,f4 ,m4 ,dostojewski3 ,smtliche ,werke ,unter ,mitarbeiterschaft ,dmitri ,mereschkowskis herausgegeben von ,moeller van den ,bruck bertragen von ,e4 ,k4 ,rahsin ,erste ,abteilung3 ,dreizehnter ,band ,f4 ,m4 ,dostojewski ,politische ,schriften ,eingeleitet von den ,herausgebern ,r4 ,piper ,co4 ,verlag1 ,mnchen ,r4 ,piper ,co4 ,verlag1 ,mnchen1 #aiag ,zweite ,auflage ,drittes bis fnftes ,tausend ,copyright #aiag by ,r4 ,piper ,co41 ,g4 m4 b4 ,h41 ,verlag in ,mnchen ,herros ,ziemsen1 ,g4 m4 b4 ,h41 ,wittenberg4 ,inhalt ,seite ,zur ,einfhrung ,die politischen ,voraussetzungen der ,dostojewskischen ,ideen4 ,,vii ,von ,moeller van den ,bruck ,die religise ,revolution4 ,von ,dmitri ,mereschkowski ,,xxix ,vorwort ,,liii ,erster ,teil4 ,westeuropisches ,gedanken ber ,europa ,republik oder ,monarchie #c ,parteimenschen #ae ,frankreich und ,deutschland #bd ,frankreich und die ,kultur #bf ,deutschland und ,rom #cb ,frankreich1 die ,republik und der ,sozialismus #ci ,katholizismus und ,sozialismus #dg ,drei ,ideen #ee ,die deutsche ,weltfrage ,deutschland1 die protestierende ,macht #fe ,ein genial-mitrauischer ,mensch 7,bismarck7 #gb rger und ,macht 7,papstmacht7 #gi ,das schwarze ,heer4 ,die ,meinung der ,legionen als neues #hh ,element der ,zivilisation ,ein ziemlich unangenehmes ,geheimnis 7,ausblicke7 #id ,die ,lage ,frankreichs ,unselige ,pechvgel 7,franzsische ,republikaner7 #aja ,ein merkwrdiger ,charakter 7,mac-,mahon4 ,franzsische #aji ,reaktionre7 ,die katholische ,verschwrung #aaf sterreichs gegenwrtige ,gedanken #abi ,zweiter ,teil4 ,russisches ,vom russischen ,volk ,davon1 da wir gute ,menschen sind4 ,die hnlichkeit der #adg russischen ,gesellschaft mit dem ,marschall ,mac-,mahon ,von der ,liebe zum ,volke4 ,der unumgnglich notwendige ,vertrag #aec der ,gesellschaft mit dem ,volke ,der ,bauer ,marei #aei ,einiges ber den ,krieg #afh ,mein ,paradox ,das ,paradox #agh ,das ,ergebnis des ,paradoxons #ahg ,utopische ,geschichtsauffassung #aij ,foma ,daniloff1 der zu ,tode gemarterte russische ,held ,foma ,daniloff #bja ,die ,vershnungsmglichkeit auerhalb der ,wissenschaft #baj ,in ,europa sind wir blo ,landstreicher #bah ,eine der wichtigsten gegenwrtigen ,fragen ,was sollen wir denn tun8 #bbe ,die brennende ,tagesfrage #bcc ,die ,tagesfrage in ,europa #bdj ,die russische ,lsung des ,problems #bde ,ehemalige ,landwirte - zuknftige ,diplomaten #beb ,die ,diplomatie vor den ,weltfragen #bfg ,niemals ist ,ruland so mchtig gewesen wie jetzt1 - eine #bgb nicht-diplomatische ,auffassung ,die rmisch-klerikale ,verschwrung in ,ruland #bhb ,russische ,finanzen #bic ,die ,meinung eines geistreichen ,bureaukraten ber unsere #cbd ,liberalen und ,westler ,die ,judenfrage ,vorbemerkungen #ccd ,pro und contra #cdj ,status in statu4 ,vierzig ,jahrhunderte geschichtliches #cdh ,dasein ,doch es lebe die ,brderlichkeit6 #ceh ,die ,beerdigung des ,allmenschen #cfc ,ein einzelner ,fall #cfg ,dritter ,teil4 ,balkan und ,orient ,idealisten oder ,zyniker #cge ,frher oder spter mu ,konstantinopel doch uns gehren ,unser ,verhltnis zum ,orient #chc ,gedanken unserer ,zeit #cij ,der ,krieg ,wir sind die ,strksten #djj ,nicht immer ist der ,krieg eine ,geiel1 zuweilen ist er sogar #dji die einzige ,rettung ,rettet denn vergossenes ,blut8 #dad ,wie ,rulands sanftester8 ,zar die ,orientfrage aufgefat hat #dbj ,aus dem ,buch der ,weissagungen ,johannes ,lichtenbergers - aus #dbb dem ,jahre #aebh ,lge sucht sich durch ,lge zu erhalten ,don ,quijote #dbi ,mollusken1 die man fr ,menschen hlt4 ,was ist fr uns #dcf vorteilhafter3 wenn man ber uns die ,wahrheit wei1 oder wenn man ber uns ,unsinn schwtzt8 ,zur ,orientfrage ,lakaientum oder ,zartgefhl #dde ,der grte ,beweis unseres ,lakaientums #def ,ein ganz persnliches ,wort ber die ,slawen1 das ich schon #dfc lange habe sagen wollen ,was man jetzt ber den ,frieden spricht4 ,mu ,konstantinopel #dga ,ruland gehren1 und ist das berhaupt mglich8 ,verschiedene ,meinungen ,vierter ,teil4 ,asien ,die ,asienfrage ,was ist ,asien fr uns8 #dic ,fragen und ,antworten #eja ,wir ,russen sind ein junges ,volk1 wir fangen erst an zu leben1 obgleich wir schon tausend ,jahre alt sind3 aber ein groes ,schiff braucht auch ein tiefes ,fahrwasser4 ,dostojewski4 ,zur ,einfhrung ,die politischen ,voraussetzungen der ,dostojewskischen ,ideen ,die russische ,politik ist immer wieder auf ihre byzantinische ,grundidee zurckgekommen4 ,nur die ,begrndung dieser ,idee hat durch die ,jahrhunderte gewechselt4 ,und fast unterscheiden sich die einzelnen ,zeitalter der russischen ,geschichte wie die verschiedenen ,formulierungen des byzantinischen ,gedankens4 ,diese ,begrndung war nacheinander machtpolitisch1 kirchenpolitisch und panslawistisch1 sie war zwischendurch bald das eine1 bald das andere1 oft mehreres zugleich - je nachdem1 welche ,persnlichkeiten und ,gesichtspunkte1 welche ,kreise und ,stimmungen die ,begrndung bestimmten4 ,macht verband sich freilich immer mit ihr4 ,es war fr die ,zaren eine besonders lockende ,vorstellung1 ,selbstherrscher in der ,stadt desselben ,konstantin zu werden1 der einst verkndet hatte1 da der ,wille des ,kaisers ,kanon fr das ,volk sei4 ,ebenso fhlte sich die ,beamtenschaft1 die hfische und politische ,brokratie1 schon durch ihre ,gewaltneigungen zu der ,sttte hingezogen1 wo der ,zeremonialstaat1 aber auch der ,polizeistaat entstanden war4 ,in einem verwandten und nur geheiligteren ,drange sehnte sich die ,orthodoxie danach1 wieder in die ,stadt des kumenischen ,patriarchen einziehen zu knnen1 in der vordem das erste ,kyrie eleison erklang4 ,byzanz gab dem ,russischen ,reiche seinen theokratischen ,stil4 ,wie die mittelalterlichen ,deutschen aus ,rom das ,romanische herberholten1 so nahmen die ,russen in ,byzanz das ,griechische auf4 ,whrend den ,rumnen auf dem ,balkan das freilich entartete und verkmmerte ,erbe des ,lateinertums zufiel1 bernahmen die ,russen fr das ,slawentum die reichere und stolzere berlieferung des ostrmischen ,hellenismus4 ,byzanz wurde nach ,ruland bertragen3 und nicht nur in den ,symbolen1 sondern vor allem in den ,instinkten und ,prinzipien4 ,nach jener symbolischen ,vermhlung mit der letzten ,palaiologin1 die man ,sophia hie1 wie die groe ,kathedrale von ,ostrom1 wurden ,wappen und ,herrschertitel1 byzantinische ,etikette1 aber auch byzantinisches ,patriarchat1 ,klerikalverfassung1 ,klosterleben1 byzantinisches ,recht1 das an die ,stelle des normannischen trat1 nach ,ruland hinbergefhrt4 ,und so fest wuchs in ,moskau die ,autokratie mit der ,orthodoxie zusammen1 so sehr wurde das ,byzantinische zur ,grundlage des ,reichsgefges wie ,volkstums1 da man es schlielich gar nicht mehr als ,byzantinismus1 sondern als autochthones1 altheiliges1 echtrussisches ,gut empfand4 ,und schon diese kirchen- und machtpolitische ,begrndung begleitete ein nationalistisches ,empfinden3 ,kyrill und die ,slawenapostel1 die ,schpfer des russischen ,alphabets und der altslawischen ,kirchensprache1 vereinigten ,russentum und ,byzantinertum in einer slawophilen ,gesinnung1 die spter1 als ,ruland in seine historischen ,gegenstze zum europischen ,westen wie zum islamitischen ,orient geriet1 als panslawistisches ,bewutsein der russischen ,politik ihr geschichtliches ,ziel geben sollte3 mit dem ,besitz von ,byzanz diese ganze ,entwicklung abzuschlieen4 ,die ,eroberung von ,byzanz ist frh versucht worden4 ,es waren noch griechische ,kaiser und bulgarische ,zaren1 die russische ,grofrsten vom ,balkan zurckschlugen4 ,dann kam die ,zeit1 in der die ,mongolen ber ,ruland herrschten4 ,damals entschwand ,byzanz vllig den russischen ,blicken4 ,auf die ,mongolen aber folgten im ,sden von ,ruland die ,tataren und schoben sich trennend zwischen ,moskau und den ,balkan4 ,diesem ,tatarengrtel1 dem ,khanat der ,krim1 das seine ,macht um den nrdlichen ,rand des ,schwarzen ,meeres lagerte1 verdanken die ,balkanslawen heute1 da ihre ,nationalitt sich erhielt1 die ohne diese ,trennung vom ,groslawentum in diesen ,jahrhunderten der ,russifizierung verfallen wre4 ,als aber ,moskau1 als das ,grorussentum1 das im ,groslawentum die politische ,fhrung bernahm1 wieder politische ,bewegungsfreiheit erhielt und von neuem den ,blick nach ,byzanz hinberwandte1 da waren hier inzwischen groe ,vernderungen geschehen4 ,die ,trken waren den ,russen zuvorgekommen3 ,byzanz war mohammedanisch geworden4 ,kaum lie sich in dieser ,zeit das ,schutzrecht ber die ,balkanslawen und ,balkanchristen aufrechterhalten und wenigstens andeuten1 das erst ,peter der ,groe wieder gegen die ,trkei ausgespielt hat1 und das bis zum letzten russisch-trkischen ,kriege von der russischen ,politik bald mehr diplomatisch1 bald mehr ideologisch ausgespielt worden ist4 ,es wurde frh ,prinzip dieser ,politik1 ,prinzip von ,instinkten der ,rasse1 die ihre historischen ,hemmnisse wie ,mglichkeiten herauswitterte1 sich immer auf der ,linie des geringeren ,widerstandes vorwrts zu bewegen3 sinkender ,staaten oder wilder1 niederer1 jedenfalls schwcherer ,vlkerschaften4 ,und vorlufig lag diese ,trkei1 der gelungen war1 was ,ruland versumt oder verfehlt hatte1 und die damals ,ungarn1 ,polen1 ,wien bedrohte1 entschieden nicht auf dieser ,linie des geringeren ,widerstandes1 auf der die russische ,politik ihre grten ,erfolge erringen sollte4 ,vorlufig1 in einer ,zeit1 als ,europa in den ,wirren der ,religionskriege und ,erbfolgestreite sich selber schwchte1 als sterreich den ,trkensturm auszuhalten hatte1 die schwedische ,politik zwischen ,ruland und ,polen als ,gegner schwankte1 ,polen zerfiel1 schien eher der ,westen auf dieser ,linie zu liegen4 ,und so fllte denn die russische ,politik diese ,zeit1 in der sie vom ,sden und ,osten abgedrngt war1 und in der abgewartet werden mute1 bis die ,trkei schwcher wurde und sich allmhlich jenes ,prinzip des geringeren ,widerstandes auch auf sie anwenden lie1 mit ihren ,vorsten nach ,europa aus1 die dem ,russentum allerdings nur die ,zwieschaften eines ,westlertums in das ,land und das ,leben tragen sollten4 ber der ,grndung von ,petersburg wurde die ,eroberung von ,byzanz vergessen4 ,doch blieb der ,norden den ,russen stets unheimlich1 wie der ,westen ihnen peinlich war4 ,nur ,peter konnte wagen1 den ,norden zu zwingen4 ,peter war selbst ein nordischer ,mensch1 schon deshalb1 weil er sich auch auf die unrussische ,linie des greren ,widerstandes vorwagte1 war ein letzter ,warger1 im ,temperamente vom ,willensschlage und ,schaffensdrange des ,groen ,kurfrsten1 im ,charakter mit strindbergischen ,zgen grausamen ,menschenmitrauens4 ,aber sogar die ,ostsee blieb den ,russen immer fremd4 ,frh fhlten sie1 da das baltische ,meer nie ein slawisches ,meer werden wrde1 da der ,mensch der ,steppe kein ,mensch des ,ruders ist4 ,im ,kampf um die ,ostsee wurde das ,russentum nur an die ,grenze des greren ,widerstandes abgedrngt1 an der es schlielich ,europa vor sich hatte1 eine kulturelle und1 aus ihr sich immer wieder ergebend1 eine politische berlegenheit1 gegen die es nicht aufzukommen vermochte4 ,zwar suchte es die ,grenze immer wieder zu berschreiten1 aber nur1 um neue ,zwieschaften des ,westlertums in sich aufzunehmen1 die das ,russentum auf ,nachahmung stellten1 und damit vor die ,gefahr1 sich von sich selber zu entfremden4 ,die ,linie des geringeren ,widerstandes konnte fr ,ruland immer nur in den ,grenzenlosigkeiten von ,osten und ,sden liegen1 dort1 wo die slawische ,welt sich einst mit der verfallenden antiken1 jetzt mit der heraufgekommenen islamitischen mischte4 ,die russische ,politik blieb daher1 was sie war3 eine ,politik dieser ,grenzenlosigkeit4 ,sie suchte die russische ,herrschaft mit der ,schrankenlosigkeit von ,instinkten auszudehnen1 die von der weiten ,natur des russischen ,landes in einem besonderen ,mae gerechtfertigt1 ja1 herausgefordert zu werden schienen4 ,und ein einziges festeres1 ein phantasmagorisches1 freilich auch sehr realpolitisches ,ziel in dieser orientalischen ,grenzenlosigkeit1 in deren ,fernen die ,wste1 ,indien und ,asien lag1 war dann stets1 bei europischer ,nhe und russischer ,erreichbarkeit1 die ,stadt des ,konstantin1 von der aus ,selbstherrschertum wie ,rechtglubigkeit einst in die slawische ,welt gekommen war4 ,immer wieder1 langsam1 auf einem asiatischen ,umwege1 auf dem zuerst ,kasan und ,astrachan erobert1 das ,kaspische ,meer erreicht wurde1 und der sich noch im ,bogen um das ,schwarze ,meer bewegte1 fhlte deshalb das ,russentum1 zunchst im ,kampf gegen das ,krimtatarentum1 in der ,richtung auf die ,trkei und ,konstantinopel vor1 in der sich1 als ,symbol seiner geistigen ,selbstndigkeit und geschichtlichen ,sendung1 der ,kuppelberg der ,agia ,sofia erhob4 99 99 99 99 99 ,schon ,iwan der ,dritte steckte die ,grenzenlosigkeiten der russischen ,ausdehnungsmglichkeiten nach geopolitischen ,prinzipien ab und wies der russischen ,politik das ,ziel3 ,die ,grenzen des ,moskowitischen ,reiches bis zu den von der ,natur gewiesenen ,marken hinauszurcken1 das heit1 bis zum ,uralischen ,bergrcken1 den ,gestaden des ,kaspischen ,meeres1 dem ,kaukasus und dem ,pontus48 ,und ,iwan der ,groe1 unter dem ohne sein ,zutun die ungeheure kosakische ,erwerbung von ,sibirien geschah1 leitete dann mit seiner persnlichen ,politik die ,umklammerung des ,schwarzen ,meeres ein1 die schlielich zum ,kampf gegen die ,trkei fhren mute4 ,sogar ,peter der ,groe1 der durch die ,geschichte mit dem ,rufe des ,westlers geht1 und dem die russische ,geschichtsphilosophie der slawophilen und panslawistischen ,epoche spter alle ,zwiesplte vorwarf1 die durch die ,hinberwendung nach ,europa und die ,abwendung von ,byzanz in den russischen ,volkskrper gekommen sind1 hat den ,ausgang zum ,schwarzen ,meere frher gesucht als den zum ,baltischen ,meere4 ,die ganze klimatische1 rassengeographische und religionspolitische ,einstellung ,rulands1 die ,ausdehnungspolitik1 die er vorfand1 und brigens auch schon ,vertrge seiner ,vorgnger mit ,polen und sterreich1 verwiesen ihn auf den ,kampf im ,orient4 ,gerade weil er den ,westen bewunderte1 wollte er nicht eher vor dessen ,urteil treten1 als bis er einen ,ruhm mit seinem ,namen verbunden hatte3 ,und dieser ,ruhm lie sich von ,ruland aus nur im ,osten erwerben4 ,die ,eroberung von ,asow und die ,grndung von ,taganrog im damals trkischen ,mndungsgebiet des ,don wurde deshalb seine erste ,tat4 ,und dann erst beging er seinen genialen ,fehler1 der ihn in der ,geschichte so gro gemacht hat1 diesen petrinischen ,fehler81 den schon seine altrussischen ,zeitgenossen erkannt1 gegen den sie sich als das ,verhngnis ,rulands gewehrt und dessen ,rckgngigmachung sie ,slawophilie und ,panslawismus hinterlassen haben4 ,sein russischer ,blick blieb nach ,sden und ,osten gerichtet3 nach ,byzanz1 orientwrts1 asienwrts4 ,aber daneben hatte ,peter diesen kulturellen ,blick1 den er nicht wohl anderswohin wenden konnte als dorthin1 wo die nchste berlegene ,nachbarkultur war3 nach ,europa4 ,durch eine doppelte ,politik1 eine1 die orientalisch und europisch zugleich sein sollte1 legte er die weitere ,entwicklung des russischen ,staatsgedankens in einer ,zwieschaft fest1 die das russische ,volkstum aus seiner ,ruhe1 ,verwurzelung1 gewohnten ,lagerung warf und den russischen ,menschen an sich irre machte4 ,nun wurde1 statt da ,konstantinopel erobert worden wre1 an hnlich schicksalsvoller ,stelle1 gleichfalls zwischen ,wasser und ,land1 aber ohne ,heiligung durch berlieferung1 zwischen fremden ,vlkern1 ,bekenntnissen und ,gesittungen1 durch fremde ,menschen und ,arbeitsweisen1 eine neue1 eine knstliche1 die befohlene ,hauptstadt ,petersburg gegrndet4 ,schon bei ,peters ,lebzeiten wandte sich das ,altrussentum von dem ,geiste dieser ,grndung ab3 ,peters eigener ,sohn ,alexei sollte das ,werkzeug werden1 um der eindeutigen1 rechtglubigen moskowitischen ,partei wieder zum ,siege zu verhelfen3 der schlaffe ,prtendent einer ewigen ,idee1 der erste ,panslawist auf einem ,throne1 den er nie bestieg4 ,peter selbst wandte sich gegen ,ausgang seiner ,regierung wieder dem ,orient zu4 ,die ,ausdehnung1 die er im ,baltikum gegen die ,schweden erreicht hatte1 konnte ihn nicht fr die ,enttuschung entschdigen1 die er am ,pontus durch die ,trken erlitt4 ,asow1 der ,stolz seiner ,jugend1 war wieder verloren gegangen4 ,fast scheint es1 als ob er bereit gewesen ist1 seine nordischen ,eroberungen1 bis auf ,petersburg1 gegen ,bezahlung wieder herauszugeben1 wie dies unter seinem ,vater schon einmal geschehen war4 ,aber jetzt wollte ,schweden nicht und suchte eine ,entscheidung1 der es nicht mehr gewachsen war4 ,peters letzte ,gedanken gingen nach ,asien1 ,persien1 ,china1 ,sibirien hinber4 ,das machtpolitische ,testament1 das er hinterlie1 geschrieben oder ungeschrieben1 forderte die ,zertrmmerung der ,trkei4 ,das religionspolitische ,testament forderte gar1 in einer orthodoxen ,wiederaufnahme der katholischen ,kreuzzugsgedanken des ,mittelalters1 den ,erwerb ,jerusalems und der heiligen ,sttte fr ,ruland4 ,und das beinahe mystische ,testament1 das er hinterlie1 ging noch weiter und forderte die ,eroberung ,indiens1 des weien und heiligen ,landes am ,ganges1 fr das ,volk des weien und heiligen ,zaren4 ,nach ,peters ,tode schien zunchst das ,altrussentum zu siegen1 das im ,grunde weder ,petersburg noch ,konstantinopel1 nur sich selbst will1 obwohl seine politischen ,ideen noch am ehesten1 schon aus religisen ,motiven1 mit byzantinischen ,tendenzen in bereinstimmung zu bringen sind4 ,residenz wie ,regierung wurden wieder nach ,moskau verlegt1 freilich auch wieder nach ,petersburg zurck1 hin und her4 ,auch ,katharina die ,groe1 dieser zweite universale ,mensch auf dem russischen ,throne1 die zu organisieren hatte1 was unter ,peter pionierhaft abgesteckt worden war1 sah sich in der europisch-orientalischen ,zwieschaft festgelegt1 die er ihr hinterlassen4 ,doch ihre grten ,unternehmungen hat auch sie gegen die ,trkei gerichtet4 ,die ,nordkste des ,schwarzen ,meeres wurde gewonnen4 ,aus den baltischen ,hfen lief eine erste ,flotte aus1 um die ,einfahrt in die ,dardanellen1 freilich schon damals vergeblich1 zu erzwingen4 ,doch der entscheidende ,friede von ,kainardschi1 den sie abschlo1 und der ,ruland sein ,schutzrecht ber die ,balkanchristen und zugleich eine ,meistbegnstigung seines ,handels besttigte1 legte den ,grund zu der ganzen knftigen russischen ,orientpolitik4 ,und wie weitausschauend ihr ,blick war1 auch noch ber dieses ,ergebnis hinaus1 das zeigte ihr ,lieblingsplan1 ein groes rumnisch-bulgarisches ,schutzreich ,dazien zwischen ,ruland1 sterreich und der ,trkei zu schaffen1 aus dem vielleicht einmal ein neubyzantinisches mit der ,hauptstadt ,konstantinopel werden konnte1 und fr das sie bereits ihren ,enkel ,konstantin taufen lie4 ,und wie realpolitisch zugleich dieser ,blick war1 das zeigte ihr ,lieblingswunsch1 gypten zu erobern und zum mindesten schon ,malta im ,rcken der ,trkei und an ,stelle von ,franzosen oder ,englndern zu besetzen4 ,doch erreicht wurde zunchst nur1 unter den ,nachfolgern ,peters wie ,katharinas3 da ,zeit verloren wurde1 und da der richtige ,anschlu verfehlt wurde4 ,ruland hat durch die petrinische ,politik zwei ,jahrhunderte verloren und manche ,gelegenheit verfehlt4 ,jener halbe und eigentlich planlose ,zustand kam auf1 von dem ,pozzo di ,borgo als ,minister ,alexanders ,i4 gesagt hat1 da die ganze neuere ,politik ,rulands fast ausschlielich die ,zerstckelung ,polens zum ,gegenstande gehabt habe2 und das war zu wenig fr ,ruland2 war eine kleine ,politik2 eine unrussische ,politik4 ,dafr haben freilich diese zwei ,jahrhunderte das russische ,volk in die unmittelbare ,nachbarschaft und unter die nachhaltende ,einwirkung des europischen ,westens gebracht1 dessen ,beispiele es zu seiner ,entwicklung brauchte4 ,aber gerade dieses russische ,westlertum1 das sich bildete1 mute das autochthone ,russentum1 nachdem es einmal seine byzantinische ,selbstndigkeit in ,moskau gefunden hatte1 in seiner russischen ,selbstndigkeit in ,ruland gefhrden4 ,schon in der ,zeit des falschen ,demetrius hatte ein erstes ,westlertum das ,moskowitertum vorbergehend mit der ,gefahr der ,polonisierung und ,katholisierung bedroht4 ,spter wurden ,deutsche1 ,hollnder und ,schweden die ,lehrmeister1 die ,ruland brauchte1 um sich in seiner knstlichen europischen ,stellung zu erhalten1 und deren ,einflu es doch immer wieder zurckstie1 weil das natrliche russische ,leben ihn nicht vertrug4 ,auf den deutschen ,einflu folgte dann der franzsische1 und auf den franzsischen wieder der deutsche1 auf den ,einflu ,voltaires derjenige ,friedrichs des ,groen1 selbst ,josephs des ,zweiten1 spter ,herders1 ,schillers und ,hegels4 ,aber gerade auf diesem ,umwege ber das ,westlertum hat die russische ,geschichtsphilosophie1 die sich bildete1 sich mit den volklichen ,gegenbewegung der ,slawophilie und des ,panslawismus verbunden und ist von dem europischen ,gedanken auf den byzantinischen zurckgekommen4 ,die ,verbindung mit dem ,westen1 die stets mehr enthusiastische als kritische bernahme seiner ,probleme1 machte das ,russentum schlielich selbst problematisch1 brachte es in ,widersprche und ,gegenstze aller ,art1 in ,unvereinbarkeiten des ,geistes wie des ,staates4 ,es ist dabei durchaus eine ,sache und ,seite fr sich1 da diese ,problematik das ,russentum zugleich schpferisch machte3 nicht nur in der ,arbeit1 die ,peter und ,katharina fr ,ruland leisteten1 sondern auch in der ,selbsterkenntnis aller der ,miverstndnisse und bertreibungen des ,westlertums1 die ,gogol zur grotesken ,drastik erhob1 und in derjenigen seiner schweren seelischen ,erregungen1 ,erschtterungen1 ,erkrankungen1 die ,dostojewski in dem realistischen ,schattenreich einer russischen ,apokalypse umgehen lie4 ,dieses russische ,schpfertum verbindet uns heute mit der russischen ,geistigkeit1 die1 nicht ein ,teil1 doch eine stliche ,ergnzung unserer eigenen ,geistigkeit ist - und zwar um so mehr1 je weniger westlich1 je echter russisch1 slawisch1 byzantinisch1 je weniger liberal und je mehr konservativ sie ist4 ,politisch aber1 ideologisch1 geschichtsphilosophisch1 in dem geistigen ,sinne1 den der ,dichter und ,menschenforscher wie der ,politiker und ,geschichtsdenker ,dostojewski vertritt1 mute das ,russentum sich von dem ,westlertume1 das seine ,geschichte wie ein ,verhngnis begleitete1 frei zu machen suchen4 ,wie eine ,erlsung wurde es in ,ruland empfunden1 als das neunzehnte ,jahrhundert wieder den ,willen zu einer groen russischen und nunmehr altrussischen ,politik brachte und ,petersburg sich erneut dem ,orient zuwandte3 denn im ,mittelpunkte des ,orients stand ,konstantinopel6 ,die ,befreiungskriege der ,balkanslawen gaben den ,anla1 sich in die trkischen ,angelegenheiten einzumischen3 und dieser ,anla wurde der ideologische ,ausgangspunkt fr die ,slawophilie1 als sie den byzantinischen ,gedanken zum panslawistischen erweiterte4 ,doch nun zeigte sich politisch1 da der ,besitz von ,konstantinopel1 nachdem die ,trkei allerdings gengend zersetzt und geschwcht sein mochte1 um von ,ruland berrannt werden zu knnen1 gar kein russisch-trkisches1 vielmehr ein durchaus europisches ,problem geworden war4 ,wie ein ,spiel ging es infolgedessen in den ,kabinetten und auf den ,kongressen um den einen ,stadtnamen3 ,konstantinopel6 ,schon ,friedrich der ,groe hatte auf die ,frage geantwortet1 warum er die ,russen nicht nach ,konstantinopel lassen wolle3 ,weil sie dann am anderen ,tage in ,knigsberg stehen48 ,und ,alexander ,i4 hatte ,konstantinopel den ,hausschlssel8 zu ,ruland genannt1 worauf ,napoleon antwortete1 da es zugleich der ,schlssel zu ,toulon8 sei4 ,spter schlo ,skobeleff umgekehrt wie ,friedrich der ,groe und meinte1 da der ,weg nach ,konstantinopel ber ,berlin gehe4 ,und von sterreichischer ,seite ist die schlagfertige ,erwiderung auf die drohende ,bemerkung eines russischen ,geschftstrgers bekannt1 da der ,weg nach ,konstantinopel ber ,wien fhre3 ,ja1 und der nach ,petersburg ber ,warschau68 ,wahr war an allen diesen ,beziehungen und ,anspielungen3 da fr ,ruland der ,weg nach ,konstantinopel allerdings nicht nur ber die ,trkei1 sondern ber ,europa fhrte4 ,immerhin wurde manches von ,ruland erreicht4 ,nikolaus ,i4 erlangte1 was zuletzt ,katharina verlangt hatte3 die freie ,durchfahrt durch die ,dardanellen fr russische ,handelsschiffe und ihre ,sperrung fr fremde ,kriegsschiffe4 ,aber er erlangte dies ,zugestndnis um den ,preis eines ,bndnisses zwischen ,ruland und der ,trkei1 durch das beide ,staaten sich unter anderem zum wechselseitigen ,schutze ihrer ,vlker und ,bekenntnisse verpflichteten1 der ,mohammedaner hier1 der ,slawen dort4 ,und dieser ,preis bedeutete ebenso einen ,verzicht auf die alten macht- und kirchenpolitischen ,ansprche1 wie eine ,verleugnung der neuen panslawistischen ,gesichtspunkte4 ,immerhin war ,ruland nunmehr ,selbstherrscher auf dem ,schwarzen ,meere geworden4 ,dafr warfen dann die ,ergebnisse das ,russentum um so weiter zurck4 ,im ,pariser ,frieden mute ,ruland auf seine ,bewegungsfreiheit im ,schwarzen ,meere wie auf sein ,schutzrecht ber die ,balkanchristen verzichten4 ,der ,russisch-,trkische ,krieg wiederholte dann den ,versuch1 nach ,konstantinopel vorzudringen1 noch ein letztes ,mal1 und wiederholte ihn nun auf der ,grundlage und vor dem ,hintergrunde eines groen und leidenschaftlichen ,panslawismus1 dem sich der grte und leidenschaftlichste ,russe ,dostojewski nicht entzog4 ,die slawische ,frage8 kam auf und drang1 wie der groe beschauliche ,russe ,tolstoi diese ,zeit schildert1 nachdem sie bis dahin nur die ,gesellschaft beschftigt hatte1 mehr und mehr in das ,volk ein4 ,fast wre es erreicht worden1 das groe ,ziel3 die ,russen vor ,konstantinopel6 und die ,russen in ,konstantinopel6 ,aber wie die ,trken1 nachdem sie vor ,wien1 nicht in ,wien erschienen waren1 nie wieder ,wien bedrohen konnten1 so muten die ,russen auf ,konstantinopel verzichten4 ,nach dem ,berliner ,kongre blieb nur die eine ,mglichkeit einer vernderten politischen ,taktik brig3 durch die autonom gewordenen ,balkanslawen1 durch ,slawen und ,bulgaren1 auf dem ,balkan zu herrschen4 ,und auch diese ,mglichkeit sollte versagen4 ,schon ,dostojewski mute vertrsten3 ,einmal wird ,konstantinopel doch unser werden68 ,ja1 einmal6 ,aber wann8 ,und schon ,dostojewski wandte den ,blick nach ,asien hinber1 nahm die letzten russischen ,waffenerfolge1 die er noch erlebte1 die ,siege ,skobeleffs in ,mittelasien1 zum ,anla1 um dem ,prinzip von der ,linie des geringeren ,widerstandes1 das sich bei ihm zuerst formuliert findet1 eine andere ,richtung zu geben1 und beantwortete in einer sibirischen bertragung und ,auflsung des alten ,gegensatzes von ,westlertum und ,altrussentum die ,frage3 ,was ist ,asien fr uns88 mit einem3 ,asien ist unser ,amerika68 ,in ,europa sind wir ,sklaven4 ,nach ,asien kommen wir als ,herren4 ,in ,europa waren wir ,tataren4 ,nach ,asien kommen wir als ,europer68 ,byzanz blieb der ,mittelpunkt seines politischen ,denkens4 ,aber ,asien wurde zum letzten ,wort seiner russischen ,hoffnung4 99 99 99 99 99 ,byzanz war fr ,dostojewski mehr als ein ,symbol1 wie es fr ,ruland mehr als ein ,symbol ist4 ,das russische ,selbstherrschertum war ursprnglich eine barbarische ,machtanmaung1 die zu ihrer ,anerkennung der ,heiligung durch das ,recht und durch die berlieferung bedurfte3 ,byzanz gab ihr beides4 ,durch ,byzanz konnte das ,zartum vertieft und vergeistigt1 durch ,verchristlichung gerechtfertigt1 durch ,mystifizierung erhoben werden4 ,ebenso sehnte sich der ,panslawismus1 den ,dostojewski vertrat1 nach ,gre und ,reinheit und berschwenglichkeit1 die in den russischen ,volksgedanken kommen sollten4 ,dostojewski wollte die ,macht in ,gnade verwandeln und mit ihr die ,massen1 die ,balkanbrder und zuletzt alle ,menschen beglcken4 ,ist nicht alle unsere ,menschenmacht eine ,anmaung8 ,bedrfen wir nicht alle der ,gnade8 ,in ,byzanz sah er das ,urchristentum erhalten1 whrend ihm der ,katholizismus durch seine papale ,verbindung mit ,staatlichkeit1 der ,protestantismus durch seine humanistische mit ,lehrhaftigkeit entartet erschien3 ein ,materialismus genau wie der ,sozialismus1 und ein ,ausdruck des ,westlertums und ,europertums1 gegen das er sich in allen seinen ,formen wandte4 ,dostojewski wollte die russische ,nationalkirche zur ,allerweltskirche erheben1 von der noch einmal die ,erlsung ausgehen sollte1 die er persnlich1 in der ,lauterkeit seiner ,absichten1 fr mglich und kommend hielt1 whrend sie praktisch allerdings stets nur die ,vergewaltigung der ,vlker und ,bekenntnisse bedeutet hat4 ,in dieser ,verbindung von ,staat und ,macht1 ,volk und ,kirche1 ,religion und ,politik ist der ,dichter ,dostojewski mit dem ,politiker ,dostojewski verbunden4 ,als ,politiker mute er werden1 was er als ,dichter1 als ,volksfreund1 als ,mensch der ,liebe zum ,nchsten und als ,entrtseler des gemeinsamen ,schicksals im einzelnen1 des einzelnen im gemeinsamen1 war3 der ,slawophile1 der ,panslawist1 der ,konservative1 der sich auf den ,boden des patriarchalisch geschichteten ,russentums stellte1 um zu einem religis gerichteten ,menschentum zu gelangen4 ,der ,konservative in ,dostojewski3 das war der ,boden1 der ,unterbau1 war ,ruland mit seinem natrlichen1 primitiven1 altruistischen ,sozialismus buerlichen ,lebens4 ,und der ,nihilist in ,dostojewski1 den er in sich berwand3 das war der ,mensch1 der ,europa und den ,westen kannte1 und der das einzige russische und allmenschliche ,hemmnis auf dem ewigen ,wege zu ,gnade und ,erlsung1 in ,europa im ,liberalismus1 in ,ruland im ,westlertum erkannte3 als den ,trger von ,egoismus und ,individualismus1 als den ,verbreiter jenes nur allzu russischen ,nihilismus und den ,bringer eines ganz unrussischen ,industrialismus1 ,kapitalismus1 ,materialismus4 99 99 99 99 99 ,der byzantinische ,gedanke im russischen ,geschichtsdenken ist heute entartet4 ,nachdem er durch die ,jahrhunderte abwechselnd machtpolitisch1 kirchenpolitisch und panslawistisch begrndet worden war1 wurde er wirtschaftlich4 ,im russischen ,westlertum selbst folgte auf den franzsischen und deutschen ,einflu des achtzehnten und neunzehnten ,jahrhunderts der englische des zwanzigsten1 folgte nicht geistig1 weil er dies nicht wohl sein konnte1 wohl aber gesellschaftlich und vor allem handelspolitisch4 ,ein neuer ,menschenschlag kam in ,ruland herauf3 ,industrielle und ,grokaufleute1 ,liberale1 die nunmehr auf russische ,weise eine britische ,wirtschaftspolitik machen wollten4 ,oder war es ein alter ,schlag1 der wieder durchbrach8 ,war es der moskowitische ,kaufmann1 der tatarische ,unternehmer1 der an ,stelle des ,petersburger ,verwaltungsbeamten in das ,wirtschaftsleben des ,russischen ,reiches eingriff und mehr und mehr auch die ,politik des ,staates in die ,richtlinie seiner ,gesichtspunkte abdrngte8 ,eisenbahnen erschlossen die ,steppe und ,fabrikanfnge entstanden um die ,stdte4 ,vor allem aber fand die ,aufhebung der ,leibeigenschaft eine spte1 doch breite ,nachwirkung in der ,landwirtschaft1 in den ,massen des ,landes und in den ,massen der ,menschen4 ,die geplante ,stolypin-,kriwoschensche ,agrarreform1 die durch ,aufhebung des ,mir dem russischen ,bauern erst volle ,arbeitsfhigkeit1 der russischen ,erde erst volle ,ertragfhigkeit geben wird1 soll nun die ,entwicklung vollenden4 ,schon ist das ,verhltnis von ,ausfuhr und ,einfuhr zugunsten der ersteren vllig verschoben worden und hat ,vernderungen fr den ,staatshaushalt mit sich gebracht1 deren ,reichweite sich noch gar nicht absehen lt4 ,namentlich das sdrussische ,getreide1 dessen ,verschiffung durch den ,schwarzmeerhandel erfolgt1 wurde als das bequemste nationale ,zahlungsmittel erkannt4 ,und wichtiger noch als die ,eroberung von ,konstantinopel erschien mit einem ,male der ,erwerb der ,dardanellen1 deren ffnung dem russischen ,handel den ,anschlu an den ,weltverkehr sichern sollte4 ,die ,trkenkmpfe1 die von dem russischen ,staate bis dahin als ,ausdehnungskampf betrieben1 von dem russischen ,volke als ,glaubenskampf empfunden worden waren1 wurden zum ,wirtschaftskrieg4 ,es war das ,neue der ,zeit und das ,neue in der russischen ,geschichte1 das der europische ,krieg nicht gebracht1 doch offenbart hat3 an ,stelle einer autokratischen oder theokratischen1 immer slawokratischen ,geschichtsanschauung griff jener selbe europische ,materialismus1 jene selbe westlerische ,unheiligkeit1 vor der ,dostojewski durch eine religise ,erneuerung des byzantinischen ,gedankens das ,russentum hatte bewahren wollen1 auf ,ruland ber4 ,es fragt sich nur1 wie das russische ,volk sich mit dieser ,entwicklung abfinden wird1 durch die der russische ,konservatismus hinter einen russischen ,liberalismus zurcktritt1 wenn es dem russischen ,staate nicht gelingt1 diese unvermittelte ,wendung mit dem ,besitz von ,konstantinopel wie dem der ,dardanellen machtpolitisch abzuschlieen8 wenn ,ruland vielmehr auf diesen ,besitz verzichten mu8 dauernd und endgltig8 ,fr die russische ,ideologie kann die wirtschaftliche1 diese konomische1 nicht mehr kumenische ,auffassung des byzantinischen ,gedankens nur eine ,entweihung sein1 seine positivistische ,entartung1 sein tiefster1 materialistischer ,fall und ,verfall4 ,die russischen ,ideologen sind denn auch bereits in eine ,gegenbewegung eingetreten1 die sie von dem neurussischen ,liberalismus1 von ,manchestertum1 ,opportunitt und ,skepsis abrcken und sich wieder dem altrussischen ,patriarchentum und der ,mystik annhern lt4 ,aber sie selbst sind nur ,epigonen groer ,ideen eines ,zeitalters1 das die geschichtliche ,mglichkeit1 ,byzanz zu besetzen und fr ,ruland zu besitzen1 bereits verfehlt hat4 ,whrend die russischen ,liberalen diese ,mglichkeit in letzter ,stunde noch nachzuholen suchten1 nicht durch einen ,kreuzzug1 sondern durch einen ,ausfuhrkrieg1 gehen die russischen ,ideologen noch einmal auf ,dostojewski zurck1 ohne freilich in den eigenen ,ideen ber ihn hinauskommen zu knnen4 ,die politischen ,ideen ,dostojewskis sind auch heute noch die geistige ,plattform1 auf der ,ruland steht4 ,nur in den ,formulierungen und ,postulaten sind die ideologischen ,epigonen der ,dostojewskischen ,dogmatik weicher und nervser1 aber auch einseitiger und extremer - schon weil sie in dem neurussischen ,liberalismus denn doch einen anderen wirklicheren gefhrlicheren ,gegner haben1 als es das flaue und faule kosmopolitische ,westlertum war1 gegen das ,dostojewski sich wandte4 ,sie befinden sich dabei in der ,zwangslage1 heute1 mitten im ,kriege1 diesen ,gegner1 das neue englische ,westlertum1 noch nicht bekmpfen zu knnen4 ,im ,gegenteil1 sie suchen1 wenn auch rein dialektisch1 mit allen ,zeichen der ,ausflucht und inneren ,unvereinbarkeit1 ihre geistigen ,probleme mit den politischen des ,krieges in eine bereinstimmung zu bringen4 ,sie sprechen davon1 da das ,bndnis mit den ,nationen des ,westens dem russischen ,volkstum erst seine wahre ,ausdehnung sichere1 mit der staatlichen und wirtschaftlichen auch die knftige seelische1 sprechen von einer wichtigsten ,aufgabe der ,weltgeschichte1 die der ,weltkrieg lsen und die in einem ,zusammenflieen von ,osten und ,westen bestehen soll1 ber ,deutschland hinweg4 ,aber die ,gegnerschaft gegen ,liberalismus und ,westlertum im eigenen ,lande ist da und lebt in der ,sehnsucht der ,seelen1 die nicht ,wirtschaft wollen1 sondern ,glauben1 nicht europische ,ordnung1 sondern russisches ,chaos und russische ,universalitt4 ,die religise ,revolution1 deren ,auslegung schon ,mereschkowski gab1 will ,wirklichkeit werden4 ,der jngere ,ssolowjoff verkndet jetzt die religise ,kultivierung der ,welt und deren ,ausbreitung durch die russische ,kirche4 ,rosanoff verherrlicht die russische ,trgheit und bringt sie in einen ewigen ,gegensatz zu der modernen futuristischen ,betriebsamkeit1 die er in ,deutschland zu verhater ,gegenwart geworden sieht4 ,der alte politische ,nihilismus kehrt als ,mnchtum wieder1 als ,wunsch und ,wille zu einer reinen und erneuerten ,kirchlichkeit1 hinter der sich1 noch von ferne und undeutlich1 der alte ,gedanke einer russischen ,allerweltskirche erhebt und zu neuen politischen panslawistischen und byzantinischen ,schlufolgen und ,forderungen berleitet4 ,aber auch fr ,ruland selbst taucht in einer ,verbindung alter demokratischer ,neigungen des russischen ,kirchentums mit der ,abneigung des ,liberalismus gegen die absolute ,zarengewalt ein ,gedanke auf1 der nun freilich die ,rckgngigmachung einer der wichtigsten staatsrechtlichen ,errungenschaften ,peters des ,groen bedeuten wrde3 die ,idee1 wieder einen ,patriarchen1 jenes geistliche ,oberhaupt1 das ,peter der ,groe abschaffte1 weil es das politische ,selbstherrschertum der ,zaren hinderte1 an die ,spitze einer kirchlichen ,hierarchie zu setzen4 ,im ,patriarchentum lag einst ein erster russischer ,sozialismus4 ,boris ,godunoff hatte das ,patriarchat und die ,leibeigenschaft eingefhrt4 ,dann hatte ,peter das ,patriarchat beseitigt und die ,leibeigenschaft verschrft4 ,und spter war es der noch absolute ,zarenwille ,alexanders des ,zweiten1 der die liberale ,aufhebung der ,leibeigenschaft verfgte4 ,nun kehrt die ,entwicklung im ,kreise von mannigfachen ,abwandlungen und ,umwegen zu ihren ,ausgngen zurck und sucht ,demokratisches und ,autokratisches auf eine neue und doch alte russische ,weise zu vereinen4 ,es sind geistespolitische ,auseinandersetzungen1 die bis zu einem ,grade nur das innere russische ,schicksal angehen1 ber diesen ,grad aber auch uns1 die wir in ,deutschland die mitteleuropische ,grenzscheide1 nicht nur von ,westen und ,osten1 sondern auch von ,atavismus und ,modernitt bilden und die ,gegenstze von ,konservatismus und ,liberalismus1 berlieferung und ,entwicklung1 ,ewigkeit und ,zeitlichkeit in das ,gleichgewicht einer neuen ,wirklichkeit zu bringen haben4 ,wohin diese ,auseinandersetzungen in ,ruland fhren werden1 kann niemand voraussehen3 sicherlich zu schweren seelischen ,konflikten und ,dilemmen1 zu ,problemen1 deren schwerstes immer darin bestehen wird1 da ,ruland durch ,deutschland von ,byzanz abgedrngt worden ist - bis ,ruland dann eines ,tages zu der ,erkenntnis kommt1 da der innere ,grund dieser ,abdrngung im ,russentum selbst liegt1 in der russischen ,geschichte1 die ,byzanz zu einer neuen europisch-asiatischen ,form lngst in ,ruland verwirklicht hat4 ,darber mgen ,jahrhunderte vergehen4 ,aber auch ,stdte und heilige ,sttten vergessen sich in der ,erinnerung der ,menschen4 ,schon heute hat ,byzanz diese neue ,bedeutung fr ,ruland bekommen1 da aus dem ,machtproblem ein ,wirtschaftsproblem geworden ist4 ,damit wird ,ruland sich abfinden mssen4 ,und darber werden1 wie die ,nachfahren der ,kreuzritter lngst ,jerusalem1 wie die ,deutschen1 die im ,mittelalter das ,erbe von ,westrom tatschlich besaen und verwalteten1 heute lngst ,rom vergessen haben1 auch die ,russen1 die das ,erbe von ,ostrom antreten wollten1 schlielich ,byzanz vergessen4 ,moeller van den ,bruck4 ,die religise ,revolution ,dostojewski starb am #bh4 ,januar #ahha4 ,es scheint eine ewige ,vorbedeutung darin zu liegen1 da er gewissermaen am ,vorabend des #a4 ,mrz #ahhaa starb1 gerade vor dem ersten ,donnerschlage jenes furchtbaren ,gewitters1 das jetzt bereits seit einem ,vierteljahrhundert heraufzieht und sich immer dunkler ber uns zusammenballt1 - und da die erste ,gedchtnisfeier seines ,todestages1 am #bh4 ,januar #aijf1 unter dem ,getse des endlich ausgebrochenen ,sturmes stattfinden mute4 ,dostojewski trug selbst den ,anfang dieses ,sturmes in sich1 den ,anfang der endlosen ,bewegung1 obgleich er die ,schutzwehr der endlosen ,unbeweglichkeit sein oder scheinen wollte3 er war die ,revolution1 die scheinbar ,reaktion war4 ,die zuknftige selbstndige russische ,idee ist bei uns noch nicht geboren1 doch die ,erde ist unheimlich schwanger mit ihr1 und schon schickt sie sich an1 sie unter furchtbaren ,qualen zu gebren18 schrieb er kurz vor seinem ,tode4 ,dostojewski aber war der erste ,schrei dieser ,qualen4 ,ganz ,ruland steht gewissermaen an einem ,endpunkte und schwankt ber dem ,abgrund18 schrieb er im ,jahre #ahgh4 ,immer wieder suchte ,dostojewski sich von diesem ,abgrunde abzuwenden1 und krampfhaft klammerte er sich an den glatten ,rand des ,verderbens1 an die vermeintlich festen ,felsen der ,vergangenheit - an ,orthodoxie1 ,autokratie und ,nationalitt4 ,doch wenn er gesehen htte1 was wir heute sehen1 wrde er dann begriffen haben1 da ,orthodoxie1 ,autokratie und ,nationalitt1 so wie er sie verstand1 nicht drei ,felsen sind1 sondern drei ,abgrnde auf den unvermeidlichen ,wegen des heutigen ,rulands zum zuknftigen8 ,ruland ging dorthin1 wohin ,dostojewski es rief1 ging zu dem1 was ,dostojewski fr die ,wahrheit hielt4 ,doch da haben wir nun die ,frchte dieser ,wahrheit6 ,ruland schwankt8 heute nicht mehr ber dem ,abgrund1 heute strzt es bereits in ihn hinab4 ,die ,autokratie strzt zusammen4 ,die ,orthodoxie ist gelhmter denn je4 ,und die russische ,nationalitt steht heute nicht mehr vor der ,frage1 ob sie einmal die erste in ,europa werden kann1 sondern ob sie sich berhaupt noch zu erhalten vermag4 ,auf welche ,seite wrde sich nun ,dostojewski stellen3 auf die der ,revolution oder die der ,reaktion8 ,oder wrde er sich wirklich auch jetzt nicht um seiner groen ,wahrheit willen von seinem groen ,irrtume lossagen8 ,dostojewski ist der ,prophet der russischen ,revolution4 ,doch1 wie das hufig mit ,propheten geschieht1 ihm selbst war der wahre ,sinn seiner ,prophezeiungen verborgen4 ,ein unvershnlicher ,widerspruch klafft zwischen der ueren ,schale und dem inneren ,wesen ,dostojewskis4 ,von auen ist es die tote ,schale zeitgebundenen ,irrtums2 von innen - der lebendige ,kern ewiger ,wahrheit4 ,wir mssen die ,schale zerschlagen1 um ihr den ,kern entnehmen zu knnen4 ,als die russische ,revolution vieles von dem1 was bis dahin unzerstrbar-fest erschien1 zerschlug1 vernichtete sie auch den politischen ,irrtum ,dostojewskis4 ,nicht wir werden ihn richten2 das wird die ,geschichte tun4 ,wir aber1 die wir ihn liebten1 die wir mit ihm untergingen1 um uns mit ihm zu retten1 werden ihn vor diesem furchtbaren ,gerichte nicht verlassen3 mit ihm werden wir verurteilt oder mit ihm freigesprochen werden4 99 99 99 99 99 ,einmal in der ,kindheit1 als er an einem klaren ,frhherbsttage ganz allein im ,gestrpp am ,waldrande stand1 hrte er pltzlich inmitten der tiefen ,stille den lauten ,schrei3 ,ein ,wolf kommt68 - und auer sich vor ,schreck lief er schreiend auf das ,feld hinaus1 geradenwegs zum pflgenden ,bauer ,marei2 um im vollen ,lauf nicht zu fallen1 ergriff er hastig mit einer ,hand die ,pflugstange und mit der anderen den rmel des ,bauern4 ,der beruhigte ihn3 444 ,geh doch6 wo denn8 ,was fr 'n ,wolf soll denn - 444 ,ist dir ja nur so vorgekommen6 444 ,ich werde dich schon nicht vom ,wolf rauben lassen 444 ,christus ist mit dir68 ,und fast mtterlich lchelnd8 bekreuzte der ,bauer mit seinen erdigen ,fingern8 den ,knaben4 ,in dieser ,erinnerung ist das ganze religise ,leben ,dostojewskis enthalten4 ,der kleine ,fedj wuchs auf und wurde zu einem groen ,schriftsteller4 ,mit ,fedj wuchs auch der ,bauer ,marei zu einem groen ,gottrger-,volk84 ,doch die geheimnisvolle ,verbindung zwischen ihnen blieb4 ,seit der ,zeit hrte ,dostojewski oftmals den ,schrei3 ,ein ,wolf kommt6 ,das ,tier kommt6 ,der ,antichrist kommt6 - und jedesmal strzte er dann auer sich vor ,schreck zum ,bauer ,marei1 der ihn wieder beschtzte und mit fast mtterlichem ,lcheln8 beruhigte1 der ich werde dich schon nicht von dem ,wolf rauben lassen8 zu ihm sagte1 ein ,christus ist mit dir68 zu ihm sprach und ihn bekreuzte4 ,das war die wahre ,taufe ,dostojewskis - nicht in der ,kirche1 sondern auf freiem ,felde1 nicht mit heiligem ,wasser1 sondern mit heiliger ,erde4 ,worin liegt nun eigentlich die ,kraft des ,bauern ,marei1 der vor dem ,wolf81 dem ,tier-,antichrist beschtzen kann8 ,in der heiligen ,erde ,gottes liegt sie1 in der feuchten ,muttererde1 die sich dort1 wo der ,horizont sich hinzieht1 mit dem heiligen ,himmel ,gottes vereinigt4 ,in dieser letzten zuknftigen1 noch nicht vollzogenen1 jedoch mglichen ,vereinigung des ,bauerntums mit dem ,christentum1 der ,wahrheit der ,erde mit der ,wahrheit des ,himmels1 liegt die religise ,kraft des ,bauern ,marei4 ,er ist1 gleich dem ,recken ,mikula ,sseljninowitsch in unseren alten ,sagen1 der ,held der dunklen ,tiefen unserer ,erde1 und zu gleicher ,zeit der neue ,sswjtogor1 der ,held der ,berges- und ,sternenhhen4 ,er ist der heilige ,georg1 der ,besieger des ,drachens1 des uralten ,wurmes84 ,er ist - das russische ,gottrger-,volk8 selbst4 ,bauerntum ist ,christentum1 oder vielleicht ist es auch umgekehrt3 ,christentum ist ,bauerntum4 ,doch nicht das alte1 staatliche1 byzantinische1 griechisch-russische1 wohl aber das junge1 freie1 volkliche ,bauernchristentum ist - die ,rechtglubigkeit84 ,dies ist der ,grundgedanke ,dostojewskis4 ,das russische ,volk ruht ganz in der ,rechtglubigkeit4 ,die ist alles1 was es hat4 ,doch mehr braucht es auch nicht1 denn seine ,rechtglubigkeit ist - alles4 ,wer die nicht versteht1 der wird auch von unserem ,volke nichts verstehen2 ja1 der wird das russische ,volk nicht einmal lieben knnen48 ,in diesem ,grundgedanken liegt zugleich der ,grundirrtum ,dostojewskis4 ,er nimmt ,zuknftiges fr ,gegenwrtiges1 ,mgliches fr ,wirkliches1 sein neues apokalyptisches ,christentum fr die alte historische ,orthodoxie4 ,das ,bauerntum will ,christentum werden1 doch ist es das noch nicht geworden4 ,die ,wahrheit der ,erde will sich mit der ,wahrheit des ,himmels vereinigen1 doch noch hat sie sich nicht mit ihr vereinigt3 fr das historische ,christentum1 die ,orthodoxie1 hat sich diese ,vereinigung als unmglich erwiesen4 ,und noch niemals ist das ,bauerntum dem ,christentum so entgegengesetzt gewesen wie in der jetzigen ,zeit4 ,als das ,christentum sich in den ,himmel zurckzog1 verlie es die ,erde2 und das ,bauerntum1 das an der ,erdenwahrheit verzweifelte1 ist jetzt bereit1 auch an der ,himmelswahrheit zu verzweifeln4 ,die ,erde ist ohne ,himmel1 der ,himmel ist ohne ,erde2 ,erde und ,himmel drohen1 in ein uferloses ,chaos ineinanderzuflieen4 ,und wer kann wissen1 wo der ,boden dieses ,chaos ist1 dieses klaffenden ,abgrunds1 der sich zwischen ,erde und ,himmel1 zwischen ,bauerntum und ,christentum aufgetan hat8 ,aus diesem einen ,grundirrtum ergeben sich auch alle brigen ,tuschungen oder ,selbsttuschungen ,dostojewskis4 ,derselbe ,irrtum1 der in seiner ,auffassung des russischen volkstmlichen ,christentums liegt1 liegt auch in seiner ,auffassung der ,beziehung dieses ,christentums zur allgemeinen ,aufklrung3 er verwechselt das ,zuknftige mit dem ,gegenwrtigen1 das ,mgliche mit dem bereits ,vorhandenen1 das ,apokalyptische mit dem ,historischen4 ,worin besteht nun die ,besonderheit der ,orthodoxie oder1 wie ,dostojewski sagt1 des russischen ,christus88 ,er gibt mehrere ,definitionen der ,rechtglubigkeit1 doch keine befriedigt ihn vollkommen4 ,in der ganzen ,welt gibt es keinen anderen ,namen1 denn seinen - den ,namen ,christi -1 der uns erlsen kann18 das wre1 wie er meint1 die ,hauptidee der ,rechtglubigkeit84 ,nur ist das eine viel zu allgemeine ,definition3 sie umfat nicht nur das orthodoxe1 sondern auch das katholische und protestantische sowie berhaupt jedes christliche ,glaubensbekenntnis2 denn sie alle erkennen1 ganz wie die ,orthodoxie1 den ,namen ,christi als den einzigen erlsenden an4 ,schlielich aber fand er eine fr seine persnliche ,religion allerdings tiefere und genauere1 fr die ,orthodoxie aber durchaus falsche ,definition4 ,die stliche ,orthodoxie sei1 wie er meint1 die universale geistige ,vereinigung der ,menschen in ,christo2 das westliche1 rmisch-katholische1 ppstliche ,christentum aber sei dem stlichen gerade entgegengesetzt4 ,er sagt3 ,das rmische ,papsttum verkndete1 da das ,christentum und seine ,idee ohne die universale ,beherrschung der ,lnder und ,vlker - nicht geistig1 sondern staatlich - auf ,erden nicht zu verwirklichen sei4 ,auf diese ,weise ist das stliche ,ideal3 zuerst die geistige ,vereinigung der ,menschheit in ,christo anstreben1 und dann erst1 kraft dieser geistigen ,vereinigung aller in ,christo1 die zweifellos sich aus ihr ergebende rechte staatliche wie soziale ,vereinigung zu verwirklichen4 ,nach der rmischen ,auffassung ist das ,ideal dagegen das ,umgekehrte3 zuerst sich eine dauerhafte staatliche ,vereinigung in der ,form einer universalen ,monarchie zu sichern und dann1 nachher1 meinetwegen auch eine geistige ,vereinigung zustande zu bringen unter der ,obrigkeit des ,papstes1 des ,herrn dieser ,welt48 ,hierbei fllt einem infolge des zweideutigen ,gebrauchs des ,wortes ,staat8 oder staatlich8 eine gewisse ,unklarheit auf4 ,zuerst ist der ,staat8 als ,reich ,gottes1 als ,theokratie aufgefat1 d4 h4 als durchaus freies1 nur auf ,liebe begrndetes ,gemeinwesen1 das jede uere vergewaltigende ,macht verneint und folglich allen bis jetzt in der ,geschichte bekannten ,staatsformen vollkommen unhnlich ist2 im zweiten ,fall aber versteht ,dostojewski darunter eine uere1 vergewaltigende ,macht1 eine ,herrschaft von dieser ,welt1 das ,reich des ,teufels - die ,dmonokratie4 ,htte nun ,dostojewski diese ,zweideutigkeit nicht zugelassen und die ,entgegenstellung der brderlichen1 freien ,vereinigung gedanklich zu ,ende gefhrt1 so htte sich auch fr ihn ein vllig unerwarteter1 doch ganz unvermeidlicher ,folgeschlu ergeben1 und zwar3 die vollstndige ,verneinung jeder ueren staatlichen ,macht1 jedes ,reiches1 jeder ,herrschaft auf ,erden im ,namen des ,knigs aller ,knige1 des ,herrschers aller ,herrscher3 die volle ,anarchie1 - natrlich nicht die ,anarchie im alten oberflchlichen1 sozialpolitischen1 sondern im neuen1 viel tieferen1 religisen ,sinne1 eine universale ,monarchie als ,weg zur universalen ,theokratie1 die ,herrschaftslosigkeit als ,weg zur ,gottherrschaft4 ,es ist aber kaum anzunehmen1 da ,dostojewski sich entschlossen haben wrde1 zu behaupten1 die theokratische ,anarchie sei das ,ideal des stlichen und speziell des russischen ,christentums1 der ,rechtglubigkeit4 ,was aber nicht im religisen ,ideal ist1 das ist natrlich auch nicht in der religisen ,wirklichkeit und kann es ja auch gar nicht sein3 unbedingter ,gehorsam allen weltlichen ,machthabern1 vlliger ,verzicht auf brderliche und freie ,gemeinsamkeit1 vollstndige ,unterjochung der ,kirche durch den ,staat - das ist die historische ,wirklichkeit der ,orthodoxie4 ,im ,westen kam es zum ,kampf der geistlichen ,macht mit der weltlichen1 des neuen christlichen ,ideals einer universalen ,theokratie mit dem altrmischen1 heidnischen ,ideal einer universalen ,monarchie2 das rmische ,kirchenoberhaupt mute sein anfngliches christliches ,ideal verraten1 um sich in einen rmischen ,csar verwandeln zu knnen4 ,im ,osten ging die ,verzichtleistung auf die christliche ,freiheit im ffentlichen ,leben1 d4 h4 ging der ,sieg des heidnischen ,staates ber die christliche ,kirche ohne jeden ,kampf vor sich und ohne jeden ,verrat2 denn es gab nichts1 wogegen man htte kmpfen mssen1 bzw4 was man htte verraten knnen - aus ,mangel an einer ,idee einer allgemeinen ,heiligkeit im ,ideale der ,rechtglubigkeit selbst4 ,die historische ,wirklichkeit ist dem historischen ,schema ,dostojewskis vollkommen entgegengesetzt3 die ,idee der universalen geistigen ,vereinigung der ,menschheit in ,christo hat nur in der westlichen ,hlfte des ,christentums1 im ,katholizismus1 existiert - wenn auch ihre ,realisierungsversuche schlielich erfolglos geblieben sind1 whrend die stliche ,orthodoxie von dieser ,idee sich nicht einmal hat trumen lassen4 ,hier im ,osten ist der rmische ,csar1 der ,selbstherrscher im heidnischen ,sinne1 der ,erdengott81 der ,mensch-,gott81 auch im ,christentum das geblieben1 was er vor dem ,christentum war4 ,und keine ,vergewaltigung1 keine ,religionssptterei1 keine ,willkr der autokratischen ,macht hat es hier gegeben1 die die orthodoxe ,kirche nicht gesegnet htte4 ,die letzte ,grenze dieser ,macht ist in der natrlichen ,fortsetzung und ,vollendung des ,ostrmischen ,reiches1 in der russischen ,autokratie erreicht4 ,und wenn die staatliche ,macht der ,ppste ,dostojewski eine ,lossagung von ,christus erscheint1 so mte ihm die russische ,autokratie als der gerade und breite ,weg zur ,herrschaft des ,antichrist erscheinen4 ,die ,autokratie aber dem ,papsttum als geistige christliche ,freiheit der staatlichen heidnischen ,vergewaltigung1 als ,theokratie der ,demokratie gegenberstellen1 heit das ,schwarze wei machen und das ,weie schwarz4 ,schlielich begriff ,dostojewski aber doch1 da man1 wenn man auf dem ,boden der ,rechtglubigkeit blieb1 im russischen ,christ8 keine universale ,bedeutung finden konnte4 ,da verlie er denn die ,kirche und wandte sich der russischen ,aufklrung1 ihren zwei grten ,reprsentanten1 zu - ,peter und ,puschkin4 ,in den ,reformen ,peters findet ,dostojewski eine hervorragend synthetische ,begabung1 die ,fhigkeit zur ,allvershnung1 zur ,allmenschheit84 ,der ,russe kennt keine europische ,begrenztheit4 ,er lebt sich mit allem ein und lebt sich in alles ein4 ,allem ,menschlichen1 wenn es auch auerhalb seiner ,nationalitt1 seines ,blutes und ,bodens steht1 kann er nachfhlen4 ,sein ,instinkt errt sofort den allmenschlichen ,zug selbst in den schroffsten ,sonderheiten anderer ,vlker3 sofort vergleicht1 vershnt er sie in seiner ,idee1 und nicht selten findet er einen ,einigungs- und ,vershnungspunkt in vollkommen entgegengesetzten feindlichen ,ideen zweier ganz verschiedener europischer ,nationen48 444 ,dort1 in ,europa1 lebt jede nationale ,persnlichkeit einzig fr sich und in sich2 wir aber werden1 wenn unsere ,zeit anbricht1 gerade damit beginnen1 da wir die ,diener aller werden1 um der allgemeinen ,vershnung willen4 ,und darin besteht unsere ,gre1 denn all das fhrt zur endgltigen ,vereinigung der ,menschheit4 ,wer der ,erste im ,reiche ,gottes sein will - der werde der ,diener aller4 ,so verstehe ich die russische ,bestimmung in ihrem ,ideal48 ,dieselbe russische ,besonderheit sieht ,dostojewski auch in ,puschkin3 ,wir begriffen in ihm1 da das russische ,ideal - ,ganzheit1 ,allheit1 ,allvershnung1 ,allmenschheit ist48 ,peter gab die staatliche1 ,puschkin die sthetische ,form der russischen ,allmenschheit82 ,dostojewski war es vorbehalten1 den religisen ,inhalt in diese ,form zu gieen4 ,die ,allmenschheit1 als bergang zur ,gottmenschheit1 die ,vereinigung der ,welt ,christi mit der universalen ,aufklrung ist nur mglich1 wenn in der letzteren die ,grundlage der ,welt ,christi enthalten ist3 in der ,allmenschheit - ,gottmenschheit1 die in ihrer ganzen ,gre zu offenbaren eben der christlichen ,erkenntnis bevorsteht4 ,doch braucht dabei das geringe ,vorhandensein oder der vllige ,mangel dieser christlichen ,erkenntnis in der heutigen europischen ,kultur - in der ,wissenschaft1 ,philosophie1 ,kunst1 im ffentlichen ,leben berhaupt - nicht zu beunruhigen3 der ,hauptunterschied der ,allmenschheit1 als bergang und ,mittel1 von der ,gottmenschheit1 als ,ziel1 besteht ja gerade darin1 da in der ersten1 in der ,allmenschheit1 das ,menschliche mit dem ,gttlichen noch nicht durch die religise ,erkenntnis verbunden ist1 whrend im zweiten1 in der ,gottmenschheit1 die ,vereinigung sich schon endgltig vollzogen hat4 ,dostojewski stand nun vor der ,aufgabe1 das ,unvereinbare zu vereinigen1 zu zeigen1 da die europische ,kultur auerhalb ,christi und scheinbar sogar gegen ,christus1 dennoch zu ,christus geht1 vom gekommenen ,christ zum kommenden ,christ1 und da folglich die ,wege ,rulands und ,europas1 trotz aller scheinbaren zeitweiligen ,abweichungen1 ein und derselbe ewige ,weg sind4 99 99 99 99 99 ,in der politischen ,tat fand ,dostojewski1 was er in der religisen ,anschauung nicht finden konnte1 - die ,definition der ,rechtglubigkeit4 ,es knnte noch die ,frage sein1 ob ,dostojewski selbst die ,anschauungen seines ,helden in den ,dmonen8 teilt1 wenn er sie nicht in dem ,tagebuch eines ,schriftstellers8 wiederholte3 ,jedes groe ,volk glaubt und mu glauben1 da in ihm und nur in ihm allein die ,rettung der ,welt liegt1 da es blo lebt1 um an die ,spitze aller ,vlker zu treten und sie zu dem letzten ,ziele1 das ihnen allen vorbestimmt ist1 zu fhren 444 ,der groe ,eigendnkel1 der ,glaube1 da man das letzte ,wort der ,welt sagen will und kann1 ist das ,unterpfand des hchsten ,lebens einer ,nation48 ,so ist denn die ,rechtglubigkeit1 ist das wahre ,christentum nach ,dostojewskis ,meinung der groe ,eigendnkel8 des russischen ,volkes1 der ,glaube an sich selbst1 wie an ,gott2 denn er sagt doch1 da der russische ,gott1 oder der russische ,christus81 nichts anderes sei als die synthetische ,persnlichkeit8 des russischen ,volkes4 ,folglich kann man an die ,stelle der frheren ,formel3 das russische ,volk ruht ganz in der ,rechtglubigkeit81 die umgekehrte ,formel setzen3 die ganze ,rechtglubigkeit ruht im russischen ,volke84 ,nur dann1 wenn ,ruland mit seinem ,gott1 mit seinem ,christ alle anderen ,gtter und ,christusse besiegt und aus der ,welt vertrieben haben wird81 kann oder wird der russische ,christus8 zum ,christus der ganzen ,welt werden4 ,wenn aber ,gott nur die synthetische ,persnlichkeit des ,volkes8 ist1 so ist nicht das ,volk der ,leib ,gottes1 sondern ,gott der ,leib1 die ,fleischwerdung der ,volksseele2 dann erhlt nicht das ,volk sein ,dasein von ,gott1 sondern erhlt ,gott sein ,dasein vom ,volk4 ,dann hat nicht ,gott das ,volk geschaffen1 sondern das ,volk und berhaupt die ,menschheit1 d4 h4 der ,mensch1 hat ,gott geschaffen1 nach seinem1 des ,menschen1 ,ebenbilde4 ,das ,volk ist absolut2 ,gott ist relativ4 ,folglich sind alle ,religionen - nur ,mythologien1 nur scheingttliche ,ebenbilder der menschlichen ,wahrheit4 ,also hat der ,atheist ,feuerbach recht1 wenn er behauptet1 da der ,mensch in ,gott sich selbst so lange verehrt1 bis er erkennt1 da er1 der ,mensch1 selbst ,gott ist und es einen anderen ,gott auer ihm berhaupt nicht gibt4 ,das schrecklichste ist ja1 da1 wer an den russischen ,christus81 an den russischen ,gott81 glaubt1 nicht an das wahre ,gotteswort1 an den universalen ,christ glauben kann4 ,die vermeintliche ,gottmenschheit1 oder ,volkgottheit81 ist1 ebenso wie die wahre ,menschgottheit1 der sichere ,weg zur ,gottlosigkeit4 ,die religise ,tragdie ,dostojewskis besteht darin1 da er1 dessen wahre ,religion nicht die ,orthodoxie war1 glaubte1 ein ,nicht-rechtglubiger knne auch nicht ,russe sein1 aber aus ,furcht vor dem ewigen ,schrei3 ein ,wolf kommt68 den ,bauer ,marei nicht auf einen ,augenblick zu verlassen wagte4 ,der kleine ,fedj tuschte sich3 dieser ewige ,schrei ertnte nicht neben ihm1 sondern in ihm2 es war der erste ,schrei des letzten ,entsetzens3 das ,tier kommt1 der ,antichrist kommt68 ,vor diesem ,entsetzen konnte ihn der ,bauer ,marei 7das russische ,volk7 nicht retten2 denn nachdem er der russische ,christ8 geworden ist1 der ,doppelgnger ,christi1 hat er sich in ein ,tier verwandelt1 in den ,antichrist1 denn der ,antichrist ist der ,doppelgnger ,christi4 99 99 99 99 99 ,in der ,autokratie vollendete sich fr ,dostojewski das1 was bei ihm in der ,orthodoxie begonnen hatte3 die ,verwechslung der ,menschgottheit mit der ,gottmenschheit4 ,der ,zar sei unserem ,volk der ,vater und das ,volk verhalte sich wie ein ,kind zu ihm4 ,hierin liegt eine beraus tiefe1 ursprngliche ,idee 444 ,der ,zar ist fr das ,volk nicht eine uere ,kraft1 nicht die ,macht irgendeines ,besiegers1 sondern ist eine allvolkliche1 allvereinende ,kraft1 die das ,volk selbst begehrt1 die es in seinem ,herzen grogezogen1 fr die es gezittert hat2 denn nur von ihr allein erwartete es seinen ,auszug aus gypten4 ,fr das ,volk ist der ,zar die eigene ,fleischwerdung1 die ,inkarnation seiner ,idee1 seiner ,hoffnungen und seines ,glaubens4 ,das ,verhltnis des russischen ,volkes zu seinem ,zaren ist der ureigenste ,zug1 der unser ,volk von allen anderen ,vlkern ,europas und der ganzen ,welt unterscheidet 444 ,diese ,idee enthlt eine so groe ,kraft1 da sie natrlich unsere ganze weitere geschichtliche ,entwicklung beeinflussen wird 444 ,ja1 genau genommen haben wir in ,ruland berhaupt keine andere ,kraft1 die uns erhlt und leitet1 als diese organische lebendige ,verbindung des ,volkes mit seinem ,zaren1 und aus ihr allein entsteht bei uns alles48 ,wie soll man nun die ,behauptung ,dostojewskis3 das russische ,volk ruht ganz in der ,rechtglubigkeit1 auer ihr hat es nichts und braucht es auch nichts1 denn die ,rechtglubigkeit ist alles81 mit dieser neuen ,behauptung3 das russische ,volk ruht ganz in der ,autokratie1 die ist alles1 was es hat1 doch mehr braucht es auch nicht1 denn die ,autokratie ist alles81 vereinigen8 ,entweder heben sich diese ,behauptungen gegenseitig auf1 oder sie verbinden sich zu einer dritten3 ,autokratie und ,rechtglubigkeit sind in ihrem letzten ,wesen ein und dasselbe4 ,die ,autokratie ist der ,leib und die ,rechtglubigkeit ist die ,seele4 ,die ,autokratie ist ebenso eine absolute1 ewige1 gttliche ,wahrheit1 wie die ,rechtglubigkeit4 ,und ebendies ist jenes neue ,wort81 das das russische ,gotttrger-,volk8 der ,welt zu sagen berufen ist4 ,die ,autokratie wie die ,orthodoxie hat ,ruland von ,byzanz geerbt1 vom zweiten christlichen ,rom1 das sie seinerseits vom ersten1 dem heidnischen ,rom1 geerbt hatte4 ,auch im ,heidentum war die ,idee der ,autokratie in ihrer letzten ,tiefe keine blo politische1 sondern zugleich eine religise ,idee4 ,die unumschrnkte ,macht des rmischen ,kaisers ber das ,imperium1 die ,macht eines ,menschen ber die ganze ,menschheit1 schien eine gttliche ,macht1 und der ,mensch1 der diese ,macht besa1 schien kein ,mensch sondern ein ,gott zu sein1 ein ,erdengott1 der dem ,himmelsgott gleichkam4 ,so ergab sich die ,apotheose des rmischen ,kaisers3 ,divus ,csar1 gttlicher ,csar1 ,csar-,gott1 ,mensch-,gott4 ,doch unter der ,maske des ,gottes verbarg sich das ,gesicht des ,tier-,nero1 des ,tiberius1 des ,caligula4 ,und in dem ,augenblick1 als auf dem strahlenden ,gipfel des ,imperiums in den ,prunkgemchern der rmischen ,csaren der ,mensch zum ,gott wurde1 da geschah es1 da zu ,bethlehem in einer dunklen unterirdischen ,hhle bei ,hirten ,gott zum ,menschen ward - da ward ,christus geboren4 ,nach ,dostojewskis ,worten geschah der ,zusammensto zweier denkbar entgegengesetzter ,ideen1 der entgegengesetztesten1 die es berhaupt auf der ,erde geben konnte3 der ,menschgott stie auf den ,gottmenschen1 ,apollo auf - ,christus48 ,wodurch wurde dieser ,zusammensto entschieden8 ,wer siegte8 - ,niemand4 ,es ergab sich ein ,kompromi18 antwortet ,dostojewski4 ,ein ,kompromi81 d4 h4 ein ungeheuerlicher ,vertrag zwischen dem ,gottmenschen und dem ,tier-,gott4 ,solange die ,autokratie noch heidnisch blieb1 starben die christlichen ,mrtyrer lieber1 als da sie das ,tier in der ,person des ,kaisers anbeteten4 ,als jedoch die ,autokratie das ,christentum8 annahm1 natrlich nur dem ,namen nach1 denn seinem ,wesen nach kann die ,herrschaft des ,tieres nicht die ,herrschaft ,christi sein1 da nahm die ,kirche ihrerseits wiederum die ,autokratie an1 beugte sich vor dem rmischen ,csar und segnete das ,tier mit dem ,namen ,christi4 ,dostojewski behauptet1 dieses sei nur im ,westen1 im ,katholizismus1 geschehen1 keineswegs aber im ,osten1 in der ,orthodoxie4 ,doch diese ,behauptung ist ein ,irrtum oder ein ,selbstbetrug ,dostojewskis4 ,im ,westen wie im ,osten geschah ein und dasselbe1 wenn auch in zwei entgegengesetzten ,richtungen3 im ,westen verwandelte sich die ,kirche in einen ,staat1 der ,papst1 der christliche ,erzpriester1 wurde zum rmischen ,csar2 im ,osten verwandelte sich der ,staat in eine ,kirche1 die er verschlang1 der russische ,kaiser wurde zum christlichen ,erzpriester1 wurde das ,kirchenoberhaupt1 der oberste ,richter der ,kirchenangelegenheiten81 nach den ,worten ,peters des ,groen in dem ,reglement des ,heiligen ,synod4 ,doch hier wie dort geschah die gleiche ,verwechslung dessen1 was des ,kaisers ist1 mit dem1 was ,gottes ist1 nur mit dem ,unterschiede1 da im ,westen durch den - wenn auch milungenen - ,versuch einer ,theokratie1 durch den ,kampf der geistlichen ,macht mit der weltlichen1 der ,ppste mit den ,kaisern1 die religise ,idee des rmischen ,imperiums geschwcht wurde2 whrend im ,osten diese ,idee1 da sie auf keine ,hindernisse stie1 sich entwickelte1 auswuchs und schlielich ihre letzte universal-historische ,vollendung in dem dritten ,rom1 in der russischen orthodoxen ,autokratie8 erreichte4 ,die alte heidnische ,maske der ,menschgottheit wurde durch die neue christliche ,maske der ,gottmenschheit ersetzt2 doch das wahre ,gesicht blieb dasselbe - die ,fratze des ,tieres4 ,und nirgendwo in der ,welt ist die ,herrschaft des ,tieres so grausam1 so gottlos und glaubenslsterlich gewesen wie gerade hier1 in der russischen ,autokratie4 ,die rechtglubige ,kirche wei selbst nicht1 was sie tut1 wenn sie die ,nachfolger des rmischen ,tieres ,christen81 d4 h4 die ,gottgesalbten81 nennt4 ,sollte sie es aber einmal erfahren und sich dann doch nicht von der ,autokratie lossagen1 so knnte sie von sich dasselbe sagen1 was der ,groinquisitor ,dostojewskis zu ,christus von der rmischen ,kirche sagt4 ,wir sind nicht mit dir1 sondern mit ihm 7mit dem ,teufel71 das ist unser ,geheimnis6 444 ,wir nahmen von ihm das1 was du unwillig verschmhtest1 jenes ,letzte1 das er dir anbot1 als er dir alle ,erdenreiche zeigte3 wir nahmen von ihm ,rom und das ,schwert des ,kaisers48 ,womit sonst1 wenn nicht mit dem ,schwert des ,kaisers1 mu nun die orthodoxe ,autokratie ,konstantinopel erobern und das letzte dritte ,rom grnden - die ,erde mit ,blut berschwemmend88 ,da in der auswrtigen ,politik das ,angesicht der ,autokratie das ,gesicht des ,tieres ist1 daran zweifelte1 wie's scheint1 selbst ,dostojewski nicht4 ,nur glaubte er gleichzeitig1 da das ,gesicht des ,tieres in der inneren ,politik1 also das zu ,ruland gewandte1 das ,angesicht ,gottes werden wrde4 ,er versichert1 da bei uns die allergrte brgerliche ,freiheit sich ausbilden knne1 und zwar gerade auf diesem selben unerschtterlichen ,boden 7auf der ,autokratie7 wird sie sich aufbauen4 ,nicht durch ein geschriebenes ,gesetz wird sie sich bilden1 sondern einzig auf ,grund der kindlichen ,liebe des ,volkes zum ,zaren1 als zu seinem ,vater2 denn ,kindern kann man vieles erlauben1 was bei anderen ,vlkern1 die nach ,gesetzen leben1 undenkbar ist2 ,kindern kann man so viel anvertrauen1 wie es noch in keinem ,staate erlebt worden ist1 denn die ,kinder werden ihren ,vater nicht verraten48 ,ja1 zu unserem ,volke kann man ,zutrauen haben1 denn es ist dessen wrdig48 brigens hat ,dostojewski1 wie es scheint1 selbst gefhlt1 da etwas in diesen ,gedanken ber das ,zutrauen des ,zaren zum ,volke nicht stimmte1 etwas1 das nicht so sehr jenem unerschtterlichen ,boden8 gleicht als jenem ,abgrund1 ber dem der ,eherne ,reiter8#b mit seinem ,zgelruck ,ruland zum ,aufbumen gebracht hat4 ,ich bin der ,diener des ,zaren4 ,ich werde noch mehr sein ,diener sein1 wenn er wirklich glauben wollte1 da das ,volk sich zu ihm wie ein ,kind verhlt4 ,woran mag es nur liegen1 da er1 wie es doch scheint1 noch immer nicht daran glaubt88 schrieb er wenige ,tage vor seinem ,tode4 ,warum glaubte er denn nicht daran1 und wird er vielleicht niemals daran glauben8 - das ist die ,frage1 die ,dostojewski htte beantworten mssen4 ,aber er kam nicht dazu1 - er starb4 ,und kaum war er gestorben1 da rollte auch schon der erste ,donnerschlag der groen russischen ,revolution durch die ,welt4 ,ein ,vierteljahrhundert zog das ,gewitter herauf1 doch erst jetzt1 zur fnfundzwanzigjhrigen ,gedchtnisfeier ,dostojewskis1 beginnt es1 sich zu entladen4 99 99 99 99 99 ,alle ,irrtmer ,dostojewskis ergeben sich daraus1 da er die ,widerstandskraft1 die der ,staat der ,kirche entgegensetzt1 berhaupt nicht beachtet4 ,diese ,widerstandskraft kommt der ganzen ,lebenskraft des ,staates gleich3 das ,leben der ,kirche - ist der ,tod des ,staates1 das ,leben des ,staates - ist der ,tod der ,kirche4 ,glaubt mir1 wir haben nicht nur einen absoluten ,staat berhaupt noch nicht gesehen1 sondern nicht einmal einen mehr oder weniger vollendeten4 ,alle blieben sie ,embryos68 ,diese rtselhaften ,worte1 die ,dostojewski kurz vor seinem ,tode niederschrieb1 weisen auf einen tiefen und verborgenen ,gedankengang hin4 ,wenn es den einzelnen ,embryos8 bestimmt ist1 sich zu einem einzigen zuknftigen vollendeten und absoluten8 ,staat zu entwickeln3 ist dieser ,staat dann nicht vielleicht das in der ,apokalypse geweissagte ,groe ,babylon1 die ,mutter aller irdischen ,greuel8 - jene universale ,monarchie1 die ,pseudotheokratie1 die ,herrschaft als ,kirche1 mit der sogar ,dostojewski zuweilen die wahre ,theokratie1 die ,kirche als ,herrschaft1 verwechselt8 ,dann aber1 wenn dieser absolute ,staat8 historische ,wirklichkeit wird1 dann wird sich auch die absolute ,kirche8 verwirklichen1 das absolute1 religise ,gemeinwesen1 die geliebte ,stadt4 ,und zwischen diesen zwei ,herrschaften wird1 wiederum hier auf ,erden1 zu ,ende der universalen ,geschichte1 doch bis zum ,ende der ,welt1 der letzte ,kampf vor sich gehen4 ,der ,antichrist wird kommen und sich auf die ,anarchie sttzen18 sagt ,dostojewski gleichfalls kurz vor seinem ,tode4 ,das ist nicht ganz richtig4 ,der ,antichrist wird kommen1 wird aus der ,anarchie hervorgehen1 doch sich nicht auf die ,anarchie1 sondern auf die ,monarchie sttzen1 nicht auf die ,herrscherlosigkeit1 sondern auf die ,einherrschaft1 die ,selbstherrschaft4 ,der ,antichrist wird der letzte und grte ,selbstherrscher sein1 der ,namensusurpator ,christi4 ,und in diesem ,sinne sind alle historischen ,selbstherrschaften1 alle historischen ,staaten nur kleine ,embryos8 des apokalyptischen ,staates1 der ,selbstherrschaft des ,antichrists4 ,der ,antichrist ist ,usurpator1 ,pseudozar1 denn der einzige wahre ,zar ist - ,christus4 ,im letzten ,kampf des ,staates mit der ,kirche wird dann jener ,kampf des ,pseudozaren mit dem wahrhaften ,zaren vor sich gehen1 des ,tieres mit dem ,lamm1 von dem gesagt ist3 ,sie 7die ,selbstherrscher1 die ,diener des ,antichrists7 werden ihre ,kraft und ,macht dem ,tiere geben4 ,sie werden ,kampf fhren mit dem ,lamm1 und das ,lamm wird sie besiegen1 denn ,er ist der ,herr der ,herrschenden und der ,knig der ,knige48 ,entweder ist das theokratische ,bewutsein noch nicht geboren1 und dann ist das ,also geschehe es68 des ,mnches ,sossima und ,dostojewskis vergeblich2 denn es wird nur das sein1 was gewesen ist - endlose ,verwechslung der ,kirche mit dem ,staate4 ,oder dieses ,bewutsein ist schon geboren1 und dann beginnt in ihm der letzte ,kampf des ,lammes mit dem ,tier4 ,und die ,spitze des ,schwertes ,christi1 das zu diesem ,kampfe erhoben ist1 ist das erste prophetische ,wort der groen russischen religisen ,revolution1 das ,wort1 das nicht umsonst gerade von uns1 den ,schlern ,dostojewskis1 ausgeht3 ,selbstherrschaft ist vom ,antichrist4 ,wie konnte ,dostojewski dieses ,wort nicht aussprechen1 wie konnte er seine grte ,wahrheit unter dem grten ,irrtum verbergen1 seine religise ,revolution unter politischer ,reaktion1 das ,antlitz des heiligen ,eiferers1 des alten ,sossima1 unter der ,maske des verfluchten ,vergewaltigers1 des ,groinquisitors8 ,wie konnte er die ,selbstherrschaft1 die ,herrschaft des ,teufels1 fr die ,herrschaft ,gottes halten8 ,der ,staat verwandelt sich in ,kirche8 - und das ist die groe ,bestimmung der ,rechtglubigkeit81 so fhrt der ,bruder ,passij die apokalyptische ,verheiung - ,also geschehe es68 - seines ,lehrers zu historischer ,realitt4 ,dies ist der groe ,irrtum ,dostojewskis1 die ,quelle der unberwindlichen ,furcht1 die ihn veranlate1 sein neues ,gesicht unter alter ,maske zu verbergen1 seinen neuen ,wein in alte ,schluche zu gieen4 ,er glaubte oder wollte glauben1 seine ,religion sei ,orthodoxie4 ,doch seine wahre ,religion war1 wenn auch noch nicht im ,bewutsein1 so doch in den tiefsten unbewuten ,erlebnissen1 keineswegs ,orthodoxie1 und auch nicht das historische ,christentum1 ja1 war nicht einmal ,christentum berhaupt1 sondern das1 was nach dem ,christentum sein wird1 nach dem ,neuen ,testament - war ,apokalypse1 das nahende ,dritte ,testament1 die ,offenbarung der dritten ,person der ,dreieinigkeit ,gottes1 war die ,religion des ,heiligen ,geistes4 ,das ,christentum ist die ,offenbarung der einzigen gottmenschlichen ,persnlichkeit2 dies ist der ,grund1 warum die wahrhafte christliche ,heiligkeit eine vorzugsweise persnliche1 innerliche1 einsame1 nicht gemeinsame ,heiligkeit ist2 und dies ist auch der ,grund1 warum alle ,versuche1 die ,gemeinsamkeit in das ,christentum einzuschlieen1 so fruchtlos geblieben sind1 denn die ,gemeinsamkeit ist die ,basis der ,vielheit und ihrem ,wesen nach1 wenn auch nicht ein ,widerspruch1 so doch das ,entgegengesetzte der ,grundlage der ,einheit1 der ,grundlage der ,persnlichkeit4 ,nicht in das ,christentum1 sondern nur in die ,religion der ,dreieinigkeit1 aller drei - der gttlichen ,vielheit1 die sich in der gttlichen ,einheit offenbart - schliet sich auch die menschliche ,vielheit1 die ,gesamtheit der ,persnlichkeiten ein3 die heilige ,gemeinsamkeit4 ,nur in die ,religion der heiligen ,erde schliet sich natrlicherweise auch die universale ,vereinigung und ,einrichtung der ,menschen auf ,erden ein - in die ,kirche als ,staat4 ,im ,christentum ist die ,kirche ein himmlisches ,reich - ein erdenloses1 geistiges1 krperloses4 ,in der ,religion des ,heiligen ,geistes ist die ,kirche das himmlisch-irdische1 geistig-krperhafte ,reich1 nicht nur unsichtbar mystisch1 sondern auch sichtbar1 historisch-real4 ,das ist - die ,erfllung des ,dritten ,testaments1 die ,inkarnation der ,dritten ,person1 der ,dreieinigkeit ,gottes4 ,denn ganz wie die ,erste ,person der ,dreieinigkeit1 ,gott-,vater1 sich in der ,naturwelt inkarniert1 in der vormenschlichen1 - im ,kosmos1 und die ,zweite1 die des ,sohnes - im ,gottmenschen1 so wird sich die ,dritte ,person der ,dreieinigkeit1 der ,heilige ,geist1 - in der ,gottmenschheit1 in der ,theokratie inkarnieren4 ,das ist es1 was fr uns jene ,prophezeiung ,dostojewskis bedeutet3 ,die ,kirche ist in ,wahrheit das ,reich1 und ihr ist bestimmt1 zu herrschen1 und zum ,schlu wird sie kommen mssen als ,reich der ganzen ,erde48 ,dies ist das ,antlitz und derart war seine ,maske2 das ,antlitz ist der ,maske entgegengesetzt4 ,die ,maske ist3 ,orthodoxie1 ,autokratie1 ,nationalitt2 das ,antlitz ist3 berwindung der ,nationalitt in der ,allmenschlichkeit1 berwindung der ,autokratie in der ,theokratie1 berwindung der ,orthodoxie in der ,religion des ,heiligen ,geistes4 ,zuweilen scheint es1 da derselbe ,widerspruch zwischen ,gesicht und ,maske1 wie bei ,dostojewski1 auch in ganz ,ruland existiert1 und da die russische ,revolution nichts anderes ist als das ,abreien der ,maske vom ,gesicht4 ,von diesem unaufgedeckten ,gesichte1 von dieser ungeborenen ,idee spricht ,dostojewski1 wenn er sagt3 ,die zuknftige selbstndige russische ,idee ist bei uns noch nicht geboren1 doch die ,erde ist unheimlich schwanger mit ihr1 und schon schickt sie sich an1 sie unter furchtbaren ,qualen zu gebren48 ,dmitri ,mereschkowski4 ,vorwort ,dostojewski hat bereits sehr frh ,politisches geschrieben4 ,schon das ,jahr #ahfa1 das zweite nach seiner ,rckkehr aus ,sibirien1 findet ihn in publizistischer ,ttigkeit3 er gab damals zusammen mit seinem ,bruder ,michail ,die ,zeit8 heraus2 und als diese von der ,zensur infolge eines ,miverstndnisses unterdrckt wurde1 ,die ,epoche84 ,doch politisch bedeutend sind seine ,leistungen erst spter geworden4 ,und seine letzten kritischen ,schriften schlieen sein ,lebenswerk wie ein intellektueller ,rechenschaftsbericht ab4 ,fr eine deutsche ,ausgabe seiner politischen ,schriften kamen daher nur diese letzteren in ,frage3 #a4 ,tagebuch eines ,schriftstellers aus dem ,jahre #ahgc82 #b4 ,politische ,artikel3 ,auslndische ,begebenheiten aus den ,jahren #ahgc und #ahgd82 #c4 ,tagebuch eines ,schriftstellers aus dem ,jahre #ahgf82 #d4 ,tagebuch eines ,schriftstellers aus dem ,jahre #ahgg8 7mit einem ,schluteil vom ,januar #ahha1 den er kurz vor seinem ,tode1 am #bh4 ,januar #ahha1 geschrieben74 ,auch zwischen ihnen mute noch geschieden werden4 ,die weit ber tausendseitige ,masse dieser ,tagebcher1 die ,dostojewski in der zweiten ,hlfte seines ,lebens zusammengetragen hat1 einfach abzudrucken1 ging nicht an4 ,dostojewski hat nie nach einem bestimmten ,plane kritisch gearbeitet2 er hat immer nur an sehr aktuellen ,ereignissen seine ,ideen entwickelt2 tagebuchartig trug er seinen ,lesern seine ,meinungen vor2 als der bedeutende russische ,mensch1 der er war1 nahm er ,stellung zu den ,tagesfragen1 wie sie gerade auftauchten4 ,diese unsystematische1 rein menschliche ,art seiner kritischen ,ttigkeit brachte von selbst mit sich1 da er sich1 sobald er auf verwandte ,fragen stie1 oft wiederholen mute4 ,diejenigen ,stcke1 die solche ,wiederholungen brachten1 galt es daher auszusondern und im brigen alle diejenigen zusammenzustellen1 in denen ,dostojewski selbst seine ,ideen am reinsten herausgearbeitet hat4 ,vor allem war eine ,teilung in ,politische ,schriften8 und ,literarische ,schriften8 notwendig1 wobei der ,begriff ,literarischer ,schriften8 im weitesten ,sinne des ,wortes genommen ist4 ,die ,teilung war nicht ganz einfach1 da ,dostojewski1 eben infolge seiner ,abhngigkeit vom zuflligen ,stoff1 nicht nur stndig vom ,literarischen aufs ,politische und vom ,politischen wieder aufs ,literarische berspringt1 sondern zwischendurch auch noch alle mglichen religisen oder ethischen oder volkspsychologischen ,fragen behandelt1 bei denen es durchaus zweifelhaft sein kann1 welcher von den beiden groen ,gruppen die betreffenden ,stcke angehren2 finden sich doch sogar ,novellen1 die letzten1 die er geschrieben hat1 in die ,tagebcher aufgenommen4 ,doch lie sich die angegebene ,teilung schlielich durchfhren2 nur einzelnes1 so vor allem die ,novellen1 wurde anderen ,bnden der ,ausgabe zugewiesen4 ,immerhin schliet die ,teilung1 so wie sie geschehen ist1 nicht aus1 da der ,kenner des russischen ,originals in den ,politischen ,schriften8 vielleicht das eine oder andere vermissen wird1 was er dann in den ,literarischen ,schriften8 findet4 ,eine eindeutige ,scheidung vorzunehmen1 erlaubte das vorhandene ,material nicht2 und das einzige1 was erreicht werden konnte1 war eine gewisse ,geschlossenheit in der ,gesamtwirkung jedes einzelnen ,bandes4 ,fr den ,band ,politische ,schriften8 wurden herangezogen3 #a4 ,politische ,artikel3 ,auslndische ,begebenheiten aus den ,jahren #ahgc und #ahgd82 #b4 ,tagebuch eines ,schriftstellers aus dem ,jahre #ahgf8 und #c4 ,tagebuch eines ,schriftstellers aus dem ,jahre #ahgg8 mit dem ,schluteil vom ,januar #ahha4 ,um dem deutschen ,leser1 der heute nicht mehr1 wie einst der russische1 eine ,zeitchronik lesen1 sondern ,dostojewskis ,gesamtanschauung kennen lernen will1 dieses ,material bersichtlich darzubieten1 wurde es noch einmal abgeteilt1 und zwar nach den sachlichen ,gesichtspunkten a7 ,westeuropisches2 b7 ,russisches2 c7 ,balkan und ,orient2 d7 ,asien4 ,aus dem gleichen ,grunde grerer bersichtlichkeit wurde es hin und wieder ntig1 ,untertitel anzubringen1 die sich bei ,dostojewski nicht finden4 ,es sind das die ganz allgemein gehaltenen3 ,republik oder ,monarchie2 ,parteimenschen2 ,frankreich und ,deutschland2 ,frankreich und die ,kultur2 ,deutschland und ,rom2 ,frankreich1 die ,republik und der ,sozialismus2 ,katholizismus und ,sozialismus2 ,bismarck2 ,papstwahl2 ,ausblicke2 ,franzsische ,republikaner2 ,franzsische ,reaktionre2 ,vorbemerkungen2 ,unser ,verhltnis zum ,orient4 ,die ,aufsatzreihe ,gedanken ber ,europa8 ist ,aufstzen ,dostojewskis aus den ,jahren #ahgc_/gd und #ahgf entnommen4 ,die ,aufstze ,russische ,finanzen81 ,die ,meinung eines geistreichen ,bureaukraten8 und ,die ,asiatische ,frage8 stammen aus dem ,jahre #ahha4 ,der gesamte ,rest der ,aufstze1 also fast der ganze ,band ,politische ,schriften81 stammt aus den ,jahren #ahgf und #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 ,erster ,teil4 ,westeuropisches ,gedanken ber ,europa ,republik oder ,monarchie ,in ,frankreich erleben wir heute#c den ,kampf zwischen ,republik und ,monarchie4 ,die republikanische ,partei hat zwar die meisten ,anhnger1 doch trotzdem glaube ich1 da das ,ende der franzsischen ,republik herannaht4 ,denn was ist schlielich solch eine ,republik wie die eines ,thiers8 ,das ist doch etwas durchaus ,negatives4 ,thiers hat ja selbst von seiner ,republik gesagt1 da sie eigentlich nur notwendig sei1 weil keine einzige der anderen ,regierungsformen1 die die gegnerischen ,parteien einfhren wollen1 in ,frankreich zurzeit mglich wre4 ,solch ein negativer ,vorzug kann aber das mde ,frankreich1 das um jeden ,preis ,ordnung und eine sie erhaltende ,kraft haben will und haben mu1 unmglich befriedigen - um so weniger als diese negative und1 wie ,thiers sagt1 einzig mgliche ,regierungsform im gegenwrtigen ,frankreich die anderen ,parteien keineswegs beseitigt1 sondern sie durch ihre ,negativitt nur anspornt2 denn jede der anderen ,parteien ist berzeugt1 da sie etwas ,positives bringen knnte4 ,die ,republik so bezeichnen1 wie es ,thiers tut1 heit selbst an sie nicht glauben4 ,das ist wahrscheinlich auch der ,grund1 warum alle ,franzosen ihre ,republik unwillkrlich als etwas ,vorbergehendes1 fast als ein mehr oder weniger unvermeidliches bel betrachten4 ,solch eine schiefe ,stellung ist auf die ,dauer unertrglich1 und so wird sich die ,republik in ,frankreich wohl nicht sehr lange halten knnen4 ,wie steht es aber mit der rechtmigen ,monarchie8 ,nun1 stellen wir uns vor1 da der ,graf von ,chambord#d den ,thron schon bestiegen hat1 da die ,partei der ,republikaner schon aufgelst worden ist1 da das ,land sich allmhlich beruhigt1 wenigstens dem ,anscheine nach1 und alles schlielich in ,ruhe seinen ,verlauf nimmt4 - ,versichern doch viele ,legitimisten1 da der ,graf von ,chambord den ,franzosen mindestens #ah ,jahre ,frieden und ,ruhe8 geben wrde2 schn1 wir glauben ihnen gern1 - wenn auch nicht gerade1 da es mindestens8 #ah ,jahre sein wrden -4 ,die ,frage aber3 was dann8 bleibt nichtsdestoweniger bestehen4 ,wodurch wird das ,schicksal ,frankreichs entschieden1 selbst wenn der ,graf sich lngere ,zeit auf dem ,throne behauptet8 ,wodurch werden ,europa und die ,welt beruhigt8 ,louis ,veuillot#e sagt3 ,die ganze ,kraft des ,prtendenten besteht in der unbedingten ,aufrechterhaltung seiner ,prinzipien2 denn nur1 wenn er diese nicht um ein ,atom verndert1 behlt er die ,mglichkeit1 ,frankreich zu retten und zu beruhigen48 ,ja1 aber was wird denn der neue ,knig tun1 um ,frankreich zu retten88 ,und was bedeutet eigentlich das ,wort ,mglichkeit8 in diesem ,falle8 ,das ,wesen der ,prinzipien des ,grafen besteht erstens und hauptschlich darin1 da seine ,macht eine - rechtmige ,macht ist2 zweitens1 444 ja1 was dann folgt1 ist so phantastisch1 da man nicht begreift1 wie es so ideale ,dinge in der ,wirklichkeit berhaupt geben kann4 ,das heit1 wenn die ,triebfedern1 die jetzt die ganze legitimistische ,partei veranlassen1 die ,monarchie zu proklamieren1 auch uerst verstndlich und nichts weniger als ideal sind1 so sind doch der ,graf von ,chambord und alle1 die ebenso denken wie er - es gibt ja auch solche unter seinen ,anhngern -1 vollkommen phantastische ,erscheinungen4 ,die ,hauptsache ist aber nicht1 da der ,knig von der ,rechtmigkeit seiner ,macht berzeugt ist1 sondern1 da alle ,franzosen gleichfalls an die ,rechtmigkeit seiner ,macht glauben2 das aber ist doch in ,frankreich ganz unmglich4 ,sollte dies dennoch einmal geschehen1 so wrde ja ,frankreich nichts mehr zu wnschen brigbleiben3 es wrde dann wieder stark und zum erstenmal in unserem ,jahrhundert wirklich zu einem ,ganzen vereinigt1 es wrde frei und glcklich sein4 ,napoleon ,,iii4 war whrend seiner ganzen ,regierungszeit gezwungen1 alle seine ,krfte zur ,befestigung seiner ,dynastie zu verwenden4 ,wre er von dieser verhngnisvollen ,sorge befreit gewesen1 so wrde er vielleicht noch heute ,kaiser sein1 und ,frankreich htte vielleicht kein ,sedan erlebt4 ,so jedoch mute er vieles unternehmen1 was ,frankreich unmglich zum ,vorteil gereichen konnte4 ,die ,franzosen aber begriffen das sehr bald1 und zwar sehr gut4 ,wenigstens liegt hier der ,grund1 warum sie sich whrend der ganzen ,regierungszeit ,napoleons ,,iii4 trotz des ,glanzes ihrer damaligen ,macht und ihres groen ,ruhmes in einer zweideutigen1 unhaltbaren ,lage fhlten4 ,wenn sogar der ,kaiser nicht an die ,sicherheit seiner ,macht glaubte1 um wieviel weniger konnte das dann das ,volk tun6 ,sollte aber jetzt das ,wunder geschehen1 da schlielich alle an die ,rechtmigkeit der ,macht des ,grafen von ,chambord glauben1 dann - ja dann wre doch alles erreicht4 ,wei der ,knig1 da sein ,volk an ihn glaubt1 so mu auch er an sein ,volk glauben4 ,erst wenn er keine ,verschwrungen oder sonst irgendwelche ,anschlge gegen sich zu frchten braucht1 kann er seinem ,volke die grten ,freiheiten geben1 sagen wir3 ,prefreiheit1 ,freiheiten in der inneren ,verwaltung und berhaupt im ganzen staatlichen und brgerlichen ,leben1 kann1 wenn er will1 sogar den ,kommunismus einfhren1 444 wenn diese ,neuerungen nur nicht dem ,ganzen schaden4 ,aber solch ein allgemeines ,einverstndnis ist doch ein unrealisierbares ,ideal4 ,man denke doch nur an das in ,frankreich eingewurzelte ,vorurteil gegen die alte ,monarchie1 an die hundertjhrige ,entwhnung der ,franzosen von derselben und die schon hundertjhrigen ganz neuen ,gewohnheiten1 an die fnf oder sechs ,generationen1 die seit dem ,sturze der alten ,monarchie aufgewachsen sind1 - und schlielich an das ,volk1 an den ,pbel1 der die alte ,monarchie gnzlich vergessen hat1 sich von ihr berhaupt keine genaue ,vorstellung machen kann und heutzutage bestimmt nicht begreift1 warum er sich einem ,grafen von ,chambord unterwerfen soll4 ,der ,graf sagt1 er knne sich nicht als ,knig blo einer ,partei denken2 das bedeutet1 da er von allen gewhlt sein will4 ,darin aber besteht ja die ganze ,phantastik seiner ,auffassung ,frankreichs1 da er1 wie es scheint1 von der ,mglichkeit solch einer ,wahl vollkommen berzeugt ist4 ,ohne die ,zustimmung aller ,franzosen und ohne die rechtmige ,macht des ,knigs kann ,frankreich nicht glcklich werden18 sagen die ,legitimisten4 ,schn2 - wie aber diese allgemeine ,zustimmung erreichen8 - wie diese hundert ,jahre berspringen8 ,das ist doch eine ,illusion1 die sie sich da machen6 ,ich wiederhole3 alle diese ,monarchisten1 die um jeden ,preis die ,monarchie proklamieren wollen1 sind durchaus verstndlich1 doch der ,graf von ,chambord1 der ernstlich glaubt1 da ihn alle whlen knnten1 und da er nicht ein ,knig blo seiner ,partei sein wrde1 - dieser ,graf von ,chambord kommt einem denn doch1 gelinde gesagt1 etwas wunderlich vor4 ,diejenigen ,legitimisten1 denen es nicht ausschlielich darum zu tun ist1 da ein ,knig den ,thron einnimmt - der legitime ,klerus hat natrlich seine eigenen1 besonderen ,ziele im ,auge -1 die1 meine ich1 mssen doch irgendeinen vernnftigen ,plan haben2 denn sie knnen doch schlielich nicht auch an die allgemeine ,zustimmung1 die pltzlich fertig vom ,himmel fallen soll1 glauben8 ,was kann aber das fr ein ,plan sein8 ,es wird doch nicht gengen1 nach ,paris zu kommen1 sich auf den ,thron zu setzen1 den ,mac-,mahons gehorsame ,bajonette umringen wrden1 und ,knig zu sein4 ,man wird doch auch etwas tun mssen4 ,man wird irgendeine neue ,idee bringen1 ein neues ,wort sagen mssen1 doch eines1 das wirklich die ,kraft hat1 mit dem bsen ,geiste der ,uneinigkeiten des ganzen ,jahrhunderts1 mit der ,anarchie und den zwecklosen ,revolutionen1 den ,kampf aufzunehmen4 ,nicht zu vergessen1 da dieser bse ,geist einen leidenschaftlichen ,glauben in sich trgt - also wirkt er nicht durch ,lhmung der ,verneinung1 sondern durch die ,verfhrung der positivsten ,versprechungen3 er trgt den neuen antichristlichen ,glauben in sich1 also neue moralische ,grundstze fr die menschliche ,gesellschaft4 ,er versichert1 da er fhig sei1 die ganze ,welt von neuem aufzubauen1 alle gleich und glcklich zu machen und endgltig den ewigen babylonischen ,turm zu vollenden4 ,diesem ,glauben gehren ,menschen der hchsten ,intelligenz an1 sowie alle ,geringen und ,verwaisten1 alle ,mhseligen und ,beladenen1 die da mde geworden1 das ,reich ,christi zu erwarten1 alle der ,erdengter ,beraubten1 alle ,besitzlosen - und in ,frankreich gibt es derer schon ,millionen6 ,und diese drohenden ,scharen stehen bereits vor der ,tr6 ,also mu doch der ,graf von ,chambord etwas sagen und tun2 denn sonst - warum kommt er denn berhaupt8 - ,was aber wird nach seiner ,krnung in ,wirklichkeit geschehen8 ,am wahrscheinlichsten ist1 da sich der ,faubourg ,st4 ,germain wieder bevlkern wird1 da die ,priester sich bereichern und ,vicomtes und ,marquis wieder groe ,rollen spielen werden1 da viele neue ,moden aufkommen1 und mit ihnen eine ,unmenge neuer ,bonmots entstehen2 da man in der ,hofetikette etwas ,besonderes einfhrt1 das dann sofort eiligst an allen anderen europischen ,hfen nachgeahmt wird2 da man sich etwas ,neues fr die ,blle und ,balletts ausdenkt1 da neue ,horsd'oeuvres und ,konfitren berhmt werden4 ,hinzu kommt dann vielleicht noch1 da in der ,kammer1 der vielleicht eine kleine ,macht zugestanden wird1 von einer ,seite ,doktrinre1 von der anderen die kleinen ,helden der ,linken sich erheben werden1 und die ,linke in ihrer ungereimten ,lage dann doch noch dmmer sein wird als die ,rechte4 ,darauf wird dann langsam eine dumpfe1 unbestimmte ,unzufriedenheit im ,volke aufsteigen4 ,der bse ,geist1 der zunchst noch sehr jung ist1 wird wachsen und wachsen und immer drohender werden4 ,und dann1 an einem wundervollen ,morgen1 wird der ,knig irgendeinen ,befehl erlassen3 - ,paris braust auf6 ,das ,militr greift zu den ,waffen und - der bse ,geist klopft mit starker ,hand an die ,tr 444 ,nein1 bestimmt gibt es unter den ,legitimisten auch schon ,mnner1 und zu ihnen gehrt sicherlich auch der ,graf von ,chambord - natrlich1 der unbedingt1 - die da ganz anders vorzugehen gedenken1 ,mnner1 deren ,absichten viel tiefer und edler sind4 ,sie brennen geradezu darauf1 mit dem bsen ,geist den ,kampf aufzunehmen und ihn zu besiegen4 ,das ist ihr ,ziel1 nur zu diesem ,zweck tun sie alles1 was sie tun4 ,doch ,wunsch und ,tat sind zwei verschiedene ,dinge4 ,nur fragt es sich3 womit den ,kampf mit dem neuen1 auflsenden ,element beginnen8 ,mit klerikaler ,gewalt und ,arglist ist dabei nichts mehr zu erreichen4 ,die ,antwort kann natrlich nur lauten3 ,der erste ,schritt zum ,ziel - das ist die ,wiederherstellung der ,weltmacht des ,papstes48 ,oh1 umsonst werden die aufgeklrten ,legitimisten diese ,idee ableugnen6 ,umsonst wird der ,graf versichern1 so wie er bis jetzt versichert hat1 da er des ,papstes wegen keinen ,krieg beginnen wird1 da er mit seiner ,regierung nicht zugleich das ,gouvernement der ,patres bringen will4 ,nun - diesen ,weg einzuschlagen1 werden sie nicht verfehlen knnen6 ,auf den wird man sie gar bald gezogen haben6 ,manche ,beobachter erraten denn auch schon1 da diese ganze legitimistische ,bewegung1 die so pltzlich und mit solch einer ,anspannung aller ,krfte in ,frankreich ausgebrochen ist1 vielleicht nichts anderes ist als eine klerikale ,machenschaft1 und da die ,losung dazu in ,rom gegeben und das ,ziel des ,ganzen - die ,wiederherstellung der ,papstmacht ist4 ,die ,klerikalen haben sich natrlich weder ,chambord noch die ,legitimisten ausgedacht1 dafr aber haben sie sich - ihrer bemchtigt4 ,viele ,anzeichen sprechen dafr1 da es sich so verhlt4 ,die rmische ,bewegung hat im letzten halben ,jahre ganz ,europa durchzogen4 ,zwei ,prtendenten im uersten ,westen1 der ,graf von ,chambord und ,don ,carlos2 die rmisch-katholische ,agitation in ,deutschland1 die die ,katholiken des ,reiches mit gerechtem ,unwillen gegen das neue ,kirchengesetz erfllte2 die ,versuche1 in ,frankreich1 ,deutschland und der ,schweiz dem ,volke mit einer neuen ,erfindung - der ,veranstaltung von ,volksgottesdiensten - nherzutreten2 einige bis jetzt unerhrte demokratische ,ausflle und ,aufrufe der katholischen hheren ,geistlichkeit in ,deutschland3 all das bringt auf den ,gedanken von einer groen1 berall gleichzeitig eingeleiteten ,agitation des ,klerus zugunsten des unfehlbaren1 doch besitzlosen ,papstes4 ,diese ganze klerikale ,bewegung ist dadurch bedeutungsvoll1 da sie vielleicht der letzte ,versuch des rmischen ,katholizismus sein wird1 noch einmal1 zum letzten ,male1 die ,knige und ,groen dieser ,welt um ,hilfe anzugehen4 ,seine ,hoffnungen werden aber nicht in ,erfllung gehen1 und ,rom wird zum ersten ,male in #aejj ,jahren sich sagen1 da nun die ,zeit gekommen ist1 da es mit den ,groen dieser ,welt brechen und die ,hoffnung auf die ,knige fallen lassen mu6 ,man glaube mir - ,rom wird es von da ab verstehen1 sich ans ,volk zu wenden1 an dieses selbe ,volk1 das die rmische ,kirche bis dahin immer nur hochmtig von sich gestoen und dem sie sogar das ,evangelium ,christi vorenthalten hat1 indem sie verbot1 es zu bersetzen4 ,der ,papst wird es verstehen1 barfu zum ,volk zu kommen mit seiner ,armee von zwanzigtausend ,jesuitenkmpfern1 diesen alterfahrenen ,seelenjgern4 ,werden ,karl ,marx und ,bakunin diesem ,heer standhalten knnen8 ,wohl kaum6 ,der ,katholizismus versteht es zu gut1 wenn es ntig ist1 nachzugeben und alles zu vershnen4 ,was kostet es ihn1 das dunkle und arme ,volk zu berzeugen1 da der ,kommunismus dieses selbe ,christentum sei1 und da ,christus berhaupt nur von ihm gesprochen habe6 ,es gibt ja selbst jetzt schon kluge und geistreiche ,sozialisten1 die berzeugt sind1 da dieses wie jenes - ein und dasselbe sei1 und die im ,ernst den ,antichrist fr ,christus nehmen4 ,heinrich ,v4 wird schon allein deswegen den ,krieg fr den ,papst nicht vermeiden knnen1 weil die nchsten ,jahre vielleicht die einzige ,zeit sind1 da ein ,krieg fr den ,papst noch populr sein kann und das ,volk sich zu ihm noch sympathisch verhalten wird4 ,wre ,heinrich ,v4 fhig1 in einem ,kriege mit ,deutschland die ,milliarden und die ,erniedrigung zu rchen und ihm ,elsa und ,lothringen wieder abzunehmen1 so wrde er sich dadurch zweifellos den ,thron auf ,lebenszeit sichern4 ,wollte er aber1 wenn er ,knig geworden1 ,deutschland ohne weiteres den ,krieg erklren - so wrde ihm doch kein einziger folgen1 ja man wrde ihn den ,krieg einfach nicht erklren lassen3 das wre den ,franzosen denn doch zu unheimlich und ein viel zu groes ,wagnis6 ,der ,papst jedoch1 der von ,deutschland ,verfolgte1 wrde in kurzer ,zeit ,sympathie fr die ,idee zu gewinnen verstehen4 ,wer aber ist jetzt sonst der ,gegner des ,unfehlbaren81 wenn nicht ,deutschland8 ,die ,wiederherstellung der ,macht des ,papstes hlt ,deutschland fr die schwerste ,zukunftsdrohung und wird deshalb mit allem ,nachdruck fr ,italien einstehen4 ,allmhlich geht es dann von den ,unterhandlungen zur ,spannung ber1 und von der ,spannung zur ,tat und - das ,papstproblem wird1 im ,falle der ,thronbesteigung des ,grafen von ,chambord1 seine ,lsung in dem groen und unfreiwilligen ,kriege zwischen ,frankreich und ,deutschland ganz von selbst finden4 ,unmittelbar fr das ,elsa gehen die ,franzosen nicht in den ,krieg2 aber so nach und nach1 ohne es eigentlich zu wollen1 werden sie sich1 wenn sie einmal fr den ,papst eintreten1 gutmtig1 wie sie nun einmal sind1 hineinziehen lassen1 und es ist mglich1 da der ,krieg dann sogar populr wird4 ,nein1 solch eine ,gelegenheit wird der ,graf von ,chambord nicht unbenutzt vorbergehen lassen knnen4 ,nun1 nehmen wir selbst an1 da er als ,sieger aus dem ,kampf hervorgeht1 da ,frankreich sich wieder mit ,ruhm bedeckt1 die ,provinzen zurckerobert1 und da dann der ,papst womglich nach ,paris zur ,grundsteinlegung irgendeines ,domes fhrt1 worum man ihn schon krzlich gebeten hat4 ,was dann aber weiter geschieht8 ,nicht das ist wichtig1 da ,heinrich ,v4 nach seiner ,heldentat vielleicht glcklich seinen ,thron bis zu seinem ,lebensende behlt4 ,wichtig ist vielmehr einzig die ,frage1 ob sich mit dem ,grafen von ,chambord die rechtmige ,monarchie als solche in ,frankreich unangefochten fr die nchsten ,jahrhunderte festsetzen kann1 und was sie dem ,lande geben wird8 ,welch ein ,glck8 ,ob sie es beruhigen wird8 und den bsen ,geist1 der so nahe an der ,tr steht1 auf ewig vertreiben kann8 ,was will es besagen1 da der ,papst nach ,paris kommt und der rmische ,katholizismus wieder mit neuem1 noch nie geschautem ,glanze die ,herrschaft ergreift6 ,kann denn etwa der ,papst1 der triumphierende und unfehlbare8 und nicht der barfige81 den bsen ,geist verjagen8 ,knnen das etwa seine ,jesuiten1 die so geschftigen ,geistlichen8 mit ihrem status in statu1 diese geriebenen1 schamlosen1 abgefeimten8 ,nein1 der bse ,geist ist strker und reiner als sie6 ,nicht mit diesem ,heer kann der ,graf von ,chambord sein neues ,wort sagen4 ,wenn aber nicht mit diesem1 - mit welchem dann8 ,unwillkrlich glaubt man ja jetzt1 da der ,graf tatschlich ein hheres ,wesen sei1 so ein gebotener ,knig mit dem reinsten ,herzen4 ,und sicherlich wird er in der ,verzckung seiner ,seele begreifen1 da sein ganzes neues ,wort - gerade dieser ,kampf fr ,christus mit dem furchtbaren emporsteigenden ,antichrist ist1 da man ,frankreich retten mu1 indem man seine ,klugen1 seine ,denker zu ,gott bekehrt und in die ,herzen der ,millionen ,ungetaufter8 das ,heil ,christi giet und sie zum erstenmal mit seiner ,lichtgestalt bekannt macht4 ,wodurch knnte denn sonst der neue allerchristlichste8 ,knig sein ,frankreich retten8 ,er sagt doch selbst1 da er es retten will1 und er glaubt doch an den ,erfolg4 ,er wei doch1 da die erste der ,schlachten zwischen der zuknftigen neuen ,gesellschaft und der alten ,ordnung der ,dinge auf ,frankreichs ,boden stattzufinden hat4 ,er wei aber auch1 da gerade davor die ganze franzsische ,gesellschaft zittert1 alle ,reichen und mit ,erdengtern ,beschenkten1 da sie gerade deswegen so nach einer starken ,regierung verlangen und suchen1 wo die ,kraft ist1 die sie nicht finden knnen2 da sie einzig zur ,abwehr dieses neuen emporsteigenden ,feindes auch ,napoleon ,,iii4 auf den ,thron haben steigen lassen2 und da sie1 wenn sie sich jetzt fr den ,grafen von ,chambord entscheiden1 es nur in der ,hoffnung tun1 da er vielleicht irgendeine neue ,kraft mit sich bringen wird1 die sie beschtzen kann8 ,ist dem aber so1 wo soll er dann die ,menschen zu diesem furchtbaren ,kampf hernehmen8 ,ist er auch selbst schon so weit und so reif1 um ihn zu verstehen8 ,trotz seines guten ,herzens - bestimmt nicht4 ,wie soll er obendrein vor solch einer schrecklichen ,armut der ,mittel1 mit denen er handeln knnte1 nicht zurckschrecken8 ,schrickt er aber nicht zurck1 - wie soll man ihn dann in solch einem ,falle nicht entweder fr einen beschrnkten1 unwissenden ,menschen halten oder aber fr einen1 der nicht weit vom ,irrsinn entfernt ist8 ,wo bleibt nun die ,antwort auf meine ,frage8 ,zu guter ,letzt also1 wodurch1 mit welchen ,krften kann denn der ,legitimismus ,frankreich retten und heilen8 ,da wre doch selbst ein ,prophet ,gottes zu wenig1 nicht nur ein ,graf von ,chambord6 ,und sogar der ,prophet wrde gesteinigt werden6 ,der neue ,geist kommt1 die neue ,gesellschaft wird zweifellos triumphieren - als das einzige1 das eine neue1 positive ,idee bringt1 als der einzige1 ganz ,europa vorherbestimmte ,ausweg1 als das einzige ,heil4 ,darber kann kein ,zweifel bestehen4 ,die ,welt wird erst nach ihrer ,heimsuchung durch den bsen ,geist gerettet werden4 ,der bse ,geist aber ist nah4 ,unsere ,kinder vielleicht werden ihn schauen 444 ,im brigen habe ich nur sagen wollen1 da der ,legitimismus fr ,frankreich nicht nur jetzt unmglich1 sondern berhaupt nicht ntig ist3 niemals ntig war1 noch in der ,zukunft sein wird2 denn er hat die geringsten ,mittel1 es zu retten4 ,aber in ,frankreich heit es jetzt nun einmal3 entweder ,monarchie oder ,republik1 eine andere ,regierungsform ist unmglich4 ,mir jedoch will es scheinen1 da man auch der ,republik in ,frankreich mde und berdrssig ist4 ,diese meine ,worte zu rechtfertigen1 damit man sie nicht etwa fr ein ,wortspiel oder eine absichtliche ,leichtfertigkeit halte1 werde ich in anderem ,zusammenhange einmal versuchen4 ,parteimenschen ,vor einem ,monat hat in ,versailles1 im ,trianon1 der ,proze des ,marschalls ,bazaine begonnen4 ,der ,marschall ist des ,verrates angeklagt4 - ,aber3 des ,verrats an wem8 ,richten wir unsere ,aufmerksamkeit auf diese ,frage4 ,sie ist in ,anbetracht der gegenwrtigen franzsischen ,lage nicht uninteressant4 ,zur ,zeit der ,regierung ,napoleons ,,iii4 zhlte der ,marschall ,bazaine zu den fhigsten ,generlen der kaiserlichen ,armee4 ,als man vor jetzt anderthalb ,jahren zuerst davon sprach1 da er vor ein ,kriegsgericht gestellt werden wrde1 rief ein ,marschall1 einer seiner ,kameraden1 aus3 ,wie8 ,einer der ehrlichsten ,soldaten6 ,schade6 ,il tait pourtant le moins incapable de nous tous68 ,dieser am wenigsten unfhige8 ,marschall hatte also das ,kommando ber die grere ,hlfte der ,armee in diesem unheimlichen ,kriege mit ,preuen erhalten4 ,einen ,generalfeldmarschall hatten die ,franzosen nicht2 der ,kaiser selbst nannte sich nicht einmal so1 sondern begngte sich damit1 in den ,gang der ,ereignisse oftmals strend einzugreifen - doch das war schlielich noch nicht das schlimmste6 ,alle diese alten ,generle wie ,canrobert1 ,niel1 ,bourbaki1 ,frossard1 ,ladmirault usw41 die als ,bazaines ,zeugen vor ,gericht geladen sind1 uern sich ber ihn mit groer ,hochachtung4 ,fr ihre ,aussagen interessiert sich das ,auditorium am meisten4 ,hauptschlich zeugen sie von der auergewhnlichen ,tapferkeit ,bazaines - zum ,beispiel in der ,schlacht bei ,st4 ,privat1 wo er persnlich1 ungeachtet seiner ,stellung als ,schlachtfhrer1 sich in erster ,reihe unter die ,kmpfenden gemischt hatte - obgleich er die ,bedeutung dieser ,schlacht nicht begriff18 fgte einer von den ,marschllen hinzu4 ,ob er sie nun begriff oder nicht begriff3 jedenfalls kam es in dieser ,schlacht dazu1 da aus ,mangel an ,patronen die ,soldaten aus ihren modernen ,chassepots nur alle zwei ,minuten eine ,kugel abschieen konnten und der ,hauptteil der ,armee in den ,kampf eintrat1 ohne seit vierundzwanzig ,stunden etwas gegessen zu haben4 ,aber nicht darin bestand das ,unglck1 obgleich1 wie bekannt1 die schlechte und ordnungslose ,versorgung der franzsischen ,armee mit ,lebensmitteln und ,gewehren ganz ,europa in ,erstaunen setzte4 ,der ,kaiser versumte1 zur rechten ,zeit mit seinem ihm nach schweren ,schicksalsschlgen noch verbliebenen ,heer nach ,paris zurckzukehren1 was fr ihn die einzige ,rettung gewesen wre1 die beste ,ausflucht aus seinem damaligen ,unglck4 ,aber mit ihm geschah das1 was ich vorhin schon erwhnte1 als ich von den charakteristischen und verhngnisvollen ,zgen seiner ,regierung sprach1 da er um der ,befestigung und ,verwurzelung seiner ,dynastie willen gezwungen war1 whrend der ganzen ,zeit seiner ,herrschaft ununterbrochen eine ,menge ,dinge zu unternehmen1 die immer zum ,unglck ,frankreichs und nie zu seinem ,glck ausfielen4 ,auf diese ,weise war dieser mchtige ,herrscher1 im ,grunde genommen1 sogar auf seinem ,throne - kein ,franzose1 sondern nichts als der ,mensch seiner ,partei1 ihr ,hauptfhrer sozusagen4 ,den ,rckzug nach ,paris1 wenn auch mit einer geschlagenem so doch immerhin noch mit einer ,armee - diese ,armee hat ,frankreich in der letzten ,schlacht sehr groe ,dienste geleistet -1 wagte er nicht3 er frchtete die ,unzufriedenheit des ,landes1 den ,verlust der ,anhnglichkeit des ,volkes1 frchtete ,aufstand1 ,revolution1 kurz1 er frchtete ,paris und zog es daher vor1 sich in ,sedan zu ergeben und sein ,schicksal und das seiner ,dynastie der ,gromut seines ,feindes anheimzustellen4 ,zweifellos ist auch jetzt noch nicht alles1 was zwischen ihm und dem preuischen ,knig bei ihrer ,zusammenkunft verhandelt worden1 der ,geschichte bekannt4 ,viele ,geheimnisse werden wohl erst lange nachher aufgedeckt werden2 aber es ist unmglich1 nicht zu dem ,schlu zu kommen1 da ,napoleon mit seiner bergabe und der seiner ,armee darauf gerechnet hatte1 da er seinen ,thron behalten werde4 ,damit1 da er seine ,armee bergab1 damit gedachte er wohl die ,krfte seines ,feindes zu schwchen - ich meine die ,krfte der ,revolutionre 444 denn an ,frankreich dachte dabei der ,parteimensch in ihm nicht4 ,ebenso dachte auch der ,marschall ,bazaine nicht an ,frankreich4 ,eingeschlossen in ,metz mit einer sehr bedeutenden ,armee1 ignorierte er vollstndig die ,regierung der ,nationalversammlung1 die sich nach der ,gefangennahme des ,kaisers in ,paris gebildet hatte4 ,er zog es vor1 sich gleichfalls zu ergeben1 und nahm damit ,frankreich seine letzte ,armee1 die1 selbst wenn sie in ,metz eingeschlossen war1 dem ,vaterlande doch noch uerst ntzlich htte sein knnen - wenn auch1 wie gesagt1 nur dadurch1 da sie einen bedeutenden ,teil der feindlichen ,krfte festlegte4 ,es ist ganz unmglich1 sich vorzustellen1 da der ,marschall1 als er sich in dieser ,weise schnell und ohne rechten ,grund ergab1 nicht irgendwelche geheimen ,bedingungen mit dem ,feinde abgeschlossen1 wenigstens nicht irgendwelche ,versprechungen von ihm gefordert hatte 444 die dann spter nicht erfllt wurden4 ,aber1 wenn dem auch nicht so gewesen wre1 so ist es doch klar1 da der ,marschall1 hnlich dem ,kaiser1 es vorzog1 seine ,armee den ,preuen zu berlassen1 anstatt sie fr die ,republik aufzusparen4 ,der ,marschall - wenn er auch jetzt vor dem ,gerichte lgt und augenscheinlich die ,absicht hat1 bei diesem ,verfahren zu bleiben - verheimlicht doch zum ,teil seine damaligen ,eindrcke und ,empfindungen nicht4 ,er sagt geradeheraus1 da es in den ,metzer ,tagen eine gesetzliche ,regierung nicht mehr gab1 und da er das damalige ,chaos von ,regierung in ,paris als eine wirkliche ,regierung nicht anerkennen konnte - das ist ungefhr der ,sinn seiner ,worte vor ,gericht4 ,wenn es fr ,sie damals keine ,regierung gab - la ,france existait68 rief darauf der ,herzog d',aumale1 der ,vorsitzende des ,kriegsgerichtes1 aus4 ,und damit war der ,punkt1 von dem die ,richter ausgehen werden1 gefunden4 ,diese ,worte des ,herzogs machten auf das ,publikum1 auf ganz ,frankreich1 einen groen ,eindruck4 ,dem schuldigen ,marschall wurde damit klar zu verstehen gegeben1 da ihn jetzt nicht eine ,partei richte1 keine ,republik1 keine unrechtmige ,regierung1 die er1 wenn er will1 auch jetzt nicht anzuerkennen braucht - sondern ,frankreich1 das er um einer rechtmigen ,regierung willen verkauft1 das ,vaterland1 das er verraten aus ,parteiinteresse4 ,man kann einen ,verrter seines ,vaterlandes niemals entschuldigen4 ,sind aber hier auch die im ,recht1 die ber den ,verrter zu ,gerichte sitzen8 ,das ist es1 worauf ich hinweisen will4 ,sind nicht im ,gegenteil ,bazaines ,richter ein ,teil jenes ,grundbels1 das den ,organismus dieser groen ,nation zerstrt und erschpft hat2 verkrpern nicht auch sie ein ,unglck1 das wie eine schwarze ,wolke stndig ber ihr liegt8 ,und verstehen sie dieses ,unglck jetzt2 sind sie fhig1 es zu begreifen8 ,ist der ,marschall aber nicht hnlich dem altjdischen ,opferlamm1 auf das die ,snden des ganzen ,volkes gelegt wurden8 ,in der ,tat1 was konnte er damals von ,metz aus erwarten8 ,angenommen1 der ,parteimensch in ihm habe dem ,brger in ihm einmal ,platz gegeben beim ,anblick des ganzen groen nationalen ,unglcks2 angenommen1 er habe aufrichtig gewnscht1 dem ,vaterlande zu dienen3 was konnte er aber in dem damaligen ,paris erblicken8 ,es ist wahr1 die triumphierende ,revolution des #d4 ,september nannte sich nicht ,republik1 sondern ,regierung der ,nationalverteidigung84 ,diejenigen aber1 die an der ,spitze dieser ,volksregierung standen1 konnten ,bazaine1 ,general und ,parteimensch1 wie er war1 einem ttigen und energischen ,menschen zugleich1 nur ,widerwillen einflen4 ,dieser talentlose ,maniak1 der ,general ,trochu1 alle diese ,garnier-,pags1 ,jules ,favre1 sind1 wenn auch als ,menschen aller ,hochachtung wert1 doch schlielich erbrmliche1 talentlose ,mumien1 ,phrasenhelden der ersten ,tage einer ,pariser ,revolution und - leider - immer noch nicht den ,parisern langweilig genug geworden4 ,wie mute das dem ,marschall und seinem scharfen beobachtenden ,menschenkennerblick in ,metz erscheinen68 ,aber - mgen sie auch talentlos gewesen sein6 ,mag auch jegliche ,aufgabe1 der sie nicht gewachsen waren1 von ihnen verpfuscht worden sein1 solange sie die ,macht hatten6 ,sie waren doch wenigstens treue ,brger1 ,leute mit reinem ,herzen1 wahre ,shne des ,vaterlandes6 ,war dem nicht so8 ,aber nein1 das waren ja wiederum auch nur ,republikaner6 ,la rpublique avant tout1 la rpublique avant la ,france - das war und ist auch jetzt noch ihre ,devise6 ,und darum htte der ,marschall1 wenn er1 um gleichfalls ,brger zu werden81 sich von der ,partei des ,kaisers losgesagt htte - und wr's auch nur zeitweilig und scheinbar gewesen1 zur ,rettung des ,vaterlandes8 - sich doch nicht den ,rettern des ,vaterlandes1 sondern wieder nur ,leuten einer anderen ,partei anschlieen mssen4 ,aber diese ,partei hate er1 und ihr zu helfen3 