,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so dargestellt4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration ,sonne und ,sterne ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos bezweckt1 die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes zu verbreiten4 -- ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen im ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte mit #d ,buchbeilagen4 ,diese ,buchbeilagen sind1 von ersten ,verfassern geschrieben1 im guten ,sinne gemeinverstndliche ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,vorlufig sind fr das ,vereinsjahr #aibd festgelegt 7,reihenfolge und nderungen auch im ,text vorbehalten73 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,kfervolk ,r4 ,henseling1 ,werden und ,wesen der ,astrologie ,wilhelm ,blsche1 ,tierseele und ,menschenseele ,dr4 ,h4 ,w4 ,behm1 ,von der ,faser zum ,gewand ,jedes ,bndchen reich illustriert4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 entgegengenommen4 ,auch die frher erschienenen ,jahrgnge sind noch erhltlich4 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,sonne und ,sterne ,von ,dr4 ,m4 ,wilh4 ,meyer ,mit zahlreichen ,abbildungen ,vierundvierzigste ,auflage ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung ,alle ,rechte1 besonders das bersetzungsrecht1 vorbehalten4 ,gesetzliche ,formel fr den ,rechtsschutz in den ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika3 ,copyright #aibd by ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,printed in ,germany ,stuttgarter ,setzmaschinendruckerei ,holzinger ,co41 ,stuttgart4 ,illustration ,es ist ,hochsommer4 ,eine sonnige ,landschaft breitet sich vor schneebedeckter ,alpenkette aus4 ,im ,wiesengrunde leuchten die ,blumen im ,sonnenschein und bieten ihre se ,gabe dem sie umschwrmenden ,volke der ,falter und summenden ,kfer4 ,auch dort ber die weiten ,kornfelder giet die ,sonne ihre ,strahlenflle1 um die ,reife der goldenen hren zu vollenden4 ,und auf den pltschernden ,wellen des ,baches1 der am ,wiesenrand zwischen ,steinen eilig hinabrauscht1 der sonnendunstigen ,ebene entgegen1 spielen die ,sonnenstrahlen1 die das ,wasser dort oben in den ,firnfeldern aus langem1 todeshnlichem ,schlaf befreiten1 damit es drunten seine lebenerhaltende ,arbeit in unendlicher ,verzweigung wiederaufnehmen kann4 ber dem waldumrahmten ,weiher weiter unten liegen blaue ,schleier4 ,die ,sonne1 die das ,wasser hinabfhrte aus den ,hhen des ewigen ,schnees1 zieht es hier wieder empor1 bis zu den ,wolken1 die die durstende ,ebene mit ihren ,regenschauern erquicken4 berall die ,sonne6 ,sinkt sie am ,abend hinab und vollendet fr diesen ,tag ihre segenspendende ,arbeit1 so entzckt sie uns noch mit der unendlichen ,schnheit ihrer ,untergangsgluten1 indem sie sich andern ,erdstrichen zuwendet4 ,niemals rastete ihre ,ttigkeit seit ,jahrmillionen4 ,in den ,tiefen der ,erde hat man von einem ,pol zum andern versteinerte ,pflanzen gefunden1 die nur eine tropische ,sonnenglut aufwachsen lassen konnte4 berall rings um die ,erde herum mu einmal die ,sonne ihre ganze ,strahlenflle auf die ,erde in vollem berflu herabgeschttet haben1 so da wir heute noch diesen berflu wieder aus den ,tiefen der ,erde hervorgraben1 um uns an ,urzeit-,sonnenwrme zu erquicken1 wenn das wunderttige ,gestirn auf seiner jhrlichen ,reise uns seine ,gaben fr eine ,weile etwas karger bemessen mu4 ,oder wir lassen ihre unerschpfliche ,kraft fr uns in den ,maschinen arbeiten1 da wir1 mehr und mehr entlastet von menschenunwrdiger krperlicher ,arbeit1 unsern ,geist erweitern und uns freuen knnen an den tausendfltigen ,schnheiten1 die die ,sonne berall hervorzaubert4 berall die ,sonne6 ,auch in uns6 ,sie war das ,sinnbild der ersten ,gottheit1 zu der die ,menschen beteten4 ,schien sie nicht eine ,gottheit selbst8 ,unerreichbar fern und doch berall4 ,unmittelbar eingreifend in all unsere ,lebensregungen und doch ungreifbar und fast unsichtbar wie ein ,gott1 denn sie straft den ,allzukhnen1 der es wagt1 sie anzuschauen1 mit ,blindheit1 da er es niemals wieder wagen kann4 ,tief zur ,erde gebeugt nur durfte man sie verehren4 ,von allen ,dingen in der ,welt ist sie dem ,wesenlosen am hnlichsten1 und doch gibt es nichts1 das so mchtig eingreift in alles ,wesen4 ,die ,sonne ist fr uns der ,inbegriff des ,schnen1 des ,groen1 des ,heitern1 des ,beglckenden4 ,man redet von der ,sonne unseres ,glckes1 die aufgeht1 und die auch wieder untergehen kann1 doch immer die ,hoffnung in uns zurcklt1 da sie abermals aufgehen wird4 ,es gibt ,menschen1 die rings um sich nur ,sonnenschein verbreiten1 und die lieben wir4 ,geh mir aus der ,sonne1 sagte ,diogenes zu ,alexander1 als dieser ,mchtigste ihn aufforderte1 sich eine ,gunst von ihm zu erbitten4 ,dem glcklichen ,naturmenschen ging nichts ber sein ,bad in der ,sonne4 ,sonnenlicht und ,leben sind verschmelzende ,begriffe4 ,wir werden geboren ans ,licht des ,tages1 und unser ,lebenslicht wird einstmals erlschen4 ,und was wissen alle1 die diese tausendfltigen ,wohltaten der ,sonne genieen1 und die wir tglich von ihr sprechen1 von diesem allgewaltigen ,himmelswesen8 ,wenn wir nicht zufllig ,astronomen sind1 wohl eigentlich nichts4 ,das ,alltgliche wird uns zu etwas ,selbstverstndlichem1 ber das wir nicht weiter nachdenken4 ,wir verbinden berhaupt mit dem ,wort ,sonne gemeinhin gar nicht den ,begriff des ,himmelskrpers1 sondern meist nur den seiner ,wirkungen4 ,man sagt3 ,die ,landschaft ist in ,sonne getaucht2 die ,sonne bringt es an den ,tag usw4 ,nichts aber sollte doch fr den ,wibegierigen nher liegen1 als sich ber das ,wesen dieser ,weltleuchte zu unterrichten1 die so unverkennbar im ,mittelpunkte alles ,geschehens steht4 ,was also ist die ,sonne8 ,schtzen wir unsere ,augen vor ihren allzu blendenden ,strahlen durch ein berutes ,glas oder andere entsprechende ,mittel1 so sehen wir sie als eine genau kreisrunde ,scheibe1 deren ,durchmesser ungefhr dem des ,mondes gleichkommt4 ,im ,laufe eines ,jahres ist ihre scheinbare ,gre periodischen ,schwankungen ausgesetzt1 die daher kommen1 da unsere ,entfernung von ihr vernderlich ist4 ,die ,erde luft nmlich nicht in einem genauen ,kreise1 sondern in einer ,ellipse um die ,sonne1 so da diese sich uns immer zu ,jahresanfang um rund ein ,sechzigstel des mittleren ,abstandes nher1 im ,juli um so viel entfernter befindet4 ,dementsprechend betrgt der ,sonnendurchmesser im ,januar #cb #ce und im ,juli #ca #ca1 im ,durchschnitt also #cb #c4a ,dies ist der scheinbare ,durchmesser1 das heit1 der ,durchmesser1 wie wir ihn sehen1 wie er uns erscheint4 ,wie gro aber ist die ,sonne in ,wirklichkeit8 ,jeder ,gegenstand erscheint um so kleiner1 je weiter er von uns entfernt ist4 ,wir knnen deshalb aus seiner scheinbaren ,gre und seiner ,entfernung immer seine wahre ,gre berechnen4 ,um also zu erfahren1 wie gro die ,sonne ist1 mssen wir zuerst wissen1 wie weit sie von uns entfernt steht4 ,da wahres ,wissen immer nur auf ,erkenntnis beruhen kann1 so wollen wir hier wenigstens versuchen1 zu verstehen1 wie man solche ,entfernungen mit ,sicherheit messen kann1 und wie es berhaupt mglich ist1 unsere ,mekette weit ber unsern irdischen ,wohnsitz hinweg in den ,weltraum hinausgreifen zu lassen4 ,wer geometrische ,kenntnisse besitzt1 dem scheint die ,aufgabe leicht2 er wei ja1 da er die ,entfernung jedes beliebigen1 an sich unerreichbaren ,gegenstandes ausmessen kann1 wenn dieser nur von zwei verschiedenen ,punkten aus sichtbar ist1 deren ,entfernung voneinander man auszumessen vermag4 ,zwischen jenen beiden ,punkten und dem dritten1 auszumessenden1 lt sich dann ein ,dreieck konstruieren1 in dem die eine ,seite zwischen den zwei ,visierpunkten und die beiden ,winkel1 die die ,richtung des fernen ,punktes von jedem der beiden andern angeben1 bekannt sind1 und damit zugleich alle andern ,teile des ,dreiecks1 also auch die beiden andern ,seiten1 d4 h4 die ,entfernung jenes dritten ,punktes von den ,visierpunkten4 ,geometrisch nicht geschulte ,leser knnen sich die ,sache praktisch veranschaulichen1 etwa mit drei ,meterstben1 die sie zu einem ,dreieck zusammenlegen4 ,man wird dabei auch leicht sehen1 da die ,ausmessung um so unsicherer wird1 je kleiner das direkt gemessene ,stck1 die ,basis1 gegenber der zu findenden ,entfernung ist4 ,je weiter der ,gegenstand in die ,ferne rckt1 desto weniger sind die ,richtungen1 die ihn mit den beiden ,basisendpunkten verbinden1 voneinander verschieden4 ,ein ,fehler in der ,ausmessung der ,richtungswinkel bringt einen um so greren ,fehler im ,resultat hervor1 je kleiner die ,basis im ,vergleich zu der auszumessenden ,entfernung ist4 ,die ,entfernung der ,himmelskrper knnen wir demnach so ausmessen1 da wir uns auf mglichst weit voneinander entfernte ,punkte der ,erde stellen und gleichzeitig von da aus die ,lage des ,himmelskrpers bestimmen4 ,die ,verschiedenheit der ,richtungen1 in denen man dabei den ,krper sieht1 heit die ,parallaxe1 die mit der ,entfernung der beiden ,beobachtungsstationen voneinander die des ,himmelskrpers ergibt4 ,dieser ,winkel der ,parallaxe ist nun1 wie jeder ,dreieckskundige wei1 derselbe ,winkel1 unter dem eine auf dem entfernten ,himmelskrper stehende ,person die ,entfernung der beiden irdischen ,beobachter voneinander sehen wrde3 also die ganze ,gre der ,erde1 falls sich die ,beobachter an den beiden ,endpunkten eines ,erddurchmessers befanden4 ,wir knnen mithin direkt messen1 wie gro oder wie klein im ,winkelma unsere ,erde von dem betreffenden ,himmelskrper aus erscheint1 das heit1 die scheinbare ,gre der ,erde1 von jenem ,himmelskrper gesehen1 bestimmen4 ,illustration3 ,ein ,venusdurchgang4 ,bei ,anwendung dieser ,methode auf die ,sonne hat man allerdings nun bald erkennen mssen1 da jene ,sonnenparallaxe so ungemein klein ist1 da sie sich gar nicht genau genug direkt ausmessen liee4 ,man mute zu dieser ,fundamentalgre durch ,umwege zu gelangen suchen1 deren eingehendere ,beschreibung hier zu weit abfhren wrde4 ,nur so viel mge angedeutet werden3 ,man konnte theoretisch genau feststellen1 wie weit alle brigen ,planeten1 die um die ,sonne laufen1 von ihr abstehen1 wenn man die vorlufig noch unbekannte ,entfernung der ,erde von ihr gleich eins setzt4 ,man kann zum ,beispiel aus der beobachteten ,umlaufszeit der ,venus um die ,sonne berechnen1 da ihre mittlere ,entfernung vom ,mittelpunkte des ,sonnensystems ganz genau gleich #j1gbcccbb ,teilen der ,erdentfernung von der ,sonne ist4 ,wenn man nun die wirkliche ,entfernung der ,venus von der ,sonne oder von uns ausmessen kann1 so ist damit offenbar auch die ,sonnenentfernung von uns bekannt4 ,da die ,venus aber bei ihrem ,umlauf je einmal zwischen ,erde und ,sonne vorbeigehen mu1 so ist dann ihre ,entfernung nur #a - #j1gbcc444 oder #j1bgfg ,teile von der ,sonnenentfernung3 ,die ,parallaxe der ,venus ist dann1 weil sie so viel nher steht1 beinahe viermal grer als die der ,sonne und kann also auch um mindestens ebensoviel leichter und genauer gemessen werden4 ,nun ist freilich unter gewhnlichen ,umstnden die ,venus berhaupt nicht zu sehen1 wenn sie zwischen uns und der ,sonne vorbeigeht4 ,da sie ihr ,licht ja allein von der ,sonne erhlt1 so wendet sie uns in jener ,stellung ihre ,nachtseite zu1 die infolge der allgemeinen ,helligkeit der ,atmosphre in der ,sonnennhe vllig verschwindet4 ,nur in seltenen ,fllen1 im ,jahrhundert durchschnittlich zweimal1 kommt sie so genau zwischen ,erde und ,sonne vorber1 da wir sie als scharf begrenzte kleine schwarze ,scheibe ber die strahlende ,sonnenscheibe hinziehen sehen4 ,es findet dann ein ,venusdurchgang statt4 ,die ,sehne nun1 welche die ,venus dabei ber die ,sonnenscheibe hin beschreibt1 wird offenbar verschieden lang sein1 je nach der ,richtung1 aus der wir den ,vorgang beobachten4 ,fr einen ,beobachter auf der sdlichen ,halbkugel b in unserer ,zeichnung mu die ,venus bei c nrdlicher ber die ,sonnenscheibe hinziehen1 als fr einen bei uns etwa in a aufgestellten ,beobachter4 ,diese ,verschiebung fr verschiedene irdische ,standpunkte gibt aber offenbar die gesuchte ,parallaxe4 ,um sie zu bestimmen1 braucht man1 wie schon ,halley im #ag4 ,jahrhundert erkannt hatte1 nur die ,ein- und ,austritte der ,venus am ,sonnenrande und dadurch die ,zeitdauer zu bestimmen1 whrend deren der ,planet vor der ,sonne verweilte1 woraus sich dann die ,lnge der ,sehne berechnen lt4 ,die verschiedene ,lnge der an den einzelnen ,beobachtungsstationen auf diese ,weise beobachteten ,sehnen ef und gh gibt dann ihre verschiedene ,lage auf der ,sonnenscheibe an und dadurch auch die parallaktische ,verschiebung4 ,diese ,methode der ,venusdurchgnge erschien deshalb ganz besonders vorteilhaft1 solange man sich noch nicht gengend auf die ,sicherheit und ,genauigkeit der eigentlichen ,winkelmeinstrumente verlassen konnte1 die heute einen ganz erstaunlichen ,grad von ,przision gewonnen haben4 ,es ist daher begreiflich1 welch bedeutenden ,wert man noch im vergangenen ,jahrhundert den ,venusdurchgngen von #ahgd und #ahhb beima1 zu deren ,beobachtung alle zivilisierten ,nationen kostspielige ,expeditionen in ferne ,lnder sandten1 um so mehr1 als unser ,jahrhundert berhaupt keine ,gelegenheit bietet1 das interessante ,phnomen zu beobachten4 ,der nchste ,venusdurchgang findet erst wieder am #h4 ,juni #bjjd gegen #aj ,uhr morgens nach mitteleuropischer ,zeit statt4 ,inzwischen sind aber vorteilhaftere ,mittel gefunden worden1 den ,fundamentalwert der ,sonnenparallaxe bis zur letzten ,genauigkeit zu bestimmen4 ,namentlich der #ahih entdeckte kleine ,planet ,eros bot eine solche ,gelegenheit1 weil er sich der ,erde mehr nhert als irgendein anderes ,mitglied des ,sonnensystems1 den ,erdenmond ausgenommen1 der fr den ins ,auge gefaten ,zweck jedoch unbrauchbar ist4 ,da der ,eros lange ,zeit hindurch fortwhrend am ,nachthimmel steht1 so kann man ihn unausgesetzt auf weit voneinander abgelegenen ,sternwarten beobachten und seine ,entfernung von uns dadurch viel genauer bestimmen1 als die eines andern ,himmelskrpers4 ,durch sie ist dann zugleich auch die ,sonnenentfernung bekannt4 ,aus all den viele ,jahre fortgesetzten ,messungen ergab sich als gegenwrtig wahrscheinlichster ,wert der ,sonnenparallaxe der kleine ,winkel von #h1hj ,bogensekunden1 der bis auf die ,hundertstelsekunde genau sein wird4 ,die ,tausendstelsekunden wrde man dagegen noch nicht verbrgen knnen4 ,man darf es nun nicht fr ,haarspalterei und fr eine unntig pedantische ,forderung halten1 einen ,winkel bis zu einer so geringen ,gre genau zu bestimmen und darauf jahrelange ,arbeit zu verwenden4 ,es ist wohl zu bedenken1 da dieser kleine ,winkel sehr groe ,entfernungen bedingt4 ,es ergibt sich aus ihm1 da die ,sonne von uns #adiejjjjj ,kilometer im ,durchschnitt entfernt ist4 ,der #hhjste ,teil hiervon1 der einer ,hundertstelsekunde bei der ,sonnenparallaxe entspricht1 ist #agjjjj ,kilometer oder etwa das ,dreizehnfache des ,erddurchmessers1 und fast um diesen ,betrag bleibt die ,sonnenentfernung also immer noch unsicher bestimmt4 ,jener ,winkel von #h1hj ,bogensekunden drckt nun1 wie bereits gesagt1 zugleich auch aus1 wie gro die ,erde1 von der ,sonne gesehen1 erscheinen wrde4 ,ihr ,halbmesser hat in ,sonnenentfernung diesen ,winkel4 ,da nun die ,sonne selbst aus derselben ,entfernung unter einem ,winkel erscheint1 den ich vorhin schon angegeben habe1 so ist klar1 da die ,sonne um ebensoviel grer sein mu wie die ,erde1 als jener ,winkel von #h1hj ,bogensekunden im ,halbmesser der ,sonne enthalten ist4 ,das einfache ,divisionsexempel ergibt1 da der ,durchmesser unseres ,zentralgestirns #ajimal grer ist als der der ,erde4 ,da der ,durchmesser der ,erde wegen ihrer ,abplattung in verschiedenen ,richtungen verschieden ist1 so mssen wir weiter przisieren1 da fr die ,erde der grte ,durchmesser1 also im quator1 gemeint ist1 und man sagt deshalb1 da jener ,winkel von #h1hj ,bogensekunden die ,horizontal-quatorial-,parallaxe der ,sonne ist4 ,da der quatoriale ,durchmesser der ,erde #abgee ,kilometer betrgt1 so erhalten wir also fr den ,durchmesser der ,sonne #acijcjj ,kilometer4 ,welch ein ungeheurer ,feuerball6 ,hundertundneun solcher ,himmelskrper wie unsere ,erde mten wir aneinanderreihen1 um zwei entgegengesetzte ,punkte der ,oberflche des ,sonnenballes ber seinen ,mittelpunkt hinweg zu verbinden4 ,stellte man die ,erde in diesen ,mittelpunkt 7die ,sonne als ,hohlkugel angenommen71 so knnte der ,mond seinen ,planeten nicht nur wie jetzt umkreisen1 sondern es wrde zwischen ihm und der ,sonnenoberflche noch ebensoviel ,raum bleiben1 wie die ,entfernung des ,mondes von der ,erde betrgt4 ,die ,oberflche der ,sonne ist #ajimal #aji oder rund #abjjjmal grer als die der ,erde4 ,die ganze ,erdoberflche wrde auf der ,sonne im ,verhltnis nicht grer sein als die ,provinz ,brandenburg auf der ,erde4 ,der ,rauminhalt zweier ,kugeln verhlt sich wie die dreimal miteinander multiplizierten ,durchmesser4 ,wir finden also1 da im ,innern der ,sonne ber #acjjjjj ,erdkugeln stecken knnten4 ,unser ,planet verschwindet geradezu in der ,sonne4 ,wir knnen es wohl begreifen1 wie sie die ,vorherrschaft auch ber alle brigen ,planeten fr sich in ,anspruch nimmt4 ,freilich kann sie diese ,vorherrschaft nur vermge ihres wirklichen bergewichts an ,masse ben1 das nicht ganz so bedeutend ist4 ,wir sind imstande1 die ,sonne auf die ,wagschale zu legen und zu bestimmen1 wieviel sie schwerer ist als die ,erde1 und man kann also schlielich auch ihr ,gewicht in ,kilogrammen angeben1 weil wir ja das der ,erde kennen4 ,diese ,wage der ,himmelskrper ist die ,anziehungskraft1 die sie aufeinander ausben4 ,es fand sich1 da man aus der ,sonnenmasse #cbddjj ,weltkrper vom ,gewicht unserer ,erde formen knnte4 ,diese ,zahl ist also etwa viermal kleiner als das ,verhltnis des ,volumens der beiden ,weltkrper1 das ich vorhin angab4 ,die ,masse der ,sonne nimmt einen viermal greren ,raum ein als die gleichschwere ,erdmasse1 sie ist viermal lockerer verteilt und deshalb durchschnittlich nicht viel dichter als ,wasser unter normalen irdischen ,verhltnissen4 ,welche ungeheure ,kraft von dieser ,sonnenmasse ausstrahlt1 davon kann man sich keine ,vorstellung machen4 ,wir knnen sie nur ziffermig angeben und in ,vergleich stellen4 ,was wir auf der ,erde von ihrer strahlenden ,kraft verspren1 ist ja wieder nur ein verschwindender ,teil ihrer ,gesamtkraft4 ,wissen wir doch schon1 da unser ,planet1 von der ,sonne gesehen1 nur als ein ,scheibchen von #ag1f ,durchmesser erscheint1 das ist kleiner1 als die brigen ,planeten fr uns meistens erscheinen4 ,die ,sonne strahlt nun ihre ,kraft rings ber das ganze ,himmelsgewlbe hin1 und uns kommt deshalb nur der ,teil davon zugute1 den die ,erdscheibe von der ganzen ,flche des ,himmelsgewlbes ausmacht4 ,wir finden so1 da nur der #bgcemillionste ,teil der wirklichen strahlenden ,kraft der ,sonne all jene unermelich groen und vielartigen ,wirkungen auf unserer ,erdenwelt hervorbringt1 denen unsere gesamte lebendige ,natur ihr ,dasein verdankt4 ,mit diesen ,wirkungen der ,sonnenkraft auf der ,erde wollen wir uns zunchst noch ein wenig eingehender ziffermig beschftigen4 ,ihre augenflligste ,wirkung ist die des ,lichtes4 ,wie hell ist die ,sonne8 ,wir vergleichen ihr ,licht mit dem einer sogenannten ,normalkerze 7,hefner-,lampe71 die wir in einem ,meter ,entfernung aufstellen4 ,wir finden dann1 da erst #ajjjjj solcher ,kerzen ein weies ,stck ,papier ebenso hell beleuchten wie der ,sonnenschein4 ,die betreffenden ,beobachtungen wurden von ,fabri in ,marseille ausgefhrt und gelten fr den ,meereshorizont und die ,zenitstellung der ,sonne in ihrer mittleren ,entfernung von uns4 ,dies ist wichtig1 weil von der ,sonnenstrahlung beim ,durchdringen unserer ,atmosphre ein sehr betrchtlicher ,teil verloren geht2 wieviel1 lt sich schwer genau angeben1 da wir den ,zustand der obersten ,luftschichten und deren wahre ,hhe nicht kennen4 ,aus der ,zunahme der ,sonnenstrahlung auf hohen ,bergen kann man indes schlieen1 da mindestens die ,hlfte davon in der ,atmosphre verloren geht1 und aus anderen ,untersuchungen geht hervor1 da das ,sonnenlicht in ,wirklichkeit die ,kraft von etwa #bhhjjj ,kerzen besitzt1 wohl gemerkt1 diese letzteren mssen in einem ,meter ,entfernung stehen1 whrend die ,sonne #adi ,millionen ,kilometer von dem ,schirm entfernt ist1 den sie trotzdem gleich stark beleuchtet4 ,am ,grunde der ,atmosphre bt jeder ,quadratmillimeter der ,sonnenoberflche1 die wir als ,leuchtkrper betrachten1 eine ,leuchtkraft von #ahjj ,kerzen aus1 whrend beispielsweise dieselbe ,flche der doch so intensiv strahlenden ,kohle einer elektrischen ,bogenlampe nur gegen #bjj ,kerzen ,lichtstrke besitzt4 ,wir haben ja auch alle schon gesehen1 wenn einmal eine ,bogenlampe im hellen ,sonnenschein brannte1 wie sie geradezu zum ,nachtlichtchen wurde1 ohne alle ,kraft4 ,welche enorme ,hitze mu die ,sonne besitzen1 um in so intensiver ,weiglut dieses ,licht ausstrahlen zu knnen6 ,man vermag natrlich auch die ,wrmestrahlung der ,sonne zu messen1 aber diese ,beobachtungen sind noch mehr ,fehlerquellen ausgesetzt als die ,messung ihrer ,leuchtkraft1 weil die ,atmosphre noch in viel unkontrollierbarerer ,weise ,wrme verschluckt als ,licht4 ,der wechselnde ,feuchtigkeitsgehalt spielt dabei namentlich eine groe ,rolle4 ,die direkte ,wrmestrahlung ist natrlich etwas ganz anderes als die ,lufttemperatur4 ,so mu zum ,beispiel die ,sonne whrend unseres ,winters uns mehr ,wrme zustrahlen als im ,sommer1 weil sie uns dann1 wie ich schon weiter oben 7,s4 #g7 erklrte1 nher steht4 ,man bestimmte frher diese ,wrmeeinstrahlung1 indem man beobachtete1 um wieviel in einer bestimmten ,zeit die ,angaben eines schwarz beruten und den direkten ,sonnenstrahlen ausgesetzten ,thermometers stiegen4 ,eine schwarze ,flche1 ein sogenannter vollkommen schwarzer ,krper1 nimmt nmlich alle ,wrmestrahlen in sich auf1 strahlt keine davon wieder zurck1 wie alle andern4 ,in neuerer ,zeit hat man indes viel feinere ,methoden gefunden1 um jene uns bestndig von dem gewaltigen ,zentralherde zustrmende ,wrmemenge zu bestimmen4 ,von ganz wunderbarer ,empfindlichkeit ist in dieser ,hinsicht das ,bolometer1 ein ,instrument1 durch das die ,wrme auf sehr schwache elektrische ,strme einwirkt1 deren ,schwankungen man mit4 ,dies ist mit einer ,genauigkeit mglich1 da selbst eine ,wrmeschwankung von nur dem hundertmillionsten ,teil eines ,zentigrades dem ,beobachter nicht mehr entgeht4 ,mit diesem ,instrumente hat namentlich der amerikanische ,astrophysiker ,langley jahrelange ,beobachtungsreihen zum ,teil auf hohen ,bergen angestellt1 die von epochemachender ,bedeutung wurden4 ,aus allen betreffenden ,untersuchungen schliet ,scheiner in ,potsdam1 da an der ,grenze unserer ,atmosphre die ,sonne einer ,flche von einem ,quadratmeter in jeder ,minute #d1 unter ,umstnden auch bis #f sogenannte ,wrmeeinheiten oder ,kalorien zustrmt4 ,eine solche bezeichnet die ,wrmemenge1 die erforderlich ist1 um ein ,gramm ,wasser einen ,zentigrad wrmer zu machen4 ,jene die ,wrmestrahlung der ,sonne ausdrckende ,zahl heit die ,solarkonstante4 ,da nun auch die ,wrmestrahlung ganz ebenso wie das ,licht im ,quadrat der ,entfernung abnimmt1 so kann man aus dieser ,zahl die wirkliche ,temperatur der ,sonnenoberflche ableiten und findet dafr etwa #gjjj ,zentigrade4 ,dies ist etwas mehr als noch einmal so hei wie die ,kohlenspitzen einer ,bogenlampe sind4 ,wir kommen hier also nicht zu gar so bermigen ,zahlen1 wie man sie frher unter falschen ,voraussetzungen gefunden hatte1 als man der ,sonne noch bis zu #aj ,millionen ,grad ,hitze zuschrieb4 ,es ist nicht unmglich1 da einstmals unsere ,technik imstande sein wird1 die ,hitze der ,sonnenoberflche knstlich zu erzeugen1 um dann experimentell genauer zu prfen1 in welchen physischen ,zustnden die uns bekannten ,stoffe sich dort befinden4 ,aber ganz gewaltig sind doch die ,kraftmengen1 die durch diese ,wrmestrahlung der ,erde zustrmen4 ,nach ,scheiner strahlt die ,sonne jhrlich eine ,wrmemenge aus1 die sich in ,kalorien durch eine ,zahl ausdrckt1 welche mit #eh beginnt und #ccstellig ist4 ,der ,erde kommt davon nur etwa der #bjjjmillionste ,teil zu1 wie wir schon wissen1 das macht immer noch etwa #ifjjj ,billionen ,kalorien4 ,man kann sich nun diese ,wrme in ,arbeitsleistung umgesetzt denken1 z4 ,b4 als ob man ,dampfmaschinen damit heizte und dann arbeiten liee4 ,die moderne ,wrmelehre zeigt dann1 da eine solche ,kalorie imstande ist1 das ,gewicht von einem ,gramm um #dbh ,meter zu heben4 ,danach finden wir als gesamte ,arbeitsleistung der ,sonne auf der ,erde1 durch ihre ,wrmestrahlung1 da sie in jeder ,sekunde #cbfjj ,millionen ,tonnen zu je #ajjj ,kilo um einen ,kilometer heben knnte4 ,mit dieser ungeheuren ,kraft bewegt die ,sonne