,zur ,mnnerfrage6 ,von ,clara ,schott4 ,leipzig1 ,a4 ,bleier ,verlag ,nachf4 ,joh4 ,eckell #ahih4 ,alle ,rechte vorbehalten4 ,einleitung4 ,um den ,verdacht1 ich sei eine ,mnnerfeindin1 nicht aufkommen zu lassen1 halte ich es fr geboten1 gleich von vornherein zu bekennen1 da ich nichts weniger als das bin1 da ich mich im ,gegentheil stets behaglich in ,mnnergesellschaft befinde und freudig mit der ,eleonore im ,tasso sage3 ich schweige gern1 wenn klgere ,mnner reden4 ,und da ich das ,glck hatte1 vielen vorzglichen ,mnnern mit klarem ,verstande und offnem ,herzen zu begegnen1 so hrte ich schweigend zu4 ,wenn sie mich nun reden hren1 so werden auch sie1 wie ich hoffe1 verstehen wie ichs meine1 so wie ich sie verstanden habe4 ,ihr1 meine ,freunde1 wit1 da ich nicht ungerecht1 noch weniger gehssig bin1 und ,ihr werdet mir beistimmen1 da die guten ,mnner nur ,ausnahmen sind1 denn ,ihr kennt die ,welt so gut wie ich4 ,ihr werdet mich auch nicht fr den ,fuchs halten1 dem die ,trauben sauer sind -- ,ihr wit ja1 da es nicht so ist4 ,zu den ,fremden1 die meine ,schrift lesen1 sage ich3 ,wenn ,ihr brav seid1 braucht ,euch dieselbe nicht zu alteriren1 denn ,euch klagt sie nicht an4 ,knnt ,ihr ,euch aber getroffen fhlen -- so schiet nur los1 ,eure ,pfeile werden mich nicht verwunden4 ,leipzig1 im ,november #ahig4 ,clara ,schott4 ,mnnlich-sittlich4 ,mnnlich-sittlich heit mit ,wrde ,tragen seiner ,fehler ,brde3 ,bummeln1 rauchen1 ,unfug treiben1 ,renommiren1 schuldig bleiben4 ,trinken1 bis nicht ,kopf1 noch ,magen ,knnen lnger es vertragen1 ,was nicht immer appetitlich1 ,das ist alles mnnlich-sittlich4 ,heimlich zu der ,liebsten gehen1 ,doch auf ,zucht bei ,andern sehen ,und im ,hause unerbittlich -- ,das ist alles mnnlich-sittlich4 ,ferner noch gehrt das ,spielen ,zu den mnnlich-ernsten ,zielen1 -- ,ei1 was kann es ,schn'res geben1 ,als so mnnlich-sittlich leben6 ,thusnelda ,vortmann4 ,es ist wirklich sehr freundlich1 das ,publikum von heute4 ,wie viel ,jahre lt es sich nicht schon in allen ,schreibarten1 in ,zeitungen1 ,zeitschriften1 ,bchern1 ,broschren u4 s4 w4 die ,frauenfrage gefallen8 ,immer und immer1 von vorn und rckwrts gelesen1 das ,gleiche3 ,studentin -- ,arbeiterin -- ,dienerin -- lauter unverheirathete ,frauen4 ,und doch ist es nur eine ,frage1 an der das ,weib hauptschlich krankt3 es ist nicht die ,brotfrage1 sondern die -- ,mnnerfrage6 ,wie kommt es1 da sie bisher unaufgeworfen geblieben8 ,aus ,respect8 -- ,aus allgemeiner ,zufriedenheit mit dem ,ewig-,mnnlichen8 ,oder -- und begehre nimmer und nimmer zu schauen1 4444444 u4 s4 w48 -- -- -- ,ich glaube1 der letztere ,umstand hat viel dazu beigetragen4 ,der ,schriftsteller studirt das ,weib1 das er als ewiges ,rthsel hinstellt4 ,er giebt vor1 ihre ,psyche zu belauschen1 und was dabei heraus kommt1 erzhlen die vielen ,cocotten-,romane1 die in den letzten ,jahren durch die ,jungdeutschen in die ,mode gekommen sind4 ,die ,schriftstellerin kann nicht belauschen1 nicht studiren1 aber sie vermag scharf zu beobachten und ,erfahrungen zu sammeln4 ,und diese1 gewissenhaft von ,vorurtheilen getrennt1 wiedergegeben1 sind werth als ,spiegelbild unserer heutigen ,ritter von der traurigen ,gestalt zu gelten4 ,sie sieht den ,mann nicht als ,rthsel an1 sondern als das brutale ,product seiner ,erziehung1 und als ein ,wesen1 das sich mit eingebildeter ,uebermacht hochstellt und alle ,rechte fr sich beansprucht4 ,mit welchem gedankenlosen ,selbstbewutsein beansprucht1 das wollen wir nachstehend illustriren4 ,wir geben reine ,thatsachen1 lassen alles ,dichterische bei ,seite und versuchen nicht mal zu retouchiren4 -- -- -- ,unsere ,frauenrechtlerinnen sagen3 wir sind im ,nachtheil gegen die ,mnner1 und bringen das ,arbeitsgebiet -- auf das hier ,hauptgewicht gelegt wird -- in den ,vordergrund4 ,das ,ich bin und ,ich werde sein -- gewi1 es ist ein ,feld1 das sich als breites ,terrain abgaloppiren lt4 ,allein1 wer schtzt das verheirathete ,weib vor ihrem natrlichen ,beschtzer8 ,oft sind ja die ,mnner ,charmant und galant ,und reichen uns ,frauen ,den ,arm und die ,hand4 ,sie sagen1 wir sollen ,uns sttzen auf sie1 ,das sei dann die richt'ge ,weltharmonie4 ,doch wenn wir sie rufen ,uns ,sttzen zu sein1 ,sie lassen uns frierend ,und hungernd allein4 ,selbst brauchen die ,retter ,ihr ,geld1 ihre ,ruh1 ,die sesten ,freuden ,des ,lebens dazu4 ,verla dich auf ,keinen1 ,nur schau1 nimmer trau1 ,und brauch' keinen ,schtzer1 ,denn selbst ist die ,frau6 -- ,des ,weibes ,vortheil liegt nicht im ,wettkampf mit dem ,manne1 noch weniger liegt darin ihre ,glckseligkeit4 -- ,diese kann nur gewonnen werden1 durch die ,selbstndigkeit des ,characters4 ,die ,frau soll dem ,manne nicht die ,peitsche aus der ,hand nehmen1 aber sie lasse ihn die ,sporen fhlen4 ,ich meine nicht das ,pantoffelheldenthum1 das den ,mann zur ,memme herabwrdigt2 aber was den ,frauen fehlt1 -- das ist das wrdevolle ,selbstbewutsein des ,menschen4 ,nur zu oft geht im ,weibe der ,mensch unter4 ,unsere ,brute1 unsere ,frauen -- was beanspruchen sie8 ,das ekelhafte ,beglcktsein1 dem ,erwhlten des ,herzens dienen zu knnen -- es breitet einen blumenhaften ,teppich vor dem ,herrlichen aus1 und vor ihm kniet das ,weib mit erhobenen ,hnden3 ,herr1 was befiehlst du8 ,was8 -- o1 schrecklich viel6 ,die ,naivett -- wir wollen keinen hrteren ,ausdruck whlen -- der ,mnner im ,fordern und ,herrschen ist von fabelhafter ,keckheit4 ,der kleine ,bruder befiehlt der kleinen ,schwester1 ihm mal die ,puppe zu geben1 die er ihr zerbricht4 ,weint sie1 schlgt er einfach auf sie los1 denn sie ist ja nur ein ,mdel4 ,die grte ,beleidigung fr den kleinen ,knirps ist1 wenn er gelegentlich mal fr ein ,mdel gehalten wird4 ,wird er grer1 so uert sich sein ,ritterthum darin1 da er nun schon ,schulmdels abdrischt4 ,dann kommen die ,flegeljahre1 in die die meisten ,mnner wieder zurckkommen1 wenn sie verheirathet sind4 ,jetzt haben wir die ,studien- und ,lehrjahre4 ,vor allem ist das ,studentenleben der ,beleuchtung werth4 ,was studieren ,sie denn8 fragte ich einmal einen jungen ,herrn4 ,die ,lumperei6 war die ehrliche ,antwort4 ,die ,lumperei6 ,je toller sie es dabei treiben1 je fescher werden sie bezeichnet4 ,gradezu ekelhaft ist es1 da unsere ,witzbltter mit ,studentenstreichen angefllt sind und solche bei den jungen ,leuten fast provoziren4 ,was fr ,witz liegt denn darin1 ,schulden zu machen1 bermig zu trinken und ,mdchen zu verfhren8 -- ,ich setze den ,fall1 ein junger ,kaufmann1 oder ,handwerker1 mache fortwhrend ,schulden1 kneipe1 arbeite nicht und treibe allerlei ,schabernack4 ,dann heit es3 ein ,taugenichts1 ein verbummelter ,mensch1 arbeitsscheu1 betrgerisch u4 s4 w4 ,hier aber ist es -- weil es sich ziemt1 auch erlaubt4 ,man hngt dem ,burschenschafter ein buntes ,bndchen um und lt ihn laufen4 ,bei ,aufzgen und ,commersen sehe man sich die alten ,herren in ,cerevis und diversen ,abzeichen an4 ,was wrde man wohl sagen1 wenn alte ,damen also markiert und frankiert herum laufen wrden8 -- -- ,daneben gehen das schneidige ,offizierchen1 die ,einjhrigen1 die ,kaufleute1 ,beamte aller ,arten1 die alle um das ewige ,rthsel herumflattern1 es zu erlsen meinen1 und so sich selber zu ,liebe das ,weib anbeten4 ,und das ,weib8 -- ,es sollte sich doch mal klar werden1 was so die landlufige ,liebe bedeutet1 was so ihre ,ideale eigentlich sind1 an die sie ihre ,gefhle und ihr junges ,leben verschwenden6 ,wie viele blhende ,gestalten sind nicht schon am ,amsement des ,mannes zu grunde gegangen86 -- ,haben sie dann genug hofiert1 geschwrmt1 ,herzen gebrochen u4 s4 w41 dann gelangen sie in das ,stadium der ,heirathskandidatur4 ,hier giebt es eine ,unmasse von ,kategorien4 ,es heirathen ,gott ,lob noch eine stattliche ,reihe von ,mnnern aus wahrer ,liebe und gehen mit ehrlichem ,pflichtgefhl in die ,ehe4 ,dann kommt die ,mehrzahl1 die besteht aus3 ,mden ,seelen1 die ein ,ausruhebedrfnis haben1 ,weltschmerzlern1 die ihre ,melancholie auf das ,weib zu wlzen beabsichtigen1 ,verschuldeten1 ,solchen1 die weder ,geschick1 noch den ,muth haben1 den ,kampf mit dem ,leben allein aufzunehmen1 endlich ,gemthsmenschen1 die mit liebevollen ,worten nach auen verstohlen das ,weib zur ,dienerin ihres lieben ,ichs herabzwingen und so nach und nach zwei bis drei ,frauen florumwunden zu ,grabe tragen4 ,auch giebt es ,mnner1 die sich ,frauen fr den ,hausbedarf whlen und diese als ,gegenstand betrachten4 ,und die ,weiber8 -- wie schnell sie sich nur ergeben6 als ,braut hat auch jede den herrlichsten von allen fr sich4 ,thatschlich leisten aber auch die ,mnner an ,verstellungskunst so absolut das allerhchste1 da sich die meisten whrend des ,brautstandes mit ,glanz behaupten4 ,bevor ich nun daran gehe1 einige ,illustrationen zu geben1 d4 h4 aus dem ,leben gegriffene ,spiegelbilder mnnlicher ,tugenden zu zeigen1 darf ich in meiner aufgezhlten ,kategorie der ,heirathskandidaten eine ,hauptserie nicht vergessen1 die in allen ,gesellschaftskreisen zu finden ist3 nmlich die -- ,heirathsschwindler4 ,bei den ,ehegesetzen1 wobei die ,mnner alle1 die ,weiber fast gar keine ,rechte haben1 ja wo die ,frau gewissermaen als ,leibeigene des ,mannes betrachtet werden knnte1 -- hat der ,heirathsschwindler die weitestgehenden ,chancen4 ,zunchst lt er sich ,haus und ,hof einrichten4 ,damit ist er schon ,herr im ,hause1 denn selbst in ,ehen1 wo die ,gtergemeinschaft ausgeschlossen ist1 hat der ,mann -- was auch geschehe -- den ,nutzen von allem1 was da ist4 ,und nun wollen wir einige ,typen aus dem ,leben herausnehmen4 ,es sind nicht nur wahre ,gestalten1 es sind ,thatsachen1 die ungeschminkt zeigen1 da die ,mnnerfrage mehr der ,beleuchtung bedarf1 als die ,frauenfrage an sich4 -- ,es ist noch gar nicht so lange her1 da ein ,aristokrat eine ,million geheirathet und mit sauerser ,miene ein zartes ,frulein1 das daran hing1 in den ,kauf nahm4 ,rund #f ,wochen dauerte die ,ehe1 dann erklrte er dem nichtssagenden ,puttchen1 das sich so wohl als ,frau ,grfin fhlen wollte3 es knne nun gehen1 ihr ,geld sei in den besten ,hnden4 ,es bedurfte allerdings erst der ,reitpeitsche1 bevor sie ging4 ,von ihrem ,gelde erhielt sie natrlich keinen ,pfennig heraus1 denn die noblen ,passionen des ,mannes verschlangen eben alles was da war -- er hat ja von ,rechtswegen den ,niebrauch und brauchte daraufhin so viel1 da am ,ende des ,prozesses nichts mehr vorhanden war4 ,ein anderer ,herr in angesehener ,stellung lie seine junge sehr verliebte ,frau vor seiner ,trauung selbst die ,handschuhe fr seine ,freundin bezahlen u4 s4 w4 u4 s4 w4 ,und nach der ,hochzeit fiel es ihm gar nicht ein1 seine ,lebensweise zu ndern1 obgleich er das beschworen1 ebenso wenig in seinen ,liebeshndeln irgend welche ,rcksicht auf seine ,gattin walten zu lassen4 ,an einem ,theaterabend1 als die ,gattin gerade ihren ,fu auf das ,trittbrett ihres ,wagens setzte1 der sie nach ,hause bringen sollte1 erkhnte sich der ,herr ,gemahl sie zurckzuhalten4 ,den ,wagen habe ich soeben ,frulein so und so 7,name einer ,schauspielerin7 versprochen1 ,du kannst laufen6 ,nun war sie -- was leider ja vereinzelt dasteht -- keine nach ,lyrikern gebildete ,frau1 sie zog nach ,nietzsche ihre ,hand zurck und zeigte die ,tatze die bse ,krallen hat4 ,so kam es1 da sie ihn laufen lie4 ,freilich1 all die schweren ,seelenkmpfe wurden ihr nicht erspart1 aber sie ist noch ,herrin auf ihrem ,grund und ,boden1 und er bettelt sich irgendwo durch4 ,nach den mehr gewaltthtigen ,heirathsschwindlern1 kommen die verkniffenen1 die treten sanfter auf und wenden andere ,mittel an4 ,wir illustrieren sie mit nachstehendem3 ,herr ,r4 ist ,gutsbesitzer in ,polen4 ,seine ,frau1 die viel vornehmer als er1 aus guter ,familie1 mit vorzglichen ,charaktereigenschaften1 hat ihm das ,vermgen zugefhrt4 ,dafr mu sie1 um ,geld zu sparen1 die ,stelle der ,mamsell vertreten4 ,da sie ihn lieb hat1 ihr ,interesse im ,haushalt auch gern wahrnimmt1 steht sie um #c ,uhr ,nachts auf1 berwacht rechtzeitig das ,melken und bleibt auf1 bis die ,milchwagen in die ,stadt gefahren sind4 ,tags ber geht es ,trepp auf1 ,trepp ab1 die ,landwirthschaft will besorgt sein4 ,der ,herr fhrt recht oft zu einem ,spielchen in die nahe ,garnisonstadt4 ,die ,frau kennt kein anderes ,vergngen1 als alljhrlich ein neues ,sprlein zu wiegen4 ,er murrt schon3 alle ,jahre ein ,kind1 was das kostet6 ,an ,geld1 meint er4 ,die ,lebenskraft der ,frau -- daran denkt doch ein ,mann nicht6 ,er hat auch schon vergessen1 wer das ,baby beim ,storch bestellt6 ,jetzt sind acht ,jahre herum1 die ,frau ist acht ,jahre im ,dienste bei ihrem ,herrn4 ,hier ist es aber so1 da sie den -- ,lohn gezahlt1 nicht er6 ,es ist ja selbstredend1 da ein ,weib arbeitet1 wozu heirathet man es86 -- ,das ,geld ist alle4 ,wieso8 -- ,das wei der ,mann1 und das gengt6 ,der ,herr wird nervs1 alles reizt ihn1 am meisten die ,frau1 die nichts mehr recht machen kann4 ,er will hier fort und zieht mit ,frau und fnf ,kindern in die ,stadt -- in ein ,haus1 wo seit ,jahren seine ,maitresse wohnt1 die er die ,frechheit hat1 seiner ,frau als ,nachbarin vorzustellen4 ,und nun bekommt die ,nachbarin das ,regiment1 und es geht mit dem letzten ,heller des ,vermgens bergab1 der ,mann ohne ,thtigkeit1 die ,frau vor ,leid krank4 ,schlupointe1 des ,mannes ,frage1 die alles besagt3 ,weshalb hab' ich ,dich eigentlich geheirathet1 da ,du doch nichts verdienen kannst8 ,no4 #d hat eine ,schriftstellerin geheirathet1 weil ihn ihr edler ,beruf1 ihr ,geist und schlielich ihre liebliche ,gestalt anzog4 ,wie bald merkte das arme ,wesen1 da sie ihn thatschlich angezogen6 ,vom ,kopf bis ,fu sogar4 ,von den ,stiefeln bis zum ,hut hat sie indirekt alles bezahlt4 ,mein ,lieb1 jetzt soll die ,feder ruhen1 hatte er ihr am ,verlobungstage gesagt4 ,der ,gute1 ,zarte1 wie wollte er alle ,lasten von ihr nehmen6 -- ,vier ,wochen nach der ,hochzeit3 ,mchtest ,du nicht wieder etwas schreiben1 ,herzchen8 -- ,es ist nmlich1 ,du weit1 wenn eine ,knstlerin vergessen wird1 das thut nicht gut4 ,das sieht sie ein4 ,und noch mehr sieht sie ein6 ,der ,schuft hat sie gefangen1 und nun heit es arbeiten1 um all die ,schulden1 die das ,hauswesen hervorgerufen1 zu