dazu konnte er sich nicht entschlieen6 ,einige ,zeit nachher kam aus dieser lcherlichen ,gruppe ein ,mann1 der im ,luftballon ,paris verlie1 um in den noch freien ,teil ,frankreichs zu gelangen3 ,gambetta4 ,er erklrte sich selbstherrlich zum ,kriegsminister1 und die ganze ,nation1 die sich nach irgendeiner ,regierung sehnte1 ernannte ihn sofort zu ihrem ,diktator4 ,er aber verlor darber nicht den ,kopf1 sondern wurde in ,wahrheit ihr ,diktator4 ,dieser ,mensch zeigte eine groe ,energie1 er regierte ,frankreich und stampfte ein neues ,heer aus dem ,boden4 ,einige beschuldigen ihn jetzt unter anderem1 da er unntz ,geld verschwendet htte und mit diesem ,geld fnfmal mehr fr das ,heer htte tun knnen4 ,gambetta knnte freilich seinen ,anschuldigern mit ,recht erwidern1 da sie1 wenn sie auch fnfmal mehr ,geld gehabt htten als er1 doch nicht einen einzigen ,soldaten htten aufstellen knnen4 ,und siehe da1 dieser kluge und energische ,mensch1 der wirklich viel fr ,frankreich getan hat1 und mit dem zu arbeiten ,bazaine sich nicht htte zu schmen brauchen - besteht doch auch auf der ,devise3 la rpublique avant la ,france68 ,jetzt sagt er das freilich nicht mehr laut1 schlau und geduldig wartet er1 bis an ihn die ,reihe kommt1 und wenn es ntig ist1 so untersttzt er mit ,eifer sogar ,thiers1 der ihn schon vor drei ,jahren ersetzt hat4 ,aber auch dessen ,devise ist3 la rpublique avant tout81 und auch er ist vor allem und zuerst der ,mensch seiner ,partei6 ,diese seine ,eigenschaft ist den ,republikanern offenbar die liebste4 ,und so ist alles in ,frankreich ,partei und sind alle ,franzosen ,menschen einer ,partei4 ,es ist wahr1 in ,frankreich tauchten zur ,zeit des schwarzen ,jahres auch einige beruhigende ,erscheinungen auf4 ,die ,bretagner1 gebotene ,legitimisten1 erschienen mit ihren ,fhrern1 um fr ihr ,vaterland zu kmpfen1 und sie kmpften tapfer6 ,mit ihrem ,muttergottesbild auf der ,fahne schlossen sie sich zeitweise der ,regierung der ,republikaner und ,atheisten an4 ,auch die ,orleansschen ,herzge kmpften in gleicher ,reihe mit ihren ,feinden in der neugebildeten franzsischen ,armee4 ,kmpften sie aber frs ,vaterland8 ,das ist heute mehr als zweifelhaft4 ,wenn man zurzeit ihre ,rolle in ,frankreich beobachtet1 ihre ,verschwrung gegen ,frankreich zugunsten eines legitimen ,knigs8 - so ist es wohl erlaubt1 daraus zu schlieen1 da sie vor drei ,jahren nur deshalb mitgekmpft haben1 weil sie darin endlich eine ,chance fr ihre ,partei1 die schon so lange auf eine solche gewartet hatte1 erblickten4 ,und sie haben sich nicht in der ,mglichkeit einer derartigen ,chance getuscht3 sie strmten in groer ,anzahl bei den ersten ,wahlen zur ,nationalversammlung herbei und brachten es auch richtig zu einer ,mehrheit4 berall ,parteien6 ,freilich3 wenn man alle diese ,parteien zusammenlegt1 so ist die ,gesamtzahl ihrer ,anhnger - ausgenommen die ,partei der ,kommunisten - sehr gering1 im ,vergleich zu der ,anzahl aller ,franzosen1 denn die brigen ,franzosen sind indifferent4 ,sie erwarten alle1 geradeso wie damals vor dem ,erscheinen ,gambettas im verhngnisvollen ,jahr - einen ,diktator1 damit er sie vterlich in seine ,gewalt nehme und ihnen ihr ,leben und ,gut behte4 ,ihre ,devise ist das bekannte ,sprichwort3 ,chacun pour soi et ,dieu pour tous84 ,aber auch bei dieser ,devise gehrt der ,mensch seiner eigenen ,partei an und - was kann fr solch einen ,menschen das ,wort ,vaterland bedeuten8 ,das ist das ,grundbel ,frankreichs3 der ,verlust einer allen gemeinsamen ,idee der ,einigung6 ,man sagt von den ,legitimisten1 da sie diese ,idee mit ,gewalt wiedererwecken wollten4 ,aber sogar die besten ihrer ,partei denken nicht an die ,idee1 sondern nur an den ,triumph ihrer ,partei4 ,die ,allerbegeistertsten von ihnen denken noch nicht einmal an den ,legitimismus4 ,der ,triumph des ,grafen ,chambord ist fr sie - der zuknftige ,triumph des ,papstes und des ,katholizismus4 ,das ist dann schon wieder eine ,partei in der ,partei4 ,und so richten jetzt die ,menschen der ,partei den ,marschall ,bazaine dafr1 da er - der ,anhnger seiner ,partei blieb6 ,ist er nicht wirklich dem altjdischen ,opferlamm hnlich1 mit dem ich ihn verglich8 444 ,es kommt in ,frankreich noch so weit1 da jeder ,verrat des ,vaterlandes nicht mit ruhigem ,gewissen gerichtet werden kann - aus ,mangel an ,richtern2 denn alle sind sie ,menschen blo der ,partei und nicht des ,vaterlandes4 - ,wenn die ,franzosen ,bazaine verurteilen1 werden sie dann wissen1 was sie tun8 ,frankreich und ,deutschland ,in ,deutschland wird die ,nachricht von den gescheiterten ,hoffnungen der franzsischen ,legitimisten#f fast von der ganzen ,presse1 sogar einschlielich der offizisen preuischen ,organe1 mit unverhohlener ,freude aufgenommen4 ,die nchstliegendste ,erklrung dieser ,freude wre wohl in der ,befrchtung zu suchen1 da die ,thronbesteigung des ,grafen von ,chambord den ,versuch einer ,wiederherstellung der ,papstmacht von seiten ,frankreichs nach sich gezogen haben wrde4 ,nun1 und auf diesem ,wege wre ein ,zusammensto mit ,deutschland unvermeidlich gewesen4 ,erklrt man sich aber so die deutsche ,zufriedenheit - um wieviel auffallender ist es dann1 da in ,deutschland selbst die ernsten ,bltter an die ,dauerhaftigkeit dieser ,restauration haben glauben knnen4 ,die ,deutschen vertrauen1 scheint es1 etwas zu sehr auf den ,erfolg von ,blut und ,eisen84 ,ich glaube1 da in der gegenwrtigen franzsischen ,krise - der ,grung aller ,geister und ,wnsche8 - ein ,staatsstreich in diesem ,lande beinahe unmglich ist3 sie haben dort keinen einzigen1 der ihn ausfhren knnte6 ,das heit1 ,liebhaber wrden sich dazu schon finden1 und 7was am interessantesten ist7 vielleicht gleichfalls eine auerordentlich groe ,anzahl ,leute1 die aufrichtig ihre eigene ,vergewaltigung wnschen1 und zwar3 um der endgltigen ,herstellung der ,ruhe und ,ordnung willen1 sogar eine mglichst baldige ,vergewaltigung herbeiwnschen4 ,in diesem ,lande aber gengt zu einer erfolgreichen ,gewaltherrschaft nicht ,kraft allein und selbst nicht einmal die ,zustimmung der zu ,vergewaltigenden4 ,dort bedarf die ,gewalt unbedingt der ,autoritt3 wenn es auch eine verhate und wenn es auch keine wahre ,autoritt ist1 so mu es doch eine ,herrscherautoritt sein1 eine1 der man die ,kraft der ,macht wirklich zutrauen kann4 ,der ,graf von ,chambord nun hat nichts von solch einer ,autoritt1 und selbst von seinen ,anhngern werden wohl kaum alle glauben1 da er solch eine ,kraft ist4 ,darum aber - ich wiederhole bereits frher von mir ,gesagtes - wre er zweifellos und sogar sehr bald wieder vertrieben worden4 ,doch selbst solch eine ,wendung der ,sache wre fr ,frankreich vielleicht vorteilhafter gewesen als der jetzige chaotische ,zustand - wenn auch nur insofern vorteilhafter1 als es dann eine ,partei weniger gegeben htte und die ,herrschaft der gemigten ,republikaner somit wieder mglich gewesen wre4 ,nun aber will ein ,teil der konservativen ,presse ,deutschlands der von der liberalen deutschen ,presse angegebenen ,begrndung ihrer ,freude ber den ,mierfolg des ,prtendenten nicht recht glauben2 das heit1 will nicht glauben1 da die ,furcht1 ,frankreich htte den gefhrlichen ,weg der ultramontanen ,politik einschlagen knnen1 die ,ursache dieser gegenwrtigen ,freude wre4 ,die ,kreuzzeitung81 zum ,beispiel1 erklrt unumwunden1 da die ,liberalen der ganzen ,welt sich solidarisch fhlten2 da im ,radikalismus die ,nationalitten verschwnden1 und darum sich auch die deutschen ,radikalen fr die franzsischen ,radikalen freuten1 wenn sie1 wie hier1 ihren ,erfolg shen4 ,es ist das vielleicht so unrichtig nicht4 ,merkwrdig nur1 da diese ,bemerkung - die gewissermaen wie ein ,vorwurf und eine ,befrchtung klingt - in einem ,reiche gemacht wird1 wo gerade in diesem ,augenblick die nationalen ,ideen so mchtigen ,erfolg haben1 wo nach dem krzlichen ,triumph ber ,frankreich das ,gefhl der nationalen ,selbstzufriedenheit sich bis zur ,abgeschmacktheit gesteigert hat1 wo sogar die ,wissenschaft chauvinistische ,zge aufweist4 ,sollte es wirklich wahr sein1 da der kosmopolitische ,radikalismus auch in ,deutschland schon ,wurzel gefat hat8 ,da auch dort schon die franzsische ,lehre - der ,kommunismus - an die ,tr klopft8 ,wenn es fast seit dem ,anfang des ,jahrhunderts bei den europischen ,geistern8 gang und gbe ist1 ,ruland fr einen furchteinflenden ,kolo auf tnernen ,fen8 zu halten - whrend in ,wirklichkeit1 wenn es bei uns etwas besonders ,gutes und ,ganzes gibt1 es gerade die ,grundlage1 das ,volk ist1 auf dem ,ruland von jeher gestanden hat und auch hinfort stehen wird - so1 sollte es dann1 frage ich1 vielleicht wirklich mglich sein1 da solch eine ,annahme1 wenn auch nur teilweise1 auch von dem neuen germanischen ,kolo zutreffend sein knnte8 ,frankreich und die ,kultur ,ein ,pariser ,telegramm berichtete unlngst aller ,welt1 da ein gewisser ,sir ,henry ,richard1 eine ziemlich unbekannte ,persnlichkeit1 auf dem ihm zu ,ehren gegebenen ,diner in einer ,rede ber seinen ,plan einer internationalen ,vermittlerschaft unter anderem auch gesagt habe3 ,keine einzige ,idee kann sich verwirklichen ohne die ,protektion ,frankreichs1 dem an ,einflu kein anderes ,land gleichkommt1 dessen ,sprache und ,literatur universal sind68 444 ,worte1 die in ,paris gierig aufgefangen und von den erniedrigten8 ,franzosen sofort allen sichtbar und hrbar gemacht worden sind4 ,so hat man sie denn auch schon in ,deutschland vernommen1 doch haben sie dort1 wie in ,europa berhaupt1 nur eine gewisse fragende ,stirnfalte und mibilligendes ,kopfschtteln hervorgerufen4 ,nun1 wir glauben natrlich an jedes ,wort ,sir ,richards4 ,nichtsdestoweniger aber1 - ist es nicht auffallend1 da man jetzt sogar in ,paris solche ,worte fr ungewhnlich hlt8 ,wie lange ist es denn her1 da hnliche ,worte in ,frankreich niemand bemerkt htte1 da sie wie schuldiger ,tribut1 wie etwas von der ,art eines sine qua non1 das zu erwhnen berhaupt nicht der ,mhe wert ist1 aufgefat worden wren8 ,diese hochbegabte ,nation1 diese ,erbin der ,alten ,welt1 die #ae ,jahrhunderte an der ,spitze der romanischen ,vlker ,europas gestanden und in den letzten ,jahrhunderten fraglos erstrangigen ,einflu auf alle ,nationen ,europas gehabt hat1 verlor vor nun bald hundert ,jahren jene lebendige ,kraft1 die sie so lange bewegt und genhrt hatte4 ,diese lebendige ,kraft bestand in der ,reprsentation des europischen ,katholizismus durch ,frankreich - fast seit der allerersten ,zeit des ,christentums4 ,als darauf ,frankreich am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts mit der katholischen ,idee vollkommen und bewut brach1 verkndete es sich laut ber die ganze ,welt hin als ,erneuerin der ,menschheit durch neue ,grundstze1 deren ,haupttrgerin und ,beschtzerin es allein sei4 ,komm alle zu mir68 rief es in pythischer ,trunkenheit4 ,diese neuen und selbstndigen ,grundstze der zuknftigen menschlichen ,gesellschaft waren den ,europern bereits als die ,grundstze der von ihnen ausgearbeiteten ,zivilisation bekannt -3 die ,wissenschaft und der ,staat waren bereits einzig auf den ,gesetzen der ,vernunft begrndet4 ,frankreich hat blo die ,selbstndigkeit dieser ,grundstze revolutionr verkndet - ich meine ihre vollste ,unabhngigkeit von der ,religion4 ,dieses geschah zum erstenmal im ,leben der ,menschheit1 und darin hat1 behaupte ich1 das eigentliche ,wesen der ,franzsischen ,revolution bestanden4 ber dieses ungemein wichtige ,thema habe ich in diesen flchtigen ,zeilen nicht etwa deswegen einiges gesagt1 um die vor hundert ,jahren von ,frankreich an der ,spitze ,europas verkndeten revolutionren ,grundstze zu untersuchen und sie ihrem ,wesen nach zu beurteilen4 ,ich wollte nur bemerken1 da ,frankreich1 das fr sich und die ,menschheit so viel auf seine ,schultern genommen - abgesehen davon1 da es diese ,last1 selbst wenn es gewollt1 berhaupt nicht htte ablehnen knnen -1 von dieser ,last doch noch niemals so zu ,boden gedrckt gewesen ist wie in dem letzten1 jetzt allmhlich auslaufenden ,jahrhundert seiner ,geschichte3 sie hat sich als viel zu gro erwiesen fr die ,krfte des geistreichen ,volkes4 ,die ,fhrerin der ,menschheit war nach ihrem letzten ,unglck gezwungen1 durch ihre besten ,vertreter einzugestehen1 da sie die ,grundlage des lebendigen ,lebens fast ganz verloren hat1 da ihr ,lebensquell versiegt und vertrocknet ist4 ,im gegenwrtigen ,augenblick bietet das franzsische ,volk ein sonderbares ,schauspiel dar - was es auch selbst vollkommen begreift4 ,dieses ,sonderbare besteht darin1 da der intelligente und politisch herrschende ,teil dieser ,nation sich wissentlich und wehmtig so gut wie von allen ihren einst so begeistert verkndeten ,ideen entfernt hat und nun ohne ,glauben1 doch mit jener ,angst um das eigene ,sein1 die ,despotismus und ,vergewaltigung nach sich zieht1 wie eine ,polizei ber den anderen ,teil der ,nation wacht4 ,dieser andere ,teil aber glaubt an seine ,zukunft1 glaubt1 da sie kommen wird mit der ,verwirklichung der neuen ,grundstze in einer knftigen ,gesellschaft1 und1 da er arm ist an ,gtern des ,lebens1 da er lange gelitten hat1 so ist er bereit1 sich wie ein hungriges ,tier auf seine glcklicheren ,brder zu strzen und sie zu zerfleischen4 ,nachdem die ,franzosen ,baboeuf guillotiniert hatten1 den ersten1 der schon vor #hj ,jahren den begeisterten ,revolutionren gesagt1 da ihre ganze ,revolution nicht die ,erneuerung der ,gesellschaft nach neuen ,grundstzen wre1 sondern nur der ,sieg der einen mchtigen ,gesellschaftsklasse ber die anderen3 nachdem sie diesen ersten lstigen ,kritiker der ,revolution beseitigt hatten1 muten die ,fhrer der ganzen republikanischen und demokratischen ,bewegung im neuen ,jahrhundert allmhlich einsehen1 da das ganze ,leben ,frankreichs sich mehr und mehr in eine erlogene ,vorspiegelung verwandelte1 in irgendein phantastisches ,gebilde1 und da es jede ,bedeutung eines lebendigen und notwendigen ,lebens einbte4 ,alle diese ,perioden seiner letzten ,entwicklungsgeschichte - das ,erste ,kaiserreich1 die ,restauration1 die ,herrschaft der ,bourgeoisie unter den ,orleans1 das ,zweite ,kaiserreich usf4 - knnte man jetzt eher fr ,luftspiegelungen halten als fr gewesene ,wirklichkeit2 jede dieser ,erscheinungen htte gewissermaen gerade so gut auch nicht sein knnen1 und die groe ,nation wre vortrefflich auch ohne sie ausgekommem4 ,diese ganze vorbergehende ,phantasmagorie hat der ,seele der ,nation1 die sich immer nach lebendigem ,leben gesehnt hat1 nichts ,wesentliches gegeben4 ,und darauf kam nun die ,katastrophe dieses furchtbaren ,krieges - mit dessen ,ausgang in ,frankreich alle diese ,vorspiegelungen fast mit einem ,schlage verschwanden und sich aller ,augen ffneten4 ,diese ,katastrophe sagte gleichsam jedem ,franzosen3 ,sieh1 wie arm und blind1 wie niedrig und nackt und nichtig du in deiner ganzen1 phantasmagorischen ,existenz warst - und das nun schon ein ganzes ,jahrhundert lang68 ,wird nun die groe ,nation an der ,aufgabe1 die sie vor einem ,jahrhundert auf sich genommen hat1 und die sie doch zu einem ,abschlu wird bringen mssen1 mitsamt ihrem ,genie zugrunde gehen1 oder wird sie sich dieses ,genie doch noch erhalten8 ,das ist die ,frage6 ,wird ihr ,genie solche ,prfung berstehen knnen8 ,oder wird vielleicht alles einstrzen und irgendeine neue1 geniale ,nation von ,gott auserwhlt werden1 die westliche ,menschheit zu fhren8 ,das sind vom ,standpunkt der vernnftigen und geschftigen ,leute aus selbstverstndlich nur mige ,fragen1 doch nichtsdestoweniger gab es und gibt es in ganz ,europa viele ,herzen und ,gedanken1 die angstvoll vor ihnen standen und noch stehen4 ,in dieser verhngnisvollen ,frage nach ,leben oder ,tod ,frankreichs1 nach ,auferstehung oder ,erlschen seines groen1 der ,menschheit sympathischen ,genies1 liegt vielleicht die ,entscheidung ber ,leben und ,tod der europischen ,menschheit1 - was auch immer die jungen ,besieger ,frankreichs1 die ,deutschen dazu sagen mgen4 ,wird denn ,europa ,frankreich berhaupt vermissen knnen8 ,ein ,europa ohne ,frankreich ist fr viele sogar jetzt noch undenkbar1 und nicht etwa nur fr mige ,menschen1 die unseres ttigen ,jahrhunderts unwrdig sind4 ,einstweilen aber1 nachdem ich die ,frage gestellt habe1 die natrlich ohne ,antwort bleiben mu1 sage ich noch bei der ,gelegenheit1 - meinetwegen in der ,eigenschaft eines ,reporters der ,gegenwart1 - da es einige ,anzeichen und ,erscheinungen gibt1 die von dem heien ,wunsch der geistvollen ,nation zeugen1 aus allen ,krften zu leben1 und da aus diesem ,wunsch fr ,europa sogar in krzester ,zeit sehr viele ,sorgen erwachsen knnen4 ,vor einer ,woche hat sich in ,frankreich ein uerst exzentrischer ,zwischenfall zugetragen1 der gar manchen ,europer belustigt haben drfte4 ,als der ,kriegsminister1 ,general ,dubarail1 sein ,budget der ,versammlung unterbreitete1 fiel man sofort von allen ,seiten mit bitteren1 heftigen ,vorwrfen wegen der rmlichkeit8 und ,nichtigkeit8 desselben ber ihn her -3 weil er so wenig ,geld fr den ,ausbau des ,heeres verlangte6 ,darauf soll man sogar die ,regierung beschimpft und schlielich ganz ungewhnliche ,vernderungen vorgeschlagen haben4 ,erst nach einiger ,zeit1 sagt man1 sei es dem ,general gelungen1 die ,versammlung zu beruhigen1 und zwar nur durch die ,erklrung1 da das ,budget des nchsten ,jahres sehr gro sein werde1 da allein die ,vernderung des ,armeematerials nicht weniger als #achjjjjjjj ,franken fordern wrde4 ,diese ,summe soll dann eine einigermaen ernchternde ,wirkung auf die ,gemter ausgebt haben4 ,ich habe gesagt1 da diese groe ,nation leben will1 - um jeden ,preis6 ,doch1 - ist es andererseits nicht wieder im hchsten ,grade phantastisch1 dieses ,leben der ,vergeltung81 fr das sie sich jetzt so einmtig entschliet1 obgleich sie erst krzlich fnf ,milliarden an ,deutschland gezahlt hat1 indem sie sich einwandlos zu neuen ,milliardenausgaben bereit erklrt - wenn nur dem verhaten ,feinde fr die militrische wie moralische ,erniedrigung heimgezahlt wird68 ,also ist doch in dem moralisch so zerspaltenen ,lande1 das schon seit so langer ,zeit wehmtig und skeptisch auf das ,leben sieht1 wo das allgemeine ,gefhl blo das allerbeschrnkteste ,gefhl der ,selbsterhaltung und das chacun pour soi8 die erste ,regel ist1 - also hat sich in diesem ,lande doch pltzlich und unerwartet etwas gefunden1 das sogar die feindlichsten ,elemente vereinigen kann4 ,nein1 der ,quell des unmittelbaren ,lebens versiegt in den ,vlkern doch nicht so leicht4 ,deutschland und ,rom ,das ppstliche ,non possumus ist meiner ,meinung nach so ernst zu nehmen1 da man in ihm berhaupt die ,existenzfrage der ,religion in ,europa sehen kann4 ,lassen wir die protestantischen ,glaubensbekenntnisse dabei ganz aus dem ,spiel2 denn wenn der rmische ,katholizismus fallen wrde - wie sollten sich dann noch ,glaubensbekenntnisse erhalten1 deren ,wesen der ,protest gegen den ,katholizismus ausmacht8 ,wenn nichts mehr vorhanden ist1 wogegen es zu protestieren gilt1 wozu dann noch ein ,protest8 ,andererseits kann aber die rmische ,kirche in ihrer gegenwrtigen ,form nicht weiterbestehen4 ,sie hat ja selbst erklrt1 da ihr ,reich von dieser ,welt sei1 und da ihr ,christus sich ohne ,erdenreich auf der ,erde nicht erhalten kann84 ,die rmische ,kirche hat die ,idee der rmischen ,weltherrschaft ber die ,wahrheit und ber ,gott gesetzt2 zu demselben ,zweck hat sie auch die ,unfehlbarkeit ihres ,oberhauptes als ,dogma aufgestellt und hat das gerade in dem ,augenblick getan1 da die weltliche ,macht schon an die ,pforten ,roms klopfte1 um einzutreten3 ein beachtenswertes ,zusammentreffen1 das vielleicht von dem letzten ,ende8 zeugt4 ,bis zur ,stunde des ,sturzes ,napoleons ,,iii4 konnte die rmische ,kirche noch auf den ,schutz der ,knige - und besonders der ,knige ,frankreichs1 mit deren ,hilfe sie sich so viele ,jahrhunderte gehalten - rechnen4 ,kaum aber wurde sie von ,frankreich verlassen - da fiel auch ihre weltliche ,macht4 ,nun aber wird die katholische ,kirche diese ihre weltliche ,welt fr keinen ,preis1 niemals und niemandem1 abtreten und wrde eher damit einverstanden sein1 da das ,christentum vollkommen unterginge1 als da die weltliche ,herrschaft der ,kirche aufhrte4 ,ich wei3 gar manche klugen ,leute werden meine ,behauptung mit einem ,lcheln aufnehmen1 doch soll mich das nicht abhalten1 sie mit allem ,nachdruck zu verteidigen4 ,und so sage ich denn nochmals3 ,es gibt in ,europa augenblicklich keine einzige ,frage1 die zu beantworten schwieriger wre1 als die katholische1 und gleichfalls keine einzige politische1 keine soziale8 ,schwierigkeit1 mit der sich diese rmisch-katholische ,frage nicht vereinigte4 ,mit einem ,wort3 ,das ,schwerste1 was ,europa in ,zukunft bevorsteht1 ist die ,lsung dieses ,problems1 wenn auch neunundneunzig ,prozent aller ,europer augenblicklich vielleicht nicht einmal an dasselbe denken4 ,ich habe bereits im ,laufe des vorigen ,jahres meine ,gedanken ber diese ,frage mitgeteilt3 - nach gewissen ,anzeichen zu urteilen1 kann man wirklich glauben1 da die katholische ,kirche zur ,wiederherstellung ihrer ,macht bereit ist1 sich mit dem niedrigen ,volk zu verbinden und hinfort den ,knigen den ,rcken zu kehren4 - ,allerdings haben die ,knige sie zuerst verlassen4 ,doch ohne mich ber diesen ,punkt weitlufig zu verbreiten1 will ich einstweilen nur sagen1 da von den europischen politischen ,begebenheiten des vorigen ,jahres der ,briefwechsel des ,papstes mit dem ,deutschen ,kaiser zweifellos eine der wichtigsten war4 ,in seiner ,zuschrift erklrte ja der ,papst1 da er der von ,gott selbst eingesetzte ,vater und ,beschtzer aller ,christen sei1 - gleichviel welch einem ,bekenntnis sie angehren1 und gleichviel1 ob sie ihn fr ihr ,haupt anerkennen oder nicht1 - wenn sie nur getauft sind4 ,als die italienische ,regierung dem ,papst die ,summe von drei ,millionen ,franken jhrlich aussetzte und sie ihm anbot1 da glaubte und hoffte sie natrlich doch1 da er dieses1 brigens sehr annehmbare ,budget akzeptieren werde4 ,htte der ,papst das getan1 so wrde er sich mit dem ,statuts quo einverstanden erklrt haben und - es wre zu ,ende gewesen mit dem rmischen ,katholizismus6 ,an seiner ,stelle aber htte dann etwas ganz anderes1 noch ,unbekanntes begonnen4 ,doch der ,papst nahm sie nicht an4 ,jetzt hoffen einige1 der ihm folgende ,papst werde es tun4 ,aber der #hd;jhrige ,greis wei nur zu gut1 da auch sein ,nachfolger1 wer er auch sei1 gleichfalls kein einziges ,budget annehmen kann und allen und jedem1 wie er es getan1 erklren wird3 ,non possumus48 ,abgesehen davon1 da der ,deutsche ,kaiser dem ,papst gemessen und von oben herab geantwortet#g hat1 sieht man in ,deutschland auf die gegenwrtige ,lage der rmischen ,kirche denn doch etwas ernster1 als die italienische ,regierung es tut4 ,anderenfalls3 womit knnte man sich sonst jene sonderbare ,verfolgung des rmischen - ultramontanen - ,katholizismus in ,deutschland erklren8 ,man knnte wirklich glauben1 da das kolossale neue ,reich1 in dem es so viel andere ,schwierigkeiten und neue ,fragen gibt1 die rmische ,frage fr die bedeutungsvollste von allen hlt4 ,nun und -3 das scheint auch in der ,tat der ,fall zu sein6 ,es ist natrlich kaum mglich1 sich vorzustellen1 da solch ein mchtiges ,reich und an seiner ,spitze so mchtige ,herrscher und ,lenker pltzlich irgendwelche lcherlichen8 ultramontanen ,ansprche eines kraftlosen1 armseligen ,mnches8 frchten knnten1 und das noch in welchem ,jahrhundert8 - im neunzehnten1 im ,jahrhundert der ,maschinen1 der ,philosophie und unserer ,aufklrung6 ,zudem wre es ein uerst grober ,fehler1 in dem allgemeinen ,indifferentismus durch die ,verfolgung der ,kirche den religisen ,fanatismus zu erwecken1 was doch fr solche ,staatsmnner1 wie ,graf ,bismarck einer ist1 keinen ,augenblick unklar bleiben drfte4 ,wenn nun ,graf ,bismarck gegen die ,kirche vorgeht - wie u4 a4 durch das ,gesetz ber die brgerliche ,ehe -1 dann geht er scheinbar ,hand in ,hand mit den ,feinden der ,kirche1 - nicht nur mit den ,feinden der katholischen ,kirche1 sondern jeder christlichen ,kirche berhaupt1 - ,hand in ,hand mit den ,atheisten und ,sozialisten666 ,auf diese ,weise werden zwei sich entgegengesetzte ,fanatismen angefacht3 der ,fanatismus des ,glaubens und der der ,verneinung4 ,ist das aber geschickt von einem so groen ,staatsmann1 wie ,graf ,bismarck8 ,und folgt daraus nicht wiederum1 da die rmische ,frage von so weitsichtigen ,staatsleuten fr eine der wichtigsten zuknftigen ,schicksalsfragen des ,deutschen ,reiches gehalten wird8 ,sonst wrde man doch nicht zu ihrer ,bewltigung so wichtige ,interessen opfern6 - ,wie aber1 wenn ,graf ,bismarck - oder1 besser gesagt - wenn ,deutschland seinen zuknftigen und dann wohl endgltigen ,kampf mit ,frankreich am ehesten fr mglich hlt - auf ,grund der rmischen ,frage8 ,bedenken wir blo eines3 mag der letzte deutsch-franzsische ,krieg auch als noch so zufllig8 erscheinen1 jetzt1 nach seiner ,beendung1 knnen doch weder ,deutschland noch ,frankreich auf ihren stattgefundenen furchtbaren ,kampf wie auf etwas ,zufllig-,politisches1 sozusagen blo ,napoleonisches sehen4 ,deutschland1 das so viele ,jahrhunderte hindurch alles gehabt3 ,reichtum1 ,zivilisation1 ,wissenschaft1 und das nur eines1 das ,ersehnteste1 nicht hatte - die politische ,einheit -1 mute doch endlich begreifen1 was es brigens schon seit ,jahrhunderten tat1 da es seine politische ,einheit nicht erreichen konnte1 solange an der ,spitze ,europas noch ,frankreich stand2 nun aber wei es1 da es sich mit einer zweitrangigen ,rolle1 wie irgendein ,italien1 in ,europa nicht begngen kann1 und da doch wiederum zwei fhrende ,mchte in ,europa zu gleicher ,zeit nicht mglich sind2 da es sich hier schlielich um die ,frage des ,geistes handelt1 des ,lebens und der ,ideale2 da die ,ideale der westlich-katholischen und der germanischen ,kultur verschieden und unvereinbar sind - so da denn der ,deutsch-,franzsische ,krieg schlielich nichts anderes gewesen ist1 als der ,zusammensto zweier europischer ,kulturen1 der katholischen und der protestantischen1 oder der franzsischen und der germanischen1 der unvereinbaren und entgegengesetztem die sich schon seit ,jahrhunderten zu diesem ,kampf vorbereitet hatten4 ,andererseits mu ,frankreich1 der tausendjhrige ,reprsentant des westlichen ,katholizismus1 selbst jetzt noch1 einsehen1 da es dieser ,fhrer der katholischen ,welt1 sogar bei deren heutigem ,zerfall1 nur dann bleiben kann1 wenn es dem ,katholizismus und seiner ,idee tatschlich treu bleibt4 ,ich will nur sagen1 da die ,wiedererstehung des ,katholizismus im ,sinne der ,grundidee der ,nation in ,frankreich vielleicht durchaus nicht so unmglich ist1 wie es viele glauben4 ,alles1 was in ,frankreich im letzten ,jahrhundert1 dem ,jahrhundert der ununterbrochenen ,schwankungen1 vor sich gegangen ist1 knnte in mancher ,beziehung zur ,bekrftigung solch einer ,annahme dienen4 ,in diesem letzten ,jahrhundert haben alle die so verschiedenen ,regierungen ,frankreichs - die ,knige1 die ,republiken1 ,napoleon ,,iii4 - alle haben sie den ,papst mit dem ,schwert in der ,hand untersttzt oder sind bereit gewesen1 ihn zu untersttzen1 wenigstens sind sie alle fr ,rom und seine weltliche ,macht gewesen4 ,graf ,bismarck aber mu doch vorausfhlen1 wenn auch nur zum ,teil1 da ,frankreich sich niemals mit einem zweitrangigen ,platz in ,europa und einer solchen militrischen ,niederlage zufrieden geben wird1 da dieses in seiner ,art fr ,frankreich vielmehr gleichfalls ein ,non possumus ist4 ,und warum soll er nicht auch voraussehen1 da dieses ,frankreich1 das noch nicht endgltig vernichtete1 wohl aber so krzlich noch vollkommen zu ,boden geschlagene1 das so pltzlich die ganze ,welt durch seinen ,reichtum und - vor allen ,dingen - ,kredit in ,erstaunen gesetzt hat - was dem ,grafen ,bismarck so unerwartet kam -1 da dieses ,frankreich den ,kampf noch lngst nicht aufgegeben hat1 da der ,streit um die ,vorherrschaft somit unvermeidlich noch einmal ausbrechen und es dann aber wirklich um ,leben oder ,tod der beiden ,nationen gehen wird68 ,wie sollte er es nicht begreifen1 da dieser ,kampf eigentlich berhaupt erst anfngt1 - geschweige denn1 da er beendet sei -8 ,und1 da dieser ,kampf schlielich der entscheidende und abschlieende ,kampf zweier so verschiedener europischer ,zivilisationen sein wird -1 warum soll er da nicht annehmen1 da auch der entscheidende ,zusammensto gerade dort stattfinden wird1 wo das ,wesen der beiden ,zivilisationen liegt3 auf dem ,boden der ,kultur1 dort1 wo ,katholizismus und ,protestantismus einander feindlich begegnen8 ,diese ,idee zu entwickeln1 wrde zu weit fhren2 lassen wir es genug sein1 da wir sie ausgesprochen haben4 ,ich wollte im brigen blo sagen1 da ,graf ,bismarck1 wenn er den ,katholizismus in seinem ,zentrum angreift1 vielleicht nur den jngsten deutsch-franzsischen ,krieg noch weiter fortfhrt und - sich zu einem neuen vorbereitet4 ,handelt er nun geschickt oder nicht - das mag vorlufig dahingestellt sein1 jedenfalls aber handelt er mit einem scharfen ,blick4 ,frankreich1 die ,republik und der ,sozialismus ,bei uns sprechen jetzt#h alle ber den ,frieden4 ,alle glauben an einen langandauernden ,frieden1 berall sieht man helle ,horizonte1 neue ,bndnisse1 neue ,krfte4 ,da in ,paris die ,republik wiederhergestellt ist1 darin sieht man eine ,brgschaft fr den ,frieden1 und da diese ,republik von ,bismarck wiedereingesetzt wurde - sogar darin sieht man eine ,brgschaft fr den ,frieden4 ,zweifellos sieht man sie auch in der bereinstimmung der groen stlichen ,mchte - und vielleicht erblicken nicht minder einige in den jetzigen ,unruhen der ,herzegowina unzweifelhafte ,zeichen fr die ,dauerhaftigkeit des europischen ,friedens 444 vielleicht auch darum1 weil der ,schlssel zu dieser ,herzegowinafrage sich in ,berlin befindet1 und wiederum in der ,schatulle des ,frsten ,bismarck8 ,aber am meisten freut man sich bei uns ber die ,franzsische ,republik4 brigens1 warum ist ,frankreich immer noch auf dem ersten ,platz in ,europa1 und nicht das siegreiche ,deutschland8 ,das allerkleinste ,ereignis in ,paris erweckt nach wie vor in ,europa mehr ,sympathie und ,aufmerksamkeit als manches schwerwiegende ,berliner ,ereignis4 ,unbestreitbar deshalb1 weil dieses ,land immer das ,land des ersten ,schrittes1 der ersten ,probe und der ,anregung von neuen ,ideen war6 ,darum erwarten alle von dort den ,anfang vom ,ende84 ,und wer wird wohl auch von allen zuerst diesen verhngnisvollen und endgltigen ,schritt tun1 wenn nicht ,frankreich8 ,darum vielleicht haben sich die unvershnlichsten ,parteibildungen gerade in diesem1 seit alters alle ,neuerungen vermittelnden ,lande entwickelt4 ,ein ,friede ist da berhaupt nicht eher mglich1 als bis es einmal wirklich zu jenem ,ende81 zu einem groen ,zusammenbruch gekommen sein wird4 ,diejenigen in ,europa1 die die ,republik bewillkommnen1 sagen1 da sie schon deshalb fr ,frankreich und fr ,europa unumgnglich ntig sei1 weil nur in ihr ein ,revanchekrieg mit ,deutschland ausgeschlossen scheint1 und da nur die republikanische ,partei1 von allen zur ,stunde ,ansprche erhebenden ,parteien1 ihn nicht wagen wird1 noch berhaupt unternehmen will4 ,indessen sind das nichts als ,luftspiegelungen4 ,im brigen ist auch die ,republik eines ,kampfes wegen ausgerufen worden1 wenn auch nicht zu einem ,kriege mit ,deutschland1 so doch mit einem viel gefhrlicheren ,gegner3 dem ,feind und ,gegner von ganz ,europa - dem ,kommunismus und ,sozialismus4 ,dieser ,gegner erhebt sich viel leichter in einer ,republik als unter jeder anderen ,regierung6 ,jede andere ,regierung wrde sich mit ihm schlielich einigen1 die ,katastrophe vermeiden2 nur eine ,republik wird ihm nichts abtreten wollen1 sondern ihn selbst herausfordern1 ihn zum ,kampfe zwingen4 ,und so mgen die guten ,leute nur behaupten1 die ,republik sei der ,friede86 ,in der ,tat1 wer hat dieses ,mal die ,republik errichtet1 wenn nicht die ,bourgeoisie und die kleinen ,rentiers8 ,wenn diese ,leute wohl auch schon seit langem ,republikaner waren1 so frchteten doch gerade sie im ,grunde die ,republik1 sahen in ihr nur ,unordnung und den ersten ,schritt zum ,kommunismus4 ,der ,konvent der ersten ,revolution teilte in ,frankreich den groen ,besitz der ,emigranten und der ,kirche in kleine ,teile und verkaufte sie in ,anbetracht der ununterbrochenen damaligen ,geldkrisis4 ,dieses ,verfahren bereicherte einen groen ,teil ,franzosen und gab ihnen die ,mglichkeit1 achtzig ,jahre spter fnf ,milliarden ,kontribution zu bezahlen1 ohne mit der ,wimper zu zucken4 ,aber wenn dieses ,verfahren zurzeit auch den ,wohlstand sehr hob1 so paralysierte es doch die demokratischen ,bestrebungen1 indem es die ,zahl der ,besitzenden vergrerte und so ,frankreich dem grenzenlosen ,besitz der ,bourgeoisie in die ,hnde gab - die aber ist der erste ,feind des ,demos1 des eigentlichen ,volkes4 ,ohne dieses ,verfahren hatte sich die ,bourgeoisie in ,frankreich nie so lange an der ,spitze des ,staates und an ,stelle des frheren ,beherrschers von ,frankreich1 des ,adels1 erhalten knnen4 ,so jedoch erbitterte das ,volk und ward unvershnlich3 die ,bourgeoisie verdarb selbst den natrlichen ,gang der demokratischen ,bestrebungen und verwandelte ihn in einen einzigen ,ha und einen einzigen ,neid4 ,die ,scheidung der ,parteien ging so weit1 da der ganze ,organismus des ,landes endgltig zusammenbrach und jegliche ,wiederherstellung unmglich wurde4 ,wenn sich ,frankreich bis jetzt im ,ganzen noch immer aufrechthlt1 so tut es dies nur nach dem ,gesetz der ,natur1 nach dem sogar eine ,handvoll ,schnee nicht frher als in einer bestimmten ,zeit auftauen kann4 ,diesen ,schein eines ,ganzen nehmen die unglcklichen ,bourgeois und mit ihnen eine ,menge gutmtiger ,menschen in ,europa noch fr eine lebendige ,kraft des ,organismus1 betrgen sich mit der ,hoffnung1 und zu gleicher ,zeit zittern sie doch vor ,furcht4 ,im ,grunde hat die ,einheit sich bereits vollstndig aufgelst4 ,die ,aristokraten haben nur den eigenen ,nutzen im ,auge1 die ,demokraten nur den der ,armen4 ,um den allgemeinen ,vorteil dagegen1 den ,vorteil ,aller und des zuknftigen ,frankreichs1 kmmert sich niemand1 auer den ,schwrmern von ,sozialisten und den ,trumern von ,positivisten1 die von der ,wissenschaft alles erwarten1 alles1 d4 h4 eine neue ,einigung der ,menschen und neue ,grundstze eines gesellschaftlichen ,organismus4 ,aber die ,wissenschaft1 auf die alle so groe ,hoffnungen setzen1 wird kaum imstande sein1 sich mit der ,angelegenheit gleich zu beschftigen4 ,es ist schwer1 anzunehmen1 da sie schon so gut ,bescheid um die menschliche ,natur wissen wird1 um fehlerlos neue ,gesetze des gesellschaftlichen ,organismus aufzustellen4 ,da man aber hier weder schwanken noch warten kann1 so stellt sich von selbst die ,frage ein3 ,ist die ,wissenschaft sofort zu dieser ,aufgabe bereit1 und geht diese ,aufgabe nicht ber die ,krfte ihrer zuknftigen ,entwicklung8 ,ich bin sogar bis jetzt geneigt1 zu behaupten1 da diese ,aufgabe allerdings ber die ,krfte der menschlichen ,wissenschaft gehen wird1 trotz ihrer1 wie ich zugebe1 groen zuknftigen ,entwicklungsmglichkeit4 ,da also die ,wissenschaft diesem ,anspruch an sie nicht gerecht werden wird1 so ist es klar1 da die ganze ,bewegung des ,volkes1 des vierten ,standes1 in ,frankreich1 wie berall in der ganzen ,welt1 von ,schwrmern - und die ,schwrmer wieder von allen mglichen ,spekulanten - geleitet werden wird4 ,ja1 und selbst in der ,wissenschaft1 gibt es denn da keine ,trumer8 ,in der ,tat1 die ,trumer haben jetzt mit ,recht die ,fhrung der ,bewegung ergriffen2 denn sie allein kmmern sich in ,frankreich um die sogenannte ,einigung aller1 um das ,zuknftige2 und es scheint1 da moralisch ihnen allein das ,erbe ,frankreichs zufallen wird1 ungeachtet ihrer augenscheinlichen ,schwche und ,phantasterei - wie denn das so ziemlich alle auch fhlen6 ,aber am furchtbarsten ist es1 da neben all dem ,phantastischen ein ,bestreben sich kundtut1 da das grausamste und unmenschlichste ist und schon nichts ,phantastisches mehr an sich hat1 sondern real und historisch unvermeidlich erscheint4 ,es drckt sich in folgenden ,worten aus3 te-toi de l1 que je m'y mette68 - ,fort von dem ,platz1 damit ich mich hinsetze6 ,bei den ,millionen des unteren ,volkes - abgesehen von einigen wenigen ,ausnahmen vielleicht - kommt in der ersten ,linie und steht zu ,anfang aller ,wnsche3 das ,plndern der ,besitzenden4 ,man kann dabei die ,besitzlosen nicht einmal verurteilen3 die ,besitzenden selbst hielten sie bis zu dem ,grade in der ,dunkelheit1 da all diese ,millionen unglcklicher1 elender und blinder ,leute ohne ,zweifel und auf die naivste ,weise glauben1 da sie durch diesen ,raub sich bereichern knnen1 und da darin die ganze soziale ,idee besteht1 ber die sich ihre ,fhrer streiten4 ,ja1 und wie knnen sie denn auch die ,trume der ,fhrer oder irgendeine ,prophezeiung der ,wissenschaft verstehen8 ,nichtsdestoweniger werden sie siegen1 und wenn die ,reichen ihnen vor der ,zeit nichts abtreten1 so kann es noch zu furchtbaren ,ereignissen kommen4 ,aber keiner wird zur rechten ,zeit etwas abtreten - vielleicht auch deshalb nicht1 weil schon heute die ,zeit der ,abtretung berschritten ist4 ,ja1 und die ,besitzlosen wollen jetzt selbst nicht mehr eine ,verstndigung mit ihnen1 wenn man ihnen auch alles gewhren wrde3 sie wrden doch nur glauben1 da man sie wieder betrgt und bervorteilt4 ,sie wollen selbst und allein bestimmen4 ,die beiden ,bonaparte hielten sich dadurch1 da sie die ,mglichkeit eines ,ausgleichs mit ihnen wenigstens versprachen2 und sie machten auch mikroskopische ,versuche dazu1 wenn auch immer nur hinterhltig und unaufrichtig4 ,aber die ,oligarchen fhlten sich enttuscht durch sie1 und der ,demos glaubte ihnen erst recht nicht4 ,was die royalistischen ,prtendenten 7lterer ,linie7 anbetrifft1 so knnen die dem ,proletariat als ,rettung im ,grunde nur den rmisch-katholischen ,glauben bieten1 von dem jedoch nicht nur das ,volk1 sondern auch die ,mehrzahl der ,intelligenz in ,frankreich schon lange nichts mehr wissen will4 ,man spricht davon1 da unter dem ,proletariat in letzter ,zeit mit auerordentlicher ,strke der ,spiritismus sich entwickelt hat1 vor allen ,dingen in ,paris4 ,die jngere ,linie der ,knige1 die ,linie ,orleans1 ist sogar der ,bourgeoisie verhat geworden1 obgleich man eine ,zeitlang gerade an diese ,familie glaubte und sie fr den eigentlichen ,fhrer in der franzsischen besitzenden ,klasse ansah4 ,aber ihre ,unfhigkeit wurde bald von allen erkannt4 ,nichtsdestoweniger mute die ,bourgeoisie sich retten1 sie mute durchaus und so schnell wie mglich sich einen ,fhrer suchen fr die groe und letzte ,schlacht mit dem furchtbaren1 von unten heraufkommenden ,feind4 ,die ,erkenntnis und der ,instinkt lieen sie auf ein richtiges ,mittel verfallen1 und sie whlten - die ,republik4 ,es gibt ein politisches ,gesetz und sogar ein ,gesetz der ,natur1 nach dem von zwei starken und einander nahestehenden ,nachbarn1 wie befreundet sie auch miteinander sein mgen1 doch der eine den anderen vernichten mchte und frher oder spter diesen ,wunsch auch in die ,tat umsetzt4 ,von der roten ,republik gibt es einen bergang zum ,kommunismus18 - dieser ,gedanke erschreckte bis jetzt die franzsischen ,bourgeois1 und es mute viel ,zeit vergehen1 bis pltzlich die ,mehrzahl von ihnen erriet1 da diese nchsten ,nachbarn zu den erhrtetsten ,feinden werden wrden1 schon allein aus dem ,prinzip der ,selbsterhaltung4 ,in der ,tat1 ungeachtet der so engen ,nachbarschaft der roten ,republik mit dem ,kommunismus - wer kann in ,wirklichkeit feindlicher und dem ,kommunismus radikaler entgegengesetzt sein als die ,republik8 sogar1 wenn man will1 als die blutige ,revolution der neunziger ,jahre8 ,in der ,republik handelt es sich vor allem um die republikanische ,form3 la rpublique avant tout1 avant la ,france84 ,in der ,republik ist die ganze ,hoffnung3 die ,staatsform2 und ob der ,mac-,mahonismus an die ,stelle ,frankreichs tritt - es bleibt sich gleich1 wenn er sich nur ,republik nennt6 ,das ist das ,charakteristische der jetzigen ,siege8 der ,republikaner in ,frankreich4 ,so sucht man denn in der bloen ,form die ,rettung4 ,von der anderen ,seite dagegen1 was geht den ,kommunismus die republikanische ,staatsform an1 da er im ,grunde jede ,regierungsform verneint1 und nicht nur jegliche ,form einer ,regierung1 sondern auch den ,staat an sich und die ganze zeitgenssische ,gesellschaft8 ,dieses gerade ,gegenteil1 diese gemeinsame ,antithese zweier ,krfte vermochte die franzsische ,masse erst in achtzig ,jahren zu erkennen1 zuletzt erkannte sie sie aber doch und - errichtete die ,republik3 dem ,feinde stellte sie endlich den allergefhrlichsten und allernatrlichsten ,gegner entgegen2 denn um nichts in der ,welt will die ,republik im ,kommunismus und ,sozialismus untergehen4 ,im ,grunde ist die ,republik der natrlichste ,ausdruck und die gegebene ,staatsform der ,bourgeoisie1 ja1 die ganze franzsische ,bourgeoisie ist doch das ,kind der ,republik1 fr sie geschaffen und fr sie organisiert in der ersten ,revolution4 ,auf diese ,weise ist die ,scheidung vollstndig erreicht4 ,man sagt1 der ,kampf der beiden sei noch weit4 ,ob er so weit ist8 ,vielleicht ist es besser1 die ,katastrophe nicht noch hinauszuschieben4 ,schon jetzt hat der ,sozialismus ,europa durchsetzt1 und bis zu der ,zeit wird er es noch mehr durchsetzt haben4 ,frst ,bismarck wei es1 aber er baut nach deutscher ,art zu sehr auf ,blut und ,eisen4 ,was kann man aber da mit ,blut und ,eisen ausrichten8 ,katholizismus und ,sozialismus ,man wird sagen3 ,aber jetzt wenigstens1 jetzt gleich hat man nicht den geringsten ,grund1 sich aufzuregen2 alles ist hell und klar3 ,in ,frankreich ist der ,mac-,mahonismus1 im ,osten die groe ,einigung der ,mchte1 die ,kriegsbudgets werden berall und auerordentlich vergrert - wie soll es da keinen ,frieden geben6 ,aber der ,papst8 ,wenn der heute oder morgen stirbt - was wird dann werden8 ,wie sollte der rmische ,katholizismus einwilligen1 gleichsam ihm zur ,gesellschaft mit ihm zu sterben8 ,oh1 nie noch drstete es ihn so1 zu leben - wie jetzt6 brigens1 unsere ,propheten1 wie sollten sie nicht ber den ,papst lachen8 ,eine ,papstfrage gibt es bei uns ja berhaupt nicht mehr68 ,indessen ist die ,frage des ,katholizismus zu bedeutungsschwer und der ,katholizismus selber so voll von grenzenlosen ,widersprchen1 da er diese nie um des ,friedens willen1 nicht um der ganzen ,welt willen aufgeben wrde4 ,ja1 fr wen denn auch1 und zu wessen ,nutzen sie denn aufgeben8 ,um der ,menschheit willen etwa8 ,der ,papst hlt sich schon lange fr hher als die ,menschheit4 ,er hat bis jetzt nur um die ,starken der ,erde gebuhlt und auf sie gehofft bis zum letzten ,augenblick4 ,dieser ,augenblick ist heute gekommen1 und nun scheint es1 da der rmische ,katholizismus endlich sich von den ,groen der ,erde abgewandt hat1 die ihm ja doch schon lange untreu geworden waren und in ,europa jene ,hetzjagd auf ihn geplant hatten1 die wir in unseren ,tagen erlebten4 ,und haben wir von dem rmischen ,katholizismus nicht bereits die unglaublichsten berraschungen erlebt8 ,einmal1 wenn es ntig war1 hat er ,christus fr weltlichen ,besitz verkauft und das ,dogma aufgestellt1 da das ,christentum auf der ,erde ohne die weltliche ,herrschaft des ,papstes nicht bestehen knne81 und so einen neuen ,christus geschaffen1 einen1 der dem frheren in nichts mehr hnlich ist1 der verfhrt war durch die dritte teuflische ,versuchung1 die weltliche ,herrschaft3 ,alles das gebe ich dir1 bete mich an68 ,oh1 ich habe heftige ,ableugnungen dieses ,gedankens gehrt3 man hat mir versichert1 da der ,glaube an ,christus und sein ,bild in den ,herzen der meisten ,katholiken noch in alter ,wahrheit und ,reinheit weiterlebe4 ,das kann durchaus wahr sein1 aber ich behaupte trotzdem3 die ,hauptquelle ist trbe und auf ewig verschttet2 denn nicht umsonst verfiel ,rom dieser teuflischen ,versuchung1 seine weltliche ,herrschaft in der ,form eines unerhrten ,dogmas zu verknden - eine ,tat1 deren ,folgen wir heute noch nicht absehen knnen4 ,bemerkenswert ist nur1 da die ,verkndung dieses ,dogmas gerade in dem ,augenblick erfolgte1 als das geeinte ,italien vor den ,toren ,roms stand4 ,viele von uns lachten und spotteten ber den ,papst3 wten kann er1 aber machtlos ist er doch1 sagte man 444 ,wer wei1 ob er so machtlos ist6 ,nein1 solche ,menschen1 die fhig sind zu solchen ,entschlssen1 knnen nicht ohne ,kampf sterben4 ,man wird mir erwidern1 da es immer so im ,katholizismus gewesen und da in ihm berhaupt keine ,vernderung vor sich gegangen sei4 ,mglich1 aber es hat in ihm doch immer ein ,geheimnis gegeben3 es hatte viele ,jahrhunderte das ,aussehen1 als sei der ,papst mit seinem kleinen ,besitztum1 mit dem ,lande des ,kirchenstaates1 durchaus zufrieden - 444 aber alles das war dann doch nur ,allegorie4 ,die ,hauptsache in dieser ,allegorie1 das ,samenkorn des ,grundgedankens1 war die immer gegenwrtige ,hoffnung des ,papsttums1 da aus diesem ,samenkorn dereinst ein prchtiger ,baum werden wrde1 bestimmt1 die ganze ,erde zu beschatten4 ,und siehe da1 als man ihm die letzte ,quadratmeile seines westlichen ,besitztums nimmt1 da erhebt sich der ,beherrscher des ,katholizismus1 seinen ,tod voraussehend1 und erklrt der ganzen ,welt das ,geheimnis3 ,ihr glaubt wohl1 da ich nur dem ,titel nach ,herrscher des ,kirchenstaates bin8 ,so wisset denn1 da ich mich immer als den ,herrscher der ganzen ,welt1 aller ,herrscher der ,erde1 der geistlichen wie der weltlichen1 gefhlt habe1 als ihren wirklichen ,herrn und ,imperator4 ,ich - ich bin der ,zar aller ,zaren und der ,herrscher aller ,herrscher1 und mir allein auf der ,erde gehren die ,schicksale und die ,zeiten3 und das erklre ich aller ,welt jetzt im ,dogma meiner ,unfehlbarkeit48 ,nein1 dort steckt noch eine ,kraft1 das ist erhaben1 aber nicht lcherlich2 das ist eine ,auferstehung der alten rmischen ,idee der ,weltherrschaft1 die nie im rmischen ,katholizismus aussterben wird2 das ist das ,rom ,julian ,apostatas1 das nicht von ,christus besiegte1 sondern das ,christum besiegende1 in einem neuen und letzten ,kampf6 ,auf diese ,weise hat sich der ,eintausch des wahrhaftigen ,christus gegen ein weltliches ,reich vollzogen4 ,und im rmischen ,katholizismus vollzieht er sich in der ,tat6 ,ich wiederhole es1 diese schreckliche ,armee hat zu scharfe ,augen1 um nicht endlich zu erblicken1 wo jetzt die wirkliche ,kraft ist1 auf die man sich sttzen kann4 ,in dem ,augenblick1 da er seine verbndeten ,groen verliert1 wird er sich an das ,volk klammern4 ,er hat zu seiner ,verfgung zehntausend ,verfhrer1 kluge1 gewandte ,herzensbesieger und ,psychologen1 ,dialektiker und ,sophisten4 ,das ,volk war und ist berall redlich und gut4 ,auerdem - in ,frankreich wie auch an anderen ,orten ,europas - hat das ,volk den ,glauben1 verachtet ihn1 ohne das ,evangelium zu kennen4 ,alle diese ,herzenskundigen und ,seelenkenner werfen sich nun auf das ,volk und bringen ihm den neuen ,christus1 einen der in1 alles einwilligt1 einen1 wie er auf dem letzten rmischen ,konzil aufgestellt wurde4 ,ja1 unsere ,freunde und ,brder18 werden sie sagen1 alles1 was ihr euch wnscht - alles das steht schon lngst in unseren ,bchern1 und eure ,fhrer haben es von uns gestohlen4 ,wenn wir euch frher noch nichts davon gesagt haben1 so ist es nur deshalb nicht geschehen1 weil ihr bis jetzt noch wie unreife ,kinder waret1 fr die es zu frh war1 die ganze ,wahrheit zu erfahren4 ,aber jetzt ist die ,zeit der ,wahrheit fr euch gekommen4 ,wisset1 da beim ,papst die ,schlssel des heiligen ,petrus sind - und der ,glaube an ,gott ist nur der ,glaube an den ,papst1 der von ,gott auf der ,erde an ,stelle ,gottes eingesetzt worden ist4 ,er ist unfehlbar1 und ihm ist gttliche ,macht gegeben1 er ist der ,beherrscher der ,schicksale und der ,zeiten2 er hat beschlossen1 da auch eure ,zeit jetzt gekommen sein soll4 ,frher lag die ,hauptkraft des ,glaubens in der ,ergebung1 jetzt ist aber die ,frist der ,ergebung um1 und der ,papst hat die ,macht1 sie aufzuheben1 da ihm alle ,macht auf ,erden gegeben ist4 ,ja1 wir sind alle ,brder1 und ,christus selbst hat uns befohlen1 ,brder zu sein4 ,wenn eure lteren ,brder euch nicht als ,brder anerkennen wollen1 so nehmt ,waffen1 dringt in ihre ,huser ein und zwingt sie mit ,gewalt1 eure ,brder zu sein4 ,christus hat lange gewartet1 da eure lteren ,brder bereuen wrden1 aber jetzt hat er uns selbst befohlen3 ,fraternit ou la mort6#8 - ,sei mir ein ,bruder oder stirb6 ,wenn dein ,bruder zgert1 sein ,gut mit dir zu teilen1 so nimm ihm alles2 denn ,christus hat lange gewartet auf seine ,reue und ,bue1 jetzt schlgt die ,stunde der ,vergeltung und des ,zornes4 ,wisset auch1 da ihr unschuldig seid an allen euren vergangenen und zuknftigen ,snden2 denn eure ,snden kamen nur aus eurer ,armut4 ,und wenn eure ,fhrer und ,lehrer das schon frher gesagt1 und wenn sie euch auch die ,wahrheit gesagt haben1 so hatten sie nicht die ,macht1 es euch vor der ,zeit zu verknden2 denn die ,macht dazu hat nur der ,papst von ,gott selbst erhalten4 ,der ,beweis dafr ist1 da diese ,lehrer euch noch zu nichts ,gescheitem gebracht haben1 und da all ihr ,beginnen an sich unfruchtbar war2 ja1 und auerdem waren sie treulos2 auf euch gesttzt1 erschienen sie stark1 um sich dann fr einen hheren ,preis euren ,feinden zu verkaufen4 ,aber der ,papst wird euch nicht verkaufen1 denn ber ihm gibt es keine hhere ,gewalt1 er ist der ,erste aller ,ersten2 nur glaubt an ihn1 nicht an ,gott1 sondern nur an den ,papst1 und daran1 da er allein der ,herrscher auf ,erden ist1 und sonst niemand1 und da alle anderen1 wenn ihre ,stunde kommt1 verschwinden mssen4 ,freut euch jetzt1 denn das ,paradies auf ,erden hat begonnen1 alle werdet ihr reich sein und durch den ,reichtum ehrlich und selig1 weil alle eure ,wnsche erfllt sein werden und jeglicher ,grund zum ,bsen euch genommen wird48 ,diese ,worte sind gleisnerisch1 aber das ,volk wird unbedingt den ,vorschlag annehmen3 es sieht in dem unerwarteten ,verbndeten eine groe vereinigende ,macht1 die auf alles eingeht1 - eine reale1 historische ,macht an ,stelle von verschwrmten ,fhrern und ,spekulanten1 an deren praktische ,fhigkeiten und auch an deren ,ehrlichkeit die ,menschen nicht mehr glauben4 ,dort ist der ,sttzpunkt gefunden und der ,hebel in die ,hand gegeben1 jetzt heit es1 mit der ganzen ,masse ihn umdrehen4 ,und zur ,vervollstndigung des ,ganzen gibt man ihm wieder den ,glauben und beruhigt mit ihm viele ,herzen1 denn viele von ihnen sehnen sich nach ,gott 444 ,ich habe schon einmal in einem ,roman darber gesprochen4 ,mge man mir meine feste berzeugung verzeihen1 aber ich bin sicher1 da alles sich einmal im westlichen ,europa so zutragen wird1 in der einen oder anderen ,form1 d4 h4 da der ,katholizismus sich der ,demokratie zuwenden und die ,groen der ,welt verlassen wird1 weil sie ihn verlieen4 ,alle ,macht in ,europa verachtet ihn1 denn er ist jetzt nach auen allzu arm und allzu berwunden4 ,und doch erscheint er lange nicht in einer so tragikomischen ,lage1 wie sich ihn gutmtigerweise unsere politischen ,publizisten vorstellen4 ,indessen wrde ein ,frst ,bismarck ihn nicht so verfolgen1 wenn er in ihm nicht seinen furchtbarsten und mchtigsten ,feind der ,zukunft she4 ,frst ,bismarck ist ein zu groer ,mensch1 um seine ,krfte an einen lcherlichen und machtlosen ,feind zu verschwenden4 ,aber der ,papst ist strker als er4 ,ich wiederhole1 da das ,papsttum vielleicht am strksten den ,weltfrieden bedroht4 ,und dem ,frieden droht noch vieles sonst4 ,noch wie war ,europa so angefllt von feindlichen ,elementen1 wie in unserer ,zeit3 als wre alles mit ,dynamit unterlegt und wartete nur auf den zndenden ,funken 444 ,ja1 aber was geht das uns an8 ,das ist ja alles dort in ,europa und nicht bei uns in ,ruland68 ,nun1 bei uns wird ,europa dann anklopfen und uns anflehen1 es zu retten1 wenn die letzte ,stunde seiner jetzigen ,ordnung der ,dinge schlgt4 ,und es wird unsere ,hilfe verlangen1 als ob es ein ,recht darauf htte3 es wird uns sagen1 da auch wir ,europa seien1 da auch bei uns diese ,ordnung der ,dinge8 sein msse1 da wir es doch nicht umsonst zweihundert ,jahre lang imitiert und uns gebrstet htten1 ,europer zu sein1 und da wir1 wenn wir ,europa retteten1 im ,grunde nur uns selbst retten wrden4 ,freilich wren wir vielleicht nicht sehr geneigt1 diese ,angelegenheit nur zugunsten der einen ,hlfte zu entscheiden1 denn diese ,aufgabe wird auch ber unsere ,kraft gehen3 und haben wir uns nicht schon lngst entwhnt1 darber nachzudenken1 worin unser ,unterschied von ,europa als ,nation und worin unsere wirkliche ,rolle in ,europa besteht8 ,wir verstehen nicht nur nichts von diesen ,dingen1 sondern wollen berhaupt solche ,fragen nicht zulassen2 und sie auch nur anzuhren1 halten wir fr rckstndig4 ,wenn aber wirklich ,europa bei uns anklopft und uns auffordert1 hinzugehen und seine ,ordnung zu retten1 so werden wir vielleicht zum erstenmal und pltzlich begreifen1 bis zu welchem ,grade wir die ganze ,zeit ber ,europa nicht hnlich gewesen sind1 ungeachtet unseres zweihundertjhrigen ,wunsches und unserer ,trume1 ,europa gleich zu sein1 wie sie sich manchmal bis zu den leidenschaftlichsten ,ausbrchen versteigen konnten4 brigens1 vielleicht werden wir das auch dann nicht einmal begreifen2 denn es wird vielleicht auch dann schon zu spt sein4 ,wenn dem so ist1 so werden wir freilich auch nicht verstehen1 was ,europa von uns haben will1 und worin wir ihm in der ,tat helfen knnten4 ,und wrden wir dann nicht den ,feind ,europas und seiner ,ordnung ebenso beruhigen wollen wie ,frst ,bismarck -3 mit ,eisen und ,blut8 ,nun1 im ,falle es dazu kommen wrde1 knnten wir uns allerdings als vollstndige ,europer beglckwnschen4 ,aber all das steht uns erst noch bevor und ist reine ,phantasie - denn jetzt ist ja alles in ,europa so klar1 so klar1 so klar6 ,drei ,ideen ,ich habe unlngst folgenden ,satz geschrieben3 ,alle unsere russischen ,spaltungen und ,sonderbestrebungen sind fast immer auf ,grund von ,zweifeln und ,bedenken entstanden1 und zwar auf ,grund von solchen1 zu denen eigentlich gar keine ,veranlassung vorlag48 ,und heute#i kann ich wiederholen1 da in der ,tat alle unsere ,streitigkeiten und ,zerwrfnisse einzig aus dem ,irrtum des ,verstandes1 nicht aber aus dem ,irrtum des ,herzens entstehen4 ,in dieser ,definition liegt das ganze ,wesen unserer ,uneinigkeiten und ,zwiesplte - doch ist dieses ,wesen an sich deshalb noch nicht so unerfreulich4 ,irrtmer und ,zweifel des ,verstandes verschwinden schneller und spurloser als die ,irrtmer und ,zweifel des ,herzens2 aufgehoben aber werden sie nicht so sehr von gelehrten ,diskussionen und ,disputen1 als von der unabweisbaren ,logik der ,ereignisse des lebendigen ,lebens1 die nichts weniger als selten den richtigen ,ausweg in sich tragen und auf den geraden ,weg weisen1 wenn auch nicht pltzlich1 nicht im ersten ,augenblick1 so doch jedenfalls in sehr kurzer ,frist1 zuweilen sogar1 ohne die nchste ,generation abzuwarten4 ,anders ist es mit den ,irrtmern des ,herzens4 ,der ,irrtum des ,herzens wiegt schwerer3 er bedeutet1 da der ,geist1 oft schon der ,geist der ganzen ,nation1 an irgend etwas erkrankt1 von irgend etwas angesteckt ist1 und nicht selten fhrt diese ,erkrankung1 diese ,ansteckung solch einen ,grad von ,blindheit mit sich1 da die ganze ,nation nicht mehr geheilt werden kann - wieviel ,rettungsversuche dem zunchst auch widersprechen und auf den richtigen ,weg weisen mgen4 ,im ,gegenteil1 diese ,blindheit entstellt die ,tatsachen1 wie es ihr gefllt1 verndert sie nach den ,wahnbildern des kranken ,geistes1 und es kommt sogar vor1 da eher die ganze ,nation dem ,untergange entgegengeht1 im vollen ,bewutsein dessen1 was sie tut1 d4 h4 sogar nachdem sie ihre ,blindheit eingesehen1 als da sie einwilligt1 sich heilen zu lassen - denn nun will sie bereits nicht mehr geheilt werden4 ,mge man nicht im voraus ber mich lachen1 da ich umgekehrt die ,irrungen des ,verstandes fr leicht und schnell wieder gutzumachen halte4 ,und am lcherlichsten wre es wohl fr einerlei wen1 fr jeden1 nicht nur fr mich allein1 in diesem ,falle die ,rolle des ,ausgleichers zu spielen1 der fest berzeugt ist1 mit ,worten durchdringen und die ,tagesberzeugungen in der ,gesellschaft umkehren zu knnen4 ,alles das sehe ich vollkommen ein2 doch nichtsdestoweniger darf man sich nicht seiner berzeugungen schmen1 und wer ein ,wort zu sagen hat1 der sage es4 ,es will mir scheinen1 da jetzt eine ,zeit gekommen ist1 in der sich alle mglichst offen aussprechen mssen1 ohne sich der naiven ,nacktheit manches ,gedankens zu schmen4 ,tatschlich erwarten uns1 d4 h4 ganz ,ruland1 vielleicht ungewhnliche und groe ,ereignisse4 ,es knnen pltzlich gewaltige ,fakta dasein und unsere intelligenten ,krfte berraschen1 und dann1 - wird es dann nicht zu spt sein88 habe ich damals gefragt4 ,ich dachte dabei nicht nur an die politischen ,ereignisse der nchsten ,zukunft1 wenn sie auch heute derart sind1 da sie die ,aufmerksamkeit selbst der klglichsten1 selbst der verjudetsten1 d4 h4 der sich sonst um nichts1 als nur um sich selbst kmmernden ,geister in ,anspruch nehmen4 ,in der ,tat1 wer kann es wissen1 was der ,welt im nchsten ,vierteljahrhundert bevorsteht1 oder vielleicht schon in diesem ,jahre8 ,europa ist unruhig4 ,aber ist es nicht vielleicht nur eine jhe vorbergehende ,unruhe8 ,keineswegs3 man fhlt1 es ist die ,zeit fr etwas ,tausendjhriges1 fr etwas ,ewiges gekommen1 fr das1 was sich auf der ,erde seit dem ,anfang ihrer ,zivilisation vorbereitet hat4 ,drei ,ideen erheben sich vor der ,welt und formulieren sich1 scheint es1 endgltig4 ,von einer ,seite - am ,rande ,europas - die ,idee des ,katholizismus1 die1 schon lngst verurteilt1 nun in groen ,qualen und ,zweifeln nicht wei1 was ihrer harrt3 ,sein oder ,nichtsein1 ,leben oder schon - ,sterben8 ,ich spreche nicht nur von der katholischen ,religion1 sondern von der ganzen katholischen ,idee1 und dem ,los derjenigen ,nationen1 welche unter dem ,joch dieser ,idee seit einem ,jahrtausend gelebt haben und ganz von ihr durchdrungen sind4 ,in diesem ,sinne ist ,frankreich die vollkommenste ,verkrperung der katholischen ,idee im ,verlaufe von ,jahrhunderten gewesen1 ist das ,haupt dieser ,idee1 die es schon von den ,rmern und in durchaus rmischem ,geiste bernommen hat4 ,dieses ,frankreich1 das jetzt sogar jegliche ,religion1 man kann wohl sagen1 verloren hat - ,jesuiten und ,atheisten sind dort ein und dasselbe -1 das schon mehrmals seine ,kirchen geschlossen und einmal sogar ,gott selber der ,ballotage einer ,versammlung unterworfen hat1 dieses selbe ,frankreich1 das aus den ,ideen von #aghi seinen eigenen franzsischen ,sozialismus entwickelt hat1 d4 h4 die ,pazifizierung und ,organisation der menschlichen ,gesellschaft ohne ,christus und auerhalb ,christi1 ganz so wie sie der ,katholizismus in ,christus organisieren gewollt1 doch nicht gekonnt hat3 dieses selbe ,frankreich ist und fhrt fort1 wie in seinen ,revolutionren des ,konvents1 so auch in seinen ,atheisten1 seinen ,sozialisten und seinen modernen ,kommunisten - immer noch im hchsten ,grade eine katholische ,nation zu sein1 bis ins ,kleinste durchdrungen vom katholischen ,geist und ,buchstaben4 ,durch den ,mund seiner bekannten ,atheisten verkndet es ,libert1 ,egalit1 ,fraternit - ou la mort18 also auf ein ,haar so1 wie es der ,papst selbst ausrufen lassen wrde1 wenn er gentigt wre1 libert1 galit1 fraternit zu proklamieren - ganz in seinem ,stil1 ganz in seinem ,geist1 in dem echtesten ,geist und ,stil der ,ppste des ,mittelalters4 ,selbst der heutige ,sozialismus - scheinbar ein heftiger1 verhngnisvoller ,protest aller ,nationen gegen die katholische ,idee1 aller ,menschen1 die sie geqult und erstickt hat1 und die um jeden ,preis leben wollen1 aber leben ohne ,katholizismus und ohne seine ,gtter1 - selbst dieser ,protest1 der offiziell am ,ende des vorigen ,jahrhunderts begonnen hat1 in ,wirklichkeit aber viel frher1 - ist in ,frankreich nichts anderes als die treueste und geradeste ,fortsetzung der katholischen ,idee1 ihre endgltige ,vollendung1 ihre verhngnisvolle ,folge1 von ,jahrhunderten ausgearbeitet6 ,denn der franzsische ,sozialismus ist nichts anderes als die gewaltsame ,vereinigung der ,menschen - eine ,idee1 die noch aus dem alten ,rom stammt und sich unversehrt im ,katholizismus erhalten hat4 ,auf diese ,weise hat sich die ,idee der ,befreiung des ,menschengeschlechtes vom ,katholizismus gerade hier in die allerengsten katholischen ,formen gehllt1 in ,formen1 die dem ,herzen des katholischen ,geistes1 seinem ,despotismus und wohl auch seiner ,moral entlehnt sind4 ,von der anderen ,seite erhebt sich der alte ,protestantismus1 der nun bereits neunzehn ,jahrhunderte lang gegen ,rom und die rmische ,idee protestiert1 gegen die alte heidnische1 wie gegen die erneute katholische ,idee1 gegen ,roms ,weltgedanken1 den ,menschen auf der ganzen ,erde zu beherrschen1 moralisch wie materiell1 gegen ,roms ganze ,kultur - der bereits seit den ,tagen ,armins und des ,teutoburger ,waldes protestiert1 protestiert und immer wieder protestiert4 ,das ist der ,germane1 der blind glaubt1 da nur in ihm die ,erneuerung der ,menschheit liegt und nicht in jener katholischen ,kultur4 ,in seiner ganzen geschichtlichen ,entwicklung hat er ja von seiner ,einheit nur getrumt1 hat er nach ihr gelechzt nur1 um sie verwirklichen zu knnen1 seine stolze protestantische ,idee6 ,sie aber hat sich schon im ,luthertum selbst stark ausgeprgt und in gewisser ,weise auch bereits abgeschlossen4 ,und jetzt nach dem ,sturze ,frankreichs1 der ersten1 wichtigsten und allerchristlichsten8 katholischen ,nation - jetzt ist der ,germane berzeugt von seinem ,triumph und gleichfalls davon1 da niemand an seiner ,stelle der ,fhrer der ,menschheit werden wird und ihr die ,wiedergeburt bringen kann4 ,daran glaubt er fest1 er glaubt1 da es etwas ,hheres als germanischen ,geist und ,wort in der ,welt nicht gebe1 und da ,deutschland allein fhig sei1 der ,welt dieses ,hchste zu geben4 ,es kommt ihm lcherlich vor1 selbst nur anzunehmen1 da auch anderswo in der ,welt irgendeine besondere ,idee - meinetwegen nur im ,keime - leben solle1 eine ,idee1 die das zur ,fhrung der ,welt bestimmte ,deutschland nicht gleichfalls haben knnte4 ,whrenddessen wre es jedoch alles andere als berflssig1 zu bemerken1 da ,deutschland in all diesen neunzehn ,jahrhunderten seines ,daseins nichts anderes getan hat1 als eben nur protestiert1 und da es selber sein eigenes neues ,wort berhaupt noch nicht gesagt1 sondern die ganze ,zeit ber nur der ,verneinung seines ,feindes gelebt hat1 so da in ,zukunft vielleicht etwas beraus ,seltsames geschehen kann3 da nmlich1 wenn ,deutschland dereinst alles zerstrt haben wird1 wogegen es neunzehn ,jahrhunderte lang protestiert1 es pltzlich geistig selbst wird sterben mssen1 unmittelbar nach seinem ,feinde1 einfach1 weil es dann keinen ,grund mehr haben wird1 zu leben2 denn es wird ja nichts mehr geben1 wogegen es protestieren kann6 ,doch mge das blo eine ,schimre von mir sein - dafr ist ,luthers ,protestantismus um so mehr ein ,faktum3 der aber ist eben ein kritisierender und damit blo verneinender ,glaube1 der dann1 wenn der ,katholizismus von der ,erde verschwindet1 nach ihm bestimmt auch verschwinden wird1 da er1 wenn er gegen nichts mehr zu protestieren hat1 sich eben in reinen ,atheismus verwandeln und damit sich selbst aufheben wird4 ,doch auch das ist vorlufig blo eine ,schimre von mir4 ,die slawische ,idee wird von dem ,germanen ganz ebenso verachtet wie die katholische1 nur mit dem ,unterschied1 da er die letztere immer als starken und mchtigen ,feind geschtzt hat1 die slawische ,idee dagegen nicht nur fr nichts wert hlt1 sondern sie sogar berhaupt nicht anerkennt1 berhaupt kaum kennt4 ,erst seit ganz kurzer ,zeit fngt er an1 mitrauisch zu den ,slawen hinberzusehen4 ,wenn es ihm auch jetzt noch lcherlich erscheint1 anzunehmen1 da auch die ,slawen irgendein ,ziel oder eine ,idee haben knnten1 irgendeine ,hoffnung1 gleichfalls der ,welt etwas zu sagen81 so hat sich einstweilen nach dem ,sturze ,frankreichs sein mitrauischer ,verdacht doch verstrkt1 und die ,ereignisse des vorigen ,jahres#aj haben ihm dieses ,mitrauen natrlich nicht nehmen knnen4 ,augenblicklich ist ,deutschland sogar beinahe besorgt4 ,in jedem ,fall1 sagt es sich1 und vor allen etwaigen ,orientgedanken1 mu es erst seine ,arbeit im ,westen beenden6 ,wer aber kann da leugnen1 da ,frankreich in diesen fnf ,jahren nach seinem ,zusammenbruch den ,deutschen gerade dadurch beunruhigt1 da dieser es #ahgj_/ga nicht total zertrmmert1 zerstampft1 vernichtet hat4 #ahge erreichte diese ,unruhe in ,berlin einen sehr hohen ,grad1 und ,deutschland wrde sich bestimmt von neuem auf seinen uralten ,feind gestrzt haben1 um ihn1 solange es noch ,zeit ist1 endgltig zu erwrgen1 wenn nicht einige uerst wichtige ,umstnde es daran gehindert htten4 ,jetzt aber1 in diesem ,jahre1 schreckt ,frankreich1 das seine ,position mit jedem ,tage verstrkt hat1 ,deutschland noch weit mehr als vor zwei ,jahren4 ,deutschland wei1 da sein ,feind nicht ohne ,kampf sterben wird1 da er vielmehr1 wenn er sich ganz erholt hat1 womglich selbst zum ,kampf rufen wird1 so da es nach drei1 nach fnf ,jahren fr ,deutschland schon zu spt sein kann4 ,und nun1 in ,anbetracht dessen1 da der slawische ,osten ,europas so ganz von einer eigenen1 pltzlich entstandenen ,idee durchdrungen ist und jetzt genug bei sich zu ,hause zu tun hat1 kann es sehr1 sehr leicht geschehen1 da ,deutschland1 sobald es seinen ,rcken gesichert sieht1 sich zum letztenmal auf seinen westlichen ,feind strzt und sich von diesem qulenden ,alb befreit4 ,und das knnen wir schon in allernchster ,zukunft erleben4 ,im allgemeinen jedoch kann man sagen1 da1 sobald die ,dinge im ,osten ein wenig heikel oder gespannt sind1 ,deutschland in einer fast noch unvorteilhafteren ,lage ist4 ,beinahe mu es dann noch mehr ,befrchtungen und ,sorgen haben1 ganz abgesehen von seinem ber die ,maen stolzen ,ton - das knnten wir doch wenigstens etwas mehr beachten4 ,whrenddessen aber ist im ,osten tatschlich die dritte ,weltidee groartig aufgegangen1 sie1 die slawische ,idee1 die ,idee von morgen - vielleicht die dritte aufsteigende ,mglichkeit einer ,entscheidung ber das ,schicksal der ,menschheit und ,europas4 ,es ist schon heute allen klar1 da mit der ,lsung des ,orientproblems in die ,menschheit ein neues ,element dringen wird1 eine neue ,macht1 die bis jetzt passiv dagelegen hat1 und bei der es ganz ausgeschlossen ist1 da sie auf das ,schicksal der ,welt nicht stark und entscheidend wirken wird4 ,was aber ist das fr eine ,idee1 was wird die ,vereinigung aller ,slawen mit sich bringen8 ,all das ist heute noch viel zu unbestimmt2 doch da wirklich etwas ,neues gesagt werden mu - daran zweifelt jetzt wohl niemand mehr4 ,und alle diese drei mchtigen ,weltideen drngen fast zur selben ,zeit zu ihrer ,entscheidung4 ,das sind keine ,launen mehr1 kein ,krieg um irgendeine ,thronfolge oder wegen der ,znkereien irgendwelcher hochgestellten ,damen1 wie im vorigen ,jahrhundert4 ,hier ist etwas ,allgemeines und ,endgltiges1 und wenn auch durchaus nicht alle ,menschenschicksale ,entscheidendes1 so doch zweifellos etwas1 das den ,anfang vom ,ende der ganzen frheren ,geschichte ,europas mit sich bringt1 - den ,anfang der ,entscheidung ber unsere ganze ,zukunft1 die in ,gottes ,hand steht1 und die der ,mensch nicht vorauswissen1 wohl aber ahnen kann4 ,die ,frage1 die sich nun jedem denkenden ,menschen unwillkrlich stellt1 ist3 ,knnen solche ,ereignisse in ihrem ,laufe stehen bleiben8 ,knnen sich ,ideen von solcher ,gre kleinlichen1 jdischen1 drittklassigen ,erwgungen unterordnen8 ,lt sich ihre ,entscheidung hinausschieben1 und wre das berhaupt wnschenswert8 ,zweifellos mu die ,weisheit die ,nationen beschtzen und verteidigen und der ,nchstenliebe und der ,menschheit dienen1 doch gewisse ,ideen haben ihre gewaltige1 alles fortreiende ,macht4 ,die abgebrochene und fallende ,spitze eines ,felsens hltst du mit der ,hand nicht auf6 ,wir ,russen haben dabei zweierlei fr uns1 zwei ,krfte1 die da allen anderen in der ,welt zusammengenommen gleichkommen1 das sind3 die ,ganzheit1 die geistige ,unteilbarkeit der ,millionen unseres ,volkes und dessen unlsbare ,verbindung mit dem ,zarentum4 ,es ist das natrlich etwas ganz ,unbestreitbares1 doch unsere ,klugen8 verstehen nicht nur nicht die russische ,volksidee1 sie wollen sie noch nicht einmal verstehen4 ,die deutsche ,weltfrage ,deutschland1 die protestierende ,macht ,sprechen wir jetzt#aa einmal von ,deutschland1 ber seine jetzige ,aufgabe1 diese ganze verhngnisvolle und auch alle anderen ,vlker angehende deutsche ,weltfrage4 ,was ist das nun fr eine ,aufgabe8 ,und warum hat sich diese ,aufgabe denn erst jetzt fr ,deutschland in eine so schwierige ,frage verwandelt1 warum nicht schon frher1 warum nicht schon lngst1 sondern erst vor einem ,jahr1 was sag' ich1 erst vor zwei ,monaten8 ,diese ,aufgabe ,deutschlands1 seine einzige1 hat es auch frher schon gegeben1 hat es gegeben1 solange es berhaupt ein ,deutschland gibt4 ,das ist sein ,protestantentum3 nicht allein jene ,formel des ,protestantismus1 die sich zu ,luthers ,zeiten entwickelte1 sondern sein ewiges ,protestantentum1 sein ewiger ,protest1 wie er einsetzte einst mit ,armin gegen die rmische ,welt1 gegen alles1 was ,rom und rmische ,aufgabe war1 und spter gegen alles1 was vom alten ,rom aufs neue ,rom und auf all die ,vlker berging1 die ,roms ,idee1 seine ,formel und sein ,wesen bernahmen1 der ,protest gegen die ,erben ,roms und gegen alles1 was dieses ,erbe ausmacht4 ,ich bin berzeugt1 da viele ,leser ber das1 was ich soeben geschrieben1 mit den ,achseln zucken und lachen werden3 ,wie kann man nur im neunzehnten ,jahrhundert1 im ,jahrhundert der freien ,ideen und der ,wissenschaft1 noch ber ,katholizismus und ,protestantismus reden und streiten1 ganz so1 als ob wir noch im ,mittelalter wren6 ,es gibt ja allerdings noch religise ,leute und sogar ,fanatiker1 aber die haben sich doch nur noch wie archologische ,raritten erhalten1 die verdammt und verlacht und von allen verurteilt in weltfernen ,winkeln sitzen1 ein armseliges1 klgliches ,huschen rckstndiger ,leutchen4 ,wie kann man sie bei einer so groen ,frage1 wie es die der ,weltpolitik ist1 berhaupt nur erwhnen88 ,ich aber meine nicht den ,protestantismus81 noch denke ich dabei an die zeitweiligen ,formeln der altrmischen ,idee1 noch an den ewig gegen sie gerichteten germanischen ,protest4 ,ich nehme nur die ,grundidee1 die schon vor zweitausend ,jahren geboren wurde und seit der ,zeit nicht gestorben ist1 obgleich sie sich fortlaufend in verschiedenen ,formeln verkrpert hat4 ,und heute ist es die ,erbin ,roms1 die ganze westeuropische ,welt1 die sich in den ,geburtswehen einer neuen ,umgestaltung dieser bererbten alten ,idee windet und qult4 ,das ist fr denjenigen1 der zu schauen versteht1 schon dermaen augenscheinlich1 da es fr ihn weiter keiner ,erklrungen bedarf4 ,das alte ,rom war die erste ,macht1 die die ,idee einer universalen ,vereinigung der ,menschen hervorbrachte1 und die erste1 die da glaubte und fest berzeugt war1 sie praktisch in ,gestalt einer ,weltmonarchie verwirklichen zu knnen4 ,diese ,formel jedoch fiel vor dem ,christentum1 - die ,formel1 aber nicht die ,idee4 ,denn diese ,idee ist die ,idee der europischen ,menschheit1 aus ihr bildete sich deren ,kultur1 fr sie allein lebt sie berhaupt4 ,es fiel blo die ,idee der universalen rmischen ,monarchie1 und sie wurde durch das neue ,ideal einer wiederum universalen neuen ,vereinigung in ,christo ersetzt4 ,dieses neue ,ideal zerspaltete sich in das stliche1 das ,ideal der vollkommen geistigen ,vereinigung der ,menschen1 und das westeuropische1 rmisch-katholische des ,papstes1 das dem stlichen durchaus entgegengesetzt ist4 ,diese westliche1 rmisch-katholische ,verkrperung der ,idee vollzog sich auf ihre ,art1 ohne den christlichen1 geistigen ,ursprung der ,idee ganz zu verlieren1 und indem sie diese ,idee mit dem altrmischen ,erbe verband4 ,das rmische ,papsttum verkndete1 da das ,christentum und seine ,idee ohne die universale ,beherrschung der ,lnder und ,vlker1 - nicht geistig1 sondern staatlich1 mit anderen ,worten3 da es ohne die irdische ,verwirklichung einer neuen universalen rmischen ,monarchie1 deren ,haupt nicht der rmische ,imperator1 sondern der ,papst sein wrde - nicht verwirklichbar wre4 ,und da begann dann wieder der ,versuch einer universalen ,monarchie - ganz und gar im ,geiste der altrmischen ,welt1 aber doch schon in einer anderen ,form4 ,auf diese ,weise ist das stliche ,ideal3 zuerst die geistige ,vereinigung der ,menschheit in ,christo anstreben und dann erst1 kraft dieser geistigen ,vereinigung aller in ,christo1 die zweifellos sich aus ihr ergebende rechte staatliche wie soziale ,vereinigung verwirklichen4 ,nach der rmischen ,auffassung ist das ,ideal dagegen das umgekehrte3 zuerst sich eine dauerhafte staatliche ,vereinigung in der ,form einer universalen ,monarchie zu sichern und dann1 nachher1 meinetwegen auch eine geistige ,vereinigung zustande zu bringen unter der ,obrigkeit des ,papstes1 des ,herrn dieser ,welt4 ,seit der ,zeit hat dieser ,versuch in der rmischen ,welt immer ,fortschritte gemacht und sich ununterbrochen verndert4 ,mit der ,entwicklung dieses selben ,versuchs ist dann der wesentlichste ,teil der christlichen ,grundstze gnzlich eingebt worden4 ,als aber die ,erben der altrmischen ,welt schlielich das ,christentum geistig verwarfen1 da verwarfen sie mit ihm auch das ,papsttum4 ,das geschah in der ,franzsischen ,revolution1 die im ,grunde nichts anderes war wie die letzte ,gestaltvernderung oder ,umverkrperung dieser selben altrmischen ,formel der universalen ,vereinigung4 ,doch die neue ,formel erwies sich als ungengend1 die neue ,idee verwirklichte sich nicht4 ,es gab sogar einen ,augenblick1 da alle ,nationen1 die die altrmische ,bestimmung bernommen hatten1 fast verzweifelten4 ,oh1 versteht sich1 der ,teil der menschlichen ,gesellschaft1 der #aghi fr sich die politische ,suprematie gewonnen hatte1 - die ,bourgeoisie - triumphierte natrlich und erklrte1 da weiter zu gehen nun nicht mehr ntig sei4 ,dafr aber schlugen sich alle die ,geister1 die nach den unvergnglichen ,gesetzen der ,natur zur ewigen ,beunruhigung der ,welt bestimmt sind1 zum ,suchen neuer ,formeln des ,ideals und des neuen ,wortes1 wie sie beide unentbehrlich sind1 - sie alle schlugen sich zu den ,erniedrigten und ,umgangenen1 zu denen1 die von der neuen ,formel der allmenschlichen ,vereinigung1 die von der ,franzsischen ,revolution #aghi proklamiert worden war1 nichts erhalten hatten4 ,diese ,geister verkndeten nun ihr neues ,wort1 gerade die ,notwendigkeit der ,allvereinigung der ,menschheit1 und zwar nicht mehr in der ,absicht1 ,gleichheit der ,lebensrechte fr etwa einen vierten ,teil der ganzen ,menschheit zu verschaffen und die brigen blo als ,rohmaterial und auszunutzendes ,mittel zum ,glck dieses ,viertels bestehen zu lassen1 sondern im ,gegenteil3 um die ,allvereinigung der ,menschen auf den ,grundstzen der allgemeinen ,gleichheit zustande zu bringen1 mit der ,teilnahme aller und jedes einzelnen an der ,nutznieung der ,gter dieser ,welt1 welcher ,art sie auch sein mgen4 ,zur ,verwirklichung dieser ,lsung aber beschlossen sie1 sich jedes ,mittels zu bedienen1 d4 h4 also durchaus nicht nur mit den ,mitteln der christlichen ,kultur vorzugehen1 sondern vor nichts mehr zurckzuschrecken4 ,was hat nun das alles in diesen ganzen zweitausend ,jahren mit ,deutschland und den ,deutschen zu tun gehabt8 ,der charakteristischste1 wesentlichste ,zug dieses groen1 stolzen und besonderen ,volkes bestand schon seit dem ersten ,augenblick seines ,auftretens in der geschichtlichen ,welt darin1 da es sich niemals1 weder in seiner ,bestimmung noch in seinen ,grundstzen1 mit der uersten westlichen europischen ,welt hat vereinigen wollen1 d4 h4 mit all den ,erben der altrmischen ,bestimmung4 ,es protestierte gegen diese ,welt diese ganzen zweitausend ,jahre hindurch1 und wenn es auch sein eigenes ,wort nicht aussprach - und es berhaupt noch nie ausgesprochen hat1 sein scharf formuliertes eigenes ,ideal1 zum positiven ,ersatz fr die von ihm zerstrte altrmische ,idee - so1 glaube ich1 war es doch im ,herzen immer berzeugt1 da es noch einmal imstande sein werde1 dieses neue ,wort zu sagen und mit ihm die ,menschheit zu fhren4 ,schon mit ,armin begann es1 gegen die rmische ,welt zu kmpfen4 ,darauf1 zur ,zeit des rmischen ,christentums1 kmpfte es mit dem neuen ,rom mehr denn jedes andere ,volk um die ,vorherrschaft4 ,und endlich protestierte es in der mchtigsten ,weise1 indem es die neue ,formel des ,protestes aus den geistigsten1 elementarsten ,grnden der germanischen ,welt zog4 ,die ,stimme ,gottes tnte aus ihm und verkndete die ,freiheit des ,geistes4 ,die ,spaltung war furchtbar und allgemein1 - die ,formel des ,protestes war gefunden und ging in ,erfllung1 - wenngleich es noch immer eine negative ,formel blieb1 und das positive ,wort noch immer nicht gesagt wurde4 ,und siehe1 nachdem der germanische ,geist dieses neue ,wort des ,protestes gesprochen - erstarb er geradezu fr eine ,zeitlang1 und zwar geschah das parallel mit einer ebensolchen ,erschlaffung der frher scharf formulierten ,einheit der ,krfte seines ,gegners4 ,die uerste westliche ,welt suchte1 unter dem ,einflu der ,entdeckung ,amerikas1 der neuen ,wissenschaften und der neuen ,grundstze1 sich in eine andere neue ,wahrheit8 umzugebren1 gleichfalls in eine neue ,phase einzutreten4 ,als der erste ,versuch dieser ,umgestaltung zur ,zeit der ,franzsischen ,revolution gemacht wurde1 da war der germanische ,geist in groer ,verwirrung und nahe daran1 seine ,individualitt zu verlieren1 mitsamt dem ,glauben an sich4 ,er konnte nichts gegen die neuen ,ideen der uersten westlichen europischen ,welt sagen4 ,luthers ,protestantismus hatte seine ,zeit schon lngst hinter sich1 die ,idee aber des freien ,geistes1 der freien ,forschung war bereits von der ,wissenschaft der ganzen ,welt angenommen worden4 ,der riesige ,organismus ,deutschlands fhlte mehr denn je1 da er keinen1 sagen wir1 ,krper und keine ,form fr seinen ,ausdruck hatte4 ,und damals war es denn1 da in ihm das dringende ,bedrfnis entstand1 sich wenigstens uerlich in einen einzigen festen ,organismus zusammenzufgen1 in ,anbetracht der neuen herannahenden ,phasen seines ewigen ,kampfes mit der uersten westlichen ,welt ,europas4 ,hierbei ist nun ein interessantes ,zusammentreffen bemerkenswert3 beide feindlichen ,lager1 beide ,gegner1 beide ,kmpfer um die ,hegemonie im alten ,europa ergreifen und erfllen zu ein und derselben ,zeit - oder ungefhr ein und derselben - jeder eine ,aufgabe1 die der des anderen sehr hnlich sieht4 ,die neue1 noch phantastische zuknftige ,formel der uersten westlichen ,welt - die ,erneuerung der menschlichen ,gesellschaft durch neue soziale ,grundstze - diese ,formel1 die fast unser ganzes ,jahrhundert hindurch nur von ,schwrmern und ihren halbwissenschaftlichen ,vertretern1 von allen mglichen ,idealisten und ,phantasten gepredigt worden ist1 verndert pltzlich in den letzten ,jahren ihr ,aussehen und den ,gang ihrer ,entwicklung und beschliet3 vorlufig von der theoretischen ,definition und ,propagandierung ihrer ,aufgabe abzulassen und sofort den ersten praktischen ,schritt zu tun1 das heit so viel wie sofort den ,kampf zu beginnen1 zu diesem ,zweck aber die ,vereinigung aller zuknftigen ,kmpfer fr die neue ,idee in einer einzigen ,organisation zustande zu bringen1 also des ganzen vierten #aghi umgangenen ,standes1 aller ,besitzlosen1 aller ,arbeitenden1 aller ,armen1 und erst darauf die rote ,fahne der neuen unerhrten ,weltrevolution zu erheben4 ,es bildete sich die ,internationale1 die ,vereinigung aller ,armen dieser ,welt1 es gab ,zusammenknfte1 ,kongresse1 ,beschlsse1 neue ,ordnungen1 - mit einem ,wort1 im ganzen alten ,westeuropa wurde der ,grundstein zu einem neuen status in statu gelegt1 und die zuknftige ,ordnung dieser ,welt sollte die alte1 die dort im uersten ,westen ,europas herrscht1 verschlingen4 ,zu derselben ,zeit aber1 da dieses beim ,gegner vor sich ging1 begriff der deutsche ,geist1 da auch die deutsche ,aufgabe1 vor allen anderen ,dingen und neuen ,anfngen1 vor jedem ,versuch eines neuen ,wortes gegen den aus der alten katholischen ,idee umgestalteten ,gegner1 zuerst nur eine war -3 die eigene politische ,einheit herzustellen1 die ,schpfung des eigenen staatlichen ,organismus zu vollenden und1 erst nachdem das geschehen war1 sich ,stirn gegen ,stirn seinem alten ,feinde entgegenzustellen4 ,so geschah es auch3 nachdem ,deutschland seine ,vereinigung innerlich vollendet hatte1 warf es sich auf den ,gegner und trat mit ihm in eine neue ,kampfperiode ein1 die mit ,eisen und ,blut begann4 ,der ,kampf mit dem ,eisen ist heute beendet1 - jetzt steht nur noch bevor1 ihn geistig zu beenden4 ,da taucht aber pltzlich fr ,deutschland eine neue ,sorge auf1 eine neue1 unerwartete ,wendung der ,sache1 die die ,aufgabe arg erschwert4 ,was ist das nun fr eine ,aufgabe1 und worin besteht diese neue ,wendung der ,sache8 ,ein genial-mitrauischer ,mensch 7,bismarck7 ,diese ,aufgabe1 diese unvorhergesehene ,sorge ,deutschlands1 hat sich1 wenn man will1 schon lngst erklren wollen1 aber erst jetzt ist sie1 vielleicht etwas zu pltzlich1 allen sichtbar geworden - und zwar infolge der unvorhergesehenen klerikalen ,umwlzung in ,frankreich4 ,man kann sie etwa in der ,form folgenden ,zweifels ausdrcken3 ,hat sich nun der deutsche ,organismus tatschlich in ein einziges ,ganzes vereinigt1 durch die genialen ,anstrengungen der ,fhrer ,deutschlands in den letzten fnfundzwanzig ,jahren8 ,und berdies noch3 ,hat er sich denn wirklich politisch vereinigt1 ist nicht vielleicht auch das nur ein ,trugbild1 ungeachtet des ,deutsch-,franzsischen ,krieges und des nach ihm proklamierten1 frher undenkbar gewesenen groen ,deutschen ,reiches8 ,die ganze ,schwierigkeit dieser ,frage besteht hauptschlich darin1 da man sie fast bis zur allerjngsten ,zeit als berhaupt nicht vorhanden annahm - wenigstens1 wenn man dabei an die groe ,mehrzahl der ,deutschen denkt4 ,begeisterung fr sich selber1 ,stolz und unanfechtbarer ,glaube an ihre unumschrnkte ,macht haben ja alle ,deutschen ohne ,ausnahme nach dem ,kriege wie trunken gemacht4 ,dieses ,volk1 das ungewhnlich selten gesiegt hat1 dafr aber bis zur ,seltsamkeit oft besiegt worden ist1 - dieses ,volk besiegte pltzlich einen ,feind1 der fast immer und berall ,sieger gewesen4 ,da es aber nun einmal klar war1 da es ihn nicht nicht-besiegen konnte1 infolge der mustergltigen ,organisation seiner groen ,armee und der eigenartigen ,umgestaltung derselben nach vllig neuen ,grundstzen1 und auerdem1 da es so geniale ,fhrer an der ,spitze hatte1 so war es fr den ,deutschen natrlich ganz unmglich1 darauf nicht bis zur ,trunkenheit stolz zu werden4 ,hier braucht man gar nicht den uralten ,zug des deutschen ,charakters1 die selbstzufriedene ,prahlerei eines jeden ,deutschen1 in ,betracht zu ziehen4 ,anderseits3 aus dem so krzlich noch zerstckelten staatlichen ,organismus entstand pltzlich ein so festes ,ganzes1 da der ,deutsche nicht gut auch hierber in ,zweifel geraten konnte und daher einwandlos glaubte1 die ,einigung sei nun tatschlich fr immer vollbracht1 und fr den deutschen ,organismus brche nun eine neue1 glnzende und groe ,phase der ,entwicklung an4 ,und so wuchsen denn nicht nur ,stolz und ,chauvinismus1 sondern es scho sogar richtiger ,leichtsinn auf4 ,was konnte es noch fr ,fragen geben1 - nicht nur fr irgendeinen kriegerischen ,ladenjngling oder ,bckergesellen1 sondern selbst fr einen ,professor oder ,minister8 ,einstweilen aber blieb doch noch ein kleiner ,kreis von ,deutschen brig1 der schon sehr bald1 fast sofort nach dem ,deutsch-,franzsischen ,kriege1 zu zweifeln und nachzudenken begann4 ,das ,haupt dieses ,kreises war zweifellos ,frst ,bismarck4 ,noch hatten die deutschen ,truppen ,frankreich nicht verlassen1 als er schon einsah1 da mit ,blut und ,eisen8 zu wenig getan worden war1 da man1 wenn man ,ziele von solcher ,gre vor sich hatte1 wenigstens zweimal mehr htte tun mssen1 da die ,gelegenheit nun einmal so gnstig war4 ,allerdings1 militrische ,vorteile blieben immerhin unvergleichlich mehr auf seiten ,deutschlands1 und das noch fr lange4 ,frankreich ist nach der ,abtretung der beiden ,provinzen ,elsa und ,lothringen fr eine ,gromacht an ,landumfang so klein geworden1 da im ,fall eines neuen ,krieges nach ein oder zwei fr ,deutschland erfolgreichen ,schlachten die deutschen ,heere schon im ,zentrum ,frankreichs stehen wrden und es somit in strategischer ,beziehung erobert htten4 ,sind nun aber diese ,siege so gewi1 kann man sich wirklich auf diese zwei erfolgreichen ,schlachten mit solcher ,sicherheit verlassen8 #ahgj-ga haben ja die ,deutschen eigentlich nicht ,frankreich besiegt1 sondern nur ,napoleon und seine ,institutionen4 ,nicht immer werden in ,frankreich die ,heere so schlecht organisiert sein und kommandiert werden2 nicht immer werden dort ,usurpatoren herrschen1 die aus dynastischen ,interessen gezwungen sind1 solche klgliche ,fahrlssigkeit zu dulden1 da ein regulres ,heer sich nicht ein paar ,monate im ,felde erhalten kann4 ,nicht immer wird sich auch ein ,sedan finden1 denn ,sedan war ja im ,grunde nur ein einzelner ,fall1 der sich aus dem ,umstande ergab1 da ,napoleon nach ,paris nur durch die ,gnade des ,knigs von ,preuen htte zurckkehren knnen4 ,und nicht immer werden dort so wenig begabte ,generale wie ,mac-,mahon oder solche ,verrter8 wie ,bazaine sein4 ,die ,deutschen1 trunken von einem bis dahin noch nie erlebten ,triumph1 konnten natrlich alle bis auf den letzten glauben1 alles das htten sie1 und nur sie allein1 einzig mit ihrem kriegerischen ,genie gemacht4 ,in jenem zweifelnden ,kreise jedoch dachte man anders1 444 besonders nachdem der besiegte ,feind1 noch eben so zerrttet und erschttert1 pltzlich mit einem ,schlage fnf ,milliarden ,kontribution bezahlte und dabei nicht mal die ,miene verzog4 ,das1 versteht sich1 betrbte sehr den ,frsten ,bismarck4 ,von der anderen ,seite stellte sich dem zweifelnden ,kreise noch eine zweite1 vielleicht noch wichtigere ,frage1 und zwar3 ,hat sich nun wirklich die staatliche und brgerliche ,vereinigung innerhalb des ,organismus vollzogen8 ,ich glaube1 in ganz ,europa1 und besonders bei uns in ,ruland1 hat bis jetzt noch niemand daran gezweifelt4 berhaupt haben wir ,russen alles1 was in ,deutschland in den letzten zehn1 fnfzehn ,jahren geschehen ist1 fr etwas ,endgltiges1 im hchsten ,grade nicht ,zuflliges1 sondern durchaus ,natrliches angesehen1 fr etwas1 das sich nun nicht mehr verndern kann4 ,die vollbrachten ,taten flten uns auerordentliche ,achtung ein4 ,whrenddessen aber nahm wohl in den ,augen so genialer ,menschen1 wie ,frst ,bismarck1 kaum alles1 so wie er es sich innerlich wnschte1 bereits die ,gestalt endgltiger ,dauerhaftigkeit an4 ,das1 was heute noch dauerhaft scheint1 kann dies vielleicht nur in der ,phantasie sein4 ,es ist schwer1 anzunehmen1 da eine so alte ,gewhnung der ,deutschen an politische ,zerspaltung so schnell verschwunden sei wie ein ausgetrunkenes ,glas ,wasser4 ,der ,deutsche ist schon von ,natur starrsinnig4 ,zudem wurde die jetzige ,generation der ,deutschen von den ,erfolgen bestochen1 trunken gemacht durch den ,stolz und von der eisernen ,hand der ,fhrer gelenkt4 ,in ,zukunft aber1 wenn diese ,fhrer in das ,jenseits abgerufen sein werden und ihren ,platz im ,diesseits anderen berlassen haben1 werden sich vielleicht doch die zeitweilig unterdrckten ,probleme und ,instinkte wieder einstellen4 ,sehr wahrscheinlich ist gleichfalls1 da dann die ,energie der ,einheitsbewegung wieder erschlafft sein wird und im ,gegenteil die alte ,energie der ,opposition von neuem ersteht und das ins ,wanken bringt1 was so mhsam aufgebaut wurde4 ,es wird sich das ,bestreben1 sich abzusondern1 sich zurckzuziehen1 einstellen1 und das gerade dann1 wenn sich im ,westen der furchtbare ,feind von dem ,schlage ganz und gar erholt hat1 dieser ,feind1 der auch jetzt nicht schlft1 nicht mig ist1 und von dem man wei1 welches seine erste ,aufgabe sein mu von allen1 die er sich gestellt hat4 ,und da kommt dann noch zum berflu1 sagen wir1 das ,naturgesetz selber hinzu3 ,deutschland ist doch in ,europa immerhin das ,land1 das in der ,mitte liegt3 wie stark es also auch sein mag - auf der einen ,seite bleibt ,frankreich1 auf der anderen ,ruland4 ,es ist ja wahr1 die ,russen sind vorlufig noch hflich4 ,wie aber1 wenn sie pltzlich erraten1 da nicht sie das ,bndnis mit ,deutschland brauchen1 wohl aber ,deutschland das ,bndnis mit ,ruland2 und berdies noch3 da die ,abhngigkeit von dem ,bndnis mit ,ruland allem ,anschein nach die verhngnisvolle ,bestimmung ,deutschlands ist1 und besonders seit dem ,deutsch-,franzsischen ,kriege -8#ab ,das ist es ja1 warum an die allzu groe ,ehrerbietung ,rulands selbst ein von seiner ,kraft so berzeugter ,mensch1 wie ,frst ,bismarck1 nicht imstande ist1 zu glauben4 ,ja1 bis zu diesem letzten1 unvorhergesehenen ,zwischenfall in ,frankreich1 der pltzlich die ganze ,sachlage verndert hat1 hoffte ,frst ,bismarck immer noch1 da die ungewhnliche ,hflichkeit ,rulands noch lange unerschtterlich anhalten werde4 ,und nun pltzlich dieser ,zwischenfall6 ,ja1 es ist in der ,tat etwas ,ungewhnliches geschehen4 ,ungewhnlich fr alle1 doch nicht fr den ,frsten ,bismarck6 ,jetzt erweist es sich1 da sein genialer ,blick dieses ,ereignis8 schon lngst vorausgesehen hat4 ,oder ist es nicht sein ,genie1 sein scharfes ,auge1 das den ,hauptfeind bereits vor so langer ,zeit entdeckte8 ,warum hate er denn gerade so den ,katholizismus1 warum verfolgte er alles1 was von ,rom1 - d4 h4 vom ,papste - ausging1 nun schon so viele ,jahre lang8 ,warum bemhte er sich so weitsichtig1 sich das ,bndnis - so kann man sich ausdrcken - mit ,italien zu sichern1 wenn nicht1 um mit ,hilfe der italienischen ,regierung die ,wurzel des ,papsttums in der ,hand zu haben1 wenn die ,zeit kommen wird1 da ein neuer ,papst gewhlt werden mu8 ,nicht den katholischen ,glauben verfolgte er1 sondern den rmischen ,ursprung dieses ,glaubens4 ,zweifellos handelte er dabei als ,deutscher1 als ,protestant2 er arbeitete gegen die ,grundmacht der uersten westlichen1 ,deutschland immer feindlichen ,welt - trotzdem sahen viele1 sehr1 sehr viele von den intelligentesten und liberalsten ,denkern ,europas auf diesen ,feldzug des mchtigen ,bismarck gegen den nichtssagenden ,papst wie auf den ,kampf eines ,elefanten mit einer ,mcke4 ,manche erklrten sich das mit einer ,marotte oder einer ,laune des genialen ,mannes4 ,das wichtigste war aber1 da der geniale ,politiker1 vielleicht als einziger von allen ,staatsmnnern der ,welt1 einzuschtzen verstand1 wie stark das rmische ,element noch in sich selbst und inmitten der ,feinde ,deutschlands ist1 und was fr einen furchtbaren ,kitt es in ,zukunft abgeben kann1 wenn es heit1 alle diese ,feinde zu vereinigen4 ,er allein war fhig1 zu erraten1 da sich vielleicht einzig in der rmischen ,idee eine solche ,fahne wird finden lassen1 unter der man in dem unheilvollen und in ,bismarcks ,augen unabwendbaren ,augenblick alle von ihm schon erdrckten ,feinde ,deutschlands wieder zu einem furchtbaren ,ganzen wird zusammenbringen knnen4 ,und siehe1 der geniale ,argwohn hat sich pltzlich bewahrheitet3 alle ,parteien im besiegten ,frankreich1 die eine ,bewegung gegen ,deutschland htten beginnen knnen1 waren zersprengt1 und keine einzige konnte die anderen besiegen und die ,macht in ,frankreich an sich reien4 ,vereinigen konnten sie sich gleichfalls auf keine ,weise1 da jede ihre besonderen1 entgegengesetzten ,ziele im ,auge hatte4 - ,und nun vereint die ,fahne des ,papstes und der ,jesuiten mit einem ,male alle6 ,der ,feind erhebt sich1 und dieser ,feind ist nicht mehr ,frankreich1 sondern der ,papst selbst4 ,es ist der ,papst1 der ,fhrer aller1 dem die rmische ,idee vermacht ist1 der da kommt1 um sich auf ,deutschland zu strzen4 ,wie aber sieht es nun im ,lager dieser ,gegner ,deutschlands aus8 rger und ,macht 7,papstmacht7 ,der ,papst liegt im ,sterben und wird bald gestorben sein4 ,die ganze katholische ,welt1 die an ,christus in der ,gestalt der rmischen ,idee glaubt1 ist schon lange in ungewhnlicher ,aufregung3 der unheilvolle ,augenblick rckt heran - da heit es denn1 ,nichts versumen und auer acht lassen2 denn sonst ist das ,todesurteil der rmischen ,idee gefllt4 ,es kann nmlich geschehen1 da der neue ,papst unter dem ,druck der ,regierungen ganz ,europas1 also nicht frei81 gewhlt wird1 und da er1 zum ,papst ausgerufen1 einwilligt1 auf ewig und im ,prinzip jedem ,landbesitz zu entsagen1 wie auch natrlich dem ,titel des weltlichen ,herrschers1 auf den ,pius ,,ix4 nicht verzichtete1 vielmehr in demselben verhngnisvollen ,augenblick1 da ihm ,rom und das letzte ,stck ,land genommen wurde und ihm nur noch der ,vatikan blieb1 wie zum ,trotz seine ,unfehlbarkeit verkndete und zu gleicher ,zeit die ,these vertrat1 da ohne irdisches ,reich das ,christentum auf ,erden nicht bestehen knne1 - also im ,grunde sich fr den ,herrscher der ,welt erklrte1 und vor den ,katholizismus dogmatisch als einziges ,ziel die universale ,monarchie hinstellte1 nach deren ,verwirklichung zu streben er zum ,ruhme ,gottes des ,vaters und des ,sohnes auf ,erden einfach befahl -6 ,selbstverstndlich belustigte er damit seinerzeit alle geistreichen ,leute3 ,er rgert sich1 doch hilft ihm das nichts18 sagte man damals4 ,und jetzt1 pltzlich1 wenn der neugewhlte ,papst bestochen wird1 wenn sogar das ,konklave selber unter dem ,druck ganz ,europas gezwungen wird1 mit den ,gegnern der rmischen ,idee einen ,kompromi zu schlieen1 - nun1 dann kann man sie ja begraben6 ,denn1 wenn einmal ein regelrecht gewhlter1 folglich also ein unfehlbarer8 ,papst im ,prinzip die ,wrde eines weltlichen ,herrschers ablehnt1 so wird es auch weiterhin und auf ewig so bleiben4 ,anderseits3 tut der durch das ,konklave neugewhlte ,papst fest und ber die ganze ,welt hin kund1 da er nichts abzulehnen gedenke und ganz und gar in der alten ,idee verbleibe1 und schleudert er das ,anathema gegen alle ,feinde ,roms und des rmischen ,katholizismus1 so knnen ihn die ,regierungen ,europas1 wenn sie wollen1 nicht anerkennen und somit eine so verhngnisvolle ,erschtterung der rmischen ,kirche heraufbeschwren1 da die ,folgen derselben unberechenbar und unabsehbar wren4 ,oh1 fr die ,politiker und ,diplomaten fast ganz ,europas war der gestrzte1 im ,vatikan gefangene ,papst in den letzten ,jahren solch eine ,nichtigkeit1 da sie sich schmten1 ihn auch nur zu erwhnen1 besonders die geistreichen und liberalen unter ihnen4 ,der ,papst1 der ,allokutionen hielt und ,syllabusse herausgab1 ,pilger empfing und verfluchend im ,sterben lag1 glich in ihren ,augen einem ,narren1 der blo zu ihrer ,belustigung lebte4 ,da die grte ,idee der ,welt1 die ,idee1 die aus dem ,kopfe des ,teufels entsprungen whrend seiner ,versuchung ,christi in der ,wste1 die ,idee1 die in der ,welt schon zweitausend ,jahre lebt1 da diese ,idee so einfach mir nichts dir nichts sich hinzulegen und sterben werde1 womglich in einer kurzen ,minute - das wurde als unbestreitbar angenommen6 ,der ,fehler lag hier natrlich in der ,auffassung der religisen ,bedeutung dieser ,idee1 lag darin1 da zwei ,bedeutungen verwechselt wurden3 ,da heutzutage18 hie es1 selten jemand in der ,welt noch an ,gott glaubt1 von dem ,gott der rmischen ,auslegung schon ganz zu schweigen1 in ,frankreich aber selbst das ,volk nicht mehr glaubt1 hchstens noch die hhere ,gesellschaft - aber auch die nicht wirklich mehr glaubt1 sondern nur so tut - ergo1 was knnen dann in unserem ,jahrhundert der ,bildung der ,papst und der rmische ,katholizismus noch fr eine ,macht haben88 - das ist es1 wovon jetzt die geistreichen ,leute berzeugt sind4 ,doch die religise ,idee und die ,papstidee sind grundverschieden4 ,und diese selbe ,papstidee hat nun pltzlich in unseren ,tagen1 im ganzen erst vor zwei ,monaten1 mit einemmal solch eine ,lebenszhigkeit bewiesen1 solch eine ,kraft1 da sie in ,frankreich die radikalste politische ,umwlzung zustande gebracht1 ganz ,frankreich den ,zaum aufgelegt hat und es jetzt sklavisch nach sich zieht4 ,in ,frankreich bildete sich in den letzten ,jahren die parlamentarische ,mehrheit aus ,republikanern3 und sie fhrten ihre ,sachen ziemlich gut1 ehrlich1 ruhig1 ohne ,aufregungen durch4 ,sie verbesserten die ,armee1 bewilligten fr sie ohne ein ,wort des ,streites riesige ,summen1 dachten aber nicht einmal an den ,krieg1 und alle begriffen1 in ,frankreich wie in ,europa1 da1 wenn es irgendwo eine friedliebende ,partei gab1 es zweifellos diese republikanische in ,frankreich war4 ,ihre ,fhrer zeichneten sich durch ,migung und eine an ihnen ganz ungewohnte ,vernunft aus4 ,einstweilen aber sind das in ,wirklichkeit lauter abstrakte ,leute und ,idealisten1 ,snger eines schon lngst verklungenen ,liedes und furchtbar kraftlose ,menschen3 liberale1 ergraute1 doch sich jnger machende ,greise1 die sich einbilden1 immer noch jung zu sein4 ,sie sind bei den ,ideen der ersten franzsischen ,revolution stehen geblieben1 d4 h4 beim ,triumph des dritten ,standes1 und sind im vollen ,sinne des ,wortes die ,verkrperung des ,begriffes ,bourgeoisie84 ,das ist ganz dieselbe ,julimonarchie1 aber nur mit dem ,unterschied1 da sie ,republik heit und es keinen ,knig in ihr gibt - versteht sich1 letzteren im ,sinne von ,tyrann84 ,alles1 was sie ,neues gebracht haben - das ist das ,anno #dh eingefhrte allgemeine ,stimmrecht1 das von der kniglichen ,juliregierung so gefrchtet wurde1 und aus dem nicht nur nichts ,gefhrliches entstanden ist1 sondern umgekehrt1 sogar sehr viel fr die ,bourgeoisie ,ntzliches4 ,sehr zustatten kam diese ,idee auch der ,regierung ,napoleons ,,iii4 ,doch die alten ,herren waren im hchsten ,grade zufrieden mit ihr1 und es beruhigt und lullt sie ein wie kleine ,kinder1 da sie ,republikaner8 sind4 ,das ,wort ,republik8 hat bei ihnen etwas ,komisch-,ideales4 ,man sollte meinen1 da diese unschuldige ,partei ,frankreich und die ,franzosen vollkommen zufriedenstellen knnte1 das heit1 die stdtische ,bourgeoisie und die ,grundbesitzer4 ,doch siehe1 in ,wirklichkeit ist es umgekehrt4 ,in der ,tat1 warum erschien die ,republik in ,frankreich immer als eine unzuverlssige ,regierungsform8 ,und wenn die ,republikaner nicht immer gehat worden sind1 so werden sie doch immer von der groen ,mehrzahl der ,bourgeoisie wegen ihrer ,kraftlosigkeit verachtet1 oder wenn auch nicht gleich verachtet1 so doch immerhin nicht wirklich geachtet4 ,auch das ,volk hat ihnen fast nie getraut4 ,jedesmal1 wenn in ,frankreich die ,republik die ,regierung antrat1 verlor geradezu alles im ,lande seine ,festigkeit und sein ,selbstvertrauen4 ,bis jetzt ist die ,republik immer nur ein bergangszustand gewesen - zwischen revolutionren ,versuchen allerschrecklichster ,art und irgendeinem1 zuweilen allerdummdreistesten ,usurpator4 ,und da sie fast immer ein solches ,ende genommen1 hat sich auch die ,gesellschaft gewhnt1 sie danach zu beurteilen4 ,dieses ,mal war es nicht anders3 kaum da die ,republik begann1 fingen alle an1 sich gleichsam in einem ,interregnum zu fhlen - und wie vernnftig die ,republikaner auch regieren mgen1 die ,bourgeoisie bleibt doch im stillen berzeugt1 da frher oder spter der rote ,bund aufflammen oder wieder irgendeine ,monarchie beginnen wird4 ,das ,ergebnis ist1 da der ,bourgeoisie nun die monarchische ,regierung viel lieber geworden ist als die republikanische1 sogar ungeachtet dessen1 da die ,monarchie1 wie zum ,beispiel die ,napoleons ,,iii41 gewissermaen ,versuche einer ,vereinbarung mit den ,sozialisten gemacht hat1 whrend doch in der ganzen ,welt niemand und nichts den ,sozialisten feindlicher sein kann als die echten ,republikaner3 fr die ist ja nur das ,wort ,republik8 ntig1 die ,sozialisten aber suchen nicht ,worte1 sondern ,taten4 ,nach den ,prinzipien der ,sozialisten ist's ihnen einerlei - bilden sie eine ,republik oder eine ,monarchie1 bleiben sie ,franzosen oder werden sie womglich ,deutsche1 und1 offen gestanden1 selbst wenn sich die ,sache irgendwie so wenden sollte1 da ihnen der ,papst zustatten kme1 so wrden sie selbst den ,papst whlen4 ,sie suchen vor allen anderen ,dingen zuerst ihre ,sache durchzufhren1 das heit1 den ,sieg des vierten ,standes sowie ,gleichheit in der ,verteilung der ,rechte bei der ,nutznieung der ,lebensgter1 unter welch einer ,fahne jedoch - das ist ihnen einerlei1 meinetwegen unter der allerdespotischsten4 ,auffallend ist1 da ,frst ,bismarck den ,sozialismus nicht weniger als das ,papsttum hat1 und da die deutsche ,regierung1 besonders in der allerletzten ,zeit1 scheinbar schon etwas zu sehr die sozialistische ,propaganda zu frchten anfngt4 ,zweifellos geschieht das nur1 weil der ,sozialismus die nationale ,grundlage aufhebt1 berhaupt die ,wurzel der ,nationalitt untergrbt3 das ,prinzip der ,nationalitt aber ist die ,grundlage der ganzen deutschen ,einheit1 die ,hauptidee alles dessen1 was in ,deutschland in den letzten ,jahren vollfhrt worden ist4 ,es kann jedoch sehr leicht mglich sein1 da ,frst ,bismarck noch tiefer sieht und sich folgendes sagt3 ,der ,sozialismus ist fr ganz ,westeuropa eine zuknftige ,macht oder doch ,kraft1 und wenn das ,papsttum irgendeinmal von den ,mchten dieser ,welt verlassen und verworfen sein wird1 so kann es sehr1 sehr leicht geschehen1 da es sich in die ,arme des ,sozialismus wirft und mit ihm zu einem ,ganzen verschmilzt4 ,der ,papst kommt mit bloen ,fen zu allen ,armen und sagt1 da alles1 was sie lehren1 schon lngst in der ,bibel geschrieben stehe1 da bisher blo die ,zeit fr sie noch nicht gekommen wre1 dieses zu wissen1 jetzt aber sei sie endlich angebrochen1 und nun sei er1 der ,papst selber1 bereit1 ihnen ,christus zu opfern1 und statt an ,ihn1 gleichfalls an den menschlichen ,ameisenhaufen zu glauben4 ,der rmische ,katholizismus - das liegt auf der ,hand - bedarf nicht ,christi1 sondern der ,weltherrschaft3 ,also ihr braucht eine ,vereinigung gegen den ,feind8 ,vereinigt euch unter meiner ,macht2 denn ich allein bin von allen ,mchten und ,machthabern der ,welt universal1 - lat uns zusammengehen68 ,dieses ,zukunftsbild stellt sich wahrscheinlich ,frst ,bismarck vor2 denn von allen ,diplomaten hat er allein einen so scharfen ,blick gehabt1 um die ,lebenszhigkeit der rmischen ,idee und diese ganze ,energie zu erkennen1 mit der sie bereit ist1 sich zu verteidigen1 ohne jetzt noch die ,mittel zu whlen4 ,leben will sie hllisch gern1 sie zu tten aber ist schwer1 denn sie ist eine ,schlange6 - ,der einzige1 der das erkennt1 ist ,bismarck - der grte ,feind des ,papsttums und der rmischen ,idee6 ,doch siehe1 die sich immer jnger machenden alten ,herrchen1 die franzsischen ,republikaner1 sind nicht fhig1 dies zu verstehen4 ,den ,klerus hassen sie schon aus bloem ,liberalismus1 den ,papst halten sie fr machtlos und verchtlich und die rmische ,idee fr vollstndig berlebt4 ,sie verfallen nicht mal darauf1 sich mit der furchtbaren klerikalen ,partei zu vershnen1 wenn auch nur politisch1 um sich etwas mehr ,festigkeit zu verleihen4 ,wenigstens knnten sie es doch vorlufig unterlassen1 die ,klerikalen zu reizen1 sie mit einem so anmaenden ,selbstvertrauen zu foppen1 ja1 sie knnten ihnen sogar einige ,untersttzung bei der so nah bevorstehenden ,wahl des neuen ,papstes versprechen4 ,sie aber tun gerade das ,gegenteil - entweder aus der idealen ,ehrlichkeit ihrer berzeugungen1 oder einfach aus ,leichtsinn4 ,in der letzten ,zeit haben sie noch zum berflu angefangen ganz besonders den ,klerus zu verfolgen1 und zwar genau in dem ,augenblick1 da dem ,papsttum nur noch ,frankreich als einzige ,sttze verblieb4 ,denn wer knnte wohl im ,notfalle fr die ,freiheit8 der ,papstwahl und fr die ,freiheit des gewhlten ,papstes das ,schwert ziehen8 ,und dieses ,schwert mu zudem noch stark und mchtig sein4 ,es blieb keine andere ,wahl als ,frankreich und seine groe ,armee4 ,und nun ,frankreich an der ,spitze der ,feinde6 ,freilich1 ,marschall ,mac-,mahon ist gehorsam1 doch ist er selber in der ,klemme und kann sich nicht mal selbst befreien3 ,die ,mehrheit der ,kammer ist republikanisch und liberal1 und keine einzige der anderen ,parteien vermag sie zu strzen4 ,kurz1 die republikanische ,mehrheit zu verdrngen ist unmglich 444 ,und nun pltzlich befreit dieser ,klerus - dieser verachtete1 machtlose ,klerus6 - den ,marschall ,mac-,mahon und beweist der ganzen ,welt eine ,macht1 wie sie niemand von ihm mehr erwartet htte4 ,die ,pfaffen geben den ,parteien zu verstehen1 da sie sich nur unter der ,fahne des ,klerus vereinigen knnen1 und die ,parteien1 frappiert durch die ,augenscheinlichkeit dieser ,wahrheit1 sind sofort mit ihnen einverstanden4 ,in der ,tat3 fr die ,legitimisten wie fr die ,bonapartisten ist der grte und nchste ,feind - diese selbe republikanische ,mehrheit4 ,wenn jede dieser ,parteien einzeln fr sich arbeiten wollte1 so wrde sie nichts erreichen1 zusammen aber1 vereint1 knnen sie eine ,macht bilden1 die am ,ende fhig wre1 alle zu besiegen und selbst die ,republikaner zu verjagen4 ,dann aber1 wenn sie die ,republik erdrosselt haben1 wird jede ,partei sich um sich allein kmmern knnen und1 versteht sich1 jede von ihnen wird dann um so grere ,aussichten auf ,erfolg haben1 je mehr sie dem ,klerus ,gefallen erweist4 ,alles das hat der ,klerus mathematisch berechnet und - - die ,vereinigung ist zustande gekommen3 schon hat die klerikale ,mehrheit des ,senats den ,marschall ,mac-,mahon ermchtigt1 die ,republikaner anzugreifen4 ,das schwarze ,heer4 ,die ,meinung der ,legionen als neues ,element der ,zivilisation ,nachdem der ,klerus pltzlich solch eine unerwartete ,macht und ,gewandtheit bewiesen hat1 wird er fraglos noch weiter gehen4 ,dieses schwarze ,heer wird einfach in der entscheidenden ,stunde ,deutschland den ,krieg erklren - und das ist es1 was ,frst ,bismarck alsbald durchschaut hat6 ,das ,wichtigste haben sie ja schon erreicht3 ,mac-,mahon hat eingewilligt1 ,frankreich in die ,abenteuerpolitik zu strzen4 ,nun1 und die ,klerikalen sind nicht derart1 um vor dem ,weiteren zurckzuschrecken4 ,die haben kein ,mitleid mit ,frankreich4 ,wie alles in der ,welt1 brauchen sie auch ,frankreich nur so lange1 wie sie aus ihm ,nutzen ziehen knnen4 ,dieses ,land1 das ihre einzige ,hoffnung ist und ihnen so viele ,jahrhunderte lang treu gedient hat1 knnten sie eigentlich wohl verschonen6 ,aber ihre ,stunde im ,jahrtausend hebt schon an zum ,schlage1 und wenn ihnen da gerade ,frankreich in die ,hnde fllt3 warum sollen sie dann nicht aus ihm ,krfte herausquetschen1 soviel sie eben nur knnen1 und wenn sie damit auch hundertmal seine ,existenz1 sein ,leben aufs ,spiel setzen8 ,sie mssen alles nehmen1 was es noch hergeben kann1 und vor allen ,dingen drfen sie keinen ,augenblick versumen3 wollten sie nur ein wenig spter beginnen1 so wre es fr sie schon zu spt4 ,darum heit es gerade jetzt versuchen1 ,bismarck zu schlagen2 denn wenn jemand bei der ,wahl des ,papstes stren wird1 so ist es natrlich nur er4 ,und hinzu kommt jetzt noch1 da ,bismarck gerade in diesem ,augenblick ganz allein ist1 ohne einen einzigen ,verbndeten3 ,ruland - seine ganze ,hoffnung - ist durch den ,krieg in ,anspruch genommen4 ,und schlielich1 wenn es gelingt1 ,bismarck1 wenn auch nur zeitweilig1 zu besnftigen1 so heit es fr sie doch1 so schnell wie nur mglich1 das ,zuknftige anbahnen3 den gnstigen ,augenblick benutzen und ein fr allemal aus ,frankreich einen dauerhaften ,bundesgenossen machen1 einen1 der zu allem bereit ist und gehorsam bleibt1 und der einwilligt1 zu diesem ,zweck daselbst eine radikale1 diesmal aber ernstliche1 auf ewig geltende ,umwlzung zustande zu bringen4 ,zweifellos ist damit viel gewagt1 doch schwanken knnen wohl andere1 nicht aber die ,jesuiten4 ,die ,sache liegt nmlich so1 da sie gegenwrtig berhaupt keine andere ,wahl haben1 als riskieren und riskieren und nochmals riskieren 444 ,sich mit der klerikalen ,umwlzung in ,frankreich begngen1 - ohne ,krieg mit ,deutschland und ohne ernstliche ,revolution in ,frankreich1 ist ihnen einfach unmglich3 derart ist jetzt ihre ,lage4 ,sie wollen alles haben - oder nichts -1 und da wrde wenig nehmen1 sich mit irgendeinem ,einflu auf die ,regierung8 zufrieden geben1 ihnen nicht den geringsten ,nutzen bringen4 ,ihre ,bedrfnisse aber sind jetzt riesengro6 ,und so bleibt ihnen nichts anderes brig1 als va banque zu spielen4 ,wenn ihnen aber1 nehmen wir an1 der ,coup in ,frankreich nicht gelingt1 wenn1 sagen wir1 die ,deutschen nochmals siegen und ,frankreich den letzten ,todessto geben1 so kommt es fr sie doch auf eins heraus3 sie1 also der ,klerus1 werden es deswegen nicht schlechter haben als jetzt1 ich meine1 als wenn sie jetzt artig die ,hnde in den ,scho legten und keine ,umwlzung beabsichtigten3 sie wrden beim ,alten bleiben1 bei dem1 wo sie vor den ,abenteuern8 waren1 das heit soviel wie in der allerschlimmsten ,lage1 die nur einen ,trost hat1 nmlich den1 da sie nicht mehr schlimmer werden kann4 ,eine andere ,sache ist es mit ,frankreich3 wird es nochmals besiegt1 so ist es unrettbar verloren4 ,doch nicht den ,jesuiten steht es an1 davor zurckzuschrecken3 sie wissen1 da sie1 wenn ,frankreich siegt1 alles bekommen und sich dann endgltig einnisten knnen4 ,dazu aber haben sie ihre besonderen ,mittel1 in ,frankreich noch unerhrte ,mittel6 ,alle anderen ,revolutionre1 selbst die wildesten rotesten81 verbinden sich doch1 wenn sie den ,umsturz vollbracht1 mit irgend etwas ,allgemeinem1 vorher ,gegebenem und sogar ,gesetzmigem4 ,die revolutionren ,jesuiten jedoch knnen nicht gesetzmig1 sondern nur ungewhnlich handeln4 ,dieses schwarze ,heer steht auerhalb der ,menschheit1 auerhalb des ,brgertums1 auerhalb der ,zivilisation und geht ganz von sich allein aus4 ,das ist ein status in statu1 das ist die ,armee des ,papstes1 die braucht nur den ,triumph einzig ihrer ,idee1 - das brige mag untergehen1 was ihr im ,wege liegt1 mag verderben1 was nicht mit ihnen bereinstimmt1 mag sterben - ,kultur1 ,gesellschaft1 ,wissenschaft6 ,sicherlich wollen sie ,frankreich zu einer neuen und jedenfalls endgltigen ,form umarbeiten1 wenn blo die ,gelegenheit ihnen gnstig ist2 und wollen aus dem ,lande allen ,kehricht hinausfegen1 und zwar mit einem ,ofenbesen1 wie ihn bis jetzt noch niemand gesehen hat1 auf da nicht einmal ein ,geruch von irgendeinem ,widerstande im ,lande bleibe2 und wollen dann dem ,franzsischen ,staat eine neue ,verfassung geben1 die ewig unter der strengsten ,vormundschaft der ,jesuiten bleiben mu4 ,all das kann auf den ersten ,blick lcherlich absurd erscheinen4 ,in der franzsischen ,presse - und auch in der unsrigen - sind alle wohlgesinnten ,leute fest davon berzeugt1 da die klerikale ,partei sich bei den nchsten ,wahlen unbedingt das ,bein brechen werde4 ,die franzsischen ,republikaner sind in ihrer geistigen ,unschuld gleichfalls vollkommen berzeugt1 da die ganze activit dvorante der von neuem ausgesandten ,prfekten und ,maires so gut wie nichts erreichen wird und nur die frheren ,republikaner gewhlt werden1 die dann wiederum die frhere ,mehrheit ausmachen und alsbald den ,absichten ,mac-,mahons ein ,veto entgegensetzen werden2 darauf wird dann der ganze ,klerus verjagt und mit ihm vielleicht auch ,mac-,mahon84 ,doch diese berzeugung ist leider nicht sehr begrndet1 und sicher machen sich die ,klerikalen in der ,beziehung die geringsten ,sorgen4 ,die ,sache ist nmlich eigentlich die1 da die naiven1 harmlosen ,greise1 wie es scheint1 immer noch nicht1 trotz der vielen ,erfahrungen1 im ganzen ,umfang begreifen knnen1 mit was fr ,leuten sie es zu tun haben4 ,denn so wie die ,wahlen fr die ,klerikalen nur ein wenig unvorteilhaft ausfallen1 werden sie auch die neue ,kammer auflsen1 ungeachtet aller konstitutionellen ,rechte derselben4 ,man wird vielleicht einwenden1 dieses sei ungesetzmig1 illegitim und darum unmglich8 ,das ist allerdings wahr1 doch wann kmmert sich dieses schwarze ,heer um das ,gesetz und die ,rechte8 ,sie werden bestimmt - wir haben ja schon ,tatsachen1 die davon zeugen - ihrem gehorsamen ,marschall den tollkhnen ,gedanken eingehen1 ein ,mittel zu gebrauchen1 das in ,frankreich noch nie angewandt worden ist1 und zwar3 den militrischen ,despotismus4 ,man wird natrlich sofort sagen1 da das ein altes ,mittel sei1 da es schon mehrmals angewandt worden wre1 zum ,beispiel von den ,napoleonen6 ,und doch wage ich zu behaupten1 da es in seiner ganzen ,gewaltsamkeit tatschlich noch kein einziges ,mal in ,frankreich gebraucht worden ist4 ,hat sich der ,marschall ,mac-,mahon der ,armee versichert1 so kann er die ganze zuknftige ,versammlung der ,landesvertreter1 wenn sie gegen ihn ist1 einfach mit dem ,bajonett auseinanderjagen und darauf dem ,volke erklren1 da die ,armee es so gewollt habe4 ,wie ein rmischer ,imperator der ,verfallszeit kann er daraufhin ruhig kundtun1 da er sich hinfort nur noch nach der ,meinung der ,armee richten werde84 ,dann kommt der allgemeine ,belagerungszustand und der militrische ,despotismus1 - und ,sie werden sehen1 meine ,herrschaften1 das wird furchtbar vielen in ,frankreich sogar ungemein gefallen6 ,glauben ,sie mir1 wenn es not tut1 werden auch die ,abgeordneten kommen und mit der ,stimmenmehrheit ganz ,frankreich den ,krieg gestatten und die ntigen ,gelder dazu hergeben4 ,in seiner krzlichen ,rede an das ,heer hat sich der ,marschall wenigstens in diesem ,sinne ausgedrckt1 und seine ,worte haben groen ,anklang gefunden4 ,wir knnen also nicht mehr zweifeln1 da das ,heer mehr auf seiner ,seite ist4 ,hinzu kommt noch1 da er jetzt schon zu weit gegangen ist1 um noch stehenbleiben zu knnen1 andernfalls wrde er seinen ,posten nicht mehr behalten1 whrend doch seine ganze ,politik und seine ganze ,person sich in dem einen ,wort ,j'y suis et j'y reste8 ausdrckt4 ber diese ,phrase hinaus ist er bekanntlich noch nicht gegangen1 doch wird er selbstverstndlich alles fr den ,triumph derselben tun1 wird1 wenn's drauf ankommt1 selbst die ,existenz ,frankreichs aufs ,spiel setzen4 ,die ,fhigkeit und ,bereitwilligkeit zu solch einem ,wagnis hat er ja schon einmal im ,deutsch-,franzsischen ,krieg bewiesen1 als er sich unter dem ,einflu der ,bonapartisten entschlo1 aus ,treue zur ,dynastie ,napoleons1 ,frankreich bewut seiner ,armee zu berauben4 ,die ,klerikalen haben ihm bestimmt sein ,j'y suis et j'y reste8 sicher gestellt4 ,zweifellos haben sie es schon verstanden1 ,mac-,mahon geschickt darauf hinzuweisen1 da man im ,notfalle - sind erst einmal die ,parteien1 die ,bonapartisten und ,legitimisten1 unter der ,fahne vereinigt - da man im ,notfalle1 wie gesagt1 auch ohne ,chambord und ohne ,bonaparte auskommen knne und man sie durchaus nicht zu rufen brauche1 ja1 dieses sogar in keinem ,fall1 sondern da einfach der ,marschall ,mac-,mahon ,diktator und unabsetzbarer ,regent - doch dann nicht nur auf sieben ,jahre - werden knne4 ,auf diese ,weise wrde sich also die ,these ,j'y suis et j'y reste8 ohne ,wunder verwirklichen - wenn man nur erst das ,einverstndnis der ,armee htte6 ,die ,zustimmung ,frankreichs kommt spter ganz von selbst hinzu1 denn eine feste ,diktatorenhand an der ,spitze der ,macht wird vielen1 sehr vielen gefallen4 ,solcher schmeichelhaften ,hinweise wird es1 wie gesagt1 fraglos schon gegeben haben4 ,vielleicht wird man ,bedenken tragen1 ob ein ,mann wie ,mac-,mahon so etwas unternehmen und auch ausfhren kann8 ,nun1 erstens hat er schon die eine ,hlfte ausgefhrt1 und zwar diejenige ,hlfte1 die1 was ,entschlossenheit anbetrifft1 keineswegs leichter ist als die andere4 ,und zweitens1 - gerade solche ,leute1 die an und fr sich nicht im geringsten unternehmend sind1 knnen1 wenn sie pltzlich unter irgend jemandes hheren1 energischen ,einflu kommen1 eine ganz unerwartete1 verhngnisvolle ,entschlossenheit bekunden - nicht etwa weil sie ,genies sind1 sondern viel eher aus dem entgegengesetzten ,grunde4 ,hier handelt es sich nicht um ,erwgung1 sondern einfach um das ,in-,bewegung-,setzen1 darum da man den ,ansto gibt2 und hat man solche ,menschen erst einmal ordentlich vorwrtsgestoen1 so ziehen sie eben die ,karre so lange schnurgerade weiter1 bis sie entweder mit dem ,kopf die ,wand einrennen oder aber sich selbst die ,hrner abstoen4 ,ein ziemlich unangenehmes ,geheimnis 7,ausblicke7 ,all das begreift man in ,deutschland nur zu gut4 ,wenigstens halten alle offizisen ,organe der ,presse1 die vom ,frsten ,bismarck beeinflut werden1 den ,krieg fr unvermeidlich4 ,wer von den ,gegnern sich zuerst auf den anderen strzen wird1 und wann gerade1 - das kann man natrlich nicht voraussagen1 doch kann der ,krieg sehr1 sehr leicht ausbrechen4 ,selbstverstndlich kann8 das ,gewitter auch vorberziehen1 nmlich wenn ,mac-,mahon pltzlich ,angst befllt vor dem1 was er auf sich genommen1 und er1 wie einstmals ,ajax1 in ,zweifeln befangen1 auf halbem ,wege stehenbleibt4 ,dieser ,zufall ist allerdings mglich1 doch kann man wohl kaum irgendwie auf ihn oder mit ihm rechnen4 ,vorlufig verfolgt ,frst ,bismarck mit fieberhafter ,aufmerksamkeit alles1 was in ,frankreich vor sich geht1 und beobachtet und wartet4 ,fr ihn besteht das ,verhngnisvolle gerade darin1 da die ,sache nicht in dem ,augenblick angefangen hat1 in dem er es erwartete4 ,jetzt jedoch sind ihm die ,hnde gebunden4 ,am unangenehmsten aber ist1 da sich pltzlich die ,wunden aufgedeckt haben1 die bis jetzt so sorgsam geheimgehalten wurden4 ber die grte von ihnen habe ich schon einmal gesprochen - das ist die ,befrchtung1 ,ruland knnte erraten1 wie mchtig es ist1 und welch eine ,bedeutung sein entscheidendes ,wort jetzt1 gerade in diesem ,augenblick haben kann1 und - die ,hauptsache - da die ,abhngigkeit vom ,bndnis mit ,ruland allem ,anschein nach die ,schicksalsbestimmung ,deutschlands ist1 besonders seit dem ,deutsch-,franzsischen ,kriege84 ,dieses deutsche ,geheimnis knnte jetzt pltzlich ans ,licht kommen - und das wre fr die ,deutschen zum mindesten peinlich4 ,wie aufrichtig gewogen uns auch die ,politik ,deutschlands in den letzten ,jahren gewesen ist3 dieses ,geheimnis ist von allen ,deutschen streng bewahrt worden1 niemals auch nur angedeutet worden - auch nicht in der ,presse4 ,bis jetzt hatten die ,deutschen immer eine ruhige und stolze ,haltung1 die natrlicherweise der ,macht1 die niemandes ,hilfe braucht1 eigen ist2 nun aber mu die schwache ,stelle leider herauskommen4 ,denn wenn das klerikale ,frankreich sich zum verhngnisvollen ,kampf entschliet1 so ist es damit nicht getan1 da man seinen ,angriff1 falls es zuerst angreifen sollte1 zurckschlgt1 sondern man mu es fr immer entkrften1 es einfach erdrcken und die ,gelegenheit ausnutzen - das ist die ,aufgabe6 ,da aber ,frankreich zudem reichlich eine ,million ,soldaten hat1 so mu es den ,sieg1 um des ,endes der ,sache gewi zu sein1 unbedingt sicher stellen2 denn anders lohnt es sich berhaupt nicht1 anzufangen4 ,und die einzige ,sicherstellung wre1 sich des entscheidenden ,wortes ,rulands zu vergewissern4 ,kurz1 am unangenehmsten ist1 da all das so pltzlich und unvorbereitet herauskommt4 ,alle frheren ,berechnungen sind umgeworfen1 und jetzt sind es schon die ,ereignisse1 die die ,berechnungen lenken - nicht umgekehrt1 wie frher4 ,heute oder morgen kann ,frankreich im ,innern mit sich zur ,ruhe kommen4 ,es hat sich in eine ,abenteuerpolitik gestrzt1 und daher kann man sich wohl fragen1 wo diese ,abenteuer aufhren werden1 wo ihnen eine ,grenze gezogen sein wird8 ,das ist sehr unangenehm3 noch vor so kurzer ,zeit zeigten die ,deutschen ein so unabhngiges ,auftreten1 besonders im letzten ,jahre4 ,erinnern wir uns1 da in diesem ,jahre auch ,ruland sich bemhte1 in ,europa zu erkennen1 wer ihm freund war1 und die ,deutschen kannten unsere ,sorgen und machten ihre feierlich-festlichste ,miene1 die wohl den ,umstnden am angemessensten war4 ,es ist ja verstndlich1 wenn ,deutschland sich ber jede slawische ,bewegung immer ein wenig beunruhigt2 doch kann man wohl sagen1 da die ,kriegserklrung ,rulands vor zwei ,monaten fr ,deutschland vielleicht sogar nicht einmal so ganz unangenehm war3 ,nein1 jetzt werden sie es schon bestimmt nicht erraten18 dachte man in ,deutschland vor zwei ,monaten1 da wir es sind1 die ihrer bedrfen1 jetzt werden die ,russen1 an der ,donau1 dem deutschen ,strom#81 stehend1 vollkommen berzeugt sein1 da1 umgekehrt1 mir sie allein uns furchtbar ntig haben und es am ,ende des ,krieges ohne unser gewichtiges ,wort unmglich abgehen wird4 ,und es ist gut1 da die ,russen so denken1 das kann uns spter sehr zustatten kommen48 ,fraglos hat es viele kluge ,deutsche gegeben1 die vor zwei ,monaten so von uns gedacht haben2 ihre ganze ,presse dachte und schrieb so und - nun pltzlich hat diese klerikale ,stimmung durch alles einen ,strich gezogen und alles umgestrzt6 ,oh1 jetzt werden sie es erraten1 jetzt werden sie alles erraten6 ,und auerdem ist es unbedingt ntig1 da ,ruland so schnell wie mglich diesen ,krieg beendet und wieder frei wird6 ,doch wre es uerst gefhrlich1 hierbei eine ,beeinflussung zu versuchen4 ,vielleicht wird es vor ,england und sterreich ,angst bekommen - was aber nicht anzunehmen ist4 ,uns aber ,england und sterreich zur ,beeinflussung ,rulands anzuschlieen1 daran ist nicht zu denken3 die werden spter sowieso nicht helfen1 und ,ruland wrden wir nur verrgern4 ,sonderbare ,lage6 ,oder sollte man ,ruland womglich helfen1 damit es den ,krieg schneller los wird8 ,nun 444 das knnte man auch ohne ,waffen tun1 einfach mit politischem ,druck1 auf sterreich zum ,beispiel 4448 ,so ungefhr berlegen jetzt dieselben ,politiker1 und es kann sehr1 sehr leicht geschehen1 da all das in ,wirklichkeit eintrifft4 ,um es kurz zu machen - ich wollte nur meine berzeugung uern1 meinen ,glauben1 da ,ruland nicht nur so stark und mchtig wie immer ist1 sondern jetzt1 gerade jetzt1 die strkste aller europischen ,mchte ist1 und da noch niemals sein entscheidendes ,wort in ,europa so geschtzt werden konnte wie im gegenwrtigen ,augenblick4 ,mag ,ruland jetzt auch mit den ,trken beschftigt sein1 so kann doch schon seine ,entscheidung fr diesen oder jenen die ,wage der europischen ,politik je nach seinem ,wunsch und ,willen in starkes ,schwanken bringen4 ,sogar ,england selbst sieht jetzt1 wie es1 in ,anbetracht der ,mglichkeit uerst umstndlicher neuer ,ereignisse in ,westeuropa1 sogar in den ,augen der ,russen zwei ,drittel seines ,prestige verliert1 und wie doch endlich auch die mitrauischsten ,russen begreifen1 da es ihm1 ,england1 nicht einfllt1 es auf einen ,krieg ankommen zu lassen1 wenn ,ruland fest entschlossen ist1 seine ,sache fortzufhren1 und da ,england weit mehr auf eine ,teilung des ,erbes nach dem ,tore des kranken ,mannes8 spekuliert1 als da es sich entschlsse1 fr denselben1 in dieser ohnehin schon ungemtlichen ,zeit1 noch einen offenen ,krieg zu beginnen4 ,in der ,tat1 sollte es geschehen1 da etwas ,unerwartetes1 ,unheilvolles in ,westeuropa ausbrche1 so wird doch ,england sich nie und nimmer in eine so heikle ,sache gar zu sehr einmischen1 die dem gewohnten ,charakter seiner ,interessen so beraus unhnlich sieht1 und wird1 versteht sich1 blo eine aufmerksam beobachtende ,stellung einnehmen und nach seiner alten ,gewohnheit den gnstigen ,augenblick abwarten1 in dem sich irgendwo irgendeine ,teilung der ,beute ausschnffeln lt1 um sich dann geschwind mit seinen ,forderungen einzufinden4 ,jetzt jedoch1 das heit1 vor der ,klrung der ,verhltnisse im ,westen1 wre es keine ,berechnung fr ,england1 gegen ,ruland irgend etwas ,ernstes zu unternehmen4 ,anderseits3 was kann sterreich machen1 wenn es allein bleibt8 ,ist es doch unwahrscheinlich1 da die klerikale ,verwicklung der ,sache in ,westeuropa nicht auch auf sterreich hinberwirken wird4 ,und so harrt denn natrlich auch sterreich1 ganz wie alle anderen1 der ferneren ,dinge und der ,entscheidungen der ,fragen1 so da auch ihm jetzt1 ganz wie allen anderen1 die ,hnde teilweise gebunden sind4 ,ja1 allen sind jetzt die ,hnde irgendwie gebunden1 nur ,ruland hat die seinen noch frei4 ,nun1 und da hat denn auch schon etwas ,unvorhergesehenes zu unseren ,gunsten eingesetzt4 ,wie soll man auch nicht mit dem ,unvorhergesehenen rechnen1 wenn es sich um die ,geschicksentscheidung der ,menschheit handelt8 ,gott und seine ,gesetze regieren die ,welt1 und wenn ber ,europa sich wirklich etwas ,neues mit ,schicksalsmacht entladen soll1 so ist es wohl ntig1 da es frher oder spter geschieht4 ,gebe ,gott1 da ich mich tusche4 ,gebe ,gott1 da die heraufziehende ,wolke sich verzieht und all meine ,vorahnungen sich nur als meine eigenen hitzigen8 ,phantasien erweisen - als ,phantasien eines ,menschen1 der von der ,politik nichts versteht4 ,die ganze ,frage ist ja nur -3 ,haben die offizisen ,organe der deutschen ,presse1 die den ,krieg prophezeien und ihn erwarten1 recht oder unrecht8 ,anderseits versichern die ,minister ,mac-,mahons den ,franzosen und der ganzen ,welt aus allen ,krften - brigens ohne jegliche beschuldigende ,anspielungen -1 da ,frankreich den ,krieg nicht beginnen wird84 ,nun1 da wird man doch wohl zugeben mssen1 da all dieses zum mindesten verdchtig ist1 und da die ,lsung der ,zweifel1 schon nach dem ,gang der ,sache selbst zu urteilen1 in uerst kurzer ,zeit eintreffen kann4 ,wie aber1 wenn jetzt so viel von der ,meinung der ,armee8 abhngt8 ,schlimm1 wenn es soweit kommt3 dann ist es zu ,ende mit ,frankreich4 brigens kann das ja nur mit ,frankreich allein geschehen und sonst mit niemandem in der ganzen ,welt4 ,doch gebe ,gott1 da es auch mit ihm nicht geschehe3 ,das wrde ein schlimmer ,anfang sein und ein noch schlimmeres ,beispiel4 ,die ,lage ,frankreichs ,unselige ,pechvgel 7,franzsische ,republikaner7 ,es ist schwer1 sich etwas ,unglckseligeres vorzustellen1 als es die franzsischen ,republikaner und die ,franzsische ,republik sind4#ac ,nun ist es bald schon hundert ,jahre her1 da diese ,einrichtung auf die ,welt gekommen4 ,und seit der ,zeit ist es immer wieder geschehen - jetzt zum drittenmal -1 da1 wenn gewandte ,usurpatoren die ,republik sozusagen konfiszierten1 sich niemand erhob1 sie ernstlich zu verteidigen1 auer vielleicht irgendeinem kleinen ,hufchen ,machtloser4 ,eine allgemeine1 starke ,untersttzung der ,republik von seiten des ganzen ,volkes hat es noch nie gegeben4 ,und selbst in den ,zeiten1 da sie ein ,recht hatte1 zu existieren1 hat sie selten jemand fr eine nicht vorbergehende1 fr die definitive politische ,institution ,frankreichs genommen4 ,nichtsdestoweniger gibt es wohl kaum ,leute1 die von der ,sympathie des ganzen ,landes fr die ,republikaner berzeugter wren als die franzsischen ,republikaner selbst4 brigens1 whrend der zwei ersten ,versuche1 in ,frankreich die ,republik zu begrnden1 im vorigen ,jahrhundert sowie #ahdh1 konnten die damaligen ,republikaner noch einige ,grnde haben1 besonders zu ,anfang ihrer ,versuche1 auf die ,sympathie des ,landes zu rechnen4 ,die jetzigen ,republikaner jedoch1 - diese selben1 denen es bestimmt ist1 in allerkrzester ,zeit samt ihrer ,republik von irgend jemandem kurz und bndig aufgehoben zu werden - die1 sollte man meinen1 htten schon wirklich keinen ,grund mehr1 sich ,hoffnungen auf eine sichere ,zukunft zu machen1 selbst wenn ihnen das ,land auch einige ,zuneigung entgegenbrchte1 eine ,zuneigung1 die1 nota bene1 in ,frankreich nicht allzu zuverlssig ist2 denn das ,volk sympathisiert jetzt ja nur negativ mit ihnen1 etwa nach dem ,sprichwort3 bei ,fischmangel ist auch der ,krebs ein ,fisch - mit anderen ,worten3 im ,notfalle nimmt man mit allem frlieb4 ,whrenddessen aber sind sie noch am ,vorabend ihres sicheren ,sturzes von ihrem ,siege fest berzeugt4 ,und doch3 was waren das fr unglckliche ,leute1 was war das fr eine ,republik1 diese dritte1 die der selige ,thiers wohl anerkannte1 doch eben nur wie den ,krebs bei ,fischmangel6 ,wir brauchen uns ja nur der ,geburt dieser dritten ,republik zu erinnern3 fast zwanzig ,jahre lang erwarteten diese ,republikaner den ruhmvollen8 ,augenblick1 da der ,usurpator gestrzt sein und das ,land sie zurckrufen8 werde4 ,und was geschah8 ,als diese ,pechvgel nach ,sedan glcklich die ,herrschaft an sich gerissen hatten1 waren sie gezwungen1 diesen furchtbaren ,krieg auf ihre ,schultern zu nehmen1 diesen ,krieg1 den sie niemals gewollt htten1 und den ihnen der ,usurpator hinterlie1 als er ,frankreich verlie1 um in das schne ,schlo ,wilhelmshhe einzuziehen und dort seine ,zigarren weiterzurauchen4 ,und wenn dieser geriebene ,usurpator1 als er dann durch die ,alleen des deutschen ,schloparks spazierte1 sich auch ber sie gergert haben mag1 die seine ,macht an sich gerissen hatten1 so wird er zuweilen doch bestimmt auch boshaft gelchelt haben1 bei dem ,gedanken1 wie gut er sich an ihnen gercht1 indem er seine ,schuld auf ihr schwaches ,haupt gewlzt hatte4 ,denn1 wie dem auch sein mge - spter beschuldigte ,frankreich doch eher sie als ihn alles dessen1 worber es sich zu beklagen hatte3 da sie den hoffnungslosen ,krieg berhaupt weitergefhrt und nicht verstanden hatten1 sofort ,frieden zu schlieen1 da sie zwei groe ,provinzen1 fnf ,milliarden fortgegeben1 das ,land zugrunde gerichtet1 sich schlecht geschlagen und ihre ,anordnungen aufs ,geratewohl getroffen4 ,letzteres wirft man noch heute dem damaligen ,diktator ,gambetta vor1 der jedoch an nichts schuld ist1 im ,gegenteil1 alles getan hat1 was unter jenen ,verhltnissen mglich war4 ,kurz1 die ,anklage gegen die ,republikaner1 da sie ungeschickt gewesen seien und das ,land ins ,verderben gestrzt htten1 hielt sich und hlt sich auch jetzt noch unangefochten aufrecht4 ,was tut's1 wenn alle wissen1 da ,napoleon die erste ,ursache des ,unglcks war1 es heit trotzdem3 ,warum haben sie denn die ,sache nicht besser gemacht1 wenn sie sie einmal bernahmen8 ,und wenn's nur das wre - aber sie haben sie ja noch so verschlimmert1 wie man sie sich schlimmer gar nicht vorstellen kann48 - ,ein schner ,vorwurf6 ,doch das ist noch nicht alles3 zusammen mit dieser ,anschuldigung heftete sich ihnen auch noch etwas ,verchtliches und ,lcherliches an1 bei dem ,gedanken1 in welch eine ,klemme sie gleich zu ,anfang ihrer ,herrschaft geraten waren4 ,und doch - was htten sie anderes tun knnen8 ,den ,krieg nicht weiterzufhren1 gleich nach ,sedan ,frieden zu schlieen1 war unmglich3 ,die ,deutschen wrden auch dann ,land und ,geld gefordert haben1 und was wre da aus den ,republikanern geworden1 wenn sie auf diese ,bedingungen eingegangen wren8 ,man wrde sie einfach ,feiglinge oder ,traitres8 genannt haben1 wenn sie1 noch im ,besitze einer ,armee81 sich nicht verteidigt1 sondern schmhlich ergeben htten4 ,das wre eine schne ,empfehlung fr ihre neue ,republik gewesen6 ,da ihnen aber die ,republik und deren ,errichtung in ,frankreich viel mehr am ,herzen lag als die ,rettung des ,landes1 so waren sie eben gezwungen1 den ,krieg weiterzufhren1 trotz der ,ahnung1 da nach dem ,kriege sie eine noch weit grere ,schande erwartete6 ,also stand vor ihnen ,schande1 und stand hinter ihnen ,schande - eine ,lage1 die nicht nur unglcklich1 nicht nur tragisch1 sondern in gewisser ,beziehung sogar komisch war2 denn wahrlich nicht in der ,gestalt hatten sie sich den ,antritt ihrer ,herrschaft nach dem ,sturz des ,tyrannen8 ertrumt6 ,diese ,komik wurde noch durch den ,umstand verstrkt1 da sie trotz allem mit dem leichtesten ,herzen die ,herrschaft ergriffen1 trotz allem 444 das heit1 ,verzeihung1 ich will keineswegs behaupten1 sie htten nicht um ,frankreich getrauert - oh1 unter ihnen gibt es1 was ,gefhle anbelangt1 vortreffliche ,leute und sogar wirkliche ,diener des ,vaterlandes1 versteht sich1 im ,falle es ,republik heit4 ,vielleicht gibt es sogar solche1 einen oder zwei1 die selbst die ,republik an die zweite ,stelle setzen wrden1 wenn nur ,frankreich glcklich wre - obgleich es kaum wahrscheinlich ist1 da es solche gibt1 hchstens1 wie gesagt1 einen oder zwei1 jedenfalls bestimmt nicht mehr4 ,die ,sache war nun aber die3 die ,republikaner bildeten sich nmlich sofort ein - kaum da der ,friede mit ,deutschland geschlossen war und sie sich angeschickt hatten1 das ,land in ,ruhe zu verwalten -1 sie htten schon die ,liebe ,frankreichs errungen1 und zwar gleich auf ewig1 fr alle kommenden ,zeiten4 ,das war es1 was so komisch wirkte6 ,entschieden hat jeder franzsische ,republikaner die verhngnisvolle1 verderbliche berzeugung1 es genge das ,wort ,republik81 es genge schon1 das ,land eine ,republik zu nennen1 und sofort werde es fr immer glcklich sein4 ,jedes ,milingen der ,republik schreiben sie unentwegt stets einem ueren strenden ,umstand zu1 wie zum ,beispiel dem1 da es auch ,usurpatoren in der ,welt gibt und berhaupt bse ,menschen2 und kein einziges ,mal denken sie an die ungemeine ,schwche jener ,wurzeln1 die die ,republik im ,boden ,frankreichs geschlagen1 und die in ganzen hundert ,jahren nicht haben erstarken und tiefer eindringen knnen4 berdies ist es den ,republikanern in diesen sechs ,jahren noch nie eingefallen1 da ihre komische ,lage1 wie ,napoleon ,,iii4 sie ihnen hinterlassen hat1 auch jetzt noch besteht und da1 wenn das alte ,unglck vergangen ist1 ein neues ,unglck1 ein dem alten hnliches1 sich nhert1 und zwar eines1 das sie bestimmt in die allerkomischste ,lage bringen wird1 in eine so ungemein komische ,lage1 da sie sich vielleicht schon in allernchster ,zukunft nicht mehr werden halten knnen4 ,diese ,komik besteht darin1 da dieses kommende ,unglck1 erstens ganz so wie das vergangene1 in ihrer ,erfllung der hohen ,pflicht liegt1 dem ,vaterlande wissentlich zum ,verderben dienen zu mssen2 zweitens1 da dieses ,unglck wieder ganz so wie das erste vollkommen unabwendbar ist2 drittens1 da es sie in eine ebensolche ,klemme zu bringen droht1 wie die1 in der sie #ahga staken2 und viertens1 da es1 zur ,vollendung des ,verdrusses1 ihnen ganz so wie das erste ,mal von diesem selben ,napoleon ,,iii41 den sie so hassen und dessen ,andenken sie so verfluchen1 vermacht worden ist4 ,in der ,tat3 wer ist jetzt der eifrigste ,anhnger der ,franzsischen ,republik8 ,zweifellos ,frst ,bismarck4 ,so lange1 wie in ,frankreich die ,republik besteht1 ist jeder ,revanchekrieg unmglich4 ,man stelle sich nur vor3 die ,republikaner entschlssen sich1 den ,deutschen den ,krieg zu erklren66 ,nun1 ,frst ,bismarck begreift die ,lage4 ,und whrenddessen ist es doch sonnenklar1 da der groe ,organismus ,frankreichs - vierzig ,millionen - nicht ewig schmachvoll unter der ,vormundschaft ,deutschlands bleiben kann4 ,die ,wunden werden zuheilen1 die ,erschtterung wird allmhlich in ,vergessenheit geraten1 es werden sich neue ,krfte ansammeln1 ,mittel1 ,heere 444 ,und kann denn berhaupt eine ,nation1 die so lange politisch die erste ,rolle gespielt hat1 nach ihrem alten ,ansehen in ,europa nicht verlangen8 ,der ,augenblick1 in dem das geschehen wird1 ist vielleicht nicht mehr gar so fern3 die ,flle innerer ,kraft mu unbedingt darnach streben1 die ,vormundschaft ,bismarcks abzuschtteln und ihre frhere ,unabhngigkeit wiederzugewinnen2 denn augenblicklich kann man ,frankreich unmglich unabhngig nennen4 ,in besagtem ,falle aber wrde eben ganz ,frankreich sofort beim ersten ,schritt mit dem ,kopf an seine ,republik stoen4 ,wie kann man sich also1 wiederhole ich1 nur vorstellen1 da die jetzigen ,republikaner berhaupt wollen knnten1 dem ,frsten ,bismarck in irgendeiner ,angelegenheit grob zu kommen81 und sogar in solch einer ,weise1 da sie einen ,krieg mit ihm riskierten68 ,erstens1 welch ein ,franzose wird denn mit ihnen gehn1 sogar in dem ,falle1 wenn ,frankreich den ,krieg wollte8 ,und zweitens wird sich doch jeder ,franzose die unabweisbare1 furchtbare ,frage stellen3 ,was aber dann1 wenn die ,deutschen uns wieder schlagen8 ,dann ist ja fr die ,republik in ,frankreich das letzte ,ende gekommen3 dann wird ,frankreich ausschlielich den ,republikanern die ,schuld an der ,niederlage zuschreiben und sie dann aber endgltig verjagen1 wobei es natrlich ganz vergessen wird1 da es selbst nach der ,vergeltung8 und der alten dominierenden ,stellung verlangt hatte 444 ,sollten aber anderseits die ,republikaner festen ,fu fassen1 auf die neuen ,stimmen und ,schreiereien nicht hren1 den ,krieg nicht erklren - so hiee das gegen den ,wunsch des ,landes gehen1 das sie dann wiederum absetzen und sich dem ersten besten gewandten ,fhrer anvertrauen wrde4 ,mit einem ,worte3 - vorne ,sedan und hinten ,sedan6 ,inzwischen haben die ,republikaner aber bestimmt noch nicht einmal angefangen an all das zu denken1 obgleich der neue ,ausbruch des ,volkes vielleicht nicht mehr lange auf sich warten lassen wird4 ,und gleichfalls haben sie auch daran noch nicht gedacht1 da sie im ,grunde nichts anderes sind1 als die ,protgs des ,frsten ,bismarck1 da ,frankreich aber diese ,situation mit jedem ,jahr mehr und mehr begreifen mu1 und zwar im genauen ,verhltnis zur ,wiedererstehung und ,erstarkung seiner ,krfte1 und da es folglich sie1 die ,republikaner1 immer mehr verachten wird1 anfnglich im geheimen und noch nicht bewut1 allmhlich jedoch immer bewuter und schlielich offen und laut 444 ,doch die ,republikaner erkennen ihre ,komik nicht an - bewahre3 das sind pathetische ,leute4 ,im ,gegenteil1 gerade jetzt haben sie neuen ,mut geschpft1 jetzt1 nachdem ,mac-,mahon1 der ,prsident der ,republik81 sie nach ,haus geschickt und die ,kammer bis zu den nchsten ,oktoberwahlen vertagt hat4 ,jetzt sind sie die ,verfolgten8 und fhlen sich deshalb ungeheuer in ihrer ,aureole4 ,sie erwarten1 da ganz ,frankreich pltzlich die ,marseillaise anstimmen und der ,ruf on assassine nos frres68 von ,mund zu ,mund gehen werde2 wie einst zur ,zeit der ,revolution4 ,jedenfalls vertrauen sie auf den ,sieg der ,gesetzmigkeit8 und erwarten1 da das ,land im ,unwillen ber den ,marchal ,mac-,mahon1 ber dieses kaum an seine ,schale pickende ,usurpatorenkchlein1 wieder die ganze republikanische ,mehrheit in die ,kammer whlen wird - und womglich noch neue republikanische ,kandidaten dazu - und da dann die neue versammelte ,kammer dem ,marchal ein strenges ,veto sagen und dieser1 erschreckt durch die ,gesetzmigkeit81 sich von dannen machen wird4 ,von der ,macht dieser ,gesetzmigkeit8 sind sie felsenfest berzeugt1 - und nicht vielleicht aus ,mangel an ,intelligenz1 sondern einfach1 weil sie1 diese guten ,leute1 zu sehr ,leute ihrer ,partei sind und etwas zu lange in ihrer ,ecke gesessen haben4 ,sie haben zu lange um ihre geliebte ,republik gelitten1 darum glauben sie so fest an die republikanische ,vergeltung84 ,sonderbarerweise glauben auch bei uns in ,ruland viele unserer ,zeitungen an ihren bisherigen ,triumph und den unfehlbaren ,sieg ihrer ,gesetzmigkeit84 ,wodurch aber ist diese ,gesetzmigkeit8 gesichert1 wenn ,mac-,mahon nicht geruht1 sich ihr zu unterwerfen1 wovon er brigens dem ,lande schon in seinem bewunderungswrdigen ,manifeste ,mitteilung gemacht hat8 - ,durch den ,unwillen1 den ,zorn des ,landes8 ,aber der ,marschall wird doch sofort in diesem selben ,lande unzhlige ,anhnger finden1 wie das ja in hnlichen ,fllen in ,frankreich immer gewesen ist4 ,was soll man dann machen8 ,barrikaden bauen8 ,doch bei dem heutigen ,gewehr1 der heutigen ,artillerie sind die alten ,barrikaden unmglich6 ,ja1 und ,frankreich wird sie ja gar nicht bauen wollen1 selbst wenn es wirklich die ,republik wollte4 ,ermdet und berdrssig der hundertjhrigen politischen ,unordnung wird es auf die allerprosaischste ,weise sich berlegen1 auf welcher ,seite die ,kraft ist1 und sich dann der ,kraft unterwerfen4 ,die ,kraft aber liegt jetzt in der ,armee1 und das ahnt das ,land4 ,folglich kann die ganze ,frage nur sein3 ,fr wen steht die ,armee8 ,ein merkwrdiger ,charakter 7,mac-,mahon4 ,franzsische ,reaktionre7 ber die ,legionen1 als die neue ,kraft1 die da emporsteigt1 um ,frankreich noch einmal zu einem ersten ,platz in ,europa zu verhelfen1 habe ich schon frher geschrieben1 lange vor dem ,manifest des ,marchal-,prsident - und siehe1 es ist alles so in ,erfllung gegangen1 wie ich es damals erwartet hatte4 ,in diesem ,manifest1 das alle ,welt nicht wenig ,wunder genommen hat1 tut der ,marschall unumwunden kund1 - wenn er auch verspricht1 der ,gesetzmigkeit8 zu folgen1 den ,frieden aufrechtzuerhalten1 usw4 - da er1 wenn das ,land sich mit seiner ,meinung nicht einverstanden erklren und ihm in den bevorstehenden ,wahlen wieder die ganze frhere republikanische ,mehrheit schicken sollte1 gezwungen sein werde1 sich dann seinerseits mit der ,meinung des ,landes nicht einverstanden zu erklren und sich dem ,willen desselben nicht zu fgen4 ,solch ein erstaunliches ,manifest des ,marschalls mu seine besonderen ,grnde haben6 ,in solch einer ,sprache und in solchem ,tone htte er nicht mit dem ,lande sprechen knnen - ,frankreich ist doch nicht irgendein ,dorf -1 wenn er nicht seiner ,macht und des ,erfolges sicher gewesen wre6 ,so drfte es wohl klar sein1 da er seine ,hoffnungen auf die ,armee setzt4 ,und wirklich1 als der ,marschall im ,sommer durch ,frankreich reiste1 wurde er zwar in vielen1 ich glaube1 schon in allzu vielen ,stdten und ,provinzen recht zweideutig empfangen1 das ,heer jedoch und die ,flotte bekundeten berall volle ,anhnglichkeit und begrten den ,marschall mit begeisterten ,hurras4 ,fraglos darf man an den guten und1 sagen wir1 unschuldigen ,gefhlen des ,marschalls nicht zweifeln4 ,hat er auch etwas mehr als ungewhnlich gehandelt1 indem er im voraus zu verstehen gab1 da er dem rechtmigen ,willen des ,landes nicht gehorchen werde1 wenn dieses nicht ihm gehorcht1 so hat er das natrlich nur getan1 weil er auf seine ,weise dem ,lande ,wohlergehen bringen will und berzeugt ist1 da er dazu auch fhig sei4 ,so braucht man denn wegen der moralischen ,eigenschaften des ,marschalls weiter keine ,bedenken zu tragen1 wohl aber vielleicht in ,betreff irgendwelcher anderen 444 ,er scheint einer jener ,charaktere zu sein1 die immer unter irgend jemandes ,vormundschaft stehen mssen3 von dieser ,seite betrachtet1 bietet sein ,charakter einzelne bemerkenswerte ,sonderheiten4 ,zum ,beispiel fragt es sich1 - fr wen arbeitet er jetzt8 ,fr wen bemht er sich so sehr1 und fr wen wagt er so viel8 ,zweifellos ist er unter der strengsten ,vormundschaft1 doch bin ich berzeugt - allerdings ist das nur meine persnliche ,meinung3 nur er allein ist in ganz ,europa bis jetzt noch berzeugt1 da er unter niemandes ,einflu steht und da er nur von sich aus handelt4 ,die geschickten ,leute1 die sich seiner bemchtigt haben1 werden ihn wahrscheinlich1 solange sie es fr gut befinden1 in diesem ,glauben bestrken - und ihn inzwischen dorthin lenken1 wohin sie ihn haben wollen4 ,das ist natrlich nur mglich1 weil sie die ,eigenschaften und die ,eigenliebe solcher ,charaktere vorzglich kennen4 ,doch solche geschickten ,leute kann man nur in einer einzigen ,partei finden1 allerdings1 der grten und strksten3 in der klerikalen4 ,alle anderen politischen ,parteien ,frankreichs zeichnen sich nicht durch ,gewandtheit aus4 ,in der ,tat nun1 unter wessen ,vormundschaft steht eigentlich der ,marschall8 ,es ist jetzt wohl schon allgemein bekannt1 da die ,legitimisten in ,bewegung sind1 da eine ganze ,reihe von ,kandidaten vorhanden ist1 ja - es heit sogar1 da der ,marschall sie protegiere -1 da sie von ihrem ,siege bei den ,wahlen im voraus berzeugt sind1 und ferner1 da sie sich auf das ,heer verlassen knnen1 und da im brigen der kaiserliche ,prinz schon auf das ,festland zurckgekehrt sein soll1 ja1 man sagte sogar1 er werde sich nach ,paris begeben4 ,soll man nun wirklich glauben1 da der ,marschall ,mac-,mahon1 dieser so selbstbewute ,prsident der ,republik81 so viel ,arbeit und ,gefahren auf sich nimmt1 einzig um den kaiserlichen ,prinzen auf den ,thron zu setzen8 ,ich glaube - wiederum nur meine ganz persnliche ,ansicht -1 ich glaube1 da das nicht der ,fall ist4 ,ich nehme natrlich den anderen ,fall aus1 da es irgendwelche ganz besondere ,kombinationen gibt1 wie zum ,beispiel1 da der ,prinz sich mit der ,tochter des ,marschalls verlobt habe1 wie es vor einem ,monat verlautete3 dann ist es natrlich etwas anderes4 ,gibt es aber keine solchen besonderen ,kombinationen oder geheimen ,abmachungen1 so scheint mir1 da der ,marschall eher geneigt wre1 das ,land zu seinem ,vorteil zu beglcken1 als zum ,vorteil eines anderen1 und wenn er die bonapartistischen ,kandidaten protegiert1 so tut er das wohl nur1 weil er sie fr die verllichsten hlt1 spter aber sie so1 wie es ihm gefllt1 zu lenken gedenkt4 ,gott mag wissen1 was fr ,gedanken in diesem ,hirn entstanden sind4 ,nicht umsonst hat doch ein ,bischof beim ,empfange des ,marschalls in seiner ,begrungsrede erwhnt1 da er1 ,mac-,mahon1 weiblicherseits von ,karl dem ,groen abstamme4 ,mit einem ,wort1 ein paar ,jahre ,prsidentschaft haben vielleicht gengt1 um in seine ,seele einige erregende und phantastische ,gedanken zu pflanzen4 ,zudem ist er ,soldat6 brigens sind alle diese ,erwgungen nur abstrakte ,versuche1 diesen wirtschaften ,charakter zu erklren4 ,die ,wahrheit beschrnkt sich vorlufig auf die ,tatsache1 da der ,marschall in den ,hnden der ,klerikalen ist1 und da diese ihn lenken1 nicht aber er sie1 wie er es wohl glaubt4 ,das ,schicksal ,frankreichs hngt im gegenwrtigen ,augenblick entschieden nur von ihnen ab1 ausschlielich von ihnen4 ,zweifellos geht die furchtbare unterirdische ,intrige immer noch weiter1 und obgleich ganz ,europa schon von ,anfang an wei1 da die ,klerikalen in der gegenwrtigen westeuropischen ,bewegung eine groe ,rolle spielen1 so ist es diesen1 glaube ich1 denn doch gelungen1 den ,umfang und die ,macht dieser ihrer ,rolle zu verheimlichen1 sich hinter anderen zu verstecken1 hinter dem ,marschall1 zum ,beispiel1 hinter den ,bonapartisten1 und das wird so fortdauern1 bis sie das gewnschte ,ziel erreicht haben4 ,im ,grunde ist es ihnen ganz gleich1 wer da siegt1 der ,marschall oder der ,prinz4 ,persnliche ,sympathien haben sie nicht und sollen sie auch nicht haben4 ,sie haben blo eine ,aufgabe3 da ,frankreich so schnell wie mglich sein ,schwert zieht und sich auf ,deutschland strzt4 ,nun1 und zu diesem ,zweck haben sie denn auch die ,republikaner1 die unfhig waren1 fr den ,papst einzustehen1 einfach beseitigt4 ,jetzt aber warten sie noch ab3 wer wird schlielich fr ihre ,absichten vorteilhafter sein8 ,sollte der kaiserliche ,prinz ihnen wirklich mehr ,aussichten fr den ,krieg bieten1 so werden sie sich an ihn machen und ihn nach ,paris bringen1 natrlich ohne dann noch an ,mac-,mahon zu denken4 ,doch vorlufig scheinen sie sich noch an den ,marschall zu halten4 ,bei der ,gelegenheit - vor kurzem noch hie es1 der ,marschall habe in einem ,gesprch gesagt1 selbstverstndlich so1 da alle es hren konnten3 ,man sagt von mir1 ich htte die ,absicht1 die republikanischen ,einrichtungen zu annullieren1 und vergit dabei natrlich1 da ich1 als ich die ,prsidentschaft der ,republik bernahm1 mein ,wort gegeben habe1 sie zu erhalten48 ,diese ,worte besttigen durchaus die ,annahme von der moralischen ,unschuld des ,marschalls1 trotz aller ,anschuldigungen der ,republikaner4 ,als ehrlichem ,menschen und ,offizier ist ihm sein ,ehrenwort heilig und er wird es selbstverstndlich nicht brechen4 ,wenn er aber die ,republik erhlt und zu gleicher ,zeit die ,republikaner verjagt1 so heit das wohl1 da er die ,republik ohne ,republikaner fortzufhren gedenkt4 ,man sollte meinen1 dieses wre tatschlich sein politisches ,programm1 und man habe ihn berzeugt1 da es wirklich durchfhrbar sei4 ,dieses ,programm mit der ,these3 ,j'y suis et j'y reste8 - hab' mich mal hier hingesetzt und gehe nicht mehr fort8 - bildet augenscheinlich das ,a und ,o all seiner politischen berzeugungen und wird es noch rund bis zum ,jahre #ahhj bilden1 wann die ,frist fr seine ,prsidentschaft und folglich auch die fr sein ,ehrenwort abluft4 ,dann jedoch beginnt schon der ,traum 444 ,das dankbare ,land wird1 wenn es sieht1 da er die ,prsidentschaft niederlegen will1 ihm fr die ,rettung vor den ,demagogen eine neue ,wrde anbieten1 nun1 meinetwegen die ,karls des ,groen1 und dann wird wieder alles wie gelt gehen 444 ,selbstverstndlich werden die ihn lenkenden ,schlaukpfe1 im ,falle er wirklich sein ,ehrenwort halten und die republikanischen ,einrichtungen bestehen lassen wollte1 ihn sofort gegen ,bonaparte eintauschen1 wenn diese ,republik ohne ,republikaner ihren weiteren ,plnen unvorteilhaft sein sollte4 ,in ,anbetracht dessen haben sie ihn denn auch1 wie es scheint1 veranlat1 die bonapartischen ,kandidaturen zu untersttzen - natrlich mit der ,versicherung1 es sei fr ihn selbst vorteilhaft4 ,jedenfalls bleibt er unter so unbarmherziger ,vormundschaft1 da er auf keine ,weise aus ihr heraus kann4 ,ja1 irgendwelche groen1 noch nie dagewesenen ,ereignisse erwarten die ,welt1 man ahnt1 da die ,armee in ,ttigkeit treten wird1 ahnt die mchtige ,bewegung des ,katholizismus4 ,die ,gesundheit des ,papstes1 schreibt man1 sei befriedigend84 ,doch wehe1 wenn der ,tod des ,papstes mit den franzsischen ,wahlen zusammenfllt1 oder wenn der ,papst auch nur bald nach ihnen stirbt4 ,dann kann sich die ,orientfrage mit einem ,schlage in eine europische verwandeln 444 ,die katholische ,verschwrung ,den ,gedanken einer katholischen ,verschwrung#ad habe ich schon frher einmal#ae recht ausfhrlich behandelt1 doch scheint der ,hauptpunkt meiner ,ausfhrungen1 - da der ,kern der gegenwrtigen wie der bevorstehenden ,ereignisse ganz ,europas in der katholischen ,verschwrung und der baldigen1 zweifellos mchtigen ,bewegung des ,katholizismus1 die mit dem ,tode des alten und der ,wahl des neuen ,papstes zusammenfallen wird1 liegt1 - dieser ,hauptpunkt scheint bersehen worden zu sein4 ,heute bin ich noch fester von meiner ,ansicht berzeugt1 als vor zwei ,monaten4 ,seit der ,zeit ist so vieles geschehen1 was mich in meiner ,lsung des ,rtsels bestrkt hat1 da ich an ihrer ,richtigkeit nicht mehr zweifle4 ,seit der ,zeit haben auch die ,zeitungen1 die unsrigen wie die auslndischen1 angefangen ber dasselbe ,thema zu schreiben1 - wenn auch1 wie es scheint1 immer noch nicht so recht entschlossen1 die letzte ,folgerung zu ziehen4 ,ich will hier eine ,stelle aus dem vorzglichen ,leitartikel der ,moskauer ,nachrichten8 anfhren1 die unter anderem auch die ,meinungen der ,korrespondenten englischer ,bltter zitiert3 ,die ,korrespondenten der englischen ,bltter ergehen sich in recht aufrichtigen ,erklrungen4 ,der ,schlssel der europischen ,politik ist nach ihrer ,meinung in den ,hnden ,deutschlands4 ,deutschland aber wre aus sehr begreiflichen ,grnden aufgelegt1 gerade jetzt sich noch fester als zuvor ,ruland anzuschlieen4 - ,erstens hat man in ,berlin bemerkt1 da die ,mierfolge der russischen ,strategie sterreich belebt und sogar ermuntert haben1 also dasjenige ,land1 welches1 wie man annimmt1 immer noch einigen ,unwillen gegen ,preuen nhrt4 ,zweitens1 da die ,hauptfeinde ,deutschlands1 ,frankreich und der ,katholizismus1 ihre ganze ,sympathie der ,trkei entgegenbringen4 ,zu ,anfang der ,balkanwirren allerdings1 da liebugelte ,frankreich noch mit ,ruland1 doch wenn es damals vielleicht noch einiges ,wohlwollen fr uns dort gab1 so hat sich dasselbe jetzt nicht nur vermindert1 es hat sich sogar mit dem ganzen ,herzen den ,trken zugewandt4 ,und was den kriegerischen ,katholizismus anbetrifft1 so hat er nicht erst jetzt1 sondern von ,anfang an1 wie allen bekannt1 leidenschaftlich die rechtglubige8 ,trkei gegen das schismatische ,ruland unter seinen ,schutz genommen4 ,die ,gesinnungslosigkeit des eifernden ,klerus ist sogar so weit gegangen1 da sich ein ,vertreter dieser ,partei mit unmiverstndlicher ,zrtlichkeit ber den ,koran geuert1 so da selbst die ultramontane ,germania8 es fr ntig befunden hat1 hnliche ,ausflle durch die ,bemerkung abzuschwchen1 da1 wenn man sich auch der ,siege der ,trken ber die verhaten ,russen freuen msse1 es doch nicht ganz angebracht sei1 gleich ,sympathie fr den ,islam zu bekunden4 ,da nun das mot d'ordre des ,katholizismus auffallend mit der ,vernderung der ffentlichen ,meinung ,frankreichs zugunsten der ,trken zusammenfllt1 und da die ,interessen des gleichfalls katholischen sterreichs den ,interessen ,rulands zuwiderlaufen1 so frchtet man natrlich in ,berlin die ,mglichkeit solch einer katholischen und antideutschen ,liga1 in die vielleicht spter die ultramontanen ,interessen sowie die separatistischen ,sddeutschlands und sogar ,england8 hineingezogen werden knnten4 ,so schreiben nmlich die englischen ,korrespondenten1 doch kann hierber wohl kein ,zweifel bestehen1 da es ,england ist1 das die ,hauptrolle in diesen ,intrigen spielt4 ,also bleiben wir wieder allein mit der ,trkei4 ,das ist ja alles ganz wunderschn1 doch ist es einstweilen noch immer nicht das erklrende und letzte ,wort1 das zu sagen sich offenbar niemand getraut4 ,doch spricht man in diesem ,leitartikel wenigstens auch von dem kriegerischen ,katholizismus und der ,bedeutung1 die er in den ,augen ,bismarcks hat1 und von dem gegenwrtigen ,einflu des ersteren auf ,frankreich2 und endlich sogar von der ,liga3 da man in ,berlin natrlich die ,mglichkeit solch einer katholischen und antideutschen ,liga frchte1 in die vielleicht spter die ,ultramontanen und die separatistischen ,elemente ,sddeutschlands und sogar ,england8 hineingezogen werden knnten4 ,nun1 von einer katholischen ,liga1 von einem katholischen ,komplott sprach ich ja gerade vor zwei ,monaten1 doch sagte ich damals auch mein letztes abschlieendes ,wort darber3 nmlich1 da gerade in der ,verschwrung die ganze ,sache bestnde1 da von ihr jetzt alles in ,europa abhnge1 und da sogar der ganze ,balkankrieg sich in krzester ,zeit in einen alleuropischen verwandeln knne - und dieses einzig nur infolge dieser mchtigen ,verschwrung des sterbenden ,katholizismus4 ,whrenddessen wollen die englischen ,korrespondenten und die ,moskauer ,nachrichten8 diesen ,gedanken gewissermaen noch nicht zugeben1 und letztere behaupten statt seiner sogar1 da zweifellos ,england es ist1 das die ,hauptrolle in diesen ,intrigen spielt81 und da wir mit der ,trkei wieder allein bleiben werden84 - ,wirklich8 ,steht es uns nicht vielleicht schon in allernchster ,zukunft bevor1 da wir uns pltzlich nicht der ,trkei1 sondern ganz ,europa allein gegenber befinden8 ,in der ,tat1 was ist denn das fr ein kriegerischer ,katholizismus81 den zu bemerken und in den gegenwrtigen ,ereignissen zuzugestehen1 sich alle bequemen8 ,woher kommt dieser kriegerische ,mut1 der sogar bis zur ,leidenschaft8 wird1 mit dem der ,katholizismus die rechtglubige8 ,trkei gegen das schismatische ,ruland in seinen ,schutz8 nimmt8 ,sollte das wirklich nur deshalb geschehen1 weil ,ruland das abtrnnige ,land ist88 ,der ,katholizismus hat heutzutage so viel ,scherereien und ernste ,sorgen1 da ihm an all diese alten ,kirchenstreitigkeiten nicht mal zu denken ,zeit brigbleibt4 ,doch vor allem eine ,frage3 ,woher kommt denn diese katholische ,liga81 die man in ,berlin so frchtet8 brigens1 eben davon habe ich ja schon frher gesprochen1 und meine ,folgerung war damals1 da diese ,liga1 die jetzt auch schon von anderen zugegeben wird1 eine feste1 streng organisierte katholische ,verschwrung ist1 mit der ,absicht1 die rmische ,weltherrschaft wiederherzustellen1 ferner1 da sie sich schon heute ber ganz ,europa verbreitet hat1 und da infolgedessen der ,schlssel der gegenwrtigen ,intrigen weder hier noch dort und nicht nur in ,england allein1 sondern gerade in dieser universalen katholischen ,verschwrung liegt6 ,der kriegerische ,katholizismus stellt sich eifrig und leidenschaftlich8 gegen uns auf die ,seite der ,trken4 ,selbst in ,england1 selbst in ,ungarn gibt es augenblicklich keine so eifernden ,hasser ,rulands1 wie diese kriegerischen ,klerikalen4 ,nicht irgendein ,prlat1 sondern der ,papst selber hat in den ,versammlungen im ,vatikan freudig von den trkischen ,siegen8 gesprochen und ,ruland eine furchtbare ,zukunft8 prophezeit4 ,dieser sterbende ,greis1 der sich noch dazu das ,haupt der ,christenheit8 nennt1 hat sich nicht geschmt1 ffentlich zu gestehen1 da er jedesmal freudig erregt von den ,niederlagen der ,russen hre4 ,ein so furchtbarer ,ha wird sofort begreiflich1 wenn man zugesteht1 da der rmische ,katholizismus jetzt tatschlich ,krieg fhrt81 da er in ,wirklichkeit und mit dem ,schwert in ,europa gegen seine verhngnisvollen ,feinde im ,felde steht4 ,doch wer ist denn in ,europa augenblicklich der grte ,feind des rmischen ,katholizismus1 das heit1 der ,weltmonarchie des ,papstes8 ,fraglos ,frst ,bismarck4 ,rom selber wurde dem ,papst ausgerechnet in der ,stunde der ,gre und ,herrlichkeit ,deutschlands und ,bismarcks genommen1 in der ,stunde1 da ,deutschland den ersten ,verteidiger des ,papsttums1 ,frankreich1 vernichtete1 wodurch es bekanntlich dem italienischen ,knig die ersehnte ,freiheit zum ,handeln gab - der dann auch unverzglich ,rom einnahm4 ,seit der ,zeit hat ,rom nur eine einzige ,sorge gehabt1 und zwar3 einen ,feind und ,gegner ,deutschlands und des ,frsten ,bismarck zu finden4 ,frst ,bismarck wiederum begreift seinerseits schon lngst und besser1 als man es sich denkt1 da der rmische ppstliche ,katholizismus - abgesehen von seiner ewigen ,feindschaft gegen das protestantische ,deutschland1 das seinerseits wiederum so viele ,jahrhunderte lang gegen ,rom und die rmische ,idee in allen ihren ,gestalten und gegen alle ,verbndeten und ,beschtzer und ,anhnger ,roms protestiert hat -1 da der ,katholizismus namentlich jetzt1 also in der fr das geeinte ,deutschland gefhrlichsten ,zeit1 das allerschdlichste aller diese ,vereinigung erschwerenden ,elemente ist1 mit anderen ,worten1 da ,rom die ,vollendung dieses ,gebudes verhindern will1 das zu errichten das mhevolle ,lebenswerk ,otto von ,bismarcks gewesen ist4 ,auer dieser ,mglichkeit8 einer katholischen1 antideutschen ,liga frchtet man jetzt in ,berlin noch1 was man eigentlich schon lange vorhergesehen hat3 da der ,katholizismus1 sei es frher oder spter1 jedenfalls aber einmal1 die ,ursache der nchsten ,erhebung ,frankreichs sein wird1 um ,rache an ,deutschland zu nehmen1 von dem es erniedrigt und besiegt worden ist - und da die ,veranlassung dazu der rmische ,katholizismus frher und sicherer als alle anderen ,feinde geben wird1 und da folglich er die grte ,gefahr fr das geeinte ,deutschland bleibt4 ,diese ,berliner ,befrchtung hat sich aus der ganz natrlichen ,kombination ergeben1 da erstens das ,papsttum in der ,welt keinen anderen ,verteidiger hat1 als immer noch dasselbe ,frankreich1 das sich einzig auf sein ,schwert verlassen kann1 wenn es ihm nur gelingt1 dieses ,schwert wieder fest mit der ,hand zu fassen1 und zweitens1 da der rmische ,katholizismus noch lngst kein toter ,feind ist1 da er schon tausendjhrig ist1 da er mit wahrer ,leidenschaft leben will und seine ,lebensfhigkeit geradezu groartig ist1 da er ,krfte hat in berflle1 und da eine so mchtige ,idee1 wie die weltliche ,papstmacht1 nicht in einer ,minute sterben kann4 ,ja1 in ,berlin hat man nicht nur den ,feind erkannt1 sondern auch seine ,macht4 ,in ,berlin verachtet man seine ,feinde nicht vor dem ,kampf4 ,wenn nun aber der ,katholizismus mit solchem ,drange leben will und leben mu1 und wenn das ,schwert1 das ihn verteidigen knnte1 sich nur in ,frankreichs ,hand befindet1 so ist es wohl klar1 da ,rom ,frankreich nicht aus den ,fingern lassen wird1 besonders wenn es den gnstigen ,augenblick abwartet4 ,dieser gnstige ,augenblick kam nun im ,frhling - das war der ,russisch-,trkische ,krieg1 die ,aufrollung der ,balkanfrage4 ,in der ,tat3 wer ist der ,hauptverbndete ,deutschlands8 ,selbstverstndlich ,ruland4 ,und das hat ,rom vorzglich eingesehen4 ,da haben wir nun den ,grund1 warum sich der ,papst ber die russischen ,mierfolge8 freut3 durch sie ist der grte ,bundesgenosse des furchtbarsten ,feindes der ppstlichen ,macht von seinem uralten und natrlichsten ,verbndeten durch den ,krieg abgelenkt worden1 und folglich ist ,deutschland jetzt allein1 - das heit aber so viel1 da jetzt der ,augenblick gekommen ist1 den der ,katholizismus so lange ersehnt hat4 ,wann sonst1 wenn nicht jetzt1 sollte es wohl am besten sein1 den alten ,ha zu schren und ,frankreich in den ,rachekrieg zu treiben8 ,zudem nhern sich fr den ,katholizismus noch andere gefhrliche ,krisen1 so da es jetzt wirklich fr ihn heit3 keinen ,augenblick verlieren4 ,so naht unaufhaltsam der ,tod ,pius' ,,ix4 und damit die ,wahl des neuen ,papstes4 ,in ,rom aber wei man nur zu gut1 da ,frst ,bismarck seine ganze ,genialitt und seine ganze ,kraft anwenden wird1 um den letzten1 furchtbarsten ,schlag gegen die ppstliche ,macht auszufhren3 da er aus allen ,krften die ,wahl des neuen ,papstes zu beeinflussen versuchen wird1 und zwar1 um ihn aus einem weltlichen ,herrscher und ,machthaber in nichts weiter als einen gewhnlichen ,patriarchen zu verwandeln1 und das wenn mglich noch mit seiner eigenen ,zustimmung - um darauf1 nachdem der ,katholizismus sich dann in zwei feindliche ,lager gespalten hat1 ihn zerbrckeln und all seine ,absichten1 ,ansprche und ,hoffnungen auf ewig vernichten zu knnen4 ,wie soll sich da der ,katholizismus nicht beeilen1 alle ,maregeln1 die gegen ,bismarck zu ergreifen sind1 so schnell wie mglich zu treffen6 ,und siehe1 da kommt gerade zur rechten ,zeit die ,orientfrage dazwischen6 ,oh1 jetzt wird man fr ,frankreich schon ,verbndete1 die es so lange vergeblich gesucht1 mit ,leichtigkeit finden knnen6 ,jetzt wird sich sogar eine ganze ,koalition zusammentreiben lassen6 ,und wenn auch ,europa von ,blutstrmen berschwemmt wird1 - was hat das zu sagen6 ,dafr wird der ,papst triumphieren1 - das aber ist fr die rmischen ,verknder ,christi alles6 ,nun1 und da haben sie sich denn an die ,arbeit gemacht4 ,als erstes1 versteht sich1 mute man erreichen1 da ,frankreich fr sie einsteht4 ,wie das machen8 ,sie haben es verstanden6 ,jetzt wird es schon von allen ,staatsmnnern und der ganzen ,presse zugegeben1 da die ,maiumwlzung in ,frankreich von den ,klerikalen veranlat worden ist2 nur1 wiederhole ich1 scheinen sie alle dieser ,tatsache noch nicht die volle ,bedeutung zugestehen zu wollen1 die sie zweifellos in sich schliet4 ,man knnte glauben1 ,europa htte sich vor vier ,monaten endgltig berzeugt1 da die ,klerikalen und der ,klerus den ,staatsstreich in ,frankreich blo deshalb gemacht1 um letzterem daselbst mehr ,freiheit1 gewisse ,nutznieungen und grere ,rechte zu verschaffen1 whrend es doch unmglich ist1 auch nur anzunehmen1 da dieser ,umsturz nicht mit den allerradikalsten ,zielen vorgenommen worden sei1 um - in ,anbetracht der baldigen ,unruhen in der rmischen ,kirche bei ,gelegenheit der ,papstwahl - den mglichst sofortigen ,ausbruch des nun nicht lnger aufschiebbaren ,krieges zwischen ,frankreich und ,deutschland zu bewirken6 ,ja6 gerade den ,krieg wollen sie6 ,womit die ,sache auch enden mag3 sie werden ihren ,willen doch durchsetzen1 werden es doch zu dem ,kriege bringen1 durch den1 falls ,frankreich siegen sollte1 dann auch der ,papst vielleicht wieder zu seiner weltlichen ,macht kommen kann4 ,sie haben es bewunderungswrdig gewandt begonnen3 schon allein1 da sie eine ,zeit gewhlt1 in der alles zu ihrem ,vorteil wie vorherbestimmt zusammentraf4 ,beginnen muten sie unbedingt damit1 da sie die ,republikaner1 die den ,papst um keinen ,preis untersttzen1 und die sich niemals zu einem neuen ,krieg gegen ,deutschland entschlieen wrden1 nach ,hause schickten4 ,so haben sie es denn auch getan4 ,darauf hie es1 den ,marschall ,mac-,mahon zwingen1 einen unverbesserlichen ,fehler zu begehen - unbedingt einen unverbesserlichen -1 um ihn auf einen ,weg zu treiben1 auf dem es kein ,zurck mehr gibt4 ,das ist gleichfalls glcklich geschehen3 er hat die ,republikaner verjagt und verkndet1 da sie nicht mehr zurckkehren wrden4 ,so ist jetzt schon ein guter ,grundstein gelegt1 und die ,klerikalen sind vorlufig zufrieden3 sie wissen1 da1 im ,falle das franzsische ,volk wieder die republikanische ,mehrheit schicken sollte1 der ,marschall die ,abgeordneten zurckschicken wird4 ,gambetta hat allerdings erklrt1 ,mac-,mahon msse sich entweder der ,entscheidung des ,landes fgen oder seinen ,posten verlassen4 ,dasselbe erklren nach ihm auch alle ,republikaner2 doch vergessen sie blo1 da die ,devise des ,marschalls ,j'y suis et j'y reste8 ist1 und er sich von seinem ,sessel nicht erheben wird4 ,seine ,hoffnung setzt der ,marschall natrlich auf die ,ergebenheit der ,armee4 ,dieser ,ergebenheit der ,armee - dem ,marschall oder sonst wem - wollen sich nun auch die ,klerikalen bedienen4 ,wre nur erst die staatliche ,umwlzung fr sie vollzogen1 dann knnten sie ja schon steuern1 wohin sie wollen6 ,am wahrscheinlichsten ist1 da es so auch geschehen wird3 sie werden den ,usurpator einfach umringen und dann nach ,gutdnken lenken4 ,doch selbst1 wenn sie nicht mehr da wren1 wrde die ,sache jetzt schon ohne sie ganz von selbst gehen3 die gute ,saat ist von ihnen in den richtigen ,boden gest1 - wenn nur die staatliche ,umwlzung sich vollziehen wrde6 ,sie wissen1 welch einen kolossalen ,eindruck auf den ,frsten ,bismarck jede staatliche ,vernderung in ,frankreich macht4 ,schon #ahge wollte er ,frankreich den ,krieg erklren1 da er frchtete1 der ,feind knne1 wenn es mit seiner ,erholung und ,erstarkung immer so weiter bergauf ginge1 gar bald gefhrlich werden4 ,die ,republikaner freilich1 die er begnstigte1 htten es um nichts in der ,welt gewagt1 mit ihm einen ,krieg zu beginnen1 und so war er denn bis jetzt zum ,teil beruhigt1 da er sie an der ,spitze des feindlichen ,reiches wute1 sogar trotz der von ,jahr zu ,jahr greren ,erstarkung desselben4 ,dafr aber regt ihn jede neue ,regierungsvernderung in ,frankreich natrlich ungemein auf4 ,und in welch einem ,augenblick3 da ,deutschlands natrlicher ,verbndeter durch den ,krieg gegen die ,trkei in ,anspruch genommen ist1 da sterreich - der alte ,gegner ,deutschlands -1 in dem so viel ,deutschland feindliche katholische ,elemente stecken1 pltzlich seinen ,wert so hoch schtzt1 und da ,england schon seit dem ,ausbruch des ,trkenkrieges mit einer so gereizten ,ungeduld sich in ,europa einen ,bundesgenossen sucht6 ,wie nun1 wird man in ,berlin denken1 wenn ,frankreich mit seiner zuknftigen ,regierung an der ,spitze1 die von den ,klerikalen beherrscht und gelenkt wird1 - wie nun1 wenn ,frankreich pltzlich errt1 da fr den ,vergeltungskrieg1 wenn er berhaupt einmal gefhrt werden soll1 eine bessere ,gelegenheit1 als die gegenwrtige1 sich niemals mehr wird finden lassen1 und ebensowenig jemals wieder so bedeutende ,verbndete1 wie jetzt8 ,und wie nun1 wenn gerade zu der ,zeit der ,papst stirbt8 ,wie1 wenn die ,klerikalen die neue franzsische ,regierung zwingen1 ,bismarck zu melden1 da seine ,ansichten ber die ,wahl des neuen ,papstes mit den ,ansichten ,frankreichs nicht bereinstimmen1 - was bestimmt geschehen wird1 wenn die ,republikaner sich strzen lassen - -8 ,wie1 wenn auch die neue franzsische ,regierung zu gleicher ,zeit errt1 da sie1 wenn es ihr gelnge - in ,anbetracht der ,mglichkeit1 in ,europa mchtige ,verbndete zu finden - wenigstens eine der #ahga verlorenen ,provinzen zurckzuerobern1 dadurch ihre ,macht und ihren ,einflu im ,lande mindestens auf zwanzig ,jahre befestigen knnte8 ,nun1 wie soll man sich da nicht aufregen8 ,und dann gibt es hierbei noch einen kleinen ,umstand3 der ,deutsche ist hochmtig und stolz1 der ,deutsche wird ,ungehorsam nicht ertragen4 ,bis jetzt war ,frankreich gehorsam unter voller ,vormundschaft ,deutschlands1 gab ,rechenschaft auf seine ,anfragen fast ber jede ,bewegung1 die es tat1 mute ,entschuldigungen machen und ,erklrungen schicken fr jede dem ,heere neu hinzugefgte ,division1 fr jede neue ,batterie4 ,und pltzlich erkhnt sich dieses selbe ,frankreich1 das ,haupt zu erheben6 ,so knnen die ,klerikalen eigentlich darauf rechnen1 da ,frst ,bismarck womglich selber als erster den ,krieg beginnen wird4 ,er hat es ja schon einmal tun wollen1 - #ahge4 ,den ,krieg jetzt nicht beginnen1 heit ,frankreich auf ewig aus den ,hnden lassen4 ,allerdings war #ahge die ,situation nicht wie heute1 doch wenn sterreich zu ,deutschland hlt1 so 444 ,mit einem ,wort1 bei der krzlichen ,zusammenkunft der deutschen und sterreichischen ,premiers8 ist wahrscheinlich nicht nur ber die ,balkanfrage gesprochen worden4 ,und wenn es jetzt irgendwo ein ,reich gibt1 das in der vorteilhaftesten auenpolitischen ,lage ist1 so ist das zweifellos sterreich6 sterreichs gegenwrtige ,gedanken ,wieso88 wird man fragen4#af ,in sterreich sind jetzt ,unruhen2 halb sterreich will nicht1 was seine ,regierung will2 in ,ungarn kommt es zu ,manifestationen2 ,ungarn brennt vor ,begierde1 mit den ,trken gegen die ,russen zu kmpfen2 man hat sogar eine ,verschwrung entdeckt1 tatschlich3 eine englisch-magyarisch-polnische6 ,anderseits sieht die sterreichische ,regierung auch auf die slawischen ,elemente1 die ihr ,land bewohnen1 mit einem gewissen ,mitrauen1 obgleich diese bis jetzt noch zur ,regierung halten4 ,wie kann man also sagen1 da sterreich zurzeit in der vorteilhaftesten politischen ,lage sei1 in der sich ein europisches ,reich nur befinden kann88 ,ja1 das ist wahr4 ,wahr1 da die katholische ,ttigkeit sich fraglos auch auf sterreich erstreckt4 ,die ,klerikalen sind weitsichtige ,leute3 wie sollten sie die augenblickliche ,bedeutung dieses ,landes nicht zu schtzen wissen1 wie sollten sie die ,gelegenheit vorbergehen lassen6 ,und schon1 versteht sich1 haben sie die ,gelegenheit benutzt1 um in diesem katholischen allerchristlichsten8 ,lande alle mglichen ,unruhen unter den bis zur ,unkenntlichkeit verschiedensten ,vorwnden1 ,formen und ,ausartungen zustande zu bringen4 ,nun noch eines3 wer wei1 vielleicht ist man in sterreich1 obgleich man sich natrlich den ,anschein gibt1 als rgere man sich sehr ber diese ,unruhen1 in ,wirklichkeit gar nicht so ungehalten ber sie4 ,ja1 vielleicht ist sogar das ,gegenteil der ,fall3 man bewahrt8 diese ,unruhen fr alle ,flle auf1 in ,anbetracht dessen1 da sie sich in nchster ,zukunft vielleicht verwerten lassen 444 ,am augenscheinlichsten ist brigens1 da sterreich1 wenn es sich auch1 was die laufenden ,angelegenheiten betrifft1 in der glcklichsten politischen ,lage fhlt1 sich fr eine weitsichtige und sehr bestimmte ,politik doch noch nicht entschlossen hat1 sondern erst berlegt und abwartet3 was wird ihm die ,vernunft zu tun raten8 ,sollte es sich aber doch zu irgend etwas ,bestimmtem entschlossen haben1 so wre das wohl hchstens in betreff der nchstliegenden politischen ,fragen der ,fall - und selbst das nur bedingt4 berhaupt ist es in der glcklichsten ,gemtsverfassung3 es entschliet sich1 ohne sich zu beeilen1 es wartet ruhig1 da es wei1 da es alle auf sich warten macht1 und alle es brauchen1 es lauert auf seine ,beute1 die es selber auswhlen wird1 und leckt sich schon wonnig die ,lippen beim ,gedanken an die nun bald ihm zufallenden1 unentwischbaren ,bissen4 ,whrend der ,zusammenkunft der ,kanzler beider deutschen ,reiche1 die krzlich stattfand1 ist vielleicht sehr viel ,bedingungsweise-,mgliches8 berhrt worden4 ,wenigstens hat die sterreichische ,regierung schon in ihrem ,lande kundgetan - doch so1 da alle ,lnder es hren muten -1 da am ,balkan nichts geschehen noch entschieden wird1 was den ,interessen sterreichs entgegen ist3 ein ungemein schwerwiegender ,gedanke4 ,so ist sterreich schon berzeugt1 ohne noch die ,hand an irgend etwas gelegt zu haben1 da es bedeutenden ,anteil an den russischen ,erfolgen1 falls es zu solchen kommen sollte1 haben wird1 und vielleicht noch bedeutenderen ,anteil1 falls es zu ihnen nicht kommen sollte4 ,und das blo mit der ,augenblickspolitik86 ,was wird es da erst mit der ferneren ,politik geben8 - ,schon jetzt brauchen alle dieses sterreich so notwendig1 horchen auf seine ,meinung1 suchen seine ,neutralitt1 machen ihm ,versprechungen und womglich ,geschenke1 und alles das dafr1 da es blo stillsitzt und den ,mund hlt6 ,wie kann nun diese ,macht1 die sich jetzt so hoch schtzt1 nicht auch auf die ,aussichten ihrer ferneren ,politik rechnen1 die1 davon bin ich berzeugt1 noch allen unbekannt ist1 trotz der freundschaftlichen ,zusammenkunft der ,kanzler68 ,und berzeugt bin ich gleichfalls1 da diese ,politik bis zur allerletzten1 allerverhngnisvollsten ,stunde allen unbekannt bleiben wird - was durchaus den alten ,traditionen der sterreichischen ,politik entsprechen wrde4 ,und habschtig1 heihungrig sitzt es jetzt da und lauert auf ,frankreich und erwartet dessen ,schicksal1 erwartet neue interessante ,fakta und tut's - vor allem1 vor allem nicht zu vergessen - in der selbstzufriedensten ,gemtsverfassung4 ,doch nicht lange wird es so bleiben knnen3 vielleicht wird es sich schon sehr bald zu einer viel weiter reichenden ,politik entschlieen mssen - und das dann endgltig3 eine ,aufregung1 die in seiner ,lage sogar angenehm sein mag1 doch die nichtsdestoweniger stark sein wird4 sterreich begreift doch1 und vielleicht sogar sehr feinfhlig1 da mit jeder so leicht und so bald mglichen ,vernderung in ,frankreich1 da mit jeder neuen ,regierung daselbst - nur nicht wieder der republikanischen - die ,gefahr eines ,zusammenstoes ,frankreichs mit ,deutschland entschieden unvermeidlich ist3 und das sogar in dem ,falle1 wenn die neuen ,regenten ,frankreichs fr ihre ,person den ,krieg berhaupt nicht wollten und sich womglich aus allen ,krften bemhen wrden1 den alten ,zustand zu erhalten4 ,oh1 sterreich ist vielleicht fhig1 besser als alle anderen zu verstehen1 da es im ,leben der ,nationen solche ,momente gibt1 in denen schon nicht mehr ,wille und ,berechnung sie zu gewissen ,taten treiben1 sondern das ,schicksal selber4 ,ich werde mir jetzt erlauben1 aus der ,phantasie heraus ein ,bild von dem zu entwerfen1 was - nach meiner ,annahme - sterreich in der gegenwrtigen unbestimmten ,stunde ber diese seine fernere ,politik1 fr die es sich natrlich noch nicht entschieden hat1 eigentlich denkt4 ,einstweilen hrt es jemanden schon an die ,tr klopfen1 es sieht1 jemand will unbedingt eintreten1 sogar die ,klinke ist schon einmal niedergedrckt worden1 doch die ,tr hat sich noch nicht geffnet 444 und wer eintreten wird - das wei niemand4 ,in ,frankreich liegt das ,rtsel1 dort mu es auch zuerst gelst werden 444 ,vorlufig sitzt sterreich und denkt4 ,ja1 wie soll es da auch nicht nachdenklich werden6 ,wenn nun ,deutschland und ,frankreich zum ,entscheidungskampf die ,schwerter ziehen und sich aufeinander strzen - fr wen soll dann sterreich einstehen1 auf wessen ,seite sterreich sich halten8 ,das ist die fernere ,frage und vielleicht - wird es sie schon sehr bald beantworten mssen6 ,wie soll es da nicht seinen ,wert1 seine ,bedeutung zu schtzen wissen3 zu wem es sich hlt1 der wird siegen6 ,was die ,kanzler der beiden deutschen ,reiche unter sich gesprochen1 das kann niemand wissen1 doch ,andeutungen wird es zwischen ihnen bestimmt gegeben haben4 ,wie htte es auch anders sein sollen6 ,vielleicht ist einiges auch deutlicher gesagt oder vorgeschlagen worden - wer kann es wissen8 ,kurz1 ,geschenke und ,belohnungen sind ihm in ,mengen versprochen1 und die sind so gut wie sicher2 so kann es vollkommen berzeugt sein1 da es1 wenn es ,deutschland im ,falle eines ,krieges gegen ,frankreich nicht verrt1 dafr 444 viel bekommen wird4 ,und zwar fr eine lumpige ,neutralitt1 blo dafr1 da es etwa ein halbes ,jahr lang stillsitzt1 in ,erwartung der ,belohnung fr sein artiges ,betragen4 - ,das ist doch wirklich nicht bel6 ,denn zu einer aktiven ,ttigkeit gegen ,frankreich wrde es1 glaube ich1 kein einziger ,kanzler bringen knnen3 solch einen ,fehler wird sterreich nie und nimmer begehen6 ,nein1 sterreich wird sich nicht verleiten lassen1 mitzuhelfen1 wenn ,deutschland ,frankreich den ,todessto gibt1 o nein6 ,vielleicht aber wird es umgekehrt in der letzten verhngnisvollen ,sekunde durch diplomatische ,verwendung ,frankreich vor allzu ,bsem beschtzen und sich auf diese ,weise auch von dort noch eine ,belohnung verdienen4 ,es kann doch nicht ganz ohne ,frankreich bleiben1 besonders nicht in der freundschaftlichen ,umarmung solch eines ,riesen1 zu dem nach einem zweiten ,sieg ber ,frankreich das junge ,deutschland heranwachsen mu6 ,womglich wird dieser ,riese es dann pltzlich so umarmen und so an sich pressen1 da er es1 aus ,versehen natrlich1 wie eine ,fliege zerdrckt4 ,und zu der ,zeit wird dann vielleicht noch ein anderer ,gigant erwachsen1 im ,osten1 rechts vom lieben sterreich1 und sich endlich von seiner ,lagersttte1 auf der er jahrhundertelang geschlafen hat1 erheben 444 ,gutes ,betragen ist eine gute ,sache18 denkt sterreich jetzt wahrscheinlich bei sich1 aber 4448 ,es wre nicht gut mglich1 da ihm nicht auch noch ein anderer ,gedanke kme1 brigens ein uerst phantastischer1 - nmlich3 ,die ,umwlzung in ,frankreich kann sogar schon in diesem ,herbst beginnen und vielleicht schnell1 sehr schnell beendet sein4 ,strzt die ,republik1 oder bleibt sie blo in einer nominellen1 in irgendeiner absurden ,form bestehen1 so wird man es vielleicht bis zum ,winter mit ,deutschland schon zu ,meinungsverschiedenheiten gebracht haben knnen4 ,jedenfalls werden dafr die ,klerikalen sorgen1 um so mehr1 als der ,papst bis dahin bestimmt gestorben sein wird und dann die ,neuwahl sofort den gewnschten ,vorwand zu ,miverstndnissen und ,spannungen abgeben kann4 ,stirbt der ,papst jedoch nicht1 so vermindern sich die ,gelegenheiten1 ,spannungen zu verursachen1 deshalb noch nicht im geringsten4 ,ist also ,deutschland nur fest entschlossen1 so kann im ,frhling der ,krieg ausbrechen4 ,am anderen ,ende ,europas ist augenscheinlich die ,winterkampagne gegen die ,trkei unvermeidlich1 so da ,deutschlands ,verbndeter im ,frhjahr immer noch gebunden sein wird4 ,ergo1 entbrennt der ,revanchekrieg1 so findet ,frankreich sofort zwei ,bundesgenossen3 ,england und die ,trkei4 ,deutschland wird folglich allein sein 444 mit ,italien1 d4 h4 so gut wie allein4 ,oh1 natrlich1 ,deutschland ist mutig und mchtig4 ,aber auch ,frankreich hat ,zeit gehabt1 sich zu erholen3 ,frankreich hat eine ,armee von einer ,million1 und ,england ist immerhin doch auch eine gewisse ,hilfe3 man wird die deutschen ,hfen vor seiner ,flotte beschtzen mssen1 und das fordert ,mannschaften1 ,artillerie1 ,gewehre1 ,vorrte4 ,das wird ,deutschland in irgend etwas doch ein wenig schwchen4 ,wie gesagt1 ,aussichten1 mit ,erfolg diesen ,krieg zu fhren1 hat ,frankreich auch ohne mich gengend1 sagt sich sterreich1 - wenigstens zweimal mehr als #ahgj1 da es jetzt sicherlich nicht seine ,fehler von damals wiederholen wird4 ,und dann1 einerlei ob ,frankreich besiegt wird1 oder nicht1 ich bekomme das ,meine im ,osten sowieso1 denn3 ,nichts wird im ,osten vor sich gehen1 was den ,interessen sterreichs zuwider ist6 ,das ist ja schon festgesetzt und unterschrieben4 ,aber wie1 wenn ich 444 im letzten 444 entscheidenden ,augenblick1 444 nachdem ich vernnftigerweise die ganze ,freiheit der ,entscheidung zurckbehalten1 444 pltzlich einfach fr ,frankreich eintrete und noch dazu die ,klinge ziehe688 ,in der ,tat1 was dann8 ,dann befindet sich sterreich sofort zwischen drei ,feinden3 ,italien1 ,deutschland und ,ruland4 ,ruland jedoch wird durch seinen ,krieg so in ,anspruch genommen sein1 da es eine ,offensive kaum wrde ergreifen knnen4 ,italien ist jedenfalls nicht allzusehr zu frchten4 ,bleibt - ,deutschland4 ,mu ,deutschland dann auch gegen sterreich ein ,heer schicken1 so wird dieses doch nicht allzu gro sein1 denn es braucht ja alle seine ,krfte gegen ,frankreich4 ,in der ,tat3 wollte sich sterreich zu einer ,verbindung mit ,frankreich entschlieen1 so wrde ,frankreich vielleicht sogar ,deutschland zuerst angreifen1 selbst wenn ,deutschland den ,krieg nicht einmal wollte4 ,frankreich1 sterreich1 ,england und die ,trkei gegen ,deutschland und ,italien - das ist ja eine furchtbare ,koalition6 ,erfolg wre sehr1 sehr leicht mglich4 ,nach einem ,erfolg aber kann sterreich all das wiedergewinnen1 was es bei ,sadowa verloren hat1 und vielleicht noch unendlich viel mehr als das4 ,auerdem knnen ihm seine ,vorteile im ,osten und all das ihm schon ,versprochene gleichfalls nicht verloren gehen4 ,und die ,hauptsache3 es wird im katholischen ,deutschland zweifellos groen ,einflu gewinnen4 ,wird dagegen ,deutschland besiegt1 oder nicht mal besiegt1 sagen wir3 kehrt ,deutschland aus dem ,kriege nicht ganz glcklich zurck - so ist die ,einheit des ,deutschen ,reiches pltzlich stark erschttert4 ,im katholischen ,sden erhebt sich dann der ,separatismus - um den sich die ,klerikalen aus allen ,krften bemhen werden und dessen sich selbstverstndlich auch sterreich bedienen wird3 erhebt sich vielleicht sogar in solch einem ,mae1 da zwei geeinte ,deutsche ,reiche entstehen1 ein katholisches und ein protestantisches4 ,und darauf knnte sterreich1 nachdem es sich um so viel ,deutsche verstrkt hat1 es ja auch auf seinen ,dualismus8 ankommen lassen3 ,ungarn in das alte ehrerbietige ,verhltnis zu sich zurckbringen und1 wenn das geschehen1 versteht sich1 auch ber seine ,slawen verfgen1 und zwar jetzt endgltig und unwandelbar4 ,mit einem ,wort1 der ,vorteile knnte es unzhlige geben4 ,sogar in dem ,fall1 wenn ,deutschland ,sieger bliebe1 wre sterreich nicht so schlimm daran1 denn so entscheidend wie #ahga knnte ,deutschland eine so mchtige ,koalition schlielich doch nicht besiegen3 es wrde auch als ,sieger seine ,wunden haben4 ,so liee sich denn ohne besonders furchtbare ,folgen der ,friede schlieen4 ,also1 fr wen soll ich mich entscheiden8 ,wie ist es besser1 mit wem ist es vorteilhafter88 ,in ,anbetracht der gegenwrtigen europischen ,verhltnisse1 meine ich1 sind solche ,gewissensfragen in sterreich ganz zweifellos vorhanden 444 99 99 99 99 99 ,als ich das vorhergehende ,kapitel schrieb1 gab es noch nicht jene ,tatsachen und ,meldungen1 die jetzt so pltzlich die ganze europische ,presse erfllen1 so da alles1 was ich damals noch mehr mutmalich sagte1 jetzt schon beinahe pnktlich eingetroffen ist4 ,mein ,artikel wird erst im nchsten ,monat1 am #g4 ,oktober1 erscheinen1 heute haben wir erst den #bi4 ,september1 und meine sogenannten ,prophezeiungen81 zu denen ich mich nicht ohne ,risiko hatte verleiten lassen1 werden teilweise schon als veraltete ,tatsachen bekannt sein4 ,darum erlaube ich mir1 meine ,leser an meine ,ausfhrungen im ,mai zu erinnern4 ,fast alles1 was ich damals ber die nchste ,zukunft ,europas geschrieben1 hat sich entweder schon besttigt oder beginnt gerade1 sich zu besttigen4 ,und doch hrte ich damals strenge ,urteile ber diesen ,artikel1 allerdings von ,privatleuten1 die ihn eine phantastische bertreibung8 und ein verschrobenes ,hirngespinst8 nannten4 ber die ,macht und die ,bedeutung der klerikalen ,verschwrung wurde einfach gelacht und eine ,verschwrung8 berhaupt nicht anerkannt4 brigens hatte ich vor zwei ,wochen ,gelegenheit1 die ,meinung einer kompetenten8 ,persnlichkeit zu hren1 die dahin lautete1 da der ,tod und die ,neuwahl des ,papstes an sich vollkommen bedeutungslos seien und in ,europa unbemerkt vorbergehen wrden4 ,jedoch ist schon jetzt bekannt1 welch eine ,bedeutung ,frst ,bismarck ihnen beilegt1 und was in ,berlin mit ,crispi gesprochen worden ist4 ,ich habe in meinem ,maiartikel gesagt1 ,frst ,bismarck htte sofort nach dem ,deutsch-,franzsischen ,kriege begriffen1 da der furchtbarste ,feind des neugeeinten ,deutschlands kein anderer ist als der rmische ,katholizismus1 der zu allererst den ,vorwand abgeben werde zum groen ,vergeltungskrieg8 und gesamteuropischen ,weltkrieg4 ,dieses fand man unsinnig1 ungereimt1 usw41 usw4 ,und das alles1 weil ich es zu einer ,zeit geschrieben1 da noch niemand1 weder bei uns noch in der europischen ,presse1 sich wegen dieser ,frage zu beunruhigen gedachte1 - trotz des ,orientkrieges1 der schon ausgebrochen war und alle ,welt besorgt machte4 ,alle glaubten damals1 er wrde auch dort fern im ,orient enden1 und auch jetzt noch glaubt vielleicht niemand ernstlich an die ,gewiheit eines europischen ,krieges in nchster ,zukunft4 ,im ,gegenteil1 man lenkte noch krzlich ernstlich die ,aufmerksamkeit auf die ,meinung jener ,englnder1 die es ja wissen muten1 da ,ruland und die ,trkei sehr wohl noch vor dem ,winter ,frieden schlieen knnten4 ,so ist es denn vielleicht berflssig1 da ich mein ,kapitel fr berlebt halte3 obgleich die ersten ,fakta sich schon gemeldet haben1 obgleich ber ganz ,europa etwas ,unheilvolles heraufzieht1 und der ,ausbruch vielleicht eines ,weltkrieges nicht mehr fern ist1 bin ich doch berzeugt1 da viele auch jetzt noch meine ,erklrungen dieser ,fakta abermals fr erdichtet1 lcherlich1 phantastisch und bertrieben halten werden1 denn alle halten sie ja das ,vorsichgehende fr unvergleichlich bedeutungsloser1 als es in ,wirklichkeit ist4 ,da nhern sich zum ,beispiel die ,wahlen in ,frankreich1 und vielleicht schickt das ,land wieder die frhere republikanische ,mehrheit in die ,kammer1 was sehr leicht geschehen kann1 und dann - davon bin ich so gut wie berzeugt - wird man sofort versichern1 da alles glcklich beendet sei1 da der ,himmel sich aufgeklrt und ,mac-,mahon sich gefgt habe1 da die machtlosen ,klerikalen schmhlich abgezogen seien1 und in ,europa wieder ,friede und ,gesetzlichkeit8 oder ,rechtmigkeit8 herrsche4 ,alle meine ,erfindungen8 werden sich dann wieder als ,produkte miger ,einbildungskraft8 erwiesen haben4 ,wieder wird man sagen1 da ich ,dingen1 die womglich schon geschehen sind1 eine ungenaue ,bedeutung zugeschrieben1 und vor allem eine1 die ihnen sonst nirgendwo zugeschrieben wird4 ,doch warten wir lieber die ,ereignisse ab1 bevor wir urteilen1 welche ,deutung die richtige ist4 ,zur bersicht aber werde ich versuchen1 zum ,schlu noch einmal die ,richtung und besondere ,art dieses vor allen sich ffnenden ,weges zu zeigen - den zu betreten allen1 ob sie wollen oder nicht1 bestimmt zu sein scheint4 ,ich tue es zur besseren bersicht1 damit man spter vergleichen und prfen kann4 ,es ist zudem nur eine einfache ,zusammenfassung dieses selben ,kapitels4 #a4 ,der ,weg beginnt in ,rom und fhrt aus dem ,vatikan1 wo der sterbende ,greis1 das ,haupt der ihn umringenden ,jesuiten1 diesen ,weg schon lngst bezeichnet hat4 ,als die ,orientfrage aufgeworfen wurde1 begriffen die ,jesuiten gar bald1 da die gnstigste ,zeit angebrochen sei4 ,auf dem vorgezeichneten ,wege machten sie sich in ,frankreich an ihr ,werk und brachten es in solch eine ,lage1 da sein baldiger ,krieg mit ,deutschland nun so gut wie sicher ist1 selbst dann1 wenn es ihn berhaupt nicht will4 ,all das ist vom ,frsten ,bismarck schon lange1 lange vorhergesehen worden4 ,wenigstens scheint nur er allein1 und vielleicht schon vor mehreren ,jahren1 seinen grten ,feind entdeckt und durchschaut zu haben und damit auch die groe ,bedeutung jenes letzten ,kampfes ums ,dasein1 den der ppstliche ,katholizismus1 vor seinem ,untergange1 in allernchster ,zukunft mit der ,welt aufnehmen wird4 #b4 ,dieser vom ,schicksal bestimmte ,kampf spitzt sich im gegenwrtigen ,augenblick schon zu1 und die ,notwendigkeit1 die letzte ,schlacht zu schlagen1 naht mit furchtbarer ,schnelligkeit4 ,frankreich ward ausersehen und bestimmt fr den ungeheuren ,kampf - und der ,kampf wird stattfinden4 ,der ,kampf ist unvermeidlich1 darber besteht kein ,zweifel4 ,allerdings gibt es noch eine kleine1 kleinste ,mglichkeit1 da er aufgeschoben wird - doch das dann gewi nur auf die allerskrzeste ,zeit4 ,in jedem ,fall ist er unvermeidlich und nahe4 #c4 ,sowie der ,kampf beginnt1 wird er sich sofort in einen alleuropischen verwandeln4 ,die ,orientfrage und der ,orientkampf werden durch die ,macht des ,schicksals mit dem alleuropischen ,kampf zusammenflieen4 ,eine der wichtigsten ,episoden dieses ,kampfes wird die definitive ,entscheidung sterreichs sein3 zu welcher ,partei soll es sich halten8 ,doch der allerwesentlichste ,teil dieses letzten ,kampfes wird einerseits darin bestehen1 da durch ihn die tausendjhrige rmisch-katholische ,frage gelst wird1 und da das stliche ,christentum durch den ,willen der ,vorsehung seinen ,platz einnehmen kann4 ,auf diese ,weise erweitert sich unsere russische ,orientfrage zu einer universalen ,frage mit ungewhnlicher vorbestimmter ,bedeutung1 wenn sich diese ,bestimmung auch vor blinden ,augen vollzogen hat1 die sie nicht anerkennen1 und die fhig sind1 bis zur letzten ,stunde das ,sichtbare nicht zu sehen1 und den ,sinn des ,vorherbestimmten nicht zu begreifen4 ,endlich - #d4 - ,mge man das fr die phantastischste meiner ,annahmen halten1 ich bin im voraus damit einverstanden -3 ,ich bin berzeugt1 da der ,kampf zugunsten des ,ostens enden wird1 zugunsten des stlichen ,bundes1 da ,ruland nichts zu frchten hat1 wenn der orientalische ,krieg mit dem alleuropischen zusammenfliet1 und da es sogar besser ist1 wenn die ,sache derart entschieden wird4 ,es ist furchtbar1 da so viel wertvolles ,menschenblut flieen mu6 ,doch kann die berzeugung1 da dieses vergossene ,blut ,europa vor zehnfach grerem ,blutvergieen bewahrt1 wenn sich die ,sache hinausschieben und nochmals hinziehen wrde1 immerhin zum ,trost gereichen1 um so mehr1 als dieser groe ,kampf zweifellos schnell enden wird4 ,dafr aber wird auf einmal so vieles endgltig entschieden - die rmisch-katholische ,frage samt dem ,schicksal ,frankreichs1 die deutschen1 die orientalischen und die mohammedanischen ,fragen - so viel ,angelegenheiten werden in ,ordnung gebracht1 ,probleme1 die im alten ,gang der ,dinge ganz unlsbar waren4 ,und dermaen wird sich ,europas ,angesicht verndern1 so viel neues ,zuknftiges wird in den ,beziehungen der ,menschen einsetzen1 da es vielleicht unntz ist1 zu trauern und vor diesem letzten ,kampf des alten ,europas am ,vorabend seiner sicheren und groen ,erneuerung zurckzuschrecken4 ,zum ,schlu fge ich noch eine ,erwgung hinzu3 wenn man es als ,regel annimmt1 da man ber alle ,weltereignisse 7sogar ber die1 welche schon auf den oberflchlichsten ,blick von allergrter ,wichtigkeit zu sein scheinen7 unbedingt nach dem ,prinzip3 heute so wie gestern1 und morgen so wie heute18 urteilen mu1 so wird es dann wohl augenscheinlich werden1 da diese ,regel entschieden der ,geschichte der ,nationen und der ,menschheit widerspricht4 ,whrenddessen wird gerade dieses ,prinzip von der sogenannten realen1 nchternen gesunden ,vernunft8 vorgeschrieben1 so da fast ein jeder1 der sich erdreistet1 anzunehmen1 eine ,sache knnte am nchsten ,tage vor aller ,augen vielleicht anders erscheinen1 als am ,tage vorher1 verlacht und ausgepfiffen wird4 ,sogar jetzt1 da doch schon die ,tatsachen sprechen1 glauben noch sehr viele1 da die klerikale ,bewegung die kleinlichste ,sache sei1 da ,gambetta eine ,rede halten1 und alles wieder so wie gestern seinen alten ,gang nehmen werde1 da unser ,krieg mit der ,trkei sehr1 sehr leicht vor dem ,winter beendet sein knne1 und dann wieder das ,brsenspiel beginnen1 der ,rubel erheblich steigen wird1 wir wieder ins ,ausland reisen werden usw4 ,die ,undenkbarkeit der ,fortdauer der alten ,verhltnisse war in ,europa vor der ersten ,franzsischen ,revolution fr die fhrenden ,geister eine auf der ,hand liegende ,wahrheit4 ,whrenddessen aber - wer konnte am ,vorabend der ,einberufung der ,etats ,gnraux die ,form voraussehen1 die die ,situation beinahe schon am zweiten ,tage annahm8 ,und als die ,situation sich verndert hatte1 wer htte dann das ,erscheinen ,napoleons ,i4 prophezeien knnen1 der doch im ,grunde wie ein vorherbestimmter ,vollender der ersten historischen ,phase derselben ,tat1 die #ahgi begonnen worden war1 eingriff8 ,ja1 selbst zur ,zeit ,napoleons ,i4 schien es in ,europa vielleicht jedem einzelnen1 da sein ,erscheinen ein vollkommener ,zufall war1 der nicht im geringsten mit diesem selben ,weltgesetz verbunden sein konnte1 nach dem sich zu verndern der ,alten ,welt seit dem ,ende des vorigen ,jahrhunderts vorherbestimmt war4 ,ja1 auch jetzt klopft jemand an die ,tr1 irgendwer1 ein neuer ,mensch1 mit einem neuen ,wort4 ,er will die ,tr ffnen und eintreten 444 ,wer aber ist ,er - das ist die ,frage3 ist es ein ganz neuer ,mensch1 oder einer1 der wieder uns allen1 uns alten ,menschen1 gleicht68 ,zweiter ,teil4 ,russisches ,vom russischen ,volk ,davon1 da wir gute ,menschen sind4 ,die hnlichkeit der russischen ,gesellschaft mit dem ,marschall ,mac-,mahon#ag ,ja1 in der ,tat3 sind wir nicht alle gute ,menschen1 - nun1 versteht sich1 ausgenommen die schlechten8 ,ich fge sogar noch hinzu3 es gibt bei uns berhaupt keine schlechten ,menschen1 sondern nur untaugliche4 ,an die wirklich ,schlechten reichen wir gar nicht hinan6 ,denken ,sie nach1 lachen ,sie nicht ber mich3 aus ,mangel an schlechten ,menschen waren wir seinerzeit sehr bereit1 verschiedene wirklich schlechte ,menschen hochzuschtzen1 wie es gewisse ,typen unserer ,literatur beweisen1 die grtenteils der auslndischen entlehnt worden sind4 ,oh1 nicht genug damit1 da wir sie schtzten1 nein1 sklavisch versuchten wir1 sie im wirklichen ,leben zu kopieren4 ,beinahe waren wir schon nicht mehr wir selbst1 nicht mehr ,russen6 ,erinnern ,sie sich nur dieser vielen ,petschorins1 die es bei uns gab1 die angeregt durch die ,lektre von ,lermontoffs ,helden unserer ,zeit8 in ,wirklichkeit ,schlechtigkeiten vollfhrten4 ,der ,ahnherr all dieser schlechten ,menschlein in unserer ,literatur ist wohl der ,typ ,silvio1 den unser herrlicher ,puschkin dem ,englnder ,byron entlehnt hatte4 ,wenn wir diese schlechten ,menschen so achteten1 so geschah es nur deshalb1 weil diese ,menschen eines andauernden ,hasses fhig waren1 im ,gegensatz zu uns ,russen1 die wir nun einmal nicht richtig hassen knnen und uns darum damals nicht wenig selbst verachteten4 ,der russische ,mensch ist in der ,tat nicht imstande1 ernstlich und lange zu hassen1 weder ,menschen noch ,laster1 weder ,unwissenheit noch ,despotismus1 noch tiefsten ,obskurantismus4 ,bei uns ist man sofort bereit1 sich zu vershnen1 gleich bei der ersten ,gelegenheit sogar4 ,oder ist das nicht wahr8 ,in der ,tat1 warum sollte einer den anderen hassen8 ,wegen schlechter ,handlungen etwa8 ,nun1 lassen wir dieses ,thema lieber1 es ist zu zweischneidig4 ,und der ,ha der berzeugung8 ,an den ,ha glaube ich schon gar nicht bei uns4 ,frher einmal1 gewi1 gab es bei uns ,slawophile und ,westler1 und die haten sich sehr - aber dann1 als es mit der ,aufhebung der ,leibeigenschaft auch mit der ,reform ,peters des ,groen zu ,ende ging1 und ein allgemeines sauve qui peut8 eintrat1 da waren ,slawophile und ,westler einig in demselben ,gedanken1 da man jetzt alles vom ,volke selbst erwarten msse1 da es auferstehen werde1 und da nur das ,volk allein uns in allem das letzte ,wort sagen knne4 ,darber htten sich die ,slawophilen und ,westler ja nun vershnen knnen1 aber das ging auch wieder nicht an1 denn die ,slawophilen glauben an das ,volk1 weil sie das ,eigene und ,eigenartige seiner ,anlagen anerkennen4 ,die ,westler dagegen lassen sich nur unter der ,bedingung herbei1 an das ,volk zu glauben1 da man ihm alles ,eigene und ,eigenartige nimmt4 ,und siehe da1 der ,kampf dauert fort4 ,doch an diesen ,ha3 ,kampf gegen ,kampf und ,ha gegen ,ha1 an den glaube ich1 wie gesagt1 nicht4 ,warum knnen sich die ,streitenden nicht auch zu gleicher ,zeit liebhaben8 ,das geschieht bei uns nur zu oft in den ,fllen1 in denen sich gute1 allzu gute ,menschen streiten4 ,und warum sollten wir nicht gute ,menschen sein8 ,auch streiten wir uns doch hauptschlich nur1 weil jetzt eine ,zeit angebrochen ist1 die von uns nicht mehr ,theorien und ,kritik1 sondern ,taten und praktische ,entschlsse verlangt4 ,pltzlich hatte man bei uns das ,bedrfnis nach grundlegenden ,worten ber ,pdagogik1 ,eisenbahnen1 ,semstwo1 ,hygiene und hundert andere ,themata4 ,und alles wollte man sofort wissen1 mglichst schnell1 um nicht die ,arbeit aufzuhalten4 ,da wir aber alle1 nach hundertjhriger ,entwhnung von jeglicher ,arbeit1 sogar von der kleinsten1 uns als dazu unfhig erwiesen1 so war es nur natrlich1 da wir uns gegenseitig in die ,haare gerieten - und zwar stritt im allgemeinen derjenige am meisten1 der sich zu ihr am allerunfhigsten erwies4 ,was ist dabei ,schlechtes1 frage ich ,sie8 ,das ist doch blo rhrend und weiter nichts4 ,sehen ,sie die ,kinder an3 die streiten sich nur dann1 wenn sie noch nicht gelernt haben1 ihre ,gedanken auszudrcken3 genau so machen wir es4 ,und es ist auch gar nichts ,unerfreuliches dabei1 im ,gegenteil1 es zeugt ja nur von unserer ,frische und ,unberhrtheit und ,jugend4 ,in unserer ,literatur beispielsweise beschimpft man sich aus ,mangel an ,gedanken buchstblich mit allen ,schimpfwrtern auf einmal3 ein uerst naives ,verfahren1 das man sonst nur bei den ,urvlkern findet4 ,doch auch darin liegt beinahe etwas ,rhrendes1 diese ,unerfahrenheit1 dieses kindliche ,unvermgen sogar - sich tchtig auszuschimpfen4 ,ich scherze durchaus nicht1 und ich spotte ber niemanden4 ,es ist aber bei uns allerorten ein ehrliches ,wnschen und ,erwarten des ,guten4 ,das ist gewi wahr4 ,der ,wunsch nach allgemeiner ,arbeit und allgemeinem ,wohlergehen steht ber jeglichem ,egoismus4 ,die naivsten ,wnsche werden wach1 und alles ist voller ,glauben bei uns4 ,es gibt bei uns keinen ,kastengeist1 oder hchstens nur in ganz kleinen und seltenen ,erscheinungen1 die kaum bemerkt werden4 ,das ist sehr wichtig6 ,doch genug davon4 ,weshalb sollte also noch von einem wirklichen ,ha die ,rede sein8 ,die ,ehrlichkeit und ,aufrichtigkeit unserer ,gesellschaft unterliegt nicht nur keinem ,zweifel1 sondern fllt geradezu auf4 ,beobachten ,sie doch nur1 und ,sie werden bemerken1 da der ,glaube an die ,idee1 an das ,ideal allem persnlichen1 materiellen ,wohlergehen vorangeht4 ,oh1 natrlich1 den schlechten ,menschen gelingt es auch bei uns1 ihre ,geschftchen abzuwickeln1 ,geschftchen gerade im eigenntzigsten ,sinne1 und in unserer ,zeit1 scheint es1 mehr denn je4 ,doch dafr beherrschen diese nichtsnutzigen ,menschen niemals die ,meinung1 gehen nie der ,gesellschaft irgendwie voran1 sondern sind selbst dann1 wenn sie auf der sogenannten ,hhe des ,lebens stehen1 berhuft mit allen ,ehren - selbst dann sind sie noch gentigt1 sich dem ,tone der ,idealisten1 der ,jungen und ,abstrakten1 diesen in ihren ,augen nur lcherlichen ,menschen1 irgendwie anzupassen4 ,in diesem ,sinne gleicht unsere ,gesellschaft durchaus unserem einfachen ,volke1 darin liegt der ,hauptpunkt seiner ,einheit mit dem ,volke1 das auch seinen ,glauben und seine ,ideale hher schtzt als alles ,materielle und ,vergngliche4 ,der ,idealismus ist ihm lieb1 hier wie dort3 ist der ,idealismus verloren1 so kann man ihn mit keinem ,gelde zurckkaufen4 ,wenn unser ,volk auch von seinen ,lastern geknechtet wird1 jetzt vielleicht mehr denn je1 und wenn es auch noch in einer richtigen ,anarchie lebt1 so hat doch selbst der letzte ,schurke bei uns noch niemals gesagt3 ,so wie ich es mache1 ist es richtig48 ,im ,gegenteil1 immer wei er und seufzt selbst darber1 da er schlecht ist1 und da es ein ,gutes in der ,welt gibt1 das besser ist als er und alles1 was er tut4 ,der ,glaube an die ,ideale ist in unserem ,volke unerschtterlich4 ,verbessert seine ,lage1 verringert die ,lasterhaftigkeit1 und das ,volk wird sich aufrichten6 ,die ,ideale aber stehen dann noch unerschtterlicher und heiliger da als je vorher4 ,unsere ,jugend sucht groe ,taten und bringt ihren ,ideen alles zum ,opfer4 ,unser zeitgenssischer russischer ,jngling1 von dem so viel in verschiedenem ,sinne gesprochen wird1 vergttert oft das allersimpelste ,paradox und weiht ihm sein ,leben und sein ,schicksal1 nur1 weil er das ,paradox fr eine ,wahrheit hlt4 ,es fehlt ihm nur noch an ,aufklrung1 aber das ,licht wird sich schon verbreiten1 und andere ,anschauungen werden dann ganz von selbst auftauchen1 und die ,paradoxe werden verschwinden4 ,die ,reinheit seines ,herzens jedoch bleibt und damit auch der ,durst in ihm nach ,taten und ,opfer3 das aber ist das ,gute4 ,nichtsdestoweniger gibt es eine ,frage1 die bei uns bis jetzt noch nicht beantwortet ist4 ,alle nmlich1 die wir das ,wohl aller und die ,besserung der allgemeinen ,lage in unserem ,lande und unserem ,volke wnschen - worin sehen wir nun die ,mittel zu diesem ,wohl und zu dieser ,besserung8 ,man mu leider gestehen1 da bei uns in dieser ,hinsicht noch wenig geschehen ist1 und da unsere ,gesellschaft in diesem ,sinne - dem ,marschall ,mac-,mahon sehr hnlich sieht4 ,auf einer seiner ,reisen durch ,frankreich erklrte der ehrenwerte ,marschall unlngst in einer feierlichen ,rede1 als ,antwort auf eine ,ansprache irgendeines ,maires - die ,franzosen sind ja solche ,liebhaber von feierlichen ,reden und ,ansprachen -1 da nach seiner ,meinung die ganze ,politik in dem einen ,worte enthalten sei3 ,die ,liebe zum ,vaterlande84 ,ein sehr sinniger ,ausspruch1 meine ich1 in einem ,augenblicke1 da ganz ,frankreich gespannt darauf wartet1 was er sagen wird4 ,eine wichtige ,behauptung1 unbestreitbar lobenswert1 aber - sonderbar unbestimmt4 ,der ,maire htte seiner ,exzellenz antworten knnen1 da man mit derselben ,liebe auch das ,vaterland zugrunde richten knnte4 ,aber der ,maire erwiderte nichts1 vielleicht aus ,angst1 die ,antwort zu erhalten3 ,j'y suis et j'y reste81 eine ,phrase1 ber die der ehrenwerte ,marschall nun einmal nicht hinauskommt4 ,nun1 und gerade so steht es mit unserer ,gesellschaft3 wir alle verstehen uns in der ,liebe zum ,vaterlande oder zur allgemeinen ,sache8 - ,worte tun's nicht6 ,worin bestehen aber die ,mittel1 und nicht nur die ,mittel1 sondern worin besteht die allgemeine ,sache selbst8 ,darber herrscht bei uns1 meines ,erachtens1 gerade solch eine ,unklarheit1 wie bei dem ,marschall ,mac-,mahon4 ,von der ,liebe zum ,volke4 ,der unumgnglich notwendige ,vertrag der ,gesellschaft mit dem ,volke ,vor kurzem schrieb ich1 da unser ,volk noch roh und unwissend sei und dem ,laster ergeben3 ein ,barbar1 der das ,licht erwartet18 wie ich mich ausdrckte6 ,bald darauf habe ich in der ,hilfe8 einen ,artikel ,konstantin ,akssakoffs1 unseres unvergelichen und allen ,russen teuren ,verstorbenen1 gelesen1 nach welchem unser russisches ,volk schon lange aufgeklrt und gebildet sein soll4 ,ist nun dieser augenscheinliche ,gegensatz meiner ,meinung und derjenigen ,konstantin ,akssakoffs ein ,widerspruch8 ,nicht im geringsten3 ich teile seine ,ansicht vollstndig und fhle ihre ,wahrheit schon lange4 ,trotzdem aber bleibt doch der ,widerspruch8 ,gewi - darin besteht gerade mein ,geheimnis3 whrend nach der ,meinung anderer diese beiden ,behauptungen unvereinbar scheinen1 behaupte ich das ,gegenteil4 ,in dem russischen ,menschen1 in dem ,volke mu man eben die ,schnheit dieser ,barbarei zu sehen verstehen4 ,der ganzen russischen ,geschichte nach war unser ,volk so dem ,laster ergeben und dermaen verdorben1 verirrt und stndig geqult und gepeinigt1 da es wunderbar ist1 wie es berhaupt noch sein menschliches ,aussehen hat bewahren knnen1 und nicht nur das allein1 sondern auch noch seine volkliche ,schnheit4 ,die aber hat es sich wirklich bewahrt6 ,wer ein aufrichtiger ,freund des ,volkes ist1 wem das ,herz nur einmal fr die ,leiden des ,volkes geschlagen hat1 der versteht es und wird auch den ,schmutz entschuldigen1 in den unser ,volk gesunken ist1 und die ,perlen trotzdem zu finden wissen4 ,ich wiederhole es3 ,richtet nicht das russische ,volk nach seinen ,fehlern und ,lastern1 sondern beurteilt es nach seinen groen und heiligen ,idealen1 nach denen es in seinem ,schmutze lechzt4 ,und es gibt in unserem ,volke nicht nur ,schurken und ,verbrecher1 sondern auch ,heilige1 die uns voranleuchten und unser ,dunkel erhellen6 ,und ich glaube tief und fest1 da es bei uns keinen ,schurken gibt1 der nicht wte1 da er schlecht und gemein ist4 ,bei den anderen ,vlkern ist es anders3 wenn dort jemand eine ,gemeinheit vollfhrt1 so stellt er sie zum ,prinzip auf1 bejaht sie1 behauptet1 da in ihr die ,ordnung und das ,licht der ,zivilisation lge - und der ,unglckliche kommt schlielich so weit1 da er daran blind und sogar ehrlich glaubt4 ,nein1 beurteilen ,sie unser ,volk nicht danach1 wie es ist1 sondern danach1 wie es sein mchte4 ,seine ,ideale sind stark und heilig1 und sie retteten das ,volk in all diesen ,jahrhunderten vor dem ,elend und dem vlligen ,untergang4 ,sie wuchsen mit seiner ,seele zusammen und gaben ihr bis in alle ,ewigkeit ,einfachheit1 ,gutmtigkeit und ,aufrichtigkeit und einen weiten1 offenen ,verstand - und alles das in einer anziehenden1 zusammenklingenden1 einer schnen ,vereinigung4 ,und wenn trotzdem so viel ,schmutz in dem russischen ,menschen ist1 so leidet er darunter selbst am meisten3 er glaubt und hofft1 da das nur zeitlich und eine teuflische ,versuchung sei1 da die ,dunkelheit1 die ihn umgibt1 einmal aufhren und das ewige ,licht dann auch auf ihn herniederscheinen werde4 ,ich will noch nicht einmal von seinen historischen ,idealgestalten reden1 von ,feodossij ,petscherski#ah oder ,tichon ,sadonski4#ai brigens3 wie viele von uns kennen denn berhaupt einen ,tichon ,sadonski8 ,warum liest man nie etwas von ihm8 ,glauben ,sie mir1 ,sie wrden zu ,ihrem ,erstaunen wunderbare ,sachen erfahren4 ,und abgesehen von diesen ,volksheiligen3 wie steht es mit unserer ,literatur8 ,alles1 was in ihr wahrhaft schn ist1 das ist aus dem ,volke genommen4 ,der ,typ ,belkin von ,puschkin zum ,beispiel6 ,bei uns ist alles von ,puschkin4 ,seine ,umkehr zum ,volke1 schon in der frhesten ,zeit seiner ,ttigkeit1 ist so beispiellos und ,erstaunen erregend und bedeutete einen fr die damalige ,zeit so unerwarteten und neuen ,schritt1 da sie sich1 wenn nicht durch ein ,wunder1 dann eben nur durch seine geniale ,gre erklren lt1 die wir nur1 fge ich hinzu1 bis jetzt noch nicht die ,kraft hatten1 richtig zu werten4 ,erinnern ,sie sich der ,oblomoffs8 von ,gontscharoff1 der ,vter und ,shne8 von ,turgenjeff4 ,in denen ist freilich nicht vom ,volke die ,rede1 aber alles1 was in den ,typen ,turgenjeffs und ,gontscharoffs ,ewiges und ,schnes ist1 das liegt dort1 wo sie sich mit dem ,volke kreuzen4 ,nur die ,berhrung mit dem ,volke gibt ihnen diese ungewhnliche ,kraft4 ,diese ,typen haben seine ,gutmtigkeit1 ,reinheit und ,bescheidenheit1 die ,weite seines ,verstandes und seiner ,gte1 im ,gegensatz zu allem ,unnatrlichen und ,falschem angenommen4 ,wundern ,sie sich bitte nicht1 da ich pltzlich von unserer ,literatur spreche2 aber ihr gebhrt das ,verdienst1 da sie in ihren besten ,vertretern und frher als unsere ganze ,intelligenz1 bemerken ,sie das wohl1 sich vor der ,wahrheit des ,volkes gebeugt und die ,ideale des ,volkes als die wahrhaft schnen anerkannt hat4 ,es ist wahr1 da unsere ,dichter zum ,teil dazu gentigt waren und es wohl mehr aus knstlerischem ,instinkt1 als aus gutem vaterlndischem ,willen taten4 ,doch genug von der ,literatur - sprach ich von ihr doch nur im groen ,zusammenhange mit dem ,volke und mit der allgemeinen ,frage der russischen ,volklichkeit6 ,diese ,frage und das richtige ,verstndnis derselben ist fr uns jetzt das ,wichtigste3 von ihr hngt unsere ganze1 auch die praktische ,zukunft ab4 ,aber das ,volk ist fr uns alle noch immer ,theorie und ein ,rtsel4 ,wir alle1 wir ,freunde des ,volkes1 sehen auf das ,volk wie auf eine ,theorie1 und niemand liebt daher dasselbe so1 wie es in der ,tat ist1 sondern so1 wie er es sich vorstellt4 ,wenn das russische ,volk in der ,folge sich nicht als dasjenige erweisen sollte1 als das ein jeder von uns es sich vorstellt1 so wrden wir1 ungeachtet unserer vermeintlichen ,liebe zu ihm1 uns sofort und ohne jegliches ,bedauern von ihm abwenden4 ,ich behaupte das von allen1 die ,slawophilen nicht ausgenommen3 ja1 die wrden es vielleicht sogar noch frher tun als alle anderen4 ,was mich anbelangt1 so verhehle ich nicht meine berzeugung1 und um ,miverstndnissen vorzubeugen1 weise ich geradezu auf sie hin4 ,ich glaube nmlich1 da wir ,intellektuellen kaum so gut und vortrefflich sind1 um uns als ,ideal vor das ,volk hinstellen und von ihm ohne weiteres verlangen zu knnen1 da es gerade so werde1 wie wir sind4 ,wundern ,sie sich nicht ber die ,frage 7man ist ihr noch nie bei uns begegnet73 ,wer ist besser - wir oder das ,volk8 ,sollen wir uns nach dem ,volke richten oder das ,volk sich nach uns88 ,das ist die ,frage1 die uns jetzt alle beschftigt1 wenigstens diejenigen unter uns1 die nicht aller ,gedanken bar sind und die ,sache des russischen ,volkes in ihrem ,herzen tragen4 ,denen kann ich auch aufrichtig antworten3 da wir uns vor dem ,volke beugen mssen und von ihm alles zu erwarten haben1 unsere ,gedanken und ,vorstellungen1 da wir uns vor der ,wahrheit des ,volkes beugen und sie als unsere ,wahrheit anerkennen mssen1 selbst in dem ,falle1 wenn sie zum ,teil aus dem ,leben der ,volksheiligen kme4 ,mit einem ,wort1 wir sind die verirrten ,kinder1 die zweihundert ,jahre nicht zu ,hause waren1 aber doch als ,russen zurckkehrten1 - was unser einziges ,verdienst ist4 ,aber wir knnen uns nur unter einer ,bedingung vor dem ,volke beugen und das sine qua non3 da das ,volk auch das von uns annimmt1 was wir ihm ,gutes mitgebracht haben4 ,ganz vernichten und aufgeben knnen wir uns doch nicht1 selbst vor einerlei welcher ,wahrheit des ,volkes nicht2 sonst behalten wir lieber das ,unserige fr uns1 und mten wir auch im uersten ,falle auf das ,glck einer ,vereinigung mit dem ,volke verzichten4 ,dann mgen wir eben beide untergehen4 ,aber zu diesem uersten wird es nie kommen4 ,ich bin berzeugt1 da auch das ,unserige1 das wir mitbringen1 in der ,tat etwas ist3 nicht ein ,hirngespinst etwa1 sondern da es ,bild1 ,form und ,gewicht hat4 ,nichtsdestoweniger bleibt vor uns das ,rtsel bestehen1 das uns auf seine ,lsung warten lt - und es ist angstvoll1 zu warten4 ,zweifel an der ,zivilisation tauchen auf4 ,man behauptet1 da die ,zivilisation das ,volk verderbe4 ,der ,gang der ,dinge wre danach der1 da neben der ,erlsung und dem ,lichte auch viel ,falsches und ,unwahres und eine groe ,unruhe heraufzge4 ,nur den zuknftigen ,geschlechtern wrde ihr guter ,samen aufgehen1 aber uns und unseren ,kindern drohe ,verderben4 ,ist das auch ,eure ,meinung1 die ,ihr dieses lest8 ,ist es unserem ,volke bestimmt1 noch eine neue ,phase von ,lge und ,verderbnis durchzumachen1 wie wir sie mit dem europischen ,pfropfreis von ,zivilisation schon durchgemacht haben8 ,ich glaube1 niemand wird es bestreiten1 da bei uns die ,zivilisation zunchst mit der ,sittenverderbnis anfing4 ,doch ich glaube auch1 da unser ,volk von einer so ungeheuren ,gre und ,tiefe ist1 da alle neuen trben und unreinen ,strme1 die es aufnimmt1 in ihm verschwinden werden1 und es nur reine und klare wiederausstrmen wird4 ,lassen ,sie uns zusammenwirken1 reichen ,sie mir dazu die ,hand1 auf da ein jeder mit seiner kleinen ,arbeit das ,seine beisteuere1 auf da die ,dinge sich gerade und immer fehlerloser entwickeln6 ,wir selbst verstehen davon wenig3 wir lieben nur unser ,vaterland84 ,in den ,mitteln1 ihm zu helfen1 stimmen wir nicht berein und werden nicht aufhren1 uns darber zu streiten3 aber nun ist doch wenigstens schon einmal ausgemacht1 da wir gute ,menschen sind1 und schlielich mu doch alles zu einer ,ordnung kommen4 ,daran glaube ich1 und ich wiederhole es1 da es nur die zweihundertjhrige ,entwhnung von jeglicher ,arbeit ist und weiter nichts4 ,so1 wie es jetzt ist1 schlieen wir unsere ,kulturperiode8 damit ab1 da wir allgemein aufhren1 uns gegenseitig zu verstehen4 ,ich spreche nur von den aufrichtigen und ernsten ,menschen - nur sie allein wollen sich nicht mehr verstehen4 ,spekulanten sind eine andere ,sache3 die haben sich bei uns immer und zu jeder ,zeit verstanden4 ,der ,bauer ,marei ,ich will1 zur ,abwechselung1 einmal eine kleine ,geschichte erzhlen4 ,das heit3 eigentlich kann man das nicht recht eine ,geschichte nennen2 es ist nur eine alte ,erinnerung4 ,ich war damals neun ,jahre alt 444 ,doch nein3 ich werde lieber mit meinem neunundzwanzigsten ,jahre beginnen4 ,es war am zweiten ,osterfeiertag4 ,die ,luft war warm1 der ,himmel hoch und blau und die ,sonne so hell und schn4 ,in meiner ,seele aber war es dunkel und hlich4 ,ich schlenderte hinter den ,kasernen umher1 betrachtete den ,palisadenzaun1 der unser ,gefngnis umgab1 und zhlte die einzelnen ,pfhle4 ,doch selbst das ewige ,zhlen wurde langweilig1 wenn ich's auch nur ganz mechanisch1 aus ,gewohnheit1 tat4 ,es war schon der zweite ,tag1 da im ,gefngnis gefeiert8 wurde3 die ,gefangenen brauchten nicht zu arbeiten1 und so waren denn fast alle betrunken4 ,in jedem ,augenblick entstand ein neuer ,streit1 der mit ,schimpfwrtern begann und mit ,schlgen endete4 ,gemeine ,lieder1 ,spielhllen unter den ,pritschen1 mehrere fr besonderen ,unfug von den ,kameraden halbtotgeprgelte ,strflinge1 die man mit ,pelzen bedeckt hatte und ruhig liegen lie1 bis sie wieder zu sich kommen und aufwachen wrden2 oft schon waren die ,messer gezogen worden3 all das hatte mich in den zwei ,feiertagen bis zum ,wahnsinn geqult4 ,niemals habe ich betrunkenes ,volk ohne ,ekel sehen knnen2 hier aber1 an diesem ,ort1 war es mir ganz besonders widerlich4 ,an solchen ,feiertagen kamen nicht einmal die ,beamten ins ,gefngnis1 um zu inspizieren oder nach dem verbotenen ,branntwein zu suchen4 ,sie sahen wohl ein1 da man auch diesen ,verstoenen doch wenigstens einmal im ,jahr etwas ,freiheit lassen mute1 um ,schlimmerem vorzubeugen4 ,pltzlich ertrug ich die ,qual nicht mehr4 ,heie ,wut packte mich4 ,da kam mir der ,pole ,m444tzki1 auch ein politischer8 ,zwangssarbeiter1 entgegen2 er blieb vor mir stehen und sah mich zornig1 mit zuckenden ,lippen1 an4 ,je hais ces brigands68 stie er halblaut durch die ,zhne hervor und ging an mir vorber4 ,ich kehrte in die ,kaserne zurck1 obgleich ich erst vor einer ,viertelstunde halb wahnsinnig aus ihr hinausgelaufen war2 denn sechs ,kerle1 wahre ,athleten1 hatten sich zugleich auf den betrunkenen ,tataren ,gasin gestrzt1 um ihn mit den ,fusten zu beruhigen84 ,sie schlugen ihn unsinnig 7ein ,kamel htte solche ,schlge nicht berlebt71 wuten aber1 da dieser tatarische ,herkules viel aushalten konnte4 ,als ich nun zurckkam1 sah ich in einer ,ecke den schndlich zugerichteten ,gasin1 der ohne jedes ,lebenszeichen auf seiner ,pritsche lag4 ,man hatte ihn mit einem ,pelz zugedeckt4 ,die anderen umstanden ihn schweigend4 ,wenn sie auch berzeugt waren1 da er am nchsten ,tage wiedererwachen werde1 so kratzte sich doch einer von ihnen den ,kopf und meinte etwas besorgt3 ,aber 444 ,wei ,gott doch 444 ,ist die ,stunde vertrackt1 so stirbt 'n ,mensch wie nichts von solchen ,schlgen48 ,ich ging zu meiner ,pritsche am vergitterten ,fenster1 legte mich auf den ,rcken1 schob die ,hnde unter den ,kopf und schlo die ,augen4 ,so lag ich immer gern3 die ,schlafenden werden gewhnlich in ,ruhe gelassen1 und so kann man denken und trumen4 ,diesmal wollte es jedoch mit dem ,trumen nicht gehen3 mein ,herz schlug unruhig1 und in den ,ohren klang mir noch das ,wort3 ,je hais ces brigands68 ,jetzt noch trume ich in mancher ,nacht von jener ,zeit2 ich kenne keinen qualvolleren ,traum4 ,allmhlich verga ich die ,gegenwart und verlor mich unmerklich in ,erinnerungen4 ,in den langen ,jahren1 die ich dort verbrachte1 erinnerte ich mich meines ganzen frheren ,lebens3 ich glaube1 ich habe es so von ,anfang an nochmals durchlebt4 ,diese ,erinnerungen kamen1 ohne da ich selbst wute1 wie2 nur selten habe ich sie gerufen4 ,gewhnlich fingen sie mit irgendeinem ,punkt1 einem kleinen ,zug an1 dem sich dann immer mehr ,zge anfgten1 bis das ,vergangene zum groen ,bilde wurde4 ,ich analysierte dann die alten ,eindrcke1 fgte dem lngst ,erlebten neue ,seiten hinzu und 7die ,hauptsache7 verbesserte1 verbesserte ununterbrochen3 darin bestand ja mein einziger ,zeitvertreib1 meine ,unterhaltung und ,zerstreuung4 ,an jenem zweiten ,osterfeiertag nun stand mir pltzlich1 ich wei nicht warum1 eine ,stunde aus meiner ,kindheit vor der ,seele1 eine ,begegnung des ,neunjhrigen1 die ich schon lngst vergessen hatte2 und ich liebte damals ,erinnerungen aus meinen ,kinderjahren ganz besonders4 - - - - - - - - - - - - - - - - - ,mir fiel der ,augustmonat auf unserem ,landgut ein4 ,ein trockenen klarer ,tag2 ein wenig khl und windig2 der ,sommer neigt sich dem ,ende zu1 und bald mu man wieder nach ,moskau fahren1 wieder den ganzen ,winter ber in franzsischen ,stunden sich langweilen2 und ich verlasse das ,landgut so ungern6 ,ich ging hinter die ,tenne und weiter in die ,schlucht1 von der sich auf der anderen ,seite ein dichtes ,gestrpp bis zum ,wald hinzog4 ,weiter und immer weiter drang ich in das ,buschwerk ein und hre noch1 wie1 vielleicht dreiig ,schritt vor mir1 auf dem ,neubruch einsam ein ,bauer pflgt4 ,ich wei3 er mu steil den ,abhang heraufpflgen1 das ,pferd hat es schwer1 und manchmal tnt bis zu mir sein ermunternder ,zuruf3 ,nu1 nu68 ,ich kenne alle unsere ,bauern1 wei aber nicht1 welcher von ihnen da gerade pflgt2 ist mir auch einerlei4 ,ich bin ganz und gar in meine eigene ,arbeit vertieft2 denn auch ich bin beschftigt3 von einem ,nubaum breche ich mir eine gute ,gerte1 um mit ihr ,frsche zu schlagen4 ,die ,gerten von ,nubumen sind so hbsch1 viel besser als ,birkenruten4 ,auch ,kfer und andere ,tierchen nehmen mich in ,anspruch2 ich habe sogar eine groe ,kfersammlung4 ,viele sind so putzig6 ,auch liebe ich die kleinen rotgelben ,eidechsen mit den schwarzen ,tpfelchen2 doch vor ,schlangen habe ich ,angst4 ,aber ,schlangen trifft man viel seltener als ,eidechsen4 ,pilze gibt's hier wenig4 ,pilze mu man im ,birkenwald suchen4 ,und ich mache mich auf1 weiter durch das ,gestrpp in den ,wald zu gehen4 ,in meinem ganzen ,leben habe ich nichts so geliebt1 wie den ,wald mit seinen ,pilzen und ,beeren1 mit seinen ,kfern und ,vgeln1 ,igeln und ,eichktzchen1 mit dem mich immer wieder entzckenden feuchten ,duft faulender ,bltter4 ,und noch jetzt1 whrend ich dieses schreibe1 rieche ich geradezu1 atme ich den ,duft unseres ,birkenwaldes2 solche ,eindrcke haften frs ganze ,leben4 ,da1 pltzlich1 inmitten der tiefen ,stille1 hrte ich laut und deutlich den ,ruf3 ,ein ,wolf kommt68 ,ich schrie auf vor ,schreck und lief schreiend auf die ,wiese zu dem pflgenden ,bauer4 ,es war unser ,bauer ,marei4 ,ich wei nicht1 ob es den ,namen gibt2 aber bei uns nannten ihn alle ,marei4 ,er war ein etwa fnfzigjhriger1 stmmiger1 ziemlich groer ,mann1 mit langem1 schon stark ergrautem dunkelblondem ,bart4 ,ich kannte ihn1 hatte aber noch nie mit ihm gesprochen4 ,als er jetzt meinen ,schrei