schon lngst verlassenen ,neckarschlinge4 ,leider ist es auch ein kmmerlicher ,rest1 nur ein ,unterkiefer1 der aber gut erhalten ist und auerordentlich interessante ,merkmale aufweist4 ,ungeheuer stark und massig1 ohne ,kinn1 mu er einem ,wesen gehrt haben1 das noch recht roh und tierisch ausgesehen haben mag2 die ,form der ,zhne ist jedoch durchaus menschlich4 ,auch das ,alter des ,homo ,heidelbergensis ist nicht mit vlliger ,sicherheit bekannt4 ,es lt sich immerhin sagen1 da er der ersten oder zweiten ,zwischeneiszeit angehren mu2 die brigen ,fossilreste1 die in den ,sanden gefunden wurden1 sprechen fr die erste 7,gnz-,mindel-7 ,zwischeneiszeit4 ,das wrde dem ,menschen von ,heidelberg auf alle ,flle ein ,alter von mehreren ,jahrhunderttausenden sichern4 ,erst in jngeren ,ablagerungen der ,eiszeit werden die berreste des ,menschen hufiger1 zugleich auch die ,zeugnisse seiner ,kunstfertigkeit3 ,feuersteinwerkzeuge1 aus denen wir uns ein ,bild der ,kulturentwicklung machen knnen4 ,nach dem ,fortschritt in der ,verarbeitung der ,feuersteine sind eine ,reihe von ,kulturstufen aufgestellt worden4 ,vielleicht war der ,heidelberger ,mensch ,trger der ersten ,stufe der lteren ,steinzeitkultur2 fr die spteren ,stufen dieser ,epoche war es die bekannte ,neandertalrasse1 von der berreste aus der letzten ,zwischeneiszeit in guter und vollstndiger ,erhaltung gefunden wurden4 ,diese ,menschenreste haben demnach ein ,alter von #ejjjj-ajjjjj ,jahren4 ,gegen das ,ende der letzten ,eiszeit wurde dann die ,neandertalrasse von ,menschen abgelst1 die man anatomisch kaum mehr vom heute lebenden ,europer unterscheiden kann4 ,zusammenfassend knnen wir also sagen1 da das ,auftreten des ,menschen nach dem heutigen ,stand unserer ,kenntnisse ungefhr mit dem ,beginn der ,eiszeit zusammenfllt2 sein ,alter wird also rund -#a ,million ,jahre betragen4 ,die ersten ,stufen der ,kulturentwicklung mssen ungeheuer lange ,zeitrume umfat haben4 ,die ltere ,steinzeit reicht in unseren ,gegenden bis ungefhr zum ,jahre #ajjjj v4 ,chr41 sie hat also gewi mehrere hunderttausend ,jahre gedauert1 whrend die jngere ,steinzeit nur wenige ,jahrtausende umfat und die ,metallzeit1 in der wir jetzt stehen1 erst auf ein ,alter von etwa #c-d ,jahrtausenden zurckblicken kann4 ,es sind merkwrdige und unerwartete ,verhltnisse1 in die wir durch die geologische ,zeitmessung einen ,einblick gewinnen4 ,noch an eine andere ,frage knnen wir nach dem1 was wir ber den ,verlauf der ,eiszeit erfahren haben1 herantreten4 ,es ist die ,frage3 ,an was fr einem ,punkt der geologischen ,entwicklung stehen wir heute8 ,haben wir die ,eiszeit endgltig hinter uns gelassen und knnen wir ohne ,sorge fr kommende ,generationen in die ,zukunft schauen8 ,oder sind wir am ,ende nur in einer ,zwischeneiszeit1 der nach einer ,reihe von ,jahrtausenden wieder eine neue ,vereisung folgen wird8 ,auch zur ,beantwortung dieser ,frage reichen unsere ,kenntnisse nicht aus4 ,um sie sicher und entscheidend beantworten zu knnen1 mten wir die ,ursache der mehrmaligen ,vereisung kennen4 ,wir knnten dann feststellen1 ob diese ,ursache endgltig oder nur zeitweilig weggefallen ist1 und damit die fernere ,entwicklung voraussagen4 ,von einer ,einsicht in die ,ursachen der ,eiszeit sind wir jedoch meilenweit entfernt1 und ber den zuknftigen ,verlauf der ,klimakurve knnen wir hchstens ,vermutungen uern4 ,da wir das innere ,gesetz der ,kurve in ,abb4 #d nicht kennen1 so wissen wir nicht1 wie sie in den nchsten ,jahrtausenden oder ,jahrzehntausenden nach links weiter verlaufen wird4 ,sie kann auf der heutigen ,hhe bleiben oder sogar noch etwas steigen1 sie kann sich aber frher oder spter auch wieder nach unten senken4 ,es ist mglich1 da wir ber die groe ,eiszeit endgltig hinweg sind1 es ist ebenso denkbar1 da wir in einigen ,jahrzehntausenden wieder einer neuen ,vereisung unterliegen4 ,auf alle ,flle aber gibt uns die kurze ,zeit seit dem ,abschmelzen der ,eismassen auf ihren heutigen ,stand -- es mgen #aajjj ,jahre sein -- nicht das ,recht zu der ,behauptung1 da die ,gefahr endgltig vorbei sei4 ,ist ja allein die letzte ,zwischeneiszeit nach den ,forschungen ,pencks dreimal1 die vorletzte zwlfmal so lang gewesen wie die ,spt- und ,nacheiszeit4 ,die ,klimaschwankungen1 die wir auch in der ,jetztzeit noch beobachten1 und die zu einem zeitweiligen ,vorrcken oder ,zurckweichen der heutigen ,gletscher fhren1 sind zu unbedeutend in ihrer ,auswirkung und zeitlichen ,dauer1 als da wir daraus irgendwelche ,prophezeiungen ableiten knnten4 ,die ,menschheit geht also einer recht unsicheren ,zukunft entgegen1 und es liegt durchaus im ,bereich der ,mglichkeit1 da in einigen ,jahrtausenden oder ,jahrzehntausenden die ,gletscher ,skandinaviens wieder zu wachsen beginnen1 von den ,hhen herabflieen1 die ganze ,halbinsel bedecken1 ber die ,ostsee schreiten und in das blhende norddeutsche ,land einbrechen1 alles zerstrend und unter starren ,eismassen begrabend4 ,es ist nur gut1 da wir ,menschen von heute uns noch keine ,sorgen darber zu machen brauchen4 ,nach diesen ,betrachtungen soll es aber mutig noch weiter zurckgehen in die geologische ,vorzeit4 ,in der ,eiszeit fhlt sich der ,geologe immer noch ganz nahe der ,gegenwart4 ,ihre ,lebewesen sind fast alle heute noch vorhanden1 die ,tier- und ,pflanzenwelt zu ,beginn der ,eiszeit unterscheidet sich kaum wesentlich von der heutigen4 ,je weiter wir jedoch zurckschreiten1 um so fremdartiger wird die ,lebewelt1 die wir in versteinerten berresten vorfinden4 ,die ,methode1 mit der wir auch fr frhere ,perioden ,alterszahlen gewinnen wollen1 ist dieselbe1 mit der wir von der ,nacheiszeit aus den bergang auf die ganze ,eiszeit vollzogen haben3 ,wir schtzen das ,verhltnis der ,zeitdauer verschiedener ,perioden ab und kommen dann unter ,verwendung der zuerst gefundenen absoluten ,zahlen auf ihren zeitlichen ,abstand von der ,jetztzeit4 ,diese ,art der ,altersberechnung soll zunchst fr das ,tertir durchgefhrt werden4 ,penck hat einen ,weg hierfr angegeben4 ,er erhlt durch ,abschtzung der geologischen ,arbeit und der ,entwicklung der ,lebewesen ,vergleichszahlen fr die ,dauer von ,eiszeit und ,tertir4 ,fr das ,pliozn nimmt er die #c-d;fache1 fr das ,miozn die #f-h;fache ,dauer der ,eiszeit an4 ,wird diese zu ,million ,jahre angesetzt1 so erhalten wir fr ,miozn und ,pliozn die ,dauer von #d-f ,millionen ,jahren4 ,ohne ,zweifel sind ,oligozn und ,eozn1 denen von den ,nordamerikanern neuerdings noch ein ,paleozn vorausgestellt wird1 zusammen mindestens doppelt so lang4 ,das ganze ,tertir wrde demnach einen ,zeitraum von #ac-ah ,millionen ,jahren umfassen4 ,dabei wurde jedoch mit einem ,mittelwert der ,eiszeit gerechnet2 setzt man auch die ,grenzwerte von #bjjjjj und #ajjjjjj ,jahren in die ,rechnung ein1 so erhlt man fr das ,tertir ,werte zwischen #e und #cf ,millionen ,jahren4 ,auf andere ,weise ging ,lyell vor4 ,um ,verhltniszahlen zu finden1 untersuchte er1 wieviele von den ,muschelarten der verschiedenen ,schichten des ,tertirs sich bis heute erhalten haben1 wieviele dagegen ausgestorben sind4 ,seit ,beginn der ,eiszeit sind nur wenige ,prozent verschwunden1 seit ,beginn des ,miozns oder gar des ,eozns dagegen sehr viele4 ,durch genaue ,zhlungen der noch lebenden und der ausgestorbenen ,formen kam ,lyell zu der ,annahme1 der ,beginn des ,untermiozns msse #bjmal so weit zurckliegen wie der ,beginn der ,eiszeit1 der ,beginn des ,eozns sogar #fjmal so weit4 ,die ,dauer des ,tertirs wrde also #ab-fj ,millionen ,jahre betragen1 der wahrscheinlichste ,mittelwert wre #cj ,millionen ,jahre4 ,ganz hnlich verfuhr ,matthew1 ein amerikanischer ,sugetierforscher1 der die ,entwicklung der ,pferde zur ,gewinnung eines ,verhltnismastabs bentzte4 ,die ,stammesgeschichte des ,pferdes ist ja von jeher eines der ,paradepferde8 der ,entwicklungslehre gewesen4 ,aus den versteinerten berresten lt sich eine fast lckenlose ,reihe verschiedener ,formen bilden1 die1 von einem fnfzehigen ,ahnen ausgehend1 unter allmhlicher ,rckbildung der ueren ,zehen und immer strkerer ,ausbildung der mittleren ,zehe zum heutigen ,pferd fhrt4 ,matthew versuchte nun1 die ,unterschiede zwischen den einzelnen ,formen dieser ,entwicklungsreihe in ein zahlenmiges ,verhltnis zu bringen und kam dabei zu der ,aufstellung folgender ,tabelle3 ,equus caballus ,gegenwart #a ,equus ,scotti ,beginn der ,eiszeit #aj ,hipparion ,pliozn #aj ,meryhippus ,obermiozn #ae ,parahippus ,untermiozn #e ,miohippus ,oberoligozn #e ,mesohippus ,unteroligozn #ae ,epihippus ,obereozn #aj ,orohippus ,mitteleozn #aj ,eohippus ,untereozn4 ,wir lesen aus ihr folgendes heraus3 der ,unterschied zwischen dem heute lebenden ,pferd 7,equus caballus7 und dem ,pferd1 das zu ,beginn der ,eiszeit lebte 7,equus ,scotti71 ist recht gering2 er werde #a gesetzt4 ,viel strker ist ,equus ,scotti von seinem ,vorfahren im ,pliozn1 dem ,hipparion verschieden4 ,ihr ,unterschied kann der ,zahl #aj gleichgesetzt werden2 die ,entwicklung von ,hipparion zu ,equus ,scotti mu daher #ajmal so lang gedauert haben wie die von ,hipparion zu ,meryhippus1 whrend dessen ,unterschied von ,parahippus mindestens #ae ,einheiten betrgt4 ,die ,zahlen der ,tabelle geben also ,verhltnisgren fr die ,unterschiede der einzelnen ,formen und damit fr die ,zeitdauer der ,einzelentwicklungen4 ,das ,ergebnis ist1 da seit dem ,untereozn etwa #hjmal so viel ,zeit verstrichen ist wie seit dem ,beginn der ,eiszeit4 ,das ganze ,tertir 7einschlielich des ,paleozns7 wre etwa das #ajj;fache dieser ,zeit4 ,die ,einsetzung der ,zahlen fr die ,eiszeit ergibt also eine ,dauer des ,tertirs von #bj-ajj ,millionen ,jahren1 der ,mittelwert wre #ej ,millionen ,jahre4 ,nun liegt allerdings der ,rechnung die ,voraussetzung zugrunde1 da sich die ,entwicklung der ,pferde whrend des ganzen ,tertirs in demselben ,tempo vollzogen habe wie seit dem ,beginn der ,eiszeit1 da also die biologische ,uhr81 wie wir sie heien wollen1 einen gleichmigen ,gang aufweise4 ,das ist gewi nicht selbstverstndlich4 ,es gibt ,stmme im ,tierreich1 die sich zu gewissen ,zeiten ungeheuer rasch entwickelt haben und dann wieder lange ,zeit in der ,entwicklung scheinbar still gestanden sind4 ,was die ,ursachen derartiger ,vorgnge sind1 wissen wir nicht2 ,lebewesen sind eben keine mathematisch berechenbaren ,uhrwerke4 ,auerdem fllt es natrlich sehr schwer1 die ,unterschiede von ,lebensformen in ,zahlen zu fassen4 ,es mu aber doch gesagt werden1 da der ,stammbaum der ,pferde eine solch ruhige1 konsequente und zielsichere ,entwicklung aufweist1 da die ,berechnungen ,matthews sicher nicht ohne weiteres von der ,hand zu weisen sind4 ,fr das ,tertir berechnet also ,penck einen ,mittelwert von #ae ,millionen ,jahren1 nach ,lyell ergeben sich etwa #cj ,millionen ,jahre1 nach ,matthew #ej ,millionen ,jahre2 die uersten ,grenzwerte aller ,berechnungen betragen #e1d-ajj ,millionen ,jahre4 ,es zeigt sich damit die ,erscheinung1 die schon einmal kurz gestreift wurde3 ,zu der ,unsicherheit der ,ausgangszahl kommt die ,unsicherheit der ,verhltniszahlen hinzu1 und durch ,multiplikation rcken die ,grenzen1 zwischen denen die wirkliche ,zahl liegen mu1 immer weiter auseinander4 ,mit jedem neuen ,rckwrtsschreiten wird die ganze ,rechnung unsicherer4 ,immerhin knnen wir mit ziemlich groer ,wahrscheinlichkeit sagen1 da die ,zeitdauer des ,tertirs jedenfalls schon nach ,zehnern von ,jahrmillionen zu bemessen ist4 ,mit #bj-dj ,millionen ,jahren werden wir von der ,wahrheit nicht allzuweit entfernt sein4 ,den ,abschlu der ,berechnungen soll der bergang vom ,tertir auf die ganze ,reihe der brigen ,formationen bilden4 ,schon ,lyell1 der ,begrnder der modernen ,geologie1 hat diesen weiteren ,schritt gewagt4 ,er erhielt fr das ,unterkarbon ein ,alter von #afj ,millionen ,jahren1 fr das ,unterkambrium ein solches von #bdj ,millionen ,jahren4 ,dana stellte fr die ,zeitdauer der einzelnen ,formationen folgende ,verhltniszahlen auf3 wird das ,tertir zur ,einheit genommen1 so sind ,kreide1 ,jura und ,trias je etwa ebenso lang1 die mesozoische ,periode dauerte also dreimal so lang wie das ,tertir4 ,perm und ,karbon entsprechen in ihrer ,zeitdauer ebenfalls dem ,tertir1 dagegen war das ,devon zweimal1 ,silur und ,kambrium je viermal so lang4 ,die ganze palozoische ,periode umfat daher das #ab;fache1 die ,erdgeschichte seit ,beginn des ,kambriums etwa das #af;fache der ,zeitdauer des ,tertirs4 ,setzen wir fr das ,tertir den ,mittelwert von #cj ,millionen ,jahren1 so ergibt dies fr das ,alter der ltesten kambrischen ,schichten #dhj ,millionen ,jahre4 ,etwas andere ,verhltniszahlen gibt ,walcott an4 ,er setzt fr das ,tertir #a1 fr das ,mesozoikum #b1e1 fr das ,palozoikum #f2 die ,erdgeschichte seit dem ,kambrium entspricht also der ,zahl #i-bb1 und fr das ,alter des ,kambriums wrden sich #bhe ,millionen ,jahre ergeben4 ,ganz hnliche ,zahlen wie ,dana nennt ,hckel4 ,er setzt fr die ,zeit seit dem ,beginn des ,lebens bis heute die ,zahl #ajj4 ,davon entfallen auf die ,zeit bis zum ,beginn des ,kambriums #eb ,teile1 auf das ,palozoikum #cd ,teile1 das ,mesozoikum #aa ,teile1 auf das ,tertir #c ,teile1 die ,eiszeit #j1a ,teil4 ,das ergibt fr das ,alter des ,kambriums etwa #dhj ,millionen ,jahre4 ,die ,zeit1 die vor ,beginn des ,lebens verflossen ist1 wollen wir fr die ,berechnung auer ,betracht lassen4 ,fassen wir die verschiedenen ,ergebnisse zusammen1 so erhalten wir1 von dem ,wert von #cj ,millionen ,jahren fr das ,tertir ausgehend1 einen ,zeitraum von #bhe-dhj ,millionen ,jahren1 von den ,grenzwerten 7#e1d und #ajj ,millionen ,jahren7 ausgehend #ej-afjj ,millionen ,jahre seit dem ,beginn des ,kambriums4 ,die ,erscheinung1 die wir schon besprochen haben1 zeigt sich jetzt am strksten3 mit jeder weiteren ,extrapolation werden die ,grenzen weiter1 die ,zahlen unsicherer4 ,doch drfen wir den ,wert der gewonnenen ,zahlen auch nicht gar zu sehr unterschtzen4 ,es ist nicht anzunehmen1 da bei all den ,vermutungen und ,rechnungen immer gerade die niederste oder die hchste ,zahl die richtige gewesen sei2 in den meisten ,fllen wird eine mittlere ,zahl das ,richtige treffen1 und wo die wirklichen ,zahlen von der ,mitte abweichen1 da wird sich wohl nach den ,regeln der ,wahrscheinlichkeit eine zu niedrige mit einer zu hohen ,zahl wieder ausgleichen1 so da zum ,schlu die ,wahrheit doch ungefhr in der ,mitte liegen wird4 ,so knnen wir mit ziemlicher ,sicherheit fr das ,alter des ,kambriums einige ,hunderte von ,jahrmillionen ansetzen4 ,wir kennen zwar noch nicht die genaue ,gre selber1 aber doch die ,grenordnung der seit dem ,kambrium verflossenen ,zeit4 ,weiter wollen wir aber nicht zurckgehen1 denn die ,unsicherheiten1 die uns im ,prkambrium erwarten1 sind derartig gro1 da wir die ,hoffnung auf ein einigermaen brauchbares ,resultat von vornherein aufgeben mssen4 ,wir knnen zunchst nur sagen1 da das ,prkambrium ungeheure ,zeitrume umfassen mu1 denen gegenber vielleicht die ganze brige ,erdgeschichte auf ein kleines ,ma zusammenschrumpft4 ,ein gewisses ,unbehagen knnen wir aber trotz allem bei der nunmehr bis zum ,ende durchgefhrten ,methode der ,extrapolation nicht los werden4 ,die einzige ganz sichere ,grundlage fr die ,berechnung sind eben allein die #ejjj ,jahre1 die das ,eis zu seinem ,zurckweichen von ,schonen bis zur ,eisscheide brauchte4 ,von dieser ,zahl aus muten wir nach der einen ,seite den nicht unmittelbar gegebenen ,anschlu an die ,gegenwart finden1 nach der anderen ,seite hin zurck in die geologische ,vergangenheit schlieen4 ,wie weit haben wir uns von unserer unbedeutenden ,berechnungsgrundlage aus zurckgewagt6 ,es bedeutet eine ,grundschwierigkeit der ,methode1 die mit ,vergleichungen und ,schtzungen immer weiter zurckgreift1 da die ,gefahr der perspektivischen ,fehler1 wie wir sie nennen wollen1 kaum umgangen werden kann3 das ,nchstliegende bersehen wir verhltnismig klar und deutlich1 das ,fernliegende rckt schon mehr zusammen1 und das ,fernste1 das in ,wirklichkeit den weitaus grten ,raum einnimmt1 gibt uns gar keine ,einzelheiten mehr4 ,so sind wir nur zu sehr geneigt1 die nchstliegende ,vergangenheit wegen der ,flle der aus ihr bekannten ,ereignisse zu berschtzen1 die fernliegende ,vergangenheit wegen der ,geringfgigkeit des aus ihr ,bekannten zu unterschtzen4 ,ja1 wenn uns die ,mglichkeit gegeben wre1 weit drauen in der grauen ,ferne geologischer ,vergangenheit auch nur einen ,punkt fest zu bestimmen und mit absoluter ,sicherheit sein ,alter anzugeben1 dann wren wir ber alle ,schwierigkeiten der ,schtzung und der ,extrapolation mit einem ,schlage hinaus4 ,mit der ,bestimmung jenes ,punktes wre uns ein fester ,rahmen gegeben1 in den wir die gesamte geologische ,geschichte einspannen knnten4 ,und diese ,mglichkeit besteht6 ,das nchste ,kapitel soll zeigen1 wie uns wunderbare ,fortschritte der ,physik und ,chemie die ,mittel dazu in die ,hand geben4 ,,iv4 ,geologische ,zeitmessung auf ,grund radioaktiver ,vorgnge ,es ist kaum mehr als ein ,vierteljahrhundert vergangen1 seit im physikalischen ,institut der ,universitt ,wrzburg eine ,entdeckung gemacht wurde1 die zu den glcklichsten der ganzen ,wissenschaftsgeschichte gehrt und die in ihren ,folgen fr die ,entwicklung der ,physik und ,chemie von der allergrten ,bedeutung werden sollte4 ,im ,jahr #ahie fand ,professor ,rntgen1 da von der ,wand der ,geilerschen ,rhren1 mit denen er experimentierte1 ,strahlen auszugehen schienen1 die auch undurchsichtige ,krper zu durchdringen vermochten und durch die ,wand der photographischen ,kassette hindurch die lichtempfindliche ,platte beeinfluten4 ,die ,entdeckung dieser merkwrdigen ,x-,strahlen1 wie er sie nannte1 erregte das grte ,aufsehen4 ,whrend den ,laien vor allem die geheimnisvollen ,mglichkeiten interessierten1 mit diesen ,strahlen auch undurchsichtige ,krper durchdringen zu knnen1 reizte den ,gelehrten in erster ,linie das wissenschaftliche ,problem1 und die ,wissenschaft aller ,lnder ging voll ,spannung an die neuen ,aufgaben heran4 ,der franzsische ,physiker ,becquerel vermutete einen ,zusammenhang der ,erscheinung mit der ,phosphoreszenz des ,glases der ,geilerrhre und kam auf den ,gedanken1 phosphoreszierende ,uransalze auf eine lichtempfindliche ,platte einwirken zu lassen1 mit dem ,erfolg1 da auch er eine ,schwrzung der ,platte erhielt 7#ahif74 ,der zuerst vermutete ,zusammenhang mit der ,phosphoreszenz1 bei der immer eine ,belichtung des ,salzes vorausgehen mu1 stellte sich bald als unrichtig heraus2 es ergab sich vielmehr1 da einfach alle uranhaltigen ,salze oder ,erze die ,eigenschaft hatten1 chemisch wirksame ,strahlen auszusenden4 ,nun galt es1 an dem neuen ,geheimnis der ,uran- oder ,becquerelstrahlen weiter zu arbeiten1 und schon nach zwei ,jahren 7#ahih7 konnte das ,ehepaar ,pierre und ,marya ,curie nach unendlichen ,mhen aus einem ,uranerz1 der ,uranpechblende1 einen ,stoff abscheiden1 der die strahlenden ,eigenschaften in ungeheuer verstrktem ,mae aufwies und der daher von seinen ,entdeckern den ,namen ,radium1 das ,strahlende1 bekam4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,strahlung des ,radiums4 ,jede neue ,entdeckung gibt der ,wissenschaft wieder neue ,rtsel auf1 und nicht leicht sind ihr jemals schwierigere ,aufgaben gestellt worden als mit diesem neuentdeckten ,element ,radium4 ,eine der ersten ,beobachtungen war1 da das ,radium andauernd ganz bedeutende ,energiemengen hervorbringt4 #a g ,radium vermag in einer ,stunde das #a-a1c;fache seines ,gewichts an ,wasser vom ,gefrierpunkt bis zum ,siedepunkt zu erhitzen1 und das geht so fort1 ,tag fr ,tag und ,monat fr ,monat1 ohne da die ,erzeugung von ,wrme eine merkbare ,abnahme erfhrt4 ,diese ,erscheinung widersprach in auffallender ,weise dem ,gesetz der ,erhaltung der ,energie3 ,hier schien tatschlich ,energie ohne nachweisbare ,ursache von selbst zu entstehen1 hier schien wirklich das ,perpetuum mobile vorzuliegen1 von dem die ,physiker doch bewiesen zu haben glaubten1 da es nicht existieren knne4 ,es zeigte sich bald1 da die ,wrmeerzeugung mit den ,strahlen zusammenhngt1 die das ,radium fortwhrend aussendet4 ,wenn man die ,radiumstrahlen dem ,einflu eines krftigen ,elektromagneten unterwirft1 so findet man1 da es drei ,arten von ,strahlen sind1 die von dem geheimnisvollen ,stoff ausgehen4 ,die nebenstehende ,abb4 #ag soll diese ,erscheinung darstellen4 ,das ,radium sei in einem ,bleiblock eingeschlossen1 der die ,strahlen nur nach einer ,richtung austreten lt2 ein ,elektromagnet sei so angebracht1 da sein ,nordpol vor der ,ebene des ,papiers zu denken ist1 der ,sdpol hinter ihr4 ,erzeugt man nun durch ,einschalten des ,stroms ein elektromagnetisches ,feld1 so trennen sich die verschiedenen ,strahlenarten1 die zuerst einheitlich in gleicher ,richtung austreten4 ,nach links werden die sogenannten -,strahlen abgelenkt2 diese ,art der ,ablenkung beweist fr sie eine positive elektrische ,ladung4 ,sie fhren wohl den grten ,teil der gesamten ,strahlungsenergie mit1 haben aber die geringste ,durchdringungskraft2 in der ,luft vermgen sie nur #c-g cm weit vorzudringen4 ,anders verhalten sich die -,strahlen1 die sehr stark nach rechts abgelenkt werden und dadurch ihre negativ elektrische ,ladung erkennen lassen4 ,gar nicht vom ,elektromagneten beeinflut werden die -,strahlen1 die auf grere ,entfernung hin wirken wie die anderen ,strahlenarten und in ihren wesentlichen ,eigenschaften durchaus den ,rntgenstrahlen entsprechen4 ,eine ,reihe von hervorragenden ,physikern und ,chemikern warf sich auf die ,erforschung dieser neuen1 eine vollstndige ,umwlzung alter ,anschauungen versprechenden ,erscheinungen4 ,es war noch jene ,zeit1 in der die ,wissenschaft international war1 und wo deutsche1 englische und franzsische ,forscher von ,monat zu ,monat durch neue ,entdeckungen sich gegenseitig weiterhalfen4 ,so zeigte sich bald1 da in jedem ,raum1 in dem ,radium sich befand1 nach einiger ,zeit auch die ,luft und die ,wnde ,strahlen aussandten1 da auch sie radioaktiv8 wurden4 ,leitete man die aktiv gewordene ,luft vom ,radium fort1 so sank allerdings die ,strahlung nach einiger ,zeit betrchtlich1 um schlielich nach einigen ,wochen oder ,monaten zu verschwinden4 ,die ,erscheinung wies darauf hin1 da die ,aktivitt der ,luft von einem ,gas herrhre1 das aus dem ,radium entstanden sei4 ,diese ,annahme erwies sich tatschlich als richtig2 es konnte nachgewiesen werden1 da sich aus dem ,radium ein ,gas1 die ,radium-,emanation bildet1 das seinerseits wieder radioaktive ,eigenschaften aufweist1 dessen ,strahlung aber schon in wenigen ,tagen ganz betrchtlich in ihrer ,wirksamkeit sinkt4 ,das rhrt daher1 da die ,radium-,emanation verschwindet und an ihrer ,stelle ein anderer fester ,stoff1 das ,radium ,a1 entsteht4 ,aber auch dieser ,stoff bleibt nicht bestehen2 nacheinander bilden sich noch eine ganze ,reihe von ,stoffen1 bis die ,entwicklung in einem ,stoff ,radium ,g ihr ,ende findet4 ,die ,vorgnge knnen nur so verstanden werden1 da sich jeder ,stoff unter ganz bestimmten ,strahlungserscheinungen in den nchsten umwandelt2 die ganze ,umwandlungsreihe1 die sich so ergibt1 wird durch ,abb4 #ah dargestellt4 ,dabei stellte sich weiterhin heraus1 da bei diesen ,umwandlungen auch ,helium entsteht1 ein ,gas1 das vor seiner ,entdeckung auf der ,erde schon durch seine ,linien im ,sonnenspektrum bekannt war und daher seinen ,namen erhalten hat4 ,wie sollten nun alle diese rtselhaften ,erscheinungen gedeutet werden8 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,zerfallsreihe des ,radiums4 ,die ,erklrung geschah durch die ,theorie vom ,zerfall der radioaktiven ,elemente1 die #aijb von ,rutherford und ,soddy begrndet wurde