zunchst die atmosphrische ,maschine und hebt damit1 wie wir tglich vor ,augen sehen1 ganz gewaltige ,lasten bis zu den ,wolken hinauf1 nmlich das verdunstende ,wasser4 ,aus den meteorologischen ,beobachtungen allein folgt1 da jhrlich etwa #ffj ,billionen ,kubikmeter ,wasser1 von denen jedes das ,gewicht einer ,tonne hat1 nicht nur zur ,hhe der ,wolken emporgehoben1 sondern auch noch vom quator nach den ,polen transportiert werden4 ,die wieder herabstrzenden ,wassermassen arbeiten bestndig an der ,ausgestaltung der ,erdoberflche1 indem sie die ,gebirge abtragen und die ,meere wieder ausfllen mit dem in die ,tiefe befrderten ,erdreich1 und alle diese ,arbeit verrichtet ausschlielich die ,sonne4 ,nur einen ganz kleinen ,bruchteil dieser ,kraftflle benutzen wir1 indem wir zum ,beispiel vom ,niagara1 der rechnungsmig eine ,kraft von #ag ,millionen ,pferdestrken in der ,sekunde entwickelt1 verschwindend kleine ,wasserstrhne abzweigen1 deren ,fallkraft gengt1 ganze ,stdte mit elektrischem ,licht zu versehen4 ,aber der ,niagara ist noch lange nicht der grte unter allen ,strmen1 die nur durch die ,kraft der ,sonne ihre ungeheuren ,wassermassen aus dem ,innern der ,kontinente auf ,tausende von ,kilometern hin bis ins ,meer befrdern4 ,nicht nur die groe atmosphrische ,maschine bewegt die ,sonne1 sie greift berall in die mikroskopisch kleinsten ,maschinen der ,organismen ein und verrichtet dort wahrhafte ,wundertaten4 ,ohne ,sonnenlicht und ,sonnenwrme knnte keine ,pflanze gedeihen4 ,die ,sonne gibt uns unser tglich ,brot und noch vieles ,schne und ,kstliche dazu4 ,die ,sonne reinigt die veratmete ,luft in diesen molekularen ,maschinen der ,pflanzenzellen auf immer noch gnzlich rtselhafte ,weise1 indem die grnen ,bltter die aus unsern ,lungen kommende ,kohlensure einatmen und daraus den ,sauerstoff1 unsere ,lebensluft1 abtrennen und uns zurckgeben4 ,welch unermeliche ,arbeit leistet die ,sonne auf diese ,weise rings um die ,erde herum1 indem sie ihr den wundervollen grnen ,teppich wirkt6 ,nur jener ,teil der ,sonnenkraft1 der im ,getriebe der ,natur unbenutzt abfllt1 wrde allein gengen1 um der ,menschheit alle ,last der krperlichen ,arbeit von den ,schultern zu nehmen1 wenn unsere ,technik bereits entsprechend ausgebildet wre1 wie es zweifellos einmal geschehen mu1 wenn die ,vorrte uralter ,sonnenkraft1 die noch in den ,steinkohlenlagern schlummern1 verbraucht sein werden4 ,im kleinen hat man mit dieser ,ausntzung schon begonnen4 ,man treibt bereits heute ,dampfmaschinen durch die ,sonne in ,gegenden1 die sehr wasserarm sind1 wo man also die ,sonnenkraft durch die billige ,vermittlung der ,kraft des flieenden ,wassers nicht ausntzen kann1 und wo die ,herbeischaffung von ,brennmaterial besonders schwierig ist1 wie zum ,beispiel in den weiten ,wstengebieten ,sdkaliforniens1 in denen vielversprechende ,bergwerksunternehmungen entstanden sind4 ,es wird von einer solchen ,maschine berichtet1 die1 solange die ,sonne scheint1 bestndig die ,arbeit von zehn ,pferdekrften leistet und in der ,minute #fjjj ,liter ,wasser zu ,bewsserungszwecken aus der ,erde hebt4 ,die ,sonnenkraft wird hier durch einen sehr primitiven ,hohlspiegel verdichtet1 der aus etwa #ahjj kleinen ebenen ,spiegelstckchen zusammengesetzt ist und einen ,durchmesser von zehn ,metern besitzt4 ,also gerade hier in diesen ,wstengegenden1 wo die ,sonnenstrahlung alles ,wasser verschluckt hat1 so da die ,regungen der lebendigen ,natur aufzuhren beginnen1 hier zwingt der ,mensch dieselbe ,kraft wieder in ihre sonst gebte heilsame ,wirkung zurck1 mit der die ,sonne den ,kreislauf des ,wassers reguliert3 man lt sie ,wasser schpfen1 wie sie es im groen ber den ,meeren tut1 um es aus den ,wolken ber die ,erdoberflche erquickend zu verteilen4 ,um jene vorhin erwhnte ,arbeit von zehn ,pferdekrften zu leisten1 wird einem ,oberflchenstck von zehn ,metern ,durchmesser die ,sonnenwrme entzogen4 ,welche ungeheuren ,mengen von ,arbeit verschluckt der ,wstensand der ,sahara1 den die ,sonne glhend hei macht6 ,wrde nur der dreitausendste ,teil der ,sahara mit ,spiegeln und ,maschinen1 wie die oben beschriebenen1 besetzt1 so lieferten sie schon ebensoviel ,kraft1 wie der ganze ,niagara4 ,woher nimmt die ,sonne alle diese ,kraft1 die sie seit ,jahrmillionen rings in das ,weltall hinaussendet8 ,mu sie nicht einstmals versiegen8 ,es wre der ,weltuntergang fr uns4 ,schon1 wenn ihre ,strahlenflle nur ganz vorbergehend auf einige ,minuten von uns abgehalten wird1 bei totalen ,finsternissen1 stocken die ,pulse der ,natur4 ,eine ,sonnenfinsternis entsteht bekanntlich dadurch1 da der ,mond vor das ,tagesgestirn tritt und seine ,strahlen abhlt4 ,da der scheinbare ,durchmesser des ,mondes ungefhr gleich dem der ,sonne ist1 so kann er diese zuweilen fr uns vollkommen verdecken2 aber das geschieht nicht jedesmal1 wenn er in seinem monatlichen ,laufe zwischen ,erde und ,sonne tritt1 weil die ,bahnen beider ,himmelskrper nicht genau in derselben ,ebene liegen4 ,fr gewhnlich geht zu dieser ,neumondszeit unser ,begleiter unter oder ber der ,sonne vorbei1 und nur etwa alle ,halbjahre tritt er dabei so zwischen die beiden ,himmelskrper1 da es je #a--c ,finsternisse gibt2 verdeckt uns der ,mond die ,sonne1 so haben wir eine totale oder partielle ,sonnenfinsternis4 ,die ,zeichnung auf ,seite #ag mag dies veranschaulichen4 ,auf dem ,gebiet von a bis d und von b bis e verdeckt nur ein ,teil des ,mondes die ,sonne2 hier ist die ,finsternis nur partiell4 ,sie bietet dem ,laienauge nichts ,besonderes4 ,in den meisten ,fllen wrde sie unbemerkt vorbergehen1 denn man kann ja die ,sonne selbst nicht ansehen4 ,nur wenn man durch die rechnenden ,astronomen vorher aufmerksam gemacht1 die ,sonne bei solchen ,gelegenheiten durch ein berutes ,glas1 das die allzu blendenden ,strahlen abhlt1 betrachtet1 sieht man1 da sich in der ,sonnenscheibe ein kreisfrmiger ,ausschnitt befindet1 der sich langsam von rechts nach links bis zu einer gewissen ,grenze weiter herbewegt1 um sich auf der andern ,seite dann wieder hinauszuschieben4 ,besondere ,phnomene treten dabei nicht auf4 ,der verdeckte ,teil der ,sonnenscheibe vermindert die allgemeine ,helligkeit der ,landschaft nicht4 ,auch wenn der ,mond genau vor die ,sonne tritt1 sein ,durchmesser aber kleiner ist als der der ,sonne1 ndert sich das ,bild noch nicht sehr wesentlich3 ,es entsteht dann eine ringfrmige ,finsternis4 ,um den dunklen ,mond herum schlingt sich ein leuchtender ,ring1 der immer noch ,kraft genug besitzt1 um die ,erde fast wie sonst sonnenhell zu beleuchten4 ,auch dauert diese ,phase der ,ringfrmigkeit immer nur wenige ,minuten4 ,illustration3 ,partielle und totale ,sonnenfinsternis4 ,die scheinbaren ,durchmesser von ,sonne und ,mond sind nun aber vernderlich wegen der wechselnden ,entfernungen der beiden ,gestirne von uns4 ,der ,mond kann deshalb die ,sonne auch vllig verdecken2 dann tritt eine totale ,finsternis ein4 ,auf der ,zeichnung findet dies auf dem ,gebiet von a bis b statt4 ,whrend die ,dauer der partiellen ,verfinsterung sich ber zwei ,stunden hinziehen kann1 whrt die eigentliche totale ,verfinsterung nur hchstens acht ,minuten1 in den meisten ,fllen aber viel weniger4 ,whrend dieser kurzen ,minuten vollzieht sich nun ein vollkommener ,wandel des ,naturbildes1 der auch auf die naivsten ,naturmenschen1 ja selbst auf die ,tiere einen tiefen ,eindruck macht4 ,die ,sonne selbst steht pltzlich als schwarze ,scheibe am ,himmel1 umgeben von einem eigentmlichen ,schein1 der in silberglnzenden1 unregelmigen ,strahlenbndeln in den fahlgrauen ,himmel hinausreicht4 ,dieser ,schein ist die sogenannte ,korona1 sie ist keine blo optische ,wirkung1 sondern etwas ,tatschliches1 das uns noch eingehender beschftigen wird4 ,der ,himmel wird so dunkel1 da die helleren ,sterne sichtbar werden1 wie in der ersten ,dmmerung nach ,sonnenuntergang4 ,aber die allgemeine ,stimmung ist vielmehr die eines pltzlich aufziehenden ,gewitters4 ,am ,horizonte geht die graue ,frbung des ,himmels in ein dsteres ,violett-,rot ber1 das sich als langer ,streifen hinzieht und von dem ,teile der ,atmosphre herrhrt1 der noch nicht oder nicht mehr vom ,mondschatten getroffen wird4 ,im ,augenblicke des ,eintritts der ,totalitt sieht man seltsame1 sich schlngelnde fliegende ,schatten ber die ,landschaft dahineilen1 deren ,ursprung noch nicht sicher erkannt ist1 die aber wohl von eigentmlichen abnormen ,brechungen des ,lichtes in unserer ,atmosphre herrhren1 hnlich den ,schlierenbildungen in ungleich dichtem ,glase4 ,ein ,finsterniswind geht meist dem ,mondschatten auf seinem ,wege ber die ,erdoberflche hin voran2 die ,temperatur sinkt oft um #b bis #c ,zentigrad4 ,kein ,wunder1 da auch die lebendige ,natur auf diese pltzliche ,vernderung der ,verhltnisse reagiert4 ,man sieht die ,vgel erschreckt auffliegen2 der ber sie hinsausende ,schatten hat ihnen diesen ,schrecken eingejagt1 vermutlich1 weil sie ihn auf einen herannahenden ,feind beziehen4 ,man kann ein bezgliches ,experiment leicht an ,fliegen machen1 die im ,sonnenschein still an der ,wand sitzen4 ,sobald man1 etwa durch die ,hand1 aus beliebiger ,entfernung einen ,schatten ber sie hinstreichen lt1 fliegen sie davon4 ,dann beobachtet man bei der ,totalitt1 da ,hhner und andere ,tiere ihre ,nachtquartiere aufsuchen oder sich verstecken1 und ,blumen sieht man ihre ,kelche schlieen4 ,alles dies ist ganz erklrlich1 obgleich man es frher geheimnisvollen ,einflssen zuschreiben wollte4 ,whrend einer solchen ,finsternis sollte ein giftiger ,hauch ber die ,erde hinstreichen1 vor dem sich die ,tiere und auch die ,pflanzen zu schtzen suchten4 ,da selbst den ,menschen1 der die ,ursache der ,erscheinung kennt und sie deshalb nicht zu frchten braucht1 ein ,gefhl der ,beklommenheit beschleicht1 ist auch ganz begreiflich4 ,ist es doch1 als ob ein pltzlicher ,ri durch die ganze ,natur ginge4 ,in keinem ,augenblicke empfindet man mehr und gewissermaen instinktiv1 wie sehr man von dieser gewaltigen ,weltleuchte abhngig ist1 die sich da pltzlich verfinstert1 wie ersterbend an einem bleischweren ,himmel hngt1 als wolle sie den ,weltuntergang ankndigen4 ,deshalb gehrten die ,finsternisse1 die doch in ,wirklichkeit niemals ,schaden anrichteten1 dennoch bei allen ,vlkern zu den am meisten gefrchteten ,naturerscheinungen4 ,man stellte sich vor1 da ein unsichtbarer ,drache an dem strahlenden ,gestirn nage1 um es nach und nach ganz zu verschlingen4 ,so glaubten zum ,beispiel die alten ,chinesen1 und da man diesem ,drachen -- dem bsen ,prinzip im ,gegensatze zu dem in der ,sonne verkrperten guten -- nicht anders beikommen konnte1 so begann man einen ,hllenlrm zu schlagen1 vor dem sich der ,drache so frchtete1 da er die schon verschlungene ,sonne ebenso stckweise wieder von sich gab1 wie er sie sich einverleibt hatte4 ,bei ,gelegenheit der ,finsternisse fanden deshalb ganz besondere ,zeremonien statt1 an denen selbst der ,kaiser teilnahm4 ,es war also von groer ,wichtigkeit1 diese ,ereignisse voraussagen zu knnen1 was nach gewissen ,erfahrungen ber ihre ,periodizitt auch schon sehr frh gelang4 ,so gaben diese ,erscheinungen an der ,sonne den ersten ,ansto zu einer rechnenden1 theoretischen ,astronomie4 ,es wurden ,staatsastronomen angestellt1 welche die ,aufgabe hatten1 den ,kalender zu machen und darin die ,daten der ,finsternisse vorher anzugeben4 ,sie wurden schon im #c4 ,jahrtausend vor unserer ,zeitrechnung auf das schrfste1 meist mit dem ,tode bestraft1 wenn sie eine ,finsternis nicht vorhergesagt hatten4 ,berhmt ist in dieser ,hinsicht die ,sonnenfinsternis1 die nach den ,untersuchungen ,theodor v4 ,oppolzers am #bb4 ,oktober #bacg v4 ,chr4 stattfand4 ,von ihr wird berichtet1 da die ,hofastronomen ,hi und ,ho sich damals im ,amte befanden1 sich aber liederlich in ,wein versenkten1 so da die ,finsternis unverkndet eintrat und eine groe ,unordnung im ,volke hervorrief3 ,der ,blinde brachte die ,trommel zu ,ohren1 der sparende ,mann lief einher1 die gemeinen ,menschen liefen1 ,hi und ,ho aber hrten und wuten nichts4 ,sie muten ihre nachlssigen ,hupter dem ,henker berliefern4 ,diese ,sonnenfinsternis ist zugleich das lteste ,himmelsereignis1 von dem wir eine sichere berlieferung besitzen4 ,solche berlieferungen sind von hchstem ,wert fr die astronomische ,wissenschaft4 ,totale ,sonnenfinsternisse ereignen sich an einem bestimmten ,orte der ,erdoberflche nur sehr selten4 ,man kann rechnen1 da innerhalb eines bestimmten engeren ,gebiets eine solche ,erscheinung nur etwa alle #bjj ,jahre einmal eintritt4 ,so ging der ,mondschatten ber ,norddeutschland zum letztenmal am #ai4 ,august #ahhg hin1 und erst am #g4 ,oktober #bace wird er dort wieder erscheinen4 ,nahezu ber ,wien hin geht eine ,totalittszone erst wieder am #aa4 ,august #aiii4 ,illustration3 ,weg des ,mondschattenkegels ber die ,erdoberflche whrend einer totalen ,sonnenfinsternis4 ,sonnenfinsternisse an sich sind dagegen auf der ,erdoberflche berhaupt nicht selten4 ,es ereignen sich mindestens #b1 hchstens #e im ,jahre1 worunter fast immer eine totale4 ,die ,totalitt selbst ist aber immer nur auf einem engen ,streifengebiete sichtbar1 worber eben die ,spitze des ,mondschattens hinzieht1 wie aus beistehender ,zeichnung zu ersehen ist4 m1 n1 o ist der ,weg des ,mondschattens ber die ,erde oder die ,totalittszone4 ,man wird auch leicht verstehen1 da der ,weg1 den der ,mond scheinbar vor der ,sonnenscheibe beschreibt1 sehr wesentlich von unserm ,standpunkt auf der ,erde abhngt4 ,der ,mond steht uns #chgmal nher als die ,sonne1 das heit1 seine ,parallaxe ist auch #chgmal grer1 also etwa #eg ,bogenminuten4 ,um das ,doppelte dieses ,winkels kann sich also nach unsern ,betrachtungen ber die ,parallaxe der ,mond im ,maximum perspektivisch gegen die ,sonne verschieben1 je nachdem man ihn auf dem einen oder dem andern ,ende eines ,erddurchmessers betrachtet4 ,das macht beinahe viermal mehr1 als der scheinbare ,durchmesser dieser beiden ,gestirne selbst betrgt4 ,deshalb kann an einem ,orte der ,mond die ,sonne vllig verdecken1 whrend an einem andern1 um etwa vierzig bis fnfzig ,breitengrade davon entfernten ,orte die beiden ,gestirne sich berhaupt nicht berhren1 also nicht einmal eine partielle ,finsternis stattfindet4 ,man begreift deshalb auch1 welche wichtigen ,schlsse ber den ,lauf von ,sonne und ,mond die historische berlieferung zu geben imstande ist1 die uns von totalen ,verfinsterungen der ,sonne erzhlt4 ,in der ,hauptsache zu dem ,zweck1 alte ,finsternisse leicht feststellen zu knnen1 hat ,theodor v4 ,oppolzer sein ,riesenwerk1 den ,kanon der ,finsternisse1 geschaffen1 an dem auch der ,verfasser mit noch einer ,reihe von andern ,kollegen mitgerechnet hat4 ,das ,werk enthlt alle zur ,feststellung ntigen ,angaben ber #hjjj ,sonnen- und #ebjj ,mondfinsternisse fr die ,jahre #abjg v4 ,chr4 bis #bafc n4 ,chr4 ,umgekehrt gewinnt aus solchen ,untersuchungen auch die historische ,wissenschaft1 indem der ,astronom ,daten genau festlegen und ganze ,zeitepochen an die rechte ,stelle rcken kann1 in denen von totalen ,sonnenfinsternissen auf bestimmten ,gebieten geredet wird4 ,so konnte zum ,beispiel die lteste chinesische ,zeitrechnung mit der unsrigen verbunden werden4#b ,wir sahen1 welchen mchtigen ,einflu auf die gesamte ,natur auch nur das vorbergehende ,schwinden der ,sonnenstrahlung hervorbrachte1 und fragten uns1 ob wohl diese ,kraftflle einmal versiegen knne1 da am ,ende doch nichts in der ,welt ewig ist4 ,dies bedingt die weitere ,frage1 woher die ,sonne all diese ,kraft eigentlich nimmt4 ,wir mssen uns das ,riesengestirn etwas nher ansehen1 seine ,konstitution und die ,vorgnge auf ihm studieren um auf diese ,fragen ,antwort geben zu knnen4 ,illustration3 ,die ,sonne mit ,flecken4 ,betrachten wir die ,sonne durch ein ,fernrohr1 oder lassen wir sie ihr eigenes ,bild auf der photographischen ,platte entwerfen6 ,da sehen wir dann1 da sie1 das ,symbol der ,reinheit1 doch selten ganz fleckenlos ist 7s4 ,abb4 oben74 ,zunchst sehen wir sie berzogen von einer ,unzahl von feinen ,poren und ,linien1 einem ,netzwerk1 das in bestndiger ,vernderung begriffen ist und offenbar gebildet wird durch ,wlkchen1 die1 unsern ,schfchenwolken 7,cirrus7 hnlich1 sich eng aneinanderdrngen4 ,das ,ganze nennt man die ,granulation der ,sonnenoberflche 7s4 ,abb4 ,s4 #bb74 ,man mu sich aber wohl vorstellen1 da diese ,wlkchen durchschnittlich die ,ausdehnung eines irdischen ,kontinentes besitzen4 ,diese wolkenartigen ,gebilde grenzen eine bestimmte ,atmosphrenschicht der ,sonne ab1 die sogen4 ,photosphre1 die eigentliche ,lichtspenderin4 ber dieser aber befindet sich noch eine andere ,luftschicht1 die nur bei totalen ,finsternissen unmittelbar und deutlich gesehen werden kann und dann einen rosafarbenen ,ring um die leuchtende ,scheibe bildet1 die ,chromosphre4 ,sie besteht1 wie wir gleich noch nher sehen werden1 aus den leichtesten bekannten ,gasen1 ,wasserstoff und ,helium4 ber dieser ,schicht endlich breitet sich die oben erwhnte ,korona4 ,illustration3 ,granulation der ,sonnenoberflche4 ,photographische ,aufnahme des ,observatoriums von ,meudon4 ,diese ,sonnen-,schfchenwolken sind1 wie schon gesagt1 in fortwhrender ,bewegung4 ,zwei ,aufnahmen1 zwischen denen nur zehn ,minuten liegen1 sind oft schon voneinander verschieden4 ,man wolle wohl bedenken1 wie gro die ,verschiebungen in ,kilometern sein mssen1 damit wir sie von uns aus derart erkennen knnen4 ,die ,sonnenatmosphre ist in bestndiger ,unruhe4 ,illustration3 ,ein normaler ,sonnenfleck4 ,nach ,secchi4 ,am deutlichsten tritt dies durch die ,sonnenflecke zutage4 ,an den ,stellen der ,photosphre1 wo ein solcher ,fleck hervorbrechen will1 wird zunchst oft die ,umgebung heller1 es entstehen ,fackeln2 aber diese sind durchaus nicht immer die ,vorlufer der ,flecke1 die oft von jenen umgeben werden4 ,die ,flecke brechen oft sehr schnell hervor1 so da sie sich in wenigen ,tagen vllig entwickeln4 ,es kann aber auch ,wochen dauern1 bis aus kleinen ,anfngen schlielich eine ganze ,gruppe von ,flecken gebildet wird1 die lange ,zeit1 oft ,monate hindurch1 auf der ,sonne verweilt1 um sich dann erst wieder langsam aufzulsen4 ,solche ,sonnenflecke knnen gelegentlich ganz enorme ,dimensionen erreichen4 ,so bedeckte eine ,fleckengruppe1 die im ,februar und ,mrz #aije selbst mit dem bloen ,auge sichtbar war1 _/ der uns zugewandten ,sonnenhalbkugel1 das ist ein ,gebiet1 #bjjmal grer als die ganze ,erdoberflche4 ,illustration3 ,sonnenflecke4 ,nach dem photogr4 ,sonnenatlas der ,meudoner ,sternwarte4 ,ein regelmiger ,fleck hat eine runde ,gestalt2 er erscheint in der ,mitte ganz schwarz1 was jedoch nur eine ,kontrastwirkung ist1 denn man konnte bestimmen1 da dieser ,kern immer noch etwa #ejjjmal heller strahlt wie eine gleichgroe ,flche des ,vollmondes4 ,den ,kern umgibt in der ,regel der ,halbschatten1 die ,penumbra1 die oft von einer ,menge strahlenfrmig nach der ,mitte verlaufender ,streifen durchzogen ist4 ,der ganze ,fleck gewinnt dann eine gewisse uere hnlichkeit mit einem ,explosionskrater4 ,aber doch nur selten zeigen die ,flecke eine so regelmige ,gestalt4 ,oft sehen wir1 wie die ,materie der ,sonnenoberflche wild durcheinander gewirbelt worden ist1 und eine drehende ,bewegung ist dabei gelegentlich nicht zu verkennen4 ,schon der bloe ,anblick des ,verlaufs der ,erscheinung legt die ,vermutung nahe1 da man es hier mit ungeheuren ,wirbelstrmen zu tun habe1 ihrer ,entstehung nach nicht unhnlich den irdischen ,zyklonen4 ,in einzelnen ,fllen1 wenn man einen deutlich ausgebildeten ,fleck bis an den ,sonnenrand verfolgen konnte1 sah man1 da es ,vertiefungen in der ,photosphre waren1 riesige ,trichterschlnde1 wie sie ja auch die ,wolken in unseren ,zyklonen bilden4 ,aber in andern ,fllen konnten ,flecke auch in so gnstiger ,lage nicht als ,vertiefungen erkannt werden4 ,vermutlich brechen aus diesen von strahlender ,luft gebildeten ,kratern jene ungeheuren rtlichen ,flammenzungen hervor1 die man frher nur als ,protuberanzen am ,sonnenrande sehen konnte1 wenn bei totalen ,verfinsterungen die brige ,helligkeit der ,sonne abgedeckt war4 ,heute hat man mit ,hilfe des ,spektroskops eine ,methode gefunden1 durch die man jederzeit diese gewaltigen ,eruptionen am ,sonnenrande verfolgen kann4 ,auf der ,sonnenscheibe selbst sind sie zwar nicht mehr als solche zu erkennen1 aber es wird vermutet1 da die oben erwhnten ,fackeln mit jenen ,protuberanzen identisch sind4 ,man sieht den ganzen ,sonnenrand ber weite ,gebiete hinweg mit feinen roten ,flmmchen besetzt4 ,jedenfalls haben wir es in den ,flecken1 ,fackeln und ,protuberanzen mit ,begleiterscheinungen ungeheurer ,eruptionen zu tun1 die bald in dieser1 bald in jener ,form auftreten1 so da oft wohl alle drei ,erscheinungsformen miteinander in direkter ,verbindung stehen mgen1 ohne da dies so sein mte4 ,vllig aufgeklrt ist es zwar noch nicht1 was wir eigentlich in den ,protuberanzen vor uns haben1 und ob es wirklich immer ,eruptionen aus dem ,innern des ,sonnenballes sind4 ,einzelne dieser ,erscheinungen erweisen sich dazu trotz des greren ,mastabes1 den man an die ,sonne zu legen hat1 doch als gar zu gewaltig4 ,so hat ,pater ,fenyi solche ,flammenzungen bis zu mehr als einem ,drittel des ganzen ,sonnendurchmessers oder #ejjjjj ,kilometern1 das ist #djmal mehr als unser ganzer ,planet von ,pol zu ,pol mit1 emporschlagen sehen1 und zwar mit einer so rasenden ,geschwindigkeit1 bis zu mehr als #cjj ,kilometern in der ,sekunde1 da man wirklich kaum entsprechend gewaltige ,spannkrfte im ,sonneninnern voraussetzen kann4 ,man hat an optische oder elektrische ,erscheinungen gedacht1 weil auch viele ,protuberanzen lange ,zeit ziemlich unverndert sich schwebend erhalten4 ,die ,substanzen1 die dort scheinbar ausgeschleudert werden1 sind meistens ,wasserstoff und ,helium1 die beiden ,gase1 die die ,chromosphre bilden1 welche von den ,protuberanzen durchbrochen wird4 ,nach dieser ,ansicht sind nun diese ,gase schon immer an jenen ,stellen gewesen1 nur in einem andern ,dichtigkeitsverhltnis wie die ,umgebung4 ,sie besitzen deshalb verschiedenes ,brechungs- und ,leitungsvermgen4 ,bei der ,bildung eines ,sonnenfleckes mssen sich dann ,licht- oder elektrische ,wirkungen in den ungleich dichten ,medien auch ungleich verbreiten und deshalb dieses ,emporschlagen gewissermaen nur vorspiegeln4 ,auch ist es mglich1 da man es mit ,explosionen zu tun hat1 das heit mit pltzlich durch die ,vorgnge bei der ,bildung eines ,fleckes nur ausgelsten chemischen ,verbindungen1 die sich in den oberhalb schon vorhandenen ,gasen so schnell verbreiten4 ,jedenfalls sehen wir1 da die ,umwlzungen1 die zu so ausgedehnten ,gleichgewichtsstrungen fhren1 ganz gewaltiger ,art sein mssen1 wenn uns auch ihre eigentliche ,natur noch nicht bekannt ist4 ,zum nheren ,verstndnis dieser ,vorgnge mssen wir die eigentmliche ,periodizitt aller dieser ,erscheinungen1 die sich auch in einer ganzen ,reihe von ,vorgngen auf der ,erde widerspiegeln1 ins ,auge fassen4 ,die ,sonne ist nicht zu allen ,zeiten durchschnittlich gleich stark mit ,flecken besetzt4 ,es gibt ,jahre1 in denen sie wirklich als ,sinnbild der ,makellosigkeit gelten kann1 in andern ,jahren dagegen bricht ein ,fleck nach dem andern auf1 und die ganze ,sonnenoberflche zeigt dann eine besondere ,unruhe4 ,aus ,aufzeichnungen1 die bis in die ,zeit der ersten ,anwendung des ,fernrohrs auf die ,himmelsbeobachtung 7#afaj7 zurckreichen1 fand ,rudolf ,wolf in ,zrich1 da immer nach #aa1aa 7#aa_/7 ,jahren ganz besonders viele ,sonnenflecke auftreten1 freilich so1 da das ,maximum auch einmal selbst bis zu zwei ,jahren frher oder spter eintreten kann4 ,von einer astronomischen ,genauigkeit ist hier also keine ,rede4 ,charakteristisch ist es ferner fr die ,fleckenttigkeit1 da die ,zeit vom ,minimum zum ,maximum deutlich krzer ist als zurck vom ,maximum zur grten ,fleckenreinheit4 ,die erstere ,zeit betrgt etwa #e1a1 die andere #f1j ,jahre 7nach den von ,wolfer revidierten ,wolfschen ,untersuchungen der ,sonnenttigkeit von #afaj--ahgd74 ,diese ,ungleichheit entspricht der allgemein auftretenden ,erscheinung1 da eine ,strung immer schneller hereinbricht1 als sie wieder zu beseitigen ist4 ,parallel mit diesen ,schwankungen der ,sonnenttigkeit geht nun auch die eigentmliche ,verteilung der ,flecke ber die ,oberflche des glhenden ,balles4 ,da sich dieser1 worauf wir noch nher zurckkommen1 um seine ,achse dreht1 so kann man auf ihm geometrisch einen quator1 ,breiten- und ,lngengrade unterscheiden1 wie auf der ,erde1 und also auch in bezug auf diese das ,fleckenphnomen studieren4 ,es fand sich dabei1 da ,flecke nur in einer quatorialen ,zone hufig auftreten2 schon jenseits einer ,breite von #cc ,grad nrdlich und sdlich sind ,flecke sehr selten1 ber #db ,grad werden keine