,,rabindranath ,,tagore ,,gitanjali 7,,sangesopfer7 ,,kurt ,,wolff ,,verlag ,m,,nchen ,einzig autorisierte deutsche ,ausgabe4 ,nach der von ,rabindranath ,tagore selbst veranstalteten englischen ,ausgabe ins ,deutsche bertragen von ,marie ,luise ,gothein4 ,zweihundert ,exemplare wurden zweifarbig auf ,kaiserlich ,japan gedruckt1 in ,ganzleder gebunden und handschriftlich numeriert #bh4 bis #cb4 ,tausend #a ,du machtest mich endlos - so ist dein ,belieben4 ,dies schwache ,gef leertest du wieder und wieder und flltest es immer mit neuem ,leben4 ,du trugst diese kleine ,rohrflte ber ,hgel und ,tler und hauchtest durch sie ewig neue ,melodien4 ,bei dem unsterblichen ,druck deiner ,hnde verliert mein kleines ,herz seine ,grenze in ,freude und gebiert unaussprechliche ,worte4 ,deine unendlichen ,gaben empfange ich nur auf diesen meinen sehr kleinen ,hnden4 ,zeitalter vergehn und immer gieest du aus1 und immer ist ,raum1 um erfllt zu werden4 #b ,wenn du mir befiehlst zu singen1 scheint mir das ,herz vor ,stolz brechen zu wollen2 ich schau in dein ,antlitz1 und ,trnen kommen mir in das ,auge4 ,all das1 was hart und mitnig ist mir im ,leben1 zerschmilzt in eine se ,harmonie - und meine ,anbetung breitet die ,schwingen gleich einem frohen ,vogel im ,fluge ber die ,see4 ,ich wei1 mein ,singen macht dir ,freude1 ich wei1 nur als ,snger werde ich vor dich gelassen4 ,ich rhre mit dem ,saume der weitausgebreiteten ,schwinge des ,sangs deine ,fe1 die nie zu erreichen ich streben knnte4 ,trunken von ,freude des ,singens verge ich mich ganz und nenne dich ,freund1 der du mein ,herr bist4 #c ,ich wei nicht1 wie du singest1 mein ,meister1 ich lausche immer in stillem ,staunen4 ,dein ,licht der ,musik erleuchtet die ,welt4 ,der ,lebenshauch deiner ,musik luft von ,himmel zu ,himmel4 ,der heilige ,strom der ,musik durchbricht alle ,hindernisse von ,stein und strzet fort4 ,mein ,herz ersehnt1 deinem ,sang sich zu einen und ringt umsonst nach ,stimme4 ,ich wollte sprechen1 doch ,sprache fgt sich dem ,sang nicht1 da schrei ich getuscht auf6 ,o du hast mein ,herz gefangen in deines ,liedes endlosen ,maschen1 mein ,meister4 #d ,o du meines ,lebens ,leben6 ,immer werd ich mich mhn1 rein meinen ,leib zu erhalten1 wissend1 da auf meinen ,gliedern lebendig dein ,hauch ist4 ,immer werd ich mich mhn1 ,unwahres mir fern vom ,denken zu halten1 wissend3 du bist die ,wahrheit1 die mir im ,geiste das ,licht der ,vernunft entzndet4 ,immer werd ich mich mhn1 von meinem ,herzen die bel zu treiben und meine ,liebe in ,blte zu halten1 wissend3 du thronest im ,allerheiligsten meines ,herzens4 ,und es soll immer mein ,streben sein3 dich offenbaren in meinem ,tun1 wissend1 da deine ,macht mir ,kraft gibt zum ,handeln4 #e ,ich bitte nur um ein wenig ,geduld1 um an deiner ,seite zu sitzen1 das ,werk1 das ich wirke1 wird spter vollendet4 ,ferne dem ,schaun auf dein ,antlitz1 kennt mir das ,herz nicht ,ruhe noch ,rast2 und mein ,werk wird endloses ,mhn am uferlosen ,meere der ,mhe4 ,heut kam der ,sommer ans ,fenster mit seinem ,summen und ,surren1 die ,bienen singen von ,minne am ,hofe des blhenden ,haines4 ,nun ist es ,zeit1 um stille zu sitzen von ,antlitz zu ,antlitz mit dir und dir zu singen des ,lebens ,widmung in dieser schweigenden1 berstrmenden ,mue4 #f ,pflck diese kleine ,blume und nimm sie und zgre nicht1 ich frchte1 sie welkt und fllt in den ,staub4 ,sie wird keinen ,platz in deinem ,kranze finden1 doch ehre sie mit dem ,schmerzensdruck deiner ,hand und pflcke sie ab4 ,ich frchte1 der ,tag knnt enden1 eh ich es merke und die ,zeit des ,opferns vergehn4 ,ist auch die ,farbe nicht tief und ihr ,duft nur schwach1 ntze die ,blume fr deinen ,dienst und pflck sie1 solange es ,zeit ist4 #g ,mein ,lied hat seines ,schmuckes sich entuert1 es ist nicht stolz auf ,kleid und ,zier4 ,der ,schmuck knnt unsre ,einigkeit zerstren1 er wrde zwischen dich und mich sich stellen2 dein ,flstern knnt ertrinken in dem ,klingklang4 ,mein ,dichterhochmut stirbt in ,scham vor deinem ,anblick1 o ,meisterdichter1 ich sa dir zu ,fen4 ,la mich mein ,leben grad und einfach machen1 gleich einer ,flte1 die du fllst mit ,tnen4 #h ,das ,kind1 dem ein frstlich ,kleid man anzog1 und das ,juwelen um seinen ,nacken trgt1 verliert alle ,freude an seinem ,spiel1 behindert vom ,kleid bei jedem ,schritt4 ,aus ,furcht1 es knnte zerreien1 vom ,staube befleckt sein1 hlt es sich fern von der ,welt und frchtet beinah sich zu regen4 ,mutter1 es ist kein ,gewinn im ,zwang deines ,putzes1 wenn er uns ausschliet vom heilsamen ,staube der ,erde1 wenn er des ,rechts uns beraubt1 hinzuzutreten zum groen ,markt des gemeinen menschlichen ,lebens4 #i ,narr1 der du suchst1 dich auf eignen ,schultern zu tragen2 o ,bettler1 der du kommst1 an eignen ,tren zu betteln6 ,leg deine ,lasten in seine ,hnde1 der alles trgt und schaue nicht zurck in ,bedauern4 ,deine ,begierde lschet sogleich das ,licht der ,lampe1 die sie mit ihrem ,atem berhrt4 ,unheilig ist sie - nimm nicht deine ,gaben aus ihren unreinen ,hnden4 ,nimm nur1 was heilige ,liebe dir bietet4 #aj ,hier ist dein ,schemel1 dort ruhn deine ,fe1 wo die rmsten und ,niedersten1 wo die ,verlorenen leben4 ,wenn ich versuche1 mich dir zu neigen1 kann mein ,haupt nicht die ,tiefe erreichen1 wo deine ,fe ruhen unter den rmsten und ,niedersten1 den ,verlorenen4 ,stolz kann niemals sich nhern1 wo du umher gehst in den ,gewndern der ,demtigen unter den rmsten und ,niedersten1 den ,verlorenen4 ,mein ,herz findet nie seinen ,weg dorthin1 wo du ,freundschaft hltst mit den ,freundlosen unter den rmsten1 den ,niedersten1 den ,verlorenen4 #aa ,la dies ,stimmen und ,singen und ,sagen des ,rosenkranzes6 ,wen betest du an in diesem einsamen1 dunklen ,winkel des ,tempels1 in dem verschlossenen ,tor8 ffne die ,augen und sieh1 dein ,gott ist nicht vor dir4 ,er ist dort1 wo der ,pflger den harten ,grund pflgt1 wo der ,steinklopfer ,steine bricht4 ,er ist mit ihnen in ,sonne und ,regen und wo sein ,kleid bedeckt ist mit ,staub4 ,leg ab deinen heiligen ,mantel und komme herab mit ihm auf den staubigen ,boden4 ,befreiung8 ,wo ist die ,befreiung zu finden8 ,unser ,meister hat freudig die ,bande der ,schpfung auf sich genommen2 er ist mit uns fr immer gebunden4 ,komm heraus aus deiner ,betrachtung1 la ,blumen und ,weihrauch beiseite6 ,was schadet es1 wenn deine ,kleider zerreien und fleckig werden4 ,geh ihm entgegen1 stehe bei ihm in der ,arbeit1 dem ,schwei deiner ,stirne4 #ab ,die ,zeit1 die meine ,reise braucht1 ist lang1 und der ,weg ist lang4 ,ich kam heraus auf dem ,wagen im ersten ,strahle des ,lichts und setzte die ,fahrt weiter fort durch die ,wildnis der ,welten und lie meine ,spur auf manchem ,stern und ,planeten4 ,es ist der fernste ,weg1 der am nchsten fhrt zu dir selbst1 und jene bung ist die schwierigste1 die zum allereinfachsten ,ton kommt4 ,an jede fernste ,tre mu der ,wanderer klopfen1 bis er zur eigenen gelangt1 durch alle ueren ,welten mu man ziehn1 zuletzt zum ,allerheiligsten zu kommen4 ,und meine ,augen streiften weit und breit1 eh ich sie schlo und sprach3 ,hier bist du6 ,die ,frage und der ,ruf3 ,o wo8 zerschmilzt in tausend ,trnenstrmen und ertrnkt die ,welt mit der ,flut der ,versichrung ,ich bin6 #ac ,das ,lied1 das ich kam zu singen1 bleibt ungesungen bis auf diesen ,tag4 ,ich brachte meine ,tage hin1 mein ,instrument zu stimmen und umzustimmen4 ,der ,takt kam nicht aus1 die ,worte sind nicht recht gesetzt1 nur eine ,pein des ,wnschens ist im ,herzen4 ,die ,blte hat sich nicht geffnet1 nur der ,wind seufzt vorber4 ,ich habe sein ,angesicht nicht gesehn1 nicht gelauscht seiner ,stimme2 nur seinen leisen ,futritt hab ich gehrt auf der ,strae vor meinem ,hause4 ,der lange ,tag verging damit1 ihm den ,sitz am ,boden zu breiten1 die ,lampe aber ist noch nicht entzndet1 ich kann ihn nicht in mein ,haus bitten4 ,ich lebe der ,hoffnung ihn zu treffen1 doch dieses ,treffen ist noch nicht4 #ad ,meiner ,begierden sind viele1 mein ,schrei heischt ,mitleid1 aber du hast mich noch immer gerettet durch hartes ,verweigern1 mit dieser strengen ,gnade hast du mein ,leben durch und durch gewirkt4 ,tag fr ,tag machst du mich wrdig der einfachen1 groen ,gaben1 die du mir ungebeten gabst - des ,himmels1 des ,lichts1 dieses ,leibes1 ,lebens und ,geistes - und rettest mich aus der ,gefahr des bermaes der ,wnsche4 ,es gibt ,zeiten1 wo trge ich zgre und andre1 wo ich erwache und eile1 mein ,ziel zu suchen2 doch grausam birgst du dich vor mir4 ,tag fr ,tag machst du mich wrdig deines vollen ,empfangs1 indem du dich immer versagst und rettest mich vor der ,gefahr der schwachen1 unsicheren ,wnsche4 #ae ,hier bin ich1 dir ,lieder zu singen4 ,in deiner ,halle hab ich den ,sitz im ,winkel4 ,in deiner ,welt hab ich kein ,werk zu tun1 mein nutzlos ,leben kann nur ausstrmen zwecklos in ,tnen4 ,wenn die ,stunde schlgt fr deinen schweigenden ,dienst im dunkeln ,tempel der ,mitternacht1 befiehl mir1 mein ,meister1 vor dir zu stehn und zu singen4 ,wenn in der ,morgenluft die