und die sich seither in jeder ,beziehung bewhrt hat4 ,sie hngt eng zusammen mit der ,atomtheorie1 die in den beiden letzten ,jahrzehnten zu einem vollstndig gesicherten ,besitz der ,wissenschaft geworden ist4 ,wir haben in den ,atomen unendlich kleine ,bausteine der ,materie vor uns2 der ,forscher vermag sie genau zu zhlen und ihre ,gre zu bestimmen2 ihr verschiedenartiger ,aufbau bedingt das ,wesen und die ,eigenschaften der uns bekannten chemischen ,grundstoffe oder ,elemente4 ,nun lehrt die ,zerfallstheorie1 da in den ,atomen der radioaktiven ,elemente gewaltige ,spannungen bestehen1 die zu einem explosionsartigen1 von rtselhaften ,strahlungserscheinungen begleiteten ,zerfall fhren knnen4 ,damit ist auch erklrt1 woher die andauernde ,energieabgabe des ,radiums stammt3 ,ein ,atom mssen wir uns mit geradezu gewaltigen ,energiemengen geladen denken2 beim ,zerfall des ,atoms wird1 hnlich wie bei der ,explosion eines ,sprengstoffs1 ein ,teil dieser ,energie frei4 ,die ,untersuchung der ,atomgewichte ergab weiterhin1 da es sich um ein richtiges ,auseinanderfallen der ,atome in verschiedene ,bruchstcke handelt4 ,fr das ,radium 7,abkrzung ,ra7 wurde ein ,atomgewicht von #bbf bestimmt2 das heit1 das ,radiumatom ist #bbf mal so schwer wie das leichteste bekannte ,atom1 das ,wasserstoffatom4 ,radium-,emanation hat ein ,atomgewicht von #bbb1 ,radium ,a von #bah1 ,radium ,b und ,c von #bad1 ,radium ,d1 ,e und ,f 7,polonium7 von #baj und ,radium ,g von #bjf4 ,die ,atome verlieren also bei ihrem ,zerfall ,teile ihrer ,masse1 und es zeigt sich1 da regelmig die -,strahlung eines ,radioelements eine ,verminderung des ,atomgewichts um #d hervorbringt2 das ,atomgewicht des neu entstandenen ,stoffes ist um #d geringer wie desjenigen1 der die -,strahlen aussandte4 ,der ,zusammenhang gab sich durch die ,entdeckung1 da die -,strahlen nichts anderes sind als positiv elektrisch geladene ,heliumatome4 ,helium besitzt das ,atomgewicht #d2 das ,sinken der ,atomgewichte in der ,zerfallsreihe erklrt sich also daraus1 da beim ,atomzerfall ,heliumatome explosiv fortgeschleudert werden4 ,die ,umwandlung chemischer ,grundstoffe ineinander war damit zur wissenschaftlichen ,tatsache geworden4 ,das ,radium wandelt sich ber verschiedene ,zwischenstufen hinweg unter ,abspaltung von ,heliumatomen in das ,endprodukt ,radium ,g um4 ,das bedeutete fr die gesamte ,chemie eine ungeheure ,umwlzung2 es war damit bewiesen1 da die chemischen ,elemente nicht unter allen ,umstnden unvernderlich sind1 sondern da sie sich zum ,teil in andere umwandeln knnen4 ,der ,traum der ,alchimisten des ,mittelalters1 welche die chemischen ,grundstoffe ineinander verwandeln wollten1 war damit in gewissem ,sinne zur ,wirklichkeit geworden4 ,nach diesen ersten grundlegenden ,entdeckungen galt es nun1 den ,zerfall bei den einzelnen ,radioelementen in seinem zeitlichen ,verlauf genau zu untersuchen4 ,schon bald hatte es sich nmlich gezeigt1 da sich die verschiedenen ,stoffe mit ganz verschiedener ,geschwindigkeit umwandeln4 ,das ,grundgesetz1 nach dem der ,zerfall vor sich geht1 ist jedoch bei allen ,umwandlungen gleich2 die ,abb4 #ai soll es zunchst fr die ,radium-,emanation veranschaulichen4 ,sind zu einem gewissen ,zeitpunkt eine bestimmte ,anzahl 7n7 ,atome ,radium-,emanation vorhanden1 so existieren nach einer gewissen ,zeit 7t #c1he ,tage7 nur noch die ,hlfte der ,atome 7n_/#b71 nach der doppelten ,zeit 7#b t #g1gj ,tage7 nur noch die ,hlfte von diesem1 also n_/#d ,atome1 nach der dreifachen ,zeit 7#c t7 nur noch n_/#h ,atome4 ,im ,verlauf der ,zeit von #c1he ,tagen1 der ,halbwertszeit81 sinkt die ,zahl der ,atome regelmig durch ,zerfall auf die ,hlfte2 sie wird infolgedessen immer geringer werden1 das gnzliche ,verschwinden tritt aber erst nach ungeheuer langer ,zeit ein4#f #f ,wrde der ,zerfall der ,emanation gleichmig mit derselben ,zahl von ,atomen weitergehen1 wie er zu ,beginn der ,untersuchung einsetzt1 so wre schon nach #e1ed ,tagen nichts mehr vorhanden4 ,diese ,zahl nennt man die mittlere ,lebensdauer8 der ,radium-,emanation2 sie steht in einem genau berechenbaren mathematischen ,verhltnis zur ,halbwertszeit und ist das #a1dd;fache von dieser4 ,in der bildlichen ,darstellung der ,zerfallskurve mu dieser gleichbleibende ,zerfall durch die ,berhrungsgerade 7,tangente7 dargestellt werden1 die im ,beginn der ,kurve an sie gelegt wird2 sie trifft die ,gerade im ,punkt #a1dd t4 ,whrend die ,kurve des tatschlichen ,zerfalls in ihrem ,geflle stndig abnimmt und sich der ,geraden immer mehr anschmiegt1 ohne sie ganz zu erreichen1 behlt die ,tangente ihr ,geflle1 welches im ,beginn zugleich dasjenige der ,zerfallskurve ist1 gleichmig bei2 sie ist daher schon nach der ,zeit #a1dd t auf ,null angelangt4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,zerfallskurve radioaktiver ,elemente4 ,merkwrdig und bezeichnend ist nun1 da jedes ,element seine besondere ,zerfallsgeschwindigkeit besitzt4 ,whrend die ,radium-,emanation nach #c1he ,tagen zur ,hlfte zerfallen ist1 tritt dieser ,fall beim ,radium selbst nach #afjj ,jahren ein1 beim ,radium ,a dagegen schon nach #c ,minuten4 ,wenn der ,wert fr t in ,abb4 #bj fr jedes strahlende ,element von anderer ,gre gedacht wird1 so vermag also die ,kurve den ,zerfall von jedem dieser ,elemente zu veranschaulichen4 ,wir wollen versuchen1 das ,wesen des ,zerfallgesetzes1 das im ,grunde genommen ein ,wahrscheinlichkeitsgesetz ist1 durch einen ,vergleich noch anschaulicher zu machen3 ,ein ,regiment zieht ins ,feld und verliert hier in jedem ,monat die ,hlfte seiner ,mannschaften1 ohne zunchst wieder aufgefllt zu werden4 ,es wird dann nach einem ,monat noch die ,hlfte1 nach #b ,monaten noch 1 nach #c ,monaten noch 1 nach #f ,monaten noch #a_/fd der ursprnglich ins ,feld gerckten ,mannschaft vorhanden sein4 ,die ,wahrscheinlichkeit1 da ,soldaten durch ,tod1 ,krankheit oder ,gefangennahme ausscheiden1 ist bei diesem ,regiment so gro1 da jeden ,monat die ,hlfte der ,mannschaften davon getroffen wird1 die ,halbwertszeit8 des ,regiments wre ein ,monat4 ,ein anderes ,regiment1 das an weniger gefhrdeter ,stelle steht1 verliert erst in #c ,monaten die ,hlfte seiner ,leute2 es hat also nach #f ,monaten noch 1 nach einem ,jahr noch #a_/af der ursprnglichen ,mannschaft4 ,seine ,halbwertszeit ist drei ,monate2 sie ist grer als die des ersten ,regiments1 weil die ,wahrscheinlichkeit des ,ausscheidens seiner ,soldaten geringer ist4 ,der ,vergleich mit dem ,zerfall der verschiedenen ,radioelemente ergibt sich ohne weiteres4 ,die ,atome des einen ,elements sind in ihrem inneren ,bau noch verhltnismig bestndig1 so da es viele ,jahre oder gar ,jahrtausende dauert1 bis die ,hlfte der ,atome zerfallen ist2 bei andern fhren die ,spannungen im inneren ,bau so hufig zu ,explosionen1 da schon nach wenigen ,tagen die ,hlfte verschwunden ist4 ,beim ,radium ,a sind die ,atome schlielich so unsicher gebaut1 da dieser ,fall schon nach #c ,minuten eintritt2 kaum sind sie aus der vorhergehenden ,stufe entstanden1 so wandeln sie sich schon in die nchste um4 ,die ,wissenschaft hat eine ,reihe von ,verfahren ausgearbeitet1 um die ,zerfallzeit eines ,radiumelements zu messen4 ,am einfachsten ist die ,aufgabe bei einem ,element mittlerer ,zerfallsdauer wie der ,radium-,emanation zu lsen4 ,mit feinen ,elektrometern wird das ,ma der ,strahlung in bestimmten ,zwischenrumen untersucht und genau bestimmt1 wann es auf die ,hlfte1 ein ,viertel1 ein ,achtel des ursprnglichen ,werts gesunken ist4 ,bei ,elementen mit lngerer ,lebensdauer wie dem ,radium selbst wird die ,menge des in einer bestimmten ,zeit von ihm erzeugten neuen ,stoffs gemessen und daraus berechnet1 wann es sich bei gleich bleibendem ,zerfall erschpfen wrde4 ,unter ,umstnden kann bei ganz geringen ,mengen strahlender ,substanz1 deren ,menge und damit deren ,atomzahl bekannt ist1 unmittelbar die ,zahl der abgeschleuderten -,teilchen einzeln gezhlt werden2 die ,wissenschaft ist mit der ,verfeinerung ihrer ,apparate bereits so weit vorgeschritten1 da sie die ,wirkung eines einzigen ,atoms nachweisen kann4 ,es ist also daran festzuhalten1 da die ,zerfallserscheinungen von einer ,unbestndigkeit im inneren ,bau des ,atoms herrhren1 da die ,gefahr des ,zerspringens fr verschiedene ,radiumelemente zwar verschieden1 fr ein- und dasselbe immer gleich ist4 ,die ,zerfallsgeschwindigkeit eines ,radioelements1 ausgedrckt in den ,begriffen ,halbwertszeit8 und mittlere ,lebensdauer81 bedeutet eine seiner bezeichnendsten ,eigenschaften4 ,der ,zerfall geht mit einer solchen inneren ,notwendigkeit vor sich1 da seine ,geschwindigkeit durch keinerlei uere ,einwirkungen auch nur im geringsten verndert werden kann4 ,man hat strahlende ,substanzen einem ,druck von #bddjj ,atmosphren ausgesetzt1 den ,einflu von ,temperaturen von -#bdj bis zu #bejj untersucht1 die strksten elektrischen und magnetischen ,felder auf sie wirken lassen1 ohne da sich die ,zerfallsgeschwindigkeit auch nur im mindesten verringert oder vermehrt htte4 ,das bedeutet ganz andere ,verhltnisse wie beim ,zerfall von chemischen ,verbindungen1 bei dem der ,einflu der ,druck- und ,temperaturverhltnisse eine auerordentlich groe ,rolle spielt4 ,whrend es sich hier darum handelt1 da verschiedene ,atome ihre gegenseitige ,verbindung lsen1 liegt beim radioaktiven ,zerfall die ,ursache tiefer1 sie ruht im ,bau der ,atome selber4 ,wir haben bis jetzt bei der ,untersuchung der merkwrdigen ,strahlungs- und ,umwandlungserscheinungen nur das ,radium und seine ,folgeprodukte ins ,auge gefat2 da es aber1 wie sich schon bei seiner ,entdeckung zeigte1 immer nur in gesetzmiger ,verbindung mit ,uran in der ,natur vorkommt1 so drngt sich ganz von selber die ,frage auf1 ob nicht auch ein urschlicher ,zusammenhang zwischen ,uran und ,radium besteht4 ,das ist tatschlich der ,fall4 ,es kann nachgewiesen werden1 da das ,radium auf dem ,weg ber einige ,zwischenstufen aus dem ,uran entsteht4 ,von diesem stammen also alle genannten ,elemente ab1 sie bilden zusammen eine ,zerfallsreihe1 die ,uranreihe4 ,vom ,chemiker ,ostwald stammt das witzige ,wortspiel3 ,der ,urahn dieser ,elemente ist das ,uran48 ,uran hat mit #bch das hchste bekannte ,atomgewicht4 ,sein ,zerfall geht ganz auerordentlich langsam vor sich2 die ,halbwertszeit des ,urans betrgt #ejjj ,millionen ,jahre4 ber mehrere ,zwischenstufen hinweg1 die auch zum ,teil sehr hohe ,halbwertszeiten haben1 fhrt der ,zerfall mit dreimaliger -,strahlung1 also dreimaligem ,verlust von ,heliumatomen zum ,radium mit der ,halbwertszeit von #afjj ,jahren und von diesem aus in der bekannten ,weise weiter4 ,die folgende ,tabelle gibt eine ,zusammenstellung der ,glieder der ,uran-,radiumreihe und ihrer wichtigsten ,eigenschaften4 ---------------------------------------- ---------------------- ,name des ,elements chemisches ,atom- ,strahlung ,halbwertszeit ,symbol gewicht ---------------------------------------- ---------------------- ,uran ,i ,u #bch1b #ejjjajf ,jahre ,uran ,x#a ,,ux#a #bcd #bd ,tage ,uran ,x#b ,,ux#b #bcd #a1ae ,minuten ,uran ,,ii ,u ,,ii #bcd #bajf ,jahre ,jonium ,jo #bcj #ajjjjj ,jahre ,radium ,ra #bbe1ig #afjj ,jahre ,radium-,emanat4 ,ra ,em #bbb #c1he ,tage ,radium ,a ,ra ,a #bah #c ,minuten ,radium ,b ,ra ,b #bad #bf1h ,minuten ,radium ,c ,ra ,c #bad #ai1e ,minuten ,radium ,d ,ra ,d #baj #af ,jahre ,radium ,e ,ra ,e #baj #e ,tage ,radium ,f ,ra ,f #baj #acf ,tage 7,polonium7 ,radium ,g ,ra ,g #bjf -- -- 7,radiumblei1 ,uranblei7 ---------------------------------------- ---------------------- ,neben dieser ,reihe radioaktiver ,elemente1 die sich vom ,uran herleiten1 gibt es noch eine zweite ,reihe1 die von dem ,element ,thorium 7,atomgewicht #bcb1ae7 ausgeht4 ,mit verschiedenen ,zwischenstufen fhrt der ,zerfall in hnlicher ,weise wie bei der ,uranreihe zu einem ,endprodukt1 das als ,thorium ,d 7,atomgewicht #bjh1j7 bezeichnet wird4 ,eine beraus wichtige ,tatsache haben wir bis jetzt noch bergangen2 es ist ntig1 sie jetzt nher ins ,auge zu fassen4 ,fr das ,radium ,g1 das als ,endprodukt der ,uranreihe auftritt1 ergab sich durch genaue ,untersuchung1 da es in allen physikalischen und chemischen ,eigenschaften vollstndig mit einem schon lngst bekannten ,element bereinstimmte1 nmlich mit dem ,blei4 ,nur in einer ,eigenschaft zeigte sich ein ,unterschied1 es besa ein anderes ,atomgewicht4 ,moderne ,methoden der ,atomgewichtsbestimmung erlauben es1 diese ,zahl auf das allergenaueste festzustellen4 ,fr das gewhnliche ,blei erhielt man ein ,atomgewicht von #bjg1b1 fr ,radium ,g 7,uranblei1 ,radiumblei7 ein solches von #bjf1j4 ,diese letztere ,zahl pate sehr gut zu den brigen ,tatsachen des radioaktiven ,zerfalls2 vom ,radium 7,atomgewicht #bbf7 fhrt dieser mit einer fnffachen ,abspaltung von -,teilchen1 deren jedes ein ,heliumatom vom ,atomgewicht #d bedeutet1 zum ,endprodukt ,radium ,g1 das also nach theoretischer ,voraussage ein ,atomgewicht von #bbf - #e #d #bjf haben mu4 ,theoretisch berechnetes und experimentell bestimmtes ,atomgewicht stimmten also sehr befriedigend berein4 ,wie nun weiterhin das ,thorium ,d genauer untersucht wurde1 da zeigte sich1 da auch dieser ,stoff in jeder ,beziehung die ,eigenschaften des ,bleis besa1 nur da auch sein ,atomgewicht von dem des ,bleis abwich2 fr ,thorium ,d ergab sich ein solches von #bjh1 also ein hheres als dasjenige des normalen ,bleis4 ,nun kannte man also drei verschiedene ,bleiarten1 die im wesentlichen nur durch ihre ,atomgewichte voneinander zu unterscheiden waren1 eine rtselhafte ,sache1 die groes ,kopfzerbrechen hervorrufen mute4 ,auf ,ungenauigkeiten der ,bestimmungen konnte der merkwrdige ,widerspruch nicht zurckgefhrt werden1 denn die ,methoden der ,atomgewichtsbestimmung sind zu solcher ,vollkommenheit gefhrt worden1 da auch noch die zweite ,dezimale der ,zahl mit ziemlicher ,sicherheit angegeben werden kann4 ,in den letzten ,jahren hat sich aber die ,tatsache des ,vorkommens mehrerer ,bleiarten mit verschiedenem ,atomgewicht in allgemeine ,zusammenhnge eingefgt4 ,es wurde nachgewiesen1 da eine ,reihe von chemischen ,elementen aus zwei oder mehr ,stoffen besteht1 die verschiedenes1 dabei ganzzahliges ,atomgewicht aufweisen1 sich im brigen aber kaum voneinander unterscheiden lassen4 ,die moderne ,atomtheorie1 die sich in ungeahnter ,weise entwickelt hat1 hat diese ,erscheinung auch zu erklren vermocht4 ,kommende ,generationen werden das verflossene ,vierteljahrhundert ohne ,zweifel als eines der denkwrdigsten ,entdeckungszeitalter in der ,wissenschaftsgeschichte verzeichnen4 ,die ,atome1 die vor #be ,jahren einer strengen ,wissenschaft noch als vollkommen hypothetisch gelten muten1 haben sich als greifbare ,wesenheiten entpuppt1 die der ,forscher zhlt und wgt und die ihm wundersame ,geheimnisse ihres ,baus enthllt haben4 ,im folgenden knnen nur einige ,ergebnisse dieser ,forschungen angegeben werden1 ohne da eine nhere ,begrndung mglich wre4 ,ein ,atom ist nach modernen ,anschauungen ein ,planetensystem im ,kleinen1 aufgebaut aus einem ,kern mit positiv elektrischer ,ladung und einer ,anzahl kleinster negativer ,elektrizittsteilchen 7,elektronen71 die in kreis- und ellipsenfrmigen ,bahnen um diesen ,kern kreisen4 ,eine merkwrdige und unausdenkbare ,vorstellung3 ,das1 was wir ,materie heien1 lst sich auf in positive und negative ,elektrizitt und ihre ,bewegung6 ,die chemischen ,eigenschaften eines ,elements hngen ab von der ,ladung des ,kerns und der ,zahl der ihn umkreisenden ,elektronen1 sein ,atomgewicht von der ,zahl der positiven ,elektrizittsteilchen im ,kern4 ,das ist nmlich aus folgenden ,grnden nicht dasselbe3 ,im ,kern stecken positive und negative ,elektrizittsteilchen in verschiedener ,anzahl2 die positiven berwiegen1 der ,unterschied ergibt die ,gre der positiven ,ladung4 ,wenn nun aus einem ,kern gleichzeitig ein positives und ein negatives ,teilchen austritt1 so bleibt die ,ladung gleich1 die ,masse1 das ,gewicht1 wird jedoch vermindert4 ,zwei solche ,arten von ,atomen werden sich chemisch vollstndig gleich verhalten1 weil die ,ladung des ,kerns und die ,zahl der ihn umkreisenden ,elektronen gleich ist1 sie werden aber verschiedenes ,atomgewicht aufweisen4 ,derartige ,stoffe nennt die ,chemie isotope ,elemente1#g weil ihnen im periodischen ,system der ,elemente derselbe ,platz zugewiesen werden mu4 ,es hat sich ergeben1 da eine ,reihe von ,elementen nichts anderes darstellt als ein ,gemenge verschiedener isotoper ,bestandteile4 ,so ist z4 ,b4 das ,gas ,neon mit dem ,atomgewicht #bj1b ein ,gemenge zweier isotoper ,elemente vom ,atomgewicht #bj und #bb1 von denen das erste #ij1 das zweite #aj des ,gemenges bildet4 ,durch diese im ,feinbau der ,materie begrndete ,isotopie wird nun auch fr das ,rtsel der verschiedenen ,atomgewichtszahlen von ,uranblei1 gewhnlichem ,blei und ,thoriumblei eine ,erklrung gegeben3 ,alle drei ,bleiarten haben die gleiche ,kernladung und die gleiche ,zahl von kreisenden ,elektronen1 jedoch verschiedene ,masse4 ,dabei sind ,uranblei 7,ra ,g7 und ,thoriumblei 7,th ,d7 zwei einheitliche ,stoffe mit verschiedenem ,atomgewicht1 whrend das gewhnliche ,blei wahrscheinlich ein ,gemenge gleichbleibender ,zusammensetzung aus diesen zwei isotopen ,bleisorten darstellt4 #g ,von griechisch3 isos gleich1 topos ,lage4 ,nachdem wir alles dies vorausgenommen haben1 vermgen wir den ganzen ,zerfallsvorgang in seinem zeitlichen ,verlauf einheitlich zu verstehen und zu erklren4 ,haben wir ein frisch hergestelltes1 reines ,radiumprparat vor uns1 das frei von allen ,beimengungen ist1 so finden wir1 da die ,strke seiner ,strahlung von ,tag zu ,tag zunimmt1 um schlielich einen gleichbleibenden ,wert zu erreichen4 ,das hngt folgendermaen zusammen3 ,das ,radium erzeugt zunchst ,emanation1 diese zerfllt ihrerseits wieder und erzeugt die weiteren ,elemente der ,zerfallsreihe bis hinab zum ,radium ,g4 ,das ,prparat ist also nach einiger ,zeit zu einem ,gemenge aller ,zerfallsprodukte geworden4 ,da zur ,strahlung des ,radiums allmhlich die ,strahlen aller seiner ,zerfallsprodukte hinzukommen1 so nimmt die ,gesamtstrahlung immer mehr zu2 die -,strahlung steigt zum ,schlu bis auf den fnffachen ,betrag4 ,wenn sie diesen ,betrag erreicht hat1 so ist das sogenannte radioaktive ,gleichgewicht8 eingetreten1 das darin besteht1 da von der hheren ,stufe so viel ,atome der nchst niedrigen gebildet werden1 wie von dieser wieder durch ,zerfall verschwinden4 ,es kann daher von den schnell zerfallenden ,stoffen jeweils immer nur eine geringe ,menge vorhanden sein1 von den langsamer zerfallenden ,stoffen kann sich mehr halten1 und wenn wir die ,sache mathematisch durchdenken1 so kommen wir zu dem ,resultat1 da die ,atomzahlen der verschiedenen ,zerfallsprodukte 7mit ,ausnahme des ,endprodukts7 schlielich im ,verhltnis der ,zerfallsgeschwindigkeiten 7der ,halbwertszeiten7 stehen mssen4 ,das hat sich tatschlich als richtig ergeben1 und ganz dasselbe lie sich auch fr das ,uran feststellen4 ,ursprnglich chemisch reines ,uran wird mit der ,zeit alle seine ,zerfallsprodukte einschlieen mssen4 ,da jedoch der ,zerfall verschiedener ,zwischenprodukte sehr langsam vor sich geht1 so wird der ,gleichgewichtszustand erst nach ungeheuer langer ,zeit eintreten4 ,es werden dann alle ,zerfallsprodukte bis hinab zum ,radium ,g innerhalb des ,urans oder eines in der ,natur vorkommenden ,uranminerals im ,verhltnis der ,zerfallszeiten enthalten sein4 ,nehmen wir an1 es sei so viel ,uran vorhanden1 da in der ,sekunde #ajjj seiner ,atome zerfallen1 so mu nach dem ,eintritt des ,gleichgewichts von jedem der ,zwischenprodukte so viel vorhanden sein1 da von ihm nach seiner eigenen ,zerfallsgeschwindigkeit in der ,sekunde gleichfalls #ajjj ,atome zerfallen4 ,wre von einem ,zwischenprodukt so viel anwesend1 da mehr als #ajjj ,atome in der ,sekunde zerspringen wrden1 so wrde der ,zerfall seine ,menge verringern1 und es knnte sich auf die ,dauer nur so viel von dem ,stoff halten1 da die ,zahl der von der hheren ,stufe hinzukommenden ,atome der ,zahl der zerfallenden entspricht4 ,da das ,radium rund #cajjjjjmal so rasch zerfllt wie das ,uran1 so braucht von ihm zur sekundlichen ,erzeugung von #ajjj ,atomexplosionen nur der #cajjjjjste ,teil der ,zahl der ,uranatome vorhanden zu sein4 ,ein ,mehr wrde sich selbst aufzehren1 ein ,weniger wrde sich durch strkeren ,zuwachs vom ,uran her aufstauen4 ,tatschlich hat man in smtlichen ,uranerzen und ,uranmineralien der ganzen ,welt immer und berall einen genau gleichbleibenden ,gehalt an ,radium gefunden3 #j1jjjc mg auf #a g ,uran4 ,was aber in jeder ,sekunde gleichmig zunimmt1 weil von ihm aus nichts weiter abfliet1 das ist das ,endprodukt ,radium ,g1 das ,uranblei4 ,sekunde fr ,sekunde strmen ihm ber alle ,zwischenstufen weg ebenso viele ,atome zu1 wie oben beim ,uran zerfallen4 ,in einem ,uranmineral reichert sich auf diese ,weise immer mehr das ,endprodukt an2 je lter es ist1 um so mehr ,uranblei mu es enthalten4 ,in dem ,bleigehalt eines ,uranminerals ist somit ein ,ma fr sein ,alter gegeben4 ,das ist das auerordentlich wichtige ,ergebnis1 zu dem uns die bisherigen berlegungen gefhrt haben4 ,uran ist allerdings nicht das einzige ,endprodukt des ,zerfalls4 ,wir drfen nicht vergessen1 da die bei den verschiedenen ,strahlungen abgeschleuderten -,teilchen nichts anderes als elektrisch geladene ,heliumatome sind1 die ihre ,ladung abgeben und sich dann nicht weiter verndern4 ,bei den ueren ,partien des ,erzes wird wohl das gasfrmige ,helium zum ,teil nach auen entweichen knnen1 in der ,hauptsache werden aber die ,heliumatome in dem festen ,erz zwischen den andern ,atomen eingeschlossen bleiben4 ,mit diesen ,tatsachen der ,bildung von ,blei und ,helium in ,uranmineralien ist die ,grundlage einer geologischen ,zeitmessung gewonnen1 die hauptschlich von englischen und amerikanischen ,forschern 7,boltwood1 ,strutt1 ,holmes7 begrndet wurde und deren ,prinzip uns durch ein ,bild noch klarer werden soll 7,abb4 #bj74 ,wir denken uns einen groen mit ,wasser gefllten ,behlter1 aus dem in der ,zeiteinheit eine bestimmte ,menge ausfliet4 ,das ,wasser fliet ber eine ,anzahl verschieden groer ,schalen weg4 ,jede ,schale ist gefllt1 aber jede1 ob klein oder gro1 spendet der nchsten dieselbe ,wassermenge2 soviel oben ausfliet1 fliet unten einem ,sammelbecken zu1 dessen ,wassermenge sich dadurch stndig vermehrt4 ,je kleiner eine der ,zwischenschalen ist1 um so weniger ,zeit braucht das ,wasser1 um sie zu durchlaufen4 ,umgekehrt gefat3 wenn bekannt ist1 da eine dieser ,schalen in ganz kurzer ,zeit ohne ,zuflu entleert wrde1 so kann daraus geschlossen werden1 da sie sehr klein sein mu4 ,gre und ,entleerungszeit der ,schalen stehen also in gesetzmigem ,verhltnis zueinander4 ,der ,vergleich springt ohne weiteres in die ,augen4 ,der oberste ,behlter soll das ,uran bedeuten1 die verschiedenen ,zwischenschalen die mittleren ,stufen des ,zerfalls1 von denen jede ebensoviel ,atome zu gleicher ,zeit empfngt wie sie weiter gibt4 ,schlielich bedeutet der ,inhalt des letzten ,behlters das ,endprodukt ,uranblei1 das sich in seiner ,menge stndig vermehrt4 ,die ,heliumatome springen bei jedem ,sturz in die nchst tiefere ,schale gesondert fr sich ab4 ,das ,verhltnis von ,gre und ,entleerungszeit einer ,schale entspricht dem ,verhltnis von prozentualer ,menge und ,zerfallszeit der radioaktiven ,zwischenprodukte4 ,je lnger der ,vorgang sich abspielt1 um so mehr sammelt sich unten an4 ,an der ,menge des entstandenen ,uranbleis messe ich die verflossene ,zeit wie in meinem knstlichen ,wasserwerk an der durchgelaufenen ,wassermenge4 ,in einem ,punkt vermag sich unser ,modell allerdings nicht