bezahlen4 ,sie gleicht sich nicht mehr1 sie ist blos noch eine ,schreibmaschine im ,hause4 ,es kommt ein ,quartal1 wo die ,miethe nicht bezahlt werden kann4 ,die ,verleger sind nicht pnktlich1 sie schreibt und schreibt um ,geld -- keine ,antwort4 ,da erbietet sich der ,edle1 ihr ,mann1 die natrliche ,sttze1 fr sie einzutreten4 ,wie gut1 wenn man verheirathet ist66 ,vor einem ,mann hat man doch ganz anderen ,respekt4 -- ,schon darauf bauend1 reist er nach ,s4 und erhlt sogleich #ejj ,mark ausgezahlt4 ,natrlich sendet er ihr ein ,telegramm1 damit sie daheim von der ,sorge befreit ist1 setzt sich auf die ,bahn und fhrt ber ,leipzig nach ,hause4 ,in rosiger ,stimmung natrlich1 er hat ja ,geld6 ,hier trifft man ein paar ,freunde1 mit denen man ausgeht1 und auch ein paar hbsche ,pflnzchen4 ,die eine ist reizend und findet so viel ,gefallen an dem auf ,reisen geschickten ,ehemann1 da sie es unverhohlen zeigt4 ,und wenn ein ,mann gefllt1 bei der angeborenen ,eitelkeit1 dann kommt sehr schnell die angeborene ,untreue hinzu4 ,der ,edle vergit seine ,frau und kauft fr deren sauer verdientes ,geld einen ,schmuck fr die ,dirne4 ,allerdings amsiert er sich dafr prchtig1 und das ist doch auch etwas werth6 -- ,soll ich noch aus hheren ,kreisen ,copien bringen1 oder soll ich herabsteigen in die einfachste ,klasse1 wo die ,sparkassenbcher eine rhrselige ,rolle spielen -- -- -- und begehre nimmer und nimmer zu schauen 4444 ,nun giebt es noch eine liebliche ,sorte -- ,verlobungsschwindler1 die gegen freie ,kost und ,logis frisch drauf loslieben4 ,und zwar so lange1 als es ihnen dienlich erscheint4 ,dann untergraben sie in irgend welcher ,weise den guten ,ruf der ,braut1 damit die ,welt ihren ,rcktritt nicht etwa verdamme -- so etwas knnte bei der nchsten ,parthie schaden --1 und verschwinden4 ,in einer ,berliner ,zeitung hie es einmal3 ein hoffnungsvoller ,jngling sei auf drei ,stellen zu gleicher ,zeit verlobt gewesen4 ,bei den ,schwiegereltern der ersten ,braut wohnte er1 bei der zweiten ,braut1 einer ,schneiderin1 a er1 und der dritten1 einer ,putzmacherin1 nahm er ihr ,geld ab1 mit der ,weisung1 dafr wolle er ein ,geschft kaufen4 ,von ,london aus1 wohin sich auf ,kosten der ,putzmacherin der ,verlobungsschwindler gewandt1 erhielten alle drei ,brute gleichlautende ,zettel3 ,fr die ,zeit1 wo ,du mich geliebt hast1 ,bedank i mich schn1 ,und i wnsch1 da ,dir's ,jetzt nun besser mag geh'n6 ,wir sehen davon ab1 aus der besseren ,gesellschaftsklasse noch ,illustrationen zu bringen1 es drfte den ,leser ermden4 ,jedoch einen ,brief hier abzudrucken1 den mir eine ,dame zur ,verfgung gestellt1 mchte ich nicht unterlassen4 ,es spricht so viel zarter ,dank fr genossene ,liebe daraus und er birgt so viel echtmnnliche ,gewissenhaftigkeit1 da er mein ,spiegelbildchen vervollstndigen hilft4 ,lieber ,gustav6 ,das war eine rechte ,freude1 das ist ja famos1 da habe ich auch wieder mal kolossales ,schwein6 ,du sollst nmlich mein ,retter in der ,not sein4 ,diesmal nicht in ,geldangelegenheit -- ich habe meine hiesigen ,glubiger sehr gut erzogen --1 sondern ,du sollst mir helfen -- nicht wie damals eine zu bekommen1 sondern eine los zu werden4 ,es mte mit dem ,teufel zugehen1 wenn solch patenter ,kerl1 wie ,du bist1 das nicht leicht zu ,wege brchte6 ,die ,martel wird mir unbequem1 das ,verhltni war der dmmste ,streich meines ,lebens1 die nimmt die ,sache ernst und ich sage ,dir -- ich wre lieber wo der ,pfeffer wchst1 als hier4 ,die taxiert sich hoch und sagt sehr freimthig mit jedem ,jahre lerne ich mich mehr lieben und mehr schtzen1 weil ich mich besser kennen lerne4 ,thatschlich wird sie mit jedem ,jahre ppiger4 ,aber ,bester1 ich habe grade genug und will berhaupt fort1 es ist hier de und aufregend zugleich4 ,da ,du doch1 wie ,du schreibst1 nach ,h4 gehst1 kannst ,du mir zu ,liebe schon den kleinen ,abstecher machen4 ,ich stelle ,dich ihr vor1 und hbsch1 wie ,du bist1 und wie ich ihren ,geschmack kenne1 machst ,du ohne ,zweifel kolossalen ,eindruck4 ,das brige berlasse ich ,dir 444 ,ich spiele dann den ,eiferschtigen und sichere mir damit einen respectablen ,abgang4 ,also ich rechne bestimmt auf ,dich1 so wie ,du stets auf meine ,dankbarkeit rechnen kannst4 ,telegraphiere wann ich ,dich erwarten kann4 ,dein ,k4 ,dir gebe ich den guten ,rat1 ,dich nie an brnette ,weiber heranzumachen1 die sind von einer verfluchten ,anhnglichkeit4 ,man sieht1 sie arbeiten mit allen ,mitteln1 die ,herren ,mnner1 und sie sind ja so schlau1 so schlau1 da man gar nicht begreift1 wie man einstens die ,weiber mit der ,annahme beehren konnte1 sie seien schlau wie die ,schlangen6 -- -- ,so lange der ,mann keine ,verpflichtung hat1 sieht er im ,weibe das anbetungswrdige ,geschpf2 