mehr beobachtet4 ,die den ,polen nher kommenden ,flecke scheinen besonderen ,umstnden ihre ,existenz zu verdanken1 da sie von dem ,verlauf der oben erwhnten ,periode mehr oder weniger unabhngig sind4 ,aber auch wieder auf dem quator selbst und in seiner nchsten ,umgebung sind die ,flecke seltener4 ,nach ,beobachtungen in ,greenwich1 die sich ber die ,jahre #ahgd bis #aijb erstrecken1 verluft nun das ,fleckenphnomen folgendermaen3 ,das ,bild auf ,seite #bg veranschaulicht diese ,verhltnisse4 ,whrend der ,zeit des ,minimums zeigen sich ,flecke in einer ,zone1 die nicht ber #ah ,grad ,breite zu beiden ,seiten reicht4 ,der ,beginn der neuen ,ttigkeit kndigt sich dann durch das ,auftreten von ,flecken in hheren ,breiten bei etwa #cj ,grad an1 so da zwischen dieser ,zone und dem quatorialen ,grtel ein fast fleckenfreier ,raum vorhanden ist4 ,die neu beginnende ,ttigkeit steht also in keinem direkten ,zusammenhange mit der alten1 die sich auf jenen quatorgrtel zurckgezogen hatte4 ,die ,zone der grten ,fleckenhufigkeit rckt nun aber in immer niederere ,breiten1 bis sich schlielich die neue ,zone mit der alten vereinigt1 so da das ,maximum der ,sonnenttigkeit etwa auf #ae ,grad ,breite fllt4 ,so wiederholt sich das ,spiel regelmig4 ,aber berall zeigen sich auch wieder ,abweichungen1 so da man zur ,aufstellung eines festen ,gesetzes nicht gelangen kann4 ,auch auf beiden ,hemisphren der ,sonne scheint die ,fleckenfrequenz ungleich zu sein4 ,whrend der vorhin angegebenen ,beobachtungsperiode war die sdliche ,halbkugel fruchtbarer als die nrdliche4 ,in bezug auf die ,verteilung nach den ,lngengraden scheinen gleichfalls gewisse ,gegenden1 ja bestimmte ,punkte fr die ,fleckenbildung begnstigt zu sein4 ,dieser ,umstand ist sehr beachtenswert1 da er darauf hindeutet1 da im ,innern der ,sonne doch schon irgendwie festere ,regionen vorhanden sein mssen1 welche allein nur die ,ursachen von ,strungen sein knnen1 die eben immer wieder an diesen selben ,punkten auftreten4 ,illustration3 ,verteilung der ,sonnenflecke3 #a4 ,kurz vor dem ,minimum4 #b4 ,kurz nach dem ,minimum4 #c4 ,vor dem ,maximum4 #d4 ,im ,maximum4 #e4 ,nach dem ,maximum4 ,fr uns wandern die ,flecke ziemlich schnell ber die ,sonne hin1 weil diese sich in etwa #be ,tagen einmal um sich selbst dreht4 ,die genaue ,ermittlung dieser ,rotationszeit ist ,schwierigkeiten unterworfen1 weil die ,flecke1 deren ,bewegung man zu diesem ,zwecke beobachten mu1 immer starke ,eigenbewegungen haben1 die nur von den sturmartigen ,vorgngen1 unter denen sie offenbar entstehen1 abhngen4 ,es knnen deshalb verschiedene ,flecke einer ,gruppe auch verschieden schnell ber die ,sonnenscheibe hinziehen1 ja es ist die ,regel1 da sich eine ,gruppe in der ,richtung der ,rotationsbewegung1 also in einem ,parallel1 auseinanderzieht4 ,dabei findet nun aber meist eine ,abweichung in dem ,sinne statt1 da auf der nrdlichen ,halbkugel die ,flecke mehr nach ,nordosten1 auf der sdlichen dagegen nach ,sdosten gedrngt werden4 ,dies ist besonders interessant1 weil es dem auch auf der ,erde fr die ,zyklone geltenden ,rotationsgesetze entspricht4 ,die ,erscheinung rhrt daher1 da die ,umdrehungsgeschwindigkeit einer ,kugel vom quator1 wo sie am grten ist1 bis zu den ruhenden ,polen abnimmt4 ,in hhere ,breiten bergehende ,luftstrmungen kommen daher dort mit einer ,geschwindigkeit an1 die grer ist1 als die in jenen ,regionen normal herrschende2 der ,widerstand1 den ihre ursprngliche ,geschwindigkeit hier findet1 wird dadurch die ,veranlassung zu einer in dem angegebenen ,sinne umbiegenden ,wirbelbewegung4 ,diese ,verhltnisse machten es schwer1 die ,eigenbewegung der ,flecke von der wirklichen ,rotationszeit zu trennen1 und eine ,reihe von ,beobachtern kam deshalb zu dem ,schlusse1 die normale ,umdrehungszeit der ,sonnenoberflche nehme regelmig vom quator zu den ,polen ab4 ,dabei ist die ,rotationszeit von der ,rotationsgeschwindigkeit wohl zu unterscheiden2 erstere mu natrlich bei einem festen ,krper berall dieselbe sein4 ,fr die ,sonne dagegen schien sie vom quator bis zur ,grenze der ,fleckenzonen von #be auf #bh ,tage abzunehmen4 ,beruht dies auch vielleicht auf ,irrtum1 so scheint doch die eigentliche quatorzone der oberen ,sonnenatmosphre in der ,tat den brigen ,teilen bestndig vorauszueilen4 ,man hat gemeint1 da die ,ursache davon vielleicht das einstmalige ,herabstrzen eines ,nebelringes gewesen sei1 der vordem die ,sonne umgab4 ,in einem andern ,bndchen dieser ,sammlung1 das sich mit der ,frage eines mglichen ,weltunterganges beschftigt1#c habe ich die ,auflsung und ,wiedervereinigung von ,planeten mit ihrem ,zentralkrper entsprechend geschildert4 ,ein ,planet1 der sich durch die allgemeinen ,widerstnde im ,weltraume seiner ,sonne zu sehr nhert1 wird von ihr in einzelne ,teile zerbrckelt1 die sich ber seine ,bahn zu einem ,ringe ausbreiten4 ,durch die ,hitze des ,sonnenkrpers werden die ,brckelchen in ,gasform aufgelst1 und als ,nebelring vereinigt sich der ,planet endlich wieder mit seinem ,mutterkrper4 ,nach den allgemeinen ,gesetzen der ,planetenbewegungen mute solch ein ,ring schneller umlaufen1 als die ,sonne gegenwrtig sich um sich selbst dreht4 ,sein ,aufsturz wrde also die quatorgegenden in der ,tat beschleunigen4 ,alles dies sind natrlich rein hypothetische ,kombinationen4 ,ganz denselben ,gesetzmigkeiten1 wie wir sie hier an den ,flecken wahrgenommen haben1 begegnen wir nun auch bei den ,fackeln1 jenen hellsten ,stellen der ,sonnenoberflche1 die meist die ,flecke umgeben1 aber sehr hufig auch selbstndig auftreten4 ,das ,gebiet der ,sonnenoberflche1 das von den ,fackeln eingenommen wird1 ist im allgemeinen bedeutend grer als das von ,flecken besetzte1 und diese ,fackeln sind auch bestndiger als die ,flecke4 ,wolfer hat ,fackelgruppen nicht so selten beobachtet1 die whrend mehr als acht ,umdrehungsperioden wiederkehrten1 indem sie nur jene ,eigenbewegungen ausfhrten1 wie sie schon bei den ,flecken beschrieben wurden4 ,sonnenflecke sieht man nur in seltenen ,fllen whrend drei oder vier ,rotationsperioden wiederkehren1 freilich bestand in einem einzelnen ,falle auch einmal ein ,fleck #ah ,monate lang4 ,die ,fackeln sind gleich den ,flecken innerhalb derselben ,zone am hufigsten2 auch sie kommen in den ,polargegenden nicht vor4 ,sie zeigen ebenfalls die elfjhrige ,periode4 ,dies alles beweist1 da beide ,erscheinungen auf das engste zusammengehren4 ,dennoch knnen ,fackeln durch mehrere ,rotationsperioden bestehen1 ohne da sich aus ihnen ein ,fleck entwickelt4 ,man sieht ,flecke ber ,fackeln scheinbar ohne ,zusammenhang mit ihnen ausgestreut4 ,wir wollen uns hier zunchst darauf beschrnken1 die ,tatsachen der ,beobachtung anzufhren4 ,die urschlichen ,beziehungen knnen wir erst ins ,auge fassen1 wenn wir alle hierher gehrigen ,erscheinungen berblicken4 hnliches wie von den ,flecken und ,fackeln gilt auch von den ,protuberanzen1 doch mit einer wesentlichen ,einschrnkung4 ,die spektroskopische ,untersuchung1 auf deren ,resultate ber die ,sonne wir noch im besonderen zurckkommen1 hat gezeigt1 da es zwei sehr verschiedene ,arten von ,protuberanzen gibt1 von denen die einen in der ,hauptsache nur ,wasserstoff und ,helium enthalten1 die andern aber ,metalldmpfe1 aus denen die ,photosphre der ,sonne besteht4 ,in jenen werden also die ,stoffe emporgeschleudert1 welche die hheren ,schichten der ,sonnenhlle1 die ,chromosphre1 bilden1 die andern stehen in ,beziehung zu der tieferen ,photosphre4 ,illustration3 ,protuberanzen am ,sonnenrande4 ,die ,sonne selbst ist durch den ,mond verfinstert4 ,die sehr zahlreichen ,wasserstoff-,protuberanzen zeigen keinen hervorstechenden ,zusammenhang mit den ,flecken und ,fackeln4 ,man beobachtet sie am ganzen ,sonnenrande bis zu den ,polen hin1 wenngleich ihre ,ausdehnung und ,gre doch auch an die ,regionen der allgemeinen greren ,sonnenttigkeit gebunden ist4 ,dagegen stehen die metallischen ,protuberanzen in deutlicher ,beziehung zu den ,fackeln und ,flecken4 ,wolfer teilt mit1 da von #cae metallischen ,protuberanzen1 die in #ci ,rotationsperioden beobachtet waren1 #bgd1 d4 h4 fast #ij1 in ,fleckengruppen oder doch deren nchster ,nhe lagen1 #bg oder #aj in ,fackelgruppen1 die keine ,flecke enthielten1 und nur #ad oder etwa #e erschienen gnzlich unabhngig von ,flecken- und ,fackelbildungen4 ,wir drfen also wohl annehmen1 da die ,wasserstoff-,protuberanzen zunchst ihr ,entstehen nur ,vorgngen verdanken1 die sich innerhalb der ,chromosphre abspielen1 whrend die metallischen ,protuberanzen ihre ,ursache mit den ,flecken und ,fackeln zugleich im ,innern der ,sonne haben4 ber der ,chromosphre breitet sich die ,korona1 die trotz vieler vergeblichen ,versuche1 sie unter gewhnlichen ,umstnden beobachten zu knnen1 sich unsern ,blicken nur in den wenigen ,minuten einer totalen ,finsternis enthllt4 ,ihr ,wesen ist deshalb noch immer recht geheimnisvoll geblieben4 ,sie besteht aus breiten ,strahlenbscheln1 die sich oft um mehr als einen ,sonnendurchmesser in den ,raum erstrecken1 aber nicht immer geradlinig1 sondern namentlich um die ,pole herum in eigentmlich gesetzmiger ,weise gekrmmt4 ,die krftigsten ,auslufer gehen auch bei diesem ,phnomen wieder von den ,gegenden der grten ,sonnenttigkeit aus1 aber feinere ,strahlen umgeben auch die ,pole selbst4 ,die ,anordnung der ,strahlen entspricht genau sogenannten magnetischen ,kraftlinien1 wie sie zum ,beispiel durch ,eisenstbchen um einen ,magnetpol markiert werden4 ,auch unsere ,erde besitzt gewissermaen ,koronastrahlen1 die ,polarlichter1 die ihre ,strahlen in ganz entsprechender ,weise verteilen4 ,wir werden weiterhin sehen1 da ein innerer ,zusammenhang zwischen beiden ,erscheinungen1 jener solaren und dieser irdischen1 existiert4 ,in neuerer ,zeit ist eine ,beziehung zwischen der wechselnden ,form der ,korona und der ,fleckenperiode nachgewiesen worden4 ,zur ,zeit des ,minimums gehen die ,koronastrahlen mehr von der quatorgegend aus1 whrend an den ,polen jene ,kraftlinien nicht auftreten2 diese erscheinen erst bei erhhter ,sonnenttigkeit1 wobei die quatorstrahlen dann geringer werden4 ,wir sehen hieraus deutlich1 wie die elektrische ,ladung der ,sonne sich steigert bei jenen ungeheuren ,strmen1 die die ,flecke erzeugen4 ,nach diesem ,fleckenausbruch1 der wie eine alle elf ,jahre wiederkehrende ,krankheit die ,sonne befllt1 entspannen sich wieder die elektrischen ,krfte1 und die von ihnen erzeugte eigentmliche ,gruppierung der ,koronastrahlen verliert sich4 ,da auch die ,korona in unmittelbarem ,zusammenhange mit den ,flecken steht1 zeigte sich in ganz augenflliger ,weise whrend der totalen ,finsternis vom #ah4 ,mai #aija4 ,man sah damals von einer bestimmten ,stelle des verfinsterten ,sonnenrandes ein weit ausgedehntes ,strahlenbschel1 an dessen ,basis sich eine ,protuberanz befand1 und am folgenden ,tage tauchte in dieser selben ,gegend ein von ,fackeln umgebener ,sonnenfleck auf1 der zur ,zeit der ,finsternis genau an der ,stelle gestanden haben mu1 wo man diese ,strahlen ausbrechen sah4 ,wenn ich hier aber von ,strahlen rede1 so ist der ,ausdruck nicht ganz bezeichnend1 denn ihre ,struktur ist nicht vllig gradlinig1 man erkennt1 da es sich hier um ,materie handelt1 die nur ungefhr durch eine ausstrahlende ,kraft so geordnet wird1 etwa wie bei einer ,explosion4 ,die ,korona ist also wirklich etwas ,materielles4 ,man mu dies besonders betonen1 weil sie bei andern ,gelegenheiten sich als ganz wesenlos zu erweisen schien4 ,man hat nmlich ,kometen beobachtet1 die mitten durch die ,korona mit ungeheurer ,geschwindigkeit hindurchsausten1 ohne1 wie man bisher annahm1 die mindeste ,hemmung in ihrem ,lauf zu erfahren4 ,so durchraste zum ,beispiel der groe ,komet von #ahdc in weniger als drei ,stunden einen ,weg von mindestens #e ,millionen ,kilometern innerhalb der ,korona1 mit einer maximalen ,geschwindigkeit von #egj ,kilometern in der ,sekunde2 er kam dabei der ,sonnenoberflche bis auf #c ,minuten nahe1 das ist also nur der zehnte ,teil des ganzen ,sonnendurchmessers4 hnliches geschah bei den ,kometen von #ahhj und #ahhb4 ,alle entwickelten dabei eine enorme ,helligkeit1 die mit der ,sonne selbst wetteiferte3 ,sie waren am ,tage dicht neben dem strahlenden ,gestirne sichtbar1 und der ,komet von #ahhb verschwand1 als er vor die ,sonne trat2 er hatte also genau die gleiche ,helligkeit wie sie4 ,nun wissen wir von den ,sternschnuppen1 die in die hchsten ,schichten unserer ,atmosphre mit einer ,geschwindigkeit von rund #ej ,kilometern eindringen1 da sie darin vllig in ihrem ,laufe durch den ,widerstand der uerst dnnen ,luft aufgehalten werden und durch die dabei entwickelte ,hitze in ,dampf aufgehen4 ,aus der ,bewegung der ,kometen in der ,korona aber glaubte man schlieen zu knnen1 da sie dort berhaupt keinen ,widerstand fnden4 ,in neuester ,zeit sind indes ,zweifel darber aufgekommen1 ob die in jenen ,fllen vorliegenden ,beobachtungen zu diesem ,schlusse berechtigen4 ,die ungemeine und ganz pltzliche ,erhitzung dieser ,weltkrper bei ihrem ,eindringen in die oberste ,sonnenhlle aber scheint doch ein augenflliger ,beweis fr den ,widerstand zu sein1 der einen ,teil der ,bewegung in ,wrme umsetzt2 denn die bloe ,bestrahlung durch die ,sonne kann ein so schnelles ,anwachsen der ,helligkeit nicht erklren1 das durchaus von der ,art des pltzlichen ,aufleuchtens der ,sternschnuppen in unserer ,atmosphre ist4 ,der ,komet von #ahhb zeigte auch noch eine andere ,erscheinung1 die er mit den ,meteoriten teilt3 ,er zersprang in mehrere ,stcke beim ,durchdringen der ,korona4 ,auerdem entwickelten die ,kometen hierbei ,eisendmpfe2 auch von ihren festeren ,teilen geht also dann etwas in ,dampfform auf4 ,wir mssen die ,korona nach allen diesen ,umstnden als eine oberste ,sonnenatmosphre ansehen und knnen nun der ,frage nhertreten1 aus welcher ,materie sie und berhaupt die ganze ,sonne zusammengesetzt ist4 ,wie htte man ehemals auch nur ahnen knnen1 da man ber einen ,raum von #aej ,millionen ,kilometern hinweg im ,fall der ,sonne und in dem der ,fixsterne bis in eine praktische ,unendlichkeit hinein ,weltkrper chemisch zerlegen und infolgedessen genau zu sagen imstande sein werde1 welche ,stoffe auf unserer ,sonne und auf allen andern ,sonnen1 die den ,weltraum rings bevlkern1 glhen8 ,man wei1 da dieses ,wunder die ,spektral-,analyse vermochte1 das heit1 die ,zerlegung des ,lichtes in seine einzelnen ,farben durch ein ,prisma4 ,das ,licht der ,sonne ist eine wundervolle ,symphonie1 gewebt aus ,tausenden von ,farbentnen1 und jeder chemische ,grundstoff ist wie ein besonderes ,instrument in dem gewaltigen ,orchester4 ,das ,spektroskop ist nun imstande1 alle diese gleichzeitig ertnenden ,lichtakkorde in ihre einzelnen ,tne zu zerlegen1 so da man die ,instrumente1 von denen diese therwellen des ,lichtes ausgingen1 das heit die ,grundstoffe1 in der leuchtenden ,sonne1 erkennt4 ,freilich verlangt die ,spektralanalyse1 da die zu untersuchenden ,stoffe sich im gasfrmigen ,zustande befinden und entweder selbst leuchten oder doch von einer andern ,lichtquelle durchleuchtet werden1 denn sonst tnen die ,stoffe nicht stark genug4 ,aber diese ,bedingungen sind ja alle auf der ,sonne erfllt1 und wir knnen also an ihre chemische ,analyse gehen4 ,auf die ,prinzipien der ,beobachtungsmethode selbst kann ich leider an dieser ,stelle nicht nher eingehen4 ,es sei nur angefhrt1 da das ,spektroskop einen schmalen ,streifen weien ,lichtes zu einem ,bande1 dem ,spektrum1 ausbreitet1 das nun nebeneinander alle ,farben enthlt1 die zusammengemischt dieses weie ,licht ergeben hatten4 ,sendet nun ein ,stoff nur gewisse einzelne ,farben aus1 so erscheinen diese als einzelne farbige ,linien1 deshalb spricht man von den ,spektrallinien dieses oder jenes ,stoffes4 ,richtet man nun dieses ,wunderinstrument1 das ,spektroskop1 auf die ,sonne1 so erkennt man in dem regenbogenfarbigen ,bande des ,spektrums viele ,tausende von dunklen ,linien1 und indem man die ,lage dieser ,linien mit denen vergleicht1 welche die verschiedenen ,grundstoffe in unsern ,laboratorien im ,spektroskop als leuchtende ,gase erzeugen1 kann man nachweisen1 welche von diesen ,stoffen auf der ,sonne vorhanden sind und welche nicht4 ,es hat sich dabei gezeigt1 da die ,photosphre zum grten ,teil aus weiglhenden ,metalldmpfen besteht1 insbesondere aus ,eisen1 aus dem berhaupt im wesentlichen die ,weltkrper geschmiedet zu sein scheinen4 ,auch unsere ,erde mu in ihrem ,innern sehr viel ,eisen enthalten4 ,im brigen kommen auf der ,sonne fast alle ,stoffe vor1 die wir auch auf der ,erde kennen1 und es ist deshalb hier einfacher1 nur die zu nennen1 die auf unserem ,zentralgestirn nicht vorhanden sind1 oder doch nicht nachgewiesen werden knnen4 ,zu diesen gehren namentlich alle ,nichtmetalle1 auer ,kohlenstoff1 ,wasserstoff und ,silizium4 ,dies erklrt sich aber dadurch1 da diese ,spektren stets gegen die der ,metalle stark zurcktreten und wahrscheinlich nur deshalb im ,sonnenspektrum nicht zu erkennen sind1 whrend die zugehrigen ,stoffe dort dennoch vorhanden sein knnen4 ,sehen wir von diesen ab1 so fehlen nur noch einige auch auf der ,erde sehr seltene ,stoffe1 die wir deshalb gleichfalls im ,sonnenspektrum bersehen knnen1 und endlich die schweren ,metalle ,quecksilber1 ,wismut1 ,gold1 ,platin1 ,uran4 ,da wir nur die ,oberflche der ,sonnenatmosphre sehen knnen1 so drfen wir wohl von diesen ,stoffen annehmen1 da sie nur in den uns zugnglichen ,schichten1 nicht aber auf der ,sonne berhaupt fehlen4 ,wir kommen also zu dem ,schlusse1 da unser ,zentralgestirn vllig aus demselben ,material aufgebaut ist wie unser ,erdkrper3 dieser ist ein ,teil von jenem4 ,die ,flecke haben kein von der brigen ,sonnenoberflche verschiedenes ,spektrum1 nur verbreitern sich die ,metallinien1 was andeutet1 da hier die ,metalldmpfe dichter auftreten4 ,auch die gewhnlichen ,fackeln zeichnen sich im ,spektrum nicht besonders aus4 ,dagegen besitzt nun die ber der leuchtenden ,hlle liegende ,chromosphre mit den in sie aufsteigenden ,protuberanzen eine von jener sehr verschiedene ,zusammensetzung4 ,die ,chromosphre besteht in der ,hauptsache nur aus den beiden leichtesten ,gasen3 ,wasserstoff und ,helium2 ihre rtliche ,farbe verdankt sie dem ,wasserstoff4 ,das ,helium verriet sich schon lange1 bevor es auf der ,erde entdeckt wurde1 durch seine sehr krftige gelbe ,linie1 die sich im ,lichte der ,chromosphre zeigte1 aber mit keiner ,linie eines damals bekannten irdischen ,stoffes identifiziert werden konnte4 ,spter erst fand man dieses ,gas in einem seltenen ,mineral1 dem ,clevet1 und neuerdings hat ,ramsay gezeigt1 wie das geheimnisvolle ,radium langsam in ,helium zerfllt4 ,jedenfalls aber kommen von diesem ,gase nur ganz geringe ,spuren auf der ,erde vor1 whrend es die obere ,sonnenhlle in ungeheuren ,mengen erfllt1 was auf den ersten ,blick sehr seltsam erscheint1 da wir ja gesehen haben1 da auch quantitativ sonst alle brigen ,stoffe in hnlichen ,verhltnissen auf der ,sonne wie auf der ,erde aufzutreten scheinen4 ,dies erklrt sich indes dadurch1 da die gewaltige ,anziehungskraft der ,sonne imstande ist1 dieses leichte ,gas mit dem im ,atom noch viermal1 als ,gas zweimal leichteren ,wasserstoff festzuhalten1 so da es sich nicht1 verdrngt durch die schweren nach unten sinkenden andern ,gase1 in den ,weltraum verflchtigt1 wohingegen die ,schwerkraft der ,erde dazu nicht mehr ausreicht4 ,das lt sich nach physikalischen ,gesetzen berechnen4 ,hat die ,erde also frher einmal ,helium besessen1 so mte es inzwischen lngst ausgewandert sein4 ,die ,spuren1 die man dennoch gegenwrtig davon findet1 haben sich wahrscheinlich inzwischen neugebildet1 und zwar als ,zersetzungsprodukte des im ,erdinnern vermutlich nicht so seltenen ,radiums4 ,das so entstandene1 zur ,erdoberflche emporsteigende ,helium aber verliert sich alsbald wieder durch die ,atmosphre hindurch in den ,weltraum4 ,die ,chromosphre wird von den ,protuberanzen durchdrungen4 ,wir haben schon erfahren1 da es deren zweierlei ,arten gibt1 die metallischen und die ,wasserstoff-,protuberanzen4 ,wir verstehen nun ohne weiteres diesen ,unterschied4 ,die metallischen ,auswrfe kommen aus der ,photosphre4 ,deshalb stehen sie auch in engeren ,beziehungen zu den ,flecken4 ,die ,wasserstoff-,protuberanzen dagegen werden meist ihren ,ursprung in der ,chromosphre selbst haben und stehen mit den ,flecken in keinem ,zusammenhang4 ,frher konnte man1 wie ich schon erwhnte1 diese ,flammen nur whrend einer totalen ,finsternis sehen1 da fr gewhnlich die ,helligkeit des ,sonnenrandes sie weit berstrahlt4 ,durch das ,spektroskop aber sind sie uns jetzt dauernd sichtbar gemacht4 ,leider ist dies mit der ,korona noch nicht gelungen4 ,ihr ,licht ist zu schwach2 selbst bei total verfinsterter ,sonne ist es schwer1 ein ,spektrum von ihr zu gewinnen4 ,es zeigt sich darin eine ,linie1 die mit keinem der bisher bekannten ,stoffe bereinstimmt1 und man ist deshalb nach ,analogie mit dem ,helium der ,meinung1 da sich in den obersten ,schichten der ,sonnenumgebung ein noch unbekanntes ,gas1 ,koronium genannt1 befindet1 das noch leichter wie ,wasserstoff sein mu1 und schon deshalb noch weniger auf unserer ,erde angetroffen werden kann4 ,das ,koronium kann sich aber wohl nicht allein zu jenen eigentmlichen ,strahlen ordnen1 die ich vorhin beschrieb4 ,es scheinen auch kleine1 feste ,teilchen in der ,korona zu schweben1 die das ,licht reflektieren4 ,man hat an ,schwrme von ,meteoriten gedacht1 die im ,begriffe sind1 in die ,sonne zu strzen4 ,da diese meist aus ,eisen bestehen1 so knnten sie sich unter den elektrischen ,wirkungen der ,sonne zu solchen ,strahlen ordnen4 ,es scheint aber1 da auch hier das ,radium eine ,rolle spielt4 ,sein ,atom1 das schwerste von allen bekannten ,stoffen1 ist in bestndigem ,zerfall begriffen4 ,es schleudert eine ,emanation aus1 die zugleich leuchtet und ,wrme abgibt und endlich auch negativ elektrisch geladen ist4 ,diese ,emanation scheint aus allerkleinsten ,uratomen zu bestehen1 aus denen sich die chemischen ,atome dann wieder zusammensetzen4 ,so bildete sich wahrscheinlich das ,helium aus dem ,radium4 ,vielleicht ist das ,koronium noch ein ,zwischenprodukt bei dieser ,wiederzusammensetzung4 ,befinden sich nun aber jene elektrisch geladenen ,uratome1 die ,elektronen1 in der ,korona1 so mssen sie sich zu jenen ,kraftlinien ordnen1 wie sie die uerste ,sonnenhlle wirklich aufweist4 ,ein anderer1 bisher geheimnisvoller ,zusammenhang findet gleichfalls durch die oben entwickelte ,annahme seine ,aufklrung4 ,es zeigt sich nmlich eine ganz unzweifelhafte bereinstimmung der ,sonnenttigkeit mit dem wechselnden magnetischen ,zustand der ,erde4 ,die ,magnetnadel weist bekanntlich nicht nach den eigentlichen geometrischen1 sondern den davon um mehr als zehn ,grad entfernt gelegenen magnetischen ,polen4 ,diese haben aber auf der ,erde keine unvernderliche ,lage1 sondern bewegen sich in gesetzmiger ,weise langsam weiter1 die magnetischen ,elemente jedes ,ortes ndern sich bestndig4 ,auerdem nimmt man nun an der ,magnetnadel1 wenn man sie sehr genau beobachtet1 pltzlich ,schwankungen wahr1 die sich innerhalb ,tagen oder selbst ,stunden abspielen4 ,sie beweisen1 da unser ,planet zeitweilig von elektro-magnetischen ,strmen1 den sogen4 ,erdstrmen1 durchflossen wird1 wozu der ,anla in der ,erde selbst nicht vorhanden sein kann4 ,solche ,erdstrme drngen sich auch in unsere ,telegraphenleitungen1 die ja bekanntlich mit der ,erde in direkter ,verbindung stehen4 ,sind zwei ferne ,orte miteinander durch den ,draht verbunden1 der auf beiden ,stationen in die ,erde mndet1 so treten in diesem ,draht oft selbstndige elektrische ,strme auf1 die viel strker sind als die der ,telegraphenbatterien und deshalb alle ,verstndigung zwischen jenen ,orten unmglich machen4 ,wir knnen die ,erscheinung selbst vergleichend etwa so darstellen3 ,wir denken uns die ,erde mit einem ,meer von zunchst ausgeglichener1 das heit unwirksamer ,elektrizitt erfllt und betrachten den ,draht als eine lange ,rhre1 die an beiden ,enden in dieses ,meer eintaucht1 wie eine ,heberrhre im ,wasser4 ,nun hebt sich an dem einen ,orte dieses durch einen ,sturm gepeitschte elektro-magnetische ,meer1 und dann drngt sich die ,flssigkeit durch die ,rhre nach dem andern ,orte des niedrigeren ,niveaustandes hin4 ,wegen dieses ,vergleiches nennt man diese ,erscheinungen1 welche die ,telegraphenapparate und ,magnetnadeln in nervse ,zuckungen versetzen1 auch magnetische ,strme4 ,was rhrt sie auf8 ,was kann jenes im allgemeinen ganz ruhige elektrische ,meer im ,erdinnern in so mchtige ,schwankungen versetzen8 ,wie ich schon vorhin sagte3 ,auf der ,erde selbst ist diese ,kraft nicht zu finden1 wir mssen nach kosmischen ,ursachen dafr suchen4 ,illustration3 ,polarlicht4 ,gleichzeitig