ganz der ,wirklichkeit anzupassen4 ,von dem ,ausgangsmaterial ,uran zerfallen allmhlich nach dem uns bekannten ,gesetz in der ,zeiteinheit immer weniger ,atome4 ,wenn die ,ausgangsmenge des ,urans geringer wird1 so mu sich auch allmhlich die ,zahl der zerfallenden ,atome und die ,menge der ,zwischenprodukte verringern4 ,in unserm ,modell mte sich das in der ,weise geltend machen1 da mit der ,abnahme der ,wassermenge im obersten ,behlter auch der ,strahl schwcher werden1 und entsprechend die ,gre der ,zwischenschalen sich verringern sollte4 ,das letzte ,sammelbecken bliebe jedoch unverndert4 ,doch mssen wir uns klar machen1 da die ,abnahme des ,urans so unendlich langsam vor sich geht1 da der ,zerfall fr die ersten #ejj ,millionen ,jahre ohne groen ,fehler als gleichmig angenommen werden kann4 ,das ,modell1 das wir uns ausgedacht haben1 ergab das ,bild eines reichen und kunstvollen ,wasserwerks1 aus dem aber das ,prinzip doch klar herausleuchtet4 ,da die ,berechnung1 die wir auf diese ,weise ausfhren1 das denkbar schnste ,beispiel fr eine ,zeitmessung nach dem ,prinzip der ,wasseruhr ist1 das ist ja schon lngst klar geworden4 ,eines steht jedoch noch aus3 die mathematische ,berechnung des ,gangs der geologisch-mineralogischen ,uranuhr4 ,es ist nur ntig1 in einem ,uranmineral die ,menge des ,urans und des durch den ,zerfall gebildeten ,uranbleis zu bestimmen1 um die seit seiner ,bildung verstrichene ,zeit berechnen zu knnen4#h ,die ,grundlagen hierzu sind folgende3 #a g ,uran bildet in einem ,jahr #a_/gijjjjjjjj g ,radioblei4 ,diese ,zahl folgt aus der mittleren ,lebensdauer des ,uran1 die durch genaue ,einzeluntersuchungen bestimmt wurde4 #ajj;g ,uran bilden also jhrlich #a_/gijjjjjj g ,radioblei1 d4 h4 es sind #gijjjjjj ,jahre ntig1 bis #ajj g ,uran #a g oder #a ,uranblei gebildet haben4 ,das ,alter eines ,uranminerals wird also gefunden1 indem die ,zahl von #gijjjjjj ,jahren mit dem auf die erzeugende ,uranmenge#i bezogenen ,prozentgehalt an ,blei multipliziert wird4 #h ,die nachstehende ,berechnung ist nur angenhert richtig2 die exakte ,berechnung wrde hhere ,mathematik erfordern4 #i ,die erzeugende8 ,uranmenge wird als ,durchschnitt zwischen der ursprnglich und zum ,schlu vorhandenen ,uranmenge berechnet4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,die ,uranuhr4 ,die ,zwischenprodukte mit gleichem ,atomgewicht wurden der ,vereinfachung halber zusammengefat4 ,die ,gre der ,zwischenschalen mute1 um sie berhaupt darstellen zu knnen1 stark bertrieben werden4 ,auf ganz hnliche ,weise kann aus der gebildeten ,menge ,helium das ,alter des ,minerals berechnet werden4 ,es stehen dem ,forscher also zwei ,wege zur ,altersbestimmung zur ,verfgung3 die ,blei- und die ,heliummethode4#aj #aj ,auf vollstndig dieselbe ,weise kann aus den ,tatsachen des ,zerfalls in der ,thoriumreihe das ,alter eines ,thoriumminerals durch ,bestimmung seines ,gehalts an ,thorium und ,thoriumblei 7,th ,d7 oder ,helium berechnet werden4 ,die wissenschaftlichen ,grundlagen der ,altersbestimmung radioaktiver ,mineralien haben wir damit kennen gelernt4 ,es ist jedoch noch ntig1 die ,mglichkeiten ihrer praktischen ,anwendung zu berlegen4 ,wir knnen mit der neuen ,methode nur das ,alter von ,uran- und ,thoriummineralien bestimmen4 ,die bekannten ,uranmineralien kommen in der ,hauptsache in ehemals feuerflssigen ,gesteinen vor4 ,als ein solches ,gestein einst als glutflssiger ,brei aus dem ,erdinnern hervorbrach1 enthielt es noch keine einzelnen ,mineralien2 alle ,stoffe waren vielmehr gleichmig verteilt in dem ,gesteinsbrei enthalten4 ,als das ,gestein dann allmhlich erkaltete1 da fingen die verschiedenen ,stoffe an1 sich zusammenzufinden und auszukristallisieren4 ,die uranhaltigen ,mineralien gehrten zu den ersten1 die sich aus dem ,gesteinsbrei ausschieden4 ,besonders schne und groe derartige ,mineralien findet man auch in den sogenannten pegmatitischen ,gngen1 deren ,stoffe sich der ,geologe durch glhende1 aus einem feuerflssigen ,herd entbundene ,gase in ,spalten des bereits erkaltenden ,gesteins hergetragen denkt4 ,es kann als so gut wie sicher angenommen werden1 da das ,uran bei der ,ausscheidung aus dem feuerflssigen ,gesteinsbrei in chemisch reiner ,form1 also ohne ,zerfallsprodukte1 in den ,aufbau des ,minerals eingetreten ist4 ,die ,anforderungen1 die der ,forscher an die auf ihr ,alter zu untersuchenden ,uranmineralien stellen mu1 sind auerordentlich hohe3 ,fr die ,untersuchungen sollten mglichst groe und reine ,stcke genommen werden1 die dabei vollstndig frisch und unverndert sein mssen4 ,es knnte sonst sein1 da durch zerstrende oder umwandelnde ,einflsse der eine oder andere wichtige ,stoff fortgefhrt worden wre1 so da ein irrefhrendes ,ergebnis die ,folge sein mte4 ,haben sich nun ,mineralien gefunden1 die allen ,anforderungen entsprechen1 so wird nach den ,regeln der chemischen ,scheidekunst der ,gehalt des ,minerals an ,uran und an ,blei bestimmt2 daraus kann das ,verhltnis der beiden ,elemente berechnet werden1 und aus dem ,gehalt an ,blei in ,prozenten der vorhandenen ,uranmenge folgt ohne weiteres das ,alter des ,minerals1 dessen ,entstehung mit dem ,ausbruch des vulkanischen ,gesteins1 in dem es enthalten ist1 nahe bereinstimmt4 ,damit ist die ,untersuchung aber noch nicht zu ,ende4 ,es mu festgestellt werden1 ob das in dem ,mineral enthaltene ,blei tatschlich reines ,uranblei ist4 ,es knnte ja sein1 da schon bei der ,entstehung des ,minerals auch gewhnliches ,blei sich am ,aufbau beteiligt htte1 oder da das ,uranmineral noch ,thorium enthalten wrde2 in diesem ,fall wre in dem erhaltenen ,blei auch das ,endprodukt der ,thoriumreihe1 ,thoriumblei1 enthalten4 ,hierber kann nur eine ,atomgewichtsbestimmung von hchster ,genauigkeit ,aufschlu geben4 ,stellt sich durch sie heraus1 da das ,atomgewicht des erhaltenen ,bleis #bjf betrgt1 so hat damit der ,forscher den unwiderleglichen ,beweis1 da reines ,uranblei vorliegt4 ,wir sehen hieraus1 da die ,unterscheidung der verschiedenen isotopen ,bleiarten von auerordentlich groer praktischer ,bedeutung fr die ganze ,methode ist4 ,ohne diese ,mglichkeit kme man niemals ber die ,unsicherheit hinweg1 ob nicht am ,ende eine ,verunreinigung des ,uranminerals durch gewhnliches ,blei oder ,thoriumblei das ,ergebnis verflscht habe4 ,eine solche ,gefahr besteht zwar bei der ,heliummethode nicht1 dafr tritt aber bei ihr eine andere ,schwierigkeit auf4 ,es ist fr sie ganz besonders wichtig1 mglichst frische ,mineralien zur ,untersuchung zu bekommen1 weil das gasfrmige ,helium wohl zunchst im ,innern des ,kristalls festgehalten wird1 bei der ,verwitterung aber rasch entweicht4 ,das ,mineral wird bei der ,untersuchung aufgelst2 dabei mu das gasfrmige ,helium aufgefangen und seine ,menge ganz genau bestimmt werden4 ,es ist nun ohne weiteres verstndlich1 da bei diesen ,vorgngen ein groer ,teil des ,heliums verloren gehen kann1 da also fr gewhnlich die ,menge des gefundenen ,heliums viel zu gering ist und die daraus errechneten ,alterszahlen zu niedrig ausfallen mssen4 ,ehe wir die ,ergebnisse solcher ,altersbestimmungen kennenlernen wollen1 mssen wir uns aber zuerst noch darber klar werden1 was wir von ihnen auf alle ,flle verlangen mssen4 ,die neue ,methode mu zeigen1 da sie auch vor einer strengen ,kritik bestehen kann4 ,ihre unmittelbare ,nachprfung1 die sich auf ,millionen von ,jahren erstrecken mte1 ist nun allerdings nicht mglich1 und so mu sie in erster ,linie durch die innere ,folgerichtigkeit und ,widerspruchslosigkeit ihrer ,ergebnisse fr sich sprechen4 ,wir mssen zuerst von den zu erhaltenden ,alterszahlen verlangen1 da sie sich dem ,altersrahmen1 den wir aus den frher besprochenen geologischen ,methoden gewonnen haben1 ohne ,zwang einfgen4 ,wenn wir z4 ,b4 fr ein ,gestein1 das nach der geologischen ,altersbestimmung im ,kambrium ausgebrochen und erstarrt ist1 nach der ,uranmethode ein ,alter von #aj ,millionen ,jahren finden wrden1 so mten wir von vornherein die schwersten ,zweifel gegen die ,richtigkeit der ,methode hegen1 ebenso aber1 wenn wir fr ein ,gestein aus dem ,miozn etwa #ajj ,mill4 ,jahre erhalten sollten4 ,wir sind bei der ,aufstellung der ,rahmenzahlen mit grter ,vorsicht vorgegangen1 wir knnen dafr aber auch als sicher annehmen1 da die richtige ,zahl innerhalb dieses ,rahmens liegen mu4 ,weiter mu von den radioaktiven ,methoden der ,altersbestimmung verlangt werden1 da ihre ,ergebnisse mit dem sicher festgelegten1 relativen ,alter der ,gesteine bereinstimmen4 ,es darf also nicht sein1 da sich fr ein zweifellos karbonisches ,gestein ein hheres ,alter ergibt wie fr ein solches1 das nach seiner ,lagerung in die prkambrische ,zeit versetzt werden mu4 ,der ,prozentgehalt an ,blei mu also mit dem relativen geologischen ,alter der ,muttergesteine zunehmen4 ,schlielich mu sich bei ,altersbestimmungen von verschiedenen ,mineralien aus ein und demselben ,gestein1 also etwa aus einem einheitlichen ,granitstock1 fr alle dasselbe ,alter ergeben1 ihr ,prozentgehalt an ,blei mu derselbe sein4 ,wrde man bei einer ,untersuchung fr ein ,mineral das doppelte ,alter errechnen wie fr ein anderes1 so wre wiederum unser ,glaube an die ,methode schwer erschttert4 ,mit diesen ,gesichtspunkten wollen wir berlegend an die ,ergebnisse der ,altersbestimmungen nach der ,bleimethode herantreten1 die in der nachfolgenden ,tabelle nach ,lawson und ,holmes zusammengestellt sind4 ---------------------------------------- ------------------------ ,g r ,gehalt an ,mittleres ,alter u ,mineral ,fundort ,blei in des in ,millionen ,jahren p erzeugenden und geologische ,epoche p ,urans e ---------------------------------------- ----------------------- #a4 ,uraninit #d1a ,glastonbury #d1c ,mittel ,karbon ,connecticut #d1j #d1a #cbj ,mill4 ,jahre ,,usa4 #d1b #d1j #b4 ,uraninit #e1a997 ,zwischen ,kambrium und ,nord- #e1e997 ,tertir1 jedenfalls ,karolina #d1i997 ,mittel auch ,karbon 7wie #a7 ,,usa4 #d1f #d1h #cgj 7#bfj7 ,mill4 ,jahre ,zirkon #d1g 997 ,atomgewicht #d1b des ,bleis #bjf1d #c4 ,zirkon #d1j ,brevig #d1f ,mittel ,mitteldevon ,pyrochlor 7,norwegen7 #d1h #d1d #cdj ,mill4 ,jahre ,biotit #d1d ,zirkon #d1a #d4 ,uraninit #e1b ,branchville #e1a ,mittel ,untersilur ,connecticut #e1b #e1a 7,ordovician7 ,,usa4 #e1a #djj ,mill4 ,jahre #e4 ,uranin4 ,geg4 v4 ,moos #i ,analysen mit ,mittel-,prkambrium u4 7sdl4 einem ,bleigeh4 #ajjj ,mill4 ,jahre ,brggerit ,norwegen7 v4 #ab-ad2 ,atomgewicht ,mitt4 #ac des ,bleis #bjf1jf #f4 ,uraninit #ag ,mittel-,prkambrium ,arendal #ah ,mittel #acjj ,mill4 ,jahre 7,norwegen7 #ah #ah 997 ,atomgewicht ,cleveit #ai997 des ,bleis #bjf1jh #g4 ,uraninit ,villeneuve #ag ,mittel-,prkambrium 7,kanada7 #abjj ,mill4 ,jahre ,geologisches ,alter #h4 ,uraninit ,morogoro #i1d ,mittel unbestimmt ,d4-,ostafrika #i1b997 #i1c #gjj ,mill4 ,jahre 997 ,atomgewicht des ,bleis #bjf1je #i4 ,zirkon ,portugiesisch #ag ,mittel ,ostafrika #ae #ae #aajj ,mill4 ,jahre ,biotit ,mozambique #ad ,von den ltesten #aj4 ,zirkon ,mozambique #ba gneishnlichen ,graniten #aejj ,mill4 ,jahre ---------------------------------------- ----------------------- ,die ,mineralien der ersten ,gruppe kommen in einem ,granit vor1 der nach der geologischen ,altersbestimmung im ,karbon aufgedrungen ist4 ,das ,verhltnis von ,blei und ,uran stimmt bei allen untersuchten ,mineralien in sehr befriedigender ,weise berein2 leider wurde keine ,atomgewichtsbestimmung des ,bleis ausgefhrt1 so da das ,alter von #cbj ,millionen ,jahren nicht als ganz gesichert gelten kann4 ,der ,granit1 in dem die ,mineralien der zweiten ,gruppe vorkommen1 gehrt jedenfalls auch der ,karbonformation an4 ,der ,mittelwert des ,bleigehalts ergibt ein ,alter von #cgj ,millionen ,jahren4 ,da aber das ,atomgewicht zu #bjf1d bestimmt wurde1 so ist anzunehmen1 da nur #gj der ,gesamtbleimenge radioaktiven ,ursprungs sind4 ,wird das bercksichtigt1 so ergibt sich das ,alter zu #bfj ,millionen ,jahren4 ,bei der dritten ,gruppe handelt es sich um ,mineralien aus ,gesteinen von mitteldevonischem ,alter der ,umgegend von ,kristiania4 ,der etwas wechselnde ,bleigehalt lt auf nachtrgliche ,vernderungen der ,mineralien schlieen2 sein ,mittelwert ergibt ein ,alter von #cdj ,millionen ,jahren4 ,die ,mineralien der #d4 ,gruppe stammen aus einem ,gestein vom ,alter des ,untersilurs 7nach nordamerikanischer ,bezeichnung ,ordovician74 ,der ,bleigehalt bleibt in allen ,analysen sehr befriedigend derselbe4 ,die ,alterszahl von #djj ,millionen ,jahren erscheint in ihrem ,verhltnis zu den ,ergebnissen der #a4-c4 ,gruppe als sehr wahrscheinlich4 ,die ,analysen und ,alterszahlen der ,gruppe #e drfen als auerordentlich zuverlssig gelten3 ,bei neun ,analysen schwankt der ,bleigehalt nur zwischen #ab und #ad4 ,die ,atomgewichtsbestimmung des ,bleis 7#bjf1jf7 bedeutet den sicheren ,beweis1 da es sich um reines ,uranblei handelt4 ,die ,mineralien der ,gruppe #f stammen aus einem anderen ,granitmassiv ,norwegens2 der ,altersunterschied gegenber #e findet dadurch seine ,erklrung4 ,die ,untersuchung eines ,uranminerals aus dem mittleren ,prkambrium ,nordamerikas 7#f7 ergibt bezeichnenderweise dasselbe ,alter1 wie es fr das ,mittelprkambrium ,norwegens gefunden wurde4 ,leider lt sich das relative geologische ,alter der in ,gruppe #h bis #aj aufgefhrten ostafrikanischen ,gesteine nicht mit ,sicherheit angeben2 die ,analyse der deutsch-ostafrikanischen ,mineralien lt jedoch infolge des gleichbleibenden ,gehalts an ,blei vom ,atomgewicht #bjf die errechnete ,alterszahl als sehr zuverlssig erscheinen4 ,diesen ,ergebnissen der ,bleimethode seien in der folgenden ,zusammenstellung die der ,heliummethode gegenbergestellt2 wo gleichzeitig fr ein ,mineral die ,bestimmung nach beiden ,methoden vorliegt1 ist das ,ergebnis der ,bleimethode in ,klammern beigesetzt4 ---------------------------------------- ---------------------- ,geologische ,mineral ,fundort ccm ,he ,alter in ,zeit auf #a g ,jahrmillionen ,uranoxyd ---------------------------------------- ---------------------- ,diluvium ,zirkon ,vesuv #j1ja #j1a -- -- ,eifel #j1ji #j1if ,pliozn -- ,neuseeland #j1adf #a1ef ,miozn -- ,auvergne #j1eg #f1a ,eozn ,hmatit ,irland #b1ch #be1e ,oberkarbon ,limonit ,england #ab1h #acg 7#cbj7 ,mitteldevon ,zirkon ,brevig1 #d1ca #df1a 7#cdj7 ,norwg4 ,silur ,thorianit ,ceylon #bb1f #bdb 7#ejj7 ,ober-,prkambrium ,zirkon ,ceylon #be #bfg 7#abjj7 ,unter-,prkambrium -- ,kanada #ef #fjj 7#aejj7 ---------------------------------------- ---------------------- ,die ,heliummethode gibt demnach durchweg kleinere ,zahlen als die ,bleimethode1 was sich aus den bereits angefhrten ,tatsachen leicht erklrt4 ,es scheint1 da im allgemeinen nur ungefhr der dritte ,teil des gebildeten ,heliums im ,mineral festgehalten bleibt2 daher erreichen auch die ,alterszahlen im ,durchschnitt nur ein ,drittel der nach der ,bleimethode bestimmten ,zahlen4 ,versuchen wir unsere berlegungen zusammenzufassen1 so knnen wir auf alle ,flle sagen3 ,die ,ergebnisse der radioaktiven ,methode der ,altersbestimmung machen durchaus den ,eindruck groer ,zuverlssigkeit4 ,sie fgen sich zwanglos dem ,rahmen ein1 den die ,geologie aufgestellt hat4 ,die absoluten ,alterszahlen stehen mit der relativen ,altersbestimmung nirgends in ,widerspruch4 ,das gleichbleibende ,verhltnis von ,uran und ,blei bei ,mineralien desselben ,vorkommens zeigt deutlich1 da ihm ein bestimmtes ,gesetz zugrunde liegt4 ,so erfllt tatschlich die neue ,methode alle ,anforderungen1 die an ihre ,ergebnisse gestellt werden mssen4 ,die ,grenzen ihrer ,anwendungsmglichkeit sollen allerdings auch nicht verschwiegen werden4 ,leider sind die ,mineralien1 die sie braucht1 recht selten und nur in vollstndig unverwittertem ,zustand verwendbar4 ,mit der radioaktiven ,methode kann nur das ,alter von ,uranmineralien1 und damit der ,zeitpunkt des ,ausbruchs und der ,erstarrung ihres ,muttergesteins bestimmt werden4 ,nun ist es oftmals unmglich1 das relative ,alter eines solchen ,gesteins genau festzulegen2 es kann von ihm 7wie bei #b7 unter ,umstnden nur ausgesagt werden1 da es jnger als ,kambrium1 aber lter als ,tertir sein msse1 und das sind sehr weit gezogene ,grenzen4 ,in einem solchen ,fall ist leider auch die schnste ,altersbestimmung fr die ,festlegung eines ,punktes in der ,erdgeschichte verloren4 ,wenn die ,wissenschaft in ,anwendung der neuen ,methode spter einmal vollstndige ,sicherheit erlangt hat1 so besitzt sie allerdings damit die ,mglichkeit1 mit ,hilfe des absoluten ,alters eines ,gesteins auch die ,formation zu bestimmen1 der es angehren mu4 ,bedauerlich ist es1 da bis jetzt noch keine ganz zuverlssige ,altersbestimmung fr ein jngeres ,gestein1 etwa aus der ,jura- oder ,tertirzeit1 vorliegt4 ,es fehlen eben bis jetzt aus ,gesteinen dieser ,formationen die zur ,untersuchung verwendbaren ,uranmineralien4 ,leicht und bequem zu handhaben ist die ,methode nicht4 ,die chemische ,analyse wre zwar an sich nicht besonders schwierig2 sie fordert aber1 um zuverlssig zu sein1 jedesmal noch eine besondere ,atomgewichtsbestimmung des ,bleis1 die in der notwendigen ,genauigkeit nur von ganz wenigen ,spezialforschern ausgefhrt werden kann4 ,alles in allem knnen wir aber sagen1 da die neue ,methode der ,altersbestimmung einen ungeheuren ,fortschritt bedeutet3 das rohe ,schtzen und ,extrapolieren haben wir verlassen2 wir sind mit ihr in den ,bezirk exakter physikalisch-chemischer ,forschung eingetreten4 ,ihre wissenschaftliche ,grundlage1 die ,zerfallstheorie der radioaktiven ,elemente1 darf schon heute als gesicherter ,bestand der ,wissenschaft gelten1 obwohl sich die einzelnen ,angaben ber ,zerfallszeiten bei zuknftigen genaueren ,bestimmungen noch etwas ndern knnen4 ,zwei grundlegende ,voraussetzungen sind allerdings noch in den ,berechnungen enthalten3 ,wir mssen einmal annehmen1 da das ,uranmetall rein und ohne seine ,folgeprodukte bei der ,bildung des ,minerals in dieses eingetreten sei4 ,das ist eine ,annahme1 die von der ,mineralogie beraus wahrscheinlich gemacht wird4 ,das zweite mu in seiner ,art bei jedem geologischen ,zeitmesser zugrunde gelegt werden4 ,wir mssen voraussetzen1 da die ,uranuhr81 wie wir sie kurz heien wollen1 im ganzen ,verlauf der geologischen ,vorzeit gleich rasch gegangen sei wie heute4 ,wir werden auf diese ,frage nochmals zurckkommen4 ,mit diesen ,altersbestimmungen nach radioaktiver ,methode ist ein ,wunsch in ,erfllung gegangen1 den wir zum ,schlu des zweiten ,kapitels ausgesprochen haben3 ,wir haben durch physikalisch-chemische ,messung die sichere zeitliche ,festlegung mehrerer ,punkte in frher geologischer ,vergangenheit erreicht4 ,damit ergeben sich ohne weiteres auch brauchbare ,werte fr die dazwischenliegende ,zeit4 ,vom ,extrapolieren knnen wir1 wie der ,mathematiker sagen wrde1 zum ,interpolieren bergehen2 wir bestimmen den ,verlauf der ,zeitkurve zwischen zwei festen1 weit auseinanderliegenden ,punkten4 ,es ist ja ntig1 durch eine grere ,zahl von ,altersbestimmungen die ,sicherheit der ,ergebnisse noch zu verstrken2 aber es kann gesagt werden1 da auch schon die heute vorliegenden ,zahlen infolge ihrer ,widerspruchslosigkeit einen sehr hohen ,grad von ,wahrscheinlichkeit beanspruchen drfen4 ,das ist alles1 was berhaupt erwartet werden kann1 sind wir doch ,eintagsfliegen1 denen jedes unmittelbare ,herantreten an die ,messung geologischer ,zeitrume immer versagt bleiben wird4 ,stellen wir die zuverlssigsten ,zahlen heraus1 so sind es die fr das ,alter des ,karbons mit #cbj ,millionen ,jahren 7vielleicht etwas zu hoch71 des ,untersilurs mit #djj ,millionen ,jahren1 des ,mittel-,prkambriums mit #ajjj und #acjj ,millionen ,jahren4 ,es gilt nun1 in diesen ,rahmen die brigen ,ereignisse der ,erdgeschichte schtzungsweise einzufgen1 wie der ,kartograph nach der genauen ,festlegung seiner trigonometrischen ,punkte das brige in seine ,karte einzeichnet4 ,einer der wichtigsten ,punkte ist der ,beginn des ,kambriums4 ,nach den obigen ,zeitbestimmungen knnen wir als wahrscheinliche ,zahl etwa #ejj ,millionen ,jahre fr ihn einsetzen 7,barrell nimmt #fjj ,millionen ,jahre an74 ,auf diesen ,zeitraum verteilen sich die zehn ,formationen des ,geologen1 deren jede etwa #dj-hj ,millionen ,jahre zu ihrer ,bildung beansprucht haben mag4 ,fr das ,tertir wird ein ,wert in der ,nhe der unteren ,grenze anzusetzen sein1 ein ,ergebnis1 das unsere frhere ,schtzung aufs schnste besttigt4 ,fr das ,prkambrium1 das noch weit ber das ,kambrium zurckfhrt1 mu auf alle ,flle ein ,zeitraum angenommen werden1 der die ,dauer aller spteren ,epochen um das ,mehrfache bersteigt4 ,alle ,gesteine dieser ,periode sind in ihren ,mchtigkeiten verndert1 in der strksten ,weise umgebildet und zum grten ,teil zu kristallinen ,schiefern geworden1 deren ,ursprung man kaum mehr zu erkennen vermag4 ,die ,zeitdauer ihrer ,bildung mu noch weit das ,ma bersteigen1 das schon ihre ungeheure ,schichtmchtigkeit erwarten lt4 ,tatschlich ergibt ja die radioaktive ,methode fr das ,prkambrium einen ,zeitraum von weit ber einer ,milliarde ,jahre1 wenn die ,zeit vom ,mittelprkambrium bis zum ,beginn des ,kambriums allein schon #hjj ,millionen ,jahre betrgt4 ,da ganz ungeheure ,zeitrume dem ,prkambrium zugrunde liegen mssen1 ergeben vor allem auch entwicklungsgeschichtliche berlegungen4 ,weist doch die ,tierwelt des ,kambriums ,vertreter von auerordentlich hoher ,entwicklung auf2 vom ,anfang des ,lebens berhaupt bis zu dieser ,entwicklungshhe mu der ,weg vielmal weiter gewesen sein als vom ,beginn des ,kambriums bis zur ,jetztzeit4 ,war er dreimal1 war er zehnmal1 oder gar hundertmal so weit8 ,niemand vermag es zu sagen4 ,alle ,anhaltspunkte fehlen uns2 die ,anfnge des ,lebens sind vielleicht in uralten ,schichten des ,prkambriums begraben1 aber ihre ,spuren sind bereits vollstndig verwischt und es ist so gut wie aussichtslos1 ber sie jemals etwas ,bestimmtes zu erfahren4 ,noch viel unsicherer werden unsere ,vermutungen1 wenn wir ,jahreszahlen fr noch weiter zurckliegende ,entwicklungszustnde unserer alten ,erde finden wollen4 ,wir haben bereits die ,altersbestimmung des ,ozeans aus seinem ,salzgehalt abgelehnt2 dasselbe wird mit gewissen physikalischen ,methoden der ,fall sein mssen4 ,eine groe ,rolle hat bis vor kurzer ,zeit der ,versuch des englischen ,physikers ,thomson 7,lord ,kelvin7 gespielt1 aus der ,abkhlung der ,erde ihr ,alter zu berechnen 7#ahig74 ,von den physikalischen ,gesetzen der ,wrmestrahlung ausgehend1 kam er auf das ,ergebnis1 da eine ,kugel von der ,gre und ,beschaffenheit der ,erde zur ,abkhlung von einem feuerflssigen ,zustand bis zur heutigen ,oberflchentemperatur etwa #dj ,millionen ,jahre ntig habe4 ,diese ,zahl hatte von vornherein sehr wenig innere ,wahrscheinlichkeit4 ,es lt sich berzeugend nachweisen1 da im ,kambrium keine wesentlich hhere ,temperatur bestanden haben kann als heute4 ,in dem groen ,vorgang der ,abkhlung knnte daher der ,zeitspanne vom ,kambrium bis zur ,jetztzeit nur ein ganz geringer ,prozentsatz der #dj ,millionen ,jahre zufallen1 und daraus wrden sich so geringe ,zahlen fr die ,bildungszeiten der einzelnen geologischen ,formationen ergeben1 da kein ,geologe ihre ,richtigkeit zugeben knnte4 ,nun hat sich aber weiterhin im ,zusammenhang mit der radioaktiven ,forschung eine ,tatsache ergeben1 die allein fr sich gengt1 die ,berechnung ,thomsons ungltig zu machen4 ,thomson kannte nmlich die ,tatsachen des radioaktiven ,zerfalls noch nicht und konnte daher in seine ,wrmerechnung einen beraus wichtigen ,aktivposten nicht einstellen3 den ,zuwachs an ,wrme1 den die ,erde durch den ,zerfall radioaktiver ,substanzen andauernd erfhrt4 ,es ist versucht worden1 die ,menge der