hrte1 hielt er das ,pferd an und blieb stehen4 ,ich raste den ,abhang hinab auf ihn zu und ergriff1 um im vollen ,lauf nicht zu fallen1 hastig mit einer ,hand die ,pflugstange und mit der anderen seinen rmel3 er beugte sich zu mir nieder2 und da erst gewahrte er meinen ,schreck4 ,ein ,wolf kommt68 keuchte ich atemlos4 ,er hob schnell den ,kopf und blickte sich unwillig um2 einen ,augenblick glaubte er mir4 ,es schrie 444 ,jemand schrie3 ,ein ,wolf kommt6 4448 stammelte ich zitternd4 ,geh doch6 ,wo denn8 ,was fr 'n ,wolf soll denn - 444 ,ist dir ja nur so vorgekommen6 ,was kann denn hier fr 'n ,wolf sein68 sprach er halblaut in den ,bart1 wie um mich zu beruhigen4 ,ich aber zitterte noch immer am ganzen ,leibe1 klammerte mich noch fester an seinen ,bauernkittel und war1 glaube ich1 sehr bleich4 ,er betrachtete mich mit besorgtem ,lcheln2 offenbar regte er sich meinetwegen auf4 ,sieh mal an6 ,du hast dich aber verschreckt6 ,ei - ei68 sagte er und schttelte den ,kopf4 ,genug schon1 ,kleinerchen1 nun1 la gut sein68 ,er streckte die ,hand aus und streichelte pltzlich meine ,wange4 ,nun1 schon gut1 ,kleinerchen6 ,christus ist mit dir2 mach 'n ,kreuz68 ,doch ich bekreuzte mich nicht4 ,meine ,mundwinkel zuckten4 ,das schien ihn besonders zu wundern3 langsam erhob er seinen dicken1 mit ,erde beschmutzten ,mittelfinger und berhrte vorsichtig meine zitternden ,lippen4 ,sieh mal an6 ,so was6 ,ei - ei68 sagte er lchelnd 7es war ein ganz besonderes1 mtterlich zrtliches ,lcheln74 ,herrgott6 ,das ist doch 4448 ,endlich begriff ich1 da der ,schrei3 ,ein ,wolf kommt68 in meiner ,phantasie entstanden war4 ,der ,schrei hatte so hell und deutlich geklungen1 da ein ,zweifel ausgeschlossen schien2 doch ich wute1 da ich schon frher manchmal irgendeinen ,schrei zu hren geglaubt hatte1 whrend in ,wirklichkeit alles still gewesen war4 ,spter vergingen diese ,halluzinationen der ,kinderjahre4 ,jetzt werde ich gehen18 sagte ich endlich1 nachdem ich etwas ,mut gefat hatte2 doch blickte ich ,marei noch fragend und schchtern an4 ,nu1 geh nur2 und ich werde ,dir nachsehen4 ,ich werde ,dich schon nicht vom ,wolf nehmen lassen68 fgte er mit demselben mtterlichen ,lcheln hinzu4 ,nu1 ,christus ist mit dir1 nu1 geh nur82 und er bekreuzte mich mit seinen erdigen ,fingern und bekreuzte sich dann selbst4 ,ich ging4 ,doch jedesmal1 wenn ich zehn ,schritte gemacht hatte1 blickte ich mich nach ihm um4 ,marei stand mit seinem ,pferdchen1 whrend ich die ,schlucht hinunter- und wieder hinaufging1 stand am ,pflug und sah mir nach2 und so oft ich mich umkehrte1 nickte er mir mit dem ,kopf zu4 ,ich schmte mich1 offen gestanden1 nicht wenig vor ihm3 weil ich solche ,angst gehabt hatte4 ,trotzdem frchtete ich mich immer noch vor dem ,wolf1 bis ich glcklich auf der anderen ,seite der ,schlucht an der ,getreidedarre ankam3 hier verlie mich die ,angst2 und pltzlich kam auch noch1 ich wei nicht1 woher1 unser ,hofhund ,woltschok mir entgegengelaufen4 ,erst in dessen ,begleitung fhlte ich mich ganz sicher2 und so wandte ich mich denn zum letztenmal nach ,marei um4 ,sein ,gesicht konnte ich nicht mehr unterscheiden2 aber ich fhlte1 da er mir noch ebenso freundlich zulchelte und mit dem ,kopf zunickte4 ,ich winkte ihm noch einmal mit der ,hand zu und er winkte mir wieder4 ,dann wandte er sich zum ,pflug und trieb das ,pferd an4 ,nu1 nu68 ,noch von fern her hrte ich seinen ,zuruf2 und das ,pferd zog wieder den ,pflug4 - - - - - - - - - - - - - - - - - ,ich wei nicht1 warum mir das alles mit einemmal einfiel1 und warum noch dazu alle ,einzelheiten so deutlich vor mir standen4 ,ich wachte pltzlich auf1 setzte mich auf die ,pritsche2 und ich wei3 auf meinem ,gesicht fhlte ich noch das ,lcheln der ,erinnerung4 ,eine ,weile dachte ich weiter nach und suchte mich des ,folgenden zu erinnern4 ,als ich damals von ,marei nach ,hause gekommen war1 hatte ich keinem ,menschen von meinem ,erlebnis8 erzhlt4 ,was war denn da auch zu erzhlen8 ,den ,marei verga ich gar bald4 ,wenn ich ihn spter traf1 sprach ich niemals mit ihm1 nicht nur nicht ber den ,wolf1 sondern berhaupt nicht4 ,und nun1 pltzlich1 nach zwanzig ,jahren1 in ,sibirien1 steht diese ,begegnung so deutlich1 bis in die kleinsten ,einzelheiten1 vor mir4 ,also mu sie doch1 mir unbewut1 in meiner ,seele geblieben sein1 ganz von selbst und vielleicht sogar gegen meinen ,willen2 und sie tauchte erst wieder auf1 als die ,zeit gekommen war4 ,mir fiel dieses zrtliche1 mtterliche ,lcheln des armen ,leibeigenen ein1 seine ,bekreuzung und sein ,kopfschtteln3 ,ei - ei1 du hast dich aber verschreckt1 ,kleinerchen68 ,und besonders der dicke1 von der ,erde beschmutzte ,finger mit dem schwarzen ,nagel1 mit dem er vorsichtig1 in so schchterner ,zrtlichkeit1 meine zuckenden ,lippen berhrte4 ,natrlich3 ,ein jeder htte ein erschrecktes ,kind beruhigt2 doch hier1 bei dieser einsamen ,begegnung1 geschah etwas ganz anderes4 ,und wenn ich sein eigener ,sohn gewesen wre1 htte ,marei mich nicht mit einer tieferen1 helleren ,liebe anzublicken vermocht4 ,wer aber zwang ihn dazu8 ,er war unser ,leibeigener und ich immerhin sein ,herrensohn4 ,niemand htte jemals erfahren1 da er mich gestreichelt1 niemand ihn dafr belohnt4 ,liebte er vielleicht kleine ,kinder so sehr8 ,solche ,leute gibt es allerdings4 ,die ,begegnung geschah auf einsamem ,feld1 und nur ,gott wute1 mit welch einem tiefen1 heiligen menschlichen ,gefhl1 von welch einer weichen1 fast weiblichen ,zrtlichkeit die ,seele eines rohen1 tierisch unwissenden russischen ,muschiks erfllt sein kann4 ,war es nicht dieses1 was ,konstantin ,akssakoff meinte1 als er von der tiefen inneren ,bildung des russischen ,volkes sprach8 ,ich wei noch3 als ich von der ,pritsche aufstand und mich umblickte1 fhlte ich mit einemmal1 da ich diese ,unglcklichen mit ganz anderen ,augen betrachten konnte1 und da pltzlich1 wie durch ein ,wunder1 aller ,ha und alle ,wut aus meinem ,herzen verschwunden waren4 ,ich ging wieder hinaus und schaute aufmerksam in die ,gesichter der ,gefangenen1 die mir begegneten4 ,dieser glattrasierte ehrlose ,muschik mit dem gebrandmarkten ,verbrechergesicht1 der mit heiserer ,stimme sein rohes ,lied grhlt1 ist vielleicht auch so einer wie der ,marei1 der mich als ,kind streichelte3 ich kann ja nicht in sein ,herz sehen4 ,am selben ,abend traf ich noch einmal den ,polen ,m444tzki4 ,der ,arme6 ,der konnte keine ,erinnerungen an irgendeinen ,marei haben und fr alle diese ,menschen nichts anderes empfinden als3 ,je hais ces brigands68 ,wahrhaftig3 diese ,polen haben dort doch mehr gelitten als unsereiner6 ,einiges ber den ,krieg#bj ,ich habe einen ,freund1 der sich durch sehr paradoxe ,anschauungen auszeichnet4 ,ich kenne ihn schon lange4 ,es ist ein ganz unbekannter ,mensch und ein hchst sonderbarer ,charakter3 er ist nmlich ein ,denker4 ,ich werde unbedingt noch ausfhrlicher von ihm sprechen - doch spter einmal4 ,jetzt ist mir nur zufllig eingefallen1 wie er einmal1 es ist schon etliche ,jahre her1 mit mir ber den ,krieg stritt4 ,er verteidigte den ,krieg als solchen und vielleicht einzig um mit ,paradoxen zu spielen4 ,ich bemerke hier noch1 da er nicht etwa ,offizier ist1 sondern der friedliebendste und gutmtigste ,mensch1 den es in der ,welt und bei uns in ,petersburg berhaupt geben kann4 ,toller ,gedanke18 sagte er unter anderem1 da der ,krieg eine ,geiel fr die ,menschheit sei6 ,im ,gegenteil1 er ist das ,ntzlichste1 was man sich berhaupt denken kann6 ,nur eine einzige ,art ,krieg ist verabscheuenswert und wirklich verderblich3 das ist der innere1 der ,brgerkrieg4 ,er lhmt und zerreit den ,staat1 dauert immer viel zu lang und vertiert das ,volk auf ganze ,jahrhunderte4 ,der politische ,krieg aber1 der zwischen verschiedenen ,vlkern ausgekmpft wird1 bringt einzig und allein ,nutzen - in jeder ,beziehung4 ,und dann ist er auch vollkommen unentbehrlich48 ,aber hren ,sie mal6 ,ein ,volk geht aufs andere los1 ,menschen schlagen sich gegenseitig tot - was ist hier unentbehrlich88 ,alles1 und zwar im hchsten ,grade4 ,doch erstens ist es nicht wahr1 da die ,menschen in den ,krieg gehen1 um sich gegenseitig totzuschlagen4 ,das ist nie der ,beweggrund gewesen1 sondern sie gehen1 um ihr eigenes ,leben zu opfern1 - das aber ist denn doch etwas ganz anderes4 ,es gibt keine hhere ,idee als die1 sein eigenes ,leben zu opfern1 indem man seine ,brder und sein ,vaterland beschtzt oder einfach1 indem man die ,interessen seines ,vaterlandes verteidigt4 ,die ,menschheit kann nicht ohne hochherzige ,ideen leben1 und ich vermute sogar1 da die ,menschheit gerade deswegen den ,krieg liebt1 weil sie sich an einer hochherzigen ,idee beteiligen will4 ,es ist ein ,bedrfnis48 ,ja1 liebt denn die ,menschheit den ,krieg88 ,ja1 zweifeln ,sie denn daran8 ,wer ist zurzeit eines ,krieges noch kopfhngerisch8 ,alle sind sofort munter und ermutigt1 und von der gewhnlichen ,schlaffheit und ,langeweile der ,friedenszeiten ist nichts mehr zu sehen und zu hren4 ,und nachher1 wenn der ,krieg beendet ist1 mit welcher ,hingabe denken sie an ihn zurck1 selbst wenn sie geschlagen worden sind6 ,glauben ,sie den ,leuten nicht1 wenn sie sich beim ersten ,wiedersehen nach der ,kriegserklrung kopfschttelnd sagen3 ,ach1 welch ein ,unglck6 ,ach1 da wir das noch erleben muten6#8 sie tun es ja nur aus ,wohlerzogenheit4 ,glauben ,sie mir1 jeder hat dann hohen ,feiertag im ,herzen4 ,wissen ,sie1 es ist furchtbar schwer1 sich zu gewissen ,ideen zu bekennen3 gleich ist das ,geschrei gro4 - ,tier6 ,barbar6 schreien sie sofort und sind zum ,verurteilen bereit4 ,das aber frchtet man1 und so zieht man vor1 den ,krieg lieber nicht zu loben48 ,aber ,sie sprechen von hochherzigen ,ideen1 von ,menschlicherwerden4 ,lassen sich denn hochherzige ,ideen nicht auch ohne ,krieg finden8 ,ich glaube vielmehr1 da sie sich in ,friedenszeiten noch leichter entwickeln knnen48 ,ganz im ,gegenteil1 vollkommen umgekehrt6 ,die ,hochherzigkeit verkommt in der ,zeit eines langen ,friedens1 und an ihre ,stelle treten ,zynismus1 ,gleichgltigkeit1 ,langeweile und viel1 viel boshafter ,spott1 und das noch dazu nur zur leeren ,zerstreuung und nicht mal um einer ,sache willen4 ,man kann geradezu behaupten1 da ein langer ,friede die ,menschen gefhllos macht4 ,das soziale bergewicht geht dann immer auf die ,seite alles dessen ber1 was in der ,menschheit schlecht und roh ist - hauptschlich zum ,reichtum1 zum ,kapital4 ,ehre1 ,nchstenliebe1 ,selbstverleugnung werden in der ersten ,zeit nach dem ,kriege noch geachtet1 sie stehen noch hoch im ,preis1 doch je lnger der ,friede dauert - desto mehr sieht man diese schnen und groen ,tugenden verbleichen1 einschlafen1 absterben1 und den ,reichtum1 die ,sucht nach ,erwerb alles ergreifen4 ,schlielich bleibt nur noch ,heuchelei brig - geheuchelte ,ehre1 geheuchelte ,selbstverleugnung um der ,pflicht willen4 ,und wenn man trotz des ganzen ,zynismus auch noch fortfhrt1 diese groen ,begriffe zu achten1 so geschieht es dann doch nur in schnen ,worten und blo zum ,anschein1 aus ,form4 ,die wirkliche ,ehre ist nicht mehr1 es bleiben nur ,formeln brig4 ,formeln der ,ehre aber - die sind der ,tod der ,ehre4 ,ein langer ,friede bringt ,gleichgltigkeit hervor1 niedrige ,gedanken1 bringt ,sittenverderbnis und ,abstumpfung der ,gefhle4 ,die ,vergngungen werden nicht feiner1 sondern wster4 ,der plumpe ,reichtum kann sich nicht an ,idealen erquicken und verlangt nach anspruchsloseren1 mehr auf die ,sache#8 gehenden ,genssen1 d4 h4 nach unmittelbarster ,befriedigung des ,fleisches4 ,die ,vergngungen werden rein sinnlich4 ,sinnlichkeit ruft ,wollust hervor1 und ,wollust immer ,grausamkeit4 ,alles das werden ,sie unmglich leugnen1 denn ,sie knnen die erste ,tatsache nicht verneinen3 da das soziale bergewicht in der ,zeit eines langen ,friedens sich zum ,schlu immer auf die ,seite des ,reichtums neigt48 ,aber die ,wissenschaft1 die ,kunst - knnen die sich denn whrend des ,krieges entwickeln8 ,und das sind doch wirklich groe und hochherzige ,ideen68 ,warten ,sie1 gerade hiermit fange ich ,sie6 ,die ,wissenschaft und die ,kunst entwickeln sich immer und gerade in der ersten ,periode nach dem ,kriege4 ,der ,krieg erneut sie1 erfrischt sie1 ruft sie hervor1 strkt die ,gedanken und gibt ihnen gewissermaen einen ,sto4 ,in einem langen ,frieden dagegen verkommt auch die ,wissenschaft4 ,zweifellos fordert die ,beschftigung mit der ,wissenschaft ,mut und sogar ,selbstaufopferung4 ,doch wie viele ,gelehrte widerstehen denn der ,pest des ,friedens8 ,die geheuchelte ,ehre1 ,selbstsucht und oberflchliche tierische ,vergngungslust erfassen auch sie4 ,versuchen ,sie es nur einmal1 mit solch einer ,leidenschaft fertig zu werden1 wie es beispielsweise der ,neid ist3 er ist roh und gemein1 aber er wird trotzdem auch in die edelste ,gelehrtenseele eindringen4 ,auch der ,gelehrte will schlielich an dem allgemeinen ,prunk und ,glanz teilhaben4 ,was bedeutet vor dem ,triumph des ,reichtums der ,triumph irgendeiner wissenschaftlichen ,entdeckung1 wenn sie nicht gerade so effektvoll ist wie die ,entdeckung etwa eines neuen ,planeten6 ,was meinen ,sie wohl1 ob unter solchen ,umstnden noch viel wirkliche ,arbeitssklaven fr das ,allgemeinwohl brigbleiben8 ,im ,gegenteil1 man sucht den ,ruhm1 und so kommt es dann zu ,scharlatanerie1 zur ,jagd nach dem ,effekt und1 vor allen ,dingen1 zum ,utilitarismus - denn man will doch zu gleicher ,zeit auch reich werden6 ,in der ,kunst ist es genau so wie in der ,wissenschaft3 dieselbe ,jagd nach dem ,effekt1 nach irgendeiner ,verfeinerung4 ,einfache1 klare1 hochherzige und gesunde ,ideen sind dann schon viel zu unmodern1 man braucht etwas viel ,verboteneres1 ,ungesnderes3 die ,knstlichkeit der ,leidenschaften will man4 ,allmhlich verliert sich dann das ,gefhl fr das ,ma und die ,harmonie1 und man bekommt dafr die ,entstellung der ,gefhle und ,leidenschaften1 die sogenannte ,differenzierung#8 der ,gefhle1 die in ,wirklichkeit nur ihre ,verrohung ist4 ,sehen ,sie1 zu all dem entartet die ,kunst in einem langen ,frieden4 ,wenn es in der ,welt keinen ,krieg gbe1 so wrde die ,kunst einfach verkommen und verderben4 ,alle guten ,ideen der ,kunst ja ihre besten1 sind vom ,kriege1 vom ,kampf geschaffen worden4 ,lesen ,sie eine ,tragdie1 sehen ,sie sich die ,statuen an1 da haben ,sie ,horaz1 und da haben ,sie den ,apollo von ,belvedere1 der selbst einen ,wilden in ,erstaunen setzen mte 4448 ,aber die ,madonnen1 das ,christentum88 ,das ,christentum erkennt das ,faktum des ,krieges vollkommen an und weissagt bekanntlich1 da das ,schwert nicht vergehen werde1 solange die ,welt steht3 das ist sehr bemerkenswert und sollte viele stutzig machen4 ,oh1 natrlich im hheren1 im moralischen ,sinne verwirft es den ,krieg und verlangt ,nchstenliebe4 ,ich werde selbst der erste sein1 der sich freut1 wenn man die ,schwerter in ,pflugscharen umschmiedet4 ,doch fragt es sich3 wann wird das mglich sein8 ,und lohnte es sich berhaupt1 die ,schwerter jetzt in ,pflge zu verwandeln8 ,der jetzige ,friede ist immer und berall schlimmer als der ,krieg1 so unvergleichlich viel schlimmer1 da es zum ,schlu geradezu unmoralisch wird1 ihn noch aufrechtzuerhalten4 ,es gibt nichts mehr1 was man schtzen mchte1 berhaupt nichts mehr1 was wert wre1 erhalten zu bleiben1 es ist beinahe gewissenlos und eine ,schande1 irgend etwas noch zu erhalten6 ,der ,reichtum und die ,roheit der ,vergngungen gebren ,faulheit1 und die ,faulheit gebiert ,sklaven4 ,um die ,sklaven in der ,sklaverei zu erhalten1 mu man ihnen den freien ,willen und die ,mglichkeit der ,aufklrung nehmen4 ,wer ,sie auch sein mgen1 mein ,lieber1 selbst wenn ,sie der humanste ,mensch sind3 einen ,sklaven werden auch ,sie immer nur als ,sklaven behandeln knnen - nicht wahr8 ,ich bemerke noch1 da in der ,periode des ,friedens ,feigheit und ,unehrlichkeit gute ,wurzeln schlagen4 ,der ,mensch ist naturgem stark zu ,feigheit und ,unehrlichkeit geneigt1 und das wei er selbst ganz genau4 ,deshalb vielleicht sehnt er sich auch so nach dem ,kriege1 und darum liebt er ihn so sehr3 er ahnt in ihm das ,heilmittel4 ,der ,krieg entwickelt in ihm die ,nchstenliebe und nhert und befreundet die ,vlker48 ,wieso1 befreundet88 ,indem er sie lehrt1 einander zu achten4 ,der ,krieg erfrischt die ,menschen4 ,die ,menschenliebe entwickelt sich am meisten und fast ausschlielich auf dem ,schlachtfelde4 ,es ist eine scheinbar sonderbare ,tatsache1 da der ,krieg weniger erbittert und aufreizt als der ,friede4 ,irgendeine politische ,beleidigung in der ,friedenszeit1 irgendeine herausfordernde ,konvention1 ein politischer ,druck1 anmaende ,forderungen - in der ,art etwa1 wie ,europa sie uns #ahfc stellte - erbittern viel mehr als ein offener ,kampf4 ,erinnern ,sie sich3 haten ,sie etwa die ,franzosen oder ,englnder zur ,zeit des ,krimkrieges8 ,im ,gegenteil1 man kam sich nher1 trat geradezu in ,freundschaft miteinander4 ,wir interessierten uns fr unsere ,feinde und pflegten unsere ,gefangenen4 ,unsere ,soldaten und ,offiziere gingen whrend des ,waffenstillstands zu den feindlichen ,vorposten1 verbrderten sich fast mit ihnen1 tranken ,wodka zusammen1 und ganz ,ruland las es schmunzelnd in den ,zeitungen - was jedoch nicht hinderte1 da man sich prchtig schlug4 ,es entwickelte sich der ,geist der ,ritterlichkeit 444 ,und ber die materiellen ,schden des ,krieges lohnt es sich nicht einmal zu sprechen3 wer kennt nicht die alte ,erfahrung1 da nach einem ,kriege alles wie mit neuen ,krften aufersteht8 ,die konomischen ,krfte des ,landes treten zehnmal mehr hervor1 ganz als ob eine ,gewitterwolke ,regen auf trockenen ,boden niedergesandt htte4 ,denen1 die durch den ,krieg gelitten haben1 wird sofort und von allen ,seiten geholfen1 whrend in ,friedenszeiten ganze ,distrikte eher ,hungers sterben knnen1 bevor wir uns zur ,hilfe rhren oder drei ,rubel spenden48 ,ja1 leidet denn das ,volk nicht am meisten unter dem ,kriege1 mu es nicht ,verheerungen und ,brden ertragen1 die unvergleichlich grer sind als die der hheren ,gesellschaftsschichten88 ,vielleicht2 - doch immer nur zeitweilig1 dafr aber gewinnt das ,volk weit mehr1 als es verliert4 ,gerade fr das ,volk hat der ,krieg die besten und schnsten ,folgen4 ,selbst wenn ,sie der humanste ,mensch sind1 werden ,sie sich doch fr mehr als den ,bauer halten4 ,wer mit in unserer ,zeit noch ,seele mit ,seele - mit dem christlichen ,ma8 ,man mit mit dem ,geldbeutel1 der ,macht1 der ,kraft1 - und der einfache ,mann1 der wei das nur zu genau4 ,nicht da hierbei ,neid wre1 - aber es entsteht das unertrgliche ,gefhl einer moralischen ,ungleichheit1 die viel verletzender fr ihn ist1 als wir es ahnen4 ,wie ,sie die ,menschen auch befreien oder welche ,gesetze ,sie ihnen auch geben mgen1 diese ,ungleichheit der ,menschen wird in der jetzigen ,gesellschaft doch nicht aufgehoben werden4 ,das einzige ,heilmittel dagegen ist - der ,krieg4 ,ein ,palliativmittel vielleicht1 doch ein trstendes fr das ,volk4 ,der ,krieg hebt den ,geist des ,volkes und die ,erkenntnis des eigenen ,wertes4 ,der ,krieg macht in der ,stunde des ,kampfes alle gleich und vershnt den ,herrn mit dem ,knecht in der allerhchsten ,erscheinung der menschlichen ,wrde1 - im ,opfer des ,lebens fr die gemeinsame ,sache1 fr alle1 fr das ,vaterland6 ,glauben ,sie denn wirklich1 da die ,masse1 selbst die ganz unwissende ,masse der ,bauern und ,bettler1 nicht auch der aktiven ,offenbarung hochherziger ,gefhle bedarf8 ,worin kann nun die ,masse im ,frieden ihre ,hochherzigkeit und ihre menschliche ,wrde beweisen8 ,auf die einzelnen ,durchbrche derselben sehen wir1 wenn wir sie berhaupt zu beachten geruhen1 mit verwundertem ,lcheln1 ja selbst mit unglubigem ,lachen1 und zuweilen sogar mit unverhlltem ,mitrauen4 ,glauben wir aber einmal dem ,heroismus eines einzelnen1 so schlagen wir darob solch einen ,lrm1 als ob es etwas schier ,unmgliches wre2 und was kommt dabei heraus8 ,unsere ,verwunderung und unser ,lob gleichen beinahe der ,verachtung4 ,in ,kriegszeiten verschwindet all das ganz von selbst und die volle ,gleichheit des ,heroismus tritt an seine ,stelle4 ,vergossenes ,blut ist eine wichtige ,sache4 ,die gemeinsame ,heldentat erzeugt die strkste ,verbindung zwischen den verschiedenen ,stnden4 ,der ,gutsbesitzer und der ,muschik standen sich im ,jahre #ahab1 als sie gemeinsam frs ,vaterland kmpften1 nher als in ,friedenszeiten zu ,haus auf dem ,gute4 ,der ,krieg ist der ,masse ein ,anla1 sich zu achten1 und darum liebt das ,volk den ,krieg3 es dichtet ber ihn ,lieder und kann sich nicht satt hren an den ,geschichten und ,erzhlungen aus dem ,kriege 444 ,noch einmal3 ,vergossenes ,blut ist eine wichtige ,sache6 ,nein1 der ,krieg ist in unserer ,zeit unentbehrlich2 ohne ,krieg wrde die ,welt untergehen oder wenigstens sich in einen schmutzigen ,schlamm verwandeln1 in irgendeinen gemeinen ,schmutz mit faulenden ,wunden 4448 ,ich widersprach ihm natrlich nicht weiter4 ,mit ,denkern kann man nicht streiten4 ,aber es ist doch eine hchst sonderbare ,tatsache3 man fngt jetzt an ber ,dinge nachzudenken und zu streiten1 die1 wie man doch meinen sollte1 schon lngst allen klar und ins allgemeine ,archiv des ,abgetanen gestapelt worden sind4 ,jetzt wird das alles wieder ausgegraben 444 ,das auffallendste aber ist1 wie mir scheint1 da dieses heutzutage berall geschieht4 ,mein ,paradox ,das ,paradox ,wieder ein ,zusammensto mit ,europa6#ba ,und noch kein ,krieg8 ,vom ,kriege1 sagt man1 seien wir1 d4 h41 sei ,ruland noch weit entfernt 444 ,wieder ist die endlose ,orientfrage aufs ,tapet gebracht1 wieder blickt ,europa mitrauisch auf uns ,russen 444 ,doch was geht uns schlielich das ,vertrauen ,europas an8 ,hat es denn jemals vertrauensvoll auf uns geblickt8 und kann es das berhaupt8 ,oh1 versteht sich1 irgendeinmal wird sich dieser ,blick ndern1 einmal wird ,europa auch uns besser begreifen3 und es lohnte sich wirklich1 ber dieses irgendeinmal zu sprechen4 ,einstweilen jedoch - einstweilen ist mir eine ganz nebenschliche ,frage eingefallen1 eine1 mit deren ,beantwortung ich noch krzlich sehr beschftigt gewesen bin4 ,wenn nun auch heute niemand mit mir bereinstimmen wird1 so scheint mir doch1 da ich nicht so ganz unrecht habe4 ,ich sagte1 da man die ,russen in ,europa nicht liebe4 ,nun1 das wird1 glaube ich1 niemand bestreiten2 aber unter anderem wirft uns ,europa auch vor1 da wir alle1 ohne ,ausnahme1 furchtbar liberal1 ja selbst revolutionr seien1 und immer1 sogar mit einer gewissen ,vorliebe1 geneigt1 uns eher den zerstrenden als den konservativen ,elementen ,europas anzuschlieen4 ,zur ,strafe dafr sehen viele ,europer spttisch und von oben auf uns herab1 nicht selten geradezu gehssig3 es ist ihnen unbegreiflich1 wie wir darauf kommen1 in fremden ,angelegenheiten ,verneiner zu sein8 ,sie nehmen uns kurzerhand das ,recht1 nach europischer ,art zu verneinen - und zwar deshalb1 weil sie uns fr ein ,volk halten1 das nicht zur ,zivilisation8 gehrt4 ,eher sehen sie in uns ,barbaren1 die sich in ,europa herumtreiben und sich freuen1 irgendwo irgend etwas zerstren zu knnen - zerstren blo um der ,zerstrung willen1 um das ,vergngen zu haben1 zuzusehen1 wie das alles zusammenkracht - gleich den ,hunnen1 gleich einer ,horde ,wilder1 die bereit ist1 ,europa wie das alte ,rom zu berschwemmen und alles ,groe1 ,alte und ,heilige zu zerstren1 ohne auch nur zu ahnen1 welch einen ,schatz sie der ,vernichtung weiht4 ,da die ,russen tatschlich in ihrer ,mehrzahl sich in ,europa als ,liberale erwiesen haben - das ist wahr und ist sogar1 ich gestehe es1 sonderbar4 ,hat sich aber schon jemand die ,frage gestellt1 warum das der ,fall ist8 ,warum beinahe neun ,zehntel von den ,russen1 die in diesem ,jahrhundert in ,europa ihre ,bildung erhalten hatten1 sich immer derjenigen ,partei der ,europer angeschlossen haben1 die liberal war1 der ,partei der ,linken81 d4 h4 immer derjenigen ,seite1 die ihre eigene ,zivilisation1 ihre eigene ,kultur verneinte8 ,das1 was ,thiers an der ,zivilisation verneint1 und das1 was die ,pariser ,kommune an ihr #ahga verneinte1 ist keineswegs dasselbe4 ,ebenso mehr oder weniger8 liberal und ebenso verschieden liberal sind aber auch die ,russen in ,europa2 doch immer sind sie1 ich wiederhole es1 geneigter als die ,europer1 sofort zur uersten ,linken berzutreten1 statt sich zunchst noch auf den unteren ,stufen des ,liberalismus aufzuhalten4 ,mit einem ,wort1 man findet unter den ,russen weit weniger ,thieristen als ,kommunarden4 ,und man beachte wohl3 das sind keineswegs irgendwelche vom ,wind verwehte ,leute - ,ausnahmen natrlich zugegeben -1 sondern ,leute1 die sogar sehr solid und zivilisiert aussehen1 zuweilen fast schon ,minister sind4 ,doch die ,europer trauen diesem ,scheine nicht3 ,grattez le ,russe et vous verrez le ,tartare18 sagen sie4 ,das kann ja alles stimmen1 aber1 frage ich mich1 woher kommt das8 ,schliet sich der ,russe in seiner ,gemeinschaft mit ,europa der uersten ,linken an1 weil er ,tatar ist und die ,zerstrung liebt1 also als ,wilder1 oder bewegen ihn vielleicht andere ,grnde dazu8 - ,das ist die ,frage6 444 ,man wird mir wohl zugeben1 da sie nicht so uninteressant ist4 ,petersburg spielt jetzt nicht mehr die ,rolle des ,fensters1 das uns aus ,europa ,licht bringt4 ,es beginnt etwas ,neues1 es mu wenigstens etwas ,neues beginnen3 das sieht jetzt ein jeder ein1 der nur ein wenig nachzudenken gelernt hat4 ,kurz1 wir fangen an mehr und mehr zu fhlen1 da wir zu irgend etwas bereit sein mssen1 zu einem neuen ,zusammensto mit ,europa1 und vielleicht einem viel eigenartigeren1 als es die bisherigen waren1 - ob es nun in der ,orientfrage sein wird1 oder sonstwo1 wer kann das wissen6 444 ,darum aber sind hnliche ,fragen1 ,vermutungen1 selbst ,rtsel und sogar ,paradoxe interessant - und wre es auch nur1 weil sie vielleicht auf einen richtigen ,gedanken bringen knnen4 ,wie aber soll einem da nicht eine so auffallende ,erscheinung zu denken geben1 wie die1 da gerade diejenigen ,russen1 welche sich am meisten fr ,europer halten und bei uns allgemein die ,westler8 genannt werden1 die auf diesen ,namen stolz sind und noch heute auf die anderen ,russen wie auf ,kwastrinker und ,bauernkittel herabsehen1 - wie soll es da nicht interessant sein1 frage ich1 da gerade diese sich am schnellsten den ,verneinern der ,zivilisation1 den ,zerstrern der ,kultur1 der uersten ,linken8 anschlieen1 und da dieses in ,ruland niemanden wundert1 ja nicht einmal zum ,nachdenken bringt8 ,wie soll einem das nicht merkwrdig erscheinen8 ,ich habe schon eine ,antwort auf diese ,frage gefunden1 doch werde ich meine ,idee nicht beweisen1 werde sie nur ein wenig zu erklren und die ,tatsache zu entwickeln versuchen4 ,mir scheint 444 folgendes3 ,zeigt sich nicht in dieser ,tatsache - d4 h4 im ,anschlu unserer eifrigsten ,westler an jene uerste ,linke1 in ,wirklichkeit an die verneinenden ,elemente ,europas1 an die ,verneiner ,europas geradezu1 - zeigt sich darin nicht die protestierende russische ,seele1 der die europische ,kultur von jeher1 von ,peter dem ,groen an1 verhat gewesen ist1 und ihr ,protest gegen diese ,kultur1 die sich in vielem1 in allzu vielem1 der russischen ,seele als fremd erwiesen hat8 ,geradeso scheint es mir zu sein4 ,oh1 versteht sich1 dieser ,protest ist fast die ganze ,zeit nur unbewut geschehen1 doch wertvoll an ihm ist1 da er zeigt1 wie gerade der russische ,instinkt nicht erstorben ist3 die russische ,seele hat1 wenn auch unbewut1 gerade im ,namen ihres ,russentums protestiert1 im ,namen ihres echt russischen1 ursprnglichen1 eigenen und dann unterdrckten ,kulturversuchs4 ,natrlich wird man sagen1 es sei noch kein ,grund vorhanden1 sich zu freuen1 wenn dem auch so wre3 ,immerhin bist du ein ,verneiner - ,hunne1 ,barbar1 ,tatar -1 der nicht im ,namen eines ,hheren verneint1 sondern im ,namen seiner eigenen ,niedrigkeit1 da er ja in ganzen zwei ,jahrhunderten die europische ,hhe noch nicht einmal hat begreifen knnen48 ,ich gebe zu1 da das eine offene ,frage ist1 doch werde ich nicht versuchen1 sie zu beantworten4 ,ich sage nur1 da ich diesen ,einwand aus allen ,krften verneine - eine ,begrndung wrde zu weit fhren4 ,oh1 wer wird jetzt noch von uns ,russen1 und besonders1 nachdem das alles vergangen ist - denn diese ,periode ist jetzt tatschlich vergangen -1 wer wird jetzt noch gegen die ,tat ,peters sein1 sich gegen das durchbrochene8 ,fenster auflehnen und vom alten ,zarenreich ,moskau trumen8 ,doch nicht davon spreche ich jetzt2 ich meine nur3 wie schn und gut auch alles gewesen sein mag1 was wir durch das ,fenster erblickt haben1 so war doch auch so viel ,hliches und ,schdliches darunter1 da der russische ,instinkt nicht aufgehrt hat1 sich dagegen aufzulehnen und zu protestieren1 444 wenn er sich auch vielleicht so weit verloren haben mag1 da er selbst nicht mehr wute1 was er mit diesem ,protest eigentlich tat4 ,und er hat nicht aus seinem ,tatarentum heraus protestiert1 sondern in der ,tat vielleicht deswegen1 weil er in sich etwas ,hheres und ,besseres fhlte als das1 was er durch das ,fenster erblickte 444 ,versteht sich1 der ,instinkt hat ja nicht gleich gegen alles protestiert3 wir haben viel ,gutes und ,schnes bekommen1 und wollen nicht undankbar sein2 nun1 aber gegen die ,hlfte zum mindesten hat er1 glaube ich1 doch protestieren knnen4 ,ich wiederhole nochmals1 da dieses ungemein sonderbar vor sich gegangen ist3 gerade unsere feurigsten ,westler1 gerade unsere ,kmpfer fr die ,reform wurden zu gleicher ,zeit zu ,verneinern ,europas und stellten sich in die ,reihen der uersten ,linken4 ,nun1 und so geschah es1 da sie sich selbst gerade dadurch zu den eifrigsten ,russen machten1 zu ,kmpfern fr ,ruland und den russischen ,geist4 ,htte man ihnen das seinerzeit erklrt1 so wrden sie entweder - gelacht haben1 oder sie wren entsetzt gewesen4 ,es kann darber kein ,zweifel bestehen1 da sie nicht im geringsten die ,hhe und eigentliche ,bedeutung ihres ,protestes erkannt haben4 ,im ,gegenteil3 sie haben ja die ganzen zwei ,jahrhunderte hindurch ihren eigensten ,wert fortgesetzt verleugnet1 und nicht nur den allein1 sondern sogar die ,achtung vor sich selbst - solche gab es ja auch unter ihnen6 - und in einem ,grade1 der ganz ,europa mit ,recht wundergenommen hat4 ,und nun stellt es sich heraus1 da gerade sie sich als die wahren ,russen erwiesen haben4 ,ebendiese meine ,deutung aber nenne ich mein ,paradox84 ,belinski#bb zum ,beispiel1 ein von ,natur leicht und leidenschaftlich begeisterter ,mensch1 ist fast als erster direkt zu den europischen ,sozialisten1 die schon die ganze ,form der europischen ,zivilisation verneinten1 bergetreten1 und zu gleicher ,zeit hat er bei uns1 in der russischen ,literatur1 bis zum ,schlu gegen die ,slawophilen gekmpft - scheinbar fr das ganz ,entgegengesetzte4 ,wie erstaunt wre er gewesen1 wenn ihm diese selben ,slawophilen damals gesagt htten1 da gerade er der erste ,kmpfer fr das russische ,recht1 fr den russischen ,geist und ,anfang1 gerade fr all das1 was er in ,ruland an ,europa bekmpfte1 wenn man ihm bewiesen htte1 da in ,wirklichkeit gerade er der russische ,konservative sei - und das ausschlielich1 weil er in ,europa ,sozialist und ,revolutionr war8 ,und so war es ja beinahe auch wirklich4 ,es wurde von beiden ,seiten ein groer ,fehler begangen1 nmlich der1 da alle damaligen ,westler ,ruland mit ,europa verwechselten1 im ,ernst fr ,europa hielten und1 ,europa samt seinen ,formen verneinend1 ernstlich glaubten1 dieselbe ,verneinung glte auch fr ,ruland1 whrend ,ruland durchaus nicht ,europa war1 sondern nur in einem europischen ,rock steckte1 unter ihm aber ein vollkommen anderes ,wesen barg4 ,davon sich zu berzeugen1 forderten die ,slawophilen auf1 indem sie direkt auf die ,tatsache hinwiesen1 da die ,westler ,unvergleichbares verglichen oder gar fr identisch hielten1 und da die ,folgerung1 die fr ,europa pate1 sich keineswegs auch auf ,ruland anwenden lie3 teilweise schon deshalb nicht1 weil all das1 was sie in ,europa wnschten1 in ,ruland schon lngst vorhanden war und ist1 jedenfalls wenigstens im ,keim und in der ,mglichkeit1 und sogar sein ,wesen ausmacht1 nur nicht in revolutionrer ,form1 sondern gerade in derjenigen1 in welcher diese ,ideen der universalen ,erneuerung der ,menschheit erscheinen mssen3 in der ,gestalt der ,wahrheit ,gottes1 der ,wahrhaftigkeit ,christi1 die sich irgendeinmal auf der ,erde doch verwirklichen wird1 und die sich unversehrt allein in unserem ,glauben erhalten hat4 ,sie forderten auf1 erst ,ruland kennen zu lernen und dann ,folgerungen zu ziehen4 ,doch damals waren - um die ,wahrheit zu sagen - keine ,mglichkeiten vorhanden1 etwas von ,ruland kennen zu lernen4 ,und wer konnte denn damals etwas von ,ruland wissen8 ,die ,slawophilen wuten1 natrlich1 hundertmal mehr als die ,westler - und das ist das ,minimum -2 doch auch sie handelten fast nur tastend und tappend1 apriorisch und abstrakt1 indem sie sich mehr auf ihren bloen ,instinkt verlieen4 ,irgend etwas kennen zu lernen ist erst in den letzten zwanzig ,jahren mglich geworden1 doch - wie viele wissen denn selbst jetzt etwas von ,ruland8 ,es ist viel1 sehr viel1 da schon ein ,anfang damit gemacht worden ist4 ,trotzdem erhebt sich kaum eine wichtige ,frage1 und alle sind sofort verschiedener ,meinung bei uns4 ,nun1 und jetzt erhebt sich von neuem die ,orientfrage3 ,hand aufs ,herz1 wie viele sind ihrer und welche sind es1 - die fhig wren1 in dieser ,angelegenheit bereinzustimmen1 und wenn es sich auch nur um einen einzigen ,entschlu handelt8 ,und das noch in einer so wichtigen1 groen1 in einer so verhngnisvollen und nationalen ,frage6 ,was ,orientfrage6 man denke doch blo an unsere hundert1 unsere tausend inneren ,tagesfragen3 - welch eine allgemeine ,verwirrung1 welche unbestndigen ,anschauungen1 welch eine ,ungewohntheit zu handeln6 ,ruland wird inzwischen entwaldet1 die ,gutsbesitzer und ,bauern fllen mit wahrer ,wut ihre ,bume4 ,es ist nicht bertrieben1 wenn man sagt1 da der ,holzpreis auf ein ,zehntel des frheren herabsinkt4 ,noch bevor unsere ,kinder gro werden1 wird schon zehnmal weniger ,holz auf dem ,markt sein4 ,was daraus folgt1 ist vielleicht unser ,verderben4 ,doch versucht man einmal1 etwas von der ,einschrnkung der ,rechte des ,waldfllens zu sagen1 was bekommt man dann zu hren8 ,von der einen ,seite staatliche und nationale ,notwendigkeit8 und von der anderen ,verletzung der ,eigentumsrechte83 zwei entgegengesetzte ,begrndungen4 ,sofort bilden sich zwei ,lager1 und noch wei man nicht1 in welches die liberale1 alles entscheidende ,meinung treten wird4 ,und sind es wirklich nur zwei ,lager8 ,so wird denn diese ,frage noch lange unentschieden bleiben4 ,einer der heutigen ,liberalen hat versucht1 einen ,witz zu reien3 jedes bel1 meinte er1 habe auch sein ,gutes1 und so msse hinfort1 wenn der ganze russische ,wald abgeholzt sei1 wenigstens endgltig die ,krperstrafe aufhren - denn woher wollen die ,landrichter ,ruten nehmen1 wenn keine ,wlder mehr da sind8 ,natrlich ist das eine kleine ,beruhigung1 doch traut man auch ihr nicht allzusehr3 sind keine ,bume mehr vorhanden1 so bleiben doch noch ,strucher1 oder man kann ja ,ruten aus dem ,auslande beziehen4 ,neuerdings werden die ,juden ,gutsbesitzer - und berall schreibt und schreit man1 da sie den ,boden ,rulands ruinieren1 da der ,jude sofort1 nachdem er das ,gut gekauft1 um das ,kapital mit den ,prozenten zurckzugewinnen1 alle ,krfte und ,reichtmer des gekauften ,landes aussaugt4 ,versucht jemand1 etwas dagegen zu sagen - so wird sofort von allen ,seiten losgeschrien1 man verletze das ,prinzip der konomischen ,freiheit und der staatsbrgerlichen ,gleichberechtigung6 ,mge man doch wenigstens hierbei die ,gleichberechtigung aus dem ,spiel lassen1 da es sich in erster ,linie um den ausgesprochensten ,talmud-status in statu handelt2 wenn hier nicht nur ,aussaugung des ,bodens1 sondern auch die ,aussaugung unseres ,bauern droht1 der nun1 befreit vom ,gutsbesitzer1 in die ,sklaverei dieser neuen ,herren8 gert1 derselben1 die aus dem westrussischen ,bauern schon alles gezogen1 was aus ihm noch zu ziehen war1 die jetzt nicht nur ,gter und ,bauern kaufen1 sondern auch die liberale ,meinung - und zwar mit gutem ,erfolg4 ,warum aber ist das alles so bei uns8 ,warum diese ,unentschlossenheit und diese ,uneinigkeit bei jedem ,entschlu8 ,meiner ,meinung nach kommt das durchaus nicht von irgendeiner ,unbegabtheit und ,unfhigkeit zur ,tat1 sondern von unserer fortdauernden ,unkenntnis ,rulands1 seines ,wesens1 ,sinnes und ,geistes1 obgleich seit ,belinski und den ,slawophilen schon zwanzig ,jahre vergangen sind4 ,und es gibt sogar noch einen anderen ,grund3 in diesen zwanzig ,jahren ist die ,kenntnis ,rulands in ,tatsachen und ,einzelheiten weit1 weit fortgeschritten1 - der russische ,instinkt aber hat sich verringert im ,verhltnis zu frher4 ,der ,grund hierfr8 ,wenn nun die ,slawophilen durch ihren russischen ,instinkt gerettet worden sind1 so mu doch dieser ,instinkt auch in ,belinski gewesen sein und sogar so stark1 da die ,slawophilen ihn fr ihren besten ,freund gehalten haben6 ,hier lag aber ein groes ,miverstndnis von beiden ,seiten vor4 ,nicht umsonst hat man einmal von ,belinski gesagt3 wenn er langer gelebt htte1 so wre er bestimmt zu den ,slawophilen bergetreten84 ,in diesen ,worten war ein ,gedanke4 ,das ,ergebnis des ,paradoxons ,sie behaupten also18 wird man mir sagen1 da jeder ,russe1 der sich in einen europischen ,kommunarden verwandelt1 allein schon dadurch sofort zum russischen ,konservativen wird88 ,nein1 das zu behaupten1 wre denn doch etwas zu gewagt4 ,ich wollte nur bemerken1 da in dieser ,idee1 selbst wenn man sie wrtlich nimmt1 etwas ,wahres liegt4 ,es ist vor allen ,dingen viel ,unbewutes dabei und meinerseits vielleicht ein zu starker ,glaube an den unvergnglichen russischen ,instinkt und an die ,lebenszhigkeit des russischen ,geistes4 ,doch schn1 schn1 mag ich auch selbst wissen1 da es ein ,paradox ist1 so will ich doch die ,folgerung aus ihm ziehen3 das ist gleichfalls eine ,tatsache1 eine ,folgerung aus der ,tatsache4 ,ich habe vorhin gesagt1 da die ,russen sich in ,europa durch ,liberalismus auszeichnen1 und da sich ihrer wenigstens neun ,zehntel der ,linken und uersten ,linken anschlieen1 sobald sie nur mit ,europa in ,berhrung kommen 444 vielleicht sind es auch nicht neun ,zehntel3 auf der ,zahl will ich nicht bestehen4 ,ich bestehe nur darauf1 da es unvergleichlich mehr liberale ,russen gibt1 als unliberale4 ,doch haben wir natrlich auch solche4 ,tatschlich gibt es1 und hat es immer gegeben1 ,russen - die ,namen einiger von ihnen sind weltberhmt -1 die nicht nur die europische ,kultur nicht verneint1 sondern1 im ,gegenteil1 sie dermaen angebetet haben1 da sie schon ihren letzten russischen ,instinkt verloren1 ihre russische ,persnlichkeit und ihre ,muttersprache1 ,russen1 die ihre ,heimat gewechselt und1 wenn sie auch nicht zu fremden ,vlkern bertraten1 so doch ganze ,generationen hindurch in ,europa blieben4 ,tatsache ist nun1 da alle diese ,russen1 im ,gegensatz zu den liberalen1 im ,gegensatz zu deren ,atheismus und ,kommunismus1 sich alsbald zur ,rechten und uersten ,rechten geschlagen haben und echte europische ,konservative geworden sind4 ,viele von ihnen haben ihren ,glauben gewechselt und sind zum ,katholizismus bergetreten4 ,sind das nicht echte ,konservative1 ist das nicht schon die uerste ,rechte8 ,sie sind ,konservative in ,europa und umgekehrt - die vollkommensten ,verneiner ,rulands geworden4 ,sie werden zu ,zerstrern1 zu ,feinden ,rulands6 ,da sieht man1 was das heit1 sich aus einem ,russen in einen ,europer verwandeln1 sich zum wahren ,sohn der ,zivilisation8 machen1 - eine bemerkenswerte ,tatsache1 die zweihundert ,jahre ,experiment uns gegeben haben4 ,daraus folgt1 da der ,russe1 der wirklich ,europer wird1 nicht anders kann1 als zu gleicher ,zeit auch der natrliche ,feind ,rulands werden3 ,war es das1 was die wollten1 die das ,fenster durchbrachen88 ,hatten sie das im ,auge8 ,und so bekamen wir zwei ,typen des zivilisierten ,russen3 den ,europer ,belinski1 der zu gleicher ,zeit ,europa verneinte und sich im hchsten ,grade als ,russe erwies1 und den echten1 altadligen russischen ,frsten ,gagarin1 der es1 nachdem er ,europer geworden1 fr notwendig befand1 nicht nur zum ,katholizismus berzutreten1 sondern auch noch gleich unter die ,jesuiten zu gehen4 ,wer ist von beiden der grere ,feind ,rulands8 ,wer ist mehr ,russe geblieben8 ,und bekrftigt nicht dieses zweite ,beispiel von der uersten ,rechten mein voriges ,paradox1 da die russischen europischen ,sozialisten und ,kommunarden - vor allen ,dingen keine ,europer sind und zum ,schlu echte1 prchtige ,russen werden1 sobald das ,miverstndnis sich aufklrt und sie ihr ,land kennen lernen6 ,und zweitens1 da kein einziger ,russe ernstlich ,europer wird1 wenn er nur noch ein bichen1 wenn auch nur verschwindend wenig1 ,russe bleibt6 ,ist dem aber so1 - dann mu folglich auch ,ruland etwas vollkommen ,selbstndiges und ,besonderes sein1 etwas1 das ,europa nicht im geringsten gleicht4 ,ja1 und ,europa selbst ist vielleicht gar nicht im ,unrecht1 wenn es die ,russen tadelt und ber ihr ,revolutionrtum lacht3 ,wir sind also ,revolutionre nicht nur fr die ,zerstrung1 dort1 wo nicht wir gebaut haben1 nicht wie die ,hunnen und ,tataren1 sondern fr irgend etwas anderes1 das wir bis jetzt selbst noch nicht wissen - die aber1 die es wissen1 behalten es fr sich4 ,kurz1 wir sind - ,revolutionre aus irgendeiner eigenen ,notwendigkeit heraus1 sozusagen ,revolutionre aus ,konservativismus 4448 ,doch all das sind bergangsstadien1 wie ich schon gesagt habe1 all das ist nebenschlich und liegt abseits - heute wenigstens1 da sich die ewig unbeantwortete ,orientfrage wieder erhoben hat4 ,utopische ,geschichtsauffassung ,in diesen ganzen hundertfnfzig ,jahren nach ,peter dem ,groen haben wir nichts anderes getan1 als die ,gemeinschaft mit allen nur mglichen menschlichen ,zivilisationsformen zu erwerben versucht1 durch die ,teilnahme an der ,geschichte und durch die ,bekanntschaft mit den ,idealen aller ,vlker4 ,zuerst haben wir uns gezwungen und dann haben wir uns gewhnt1 die ,franzosen zu lieben1 die ,deutschen und all die anderen gleichfalls1 als ob das unsere ,brder gewesen wren1 ganz abgesehen davon1 da sie uns nie geliebt haben und wohl auch willens sind1 uns hinfort nicht zu lieben4 ,doch darin bestand ja unsere ,reform1 die ganze ,tat ,peters des ,groen3 sie hat in anderthalb ,jahrhunderten unseren ,blick erweitert1 - eine ,tatsache1 die vielleicht noch bei keinem ,volk1 weder in der alten noch in der neuen ,geschichte1 vorgekommen ist4 ,das ,ruland vor ,peter war ttig und festgefgt1 wenn es sich auch politisch langsam entwickelte4 ,es hatte sich zur ,einheit herausgearbeitet und schickte sich an1 seine ,grenzen zu befestigen1 und bei sich wute es1 da es einen ,schatz in sich trug1 wie es keinen zweiten in der ,welt mehr gibt - die ,rechtglubigkeit2 wute1 da es der ,hter der ,wahrheit ,christi ist1 wirklich der gewilichen ,wahrheit1 des wahrhaften ,ebenbildes ,christi1 das sich in allen anderen ,glaubensformen und bei allen anderen ,vlkern verdunkelt hat4 ,dieser ,schatz1 diese ewige1 in ,ruland gegenwrtige ,wahrheit1 deren ,aufbewahrung uns als ,aufgabe zugefallen1 befreite geradezu das ,gewissen der besten damaligen ,russen 7nach ihrer eigenen ,meinung7 von der ,pflicht1 sich um das ,wissen anderer ,vlker zu kmmern4 ,ja1 in ,moskau kam man sogar zu der berzeugung1 da jede engere ,berhrung mit ,europa schdlich und demoralisierend auf das russische ,gemt und auf die russische ,idee wirken1 die ,rechtglubigkeit selbst entstellen und ,ruland auf den ,weg des ,verderbens bringen knnte1 nach dem ,beispiel aller anderen ,vlker84 ,so schickte sich denn das alte ,ruland in seiner ,abgeschlossenheit an1 ,unrecht zu tun1 - ,unrecht an der ,menschheit1 indem es sich dafr entschied1 ratlos seinen ,schatz1 seine ,rechtglubigkeit bei sich zu behalten und sich von ,europa1 d4 h4 von der ,menschheit1 abzuschlieen1 - in der ,art unserer ,sektierer1 die mit niemandem aus einer ,schssel essen1 sondern es fr eine heilige ,pflicht halten1 da ein jeder sich eine besondere ,tasse und einen besonderen ,lffel anschafft4 ,dieser ,vergleich stimmt buchstblich1 denn vor ,peter waren unsere politischen wie geistigen ,beziehungen zu ,europa von derselben ,art4 ,seit der ,reform ,peters jedoch gewannen wir die beispiellose ,erweiterung des ,blicks1 - und darin1 wiederhole ich1 besteht die ganze ,gre der ,tat unseres ,ehernen ,reiters84 ,dieses ist der ,schatz1 den wir1 die obere kultivierte ,schicht ,russen1 nach einer anderthalb ,jahrhunderte langen ,abwesenheit aus unserem eigenen ,lande dem ,volke bringen1 und den das ,volk1 nachdem wir uns selber vor seiner ,wahrheit gebeugt1 von uns annehmen mu1 sina qua non1 widrigenfalls die ,vereinigung beider ,schichten sich als unmglich erweisen und alles untergehen wird48 ,was ist das nun fr eine ,erweiterung des ,blicks81 worin besteht sie und was fr eine ,bedeutung hat sie8 ,das ist nicht die ,aufklrung oder ,erleuchtung im eigentlichen ,sinne des ,wortes1 auch nicht die ,wissenschaft1 es ist auch kein ,verrat an den russischen moralischen ,grundstzen im ,namen der europischen ,kultur4 ,nein1 das ist etwas1 was einzig dem russischen ,volke eigen ist3 denn eine hnliche ,reform hat es nirgends und noch niemals gegeben4 ,das ist unsere wirklich und in der ,tat fast brderliche ,liebe zu den anderen ,vlkern1 eine ,liebe1 die wir in anderthalb ,jahrhunderten ,berhrung mit ihnen uns erworben haben4 ,das ist unser ,bedrfnis1 der ganzen ,menschheit zu dienen1 zuweilen sogar zum ,nachteil der eigenen1 wichtigsten und nchsten ,interessen2 das ist unsere ,ausshnung mit ihren ,kulturen1 unser ,begreifen und ,verzeihen ihrer ,ideale1 selbst dann1 wenn sie sich mit den unsrigen nicht vertragen4 ,das ist unsere ,fhigkeit1 die wir uns selbst anerzogen haben1 in jeder der europischen ,kulturen1 oder richtiger1 in jeder europischen ,persnlichkeit die in ihr enthaltene ,wahrheit zu entdecken1 sogar ungeachtet alles dessen1 womit wir grundstzlich nicht bereinstimmen knnen4 ,das ist endlich das ,bedrfnis1 in erster ,linie - gerecht zu sein und nur die ,wahrheit zu suchen4 ,mit einem ,wort1 das ist vielleicht gerade der ,anfang1 der erste ,schritt dieser aktiven ,anwendung unseres ,schatzes1 unserer ,rechtglubigkeit1 zum ,dienste der ganzen ,menschheit - wozu sie ja bestimmt ist und was ihr wirkliches ,wesen ausmacht4 ,auf diese ,weise hat die ,reform ,peters die ,erweiterung unserer frheren ,idee bewirkt1 unserer alten russisch-moskowitischen ,idee3 wir bekamen ein vervielfachtes und verstrktes ,verstndnis fr dieselbe3 wir erkannten unsere ,weltbestimmung1 unsere ,persnlichkeit und unsere ,rolle in der ,menschheit1 bersahen aber1 da diese ,bedeutung und diese ,rolle grundverschieden sind von denen der anderen ,vlker2 denn dort lebt jede nationale ,persnlichkeit einzig fr sich und in sich1 wir aber werden1 wenn unsere ,zeit kommt1 gerade damit beginnen1 da wir die ,diener ,aller werden1 um der allgemeinen ,vershnung willen4 ,das ist durchaus nicht schmhlich fr uns1 im ,gegenteil1 es ist unsere ,gre1 denn es fhrt zur endgltigen ,vereinigung der ,menschheit4 ,wer der ,hchste im ,reiche ,gottes sein will1 - der werde der ,diener ,aller4 ,so verstehe ich die russische ,prdestination in ihrem ,ideal4 ,der erste ,schritt unserer neuen ,politik nach ,peter spezifizierte sich denn auch ganz von selbst3 dieser erste ,schritt lag in dem ,plan1 das ganze ,slawentum unter den ,flgeln ,rulands zu vereinigen4 ,und diese ,vereinigung nicht etwa zur ,aneignung fremden ,besitzes1 nicht zur ,vergewaltigung1 nicht zur ,vernichtung der einzelnen slawischen ,vlkerpersnlichkeiten durch den russischen ,kolo1 sondern um sie zu erneuen und in das ihnen zustehende ,verhltnis zu ,europa und zur ,menschheit zu bringen1 ihnen endlich die ,mglichkeit zu geben1 friedlich leben zu knnen und sich nach ihren unzhligen1 jahrhundertelangen ,leiden zu erholen1 um sich im gemeinsamen ,geiste zu versammeln und1 nachdem man seine neue ,kraft gefhlt1 auch sein ,scherflein in die ,schatzkammer des menschlichen ,geistes zu bringen1 auch sein ,wort in der ,kultur zu sagen4 ,oh1 natrlich1 man kann ja ber diese meine ,illusionen8 von russischer ,prdestination lachen soviel man will1 doch bitte ich wenigstens eines sagen zu drfen3 wnschen etwa nicht alle ,russen die ,befreiung und ,erhebung der ,slawen gerade auf dieser ,basis1 gerade fr deren volle persnliche ,freiheit und die ,auferstehung ihres ,geistes1 und durchaus nicht1 um sie fr ,ruland politisch zu gewinnen und durch sie ,ruland politisch zu verstrken1 wie es einstweilen ,europa argwhnt8 ,das ist doch so1 nicht wahr8 ,dann aber sind doch meine ,illusionen8 zum ,teil schon gerechtfertigt8 ,freilich versteht es sich von selbst1 da zu diesem selben ,zweck ,konstantinopel - frher oder spter doch unser werden mu 444 ,herrgott1 wie spttisch ein sterreicher oder ,englnder lcheln wrde1 wenn er diese ausgedachten ,illusionen8 lesen knnte und pltzlich solch eine positive ,folgerung fnde6 ,konstantinopel1 das ,goldene ,horn1 der erste politische ,punkt der ,welt6 - das soll keine politische ,eroberung sein688 ,ja1 das ,goldene ,horn und ,konstantinopel - all das wird dereinst unser sein1 doch nicht um der ,eroberung und der ,vergewaltigung willen1 antworte ich4 ,und vor allen ,dingen3 das wird ganz von selbst geschehen1 wenn die ,zeit dazu kommt4 ,es ist der natrliche ,ausgang der ,balkanfragen4 ,wenn es bis jetzt noch nicht geschehen ist1 so war eben die ,zeit noch nicht gekommen4 ,in ,europa glaubt man an irgendein ,testament ,peters des ,groen84 ,das ist nichts weiter als ein von ,polen geschriebenes1 untergeschobenes ,papier4 ,doch wenn ,peter auch der ,gedanke gekommen wre1 anstatt ,petersburg zu grnden1 ,konstantinopel zu erobern1 so htte er doch diesen ,gedanken aufgegeben3 selbst dann1 wenn er die ,macht gehabt htte1 den ,sultan zu vernichten - denn damals wre das unzeitgem gewesen und htte sogar ,rulands ,verderben sein knnen4 ,schon in dem finnischen ,petersburg sind wir dem ,einflu der benachbarten ,deutschen nicht entronnen1 - wenn er auch ntzlich gewesen ist1 so hat er doch die russische ,entwicklung1 bevor sie ihren rechten ,weg fand1 ungemein gelhmt1 - wie htten wir dann in ,konstantinopel1 der groen1 eigenartigen ,stadt1 mit den ,resten der ltesten und mchtigsten ,kultur1 dem ,einflu der ,griechen entrinnen knnen1 dieser unvergleichlich geschliffeneren8 ,menschen1 als es die rauhen1 uns vollkommen unhnlichen ,deutschen sind1 dem ,einflu dieser ,menschen1 die bedeutend mehr ,berhrungspunkte mit uns haben1 dieser zahlreichen hfischen ,griechen1 die sofort den ,thron umringt htten und viel frher als die ,russen gelehrt und gebildet geworden wren1 die unseren ,peter selber1 nicht nur seine ,nachfolger1 bezaubert htten1 schon allein durch ihre ,kenntnis der ,schiffahrt1 - seiner schwachen ,seite -88 ,kurz1 sie htten ,ruland politisch erobert1 htten es1 wieder auf irgendeinen neuen asiatischen ,weg gelockt1 nun1 und dem wre natrlich das damalige ,ruland nicht gewachsen gewesen4 ,seine russische ,kraft und ,nationalitt wren in ihrer ,entwicklung unterbrochen worden4 ,der mchtige ,grorusse wre abseits in seinem dunklen schneeigen ,norden geblieben und htte nur als ,material fr die ,zarenstadt gedient1 und vielleicht wrde er es zum ,schlu sogar berflssig gefunden haben1 ihr noch weiter zu folgen4 ,der ,sden ,rulands aber wre den ,griechen anheimgefallen4 ,ja1 vielleicht htte sich sogar die ,rechtglubigkeit selber in zwei ,welten geteilt3 in die sdlich-zaristische und die nrdlich-altrussische 444 ,kurz1 die ,sache wre im hchsten ,grade unzeitgem gewesen4 ,jetzt aber ist es etwas ganz anderes4 ,jetzt ist ,ruland schon in ,europa gewesen und ist nicht mehr so unwissend wie damals4 ,die ,hauptsache aber - es hat seine ganze ,kraft erkannt und ist wirklich stark geworden2 und auerdem wei es jetzt1 wodurch es dereinst am strksten sein wird4 ,jetzt wei es1 da ,konstantinopel uns gehren kann1 auch ohne dabei die ,hauptstadt zu sein2 vor zweihundert ,jahren aber1 da htte ,peter nach der ,eroberung von ,byzanz nicht umhingekonnt1 dorthin seine ,residenz zu verlegen1 was das ,verderben ,rulands gewesen wre - denn ,byzanz ist nicht ,ruland und kann auch niemals ,ruland werden4 ,angenommen aber1 da ,peter diesen ,fehler nicht begangen htte1 so wren doch bestimmt seine ,nachfolger dorthin gezogen4 ,wenn aber ,byzanz heute unser wird1 so wird es deshalb noch nicht ,rulands ,hauptstadt und somit auch nicht die ,hauptstadt des ,panslawismus1 wie einige trumen4 ,der ,panslawismus ohne ,ruland wird sich im ,kampf mit den ,griechen entkrften1 selbst dann1 wenn er aus seinen ,teilen irgend etwas politisch ,ganzes bilden knnte4 ,da aber die ,griechen allein ,byzanz erben1 ist jetzt schon unmglich3 einen so wichtigen ,punkt der ,erde kann man ihnen nicht abtreten1 das wre denn doch etwas zuviel fr sie4 ,der ,panslawismus aber mit ,ruland an der ,spitze - oh1 der ist natrlich etwas ganz anderes6 ,aber ist dieses ,andere auch etwas ,gutes1 fragt es sich8 ,und wrde das nicht wie ein ,einstecken der ,slawen aussehen1 was wir durchaus nicht ntig haben8 ,also im ,namen wessen1 im ,namen welches moralischen ,rechtes knnte denn ,ruland ,konstantinopel begehren8 ,auf welche hheren ,ziele gesttzt1 knnte es ,byzanz von ,europa fordern8 ,nur als ,fhrer der ,rechtglubigkeit1 als ihr ,beschtzer und ,erhalter - in der ,rolle1 die ihm schon seit ,iwan ,,iii4#bc zusteht3 zum ,zeichen dessen hat dieser den zweikpfigen byzantinischen ,adler ber das alte ,wappen ,rulands gestellt1 wenn ,ruland dieser ,fhrer auch erst seit ,peter dem ,groen wirklich geworden ist1 als es die ,kraft in sich fhlte1 seine ,bestimmung zu erfllen1 und in der ,tat der einzige wahrhafte ,beschtzer und ,erhalter der ,rechtglubigkeit1 wie der ihr angehrigen ,vlker wurde4 ,dieser ,grund1 dieses ,recht auf das alte ,byzanz1 wre selbst den auf ihre ,unabhngigkeit eiferschtigsten ,slawen und sogar den ,griechen verstndlich und htte nichts ,krnkendes fr sie4 ,damit wrde sich das wirkliche ,wesen dieser politischen ,beziehungen selbst zu erkennen geben1 ,beziehungen1 die sich unfehlbar in ,ruland zu allen brigen rechtglubigen ,vlkern herstellen mssen - ob ,slawen oder ,griechen1 bleibt sich gleich4 ,ruland ist ihre ,beschtzerin und vielleicht sogar ihre ,fhrerin1 doch nicht ihre ,herrscherin4 ,sollte ,ruland aber einmal ihre ,zarin werden1 so wird das nur auf ihre eigene ,wahl hin geschehen knnen1 mit der ,aufrechterhaltung alles dessen1 was sie selbst zur ,sicherung ihrer ,unabhngigkeit und ,selbstndigkeit und ,eigenart bestimmen 444 so da zu solch einem ,vaterlande auch die nicht rechtglubigen ,slawen werden hinzutreten knnen1 denn sie wrden selbst sehen1 da die ,vereinigung unter dem ,schutze ,rulands nur eine ,sicherstellung der unabhngigen ,persnlichkeit eines jeden ist1 da sie ohne diese groe1 vereinende ,kraft sich vielleicht wieder in ,streitigkeiten untereinander entkrften wrden1 selbst wenn sie einmal von ,muselmnnern oder ,europern1 denen sie jetzt gehren1 politisch unabhngig werden sollten4 ,wozu mit ,worten spielen1 wird man mir sagen3 was ist das1 diese ,rechtglubigkeit88 und worin liegt hier eine so besondere ,idee1 solch ein besonderes ,recht auf die ,vereinigung der ,vlker8 ,ist das nicht ganz ebensolch ein politischer ,verband wie alle brigen1 wenn auch auf den breitesten ,grundlagen1 in der ,art der ,vereinigten ,staaten ,amerikas vielleicht1 oder womglich auf noch breiteren8 ,ich werde diese ,frage sofort beantworten4 ,nein1 es wird nicht dasselbe sein1 und es ist auch kein ,spiel mit ,worten1 sondern hierdurch wird wirklich etwas ,besonderes und noch nicht ,dagewesenes geschehen4 ,es wird nicht nur eine politische ,vereinigung sein und noch weniger eine politische ,aneignung oder ,vergewaltigung1 - wie ,europa es sich nicht anders denken kann2 und nicht im ,namen eines ,krmerwesens1 oder persnlicher ,vorteile und der ewigen1 immer gleichen vergtterten ,laster unter dem ,schein des offiziellen ,christentums1 an das in ,wirklichkeit niemand mehr auer dem ,pbel glaubt4 ,nein1 hierdurch soll die ,wahrheit ,christi zur ,wirklichkeit werden1 diese ,wahrheit1 die einzig im ,osten noch erhalten wird1 die wirkliche1 neue ,herrschaft ,christi und die ,verkndung des endgltigen ,wortes der ,rechtglubigkeit1 deren ,haupt schon lngst ,ruland ist4 ,das wird ja das rgernis sein fr alle ,starken dieser ,welt1 die bis jetzt hienieden triumphiert haben1 die immer auf hnliche ,erwartungen8 mit ,verachtung und ,spott herabgesehen und nicht einmal begreifen knnen1 wie man ernstlich an die ,brderlichkeit der ,menschen1 an die ,allvershnung der ,vlkerschaften glauben kann1 an einen ,bund1 der auf der ,basis der ,alldienstbarkeit der ,menschheit gegrndet ist1 und endlich selbst an die ,erneuerung der ,menschen auf ,grund der wahrhaften ,lehre ,christi4 ,ist aber der ,glaube an dieses neue ,wort81 das ,ruland als ,haupt der vereinten ,rechtglubigkeit der ,welt sagen kann1 eine ,utopie81 die nur des ,spottes wert ist1 so mge man auch mich zu diesen ,utopisten rechnen1 und den ,fluch der ,lcherlichkeit will ich dann gerne tragen4 ,schon das allein ist ,utopie18 wird man vielleicht noch einwenden1 da man ,ruland irgendeinmal einfach erlauben werde1 an die ,spitze der ,slawen zu treten und in ,konstantinopel einzuziehen4 ,man kann ja nicht verbieten1 sich ,illusionen zu machen1 doch bleiben es immerhin ,illusionen48 ,ist das wirklich so8 ,doch abgesehen davon1 da ,ruland stark ist und vielleicht noch viel strker1 als es selbst ahnt1 ganz abgesehen davon - waren es nicht unsere eigenen ,augen1 die noch in den letzten ,jahrzehnten zwei riesige1 ,europa beherrschende ,mchte sich aufrichten sahen1 von denen die eine in ,staub und ,schutt zusammenbrach1 in einem ,tage vom ,sturme ,gottes hinweggefegt1 und an deren ,stelle sich ein neues ,reich erhob1 dem ein an ,kraft hnliches1 sollte man meinen1 die ,erde noch nicht getragen hat8 ,und wer htte das voraussehen knnen8 ,wenn aber solche ,vernderungen mglich sind1 schon in unseren ,tagen und vor unseren ,augen1 wie kann dann der menschliche ,verstand vollkommen und buchstblich das ,schicksal des ,ostens weissagen wollen8 ,wer hat wirklich ,ursache1 in der ,hoffnung auf die ,auferstehung und ,einigung der ,slawen zu verzagen8 ,unbekannt sind uns ,menschen die ,wege ,gottes allzeit gewesen4 ,foma ,daniloff1 der zu ,tode gemarterte russische ,held ,foma ,daniloff ,es ist jetzt#bd wohl ein ,jahr her1 da die ,zeitungen die ,nachricht brachten von dem ,mrtyrertode des ,unteroffiziers des #b4 ,turkistanischen ,schtzenbataillons1 ,foma ,daniloff4 ,er war in die ,gefangenschaft der ,kiptschaken geraten und von ihnen in ,magelan nach vielen raffinierten ,foltern endlich am #ba4 ,november barbarisch umgebracht worden1 weil er nicht in ihren ,dienst und zum ,mohammedanismus hatte bertreten wollen4 ,der ,chan selber hat ihm ,belohnungen1 seine ,gunst und alle mglichen ,ehren versprochen1 wenn er eingewilligt htte1 ,christus zu verleugnen4 ,daniloff aber hat geantwortet1 da er das ,kreuz nicht verraten knne und als ,untertan des ,zaren1 wenn auch in der ,gefangenschaft1 seine ,pflicht dem ,zaren und dem ,christentum gegenber erfllen msse4 ,seine ,peiniger haben sich ber die ,kraft seiner ,seele gewundert und ihn einen ,helden genannt4 ,damals rief diese ,nachricht1 wenn sie auch von allen ,zeitungen mitgeteilt wurde1 doch kein besonderes ,interesse in der ,gesellschaft hervor2 ja1 selbst die ,bltter1 die sie nur wie eine gewhnliche ,tagesneuigkeit brachten1 fanden es nicht fr ntig1 sich noch besonders darber zu verbreiten4 ,darauf kamen die slawische ,bewegung1 ,tschernjjeff#be1 die ,serben und manches andere4 ,es kamen ,spenden und ,freiwillige1 und der gefolterte ,foma geriet in vllige ,vergessenheit - das heit in den ,zeitungen4 ,erst krzlich hrten wir wieder etwas von ihm1 oder vielmehr von seiner ,familie1 nach der der ,gouverneur von ,samara inzwischen geforscht hatte4 ,daniloff hat eine #bg;jhrige ,frau1 ,jewrossinja1 und eine sechsjhrige ,tochter1 ,ulita1 in rmlichen ,verhltnissen zurckgelassen4 ,eine ,sammlung fr sie ergab #acbj ,rubel1 von denen #fjj fr die ,tochter bis zu ihrer ,mndigkeit verzinst werden sollen1 whrend den ,rest die ,mutter erhlt2 auerdem hat eine ,schule die kleine ,ulita als ,stipendiatin aufgenommen4 ,bald darauf benachrichtigte dann der ,chef des ,generalstabes den ,gouverneur von ,samara1 da nach ,allerhchster ,bestimmung der ,witwe eine lebenslngliche ,pension von #abj ,rubel jhrlich ausgezahlt werden solle4 ,und nun - wird die ,sache wahrscheinlich wieder vergessen werden1 besonders in ,anbetracht der gegenwrtigen ,aufregungen1 politischen ,befrchtungen1 der schwebenden ,fragen1 ,krachs usw4 ,oh1 ich will durchaus nicht behaupten1 da unsere ,gesellschaft sich zu dieser ungewhnlichen ,tat gleichgltig1 wie zu einem nicht beachtenswerten ,geschehnis1 verhalten htte6 ,tatsache ist nur1 da darber wenig gesprochen worden ist1 oder richtiger1 da niemand davon als von etwas ,besonderem gesprochen hat4 brigens1 vielleicht hat man es auch irgendwo getan1 bei ,kaufleuten1 bei ,geistlichen zum ,beispiel1 nicht aber in der ,gesellschaft81 nicht in den ,kreisen unserer ,intelligenz84 ,das ,volk natrlich wird diesen groen ,tod nicht vergessen4 ,dieser ,held hat ,qualen fr ,christus erduldet und ist ein groer ,russe gewesen3 das versteht das ,volk zu schtzen1 und solche ,taten vergit es nie4 ,und doch ist es mir1 als hrte ich schon einige mir so wohlbekannte ,stimmen sagen3 ,tja1 das ist allerdings ,kraft1 ,strke1 und wir erkennen sie ja auch an1 aber - es ist doch immer eine blinde1 sagen wir wie das ,volk3 eine dunkle#8 ,kraft1 die sich in etwas allzu vorsintflutlicher ,gestalt geoffenbart hat1 und darum - was htten wir da als etwas ,besonderes besprechen sollen8 ,nicht von unserer ,welt ist das4 ,eine ganz andere ,sache aber ist ,kraft1 die sich intellektuell1 die sich bewut zeigt4 ,es gibt noch andere ,dulder und andere ,krfte1 es gibt auch ,ideen1 die unvergleichlich hher sind - die kosmopolitische ,idee zum ,beispiel 4448 ,doch trotz dieser vernnftigen und intellektuellen8 ,stimmen scheint es mir erlaubt und verzeihlich1 etwas ,besonderes auch ber ,daniloff zu sagen4 ,ja1 ich glaube sogar1 da es selbst unsere ,intelligenz nicht gar so sehr erniedrigen wrde1 wenn sie sich etwas aufmerksamer zu dieser ,tat verhalten htte4 ,mich1 zum ,beispiel1 wundert am meisten1 da sich damals nirgendwo ,verwunderung geuert hat1 - gerade ,verwunderung4 ,ich rede nicht vom ,volke3 dort ist ,verwunderung nicht ntig1 und darum wird es sich auch in diesem ,falle nicht gewundert haben3 die ,tat ,daniloffs kann ihm nicht ungewhnlich erscheinen1 schon allein wegen des groen ,glaubens unseres ,volkes an sich selber nicht4 ,seine ,antwort auf diese ,heldentat wird nur ein mchtiges ,gefhl und eine tiefe ,rhrung sein4 ,sollte aber etwas hnliches in ,europa geschehen1 ich meine1 ein solcher ,beweis von ,mut und ,gre1 sei es bei den ,englndern1 bei den ,franzosen oder bei den ,deutschen1 so wrde der ,ruhm des betreffenden ,helden ber die ganze ,welt hin erschallen4 ,nein1 hrt mal1 wit ihr auch1 wie mir dieser dunkle81 unbekannte ,soldat des ,turkistanischen ,bataillons vorkommt8 ,ja1 der ist doch - der ist doch das ,symbol ganz ,rulands1 unseres ganzen volklichen ,rulands1 das wahrhafteste ,abbild dieses selben ,rulands1 dem unsere ,zyniker und ,allwissenden jetzt schon jeden ,geist abstreiten1 wie jede ,mglichkeit der ,erhebung und ,offenbarung eines groen ,gedankens oder groen ,gefhls4 ,hrt mal1 ihr seid ja gar nicht diese ,zyniker4 ,ihr seid ja im ganzen nur intellektuell-europisierte ,russen1 das heit1 im ,grunde die gutmtigsten ,leute6 ,auch ihr1 nicht wahr1 leugnet doch nicht1 da unser ,volk im vergangenen ,sommer stellenweis ungewhnliche ,geisteskraft bewiesen hat3 viele ,bauern verlieen bekanntlich ihre ,huser und ,kinder und gingen hin1 um fr den ,glauben zu sterben1 fr die bedrckten ,brder1 - wei ,gott wohin und wei ,gott mit welchen ,mitteln1 ganz genau so1 wie einst vor neun ,jahrhunderten in ,europa die ersten ,kreuzfahrer auszogen1 - diese selben ,kreuzfahrer1 deren ,wiedererscheinen manch einer unserer ,intellektuellen fr fast lcherlich und beleidigend halten wrde1 in unserem18 wie er sagt1 ,jahrhundert des ,fortschritts1 der positiven ,aufgaben usw48 ,schn1 mag diese unsere ,bewegung im vorigen ,sommer auch nach eurer ,meinung blind und sogar nicht recht gescheit8 gewesen sein1 sozusagen kreuzfahrerisch81 so knnt ihr doch nicht leugnen1 wenn ihr nur ein wenig grer schaut1 da es eine berzeugungsvolle und gromtige ,bewegung gewesen ist4 ,eine mchtige ,idee erwachte und erweckte und zog vielleicht ,hunderttausend1 vielleicht ,millionen ,seelen mit einem ,schlage aus der ,gleichgltigkeit1 dem ,zynismus und dem ,schmutz1 in dem sie sich bis dahin gewlzt4 ,wie ihr wit1 hlt man unser ,volk bis jetzt noch1 wenn auch fr gutmtig und geistig sogar sehr begabt1 doch fr eine dunkle1 elementare1 erkenntnislose ,masse1 die ohne ,ausnahme ,lastern und ,vorurteilen ergeben und fast durchweg sittenlos ist4 ,nun aber erdreiste ich mich1 etwas auszusprechen1 das man1 wenn man will1 ein ,axiom nennen kann1 und zwar3 ,um ber die sittliche ,kraft eines ,volkes und darber1 zu was es in ,zukunft fhig sein kann1 zu urteilen1 mu man nicht den ,grad der ,verderbnis1 bis zu der es sich zeitweilig und womglich in seiner ,mehrzahl selbst erniedrigt1 in ,betracht ziehen1 sondern nur die ,geisteshhe1 bis zu der es sich wird emporschwingen knnen1 wenn die ,zeit dazu gekommen sein wird4 ,denn ,verderbnis ist nur ein temporres ,unglck und hngt so gut wie immer von den vorhergehenden und vorbergehenden ,umstnden ab1 von der ,sklaverei1 der ,unterdrckung1 ,verrohung2 die ,gabe aber der ,gromut ist ewig1 elementar1 ist eine ,gabe1 die mit dem ,volke geboren wird und um so hher zu ehren ist1 wenn sie durch ,jahrhunderte der ,sklaverei1 des ,unglcks und der ,armut sich trotzdem im ,herzen dieses ,volkes unverletzt erhalten hat4 ,foma ,daniloff war dem ,ansehen nach vielleicht eines der allergewhnlichsten und unaufflligsten ,exemplare des russischen ,bauern1 so unauffllig wie das russische ,volk selber4 - ,oh1 viele haben dieses ,volk berhaupt noch nicht bemerkt6 - ,mglich1 da er seinerzeit nicht ungern ohne ,arbeit war und ein ,glschen trank1 mglich1 da er nicht einmal viel betete1 wenn er auch natrlich seinen ,gott nie verga6 ,und pltzlich befiehlt man ihm nun1 seinen ,glauben zu ndern1 - unter ,androhung des ,mrtyrertodes6 ,dabei nicht zu vergessen1 was das fr eine ,folter ist1 diese asiatische ,folter6 ,vor ihm sitzt der ,chan in eigener ,person und verheit ihm seine ,gnade und alles ,schne4 ,und ,daniloff begreift nur zu gut1 da seine ,weigerung den ,mchtigen unbedingt reizen wird und es die ,eigenliebe der ,kiptschaken krnken mu1 da ein ,christenhund es wagt1 den ,islam so zu verachten84 ,doch trotz allem1 was ihn erwartet1 nimmt dieser unansehnliche russische ,mensch die grausamen ,qualen auf sich und stirbt1 seine ,peiniger in ,erstaunen setzend4 ,wit ihr auch1 da von uns kein einziger das getan htte8 ,vor aller ,augen leiden1 mag zuweilen sogar angenehm sein1 hier aber ging doch die ,qual ganz weltfern vor sich1 in einem stummen ,winkel3 keiner sah ihn2 und ,foma selber konnte nicht wissen1 da seine ,tat ber das ganze ,land der ,russen hin bekannt werden wrde4 ,ich glaube1 gar manchen groen ,mrtyrern1 sogar solchen aus den ersten ,jahrhunderten des ,christentums1 gereichte es1 wenn sie das ,kreuz auf sich nahmen1 nicht wenig zum ,trost und zur ,erleichterung1 sich sagen zu knnen1 da ihr ,tod den ,zaghaften und ,schwankenden ein ,beispiel sei und noch mehr ,jnger fr ,christus werben werde4 ,foma ,daniloff konnte selbst diesen groen ,trost nicht haben3 er war allein unter seinen ,henkern - niemand1 mute er sich sagen1 wrde erfahren1 was mit ihm geschah4 ,er war noch jung und hatte ,weib und ,kind in der ,heimat1 - niemals wrde er sie wiedersehen - doch sei es6 ,wo ich auch bin1 gegen mein ,gewissen kann ich nicht handeln2 ich whle den ,mrtyrertod18 - ,wahrheit um der ,wahrheit willen und nicht zum ,ruhme6 ,und weder ,lug noch ,trug noch sophistisches ,spiel mit dem eigenen ,gewissen3 ,werde den ,islam einfach zum ,schein annehmen1 errege lieber keinen ,ansto1 es wird ja doch niemand sehen1 spter kann ich ja ,bue tun1 das ,leben ist lang1 werde der ,kirche spenden1 ,gutes tun 4448 ,nichts davon war in ihm1 sondern nur wundernehmende1 uranfngliche1 elementare ,ehrlichkeit4 ,nein1 ich glaube nicht1 da wir ebenso gehandelt htten6 ,doch das sind wir1 - aber fr unser ,volk1 wiederhole ich1 hat die ,heldentat ,daniloffs vielleicht sogar nicht das geringste ,verwunderliche4 ,das ist es ja1 da hier geradezu ein ,symbol des russischen ,volkes geboten wird1 eine ganze ,darstellung unseres ,volkes3 deswegen berhrt dieser ,tod mich so nah und auch euch1 natrlich auch euch6 ,gerade so liebt unser ,volk die ,wahrheit nur um der ,wahrheit willen und nicht um des ,ruhmes willen4 ,mge es auch noch so roh und gemein und sndig und unscheinbar sein2 doch lat nur seine ,zeit kommen1 lat nur die ,zeit der ,volkswahrheit anbrechen1 so werdet auch ihr erstaunen ber seine ,geistesfreiheit1 die seine ,gre dann vor dem ,joch des ,materialismus1 der ,leidenschaften1 der ,geld- und ,habgier1 und sogar unter ,androhung des grausamsten ,foltertodes1 beweisen wird4 ,und all das wird es einfach1 ohne ,phrasen und ,gesten tun1 nur fest in seiner berzeugung1 ohne ,belohnung oder ,lob zu verlangen1 ohne mit seiner ,tat zu prahlen3 ,woran ich glaube1 das bekenne ich auch48 ,wit1 man mu die ,wahrheit nicht zu umgehen suchen3 ich glaube1 da wir solch ein ,volk nichts mehr lehren knnen4 ,das ist ein ,sophismus1 versteht sich1 doch kommt er einem zuweilen unwillkrlich in den ,sinn4 ,oh1 natrlich1 wir sind gebildeter als das ,volk1 aber was sollen wir es denn lehren - fragt es sich6 ,ich rede hier nicht von den ,handwerken1 nicht von der ,technik1 nicht von der ,mathematik1 - das werden ihm auch die zugereisten ,deutschen schon fr ,lohn beibringen1 wenn wir es selbst nicht tun4 ,nein1 aber wir1 was sollen wir es lehren8 ,wir sind doch ,russen1 sind ,brder diesem ,volke und folglich verpflichtet1 es zu erleuchten4 ,was knnen wir ihm ,moralisches1 welches ,hhere knnen wir ihm geben1 was ihm erklren1 und womit diese dunklen8 ,seelen erleuchten8 ,volksaufklrung ist unser ,recht und unsere ,pflicht im hchsten christlichen ,sinne3 wer das ,gute wei und das wahrhafte ,wort des ,lebens kennt1 der mu1 der ist verpflichtet1 es seinem nichtwissenden1 im ,dunkel irrenden ,bruder zu sagen1 lehrt uns die ,bibel4 ,was sollen wir nun dem ,irrenden sagen1 was er selbst nicht besser wte als wir8 ,zuerst natrlich1 da lernen ntzlich ist und man lernen mu81 - nicht wahr8 ,aber das ,volk hat schon vor uns gesagt3 lernen - ist ,licht1 nicht lernen - ist ,finsternis84 ,besiegung der ,vorurteile1 zum ,beispiel1 ,vernichtung der ,gtzen8 ,aber in uns selber ist doch solch eine ,unmenge von ,vorurteilen1 und ,gtzen haben wir uns so viele zugelegt1 da das ,volk uns offen sagen wird3 ,arzt1 heile dich selber48 - ,und unsere ,gtzen versteht es bereits ganz vorzglich zu erkennen6 ,oder sollen wir es ,selbstachtung lehren1 persnliche ,wrde8 ,aber unser ,volk1 als ,ganzes genommen1 achtet sich selber viel mehr als wir uns1 ehrt und begreift seine ,wrde viel tiefer als wir4 ,in der ,tat1 wir sind so furchtbar in uns selbst verliebt1 aber wir achten uns dabei doch nicht im geringsten1 und persnliche ,wrde1 einerlei worin sie auch bestnde1 gibt es bei uns berhaupt nicht4 ,oder sollen wir dem ,volk etwa ,achtung vor fremden berzeugungen beibringen8 ,unser ,volk beweist schon seit ,peters des ,groen ,zeiten1 da es auch die berzeugungen ,fremder zu achten versteht1 wir aber verzeihen ja nicht einmal unter unseresgleichen die kleinste ,abweichung von unseren berzeugungen1 und wer mit uns nicht bereinstimmt1 den halten wir einfach fr einen ,dummkopf1 wobei wir ganz vergessen1 da1 wer so leicht die ,achtung fr andere verliert1 in erster ,linie sich selbst nicht achtet4 ,oder sollen wir etwa das ,volk ,glauben an sich und seine ,krfte lehren8 ,das ,volk hat ,foma ,daniloffs zu ,tausenden1 wir aber glauben berhaupt nicht an russische ,krfte1 ja1 und halten diesen ,unglauben noch fr hhere ,bildung1 und es fehlt nicht viel1 auch noch fr ,heldenhaftigkeit4 ,aber so sagt doch1 was knnen wir das ,volk denn lehren8 ,wir verabscheuen1 wir hassen sogar all das1 was unser ,volk liebt und ehrt1 und wonach sein ,herz sich sehnt4 ,nun also3 was sind wir denn fr ,volksfreunde8 ,man wird vielleicht entgegnen1 da wir folglich das ,volk nur um so mehr lieben1 wenn wir1 ihm ,besseres wnschend1 seine ,unwissenheit verabscheuen4 ,o nein1 meine ,herren1 keineswegs3 wenn wir wahrhaft und in der ,tat unser ,volk liebten und nicht nur in ,artikeln und ,broschren1 so wrden wir etwas nher zu ihm hingehen und uns bemhen1 erst einmal das kennen zu lernen1 was wir jetzt1 wie es uns gerade beliebt1 nach europischer ,schablone in ihm vernichten wollen3 dann wrden wir vielleicht selbst so viel ,neues lernen1 wie wir uns jetzt noch nicht einmal trumen lassen4 brigens haben wir einen ,trost3 unseren groen ,stolz vor unserem ,volke4 ,darum verachten wir es ja auch so3 verachten es1 weil es national ist und aus seiner ganzen ,kraft auf dieser seiner ,nationalitt besteht1 wir aber - wir haben kosmopolitische berzeugungen1 haben uns als unser ,ziel die ,allmenschheit gesetzt und uns ber unser ,volk somit selbst hinausgehoben4 ,nun1 und das ist ja unsere ganze ,zwietracht1 unser ganzer ,bruch mit dem ,volk4 ,und so sage ich denn meine ,meinung3 vershnen wir uns mit ihm in diesem ,punkte1 so hrt sofort auch unser ,zwist mit ihm auf4 ,dazu aber gibt es eine ,mglichkeit1 die auerdem sehr leicht zu finden ist4 ,im brigen wiederhole ich nochmals nachdrcklichst1 da sogar unser allerschroffster ,widerspruch im ,grunde nur eine - ,selbsttuschung ist4 ,doch was ist das nun fr eine ,vershnungsmglichkeit8 ,die ,vershnungsmglichkeit auerhalb der ,wissenschaft ,zuerst hebe ich das am meisten ,bestrittene hervor und beginne ohne weiteres damit3 ,jedes groe ,volk glaubt und mu glauben1 wenn es nur lange am ,leben bleiben will1 da in ihm1 und nur in ihm allein1 die ,rettung der ,welt liegt1 da es blo lebt1 um an die ,spitze aller ,vlker zu treten1 sie alle in das eigene ,volk aufzunehmen und sie1 in harmonischem ,chor1 zum endgltigen1 ihnen allen vorbestimmten ,ziele zu fhren48 ,ich behaupte1 da es so mit allen groen ,vlkern der ,erde war1 mit den ltesten1 wie mit den jngsten1 da nur dieser ,glaube allein sie zu der ,mglichkeit1 jedes zu seiner ,zeit einen groen ,einflu auf die ,schicksale dir ,menschheit auszuben1 erhoben hat4 ,so war es zweifellos mit dem alten ,rom1 und so war es spter mit dem zweiten ,rom in der katholischen ,periode der ,geschichte dieser ,stadt4 ,als dann ,frankreich seine katholische ,idee erbte1 geschah ganz dasselbe auch mit ,frankreich1 und im ,zeitraum von fast zwei ,jahrhunderten1 bis zu seinem ,sturz in unserem ,jahrhundert und seiner jetzigen ,resignation1 glaubte ,frankreich sich zweifellos die ganze ,zeit ber an der ,spitze der ,vlker1 hielt sich1 wenigstens moralisch1 zeitweilig aber auch politisch1 fr ihren ,fhrer und ,wegweiser zur ,zukunft4 ,danach strebte freilich auch ,deutschland in seinen ,trumen und stellte der katholischen ,weltidee und ihrer ,autoritt seinen ,protestantismus und die unbegrenzte ,freiheit des ,geistes und der ,forschung gegenber4 ,ich wiederhole1 dasselbe geschieht mehr oder weniger mit allen groen ,nationen auf der ,hhe ihrer ,entwicklung4 ,man wird mir sagen1 da das nicht wahr sei1 da das ein ,irrtum von mir sei1 und wird mich auf das ,bewutsein dieser selben ,vlker aufmerksam machen1 auf die ,erkenntnis ihrer ,gelehrten und ,denker1 die gerade auf die gemeinschaftliche1 die vereinte ,bedeutung der europischen ,nationen hingewiesen haben1 der ,nationen1 die vereint an der ,schpfung und ,vollendung der europischen ,zivilisation mitgewirkt haben 444 nun1 und ich werde diesen ,einwand selbstverstndlich nicht ohne weiteres abweisen4 ,doch abgesehen davon1 da solche ,vernunftschlsse im allgemeinen gewissermaen das ,ende des lebendigen ,lebens eines ,volkes bedeuten1 will ich einstweilen nur auf eines hinweisen3 diese selben kosmopolitischen ,denker haben1 was sie da auch von der ,weltharmonie der ,nationen geschrieben1 immerhin zu gleicher ,zeit und meistenteils mit unmittelbarem1 lebendigem und aufrichtigem ,gefhl1 ganz so wie die ,masse ihres ,volkes1 fortgesetzt geglaubt1 da in diesem ,chor der ,nationen1 die die ,weltharmonie und die gemeinsame ,zivilisation ausmachen1 gerade sie 7sagen wir1 zum ,beispiel1 die ,franzosen7 das ,haupt dieser ganzen ,vereinigung sind1 sie die vordersten1 sie diejenigen1 denen es vorherbestimmt ist1 zu fhren1 die anderen aber ihnen nur nachfolgen3 da sie 7die ,franzosen7 von diesen anderen ,vlkern nun1 meinetwegen1 vielleicht auch etwas entlehnen1 doch immerhin nur etwas1 da dafr aber jene anderen ,vlker von ihnen alles bernehmen1 wenigstens alles ,erstrangige1 und nur von ihrem ,geist und von ihrer ,idee zu leben vermgen1 ja1 und ihnen berhaupt nichts brigbleibe1 als sich schlielich ihrem ,geiste anzuschlieen und sich mit ihnen1 den ,franzosen1 frher oder spter zu verschmelzen4 ,und auch in dem heutigen resignierten und innerlich zerfallenen ,frankreich lebt noch eine derartige ,idee1 die eine neue1 doch meiner ,meinung nach vollkommen natrliche ,phase gerade seiner frheren katholischen ,weltidee in ihrer ,entwicklung ist2 und nicht weniger als die ,hlfte aller ,franzosen glaubt auch jetzt1 da in ihr und nur in ihr allein die ,rettung nicht nur ,frankreichs1 sondern der ganzen ,welt liegt3 das ist ihr franzsischer ,sozialismus4 ,diese ,idee - das heit1 dieser ihr ,sozialismus - ist natrlich unwahr und aussichtslos2 doch jetzt handelt es sich nicht mehr um ihre ,qualitt1 sondern darum1 da sie jetzt vorhanden ist1 ein lebendiges ,leben lebt1 und da diejenigen1 die sich zu ihr bekennen1 nicht von ,wehmut und ,zweifeln befallen sind1 wie alle brigen ,franzosen4 ,anderseits sehe man sich doch den ,englnder an1 einerlei was fr einen1 den ,lord oder den ,arbeiter1 den ,gelehrten oder den ,ungebildeten1 und man wird sich berzeugen1 da jeder einzelne ,englnder sich bemht1 vor allen ,dingen ,englnder zu sein1 in allen ,lebenslagen ,englnder zu bleiben1 im ffentlichen wie im ,privatleben1 in der ,politik wie in der ,gesellschaft und im ,geschft3 und sogar die ,menschheit zu lieben1 bemht er sich nicht anders1 denn nur als ,englnder4 ,und wenn dem auch so wre1 wird man mir entgegnen1 so wie ich es behaupte1 dann wrde doch solch ein ,eigendnkel jedes groen ,volkes unwrdig sein3 der ,egoismus und unsinnige ,chauvinismus wrden seine ,bedeutung verringern oder gar sein nationales ,leben schon gleich zu ,anfang schdigen und verderben1 statt ihm ,lebenskraft zu geben4 ,man wird sagen1 da hnliche sinnlose1 stolze ,ideen keiner ,nachahmung wert seien1 sondern1 im ,gegenteil1 von der ,vernunft1 die alle ,vorurteile vernichtet1 ausgerottet werden mten4 ,nun1 wenn das von der einen ,seite auch sein ,wahres hat1 so mu man doch1 denke ich1 nichtsdestoweniger die ,frage auch von der anderen ,seite nehmen3 dann aber erscheint meine ,meinung durchaus nicht erniedrigend1 sondern sogar umgekehrt - erhebend4 ,was tut's1 da der lebensfremde ,jngling trumt1 dereinst ein ,held zu werden8 ,glaubt mir3 stolze und hochmtige ,trume knnen diesem ,jngling viel ntzlicher und lebenbringender sein als die ,vernnftigkeit8 eines ,knaben1 der schon mit sechzehn ,jahren an der weisen ,regel festhlt1 da ,glck besser als ,heldentum8 sei4 ,glaubt mir1 das ,leben jenes ,jnglings wird nach durchlebter ,armut und miglckten ,versuchen als ,ganzes doch schner sein als das behagliche ,dahinvegetieren seines vernnftigen ,schulkameraden1 der sein ,leben unter allen nur denkbaren ,bequemlichkeiten verbringt4 ,solch ein ,glaube an sich ist nicht unmoralisch und keineswegs eine ,selbstberhebung4 ,und ebenso ist es auch mit den ,vlkern3 mag es auch vernnftige1 friedliche und zufriedene ,vlker geben1 die ohne berschwenglichkeiten ein gutes ,leben fhren1 ,handel treiben1 ,schiffe bauen1 und sich mit ,behagen ihres ,lebens freuen3 nun1 ,gott hab' sie selig1 weit werden sie es nicht bringen6 ,daraus wird doch nur so eine echte ,mittelmigkeit entstehen1 von der die ,menschheit nichts1 aber auch nichts hat3 die groe ,energie1 die mchtige ,selbstachtung fehlt ihnen6 ,jene ,kraft ist nicht unter ihnen1 die alle groen ,vlker treibt4 ,der ,glaube daran1 da du der ,welt das letzte ,wort sagen willst und kannst1 da du die ,welt mit dem berflu deiner lebendigen ,kraft erneuen wirst1 der ,glaube an die ,heiligkeit der eigenen ,ideale1 der ,glaube an die ,kraft der eigenen ,liebe und des eigenen ,verlangens1 der ,menschheit zu dienen1 - nein1 solch ein ,glaube ist das ,unterpfand fr das allerhchste ,leben der ,nationen1 und nur mit ihm bringen sie der ,menschheit den ganzen ,nutzen1 den zu bringen ihnen vorherbestimmt gewesen1 jenen ganzen ,teil ihrer ,lebenskraft und organischen ,idee1 die die ,natur selber bei ihrer ,schpfung ihnen vorausbestimmt hat1 als ,erbe der spteren ,menschheit zu vermachen4 ,nur die eines solchen ,glaubens fhige ,nation hat das ,recht auf ein hheres ,leben4 ,der legendre ,ritter der alten ,zeiten glaubte1 da er alle ,hindernisse1 alle ,gespenster und ,ungeheuer besiegen1 da er alles erreichen werde1 wenn er nur treu sein ,gelbde ,gerechtigkeit1 ,keuschheit und ,armut8 bewahrte4 ,ihr sagt3 ,ach1 das sind ,legenden und alte ,lieder1 an die nur ein ,don ,quijote noch glaubt6 nicht derart sind die ,gesetze des wirklichen ,lebens der ,nationen48 ,nun1 dann fange und berfhre ich euch zum ,trotz und sage1 da auch ihr ganz solche ,don ,quijotes seid1 da auch ihr selbst ebensolch eine ,idee habt1 an die ihr glaubt und durch die ihr die ,menschheit erneuen wollt6 ,in der ,tat1 woran glaubt ihr denn8 ,ihr glaubt - ja1 und ich mit euch - an die ,allmenschheit1 das heit1 daran1 da dereinst vor dem ,lichte der ,vernunft und ,erkenntnis die natrlichen ,schranken und ,vorurteile1 die bis heute noch die freie ,gemeinschaft der ,nationen durch den ,egoismus der nationalen ,forderungen vereiteln1 fallen werden1 und da dann erst die ,vlker beginnen knnen1 in einem einheitlichen ,geiste und einhellig wie ,brder zu leben1 vernnftig und mit ,liebe zu allgemeiner ,harmonie strebend4 ,nun1 meine ,freunde1 was kann es ,hheres und ,heiligeres geben1 als dieser euer ,glaube es ist8 ,und die ,hauptsache ist noch3 diesen ,glauben werdet ihr nirgends in der ganzen ,welt finden1 bei keinem einzigen ,volk zum ,beispiel in ,europa1 wo die ,charaktere der ,nationen doch ungewhnlich scharf umrissen sind1 wo dieser ,glaube1 wenn er berhaupt da ist1 nicht anders sich findet1 als in ,gestalt irgendeiner blo apriorischen1 einer vielleicht lebhaften und feurigen1 aber doch nicht mehr als blo studierstubenhaften ,erkenntnis4 ,bei euch aber1 das heit nicht gerade bei euch1 wohl aber bei uns1 bei uns allen1 uns ,russen1 - ist dieser ,glaube allgemein lebendig und berwiegt alle anderen ,ideen4 ,von uns glauben alle daran1 sei es mit vollem ,bewutsein in der intellektuellen ,welt1 sei es ganz einfach mit lebendigem ,instinkt im einfachen ,volke1 dem seine ,religion schon befiehlt1 an diesem selben ,glauben festzuhalten4 ,ihr dachtet wohl1 ihr wret die einzigen ,allmenschen8 aus der ganzen russischen ,intelligenz1 die anderen aber nur ,slawophile oder ,nationalisten8 ,so ist es denn doch nicht3 die ,slawophilen und ,nationalisten glauben an ganz genau dasselbe1 an was ihr glaubt1 ja1 und tun das noch viel strker als ihr6 ,ich nehme jetzt nur die ,slawophilen3 was war es denn1 das sie durch ihre ersten ,fhrer von ihrer ,lehre verkndeten8 ,sie erklrten in klaren1 treffenden ,folgerungen3 da ,ruland zusammen mit allen ,slawen1 und selbst an ihrer ,spitze1 der ganzen ,welt das grte ,wort sagen werde1 das die ,menschheit jemals vernommen hat1 und da dieses ,wort gerade das ,gebot der allmenschlichen ,vereinigung sein wird1 und zwar nicht im ,geiste eines persnlichen ,egoismus1 in dem sich jetzt ,menschen und ,nationen knstlich und unnatrlich in ihrer ,zivilisation vereinigen1 zum ,kampf ums ,dasein81 indem sie mittels positiver ,wissenschaft dem freien ,geiste moralische ,grenzen setzen und zu gleicher ,zeit sich gegenseitig ,gruben graben1 belgen1 beschimpfen und verleumden4 ,das ,ideal der ,slawophilen war vielmehr die ,vereinigung im ,geiste der wahren groen ,liebe1 ohne ,lge und ,materialismus1 und auf ,grund des persnlichen gromtigen ,beispiels1 wie es bestimmt ist1 vom russischen ,volke an der ,spitze der freien panslawischen ,vereinigung ,europa gegeben zu werden4 ,ihr sagt allerdings1 daran glaubtet ihr keineswegs1 und all das seien nur ,spekulationen der ,gelehrtenstuben4 ,doch hier ist nicht das wichtig1 was irgend jemand glaubt1 sondern wichtig ist1 da bei uns alle1 trotz ihrer ganzen ,meinungsverschiedenheiten1 in diesem einen endgltigen1 gemeinsamen ,gedanken der allmenschlichen ,vereinigung sich treffen und bereinstimmen4 ,das ist eine ,tatsache1 die keinem ,zweifel untersteht1 und die an sich schon erstaunlich ist2 denn dieses ,gefhl gibt es noch nirgends1 in keinem einzigen ,volke1 in einem solchen ,grade3 als ein so lebendiges und hauptschliches ,bedrfnis4 ,ist dem aber so1 dann haben also auch wir1 wir alle1 eine feste und bestimmte ,nationalidee3 ja1 gerade eine nationale ,idee4 ,folglich wre1 wenn die nationale russische ,idee zu guter ,letzt nur die universale allmenschliche ,vereinigung ist1 das ,ratsamste fr uns1 so schnell wie mglich unsere ,uneinigkeiten beizulegen und national1 d4 h4 ,russen1 zu werden4 ,unsere ganze ,rettung liegt ja darin1 da wir nicht im voraus darber streiten1 wie und wann sich diese ,idee verwirklichen wird1 ob nach eurer oder nach unserer ,annahme1 sondern da wir alle zusammen von der ,betrachtung geradeswegs zur ,tat bergehen4 ,aber gerade hier liegt nun freilich der wunde ,punkt4 ,in ,europa sind wir blo ,landstreicher ,denn wie seid ihr eigentlich zur ,tat bergegangen8 ,ihr habt doch schon lngst begonnen1 schon vor langer1 langer ,zeit1 aber was habt ihr denn fr die ,allmenschheit1 das heit zur ,verwirklichung eurer ,idee getan8 ,ihr begannt mit ziellosem ,umherstreichen durch ,europa1 mit dem heftigen ,verlangen1 euch in ,europer8 zu verwandeln1 wenn auch nur dem ,anscheine nach4 ,das ganze achtzehnte ,jahrhundert hindurch taten wir ja nichts anderes1 als den ,schein eines ,europertums annehmen4 ,wir zwangen uns europischen ,geschmack auf1 aen sogar allerhand ekelhaftes gepfeffertes ,zeug nach europischem ,beispiel und bemhten uns krampfhaft1 dabei das ,gesicht nicht zu verziehen3 ,seht1 was ich fr ein ,englnder bin1 kann nichts mehr ohne ,paprika essen68 ,ihr glaubt vielleicht1 da ich euch verspotten will8 ,fllt mir nicht ein4 ,ich verstehe nur zu gut1 da man anders berhaupt nicht htte anfangen knnen1 ,europer8 zu werden4 ,wir muten gerade mit der ,verachtung des ,eigenen beginnen1 und wenn wir ganze zwei ,jahrhunderte auf diesem ,punkt geblieben sind1 uns weder vorwrts noch rckwrts bewegt haben1 so wird das wohl die uns von der ,natur bestimmte ,frist gewesen sein4 ,allerdings1 so ganz regungslos sind wir doch nicht geblieben3 unsere ,verachtung fr das ,eigene wuchs immer mehr1 und besonders als wir anfingen1 ,europa etwas grndlicher zu verstehen4 ,in ,europa brigens verwirrte uns die schroffe ,absonderung der ,nationen1 die scharfe ,zeichnung der ,typen nationaler ,charaktere nicht im geringsten4 ,unser ,erstes war ja1 da wir alles ,entgegengesetzte abwarfen8 und den kosmopolitischen ,typus des ,europers8 annahmen1 das heit also1 da wir gleich am ,anfang schon das ,gemeinsame1 was sie alle verbindet1 herauszufinden verstanden1 - und das ist sehr bezeichnend4 ,mit der ,zeit noch klger geworden1 hielten wir uns darauf unmittelbar an die ,zivilisation und glaubten sofort blind und kritiklos1 da in ihr allein das ,gemeinsame81 das berufen ist1 die ,menschheit zu vereinen1 enthalten sei4 ,sogar die ,europer wunderten sich1 wenn sie uns1 die ,fremdlinge1 sahen1 ber diesen unseren begeisterten ,glauben1 um so mehr1 als sie damals schon anfingen diesen selben ,glauben bei sich zu verlieren4 ,begeistert empfingen wir ,rousseau und ,voltaire1 freuten uns innigst mit dem reisenden ,karamsin#bf ber die ,zusammenrufung der ,nationalstaaten8 im ,jahre #aghi1 und wenn wir auch spter1 nach dem ersten ,viertel unseres ,jahrhunderts1 mit den fortgeschrittensten ,europern in ,verzweiflung gerieten ber die untergegangenen ,trume und zerschlagenen ,ideale1 so verloren wir doch nicht unseren ,glauben und trsteten sogar noch die ,europer4 ,selbst die im ,vaterlande weiesten8 ,russen wurden in ,europa sofort rot8 - gleichfalls ein auerordentlich charakteristischer ,zug4 ,darauf1 schon in der ,mitte dieses ,jahrhunderts1 erachteten sich einige von uns bereits fr wrdig1 zum franzsischen ,sozialismus berzutreten1 und sie nahmen ihn ohne das geringste ,bedenken fr die endgltige ,lsung der allmenschlichen ,vereinigung1 also fr die ,erreichung unserer ganzen ,idee1 die uns bis jetzt mit sich fortgerissen4 ,auf diese ,weise hielten wir fr das realisierte ,ziel das1 was in ,wirklichkeit der grte ,egoismus war1 was den ,gipfel der ,unmenschlichkeit1 der konomischen ,sinnlosigkeit und des politischen ,wirrwarrs1 den ,gipfel der ,verleugnung aller menschlichen ,natur1 den ,gipfel der ,vernichtung jeder menschlichen ,freiheit ausmachte4 ,doch das1 wie gesagt1 beunruhigte uns weiter nicht4 ,im ,gegenteil3 sahen wir betrbtes ,bedenken oder ,nichtbegreifenknnen mancher tiefen europischen ,denker1 so nannten wir sie ohne ,bedenken dumm4 ,wir glaubten widerspruchslos1 und glauben ja auch jetzt noch1 da die positive ,wissenschaft durchaus fhig sei1 die moralischen ,grenzen zwischen den ,persnlichkeiten der einzelnen wie der ,nationen zu bestimmen1 - als ob die ,wissenschaft1 selbst wenn ihr das mglich wre1 diese ,geheimnisse vor der ,vollendung des ,versuchs1 das heit1 vor der ,vollendung aller ,schicksale des ,menschen auf der ,erde1 entdecken knnte4 ,unsere ,gutsbesitzer verkauften ihre leibeigenen ,bauern und fuhren nach ,paris1 um dort sozialistische ,bltter herauszugeben1 und unsere ,rudins#bg starben auf den ,barrikaden4 ,whrenddessen hatten wir uns aber schon so von unserer russischen ,erde gelst1 da wir jede ,vorstellung davon verloren1 bis zu welchem ,grade solch eine ,lehre sich von der ,seele des russischen ,volkes entfernt4 brigens schtzten wir den russischen ,volkscharakter nicht nur nicht1 sondern sprachen unserem ,volk berhaupt jeden ,charakter ab4 ,wir vergaen1 an unser ,volk auch nur zu denken1 und waren in unerschtterlicher ,ruhe berzeugt - ohne berhaupt zu fragen -1 da unser ,volk sofort alles annehmen werde1 worauf wir es hinweisen1 richtiger3 was wir ihm befehlen wrden4 ,in dieser ,hinsicht hat es bei uns immer die komischsten ,anekdoten ber das ,volk gegeben4 ,unsere ,allmenschen blieben im ,verhltnis zu ihrem ,volk durchaus ,gutsherren und ,gutsbesitzer1 und das sogar noch nach der ,bauernreform4 ,was aber haben wir damit erreicht8 ,wirklich sonderbare ,ergebnisse3 vor allem werden wir von ganz ,europa spttisch angesehen4 ,auf die allerklgsten ,russen blickt man im ,westen nur mit hochmtiger ,herablassung4 ,davor hat sie nicht einmal die ,emigration gerettet1 auch die politische nicht4 ,um keinen ,preis wollen uns die ,europer fr ihresgleichen anerkennen1 fr keine ,opfer und auf keinen ,fall6 ,grattez le ,russe18 sagen die ,franzosen1 et vous verrez le ,tartare18 und so ist es noch heute4 ,unser ,barbarentum ist bei ihnen zum ,sprichwort geworden4 ,und je mehr wir ihnen zu ,gefallen unsere ,nationalitt verachteten1 um so mehr verachteten sie wiederum uns4 ,wir scharwenzelten vor ihnen1 bekannten ihnen knechtisch unsere europischen8 ,anschauungen und berzeugungen2 sie aber hrten uns herablassend kaum an und meinten gewhnlich mit1 nun ja1 hflichem ,lcheln1 um uns schneller los zu werden1 wir htten das bei ihnen nicht ganz richtig verstanden84 ,es wundert sie1 da wir1 die wir solche ,tataren sind1 auf keinerlei ,art und ,weise ,russen werden knnen4 ,wir jedoch haben es ihnen niemals erklren knnen1 da wir nicht ,russen1 sondern ,allmenschen sein wollen4 ,es ist wahr1 in der letzten ,zeit scheint ihnen doch irgend etwas aufgegangen zu sein3 sie haben begriffen1 da wir etwas wollen1 etwas1 das fr sie furchtbar und gefhrlich ist2 sie sagen sich1 da es unserer viele gibt1 achtzig ,millionen1 da wir alle europischen ,ideen kennen und verstehen1 whrend sie von unseren russischen ,ideen berhaupt nichts wissen1 und da sie1 wenn sie auch etwas von ihnen wten1 sie doch nicht verstehen knnten2 da wir alle ,sprachen sprechen1 sie aber nur die ihrigen - nun1 und noch vieles andere scheint ihnen mit der ,zeit halbwegs aufgegangen zu sein und ihren ,verdacht erweckt zu haben4 ,kurz1 die ,folge davon war1 da sie uns die ,feinde und zuknftigen ,zerstrer der europischen ,zivilisation nannten4 ,so haben sie unser leidenschaftliches ,ideal1 ,allmenschen zu werden1 verstanden6 ,und doch knnen wir uns unmglich von ,europa lossagen4 ,europa ist uns zum zweiten ,vaterlande geworden - ich selbst bin der erste1 der sich leidenschaftlich zu ,europa bekennt4 ,europa ist uns allen fast ebenso teuer wie ,ruland4 ,in ihm wohnt ,japhets ,stamm1 und unsere ,idee ist3 die ,vereinigung aller ,nationen dieses ,stammes - und sogar noch weiter1 viel weiter1 bis zu ,sem und ,ham4 ,was sollen wir da nun tun8 ,als erstes und vor allen ,dingen - ,russen werden4 ,ist die ,allmenschheit die russische ,nationalidee1 so mu vor allem ein jeder von uns erst ,russe werden1 das bedeutet aber so viel wie3 er selbst84 ,dann wird sich vom ersten ,schritt an alles verndern4 ,russe werden1 heit aufhren1 sein eigenes ,volk zu verachten4 ,sobald der ,europer sieht1 da wir unser ,volk und unsere ,nationalitt achten1 wird er sofort auch uns achten4 ,in der ,tat1 je strker und selbstndiger wir uns in unserem nationalen ,geiste entwickeln wrden1 desto strkeren und tieferen ,widerhall drften wir im ,europer finden und ihm sofort verstndlicher werden4 ,dann wrde man uns auch nicht mehr hochmtig loswerden wollen1 sondern wrde uns gern zuhren4 ,auch uerlich wrden wir dann anders werden4 ,sind wir erst wir selbst geworden1 so werden wir auch endlich ,menschengestalt annehmen1 und nicht wie bisher nur ,affengestalt haben4 ,wir werden wie freie ,wesen1 nicht wie ,sklaven oder ,diener sein2 und man wird uns dann fr ,menschen halten1 nicht fr internationale ,landstreicher1 nicht fr die ,elenden des ,europismus1 ,liberalismus und ,sozialismus4 ,auch reden werden wir mit ihnen klger als jetzt2 denn in unserem ,volke und seinem ,geiste knnen wir neue ,worte finden1 die den ,europern bestimmt verstndlicher sein werden4 ,und wir selbst werden dann einsehen1 da vieles von dem1 was wir an unserem ,volke verachtet haben1 - nicht ,finsternis1 sondern ,licht ist1 nicht ,dummheit1 sondern im ,gegenteil - ,geist4 ,und haben wir erst das begriffen1 dann werden wir ,europa jenes ,wort sagen1 das man dort noch niemals gehrt hat4 ,dann werden wir uns berzeugen1 da das wirkliche soziale ,wort kein anderes ,volk als unser ,volk in sich trgt2 da in seiner ,idee1 in seinem ,geiste das lebendige ,bedrfnis nach der ,allvereinigung der ,menschheit liegt1 nach einer ,vereinigung1 die volle ,achtung fr die ,persnlichkeit jeder einzelnen ,nation und fr ihre ,erhaltung1 fr die ,erhaltung der ,freiheit der ,menschen in sich schliet1 und die nur den ,hinweis darauf enthlt1 worin diese ,freiheit besteht3 in der ,vereinigung durch ,liebe1 sichergestellt bereits durch die ,tat1 durch das lebendige ,beispiel1 durch das ,bedrfnis nach der wahrhaften ,brderlichkeit in der ,wirklichkeit1 - nicht aber durch die ,guillotine1 nicht durch ,millionen gefllter ,kpfe 444 ,hm 444 habe ich etwa wirklich jemanden berzeugen wollen8 ,das war ja nur ein ,scherz4 ,doch - schwach ist nun einmal der ,mensch3 vielleicht liest es einer von den ,knaben 444 einer von der jungen ,generation 444 ,eine der wichtigsten gegenwrtigen ,fragen ,was sollen wir denn tun8 444 ,ich habe mir eigentlich vorgenommen1 niemals ber unsere ,belletristik im rein kritischen ,sinne zu schreiben1 auer wenn es einmal not tun sollte oder1 sagen wir1 bei einer besonderen ,veranlassung84 ,diese ,veranlassung hat sich nun#bh ganz pltzlich gefunden3 ich bin vor ungefhr einem ,monat auf eine dermaen ernste und charakteristische ,stelle in unserer modernen ,literatur gestoen1 da ich sie sogar mit ,verwunderung gelesen habe4 ,der ,schriftsteller ,graf ,leo ,tolstoi - ein ,knstler im wahrsten ,sinne des ,wortes und vorzglicher ,erzhler - hat in seinem ,roman ,anna ,karenina8 alles1 was es ,wichtiges in unseren gegenwrtigen russischen politischen und sozialen ,fragen gibt1 in einen ,punkt zusammengefat4 ,und das ,bemerkenswerteste3 er hat es getan mit allen charakteristischen ,nancen unserer gegenwrtigen ,zeit1 geradeso1 wie diese ,frage sich uns heute stellt und - unbeantwortet bleibt 444 ber den ,roman selbst will ich nur das ,notwendigste sagen4 ,wie wir alle1 las auch ich vor langer ,zeit den ,roman im ,russischen ,boten84 ,zuerst gefiel er mir sehr2 dann1 als ,ganzes1 weniger1 wenn auch die ,einzelheiten mich noch sehr interessierten4 ,es schien mir immer1 da ich alles schon einmal irgendwo gelesen hatte1 und zwar in ,kindheit und ,jugend8 und in ,krieg und ,frieden8 desselben ,grafen ,tolstoi1 und - da es dort frischer gewesen wre4 ,immer dieselbe ,geschichte einer russischen ,gutsbesitzersfamilie1 wenn auch das jeweilige ,sujet natrlich ein anderes ist4 ,personen wie ,wronski1 zum ,beispiel1 - einer der ,helden des ,romans -1 die unter sich von nichts anderem als von ,pferden sprechen1 ja1 nicht einmal fhig sind1 von anderem als von ,pferden zu sprechen1 waren natrlich interessant genug1 um einmal ihren ,typ kennen zu lernen1 doch sonst furchtbar einfrmig und nur zu einer bestimmten ,menschen- und ,gesellschaftsklasse gehrig4 ,es schien1 da die ,liebe dieses ,hengstes im ,waffenrock81 wie ihn einer meiner ,freunde nennt1 berhaupt nur in ironischem ,tone geschildert werden knnte4 ,als aber der ,verfasser von der inneren ,welt seines ,helden nicht mehr ironisch1 sondern im ,ernst zu erzhlen begann1 da erschien mir das sogar langweilig4 ,doch pltzlich wurden alle meine ,vorurteile verscheucht3 es kam die ,sterbeszene der ,heldin 7spter wurde sie wieder gesund71 und ich begriff die eigentlichen ,ziele des ,verfassers4 ,mitten in diesem flachen und brutalen ,leben tauchte die ewige1 groe ,lebenswahrheit auf und erhellte alles mit einem ,schlages4 ,diese kleinlichen1 leeren1 verlogenen ,leute wurden pltzlich zu aufrichtigen und wahrhaften ,menschen81 die wirklich wert waren dieses ,namens - wurden es durch die natrliche ,kraft des ,naturgesetzes1 den ,tod4 ,die ,schale fiel ab1 und es erschien einzig die wahre ,gestalt4 ,die ,letzten wurden die ,ersten1 und die ,ersten 7,wronski7 wurden pltzlich die ,letzten1 verloren ihre ganze ,aureole und erniedrigten sich tief2 doch wurden sie dadurch unvergleichlich besser1 wrdiger und wahrer1 als sie als ,erste gewesen waren4 ,ha und ,lge sprachen in ,worten der ,verzeihung und ,liebe4 ,an ,stelle der stumpfen1 weltlichen ,begriffe trat reine ,nchstenliebe4 ,alle verziehen und gaben den anderen recht4 ,die ,sonderstellung und der ,kastengeist verschwanden1 und diese ,papiermenschen8 wurden pltzlich wirklichen ,menschen hnlich6 ,es gab keine ,schuldigen3 jeder beschuldigte sich selbst1 und somit waren sie alle gerechtfertigt4 ,der ,leser fhlt1 da es eine ,lebenswahrheit gibt1 die allerwirklichste und die allerunvermeidlichste1 an die man glauben mu1 und da unser ganzes ,leben und alle unsere ,erregungen1 wie die flachsten und schdlichsten1 so auch die1 welche wir oft fr die hchsten halten1 meistens nur kleinliche1 phantastische ,eitelkeiten sind1 die vor dem ,moment der ,lebenswahrheit fallen und hinschwinden1 sogar ohne sich zu verteidigen4 ,die ,hauptsache war der ,hinweis1 da dieses ,moment wirklich ist1 wenn es auch selten in seiner ganzen1 erhellenden ,klarheit und in manchem ,leben vielleicht berhaupt nicht erscheint4 ,dieses ,moment ist vom ,dichter gefunden und uns in seiner ganzen furchtbaren ,wahrheit gezeigt4 ,er hat bewiesen1 da diese ,wahrheit wirklich vorhanden ist1 nicht nur auf ,treu und ,glauben1 nicht nur im ,ideal1 sondern sichtbar1 vor unserem ,auge4 ,gerade dieses1 glaube ich1 wollte uns der ,dichter beweisen1 als er sein ,werk begann4 ,den russischen ,leser an diese ewige ,wahrheit zu erinnern1 tat ja nur zu sehr not3 wie viele hatten sie schon vergessen6 ,mit diesem ,erinnern hat der ,dichter eine gute ,tat vollbracht1 ganz abgesehen davon1 da er sie als ein ,knstler von ungewhnlicher ,gre ausgefhrt hat4 ,darauf zog sich der ,roman wieder hin1 und dann pltzlich fand ich zu meinem ,erstaunen eine ,szene1 die unsere brennende ,tagesfrage8 enthielt1 eine ,szene1 die vor allen ,dingen nicht etwa tendenzis hineingesetzt war1 sondern die sich gerade aus dem ganzen knstlerischen ,wesen des ,romans von selbst ergab4 ,nichtsdestoweniger war ich berrascht und nicht wenig erstaunt3 solch eine echte ,tagesfrage8 hatte ich denn doch nicht erwartet4 ,aus irgendeinem ,grunde hatte ich nicht geglaubt1 da der ,autor sich entschlieen werde1 seine ,helden in ihrer ,entwicklung bis zu solchen ,extremen zu bringen4 ,in der ,tat3 in diesen ,extremen des ,ergebnisses liegt ja gerade der ,sinn der ,wirklichkeit1 und ohne den wrde der ,roman von etwas unbestimmter ,art sein1 die nicht entfernt weder den gegenwrtigen noch den wichtigsten russischen ,interessen entspricht3 es wrde irgendein ,winkel des ,lebens dargestellt sein1 mit beabsichtigter ,ignorierung des ,hauptschlichsten und ,aufregendsten in diesem selben ,leben4 brigens1 glaube ich1 verfalle ich hier in ,kritik4 ,das aber ist1 wie gesagt1 nicht meine ,absicht4 ,ich wollte nur auf eine ,szene hinweisen1 in der zwei ,personen sich von einer ,seite zeigen1 von welcher sie fr uns jetzt am charakteristischsten sind4 ,jener ,typ ,menschen1 zu dem diese beiden gehren1 ist vom ,autor in den fr uns interessantesten ,gesichtskreis gestellt - ist in seiner gegenwrtigen sozialen ,bedeutung erfat worden4 ,beide sind ,edelleute und echte ,gutsbesitzer1 und beide leben sie jetzt in der ,zeit nach der ,bauernreform4 ,es ist noch nicht lange her1 da waren sie ,herren leibeigener ,gutsbauern4 ,und nun stellt sich die ,frage3 was bleibt von diesen ,edelleuten nach der ,bauernreform noch brig8 ,das ist die ,frage1 die der ,verfasser wenigstens teilweise zu beantworten versucht hat4 ,der eine von ihnen1 ,stiwa ,oblonski1 ist ,egoist1 feiner ,epikureer1 wohnt in ,moskau und ist dort ,mitglied des ,englischen ,klubs84 ,solche ,leute hlt man gewhnlich fr unschuldige und liebenswrdige ,bonvivants1 fr ,lebeleute1 die niemanden stren1 fr geistreiche und blo zu ihrem ,vergngen lebende ,menschen4 ,meistens haben sie eine zahlreiche ,familie2 mit der ,frau und den ,kindern gehen sie freundlich um1 doch denken sie wenig an sie4 ,besonders gefallen ihnen leichte ,frauenzimmer1 versteht sich - von der anstndigen ,sorte4 ,sie sind wenig gebildet1 doch lieben sie alles ,schne1 ,elegante und die ,kunst natrlich1 und ganz besonders gern hren sie sich selbst reden und die ,unterhaltung beherrschen4 ,als die ,bauernreform durchgefhrt wurde1 begriff ,stiwa ,oblonski sofort die ganze ,sachlage3 er rechnete nach und berlegte1 da ihm immerhin noch ein gewisses ,einkommen verblieb1 somit also kein ,grund vorhanden war1 sein ,leben zu verndern1 und im brigen3 - aprs moi le dluge4 ,sich mit ,gedanken an die ,zukunft seiner ,frau und ,kinder zu beunruhigen1 das fiel ihm im ,traume nicht ein4 ,die ,reste seines ,vermgens und seine ,verbindungen bewahrten ihn vor dem ,leben eines ,hochstaplers2 wrden aber seine ,einnahmen8 durch die ,reform vollstndig verloren gegangen sein1 und htte er nicht lnger1 ohne selbst etwas zu tun1 seine ,einknfte einkassieren knnen1 so wrde er vielleicht auch ein raffinierter ,dieb geworden sein1 selbstverstndlich einer1 der mit allen ,anstrengungen des ,verstandes1 zuweilen sogar eines sehr scharfen ,verstandes1 versuchte1 wenigstens ein mglichst anstndiger und vornehmer ,dieb zu bleiben4 ,frher kam es natrlich vor1 da er1 um eine ,kartenschuld oder eine ,geliebte zu bezahlen1 seine ,leibeigenen als ,soldaten verkaufte2 doch solche ,erinnerungen peinigten ihn nie1 ja1 er verga sie einfach4 ,ist er auch ,aristokrat1 so hat er doch selber seinen ,adel niemals geschtzt4 ,nach der ,aufhebung der ,leibeigenschaft aber hat er fr ihn berhaupt aufgehrt4 ,fr ihn gab's nur den ,zufallsmenschen81 dann den ,beamten von einem gewissen ,range ab und ferner den ,reichen4 ,der ,eisenbahnaktionr und der ,bankier wurden eine ,macht fr ihn1 und alsbald suchte er ihre ,bekanntschaft und ,freundschaft4 ,das ,gesprch entspinnt sich aus dem ,vorwurf1 den ,lewin1 sein ,verwandter 7gleichfalls ein ,gutsbesitzer1 doch der vollkommen entgegengesetzte ,typ3 der ,herr1 der auf seinem ,gute wohnt und es sogar selbst bewirtschaftet7 ,oblonski macht1 weil dieser zu den ,eisenbahnleuten8 fhrt1 zu ihren ,diners und ,festen1 zu zweideutigen1 nach ,lewins ,meinung1 schdlichen und schndlichen ,menschen4 ,oblonski widerspricht ihm scharf4 berhaupt hat sich ihr ,verhltnis zueinander seit der ,verheiratung ,lewins mit ,oblonskis ,schwgerin etwas zugespitzt4 ,hinzu kommt noch1 da in unserem ,jahrhundert der ,spitzbube1 der den ,ehrenmann widerlegt1 diesem immer ber8 ist2 denn er hat den ,anschein der ,wrde1 die in der gesunden ,vernunft liegt1 whrend der ,ehrenmann1 der leicht einem ,idealisten gleicht1 gewhnlich den ,anschein eines ,narren hat4 ,die beiden ,jger sind in einer ,bauernscheune1 wo sie im ,heu bernachten4 ,oblonski erklrt1 da es unsinnig wre1 die ,eisenbahnleute81 ihre ,intrigen1 ihren schnellen ,verdienst1 das ,konzessionen ,erbitten und ,wiederverkaufen1 zu verachten2 da sie ebensolche ,leute seien wie die anderen1 ,leute1 die mit ,mhe und ,verstand arbeiteten1 ganz so wie alle2 und schlielich sei das ,ergebnis ihrer ,arbeit ein viel bedeutenderes3 sie geben uns die ,eisenbahn4 ,aber jeder ,erwerb1 der zu der geleisteten ,arbeit in keinem ,verhltnis steht1 ist unehrlich18 sagte ,lewin darauf4 ,ja1 wer bestimmt denn das ,verhltnis88 fuhr ,oblonski fort 444 ,du hast die ,grenze zwischen der ehrlichen und unehrlichen ,arbeitsleistung nicht festgesetzt4 ,da ich ein greres ,gehalt beziehe als mein ,sekretr1 obgleich er die ,sache viel besser versteht1 als ich1 - das ist also unehrlich88 ,ich wei nicht 4448 ,nun1 dann werde ich es dir sagen3 da du von deinem ,gute berflssige1 sagen wir1 fnf ,tausend erhltst1 dieser ,bauer aber1 wie er auch arbeiten mag1 nicht mehr als fnfzig ,rubel bekommt1 ist genau so unehrlich wie das1 da ich ein greres ,gehalt als mein ,sekretr beziehe 4448 - - - - - - - - - - - - - - - - - ,nein1 erlaube18 unterbrach ihn ,lewin4 ,du sagst1 es sei ungerecht1 da ich fnf ,tausend bekomme und dieser ,bauer nur fnfzig3 das ist wahr4 ,das ist ungerecht1 und ich fhle es auch1 aber 4448 ,ja1 du fhlst es1 aber du gibst ihm nicht dein ,gut18 sagte ,oblonski1 als ob er ,lewin absichtlich reizen wollte4 - - - - - - - - - - - - - - - - - ,ich gebe es nicht1 weil das niemand von mir verlangt1 und selbst wenn ich's wollte1 so darf ich es nicht fortgeben 444 und es ist ja auch niemand da1 dem ich's geben knnte48 ,gib es diesem ,bauer1 er wird es nicht ablehnen48 ,ja1 aber wie geb' ich es ihm denn8 ,soll ich etwa zu ihm gehen und einen ,kaufkontrakt mit ihm abschlieen88 ,das wei ich nicht4 ,wenn du jedoch berzeugt bist1 da du kein ,recht hast 4448 ,ich bin durchaus nicht berzeugt6 ,im ,gegenteil1 ich fhle1 da ich nicht das ,recht habe1 mein ,gut fortzugeben1 da ich ,pflichten meinem ,lande und meiner ,familie gegenber habe68 ,nein1 erlaube2 wenn du aber diese ,ungleichheit ungerecht findest1 warum handelst du dann nicht so 4448 ,ich handle doch so1 aber nur negativ1 in dem ,sinne1 da ich mich nicht bemhen werde1 diesen ,unterschied1 der zwischen mir und ihm besteht1 noch zu vergrern48 ,nein1 verzeih1 aber das ist paradox 4448 - - - - - - - - - - - - - - - - - ,also1 mein ,freund3 entweder anerkennen1 da die gegenwrtige ,einteilung der ,gesellschaft gerecht ist1 und dann seine ,rechte verteidigen1 oder gestehen1 da man ungerechte ,vorzge geniet1 wie zum ,beispiel ich es tue1 und sich ihrer mit ,vergngen weiterbedienen48 ,nein1 wenn das ungerecht wre1 so knntest du dich dieser ,vorteile nicht mit ,vergngen bedienen1 wenigstens ich knnte es nicht4 ,fr mich ist die ,hauptsache3 zu fhlen1 da ich nicht schuldig bin48 ,die brennende ,tagesfrage ,man wird mir zugeben mssen1 da dieses ,gesprch unsere brennende ,tagesfrage8 aufwirft und sogar alles wiedergibt1 was die letztere in sich schliet4 ,und wie viel bezeichnende1 rein russische ,zge6 ,erstens3 