goldene ,harfe gestimmt ist1 ehre mich und befiehl mir1 vor dich zu treten4 #af ,ich habe die ,ladung gehabt zum ,fest dieser ,welt1 und so ist mein ,leben gesegnet4 ,meine ,augen haben gesehn1 meine ,ohren gehrt4 ,mein ,teil auf diesem ,feste war1 mein ,instrument zu spielen1 ich habe alles1 was ich konnte1 getan4 ,nun frag ich1 ist endlich die ,zeit mir gekommen1 wo ich eintreten darf und dein ,antlitz sehn und dir schweigend bieten meinen ,gru8 #ag ,ich warte nur auf die ,liebe1 um endlich mich in seine ,hnde aufzugeben4 ,deshalb bin ich so spt1 und deshalb bin ich schuldig so vieler ,lcken4 ,sie kommen mit ihren ,gesetzen und ,regeln1 um mich zu binden1 doch ich entschlpfe ihnen immer wieder1 denn ich warte nur auf die ,liebe1 um endlich mich in seine ,hnde aufzugeben4 ,die ,leute tadeln mich1 nennen mich unbedacht1 ich zweifle nicht1 sie haben ,recht zum ,tadel4 ,der ,markttag ist vorber1 alle ,arbeit ist getan fr die ,geschftigen4 ,die da kamen umsonst mich zu rufen1 gingen voll ,zorn4 ,ich aber warte nur auf die ,liebe1 um endlich mich in seine ,hnde aufzugeben4 #ah ,wolken hufen auf ,wolken sich und es dunkelt4 ,geliebter1 warum lt du mich drauen vor dem ,tore warten ganz allein8 ,in der geschftigen ,zeit des ,mittagwerkes steh ich zur ,menge1 aber an diesem dunklen1 einsamen ,tage hoff ich auf dich allein4 ,wenn du mir dein ,antlitz nicht zeigst1 wenn du mich beiseite lt1 so wei ich nicht1 wie ich die langen ,regenstunden verbringen soll4 ,ich starre zum fernen ,schimmer des ,himmels1 und mein ,herz wandert klagend mit dem ruhelosen ,wind4 #ai ,wenn du nicht sprichst1 will ich mein ,herz mit deinem ,schweigen fllen und dulden4 ,ich warte und halte mich still wie die ,nacht mit ihren gestirnten ,vigilien1 und ihrem ,haupte tief geneigt in ,geduld4 ,der ,morgen wird sicher kommen1 das ,dunkel wird schwinden und deine ,stimme in goldenen ,strmen sich ergieen und vom ,himmel brechen4 ,dann werden deine ,worte ,schwingen nehmen im ,gesang von allen meinen ,vogelnestern und deine ,melodien werden in ,blumen in meinen waldigen ,hainen aufbrechen4 #bj ,an dem ,tag1 da der ,lotos blhte1 schweifte mein ,geist1 ach1 in die ,irre1 und ich wute es nicht4 ,mein ,korb war leer1 und die ,blume blieb ungepflegt4 ,nur dann und wann bedrngte mich ,traurigkeit1 ich fuhr aus dem ,traum und fhlte eine se ,spur seltsamen ,wohlgeruches im ,sdwind4 ,die flchtige ,se machte mein ,herz weh vor ,sehnsucht1 und mir deuchte1 es sei der brnstige ,atem des ,sommers1 der seine ,vollendung suchte4 ,ich wute noch nicht1 da so nah es war1 da es mein war1 da die vollkommene ,se in meines eignen ,herzens ,tiefe erblht war4 #ba ,lichten mu ich mein ,boot4 ,die trgen ,stunden vergehen am ,ufer - wehe mir6 ,der ,frhling verblht und nimmt ,abschied und nun mit der ,brde der welken1 wertlosen ,bltter harr ich und zaudre4 ,die ,wogen sind ungestm und am ,gestade auf schattigem ,rasenhang flattern die gelben ,bltter und fallen4 ,auf welch eine ,leere starrst du6 ,fhlest du nicht ein ,schauern gehn durch die ,luft1 mit dem ,ton eines fernen ,liedes verschwebend vom anderen ,ufer8 #bb ,im tiefen ,schatten des regnichten ,juli wanderst du leisen ,tritts1 schweigend der ,nacht gleich und tuschest die ,wchter4 ,heut hat der ,morgen die ,augen geschlossen1 achtlos des drngenden ,rufes des lauten ,ostwinds2 ein dichter ,schleier ist ber den immer wachen1 blauen ,himmel gezogen4 ,die ,wlder lassen die ,lieder verstummen und an jedem ,haus sind die ,tren geschlossen4 ,du bist der einsame ,waller in den verlassenen ,gassen4 ,o mein einziger ,freund1 ,geliebtester1 die ,tore sind offen in meinem ,hause - geh nicht vorber wie ein ,traum4 #bc ,bist du drauen in strmischer ,nacht auf deiner ,reise der ,liebe1 mein ,freund8 ,der ,himmel chzt1 wie einer1 der verzweifelt4 ,kein ,schlaf kommt heut ,nacht zu mir4 ,ich ffne das ,tor immer wieder und schaue ins ,dunkel1 mein ,freund6 ,ich kann nichts erkennen vor mir1 wo1 frage ich1 liegt dein ,pfad8 ,an welch dunklem ,gestade des pechschwarzen ,flusses1 welch fernem ,rande des druenden ,forstes1 durch welch irrvolle ,tiefe des ,schattens suchst du deinen ,weg zu mir1 mein ,freund8 #bd ,wenn der ,tag vorbei1 wenn die ,vgel verstummen1 die ,winde mde erschlaffen1 dann lege den ,schleier der ,dunkelheit dicht ber mich1 wie du die ,erde gehllt hast in ,decken des ,schlafes und zrtlich schlossest im ,dmmern die ,bltter des schmachtenden ,lotos4 ,nimm von dem ,wandrer1 de ,bndel leer ist von ,vorrat1 ehe die ,reise vollendet1 dessen ,kleid zerrissen und staubbeschwert1 dessen ,krfte erschpft sind1 nimm von ihm ,armut und ,schmach1 erneure sein ,leben1 der ,blume gleich unter der ,decke der gtigen ,nacht4 #be ,in der ,nacht der ,ermdung la mich dem ,schlaf ohne ,kampf mich hingeben und ruhen in deinem ,vertraun4 ,la den ermatteten ,geist mich nicht zwingen zu armer ,bereitung fr deinen ,dienst4 ,du ziehst den ,schleier der ,nacht ber die ,augen1 ermdet vom ,tage1 um ihren ,blick zu erneun in der frischen ,froheit des ,wachens4 #bf ,er kam und sa mir zur ,seite1 doch ich erwachte nicht4 ,welch ein verfluchter ,schlaf1 ich ,elender1 war das6 ,er kam in schweigender ,nacht2 er hielt die ,harfe in ,hnden und meine ,trume tnten wieder seine ,melodien4 ,wehe1 warum sind so meine ,nchte verloren8 ,wehe1 warum vermisse ich immer sein ,angesicht1 dessen ,atem den ,schlaf mir berhrt8 #bg ,licht6 ,o1 wo ist das ,licht8 ,entznd es am brennenden ,feuer der ,sehnsucht6 ,da ist die ,lampe1 doch weh1 kein ,flackern der ,flamme - ist das dein ,schicksal mein ,herz6 ,dann wre dir besser bei weitem der ,tod4 ,elend klopft an die ,tr1 seine ,botschaft kndet3 dein ,herr ist wachsam1 er ruft durch das ,dunkel der ,nacht dich zum ,stelldichein4 ,den ,himmel verhngen ,wolken2 der ,regen ist endlos4 ,ich wei nicht1 was in mir sich regt1 wei nicht seinen ,sinn4 ,ein ,blitzstrahl zieht tieferes ,dunkel mir bers ,aug1 und mein ,herz tastet den ,pfad1 auf den die ,stimmen der ,nacht mich rufen4 ,licht6 ,o1 wo ist das ,licht8 ,entznd es am brennenden ,feuer der ,sehnsucht4 ,es donnert1 der ,wind strzt kreischend durchs ,leere4 ,die ,nacht ist schwarz1 schwarz wie ein ,stein4 ,la nicht die ,stunden vergehen im ,dunkeln4 ,znde die ,lampe der ,liebe mit deinem ,leben4 #bh ,hartnckig binden mich ,fesseln1 aber mein ,herz schmerzt1 wenn ich sie brechen will4 ,freiheit ist was ich brauche1 aber ich fhle ,scham1 sie zu hoffen4 ,ich bin sicher3 unschtzbarer ,reichtum ist in dir1 und du bist mein bester ,freund1 doch hab ich das ,herz nicht1 den ,flitter zu kehren1 der meine ,zimmer erfllt4 ,das ,tuch1 das mich deckt1 ist ein ,tuch aus ,staub und aus ,tod1 ich ha es und heg es in ,liebe4 ,meine ,schuld ist gro1 mein ,vergehn gro1 meine ,schande ist schwer und geheim1 doch wenn ich komme1 mein ,gut zu erbitten1 zittre ich vor ,furcht1 da mir erhrt mein ,gebet sei6 #bi ,er1 den ich mit meinem ,namen umschliee1 er weint im ,gefngnis4 ,ich bin immer geschftig1 die ,mauer um ihn zu bauen und wie der ,wall in den ,himmel wchst ,tag fr ,tag1 verlier ich in seinem tiefen ,schatten mein wahres ,sein aus dem ,auge4 ,ich bin stolz auf die mchtige ,mauer1 verkleb sie mit ,staub und mit ,sand2 da nicht das kleinste ,loch in diesem ,namen bleibe4 ,bei all dieser ,sorge verlier ich mein wahres ,sein aus dem ,auge4 #cj ,ich zog allein auf meinem ,wege zum ,stelldichein4 ,doch wer ists1 der im schweigenden ,dunkel mir folgt8 ,ich schleiche beiseite1 um ihn zu meiden1 doch entkomme ich nicht seiner ,gegenwart4 ,er wirbelt den ,staub von der ,erde mit seinem ,stolzieren1 er fgt seine laute ,stimme zu jedem ,wort1 das ich ure4 ,er ist mein eignes1 kleines ,selbst1 ,herr1 er kennt keine ,scham1 doch ich schme mich1 zu deiner ,tre in seiner ,gesellschaft zu kommen4 #ca ,sag mir1 ,gefangner1 wer hat dich gebunden8 ,es war mein ,meister1 sprach der ,gefangne1 ich glaubte jeden in der ,welt mit ,macht und ,reichtum auszustechen4 ,ich hufte im eignen ,schatzhaus das ,geld1 das meinem ,knig gehrt4 ,als mich ,schlaf bermannt1 ruhte ich aus auf dem ,bett1 das fr meinen ,herrn bereitet1 erwachend fand ich mich als ,gefangner im eigenen ,schatzhaus4 ,sag mir1 ,gefangner1 wer wars1 der diese unbrechbaren ,ketten geschmiedet8 ,ich war es1 sprach der ,gefangne1 der diese ,ketten mit ,sorgfalt geschmiedet4 ,ich glaubte mit unbesiegbarer ,macht1 die ,welt zu fesseln1 um ,freiheit nur mir ungestrt zu erhalten4 ,so wirkte ich ,tag und ,nacht an der ,kette mit groen ,feuern und grausamen1 harten ,schlgen4 ,und als das ,werk getan1 vollendet die ,glieder und unzerbrechbar1 - da fand ich mich selbst in ihrem ,griff4 #cb ,mit allen ,mitteln halten mich fest1 die hier mich lieben in dieser ,welt4 ,anders ist es mit deiner ,liebe3 sie ist grer als ihre1 du machst mich frei6 ,da ich sie nicht vergesse1 wagen sie nie allein mich zu lassen4 ,doch ,tag geht auf ,tag - du bist nicht zu sehn6 ,wenn ich dich nicht rufe im ,gebet1 wenn ich dich nicht halte im ,herzen1 so wartet doch deine ,liebe fr