,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter und unterstrichener ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,ein im ,original unleserlicher ,name wurde durch 999999 ersetzt4 ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,der ,wanderer ,von ,a4 ,fendrich ,mit #h ,tafeln und zahlreichen ,textabbildungen nach ,originalaufnahmen ,sechste ,auflage ,illustration3 ,signet ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,copyright #aibj by ,franckh'sche ,verlagshandlung ,stuttgart ,druck der ,stuttgarter ,vereins-,buchdruckerei4 ,meinem guten ,kameraden in ,treue ,weihnachten #aiab ,der ,verfasser ,inhaltsverzeichnis ,seite ,allgemeines und ,historisches4 ,das ,wandern1 ja das ,wandern #e ,aus alten ,scharteken #ab ,von der ,heimat #af ,zur ,psychologie des ,wanderns4 ,vom ,rhythmus der ,jahreszeiten #ai ,allerlei ,heimatschutz #bd ,schauen1 nicht schwrmen #bh ,wenn wir uns selbst im ,lichte stehen #cj ,vom ,horchen in der ,stille #cc ,vom berhopsen #cg ,wie man wandern soll4 ,mit ,kindern #da ,vom ,krnzewinden #dc ,einsam1 zweisam1 dreisam oder in ,scharen8 #de ,der ,wanderschuh als ,erzieher #dg ,was man braucht4 ,des ,wanderers ,kleid #ea ,der ,rucksack #ec ,von den ,schuhen und den ,fen #ee ,vom ,essen und vom ,trinken #eh ,vom ,knipsen #fc ,menschlich-,allzumenschliches4 ,aphorismen #gj ,menschen #gc ,hinaus6 #gf ,an die jungen ,mnner #hj ,an die jungen ,mdchen #ha ,vom neuen ,wandern4 ,von ,wiesen und ,bumen #hc ,vom ,wald #hf ,von der ,heide1 der ,marsch und der ,geest #hi ,wie man ,stdte ansehen soll #id ,die deutschen ,lande #ii ,an die ,alten und die ,jungen #ajf ,die ,natur4 7,ein ,schluwort7 #aji ,das ,wandern1 ja das ,wandern -- ,illustration3 ,phot4 ,ad4 ,saal4 ,wandervgel4 ,schlicht1 fast drftig kommen sie dahergezogen1 die fnf ,wrtlein im alten ,liede vom ,wandern1 ja vom ,wandern -- und bergen unter ihrem unscheinbaren ,gewande ganze ,welten4 ,strmisch und laut jubelnd1 dann wieder mit gedankenschwerer ,bedchtigkeit oder vor sich hinschlendernd mit leichten ,sinnen1 dann aber auch einmal ausschreitend in festem ,schritt stmmiger ,mnnlichkeit und schlielich leise auf den ,zehenspitzen gehend und geheimnisvoll nickend und mahnend1 so kommen sie immer anders wieder im ,kehrreim des ,liedes1 die tiefen1 schlichten1 kleinen ,worte4 ,was ist's1 das aus ihnen singt wie helle1 hohe ,knabenstimmen an einem keuschen1 khlen ,taumorgen8 ,was ist's1 das aus der ,zeile schwingt wie dumpfes ,gelut von versunkenen ,glocken8 ,was klingt aus ihnen wie klarer1 harter ,mnnergesang von rauhem ,felsenweg herab8 ,und was ringt sich aus ihnen los und nickt und winkt wie verborgene ,weisheit8 ,es ist das ,leben1 das brausende und sausende1 das liebe und trbe2 das ,leben1 in dem nicht weit von den ,wiegen die ,srge stehen2 das ,leben1 das ,glck und ,leid nebeneinander auf die gleiche ,bank gesetzt hat2 das ,leben1 wo der ,mnnerklarheit sentimentale ,schwche ins ,handwerk pfuscht und wo die ,weisheit nicht so weit von der ,narrheit wohnt1 da sich die beiden nicht die ,hnde reichen knnten4 ,mensch sein1 das heit nicht nur ,kmpfer1 sondern auch ,wanderer sein4 ,in allen ,dingen4 ,wer nicht gelernt hat1 alles als ,wanderer anzusehen1 mit hellen1 unbestechlichen ,augen1 aber auch mit dem warmen ,glanz der ,gte2 wer nicht wei1 stets vor sich hinzusehen auf den ,pfad und dessen ,hindernisse1 anstatt die ,nase in der ,luft zu tragen2 wer nicht ohne ,wehmut und ohne ,ha alles hinter sich lassen kann1 ,schnes und ,hliches1 an dem er einmal vorbeigeschritten ist1 der kennt nicht das ,geheimnis des ,wanderns4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,gewitterstimmung an der ,havel4 ,leicht und hell sollen wir wandern3 ber ,berg und ,tal1 im ,ringen um die ,anhhe einer befreienden ,weltanschauung1 im ,kampf um ,brot und ,heim1 wie auch im dunkeln1 dumpfen ,gedrnge der feindlichen ,gewalten in unserer ,brust2 immer sollen wir ,wanderer sein1 vom ,frhling bis in den ,winter unseres ,lebens4 ,immer mssen wir bereit stehen mit gegrteten ,lenden und dem ,stab in der ,hand1 weiter zu gehen1 vorwrts zu dringen und aufwrts4 ,so ist das ,leben oder soll es sein4 ,leben sollen wir und streben1 nicht kleben4 ,das mte aber ein schlechter ,wanderer sein1 der immer nur ,sonnenschein und linde ,lfte erwartete fr seine ,fahrten und es nicht erfahren htte1 da ,regen und ,sturm und ,nebel und ,klte nichts sind als gtige ,gaben1 die wir mit ebenso dankbaren ,hnden nehmen sollten wie die ,himmelsblue und die ,balsamdfte der guten ,tage4 ,denn wir werden der ganzen ,herrlichkeit des strahlenden ,himmelslichts nur inne1 weil es nicht immer scheint4 ,alles ,immerwhrende wird ,zustand4 ,und ,zustand -- hat ,goethe einmal gesagt -- ist ein grauenhaftes ,wort4 ,leider ist in der ,zeit des ,goethedienstes das ,wort fast unbekannt4 ,jeder ,zustand1 auch der schnste1 wird auf die ,dauer ghnende ,langeweile4 ,wer einmal eine lange ,prozession wolkenloser ,sonnentage im weiten ,sden ber sich ergehen lassen mute1 der wei erst recht den wirren ,wechsel unseres ,klimas zu schtzen4 ,nur stndiger ,wechsel ist beglckendes ,leben1 und das ,wandern beglckt und entzckt uns nur aus dem gleichen ,grunde4 ,das ,wandern von allem zu allem im ,weltall1 das allein erhlt das ,leben und lt es nicht versinken4 ,das ,eisenmolekl wandert durch die ,adern unserer ,schlfen2 der elektrische ,funke wandert in seinem rasenden ,tempo durch die ,meere von ,erdteil zu ,erdteil2 die ,berge wandern1 langsam abbrckelnd1 in ,jahrmillionen durch die ,flsse in die ,ebene und ins ,meer2 und unsere ,mutter ,erde wandert seit ,jahrmilliarden dankbar und treu um ihre ,lebenspenderin -- die ,sonne4 ,das monotone ,motto der stndigen ,bewegung1 wie es der griechische ,weise in den zwei ,worten3 ,alles fliet geprgt hat1 mte farbiger und richtiger heien3 ,alles wiegt1 alles wogt1 alles wandert4 ,das ,wandern1 ja das ,wandern6 ,da kommen sie schon wieder1 die fnf klugen1 kleinen ,worte1 wohlgemut und froh4 ,und es ist auf einmal1 als ob ein ,tor aufgeschlagen wrde1 durch das wir aus dumpfer ,enge weit hinaussehen in die sonnige ,welt2 es ist1 als ob wir einen einsam ber ,hgelhhen schreitend erblickten1 einen ,wandergesellen1 der1 aller ,abenteuer gewrtig1 frohgemut den ,stecken schwingt und in die reinen ,lfte singt1 was seine ,brust erfllt4 ,das ,wehen und das ,rauschen des ,walddoms1 das bermtige ,geglucker der kleinen ,wiesenquellen1 das ,bimmeln und ,luten ziehender ,herden -- alles das lebt in den fnf kleinen ,worten4 ,sie singen vom ,frohlocken eines heimlichen ,knigskindes1 das sich verlaufen hatte und in ,gefangenschaft geraten war und nun jubelt ber die wiedergewonnene ,freiheit -- des heimlichen ,knigskindes1 das sich nun wieder tragen lassen darf von den ,wogen eines greren ,lebens1 auf denen es neue ,fahrten wagt nach neuen ,ufern4 ,denn zu den ,wogen gehrt das ,wagen4 ,etwas einsetzen knnen1 das ist der wirklichen ,menschen ,lust4 ,das ,leben ist umsonst1 der ,tod ist umsonst1 und da ist es doch verstndlich1 da wir uns nicht lumpen lassen wollen und auch mit etwas herausrcken4 ,und was haben wir zu geben4 ,nichts als das ,leben4 ,das macht die ,wanderfahrten khner ,menschen so wunderbar1 da sie aus der stumpfen ,behaglichkeit ausziehen auf gefahrvolle ,entdeckungsreisen1 deren ,ertrag erst durch den stndigen ,einsatz ihres ,lebens seinen ganzen1 groen ,wert erhlt4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,heimkehr4 ,die ,klage ber die ,leerheit und de des ,daseins in so vielen ,berufen1 besonders in ,beamtenkreisen1 rhrt nicht zum mindesten daher1 da das ,leben dieser ,unzufriedenen geregelt ist wie ein langweilig pendelndes ,uhrwerk4 ,wenn sie einmal aufgezogen sind1 dann wissen sie genau1 wie der ,tag verluft1 wie ihre ,karriere sein wird1 wann sie befrdert und wann sie pensioniert werden1 um in ,ruhe ihre letzten ,tage genieen zu knnen4 ,das ,unerwartete1 das ,unerhrte1 kurz das ,abenteuer spielt in ihrem wohlregistrierten ,leben keine ,rolle mehr4 ,ihre ,existenz ist ein unvernderliches ,programm mit festliegenden ,nummern4 ,ihr ,dasein ist so sicher eingeschachtelt1 da es nicht wundernehmen kann1 wenn die ,sehnsucht nach nervenpeitschenden ,sensationen und nach einem schrillen ,gegenklang zu ihrem inhaltlosen ,normaldasein gerade in diesen ,kreisen nichts ,ungewhnliches ist4 ,das ,leben unendlich vieler tchtiger ,menschen ist so ordentlich1 so grauenhaft ordentlich geworden1 da ,unordentlichkeiten bis zu starken ,exzessen in aller ,heimlichkeit als ,ausgleich dienen mssen4 ,was wre fr diese ,armen das ,wandern1 ja das ,wandern8 ,die ,lust nach ,unvorhergesehenem und der ,drang nach zeitweiliger ,verrckung des normalen ,ablaufs der ,dinge nimmt in unserer ,zeit deshalb so bengstigend ab1 weil wir nichts mehr wissen von dem leichten ,sinn und dem sonnigen ,humor derer1 denen das ,wandern eine ,kunst war und die auch durch des ,lebens ,gefilde lieber tanzend schritten als keuchend4 ,da mu ich an meinen alten ,onkel ,schang denken1 der sein ,leben lang ein ,wagnergesell war und bis ber die ,siebzig hinaus wandernd ,europa durchzog1 von ,schweden bis nach ,italien und von ,paris bis in die ,trkei4 ,er rhrte1 was nicht unwichtig ist1 bis zum fnfzigsten ,jahr keine geistigen ,getrnke an und arbeitete berall nur so lange1 bis er wieder einige ,monate lang ein freies ,leben fhren konnte4 ,alle paar ,jahre kam er einmal ins ,heimatdorf1 aber lange hielt er es nicht aus4 ,seine alten ,kameraden fragten ihn zu viel1 und er war sein ,lebtag nie frs viele ,reden4 ,als sie ihn aber einmal gar zu zh ausforschten1 warum er wieder in der ,welt umherfahren wolle1 er1 ein so geschickter ,krummholz1 der zu ,hause doch ein schnes ,geld verdienen knnte1 da hob er den ,zeigefinger in die ,hhe und hielt einen seiner ganz seltenen kleinen ,vortrge3 ,schaut1 sagte er1 es gibt halt zweierlei ,menschen auf der ,erde3 wir1 die wandern1 und ihr1 die andern6 ,ihr seid einfach ein wenig zu kurz gekommen4 ,euch fehlt halt etwas1 wit ihr was8 ,natrlich brachten's die ,zuhrer nicht heraus1 was er meinte1 und der ,onkel ,schang fuhr fort3 ,euch fehlt das groe ,w6 ,alles ,groe fngt mit einem ,w an4 ,das groe ,w ist das erste1 was wir schon von der ,geburt an kennen lernen3 ,das ,weh6 ,die ,bauern lachten1 er aber fuhr ganz ernst weiter3 ,die ,welt fngt mit einem groen ,w an und der ,wald und das ,wandern und die ,weibervlker und die ,wunder1 von denen ihr nichts versteht2 und die ,weisheit1 die ihr noch lange nicht mit ,lffeln gefressen habt1 wenn ihr's auch meint2 und die ,wahrheit1 die ich euch jetzt um die ,ohren schlage6 ,er machte eine ,pause und sagte zuletzt ganz leise3 ,und der ,wein6 ,denn er hatte bei dieser ,rede die ,fnfzig schon berschritten4 ,so wird's mit dem ,onkel ,schang schon gewesen sein wie mit dem ,taglhner1 von dem die ,ebner-,eschenbach erzhlt4 ,er war ein lustiger ,geselle1 spielte gern die ,laute und wurde im ,dorf fr einen ,taugenichts gehalten4 ,er starb zu gleicher ,zeit wie ein anderer ,sohn des ,dorfes1 der in die ,welt gegangen und ein berhmter ,schriftsteller und ,dichter geworden war4 ,beide wurden zu gleicher ,stunde begraben4 ,kein ,mensch gab dem ,dorflumpen die letzte ,ehre4 ,da trat eine groe1 schne ,frau in wallendem ,gewand an sein ,grab1 legte einen ,lorbeerzweig auf den ,tannensarg und sagte mit einer ,stimme1 wie sie nur den ,gttinnen eigen ist3 ,das war ein ,dichter6 ,dann ging sie hinber an das ,grab des berhmten ,mannes1 das von einer groen ,menschenmenge umstanden war1 schritt auf den reichgeschmckten ,sarg zu1 blickte die ,menschenmenge ruhig an und sprach3 ,das war ein ,taglhner6 ,ja1 die ,dichter1 die haben's mit dem ,wandern4 ,wenn sie durch ,wald und ,felder ziehen1 dann offenbart sich ihnen das ,leben4 ,aber ein anderes4 ,es wird schon so sein1 da es mehr als eines gibt2 nicht im ,jenseits1 von dem wir nichts wissen1 sondern im ,diesseits4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,letzte ,sonnenstrahlen im ,heidewald4 ,ich wei einen ,arzt1 der nie eine ,rose in seinem ,garten schneidet1 ohne das ,messer vorher so gut geschliffen zu haben1 als ob er es bei der ,operation eines seiner ,patienten brauchte4 ,und ich wei einen groen deutschen ,maler1 der von der wehmutvollen ,gebrde einer alten ,silberpappel am ,bodensee so ergriffen wurde1 da ihm ein paar ,trnen ber die ,wangen rollten4 ,und ich wei einen ,dichter1 den einmal nach einem frhlichen ,gelage in einer khlen ,weinlaube am ,schwbischen ,meer einige zu ,gast geladene ,bekannte fragten1 was er eigentlich ber ,gott und die ,natur denke4 ,bldsinnige ,frage6 ,das war zunchst seine ,antwort4 ,als sie aber nicht ablieen1 gab er nach und sagte3 ,na ja1 wenn ich eben einmal drauen herumlaufe und nicht an blhenden ,bschen und ,hecken vorbeikomme1 ohne ihnen mit der ,hand ber die ,schpfe zu fahren und ihnen ein gutes ,wort zu sagen1 dann1 na ja1 dann spr' ich eben etwas4 ,die anderen sahen ihn1 was nicht allein von den zu vielen ,schoppen kam1 starr und verstndnislos an2 der ,dichter aber rgerte sich darber1 da er doch nachgegeben und ,perlen verschleudert hatte1 und fgte seiner ,antwort noch vier kraftvolle ,worte hinzu1 an denen wir jedoch lieber in raschem ,schritt und ,tritt vorberwandern wollen4 ,und zu guter ,letzt1 da die fnf kleinen1 wissenden ,wrtchen hren1 da von ,dichtern die ,rede ist1 kommen sie noch einmal auf leisen ,zehen herbeigeschlichen und sagen still und feierlich3 ,das ,wandern1 ja das ,wandern6 ,illustration3 ,phot4 ,w4 ,groothoff4 ,fahrende ,scholaren4 ,und wieder geht ein ,tor auf1 und ich sehe1 wie ein anderer ,dichter1 der erst vor kurzem heimgegangen ist und von dessen ,existenz die ,welt jetzt erst durch seine posthumen ,werke erfahren hat1 zusammen mit mir in einer warmen ,sommernacht ausruht auf einer weiten ,bergwiese4 ,wir sahen in das ,zucken und ,lodern der ,welten am ,himmelszelt und schwiegen miteinander4 ,da kam ihn auf einmal die bermtige ,laune derer an1 die mit lebendiger ,seele sterben1 und er sagte3 ,eigentlich sind wir doch hier nirgends als in einer ,weltallsherberge -- ,allerweltsherberge1 korrigierte er sich lachend4 ,diejenigen1 welche zu tief in der ,kreide stehen oder sich der ,hausordnung nicht fgen wollen1 werden nach mehrmaliger ,verwarnung hinausgeworfen vom ,hausknecht -- dem ,herrn ,mors4 ,ich meine immer1 sie lassen mich nicht mehr lange sitzen4 ,so sprach er mit tragischem ,humor6 ,er wute1 wie es um ihn stand4 ,dann sprte ich seine ,hand an der meinigen und hrte seine immer noch metallen klingende ,stimme einen ,reim sagen wie eine ,strophe1 die aus einem neuen ,wanderlied in die warme ,sternennacht hinausklang3 ,komm1 wir wollen wandern1 ,von einem ,stern zum andern 444 ,bald darauf ging er1 ein kosmischer ,wanderer4 ,wir aber1 die anderen1 die noch nicht so weit sind1 wollen zuerst einmal das ,wandern auf unserem ,stern und auf gutgesohlten1 irdischen ,stiefeln erlernen4 ,aus alten ,scharteken4 ,illustration3 ,phot4 ,fidelis ,mayer1 ,alttting4 ,portal einer ,schlokapelle in ,burghausen4 ,der ,sinn zum ,wandern kann nicht erworben werden1 auch nicht durch die ,mitgliedschaft zu einem der vielen ,wandervereine1 wie sie jetzt unter dem warmen ,regen der ,naturbewegung aus dem ,boden schieen4 ,es ist mit dem ,wandern wie mit dem ,glauben4 ,es mu etwas ,angeborenes sein1 ein ,geschenk -- wenn man will1 eine ,gnade4 ,da die moderne ,naturschwrmerei ein ,erzeugnis unserer ,grostadtkultur ist und da dabei oft nur das ,abenteuer1 wie zum ,beispiel eine im ,heuschober zugebrachte ,nacht1 den ,hauptreiz bildet1 das wissen alle ,nchternen4 ,im ,grunde ist das modische ,wandern eigentlich nur die ,reflexbewegung der in den ,straen1 steinernen ,mietkasernen und im ,gewirr eines mit ,licht- und ,schallreklame arbeitenden ,grohandels ermdeten ,menschen4 ,wer wollte das leugnen8 ,der ,mensch der ,grostadt streckt eben wie ein ,kind die sehnschtigen ,hnde hinaus nach den ,blumen und ,bchen und ,vgeln und ,schmetterlingen eines verlorenen ,paradieses4 ,aber erklrt das alles8 ,haben denn vor anderthalb ,jahrhunderten die tobenden ,universalgenies und die schmachtenden ,werthers der ,sturm- und ,drangperiode nicht auch versucht1 ihren ,weltschmerz und ihre strmischen ,leidenschaften zu vergessen und zu ertrnken im wonnigen ,meer der blhenden ,feldeinsamkeiten und im beredten ,schweigen des ,waldgeflsters8 ,und all das1 obwohl die lcherliche ,lndlichkeit des ,verkehrs in den ,kleinstdten jener ,zeit nicht so nervenzerrttend war1 da der ,durst nach dem ,busen der ,natur daraus htte entstehen knnen4 ,das war die ,zeit1 wo man nach ,einbruch der ,nacht sich ohne ,laterne im ,schmutz auch der hochansehnlichsten ,straen von ,residenzstdten nicht zurechtfinden konnte1 und wo die damaligen ,stadtplne mit ihrem heimeligen ,durcheinander von lauschig duftenden ,grten und khl verschwiegenen ,husern geradezu ein ,ideal fr die heute so bescheiden gewordene ,gartenbewegung darstellten4 ,das ,wandern steckt dem ,menschen eben von ,anbeginn an in den ,gliedern4 ,als ,adam seine erste1 berraschend schnell ntig gewordene ,reise antrat -- wer wei1 ob ihm trotz des ,abschiedsschmerzes schlielich nicht das ,herz aufgegangen ist ob all des ,neuen1 was er zu sehen bekam86 ,um so mehr1 als er seine ,freude teilen und sie dergestalt doppelt genieen konnte4 ,wenn man es innewerden will1 da das ,wandern eine alte ,sucht1 vielleicht auch eine alte ,tugend eines ,teils der ,menschen ist1 so braucht man nur die ersten ,bcher aufzuschlagen1 darinnen von der ,menschheit ,glck und ,schmerz die ,rede ist1 den ,pentateuch1 die alten ,propheten und -- ja nicht zu vergessen -- das ,hohelied des ,knigs ,salomo und die ,weisheit des ,jesus ,sirach4 ,wenn es da irgendwo einmal ans ,wandern geht1 sei es bei dem ,auszug aus gypten1 was immerhin schon eine ganz ansehnliche ,leistung gewesen sein mu1 oder wenn der junge ,tobias mit seinem kleinen ,schnauzer und dem inkognito ihm als ,fhrer dienenden ,erzengel auf die ,brautschau geht1 jedesmal wei der ,chronist mit den einfachen ,mitteln jener wuchtigen1 schlichten ,sprache eine ,reisestimmung zwischen die ,zeilen hinzuzaubern1 wie sie eben nur der geborene ,wanderer kennt und wie sie mit ihrem vorausleuchtenden ,schein alles noch viel schner vorauserleben lt1 als es in der ,wirklichkeit wird4 ,und -- wohlgemerkt1 die alten ,mannen des ,volkes ,israel1 die ja spter das ,wandern wie kein anderes ,volk sozusagen als ,schicksal lernen muten1 verstanden sich auf das genufreudige1 anspruchslose ,wandern1 ohne groes ,getse zu machen1 und hatten dabei die ,augen immer weit offen4 ,ich habe fr diejenigen1 die es nicht fr ,wert halten oder nicht die ,zeit haben1 die ,originale selber nachzulesen1 an anderer ,stelle 7im ,kapitel vom ,rhythmus der ,jahreszeiten7 ,proben von ,naturschilderungen im ,alten ,testament gegeben4 ,denn -- darber sollten wir uns klar sein -- ,wandern ohne eine innige ,aufnahme der ,natureindrcke durch ein unbescholtenes1 freies ,auge1 wie es ,gottfried ,keller so wundervoll einfach nennt1 das ist kein ,wandern4 ,in unserer germanischen ,literatur sind die ,beweise eines hochentwickelten ,wandersinns zahlreich genug fr jene ,lust am ,wandern1 die nur eine andere ,art von ,frmmigkeit ist4 ,diese ,frmmigkeit hat sich bei unseren ,altvordern besonders in der ,vergeistigung und in der plastischen ,gestaltung der ,naturgewalten und ,naturschnheiten in ,zwergen und ,kobolden1 ,halbgttern und ,riesen1 ,waldfeen und ,gttern gezeigt und ist nichts anderes als die ,empfindung der eigenen ,kleinheit und das ,streben ber sich hinaus4 ,der ,wanderer -- wie oft tritt ,wodan unter diesem ,namen auf6 -- was will er anderes1 als das ,all liebend in sich aufnehmen und in das dunkle ,haus des eigenen1 trotz seiner ,gttlichkeit der ,zeit und dem ,raum unterworfenen ,wesens die ,lichtfluten und ,farbenwellen der ganzen ,schpfung einstrmen lassen86 ,wir besitzen in irischen ,heldengedichten1 die erst vor kurzer ,zeit entdeckt wurden1 ,naturschilderungen von einer berraschenden ,innigkeit4 ,dagegen sind alle historischen ,urkunden1 die ber ,wanderungen ganzer ,vlker oder auch einzelner ,persnlichkeiten1 besonders von ,dichternaturen aus der ,zeit von der ,vlkerwanderung bis zum #ab4 ,jahrhundert1 vorliegen1 fast ohne jede ,andeutung dafr1 da das ,anschauen der ,natur als ,genu empfunden wurde4 ,das ,naturgefhl1 d4 h4 der bewute sehnschtige ,drang1 ber das eigene ,dasein hinaus nun am ,leben der ganzen ,schpfung teilzunehmen1 flammt erst mit ,franz von ,assisi und dann allerdings mit einer ,gewalt auf1 wie sie nur zu erklren ist aus der jahrhundertelangen ,unterdrckung eines menschlich seelischen ,bedrfnisses4 ,die ,technik des ,wanderns und ihre ,beschreibung in alten ,scharteken1 deren die meisten aus dem #ag4 und #ah4 ,jahrhundert stammen1 lassen in ihrer spiebrgerlichen ,umstndlichkeit und in der altjngferlichen ,schreckhaftigkeit vermuten1 da die vorangehende ,zeit der ,renaissance mit ihrer ausgeprgten ,wirklichkeitsphilosophie fr ,natur nicht viel brig hatte4 ,da dieser ,sinn bei den ,menschen der ,renaissance stark zurckgegangen ist1 darauf lt u4 a4 auch die drftige ,behandlung der ,landschaft in den groen ,erzeugnissen der bildenden ,kunst jener ,zeit schlieen1 die eigentlich nur den ,menschen kannte4 ,der ,dreiigjhrige ,krieg und die darauffolgende ,zeit des deutschen ,barocks haben ihr briges getan zur ,vernichtung des erwachten ,naturempfindens4 ,was wir dann spter aus den ,denkwrdigkeiten berhmter ,leute aus dem #ah4 ,jahrhundert kennen -- ich denke gerade an die ngste der ,markgrfin von ,bayreuth1 der ,schwester des alten ,fritz1 als sie durch die frchterlich beengenden ,schluchten des uns heute so sanft erscheinenden ,thringer ,lndchens fuhr -- und was wir aus hnlichen zeitgenssischen ,schilderungen wissen1 das ist fr uns ,menschen des ,wanderns und ,reisens1 der ,hochtouristik und der groen geographischen ,entdeckungen einfach von erfrischendem ,humor4 ,nicht weniger bekmmlich1 besonders beim ,eingeregnetsein in ,gasthusern oder ,htten oder als mittelbar wirkende ,anregung vor ,touren1 ist das ,lesen von alten ,schmkern1 wie z4 ,b4 ,die ,kunst des ,reysens im ,schweyzergebirge 7#agid7 oder die ,beschreibung der ,fahrt1 welche die ,abgeordneten zum ersten badischen ,landtag im ,jahre #ahjf vom ,bodensee nach ,karlsruhe zu unternehmen hatten1 bei welcher ,gelegenheit auer vier hchlichst ermattenden ,reysetagen in der ,extrapost so an die sechzig ,reichsgulden benebst ,trinkgeldern draufgingen4 ,alles das und vieles andre soll dem ,leser nur zum ,bewutsein bringen1 da wir am ,anfang einer ganz neuen ,periode der ,naturbetrachtung stehen und da fr uns bei aller ,hochachtung vor dem hohen ,stand vieler ,naturbeschreibungen von ,dichtern vergangener ,zeiten das meiste doch zu den alten ,scharteken gehrt4 ,wir befinden uns eben auf der ,schwelle einer ,zeit1 in deren ,tempeln nicht nur einzelnen ,bevorzugten1 sondern einem groen ,teil des ,volkes die ,tore geffnet werden zu zergliedernd-populrwissenschaftlichem ,erkennen der ,natur als einheitlicher ,schpfung 7was hat in dieser ,richtung nicht allein schon die ,kosmosgesellschaft getan67 wie auch zu seelischer ,aufnahme der ,naturschnheiten als ,mittel der ,daseinsbereicherung4 ,jedes soziale ,streben1 das dem industriellen ,proletariat mit der ,verkrzung der ,arbeitszeit auch den ,ersatz fr grobsinnliches ,genieen gibt1 wirkt von selbst in dieser ,richtung4 ,uns mu die analytisch erkannte ,natur wieder erlebte ,offenbarung werden1 so wie es ,byron in einem fr unsere rasche ,zeit nun auch schon zur ,scharteke gewordenen ,buche aussprach3 ,sind ,berge1 ,wellen1 ,himmel nicht ein ,teil ,von mir und meiner ,seele1 ich von ihnen8 ,was seit ,jahrhunderten und ,jahrtausenden von ,menschen1 die ,augen hatten1 zu sehen1 in alten ,scharteken gesagt wurde1 das mu endlich einmal fr uns ,kulturmenschen eroberte und festgehaltene ,wirklichkeit werden4 ,sonst sind wir auch auf diesem ,gebiet nicht ,erfller1 sondern ,vergeuder dessen1 was die ,vorzeit uns vorgearbeitet hat4 ,denn wir sollen nicht mehr als blinde ,bettler1 sondern als sehende ,herren einer reichen ,schpfung dankbar ber die ,erde schreiten4 ,illustration3 ,hofphot4 ,c4 ,eberth1 ,cassel4 ,von der ,heimat4 ,es ist eine eigene ,sache mit der ,heimat4 ,so viele1 die alles im ,vaterlande ber die ,maen gut eingerichtet fanden1 solange ihr groes ,bedrfnis nach ,ellenbogenraum nicht beeintrchtigt wurde durch lieblose ,mitmenschen von hnlicher ,gemtsveranlagung1 wandten in spteren ,jahren der ,heimat den ,rcken1 klagten ber die hohen ,steuern und hnliche ,mistnde und kamen schlielich in dem ,gedanken an ihre zunehmende ,arterienverkalkung nicht mehr aus auslndischen ,kurorten heraus4 ,sie lebten im ,winter in gypten und im ,sommer in der ,nhe des ,nordpols1 und ihre ,sonne ging ihnen manchmal unter hinter trbem ,gewlke irgendwo in der ,fremde4 ,illustration3 ,tafel ,i ,rud4 ,lichtenberg phot4 ,pappelallee in ,norddeutschland ,illustration3 ,w4 ,bandelow phot4 ,abend auf der ,elbe ,andere sind in der ,jugend voll von gerechter ,emprung gegen die ,heimat1 suchen die ,wahrheit und die ,liebe und womglich auch ihr ,auskommen jenseits der deutschen ,grenzpfhle1 aber eines schnen ,tages empfinden sie das unwiderstehliche ,bedrfnis1 sich vom ,schneider ihres ,vaterstdtchens -- ja gerade von dem -- einen neuen ,anzug anmessen zu lassen1 oder wieder einmal ,knackwrste mit ,kartoffelsalat zu essen1 so wie frher bei der ,mutter4 ,wenn sie dann nach tage- oder wochenlanger ,reise zu ,hause angekommen sind1 finden sie die scharfsinnigsten ,grnde zu immer neuen ,verschiebungen der ,abreise4 ,die ,nachbarn nicken wissend mit dem ,kopfe und blinzeln einander zu3 ,aha1 das ,heimweh6 ,der ,heimgefundene nimmt aber am zunehmenden ,goldglanz1 der sich ber die ,wiesen und ,wlder und ,drfer seiner ,jugendstreifereien legt1 wahr1 da er erst am ,entdecken der ,heimat ist4 ,und dann kommt eine selige ,zeit4 ,dann wird alles ,alte -- die kleinen tosenden ,bergbche1 aus deren ,granitblcken man als ,sekundaner und als neuer ,prometheus uneinnehmbare ,burgen bauen wollte2 die alten1 langweiligen ,fludmme1 auf denen man im ,sturm und ,regen hinraste1 weil man sich fr den unglcklichsten ,menschen in der ,welt hielt2 die wenigen der von den ,anforderungen der ,neuzeit verschont gebliebenen alten ,winkel und ,gassen der ,vaterstadt1 die einem damals so trostlos langweilig und uninteressant vorkamen -- all dies ,alte wird neu und schner4 ,eine ebenso unverstandene wie grenzenlose ,dankbarkeit zieht einem durch das ,herz1 nur dafr1 da man gerade hier1 in dieser ,heimat1 in diesem ,winkel1 im ,wirbel des brausenden ,lebens ins ,dasein geschoben wurde4 ,illustration3 ,zur ,verfgung gestellt vom ,verein ,naturschutzpark4 ,schnuckenhirte in der ,lneburger ,heide4 ,dieses ,stck vom ,hngen am ,engen ist eine der starken ,wurzeln1 ohne die der ,mensch nicht werden kann4 ,die ,bodenstndigkeit ist aber kein ,hindernis dafr1 da die ,krone des ,baums sich ausbreite1 weit ber den ,wurzelgrund hinaus4 ,das ,weltbrgertum ist fr lange noch nur eine ,sache der ,seele1 und auch die echte ,demokratie ist vorerst nur im ,reich des ,geistes mglich4 ,in dieser ,welt der ,erscheinungen hat alles ,internationale seine ,grenzen schon in der einfachen ,tatsache der ,stammes- und ,rassenverschiedenheit der ,menschen4 ,deshalb sind wir auer ,alemannen1 ,schwaben1 ,mrkern1 ,friesen usw4 zunchst ,deutsche4 ,und die ,entdeckung ,deutschlands ist -- obwohl sogar die beiden ,pole keine weien ,stellen auf der ,weltkarte mehr sind -- fr die weitaus meisten ,wanderer noch eine ,tat der ,zukunft4 ,wir kennen es nicht1 unser ,vaterland4 ,so viele ,dichter auch schon gesungen haben von der ,schnheit der deutschen ,lande1 man hat im besten ,falle gefhlvoll mitgesungen1 alle die ,lieder3 ,von ,frankreich bis zum ,bhmerwald und ,von dem ,nordmeer bis zur ,etsch1 aber gesehen1 sehen wollen haben es wenige1 auch die nicht1 die es vermocht htten4 ,dann lieber schon was ,richtiges6 hie es4 ,die ,schweiz1 ,italien oder neuerdings auch ,indien und ,japan4 ,illustration3 ,hofphot4 ,c4 ,eberth1 ,cassel4 ,vorfrhling am ,bach4 ,vor wenigen ,tagen erst habe ich gelesen1 was einer unserer feinsten ,wanderer und besten ,erzhler1 ,hermann ,hesse1 ber seine indische ,fahrt berichtet hat4 ,es war so viel ,khlheit1 so viel vom ,sichfremdfhlen in der ,schilderung all der stlich-sdlichen ,pracht2 sein ,herz ging erst auf1 als er auf dem hchsten ,berg ,ceylons in herber1 groer ,felsenlandschaft1 umzogen von gewaltigen ,wolkengebilden1 die wer wei was alles an ,sturm und ,donner1 an ,blitz und ,licht gebren wollten1 wieder an die ,gre unserer nordischen ,heimat erinnert wurde1 darin wir uns das verlorene ,paradies selber bauen mssen1 weil wir dort im alten ,eden fremd geworden sind4 -- ,gott sei ,dank1 htte ich fast gesagt zu dieser ergebenen ,entschlossenheit des wehmtigen1 wenn auch klaren ,heimatsuchers und ,dichters4 ,vom ,rhythmus der ,jahreszeiten4 ,wir fangen wieder an1 etwas vom ewigen und beglckenden ,wechsel der ,dinge zu verstehen1 obwohl uns die farbenschreiende ,eintnigkeit des ,stadtlebens die ,sinne zur ,wahrnehmung des ,gewhnlichsten in der ,erscheinungswelt langsam geraubt hat4 ,wir ahnen es wieder1 da ,leben nichts als ,bewegung und ,bewegung nichts als ,wechsel ist4 ,in der modernen ,tanzkunst wird der ,rhythmus1 der nichts ist als bewut geleiteter und organisch geordneter ,wechsel1 als ,erlser von ,gedankenflucht und hnlichen allgemein verbreiteten ,nervenbeln1 d4 h4 unrhythmisch ablaufenden unbeherrschten ,krperfunktionen1 mit ,erfolg verwendet4 ,die ,statistik entdeckt auf allen ,lebensgebieten den ,rhythmus als wichtiges ,gesetz4 ,aber vom groen ,rhythmus der ,jahreszeiten1 der besonders in unserer gemigten ,zone die unterschiedlichsten ,bewegungskurven aufweist1 kennt die ,menschheit1 als ,ganzes genommen1 vorerst nur das grob ,sinnfllige1 die gegenseitige ,erhhung aller ,schnheitsunterschiede4 ,in den vier ,jahreszeiten wird zwar auch schon vom harmlosen ,gemte genossen1 aber die leisen bergnge und die zahllosen verstohlenen ,kostmwechsel1 an denen sich die ,natur in jeder ,jahreszeit ergtzt1 die sind auch ,wanderern von langjhriger ,vereinsvergangenheit immer noch mit mehr als sieben ,siegeln verschlossen4 ,da gibt's nur eine ,hilfe3 ,schauen lernen6 ,in meiner ,heimat fngt's schon an im ,vorfrhling1 wenn der mde ,winter mit dem jungen ,lenz seinen ,strau ausficht1 und man1 wie einmal ,goethe seiner ,frau v4 ,stein schrieb1 im streichenden ,februarwind den kommenden ,frhling riechen kann4 ,da blhen bei uns neben schmutzigen ,schneezungen ganz schchtern die ersten blagelben ,primeln1 und in den vom ,schneewasser der ,berge dunkeln ,bchen lassen sich die goldenen ,sumpfdotterblumen rtteln1 da man nicht wei1 ob's ihnen dabei eigentlich angst oder wohl ist4 ,am ,rande dunkler ,wlder1 die in ahnungsvollem ,schweigen darauf warten1 was denn da wieder kommen will1 schluchzen sehnschtige ,drosseln1 die sich nichts mehr weismachen lassen von dem immer schwcher werdenden ,tyrannen1 obwohl er noch jeden ,morgen mit ,schneeschauern1 seinen letzten ,rckzugskanonaden1 dem leisen ,knospen in allen ,tlern bange machen will4 ,vorsichtig nimmt der groe ,himmelsmaler von seiner ,palette vorerst einmal nur die ganz lichten1 dnnen ,farben3 blasses ,smaragdgrn fr die sprieenden ,wiesen1 schchternes ,indischrot fr die treibenden ,buchenwlder und ein milchiges ,blau fr das ,firmament4 ,damit lasiert er mehr1 als da er forsch darauflospinselt1 denn3 man kann nicht wissen6 ,illustration3 ,hohentwiel4 ,von ,norden gesehen4 ,aber in irgendeiner lauen1 von ,feuchtigkeit schwangeren ,nacht und gerade dann1 wenn natrlich kein ,mensch es ahnt1 wird heimlich alles neu2 zuerst1 wie es das ,jungfruliche an sich hat1 voll beglckter ,verschmtheit1 dann aber mit der rasenden ,inbrunst und mit der vollen ,gewalt der ,natur1 wenn sie auf nichts mehr aus ist als auf das ,glck des heien ,diebstahls4 ,mit satten ,farben dringt die ,schpfung ans ,licht1 und der ,himmel feiert wieder ,hochzeit mit der alten ,mutter ,erde1 die sich so gut auf die kosmetischen ,knste1 vielleicht sind es auch kosmische ,knste1 ewiger ,verjngung versteht4 ,illustration3 ,zur ,verfgung gestellt von der ,dampfschiffgesellschaft ,oberweser1 ,hameln4 ,an der ,oberweser4 ,und whrend die ,ebene sich schmckt1 reicher denn eine ,braut1 haben die ,berge alle ,arbeit1 mitzukommen4 ,aber wenn sie einmal in ,feststimmung sind1 dann geht es da droben in flottem ,zeitma1 und kaum ist die letzte ,schneegrube versickert1 da verwandelt schon die violette ,pracht des mannshohen ,wolfsmilchlattichs auch die greulichsten ,schluchten in zauberhafte ,hochzeitssle fr das leichtsinnige ,volk der ,mcken und ,schmetterlinge4 ,die schwarzen ,tannen regnen aus den ,wipfeln ,wolken von schwefelgelbem ,bltenstaub ber ihre eigenen ,zweige4 ,kaum hat man sich's versehen1 da brunt sich schon nach einem kurzen heien ,sommer der sprliche ,hafer auf den steinigen ,feldern4 ,und noch einmal so lange1 dann glhen die roten ,beerenbschel in dem ,gezweig der ,ebereschen1 die berall im ,schwarzwald lngs der breiten1 sauberen ,straen stehen wie ,spaliere fr heimliche ,frsten der ,wanderkunst1 unter denen manch einer oft nichts als eine erheblich flickbedrftige ,kluft sein eigen nennt4 ,drunten in der ,ebene vollzieht sich die ,zeit des ,werbens und der ,erfllung in viel majesttischeren ,formen4 ,da wogen zuerst grn1 dann blagelb und schlielich braungolden die ,fruchtfelder1 und berall erklingt das ,lied vom ,reichtum der ,natur und der ,armut der ,menschen1 die das ,glck berall da suchen1 wo es nicht ist1 und es fast nicht mehr fr menschenwrdig halten1 wenn sie sich nicht in allerhand ,sommerfrischen mindestens ebenso gelangweilt haben wie innerhalb ihrer eigenen ,pfhle1 anstatt in ihrer so nahen und fr sie doch so unnahbaren ,herrlichkeit4 ,denn sie haben fast alle ,augen1 die nicht sehen2 ,augen1 vor allem1 die nichts davon wissen1 da alles1 was man ber ,bume1 ,wolken1 ,wlder1 ,bche sagen kann1 nichts ist als drftiges ,wortgestammel4 ,sie wissen nichts davon1 da auch der rmlichste ,baum keine ,viertelstunde lang am gleichen ,tage der gleiche ist1 und da der ,wind und die ,sonne und die ,luft und das in ihr verborgen schwebende ,wasser und tausend andere ,dinge diesen einfachen ,baum fast jede ,minute verndern und aus ihm ein wechselndes ,schauspiel fr jede empfngliche ,iris machen4 ,auch was wir vom ,winter wissen1 ist nur erst der ,anfang und nicht viel mehr1 als was der feine ,feuilletonist der ,bibel1 ,jesus ,sirach1 mindestens auch schon wute3 ,durch des ,herrn ,wort fllt ein groer ,schnee1 und er lt es wunderlich durcheinander blitzen1 da sich der ,himmel auftut und die ,wolken schweben1 wie die ,vgel fliegen4 ,er macht durch seine ,kraft die ,wolken dicht1 da ,hagelsteine herausfallen4 ,durch seinen ,willen wehet der ,sdwind und der ,nordwind1 und wie die ,vgel fliegen1 so wenden sich die ,winde und wehen den ,schnee durcheinander1 da er sich zu ,haufen wirft1 als wenn sich die ,heuschrecken niedertun4 ,er ist so wei1 da er die ,augen blendet1 und das ,herz mu sich wundern solches seltsamen ,regens4 ,er schttet den ,reif auf die ,erde wie ,salz1 und wenn es gefriert1 so werden ,eiszacken wie die ,spitzen an den ,stecken4 ,und wenn der kalte ,nordwind geht1 dann wird das ,wasser zu ,eis4 ,wo das ,wasser ist1 da wehet er berher und zeucht dem ,wasser einen ,harnisch an4 ,so kannte ,jesus ,sirach in dem ,libanonwinter1 der um ,damaskus herum sich sogar zum ,skilaufen eignen soll1 die ,winterherrlichkeit1 die wir jetzt erst entdeckt zu haben glauben1 schon vor zweitausend ,jahren4 ,so ist der ,wellengang der ,jahreszeiten1 von dem ich nur ein drftiges ,bild aus der ,heimat selbst geben kann1 in allen ,gauen ,deutschlands ein anderer1 je nach der ,bodengestaltung1 dem ,wasser- oder ,waldreichtum und der ,beschaffenheit der ,ackererde4 ,aber in der gleichen ,gegend fllt es keinem ,frhling ein1 genau so ,einzug zu halten wie sein ,vorfahre des vergangenen ,jahres4 ,und so wie jeder ,sommer und ,herbst lt es sich auch kein ,winter nehmen1 durch angenehme und unangenehme berraschungen die ,menschen immer wieder das alte 7alles fliet7 zu lehren4 ,mehr ,freude6 heit heute die ,parole4 ,einverstanden4 ,aber wenn nur jeder ,mensch versuchte1 anstatt immer in sein ,sorgenherz tglich aus dem ,fenster heraus die tausend kalendermigen und ordnungswidrigen ,szenenwechsel seiner allernchsten ,umgebung zu beobachten4 ,aber jeder ,mensch hat sein ,steckenpferd1 und so ist denn1 wo auch das ,wandern im ,winter zu den trivialsten ,alltglichkeiten gehrt1 wird das ,bekenntnis nicht miverstanden werden1 da unter den ,jahreszeiten meine heimliche ,liebe der ,winter ist4 ,meine eigen heimliche ,liebe ist doch die ,zeit1 wo in heimlichen ,nchten die stille weie ,himmelsware des ersten ,schnees auf die ,welt herabsinkt1 alle ,ecken und ,kanten in der ,welt polstert und wattiert1 den ,wagen das ,knarren und den fen das ,faulenzen vertreibt1 den ,gulen vor den ,schlitten das ,schellenzeug anhngt1 und wo in der weien ,einsamkeit ber heimliche ,waldwiesen sich der erste ,jauchzer eines beglckten ,schneeschuhmenschen in die helle1 kalte ,winterluft schwingt4 ,das ist ,tod und ,leben zugleich1 der weie ,tod um uns und das blutrote ,leben in uns4 ,der schnste ,gegentakt im ,rhythmus zwischen ,mensch und ,natur4 ,illustration3 ,phot4 ,dr4 ,biehler4 ,allerlei ,heimatschutz4 ,illustration3 ,phot4 ,hans ,mller-,brauel4 ,eine ,braut aus der ,lneburger ,heide4 ,da die ,heimatschutzbewegung eine ,kulturangelegenheit von tiefer ,bedeutung geworden ist1 wird kein ernsthafter ,wanderer mehr bestreiten wollen4 ,der ,heimatschutz macht so viel im guten von sich reden1 da es nicht von ,schaden sein kann1 wenn einmal der ,empfindung so vieler ,stillen im ,lande ,ausdruck verliehen wird1 da alles ,wirken fr ,heimatschutz vor allem eine ,sache persnlicher ,begabung in dieser ,richtung ist4 ,zwei ,typen von ,heimatschtzlern1 deren ,wirken nach ,krften zu unterbinden die ,sache eines jeden ,freundes seiner ,heimat sein mu1 treten in den letzten ,jahren besonders stark in den ,vordergrund4 ,illustration3 ,tafel ,,ii ,hofphotograph ,c4 ,eberth1 ,cassel1 phot4 ,erntezeit in ,mitteldeutschland ,illustration3 ,h4 von ,seggern phot4 ,der ,rhein bei ,laufenburg ,das sind die ,herren mit irgendeinem ,titel und dann die ,herren ,privatiers1 die sich aus reiner ,langweile der edlen ,sache opfern4 ,da es viele hohe ,beamte und ,professoren ebenso wie im ,ruhestand befindliche ,geschftsleute gibt1 die geschickt und energisch ihre selbstgewhlte ,aufgabe als ,schtzer der ,heimat auffassen1 das schafft die ,tatsache noch nicht aus der ,welt1 da gerade ,mnner dieser beiden ,sphren1 die einen durch berschtzung des ,vereinswesens beim ,heimatschutz und die andern1 weil sie nur auf ,erwerbung neuer ,freunde der ,sache aus sind1 mancherlei ,unheil anrichten und wenn auch nicht gerade hemmend1 so doch auch nicht frdernd wirken4 ,die flammende ,hingabe eines ,rentiers1 welcher der ,erhaltung irgendeiner alten zerschlagenen wertlosen ,sandsteinstatue viel ,schwei und ,zeit opfert1 in allen ,ehren4 ,aber beides hat mit dem ,geist des echten ,heimatschutzes ebensowenig zu tun wie der verbindliche ,tadel1 den ein fr alles ,vlkische interessierter ,professor in wohlgesetzten und wissenschaftlich einwandfreien ,briefen fr jede ,scheuerntr brig hat1 deren ,besitzer oder ,verfertiger nach seiner ,ansicht nicht gengend stilrein vorgegangen ist4 ,da es sich hier um keine bertreibungen handelt1 kann man fast aus jeder ,nummer der trefflichen ,zeitschrift fr ,heimatschutz lesen1 deren ,schriftfhrer mit achtunggebietender ,geduld und ,zartheit immer wieder seine beweglichen ,klagen in dieser ,richtung ausspricht4 ,illustration3 ,mhle im ,schwarzwald4 ,was fr den ,heimatschutz ntig ist1 das sind vor allem ,mnner1 die mit ihrem ganzen ,wesen in demjenigen ,teil der deutschen ,heimat wurzeln1 dessen landschaftliche ,eigenart sie erhalten wollen4 ,es sind ,mnner1 welche die ,sprache des ,volkes verstehen und seine ,art lieben und zu achten wissen4 ,wenn ein solcher die tiefe ,bedeutung und die ,notwendigkeit der ,naturschutzbewegung erkennt und den ,naturschutz nicht als ,konservatorium fr einzelne ,raritten1 seien es ,bume1 ,denkmler oder alte ,huser1 anschaut1 sondern im ,sinne der ,erhaltung des gesamten ,landschaftsbildes als einer der ,grundlagen unsrer ,volkskraft und ,volksgesundheit betrachtet1 dann wird er in einem ,jahr mehr leisten als ein aus irgendeinem fernen ,teil ,deutschlands in fremde ,verhltnisse versetzter ,gelehrter mit all seinen unbestrittenen ,kenntnissen und seinem anerkennenswerten sachlichen ,eifer fr die ,sache in einem ,jahrzehnt4 ,illustration3 ,phot4 ,rud4 ,lichtenberg4 ,am ,rand des ,kiefernwaldes4 ,eine praktische ,mglichkeit1 ganz unauffllig fr ,heimatschutz zu wirken1 wird von unseren ,fahrenden viel zu wenig benutzt4 ,wenn sie mit einem nicht offensichtlich zur ,schau getragenen1 aber mit wenigen ,worten harmlos ausgesprochenen ,beifall oder ,tadel beim ,vorberwandern an einem kleinen alten ,bauernhaus1 dessen ,fenster mit einem ,flor blhender ,geranien herausgeputzt sind1 ihrer ,empfindung ,ausdruck geben1 aber auch am ,hof eines sogenannten ,herrenbauern1 der die ,anfangsbuchstaben seines ,namens mit ,ziegeln meterhoch auf seinem ,dach anbringen lt1 ihrem ,mifallen freien ,lauf lassen1 dann nutzt dies1 wenn es hufig in einem ,sommer geschieht1 besser als ,reden fr ,heimatschutz4 ,die ,bauern sind in dieser ,richtung viel feinfhliger1 als junge ,leute in der ,stadt es sich trumen lassen1 und alles auffllige ,gebaren1 besonders aber wohlwollend herablassende ,vortrge haben die entgegengesetzte ,wirkung4 ,die ,bauern besitzen eine starke ,empfindung fr alles ,gemachte4 ,ein ,heimatschutz im positivsten ,sinn des ,wortes ist aber der stille ,respekt1 den die ,wanderer vor dem einzelnen ,menschen und vor dem ganzen ,leben des ,bauern auf ihren ,fahrten an den ,tag legen2 der ,respekt1 der eigentlich nichts andres ist als das stetig wache ,bewutsein1 hier zwischen den ckern und ,wldern einer nicht standes- und vielleicht auch nicht stammesverwandten ,bevlkerung ,gastrecht zu genieen4 ,rechtlich liegt natrlich die ,situation so1 da kein ,wanderer den ,bauern seiner ,gegend1 die er durchstreift1 irgendwie zu ,dank verpflichtet ist1 selbst nicht1 wenn es sich um ,straen handelt1 die aus ,gemeinmitteln gebaut sind4 ,aber die wirkliche ,bedeutung des ,bauernstandes als der ,wurzel der ,volkskraft 7wohlverstanden nur als ,wurzel1 die ohne die ,krone einer hochentwickelten ,kultur in sich selbst nicht berschtzt werden darf67 liegt jenseits aller ,sentimentalitt1 wie denn berhaupt alle ,bauernschwrmerei das sichere ,zeichen von geistiger ,mittelmigkeit und von ,dilettantismus des nur nach ,kraft sehnschtigen ,dekadenten ist4 ,das schliet aber die sachliche ,ehrung der ,landbevlkerung und den konomischen ,sinn fr die ,bedeutung des oft mit viel ,schwei und ,gefahr eroberten ,kulturbodens nicht aus4 ,man denke nur an den erbitterten ,krieg1 den die ,bewohner der ,vierlande mit der ,schilf- und ,rohrwildnis der ,unterelbe zu fhren hatten1 bis jener ,boden ihnen das tgliche ,brot gab4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,heimkehr vom ,felde4 ,jeder ,wandersmann kann auf dem ,lande bei den ,bauern1 die weder die braven ,menschen noch die hinterlistigen ,brder sind1 als die sie ,oberflchlichkeit und ,gescheittuerei gewhnlich bezeichnen1 unsagbar viel lernen1 sowohl fr den praktischen ,sinn als auch fr sein innerstes ,leben4 ,denn die ,helden des ,alltags1 die oft einem berschweren ,schicksal eine harte ,stirn bieten und mit hellen ,augen in die unsichere ,weite sehen1 die sind am ehesten bei den dummen ,bauern zu finden4 ,wer also nicht nur fr schne alte ,bume und malerische ,felsstcke sich ins ,zeug wirft1 sondern fr die ,hrte und ,tragik eines rechten ,bauernlebens auch ,sinn und ,achtung hat1 erst der ist ein eifriger ,schtzer der ,heimat4 ,es gibt seit uralten ,zeiten einen ,sport1 und der heit das ,volk lieben4 ,man ist leutselig1 geht unter die niederen ,klassen1 und wie das alles heit4 ,besonders aber den ,bauern treten ,stdter als vorbergehende ,sommerfrischlinge mit taktloser ,zuneigung nahe oder sie biedern sich1 oft auch mit dialektischen ,sprachversuchen1 in ,bauernstuben an1 ohne zu ahnen1 wieviel ,weltgift sie hinaustragen aufs ,land und wie sie bei allem guten ,willen ,heimatverderber sind4 ,mgen sie's lassen6 ,unsre ,liebe zur ,heimat sei ,liebe6 ,aber das persnliche ,verhltnis zur ,heimat der andern ,menschen1 besonders der ,bauern1 sei achtungsvoller ,abstand und unaufdringliche ,freundlichkeit4 ,schauen1 nicht schwrmen6 ,das ,naturschwrmen ist vom bel4 ,es ist unmnnlich1 krankhaft und verschliet uns die ,natur1 anstatt sie uns zu erschlieen4 ,das ,schwrmen ist die letzte ,bettigungsmglichkeit entarteter ,menschen4 ,sie machen aus dem ,leiden eine ,wollust und nennen sich gefhlvoll1 ob es nun wehmtig verzckt auf ,werthersche ,art oder schmerzlich-frech nach ,heine geschieht4 ,sie sehen die ,natur mit sentimentalen ,augen und erwhlen sie zu ihrer ,freundin1 weil sie es unter den ,menschen und im ,kampfgewhl nicht mehr aushalten4 ,aber ber das gewaltige1 unbeugsame ,leben in der ,natur sehen sie hinweg4 ,sie ahnen nichts von dem heroischen ,kampf zartester ,keimkrfte gegen die brutalen ,gewalten von ,klte und ,sturm4 ,sie sehen nichts von dem stndigen ,sieg des nie erschlaffenden ,werdenwollens und vernehmen nichts von den ewigen ,wehen der unerschpflich fruchtbaren ,gebrerin4 ,das aber ist heroische ,naturbetrachtung4 ,aus dieser ,art des ,schauens der ,natur kann am ersten der ,menschen ,zusammenhang mit der groen ,macht des ,weltalls durchgesprt werden4 ,sie allein1 die heroische ,naturbetrachtung1 ist des jungen ,riesen ,antus wrdig1 der immer wieder lernen kann aus der unbeugsamen ,zhigkeit alles ,niedergetretenen4 ,und jeder junge ,mann1 jeder noch nicht in unvernderlicher ,satzung verkalkte ,mensch ist ein ,antus1 der darauf zu achten hat1 da er auf der ,erde bleibe -- der festen4 ,aber auch an einem anderen ,kraftquell sollte er fters trinken1 der ,mensch des zwanzigsten ,jahrhunderts4 ,die ,welt ist innerlich ruhig und still1 und so mu auch der ,mensch sein1 der sie betrachten will -- hat einmal einer der tiefsten ,erlauscher der ,stille der ,natur und einer der kraftvollsten ,dichter und ,kmpfer gesagt1 ,gottfried ,keller4 ,die ,welt der ,grostadt1 des ,tramwaygeklingels1 der ,schaufenster und der ,plakatsulen hat uns die ,zugnge zu der ,stille der ,welt verschlossen1 in der die unterirdischen ,quellen alles ,seins rauschen4 ,wir mssen wieder danach auf die ,suche gehen4 ,wir alle1 die wir im ,zeitalter der ,erkenntnis und der kritischen ,naturforschung glauben1 das ,leben zu haben4 ,erkenntnis als ,resultat spekulativer ,dialektik ist etwas ,groes4 ,aber diese ,erkenntnis allein tut es nicht4 ,das ,wissen ist eine ,macht2 aber wenn es meint1 alles zu wissen1 so wird ein ,whnen daraus1 eine blasierte ,aufgeblasenheit1 von der es zum geistigen ,stillstand nicht weit ist4 ,es gibt noch andere ,organe1 um die ,natur zu erfassen1 als den kritischen ,verstand3 das unmittelbare ,schauen1 die tief ursprngliche ,empfindung1 das intuitive ,erlebnis4 ,diese bewahren uns vor der geistigen ,verkncherung1 die sich auf dem ,wahn grndet1 alles kritisch erlernen zu knnen4 ,wir drfen das ,staunen nicht verlernen4 ,die ,grostadt hat es fast so weit gebracht1 da die ,menschen glauben1 sie knnten alle ,rtsel der ,natur in kinematographischen ,theatern und wissenschaftlichen ,vortrgen gegen bescheidenes ,eintrittsgeld gelst bekommen4 ,wer aber nur einmal auf ,bergeshhen dem schweigenden ,atmen der ,natur gelauscht1 wer je die fragenden ,augen geschaut1 die uns aus aller groen ,einsamkeit ansehen1 der legt vor dieser ,stille bescheiden seinen ,dnkel nieder4 ,das nimmt uns nicht die ,lust1 ,kmpfer und ,eroberer zu sein4 ,alles ist unser4 ,die ,welt ist unser4 ,aber wir mssen in ihr bleiben1 wie sie in uns -- bleiben mchte4 ,und wenn wir ihr das verwehren1 dann werden wir mit der ,zeit mrbe1 wurmstichig und innerlich zerfallen1 trotz aller hohen ,ziele4 ,illustration3 ,bad ,tnnisstein in der ,eifel4 ,wenn wir uns selbst im ,lichte stehen4 ,illustration3 ,phot4 ,ad4 ,saal4 ,schlo ,bebenhausen im ,schnbuch4 ,das tun wir leider fast alle1 ohne es zu wissen4 ,wir ahnen es nicht1 weshalb der andere in uns1 der ewige ,grbler oder -- wie er nicht bel in einem neuen ,roman genannt wird -- der ewige ,deutsche1 unserem wirklichen helleren ,ich so oft beim ,schauen das ,auge trbt4 ,wir hren es ja oft genug1 da wir beim ,schauen die ,sorgen und die ,gedanken und die ungelsten ,probleme zu ,hause lassen sollen6 ,aber sie haben so lange ,beine1 unsere ,grillen und ,sorgen1 und haben uns so lieb -- und wandern mit4 ,wie wird man sie denn los und dazu den anderen in uns1 der immer etwas zu befrchten1 etwas auszuklgeln hat und sich noch ,gott wei was darauf einbildet1 da er ein so sorgender ,mensch ist1 der an alles denkt8 ,und dabei stiefelt er mit den ,augen am ,boden durch die ,herrlichkeiten der ,welt und ber die ,freiheit der ,berge und wagt es nicht auch einmal1 ordentlich zu niesen1 anstatt auch einmal in den ,tag hineinzuleben wie ein halber ,herrgott4 -- ,wie ein halber1 bitte6 ,wer ist eigentlich dieser fatale ,weggenosse1 der uns beim ,alleinwandern anhngt wie eine ,klette und uns immer zuflstert3 ,ach1 la das alles da drauen1 die ,berge1 ,wolken1 ,felder6 ,was ist das8 ,du bist das ,wichtigste1 der ,wichtigste 7oder die ,wichtigste7 bei alledem6 ,du1 deine ,gedanken1 deine ,plne1 deine ,sorgen6 ,wenn man sich einmal klar darber geworden ist1 da es sich hier nur um eine der tausend ,masken der lieben ,eitelkeit handelt1 dann ist man der ,befreiung von diesem strenden ,gesellen schon um ein gutes ,stck nher4 ,und es ist nichts anderes als lcherliche ,eitelkeit1 wenn wir z4 ,b4 beim ,beschauen eines herrlich gewachsenen alten ,baumriesen oder bei der ,entdeckung feiner1 fr die meisten ,wald- und ,wiesenbummler verborgener ,farbenbergnge auf einmal ganz im stillen bemerken1 wie sich in diesen gedankenlosen ,vorgang 7und solche ,gedankenlosigkeit kann nicht genug empfohlen werden67 ein seltsames ,sehnen hineinschleicht1 ein ,etwas1 das uns ganz verbindlich mitteilt1 es sei doch eigentlich sehr nett1 da wir all diese ,herrlichkeiten mit solcher ,intensivitt des ,erlebens erfassen -- als einer der wenigen unter den vielen6 ,das ist der ,vorgang bei der so ziemlich grbsten ,form der ,strung des reinen ,schauens durch das reflektierende ,treiben der ,gedanken1 die sich zwischen uns und das ,geschaute wie eine ,nebelwand stellen4 ,anstatt uns zu helfen und uns die vor ,augen liegenden ,herrlichkeiten zu offenbaren1 strahlen unsere ,gedanken und ,gefhle nur ihre eigene ,drftigkeit auf uns zurck4 ,daher das ,wort ,reflexion6 was nichts anderes als wie ,zurckstrahlen bedeutet4 ,der ,mensch fhlt sich durch diese ,reflexion beleuchtet als ,einzahl1 als derjenige1 welcher6 ,so werden wir vom anderen in uns ahnungslos um die tiefsten ,eindrcke betrogen4 ,statt objektiv die ,natur zu erleben1 genieen wir subjektiv uns selbst4 ,das geschieht bei den meisten ,menschen automatisch1 ganz ohne ihr ,zutun4 ,aber jedesmal1 wenn die ,reflexion mit biederer ,ehrlichkeit uns auf die ,achsel klopft und uns z4 ,b4 in der ,phantasie ausmalt1 wie wir uns ausnehmen wrden1 wenn dieser oder jener ,bekannte uns1 in ein solches ,landschaftsbild versunken1 so in dieser hingerissenen ,stellung sehen knnte1 dann empfinden wir doch als ,warnung ein fatales ,gefhl im ,hals6 ,das ist dann die unwillkrliche ,reflexbewegung einer gesunden ,psyche4 ,folge ihr6 ,so viele ,wanderer1 die ber steigende ,nervositt auf ihren ,fahrten klagen1 mgen sich einmal auf diesen ,punkt hin selber ausforschen4 ,wenn nicht