nun mit diesen magnetischen ,strmen leuchten die geheimnisvollen ,polarlichter auf1 die ihren ,sitz in den hchsten ,regionen unserer ,atmosphre haben1 wo das ,irdische direkt an den ,kosmos grenzt4 ,in unseren ,breiten sehen wir diese herrlichste aller atmosphrischen ,erscheinungen nur sehr selten und auch dann immer nur einen schwachen ,abglanz davon4 ,sie drngen sich zu beiden ,seiten des ,erdballes um die magnetischen ,pole4 ,man erlaube mir1 eine ,schilderung ,nansens davon wiederzugeben4 ,jetzt breitet das ,nordlicht ber das ,himmelsgewlbe seinen glitzernden ,silberschleier aus1 der sich nun in ,gelb1 nun in ,grn1 nun in ,rot verwandelt2 er breitet sich aus und zieht sich wieder zusammen in ruheloser ,vernderung1 um sich dann in wehende vielfarbige ,bnder von blitzendem ,silber zu teilen1 ber die wellenfrmige glitzernde ,strahlen dahinschieen2 dann verschwindet die ,pracht4 ,im nchsten ,augenblicke erschimmert sie in ,flammenzungen gerade im ,zenit1 dann wieder schiet ein heller ,strahl vom ,horizont gerade empor1 bis das ,ganze im ,mondschein fortschmilzt4 ,es ist1 als ob man den ,seufzer eines verschwindenden ,geistes vernhme4 ,hier und dort sind noch einige wehende ,lichtstrahlen1 unbestimmt wie eine ,vorahnung -- sie sind der ,staub von dem glnzenden ,gewande des ,nordlichts4 ,aber jetzt nimmt es wieder zu1 es schieen weitere ,blitze empor1 und das endlose ,spiel beginnt aufs neue4 ,und whrend der ganzen ,zeit diese ,totenstille1 eindrucksvoll wie eine ,symphonie der ,unendlichkeit4 ,soweit der groe ,polarforscher4 ,und wenn nun dort oben am ,firmamente diese ,wunderstrahlen zwischen den ,sternen hinschieen1 so zucken fast genau zu gleicher ,zeit und berhaupt so1 da man den engsten ,zusammenhang ohne weiteres erkennt1 alle ,magnetnadeln der ,erde4 ,schiet zum ,beispiel ein ,strahl von ,sden nach ,norden ber unsern ,huptern hin1 so weicht kurz vorher die ,nadel nach ,westen ab1 um sich nach ,osten zu wenden1 wenn der ,strahl vorbergehuscht ist4 ,nun ist aber noch ein anderer1 ganz und gar wunderbarer ,zusammenhang in dieser ,reihe von ,erscheinungen zu erkennen4 ,gleichzeitig wiederum mit diesen ,polarlichtern und magnetischen ,strmen1 die man gemeinsam als magnetische ,gewitter1 die ,polarlichter also als ihre ,blitze auffassen kann1 zieht sehr hufig ein besonders groer ,sonnenfleck gerade ber die ,mitte der leuchtenden ,scheibe1 so da er seinen ,trichterschlund unserer ,erde zuwendet4 ,nicht immer zwar wirkt ein ,sonnenfleck in dieser ,lage in solcher ,weise4 ,die ,sonne zeigte oft sehr groe ,flecke1 ohne da sich die ,magnetnadel merklich rhrte und umgekehrt4 ,im ,jahre #aijc trat zum ,beispiel am #ab4 ,oktober ein ,fleck auf1 der in den dreiig ,jahren vorher nur von fnf oder sechs seinesgleichen an ,gre bertroffen wurde2 die ,magnetnadel wurde damals1 als der ,fleck sich gerade uns zuwandte1 zwar unruhig1 aber lange nicht so sehr1 wie etwa zwei ,wochen spter1 als am #ca4 ,oktober der grte magnetische ,sturm auftrat1 der in diesen selben dreiig ,jahren beobachtet wurde4 ,die ,magnetnadel schlug damals um mehr als #bjj ,bogenminuten aus4 ,auch zu dieser ,zeit war uns ein ,sonnenfleck zugekehrt1 aber er gehrte nicht zu den grten4 ,wir mssen also annehmen1 da die ,flecke selbst diese ,fernwirkung auf die ,erde nicht ausben1 sondern da noch etwas hinzukommen mu4 ,unsere bisher gesammelten ,kenntnisse von der ,sonne geben uns einen deutlichen ,hinweis zur ,lsung des ,rtsels4 ,freilich mssen wir deswegen eine zunchst auerordentlich khn erscheinende ,annahme machen1 nmlich die1 da die ,sonnenflecke aus dem ,innern der ,sonne etwas bis zur ,erde hinberschleudern1 ber einen leeren ,raum von fast #aej ,millionen ,kilometern hinweg4 ,jene ,elektronen1 in die sich das ,radium auflst1 und die nach unserer ,ansicht die eigentmliche ,struktur der ,koronastrahlen erzeugen1 verlassen die ,sonne durch jene ,trichterschlnde1 und zwar nicht ganz geradlinig1 wie ja die ,korona mit ihren oft stark gekrmmten ,strahlen zeigt4 ,deshalb gelangen nicht immer aus uns gerade zugewandten ,flecken solche ,elektronen in einer der ,gre des ,fleckes entsprechenden ,menge zu uns4 ,treffen nun hnliche elektrisch geladene kleinste ,teilchen auf sehr verdnnte ,gase1 so zeigen sich genau die ,erscheinungen1 wie wir sie am ,polarlicht wahrnehmen1 und dieses erscheint ausschlielich wieder nur in jenen hchsten ,atmosphrenschichten1 wo solche verdnnten ,gase vorhanden sind4 ,kann man noch daran zweifeln1 da wir wirklich in solchen ,augenblicken von der ,sonne mit diesen elektrischen ,projektilen bombardiert werden8 ,wo ganz besonders viele die ,erde treffen1 da wird das elektrische ,meer in ihrem ,innern zu jenen ,strmen aufgewhlt1 und es entsteht jener berdruck1 der die ,erdstrme flieen lt1 und wenn dann die ,telegraphenapparate ber ganze ,kontinente hinweg fortwhrend klappern1 so greift die ,sonne ganz direkt ber jene ungeheuren ,rume hinweg auf die ,taster1 um uns durch eine kosmische ,telegraphie ohne ,draht mitzuteilen1 da ihren ,krper wieder gewaltige ,revolutionen durchwhlen1 die auch unser ,schicksal beeinflussen werden4 ,unsere ,polarlichter sind ,koronastrahlen1 die von der ,sonne bis zur ,erde hinberreichen und uns also direkt mit unserm ,zentralgestirn verbinden4 ,die ,korona aber kann man andererseits als das ,polarlicht der ,sonne bezeichnen1 denn ihre ,strahlen ordnen sich in ganz derselben ,weise um die ,pole der ,sonne wie die ,korona des ,polarlichtes um unsere ,pole4 ,nicht nur ,licht und ,wrme1 sondern selbst wirkliche ,materie1 die ja jene ,elektronen1 zwar in feinster ,verteilung1 sind1 sendet uns die ,sonne zu4 ,man ist sogar der ,meinung1 da die geringen ,mengen freien ,wasserstoffs1 die sich in unserer ,atmosphre befinden und die unmglich irdischen ,ursprungs sein knnen1 auf diesem selben ,wege uns von der ,sonne zugeschleudert werden4 ,haben wir hier einen direkten ,einflu der ,sonnenflecke auf irdische ,zustnde und ,vorgnge feststellen knnen1 so finden nun auch noch gewisse allgemeinere ,beziehungen statt4 ,zunchst wird es nicht wundernehmen1 da auch die langsamen1 jhrlichen ,schwankungen der ,magnetnadel mit den ,schwankungen der ,fleckenhufigkeit parallel gehen4 ,ich gebe hier die beiden zugehrigen ,kurven wieder1 wie sie ,rudolf ,wolf1 der diesen ,zusammenhang aufdeckte1 seinerzeit fr den ,zeitraum von #agde--ahge aufgestellt hat4 ,die obere ,linie gilt fr die ,sonnenflecke1 die untere fr die ,abweichungen der ,magnetnadel4 ,man sieht1 die bereinstimmung ist vollkommen4 ,illustration3 ,rud4 ,wolfs ,kurven der ,sonnenttigkeit und der ,abweichungen der ,magnetnadel4 ,begreiflicherweise hat man schon sehr bald nach der ,entdeckung der ,fleckenperiode nach deren klimatischen ,einflssen geforscht4 ,wenn die ,sonne durch ihre ,bedeckung mit ,flecken weniger leuchtet1 so sollte sie wohl auch weniger wrmen1 und die ,jahre der ,fleckenmaxima mten also klter sein4 ,in dieser ,hinsicht ergab zunchst die direkte ,beobachtung1 da von den ,flecken wirklich wesentlich weniger ,wrme ausstrahlt1 als von der brigen ,sonnenoberflche1 nach ,langley nur #ed4 ,da nun gelegentlich so groe ,gebiete von ,sonnenflecken verdunkelt werden1 da sie mit dem bloen ,auge zu erkennen sind1 so begreift man1 da ein merklicher ,prozentsatz der gesamten ,wrmestrahlung der ,sonne dadurch verloren gehen kann4 ,direkte ,messungen der etwa dadurch hervorgebrachten ,temperaturschwankungen auf der ,erde sind wegen der vielen lokalen ,einflsse auf die meteorologischen ,verhltnisse schwierig anzustellen1 aber sie scheinen doch zu besttigen1 da die ,gesamttemperatur der ,erdatmosphre wirklich vom ,fleckenminimum zum ,maximum um etwa einen ,grad schwankt4 ,bedenkt man1 da ausgerechnet worden ist1 es bedrfe keiner greren ,temperaturerniedrigung als #c--e ,grad1 um jene ,eiszeiten zu erklren1 die die ,grenze des ewigen ,schnees in unseren ,alpenregionen um mehr als tausend ,meter herabdrckten und ganz ,norddeutschland durch von ,skandinavien sich herberwlzende ,gletscher unter einer mehrere hundert ,meter dicken ,eisdecke begruben1 so wird man es begreiflich finden1 da die ,fleckenperiode auf eine ganze ,reihe meteorologischer ,vorgnge1 namentlich auf das ,vorrcken der ,gletscher1 merklichen ,einflu gewinnen kann4 ,es zeigen sich nun wirklich solche ,schwankungen der ,gletscher1 die aber nicht eine ,periode von etwas mehr als elf ,jahren1 sondern eine dreimal lngere von rund #ce ,jahren haben4 ,dies gerade ist eine sehr schne ,besttigung des gesuchten ,zusammenhanges1 weil man eigentlich erst nachtrglich fand1 da auch in der ,sonnenttigkeit dieselbe dreifach lngere ,periode hervortritt1 da also immer jede dritte ,fleckenperiode ganz besonders zahlreiche und groe ,flecke hervorbringt4 ,so sehen wir also die ,eisstrme in den einsamen ,alpentlern zurckgedrngt und wieder vorgeschoben in demselben ,rhythmus1 wie dort auf der ,sonne die fleckenerzeugenden ,sturmperioden kommen und gehen4 ,kann es eine eindrucksvollere ,tatsache geben1 um die bis in das ,tiefste wurzelnde ,abhngigkeit des ,erdenlebens von dem mtterlichen ,zentralgestirn zu illustrieren8 ,die ,gletscherschwankungen beweisen schon an sich1 da mit ihnen gleichzeitig die ,niederschlagsmengen vernderlich sein mssen1 denn von diesen hngt ja der ,vorsto der ,gletscher unmittelbar ab4 ,nun hat in der ,tat ,brckner auch direkt in diesen ,niederschlagsmengen die ,periode von #ce ,jahren wiedererkannt4 ,namentlich zeigt sich dies darin1 da die groen ,binnenseen1 die die ,sammelbecken der ,niederschlge ber ,lnderstrecken von kontinentaler ,ausdehnung sind1 wie zum ,beispiel der ,kaspisee1 innerhalb dieser ,periode die ,hhe ihres ,wasserstandes regelmig verndern4 ,nachdem wir nun gesehen haben1 da sich drei der gewhnlichen ,perioden von etwas mehr als #aa ,jahren jedesmal zu einem grere ,maximum vereinigen1 kann man sich fragen1 ob es nicht noch lngere ,perioden von ,hunderten oder gar ,tausenden von ,jahren mit noch greren ,schwankungen der ,sonnenstrahlen gibt1 die dann vielleicht verantwortlich gemacht werden knnten fr die gewaltigen ,klimaschwankungen der ,eiszeiten1 die ihre ,spuren rings um die ,erde herum zurckgelassen haben1 wie die neuere ,forschung zweifellos erwies4 ,es traten mindestens vier groe ,eiszeiten ein1 zwischen denen immer wieder wrmere ,perioden lagen1 aber es scheint sogar1 da innerhalb jeder dieser ,klteperioden1 die mglicherweise etwa hunderttausend ,jahre anhielt1 wieder kleinere ,schwankungen stattfanden1 vielleicht von einigen zwanzigtausend ,jahren4 ,kann man also dieses geheimnisvolle ,eiszeitphnomen durch eine entsprechend schwankende ,sonnenttigkeit erklren8 ,in neuerer ,zeit1 seit man die ,spuren der ,eiszeiten selbst in den ,gebirgen der ,tropen fand1 neigt man dieser ,ansicht immer mehr zu4 ,wir haben ja schon vorhin gesehen1 da es nur einer ,temperaturerniedrigung von etwa #c bis hchstens #e ,grad bedrfte1 um ein andauerndes ,vorrcken der ,gletscher zu veranlassen1 die dann die ,tiefebenen wie zur ,eiszeit ausfllen mten4 ,da sich nun gegenwrtig bei einem gewhnlichen ,fleckenmaximum die ,temperatur der ,atmosphre um etwa einen ,grad zu erniedrigen scheint1 so brauchten also nur drei- bis fnfmal mehr ,sonnenflecke zu erscheinen1 um uns eine neue ,eiszeit zu bringen4 ,hier ist nun eine auch erst in jngster ,zeit bekannt gewordene ,beobachtungstatsache von grter ,wichtigkeit4 ,langley1 jener schon mehrfach erwhnte amerikanische ,sonnenforscher1 hat durch langjhrige1 auerordentlich sorgfltige ,untersuchungen festgestellt1 da die ,sonnenkonstante1 jene ,zahl1 welche die ,gesamtwrmestrahlung der ,sonne ausdrckt1 auch unabhngig vom ,fleckenphnomen betrchtlichen ,schwankungen von langer ,dauer unterworfen ist und namentlich letzthin so betrchtlich abgenommen hat1 da man daraus auf eine ,abnahme der uns zustrahlenden ,gesamtwrme von #g ,grad schlieen mte4 ,hielte diese an1 so htten wir das ,hereinbrechen einer neuen ,eiszeit zu gewrtigen4 ,aber die ,beobachtungen hierber mssen noch vervollstndigt werden4 ,da wir nun gesehen haben1 wie tief in unsere ,schicksale die ,vorgnge auf der ,sonne eingreifen1 so interessiert uns um so mehr die ,frage nach deren inneren ,ursachen4 ,wie entstehen die ,sonnenflecke und die anderen ,erscheinungen auf der ,sonnenoberflche1 und warum wechselt die ,sonnenttigkeit in diesen doch nur ungefhr innegehaltenen kleineren und greren ,perioden8 ,die ,entstehung eines ,fleckes kann man vergleichsweise auf dieselben meteorologischen ,vorgnge zurckfhren1 die bei uns die ,wirbelstrme erzeugen4 ,obgleich die ,sonnenluft aus metallischen ,gasen von etwa #hjjj ,grad ,hitze besteht1 so kann es doch auch dort ,gebiete geben1 die sich aus irgend einem ,grunde besonders abgekhlt haben1 so da aus andern ,gebieten die ,luft ausgleichend herbeistrmt1 wodurch dann in ,verbindung mit der ,sonnenrotation ,wirbel leicht entstehen4 ,hier kann auch die metallische ,luft1 ganz ebenso wie bei uns die wasserhaltige1 sich zur tropfbaren ,form verdichten1 es kann aus den ,sonnenwolken etwa flssiges ,eisen niederregnen4 ,auch in der ,sonne mssen die tieferen ,schichten heier sein als die dem kalten ,weltraum nher liegenden4 ,deshalb werden die in diese tieferen ,schichten niederfallenden metallischen ,regentropfen sich dort wieder in ,dmpfe auflsen4 ,in den ,regenwolken1 aus denen es noch nicht herabregnet1 geschieht bei uns dasselbe2 sie verdunsten bereits wieder in der wrmeren unteren ,luft1 ehe sie die ,erdoberflche erreichen knnen4 ,in einer gewissen ,tiefe aber scheinen sich auf der ,sonne die ,kondensationsprodukte doch schon so weit angesammelt zu haben1 da sie eine vielleicht noch sehr dnne1 feuerflssige ,schale bilden1 die wieder1 wegen der zu groen ,hitze in den noch tieferen ,schichten1 ber dem sonst gasfrmigen ,sonneninnern schwebt1 als eine immerwhrend sich bildende und zugleich wieder unten auflsende ,haut4 ,die ,sonne wre dann durchaus mit einer ,seifenblase zu vergleichen4 ,nun wissen wir weiter1 da die ,sonne aus sich selbst1 durch ihre ,verdichtung1 fortwhrend in ihrem ,innern neue ,wrme erzeugen mu4 ,da wird dann ein ,zeitpunkt eintreten1 in dem die innere ,wrme die flssige ,haut nicht mehr dulden kann1 so da sie zerreit3 ein ,sonnenfleck entsteht in der ,atmosphre ber dieser ,stelle1 und aus ihm werden die ,massen des innern ,sonnenballes hoch empor geworfen1 wir sehen die ,protuberanzen aufsteigen4 ,die ,fackeln dagegen1 meist frher auftretend als die ,flecke1 sind ,stellen1 unter denen jene fr uns unsichtbare ,sonnenhaut besonders hei ist und deshalb aufzuplatzen droht4 ,heie ,luftstrmungen steigen von ihr empor und wlben die hier besonders weiglhende ,photosphre auf4 ,wird die heie aufsteigende ,strmung stark genug1 so durchbricht sie die ,photosphre1 und ein ,fleck entsteht4 ,in diesen ergieen sich die umgebenden weniger heien ,photosphrengase1 wobei dann durch ,regenbildung in dem geschilderten ,sinne eine ,abkhlung entstehen mu4 ,zwischen der bestndig neue ,wrme erzeugenden ,verdichtungsarbeit im ,innern der ,sonne und der von auen eindringenden ,klte des ,weltraums1 die immer wieder ,kondensationen1 also die angenommene flssige ,haut1 hervorbringt1 entsteht nun ein ,widerspiel1 das in mancher ,hinsicht mit den intermittierenden ,geisererscheinungen zu vergleichen ist4 ,eine ganze ,weile kann der ,druck in diesen ,geisern das ,wasser berhitzt erhalten1 ohne da es siedet2 weil aber von unten immer neue ,wrme zustrmt1 mu doch endlich der ,siedeproze1 und zwar zuerst unten1 beginnen1 und der entwickelte ,wasserdampf schleudert nun alles darber befindliche ,wasser mit hinaus4 ,das ,spiel wiederholt sich bekanntlich bei den meisten dieser ,geiser in ziemlich regelmigen ,zwischenrumen4 ,ich meine nun1 man knnte die ,sonnenflecke mit ihren ,protuberanzen als ,geiser von kosmischen ,dimensionen betrachten1 deren ,hauptausbrche sich alle elf ,jahre wiederholen1 weil immer innerhalb dieses ,zeitraumes die im ,innern erzeugte ,sonnenwrme sich so weit gesteigert hat1 da die sich unter der flssigen ,decke neu bildenden ,gase sich gewaltsam befreien mssen4 ,ist dann der ,ausgleich eingetreten1 so kann wieder eine ,zeitlang die ,verdichtungsarbeit ziemlich ungestrt fortschreiten und die zerrissene ,haut des glhenden ,balles neubilden1 bis schlielich wieder die eingeschlossenen ,gase durchbrechen1 und so weiter4 ,alle diese urgewaltigen ,revolutionen im glhenden ,mutterherzen der ,sonne ziehen ihre ,kinder1 die ,planeten1 in ,mitleidenschaft4 ,jene besondere ,unruhe der ,sonnenatmosphre1 die wir in den ,fleckenbildungen wahrnahmen1 teilt sich auch der irdischen ,atmosphre mit1 und wrde ein ,beobachter auerhalb der ,erde einen unserer ,wirbelstrme betrachten1 er mte ihn in allen ,teilen einem ,sonnenfleck sehr hnlich finden4 ,es ist auerordentlich bedeutsam1 zu sehen1 wie das ,naturgeschehen in den verschiedensten ,stufen des ,weltbaues sich oft so ganz wunderbar gleicht4 berall arbeiten dieselben ,krfte mit derselben ,materie1 nur die ,grenverhltnisse ndern sich4 ,angesichts dieser vlligen ,abhngigkeit unseres ,daseins von der ,sonne mssen wir nun die ,frage wiederholen1 die wir schon am ,anfang unserer ,betrachtungen aufwarfen1 ob wohl diese ,quelle des ,lebens vllig unerschpflich sei1 oder ob mit ihrem ,versiegen einstmals der ,untergang alles ,irdischen bevorstehe8 ,ich habe schon in einem andern ,bndchen dieser ,sammlung1 das die verschiedenen ,mglichkeiten eines ,weltunterganges behandelt1 diese ,frage von der ,lebensdauer der ,sonnenkraft errtert1 weshalb ich mich hier kurz fassen will4 ,nichts ist in der ,welt unerschpflich und ewig4 ,auch die ,sonne mu einmal erlschen4 ,die ,erscheinungen der ,sonnenflecke sind der erste ,anfang zu dieser absteigenden ,entwicklung4 ,aber wir sehen auch1 wie eine ,gegenwirkung vorhanden ist1 die immer wieder dem berhandnehmen der ,flecke ,einhalt gebietet4 ,es steckt noch eine ganz ungeheure ,menge von ,lebenskraft im ,krper der ,sonne1 und ihr ,wrmevorrat vermehrt sich noch immer durch ihre ,verdichtungsarbeit4 ,man ist im ,zweifel darber1 ob diese ,wrmeerzeugung nicht vielleicht noch bedeutender ist als der ,wrmeverlust durch die ,ausstrahlung in den ,weltraum4 ,es ist durchaus nicht ausgeschlossen1 da die ,sonne gegenwrtig noch bestndig wrmer wird4 ,aber immerwhrend kann das doch nicht anhalten4 ,die ,wrmeerzeugung im ,innern der ,sonne ist abhngig von dem ,grade1 bis zu dem sie ihre ,materie noch zusammenzuziehen vermag4 ,nachdem sie eine gewisse ,dichtigkeit erreicht hat1 kann sie sich nur noch abkhlen1 und dieser ,abkhlung ist ihrerseits keine ,schranke gesetzt4 ,man hat ausgerechnet1 da die ,sonne durch ihre ,ausstrahlung jhrlich um #c ,grad klter werden mte4 ,wren also jene ,wrmeeinnahmen nicht vorhanden1 so mte unser ,zentralgestirn schon nach etwa #cjjj ,jahren seinen ganzen ,wrmevorrat ausgegeben haben1 oder umgekehrt mte es vor #cjjj ,jahren etwa auf die ,helden von ,troja noch einmal so hei herabgeschienen haben wie heute4 ,es findet also ein ,ausgleich statt1 die ,sonne ist eine gute ,haushlterin1 sie sorgt dafr1 da ,einnahmen und ,ausgaben sich1 soviel wir erkennen1 genau die ,wage halten4 ,die ,fleckenperiode ist offenbar eine ,folge solcher pulsierenden ,ausgleichsbewegungen4 ,aber schlielich mu doch die ,zahl und ,gre der ,flecke mehr und mehr zunehmen2 immer grere ,gebiete der ,sonnenoberflche werden zeitweilig verdunkelt werden1 und das alternde ,gestirn wird dann auer der elfjhrigen ,periode seiner ,lichtschwankungen noch eine viel krzere zeigen1 wenigstens fr einen bestimmten ,standpunkt im ,weltall1 je nachdem es in seiner ,umdrehung um sich selbst die mit ,flecken besetzte oder die reinere ,seite einer bestimmten ,richtung zukehrt4 ,die ,sonne wird ein vernderlicher ,stern geworden sein4 ber der flssigen ,haut unter ihrer ,atmosphre wird eine festere entstehen1 und schlielich wird die ,sonne ein dunkler ,stern werden4 ,wann wird sich wohl das ,schicksal der ,sonne vollendet haben8 ,es sind ,rechnungen darber angestellt1 aber sie konnten immer nur auf recht unsicheren ,grundlagen aufgebaut werden4 ,ein amerikanischer ,theoretiker1 ,see1 gab der ,sonne nur eine ,gesamtlebensdauer von #cf ,millionen ,jahren1 wovon ihr von heute ab aber nur noch #d ,millionen ,jahre brig bleiben sollten4 ,das ist nach astronomischem ,mae eine sehr geringe ,zeit1 und auch die ,forscher1 welche die ,geschichte der ,erde aus ihren steinernen ,annalen in den ,gebirgsschichten zu ergrnden suchen1 die ,geologen1 glauben durchaus nicht mit so wenigen ,millionen ,jahren auskommen zu knnen1 um die ,aufeinanderfolge der ,vorzeitalter und die ,entwicklung des ,lebendigen1 wie auch die ,ausgestaltung der ,erdrinde1 zu erklren4 ,fr die ,eiszeiten allein beansprucht man bis zurck an die ,grenzen der ,tertirzeit eine halbe ,million ,jahre4 ,der groe englische ,physiker ,sir ,william ,thomson kommt schon zu etwas greren ,zahlen4 ,er findet1 da die ,sonne nach geringem ,mae bereits etwa seit hundert1 nach hchstem aber seit fnfhundert ,millionen ,jahren die ,erde beschienen habe1 und man kann demnach die noch brig bleibende ,lebensdauer gegen jene doch geradezu bengstigend kurze ,zeit von ,millionen ,jahre verdrei- oder verfnffachen4 ,so drfen wir uns wohl einstweilen noch ruhig schlafen legen in der ,gewiheit1 da uns auch morgen noch wie bisher die holde ,sonne leuchten wird4 99 99 99 99 99 ,haben wir uns im ,vorangegangenen ein ,bild von den gewaltigen ,wirkungen gemacht1 die die ,sonne hier bei uns auf der ,erde allein ausbt1 und erfahren1 da doch nur etwa der zweitausendmillionste ,teil der ,gesamtkraft der ,sonne uns zukommt1 die sie sonst in das ,weltgebude hinausstrahlt1 so mag uns wohl dieses ,gestirn als das mchtigste von allen erschienen sein1 als das ,herz des ,universums1 wie es ,kepler genannt hatte1 gegen das alle andern ,gestirne des ,himmels nicht nur scheinbar1 sondern auch in ,wirklichkeit verschwinden mten4 ,aber wenn das ,tagesgestirn zur ,neige geht und es tiefer und tiefer dmmert1 dann sehen wir1 wie aus dem ,himmelsther ein ,sternchen nach dem andern hervorbricht1 das heller und heller wird1 bis vom nchtlichen ,firmamente ,tausende und aber ,tausende von ,sternen uns aus der ,unendlichkeit entgegenstrahlen4 ,und jeder ist eine ,sonne in seinem ,gebiete1 ist das ,herz seines ,weltorganismus4 ,unsere ,sonne aber ist nur ein ,individuum unter ,millionen4 ,sie nimmt keinen hheren ,wert ein im ,universum1 als irgendein ,einzelwesen in unserer ,welt des ,lebendigen4 ,freilich1 wenn dieses ,einzelwesen uns ein lieber ,mensch ist1 der uns nahesteht1 so knnen die brigen fr uns um seinetwillen verschwinden1 und so drfen wir wohl die ,sonne lieben vor den ,sternen als unsere allsorgende ,mutter im ,weltgebude4 ,aber wir sollen uns doch auch um die brige ,sternenwelt kmmern4 ,es soll uns interessieren1 ihr ,wesen1 ihr gemeinsames ,getriebe1 ihre ,organisation kennenzulernen4 ,zu allen ,zeiten hat der gestirnte ,himmel tiefe ,andacht in die ,gemter der ,menschen gegossen4 ,man suchte die ,ewigkeit hier oben hinter den unvernderlichen ,lichtern1 die allabendlich aufsteigen in stillem1 unwandelbarem ,zuge1 zusammengefgt zu geheimnisvollen ,bildern1 zu einer himmlischen ,strahlenschrift1 noch hieroglyphisch fr uns1 aber wir fhlen1 da sie uns verknden1 wie es etwas ,unvergngliches gibt ber all diesen irdischen ,wirren und ,irrungen4 ,fand man das ,rtsel der ,sterne nicht1 so legte man ihnen eigene ,gedanken unter und ordnete die ,lichter zu ,sternbildern4 ,das herrlichste ,sternbild unseres ,himmels ist wohl der ,orion1 dem sagenhaften khnen ,jger gewidmet1 den ,zeus selbst an den ,himmel versetzte 7s4 ,abb4 auf ,s4 #di74 ,es besteht hauptschlich aus sieben hellen ,sternen1 von denen die drei ,sterne in der ,mitte seinen ,grtel bedeuten2 oben die beiden ,sterne sind die ,schultern1 unten die ,fe4 ,der helle ,stern rechts unten heit ,rigel1 der oben links ,beteigeuze2 er hat einen etwas rtlichen ,schein4 ,dem ,jger folgen seine ,hunde4 ,den groen ,hundstern1 ,sirius1 den hellsten ,stern an unserem ,himmel1 findet man1 wenn man die drei ,grtelsterne1 die man auch als ,jakobsstab bezeichnet1 durch eine ,linie verbindet und nach links verlngert4 ,tut man das gleiche mit den beiden ,schultersternen1 so gelangt man ungefhr zu ,prokyon1 dem hellsten ,stern im kleinen ,hund4 ,der ,himmelswagen umfhrt den ,pol1 ohne fr uns jemals unterzugehen4 ,wohl das bekannteste und auch deutlichste von allen ,sternbildern4 7,vgl4 den ,sternenhimmel auf dem ,umschlagbild47 ,freilich1 um in ihm einen ,bren zu erkennen -- es heit bekanntlich auch der groe ,br --1 mu man schon eine lebhaftere ,phantasie besitzen4 ,die drei ,deichselsterne sind in diesem ,falle der ,schwanz4 ,verlngert man die ,richtung der beiden letzten ,wagensterne1 die ,deichselsterne auf sich gerichtet gedacht1 nach links1 so kommt man zum ,polarstern1 der wieder der letzte ,deichselstern des kleinen ,wagens ist4 ,dieser ,stern steht wenig mehr als einen ,grad vom ,himmelspol entfernt und scheint deshalb fr das bloe ,auge berhaupt unbeweglich immer an derselben ,stelle des umschwingenden ,himmelsgewlbes stehen zu bleiben4 ,er war einst der ,leitstern der ,seefahrer1 der ihnen allein die feste ,richtung auf der weiten ,wasserwste geben konnte1 um sich nicht rettungslos in ihr zu verlieren4 ,noch zu vielen andern ,sternbildern hat die ,phantasie die ,sterne gruppiert und sie in hnlicher ,weise1 wie hier angedeutet1 durch ,alignement miteinander zur leichteren ,orientierung verbunden4 ,sind alle diese ,konstellationen nur ein ,spiel des ,zufalls und die ,sterne vllig regellos ber das ,himmelsgewlbe ausgestreut8 ,gehren die ,sterne1 die der im menschlichen ,geiste tief begrndete ,drang zusammentut1 der das ,einzelne mit einem gemeinsamen ,bande zu verknpfen trachtet1 der ,gesetz und ,regel berall sucht1 auch wirklich zusammen1 sind sie physisch und nicht nur fr unsern ,standpunkt optisch miteinander verbunden8 ,um diese ,frage zu entscheiden1 mssen wir zunchst etwas ber ihre wirkliche1 rumliche ,verteilung wissen1 wir mssen entscheiden knnen1 ob zum ,beispiel von den ,sternen des ,himmelswagens einige uns verhltnismig nahe1 andere wieder ganz weit entfernt stehen1 so da sie miteinander nicht mehr zu tun htten1 wie etwa ein ,haus ganz in unserer ,nhe und eine ferne ,turmspitze1 die zufllig darber hinwegragt4 ,wir mssen notwendig etwas ber die ,entfernungen der ,fixsterne erfahren4 ,illustration3 ,das ,sternbild des ,orion ber einer ,winterlandschaft4 ,da stellt es sich aber leider heraus1 da alle unsere feinsten ,memethoden versagen1 gegenber den an die praktische ,unendlichkeit ragenden ,abstnden dieser ,weltkrper4 ,wenigstens ist die ,mglichkeit einer ganz ungefhren ,ausmessung von ,fixsternentfernungen die ,ausnahme4 ,ich habe schon ,s4 #g u4 ff4 erklrt1 wie man die ,entfernungen unerreichbarer ,objekte durch die perspektivische ,verschiebung bestimmt1 die sie erleiden1 wenn man sie von verschiedenen ,standpunkten betrachtet4 ,es zeigt sich aber1 da der ,durchmesser der ,erde1 der uns zur ,ausmessung der ,sonnenentfernung diente1 lngst nicht mehr hinreicht1 um auch nur die allergeringste ,verschiebung eines ,sternes am ,himmelsgewlbe hervorzubringen4 ,man mute eine weit1 weit grere ,basis anwenden und fand sie in der ,erdbahn4 ,jedesmal nach einem halben ,jahre steht ja die ,erde infolge ihres ,umlaufs um die ,sonne an #cjj ,millionen ,kilometer von ihrem vorigen ,orte im ,weltall entfernt und kehrt nach einem weiteren halben ,jahre wieder zurck4 ,bei einer so groen ,lagevernderung der ,gesichtslinie zu den ,sternen hin sollte man doch annehmen1 da sie im ,laufe eines ,jahres regelmige periodische perspektivische ,bewegungen zeigen mten1 die die kreisende ,bewegung der ,erde widerspiegeln4 ,aber immer mehr wuchs das ,staunen ber die ungeheuren ,dimensionen des ,weltgebudes1 als man auch solche jhrliche ,parallaxe nur bei einigen ,sternen entdeckte1 da sie trotz der ungeheuren ,basis immer noch von uerster ,kleinheit blieb und niemals eine ,bogensekunde erreichte4 ,die grte ,parallaxe zeigte bisher der hellste ,stern im sdlichen ,bilde des ,zentauren1 das bei uns nicht sichtbar ist4 ,von diesem also1 soviel wir wissen1 uns am nchsten stehenden ,fixsterne erscheint der ,weg von uns bis zur ,sonne1 rund #aej ,millionen ,kilometer1 nur unter einem ,winkel von #j1gb ,bogensekunden4 ,ein ,markstck erschiene ebenso gro1 wenn man es aus einer ,entfernung von acht ,kilometern ansehen knnte4 ,es folgt daraus1 da jene uns nchste ,sonne rund #cjjjjjmal weiter von uns absteht als die unsrige1 das macht in ,zahlen1 fr die wir zwar keine ,begriffe haben1 #dc ,billionen ,kilometer4 ,das ,licht1 das bekanntlich #cjjjjj ,kilometer in einer ,sekunde zurcklegt1 braucht #d ,jahre1 um von jenem ,stern zu uns zu gelangen4 ,wir sehen1 da wir bei der ,ausmessung der ,fixsternwelt uns nach einer greren ,maeinheit umsehen mssen1 damit wir es nicht mit allzu ungeheuren ,zahlen zu tun haben4 ,man whlte dafr das ,lichtjahr1 das heit also die ,strecke1 die das ,licht in einem ,jahre durchluft4 ,die uns zweitnchste ,sonne ist ein kleiner1 mit dem bloen ,auge nicht mehr sichtbarer ,stern1 den man nach einem betreffenden ,sternverzeichnis mit #baahe ,lalande bezeichnet4 ,seine ,parallaxe ist #j4dh1 danach ist er #f4h ,lichtjahre von uns entfernt4 ,nach ihm folgt der berhmte ,doppelstern #fa im ,schwan1 den man ohne ,fernrohr noch schwach erkennt4 ,die ,parallaxe ist #j4dd1 die ,entfernung #g4d ,lichtjahre4 ,dann erst kommt ,sirius1 der hellste ,stern3 ,parallaxe #j4cg1 ,entfernung #h4h ,lichtjahre4 ,von den hellen ,sternen am ,himmel stehen uns nur noch ,prokyon mit #aa4f1 ,capella im ,fuhrmann mit #ae4e1 ,atair im ,adler mit #af4c1 ,aldebaran im ,stier mit #ba4g und ,wega in der ,leier mit #ba4g ,lichtjahren nahe4 ,hierzu mag noch der nicht mehr zu den hellsten ,sternen zhlende ,polarstern treten1 der #df ,lichtjahre von uns entfernt ist4 ,nur etwa zwei ,dutzend hat man unter den bisher untersuchten ,sternen herausgefunden1 die merkliche ,parallaxen haben1 alle andern erwiesen sich fr unsere ,meinstrumente unendlich weit entfernt oder zeigten doch nur so kleine ,parallaxen1 da sie wegen der unvermeidlichen ,beobachtungsfehler nur als ganz unsichere ,bestimmungen gelten knnen4 ,freilich konnten nur verhltnismig wenig ,sterne berhaupt auf etwaige ,parallaxen hin untersucht werden1 weil dies eine sehr langwierige ,arbeit ist1 die sich1 wie man aus dem ,vorangegangenen wohl ersieht1 ber mindestens ein ,jahr erstrecken mu4 ,begreiflicherweise whlt man zunchst die helleren ,sterne fr solche ,untersuchung aus1 weil man vermuten darf1 da diese auch die nhern sind4 ,im besondern trifft diese ,vermutung indes durchaus nicht immer zu3 ,es gibt sehr helle ,sterne1 die keine ,parallaxe zeigen1 zum ,beispiel ,rigel1 dann ,spika in der ,jungfrau1 ,regulus im ,lwen4 ,andererseits hat man ganz unscheinbare ,sterne entdeckt1 die man lngst mit dem bloen ,auge nicht mehr sehen kann und die uns doch verhltnismig nahe stehen4 ,es sind vielleicht #af bis #ah4 ,das ist natrlich nur eine sehr geringe ,zahl unter den brigen kleinen ,sternen1 die bisher keine ,parallaxe verraten haben4 ,aus diesen ,ergebnissen allein kann man also schon entnehmen1 da die helleren ,sterne zwar im groen und ganzen wohl auch die nheren sind1 im besonderen aber auch starke ,abweichungen von dieser ,regel vorkommen4 ,wir werden auch aus anderen ,gesichtspunkten eine ,besttigung hierfr in der ,folge finden4 ,hier sollte zunchst nur einmal ein ,bild von der unermelichen ,gre der ,welt gegeben werden1 in die wir uns nun weiter vertiefen wollen4 ,man wird es angesichts dieser ungeheuern ,entfernungen begreifen1 da selbst in den strksten ,fernrohren alle ,fixsterne ohne ,ausnahme vllig durchmesserlos nur als leuchtende ,punkte erscheinen4 ,sie knnten ja ,sonnen sein1 zehn- und mehrmal grer als die unsrige1 und mten doch selbst unter den strksten ,vergrerungen zu ,punkten zusammenschrumpfen3 ,ja1 je besser ein ,fernrohr ist1 desto kleiner erscheinen darin die ,sterne4 ,denn die kleinen ,scheiben1 als die man sie wirklich im ,fernrohr sieht1 sind nur eine ,folge einer gewissen ungehrigen ,lichtbrechung1 der ,diffraktion1 die um so mehr verschwindet1 je grer und je genauer geschliffen die ,objektivglser sind4 ,allerdings erscheinen uns trotz ihrer faktischen ,durchmesserlosigkeit die ,sterne doch um so heller1 je grer die verwendeten ,glser sind4 ,ein ,fernrohr ist ja wie ein ,trichter1 der alles oben durch die ,objektivffnung eindringende ,licht so weit zusammendrngt1 da es unten durch das ,okular hindurch in unsere ,augenffnung1 die ,pupille1 gelangen kann4 ,wenn man deshalb von der ,gre der ,sterne redet1 so meint man damit nur ihre verschiedene ,helligkeit4 ,hiernach teilt man also die ,sterne in ,grenklassen ein4 ,die ,abgrenzung dieser ,klassen ist zunchst willkrlich4 ,man rechnet gewhnlich die #bj hellsten ,sterne zur ersten ,grenklasse4 ,genauer wird angenommen1 da ein ,stern #bmal heller ist1 wenn er eine ,grenklasse vor dem andern steht4 ,danach ist ,crucis genau #a4 ,gre2 ,wega ist #b1cmal und ,sirius fast #aamal heller als ein normaler ,stern #a4 ,gre4 ,grenklassen und entsprechende ,helligkeitswerte der #bj hellsten ,sterne3 ,gr4 ,h4 ,sirius -#a1f #aa1j ,canopus -#j1i #e1h ,zentauri #j1a #b1c ,wega #j1a #b1c ,capella #j1b #b1a ,arkturus #j1b #b1a ,rigel #j1c #a1i ,prokyon #j1e #a1f ,cuhernar #j1f #a1d ,beteigeuze 7vernd47 #j1i #a1a ,zentauri #j1i #a1a ,atair #j1i #a1a ,crucis #a1j #a1j ,aldebaran #a1a #j1i ,spika #a1b #j1h ,pollux #a1b #j1h ,antares #a1b #j1h ,fomalhaut #a1c #j1h ,deneb #a1c #j1h ,regulus #a1c #j1g ,der zweiten ,gre gehren etwa #ej ,sterne am ganzen ,himmel beider ,hemisphren an4 ,dann folgt die dritte ,gre mit bereits #bjj1 die vierte mit #fjj1 die fnfte mit etwa #abjj und die sechste mit #cfjj ,sternen4 ,damit sind wir an der ,grenze der ,sterne angekommen1 die ein gutes ,auge unter gnstigen ,bedingungen noch unbewaffnet sehen kann4 ,es sind dies also gar nicht so sehr viele4 ,gleichzeitig wird man am ,himmel wohl kaum jemals mehr als zweitausend ,sterne zhlen knnen4 ,diese ,zahl erscheint berraschend klein4 ,die unzhlbare ,menge von ,sternen ist ja sprichwrtlich4 ,wie unzulnglich aber unser bloes ,auge ist und wie unendlich das ,fernrohr unsern ,blick geweitet hat hinaus in eine unermelich groe ,welt von ,welten1 das erkennen wir1 wenn wir nun weiter die ,sternenflle berblicken1 die die machtvoll alle ,himmelsrume durchdringenden ,sehwerkzeuge unserer ,zeit dem ,auge erschlieen4 ,schon in verhltnismig kleinen ,fernrohren knnte man eine halbe ,million ,sterne zhlen1 wieviel aber in unsern mchtigsten ,teleskopen unsern ,blicken noch zugnglich werden1 darber werden selbst die ,schtzungen ganz unsicher4 ,viele meinen1 es wrden etwa #ej ,millionen sein1 andere wollen sich mit der doppelten ,zahl noch nicht begngen4 ,fnfzig ,millionen ,sonnenwelten wie die unsrige6 ,welche ber alle ,mae gewaltige ,flle von ,kraft und ,arbeit1 von aufstrebendem ,kampf und ,glckseligkeit knnen diese ,sonnen hervorbringen1 wenn sie vom ,schlage der unsrigen sind6 ,das zu ergrnden1 soll unser ,ziel sein4 ,eine auerordentlich langwierige ,arbeit war es begreiflicherweise1 diese ,sternenflle zu mappieren1 um ber etwaige ,vernderungen1 ber das ,verschwinden oder das ,neuauftreten und ber ,ortsvernderungen der ,sterne etwas erfahren zu knnen4 ,solange man noch keine ,fernrohre besa1 ging dies noch an4 ,so konnte schon im zweiten ,jahrhundert vor ,christus der alexandrinische ,astronom ,hipparch einen ,katalog von #ajhj ,sternen entwerfen1 der also so ziemlich alle fr ihn sichtbaren ,sterne enthielt1 wenn man von den schwchsten absieht4 ,ein solcher ,katalog mu natrlich auch die ,positionen der ,objekte angeben4 ,die bloe ,anordnung nach den ,sternbildern gengte bald nicht mehr4 ,man teilte deshalb schon frh die ,himmelskugel durch ,kreise ab1 wie man es mit dem ,erdglobus tut1 und ebenso wie durch die geographische ,lnge und ,breite ein beliebiger ,punkt auf der ,erde festgelegt ist1 geschieht dies am ,himmel durch die beiden ,koordinaten der ,rektaszension und ,deklination4 ,die ,fundamentalebene beider ,systeme ist die des quators1 der sich durch den ,erdumschwung in der tglichen ,bewegung der ,gestirne abspiegelt4 ,der ,nullpunkt1 von dem die ,rektaszensionen gezhlt werden1 ist der ,punkt des quators1 den die ,sonne zu ,frhlingsanfang passiert3 ,der ,frhlingspunkt1 oder kurz das quinoktium genannt4 ,nach der ,erfindung des ,fernrohrs1 das zugleich auch als ,meinstrument fr die ,bestimmung der ,lage der ,sterne dient1 wuchs natrlich der ,umfang dieser ,sternkataloge gewaltig1 und die ganze sichtbare ,sternenflle war auf diese ,weise berhaupt nicht mehr zu bewltigen4 ,der bedeutendste dieser ,kataloge ist der von ,argelander1 der fast sein ganzes langes ,leben dieser ,riesenaufgabe widmete4 ,er bestimmte die genauen rter von #cchaa ,sternen und genherte rter von #cbdahh ,sternen4 ,diese sogenannte ,bonner ,durchmusterung des ,himmels enthlt vom ,nordpol bis #b ,grad sdlicher ,deklination fast alle ,sterne bis zur #i4 ,gre4 ,die ,arbeit ist spter auf der sdlichen ,halbkugel fortgesetzt4 ,das ,argelandersche ,riesenwerk erschien um die ,mitte des vorigen ,jahrhunderts4 ,in den letzten ,jahrzehnten hat eine internationale ,vereinigung von ,astronomen als ,katalog der ,astronomischen ,gesellschaft ein hnliches1 noch umfassenderes ,werk unternommen1 das seiner ,vollendung entgegengeht4 ,auf ,grund dieser ,kataloge sind dann auch ,sternkarten hergestellt1 von denen wieder die ,bonner die weitaus vollstndigsten sind4 ,aber es wre natrlich ein ganz unerfllbares ,verlangen gewesen1 alle die vielleicht hundert und mehr ,millionen ,sterne auf die erwhnte ,weise genau zu mappieren1 wenn hier nicht die ,photographie zu ,hilfe gekommen wre4 ,sie gestattet es1 ,sterne ihrer gegenseitigen ,lage nach genau zu fixieren1 die selbst in den lichtstrksten ,fernrohren nicht mehr direkt sichtbar sind4 ,man kann ja die ,expositionszeit beliebig verlngern1 um durch ,summierung der ,lichtwirkung selbst die allerschwchsten aus einer praktischen ,unendlichkeit herberflimmernden ,lichtstrahlen sich mechanisch selbst aufzeichnen zu lassen4 ,man sehe sich die nebenbei abgebildete kleine ,partie des ,himmels im ,sternbild des ,schwans1 allerdings mitten in der ,milchstrae1 an4 ,alle diese ,sterne zeichneten sich auf nur einer photographischen ,platte in wenigen ,stunden auf4 ,wre es berhaupt denkbar1 wenn auch durch eine ,arbeit von ,jahren1 diese ,sterne messend oder durch ,einzeichnen auf einer ,karte mit annhernd hnlicher ,genauigkeit festzulegen1 so da man einmal nach ,jahren sagen knnte1 hier sei einer wirklich hinzugekommen oder verschwunden8 ,unter diesen ,sternen auf der ,platte ist lngst keiner mehr mit bloem ,auge und sind vielleicht nur einige hundert mit den besten ,fernrohren zu sehen4 ,illustration3 ,ein ,teil der ,milchstrae im ,schwan4 ,nach einer photographischen ,daueraufnahme4 ,bei diesen gewaltigen ,vorteilen der photographischen ,mappierung haben sich im ,september #ahhg eine ,reihe von ,astronomen in ,paris zusammengefunden1 die gemeinsam auf ihren ber den ganzen ,erdball verteilten ,sternwarten nach einem einheitlichen ,plan eine vollstndige photographische ,karte des ,himmels herstellen4 ,diese wird ber #bj ,millionen ,sterne enthalten1 von denen #c ,millionen auf den ,platten ihrer ,lage nach ausgemessen werden sollen1 um daraus einen ,riesenkatalog herzustellen4 ,es wird wohl noch mindestens ein ,jahrhundert hingehen1 ehe die ,arbeit vollendet ist4 ,wir haben gesehen1 da die ,anzahl der ,sterne sehr bedeutend mit der ,abnahme ihrer ,helligkeit zunimmt4 ,dies wird ohne weiteres niemand merkwrdig finden3 berall in der ,welt ist das ,kleinere zahlreicher als das ,groe4 ,aber wir knnen doch noch etwas mehr aus dieser ,tatsache entnehmen4 ,wir mssen doch voraussetzen1 da nicht alle ,sterne1 die uns so schwach leuchten1 wirklich auch dunkler und kleiner seien1 sondern in den meisten ,fllen werden sie nur durch ihre ,entfernung so viel kleiner erscheinen4 ,ihre ,helligkeit gibt uns also unter ,umstnden etwas ber ihre ,entfernung an1 und da wir sonst nur in ganz vereinzelten ,fllen darber etwas erfahren konnten1 mssen wir diese ,gelegenheit1 so gut es eben geht1 ergreifen1 um ber die rumliche ,verteilung der ,sterne etwas ,allgemeineres kennenzulernen4 ,wrden wir zum ,beispiel voraussetzen knnen1 alle ,sterne wren gleich gro und besen die ,helligkeit der ,sonne1 so wrde die ,vergleichung der scheinbaren ,helligkeiten direkt auch die wirkliche ,entfernung ergeben1 denn diese ,helligkeit nimmt mit dem ,quadrat der ,entfernung ab4 ,wir knnen also schlieen1 da ,sirius1 der #dmal heller leuchtet als ,wega1 uns noch einmal so nahe stehen msse als dieser ,stern1 wenn beide in ,wirklichkeit die gleiche ,leuchtkraft besitzen4 ,nach den ,parallaxmessungen ist in der ,tat ,wega #bmal weiter von uns entfernt als ,sirius4 ,beide ,sonnen scheinen also wirklich etwa gleich gro zu sein4 ,wie sich freilich ihre ,gre gegen die ,sonne verhlt1 knnen wir hieraus noch nicht entnehmen1 wir mten dazu die scheinbare ,helligkeit dieser beiden ,sterne gegen die der ,sonne abschtzen knnen1 was sehr schwierig ist4 ,wir werden aber spter noch einen ,weg kennen lernen1 auf dem man wenigstens fr einige ,sterne etwas ber ihre wahre ,gre ermitteln kann2 man fand dann meist1 da diese fernen ,sonnen auch in dieser ,hinsicht von der unsrigen nicht allzu verschieden sein knnen4 ,aber es gibt hiervon zweifellose ,ausnahmen4 ,so gehrt zum ,beispiel ,arkturus zu den hellsten ,sternen1 whrend er eine so geringe ,parallaxe zeigt1 da seine ,entfernung sehr viel grer sein mu als durchschnittlich bei ,sternen seiner ,helligkeit4 ,er ist also auch in ,wirklichkeit eine sehr groe oder doch ungewhnlich hell leuchtende ,sonne4 ,andererseits haben wir gesehen1 wie es recht kleine ,sterne von #i4 ,gre gibt1 die deutliche ,parallaxen besitzen und uns also relativ nahe stehen4 ,das mssen ungewhnlich kleine oder doch ungewhnlich schwach leuchtende ,sonnen sein4 ,aber im allgemeinen mssen wir1 wie gesagt1 doch wohl annehmen1 da die schwcheren ,sterne durchschnittlich auch die entfernteren seien4 ,dann entsprechen den verschiedenen ,grenklassen der ,sterne verschiedene ,tiefen1 in denen sie sich befinden4 ,die photometrische ,vergleichung der ,grenklassen ergibt also zugleich ihre relativen ,abstnde4 ,solche ,vergleichungen haben nun gezeigt1 da jede tiefere ,grenklasse etwa #bmal weniger ,licht besitzt als die hhere1 da also ein ,durchschnittsstern #c4 ,gre #bmal schwcher leuchtet als einer der #b4 ,gre4 ,hiernach haben zum ,beispiel die ,sterne #aj4 ,gre nur noch #j4jjjbe des ,lichtes von ,wega1 dem ,normalsterne #a4 ,gre4 ,nach dem ,gesetz von der quadratischen ,abnahme des ,lichtes haben wir also aus dieser ,zahl nur die ,quadratwurzel zu ziehen1 um unter unserer ,annahme zu erfahren1 da diese ,sterne #aj4 ,gre1 die noch lngst nicht zu den schwchsten gehren1 etwa #fdmal weiter von uns abstehen mssen als durchschnittlich ein ,stern #a4 ,gre4 ,nehmen wir fr diese letztere ,durchschnittsentfernung #ae ,lichtjahre oder rund #a ,million ,sonnenentfernungen1 eine sogen4 ,sternweite1 so wrde sich ergeben1 da das ,licht der ,sterne #aj4 ,gre schon etwa tausend ,jahre braucht1 um zu uns zu gelangen4 ,fr die schwchsten in ,fernrohren noch sichtbaren ,sterne findet man so an zehntausend und mehr ,jahre4 ,aber hier hat die ,rechnung doch wohl ein ,loch4 ,es scheint1 da diese am schwchsten leuchtenden ,sterne1 die zum grten ,teil die ,milchstrae bilden1 wirklich auch kleiner sind als der ,durchschnitt1 und da man sie also doch in wesentlich grerer ,nhe vermuten mu4 ,auerdem ist es kaum anders mglich1 als da auch der ,weltraum mit einem sehr dnnen1 lichtabsorbierenden ,stoffe erfllt ist1 hnlich wie die ,luft unserer ,atmosphre1 und da also auch dadurch die ,sterne scheinbar in eine grere ,entfernung gerckt werden1 als ihnen wirklich zukommt4 ,aus manchen noch weiter dazukommenden ,grnden meint man deshalb annehmen zu drfen1 da die letzten1 allerfernsten ,sterne1 die unsere optischen ,mittel noch erreichen knnen1 etwa nur #bjjj ,lichtjahre von uns abstehen4 ,dies ist der ungeheure ,umfang des ,gesichtskreises fr unsere folgenden ,betrachtungen4 ,in ,zahlen ausgedrckt1 die uns aber keine ,begriffe geben knnen1 mit danach die ganze ,welt1 soweit wir sie noch sinnlich wahrnehmen knnen1 nach jeder ,richtung hin rund zwanzigtausend ,billionen ,kilometer 7#bjjjjjjjjjjjjjjjj km7 oder #acj ,millionen ,sonnenentfernungen oder ,sternweiten4 ,dies ist nach aller ,wahrscheinlichkeit ein allergeringstes ,ma4 ,wie sollen wir aber etwas ber die ,natur dieser fernen ,welten erfahren knnen1 wenn sie sich nur als ,punkte darstellen1 so da also keinerlei besondere ,merkmale an ihnen zu erkennen sind1 durch die man sie etwa mit unserer ,sonne in ,vergleich stellen knnte8 ,wieder jenes ,wunderinstrument ist es1 das wir uns aus einem einfachen lichtbrechenden ,prisma zusammengesetzt haben1 das ,spektroskop1 das den ,forscherblick auch hier bis in das innerste ,wesen der ,materie trgt1 die sich doch in ganz unausmebar groer ,entfernung von uns befindet4 ,sind die ,sterne fr uns auch ,punkte1 so bestehen doch ihre ,strahlen aus einem vielverschlungenen ,gefge von ,lichtakkorden1 die uns die ,art der dort glhenden ,stoffe verraten1 so wie wir es bei der ,sonne gesehen haben4 ,illustration3 ,sternspektren4 ,da tritt nun die wunderbare ,tatsache hervor1 da die grte ,zahl der daraufhin untersuchten ,sterne ein ,spektrum hat1 das in allen seinen ,hunderten von ,linien mit dem der ,sonne vllig bereinstimmt4 ,dies bedeutet also1 da dieselben ,stoffe unter denselben physischen ,bedingungen jene ,sterne zusammensetzen1 wie sie unsere ,sonne und auch unsere ,erde aufgebaut haben4 ,das ganze ,universum ist1 wie sein ,name es sagt1 aus einem ,wurf entstanden1 aus ein und derselben ,materie4 ,oben sind einige ,sternspektren abgebildet4 ,jede ,linie ist erzeugt von einem dort in ,gasform glhenden ,stoffe4 ,das oberste gehrt einem jener ,sonnensterne an1 das zweite ist das ,sonnenspektrum selbst4 ,man sieht1 wie fast alle ,linien sich in beiden ,spektren untereinander fortsetzen1 nur mit verschiedener ,strke4 ,nun gibt es freilich auch ,sterne mit andern ,spektren1 anderer chemischer und physikalischer ,beschaffenheit4 ,man hat sie dementsprechend in drei spektroskopische ,klassen geteilt4 ,zu der ersten ,klasse gehren die ganz weien ,sterne1 nach ihrem hauptschlichsten ,vertreter auch die ,siriussterne genannt4 ,rigel1 ,wega1 ,spika gehren zu ihnen4 ,man kann aus ihrem ,spektrum ersehen1 da sie noch ganz besonders hei sein mssen1 heier als die ,sonne4 ,sie haben sehr groe heie ,atmosphren um sich gebildet1 die namentlich aus ,wasserstoff und ,helium bestehen1 wie die ,chromosphre der ,sonne4 ,im ,falle dieser ,sterne ist sie aber so mchtig1 da die vielleicht auch hier darunter liegende ,photosphre mit ihrem ,spektrum metallischer ,gase nicht oder nur sehr schwach durchdringen kann4 ,es zeigen sich also hauptschlich nur die ,linien jener ,chromosphrengase4 ,bei der zweiten ,spektralklasse aber treten nun die ,metallinien deutlich hervor1 wie bei der ,sonne4 ,das ,licht dieser ,sterne zeigt einen ,stich ins ,gelbliche1 dadurch andeutend1 da die hellste ,weiglut bei ihnen schon vorber ist4 ,auch die ,sonne hat ein etwas gelbliches ,licht4 ,zu diesen ,sonnensternen gehrt ,arkturus im ,bootes1 ,capella im ,fuhrmann und ,aldebaran im ,stier4 ,die dritte ,klasse endlich enthlt die roten ,sterne4 ,sie sind schon zur ,rotglut herabgesunken4 ,die beiden untern ,spektren unseres ,bildes gehren diesem ,typus an4 ,man sieht1 wie hier viele dunkle ,linien und ,bnder das ,spektrum durchziehen1 was eine starke ,lichtabsorption in ihren erkaltenden ,atmosphren andeutet4 ,zu ihnen gehrt ,beteigeuze im ,orion1 dessen rtliches ,licht ohne weiteres auffllt4 ,wir schlossen hier aus der ,farbe der ,sterne allein auf ihren ,hitzegrad4 ,es wre nun interessant zu erfahren1 ob vielleicht neben den ,lichtstrahlen trotz der ungeheueren ,entfernung auch noch eine ,wrmestrahlung der ,sterne direkt wahrzunehmen sei4 ,in der ,tat hat man eine solche bei einigen ,sternen nachweisen knnen1 aber in neuerer ,zeit hat auch hier das ,spektroskop tiefere ,einblicke gestattet1 indem es auf ,grund gewisser ,untersuchungen von ,lummer und ,pringsheim ber die ,beziehungen der ,lichtverteilung im ,spektrum zur ,temperatur des leuchtenden ,krpers sogar ,grenz-,zahlenwerte der ,temperatur der ,fixsterne festzustellen gestattete4 ,man fand so fr ,sirius eine ,temperatur zwischen #fjjj und #hjjj ,grad1 er ist etwa #bjjj ,grad heier als es sich nach derselben ,methode fr unsere ,sonne ergibt4 ,wega wre danach ungefhr ebenso hei wie die ,sonne1 die ,temperatur des ,arkturus lge zwischen #bejj--bgjj ,grad1 ebenso die des ,aldebaran und die des rtlichen ,beteigeuze zwischen #bhjj und #cbjj ,grad1 das ist ungefhr die ,temperatur einer elektrischen ,bogenlampe4 ,unter jenen roten ,sternen befinden sich nun viele1 deren ,licht ,schwankungen unterworfen ist1 sogen4 vernderliche ,sterne4 ,es gibt davon sehr verschiedene ,typen1 die ihren ,lichtwechsel offenbar auch sehr verschiedenen ,ursachen verdanken4 ,aber jene roten ,sterne unter ihnen zeigen alle einen gleichen ,charakter4 ,der ,stern ,mira1 der ,wunderbare1 im ,walfisch1 ist der ,hauptvertreter dieser ,klasse offenbar erkaltender ,sonnen4 ,zuzeiten kann