radioaktiven ,stoffe in den uns zugnglichen ,teilen der ,erdrinde zu bestimmen2 dabei ergaben sich so erhebliche ,mengen1 da ihre ,wrmeerzeugung beim ,zerfall vollstndig gengt1 um den ,verlust aufzuheben1 den die ,erde durch ,wrmeausstrahlung erleidet4 ,ja es ist sogar fr die ,wissenschaft zum ,problem geworden1 wie es mglich sei1 da die ,erde nicht dauernd heier werde6 ,es mssen besondere ,annahmen ber die ,verteilung der radioaktiven ,stoffe in grerer ,tiefe gemacht werden1 um die ziemlich gleichbleibende ,wrme der ,erdrinde verstndlich zu machen4 ,wir sehen1 dieser eine ,umstand gengt vollstndig1 um die ,berechnung ,thomsons unbrauchbar zu machen4 ,wir tun am besten1 mit unsern ,versuchen absoluter ,altersbestimmungen nicht weiter zurckzugehen als bis zu einem ,zeitpunkt1 den wir noch mit erprobten ,methoden erfassen knnen4 ,die ,wissenschaft vermag im heutigen ,augenblick noch nicht das ,alter der ,erde8 schlechthin zu bestimmen4 ,wir wollen bescheidener sein und uns an der ,berechnung von ,zahlen fr das ,alter des ,kambriums oder des ,prkambriums gengen lassen4 ,v4 ,schlubetrachtung und ,ausblick ,drei groe ,gruppen von ,methoden haben uns zu unsern ,ergebnissen gefhrt2 es ist zum ,schlu ntig1 die eingeschlagenen ,wege nochmals im ,zusammenhang zu berblicken4 ,die erste ,methode versuchte1 die auf der ,erde gebildeten ,sedimentgesteine als die ,leistung immerfort arbeitender geologischer ,krfte zu erklren und daraus die ,zeitdauer ihrer ,bildung zu berechnen4 ,das wahrscheinlichste ,ergebnis waren etwa #cjj ,millionen ,jahre2 diese ,zeit wre zur ,bildung aller1 auch der prkambrischen ,sedimente ntig gewesen4 ,nach dem ,verhltnis der bekannten ,sedimentmchtigkeiten wrde hiervon mehr als die ,hlfte1 mindestens #bjj ,millionen ,jahre1 auf die ,zeit vom ,kambrium bis zur ,jetztzeit entfallen4 ,dazu mu aber gesagt werden1 da auf diese ,weise die ,zeit des ,prkambriums sicher bedeutend unterschtzt wird4 ,die zweite ,methode geht von schnen und zuverlssigen ,zeitmessungen geologischer ,vorgnge der ,nacheiszeit aus und fhrt unter ,verwendung von ,verhltniszahlen durch khne ,extrapolation auf den weiten ,rahmen von #dj-afjj ,millionen ,jahren fr das ,alter des ,kambriums1 wobei sich als wahrscheinlichste ,werte #bjj-fjj ,millionen ,jahre ergeben4 ,die radioaktive ,methode gibt schlielich die ,mglichkeit1 ganz bestimmte ,alterszahlen zu berechnen1 die fr das ,karbon rund #cjj ,millionen ,jahre1 fr das ,kambrium etwa #ejj ,millionen ,jahre1 fr frhe ,zeitpunkte des ,prkambriums mindestens #aejj ,millionen ,jahre betragen4 ,wie lassen sich nun all diese ,ergebnisse vereinigen8 ,zunchst ist zu sagen1 da sich die ,ergebnisse des ersten und zweiten ,wegs durchaus nicht widersprechen4 ,die nach der ersten ,methode berechneten ,alterszahlen fallen in den ,rahmen der zweiten1 und auch die mittleren ,werte kommen einander recht nahe4 ,ebenso fhren die ,altersbestimmungen von ,uranmineralien zu ,zahlen1 die sich ohne weiteres in den ,rahmen der zweiten ,methode einfgen4 ,dagegen besteht tatschlich ein ,widerspruch zwischen den ,ergebnissen des ersten und dritten ,wegs1 die beide bestimmte ,zahlen nennen1 der erste fr das ,alter des ,kambriums #bjj ,millionen ,jahre1 des ,prkambriums ungefhr #cjj ,millionen ,jahre1 der zweite #ejj und #aejj ,millionen ,jahre4 ,wie ist dieser ,widerspruch zu lsen8 ,beide ,methoden haben die ,voraussetzung1 da ihre geologische ,uhr in der ganzen ,vergangenheit gleich schnellen ,gang gehabt habe wie in der ,gegenwart4 ,nun ist es denkbar1 da die ,sedimentationsuhr1 wie wir sie kurz heien wollen1 in der ,vergangenheit langsamer gegangen wre als in der ,gegenwart4 ,dann htte uns die ,uhr mit ihrem gegenwrtigen raschen ,lauf fr die ,vergangenheit zu kleine ,zeitwerte angegeben2 wir mten also die hheren ,jahreszahlen der ,uranuhr als die richtigen annehmen4 ,es wre aber auch denkbar1 da die ,uranuhr heute langsamer ginge als in geologischer ,vorzeit4 ,dann htte sie uns zu groe ,zeitrume vorgetuscht und die ,sedimentationsuhr htte recht4#aa #aa ,den dritten ,fall1 da beide ,uhren falsch gehen knnten1 wollen wir auer ,betracht lassen4 ,die ,frage nach der ,gre der ,zeitrume kommt also auf eine ,untersuchung ber die ,zuverlssigkeit unserer geologischen ,zeitmesser hinaus1 und da hier der ,uranuhr greres ,vertrauen entgegengebracht werden kann wie der ,sedimentationsuhr1 das kann kaum einem ,zweifel unterliegen4 ,die ,uranuhr beruht auf einem einheitlichen physikalisch-chemischen ,vorgang1 der im ,aufbau der ,atome begrndet ist und dessen ,ablauf mit keinem uns zugnglichen ,mittel auch nur im geringsten verndert werden kann4 ,es wurde schon angefhrt1 da ,drucke von #bejjj ,atmosphren zusammen mit ,temperaturunterschieden von mehreren tausend ,graden den ,zerfall der ,atome nicht beeinflussen konnten4 ,die ,annahme1 da der ,zerfall frher schneller vor sich gegangen sei1 kann in keiner ,weise begrndet oder auch nur wahrscheinlich gemacht werden2 sie wrde bedeuten1 da ,naturgesetze nicht unvernderlich wren1 sondern sich im ,verlauf geologischer ,zeitrume ndern knnten4 ,dagegen hngt die ,sedimentationsgeschwindigkeit der ,jetztzeit von einer ,unzahl von ,faktoren ab1 die ohne ,zweifel im ,lauf der ,erdgeschichte nicht immer dieselben gewesen sind4 ,um eine bereinstimmung mit der ,uranuhr zu erzielen1 mten wir annehmen1 da die ,sedimentationsuhr heute mindestens #bmal1 vielleicht sogar #d-emal schneller ginge wie im ,durchschnitt der geologischen ,vergangenheit4 ,tatschlich vertreten nun besonders eine ,reihe englischer und amerikanischer ,geologen 7,holmes1 ,chamberlin1 ,barrell7 diese ,ansicht sehr lebhaft4 ,sie behaupten1 da das ,ma der ,abtragung und damit auch der ,sedimentation heute ein berdurchschnittlich groes sei4 ,unsere ,flsse haben an den immer noch hochragenden ,resten der im ,tertir aufgetrmten ,kettengebirge und an den lockeren und leicht zerstrbaren ,bildungen der jngstvergangenen ,eiszeit leichtes ,spiel fr ihre ,zerstrungsarbeit2 sie tragen daher wesentlich mehr ins ,meer hinaus als in frheren ,erdperioden1 in denen die ,gebirge der ,erde bis fast zu ihren ,grundmauern abgeschliffen waren4 ,lebhafte ,schollenbewegungen1 die ,hebungen und ,senkungen von ,lndern zur ,folge haben1 halten heute die ,arbeit der ,flsse in ,atem4 ,der ,vulkanismus ist gegenwrtig recht lebhaft und liefert in seinen ,aushauchungen ,gase1 die die ,verwitterung beschleunigen4 ,so hat die ,ansicht jener ,geologen1 die ,sedimentationsuhr gehe heute wesentlich rascher als in der ,vorzeit1 sehr gewichtige ,grnde fr sich2 ihre ,annahme htte zur ,folge1 da wir die durch die ,uranmethode gewonnenen ,zahlen als die richtigen ansehen mten4 ,damit sind wir am ,ende unserer ,untersuchungen ber absolute geologische ,altersbestimmung angelangt4 ,von hchstem wissenschaftlichem ,reiz ist es gewesen1 all den verschlungenen ,wegen nachzugehen1 auf denen die ,forschung eines der packendsten und interessantesten ,probleme der ,erdgeschichte zu lsen versuchte4 ,wir knnen zwar noch nicht sagen1 da die ,frage heute schon restlos gelst sei1 aber wir haben den lebhaften ,eindruck gewonnen3 sehr weit sind wir von der endgltigen ,lsung des ,problems nicht mehr entfernt1 wahrscheinlich haben wir sie sogar in den ,altersbestimmungen nach radioaktiver ,methode heute schon in der ,hand4 ,wo die ,jahreszahlen der ,geschichte beim ,rckwrtsschreiten in die ,vergangenheit abbrechen1 da wrden die ,jahreszahlen der ,geologie sich anschlieen und bis in die fernste ,vergangenheit zurckfhren4 ,mit diesen exakten ,altersbestimmungen hat die ,geologie ein ,problem gelst1 das sie seit ihren ersten ,anfngen beschftigte3 ,die ,bezwingung der geologischen ,zeitrume durch ,ma und ,zahl4 ,schon vor achtzig ,jahren hat die ,astronomie ein hnliches ,ziel erreicht4 ,die ,geologie weist den ,menschen zurck in unvorstellbar groe ,zeitrume der ,vergangenheit1 die ,astronomie fhrt ihn von unserem ,planeten und dem engen ,bezirk unseres ,sonnensystems hinaus in die endlosen ,fernen des ,weltalls4 ,wohl kannte man schon lange mit befriedigender ,genauigkeit die ,entfernung aller ,glieder des ,sonnensystems1 vollstndig unbekannt waren aber die ,entfernungen der ,fixsterne1 bis es im ,jahr #ahcg dem berhmten ,knigsberger ,astronomen ,bessel gelang1 die ,entfernung des kleinen ,sterns #fa im ,schwan zu messen2 er erhielt fr sie #hj ,billionen km4 ,im nchsten ,jahr wurde am sdlichen ,sternhimmel die ,entfernung unseres nchsten ,nachbars im ,fixsternsystem1 des ,sterns im ,zentauren zu #da ,billionen km oder #d ,lichtjahren bestimmt1 d4 h4 der ,stern ist so weit entfernt1 da sein ,licht bei einer ,sekundengeschwindigkeit von #cjjjjj km #d ,jahre braucht1 um auf unsere ,erde zu gelangen4 ,damit war zum erstenmal die ,entfernung eines ,punktes auerhalb des ,sonnensystems gemessen4 ,an die ,stelle des verschwommenen ,begriffs unmebar weit8 war die genaue ,zahl getreten4 ,mit den ersten sicheren ,messungen1 denen bald noch weitere folgten1 konnten sich klare ,begriffe von der ,entfernung und ,gre all der ,sonnen im ,weltall bilden und damit auch eine ,vorstellung vom ,bau des ,ganzen4 ,so bedeutet das ,jahr #ahcg fr die ,astronomie einen ,markstein ersten ,rangs4 ,heute ist die ,geologie mit den ,altersbestimmungen auf radioaktiver ,grundlage an demselben ,punkt angelangt1 wie damals die ,astronomie mit der ersten ,messung einer ,fixsternentfernung4 ,an die ,stelle unsicherer ,zeitschtzungen treten ganz bestimmte1 durch eine exakte physikalisch-chemische ,methode gewonnene ,zahlen2 die erste sichere ,zeitmessung ist erreicht4 ,hoffen wir1 da die neue ,errungenschaft der ,geologie ebenso reiche ,frchte bringen mge wie die ,tat ,bessels der ,astronomie6 ,wie die ,entfernungsgren im ,weltall unvorstellbar gro sind1 so sind es auch die ,zahlen1 die wir fr die ,zeitdauer geologischer ,perioden erhalten haben4 ,nicht einmal ein ,jahrhundert vermag der ,mensch mit seiner persnlichen ,erinnerung zu umspannen1 ein ,jahrtausend ist ihm unfabar lang1 und bei der ,jahrmillion schwindet auch der letzte ,rest einer ,vorstellung4 ,es fngt die ,gedankenlosigkeit an1 die mit solchen ,maen nur spielt1 ohne irgend einen ,sinn damit zu verbinden4 ,wir mssen daher versuchen1 diese ,zeitrume durch ,bilder zu veranschaulichen1 die der menschlichen ,vorstellungskraft noch zugnglich sind4 ,die ,erdgeschichte seit ,beginn des ,kambriums werde durch eine gerade ,linie von ,berlin nach ,stuttgart dargestellt4 ,das sind #ejj ,kilometer2 sie sollen den #ejj ,millionen ,jahren entsprechen1 die seit ,beginn des ,kambriums verflossen sind4 ,dann bedeutet ein ,kilometer eine ,jahrmillion1 die letzten #ejj-ajjj m wren die ,eiszeit1 die #fjjj ,jahre der ,geschichte wrden auf #f m -- eine ,zimmerlnge -- zusammenschrumpfen und ein ,menschenleben von #gj ,jahren auf #g cm4 ,lieen wir eine ,schnecke in einem normalen ,schneckentempo von #c1a mm in der ,sekunde die ,strecke entlang kriechen1 so wrde sie dazu genau #e ,jahre brauchen1 die ,strecke des ,tertirs wrde sie in etwa #d ,monaten zurcklegen1 die ,eiszeit in #b-c ,tagen1 die letzten #h mm -- die ,strecke vom ,beginn des ,weltkriegs bis zur ,gegenwart -- knnte sie aber in #b ,sekunden erledigen6 ,wo aber auf der anderen ,seite der ,beginn des ,lebens liegt1 von dem die ,linie herkommt1 vermgen wir nicht zu sagen4 ,mindestens noch weitere #ajjj km zurck1 vielleicht sogar weit drben in ,asien6 ,an diesem ,bild wird uns mit einem ,schlage klar1 wie klein und winzig im ,verhltnis zur ,erdgeschichte die ,zeitrume sind1 die der ,mensch zu berblicken vermag4 ,wie geringfgig erscheint uns auf einmal die ganze ,menschheitsgeschichte1 die der ,mensch voll berhebung die ,weltgeschichte8 zu nennen pflegt1 und was bedeutet vollends ein ,menschenleben im ,strome des ,weltgeschehens6 ,ein kleiner ,ring begrenzt