anhaltende beranstrengung die ,ursache ihrer verminderten ,genufhigkeit ist1 dann treffen sie ganz sicher hier ihre wunde ,stelle4 ,die ,heilung liegt1 wie die ,heilung der allermeisten seelischen ,strungen1 in der ,befolgung des ,losungswortes3 ,los von dir selbst6 ,die neueste ,psychologie hat ja die ,ursache der meisten seelischen ,erkrankungen im ,bewutsein entdeckt6 ,mglich ist die ,heilung aber nur dadurch1 da man diesen verneinenden ,imperativ in einen bejahenden verwandelt4 ,der kann aber immer nur lauten3 ,bewute und innige ,hingabe an das ,ganze6 ,illustration3 ,zur ,verfgung gestellt vom ,vogesenklub4 ,ruine ,giersberg in den ,vogesen4 ,immer nur an das andere oder an die anderen denken6 ,nicht an den anderen in uns6 ,in unserem ,falle heit das3 ,mit ganzer ,seele und mit allen ,krften die ,landschaftsreize auf sich wirken zu lassen und jeden ,gedanken 7sei es auch nur die bei ,malern und ,schriftstellern so leicht sich einstellende berlegung1 mit welchen technischen ,mitteln der ,eindruck des geschauten ,naturbildes wiederzugeben wre7 khl und gelassen bergehen und desto heller aus sich selbst heraussehen6 ,das ist gar keine kleine ,arbeit4 ,illustration3 ,tafel ,,iii4 ,e4 ,stbe phot4 ,sommerzeit in ,posen ,illustration3 ,h4 von ,seggern phot4 ,hollndische ,tjalk auf der ,unterelbe ,aber sie verlohnt sich1 und eines schnen ,tages wird man ganz unvermutet des ,glckes innewerden1 das die alten deutschen ,mystiker seiner selber ledig sein nannten4 ,da werden ,nebelhllen fallen1 und man wird das ,schauen lernen4 ,das ,schauen der ,natur oder1 wie ,spinoza sagt1 naturae sive dei 7der ,natur oder ,gottes74 ,dann lebt man im ,all als eines seiner ,teile1 und keines der geringsten2 als ein lebendiges1 bewutes ,glied der ,schpfung1 aber in ihr1 mit ihr und sie in uns1 in uns und mit uns4 ,weiter aber1 als in der ,natur das wiederzufinden1 was man in sich selbst zum eigenen beglckenden ,staunen entdeckte1 weiter bringt es kein ,sterblicher4 ,das heit man reif sein6 ,dann steht man sich nicht mehr im ,wege1 und der andere in uns hat das ,schweigen gelernt1 das wir allerdings unter den anderen zuvor gebt haben mssen4 ,wenn er aber nicht mehr in ,gedanken mit uns reden kann1 ist er tot4 ,aber oft tut er nur so4 ,denn er ist zhlebig wie alles ,niedere4 ,illustration3 ,phot4 ,rud4 ,lichtenberg4 ,dort drunten in der ,mhle4 ,vom ,horchen in der ,stille4 ,der ,kampf gegen die ,klaviere ist in den ,stdten auf der ganzen ,linie entbrannt1 wenn auch noch nicht mit dem ganzen wnschenswerten ,erfolg4 ,mit der ,zeit wird es an einem ernsten ,krieg gegen die ,grammophone auf den ,drfern nicht fehlen drfen4 ,aber es scheint1 da sich eine neue musikalische ,influenza vorbereitet1 und zwar besonders unter den ,wanderern4 ,sie ist lange nicht so schlimm4 ,aber die ,gefahr ist da4 ,die ,laute1 womglich mit verschiedenfarbigen ,bndern geziert1 soll das ,instrument der ,zukunft werden4 ,wie aus allem1 was aus der ,hand knstlerisch interessierter und fr das ,volkswohl begeisterter ,geschftsleute kommt1 so wird auch hier aus einer ,wohltat eine ,plage4 ,die ,welt der ,fahrenden wird berschwemmt mit ,preislisten von fabelhaft billigen und klingenden ,lauten4 ,illustration3 ,phot4 ,o4 ,mayer4 ,feldsee im ,schwarzwald4 ,mein ,sohn1 ich warne dich vor dem ,mann mit der ,zupfgeige4 ,er wird sich dir harmlos lchelnd und verbindlich grend nahen1 und zwar gerade dann1 wenn du allein sein mchtest2 und er wird dir sein allerneuestes ,liedel vorsingen4 ,denn dieses so gern gebrauchte und verballhornte sddeutsche ,verkleinerungswort ist ebenso oft ,maskerade wie die blaue bayrische ,zwilchjacke4 ,ich will dem ,lautenschlagen und dem ,zupfgeigenspielen und dem ,klampfenzirpen gewi nichts bles nachsagen4 ,ich schlage sie selbst1 die sechs ,saiten4 ,aber ihm irgendwie das ,wort reden braucht man nicht4 ,es wird auf diesen ,tonwerkzeugen von lauten ,dilettanten viel mehr als von stillen ,knstlerseelen gewirkt4 ,womit der ,dank fr die vielen hellen ,stunden1 die ich einzelnen frohen ,gesellen bei der ,rast unter schattigem ,laubdach und ,knstlern wie ,robert ,kothe1 ,sven ,scholander oder auch anderen nur in kleineren ,rumen als dem ,konzertsaal wirkenden ,talenten schulde1 nicht unterschlagen werden soll4 ,den ,wanderer1 den ich meine und der ,ohren hat zu hren1 soll in diesen ,zeilen nur auf eine herrlichere ,laute aufmerksam gemacht werden als die um #aj bis #fj ,mark beim ,musikalienhndler zu erstehende4 ,in allen deutschen ,volksliedern1 in den ltesten am meisten1 kommt ein ,reichtum von ,gefhlen zum ,ausdruck1 die einem feineren ,gehrsinn entstammen1 als wir ihn noch besitzen4 ,mit so vielem anderen haben wir ,kulturmenschen auch das ,hren verlernt4 ,die zierlichen ,sinneswerkzeuge im ,gehrgang des ,naturmenschen1 ,steigbgel1 ,hammer1 ,ambo1 waren noch nicht durch wstes ,straenbahngeklingel1 ,dampfsirenengeheul1 ,automobilhuppengetute und hnliche ,errungenschaften aus der ,kunst des ,sichvernehmlichmachens abgestumpft4 ,wir alle sind harthrig geworden4 ,nur so konnten ,richard ,strau und andere ,erfolge haben6 ,aber es gibt verborgene ,wege1 um uns aus diesen ,orgien der ,dissonanz zurckzufinden zu den ,harmonien des verlorenen ,paradieses1 zu den heiteren und beruhigenden ,schpfungen unsichtbarer ,schuberts1 ,mozarte und hnlichen hellen ,tongewaltigen4 ,jeder ,wanderer1 der allein seine ,strae dahinzieht und vielleicht geistig und auch krperlich unter einem berma von ,eindrcken leidet1 die wie eine ,flut von ,farben und ,formen durch das enge ,tor der ,pupille in die ,seele strmen1 versuche einmal in aller ,ruhe whrend des ,wanderns die ,augen zu schlieen und zeitweise blind weiterzumarschieren4 ,auf einem nicht zu schmalen ,weg ist das viel leichter1 als man sich's denkt1 und auerdem eine ganz gute bung fr den ,gleichgewichtssinn4 ,dann wird er durch die ,hilfe des noch frischen1 weil bisher fast gar nicht in ,anspruch genommenen ,gehrsinns eine neue ,welt entdecken4 ,eine ,welt1 wo es mehr oder weniger tief1 je nach dem ,grade der ,veranlagung des ,wanderers1 tnt und drhnt1 singt und schwingt von bisher unbemerkten ,lebensuerungen der ,natur4 ,er wird mit der ganzen ,frische unermdeter ,empfnglichkeit im ,rauschen des ,baches den ,singsang und den rhythmischen ,tanz der ,melodien heraushren knnen1 ohne die ein groer ,tonsetzer wie ,schubert niemals seine wundervollen ,lieder wie ,ein ,bchlein hrt ich rauschen u4 a4 htte komponieren knnen4 ,er wird es verstehen1 wenn ,richard ,wagner einmal erzhlte1 er habe seine ,melodien oft aus der ,luft aufgefangen4 ,die ,achteltne im leisen ,sang der ,grasrispen1 die zitternden ,terzen im ,rauschen der ,tannenwipfel und tausend kleine und groe ,lieder1 die der ,wind auf den unzhligen ,harfen der ,natur spielt1 werden ihn ,zeichen und ,wunder vernehmen lassen4 ,um nur beim ,grbsten zu bleiben3 ,wie viele ,fahrende kennen die ,stimmen aller ,waldvgel8 ,und wie wenige erst hren die zitternden ,fugen auf der groen ,orgel in der verlorenen ,kirche des ,waldes8 ,und die ,gesnge der ,geister ber den ,wassern8 ,und so viele andere ganz natrliche und gar nicht berirdische ,klnge1 die im ,wald und auf der ,heide1 in den ,tlern und auf den ,bergen ertnen8 ,nicht von den ,stimmungen ist hier die ,rede1 die liebende ,jnglinge und ,jungfrauen aus dem ,wald heraushren1 so wie sie sie hineinschmachten1 denn da schreit's wirklich so heraus1 wie man hineinschreit1 sondern von dem objektiven ,erleben der ,lautwelt1 die in der ,natur ihr ,dasein hat1 und die wie alles in ,farbe und ,form ,gestaltete uns vertraut werden kann4 ,es erhht die ,genufhigkeit beim ,wandern1 wenn man das schwirrende1 suselnde1 klingende und brausende ,leben in ,feld und ,wald vernimmt4 ,die ,indianer legen das ,ohr an die ,erde und vernehmen einen nahenden ,reiter auf eine ,stunde ,entfernung4 ,wir mssen wieder ,hrer werden1 wenn uns ,vieles und ,groes1 ,treues und ,wahres in der ,verworrenheit unseres ,daseins nicht verloren gehen soll4 ,und so wie bei ,blind-1 ,stumm- und ,taubgeborenen das ,tastgefhl einspringt fr die kranken ,sinne1 bis auch diese ,stiefkinder der ,natur auf ihre ,art sagen knnen1 was ihr ,innerstes bewegt 7man denke hier nur an ,helen ,keller71 so knnen wir mit gesunden ,sinnen ,beglckten durch gelegentliche freiwillige ,ausschaltung1 sozusagen ,auerdienstsetzung des einen ,sinnes den andern strken und krftigen4 ,also lernt hren1 ihr ,fahrenden6 ,es gibt viele ,sprachen1 aber die ,muttersprache der ,natur wird am seltensten gelernt1 und es ist doch das schnste und leichteste ,esperanto4 ,illustration3 ,phot4 ,chr4 ,meier4 ,brunnen auf der ,bergwiese4 ,illustration3 ,nach einer ,kupferdruckkarte der ,kunstverlagsanstalt ,joh4 ,elchlepp1 ,freiburg4 ,schwarzwaldhaus4 ,vom berhopsen4 ,der alte rmische ,schriftsteller und ,staatsmann ,plinius1 der als ,neffe seines berhmten ,onkels sich stark fr ,naturwissenschaften interessierte1 erzhlt in einer seiner vielen feinen ,briefe1 was die ,menschen doch fr merkwrdige ,kuze seien1 wenn sie lange ,reise zu ,land und zu ,meer machten1 um ,neues zu sehen4 ,er selber sei ein so merkwrdiger und unglaublicher ,geselle4 ,denn auch er unternehme jedes ,jahr groe ,fahrten in die weite ,welt und habe dabei noch nicht einmal den ,waldsee auf dem ,gute seiner ,schwiegermutter gesehen1 auf dem die ,naturerscheinung einer schwimmenden ,insel studiert werden knne4 ,es wird wohl nicht viele ,wanderer geben1 die bei dieser ,erzhlung nicht das ,gefhl berschliche3 ,auch du gehrst zu dieser ,sorte4 ,nirgends mehr als auf den in unserer allernchsten ,umgebung gelegenen ,feldern und in den ,wldern unseres ,bannkreises harrt unserer noch manche ,offenbarung2 und jeder ,glaube1 da man im ,umkreise von hchstens #bj ,kilometern keine neuen ,entdeckungen mehr machen knne1 erweist sich bei genauem ,suchen als eine ,oberflchlichkeit4 ,das ,gute liegt auch hier so nah2 wir sehen es nur nicht4 ,es geht uns fast allen wie dem ,menschen1 der in den ,himmel kam und dort1 von einem ,engel im ,paradies herumgefhrt1 sich an den herrlichen ,blumen und ,bumen nicht satt genug sehen konnte1 und dann sehr erstaunt war1 als ihm der ,engel sagte3 ,genau dieselben ,blumen und ,bume habt ihr drunten auf der ,erde4 ,ihr seht sie nur nicht1 ihr armen ,menschen6 ,also entdeckt zunchst einmal in euren eigenen ,wldern und auf euren eigenen ,fluren die ,wunder1 bevor ihr so weit hinaus und hinauf wollt4 ,jeder ,wald und jedes ,feld hat sein ,geheimnis4 ,aber nur demjenigen wird es enthllt1 der die groe tiefe ,liebe zu seiner ,heimat im ,herzen trgt4 ,der rasche ,wegefahrer und der neugierige ,rundreisetourist stolpert1 mit der ,nase in der ,luft1 immer am schnsten vorbei4 ,die ,nase in der ,luft zu haben1 ist nicht vom bel4 ,im ,gegenteil4 ,aber dann auch die ,luft in der ,nase haben6 ,weniger umstndlich ausgedrckt3 ,mund zu und ,nase auf6 ,durch die ,nase atmen6 ,nicht durch den in bldem ,erstaunen geffneten ,mund4 ,die ,nase hat viel mit den ,geheimnissen der heimatlichen ,fluren und ,wlder zu tun4 ,kein ,sinn ist1 wie die ,kundschafter der ,seele entdeckten1 so eng mit dem ,erinnerungsvermgen verknpft wie der ,geruchsinn4 ,wenn ich z4 ,b4 die ,schwarzwaldbahn hinauffahre und atme so in der ,gegend von ,gutach die erste ,nase voll echter wrziger ,schwarzwaldluft1 dann taucht eine ,welt voll ,erinnerungen in den ,bergen glcklich verlebter ,tage auf2 ich vergesse den ,dunst1 der sich aus den ,dften von ,zeitungspapier1 ,tinte und ,zigarrenrauch zusammensetzt1 und werde wieder ein ,mensch -- sozusagen wenigstens4 ,napoleon ,i4 hat einmal gesagt1 er wrde blind seine ,heimat ,korsika wiedererkennen an dem ,duft1 den das felsige ,eiland ber das ,mittelmeer hin ausstrmt4 ,mit ,napoleon ,i4 habe ich sonst -- wie mir meine besten ,freunde glaubhaft versichern -- nichts gemein2 aber am ,geruche wrde ich auch meinen ,schwarzwald wiedererkennen1 wenn ich ihn nicht mehr sehen knnte4 ,illustration3 ,phot4 ,h4 ,hoek4 ,herbst im ,dreisamtal 7,schwarzwald74 ,dem richtigen ,wanderer geht es immer1 wie ,hans ,thoma1 dem groen ,schwarzwlder ,sinnierer und ,maler1 es ging1 als er nach seiner ersten italienischen ,reise zum erstenmal wieder in ,sachsenhausen beim ,apfelwein sa und die ,zwetschgenbume im ,garten der ,wirtschaft aber auch gar nicht mehr schn finden konnte4 ,dieser ,mimut ber den ,verlust des ,paradieses hielt an1 bis die untergehende ,sonne ein ,goldnetz in die ,bume hing4 ,da erst entdeckte er wieder von neuem die ,schnheit der ,sachsenhuser ,zwetschgenbume4 ,im ,heimatwald ist es jedesmal ebenso wie mit den ,zwetschgenbumen in ,sachsenhausen -- unbeschadet deren unbestrittener ,vorzge6 ,in der ,heimat sind wir selber und knnen es sein4 ,drauen in der kalten ,welt sind wir ,hotelnummern oder mitrauisch betrachtete ,fremde4 ,ich will versuchen1 deutlicher zu werden4 ,nicht nur die ,sonne spinnt ,goldnetze in die ,sachsenhuser ,zwetschgenbume1 in die ,feldbergtannen oder die schlesischen ,birkenalleen oder was sonst noch sein mag4 ,wir selber tun es auch4 ,die ,schnheit der ,natur ist nicht nur etwas ,objektives1 allen ,menschen gleich ,sichtbares und ,zugngliches2 sie ist stark subjektiver ,frbung unterworfen4 ,aber noch mehr4 ,wir verlegen in unsre ,umgebung und in die ,natur auch eigne ,gemtswerte und empfangen sie wieder zurck von ihr4 ,ein altes ,mbel1 das von den ,zweckmigkeitslinien des modernen ,kunstgewerbes nichts an sich hat1 kann uns lieber und teurer sein als das schnste von einem modernen ,raumknstler geschaffene ,stck4 ,wir haben mit ersterem etwas zusammen erlebt1 und besonders1 wenn dies etwas ,schnes war1 so ruht unser ,auge mit ,wohlgefallen auf ihm4 ,so beseelen wir auch die ,natur1 die uns vertraut ist1 und verweben ihr ueres mit unseren inneren ,erlebnissen und ,stimmungen4 ,das1 was man ,heimatgefhl nennt1 beruht ganz auf diesem ,beseelen der ,natur durch den ,menschen4 ,hier sind wir daheim1 und selbst wenn wir ,fremdlinge sind1 knnen wir uns doch daheim fhlen4 ,es sind keine das ,nervenleben stark in ,bewegung setzenden ,eindrcke1 denen wir hier begegnen1 keine geruschvolle ,fremdenindustrie1 keine die ,seele erschtternde ,landschaft4 ,kraftvolle ,ruhe und stille ,sicherheit ist's1 was der ,wald und das ,feld der ,heimat uns bieten4 ,illustration3 ,phot4 ,j4 ,magirus1 ,ulm4 ,sommerblumen4 ,wir waren 7das ist jetzt auch schon ein ,vierteljahrhundert her7 drei ,schulkameraden und ,freunde1 hatten den bergang aus der ,obersekunda an die ,unterprima nicht gerade glnzend1 aber doch auch ohne ,makel bewerkstelligt und standen vor unserer ersten ,grotat1 einer ,reise in die ,schweiz1 zu der die ,mittel durch ,auffhrungen von ,tragdien1 bearbeitet fr ,kinder unter #aj ,jahren1 das heit durch ,kasperletheaterspielen vor der ,jugend der ,nachbarschaft verdient worden waren4 ,der ,reiseplan entbehrte nicht der ,grozgigkeit1 und unser eigentliches ,ziel wurde verschwiegen1 so weit war's bis dahin4 ,die ,nachbarn und ,nachbarinnen bewunderten diese unsere nicht zu bestreitende1 offenkundige ,begabung zu ,weltreisenden4 ,nur der gute alte ,vater der beiden ,freunde1 der in allen ,dingen eine gemchliche ,sicherheit an den ,tag legte1 warnte uns4 ,wenn man noch nicht einmal das eigene ,lndli kenne1 wie wolle man da schon in die ,schweiz oder gar noch nach ,italien reisen4 ,er hatte fr solche ,lebensanschauungen einen eigenen ,ausdruck3 berhopst ist so gut wie gelogen1 meinte er4 ,natrlich setzten wir's doch durch4 ,aber wir haben ihm alle drei seither recht gegeben1 dem alten1 guten ,vater4 ,auch beim ,wandern ist das berspringen ein ,stck ,unehrlichkeit4 ,und es ist immer ein ,glck1 wenn man's spter noch gutmachen kann und alles berhopsen ehrlich und redlich nachholen4 ,illustration3 ,hofphot4 ,c4 ,eberth1 ,cassel4 ,mit ,kindern4 ,brief einer ,mutter an eine ,reformmutter4 ,verehrte ,frau1 ich werde mich nicht tuschen in der ,annahme1 da ,ihre unerschtterliche ,gte mir fr manches von dem1 was da kommen soll1 prnumerando ,verzeihung gewhrt4 ,also3 ,sie befinden sich in einer groen ,gefahr1 und ich mchte ,sie allen ,ernstes warnen vor den -- ,schriftgelehrten6 ,sie gehren zu den ,ahnungslosen1 die es haben1 ohne es zu wissen1 und nun sind ,sie auf dem besten ,wege1 ,ihre natrliche ,gabe fr ,kindererziehung hinzugeben gegen ein unnatrliches1 wichtigtuerisches ,nachdenken und ,diskutieren ber ,kindererziehung und modernes ,wandern1 wie es sich jetzt in der ,gestalt von allerhand klugen ,leuten an ,sie herandrngt4 ,werfen ,sie sie hinaus1 verehrte ,frau1 die ,leute1 die immer vom ,himmelreich der ,kinder reden und selbst den ,schlssel dazu nicht haben1 und lassen ,sie mich1 gewissermaen stellvertretend1 ,ihnen sagen1 was ,sie vor der ,zeit ,ihrer ,infektion mit dem ,bazillus der ,kindswissenschaft geantwortet htten1 wenn ,sie gefragt worden wren1 was ,sie jetzt hinter den spanischen ,wnden einer ,ihnen gar nicht liegenden1 modernen ,bestrebung hervor mich fragen4 ,sie htten zum ,beispiel der ,dame mit den vielen ,kindermdchen1 die ,sie ja kennen und die ,ihnen jetzt das ,leben schwer macht mit langen berzeitgemen ,erziehungsreformen1 geantwortet3 ,nehmen ,sie mir es nicht bel1 meine ,liebe1 aber wie kann man nur so dumm fragen8 ,warum in die ,ferne schweifen1 wenn das ,gute so nah liegt8 ,da reden die ,leute den ganzen ,tag von der ,natur und suchen sie1 wie mein ,mann oft seine ,brille sucht1 die er auf der ,nase hat4 ,das geht mir einfach auf die ,nerven1 diese gelehrten ,gesprche ber ,sport und ,regeneration1 und wie das dumme ,zeug alles heit4 ,das ist doch alles so furchtbar einfach1 wenn man's nur richtig anfat4 ,vor acht ,tagen1 da wurde es mir einmal zu eng in der ,kche und in der ,haushaltung2 kurz1 ich wollte was anderes haben als das ewige ,wscheaufschreiben1 das tgliche ,denken1 was nun wohl zu ,mittag oder zu ,abend gekocht werden soll1 und hnliche tiefsinnige ,betrachtungen1 die aber nun doch einmal sein mssen1 so lang als die ,welt steht4 ,nun1 da sagte ich meinen ,jungen beim ,zubettgehen3 ,kinder1 morgen wird's fein6 ,vater geht fort1 und da werden wir wohl nicht so dumm sein1 zu ,hause zu bleiben6 ,gewandert wird1 den ganzen lieben ,tag4 ,und als die ,jungen laut aufschrien vor ,freude und fragten1 wohin1 da wute ich es1 offen gestanden1 selbst noch nicht4 ,und am andern ,morgen wute ich es auch noch nicht1 und wir liefen einmal drauflos1 weil's uns selber wunderte1 wohin wir eigentlich kmen4 ,natrlich in die ,berge1 die uns am nchsten sind und auf deren grnenden ,kuppen mit dem unendlichen ,himmel darber aller ,haushaltungskram von mir abfllt wie von selber4 ,und die ,jungen8 ,ja1 wissen ,sie1 die brachten doch berhaupt erst ,stimmung in die ,geschichte4 berhaupt1 meine ,liebe1 das ,wandern1 wenn man's nicht gerade auf dreiig ,kilometer im ,tag abgesehen hat1 ist am wunderbarsten mit ,kindern4 ,nicht unter fnf ,jahren1 das will ich zugeben4 ,aber schlielich1 wenn ich so denke1 wie war das etwas ,herrliches1 wenn wir zu ,hause1 als ich noch klein war1 mit ,vater und ,mutter und noch einer anderen ,familie zusammen1 die ebenso leichtsinnig veranlagt war wie wir1 kurz1 einer ganzen ,bande1 mit einem ,dutzend ,jungen und ,mdels und zwei -- erschrecken ,sie nicht -- ,kinderwagen hinauszogen in den grnen ,wald1 stundenweit1 und an einem ,waldbach lagerten1 futterten1 spielten1 lachten und schliefen4 ,nie hab' ich gesehen1 da die ,eltern und die lteren den ,humor verloren htten4 ,im ,gegenteil4 ,vater war noch toller als wir alle zusammen1 zeigte uns die ,vogelnester oder schlug ,tannenzapfenschlachten mit uns1 einer gegen zwlfe4 ,aber schlielich will ich ,ihnen doch von uns erzhlen4 ,sie sagten mir dieser ,tage einmal1 wir mten die ,kinder schauen lernen4 ,unsinn6 ,nehmen ,sie es nicht bel4 ,die sehen meist mehr als wir1 und ich habe von jeher gefunden1 da es eine ,aufdringlichkeit ist1 wenn wir uns in die ,seelen unserer ,kinder hineinschleichen1 um sie mit unseren ,augen sehen zu lassen4 ,wir sollten's mit den ihrigen lernen1 denn sie sehen sicher klarer1 einfacher und reiner4 ,sehen ,sie1 so wrden ,sie unbefangen und frisch heraus ,ihrer gelehrten ,freundin1 bei der es kein ,kindermdchen drei ,monate lang aushlt1 antworten1 wenn ,sie sich nicht htten imponieren lassen und an ihren eigenen gesunden ,menschenverstand fest geglaubt htten4 ,mit guten ,gren ,ihre ,r4 ,m4 ,illustration3 ,phot4 ,hans ,mller-,brauel4 ,alte ,frau aus dem ,alten ,land 7,unterelbe74 ,vom ,krnzewinden4 ,wir haben das ,krnzewinden verlernt4 ,allerhchstens winden und werfen wir sie noch in den ,theatern4 ,aber ist hier nicht mehr als ,theater8 ,auf der bunten ,schaubhne der ,natur mit ihrer stndigen ,wechselszenerie8 ,nur die ,kinder verstehen sich noch aufs ,krnzewinden4 ,oder sie haben wenigstens den dankbaren ,sinn dafr1 wenn man sie's lehrt4 ,und neuerdings auch junge ,mdchen1 wenn sie keine dionysische oder sonstige ,mode daraus machen4 ,denn zu einem ,getue1 zu dem bei uns so gerne alles wird1 sind die ,blumen doch zu gut4 ,wirklich zart knnen nur unverdorbene ,kinder mit ,blumen umgehen4 ,illustration3 ,phot4 ,f4 ,clau1 ,landau4 ,wiesen und ,hnge4 ,am rauschenden ,bach1 der zwischen hellen ,matten und dunklem ,wald dahinscho1 sah ich gestern ein ,mdchen1 das reihte an einer dnnen ,gerte weie ,gnseblmchen und violettes ,knabenkraut auf4 ,ein zwei- und ein dreijhriges ,kind1 ,mdel und ,bub1 sahen ihm mit beglckten groen ,augen bei der ,arbeit zu4 ,der junge ,adam bekam einen ,reif aus blhendem ,sauerampfer und rotem ,klee1 und die kleine ,eva einen aus ,orchideen und ,hahnenfu4 ,ihr solltet einmal gesehen haben1 mit welch wrdiger ,bescheidenheit so ein kleines ,mdchen oder mit wieviel schmiger ,andacht der wilde ,bube seinen ,kranz trgt4 ,sie wissen noch1 da sie dazu gehren4 ,zu alledem3 zu den blhenden ,wiesen und den grnen ,hainen1 zu den ,vgeln1 die durch die ,lfte schwirren1 und zu den ,kfern1 die1 grngolden1 sich nach allen ,seiten hin retten1 wenn so ein ,niedeckkind aus seiner ,burg stampfend und trampelnd in ihre winzige ,insektenwelt geraten ist4 ,das sind noch ,knigskinder gewesen1 verlaufene6 ,und als das ,mdeli mit der dunkeln ,krone auf den goldblonden ,locken und das ,bbli mit dem herberen ,schmuck eines ,ringes aus rtlichen ,kleeblten ber dem kurzen ,haar anfingen zu singen3 ,alles neu macht der ,mai1 ,macht die ,seele frisch und frei1 da tauchte vor mir die versunkene ,stadt ,vineta wie ein sonniges ,nebelbild wieder auf1 oder1 um es modern auszudrcken1 ich erlebte wieder ein ,stckchen ,himmelreich4 ,packet also eure ,ruckscke1 ergreift eure ,stbe1 gehet hin und tuet desgleichen6 ,wir wollen nicht werden wie die ,kinder4 ,bewahre6 ,dies ,bemhen hat seine bedenklichen ,gefahren2 denn vom ,kindlichen zum ,kindischen ist es nicht weit4 ,aber das ,himmelreich annehmen als ein ,kind -- das ist es4 ,das ist die gute bersetzung des alten ,textes vom alten ,dr4 ,martinus ,luther1 der zwar keineswegs meine ganze schwrmerische ,verehrung besitzt1 der aber ein -- ,lautherr war und sich auf ,deutsch verstand1 noch besser sogar als mancher deutsche ,oberlehrer oder ,gymnasialprofessor4 ,einsam1 zweisam1 dreisam oder in ,scharen8 ,vom einsamen ,wandern will ich nicht reden4 ,das mu man entweder oder man ist gar nicht dafr geschaffen4 ,eine ,bcherfrage ist das nicht -- sondern ,privatsache4 ,zu zweit8 ,two is no society1 sagen die ,englnder1 und die verstehen sich auf ,lebens- und ,wanderkunst4 ,aber es gibt ,ausnahmen von dieser ,regel4 ,wenn ein junger ,mann mit seiner ,braut1 ein ,mann mit seinem ,weib die graue ,alltglichkeit des ,lebens vertauschen mit dem freien ,wandern ber ,berg und ,tal1 dann sind die beiden society4 ,sie erfassen die ,welt mit einer verstrkten ,anziehungskraft der ,seelen1 und in ihrem doppelten ,augenpaar spiegelt sich alles ,sichtbare doppelt schn4 ,die im psychischen ,wechselstrom ihrer ,empfindungen erzeugte hohe ,voltspannung ihrer geeinigten ,seelen leuchtet tiefer in die halb milde1 halb herbe ,verworrenheit der deutschen ,landschaft1 und ihre ,sinne erfllen sich weit mehr mit den vollen ,lauten des rauschenden ,daseins1 als wenn sie allein wren4 ,so leben sie im ,widerspiel gegenseitiger ,erhhung des ,innern wie des uern4 ,und darum ist solches ,gehen zu zweit die hchste ,form des ,wanderns4 ,solche ,zweisamen wandern gar nicht zu zweit4 ,sie sind eins4 ,sie brauchen nicht unter allen ,umstnden ,mann und ,frau zu sein4 ,es gibt auch ,jnglingsfreundschaften1 die das ,wandern zu einem hochsinnigen ,leben machen4 ,aber sie sind selten4 ,solche ,wandererkameraden sind1 wie der ,koran sagt1 von ,gott gelehrt4 ,und der helle ,blick des einen lt aus des anderen ,mund wortarme1 aber reine ,weisheit ber die ,schnheit der ,welt hervorbrechen4 ,kennt ihr sie nicht1 die zwei1 die man da und dort einmal sieht und die leichten ,schritts und mit leuchtenden ,augen die ,wonne des ,daseins fest und frei1 froh und stark ergreifen und genieen8 ,der ,eine und die ,eine8 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,flulandschaft aus ,brandenburg4 ,wenn das ,verhltnis nicht hnlich ist1 dann wird das ,wandern zu zweit gar leicht gestrt durch ,reibungen und ,meinungsverschiedenheiten1 zu deren ,schlichtung der dritte ,mann fehlt1 oder man wird sich bei dem groen ,bedrfnis des ,menschen nach ,wechsel allzurasch berdrssig1 ohne es sich -- was das ,schlimmste ist -- zuzugestehen4 ,zu dritt oder zu viert geht es sich nur gut1 wenn langjhrige nahe ,beziehungen schon die ,linien des ,drei- oder ,vierecks gezogen haben4 ,eine gewisse ,sicherheit des guten ,auskommens fngt erst beim halben ,dutzend an1 und da beim ,hordenwandern die ,mindestzahl zwlf und die ,hchstzahl zwanzig betrgt1 das hat seine guten ,erfahrungsgrnde4 ,in der wandernden ,horde lt sich das ,bedrfnis1 besonders der jngeren ,menschen1 sich einem anderen ,gleichgesinnten anzuschlieen oder1 objektiver und richtiger ausgedrckt1 die ,lcken seiner besonderen ,veranlagung auszugleichen durch den inneren ,bestand des entgegengesetzt veranlagten ,freundes1 viel leichter