dieser ,wunderbare zu den hellsten ,sternen zhlen1 er strahlt dann gelegentlich in #a4 bis #b4 ,gre4 ,aber dieser ,glanz hlt nur wenige ,wochen an1 dann sieht man ihn schwcher und schwcher werden1 bis er etwa siebzig ,tage nach seinem ,maximum fr das bloe ,auge verschwindet und dann sieben ,monate lang unsichtbar bleibt4 ,in ,fernrohren freilich kann man ihn noch weiter sehen1 aber er nimmt doch bis zur #i4 bis #aj4 ,gre ab4 ,nun wchst sein ,licht wieder1 und zwar viel schneller als es abgenommen hatte1 so da von seinem ,wiedersichtbarwerden fr das bloe ,auge bis zu seinem hchsten ,glanz nur noch vierzig ,tage verflieen1 gegen siebzig bei der ,abnahme4 ,im ganzen dauert die ,periode von einem ,maximum zum andern durchschnittlich #ccc ,tage oder elf ,monate4 ,aber alle diese ,zeiten werden nur ganz ungefhr innegehalten1 der ,stern zeigt nichts von der sonst an den ,himmelserscheinungen so sehr bewunderten astronomischen ,pnktlichkeit4 ,auch sein ,glanz kommt nicht immer wieder auf die gleiche ,hhe1 er erreicht manchmal nur die vierte ,gre1 so da er ganz unscheinbar bleibt4 ,dies alles interessiert uns hier besonders4 ,wir erinnern uns1 da auch die ,fleckenperiode der ,sonne ganz hnliche ,erscheinungen darbietet1 wenn auch in sehr abgeschwchtem ,mae4 ,auch bei der ,fleckenperiode ist die ,zeit vom ,minimum zum ,maximum wesentlich krzer als die ,rckentwicklung1 und auch bei der ,sonne werden alle diese ,zeiten nicht genau innegehalten4 ,auch die ,gre der ,bedeckung mit ,flecken schwankt ja bekanntlich bei jedem ,maximum und jedesmal nach drei ,perioden von je #aa_/ ,jahren2 nach #cd--ce ,jahren treten also1 wie wir sahen1 ganz besonders viele ,flecke auf4 ,auch bei ,mira glaubt man eine grere ,periode von #dj ,jahren erkennen zu knnen4 ,die ,sonne ist demnach ein vernderlicher ,stern vom ,miratypus und deshalb ,mira wahrscheinlich eine ,sonne1 die sich jedesmal nach elf ,monaten mit sehr vielen ,flecken berzieht4 ,wir haben eine neue ,parallele gefunden zwischen jenen ,sternen in der ,unendlichkeit und unserer ,sonne1 die uns im ,vergleich zu ihnen geradezu handgreiflich nahesteht4 ,mira aber ist fr uns ein ,zukunftsbild der ,sonne4 ,es werden ,zeiten kommen1 wo ihr ,licht und all ihre strahlende ,kraft in derart erschreckendem ,mae schwanken wird1 zum sicheren ,verderben alles ,lebendigen4 ,und noch eine sehr bezeichnende hnlichkeit findet sich zwischen der ,sonne und diesen ,mirasternen4 ,wenn letztere in ihrer ,glanzperiode sind1 zeigt ihr ,spektrum sehr deutlich helle ,wasserstofflinien1 dieselben1 die die ,protuberanzen1 jene riesigen ,flammen1 aufweisen1 die aus dem ,innern der ,sonne hervorbrechen und whrend des ,fleckenmaximums besonders zahlreich und gro sind4 ,ungleich heftiger als in unserer ,sonne kmpfen also dort in den ,mirasternen jene widerstreitenden ,mchte miteinander1 auf der einen ,seite die unaufhaltsam vorschreitende ,klte des ,weltraums1 die alle ,sonnen zum ,erlschen zu bringen trachtet1 und auf der andern die immer neue ,wrme erzeugende ,wirkung der ,massenzusammenziehung1 die ,verdichtungsarbeit1 die1 sich im ,innern sammelnd1 von ,zeit zu ,zeit in mchtigen ,ausbrchen dem vordringenden ,verderben ,widerstand leistet4 ,mira war der erste dieser ,art von ,sternen1 den man entdeckte4 ,der ,danziger ,ratsherr ,hevel1 der zugleich ein trefflicher ,astronom war und eine der bestausgersteten ,sternwarten seiner ,zeit besa1 erkannte den merkwrdigen ,lichtwechsel um die ,mitte des #ag4 ,jahrhunderts1 und seither zeigt der ,stern immer die gleichen ,eigentmlichkeiten4 ,inzwischen sind aber noch ,hunderte#d von hnlichen vernderlichen ,sternen von diesem ,typus entdeckt4 ,merkwrdig ist es1 da diese meist1 wenn sie berhaupt eine ,periode verraten1 ihr ,licht innerhalb #cjj--djj ,tagen wechseln4 ,aber einige von diesen ,sternen sind berhaupt vllig unregelmig4 ,so zum ,beispiel der ,stern ,r in der ,krone4 7,man pflegt die vernderlichen ,sterne durch groe ,buchstaben von ,r ab zu bezeichnen47 ,dieser ,stern bleibt oft jahrelang unvernderlich1 um dann ziemlich langsam ab- und hierauf wieder zuzunehmen4 ,so schwankt er zwischen #f4e4 und #ab4 ,gre4 ,irgend eine ,periode ist an ihm nicht zu entdecken4 ,wieder anders verhlt sich ,u ,geminorum4 ,auch dieser ,stern bleibt meistens auf der gleichen sehr geringen ,lichtstrke 7etwa #ac4 ,gre72 diese aber steigt in ganz unregelmigen ,zwischenrumen mit groer ,schnelligkeit oft innerhalb #bd ,stunden um mehrere ,grenklassen1 whrend er viel langsamer wieder abnimmt4 ,alle diese ,sterne verraten durch ihr eigentmliches ,verhalten offenbar physische ,umwlzungen auf ihrer ,oberflche4 ,diese ist in einigen ,fllen vielleicht schon mit festen ,schlacken berzogen1 durch die gelegentlich die feuerflssige ,masse wieder ausbricht4 ,illustration3 ,lichtkurven vernderlicher ,sterne3 ,i4 ,algol4 ,,ii4 ,cephei4 ,,iii4 ,lyrae4 ,auf einer hnlichen vorgeschrittenen ,stufe der ,abkhlung befindet sich wahrscheinlich eine andere ,klasse der vernderlichen ,sterne1 die ihr ,licht in viel krzeren ,zwischenrumen wechseln als die ,mirasterne4 ,diese andern ,sterne1 vom ,lyratypus1 nach dem zweiten ,sterne 7,beta7 in der ,leier so benannt1 zeigen einen viel regelmigeren und ziemlich pnktlich innegehaltenen ,lichtwechsel1 der aber mehrere verschieden starke ,minima und ,maxima zu haben pflegt4 ,jener obengenannte ,hauptvertreter der ,gruppe hat eine ,periode von #ab ,tagen #ba ,stunden #bd ,minuten und einer langsam vernderlichen ,zahl von ,sekunden4 ,die hier oben abgebildete ,kurve zeigt den ,charakter des ,lichtwechsels mit den beiden ,nebenmaxima4 ,man kann die ,erscheinung kaum anders erklren1 als da sich auf diesen ,sternen vom ,lyratypus schon eine feste ,oberflche gebildet hat1 die teilweise bis unter ,rotglut abgekhlt ist1 whrend an andern ,stellen vielleicht noch groe glhend-flssige ,meere von ,lava die ,oberflche bedecken4 ,indem nun die erstarrende ,sonne sich um ihre ,achse dreht1 wendet sie uns in regelmigen ,zwischenzeiten ihre leuchtenden und ihre dunklen ,oberflchenteile zu4 ,die unregelmige ,verteilung dieser verschieden hellen ,gebiete erklrt die verschiedenen ,maxima4 ,zwischen den ,vernderlichen dieser beiden ,klassen gibt es nun mancherlei ,abstufungen1 und es ist deshalb wohl anzunehmen1 da die herbeigezogenen ,erklrungsversuche nicht fr alle diese ,erscheinungen unbedingt ,gltigkeit haben4 ,in dieser ,hinsicht ist namentlich der ,vernderliche ,s ,cygni zu nennen1 der berhaupt zu den merkwrdigsten dieser ,art von ,himmelskrpern gehrt4 ,er bleibt etwa zwei ,monate ganz unverndert in etwa #aa4 ,gre4 ,dann steigt sein ,glanz hnlich wie bei ,u ,geminorum rasch auf #h4e ,grad1 das ist das #ab- bis #ad;fache seiner normalen ,helligkeit4 ,dies geschieht in wenigen ,tagen1 in der ,hauptsache sogar in etwa #ai ,stunden4 ,nun bleibt er in dieser ,helligkeit abwechselnd fnf ,tage oder noch einmal so lange4 ,es wechseln also kurze mit langen ,perioden ab4 ,das ,minimum ist nach einer ,woche wieder erreicht4 ,nach einem kurzen ,maximum bleibt er dann auch nur krzere ,zeit1 #dj ,tage1 nach einem langen #de ,tage unverndert4 ,wrde dies nun immer genau innegehalten1 so mte man an eine ,umlaufserscheinung denken1 hnlich wie die1 die wir gleich noch bei den ,algolsternen kennenlernen werden4 ,nun aber zeigen sich namentlich wieder in neuerer ,zeit 7#aijc71 wie auch schon #ahig und #ii1 seltsame ,abweichungen von der ,regel4 #ahig waren mit einemmal zwei kurze ,maxima aufeinander gefolgt1 und darauf dauerte das ,minimum nur #bb ,tage1 statt #dj oder #de4 ,kurz1 es sind ,strungen eingetreten1 fr die zunchst noch die ,erklrung fehlt4 ,vllig auf der ,grenze zwischen dieser und der nchsten ,klasse von vernderlichen ,sternen steht ,s ,antliae4 ,seine ,periode betrgt nur #g ,stunden #df4h ,minuten1 die er regelmig innehlt2 sein ,licht bleibt aber nicht eine ,zeitlang unverndert1 um dann schnell auf- oder abzusteigen1 sondern verndert sich ganz allmhlich4 ,auch insofern weicht der ,stern von der ,regel ab1 als die ,lichtzunahme langsamer erfolgt als die ,abnahme4 ,vor ganz kurzer ,zeit wurde noch ein hnlicher ,stern mit der krzesten berhaupt beobachteten ,periode von #d ,stunden #j4ac ,sekunden entdeckt4 ,da diese ,periode etwas mit der ,umschwungszeit des ,sternes um seine ,achse oder von zwei ,sternen umeinander zu tun haben mu1 ist wohl zweifellos4 ,wir htten also hier ganz ungewhnlich schnelle ,umlaufsbewegungen konstatiert4 ,unsere aufmerksame ,beobachtung hat uns abermals eine hnlichkeit zwischen jenen durchmesserlosen ,sternen und der ,sonne aufgedeckt1 die ,umschwungsbewegung um eine ,achse4 ,die rotierende und kreisende ,bewegung der ,weltkrper ist eine ganz allgemeine ,erscheinung4 ,sie ist notwendig1 damit im ,rhythmus dieses ,umschwungs eine ,entwicklung stattfinden kann1 denn nur kreisende ,weltkrper knnen ihresgleichen gebren4 ,nun gibt es noch eine ,klasse von vernderlichen ,sternen1 die nicht in den bisher verfolgten ,entwicklungsgang der ,sterne durch allmhliche ,abkhlung passen und dies auch schon durch ihr rein weies ,licht verraten2 es sind die ,sterne vom ,algoltypus4 ,der ,vorgang spielt sich im ,gegensatz zu den meisten ,vernderlichen der andern ,klassen mit vllig astronomischer ,pnktlichkeit ab4 ,algol1 der zweite ,stern im ,bilde des ,perseus1 hat zum ,beispiel eine ,periode von genau #b ,tagen #bj ,stunden #dh ,minuten und #ee4d ,sekunden4 ,diese letztere ,sekundenzahl schwankt im ,laufe der ,jahrzehnte um hchstens #e ,einheiten in offenbar gesetzmiger ,weise4 ,fr gewhnlich ist der ,stern zweiter ,gre1 etwa so wie der ,polarstern1 und man kann ihn leicht in dem ,sternbilde finden4 ,so bleibt er nur #b ,tage unverndert4 ,dann beginnt er dunkler zu werden1 erst ganz langsam1 dann immer beschleunigter1 und nach etwa #d ,stunden ist sein ,licht um anderthalb ,grenklassen herabgesunken1 so da er nur noch ein unscheinbares ,sternchen #c4 bis #d4 ,gre ist4 ,nun nimmt er aber sofort wieder zu und hat in derselben ,zeit1 die er zur ,abnahme brauchte1 seine frhere ,helligkeit wieder erreicht4 ,es gibt nur eine ,erklrung fr diesen ,vorgang3 ,es findet jedesmal eine ,verfinsterung dieser ,algolsonne fr unsern ,standpunkt statt1 ein dunkler ,krper tritt zwischen sie und uns1 wie bei den ,sonnenfinsternissen der ,mond4 ,dieser dunkle ,krper umkreist den ,algol offenbar innerhalb jener ,periode von weniger als drei ,tagen4 ,er mu sich deshalb sehr nahe bei ihm befinden und sehr gro sein1 da er soviel ,licht von ihm verdecken kann4 ,die ,zeichnung ,s4 #fd drckt diese ,verhltnisse aus4 ,wieder haben wir eine ,entdeckung gemacht1 durch die sich uns eine neue1 bedeutsame ,verwandtschaft zwischen den ,sternen und der ,sonne dartut3 ,auch jene ,sonnen des fernsten ,universums werden umkreist von andern ,krpern1 sie haben ,planeten um sich versammelt wie unser mtterliches ,gestirn1 die sie mit ihren ,wohltaten berhufen knnen4 ,freilich ist dieses ,algolsystem doch sehr verschieden von dem der ,sonne4 ,man hat unter bestimmten ,voraussetzungen die wirkliche ,gre der beiden ,krper berechnen knnen und findet1 da der leuchtende ,stern im ,durchmesser #agjjjjj ,kilometer hlt1 also nicht viel mehr als unsere ,sonne mit1 und da der dunkle ,begleiter fast genau so gro ist wie sie4 ,der grte ,planet unseres ,systems1 ,jupiter1 aber ist #ajmal kleiner als die ,sonne4 ,ein so groer und seiner ,sonne so naher ,planet kann ,lebendiges sicher nicht mehr beherbergen4 ,die beiden ,krper mssen sich zu stark beeinflussen4 ,es scheint1 als ob zwischen ihnen ein furchtbares ,ringen stattfindet1 in dem die mchtigere ,sonne ihren dunklen ,rivalen mit sich zu vereinigen trachtet4 ,illustration3 ,das ,algolsystem1 nach ,h4 ,c4 ,vogel4 ,vielleicht besteht dieses ,algolsystem sogar aus drei ,krpern1 die in groer gegenseitiger ,nhe einander umkreisen4 ,ich habe schon vorhin gesagt1 da die ,sekundenzahl des beobachteten ,lichtwechsels wieder in periodischer ,weise schwankt4 ,diese ,sekunden summieren sich natrlich1 und es ergibt sich1 da nach etwa #adj ,jahren #agc ,minuten ,differenz gegen einen unvernderlichen ,umlauf zusammengekommen sind2 dann verndert sich die ,periode wieder im umgekehrten ,sinne4 ,immer aber bleibt die astronomische ,genauigkeit bestehen4 ,ganz hnliche langsame ,schwankungen der ,umlaufsbewegungen nehmen wir auch in unserem ,sonnensystem wahr2 sie entstehen dadurch1 da sich die ,planeten gegenseitig durch ihre besondere ,anziehung beeinflussen1 oder da zum ,beispiel im ,falle unseres ,mondes die ,abplattung der ,erde in solchem ,sinne wirkt4 hnliches mu notwendig auch im ,algolsystem stattfinden4 ,wir haben wieder eine neue ,verwandtschaft zwischen jenen fernen ,sonnensystemen und dem unsrigen entdeckt4 ,vernderliche vom ,algoltypus sind sehr selten2 es gibt nur etwa zwanzig4 ,genau sind solche ,zhlungen indes nie mglich1 da es in einzelnen ,fllen zweifelhaft bleibt1 in welche ,klasse man den betreffenden ,stern einzuordnen hat4 ,bei allen spielt sich der ,lichtwechsel in sehr kurzer ,zeit ab2 die lngste ,periode betrgt #i ,tage1 bei ,s ,cancri4 ,die krzeste ,periode fand man bei ,u ,ophiuchi mit #bj ,stunden #g ,minuten und #dc ,sekunden1 wenn man von dem hier nur zweifelhaft hergehrigen ,s ,antliae absieht1 von dem ich oben sprach4 ,da diese ,art von ,sternen so selten ist1 wird man begreiflich finden1 wenn man berlegt1 da naturgem nicht hufig zwei fast gleichgroe ,krper so nahe beisammenstehen werden2 dazu kommt die ,bedingung einer bestimmten ,lage beider ,krper zu uns1 damit der eine den andern gerade fr unsern ,standpunkt im ,weltall verdunkeln kann4 ,diese ,seltenheit beweist deshalb auch nichts gegen die ,ansicht1 da vielleicht sogar die meisten andern ,sonnen am ,himmel eine ,schar von ,planeten um sich versammelt haben wie die unsrige4 ,gerade wenn die ,verhltnisse ebenso sind wie bei uns1 knnen wir niemals etwas davon erkennen4 ,die dunklen ,begleiter selbst zu sehen1 ist ganz ausgeschlossen2 ihre ,verfinsterungen aber wrden wir gleichfalls nicht mehr wahrnehmen knnen1 weil das abgehaltene ,licht einen zu kleinen ,teil des ganzen ,sonnenlichtes ausmachen wrde1 wenn die ,gre des ,begleiters zu seiner ,sonne im gleichen ,verhltnis stnde wie ,jupiter zu der unsrigen4 ,in einem besonderen1 freilich wieder in anderer ,weise von den ,verhltnissen in unserem ,sonnensystem abweichenden ,falle knnen wir nun aber doch direkt sehen1 da die ,sonnen ,begleiter haben1 die in hnlichen ,gren- und ,entfernungsverhltnissen stehen1 wie die ,planeten zur ,sonne1 nmlich sobald diese ,begleiter noch selbst leuchten1 selbst also noch ,sonnen sind4 ,solcher ,doppel- und vielfachen ,sterne gibt es nun in der ,tat viele ,tausende am ,himmel4 ,alle ,abstufungen sind vertreten4 ,bei ganz hellen ,sternen stehen ganz schwache1 dann sieht man wieder zwei gleich helle ,lichtpunkte nebeneinander1 wie bei dem ,stern #fa im ,schwan1 der nach unserer ,kenntnis der drittnchste von uns ist4 ,seine ,entfernung betrgt nur etwa #g ,lichtjahre1 #gj ,billionen ,kilometer4 ,ein dreifacher ,stern1 ,gamma in der ,andromeda1 gehrt zu den herrlichsten unter den funkelnden ,edelsteinen des ,himmels4 ,schon kleine ,fernrohre zeigen ihn in seiner ganzen ,schnheit4 ,der ,hauptstern ist dritter ,gre und leuchtet in goldgelbem ,lichte1 aber sein ,nebenstern1 der wieder doppelt ist und fnfter ,gre1 ist intensiv blau in wundervollem ,kontraste gegen den andern3 ,ein ,topas neben einem ,saphir4 ,in vielen ,fllen knnen wir nun zwar bei diesen nahe nebeneinanderstehenden ,sternen nicht unterscheiden1 ob sie nicht vielleicht nur zufllig fr unsern ,standpunkt diese ,stellung einnehmen1 in ,wirklichkeit aber weit hintereinander stehen4 ,wir knnen ja in den wenigsten ,fllen ihre wirklichen ,entfernungen ausmessen4 ,es wrde sich dann nur um optische ,doppelsterne handeln1 von denen sich ganz gewi viele unter den bekannten befinden4 ,bei einer ganzen ,reihe aber ist kein ,zweifel ber ihre wirkliche ,zusammengehrigkeit1 weil man die ,wahrnehmung machte1 da sich einer der beiden ,sterne um den andern bewegt1 wie ein ,planet um seine ,sonne4 ,eine neue bereinstimmung von ganz besonderem ,werte fr unsere ,betrachtungen1 denn wir erkennen daraus zugleich1 da dieselben ,gesetze der ,schwerkraft1 die die schne ,ordnung in unserem engeren ,weltreiche schuf und festhlt1 auch dort in derselben ,weise dieselbe ,materie beherrscht wie hier4 ,unter diesen physischen ,doppelsternen haben die beiden ,einzelsterne bei weitem den grten ,abstand voneinander bei dem uns zugleich auch am nchsten stehenden3 ,alpha im ,zentauren4 ,wir verstehen ohne weiteres1 da1 je nher uns ein solches ,system ist1 wir auch um so leichter seine einzelnen ,teile sehen knnen4 ,bei jenem ,stern steht der ,begleiter #ag4g entfernt4 ,da seine ,parallaxe #j4g ist und wir wissen1 da dieser ,winkel gleich der ,entfernung der ,sonne von uns1 aus dieser ,entfernung gesehen1 ist1 so brauchen wir nur diese #ag4g durch #j4g zu dividieren1 um zu finden1 um wieviel ,sonnenentfernungen dieser leuchtende ,planet von seiner ,sonne absteht4 ,das macht also etwa #be ,sonnenentfernungen4 ,neptun1 der entfernteste ,planet1 befindet sich #cj dieser ,einheiten von der ,sonne entfernt4 ,auch hier wieder eine schne bereinstimmung der ,verhltnisse4 ,jener ,stern bewegt sich um den ,mittelpunkt seines ,systems in #ha ,jahren1 ,neptun braucht dazu #afe ,jahre4 ,da nun die ,geschwindigkeit1 mit der sich zwei ,himmelskrper umeinander bewegen1 auer von ihrer gegenseitigen ,entfernung von ihrer ,masse abhngt1 so kann man von dem ,verhltnis dieser ,geschwindigkeiten in verschiedenen ,systemen auf das ,verhltnis ihrer ,massen schlieen4 ,so findet man1 da die ,masse von ,alpha ,zentauri gleich #b4b ,sonnenmassen sein mu4 ,die uns nchste ,sonne ist also nicht wesentlich grer als die unsrige4 ,ist diese ,masse auch ebenso dicht ber ihren ,krper verteilt1 so kann ihr ,durchmesser nur wenig grer sein als der unsrer ,sonne4 ,es ergibt sich dann1 da jene ferne ,sonne von uns aus gesehen nur noch #j4jjf ,bogensekunden messen kann4 ,da unsere besten ,fernrohre kaum eine ,scheibe von einigen ,zehntel ,bogensekunden von einem ,punkt zu unterscheiden vermgen1 so begreift man wohl1 da uns die ,sterne durchmesserlos erscheinen4 ,die krzeste bisher berechnete ,umlaufszeit von ,doppelsternen betrgt nach neuester ,bestimmung von ,aitkens #e4g ,jahre1 sie ist ungefhr die ,hlfte der des ,jupiter4 ,der ,abstand beider ,sterne ist aber in diesem ,falle nur noch #j4d4 ,da wir nicht noch krzere ,umlaufszeiten direkt wahrnehmen1 liegt offenbar daran1 da die ,sterne so sehr weit von uns entfernt sind1 whrend die ,grenverhltnisse jener ,sternensysteme von denen unserer ,sonnenwelt nicht so sehr abweichen4 ,die gewi vorhandenen noch nheren ,begleiter sind eben nicht mehr getrennt zu sehen4 ,aber je mehr unsere optischen ,mittel verschrft werden1 desto mehr findet man ganz nahe ,begleiter bei den ,sternen1 und es scheint heute geradezu1 da ein ,stern ohne ,begleiter zu den ,ausnahmen gehrt4 ,fast alle ,sonnen haben ,nebenkrper hervorgebracht1 die einst1 schneller erkaltend wie sie1 zu eigentlichen ,planeten werden sollen4 ,die ,umlaufsbewegungen dieser leuchtenden ,begleiter anderer ,sonnen unterscheiden sich jedoch smtlich in einer sehr aufflligen ,eigenschaft von denen der ,planeten4 ,beide ,arten von ,krpern bewegen sich zwar1 genau den ,gesetzen der ,schwerkraft entsprechend1 in ,ellipsen um den gemeinsamen ,schwerpunkt ihrer ,massen1 aber bei den ,planeten sind diese ,ellipsen ,kreisen sehr hnlich1 sie sind sehr wenig exzentrisch1 whrend die ,doppelsterne meist in sehr langgestreckten ,bahnen einander umkreisen4 ,die ,doppelsterne nhern sich dadurch gewissen ,kometen1 die in unserem ,sonnensystem zwischen den ,planetenbahnen umlaufen4 ,eine ,entwicklung des ,lebens wre auf solchen ,weltkrpern1 nachdem sie einmal erkaltet wren1 ganz unmglich1 weil im ,laufe ihrer ,jahreszeiten die ,beleuchtungs- und ,erwrmungsverhltnisse bei dem starken ,wechsel der ,entfernung vom ,zentralgestirn zu vernderlich sein wrden4 ,vielleicht sind unbekannte ,einwirkungen vorhanden1 durch die im ,laufe der ,zeit1 die solche kleineren ,sonnen brauchen1 um zu ,planeten zu erkalten1 auch ihre ,bahnen allmhlich zu ungefhren ,kreisen abgeschliffen werden4 ,sind in diesen offenbar jungen ,weltsystemen noch viele kleinere ,nebel- oder meteorische ,massen von der ersten ,entwicklungszeit her vorhanden1 die der ,bewegung ,hindernisse entgegenstellen1 so mte in der ,tat solche langsame ,verkleinerung der ,exzentrizitt eintreten4 ,unter den ,doppelsternen befindet sich auch ,sirius4 ,wie er aber als ,doppelstern erkannt wurde1 hat ein ganz besonderes ,interesse4 ,jene hellste ,sonne am ,nachthimmel machte nmlich ganz seltsame ,bewegungen4 ,zwar rcken alle ,sterne am ,himmel langsam von ihrem ,platze1 wovon wir noch ausfhrlicher zu sprechen haben1 aber ,sirius bewegte sich abweichend von den brigen ,sternen geradeso1 als ob sich in seiner ,nhe noch ein anderer unsichtbarer ,krper befnde1 der mit ihm um den gemeinsamen ,mittelpunkt des ,systems kreiste4 ,man konnte vorhersagen1 da der unsichtbare ,krper zu einem ,umlauf etwa #ej ,jahre brauche1 und ,auwers in ,berlin berechnete dann auch noch die brigen ,elemente seiner ,bahn4 ,dieser rechnerischen ,voraussetzung gem ist denn auch wirklich der ,begleiter gefunden worden4 ,dieser ist gar nicht so sehr klein1 #i4 ,gre1 aber doch nur schwer zu sehen1 weil ihn der mchtige ,glanz seiner ,sonne so stark berstrahlt4 ,der kleinere ,stern kann sich hchstens um #i4g ,bogensekunden von ihr entfernen4 ,gewhnlich befindet er sich aber wesentlich nher4 ,die ,umlaufszeit ist von ,lohse in ,potsdam zu #ej4ch ,jahren neu bestimmt4 ,da man auch bei ,sirius die ,entfernung von uns kennt1 so lt sich auch die ,masse der beiden ,krper berechnen4 ,man findet1 da er #ac--admal soviel ,masse besitzt wie unsere ,sonne1 der ,begleiter #f--gmal soviel4 ,die groe ,helligkeit dieser ,sonne erklrt sich also wohl teilweise aus ihrer bedeutenden ,gre4 ,merkwrdig aber ist1 da der ,begleiter gar nicht soviel kleiner ist als ,sirius und doch so sehr viel schwcher leuchtet4 ,wir haben hier wieder ein ,beispiel dafr1 da im besonderen die ,helligkeit nichts ,sicheres ber die wahre ,gre eines ,himmelskrpers aussagt4 ,jenes wahrhafte ,wunderinstrument1 das ,spektroskop1 hat uns auch noch tiefer in die ,geheimnisse dieser fernen ,sonnensysteme blicken und ,sterne als doppelt erkennen lassen1 die in unsern ,fernrohren wohl niemals getrennt gesehen werden knnen4 ,bei den ,spektren einiger ,sterne sieht man nmlich periodisch ,doppellinien auftreten1 die nur davon herrhren knnen1 da hier zwei ,krper ,licht aussenden1 von denen der eine sich zu uns her1 der andere von uns hinweg bewegt4 ,dadurch verschiebt sich die ,lage der ,linien im ,spektrum4 ,es ist einer der grten ,triumphe unserer modernen ,beobachtungskunst1 da es durch diese ,linienverschiebungen gelingt1 die ,gre der ,bewegung solcher ,himmelskrper sogar in ,kilometern in der ,sekunde zu bestimmen1 obgleich man ber die ,entfernung selbst1 in der diese ,bewegungen stattfinden1 gar nichts wei4 ,wir sehen es heute in der ,tat einem ,sterne unmittelbar an1 ob er sich gerade auf uns zu oder von uns hinweg bewegt und zwar um wieviel in der ,sekunde4 ,da bei kreisenden ,bewegungen die ,richtung sich bestndig ndert1 so ndern sich auch jene ,linienverschiebungen1 und wir knnen aus diesen periodischen ,schwankungen die ,umlaufszeit solcher spektroskopischen ,doppelsterne bestimmen1 die wir doch immer nur als einen einzigen ,lichtpunkt sehen4 ,die grte ,umlaufszeit1 die auf diese ,weise entdeckt wurde1 hat ein ,stern im ,drachen mit #bhb ,tagen4 ,die meisten dieser ,sterne aber haben nur ,umlaufszeiten von wenigen ,tagen und verraten sich deshalb als ,algolsterne mit sehr nahen ,begleitern1 die sich von jenen nur dadurch unterscheiden1 da diese ,begleiter noch selbst leuchten4 ,natrlich braucht sich der ,begleiter auch nicht in der ,richtung der ,gesichtslinie zu uns zu befinden1 wie beim ,algol und seinen ,verwandten4 ,andererseits mu man ,algol als spektroskopischen ,doppelstern erkennen1 wenn die fr seinen ,lichtwechsel gegebene ,erklrung zutrifft4 ,in der ,tat verschieben sich die ,linien im ,spektrum innerhalb derselben ,periode wie sein ,lichtwechsel4 ,auch bei andern ,vernderlichen mit nahezu konstanter ,periode hat man dieselbe bereinstimmung gefunden4 ,ebenso wie die ,sonne mehrere ,planeten um sich versammelt hat1 bemerkt man am ,himmel auch mehrfache ,sternsysteme1 wo vier1 fnf1 selbst bis zu neun ,sterne sicher oder doch wahrscheinlich physisch miteinander verbunden zu erkennen sind4 ,da solche ,systeme fr unsere ,wahrnehmung selten vorkommen1 beweist wieder nichts gegen ihre wirkliche ,hufigkeit4 ,sind die andern ,sonnensysteme dem unsrigen in dieser ,hinsicht hnlich1 so mten die kleineren ,krper von der ,art unserer ,erde fr uns verschwinden1 auch wenn sie noch selbst leuchten4 ,selbst auf dem spektroskopischen ,wege hat man ,andeutungen von einer ,vielfachheit gefunden1 wo wir doch immer nur einen ,lichtpunkt unterscheiden4 ,in neuerer ,zeit hat ,tickhoff bei ,beta ,aurigae die ,wahrnehmung gemacht1 da sich nicht nur seine ,linien periodisch verdoppeln1 sondern da wieder in andern ,perioden jede der doppelten ,linien sich abermals spaltet4 ,wir haben hier also ein vierfaches ,system vor uns2 wahrscheinlich haben die beiden ,hauptkrper je noch einen kleineren ,trabanten4 ,die ,perioden der spektroskopischen ,doppelsterne reihen sich1 je weiter unsre betreffenden ,kenntnisse vordringen1 desto mehr in ihrer oberen ,grenze denen der optisch wahrgenommenen unten an1 setzen sich dann aber bis zu wenigen ,tagen fort1 das heit1 zu einer mutmalichen ,nhe der ,begleiter1 bei denen ein direktes ,erkennen lngst ausgeschlossen wre4 ,da es verhltnismig viele so sehr nahe beieinanderstehende ,weltkrper gibt1 ist jedenfalls merkwrdig4 ,unser ,sonnensystem zeigt nicht entfernt irgendwo in seinem ,bau hnliche ,verhltnisse4 ,wir mssen annehmen1 da hier1 ebenso wie bei den exzentrischen ,doppelsternbahnen1 besondere ,entwicklungszustnde vorliegen1 in denen sich unser ,sonnensystem nur gegenwrtig nicht befindet4 ,in einem anderen ,bndchen#e dieser ,sammlung habe ich dargetan1 da diese ganz nahen ,doppelsterne mglicherweise das letzte ,stadium einer ,rckentwicklung sind1 in dem die ,systeme ihre ,massen wieder vereinigen1 die ,planeten in ihre ,sonne wieder zurckfallen4 ,aber manches spricht doch wieder dagegen4 ,gerade die ,algolsterne und die meisten spektroskopischen ,doppelsterne zeichnen sich durch ein besonders weies ,licht aus1 sie sind nicht rtlich1 wie diejenigen vernderlichen ,sterne1 die wir als alternde ,sonnen erkannt haben4 ,man hat deshalb gemeint1 da man es bei diesen einander so nahen und nahezu gleichgroen ,doppelkrpern ganz umgekehrt mit einem ,geburtsakt zu tun habe1 bei dem eine ,sonne sich zweiteilt4 ,gewisse theoretische ,untersuchungen haben die mechanische ,mglichkeit solcher ,abtrennung erwiesen4 ,wir knnen ber diese einander vllig widersprechenden ,ansichten derzeit noch nicht entscheiden4 ,viele ,sterne zeigen uns nun durch jenes sogen4 ,dopplersche ,prinzip der ,linienverschiebungen1 da sie nicht in kreisender1 sondern geradliniger ,bewegung den ,raum durcheilen1 und wir knnen dann den ,teil davon messen1 der gerade auf uns zu oder von uns hinweg gerichtet ist1 ohne da wir sie im ,fernrohr von der ,stelle rcken zu sehen brauchen4 ,so ergaben ,beobachtungen von ,vogel und ,scheiner in ,potsdam1 da ,sirius und ,wega sich in jeder ,sekunde um #ae ,kilometer uns nhern1 dagegen ,aldebaran1 der erste ,stern im ,stier1 seine unbekannte ,entfernung von uns in jeder ,sekunde um #dh ,kilometer vergrert4 ,durchschnittlich sieht man die ,sterne sich im ,spektroskop um #bj--cj ,kilometer im ,raume fortbewegen4 ,eine ungewhnlich groe ,eigenbewegung hat man letzthin an dem ,doppelsterne ,o ,persei entdeckt1 der um mehr als #ajj ,kilometer in der ,sekunde fortrckt4 ,dabei schwankte diese ,geschwindigkeit in einer ,periode von #d4d ,tagen betrchtlich1 so da man es hier mit einem auch nur spektroskopisch doppelten ,sterne zu tun hat1 von dem ,vogel in ,potsdam ausrechnete1 da die beiden ,sterne #ffjjjjj ,kilometer voneinander abstehen und zusammen nur etwa #j4f der ,sonnenmasse besitzen4 ,da sich hier die ,spektrallinien nicht periodisch spalten wie bei den sonstigen spektroskopischen ,doppelsternen1 so ist anzunehmen1 da der eine ,begleiter dunkel ist wie beim ,algol1 nur da seine ,bahn nicht vor dem hellen ,stern vorbeifhrt1 so da er also keine ,lichtschwankungen hervorbringen kann4 ,solche ,bewegungen der ,sterne werden nun auch direkt im ,fernrohr wahrgenommen1 soweit sie in der andern ,richtung1 also senkrecht zur ,gesichtslinie1 stattfinden4 ,kein ,stern steht am ,himmel wirklich still1 und der ,name ,fixstern ist nicht mehr berechtigt4 ,es gibt ,sterne1 wie zum ,beispiel ,arkturus1 die1 seitdem man es vor zweitausend ,jahren zuerst versuchte1 ihren ,ort am ,himmel festzustellen1 diesen um mehr als zwei ,vollmondsbreiten verndert haben4 ,die grte ,eigenbewegung hat1 wie man erst vor kurzem entdeckte1 ein kleiner ,stern #h4 bis #i4 ,gre auf der sdlichen ,halbkugel1 bezeichnet mit ,cordoba ,z4 #e4bdc2 sie betrgt #h4g im ,jahre4 ,er braucht nur #bjj ,jahre1 um eine ,vollmondsbreite weiterzurcken4 ,die zweitgrte ,eigenbewegung hat ein ,stern #f4 ,gre1 der #ahcj ,groombridge benannt wird4 ,seine jhrliche ,bewegung betrgt #g4je ,bogensekunden4 ,die zehn grten ,eigenbewegungen sind auf dem oberen ,diagramm ,s4 #gb in ihrer relativen ,gre aufgezeichnet4 ,darunter befinden sich die ,eigenbewegungen der zehn hellsten ,sterne des ,himmels4 ,wir sehen1 da diese hellsten ,sterne keineswegs auch durchschnittlich sich am schnellsten bewegen1 was man voraussetzen knnte1 wenn sie uns auch die nchsten wren4 ,nur unser nchster ,nachbar im ,weltall1 ,alpha ,zentauri1 hat auch eine groe ,eigenbewegung4 ,wir sehen auch aus diesem ,umstande wieder1 da die hellsten ,sterne uns keineswegs auch immer die nchsten sind4 ,die hier mit zum ,teil sehr kleinen ,eigenbewegungen verzeichneten ,sterne erster ,gre haben sich als fr uns praktisch unendlich weit entfernt herausgestellt4 ,wir mssen also annehmen1 da diese ,sterne1 ,canopus1 der zweithellste1 auf der sdlichen ,halbkugel stehende ,stern1 dann ,rigel und ,beteigeuze im ,orion1 ganz gewaltige ,sonnen sind1 gewi ,hunderte von ,malen grer als die unsrige1 da sie aus fast unausmebarer ,entfernung noch so hell zu uns herberleuchten und auch durch ihre geringen ,eigenbewegungen ihren groen ,abstand von uns verraten4 ,andererseits aber zeigt ,arkturus1 der fr uns gleichfalls in nahezu unendlicher ,entfernung steht1 eine sehr groe ,eigenbewegung4 ,er mu sich in ,wirklichkeit also ungeheuer schnell durch den ,himmelsraum bewegen4 ,unter der ,annahme der sehr kleinen ,parallaxe1 die man mit ziemlicher ,unsicherheit fr diesen ,stern gefunden hat1 folgt aus seiner scheinbaren ,eigenbewegung von #b1c im ,jahre1 da er mit einer ,geschwindigkeit von #fgj ,kilometern in der ,sekunde den ,raum durchrasen mte1 das ist tausendmal schneller als unsere schnellsten ,geschosse fliegen4 ,in den ,himmelsrumen1 wo alles mit einem ,mastabe gemessen wird1 der uns ,parasiten eines kosmischen ,sandkornes vllig ber den ,horizont geht1 ist man wohl auf groe ,geschwindigkeiten gefat1 mit denen die ,materie ihren unbekannten ,zielen entgegengefhrt wird1 aber jene ,geschwindigkeit gehrt doch zu den grten auch nach diesem kosmischen ,mastabe4 ,und eine ganze ,sonne soll sich so schnell fortbewegen6 ,mit was fr unausdenkbaren ,krften arbeitet das ,getriebe der ,weltkrper6 ,die #aj schnellsten und die #aj hellsten ,sterne des ,himmels1 ihre #ajj;jhrige ,eigenbewegung 7,e471 ,parallaxe 7,p47 und ,entfernung in ,lichtjahren 7,l474 ,illustration3 ,die #aj schnellsten ,sterne des ,himmels1 ihre #ajj;jhrige ,eigenbewegung2 #a kleinstes ,quadrtchen #e4 ,namen3 ,e4 ,p4 ,l4 #a4 ,cordoba ,z4 ,v4 #bdc #hgj #j1cb #bj #b4 ,groombridge #ahcj #gaj #j1ab #ag #c4 ,lacaille #iceb #fij #j1bi #aa #d4 #fa ,cygni #ebj #j1ca #aj #e4 ,lalande #baaeh #dgj #j1dj #h #f4 ,indi #dgj #j1bh #ab #g4 ,lalande #babaeh #dej #j1bj #af #h4 o ,eridani #daj #j1ag #ai #i4 ,cassiopeiae #chj #j1aa #cj #aj4 ,centauri #cfh #j1gf #d1c ,illustration3 ,die #aj hellsten ,sterne des ,himmels1 ihre #ajj;jhrige ,eigenbewegung2 #a kleinstes ,quadrtchen #e4 ,namen3 ,e4 ,p4 ,l4 #a4 ,sirius #acb #j1ch #i #b4 ,canopus #e #j1ja #cbg #c4 ,centauri #cfh #j1gf #d1c #d4 ,wega #cf #j1ji #cf #e4 ,capella #dc #j1jg #dg #f4 ,arktur #bbh #j1jg #dg #g4 ,rigel #b #j1ja #cbh #h4 ,prokyon #abe #j1cb #aj #i4 ,achernar #db #j1je #fe #aj4 ,beteigeuze #c #j1jc #ajh ,da wir bisher eine so vllige bereinstimmung aller ,grundeigenschaften zwischen den ,sternen und unserer ,sonne gefunden haben1 so mssen wir voraussetzen1 da auch diese im ,raume nicht still steht4 ,bewegt sie sich aber mit uns und den brigen ,krpern ihres ,reiches unter den ,sternen fort1 so mssen diese scheinbar nach der entgegengesetzten ,seite zurckweichen4 ,die ,eigenbewegung der ,sterne1 so wie wir sie wahrnehmen1 setzt sich also aus zwei ,teilen zusammen1 nmlich aus ihrer wirklichen ,bewegung im ,raume und ihrer scheinbaren1 durch unsere eigene ,bewegung hervorgerufenen4 ,man versteht wohl1 da es schwer ist1 diese beiden ,wirkungen voneinander zu trennen4 ,unter gewissen ,voraussetzungen fand man1 da wir uns mit der ,sonne in jeder ,sekunde um etwa #af ,kilometer gegen einen ,punkt bewegen1 der unweit der schnen ,wega in der ,leier liegt4 ,es wird manchem kaum falich und unmglich scheinen1 da das ganze ,sonnensystem mit allen seinen groen und kleinen ,weltkrpern1 die durch weite leere ,rume von der ,sonne getrennt sind1 doch sich fortbewegen knne1 als sei es nur ein einziger1 fest zusammenhngender ,krper4 ,wir mssen uns aber vorstellen1 da der ganzen ursprnglichen ,masse diese ,bewegung schon innewohnte1 als sie sich noch nicht in die einzelnen ,teile des heutigen ,sonnensystems geschieden hatte1 als die ,planeten noch nicht geboren waren4 ,die gemeinsame ,bewegung blieb1 und die ,planetenkugeln konnten spter ihr kreisendes ,spiel unbekmmert um diese beginnen1 wie man auf einem fahrenden ,schiffe ,ball spielen kann1 als ob es ruhe4 ,illustration3 ,das ,sternbild des ,groen ,bren3 #a4 vor #ejjjj ,jahren1 #b4 in der ,gegenwart1 #c4 nach #ejjjj ,jahren4 ,es scheint nun1 da nicht nur die ,sonne mit ihren ,planeten1 sondern da selbst gewisse ,gruppen von ,sonnen einen gemeinsamen ,ursprung gehabt haben1 da sie in derselben ,richtung im ,raume weiterziehen4 ,so scheinen einige ,sterne des ,himmels denselben ,weg zu gehen1 so da sie also wirklich und nicht nur scheinbar ein zusammengehriges ,ganzes sind4 ,da andere ,sterne des ,bildes aber andere ,richtungen haben1 so mu es mit den ,jahrtausenden eine vllig andere ,gestalt gewinnen4 ,hier ist das ,sternbild des ,groen ,bren abgebildet1 wie es vor #ejjjj ,jahren ausgesehen haben mu1 wie es jetzt ist und abermals nach #ejjjj ,jahren aussehen wird4 ,so erkennen wir also1 wie auch die ,sternbilder nichts ewig ,bestehendes sind1 wie alles sich ruhelos verndert und wie wir die ,sterne1 die wir einst an die ,himmelsdecke festgeschmiedet whnten1 ber sie hinfliegen sehen wrden wie die ,leuchtkfer in einer ,juninacht1 wenn wir den ,lauf der ,zeit nur entsprechend beschleunigen knnten4 ,wir wissen1 da einzelne ,sterne mit rasender ,geschwindigkeit den ,raum durcheilen4 ,knnen sie da nicht einmal gegeneinander rennen8 ,wrde zum ,beispiel die gegenwrtige ,bewegung des ,sirius auf uns zu so bestehen bleiben und bese er nicht auch zugleich noch eine seitliche ,bewegung1 so htte er uns schon in etwa #agjjj ,jahren erreicht4 ,strzte er dabei auch nicht gleich direkt auf die ,sonne1 so mte die grere ,annherung einer so groen ,masse doch die heilloseste ,verwirrung in den ,planetenbewegungen hervorbringen1 und der vllige ,untergang alles ,bestehenden bei uns wre sicher4 ,das ist nun zwar kaum zu frchten1 denn auch in der ,fixsternwelt herrscht wohl eine allgemeine ,ordnung1 hnlich wie im ,planetenreiche1 die solche ,kollisionen nicht gestattet4 ,aber solche ,ordnung ist offenbar noch nicht in allen ,teilen des ,universums erreicht4 ,wir sind gelegentlich ,zeugen ganz gewaltiger ,weltkatastrophen1 in denen kosmische ,massen mit ihren ungeheuersten ,geschwindigkeiten aufeinander gerannt sein mssen4 ,solche ,katastrophen kndigen sich uns in den sogen4 neuen ,sternen an4 ,ich will gleich den interessantesten von ihnen herausgreifen1 den neuen ,stern im ,perseus4 ,er erschien am #ba4 ,februar #aija ganz pltzlich1 oder vielmehr1 er war da1 als ,stern #b4 bis #c4 ,gre1 ohne da man ihn htte aufleuchten sehen4 ,es lie sich nachweisen1 da er zwei ,tage vorher sicher nicht #aa4 ,gre gewesen sein konnte1 weil er auf einer zufllig gemachten photographischen ,aufnahme nicht zu entdecken ist4 ,bis zum nchsten ,tage nahm sein ,glanz noch zu1 und er leuchtete nun heller als alle ,sterne unseres ,himmels1 ,sirius ausgenommen4 ,er erreichte jedenfalls die ,helligkeit der ,wega4 ,von da ab nahm er nun bald wieder ab4 ,am #d4 ,mrz war er nur noch #b4 ,gre1 am #f4 bereits noch eine ,klasse tiefer gesunken1 und so fort4 ,heute ist er nur noch #aj4 ,gre4 ,selbstverstndlich richtete man sofort das ,spektroskop auf das so pltzlich aufgetretene neue ,himmelswesen4 ,es zeigte sich in den ,linien seines ,spektrums1 da hier zwei verschiedene ,massen mit ganz furchtbarer ,gewalt aufeinandergestoen waren1 die eine davon mit einer ,geschwindigkeit von beinahe tausend ,kilometern in der ,sekunde4 ,dadurch muten die ,krper offenbar zum groen ,teil zertrmmert und eine ganz ungeheure ,hitze entwickelt werden4 ,die glhenden ,gase der ,umgebung gaben leuchtende ,linien4 ,illustration3 ,lichtkurve der ,nova ,persei v4 #ba4 ,februar bis #bd4 ,juli #aija4 ,als nun unser ,stern bis ,mitte ,mrz1 etwa drei ,wochen nach seinem ,erscheinen1 bis gegen die ,grenze der ,sichtbarkeit mit dem bloen ,auge abgenommen hatte1 zeigte er eine neue wunderbare ,erscheinung3 ,sein ,licht nahm in regelmigen ,zwischenrumen von etwa vier ,tagen um anderthalb ,grenklassen ab und zu1 er war ein vernderlicher ,stern geworden4 ,die untenstehende ,kurve zeigt die ,lichtschwankungen vom #af4 ,mrz bis zum #bd4 ,juli #aija4 ,schon der ,anblick dieser ,kurve allein stellt uns die ,gewalt und ,wildheit der ,katastrophe vor ,augen4 ,wir mssen annehmen1 da ein ,teil der ,massen1 die hier zusammenstieen1 die ,hauptmasse sehr schnell umkreiste4 ,dies spricht fr die ,ansicht ,seeligers1 nach der gewisse neue ,sterne dadurch aufleuchten1 da sie in eine ,wolke kosmischen ,staubes oder ,nebels1 oder endlich von ,meteoriten geraten1 die dann mit immer beschleunigterer ,geschwindigkeit auf sie strzen4 ,ein neues ,wunder an diesem interessantesten aller ,himmelsobjekte fr den denkenden ,beobachter schien diese ,ansicht durch den ,augenschein zu besttigen4 ,nach einigen ,monaten sah man nmlich den ,stern von einem leuchtenden ,nebel umgeben4 ,man nahm zuerst an1 da dieser schon immer vorhanden gewesen sei und nun erst durch das neuaufflammende ,licht des ,sternes in seinem ,innern uns sichtbar wurde4 ,als man den ,nebel sich in den folgenden ,monaten immer weiter ausdehnen sah1 meinte man1 da das ,licht so lange ,zeit gebrauche1 um den ,nebel zu durcheilen1 denn der neue ,stern war offenbar auch fr ,fixsternverhltnisse sehr weit von uns entfernt und der ,weg vom ,mittelpunkte der ,katastrophe bis zur ,grenze des ,nebelgebildes so ungeheuer gro1 da das ,licht ihn erst in ,monaten durchlaufen konnte4 ,nichts kann in diesem ,falle wohl eindrucksvoller die unausdenkbar gewaltigen ,dimensionen des ,weltgebudes uns vor ,augen fhren1 als dieses ,hinschleichen des ,lichtes ber die ,himmelsdecke1 von dem wir doch wissen1 da es #cjjjjj ,kilometer in der ,sekunde zurcklegt4 ,illustration3 ,nebel um den neuen ,stern im ,perseus1 aufgenommen am #ca4 ,januar #aijb auf der ,licksternwarte in ,kalifornien4 ,natrlich hat man sofort auch versucht1 durch direkte ,parallaxenmessung die ,entfernung des ,wundersternes zu bestimmen4 ,es fand sich wirklich eine fast unausmebar groe ,entfernung4 ,bergstrand in ,upsala bestimmte die ,parallaxe zu #j4jbf ,bogensekunden und konnte sagen1 da sie sicher nicht grer1 eher dagegen in ,wirklichkeit kleiner1 also die daraus berechnete ,entfernung ein ,minimum sei4 ,diese kleinste ,entfernung1 in der jene weltvernichtende ,katastrophe stattfand1 ergibt sich danach als das #aamillionenfache der ,entfernung unserer ,sonne oder #afjj ,billionen ,kilometer4 ,das ,licht braucht #agj ,jahre1 um von dort zu uns zu kommen2 die #aija bei uns wahrgenommene ,erscheinung fand danach also in ,wirklichkeit schon um #agcj statt4 ,so lange brauchte die himmlische ,depesche1 die diesen schrecklichen ,weltuntergang verkndete1 um bei uns anzukommen4 ,illustration3 ,nebel um den neuen ,stern im ,perseus1 aufgenommen am #b4 ,februar #aijb auf der ,licksternwarte in ,kalifornien4 ,aber die ,wunder dieses ,sternes steigerten sich noch immer4 ,man sah1 wie es auf den ,bildern ,s4 #gg u4 #gh auch zu erkennen ist1 in dem ,nebel einzelne ,flocken1 die im ,laufe der ,monate zwar in ihrer ,form ungefhr bestehen blieben1 aber deutlich die ,reise vom ,zentrum nach der ,peripherie mit derselben ,geschwindigkeit machten1 wie der ,nebel selbst sich ausbreitete4 ,auf den beiden ,aufnahmen ist dieselbe ,wolke mit einem ,kreise umgeben2 durch ,vergleichung mit den nebenstehenden ,sternen sieht man ihre ,bewegung4 ,hier sah man also wirkliche1 materielle1 leuchtende ,massen1 die mit voller ,lichtgeschwindigkeit vom ,mittelpunkte der ,katastrophe in den ,weltraum hinausgeschleudert wurden4 ,solche ,krfte waren physikalisch vllig unverstndlich1 solange man das geheimnisvolle ,radium noch nicht kannte4 ,von diesem aber geht bekanntlich ein ,etwas bestndig mit ,lichtgeschwindigkeit aus1 das1 mit andern ,krpern zusammenstoend1 sie zum ,leuchten bringt4 ,ich habe hiervon auch schon in dem ,kosmosbndchen vom ,weltuntergang#f gesprochen4 ,in den ,weltkrpern1 wie auch der ,sonne1 sind wahrscheinlich grere ,mengen von ,radium vorhanden4 ,war dies auch bei dem neuen ,stern im ,perseus der ,fall1 so konnte nach seiner ,zertrmmerung diese ,emanation des ,radiums sich frei im ,raume ausbreiten und erzeugte dadurch diesen ,nebel4 ,es ist sehr wahrscheinlich1 da unsere ,sonne ganz hnliche ,erscheinungen zeigen wrde wie jener neue ,stern1 wenn ihr eine solche ,katastrophe zustiee4 ,ausgeschlossen ist dies keineswegs1 da wir es ja an andern ihr verwandten ,sonnen am ,himmel stattfinden sehen4 ,nur durch eine noch weitere ,vertiefung in die ,organisation der ,fixsternwelt1 von der die ,sonne ein ,teil ist1 knnen wir einmal ,auskunft darber erhalten1 ob vielleicht der ,bestand unseres ,systems besonders geschtzt ist4 ,das ,aufflackern neuer ,sterne gehrt indes zu den seltensten ,erscheinungen am ,himmel4 ,bis zur ,entdeckung des ,fernrohrs findet man in den ,annalen etwa #ae verzeichnet1 von denen aber einige hchst zweifelhaft sind4 ,unter ihnen ist die ,erscheinung des ,tychonischen ,sterns von #aegb die glnzendste berhaupt und bertraf auch den ,stern im ,perseus noch bedeutend an ,helligkeit4 ,der ,stern erschien pltzlich in der ,kassiopeia und blieb mehrere ,monate in der ,helligkeit #a4 ,gre2 erst nach anderthalb ,jahren verschwand er1 das heit1 er war unter die #f4 ,gre herabgesunken4 ,bei seiner ,lichtabnahme wechselte er seine ,farbe von reinem ,wei durch ,gelb zu ,rot1 benahm sich also ganz wie ein glhender und erkaltender ,krper4 ,solchen ,farbenwechsel hat man auch an andern neuen ,sternen1 aber nicht an allen1 wahrgenommen1 z4 ,b4 nicht an der ,nova ,persei4 ,nach der ,erfindung des ,fernrohrs mehrten sich begreiflicherweise die ,entdeckungen neuer ,sterne1 aber auch in unserer ,zeit erschienen neue ,sterne durchschnittlich nur alle #d--e ,jahre4 ,es ist auffallend1 da fast alle diese ,sterne ganz in der ,nhe der ,mittellinie des ,milchstraengrtels auftauchten1 da1 wo sich die ,sterne am dichtesten zusammendrngen1 also auch die grte ,wahrscheinlichkeit fr ,zusammenste vorliegt1 die wir fr diese ,ereignisse voraussetzten4 ,die wenigen neuen ,sterne1 die etwas weiter von der ,milchstrae aufleuchteten1 zeigten auch ein besonderes ,verhalten4 ,sie besaen im ,spektrum keine leuchtenden ,linien1 die den ,ausbruch glhender ,gase ankndigen1 und man mu deshalb annehmen1 da ihr ,auftreten durch eine weniger extreme ,katastrophe verursacht wurde4 ,nur die #ahff erschienene ,nova in der nrdlichen ,krone macht hiervon eine ,ausnahme4 ,sie war die erste1 die spektroskopisch untersucht werden konnte1 und zeigte dabei helle ,linien4 ,man vermutete auch in den ersten ,tagen nach ihrem ,erscheinen1 da sie von einem ,nebel umgeben sei4 ,unter den neuerdings erschienenen neuen ,sternen verdient noch zunchst der von #ahhe erwhnt zu werden1 der mitten in dem ,sternengewirr des ,andromedanebels aufleuchtete1 und dann die ,nova ,aurigae von #ahib1 die insofern sich von den brigen unterschied1 als ihr ,licht nach einem nicht beobachteten pltzlichen ,aufflackern mehrere ,monate lang mit kleineren1 unregelmigen ,schwankungen ziemlich konstant blieb1 um dann sehr schnell wieder bis zur ,unsichtbarkeit herabzusinken4 ,man kann sich bei ihm die ,erscheinung deshalb nicht durch einen einmaligen ,zusammensto mit einer festen ,masse erklren4 ,seeliger meint1 dieser ,stern und wahrscheinlich auch einige andere seinesgleichen seien mit einer ,wolke kosmischen ,staubes1 das heit1 mit groen ,schwrmen von ,meteoriten zusammengetroffen1 die auf ihn bestndig herabregneten und ihn dadurch zum ,glhen brachten4 ,solange der ,stern die ,wolke durcheilte1 blieb deshalb seine ,helligkeit mit geringen ,schwankungen ungefhr gleich1 sank aber dann schnell herab1 nachdem er sie durchdrungen hatte4 ,an dem ,nebelgebilde um den neuen ,stern im ,perseus erkennt man deutlich1 da es sich spiralig zu winden trachtet4 ,wenn zwei ,krper nicht ganz zentral zusammenstoen -- und ein seitlicher ,sto ist doch immer wahrscheinlicher --1 so mssen sie sich gegenseitig in ,umdrehung versetzen1 so wie wir es an ,billardkugeln sehen4 ,der beobachtete schnelle ,lichtwechsel deutete schon solche ,umdrehung an1 und der ,nebel fhrte sie nun vor ,augen4 ,illustration3 ,spiralnebel in den ,jagdhunden4 ,photographische ,aufnahme der ,yerkes-,sternwarte4 ,derartige ,nebel findet man nun noch in groer ,zahl am ,himmel1 und bei nherem ,hinblick ist ihre spiralige ,form in vielen ,fllen zweifellos4 ,der berhmteste unter ihnen ist der ,spiralnebel in den ,jagdhunden4 ,wir konnten nach unsern ,erfahrungen ber den ,stern im ,perseus wenigstens vermuten1 da diese andern ,nebel einmal auf hnliche ,art durch einen ,zusammensto entstanden seien4 ,hier beim ,nebel in den ,jagdhunden sieht man sogar die zweite ,masse1 die mit der ,hauptmasse zusammengestoen zu sein scheint1 noch am ,ende der letzten ,spirale1 als ob sie nun nach ,erfllung ihrer ,aufgabe den ,schauplatz der von ihr hervorgerufenen ,katastrophe wieder verlassen wollte4 ,ganz hnliches sieht man an dem groen ,nebel in der ,andromeda1 den wir mehr von der ,seite sehen als den in den ,jagdhunden1 aber wir knnen auf der ,photographie die einzelnen ,windungen doch deutlich unterscheiden4 ,hier befinden sich in der ,lichtmasse berall besondere ,knoten1 hnlich wie sie der ,nebel um den neuen ,perseusstern aufwies4 ,illustration3 ,nebel in der ,andromeda4 ,photographische ,aufnahme der ,yerkes-,sternwarte4 ,wir knnen uns bei diesem ,anblick der ,verdichtungen in der kreisenden ,urmasse nicht des ,gedankens erwehren1 als htten wir es hier mit einem werdenden ,sonnensystem zu tun1 und als seien diese ,lichtknoten die ,embryonen knftiger ,planeten4 ,so folgt einem schrecklichen ,weltuntergange1 der zwei zusammenstoende ,massen in diese gewaltige ,wirbelbewegung versetzte1 eine ,neuentwicklung auf dem ,fue1 ja1 er war der ,ansto zu einer ,neubelebung der bis dahin dunkel und deshalb ohne ,lebensregung den ,raum durchdringenden ,masse4 ,der ,tod ist ja stets der ,schpfer neuen ,lebens4 ,aber wir knnen hier diese interessanten ,fragen nur streifen4 ,illustration3 ,spiraliger ,sternnebel4 ,noch eine andere ,spirale ist hier abgebildet4 ,in ihr trachtet die ,nebelmasse sich zu ,sternen zu verdichten4 ,auch die auen befindlichen ,sterne zeigen zum ,teil eine ,anordnung1 die die ,vermutung zult1 da sie einmal zu der ,spirale gehrten1 nun aber schon lngst alle ,nebelmasse in sich vereinigt haben4 ,so sehen wir in den verschiedenen ,einzelobjekten eine ,entwicklungsreihe der ,weltenbildung vor uns4 ,illustration3 ,der ,orionnebel4 ,nach einer ,orig4-,aufnahme des ,harvard ,college-,observatoriums4 ,hier der berhmte ,orionnebel4 ,wie wild ist die ,materie darin durcheinandergewrfelt6 ,hier hat man wirklich den ,eindruck einer gewaltigen ,katastrophe1 die die ungeheure ,weltenwolke so zerzausen konnte4 ,und dennoch ordnen sich auch in ihr schon die ,massen zu einer ,spirale1 von der dieser ,nebel nur der innere ,teil ist4 ,durch den grten ,teil des ausgedehnten ,orionsternbildes schlingt sich eine uerst zarte ,spirale4 ,der eigentliche ,orionnebel befindet sich unter den drei in gerader ,linie stehenden ,sternen des ,jakobstabes oder ,grtels4 ,illustration3 ,der ,ringnebel in der ,leier4 ,nach einer photographischen ,aufnahme4 ,allmhlich werden sich die ,spiralen zu ,ringen zusammenzuziehen suchen4 ,denn alles strebt zu