mich auf meine ,liebe4 #cc ,als es ,tag war1 kamen sie in mein ,haus und sprachen3 ,wir wollen nur den kleinsten ,raum4 ,sie sprachen3 ,wir helfen dir deinen ,gott verehren1 nimm du vorlieb mit unserm ,anteil an seiner ,gnade4 ,dann nahmen sie ihren ,sitz im ,winkel und saen still und bescheiden4 ,doch im ,dunkel der ,nacht find ich1 wie sie den heiligen ,schrein mir erbrechen1 laut und ungestm und mit unheiliger ,gier das ,opfer von dem ,altar meines ,gottes reien4 #cd ,la nur dies ,wenige brig von mir1 da ich dich nennen darf1 mein ,all4 ,la nur dies ,wenige an ,willen mir1 da ich auf allen ,seiten dich fhle und zu dir komme in jedem ,ding1 meine ,liebe dir biete in jedem ,augenblick4 ,la nur dies ,wenige brig von mir1 da ich dich nimmer verberge4 ,la nur dies ,wenige an ,fesseln mir1 womit mich dein ,wille gebunden und dein ,zweck in meinem ,leben erfllt ist - das ist die ,fessel deiner ,liebe4 #ce ,wo der ,geist ohne ,furcht ist1 das ,haupt man hoch trgt1 ,wo ,erkenntnis frei ist1 ,wo die ,welt nicht zum ,bruchstck von engen1 huslichen ,mauern wird1 ,wo ,worte aus ,tiefen der ,wahrheit kommen1 ,wo unermdet das ,streben den ,arm zur ,vollkommenheit ausstreckt1 ,wo der klare ,strom der ,vernunft seinen ,weg nicht verliert in dem trockenen ,sand der ,gewohnheit1 ,wo der ,geist1 von dir geleitet1 zu immer sich weitendem ,denken und ,handeln gefhrt wird - ,zu diesem ,himmel der ,freiheit1 la1 ,vater1 mein ,land du erwachen6 #cf ,dies ist an dich mein ,gebet1 ,herr - triff1 triff bis zur ,wurzel des ,mangels mein ,herz4 ,gib mir die ,kraft1 leicht meine ,freuden und ,sorgen zu tragen4 ,gib mir die ,kraft1 meine ,liebe fruchtbar im ,dienste zu machen4 ,gib mir die ,kraft1 die ,armen nie zu verleugnen und meine ,kniee vor frecher ,macht nicht zu beugen4 ,gib mir die ,kraft1 meinen ,geist ber tglichen ,kleinkram zu heben4 ,und gib mir die ,kraft1 meine ,kraft deinem ,willen hinzugeben in ,liebe4 #cg ,ich dachte1 da meine ,reise ihr ,ende gefunden1 bis zum letzten ,bereich meines ,knnens - da der ,pfad vor mir geschlossen sei1 da der ,vorrat erschpft und die ,zeit gekommen1 um ,schutz zu finden in stiller ,verborgenheit4 ,aber ich finde3 kein ,ende kennt dein ,wille mit mir4 ,wenn alte ,worte auf der ,zunge sterben1 dann brechen neue ,melodien im ,herzen aus2 und wo die alte ,spur verloren ist1 da wird ein neues ,land mit seinen ,wundern offenbar4 #ch ,da ich dich brauche1 nur dich1 soll mein ,herz wiederholen endlos4 ,alle ,wnsche1 die mich zerreien ,tag und ,nacht1 sind nichtig bis auf den ,grund4 ,wie die ,nacht in ihrem ,dunkel den ,drang nach ,licht birgt1 so ringt aus der ,tiefe des ,unbewuten der ,schrei sich los3 ,ich brauche dich1 nur dich6 ,wie der ,sturm sein ,ziel im ,frieden sucht1 wenn er den ,frieden bekmpft mit all seiner ,macht1 so schlgt mein ,aufruhr gegen deine ,liebe1 und doch ist mein ,schrei3 ,ich brauche dich1 nur dich6 #ci ,wenn mein ,herz hart und verdorrt ist1 komm ber mich mit einem ,regen der ,gnade4 ,wenn die ,huld aus meinem ,leben verschwand1 komm ber mich mit dem ,sturm des ,gesanges4 ,wenn die lrmende ,arbeit1 das ,getse ringsum sich erhebt und mich abschliet vom ,jenseits1 komm zu mir1 ,herr des ,schweigens1 mit deiner ,ruhe1 dem ,frieden4 ,wenn mein bettelhaft ,herz sich verkriecht1 im ,winkel verschlossen1 brich das ,tor1 mein ,knig1 und komm mit ,geprnge des ,knigs4 ,wenn ,begierde die ,seele blendet mit ,tuschung und ,staub1 o du ,heiliger1 ,wachender1 komme mit ,blitz und mit ,donner4 #dj ,gott hielt mir den ,regen zurck1 ,tag auf ,tag vom verdorrten ,herzen4 ,feurig nackt ist der ,horizont1 keine dnnste ,decke von sanften ,wolken1 kein schwchster ,wink von fernem1 khlenden ,schauer4 ,schick das zornige ,wetter1 schwarz wie der ,tod1 wenns dein ,wunsch ist1 das mit der ,geiel des ,blitzes den ,himmel von ,pol zu ,pol peitscht4 ,doch ruf ab1 ,herr1 ruf ab diese lastende schweigende ,hitze1 still1 scharf und grausam1 die das ,herz mit dstrer ,verzweiflung verbrennt4 ,la die ,wolke der ,gnade schwer niederhngen1 wie der trnende ,blick der ,mutter am ,tage des ,zornes des ,vaters4 #da ,wo stehst du hinter ihnen allen1 ,geliebter1 und birgst dich im ,schatten8 ,sie stoen dich1 gehn vorber auf staubigem ,wege1 als wrest du nichts4 ,ich warte hier mde ,stunden und breite die ,gaben fr dich1 die ,vorbergehenden nehmen die ,blumen1 eine um die andere - mein ,korb ist fast leer4 ,vorbei ist der ,morgen1 vorbei der ,mittag4 ,im ,schatten des ,abends werden die ,augen mir schwer von ,schlummer4 ,die ,menschen gehn heim und schauen auf mich und lcheln und fllen mit ,scham mich4 ,ich sitze wie ein ,bettlermdchen und zieh meinen ,rock mir bers ,gesicht1 und wenn sie mich fragen1 was mir fehlt1 senk ich die ,augen und antworte nicht4 ,o1 wie knnte ich ihnen wohl sagen1 da auf dich ich warte1 da du mir versprachest zu kommen4 ,wie knnt ich vor ,scham erklren1 da ich als ,hochzeitsgut diese ,armut trage4 ,ich pfleg diesen ,stolz im ,geheimsten des ,herzens4 ,ich sitze im ,gras und trum in den ,himmel von dem pltzlichen ,glanz deines ,kommens - alle ,lichter entflammen1 goldene ,fittiche fliegen um deinen ,wagen und die am ,wege stehn gaffend1 wenn sie dich niedersteigen sehn von deinem ,sitz1 mich vom ,staube zu heben1 und dir zur ,seite zu setzen1 das lumpige ,bettlermdchen1 erzitternd in ,scham und ,stolz wie eine ,ranke im ,sommerwind4 ,doch die ,zeit gleitet hin und noch kein ,laut von den ,rdern des ,wagens4 ,manch eine ,schar zieht vorber mit ,lrm und ,glanz und ,geschrei4 ,bist du es nur1 der im ,schatten steht1 schweigend hinter ihnen allen8 ,und ich nur1 der wartet und weint und sein ,herz verzehrt in eitlem ,sehnen8 #db ,frh am ,tage hrt ich ein ,flstern1 wir sollten segeln im ,boote1 du und ich allein1 und keine ,seele der ,welt sollte wissen von unsrer ,pilgerschaft nach keinem ,land und keinem ,ziel4 ,in dem uferlosen ,ozean bei deinem schweigenden1 lauschenden ,lcheln wrden meine ,lieder zu ,melodien schwellen1 frei wie die ,wogen und frei von allen ,banden der ,worte4 ,ist es noch nicht an der ,zeit8 ,gibt es noch ,arbeit zu tun8 ,schau1 der ,abend senkte sich ber die ,kste und im sterbenden ,lichte fliegen die ,seevgel heim zu den ,nestern4 ,wer wei1 wann die ,kette gelst wird und das ,boot1 wie der letzte ,schimmer der sinkenden ,sonne verschwinden wird in die ,nacht8 #dc ,einst war ein ,tag1 als ich in ,bereitschaft nicht war fr dich1 und ungebeten wie einer der gemeinen ,menge tratest ,du in mein ,herz1 mir unbekannt1 mein ,knig4 ,du drcktest dein ,siegel der ,ewigkeit auf manch einen flchtigen ,augenblick meines ,lebens4 ,und heute1 als ich aus ,zufall umherleuchte1 find ich die ,siegel1 finde umhergestreut sie liegen im ,staube1 vermischt mit ,erinnerung an ,freuden und ,sorgen des ,alltags - vergessen4 ,du wandtest dich nicht in ,verachtung vom kindischen ,spiele im ,staube1 und der ,schritt1 den ich hrte am ,spielplatz1 ist der gleiche1 der widerhallt von ,stern zu ,stern4 #dd ,dies ist meine ,wonne zu warten und wachen am ,weg1 wo der ,schatten das ,licht jagt und der ,regen kommt beim ,erwachen des ,sommers4 ,boten mit ,zeitung von unbekannten ,himmeln bieten den ,gru mir und eilen den ,weg lang4 ,mein ,herz ist froh in mir und der ,atem der streifenden ,lfte ist s4 ,vom ,morgen zur ,dmmerung sitze ich hier vor dem ,tor1 und ich wei1 da pltzlich der glckliche ,augenblick kommt1 wo ich sehend werde4 ,inzwischen lchle und sing ich allein4 ,inzwischen fllt sich die ,luft mit dem ,duft des ,versprechens4 #de ,hrtet ihr nicht seinen schweigenden ,schritt8 ,er kommt1 kommt1 immer kommt er4 ,zu jeder ,stunde1 zu allen ,zeiten1 zu jedem ,tage1 zu jeder ,nacht1 er kommt1 kommt1 immer kommt er4 ,manch einen ,sang hab ich gesungen in mancher ,stimmung der ,seele1 doch alle meine ,tne verkndeten nur3 ,er kommt1 kommt1 immer kommt er4 ,in duftigen ,tagen des sonnigen ,april auf ,waldespfad1 er kommt1 kommt1 immer kommt er4 ,in dem regnichten ,dunst der ,julinchte auf dem ,donnerwagen der ,wolken1 er kommt1 kommt1 immer kommt er4 ,in ,leid nach ,leid ist es sein ,schritt1 der mein ,herz drckt und die goldene ,spur seiner ,fe lt meine ,freude aufleuchten4 #df ,ich wei nicht aus welch ferner ,zeit du immer nher kommst1 mich zu treffen4 ,nicht ,sonne1 nicht ,stern kann dich verborgen halten vor mir auf ewig4 ,an manchem ,morgen und ,abend hrt ich deinen ,futritt und deine ,boten betraten mein ,herz und beriefen mich heimlich4 ,ich wei nicht1 warum wohl heute mein ,leben bewegt ist und eine ,wallung von zitternder ,freude mein ,herz rhrt4 ,es ist1 als wre die ,zeit gekommen1 mein ,werk zu beschlieen1 und ich fhle im ,wind einen schwachen ,duft deines sen ,daseins4 #dg ,die ,nacht ist fast vorbei mit vergeblichem ,warten auf ihn4 ,ich frchte1 da pltzlich er morgens ins ,tor tritt1 wenn ich ermdet in ,schlaf sank4 ,o ,freunde1 lat den ,weg ihm offen1 o wehrt ihm nicht4 ,wenn der ,klang seines ,schritts mich nicht weckt1 versucht nicht mich aufzurtteln1 ich bitte4 ,ich wnsche