befriedigen4 ,dazu kommt noch die ,notwendigkeit1 sich schon aus reiner ,selbstsucht willig ins ,ganze einzuordnen und dem ,fhrer unterzuordnen4 ,aber damit kommen wir schon zu dem ,kapitel3 ,der ,wanderschuh als ,erzieher4 ,ohne das ,wort ,erziehung geht es heute nun einmal nicht mehr4 ,es mu erzogen werden4 ,die ,welt ist voller tatenlustiger ,schulmeister1 die umhergehen1 zu suchen1 wen sie erziehen knnten4 ,warum lt man denn die jungen ,menschen -- und die alten dazu -- nicht unmittelbarer1 nmlich durch das ,leben selbst1 erziehen8 ,es hat es ja noch kein ,schulmeister in der ,welt weiter gebracht als dazu1 da seine ,schler nach ein oder zwei ,jahrzehnten merkten3 ,er hat wahrhaftig recht gehabt6 ,der ,mensch lt sich schon von ,jugend an eines seiner grten ,vorrechte nicht beschneiden1 das ,recht1 nur durch hchsteigenen ,schaden klug zu werden4 ,wenn man aber von diesen ,anzglichkeiten absieht1 dann allerdings mu man sagen1 da es kaum eine bessere ,schule frs ,leben gibt als die gemeinsamen ,wanderungen1 die nun alljhrlich in immer steigendem ,mae von der erwachsenen ,jugend aller ,bevlkerungsklassen im ,sommer wie im ,winter unternommen werden4 ,ich will dabei ganz von den ,vereinigungen absehen1 die1 wie die ,pfadfinder und die ,freischaren1 neben ethisch hochstehenden hauptschlich militrische ,ziele im ,auge haben und die -- wohl ganz wider ,willen -- in der ,richtung der ,entwicklung des ,heerwesens zur ,miliz wirken4 ,das ,wandern junger 7und lterer7 ,mnner zusammen wirkt schon ohne alle aufdringliche ,erziehung in hohem ,mae erzieherisch1 weil es tglich jeden ,teilnehmer vor die ,lsung des groen ,problems der ,gegenwart3 ,menschen untereinander bringt4 ,und dies in ,lagen1 die an das ,gemeinschaftsempfinden des einzelnen viel hhere ,anforderungen stellen1 als es bei der gewhnlichen ,art1 wie junge ,menschen bisher gewhnlich untereinander waren1 der ,fall sein konnte1 nmlich auf der ,bierbank1 wo reichlich ,alkohol und ,tabak das ursprnglich im ,menschen lebende ,gefhl des ,widereinander lhmten1 um allerdings spter desto unverhllter zur ,geltung zu kommen4 ,drauen aber in den ,bergen oder auf der ,heide wird es jedem unter dem ,dutzend angehender ,staatsbrger tglich mehrere ,male zum ,bewutsein gebracht1 da sein ,wohlbefinden und seine gute ,stimmung in hohem ,mae abhngig sind von der ,haltung der ,wanderkameraden1 die ihrerseits wieder bestimmt wird durch die ,art1 wie er1 der einzelne1 seine ,pflichten erfllt1 und wie er sich auch sonst1 rein von der ,gemtsseite aus1 zum ,ganzen stellt4 ,das ,gliedhafte seines ,daseins wird dem ,wandervogel1 dem ,gesellen oder wie er heien mag1 zum erstenmal ganz deutlich klar1 und zwar weit mehr als in der ,schule1 wo er leicht ohne groe ,nachteile ein egoistisch beschrnktes ,einzeldasein fhren konnte4 ,in jedem ,augenblick kann an den ,wanderer die ,entscheidung herantreten1 ob er1 unter ,aufgabe seiner eigenen augenblicklichen ,bequemlichkeit1 eines ,kameraden kleine oder groe ,not zu der seinen machen will1 mag es sich um die bernahme eines ,teils der schweren ,traglast des anderen handeln1 um ein gutes ,wort1 wenn des ,kameraden ,herz ihm etwas ,schweres anvertraut1 oder um einen ,taler1 den jener nicht hat4 ,illustration3 ,phot4 ,w4 ,riegger4 ,gebirgspost4 ,aber es ist noch ein anderes4 ,hufiger als sonst kann es der in ,horden ziehende ,wanderbursche erfahren1 da das bliche gute ,verhltnis auf ,gegenseitigkeit3 ,wie du mir1 so ich dir1 im tiefsten ,grunde eine niedrige ,stufe des ,lebens der ,menschen untereinander darstellt4 ,bereits die hufige rtliche ,trennung der ,wanderer einer und derselben ,schar ist schon ,anla dazu1 da die ,wrme einer empfangenen ,freundlichkeit 7und wie viele kleine ,dienste gibt es da7 nicht an den eigentlichen ,geber zurckerstattet wird1 sondern an einen anderen zufllig anwesenden ,kameraden1 der ihrer gerade bedrftig ist4 ,so wird beim ,wandern das ,revanchieren 7das ,wort ist sehr bezeichnend67 einem schwerer gemacht als im ,stadtleben4 ,ein freiwillig und gern hingegebenes ,stckchen ,herz geht weiter im ,kreise herum und wirkt tiefer beim ,wandern1 als wenn in der ,stadt der ,herr3 ,sehr liebenswrdig6 dem ,herrn3 ,darf ich ,ihnen vielleicht behilflich sein8 die ,freundlichkeit postwendend zurckgibt1 um ja sofort quitt1 d4 h4 ihm nicht mehr verpflichtet zu sein4 ,denn3 ,man kann nicht wissen6 ,illustration3 ,tafel ,,iv ,ferd4 ,clau phot4 ,bergdorf in der ,pfalz ,illustration3 ,hofphotograph ,c4 ,eberth1 ,cassel1 phot4 ,hessisches ,dorf ,drauen in den hellen ,buchenhallen1 unter den dunkeln ,spitzbogen des ,tannenwaldes1 am ,ufer des leichtbewegten blauen ,sees oder inmitten des ,felsens eines rauschenden ,wildbachs fllt so viel von selber ab an ,dnkel und ,torheit1 an ,abneigung und ,pharisertum zwischen den ,menschen1 weil sie dem ,leben des ewigen ,all so viel nher sind als sonst4 ,beim ,einatmen der gleichen reinen ,gottesluft wrden sie -- wenn ihnen der ,vorgang zum ,bewutsein kme -- nicht aus dem ,staunen darber herauskommen1 was ein ,mensch zwischen ,mauern und ,dchern doch oft ein fataler ,herr und drauen unter grnen ,zweigen und freiem ,himmel ein lieber ,kerl sein kann4 ,da die ,protektion und die ,beonkelung der ,wanderbewegung in der ,richtung der ,organisation ganz bedeutende ,verdienste hat1 das wird gern und freudig anerkannt4 ,ich will hier nicht die ,gelegenheit ergreifen1 um zu untersuchen1 inwieweit ,wandern und ,organisation eigentlich eine ,contradictio in adjecto 7ein ,widerspruch im ,beiwort7 sind4 ,auf die ,theorie kommt es hier gar nicht an1 sondern nur darauf1 inwieweit die organisatorische ,zusammenfassung den inneren ,kern1 die ,wanderlust und vor allem den ,wert des ,wanderns erhht oder vermindert4 ,und da hat nun die ,entwicklung der letzten ,jahre eines unzweifelhaft erwiesen3 ,die ,wanderbewegung hat zu einem groen ,teil nicht mehr ihren ,zweck in sich selbst1 sondern sie ist ,mittel zu ,zwecken geworden1 welche viele der jungen1 frohen ,gesellen nicht ahnen4 ,ein groer ,teil der in groen ,verbnden organisierten jungen ,wanderer befinden sich1 ohne es zu wissen1 unter einem ,einflu1 dessen ,tendenzen die schon unter den ,erwachsenen vorhandenen ,klassengegenstze noch verschrfen4 ,welche ,klasse1 ob die besitzende oder nichtbesitzende1 damit angefangen hat1 die wandernde ,jugend zu bearbeiten1 soll hier nicht untersucht werden1 ebensowenig1 als hier berhaupt ,anklagen erhoben werden sollen4 ,es sollen nur ,dinge gesagt werden1 die bisher kaum einmal gesagt wurden4 ,und da mu das eine ausgesprochen werden3 ,wir leben denn doch in einem ,zeitalter1 wo ,persnlichkeit und ,gewissensfreiheit doch schon mehr als ,worte und ,begriffe sind4 ,fr alle ,staatsbrger ,deutschlands ist die ,zeit1 wo der ,mensch vom ,menschen noch nicht getrennt zu werden brauchte1 die ,jugendzeit4 ,die einzige ,mglichkeit1 wo die erbitternden ,gegenstze1 die durch die verschiedene ,klassenzugehrigkeit und -- was fast gleichbedeutend ist -- verschiedene politische ,gesinnung der ,menschen hervorgerufen werden1 nicht zum ,ausdruck zu kommen brauchen1 weil der ,mensch im ,all der ,schpfung seine ,wesensgemeinschaft leichter versprt als in den ,straen der ,stadt1 wo ,herkommen und ,sitte und ,agitation die ,verschiedenheit zu offener ,feindschaft ausarten lassen -- diese einzige ,mglichkeit ist das ,wandern drauen in der freien ,natur4 ,und diese letzte ,zuflucht des modernen1 ber die ,dinge nicht mehr herrschenden1 sondern von ,bewegungen1 ,konstellationen1 ,konjunkturen usw4 regierten ,menschen des zwanzigsten ,jahrhunderts wird ihm genommen1 geraubt in der einzigen ,zeit1 wo politische berzeugungen das ,gehirn noch nicht erstarren lieen4 ,es bedarf nicht vieler ,worte mehr1 damit man wisse1 was ich sagen will4 ,es ist das3 ,man drille nicht die jugendliche ,seele auf ein politisches und soziales ,dogma ein1 auf das sie nicht aus freien ,stcken schwrt1 sondern lasse solchen ,knospenfrevel6 ,auf beiden ,seiten6 ,man lasse den ,frieden -- dessen auf die ,dauer kein ,menschenherz entbehren kann -- wenigstens unter den ,laubdchern der ,obstbume1 auf den grnen ,matten1 unter den hellen ,buchenhallen und den dunklen ,spitzbogendchern des ,tannenwaldes -- ,frieden sein mit dem ganzen stillen ,segen seiner ,kraft6 ,sonst ist alle ,begnnerung des ,jugendwanderns -- auf beiden ,seiten6 -- nichts anderes als jene von aller ,welt so grimmig verachtete ,schndung der ,mittel durch die ,heiligung der ,zwecke und ein fluchwrdiger ,mibrauch jenes ,teils der ,schpfung1 nmlich der ,natur1 den der ,mensch noch nicht entehrt hat durch seine ,qual und seinen ,ha4 ,es ist der ,anfang von der vlligen ,austreibung des ,menschen aus dem ,paradies und der ,entweihung der letzten ,sttten des ,friedens1 wenn die ,wanderbewegung unter der deutschen ,jugend nicht sauber gehalten wird von jeder politischen oder sozialen ,tendenz4 ,ich habe zum ,schlu nur noch die eine ,bitte an alle1 die er angeht3 ,man berlege sich diese ,sache in der ,richtung alles ,folgerichtigkeiten1 bevor man -- lchelt4 ,denn es ist so leicht und bequem und -- fr den ,augenblick so erfolgreich1 das ,lcheln4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,sonntagmorgen4 ,was man braucht4 #a4 ,des ,wanderers ,kleid4 ,gib acht6 ,das ,kleid ist ein ,steckbrief1 und ahnungslos schreibst du ihn dir selber4 ,die ,hotelportiers und ,kellner1 die mit einem unbestechlich kalten ,blick das uere der ankommenden ,gste und besonders den ,zustand und die ,preislage der ,stiefel berfliegen und danach ihren ,mann in irgendeinem ,schubfach einrangieren1 haben so unrecht nicht4 ,die ,methode ist zwar grob1 aber frs ,grbste gengt sie4 ,damit wollte ich nur auf die ,gefahr jedes ,kostms hinweisen4 ,anderseits geht es nicht gut an1 vor einer ,wanderung nur deshalb die ,wandlung zu einem frischen1 schlichten1 frohen ,menschen durchzumachen1 damit nach der einzig richtigen ,methode das uere ,gewand uns sozusagen von innen heraus anwachse1 die ,kleidung sozusagen das ,symbol des ,herzens werde und ja niemandem der edle ,kern unter der angenehm bescheidenen ,hlle entgehe4 ,und drittens hinwiederum lt sich das alles eben berhaupt nicht machen1 sondern es geschieht mit der unerbittlichen ,folgerichtigkeit1 nach der alles von innen nach auen wird4 ,da helfen alle ,faxen nicht4 ,ich kenne einen ,mann1 der trgt manchmal1 obwohl er nicht in ,oberbayern wohnt1 bei frhlich festlichen ,gelegenheiten ,gamslederne mit gestickten ,hosentrgern1 aber niemand kme auf den ,gedanken1 er habe sich kostmiert4 ,denn er ist darin der gleiche ,mensch wie im ,gehrock4 ,und ein anderer lebt schon jahrelang in den ,bergen4 ,als er aber einmal mit seinem gemildert prtentisen ,asphaltschritt in ,gamsledernen und im grnem ,hterl einem alten ,oberbayern begegnete1 da blieb dieser mit grinsendem ,erstaunen stehen und fragte mit der unzarten ,herzenseinfalt solcher ,gebirgler3 ,ja1 sag mei ,liaba1 wie bist au du nur in des ,g'wandl eini kimme8 ,das ist's4 ,das ,g'wandl6 ,man erwarte also von mir keine ,vorschlge in der ,richtung der einzig richtigen ,wanderkluft4 ,schon deshalb nicht1 weil sich ein jeder ja doch so anzieht1 wie er es fr am wirkungsvollsten hlt4 ,es gehrt ja nicht zu den erfreulichsten ,seiten der modernen ,wanderbewegung1 da wir im ,wald und auf der ,heide1 in ,bahnhfen und in ,grostadtstraen immer mehr fragwrdige ,gestalten von tragikomischer ,ausrstung sehen4 ,ihre gefrbten ,hahnenfedern auf dem grnen ,jgerhtchen1 ihre mit ,bndern von allen ,regenbogenfarben geschmckten ,zupfgeigen und ihre ausgesucht auffallend gemusterten ,strmpfe ber den erbarmungswrdigen ,waden reizen nur um so mehr zu ,spott1 als sie die blasierte ,fadheit der dazugehrigen ,gesichter nur desto mehr hervorheben4 ,diese ,beckmesser der deutschen wandernden ,jugend sind zum ,glck nicht in der berzahl4 ,denn den meisten unter der ,jungmannschaft1 auf deren ,schultern ein groer ,teil unserer ,zukunftshoffnungen liegt1 ist es doch schon aufgegangen1 da nur der beseligt aufgehen kann in der ,herrlichkeit und ,gre der ,allschpfung1 der mit keiner ,faser mehr danach strebt1 die ,aufmerksamkeit auf seinen sonderbar ausstaffierten ,leichnam zu lenken4 ,also3 jeder suche sich sein ,wanderkleid6 ,denn die ,einfrmigkeit des graugrnen ,sportanzuges mit ,grtel und ,quetschfalten1 der fr den deutschen ,vergngungsreisenden schon so witzbltterhaft typisch geworden ist wie frher der grokarierte ,nanking fr den ,englnder1 ist auch nichts ,erhebendes4 ,das erste sei ,haltbarkeit6 ,denn wer sich aus ,angst fr seinen ,hosenboden nicht auf jeden ,felsen oder ,baumstamm setzen kann1 der ist ein armer ,mann und ein ,spott von ,wind und ,wetter und der eigenen ,kameraden4 ,alles junge ,wandervolk1 das oft noch am ,nachmittag nicht wei1 wo am ,abend das ,haupt hinlegen1 braucht auer einer widerstandsfhigen ,kluft einen nicht zu schweren ,wettermantel1 einen ,lodenumhang1 und womglich ein ,stck von wasserdichtem ,mosettigbatist 7etwa #a1ej auf #a1ej m gro71 der1 auf ,handbreite zusammengelegt1 sich bequem in die ,tasche stecken lt und bei unvorhergesehenen ,freilagern gute ,dienste gegen ,feuchtigkeit leistet4 #b4 ,der ,rucksack4 ,ich han myn ,bndel nun gesnallt1 ,mu snallen noch myn ,herz4 ,wer so empfindet1 der bleibe lieber zu ,hause1 bis syn ,herz wieder ganz frei geworden ist4 ,frei mu der ,bursch sein1 wenn er wandern will1 vorausgesetzt1 da er nicht lieber allein mit seinem bervollen ,herzen loszieht4 ,denn in solchem ,falle gibt es nichts ,besseres als seine ,gefhle1 die wirklichen wie die vermeintlichen1 zu verlaufen und -- zu verschwitzen4 ,das sind gemtlose ,bemerkungen -- ich wei es -- aber sie sind probat6 ,beim ,rucksackpacken mu ,feiertagsstimmung sein1 und man mu1 wie der alte deutsche ,mystiker ,ekkehardus so schn sagt1 sich aller ,dinge ledig wissen4 ,der ,deutsche unserer ,tage ist gewhnt1 da ihm in ,bchern alles klein vorgekaut wird1 und der ,ratschlge1 was ein richtig gepackter ,rucksack alles enthalten msse1 gibt es zahllose4 ,je weniger1 desto besser1 ist ein schlechter ,rat4 ,noch schlechter aber ist der andere3 ,ja nichts vergessen6 ,es gibt treffliche ,menschen1 wahre ,ritter der ,peinlichkeit1 die knnen vor der ,ausfahrt ein ganzes ,haus unglcklich machen1 weil sie drei ,tage lang vorher mit langen ,zetteln1 worauf alles verzeichnet ist1 herumgeistern4 ,wegen einer in ihrem tiefsinnig ausgeklgelten ,nhzeug fehlenden ,sicherheitsnadel knnen sie es bei ,mutter und ,schwester zu geradezu erschtternden ,auftritten kommen lassen1 die des ,hauswesens ruhigen ,bestand ernstlich gefhrden4 ,andre wieder sehen selig lchelnd der ,stunde des ,abmarsches entgegen1 und wenn ihnen nicht irgendein guter ,geist den ,rucksack packt1 so nehmen sie ihn eben so mit4 ,die ,wahrheit liegt in der ,mitte4 ,lerne zu ,hause schon entbehren1 mache dich unabhngig von dem ,beefsteak1 ohne das du angeblich nicht leben kannst6 ,vermeide das ,glas ,bier1 ohne das du angeblich nicht schlafen kannst1 und lasse die vielen ,zigarren und ,zigaretten1 ohne die du allerdings meist nicht nur angeblich1 sondern wirklich den ,humor verlierst6 ,habe den ,mut1 ihn zu verlieren6 ,die ,bume drauen im ,wald und die grnen ,matten werden ihn nicht entbehren1 wenn du schnaubend hindurchrasest1 um wieder dein eigener ,herr zu werden4 ,in alledem aber werde kein ,fanatiker und kein ,prahlhans deiner ,enthaltsamkeit4 ,hast du dann noch wieder gelernt1 was des alten ,adam erste ,beschftigung war1 als der ,herr ihm einen lebendigen ,odem in die ,nase blies1 nmlich atmen1 richtig atmen1 menschenwrdig atmen1 das heit von der ,luft zu einem guten ,teil leben1 dann kannst du's wagen1 wagen mit einem ,rucksack1 der nicht mehr enthlt als zwei ,woll- oder ,lahmannhemden 7ich kenne keine alleinseligmachende ,unterwsche671 mit zwei leichten ,unterbeinkleidern 7es gibt jetzt sehr bequeme nur bis an die ,knie1 die zugleich als ,badehose benutzt werden knnen71 einigen ,taschentchern1 zwei ,halsbinden1 ,seife1 ,nhzeug usw41 und was auerdem deine persnlichen ,bedrfnisse1 ,skizzenblock1 ,farbenschachtel usw4 sind4 ,von ,strmpfen und ,socken ist im nchsten ,kapitel besonders die ,rede4 ,hast du noch alle ,schul- und ,erwerbssorgen so grndlich zu ,hause gelassen1 da sie nicht die ,lust ankommt1 dir nachzureisen1 dann bist du ein freierer1 frhlicherer ,wanderer als alle1 die in jeder ,stadt auf ein noch nicht angekommenes oder schon wieder an die besorgte ,mutter zurckgegangenes ,paket warten und nie ohne ,befrchtung und ,wnsche sind4 ,allerdings mu man bei solch leichtem ,gepck manchmal an einem ,waldbach einen halben ,wschetag veranstalten1 was aber auch seine ,reize hat4 ,leicht' ,gepck1 mein ,jung'1 das ist das halbe ,glck auf ,erden berhaupt -- und beim ,wandern insbesondere4 ,es wre nun auch noch vom ,kochzeug zu reden4 ,ich will gar nicht behaupten1 da es nicht noch besseres ,kochgeschirr und praktischere ,apparate gebe als die1 welche ich im ,gebrauch habe4 ,aber ich persnlich habe nur die besten ,erfahrungen mit den ,aluminiumausrstungen von ,ecklh in ,ldenscheid gemacht6 ,die ,zupfgeige ist kein so unentbehrliches ,gerte beim ,wandern1 da man da besondere ,ratschlge geben mte4 ,es wird auch schon so genug gezupft1 und bei all dem ,guten1 was die wiederauflebende einfache ,kunst unserer ,urgroeltern mit sich gebracht hat1 an dem ,stck spielerischer ,unwahrheit1 dem ,holdrio-,ton und so manchem anderen ,gespielten ist die ,zupfgeige zum ,teil schuld4 ,es gibt ,wanderer1 deren innerer ,mensch an ihrer guten ,stimme und an ihrer schnen ,zupfgeige langsam1 aber sicher zugrunde geht4 ,also hte dich6 ,das ,wandern ist mehr als das ,zupfgeigen4 ,und nun noch ein ,wort zum ,preis des ,rucksacks4 ,das ,schnste am ,rucksack ist das ,glck des ,bndelschnallens1 jene selige ,unrast -- nicht die unselige ,hast6 --1 die uns beschleicht1 wenn es endlich nicht mehr zu bezweifeln ist1 da wir gehen knnen4 ,denn was kommt nicht immer noch alles dazwischen1 besonders bei uns lteren ,semestern6 ,wenn nun der ,bndelestag1 wie sie im ,wald droben sagen1 da ist1 dann wird der ,rucksack lebendig1 der alte1 treue1 hchst unfein dreinschauende ,rucksack6 ,alles1 was er mit uns erlebt1 schwebt aus seinem wettergebleichten1 einmal grasgrn gewesenen ,segeltuch heraus und sagt viele1 viele ,male3 ,weit du noch8 ,ach1 wenn ich an den ,lederranzen1 an die ungefgige ,reisetasche denke1 die auch noch ,scheffel1 der ,bruder ,josephus vom drren ,ast als ,juniperus durch die ,tler da oben trug1 und an den damals vorgeschriebenen achteckigen ,reiseschal1 wie gro wird dann die ,bewunderung vor dem genialen ,erfinder dieser einfachsten aller ,wandertaschen1 des ,rucksacks1 dieses ,gehuses fr alles1 was eines ,wanderers ,herz begehrt und braucht4 ,tintenkleckse1 ,harzflecken1 die ,spuren zerbrochener ,toilettenwasserflschchen 7denn auch ich war einst in ,arkadien geboren67 und so vieles andere zeugt vom bewegten ,leben seines richtigen ,wandererherzens1 und an allen ,lasten des ,erdendaseins hab' ich schwerer getragen als an meinem jetzt graugrnbraunen ,rucksack1 der -- nach dieser schnen ,rede6 -- alle ,brder von hnlich bewegter ,vergangenheit hiermit gren lt4 ,er ist ein ,wissender geworden in all den ,jahren1 aber er liebt das ,schweigen -- ,gott sei ,dank -- mehr wie sein ,herr1 der ber all das schreiben mu4 #c4 ,von den ,schuhen und den ,fen4 ,beide sind des ,wanderers eigentlichster ,lebensuntergrund4 ,es ist niemals ganz gleichgltig1 auf welchem ,fue wir leben1 aber fr den ,wanderer wird die ,fufrage zur ,alternative3 ,sein oder ,nichtsein6 ,in unserem ,falle heit das3 ,wandern oder ,nichtwandern4 ,es ist etwas ,erhebendes1 wenn der ,mensch nach dem schnen ,wort des ,dichters das ,haupt in den ,wolken trgt2 wenn er aber hinter einer morgenfrischen1 trittfesten ,schar junger ,wanderer1 bei allem ,heroismus der ,schmerzberwindung1 doch so vorsichtig einhergeht1 als ob die ,strae voll frischer ,eier lge1 so ist solches nicht sehr erhebend4 ,die ,grenzen unserer ,bedrfnisse1 soweit sie der ,rucksack enthlt1 sind dehnbar und von unserer ,persnlichkeit und unserem ,vorleben abhngig2 aber unerbittlich sind die ,satzungen fr unsere ,fe1 die zwar des ,wanderers treueste ,diener1 aber auch seine ,despoten sind4 ,sie entscheiden ber sein ,wohl und ,wehe4 ,jedem ,rekruten wird es unter ,mithilfe von ernstlichen ,suggestionen in der ,richtung von drei ,tagen ,mittelarrest beigebracht1 da der ,schutz des ,vaterlandes im innigsten ,zusammenhang stehe mit dem ,zustande seiner ,untertanen4 ,und doch1 wie mancher ,jngling und wie manche ,jungfrau zogen schon aus1 um bereits am ersten ,tag der ,wanderschaft ihr ,damaskus zu erleben1 d4 h4 ihre ,bekehrung zum einzigen ,gtzendienst1 den der ,wanderer mit den ,gliedmaen seines ,krpers treiben darf4 ,die ,fupflege ist das ,abc der ,wanderkunst1 so peinlich das poetisch veranlagte ,gemter auch berhren mag4 ,vor allem ist die ,ferse jedes ,wanderers seine -- man vergebe diesen sachlich einwandfreien ,kalauer6 -- ,achillesferse4 ,schon manchmal ist einer wegen einer einfachen ,wasserblase auf der ,strecke geblieben1 und andere1 hrtere ,naturen1 die sich nicht ergaben1 wissen1 wie eine solche ,lappalie uns vllig genuunfhig machen kann4 ,keinem passiert es zum zweitenmal4 ,der ,fu des ,wanderers soll vor dem ,antritt jeder greren ,tour eine zweckentsprechende ,behandlung erfahren2 zunchst durch kleine und stufenweise in ,dauer und ,schwierigkeit wachsende ,mrsche1 sodann durch ,abhrtung und schlielich durch ,gewhnung an den ,wanderschuh4 ,die heute so beliebte ,abhrtung durch ,barfugehen oder durch das ,tragen von ,sandalen macht die ,fuhaut zwar unempfindlicher gegen ,wind und ,wetter1 aber desto empfindlicher gegen die whrend einer langen ,zeit nicht mehr in ,betracht gekommene ,reibung der oberen ,fuhaut an den ,schften geschlossener ,schuhe4 ,andere als geschlossene ,schuhbekleidung kann aber beim ,wandern nicht in ,betracht kommen4 ,das lstige ,eindringen von ,sand und ,steinen in die ,sandalen und ,halbschuhe ist auf die ,dauer nicht auszuhalten4 ,illustration3 ,tafel ,v ,chr4 ,meisser phot4 ,mrzensonne im ,bergwald ,illustration3 ,g4 ,urff phot4 ,waldlichtung im ,hochsommer ,wer sodann glaubt1 mit ,stiefeln1 die er am ,abend vor dem ,abmarsch in der ,hast gekauft hat1 zum ,ziele zu kommen1 der kennt noch nichts von der guten ,behandlung1 auf welche die ,fe beim ,wandern grundstzlich ,anspruch machen4 ,sie wollen gut ausgetretene1 aber doch noch gut anliegende ,schuhe haben1 mit denen sie schon vor der ,wanderung ein ungestrtes und angenehmes ,verhltnis eingehen konnten1 und sind auch in bezug auf ,socken und ,strmpfe gar nicht bescheiden4 ,fnf ,paar wollene ,socken von verschiedener ,dicke1 deren ,fersen und ,zehenstck mit ,salizyltalg eher zu reichlich als zu drftig einzufetten ist1 sind das mindeste fr den eisernen ,bestand eines ehrlichen ,wanderrucksacks4 ,gelegentliches ,waschen der ,fe mit ,ameisenspiritus oder hnlichen ,hausmitteln ist ebenso zu empfehlen wie ,massage4 ,fr einen ,unfug halte ich das tglich hufige kalte ,baden der ,fe in jedem ,waldbach wie auch die tglichen heien ,fubder 7wenn man nicht gerade herzleidend ist74 ,schweife sind nicht zu heilen4 ,fr den ,nebenmenschen und sich selbst sind ihre unangenehmen ,kennzeichen nur durch hufigen ,wsche- und ,schuhwechsel zu mildern4 ,das ist eine ,forderung der einfachsten ,hflichkeit4 ,darin sind uns andere ,vlker1 z4 ,b4 die ,japaner1 weit berlegen4 ,so strend die ,nachsendungen durch die ,post fr einen ,wanderer1 der auch dem ,zufall sein ,recht lassen will1 sein mgen1 gelegentlicher ,ganzersatz von ,schuhen und ,socken ist auf einer mehr als zwei ,wochen dauernden ,wanderung kein ,luxus1 sondern hygienische ,selbstverstndlichkeit4 ,denn die ,schweimengen1 die ein ,paar #ad ,tage lang ohne ,wechsel getragene ,schuhe aufnehmen und die daraus entstehenden ,dfte sind ebenso ungesund als lstig4 ,es ist seit einigen ,jahren ,mode geworden1 auch einfache ,wanderungen im ,mittelgebirge immer in den schwergenagelten1 dicksohligen ,schuhen zu machen1 die fr den ,alpinisten unentbehrlich1 ja eine ,conditio sine qua non sind4 ,aber wenn man nur die ganz unntig erhhte ,arbeitsleistung infolge des groen ,gewichts der ,schwergenagelten in ,betracht zieht und ganz absieht von der greren ,bequemlichkeit eines halbleichten ,tourenstiefels1 dann springt das ,unsinnige dieser ,mode in die ,augen4 ,aber es sieht eben schneidiger aus6 -- ,ich kenne den ,einwand und wei1 was auch junge ,mnner opfermutig an ,unbequemlichkeit ertragen knnen um des ,eindrucks willen4 ,aber diese ja so verstndliche und bei jedem wohl einmal auftretende ,periode1 wo man sich fr den ,mittelpunkt der allgemeinen ,aufmerksamkeit hlt1 leidet an der gengsamen ,einsichtslosigkeit aller ,eitelkeit4 ,die ,wanderer der gnstigsten ,pose vergessen das eine1 da die ,kenner ja lcheln ber solche ,spe2 um aber nur die ,bewunderung der ahnungslosen ,gelegenheitsausflgler zu erregen1 mte doch der ,stolz ein wenig grer sein2 ich meine den richtigen ,stolz1 das saubere ,selbstbewutsein1 dem alle ,mtzchen verchtlich sind4 ,fr ,damen ist die erste richtige ,wanderschaft fast immer der erste harte ,kursus1 in welchem der ,fu sich fr alte ,snden rcht und der jungen ,wandersmaid den richtigen ,respekt vor den ihr nun einmal durch ,geburt oder ,schicksal verliehenen ,fumaen beibringt4 ,denn so viel man wandernden ,frauen und ,jungfrauen sonst nachsagen mag1 den ,vorwurf1 als lebten sie auf einem groen ,fu1 kann man ihnen nie machen4 ,gamaschen sind ,geschmacks- und ,modesache4 ,wer nicht anders zu knnen glaubt1 als in ,gamaschen loszuziehen1 der nehme dann wenigstens das ,beste1 was auf diesem ,gebiet existiert1 die leichte1 saubere1 porse und verblffend einfach zu bindende ,wickelgamasche ,mars4 ,vom ,essen und ,trinken4 ,illustration3 ,phot4 ,ad4 ,saal4 ,wanderer beim ,abkochen4 ,ich fhle nicht den ,beruf in mir1 meine ,mitmenschen und ,mitwanderer auf diesem herrlichen ,planeten zu meiner ,speisekarte zu bekehren4 ,wir sonderbaren ,kostgnger des ,gastgebers unserer ,weltenherberge sollen auch hierin ein jeder nach seiner ,fasson selig werden1 und alle ,geschmcke sind zu tolerieren4 ,aber eine kleine ,predigt kann ich bei dieser ,gelegenheit doch nicht unterdrcken4 ,der ,antialkoholismus unserer ,tage kann nach meiner ,ansicht eine ebenso groe ,besessenheit sein wie sein ,gegenteil und verleitet fast noch mehr als dieser zu allerhand ,hochmut1 der bekanntlich immer vor dem ,fall kommt4 ,whrend des ,wanderns jedoch ist der ,alkohol in jeder ,form und ,menge durchaus vom bel4 ,es ist bis jetzt noch nicht erlebt worden1 da einer1 der sich aufs ,wandern verstanden hat1 auch nur dem bekannten ,glas ,wein das ,wort geredet htte4 ,natrlich nur fr so lange1 als der ,wandersmann noch irgendeine ,leistung vor sich hat4 ,was dieser dann abends tut1 das ist wieder ganz und gar seine ,privatangelegenheit1 und wenn er klug ist1 dann hlt er sich in diesem ,punkt besser nicht unbedingt an den sonst auch frs ,streifen durch ,wald und ,welt sehr empfehlenswerten ,spruch1 nicht an den morgigen ,tag zu denken4 ,wer so steht1 der mag im brigen seinem ,feuchtigkeitsbedrfnis auf dem ,marsche oder bei den ,mahlzeiten mit ,sauermilch oder ,quellwasser1 mit knstlichen ,limonaden in ,wirtshusern am ,wege oder -- was weit billiger und ntzlicher -- mit dnnem ,tee und ,kaffee aus der ,feldflasche nachhelfen4 ,der natrliche ,instinkt bewahrt ihn hier vor vielen ,torheiten4 ,wem aber noch gesagt werden mu1 da er sich nicht mit eiskaltem ,quellwasser schdigen soll1 und wer nicht wei1 da er mit einem ,minimum von ,flssigkeit am besten fhrt1 weil er es ja doch wieder herausschwitzen mu1 der mge lieber mit seinen ,sorgen zu ,hause bleiben4 ,der ist kein geborener ,wanderer und wird es auch nie lernen4 ,etwas anderes ist es mit dem ,essen4 ,denn das ist wirklich eine noch ganz unbekannte ,kunst im ,zeitalter der angeblich so hochentwickelten ,kultur4 ,sehr viele und nicht immer anmutige ,predigten gegen den ,alkoholismus wren berflssig1 wenn die ,propheten sich einmal mehr mit den ,gefahren des ,essens als mit denen des ,trinkens beschftigen wollten4 ,mit dem zuvielen ,essen fngt es an1 nicht umgekehrt4 ,bei den meisten wenigstens4 ,nur keine ,illusionen ber diesen ,punkt6 ,denn schon sehe ich in ,gedanken einige ,leser entrstet auffahren mit dem zornigen ,vorwurf im ,herzen1 nun wolle man ihnen auch noch -- dieses ,wort wird immer im ,tone einer edlen ,biederkeit ausgesprochen -- ihr tgliches ,brot beschneiden6 ,heute1 in der ra der sozialen ,frage6 ,gemach6 ,es gibt noch so etwas wie eine ,wissenschaft1 wenn auch mein ,glaube an deren alleinseligmachende ,wirkung nicht bermig gro ist4 ,ich halte diesen ernsthaften ,predigtschwank durchaus nicht in der ,wste der ,not1 sondern in jenen ,gefilden1 wo die ,fleischtpfe gyptens gar heftig brodeln4 ,und da beit nun keine ,maus einen ,faden daran ab1 da der gebildete ,mensch aus dem ,anfang des zwanzigsten ,jahrhunderts1 der ja doch ein bermensch werden will1 sich vor allem einmal vom beressen zurckentwickeln mu zum ,essen4 ,vielleicht hat nichts zu dieser ,erkenntnis so sehr beigetragen als die nun zum ,glck auch in der ,versenkung verschwundenen ,rekordmrsche4 ,plenus venter studiert nicht nur1 sondern marschiert auch nicht gern4 berall kamen die zhen1 anscheinend ausgemergelten ,lufer immer vor den ,herkulesgestalten an4 ,ein richtiger ,david ist noch immer einem ,goliath ber gewesen4 ,beim ,steinschleudern und sonst4 ,das zeigt sich auch beim einfachen1 allem ,sportgetriebe abholden ,wandern4 ,aber wir wollen doch ganz absehen von den ueren ,leistungen und nur von innerem ,gewinn reden4 ,frau ,aja erzhlte1 ihr ,wolfgang habe mehr gesehen und erlebt1 wenn er von ,frankfurt nach ,mainz reiste1 als andere ,leute auf groen ,fahrten durch die ,welt4 ,darum handelt es sich aber6 ,nmlich um die ,aufnahmefhigkeit und das persnliche ,glcksempfinden beim ,wandern4 ,schon aus reinem ,egoismus mte da jeder1 der das ,wandern ernst nehmen1 als eine ,lebensschule betrachten und als einen ,quell des ,glcks genieen will1 einmal in einem guten1 von einem verstndigen ,fachmann geschriebenen ,buche die neue ,lehre vom ,essen studieren4 ,ob das in einem ,werk des ,englnders ,fletscher1 des ,dnen ,hindhede oder des ,amerikaners ,dew geschieht1 ist gleichgltig4 ,dann wrde er nach einigen praktischen bungen und ,erfahrungen innewerden1 da alle ,nahrungsaufnahme zu einem ,fest werden kann1 wenn man1 was bisher fr eine ,schande und fr ein ,zeichen von ,unbildung gehalten wurde1 ganz und gar bei der ,sache ist4 ,etwa so1 wie es kraftgenialisch und exzentrisch ,goethe1 der groe ,lebensknstler1 schildert in seinem ,gedicht von den zwei ,propheten und dem ,weltkind in der ,mitten4 ,dann braucht es sich aber gar nicht um gebackene ,hahnen zu handeln wie damals4 ,beim ebenso bedchtigen wie hingebungsvollen ,genieen der einfachsten ,nahrung kann man dahinterkommen1 da ,reichtmer von ,wohlgeschmack in jedem ,stck ,butterbrot liegen1 wenn man sie nur zu heben versteht4 ,wir ,stdter rmpfen in manchen ,dingen die ,nase ber das ,landvolk1 das von den ,dilettanten des ,wanderns mit gleichem ,unrecht ungebhrlich ber- wie unterschtzt wird4 ,so beruht zum ,beispiel der ,vergleich zwischen dem hochentwickelten ,appetit eines an einer ,table d'hote mit fnf ,gngen arbeitenden ,essers mit demjenigen eines ,scheuerndreschers auf irrigen ,voraussetzungen4 ,wer's nicht glaubt1 der mge einmal ,bauernknechte oder -mgde beobachten1 wie sie am ,tisch um eine groe ,schssel ,milch sitzen1 bedchtig lffeln und langsam dazu ihre ,kartoffeln kauen und das ,mahl hchstens mit einem kraftvollen und nicht fr zarte ,ohren geeigneten ,spae wrzen4 ,es knnte sich manche ,tafel1 an der man vor ,messerklirren1 tollem ,durcheinanderreden und ,schmatzen fast selbst nichts mehr hrt1 ein ,beispiel daran nehmen4 ,wer nach einem scharfen ,marsch im khlen ,schatten einer alten ,eiche oder einer mchtigen ,tanne schon einmal allein seinen kargen ,imbi eingenommen hat1 umfchelt vom streichenden ,wind und unterhalten durch die ,tafelmusik der summenden ,hummeln1 der lispelnden ,bltter und der gluckernden ,quellen1 der wei1 was ich meine4 ,er wei1 da man beim ,essen nicht beten soll6 ,das ,gebet soll im ,essen selber liegen4 ,alles andere ist vom bel4 ,man soll sich freuen4 ,das ist alles4 ,einen anderen ,grundsatz aber als denjenigen der grtmglichen ,migkeit gibt es nicht1 wenn man dieser einfachen ,freuden teilhaftig werden will4 ,auch hier wirkt in ganz ungeahnter ,weise das ,naturgesetz von der denkbar strksten ,wirkung bei denkbar geringstem ,kraftaufwand4 ,man mu nur immer die richtige ,grenze zu finden wissen1 und zwar immer nur fr seine ,person allein4 ,denn auch das ist ein unanfechtbarer ,grundsatz1 der sehr trivial klingt1 aber ganz tiefe ,geheimnisse enthlt1 da1 was fr den einen gilt1 nicht auch zugleich fr den anderen richtig zu sein braucht3 die eben erwhnte ,grenze mu man langsam herausklauben lernen4 ,illustration3 ,phot4 ,ad4 ,saal4 ,nun leb wohl1 du kleine ,gasse4 ,es bleibt nur noch brig1 einige kleine ,winke zu geben in der ,richtung des besten ,nahrungsmaterials4 ,in dieser ,beziehung werden mit der besten ,absicht unendlich viel ,torheiten begangen1 genau so wie in der ,richtung des ,zuwenig oder ,zuviel4 ,vor allem gilt eines1 was zu wenig beachtet wird6 ,der ,magen ist in ,angelegenheiten des ,essens und ,trinkens immer viel klger als das ,gehirn1 und alles unmittelbare ,empfinden1 das sich leise und in nachdrcklicher ,stille geltend macht1 trifft immer viel besser das ,rechte als alle aus ,bchern gelernten ,theorien4 ,diese verwirren nur im gegebenen ,fall1 wo der ,wanderer sich nicht klar ist1 was und wieviel er jetzt gerade essen oder trinken soll4 ,da fngt die ,hypochondrie an1 die man sich doch wegwandern will4 ,die ,selbsterziehung beim ,wandern kommt also gar nicht auf dem blichen ,wege durchs ,gehirn und durch ,vielwisserei1 sondern sie mu sich darauf erstrecken1 da wir wieder ,ohren bekommen -- innerliche natrlich und nicht zu lange -- ,ohren fr das feine ,mahnen und ,klopfen unseres ,organismus und seiner einzelnen wichtigen ,zentralen4 ,diese ,art des ,gehorsams hat nichts zu tun mit ueren ,vorschriften4 ,denn jeder ,organismus ist etwas ganz ,besonderes4 ,erst durch diesen freiwilligen ,gehorsam -- nicht unseren groben ,instinkten1 sondern unseren feinsten ,empfindungen gegenber -- kommen wir zu einer unvermutet groen ,freiheit des ,krpers4 ,denn so wie alles berschtzen des ,krperlichen vom bel ist1 ebenso rcht sich alles ,unterschtzen des von uns noch lange nicht mit allen seinen ,wundern gengend erkannten ,zellenbaus unseres ,krpers4 ,zu einer allgemeiner verbreiteten und hheren ,art von ,kultur und ,leben knnen wir aber in unserer ,zeitenwende nur dadurch kommen1 da die den ,zellenbau ihres ,organismus bewut beherrschenden ,menschen zu gesunden ,bauzellen eines hherstehenden gesellschaftlichen ,organismus werden4 ,womit1 nebenbei gesagt1 die ,zusammenhnge zwischen dem ,wandern und den groen ,kulturproblemen unserer ,zeit gengend aufgedeckt sein drfte4 ,wer besondere ,versuche mit vollwertigem ,ernhrungsmaterial machen will1 der sei in erster ,reihe auf frische ,nsse1 ,frchte1 sodann ,brot allererster ,qualitt 7worber im ,anhang ein ,rezept7 und schlielich1 wo frisches ,obst und ,frchte oder ,nsse nicht zu haben sind1 auf die hervorragenden ,nu-1 ,honig- und hnliche ,prparate der ,hamburger ,nuxowerke verwiesen4 ,zu beachten wre dabei immer1 da die leichteren und weniger nahrhaften dieser ,prparate den krftigeren und nicht immer krftigenderen beim ,wandern vorzuziehen sind4 ,den kaum ausbleibenden ,vorwurf geschftlicher ,reklame fr diesen ,artikel auf dem ,gebiet der ,ernhrungshygiene fr den ,wanderer werde ich mit gnzlicher ,gelassenheit ertragen4 ,mit alledem soll aber nicht im geringsten einer einseitigen vegetarischen ,ernhrung mit ihren auerordentlichen ,gefahren das ,wort geredet werden4 ,wer daher dem natrlich empfundenen und nicht mehr zurckzudrngenden ,bedrfnis nach einem soliden ,filet aux ,champignons am ,abend eines festen ,marsches nachgibt und sich dabei eine halbe 7fr starke ,mnner eine ganze7 ,flasche ,rebenbluts zu ,gemte fhrt1 der kann eines herzlichen ,prosit6 und ,wohl bekomm's6 meinerseits sicher sein4 ,vom ,knipsen4 ,die ,sprache ist eine ,verrterin4 ,durch alle mglichen ,klangfarben2 in den ,worten deutet sie an1 um was es sich in ,wirklichkeit handelt4 ,wer nicht das ,diebische1 das ,leichtfertige1 ,elsternhafte aus dem ,wrtchen ,knipsen heraushrt1 der wei noch nichts von der verborgenen ,musik der ,worte1 die hier doch ganz klar im ,ton an ,stibitzen erinnert4 ,die kleinen ,detektivapparate1 die seit einem ,jahrzehnt etwa den roten ,baedeker aus der ,hand der ,vergngungsreisenden verdrngt haben1 sind nichts anderes als kluge ,behlter fr die kleinen raschen ,diebsthle drauen in der ,natur4 ,die moderne ,technik macht uns alles so bequem4 ,wer hat es nicht schon erlebt1 das ,bild3 ,auf dem ,dampferverdeck eines der herrlichsten ,seen ,deutschlands stehen allerhand ,reisende1 ,damen und ,herren4 ,auf einmal taucht ein altes ,schlo aus den ,fluten auf4 ,ein allgemeines ,ah6 ,so drckt sich die rasche ,begeisterung aus4 ,dann wird's auf einmal still4 ,wie auf ,kommando werden ,kodaks und andere ,kameras hochgehoben und ein lautloses ,pelotonfeuer auf das arme ,schlo gerichtet4 ,ein paar knipsende ,gerusche1 wie wenn man einen ,fingernagel am anderen wetzt1 zucken durch die feierliche ,stille4 ,dann beginnt wieder die ,unterhaltung in allen ,weltsprachen1 und der nchste ,film wird aufgedreht4 ,illustration3 ,der ,seggenstein im ,hessenlande4 ,ich will die ,kunst des ,photographierens gewi nicht herabsetzen und den ungeheuren ,fortschritt auf diesem ,gebiet bestreiten4 ,die ,illustrationen dieses ,buches wrden mich teilweise selber ,lgen strafen4 ,aber das ,photographieren als ,massenbetrieb ist eine grauenhafte ,sache geworden4 ,denn nicht nur kann man nichts getrost nach ,hause tragen1 wenn man's nur schwarz auf wei besitzt1 sondern was das ,licht auf die photographische ,platte im ,bruchteil einer ,sekunde zaubert1 ist lange nicht das1 was wir in der ,kamera unserer ,augen1 der das photographische ,spielzeug ja nur nachgebildet ist1 sammeln knnten4 ,illustration3 ,tafel ,,vi ,wimpfen a4 ,b43 ,hohenstaufentor ,illustration3 ,neckartal bei ,neckargerach ,es liegt in allem rein ,technischen eine merkwrdige ,ironie4 ,so etwas wie eine ,strafe dafr1 da man sich mit untergeordneten ,hilfsmitteln begngt1 wo wir doch alle ber viel ,greres verfgen1 wenn wir's nur erkennen und pflegen wollten4 ,ich meine die psychische ,fhigkeit1 alle ueren ,dinge1 vor allem ,landschaften und ,stimmungen in der ,natur1 durch unser ,auge unmittelbar aufzunehmen und wie durch eine konservierende ,lsung den knstlerischen ,gehalt des ,geschauten durch unsere ,seele ins ,unterbewutsein versinken zu lassen4 ,da das mglich ist1 das zeigt -- um ein mglichst prgnantes ,schulbeispiel anzufhren -- der ,fall aller jener ,maler und ,zeichner1 die nach dem ,gedchtnis reproduzieren4 ,ich kenne selber einen alten ,akademieprofessor1 der tagsber im ,caf oder abends im ,theater interessante ,kpfe durch intensives ,schauen sich derart tief einverleibt1 da er in der ,nacht vor dem ,schlafengehen die ,gesichter aus dem ,gedchtnis zeichnen kann4 ,sie sind fast immer portrthnlich4 ,aus dieser alten bekannten ,tatsache ziehen nur leider die allerwenigsten ,wanderer den richtigen ,schlu3 ,jeder ,mensch ist bis zu einem gewissen ,grade ,zeichner1 ,maler1 ,dichter1 ,musiker4 ,denn3 es gibt wirklich gar keine menschliche ,fhigkeit1 die der einzelne nicht in irgendeinem ,grade selber bese4 ,die ,zeichnungen in den ,wohnhhlen unserer ,vorfahren aus der ,steinzeit lehren uns1 wie stark damals schon der ,mensch knstlerisch produktiv war4 ,das bildnerische ,talent im ,menschen und seine ,anlagen zum ,zeichnen und ,malen werden nun aber durch die handwerksmige ,liebhaberphotographie am meisten unterdrckt4 ,da manche ,menschen erst durch das ,photographieren zu den ersten ,sehbungen gelangen1 wird damit gar nicht bestritten1 wie denn ein jedes ,ding bekanntlich seine zwei ,seiten hat4 ,da und dort dmmert ja die ,ahnung vom ,schaden des ,knipsens schon auf1 und manche ,feinfhlige empfinden die ,vorspiegelung falscher ,tatsachen beim ,photographieren recht lebhaft4 ,die ,tuschung seiner selbst und des anderen liegt nmlich darin1 da -- knstlerisch ausgedrckt -- der schpferische ,vorgang zwischen dem ,eindruck einerseits1 den der ,photograph von einer ,landschaft hat1 die ihn zur ,wiedergabe reizt1 und zwischen dem ,resultat der ,wiedergabe andererseits eine ganze ,anzahl von ,trbungen und ,flschungen durchmachen mu4 ,wer nur so zum ,spa photographiert1 wird das natrlich nicht verstehen und es fr berspannt halten4 ,wer aber sich stndig ber sein eigenes ,photographieren rgert1 auch wenn er knstlerisch schon recht ansehnliche ,bilder zustande bringt1 und dabei nicht darauf kommt1 woran es eigentlich liegt1 da das fatale ,gefhl einer stndigen ,unbefriedigung nicht weichen will1 dem mchte ich auf die ,sprnge helfen4 ,jeder ,amateur wei1 da die allerbesten ,stimmungsbilder sehr hufig ,zufallssache sind1 wenn nicht die ,stimmung bewut durch kluge ,mittel der ,technik hineingetont wurde4 ,da viele der schnsten ,dmmerstimmungen bei ganz grellem ,sonnenscheinlicht gemacht sind1 drfte auch weniger ,unterrichteten bekannt sein4 ,jedenfalls gelingt es nicht sehr oft1 gerade denjenigen ,stimmungswert photographisch aus einer ,landschaft herauszuholen1 der einen zur ,wiederholung des ,geschauten durch ,negativ und ,kopie gereizt hat4 ,so ist es eben keine ,ausnahme beim ,photographieren1 da man1 wie ein franzsisches ,sprichwort sagt1 auch ,amseln it1 wenn man keine ,wachteln hat4 ,andererseits ist mancher ,kamerajger sehr erstaunt1 wenn er nach scheinbar harmlosen photographischen ,streifereien in der ,dunkelkammer groe ,entdeckungen konstatiert4 ,vielen ,liebhaberphotographen kommt es gar nicht zum ,bewutsein1 da eben hier eine im hheren ,sinne nicht anders als ,unwahrhaftigkeit zu nennende ,trbung des knstlerischen ,schaffens vorliegt4 ,aber die bei feineren ,gemtern unausbleibliche ,wirkung dieses inneren ,vorgangs wird eben doch empfunden1 genau so1 wie der ,aquarellist sich schmt1 wenn er in ,wasserfarben eine duftige ,morgenstimmung aufs ,papier hauchen wollte1 die ihm vorbeigert1 die von einem ,ahnungslosen aber als ein sehr hbscher ,abendeffekt empfunden und gelobt wird4 ,illustration3 ,phot4 ,gottheit ,sohn1 ,knigsberg4 ,aus ,gilge1 dem ostpreuischen ,venedig4 ,aus diesen und manchen anderen ,grnden greift mancher ,wanderer wieder zu ,bleistift und zum ,skizzenbuch oder trgt anstatt der ,kamera eine ,blechschachtel mit ,wasserfarben und einen guten ,papierblock im ,rucksack4 ,goethe hat sich in seinen spteren ,jahren manchmal unmutig darber geuert1 da zu seiner ,zeit alles gezeichnet habe4 ,aber abgesehen davon1 da der alte ,herr eben auch manchmal1 wohl vom ,vater her1 schulmeisterliche1 engherzige ,anwandlungen hatte1 ist es doch jedenfalls noch hundertmal besser1 alles zeichnet1 denn alles knipst6 ,denn ,zeichnen und ,malen ist1 mag es noch so unbeholfen ausfallen1 kein mit dem leichten ,schatten knstlerischer ,unehrlichkeit behaftetes ,knipsen1 sondern -- man erschrecke nicht ber das neue ,wort -- ein ,ipsen6 ,ego ipse6 ,ich selber hab's gemacht6 ,das kann jeder sagen1 der1 an einem ,rain oder auf einem ,baumstamm sitzend1 mit der ,tcke des ,objekts gerungen hat1 das sich nur widerwillig den ,absichten des ,naturfreundes fgt4 ,aber dieses ,bewutsein ist das geringste4 ,der ,wert des ,zeichnens und des ,malens liegt vielmehr darin1 da der ,wanderer gezwungen wird1 einmal das ,bild1 das er gern mit nach ,hause nehmen mchte1 intensiv auf sich wirken zu lassen1 und zwar nach seinen ,helligkeitswerten wie nach den allgemeinen ,linien1 nach seinen ,farbentnen wie nach dem perspektivischen ,aufbau4 ,kurz1 er mu den ,eindruck in seine ,einzelbestandteile zerlegen und dann das erschaute ,bild in seinem wesentlichsten ,inhalt auf die denkbar einfachste ,form in seinem ,innern zusammenbringen4 ,dann erst kann der ,vorgang der ,wiedergabe beginnen4 ,so aber lernt man das ,schauen und das ,schaffen4 ,selbst wenn das1 was er auf das ,papier mit ,blei oder ,farben zaubert1 auch ein fauler ,zauber ist1 so hat er doch ein ,stckchen der groen ,arbeit geleistet1 die jedes wirklichen ,menschen ,aufgabe bildet3 die ,wunder der ,auenwelt in sich aufzusaugen1 sich damit das ,herz zu erfllen1 so gro oder klein es ist1 und das ,aufgenommene als eine neue ,schpfung herauszugestalten1 sich selber zur ,freude1 manchmal auch anderen zur ,lehre3 nmlich zur ,lehre1 wie man dahinterkommt hinter die verborgenen ,herrlichkeiten und ,wunder der ,welt4 ,und das ist schon etwas4 ,hans ,thoma1 der groe ,zauberer1 der es mehr als fast alle anderen deutschen ,maler verstanden hat1 aus der ,landschaft die ,seele zu lsen und auf ,leinwand zu bannen1 hat vor nicht gar zu langer ,zeit aus einem hnlichen ,gesichtspunkt heraus gegen die sonst sicher sehr schnen ,knstlerdrucke geredet1 die jetzt in den ,schulen zum ,schmuck und zur ,belehrung die ,wnde zieren4 ,er hat das ,mechanische darin1 das ,unlebendige2 und er meinte1 auch das schlechteste lbild eines sehr bescheidenen ,malers gbe den ,kindern mehr als ein ,druck1 weil sie da eine ,idee davon bekommen knnen1 wie solch ein ,gemlde entsteht4 ,die ,kinder sehen die ,pinselstriche1 mit denen die ,farbe und damit das ,bild auf die ,leinwand getragen wurde4 ,so kommen sie dahinter4 ,diejenigen1 welche gengend begabt sind1 werden auf diese ,weise zum ,nachmachen angeregt4 ,bei einem noch so vorzglichen ,steindruck aber ist der technische ,werdevorgang viel schwerer zu erkennen4 ,das ist ganz zweifellos so4 ,die ,massenreproduktion zerstrt den lebendigen ,zusammenhang zwischen knstlerischem ,erzeugnis und dem ,beschauer4 ,das lehrt uns aber noch etwas anderes1 fr unseren ,fall ,wichtigeres4 ,kleine ,skizzen1 sei es mit ,bleistift oder in ,aquarell1 enthalten etwas so ,persnliches und haben so viel von dem innersten ,ringen um ,gestaltung in sich aufgesogen1 da sie1 mgen sie auch noch so drftig sein1 fr den ,dilettanten selber viel bessere ,schlssel zur ,erweckung vergessener ,eindrcke sind als ,photographien4 ,die ,englnder1 von denen wir noch manches lernen knnten1 haben das ,aquarellieren und ,zeichnen auf ,wanderungen schon lange gebt4 ,und ich war einmal ,zeuge davon1 wie ein frherer ,zgling einer ,ruskinschule einigen ,bekannten seine nicht bermig gut geratenen ,aquarellskizzen zeigte4 ,bei einer jeden von ihnen brach er1 obwohl die ,bildchen schon alt waren1 in eine lebendige und humorvolle ,schilderung der ganzen ,situation aus1 in der das ,aquarell entstanden war4 ,das knstlerisch ,unvollkommene rief seinen ,erinnerungsschatz wach2 und was er nun in ,worten hinzufgte1 gab uns allen ein noch viel lebendigeres ,bild1 als es die beste ,skizze vermocht htte4 ,ist nun aber einer gar so klug1 seine unvollkommenen ,bemhungen mit ,bleistift und ,papier fr sich zu behalten und nie zu zeigen1 so werden sie ihm in stillen einsamen ,stunden die schnsten ,geschichten aus seinen ,wanderfahrten erzhlen1 noch besser1 als alle ,tagebcher dies vermchten4 ,ich habe hier nur gegen die ,knipser geredet2 gegen jene fatalen ,wanderkameraden1 die nichts ungeknipst lassen knnen4 ,dieser ,tage fand ich in der ,zeitschrift ,der ,wanderer einen ausgezeichneten ,ausdruck fr ,photographenapparat1 einen wahren ,kernschu der ,sprachreinigung3 ,die ,strahlenfalle nennen die ,gesellen eines hannverschen ,wanderbundes den ,kodak ebenso bezeichnend als witzig6 -- ,wie wr's1 wenn man auch von den ,strahlengefallenen reden wrde1 womit die ,leute gemeint wren1 die nicht mehr wissen1 da der ,mensch bei der ,geburt zwei wundervoll arbeitende ,strahlenfallen mitbekommen hat1 die in der ,regel kein ,licht mehr ausstrahlen1 sobald sie das ,einstrahlenlassen verlernt haben4 ,illustration3 ,hofphot4 ,c4 ,eberth1 ,cassel4 ,kirchbauna bei ,cassel4 ,ich sage nichts gegen das ,photographieren einzelner begabter ,amateure4 ,ich besitze selbst eine ,sammlung von geschenkten ,lichtbildern1 deren ,durchsicht mir schon mehr als einmal nicht nur immer wieder neue ,erinnerungswerte zum so und so vielten ,male verschaffte1 sondern auch jenen fast an die ,grenze des ,kunstgenusses grenzenden ,genu bereitete1 der von untheatralischen1 mit keuschen ,sinnen und mit zarten ,fingern aufgenommenen und liebevoll entwickelten ,photos ausgeht4 ,ich rede also nur gegen die neue ,naturkleptomanie der wandernden ,nurknipser1 gegen jene ,filmpest1 die nur ein weiterer ,schritt zu der ,entpersnlichung des ,menschen und seiner ,entwrdigung zum ,maschinisten einer ,unzahl von wunderbar feinen technischen ,apparaten ist1 die ihm aber nach und nach die ,hnde1 die ,fe1 die ,augen und schlielich auch -- das ,herz ersetzen4 ,und der ,deus ex machina taugt auch auf diesem ,gebiete nichts4 ,er gibt scheinbar und raubt dafr um so mehr6 ,und du sollst dich nicht berauben lassen1 du ,wanderer1 der du einer neuen ,zeit der ,flle und der ,helle entgegengehst6 ,menschliches1 ,allzumenschliches4 ,aphorismen4 ,bleib in deiner ,haut1 wo auch deines ,schusters ,rappen traben mgen1 und sage nicht3 ,gr enk ,gott1 wenn du zu ,hause den ,nchsten mit einem ,juten ,tach begrest4 ,es ist keine ,schande1 der und nur der sein zu wollen1 der man ist1 und die ,herzlichkeit des ,grues mu der andere aus deinen ,augen verspren4 ,alles das liegt jenseits von ,geographie und ,dialekt4 99 99 99 99 99 ,machen ,kleider wirklich ,leute8 ,leute schon -- aber keine ,wanderer und keine -- ,menschen4 ,und der ,weg zum ,menschen geht ber das ,wandern4 99 99 99 99 99 ,andere ,stdtchen1 andere ,mdchen6 ,das ist ganz in der ,ordnung4 ,wenn du im bermut eines schnen ,sommerabends in einen ,garten einfllst und von dem ,bltenreichtum einige ,rosen plnderst und im goldenen ,schein deiner ,jnglingssehnsucht in jedes ,mgdleins ,augen1 das aus einem altmodischen ,giebelfenster schaut1 den ,himmel siehst1 dann ist's1 wie wenn ein ,blitz nur leuchtet aber nicht trifft1 wie wenn eine ,sternschnuppe nur vor dir niedergleitet1 dir aber nicht auf den ,kopf fllt4 ,so1 aber nicht anders soll dir ein jedes andere ,stdtchen ein anderes ,mdchen bescheren4 ,aber -- rhre nicht daran6 ,dann ist es ,glck6 ,und die ,zeit ist nicht so sehr lang1 wo man die ,bageigen am ,himmel und diesen selbst in jedes ,jungfruleins ,augen sieht4 99 99 99 99 99 ,auch die ,unbefangenheit hat ihre ewigen ,grenzen1 wenn nicht aus ihren drei mittleren ,silben ganz verschmt etwas anderes werden soll4 99 99 99 99 99 ,es ist nichts unmglich4 ,ich sah einmal zwei junge ,touristen einem ,buerlein ber die ,kleecker laufen und gleich darauf den ,versuch machen1 dem alten ,mann unter ,anbietung von ,broschren ber ,lndliche ,wohlfahrtspflege einen kleinen ,vortrag zu halten4 ,ob das ,buerlein diesen ,genu nicht allein haben wollte -- ich wei es nicht4 ,jedenfalls rief er seinen zwei ,knechten und sah sich unterdessen in der ,scheuer nach dem ,nagel um1 wo der ,geielstecken hing4 ,worauf die beiden jungen ,herren es vorzogen1 ihren ,vortrag ohne weitere ,begrndung abzubrechen und die ungastliche ,sttte zu fliehen4 ,was sie nur hatten8 99 99 99 99 99 ,mein ,sohn1 wenn du gern singst und eine schne ,stimme hast1 dann vergi das eine nicht3 ,immer hren es auch die anderen6 99 99 99 99 99 ,botanik ist eine schne ,sache4 ,aber wenn dich einer bei jeder ,blume1 deren er habhaft werden kann1 mit ihrem lateinischen ,namen und der ,zahl der ,staubfden beglcken will1 dann la den ,mann allein mit seinem ,latein und schttle seinen ,staub von deinen ,fen4 99 99 99 99 99 ,wenn dein ,rucksack leer ist und auch dein ,magen1 so bitte deinen ,gefhrten um nichts4 ,wenn er es nicht von selber merkt1 dann gibt er nur ungern4 ,und so lange mu dein ,stolz ber deinem ,magen sein4 99 99 99 99 99 ,die ,teilnahme am ,wohl und ,wehe seines ,wanderkameraden ist ein schner ,zug4 ,wenn du aber doch durch ein unerbetenes ,herumsausen fr die anderen1 und weil du so gerne ,dienste leistest1 schlielich selber dein ,eigenes vergit und der ganzen ,horde zur ,last fllst1 dann gehrt das zum ,altruismus1 das ein ,laster ist4 99 99 99 99 99 ,nur nicht immer erziehen wollen beim ,wandern in ,horden4 ,es ist schon manchem guten1 aber schwerflligen ,burschen das ,wandern verleidet worden1 weil jeder ihn erziehen wollte4 ,aber es gibt ,muttershnchen1 ,jngelchen und ,brder voller slicher ,tcke1 die eine ganze ,schar von frhlichen fahrenden ,gesellen untereinandermachen und mit den auserlesensten ,tricks alle hintereinanderhetzen knnen4 ,ich bin grundstzlich gegen alle ,gewaltttigkeiten1 aber da bedarf es nachtrglicher ,kinderstube3 wenn die zwei ,gesellen mit den treuesten ,herzen1 aber auch mit den krftigsten ,armen solch einen ,knaben hinter einem groen ,busch einmal nach alter guter ,sitte -- erziehen1 dann geschehen oft ,zeichen und ,wunder6 ,vornehmer aber ist es auf jeden ,fall1 einen solchen ,unmglichen mit dem ntigen ,reisegeld versehen postwendend nach ,hause zu schicken4 99 99 99 99 99 ,wenn du die ,berge liebst1 so rede nie ber ihre ,hhe2 wenn du die ,wolken liebst1 so klage nicht ber die ,regentage2 wenn du die ,blumen liebst1 so reie sie nicht bei jeder ,gelegenheit ab1 um sie nachher wieder wegzuwerfen2 und wenn du deine ,wanderkameraden liebst1 dann sehe nicht auf ihre ,torheiten und ,schwchen4 ,sie werden es dir danken und sie desto eher ablegen4 99 99 99 99 99 ,gott sei ,dank1 sagte einer vom ,a4 ,w4 ,v41 da ich nicht bei der ,blase ,f4 ,k4 ,b4 bin4 ,die ,kerle verkaufen unter der ,woche ,heringe und mimen am ,sonntag ,wandersport4 -- ,da schlug ihn der ,vater aller ,wanderer mit noch grerer ,blindheit als denjenigen1 woran er schon litt4 ,und je weniger er auf seinen ,touren sah1 desto pyramidaler und phnomenaler kam ihm alles vor1 besonders er aber sich selbst4 99 99 99 99 99 ,hab nicht den ,ehrgeiz1 beliebt zu sein4 ,die ,beliebtheit ist immer die ,treppe1 auf der einer von seinen ersten ,bewunderern heruntergeworfen wird2 auch wenn er der ,diensteifrigste der ganzen ,schar war4 ,denn alle merken bald1 da er nur aus ,eitelkeit uneigenntzig und aus ,eigennutz liebenswrdig war4 99 99 99 99 99 ,du bist ein ,witzbold86 ,dann vergesse nie das ,rezept3 morgens und abends einen ,elffel voll4 ,mehr bekmmt dir schlecht und den andern4 99 99 99 99 99 ,wenn du eine ,scheune beim ,nachtlager oder untertags ein ,lokal berfllt findest1 dann ist es ein ,zeichen von ,einsicht1 wenn du nicht vergissest1 da du auch selber zu dieser berfllung nicht weniger beitrgst wie jeder andere4 99 99 99 99 99 ,die ,knallprotzen der ,nacktkultur6 ,eher versetzen sie eine alte harmlos im ,walde wandernde ,jungfer durch ihren entblten ,oberkrper in ,aufregung1 als da sie deren ,zimperlichkeit zu ,hilfe kommen1 rasch die ,jacke anziehen und auf die ,bewunderung ihrer schnen ,schultern und ,arme verzichten4 ,das wre ritterlicher1 wenn denn durchaus der ,held markiert werden mu4 99 99 99 99 99 ,im ,paradies wird es sicher einmal keine ,polizeivorschriften geben1 aber auch nur ,menschen1 die das ,vernnftige von selbst tun4 ,das mgen sich die jungen ,wanderer merken1 welche glauben1 die sehr wichtigen amtlichen ,vorschriften jedes ,landes ber das ,anznden von offenen ,feuern nicht kennen zu brauchen4 99 99 99 99 99 ,man kann in aller ,gutherzigkeit ,dinge tun1 die andern sehr schlecht bekommen4 ,wir haben einmal zu dritt einen ,fischernachen benutzt1 um an das andre nahe ,ufer eines ,sees zu fahren1 und machten das ,schiff ohne ,erlaubnis los1 weil wir sicher waren1 es in kurzer ,zeit wieder zurckzubringen4 ,aber es verging ohne unsere ,schuld ein ganzer ,tag1 und wir kamen gerade dazu1 wie ein anderer ,junge als vermeintlicher ,tter von dem ,fischer die ,prgel bekam4 ,es half uns nichts1 da wir uns gleich als ,tter bekannten2 und wir haben auf jener ,wanderung wie im ganzen ,leben kaum einen so trben ,abend voller ,beschmung gehabt wie damals4 99 99 99 99 99 ,wenn dein ,deutschtum in dir nicht mit einigen guten ,tropfen von ,menschheitsgefhl und ,weltbrgerempfinden gesalbt ist1 dann lasse lieber das ,reisen im ,ausland4 99 99 99 99 99 ,es ist etwas ,herrliches um unsere deutsche ,wanderbewegung4 ,aber die ,zeit ist nicht fern1 wo eine groe ,anzahl von denen1 die heute mit ,rucksack und ,hakenstock der ,natur und den ,mitmenschen nher kommen1 es fr -- unfein halten und mit der gelassenen ,emprung der ,vornehmen wieder in ihren vier ,wnden sitzen bleiben werden1 weil ja heutzutage einfach alles1 alles mgliche wandert4 ,menschen4 ,drei ,arten gibt's von ,menschen1 sagt der ,koran3 den ,freund1 den ,sanften und den ,tapferen4 ,den einen erkennt man in der ,not1 den anderen im ,zorn1 den dritten in der ,gefahr4 ,beim ,wandern kann man sie alle drei finden4 ,hufig sind sie nicht4 99 99 99 99 99 ,es war am ,titlis4 ,kaum eine halbe ,stunde vom ,trbsee aufwrts1 wo der ,weg steiler und steiniger ist als sonst1 da bertrat sich einer den linken ,fu4 ,der ,fhrer der ,schar -- es waren ,wandervgel --1 ein junger ,mediziner1 kurz vor dem ,examen1 stellte ,sehnenzerreiung mit starkem ,blutergu fest4 ,es war ein ,tag voll von ,glanz und ,leuchten4 ,der blanke ,schild des ,titlisgletschers winkte verlockend4 ,da kamen zufllig ,berufsfhrer von oben1 die wollten den ,verunglckten schon hinunterbringen4 ,aber einer von der ,schar1 ein stiller ,junge1 lie sich nicht abhalten1 den ,maroden zu begleiten4 ,im ,trbseehaus massierte er ihn1 las ihm vor und wartete1 bis der ,kranke auf einem ,maultier nach ,engelberg gebracht werden konnte4 ,auch da ging er mit4 ,als die anderen ihn am ,tag darauf allein in ,engelberg wieder trafen1 meinten die meisten3 ,na1 ,franz1 so was6 ,der htte doch allein seine kaputten ,knochen hten knnen -- 's war einfach ganz wundervoll da oben6 ,so 'ne ,dmlichkeit6 ,der ,franz sah ganz verlegen drein und antwortete nichts4 ,was htte er auch sagen knnen8 ,das waren halt -- zwei ,welten4 99 99 99 99 99 ,in der ,hohen ,rhn1 als es noch zwei ,stunden bis zum ,rastplatz war1 wo abgekocht werden sollte1 mute der ,olympier -- so hie er im ,pennal -- unbedingt ,zigaretten rauchen1 um in ,stimmung zu kommen4 ,der ,koch pumpte ihm die letzten ,streichhlzer mit der ,warnung1 ja nicht alle zu verbrauchen4 ,denn die ganze ,bande war zuflligerweise ohne ,feuer4 ,der ,olympier kannte solche irdischen ,lappalien nicht4 ,nach einer ,stunde 7seine ,zigaretten gingen ihm alle ,augenblicke aus7 war kein ,streichholz mehr in der ,schachtel4 ,der ,kchenmeister mag so eine ,ahnung gehabt haben1 fragte nach den ,streichhlzern und konnte nur noch die betrbende ,tatsache feststellen4 ,was tun8 ,wolken bedeckten den ganzen ,himmel4 ,mit einem ,brennglas war also nichts zu machen1 ,zunder und ,feuerstein waren nicht da4 ,das ganze ,dutzend der ,kameraden ghnte nur so vor ,hunger4 ,nach einigen ,minuten sah man nichts mehr vom ,koch4 ,der hat sich wohl dnne gemacht6 meinten manche1 die von der ,geschichte erfuhren4 ,aber gegen den ,olympier wurde die ,stimmung geradezu drohend4 ,aber als man am bekannten ,rastplatz ankam1 prasselte schon ein groes ,feuer1 der ,koch wartete nur auf das ,kochgeschirr und die ,erbswrste4 ,er war in aller ,stille im ,laufschritt in ein nahegelegenes ,dorf gerannt1 hatte dort ,streichhlzer gekauft und war auf einem geliehenen ,rad zurckgefahren4 ,als der ,kohldampf sich unter der ,gegenwirkung des leckeren ,mahles verzogen hatte1 bot der ,koch dem ,olympier freundlich ,feuer an zu einer fr ihn nun natrlich ntig gewordenen ,zigarette4 ,ein junger ,freund1 der mir den ,vorfall erzhlte1 wute nichts ber die augenblickliche ,wirkung dieser grenzenlos sanften ,zurechtweisung des sehr begabten1 aber verwhnten und etwas sehr leicht angelegten ,snders zu sagen4 ,er schien das damals nur in der ,ordnung zu finden4 -- ,aber von diesem ,tage an rauchte er nicht mehr und wurde ein wenigstens so tchtiger und zuverlssiger ,mensch1 als es bei seiner ,veranlagung mglich war4 ,vom ,koch aber sagte beim ,essen jeder1 als er von seinem tollen ,trab nach ,zndhlzern hrte3 ,na1 der ,bruder1 der ,olympier1 htte mich mal kennen lernen sollen6 ,dabei machten sie eine nicht mizuverstehende ,handbewegung1 lffelten aber ihre ,suppe weiter und fanden das auch ganz in der ,ordnung4 ,es waren eben -- zwei ,welten4 99 99 99 99 99 ,beim dritten ,erlebnis1 am ,untersee1 war eine ,schar von ,primanern einer deutschen ,stadt bei einem der dort wohnenden ,dichter und ,frsprecher der ,wanderbewegung zu ,besuch gewesen4 ,auf der ,rckfahrt bei vollbesetztem ,boote gingen die ,wellen whrend eines der dort ganz unerwartet rasch einsetzenden ,fhnstrme ziemlich hoch4 ,der ,schiffmann mahnte zur ,ruhe4 ,als aber eine ,welle den ,boden des ,bootes bis ber die ,bretter fllte1 womit der ,kielraum berdeckt war1 legte sich ber sein altes ,landsknechtgesicht ein seltsamer ,zug4 ,ernst1 ,angst und ein wenig verhaltene ,wut ber die ,schwadronre stand auf den braunen1 harten ,zgen geschrieben4 ,er ruderte grimmig drauflos und sagte zu den ,gehilfen am zweiten ,ruderpaar ganz leise3 ,schuh usziehe6 ,dies verstanden nur wenige4 ,sie erkannten nicht den ,ernst der ,lage1 weil die beiden ,ufer dort nicht mehr als einen ,kilometer voneinander entfernt liegen4 ,eine zweite ,sturzwelle kam4 ,das ,boot sank bis an den ,rand ein4 ,da sprang einer der wenigen1 die verstanden hatten1 warum der ,schiffsknecht die ,schuhe ausziehen sollte1 der lange ,mann1 wie sein bername bei den ,kameraden war1 ein junger ,hne1 dessen ,mut geradeso gro war wie seine ,geschicklichkeit in allen ,arten von ,sport1 nur mit der ,hose bekleidet in den ,see und schwamm die hundert ,meter bis zum ,ufer fast so schnell wie das ,boot1 das nun1 um mehr als hundertfnfzig ,pfund erleichtert1 aus der grten ,gefahr war4 ,als alle wohlbehalten auf der ,ufermauer des alten ,hafens mit dem malerischen ,stadttor standen1 meinte einer3 ,aber so 'n ,luxus1 langer ,mann6 ,sich in solche ,unkosten strzen6 ,wir wren ja die paar ,meter auch so 'rber gekommen6 ,der alte ,schiffer sah zuerst den ,sprecher verchtlich und dann den ,schwimmer mit einem ,blick an1 der weder seine ,bewunderung noch seine ,dankbarkeit verbergen konnte4 ,er hatte eine ,frau und sechs ,kinder4 ,das waren eben auch -- zwei ,welten4 ,illustration3 ,zur ,verfgung gestellt vom ,verschnerungsverein ,altenburg i4 ,s4 ,buerin aus ,sachsen-,altenburg4 ,hinaus6 ,ich kenne einen ,mann1 der sonst als leidlich friedvoller ,mensch gilt4 ,von ,zeit zu ,zeit aber wird er von etwas heimgesucht1 das seine ,leute den ,zustand nennen4 ,dieses ,wort ist fr die ,kleinen wie fr die ,groen im ,hause so etwas ungefhr wie ein ,sturmsignal4 ,alles rettet sich1 wenn auf den ,stiegen die ,kunde geht1 der ,vater habe seinen ,zustand4 ,selbst die ,katze und der ,hund ziehen sich dann in sichere ,winkel zurck1 von denen niemand nichts wei4 ,diesen ,mann hatte es vor einigen ,tagen wieder einmal gepackt4 ,weshalb1 das wute kein ,mensch4 ,schon um neun ,uhr morgens hatte die ,kleinste das ,unheil geahnt4 ,sehr besorgt hatte sie zum kleinen ,bruder gesagt3 ,papa danz bs1 ,muckel dudu betommt6 ,richtig brach auch bald nach dieser ,prophezeiung das ,unwetter los4 ,drei ,tren fielen kurz nacheinander irgendwo im ,haus so krftig ins ,schlo1 wie das eigentlich nur angesichts eines bevorstehenden ,weltunterganges gerechtfertigt wre4 ,wie grollender ,donner rollten einige unverstndliche1 verschiedensprachige ,bemerkungen1 die wohl als ,verwnschungen aufgefat sein wollten1 hintennach und verhallten hinter der zugehauenen ,haustr ungefhrlich in der freien ,luft4 ,im ,hof stoben die ,hhner wild auseinander1 und mit fliegenden ,rockzipfeln verschwand der ,zornige durch die ,hoftr4 ,mit gtigen und nachsichtigen ,armen aber nahm die ,freiheit der ,felder und ,wlder den ,rasenden auf wie einen ,leidenden4 ,und das war er wohl auch4 ,seltsam wurde ihm da drauen zumut1 als er immer noch in der fliegenden ,hast des ,zustandes langen ,schritts die ,landstrae hinab dem ,wald zuging4 ,es war ihm gerade1 als ob er zum erstenmal nach ,jahrzehnten die ,welt wieder erblickte4 ,das neue ,brot des ,jahres stand noch auf den grnen1 hohen ,halmen1 links und rechts vom ,weg4 ,ein leiser ,wind strich ber das grausilberne hrenmeer hin1 und die ,kornfelder schlugen leise ,wellen1 und alle ,halme verneigten sich vor dem zornigen ,manne4 ,drben am ,berg flo das glhende ,gold der ,ginsterstrucher wie ein ,strom von ,reichtum die ,hnge herab4 ,am ,himmel1 ringsherum am unendlichen ,horizont1 ruhten seltsame ,wolkengebilde1 feierliche1 spaige1 gewaltige1 und dazwischen kleines ,flutterzeug4 ,was war da nur los8 ,fast wie eine ,wolkenausstellung sah's aus4 ,wie wilde ,anemonen blhte drauen ber der ,ebene am ,himmel ein ,feld von weien ,wlkchen1 daneben ruhten majesttisch1 wie die ,staatsschimmel irgendeiner hohen ,gottheit1 silberglnzende ,wolkenballen1 und andere noch heller leuchtende und hoch aufgetrmte stiegen1 schnaubenden ,kriegsrossen gleich1 drohend am ,himmel in die ,hhe4 ber den dunkeln ,bergwldern schwenkten ganz langsam ,wolken wie ,luftschiffe1 die gerade landen wollten4 ,schlanke ,zeppeline schwebten da1 die immer noch wuchsen und wer wei was allerhand noch werden wollten1 und dicke ,parsevale4 ,leuchtend blau wlbte sich die ,himmelskuppel ber der ,erde4 ,die vollen ,saaten1 zwischenhinein mit ppigen ,bumen durchstanden1 taten gar selbstbewut in ihrer reifenden ,schnheit unter der strahlenden ,sonne4 ,licht lag ber der ganzen ,welt1 ber den ,bergen1 ber den stillen ,fluren und den raschen ,bchen4 ,und whrend des ,flchtigen ,schritt immer ruhiger ward1 klang durch die ,stille eine stumme ,verheiung von ,hoffnung und ,leben und ,glck4 ,das galt ihm2 das wute er4 ,er raste nicht mehr1 sondern schaute verwundert um sich ber die langvergessene ,herrlichkeit4 ,ein scharfer ,beobachter drben in den ,bauernhusern htte sogar entdecken knnen1 wie er sich manchmal verlegen hinter den ,ohren kratzte4 ,und vor den braunen ,htten mit den bemoosten ,strohdchern hockten wie in der ,hitze eingenickte ,wchter viele alte ber und ber in ,blust stehende ,holunderbsche4 ,wie schn1 wie ganz wunderbar schn1 entfuhr es dem ,manne mit dem ,zustand fast demtig4 ,er begann sich regelrecht zu schmen4 ,mit jedem ,schritt wurde er es immer mehr inne1 da er krank war4 ,nicht gefhrlich6 ,nur bcherkrank und stubenkrank6 ,die blavioletten ,skabiosen in den ,wiesen mit ihren hbschen ,blumenkrben verstanden auch1 wie's um ihn stand1 und die herrlichen goldgelben ,sterne des ,ziegenbarts wuten es so gut wie die weien ,dolden und roten ,rispen und die blauen ,glocken und die braunen ,wiesenknpfe1 was mit ihm los war4 ,sie hatten schon alle lachen wollen ber den sonderbaren ,menschen1 denn sie waren bermtig1 weil alle ,wiesen so herrlich im ,pfingstglanz leuchteten1 und der da aussah1 als htte er die ganze ,zeit auf dem ,mond gelebt1 wo es erwiesenermaen nichts mehr gibt1 als griesgrmige ,berge1 die keine ,feuer mehr spucken und auch keine ,blumen auf ihren ausgemergelten ,felsrippen mehr wachsen lassen konnten4 ,aber als die ,butterblumen und die ,ziegenbrte eben verchtlich lachen wollten1 da kam auf einmal der ,wind vor dem stubenkranken ,wanderer her und fuhr all den ,grsern und ,krutern ber die bermtigen ,kpfe1 da sie sich ganz bescheiden vor ihm neigten1 und sagte3 ,wie knnt ihr nur8 ,das ist doch einer von denen1 die ber uns ,bcher schreiben mssen6 ,da schmten sich die ,wiesenblumen2 denn so viel wuten sie wenigstens1 da man beim ,bcherschreiben1 auch ber die ,blumen und ber die ,wolken und die ,bche und die ,bume und den ,wind1 in der ,stube sitzen mu1 wo es das alles nicht gibt4 ,der ,mann aber1 der zuletzt nur noch ganz langsam gegangen und oft stehen geblieben war1 um mit durstigen ,augen all den bunten ,glanz und all das ruhige ,glck sonniger ,farbenstille in seine verstaubte ,seele hineinzutrinken1 fing auf einmal von neuem an zu laufen4 ,nicht mehr aus ,zorn4 ,o nein6 ,er sprte nun1 da er wieder lebte1 lebte in der ,welt und mit der ,welt1 und die ,welt in ihm4 ,er fing an zu singen und zu springen4 ,wie lange1 das wute er selber nicht4 ,aber pltzlich stand er wieder vor der ,tr seines ,hauses mit einem mchtigen ,strau aus ,feld- und ,waldblumen in der ,hand1 und er wunderte sich sehr1 da ihm sein ,weib lchelnd entgegentrat1 den ,strau mit wenigen1 guten ,worten bewunderte und sonst tat1 als ob gar nichts gewesen wre4 ,was war denn berhaupt geschehen8 ,er hatte nur noch ein dumpfes ,gefhl einer wsten1 langen ,gefangenschaft in dunkeln ,rumen1 einer barbarischen ,trennung von ,licht und ,welt und ,sonne und ,schnheit4 ,und als er wieder in seinem ,bcherkerker angekommen war1 da wute er1 was ihm gefehlt hatte4 ,von da an ging alles wieder gut im ,haus1 denn jeden ,tag besuchte man mit dem ,vater die ,holunderbsche und den ,wald und den ,bach und die ,wolken und berhaupt alles da drauen vor dem ,gartenhag1 was so schn ist4 ,und da dieser ,mann1 der ein guter ,bekannter von mir war1 je einmal den ,zustand hatte1 das ist nun wie ein ,mrchen aus alten ,zeiten4 ,und wenn es wieder kommen will und er fragt bei uns um unsere ,meinung1 dann wird die ,parole gegen den ,erzfeind aller ,stubenhocker1 den ,sorgengeist1 ausgegeben4 ,die ,groen und die ,kleinen und die ,kleinsten werden in die gute ,stube gerufen1 ich setze mich ans ,klavier1 und der bse ,geist fhrt aus unter den ,klngen des ,liedes3 ,hinaus in die ,ferne6 ,hinaus in die ,freiheit1 in die ,sonne1 ins ,leben6 ,illustration3 ,phot4 999999 ,das ,schondratal1 ein ,seitental der ,frnkischen ,saale4 ,an die jungen ,mnner4 ,es braust in den ,lften von ,pfingststrmen4 ,welcher junge ,mann htte es noch nicht versprt1 sei er ,student1 ,arbeiter1 ,kaufmann oder ,kanzlist1 der es ernst nimmt mit dem ,leben1 das tiefe ,erbeben1 unter dem unser ganzes ,leben1 das des einzelnen wie das der ,familie1 das des ,staates wie das der ,vlkerbnde erzittert8 ,die ,zukunft des deutschen ,volkes -- und das geht uns zunchst an6 -- hat im ,hochofen des #bj4 ,jahrhunderts schon fast die ,weiglut erreicht1 und es braucht ,mnner1 um das ,schmelzgut ohne ,gefahren und ,verluste in ,formen zu fassen4 ,ganze1 reine1 tapfere und treue ,mnner braucht es6 ,unter ihrem ,brusttuch mu das ,herz der neuen ,zeit schlagen1 das dem hohen ,blutdruck eines intensiveren ,lebens gewachsen ist und zugleich ber die fr unzeitgem tiefe ,empfindungen unentbehrlichen ,nerven verfgt4 ,es braucht berall1 in jedem ,feldlager der neuen ,geisteskmpfe1 ,mnner mit khnen ,stirnen1 hellen ,augen und nchternen ,gehirnen4 ,aber erst die nchste ,generation1 wenn nicht erst die unserer ,enkel1 wird die ,entscheidungsschlachten zu schlagen haben4 ,zu dem zhen ,krper und dem hellen ,geist1 deren es dazu bedarf1 kann das ,wandern helfen6 ,es kann1 wenn es in keine neue ,meierei ausartet4 ,aber es mu es nicht4 ,die ,befreiungskriege im ,anfang des letzten ,jahrhunderts haben eine gesthlte ,jugend vorgefunden1 ohne da man vom ,wandersport eine ,ahnung hatte4 ,denn auch das ,wandern ist kein ,allerweltsheilmittel gegen jene inneren ,schwren1 die zur ,bewltigung groer ,aufgaben unfhig machen1 kein unfehlbares ,mittel gegen ,verweichlichung1 ,unwahrhaftigkeit und -- in hherem ,sinne genommen -- ,unsauberkeit4 ,und doch wird gerade das ,wandern eines der ersten ,mittel sein zur ,erringung jener ,eigenschaften1 die das ,wesen eines jungen ,mannes1 wie er sein soll1 ausmachen4 ,an deren ,eroberung mu jeder1 der sich selbst nicht gut genug ist1 das ganze ,feuer seiner ,seele und die ungeschwchte ,zhigkeit seines ,willens setzen4 ,gut sein1 wahrhaftig sein1 rein sein1 stark sein6 ,das ist's6 ,wer das hat1 der wird nicht unterliegen6 ,und zwar kommt es gerade auf eben diese ,reihenfolge der genannten ,eigenschaften an2 denn eine ist dabei die natrliche ,ursache der anderen4 ,illustration3 ,tafel ,,vii ,h4 ,dopfer phot4 ,frhjahr im ,dachstein ,illustration3 ,wehrli1 ,a4-,g41 phot4 ,am ,untersee ,ich wei es wohl1 da viele lcheln werden ber dieses unmoderne und lebensverneinende ,programm4 ,aber -- abgesehen davon1 da es lebensbejahend im hchsten ,sinne ist6 -- wei ich auch ein anderes3 ,manche haben das schon fertiggebracht6 ,junge ,mnner bis in die ,mitte der zwanziger ,jahre6 ,und viele andere werden nicht anders knnen1 als entschlossen zu nicken zu diesem stillen ,aufruf3 ,freiwillige vor6 ,und diese werden ohne ,anmeldung und ohne ,uniform der ,welt dem ,all1 oder wie sie das in ihrer ,sprache nennen mgen1 ihr junges ,leben zur ,verfgung stellen4 ,den ,geist und die ,kraft aber zu solchem ,vorhaben werden sie am ehesten finden in den ,bergen1 im rauschenden ,wald1 wenn das erste ,morgenlicht durch die ,bume in den zerzausten ,rasen des ,waldes fliegt oder beim ,wandern im roten ,mittagszauber der ,heide oder wenn ein herber ,wind am ,abend ber sonnenumspielte purpurne ,kuppen streicht -- oder berall wo der ,mensch noch nicht ist mit seiner ,qual4 ,das heit in der ,natur1 die ,spinoza gleichsetzt mit dem ,ma des ,all3 ,natura sive deus4 ,auf diesem ,kampffeld wird der neue ,krieg1 der heilige ,krieg um innere ,gre1 ,reinheit und ,strke beginnen3 ,vom ,grund bis zu den ,gipfeln1 ,so weit man sehen kann1 ,jetzt blht's in allen ,wipfeln1 ,nun geht das ,wandern an3 ,und die im ,tal verderben ,in trber ,sorgen ,haft1 ,der ,dichter mcht sie werben ,zu dieser ,wanderschaft4 ,da wird die ,welt so munter ,und nimmt die ,reiseschuh1 ,sein ,liebchen mitten drunter1 ,die nickt ihm heimlich zu4 ,und ber ,felsenwnde ,und auf dem grnen ,plan1 ,das wirbt und jauchzt ohn' ,ende -- ,nun geht das ,wandern an6 7,eichendorff47 ,an die jungen ,mdchen4 ,siehe zunchst unter3 ,an die jungen ,mnner4 ,sodann noch mit der gebhrenden ,hflichkeit einiges ,besondere3 ber das ,wandern der jungen ,leute mit ,mdchen in ,horden oder auch in kleinerer ,anzahl lt sich ,allgemeingltiges nur schwer sagen4 ,das ist immer eine reine ,personenfrage4 ,auch haben1 seitdem die ,welt steht1 alle jungen ,menschenkinder verschiedenen ,geschlechtes1 welche der ,mai des ,lebens zusammenfhrte1 auch ohne die ,ratschlge von ,wanderbchern und sogar ohne das ,einverstndnis besorgter ,mtter und ,tanten es verstanden1 ihre ,wanderungen durch ,wald und ,feld zu machen1 allein in der verstndnisinnigen und verschwiegenen ,gegenwart von ,bumen und ,wiesen1 die sich durch den ,glanz ihrer jungen reinen ,liebe beglckt fhlten4 ,aber die ,frage des ,zusammenwanderns als ,normalzustand lt1 nachdem wir noch nicht einmal die ,koedukation haben1 doch auch bei unbefangenen lteren ,leuten einige ,bedenken aufkommen4 ,vor allem haben mir junge ,freunde oft gesagt1 mit ,mdchen sei 7abgesehen von den technischen ,schwierigkeiten beim bernachten1 wie sie das diskret nannten7 hordenweise nicht gut wandern4 ,die ,grnde dafr lassen sich auf einen besonders gelungenen ,satz eines der jungen ,kameraden1 der mir frisch und unbefangen seine ,meinung sagte1 zusammenbringen3 ,nmlich1 man befindet sich fortwhrend auf einem schmalen ,grat mit den ,mdels4 ,auf der einen ,seite ghnt die ,gefahr1 da sie sich durch gnzliche ,gleichstellung in ihren ,rechten1 aber auch in ihren ,pflichten mit den ,jungens vernachlssigt fhlen1 und im ,abgrund auf der anderen ,seite lauert die grte ,wahrscheinlichkeit1 da die ,mdels durch das sogenannte ritterliche ,benehmen der ,jungens verwhnt werden1 und damit die ,mglichkeit von ,mihelligkeiten im ,quadrat1 sei es der ,gleichstellung1 sei es der ,ritterlichkeit1 wchst4 ,und an ,krach fehlt's wahrhaftig1 wenn wir ganz unter uns sind1 auch nicht1 so da es absolut noch mehr sein mte6 ,so der junge ,weltweise und ,wandervogel1 seines ,zeichens dazumal ,oberprimaner1 ,sohn einer kinderreichen ,familie und berall geliebt als ein famoser ,kerl4 ,er war ein ,kenner1 trotz seiner jungen ,jahre4 ,mir persnlich mangeln eigene ,erfahrungen in dieser ,richtung4 ,aber ich halte mich immer daran1 da noch jeder tchtige junge ,kerl1 dem es spter wahrhaftig an ,eroberungen nicht fehlte1 sich immer gegen das ,zusammenwandern von ,mdels und ,jungens aussprach4 ,nur die verdchtig ,frhreifen und die ,schmachter1 die spter1 wie damals schon1 von der ,weiblichkeit nicht recht ernst genommen wurden1 nur die waren fr moderne ,auffassung und frs ,zusammenwandern4 ,zum ,schlu nur noch eine kurze ,erzhlung einer wirklichen ,begebenheit fr diejenigen ,frauen und ,jungfrauen1 die immer noch das parlanische ,mulier taceat in ecclesia1 das nur in der konzentrierten lateinischen ,fassung grob klingt1 als eine ,krzung der ,frauenrechte auffassen4 ,ich selber bin fr ,zulassung der ,frau zu allen dem ,mann zugnglichen ,stnden4 ,man mu alles probieren4 ,aber die ,entwicklung in den ,wandervereinen1 wo manchmal auch junge ,mdchen offizielle ,mitglieder sind1 spricht sehr fr den ,apostel ,paulus4 ,hatten da in einer sddeutschen ,universittsstadt die ,mitglieder eines akademischen ,wanderklubs das ,empfinden1 es sei zeitgem1 den weiblichen ,mitgliedern auch ,stimmrecht und ,redefreiheit zu gewhren4 ,die ,diskussionen ber die einfachsten ,vereinsangelegenheiten hatten nmlich unter den mnnlichen ,mitgliedern bis weit ber die ,mitternachtsstunde gedauert4 ,da hoffte man von der ,neuerung eine ,besserung4 ,es wurde statt dessen aber furchtbar4 ,da griff eine kluge alte ,frau ein und riet den jungen ,leuten1 sie sollten die ,mdels an den ,sitzungen teilnehmen lassen1 aber ohne ,stimm- und ,rederecht4 ,der ,erfolg war ein solcher ,wetteifer der jungen ,mnner um kurzes1 sachliches und treffendes ,sprechen angesichts der ,damen1 da alles ,geschftliche in lngstens einer ,stunde erledigt und besser erledigt war als frher4 ,ich will keine zu weitgehenden ,schlsse hieraus ziehen1 aber die ,tatsache spricht -- wie man wohl etwas bertrieben sagt -- ,bnde4 ,von ,wiesen und ,bumen4 ,der umbrische ,wandersmann1 der vor acht ,jahrhunderten mit einigen ,gefhrten die oberitalienischen ,ebenen