vollkommenerer ,ordnung4 ,der schnste dieser ,nebelringe ist der im ,sternbilde der ,leier4 ,es schien im ,sinne unseres ,entwicklungsgedankens1 den wir hier andeutungsweise verfolgten1 merkwrdig1 da das ,innere dieses ,ringes leer war4 ,denn berall in den uns bekannten ,systemen befindet sich eine ,zentralkraft1 die ntig scheint1 wenn sich die ,materie zu regelmigen ,formen verdichten soll4 ,hier hat die ,photographie abermals ein ,rtsel gelst4 ,sie allein zeigt den vermiten ,zentralstern4 ,der photographische ,apparat reagiert ja bekanntlich auf ,lichtarten1 die dem ,auge auch in den besten ,fernrohren unsichtbar bleiben1 auf das sogen4 ultraviolette ,licht4 ,der zentrale ,teil dieses ,ringnebels sendet hauptschlich nur solches ,licht aus4 ,illustration3 ,nebel im ,sternbild des ,schwans4 ,es gibt am ,himmel natrlich auch unregelmige ,nebel1 aber vielfach zeigen auch sie in ihrer ,gestalt ,andeutungen von ,vorgngen1 die wir bisher verfolgt haben4 ,man sehe sich den vllig zerrissenen ,nebel im ,schwan an 7,s4 #hd74 ,ist es nicht1 als ob ein ,gigant des ,weltraums eine ,tabakswolke ausgeblasen htte8 ,hier mu doch etwas hindurchgefahren sein1 um die ,materie so auseinanderzuzerren4 ,illustration3 ,der ,amerikanebel4 ,photographische ,aufnahme von ,prof4 ,wolf in ,heidelberg4 ,die nchste ,abbildung zeigt den sogen4 ,amerikanebel4 ,der in seiner ,gestalt ,zentralamerika entsprechende ,teil windet sich1 als sei hier der ,anfang einer ,spirale4 ,rings um den ,nebel herum befindet sich1 wie berhaupt bei den meisten hnlichen ,gebilden1 eine sternarme ,region4 ,es hat demnach den ,anschein1 als ob sich in dem ,nebel die umgebende ,materie zu vereinigen trachte1 um hier in den ,weltenwerksttten gebhrende ,verwendung zu finden4 ,illustration3 ,nebelschleier im ,perseus4 ,aufgenommen von ,prof4 ,wolf in ,heidelberg4 ,aber nicht auf alle ,nebelmassen am ,himmel haben bereits solche bewegenden ,momente gewirkt4 ,vergleichen wir das ,werden der ,welten mit dem eines ,lebewesens1 so haben wir den ,zusammensto von zwei ,weltkrpern als den ,akt der ,befruchtung anzusehen1 von dem an die vereinigten1 machtvoll sich durchdringenden ,massen zu einer neuen aufsteigenden ,entwicklung gezwungen werden4 ,die aufflammenden neuen ,sterne sind dann die ,hochzeitsfackeln eines schpferischen ,weltenbundes4 ,aber so wie in der lebendigen ,natur gibt es auch noch unbefruchtete ,weltmassen in den ,himmelsrumen4 ,wiederum die ,photographie hat weit ausgedehnte uerst zarte ,nebelschleier entdeckt1 wie den hier abgebildeten im ,perseus1 den ,wolf in ,heidelberg am #ae4 ,oktober #aijd aufnahm4 ,hier befindet sich die ,weltmaterie noch in uerst feiner ,verteilung4 ,aus sich selbst heraus wrde sie wohl niemals bewegte und bewegende ,welten erzeugen knnen4 ,sie wartet auf ein glckliches ,zusammentreffen mit einer andern ,masse1 etwa einer erkalteten ,sonne1 die die im ,weltenraum nutzlos verfliegenden ,massen um sich sammelt und kreisen lt1 einen neuen ,stern1 einen ,spiralnebel und schlielich ein neues ,sonnensystem erzeugend4 ,illustration3 ,der ,sternhaufen im ,herkules4 ,nach einer ,originalaufnahme des ,harvard ,college-,observatoriums4 ,es mag aber auch wohl kommen1 da solche ,nebelmasse niemals den weltenbildnerischen ,ansto findet4 ,dann mu sie sich aus ihrer eigenen ,kraft heraus fast unendlich langsam verdichten4 ,waren schon ursprnglich die ,massen ungleich verteilt1 so bilden sich einzelne ,verdichtungsknoten4 ,jede ,verdichtung erzeugt ,wrme1 der ,nebel zerfllt in eine ,unzahl einzelner ,sterne1 er wird zu einem ,sternhaufen2 das sind wundervolle ,himmelsobjekte1 funkelnd und leuchtend wie eine ,handvoll in die ,nacht ausgestreuter ,diamanten4 ,hier ist der ,sternhaufen im ,herkules nach einer ,originalaufnahme des ,harvard ,college-,observatoriums in ,cambridge 7,v4 ,st47 abgebildet1 und weiterhin der groe ,sternhaufen im ,zentauren 7,s4 #hh74 ,wie drngen sich hier die ,sterne zusammen1 da sie in der ,mitte nur zu einem einzigen ,lichtschimmer zusammenflieen6 ,wieviel ,tausende von ,sonnen umschliet wohl dieses kleinere ,universum8 ,wir selbst mit unserer ,sonne sind ein ,teil eines solchen ,sternhaufens1 der aber alle andern ,sternhaufen und berhaupt alle ,himmelskrper in sich fat3 der ,milchstrae4 ,sie ist nach neuen ,ansichten fr uns das ,universum in seinem ganzen ,umfange1 und der matte ,schimmer des den ,himmel umfassenden ,ringes kommt von den uersten ,grenzen des ,weltgebudes1 die unsern ,sinnen erreichbar sind4 ,illustration3 ,der groe ,sternhaufen im ,zentauren4 ,dieser leuchtende ,grtel ist nichts fr sich ,bestehendes4 ,nur fr unser bloes ,auge scheint er am ,himmelsgewlbe verschwimmende ,grenzen zu zeigen4 ,in ,wirklichkeit nimmt die ,sternenflle am ,himmel ganz allmhlich von den ,punkten1 die am weitesten von dem ,grtel entfernt sind1 den ,polen der ,milchstrae1 bis zu ihr hin zu4 ,das untenstehende ,diagramm veranschaulicht das4 ,es ist danach kein ,zweifel1 da alle ,sterne1 auch die einzeln ber den ,himmel verteilten1 einer greren ,vereinigung von ,sternen1 einem greren ,weltenkomplexe angehren1 wovon die eigentliche ,milchstrae nur der am dichtesten gedrngte ,teil ist4 ,durch die ,abbildung auf ,s4 #ed haben wir schon einen ,blick in die ,flle geworfen1 wie sie die photographische ,platte uns enthllt4 ,wie viele ,tausende von ,sonnen1 jede vielleicht von bewohnten ,welten umkreist1 berschaut hier zugleich das erstaunte ,auge6 berkommt uns nicht eine weihevolle ,stimmung1 wenn wir bedenken1 da hier das ,wohl und ,wehe von vielleicht ungezhlten ,millionen verwandter ,seelen fr uns zusammenschmilzt in diese flimmernden ,lichtpnktchen8 ,illustration3 ,nrdl4 ,pol ,gegend der ,sdl4 ,pol d4 ,milchstr4 ,milchstrae4 d4 ,milchstr4 ,diagramm der ,sternendichtigkeit4 ,wie mag dieses allumfassende ,universum wohl aufgebaut1 organisiert sein1 welche ,form hat es wohl8 ,fr uns1 die wir mitten innestehen1 ist es schwer1 die eigentliche ,form zu erkennen4 ,aber das sehen wir wohl1 die ,sterne knnen nicht gleichmig darin verteilt sein wie in den ,sternhaufen4 ,schon aus dem bloen ,anblick des ,milchstraenzuges1 der ,verzweigungen und ,lcken zeigt1 erkennen wir dies4 ,dann mu die ,form des ,ganzen flach1 etwa linsenartig sein1 so da die ,schrfe der ,linse in der ,mitte der ,milchstrae liegt4 ,es stehen hier die meisten ,sterne fr uns hintereinander und drngen sich deshalb nur scheinbar so zusammen4 ,die wahre ,form der ,milchstrae zu erkennen1 ist begreiflicherweise eine recht schwierige ,aufgabe1 weil wir uns mitten in ihr befinden4 ,man stelle sich vor1 wir wren zur ,nachtzeit auf einem groen1 freien ,platze1 der berall mit ,laternen besetzt ist4 ,wir sollen die ,form des ,platzes ermitteln1 ohne uns auf ihm oder gar ber ihn erheben zu knnen4 ,immerhin wird aber ein genaueres ,studium der ,verteilung der ,lichter uns wenigstens einigen ,aufschlu geben knnen4 ,man untersuchte also zunchst einmal die ,verteilung des ,sternenreichtums ber die ,himmelsdecke hin und fand dabei wohl zunchst die allgemeine ,zunahme gegen die ,milchstrae hin1 aber doch auch wieder besondere ,anhufungen von ,sternen1 die nicht mit der galaktischen ,mittellinie zusammenfielen4 ,stratonoff hat neuerdings interessante ,untersuchungen ber die ,verteilung der ,sterne der ,bonner ,durchmusterung nach ihren verschiedenen ,grenklassen angestellt4 ,er findet dadurch1 wieder unter der ,annahme1 da die schwcheren ,sterne auch im allgemeinen die entfernteren sind1 die wahre ,verteilung der ,sterne im ,raume in diesen verschiedenen ,entfernungen4 ,dabei zeigt es sich1 da zunchst die ,sterne bis #f4 ,gre eine zum ,milchstraenzuge symmetrische ,anordnung haben4 ,die ,sterne bis zur #f4 ,gre umschlieen1 wenn ihr ,licht genau mit dem ,quadrat der ,entfernung abnimmt1 etwa #ac ,sternweiten1 wie wir sie auf ,s4 #ef erklrt haben4 ,nun aber ergaben die entfernteren ,sterne von #f4 bis #h4 ,gre1 die zwischen #ac und #be ,sternweiten liegen1 deutlich zwei besondere ,verdichtungen1 die etwas abseits von der ,milchstrae liegen1 die eine im ,schwan1 die andere im ,fuhrmann2 am ausgeprgtesten ist die erstere4 ,in dieser ,richtung zeigt auch die ,milchstrae ihren hchsten ,glanz1 aber doch nur fr das bloe ,auge1 das hier die ,gesamtwirkung des ,sternenlichtes empfngt4 ,als ,easton1 der seit langen ,jahren die ,milchstrae zu seinem ,spezialstudium gemacht hat1 die allgemeine ,helligkeit dieses geheimnisvollen ,grtels mit der ,sternverteilung darin verglich1 fand er1 da hier im ,schwan nur die verhltnismig helleren1 nheren ,sterne diese ,helligkeit verursachten1 whrend an anderen ,stellen mehr die kleineren ,sterne durch ihre besonders groe ,zahl den ,glanz hervorriefen4 ,diese ,wahrnehmung deutet offenbar darauf hin1 da ein ,sternenstrom von uns aus in der ,richtung des ,schwans sich erstreckt1 der sich wahrscheinlich mit der eigentlichen ,milchstrae verbindet und andererseits bis ganz in das ,gebiet unserer ,sonne reicht4 ,da die nahen und nchsten ,sterne diese ,anordnung nicht verraten1 liegt an den perspektivischen ,verschiebungen1 durch die sie scheinbar gleichmiger ber den ,himmel verteilt werden4 ,wir haben es hier also mit einem ,arm der ,milchstrae zu tun1 dem alle helleren ,sterne des ,himmels mit unserer ,sonne selbst angehren4 ,ein zweiter1 hnlicher ,arm liegt in der ,richtung des ,fuhrmanns4 ,die ,milchstrae selbst zeigt sehr ungleiche ,helligkeitsverteilung4 ,sie besteht aus groen1 sich scheinbar bereinander lagernden ,lichtwolken4 ,nimmt man alle ,erfahrungen zusammen1 so kommt man zu der berzeugung1 da die ,milchstrae eine ungeheure ,spirale bildet1 die sich aber schon zum grten ,teil in einzelne ,sterne und ,sterngruppen aufgelst hat1 und da einer der ,spiralwindungen1 die aus dem zentralen ,teile des groen ,weltkomplexes entspringt1 die ,sonne angehrt4 ,der eigentliche ,mittelpunkt der ,spirale befindet sich danach vielleicht #cj--fj ,sternweiten von uns in der ,richtung des ,schwans4 ,man hatte lange geglaubt1 die ,stufenfolge der von uns noch bersehbaren ,welten gehe weit ber unser ,milchstraensystem hinaus1 und jene ,nebelflecke und ,sternhaufen1 die wir zwischen den ,sternen verstreut finden1 seien vielleicht ,milchstraensysteme jenseits des unsrigen1 die wir deshalb in ihrer eigentlichen ,form bersehen konnten4 ,die ,milchstrae mit ihren ,millionen ,sonnensystemen sei also auch wieder nur eine ,einheit unter vielen in der endlosen ,kette des ,weltenbaues4 ,aber das genauere ,studium jener ,nebelflecke hat es namentlich durch die neueren1 epochemachenden ,arbeiten des ,heidelberger ,astronomen ,wolf kaum mehr zweifelhaft gemacht1 da auch diese in ,form und ,gre so unendlich vielgestaltigen ,himmelswesen organisch in das ,system unserer ,milchstrae gehren4 ,zunchst ist durch die ,heidelberger photographischen ,aufnahmen erwiesen worden1 da die ,zahl der ,nebel ganz erheblich grer ist1 als man bisher annahm4 ,in gewissen ,gegenden wimmelt es geradezu von kleinen ,nebeln4 ,auf einer einzigen ,platte1 die #aej ,minuten lang exponiert war und eine ,himmelsflche im ,haupthaar der ,berenice von nur wenigen ,quadratgraden umfat1 fand ,wolf nicht weniger als #aebh kleine ,nebelgebilde4 ,diese ,gegend ist die nebelreichste am ,himmel1 und hier liegt gerade der ,pol der ,milchstrae1 das heit1 sie befindet sich mglichst weit von dem ,himmelsgrtel entfernt1 wo die ,sterne sich am meisten zusammendrngen4 ,dies hat sich als ein nicht zuflliges ,zusammentreffen herausgestellt3 ,die ,nebel nehmen ber den ganzen ,himmel hin in demselben ,mae an ,zahl zu wie die ,sterne abnehmen4 ,das beweist aber ganz klar die ,zusammengehrigkeit beider ,arten von ,himmelskrpern4 ,wir knnen uns vorstellen1 da der ,entwicklungsproze unter den einzelnen ,teilen des ,milchstraensystems an der ,peripherie des ursprnglichen ,ringes am schnellsten vor sich gegangen ist1 so da sich hier die ,nebelmaterie fast vollstndig zu ,sternen1 das heit ,sonnen1 verdichtet hat4 ,dies mochte um so eher geschehen1 als manches dafr spricht1 da die ,sterne in der eigentlichen ,milchstrae durchschnittlich wirklich -- und nicht nur scheinbar wegen ihrer ,entfernung -- kleiner sind als die der inneren ,teile des gewaltigen ,sternhaufens4 ,sie stehen deshalb wahrscheinlich einander auch tatschlich nher als der ,durchschnitt1 und die ,berechnungen1 die von der ,verteilung der ,sterne nach ihren ,gren auf ihre wirklichen ,entfernungen schlieen wollen1 geben deshalb1 wie ich schon frher erwhnte1 wahrscheinlich doch wesentlich zu groe ,werte fr die ,entfernungen der schwchsten ,sterne4 ,wegen dieser ,kleinheit konnten sich diese ,sterne der uersten ,windungen der ,milchstraenspirale schneller kondensieren1 frher zu fertigen ,sonnen werden1 als die inneren ,teile4 ,namentlich in der ,umgebung der ,achse des linsenfrmigen ,raumes1 den die ,welt der ,milchstrae einnimmt1 also in der ,gegend ihrer ,pole von uns aus gesehen1 konnten sich andererseits ursprnglich vorhandene ,nebelgebilde am lngsten ungestrt erhalten1 weil hier alles die geringsten ,bewegungen ausfhrt4 ,wir finden hier in der ,milchstrae als ,ganzes eine ,erscheinung wieder1 die die einzelnen ,nebel oft in sehr aufflliger ,weise zeigen1 da nmlich in ihrer ,umgebung sich deutlich sternarme ,gegenden1 ,sternwsten1 finden1 die meist nur auf der einen ,seite des ,nebels auftreten1 so da es den ,eindruck macht1 als habe der ,nebel in seiner ,bewegung alle vorgefundene ,materie mit sich vereint1 oder es htten umgekehrt die ,sterne in ihrer ,bahn den ,weltraum von diesen ,nebelwolken befreit4 ,zu diesen bedeutsamen ,beziehungen tritt nun noch eine weitere1 die gleichfalls ,wolf gefunden hat4 ,alle elliptisch langgestreckten ,nebel und ,sternhaufen von der ,art des groen ,andromedanebels zeigen die ,tendenz1 ihre ,lngsachsen nach ein und derselben ,richtung zu kehren1 und deuten dadurch ihren gemeinsamen ,ursprung an4 ,nehmen wir alle diese ,tatsachen zusammen1 so mssen wir mit hoher ,wahrscheinlichkeit alle berhaupt an unserem ,himmel wahrnehmbaren ,krper1 alle die einfachen und vielfachen ,sterne1 alle die ,sternhaufen und ,nebelflecke1 kurz alles in allem1 was unserer menschlichen ,erkenntnis noch zugnglich ist1 organisch als zur ,milchstrae gehrig ansehen2 sie ist fr uns das ,universum in seinem ganzen1 unseren ,sinnen zugnglichen ,umfange4 ,jenseits ihres allumfassenden ,sternenkreises liegt die ,grenze unseres menschlichen ,wissens4 ,liegt dort aber auch das absolute ,nichts8 ,ist das ,milchstraen-,universum wirklich eine ,spirale1 so mu eine andere ,masse1 die von jenseits desselben herber gekommen ist1 die kreisende ,bewegung durch einen ,zusammensto hervorgebracht haben4 ,es mu sich also auch jenseits der ,grenzen unserer direkten ,erkenntnis noch etwas befinden1 und unser ,universum mu doch wieder nur ein ,teil eines noch weit greren sein1 das sich unsern ,sinnen vielleicht ewig entzieht1 in dem aber der fr uns alles umfassende ,spiralnebel der ,milchstrae abermals nur einer unter vielen ist4 ,es scheint sogar1 als ob wir jene andere ,masse1 die durch ihren ,zusammensto den ,werdeproze dieses unseres ,weltgebudes und damit alle unsere ,geschicke einleitete1 diese ,masse1 die das ,weltall einst befruchtete1 heute noch am ,himmel sehen knnten4 ,nicht weit vom ,zuge der ,milchstrae auf der sdlichen ,himmelshlfte erkennt man zwei von ihr losgelste leuchtende ,massen1 die ,magellanischen ,wolken1 von denen die grere nach einer ,originalaufnahme des ,harvard ,college-,observatoriums hier abgebildet ist4 ,sie sind durchaus zu vergleichen mit den ,nebelknoten1 die wir in der ,nhe gewisser ,spiralnebel wahrnahmen1 und die ganz so aussehen1 als ob sie ihre wirbelnde ,bewegung verursacht htten4 ,vielleicht also ist diese himmlische ,wolke hier der ,vater alles ,gewordenen4 ,denn all unsere ,lose lagen verteilt in jener ,urmasse1 und allem wurde die ,entwicklungsrichtung gegeben durch jenen ersten weltenbildenden ,zusammensto4 ,illustration3 ,die groe ,magellanische ,wolke4 ,nach einer ,original-,aufnahme des ,harvard ,college-,observatoriums4 ,unsere ,lose fielen dabei zweifellos besonders gnstig4 ,wir befinden uns nahezu im ,zentrum der ,weltspirale4 ,schematisch mag unsere ,stellung im ,weltall etwa durch untenstehende ,zeichnung angedeutet werden1 in der die ,milchstrae selbst1 in ,unkenntnis der ,einzelheiten ihrer spiraligen ,struktur1 als ,ring dargestellt ist4 ,in dem groen ,ringe ist noch ein kleinerer1 die innere ,spirale andeutend1 eingezeichnet1 und in diesem die zentrale ,verdichtung1 der die greren1 uns nheren ,sterne angehren4 ,links am ,rande dieser ,mittelpartie ist dann die ,lage unserer ,sonne anzunehmen4 ,der innere ,kreis von ,sonnen wre dieser ,ansicht zufolge nach geringstem ,ma etwa #cjj ,lichtjahre von uns entfernt1 der innere ,rand der eigentlichen ,milchstrae #abjj und ihre letzten ,grenzen #ahjj ,lichtjahre4 ,dort liegt das wirkliche ,ende der ,welt fr uns4 ,weiter kann ich den geneigten ,leser nun nicht mehr fhren4 ,unsere ,betrachtungen nehmen hier ein ,ende4 ,illustration3 ,schematische ,darstellung des ,milchstraen-,weltsystems4 ,mgen sie die berzeugung geweckt haben1 da wir in einem wunderbaren ,weltorganismus leben1 in dem alle ,teile dem ,ganzen hnlich sind und alles nach einem groen1 einheitlichen ,prinzip geordnet ist1 und da alles1 das ,lebendige wie die leblose ,natur und die ungeheuren ,weltkrper1 in rastloser ,fortentwicklung ein und demselben groen1 unerforschlichen ,ziel entgegenstrebt4 ,funoten3 #a ,der ganze ,kreisbogen wird bekanntlich in #cfj 7,grade71 #a in #fj 7,min47 und #a in #fj 7,sek47 eingeteilt4 #b ,vgl4 ,gideon ,riegler1 ,sonnen- und ,mondfinsternisse4 ,a4 ,hartlebens ,verlag1 ,wien und ,leipzig4 #c ,s4 ,m4 ,w4 ,meyer1 ,weltuntergang4 #d ,anmerkung4 ,alle ,zahlenangaben sind heute sehr unzuverlssig geworden1 da durch die neuen photographischen ,verfahren bestndig viele neue ,entdeckungen gemacht werden4 ,neulich teilte z4 ,b4 ,wolf in ,heidelberg die ,auffindung von nicht weniger als #ce vernderlichen ,sternen allein im ,orionnebel mit4 ,ein bis #aijj fortgesetzter ,katalog der ,vernderlichen1 von ,mi ,cannon hergestellt1 enthlt #gcg ,nummern4 #e ,meyer1 ,weltschpfung4 #f ,meyer1 ,weltuntergang4 ,inhaltsverzeichnis4 7d4 ,s4 der ,sonne1 d4 ,st4 der ,sterne74 ,algoltypus #fc ,alpha ,zentauri #ff ,alter d4 ,s4 #de1 #df ,amerikanebel #he ,anbetung d4 ,s4 #f ,andromedanebel #hb ,arbeitsleistung d4 ,s4 #ad ,argelanders ,sternkatalog #ec ,arkturus #ee1 #gc ,arm der ,milchstrae #ij ,bahnen der ,doppelsterne #fh ,bedeutung d4 ,s4 #f ,beta ,aurigae #fi1 #gj ,beta ,lyrae #fa ,bewegungen d4 ,st4 #ga ,bolometer #ac ,bonner ,durchmusterung des ,himmels #ec ,chromosphre #bb1 #cd ,cordoba #ga ,doppelsterne #fe ,dopplersches ,prinzip #gj ,eigenbewegung d4 ,st4 #ga ,eiszeiten und ,s4-,flecke #da ,elektronen #cf1 #ci ,entfernung d4 ,s4 #aj ,entfernung d4 ,st4 #dh ,erdstrme1 magnetische #cf ,eros 7,planet7 #aj ,fackeln d4 ,s4 #bc1 #bi ,finsterniswind #ah ,fixsterne1 die #aj hellsten #eb1 #gb ,fixsterne1 die #aj schnellsten #gb ,galaktische ,mittellinie #ij ,gamma ,andromedae #fe ,geiser auf d4 ,s4 #dc1 #dd ,gelbliche ,sterne #eh ,geschwindigkeit d4 ,st4 #gb ,gewicht d4 ,s4 #aa ,gradnetz des ,himmels #ec ,granulation d4 ,s4 #ba ,groombridge 7#ahcj7 #ga ,gre d4 ,s4 #g ,grenklassen d4 ,st4 #eb ,groer ,br oder ,wagen #dg1 #gd ,heizkraft d4 ,s4 #ac ,helium #cd ,himmelswagen #dg1 #gd ,hipparchs ,sternkatalog #ec ,hitzegrad d4 ,st4 #eh ,jagdhunde #ha ,jakobstab #dg1 #hd ,jhrliche ,parallaxe #ej ,kanon der ,finsternisse #bj ,katalog der ,astron4 ,ges4 #ed ,klima u4 ,s4-,flecke #dj ,konstellationen #dh ,korona #cj1 #ce ,koronium #ce ,kraftleistung d4 ,s4 #ad ,lebensdauer d4 ,s4 #de1 #df ,leiernebel #hd ,leuchtender ,nebel #gf ,leuchtkraft d4 ,s4 #ac ,lichtjahr als ,ma #ej ,lichtkurven vernd4 ,st4 #fa4 ,lichtwirkung d4 ,s4 #ab ,lyratypus #fa ,magellan4 ,wolken #ic ,magnetische ,strme #cg ,magnetnadel #dj ,milchstrae #hh ,milchstr4-,universum #ib ,mira #ei ,nebelgebilde #hj ,nebelknoten #hg ,nebelringe #hd ,nebelschleier #hf ,neue ,sterne #ge1 #gi ,nova ,aurigae #hj ,nova ,coronae #hj ,nova ,persei #ge ,o ,persei #ga ,oppolzers ,kan4 d4 ,finst4 #bj ,optische ,doppelst4 #ff ,orion #dg ,orionnebel #hc ,parallaxe d4 ,s4 #h ,penumbra #bd ,periodizitt d4 ,s4-,flecke #be ,perseusnebelschleier #gg1 #gh ,photogr4 d4 ,sternhimmels #ed ,photosphre #bb1 #cc ,polarlichter #cg ,polarstern #dg ,protuberanzen #bd1 #bi1 #ce ,radium #cd1 #ce1 #gi ,rauminhalt d4 ,s4 #aa ,ruml4 ,verteilg4 d4 ,st4 #ee ,regen auf d4 ,s4 #dc ,r ,coronae #fa ,rotation d4 ,s4 #bg ,rotationsgesetz #bh ,rote ,sterne #eh ,s ,antliae #fb ,schwannebel #hd1 #he ,s ,cygni #fb ,sirius #dg1 #fh ,siriussterne #eh ,solarkonstante #ad1 #db ,sonnenfinsternisse #af ,sonnenflecke #bc1 #de ,sonnenspiegel #af ,sonnensterne #eg ,spektralanalyse #cc ,spektroskop #cc ,spektroskop4 ,doppelsterne #fi ,spiralnebel #ha1 #hc ,sternarme ,gegenden #ib ,sternbilder #dg ,sternenhimmel #dg ,sternhaufen #hg ,sternkarten #ec ,sternkataloge #ec ,sternschpfung #hf ,sternspektren #eg ,sternweite #ef ,sternwsten #ib ,temperatur d4 ,s4 #ac ,temperatur d4 ,st4 #eh ,tychonischer ,stern #gi ,u ,geminorum #fa ,venusdurchgang #i ,vernderl4 ,sterne #ei ,verdichtung d4 ,s4 #dc ,verehrung d4 ,s4 #f ,verteilung d4 ,st4 #ee1 #ij ,vielfache ,sterne #fi ,wrmestrahlung d4 ,s4 #ac ,wasserstoff #cd1 #ci ,weie ,sterne #eh ,weltenbildung #hb ,weltkatastrophen #ge ,weltspirale #ib ,weltumfang #eg ,wirbelstrme d4 ,s4 #db ,wolken d4 ,s4 #dc ,zahl d4 ,st4 #eb ,zentralsterne #hd1 #he ,folgende seit ,bestehen des ,kosmos erschienene ,buchbeilagen erhalten ,mitglieder1 solange vorrtig zu ,ausnahmepreisen3 #a4 ,gruppe #aijd--aijh4 ,broschiert ,m #bj4--1 gebunden ,m #cc4bj #aijd ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltuntergang4 -- ,zell1 ,ist das ,tier vernnftig8 7,dopp4-,bd47 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltschpfung4 #aije ,blsche1 ,stammbaum der ,tiere4 -- ,franc1 ,sinnesleben der ,pflanzen4 -- ,zell1 ,tierfabeln4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,sonne und ,sterne4 #aijf ,franc1 ,liebesleben der ,pflanzen4 -- ,meyer1 ,rtsel der ,erdpole4 -- ,zell1 ,streifzge durch die ,tierwelt4 -- ,blsche1 ,im ,steinkohlenwald4 -- ,ament1 ,seele des ,kindes4 #aijg ,franc1 ,streifzge im ,wassertropfen4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen und ,meteore4 -- ,teichmann1 ,fortpflanzung und ,zeugung4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 #aijh ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 -- ,saj1 ,krieg und ,frieden im ,ameisenstaat4 -- ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 #b4 ,gruppe #aiji--aiac4 ,broschiert ,m #bj4--1 gebunden ,m #cc4bj #aiji ,franc1 ,bilder aus dem ,leben des ,waldes4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,der ,mond4 -- ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 -- ,floericke1 ,kriechtiere und ,lurche ,deutschlands4 -- ,blsche1 ,w41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit4 #aiaj ,koelsch1 ,pflanzen zw4 ,dorf und ,trift4 -- ,dekker1 ,fhlen u4 ,hren4 -- ,meyer1 ,welt der ,planeten4 -- ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kultur d4 ,kulturlosen4 #aiaa ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 -- ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 -- ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 -- ,floericke1 ,vgel fremder 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,raubwild und ,dickhuter4 #aiaf ,blsche1 ,stammbaum der ,insekten4 -- ,fabre1 ,blick ins ,kferleben4 -- ,zell1 ,pferd als ,steppentier4 -- ,weule1 ,krieg in den ,tiefen der ,menschheit 7,dopp4-,bd474 #aiag ,besser1 ,natur- und ,jagdstudien in ,deutsch-,ostafrika4 -- ,floericke1 ,dr41 ,plagegeister4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,speise und ,trank4 -- ,blsche1 ,schutz- und ,trutzbndnisse in der ,natur4 #aiah ,floericke1 ,forscherfahrt in ,feindesland4 -- ,fischer-,defoy1 ,schlafen und ,trumen4 -- ,kurth1 ,zwischen ,keller und ,dach4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,von ,reiz- und ,rauschmitteln4 #d4 ,gruppe #aiai--aibc4 ,broschiert ,m #af4--1 gebunden ,m #bf4ej #aiai ,blsche1 ,eiszeit und ,klimawechsel4 -- ,zell1 ,neue ,tierbeobachtungen4 -- ,floericke1 ,spinnen und ,spinnenleben4 -- ,kahn1 ,die ,zelle4 #aibj ,fischer-,defoy1 ,lebensgefahr in ,haus und ,hof4 -- ,franc1 ,die ,pflanze als ,erfinder4 -- ,floericke1 ,schnecken und ,muscheln4 -- ,lmmel1 ,wege zur ,relativittstheorie4 #aiba ,weule1 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,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die unterschiedlichen ,schreibweisen von ,magellan wurden auf diese ,form vereinheitlicht4 ,sonst wurde die ,originalschreibweise beibehalten4