vor vierzig ,jahren fingen diese ,gedanken kaum an sich in ,europa zu verbreiten1 wohl nicht vielen waren ,saint-,simon und ,fourier - die ersten idealen8 ,vertreter dieser ,ideen - bekannt2 bei uns aber1 bei uns wuten vielleicht nur ein halbes ,hundert ,leute von dieser neuen ,bewegung im ,westen4 ,und heute streiten ber diese ,fragen8 schon ,gutsbesitzer auf der ,jagd1 auf dem ,nachtlager in einer ,bauernscheune1 und streiten sogar in der charakteristischsten und kompetentesten ,weise1 so da wenigstens die negative ,seite der ,frage von ihnen schon entschieden und unwiderruflich festgesetzt wird4 ,es sind allerdings ,gutsbesitzer aus der hohen ,gesellschaft1 die sich im ,englischen ,klub ernsthaft zu unterhalten pflegen1 die ihre ,zeitungen lesen1 alle ,prozesse aus den ,blttern und noch anderen ,quellen kennen4 ,doch nichtsdestoweniger bleibt schon allein die ,tatsache1 da so ein idealer ,unsinn als das alltglichste ,gesprch solcher ,gesellschaftsmenschen anerkannt wird1 wie die ,oblonskis und ,lewins1 die alles andere1 nur keine ,professoren oder ,spezialisten sind1 - diese ,tatsache1 sage ich1 ist eines der charakteristischsten ,merkmale des gegenwrtigen ,zustandes der russischen ,geister4 ,der zweite charakteristische1 gleichfalls gut beobachtete ,zug in diesem ,gesprch ist1 da ber die ,gerechtigkeit dieser neuen ,ideen ein ,mensch urteilt1 der fr sie1 d4 h4 fr das ,glck des ,proletariers1 des ,armen1 selbst nicht einen ,pfennig geben1 sondern ihm bei ,gelegenheit noch das ,letzte abrupfen wrde4 ,doch mit leichtem ,herzen und der ,heiterkeit eines ,witzbolds unterschreibt er sofort den ,krach der ganzen ,menschheitsgeschichte1 erklrt ihre jetzige ,verfassung fr die ,krone des ,unsinns und sagt3 ,ich bin damit vollkommen einverstanden48 ,wirklich auffallend1 wie diese ,oblonskis immer als die ersten mit allem einverstanden sind6 ,mit einem ,satz verurteilt er die ganze christliche ,ordnung1 die ,persnlichkeit1 die ,familie - oh1 das macht ihm weiter nichts aus6 ,wir ,russen haben keine ,schulung in solchen ,dingen2 diese ,herren aber1 die das mit voller ,schamlosigkeit eingestehen1 die selbst erklren1 da auch sie erst seit gestern darber nachdenken1 entscheiden trotzdem eine ,frage von solcher ,bedeutung ohne das geringste ,bedenken4 ,und hier haben wir gleich den dritten charakteristischen ,zug1 - dieser selbe ,herr sagt nmlich unumwunden3 ,also1 mein ,freund3 entweder anerkennen1 da die gegenwrtige ,einteilung der menschlichen ,gesellschaft gerecht ist1 und dann seine ,rechte verteidigen1 oder gestehen1 da man ungerechte ,vorzge geniet1 wie z4 ,b4 ich es tue1 und sich ihrer mit ,vergngen weiterbedienen48 ,d4 h4 genau genommen erklrt er offen1 indem er seine ,meinung ber ganz ,ruland ausspricht - und es verurteilt - und somit auch ber seine ,familie1 ber die ,zukunft seiner ,kinder1 da dies alles ihn berhaupt nichts angeht3 ,ich gebe zu1 da ich ein ,spitzbube bin1 bleibe aber ,spitzbube zu meinem ,vergngen4 ,et aprs moi le dluge48 ,er ist ja nur deswegen so ruhig1 weil er noch sein ,vermgen hat2 verlre er es aber - warum sollte er da nicht ,spitzbube werden8 - das wre doch der geradeste ,weg6 ,und gerade dieser ,staatsbrger1 dieser ,familienvater1 dieser russische ,mensch - welch ein echt russischer ,charakter6 ,vielleicht findet man1 da er doch immerhin eine ,ausnahme sei8 ,was kann er denn fr eine ,ausnahme sein68 ,bitte sich doch nur zu erinnern1 wieviel ,zynismus wir in den letzten zwanzig ,jahren gesehen haben1 welch eine ,leichtigkeit der ,wendungen und ,vernderungen1 welch einen ,mangel an jeder tieferen berzeugung und welch eine ,schnelligkeit in der ,aneignung der ersten besten fremden ,anschauung1 versteht sich1 um sie am nchsten ,tage fr zwei ,kopeken wiederzuverkaufen6 ,nicht der geringste moralische ,grund bei uns1 auer - aprs nous le dluge4 ,das ,interessanteste aber ist1 da dicht neben diesem weit verbreiteten1 herrschenden ,typ ein ganz anderer steht - der ,typ des russischen ,edelmannes und ,gutsbesitzers1 der ein ausgeprgter ,gegensatz jenes ersten ist4 ,ich meine den ,lewin4 ,und solcher ,lewins gibt es in ,ruland ,tausende1 fast ebensoviel wie ,oblonskis4 ,ich spreche hier nicht von seinem blonden ,haar1 nicht von seiner groen starken ,gestalt1 die der ,knstler ihm im ,roman verliehen hat2 ich spreche nur von einem ,zug seines ,wesens1 der dafr aber der auffallendste und bedeutungsvollste ist1 und ich behaupte1 da dieser ,zug sich bei uns in einer solchen ,verbreitung findet1 da es einen fast wundernehmen kann - inmitten unseres ,zynismus1 unserer kalmckischen ,stellung zur ,arbeit6 ,seit einiger ,zeit tut sich dieser ,zug allberall bei uns kund2 die ,menschen mit diesem ,zug streben krampfhaft1 fast krankhaft nach ,antworten auf ihre ,fragen2 sie hoffen und glauben leidenschaftlich1 obgleich sie beinahe noch nichts zu entscheiden verstehen4 ,dieser ,zug ist vollstndig in der ,antwort ,lewins ausgedrckt3 ,nein1 wenn das ungerecht wre1 so knntest du dich dieser ,vorteile nicht mit ,vergngen bedienen1 wenigstens ich knnte es nicht4 ,fr mich ist die ,hauptsache3 zu fhlen1 da ich nicht schuldig bin48 ,und tatschlich beruhigt er sich nicht eher1 als bis er bei sich entschieden hat1 ob er schuldig ist oder nicht4 ,und bis zu welchem ,grade steigert sich vorher seine ,unruhe8 ,er geht bis zum uersten1 und wenn es ntig ist1 wenn es nur ntig ist1 wenn er sich nur selbst beweist1 da es ntig ist1 so wird er - im ,gegensatz zu ,oblonski1 der da sagt3 ,wenn auch als ,spitzbube1 so fahre ich doch fort1 zu leben1 zu meinem ,vergngen8 - so wird er vielleicht zu einem zweiten ,wlas8#bi werden1 der in einem ,anfall des ,mitleids und der ,angst sein ,hab und ,gut verschenkte und fr den ,bau eines ,gotteshauses sammeln ging4 ,oder wenn er nicht fr ein ,gotteshaus sammeln geht1 so wird er doch etwas hnliches tun und mit demselben ,eifer4 ,ich beeile mich1 zu wiederholen1 da ein ,zug hier ganz besonders bemerkenswert ist3 das ist diese ,menge1 diese ganz ungewhnliche ,menge solcher neuen ,menschen1 solcher neuen ,wurzeln russischer ,menschen1 die der ,wahrheit bedrfen1 der ,wahrheit ohne konventionelle ,lge1 und die1 um diese ,wahrheit zu erreichen1 alles1 aber auch alles fortgeben4 ,diese ,menschen tauchen gleichfalls seit den letzten zwanzig ,jahren bei uns auf1 und mit jedem ,jahr werden ihrer mehr4 ,aber man hat sie auch schon frher1 auch vor ,peter1 berhaupt immer schon vorausahnen knnen4 ,das ist das anbrechende zuknftige ,ruland der ehrlichen ,menschen1 die einzig der ,wahrheit bedrfen6 ,oh1 sie sind auch furchtbar unduldsam3 aus ,unerfahrenheit verwerfen sie jeden ,kompromi1 jede ,erklrung sogar4 ,nur auf eines mchte ich noch mit allem ,nachdruck hinweisen1 - da es ein wahrhaftes ,gefhl ist1 das sie treibt4 ,einer ihrer charakteristischsten ,zge besteht darin1 da sie unter sich auffallend wenig bereinstimmen und vorlufig noch allen mglichen ,parteien und ,gruppen angehren3 da gibt es ,aristokraten und ,proletariers1 ,glubige wie ,unglubige1 ,reiche und ,arme1 ,gelehrte und ,laien1 ,greise und ,backfische1 ,slawophile und ,westler4 ,ja1 diese ,uneinigkeit1 diese ,verschiedenheit in den berzeugungen ist sogar beispiellos1 doch ihr ,streben nach ,ehrlichkeit und ,wahrheit ist unerschtterlich1 unablenkbar1 und fr das ,wort der ,wahrheit gibt jeder von ihnen sein ,leben1 ,hab und ,gut 444 ,vielleicht wird man behaupten1 dieses sei blo wieder ,phantasie von mir1 es gbe bei uns gar nicht so viel ,ehrlichkeit und solch ein ,drsten nach ,ehrlichkeit4 ,ich aber bleibe dabei1 da es da ist1 dicht neben der schrecklichsten ,sittenverderbnis1 da ich sie sehe und fhle1 diese emporsteigenden ,menschen1 denen die ,zukunft ,rulands gehrt1 da man blind sein mu1 um sie nicht zu sehen1 und da der ,knstler1 der diesen abgelebten ,zyniker ,oblonski und diesen neuen ,menschen ,lewin gegeneinander hlt1 gleichsam diese aufgegebene1 sittenlose1 furchtbar vielkpfige russische ,gesellschaft1 die sich durch ihren eigenen ,urteilsspruch bereits selber verurteilt hat1 gegen die ,gesellschaft der neuen ,wahrheit hlt1 die ,gesellschaft1 die in ihrem ,herzen die berzeugung1 sie sei schuldig1 nicht ertragen kann1 und die alles fortgibt1 um ihr ,herz von der ,schuld zu befreien4 ,auffallend ist hierbei1 da unsere ,gesellschaft sich fast nur in diese beiden ,arten teilt - dermaen gro sind sie und dermaen umfassen sie das ganze russische ,leben - versteht sich1 wenn man von der ,masse der vllig ,gleichgltigen absieht4 ,doch der charakteristischste1 der russischste ,zug dieser brennenden ,tagesfrage81 auf die der ,verfasser hinweist1 besteht darin1 da sein neuer ,mensch1 sein ,lewin1 nicht versteht1 die ihn beunruhigende ,frage zu beantworten4 ,das heit1 in seinem ,herzen hat er sie beinahe beantwortet - nicht zu seinem ,vorteil1 denn er argwhnt1 da er schuldig ist3 aber etwas ,festes1 ,gerades und ,reales in seiner ganzen ,natur lehnt sich dagegen auf und hlt ihn vorlufig noch von der letzten ,entscheidung ab4 ,oblonski dagegen1 dem es vllig einerlei ist1 ob er schuldig oder unschuldig ist1 entscheidet die ,frage ohne das geringste ,bedenken1 vielmehr kann es ihm gerade so recht sein3 ,wenn also alles bldsinnig ist und es nichts ,heiliges mehr gibt1 so kann man ja machen1 was man will1 fr mich wird die ,zeit noch ausreichen1 - das ,jngste ,gericht kommt ja noch nicht gleich48 ,bemerkenswert ist dabei1 da gerade die schwchste ,seite der ,frage ,lewin verwirrt und vor den ,kopf stt - das ist so echt russisch und so richtig vom ,verfasser beobachtet4 ,die ,sache ist nmlich die1 da alle diese ,gedanken und ,fragen in ,ruland - einzig eine ,theorie sind3 alle sind sie aus anderen ,lndern mit anderen ,verhltnissen zu uns eingefhrt1 aus ,europa natrlich1 wo sie schon lngst ihre historische und praktische ,seite haben4 ,unsere beiden ,edelleute sind ,europer1 und es ist nicht leicht1 sich von der europischen ,autoritt zu befreien3 auch hier mu man ,europa den ,tribut zahlen4 ,und da verwechselt nun ,lewin1 dieses russische ,herz1 die einzig mgliche rein russische ,lsung der ,frage mit ihren europischen ,bedingungen3 er verwechselt die christliche ,lsung mit dem historischen ,recht84 ,stellen wir uns zur bersicht folgendes vor3 ,lewin steht und denkt an sein ,gesprch mit ,oblonski und wnscht in seiner ehrlichen ,seele qualvoll1 das ihn verwirrende ,problem zu lsen4 ,ja18 sagt er sich1 halb entscheidend1 ja1 wenn man so bedenkt1 weshalb knnen denn wir1 wie ,weslowski vorhin sagte1 essen1 trinken1 auf die ,jagd gehen und nichts tun1 whrend der ,arme immer und ewig arbeiten mu8 ,ja1 ,oblonski hat recht1 ich mu mein ,gut unter den ,armen verteilen und fr sie arbeiten gehen48 ,steht da neben ,lewin der ,arme und spricht3 ,ja1 du mut das tun1 es ist deine ,pflicht1 den ,armen dein ,gut zu geben und fr uns zu arbeiten48 ,so stellt sich denn heraus1 da ,lewin vollkommen im ,recht ist1 der ,arme8 aber im ,unrecht1 natrlich wenn man die ,sache sozusagen im hheren ,sinne entscheidet4 ,aber darin liegt ja der ganze ,unterschied der ,auffassung dieses ,problems4 ,denn seine moralische ,lsung darf man nicht mit seiner historischen ,lsung verwechseln2 sonst gibt es eine heillose ,konfusion1 - hnlich der1 die sich auch jetzt noch in theoretischen russischen ,kpfen fortsetzt1 - in den ,kpfen der ,nichtswrdigen1 gleich ,oblonski1 wie in den ,kpfen derer1 die reinen ,herzens sind1 gleich ,lewin4 ,in ,europa haben das ,leben und die ,praxis schon die ,frage gestellt - wenn auch absurd im ,ideal ihres ,schlusses1 so doch immerhin real im ,verlauf ihrer ,entwicklung1 und ohne zwei heterogene ,auffassungen1 die moralische und die historische1 zu verwechseln1 soweit dies berhaupt mglich ist4 ,vielleicht wird eine kurze ,erklrung dieses ,gedankens nicht berflssig sein4 ,die ,tagesfrage in ,europa ,in ,europa gab es einmal einen ,feudalismus und gab es ,ritter4 ,aber in reichlich tausend ,jahren erstarkte das ,brgertum1 nahm schlielich den ,kampf mit den ,rittern auf1 besiegte sie und - setzte sich an deren ,stelle4 te-toi de l que je m'y mette48 ,indem nun die ,bourgeoisie den ,platz ihrer frheren ,herren einnahm1 umging sie vollstndig das ,volk1 das ,proletariat1 und da sie dasselbe nicht als ,bruder anerkannte1 machte sie es zu ihrer ,arbeitskraft1 indem sie dadurch sich zum ,wohlstand und ihm zu seinem tglichen ,stck ,brot verhalf4 ,unser russischer ,oblonski entscheidet bei sich1 da er im ,unrecht ist1 will aber bewut ein ,nichtswrdiger bleiben1 denn so hat er ein angenehmes ,leben4 ,der auslndische ,oblonski ist anderer ,meinung als der unsrige3 er hlt sich fr durchaus im ,recht und ist selbstverstndlich in seiner ,art logischer2 denn nach seiner ,ansicht kann hierbei berhaupt nicht von ,recht1 sondern nur von ,geschichte81 von historischer ,entwicklung der ,dinge die ,rede sein4 ,er nimmt den ,platz des ,ritters ein1 weil er den ,ritter mit roher ,kraft besiegt hat1 und er wei nur zu gut1 da der ,proletarier1 der whrend seines ,kampfes mit dem ,ritter noch schwach war1 leicht erstarken kann1 ja1 jetzt sogar schon mit jedem ,tage strker wird4 ,und er sagt sich1 da dieser ihn dann1 wenn er ganz stark geworden1 ebenso vom ,platz verdrngen wird1 wie er einst den ,ritter verdrngt hat1 und ihm ganz ebenso sagen wird3 te-toi de l que je m'y mette48 ,wo ist denn hier ,recht81 hier handelt es sich doch nur um ,geschichte86 ,oh1 der ,bourgeois wrde zu einem ,kompromi gern bereit sein1 wrde sich gern irgendwie mit dem ,feinde vertragen1 - und er hat es ja auch schon versucht4 ,da er aber vorzglich errt1 ja1 und auch die ,erfahrung ihn gelehrt hat1 da der ,feind nichts weniger als geneigt ist1 sich mit ihm zu vertragen1 sich in nichts teilen1 sondern alles haben will1 und da auerdem ,abtretungen seinerseits ihn1 den ,bourgeois1 nur schwchen wrden1 so hat er sich also entschlossen1 nichts abzutreten und sich zum ,kampf vorzubereiten4 ,diese ,stellung ist vielleicht hoffnungslos1 doch ist es eine ,eigenschaft der menschlichen ,natur1 sich vor dem ,kampf ,mut zuzusprechen4 ,so verzagt denn auch der ,bourgeois nicht1 sondern verstrkt und verschanzt sich immer mehr1 legt sich mit allen ,mitteln ins ,zeug und strengt sich mit aller ,kraft an - solange noch ,kraft vorhanden ist - und bemht sich1 den ,gegner zu schwchen1 wo er nur kann 444 und das ist alles1 was er vorlufig tut4 ,so steht die ,sache heute in ,europa4 ,allerdings1 frher1 vor nicht langer ,zeit sogar1 gab es auch dort eine moralische ,auffassung der ,frage1 es gab ,fourieristen und ,cabetisten1 es gab ,kongresse1 ,diskussionen und ,debatten ber verschiedene uerst feine1 scharfsinnige ,fragen4 ,jetzt jedoch haben die ,fhrer des ,proletariats das alles bis zu gelegenerer ,zeit aufgeschoben4 ,sie wollen geradeswegs zum ,kampf herausfordern2 sie organisieren eine wahre ,armee1 grnden ,vereine1 grnden ,kassen und sind von ihrem ,sieg fest berzeugt3 ,und dann1 nach dem ,siege1 wird sich alles von selbst praktisch ergeben1 obgleich sehr leicht mglich ist1 da es erst nach ,strmen vergossenen ,blutes dazu kommen wird48 ,der ,bourgeois begreift1 da die ,fhrer der ,proletarier diese einfach durch die in ,aussicht stehende ,plnderung anlocken1 und da es sich folglich nicht lohnt1 noch die moralische ,seite der ,sache hervorzuheben4 ,einstweilen aber gibt es auch unter den jetzigen ,fhrern zuweilen noch solche1 die das moralische ,recht der ,armen predigen4 ,die hheren ,fhrer lassen diese ,redner eigentlich nur zur ,verschnerung8 zu1 um die ,sache etwas auszuschmcken8 und ihr den ,anschein einer hheren ,gerechtigkeit zu geben4 ,von diesen moralischen8 ,sozialisten sind viele nur ,intriganten1 viele aber auch echte ,idealisten4 ,sie erklren offen1 da sie fr sich nichts wollen und nur fr die ,menschheit arbeiten1 nur nach einer neuen ,einrichtung der ,dinge streben1 um die ,menschheit glcklicher zu machen4 ,doch hier empfngt sie der ,bourgeois schon auf ziemlich festem ,boden und hlt ihnen sofort vor1 da sie ihn zwingen wollen1 der ,bruder des ,proletariers zu werden und mit ihm sein ,hab und ,gut zu teilen4 ,abgesehen davon1 da dieses der ,wahrheit ziemlich hnlich sieht1 antworten ihnen die ,fhrer1 sie hielten ihn1 den ,bourgeois1 berhaupt nicht fr fhig1 dem ,volke ein ,bruder zu werden1 und darum wrden sie einfach ,gewalt anwenden1 ihn aber von vornherein aus jeglicher ,brderschaft8 ausschlieen4 ,die ,brderschaft18 sagen sie1 wird sich spter bilden1 aus den ,proletariern1 ihr aber1 - ihr seid hundert ,millionen zum ,tode verurteilter ,kpfe und weiter nichts6 ,es ist aus mit euch1 zum ,glcke der ,menschheit68 ,andere ,fhrer sagen heute schon ganz offen1 sie brauchten keine ,brderschaft1 das ,christentum sei ,faselei und die zuknftige ,menschheit werde sich nur auf wissenschaftlichen ,grundlagen aufbauen4 ,alles das kann natrlich den ,bourgeois weder ins ,wanken bringen1 noch berzeugen4 ,er wendet ein1 da diese ,gesellschaft auf wissenschaftlichen ,grundlagen8 bloe ,phantasie ist1 da jene ,fhrer sich den ,menschen anders vorstellen1 als ihn die ,natur geschaffen hat2 ferner1 da es dem ,menschen schwer und unmglich ist1 dem unbedingten ,recht des ,eigentums1 der ,familie und der ,freiheit zu entsagen2 da sie von ihrem zuknftigen ,menschen zuviel ,opfer als ,persnlichkeit verlangen1 da man den ,menschen nur mit furchtbarem ,zwang in dieser ,weise hinaufzchten knnte1 nur dann1 wenn man stndige ,spionage und ununterbrochene ,kontrolle der despotischsten ,macht anwendete4 ,zum ,schlu fordert der ,bourgeois noch auf1 ihm doch diejenige ,macht zu nennen1 die die zuknftigen ,menschen zu einer freiwilligen1 nicht gezwungenen ,gesellschaft zu vereinigen vermchte4 ,darauf heben die ,fhrer den ,vorteil und die ,notwendigkeit hervor1 die jeder ,mensch anerkennen msse1 und weisen darauf hin1 da er selbst1 um der ,zerstrung und dem ,tode zu entgehen1 freiwillig alle verlangten ,konzessionen machen werde4 ,ihnen wird sofort entgegnet1 da der ,gesichtspunkt des ,vorteils allein niemals die ,kraft haben kann1 eine volle und einmtige ,vereinigung hervorzubringen2 da kein einziger ,nutzen imstande ist1 den ,eigenwillen und die persnlichen ,rechte zu ersetzen2 da diese ,mchte und ,motive viel zu schwach sind und somit diese ganze zuknftige ,vereinigung ewig fraglich bleiben wird2 da der ,proletarier1 wenn die ,fhrer mit nichts als der moralischen ,seite der ,sache kmen1 ihnen berhaupt nicht zuhren wrde1 und da er1 wenn er es jetzt tut1 wenn er ihnen zu folgen scheint und sich zur ,schlacht vorbereiten lt1 dies nur deshalb tut1 weil er durch die versprochene ,plnderung der ,reichen angelockt wird und von der ,fata morgana des allgemeinen ,zusammenbruchs fieberhaft erregt ist4 ,folglich mu man dann doch die moralische ,seite der ,frage ganz fallen lassen1 da sie nicht der geringsten ,kritik standhlt1 und mu sich einfach zum ,kampf vorbereiten4 ,das ist die europische ,auffassung der ,sache4 ,die eine wie die andere ,partei sind im ,unrecht1 und die einen wie die anderen werden an ihren eigenen ,snden untergehen4 ,wiederholen wir es3 ,am schwersten ist fr uns ,russen1 da bei uns sogar die ,lewins ber diese selben ,fragen ins ,nachdenken geraten1 whrend die einzig mgliche ,lsung des ,problems1 und gerade die russische ,lsung1 und diese nicht nur fr die ,russen allein1 sondern fr die ganze ,menschheit - die ethische ,auffassung der ,frage ist1 d4 h4 die christliche4 ,in ,europa ist diese ,auffassung nicht denkbar1 obgleich man auch dort1 frher oder spter1 nach ,strmen von ,blut und hundert ,millionen von ,opfern1 sie doch wird anerkennen mssen - denn in ihr allein liegt das ,heil4 ,die russische ,lsung des ,problems ,wenn ihr fhlt1 da es euer ,gewissen drckt1 dieses ,essen1 ,trinken1 ,auf-die-,jagd-,gehen und ,nichtstun81 und wenn ihr das wirklich fhlt1 und wenn es euch wirklich so leid tut um die ,armen81 deren es so viele gibt1 - so gebt ihnen euer ,hab und ,gut und gehet hin1 um fr sie alle zu arbeiten1 und erwerbt den ,schatz im ,himmelreich1 dort1 wo man nicht sammelt1 noch nach ,gtern trachtet -84 ,geht wie ,wlas81 von dem es heit3 ,gro war diese ,kraft der ,seele1 ,die da auszog1 ,gott zu dienen48 ,und wollt ihr nicht wie ,wlas fr den ,bau eines ,gotteshauses sammeln1 so sorgt fr die ,aufklrung der ,seele dieses ,armen1 erleuchtet ihn1 belehrt ihn4 ,selbst wenn alle ,reichen ihre ,reichtmer1 wie ihr1 unter alle ,armen austeilen wrden1 so wre das doch nur wie ein ,tropfen im ,meer4 ,darum aber mu man mehr fr das ,licht1 die ,aufklrung1 die ,wissenschaft und fr ein ,mehr an ,liebe sorgen4 ,dann erst wird der ,reichtum in ,wirklichkeit wachsen1 und zwar der wirkliche ,reichtum2 denn der liegt nicht in herrlichen ,kleidern1 sondern in der ,freude der allgemeinen ,vereinigung und der festen ,hoffnung eines jeden1 da im ,unglck ihm und seinen ,kindern von allen geholfen werden wird4 ,und sagt nicht3 ,ich bin blo eine machtlose ,eins18 oder3 ,wenn ich allein mein ,vermgen verteile und dienen gehe1 so kann ich damit doch nichts verbessern84 ,im ,gegenteil1 wenn es nur einige wenige solcher gibt wie ihr1 so ist die ,sache schon durchgefhrt4 ,und im ,grunde ist es nicht einmal unbedingt ntig1 sein ,gut zu verteilen1 - jede ,unbedingtheit wrde hier1 in der ,tat der ,liebe1 nur einer ,form gleichen1 einer ,rubrik1 dem ,buchstaben4 ,die berzeugung1 da man den ,buchstaben erfllt hat1 fhrt nur zu ,stolz und ,faulheit4 ,man soll nur das tun1 was einem das ,herz befiehlt3 gebietet es euch1 eure ,habe zu verteilen - so verteilt sie1 gebietet es euch1 fr die anderen arbeiten zu gehen1 - so geht4 ,doch auch hier tut nicht wie etliche ,trumer1 die sich sofort an die ,schiebkarre machen1 was ungefhr heien soll3 ich will kein ,herr sein1 ich will arbeiten wie ein ,bauer84 ,die ,schiebkarre ist wiederum - nur eine ,form84 ,im ,gegenteil1 wenn du fhlst1 da du als ,gelehrter allen ntzlich sein kannst1 so gehe auf die ,universitt und behalte so viel von deinen ,mitteln1 als du dafr ntig hast4 ,nicht die ,verteilung des ,gutes ist notwendig und nicht das ,anziehen des ,bauernkittels3 all das ist blo ,buchstabe und ,formalitt4 ,notwendig und wichtig ist blo deine ,entschlossenheit1 alles zu tun um der ttigen ,liebe willen1 alles1 was dir mglich ist1 was du selbst aufrichtig als in deiner ,kraft stehend anerkennst4 ,alle diese ,bemhungen1 sich zu vereinfachen8 - sind ja doch nur ,verkleidungen1 die das ,volk vor uns herabsetzen und einen selbst erniedrigen4 ,ihr seid alle zu kompliziert81 um euch zu vereinfachen81 ganz abgesehen davon1 da schon eure ,bildung allein euch hindert1 zum ,bauern zu werden4 ,hebt lieber den ,bauer bis zu eurer ,bildung empor6 ,seid nur aufrichtig und treuherzig2 das ist besser als jede ,vereinfachung84 ,vor allen ,dingen aber schreckt euch nicht selbst1 sagt nicht3 einer ist keiner8 und hnliches4 ,jeder einzelne1 der aufrichtig die ,wahrheit sucht1 der ist schon furchtbar viel4 ,ahmt auch nicht jenen ,phrasenmachern nach1 die da ununterbrochen sagen1 damit man sie hre3 ,man lt mich nichts machen1 bindet mir die ,hnde1 pflanzt mir in die ,seele ,enttuschung und ,verzweiflung68 ,das sind ,helden gewisser ,dichtungen schlechten ,tones1 posierende ,faulenzer4 ,wer ,nutzen bringen will1 der kann auch mit buchstblich gebundenen ,hnden unendlich viel tun4 ,ein echter ,tatmensch sieht1 wenn er auf den ,weg tritt1 sofort so viel ,arbeit vor sich1 da er nicht anfangen wird1 zu klagen1 man lasse ihn nichts machen1 sondern er wird sofort irgend etwas finden und wird das1 was er sich vornimmt1 dann selbst mit gebundenen ,hnden fertigzustellen verstehen4 ,und das wissen auch alle wirklichen ,tatmenschen4 ,wieviel ,zeit nimmt bei uns schon allein das ,ergrnden ,rulands81 denn nur uerst1 uerst selten kennt ein ,mensch unser ,ruland4 ,die ,klagen ber ,blasiertheit sind einfach dumm3 die ,freude an dem zu errichtenden ,gebude mu jede ,seele erfllen1 auch wenn ihr vorlufig nur ein ,sandkrnchen zum ,bau des ,gebudes herbeibringt4 ,eure ,belohnung aber sei - ,liebe1 wenn ihr sie verdient4 ,solltet ihr aber keiner ,liebe bedrfen1 so tut ihr doch eine ,liebestat1 also knnt ihr gar nicht umhin1 euch um ,liebe zu bewerben4 ,doch mge es auch niemand sagen1 da ihr es auch ohne ,liebe tun mtet1 sozusagen zum eigenen ,gewinn1 und da man euch anderenfalls mit ,gewalt dazu zwingen werde4 ,nein1 bei uns in ,ruland mu man andere berzeugungen wecken - und besonders was die ,begriffe der ,freiheit1 ,gleichheit und ,brderlichkeit betrifft4 ,in der heutigen ,welt hlt man ,zgellosigkeit fr ,freiheit1 whrend die wirkliche ,freiheit doch nur in der berwindung seiner selbst und seines ,willens liegt1 so da man zuletzt einen sittlichen ,zustand erreicht1 in dem man immer1 in jedem ,augenblick1 sein eigener ,herr ist4 ,die ,zgellosigkeit der ,wnsche fhrt nur zur ,sklaverei4 ,das ist wohl der ,grund1 warum fast die ganze heutige ,welt die ,freiheit in der pekuniren ,sicherstellung sieht1 und in den ,gesetzen1 die diese pekunire ,sicherstellung garantieren4 ,hab' ich ,geld18 heit es1 so kann ich alles machen1 was mir gefllt2 hab' ich ,geld - so werd' ich nicht untergehen1 noch ntig haben1 andere um ,hilfe zu bitten2 niemanden aber um ,hilfe bitten1 ist die hchste ,freiheit48 ,und doch ist das in ,wirklichkeit nicht ,freiheit1 sondern ,knechtschaft1 - ,knechtschaft durch das ,geld4 ,im ,gegenteil1 die allerhchste ,freiheit ist - nicht sparen und nicht sich mit ,geld versorgen1 sondern unter alle verteilen1 was man hat1 und hingehen1 um allen zu dienen84 ,ist der ,mensch dazu fhig1 ist er fhig1 sich bis zu solch einem ,grade zu berwinden - so1 sagt doch1 ist er dann nicht wahrhaft frei8 ,darin liegt doch die hchste ,offenbarung des ,willens6 ,und dann1 was ist in der heutigen gebildeten ,welt ,gleichheit88 ,eiferschtiges ,aufpassen des einen auf den anderen1 ,hochmut1 ,aufgeblasenheit und ,neid3 ,er ist klug1 er ist ein ,shakespeare1 er rhmt sich mit seinem ,talent2 also mu man ihn erniedrigen1 mu ihn vernichten48 ,whrenddessen spricht die wirkliche ,gleichheit3 ,was geht es mich an1 da du talentvoller bist als ich1 klger und schner als ich8 ,ich kann mich nur dessen freuen1 denn ich liebe dich4 ,bin ich auch unansehnlicher als du1 so versage ich mir doch als ,mensch nicht die ,achtung1 und du weit das wohl und achtest mich gleichfalls - deine ,achtung aber macht mich glcklich4 ,bringst du mit deinen ,begabungen mir und allen anderen hundertfach mehr ,nutzen1 als ich dir1 so segne ich dich dafr1 bewundere dich und bin dir dankbar2 rechne ich doch meine ,bewunderung fr dich mir niemals zur ,schande an3 da ich dir dankbar bin1 ist mein ,glck1 und wenn ich1 so viel wie in meinen schwachen ,krften steht1 fr dich und fr alle arbeite1 so geschieht das keineswegs1 um mit dir abzurechnen1 ,freund1 sondern nur - weil ich euch alle liebhabe48 ,wenn alle ,menschen so sprechen werden1 dann erst wird ,brderlichkeit auf ,erden herrschen1 und zwar nicht um irgendeines konomischen ,vorteils willen1 sondern aus der ,flle des freudigen ,lebens heraus1 aus der berflle der ,liebe4 ,man wird vielleicht entgegnen1 da das blo eine ,phantasie von mir sei1 da diese russische ,lsung des ,problems8 - das ,himmelreich8 ist und selbiges hchstens im ,himmel1 nicht aber auf ,erden mglich sei4 ,allerdings1 die ,oblonskis wrden sich nicht wenig rgern1 wenn das ,himmelreich anbrche4 ,doch mu man wenigstens in ,betracht ziehen1 da in dieser ,phantasie einer russischen ,lsung des ,problems8 unvergleichlich weniger ,phantastisches und unvergleichlich mehr ,wahrscheinliches ist als in der europischen ,lsung4 ,solche ,menschen wie ,wlas8 haben wir schon gesehen und sehen sie bei uns in allen ,stnden und sogar recht oft2 dagegen hat man dort den zuknftigen ,menschen8 noch nirgends gesehen1 und selbst verspricht er ja auch1 erst nach ,vergieung ganzer ,strme von ,blut zu kommen4 ,ihr sagt1 mit wenigen ,menschen dieser ,art sei es nicht getan1 man msse nach gewissen allgemeinen ,einrichtungen und ,prinzipien streben4 ,doch selbst1 wenn es solche ,einrichtungen und ,prinzipien geben wrde1 nach denen man fehlerlos die ,gesellschaft bilden knnte1 und selbst wenn man sie vor der ,praxis erlangen knnte1 einfach so a priori1 einzig aus den ,trumen des ,herzens und der wissenschaftlichen8 ,zahlen1 die zudem noch der frheren ,einrichtung der ,gesellschaft entnommen sind1 - so wird sich doch mit anfertigen1 mit nicht dazu eingedrillten ,menschen keine einzige ,regel durchfhren1 kein einziges von all den schnen ,prinzipien verwirklichen lassen2 im ,gegenteil1 diese wrden nur lstig werden4 ,ich aber glaube schrankenlos an unsere zuknftigen und schon heraufkommenden ,menschen1 an diese selben1 von denen ich vorhin gesagt1 da sie vorlufig noch nicht bereinstimmen1 da sie in kleinen ,lagern und ,gruppen zerstreut sind1 von denen jedes und jede an eigenen berzeugungen festhlt1 die aber dafr vor allen ,dingen die ,wahrheit suchen1 und die1 wenn sie nur wissen wrden1 wo die ,wahrheit ist1 bereit wren1 fr ihre ,verwirklichung alles zu opfern1 selbst das ,leben4 ,glaubt mir1 wenn sie endlich den wahren ,weg finden und ihn betreten1 so werden sie alle nach sich ziehen1 und nicht gezwungen1 sondern freiwillig wird man ihnen folgen4 ,ja1 das vermgen schon heute die ganz wenigen zu tun4 ,und das ist dann der ,pflug1 mit dem man unseren neuen ,schatz heben kann4 ,bevor ihr den ,menschen predigt1 wie sie sein sollen1 zeigt es ihnen an euch selbst4 ,erfllt selbst1 was ihr verkndigt1 und alle werden euch folgen4 ,ich begreife nicht1 was hierbei ,utopistisches1 ,unmgliches sein soll6 ,es ist wahr1 wir sind sehr verderbt1 sind kleinmtig - und darum glauben wir nicht und lachen4 ,doch jetzt liegt es fast nicht mehr an uns1 sondern einzig an den ,emporsteigenden1 den ,knftig-,zuknftigen4 ,das ,volk ist reinen ,herzens1 es mu nur noch erleuchtet werden4 ,doch ,menschen1 die reinen ,herzens sind1 erheben sich auch mitten aus unserer ,schar - und das ist das ,allerwichtigste6 ,dies ist es1 was man zuerst glauben mu1 was zu sehen man verstehen mu4 ,denen aber1 die reinen ,herzens sind1 noch ein ,rat3 ,selbstbeherrschung und ,selbstberwindung vor jedem ersten ,schritt6 ,erflle zuerst selbst1 statt da du andere zwingst -3 das ist das ganze ,geheimnis dieses ersten ,schrittes4 ,ehemalige ,landwirte - zuknftige ,diplomaten#cj 444 ,ich bin wieder auf dem ,lande und habe meine ,freude daran 444 ,doch vor allem freut es mich1 nicht im ,auslande zu sein1 nicht unsere sich dort herumtreibenden ,russen vor ,augen zu haben4 ,wahrlich1 in unserer so volklichen1 so politischen ,zeit1 da man gerade berall bei sich zu ,hause ,russen sucht1 ,russen erwartet1 nur ,russen will und fordert1 in solch einer ,zeit ist es zu schwer1 im ,auslande der ,demoralisierung unserer expatriierten ,intelligenz zusehen zu mssen1 der ,verwandlung echt russischen1 noch rohen und vielleicht prachtvollen ,menschenmaterials in erbrmliches1 internationales ,gesindel ohne ,persnlichkeit1 ohne ,charakter1 ohne ,nationalitt und ohne ,vaterland4 ,ich rede nicht von den ,vtern1 - die ,vter sind nun einmal nicht mehr anders zu machen4 ,nun1 und - ,gott mit ihnen6 ,ich rede von den unglcklichen ,kindern1 die sie dort im ,auslande verderben4 ,die ,vter werden jetzt sogar schon von unseren verschriensten ,westlern lcherlich gefunden4 ,herr ,burenin1 der sich krzlich als ,berichterstatter auf den ,kriegsschauplatz begeben hat1 erzhlt in einem ,brief eine amsante ,begegnung mit einem unserer ,europer81 der bestndig im ,auslande lebe1 nur jetzt absichtlich auf den ,kriegsschauplatz gekommen sei1 um sich das ,schauspiel so eines ,kampfes8 anzusehen1 versteht sich1 aus hflicher ,entfernung1 - und der im ,waggon berall ,witzchen gemacht1 worber diese ,herren nun schon vierzig ,jahre lang ,witze machen3 ber den russischen ,geist1 die ,slawophilen1 usw4 ,er lebe nur darum im ,auslande1 soll er gesagt haben1 weil es bei uns in ,ruland fr einen ernsten und anstndigen ,menschen noch immer nichts zu tun gbe8 444 ,vor zwanzig ,jahren emigrierten8 7ich bleibe bei diesem ,wort7 aus ,ruland vornehmlich ,gutsbesitzer1 und seit der ,zeit setzt sich die ,emigration in jedem ,jahre ungehindert fort4 ,natrlich emigrierten auch viele andere ,leute1 alle mglichen ,menschen2 doch waren es in der groen ,mehrzahl1 wenn nicht alle1 ,leute1 die mehr oder weniger ,ruland haten2 die einen aus moralischen ,grnden1 infolge der berzeugung1 da es in ,ruland fr so anstndige und kluge ,leute1 wie sie1 nichts zu tun gbe81 die anderen vielleicht ohne jede berzeugung1 wenn man will1 einfach aus physischem ,ha3 wegen des ,klimas1 wegen der ,felder und ,wlder1 wegen der ,gesetze und ,bruche1 wegen des befreiten ,bauern1 ja1 wegen der ganzen russischen ,geschichte1 mit einem ,wort - wegen ,ruland4 ,ich bemerke dazu1 da solch ein ,ha sehr passiv1 sehr ruhig und bis zur ,apathie gleichmtig sein kann4 ,und dann kam noch die ,befreiung der ,bauern hinzu1 und berdies erleuchtete pltzlich ungemein viele die berzeugung1 da durch diese ,befreiung alles verloren sei - das ,land und die ,landwirtschaft und der ,adel und ganz ,ruland4 ,es ist ja wahr1 da nach der ,aufhebung der ,leibeigenschaft die ,landwirtschaft ohne gengende ,organisation und ,sicherstellung blieb und die ,grundbesitzer infolgedessen den ,kopf verloren und natrlicherweise eine solche ,angst bekamen1 wie es nach keinem staatlichen ,umsturz mehr der ,fall htte sein knnen4 ,nun1 und da fingen denn die ,gutsbesitzer an ihre ,gter zu verkaufen1 und ein ,teil von ihnen - und nicht der kleinste - zog ins ,ausland4 ,was sie nun dort auch zu ihrer ,rechtfertigung hervorheben mgen - sie knnen doch nicht1 weder vor ihren ,mitbrgern noch vor ihren eigenen ,kindern verbergen1 da der ,hauptgrund zu ihrer ,emigration die ,verlockung zum ,nichtstun8 gewesen ist4 ,jedenfalls aber3 seit der ,zeit wird das russische persnliche ,landeigentum verkauft und gekauft1 es ndert seine ,herren allaugenblicklich1 verndert sogar sein ,aussehen1 denn es wird eifrig entwaldet1 - und in was es sich verwandeln1 in wessen ,hnden es endgltig bleiben1 aus welchen ,leuten sich schlielich der neue russische ,grundbesitzerstand zusammensetzen wird1 all das ist schwer vorauszusagen1 und doch liegt gerade darin1 wenn man will1 die wichtigste ,frage der russischen ,zukunft4 ,es scheint wirklich ein ,naturgesetz zu sein1 nicht nur in ,ruland1 sondern in der ganzen ,welt3 diejenigen1 welche in einem ,reiche das ,land besitzen1 die sind auch die ,herren dieses ,landes - in jeder ,beziehung4 ,bei uns jedoch1 wird man sagen1 gibt es ja noch die ,gemeinde1 - die sei der ,herr86 ,aber 444 gehrt denn etwa das ,problem unserer ,gemeinde bei uns schon zu den endgltig gelsten8 ,trat es denn nicht vor etwa fnfzehn ,jahren gleichfalls in eine neue ,phase1 wie alles andere8 ,doch darber spter - vorlufig will ich1 ohne sie weiter zu begrnden1 nur kurz meine berzeugung darlegen4 ,es ist diese3 wenn in einem ,reiche die ,verwaltung des ,bodens eine ernste ist1 dann wird1 meiner ,meinung nach1 auch alles andere im ,reich ernst sein1 in allen ,beziehungen1 sowohl im groen ,ganzen wie in den kleinen ,einzelheiten4 ,jetzt mht man sich bei uns1 zum ,beispiel1 um ,bildung1 mht sich um die ,volksschulen4 ,ich aber glaube1 da ,schule und ,unterricht nur dann bei uns ernst und grndlich werden sein knnen1 wenn unsere ,landesverwaltung und ,landwirtschaft ernstlich und grndlich organisiert sind2 glaube ferner1 da man nicht durch eine ,schule eine gute ,landwirtschaft erzielt1 sondern umgekehrt1 nur durch eine gute ,landwirtschaft - d4 h4 durch eine richtige ,bodenverwaltung - eine gute ,schule bilden kann1 auf keinen ,fall aber frher4 ,parallel diesem ,beispiele geht alles3 die ,einrichtungen und die ,gesetze und die ,sittlichkeit und selbst die ,verstandesentwicklung der ,nation4 ,jede richtige ,verwaltung des nationalen ,organismus organisiert sich blo dann1 wenn im ,lande gute ,landwirtschaft getrieben wird4 ,dasselbe lt sich gleichfalls vom ,charakter der ,landwirtschaft sagen3 ist er aristokratisch1 oder ist er demokratisch - immer wird so1 wie er ist1 auch der ganze ,charakter der ,nation sein4 ,einstweilen aber spazieren unsere ehemaligen ,gutsbesitzer im ,auslande umher1 in allen ,stdten und ,kurorten ,europas1 machen die ,preise der ,restaurants steigen1 und schleppen wie ,millionre ,gouvernanten und ,bonnen fr ihre ,kinder mit sich herum und kleiden die ,kleinen in ,spitzen und englische ,kostme mit kurzen ,strmpfchen - ,europa zur ,schau4 ,europa aber sieht zu und wundert sich3 ,wieviel reiche ,leute es doch in ,ruland gibt1 und vor allen ,dingen wie gebildete6 ,und wie sie nach europischer ,bildung streben6 ,natrlich hat man ihnen nur aus ,despotismus die ,auslandspsse vorenthalten6 ,und pltzlich zeigt es sich1 da es bei ihnen so viele ,grundbesitzer und ,kapitalisten und so viele ,rentiers gibt1 die sich von den ,geschften zurckgezogen haben1 - ja sogar mehr als selbst in ,frankreich1 das doch das ,land der ,rentiers ist68 ,wollte man aber versuchen1 ,europa zu erklren1 da hier eine echt russische ,erscheinung vorliegt und keine ,spur von eigentlichem ,rentiertum sich hierbei findet1 sondern im ,gegenteil die ,verschwendung dieser ,leute meist nur das ,brennen eines ,lichtes von beiden ,enden bedeutet1 so wrde ,europa an solch eine in ,europa unmgliche ,erscheinung selbstverstndlich nicht glauben1 wrde mich berhaupt nicht verstehen4 ,und das wichtigste - diese ,sybariten1 die sich dort in den deutschen ,kurorten und an den ,schweizer ,seen herumtreiben1 diese ,lukullusse1 die ihr ,leben in ,pariser ,restaurants zubringen1 - sie wissen es ja selber und fhlen es sogar mit einem gewissen ,schmerz voraus1 da sie ihr ,kapital doch schlielich aufzehren1 und da ihre ,kinder1 diese selben kleinen ,engelchen in englischen ,kostmchen1 vielleicht noch einmal in ,europa werden ,almosen erbitten mssen - und sie werden ,almosen erbitten6 -1 wenn sie sich nicht in franzsische oder deutsche ,arbeiter verwandeln wollen - und sie werden sich in franzsische und deutsche ,arbeiter verwandeln6 - ,aber 4448 denken sie1 aprs nous le dluge6 ,ja1 und wer ist denn der ,schuldige8 ,das sind doch nur alle diese unsere russischen ,einrichtungen1 unser ganzes plumpes ,ruland1 in dem ein anstndiger ,mensch immer noch nichts anfangen kann48 ,so denken diese ,herren2 und die liberalsten von ihnen1 die1 welche man die hchsten und unverflschtesten ,westler der vierziger ,jahre nennen knnte1 die fgen vielleicht noch heimlich hinzu3 ,nun1 was tut's1 da die ,kinder ohne ,vermgen bleiben1 dafr erben sie die ,idee1 den edlen ,sauerteig der wahren und heiligen ,denkungsart4 ,fern von ,ruland erzogen1 werden sie weder die ,popen kennen1 noch das dumme ,wort ,vaterland#84 ,sie werden einsehen1 da das ,vaterland#8 nur ein ,vorurteil ist und sogar das verderblichste der ,welt4 ,aus ihnen werden edle1 universale ,menschen werden4 ,wir1 ausschlielich wir1 legen den ,grund zu diesen neuen ,menschen6 ,gerade dadurch1 da wir im ,auslande den ,erls fr unser ,gut verleben1 legen wir den ,grund zu dem neuen internationalen ,brgertum1 das frher oder spter ,europa erneuern wird1 und die ganze ,ehre dafr gebhrt uns1 uns ,russen1 denn wir haben zuerst angefangen48 brigens1 so reden blo die graulockigen81 das heit soviel wie sehr wenige - sind denn etwa viel ,koryphen unter ihnen zu finden8 ,die praktischeren jedoch und nicht so literarisch-moralischen verlassen sich schlielich immer noch auf die ,verbindungen84 ,wir verleben hier unser ,geld1 das ist ja wahr1 aber etwas gewinnen wir dabei doch1 das sind3 ,bekanntschaften1 ,beziehungen1 die dann im sogenannten ,vaterlande#8 uns gut zustatten kommen werden4 ,und zudem erziehen wir unsere ,kinderchen wenigstens in liberalem ,geiste und immerhin als ,gentlemen - das aber sind doch lauter ,hauptsachen4 ,verkehren werden sie nur in den vornehmsten und hchsten ,sphren2 der ,liberalismus aber hat in diesen hchsten ,sphren immer alles1 was gentlemanlike war1 gekennzeichnet und begleitet1 denn dieser ,gentlemanliberalismus ist fr den hheren ,konservatismus sozusagen sehr ntzlich1 was man bei uns lngst begriffen hat4 ,nun1 und wenn wir unsere ,kinder in dieser ,weise im ,auslande aufwachsen lassen1 so heit das geradezu1 da wir sie zu ,diplomaten erziehen4 ,was sind das doch fr prachtvolle ,stellen hier an den ,gesandtschaften1 ,konsulaten1 und dabei welch eine ,unmenge solcher entzckender ,pltzchen1 und wie brillant sie dotiert sind6 ,wirklich1 wie geschaffen fr unsere ,kinderchen3 sind ruhig und gut und vorteilhaft und dauerhaft1 und dabei immer ein angesehenes ,amt4 ,und der ,dienst so vornehm und die ,arbeit - ach1 die ist nicht der ,rede wert1 besteht ja nur im ,verkehr mit den ,russen im ,auslande1 selbstverstndlich blo mit denen1 die anstndiger aussehen2 die anderen aber1 die einem da auf den ,hals kriechen und noch um ,schutz bitten1 - die1 na1 die schttelt man einfach ab und behandelt sie1 wie es ,vorgesetzten geziemt3 ohne sie anzuhren und von oben herab3 ,wir glauben euch nicht4 ,ihr seid selber an allem schuld1 worber ihr klagt4 ,ihr glaubt wohl noch im lieben ,vaterlande zu sein8 ,euretwegen sollen wir uns ,unannehmlichkeiten zuziehen8 ,lohnt sich das denn berhaupt1 und wie soll man eine fremde ,obrigkeit solcher ,leute wegen1 wie ihr1 belstigen8 ,seht doch erst in den ,spiegel1 wie ihr ausseht6#8 ,und darin besteht der ganze ,dienst4 ,oh1 unsere ,kinderchen werden schon verstehen1 es im ,leben zu etwas zu bringen4 ,ja1 ja1 wenn man nur so seine ,verbindungen hat - das ist das erste1 wofr ein ,vaterherz sorgen mu4 ,das brige kommt dann je nach ,bedarf von selbst hinzu48 ,also1 wie gesagt1 in dieser ,weise verlassen sich von den im ,auslande lebenden alle nicht gerade literarischen8 ,vter mehr oder weniger auf ,verbindungen4 ,aber - was sind denn ,verbindungen8 ,nun1 wenn sie auch ihre ,bedeutung haben1 so sind sie doch nur eine unzuverlssige ,quelle4 ,es wrde daher wirklich nicht schaden1 wenn man sich noch mit etwas anderem versorgen wrde - nun1 sagen wir1 mit ein wenig ,kenntnis ,rulands und mit ein wenig eigenem ,verstand1 nur so auf alle ,flle1 da man doch niemals wissen kann 444 ,und gerade jetzt1 in der ,epoche der ,reformen und neuen ,einrichtungen1 wollen bei uns doch alle pltzlich nach eigenem ,verstande leben - zweifellos eine ,idee1 die durch die ,aufklrung zu uns gekommen ist4 ,das ,unglck aber ist nur1 da bei uns noch nie so wenig individueller ,verstand zu finden gewesen ist1 wie jetzt1 da ihn ein jeder haben will4 ,die ,frage1 warum das so ist1 will ich lieber offen lassen1 es ist auch nicht leicht1 sie zu beantworten4 ,doch eine der ,ursachen1 warum unsere kleinen ,pppchen einst1 wenn sie groe ,puppen sind1 zweifellos leere ,kpfe haben werden - kenne ich nur zu genau2 und obwohl sie alt ist1 will ich doch noch auf sie hinweisen4 ,diese ,ursache 444 liegt in der russischen ,sprache1 d4 h4 in der mangelhaften ,kenntnis der russischen1 vaterlndischen ,sprache1 die durch die ,erziehung im ,auslande1 durch auslndische ,gouvernanten und ,bonnen bedingt wird4 ,derlei ist bei uns ja auch schon frher blich gewesen1 aber wohl niemals in dem ,mae1 wie jetzt1 da soviel ,pppchen im ,auslande heranwachsen4 ,nehmen wir den ,fall an1 eines dieser ,herrenshnchen soll ,diplomat werden3 nun1 die ,diplomatensprache ist bekanntlich die franzsische1 folglich gengt es1 wenn man die russische nur grammatisch kennt84 ,ist dem nun wirklich so8 ,diese ,frage ist wohl schon so oft beredet worden1 da sie vielleicht abgeschmackt erscheinen wird4 ,nichtsdestoweniger ist sie noch so unbeantwortet1 da sie sogar vor kurzem wieder aufgeworfen werden konnte1 wenn auch nur mittelbar1 bei ,gelegenheit der ,besprechungen der franzsischen ,werke ,turgenjeffs4 ,es wurde sogar die ,meinung geuert3 ,warum soll denn ,turgenjeff nicht auch ,franzsisch schreiben1 das kann ihm doch niemand verbieten88 ,selbstverstndlich ist hier nichts zu verbieten oder zu erlauben1 und besonders nicht einem so groen ,schriftsteller und so vorzglichen ,beherrscher der russischen ,sprache1 wie ,turgenjeff4 ,darum ber ihn kein ,wort weiter1 aber 444 ,aber ich sehe1 da ich wieder auf mein altes ,thema zurckgekommen bin1 auf dasselbe1 ber das ich schon im vorigen ,jahre geschrieben1 nachdem ich mit einer unserer auslndisch-russischen ,mamas ber den ,nachteil1 den das ,erlernen der franzsischen ,sprache fr ihr ,pppchen haben kann1 diskutiert hatte4 ,jetzt wird das ,shnchen zum ,diplomaten erzogen und 444 brigens1 wenn es auch nicht ratsam ist1 sich zu wiederholen1 so will ich doch noch wagen1 in bezug auf die ,diplomatie ein paar ,worte zu sagen4 444 ,aber die ,diplomatensprache ist doch ,franzsisch68 unterbricht mich diesmal die ,mama1 ohne mich zu ,wort kommen zu lassen4 ,o weh1 sie trgt mir meine ,worte vom vorigen ,jahr noch nach und behandelt mich ungndig4 ,gewi1 gewi1 meine ,gndigste18 antworte ich1 ,ihr ,einwand ist unantastbar1 und ich bin mit ,ihnen widerspruchslos einverstanden4 ,jedoch3 was ich ber die ,kenntnis der russischen ,sprache gesagt1 gilt auch fr die ,kenntnis der franzsischen - nicht wahr8 ,nun aber1 um den ,reichtum seiner ,gedanken in franzsischer ,sprache ausdrcken zu knnen1 mu man sich diese ,sprache auch ganz und gar zu eigen machen4 ,nun aber bitte ich ,sie1 folgendes nicht zu vergessen3 es gibt nmlich solch ein ,geheimnis der ,natur1 oder vielmehr solch ein ,naturgesetz1 nach dem man nur diejenige ,sprache vollkommen beherrschen kann1 mit der man geboren ist1 wollte sagen1 die dasjenige ,volk spricht1 zu dem man gehrt4 ,das scheint ,ihnen nicht zu gefallen1 meine ,gndigste4 ,sie belieben etwas spttisch zu lcheln8 ,gut1 ich gebe nach - es ist ja brigens auch kein ,damenthema4 ,ich stimme ,ihnen also widerspruchslos bei1 ich gebe zu1 da auch ein ,russe sich die franzsische ,sprache bis zur ,vollkommenheit aneignen kann - aber nur unter einer riesengroen ,bedingung3 nmlich in ,frankreich geboren zu sein1 in ,frankreich aufzuwachsen und seit der allerersten ,stunde seines ,lebens sich in einen ,franzosen zu verwandeln6 ,oh1 ,sie lcheln wieder1 wie ich sehe1 ich habe ,sie wohl nur belustigt8 ,einstweilen aber beachten ,sie1 da selbst ,ihnen und ,ihrem ,shnchen nicht gut mglich sein wird1 diese ,bedingung zu erfllen1 trotz aller ,pariser ,bonnen1 trotz der ,emigration1 dem ,erls fr das verkaufte ,land usw4 ,zudem mssen ,sie noch die sogenannten angeborenen ,gaben in ,betracht ziehen1 denn man kann doch nicht ,ihr ,pppchen mit ,turgenjeff vergleichen - werden denn etwa viel ,turgenjeffs geboren8 444 ,ach1 ,verzeihung1 meine ,gndigste1 was sage ich da6 ,aus ,ihrem ,shnchen wird bestimmt ein ,turgenjeff werden1 oh1 nicht nur einer1 sondern bestimmt drei6 ,doch lassen wir das1 nur 4448 ,aber18 unterbrechen ,sie mich pltzlich1 aber die ,diplomaten sind doch sowieso klug1 warum denn da noch um den ,verstand so viel ,sorge tragen8 ,glauben ,sie mir1 hat man erst ,verbindungen1 mon mari 4448 ,sie haben durchaus recht1 meine ,gndigste18 unterbreche ich schnell1 hat man erst ,verbindungen und lt man ,ihren ,herrn ,gemahl ganz beiseite1 so1 sage ich1 wre es immerhin nicht bel1 zu den ,verbindungen noch etwas1 wenn auch nur ein wenig1 ,verstand hinzuzufgen4 ,und die ,diplomaten sind keineswegs deswegen klug1 weil sie ,diplomaten sind1 sondern einzig1 weil sie von ,geburt an kluge ,leute waren4 ,und glauben ,sie mir1 es gibt sogar viele1 sehr viele ,diplomaten1 die wirklich auerordentlich dumm sind48 ,ach nein1 verzeihen ,sie18 unterbrechen ,sie mich ungeduldig1 ,diplomaten sind immer klug und alle bekleiden sie auerordentliche ,posten3 und auerdem ist der ,diplomatendienst der allervornehmste ,dienst68 ,meine ,gndigste1 meine ,gndigste18 rufe ich1 ,sie sagen3 ,verbindungen und ,kenntnis vieler ,sprachen6 - aber ,verbindungen verschaffen doch blo einen ,posten1 dann aber 444 ,nun1 stellen ,sie sich vor3 ,ihr ,shnchen wchst in europischen ,restaurants auf1 geht in ,gesellschaft auslndischer ,vicomtes und russischer ,grafen mit jungen ,kokotten durch1 dann aber 444 ,nun1 er kann alle ,sprachen und schon deswegen keine einzige1 444 hat er aber keine eigene ,sprache1 so ist es nur natrlich1 wenn er blo ,endchen von ,gedanken und ,gefhlen aller ,nationen aufgreift und sein ,verstand sich sozusagen zu einem ,mischmasch aller mglichen ,sppchen herausbildet4 ,er wird ein internationaler ,bastard mit kurzen1 abgerissenen1 kleinen ,ideen und stumpfen ,urteilen4 ,er ist ,diplomat1 aber die ,geschichte der ,nationen setzt sich in seiner ,vorstellung ganz sonderbar-spahaft zusammen4 ,er sieht berhaupt nicht1 ja er ahnt nicht einmal das1 wovon die ,nationen und die ,vlker leben1 welche ,gesetze in ihrem ,organismus liegen1 ob in diesen ,gesetzen auch etwas ,ganzes verborgen ist und sich in ihnen ein allgemeines internationales ,gesetz wahrnehmen lt4 ,er ist fhig1 alle ,geschehnisse der ,welt nur daraus abzuleiten1 da z4 ,b4 irgendeine ,knigin irgendeine ,favoritin irgendeines ,knigs gergert hat1 und infolgedessen der ,krieg zwischen zwei ,knigreichen ausgebrochen ist4 ,erlauben ,sie1 ich werde von ,ihrem ,standpunkte aus urteilen4 ,schn1 er hat ,verbindungen 444 ,aber zum ,erwerb solcher ,verbindungen ist doch ,charakter erforderlich1 ist1 wie man zu sagen pflegt1 die ,liebenswrdigkeit eines ,charakters1 sind ,milde und ,gte und zu gleicher ,zeit ,beharrlichkeit und ,festigkeit unbedingt ntig 444 ,ein ,diplomat mu doch bezaubernd sein1 mu zu besiegen verstehen1 nicht wahr8 ,nun1 dann glauben ,sie es mir oder nicht1 wenn ich ,ihnen offen und im hchsten ,grade bestimmt sage1 da man ohne ,kenntnis seiner ,muttersprache1 ohne ihre vllige ,beherrschung nicht einmal seinen ,charakter ausarbeiten kann1 und besonders dann nicht1 wenn das ,pppchen noch von ,natur reich und gut begabt ist4 ,mit der ,zeit stellen sich bei ihm dann ,gedanken ein1 ,ideen und ,gefhle werden ihn innerlich peinigen1 indem sie fr sich ,ausdrcke suchen und fordern2 doch ohne reiche1 von ,kindheit an erworbene1 fertige ,ausdrucksformen1 d4 h4 ohne ,sprache1 ohne ihre ,entwicklung1 ohne ihre ,verfeinerung1 ohne ,beherrschung all ihrer ,nuancen - wird ,ihr ,sohn ewig unzufrieden mit sich sein4 ,die aufgeschnappten ,gedankenendchen hren bald auf1 ihn zu befriedigen1 das im ,verstande und im ,herzen angesammelte ,material fngt an1 nach einem groen1 unbeengten ,ausdruck zu verlangen 444 ,der junge ,mann wird besorgt1 zerstreut1 grundlos nachdenklich1 darauf gereizt1 unertrglich2 schlielich zerrttet er womglich seine ,gesundheit1 vielleicht sogar den ,magen1 glauben ,sie mir 4448 ,ach1 ,sie lachen8 - ,ich sehe schon1 hab' mich wieder fortreien lassen1 - einverstanden6 - ,aber1 ,gott1 wie wahr ist es doch1 was ich sage6 - ,gestatten ,sie mir nur noch1 zu beenden4 ,ich mchte ,sie1 meine ,gndigste1 daran erinnern1 da ich ,ihnen vorhin nachgegeben1 mich mit ,ihnen einverstanden erklrt habe1 zum ,schein1 natrlich3 da die ,diplomaten immer kluge ,leute wren4 ,jetzt aber haben ,sie mich so weit gebracht1 meine ,gndigste1 da ich gezwungen bin1 meine geheimste ,ansicht ber diesen ,gegenstand ,ihnen nicht mehr zu verheimlichen4 ,meine ,gndigste3 nun ist mir aber wie zum ,trotz in meinem ,leben schon oft der ,gedanke gekommen1 da es in der ,diplomatie1 d4 h4 in der allgemeinen ,diplomatie aller ,vlker und des ganzen neunzehnten ,jahrhunderts1 wirklich auffallend wenig kluge ,mnner gegeben hat - tatschlich frappant1 wie wenige6 ,dagegen ist die ,schwachkpfigkeit dieses ,standes in der ,geschichte ,europas in unserem ,jahrhundert 444 ,das heit1 sehen ,sie mal1 - alle sind sie klug1 diese ,diplomaten1 mehr oder weniger1 versteht sich1 das ist unbestreitbar1 alle sind sie geistreich - aber 444 was sind denn das im ,grunde fr ,geister6 ,ist denn auch nur einer dieser ,kpfe bis zum ,wesen der ,dinge durchgedrungen1 hat auch nur einer von ihnen diese geheimnisvollen ,gesetze begriffen1 oder sie auch nur geahnt1 diese ,gesetze1 die ,europa zu etwas ,unbekanntem fhren1 zu etwas ,sonderbarem1 ,furchtbarem - das aber jetzt schon offenbar ist1 das sich fast sichtbar vor den ,augen derjenigen vollzieht1 die nur ein klein wenig vorauszufhlen verstehen8 ,nein1 man kann positiv behaupten1 da es keinen einzigen solchen ,diplomaten und keinen einzigen so klugen ,kopf in diesem so gelehrten und favorisierten#8 ,stande gegeben hat6 - ,natrlich schliee ich1 wenn ich so rede1 ,ruland und alles ,vaterlndische aus1 weil wir unserem ganzen ,wesen nach in solchen ,dingen eine ganz andere ,sache#8 sind4 ,im ,gegenteil1 im ganzen ,jahrhundert waren die ,diplomaten1 nun sagen wir1 die allerschlauesten ,intriganten1 die sich dnkelhaft einbildeten1 das realste ,verstndnis der ,dinge zu besitzen2 whrenddessen aber hat keiner von ihnen weiter1 als seine ,nase reicht1 etwas sehen knnen1 und nie ber die ,tagesinteressen hinaus - und selbst diese waren dann noch immer nur die alleroberflchlichsten und kurzsichtigsten4 ,dort zerrissene ,fdchen zusammenknoten1 hier ein ,flickchen auf ein kleines ,loch legen1 den ,preis steigern1 vergolden1 fr neu aussehen machen#8 - das ist ihre ,aufgabe1 das ist ihre ,arbeit6 ,und all das hat seine ,grnde - der wichtigste aber liegt1 meiner ,meinung nach1 in der ,entzweiung mit dem ,volk1 in der ,absonderung der diplomatischen ,kpfe in eine allzu vornehme und von der brigen ,menschheit allzu abstrahierte ,sphre 444 ,ein ,frst ,metternich wurde fr einen der tiefsten und feinsten ,diplomaten der ,welt gehalten und hatte zweifellos ,einflu auf ganz ,europa4 ,worin aber1 ja1 worin bestand denn eigentlich seine ,idee8 ,wie verstand er sein ,jahrhundert1 das damals gerade anbrach8 ,wie stellte er sich die ,zukunft vor8 ,alle ,grundideen des beginnenden ,jahrhunderts wollte er mit ,polizeiordnungen besiegen und war vollkommen berzeugt von dem ,erfolg6 ,und nehmen ,sie jetzt den ,frsten ,bismarck na1 das ist doch schon fraglos ein ,genie1 aber 4448 ,finissons1 monsieur18 unterbricht mich streng die kleine ,mama mit tiefgekrnkter ,wrde4 ,ich bin natrlich sehr erschrocken4 ,offenbar bin ich nicht verstanden worden4 ,ja1 mit kleinen ,mamas darf man noch nicht ber solche ,themata reden3 habe daher einen furchtbaren faux pas gemacht - aber mit wem kann man denn jetzt berhaupt ber ,diplomatie sprechen8 - das ist die ,frage6 ,und doch - welch ein interessantes ,thema1 und noch dazu in unserer ,zeit6 ,aber 444 ,die ,diplomatie vor den ,weltfragen ,und welch ein ernstes ,thema6 ,denn was heit jetzt3 unsere ,zeit8 ,alle1 die mit ,verstand begabt sind1 sagen1 da unsere ,zeit im wahrsten ,sinne des ,wortes eine diplomatische ,zeit sei1 eine ,zeit der ,entscheidung aller ,vlkerschicksale einzig durch die ,diplomatie4 ,man behauptet zum ,beispiel1 da irgendwo bei uns ,krieg gefhrt werde2 doch hre und lese ich berall1 da1 wenn auch dort irgendwo so etwas wie ,krieg vor sich geht1 dieser ,krieg doch bestimmt nicht als wirklicher ,krieg aufgefat werden darf 444 ,jedenfalls ist man bereingekommen1 erstens1 da dieser ,krieg auch nicht einer einzigen von den gesunden ,verrichtungen der ,nation hinderlich sein knnte1 die1 nach den neuesten ,ansichten alles dessen1 was ,allwissenheit8 genannt wird1 vornehmlich - was sage ich6 - ausschlielich in der ,diplomatie ruhen2 und zweitens1 da diese militrischen ,spaziergnge1 ,manver usw41 die brigens immer unentbehrlich sind1 im wahrhaften ,sinne der ,dinge nicht mehr als blo eine der ,phasen der hheren ,diplomatie ausmachen1 und weiter nichts4 ,man mu es glauben4 ,ich fr meinen ,teil bin nun sehr gern dazu bereit1 denn das ist doch tatschlich beruhigend4 ,aber siehe1 einstweilen ist da etwas1 was nicht uninteressant und dabei noch ungemein auffallend ist3 ,bei uns entbrannte zum ,beispiel die ,orientfrage3 und sofort flammte sie auch in ganz ,europa auf1 ja dort sogar noch frher als bei uns - und das ist nur zu verstndlich4 ,alle1 und selbst die ,nicht-,diplomaten1 - natrlich die ,nicht-,diplomaten ganz besonders -1 alle wissen schon lngst81 da die ,orientfrage sozusagen eine der ,weltfragen ist1 eines der wichtigsten ,kapitel unter den groen und nchstliegenden ,entscheidungen der ,menschenschicksale1 ja1 da sie die neue ,phase derselben bedeutet4 ,wie man wei1 geht diese ,angelegenheit nicht nur ,osteuropa an1 nicht nur die ,slawen1 ,russen und ,trken1 oder vor allen anderen irgendwelche ,bulgaren1 sondern auch den ganzen ,westen ,europas1 und zwar keineswegs nur wegen der ,meere und ,meerengen1 der beherrschenden ,ein- und ,ausgangspunkte1 sondern aus viel tieferen1 viel fundamentaleren1 elementareren1 gegenwrtigeren1 wesentlicheren1 grundstzlicheren ,grnden 444 ,darum ist es begreiflich1 da ,europa sich aufregt und die ,diplomatie so viel zu tun hat4 ,aber was hat denn die ,diplomatie dabei zu tun8 ,was hat sie denn - besonders jetzt - in der ,orientfrage zu tun8 ,sache der ,diplomatie ist doch jetzt 7anderenfalls wrde sie berhaupt nicht ,diplomatie sein71 die ,orientfrage zu konfiszieren und allen1 die es wissen wollen oder nicht wollen1 dies bleibt sich gleich1 so schnell wie mglich zu versichern1 da es eine ,orientfrage8 berhaupt nicht gibt2 da alles dieses nur so8 geschehe1 nur ,manver sei mit ,ausflgen zur bung1 und wenn es nur irgend mglich ist1 noch zu versichern1 da die ,orientfrage nicht nur jetzt nicht vorhanden1 sondern berhaupt nie in der ,welt dagewesen sei1 da man vor hundert ,jahren nur so8 ,dunst verbreitet habe aus bestimmten1 natrlich gleichfalls diplomatischen ,grnden4 ,aufrichtig gestanden1 dem knnte man ja beinahe ,glauben schenken1 wenn sich nicht gerade hier ein ,rtsel auftun wrde1 jedoch schon kein diplomatisches 7das ist ja der ,jammer671 denn die ,diplomaten wrden sich niemals dazu herablassen1 sich mit solchen ,rtseln zu befassen4 ,oh1 verachtend wrden sie diesem ,rtsel den ,rcken kehren1 denn sie halten es fr eine ,illusion1 die hherer ,gehirne unwrdig ist4 ,dieses ,rtsel liee sich folgendermaen formulieren3 ,warum geschieht es immer1 und besonders in der letzten ,zeit1 d4 h4 seit der ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts1 und je weiter1 desto anschaulicher und greifbarer1 da sich1 kaum da in der ,welt irgend etwas ,allgemeines1 ,universales berhrt wird1 neben der einen irgendwo erhobenen ,weltfrage ihr parallel sofort auch alle anderen ,weltfragen erheben88 ,so hat zum ,beispiel ,europa jetzt an der einen1 der ,orientfrage1 noch nicht genug1 und es erhebt sich unerwartet-unverhofft pltzlich in ,frankreich gleichfalls eine ,weltfrage - die katholische4 ,und diese katholische ,frage erhebt sich nicht etwa nur deshalb1 weil der ,papst bald sterben wird und ,frankreich dann als ,reprsentant des ,katholizismus dafr sorgen mu1 da nicht das ,geringste verschwindet oder sich verndert in der durch ,jahrhunderte aufgebauten ,organisation des ,katholizismus1 sondern auch noch deswegen1 weil der ,katholizismus in ,frankreich augenscheinlich zur ,fahne erwhlt worden ist1 unter der sich alle alten ,einrichtungen der ganzen neunzehn ,jahrhunderte versammeln sollen1 - zur ,verbndung gegen etwas ,neues1 ,kommendes1 schon ,gegenwrtiges und ,verhngnisvolles1 gegen die drohende ,welterneuerung1 gegen den sozialen wie moralischen fundamentalen ,umsturz im ganzen westeuropischen ,leben1 oder wenigstens1 wenn diese ,erneuerung auch nicht in ,erfllung geht1 so doch gegen die furchtbare ,erschtterung und ungeheuere ,revolution1 die da unheimlich droht1 alle ,reiche der ,bourgeosie in der ganzen ,welt1 berall1 wo sie sich organisiert haben und aufgeblht sind1 nach der franzsischen ,schablone von #aghi zu verdrngen und sich auf ihren ,platz zu setzen4 brigens1 ich sehe mich gezwungen1 hier ein notwendiges ,notabene einzufgen3 ich fhle schon voraus1 da es vielen ,klugen und besonders den ,liberalen lcherlich erscheinen wird1 da ich noch im neunzehnten ,jahrhundert ,frankreich ein katholisches8 ,reich nenne1 und gar den ,reprsentanten des ,katholizismus6 ,darum sage ich zur ,rechtfertigung meiner ,meinung1 vorlufig ohne sie weiter zu begrnden1 da ,frankreich gerade solch ein ,land ist1 welches selbst dann1 wenn in ihm kein einziger ,mensch brigbliebe1 der nicht nur nicht mehr an den ,papst1 sondern nicht einmal mehr an ,gott glaubte1 trotzdem fortfahren wrde1 ein katholisches ,land par excellence zu sein1 gewissermaen der ,reprsentant des ganzen katholischen ,organismus - und das wird noch sehr lange so bleiben1 ja bis in die ,unendlichkeit hinein1 vielleicht bis zu der ,zeit1 da ,frankreich berhaupt aufhren wird1 ,frankreich zu sein1 und sich in irgend etwas anderes verwandelt4 ,doch das ist noch nicht alles3 sogar der ,sozialismus hat in ,frankreich nach der katholischen ,schablone1 mit katholischer ,organisation und ganz in seinem ,geist eingesetzt3 in solchem ,mae ist dieses ,land katholisch6 ,den ,beweis dafr werde ich vorlufig noch schuldig bleiben4 ,nur auf eines will ich kurz hinweisen3 was veranlate den ,marschall ,mac-,mahon so pltzlich mir nichts1 dir nichts gerade die katholische ,frage aufzuwerfen8 ,dieser tapfere ,general - der1 nebenbei bemerkt1 fast berall geschlagen worden ist und in der ,diplomatie sich ausschlielich durch das kurze ,stzchen3 j'y suis et j'y reste8 ausgezeichnet hat - dieser ,general scheint nicht gerade solch ein ,tatmensch zu sein1 da er fhig gewesen wre1 mit vollem ,bewutsein irgend etwas ,derartiges zu vollfhren4 ,aber siehe da1 er hat es doch fertiggebracht1 die kapitalste der alteuropischen ,fragen zu erheben1 und zwar gerade in der ,form1 in welcher sie sich einmal unbedingt erheben mute4 ,doch das ,wichtigste3 warum berhaupt und warum gerade in dem ,augenblick diese ,frage erheben1 da sich am anderen ,ende der ,welt eine andere ,weltfrage erhoben hat8 ,warum reiht sich ,frage an ,frage1 warum ruft die eine die andere hervor1 whrend doch1 wie man meinen sollte1 keinerlei ,beziehung zwischen ihnen besteht8 ,ja1 und nicht nur diese beiden ,fragen haben sich zu gleicher ,zeit erhoben3 mit der ,orientfrage erhoben sich auch noch andere1 und es werden sich noch andere erheben1 wenn sich die erstere nur richtig entwickelt4 ,kurz1 in unserem ,jahrhundert haben alle wichtigen ,fragen ,europas und der ,menschheit sich immer zu gleicher ,zeit erhoben4 ,diese ,gleichzeitigkeit ist es nun1 die mich frappiert4 ,in dieser ,gesetzmigkeit1 mit der alle ,fragen unbedingt zusammen erscheinen1 liegt fr mich das ,rtsel6 ,doch weshalb sage ich das alles8 - ,nun1 weil die ,diplomatie gerade auf solche ,fragen mit ,verachtung herabblickt4 ,sie erkennt solche ,zusammentreffen nicht nur nicht an1 sie will nicht einmal an sie denken4 ,hirngespinste nennt sie sie1 ,unsinn und ,dummheiten3 ,nein1 davon ist nichts passiert2 nur der ,marschall ,mac-,mahon1 oder richtiger1 seine ,frau ,gemahlin1 hat da irgend etwas einfach gewollt1 und infolgedessen ist dann alles so gekommen1 wie es gekommen ist48 ,und darum bin ich - ungeachtet dessen1 da ich selbst es ausgesprochen habe1 als ich diesen ,aufsatz begann3 da unsere ,zeit eine diplomatische par excellence und alles brige nur ,phantasterei sei - bin ich selbst als erster gezwungen1 daran nicht zu glauben4 ,nein1 hier gibt es ein ,rtsel6 ,nein1 hier entscheidet nicht die ,diplomatie allein1 sondern noch irgend etwas anderes4 ,und ich mu gestehen1 dieses ,ereignis verwirrt mich nicht wenig3 ich war so gern bereit1 an die ,diplomatie zu glauben 444 aber diese neuen ,fragen - die sind ja nur neue ,scherereien und sonst nichts 444 ,niemals ist ,ruland so mchtig gewesen wie jetzt1 - eine nicht-diplomatische ,auffassung ,in der ,tat1 da habe ich nun eine ,frage gestellt und bin ihr vorlufig ohne ,begrndungen nachgegangen4 ,doch schon lange vor dieser ,frage - ich meine die ,erscheinung1 da alle ,weltprobleme sich gleichzeitig einstellen1 kaum da sich eines von ihnen erhebt - hat sich mir schon eine andere unvergleichlich einfachere und natrlichere ,frage gestellt1 der jedoch1 eben weil sie so einfach und natrlich ist1 die ,klugen des ,landes8 noch so gut wie berhaupt keine ,aufmerksamkeit zu schenken pflegen4 ,mag auch die ,diplomatie zu allen ,zeiten und in allen ,lndern die ,schiedsrichterin aller wichtigen und fundamentalen ,fragen der ,menschheit gewesen sein und es auch in ,zukunft bleiben1 - aber hngt denn nun wirklich1 frage ich1 die endgltige ,lsung der ,menschheitsfragen nur von ihr ab8 ,kommt nicht vielmehr in jeder ,frage eine ,phase1 ein ,moment1 da es mit den bekannten diplomatischen ,mittelchen1 den ,flickchen1 nicht mehr geht8 ,und wenn auch alle ,weltfragen vom diplomatischen ,standpunkt aus1 das heit soviel wie von dem der gesunden ,vernunft1 ihre ,erklrung einzig darin finden1 da diese oder jene ,macht einfach ihre ,grenzen erweitern wollte1 oder da irgendein tapferer ,general persnlich irgend etwas wollte1 oder da einer bestimmten vornehmen ,dame etwas nicht gefallen hat usw4 7,mge das alles unwiderruflich wahr sein1 hier mu ich schon nachgeben1 denn gegen ,allwissenheit bin ich machtlos7 444 ,aber trotzdem3 kommt nicht doch einmal ein gewisser ,augenblick - gerade bei diesen allerrealsten ,ursachen und ihren ,erklrungen -1 ein ,punkt im ,verlaufe der ,sache1 eine ,phase1 da mit einem ,male irgendwelche ganz sonderbare1 sagen wir1 unbegreifliche und rtselhafte ,mchte pltzlich alles erobern1 die ganze ,gesamtheit ergreifen und blind1 unaufhaltsam nach sich ziehen1 als ob es einen ,berg hinabginge1 und 444 ja und warum dann nicht auch in den ,abgrund mit ihnen strzen8 ,eigentlich will ich ja nur wissen3 verlt sich nun die ,diplomatie immer so auf ihre ,mittel1 da sie hnliche ,mchte 7oder ,momente oder ,phasen7 berhaupt nicht frchtet1 oder glaubt sie1 da sie einfach nicht vorhanden seien8 ,leider scheint es1 da sie noch immer letzteres tut1 und ebendeshalb frage ich3 ,wie soll ich ihr da nun ,glauben schenken und mich ihr anvertrauen8 ,und wie kann ich sie dann fr die endgltige ,schiedsrichterin der ,schicksale einer noch so unvernnftigen1 kindischen ,menschheit ansehen68 ,kaidanoff hat in seiner ,neuen ,geschichte8 zu ,anfang des ,abschnittes1 der die ,franzsische ,revolution und ,napoleon ,i4 behandelt1 folgenden ,satz geschrieben3 ,eine tiefe ,stille herrschte in ganz ,europa1 als ,friedrich der ,groe auf ewig seine ,augen schlo2 aber noch nie war eine hnliche ,stille einem so groen ,sturme vorhergegangen48 ,diese ,einleitung habe ich fr mein ganzes ,leben behalten4 ,in der ,tat1 wer konnte damals1 als ,friedrich der ,groe starb1 auch nur entfernt ahnen1 was mit den ,menschen und mit ,europa in den folgendem dreiig ,jahren geschehen sollte8 ,ich rede nicht von irgendwelchen gebildeten ,leuten1 oder selbst ,schriftstellern1 ,journalisten1 ,professoren4 ,alle wurden sie bekanntlich irre3 ,schiller1 zum ,beispiel1 schrieb damals einen ,dithyrambus auf die ,erffnung der ,nationalversammlung2 der in ,europa herumreisende junge ,karamsin#ca sah mit bebendem ,herzen auf das gleiche ,ereignis2 in ,petersburg aber1 bei uns in ,ruland1 glnzte noch immer die ,marmorbste ,voltaires4 ,nein1 ich wende mich mit meiner ,frage unmittelbar an die hchste ,allwissenheit1 unmittelbar an die ,entscheider der ,menschenschicksale - an die ,herren ,diplomaten3 haben sie damals auch nur etwas von dem vorausgesehen1 was dann in den folgenden dreiig ,jahren geschehen ist8 ,knnte ich nun diese ,frage den ,diplomaten persnlich stellen und sollten sie geruhen1 mich anzuhren1 so wrden sie mir bestimmt mit hochmtigem ,lcheln antworten3 ,zuflle lassen sich nicht voraussehen1 und unsere ganze ,weisheit besteht blo darin1 da man sich auf alle ,zuflle vorbereitet48 ,das ist die typische ,antwort 444 wenn ich sie mir auch selbst ausgedacht habe1 da ich doch keinen ,diplomaten mit solchen ,fragen belstigen darf1 - wie sollte ich denn6 ,doch mein ganzes ,entsetzen liegt in meiner berzeugung1 da man mir gerade so und nicht anders geantwortet htte1 und darum habe ich auch die ,antwort eine typische8 genannt4 ,denn was waren diese ,ereignisse des letzten ,dezenniums des vorigen ,jahrhunderts in den ,augen der ,diplomaten anderes als - ,zuflle88 ,waren es und sind es noch heute6 ,und ,napoleon erst gar - ach1 der6 - der ist schon ein ,erz-,zufall6 ,wre ,napoleon nicht gekommen1 wre er dort unten in ,korsika in seinem dritten ,lebensjahre an den ,masern gestorben1 so wrde selbstverstndlich auch der ganze dritte ,stand der ,menschheit1 die ,bourgeosie1 nicht heraufgekommen sein1 um das ganze ,antlitz ,europas zu verndern - was sich bis heute noch fortsetzt -1 sondern wre da in ,paris ruhig bei sich zu ,hause geblieben6 ,es scheint mir nmlich1 da auch unser ,jahrhundert im alten ,europa mit irgend etwas ,kolossalem enden wird1 das heit1 vielleicht nicht gerade mit etwas1 das buchstblich dem gleicht1 womit das achtzehnte ,jahrhundert endete1 aber immerhin mit etwas ebenso ,kolossalem1 ,elementarem und ,furchtbarem und gleichfalls mit einer totalen ,vernderung des ,antlitzes dieser ,welt - wenigstens im ,westen des alten ,europa4 ,und nun1 wenn unsere ,allwissenden versichern werden1 da man ,zuflle doch nicht voraussehen knne usw41 ja1 wenn ihnen in betreff dieses ,finales noch berhaupt nichts in den ,kopf gekommen ist1 so 444 ,mit einem ,wort3 ,flickchen1 ,flickchen1 ,flickchen drauf6 ,nun1 seien wir vernnftig1 warten wir ab4 ,flickchen sind doch1 je nachdem wie man's nimmt1 auch eine notwendige und ntzliche ,sache und obendrein noch eine vernnftige und praktische1 um so mehr1 als man mit ,flickchen z4 ,b4 den ,feind hinter das ,licht fhren kann4 ,also3 bei uns gibt's jetzt ,krieg1 und sollte es geschehen1 da sterreich sich feindlich zu uns stellt1 so kann man ihm mit einem ,flickchen8 gerade prachtvoll die ,augen verbinden1 was es brigens mit ,vergngen geschehen lassen wird - denn was ist sterreich8 ,selbst ist es schon dem ,tode nahe1 will auseinanderfallen1 ist genau so ein kranker ,mann8 wie die ,trkei1 ja1 ist vielleicht noch schlimmer krank als diese4 ,es ist ein ,musterbeispiel von innerlich sich feindlichen ,vereinigungen1 allen mglichen ,dualismen1 allen mglichen ,vlkern1 ,ideen1 allen mglichen ,uneinigkeiten und entgegengesetzten ,bestrebungen2 da gibt es ,ungarn1 ,slawen1 ,deutsche und das ,reich der ,juden 444 ,jetzt aber1 wo die ,diplomatie ihm dermaen den ,hof macht1 kann es ja wahrhaftig von sich denken1 da es - eine ,macht sei1 die tatschlich viel zu bedeuten habe und bei der ,schicksalsentscheidung der ,vlker noch eine groe ,rolle spielen knne4 ,eine solche ,selbsttuschung1 die mittels besagter ,hofmacherei und ,flickchen hervorgerufen wird1 ist jedoch fr die ,entscheidung der ,schicksale der slawischen ,vlker sehr vorteilhaft1 denn sie kann den ,feind eine ,zeitlang einschlfern2 im ,augenblick der ,entscheidung aber1 wenn die ,binde von seinen ,augen fllt und er pltzlich sieht1 da ihn niemand frchtet1 da er nichts weniger als eine ,macht ist1 - kann er dann nur noch verwirrt stehen bleiben und zusehen1 wie er seinen ,mut verliert4 ,eine andere ,sache ist es mit ,england3 das ist etwas ,ernsteres1 - zumal es augenblicklich um seine fundamentalsten ,unternehmungen furchtbar besorgt ist4 ,england kann man mit ,flickchen und ,hofmacherei nicht einschlfern4 ,was man ihm da auch erzhlen wollte1 es wrde doch nie und nimmer glauben1 da die riesige1 heute die mchtigste ,nation der ,welt1 die ihr ,schwert gezogen und die ,fahne der groen ,idee erhoben und schon die ,donau berschritten hat1 in der ,tat beabsichtige1 die ,aufgaben1 die sie sich gestellt1 sich selbst zum ,nachteil und nur ,england zum ,vorteil zu lsen2 denn jede ,verbesserung der ,lage der slawischen ,vlker ist fr ,england in jedem ,falle ein offenbarer ,nachteil1 und mit ,flickchen macht man ihm da kein ,x mehr fr ein ,u vor3 ,england wrde einfach keinem einzigen ,worte glauben4 ,ja1 und mit welchen ,argumenten knnte man es denn berzeugen8 ,etwa mit3 ich werde nur ein bichen anfangen1 doch nicht beenden88 ,aber in der ,politik ist ja der ,anfang einer ,sache so gut wie alles1 denn der ,anfang fhrt ganz naturgem frher oder spter doch zu einem ,ende4 ,was will es besagen1 da der ,abschlu sich nicht gerade heute8 vollzieht1 - dann wird er eben morgen8 stattfinden4 ,wie gesagt1 die ,englnder wrden uns doch kein ,wort glauben1 und darum - sollten auch wir ,england keinen ,glauben schenken1 oder hchstens so wenig wie irgend mglich 444 selbstverstndlich brauchen wir ihm das nicht gleich zu sagen4 ,auch wre es nicht schlecht fr uns1 wenn wir unsererseits dahinterkmen1 da ,england momentan in der kritischsten ,lage ist1 in der es sich je befunden hat4 ,diese seine kritische ,lage kann man mit dem einzigen ,wort ,isolierung8 bezeichnen1 denn vielleicht ist ,england noch niemals so furchtbar vereinsamt gewesen wie jetzt4 ,oh1 wie froh wre es1 knnte es irgendwo in ,europa einen ,freund finden - wie herzlich gern wrde es dann eine entente cordiale schlieen6 ,zu seinem ,unglck aber hat es in ,europa wohl noch nie eine fr neue ententes cordiales ungnstigere ,zeit gegeben als die gegenwrtige2 denn gerade jetzt hat sich in ,europa alles gleichzeitig erhoben1 alle ,weltfragen zugleich1 und mit ihnen auch alle ,weltwidersprche1 so da jedes ,volk und jedes ,reich furchtbar viel bei sich zu ,hause zu tun hat4 ,und da das englische ,interesse nicht universal ist1 sondern sich schon lngst von allem und von allen isoliert hat und nur noch ,england allein angeht1 so wird dieses ,land eben1 wenigstens eine ,zeitlang1 vollkommen vereinsamt bleiben4 ,versteht sich1 es knnte sich ja sogar mit solchen ,mchten vereinigen1 die bei gleichen ,vorteilen andere ,ziele verfolgen - ich verschaffe dir dieses1 du mir aber dafr jenes68 ,doch bei dem besonderen ,charakter der gegenwrtigen ,sorgen ,europas ist es fr ,england schwer1 einen derartigen ,verbndeten zu finden1 wenigstens in diesem ,augenblick1 und es wird lange warten mssen1 bis sich in der weiteren ,entwicklung ein ,moment einstellt1 in dem man auch ihm erlauben wird1 sich mit seiner ,freundschaft wieder irgend jemandem aufzudrngen4 ,auerdem braucht ,england vor allen ,dingen ein fr sich vorteilhaftes ,bndnis1 d4 h4 eines1 bei welchem es alles nimmt1 selber aber nach ,mglichkeit nichts wiederzugeben hat4 ,nun ist aber gerade ein so vorteilhaftes ,bndnis jetzt am schwersten zu schlieen1 und so mu denn ,england zunchst in seiner ,einsamkeit verbleiben4 ,ach1 wenn wir ,russen uns doch dieser ,vereinsamung geschickt bedienen knnten6 ,doch da hre ich noch einen anderen ,seufzer3 ,ach1 wenn wir doch weniger skeptisch wren und daran glauben knnten1 da es wirklich ,weltfragen gibt und sie nicht nur ,hirngespinste sind68 ,das ,unglck ist ja1 da bei uns in ,ruland ein sehr groer ,teil unserer ,intelligenz ,europa immer irgendwie nicht richtig sieht und einschtzt1 nicht so1 wie es jetzt ist1 sondern stets irgendwie veraltet4 ,man versteht nicht1 in die ,zukunft zu sehen1 das ist es1 und man urteilt nur nach dem ,vergangenen1 nach lngst ,vergangenem6 ,whrenddessen aber existieren die ,weltfragen tatschlich1 - und wie soll man denn nicht an sie glauben1 und noch dazu wir8 ,zwei von ihnen haben sich schon erhoben und werden nicht mehr von menschlicher ,allwissenheit gelenkt1 sondern von ihrer elementaren ,macht1 ihrer organischen ,notwendigkeit1 und knnen nicht ohne ,lsung bleiben1 trotz aller ,berechnungen der ,diplomatie4 ,aber es gibt auch noch eine dritte ,frage1 gleichfalls eine universale1 eine1 die sich gerade jetzt zu erheben beginnt4 ,diese ,frage kann man im speziellen die deutsche8 nennen1 aber in ,wirklichkeit und im ganzen ist sie mehr als jede andere eine europische2 denn sie ist mit dem ,schicksal ganz ,europas und dem aller brigen ,weltfragen so eng wie nur mglich verbunden 444 ,und doch sollte man meinen1 so dem ueren nach zu urteilen1 da es nichts ,ruhigeres und ,ungestrteres geben knne1 als das gegenwrtige ,deutschland3 im ,bewutsein seiner ,macht blickt es um sich1 beobachtet und wartet ab4 ,alle brauchen es mehr oder weniger1 und mehr oder weniger hngen alle von ihm ab4 ,und doch 444 ist das ,ganze eine ,tuschung6 ,das ist es ja eben1 da jetzt alle in ,europa mit ihrer eigenen ,sache beschftigt sind3 bei jedem hat sich jetzt eine eigene allerwichtigste ,frage eingestellt1 eine ,frage von einer ,wichtigkeit1 wie die ,existenz selber1 wie ,sein oder ,nichtsein4 ,und siehe1 genau so eine ,frage hat sich nun auch in ,deutschland eingefunden1 und gerade in dem ,augenblick1 da sich auch die anderen ,weltfragen erhoben haben - und dieser ,zustand ,europas1 fge ich vorausgreifend hinzu1 ist fr ,ruland augenblicklich von unschtzbarem ,vorteil6 ,denn noch niemals ist ,ruland fr ,europa etwas so ,unentbehrliches und in seinen ,augen so mchtig gewesen und zu gleicher ,zeit so entfernt von den wichtigsten und furchtbarsten ,fragen1 die sich im alten ,europa erheben1 aber nur das alte ,europa und nicht ,ruland angehen4 ,und noch nie wre ein ,bndnis mit ,ruland in ,europa so hoch eingeschtzt worden wie jetzt1 und noch nie htte ,ruland sich mit grerer ,freude dazu ,glck wnschen knnen1 da es nicht das alte ,europa ist1 sondern das neue1 da es selbst1 in sich1 eine besondere1 mchtige ,welt darstellt1 fr die gerade jetzt der ,augenblick gekommen ist1 in eine neue und hhere ,phase der ,macht einzutreten und von den verhngnisvollen ,fragen1 an die das alte1 hinfllige ,europa gefesselt ist1 unabhngiger denn je zu werden4 ,die rmisch-klerikale ,verschwrung in ,ruland ,es ist nicht lange her1#cb da ich in den ,moskauer ,nachrichten8 folgende ,stelle im ,leitartikel fand3 ,vor drei ,tagen lenkten wir in einem ,leitartikel die ,aufmerksamkeit unserer ,leser auf eine gewisse ,partei1 die innerhalb ,rulands im ,einverstndnis mit unseren ,feinden ihre hliche ,ttigkeit betreibt und sogar bereit ist1 den ,trken zu helfen4 ,es ist eine ,partei russischer ,anglo-,magyaren1 denen jede ,offenbarung unseres ,volksgeistes1 sowie jede ,handlung unserer ,regierung in diesem ,geiste verhat ist1 und die der russische ,patriotismus auf eine ,stufe mit dem ,nihilismus und der ,revolution stellt1 - eine ,partei1 die mit der denkbar schndlichsten ,korrespondenz die uns feindliche auslndische ,presse nhrt4 ,kaum war der ,artikel in ,druck gegeben worden1 als ein ,telegramm unseres ,petersburger ,korrespondenten uns von der im ,regierungsanzeiger#8 verffentlichten ,aufdeckung neuer ,taten dieser ,partei benachrichtigte4 ,zur selben ,zeit1 da unsere ,armee zwischen ,plewna und ,orchanie glnzende ,siege errang1 verbreitete man in ,petersburg ,gerchte von ,niederlagen1 die diesen selben siegreichen ,truppen beigebracht sein sollten4 ,das ,ziel dieser ,intrige ist natrlich1 dem ,volk auf diese ,weise den ,mut zu rauben1 und zwar fhrt man auch jetzt noch fort1 sich so eifrig darum zu bemhen1 da die ,regierung fr ntig befunden hat1 das ,publikum vor hnlichen ,gerchten ein fr allemal zu warnen48 ,die ,neue ,zeit8 schrieb darauf am folgenden ,tage1 brigens nur ganz flchtig1 da die ,moskauer ,nachrichten8 wohl ein wenig zu weit gegriffen htten1 und da der ,regierungsanzeiger8 vielleicht einfach irgendein bedeutungsloses ,geschwtz gemeint haben werde4 ,mglich1 da es sich so verhlt und die ,warnung des ,regierungsanzeigers8 in der ,tat nur durch ein ,geschwtz8 hervorgerufen worden ist4 ,nichtsdestoweniger hat die ,annahme der ,moskauer ,nachrichten8 fraglos ihren ,grund4 ,nur wei ich nicht1 was das fr ,anglo-,magyaren sein sollen8 ,bei uns - meine ich vielmehr -1 besonders in unseren ,grenzgebieten1 aber auch im ,innern1 lieen sich vielleicht nicht wenige rmische ,klerikale8 finden1 die in verschiedenen ,rcken stecken4 ,heute wissen und schreiben bereits alle von der klerikalen ,allerweltsverschwrung1 und sogar unsere liberalsten ,bltter geben zu1 da dieser ,bund seine ,bedeutung hat4 ,wre es nun1 meine ich1 nicht sonderbar1 wenn die vatikanische ,verschwrung unsere rmischen ,klerikalen auer acht lassen und sie nicht zu ihren ,zwecken gebrauchen wrde8 ,unruhen im ,rcken der russischen ,armee kmen dem ,vatikan gerade recht1 besonders im gegenwrtigen ,augenblick4 ,doch ich will noch einen ,auszug aus der ,neuen ,zeit8 anfhren4 ,sie zitiert u4 a4 die ,meinung der ,stimme8 ber verschiedene ,artikel1 die in der ,morning ,post8 und anderen auslndischen ,zeitungen erschienen sind4 ,die ,morning ,post#8 vom #bb4 ,oktober bringt einen interessanten ,artikel1 in dem das turkophile ,blatt von ,unterhandlungen spricht1 die zwischen ,ruland und ,deutschland in betreff der ,abtretung des ,west-,weichselgebietes an ,deutschland stattgefunden haben sollen4 ,selbstverstndlich handelt es sich hier in den ,augen der ,morning ,post#8 um das ,ergebnis einer ,abmachung1 derzufolge ,deutschland sich verpflichtet1 ,ruland bei den ,eroberungen am ,balkan zu helfen#84 ,das ,londoner ,blatt fhrt darauf fort1 auf das bestimmteste zu behaupten1 da die ,polen des ,weichselgebiets an einen ,aufstand jetzt berhaupt nicht dchten1 da sie nicht in noch bitterere ,sklaverei fallen#81 d4 h4 nicht an ,preuen fallen wollten1 und da1 wenn im russischen ,polen#8 irgendwelche ,unordnungen vorkommen sollten1 diese einfach die ,folgen der russisch-preuischen ,intrigen#8 sein wrden 444 ,es ist auffallend1 da ein paar ,tage vorher der ,dziennik ,polski#8 ber dasselbe ,thema gesprochen1 wenn auch in etwas anderem ,tone1 indem er mitteilte1 die russische ,regierung habe1 als sie die ,truppen aus dem ,weichselgebiet zurckzog1 daselbst unter den ,bauern ,bltter verteilt1 in denen sie die ,bauern aufforderte1 von sich aus eine ,art ,dorfwacht zu bilden zur ,beaufsichtigung der ,pane und zur ,unterdrckung etwaiger ,versuche eines ,aufstandes4 ,die ,stimme#81 die diese beiden ,auszge bringt1 fragt verwundert1 wozu der ,dziennik ,polski#8 und die ,morning ,post#8 pltzlich die unsinnige ,fabel von dem russischen ,aufruf an die ,weichselbauern und den russisch-preuischen agents provocateurs erfunden haben - zu welch einem ,zweck8 ,irgendein ,ziel mssen diese unerwarteten ,ausflle doch verfolgen4 ,die genannten ,zeitungen mssen wahrscheinlich ,nachrichten erhalten haben1 die sie einen ,ausbruch von ,unruhen im ,weichselgebiet befrchten lassen1 und so bemhen sie sich denn1 den ,sinn1 die ,ursache der ,bewegung1 deren ,folgen sie augenscheinlich frchten1 im voraus zu entstellen4 ,dieses ,verfahren ist nicht neu4 ,bekanntlich ist es auch #ahfc von den ,polen und deren westlichen ,freunden angewandt worden4 ,diese ,erinnerung allein zwingt schon1 sich einzugestehen1 da die beiden ,artikel nicht bedeutungslos sind und eine gewisse geheime ,verbindung mit den frheren ,artikeln der ,magyarenpresse haben mssen3 ber die ,neigung der ,polen zu den ,trken und ihren geheimen ,wunsch1 ,rulands ,lage durch revolutionre ,agitation in unserem ,westen zu verschlimmern4 ,auffallend ist dabei1 da diese beiden ,artikel mit der ,nachricht von der ,kandidatur des ,kardinals ,ledochowski fr den ,papststuhl zusammentreffen4 ,wir gehren nicht1 sagt ,die ,stimme#81 zu jenen1 die so gern eine bertriebene ,bedeutung allen phantastischen ,kombinationen zuschreiben1 an die sich die ,feinde ,rulands klammern1 in der ,hoffnung1 einen fr uns gnstigen ,ausgang des jetzigen ,krieges zu verhindern4 ,in diesem ,fall aber scheint uns die ,sache doch zu ernst zu sein1 als da man eine so bedeutsame ,tatsache1 wie das unerwartete und scheinbar durch nichts veranlate ,erscheinen der ,artikel des ,dziennik ,polski#8 und der ,morning ,post#8 zweifellos ist1 bersehen knnte48 ,also gibt es vielleicht auch bei uns etwas1 das einem ,zweig der klerikalen ,verschwrung hnlich sieht4 ,man bedenke nur das ,unsinnige der ,nachricht von der ,kandidatur ,ledochowskis1 der natrlich ,pole ist - denn nur der leichtsinnige ,kopf eines polnischen ,agitators kann ernstlich glauben1 da das ,konklave1 das sich aus so feinen ,kpfen zusammensetzt1 fhig sein knnte1 sich dermaen zu verirren1 d4 h4 ,ledochowski zu whlen1 der sich als ,papst doch nur mit der ,wiederherstellung seines ,polens beschftigen wrde1 nicht aber mit der rmischen universalen ,herrschaft der ,ppste6 ,aber abgesehen davon sind die ,zweige der klerikalen ,verschwrung in ,ruland doch nur zu ersichtlich4 ,die ,neue ,zeit8 fgt noch hinzu3 ,die zurzeit so hartnckige ,polemik des ,journal de ,st4-,petersbourg#8 mit den italienischen klerikalen ,zeitungen wegen der vermeintlichen ,unterdrckung des ,katholizismus in ,polen zeigt gewissermaen1 da doch ,anzeichen irgendeiner ,agitation in unseren westlichen ,grenzgebieten vorhanden sein mssen48 ,nun1 ich glaube1 da es durchaus nicht nur ,anzeichen8 sind6 ,das scheint vielmehr jene ,partei zu sein1 von der die ,moskauer ,nachrichten8 sagen1 da sie im ,einverstndnis mit den ,feinden ,rulands handelt 444 und der jede ,offenbarung unseres ,volksgeistes1 sowie jede ,handlung unserer ,regierung in diesem ,geiste verhat ist1 und die der russische ,patriotismus auf eine ,stufe mit dem ,nihilismus und der ,revolution stellt1 - die ,partei1 die mit der denkbar schndlichsten ,korrespondenz die uns feindliche auslndische ,presse nhrt 4448 ,ja1 gerade die europische ,korrespondenz aus ,ruland kann leicht1 sehr leicht ihr ,werk sein4 ,dieses ,frohlocken ber ,rulands ,mierfolge und dieses leichtsinnige ,freudengeheul darber1 da ,ruland sich pltzlich1 wie sie sagen1 als schwach erweist3 ohne ,geld1 mit schlechtem ,heer1 mit unzufriedenem und schon murrendem ,volke1 mit einer ,gesellschaft1 die der ,nihilismus zersetzt18 - all diese ,kleinigkeiten tragen nur zu deutlich die ,merkmale ihrer bekannten ,herkunft4 ,wie wre es mglich1 da sich nicht auch russische ,federn fnden1 die bereit wren1 all'unisono mit den ,klerikalen zu schreiben6 ,aber diese ,korrespondenz kann1 glaube ich1 trotzdem nicht von ,russen geschrieben worden sein3 das wre denn doch schon zu niedertrchtig1 zu abscheulich4 ,trotzdem lenken die ,klerikalen1 und vielleicht sogar ohne besondere ,mhe1 die russischen ,federn nach ihrem ,willen4 ,vielleicht berreden sie sie weder1 noch lassen sie sich sonstwie auf mittelbare oder unmittelbare ,unterhandlungen mit ihnen ein2 denn diese gewandten liberalen ,federn gehren zuweilen den ehrlichsten ,leuten an1 die1 wenn sie das nackte ,angebot eines ,klerikalen hrten1 ihn vielleicht ohne weiteres die ,treppe hinunterbefrdern wrden4 ,dafr aber wei der ,klerikale1 wenigstens der1 der sich bei uns ein wenig umgesehen hat1 da er zu solchen ,leuten berhaupt nicht zu gehen braucht1 da die gewandte russische ,feder ihm ganz umsonst alles schreiben wird1 einzig1 weil sie denkt - o ihr meine ,lieben6 -1 es sei ehrlich und es sei liberal6 ,die gewandte ,feder1 zum ,beispiel1 emprt sich ber die ,klerikalen1 die in ,frankreich ,mac-,mahon umgarnen1 und schreibt drohende ,artikel gegen sie4 ,whrenddessen aber bringt sie es fertig1 den russischen ,rmisch-,klerikalen bei uns nicht nur nicht zu bemerken1 sondern sie stimmt womglich noch mit ihm in allem vollkommen berein4 ,wahrhaftig1 solche ,russen gibt es6 ,und diese schlauen ,rmisch-,klerikalen wundern sich gewi nicht wenig ber sie4 ,was das ihnen doch fr ein ,vergngen macht1 sich immer zwischen die ,sthle zu setzen18 denken sie wohl kopfschttelnd bei sich4 ,und wie uneigenntzig dabei6 ,ja1 ja1 man mu in allem bis zum ,schlu liberal sein4 ,da schreiben sie nun1 da ,ruland nicht einmal das ,recht habe1 die ,slawen zu befreien6 ,herrgott6 das wre ja mit ,hunderttausend noch zu wenig bezahlt6 ,und immer1 immer wieder zwischen die ,sthle2 allaugenblicklich1 allaugenblicklich6 ,da es ihnen nicht endlich weh tut6 4448 99 99 99 99 99 ,zu ,anfang des ,sommers versuchten diese klerikalen ,agitatoren sogar durch die russischen ,zeitungen eine ,demonstration bei uns zu veranstalten4 ,die ,wlfe warfen sich in ,schafspelze und begannen in einem ,tone zu sprechen1 als ob sie ,abgesandte der smtlichen polnischen ,emigranten8 im ,auslande wren4 ,zuerst schlugen sie eine ,ausshnung vor3 nehmt auch uns auf1 hie es1 wir sehen1 da die knftige ,vereinigung aller ,slawen keinem ,zweifel mehr unterliegt - und so wollen wir nicht zurckstehen4 ,sie sprachen ungemein zrtlich und hoben ihre ,grnde hervor3 ,wir haben18 sagten sie1 ,ingenieure1 ,chemiker1 ,techniker1 ,handwerker usw4 ,viele von ihnen sind emigriert4 ,lat sie zu euch68 ,habt ihr etwa18 fragt der ,litauer1 der in den ,st4 ,petersburger ,nachrichten8 einen ,artikel geschrieben hat1 keine ,arbeit fr jenen ,kreis1 der zuerst ,tengoborski fr ,ruland1 ,wolowski fr ,frankreich hervorgebracht hat8 und in den ,knsten1 die die ,sitten und den ,charakter veredeln1 den weltberhmten ,bildhauer ,brotzki und den ,maler ,mateiko8 ,solltet ihr solche ,leute wirklich nicht ntig haben8 ,und was liee sich noch alles von der ,schar der ,literaten1 ,publizisten1 ,fabrikanten und aller ,art ,gewerbetreibender sagen6 ,knntet ihr die etwa auch nicht brauchen88 7,neue ,zeit48 ,aus dem ,artikel ,kostomaroffs47 ,herr ,kostomaroff hat darauf in der ,neuen ,zeit8 als ,russe geantwortet4 ,in klaren und treffenden ,auseinandersetzungen weist er nach1 da dieser ganze polnische ,vershnungsversuch fr uns nur eine ,falle ist1 einzig zu dem ,zweck erdacht1 uns nichts als ,verrter zuzufhren1 und da der ,pole des ,alten ,polens ,ruland und den ,russen nun einmal instinktiv und leidenschaftlich hat4 ,kostomaroff gibt dabei durchaus zu1 da es auch treffliche ,polen gibt1 ,polen1 die sogar mit einem ,russen in ,freundschaft leben1 ihm in der ,not helfen1 ja1 ihn sogar retten knnen4 ,das ist natrlich wahr4 ,doch sollte1 wenn auch nach zwanzigjhriger ,freundschaft1 dieser selbe ,russe diesem selben trefflichen ,polen pltzlich in russischem ,geiste seine politischen berzeugungen in betreff ,alt-,polens darlegen1 so wrde dieser ,pole sofort1 im selben ,augenblick der offene oder geheime ,feind seines russischen ,freundes werden1 - und zwar frs ganze ,leben1 bis bers ,grab hinaus1 wrde unvershnlich und malos in seiner ,feindschaft sein6 ,letzteres hat ,kostomaroff vergessen hinzuzufgen4 ,dieser ganze ,ausshnungsversuch8 im ,sommer1 der sogar russische ,anhnger und in ,kostomaroff einen so mchtigen ,opponenten gefunden hat - ist zweifellos auf klerikale ,umtriebe zurckzufhren3 er war einfach eine ,abzweigung der europischen klerikalen ,verschwrung4 ,oh1 diese ,polen ,alt-,polens versichern natrlich1 da sie keineswegs klerikal1 noch papistisch1 noch rmisch seien1 und da wir dieses schon lngst von ihnen wissen mten4 ,man stelle sich jedoch nur einmal vor1 da ,alt-,polen1 da all diese polnischen ,emigranten1 sich nicht an den ,papst halten sollten6 ,wie lcherlich die bloe ,vorstellung schon ist6 ,die ,polen sollten nicht zum ,vatikan halten1 sie1 die so genau seine ,macht zu schtzen verstehen und immer verstanden haben68 ,der ,vatikan ist doch ,alt-,polen niemals untreu geworden1 sondern hat im ,gegenteil immer alle seine ,plne1 mochten sie noch so phantastisch sein1 aus allen ,krften untersttzt1 auch wenn die anderen ,reiche lngst nichts mehr von ihnen wissen wollten6 ,dieser sommerliche ,vershnungsvorschlag ward gerade in der ,zeit gemacht1 als die ganze polnische ,emigration gegen ,ruland arbeitete1 als die polnischen ,legionen gegrndet wurden1 als die emigrierten ,aristokraten in ,konstantinopel mit groen ,geldsummen - versteht sich1 nicht ihren eigenen - erschienen4 ,dieser ganze ,vershnungsvorschlag war nichts als eine einzige ,hinterlist1 wie ,kostomaroff sehr richtig bemerkt4 brigens3 sie bieten uns ihre ,gelehrten1 ,techniker1 ,knstler an und sagen3 ,nehmt sie auf1 habt ihr sie denn etwa nicht ntig88 ,diese ,polen halten uns wohl fr ein wildes ,volk und scheinen nicht zu ahnen1 da wir alles1 was sie uns da anbieten1 vielleicht selber besser haben4 ,doch nichts fr ungut1 und vor allen ,dingen3 warum kommen sie denn nicht8 ,wir haben mehrere talentvolle ,polen gehabt1 und ,ruland hat sie geachtet und verehrt und sie nicht im geringsten vor den ,russen zurckgesetzt4 ,so kommt doch6 ,wozu soll man sich da noch besonders verabreden8 ,vershnt euch und ergebt euch1 doch wit1 da ,alt-,polen niemals mehr aufleben wird4 ,es gibt ein neues ,polen1 ein vom ,zaren befreites1 ein auferstehendes1 eines1 das fraglos dasselbe ,schicksal erwarten kann1 das einmal allen slawischen ,vlkern gemeinsam beschieden sein wird1 wenn das ,slawentum sich befreit und in ,europa aufersteht4 ,doch ein ,alt-,polen wird es niemals mehr geben1 kann es neben ,ruland nie mehr geben4 ,sein ,ideal war1 in der slawischen ,welt an die ,stelle ,rulands zu treten4 ,sonderbar1 da der polnische ,journalist nur von den ,gelehrten und ,knstlern spricht4 ,aber die ,fhrer der ,emigranten1 die ,aristokraten8 ,man stelle sich doch blo das ,bild vor3 ,ruland wrde den schmeichlerischen ,worten ,gehr geben und sich zur ,vershnung bereit erklren1 und da kmen diese dann und fragten hochmtig3 ,wie lauten eure ,bedingungen88 ,denn wenn man uns vorschlgt1 die ,emigranten nach ,ruland kommen zu lassen1 die nun aber zunchst nicht kommen1 so heit das doch offenbar1 da sie ,bedingungen erwarten4 ,und nun stelle man sich vor1 da ,ruland sie pltzlich als ein ,etwas anerkennt und sich auf derartige ,unterhandlungen einlt6 ,und da wrden sie denn nach ,ruland zurckkehren1 und die ,magnaten wrden sofort auftrotzen und bedeutende ,posten und ,auszeichnungen verlangen2 und darauf wrde sich das ,geschrei erheben1 da wir sie betrogen htten1 und schlielich wrde es zu einem neuen polnischen ,aufstande kommen 444 ,und in diese ,falle sollte ,ruland hineingehen6 ,solch eine ,dummheit sollte es begehen6 ,die ,polen haben natrlich selber nicht geglaubt1 da sie mit diesem ungeschickten ,vorschlag ,ruland fangen knnten2 doch rechneten sie wohl auf die russischen ,parteignger1 die ja immer noch so gutmtig und reinen ,herzens sind4 ,da hinter allem aber die ,machenschaft des ,klerus steckt1 da das ,ganze ein klerikaler ,schritt nach ,ruland ist - darber kann kein ,zweifel mehr bestehen4 ,es fragt sich nur3 wozu dieser ,schritt8 - ,nun1 haben die ,klerikalen es etwa nicht ntig1 die ,lage zu sondieren1 die ,gedanken zu verwirren1 ihre eigentlichen ,unternehmungen und ,absichten zu verbergen1 russische ,parteignger zu werben1 ,russisch-,polen aufzuwiegeln usw48 ,als ob diese ,klerikalen nicht berall ihre ,berechnungen htten6 ,russische ,finanzen#cc ,und die ,finanzen8 ,wie steht es mit einem ,artikel ber die ,finanzen88 - fragt man mich4 ,ja1 bin ich denn ein ,finanzmann8 ,wie sollte ich es wagen1 ber die ,finanzen zu schreiben4 ,wenn auch ich es bin1 der hier das ,thema aufwirft1 so wage ich das doch nur1 weil ich im voraus berzeugt bin1 da ich von den ,finanzen alsbald auf etwas ganz anderes bergehen werde4 ,das gibt mir dann andererseits freilich den ,mut zu einer solchen berschrift2 denn ich wei es ja selbst1 da ich gar nicht fhig bin1 ber unsere ,finanzen zu schreiben1 da ich auf unsere ,finanzen nicht vom europischen ,standpunkt aus sehe und auch berhaupt nicht daran glaube1 da man diesen europischen ,standpunkt bei uns einnehmen kann1 aus dem einfachen ,grunde1 weil wir nun einmal nicht ,europa8 sind und im ,vergleich zu ,europa8 fast wie auf dem ,monde leben4 ,in ,europa z4 ,b4 vernderten sich die ,beziehungen der niederen ,stnde zu den hheren1 feudalen1 im ,laufe von ,jahrhunderten1 und zuletzt durch die ,revolution3 alles vollzog sich mit einem ,wort historisch und kulturell84 ,bei uns dagegen wurde die ,leibeigenschaft mit allen ihren ,folgen in einem einzigen ,augenblick abgeschafft1 und das geschah ,gott sei ,dank ohne jegliche ,revolution4 ,aber warum mute das gleichwohl eine so ungeheuere finanzielle ,erschtterung verursachen8 ,wahr ist ja allerdings1 da das1 was pltzlich fllt1 immer gefhrlich fllt4 ,versteht sich1 nicht ich bedauere es1 da die ,leibeigenschaft pltzlich fiel1 im ,gegenteil1 gro und gut war es1 da diese ganze schwere geschichtliche ,snde durch das machtvolle ,wort des ,zar-,befreiers von uns genommen wurde4 ,nichtsdestoweniger war das ,naturgesetz nicht zu umgehen1 und die ,erschtterung war gro4 ,nun gut3 sie mute ja gro sein1 aber warum war sie denn so ungeheuer8 ,jede politische ,umwlzung hat ihre historischen ,gesetze1 und ohne ,zweifel wird es auch heute schon ,menschen geben1 die bereits klar erkennen1 warum die ,folgen dieser ,umwlzung so gro waren4 ,leider kann ich dieses ,thema nicht weiter entwickeln1 denn es ist zu gewaltig und umfangreich2 erst ein ,historiker des nchsten ,jahrhunderts wird ihm gewachsen sein4 ,ich will nur auf einzelne ,wirkungen1 die von ihr ausgingen und die auffallen und beunruhigen1 hinweisen4 ,sehen wir uns die ,sache nher an4 ,die ,leibeigenschaft wurde aufgehoben1 denn sie behinderte alles1 sogar die ,entwicklung der ,landwirtschaft4 ,jetzt1 so schien es1 mute der ,bauer seine ,lage verbessern knnen6 ,doch nichts von alledem geschah3 in der ,landwirtschaft kam der ,bauer gerade auf das ,minimum von dem1 was ihm sein ,land geben konnte4 ,unser jetziges ,unglck besteht hauptschlich darin1 da es uns unbekannt ist1 ob sich in ,zukunft solch eine ,kraft finden und worin sie bestehen wird1 durch die der ,bauer ber das ,minimum hinauskommen und seine ,erde zum ,maximum des ,ertrages zwingen kann4 ,die ,klugen im ,lande werden behaupten1 da diese ,frage lngst beantwortet sei1 ich aber bin fest berzeugt1 da sie noch lngst nicht beantwortet sein kann1 da sie viel weiter reicht1 viel tiefer greift und unvergleichlich inhaltsvoller ist1 als man von ihr voraussetzt4 ,die ganze frhere herrschaftliche ,landwirtschaft sank bis zur ,klglichkeit2 doch gleichzeitig begann eine ,neuordnung des ,besitzstandes1 es schien ein neues intelligentes ,einheits- und ,gesamtvolk zu entstehen4 ,nun1 ,schneres1 ,besseres htte man sich nicht wnschen knnen1 als eine derartige ,erneuerung1 denn eine intelligente ,fhrung hat das ,volk ntig und es sucht nach ihr4 ,aber bedauerlicherweise ist auch das bei uns erst nur ein ,ideal1 ist wie ein schner ,vogel1 der unter den ,wolken herumfliegt4 ,die ,wirklichkeit ist von diesem ,ideal weit entfernt6 ,ja1 will denn der grundherrschaftliche ,stand1 der frhere ,gutsbesitzer1 berhaupt mit dem ,volke zu einer klugen1 einer intelligenten ,gesamtnation zusammenwachsen8 ,das ist die ,frage1 die allerwichtigste1 die allerbedeutendste1 die es zurzeit bei uns berhaupt gibt1 und von der vielleicht unsere ganze ,zukunft abhngt6 ,whrenddessen aber wissen wir noch lngst nicht1 auf welchem ,wege wir sie beantworten knnen4 ,will nicht1 im ,gegenteil1 der besitzende ,stand sich ber das ,volk erheben1 und sucht er es nicht wieder mit ,macht zu beherrschen1 zwar nicht mehr wie zur ,zeit der ,leibeigenschaft1 versteht sich1 aber immerhin3 will er nicht1 statt eine ,vereinigung mit dem ,volk zu erstreben1 aus seiner ,bildung eine neue und scheidende ,macht aufrichten und es mit einer ,aristokratie der ,intelligenz bevormunden8 ,oder will er das ,volk aufrichtig als seinen ,bruder im ,blute wie im ,geiste anerkennen1 das achten1 was unser ,volk achtet1 einwilligen zu lieben1 was unser ,volk mehr liebt als sich selbst8 ,denn sonst wird er sich nie mit ihm vereinigen knnen6 ,was das ,volk achtet und liebt1 das hlt es fest und gibt es nicht hin1 auch fr keine ,intelligenz1 selbst dann nicht1 wenn es auch noch so sehr nach dieser verlangt4 ,alles das ist bei uns noch ganz unentschieden1 ist eine ,frage1 die ,zeit1 ,geschichte1 ,kultur und ,generationen verlangt1 uns aber steht es wieder bevor1 sie in einem einzigen ,augenblicke zu entscheiden4 ,das ist ja eben der ,unterschied zwischen uns und ,europa1 da bei uns die ,dinge nicht auf historischem und kulturellem8 ,wege sich entwickeln knnen1 sondern schnell und ganz pltzlich sich entwickeln mssen1 oft geradezu - wie in diesem ,falle - auf vllig unvorhergesehenen staatlichen ,befehl und ,willen4 ,sie werden mir zugeben1 da ,europa eine solche ,geschichte nicht kennt4 ,wie kann man da von uns ,europa8 verlangen1 und gar ,finanzen nach europischem ,system88 ,ich1 zum ,beispiel1 glaube wie an ein konomisches ,axiom1 da in einem ,staate nicht die ,eisenbahnaktionre1 nicht die ,industriellen1 nicht die ,millionre1 nicht die ,banken und nicht die ,juden das ,land beherrschen1 sondern allen voran und ganz allein die ,landwirte3 denn wer das ,land bearbeitet1 der zieht alles andere mit sich4 ,der ,landmann ist die ,quintessenz1 der ,kern1 das ,mark des ,reiches4 ,wie ist es aber bei uns1 ist es hier nicht gerade umgekehrt8 ,beherrschen uns nicht gerade die konomischen ,krfte1 der ,eisenbahnaktionr und der ,jude8 ,europa baute seine ,eisenbahnen ein halbes ,jahrhundert lang - und das bei seinem ,reichtum6 ,bei uns dagegen wurden die letzten fnfzehn- bis sechzehntausend ,werst ,eisenbahn in zehn ,jahren gebaut - und das bei unserer ,armut und in einer konomisch so zerrtteten ,zeit3 gleich nach der ,aufhebung der ,leibeigenschaft6 ,alles ,kapital wurde dorthin gezogen1 gerade als das ,land es am meisten brauchte4 ,die ,eisenbahn wurde gleichsam auf die zerrttete ,landwirtschaft gebaut4 ,und ist denn die ,frage des privaten ,landbesitzes bei uns berhaupt schon beantwortet8 ,wird der ,einzelbesitz sich neben dem ,bauernland halten knnen und seine bestimmte ,arbeitskraft finden1 aber eine gesunde und feste1 und nicht auf das ,proletariat und die ,schenke angewiesen sein8 ,was kann da ,gutes herauskommen1 solange nicht eine vernnftige ,lsung dieses ,problems gefunden ist8 ,wir haben gesunde ,entschlsse ntig1 frher werden wir nicht zur ,ruhe kommen4 ,und nur die ,ruhe ist die ,quelle jeder groen ,kraft4 ,wie kann man bei uns jetzt europische ,budgets und geordnete ,finanzen verlangen1 wo es doch noch ein ,rtsel ist1 wie wir berhaupt all dem haben standhalten knnen1 was auf uns einstrmte8 - ,nur mit der groen1 verbindenden ,volkskraft haben wir standzuhalten vermocht6 ,ruhe haben wir wenig1 besonders geistige ,ruhe fehlt uns1 und gerade diese wre die ,hauptsache1 denn ohne geistige ,ruhe wird nichts4 ,dem schenkt man aber bei uns gar keine ,aufmerksamkeit1 denn man strebt nur nach zeitlichem materiellem ,wohlergehen4 ,wenn wir keine geistige ,ruhe haben1 so haben wir auch keine ,festigkeit1 weder in unseren berzeugungen1 noch in unseren ,ansichten1 unseren ,nerven1 und zu guter ,letzt auch nicht in unserem ,geschmack4 ,arbeit und die ,erkenntnis1 da du nur durch ,arbeit erlst wirst8 - fehlt bei uns sogar ganz4 ,das ,pflichtgefhl geht uns vllig ab1 ja1 und woher sollten wir es auch haben1 da wir anderthalb ,jahrhunderte lang eine falsche ,kultur bei uns hatten1 oder1 besser gesagt1 gar keine86 ,warum soll ich mich bemhen1 wenn ich durch ebendiese meine ,kultur dahin gekommen bin1 alles um mich herum zu verneinen8 ,und wenn es ,dummkpfe gibt1 die das ,gebude durch irgendwelche europische ,formen zu retten glauben1 so verneine ich die ,dummkpfe und behaupte3 je schlechter desto besser6#8 ,das ist meine ganze ,philosophie68 - ,ich versichere ,sie1 da bei uns viele so denken1 die einen laut1 die anderen leise fr sich4 ,die ,leute mit solchen ,aphorismen sind indessen selbst durchaus von ,fleisch und ,bein4 ,je schlechter desto besser18 sagen sie1 aber wnschen tun sie dabei sicher das schlechter8 nur fr die anderen1 das besser8 jedoch wohlweislich fr sich selbst2 so wird man wohl ihre ,philosophie verstehen mssen4 ,denn er hat ja einen ,wolfshunger1 dieser ,russe4 ,gro ist er wie ein ,br1 aber ,nerven hat er wie eine ,frau2 verweichlicht und verwhnt1 grausam und leidenschaftlich ist er1 ertragen kann er nichts1 ja1 und wozu sich abmhen und aushalten88 ,ist es zu ,ende mit den ,diners im ,restaurant1 ist es zu ,ende mit den ,kokotten1 wozu lohnt's sich dann noch zu leben1 denkt er und - krach1 schiet er sich eine ,kugel vor den ,kopf6 ,und gut ist es noch1 wenn er sich eine ,kugel vor den ,kopf schiet1 sonst geht er hin und bestiehlt einen anderen auf irgendeinem mehr oder weniger gesetzlichen ,wege4 ,aber arbeiten8 - nein1 das wird er nicht6 ,und so entsteht eine allgemeine ,armut bei stndig wachsendem ,appetit4 ,unter anderem mchte ich noch bemerken1 da der ,gogolsche ,typ des ,hauptmann ,kopeikin8 sich in zahllosen ,varianten1 bis zum aufgeblasensten ,weltmann hinauf1 bei uns erschreckend vermehrt hat4 ,alle fletschen sie nach dem ,bargelde die ,zhne1 alle bilden sie sich1 wenn auch nicht zu ,rubern auf der offenen ,landstrae wie der wirkliche ,kopeikin81 so doch zu ,taschendieben aus1 einige unter dem ,deckmantel des ,staats1 andere ohne ihn4 ,einige von ihnen behaupten sogar stolz3 ,ich handle darum so1 weil ich alles verneine und jegliche ,verneinung frdere48 ,oh1 es gibt sogar liberale ,kopeikins6 ,die haben nur zu gut verstanden1 da der ,liberalismus in ,mode ist1 und da man mit ihm gut fhrt4 ,wer hat sie nicht gesehen1 diese ,allerweltsliberalen und billigen ,atheisten1 wie sie jetzt dem ,volke gegenber mit ihrer ,fnfkopekenweisheit grotun4 ,es ist der niedrigste ,typ von all unseren liberalen ,erscheinungen1 aber nichtsdestoweniger hat auch er jenen ungeheueren ,appetit4 ,er ist der erste1 der an eine mechanische ,heilung der ,wurzeln von auen glaubt4 ,diese ,leute gruppieren sich und haben einen ,einflu1 der sich oft bis auf die ehrlichsten ,leute erstreckt1 die eigentlich nicht schuld daran sind1 da sie solch ein ,kontingent haben3 ,jegliche ,vernderung ist gut1 wenn sie nur ohne ,mhe vor sich geht48 ,der liberale ,kopeikin fgt dann noch in ,gedanken hinzu3 ,bei jeder ,umwlzung fllt fr mich immer etwas ab68 ,und gerade von dieser ,seite ist er am gefhrlichsten1 wenn er auch nur ein - ,kopeikin ist4 ,aber mit ihm wollen wir uns jetzt nicht weiter beschftigen4 ,das bisher ,gesagte ist ja sowieso nur eine ,ergnzung zu unserem ,thema4 ,doch nun zu den ,finanzen1 zu den ,finanzen6 99 99 99 99 99 ,es ist nun einmal meine ,angewohnheit1 immer gleich mit dem ,ergebnis zu beginnen1 den ,kern meiner ganzen ,idee vorauszuschicken4 ,niemals habe ich es verstanden1 ihn allmhlich herauszuschlen und ihn erst dann blozulegen1 wenn es mir gelungen ist1 alles vorher klarzumachen und nach ,mglichkeit zu beweisen4 ,meine ,geduld reicht dazu nicht aus1 mein ,charakter verhindert es einfach2 damit schade ich mir freilich sehr1 denn manch eine ,idee setzt1 geradeaus gesagt1 ohne jegliche ,vorbereitung1 ohne vorhergegangenen ,beweis1 nur in ,erstaunen und ,verwunderung1 wenn sie nicht ,gelchter hervorruft4 ,so komme ich denn auch hier gleich wieder mit einer ,behauptung1 ber die man - ich fhle es schon im voraus - lachen wird1 wenn man nicht auf sie vorbereitet ist4 ,meine ,behauptung ist folgende3 ,wenn die ,finanzen in einem ,staate gewisse ,erschtterungen erlitten haben1 so denke man nicht so sehr an gegenwrtige ,bedrfnisse1 wie schreiend diese auch sein mgen1 sondern zuerst an die ,gesundung der ,wurzeln1 und - die ,finanzen werden sich von selbst bessern48 ,an sich ist das ja nichts ,neues3 welcher ,finanzminister htte sich nicht schon darum bemht1 besonders unser jetziger1 der gerade an so eine ,wurzel fate1 als er die ,salzsteuer aufhob4 ,man erwartet sogar noch andere ,reformen1 groe1 wirklich die ,hauptwurzel erfassende4 ,freilich wurden auch frher schon1 bereits vor zehn ,jahren1 zur ,gesundung der ,wurzeln8 viele ,mittel angewandt3 ,revisionen wurden eingeleitet1 ,kommissionen berufen zur ,untersuchung und ,verbesserung der ,lage unseres russischen ,bauern1 seines ,gewerbes1 seiner ,gerichte1 ,verwaltung1 seiner ,krankheiten1 ,sitten und ,gewohnheiten4 ,die ,kommissionen teilten sich in ,unterkommissionen zur ,sammlung statistischer ,unterlagen1 und die ,sache ging wie gelt1 das heit auf dem allerbesten administrativen ,wege1 den es nur geben kann4 ,aber ich habe ja gar nicht davon sprechen wollen2 denn nicht nur die ,unterkommissionen1 sondern sogar so wesentliche ,reformen wie die ,aufhebung der ,salzsteuer oder das groe noch zu erwartende ,steuersystem1 sind meiner ,meinung nach nur ,palliativmittel1 etwas ueres1 und noch keineswegs die ,wurzel ,heilendes4 ,das aber ist es1 worauf ich hinweisen mchte4 ,eine ,heilung der ,wurzel wrde es dagegen sein1 wenn wir z4 ,b4 wenigstens zur ,hlfte das ,nur-,gegenwrtige vergessen knnten3 alle ,tagesfragen1 die schreienden ,bedrfnisse unseres ,budgets1 die ,zinsen der auslndischen ,anleihen1 die ,defizite1 den ,rubel1 den ,staatsbankerott sogar1 - der brigens nie bei uns eintreten wird1 wie sehr ihn auch unsere schadenfrohen auslndischen ,feinde prophezeien mgen2 mit einem ,wort1 wenn wir alles ,nur-,gegenwrtige vergessen und so lange fr die ,wurzel arbeiten wrden1 bis wir in ,wirklichkeit eine reiche und gesunde ,frucht ernten knnen4 ,dann kann man ja wieder mit der ,gegenwart leben oder1 besser gesagt1 mit dem neuen ,kommenden2 denn in diesem ,zwischenraum1 das mu man sich sagen1 wird alles ,frhere 7d4 h4 das jetzt ,gegenwrtige7 sich so radikal verndert und einen so neuen ,charakter angenommen haben1 da wir es nicht wiedererkennen werden4 ,ich begreife natrlich1 da alles1 was ich jetzt behaupte1 allen sehr sonderbar erscheinen mu3 nicht an den ,rubel zu denken1 an das ,bezahlen der ,schulden1 an den ,bankerott1 an das ,heer1 kurz1 an all das1 was man anscheinend zuerst bedenken und zufriedenstellen mu4 ,ich versichere ,sie1 auch ich verstehe das und ich gestehe ,ihnen1 da ich mit ,absicht meine ,behauptung so scharf hingestellt und meine ,wnsche bis zum unerreichbaren ,ideal gesteigert habe4 ,ich dachte dabei1 fange ich beim ,absurden an1 so werde ich spter allen verstndlicher1 und so sagte ich denn3 wenn wir nur zur ,hlfte das ,gegenwrtige vergessen knnten und unsere ,aufmerksamkeit auf etwas anderes