gesellt sich zu seiner ,anbetung und ,liebe aber die ,pflicht1 so ist es aus4 ,er ist immer berechnend1 und wo die ,rechnung quittirt ist1 wo nichts zu holen1 so oder so1 da hrt nach und nach jeder ,reiz auf4 ,und nun kommen wir zu dem ,punkt der ,treue1 und das ist ein sehr wunder ,punkt66 ,der ,mann kann sich selber1 dem ,freunde1 im ,handel und ,wandel treu sein -- dem ,weibe ist er es hchst selten4 ,fast immer wird es von ihm hintergangen4 ,ist es nicht mit einer ,freundin1 ist es mit einer ,unbekannten4 ,fr sie ist wenig vorhanden1 fr die ,geliebte immer ,ueberflu4 ,bei der ,frau knausert man1 der ,geliebten will man imponieren1 nichts ist zu theuer fr sie4 ,natrlich gilt dies bei ,mnnern besser begterter ,stnde1 die berhaupt etwas zu geben haben4 ,die ,mittelklasse steigt tiefer4 ,vielen ,hausherren haftet leider auch die ,dienstmdel-,manie an1 und nicht vielen ,frauen wird die tiefe ,scham erspart1 von den ,mdchen selbst zu vernehmen1 der ,herr stelle ihnen nach6 ,bei den besser gearteten ,mnnern regt sich dann das ,gewissen und ihre ,zrtlichkeit fr die ,gattin verdoppelt sich nach einer solchen ,missethat4 ,mein ,mann mu mich wieder hbsch hintergangen haben1 sagte einmal eine ,dame1 er hat mir aus eigenem ,antriebe einen ,pelzmantel gekauft4 ,wrde dieses ,hintergehen nur allein das ,gefhl der ,frau verletzen1 so wre es noch nicht gar so schlimm und zu berwinden1 aber es sind ganz andere ,gefahren dabei6 -- ,der ,mann zeigt selten die volle ,theilnahme an einem ,erkranken der ,frau1 als es oft umgekehrt der ,fall ist4 ,er klagt1 so bald sie leidend1 zunchst1 da das ,hauswesen ins ,wanken kommt1 nebenbei erst thut es ihm gelegentlich leid1 da sie nicht gesund ist4 ,darber lt er sich dann gern bemitleiden -- auch eine typische ,eigenschaft des ,mannes --1 denn am ,ende -- es ist doch hchst lstig eine kranke ,frau zu haben6 ,als einmal ein ,freund dem anderen klagte1 da seine ,frau ewig leidend und schon in drei ,bdern gewesen1 was das koste6 schrieb dieser zurck3 ,fr die ,reparaturkosten httest du schon eine neue gehabt4 ,woher aber die vielen ,frauenkrankheiten kommen1 davon wissen ,aerzte und ,aerztinnen zu erzhlen6 ,eine derselben1 die seit #ab ,jahren in ,deutschland eine blhende ,praxis ausbt1 kann nachweisen1 da von #ajj ,patienten1 #gj ihren ,mnnern die ,krankheit verdanken4 ,und diese haben dann natrlich ein ,kreuz mit den ,weibern1 die ewig klagen und so viel kosten6 ,und whrend ich die ,mnnerfrage beleuchte1 tnt eine andere an mein ,ohr3 ,giebt es denn gar keine guten ,mnner88 -- ,o ja1 viele1 viele prchtige ,mnner1 ganze ,kerle mit ,herz und ,verstand1 mit ,seele und ,gewissen1 aber mit ihnen geht es wie mit den ,weibern3 ,von den besten spricht man nicht6 ,von dem ,gros aber1 das sich mit seinen vielen ,arroganzen so hoch ber das ,weib stellt1 mu gesprochen werden4 ,die ,fehler der ,frau kennt jeder1 sie sind in allen ,formen blo gelegt worden2 vom minderwerthigen ,gehirn1 bis zum eitlen ,tand1 mit dem sie sich umgiebt1 hat der ,mann gesprochen1 es gehrt ja alles zur ,frauenfrage4 ,nun aber werfen wir die ,mnnerfrage auf1 und wir werden ja sehen1 wie weit sie fhren wird1 sehen1 ob die ,herrlichen -- we ,standes sie seien -- ewig nehmend1 ewig fordernd1 sich behaupten werden4 ,und wie naiv die ,herren der ,schpfung im ,fordern sind -- das ist einfach fabelhaft4 ,wenn man sie reden hrt von ihrem ,standpunkt aus -- ich wei nicht1 ob man darber lachen oder weinen soll4 ,fahre da einmal von ,frankfurt a4 ,m4 nach ,leipzig4 ,in ,eisenach steigt ein ,herr ein1 der sich veranlat fhlt1 eine ,unterhaltung anzuknpfen4 ,nein1 ich heirathe nie6 erzhlt er mir im ,laufe einer zweistndigen ,fahrt4 ,nie1 denn die ,weiber von heute6 -- ,ich verlange von einer ,frau #a4 natrlich ,vermgen1 #b4 ,schnheit1 #c4 ,bildung1 #d4 gute ,familie4 ,sie mu wirthschaftlich sein1 darf keine theure ,roben tragen1 mu selbst kochen und mir in meinem ,beruf behlflich sein4 ,hm1 machte ich1 wie ist denn die ,gegenleistung8 ,er sah mich verstndnislos an4 ,na wie denn1 die ,gegenleistung8 -- ,sie scherzen wohl8 ,durchaus nicht1 ,sie mssen doch1 wenn ,sie so vieles verlangen1 etwas bieten knnen4 ,ich8 -- na1 ich heirathe sie doch6 ,sie ist doch ihr lebtag versorgt4 ,wenn die ,dame ,vermgen bringen und arbeiten soll u4 s4 w41 so knnte sie sich doch mit diesen hbschen ,eigenschaften recht fidel selbst versorgen4 7,versorgen im ,sinne der heutigen ,mnner heit gewhnlich mit ,sorgen berschtten47 ,na1 wissen ,sie1 ,gndigste1 bei solchen ,auffassungen wrden die meisten ,mdchen alte ,jungf444 er sah ngstlich nach meiner ,hand4 ,frher1 mein ,herr1 hat man alte ,jungfer im verchtlichen ,sinne gesagt4 ,heute -- nun erst beginnt man das ,symbol