nicht1 da vom ,schlafe mich ruft der geruschvolle ,chor der ,vgel1 nicht das ,sausen des ,winds beim ,feste des ,morgenlichts4 ,lat schlafen mich ungestrt1 selbst wenn pltzlich mein ,herr in mein ,tor tritt4 ,o mein ,schlaf1 goldener ,schlaf1 der nur seine ,berhrung erwartet1 zu schwinden4 ,o meine geschlossenen ,augen1 die ihr die ,lider nur ffnet im ,licht seines ,lchelns1 wenn er wie ein ,traum vor mir steht1 der auftaucht vom ,dunkel des ,schlafes4 ,lat ihn erscheinen vor meinem ,aug als der erste des ,lichts1 der ,gestalten4 ,den ersten ,freudenschauer in meiner erwachenden ,seele1 ihn gbe sein ,blick mir4 ,und lat meine ,rckkunft zu mir zugleich auch die ,rckkunft zu ihm sein4 #dh ,das ,meer des ,schweigens brach aus am ,morgen in ,triller der ,vogelkehlen2 und die ,blumen am ,wege waren alle frhlich2 der ,reichtum des ,goldes zerstreute durch ,spalten der ,wolken sich4 ,wir aber gingen in ,eile des ,wegs und achteten nichts4 ,wir sangen nicht frhliche ,lieder1 wir spielten nicht1 wir gingen zum ,markt nicht zu tauschen2 wir sprachen kein ,wort und lchelten nicht4 ,wir zgerten nicht am ,weg1 wir beschleunigten unsern ,schritt wie die ,zeit ging4 ,die ,sonne stieg auf zum ,scheitel1 und ,tauben girrten im ,schatten4 ,welke ,bltter tanzten und wirbelten in heien ,lften des ,mittags4 ,der ,hirtenbub dmmerte und trumte im ,schatten des ,feigenbaumes - und ich legte mich nieder am ,wasser und dehnte die mden ,glieder ins ,gras4 ,die ,gefhrten spotteten mein1 mit erhobenem ,haupte eilten sie fort4 ,sie schauten nicht rckwrts1 sie ruhten nicht4 ,sie schwanden im fernen blauenden ,dunst4 ,sie kreuzten ,wiesen und ,hgel und zogen durch fremde entlegene ,lande4 ,ehre sei dir1 du heldisches ,heer1 auf unendbarem ,pfade6 ,spott und ,verachtung spornten mich1 weiter zu wandern1 aber sie fanden nicht ,antwort in mir4 ,ich gab mich verloren in ,tiefen glcklicher ,demut1 im ,schatten dmmriger ,freude4 ,die ,ruhe der sonnengesumten grnen ,dmmrung legte sich langsam ber mein ,herz4 ,ich verga1 warum ich gewandert1 und ergab meinen ,geist ohne ,kampf dem ,gewirre von ,schatten und ,liedern4 ,zuletzt erwacht ich vom ,schlummer und ffnet die ,augen1 da sah ich dich vor mir stehn1 meinen ,schlaf berflutet von deinem ,lcheln4 ,wie hatt ich gefrchtet1 da der ,pfad mir zu lang und ermdend1 und der ,kampf dich zu erreichen zu hart sei6 #di ,du kamst herab von deinem ,thron und standest am ,tor meiner ,htte4 ,ich sang ganz allein fr mich in einer ,ecke1 und dein ,ohr fing meine ,melodien auf4 ,du kamst herab und standest am ,tor meiner ,htte4 ,meister sind viele in deiner ,halle1 und ,snge singt man dort alle ,stunden4 ,aber des ,neulings einfaches ,loblied traf deine ,liebe4 ,die klagende kleine ,weise mischte sich mit der groen ,musik der ,welt1 und du kamst mit einer ,blume als ,preis herab und hieltest am ,tor meiner ,htte4 #ej ,ich ging als ,bettler von ,tr zu ,tre am ,dorfweg4 ,da erschien in der ,ferne dein goldner ,wagen1 wie schimmernder ,traum1 und ich wunderte mich1 wer dieser ,knig der ,knige sei4 ,meine ,hoffnung stieg hoch1 und mir deuchten die schlimmen ,tage vorbei1 ich stand ,almosen erwartend1 die ungebeten verschenkt1 und ,reichtum1 rings in den ,staub geschttet4 ,der ,wagen hielt1 wo ich stand4 ,dein ,blick fiel auf mich1 du stiegst nieder mit ,lcheln4 ,ich fhlte1 das ,glck meines ,lebens sei endlich gekommen4 ,da pltzlich strecktest du deine ,rechte aus und sprachst3 ,was hast du mir zu geben8 ,o welch ein ,knigsscherz wars1 die ,hand zu ffnen1 dem ,bettler zu betteln6 ,ich war verwirrt1 stand unentschlossen1 und aus dem ,quersack nahm ich langsam das kleinste ,korn und gab es dir4 ,doch wie gro mein ,erstaunen1 als am ,ende des ,tages den ,sack ich geleert auf dem ,boden1 zuletzt ein kleines ,korn von ,gold unter dem armen ,haufen zu finden4 ,und bitterlich weint ich und wnschte1 ich htte das ,herz gehabt1 dir mein ,alles zu geben4 #ea ,die ,nacht dunkelte4 ,unser ,tagewerk war getan4 ,wir glaubten den letzten ,gast gekommen zur ,nacht1 und die ,tore des ,dorfes wurden geschlossen4 ,nur einige riefen3 der ,knig wird kommen4 ,wir aber lachten und sprachen3 ,es kann nicht sein4 ,uns schien1 es klopfte am ,tor1 doch wir sagten1 es sei nur der ,wind4 ,wir lschten die ,lampen und legten uns nieder zum ,schlaf4 ,nur einige riefen3 ,der ,bote ists4 ,wir aber lachten und sprachen3 ,es ist nur der ,wind4 ,da kam ein ,ton durch die tiefe ,nacht4 ,uns ,schlfrigen deucht es wie ferner ,donner4 ,die ,erde erbebte1 die ,mauern wankten und strten uns auf vom ,schlaf4 ,nur einige riefen3 ,der ,ton von ,rdern wars4 ,wir aber murmelten schlfrig3 ,es mu das ,krachen der ,wolken sein6 ,die ,nacht war noch dunkel1 da klang die ,drommete4 ,die ,stimme rief3 ,wacht auf1 zgert nicht6 ,wir drckten die ,hnde aufs ,herz und schauderten furchtsam4 ,nur einige riefen3 ,schaut das ,banner des ,knigs6 ,wir sprangen auf unsre ,fe und schrien3 ,dann ist keine ,zeit zum ,verzug6 ,der ,knig kam1 - doch wo sind ,lichter und wo sind ,krnze8 ,wie ist ihm der ,thron bereitet8 ,o ,schmach1 o tiefe ,schmach4 ,wo ist die ,halle1 der ,schmuck8 ,und einer rief3 ,eitel dies ,schrein6 ,grt ihn mit leeren ,hnden1 fhrt ihn zu euren nackten ,stuben4 ffnet die ,tore1 blast auf die ,muschel6 ,in der ,tiefe der ,nacht kam der ,knig zu unsern dunkeln ,husern4 ,der ,donner brllt in den ,himmel1 das ,dunkel erschauert von ,blitzen4 ,bring heraus den verschlissenen ,teppich und breit ihn im ,hof aus4 ,mit dem ,wetter kam pltzlich der ,knig in furchtreicher ,nacht4 #eb ,mir deuchte1 ich sollte dich bitten - doch wagt ich es nicht - um den ,rosenkranz1 den du im ,nacken trugst4 ,so wartet ich bis zum ,morgen1 da du gingst1 um ein paar ,brocken auf deinem ,bette zu finden4 ,und wie ein ,bettler sucht ich im ,zwielicht nach ein oder zwei verstreuten ,blttern4 ,doch sieh6 ,was find ich8 ,welch ein ,zeichen lie deine ,liebe8 ,es ist nicht ,blte1 nicht ,weihrauch und kein ,gef mit duftendem ,wasser4 ,es ist dein mchtiges ,schwert1 flammend wie ,feuer1 schwer wie ein ,donnerkeil4 ,das junge ,licht des ,morgens kommt durch das ,fenster und breitet sich ber das ,bett aus4 ,die ,morgenvgel zwitschern und fragen3 ,weib1 was hast du gefunden8 ,nein1 es ist nicht ,blte1 nicht ,weihrauch und nicht ein ,gef mit duftendem ,wasser - es ist dein schreckliches ,schwert4 ,ich sitze und sinne dem ,wunder1 was heit diese ,gabe von dir8 ,ich find keinen ,platz1 wohin ich es berge4 ,ich schme mich1 es zu tragen1 schwach wie ich bin1 es verletzt mich1 wenn ich an den ,busen es drcke4 ,doch werde ich im ,herzen tragen die ,ehre der ,schmerzenslast dieser ,gabe von dir4 ,von nun an soll keine ,furcht der ,welt in mir sein und siegen sollst du in allen meinen ,kmpfen4 ,du lieest den ,tod als meinen ,gefhrten und ich will ihn krnen mit meinem ,leben4 ,dein ,schwert ist mit mir1 um meine ,bande entzwei zu schneiden und keine ,furcht der ,welt soll in mir sein4 ,von jetzt an entla ich allen eitlen ,schmuck1 ,herr meines ,herzens1 nie mehr will ich warten und weinen in ,winkeln1 kein scheues1 sanftes ,benehmen mehr4 ,du hast mir dein ,schwert zum ,schmuck gegeben - kein ,puppenschmuck ist mehr fr mich6 #ec ,schn ist dein ,armband mit ,sternen bedeckt und knstlich getrieben in tausendfarbigen ,juwelen4 ,doch schner ist mir dein ,schwert mit seinen ,ringen von ,blitzen wie die ausgespannte ,schwinge des gttlichen ,vogels des ,vischnu1 vollkommen gefrbt im zornroten ,lichte der sinkenden ,sonne4 ,es bebt wie das eine letzte ,zucken des ,lebens in der ,ekstase der ,pein beim ,streiche des ,todes2 es leuchtet auf1 wie die reine ,flamme des ,seins1 die den irdischen ,sinn auflodernd verzehrt4 ,schn ist dein ,armband mit ,sternensteinen besetzt1 aber dein ,schwert1 o ,herr des ,donners1 ist geschmiedet mit uerster ,schnheit1 schrecklich zu schaun und zu denken4 #ed ,ich bat dich um nichts1 ich nannte nicht meinen ,namen vor deinem ,ohr4 ,als du ,abschied nahmst1 stand ich schweigend4 ,ich war am ,brunnen allein1 wo querhin der ,schatten des ,baums fllt1 die ,frauen gingen nach ,haus mit ihren braunen irdenen ,krgen bis zum ,rande gefllt4 ,sie riefen mir laut1 komm mit uns1 der ,morgen geht auf den ,mittag1 doch ich zgerte trge in dmmerndes ,sinnen verloren4 ,ich vernahm deinen ,schritt nicht1 wie du kamst4 ,dein ,blick war traurig1 da er mich traf1 deine ,stimme mde1 als du leise sprachst - ,ach1 ich bin ein durstiger ,waller4 ,ich fuhr auf aus wachem ,traum und go ,wasser vom ,krug auf deine gefalteten ,hnde4 ,zu ,hupten rauschten die ,bltter1 der ,kuckuck sang unsichtbar aus dem ,dunkel1 der ,duft der ,bablablumen kam von der ,krmmung des ,wegs her4 ,sprachlos stand ich in ,scham1 als du meinen ,namen fragtest4 ,was tat ich fr dich1 da du meiner gedenkst4 ,doch die ,erinnerung1 da ich dir ,wasser durfte reichen1 den ,durst dir zu lschen1 haftet in meinem ,herzen1 durchtrnkt es mit ,se4 ,der ,morgen ist spt1 die ,vgel singen in mden ,tnen1 die ,bltter des ,paternosterbaums rauschen zu ,hupten - ich sitze und sinne und sinne4 #ee ,matt ist dein ,herz und der ,schlaf liegt noch auf dem ,aug dir4 ,kam nicht das ,wort zu dir1 da die ,blte in ,herrlichkeit herrscht unter ,dornen8 ,wach1 o wach auf6 ,la nicht die ,zeit vergeblich zerrinnen6 ,am ,ende des steinigen ,pfads1 im ,land keuscher ,einsamkeit1 sitzet mein ,freund ganz allein4 ,enttusche ihn nicht4 ,wach1 o wach auf6 ,was tuts1 wenn der ,himmel in ,hitze des ,mittags flimmert und flittert - wenn der brennende ,sand seinen ,mantel des ,durstes entfaltet - ,freust du dich nicht bis zum ,grund deines ,herzens8 ,wird nicht bei jedem ,schritt deiner ,fe die ,harfe des ,wegs auftnen in ser ,musik der ,schmerzen8 #ef ,drum ist deine ,freude in mir so voll4 ,darum kamst du zu mir herab1 o du ,herr aller ,himmel1 wo wre deine ,liebe1 wenn ich nicht wre8 ,du nahmst als ,gefhrten mich all deines ,reichtums4 ,in meinem ,herzen spielst du das ewige ,spiel deiner ,lust1 in meinem ,leben nimmt dein ,wille ewig ,gestalt an4 ,und deshalb hast du1 ,knig der ,knige1 in ,schnheit dich angetan1 mein ,herz zu umgarnen4 ,und deshalb verliert deine ,liebe sich in der ,liebe des ,liebenden1 so wirst du geschaut in vollkommener ,vereinigung von ,zwein4 #eg ,licht1 mein ,licht1 weltfllendes ,licht1 augenkssendes1 herzbesnftigendes ,licht6 ,ha1 das ,licht tanzt1 mein ,liebling1 im ,zentrum des ,lebens mir2 das ,licht rhrt1 mein ,liebling1 die ,saiten der ,liebe mir2 der ,himmel ffnet sich1 der ,wind weht wild1 ein ,lachen fhrt ber die ,erde4 ,die ,falter breiten die ,segel ber das ,meer von ,licht2 ,jasmin und ,lilien sprieen empor in die ,wogen des ,lichts4 ,das ,licht zerstreut das ,gold ber jede ,wolke1 mein ,liebling1 und es streut verschwenderisch ,juwelen4 ,frohsinn hpfet von ,blatt zu ,blatt1 mein ,liebling1 und malose ,freude4 ,der ,strom des ,himmels verlt seine ,ufer1 austreten die ,fluten der ,freude4 #eh ,la alle ,spannung der ,freude austnen in mein letztes ,lied - ,freude1 die die ,erde berflieen macht in schwelgerischen ,massen des ,grases1 ,freude1 die ,leben und ,tod als ,zwillings-,brder setzt1 ,freude1 die ber die weite ,erde tanzt und sich in den ,sturm mischt1 alles ,leben durchrttelnd und schttelnd mit ,lachen1 ,freude1 die still in ,trnen auf rotem ,lotos der ,pein ruht1 ,freude1 die alles1 was sie besitzt1 in den ,staub wirft und kein ,wort kennt4 #ei ,ich wei1 da ist nichts als deine ,liebe1 ,geliebter du meines ,herzens - das goldene ,licht1 das ber die ,bltter tanzt1 die migen ,wolken1 die durch den ,himmel segeln1 der sanfte ,windhauch1 der seine ,khle auf meiner ,stirn lt4 ,das ,morgenlicht berflutet mein ,auge - das ist die ,botschaft von dir an mein ,herz4 ,dein ,antlitz beugt sich herab1 deine ,augen schauen auf die meinen1 und mein ,herz berhrt deine ,fe4 #fj ,am ,seestrand endloser ,welten treffen sich ,kinder4 ,der unbegrenzte ,himmel hngt reglos zu ,hupten1 das rastlose ,wasser ist ungestm4 ,am ,seestrand endloser ,welten treffen sich ,kinder mit ,rufen und ,tanzen4 ,sie baun ihre ,huser aus ,sand und spielen mit leeren ,muscheln4 ,aus welken ,blttern flechten sie ,boote und lassen sie lchelnd ziehen auf der endlosen ,tiefe4 ,kinder haben ihr ,spiel am ,seestrand der ,welten4 ,sie wissen nicht1 wie man schwimmt1 sie wissen nicht1 wie man ,netze wirft4 ,perlfischer tauchen nach ,perlen1 ,kaufleute segeln in ,schiffen1 wenn ,kinder ,steine sammeln und ,steine zerstreun4 ,sie suchen nicht nach verborgenen ,schtzen1 sie wissen nicht1 wie man ,netze wirft4 ,die ,see braust auf in ,gelchter1 schwach schimmert das ,lcheln der ,kste4 ,todtragende ,wogen erzhlen den ,kindern sinnlose ,lieder1 gleich einer ,mutter1 wenn sie die ,wiege des ,kinds wiegt4 ,die ,see spielt mit ,kindern1 schwach schimmert das ,lcheln der ,kste4 ,am ,seestrand endloser ,welten treffen sich ,kinder4 ,der ,sturm rast in pfadlosem ,himmel und ,schiffe scheitern auf spurlosem ,wasser1 der ,tod ist drauen und ,kinder spielen4 ,am ,seestrand endloser ,welten ist der groe ,spielplatz der ,kinder4 #fa ,der ,schlaf1 der auf ,kinderauge ruht - wei jemand1 woher er kommt8 ,es geht ein ,gercht1 er hat seine ,wohnung im ,feendorf1 wo im ,waldesschatten1 den schwach ,glhwrmchen erhellt1 zwei zarte ,zauberknospen hngen4 ,dort kommt er her1 des ,kindes ,aug zu kssen4 ,das ,lcheln1 das ber ,kindermund huscht im ,schlaf - wei jemand1 wo es geboren ist8 ,es geht das ,gercht1 da ein junger ,strahl des wachsenden ,monds den ,rand einer schwindenden ,wolke im ,herbst traf - dort ward das ,lcheln geboren im ,traum eines taufeuchten ,morgens1 das ,lcheln1 das ber ,kindermund huscht im ,schlaf4 ,die se ,frische1 die ,kinderglieder sanft umblht1 wei jemand1 wo sie so lang sich barg8 ,ja1 als die ,mutter noch ,braut war1 da drang ihr durchs ,herz in zartem stillen ,geheimnis der ,liebe - die se ,frische1 die ,kinderglieder sanft umblht4 #fb ,bring ich dir buntes ,spielzeug1 mein ,kind1 dann versteh ich1 warum es ein ,spiel gibt von ,farben und ,wolken und ,wasser1 warum die ,blumen so farbig getnt sind - bring ich dir buntes ,spielzeug1 mein ,kind4 ,wenn ich sing1 um dich tanzen zu lassen1 so wei ich wahrlich1 warum ,musik in den ,blttern ist1 warum die ,wogen den ,chor der ,stimmen zum ,herzen der lauschenden ,erde tragen - wenn ich sing um dich tanzen zu lassen4 ,bring ich dir ,sigkeit fr deine gierigen ,hndchen1 wei ich1 weshalb es ,honig gibt im ,kelche der ,blumen1 warum die ,frchte sich heimlich mit sen ,sften anfllen - bring ich dir ,sigkeit fr deine gierigen ,hndchen4 ,wenn ich dein ,angesicht ksse1 mein ,liebling1 dich lcheln zu machen1 verstehe ich sicher die ,lust1 die vom ,himmel herab in das ,morgenlicht flutet1 und welch ,entzcken der ,sommerwind meinem ,leib bringt1 wenn ich dich ksse1 dich lcheln zu machen4 #fc ,du fhrtest zu ,freunden mich1 die ich nicht kannte4 ,du wiesest den ,sitz mir im ,hause1 das nicht mein eigen4 ,du brachtest das ,ferne mir nah und machtest mich ,bruder dem ,fremden4 ,mein ,herz ist voll ,unruh1 wenn das vertraute ,obdach ich lassen mu1 und ich vergesse1 da altes immer im neuen wohnt1 da auch du dort wohnst4 ,durch ,geburt und ,tod1 in dieser ,welt oder in andern1 wohin du mich fhrst1 du bist es1 derselbe1 der ein ,gefhrte des endlosen ,lebens1 der immer mein ,herz mit den ,banden der ,freude dem ,ungewohnten verbindet4 ,dem1 der dich kennt1 ist nichts mehr fremd1 keine ,tr ist verschlossen4 ,o1 gewhr dies ,gebet mir1 da ich nie den ,segen verliere1 das ,eine zu fassen im ,spiele der ,vielen4 #fd ,am ,abhang des einsamen ,flusses1 im hohen ,gras sprach ich zu ihr3 ,mdchen1 wo gehst du hin1 mit dem ,mantel die ,lampe beschattend8 - ,mein ,haus ist dunkel und einsam - leih mir dein ,licht6 ,sie schlug einen ,augenblick das dunkle ,auge empor und schaut mir durchs ,dmmern ins ,antlitz3 ,ich kam an den ,flu so sprach sie1 die ,lampe aufs ,wasser zu setzen1 wenn im ,westen der ,tag geht4 ,ich stand allein in dem hohen ,gras und gab acht auf das schchterne ,licht ihrer ,lampe1 das nutzlos trieb mit der ,strmung4 ,im ,schweigen der steigenden ,nacht sprach ich zu ihr3 ,mdchen1 die ,lichter sind alle entzndet - wohin trgst du die ,lampe8 ,mein ,haus ist dunkel und einsam1 - leih mir dein ,licht6 ,sie schlug ihre dunklen ,augen ins ,antlitz mir auf und stand zweifelnd ein ,weilchen4 ,ich kam1 sprach sie endlich1 dem ,himmel die ,lampe zu leihn4 ,ich stand und gab acht auf ihr ,licht1 das nutzlos im ,leeren verbrannte4 ,im mondlosen ,dunkel der ,mitternacht sprach ich zu ihr3 ,mdchen1 was ist deine ,absicht1 die ,lampe ans ,herz dir zu drcken8 ,mein ,haus ist dunkel und einsam1 - leih mir dein ,licht6 - ,sie hielt einen ,augenblick an und sann und schaut mir ins ,antlitz im ,dunkel4 ,ich bracht mein ,licht1 sprach sie1 es dem ,festzug der ,lampen zu reihen4 ,ich stand und gab acht auf die kleine ,lampe1 nutzlos verloren unter den ,lichtern4 #fe ,welchen gttlichen ,trank wolltest du haben1 mein ,gott1 aus dem berflieenden ,kelch meines ,lebens8 ,mein ,dichter1 ist es dir ,wonne1 die ,schpfung durch meine ,augen zu sehn und am ,tor meiner ,ohren zu stehn1 um schweigend zu lauschen auf deine eigenen1 ewigen ,harmonien8 ,deine ,welt webt ,worte in mein ,gemt1 doch deine ,freude fgt die ,musik hinzu4 ,du gibst dich mir selbst in ,liebe1 und dann fhlest du ganz deine eigene ,se in mir4 #ff ,sie1 die mir immer verblieb in der ,tiefe des ,seins1 in des ,zwielichts ,flimmern und ,schimmern1 sie1 die nimmer den ,schleier im ,morgenlichte entfaltet1 wird meine letzte ,gabe an dich sein1 mein ,gott1 ganz eingehllt in meinen ,schlugesang4 ,worte warben um sie1 doch verfehlten sie zu gewinnen1 und berredung streckte nach ihr umsonst sehnschtige ,arme4 ,ich schweifte von ,land zu ,land und hielt sie im innersten ,herzen und um sie stiegen und fielen ,wachstum und ,verfall meines ,lebens4 ,all mein ,denken und ,tun1 meinen ,schlaf1 meine ,trume beherrschte nur sie und wohnte allein doch und abseits4 ,mancher klopft an mein ,tor und fragte nach ihr und wandte