lenkten1 in eine ,tiefe1 in die bis jetzt in ,wahrheit noch niemand geschaut hat - denn ,tiefe suchte man bisher doch nur an der ,oberflche4 ,ich will aber gleich auch diese meine ,formel noch abschwchen und statt ihrer vorschlagen3 wenn nicht einmal die ,hlfte - auf die ,hlfte will ich verzichten - wenn nur ein zwanzigster ,teil vom ,gegenwrtigen zu vergessen mglich wre1 und wenn man jedes folgende ,jahr zu diesem zwanzigsten ,teil noch einen zwanzigsten ,teil hinzufgen knnte und so weiter und so weiter bis zu drei ,vierteln des ,ganzen6 444 ,nicht der ,teil ist hierbei wichtig1 sondern wichtig wre das ,prinzip1 das man damit aufstellt1 und dem man folgt4 ,aber wie soll man denn das ,gegenwrtige lassen86 ,man kann doch die ,wirklichkeit nicht einfach ausstreichen6 ,ich sage nicht ausstreichen81 wei ich doch selbst1 da man die ,wirklichkeit nicht unwirklich machen kann 444 ,aber wissen ,sie - manchmal kann man auch das6 ,wenn wir von unserer krankhaft erregten ,aufmerksamkeit jhrlich nur einen zwanzigsten ,teil auf etwas anderes ablenkten6 ,dabei ist gar nicht zu befrchten1 da sie der ,gegenwart verloren ginge1 nein1 ich wiederhole es3 wenn sie sich nur auch etwas anderem zuwendete1 sich einem neuen ,prinzip unterwerfen wrde1 einem1 das die ,gedanken und den ,geist umbildet - zu etwas ,besserem1 zu etwas viel ,besserem6 ,man wird sagen1 da ich in ,rtseln spreche1 aber dem ist nicht so4 ,doch gut1 ich werde zunchst ein kleines ,beispiel anfhren1 um zu zeigen1 auf welche ,weise man den bergang vom ,nur-,gegenwrtigen zur ,heilung der ,wurzeln sofort beginnen knnte4 99 99 99 99 99 ,wie wre es zum ,beispiel1 wenn ,petersburg pltzlich - sagen wir1 durch irgendein ,wunder - von seinem ,hochmut dem brigen ,ruland gegenber abliee8 ,welch ein groer erster ,schritt wre das schon zur ,gesundung der ,wurzeln6 ,denn wie steht es jetzt mit ,petersburg8 ,es ist doch schon so weit gekommen1 da ,petersburg sich fr ganz ,ruland hlt1 und dieser ,irrtum steigert sich noch von ,generation zu ,generation4 ,es will in gewissem ,sinne dem ,beispiel von ,paris folgen1 ungeachtet dessen1 da es ,paris gar nicht hnlich ist4 ,fr ,paris hat es die historische ,entwicklung mit sich gebracht1 da es ganz ,frankreich1 sein politisches wie soziales ,leben1 in sich aufsog4 ,nehmen ,sie ,frankreich ,paris1 was wrde ihm dann noch verbleiben8 ,nur seine geographische ,lage4 ,nun1 und auch bei uns glauben einige schon1 da ganz ,ruland in ,petersburg enthalten sei4 ,doch ,petersburg ist lngst nicht ,ruland1 fr die grere ,hlfte des russischen ,volkes hat ,petersburg nur dadurch eine ,bedeutung1 da sein ,zar dort lebt4 ,unsere ,petersburger ,intelligenz aber1 das wissen wir alle1 versteht von ,generation zu ,generation ,ruland immer weniger1 und das wohl darum1 weil ,petersburg1 eingeschlossen in seinem finnischen ,sumpf1 mehr und mehr eine falsche ,vorstellung von ,ruland bekommt4 ,so hat sich bei einigen von diesen ,herren der ,horizont bereits arg verengert1 ja1 er ist fast schon so eng geworden wie der ,horizont von ,karlsruhe4#cd ,aber blicken ,sie nur ber ,petersburg hinaus3 und vor ,ihnen liegt ein ganzes weites ,meer russischen ,landes1 ein uferloser ,ozean4 ,doch siehe1 der ,sohn der ,petersburger ,vter verneint auf die gleichmtigste ,weise dieses russische ,volksmeer und verhlt sich zu ihm wie zu etwas ,passivem und ,unbewutem1 geistig ,nichtigem und jedenfalls im hchsten ,grade ,rckstndigem4 ,vielkpfig ist es1 aber dumm1 taugt nur dazu1 uns zu erhalten1 wofr wir ihm ,verstand beibringen und es an eine staatliche ,ordnung gewhnen mssen48 ,tanzend und das ,parkett polierend1 werden in ,petersburg die zuknftigen ,sohne des ,vaterlandes gebildet1 und die ,petersburger ,beamten studieren ihr ,vaterland in den ,kanzleien4 ,versteht sich3 irgend etwas erlernen sie schlielich in ihnen1 nur ist das nicht ,ruland1 sondern etwas ganz anderes1 etwas sehr ,besonderes4 ,und dieses ganz ,andere und ,besondere wird dann ,ruland aufgebunden4 ,doch whrenddessen bewegt sich das ,volksmeer nach seinem eigenen ,gesetze und sondert sich mehr und mehr von ,petersburg ab4 ,und sagen ,sie nicht1 da es1 wenn auch ein mchtiges1 so doch unbewutes ,leben fhre1 was nicht nur die ,petersburger allein glauben1 sondern auch noch andere ,russen1 die ,ruland besser kennen4 ,wenn man nur wte1 wieviel ,erkenntnis sich schon im ,volke angesammelt hat6 ,und das ,erkennen wchst noch von ,tag zu ,tag4 ,wie wrden sich die ,petersburger wundern1 wenn sie wten1 wie vieles dem ,volke schon zugnglich und verstndlich ist6 ,wenn sich das auch noch nicht im groen ,ganzen uert1 so tut es sich doch schon an allen ,ecken und in allen ,htten kund1 wofern man es nur zu fhlen und zu sehen versteht4 ,wie sollte es sich auch schon im ,ganzen uern knnen1 das ,ganze ist ja ein ,meer6 ein ,ozean6 ,aber wenn es sich einmal uern wird1 in welch maloses ,erstaunen wird es da den intelligenten ,petersburger versetzen6 ,freilich wird das europische ,menschlein das ,volk noch lange verneinen und wird sich dem ,volke noch immer nicht ergeben wollen4 ,ja1 viele werden so hinsterben1 ohne von ihm berhaupt etwas zu ahnen4 ,wre es da nicht besser1 wiederhole ich1 um groen heraufkommenden ,miverstndnissen vorzubeugen1 er liee1 wenn auch nur in seinen besten ,vertretern1 ein wenig ab1 von seinem ,hochmut ,ruland gegenber8 ,nur ein wenig mehr ,eingehen1 ,verstndnis1 nur ein wenig mehr ,demut im ,herzen vor dieser groen russischen ,erde1 vor diesem ,volksmeer - das ist es1 was uns nottut4 ,das wre der erste ,schritt1 den wir zur ,heilung der ,wurzeln8 machen mten4 ,aber erlauben ,sie1 mein ,herr18 unterbricht man mich1 was ,sie bis jetzt gesagt haben1 sind doch nur alte1 verbrauchte1 unrealisierbare ,phantastereien der ,slawophilen4 ,und was wollen ,sie damit sagen3 zur ,heilung der ,wurzeln#88 ,welcher ,wurzeln8 ,und was verstehen ,sie darunter88 ,sie haben recht1 meine ,herren1 ich mu zunchst doch noch einiges ber die ,wurzeln sagen48 99 99 99 99 99 ,die ,hauptwurzel1 die einer ,heilung zu allererst bedarf1 ist ohne ,zweifel dieses groe russische ,volksmeer selbst1 von dem soeben die ,rede war4 ,ich spreche jetzt von unserem einfachen ,mann und ,bauern1 von der bezahlten ,kraft unserer schwieligen1 abgearbeiteten ,hnde3 von unserem russischen ,volksozean4 ,oh1 wie sollte ich nicht wissen1 was die ,regierung fr ihn getan hat und noch ununterbrochen tut1 von der ,aufhebung der ,leibeigenschaft an8 ,sie sorgt fr seine ,bedrfnisse1 seine ,aufklrung1 fr seine ,gesundung1 vergibt ihm sogar manches ,mal seine ,rckstndigkeit1 mit einem ,wort1 sie tut viel fr ihn1 wer wollte das leugnen6 ,aber nicht davon soll hier die ,rede sein1 sondern von der seelischen ,heilung dieser ,hauptwurzel1 die der ,anfang zu allem sein mte4 ,unser ,volk ist seelisch krank2 noch ist das ,innerste seiner ,seele gesund1 aber die ,krankheit ist trotzdem schwer4 ,welcher ,art ist nun diese ,krankheit8 ,es ist unmglich1 sie in einem ,worte auszudrcken4 ,man knnte sie so formulieren3 ,es ist ein unstillbarer ,durst nach ,wahrheit84 ,das ,volk sucht und sucht die ,wahrheit1 kann aber den ,weg zu ihr nicht finden4 ,ich wollte meine ,ansicht ber diese ,krankheit auf das ,finanzielle begrenzen1 aber ich mu doch noch einmal auf anderes zurckkommen4 ,nach der ,aufhebung der ,leibeigenschaft tauchte im ,volke das ,bedrfnis nach etwas ,neuem1 noch nicht ,dagewesenem auf3 es war ein ,durst nach ,wahrheit1 der ganzen vollen ,wahrheit1 und nach einer ,auferstehung zu einem neuen ,leben4 ,das ,volk verlangte nach neuen ,anschauungen1 neue ,gefhle stiegen in ihm auf1 und es begann1 mit ganzer ,seele an die neue ,ordnung zu glauben4 ,aber etwas anderes trat ein1 etwas1 was es nicht erwartet hatte4 ,die neue ,ordnung1 an die das ,volk so gern geglaubt htte1 die - verstand es nicht4 ,es begriff sie nicht1 wurde irre an ihr und verlor zuletzt seinen ,glauben an sie4 ,sie erschien ihm als etwas ,fremdes1 uerliches und nicht als sein ,eigenes4 ,doch dieses ,thema immer wieder vorzubringen1 das schon so oft besprochen worden ist1 lohnt sich nicht3 andere wissen mehr davon als ich - lesen ,sie unsere ,zeitungen4 ,es kam damals eine wilde ,verzweiflung ber unser ,volk3 wie ein trunkenes ,meer wogte es ber ,ruland hin1 und wenn man auch versuchte1 den ,durst nach ,wahrheit in ,strmen von ,branntwein zu stillen1 so wurde er doch nicht befriedigt4 ,niemals war das ,volk allen fremden ,einflssen mehr preisgegeben als jetzt4 ,nehmen ,sie als nur ein ,beispiel etwa die ,stunde81#ce und sehen ,sie1 welch einen ,erfolg sie im ,volke hat3 was aber beweist das8 ,doch nur das ,suchen nach ,wahrheit und die innere ,unruhe unseres ,volkes4 ,gerade die ,unruhe ist es3 das ,volk ist seelisch aufgewhlt1 und ich bin berzeugt1 wenn die nihilistische ,propaganda bis jetzt ihren ,weg ins ,volk noch nicht gefunden hat1 so geschah das nur dank der ,unfhigkeit und ,dummheit ihrer ,fhrer1 die das ,volk nicht zu nehmen verstehen4 ,aber sonst1 bei der geringsten demagogischen ,fhigkeit wre auch sie so ins ,volk gedrungen1 wie das ,luthertum durch die ,stunde84 ,wie soll man das ,volk vor hnlichem bewahren1 denn es ist gesagt3 ,es werden ,zeiten kommen1 wo man euch sagen wird3 weder hier ist ,christus1 noch dort1 glaubet nicht68 ,so steht es auch jetzt bei uns1 und nicht nur mit unserem ,volk1 sondern auch mit unserer ,intelligenz4 ,verschiedene ungewhnliche ,gerchte dringen ins ,volk1 man spricht von ,vernderungen1 ,anweisungen eines ,landanteils1 von einer goldenen ,urkunde6 ,unlngst las man ihm in den ,kirchen eine ffentliche ,warnung vor1 da es nicht daran glauben solle1 da nichts davon wahr wre - und was geschah8 ,gerade nach dieser ,warnung befestigte sich das ,gercht nur noch mehr im ,volke4 ,ich wei von einem ,fall1 wo ,bauern sich bei einem benachbarten ,gutsbesitzer ,land kaufen wollten und schon mit dem ,preise einig waren1 nach dem ,verlesen dieser ,warnung sich aber vom ,kaufe zurckzogen4 ,wir bekommen es noch ohne ,geld18 sagten sie und - warten4 ,und was die ,hauptsache ist3 das ,volk steht bei uns allein1 ist nur seinen eigenen ,krften berlassen1 und niemand untersttzt es moralisch4 ,es hat zwar sein ,semstwo81 aber das ist ,obrigkeit84 ,sein ,gericht1 aber - auch das ist ,obrigkeit84 ,und seine ,gemeinde8 scheint sich gleichfalls dazu entwickeln zu wollen4 ,die ,zeitungen sind voll von ,beschreibungen1 wie das ,volk seine ,vertreter whlt1 natrlich immer in ,gegenwart der ,obrigkeit1 deren ,mitglied der neu ,erwhlte denn auch meist ist4 ,und was ergibt sich daraus8 ,da sieht solch ein armer einfltiger ,kerl um sich und kommt pltzlich zum ,schlu1 da es nur den ,ausbeutern und ,schmarotzern gut geht und alles nur fr sie gemacht zu sein scheint3 ,also werde auch ich dasselbe tun68 - ,nun1 und so tut er es denn auch4 ,ein anderer betrinkt sich wieder1 nicht etwa weil die ,armut ihn drckt1 sondern weil ihn die ,rechtlosigkeit so anwidert4 ,was lt sich da machen8 ,das ist ,fatum6 ,man sollte meinen1 da gibt es doch eine ,verwaltung und ,vorgesetzte1 da mte doch alles wie am ,schnrchen gehen - doch gerade das ,gegenteil ist der ,fall4 ,es ist ausgerechnet worden1 da fr das ,volk in unserer ,zeit fast zwanzig ,regierungsmter eingerichtet worden sind1 ausschlielich fr das ,volk1 um es zu beschtzen und zu beraten4 ,nun sind aber fr den armen ,menschen ohnehin schon alle und jeder ,obrigkeit8 - und jetzt hat er noch zwanzig solcher ,obrigkeiten8 hinzubekommen6 ,seine ,bewegungsfreiheit ist ja gleich der einer ,fliege1 die in einen ,teller mit ,honig gefallen ist4 ,doch eine solche ,freiheit ist nicht nur vom moralischen ,standpunkte aus schdlich1 sondern auch vom konomischen ,standpunkte aus4 ,so ist denn das ,volk im ,grunde doch allein und ohne ,ratgeber4 ,es hat niemanden auer ,gott und dem ,zaren - mit diesen beiden moralischen ,krften1 mit diesen beiden groen ,hoffnungen hlt es sich aufrecht4 ,alle anderen ,ratgeber gehen an ihm vorber1 ohne es auch nur zu berhren4 ,die ganze fortschrittliche ,intelligenz1 zum ,beispiel1 geht glatt an ihm vorber1 und das ist schade2 denn auch in unserer ,intelligenz gibt es begabte ,menschen - blo fr das russische ,volk haben sie wenig ,verstndnis4 ,bei uns verneint man es nur2 oder man beklagt sich ununterbrochen3 warum sich die ,gesellschaft nicht zu dieser ,idee einer ,vereinigung mit dem ,volke beleben8 lt6 und was das fr sie fr eine ,aufgabe wre6 ,man sollte aber doch wissen1 da man sich zu ihr gar nicht beleben8 kann1 einfach1 weil das ,volk der ,gesellschaft fremd ist4 ,die letztere bildet nur eine ,schicht ber dem ,volke - mit der einzigen ,beziehung zu ihm1 da das ,volk durch seine ,arbeit ihr dient1 ihr die ,mglichkeit verschafft1 sich europische ,bildung anzueignen4 ,doch in diesen zwei ,jahrhunderten europischer ,bildung hat das ,volk sich nur noch mehr von ihr entfremdet4 ,wenn die fortschrittliche ,intelligenz jetzt behauptet3 ,wir sind es1 die um das ,volk leiden1 wir1 die so viel ber dasselbe schreiben und es zu uns emporziehen wollen18 so ist doch das russische ,volk instinktiv berzeugt1 da es sich hier nur um ein imaginres ,volk handelt1 ein in den ,kpfen der ,intelligenz entstandenes1 da das wirkliche ,volk aber von der ,intelligenz nur verachtet wird4 ,ich gebe zu3 das verchtliche ,verhalten zum ,volk ist bei einigen von uns gar nicht bewut1 ja1 man kann ruhig sagen1 unabsichtlich4 ,es ist ein berbleibsel des ,leibeigenschaftsverhltnisses und stammt aus der ,zeit1 als das ,volk um unserer europischen ,bildung8 willen staatlich erdrosselt wurde2 und es ist zweifellos auch jetzt noch in uns1 obschon das ,volk nun auferstanden8 ist4 ,deshalb wird es uns auch noch lange unmglich sein1 uns mit dem ,volke zu vereinigen1 wenn nicht ein ,wunder in russischen ,landen geschieht4 ,das ,volk ist in seiner groen ,masse rechtglubig und lebt nur der religisen ,idee1 es braucht sich sogar dieser ,idee gar nicht bewut zu sein4 ,im ,grunde genommen hat es berhaupt keine andere ,idee auer dieser1 aus ihr kommt alles bei ihm4 ,wenigstens will das ,volk mit seinem ganzen ,herzen und aus seiner tiefsten berzeugung1 da alles1 was bei ihm geschieht und was man ihm gibt1 aus dieser ,idee8 heraus geschehe1 auch ungeachtet dessen1 da vieles beim ,volke selbst nicht von dieser ,idee ausgeht1 da es oft willenlos von dunklen1 verbrecherischen1 barbarischen ,instinkten beherrscht ist4 ,aber jeder ,verbrecher und ,barbar1 mag er auch noch so sndig sein1 betet doch zu ,gott in den besseren ,minuten seines ,seelenlebens und bittet ihn1 seine ,snden auszulschen und ihn wieder seiner ,idee8 leben zu lassen4 ,diese ,idee will nun unsere ,intelligenz nicht anerkennen4 ,unsere ,intellektuellen weisen auf seine ,snde und seinen ,schmutz hin1 an dem sie1 die das ,volk zwei ,jahrhunderte lang geknechtet haben1 doch selbst ,schuld tragen1 weisen auf seine ,vorurteile und religise ,gleichgltigkeit hin1 und einige behaupten sogar1 da das russische ,volk geradezu verkrperter ,atheismus8 sei4 ,ihr grter ,irrtum besteht eben darin1 da sie im russischen ,volke keine ,kirche anerkennen wollen4 ,ich spreche jetzt nicht von der ,herde ,christi1 sondern von unserem russischen ,sozialismus81 dessen ,ziel es ist1 die ,kirche8 aller ,vlker zu werden1 soweit die ,erde diese ,kirche8 berhaupt verwirklichen kann4 ,ich spreche ferner von dem unstillbaren ,durst nach der groen1 allgemeinen1 allbrderlichen ,vereinigung im ,namen ,christi1 einer ,idee1 die im russischen ,volke immer gegenwrtig ist4 ,und wenn diese ,vereinigung auch erst im ,wunsche und im ,gebet besteht1 nicht in der ,tat1 so treibt doch der religise ,instinkt dieser millionenkpfigen ,masse nicht zu mechanischen ,formen3 nicht im ,kommunismus liegt der ,sozialismus des russischen ,volkes1 sondern es glaubt1 sein ,seelenheil in der ,vereinigung aller ,vlker im ,namen ,jesu ,christi zu finden4 ,das ist unser russischer ,sozialismus6 ber diese hhere vereinigende kirchliche ,idee im russischen ,volke lachen unsere ,europer4 ,oh1 es gibt noch viele solcher ,ideen8 im ,volke1 mit denen die ,herren nicht bereinstimmen werden1 und die sie aus ihrer europischen ,weltanschauung heraus als tatarisch8 verurteilen4 ,man kann daher ruhig die ,behauptung aufstellen3 wer diese ,hauptidee des ,volkes1 die ,erwartung des in ihm heraufkommenden ,schpferischen1 das ,gottesschicksal seiner weltumfassenden ,kirche nicht versteht1 der wird auch nie das russische ,volk selbst verstehen und es auch nie lieben knnen4 ,bei manch einem von unseren ,europern ist das ,herz rein1 gerecht und sehnt sich nach ,liebe1 - aber lieben wird er nicht das ,volk1 sondern nur jene ,vorstellung1 die er sich von ihm macht4 ,da das ,volk aber ,volk bleibt1 d4 h4 es selbst bleibt1 so kann man fr die ,zukunft nur einen unvermeidlichen und gefhrlichen ,zusammensto voraussehen4 ,denn meine ,behauptung hat auch eine umgekehrte ,auslegung1 nmlich die1 da das ,volk solch einen russischen ,europer niemals als zu sich gehrig betrachten wird3 ,liebe zuerst mein ,heiligtum1 achte1 was ich achte1 dann erst bist du wie ich1 bist mein ,bruder1 ungeachtet dessen1 da du nicht so angekleidet bist wie ich1 da du ein ,herr bist1 da du zur ,obrigkeit#8 gehrst1 und da du dich manchmal nicht einmal in russischer ,sprache richtig auszudrcken verstehst48 ,das wird ihnen das ,volk sagen1 denn unser ,volk hat einen klugen und weiten ,verstand4 ,es achtet und liebt auch gewi jeden guten und klugen ,menschen1 dankt ihm fr seine ,ratschlge und befolgt sie gern1 ohne da jener an dasselbe zu glauben brauchte1 woran das ,volk glaubt4 ,das russische ,volk vermag mit einem jeden auszukommen1 denn es hat viele ,typen gesehen1 vieles beobachtet und behalten in seinem langen1 schweren ,leben whrend der letzten zwei ,jahrhunderte4 ,aber sich einleben und sich mit einem ,menschen eins fhlen - sind zwei verschiedene ,sachen4 ,doch ohne ,zusammengehrigkeitsgefhl kann keine ,vereinigung stattfinden4 ,so ist die ,kluft zwischen der ,intelligenz und dem ,volke auergewhnlich gro1 das ,volk ist allein1 sich selbst berlassen2 auer in seinem ,zaren1 an den es unerschtterlich glaubt1 sieht es in nichts und niemandem eine ,sttze4 ,froh wre es1 eine zu erblicken - aber vergeblich schaut es danach aus4 ,welch eine groe1 schpferische1 ,segen bringende1 neue ,kraft aber wrde in ,ruland erstehen1 wenn bei uns eine geistige ,vereinigung der ,intelligenz mit dem ,volke erfolgte6 ,oh1 meine ,herren ,finanzminister1 ganz andere jhrliche ,budgets werden ,sie dann aufstellen als die1 welche sich jetzt ergeben6 ,milch und ,honig wrden in unserem ,reiche berflieen1 und alle ,ideale wren mit einem ,schlage erreicht6 - ,ja1 aber wie das anfangen1 und ist es denn wirklich unsere europische ,aufklrung1 die uns daran hindert88 ,nein1 nicht diese1 denn im ,grunde gibt es diese ,aufklrung bei uns berhaupt nicht1 auch heute noch nicht4 ,ich denke so3 existierte bei uns eine wirkliche ,aufklrung1 so wre eine ,trennung zwischen ,volk und ,intelligenz nie erfolgt1 denn auch das ,volk verlangt doch nach ,aufklrung4 ,wir aber sind1 ,aufklrung8 suchend1 auf den ,mond geflogen und haben den ,weg zum ,volke verloren4 ,wie wre es nun uns verflogenen ,menschen mglich1 die ,sorge um die ,heilung des ,volkes auf uns zu nehmen8 ,was knnen wir tun1 damit der beunruhigte ,volksgeist sich wieder strkt und beruhigt8 ,seine ,finanzen1 sein ,kapital verlangt moralische ,ruhe1 denn sonst wird es versiegen4 ,was soll man tun1 damit der ,geist des ,volkes die ,wahrheit findet und sich in ihr beruhigt8 ,diese ,wahrheit ist ja vielleicht schon da1 aber was soll man tun1 damit das ,volk an sie zu glauben lernt8 ,wie soll man es ihm in die ,seele pflanzen1 da die ,wahrheit in der russischen ,erde liegt8 ,was soll man tun1 damit das ,volk an sein ,gericht1 an seine ,obrigkeit zu glauben anfngt und sie anerkennt als ,fleisch von seinem ,fleisch und ,blut von seinem ,blut8 ,oh1 wenn die ,wahrheit wenigstens fr die ,zukunft im ,volke ungefhrdet bliebe1 damit es den ,glauben nicht verlre1 da sie einmal doch bestimmt noch kommen wird6 ,wenn die ,fliege sich nur ein wenig von dem ,teller mit ,honigseim fortbewegen knnte1 so wre das schon eine groe1 groe ,beruhigung4 ,und nochmals sage ich3 das ganze ,unglck kommt von der ,trennung der hheren intelligenten ,stnde vom unteren1 niedrigeren - von unserem ,volke4 ,wie aber dieses ,volksmeer mit unserer ,intelligenz ausshnen1 damit es nicht zu einem groen ,aufruhr in ihm kommt8 99 99 99 99 99 ,dazu gibt es nur eine ,mglichkeit1 ein magisches ,wort1 das lautet3 ,vertrauen zeigen86 ,zu unserem ,volke kann man ,vertrauen haben1 denn es ist dieses ,vertrauens wert4 ,ruft die grauen ,bauernkittel und fragt sie1 was ihnen fehlt1 und was sie ntig haben1 und sie werden euch die ,wahrheit sagen1 und wir alle werden dann vielleicht zum ersten ,male die ,wahrheit hren4 ,dazu sind keine groen ,versammlungen ntig3 das ,volk kann man an allen ,orten und in jeder ,htte fragen1 denn an jedem einzelnen ,ort sagt es ,wort fr ,wort dasselbe2 was die ganze ,masse zusammen auch sagen wrde1 das ,volk ist berall eins4 ,auch die getrennte ,einheit wrde nur das eine wiedergeben1 denn der ,geist ist derselbe4 ,jede ,ortschaft wrde vielleicht eine kleine rtliche ,besonderheit hinzufgen1 aber im ganzen1 im allgemeinen wrde alles in allem bereinstimmen4 ,man mu sich nur in acht nehmen1 da es auch wirklich der ,bauer ist1 der echte ,bauer1 nicht etwa der ,schmarotzer oder ,ausbeuter4 ,aber schlielich1 selbst der ,freischlucker wird der ,erde nicht untreu und wird die ,wahrheit sagen - das ist schon so eine ,eigenschaft unseres ,volkes4 ,wie soll man aber diesen ,vorschlag ausfhren8 ,oh1 ,menschen1 die die ,macht dazu haben1 knnen das besser bestimmen als ich2 ich mchte nur behaupten1 da es dazu besonderer ,formeln nicht bedarf4 ,unser ,volk jagt nicht nach ,formeln1 besonders nicht nach fertigen1 fremdlndischen1 die hat es nicht ntig und die wird es auch nie ntig haben4 ,es hat etwas ganz anderes im ,kopfe1 hat seine eigene ,ansicht ber die ,sache2 und in seinen ,anschauungen ist ein ,volk wie das unsrige durchaus unseres ,vertrauens wrdig4 ,und wer der ,russen ,liebe zum ,zaren gesehen und gefhlt hat1 der wei1 da sie des ,zaren ,kinder sind und der ,zar ihr ,vater ist4 ,wer daran nicht glaubt1 versteht nichts von ,ruland4 ,nein1 darin liegt eine tiefe und ursprngliche ,idee3 und sie bedingt einen lebendigen1 mchtigen ,volksorganismus1 der mit seinem ,zaren in eins verschmilzt4 ,diese ,idee ist eine ,kraft1 und diese ,kraft ist mit den ,jahrhunderten noch gewachsen1 besonders in den letzten fr das ,volk so schrecklichen zwei ,jahrhunderten1 die wir wegen unserer europischen ,aufklrung so preisen1 - wobei wir freilich ganz vergessen1 da diese ,aufklrung uns nur durch das ,kreuzesleiden unseres ,volkes ermglicht wurde4 ,aber das ,volk glaubte an seinen ,befreier1 wartete auf ihn und - er kam6 ,wie sollen wir da nicht seine ,kinder sein8 ,der ,zar ist fr das ,volk keine uere ,kraft1 nicht die ,kraft irgendeines ,besiegers - wie es z4 ,b4 die ,dynastien der frheren ,knige in ,frankreich waren -1 sondern eine volkliche1 verbindende ,kraft1 die das ,volk selbst wollte1 die aus seinem ,herzen wuchs1 die es liebte1 fr die es litt1 von der allein es seinen ,auszug aus gypten erhoffte4 ,fr das ,volk ist der ,zar die ,verkrperung seines ,selbst1 seiner ,idee1 seines ,glaubens und seiner ,hoffnungen4 ,und diese ,hoffnungen wurden ihm noch krzlich so glnzend erfllt1 wie sollte es da weitere ,hoffnungen aufgeben8 ,im ,gegenteil1 sie bestrken und befestigen sich1 denn der ,zar wurde nach der ,aufhebung der ,leibeigenschaft nicht nur in der ,idee oder in der ,hoffnung1 sondern in der ,tat zu seinem ,vater4 ,diese ,beziehung des ,volkes zum ,zaren als zu einem ,vater ist die einzige felsenfeste ,grundlage1 auf der jede ,reform bei uns geschaffen und aufgebaut werden kann4 ,wenn ,sie wollen1 so gibt es bei uns gar keine andere schpferische1 erhaltende und fhrende ,kraft in ,ruland als das organische und lebendige ,bndnis des ,volkes mit seinem ,zaren3 nur ihm entspringt bei uns alles4 ,wer htte auf diese ,bauernreform hoffen knnen1 wenn er nicht im voraus geglaubt und gewut htte1 da der ,zar dem ,volke ein ,vater ist1 und da der ,glaube an den ,zaren wie an seinen ,vater das ,volk retten und vor ,unglck behten werde4 ,wahrlich1 schlecht wre ein ,sozialkonom als ,reformator1 der die wirklichen1 lebendigen ,krfte des ,volkes aus ,vorurteil oder um fremder berzeugungen willen auer acht lt4 ,ja3 wir - die ,intelligenz - sind schon deshalb nicht eins mit dem ,volke und knnen es nicht verstehen1 weil wir1 auch wenn wir seine ,beziehung zum ,zaren einsehen1 doch das ,wichtigste in seiner ganzen ,tiefe und ,bedeutung fr unsere ,zukunft nicht erfassen knnen3 da gerade durch diese ,beziehung zu seinem ,zaren das russische ,volk sich von allen ,vlkern ,europas und der ganzen ,welt unterscheidet2 da das nicht ein zeitlicher1 ein vorbergehender ,zustand1 nicht ein ,zeichen von ,volksjugend1 wie manche klugen ,kpfe vielleicht schlieen1 sondern eine ewige1 immerwhrende und niemals oder wenigstens lange noch nicht1 sehr lange noch nicht sich verndernde ,kraft ist4 ,wie sollte sich da nicht schon deswegen unser ,volk von allen anderen ,vlkern unterscheiden1 nicht seine eigene ,idee in sich tragen8 ,ist es nicht klar1 im ,gegenteil1 da unser ,volk schon den organischen ,keim einer unterschiedlichen ,idee in sich trgt8 ,diese ,idee schliet eine so groe ,kraft in sich1 da sie natrlich unsere ganze weitere ,geschichte beeinflussen wird1 und da sie eine ausschlielich russisch-eigenartige ist1 so kann auch unsere ,geschichte nicht der ,geschichte anderer europischer ,vlker hnlich und noch viel weniger ihre sklavische ,kopie sein4 ,das ist es1 was unsere klugen ,kpfe nicht verstehen wollen1 die da glauben1 bei uns knne sich alles ohne jegliche ,eigenart genau nach europischem ,muster verwandeln1 und die sogar diese unsere ,eigenart hassen1 so da es vielleicht noch mit einem ,unglck enden kann4 ,da aber bei uns alles anders und ursprnglich ist1 dazu diene folgendes ,beispiel4 ,in unserer ,zukunft1 wenn wir die ,periode unseres ,pseudoeuropismus berwunden haben werden1 kann z4 ,b4 die brgerliche ,freiheit sich nur bei uns in einem ,grade entwickeln1 wie nirgends in ,europa und nicht einmal in den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika4 ,auf dieser felsenfesten ,grundlage1 auf der ,liebe des ,volkes zu seinem ,zaren als seinem ,vater1 und nicht durch ein geschriebenes ,gesetz wird diese ,entwicklung sich vollziehen - denn ,kindern kann man vieles erlauben1 was bei anderen ,vlkern1 die nach ,kontrakten leben1 undenkbar ist1 ,kindern kann man ebenso vieles auch anvertrauen und ebenso vieles verzeihen1 denn ,kinder werden ihren ,vater nicht verraten und wie ,kinder von ihm jeden ,verweis ihrer ,fehler in ,liebe entgegennehmen4 ,und einem solchen ,volke soll man nun nicht ,vertrauen schenken8 ,mag es deshalb selbst von seinen ,bedrfnissen reden und nicht andere fr sich sprechen lassen3 wir1 die ,intelligenz des ,volkes1 wir mssen erst hren1 was es sagt4 ,oh1 nicht aus politischen ,grnden schlage ich etwa vor1 zeitweise unsere ,intelligenz aus dem ,spiele zu lassen - schreiben ,sie mir bitte nicht politische ,ziele zu -1 nein1 ich habe den ,vorschlag aus rein pdagogischen ,grnden gemacht4 ,ja1 hren wir zu1 wie klar und vernnftig das ,volk1 ganz ohne unsere ,hilfe1 seine ,wahrheit ausdrcken und wie es in der ,sache gerade den ,nagel auf den ,kopf treffen wird1 und ohne uns zu beleidigen1 wenn auch von uns die ,rede sein sollte4 ,mgen wir vom ,volke lernen1 wie man die ,wahrheit spricht4 ,von ihm knnen wir ,demut und ,lebenserfahrung und ,wirklichkeitssinn lernen4 ,sie werden mir antworten3 ,soeben sagten ,sie1 wie leicht das ,volk allen unsinnigen ,gerchten glaube1 - welch eine ,weisheit knnen wir da von ihm erwarten88 ,nun1 ,gerchte sind etwas ganz anderes1 und nicht - die ,einheit in der allgemeinen ,sache4 ,hier1 im ,volk1 werden wir etwas ,ganzes erblicken1 und das ,ganze wirkt durch sich selbst und das ,ganze bringt zur ,vernunft4 ,ja1 fr uns wird es in ,wahrheit eine ,schule sein1 die fruchtbringendste ,schule4 ,wir werden erstaunt sein1 beim ,volke so viel ,lebenserfahrung und ,ernst zu finden2 freilich wird es auch solche geben1 die ihren ,augen nicht trauen wollen1 aber solcher sind wenige1 denn alle wirklich ,aufrichtigen1 die nach ,wahrheit verlangt1 und denen es um die allgemeine ,sache und den allgemeinen ,nutzen zu tun ist - die werden sich an die wahren ,worte des ,volkes halten4 ,alle diejenigen aber1 die nicht aufrichtig der ,sache ergeben sind1 werden mit ihrem ,mitrauen nur ihre eigene ,inhaltslosigkeit aufdecken4 ,und wenn es noch welche gibt1 die dem ,volke nicht ,glauben schenken1 so sind das nur ,altglubige und ,doktrinre der vierziger und fnfziger ,jahre1 alte1 unverbesserliche ,kinder1 die nur lcherlich und ganz unschdlich sein werden4 ,doch alle anderen auer diesen werden sich die ,augen reiben und endlich zu sehen anfangen4 ,das kann auerordentlich wichtige ,folgen haben1 denn 444 denn auf diese ,weise kann der ,anfang1 der erste ,schritt zur ,vereinigung unseres ,standes1 der ,intelligenz1 die so hoch ber dem ,volke zu stehen meint1 mit dem ,volke gemacht werden4 ,ich spreche nur von einer geistigen ,vereinigung1 denn die nur haben wir ntig1 die wird uns zu allem verhelfen1 wird alles umschaffen und eine neue ,idee bringen4 ,unsere helle und frische ,jugend1 denke ich1 wird die erste sein1 die ihr ,herz dem ,volke schenken und es verstehen wird4 ,ich hoffe auch deshalb so sehr gerade auf sie1 weil sie selbst so leidet im ,suchen nach ,wahrheit83 in der ,sehnsucht nach ihr wird sie sofort fhlen1 da auch das ,volk nach ihr sucht4 ,und wenn die ,jugend der ,seele des ,volkes nahestehen wird1 dann wird sie auch diese ,phantasien lassen1 die jetzt so viele ,jnglinge beherrschen1 alle jene1 die sich einbilden1 die ,wahrheit in den verstiegensten europischen ,lehren zu finden4 ,oh1 ich glaube1 da ich nicht phantasiere und die heilsamen ,folgen vergrere1 die aus diesem ,ereignisse hervorgehen wrden4 ,der ,hochmut wrde fallen und die ,ehrfurcht vor der mtterlichen ,erde wiedergeboren werden4 ,eine ganz neue ,idee wrde pltzlich in unsere ,seele leuchten und alles erleuchten1 was bis jetzt im ,dunkeln gelegen1 und mit ihrem ,lichte die ,lge ertten4 ,und1 wer wei1 vielleicht wre das der ,anfang einer ,reform1 die durch ihre ,bedeutung hoch ber der ,reform der ,leibeigenschaft stnde3 wre sie doch gleichfalls eine ,befreiung - eine ,befreiung unserer ,geister und ,herzen von dem ,leibeigenschaftsverhltnis zu ,europa1 in dem wir zwei ,jahrhunderte gestanden1 ganz hnlich unserem ,bauern - unlngst noch ein ,sklave wie er4 ,und wenn diese zweite ,reform sich verwirklichen knnte1 so wre sie auch nur eine ,folge der groen ersten ,reform1 der ,aufhebung der ,leibeigenschaft zu ,anfang der ,regierung unseres ,zar-,befreiers4 ,mit der einen wre die materielle ,wand gefallen1 die das ,volk von der ,intelligenz trennte1 mit der zweiten fiele diese ,wand auch ideell4 ,was knnte hher stehen1 was wre fruchtbringender fr ,ruland als dieser geistige ,bund aller ,stnde8 ,die1 welche sich bis jetzt des ,volkes schmten1 des angeblich barbarischen und jegliche ,entwicklung hemmenden1 die werden sich dieses ,schmens schmen und sich mit dem ,volke ausshnen und vieles wieder achten knnen1 was sie frher verachteten4 ,und wenn das ,volk ihnen geantwortet1 seine ,sache ihnen vorgelegt hat und sein demtiger ,mund verstummt - dann fragen ,sie meinethalben auch unsere ,intelligenz1 und wr's auch nur nach ihrer ,meinung ber das ,volk1 und sie werden sofort die ,folgen bemerken4 ,oh1 auch ihr ,wort wird dann fruchtbar werden1 denn sie ist doch nun einmal die ,intelligenz1 und das letzte ,wort gehrt ihr4 ,das uns alsdann vom ,volke gegebene ,beispiel wrde uns auf jeden ,fall von ,unberlegtheiten und ,dummheiten abhalten1 die von uns1 wenn wir zuerst das ,wort gehabt htten1 unfehlbar begangen worden wren4 ,und ,sie werden sehen3 unsere ,intelligenz wrde dann nichts mehr im ,widerspruch zum ,volke sagen1 sondern wrde dessen ,wahrheit in die ganze ,breite seiner ,bildung hineinentwickeln und sie wissenschaftlich erlutern und begrnden - denn auch das ,volk hat die ,wissenschaft ntig4 ,ja1 und wenn sich auch ,widersprche einstellen wrden1 ,widersprche gegen gewisse ,grundlagen unseres ,volkes1 so wrden sie es doch nicht wagen1 sich so heftig gegen den ,volksgeist aufzulehnen1 und das ist sogar sehr wichtig4 ,ja1 es ist sogar sehr leicht mglich1 da unsere seelische ,ruhe schon bei dem ersten ,schritt wiederkehrt4 ,es wrde eine allgemeine1 alle vereinigende ,hoffnung erstehen1 und wir wrden uns ber unsere ,ziele klarer werden4 ,das aber wre wichtig3 denn unsere bewute ,kraft1 unsere ,intelligenz1 ahnt ja kaum1 welchen ,inhalts unsere nationalen und staatlichen ,ziele sind oder sein knnen4 ,gerade hier liegt heute die ,unsicherheit1 und gerade die ist gewi auch die ,quelle unserer ,ruhelosigkeit und ,verstimmtheit1 und nicht nur dem ,gegenwrtigen1 sondern noch viel mehr dem ,zuknftigen gegenber4 ,alles das knnte aufgeklrt und erlutert werden1 oder wir bekmen einen ,hinweis auf ,mittel1 mit denen man bei uns etwas erlangen knnte1 wir wrden auf neue ,gedanken kommen 444 ,doch genug6 ,ich habe gesprochen1 wie ich es verstanden habe4 ,wenn man nicht alles versteht1 wenn ich mich unzureichend ausgedrckt1 so nehme ich die ,schuld auf mich - aber das1 was man versteht1 mge man in einer friedlichen und unverletzenden ,weise verstehen4 ,ich wnschte nur1 da man unparteiisch begriffe3 da ich zuerst und vor allen ,dingen fr das ,volk stehe1 da ich an seine ,seele1 an seine ,krfte1 deren ,gre noch niemand von uns zu ahnen scheint1 wie an ein ,heiligtum glaube1 hauptschlich aber an die errettende ,bedeutung des groen1 alles erhaltenden und aufbauenden ,volksgeistes4 ,mich verlangt nur nach einem3 da alle ihn erschauten - denn wenn sie ihn nur einmal erschaut haben1 werden sie sofort auch alles brige verstehen4 ,die ,meinung eines geistreichen ,bureaukraten ber unsere ,liberalen und ,westler 444 ,ich will von einem geistvollen ,bureaukraten erzhlen1 der mir vor kurzem in einer ,gesellschaft eine sehr interessante ,sache auseinandergesetzt hat - eine1 die gerade jene ,grundstze berhrt1 die fr die ,vernderung unserer gegenwrtigen#cf ,lage in ,frage kommen4 ,das ,gesprch drehte sich um die ,finanzen1 um die allgemeine konomische ,situation1 und zwar speziell in dem ,sinne1 da wir ,russen unsere ,mittel nicht verschwenden sollten1 sondern vernnftig mit ihnen umzugehen versuchen mten1 damit auch nicht eine einzige ,kopeke fr irgendeine ,phantasterei hinausflge4 ber diese ,art konomie wird jetzt bei uns berall gesprochen1 und die ,regierung beschftigt sich unausgesetzt mit diesem ,problem4 ,es ist auch tatschlich so etwas wie eine ,kontrolle eingefhrt worden1 und alljhrlich will man in den ,etats eine bestimmte ,summe zu streichen suchen4 ,in der letzten ,zeit sprach man sogar von einer ,verringerung der ,armeeausgaben4 ,manche meinten1 man knne das stehende ,heer auf die ,hlfte der ,truppen herabsetzen4 ,deswegen81 hie es1 wrde doch nichts anders werden84 ,das wre ja alles ganz wunderbar1 aber trotzdem gibt es etwas1 was sich einem dabei unwillkrlich in die ,gedanken einschleicht3 ,gut1 wir reduzieren die ,armee vorlufig um fnfzigtausend ,mann1 das ,geld aber geht uns doch wieder durch die ,finger1 fr dieses und jenes1 natrlich nur fr die ,bedrfnisse des ,staates1 jedenfalls aber fr ,bedrfnisse1 die so radikaler ,opfer nicht wert sind4 ,die abgeschafften fnfzigtausend ,mann jedoch werden wir dann niemals wieder einbringen knnen1 oder hchstens mit ,mhe und ,not2 denn was man einmal abgeschafft hat1 ist schwer wieder anzuschaffen4 ,soldaten aber brauchen wir mehr als je und besonders jetzt1 da in ,europa alle einen ,stein fr uns bereit halten4 ,es ist gefhrlich1 diesen ,weg zu betreten1 doch nur in der gegenwrtigen ,zeit4 ,wir wrden nur dann uns berzeugen lassen1 da dieses heilige ,geld wirklich fr etwas ,notwendiges ausgegeben wird1 wenn wir1 z4 ,b4 den ,entschlu faten1 unerbittliche konomie zu treiben1 so wie etwa ,peter sie durchgefhrt haben wrde1 wenn er sich vorgenommen htte1 zu sparen4 ,sind wir nun aber dazu fhig1 bei den schreienden8 ,nten unserer gegenwrtigen ,lage1 in der wir nun einmal stecken8 ,ich bemerke hierbei1 da dieses einer der ersten ,schritte wre zu einer ,umkehr vom alten1 phantastischen ,gegenwrtigen zum neuen1 wirklichen und fr uns notwendigen ,zuknftigen4 ,wir reduzieren ziemlich oft die ,etats1 das ,beamtenpersonal usw41 doch das ,ergebnis ist immer dasselbe3 da die ,etats ganz von selbst sich wieder vergrern und vermehren4 ,ja1 sind wir denn berhaupt fhig zu einer richtigen ,reduzierung1 fhig1 zum ,beispiel1 von vierzig ,beamten mit einemmal auf vier herunterzugehen8 ,da vier ,beamte ohne ,ausnahme dasselbe leisten knnen1 was jetzt vierzig leisten1 das wird natrlich niemand bezweifeln1 besonders bei einer ,vereinfachung des ,eingaben- und ,verordnungswesens mit all seinen ,schreibereien1 und berhaupt bei einer radikalen ,vernderung der jetzigen ,formen der ,beamtenarbeit4 ,auf dieses ,thema kamen wir1 wie gesagt1 zufllig zu sprechen4 ,einige bemerkten1 da eine derartige ,reform jedenfalls ein groer ,bruch mit dem ,alten wre4 ,andere entgegneten1 da bei uns schon viel kapitalere ,reformen als diese durchgefhrt worden seien4 ,die ,dritten fgten hinzu1 da man den neuen ,beamten1 also diesen vier1 die die vierzig ersetzen sollen1 das ,gehalt sogar verdreifachen knnte1 und da diese dann gewi treffliche ,arbeiter abgeben wrden4 ,und selbst wenn man das ,gehalt auch fr diese vier verdreifachte1 so wrde ihr ,gehalt doch nur dem der jetzigen zwlf entsprechen2 folglich wren die ,ausgaben immer noch um fast drei ,viertel der heutigen vermindert4 ,hier aber geschah es1 da mich mein ,bureaukrat unterbrach4 ,ich bemerke noch1 da auch er zu meiner grten ,verwunderung gegen die ,mglichkeit1 durch vier vierzig zu ersetzen1 nichts einzuwenden hatte3 ,auch mit vieren wird es sich machen lassen48 ,doch was er angriff1 war etwas ganz anderes3 er wies auf das ,grundstzliche hin1 auf die ,fehlerhaftigkeit und das ,verbrecherische dieses neuen ,prinzips84 ,ich kann seine ,entgegnung nicht wrtlich wiedergeben1 und ich fhre sie nur an1 weil mir seine ,meinung in ihrer ,art bemerkenswert erschien und so etwas wie eine pikante ,idee enthielt4 ,er hat sich natrlich nicht herabgelassen1 auf ,einzelheiten einzugehen1 da ich in dieser ,sache nicht ,spezialist8 bin3 verstehe wenig davon81 was vorauszuschicken ich mich beeile - aber sein ,prinzip81 so hoffte er1 wrde mir doch einleuchten4 ,die ,reduzierung der ,beamten von vierzig auf vier18 begann er gemessen und in eindringlichem ,tone1 ist fr die ,sache nicht nur unntz1 sondern allein schon ihrem ,wesen nach direkt schdlich1 trotz der tatschlich betrchtlichen ,verringerung der ,staatsausgaben4 ,unmglich und schdlich wre nicht nur1 von vierzig auf vier zu reduzieren1 sondern selbst von vierzig auf achtunddreiig4 ,und das aus folgendem ,grunde3 es wre ein verderblicher ,anschlag auf das ,grundprinzip4 ,jetzt sind es zweihundert ,jahre her1 d h4 seit ,peter1 da wir1 die ,bureaukraten1 im ,reiche alles sind2 ja1 im ,grunde genommen sind wir das ,reich und berhaupt alles2 - das brige - ist nur ,anhngsel4 ,wenigstens ist es bis vor kurzem1 bis zur ,aufhebung der ,leibeigenschaft1 noch so gewesen4 ,alle frheren ,wahlmter1 als da sind 444 nun1 da1 die der ,adligen zum ,beispiel1 haben ganz von selbst1 sozusagen infolge einer ,anziehungskraft1 unseren ,geist und ,sinn angenommen4 ,und wir haben uns deswegen1 als wir das einsahen1 keineswegs beunruhigt2 denn das ,prinzip1 das vor zweihundert ,jahren aufgestellt worden ist1 wurde dadurch nicht im geringsten angegriffen4 ,nach der ,bauernreform schien allerdings etwas ,neues kommen zu wollen3 es kam die ,selbstverwaltung1 es kam das ,semstwo usw4 444 ,jetzt hat es sich deutlich erwiesen1 da auch all dieses ,neue sofort und ganz von selbst unsere ,form1 unsere ,seele und unsere ,gestalt annimmt1 sich sozusagen in unsere ,form verwandelt4 ,und das ist nicht etwa durch ,zwang geschehen - das wre eine total falsche ,auffassung -1 sondern gerade ganz von selbst2 denn es ist schwer1 sich ,jahrhunderte alter ,gewohnheiten zu entledigen1 und wenn ,sie wollen1 ist das auch nicht ntig1 besonders nicht in einer so fundamentalen und groen ,nationalfrage4 ,sie knnen mir das1 wenn ,sie wollen1 nicht glauben2 doch wenn ,sie tiefer nachdenken1 so werden ,sie die ,richtigkeit des ,gesagten1 dessen bin ich gewi1 anerkennen4 ,denn - was sind wir8 ,wir sind alles1 sind bis jetzt alles gewesen und werden fortfahren1 alles zu sein1 - und wiederum ohne uns darum selber sonderlich zu bemhen1 einfach nach dem natrlichen ,gang der ,dinge1 also unwillkrlich6 ,es ist schon lange her1 da man sagt1 unsere ,arbeit sei tote1 papierene ,kanzleiarbeit1 und ,ruland wre all dem entwachsen4 ,vielleicht ist es dem entwachsen1 aber vorlufig sind wir immer noch die einzigen1 die ,ruland halten und es davor bewahren1 da es auseinanderfllt6 ,denn das1 was ,sie erstarrtes ,kanzleitum nennen1 - d4 h4 also wir1 als ,einrichtung1 und dann auch unsere ganze ,ttigkeit - das ist1 wenn man sich eines ,beispiels bedienen will1 wie das ,skelett1 in einem lebendigen ,organismus4 ,zerstren ,sie das ,skelett1 werfen ,sie die ,knochen durcheinander - und der ganze lebendige ,krper mu vergehen4 ,schn1 mag die ,sache auch noch so tot betrieben werden1 dafr aber geht es nach dem ,system1 nach dem ,prinzip1 dem groen ,prinzip - erlauben ,sie1 da ich ,sie darauf aufmerksam mache4 ,mag es auch auf ,kanzleimanier geschehen1 meinetwegen sogar schlecht1 unvollkommen1 so wird es immerhin irgendwie doch gemacht und1 die ,hauptsache3 ,ruland steht noch und fllt nicht6 ,das ist es ja1 da es noch immer nicht fllt6 ,ich bin bereit1 ,ihnen zuzugeben1 da wir im ,grunde meinetwegen auch nicht gerade alles sind1 - oh1 wir sind klug genug1 um einzusehen1 da wir nicht ganz ,ruland sind und besonders jetzt nicht2 dafr aber sind wir immerhin etwas1 d4 h4 etwas bereits ,wirkliches1 tatschlich ,vorhandenes1 wenn auch vielleicht teilweise ,krperloses4 ,nun aber1 was habt ihr1 womit ihr uns ersetzen knntet8 ,woraufhin knnten wir uns mit der berzeugung zurckziehen1 da auch bei euch ein ,etwas entstanden ist1 das uns wirklich ersetzen kann1 - ohne da alles fallen mu8 ,all diese ,selbstverwaltungen und ,semstwos - das ist doch vorlufig immer noch ein ,vogel in den ,wolken1 meinetwegen ein prachtvoller ,vogel1 einer1 der unter dem ,himmel herumfliegt1 jedoch immerhin einer1 der sich noch niemals auf die ,erde herabgelassen hat4 ,folglich ist er trotz seiner ,schnheit als ,wert fr uns eine ,null1 wir aber1 wenn wir auch durchaus nicht prachtvoll#8 sind und man unser sogar sehr berdrssig geworden ist1 wir aber sind dafr wenigstens etwas1 und zwar nichts weniger als eine ,null4 ,ihr nun werft uns vor und beschuldigt uns3 wir seien daran schuld1 da der ,vogel sich bis jetzt noch nicht auf die ,erde herabgelassen hat1 und wir bemhten uns1 ihn1 den prachtvollen ,vogel1 in unsere ,bureauform umzuwandeln1 unserem ,kanzleigeist anzupassen4 ,es wre natrlich sehr nett von uns1 wenn das wirklich der ,fall wre2 denn damit wrden wir beweisen1 da wir fr das ewige1 grundlegende und edelste ,prinzip einstehen1 und eine nutzlose ,null in ein ntzliches ,etwas verwandeln4 ,doch glauben ,sie mir1 hierbei tragen wir nicht die geringste ,schuld1 oder doch nur eine verschwindend geringe ,schuld1 und glauben ,sie mir1 der herrliche ,vogel ist selber im ,zweifel3 er wei selbst nicht1 was er eigentlich werden soll - das1 was wir sind8 oder wirklich etwas ,selbstndiges8 ,wie gesagt1 er ist noch selber unschlssig und hat vielleicht sogar ein wenig den ,kopf verloren4 ,ich versichere ,sie1 er ist aus eigenen freien ,stcken zu uns gekommen1 und wir haben ihn nicht im geringsten zu beeinflussen gesucht4 ,so stellt es sich heraus1 da wir sozusagen ein natrlicher ,magnet sind1 zu dem in ,ruland bis heute noch alles hingezogen wird - und das kann noch lange1 lange so fortdauern4 ,sie glauben mir noch immer nicht8 ,es erscheint ,ihnen vielleicht lcherlich8 ,und doch bin ich bereit1 um einerlei was zu wetten3 versuchen ,sie es1 lsen ,sie ,ihrem herrlichen ,vgelchen die ,flgel1 gestatten ,sie ihm alle ,freiheiten1 befehlen ,sie zum ,beispiel ,ihrem ,semstwo mit aller ,strenge3 ,von jetzt ab mut du ein selbstndiger und nicht mehr ein bureaukratischer ,vogel sein6#8 - und1 glauben ,sie mir1 da alle ,vgel1 wie sie da sind1 ohne eine ,ausnahme1 sich von selbst noch viel mehr zu uns drngen und schlielich damit enden werden1 da sie sich in echte1 rechte ,beamte verwandeln1 unseren ,geist und unsere ,gestalt annehmen1 alles von uns kopieren6 ,sogar der ,bauer wird zu uns kommen1 denn es wrde ihm doch gar zu schmeichelhaft sein1 uns hnlich zu werden6 ,nicht umsonst hat sich der ,gefallen1 den sie an uns ,beamten gefunden haben1 zweihundert ,jahre lang entwickelt4 ,und ,sie verlangen nun1 da wir1 das einzig ,reale und ,feststehende in ,ruland1 uns selber gegen dieses ,rtsel eintauschen sollen1 gegen diese ,scharade1 gegen diesen ,ihren schnen ,vogel in den ,wolken8 ,nein1 lieber behalten wir unseren ,sperling in der ,hand4 ,lieber verbessern wir uns selber irgendwie1 nun1 sagen wir1 indem wir etwas ,neues einfhren1 etwas mehr1 wie ,sie es nennen1 ,fortschrittliches1 dem ,geiste der ,zeit ,entsprechenderes3 wir werden1 sagen wir1 etwas wohlttiger werden oder sonst irgend etwas von der ,art 444 ,aber gegen das ,hirngespinst1 den pltzlich erschienenen ,traum1 tauschen wir nicht unser einziges reales ,etwas ein2 denn es ist klar1 da wir vorlufig niemanden haben1 der uns ersetzen knnte6 ,wir widersetzen uns der ,vernichtung sozusagen durch unseren mchtigen passiven ,widerstand4 ,dieser ,widerstand ist es gerade1 der an uns wertvoll bleibt1 denn nur durch ihn allein hlt sich noch alles in unserer ,zeit4 ,darum aber wre der ,versuch1 uns von vierzig auf achtunddreiig zu reduzieren 7von einem von vierzig auf vier#8 ganz zu schweigen7 grundschdlich1 ja wre sogar unmoralisch6 ,man wrde ,kopeken sparen1 dafr aber das ,prinzip zerstren4 ,vernichten ,sie1 verndern ,sie jetzt noch unsere ,formel1 wenn ,sie nur das ,gewissen dazu haben3 ,es wrde ein ,verrat an unserem ganzen russischen ,europismus1 an unserer ganzen ,bildung sein6 - wissen ,sie das auch8 ,das wre die ,verneinung dessen1 da auch wir ein ,reich1 auch wir ,europer sind1 das wre ,verrat an ,peter6 ,und wissen ,sie1 ,ihre ,liberalen - brigens die unserigen gleichfalls -1 die in den ,zeitungen so heftig fr die ,semstwos gegen das ,beamtentum eintreten1 widersprechen sich im ,grunde genommen alle selbst4 ,denn diese ,semstwos1 alle diese ,neuheiten im volklichen ,geiste#8 - das sind doch dieselben ,volksgrundstze#81 oder die beginnende ,formulierung dieser ,grundstze1 ber die jene ,partei1 die unseren europisierenden ,russen so verhat ist1 eben die russische ,partei#8 zetert 7vielleicht haben ,sie schon gehrt1 da man sie in ,berlin so benannt hat872 das sind diese selben ,grundstze#81 die unser russischer ,liberalismus und ,europismus so wtend leugnet1 die er verlacht und sogar nicht einmal als vorhanden anerkennen will6 ,oh1 er frchtet sie sehr3 ,nun1 wie1 wenn sie tatschlich vorhanden sind und sich verwirklichen - dann ist's doch in gewissem ,sinne eine unangenehme berraschung6 ,also sind alle ,ihre ,europer genau genommen mit uns und wir mit ihnen 444 was sie eigentlich schon lngst htten einsehen und sich merken sollen4 ,wenn ,sie wollen1 sind wir nicht nur mit ihnen1 sondern sogar wir sind sie1 denn wir sind ein und dasselbe3 in ihnen1 in ihnen selber ist unser ,geist enthalten und sogar unsere ,gestalt1 gerade in diesen ,ihren ,westlern4 ,ja1 das ist tatschlich so6 ,und ich werde ,ihnen noch etwas sagen3 ,europa1 d4 h4 das russische ,europa oder ,europa in ,ruland - das sind ja nur wir allein6 ,wir sind die ,verkrperung der ganzen ,formel des russischen ,europismus und enthalten sie restlos in uns4 ,wir allein sind ihre ,ausleger4 ,ich begreife nicht1 warum man diesen unseren ,europern nicht fr ihren ,europismus gewisse ,kennzeichen verleiht1 wenn wir mit ihnen doch nun einmal so ohne weiteres zusammenflieen8 ,mit ,vergngen wrden sie sie tragen1 und damit knnte man auch noch viele anlocken4 ,aber bei uns versteht man's nicht4 ,nichtsdestoweniger schimpfen sie auf uns - die ,eigenen erkennen die ,eigenen nicht6 ,doch1 um mit ,ihren ,semstwos und all diesen ,neuheiten endlich abzuschlieen1 sage ich ,ihnen ein fr allemal3 ,nein6 ,denn dieses ist eine lange ,sache und keineswegs so kurz1 wie ,sie vielleicht annehmen4 ,dazu bedarf es einer eigenen vorhergehenden ,kultur1 einer eigenen1 neuen1 vielleicht noch einmal zweihundertjhrigen ,geschichte4 ,nun1 sagen wir1 einer hundertjhrigen1 oder meinetwegen auch fnfzigjhrigen1 da wir ja jetzt das ,jahrhundert der ,telegraphen und ,eisenbahnen haben4 ,also immerhin doch eine fnfzigjhrige ,entwicklung3 also geht es nicht sofort4 ,augenblicklich jedenfalls wird nichts anderes entstehen als unseresgleichen4 ,und so wird es noch lange bleiben48 ,damit verstummte mein ,bureaukrat stolz und wrdevoll1 und1 wissen ,sie1 ich habe ihm auch nichts entgegnet1 denn in seinen ,worten war gerade solch ein ,etwas81 irgendeine traurige ,wahrheit1 die wirklich1 wirklich da ist4 ,selbstverstndlich war ich innerlich nicht mit ihm einverstanden4 ,und zudem - in solchem ,ton sprechen nur ,leute1 die sich berlebt haben4 ,aber trotzdem war in seinen ,worten etwas8 444 ,die ,judenfrage#cg ,vorbemerkungen ,oh1 bitte nur nicht zu glauben1 ich beabsichtigte hier wirklich1 die ,judenfrage8 aufzuwerfen6 ,diese berschrift habe ich nur zum ,scherz hingeschrieben4 ,ein ,problem von der ,gre1 wie es die ,stellung der ,juden in ,ruland und andererseits die ,lage ,rulands ist1 das unter seinen ,shnen drei ,millionen ,juden zhlt1 - solch ein ,problem zu lsen geht ber meine ,kraft4 ,wohl aber kann ich darber eine eigene ,meinung haben1 und zudem hat sich jetzt herausgestellt1 da viele ,juden sich pltzlich fr diese ,meinung interessieren4 ,seit einiger ,zeit schreiben sie mir ,briefe1 in denen sie mir ernst1 bitter und betrbt vorwerfen1 ich fiele ber sie her1 ich hate den ,juden1 und zwar nicht wegen seiner ,mngel81 nicht als ,ausbeuter81 sondern gerade als ,juden81 als ,volk1 also etwa in dem ,sinne von3 ,judas hat ,christus verkauft84 ,das schreiben mir gebildete8 ,juden1 d4 h4 solche1 die sich immer bemhen1 einem zu verstehen zu geben1 da sie bei ihrer ,bildung schon lngst nicht mehr die ,vorurteile8 ihrer ,nation teilen1 noch deren religise ,gebruche erfllen1 wie die anderen1 einfachen ,juden1 denn sie hielten dies fr unvereinbar mit ihrer ,bildung2 und auch an ,gott glaubten sie nicht mehr1 schreiben sie4 ,dazu will ich vorlufig nur bemerken1 da es von diesen hheren ,israeliten81 die doch sonst so fr ihre ,nation einstehen1 einfach ,snde ist1 ihren bereits vierzig ,jahrhunderte lebenden ,jehova zu vergessen und zu verleugnen4 ,es ist nicht nur aus dem ,gefhl der ,nationalitt heraus ,snde1 sondern auch noch aus anderen1 tieferen ,grnden4 ,ist es nicht sonderbar1 da man sich einen ,juden ohne ,gott gar nicht denken kann8 ,doch dieses ,thema gehrt schon zu den ganz groen1 daher mssen wir von ihm hier vorlufig absehen4 ,am meisten wundert mich eines3 wie und woher kommt es1 da man mich fr einen ,feind der ,juden als ,volk1 als ,nation1 ja1 fr einen ,judenhasser hlt8 ,den ,juden als ,ausbeuter und fr einzelne seiner ,laster zu verurteilen1 wird mir von diesen ,herren selbst teilweise sogar erlaubt1 aber 444 aber nur in ,worten3 in ,wirklichkeit kann man jedoch schwerlich einen reizbareren und kleinlicheren ,menschen als den gebildeten ,israeliten finden1 einen1 der sich leichter gekrnkt fhlt als ein ,jude als ,jude84 ,doch wann und wodurch habe ich ,ha auf die ,juden1 als ,volk1 bewiesen8 ,da ich in meinem ,herzen nie so etwas gefhlt habe und alle ,juden1 mit denen ich in engere oder auch nur flchtige ,berhrung gekommen bin1 dieses wissen1 so weise ich ein fr allemal eine solche ,beschuldigung1 noch bevor ich auf die ,judenfrage nher eingehe1 zurck1 um es spter nicht immer wieder tun zu mssen4 ,beschuldigt man mich vielleicht deswegen des ,hasses81 weil ich statt ,israelit8 ,jude8 sage8 ,erstens habe ich nicht geglaubt1 da dieser ,name krnken knnte1 und zweitens habe ich mich seiner1 soweit ich mich erinnere1 immer nur zur ,bezeichnung einer bestimmten ,idee bedient3 ,judentum1 verjudet1 jdisch8 u4 dgl4 m4 ,es hat sich dabei stets um einen gewissen ,begriff1 eine besondere ,richtung1 um die ,charakteristik irgendeiner ,epoche gehandelt4 ,man knnte wohl ber diese ,bezeichnung streiten und mit ihr nicht bereinstimmen1 aber man kann doch nicht das ,wort als beabsichtigte ,krnkung auffassen4 ,ich erlaube mir1 einen ,auszug aus dem sehr schnen ,schreiben eines uerst gebildeten ,israeliten anzufhren1 das mich ungemein interessiert hat3 es enthlt eine der charakteristischsten ,anschuldigungen1 die gegen mich wegen meines ,hasses auf die ,juden als ,volk8 erhoben worden sind4 444 nur ,eines kann ich mir entschieden nicht erklren3 das ist ,ihr ,ha auf den ,juden81 der fast in jedem ,heft ,ihres ,tagebuches8 durchbricht4 ,ich mchte gerne wissen1 warum ,sie sich nur gegen den ,juden auflehnen und nicht gegen den ,ausbeuter im allgemeinen8 ,ich verabscheue nicht weniger als ,sie die ,vorurteile meiner ,nation - ich habe nicht wenig unter ihnen gelitten -1 doch niemals werde ich zugeben1 da schon im ,blute dieser ,nation das gewissenlose ,aussaugen der anderen liege4 ,sollten ,sie denn wirklich nicht das ,grundgesetz jedes sozialen ,lebens verstehen knnen3 da ohne ,ausnahme alle ,brger eines ,staates1 wenn sie nur alle ,pflichten ihm gegenber erfllen1 auch an allen ,rechten und an allen ,vorteilen1 die dieser ,staat gewhrt1 ,anteil haben mssen1 und da fr die bertreter des ,gesetzes1 fr die schdlichen ,mitglieder der ,gesellschaft ein und dasselbe ,gesetz gelten mu8 444 ,warum mssen alle ,israeliten in den ,rechten beschrnkt werden1 und warum werden sie nach besonderen ,strafgesetzen verurteilt8 ,wodurch ist die ,ausbeutung durch die ,auslnder - die ,juden sind doch immerhin russische ,untertanen -3 durch die ,deutschen1 ,englnder1 ,griechen1 deren es in ,ruland so unzhlige gibt1 wodurch ist die besser als die jdische ,ausbeutung8 ,wodurch sind die russischen rechtglubigen ,aufkufer1 ,blutsauger1 ,schmarotzer1 ,branntweinverkufer1 die betrgerischen ,prozefhrer fr die ,bauern1 wie wir sie jetzt berall in ,ruland finden knnen1 besser als dasselbe ,handwerk betreibende ,juden1 die doch immer nur ein begrenztes ,feld der ,ttigkeit haben8 ,warum ist dieser schlechter als jener8 ,es folgt ein ,vergleich zwischen bekannten berchtigten ,juden mit hnlich berchtigten ,russen1 natrlich solchen1 die ersteren in nichts nachstehen4 ,was beweist das aber8 ,wir sind doch nicht stolz auf sie1 heben sie doch nicht als nachahmenswerte ,beispiele hervor2 im ,gegenteil1 wir wissen ja alle1 da diese1 wie jene1 nicht ehrenwert sind4 444 ,solche ,fragen knnte ich ,ihnen zu ,tausenden stellen4 ,whrenddessen verstehen ,sie1 wenn ,sie vom ,juden8 sprechen1 unter diesem ,begriff die ganze bettelarme ,masse der drei ,millionen ,israeliten ,rulands1 von denen wenigstens zwei ,millionen neunhunderttausend einen verzweifelten ,kampf um ihre elende ,existenz fhren und doch sittlicher sind1 ja1 nicht nur sittlicher als die anderen ,vlker1 sondern auch sittlicher als das von ,ihnen vergtterte russische ,volk4 ,ferner verstehen ,sie unter diesem ,namen die ansehnliche ,zahl derjenigen ,israeliten1 die eine hhere ,bildung genossen haben1 die sich auf allen ,gebieten des ,staatswesens auszeichnen1 wie z4 ,b4 444 ,hier folgen abermals mehrere ,namen1 die zu verffentlichen ich nicht das ,recht zu haben glaube2 denn mehreren von ihnen1 auer ,goldstein1 knnte es vielleicht unangenehm sein1 zu erfahren1 da sie israelitischer ,herkunft sind4 ,dann fhrt er fort3 444 und ,goldstein1 der in ,serbien fr die slawische ,idee den ,heldentod gefunden hat1 und alle die anderen1 die frs ,wohl der ,gesellschaft und der ,menschheit arbeiten8 ,ihr ,ha auf den ,juden8 erstreckt sich sogar auf ,disraeli1 der wahrscheinlich selbst nicht einmal wei1 da er von spanischen ,israeliten abstammt1 und der die englische konservative ,politik selbstverstndlich nicht vom ,standpunkt des ,juden8 leitet 444 787 ,bedauerlicherweise kennen ,sie nicht unser ,volk1 weder sein ,leben1 noch seinen ,geist1 noch endlich seine vierzig ,jahrhunderte alte ,geschichte4 ,bedauerlicherweise1 sage ich1 weil ,sie jedenfalls ein aufrichtiger1 unbedingt ehrlicher ,mensch sind1 doch unbewut der riesigen ,masse eines bettelarmen ,volkes ,schaden zufgen4 ,die mchtigen ,juden8 jedoch1 die die ,mchtigen dieser ,welt in ihren ,salons empfangen1 frchten natrlich weder die ,presse noch selbst die ohnmchtige ,wut der ,ausgebeuteten4 ,doch nun genug ber dieses ,thema6 ,schwerlich werde ich ,sie berzeugen knnen - wohl aber wnschte ich sehr1 da ,sie mich berzeugten 444 ,dieser ,auszug drfte gengen4 ,bevor ich jedoch etwas zu meiner ,verteidigung sage - denn solche ,anschuldigungen kann ich nicht ruhig hinnehmen - mchte ich noch auf die ,wut des ,angriffes und den ,grad der ,empfindlichkeit hinweisen4 ,erstens1 so lange wie mein ,tagebuch8 erscheint1 hat in ihm noch kein einziger ,satz gegen den ,juden8 gestanden1 der einen so erbitterten ,angriff rechtfertigen knnte4 ,zweitens fllt es einem unwillkrlich auf1 da der verehrte ,schreiber1 wenn er auf das russische ,volk zu sprechen kommt1 sich in seinen ,gefhlen nicht bezwingen kann und das arme russische ,volk denn doch etwas zu sehr von oben herab behandelt4 ,jedenfalls zeigt dieser ,ingrimm nur zu deutlich1 mit welchen ,augen die ,juden selbst auf uns ,russen sehen4 ,der ,schreiber dieses ,briefes ist gewi ein gebildeter und begabter ,mensch - nur glaube ich nicht1 da er auch ohne ,vorurteile sei -2 was fr ,gefhle aber soll man nun noch von den zahllosen ungebildeten ,juden erwarten8 ,ich sage das nicht etwa als ,beschuldigung3 diese ,gefhle sind ja ganz natrlich4 ,ich will nur darauf hinweisen1 da an unserer ,unverschmelzbarkeit vielleicht nicht nur wir ,russen die ,schuld tragen1 sondern1 da es auf beiden ,seiten ,grnde gibt1 die eine ,vereinigung ausschlieen1 - und noch fragt es sich1 auf welcher ,seite es solcher ,grnde mehr gibt8 ,doch jetzt will ich einige ,worte zu meiner ,rechtfertigung sagen und berhaupt klarlegen1 wie ich mich zu diesem ,problem stelle2 natrlich - es zu lsen1 steht nicht in meiner ,kraft1 doch irgend etwas ausdrcken werde auch ich vielleicht knnen4 ,pro und contra ,es mag vielleicht sehr schwer sein1 hinter die vierzig ,jahrhunderte alte ,geschichte eines ,volkes1 wie das der ,juden1 zu kommen - ich wei es nicht4 ,eines aber wei ich bestimmt1 nmlich1 da es in der ganzen ,welt kein zweites ,volk gibt1 das so ber sein ,schicksal klagt1 so ununterbrochen1 bei jedem ,schritt und jedem ,wort1 ber seine ,erniedrigung1 ber sein ,leiden1 ber sein ,mrtyrertum jammert1 wie die ,juden4 ,man knnte ja wirklich denken1 da nicht sie in ,europa herrschen4 ,wenn sie es auch meinetwegen nur auf der ,brse tun1 so heit das doch1 die ,politik1 die inneren ,angelegenheiten1 die ,moral der ,staaten regieren4 ,mag auch der edle ,goldstein fr die slawische ,idee gestorben sein1 - aber diese selbe slawische8 ,frage wrde doch schon lngst zugunsten der ,slawen und nicht zugunsten der ,trken entschieden sein1 wenn die jdische ,idee in der ,welt nicht so stark wre4 ,ich bin bereit1 zu glauben1 da ,lord ,beaconsfield vielleicht selbst seine ,herkunft von einstmals spanischen ,juden vergessen hat 7oh1 er wird sie bestimmt nicht vergessen haben672 da er aber im letzten ,jahre die englische konservative8 ,politik teilweise vom ,standpunkt des ,juden aus geleitet hat1 daran1 glaube ich1 kann man nicht mehr zweifeln4 ,doch nehmen wir an1 da alles bisher von mir ber die ,juden ,gesagte noch kein schwerwiegender ,einwand ist - ich gebe es selbst zu4 ,trotzdem aber kann ich dem ,geschrei der ,juden1 da sie so furchtbar erniedrigt und geqult und verprgelt wren1 doch nicht ganz widerspruchslos glauben4 ,meiner ,ansicht nach trgt der russische ,bauer oder berhaupt das niedrigere russische ,volk noch viel grere ,lasten1 als die ,juden sie zu tragen haben4 ,im zweiten ,brief schreibt mir derselbe ,herr1 aus dessen erstem ,schreiben ich vorhin schon einiges angefhrt habe3 444 ,vor allen ,dingen ist es unbedingt notwendig1 uns ,israeliten alle ,brgerrechte zu gewhren 7bedenken ,sie doch blo1 da uns jetzt noch das allererste ,recht verwehrt ist3 die freie ,wahl des ,aufenthaltsortes1 woraus sich eine ,menge furchtbarer ,konsequenzen fr die groe ,masse der ,israeliten ergeben71 ,brgerrechte1 wie sie alle anderen fremden ,vlkerschaften in ,ruland genieen1 und dann erst von uns die ,erfllung aller ,pflichten dem ,staate wie dem russischen ,volke gegenber zu verlangen 444 ,doch nun bitte auch ich ,sie1 mein ,herr1 blo zu bedenken1 da ,sie auf der zweiten ,seite dieses ,briefes selbst schreiben1 da ,sie das schwer arbeitende russische ,volk unvergleichlich mehr lieben und bedauern als das israelitische8 7was fr einen ,israeliten wohl etwas zuviel gesagt ist71 bedenken auch ,sie doch1 bitte1 da zur ,zeit1 da der ,israelit lediglich nicht das ,recht hatte1 sich seinen ,aufenthaltsort frei zu whlen1 dreiundzwanzig ,millionen des schwer arbeitenden russischen ,volkes8 in der ,leibeigenschaft zu leben und zu leiden hatten1 was1 wie ich glaube1 etwas schwerer war4 ,und wurden sie damals von den ,israeliten etwa bedauert8 ,ich glaube nicht3 im ,westen und ,sden ,rulands wird man ,ihnen ausfhrlichst darauf ,antwort geben4 ,auch damals schrien die ,juden ganz ebenso nach ,rechten1 die das russische ,volk nicht einmal selbst hatte1 schrien und klagten1 da sie ,mrtyrer seien1 und da man erst dann1 wenn sie grere ,rechte bekommen haben wrden1 von ihnen auch die ,erfllung aller ,pflichten dem ,staate wie dem russischen ,volke gegenber verlangen8 knnte4 ,da kam nun der ,befreier und befreite den russischen ,bauern1 und - wer war der erste1 der sich auf ihn wie auf sein ,opfer strzte8 - wer benutzte so vorzugsweise seine ,schwchen und ,fehler zu eigenem ,vorteil8 - wer umspann ihn sofort mit seinem ewigen goldenen ,netz8 - wer ersetzte im ,augenblick1 wo er nur konnte1 die frheren ,herren1 - nur mit dem ,unterschied1 da die ,gutsbesitzer1 wenn sie die ,bauern auch stark ausbeuteten1 doch darauf bedacht waren1 ihre ,leibeigenen nicht1 wie es der ,jude tut1 zugrunde zu richten1 meinetwegen aus ,eigennutz1 um ihre ,arbeitskraft nicht zu erschpfen6 ,was aber liegt dem ,juden an der ,erschpfung der russischen ,kraft8 ,hat er das ,seine1 so zieht er weiter4 ,ich wei schon1 die ,juden werden1 wenn sie dies lesen1 sofort losschreien1 da es nicht wahr1 da es eine ,verleumdung sei1 da ich lge1 da ich all diesen ,klatschereien nur glaubte1 weil ich ihre vierzig ,jahrhunderte alte ,geschichte8 nicht kenne1 die ,geschichte dieser reinen ,engel1 die unvergleichlich sittlicher sind1 nicht nur als die anderen ,vlker1 sondern auch sittlicher als das von mir vergtterte russische ,volk8 - ,zitat aus dem mir gesandten ,briefe1 siehe oben4 ,nun schn1 mgen sie hundertmal sittlicher sein als alle ,vlker der ,erde1 vom russischen schon gar nicht zu reden1 so habe ich doch vor kurzem erst in der ,mrznummer des ,europischen ,boten8 die ,nachricht gelesen1 da in ,nord-,amerika 7in den sdlichen ,staaten7 die ,juden sich sofort auf die befreiten ,neger gestrzt haben und sie jetzt bereits ganz anders beherrschen1 als es die ,plantagenbesitzer taten4 ,natrlich tun sie es wieder auf ihre bekannte ,art und ,weise mit dem ewigen goldenen ,netz81 - wobei sie sich wieder so trefflich der ,unwissenheit und ,laster des auszubeutenden ,volkes zu bedienen verstehen6 ,als ich das las1 fiel mir sogleich ein1 da ich diese ,nachricht schon vor fnf ,jahren erwartet hatte3 ,jetzt sind die ,neger wohl von den ,plantagenbesitzern befreit1 wie aber sollen sie in ,zukunft unversehrt bleiben1 denn dieses junge ,opferlamm werden doch die ,juden1 deren es ja so viele in der ,welt gibt1 ganz zweifellos berfallen48 ,das dachte ich vor fnf ,jahren1 und ich versichere ,sie1 ich habe mich nachher noch des fteren gefragt3 ,wie kommt es nur1 da man aus ,amerika nichts von den ,juden hrt1 da die ,zeitungen von den ,negern nichts zu berichten haben8 ,diese ,sklaven sind doch ein wahrer ,schatz fr die ,juden1 sollten sie ihn wirklich ungehoben lassen88 ,nun1 er ist ihnen also glcklich nicht entgangen4 ,und vor zehn ,tagen las ich in der ,neuen ,zeit8 einen ,bericht aus ,kowno1 der auch ungemein charakteristisch ist3 ,die ,juden18 heit es1 haben dort fast die ganze litauische ,bevlkerung durch den ,branntwein zugrunde gerichtet1 und nur den katholischen ,priestern ist es noch gelungen1 die ,armen durch ,hinweisung auf die ,hllenqualen und durch ,bildung von ,migkeitsvereinen vor grerem ,unglck zu bewahren48 ,der gebildete ,berichterstatter errtet zwar fr sein ,volk1 das noch ,priestern und an ,hllenqualen glaubt1 und so fgt er denn hinzu1 da gleich nach den ,priestern sich auch die ,reicheren zusammengetan haben1 um ,landbanken zu grnden - um das ,volk vom jdischen ,wucherer zu befreien -1 und ,landmrkte1 damit der arme1 schwerarbeitende ,bauer8 die notwendigsten ,gegenstnde zu angemessenem ,preise kaufen knne1 und nicht zu dem1 den der ,jude bestimmt4 ,ich zitiere nur1 was ich gelesen habe2 doch wei ich schon im voraus1 was man mir sofort zuschreien wird3 ,alles das beweist noch nichts und kommt nur daher1 da die ,israeliten selbst arm und unterdrckt sind2 alles das ist blo ,kampf ums ,dasein#8 - was nur ein beschrnkter ,zeitungsleser nicht einsehen kann - und die ,israeliten wrden sich1 wenn sie nicht selbst so arm1 sondern im ,gegenteil reich wren1 sofort von der humanen ,seite zeigen1 und zwar in solchem ,mae1 da die ganze ,welt darber in ,erstaunen geriete48 ,aber1 erstens1 diese ,neger und ,litauer sind doch noch rmer als die ,juden1 von denen ihnen das ,letzte herausgepret wird1 und doch verabscheuen sie - bitte1 die ,zeitungskorrespondenz zu lesen - diese ,art ,handel1 auf die der ,jude so erpicht ist4 ,zweitens ist es nicht schwer1 human und moralisch zu sein1 wenn man selbst satt ist und im ,warmen sitzt2 zeigt sich aber ein wenig ,kampf ums ,dasein81 so komm dem ,juden nicht zu nah86 ,meiner ,meinung nach ist das gerade kein ,zug1 der wahren ,engeln8 zusteht4 ,und drittens1 ich stelle ja diese beiden ,nachrichten aus dem ,europischen ,boten8 und der ,neuen ,zeit8 keineswegs als kapitale und alles entscheidende ,tatsachen hin4 ,wollte man anfangen die ,geschichte dieses ,weltvolkes zu schreiben1 so knnte man sofort hunderttausend solcher und noch wichtigerer ,tatsachen finden1 so da zwei mehr oder weniger nichts zu bedeuten htten4 ,doch bei alledem ist eines auffallend3 braucht jemand1 sei es im ,streit oder sonst aus irgendeinem ,grunde1 eine ,auskunft ber die ,juden und ihre ,taten1 so gehe er nicht in die ,bibliotheken1 suche er nicht in alten ,bchern oder eigenen ,notizen2 nein1 er strecke nur1 ohne sich vom ,stuhl zu erheben1 die ,hand nach irgendeiner ersten besten ,zeitung1 die neben ihm liegt1 aus1 und dann suche er auf der zweiten oder dritten ,seite3 unbedingt wird er etwas finden1 das von ,juden handelt1 unbedingt gerade das1 was ihn interessiert1 unbedingt das ,allercharakteristischste und unbedingt immer dasselbe - d4 h4 immer die gleichen ,heldentaten6 ,man wird mir wohl zugeben3 das hat doch irgend etwas zu bedeuten1 das weist doch auf etwas ,bestimmtes hin1 erffnet einem doch ein gewisses ,etwas ber dieses ,volk1 selbst wenn man ein vollkommener ,laie in der vierzig ,jahrhunderte alten ,geschichte dieses ,volkes ist68 ,selbstverstndlich wird man mir hierauf antworten1 da alle vom ,ha verblendet seien und infolgedessen lgen4 ,natrlich ist es sehr leicht mglich1 da alle1 bis auf den ,letzten1 lgen1 doch erhebt sich dann sofort eine andere ,frage3 wenn alle bis auf den ,letzten von so einem ,ha beseelt sind1 da sie sogar lgen1 so mu doch dieser ,ha auch einen ,grund1 eine ,ursache haben1 und irgend etwas mu doch dieser allgemeine ,ha bedeuten - irgend etwas bedeutet doch das ,wort ,alle#8681 wie einstmals ,belinski ausrief4 ,freie ,wahl des ,aufenthaltsortes68 ,knnen sich denn die unbemittelten ,russen so vollkommen frei ihren ,aufenthaltsort whlen8 ,leidet denn der russische ,bauer nicht heute noch unter den frheren1 aus der ,zeit der ,leibeigenschaft gebliebenen unerwnschten ,freiheitsbeschrnkungen in der ,wahl seines ,aufenthaltsortes1 so da selbst die ,regierung dem schon lngst ihre ,aufmerksamkeit zugewendet hat8 ,und was die ,juden betrifft1 so kann sich ein jeder davon berzeugen1 da ihre ,rechte in dieser ,beziehung im ,laufe der letzten zwanzig ,jahre bedeutend vergrert worden sind4 ,wenigstens sieht man sie jetzt in ,ruland in ,gouvernements1 wo man sie frher nie gesehen hat4 ,aber die ,juden klagen ja immer ber ,ha und ,verfolgungen4 ,wenn ich auch die jdische ,lebensweise nicht kenne1 eines jedoch wei ich bestimmt und werde es daher allen gegenber bezeugen3 da in unserem einfachen ,russen ein apriorischer1 stumpfer1 religiser ,ha1 in dem ,sinne wie3 ,judas hat ,christus verkauft81 nicht vorhanden ist4 ,hrt man dies auch einmal vielleicht von ,kindern oder ,betrunkenen1 so sieht doch unser ganzes ,volk1 ich wiederhole es1 ohne jeglichen voreingenommenen ,ha auf die ,juden4 ,davon habe ich mich fnfzig ,jahre lang selbst berzeugen knnen4 ,ich habe mit dem ,volk in ein und denselben ,kasernen gelebt1 auf denselben ,pritschen geschlafen4 ,es waren dort auch einige ,juden3 niemand hat sie verachtet1 niemand sie ausgestoen oder verfolgt4 ,wenn sie beteten - und die ,juden beten mit groem ,geschrei und ziehen sich dazu besondere ,kleider an - so hat niemand das sonderbar gefunden1 noch sie gestrt oder ber sie gelacht1 was man doch gerade von einem1 nach unserer ,meinung so ungebildeten8 ,volke1 wie das russische1 erwarten knnte4 ,im ,gegenteil1 sie sagten1 wenn sie die ,juden beten sahen3 ,sie beten so1 weil sie so einen ,glauben haben18 und ruhig1 ja fast billigend1 gingen sie an ihnen vorber4 ,und diese selben ,juden taten diesen selben ,russen gegenber fremd1 wollten nicht mit ihnen zusammen essen und sahen auf sie fast von oben herab2 und das an welch einem ,ort8 - im sibirischen ,gefngnis6 - berhaupt zeigten sie berall ,widerwillen und ,ekel vor dem russischen1 dem eingeborenen8 ,volke4 ,dasselbe geschieht auch in den ,soldatenkasernen und berall in ganz ,ruland4 ,man erkundige sich doch1 ob der ,jude in der ,kaserne als ,jude81 seines ,glaubens1 seiner ,sitten wegen beleidigt wird8 ,ich kann versichern3 in den ,kasernen wie berhaupt im ,leben sieht und begreift der einfache ,russe nur zu gut1 da der ,jude mit ihm nicht essen will1 da er ihn verabscheut und ihn meidet1 soviel er nur kann 7das geben ja die ,juden sogar selbst zu74 ,nun1 und8 - ,anstatt sich durch solches ,benehmen gekrnkt zu fhlen1 sagt der einfache ,russe ruhig und vernnftig3 ,das tut er1 weil er solch einen ,glauben hat18 - d4 h4 nicht etwa weil er bse ist4 ,und nachdem er diesen tieferen ,grund eingesehen1 entschuldigt er ihn von ganzem ,herzen4 ,nun habe ich mich aber zuweilen gefragt3 was wrde wohl geschehen1 wenn in ,ruland #c ,millionen ,russen und1 umgekehrt1 #hj ,millionen ,juden wren1 was wrden dann die ,letzteren aus den ,russen machen1 wie wrden sie dann diese behandeln8 ,wrden sie ihnen auch nur annhernd die gleichen ,rechte geben8 ,wrden sie ihnen erlauben1 so zu beten1 wie sie wollen8 ,wrden sie sie nicht einfach zu ,sklaven machen8 ,oder1 noch schlimmer3 wrden sie ihnen dann nicht das ,fell mitsamt der ,haut abziehen8 ,wrden sie sie nicht vollstndig ausrotten1 nicht ebenso vernichten1 wie sie es frher in ihrer alten ,geschichte mit anderen ,vlkerschaften getan8 ,nein1 ich versichere ,sie1 im russischen ,volk ist kein vorurteilsvoller ,ha auf den ,juden4 ,es ist aber vielleicht eine ,antipathie gegen ihn vorhanden1 besonders in gewissen ,gegenden1 und dort ist sie vielleicht sogar sehr stark4 ,ohne sie scheint es nun einmal nicht zu gehen1 doch beruht diese ,abneigung durchaus nicht auf irgendeinem ,rassen- oder ,religionsha1 sondern auf gewissen ,tatsachen1 an denen aber nicht das russische ,volk schuld ist1 sondern der ,jude selbst4 ,status in statu4 ,vierzig ,jahrhunderte geschichtliches ,dasein ,die ,juden beschuldigen uns des ,hasses gegen sie und dazu noch eines ,hasses aus ,vorurteilen4 ,da also von ,vorurteilen die ,rede ist1 will ich zuerst fragen3 hat der ,jude gegen den ,russen etwa weniger ,vorurteile als der ,russe gegen den ,juden8 - oder sollte er ihrer nicht doch noch mehr haben8 ,ich habe ,briefe von ,juden erhalten1 und zwar nicht von einfachen1 sondern von gebildeten ,juden - und wieviel ,ha gegen die autochthone ,bevlkerung8 ist doch in diesen ,briefen6 ,das auffallendste aber - sie bemerken es selbst nicht einmal1 da sie gehssig schreiben4 ,ein ,volk1 das vierzig ,jahrhunderte auf der ,erde existiert1 also fast seit dem ,anfang der historischen ,zeitordnung1 und noch dazu in einem so festen und unzerstrbaren ,zusammenhang1 ein ,volk1 das so oft sein ,land1 seine politische ,unabhngigkeit1 seine ,gesetze1 wenn nicht gar seinen ,glauben verloren hat1 - und sich noch jedesmal wieder vereinigen1 sich in der frheren ,idee wiedergebren1 sich ,gesetze und fast auch den ,glauben von neuem hat schaffen knnen1 - nein1 ein so zhes ,volk1 ein so ungewhnlich starkes1 energisches1 solch ein in der ganzen ,welt beispielloses ,volk hat nicht ohne status in statu leben knnen4 ,und diesen status hat es berall und whrend der schrecklichsten tausendjhrigen ,verfolgungen aufrechterhalten4 ,doch ich will hier keineswegs1 indem ich vom status in statu rede1 eine ,anklage gegen die ,juden erheben4 ,ich frage nur3 worin besteht denn dieser status in statu1 worin seine ewige1 unvernderliche ,idee1 und worin das ,wesen dieser ,idee8 ,allerdings lassen sich ,fragen von solcher ,gre nicht in einem kurzen ,artikel gengend auseinandersetzen1 abgesehen davon1 da dies auch aus einem anderen ,grunde ganz unmglich wre3 noch ist die ,zeit fr das endgltige ,urteil ber dieses ,volk nicht gekommen1 trotz der verflossenen vierzig ,jahrhunderte2 noch steht das letzte ,wort aus1 das die ,menschheit ber dieses mchtige ,volk zu sagen hat4 ,aber auch ohne in das ,wesen der ,sache einzudringen1 kann man doch wenigstens einige1 wenn auch nur uerliche ,kennzeichen dieses status in statu angeben4 ,diese ,kennzeichen sind3 die bis zum religisen ,dogma erhobene ,absonderung und ,abgeschlossenheit von allem1 was nicht ,judentum ist1 und die ,unverschmelzbarkeit mit anderen ,vlkern1 der ,glaube1 da es in der ganzen ,welt nur ein einziges persnliches ,volk gibt - die ,juden -1 und die berzeugung1 die anderen ,vlker1 wenn sie auch vorhanden sind1 doch so behandeln zu mssen1 als ob sie nicht vorhanden wren4 ,scheide dich aus von den ,vlkern und bilde deine ,besonderheit und wisse1 da du von nun ab allein bei ,gott bist4 ,die anderen vernichte oder mache sie zu deinen ,sklaven oder beute sie aus4 ,glaube an deinen ,sieg ber die ganze ,welt1 glaube1 da alles dir untertan sein wird4 ,alle anderen ,vlker sollst du verabscheuen und mit keinem von ihnen ,umgang pflegen4 ,und selbst wenn du dein ,land und deine politische ,persnlichkeit verlierst1 selbst wenn du ber die ganze ,erde hin unter alle ,vlker verstreut sein wirst - gleichviel3 glaube an all das1 was dir verheien ist1 ein fr allemal1 glaube1 da es also geschehen werde1 - inzwischen aber lebe1 verachte1 beute aus und - erwarte1 erwarte1 erwarte 4448 ,das ist die ,quintessenz dieses status in statu4 ,auerdem gibt es natrlich noch innere und geheime ,gesetze1 die diese ,idee lebendig erhalten4 ,sie sagen1 meine gebildeten ,herren ,israeliten und ,gegner1 da dieses nichts als ,unsinn sei1 und3 444 ,wenn es auch einen status in statu gibt1 - das heit1 selbstverstndlich3 frher einmal einen gegeben hat1 von dem jetzt vielleicht noch schwache ,spuren vorhanden sein mgen1 - so haben einzig die ,verfolgungen aller ,zeiten und besonders des ,mittelalters zu ihm gefhrt2 folglich ist dieser status in statu ausschlielich aus dem ,trieb der ,selbsterhaltung entstanden2 setzt er sich auch heute noch fort1 besonders in ,ruland1 so geschieht das nur1 weil der ,israelit hier noch nicht dieselben ,rechte geniet wie der ,russe48 ,ich aber glaube1 da er1 selbst wenn er die gleichen ,rechte htte1 doch auf keinen ,fall seinem status in statu entsagen wrde4 ,den status in statu nur den ,verfolgungen und dem ,selbsterhaltungstrieb zuzuschreiben1 geht meiner ,meinung nach nicht an4 ,die ,widerstandskraft zur ,selbsterhaltung wrde dann doch nie und nimmer fr ganze vierzig ,jahrhunderte ausgereicht haben4 ,selbst die grten und strksten ,kulturen haben sich nicht einmal durch die ,hlfte von vierzig ,jahrhunderten erhalten knnen und haben ihre politische ,kraft und selbstndiges ,volkstum in noch krzerer ,zeit eingebt4 ,hier ist nicht die ,selbsterhaltung die erste ,ursache1 sondern eine ,idee1 die mit sich fortreit1 die leitet und erhlt2 hier handelt es sich um etwas ,weltbeherrschendes und ,ewiges1 worber das letzte ,wort8 zu sagen die ,menschheit vielleicht noch gar nicht fhig ist4 ,da der religise ,charakter in dieser ,idee das bergewicht hat - darber kann kein ,zweifel bestehen4 ,es ist doch klar1 da der ,frsorger dieses ,volkes unter dem ,namen des frheren alten ,jehova fortfhrt1 mit seinem ,ideal und seiner ,verheiung sein ,volk zum festen ,ziele zu fhren4 ,es ist ja ganz unmglich1 wiederhole ich1 sich einen ,juden ohne ,gott vorzustellen1 oh1 und ich glaube auch nicht an gebildete jdische ,atheisten3 alle sind sie eines ,wesens1 und ,gott wei1 was der ,welt von der jdischen ,intelligenz noch bevorsteht6 ,als ,kind habe ich oft von den ,juden sagen hren1 da sie auch jetzt noch unverzagt ihren ,messias erwarten1 alle1 wie der niedrigste so der hchste von ihnen1 der gelehrteste ,philosoph wie der kabbalistische ,rabbiner2 da sie alle glauben1 ihr ,messias werde sie wieder in ,jerusalem versammeln und alle ,vlker mit seinem ,schwerte zu ihren ,fen legen2 da nur aus diesem ,grunde die ,juden - wenigstens in ihrer bergroen ,mehrzahl - blo eine einzige ,arbeit allen anderen vorzgen3 den ,handel mit ,gold und mit allem1 was sich schnell in ,gold verwandeln lt -1 und da sie dies nur deshalb tten1 hie es1 um dereinst1 wenn der ,messias kommt1 kein neues ,vaterland zu haben1 nicht durch ,besitz an das ,land ,fremder gebunden zu sein1 sondern ihr ,hab und ,gut in ,gold und ,wertsachen mit sich fhren zu knnen - ,wenn erglnzt das ,licht der ,morgenrte ,und ,cinellen1 ,cymbeln1 ,pauken und ,schalmeien tnen - ,dann bringen wir nach ,palstina ,in den alten ,tempel unsres ,gottes ,alle ,schtze1 die wir haben3 ,edelsteine1 ,gold und ,silber8 444 ,ich habe das als ,legende gehrt1 doch bin ich fest berzeugt1 da dieser ,glaube unbedingt vorhanden ist1 vielleicht nicht bewut im einzelnen1 wohl aber in ,gestalt eines instinktiven1 unbezwingbaren ,triebes in der ganzen ,masse der ,juden4 ,damit aber ein solcher ,glaube lebendig bleibe1 ist es natrlich erforderlich1 da der status in statu aufs strengste erhalten werde4 ,und so wird er denn erhalten4 ,folglich ist und war nicht nur die ,verfolgung die ,ursache des status in statu1 sondern - die ,idee 444 ,haben aber die ,juden wirklich solch ein besonderes inneres1 strenges ,gesetz1 das sie zu etwas ,ganzem und ,besonderem zusammenbindet1 so kann man ja noch ber die ,frage1 ob man ihnen die volle ,gleichberechtigung mit dem eigenen ,volke geben soll1 nachdenken4 ,selbstverstndlich mu alles1 was ,menschlichkeit und ,gerechtigkeit verlangen1 fr die ,juden getan werden4 ,doch wenn sie in ihrer vollen ,rstung und ,eigenart1 in ihrer nationalen und religisen ,absonderung1 im ,schutze ihrer ,regeln und ,prinzipien1 die den ,grundstzen1 nach denen sich bis jetzt die ganze europische ,welt entwickelt hat1 so durchaus entgegengesetzt sind1 - wenn sie bei alledem noch die vollstndige ,gleichberechtigung mit der autochthonen ,bevlkerung in allen mglichen ,rechten verlangen3 bekmen sie dann nicht1 wenn man sie ihnen gewhren wrde1 bereits mehr als das1 was das autochthone ,volk selbst hat1 etwas1 was sie ber letzteres stellen wrde8 ,hierauf wird man natrlich auf die anderen ,fremdvlker in ,ruland hinweisen3 ,die sind gleichberechtigt oder doch so gut wie gleichberechtigt1 wir ,israeliten aber haben von allen ,fremdvlkern die geringsten ,rechte1 und das nur1 weil man uns frchtet1 weil wir ,juden1 wie es heit1 schdlicher als alle anderen ,fremdvlker sein sollen4 ,doch wodurch sind denn gerade wir ,israeliten schdlich8 ,wenn unser ,volk auch einige schlechte ,eigenschaften haben mag1 so hat es sie doch nur1 weil das russische ,volk selbst zur ,entwicklung dieser ,eigenschaften beitrgt1 und zwar einfach durch seine eigene ,unwissenheit1 durch seine ,unbildung1 durch seine ,unfhigkeit1 selbstndig zu sein1 durch seine geringe konomische ,begabung4 ,das russische ,volk verlangt ja selbst nach einem ,vermittler1 einem ,leiter1 einem ,vormund in den ,geschften1 einem ,glubiger1 ruft ihn selbst und verkauft sich ihm freiwillig6 ,seht doch1 wie es in ,europa ist3 dort haben die ,vlker einen festen und selbstndigen ,willen1 eine starke nationale ,entwicklung und ,verstndnis fr die ,arbeit1 an die sie von jeher gewhnt sind - dort frchtet man sich auch nicht1 den ,israeliten dieselben ,rechte zu geben6 ,hrt man etwa in ,frankreich von einem ,schaden1 den der status in statu der dortigen ,israeliten der franzsischen ,nation verursachte88 ,allem ,anschein nach ein starker ,einwand2 aber geht aus ihm nicht hervor1 da die ,juden es gerade dort gut haben1 wo das ,volk noch unwissend ist oder unfrei oder wirtschaftlich wenig entwickelt1 - da es fr sie also gerade dort vorteilhaft ist1 zu leben8 ,anstatt nun durch ihren ,einflu das ,niveau der ,bildung zu heben1 das ,wissen zu verbreiten1 die wirtschaftlichen ,fhigkeiten in der eingeborenen ,bevlkerung zu entwickeln1 wie es die anderen ,fremdvlker tun1 haben die ,juden berall1 wo sie sich niedergelassen1 das ,volk noch mehr erniedrigt und verdorben1 berall dort ist die ,menschheit noch niedergebeugter1 und ist das ,niveau der ,bildung noch tiefer gesunken1 hat sich noch schrecklicher aussichtslose1 unmenschliche ,armut verbreitet1 und mit ihr die ,verzweiflung4 ,man frage doch in unseren ,grenzgebieten die eingeborene ,bevlkerung1 was die ,juden treibt1 und was sie so viele ,jahrhunderte hindurch getrieben hat8 ,man wird nur eine einzige ,antwort erhalten3 ,die ,unbarmherzigkeit6 444 ,getrieben hat sie so viele ,jahrhunderte blo ihre ,gier1 sich an unserem ,schwei und ,blut zu sttigen48 ,die ganze ,ttigkeit der ,juden in unseren ,grenzgebieten hat blo darin bestanden1 da sie die eingeborene ,bevlkerung in eine rettungslose ,abhngigkeit von sich gebracht haben1 und zwar unter einer wirklich bewunderungswrdigen ,ausnutzung der ,verhltnisse4 ,oh1 in solchen ,angelegenheiten haben sie es immer verstanden1 die ,mglichkeit zu finden1 ber ,rechte zu verfgen4 ,sie haben es immer verstanden1 gut ,freund mit denen zu sein1 von denen das ,volk abhngt2 in dieser ,beziehung wenigstens sollten sie doch ber ihre geringen ,rechte im ,verhltnis zum russischen ,volke nicht klagen4 ,sie haben ihrer bei uns schon bergenug -1 dieser ,rechte ber das russische ,volk6 ,was in den ,jahrzehnten und ,jahrhunderten aus dem russischen ,volke dort geworden ist1 wo die ,juden sich niedergelassen haben - davon zeugt die ,geschichte unserer russischen ,grenzgebiete4 ,bitte jetzt irgendein anderes ,volk von den ,fremdvlkern ,rulands zu nennen1 das sich in dieser ,beziehung mit den ,juden messen knnte8 ,man wird keines finden4 ,in dieser ,beziehung behaupten die ,juden ihre ganze ,originalitt1 im ,vergleich zu den anderen ,fremdvlkern ,rulands1 und die ,erklrung dieser ,tatsache ist natrlich in diesem ihrem status in statu zu suchen1 dessen ,wesen gerade diese ,unbarmherzigkeit allem gegenber1 was nicht ,jude ist1 gerade diese ,verachtung jedes ,volkes und jeder ,rasse und jedes menschlichen ,wesens1 das nicht ,jude ist1 ausmacht4 ,und was ist denn das fr eine ,rechtfertigung1 da im ,westen ,europas die ,vlker sich nicht haben besiegen lassen1 und da somit das russische ,volk selbst die ,schuld daran trgt1 wenn der ,jude es knechtet8 ,weil das russische ,volk in den ,grenzgebieten sich schwcher als die europischen ,vlker erwiesen hat - infolge seiner schrecklichen1 viele ,jahrhunderte langen politischen ,darniederlage -1 nur deswegen soll man es also endgltig durch ,ausbeutung erwrgen1 anstatt ihm zu helfen8 ,und im brigen - da sie auf ,europa1 auf ,frankreich z4 ,b41 hinweisen3 auch dort ist dieser status in statu wohl kaum so unschdlich gewesen1 wie es anfnglich scheinen mag4 ,das ,christentum und seine ,idee sinken dort natrlich nicht durch die ,schuld der ,juden1 sondern durch jener ,vlker eigene ,schuld1 doch nichtsdestoweniger kann man auch in ,europa auf einen groen ,sieg des ,judentums1 das viele frheren ,ideen schon durch seine ,idee verdrngt hat1 hinweisen4 ,oh1 selbstverstndlich hat der ,mensch zu allen ,zeiten den ,materialismus vergttert und ist immer geneigt gewesen1 die ,freiheit blo in der ,sicherstellung seiner selbst durch aus allen ,krften angesammeltes und mit allen ,mitteln erhaltenes ,geld8 zu sehen und zu verstehen4 ,doch noch niemals sind diese ,bestrebungen so offen und so dogmatisch zum hchsten ,prinzip erhoben worden1 wie in unserem neunzehnten ,jahrhundert4 ,jeder fr sich und nur fr sich und alle ,gemeinschaft zwischen den ,menschen einzig fr mich8 - das ist das moralische ,prinzip der ,mehrzahl der heutigen ,menschen#ch und nicht einmal schlechter1 sondern arbeitender ,menschen1 die weder morden noch stehlen4 ,und die ,unbarmherzigkeit zu den niedrigeren ,massen1 der ,verfall der ,brderlichkeit1 die ,ausnutzung des ,armen durch den ,reichen - oh1 natrlich ist das auch frher schon und berhaupt immer gewesen1 aber - aber es ward doch nicht zu einer ,wahrheit und ,weltanschauung1 sondern ist vom ,christentum stets bekmpft worden6 ,jetzt aber wird es im ,gegenteil zur ,tugend erhoben6 ,so darf man wohl annehmen1 es sei nicht einflulos geblieben1 da an den ,brsen dort allenthalben ,juden herrschen1 da nicht umsonst sie die ,kapitale lenken1 nicht umsonst sie die ,kreditgeber1 und nicht umsonst1 ich wiederhole es1 sie die ,beherrscher der ganzen internationalen ,politik sind6 ,und das ,ergebnis3 ihr ,reich nhert sich1 ihr volles ,reich6 ,es beginnt der ,triumph der ,ideen1 vor denen die ,gefhle der ,menschenliebe1 der ,wahrheitsdurst1 die christlichen und die nationalen ,gefhle1 und sogar der ,rassenstolz der europischen ,vlker sich beugen4 ,der ,materialismus triumphiert1 die blinde1 gefrige ,begierde nach persnlicher materieller ,versorgung1 die ,gier nach persnlichem ,zusammenscharren des ,geldes1 und - der ,zweck heiligt das ,mittel -3 all das wird als hchstes ,ziel anerkannt1 als das ,vernnftige1 als ,freiheit1 an ,stelle der christlichen ,idee der ,rettung einzig durch engste ethische und brderliche ,vereinigung der ,menschen4 ,man wird hierauf vielleicht lachend erwidern1 da das keineswegs durch die ,juden so gekommen sei4 ,natrlich nicht durch die ,juden allein2 doch wenn die ,juden in ,europa gerade seit der ,zeit - da diese neuen ,grundstze dort den ,sieg davongetragen - die ,oberhand gewinnen und gedeihen1 sogar in dem ,mae1 da ihre ,grundstze zum moralischen ,prinzip erhoben werden1 so kann man doch wohl sagen1 da das ,judentum einen groen ,einflu gehabt hat4 ,meine ,gegner weisen immer daran hin1 da die ,juden im ,gegenteil arm sind1 und zwar berall1 in ,ruland nur noch ganz besonders2 da nur der kleine ,wipfel dieses ,volksbaumes reich ist1 die ,bankiers und die ,knige der ,brsen1 von den brigen aber fast neun ,zehntel buchstblich ,bettler sind1 die sich fr ein ,stck ,brot zerreien und ,maklerdienste tun1 um eine ,kopeke zu erhaschen4 ,ja1 das ist wahr1 doch was sagt das schlielich8 ,sagt das nicht gerade1 da sogar in der ,arbeit der ,juden1 da sogar in ihrer ausbeutenden ,ttigkeit selbst etwas ,unrechtes1 ,unnormales1 etwas ,unnatrliches ist1 das seine ,strafe bereits in sich trgt8 ,der ,jude verdient durch ,vermittlergeschfte1 er - handelt mit fremder ,arbeit4 ,ein ,kapital ist angesammelte ,arbeit2 der ,jude schlgt sein ,kapital aus fremder ,arbeit6 ,doch all das ndert bis jetzt noch nichts an dem ,gesagten3 dafr erobern die reichen ,juden immer mehr die ,herrschaft ber die ,menschheit und streben immer eifriger darnach1 der ,welt ihr jdisches ,antlitz aufzudrcken und ihr jdisches ,wesen zu verleihen4 ,spricht man ber diese ,eigenschaft der ,juden1 so sagen sie immer1 auch unter ihnen gbe es gute ,menschen4 ,herrgott6 ,handelt es sich denn hier etwa darum8 ,ich spreche doch in diesem ,fall nicht von guten oder schlechten ,menschen4 ,und gibt es unter den ,juden nicht gleichfalls gute8 ,war denn der verstorbene ,james ,rothschild etwa ein schlechter ,mensch8 ,ich spreche doch nur im allgemeinen vom ,judentum und von der jdischen ,idee1 die die ganze ,welt ergreift1 an ,stelle des milungenen8 ,christentums4 ,doch es lebe die ,brderlichkeit6 ,aber - was rede ich eigentlich1 und wozu8 ,oder bin ich vielleicht wirklich ein ,judenhasser8 ,sollte es doch wahr sein1 was mir eine zweifellos gebildete und edle junge ,israelitin schreibt - bin ich wirklich1 wie sie sagt1 ein ,feind dieses unglcklichen8 ,volkes1 das ich bei jeder ,gelegenheit grausam angreife88 ,ihre ,verachtung fr das jdische ,volk1 das an nichts anderes als an sich selbst denkt1 wie ,sie sagen18 schreibt sie mir1 ist nur zu augenscheinlich84 - ,nein1 gegen diese ,augenscheinlichkeit lehne ich mich auf und bestreite sie4 ,im ,gegenteil1 ich sage und schreibe gerade1 da alles1 was ,menschlichkeit und ,gerechtigkeit verlangen1 alles1 was die ,gebote ,christi von uns fordern1 fr die ,juden getan werden mu84 ,diese ,worte habe ich schon einmal geschrieben und jetzt fge ich nur noch hinzu3 ja1 trotz aller ,bedenken1 die von mir ausgesprochen worden sind1 bin ich doch fr die grte ,erweiterung der ,rechte unserer ,juden in der russischen ,gesetzgebung und1 wenn es nur durchfhrbar ist1 auch fr die vollste ,gleichheit der ,rechte mit denen der eingeborenen ,bevlkerung - ,,nb4 obgleich sie schon jetzt vielleicht mehr ,rechte haben1 oder richtiger1 mehr ,mglichkeiten1 sich ihrer zu bedienen1 als das eingeborene ,volk selbst4 ,hier geht mir nun wieder etwas anderes durch den ,sinn3 wenn unsere ,dorfgemeinde1 die unseren armen ,bauern vor so viel ,bsem bewahrt#ci aus irgendeinem ,grunde ins ,wanken und ,zerbrckeln kme - wie1 wenn dann diesen befreiten ,bauer1 der so unerfahren ist und so wenig der ,verfhrung zu widerstehen wei1 und den bis jetzt gerade die ,dorfgemeinde bevormundet hat1 die ,juden berfielen - was dann8 ,dann wrde es ja mit ihm einfach zu ,ende sein1 dann htte er im ,augenblick alles verloren3 sein ganzes ,eigentum1 seine ganze ,kraft wrde dann schon am nchsten ,tage in die ,hnde der ,juden bergehen - und dann kme eine ,zeit1 die man nicht nur mit der ,zeit der ,leibeigenschaft vergleichen knnte1 sondern eher mit der des ,tatarenjoches4 ,doch abgesehen von allem1 was mir in den ,sinn kommt und was ich geschrieben habe1 bin ich fr ihre vollstndige ,gleichstellung in den ,rechten1 - denn also will es das ,gebot ,christi4 ,wozu aber habe ich dann so viele ,seiten geschrieben1 was habe ich sagen wollen1 wenn ich mir so widerspreche8 ,gerade das habe ich sagen wollen1 da ich mir nicht widerspreche1 da ich russischerseits kein ,hindernis fr die ,erweiterung der jdischen ,rechte sehe4 ,nur behaupte ich1 da es solcher ,hindernisse weit mehr auf der ,seite der ,juden selbst gibt2 und wenn sie bis jetzt noch nicht gleichberechtigt sind1 so trgt der ,russe weniger ,schuld daran als der ,jude selbst4 ,denn gleichwie der einfache ,jude mit ,russen weder zusammen essen noch mit ihnen verkehren will1 und diese sich darber nicht nur nicht rgern1 sondern es sofort begreifen und verzeihen 7das tut er blo1 weil er solch einen ,glauben hat871 ebenso sehen wir auch im intelligenten1 gebildeten ,juden ungemein hufig dasselbe malose und hochmtige ,vorurteil gegen uns ,russen4 ,oh1 man hre nur1 wie sie schreien1 da sie die ,russen liebten6 ,einer von ihnen schrieb mir sogar1 es bereite ihm groen ,kummer1 da das russische ,volk keine ,religion hat und sich unter seinem ,christentum nichts denkt86 ,das ist wohl etwas zu weit gegangen fr einen ,juden1 und es erhebt sich da nur die ,frage3 was versteht denn dieser hochgebildete ,israelit selber vom ,christentum8 ,dieser ,eigendnkel und ,hochmut ist fr uns ,russen eine der am schwersten zu ertragenden ,eigenschaften des jdischen ,charakters4 ,wer ist von uns unfhiger1 den anderen zu verstehen3 der ,jude oder der ,russe8 ,ich rechtfertige eher den ,russen3 der ,russe hat wenigstens keinen religisen ,ha auf den ,juden - entschieden nicht6 ,die anderen ,vorurteile aber - wer hat davon mehr8 ,da schreien nun die ,juden1 da sie so viele ,jahrhunderte lang verfolgt und unterdrckt worden seien1 es sogar jetzt noch seien1 und da der ,russe dies zum mindesten in ,betracht ziehen msse1 wenn er den jdischen ,charakter beurteilt4 ,gut1 wir ziehen es auch in ,betracht1 was wir sofort beweisen knnen3 in der intelligenten ,schicht des russischen ,volkes haben sich mehr als einmal ,mnner erhoben1 die fr die ,rechte der ,juden eingetreten sind4 ,was aber tun die ,juden8 ,ziehen sie etwa die langen ,jahrhunderte der ,unterdrckung und ,verfolgung1 die das russische ,volk ertragen hat1 in ,betracht1 wenn sie die ,russen anklagen8 ,wre es mglich1 zu behaupten1 da unser ,volk weniger ,leid und ,elend erfahren htte als die ,juden1 gleichviel wann und wo8 ,und wre es mglich1 gleichfalls zu behaupten1 da es nicht der ,jude gewesen ist1 der sich mehr als einmal mit den ,unterdrckern des russischen ,volkes vereinigte - da nicht er zur ,zeit der ,leibeigenschaft den russischen ,bauern aufkaufte und somit sein unmittelbarer ,beherrscher war8 ,das ist doch wahr1 ist doch ,geschichte1 unbestreitbare ,tatsache6 ,doch noch nie haben wir gehrt1 da das jdische ,volk darber ,reue empfnde2 es klagt immer nur den russischen ,bauern an und wirft ihm vor1 da er den ,juden wenig liebe4 ,einmal wird volle und geistige ,einheit unter den ,menschen herrschen1 und es wird kein ,unterschied in den ,rechten mehr bestehen4 ,darum bitte ich meine ,herren ,israeliten-,gegner und -,korrespondenten vor allem1 doch auch uns ,russen gegenber nachsichtiger und gerechter zu sein4 ,ist der ,hochmut der ,juden1 ihr ewiger mkelnder ,widerwille8 der russischen ,rasse gegenber nur ein ,vorurteil1 ein historischer ,auswuchs81 und verbirgt sich darunter nicht irgendein viel tieferes ,geheimnis ihrer ,gesetze oder ihres ,wesens - so wird sich all das nur um so frher zerstreuen1 und wir werden uns einmtig in guter ,brderlichkeit zusammentun zu gegenseitigem ,beistand und fr die groe ,sache3 unserer ,erde1 unserem ,staate und unserem ,vaterlande zu dienen6 ,die gegenseitigen ,anklagen werden allmhlich aufhren1 und damit wird auch die ,ausnutzung dieser ,anklagen1 die das klare ,verstndnis der ,dinge verhindern1 verschwinden4 ,fr das russische ,volk kann man brgen3 oh1 es wird dem ,juden die grte ,freundschaft entgegenbringen1 trotz des ,glaubensunterschiedes1 und doch wird es volle ,achtung fr die historische ,tatsache dieses ,unterschiedes bewahren4 ,trotzdem aber ist zu einer vollstndigen ,brderlichkeit - ,brderlichkeit beiderseits erforderlich4 ,also mge doch der ,jude wenigstens ein wenig brderliche ,gefhle zeigen1 um den ,russen zu ermutigen4 ,ich wei1 da es unter den ,juden auch jetzt schon viele gibt1 die sich nach der ,beseitigung der ,miverstndnisse sehnen und wirklich uerst menschenfreundlich sind - ich will die ,wahrheit nicht verschweigen4 ,und eben damit diese ntzlichen und menschenfreundlichen ,leute nicht den ,mut verlieren1 ihre ,vorurteile ein wenig abzuschwchen und damit den ,anfang der ,sache zu erleichtern1 wnschte ich die ,erweiterung der ,rechte des jdischen ,volkes1 wenigstens soweit sie mglich ist3 eben soweit das jdische ,volk die ,fhigkeit beweist1 sich dieser ,rechte zu bedienen1 ohne da die eingeborene ,bevlkerung darunter zu leiden hat4 ,nur eines fragt sich noch3 werden diese tapferen und guten ,israeliten auch viel erreichen1 und inwieweit sind sie selbst befhigt zu der neuen schnen ,aufgabe der wirklichen brderlichen ,vereinigung mit ,menschen1 die ihnen dem ,glauben und dem ,blute nach fremd sind8 ,die ,beerdigung des ,allmenschen ,ich hatte eigentlich die ,absicht1 mich ber sehr vieles in dieser ,mrznummer meines ,tagebuches8 auszusprechen2 doch nun ist es wieder geschehen1 da ich ber ein einziges ,thema1 ber das ich nur einige ,worte hatte sagen wollen1 ganze ,seiten geschrieben habe4 ,so nehme ich mir1 zum ,beispiel1 immer vor1 etwas ber ,kunst zu sagen6 ,auch wollte ich ber das neueste ,bild ,semiradskis sprechen - nur ein wenig -1 und vor allen ,dingen ber den ,idealismus und den ,realismus in der ,kunst1 ber ,repin und ,raphael2 aber das werde ich noch aufschieben mssen4 ,und wie lange nehme ich mir schon vor1 ber die ,briefe1 besonders die anonymen1 die ich so oft erhalte1 zu schreiben6 ,nun aber will ich doch einen ,brief anfhren1 keinen anonymen1 sondern einen von einer mir sehr gut bekannten ,dame1 ,frulein ,l41 einer jungen ,jdin1 deren ,bekanntschaft ich in ,petersburg gemacht habe4 ,sonderbarerweise haben wir kein einziges ,mal ber die ,judenfrage8 gesprochen1 obgleich sie eine strenge und ernste ,israelitin zu sein scheint4 ,wie ich sehe1 hat ihr ,brief eine ,beziehung zu dem heute von mir geschriebenen ,kapitel ber die ,juden4 ,es wre vielleicht zuviel ber dasselbe ,thema1 doch hier handelt es sich um etwas anderes3 der ,brief zeigt eine ganz andere ,seite der ,frage1 vielleicht die entgegengesetzte1 und auerdem enthlt er geradezu einen ,hinweis auf die ,lsung des ,problems4 ,ich hoffe1 ,frulein ,l4 wird mir verzeihen1 wenn ich hier jenen ,teil ihres ,briefes wrtlich wiedergebe1 der von der ,beerdigung des ,doktors ,hindenburg in ,m4 handelt4 ,unter dem frischen ,eindruck dieser ,beerdigung hat sie so aufrichtige und in ihrer ,wahrheit so rhrende ,worte gefunden4 ,ich will nochmals hervorheben1 da dieser ,brief von einer ,jdin geschrieben ist1 da diese ,gefhle - ,gefhle einer ,jdin sind 444 ,ich schreibe ,ihnen unter dem tiefen ,eindruck des ,trauermarsches4 ,der #hd;jhrige ,doktor ,hindenburg ist heute beerdigt worden4 ,da er ,protestant war1 wurde er zuerst in der lutherischen ,kirche aufgebahrt1 und von dort aus erfolgte dann die berfhrung auf den ,kirchhof4 ,solche ,trauer1 so von ,herzen kommende ,worte1 so heie ,trnen habe ich noch an keinem ,grabe gesehen 444 ,er starb in der grten ,armut1 so da man zuerst nicht wute1 wie die ,beerdigungskosten bestritten werden sollten4 #eh ,jahre praktizierte er schon in ,m4 444 ,und wieviel ,gutes hat er in dieser langen ,zeit getan6 ,wenn ,sie wten1 ,fjodor ,michailowitsch1 was das fr ein ,mensch war6 ,er war ,doktor und ,frauenarzt2 sein ,name wird hier ewig weiterleben1 es sind schon ,legenden ber ihn entstanden4 ,alle ,armen nannten ihn ,vater#81 liebten und vergtterten ihn2 doch erst seit seinem ,tode begreifen sie ganz1 wen sie in ihm verloren haben4 ,als er noch in der ,kirche aufgebahrt lag1 gingen alle1 aber auch alle hin1 um an seinem ,sarge zu weinen und seine ,fe zu kssen2 besonders die armen ,jdinnen1 denen er soviel geholfen hat1 weinten und beteten fr ihn1 damit er geradeswegs in den ,himmel komme4 ,heute kam unsere frhere ,kchin 7sie ist furchtbar arm7 zu uns und erzhlte1 er habe bei der ,geburt ihres letzten ,kindes1 da er gesehen1 da keine ,kopeke im ,hause war1 #cj ,kopeken gegeben1 damit man ihr eine ,suppe koche2 und darauf sei er jeden ,tag gekommen und habe jedesmal #bj ,kopeken hinterlassen2 und als sie sich ein wenig erholt hatte1 habe er ihr zwei ,feldhhner geschickt4 ,so hat er auch einmal bei einer furchtbar armen ,wchnerin 7solche wandten sich immer an ihn7 sein ,hemd ausgezogen und sein ,kopftuch abgenommen 7sein ,kopf war immer mit einem ,tuch umwunden7 und beides zu ,windeln zerrissen4 ,auch erzhlt man sich hier1 wie er einen armen ,juden1 einen ,holzfller1 und dessen ganze ,familie kuriert hat4 ,jeden ,tag ist er zweimal zu ihnen gekommen und nachdem er alle wieder auf die ,fe gebracht1 hat er den ,mann gefragt3 ,wie wirst du mir nun alles bezahlen8#8 ,der soll ihm geantwortet haben1 da er nichts habe1 auer der letzten ,ziege1 die er sofort verkaufen werde4 ,das hat er denn auch getan1 hat sie fr #d ,rubel verkauft und diese dem ,doktor gebracht4 ,der ,doktor hat darauf den ,holzfller nach ,haus geschickt und seinem ,hausknecht #af ,rubel gegeben1 damit er eine ,kuh kaufe4 ,nach einer ,stunde wird dem ,holzfller eine ,kuh gebracht und gesagt1 der ,doktor habe die ,ziegenmilch schdlich gefunden4 ,so hat er sein ganzes ,leben lang ,gutes getan4 ,zuweilen hat er sogar #cj bis #dj ,rubel an ,arme gegeben4 ,dafr ist er jetzt wie ein ,heiliger begraben worden4 ,alle ,juden hatten ihre ,lden geschlossen und folgten dem ,sarge4 ,bei unseren ,beerdigungen singen gewhnlich kleine ,knaben ,psalmen1 doch ist es ihnen verboten1 auch zur ,beerdigung ,andersglubiger zu singen4 ,hier aber gingen whrend der ganzen ,prozession unsere kleinen ,knaben vor dem ,sarge her und sangen ihre ,psalmen mit lauter ,stimme4 ,in allen ,synagogen wurde fr seine ,seele gebetet1 und ebenso luteten die ,glocken aller ,gotteshuser whrend der ,prozession4 ,die ,militrkapelle spielte ,trauermrsche und die jdischen ,musikanten waren zum ,sohn des ,verstorbenen gegangen1 um ihn um die ,erlaubnis zu bitten1 whrend der ,prozession spielen zu drfen1 was sie sich zur ,ehre anrechnen wrden4 ,alle armen ,israeliten haben #aj oder #e ,kopeken gebracht1 um fr ihn ,krnze zu kaufen2 die reichen ,israeliten aber haben viel gegeben und einen groen prachtvollen ,kranz gestiftet1 aus frischen ,blumen mit einer schwarz-weien ,schleife1 auf der in goldenen ,lettern seine ,hauptverdienste standen1 wie z4 ,b4 die ,grndung des ,krankenhauses und hnliches4 ,ich habe nicht alles entziffern knnen1 und kann man denn berhaupt seine ,verdienste aufzhlen8 ,an seinem ,grabe sprachen der ,pastor und unser ,rabbiner1 und beide weinten4 ,er aber lag in seinem alten1 fadenscheinigen ,rock1 den ,kopf mit dem alten ,tuch umwickelt1 - dieser liebe ,kopf6 ,es war1 als ob er schliefe 4448 ,ein einzelner ,fall ,das ist ein einzelner ,fall1 wird man sagen4 ,nun1 dann ist es wieder meine ,schuld1 wenn ich in einem einzelnen ,fall den ,anfang der ,lsung eines ganzen ,problems sehe 444 ,die ,stadt ,m4 ist eine groe ,gouvernementsstadt im ,westen1 und es gibt dort sehr viele ,juden1 ,deutsche1 ,russen natrlich1 ,polen und ,litauer1 und alle diese ,nationalitten liebten den ,alten1 als ob er zu ihrer ,nationalitt gehrt htte4 ,selbst aber war er ,protestant und ,deutscher1 - gerade ein ,deutscher3 die ,art und ,weise1 wie er dem armen ,juden die ,kuh schenkte1 ist ein echt deutscher ,witz4 ,zuerst verblfft er ihn3 ,wie wirst du mir nun alles bezahlen88 ,und natrlich hat der ,arme1 als er hinging1 um seine letzte ,ziege zu verkaufen1 um den ,wohltter8 bezahlen zu knnen1 keineswegs gemurrt1 sondern nur in tiefster ,seele bedauert1 da die ,ziege im ganzen nicht mehr als #d ,rubel wert war4 ,was aber sind #d ,rubel fr alle von dem armen ,doktor ihm und seiner ,familie erwiesenen ,wohltaten8 ,und wie zufrieden mu der alte ,doktor bei sich gelchelt haben1 als die ,kuh zum ,juden gebracht wurde4 ,na1 ich werde ihm mal unseren deutschen ,witz zeigen18 sagt er sich und ist womglich die ganze ,nacht1 die er am ,bette einer armen ,wchnerin verbringt1 in froher ,stimmung4 ,wenn ich ,maler wre1 wrde ich bestimmt ein ,bild in diesem ,genre malen1 so eine ,nacht in einer grauenvollen armen ,htte4 ber alles liebe ich den ,realismus in der ,kunst1 doch in den meisten ,bildern unserer heutigen ,realisten fehlt das sittliche ,zentrum81 wie sich vor kurzem ein groer ,dichter und feiner ,knstler in seiner ,kritik ber ,semiradskis ,bild ausgedrckt hat4 ,hier1 in diesem von mir fr ein ,genrebild vorgeschlagenen ,stoff wrde1 glaube ich1 solch ein sittliches ,zentrum sein4 ,und welch ein prachtvoller ,stoff fr einen ,knstler6 ,erstens1 die ideale1 die schier unmgliche1 schmutzigste ,armut der jdischen ,htte4 ,man kann sogar noch viel ,humor hierbei verwenden2 ,humor ist ja doch die ,spitzfindigkeit eines tiefen ,gefhls - diese ,bezeichnung gefllt mir ungemein4 ,mit feinem ,gefhl und ,verstand knnte der ,knstler viel aus dem alten ,hausgert der armen ,htte machen4 ,und prachtvoll wrde sich die ,beleuchtung ausnehmen3 ein brennendes ,stmpfchen ,talglicht auf einem schiefen ,tisch und durch das einzige bereifte ,fenster1 durch die ,eisblumen der ,scheibe1 das ,morgengrauen des anbrechenden ,tages4 ,die ,frau hat erst bei ,tagesanbruch geboren1 und nun mht sich der alte ,doktor um das ,neugeborene4 ,keine ,windeln1 kein einziger ,lappen im ,hause 7es gibt solche ,armut1 meine ,herrschaften1 ich versichere ,sie1 es ist der reinste ,realismus - ein ,realismus1 der sozusagen bis ans ,phantastische reicht7 - und da hat denn der ,greis schon seinen fadenscheinigen ,rock ausgezogen und darauf das ,hemd1 das er nun zu ,windeln zerreit4 ,sein ,gesicht ist ernst und nachdenklich4 ,der kleine neugeborene ,judenbengel zappelt vor ihm auf dem ,bett1 und der ,christ nimmt das ,jdchen auf seinen ,arm und wickelt es in das ,hemd1 das er von seinen eigenen ,schultern gezogen4 ,darin steckt die wahre ,lsung des ,judenproblems1 meine ,herrschaften6 ,der achtzigjhrige nackte und von der ,morgenklte zitternde ,krper des ,doktors kann im ,bilde im ,vordergrunde stehen4 ,viel lt sich natrlich aus seinem ,gesichtsausdruck1 sowie dem der jungen ,mutter machen3 sie sieht auf ihr ,neugeborenes und wundert sich ber das1 was der ,doktor mit ihm anstellt4 ,dieser arme1 kleine ,jude wird gro werden und vielleicht auch einmal sein ,hemd abziehen1 um es einem ,christen zu geben1 wenn er sich der ,geschichte seiner ,geburt erinnert8 - denkt vielleicht in naivem und edlem ,glauben der ,alte bei sich4 ,wird das je geschehen8 ,wahrscheinlich nicht1 aber es ist doch nicht ausgeschlossen1 da es geschieht4 ,das ,beste1 was wir tun knnen1 ist - glauben1 da es geschehen knne und werde4 ,der ,doktor aber hat schon ein ,recht1 daran zu glauben2 denn in ihm ist es ja schon geschehen3 ,habe ich es getan1 so wird es auch ein anderer tun2 bin ich denn besser als ein anderer88 sagt er sich1 um sich zu strken 444 ,ja1 dieses ,bild wrde1 glaube ich1 ein sittliches ,zentrum8 haben4 ,ein einzelner ,fall6 ,vor zwei ,jahren schrieb man aus dem ,sden ,rulands - ich habe vergessen1 aus welch einer ,stadt - von einem ,doktor1 der am ,morgen eines heien ,tages aus der ,badeanstalt kam und gerade schnell nach ,hause eilte1 um ,kaffee zu trinken1 und deshalb an einem beim ,baden ,ertrunkenen keine ,wiederbelebungsversuche machen wollte1 trotz der ,bitte der ,volksmenge4 ,ich glaube1 er ist deswegen verurteilt worden4 ,aber das war vielleicht ein gebildeter ,mensch1 ein ,anhnger der neuen ,ideen1 ein ,fortschrittler1 der blo im ,prinzip8 neue ,gesetze und ,gleichberechtigung verlangte1 einzelne8 ,flle jedoch nicht weiter beachtete4 ,vielleicht glaubte er sogar1 die einzelnen ,flle knnten eher schaden1 indem sie die allgemeine ,entscheidung hinausschben1 und da es in betreff einzelner ,flle je schlimmer1 desto besser8 sei4 ,jener ,allmensch81 wie ich den anderen ,typ1 jenen alten ,doktor1 nennen mchte1 hat doch1 wenn er auch nur ein einzelner war1 ber seinem ,grabe die ,bevlkerung einer ganzen ,stadt vereinigt4 ,die russischen ,weiber und die armen ,jdinnen haben gemeinsam seine ,fe gekt1 haben sich gemeinsam an seinen ,sarg gedrngt und zusammen geweint4 ,achtundfnfzig ,jahre ,dienst fr die ,menschheit1 achtundfnfzig ,jahre unermdlicher ,liebe haben alle wenigstens einmal um einen ,sarg in gleicher ,begeisterung und in gemeinsamer ,trauer vereinigt4 ,die ganze ,stadt begleitet ihn1 die ,glocken aller ,gotteshuser luten1 und in allen ,sprachen werden die ,gebete fr ihn gesungen4 ,der ,pastor und der ,rabbiner reden an dem offenen ,grabe1 jeder in seiner ,sprache1 jeder in seiner ,art1 und doch mit den gleichen ,gefhlen4 ,in diesem ,augenblick war doch die ,judenfrage8 berwunden6 ,der ,pastor und der ,rabbiner haben sich an diesem ,grabe in gemeinsamer ,liebe vor allen ,christen und ,juden vereinigt4 ,was liegt daran1 da jeder1 wenn er vom ,kirchhof zurckgekehrt ist1 wieder in seine alten ,vorurteile verfllt8 ,steter ,tropfen hhlt den ,stein3 diese ,allmenschen8 besiegen die ,welt1 indem sie sie vereinigen4 ,die ,vorurteile werden mit jedem einzelnen8 ,fall