des ,eheringes zu verstehen6 ,die ,hand ohne ,ring ist das ,freizeichen4 ,die alte ,jungfer lebt nicht mehr4 ,heut ist die ,unverheirathete die ,freifrau1 die unabhngig von einem ,haustyrannen ihren ,weg macht4 -- ,die ,hand mit dem ,ringe aber sagt3 ,ergeben auf ,gnade und ,ungnade4 ,bitte1 mein ,herr1 sagen ,sie mir1 wessen ,loos ist besser1 das der ,freien oder der ,gebundenen8 ,der ,mann verlangt von der ,frau alles4 ,sie soll ihm ,kinder geben1 ihm dienen1 kochen1 sparen1 helfen1 wo immer sein1 im ,geschft1 ,bureau1 ,werksttte u4 s4 w4 ,er selbst aber ist eben entweder nur ,fachmann1 oder mit einem ,worte ,verdiener4 ,sie aber soll universell sein4 -- -- -- ,von der groen ,masse ,ausnahme-,mnner1 die ,wrde genug besitzen1 sich ihr ,haus selbst zu grnden und es pflichtgem auch selbst zu erhalten1 hrt man oft bewunderungsvoll sagen3 er hat sich ein armes ,mdchen geheirathet6 ,erstens3 ,ist denn eine ,menschenseele absolut nichts werth8 ,und besitzt die ,frau an sich nicht schon all die ,eigenschaften1 die der ,mann absolut gebraucht8 ,sie bezahlt mit ihrem ganzen ,sein schon genug ,entre fr den ,eintritt in das zweifelhafte ,glcksinstitut der ,ehe4 ,der ,mann sollte mal nachrechnen1 was er zu bezahlen htte1 wenn er nicht verheirathet wre6 ,da kommt erst3 ,ein sogenanntes ,verhltnis1 das ,geld kostet4 ,eine ,wirthschafterin1 die hoch bezahlt wird1 und die lange nicht so rechnet1 als eine ,frau1 die ihre eigenen ,interessen vertritt4 ,eine ,ausbesserin der ,wsche und ,garderobe und diverse ,vereine1 in denen er seine freie ,zeit verbringt1 weil er kein eigenes ,haus besitzt4 ,kurz -- man sieht1 der ,mann ist viel besser in der ,ehe versorgt1 als die ,frau1 die die greren ,lasten bernommen6 -- ,zu den weiteren naiven ,eigenschaften der ,herrn ,mnner gehrt auch die1 ihre ,untugenden auf ,rechnung der ,weiber zu setzen4 ,sie hat ihn betrogen -- deshalb hat er sich dem ,trunk ergeben1 deshalb hat er sich in den ,strudel des ,lebens gestrzt4 ,weil die ,frau die ,wirthschaft vernachlssigt -- geht er in die ,kneipe4 ,weil die ,frau nicht geschftstchtig ist1 verdient er nichts u4 s4 w4 ,ergo3 gbe es keine ,weiber1 es liefen lauter mnnliche ,engel herum4 ,in ,ausreden sind die ,mnner berhaupt fabelhaft gewandt und im ,abwlzen ihrer ,fehler auf andere virtuosenhaft4 ,die ekelhaftesten aller mnnlichen ,specien aber sind diejenigen1 die ewig heulen4 ,unter ,thrnen schwren sie ,treue4 ,unter ,thrnen brechen sie dieselbe und versprechen ,besserung bis zum nchsten ,mal4 ,unter ,thrnen geben sie der ,frau einen ,vershnungsku und kssen unter ,thrnen lchelnd das holde ,lieb zweiter ,garnitur4 ,und dann die freimthigen ,gestndnisse1 die sich mit ahnungsloser ,unverschmtheit zusammen finden6 ,man hre3 ,ich bin sehr jhzornig -- deshalb mu ich eine sanftmthige ,frau bekommen4 ,nein1 ,herr der ,schpfung1 deshalb mut du hbsch ,selbsterziehung ben und ,dir hbsch manierlich diese heillose ,untugend abgewhnen1 nicht aber ber das ,haupt einer ,sanftmthigen ergehen lassen4 ,oder3 ,ich bin ewig mrrisch und verdrielich1 deshalb mu ich eine heitere ,frau bekommen4 ,ich mchte sehen1 wessen ,heiterkeit ein ewiger ,griesgram nicht verscheucht6 -- ,nun geben sich eine ganze ,masse kreuzbraver ,mnner1 die ihr ,lebtag nichts ,bses thun knnten1 fr ,herzensbrecher u4 s4 w4 aus und renommieren mit ,unthaten1 die ihr sthetisches ,gefhl schon nicht zuliee1 um mnnlich zu erscheinen4 ,was fr ,lob fr die ,allgemeinheit hierin liegt1 kann sich ein ,jeder wohl ausmalen6 -- ,die ,neuzeit hat noch eine ,art ,mnner herangebildet3 ,rhetoriker4 ,am allerschlimmsten ergeht es denjenigen ,frauen1 die jene ,sorte von ,maulhelden geheirathet haben4 ,ganz besonders wenn sie in politischen ,versammlungen von gleichen ,rechten faseln1 um sich dort ,weihrauch zu streuen4 ,sie haben erwiesener ,maen weder ,herz fr ihre ,familie noch ,verstand genug1 irgend ,jemanden zu beglcken4 ,ihre erheuchelte allgemeine ,menschenliebe ist nichts weiter als die ,sucht1 sich bewundern zu lassen1 als die geistige ,koketterie1 sich reden zu hren1 denn in ,wirklichkeit lieben die ,volksbeglcker einzig und allein nur sich selbst und sind im eigenen ,hause der rasende ,roland4 ,von dem ,elend der ,ehefrauen1 die sich durch die ,zungen-,gymnastik der ,beglcker1 der ,kmpfer fr ,freiheit und ,recht1 haben bethren lassen1 ist nicht zu erzhlen4 ,man versetze sich in die ,lage einer ,frau1 die ihren ,gatten salbungsvoll der ,menge predigen hrt1 wobei er in ,ethik berfliet und in ,achtsamkeit und ,ehrlichkeit einzig dasteht1 und die genau wei1 da seine ,handlungsweisen dem entgegen laufen1 und da er alle die ,laster und ,untugenden1 die er ffentlich beklagt und verwirft1 im hohen ,mae selbst besitzt6 ,im ,hause rettet1 rennet1 flchtet alles1 wenn er sich zeigt1 weil man ihn frchtet1 drauen ist er ein ,mann der ,humanitt1 ein ,engel ohne ,flgel1 der herabgekommen1 um dem ,unterdrckten zu seinem ,rechte zu verhelfen4 ,ist das alles nicht werth1 aufgezeichnet zu werden8 ,vielleicht halten unsere ,herren einmal ,selbsteinkehr und sie werden nicht zu kurz dabei kommen4 ,eine ,ungerechtigkeit1 an der allerdings der ,mann nicht schuld ist -- die sich aus unserer gesellschaftlichen ,lage ergiebt -- ist es auch1 da des ,weibes ,stellung vom ,manne bedingt wird4 ,so kommt es1 da eine zur ,grfin erhobene ,magd mehr gilt1 als eine vollendete ,dame1 die einen in bescheidenen ,verhltnissen lebenden ,mann geheirathet hat4 ,die ,frau fllt oder steigt durch die ,heirath1 dem ,manne lt man ,rang und ,wrde1 er mag whlen1 wie es auch sei4 ,warum kann sich das ,weib ihre ,stellung nicht selbst bestimmen1 wenn sie die ,fhigkeit dazu besitzt8 -- ,unsere ,frauen aber sind -- besonders in kleinbrgerlichen ,kreisen -- sehr gern geneigt1 in dem ,manne aufzugehen4 ,es ist fast lcherlich1 wie viel manche ,damen auf ,titulatur geben4 ,der rgste ,schuft1 der neben der ,schufterei noch etwas gelernt hat 7,schufte sind fast immer intelligent zum ,nachtheil ihrer ,mitmenschen71 hat1 sobald er einen ,rang bekleidet1 ,chancen1 denn ,frulein ,soundso drckt gelegentlich mal ein ,auge zu1 bei der fraglichen ,moralitt ihres ,zuknftigen1 wenn sie von da ab ,frau ,ober-,soundso sich nennen kann4 ,man beobachte mal die ,kaffee- und sonstigen ,gesellschaften1 in denen die ,vorstellungen ja eine so wichtige ,rolle spielen6 ,vor allem liebt es die ,wirthin1 mit ihren ,eingeladenen zu glnzen4 ,oftmals mit der grten ,nichtachtung vor der ,person1 die sich zufllig emporgeheirathet hat1 im ,herzen1 ruft sie -- wenn volltnend -- mit gehobener ,stimme deren ,aushngeschild aus4 ,putzig war es1 als eine ,dame ein ,frulein ,dr4 ph4 einer ,appellationsgerichtsrthin vorstellte4 ,der ,tonfall besorgte alles6 ,frau ,ober--appellations--gerichts--rthin 4444 ,einige ,tne tiefer3 ,frulein ,dr4 ,s4 ,die hbschen ,augen der ,philosophin lachten mich an4 ,ja1 was wollen ,sie1 trstete ich1 ,sie haben nur sechs ,buchstaben vor ,ihrem ,namen1 die ,sie sich noch dazu mhselig erarbeiten muten1 und diese ,dame stolzirt mit #bf solcher herum1 die ein anderer auf ihr vergoldetes ,schild getragen6 -- ,und die ,titelsucht ist nicht nur in den ,kreisen des ,scheins1 sie reicht bis zur ,frau ,ober-,straenfegerin hinab4 ,so kommt es also1 da die socialen ,verhltnisse die ,frauen dahin bringen1 da sie mit ihren ,mnnern prahlen1 obwohl sie vielfach wissen1 da sie dem ,charakter nach mehr sind1 als diese4 ,gradezu gefhrlich -- im komischen ,sinne1 sind auch diejenigen ,mnner1 die von ihren ,frauen nicht verstanden werden4 ,ich kannte ein ,ehepaar1 wo der ,mann freilich diverse ,vocabeln mehr wute1 als die ,frau1 der auch dickbndige wissenschaftliche ,werke geschrieben und ,forschungsreisen gemacht hatte4 ,aber seiner ,frau gesunder ,menschenverstand und ihr kstlicher ,humor standen doch turmhoch ber seiner griesgrmigen ,gelehrsamkeit1 und doch war sein ewiges ,seufzen3 ,dieses ,weib ist nicht bedeutend genug1 meine ,bedeutung zu verstehen6 ,als er sich aber einmal in die ,tinte hineingeritten hatte1 war dieses ,weib bedeutend genug1 der ,geschichte eine andere ,wendung zu geben1 und in den ,tagen der ,noth war sie das treue ,weib1 seine ,sttze1 sein ,halt4 ,die ganze verkrochene ,feigheit des bedeutenden ,mannes trat hier grell zu ,tage4 ,das sind so komische ,figuren1 ,kleinigkeiten1 die charakterisiren helfen1 etwa wie die ,momentaufnahmen auf den ,straen1 wo wir jetzt auch ,gigerl1 als ,zrtlichkeits-,aeuerungen1 auf den ,arm junger ,mdchen gesttzt1 sehen4 ,frher fhrte sehr galant der ,ritter seine ,dame1 die ,frau sttzte sich auf den ,mann4 ,heute lassen sich die ,mnner von jungen ,mdchen fhren4 ,symbolisch gar nicht bel6 -- ,und nun -- das ist ein ,punkt1 der mir auf der ,seele brennt6 ,ist es wirklich ein ,fortschritt der ,cultur1 da das ,vaterrecht herrscht8 -- ,ich glaube der ,irokese1 der im ,urzustande nach seinem ,herzen das ,mutterrecht gelten lie1 war weiter wie wir2 dem ,weibe gehrte das ,kind1 das sie trgt1 gebrt4 ,es ist ihr ,fleisch1 ihr ,blut und ihr ,geist4 ,am besten kann man diese ,wahrheit bei denjenigen beobachten1 die auerehelich geboren haben4 ,beim schlechtesten ,weibe dringt selbst in der verzweifeltsten ,situation das ,muttergefhl durch4 ,sie bringt ein ,kind zur ,welt in ,schimpf und ,schande1 in ,noth und ,elend4 ,und doch1 in ,lumpen gehllt1 trgt sie es am ,herzen mit sich herum4 ,der ,vater8 -- oft wei er berhaupt nicht1 da er ein solcher ist66 ,und dies