sich in ,verzweiflung4 ,keiner war auf der ,welt1 der jemals ihr ,antlitz gesehen1 und sie blieb in der ,einsamkeit und wartet auf dein ,erkennen4 #fg ,du bist der ,himmel und du bist das ,nest zugleich4 ,du ,schner1 dort ist deine ,liebe im ,nest1 die umschlieet die ,seele mit ,farben1 ,tnen und ,duft4 ,da kommt der ,morgen mit goldenem ,korbe1 in seiner ,rechten trgt er den ,kranz der ,schnheit1 schweigend die ,erde zu krnzen4 ,und da kommt der ,abend ber die einsamen ,wiesen1 die von den ,herden verlanen auf spurlosen ,pfaden1 er trgt khle ,lfte des ,friedens in seinem goldenen ,schlauch1 von dem westlichen ,ozean der ,ruhe4 ,aber dort1 wo der unendliche ,himmel sich breitet1 in den sich die ,seele zum ,fluge hebt1 dort herrscht der fleckenlose weie ,glanz4 ,dort ist nicht ,tag noch ,nacht1 nicht ,form noch ,farbe und nimmer1 nimmer ein ,wort4 #fh ,dein ,sonnenstrahl kommt herab auf diese meine ,erde1 mit ausgebreiteten ,armen hlt er an meiner ,tr den lieben langen ,tag und trgt zurck zu deinen ,fen die ,wolken1 gemacht aus meinen ,trnen1 ,seufzern und ,sngen4 ,mit zrtlicher ,lust schlgst du um deine ,sternenbrust den ,mantel der feuchten ,wolke und wandelst sie um zu zahllosen ,formen und ,falten und frbst sie mit immer wechselnden ,farben4 ,sie ist so leicht und schwebend und zart und trnenvoll dunkel1 das kommt1 weil du sie liebst1 o du ,fleckenloser und ,heiterer4 ,und darum darf sie dein hehres und weies ,licht mit ihrem leidvollen ,schatten decken4 #fi ,der gleiche ,strom des ,lebens1 der ,tag und ,nacht durch meine ,adern fliet1 fliet durch die ,welt und tanzt in rhythmischen ,maen4 ,das gleiche ,leben ists1 das freudevoll durch den ,staub der ,erde schiet in zahllosen ,grsern und ausbricht in rauschenden ,wogen von ,blttern und ,blumen4 ,das gleiche ,leben ists1 das geschaukelt wird in der ,ozeanwiege von ,tod und ,geburt1 von ,ebbe und ,flut4 ,ich fhl meine ,glieder erstrahlen von der ,berhrung der ,welt dieses ,lebens4 ,und mein ,stolz stammt aus dem ,lebenspuls der onen1 die durch meine ,adern tanzen in diesem ,augenblick4 #gj ,geht es ber deine ,krfte1 froh zu sein mit dem ,frohsinn in diesem ,rhythmus8 ,gefangen1 vergangen1 verloren im ,wirbel dieser angstvollen ,freude8 ,alle ,dinge strzen weiter1 sie halten nicht an1 sie schauen nicht zurck1 keine ,macht hlt sie auf1 sie strzen weiter4 ,schritt zu halten mit der hinreienden rastlosen ,musik4 ,jahreszeiten kommen tanzend und gehn4 ,farben1 ,tne und ,duft schtten endlose ,kaskaden in die berstrmende ,freude1 die umherstreut und hingibt und stirbt in jedem ,augenblick4 #ga ,da ich viel machen sollte aus meinem ,selbst1 nach allen ,seiten es wenden1 um in deinen ,glanz farbige ,schatten zu werfen - das ist deine ,maja4 ,du setzest eine ,schranke im eignen ,sein und rufst dein getrenntes ,selbst in ,myriaden ,tnen4 ,und diese deine ,selbsttrennung ist in mir ,leib geworden4 ,der helle durchdringende ,sang hallt durch den ganzen ,himmel in vielfarbigen ,trnen und ,lcheln1 ,furcht und ,hoffnung4 ,wogen steigen und fallen wieder1 ,trume zerrinnen und bilden sich4 ,in mir ist deine eigene ,selbstvernichtung4 ,die ,schranke1 die du errichtet1 ist bemalt mit zahllosen ,gestalten1 mit dem ,pinsel von ,tag und ,nacht4 ,dahinter ist dein ,thron gewoben in wunderbar geheimnisvollen ,schnrkeln1 verworfen sind alle ,linien1 die kahl und gerade sind4 ,das groe ,schauspiel von dir und mir hat sich ber den ,himmel gebreitet4 ,von der ,melodie von dir und mir erzittern die ,lfte1 ,zeitalter vergehen mit dem ,verbergen und ,suchen von dir und mir4 #gb ,er ist es1 der ,innerste1 der mein ,wesen erweckt mit seiner verborgenen ,berhrung4 ,er ist es1 der seinen ,zauber auf diese ,augen legt und freudig auf den ,saiten meines ,herzens spielt in wechselvoller ,weise von ,lust und ,schmerz4 ,er ist es1 der den ,schleier der ,maja webt in flchtigen ,farben von ,gold und ,silber1 von ,blau und ,grn1 der durch die ,falten seine ,fe schimmern lt1 bei deren ,berhrung ich mich vergesse4 ,tage kommen1 ,zeitalter gehn und er ist es immer1 der mein ,herz unter manchem ,namen bewegt in mancher ,verkleidung1 in mancher ,verzckung von ,freude und ,sorge4 #gc ,befreiung liegt nicht fr mich im ,verzicht4 ,ich fhl die ,umarmung der ,freiheit in tausend ,banden der ,lust4 ,du schenkest mir immer den frischen ,trunk deines ,weines1 verschieden in ,farbe und ,duft und fllest die irdene ,schale zum ,rande4 ,meine ,welt entzndet die hundert verschiedenen ,lampen an deiner ,flamme und stellt sie auf am ,altar deines ,tempels4 ,nein1 ich will nimmer die ,tore der ,sinne verschlieen4 ,die ,wonnen des ,sehens und ,hrens und ,tastens1 sie werden deine ,wonnen tragen4 ,ja1 all meine ,trugbilder werden zu ,freudenfackeln entbrennen und all mein ,begehren zu ,frchten der ,liebe reifen4 #gd ,es ist nicht mehr ,tag1 der ,schatten liegt auf der ,erde4 ,es ist ,zeit1 da zum ,flu ich gehe1 den ,krug zu fllen4 ,die ,abendluft ist schwanger von dunkler ,musik der ,wasser - es ruft mich ins ,zwielicht hinaus4 ,in der einsamen ,gasse geht ,niemand vorber1 der ,wind ist auf1 die ,wellen kruseln sich auf dem ,flusse4 ,ich wei nicht1 ob ich je heimwrts wiederkehre1 ich wei nicht1 wen mir der ,zufall entgegenfhrt4 ,dort bei der ,furt in dem kleinen ,boot spielt der ,unbekannte auf seiner ,flte4 #ge ,deine ,gaben erfllen all unsre ,notdurft uns ,sterblichen und kommen zu dir zurck unvermindert4 ,der ,flu hat sein ,tagwerk zu tun und eilt durch ,felder und ,weiler2 doch windet sein unaufhaltbarer ,strom zu deinen ,fen sich1 um sie zu waschen4 ,die ,blume durchtrnkt die ,lfte mit ,duft1 doch ihre letzte ,verehrung bietet sich dir dar4 ,dein ,dienst verarmt nicht die ,welt4 ,den ,worten des ,dichters entnehmen die ,menschen den ,sinn1 der ihnen gefllt2 doch ihr letzter ,sinn deutet auf dich4 #gf ,werd ich ,tag fr ,tag1 o ,herr meines ,lebens vor dir stehn von ,angesicht zu ,angesicht8 ,mit gefalteten ,hnden1 o ,herr aller ,welten1 werd ich vor dir stehn von ,angesicht zu ,angesicht8 ,unter deinem groen ,himmel in ,schweigen und ,einsamkeit mit demtigem ,herzen werd ich vor dir stehn von ,angesicht zu ,angesicht8 ,in dieser deiner geschftigen ,welt1 geruschvoll von ,mhen und ,kmpfen werd ich vor dir stehn von ,angesicht zu ,angesicht8 ,und wenn mein ,werk getan ist in dieser ,welt1 o ,knig der ,knige1 werd ich allein und sprachlos vor dir stehn von ,angesicht zu ,angesicht8 #gg ,ich erkenne dich als meinen ,gott und steh bei ,seite - ich kenne dich nicht als mein ,eigen und komme nicht nher4 ,ich kenne dich als meinen ,vater und neige mich deinen ,fen - ich fasse nicht deine ,hand wie die eines ,freundes4 ,ich stehe nicht1 wo du herabkommst1 um mich zu erkennen und dich mir zu eigen gibst1 um dort dich ans ,herz zu drcken und dich als ,gefhrten zu whlen4 ,du bist der ,bruder unter meinen ,brdern1 doch ich beachte sie nicht und teile nicht mein ,verdienst mit ihnen1 um alles mit dir zu teilen4 ,in ,freude und ,leid steh ich nicht auf ,seite der ,menschen und so steh ich bei dir4 ,ich schaudre1 mein ,leben aufzugeben und so tauch ich nicht in das groe ,wasser des ,lebens4 #gh ,als nun die ,schpfung neu war und alle ,sterne schienen im ersten ,glanze1 da hielten die ,gtter ,versammlung im ,himmel und sangen3 ,o ,bild der ,vollendung6 o lautere ,freude6 ,doch einer rief pltzlich3 ,es scheint1 die ,kette des ,lichtes zerbrach und ein ,stern ging verloren6 ,die ,saite der goldenen ,harfe zersprang1 ihr ,lied verstummt1 und sie riefen im ,schrecken3 ,der verlorne ,stern war der beste1 er war der ,ruhm aller ,himmel4 ,seit diesem ,tag hrt das ,suchen nicht auf1 der ,schrei geht von ,mund zu ,mund1 da die ,welt ihre einzige ,freude verlor4 ,nur im tiefsten ,schweigen der ,nacht1 da lcheln die ,sterne und flstern untereinander3 ,umsonst ist dies ,suchen6 ,ungebrochne ,vollendung herrscht berall4 #gi ,ists nicht mein ,teil dich zu treffen in diesem ,leben1 dann la mich immer fhlen1 da ich verfehlt deinen ,anblick - la mich nimmer vergessen1 la mich tragen den ,stachel der ,sorge im ,traum wie in wachen ,stunden4 ,wenn meine ,tage vergehen auf wimmelndem ,markt dieser ,welt und meine ,hnde sich fllen mit tglichem ,vorteil1 la immer mich fhlen1 da nichts ich gewonnen - la mich nimmer vergessen1 la mich tragen den ,stachel der ,sorge im ,traum wie in wachen ,stunden4 ,wenn ich am ,wegrand sitze1 ermdet atmend1 wenn ich mein ,bett im niederen ,staube bereitet1 la immer mich fhlen1 da meine lange ,reise noch vor mir ist - la mich nimmer vergessen1 la mich tragen den ,stachel der ,sorge1 im ,traum wie in wachen ,stunden4 ,wenn meine ,zimmer festlich geschmckt sind1 die ,flten tnen und laut das ,gelchter1 la immer mich fhlen1 da ich nicht dich in mein ,haus lud - la mich nimmer vergessen1 la mich tragen den ,stachel im ,traum wie in wachen ,stunden4 #hj ,ich bin wie ein ,fetzen der ,herbst-,wolke1 nutzlos streifend im ,himmel4 ,o meine ,sonne1 ewig klare6 ,dein ,strahl hat meinen ,dunst nicht aufgetrunken1 um deinem ,licht