mehr und mehr verblassen und endlich ganz verschwinden4 ber den ,alten haben sich ,legenden gebildet18 schreibt ,frulein ,l41 gleichfalls eine ,jdin4 ,die ,legende aber ist der erste ,schritt zur ,sache2 sie ist eine lebendige ,erinnerung und ein unermdliches ,erinnern an diese ,besieger der ,welt81 denen die ,erde gehrt4 ,hat man aber einmal den ,glauben gefat1 da das wirklich ,besieger sind1 und da solchen ,menschen wirklich die ,erde gehren wird81 so hat man sich fast schon mit allem ausgeshnt4 ,all das ist furchtbar einfach1 - schwierig scheint nur eines zu sein3 nmlich1 sich zu berzeugen1 da jede groe ,gesamtzahl sich aus ,einern zusammensetzt4 ,alles wrde sonst auseinanderfallen1 wenn diese ,einzelnen nicht wren4 ,diese ,einzelnen geben den ,gedanken1 geben den ,glauben1 geben das lebendige ,beispiel1 somit also auch den ,beweis4 ,es ist durchaus kein ,grund vorhanden1 so lange zu warten1 bis alle oder wenigstens sehr viele ebenso gut geworden sind wie sie3 es sind nur sehr wenige solcher ,menschen erforderlich1 um die ,welt zu retten1 dermaen stark und mchtig sind sie4 ,ist dem aber so1 - wie soll man dann nicht hoffen8 ,dritter ,teil4 ,balkan und ,orient ,idealisten oder ,zyniker ,erinnert sich vielleicht noch jemand der ,abhandlung ber die ,orientfrage1 die der unvergeliche ,professor und unvergleichliche ,russe ,timofei ,nikolajewitsch ,granowski - wenn es wahr ist - im ,jahre #ahee geschrieben hat1 also gerade zur ,zeit unseres ,krieges mit ,europa1 zu ,beginn der ,belagerung von ,sebastopol8 ,ich habe sie jetzt#dj in ,anbetracht der wieder akut gewordenen ,orientfrage nach langen ,jahren nochmals durchgelesen3 und dieses alte ehrwrdige ,schriftstck interessierte mich diesmal weit mehr als damals1 da ich es zum erstenmal las und mit ihm vollkommen bereinstimmte4 ,es fiel mir jetzt besonders zweierlei auf3 erstens - die ,anschauung eines damaligen ,westlers ber unser ,volk2 und zweitens1 und hauptschlich - die1 sagen wir1 psychologische ,bedeutung des ,artikels4 ,ich kann es nicht unterlassen1 meine ,eindrcke hier mitzuteilen4 ,granowski war ein beispiellos reiner1 edler1 guter ,mensch3 ,idealist der vierziger ,jahre1 dabei zweifellos eine ganz eigene1 sonderbare und uerst originelle ,erscheinung in der ,reihe unserer damaligen bekannteren fhrenden ,geister4 ,er war unser ehrlichster ,stepan ,trophimowitsch ,werchowenski 7in meinem ,roman ,die ,dmonen8 der ,typ des ,idealisten der vierziger ,jahre2 ich liebe diesen ,stepan ,trophimowitsch und achte ihn sehr71 und vielleicht hatte ,granowski nicht einmal den geringsten komischen ,zug1 der doch sonst diesem ,typ gewhnlich anhaftet4 brigens sagte ich1 da mich die psychologische ,bedeutung dieses ,aufsatzes frappierte2 und diese ,bedeutung erschien mir sogar sehr ergtzlich4 ,ich wei nicht1 ob man mir zugeben wird1 da unser russischer ,idealist1 der sogenannte patentierte8 ,priester des ,schnen und ,erhabenen81 wenn er pltzlich bei irgendeiner ,gelegenheit das ,bedrfnis empfindet1 seine ,meinung ber eine ,sache kundzutun - nicht etwa ber ein ,gedicht1 o nein1 sondern ber eine praktische1 wichtige und ernste ,sache1 sagen wir3 ber eine politische oder soziale ,angelegenheit1 und wenn er sie nicht nur nebenbei bemerken1 sondern ein entscheidendes und richtendes ,wort ber diese ,frage sagen und noch obendrein mit diesem ,worte einen ,einflu ausben will -1 sich pltzlich wie durch ein ,wunder nicht nur in einen fanatischen ,realisten und ,prosaiker verwandelt1 sondern sogar in einen ,zyniker4 ,ja1 und nicht nur das3 gerade auf diesen ,zynismus1 auf diese ,prosaik ist er dann noch ganz besonders stolz4 ,die ,ideale lt er dann ganz beiseite3 ,ideale sind ,unsinn1 sind ,poesie1 sind ,gedichte2 an ihre ,stelle aber setzt er die reale ,wahrheit84 ,doch aus ebendieser ,wahrheit wird dann immer gleich ,zynismus3 im ,zynismus sucht er sie1 im ,zynismus allein scheint sie ihm enthalten zu sein4 ,je grber1 je trockener1 je herzloser - desto realer8 ist es seiner ,meinung nach4 ,warum8 ,nun1 weil unser ,idealist im gegebenen ,falle sich seines ,idealismus schmt4 ,auerdem frchtet er1 man knnte ihm sagen3 ,ach1 ,sie ,idealist1 was verstehen ,sie denn von solchen ,dingen6 ,predigen ,sie doch das ,schne1 wenn's ,ihnen ,spa macht1 uns aber berlassen ,sie die ,geschfte48 ,sogar ,puschkin hatte diesen ,zug3 der groe ,dichter schmte sich mehr als einmal1 da er nur ,dichter8 war4 ,vielleicht gibt es diese ,charaktereigenschaft auch bei ,dichtern anderer ,vlker1 doch ist es kaum anzunehmen1 - wenigstens werden sie sie nicht in dem ,mae haben wie wir ,russen4 ,in ,europa haben sich die ,menschen dank der uralten ,gewhnung aller und eines jeden an die ,arbeit in den vielen ,jahrhunderten schon klassifizieren knnen1 je nach ihrer ,beschftigung und ,stellung1 und fast ein jeder von ihnen kennt1 versteht und achtet sich - wie in seiner ,ttigkeit so auch in seiner ,bedeutung4 ,bei uns aber ist es nach zweihundertjhriger ,entwhnung von jeglicher ,arbeit etwas anderes4 ,die heimliche1 tiefinnerliche ,nichtachtung seiner selbst finden wir sogar bei so groen ,menschen wie ,puschkin und ,granowski4 ,da letzterer1 dieser unschuldige1 aufrichtige ,mensch1 es pltzlich fr durchaus ntig fand1 sich aus einem ,professor der ,geschichte in einen ,diplomaten zu verwandeln1 verstieg er sich in seinen ,urteilen sofort bis zu den sonderbarsten ,behauptungen - z4 ,b41 da wir von sterreich fr die ,hilfe1 die wir ihm whrend seines ,kampfes mit den ,ungarn gebracht1 berhaupt keine ,dankbarkeit erwarten drften1 und das nicht etwa1 weil sterreich undankbar und falsch wre - keineswegs6 ,nein1 er sieht in der ,haltung sterreichs nichts ,schlechtes und behauptet sogar1 da es so1 wie es gehandelt hat1 habe handeln mssen1 und da unsere ,hoffnung auf seine ,dankbarkeit ein unverzeihlicher und lcherlicher ,fehler unserer ,politik gewesen sei4 ,ein ,privatmann1 sagt er1 ist einer fr sich1 ein ,staat aber - ist etwas anderes2 ein ,staat mu seine hheren ,ziele1 seine eigenen ,vorteile im ,auge behalten2 und daher wre ,dankbarkeit verlangen1 und zwar eine1 die sogar bis zur ,zurcksetzung der eigenen ,interessen ginge1 - einfach lcherlich4 ,bei uns ist die ,undankbarkeit und ,falschheit sterreichs schon zu einem ,gemeinplatz geworden18 sagt ,granowski1 doch ist in politischen ,dingen von ,dankbarkeit oder ,undankbarkeit reden - nur ein ,beweis der eigenen ,naivitt in der ,politik4 ,der ,staat ist keine ,privatperson2 er kann nicht aus ,dankbarkeit seine ,interessen opfern1 um so weniger1 als in politischen ,dingen selbst die ,gromut niemals uneigenntzig zu sein pflegt48 ,dem ,sinne nach heit das etwa1 da sie es auch nicht sein soll4 ,mit einem ,wort1 der ehrenwerte ,idealist behauptet sehr viel ,vernnftiges und1 was die ,hauptsache ist1 nur ,reales3 nicht immer also schreiben wir ,gedichte6 444 ,seine ,anschauung ist sehr klug1 gewi1 sehr klug1 - um so mehr1 als sie nichts ,neues ist1 sondern etwas1 das so lange schon existiert1 wie es ,diplomaten gibt4 ,doch trotzdem3 die ,haltung sterreichs mit solch einem ,feuer zu verteidigen1 ja1 nicht nur zu verteidigen1 sondern sogar zu behaupten1 da es so hat handeln mssen 444 ,nun1 man kann ja niemandem das ,wort verbieten2 doch es ist dabei etwas1 was man nicht zugeben kann1 und das einem verbietet1 ihm recht zu geben1 trotz der auergewhnlichen praktischen ,klugheit1 die unser ,historiker1 ,dichter und ,priester des ,schnen so unerwartet kundtut4 ,mit dieser ,anerkennung der ,heiligkeit des jeweiligen ,vorteils1 des unmittelbaren und sofortigen ,gewinnes1 mit dieser ,anerkennung1 da es recht und billig sei1 auf ,ehre und ,gewissen zu spucken1 wenn man einen ,bissen an sich reien will - allerdings3 damit kann man es sehr weit bringen6 ,damit kann man ja auch die ,politik ,metternichs durch hhere reale ,ziele des ,staates8 rechtfertigen6 ,aber machen denn nur die praktischen ,vorteile1 der sofortige ,gewinn den wirklichen ,vorteil der ,nation und ihre hhere8 ,politik aus1 im ,gegensatz zum ,schillertum8 der ,gefhle und ,ideale8 ,das ist doch noch die ,frage6 ,ist nicht im ,gegenteil gerade die ,politik der ,ehre1 ,gromut und ,gerechtigkeit1 wenn auch scheinbar zum ,nachteil der eigenen ,interessen1 - in ,wahrheit aber nie zum ,nachteil - die vorteilhaftere ,politik fr eine groe ,nation8 ,sollte unser ,historiker wirklich nicht gewut haben1 da es nur diese groen und ehrlichen ,ideen sind - nicht aber die kleinlichen der zeitweiligen ,vorteile -1 die zum ,schlu in den ,vlkern und ,nationen triumphieren1 trotz der ganzen1 wie es scheint1 lcherlichen ,unvernnftigkeit8 dieser ,ideen und ihres ganzen ,idealismus1 der in den ,augen der ,diplomaten und ,metterniche so erniedrigend ist8 ,und da diese ,politik der ,ehrlichkeit und ,uneigenntzigkeit fr eine groe ,nation nicht nur die hhere81 sondern vielleicht auch die vorteilhaftere8 ist1 eben weil sie grozgig ist8 ,die ,politik1 die sich nach dem zeitweilig ,praktischeren richtet1 das ununterbrochene ,hin und ,her der ,jagd nach dem nchsten ,vorteil1 fhrt die ,nation ins ,kleinliche und schlielich zur inneren ,kraftlosigkeit des ,staates4 ,der diplomatische ,geist1 der ,geist des ,praktischen8 und ,nchsten1 des ,tagesvorteils1 hat sich stets als geringer denn ,wahrheit1 ,ehre und ,anstand erwiesen1 und ,wahrheit1 ,ehre und ,anstand haben zum ,schlu immer gesiegt2 oder wenn sie noch nicht immer gesiegt haben1 so werden sie siegen1 denn also wollen es die ,menschen4 ,als der ,negerhandel aufgehoben wurde1 gab es da nicht hunderttausend schwerwiegende ,einwnde1 wie z4 ,b41 da diese ,aufhebung uerst unpraktisch sei und sogar den ,interessen aller ,vlker schaden werde8 ,man verstieg sich sogar bis zu der ,behauptung1 der ,negerhandel sei moralisch durchaus notwendig1 und rechtfertigte diese ,notwendigkeit dann noch mit dem ,rassenunterschied und schlielich mit der ,folgerung1 da der ,neger eigentlich berhaupt kein ,mensch sei 444 ,als die nordamerikanischen ,kolonien sich zum ,kampf gegen ,england erhoben1 schrie man da nicht im praktischen ,england1 da die ,befreiung der ,kolonien von der ,herrschaft ,englands der ,untergang der englischen ,interessen1 eine ,erschtterung1 ein ,unglck sein werde8 ,und erhoben sich nicht auch bei uns solche ,stimmen1 als unser leibeigener ,bauer befreit werden sollte8 ,sagten da nicht alle praktischen ,geister1 da der ,staat einen schlechten1 unbekannten1 gefhrlichen ,weg einschlage1 zum ,unglck des ganzen ,volkes1 und da nicht darin die hhere ,politik bestnde2 da der ,staat vielmehr reale ,interessen verfolgen msse1 nicht aber ,interessen1 die blo auf modernen konomischen ,erwgungen oder auf noch nicht erprobten ,theorien begrndet sind1 kurz1 da der ,staat die ,fhrung niemals dem ,sentiment8 berlassen drfte68 ,doch wozu so weit zurckgreifen6 ,vor uns steht jetzt die ,slawenfrage3 - rt man uns etwa nicht1 sie auf immer auszuschalten68 ,zwar behauptet ,granowski1 da wir uns durch die ,balkanslawen nur bereichern und im ,westen befestigen wollen1 doch glaube ich1 da er sich auch hierin tuscht2 denn welch einen ,vorteil knnte uns der ,besitz der ,balkanslawen einbringen 7selbst in der ,zukunft71 und wodurch wrden wir uns denn bereichern8 ,durch das ,mittellndische ,meer etwa1 oder gar durch ,konstantinopel1 das man uns nie und nimmer geben wird88 ,das ist doch nur ein schner ,vogel1 der in den ,wolken herumfliegt und uns1 wenn wir ihn fangen wollten1 lediglich rger und ,mhe bereiten wrde - auf tausend ,jahre womglich4 ,wre das nun ein praktischer ,vorteil8 ,die ,slawen werden uns nur ,sorgen und viel ,mhe bereiten2 besonders jetzt1 da sie noch nicht zu uns gehren4 ,ihretwegen sieht ,europa schon hundert ,jahre lang eiferschtig auf uns ,russen1 und ihretwegen ist es auch jetzt noch bereit1 das ,schwert zu ziehen und seine ,kanonen auf uns zu richten4 ,da ist es doch das ,beste1 die ,slawen einfach ,slawen bleiben zu lassen1 um ,europa endlich zu beruhigen4 ,wrden wir aber selbst dann das ,gewnschte erreichen8 ,europa wrde uns doch bestimmt nicht mehr glauben1 da wir auf den ,besitz der ,balkanslawen verzichten wollten2 also wrden wir das ,gegenteil erst zu beweisen haben3 wrden uns selbst auf die ,slawen strzen1 sie brderlichst erwrgen und die ,trkei gegen sie untersttzen mssen4 ,ja1 ja1 liebe ,brder1 der ,staat ist keine ,privatperson3 er kann doch nicht aus ,gromut seine ,interessen opfern6 ,wutet ihr das wirklich noch nicht88 ,und wieviel praktische ,vorteile - reale1 nicht nur ertrumte - htte dann ,ruland mit einem ,schlage6 ,die ,orientfrage wrde sofort aufhren zu existieren1 ,europa wrde uns1 wenn auch nur auf kurze ,zeit1 sein ,vertrauen schenken1 unser ,kriegsbudget wrde entlastet werden1 unser ,kredit und der ,wert unseres ,rubels wrden wieder steigen - was will man mehr6 ,und berdies wrde ja der ,vogel immer noch ber unserem ,haupte bleiben 444 ,aber die ,frage mu doch einmal beantwortet werden6 ,und da sollen wir nun ,finten machen und abwarten -3 ,der ,staat ist keine ,privatperson1 er darf nicht aus ,gromut seine ,interessen opfern1 - doch mit der ,zeit 444 wenn es den ,slawen nun einmal beschieden ist1 ohne uns nicht auszukommen1 so werden sie sich uns von selbst anschlieen4 ,nun1 und dann werden wir uns wieder mit unserer ,liebe und ,brderlichkeit an sie heranschlngeln knnen48 brigens findet ,granowski1 da unsere ,politik das ganze letzte ,jahrhundert hindurch geradeso gehandelt habe 7nmlich die ,slawen unterdrckt und sie den ,trken ausgeliefert71 da unsere ,balkanpolitik immer eine ,eroberungspolitik gewesen sei und anders berhaupt nicht htte sein knnen1 - also nach seiner ,meinung so htte sein mssen84 ,rechtfertigt er doch bei anderen ,nationen dieselbe ,politik1 warum verteidigt er sie dann nicht auch bei uns1 wenn wir1 wie er sagt1 dieselbe ,politik treiben -8 ,wie ist es nur mglich1 da unsere ,politik in der ,slawenfrage noch immer nicht allen klar geworden ist68 ,frher oder spter mu ,konstantinopel doch uns gehren ,unser ,verhltnis zum ,orient#da ,es war im vorigen ,jahr im ,juni1 da ich schrieb1 frher oder spter msse ,konstantinopel doch uns gehren4#db ,es war damals eine heie1 eine herrliche ,zeit3 der ,geist und das ,herz ganz ,rulands erhoben sich und das ,volk zog freiwillig aus1 um ,christus und die ,rechtglubigen zu verteidigen1 um fr unsere dem ,glauben und dem ,blute nach slawischen ,brder zu kmpfen4 ,wenn ich auch diesen meinen ,artikel ,utopische ,geschichtsauffassung8 betitelte1 so glaubte ich doch fest an meine ,worte und hielt sie keineswegs fr utopisch4 ,die ,gedanken1 die ich in jenem ,artikel aussprach1 stellte ich durchaus nicht als solche hin1 die sofort in ,erfllung gehen mssen1 sondern als solche1 die sich einmal in der ,zukunft1 jedenfalls aber bestimmt verwirklichen werden1 dann nmlich1 wenn die historische ,zeit dazu gekommen sein wird1 - die ,zeit1 deren ,nhe oder ,ferne man allerdings nicht voraussagen1 wohl aber vorausfhlen kann4 ,seit dem ,erscheinen dieses ,artikels sind neun ,monate vergangen4 ,wir erinnern uns noch alle dieser begeisterten ,zeit1 die anfnglich so voll ,hoffnungen war1 dann aber so aufregend wurde1 und die bis jetzt noch zu nichts gefhrt hat1 so da nur ,gott allein wissen mag - ich glaube1 nur so kann man sich ausdrcken -1 womit sie enden wird3 wird es zum ,kriege kommen1 oder wird sich die ,entscheidung wieder auf lange hinausschieben8 ,doch was da auch kommen mag - aus irgendeinem ,grunde drngt es mich1 gerade jetzt noch einige ergnzende und erklrende ,worte meinen ,gedanken1 die ich im ,juni ber das ,schicksal ,konstantinopels schrieb1 hinzuzufgen4 ,was jetzt auch kommen mag1 sei es ,friede1 sei es wieder ein ,nachgeben von seiten ,rulands1 frher oder spter wird ,byzanz doch uns gehren6 ,das ist es1 was ich nochmals betonen will1 doch dieses ,mal noch von einem anderen1 einem neuen ,standpunkte aus4 ,ja1 ,byzanz mu unser werden1 und nicht nur als berhmter ,hafen1 als ,pforte81 als ,mittelpunkt der ,welt82 nicht nur vom ,standpunkt der lngst anerkannten ,notwendigkeit fr solch einen ,riesen wie ,ruland1 endlich aus seinem verschlossenen ,zimmer1 in dem er schon bis zur ,decke gewachsen ist1 in die weite ,welt hinaustreten und die freie ,luft der ,meere und des ,ozeans atmen zu knnen4 ,ich will nur eines hervorheben1 etwas1 das gleichfalls von groer ,wichtigkeit ist1 und demzufolge ,konstantinopel ,ruland nicht entgehen kann4 ,sollte es auch seltsam klingen1 so ist es doch wahr1 da die vierhundertjhrige ,bedrckung des ,balkans durch die ,trken dem ,christentum und der ,rechtglubigkeit der ,slawen einerseits sogar ntzlich gewesen ist1 natrlich nur negativ1 aber immerhin hat sie den ,glauben befestigt4 ,dasselbe hat ja schlielich auch das zweihundertjhrige ,tatarenjoch bei uns in ,ruland bewirkt4 ,die bedrngten und gequlten christlichen ,balkanvlker sahen in ,christus und im ,glauben an ihn ihren einzigen ,trost1 in der ,kirche aber - den einzigen und letzten ,rest ihrer nationalen ,persnlichkeit und volklichen ,sonderheit4 ,das war die letzte ,hoffnung1 das letzte ,brett1 das ihnen vom zerschellten ,schiff verblieb4 ,die ,kirche erhielt diese ,vlker immerhin als ,nationalitt1 und der ,glaube an ,christus verhinderte sie1 wenn auch nicht alle1 so doch einen groen ,teil1 sich mit den ,besiegern zu vermischen1 ihren ,stamm und ihre alte ,geschichte zu vergessen4 ,die bedrckten ,vlker fhlten und begriffen natrlich bald1 was sie an ihrem ,glauben hatten1 und so scharten sie sich denn noch enger um das ,kreuz4 ,andererseits wandte schon seit der ,eroberung ,konstantinopels 7#adec7 die ganze groe christliche ,bevlkerung des ,ostens unwillkrlich ihren flehenden ,blick auf das ferne ,ruland1 das damals sich kaum erst vom ,tatarenjoche befreit hatte1 und erriet geradezu in ihm das zuknftige allvereinende ,zentrum der ,slawen1 die ,macht1 die sie einst erlsen werde4 ,und ,ruland nahm1 ohne zu zaudern1 die ,fahne des ,ostens und setzte den zweikpfigen byzantinischen ,adler ber sein altes ,wappen4#dc ,es nahm damit vor der ganzen ,rechtglubigkeit die ,pflicht auf sich1 diesen ,glauben zu schtzen und alle ,vlker1 die ihm angehren1 vor dem ,untergang zu bewahren4 ,zu gleicher ,zeit nahm auch das ganze russische ,volk diese neue ,bestimmung ,rulands und die ,aufgabe seines ,zaren auf sich4 ,seit der ,zeit ist fr das ,volk der liebste und hchste ,name seines ,rulands und seines ,zaren der1 den es damals aussprach3 rechtglubiges ,ruland81 rechtglubiger ,zar84 ,als es seinen ,zaren so benannte1 erkannte es mit dieser ,benennung gleichzeitig auch dessen ,bestimmung an3 der ,hter1 der ,vereiniger und1 wenn das ,gebot ,gottes ertnt1 auch der ,befreier der ,rechtglubigkeit zu sein1 - das ganze ,christentum1 das ihr angehrt1 von dem muselmnnischen ,barbarentum und der westlichen ,ketzerei zu erretten4 ,vor zwei ,jahrhunderten1 und besonders seit der ,zeit ,peters des ,groen1 begannen dieser ,glaube und diese ,hoffnungen der ,vlker des ,ostens schon in ,erfllung zu gehen und sich zu verwirklichen4 ,und jetzt hat das ,schwert ,rulands bereits mehrmals im ,osten zu ihrer ,verteidigung gekmpft4 ,so ist es nur selbstverstndlich1 da die ,vlker des ,ostens in dem ,zaren von ,ruland nicht nur den ,befreiers1 sondern auch ihren zuknftigen ,zaren sehen4 ,in diesen zwei ,jahrhunderten aber drang europische ,bildung und europischer ,einflu auch bis zu ihnen vor4 ,die obere1 gebildete ,schicht des ,volkes1 seine ,intelligenz1 wurde im ,osten1 wie ja auch bei uns1 mit der ,zeit gleichgltiger in ihrem ,verhalten zur ,idee der ,orthodoxie4 ,und heute hat sie sogar schon angefangen1 zu verneinen1 da in dieser ,idee die ,erneuerung und ,auferstehung zu einem neuen groen ,leben fr den ,osten wie fr ,ruland enthalten sei4 ,in ,ruland1 zum ,beispiel1 hat ein groer ,teil der gebildeten oberen ,schicht aufgehrt1 oder richtiger vielleicht1 gewissermaen verlernt1 in dieser ,idee die ,hauptbestimmung ,rulands und dessen ,lebenskraft zu sehen4 - ,im ,gegensatz dazu glaubt unsere ,intelligenz jetzt1 all das in den modernen ,anschauungen ,europas finden zu knnen4 ,in der ,kirche sehen ja schon viele auf europische ,weise nur toten ,formalismus und sinnlose ,zeremonie und seit dem ,ende des vorigen ,jahrhunderts sogar einfach nur ,vorurteil und ,heuchelei4 ,den ,geist1 die ,idee1 die lebendige ,kraft verga man4 ,mit der ,zeit aber kamen konomische ,ideen westlichen ,charakters auf2 es kamen neue politische ,lehren1 es kam eine neue ,moral1 die sich bemhte1 die frhere zu verbessern und zu berflgeln4 ,endlich kam auch noch die ,wissenschaft1 die natrlich nicht umhinkonnte1 den ,glauben an die alten ,ideen zu untergraben 444 ,in den ,vlkern des ,ostens begannen auerdem noch1 und in vorwiegender ,weise1 nationalistische ,ideen aufzukommen3 es berfiel sie pltzlich die ,angst1 sie knnten womglich1 wenn sie vom trkischen ,joch befreit sein werden1 unter das russische geraten4 ,doch in unserem einfachen millionenkpfigen ,volke und in seinem ,zaren erlosch niemals die ,idee der ,befreiung des ,ostens und der christlichen ,kirche4 ,die ,bewegung1 die das russische ,volk im vorigen ,sommer ergriff1 hat bewiesen1 da das ,volk von seiner alten ,hoffnung und seinem alten ,glauben nicht abgelassen hat4 ,und dabei setzte diese ,bewegung unsere ganze ,intelligenz so in ,erstaunen1 da sie an diese ,bewegung8 einfach nicht glauben wollte2 sie verhielt sich skeptisch zu ihr und bemhte sich1 spttisch allen zu versichern1 diese ,bewegung8 sei von unzuverlssigen ,leuten1 die von sich reden machen wollten1 einfach ausgedacht und vorgetuscht worden4 ,in der ,tat1 wer knnte denn in unserer ,zeit1 von unserer ,intelligenz1 auer vielleicht einem kleinen1 von der allgemeinen ,menge abgesonderten ,teil derselben1 zugeben1 da unser ,volk wirklich fhig ist1 seine politische1 soziale und sittliche ,bestimmung bewut zu verstehen8 ,wer von ihnen wrde es zugeben1 da diese rohe1 unaufgeklrte ,masse1 die vor kurzem noch leibeigen war und jetzt vom ,branntwein trunken ist1 wissen und berzeugt sein knnte1 da ihre ,bestimmung ist3 ,christus zu dienen8 - und die ihres ,zaren3 den christlichen ,glauben zu bewahren und die ,vlker der ,rechtglubigkeit zu befreien8 ,mag diese ,masse sich auch von jeher christlich#8 genannt haben1 so hat sie doch weder von der ,religion1 noch selbst von ,christus einen ,begriff1 - sie kennt ja nicht einmal die einfachsten ,gebete68 sagt man gewhnlich von unserem ,volke4 ,und wer sind es denn1 die so sprechen8 ,ist es vielleicht - der deutsche ,pastor1 der bei uns die ,stundisten bearbeitet1 oder der angereiste ,europer1 der ,korrespondent einer politischen ,zeitung1 oder irgendein gebildeter hherer8 ,jude 7einer von denen1 die an ,gott nicht mehr glauben7 oder gar einer von den im ,auslande angesiedelten ,russen1 die sich ,ruland und unser ,volk nur in ,gestalt eines betrunkenen ,weibes mit der ,flasche in der ,hand vorstellen8 ,nein1 - so denkt der grte ,teil unserer russischen1 unserer besten ,gesellschaft2 und er lt es sich nicht einmal trumen1 da in unserem ,volk1 wenn es auch keine ,gebete hersagen kann1 sich doch das ,wesen des ,christentums beispiellos erhalten hat1 da der ,geist ,christi und seine ,wahrheit es so durchdrungen haben1 wie vielleicht kein einziges ,volk dieser ,erde4 brigens1 der ,atheist oder der in ,glaubensdingen gleichgltige russische ,europer kann den ,glauben ja gar nicht anders auffassen wie als ,formalitt und ,heuchelei4 ,im ,volke aber sehen diese ,leute nichts1 was daran erinnern knnte1 und darum folgern sie1 da das ,volk unter seinem ,glauben nichts verstehe1 da es vorschriftsmig eine bemalte ,tafel anbete1 im ,grunde aber gleichgltig bleibe1 da sein ,geist bereits von der kirchlichen ,formalitt erttet sei4 ,den christlichen ,geist haben sie in ihm berhaupt nicht bemerkt1 vielleicht weil sie selbst diesen ,geist schon lngst verloren haben4 ,dieses lasterhafte ,volk1 dieses dunkle1 das heit1 unwissende ,volk1 liebt aber den ,demtigen1 den1 der schlichten ,geistes8 ist3 in allen seinen ,legenden und ,sagen hngt es an dem ,glauben1 da der ,schwache und ungerecht ,erniedrigte und der um ,christi willen ,duldende ber den ,vornehmen und ,mchtigen erhht werden wird1 wenn einst das ,jngste ,gericht anbricht4 ,auch liebt unser ,volk von dem groen ,leben seines tapferen und keuschen ,ilja von ,murom#dd zu erzhlen1 von dem ,kmpfer fr die ,wahrheit1 dem ,befreier der ,armen und ,schwachen1 von seinem sich nie berhebenden ,lieblingsrecken1 dem groen1 treuen1 mit dem reinen ,herzen4 ,und wenn es so einen ,helden schon hat1 ihn achtet und so liebt1 wie es ihn liebt - wie soll da unser ,volk nicht an den ,sieg seiner jetzt erniedrigten ,brder glauben8 ,unser ,volk ehrt das ,andenken seiner groen1 demtigen ,einsiedler und ,helden und erzhlt ,kindern mit ,vorliebe die ,geschichten der christlichen ,mrtyrer4 ,diese ,legenden kennt es gut2 ich selbst habe sie zum erstenmal vom ,volk gehrt1 und sie wurden so andchtig erzhlt1 da sie fr mein ganzes ,leben in meinem ,herzen bleiben werden4 ,zudem scheiden sich tglich aus dem ,volk groe ,ber aus1 die da hingehen und ihr ,hab und ,gut verteilen1 fr den groen ,sieg der ,wahrheit1 der ,arbeit und ,armut 444 ,doch brigens1 vom russischen ,volke will ich spter sprechen1 - einmal mu es doch erreichen1 da man es versteht4 ,einmal wird man begreifen1 da auch das ,volk etwas bedeutet4 ,man wird endlich auch jenen wichtigen ,umstand beachten1 da man noch niemals in groen oder sogar nur einigermaen wichtigeren ,augenblicken der russischen ,geschichte ohne dasselbe ausgekommen ist3 da ,ruland volklich ist1 das ,ruland nicht sterreich ist6 ,man wird sich erinnern1 da in jedem bedeutenden ,moment unseres geschichtlichen ,lebens die jeweilig vorliegende ,frage immer vom ,volksgeist und von der ,volksansicht beantwortet worden ist1 von den ,zaren des ,volkes1 die stets in einer hheren ,verbindung mit ihm gestanden haben4 ,diese ungemein wichtige historische ,tatsache wird von unserer ,intelligenz gewhnlich vollkommen bersehen1 und nur dann erinnert man sich pltzlich des ,volkes1 wenn wieder einmal eine groe neue historische ,entscheidung herannaht 444 ,doch ich bin von meinem ,thema abgekommen4 ,gedanken unserer ,zeit ,die griechisch-katholische ,kirche des ,balkans1 ihre ,vertreter und der kumenische ,patriarch haben in diesen vier ,jahrhunderten der ,unterjochung ihrer ,kirche mit ,ruland und untereinander in ,frieden gelebt - wenigstens in ,glaubensfragen4 ,es hat weder groe ,unruhen1 noch ,ketzereien1 noch ,abtrnnigkeiten gegeben4 ,doch siehe1 in unserem ,jahrhundert1 und besonders in den letzten zwanzig ,jahren nach dem groen ,kriege in ,osteuropa1#de fing es an von der ,trkei gleichsam wie ,modergeruch einer verwesenden ,leiche herzuwehen3 die ,vorahnung des ,todes1 der ,zersetzung des kranken ,mannes81 und die ,ahnung vom ,untergang der ,herrschaft desselben wurde zum vorwiegenden1 fast krperhaften ,gefhl4 ,oh1 natrlich3 endgltig befreien kann die ,balkanslawen trotzdem ja nur ,ruland allein1 dieses selbe ,ruland1 das auch jetzt wieder1 in den allgemeinen ,auseinandersetzungen mit ,europa ber den ,osten1 ganz allein fr sie einsteht1 whrend alle anderen ,vlker und ,reiche der gebildeten europischen ,welt selbstverstndlich froh wren1 wenn es alle diese bedrckten ,vlkerschaften des ,ostens berhaupt nicht geben wrde4 ,ruft nun auch die ganze ,intelligenz der ,balkanslawen ,ruland zu ,hilfe1 so frchtet sie uns leider vielleicht doch ebensosehr wie die ,trken3 ,wenn uns ,ruland auch von den ,trken befreit1 so wird es uns doch verschlingen und unsere ,nationalitten nimmer sich entwickeln lassen8 - das ist ihr ,schreckgespenst1 das alle ihre ,hoffnungen vergiftet6 ,und berdies bricht zwischen ihnen selbst mehr und mehr die nationale ,gegnerschaft durch4 ,der griechisch-bulgarische ,kirchenstreit81 den wir unlngst erlebt haben1 war ja schlielich nichts anderes als ein nationaler ,streit in dieser ,verkleidung und kann gewissermaen als ein ,omen fr die ,zukunft angesehen werden4 ,als der kumenische ,patriarch den ,ungehorsam der ,bulgaren tadelte und sie1 wie den eigenmchtig von ihnen erwhlten ,exarchen1 aus der ,kirchengemeinschaft ausschlo1 hob er besonders hervor1 da man in ,sachen des ,glaubens weder das ,ritual1 noch den der ,kirche schuldigen ,gehorsam dem neuen und verderblichen ,prinzip der ,nationalitt8 opfern drfe4 ,whrenddessen aber hat er doch selbst1 als er1 der ,grieche1 diesen ,bann gegen die ,bulgaren schleuderte1 zweifellos diesem selben ,prinzip der ,nationalitt gedient1 nur zugunsten der ,griechen gegen die ,slawen4 ,mit einem ,wort1 es lt sich sogar mit ziemlicher ,wahrscheinlichkeit voraussagen1 da1 sobald der kranke ,mann8 stirbt1 am ,balkan sofort berall ,unruhen und ,streitigkeiten bei der ersten besten ,gelegenheit ausbrechen werden1 und zwar werden es vornehmlich gerade ,kirchenunruhen sein1 die zweifellos auch ,ruland schaden knnen4 ,ja1 selbst in dem ,falle wrden sie schaden1 wenn ,ruland sich von allen ,balkanfragen ganz zurckzge oder gar zwangsweise von der ,teilnahme bei der ,entscheidung der ,orientfrage ausgeschlossen werden sollte4 ,das ist es3 diese ,unruhen werden auf ,ruland noch nachteiliger wirken1 wenn es sich von einem ttigen und fhrenden ,anteil an der ,schicksalsentscheidung des ,balkans ganz zurckzieht4 ,und da wird nun pltzlich geschrieben - nicht nur in ,europa1 sondern auch bei uns von vielen erstrangigen ,politikern -1 da das ,trkische ,reich eben untergehen und ,konstantinopel nur eine internationale8 ,stadt werden msse1 also irgendein ,mittelding1 etwas ,allgemeines1 ,freies1 auf da es um seinetwillen nur ja keine ,streitigkeiten gbe4 ,etwas ,unsinnigeres htte man sich wahrlich nicht ausdenken knnen4 ,erstens schon aus dem einfachen ,grunde nicht1 weil man einen so prachtvollen ,punkt der ,erde doch nicht als internationale ,stadt1 also als keinem einzigen gehrig1 sich selbst berlassen wrde4 ,bestimmt wrden sofort die ,englnder mit ihrer ,flotte erscheinen1 in der ,eigenschaft als ,freunde natrlich1 um diese selbe ,internationalitt8 zu beschtzen und zu bewahren1 in ,wirklichkeit aber1 um ,konstantinopel sich anzueignen4 ,die ,englnder aber von einer ,stelle zu verdrngen1 wo sie sich bereits niedergelassen haben1 ist nichts weniger als leicht - sie sind nun einmal ein schnell ,fu fassendes und zh stehendes ,volk6 ,und berdies werden ja die ,griechen1 ,slawen1 ,muselmnner ,konstantinopels sie selbst rufen1 werden sich mit beiden ,hnden an sie klammern1 sich an ihre ,rocksche hngen und sie nicht fortlassen4 ,und der ,grund dieser ,anhngigkeit8 - ,immer dieses selbe ,ruland6 ,sie werden uns vor ,ruland bewahren1 vor unserem ,befreier68 ,ja1 wenn sie nicht wten1 was die ,englnder fr sie sind1 und berhaupt ganz ,europa6 ,aber sie wissen ja auch jetzt schon besser als alle anderen1 da ihr ,glck1 d4 h4 das ,glck der ganzen christlichen ,rajah1 die ,englnder 7wie auch in ganz ,europa niemanden auer ,ruland7 berhaupt nichts angeht4 ,diese ganze ,rajah wei es vorzglich1 da die ,englnder1 wenn es nur mglich wre1 die bulgarische ,metzelei des vorigen ,sommers irgendwie unauffllig und im geheimen zu wiederholen 7was1 wie es scheint1 sehr leicht mglich wre71 die ersten sein wrden1 die die zehnmalige ,wiederholung dieser ,metzeleien wnschten4 ,und das nicht etwa aus ,blutdurst - oh bewahre6 ,in ,europa sind doch die ,vlker human und aufgeklrt6 ,sondern einfach1 weil solche ,metzeleien1 zehnmal wiederholt1 die ,rajah endgltig ausrotten wrden und dann niemand mehr am ,balkan gegen die ,trken ,aufstnde machen knnte - das aber ist doch die ,hauptsache4 ,es wrden nur noch die lieben ,trken brigbleiben1 und die trkischen ,papiere wrden dann mit einem ,schlage auf allen europischen ,brsen schwindelnd hoch steigen4 ,ruland aber mte alsdann mit seinem ,ehrgeiz und seinen ,eroberungsplnen8 einpacken1 da es am ,balkan niemanden mehr zu verteidigen htte4 ,die ,rajah wei1 wie gesagt1 nur zu gut1 da sie jetzt von ,europa keine anderen ,gefhle erwarten darf4 ,ganz anders aber wre die ,sache sofort1 wenn der kranke ,mann8 auf irgendeine ,weise1 sei es durch sich selbst1 oder sei es durch ,rulands ,schwert1 endlich umgebracht werden wrde4 ,dann wrde sogleich ganz ,europa in zrtlichster ,liebe zu den befreiten ,vlkern entbrennen und sofort zu ihnen eilen1 um sie vor ,ruland zu retten84 ,anzunehmen ist1 da ,europa selbst die ,idee von der ,internationalitt8 in deren neue ,staatsordnung bringen werde3 es wird zunchst voraussehen1 da ber dem ,leichnam des ,kranken8 zwischen den befreiten ,vlkern alsbald ,streit und ,hader und ,eifersucht aufkommen mssen1 - das aber ist es ja1 was ,europa will4 ,somit wre der ,vorwand gefunden1 sich in ihre ,angelegenheiten einzumischen1 und vor allen ,dingen der ,vorwand1 sie aufzuhetzen gegen dieses ,ruland1 das ihnen bestimmt nicht wird erlauben wollen1 um das ,erbe des ,kranken8 zu streiten4 ,und dann wird es keine ,verleumdung mehr geben1 die gegen uns zu verbreiten ,europa sich scheuen wird4 ,nur der ,russen wegen haben wir euch nicht gegen die ,trken helfen knnen18 werden ihnen sofort die ,englnder zuflstern4 ,die ,vlker des ,ostens wissen auch jetzt schon ganz genau1 da ,england sich niemals an ihrer ,befreiung beteiligen und dazu auch anderen nie seine ,zustimmung geben wird2 denn es hat diese ,christen wegen ihrer geistigen ,verbindung mit ,ruland4 ,england will1 und hat es auch ntig1 da die orientalischen ,christen uns ebenso groen ,ha1 wie ,england selbst1 entgegenbringen 4448 schreiben die ,moskauer ,nachrichten84 ,das also ist es1 was diese ,vlker vorlufig wissen und was sie schon jetzt auf ,rulands zuknftige ,rechnung gesetzt haben4 ,wir aber glauben immer noch1 da sie uns vergttern6 ,in der internationalen8 ,stadt werden aber trotz aller beschtzenden ,englnder doch die ,griechen die ,herren sein - so wie sie dort von jeher die ,herren gewesen sind4 ,nun bitte ich1 nicht zu vergessen1 da die ,griechen mit noch grerer ,verachtung auf die ,slawen blicken als die ,deutschen4 ,da aber die ,griechen die ,slawen auch noch werden frchten mssen1 so wird sich die ,verachtung in ,ha verwandeln4 ,untereinander ,schlachten schlagen1 sich gegenseitig den ,krieg erklren1 werden sie natrlich nicht knnen2 denn die ,beschtzer wrden es so weit jedenfalls nicht kommen lassen1 wenigstens nicht zu einem ,krieg im ernsten ,sinne4 ,nun und dann werden eben infolge der ,unmglichkeit eines offenen und ehrlichen ,kampfes alle mglichen kleinen ,streitigkeiten zwischen ihnen ausbrechen1 ,unruhen1 die natrlich zuerst den ,charakter von ,kirchenwirren annehmen - damit fngt es ja in solchen ,fllen gewhnlich an1 weil dieser doch der bequemste ,vorwand ist4 ,das war es1 worauf ich hinweisen wollte6 ,ich kann ja darber nur reden1 weil das ,programm doch schon aufgestellt wurde3 die ,bulgaren1 hie es1 sollten ,konstantinopel bekommen4 ,dazu aber sind wieder die ,griechen zu stark1 und das wissen sie selbst ganz vorzglich4 ,dabei kann es in ,zukunft nichts ,furchtbareres fr den ganzen ,balkan und fr ,ruland geben als die ,wiederholung eines solchen ,kirchenstreites1 - die leider so leicht mglich ist1 wenn ,ruland nur auf einen ,augenblick mit seiner ,protektion und der strengen ,aufsicht ber die ,balkanslawen beiseite geschoben werden sollte4 ,wenn das nun auch alles noch in der ,zukunft liegt und meine ,ansichten nur ,vermutungen sind1 so wre es doch unverzeihlich1 diese ,konflikte aus dem ,auge zu lassen1 und wr's auch nur als ,mglichkeiten4 ,oder sollen auch wir wnschen1 da die ,herrschaft der ,trken noch lange dauere8 ,sollten auch wir so weit gehen8 ,sollte es wirklich nicht klar sein1 da dann am ,balkan die ganze ,kircheneinigung hchstwahrscheinlich ins ,wanken geraten wird und die ,folgen dieser ,erschtterung sich vielleicht noch weiter in den ,osten erstrecken werden8 ,ja1 man knnte sogar folgendes sagen3 ob es nun diese ,streitigkeiten geben wird oder nicht1 - jedenfalls ist es wahrscheinlich1 da ein groes ,konzil zur ,ordnung der ,angelegenheiten der neu erstehenden ,kirche nicht zu umgehen sein wird4 ,warum das nicht beizeiten erwgen8 ,in diesen vier ,jahrhunderten der ,verfolgung und ,unterdrckung sind die ,vertreter der stlichen ,kirche immer den ,ratschlgen ,rulands gefolgt2 doch werden sie morgen von den ,trken befreit und bietet ihnen noch auerdem ,europa seinen ,schutz an1 so werden sie sich zu ,ruland sofort anders verhalten4 ,die ,vertreter der griechisch-katholischen ,kirche1 vorwiegend ,griechen1 wrden1 sobald ,ruland sich ein wenig auf die ,seite der ,slawen neigen wollte1 ihm vielleicht unverzglich zu verstehen geben1 da sie weiterhin seiner ,ratschlge nicht mehr bedrfen4 ,gerade deswegen wrden sie sich damit beeilen1 weil sie alle vier ,jahrhunderte hindurch zu diesem ,ruland nur mit andchtig gefalteten ,hnden emporgesehen haben4 ,und wie wird dann ,rulands ,lage sein8 ,diese selben ,bulgaren werden dann natrlich losschreien1 da in ,konstantinopel sich ein neuer ,papst auf den ,thron gesetzt habe1 und - wer wei - vielleicht werden sie damit nicht einmal eine ,unwahrheit sagen4 ,das internationale ,konstantinopel kann tatschlich einmal1 wenn auch nur zeitweilig1 einem neuen ,papste zum ,piedestal dienen4 ,dann wird fr ,ruland die ,griechen verteidigen8 gleichbedeutend sein mit die ,slawen verlieren81 und wiederum fr die ,slawen eintreten8 vielleicht gleichbedeutend mit auch sich die unangenehmsten und ernstesten ,kirchensorgen zuziehen84 ,augenscheinlich kann all dieses nur durch die ,standhaftigkeit ,rulands in der ,orientfrage1 d4 h4 durch die energische ,durchfhrung jener ,politik1 die uns unsere ganze ,geschichte zur ,pflicht gemacht hat1 vermieden werden4 ,in dieser ,angelegenheit drfen wir ,europa keine einzige ,konzession machen1 denn hier handelt es sich fr uns um ,leben oder ,tod4 ,konstantinopel mu unser werden1 ob frher oder spter bleibt sich gleich1 und wenn auch nur zur ,vermeidung schwerer ,kirchenunruhen1 die so leicht zwischen den jungen ,vlkern des ,ostens ausbrechen knnen1 da ihnen doch schon einmal im ,streite der ,bulgaren mit dem kumenischen ,patriarchen ein ,beispiel geboten worden ist4 ,erobern wir aber ,konstantinopel1 so kann von alledem nichts eintreten4 ,die ,vlker des ,westens1 die so eiferschtig jeden ,schritt ,rulands beobachten1 wissen und ahnen im gegenwrtigen ,augenblick nicht einmal alle diese noch phantastischen und doch so leicht mglichen zuknftigen ,konflikte4 ,wrden sie dieselben aber jetzt erfahren1 so wren sie doch unfhig1 sie zu verstehen1 oder sie wrden ihnen keine besondere ,wichtigkeit zuschreiben - das werden sie erst spter tun1 dann1 wenn es zu spt sein wird4 ,das russische ,volk1 das die ,orientfrage ausschlielich als ,befreiung der ganzen orthodoxen ,christenheit versteht1 und von der groen ,zukunft ,rulands die ,vereinigung der ganzen ,kirche erhofft1 wrde durch neue ,unruhen und neue ,uneinigkeiten rein kirchlichen ,charakters zu sehr erschttert werden1 und fraglos wrden diese in seinem ganzen ,leben einen tiefen ,widerhall finden4 ,das ist der einzige ,grund1 warum wir fr keinen ,preis und in keiner ,weise unsere in die ,jahrhunderte zurckreichende ,anteilnahme an dieser groen ,frage weder ganz aufgeben noch auch nur verringern knnen4 ,nicht nur der prachtvolle ,hafen1 nicht nur die ,pforte zu den ,meeren und ,ozeanen verbinden ,ruland so eng mit dieser verhngnisvollen ,orientfrage1 und nicht einmal die ,vereinigung und ,auferstehung der ,balkanslawen tun dies 444 ,unsere ,aufgabe ist tiefer1 unendlich tiefer4 ,wir1 ,ruland1 sind in der ,tat unumgnglich notwendig fr die ganze orientalische ,christenheit wie auch fr die ,vereinigung der ganzen zuknftigen rechtglubigen ,menschheit4 ,so haben es immer das ,volk und seine ,herrscher verstanden 444 ,mit einem ,wort1 diese furchtbare ,orientfrage - das ist in ,zukunft beinahe unser ganzes ,schicksal4 ,in ihr liegen geradezu alle unsere ,aufgaben und1 vor allem1 unsere einzige ,mglichkeit1 in die groe ,geschichte der ,menschheit einzutreten4 ,in ihr liegt auch unser endgltiger ,zusammensto und unsere endgltige ,vereinigung mit ,europa1 und zwar auf neuer1 mchtiger1 fruchtbarerer ,grundlage4 ,wie sollte ,europa diese ganze uns vom ,schicksal bestimmte ,lebensbedeutung1 die fr uns in der ,entscheidung dieser ,frage liegt1 jetzt schon begreifen86 ,nein3 gleichviel1 womit die gegenwrtigen1 vielleicht notwendigen diplomatischen ,unterhandlungen und ,vertrge mit ,europa enden1 frher oder spter mu ,konstantinopel doch uns gehren1 und sei es auch erst im nchsten ,jahrhundert6 ,das mssen wir ,russen immer im ,auge behalten1 ein jeder von uns unverwandt und fest4 ,nur dies war es1 was ich allen ,russen sagen und ans ,herz legen wollte1 besonders in unserer jetzigen europischen ,zeit4 ,der ,krieg ,wir sind die ,strksten ,krieg66 der ,krieg ist erklrt68 rief man bei uns vor zwei ,wochen4#df ,wird es auch zum ,kriege kommen88 fragten sofort die ,zweifler4 ,er ist schon erklrt1 ist erklrt668 antwortete man ihnen4 ,wissen wir1 - aber wird es berhaupt zum ,kriege kommen88 fuhren jene fort zu fragen4 ,solche ,fragen gab es damals und gibt es vielleicht noch jetzt4 ,und nicht nur wegen der langen diplomatischen ,unterhandlungen glaubt man nicht an den ,krieg2 nein1 hier ist noch etwas anderes mit im ,spiel1 das ,grund zum ,zweifeln gibt3 hier ist es einfach - der ,instinkt4 ,alle fhlen1 da etwas ,entscheidendes beginnt1 da das ,ende von etwas ,frherem1 jahrhundertelang ,gewesenem herannaht1 und da ein ,schritt zu etwas ganz ,neuem getan wird1 zu etwas1 was das ,frhere zersprengt und zu neuem ,leben auferweckt1 und 444 da dieser ,schritt von uns getan wird1 von - ,ruland6 ,das ist es ja1 was die klugen8 ,leute nicht glauben knnen4 ,instinktives ,vorgefhl ist vorhanden1 doch der ,zweifel whrt noch immer3 ,ruland6 ,wie kann es denn1 wie wagt es berhaupt8 ,ist es denn dazu vorbereitet8 - innerlich1 moralisch1 nicht nur materiell8 ,dort ist ,europa1 das ist leicht gesagt - ,europa6 ,aber ,ruland1 was ist denn ,ruland8 ,und nun solch ein ,schritt688 ,das ,volk aber glaubt1 da es reif ist zu diesem neuen und groen ,schritt4 ,es ist das ,volk1 das sich mit seinem ,zaren an der ,spitze zum ,kriege erhoben hat4 ,als das ,zarenwort sich ber die russische ,erde verbreitete1 da zog das ,volk in die ,kirchen1 um zu ,gott zu beten2 als die ,bauern auf dem ,lande das ,manifest ihres ,zaren lasen1 bekreuzten sie sich und beglckwnschten einander zu diesem ,kriege4 ,das haben wir selbst hier in ,petersburg gesehen und gehrt4 ,und wieder geschieht dasselbe1 was im vorigen ,jahr geschah4 ,die ,dorfbauern geben je nach ihrem ,vermgen ,geld oder den durchmarschierenden ,truppen ,lebensmittel1 ,pferde und ,wagen und pltzlich sagt dieses ,volk3 ,was sind ,spenden1 was ,vieh und ,pferde1 wir gehen selbst kmpfen68 ,hier in ,petersburg werden von einzelnen mehrere tausend ,rubel fr die ,verwundeten gegeben - ihre ,namen kennt man nicht1 denn sie wollen ungenannt bleiben4 ,solche ,tatsachen erleben wir jetzt in ,unmengen und keinen nehmen sie wunder4 ,sie bedeuten nur1 da das ganze ,volk sich fr die ,wahrheit erhoben hat1 zum ,kriege fr die heilige ,sache4 ,was unsere ,klugen8 anbetrifft1 so werden sie natrlich auch diese ,tatsachen leugnen - ganz wie sie im vorigen ,sommer die ,beweise der ,sympathie unseres ,volkes fr die ,balkanslawen leugneten4 ,auch jetzt lachen sie ber das ,volk1 doch sind ihre ,stimmen schon merklich leiser geworden4 ,warum aber lachen sie nur1 woher haben sie soviel ,selbstvertrauen8 ,nun1 weil sie sich immer noch fr eine ,macht halten1 immer noch fr dieselbe ,macht1 ohne die man nichts vollbringen kann4 ,indessen ist das ,ende dieser ihrer ,macht nicht mehr fern und immer schneller nhern sie sich ihrem furchtbaren ,untergang4 ,wenn aber der ,boden unter ihnen anfangen wird zu weichen1 dann werden sie sich beeilen1 in einer anderen ,sprache zu reden1 doch dann wird es zu spt sein3 alle werden begreifen1 da sie fremde ,worte aufs ,geratewohl zusammenstellen1 und werden sich von ihnen abwenden und ihre ,zuversicht dorthin tragen1 wo der ,zar und mit ihm sein ,volk ist4 ,wir haben diesen ,krieg auch fr uns selbst ntig3 nicht nur fr unsere von den ,trken gequlten slawischen ,brder8 erheben wir uns1 sondern auch zur eigenen ,rettung4 ,der ,krieg wird die ,luft1 die wir atmen1 erfrischen1 die ,luft1 in der wir in der ,ohnmacht unserer ,verwesung und geistigen ,beengtheit zu ersticken drohten4 ,die ,klugen8 und ,allweisen8 prophezeien zwar1 da wir an unseren eigenen inneren ,unordnungen ersticken und verderben wrden und darum an ,stelle des ,krieges lieber einen langen ,frieden wnschen sollten1 damit wir uns aus ,tieren und ,dummkpfen in ,menschen verwandeln1 zunchst ,ordnung1 ,ehrlichkeit und ,ehre lernen knnen3 ,dann erst geht und helft euren slawischen ,brdern18 schlieen sie bereinstimmend ihre ,episteln4 ,es wre wirklich interessant zu erfahren1 wie sie sich diesen ,entwicklungsproze1 durch den sie es besser machen wrden1 eigentlich denken8 ,und auf welche ,weise sie sich durch evidente ,unehre ,ehre erwerben wollten8 ,interessant wre ferner1 wie und wodurch sie ihre ,feindschaft gegen das allgemeine1 allenthalben durchbrechende ,gefhl ihres ,volkes rechtfertigen wollen4 ,nein1 wie man sieht1 lt sich die ,wahrheit nur durch ,mrtyrertum erkaufen4 ,millionen von ,menschen bewegen sich und leiden und verschwinden dann spurlos1 als ob es ihnen bestimmt gewesen wre1 niemals die ,wahrheit zu erkennen4 ,sie leben mit fremden ,gedanken1 sie suchen das fertige ,wort und ,beispiel1 klammern sich an die von anderen ihnen suggerierte ,tat4 ,sie prahlen1 da die ,autoritten1 da ,europa ihnen recht gebe4 ,alle anderen1 die mit ihnen nicht bereinstimmen1 die die ,gedankenknechtschaft verachten und an ihre eigene und ihres ,volkes ,selbstndigkeit glauben1 pfeifen sie aus4 ,aber in der ,wirklichkeit sind diese ,schwrme schreiender ,menschen doch nur dazu bestimmt1 ein passives ,mittel zu sein1 auf da nur wenige ,einzelne von ihnen sich der ,wahrheit nhern oder von dieser wenigstens so etwas wie ein ,vorgefhl bekommen4 ,diese ,einzelnen aber sind es1 die dann alle nach sich ziehen1 die ,fhrung ergreifen1 die ,idee gebren und sie als ,vermchtnis den sich qulenden ,menschenmassen hinterlassen4 ,solche ,einzelne haben wir schon bei uns gehabt4 ,manche von uns verstehen sie schon1 oder sogar viele4 ,doch die ,klugen8 fahren noch fort1 zu lachen und immer noch von sich zu glauben1 sie seien eine groe ,macht6 ,die gehen ein wenig spazieren1 werden bald zurckkehren18 sagen sie jetzt von unseren ,truppen1 die schon die ,grenze berschritten haben1 sagen es sogar laut4 ,wo soll's denn ,krieg geben8 ,wie knnten wir denn ,krieg fhren8 ,es ist einfach ein militrischer ,spaziergang und einige ,manver mit ,verschwendung ,hunderter von ,millionen - zur ,aufrechterhaltung der ,ehre48 ,das ist ihre intime ,auffassung der ,sache1 oder richtiger1 ihre nicht intime4 ,sollte es nun geschehen1 da wir besiegt werden1 oder unter dem ,druck der ,verhltnisse fr ,lappalien ,frieden schlieen1 - oh1 dann wrden die ,klugen8 natrlich triumphieren6 ,und welch ein ,auspfeifen und ,heidenlrm und ,zynismus wird dann wieder beginnen1 welch ein ,bacchanal von ,selbstbespeiung1 ,selbstbeschimpfung und ,selbstverspottung wird dann wieder anheben6 - ,und das nicht etwa1 um ein neues ,leben bei uns zu erwecken1 sondern gerade wegen des ,triumphes der eigenen ,ehrlosigkeit1 ,unpersnlichkeit und ,kraftlosigkeit4 ,und der neue ,nihilismus wird ganz genau so1 wie der alte1 mit der ,verneinung des russischen ,volkes und seiner ,selbstndigkeit beginnen1 und - das ,wichtigste - wird solche ,macht ergreifen und so tief ,wurzel treiben1 da er fraglos das ,heiligste ,rulands unterdrcken wird4 ,und wieder wird die ,jugend ihre ,familien und ihr ,elternhaus beschimpfen und vor der ,weisheit der ,greise davonlaufen1 weil diese doch nur ein und dasselbe wiederholen3 immer die alten1 allen berdrssig gewordenen ,lieder von der europischen ,herrlichkeit und von unserer ,pflicht1 mglichst unpersnlich zu sein4 ,das ist ja das ,schrecklichste1 da es dann wieder dieselben alten ,lieder1 dieselben alten ,worte geben wird und die ,hoffnung auf etwas ,neues dann auf lange1 lange hinausgeschoben werden mu66 ,nein1 wir brauchen ,krieg und ,siege6 ,mit ,krieg und ,siegen wird das neue ,wort kommen und wird das lebendige ,leben beginnen und nicht das erttende ,geschwtz von frher sich fortsetzen 444 was sag' ich1 von frher86 - von heute1 meine ,herren4 ,nichtsdestoweniger mu man auf alles gefat sein3 setzen wir den fr uns schlechtesten ,ausgang des begonnenen ,krieges voraus1 so wird doch1 selbst wenn wir viel ,schndliches1 viel schon so zuwider gewordenes altes ,leid werden ertragen mssen1 so wird doch der ,kolo nicht ins ,wanken gebracht werden und frher oder spter das ,seine nehmen4 ,das ist nicht nur meine ,hoffnung - das ist meine volle berzeugung4 ,in dieser ,unmglichkeit1 den ,kolo ins ,wanken zu bringen1 liegt unsere ganze ,macht ,europa gegenber4 ,dieser ,kolo ist unser ,volk4 ,und der jetzige volkstmliche ,krieg und all die ihm kurz vorhergegangenen ,bewegungen haben allen1 die zu sehen verstehen1 deutlich unsere volkliche ,einheit und ,frische gezeigt1 und bis zu welch einem ,grade unsere ,volkskrfte von jener ,zersetzung1 die unsere ,klugen8 berfallen hat1 bewahrt geblieben sind4 ,und welch einen ,dienst uns diese ,weisen8 in den ,augen ,europas erwiesen haben6 ,noch vor kurzem schrien sie1 so da die ganze ,welt es hrte1 wir seien arm und nichtig2 sie versicherten spttisch allen1 einen ,volksgeist htten wir berhaupt nicht1 einfach weil kein ,volk vorhanden wre2 weil auch unser ,volk8 ganz so wie sein ,geist8 nur von der ,phantasie einheimischer1 moskowitischer ,denker erfunden worden sei2 da die achtzig ,millionen russischer ,bauernkerle im ganzen nur ,millionen passiver1 betrunkener1 steuerpflichtiger ,nummern wren2 da von einer ,verbindung des ,zaren mit dem ,volke berhaupt nicht die ,rede sein knne - letzteres stehe nur in alten ,schriften2 da1 im ,gegenteil1 alles losgelst und vom ,nihilismus angefressen sei2 da unsere ,soldaten die ,gewehre wegwerfen und wie die ,lmmer zurcklaufen wrden2 da wir weder ,munition noch ,proviant htten2 und zu guter letzt1 hie es1 shen wir selbst ein1 da wir uns zuviel zugemutet htten1 und warteten jetzt nur auf einen ,vorwand1 um uns zurckziehen zu knnen1 ohne gerade die ganzschimpflichsten ,ohrfeigen davontragen zu mssen1 und beteten zu ,gott1 da ,europa uns diesen ,vorwand ausdchte6 ,das ist die ,meinung unserer ,weisen8 von uns 444 ,wahrlich1 man kann sich schlechterdings kaum ber sie rgern3 das ist nun einmal ihre eingefleischte berzeugung4 ,und es ist ja auch wahr3 ja1 wir sind arm1 ja1 in vielem sind wir sogar bedauernswert2 ja1 wir haben wirklich so viel ,schlechtes1 da der ,kluge81 und besonders wenn er noch unser ,kluger8 ist1 nichts anderes tun kann1 wenn er sich treu8 bleiben will1 als ausrufen3 ,wozu das ,ende ,rulands noch bedauern68 ,und diese lieben ,gedanken unserer ,klugen sind bereits durch ganz ,europa geflattert1 besonders mit ,hilfe der europischen ,korrespondenten1 die schwarmweis seit dem ,ausbruch des ,krieges zu uns kommen1 um uns an ,ort und ,stelle zu studieren1 uns mit ihren europischen uglein zu durchschauen und unsere ,krfte mit ihrem europischen ,zentimeterma zu messen4 ,selbstverstndlich haben sie nur unsere ,klugen1 ,allwissenden und ,vernnftigen8 angehrt4 ,die ,volkskraft und der ,volksgeist sind ihnen allen entgangen4 ,und so ist denn auch schon die ,nachricht1 da ,ruland untergeht1 da es nichts ist1 nichts war und nichts werden wird1 nach ,europa telegraphiert worden4 ,als diese erste ,botschaft noch vor dem ,kriege hinauszog1 da erbebten die ,herzen unserer uralten ,feinde und ,neider1 denen wir schon zwei ,jahrhunderte lang ,verdru bereiten1 vor ,freude1 und mit ihnen frohlockten die ,herzen vieler ,tausende europischer ,juden und die ,herzen vieler ,millionen verjudeter ,christen84 ,es freute sich auch das ,herz ,beaconsfields3 ihm ward gesagt1 ,ruland werde eher alles ertragen1 alles1 bis zur beleidigendsten letzten ,ohrfeige1 als da es einen ,krieg begnne - dermaen gro1 hie es1 sei seine ,friedensliebe84 ,gott jedoch schtzte uns und schlug sie alle mit ,blindheit4 ,da sie fest an den ,untergang und die ,nichtigkeit ,rulands glaubten1 konnte ihnen das ,wichtigste entgehen3 sie bersahen das ganze russische ,volk als lebendige ,kraft und bersahen die kolossale ,tatsache3 das ,einssein des ,zaren mit seinem ,volke6 ,ja1 nur das ist ihnen entgangen6 ,auerdem konnten sie unmglich begreifen und glauben1 da unser ,zar wirklich friedliebend sei und wirklich nicht ,menschenblut vergieen wolle2 sie dachten1 all das werde bei uns nur aus ,politik8 gesagt4 ,und sogar jetzt noch sehen sie nichts von alledem3 sie schreiben1 da bei uns pltzlich nach dem ,manifest des ,zaren der ,patriotismus8 ausgebrochen sei4 ,ist denn das ,patriotismus1 ist denn diese ,verbindung des ,zaren mit dem ,volk fr die groe ,sache etwa nur ,patriotismus8 ,darin besteht ja unser ,talisman1 da sie nichts von ,ruland verstehen1 nichts in ,ruland sehen6 ,sie wissen nicht1 da wir durch nichts in der ,welt besiegt werden knnen1 da wir meinetwegen ,schlachten verlieren knnen1 doch nichtsdestoweniger unbesiegbar bleiben1 gerade durch die ,einheit des ,volksgeistes in dem ,bewutsein3 da wir nicht ,frankreich sind1 das ganz in ,paris liegt1 da wir nicht ,europa sind1 das ganz von den ,brsen seiner ,bourgeosie abhngt und von der ,ruhe8 seiner ,proletarier1 die bereits durch die letzten ,anstrengungen der dortigen ,regierungen erkauft wird - nur auf eine ,stunde4 ,sie begreifen es nicht und wissen es nicht1 da1 wenn wir wollen1 uns alle ,juden der ,welt zusammengenommen nicht werden besiegen knnen1 nicht die ,millionen ihres ,goldes1 nicht die ,millionen ihrer ,armeen2 da1 wenn wir wollen1 man uns nicht wird zwingen knnen1 etwas gegen unseren ,willen zu tun1 da es keine einzige irdische ,macht gibt1 die dazu fhig wre6 ,das ,unglck ist nur1 da man ber diese ,worte nicht nur in ,europa lachen wird1 sondern auch bei uns1 und da es hier nicht blo unsere ,weisen8 tun werden1 nein1 auch die wirklichen ,russen unserer intelligenten ,schicht - dermaen wenig kennen wir uns selbst und unsere ,urkraft1 die sich1 ,gott sei ,dank1 bis jetzt noch ungeschwcht erhalten hat4 ,die guten ,leute begreifen es nicht1 da bei uns1 in unserem unabsehbaren und eigenartigen1 ,europa im hchsten ,grade ungleichen ,lande sogar die ,kriegstaktik - eine doch so allgemeine ,sache6 - der europischen vielleicht ganz unhnlich ist2 da die ,grundlagen der europischen ,taktik - ,geld und wissenschaftliche ,organisation militrischer ,einflle in unser ,land - ber dieses ,land straucheln und hier bei uns auf eine neue1 ihnen noch vollkommen unbekannte ,kraft stoen knnen1 auf die ,kraft1 deren ,wurzeln in der ,natur des unabsehbaren ,russenlandes und in der ,natur des allvereinenden russischen ,geistes liegen4 ,doch mgen es vorlufig auch noch so viele gute ,leute bei uns nicht wissen - nicht wissen und sich ngstigen -2 dafr wissen es unsere ,zaren und fhlt es unser ,volk4 ,alexander ,i4 wute um diese unsere eigenartige ,kraft ,bescheid1 als er sagte1 er werde sich einen langen ,bart wachsen lassen und mit seinem ,volke in die ,wlder gehen1 doch knne er nicht das ,schwert niederlegen und sich dem ,willen ,napoleons fgen4 ,an dieser ,kraft wre auch ganz ,europa zerschellt2 denn zu solch einem ,kriege reicht weder sein ,geld noch die ,einheitlichkeit seiner ,organisation aus4 ,wenn einst bei uns alle ,russen wissen werden1 da wir so stark sind1 dann werden wir es auch erreichen1 da wir nicht mehr ,krieg zu fhren brauchen2 dann wird man an uns glauben und dann wird uns ,europa zum erstenmal entdecken1 so wie es einst ,amerika entdeckte4 ,auf da nun aber dies mglich werde1 mssen wir uns selber1 und zwar vor ihnen1 entdecken1 und mu unsere ,intelligenz endlich begreifen1 da sie sich nicht mehr von unserem ,volke absondern darf 444 ,nicht immer ist der ,krieg eine ,geiel1 zuweilen ist er sogar die einzige ,rettung ,doch unsere ,klugen8 haben sich auch an die andere ,seite der ,sache gemacht3 sie predigen ,nchstenliebe und ,humanitt81 sie trauern um vergossenes ,blut und sind tief unglcklich1 da wir zu unserer ,vertierung in den ,krieg ziehen1 uns somit noch weiter von dem inneren ,fortschritt1 dem richtigen ,wege1 der ,wissenschaft entfernen4 ,ja1 der ,krieg ist schlielich ein ,unglck1 doch vieles ist auch kurzsichtig gesehen in diesem ,urteil der ,humanen82 vor allem aber haben wir wirklich genug von ihren bourgeoisen ,moralpredigten6 ,die ,heldentat des ,selbstopfers fr all das1 was wir heilig halten1 ist doch wohl ethischer als der ganze bourgeoise ,moralkatechismus4 ,der ,aufschwung des ,geistes der ,nationen fr eine hochherzige ,idee - ist ein ,schritt nach vorn1 aber nicht ,vertierung84 ,natrlich knnen wir uns ja irren in dem1 was wir eine hochherzige ,idee nennen2 ist aber das1 was wir heilig halten1 schimpflich und lasterhaft1 so werden wir der ,strafe der ,natur nicht entgehen3 das ,schimpfliche und ,lasterhafte trgt seinen ,tod in sich und richtet sich frher oder spter doch selbst4 ,der ,krieg1 der zur ,eroberung fremder ,reichtmer gefhrt wird1 auf ,wunsch der unersttlichen ,brse1 - wenn er auch vielleicht im tiefsten ,grunde auf dem allen ,vlkern gemeinsamen ,gesetz der ,ausbreitung ihrer nationalen ,persnlichkeit beruhen mag1 so gibt es doch eine ,grenze1 die bei dieser ,ausbreitung nicht berschritten werden darf1 ber die hinaus jede ,aneignung schon berflu ist -3 solch ein ,krieg zeugt bereits von der ,dekadenz der ,nation und kann ihr nur den ,tod bringen4 ,so wrde ,england1 wenn es in diesem ,kriege fr die ,trken eintreten und aus ,interesse fr seine handelspolitischen ,vorteile die ,leiden gequlter ,menschen ganz und gar vergessen wollte1 zweifellos ein ,schwert erheben1 das frher oder spter auf sein eigenes ,haupt zurckfallen wrde4 ,und umgekehrt3 welch eine ,tat knnte reiner und heiliger sein als dieser ,krieg1 den ,ruland jetzt unternommen hat8 ,man wird vielleicht sagen3 ,auch ,ruland will sich doch in diesen ,vlkern1 die es jetzt1 nehmen wir an1 aus tatschlich uneigenntzigen ,grnden zu befreien und selbstndig zu machen beabsichtigt1 durch diese selbe ,tat fr die ,zukunft ,verbndete1 d4 h4 also1 eine neue ,kraft erwerben2 - das aber geschieht natrlich nach diesem selben ,gesetz der ,ausbreitung der nationalen ,persnlichkeit1 dem zufolge auch ,england zu erobern strebt4 ,da aber das ,ziel des ,panslawismus#8 durch seine ,kolossalitt ,europa fraglos schrecken kann1 so hat ,europa allein schon nach dem ,gesetz des ,selbsterhaltungstriebes das ,recht1 uns aufzuhalten1 ganz so wie wir das ,recht haben1 vorwrts zu gehen1 ohne uns durch seine ,angst auch nur im geringsten aufhalten zu lassen1 und uns in unserem ,gang nur nach dem zu richten1 was uns die eigene politische ,umsicht und ,klugheit rt4 ,auf diese ,weise gibt es hierbei weder ,heiliges noch ,schmhliches1 sondern nur einen ewigen1 sagen wir1 tierischen ,instinkt der ,vlker1 dem sich ausnahmslos alle noch ungengend und unvernnftig entwickelten ,nationen der ,welt unterwerfen4 ,trotzdem aber mssen die erworbene ,erkenntnis1 die ,wissenschaft und ,menschlichkeit endlich einmal1 sei es wann es sei1 den ewigen tierischen ,instinkt der unvernnftigen ,nationen schwchen und in ihnen allen den ,wunsch nach ,frieden1 nach allvolklicher ,vereinigung und philanthropischem ,fortschritt entfachen4 ,daraus folgt1 da man ,frieden und nicht ,blut verknden mu48 ,heilige ,worte6 ,im gegenwrtigen ,augenblick jedoch kann man sie nicht gut auf ,ruland anwenden1 oder1 um es besser auszudrcken -3 in der jetzigen historischen ,epoche ganz ,europas stellt ,ruland gewissermaen eine ,ausnahme dar4 ,sollte sich ,ruland1 das sich jetzt uneigenntzig zur ,errettung der geknechteten ,vlker gerstet hat1 spterhin auch durch dieselben verstrken1 so wrde es doch selbst dann ein ,ausnahmebeispiel bleiben1 was natrlich ,europa1 das ,ruland nur nach sich beurteilt1 vorlufig noch keineswegs fr mglich hlt4 ,ruland wird sich1 selbst wenn es sich durch das ,bndnis mit den von ihm befreiten ,vlkern ungemein verstrkt1 doch nicht mit seinem ,schwerte auf ,europa strzen1 nichts von ihm verlangen1 nichts von ihm fortnehmen1 wie es umgekehrt ,europa bestimmt tun wrde1 wenn es die ,mglichkeit fnde1 sich wieder als ,ganzes gegen ,ruland zu vereinigen1 und wie es in ,europa alle ,nationen von jeher tun - wenn sich nur eine ,gelegenheit findet1 sich auf ,kosten der lieben ,nachbarin zu verstrken4 ,das geschieht dort seit den ltesten ,zeiten1 und noch krzlich ist es wieder geschehen3 die gelehrteste1 aufgeklrteste aller ,nationen strzte sich auf die andere1 ebenso gelehrte und aufgeklrte ,nation und packte sie wie ein grimmes ,tiers1 sog ihr das ,blut aus1 prete ihre ,krfte in ,gestalt von ,milliarden heraus und hieb ihr eine ganze ,seite - die beste - ab6 ,ist es wirklich noch ,europas ,schuld1 wenn es nach alledem ,rulands ,bestimmung nicht verstehen kann8 ,wie sollten sie1 die ,stolzen1 ,gelehrten1 ,starken1 sich auch nur trumen lassen1 da ,ruland vielleicht gerade zu ihrer ,rettung bestimmt und geschaffen ist1 und da es vielleicht erst zum ,schlu sein erlsendes ,wort aussprechen wird6 - ,oh1 wahrlich wahrlich1 wir werden ihnen nichts wegnehmen6 - ,doch gerade durch den ,umstand1 da wir uns so ungemein verstrken - und zwar durch eine ,vereinigung in ,liebe und ,brderlichkeit1 und nicht durch berfall1 ,eroberung und ,gewalt - gerade durch diese ,tatsache wird es uns endlich mglich sein1 das ,schwert ruhen zu lassen und in der ,ruhe unserer ,kraft das ,beispiel des wahren ,friedens zu geben1 der internationalen ,allvereinigung und ,uneigenntzigkeit4 ,wir werden die ersten sein1 die der ,welt kundtun1 da wir nicht durch ,unterdrckung der ,persnlichkeit uns fremder ,nationalitten das eigene ,gedeihen erreichen wollen1 sondern1 im ,gegenteil1 ,letzteres nur in der freiesten und selbstndigsten ,entwicklung aller anderen ,nationen sehen und in der brderlichen ,vereinigung mit ihnen1 die einen die anderen ergnzend1 indem wir uns ihre organischen ,besonderheiten einimpfen und ihnen auch von uns ,pfropfreiser geben1 uns gegenseitig seelisch und geistig aufnehmen1 von ihnen lernen und wiederum sie lehren - bis die ,menschheit dereinst sich durch den universalen ,umgang der ,vlker bis zur allgemeinen ,einheit vervollstndigen und wie ein groer prachtvoller ,baum die glckliche ,erde beschatten wird4 ,mgen sie doch lachen ber diese phantastischen8 ,worte1 unsere jetzigen ,kosmopoliten und ,selbstbespeier6 ,wir aber fhlen keine ,schuld in uns1 wenn wir mit unserem ,volke1 das daran glaubt1 ,hand in ,hand gehen4 ,fragt doch das ,volk1 fragt die ,soldaten3 warum erheben sie sich1 warum ziehen sie jetzt westwrts1 und was ersehnen sie von diesem begonnenen ,kriege8 ,alle werden sie wie aus einem ,munde antworten1 da sie gehen1 um ,christus zu dienen1 und um die bedrckten ,brder zu befreien1 - und keiner ist unter ihnen1 sage ich euch1 der da an ,eroberung dchte6 ,ja1 jetzt1 gerade in diesem ,kriege werden wir den ,europern unsere ganze ,idee der zuknftigen ,bestimmung ,rulands in ,europa beweisen1 indem wir uns nach der ,befreiung der slawischen ,lnder von ihnen keine ,scholle aneignen - was sterreich bereits heute beabsichtigt1 in ,zukunft fr sich zu tun -2 sondern indem wir1 im ,gegenteil1 nur ber ihr gegenseitiges ,einverstndnis wachen und ihre ,freiheit und ,selbstndigkeit1 sollte es darauf ankommen1 auch gegen ganz ,europa verteidigen4 ,ist dem aber so1 dann ist unsere ,idee heilig und unser ,krieg nicht ewiger tierischer ,instinkt unvernnftiger ,nationen81 wohl aber der erste ,schritt zur ,verwirklichung jenes ewigen ,friedens1 an den zu glauben wir das groe ,glck haben1 zur ,verwirklichung der frwahr internationalen ,vereinigung und des wahrhaften ,gedeihens6 ,also sage ich euch3 nicht immer mu man den ,frieden predigen1 und nicht im ,frieden allein liegt einzig die ,erlsung - die kann zuweilen auch der ,krieg bringen4 ,rettet denn vergossenes ,blut8 ,aber es wird doch ,blut dabei vergossen6 - ,menschenblut68 rufen unsere ,klugen entsetzt1 und wieder beginnen sie ihr altes ,lied4 ,alle diese ,rumpelkammerphrasen von vergossenem ,blut sind mitunter wirklich nichts weiter als eine ,hufung der allernichtigsten schnen ,worte zu einem bestimmten ,zweck4 ,die ,brsenspekulanten z4 ,b4 lieben es jetzt geradezu auffallend1 ber die ,humanitt zu philosophieren1 - doch fr wie viele von ihnen ist sie nur ein ,geschft6 ,indessen wre ohne ,krieg vielleicht noch mehr ,blut vergossen worden4 ,glaubt mir1 in nicht wenigen ,fllen1 wenn nicht in allen - abgesehen von ,brgerkriegen -1 ist der ,krieg ein ,mittel1 durch das man mit dem geringsten ,blutvergieen1 dem geringsten ,weh und der geringsten ,kraftverschwendung internationale ,ruhe erreicht1 und durch die sich1 wenn auch nur annhernd1 einigermaen normale ,beziehungen zwischen den ,nationen herstellen4 ,selbstverstndlich ist das traurig1 doch was tun1 wenn es so ist6 ,lieber einmal mit dem ,schwerte dreinschlagen1 als endlos ,leid tragen4 ,und wodurch ist denn der jetzige ,friede zwischen zivilisierten ,nationen besser als - ,krieg8 ,im ,gegenteil3 weit eher als der ,kampf vertiert der ,friede1 besonders der lange ,friede1 den ,menschen und macht ihn grausam4 ,ein langer ,friede zchtet stets ,gemeinheit1 ,feigheit und rohen1 feisten ,egoismus1 vor allem aber - geistigen ,stillstand4 ,in der ,zeit eines langen ,friedens werden nur die ,ausbeuter des ,volkes fett4 ,man glaubt im allgemeinen1 da ,friede ,reichtum erzeuge1 - aber das trifft doch nur fr ein ,zehntel der ,menschheit zu6 ,und dieses ,zehntel1 das gar bald von den ,krankheiten des ,reichtums angesteckt ist1 bertrgt dann diese ,krankheiten natrlich auch auf die brigen neun ,zehntel1 versteht sich1 ohne ,reichtum4 ,krank aber ist es durch ,verderbnis und ,zynismus4 ,durch die bermige ,anhufung des ,reichtums in den ,hnden ,einzelner verrohen deren ,gefhle bis zur ,stupiditt4 ,das ,gefhl fr das ,vornehme verwandelt sich in die ,gier launischen bermutes und launischer ,anormalitten4 ,sinnenlust gebiert ,grausamkeit und ,feigheit4 ,die betrunkene rohe ,seele des ,wollstlings ist grausamer als jede andere1 selbst lasterhafte ,seele4 ,mancher ,wollstling1 der beim ,anblick eines abgeschnittenen ,fingers in ,ohnmacht fllt1 kann einem armen ,schlucker nicht einmal eine lumpige ,schuld verzeihen und bringt ihn ruhig ins ,gefngnis4 ,grausamkeit aber erzeugt verstrkte1 schon allzu feige ,sorge um die ,sicherstellung seiner selbst1 und diese verwandelt sich am ,ende eines langen ,friedens in eine geradezu krankhafte ,angst um die eigene ,person1 durchdringt schlielich alle ,schichten der ,gesellschaft und bringt die furchtbarste ,gier nach ,gelderwerb hervor4 ,der ,glaube an die ,solidaritt der ,menschen1 an ihre ,brderlichkeit1 an die ,hilfe der ,gesellschaft1 geht verloren und die ,these3 ,ein jeder fr sich und nur fr sich8 wird laut auf den ,mrkten verkndet4 ,der ,arme sieht nur zu gut1 was der ,reiche ist1 und was er ihm fr ein ,bruder8 sein kann2 und so sondern sich alle ab und vereinsamen4 ,gromut und ,hochherzigkeit werden vom ,egoismus erttet4 ,nur die ,kunst erhlt in der ,menschheit noch das hhere ,leben3 sie hlt noch die ,seelen wach1 die in den ,perioden langen ,friedens einzuschlafen drohen und auch pflegen4 ,deswegen glaubt man auch1 da die ,kunst nur zur ,zeit eines langen ,friedens blhen knne - welch ein ,irrtum6 ,die ,kunst1 d4 h4 die wirkliche ,kunst1 entwickelt sich im ,frieden ja nur deshalb1 weil sie allen trunkenen1 lasterhaften ,einschlferungen der ,seelen entgegengesetzt ist und durch ihre ,schpfungen in diesen ,perioden stets zum ,ideal ruft1 ,protest und ,tadel aufwirbelt1 die ,gesellschaft bewegt und oftmals ,menschen leiden macht1 die da lechzen nach der ,errettung aus der belriechenden ,grube4 ,und so erweist es sich1 da der lange bourgeoise ,friede zu guter ,letzt selber das ,bedrfnis nach ,krieg erzeugt1 ihn wie eine traurige ,folge gleichsam von selbst aus sich hervorbringt4 ,doch leider kommt es dann nicht zu einem ,kriege mit einem groen1 gerechten ,ziele1 das einer groen ,nation wrdig ist1 sondern zu einem aus irgendwelchen erbrmlichen ,brseninteressen1 zur ,erwerbung neuer ,mrkte fr die ,besitzer der ,goldscke1 mit einem ,wort3 zu einem ,kriege aus ,grnden1 die nicht einmal durch die ,notwendigkeit der ,selbsterhaltung gerechtfertigt werden1 sondern umgekehrt1 nur von dem launischen1 krankhaften ,zustande des ,nationalorganismus zeugen4 ,diese ,interessen und die ,kriege1 die um ihretwillen gefhrt werden1 verderben die ,vlker1 ja1 richten sie vllig zugrunde2 whrend der ,krieg mit einem hochherzigen ,ziele - zur ,befreiung ,unterdrckter1 fr eine uneigenntzige und heilige ,idee - nur die von giftigen ,miasmen erfllte ,luft reinigt1 die ,seele heilt1 die schmhliche ,feigheit und ,faulheit verjagt1 ein festes ,ziel setzt und schlielich eine ,idee gibt und sie verstndlich macht1 eine ,idee1 zu deren ,verwirklichung diese oder jene ,nation berufen ist4 ,ein solcher ,krieg strkt jede ,seele durch das ,bewutsein des ,selbstopfers und den ,geist der ganzen ,nation durch das ,bewutsein der ,solidaritt und ,vereinigung aller1 die die ,nation ausmachen1 vor allem aber durch das ,bewutsein der erfllten ,pflicht1 der vollbrachten guten ,tat -3 so sind wir doch noch nicht ganz gefallen und verderbt1 so gibt es auch in uns noch ,menschliches68 ,und womit fingen denn diese unsere jngsten ,prediger des ,friedens und der ,menschlichkeit8 ihre ,reden an8 ,mit der allerunmenschlichsten ,hrte4 ,sie wollten selbst nicht helfen und lieen auch nicht zu1 da andere den ,gemarterten1 die nach uns riefen1 halfen4 ,sie1 die scheinbar so human8 und gefhlvoll sind1 leugneten kaltbltig und spttisch die ,notwendigkeit des ,selbstopfers und der geistigen ,heldentat fr uns4 ,sie wollten ,ruland auf den erbrmlichsten1 einer groen ,nation unwrdigsten ,weg stoen1 - ganz zu schweigen von ihrer ,verachtung fr das ,volk1 das in den slawischen ,mrtyrern seine ,brder anerkannte1 und ihrer hochmtigen ,abwendung vom ,volkswillen1 ber den sie ihre falsche europische8 ,bildung stellten4 ,ihre ,lieblingsthese war3 ,arzt1 heile dich selbst48 ,ihr drngt euch1 andere zu heilen und zu retten1 whrend bei euch noch nicht einmal ,schulen gebaut sind18 hoben sie ganz besonders hervor4 ,nun gut1 dann wollen wir uns heilen4 ,schulen sind eine wichtige ,sache1 das wird niemand leugnen2 doch ,schulen brauchen einen ,geist und eine ,richtung1 - so gehen wir denn jetzt in den ,krieg1 um uns mit ,geist zu versehen und eine gesunde ,richtung zu erlangen4 ,und das werden wir auch erreichen1 und werden es doppelt1 wenn ,gott uns ,sieg schickt4 ,mit dem ,bewutsein1 da wir eine uneigenntzige ,tat vollbracht1 da wir mit unserem ,blute ruhmvoll der ,menschheit gedient1 mit dem ,bewutsein unserer erneuten ,kraft und ,energie werden wir dann zurckkehren - und werden all das an die ,stelle unseres jetzigen klglichen ,wankelmutes setzen1 an die ,stelle unseres erttenden ,stillstandes in dem sinnlos bernommenen ,europismus4 ,und wir schlieen uns dem ,volke an und vereinigen uns fester mit ihm2 denn nur in ihm allein werden wir die ,heilung von unserer ,krankheit finden - von unserer zwei ,jahrhunderte langen unfruchtbaren ,kraftlosigkeit48 ,im allgemeinen kann man sagen1 da1 wenn die ,menschheit ungesund und voll ,ansteckungsstoff ist1 selbst eine so ntzliche ,sache1 wie ein langer ,friede1 der ,gesellschaft anstatt ,nutzen nur ,schaden bringt4 ,das liee sich im allgemeinen auf ganz ,europa anwenden4 ,nicht umsonst ist in der europischen ,geschichte1 wenigstens seit der ,zeit1 da wir uns ihrer erinnern1 noch keine einzige ,generation ohne ,krieg ausgekommen4 ,so ist1 wie man sieht1 wohl auch der ,krieg zu irgend etwas ntig1 kann auch der ,krieg die ,menschheit heilen und ihr das ,leben erleichtern4 ,es mag emprend sein1 wenn man es theoretisch berdenkt1 doch in der ,praxis ergibt sich diese eine ,tatsache gerade aus der anderen ,tatsache1 da nmlich fr einen kranken ,organismus auch der schne ,frieden nur ,schaden bringt4 ,wirklich ntzlich erweist sich freilich nur der ,krieg1 der fr eine groe ,idee unternommen wird und nicht wegen materieller ,interessen1 nicht zu gieriger ,eroberung1 nicht um hochmtiger ,vergewaltigung willen4 ,solche ,kriege haben die ,nationen bis jetzt nur auf falsche ,wege verschlagen und sie stets verdorben4 ,wenn nicht wir1 so werden es unsere ,kinder erleben1 wie ,england enden wird4 ,jetzt aber ist fr alle in der ,welt bereits die ,stunde nah84 ,und wahrlich1 es ist auch die hchste ,zeit4 ,wie ,rulands sanftester8 ,zar die ,orientfrage aufgefat hat ,man hat mir vor kurzem einen ,auszug aus einem ,buch zugesandt1 das im vorigen ,jahr in ,kiew erschienen ist4 ,es heit3 ,das ,moskowitische ,reich zur ,zeit des ,zaren ,alexei ,michailowitsch und des ,patriarchen ,nikon nach den ,aufzeichnungen des ,archidiakonus ,pawel ,alepski48 ,herausgegeben ist es von ,iwan ,obolenski4 ,ich will nun einen ,teil dieses ,auszuges hier in meinem ,tagebuch8 anfhren1 da es vielleicht meine ,leser interessieren wird1 zu erfahren1 wie ,rulands sanftester ,zar8 ,alexei ,michailowitsch 7#afde-afgf7 die ,orientfrage aufgefat hat4 ,zugleich ersehen wir aus dieser charakteristischen ,aufzeichnung1 welch einen ,kummer es ihm bereitet hat1 nicht der ,zar-,befreier8 der unterdrckten ,balkanslawen sein zu knnen3 ,und man sprach1 da der ,zar zum heiligen ,osterfest 7#afef71 als er mit den griechischen ,kaufherren1 die alsdann in ,moskau weilten1 den ,osterku tauschte1 zu ihnen auch also gesprochen habe3 ,wollt ihr vielleicht und erwartet ihr1 da ich euch aus der ,gefangenschaft befreie und loskaufe88 und als sie geantwortet3 ,wie kann es anders sein8 wie sollen wir das nicht wollen88 habe er weitergesagt3 ,so bittet denn1 wenn ihr heimkehrt in euer ,land1 alle ,bischfe und ,mnche1 zu ,gott fr mich zu beten und ,messen zu lesen1 auf da mir durch ihre ,gebete die ,kraft zuteil werde1 das ,haupt ihres ,feindes zu fllen48 ,und nachdem er hierauf viele ,trnen geweint1 habe er sich an die ,edlen gewandt und also zu ihnen gesprochen3 ,mein ,herz ist betrbt und verzehrt sich in ,kummer um das ,los dieser ,armen1 die von den ,feinden unseres ,glaubens unterdrckt werden2 am ,tage des ,gerichtes wird ,gott mich zu sich rufen und von mir ,rechenschaft fordern1 warum ich1 wenn ich die ,macht hatte1 sie zu befreien1 selbiges zu tun unterlassen 444 ,ich wei nicht1 wie lang er whren wird1 dieser schlechte ,zustand der ,reichssachen1 doch seit der ,zeit meines ,vaters und meiner ,vter ,vter haben nicht aufgehrt ,patriarchen1 ,bischfe1 ,mnche und viel arme ,leute mit ,klagen ber ihre ,bedrngung durch die ,unterdrcker zu uns zu kommen1 und keiner von ihnen hatte anders die ,heimat verlassen1 als verfolgt von rauhem ,leid und auf da er der ,grausamkeit entginge4 ,und ,angst erfat mich vor den ,fragen des ,schpfers an jenem ,tage6 ,so habe ich denn beschlossen in meinem ,sinn1 wenn es ,gott gefllig ist1 meine treuen ,heere und mein ganzes ,gold dahinzugeben und mein ,blut bis auf den letzten ,tropfen zu vergieen1 auf da ich sie befreie48 ,darauf haben die ,edlen geantwortet3 ,herr1 tue also1 wie dein ,herz es dir befiehlt48 ,aus dem ,buch der ,weissagungen ,johannes ,lichtenbergers - aus dem ,jahre #aebh ,und man hat mir auch noch von einem sehr sonderbaren ,dokument ,mitteilung gemacht4 ,es ist das eine alte1 schleierhafte und allegorische ,weissagung der heutigen ,ereignisse und des heutigen ,krieges4 ,einer unserer jungen ,gelehrten hat in ,london1 in der ,kniglichen ,bibliothek1 einen alten ,folianten gefunden3 ,das ,buch der ,weissagungen81 ,prognosticationes8 von ,johannes ,lichtenberger1 eine ,ausgabe in lateinischer ,sprache aus dem ,jahre #aebh4 ,jedenfalls ein seltenes ,exemplar1 - vielleicht das einzige in der ,welt4 ,in nebelhaften ,bildern wird in diesem ,buch die ,zukunft ,europas und der ,menschheit geschildert4 ,ein sonderbar mystisches ,buch4 ,ich fhre nur die ,zeilen an1 die fr uns nicht ohne ,interesse sind4 ,nach der ,prophezeiung der ,franzsischen ,revolution 7#aghi7 und ,napoleons ,i41 der aquila grandis genannt wird1 heit es weiter von den zuknftigen europischen ,ereignissen wie folgt3 ,post haec veniet altera aquila ,hierauf wird ein anderer ,adler kommen1 quae ignem fovebit in gremio sponsae ,christi der im ,schoe der ,braut ,christi ,feuer erwecken wird1 et erunt tres adulteri unusque legitimus und es werden drei ,uneheliche sein und ein ,rechtmiger1 qui alios vorabit4 der die anderen verschlingen wird4 ,exsurget aquila grandis in ,aufsteigen wird der groe ,adler ,oriente1 aquicolae occidentales im ,osten1 die westlichen ,inselbewohner moerebunt4 ,tria regna werden anfangen zu weinen4 ,drei ,reiche wird er comportabit4 ,ispa est aquila grandis1 verschlingen4 ,dieses ist der groe ,adler1 quae dormiet annis multis1 refutata der viele ,jahre schlft1 der besiegte resurget et contremiscere faciet aquicolas wird sich wieder erheben und die westlichen occidentales in terra ,virginis ,wasserbewohner im jungfrulichen ,lande et alios montes ,superbissimos2 et volabit zittern machen und noch andere stolze ,gipfel2 und ad meridiem recuperando amissa4 fliegen wird er gegen ,sden1 um das ,verlorene ,et amore charitatis inflammabit ,deus wiederzunehmen4 ,und mit der ,liebe der ,barmherzigkeit wird ,gott den stlichen aquilam orientalem volando ad ardua ,adler entflammen1 der zu ,groem fliegt alis duabus fulgens in montibus christianitatis4 mit zwei leuchtenden ,schwingen auf die ,gipfel des ,christentums4 ,der groe stliche ,adler1 der viele ,jahre schlft1 und der besiegte8 7bezieht sich das nicht auf unseren ,krieg mit ,europa vor #bb ,jahren87 wird sich wieder erheben und die westlichen ,bewohner im jungfrulichen ,lande zittern machen18 - sollte sich das nicht auf die ,gegenwart anwenden lassen1 natrlich wenn man von unseren europisierenden ,weisen8 absieht1 die immer noch gewissermaen vor den ,bewohnern des ,westens ,angst zu haben scheinen1 im ,widerspruch zu dieser ,weissagung1 und das in einer ,zeit1 in der sich der ,adler mit zwei leuchtenden ,schwingen8 schon erhoben hat4 ,doch es sind ja nur die ,weisen81 die da zittern1 nicht der ,adler6 ,dann3 die ,bewohner im jungfrulichen ,lande8 knnte sich1 wenn man an die heutigen ,verhltnisse denkt1 auf ,england beziehen4 ,in dem ,falle jedoch - warum das jungfruliche ,land88 ,im ,jahre #aebh gab es noch keine ,knigin ,elisabeth4 ,oder meint ,lichtenberger mit dieser ,allegorie vielleicht ,grobritannien in dem ,sinne1 wie sich einst ,napoleon ber die europischen ,hauptstdte1 in die er eingezogen war1 geuert3 ,eine ,residenz1 die sich vom ,feinde hat einnehmen lassen1 gleicht einer ,jungfrau1 die ihre ,jungfrulichkeit verloren hat8 -8 ,doch der ,adler wird nach der ,weissagung auch andere stolze ,gipfel zittern machen81 wird gegen ,sden fliegen1 um das ,verlorene wieder zu nehmen81 und - was am auffallendsten ist - mit der ,liebe der ,barmherzigkeit wird ,gott den stlichen ,adler entflammen84 ,nun1 dieses knnte schon stimmen4 ,hat sich nicht unser ,adler aus ,barmherzigkeit fr die ,unterdrckten und ,gequlten erhoben8 ,war es nicht die christliche ,liebe1 die unser ,volk zur schweren ,tat8 zog1 im vorigen wie in diesem ,jahre8 ,wer will das leugnen8 ,diese ,bauern1 diese ,soldaten aus diesem unserem ,volke1 das die ,gebete nicht auswendig kann81 haben einstweilen in der ,krim1 vor ,sebastopol1 zuerst die verwundeten ,franzosen aufgehoben und zum ,verbandsplatz getragen1 und dann erst die ,russen3 ,lassen wir die noch etwas liegen3 einen ,russen wird jeder aufheben1 aber solch ein armes ,franzschen ist hier doch ganz fremd und allein1 fr ihn mu man zuerst sorgen48 ,ist nicht ,christi ,geist in diesen gutmtig gesagten ,worten8 ,ist nicht die ,seele ,christi in unserem ,volke - in dem dunklen81 doch guten1 unwissenden1 aber niemals barbarischen ,volke8 ,ja1 ,christus ist seine ,kraft1 ist unsere russische ,kraft1 jetzt1 da der ,adler gegen ,sden fliegt6 ,was bedeutet da irgendeine ,anekdote von den ,sebastopoler ,soldaten gegenber den ,tausenden von ,beweisen des christlichen ,geistes und der barmherzigen ,liebe81 die in unserer ,zeit offenbar geworden sind1 wenn auch die ,weisen8 sich immer noch aus allen ,krften bemhen1 den ,gedanken zu unterdrcken und die ,tatsache zu begraben1 da unser ,volk mit ,herz und ,geist an dem heutigen ,schicksal ,rulands und des ,balkans ,anteil nimmt8 ,ihr ,gebildeten81 weist nicht auf die ,roheit und ,stumpfheit8 des ,volkes hin1 auf seine ,unwissenheit und ,rckstndigkeit1 bei der es1 wie es heit1 unmglich begreifen knne1 was jetzt vor sich geht4 ,seid berzeugt1 das ,wesen der ,sache versteht es vorzglich - schon seit vier ,jahrhunderten4 ,nur die jetzigen ,diplomaten wrde es nicht verstehen1 wenn es sie kennen lernte2 doch wer kann denn diese berhaupt verstehen8 ,ja1 unser groes ,volk ist wie ein ,tier auferzogen worden1 hat ,qualen seit seinem ersten ,tage und die ganzen tausend ,jahre seiner ,geschichte erduldet1 ,marter1 wie sie kein einziges ,volk der ,welt ertragen htte1 sondern unter ihnen zerfallen und vergangen wre4 ,unser ,volk aber ist in ihnen nur strker und fester geworden4 ,so werft ihm doch1 meine ,herren ,gelehrten1 nicht ,roheit und ,unwissenheit8 vor2 denn ihr1 gerade ihr habt fr euer ,volk nichts getan4 ,ihr habt es vor zweihundert ,jahren verlassen und euch von ihm endgltig getrennt1 habt es in zinspflichtige ,nummern verwandelt1 in eine fr euch arbeitende ,maschine2 und so ist es aufgewachsen1 meine europisch gebildeten ,herren1 von euch vergessen und verstoen1 von euch wie ein ,tier in seine ,hhle verjagt4 ,doch mit ihm war ,christus und mit dem allein hat es bis zu dem groen ,tage gelebt1 da vor zwanzig ,jahren der nordische ,adler sich erhob und seine ,flgel ausbreitete und es segnete4 ,ja1 es ist viel ,roheit in unserem ,volke1 doch weist nicht auf sie hin6 ,diese ,roheit - das ist der ,schlamm der dunklen ,jahrhunderte1 von dem die ,zeit das ,volk befreien wird4 ,doch nicht das ist schlimm1 da noch ,roheit vorhanden ist1 schlimm ist es1 wenn ,roheit fr ,tugend angesehen wird4 ,ich habe ,verbrecher gesehen1 die viel ,tierisches getan und mit ihrem verderbten1 geschwchten ,willen tiefer als tief gesunken waren2 doch selbst diese ,tiere wuten wenigstens von sich1 da sie ,tiere waren1 sie fhlten1 wie tief sie gesunken1 und in reinen1 hellen ,augenblicken1 die ,gott auch solchen ,tieren8 schickt1 verstanden sie1 sich selber zu verurteilen1 wenn sie auch oftmals nicht mehr die ,kraft hatten1 sich wieder aufzurichten4 ,etwas ganz anderes aber ist es1 wenn die ,roheit wie ein ,idol ber alles erhoben wird und die ,menschen es anbeten und gerade deswegen glauben1 ,helden zu sein4 ,der ,earl of ,beaconsfield und nach ihm alle anderen russischen wie europischen ,beaconsfields halten sich die ,ohren zu und schlieen die ,augen1 um nicht die ,marter zu sehen1 die man ganzen ,vlkern auflegt1 und verraten ,christus aus ,liebe zu den ,interessen der ,zivilisation81 und weil die ,gemarterten ,slawen sind1 also etwas ,neues in sich tragen und man sie folglich mit der ,wurzel ausrotten mu - und das gleichfalls fr die ,interessen der alten angefaulten ,zivilisation6 ,das ist meiner ,meinung nach ,roheit1 blo gebildete und zur ,tugend erhobene4 ,und vor diesem ,idol beugt man sich nicht nur im ,westen1 sondern auch in ,ruland6 ,und der allerheiligste ,papst1 der unfehlbare ,stellvertreter ,gottes81 - hat der nicht in seinen letzten ,tagen noch den ,trken1 den ,qulern der ,christenheit1 ,sieg gewnscht ber die ,russen1 die im ,namen ,christi fr die ,christenheit auszogen8 - ,und warum8 ,weil nach seiner unfehlbaren8 ,definition die ,trken immerhin besser seien als die russischen ,ketzer1 die den ,papst nicht anerkennen6 ,ist das nicht ,roheit1 ist das etwa nicht barbarisch8 ,die ,weissagung ,johannes ,lichtenbergers scheint sich wirklich auf unsere ,zeit zu beziehen4 ,und ist nicht einer der stolzen ,gipfel8 - der ,papst8 brigens1 was mag ,lichtenberger mit diesen ,worten gemeint haben3 ,hierauf wird ein anderer ,adler kommen1 der im ,schoe der ,braut ,christi ,feuer erwecken wird1 und es werden drei ,uneheliche sein und ein ,rechtmiger1 der die anderen verschlingen wird88 ,in der religisen1 mystischen ,sprache hat man unter der ,braut ,christi8 immer die ,kirche8 im allgemeinen verstanden4 ,was oder wer sind nun die drei ,illegitimen und der eine ,legitime8 ,man knnte annehmen1 hiermit seien die drei verschiedenen ,kirchen gemeint3 die katholische1 die protestantische und 444 welche ist nun die dritte illegitime8 ,und welche dann die legitime8 ,doch das ist ja nur eine mystische ,allegorie4 ,jenes ,buch ist im ,jahre #aebh geschrieben und gedruckt1 was immerhin sehr beachtenswert ist3 in jener ,zeit sind wahrscheinlich des fteren solche ,bcher entstanden4 ,obgleich die ,zeit den ,strmen der groen protestantischen ,reformation voranging1 gab es doch schon viele ,protestanten1 ,reformatoren und ,propheten4 ,bekannt ist auch1 da spter1 besonders unter protestantischem ,kriegsvolk1 verzckte ,propheten8 sich erhoben und geweissagt haben4 ,diesen lateinischen ,auszug aus dem alten ,buch habe ich nicht etwa als ,wunder angefhrt1 sondern weil diese ,weissagung doch eine merkwrdige ,tatsache bleibt4 ,und berhaupt3 sind es denn nur die ,wunder allein1 die ein ,wunder sind8 ,das grte ,wunder ist hufig das1 was in der ,wirklichkeit geschieht4 ,wir sehen die ,wirklichkeit immer nur so1 wie wir sie sehen wollen1 wie wir sie uns selbst voreingenommen1 vorurteilsvoll erklren4 ,sehen wir aber dann pltzlich in dem ,sichtbaren nicht das1 was wir sehen wollten1 sondern das1 was in ,wirklichkeit ist1 so halten wir es sofort fr ein ,wunder4 ,oh1 das geschieht keineswegs selten6 ,bisweilen aber1 wahrlich glauben wir eher an ,wunder und ,unmglichkeiten als an die ,wirklichkeit1 an die wir nicht glauben wollen4 ,und so ist es immer in der ,welt gewesen1 darin besteht ja die ganze ,geschichte der ,menschheit4 ,lge sucht sich durch ,lge zu erhalten ,don ,quijote ,als ,don ,quijote1 der allbekannte ,ritter von der traurigen ,gestalt1 der hochherzigste aller ,edlen1 die je in der ,welt gelebt1 sich einst mit seinem treuen ,waffentrger ,sancho auf der ,jagd nach ,abenteuern herumtrieb1 ward er pltzlich von einem ,zweifel angefochten1 der ihn zwang1 lange und tief nachzudenken4#dg ,es kam ihm pltzlich in den ,sinn1 da schon seit ,adam de la ,halle die alten ,ritter1 deren ,lebensgeschichten in den wahrheitsgetreuesten ,bchern bis auf den heutigen ,tag erhalten sind - in den sogenannten ,ritterromanen1 zu deren ,erwerb ,don ,quijote sich nicht scheute1 einige der besten ,landstcke seines sowieso nicht groen ,besitztums zu verkaufen -1 da hufig diese ,ritter whrend ihrer ruhmreichen und aller ,welt ,nutzen bringenden ,streifzge pltzlich ganze ,heere von nicht weniger als hunderttausend ,kriegern antrafen6 ,diese furchtbaren ,heere wurden ihnen gewhnlich von irgendeiner feindlichen ,macht auf den ,hals geschickt1 oder auch von bsen1 neidischen ,zauberern1 die alles mgliche ersannen1 um sie zu verhindern1 ihr groes ,ziel zu erreichen und dann endlich zu ihren holden ,damen heimkehren zu knnen4 ,gewhnlich geschah es dann1 da der ,ritter1 wenn er so einem ungeheuerlichen feindlichen ,heere begegnete1 sein ,schwert zog1 noch schnell zu seinem ,schutz den ,namen seiner ,dame anrief1 sich darauf allein1 wie er war1 auf die hunderttausend ,feinde strzte und sie natrlich alle bis auf den letzten niederhieb4 ,man sollte meinen1 da diese ,tatsache keinem ,zweifel unterliegt4 ,doch ,don ,quijote verfiel darob pltzlich in tiefes ,nachdenken4 ,und worber denn eigentlich8 ,ja1 es schien ihm mit einem ,male unmglich1 da ein einziger ,ritter1 wie stark er auch sei1 und selbst wenn er mit einem siegbringenden ,schwerte vierundzwanzig ,stunden lang ohne jegliche ,ermdung um sich schlge1 hunderttausend ,feinde tten knnte1 und zwar - in einer einzigen ,schlacht6 ,um einen ,menschen zu tten1 braucht man immerhin etwas ,zeit2 um hunderttausend ,menschen zu tten1 braucht man ungeheuer viel ,zeit1 und wie man da auch mit dem ,schwerte fuchteln wollte1 - in irgendwelchen fnf1 sechs ,stunden und ohne jede ,ruhepause knnte das ein einzelner denn doch nicht fertigbringen1 meinte weise ,don ,quijote4 ,nun aber steht es in diesen wahrheitsgetreuesten ,bchern ausdrcklich1 da die ,sache gerade in einer einzigen ,schlacht geschah4 ,wie war das mglich8 ,ich habe dieses ,rtsel gelst1 mein ,freund ,sancho18 sagte endlich ,don ,quijote4 ,da alle diese ,riesen1 alle diese bsen ,zauberer unreine ,mchte waren1 so waren ihre ,heere gleichfalls von dieser unreinen ,art4 ,ich nehme an1 da sie nicht aus ganz solchen ,menschen wie wir zum ,beispiel bestanden4 ,jene ,menschen wurden durch ,zauberei hervorgerufen1 also waren aller ,wahrscheinlichkeit nach auch ihre ,leiber nicht den unsrigen hnlich1 sondern eher denen der 444 sagen wir1 ,mollusken1 ,weichtiere1 ,wrmer1 ,spinnen4 ,auf diese ,weise konnte ein festes1 scharfes ,schwert1 von mchtiger ,ritterhand gefhrt1 alle diese ,leiber in einem ,augenblick durchschlagen1 fast ohne ,widerstand zu finden1 - es ging wie durch die ,luft6 ,so konnte es denn tatschlich mit einem ,hieb durch drei oder vier ,leiber gehen1 ja sogar durch zehn1 wenn sie eng beieinander standen4 ,jetzt erst wird es einem klar1 wie sich die ,sache fr den ,ritter so ungemein vereinfachte1 da er wirklich in wenigen ,stunden ganze ,heere dieser bsen ,araber und anderer ,ungeheuer vernichten konnte 4448 ,hiemit hat der groe ,dichter und ,menschenkenner eine der tiefsten1 geheimnisvollsten ,saiten des ,menschenherzens berhrt4 ,oh1 das ist ein groes ,buch3 es gehrt zu den ewigen1 zu denen1 die der ,menschheit nur in langen ,abstnden geschenkt werden4 ,und solche ,beobachtungen des ,tiefsten in unserer menschlichen ,natur findet man in diesem ,buch auf jeder ,seite4 ,schon der eine ,umstand1 da dieser ,sancho1 diese ,verkrperung der gesunden ,vernunft1 der ,schlauheit und der goldenen ,mitte1 des allerwahnsinnigsten ,menschen ,freund und ,reisegefhrte wurde1 gerade er und kein anderer6 ,die ganze ,zeit ber betrgt er ihn wie ein kleines ,kind1 und doch ist er unerschtterlich von seines ,herrn groem ,verstande berzeugt1 ist er bis zur ,rhrung von dessen ,herzensgre bezaubert1 glaubt er felsenfest an alle phantastischen ,trume des ,ritters1 und kein einziges ,mal bezweifelt er1 da dieser ihm endlich doch noch eine ,insel erobern werde6 ,wie wnschenswert wre es1 da unsere ,jugend dieses groe ,werk kennen lernte4 ,ich wei zwar nicht1 was man jetzt in den ,schulen von der ,literatur durchnimmt2 doch wei ich1 da dieses grte und traurigste aller ,bcher1 die vom ,genie des ,menschen geschaffen worden sind1 die ,seele gar manches ,jnglings durch einen groen ,gedanken erhhen wrde1 in sein ,herz die ,keime groer ,fragen sen und seinen ,geist von der ewigen ,anbetung des dummen ,idols der ,mittelmigkeit1 der selbstzufriedenen ,eigenliebe und der gemeinen ,lebensweisheit8 ablenken knnte4 ,dieses traurigste der ,bcher wird der ,mensch nicht vergessen1 zum letzten ,gericht ,gottes mit sich zu nehmen4 ,er wird auf das im ,buche enthaltene tiefste1 unheilvollste ,geheimnis des ,menschen und der ,menschheit hinweisen3 da die grte ,schnheit des ,menschen1 seine hchste ,reinheit1 ,keuschheit1 ,treuherzigkeit1 sein ganzer ,mut und endlich sein grter ,verstand - leider nur zu oft ohne ,nutzen fr die ,menschheit vergehen und sich sogar in einen ,gegenstand des ,spottes verwandeln1 nur weil dem ,menschen1 dem diese reichen ,gaben so hufig zuteil werden1 blo die eine letzte ,gabe fehlt3 das ,genie1 den ,reichtum und die ,macht dieser ,gaben zu beherrschen1 zu lenken und sie - das ist das ,wichtigste - nicht auf den phantastischen1 wahnsinnigen1 sondern auf den richtigen ,weg zu leiten1 sie zum ,heile der ,menschheit zu gebrauchen4 ,doch leider wird den ,rassen und ,vlkern so wenig1 so selten ,genie geschenkt1 da wir hufig das ,schauspiel dieser ,schicksalsironie sehen mssen3 wie die ,ttigkeit der edelsten und glhendsten ,menschheitsfreunde - dem ,spottgelchter und der ,steinigung preisgegeben wird1 weil sie es in der ,schicksalsstunde nicht verstehen1 in den wahren ,sinn der ,dinge einzudringen und ihr neues ,wort zu finden4 ,dieses ,schauspiel aber des zwecklosen ,unterganges so groer1 edler ,krfte kann in der ,tat gar manchen ,menschenfreund zur ,verzweiflung bringen1 in ihm nicht mehr ,gelchter1 wohl aber heie ,trnen hervorrufen1 und sein bis dahin glubiges ,herz auf ewig mit ,zweifeln vergiften 444 brigens habe ich ja nur auf einen einzigen ,charakterzug ,don ,quijotes hinweisen wollen1 auf eine der unzhligen tiefen ,beobachtungen1 die ,cervantes am ,menschenherzen gemacht und so meisterhaft dargestellt hat4 ,der phantastischste ,mensch1 der bis zum ,wahnsinn von der phantastischsten ,illusion1 die man sich nur denken kann1 berzeugt ist1 wird pltzlich von ,zweifeln befallen1 die seinen ganzen ,glauben zu erschttern drohen4 ,und merkwrdig ist1 was diese ,zweifel hervorruft3 nicht die ,ungereimtheit seines anfnglichen ,wahnes1 noch die ,schilderung jener zum ,wohle der ,menschheit abenteuernden ,ritter1 noch der ,unsinn der ,zauberwunder1 von denen die wahrheitsgetreuesten8 ,bcher erzhlen2 nein1 es ist ein gnzlich nebenschlicher ,umstand1 der pltzlich ,zweifel in ihm erweckt4 ,der phantastische ,mensch wird pltzlich von der ,sehnsucht nach dem ,realismus erfat6 ,nicht die ,tatsache1 da pltzlich ,heere hervorgezaubert werden1 verwirrt ihn3 oh1 das ist nicht dem geringsten ,zweifel unterworfen6 ,wie htten denn sonst diese prchtigen ,ritter ihren ,heldenmut beweisen knnen1 wenn ihnen nicht solche ,prfungen geschickt worden wren1 wenn es nicht neidische ,riesen und bse ,zauberer gegeben htte8 ,das ,ideal des fahrenden ,ritters ist so hoch1 so schn und ntzlich und hat das ,herz des edlen ,don ,quijote so bezaubert1 da der ,verzicht auf den bedingungslosen ,glauben an dasselbe fr ihn bereits unmglich geworden ist1 ja dem ,verrat der ,pflicht1 dem ,verrat der ,liebe zu ,dulcinea und zur ,menschheit gleichgekommen wre4 7,als er aber auf alles verzichtet hatte1 als er von seinem ,wahn geheilt und klger8 geworden war1 - nach der ,rckkehr von seiner zweiten ,ausfahrt1 auf der er von dem ,barbier ,carasco1 dem ,verneiner und ,satiriker mit der gesunden ,vernunft81 geschlagen worden war - da starb er alsbald1 still und mit einem traurigen ,lcheln auf den ,lippen1 indem er noch den weinenden ,sancho trstete1 die ganze ,welt liebte mit der groen ,kraft jener ,liebe1 die in seinem heiligen ,herzen eingeschlossen war1 und doch noch einsah1 da er auf dieser ,welt nichts mehr zu tun hatte47 ,nein1 es verwirrte ihn nur - eine durchaus richtige1 vollkommen mathematische ,erwgung3 da es1 wie sehr der mchtige ,ritter auch mit dem ,schwerte um sich schlagen und wie stark er auch sein mag1 immerhin unmglich ist1 ein ,heer von hunderttausend ,mann in wenigen ,stunden1 oder sagen wir1 selbst in einem ,tage1 zu besiegen1 und zwar3 bis auf den letzten ,mann6 ,so aber steht es in den wahrheitsgetreuesten ,bchern4 ,folglich steht dort ein ,lge8 ,ist aber schon eines ,lge1 dann ist auch alles andere ,lge4 ,wie nun die ,wahrheit retten8 ,und siehe1 da denkt er sich denn zur ,rettung der ,wahrheit eine andere ,illusion aus1 eine1 die zweimal1 dreimal phantastischer1 einfltiger und unsinniger ist als die erste1 denkt sich hunderttausend hervorgezauberte ,menschen mit ,molluskenleibern aus1 durch die aber dafr das scharfe ,schwert des ,ritters zehnmal leichter und schneller hindurchgehen kann als durch die gewhnlichen ,menschenleiber6 ,der ,realismus ist also befriedigt1 die ,wahrheit gerettet1 und an die erste ,hauptillusion kann er nun ruhig weiterglauben2 und das wiederum einzig dank der zweiten1 viel unsinnigeren ,illusion1 die er sich blo zur ,rettung des ,realismus der ersten ausgedacht hat4 ,man gehe doch in sich und prfe sich3 ist nicht mit jedem von uns ganz dasselbe schon hundertmal im ,leben geschehen8 ,nehmen wir an1 ihr habt einen eurer ,trume liebgewonnen1 eine ,illusion1 eine ,idee1 eine berzeugung oder irgendeine uere ,tatsache1 die euch erschttert1 oder schlielich ein ,weib1 das euch bezaubert hat4 ,mit eurer ganzen ,seele gebt ihr euch dem ,gegenstande eurer ,liebe hin4 ,doch - seid ihr auch noch so verblendet1 noch so von eurem ,herzen bestochen3 ist in diesem ,gegenstand eurer ,liebe eine ,lge1 irgend etwas1 das ihr selbst durch eure ,leidenschaft entstellt habt1 das ihr in dem ersten ,drang und ,aufschwung eurer ,seele nicht sehen gewollt - nur um aus diesem ,gegenstande euer ,idol machen und es dann anbeten zu knnen1 - so wird doch schon der ,zweifel an euch herankriechen4 ,nur im geheimen natrlich1 nur im tiefsten ,innersten werdet ihr es fhlen1 werdet ihr es bangend fhlen1 wie der ,zweifel an euch herankriecht1 euch benagt1 euren ,verstand zerrt1 sich durch eure ,seele windet und euch ewig hindert1 mit eurem liebgewonnenen ,traume in ,frieden zu leben4 ,nun1 erinnert ihr euch vielleicht1 womit ihr euch dann beruhigt habt8 ,habt ihr euch dann nicht einen neuen ,traum ausgedacht1 eine neue ,lge1 vielleicht sogar eine furchtbar unvollkommene1 grobe ,lge1 an die aber zu glauben ihr euch in ,liebe beeiltet1 nur weil sie euch von eurem ersten ,zweifel befreite8 ,mollusken1 die man fr ,menschen hlt4 ,was ist fr uns vorteilhafter3 wenn man ber uns die ,wahrheit wei1 oder wenn man ber uns ,unsinn schwtzt8 ,heutzutage hat sich ,europa in die ,trken verliebt1 natrlich - mehr oder weniger4 ,frher1 zum ,beispiel vor einem ,jahr1 da wute man im ,westen wenigstens1 da es nur aus ,ha gegen ,ruland geschah1 wenn man sich bemhte1 in den ,trken irgendeine groe nationale ,kraft zu entdecken4 ,wie htten die klugen ,europer es auch nicht einsehen sollen1 da in der ,trkei die ,krfte eines regelrechten gesunden ,nationalorganismus weder sind noch sein knnen1 ja1 da ein ,organismus vielleicht berhaupt nicht mehr vorhanden ist 7dermaen faul und zerfressen ist er71 und da die ,trken nur eine asiatische ,horde1 nicht aber einen regelrechten ,staat bilden4 ,jetzt jedoch1 seit der ,zeit1 da die ,trkei gegen ,ruland ,krieg fhrt1 hat sich allmhlich an bestimmten ,sttten ,europas die tatschlich ernste berzeugung festgesetzt1 da diese ,nation nicht nur berhaupt einen ,organismus ausmache1 sondern auerdem noch ein sehr starker ,organismus sei1 sogar einer1 dem man groe ,entwicklung und groe ,fortschritte prophezeien knne4 ,dieser ,gedanke bezaubert gar viele europische ,geister immer mehr1 und schlielich ist er auch zu uns herbergekommen3 auch hier in ,ruland spricht man schon von ,krften1 die die ,trkei pltzlich bewiesen haben soll4 ,in ,europa hat sich diese ,auffassung wiederum nur aus ,ha gegen ,ruland verbreitet1 bei uns aber - aus ,kleinmut und der ungeheuren ,eilfertigkeit zu pessimistischen ,schlssen1 die nun einmal eine charakteristische ,eigenschaft der intelligenten ,klassen unserer ,gesellschaft ist2 eine ,eigenschaft1 die sich immer wieder kundtut1 sobald irgendwo unsere ,mierfolge8 beginnen6 ,so ist denn jetzt in ,europa dasselbe vor sich gegangen1 was einstmals im armen ,geiste ,don ,quijotes vor sich ging1 nur in umgekehrter ,form1 doch das ,wesen der ,sache ist hier wie dort dasselbe3 jener dachte sich1 um die ,wahrheit zu retten1 ,menschen mit ,molluskenleibern aus1 die ,europer dagegen haben jetzt1 um ihre ,illusion von der ,nichtigkeit und ,schwche ,rulands1 die sie so wohlig beruhigt1 zu retten1 - eine echte ,molluske fr einen ,menschenorganismus erklrt und ihn mit ,fleisch und ,blut1 mit ,kraft und ,gesundheit ausgestattet4 ber ,ruland aber verbreitet man jetzt selbst in den gebildetsten ,staaten den grten ,unsinn4 ,auch frher kannte man uns in ,europa wenig1 sogar so wenig1 da man sich immer nur wundern mute1 wie dermaen aufgeklrte ,vlker so wenig bestrebt sein konnten1 jenes ,volk kennen zu lernen1 das sie doch alle von jeher hassen und frchten4 ,diese ,unkenntnis unseres ,wesens in ,europa und sogar die gewisse ,unfhigkeit ,europas1 uns in manchen ,beziehungen zu verstehen1 ist ja fr uns ,russen teilweise auch vorteilhaft gewesen1 und so wird sie uns schlielich auch fernerhin nicht schaden4 ,mgen sie nur schwatzen von ,rulands schmachvoller ,rckstndigkeit als ,militrmacht81 ungeachtet der ,zeugnisse ihrer eigenen ,kriegsberichterstatter1 die ber die militrische ,begabung1 die ,festigkeit und ,ausdauer und die ,disziplin des russischen ,soldaten wie ,offiziers erstaunt sind2 mgen sie selbst die bedeutendsten ,fehler des russischen ,generalstabes zu ,anfang des ,krieges nicht nur fr unverbesserlich halten1 sondern auf organische ,mngel unseres ,heeres zurckfhren1 - wobei sie natrlich vergessen1 wie oft wir sie in diesen letzten zwei ,jahrhunderten geschlagen haben4 ,mgen schlielich die ernstesten ihrer politischen ,bltter der ,welt als wahr melden1 da es bei uns zu einer riesigen ,volksverschwrung auf der ,wyborger ,seite in ,petersburg gekommen sei1 und da die ,regierung zwei ,regimenter aus ,dnaburg zur ,rettung ,petersburgs herbeigerufen habe1 - schn1 mgen sie das in ihrer blinden ,wut von uns sagen6 ,ich wiederhole3 fr uns ist es sogar vorteilhaft2 denn sie ahnen ja nicht einmal1 was sie anstiften6 ,sie wrden doch so gern in allen ihren ,vlkern ,ha gegen uns erwecken1 gegen die gefhrlichen ,gegner unserer europischen ,zivilisation84 ,und doch sind sie es dann selbst1 die uns wiederum als verloren hinstellen1 uns in einer bis zur ,schmach lcherlichen ,schwche als ,militrmacht und ,staatsorganismus8 schildern4 ,wer aber wirklich so schwach und nichtig ist1 der bringt doch wahrlich nicht in dieser ,weise ganze ,koalitionen gegen sich zusammen6 ,man stelle sich nur vor1 ,europa sollte genaue ,kenntnis von dieser ,kraft unseres ,geistes1 unseres ,gefhls haben1 von dem unerschtterlichen ,glauben unseres ,volkes an die ,gerechtigkeit der groen ,tat1 fr die sein ,zar jetzt das ,schwert gezogen hat1 und an den unfehlbaren ,sieg dieser ,idee1 wenn auch nicht sofort1 dann doch in der ,zukunft6 ,man stelle sich nur vor1 ,europa knnte endlich begreifen1 was dieser im hchsten ,grade nationale ,krieg fr ,ruland bedeutet1 und da unser ,volk keineswegs eine tote1 seelenlose ,masse ist1 wie sie es sich dort immer vorstellen1 sondern ein mchtiger und sich seiner ,macht bewuter ,organismus1 der als ,ganzes wie ein einziger ,mann fest zusammengefgt dasteht und eines ,herzens und eines ,willens mit seinem ,heere ist4 ,welch einen ,schreck und welch eine ,aufregung wrde dieses ,wissen dort berall hervorrufen6 ,und das wrde natrlich schon eher zu einer offenen ,koalition ,europas gegen uns fhren1 als die so gern gelesenen ,berichte ber unsere ,kraftlosigkeit und ,dekadenz4 ,nein1 da ist es denn doch besser1 wenn wir sie ruhig an die ,volksverschwrung in der ,wyborger ,vorstadt8 glauben lassen - ihnen zum ,troste und uns zur ,erheiterung4 ,da man in ,europa jetzt an die ,trken glaubt1 ist ja schlielich ganz begreiflich2 wir wissen doch1 warum man es dort tut4 ,wie aber kann man bei uns sich deswegen aufregen und sogar an irgendwelche neue1 pltzlich aufgetauchte ,lebenskrfte der trkischen ,nation glauben8 ,wodurch hat die ,trkei diese ,krfte bewiesen8 ,durch den ,fanatismus8 ,fanatismus ist nicht ,kraft81 haben bei uns schon hundertmal diese selben ,leute verkndet1 die jetzt pltzlich an die trkischen ,krfte glauben4 ,man spricht von den trkischen ,siegen4 ,die ,trken haben nur ein- oder zweimal unsere ,angriffe zurckgeworfen1 und das sind1 wie man wei1 nur negative1 nicht positive ,siege4 ,als wir aber in ,sebastopol einen ,angriff der ,franzosen und ,englnder mit furchtbaren ,verlusten der letzteren zurckschlugen1 da sprach ,europa kein ,wort von einem russischen ,siege84 ,wir haben whrend der ganzen zwei letzten ,monate bedeutend weniger ,truppen gehabt1 als die ,trken3 warum haben sie das nicht ausgenutzt8 warum uns nicht ber den ,balkan zurckgedrngt1 warum nicht ber die ,donau zurckgeworfen8 ,dagegen haben wir berall unsere wichtigsten ,stellungen behauptet und berall die ,trken zurckgeschlagen4 ,zuweilen haben sieben oder acht unserer ,bataillone zwanzig der ihrigen geschlagen1 wie z4 ,b4 noch vor kurzem bei ,zerkownj4 ,die von der ,kraft der ,trken berzeugten ,pessimisten weisen auf das ,gewehr und die ,artillerie der ,trken hin1 die1 wie es heit1 besser sein sollen1 als unser ,gewehr und unsere ,artillerie4 ,trotzdem wollen sie nicht zugeben1 da wir im ,grunde genommen nicht nur mit den ,trken1 sondern mit den europischen ,mchten kmpfen1 da unzhlige fremde ,offiziere im trkischen ,heere dienen und letzteres mit europischem ,gelde ausgerstet ist1 da die europische ,diplomatie seit dem ,ausbruch des ,krieges uns berall ,stangen in die ,rder schiebt1 wie z4 ,b41 wenn sie uns der ,hilfe unserer natrlichen ,verbndeten beraubt und uns sogar das ,recht entzieht1 auf dem einzigen direkten ,wege in die ,trkei einzudringen4 ,auerdem hat ,europa durch seinen ,ha auf uns zweifellos den ,fanatismus der ,trken angefacht4 7,in ,europa wurde ja noch krzlich eine ,verschwrung ganzer ,horden aufgedeckt1 die1 organisiert und mit ,geld und ,gewehren versehen1 uns pltzlich in den ,rcken fallen sollten47 ,und zum berflu hat ,europa den ,trken auch noch eine riesige ,anleihe gewhrt - zum groen ,nachteil fr den eigenen ,beutel4 ,und all dieses ,unmgliche ist doch nur mglich gewesen1 weil man in ,europa die ,illusion1 da die ,trkei kein ,molluskenreich sei1 sondern ein ,organismus von ,fleisch und ,blut wie alle anderen europischen ,reiche1 so liebgewonnen hat6 ,dabei geschah dies zu derselben ,zeit1 als in mehreren ,provinzen der ,trkei das ,blut in ,strmen flo1 als unter den ,machthabern der ,trkei eine regelrechte ,verschwrung aufgedeckt wurde1 die die ,bulgaren bis auf den letzten ,mann ausrotten wollte6 ,jetzt aber erhalten die ,trken ihr ,heer in den bulgarischen ,provinzen mit solchen ,requisitionen von ,lebensmitteln1 ,pferden und ,vieh1 da sie sicher sein knnen1 ihr ,ziel zu erreichen1 nmlich3 ihre reichste ,provinz von ,grund aus zu verwsten4 ,und diesen ,zerstrern des eigenen ,landes leihen die gebildeten1 zivilisierten ,englnder noch ,geld und glauben sogar an die trkische ,zahlungsfhigkeit6 ,doch schn1 schn1 mag das alles in ,europa geglaubt werden1 dort ist das doch immerhin verstndlich4 ,aber bei uns1 wie kann man nur bei uns die ,trken fr eine ,kraft halten68 ,die ,zerstrung ihres eigenen ,landes und die ,ausrottung der ganzen christlichen ,bevlkerung - ist denn das eine ,kraft8 ,die wird ja nicht einmal bis zum ,ende des ,krieges ausreichen4 ,die erste ,wendung zu unseren ,gunsten3 und dieses ganze phantastische ,gebude ihrer ,militrmacht und ,nationalkraft wird im ,augenblick zusammenstrzen und zergehen1 wie eine richtige ,schimre1 - sogar samt ihrem ,fanatismus1 der wie stickiger ,rauch durch eine geffnete ,tr entfliehen wird4 ,viele klugen ,leute verwnschen jetzt einfach diese ganze ,orientfrage4 ,wer hat uns eigentlich18 fragen sie1 diese ,slawen und dieses ,hirngespinst von einer ,vereinigung aller blutsverwandten ,stmme auf den ,hals geladen8 und wozu berhaupt8 ,zu ewigem ,streit mit ,europa1 zu ewigem ,mitrauen uns gegenber1 damit nur ja der ,ha des ,westens auf uns nicht abnehme6 ,da sie der ,teufel hole1 diese ,slawophilen68 usw41 usw4 ,diese klugen ,leute haben jedoch1 wie es scheint1 vollkommen falsche ,vorstellungen wie von den ,slawophilen so auch von der ,orientfrage4 ,ja1 wie sollte es auch anders sein6 ,haben sich doch viele von ihnen bis zur jngsten ,zeit berhaupt nicht fr diese ,sache interessiert4 ,deshalb kann man mit ihnen auch nicht streiten4 ,sie wissen es ja tatschlich nicht1 da diese ,orientfrage - und mit ihr die ,slawenfrage - keineswegs von den ,slawophilen heraufbeschworen oder ausgedacht worden ist 7so etwas kann man sich doch nicht ausdenken71 sondern1 da diese ,frage von selbst entstanden ist1 und das schon vor sehr langer ,zeit3 lngst vor den ,slawophilen1 lngst vor uns1 ja sogar vor ,peter dem ,groen und dem russischen ,staat4 ,entstanden ist sie mit der ersten ,kristallisierung der grorussischen ,rasse zu einem einzigen russischen ,reich1 das heit also1 zusammen mit dem ,zarentum ,moskau4 ,die ,lsung des ,orientproblems ist eine ,aufgabe1 die das moskowitische ,zarentum fast schon am ,tage seiner ,entstehung auf sich nahm1 und die ,peter der ,groe durchaus anerkannte und deshalb auch1 als er ,moskau verlie1 keineswegs abschttelte1 sondern mit sich nach ,petersburg hinbernahm4 ,peter begriff die organische ,verbindung dieser ,idee mit dem ,russischen ,reiche und der russischen ,seele4 ,darum ist sie auch in ,petersburg nicht nur nicht untergegangen1 sondern von allen ,nachfolgern ,peters geradezu als russische ,bestimmung angesehen worden4 ,darum knnen wir sie auch jetzt nicht aufgeben - das wre ein ,verrat an uns selbst4 ,die slawische ,idee nicht mehr tragen und das ,problem einer ,schicksalsentscheidung des stlichen ,christentums - das ,wesen der ,orientfrage - ungelst aufgeben1 wre dasselbe1 wie ganz ,ruland zerbrechen1 