allein spricht von ,natur aus der ,mutter das ,kind zu6 ,wei er es aber1 freut er sich darber88 -- ,das kraftloseste1 verlassene ,weib arbeitet bis zum letzten ,athemzuge fr ihr ,kind1 oder erbettelt sich die ,nahrung fr dieses4 ,der ,vater will oftmals nichts von seinem ,ueberflu fr dasselbe geben4 ,er ist ganz ,genu1 die ,mutter ganz ,entsagung4 ,trotzdem hat der roheste ,patron1 der zufllig ,vater ist1 das alleinige ,recht ber das ,kind der ,mutter4 ,wie viel ,trunkenbolde und ,spieler giebt es nicht1 denen das gesetzliche ,recht zusteht ber die ,zukunft des ,kindes zu bestimmen6 -- ,kommen wir nun wieder auf unser eigentliches ,thema zurck6 ,fr die ,frauenfrage interessirte sich der ,mann bisher3 #a7 wenn er heirathen will aus beliebigen ,motiven2 #b7 wenn er sich am ,weibe zu berauschen beabsichtigt2 #c7 wenn er es loswerden will4 ,bei den ,frauen aber gab es nur eine ,mnnerfrage1 die da lautet3 wo bekomme ich einen8 ,diejenigen ,frauen1 die durch ,schiller und ,goethe die mnnlichen ,helden kennen gelernt haben1 wissen1 da sie nur durch ,dienen zur ,herrschaft gelangen 7ja freilich67 und geben sich daraufhin zu allem her4 ,die ,backfische1 die ,chamisso's ,syrup ,seit ich ihn gesehen1 ,glaub' ich blind zu sein u4 s4 w4 hinhimmeln1 die gehen mit einem suggerierten ,idealismus in das ,eheglck hinein4 ,freilich1 klug ist es nicht1 da unsere ,mtter ihren ,tchtern all die veralteten ,melodien in die ,hand geben4 ,unsere ,zeit ist eine andere4 ,es leben andere ,menschen1 es sind andere ,verhltnisse4 ,die ,tchter drfen nicht mehr blind sein1 seit sie ihn gesehen4 ,nein1 weil sie ihn gesehen1 mu man ihnen die ,augen ffnen6 ,nach ,chamisso ist ein anderer hehrer ,geist herabgestiegen4 ,und seine gewaltige ,stimme sprach3 ,manchen ,menschen darfst ,du nicht die ,hand geben1 sondern die ,tatze1 und ich will1 da ,deine ,tatze auch ,krallen habe4 ,wre dem so1 der ,mann und die ,frau1 beide wren sie glcklicher4 ,aber es giebt so verschiedene ,arten von ,weibern1 die1 obzwar sie in der ,welt ,bescheid wissen1 doch singen3 ,eines ,mannes schnste ,tugend ,ist nicht ,keuschheit1 noch ists ,jugend1 ,ist nicht ,schnheit und ,verstand1 ,ueberflu an ,geld und ,land4 ,auch nicht ,stellung ists1 noch ,titel1 ,nicht der ,rock1 noch bunter ,kittel1 ,dann erst lob' ich mir den ,mann1 ,wenn ich ihn noch kriegen kann4 ,aber die edle ,frau1 die aus khler ,ferne beobachtet1 ohne ,herz und ohne ,galle sprechen zu lassen1 die gleichgltig lchelnd vom hohen ,balcon herabschaut auf das ,treiben der ,mnnlein und ,weiblein1 die singt ein anderes ,lied1 das da lautet3 ,seit ,amor sich hat verwundet ,mit seinem eigenen ,pfeil1 ,reist er in olympische ,bder ,zu suchen dort sein ,heil4 ,er hat ein krankes ,herze1 ,seit ,psyche ihm entfloh1 ,nicht mag er mehr regieren1 ,wird nicht des ,lebens froh4 ,nun aber treibt auf ,erden ,viel wsten ,spuk und ,graus ,ein tppischer ,geselle1 ,giebt sich als ,amor aus4 ,er ist gemeiner ,herkunft ,und widrig von ,gestalt1 ,verliebt und ganz vertrunken1 ,mit kahlem ,haupt und alt4 ,und fahl sind seine ,wangen1 ,und frech der blde ,blick4 ,betubend ist sein ,treiben1 ,doch bringt er ,keinem ,glck4 ,die ,vter tuscht er ,alle1 ,sie freut der glatte ,wicht1 ,die ,mtter aber seufzen3 ,das ist der ,amor nicht6 ,sie knieen nieder und beten3 ,o ,gttin im ,himmelsrund1 ,gieb ,deinen ,sohn uns wieder ,und mach' ihn wieder gesund4 ,ja1 das wre was1 wenn nochmals das alte ,reckengeschlecht aufstnde1 mit ehrlicher ,liebe1 mit ehrlicher ,leidenschaft1 mit der ,wrde1 die ,ehrlichkeit im ,handel und ,wandel verleiht1 durch die allein das ,weib vor dem ,manne beschtzt werden kann4 ,von dem ,manne beschtzt zu werden1 hat sie lngst aufgegeben und auch nicht mehr nthig3 unser ,jahrhundert ist anders geworden1 der schlafende ,riese hat sich geregt4 ,aber -- wenn sie nochmals kme1 die goldene ,zeit1 die ,mnner erstehen liee -- so wre gelst1 die ,frauenfrage1 in der ,mnnerfrage4 ,druck von ,g4 ,reusche1 ,leipzig4 ,hinweise zur ,transkription ,das ,originalbuch ist in ,fraktur gesetzt4 ,darstellung abweichender ,schriftarten3 gesperrt1 ,antiqua1 fett4 ,der ,text des ,originalbuches wurde grundstzlich beibehalten1 mit folgenden ,ausnahmen1 ,seite #e3 ihr gendert in ihre 7,er giebt vor1 ihre ,psyche zu belauschen7 ,seite #g3 erhobenenen gendert in erhobenen 7vor ihm kniet das ,weib mit erhobenen ,hnden7 ,seite #g3 ,witzltter gendert in ,witzbltter 7unsere ,witzbltter mit ,studentenstreichen angefllt7 ,seite #aj3 in in gendert in in 7die ,milchwagen in die ,stadt gefahren7 ,seite #ae3 1 entfernt hinter vielen 7mit seinen vielen ,arroganzen so hoch ber das ,weib7 ,seite #ba3 berflu gendert in ,ueberflu 7von seinem ,ueberflu fr dasselbe geben7