mich zu einen1 so zhle ich ,monde und ,jahre1 getrennt von dir4 ,wenn dies dein ,wunsch und wenn dies dein ,spiel1 dann nimm meine flchtige ,leere1 mal sie mit ,farben1 vergolde mit ,gold sie1 treib sie auf dem wehenden ,winde1 gestalte zu mancherlei ,wunder sie4 ,und wieder ist es dein ,wunsch1 zu enden dies ,spiel ber ,nacht1 dann werde ich schmelzen und hingehn ins ,dunkel oder im ,lcheln des weien ,morgens in der ,khle der reinen ,klarheit vergehn4 #ha ,an manchem migen ,tag grmte ich mich der verlornen ,zeit4 ,doch sie war nie verloren1 o ,herr4 ,du nahmst jeden ,augenblick meines ,lebens in deine ,hnde4 ,im ,herzen der ,dinge verborgen ernhrst du den ,samen zum ,spro1 die ,knospe zur ,blte1 die reifende ,blume zur ,frucht4 ,ich war mde und schlief auf migem ,bett und glaubte1 mein ,werk wre zu ,ende4 ,am ,morgen erwachte ich und fand meinen ,garten voll vom ,wunder der ,blumen4 #hb ,die ,zeit ist endlos in deinen ,hnden1 o ,herr4 ,niemand zhlt deine ,minuten4 ,tage und ,nchte gehn1 ,zeitalter blhen und welken wie ,blumen4 ,du weit zu warten4 ,jahrhunderte folgen einander1 um eine kleine wilde ,blume zu vollenden4 ,wir aber haben nicht ,zeit zu verlieren1 und da sie uns fehlt1 mssen wir unser ,glck erraffen4 ,wir sind zu arm1 um zu spt zu kommen4 ,und so ists1 da die ,zeit geht1 ich gebe sie jedem1 der sie zudringlich begehrt1 und dir bleibt der ,altar leer von ,gaben bis zum ,letzten4 ,am ,ende des ,tages haste ich1 frchtend1 dein ,tor sei geschlossen2 doch finde ich1 da dort noch ,zeit ist4 #hc ,mutter1 ich werd eine ,perlenkette fr deinen ,nacken aus meinen ,trnen der ,sorge weben4 ,die ,sterne flochten die ,ringe von ,licht1 deinen ,fu zu schmcken1 doch meine ,kette hngt auf deiner ,brust dir4 ,reichtum und ,ruhm kommt von dir1 dir gebhrt es zu geben und zu versagen4 ,aber der ,schmerz ist mein eigen durchaus1 wenn ich dir ihn als mein ,opfer bringe1 lohnest du mir mit deiner ,gnade4 #hd ,es ist das ,weh der ,trennung1 das durch die ,welt sich verbreitet1 ,gestalten unzhlbar gebiert im unendlichen ,himmel4 ,es ist dieser ,schmerz der ,trennung1 der nchtlich im ,schweigen starret von ,stern zu ,stern und ,gesang wird unter dem raschelnden ,laub des regnichten1 dunkelen ,juli4 ,es ist dies berflieende ,weh1 das sich in ,liebe vertieft und ,begehren1 in ,leiden und ,freuden der ,menschenwohnung1 dies ist es1 das immer schmilzt und flieet im ,lied durch mein ,dichterherz4 #he ,als aus der ,halle des ,meisters zuerst die ,krieger traten1 wo hatten sie ihre ,macht verborgen8 ,wo waren ,rstung und ,waffen8 ,sie blickten arm und hilflos1 die ,pfeile hagelten auf sie nieder1 am ,tage1 da sie aus ihres ,meisters ,halle traten4 ,als die ,krieger wieder zurck in ihres ,meisters ,halle schritten1 wo verbargen sie ihre ,macht8 ,sie hatten das ,schwert von sich gelegt und ,bogen und ,pfeile2 ,frieden thronte auf ihrer ,stirn1 sie hatten die ,frchte ihres ,lebens zurckgelassen1 an dem ,tag1 da sie wieder zurck zu ihres ,meisters ,halle schritten4 #hf ,tod1 dein ,diener ist an meiner ,tr4 ,er hat die unbekannte ,see gekreuzt und deine ,botschaft in mein ,haus gebracht4 ,die ,nacht ist dunkel1 mein ,herz ist furchtsam1 und doch will ich die ,lampe nehmen1 mein ,tor ihm ffnen1 und ihm ,willkommen bieten4 ,dein ,bote ist es1 der vor meiner ,tre steht4 ,ich will ihn ehren mit gekreuzten ,hnden1 ihn ehren mit ,trnen4 ,ich will ihn ehren und ihm den ,schatz meines ,herzens zu ,fen legen4 ,er wird fortgehn1 wenn er den ,auftrag gesagt und wird auf meinem ,morgen einen dunkelen ,schatten lassen1 in meinem verlassenen ,heim bleibt nur mein verlorenes ,selbst1 meine letzte ,gabe fr dich4 #hg ,voll verzweifelter ,hoffnung geh ich umher und suche nach ihr in allen ,winkeln des ,hauses1 ich finde sie nicht4 ,mein ,haus ist klein1 und was einmal ging1 kann sich nie wiederfinden4 ,aber unendlich gro ist dein ,haus1 o ,herr1 und sie suchend kam ich an deine ,tr4 ,ich stehe unter dem goldenen ,dach deines ,abendhimmels und hebe die flehenden ,augen zu deinem ,antlitz4 ,ich kam zum ,rande der ,ewigkeit1 in der nichts schwindet - nicht ,hoffnung1 nicht ,glck und nicht das ,bild eines ,angesichtes durch ,trnen geschaut4 ,o1 tauch mein entleertes ,leben in jenen ,ozean1 versenk es in seine tiefste ,flle4 ,la mich noch einmal fhlen im weiten ,weltall die se verlorne ,berhrung4 #hh ,gottheit des zertrmmerten ,tempels6 ,die zerrissenen ,saiten der ,vina singen nicht mehr deinen ,preis4 ,die ,glocken des ,abends verknden nicht mehr deines ,dienstes ,stunde4 ,die ,luft ist still und schweigend rings um dich4 ,in deine zerstrte ,wohnung kommen die duftigen ,frhlingslfte4 ,sie bringen die ,botschaft der ,blumen - der ,blumen1 die man nicht mehr weihet zu deinem ,dienst4 ,dein ,priester von einst sehnt sich wandernd noch immer nach dem verweigerten ,opfer4 ,am ,abend1 wenn ,feuer und ,schatten sich mischen dem ,dunkel des ,staubes1 dann kommt er mde zurck zum zerstrten ,tempel mit ,hunger im ,herzen4 ,manch ein ,festtag kommt zu dir im ,schweigen1 du ,gott des zerstrten ,tempels4 ,manche ,nacht der ,anbetung geht1 und die ,lampen sind nicht entzndet4 ,viele neue ,bilder wurden von ,meisterhand schn gebildet und hin zum heiligen ,strom des ,vergessens getragen1 wenn ihre ,zeit kam4 ,nur die ,gottheit des zerstrten ,tempels bleibt immer unverehrt1 unsterblich verachtet4 #hi ,kein lautes1 geruschvolles ,wort mehr von mir - so ist meines ,meisters ,wille4 ,hinfort sprech ich nur noch im ,flstern4 ,meines ,herzens ,sprache wird in dem ,murmeln eines ,gesanges getragen4 ,die ,menschen hasten zu des ,knigs ,markt4 ,verkufer und ,kufer sind alle dort4 ,ich aber erhielt unzeitigen ,urlaub inmitten des ,tags im ,gedrnge der ,arbeit4 ,lass denn die ,blumen im ,garten erblhen1 wenn es auch nicht ihre ,zeit ist2 und la die ,mittagsbiene ihr trges ,summen beginnen4 ,gar manche ,stunde verbracht ich im ,kampfe von ,gut und von ,bse1 nun aber will es die ,gunst meines ,gespielen in leeren ,tagen1 mein ,herz an sich zu ziehen2 und ich wei nicht1 warum dieser pltzliche ,ruf1 zu welch nutzlosem ,ziel4 #ij ,an dem ,tage1 da der ,tod an deine ,tre klopfen wird1 was willst du ihm bieten8 ,ich will vor meinen ,gast das volle ,gef meines ,lebens setzen - ich werde ihn nicht mit leeren ,hnden lassen6 ,die ganze se ,kelter meines ,herbstes1 meiner ,sommernchte1 die ganze ,ernte und der ,gewinn des geschftigen ,lebens1 das breite ich vor ihn aus am ,schlu meiner ,tage1 wenn der ,tod an mein ,tor klopft4 #ia ,o du letzte ,erfllung des ,lebens1 ,tod1 mein ,tod1 komm1 flstre mir zu6 ,tag um ,tag hab ich gewartet auf dich1 fr dich trug ich die ,freuden und ,schmerzen des ,lebens4 ,all was ich bin und habe und hoffe und all meine ,liebe flossen immer zu dir in tiefem ,geheimnis4 ,ein letzter ,blick deiner ,augen und mein ,leben wird immer dein eigen sein4 ,die ,blumen sind alle gepflckt1 und der ,kranz ist bereit fr den ,brutigam4 ,nach der ,hochzeit verlt die ,braut ihr ,heim1 ihren ,herrn zu treffen allein in der ,einsamkeit der ,nacht4 #ib ,ich wei1 es wird kommen der ,tag1 wenn mein ,blick diese ,welt verliert1 das ,leben ,abschied nimmt in ,schweigen1 der letzte ,vorhang mir ber die ,augen fllt4 ,die ,sterne werden wachen zur ,nacht1 der ,morgen aufsteigen wie einst1 die ,stunden sich heben wie ,wogen1 die ,freuden und ,schmerzen aufwerfen4 ,denk ich des ,ziels meiner ,stunden1 dann bricht die ,schranke der ,stunden1 ich sehe beim ,lichte des ,todes die ,welt mit ihren gleichgltigen ,schtzen4 ,leicht wiegt ihr niederster ,sitz und leicht das geringste ,leben4 ,dinge1 die ich umsonst ersehnt und ,dinge1 die ich erlangt hab - mgen sie ziehn4 ,la mich nur wahrhaft besitzen die ,dinge1 die stets ich verspottet und bersehn4 #ic ,ich hab meinen ,urlaub erhalten1 so sagt mir lebwohl1 meine ,brder4 ,ich neige mich allen und nehm meinen ,abschied6 ,hier geb ich zurck die ,schlssel des ,tors - und verzichte auf allen ,anspruch im ,hause4 ,ich bitte nur noch um letzte gtige ,worte von euch4 ,wir waren ,nachbarn lang1 doch empfing ich mehr als ich geben konnte4 ,der ,tag bricht an1 die ,lampe erlosch1 die mir den dunkeln ,winkel erhellte4 ,ein ,befehl kam zu mir1 ich bin fertig zur ,reise4 #id ,in dieser ,zeit meines ,abschieds wnscht mir gut ,glck1 meine ,freunde6 ,der ,himmel errtet im ,frhlicht1 der ,pfad liegt schn vor mir4 ,fragt nicht1 was ich mit mir nehme4 ,ich beginne die ,reise mit leerer ,hand und erwartendem ,herzen4 ,ich lege mein ,hochzeitskleid an und nicht die rotbraune ,kutte der ,waller4 ,und drohn auch ,gefahren mir unterwegs1 ich frchte mich nicht4 ,der ,abendstern kommt heraus1 wenn meine ,wandrung am ,ziel ist1 und die klagenden ,tne der ,zwielichtmelodien erklingen vom ,torweg des ,knigs4 #ie ,ich wute den ,augenblick nicht1 da ich einst die ,schwelle des ,lebens beschritt4 ,was war die ,macht1 die mich hie1 mich zu ffnen in dieses weite ,geheimnis1 gleich wie die ,knospe im ,mitternachtswalde4 ,als ich am ,morgen emporschaut ins ,licht1 fhlt