unser ,leben ,und viele ,geschlechter reihen sich dauernd ,an ihres ,daseins unendliche ,kette48 ,nun verstehen wir auch1 warum die ,erdentwicklung dem menschlichen ,auge stillzustehen scheint4 ,wir sind so kurzlebig1 da wir selbst im ,laufe eines ganzen ,menschenlebens die ,vernderungen nicht gewahr werden1 die mit der ,erde und ihren ,lebewesen vor sich gehen4 ,berg und ,tal1 ,festland und ,meer1 der anatomische ,bau von ,tieren und ,pflanzen1 sie scheinen uns starr und unvernderlich1 nicht in lebendiger ,umwandlung begriffen4 ,es ist1 wie wenn unser ,auge bei der ,vorfhrung eines ,films nur ein einziges ,bildchen von all den ,tausenden sehen wrde1 die durch ihr ,nacheinander das ,leben auf der ,leinwand erzeugen4 ,setzen wir ein ,menschenleben von #gj ,jahren dem ,anschauen eines ,einzelbildchens gleich1 von denen in der ,sekunde #bj auf der ,leinwand vorbeihuschen1 so wre die ganze ,erdgeschichte seit dem ,kambrium ein ,riesenfilm von #abi km ,lnge1 der #ajj ,stunden zur ununterbrochenen ,vorfhrung brauchen wrde6 ,whrend so die ,erde in ihrer ,entwicklung stillzustehen scheint1 tritt eine andere ,erscheinung hierzu in den denkbar schrfsten ,gegensatz3 ,die ,entwicklung der menschlichen ,kultur4 ,hunderttausende von ,jahren verweilte der ,mensch der ,steinzeit auf derselben ,kulturstufe2 in den letzten ,jahrhunderten und vollends in den letzten ,jahrzehnten hat sich aber ein ,tempo der ,kulturentwicklung herausgebildet1 das geradezu bengstigend ist4 #de cm vor dem ,ende jener ,strecke von ,berlin nach ,stuttgart erfand ,gutenberg seine schwarze ,kunst1 die zwanzig letzten ,zentimeter brachten die ,entwicklung der ,wissenschaft von ,newton bis ,einstein1 der ,musik von ,bach bis ,richard ,strau1 die letzten drei die ,funkentelegraphie1 das ,flugzeug1 die ,entdeckungen der ,radioaktivitt und der ,geheimnisse des ,atombaus4 ,geistesstrmungen und ,kunstrichtungen zhlen ihre ,lebensdauer nicht mehr nach ,jahrhunderten1 sondern hchstens nach ,jahren4 ,wenn wir all das an der ,erd- und ,menschheitsentwicklung messen1 so kommt uns das geradezu ,explosionsartige moderner ,kulturentwicklung erst vollstndig zum ,bewutsein4 ,und dabei gibt es ,leute1 denen es immer noch zu langsam geht6 ,wie ist es berhaupt denkbar1 da die ,menschheit in ihren frhen ,perioden ,jahrzehntausende oder gar ,jahrhunderttausende auf derselben ,kulturstufe blieb1 whrend heute ihre ,entwicklung im ,guten und im ,bsen in diesem ,wahnsinnstempo fortschreitet8 ,wir knnen versuchen1 eine ,reihe von ,tatsachen zur ,erklrung beizubringen3 ,das erste ist der ,zusammenschlu der ,menschheit zu immer greren ,verbnden1 die ,erfindung der ,schrift und spterhin des ,buchdrucks4 ,was frher an ,fortschritten erreicht wurde1 mute durch mndliche berlieferung innerhalb der kleinen ,horde weitergegeben werden4 ,wie unendlich viel ging dabei verloren und mute immer wieder von neuem entdeckt werden6 ,heute stellen unsere ,bcher ein ins ,ungeheuerliche gewachsenes menschliches ,gedchtnis dar1 das alles aufzubewahren vermag1 was jemals ,menschen gedacht und empfunden haben1 und bei dem nicht so leicht etwas ,wichtiges in ,vergessenheit geraten kann4 ,dabei wird mit den ,mitteln des modernen ,verkehrs ein neuer ,gedanke1 eine neue ,entdeckung in krzester ,zeit ,allgemeingut der ganzen zivilisierten ,menschheit4 ,vor dem unseligen ,weltkrieg bildeten die ,forscher aller ,lnder eine einzige groe ,arbeitsgemeinschaft1 die mit fortwhrend sich verbessernden ,methoden jedes neu auftauchende ,problem anzugreifen vermochte und fr jede ,frage fieberhaft arbeitende ,spezialgehirne sich heranbildete4 ,so kann man versuchen1 das ,tempo der ,entwicklung mit der ,zauberformel zunehmender ,organisation zu erklren1 welche die ,leistungen nicht nur multipliziert1 sondern potenziert4 ,ob damit alles gesagt ist und die ,fortschritte menschlichen ,geisteslebens in ihrer ,tiefe erfat sind8 ,wir wissen es nicht4 ,klein1 lcherlich klein lt die ,wissenschaft den ,menschen erscheinen und gro1 rtselhaft gro ist doch wieder derselbe ,mensch1 der seine ,stellung in ,raum und ,zeit denkend erfat und mit seinem ,geist ,sternweiten und ,jahrmillionen zu umspannen vermag4 ,und so steht auch hier die ,wissenschaft nach dem ,flug durch die endlosen ,zeitrume der ,vergangenheit am ,ende wieder vor ihrem letzten und tiefsten ,geheimnis1 dem ,rtsel des ,menschen4 ,verzeichnis der wichtigsten ,werke ,kayser1 ,lehrbuch der ,geologie 7in zwei ,teilen71 #f4 ,auflage4 ,lindemann1 ,die ,erde4 ,ratzel1 ,raum und ,zeit in ,geographie und ,geologie 7,natur- und kulturphilosophische ,bibliothek1 ,band #e71 ,leipzig #aijg4 ,holmes1 ,the ,age of the ,earth1 ,harpers ,library ,london und ,neuyork #aiac4 ,penck und ,brckner1 ,die ,alpen im ,eiszeitalter1 #c ,bnde1 ,leipzig #aija-aiji4 de ,geer1 ,geochronologie der letzten #abjjj ,jahre 7,geologische ,rundschau1 #c4 ,band1 #aiab74 ,lawson1 ber absolute ,zeitmessung in der ,geologie auf ,grund der radioaktiven ,erscheinungen4 7,naturwissenschaften #e4 ,jahrg41 #aiag47 ,meyer und ,schweidler1 ,radioaktivitt1 ,leipzig #aiaf4 ,fajans1 ,radioaktivitt1 #c4 ,auflage #aiba 7,sammlung ,vieweg74 ,sachregister ,alb1 ,schwbische #ah ,alter des ,menschen #ci ,alter des ,ozeans #ae ,ancylussee #cb ,atomtheorie #ef ,baltische ,endmornenrcken #cc ,bndertone #bg ,barrell #fi1 #gc ,becquerel #dh ,bessel #gd ,bleimethode #fb1 #fd ,boltwood #fj ,brienzer ,see #ce ,bhlvorsto #bb1 #cc ,chamberlin #gc ,clarke #ae ,croll #bd ,curie #dh ,dane #de ,elemente1 isotope #eg ,endmornen1 fennoskandische #ca ,eoanthropus ,dawsoni #dj ,eolithen #dj ,extrapolation #ci ,exzentrizitt #bd ,finniglaziale ,epoche #ca ,geer1 de #bg-cb ,gilbert #cg ,gotiglaziale ,epoche #ca ,grabau #ci ,hckel #df ,halbwertszeit #eb ,heim #cd ,helium #ea ,heliummethode #fb1 #fc1 #fg ,hildebrandt #bf ,holmes #fj1 #fd1 #gc ,homo ,heidelbergensis #dj ,jahresringe #aj1 #bh ,interpolieren #fi ,joly #ae ,irawadi #ad ,keilhack #cc ,kepler #bd ,lawson #fd ,litorinazeit #cb ,lyell #dc1 #de ,matthew #dc ,mauer b4 ,heidelberg #dj ,mellard ,reade #ae ,muota #ce ,murray #ae ,neandertalrasse #da ,neckar #ab ,niagaraflle #cf ,nesch #ce ,olbricht #cc1 #ci ,penck #bb1 #dc ,pendeluhren #aj1 #bf ,pilgrim #bf ,po #ad ,przessionsbewegung #bd ,radium #dh ,ragunda #cb ,reu #ad1 #ce ,rntgen #dg ,rutherford #ej ,salz1 zyklisches #af ,sanduhren #bj ,scharnhausen #ac ,schelfregion #ag ,schrmann #ab ,schweizersbild #ce ,soddy #ej ,sollas #ag ,spencer #cg ,steck #ce ,strutt #fj ,taylor #cg ,tertir #dc ,thomson #gj ,thorium #ee1 #fb ,thuner ,see #ce ,uranblei #ef ,uranreihe #ed ,uranuhr #ei1 #fa1 #gb1 #gc ,vierwaldsttter ,see #cd ,walcott #de ,wasseruhren #i1 #bj1 #fa ,werth #cc1 #ci ,wintermornen #cj ,zerfall #ej ,folgende seit ,bestehen des ,kosmos erschienene ,buchbeilagen erhalten ,mitglieder1 solange vorrtig zu ,ausnahmepreisen3 #a4 ,gruppe #aijd-aijg4 ,broschiert ,m #ajej4--1 gebunden ,m #affj4-- #aijd ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltuntergang4 -- ,zell1 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,dopp4-,bd47 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltschpfung4 #aije ,blsche1 ,stammbaum der ,tiere4 -- ,franc1 ,sinnesleben der ,pflanzen4 -- ,zell1 ,tierfabeln4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,sonne und ,sterne4 #aijf ,franc1 ,liebesleben der ,pflanzen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,rtsel der ,erdpole4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch die ,tierwelt4 -- ,blsche1 ,w41 ,im ,steinkohlenwald4 -- ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 #aijg ,franc1 ,streifzge im ,wassertropfen4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen und ,meteore4 -- ,teichmann1 ,fortpflanzung und ,zeugung4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 #b4 ,gruppe #aijh-aiaa4 ,broschiert ,m #ajej4--1 gebunden ,m #affj4-- #aijh ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 -- ,saj1 ,krieg und ,frieden im ,ameisenstaat4 -- ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 #aiji ,franc1 ,bilder aus dem ,leben des ,waldes4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,der ,mond4 -- ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 -- ,floericke1 ,kriechtiere und ,lurche ,deutschlands4 -- ,blsche1 ,w41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit4 #aiaj ,koelsch1 ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift4 -- ,dekker1 ,fhlen und ,hren4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,welt der ,planeten4 -- ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen4 #aiaa ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 -- ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 -- ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 -- ,floericke1 ,vgel fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kulturelemente der ,menschheit4 #c4 ,gruppe #aiab-aiaf4 ,broschiert ,m #acaj4--1 gebunden ,m #bjge4-- #aiab ,gibson-,gnther1 ,was ist ,elektrizitt8 -- ,dannemann1 ,wie unser ,weltbild entstand4 -- ,floericke1 ,fremde ,kriechtiere und ,lurche4 -- ,weule1 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge4 -- ,koelsch1 ,wrger im ,pflanzenreich4 #aiac ,blsche1 ,festlnder und ,meere4 -- ,floericke1 ,einheimische ,fische4 -- ,koelsch1 ,der blhende ,see4 -- ,zart1 ,bausteine des ,weltalls4 -- ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 #aiad ,blsche1 ,wilh41 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 -- ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,meeresfische4 -- ,lipschtz1 ,dr4 ,a41 ,warum wir sterben4 -- ,kahn1 ,dr4 ,fritz1 ,die ,milchstrae4 -- ,nagel1 ,dr4 ,osk41 ,romantik der ,chemie4 #aiae ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch der ,zukunft4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,gepanzerte ,ritter4 -- ,weule1 ,prof4 ,dr4 ,k41 ,vom ,kerbstock zum ,alphabet4 -- ,mller1 ,a4 ,l41 ,gedchtnis und seine ,pflege4 -- ,besser1 ,h41 ,raubwild und ,dickhuter4 #aiaf ,blsche1 ,stammbaum der ,insekten4 -- ,fabre1 ,blick ins ,kferleben4 -- ,sieberg1 ,wetterbchlein4 -- ,zell1 ,pferd als ,steppentier4 -- ,blsche1 ,sieg des ,lebens4 #d4 ,gruppe #aiag-aiba4 ,broschiert ,m #ajej4--1 gebunden ,m #affj4-- #aiag ,besser1 ,natur- und ,jagdstudien in ,deutsch-,ostafrika4 -- ,floericke1 ,dr41 ,plagegeister4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,speise und ,trank4 -- ,blsche1 ,schutz- und ,trutzbndnisse in der ,natur4 #aiah ,floericke1 ,forscherfahrt in ,feindesland4 -- ,fischer-,defoy1 ,schlafen und ,trumen4 -- ,kurth1 ,zwischen ,keller und ,dach4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,von ,reiz- und ,rauschmitteln4 #aiai ,blsche1 ,eiszeit und ,klimawechsel4 -- ,zell1 ,neue ,tierbeobachtungen4 -- ,floericke1 ,spinnen und ,spinnenleben4 -- ,kahn1 ,die ,zelle4 #aibj ,fischer-,defoy1 ,lebensgefahr in ,haus und ,hof4 -- ,franc1 ,die ,pflanze als ,erfinder4 -- ,floericke1 ,schnecken und ,muscheln4 -- ,lmmel1 ,wege zur ,relativittstheorie4 #aiba ,weule1 ,naturbeherrschung ,i4 -- ,floericke1 ,gewrm4 -- ,gnther1 ,radiotechnik4 -- ,sanders1 ,hypnose und ,suggestion4 ,alle #d ,gruppen auf einmal bezogen3 brosch4 ,m #djbe4--1 geb4 ,m #ffjj4-- ,einzeln bezogen jeder ,band brosch4 ,m #fc4--1 geb4 ,m #ajj4--1 7fr ,nichtmitgl4 je ,m #gf4-- bzw4 #aae4--7 ,die ,jahrgnge #aijd-aiaf 7je #e ,bnde7 kosten fr ,mitglieder brosch4 je ,m #bhh4--1 geb4 je ,m #dee4-- ,die ,jahrgnge #aiag-aiba 7je #d ,bnde7 kosten fr ,mitglieder brosch4 je ,m #bcb4--1 geb4 je ,m #cfd4-- ,vom ,kosmos-,handweiser sind noch geringe ,vorrte von #aiaa1 #aiac1 #aiad1 #aiah1 #aiai1 #aibj1 #aiba vorhanden4 ,jeder ,band kostet fr ,mitglieder brosch4 ,m #he4--1 geb4 ,m #bjj4--1 7fr ,nichtmitglieder brosch4 ,m #abj4--1 geb4 ,m #bej4--74 ,preise ,anfang ,september #aibb4 ,zeitentsprechende ,preiserhhungen vorbehalten4