und ,hgellnder durchstreifte1 kommt wieder in ,mode4 ,ich habe das gute ,zutrauen zu meinen ,lesern1 da sie durch die ,tagesmode hindurch zu diesem groen liebenswrdigen ,manne von ,assisi selbst vordringen1 zu diesem sonderbaren ,heiligen1 der nicht nur mit den ,fischen im ,wasser1 den ,vgeln in der ,luft wie mit ,kameraden sprach und die ,sonne und den ,mond als ,schwester und ,bruder anredete1 wenn es ihm gerade darum war1 sondern auch in einem innigen ,verkehr mit ,bumen und ,wiesenblumen stand4 ,das wird manchem verrckt vorkommen4 ,es ist es auch1 wenn man daraus eine schwle ,gefhlsschwrmerei macht1 die hufiger nur ein ,surrogat fr gesunde1 aber unterdrckte ,triebe ist4 ,aber in der ,wirklichkeit gibt es dieses ,verhltnis zwischen ,natur und ,mensch1 und wenn es nicht der hollndische ,brillenschleifer und ,mathematiker ,spinoza gehabt htte1 dann wre es ihm nicht mglich gewesen1 in der ,natur ,gott zu sehen4 ,ohne dieses ,hindurchblicken durch uere ,hllen htte aber auch ,hermann ,hesse seinen ,peter ,camenzind in dem gleichnamigen ,roman nicht alle ,abend nach der groen ,kiefer auf dem ,hgel sehen lassen knnen1 deren ,wohl dem ,schwrmer noch mehr als das anderer ,bume am ,herzen lag4 ,zu den gleichen heimlichen ,jngern des ,franz von ,umbrien gehrt auch der junge deutsch-amerikanische ,mediziner1 der einmal in einer ,gesellschaft sagen sollte1 wie er ber die ,religion denke1 und darauf die allgemein fr dumm gehaltene ,antwort gab3 ,well1 wenn ich spazierengehe und ich mchte eine ,blume pflcken1 tue es aber nicht1 weil ich gut zu ihr fhle und spre1 da sie auch mchte geliebt sein und ,samen bringen1 well1 das ist my religion6 ,illustration3 ,phot4 ,b4 ,haldy4 ,margareten4 ,deutsch schwach1 aber ,religion zweifellos gut4 ,und ich kenne noch so einen4 ,in dessen ,tagebuch vom vorigen ,frhjahr ist zu lesen3 ,es will wieder ,frhling werden1 und ich gehe jeden ,morgen von meinem ,dorf den ,weg zu den nchsten ,hgeln hinauf4 ,links und rechts vom ,weg auf den ckern und ,wiesen steht alles voll von ,obstbumen1 keiner ist wie der andere4 ,die ,kirschbume gleichen sich noch am meisten4 ,aber die ,birnbume1 das ist ein ,baumvolk von ,riesen und ,zwergen1 ,krummen und ,buckligen1 bermtigen und ,melancholikern4 ,die zwischendrin versteckten kleinen ,apfelbume sind seltsame ,kuze4 ,sie fahren mit ihren eckigen und in allen ,richtungen gekrmmten ,zweigen in der ,luft herum1 da man meint1 sie wten nicht1 wo hinaus vor ,leichtsinn und bermut4 ,die bescheidensten sind noch die ,kirschbume4 ,aber auch unter ihnen gibt es manche1 die die ,kraft ihres ,stammes zu frh in dicken sten vergeuden1 so da dann nichts ,rechtes mehr fr die ,hhe brigbleibt1 wie das so gern die ,art der ,birnbume ist4 berhaupt sieht man den ,bumen im ,frhjahr1 kurz vor dem ,ausschlagen1 am besten an1 was sie wirklich sind4 ,in den ,formen und ,linien des kahlen ,gezweigs1 in dem der ,saft schon quillt1 kommt ihr ganzes ,temperament zum ,ausdruck4 ,viele stehen da in strotzender ,kraft1 whrend andere ihr verfehltes ,leben im ganzen ,aussehen verraten4 ,manchen sieht man es an1 wie sie sich trotz rmlicher ,verhltnisse gewaltttig durchgesetzt haben1 und manche stehen auf gutem ,boden und im vollen ,licht recht ngstlich da und bekmmert1 wie ,geizhlse1 die mitten im ,reichtum verhungern wollen4 ber die ,baumvlker ragt aber ein ,kirschbaum empor wie eine junge ,knigin4 ,er steht auf einem ganz kleinen ,hgel und gefiel mir auf einem ,spaziergang durch die selbstbewute1 frohe ,art1 wie er von dem glatten runden ,stamm seine ,zweige mit einer gewissen ,feierlichkeit nach allen ,seiten in die ,luft streckte4 ,kein bichen ,moos war auf seiner ,rinde zu sehen1 und seine ,zweige verstelten sich zu ,tausenden dunkler ,fingerchen4 ,etwas wie frohe ,erwartung lag ber der gesunden ,gestalt dieses ,baumes1 und das grngestrichene ,bnkchen neben seinem ,stamm schien ganz stolz darauf zu sein1 gerade hier stehen zu drfen4 ,als alle anderen ,bume noch kahl wie im ,winter waren1 war eines schnen ,tags der ,kirschbaum ber und ber mit grnen ,spitzchen besetzt1 und rund um ihn herum waren ,hunderte von ,maliebchen aufgegangen4 ,es war kein ,zweifel1 er wrde der erste sein1 der im ,lande blhte4 ,am gleichen ,abend zeigte er schon seine ersten weigrnen ,knospen4 ,eines ,morgens stand er im ,brautstaat da4 ,ich wei1 man wird nun ber mich lachen1 weil ich glaube1 da der ,kirschbaum genau wute1 wie schn er an diesem ,morgen war4 ,aber ich will zu meiner ,entschuldigung doch anfhren1 da ein groer deutscher ,maler vor einer mchtigen ,trauerweide1 die gar nicht weit von dem ,kirschbaum stand1 weinen mute1 so ergriff ihn die hoheitsvolle1 tragische ,gebrde des ,baumes4 ,und wenn man meint1 nur ,dichter und ,maler und derlei berspannte ,leute glaubten an solche ,dinge1 so wei ich einen berhmten ,musiker1 der beim unvorsichtigen ,abbrechen von ,zweigen ein direktes ,schmerzgefhl empfand und in solchen ,fllen tat1 als ob es sich um eine ,verwundung eines lebenden ,wesens handelte 444 ,nur wenige unter den ,tausenden von ,sommerfrischlern1 die jetzt die ,bergheiden und ,waldwiesen berschwemmen1 haben ,respekt vor dem ,besitz des ,bauern und hausen in dieser ,richtung oft wie die ,tiere4 ,aber noch weniger ,menschen gibt es1 die nicht nur aus ,furcht vor dem ,gesetz1 sondern aus einer heiligen ,achtung vor einer jeden ,art von ,leben heraus1 auch wenn es nur ,pflanzenleben ist1 weder unntig ,blumen am ,weg abreien1 noch den ,rasen der ,wiesen zertreten2 einfach1 weil sie nicht knnen4 ,es wird heute so viel vom ,erleben geredet1 ohne da man sich eine ,vorstellung davon macht1 was nun wirklich ein ,erlebnis ist4 ,da man auch eine ,wiese erleben kann1 das scheint vielleicht nicht ohne weiteres wahrscheinlich4 ,und doch ist es so4 ,es ist gleichbedeutend mit dem1 was ,goethe immer wieder das ,schauen nannte4 ,ein ,wanderer tritt aus einem dunklen ,tannenwald in eine breite ,lichtung4 ,da blhen zwischen feinem ,berggras die goldenen ,sterne der ,arnika und recken sich hoch ber das niedere ,volk der ,skabiosen1 die1 fast demtig vor den ,majestten unter den wilden ,bergblumen1 ihre hellvioletten ,bltenkrbe gerade nur ber die ,grasspitzen in die ,hhe halten4 ,noch weiter unten im grnen ,teppich1 fast am ,boden1 bietet der rote ,klee den summenden ,bienen und ,hummeln verborgene ,liebeslager dar4 ,aber alles das sieht der ,wanderer nicht nacheinander1 sondern zugleich4 ,da die ,sonne hinter seinem ,rcken steht und die eigentliche ,veranlassung dazu ist1 da der rote ,klee aus den heimlichen ,grasgemchern hervor und die bescheidenen violetten ,skabiosen und die stolzen ,arnikasterne sich wie grend zu ihm wenden1 das ist ihm gleichgltig4 ,das ,leben versprt ,leben4 ,des ,wanderers ,seele tritt in ,fhlung mit dem eigentlichen ,sein der ,pflanzen und ,blumen1 und ihm ist auf einmal1 als ob er entschwand in eine ,region des ,daseins1 wo es keine ,trennung mehr gibt zwischen allem ,erschaffenen4 ,das mag ungefhr der ,marschendichter ,allmers empfunden haben1 als er das wunderbare ,lied wie von unsichtbaren ,elfen ins ,ohr gesagt bekam3 ,ich ruhte still im hohen1 grnen ,gras ,und sende lange meinen ,blick nach oben2 ,von ,grillen rings umschwirrt ohn' ,unterla1 ,von ,himmelsblue wundersam umwoben4 ,und schne1 weie ,wolken ziehn dahin ,durchs tiefe ,blau1 wie schne1 stille ,trume4 ,mir ist1 als ob ich lngst gestorben bin1 ,und ziehe selig mit durch ew'ge ,rume4 ,vom ,wald4 ,was das eigentlich ist1 der ,wald1 das vermag ich beim besten ,willen nicht zu sagen4 ,nicht als ob es nicht ,forstassessoren und ,botaniker genug gbe1 die einem sehr sauber und leichtfalich erklren knnten1 da der ,wald immer eine ,ansammlung von dicht beieinander stehenden ,bumen aller mglichen ,arten sei2 einige gelehrte ,mnner sind sogar dahintergekommen1 da der ,wald eine ,art sozialer ,gemeinschaft mit bestimmten ,gesetzen ist1 da er einen grimmigen ,kampf mit der feindlichen ,heide fhrt1 die mit ihrem niederen ,fuvolk1 den ,tausenden von bedrfnislosen ,erikastruchern1 in jede ,bresche eindringt und den mchtigsten ,baumriesen mit den rauschenden ,kronen das ,leben sauer und schlielich unmglich macht1 so da die ,majestten fallen unter dem unvermeidlichen ,vordringen des ,zwergvolkes1 das ihren ,wurzeln auf eine listige ,art -- durch ,bodenverfilzung -- ,wasser1 ,licht und ,luft entzieht4 ,alles das ist sehr interessant1 und es gibt z4 ,b4 von ,franc im ,kosmosverlage gute ,bchlein1 die ein jeder gelesen haben sollte1 der den ,wald liebt4 ,aber deshalb liebt man nicht den ,wald1 und all dies erklrt nicht das1 was hinter dem ,wald steckt1 das eigentliche -- ,walden4 ,ich mchte also nur alle ehrlichen ,kameraden vom ,wanderstab warnen vor der ,einbildung1 als wten sie1 was der ,wald ist4 ,das haben zu allen ,zeiten nur immer wenige ,begnadete unter ,millionen geahnt1 und die sagten es dann1 ein jeder in seiner besonderen ,art1 nicht so klar1 da man es ohne weiteres verstehen konnte4 ,aber wirklich gewut1 was es mit dem ,wald auf sich hat1 das hat z4 ,b4 ,richard ,wagner1 und gesagt hat er es in den paar hundert ,takten im ,siegfried1 im ,waldweben1 wo der junge ,siegfried auf einmal die ,stimmen der ,waldvgel versteht und das ganze geheime ,raunen zwischen ,sonnenlichtern und ,bltterrauschen4 ,gemalt hat den ,wald eigentlich nur ,moritz v4 ,schwind1 dann und wann einmal auch ,arnold ,bcklin und ,hans ,thoma4 ,es gibt ja viele ,bilder sehr berhmter ,kunstmaler1 auf denen die ,baumstmme und das ,moos und das ,blattwerk viel natrlicher gemalt sind2 aber man sucht in ihnen vergebens nach jenem ruhevollen1 auch in der dunklen ,schattenkhle allgegenwrtigen ,leuchten1 das zu uns reden kann wie die trstenden ,worte einer ,mutter2 vor dem einem aber auch manchmal etwas wie ,angst in die ,kehle steigt1 weil man es gerade in diesem ,augenblick unaussprechlich klar empfindet1 da man noch lange nicht ein ordentlicher ,mensch geworden ist4 ,ich meine1 der wirklich ordentliche ,mensch1 den zu werden man sich heimlich vornahm1 als man so zwischen vierzehn und zwanzig war und einmal so ungeheuer edel werden wollte4 ,von den vielen ,dichtern1 die vom ,wald gesungen1 war im ,grunde nur ,eichendorff ein ,eingeweihter4 ,was an ,heimlichkeit und stiller ,gre1 an schlichter ,reinheit und unaufdringlicher ,strke im deutschen ,wald lebt1 das hat er1 der so viele der ,lieder weckte1 die in allen ,dingen schlafen1 fast als einziger ,snger des deutschen ,waldes zu sagen vermocht4 ,ich bin kein ,teutschtmler und glaube nicht an alleinseligmachendes ,ariertum1 aber da die ,teutonen in den ,wald gehen muten1 wenn sie ihrem ,wodan nher sein wollten1 das begreife ich ganz ohne ,nachdenken4 ,das ,gescheiteste war es schon nicht1 als ,fridolin vom ,oberrhein und andere ,bekehrer zum ,umhauen der alten ,eichen und ,taxusbume ihre ,zuflucht nehmen muten1 um sich in ,ansehen zu setzen4 ,einmal -- vor bald zehn ,jahren -- da sind wir zu fnft durch den ,bergwald gewandert4 ,zwei ,stunden lang ging's unter den lichtgrnen ,dchern des frhsommerlichen ,laubwaldes dahin4 ,die ,sonnenstrahlen1 die durch das nicht ganz geschlossene ,bltterwerk der ,baumkronen heimliche ,wege fanden1 trieben allerhand frhlichen ,unsinn mit dem wenigen ,schmuck1 den die zwei mitwandernden ,frauen am ,hals oder an den ,fingern trugen4 ,nahgerckte ,berggipfel sahen in das ganz stille1 rauschende1 lichte ,glck des sprossenden ,frhsommerwaldes1 und zwischen ,stmmen hindurch schlang sich ein verhaltenes ,singen von einem nie gekannten1 in den tiefsten ,tiefen des ,menschenherzens wohnenden ,frieden1 den die ,welt doch einmal beschert bekommen wrde4 ,einmal sicher6 ,ein wenig warnungsvoll und mit feierlicher ,stille wanderte das ,glck zwischen den ,schatten der alten ,buchen und ,eichen mit uns1 ohne uns einmal aus den ,augen zu lassen1 und keines von uns fnf wagte whrend der seltsamen zwei ,stunden mit einem einzigen ,wort die duftende ,khle des jungen ,waldes zu stren4 ,wir sahen dem ,spiel der ,eichhrnchen zu1 hrten das siegreiche ,jubeln der ,waldvgel1 vernahmen in der ,ferne das behagliche ,grunzen eines ,wildebers1 all das sahen und vernahmen wir mit frohen1 wissenden1 segnenden ,augen -- aber wir wollten nichts fr uns selbst4 ,ich wei1 in jenen zwei ,stunden haben wir alle fnf etwas gewut vom ,wald und seinem ,geheimnis1 das gewebt ist aus den kreisenden ,aureolen des ,sonnenlichts und aus der ,finsternis1 die mit tausend ,augen in der ,nacht zwischen den ,stmmen in der ,wildnis hinausschaut ins sternenhelle ,land1 gewebt aus dem beseligenden ,rieseln jungfrulicher ,birken und der stummen1 unbeweglichen ,wucht1 mit der die ,frsten des ,waldes den ,sturm und sein ,hllengesindel ganz auer ,rand und ,band bringen2 denn an ihrer gelassenen ,kraft erschpft sich ihr zgelloses ,rasen4 ,was das damals war1 das wei ich nicht gewi4 ,aber da es in den ,mrchen von ,tausendundeiner ,nacht ,galoschen des ,glcks gibt1 in denen ein richtiger ,ali nur ,mutabor zu sagen brauchte1 um in einer ,sekunde von ,kopenhagen nach ,konstantinopel zu kommen1 warum soll es heute1 nach tausend weiteren ,jahren1 nicht auch so eine ,art ,galoschen -- des ,herzens geben1 mit denen man durch die ungeahnten ,geheimnisse und ,wunder des deutschen ,waldes schreiten kann1 natrlich ganz unverdienterweise6 ,illustration3 ,phot4 ,prof4 ,dr4 ,hausrath4 ,mittagsstille im ,wald4 ,von der ,heide1 der ,marsch und der ,geest4 ,wer den ,drang in sich fhlt1 einmal ohne berschreitung der deutschen ,grenze etwas ,grundanderes zu sehen als ruhevolles ,mittelgebirge1 schne deutsche ,laubwlder1 stille1 grnende ,matten mit dem eintnigen ,leben von ,bauern1 die gerade ihr ,leben noch fristen knnen2 wer einmal die ,antithese zu den ,wiesen und ,bumen und sddeutschen ,binnenseen des vorhergehenden ,abschnittes erleben will1 der wandere von einer der schnen mitteldeutschen ,stdte wie ,braunschweig oder ,lneburg durch die ,heide hinab an die ,geest und hinab an die ,marsch4 ,dieses ,hinab mit blo einige ,meter ,unterschied in der ,meereshhe1 und doch sind diese wenigen ,meter entscheidend fr den ganzen von ,grund aus anderen ,charakter der ,landschaft1 wie sie an der ,waterkant1 immer noch unentdeckt von den ,landratten1 mit allen ihren groen1 herben ,wundern liegt4 ,besonders die ,deichlandschaft der ,niederelbe1 die sich wie ein ,kranz knstlicher ,seen um ,hamburg herumschliet1 ist ein noch unentdecktes ,reich4 ,dort ist das groe ,meertor von ,deutschland1 durch das man hindurchsieht auf die ,welt auerhalb unseres kleinen ,europa1 auf ,amerika1 ,asien1 ,afrika1 ,australien1 von denen die richtigen ,jungens der berhmten ,fischerdrfer an der ,niederelbe reden1 so wie wir in der sdwestdeutschen ,ecke von ,frankfurt oder ,berlin4 ,illustration3 ,phot4 ,hans ,mller-,brauel4 ,frau aus der sdl4 ,lneburger ,heide4 ,die paar ,monate1 die ich da oben zugebracht habe1 htten nicht gengt1 um mich in diese wesensverschiedene ,welt einzuweihen1 wenn nicht mancher ,schleier gelftet und manches ,rtsel gelst worden wre durch ein ,werk1 das ich jedem nach wirklichem1 tiefem ,erfassen jenes herrlichen ,landstreifens ,verlangendem an der ,nordsee nicht dringend genug empfehlen kann1 nmlich ,professor ,dr4 ,lindes ,niederelbe4 ,dort schaffen elementar einfache ,linien der ,natur1 ein wirklich noch urwchsiges und scheu auf sich selbst zurckgezogenes ,volkstum1 das in stndig wogenden ,wasserschleiern webende ,sonnenlicht und nicht zuletzt einen architektonisch hoch entwickelten buerlichen ,kunstsinn1 eine ,welt ganz fr sich -- eine ,welt1 zu der die ,entdeckungen der ,worpsweder ,maler in der ,bremer ,heide fr die groe ffentlichkeit nur ein winziges ,schrittchen bedeutet4 ,unter den deutschen ,heiden ist die lneburgische die grte4 ,die stille ,schnheit dieser unfruchtbaren ,wste ist bis jetzt weder von einem ,maler noch von einem ,dichter auch nur annhernd dem ,bewutsein der ,bewohner ,sd- und ,mitteldeutschlands nahegebracht worden4 ,die in rosaroter ,abendglut brennende ,heidewildnis mit dem braunen ,uferrand der ,torfmoore1 die unsagbar groe ,einsamkeit1 die von ,horizont zu ,horizont geht und hchstens einmal durchschauert wird vom verlorenen ,echo der ,dampfsirenen groer ,weser- oder ,elbeschiffe2 die einsamen ,ahlen1 die sich aus dem ,moor oder aus der ,heide wie flache ,schildbuckel erheben und mit einem rauchgeschwrzten1 strohbedachten ,heidehaus gekrnt sind1 und die ,menschen der ,heide1 die von dem drftigen ,kornwuchs leben1 den die ,stckchen urbar gemachtes ,land widerwillig hergeben2 von alledem haben wir ,wanderer des ,sdens keinen ,begriff4 ,illustration3 ,phot4 ,w4 ,noelle4 ,fahrstrae in der stlichen ,lneburger ,heide4 ,unser ,staunen wchst aber1 wenn diese rmliche ,welt1 deren machtvolle ,schnheit eigentlich nur durch die gekrmmten und gebckten ,gestalten der mitrauisch blinzelnden ,heidebauern das ,stigma der ,armut erhlt1 versinkt und sich auf einmal auf dem ppigen1 feuchten ,wiesenboden der ,marsch groe ,herden von schwarzen ,rindern weidend langsam vorwrts bewegen2 wo berall ,zune und ,tore1 die oft wahre lndliche ,prunkpforten sind1 den ,grundbesitz der ,marschbauern abgrenzen4 ,die in grozgigen ,formen gebundene ,marschlandschaft mit ihren gelbbraunen ,tnen ist oft in ihren meerabgelegenen ,teilen von ,enklaven von ,mooren und kleinen ,bezirken mattschimmernder ,heide oder glhenden ,feldern von ,strandnelken durchsetzt4 ,und wenn man auf einmal zwischen graugelber ,sandwildnis1 eiszeitlichem ,schottergerll1 buschigen ,erikafeldern und aufdringlich fetten ,huflattichvegetationen unvermutet den heimeligen ,zauber eines mit kstlichem ,holzwerk gezierten und von ,schutzbumen gegen den ,sturm umstandenen ,altlnderhauses sieht1 dann beginnt das ,paradies der ,elblande4 -- ,die ,fuwanderungen an der ,niederelbe sind sthlend fr den ,krper durch die nahe ,salzluft des ,meeres1 sie bereichern die ,seele durch den dem groen ,schpfersinn nach genialer ,abwechslung entsprechenden ,wechsel von endlosen funkelnd gelben ,rapsfeldern1 braun wuchernden ,schilfwirrnissen1 die man fast ,dschungel nennen kann1 und hinter denen der silberblaue1 oft von schaumkpfigen ,wogen berste ,elbestrom an den ppig grnen ,wolken groer ,obstbaumanlagen ruhig und stolz vorbeizieht4 ,und alle diese ,herrlichkeit geniet der ,marschbauer oder der ,fischer an der ,unterelbe weit mehr als unser badischer ,bauer den ,reiz der ,rheinebene4 ,sonst knnte er nicht von dem dunkeln1 vom ,sturm mit rollenden ,wogen bersten ,strom1 der dort schon breit ist wie ein ,meerarm1 das wunderbare ,wort prgen3 ,dee ,els 7,elbe7 geiht in ,hemdsrmeln4 ,illustration3 ,phot4 ,albert ,angelbeck4 ,sturm an der ,wasserkante4 ,das sind nur die allergrbsten ,geheimnisse4 ,wenn man aber einmal dahintergert1 wie der durch ,schilfwildnis ziehende ,strom eigentlich aus zwei sich stndig bekmpfenden ,flssen besteht1 nmlich dem aus dem ,lande kommenden ,swasserflu und dem durch den ,pulsschlag des ,meeres bis hinauf nach ,hamburg getriebenen ,salzstrom1 und da z4 ,b4 das harmlos erscheinende ,swasser leicht obenauf schwimmt1 aus ,ufer ,flu macht1 whrend das ,salzwasser das verschlungene ,gut wieder an anderen ,stellen anschwemmt1 dann bekommt dieser ,strom etwas von bewut wirkendem und schaffendem ,leben4 ,die unzhligen dunkeln ,ewer mit ihren tiefroten und braunen ,segeln1 die herrlichen ,fnfmaster1 die noch wirkliche ,schiffe sind im ,gegensatz zu den gigantischen und uneleganten ,ksten1 den aus drei und vier ,schornsteinen rauchenden ,ozeandampfern1 die dicken1 plumpen ,schlepper1 die ,bernhardiner der ,elbe1 wie sie genannt werden1 die die auf ,sandbnken festgefahrenen ,ozeandampfer von der ,gefahr des ,strandens zu retten haben1 und schlielich die kleinen1 in der ,schilfwildnis liegenden ,krabbenboote1 auf denen die ,fischer an offenen ,feuern ihr ,mittagsmahl kochen1 alles das sieht sich dann an wie eine leicht gefllige ,last1 die der breite ,strom gutmtig und willig fluab oder fluauf trgt1 je nachdem die ,ebbe oder die ,flut eingesetzt hat4 ,und dann noch die zahllosen1 uns ,landratten unbekannten ,idylle von weidenden ,schafen1 ,ziegen und ,rindern zwischen hngenden ,fischernetzen2 das hell lachende1 herbfrohe ,leben der ,dorfjugend auf den weigestrichenen ,bnken vor den ,marschhfen1 in denen innen und auen alles von einer geradezu hollndischen ,sauberkeit ist2 die ungeheuern ,unterschiede zwischen den ,erwerbszweigen ganz nahe beieinander liegender ,landstrecken1 z4 ,b4 der hochentwickelte ,gemse- und ,obstbau des alten ,landes und die berhmte ,viehzucht der ,vierlande2 dann das glitzernde ,leben im ,winter1 wo jung und alt auf den gefrorenen ,fleten ,schlittschuh luft und die ,elbe mit ,grundeis geht1 als ob lange ,ketten aus groen ,silberperlen mit der ,ebbe oder der ,flut stromab und stromauf getrieben wrden6 ,alles das ist eine ,welt voll so frischer ,urwchsigkeit1 da man es begreifen kann1 wenn die ,hamburger die ,mark und ,berlin ihr ,hinterland nennen und die ,hoffnung haben1 da aus dieser fast ungeschmlerten ,kraft einmal das grte ,gemeinwesen des ,deutschen ,reiches emporwachsen werde4 ,es ist einerlei1 ob das so sein wird oder nicht 7denn der ,hamburger und der ,marschbauer neigen von ,natur zum ,grengefhl74 ,aber wenn man mich fragen wrde1 was es auer dem ,schwarzwald mit seinen verborgenen ,bergwundern landschaftlich noch ,unerhrtes und nicht zu bersehendes in ,deutschland gbe1 dann wrde ich in der ganzen ,ehrlichkeit meines beschrnkten ,schwarzwaldpartikularismus sagen1 nach dem ,schwarzwald komme zu allererst die ,waterkant in ,betracht1 d4 h4 das ,land der ,marsch1 der ,geest und der ,heide4 ,wie man ,stdte ansehen soll4 ,illustration3 ,phot4 ,fidelis ,mayer1 ,alttting4 ,altes ,portal in ,rothenburg o4 d4 ,t4 ,im ,schlendern6 ,ohne ,baedeker oder sonstige ,fhrer1 die einen mit und ohne ,stern zu den berhmten ,kirchen1 sehenswerten ,profanbauten und nicht zu bersehenden ,denkmlern geleiten4 ,das grte bel beim ,besehen der ,stdte ist der ,zeitgeiz4 ,die meisten ,wanderer leiden an der ,zwangsvorstellung1 alles gesehen haben zu mssen4 ,sie empfinden es fast wie eine ,gewissenlosigkeit1 wenn sie etwas auslassen4 ,das sind die ,sklaven der ,kataloge4 ,wenn sie sich ,nrnberg besehen1 dann sind sie vorschriftsmig von elf bis zwlf im ,bratwurstglckle1 bis zwei auf der ,burg und bis vier ,uhr im ,germanischen ,museum4 ,an ,leib und ,seele gerdert1 suchen sie dann ihrer ,aufnahmefhigkeit durch einige ,schoppen in den historisch geheiligten ,winkeln des ,posthorns oder so wo aufzuhelfen1 was aber zumeist programmwidrig ist4 ,wer aber auf gut ,glck die ,straen der alten ,stdte durchwandert1 der empfindet auch das ,glck aller ersten ,entdecker6 ,es kann ihm nicht viel entgehen1 wenn er mit hellen ,augen zwei ,tage lang den groen und einen ,tag den kleinen ,stdten widmet4 ,aber wenn er so ganz zufllig1 sagen wir1 in ,bremen sich auf einmal dem steinernen ,roland gegenber sieht und ganz ohne vorhergehendes ,studium historischer oder knstlerischer ,randglossen zu diesem ebenso merkwrdigen wie wundersamen ,denkmal das kindlich freundliche ,lcheln des unerschrockenen ,helden der deutschen ,sage auf sich wirken lt1 dann vergit er diesen ,eindruck nicht mehr so leicht4 ,ob er dabei den ,stil des ,kunstwerks fr sptromanisch oder frhgotisch hielt1 das tut nichts zur ,sache4 ,er hat den ,roland von ,bremen einfach erlebt und hat tausendmal mehr von ihm als ein anderer1 der sich zuerst kunsthistorisch unterrichtete1 um sich vor den ,kameraden beim ,besuch der ,statue nicht zu blamieren4 ,der ,bock1 den jener mit der falschen ,stilzuteilung geschossen1 ist lange nicht so schlimm als das anempfundene und fremdem ,wissen entwendete richtige ,stilgefhl des klugen ,alleswissers4 ,also lieber eine kraftvolle ,dummheit als ein schwchliches ,prunken mit unredlichen ,kenntnissen4 ,denn es gibt nur eine ,art von redlichen ,kenntnissen1 die erlebten1 oder um mich chemisch-biologisch auszudrcken1 die assimilierten ,kenntnisse4 ,illustration3 ,phot4 ,h4 ,jost4 ,rathaus in ,michelstadt im ,odenwald4 ,kein ,wanderer wird es als ,abfall und als ,untreue von seinen eigentlichen ,zielen empfinden1 wenn er sich einmal aus ganzem ,herzen freut1 in der ,ferne die grnleuchtenden ,kupfertrme einer groen1 mit altem und doch noch lebendigem ,bauwerk gesegneten ,stadt zu erblicken und das ,heulager in ,bauernscheunen mit dem sauberen ,bett eines einfachen ,gasthauses zu vertauschen4 ,wer das bestreitet1 der prahlt4 ,man mu nur einmal die komisch feierliche ,elust gesehen haben1 mit der eine ,schar von ,wandervgeln1 die ein freigebiger ,gnner zu einem regelrechten ,gasthofmahl eingeladen hat1 sich ihrer ,aufgabe entledigen4 ,wer das einmal neidlos zu sehen bekam1 der begreift1 da auch beim ,wandern allein der ,wechsel erfreut1 und da stndiges ,traben in der ,ebene ebenso langweilig wird wie die immer sich gleichbleibenden ,lagergerichte aus irgendeinem ,wandererkochbuche4 ,illustration3 ,phot4 ,r4 ,hilbert1 ,rathenow4 ,aus ,tangermnde4 ,wenn du also1 ,wandersmann1 nach einem guten ,imbi und einer kstlichen ,nacht in einem khlen1 frischen ,bett deinen ,rucksack in irgendeinem sicheren ,verlies aufgehoben weit1 dann schlendere unbeschwert durch die ,straen1 schliee immer nur wenige1 aber tiefe ,freundschaften mit dem ,schnsten1 was dir von schnen ,husern und feinen ,bildnissen1 himmelhohen ,domen und trotzigen ,burgen dein ,herz gefangennimmt4 ,es ist dabei einerlei1 ob deine ,liebe der geistvoll und fast frivol lchelnden ,fraue ,welt gilt1 die am ,mnster von ,basel hoch ber dem ,rhein ihr ,busentuch lftet1 oder dem treuherzig dummen ,ritter ,georg am ,dom von ,bamberg1 der1 steif im hlzernen ,sattel sitzend1 mit der ,unerschtterlichkeit eines ,parsivals den ,drachen absticht1 wie wenn es sich um ein ,ferkel handelte2 oder ob dir die ,madonna von ,nrnberg in der wellenhaft aufsteigenden ,andacht ihres ,gewandes und der beglckt dankenden ,reinheit ihrer gefalteten ,hnde dein ,herz erbeben lie1 oder ob du die ,augen nicht wenden konntest von dem zierlichen ,gitterwerk des ,meisters1 der aus roten ,quadern in der khnen ,pyramide des ,freiburger ,mnsters einen wunderbar lichten ,dank fr alle ,herrlichkeit der ,erde dem ,himmel entgegenbaute4 ,illustration3 ,zur ,verfgung gestellt vom ,touristenverein ,hannover4 ,hannversches ,dorfbild4 ,sei also immer ,herr deiner ,zeit und nicht ihr ,sklave6 ,du darfst sie auch dann und wann souvern verschwenden6 ,denn wenn du z4 ,b4 in ,verona nichts vom ,grab der ,julia und nichts von den ,reiterstandbildern der ,skaligerfrsten und nicht einmal etwas von den ,bildern des ,paolo von ,verona gesehen hast1 weil es dich immer wieder nach dem alten ,festungshgel jenseits der ,etsch zog1 wo der ,zypressenwald steht und wo du den schnsten ,blick auf den farbigen und zugleich kriegerisch drohenden ,zauber der ,stadt ,dietrichs von ,berne genieest1 so hast du doch mehr von ,verona gehabt als alle die ,atemlosen1 die alles gesehen haben und doch nichts4 ,illustration3 ,phot4 ,heinrich ,jost4 ,deutsches ,stdtchen4 ,der deutsche ,wanderer von ,durchschnittsbildung besitzt leider noch zu geringes ,verstndnis fr ,architektur und kann deshalb die ,schnheit der deutschen ,stadt nicht bis auf den ,grund auskosten und ihr eigentliches ,wesen nicht erfassen4 ,aber das schliet nicht aus1 da er unbefangen und unabsichtlich den ,geist1 der in dem ,gefge des ,ganzen wie in einzelnen ,gebuden unbewut sinnliche ,form angenommen hat1 auf sich wirken lt4 ,sowohl in der eigenartigen ,gesamtheit des ,stdteaufbaues und in seinem ,grundri wie auch in den alten ,kstlichkeiten verschwiegener ,gassen1 in der einladenden ,wohnlichkeit der von einem ,garten umschlossenen behaglichen ,brgerhuser1 aus malerischen ,winkeln1 murmelnden ,brunnen1 wuchtigen ,pltzen und rhythmisch von ,bogen zu ,bogen sich schwingenden ,brcken gewinnt er ein ,bild von der inneren ,art der ,bewohner einer ,stadt4 ,er erlebt die ,stadt4 ,er wird sich im ,innersten bewut1 da ,natur allein es nicht tut1 sondern da der schpferisch gestaltende ,menschengeist1 aus den ,muttertiefen der ,natur heraus schaffend und vom ,geist aus den ,hhen befruchtet1 sich ber die ,natur hinausheben und die ,anfnge einer ,welt gestalten kann1 zu der ja die vollendenden ,kulturwirklichkeiten noch fehlen1 aber nicht immer zu fehlen brauchen4 ,und so viel auf diesen ,seiten von den ,wunden die ,rede war1 welche die ,halbkultur unserer ,gegenwart uns schlgt3 aus dem ,geist der groen deutschen ,knstler1 die vor ,jahrhunderten ihre ,sermons in stone gehalten haben und ihre kraftvoll schne ,gedankenwelt ,fleisch und ,blut in ,steingestalt gewinnen lieen1 wird der mit den ,sinnen einer sublimeren ,weltanschauung ausgestattete ,wanderer bei gelegentlichem ,schlendern durch schne alte ,stdte den ,glauben an die ,zukunft des ,volkes sich wiedererringen4 ,und dieses ,heilmittels1 des groen ,zukunftsglaubens1 knnen wir als ,heilung gegen die vielen ,bisse und ,stiche1 deren wir uns von der ,amphibienwelt unserer ,halbkultur nicht erwehren knnen1 am wenigsten entbehren4 ,illustration3 ,phot4 ,ferrars1 ,freiburg i4 ,br4 ,im ,freiburger ,mnster4 ,die deutschen ,lande4 ,wir mssen uns das ,paradies selber bauen in der nordischen ,heimat -- schreibt ,hermann ,hesse von seiner ,ceylonreise4 ,diese ,heimat ist das ,deutschland1 wo -- um unbescheiden bei der eigenen ,heimat anzufangen -- der ,rhein einen zrtlichen ,ellenbogen um ein herbes ,bergland macht1 um ein ,land einfacher ,linien1 aber auch voll grner ,waldverworrenheit und gesegnet mit einer ,ruhe1 die nicht erschlafft1 sondern ermuntert zu ttigem ,leben4 ,daneben lebt auf einer ,hochebene das ,volk der ,sueven1 die gerade nicht darauf erpicht sind1 ihrem ,namen 7die ,sanften7 unter allen ,umstnden ,ehre zu machen1 die aber zwischen eintnigen1 von schmalen ,flssen durchwundenen ,rebbergen und in alten feinen ,stdten1 angefllt von dem eigensinnigen ,formen- und ,farbengeschmack der ,schwaben1 ein ,leben voll rstiger ,ehrlichkeit und geschmeidiger ,klugheit fhren4 ,das deutliche ,selbstbewutsein1 dem deutschen ,vaterland eine nicht geringe ,zahl von ,mnnern geschenkt zu haben1 deren ,name lange nicht mit ihrem ,todestag verschwand1 fehlt ihnen dabei nicht4 ,illustration3 ,phot4 ,e4 ,braun4 ,hochtal im ,schwarzwald4 ,weiter dem ,osten zu1 auf einer noch rauheren ,hochebene1 haben die markomannischen ,fuste und die glaubensstarken ,kpfe der ,oberbayern nicht verhindern knnen1 da dort ein sonderbares ,grostadtgebilde aufblhte1 in dem neben einem angeborenen ,sinn fr ,darstellung eine groe ,zahl von ,mnnern und ,frauen in zhem ,lebenskampf hochwertige ,kulturarbeit leistet1 und zwar von solcher ,bedeutung1 da die ,kunstmetropole des ,sdens den ,namen eines modernen ,capua leicht auf die ,achsel nehmen kann4 ,durch den blauen ,alpenkranz1 der sich um die ,stadt schlingt1 kommt ,deutschland auch noch in die ,reihe jener ,staaten1 die nicht ohne den ,diademschmuck ewigen ,schnees geblieben sind4 ,illustration3 ,hofphot4 ,c4 ,eberth1 ,cassel4 ,schwlmer ,mdchen4 ,das ganze ,frankenland von der franzsischen bis zur sterreichischen ,grenze ist fr den deutschen ,wanderer noch immer zu sehr ,terra incognita1 besonders die ,gegend der ,main- und der pflzischen ,franken4 ,doch auch bei den blinden ,hessen sind noch die verschwiegenen ,malerwinkel und die verzauberten ,welten altvterlichen ,lebens zu finden1 die ihre schlichte ,schnheit nicht jedem kecken ,wegfahrer offenbaren1 sondern gesucht1 mit frommem ,gemt durchwandert und in aller ,stille geliebt werden wollen4 ,dort liegen hinter den dichten ,wllen schwerbeladener ,obstbume versteckte ,drfer mit launig dicken ,kirchtrmen oder vorlaut ber das grne ,gewoge schauenden ,rokokozwiebeln von ,gemeinden mit guten ,pfrnden2 und wer es versteht1 sich da hineinzuschleichen1 der bekommt zum ,lohn den ganzen unberhrten ,reiz lndlichen ,friedens und ,segens beschert4 ,illustration3 ,phot4 ,e4 ,braun4 ,fuldaschleife bei ,kragendorf4 ,herbere ,tne und tiefere ,noten schlgt schon das ,land um den ,teutoburger ,wald herum an1 so sehr manche ,striche noch an die ,milde des ,taunus oder der ,rhn gemahnen4 ,wie eine ,insel von fremder ,eigenart steigen an der ,mosel die vulkanischen ,eifelberge mit ihren ossianisch-schwermtigen ,maarlandschaften hervor4 ,erst in den hannverschen ,landen1 wo die deutsche ,tiefebene ernstlich ihre guten ,rechte geltend macht und wo auch die rauhen ,paradiese der niederdeutschen ,heide beginnen1 nimmt die ,landschaft wieder ,formen und ,frbungen an1 die den ,wanderer zunchst berraschen und dann1 wenn er seine ,augen eingestellt hat1 beglcken4 ,illustration3 ,phot4 ,w4 ,noelle4 ,alter ,bauernhof in der ,lneburger ,heide4 ,nach den romantischen ,rheinfahrten 7aber nicht auf einem ,dampfer in der ,hochsaison67 wird einem das ,rheindelta fast immer eintnig erscheinen4 ,und beim ,wandern durch die nicht restlos befriedigende ,synthese des ,teutoburger ,waldes1 dessen viele trotzige ,einsiedlereichen mit ihrem unwiderstehlichen ,baumzauber sich in dem fr unsere ,schwarzwaldbegriffe drftigen ,tannenforst doch in nicht ganz ebenbrtiger ,gesellschaft fhlen1 da mssen schon die ,trmmer des geschichtlichen ,wissens aus dem ,gymnasium das ,ma der ,wanderfreuden vollmachen4 ,aber dann kommt ,westfalen und besonders die eigentmliche rote ,erde1 und das ist etwas ganz eigenartig ,neues4 ,wer die rote ,erde mit der von dsteren ,rauchflaggen durchwehten ,luft1 mit der hllischen ,pracht ihrer drohenden ,stimmungen1 wo am ,horizont die ,kaminwlder und die ,feuerscheine der ,hochfen des ,menschen unverzagten ,willen zur ,herrschaft ber die ,erde verknden1 nicht genieen kann1 der geht noch in den ,kinderschuhen des ,wanderers1 dessen ,herz ist nur empfnglich fr die sentimentale ,verschwommenheit slicher ,landschaftsbilder1 wie sie fr den ,naturliebhaber 7auch so ein bezeichnendes ,wort7 und fr den ,kunstkenner der ,biedermeierzeit einzig in ,betracht kamen1 als rascher ,genu des ,auges wie als dauernder ,schmuck des ,hauses4 ,daran aber erkennt man den objektiv gereiften ,wanderer1 ob er1 einerlei von welcher politischen ,gesinnung1 empfnglich ist fr den fast brutal heroischen ,klang und fr die erdhaft riesenhafte ,tnung von allem1 was in jener so unparadiesisch trotzigen ,gegend ,form und ,farbe angenommen hat4 ,und was soll ich erst sagen zum ,preise des ,vaterlandes dort1 wo die groen und kleinen1 wegen ihrer fast hollndischen ,sauberkeit auffallenden ,viehherden an den letzten ,hgeln und ,bergen weiden1 die fr den ,sddeutschen die letzte ,erinnerung an die ,heimat sind1 bevor wir ein neues ,staunen lernen4 ,das ,entzcken nmlich ber die schlichte ,geradlinigkeit der ,landschaft an der ,wasserkante1 besonders der ,niederweser und der ,niederelbe1 wo ein im ,kampf mit dem blanken ,hans der ,nordsee hart und still gewordenes ,bauernvolk einer endlosen ,rohr- und ,schilfwildnis weite ,strecken des gesegnetsten ,kulturlandes abgerungen hat und dort ein uns ,landratten so ganz fremdes ,leben voller ,trotz und ,stolz fhrt4 ,und das alte ,strandpiratenblut 7darber ist jetzt die ,wissenschaft ganz einig67 verschafft sich in diesen ,sprossen noch jetzt manchmal nach wochenlanger ,stille ,ausdruck durch ,ausbrche1 die als ,widerspiel der ,elementargewalten des ,meeres nur den von der ,kultur nicht geschwchten ,naturmenschen verstndlich sind4 ,dort in ,friesland1 an der holsteinischen ,niederelbe1 wirkt fr den ,binnenlnder ein ganz neuer ,zauber1 der dem nchternen1 oft fast emprend geordneten ,landschaftsbild einen ,reiz von ungeahnter ,vielfltigkeit verleiht3 das ,wasser1 das ,meer4 ,mgen die ,fahrrinnen zur ,elbe schnurgerade1 die ,linden beschnitten sein wie ,weidenstrnke und diese selbst1 oft ,baumstmme von ansehnlicher ,postur mit struppigen1 kurzgeschorenen ,kpfen1 alles tun1 um das ,landschaftsbild uninteressant zu machen1 schon das ,altlnder ,haus mit seiner bis ins knstlerische ,raffinement gehenden ,holzarchitektur und dem sauberen ,dach aus kurzem gutgebundenen und fast pedantisch gerade beschnittenen ,stroh1 zrtlich umhegt von ,bumen und ,bschen1 ist ein kleines ,wunder eines ,heims4 ,und doch wie bitter und hart ist dort noch das ,verhltnis vom ,mensch zum ,menschen1 besonders vom ,herrn zum ,knecht6 ,aber gerade1 als wollte die ,natur hier das ,unerbittliche1 ,schweigsame im ,menschen mildern1 hngt der sonnendurchglnzte ,wasserdunst des ,meeres oder der stundenbreiten ,flulufe ber die ,erde dort unten ,gold- und ,silbernetze1 deren ,wirkung die ,landratte sich nicht vorstellen kann4 ,breit verschwimmend im ,lichtglanz1 der vom frhen ,morgen bis zum spten ,abend mit einem verschwenderischen ,farbenreichtum prunkt1 so erscheint alles ,geradlinig-,eckige im ,land der ,marschen4 ,und wer nicht die alten ,fleten am ,hamburger ,hafen1 die engen1 kanaldurchzogenen ,gassen der alten ,lagerhuser hansischer ,grokaufleute der ,vergangenheit gesehen hat1 wie sie im lichtdurchglhten ,wasserdunst und im sonnengerteten ,qualm der ,dampfer zu ,mrchengassen aus goldigem ,purpur und echtem ,ultramarin werden1 der wei nicht1 was des ,meeres ungezhlte ,zauberer aus belriechenden ,winkeln und morschen1 himmelhohen ,warenspeichern machen knnen4 ,illustration3 ,phot4 ,wilh4 ,bandelow4 ,hamburger ,flet bei ,ebbe4 ,wir haben oben von einem der eigentmlichsten ,stdtegebilde in der sdstlichen ,ecke des ,reiches gesprochen1 von ,mnchen4 ,es hat seinen fast knstlerisch kontrastartig wirkenden ,gegensatz im ,nordwesten ,deutschlands4 ,den ,abschlu der dem ,sddeutschen in der grandiosen ,einfachheit ihrer ,linien und in dem fast hollndischen ,zauber der wassergesttigten ,atmosphre nicht ohne weiteres verstndlichen ,landschaft der roten ,heide1 der samtgrnen ,marsch1 der schwarzen ,moorwildnisse1 der vertrumten ,schilfufer und der waldigen ,hgelhnge an dem meergleichen ,strom1 der schimmernden ,obstwlder und der gelben ,sanddnen1 der stillen ,deiche und der rollenden ,wogen -- diesen ,abschlu bildet die bedeutungsvollste und lebendigste aller deutschen ,stdte3 ,hamburg4 ,whrend der ,rhein1 dem granitenen ,leibe der ,alpen entsprungen1 doch immer im engen ,felsenbett dahinrollt und wenigstens bis zu seiner hollndischen ,deltaversandung an alten ,burgen1 hohen ,domen1 ,rebenhgeln und fruchtbaren ,gefilden dahinrauscht1 und er eigentlich doch immer nur das groe1 sagenumwobene ,idyll eines ,flusses ist1 entwickelt sich die dem ,busen des ,riesengebirges entquellende ,elbe auf verhltnismig krzerem ,lauf durch sozusagen nchternes ,land zur monumentalen ,gre1 die zu unserem technisch merkantilen ,zeitalter eher passen will als die ,poesie des romantischen ,rhein6 ,berlin ist ja zweifellos politische ,reichshauptstadt4 ,aber das ,tor1 das uns mit allen ,erdteilen verbindet und bei aller merkantilen ,einseitigkeit doch das ,sigillum der zuknftigen ,gro-,grostadt ,deutschlands schon jetzt an der ,stirn trgt1 ist ,hamburg4 ,wer's nicht glaubt1 mag selbst hingehn4 ,das kann durch keine ,statistik1 durch keine politischen ,reden1 sondern nur durch die ,augen erschaut und erfat werden4 ,illustration3 ,tafel ,,viii ,gottheil ,sohn1 ,knigsberg1 phot4 ,ostpreuische ,kstenlandschaft ,illustration3 ,r4 ,hilbert phot4 ,in der ,norddeutschen ,tiefebene ,wenn ich nun nicht auch auf der ,ostseite ,deutschlands den ,weg durch ,pommern1 ,sachsen1 ,schlesien usw4 zurck mache1 so nur deshalb1 weil mir im ,laufe der ,betrachtungen klar geworden ist1 da das eigentlich ein ,buch fr sich gbe4 ,nur so viel zum ,schlu3 ,aller ,chauvinismus ist mir in der ,seele zuwider1 und das ,lied3 ,deutschland1 ,deutschland ber alles ist zwar als politisches ,lied verstndlich1 und ich kenne kein schneres ,ziel1 als da das ,lied wahrgemacht wrde3 da ,deutschland ,europas und der ,welt ,musterstaat wrde4 ,aber die ,liebe zur ,heimat schliet die ,erkenntnis nicht aus1 da die ganze ,erde und alle ,lnder voller ,wunder sondersgleichen sind4 ,nur sollen wir beim ,a anfangen1 und unser ,a ist ,deutschland1 das ,land1 das bei aller ,festgrndigkeit doch das wandelbarste1 das entwicklungsfhigste der europischen ,kulturlnder ist4 ,schon darum ist es des ,wanderers ,sache1 einmal zunchst seine eigenen ,gaue zu schauen4 ,um so klarer wird er die ,schnheiten anderer ,lnder zu wrdigen wissen4 ,illustration3 ,phot4 ,u4 ,rheinboldt4 ,halligwerft4 ,an die ,alten und die ,jungen4 ,in den groen ,zeiten des ,weltenadvents1 in denen wir leben1 und in den brausenden ,wehen der ,pfingsten eines neuen ,jahrtausends mssen am ,schlusse eines ,wanderbuches noch zwei ,dinge gesagt werden4 ,denn es ist nicht gleichgltig1 wie der ,sauser des nahenden ,herbstes ins ,stadium kommt -- wie sie drben ber dem ,rhein sagen -- und wie der neue ,most sich bis zur ,klrung gebrdet4 ,da kommt es erheblich auf die ,schluche an4 ,das eine ist also das3 ,mag es mit der neuen ,religion1 von der wir so viel reden hren1 kommen wie es wolle1 sie wird mit den ,kenntnissen der biologischen ,wissenschaft und mit unserem bisher entweder allzu verachteten oder zu sehr verhtschelten ,krper rechnen mssen4 ,denn dieses grte aller ,wunder der ,natur hat da auch sein ,wort mitzureden4 ,wir wissen heute1 da eine sndhafte ,verschwendung von ,kraft in der ,richtung moralischer ,anstrengungen gemacht wird und da der heilige ,antonius und viele hnliche nach grerer sittlicher ,reinheit ringende ,menschen viel weniger ,versuchungen zu erdulden gehabt htten und da das ,ma vieler ,heiligengeschichten auf ein ,geringes zurckgedrngt worden wre1 wenn diese ,stoiker1 ,heiligen oder wie sie sich heien1 mehr von dem ,zusammenhngen des ,seelenlebens mit dem ,essen und der ,verdauung gekannt htten4 ,so wie fr den wirklichen ,kulturmenschen ,eile etwas ,niedriges bedeutet1 so mu ,sauberkeit in jedem ,sinne eine ,nationaltugend werden4 ,vor allem beim ,wandern1 wo die ,verfhrung zum ,gegenteil so gro ist4 ,das ist das eine und gilt fr die ,alten wie fr die ,jungen4 ,das andere ist nur fr die ,alten4 ,seitdem die ,welt steht1 haben die ,menschen jenseits der ,fnfziger noch nie den ,heroismus gehabt1 auf die alte selbstgefllige ,einbildung zu verzichten1 die ,jugend sei schlimmer als zur ,zeit1 wo sie jung waren4 ,mit diesem ,greisengedanken prahlt schon ,salomo1 man findet ihn bei ,plinius2 kurz1 es handelt sich hier um eine ,gedankenverkalkung1 die niemand aufgeben will4 ,und doch spricht schon allein der ,gang der ,weltgeschichte dagegen4 ,aber es braucht noch mehr4 ,wir lteren ,semester sollten es wieder anstreben1 die ,jungen nicht nur zu schulmeistern1 sondern auch von ihnen zu lernen4 ,schon deswegen1 weil wir so selber jnger bleiben1 als wenn wir uns in die wrdigen ,ecken unserer ,philisterweisheit zurckziehen4 ,es ist so tricht1 wenn wir keinen ,gebrauch machen von der weisen ,einrichtung der ,natur1 die uns die ,jungen als ,schrittmacher gibt1 wenn wir ihnen -- denn sie sind mit ,recht anspruchsvoll in den vielen ,fllen ihrer rhrenden ,hilflosigkeit -- unsere ,erfahrungen nicht aufschulmeistern1 sondern mit vterlicher ,kameradschaftlichkeit mitteilen4 ,wenn ich mich bisher fast nur an die ,jugend wandte1 um sie zum ,kampf gegen sportliche ,herzverkalkung beim ,wandern und exklusive ,tendenzen aufzurufen1 so gelten diese ,worte den vielen lteren ,stillen im ,lande1 die sich von irgendeiner guten ,tante weismachen lieen1 sie seien zu alt zum ,wandern4 ,es ist nicht wahr6 ,ihr seid nicht zu alt6 ,lernet wieder das ,wandern6 ,so wrde ganz ohne ,lrm und ,organisation und ,agitation ein ,geheimbund der alten ,herren1 eine ,brderschaft vom geruhigen ,wanderschuh entstehen1 deren ,mitglieder schon durch ihr ,dasein beschmend und anfeuernd auf die ,jugend wirken knnte4 ,das gbe eine ,brderschaft der ,unentwegten1 ein ,fhnlein der ,aufrechten1 ohne ,vereinsbeitrge und ohne ,vereinszeichen4 ,hchstens das eine ,zeichen wre erlaubt1 ein gut pochendes ,herz1 das jung geblieben ist1 nicht an ,arteriosklerose und hnliche berflssige ,segnungen unserer ,zeit glaubt1 sondern an die ,jugend1 besonders an die eigene4 ,das sind die ,herzen1 die ihre ,flammen1 wenn auch gedmpft durch den gesunden ,menschenverstand des ,schwabenalters1 noch lodern lassen1 wenn die anderen von der alten ,garde zwar noch nicht gestorben sind1 aber sich schon lange ergeben und die ,flinte ins ,korn geworfen haben4 ,und warum8 ,weil sie auf den die ,lebenskraft gar zu leicht untergrabenden ,trick der modernsten aller ,zauberinnen1 der ,technik1 hereingefallen sind1 den wichtigsten ,teil des krperlichen ,lebens1 die ,bewegung1 nach und nach an sich zu ziehen und aus den ,menschen immer mehr ,stckgter zu machen1 die zur ,befrderung bernommen werden1 sei's auf dem ,motorrad und ,auto1 oder auf der ,eisenbahn und im ,lenkballon1 oder auf dem ,ozeandampfer und im ,unterseeboot4 ,besonders die ,elektrische wirkt im ,alltagsleben verheerend und entzieht uns mit einer infernalischen ,subtilitt ,bewegungsbedrfnis und ,muskelkraft4 ,es wird den lteren ,semestern lebensgefhrlich bequem gemacht4 ,mit bengstigender ,zuvorkommenheit wird alles an uns herangebracht4 ,das ,kino erspart uns bald das ,reisen1 und wer wei1 bald knnen wir vielleicht in unseren vier ,wnden prima ,schwarzwaldluft atmen1 die uns ,fernluftleitungen zu migen ,preisen zufhren wie ,wasser1 ,gas und ,elektrizitt4 ,wir werden uns eines schnen ,tags berhaupt nicht mehr von der ,stelle zu bewegen brauchen1 und unser ,leben wird sich auf dem ,sofa ganz wirkungsvoll und schpferisch abspielen knnen1 ohne da wir mit der ,wimper zucken4 ,das ist groteske bertreibung1 werden viele sagen4 ,zugegeben6 ,und doch kann ich es nicht verwehren1 da angesichts solcher ,mglichkeitsperspektiven zwei ,gestalten vor mein ,auge treten3 ,mein alter ,grovater1 der noch mit #hj ,jahren uns jede ,woche einmal in der ,stadt besuchte und die vier ,stunden her und die vier ,stunden heim ins ,dorf zu ,fu zurcklegte4 ,und dann der jetzt auch schon #hj;jhrige leichtfige ,vater ,weibart1 in dessen ,familie das allsonntgliche ,wandern eine ,art ,gottesdienst war und dessen ,frau und ,kindern ich es heute noch danke1 da ich mit meinem erheblichen ,talent zum ,stubenhocker und ,bcherwurm schon in jungen ,jahren den ,segen kennen lernte vom ,wandern1 ja vom ,wandern4 ,die ,natur4 ,ein ,schluwort4 ,natur6 ,wir sind von ihr umgeben und umschlungen -- unvermgend1 aus ihr herauszutreten1 und unvermgend1 tiefer in sie hinein zu kommen4 ,ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den ,kreislauf ihres ,tanzes auf und treibt sich mit uns fort1 bis wir ermdet sind und ihrem ,arme entfallen 444 ,sie schafft ewig neue ,gestalten1 was da ist1 war noch nie2 was war1 kommt nicht wieder3 alles ist neu und doch wieder das ,alte4 ,sie scheint alles auf ,individualitt angelegt zu haben und macht sich nichts aus den ,individuen4 ,sie baut immer und zerstrt immer1 und ihre ,werksttte ist unzugnglich 444 ,sie lebt in lauter ,kindern2 und die ,mutter1 wo ist sie8 ,sie ist die einzige ,knstlerin3 aus dem simpelsten ,stoffe zu den grten ,kontrasten3 ohne ,schein der ,anstrengung zu der grten ,vollendung2 zur genauesten ,bestimmtheit1 immer mit etwas ,weichem berzogen4 ,jedes ihrer ,werke hat ein eignes ,wesen1 jede ihrer ,erscheinungen den isoliertesten ,begriff1 und doch macht alles eins aus4 ,es ist ein ewiges ,leben1 ,werden und ,bewegen in ihr1 und doch rckt sie nicht weiter4 ,sie verwandelt sich ewig und ist kein ,moment ,stillstehen in ihr4 ,frs ,bleiben hat sie keinen ,begriff1 und ihren ,fluch hat sie ans ,stillstehen gehngt4 ,sie ist fest3 ihr ,tritt ist gemessen1 ihre ,ausnahmen selten1 ihre ,gesetze unwandelbar4 ,sie lt jedes ,kind an ihr knsteln1 jeden ,toren ber sie richten1 ,tausende stumpf ber sie hingehen und nichts sehen1 und hat an allen ihre ,freude und findet bei allen ihre ,rechnung 444 ,man gehorcht ihren ,gesetzen1 auch wenn man ihnen widerstrebt2 man wirkt mit ihr1 auch wenn man gegen sie wirken will4 ,sie macht alles1 was sie gibt1 zur ,wohltat2 denn sie macht es erst unentbehrlich4 ,sie sumt1 da man sie verlange2 sie eilt1 da man sie nicht satt werde 444 ,sie hat keine ,sprache noch ,rede1 aber sie schafft ,zungen und ,herzen1 durch die sie fhlt und spricht4 ,ihre ,krone ist die ,liebe2 nur durch sie kommt man ihr nahe4 ,sie macht ,klfte zwischen allen ,wesen1 und alles will sie verschlingen4 ,sie hat alles isoliert1 um alles zusammen zu ziehen4 ,durch ein paar ,zge aus dem ,becher der ,liebe hlt sie fr ein ,leben voll ,mhe schadlos 444 ,sie ist alles4 ,sie belohnt sich selbst und bestraft sich selbst1 erfreut und qult sich selbst4 ,sie ist rauh und gelinde1 lieblich und schrecklich1 kraftlos und allgewaltig4 ,alles ist immer da in ihr4 ,vergangenheit und ,zukunft kennt sie nicht4 ,gegenwart ist ihr ,ewigkeit4 ,sie ist gtig4 ,ich preise sie mit allen ihren ,werken4 ,sie ist weise und still4 ,man reit ihr keine ,erklrung vom ,leibe1 trutzt ihr kein ,geschenk ab1 das sie nicht freiwillig gibt4 ,sie ist listig1 aber zu gutem ,ziele1 und am besten ist's1 ihre ,list nicht zu merken 444 ,sie hat mich hereingestellt4 ,sie wird mich auch herausfhren4 ,ich vertraue mich ihr4 ,sie wird ihr ,werk nicht hassen4 ,alles ist ihre ,schuld1 alles ist ihr ,verdienst4 99 99 99 99 99 ,das sind ,worte des jungen ,goethe4 ,wenn man mit unserer ,unfhigkeit1 die ja auch die seine war1 rechnet1 ,unaussprechliches auszusprechen1 so wird man die theoretische ,gleichsetzung von natura mit deus bei dem jungen ,spinozisten verstehen4 ,aber in unserer ,zeit hat sich neben einer tiefen ,erfassung des von ,goethe gelebten ,lebens eine ,goethelithurgie entwickelt1 die sich nur durch einen unfreiwillig zugegebenen ,mangel an weiteren und hheren ,zielen bei den ,anhngern dieses neuesten heidnischen ,kirchleins erklren lt4 ,da ist es in den ,tagen1 wo jeder zweite gebildete ,deutsche die wie allzuguter ,wein etwas lig gewordene ,weisheit des alten ,olympiers schlrft wie ein ,lebenselixier1 vielleicht am ,platz1 an der bescheidenen ,zauntre1 die aus den auch nur gedachten und ertrumten ,weiden des vorliegenden ,wanderbuches herausfhrt1 einen ,trank aus dem tosenden1 klaren ,quell zu kredenzen1 aus dem ,goethe in den ,jahren geschpft hat1 wo ihn die abgeklrte1 aber doch schon durch den ,abendstaub des mden ,wanderers behaftete ,weisheit noch nicht zierte2 jene ,altersreife1 durch deren ,genu man zwar schn kristallinisch1 aber doch eben als ,goethephilister versteinert4 ,auch gar nicht philistrs veranlagte ,mnner unserer ,zeit sind bis zu einem ,grade erkrankt an diesem modernen ,goethekultus1 da sie -- faute de mieux -- ,goethe zum alleinseligmachenden ,propheten des neuen ,deutschland erhoben4 ,goethe war #ca ,jahre alt1 als er obige1 einem ,aphorismenkranz entnommenen ,stze schrieb1 die sich in ihrer abgrundtiefen ,klarheit und in der ,flle ihrer ,antithesen ganz mit dem aufreizenden ,reichtum der ,natur an ,widersprchen decken4 ,vielleicht ist das vorliegende kleine ,buch fr manchen1 der auch mit dem ,herzen wandert1 eine ,hilfe1 um sich aus der ,zerklftung der ,welt1 wie wir sie sehen1 in die ,einheit dessen1 was dahinter liegt1 zu retten4 ,nicht allein mit dem ,verstand1 der zwar ein gutes ,handwerkszeug1 aber kein guter ,fhrer ist2 nicht nur mit dem aufmerksamen ,ohr des fleiigen ,schlers1 dem bekanntlich im ,faust so dumm wurde1 als ginge ihm ein ,mhlrad im ,kopfe herum2 sondern mit den schauenden ,augen1 die des ,leibes ,licht sind4 ,und dazu mit jener sanften ,unerschrockenheit der ,seele1 die nichts zu frchten hat1 weil sie nach des jungen ,goethe prophetischen ,worten die einzige ,mglichkeit ist1 uns der ,natur zu nhern3 ,die bewegte ,stille der ,liebe4 ,illustration3 ,phot4 ,j4 ,hartmann4 ,im ,riesengebirge4 ,illustration3 ,dekoration ,,kosmos ,gesellschaft der ,naturfreunde bietet fr jedermann einen billigen und guten ,lesestoff ,belehrend -- ,unterhaltend ,jedes ,mitglied erhlt fr den ,preis von vierteljhrlich nur #g4ej jhrlich #ab reich bebilderte ,monatshefte und #d packende ,bcher erster ,schriftsteller kostenlos4 ,treten sie sofort bei oder verlangen sie ,prospekt bei ,ihrer ,buchhandlung oder der ,geschftsstelle des ,kosmos1 ,stuttgart