in ,splitter zerhauen und an seiner ,stelle sich irgend etwas ,anderes und ,neues ausdenken1 was dann aber nichts mehr mit ,ruland zu tun htte4 ,das wre sogar nicht einmal ,revolution1 sondern einfach ,vernichtung1 und darum ganz undenkbar3 denn wie sollte man solch ein ,ganzes vernichten und es in einen von ,grund auf neuen ,organismus umgebren knnen8 ,so sind es denn auch nur noch die auf beiden ,augen blinden russischen ,europer81 die diese ,idee nicht einsehen knnen und sie daher verleugnen1 und mit ihnen hchstens noch die ,brsenspekulanten1 - so nenne ich nun einmal grundstzlich alle ,russen1 die keine andere ,sorge haben als die um ihren ,geldbeutel1 und die infolgedessen auf ,ruland nur vom ,standpunkt ihrer ,tasche aus sehen4 ,jetzt klagen sie alle im ,chor ber die ,stockung des ,handels1 ber die ,brsenkrisis und das ,sinken des ,rubels4 ,wren aber diese ,brsenspekulanten nur so weit aufgeklrt1 da sie irgend etwas auch auerhalb ihrer ,sphre verstnden1 dann wrde ihnen wohl aufgehen1 da sie weit schlimmer daran wren1 wenn ,ruland diesen ,krieg nicht begonnen htte4 ,damit es ein ,steigen8 gibt - selbst ein ,steigen des ,rubels an der ,brse -1 mu die ,nation auch wirklich leben1 mu sie ein lebendiges ,leben fhren und ihre natrliche ,bestimmung erfllen1 nicht aber wie eine galvanisierte ,leiche in den ,hnden der ,juden und ,brsenjobber liegen4 ,wenn wir nach allen zynischen1 beleidigenden ,herausforderungen unserer ,feinde diesen ,krieg nicht begonnen htten und den erschpften ,mrtyrern nicht zu ,hilfe gekommen wren1 so wrden wir uns jetzt selbst verachten mssen4 ,selbstverachtung aber1 moralisches ,sinken1 und nach ihm ,zynismus1 - sind sogar fr die ,geschfte der ,brsenjobber nicht gnstig4 ,die ,nationen leben durch groe ,gefhle1 durch groe1 alle vereinende und alles erhellende ,gedanken1 und endlich durch die ,einheit des ganzen ,volkes1 die dann entsteht1 wenn das ,volk unwillkrlich seine fhrende ,intelligenz als mit ihm bereinstimmend anerkennt1 woraus dann die strkste ,nationalkraft strmt4 ,das ist es1 wodurch die ,nationen leben1 nicht aber durch ,brsenspekulationen und die ,sorge um den ,wert des ,rubels6 ,je geistig reicher eine ,nation ist1 desto materiell reicher wird sie sein 444 brigens1 was sind das doch wieder fr alte ,worte1 die ich da rede6 ,zur ,orientfrage ,lakaientum oder ,zartgefhl ,bekanntlich sind alle intelligenten ,russen auerordentlich taktvoll in ,fllen1 in denen es sich um ,europa handelt1 oder wenn sie glauben1 da ,europa auf sie sehe - obgleich ,europa sie im ,grunde niemals beachtet4#dh ,zu ,haus aber1 da entschdigen sie sich dafr3 zu ,hause wird der ganze ,europismus in den allermeisten ,fllen beiseite geschoben 444 ,und wer von ihnen glaubt denn auch im ,ernst an diese uns so lange schon gepredigten europischen ,ideen88 ,freilich1 manch ehrlicher und guter ,mensch glaubt einfach aus ,herzensgte an sie2 aber gibt es denn viele solcher ,menschen bei uns8 ,um die ,wahrheit zu sagen3 genau genommen1 gibt es doch keinen einzigen ,europer unter uns2 denn wir sind ja berhaupt nicht fhig1 ,europer zu sein4 ,unsere ,brsengeister und andere fhrende ,geister haben die europischen ,ideen anscheinend blo gepachtet4 ,russen aber mit groen1 gesunden ,gedanken1 die glauben freilich nicht an diese europischen ,ideen82 denn da ist auch wirklich nichts1 woran zu glauben sich lohnte4 ,nichts ist uns unklarer1 nebelhafter1 unbestimmbarer als dieser ,zyklus von ,ideen1 den wir in der ,periode unserer zweihundertjhrigen europischen ,nachahmung uns angeeignet haben1 - in ,wahrheit kein ,zyklus1 sondern ein ,chaos abgerissener ,gefhle1 fremder1 unverstandener ,gedanken1 fremder ,schlsse und fremder ,gewohnheiten1 - und alles in allem doch nur ,worte und ,worte1 europische liberale ,worte vielleicht1 aber fr uns doch nur ,worte und ,worte4 ,mit ,papageieninstinkten lt sich das gerade auch nicht erklren1 ebensowenig mit einem ,lakaientum russischer ,gedanken ,europa gegenber4 ,lakaiengedanken gibt es ja sonst sehr viele bei uns1 aber der hhere ,grund unserer europischen ,knechtschaft ist doch wohl nicht ein ,lakaientum1 sondern schon eher unser angeborenes ,zartgefhl ,europa gegenber4 ,man wird sagen1 da ,zartgefhl und ,lakaientum in dem ,falle ein und dasselbe sei4 ,in vielen ,fllen - vielleicht1 aber nicht in allen4 ,ich spreche hier selbstverstndlich nicht von den ,geistern1 die ich vorhin erwhnte2 diesen ,europern8 ist es niemals weder um ,europa noch um ,ruland zu tun gewesen4 ,die hatten als kluge ,menschen im ,trben gut fischen1 und das taten sie denn auch zwei ,jahrhunderte lang4 ,da uert sich1 zum ,beispiel1 der ,englnder ,gladstone ber den jetzigen russischen ,krieg mit den ,trken folgendermaen3 ,was man auch sonst ber einige ,kapitel der russischen ,geschichte sagen knnte1 durch die ,befreiung vieler ,millionen ,menschen unterdrckter ,vlker von einem harten und erniedrigenden ,joch erweist ,ruland der ,menschheit einen der grten ,dienste1 deren sich die ,geschichte der ,menschheit erinnern wird48 ,was glauben sie wohl1 wrde solche ,worte ein russischer ,europer je auszusprechen wagen8 ,nie und nimmer6 ,eher wrde er sich die ,zunge abbeien1 wrde aus ,zartgefhl ber und ber errten1 nicht nur vor ,europa1 sondern auch vor sich selbst1 wenn er hnliches nur hrte oder es womglich noch von einem ,russen auf russisch geschrieben lesen mte4 ,um ,gottes willen6 ,wie sollten wir uns unterstehen 444 und noch dazu fr die ganze ,menschheit 444 wir ,russen8 ,wir1 die wir noch nicht einmal mit der ,nase an solche ,aufgaben heranreichen1 wir1 mit unserem schiefen1 unausgeglichenen ,gesicht1 sollen die ,menschheit befreien#86 ,welch unliberaler ,gedanke6 ,ruland befreit die ,vlker668 ,das wre die aufrichtige ,meinung des russischen ,europers1 und er schlge sich eher die ,finger ab1 als da er ,gladstones ,worten hnliches niederschriebe4 ,gladstone kann ja vieles zu irgendwelchen ,zwecken erfinden1 aber von ,ruland versteht er doch nichts18 wrde er behaupten4 ,einige von unseren ,europern aber wrden nicht ohne ,stolz noch hinzufgen3 ,wir russischen ,europer sind vielleicht doch noch liberaler als die europischen ,europer2 denn wer von unseren nchternen ,kpfen wrde jetzt auch nur mit einer ,silbe von der ,befreiung der ,vlker reden8 ,welch ein ,rckschritt6 ,und ,gladstone schmt sich nicht einmal1 so etwas zu sagen68 ,wie soll man das nun nennen1 meine ,herren8 ,lakaientum oder ,zartgefhl ,europa gegenber8 ,ich bleibe doch bei der ,ansicht1 da in der europischen ,periode unserer ,geschichte das ,zartgefhl eine groe ,rolle gespielt hat4 ,viele von unseren ,europern sind doch achtenswerte und tapfere ,leute1 ,ehrenmnner durch und durch - wenn auch nach den ,begriffen einer fremden1 anerzogenen und von diesen unseren ,rittern selbst nicht allemal verstandenen ,ehre -1 aber immerhin irgendeiner ,ehre2 sind ,leute1 die es nicht erlauben1 da man ihnen auf die ,fe tritt4 ,wie kann man sie nur so mir nichts1 dir nichts ,lakaien nennen8 ,nein1 das ,zartgefhl beherrscht sie1 nicht das ,lakaientum6 ,unsere ,damen1 die begeistert den gefangenen ,trken ,konfekt und ,zigaretten bringen1 tun das ja gleichfalls nur aus ,zartgefhl4 ,jetzt haben einige undelikate ,leute diese ,damen zur ,vernunft gewiesen1 aber vorher 444 ,nehmen wir an1 da nach dem ,eisenbahnzuge mit den gefangenen ,trken1 denen unsere ,damen ,buketts und ,konfekt verehrten1 ein zweiter ,zug mit echten ,baschi-,bozuks ankme - mit dieser berhmten ,landwehr1 die sich ganz besonders durch das ,zerreien von ,suglingen auszeichnet und durch die ,kunst1 aus den ,rcken der ,mtter ,riemen zu schneiden - ja1 ich glaube1 unsere ,damen wrden diesen zweiten ,zug mit einem ,schrei des ,entzckens empfangen1 wrden die interessante ,landwehr mit ,sigkeiten berschtten und in ihren ,komitees womglich ,stipendien am ,gymnasium fr sie erwirken4 ,o1 man glaube mir1 meine ,voraussetzung ist durchaus nicht so phantastisch3 dieses ,zartgefhl kann sich bei uns bis zum uersten steigern4 ,wenn diese ,damen sich im ,spiegel betrachten1 so denken sie sicher ganz verliebt in sich selbst3 ,wie human1 wie liberal wir doch sind68 ,ich glaube nicht1 da ich bertreibe6 ,dieser hochmtige ,blick1 zum ,beispiel1 den der sogenannte russische ,europer fr unser ,volk nur brighat1 und dieses ,lcheln1 mit dem er das ,streben des ,volkes kritisiert und ihm jegliches ,denken abspricht - auer einigen schreiend blden ,einfllen von einigen tausend ,bauernkpfen und irgendeinem ,dummkopf8 -3 kommt das nicht dem gleich1 was ich von unseren ,damen gesagt habe8 ,dieses ,zartgefhl1 das wir ,europa entgegenbringen1 verlt uns bei keiner ,gelegenheit4 ,die trkischen ,gefangenen verlangten ,weibrot und sie erhielten es sofort4 ,ja1 die trkischen ,gefangenen weigerten sich sogar1 zu arbeiten4 ,frst ,meschtscherski schreibt in seinem ,tagebuch8 als ,augenzeuge aus dem ,kaukasus3 ,unsere ,gefangenen verlieen ,tiflis4 ,man wollte sie in offenen ,wagen transportieren1 sie aber revoltierten und erdreisteten sich1 zu erklren1 da sie in solchen ,wagen nicht fahren wrden4 ,daraufhin gab man ihnen ,postequipagen1 jede ,equipage mit sechs ,pferden bespannt4 ,darber drckten sie ihre ,zufriedenheit aus4 ,die ,folge davon aber war1 da aus ,mangel an ,pferden die ,reisenden auf der groen ,grusinischen ,heerstrae dreimal vierundzwanzig ,stunden warten muten4 ,die russischen ,offiziere aber1 die die gefangenen ,trken begleiteten1 und die nur #ej ,kop4 tglich erhielten1 setzte man nicht in die ,equipage1 sondern wie ,bediente in einen ,omnibus6 ,das nennt man dann ,humanitt86 7,moskauer ,nachrichten47 ,das ist freilich nicht ,humanitt1 sondern eben jenes besagte ,zartgefhl der europischen ,meinung gegenber4 ,europa sieht auf uns1 folglich mu man in ,galauniform den ,paschas die besten ,wagen anbieten48 ,die ,moskauer ,nachrichten8 berichten unter anderem auch von dem ,erstaunen der ,moskowiter bei der ,ankunft der gefangenen ,trken1 als sie sahen1 wie man sie transportierte3 ,die gefangenen trkischen ,soldaten waren bequem in ,waggons dritter ,klasse untergebracht1 die ,offiziere in ,waggons zweiter ,klasse1 und der ,pascha nahm einen ganzen ,waggon erster ,klasse ein4 ,warum wird ihnen so viel ,luxus geboten88 hrte man im ,publikum fragen4 ,unsere ,grenadiere wurden aus ,moskau in ,viehwaggons transportiert1 diese trkischen ,gefangenen aber fahren in ,luxuszgen48 ,was1 ,grenadiere18 rief darauf aus der ,menge ein ,kaufmann - sogar unsere verwundeten ,soldaten wurden in ,viehwaggons transportiert1 und dabei hatte man ihnen nicht einmal ,stroh untergebreitet4 ,diesen feisten ,pascha da1 diesen ,aufgeftterten1 den htte man in den ,viehwagen einsperren sollen1 damit er wenigstens etwas von seinem ,fett verliert68 ,dort unten haben sie unsere ,verwundeten zu ,tode geqult1 ihnen die ,sehnen herausgezogen1 sie mit glhendem ,eisen gebrannt1 und jetzt werden sie bei uns dafr verhtschelt 4448 ,solche ,stimmen1 bemerkt die ,moskauer ,zeitung1 waren nicht vereinzelt2 in ihnen tat sich die ,volksmeinung kund3 ist es doch schmerzlich zu sehen1 da diese ,baschi-,bozuks1 dieser ganze trkische ,abschaum besser behandelt wird als unsere eigenen ,soldaten4 ,wir1 die ,intelligenz1 sehen nichts ,besonderes darin3 es ist eben ,zartgefhl oder richtiger die uere ,form eines ,zartgefhls der europischen ,meinung gegenber - und weiter nichts4 ,das ist doch schon zweihundert ,jahre lang bei uns so ,sitte gewesen - es wre ,zeit1 sich daran zu gewhnen6 ,da ich einmal auf diese ,dinge zu sprechen gekommen bin1 will ich noch ein kennzeichnendes ,beispiel wiedergeben4 ,ich las diese ,geschichte vor kurzem in der ,petersburger ,zeitung1 die sie einem ,briefe entnommen hatte4 ,in seinem ,bericht vom ,kriegsschauplatz erzhlt ,herr ,krestowski unter anderem von einem spaigen ,fall4 ,in der ,suite des ,grofrsten erschien ein sonderbarer ,englnder3 er trug einen ,korkhelm und einen ,mantel von erbsgrner ,farbe4 ,es heit1 er sei ,mitglied des ,parlaments und benutze seine freie ,zeit1 um vom ,kriegsschauplatz an eine der groen ,londoner ,zeitungen 7,times7 ,bericht zu erstatten4 ,andere versichern1 er sei nur ein reisender ,englnder#81 wiederum andere1 er sei einfach ein ,russenfreund4 ,doch wie dem nun auch sei1 jedenfalls fhrt sich dieser ,herr etwas exzentrisch auf4 ,in ,gegenwart des ,grofrsten1 wenn alle stehen1 ,seine ,hoheit nicht ausgenommen1 bleibt er z4 ,b4 ruhig sitzen1 und bei ,tisch erhebt er sich1 wann es ihm gefllt4 ,vor kurzem wandte er sich an einen bekannten ,offizier mit der ,bitte1 ihm seinen erbsfarbenen ,mantel zu halten4 ,der ,offizier ma ihn mit etwas erstauntem ,blick1 lchelte darauf ein wenig ironisch1 zuckte die ,achsel und half ihm schlielich widerspruchslos in den ,mantel4 ,freilich1 es blieb ihm auch nichts anderes brig4 ,der ,englnder aber berhrte nur flchtig mit der ,hand den ,schirm seines ,korkhelms 4448 ,die ,petersburger ,zeitung findet diesen ,fall spaig4 ,zu meinem ,bedauern kann ich wirklich nichts ,spaiges in ihm entdecken1 sondern nur sehr viel rgerliches4 ,bei uns hat sich aus ,romanen und franzsischen ,vaudevilles der ,glaube ein fr allemal festgesetzt1 da jeder ,englnder ein ,sonderling sei4 ,aber was ist denn ein ,sonderling8 ,nicht immer braucht so ein ,sonderling gleich dermaen naiv zu sein1 nicht einmal erraten zu knnen1 da in der ,welt nicht berall dieselben ,sitten und ,gebruche herrschen1 die irgendwo dort in ,england allgemein angenommen sein mgen4 ,die ,englnder sind1 im ,gegenteil1 ein kluges ,volk2 als ,seefahrer1 und zudem noch als gebildete ,seefahrer1 haben sie mit ihrem scharfen ,blick besser als alle ,europer die ,vlker aller ,erdteile und ihre ,sitten zu beobachten verstanden2 sie sind ganz ungewhnlich begabte ,beobachter4 ,solch ein ,englnder nun1 und noch dazu einer1 der ,mitglied des ,parlaments ist1 sollte nicht wissen1 wo und wann er stehen1 wo und wann er sitzen mu68 ,es gibt ja kein einziges ,land1 in dem die ,etikette eine so groe ,rolle spielt wie gerade in ,england4 ,die englische ,hofetikette ist die komplizierteste der ganzen ,welt4 ,wenn dieser ,englnder ,parlamentarier ist1 so mu er als solcher doch wenigstens wissen1 wie sich die ,mitglieder des ,unterhauses zu denen des ,oberhauses zu verhalten haben1 und zwar gerade in dem ,sinne3 wer vor wem sitzen bleiben1 und wer vor wem aufstehen mu4 ,und wenn er noch gar zur hheren ,gesellschaft gehrt - wo geht es denn zeremonieller zu als bei den ,diners und auf den ,bllen oder in den ,empfangsslen der ,londoner ,aristokratie8 ,nein1 dieser ,englnder scheint mir keineswegs ein ,sonderling zu sein - soweit man ihn nach dieser ,beschreibung beurteilen kann4 ,nein1 das ist englischer ,stolz1 und nicht nur ,stolz1 sondern ist einfach ,anmaung1 ,herausforderung4 ,dieser ,russenfreund8 kann doch kein groer ,freund von uns sein4 ,er bleibt ruhig sitzen und denkt bei sich ber die russischen ,offiziere3 ,meine ,herren1 ich wei1 da ,sie ein ,lwenherz haben6 444 ,sie unternehmen ja fast ,unmgliches und fhren es auch aus4 ,furcht vor dem ,feinde kennen ,sie nicht2 jeder einzelne von ,ihnen ist ein ,held1 und was ,ehre ist1 wissen ,sie alle nur zu gut4 ,ich kann nicht abstreiten1 was ich mit meinen eigenen ,augen sehe4 ,doch nichtsdestoweniger bin ich ,englnder1 ,sie aber sind nur ,russen2 ich bin ,europer1 und ,europa gegenber sind ,sie verpflichtet1 zartfhlend und aufmerksam zu sein4 ,welche ,lwenherzen ,sie auch haben mgen - im ,vergleich mit ,ihnen bin ich doch 444 nun eben ein hherer ,typ ,mensch4 ,es ist mir sehr angenehm1 sehr angenehm1 ,ihr ,zartgefhl mir gegenber zu beobachten 444 ,sie denken1 da das alles nur ,kleinigkeiten sind1 aber gerade diese ,kleinigkeiten sind es1 die mich amsieren4 ,ich habe diese ,vergngungsreise gemacht1 weil ich hrte1 da ,sie ,helden seien2 ich bin hergekommen1 um ,sie mir nher anzusehen1 aber ich werde wieder einmal mit der berzeugung heimkehren1 da ich als ,sohn ,old-,englands8 - sein ,herz erbebt vor ,stolz - auf der ,welt doch ein ,mensch ersten ,ranges bin und bleibe3 ,sie aber1 meine ,herren1 sind als ,russen doch nur zweitrangige ,kreaturen 4448 ,am interessantesten sind in dem ,briefe zweifellos die letzten ,zeilen3 ,der ,offizier ma ihn mit etwas erstauntem ,blick1 lchelte darauf ein wenig ironisch1 zuckte die ,achsel und half ihm schlielich widerspruchslos in seinen ,mantel4 ,freilich1 es blieb ihm auch nichts anderes brig48 ,wieso3 freilich88 ,warum blieb ihm nichts anderes brig8 ,im ,gegenteil1 da htte man gerade das ,entgegengesetzte tun sollen3 man htte ihn vom ,kopf bis zu den ,fen mit nicht mizuverstehendem ,blick messen1 ironisch lcheln1 mit den ,schultern zucken und vorbergehen sollen1 ohne den ,mantel anzurhren4 ,hatte man denn wirklich nicht bemerkt1 da der aufgeklrte ,seefahrer blo seine ,stckchen machte1 da der feinste ,kenner der ,etikette den ,augenblick benutzte1 um seinen kleinlichen ,stolz zu befriedigen8 ,das ist es ja1 da man in dem ,augenblick nicht darauf verfallen konnte1 denn unser ,zartgefhl8 verhinderte es4 ,doch1 das war nicht etwa ,zartgefhl diesem ,englnder gegenber - weder als ,mitglied des ,parlaments1 noch als ,besitzer jenes ,korkhelms -1 sondern unser ,zartgefhl ,europa1 der europischen ,aufklrung gegenber1 unser ,zartgefhl1 in dem wir aufgewachsen sind1 und das uns bis zum ,verlust unserer eigenen ,selbstndigkeit und ,persnlichkeit beherrscht1 und von dem wir uns noch lange nicht werden befreien knnen4 ,die ,lieferung von ,patronen an die ,trkei1 die ,england und ,amerika besorgen1 soll wirklich enorm sein4 ,wir wissen ja ganz genau1 da der trkische ,soldat bei ,plewna bisweilen an #ejj ,patronen tglich verbraucht3 die ,trkei aber hat weder so viel ,geld1 noch solch einen ,kredit1 um ihre ,armee dermaen mit ,munition versehen zu knnen4 ,da die ,englnder ihnen in jeder ,beziehung helfen1 liegt auf der ,hand2 ihre ,schiffe bringen den ,trken alles1 was zum ,kriege ntig ist4 ,bei uns aber schweigen die ,zeitungen darber - aus ,zartgefhl8 natrlich3 ,ach1 sprechen ,sie nicht davon1 werfen ,sie doch nur nicht solche ,fragen auf1 wir wollen nichts davon sehen1 nichts hren1 sonst wrden wir die gebildeten ,seefahrer womglich erzrnen und dann 4448 ,nun1 und was dann8 ,warum frchtet ihr euch8 ,wahrlich1 ber dieses ,thema ,zartgefhl8 knnte man noch vieles hinzufgen4 ,selbst wenn es diese gewissen ,wechsel und ,wechselchen gibt1 die wir ,europa in ,gestalt verschiedener ,versprechungen eingehndigt haben sollen1 so ist doch auch das nur aus ,zartgefhl ,europa gegenber und aus ,verehrung fr seine ,kultur geschehen4 ,doch vorlufig will ich dieses ,thema fallen lassen4 ,ich erinnere mich1 zu ,anfang dieses ,kapitels noch hinzugefgt zu haben1 all das geschehe ja nur ,europa gegenber1 bei uns zu ,hause kmen wir schon auf unsere ,rechnung4 ,ich mchte nun die ,gelegenheit benutzen1 zu zeigen1 wie wir es verstehen1 uns dafr zu entschdigen4 ,der grte ,beweis unseres ,lakaientums ,erinnern ,sie sich noch1 meine ,herren1 wie wir im ,sommer1 als wir kurz vor ,plewna in ,bulgarien eindrangen1 pltzlich vor ,unwillen einfach erstarrten8 brigens waren nicht alle so ungehalten1 das mu ich vorausschicken4 ,doch die ,stimmen der ,herren ,kriegsberichterstatter fanden in unseren ,petersburger ,zeitungen einen lebhaften ,widerhall4 ,es handelte sich um folgendes3 ,uns1 wie der ganzen ,welt1 ist es bekannt1 da wir auszogen1 um die unterdrckten1 erniedrigten und gequlten ,balkanslawen zu befreien4 ,ich erinnere mich noch1 ganz zu ,anfang des ,krieges in einer unserer besten ,zeitungen gelesen zu haben3 ,wenn wir in ,bulgarien einziehen1 werden wir nicht nur unsere ,armee zu ernhren haben1 sondern auch die bulgarische ,bevlkerung1 die bereits dem ,hungertode nahe ist48 ,und siehe da1 nachdem wir uns eine solche ,vorstellung gemacht hatten - von den ,bedrckten1 ,gepeinigten und ,hungernden1 und von allen ,flssen und aus allen ,gauen ,rulands hinzogen1 um uns fr sie aufzuopfern -1 stehen wir pltzlich vor reizenden ,bulgarenhuschen1 die1 umgeben von ,blumen und ,obstgrten1 weidenden ,viehherden und ,ackerland1 keineswegs unseren ,erwartungen entsprechen4 ,und zur ,vollendung des ,ganzen gibt es gleich im ersten bulgarischen ,stdtchen drei orthodoxe ,kirchen und nur eine ,moschee4 ,das war im ,lande der ,bulgaren1 der des ,glaubens wegen ,unterdrckten6 ,wie wagen sie es nur68 ereiferten sich gleich die beleidigten ,herzen der ,befreier1 und das ,blut stieg ihnen zu ,kopf4 ,wir sind doch hergekommen1 um sie zu befreien6 - ,auf den ,knien mten sie uns empfangen6 ,und statt ber unser ,kommen froh zu sein1 sehen sie uns noch mitrauisch an6 ,uns6 444 ,allerdings1 sie bringen uns ,salz und ,brot1 das ist schlielich wahr1 aber von der ,seite sehen sie uns doch mitrauisch an6 4448 ,was meinen ,sie1 meine ,herren1 wenn ,sie pltzlich ein ,telegramm bekmen mit der ,nachricht1 da ein ,ihnen nahestehender ,mensch1 ein ,freund oder ,bruder1 im ,sterben liegt oder verunglckt ist1 oder da man ihn beraubt hat1 so werden ,sie sich doch so schnell wie mglich zu ihrem unglcklichen ,bruder begeben1 nicht wahr8 ,und siehe da3 pltzlich ist nichts von alledem geschehen3 ,sie treffen den ,menschen bei vorzglichster ,gesundheit beim ,mittagstisch an6 ,freudig ldt er sie ein1 mit ihm zu speisen1 und er lacht von ganzem ,herzen ber das ,miverstndnis1 ber das qui pro quo4 ,ob ,sie nun diesen ,menschen lieben oder nicht lieben3 es wird ,ihnen doch niemals einfallen2 es ihm zu verbeln1 da er nicht in ,lebensgefahr schwebt1 da man ihn nicht beraubt hat1 oder da ihm nicht sonst ein ,unglck zugestoen ist8 ,oder gar1 da er so gesund aussieht1 zu ,mittag speist und dazu ,wein trinkt8 ,ich glaube1 doch nicht6 ,im ,gegenteil1 ,sie wrden sich freuen1 da er lebt und womglich noch wohler aussieht als ,sie selbst4 ,nun1 freilich wre es menschlich1 sich ein bichen zu rgern - aber doch nicht etwa darber1 da man ihm1 sagen wir1 nicht die ,beine abgefahren hat8 ,sie werden doch nicht gleich vom ,tische aufstehen und ber ihn ,bericht erstatten1 ,anekdoten von ihm erzhlen1 seine schlechten ,charaktereigenschaften hervorheben 4448 ,bei den ,bulgaren hat man es aber getan4 ,bei uns kann sich ein wohlhabender ,bauer nicht so gut ernhren wie dieser unterdrckte ,bulgare18 hie es4 ,andere kamen sogar zu der berzeugung1 da nur die ,russen die ,ursache des ,unglcks der ,bulgaren seien3 ,wenn wir nicht den ,trken gedroht htten und nicht hingezogen wren1 um diese angeblich geplnderten und unterdrckten ,bulgaren zu befreien#81 so lebten sie noch heute wie im ,wollkorbe48 ,das kann man auch jetzt noch hren4 ,und so muten wir uns denn fr unser ,zartgefhl ,europa gegenber und fr unseren aufgeklrten ,europismus zu ,hause entschdigen1 muten1 wo ,europa nicht auf uns sieht1 unser ,herz erleichtern knnen4 ,und in ,bulgarien waren wir ja so gut wie zu ,hause4 ,wir sind gekommen1 um sie zu befreien1 folglich gehren sie ja fast zu uns4 ,besitzt der ,bulgare einen ,garten oder ein ,gut1 so hat er es jetzt gleichsam geschenkt von uns wiedererhalten3 wir nehmen dafr nichts von ihm und genau genommen haben wir ja auch nicht das ,recht dazu1 aber er mu es doch empfinden und uns ewig dafr dankbar sein1 da wir ihm zu ,hilfe gekommen sind1 ihn und sein ,hab und ,gut von dem ,trken1 seinem ,unterdrcker1 befreit haben4 ,das mte er doch begreifen68 ,und da sehen wir pltzlich1 da ihn niemand unterdrckt6 ,welch eine beleidigende ,situation1 nicht wahr8 ,und welch ein ,lakaientum im ,grunde1 statt wirklichen ,zartgefhls6 ,und welch eine ,komik6 ,es ist schlechthin die komischste aller ,entschdigungen bei uns zu ,haus8 fr die unbequeme ,uniform des europischen ,zartgefhls1 in der wir uns ,europa zu prsentieren lieben6 ,welch ein ,lakaientum in den ,gedanken dieser leicht erregbaren ,herren6 ,die ,situation berraschte viele von unseren ,tapferen dermaen1 da sie einfach ihre ,geistesgegenwart verloren2 und diese ,verblffung ist schon etwas ernster zu nehmen als jene berrumpelung unseres ,offiziers durch den ,englnder mit dem erbsgrnen ,mantel4 ,spter klrte sich natrlich alles auf1 die ,wahrheit enthllte sich den ,entrsteten4 ,es stellte sich heraus1 da der ,bulgare arbeitsam und sein ,land sehr fruchtbar ist4 ,und wenn er auch mitrauisch auf die russischen ,truppen sieht1 so mu man doch bedenken1 da er schon vier ,jahrhunderte lang ,sklave ist und infolgedessen1 wenn er seinem neuen ,herrn entgegentritt1 nicht gut glauben kann1 da der ihm ein ,bruder sein wolle4 ,auerdem mu er doch noch seinen frheren ,herrn frchten und sich unwillkrlich sagen3 ,wenn der nun wiederkommt und es erfhrt1 da ich diesem hier ,salz und ,brot gereicht habe1 - was dann88 ,und der ,arme hatte durchaus recht4 ,nachdem wir unseren ersten tapferen ,angriff jenseits des ,balkan gemacht hatten1 traten wir den ,rckzug an4 ,zu den ,bulgaren aber kamen wieder die ,trken - und wie sie von diesen behandelt wurden1 wird die ,weltgeschichte erzhlen6 ,ihre hbschen ,huschen1 diese ,aussaaten1 ,grten und ,viehherden1 alles wurde geplndert1 in ,staub und ,asche verwandelt1 dem ,erdboden gleichgemacht4 ,nicht zu ,hunderten1 sondern zu ,tausenden und ,zehntausenden wurden die ,bulgaren durch ,feuer und ,schwert vernichtet1 ihre ,kinder wurden in ,stcke gerissen und sie starben unter den schrecklichsten ,qualen1 ihre ,frauen und ,tchter wurden geschndet1 zum ,verkauf fortgeschleppt oder totgeschlagen4 ,die ,mnner1 die1 welche die ,russen mit ,salz und ,brot begrt hatten und obendrein auch noch jene1 die die ,russen nicht begrt hatten1 muten alle auf dem ,scheiterhaufen oder am ,galgen dafr ben4 ,man nagelte sie am ,abend mit den ,ohren an die ,zune1 und am anderen ,morgen mute einer von den ,verurteilten alle seine ,gefhrten aufhngen1 zum ,schlu aber wurde er selbst aufgeknpft - unter dem ,gelchter dieser wollstigen ,bestien1 die sich eine trkische ,nation nennen4 ,auf diese ,weise kamen die ber das gute ,leben der ,bulgaren so entrsteten ,herren bald zu der ,erkenntnis1 da dieses ,leben im ,grunde genommen nur eine ,dekoration gewesen war1 da alle diese ,huser und ,grten und die ,frauen und ,kinder1 die unmndigen ,knaben und ,mdchen in diesen ,husern1 dem ,trken gehrten4 ,und der nahm sie1 wann es ihm gefiel3 auch in friedlichen ,zeiten berfiel er sie1 nahm ihnen ,geld und ,vieh1 ,frauen und ,mdchen4 ,doch jetzt1 da sie in ,wut geraten sind1 plndern und zerstren sie die unglcklichen bulgarischen ,provinzen bis auf den nackten ,erdboden4 ,wenn wir lange vor ,plewna liegen mssen und nur langsam vorrcken1 so werden die ,trken1 wenn sie sehen1 da sie ,bulgarien vielleicht auf immer verlieren1 das ,land ganz und gar in ,asche verwandeln1 solange sie noch ,zeit dazu haben4 ,jedenfalls aber sind die ,ansichten unserer ,klugen darber wirklich bemerkenswert2 sie behaupten3 wenn wir uns nicht in trkische ,angelegenheiten eingemischt htten1 wrden die ,bulgaren noch heute gleichsam im ,wollkorbe leben1 und wir ,russen allein seien an ihrem ,unglck schuld4 ,der bekannte ,korrespondent der ,daily ,news81 ,mr4 ,forbes1 sagt uns darber in einem seiner vorzglichen ,berichte vom ,kriegsschauplatz seine ganze englische ,wahrheit4 ,er gesteht den ,trken aufrichtig zu1 da sie das volle ,recht gehabt htten1 alle ,bulgaren1 die nrdlich vom ,balkan lebten1 in der ,zeit zu vernichten1 als die russische ,armee sich ber die ,donau zurckzog4 ,mr4 ,forbes bedauert fast - natrlich nur politisch -1 da dies nicht geschehen ist1 und kommt zu dem ,schlu1 da die ,bulgaren den ,trken zu ewiger ,dankbarkeit verpflichtet seien1 weil diese sie nicht wie eine ,herde ,schafe geschlachtet haben4 ,wenn man jetzt an die russische ,auffassung denkt1 an die ,bulgaren im ,wollkorbe81 und sie dem ,ausspruch ,forbes' gegenberstellt1 knnte man sich ja mit folgenden ,worten an den ,bulgaren wenden3 ,wie solltest du nicht im ,wollkorbe leben1 da man dich nicht einfach geschlachtet hat88 ,sonderbar ist dabei nur eines3 ,wie ist es mglich1 da ein solches ,recht den ,trken kaltherzig zugesprochen werden kann1 und noch dazu von einem so gebildeten ,menschen wie ,mr4 ,forbes1 der doch einer so aufgeklrten und groen ,nation angehrt8 ,sind das die letzten ,blten und ,frchte der englischen ,zivilisation8 ,selbstverstndlich htte er sich anders ausgedrckt1 wenn es sich1 anstatt um ,bulgaren1 um ,franzosen oder ,italiener gehandelt htte4 ,es handelte sich hier aber nur um ,slawen1 um ,bulgaren6 ,in ,europa scheint man eine geradezu blutliche und ererbte ,verachtung fr die ,slawen1 fr die slawische ,rasse berhaupt zu haben4 ,man zhlt sie dort zu den ,hunnen4 ,europa wrde es ruhig zulassen1 da man sie alle1 mit ,weibern und ,kindern bis auf den ,letzten vernichtete4 ,und bitte vor allen ,dingen nicht zu vergessen1 da es nicht ein ,earl of ,beaconsfield ist1 der jenen ,ausspruch getan - der knnte solche berzeugungen noch aus ,rcksicht auf die englischen ,interessen8 haben -1 sondern ,mr4 ,forbes1 ein ,privatmann1 der doch keineswegs verpflichtet ist1 die ,interessen ,englands um jeden ,preis1 und was es auch koste1 zu wahren1 ein ehrlicher1 talentvoller1 wahrhaft humaner ,mensch81 wie er uns in seinen ersten ,briefen erschien4 ,nein1 diesem ,urteil liegt eine westeuropische ,antipathie gegen alles1 was ,slawe heit1 zugrunde4 ,diese ,bulgaren kann man mit siedendem ,wasser bergieen1 wie ein ,wanzennest in einem alten ,holzbett4 ,ist es bei den ,europern vielleicht ein ,instinkt1 eine ,vorahnung1 da die stlichen ,slawenstmme1 wenn sie einmal befreit sein werden1 eine groe ,rolle in der neu heraufkommenden ,menschheit spielen und den ,platz der alten1 vom ,wege abgekommenen ,kulturtrger einnehmen knnten8 ,bewute ,westler knnen das natrlich weder zulassen1 noch sich vorstellen1 da dieses ,wanzennest sich wirklich zu etwas ,hherem zu entwickeln vermchte4 ,aber da ist ja noch ,ruland1 das augenscheinlich der ,trger einer neuen ,idee ist und die ,fahne der ,zukunft1 zum rger und ,erstaunen aller1 hochhebt4 ,da ,ruland aber kein ,wanzennest ist1 sondern ein ,gigant und eine ,kraft1 die man nicht leugnen kann1 und da ,ruland gleichfalls aus einer slawischen ,nation besteht1 - wie mssen diese ,europer da ,ruland in ihrem ,herzen hassen1 wie mssen sie sich unwillkrlich und vielleicht noch ganz unbewut ber unsere ,mierfolge freuen1 wie ber jegliches ,unglck1 das uns trifft6 ,sollte das nicht aus ,instinkt1 aus ,vorgefhl geschehen8 ,ein ganz persnliches ,wort ber die ,slawen1 das ich schon lange habe sagen wollen ,da ich nun einmal darauf zu sprechen gekommen bin1 will ich noch ein ganz persnliches ,wort ber die ,slawen und die ,slawenfrage sagen4 ,wer diskutiert heutzutage bei uns nicht ber die ,mglichkeit eines baldigen ,friedens1 ber die ,mglichkeit irgendeiner ,entscheidung in der ,slawenfrage8 ,geben wir also unserer ,phantasie einmal volle ,freiheit und stellen wir uns vor1 da ,ruland durch sein ,blut die ,slawen bereits befreit habe1 da das ,trkische ,reich berhaupt nicht mehr existiere und die ,balkanvlker nun ein neues1 freies ,leben fhren knnen4 ,es ist natrlich schwer vorauszusagen1 welche ,form diese ,freiheit der ,slawen annehmen1 ob es zu einer ,fderation der befreiten kleineren ,vlker kommen wird1 oder ob sich die einzelnen ,vlker zu selbstndigen kleinen ,reichen emporschwingen werden1 mit ,herrschern1 die man natrlich aus den verschiedenen regierenden ,husern ,europas whlen wrde4 ,und schlielich3 werden alle diese ,lnder und ,lndchen vollstndig unabhngig sein1 oder werden sie unter dem ,schutze und der ,aufsicht eines europischen ,bundes der ,mchte81 zu dem auch ,ruland gehren wird1 stehen8 ,ich glaube1 alle diese kleinen ,vlker werden sich auf jeden ,fall einen europischen ,bund der ,mchte8 ausbitten1 auch wenn ,ruland in diesen einbegriffen sein wird4 ,denn was sollten sie sonst zum ,schutz vor ,rulands ,herrschsucht tun8 ,alles das lt sich heute noch nicht im einzelnen voraussagen1 doch zwei ,dinge kann man auch jetzt schon mit ,bestimmtheit wissen3 erstens1 da bald1 oder vielleicht auch noch nicht so bald1 alle slawischen ,stmme sich vom ,trkenjoch befreien und ein neues1 und vielleicht sogar unabhngiges ,leben fhren werden2 und zweitens 444 ,doch gerade ber diesen zweiten ,punkt wollte ich schon seit langer ,zeit meine persnliche ,meinung sagen4 ,es ist meine feste berzeugung1 da ,ruland noch nie solche ,neider1 ,verleumder und sogar so bittere ,feinde gehabt hat1 wie es alle diese ,slawen sein werden1 wenn ,ruland sie befreit haben wird und ,europa sie als ,befreite wird anerkennen mssen4 ,mge man deswegen nicht glauben1 da ich die ,slawen hasse6 ,im ,gegenteil1 ich liebe die ,slawen sehr und werde mich deshalb nicht lange verteidigen2 wei ich doch1 da alles1 was ich jetzt behaupte1 in ,erfllung gehen wird1 und da diese ,feindschaft nicht etwa einer besonderen slawischen ,charakterlosigkeit oder ,undankbarkeit entspringen wird - in dieser ,beziehung sind die ,slawen wie alle anderen ,vlker -1 sondern es wird geschehen1 weil solche ,dinge in der ,welt nun einmal keinen anderen ,lauf nehmen knnen4 ,doch ich werde mich nicht weiter dabei aufhalten2 ich will nur sagen1 da wir jetzt keine ,dankbarkeit von den ,slawen verlangen knnen1 uns vielmehr darauf gefat machen mssen1 da sie uns keine entgegenbringen werden4 ,nach der ,befreiung werden sie ihr neues ,leben sicherlich damit beginnen1 da sie ,europa1 wahrscheinlich ,england und ,deutschland1 um die ,sicherstellung ihrer ,freiheit bitten4 ,sie werden sich die grte ,mhe geben1 sich selbst davon zu berzeugen1 da sie ,ruland nicht die geringste ,dankbarkeit schuldig1 sondern gezwungen seien1 beim ,friedensschlu ,europas ,schutz zu erflehen1 auf da ,ruland1 nachdem es sie von den ,trken befreit1 sie nicht etwa selber verschlinge - zur ,erweiterung seiner ,grenzen und ,grndung des groen allslawischen ,reiches durch die ,unterwerfung der ,slawen unter den gierigen1 schlauen1 barbarischen ,staat der ,grorussen84 ,lange1 oh1 lange noch werden sie nicht imstande sein1 weder die ,uneigenntzigkeit ,rulands1 noch seine groe heilige ,idee anzuerkennen3 eine jener mchtigen ,ideen1 durch die die ,menschheit lebt1 ohne die aber die ,menschheit1 wenn sie aufhren sollte1 in ihr zu leben - erstarren1 verkrppeln und sterben wrde an ihren ,seuchen und ihrer ,kraftlosigkeit4 ,nehmen wir zum ,beispiel den gegenwrtigen ,krieg1 diesen volkstmlichen russischen ,krieg1 der ein ,kampf gegen die trkischen ,ungeheuer zur ,befreiung unglcklicher ,vlker ist1 - haben die ,slawen diesen ,krieg etwa verstanden8 ,jetzt haben sie uns noch ntig1 wir kmpfen ja noch fr sie4 ,wenn aber der ,krieg beendet sein wird1 werden sie ihn dann auch noch fr eine groe ,tat ansehen1 fr die sie uns ,dankbarkeit schuldig sind8 ,nie und nimmer werden sie das tun6 ,im ,gegenteil1 sie werden es als politische und womglich gar wissenschaftliche ,wahrheit aufstellen1 da sie sich1 wenn nicht ,ruland dagewesen wre1 schon lngst allein1 durch eigenen ,heldenmut1 oder mit ,hilfe ,europas zu befreien verstanden htten4 ,europa htte1 wenn wieder dieses ,ruland nicht auf der ,welt gewesen wre1 nichts gegen ihre ,freiheit einzuwenden gehabt1 sondern sie womglich selber von den ,trken befreit4 ,diese schlaue ,lehre hat ja schon jetzt viele ,anhnger unter ihnen und wird sich in der ,folge noch zu einem wissenschaftlichen und politischen ,axiom entwickeln4 ,sogar von den ,trken werden diese ,balkanslawen mit grerer ,ehrfurcht sprechen als von uns4 ,vielleicht werden sie ein ganzes ,jahrhundert oder noch lnger fr ihre ,freiheit bangen und vor der ,herrschsucht ,rulands zittern2 sie werden sich bei den europischen ,mchten einschmeicheln1 werden ,ruland verleumden und berall gegen uns intrigieren4 ,o1 ich spreche nicht von einzelnen ,personen3 gewi wird es auch unter ihnen ,menschen geben1 die wissen werden1 was ,ruland fr sie war und immer sein wird4 ,diese ,menschen verstehen auch sicher die ganze ,gre und ,heiligkeit der ,tat ,rulands und seiner groen ,idee1 die es hochhlt vor der ganzen ,menschheit4 ,aber dieser ,menschen wird es zuerst so wenige geben1 da man sie auslachen oder sogar politisch verfolgen wird4 ,besonders gern werden die befreiten ,slawen aller ,welt verknden1 da sie gebildete ,vlker seien1 sogar hchst kulturfhig1 im europischen ,sinne1 whrend ,ruland ein barbarisches ,land1 ein dunkler nordischer ,kolo1 dabei lngst nicht vom reinsten slawischen ,blute1 ein ,unterdrcker und ,feind der europischen ,zivilisation sei und bleibe4 ,sie werden natrlich eine konstitutionelle ,regierung haben1 ein ,parlament1 verantwortliche ,minister1 ,redner und ,reden4 ,das wird sie auerordentlich beruhigen und entzcken4 ,es wird ihnen ungeheuer schmeicheln1 in den ,pariser und ,londoner ,blttern ,telegramme zu lesen1 die durch die ganze ,welt gehen und allen melden1 da z4 ,b4 nach langem ,parlamentssturm endlich das bulgarische ,ministerium gefallen sei und eine neue liberale ,mehrheit sich gebildet habe1 da ein ,bulgare namens ,iwan ,tschiftlik endlich eingewilligt1 das ,portefeuille des ,ministerprsidenten anzunehmen 444 ,ja1 in ,ruland mu man sich jetzt ernsthaft darauf vorbereiten1 da alle diese von uns befreiten ,slawen sich zunchst begeistert auf ,europa strzen1 bis zum ,verlust der eigenen ,persnlichkeit europische ,formen1 politische wie soziale1 annehmen und auf die ,weise erst eine lange ,periode des ,europismus durchleben werden1 ehe sie etwas von ihrer slawischen ,bedeutung und ihrer eigenen ,berufung unter den ,vlkern werden begreifen lernen4 brigens werden sie sich ewig untereinander streiten1 ewig sich gegenseitig beneiden und gegen einander intrigieren4 ,sollte ihnen aber ,gefahr drohen1 so wrden sie alle natrlich wieder ,ruland um ,hilfe bitten4 ,denn wie sie uns in ,europa auch verleumden1 wie sie mit ,europa auch liebugeln mgen1 sie werden doch immer instinktiv fhlen 7selbstverstndlich erst im ,augenblick der ,gefahr1 nicht frher71 da ,europa der einzige ,feind ihrer ,selbstndigkeit ist1 war und immer sein wird4 ,sie werden begreifen1 da sie auf der ,welt nur noch existieren1 weil der groe feststehende ,magnet ,ruland unwiderstehlich sie alle an sich zieht und so ihre ,nationalitt und ,einheit erhlt4 ,es wird auch ,minuten geben1 da sie imstande sein werden1 beinahe bewut einzugestehen1 da1 wenn sie nicht ,ruland htten1 das groe stliche ,zentrum der groen aufkommenden ,ideen1 ihre volkliche ,einheit und ,selbstndigkeit im ,augenblick auseinanderfallen1 ihre ganze ,nationalitt sich auflsen und im europischen ,ozean wie einzelne ,wassertropfen im ,meere verschwinden wrde4 ,noch auf lange aber wird ,ruland die ,sorge verbleiben1 sie zu vershnen1 ihnen ,vernunft beizubringen und vielleicht sogar noch das ,schwert fr sie zu ziehen4 ,natrlich wirft sich dabei die ,frage auf1 welch einen ,vorteil ,ruland denn fr sich erwartet1 warum ,ruland sich so oft fr sie geschlagen1 sein ,blut1 seine ,krfte1 sein ,geld fr sie hingegeben8 ,doch nicht etwa1 um so viel kleinlichen ,ha und so hliche ,undankbarkeit zu ernten8 ,freilich hat ,ruland immer gewut1 da es das ,zentrum der slawischen ,einheit ist1 da1 wenn die ,slawen in ,zukunft ein freies1 nationales ,leben fhren werden1 ,ruland das gewollt und durchgesetzt haben wird4 ,welch einen ,vorteil bringt uns nun dieses ,bewutsein1 auer ,arbeit1 rger und ,sorgen8 ,die ,antwort darauf ist schwer1 und vielleicht werden nicht alle sie verstehen knnen4 ,wir wissen ja1 da ,ruland niemals auch nur auf den ,gedanken kommen wird1 sein ,territorium auf ,kosten der ,slawen erweitern1 sie politisch an sich ketten oder gar ihre ,lnder zu russischen ,gouvernements machen zu wollen4 ,alle ,slawen verdchtigen jetzt ,ruland dieser ,absicht1 und ,europa wird noch weitere hundert ,jahre diesen ,argwohn gegen uns hegen4 ,mge ,gott ,ruland vor solchen ,absichten bewahren6 ,denn je mehr es seine politische ,uneigenntzigkeit den ,slawen gegenber aufrechterhlt1 desto sicherer wird es eine volle ,einigung der ,slawen unter einander erreichen1 vielleicht schon im ,verlauf von einem ,jahrhundert4 ,wenn es den ,slawen von ,anfang an politische ,freiheit gibt und sich jeder ,vormundschaft enthlt1 doch zu jeder ,zeit bereit ist1 sein ,schwert fr die ,freiheit ihres ,glaubens und ihrer ,nationalitt zu ziehen1 so wird ,ruland zu seinem und zu ihrem ,wohl mehr erreichen1 als wenn es mit ,gewalt seinen politischen ,einflu auf die ,slawen aufrechtzuerhalten strebte4 ,ja1 gerade 444 wenn ,ruland seine vollstndige ,uneigenntzigkeit ihnen gegenber bewahrt1 wird es sie besiegen und ihr ,vertrauen gewinnen4 ,zuerst werden sie vielleicht nur im ,notfalle zu uns kommen1 dann aber werden sie sich mit dem vollen ,vertrauen eines ,kindes an uns schmiegen4 ,alle werden sie in das heimatliche ,nest1 zu ,ruland1 zurckkehren4 ,oh1 viele ,russen1 ,gelehrte wie auch ,dichter1 setzen schon groe ,hoffnungen auf diese ,vereinigung4 ,sie erwarten1 da die befreiten und auferstandenen slawischen ,vlkerschaften viele neue und noch nie dagewesene ,elemente ins russische ,leben bringen1 das ,slawentum ,rulands erweitern und auf die ,seele ,rulands einen groen ,einflu ausben werden2 ja1 sogar die russische ,sprache1 die russische ,literatur1 das russische ,schaffen berhaupt sollen sie geistig bereichern und ihm neue ,horizonte erffnen4 ,ich mu gestehen1 da mir diese ,begeisterung immer etwas literarisch erschienen ist4 ,vielleicht wird hnliches einmal wirklich geschehen1 aber wohl nicht frher als in hundert ,jahren2 fr dieses ganze ,jahrhundert dagegen wird ,ruland von den ,slawen nichts zu nehmen brauchen1 weder von ihren ,ideen1 noch von ihrer ,literatur1 denn was knnten sie uns jetzt geben8 ,ruland wird dieses ganze ,jahrhundert hindurch nur gegen ihre ,beschrnktheit und ihren ,eigensinn zu kmpfen haben1 desgleichen gegen ihre schlechten ,angewohnheiten und ihren ,verrat am ,slawentum1 ihren ,verrat um europischer ,formen willen in politischen wie sozialen ,dingen4 ,nach der ,slawenfrage steht ,ruland noch die ,orientfrage bevor4 ,die ,slawen werden heute berhaupt nicht verstehen1 was diese ,orientfrage eigentlich bedeutet6 ,ganz so1 wie sie auch die slawische ,einigung zu einer allgemeinen ,brderschaft noch lange nicht verstehen werden4 ,ihnen diese durch die ,tat und das ,beispiel zu erklren1 wird in ,zukunft die ,aufgabe ,rulands sein4 ,wieder wird man fragen1 wozu und warum soll ,ruland eine solche ,arbeit auf sich nehmen8 ,wozu8 um ein hheres ,leben zu fhren1 um die ,welt mit einer groen uneigenntzigen ,idee zu durchleuchten1 um einen groen1 mchtigen ,organismus brderlicher ,einigung von ,vlkerstmmen zu schaffen1 - nicht durch politische ,gewalt1 nicht mit ,feuer und ,schwert1 sondern durch berzeugung1 ,liebe1 ,uneigenntzigkeit und ,aufklrung3 um endlich alle ,kleinen um sich zu scharen und ihnen die mtterliche ,aufgabe ,rulands zu beweisen4 ,das ist unser ,ziel und das ist meinetwegen auch unser ,vorteil4 ,denn wenn eine ,nation fr keine hheren ,ideen1 nicht mit hheren ,zielen zum ,wohle der ,menschheit1 sondern nur ihren eigenen ,interessen8 lebt1 so wird diese ,nation untergehen4 ,hhere ,ziele fr ,ruland kann es aber nicht geben1 als uneigenntzig den ,slawen zu dienen1 ohne von ihnen ,dankbarkeit zu erwarten1 nach ihrer sittlichen und geistigen1 nicht nur nach ihrer politischen ,einigung zu streben4 ,nur durch diese ,tat wrde das ,slawentum der ,menschheit eine neue1 wertvolle ,idee geben 444 ,hhere ,ziele als solche gibt es nicht auf dieser ,welt1 und es kann fr ,ruland nichts vorteilhafter8 sein1 als solche ,ziele zu haben1 sie sich mehr und mehr klarzumachen1 um die eigene ,seele zu heben in dieser ewigen1 unermdlichen1 heldenhaften ,arbeit fr die ,menschheit4 ,darum aber ist eines gewi3 fllt dieser ,krieg fr ,ruland gnstig aus1 so tritt ,ruland in eine neue und hhere ,phase seines ,seins 444 ,was man jetzt ber den ,frieden spricht4 ,mu ,konstantinopel ,ruland gehren1 und ist das berhaupt mglich8 ,verschiedene ,meinungen ,vor einiger ,zeit fing man bei uns an1 ber die baldige ,beendigung des ,krieges zu sprechen1 und heute spricht bereits alle ,welt von mglichen und unmglichen ,friedensbedingungen4 ,es freut mich sehr1 da groe politische ,zeitungen ,rulands unsere ,mhen und ,opfer hochschtzen und ,friedensbedingungen vorschlagen1 die diesen gebrachten ,opfern angemessen sind4 ,auch ist es beruhigend zu hren1 da die ,mehrzahl der ,urteile die selbstndige ,entscheidung ,rulands beim ,friedensschlu verlangt1 das ,recht1 einen persnlichen1 separaten ,frieden zu schlieen1 ohne ,europa herbeizurufen1 und wenn mglich1 ohne sich um die europischen ,meinungen berhaupt zu kmmern4 ,das ,los der ,slawen wird gleichfalls in ,betracht gezogen4 ,man streitet ber die ,kriegsentschdigungen und verlangt in der ,begeisterung sogar die trkischen ,panzerschiffe4 ,das ,recht1 uns ,kars und ,erserum einzuverleiben1 gestehen uns fast alle zu4 ,natrlich gibt es auch wieder ,leute1 die schon bei der bloen ,annahme1 wir knnten es wagen1 ,kars zu annektieren1 beleidigt sind4 ,und wiederum gibt es andere1 die nicht nur ber ,kars1 sondern selbst ber ,konstantinopel verfgen und sogar behaupten1 da ,konstantinopel einmal uns gehren msse6 ,diese ,debatten ber den ,frieden werden sich natrlich nach jeder greren ,aktion unseres ,heeres wiederholen4 ,ich will hier nur darauf hinweisen1 da in den ,urteilen unserer groen ,bltter ein ,irrtum sich bemerkbar macht4 ,alle halten sie das ,europa von heute noch fr das ,europa von frher - das heit1 man nimmt bei uns an1 da die europischen ,gromchte immer noch dieselben sind1 man setzt immer noch das alte europische ,gleichgewicht8 voraus4 ,indessen verndert sich ,europa jetzt von ,stunde zu ,stunde3 was vor einem halben ,jahr war1 wird vielleicht schon nach drei ,monaten nicht mehr sein - so sehr kann sich bis zum nchsten ,frhling ,europas frheres ,aussehen verndert haben4 ,die ungeheuren und verhngnisvollen ,gegenwartsprobleme1 die sich erst noch herausarbeiten mssen1 und die vielleicht sehr bald eine ,entscheidung heischen werden1 zieht man noch immer nicht in dem ,umfange in ,betracht1 den sie tatschlich in der ,welt einnehmen4 ,sogar der ,bestand jenes ,europas1 das sich beim ,friedensschlu einmischen knnte1 ist schwer schon jetzt festzustellen4 ,deshalb aber kann man1 meiner ,meinung nach1 auf ,grund der frheren ,verhltnisse die ,friedensbedingungen unmglich im voraus bestimmen1 ohne zu bercksichtigen1 da ,europa selber von der ,stelle rckt und selber neuer ,bestimmungen harrt4 brigens1 davon spter4 ,jetzt will ich1 da schon einmal von ,konstantinopel die ,rede ist1 noch eine sehr sonderbare ,meinung ,nicolai ,jakowlewitsch ,danilewskis#di ber das nchste ,schicksal ,konstantinopels8 vermerken4 ,ich werde sie brigens nicht in allen ,einzelheiten wiedergeben knnen4 ,nach vielen durchaus richtigen ,bemerkungen - wie zum ,beispiel1 da ,konstantinopel nach der ,vertreibung der ,trken nicht eine freie ,stadt werden kann1 wie es etwa ,krakau einmal war1 ohne zu riskieren1 ein ,sammelplatz und ,zufluchtsort von ,verbrechern und ,verschwrern der ganzen ,welt1 eine ,beute der ,juden1 ,spekulanten und ,intriganten zu werden - fordert ,n4 ,j4 ,danilewski1 da ,konstantinopel in den gemeinsamen ,besitz aller stlichen ,vlker8 bergehe4 ,allen ,vlkern sollen die gleichen ,rechte ber diese ,stadt zugestanden werden3 ,russen1 ,slawen1 ,griechen1 ,bulgaren sollen alle zusammen ,konstantinopel besitzen4 ,eine solche ,ansicht ist meiner ,meinung nach denn doch etwas sonderbar4 ,wie kann ,ruland den ,besitz dieser ,stadt mit anderen ,vlkern teilen1 wenn ,ruland ihnen in jeder ,beziehung weit berlegen ist1 nicht nur jedem einzelnen kleinen ,balkanvolk1 sondern auch allen diesen ,vlkern zusammen genommen8 ,der ,riese ,gulliver knnte1 wenn er wollte1 den ,liliputanern hundertmal versichern1 da er ihnen in jeder ,beziehung gleich sei1 es wrde ihm doch niemals geglaubt werden4 ,wie kann man nur eine solche ,geschmacklosigkeit behaupten und dazu noch selbst mit aller ,gewalt an so etwas glauben8 ,nein1 ,konstantinopel mu uns gehren1 mu von uns ,russen erobert werden und mu bis in alle ,ewigkeiten in unserem ,besitz verbleiben4 ,uns allein soll die ,stadt gehren2 wir aber knnen dann1 wenn wir sie beherrschen1 alle ,slawen und meinetwegen auch noch alle anderen ,vlker der ,welt mit der ,gewhrung der grten ,freiheiten in ihr aufnehmen - aber keine ,fderation zusammen mit den ,slawen6 ,man bedenke doch nur1 da eine solche ,fderation kaum in einem ,jahrhundert durchgesetzt werden kann6 ,nur ,ruland ist der ,aufgabe gewachsen1 ,konstantinopel zu beherrschen1 denn wir drfen nicht die dazu gehrige ,umgebung1 den ,bosporus und die ,dardanellen vergessen4 ,nur ,ruland kann dort ein ,heer und eine ,flotte halten4 ,o1 natrlich wird es jetzt sofort heien3 ,also ist die ,hilfe1 die die ,russen den ,slawen bringen1 doch nicht so uneigenntzig68 - ,darauf knnen wir antworten3 ,ruland wird nie aufhren1 den ,slawen zu dienen und wird sie durch seine groe zentrale ,kraft ewig am ,leben erhalten2 solch ein ,dienst lt sich aber mit nichts entgelten1 und wenn ,ruland jetzt auch ,konstantinopel einnehmen sollte1 so wrde das doch nur geschehen1 weil zu seinen ,aufgaben1 auer der ,lsung der slawischen ,frage1 noch die ,lsung einer viel greren1 der ,orientfrage1 gehrt4 ,diese ,aufgabe aber kann nur durch die ,eroberung ,konstantinopels erfllt werden4 ,eine fderative ,verwaltung ,konstantinopels durch verschiedene ,vlker knnte die ,orientfrage einfach vernichten1 whrend wir doch1 im ,gegenteil1 eine baldige ,lsung derselben vor allem wnschen mssen1 da sie mit dem ,schicksal und der ,bestimmung ,rulands so eng verbunden ist4 ,ganz abgesehen davon1 da alle diese ,vlkchen sich um den ,einflu und die ,vorherrschaft in der ,stadt nur streiten wrden 444 ,mit einem ,wort1 ,konstantinopel wre nur ein ,stein des ,anstoes fr die ganze stliche ,welt1 wrde nur die ,einigung der ,slawen verhindern und ihre gesunde ,lebensentwicklung aufhalten4 ,die einzige ,rettung ist1 da ,ruland allein und auf eigene ,rechnung ,konstantinopel nimmt2 denn nur ,ruland kann ruhig sagen1 da es ganz allein dieser ,aufgabe gewachsen sein wird4 ,und ist das denn nicht wahr8 ,ruland ist das geistige ,zentrum1 das ,haupt des ,ostens1 ,konstantinopel aber ist die ,stadt1 das ,zentrum der stlichen ,welt4 ,ruland hat es ntig - und es wre ihm sogar ntzlich -1 sich jetzt dem ,orient zuzuwenden und auf einige ,zeit ,petersburg1 wenn auch nur ein wenig1 zu vergessen - in ,anbetracht der baldigen ,vernderung seines ,schicksals1 sowie der ,schicksale ganz ,europas4 ,doch wozu schon jetzt alle ,mistnde errtern1 die durch einen gemeinsamen ,besitz der ,stadt unter den ,slawen entstehen wrden6 ,wenden wir uns lieber dem ,schicksal der ,griechen und der rechtglubigen ,bevlkerung ,konstantinopels zu - dem ,schicksal1 dem sie bestimmt nicht werden entgehen knnen1 wenn ,byzanz ,gemeingut8 wird4 ,die ,griechen werden eiferschtig auf die neue slawische ,basis in ,konstantinopel sehen und werden die ,slawen sogar noch mehr hassen und noch mehr frchten1 als vorher die ,mohammedaner4 ,der jngste ,streit zwischen den ,bulgaren und dem kumenischen ,patriarchen kann fr die ,zukunft als ,beispiel dienen4 ,die ,reprsentanten der ,rechtglubigkeit in ,konstantinopel werden sich bis zu ,intrigen und kleinlichen ,verschwrungen1 bis zu gegenseitigen ,exkommunikationen und wei ,gott wozu noch erniedrigen1 werden vielleicht sogar ,ketzer werden - und alles das aus nationalen ,grnden1 aus nationaler ,empfindlichkeit4 ,warum stehen die ,slawen ber uns88 werden die ,griechen fragen1 warum wird ihnen ein unumschrnktes ,recht auf ,konstantinopel zugesprochen1 444 wenn auch mit uns zusammen88 ,beherrscht aber ,ruland allein ,konstantinopel1 hat ,ruland allein die ,autoritt in der ,stadt1 so fllt selbst die ,mglichkeit solcher ,fragen fort4 ,sogar die ,griechen wrden dann ,ruland nicht um den ,besitz ,konstantinopels beneiden und sich nicht gekrnkt fhlen4 ,ruland wrde in ,konstantinopel gleichsam auf der ,wacht stehen fr alle ,slawen und alle ,balkanvlker1 ohne etwa letztere den ,slawen nachzustellen4 ,die ,herrschaft der ,mohammedaner war in diesen ,jahrhunderten fr die ,balkanvlker keine vereinigende1 sondern eine unterdrckende ,macht1 unter der sie sich nicht zu rhren1 nicht einmal wie ,menschen zu leben wagten4 ,nach der ,vernichtung der mohammedanischen ,herrschaft kann aus diesen ,vlkern1 die aus der ,knechtschaft zur ,herrschaft kommen1 ein ,chaos entstehen2 so da nicht nur eine regelrechte ,fderation1 sondern selbst eine bereinstimmung unter ihnen hchstens in ferner ,zukunft mglich sein wird4 ,dagegen wrde ,ruland zweifellos die alle ,balkanvlker vereinigende ,kraft sein1 wenn es sich in ,konstantinopel festsetzte 444 ,auch ist doch nur ,ruland allein fhig1 die ,fahne der neuen ,idee des ,ostens zu erheben und der ganzen stlichen ,welt ihre neue ,bestimmung zu erklren4 ,denn was ist die ,orientfrage im ,grunde anderes als die ,schicksalsfrage der ,rechtglubigkeit berhaupt8 ,das ,schicksal der ,rechtglubigkeit aber ist wiederum untrennbar mit der ,bestimmung ,rulands verbunden4 ,was ist denn das fr ein ,schicksal88 wird man fragen4 ,der rmische ,katholizismus1 der ,christus fr weltlichen ,besitz verkaufte1 was die ,menschheit veranlate1 sich von ihm abzuwenden1 und was zur ,hauptursache der ,verbreitung des europischen ,materialismus und ,atheismus wurde1 - dieser ,katholizismus erzeugte in ,europa naturgem auch den ,sozialismus4 ,denn die ,aufgabe des ,sozialismus ist1 das ,schicksal der ,menschheit nicht durch ,christus1 sondern auerhalb von ,gott und ,christus zu bestimmen4 ,er hat sich in ,europa auf ganz natrliche ,weise bilden mssen zum ,ersatz fr das dort gefallene christliche ,prinzip4 ,doch die im ,westen entstellte ,lehre ,christi hat sich in ihrer ganzen ,reinheit in der ,rechtglubigkeit erhalten4 ,aus dem ,osten wird das neue ,wort an die ,welt ausgehen1 wird dem ,sozialismus entgegenziehen und von neuem die europische ,menschheit erlsen4 ,das ist die ,bestimmung des ,ostens1 das ist die ,bedeutung der ,orientfrage fr ,ruland6 ,ich wei1 sehr viele nennen eine solche berzeugung ,besessenheit82 doch ,herr ,n4 ,j4 ,danilewski wird verstehen1 was ich sagen will4 ,infolge dieser ,bestimmung hat ,ruland ,konstantinopel ntig1 denn ,konstantinopel ist1 wie ich schon sagte1 das ,zentrum der stlichen ,welt4 ,ruland - ich meine das ,volk zusammen mit seinem ,zaren - erkennt und fhlt1 da es allein der ,trger der ,christenidee ist1 und da das ,wort der ,rechtglubigkeit sich in ihm zu einer groen ,tat gestaltet1 da diese ,tat schon mit dem jetzigen ,kriege begonnen hat1 und da uns noch ,jahrhunderte der ,arbeit und ,selbstverleugnung bevorstehen1 um die ,brderschaft der ,vlker zu verwirklichen1 jener ,vlker1 denen wir mit heier ,mutterliebe wie teuren ,kindern dienen wollen4 ,diese groe christliche ,tat1 diese neue ,ttigkeit des ,christentums und der ,rechtglubigkeit1 hat schon mit dem jetzigen ,kriege begonnen1 mit der bloen ,tatsache1 da wir diesen ,krieg fhren 444 ,doch ,herr ,n4 ,j4 ,danilewski glaubt noch immer nicht daran4 ,augenscheinlich glaubt er nicht daran1 weil er ,ruland nicht fr wrdig hlt1 ,konstantinopel zu beherrschen4 ,sollten die ,russen wirklich dem nicht gewachsen sein - oder was will er sonst damit sagen8 ,natrlich ist es schwer1 eine ,herrschaft in dieser ,stadt zu errichten2 aber ,herr ,danilewski gibt doch zu1 da ,ruland ,konstantinopel vorlufig allein beherrschen knnte1 d4 h4 natrlich nur1 um die ,stadt spter den ,vlkern als ,gemeingut zu bergeben4 ,es fragt sich blo1 warum und wozu bergeben8 ,wie es scheint1 glaubt ,herr ,danilewski1 da der ,besitz ,konstantinopels fr ,ruland verderblich sein wrde1 in ihm schlechte1 eroberungsgierige ,instinkte wachrufen knnte4 ,aber es wre doch ,zeit1 endlich an ,ruland zu glauben1 besonders nach der ,heldentat dieses ,krieges1 denn es ist dieser ,aufgabe doch tatschlich gewachsen 444 ,und pltzlich kann sich der ,autor nicht einmal entschlieen1 diese ,stadt auch nur zeitweilig diesem ,ruland anzuvertrauen6 ,und - man stelle sich nur vor1 womit er schliet3 man msse vorlufig die ,existenz der ,trkei noch verlngern1 ihr zwar alle ,slawen und den ,balkan nehmen1 ,konstantinopel jedoch ihr noch auf einige ,zeit berlassen - und das sei fr ,ruland jetzt sogar das ,vorteilhafteste1 sei sozusagen ein ,fingerzeig ,gottes6 ,warum ein ,fingerzeig ,gottes1 warum8 ,herr ,danilewski setzt natrlich voraus1 da die ,trkei in ihrer neuen ,existenz ganz unter dem ,einflu ,rulands1 d4 h4 von ,ruland abhngig sein werde4 ,aber wozu denn diese ,maskerade8 ,bedenken wir blo1 da ,europa in eine solche ,konstellation erst recht nicht einwilligen wrde4 ,europa wre eine vollstndige ,besiegung der ,trkei1 wre die vollendete ,tatsache lieber1 als einen neuen ,orientkrieg in der allernchsten ,zukunft befrchten zu mssen4 ,somit stimmt ja ,herr ,danilewski zum ,schlu mit der politischen ,meinung ,lord ,beaconsfields berein1 nach der die ,existenz der ,trkei durchaus ntig sei und sie nicht vernichtet werden drfe4 ,von der ,trkei wird nur ein ,schatten brigbleiben18 sagt ,herr ,danilewski - dieser ,schatten aber mu 787 vorlufig noch die ,ufer des ,bosporus und der ,dardanellen verdunkeln2 denn ihn schon jetzt durch einen lebendigen und dazu gesunden ,organismus zu ersetzen1 ist noch nicht mglich 7687 4448 ,also wre ,ruland ein so ungesunder und toter ,organismus1 da es die ,hauptstadt der ,rechtglubigkeit an ,stelle der in ,fulnis bergegangenen ,trkei nicht besetzen drfte8 ,das scheint mir doch sonderbar6 ,oder will ,herr ,danilewski damit vielleicht sagen1 da ,ruland ,konstantinopel nicht besetzen drfe1 weil ,europa es ihm nicht gestatten wrde8 ,er sagt an einer ,stelle seines ,aufsatzes3 ,der ,besetzung ,konstantinopels durch die ,russen werden die meisten europischen ,mchte den grten ,widerstand entgegensetzen48 ,freilich1 wenn er die ,unmglichkeit darin sieht1 so wird seine ,behauptung - bezglich der ,notwendigkeit1 den ,trken vorlufig noch ,konstantinopel zu berlassen - verstndlicher4 ,nichtsdestoweniger kann man in betreff des ,widerstandes der meisten europischen ,mchte8 eines positiv behaupten3 erstens1 da ,europa1 wie ich schon gesagt habe1 eher die ,besetzung ,konstantinopels durch uns wnschen wrde als ein ,fortbestehen der ,trkei unter voller ,vormundschaft ,rulands1 ohne den ,balkan1 ohne ,slawen1 ohne ,flotte8 - mit einem ,wort1 als ein ,schatten8 der frheren ,trkei1 wie sich ,herr ,danilewski ausdrckt4 ,wen wrden wir mit diesem ,gespenst betrgen knnen8 ,die ,europer wrden sich doch sagen3 ,wenn die ,russen nicht heute in ,konstantinopel einziehen1 so werden sie es morgen tun48 ,und deshalb wrden sie auch eine endgltige ,form einem zeitweiligen ,schatten vorziehen4 ,und zweitens3 wir mssen doch einsehen1 da es niemals eine fr uns so gnstige ,zeit geben wird - in ,anbetracht der gegenwrtigen politischen ,lage ,europas4 ,zum letztenmal noch eine ,prophezeiung84 ,man sagt3 ,die ,mehrzahl der europischen ,mchte wird es nicht erlauben48 ,aber aus welchen ,reichen besteht denn jetzt diese ,mehrzahl der europischen ,mchte88 ,ich wiederhole hier schon einmal von mir ,gesagtes3 ,europa verndert sich von ,stunde zu ,stunde3 was noch vor einem halben ,jahr war1 wird vielleicht in drei ,monaten nicht mehr sein68 ,wir befinden uns am ,vorabend der allergrten und erschtterndsten ,ereignisse und ,umwlzungen in ,europa4 ,augenblicklich1 also jetzt im ,november1 besteht diese ,mehrzahl der europischen ,mchte81 die uns beim ,friedensschlu ihr drohendes ,veto entgegenstellen knnten1 nur aus ,england und kaum noch aus sterreich1 obgleich ,england alles tut1 um sterreich zu einem ,bndnis gegen uns zu zwingen und nebenbei noch eines mit ,frankreich zu schlieen4 ,doch wir werden nicht allein sein3 soviel ist jetzt schon klar4 ,in ,europa gibt es ja noch ,deutschland1 und ,deutschland wird zu uns halten4 ,europa stehen groe ,umwlzungen so sonderbarer ,art bevor1 da der ,verstand des ,menschen sich strubt1 an sie zu glauben1 und ihre ,verwirklichung fr unmglich hlt1 weil sie ihm viel zu phantastisch erscheinen4 ,doch vieles1 was man in diesem ,sommer noch fr phantastisch1 unmglich und fr bertrieben hielt1 ereignete sich zu ,ende des ,jahres in ,europa buchstblich1 und die ,meinung1 zum ,beispiel1 da die katholische ,verschwrung eine ,macht habe - eine ,meinung1 ber die alle noch im ,sommer zu lachen bereit waren1 oder im uersten ,falle zog man es vor1 sich einer ,kritik ber sie zu enthalten - wird jetzt von allen geteilt und durch ,tatsachen als keineswegs bertrieben besttigt4 ,ich erwhne dies nur1 damit die ,leser auch meiner jetzigen ,prophezeiung8 mehr ,glauben schenken und sie nicht fr ein phantastisches und bertriebenes ,hirngespinst erklren4 ,der einzige ,politiker ,europas1 der mit seinem genialen ,blick bis in die ,tiefe der ,erscheinungen dringt1 ist - ,frst ,bismarck4 ,den schrecklichsten ,feind ,deutschlands1 seiner ,einheit und seiner erneuten ,zukunft hat er schon vor langer ,zeit1 frher als alle anderen erkannt3 im rmischen ,katholizismus und in dem vom ,katholizismus erzeugten ,ungeheuer - dem ,sozialismus4 ,deutschland ist durchsetzt von ,sozialismus4 ,bismarck hlt es fr unumgnglich ntig1 dem ,katholizismus im ,augenblick der ,wahl des neuen ,papstes den ,todessto zu versetzen4 ,oh1 er wei1 da er den ,papst nicht endgltig wird vernichten knnen1 und da er ihn hchstens in eine neue ,phase des ,kampfes drngen wird4 ,denn der ,kampf des ,katholizismus wird so lange fortdauern1 wie ,frankreich lebt4 ,solange ,frankreich noch lebt1 hat der ,katholizismus ein starkes ,schwert in der ,hand und die ,mglichkeit1 eine europische ,koalition gegen ,deutschland zustande zu bringen4 ,was ,frankreich anbetrifft1 so ist dieses ,land in den ,augen des ,frsten ,bismarck freilich schon seinem ,schicksal verfallen4 ,fr ,bismarck gibt es jetzt nur noch eine ,frage3 ,frankreich - oder ,deutschland8 ,fllt aber ,frankreich1 so tritt der ,katholizismus zusammen mit dem ,sozialismus in eine neue ,phase seines ,daseins4 ,whrend nun die europischen ,politiker den sich hinziehenden ,kampf ,mac-,mahons mit den ,republikanern verfolgen und von ganzem ,herzen den ,republikanern den ,sieg wnschen1 da sie glauben1 die ,republik sei in ,frankreich eine volkliche ,regierung und fhig1 ,frankreich zu einigen1 - wei ,frst ,bismarck1 da ,frankreich seine ,zeit bereits berlebt hat und die franzsische ,nation innerlich auf ewig zerstckt ist1 da es in ihr niemals mehr eine alle vereinende1 starke und gesunde nationale ,regierung geben wird4 ,nun knnte allein schon diese ,schwche ,frankreichs in ,deutschland groe ,hoffnungen erwecken2 doch ,frst ,bismarck wei1 ich wiederhole es3 solange ,frankreich lebt1 wird auch der rmische ,katholizismus noch lebendig sein1 - ganz abgesehen davon1 da der ,katholizismus noch einmal1 und wenn auch nur auf kurze ,zeit1 wenn auch nur auenpolitisch1 diesem zersetzten ,lande als vereinigende ,idee dienen kann4 ,denn anders kann es ja gar nicht kommen3 frher oder spter wird ,frankreich - selbst wenn es ,republik bleiben sollte - sein ,schwert doch fr den ,papst und den ,katholizismus ziehen4 ,die ,republikaner werden es noch selbst einsehen1 da ihre ,stellung in ,frankreich unhaltbar werden wrde1 wenn sie den ,papst und den ,katholizismus fallen lieen4 ,oder vielleicht werden sie zu dieser ,einsicht nicht fhig sein und so bis zu ihrem ,ende die ,protgs des ,frsten ,bismarck bleiben1 - ,protgs1 die er im geheimen schon zum ,tode verurteilt hat1 obschon sie immer noch den ,anspruch auf die ,fhigkeit haben1 ,frankreich von neuem zu einem festen ,ganzen zu vereinigen4 ,ja1 die franzsischen ,republikaner sind nicht nur ,bismarcks ,schtzlinge1 sondern auch ,deutschlands ,sklaven1 die ganz ,frankreich an ,deutschland nicht blo zu politischer1 sondern auch zu innerer1 geistiger ,sklaverei ausliefern1 und zwar tun sie dies1 indem sie ,frankreich gerade seiner selbstndigsten politischen und historischen ,idee berauben1 wenn sie ihrem ,vaterlande jene ,fahne aus der ,hand reien1 die es so viele ,jahrhunderte hindurch als ,vertreter des romanischen ,elements in der europischen ,menschheit hochgehalten hat4 ,dafr aber werden sich diejenigen1 welche die unbegabten1 unntzen ,republikaner gerade deswegen strzen wollen1 unbedingt sofort bemhen - ,bismarck wei das bereits -1 zum letztenmal die katholische ,fahne gegen ,deutschland zu erheben1 die ,fahne1 an die ,frankreich nicht mehr glaubt1 die fast schon von der ganzen ,nation verneint wird1 doch den ,franzosen politisch noch zum letzten ,vereinungs- und ,sttzpunkt dienen kann gegen den verhngnisvollen 7und gleichfalls letzten7 ,angriff des protestantischen ,deutschland1 das ewig gegen die vom alten ,rom geerbten ,grundstze der ganzen westlichen ,hlfte der europischen ,menschheit protestiert und protestieren wird4 ,deshalb aber hat ,frst ,bismarck ,frankreichs ,schicksal wahrscheinlich schon bestimmt4 ,das ,schicksal ,polens erwartet auch ,frankreich1 und politisch wird es tot sein oder ,deutschland mte aufhren zu sein4 ,wenn ,bismarck das erreicht haben wird1 dann wird er auch den kmpfenden rmischen ,katholizismus - der bestimmt bis zum ,ende der ,welt kmpfen wird - zwingen1 in eine neue ,phase des ,daseins und des ,kampfes um das ,dasein einzutreten1 - in die ,phase des unterirdischen1 reptilhaften ,verschwrerkrieges4 ,bismarck aber erwartet ihn schon in dieser neuen ,phase4 ,und je frher dies geschehen wird1 desto besser fr ihn1 denn hier erwartet er bereits die ,vereinigung beider ,feinde ,deutschlands und der ,menschheit1 die ,vereinigung des ,katholizismus mit dem ,sozialismus1 und hofft1 sie gerade so leichter vernichten zu knnen1 beide auf einmal 444 ,man mu den ,augenblick benutzen4 ,diese ,vereinigung der beiden ,feinde wird zweifellos stattfinden1 sobald ,frankreich politisch gefallen ist1 denn diese beiden ,feinde haben in ,frankreich immer einen organischen ,zusammenhang gehabt4 ,der ,katholizismus war fast bis zur jngsten ,zeit ,frankreichs vereinigende und wesentlichste ,idee4 ,und aus ihr heraus ist in ,frankreich der ,sozialismus entstanden4 ,so hofft denn ,frst ,bismarck1 auch dem ,sozialismus einen starken ,schlag zu versetzen1 wenn er ,frankreichs politisches ,leben vernichtet4 ,der ,sozialismus aber als ,fortsetzung des ,katholizismus und als ,ausdruck ,frankreichs - ist fr den echten ,germanen das ,verhateste von allem ,verhaten1 und so ist es wohl verzeihlich1 da die fhrenden ,mnner ,deutschlands glauben1 leicht mit ihm fertig werden zu knnen1 wenn sie ,frankreich als seine ,quelle und ,basis politisch vernichten4 ,doch aller ,wahrscheinlichkeit nach wird etwas ganz anderes geschehen1 wenn ,frankreich politisch fllt4 ,der ,katholizismus1 der mit dem ,sturze ,frankreichs sein ,schwert verliert1 wird sich dann zum erstenmal an das von ihm so lange verachtete ,volk wenden4 ,frher hatte er noch die ,knige und ,kaiser dieser ,welt1 jetzt jedoch hat er niemanden mehr1 auer dem ,volk4 ,und so wird er sich denn an die beweglichsten1 unruhigsten ,elemente desselben wenden - an die ,sozialisten4 ,dem ,volke wird ,rom sagen1 da alles1 was die ,sozialisten den ,menschen verknden1 schon von ,christus gepredigt worden sei4 ,noch einmal wird ,rom ,christus entstellen und diesmal an das ,volk verkaufen1 so wie es ihn frher schon so oft fr weltliche ,herrschaft verkauft hat1 wie z4 ,b4 damals1 als es fr das ,recht der ,inquisition eintrat4 ,vergessen wir nicht1 da diese ,inquisition die ,menschen fr ihre ,gewissensfreiheit im ,namen ,christi folterte1 - ,christi1 dem nur ein freiwilliger ,jnger lieb war1 nicht aber ein abgekaufter oder durch ,furcht gezwungener4 ,und der ,katholizismus verkaufte ,christus1 als er die ,jesuiten segnete und ihren ,wahlspruch ,der ,zweck heiligt das ,mittel8 guthie4 ,die ganze christliche ,lehre hat er ja nur zum ,erwerb irdischen ,gutes und zur ,erlangung der ertrumten ,herrschaft ber die ganze ,welt benutzt4 ,als die katholische ,menschheit sich von jenem ,ungeheuer1 als das ihnen ,christus zu guter ,letzt gezeigt wurde1 abwandte1 da tauchen denn - nach einer ,reihe von ,jahrhunderten der ,proteste und ,reformationen - zu ,anfang des jetzigen ,jahrhunderts ,versuche auf1 sich ohne ,gott und ,christus einzurichten4 ,doch ohne den ,instinkt der ,bienen und ,ameisen zu haben1 die sich fehlerlos ihre ,stcke und ,ameisenhaufen schaffen1 wollten auch die ,menschen sich in der ,art der ,ameisen von neuem einrichten4 ,sie verstieen die von ,gott herkommende und durch die ,offenbarung dem ,menschen verkndete einzige ,formel seiner ,rettung3 ,liebe deinen ,nchsten als dich selbst81 und ersetzten sie durch praktische ,folgerungen von der ,art des ,chacun pour soi et ,dieu pour tous81 oder durch wissenschaftliche ,axiome von der ,art des ,kampf ums ,dasein84 ,da die ,menschen den ,instinkt der ,tiere1 der diese lehrt1 ihren ,staat fehlerlos einzurichten1 nicht haben1 verlieen sie sich stolz auf die ,wissenschaft1 - wobei sie natrlich ganz vergaen1 da die ,wissenschaft einer solchen ,tat1 wie es die ,schaffung der ,gleichheit wre1 noch lngst nicht gewachsen ist1 ja1 im ,verhltnis zu ihr gleichsam noch in den ,windeln liegt4 ,man baute ,luftschlsser4 ,der zuknftige ,turm von ,babel wurde einerseits zum ,ideal und andererseits zum ,schreckgespenst der ,menschheit4 ,doch nach den ,trumern kamen bald andere ,lehrer1 die einfach und allen verstndlich ungefhr folgendes predigten3 ,zuerst die ,reichen plndern1 die ,welt mit ,blut berschwemmen1 dann aber wird alles schon von selbst irgendwie von neuem entstehen68 ,schlielich ging man noch weiter3 es kam die ,lehre vom ,anarchismus4 ,wenn dieser sich einmal verwirklichen knnte1 dann wrde bestimmt wieder eine ,periode der ,menschenfresserei eintreten1 und die ,menschen wren gezwungen1 alles von neuem zu beginnen1 wie vor zehntausend ,jahren4 ,der ,katholizismus begreift das alles vorzglich und wird es verstehen1 die ,fhrer des unterirdischen ,kampfes fr sich zu gewinnen4 ,er wird ihnen sagen3 ,ihr habt kein ,zentrum1 keine ,ordnung in der ,fhrung eurer ,sache1 ihr seid eine ber die ganze ,welt verbreitete1 aber zerstckelte ,kraft und seid jetzt durch den ,fall ,frankreichs sogar vllig haltlos4 ,ich werde euch vereinigen und euch auch alle diejenigen noch zufhren1 die an mich glauben48 ,wie es auch kommen mag3 eine ,einigung wird jedenfalls stattfinden4 ,der ,katholizismus will nicht sterben2 eine soziale ,revolution jedoch1 eine neue soziale ,periode1 stehen ,europa sicher bevor3 diese zwei1 wenn auch verschiedenen1 ,krfte werden sich unbedingt vereinigen1 die zwei ,strmungen werden ineinanderflieen mssen4 ,selbstverstndlich wre fr den ,katholizismus ,zerstrung1 ,blutvergieen1 ,plnderung1 ja selbst die ,menschenfresserei sehr vorteilhaft4 ,kann er doch hoffen1 gerade dann im trben ,wasser noch einmal seinen ,fisch zu fangen3 im rechten ,augenblick1 wenn die gequlte ,menschheit sich ihm wieder in die ,arme wirft1 von neuem der unumschrnkte ,alleinherrscher und die einzige ,autoritt dieser ,welt8 zu werden und somit endgltig sein ,ziel zu erreichen4 ,dieses ,zukunftsbild ist leider - keine ,phantasie4 ,ich bin fest berzeugt1 da es im ,westen schon von vielen gesehen wird1 und wahrscheinlich sieht man es auch in ,deutschland4 ,doch die ,fhrer des deutschen ,volkes tuschen sich blo in einem3 in der ,leichtigkeit1 die beiden furchtbaren und dann bereits vereinten ,feinde zu besiegen4 ,sie hoffen auf die ,kraft des erneuten ,deutschland1 auf seinen protestantischen1 gegen das alte und neue ,rom1 gegen ,roms ,grundstze und deren ,folgen protestierenden ,geist4 ,doch nicht sie werden das ,ungeheuer zum ,stehen bringen3 stellen und besiegen wird es nur der wiedervereinte ,osten durch das neue ,wort1 das er der ,menschheit bringen wird4 ,in jedem ,fall aber ist eines klar3 ,deutschland hat uns sogar weit ntiger1 als wir denken4 ,denn ,deutschland braucht uns nicht zu einem zeitweiligen politischen1 sondern zu einem ewigen ,bndnis4 ,die ,idee des wiedervereinten ,deutschland ist gro und stolz und reicht hinab bis in die ,tiefe der ,jahrhunderte4 ,doch was will denn ,deutschland mit uns teilen8 ,die ganze westliche ,menschheit ist sein ,objekt1 die ganze westliche ,welt ,europas hat es fr sich bestimmt3 statt der rmischen und romanischen ,idee soll hier die germanische die ,fhrung bernehmen4 ,uns aber1 ,ruland1 berlt es den ,osten4 ,zwei groen ,vlkern1 uns und ihm1 ist es bestimmt1 das ,angesicht der ganzen ,welt zu verndern4 ,das ist kein menschliches ,hirngespinst1 das ist kein menschlicher ,ehrgeiz1 der sich das erdacht3 so setzt sich die ,welt selbst auseinander4 ,neue und sonderbare ,fakta tauchen auf und besttigen es von ,tag zu ,tag4 ,als man bei uns vom ,besitze ,konstantinopels noch nicht einmal zu trumen wagte1 sprachen die deutschen ,zeitungen von der ,besetzung ,konstantinopels durch uns ,russen schon wie von einer ganz selbstverstndlichen ,sache4 ,das ist beinahe sonderbar im ,vergleich zu den frheren ,beziehungen ,deutschlands zu uns4 ,man kann annehmen1 da die ,freundschaft ,rulands zu ,deutschland aufrichtig und stark ist1 und da diese ,freundschaft mehr und mehr im ,volksbewutsein beider ,nationen erstarken wird4 ,infolgedessen aber ist fr ,ruland noch keine ,zeit zur endgltigen ,entscheidung der ,orientfrage so gnstig gewesen wie gerade die gegenwrtige4 ,in ,deutschland wartet man auf die ,beendung des ,krieges vielleicht noch ungeduldiger als bei uns4 ,und doch kann man jetzt noch nichts voraussagen1 und wre es auch nur auf drei ,monate4 ,werden wir den ,krieg noch vor den letzten und schicksalsschweren ,umwlzungen in ,europa beenden8 ,alles dies ist noch ungewi4 ,doch ob wir ,deutschland noch werden zu ,hilfe eilen knnen oder nicht1 jedenfalls rechnet ,deutschland auf uns nicht als zeitweiligen1 sondern als ewigen ,bundesgenossen4 ,was aber die ,gegenwart anbetrifft1 so kann man nur sagen1 da der ,schlssel zur ,katastrophe in ,frankreich und in der ,wahl des neuen ,papstes liegt4 ,so kann denn der jetzt schon so gut wie sichere ,zusammensto ,deutschlands mit ,frankreich bald erfolgen1 besonders da ,england sich die grte ,mhe gibt1 sie aufeinander zu hetzen1 und dann auch sterreich das ,seine dazu beitragen wird 444 ,auf jeden ,fall mu ,ruland diesen gnstigen ,augenblick benutzen1 denn wir wissen nicht1 wie lange er noch whren wird4 ,solange die jetzigen groen ,fhrer ,deutschlands noch am ,ruder sind1 ist die ,zeit fr uns wahrscheinlich am gnstigsten 444 ,vierter ,teil4 ,asien ,die ,asienfrage ,was ist ,asien fr uns8 ,geok-,tepe1 die ,festung der ,achal ,teke1 ist erstrmt6 ,die ,tekinzen sind geschlagen1 und wenn sie sich uns auch noch nicht ganz unterworfen haben1 so ist doch unser ,sieg gewi6#ej ,die ,gesellschaft und die ,presse sind wieder einmal stolz 444 ,doch wie lange ist es denn her1 da sich diese wie jene noch vollkommen gleichgltig zu unseren transkaspischen ,angelegenheiten verhielten8 ,war das nicht1 wenn ich mich recht erinnere1 noch vor kurzem1 noch nach dem ersten ,mierfolge ,general ,lomakins1 und sogar noch zu ,anfang der ,vorbereitungen zum zweiten ,angriff8 ,was suchen wir dort1 was schert uns dieses ,asien88 hie es damals4 ,wieviel ,geld ist dafr verschwendet worden1 whrend bei uns ,hungersnot und ,diphtheritis herrschen und ,schulen gebaut werden mssen68 ,natrlich waren lngst nicht alle derselben ,meinung - o nein6 ,doch trotzdem lat es sich nicht leugnen1 da es eine ,zeit gab1 in der sich sogar sehr viele zu unserer ,offensivpolitik in ,asien feindselig verhielten4 ,allerdings trug die ,ungewiheit der unternommenen ,expedition manches zu dieser ,feindseligkeit bei4 ,aber trotz alledem kann man nicht sagen1 da unsere ,gesellschaft sich unserer ,mission in ,asien klar bewut sei1 noch dessen1 was ,asien berhaupt fr uns bedeutet oder in ,zukunft bedeuten wird4 ,die meisten europischen ,russen sehen auf unser russisches ,asien - auch ,sibirien einbegriffen - immer noch wie auf irgendein ,anhngsel1 an das man am liebsten berhaupt nicht denkt4 ,wir sind ,europer18 heit es1 was sollen wir in ,asien machen88 oder3 ,ach1 dieses ewige ,asien6 ,wir knnen ja nicht einmal in ,europa ,ordnung schaffen1 da ldt man uns nun zum berflu auch noch ,asien auf den ,hals6 ,ach was1 - schtteln wir es einfach ab68 ,diese ,auffassung wird selbst jetzt noch von unseren ,klugen8 geteilt 7die haben sie natrlich nur von ihrem allzu groen ,verstande7 444 ,der ,sieg ,skobeleffs wird in ganz ,asien1 selbst in seinen weltfernsten ,winkeln1 ,widerhall finden4 ,also hat sich wieder ein wildes und stolzes mohammedanisches ,volk dem weien ,zaren unterworfen18 werden jetzt die asiatischen ,vlker denken4 ,mge das ,echo unseres ,sieges ber ganz ,asien hallen1 bis nach ,indien hin6 ,mge es in diesen ,millionen von ,menschen den ,glauben an die ,unbesiegbarkeit des weien ,zaren verstrken6 ,auf diesem ,wege knnen wir nicht mehr stehenbleiben4 ,diese ,vlker knnen ihre ,chans und ,emire behalten1 in ihrer ,phantasie mag ,england1 dessen ,macht sie in ,erstaunen setzt1 als drohende ,wolke fortbestehen1 - doch der ,name des weien ,zaren mu ber den ,chans und ,emiren stehen1 mu ber dem der ,kaiserin von ,indien leuchten1 ja sogar ber dem des ,kalifen4 ,der weie ,zar ist ,zar auch des ,kalifen4 ,diese und keine andere berzeugung mu dort ,wurzel schlagen6 ,und das geschieht ja auch schon von ,jahr zu ,jahr immer mehr1 und das ist es1 was not tut1 denn es bereitet die ,zukunft vor und gewhnt jene ,vlker an das ,unvermeidliche4 ,was fr eine ,zukunft8 ,worin besteht die ,notwendigkeit1 ,asien uns einzuverleiben8 ,was sollen wir denn in ,asien tun88 ,es ist eine ,notwendigkeit1 weil ,ruland nicht nur in ,europa liegt1 sondern auch in ,asien1 weil der ,russe nicht nur ,europer1 sondern auch ,asiate ist4 ,weil in ,asien vielleicht noch mehr unserer ,hoffnungen liegen als in ,europa4 ,und das ist noch nicht alles3 in unserem zuknftigen ,schicksal wird gerade ,asien unser ,ausweg sein68 ,ich fhle schon im voraus den ,unwillen1 mit dem viele meine rckstndige ,anschauung lesen werden2 - fr mich aber ist das ,gesagte bereits ein ,axiom4 ,ja1 wenn es eine wichtige kranke ,wurzel bei uns gibt1 eine1 die man um jeden ,preis heilen mu1 so ist das gerade unsre ,auffassung von ,asien4 ,wir mssen die knechtische ,furcht1 ,europa knnte uns asiatische ,barbaren nennen und von uns sagen1 wir seien berhaupt noch nicht ,europer geworden1 doch endlich einmal berwinden4 ,diese ,angst vor der ,schande81 ,europa knnte uns vielleicht doch fr ,asiaten halten1 verfolgt uns ja fast schon zweihundert ,jahre lang4 ,doch in diesem neunzehnten ,jahrhundert hat diese ,scham sich in uns noch ganz besonders verstrkt3 sie ist beinahe schon in ,panik ausgeartet4 ,diese falsche ,scham und falsche ,selbstbeurteilung1 wenn wir uns ausschlielich fr ,europer halten und nicht auch fr ,asiaten 7die zu sein wir nie aufgehrt haben71 sind uns in diesen letzten zwei ,jahrhunderten teuer1 sehr teuer zu stehen gekommen3 wir haben ihretwegen unsere geistige ,selbstndigkeit eingebt und sie mit unserer milungenen europischen ,politik bezahlt1 und schlielich noch mit ,geld1 und ,geld1 und ,geld1 das1 ,gott wei wieviel1 dafr verschwendet worden ist1 nur um ,europa zu beweisen1 da wir ausschlielich ,europer seien und keineswegs ,asiaten 444 ,aber der ,vorsto ,peters nach ,europa ist denn doch zu stark gewesen1 wenn er am ,anfang auch notwendig und erlsend war1 und so tragen eigentlich nicht wir die ,schuld an unserer schiefen ,stellung4 ,was haben wir nicht alles getan1 damit ,europa uns als die ,seinigen anerkenne1 als ,europer1 als ,nur-,europer und ,nicht-,tataren6 ,allstndlich und unermdlich sind wir hingelaufen und haben uns immer wieder aufdringlich angeboten4 ,bald haben wir ,europa durch unsere ,kraft erschreckt1 unsere ,heere hingeschickt1 um die ,knige zu retten82 bald wiederum haben wir uns vor ihm gebeugt und geschworen1 unsere einzige ,aufgabe sei1 nur ihm1 ,europa1 zu dienen und es glcklich zu machen6 ,als wir #ahab ,napoleon vertrieben hatten1 vershnten wir uns nachher nicht mit ihm1 wie es damals einige kluge und einsichtsvolle ,russen rieten und wnschten1 sondern rckten in geschlossenen ,reihen weiter1 um ,europa zu beglcken1 da wir es nun einmal von dem groen ,thronruber befreit hatten4 ,das gab natrlich ein schnes ,bild ab3 auf der einen ,seite stand der ,despot und ,ruber1 auf der anderen - der ,friedensstifter und ,befreier4 ,doch unser politisches ,glck lag damals durchaus nicht in diesem ,bilde1 sondern wre anderswo zu finden gewesen4 ,dieser ,ruber war nmlich gerade zu der ,zeit1 zum ersten ,male whrend seiner ganzen ,laufbahn1 in einer solchen ,lage1 da er sich aufrichtig und fest mit uns verbndet haben wrde4 ,unter der ,bedingung1 ihn in ,europa nicht zu stren1 htte er uns den ,orient berlassen1 und unsere heutige ,orientfrage - das ,unglck und das drohende ,gewitter unserer ,gegenwart und ,zukunft - wre jetzt schon lngst abgetan4 ,der ,usurpator hat es spter selbst gesagt und hat bestimmt nicht nachtrglich gelogen2 denn er htte wahrlich nichts ,klgeres tun knnen1 als auch hinfort mit uns verbndet zu bleiben1 - unter der ,bedingung1 wie gesagt1 da wir fr den ,osten ihm den ,westen berlieen4 ,die europischen ,vlker waren damals noch viel zu schwach1 um uns im ,orient zu stren2 selbst ,england htte es nicht gekonnt4 ,napoleon wre spter vielleicht gestrzt oder1 wenn nicht er1 dann nach seinem ,tode seine ,dynastie2 der ,orient aber wre uns verblieben1 und wir htten jetzt das ,meer und knnten ,england auch zur ,see entgegentreten4 ,wir aber gaben alles hin fr dieses schne lebende ,bild6 ,und was war die ,folge8 ,alle diese von uns befreiten ,vlker blickten sofort1 noch bevor sie ,napoleon gnzlich geschlagen hatten1 mignstig und mit den gehssigsten ,verdchtigungen auf uns4 ,auf den ,kongressen verbndeten sie sich alle gegen uns und nahmen alles fr sich1 uns aber lieen sie nichts1 und auerdem zwangen sie uns noch zu ,versprechungen1 die fr ,ruland selbst nur nachteilig waren4 ,und trotz dieser erhaltenen ,lehre1 - was haben wir in all den folgenden ,jahren des ,jahrhunderts und noch bis auf den heutigen ,tag getan8 ,haben wir nicht zur ,verstrkung der deutschen ,mchte noch beigetragen8 ,haben wir nicht ihre ,kraft so anwachsen lassen1 da sie jetzt vielleicht mchtiger sind als wir selbst8 ,es ist wirklich nicht bertrieben1 wenn man sagt1 da wir ihr ,wachstum und ihre ,strke gefrdert haben4 ,sind wir nicht auf ihren ,ruf hingegangen1 um ihre ,zwietracht beizulegen1 haben wir nicht ihren ,rcken geschtzt1 wenn ihnen ,gefahr drohte8 ,und siehe - waren es nicht gerade sie1 die uns in den ,rcken fielen1 als uns ,gefahr drohte1 und wollten sie uns nicht in den ,rcken fallen1 als eine andere ,gefahr sich uns nherte8 ,und die ,folge ist1 da jetzt jeder in ,europa1 jede ,rasse1 jede ,nation einen ,stein fr uns in der ,tasche bereit hlt und nur auf den ersten ,anla wartet1 um ihn auf uns zu schleudern4 ,was haben wir also von den ,europern dadurch erworben1 da wir ihnen so oft gedient8 - ,nur ihren ,ha6 ,warum nur hat uns ,europa so sehr1 warum knnen die ,menschen dort nicht ein fr allemal ,zutrauen zu uns fassen und uns glauben1 da wir ihre ,freunde und ,diener sind1 ihre guten1 treuen ,diener8 ,und da sogar unsere ganze europische ,bestimmung nur ist3 ,europa und seiner ,wohlfahrt zu dienen4 ,oder wenn das vielleicht auch nicht ganz stimmen sollte1 so haben wir doch das ganze ,jahrhundert hindurch danach gehandelt4 ,haben wir denn etwas fr uns getan1 etwas fr uns erstrebt8 ,alles doch nur fr ,europa1 immer nur fr ,europa6 444 ,nein1 sie knnen kein ,zutrauen zu uns fassen6 ,warum nicht8 - ,weil es ihnen unmglich ist1 uns als ,ihresgleichen anzuerkennen4 ,niemals und fr keinen ,preis werden sie es glauben1 da wir fhig sind1 zusammen mit ihnen und auf ihrer ,hhe an der ferneren ,entwicklung der ,kultur mitzuwirken4 ,sie sagen1 wir seien unfhig1 ihre ,kultur zu begreifen1 seien ,fremdlinge in ,europa1 ,namensusurpatoren4 ,sie nennen uns ,diebe1 die ihre ,bildung stehlen und sich mit ihren ,kleidern schmcken4 ,trken und ,semiten stehen ihrem ,herzen nher als wir ,arier4 ,all dieses hat nun natrlich einen gewichtigen ,grund3 wir tragen eine ganz besondere ,idee1 eine andere als sie1 in die ,menschheit - das ist die ,ursache6 ,und das tun wir - trotz der krampfhaften ,versicherungen unserer russischen ,europer8 in ,europa1 da es bei uns berhaupt keine besondere ,idee gebe1 und es auch weiterhin keine geben werde1 da ,ruland berhaupt nicht fhig sei1 eine eigene ,idee zu haben1 sondern hchstens nachahmen knne1 und es dabei auch bleiben werde1 also beim ,nachahmen1 und da wir keineswegs ,asiaten oder ,barbaren seien1 sondern durchaus ganz so wie sie - ,europer84 ,europa jedoch glaubt unseren russischen ,europern8 wenigstens dieses eine nicht4 ,was dies anbetrifft1 so stimmt es in seinen ,schlssen eher mit den ,slawophilen berein1 obgleich es die letzteren hchstens vom ,hrensagen kennt1 oder selbst das nicht einmal4 ,diese bereinstimmung besteht in folgendem3 ,europa glaubt1 ganz wie die ,slawophilen1 da wir eine ,idee8 haben1 eine eigene1 besondere und nicht europische ,idee1 und da ,ruland fhig sei1 eine ,idee zu haben4 ,vom ,wesen dieser ,idee wei ,europa natrlich noch nichts1 - denn wenn es etwas von ihm wte1 wrde es sich sofort beruhigen1 ja sogar freuen4 ,doch einmal wird es unsere ,idee bestimmt kennen lernen1 und zwar gerade in dem ,augenblick1 wenn seine kritische ,zeit anbricht4 ,jetzt jedoch traut uns ,europa noch nicht2 indem es uns berhaupt eine ,idee zugesteht1 frchtet es sie bereits4 ,und schlielich3 wir erregen in den ,europern doch nur ,ekel1 sogar persnlichen ,ekel1 obgleich man dort zuweilen auch hflich gegen uns ist4 ,man gibt dort gerne zu1 da die russische ,wissenschaft1 so jung sie sei1 doch schon mehrere bemerkenswerte ,vertreter aufzuweisen hat1 sowie mehrere gute ,arbeiten1 die sogar ihrer europischen ,wissenschaft zustatten gekommen sind4 ,doch um nichts in der ,welt wrde uns ,europa jetzt glauben1 da bei uns in ,ruland nicht nur ,arbeiter in der ,wissenschaft - sogar sehr begabte - geboren werden knnen1 sondern auch ,genies1 ,fhrer der ,menschheit1 von der ,art der europischen6 ,daran werden die ,europer niemals glauben1 denn sie knnen doch nicht uns ,kulturfhigkeit zugestehen1 und von unserer aufsteigenden ,idee wissen sie ja noch nichts4 ,nach den ,tatsachen zu urteilen1 haben sie ja schlielich auch recht2 denn ganz gewi werden wir weder einen ,bacon1 noch einen ,newton1 noch einen ,kant hervorbringen1 so lange wir uns nicht gerade8 auf den ,weg stellen und geistig selbstndig werden4 ,was das brige betrifft1 so ist es dasselbe - in der ,kunst1 wie im ,gewerbe3 ,europa ist bereit1 uns zu loben1 uns wie einem braven ,jungen den ,kopf zu streicheln1 doch als die ,seinigen erkennt es uns nicht an1 o nein6 ,dazu verachtet es uns innerlich und uerlich viel zu sehr6 ,es hlt uns fr niedriger als ,menschen1 niedriger als ,rasse1 und zuweilen flen wir ihm sogar ,ekel ein1 ,ekel im allgemeinen - und ,ekel im besonderen1 wenn wir uns mit brderlichen ,kssen ihm an den ,hals werfen4 ,es ist schwer1 sich von dem ,fenster nach ,europa1 das ,peter fr uns durchbrochen hat1 abzuwenden - das ist nun einmal unser ,verhngnis4 ,indessen ist aber ,asien 444 - ,ja1 das kann doch tatschlich unsere ,rettung sein6 ,wenn sich bei uns nur ein etwas richtigeres ,verstndnis fr ,asien1 fr diese ,idee ,asien8 durchsetzen wrde1 welch eine groe nationale ,wurzel wrde dann gesunden6 ,asien1 unser asiatisches ,ruland -1 das ist ja gleichfalls eine unserer kranken ,wurzeln1 eine1 die man nicht nur pflegen1 nein1 die man ganz ausgraben und von neuem pflanzen mu6 ,ein ,prinzip1 ein neues ,prinzip1 eine neue ,anschauung - das ist es1 was uns not tut6 ,fragen und ,antworten ,ja1 aber warum denn1 wozu88 hre ich gereizte ,stimmen fragen4 ,asien kostet uns sowieso schon viel verlorenes ,geld und ununterbrochen ,militr4 ,und wo ist denn dort ,industrie8 ,und wo findet man dort ,abnehmer fr unsere ,waren8 ,und da verlangen ,sie nun1 aus unbekannten ,grnden1 wir sollen uns auf ewig von ,europa abwenden68 ,nicht auf ewig1 nur zeitweilig und auch nicht ganz2 wir wrden uns doch nicht losreien knnen1 selbst wenn wir es wollten4 ,wir drfen ,europa nicht ganz verlassen4 ,aber das ist auch durchaus nicht ntig4 ,europa ist und bleibt das ,land der heiligen ,wunder#8 - wie es der eifrigste ,slawophile benannt hat4 ,europa ist uns gleichfalls eine ,mutter1 wir haben viel von ihr genommen und werden noch vieles von ihr nehmen1 und wir wollen doch nicht undankbar sein4 ,ich habe einmal ber die2 groe zuknftige ,bedeutung des russischen ,volkes fr ,europa - meine berzeugung - einige ,worte im vorigen ,jahr zur ,puschkinfeier in ,moskau gesagt1 und man hat mich dafr spter mit ,schmutz und ,schimpf beworfen1 und sogar diejenigen haben es getan1 die mich damals fr meine ,worte umarmten - ganz1 als ob ich etwas ,schmutziges1 ,gemeines begangen htte1 als ich mein ,wort sagte4 ,doch vielleicht wird man dieses ,wort nicht vergessen4 brigens1 lassen wir das ruhen4 ,wir haben nichtsdestoweniger das ,recht1 fr unseren ,auszug aus gypten ,sorge zu tragen2 denn wir selbst haben uns aus ,europa gewissermaen ein geistiges gypten gemacht48 ,erlauben ,sie mal6 ,wodurch kann uns denn ,asien selbstndig machen8 ,wir knnen dort hchstens asiatisch einschlafen1 nicht aber selbstndig werden68 ,sehen ,sie1 durch die ,wendung nach ,asien und durch unsere neue ,auffassung dieses ,landes kann mit uns vielleicht dasselbe geschehen1 was zum ,beispiel mit ,europa geschah1 als ,amerika entdeckt wurde4 ,denn genau genommen ist ,asien fr uns dieses selbe von uns bisher noch nicht entdeckte damalige ,amerika4 ,mit der ,strmung nach ,asien wird sich unser ,geist wieder erheben und werden sich unsere ,krfte wieder strken4 ,sind wir erst selbstndiger geworden1 so werden wir auch sofort wissen1 was wir zu tun haben2 in und mit ,europa aber haben wir uns in zweihundert ,jahren nur von jeglicher ,arbeit entwhnt und sind zu ,schwtzern und ,faulenzern geworden48 ,na1 wie wollen ,sie uns dann bis nach ,asien bringen1 wenn wir ,faulenzer sind8 ,und wer wird denn von uns hingehen1 selbst wenn man es so sicher wie zweimal zwei beweisen knnte1 da dort unser ,glck liegt88 ,in ,europa waren wir aus ,gnade und ,barmherzigkeit aufgenommen1 waren wir ,sklaven2 nach ,asien aber kommen wir als ,herren4 ,in ,europa waren wir ,tataren1 in ,asien aber sind auch wir ,europer4 ,unsere ,mission1 unsere zivilisatorische ,mission in ,asien1 wird unseren ,geist verlocken und uns dorthin ziehen1 wenn nur erst einmal die ,bewegung angefangen hat4 ,baut nur zwei ,eisenbahnen1 beginnt nur mit dem ,bau1 - eine nach ,sibirien und die andere nach ,mittelasien1 und ihr werdet euch von den ,folgen berzeugen knnen48 ,haha1 ,sie wollen wirklich wenig68 ist die ,antwort1 und man lacht mich aus4 ,woher die ,mittel dazu nehmen1 und was bringt uns das ein3 ,unkosten und ,verlust und weiter nichts48 ,wenn wir in den letzten fnfundzwanzig ,jahren im ganzen nur drei ,millionen jhrlich fr diese ,bahnen zurckgelegt htten - und drei ,millionen jhrlich gleiten uns so manches ,mal fr nichts und wieder nichts aus den ,fingern -1 so wre jetzt schon fr fnfundsiebzig ,millionen ,eisenbahn in ,asien gebaut1 also ungefhr tausend ,werst - mindestens6 ,sie sprechen von ,verlust4 ,oh1 wenn in ,ruland an unserer ,stelle ,englnder oder ,amerikaner lebten3 die wrden ,ihnen diesen ,verlust#8 schon beweisen6 ,die htten schon lngst unser ,amerika entdeckt6 ,wissen ,sie auch1 da es dort ,lnder gibt1 die uns weniger bekannt sind als das ,innere ,afrikas8 ,und wissen wir denn1 was fr ,reichtmer im ,schoe dieser unermelichen ,lnder verborgen liegen8 ,oh1 die ,englnder und ,amerikaner1 die wrden schon alles hervorkratzen1 ,metalle und ,mineralien und unzhlige ,steinkohlenlager1 - alles wrden sie finden1 alles aufsuchen6 ,und die wrden auch schon wissen1 wie das ,material zu gebrauchen ist1 und wozu es sich verwenden lt4 ,sie wrden die ,wissenschaft hinrufen und die ,erde zwingen1 fnfzigmal zu gebren1 - diese selbe ,erde1 von der wir hier glauben1 da sie eine wie unsere ,handflche nackte ,steppe sei4 ,zu dem erworbenen ,brote wrden die ,menschen hinziehen und ,gewerbe und ,industrie mitbringen4 ,und um ,abnehmer und den ,weg zu ihnen braucht man sich nicht zu beunruhigen6 - die wrden sie auch dort in den ,eingeweiden ,asiens1 wo sie jetzt noch zu ,millionen schlafen1 finden - und sie wrden neue ,wege zu ihnen bauen68 ,wie1 ,sie singen das ,lob der ,wissenschaft und bereden uns doch zur ,abwendung von der ,wissenschaft und ,bildung1 indem ,sie uns auffordern1 ,asiaten zu werden688 ,aber dort wird ja noch mehr ,wissenschaft ntig sein6 - ,was sind wir jetzt in der ,wissenschaft anderes als ,laien und ,dilettanten8 ,dort aber werden wir ,schpfer sein4 ,die ,not wird uns zwingen zu schaffen und wird uns zu allem geschickt machen1 sobald sich erst nur ein wenig selbstndiger1 unternehmender ,geist erhebt6 - ,so werden wir auch in der ,wissenschaft ,meister sein und nicht nur ewig verehrende ,jnger1 wie wir es bis jetzt sind4 ,doch das ,wichtigste3 unsere zivilisatorische ,mission in ,asien wird - das unterliegt keinem ,zweifel - vom ersten ,schritte an von uns verstanden werden1 und sie wird uns begeistern4 ,sie wird unseren ,mut erheben1 sie wird uns ,wrde und ,selbstbewutsein geben - die aber hat jetzt keiner von uns1 oder hchstens wenige nur ein wenig4 ,der ,zug nach ,asien wrde auerdem1 wenn er bei uns erst einmal anfangen wollte1 fr unzhlige unruhige ,geister ein ,ausweg sein1 fr alle ,sehnschtigen1 alle ,gelangweilten1 alle grundlos ,faulen1 alle grundlos ,mden4 ,baut nur einen ,abzug fr das ,wasser1 und der ,schimmel und ,gestank werden von selbst verschwinden4 ,ist aber die ,sache erst einmal im ,gange1 dann wird sich schon niemand mehr langweilen1 alle werden sich verndern4 ,sogar mancher ,unfhige mit verwundetem1 qulendem ,stolz wrde dort seine ,erlsung finden4 ,wie oft haben wir es erlebt - besonders in den europischen ,kolonien -1 da ,menschen1 die an einem ,ort die ,unfhigkeit selber waren1 am anderen sich womglich als ,genies erwiesen 444 ,ruland wird deshalb nicht zur ,wste werden1 das braucht ihr wahrlich nicht zu frchten4 ,zuerst werden nur wenige hingehen1 doch bald werden ,nachrichten von ihnen zurckkommen und wieder neue ,menschen hinziehen4 ,und doch wird es in dem russischen ,meere unbemerkbar sein4 ,zieht die ,fliege auf dem ,honigseim und richtet ihr ein wenig die ,flgel zurecht6 ,es wird ja nur ein ganz geringer ,prozentsatz der ,bevlkerung hinziehen2 man wird es hier nicht einmal merken1 da wir ,asien bevlkern4 ,dort aber1 - ,gott1 wie man es dort merken wird6 ,wo sich in ,asien ein ,russe niederlt1 dort wird auch das ,land gleich russisch4 ,es wrde ein neues ,ruland entstehen1 ein ,ruland1 das mit der ,zeit das alte erneuen und ihm seinen ,weg weisen und erklren knnte4 ,zu all dem gehrt aber ein neues ,prinzip und der ,entschlu zur ,umkehr4 ,und am allerwenigsten braucht es dazu groen ,lrmes und groer ,erschtterungen4 ,mge man nur ein wenig begreifen - aber auch wirklich begreifen -1 da in ,zukunft ,asien unser ,ausweg sein wird1 da dort unsere ,reichtmer liegen1 da wir dort den ,ozean haben4 ,wenn in ,europa der erniedrigende ,kommunismus eingefhrt sein wird1 wenn sie sich dort alle zuhauf um einen ,herd versammeln und mit der ,zeit die einzelnen ,haushaltungen auflsen und alle in ,kommunen leben1 wenn dort die ,kinder in ,erziehungsanstalten aufwachsen - drei ,viertel von ihnen als ,ausgesetzte -1 dann wird bei uns noch berall ,weite und ,licht sein1 ,wiesen und ,wlder und weiter ,horizont2 und unsere ,kinder werden von den eigenen ,vtern erzogen werden1 nicht in steinernen ,massen1 sondern zwischen ,grten und ,saatfeldern1 und werden ber sich noch den klaren ,himmel schauen4 ,ja1 viele unserer ,hoffnungen liegen dort1 und unbegrenzte ,mglichkeiten1 von denen wir uns hier berhaupt noch keinen ,begriff machen knnen6 ,nicht nur ,gold allein liegt dort verborgen4 ,doch zuerst tut ein neues ,prinzip not6 ,haben wir erst das1 dann werden wir auch das zur ,sache ntige ,geld haben4 ,wozu sollen wir1 und besonders jetzt1 in ,europa1 sagen wir1 so viel ,gesandtschaften mit so teuerem ,aufwand1 mit ihrem feinen ,esprit und ihren noch feineren ,diners1 mit so zahlreichem1 berflssigem ,personal unterhalten8 ,und was gehen uns denn - besonders jetzt - alle ,gambettas an und der ,papst samt dem ihn erwartenden ,schicksal1 und ob er auch noch so sehr von ,bismarck bedrngt wird68 ,wre es nicht besser1 zeitweilig sich diesem ,europa rmer zu zeigen1 sich an den ,weg zu setzen und die ,kopeken in die ,mtze zu sammeln8 - ,la ,russie se recueille#8 wrde es dann heien - und whrenddessen sich zu ,hause zu sammeln1 sich innerlich vorzubereiten8 4448 ,wozu sich denn erniedrigen88 wird man fragen4 ,das tten wir ja gar nicht1 ich habe das mit der ,mtze doch nur allegorisch gemeint4 ,nein1 wir wrden uns nicht erniedrigen1 sondern uns mit einem ,schlage erhhen1 ja1 so wrde es sein6 ,europa ist schlau und klug und wrde uns sofort durchschauen und1 glaubt mir1 wrde uns sofort auch achten6 ,unsere ,selbstndigkeit wrde zuerst natrlich stutzig machen1 doch wrde sie teilweise auch gefallen4 ,wenn ,europa jedoch sieht1 da wir uns entschlossen haben1 uns nach der ,decke zu strecken1 und da auch wir sparsam zu sein verstehen und unseren ,rubel selbst hten und schtzen und ihn nicht mehr aus ,papier machen1 so wird auch ,europa unseren ,rubel auf seinen ,mrkten sofort hher bewerten4 ,und wenn die ,europer gar sehen1 da wir selbst ,defizite und ,bankerotte nicht frchten1 vielmehr unentwegt auf unser festes ,ziel zuschreiten1 so werden sie von selbst zu uns kommen1 um uns ihr ,geld anzubieten1 - und sie werden es dann wie ernsten ,menschen anbieten1 wie ,leuten1 die ihre ,sache gelernt haben und schon wissen1 wie man etwas anfassen mu 4448 ,erlauben ,sie 4448 unterbricht mich eine ,stimme1 ,sie sprachen da von ,gambetta4 ,wir knnen doch unmglich dort alles im ,stich lassen6 ,nehmen wir allein die ,orientfrage3 die bleibt doch bestehen1 und wie sollen wir sie denn nun pltzlich aufgeben88 ,in betreff der ,orientfrage wrde ich jetzt1 in unserer ,zeit1 folgendes sagen3 so1 wie die ,dinge heute nun einmal liegen1 findet sich in den politischen ,sphren vielleicht kein einziger1 der es als selbstverstndlich zugeben wrde1 da ,konstantinopel unser werden mu - auer vielleicht in ferner1 dunkler ,zukunft einmal4 ,worauf sollen wir also noch warten8 ,das ganze ,wesen der ,orientfrage ist augenblicklich im ,bndnis ,deutschlands mit sterreich enthalten1 und auerdem noch in der trkischen ,beute1 die sterreich mit ,bismarcks ,genehmigung einstecken will4 ,wir knnen und werden natrlich dagegen protestieren1 in irgendeinem1 sagen wir1 uersten ,fall2 doch so lange1 wie diese beiden ,nationen zusammen sind1 - was knnen wir da ohne groe ,gefahr fr uns tun8 ,und eines nicht zu vergessen3 die ,verbndeten warten vielleicht nur darauf1 da wir endlich in ,zorn geraten4 ,die slawischen ,vlker knnen wir wie immer beschtzen und lieben1 und wenn es nottut1 knnen wir ihnen auch1 so viel wie in unseren ,krften steht1 helfen4 ,zudem werden sie in nchster ,zeit wohl nicht allzu groe ,gefahr laufen1 unterzugehen4 ,und wer wei1 ob diesem ,zustande nicht sowieso bald ein ,ende bereitet wird8 ,wenn wir zeigen1 da wir nicht mehr ,lust haben1 uns wie frher in ,europa einzumischen1 so werden sie sich dort1 ohne uns1 alle wahrscheinlich noch frher in den ,haaren liegen4 ,denn nie und nimmer wird sterreich glauben1 da ,deutschland es einzig wegen seiner schnen ,augen dermaen liebgewonnen habe4 ,es wei sogar ganz genau1 da ,deutschland zu guter ,letzt doch die sterreichischen ,deutschen sich einstecken will4 sterreich jedoch wird um nichts in der ,welt auf seine ,deutschen verzichten wollen1 bewahre6 - selbst dann nicht1 wenn man ihm als ,ersatz fr sie ,konstantinopel geben wrde1 - dermaen hoch schtzt es sie6 ,somit wre ,grund zum ,streit bereits gengend vorhanden4 ,und dann haben unsere ,nachbarn immer noch diese unentschiedene franzsische ,frage zu bewltigen1 die jetzt fr ,deutschland vielleicht schon zur ewigen#8 geworden ist4 ,und dann kann es noch geschehen1 da sich pltzlich selbst die ganze ,einigung ,deutschlands als nicht nur unvollendet erweist1 sondern tatschlich ins ,wanken gert4 ,und dann knnte es sich womglich noch erweisen1 da der europische ,sozialismus immer drohender wird4 ,kurz1 wir brauchen nur abzuwarten und uns nicht einzumischen1 auch nicht1 wenn sie uns rufen1 und dann - wenn dort der ,streit ausbricht und ihr politisches ,gleichgewicht#8 erzittert - dann mit einem ,schlage auch unsere ganze ,orientfrage erledigen1 den richtigen ,augenblick whlen und einfach erklren3 ,wir wollen die sterreichischen ,aneignungen in der ,trkei nicht anerkennen#81 und die ,aneignungen werden verschwinden1 vielleicht sogar mit sterreich zusammen 444 ,nun1 und dann werden wir schon wieder einholen1 was wir zeitweilig scheinbar versumt haben 4448 ,aber ,england8 ,sie vergessen ,england8 ,unser ,zug nach ,asien wrde es fraglos sofort beunruhigen48 ,wer ,england frchtet1 - der bleibe zu ,haus#8 knnte auch ein ,sprichwort sein4 ,und was wrde denn ,england so besonders beunruhigen8 ,was unsere ,absichten fr die ,zukunft betrifft1 so erwartet es von uns doch sowieso das ,allerschlimmste4 ,wenn es dagegen den wahren ,charakter unserer ,absichten in ,asien begriffe1 wrde es wahrscheinlich viele seiner ,befrchtungen aufgeben 444 brigens1 ich gebe zu1 da es sie nicht aufgeben wrde4 ,doch wie gesagt3 wer ,england frchtet1 - der bleibe zu ,haus6#8 ,und darum nochmals3 ,es lebe der ,sieg von ,geok-,tepe6 ,hoch ,skobeleff und seine ,soldaten6 ,und ewiger ,ruhm den ,helden1 die dort gefallen sind68 ,funoten #a ,tag des ,attentats auf den ,zaren ,alexander ,,ii4 ,e4 ,k4 ,r4 #b ,peter der ,groe4 ,ausdruck ,puschkins4 ,e4 ,k4 ,r4 #c ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgc4 ,e4 ,k4 ,r4 #d ,henri von ,bourbon1 ,graf von ,chambord1 letzter ,spro der lteren bourbonischen ,linie1 geb4 #ahbj1 gest4 #ahhc1 ,prtendent auf den franzsischen ,thron nach dem ,sturz ,napoleons ,,iii4 ,e4 ,k4 ,r4 #e ,franzsischer klerikaler ,schriftsteller1 seit #ahdh ,chefredakteur des ,univers81 dem obiges ,zitat entnommen ist4 ,e4 ,k4 ,r4 #f ,der ,graf von ,chambord hatte dadurch1 da er die ,gewhrleistung einer ,verfassung ablehnte1 selbst seine ,thronbesteigung unmglich gemacht4 ,e4 ,k4 ,r4 #g ,auf das ,schreiben ,pius' ,,ix4 an ,wilhelm ,i41 in dem der erstere in den ,kulturkampf eingreifen wollte und die ganze ,christenheit fr sich in ,anspruch nahm1 hatte letzterer bekanntlich geantwortet1 er lehne als ,protestant im ,namen seiner ,vorfahren und dem des grten ,teiles seiner ,untertanen jegliche ,einmischung des ,papstes als ,anmaung ab4 ,e4 ,k4 ,r4 #h ,von ,dostojewski verffentlicht im ,mrz #ahgf4 ,e4 ,k4 ,r4 #i ,von ,dostojewski verffentlicht im ,januar #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #aj ,gemeint sind die ,kmpfe der ,balkanslawen gegen die ,trkei im ,jahre #ahgf1 die unter begeisterter ,anteilnahme des ganzen russischen ,volkes geschahen und im ,jahre #ahgg dann auch um ,eingreifen ,rulands und zum ,ausbruch des ,russisch-,trkischen ,krieges fhrten4 ,e4 ,k4 ,r4 #aa ,von ,dostojewski verffentlicht im ,mai #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ab ,im ,original gesperrt gedruckt4 ,e4 ,k4 ,r4 #ac ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ad ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ae vgl4 ,s4 #hh ,forts4 ,das schwarze ,heer48 ,e4 ,k4 ,r4 #af ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ag ,von ,dostojewski verffentlicht im ,februar #ahgf4 ,e4 ,k4 ,r4 #ah ,russischer ,mnch1 lebte im #ab4 ,jahrhundert in ,kiew1 ,begrnder des russischen ,mnchtums1 ,verfasser von ,predigten4 ,e4 ,k4 ,r4 #ai ,russischer ,bischof1 ,zeitgenosse ,peters des ,groen1 dessen ,reformen er billigte1 gleichfalls ,verfasser von ,predigten1 die im russischen ,volke sehr beliebt sind4 ,e4 ,k4 ,r4 #bj ,von ,dostojewski im ,april #ahgf verffentlicht1 als die ,mglichkeit eines neuen russisch-trkischen ,krieges zum ersten ,male festere ,gestalt annahm4 ,e4 ,k4 ,r4 #ba ,von ,dostojewski verffentlicht im ,juni #ahgf4 ,e4 ,k4 ,r4 #bb ,kritiker 7#ahaa bis #ahdh74 ,bahnbrecher einer westeuropisch1 atheistisch und sozialistisch gefrbten russischen ,literatur- und ,gesellschaftsauffassung4 ,e4 ,k4 ,r4 #bc ,grofrst von ,moskau 7von #adfb bis #aeje71 heiratete #adgb ,sophie ,palolog1 die letzte byzantinische ,prinzessin4 ,e4 ,k4 ,r4 #bd ,von ,dostojewski verffentlicht im ,januar #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #be ,russischer ,general1 kmpfte #ahgf mit den ,serben unglcklich gegen die ,trken4 ,e4 ,k4 ,r4 #bf #afge-ahbf1 ,historiker und ,schriftsteller4 ,e4 ,k4 ,r4 #bg ,held eines sehr bekannten ,romanes von ,turgenjeff4 ,e4 ,k4 ,r4 #bh ,von ,dostojewski verffentlicht im ,februar #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #bi ,gestalt in einem ,gedicht von ,nekrassoff4 ,e4 ,k4 ,r4 #cj ,von ,dostojewski verffentlicht im ,mai #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ca ,karamsin schrieb damals seine ,briefe eines russischen ,reisenden84 ,e4 ,k4 ,r4 #cb ,von ,dostojewski verffentlicht im ,oktober #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #cc ,von ,dostojewski verffentlicht im ,januar #ahha4 ,e4 ,k4 ,r4 #cd ,anspielung auf die russischen ,westler und einen ihrer damaligen ,lieblingsaufenthaltsorte4 ,e4 ,k4 ,r4 #ce ,stundisten lutheranisierende ,sekte im ,sden ,rulands1 wo die protestantischen ,pastoren der deutschen ,kolonisten fr die russischen ,bauern ,bibelstunden8 eingefhrt hatten4 ,daher die ,benennung ,stundisten84 ,e4 ,k4 ,r4 #cf ,von ,dostojewski verffentlicht im ,januar #ahha4 ,e4 ,k4 ,r4 #cg ,von ,dostojewski verffentlicht im ,mrz #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #ch ,die ,grundidee der ,bourgeoisie1 die am ,ende des vorigen ,jahrhunderts die frhere ,weltanschauung ersetzt hat und jetzt zur ,hauptidee unseres ,jahrhunderts in der ganzen europischen ,welt geworden ist4 ,anmerkung von ,f4 ,m4 ,dostojewski4 #ci ,in ,ruland wird das zu einem ,dorf gehrige ,land von der ,dorfbewohnerschaft gemeinsam zu gemeinsamem ,nutzen bearbeitet4 ,e4 ,k4 ,r4 #dj ,von ,dostojewski verffentlicht im ,juli #ahgf4 ,e4 ,k4 ,r4 #da ,von ,dostojewski verffentlicht im ,mrz #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #db ,siehe den ,aufsatz ,utopische ,geschichtsauffassung84 ,seite #aia4 ,e4 ,k4 ,r4 #dc ,im ,jahre #adhc durch ,iwan ,,iii41 ,grofrsten von ,moskau4 ,e4 ,k4 ,r4 #dd ,die ,lichtgestalt unter den ,helden der russischen ,volkssagen4 ,e4 ,k4 ,r4 #de ,gemeint ist der ,krimkrieg 7#ahec-ahef71 dessen ,veranlassung die ,weigerung des ,sultans war1 ,ruland als ,protektor der griechischen ,kirche in der ,trkei anzuerkennen4 ,e4 ,k4 ,r4 #df ,von ,dostojewski verffentlicht im ,april #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #dg ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #dh ,von ,dostojewski verffentlicht im ,september #ahgg4 ,e4 ,k4 ,r4 #di #ahbb-ahhe4 ,slawophiler ,schriftsteller4 ,e4 ,k4 ,r4 #ej ,von ,dostojewski verffentlicht im ,januar #ahha gelegentlich der ,siege ,skobeleffs in ,mittelasien4 ,e4 ,k4 ,r4 ,anmerkungen zur ,transkription ,die ,smtlichen ,werke8 erschienen in der hier verwendeten ursprnglichen ,fassung der bersetzung von ,e4 ,k4 ,rahsin in mehreren ,auflagen und ,ausgaben #aijf-aibb im ,piper-,verlag4 ,dieses ,buch wurde transkribiert nach3 ,f4 ,m4 ,dostojewski3 ,smtliche ,werke4 ,zweite ,abteilung3 ,dreizehnter ,band ,politische ,schriften ,r4 ,piper ,co4 ,verlag1 ,mnchen1 #aiag4 ,zweite ,auflage #c4 bis #e4 ,tausend ,die ,anordnung der ,titelinformationen wurde innerhalb der ,smtlichen ,werke8 vereinheitlicht und entspricht nicht der ,anordnung in den ursprnglichen ,ausgaben4 ,alle editionsspezifischen ,angaben wie ,jahr1 ,copyright1 ,auflage usw4 sind aber erhalten und wurden gesammelt direkt nach der ,titelseite eingefgt4 ,funoten wurden am ,ende des ,buches gesammelt4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde an den ,anfang des ,bandes verschoben4 ,inhaltsverzeichnis und berschriften im ,text wurden harmonisiert4 ,zu den ,anfhrungszeichen3 ,gesprche wurden in doppelte ,anfhrungszeichen 787 eingeschlossen4 ,die ,wiedergabe von uerungen anderer innerhalb von ,gesprchen wurde in einfache ,anfhrungszeichen 7#87 eingeschlossen4 ,besonderheiten der ,transliteration russischer ,begriffe und ,namen3 ,der ,buchstabe 8 7oder auch j87 steht fr den kyrillischen ,buchstaben ja84 ,die ,schreibweise hufig vorkommender ,namen wurde vereinheitlicht 7nicht verwendete ,varianten in ,klammern73 ,mac-,mahon 7,mac ,mahon7 ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,weitere nderungen1 teilweise unter ,zuhilfenahme anderer ,auflagen oder des russischen ,originaltextes1 sind hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #dce3 444 in diesem ,gegenstand eurer ,liebe ein ,lge1 irgend 444 444 in diesem ,gegenstand eurer ,liebe eine ,lge1 irgend 444 ,s4 #dea3 444 ,blick1 lchte darauf ein wenig ironisch1 zuckte die 444 444 ,blick1 lchelte darauf ein wenig ironisch1 zuckte die 444