ich augenblicks1 da ich kein ,fremder war in der ,welt und da das ,unerforschbare1 das ohne ,namen ist und ,gestalt1 mich in seinen ,arm nahm in ,gestalt meiner ,mutter4 ,so wird der ,tod1 der gleiche ,unbekannte1 mir erscheinen als immer gekannt4 ,und weil ich dies ,leben so liebe1 so wei ich1 da ich den ,tod gleich lieben werde4 ,das ,kind schreit auf1 nimmt die ,mutter es fort von der rechten ,brust1 um augenblicks den ,trost an der linken zu finden4 #if ,wenn ich von hier geh1 mag dies mein ,abschiedswort sein1 da unbertrefflich ist1 was ich gesehn4 ,ich kostete den verborgenen ,honig dieses ,lotos1 der sich ausdehnt auf dem ,ozean von ,licht - so bin ich gesegnet - sei dies mein ,abschiedswort4 ,auf dem ,spielplatz unendlicher ,formen hatt ich mein ,spiel1 dort hab ich ihn erblickt1 der formlos ist4 ,mein ganzer ,leib und meine ,glieder erbebten bei seiner ,berhrung1 der jenseits ,berhrung ist - und kommt das ,ende hier - lat es kommen - dies sei mein ,abschiedswort4 #ig ,als ich mit dir spielte1 fragte ich nie1 wer du bist4 ,ich kannte nicht ,scheu noch ,furcht1 mein ,leben war lrmend4 ,am frhen ,morgen riefest du mich vom ,schlaf auf wie einer meiner ,gefhrten1 und fhrtest mich laufend von ,lichtung zu ,lichtung4 ,in jenen ,tagen sorgte ich nicht um den ,sinn des ,sanges1 den du mir sangst4 ,nur meine ,stimme nahm deinen ,ton auf1 und in seinen ,kadenzen tanzte mein ,herz4 ,nun die ,spielzeit vorbei1 was heit das ,gesicht1 das mir pltzlich kam8 ,die ,welt1 den ,blick auf deine ,fe gesenkt1 steht in ,ehrfurcht mit all ihren schweigenden ,sternen4 #ih ,ich schmcke dich mit ,trophen und ,krnzen von meinen ,mngeln4 ,es steht nicht in meiner ,macht1 da ich unbesiegt entkomme4 ,ich wei1 mein ,stolz rennt gegen die ,mauer1 mein ,leben zerbricht seine ,bande in tausend ,schmerzen1 mein leeres ,herz schluchzt aus in ,musik1 wie ein hohles ,rohr1 und der ,stein wird in ,trnen zerschmelzen4 ,ich wei gewi1 die hundert ,bltter des ,lotos sind nicht fr immer geschlossen1 das geheime ,gef seines ,honigs wird offenbar werden4 ,vom blauen ,himmel blicket ein ,auge auf mich und ruft mich schweigend4 ,nichts wird mir bleiben1 nichts1 was es auch sei1 den nackten ,tod empfang ich zu deinen ,fen4 #ii ,la ich das ,steuer fahren1 dann wei ich1 die ,zeit kam fr dich1 es zu nehmen4 ,was nun zu tun ist1 soll auf der ,stelle getan sein4 ,umsonst ist das ,struben4 ,so nimm deine ,hnde fort1 und schicke dich schweigend in das ,verlieren1 mein ,herz1 nimm es als gutes ,glck1 ganz still zu sitzen1 wohin man dich setzte4 ,ein jeder ,windsto blies meine ,lampen aus und bei dem ,versuch1 sie neu zu entznden1 verga ich alles wieder und wieder4 ,doch jetzt will ich weise sein und warten im ,dunkeln und die ,matte am ,boden ausbreiten1 und wenn es dir gefllt1 o ,herr6 komm schweigend und nimm deinen ,sitz hier ein4 #ajj ,ich tauch in die ,tiefe des ,meeres der ,gestalten1 ich hoffe dort die vollkommene ,perle des ,ungestalten zu finden4 ,ich segle nun nicht mehr mit meinem verwitterten ,boote von ,port zu ,port4 ,die ,zeit ist vorbei1 da es mir ,lust war1 von ,wogen geworfen zu werden4 ,nun sehn ich mich hinzusterben in das ,unsterbliche4 ,in der ,halle am unergrndlichen ,abgrund1 wo die ,musik der tonlosen ,saiten aufschwillt1 werd ich die ,harfe meines ,lebens aufnehmen4 ,ich werde sie auf den ,ton der ,ewigkeit stimmen1 und wenn sie den letzten ,laut hinausgeschluchzt hat1 leg ich meine ,harfe schweigend zu ,fen des ,schweigenden nieder4 #aja ,mein ,leben lang haben dich meine ,lieder gesucht4 ,sie fhrten mich hin von ,tr zu ,tr1 mit ihnen tastet ich um mich und suchte und rhrte an meine ,welt4 ,meine ,lieder lehrten mich alle ,lehren1 die je ich gelernt2 sie zeigten mir heimliche ,pfade1 sie brachten vor meinen ,blick manch einen ,stern am ,horizont meines ,herzens4 ,sie fhrten mich ,tag fr ,tag zu den ,mysterien des ,landes von ,lust und ,leid4 ,und zu welchem ,palasttor brachten sie mich am ,abend zuletzt1 am ,ende der ,reise8 #ajb ,ich rhmte mich unter den ,menschen1 da ich dich kennte4 ,sie sehen dein ,bild in allen meinen ,werken4 ,sie kommen und fragen ,wo ist er8 ,ich wei keine ,antwort fr sie4 ,ich spreche ,ich kann es nicht sagen4 ,da tadeln sie mich und gehen voll ,hohn4 ,und du sitzest lchelnd4 ,ich legte mein ,wissen von dir in dauernde ,lieder4 ,und das ,geheimnis von dir entstrmte meinem ,herzen4 ,sie kommen und fragen ,sag1 was ist ihr ,sinn8 ,ich wei keine ,antwort fr sie4 ,ich sage ,wer wei1 was der ,sinn ist4 ,sie lachen und gehen in uerstem ,hohn4 ,und du sitzest lchelnd4 #ajc ,in einen ,gru an dich1 mein ,gott1 la ich meine ,sinne entfalten und rhren die ,welt zu deinen ,fen4 ,wie die ,regenwolke im ,juli tief hngt1 mit der ,last der unausgegossenen ,schauer1 la meinen ,geist zu deiner ,schwelle sich neigen - in einen ,gru an dich4 ,la all meine ,lieder die vielen ,weisen versammeln in einen ,strom1 der zum ,meere des ,schweigens fhrt - in einen ,gru an dich4 ,wie ein ,heer heimkehrender ,kraniche ,tag und ,nacht zu den ,bergnestern fliegt1 la mein ganzes ,leben des ,weges ziehn in sein ewiges ,heim - in einen ,gru an dich4 ,,inhaltsverzeichnis ,du machtest mich endlos #e ,wenn du mir befiehlst zu singen #f ,ich wei nicht1 wie du singest #g ,o du meines ,lebens ,leben #h ,ich bitte nur um ein wenig ,geduld #i ,pflck diese kleine ,blume #aj ,mein ,lied hat seines ,schmuckes sich entuert #aa ,das ,kind1 dem ein frstlich ,kleid #ab ,narr1 der du suchst #ac ,hier ist dein ,schemel #ad ,la dies ,stimmen und ,singen #ae ,die ,zeit1 die meine ,reise braucht #ag ,das ,lied1 das ich kam zu singen #ai ,meiner ,begierden sind viele #bj ,hier bin ich1 dir ,lieder zu singen #ba ,ich habe die ,ladung gehabt #bb ,ich warte nur auf die ,liebe #bc ,wolken hufen auf ,wolken sich #bd ,wenn du nicht sprichst #be ,an dem ,tag1 da der ,lotos blhte #bf ,lichten mu ich mein ,boot #bg ,im tiefen ,schatten des regnichten ,juli #bh ,bist du drauen in strmischer ,nacht #bi ,wenn der ,tag vorbei #cj ,in der ,nacht der ,ermdung #ca ,er kam und sa mir zur ,seite #cb ,licht6 ,o1 wo ist das ,licht8 #cc ,hartnckig binden mich ,fesseln #ce ,er1 den ich mit meinem ,namen #cf ,ich zog allein auf meinem ,wege #cg ,sag mir1 ,gefangner #ch ,mit allen ,mitteln halten mich fest #dj ,als es ,tag war1 kamen sie #da ,la nur dies ,wenige brig von mir #db ,wo der ,geist ohne ,furcht ist #dc ,dies ist an dich mein ,gebet #dd ,ich dachte1 da meine ,reise #de ,da ich dich brauche #df ,wenn mein ,herz hart und verdorrt ist #dg ,gott hielt mir den ,regen zurck #dh ,wo stehst du hinter ihnen allen #di ,frh am ,tage hrt ich ein ,flstern #eb ,einst war ein ,tag #ec ,dies ist meine ,wonne zu warten #ed ,hrtet ihr nicht seinen schweigenden ,schritt8 #ee ,ich wei nicht aus welch ferner ,zeit #ef ,die ,nacht ist fast vorbei #eg ,das ,meer des ,schweigens brach aus #ei ,du kamst herab von deinem ,thron #fb ,ich ging als ,bettler von ,tr zu ,tre #fc ,die ,nacht dunkelte #fe ,mir deuchte1 ich sollte dich bitten #fh ,schn ist dein ,armband mit ,sternen bedeckt #ga ,ich bat dich um nichts #gb ,matt ist dein ,herz #gd ,drum ist deine ,freude in mir so voll #ge ,licht1 mein ,licht #gf ,la alle ,spannung der ,freude austnen #gg ,ich wei1 da ist nichts #gh ,am ,seestrand endloser ,welten #gi ,der ,schlaf1 der auf ,kinderauge ruht #ha ,bring ich dir buntes ,spielzeug1 mein ,kind #hc ,du fhrtest zu ,freunden #he ,am ,abhang des einsamen ,flusses #hg ,welchen gttlichen ,trank #hi ,sie1 die mir immer verblieb #ij ,du bist der ,himmel #ib ,dein ,sonnenstrahl kommt herab #id ,der gleiche ,strom des ,lebens #ie ,geht es ber deine ,krfte #if ,da ich viel machen sollte #ig ,er ist es1 der ,innerste #ii ,befreiung liegt nicht fr mich #ajj ,es ist nicht mehr ,tag #aja ,deine ,gaben erfllen #ajb ,werd ich ,tag fr ,tag #ajc ,ich erkenne dich als meinen ,gott #ajd ,als nun die ,schpfung neu war #aje ,ists nicht mein ,teil dich zu treffen #ajf ,ich bin wie ein ,fetzen #ajh ,an manchem migen ,tag #aji ,die ,zeit ist endlos in deinen ,hnden #aaj ,mutter1 ich werd eine ,perlenkette #aaa ,es ist das ,weh der ,trennung #aab ,als aus der ,halle des ,meisters #aac ,tod1 dein ,diener #aad ,voll verzweifelter ,hoffnung #aae ,gottheit des zertrmmerten ,tempels #aaf ,kein lautes1 geruschvolles ,wort #aah ,an dem ,tage1 da der ,tod #aai ,o du letzte ,erfllung des ,lebens #abj ,ich wei1 es wird kommen der ,tag #aba ,ich hab meinen ,urlaub erhalten #abb ,in dieser ,zeit meines ,abschieds #abc ,ich wute den ,augenblick nicht #abd ,wenn ich von hier geh #abe ,als ich mit dir spielte #abf ,ich schmcke dich mit ,trophen #abg ,la ich das ,steuer fahren #abh ,ich tauch in die ,tiefe des ,meeres #abi ,mein ,leben lang haben dich #acj ,ich rhmte mich unter den ,menschen #aca ,in einen ,gru an dich #acb ,,gedruckt ,,bei ,,poeschel ,,trepte ,,in ,,leipzig ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,der ,buchumschlag wurde von den ,bearbeitern entworfen und der public domain zur ,verfgung gestellt4