,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiaf erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr gebruchliche ,schreibweisen sowie ,schreibvarianten bleiben gegenber dem ,original unverndert1 sofern der ,sinn des ,texts dadurch nicht beeintrchtigt wird4 ,besondere ,schriftschnitte wurden mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 gespperrt3 ,tilden grere ,schrift3 ,unterstriche ,waldmller ,bilder und ,erlebnisse ,mit einer ,einleitung von ,georg ,jacob ,wolf ,mit #bd ,bildern ,illustration ,delphin-,verlag ,mnchen ,umschlag-,zeichnung von ,emil ,preetorius ,illustration3 ,die ,veilchenverkuferin ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,krnze windende ,kinder ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,mnchen ,ferdinand ,georg ,waldmller ,wo ist das alte ,wien8 ,das ,wien ,schuberts und seiner ,freunde1 das ,wien ,raimunds und ,stifters1 das ,wien ,schwinds und ,waldmllers8 ,das alte1 groe1 goldene ,wien1 das expre vom ,himmel gefallen schien1 um eine ,hochburg zu sein der ,gemtlichkeit und ,empfindungsinnigkeit1 der ,lebensfreude und jener schnen ,treue zum ,alten in ,brauch und ,sitte1 die ein ,beweis hoher vlkischer ,kultur ist8 ,ach1 es ist mit all seinen ,holdseligkeiten unwiederbringlich dahin6 ,wie ,kuriositten stehen seine berbleibsel1 darunter die ,fiaker am ,graben1 inmitten der ,weltstadt1 die ohne ,physiognomie ist1 deren ,wienertum8 sich aufgelst hat in ein ,chaos von ,erscheinungen1 die keine innere ,beziehung zu einander haben1 die keine ,einheit werden konnten und wohl auch nie eine ,einheit werden knnen4 ,das ,vlkergewirr ,gro-sterreichs spiegelt sich im ,bilde ,wiens1 und der ,tag wird kommen1 wo der letzte ganz echte81 rassereine alte ,wiener von dem schnen ,hhenweg am ,kahlenberg1 zwischen ,grinzing und ,heiligenstadt1 wehmtig hinbersinnt zu der ,stadt1 die nicht mehr die seinige ist444 ,freunde ,alt-,wiens flchten von solchen unerfreulichen ,aussichten hinweg in die ,kulturmagazine vergangener ,zeit4 ,sie eilen ins ,kunsthistorische ,hofmuseum1 in die ,moderne ,galerie81 ins ,museum der ,stdtischen ,sammlungen1 und sie stehen dort mit besonderer ,andacht still vor den ,gemlden des teueren lebensfrohen ,meisters unserer ,grovter3 ,ferdinand ,georg ,waldmller4 ,dieser ,waldmller besitzt die ,altwiener ,nuance8 in ihrer unzweideutigsten ,erscheinung4 ,ist er doch selber ein echtes ,wiener ,kind1 herausgewachsen aus jener brgerlichen ,mittelschicht der ,bevlkerung1 die die ,lebenshaltung und den ,charakter der ,stadt zu ihrer ,zeit bestimmte4 ,und ist er doch gerade zur rechten ,zeit zur ,welt gekommen1 um die ,umwandlung der ,stadt aus der ,kaiserresidenz in die gemtliche und dabei so elegante ,brgerstadt des ,herrn und der ,madame ,biedermeier mitzuerleben4 ,waldmllers ,vaterhaus stand in ,wien am ,tiefen ,graben1 es war das ,gasthaus ,zur ,weintraube81 dessen ,bewirtschaftung ,waldmllers ,vater betrieb4 ,der ,geburtstag ,ferdinand ,georg ,waldmllers ist der #ac4 ,januar #agic1 ein bedeutungsvolles ,datum1 denn es verrt1 da ,waldmller die welterschtternden ,umwlzungen der napoleonischen ,zeit1 die insonderheit ,wien1 das ,volk und das ,kaiserhaus sterreichs in ,mitleidenschaft zogen1 im aufnahmefhigsten ,jnglingsalter miterleben mute4 ,waldmllers ,weg zur ,kunst war kein ebener4 ,er mute viele ,hindernisse berwinden1 bis er sich ganz und sorglos seiner holden ,gttin weihen konnte4 ,er hat uns darber und ber die verlorenen ,jahre seiner ersten ,ehe in einem kurzen ,lebensabri1 den er einer seiner ,flugschriften mitgab1 selbst berichtet2 da diese ,autobiographie im ,folgenden zum ,abdruck gelangt1 braucht hier von seinem ,werdegang nichts erzhlt zu werden4 ,zudem steht die ,geschichte seines ,lebens in seinen ,bildern geschrieben4 ,in denen erleben wir den ,aufstieg mit1 und so bedarf es nur einiger ,daten1 die den wichtigsten ,stationen von ,waldmllers ,laufbahn gelten4 ,illustration3 ,kirchgang im ,frhling ,illustration3 ,bei ,ischl ,illustration3 ,badende ,frauen ,illustration3 ,aus den ,praterauen ,im ,jahre #ahbb ffneten sich ihm die ,pforten der ,akademie-,ausstellung4 ,fnf ,bilder von ihm standen aus und gefielen4 #ahbf reiste er zum erstenmal nach dem ,sden4 ,in ,rom fesselten ihn die alten ,italiener der ,galerien3 gewaltsam mute er sich von ihnen losreien -- noch neunzehnmal kehrte er im ,laufe seines ,lebens zu ihnen zurck4 ,jedesmal waren sie ihm von neuem ein ,jungbrunnen1 ein ,bad knstlerischer ,erneuerung und ,wiedergeburt4 #ahcj wurde er als ,professor an die ,wiener ,akademie berufen1 im gleichen ,jahr besuchte er zum erstenmal ,paris4 ,in der ,folge wurde er kaiserlicher akademischer ,rat1 ,kustos der ,lambergschen ,galerie1 und in dem ,mae wie es diese ,ehren auf ihn niederhagelte1 gewannen seine ,beziehungen an ,bedeutung1 hob sich seine gesellschaftliche ,stellung4 ,er aber blieb der echte alte ,wiener4 ,ein ,wiener auch in der amoureusen ,untermalung seines ,charakters4 ,von den ,frauen kam er nicht los4 ,davon spricht sein ,werk4 ,ach ,gott1 welch zarte ,holdchen hat er gemalt6 ,frhlingsgesichterl -- noch ganz naiv1 und doch lacht schon aus dem ,augenwinkel1 aus einem ,fltchen des kokett geschrzten1 sen ,mulchens das ,weib6 ,und wieder andere1 voll ,glut und ,rasse1 sinnbetrend1 liebeheischend und liebeverheiend6 ,die rassigste von allen1 ,anna ,bayer1 ,tochter eines ,buchdruckers1 ist seine zweite ,gattin geworden4 ,als dies geschah1 war ,waldmller kein junger ,mann mehr4 ,es trug sich nach dem ,sturmjahre #ahdh zu4 ,er zhlte #ef ,jahre4 ,aber ,selbstbildnisse bezeugen es1 da dieser ,mann1 vor dem das ,leben nur noch als ,sptsommernachmittag lag1 noch ein lebenslustiger ,kavalier gewesen sein mu1 der selbst einer ,anna ,bayer gar wohl gefallen konnte444 ,waldmllers ,ruhm stieg4 ,zumal im ,ausland2 in ,london z4 ,b4 hatte er aufsehenerregende ,erfolge4 ,er zeigte dort einmal einunddreiig ,gemlde2 alle einunddreiig wurden verkauft2 keines kehrte in die ,heimat zurck4 ,glcklicherweise1 mchte man sagen1 denn in ,wien zahlte man fr einen ,waldmller8 ,spottpreise4 ,das mochte seinen ,grund nicht zuletzt darin haben1 da ,waldmller immer ,geld brauchte und seine ,bilder sozusagen um jeden ,preis verkaufte4 ,denn auch darin ein echter ,wiener1 hatte er den ,stich ins ,groartige4 ,und ins ,leichtsinnige und ,verschwenderische4 ,einmal veranstaltete er eine ,auktion1 bei der etwa hundert ,werke ausgeboten wurden4 ,einige davon erzielten ,preise bis zu dreihundert ,gulden4 ,aber fr andere gab es tatschlich nicht mehr als zehn ,gulden4 ,und das fanden die lieben guten ,wiener ganz in der ,ordnung4 ,darin erblickten sie beileibe nichts1 das ihren ,meister krnken konnte4 ,das war nun einmal so4 ,man gab zehn ,gulden fr eine ,studie und hing sie voll ,stolz und ,vergngen an die ,wand und rhmte sich des ,besitzes4 ,ich glaube brigens1 auch ,waldmller selbst nahm das nicht tragisch4 ,er produzierte ja leicht1 mehr als dreihundert durchgearbeitete ,werke seiner ,hand sind bekannt1 und enorm ist die ,zahl seiner ,studien1 ,skizzen1 ,zeichnungen4 rgerte er sich aber einmal recht aus ,herzensgrund ber seine ,landsleute und sein ,wien1 so schrieb er eine gallige ,epistel1 oder reiste ein bichen nach ,sizilien4 ,und zurckgekehrt malte er ein desto schneres ,bild4 ,das ist es1 was -- trotz uerer ,hemmungen -- ,waldmllers dauernden ,aufstieg darstellt4 ,er ist einer der ganz ,seltenen1 deren ,kunst im ,alter nicht zurckgeht1 sondern immer reifer1 feiner1 differenzierter wird4 ,im ,jahre #aheg wurde ,waldmller mit halbem ,gehalt 7vierhundert ,gulden67 pensioniert1 weil er sich mit seinen ,flugschriften wider die ,auswchse des akademischen ,kunstunterrichts miliebig gemacht hatte4 ,in ,briefen und ,eingaben kmpfte er gegen diese ,unbill1 lange vergeblich und aussichtslos1 so da er sich zuletzt sogar darauf beschrnkte1 nur mehr um die ihm vorenthaltenen vierhundert ,gulden zu ringen6 ,man schrieb schon #ahfd1 als man ,waldmller endlich ,gehr gab und ihn wieder in seine ,rechte einsetzte3 es war hchste ,zeit1 denn er hatte nicht mehr lange zu leben4 ,am #bc4 ,august #affe starb er ganz unerwartet4 ,er stand an der ,staffelei1 auf der ein ,gemlde mit dem bedeutungsvollen ,titel ,wiedererstehung zu neuem ,leben8 seiner ,vollendung entgegenharrte4 ,da streckte ihn ein ,schlaganfall nieder3 wie eine blitzgetroffene ,eiche brach er zusammen444 ,was ,waldmller malte8 ,alles4 ,er gleicht darin ,wilhelm ,leibl1 der einmal seiner ,mutter schrieb1 man msse es in sich haben und ein bestimmtes ,verhltnis zur ,natur 7womit er die ,umwelt berhaupt meinte71 dann sei es gleich1 was man male3 ,landschaften1 ,figuren oder ,stilleben1 es msse einem alles gelingen4 ,so auch ,waldmller4 ,in seinen ,portrten ist bezaubernde ,charakteristik4 ,wenn er seine ,frau ,anna malt1 so spritzt ,sinnenfreude aus jedem ,pinselstrich4 ,wenn er die alte ,frau ,bayer ins ,portrt setzt1 so wird es die ,verkrperung der tchtigen ,wiener ,brgersfrau4 ,das ,portrt des ,frsten ,rasumoffski ist ein psychologischer ,essai ber ,adel und ,diplomatie4 ,kaiser ,franz ,i4 wird unter seinem ,pinsel zum ,prototyp des ,habsburgers4 ,adalbert ,stifter aber ist -- wirklich ,adalbert ,stifter4 ,und die ,familienportrts des ,persenbeuger ,schiffmeisters ,mathias ,feldmller1 des ,donau-,admirals81 und der ,seinigen1 namentlich seiner schnen und bizarren ,tochter ,rosalia1 zeigen uns ,charaktere auf1 die in einem ,roman von ,bartsch vorzgliche ,figur machen mten4 ,illustration3 ,familienbild ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,a4-,g41 ,mnchen ,illustration3 ,der ,donau-,admiral8 ,schiffmeister ,feldmller von ,persenbeug ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,a4-,g41 ,mnchen ,wie er hier die ,psyche allemal mit verblffender ,sicherheit packte1 so hat er bei seinen ,genrebildern1 die indessen keine ,genrebilder8 im anekdotischen ,sinn1 keine gemalten ,moralitten sind1 jedesmal die richtige ,situation zu erfassen und zu bannen gewut4 ,das ,hchste aber hat er als ,landschafter1 als ,freilichtmaler geleistet4 ,wenn schon ein ,vergleich mit einer hnlichen knstlerischen ,erscheinung sein mu1 so mge man ,waldmller den sterreichischen ,constable8 nennen4 ,wie ,constable steht ,waldmller innerhalb seiner nationalen ,schule als ,landschafter an der ,spitze einer ,entwicklungsreihe4 ,wie ,constable1 jedoch unabhngig von ihm1 predigt er das ,evangelium der ,luftmalerei4 ,das heit3 ,landschaft und ,hintergrund sind bei ihm nicht mehr ,flche und ,gobelin1 nicht mehr buntstaffierte ,teppiche1 sondern ,selbstzweck2 eine ganz merkwrdige ,plastik ist in ihnen4 ,gerne malte er den ,frhling und den jungen ,sommer4 ,das zarte1 fast noch gelbliche ,grn hatte es ihm angetan4 ,schchtern belaubte ste und ,zweige heben sich wie ,silhouetten von dem wahrhaft himmlisch blauen ,himmel ab4 ,wie sind seine ,praterlandschaften voll seliger ,frhlingspracht6 ,man glaubt irgendwo eine ,lerche tirillieren zu hren4 ,ein berma brnstigen ,naturgefhls ist ber diese ,landschaften ausgeschttet4 ,so kann diese ,praterauen nur empfunden und gemalt haben1 wer sie an einem ,maitag mit einem blitzsauberen1 lieben1 braunugigen ,wienermdel am ,arm durchwandert hat4 ,aber auch nachempfinden kann das dem teuerwerten ,meister nur einer1 der gleich ihm1 im ,prater einmal unter ,palmen gewandelt4 ,eine rechtschaffene ,frhlingsstaffage belebt seine ,frhlingsbilder3 ,kinder oder junge ,liebesleut6 ,in aller ,augen blitzt ,heiterkeit1 sie sind entfernt von ,sorge und freuen sich am wrmenden ,sonnenlicht4 ,das ist die frohe1 junge ,zeit1 weiter hinauszuschweifen in die ,umgebung ,wiens1 in den ,wienerwald und zum ,kahlenberg1 dorthin1 wo aus dem smaragdenen ,moos die ersten ,veilchen brechen und ,schneeglckchen sprieen1 mit lautem ,jubel begrt von den jugendlichen ,pflckerinnen4 ,und wo -- nun es schon vllig ,frhling geworden -- die ,maiglckchen ihren rassigen ,bltenduft verstrmen4 ,wie ein frisches ,naturparfm aus ,frhlingsblumen weht einem die ,stimmung entgegen aus ,waldmllers ,frhlingsbildern1 die in seinem reichen ,werk die schnsten sind4 ,diese ,frhlingsstimmung wird zuweilen auch lebendig auf seinen ,figurenbildern1 z4 ,b4 wenn er das prachtvoll gruppierte ,familienbild des ,herrn von ,eltz malt und dabei die ganze ,schar der ihm lieben ,menschen in die ihm kaum minder liebe ,salzkammergut-,landschaft stellt4 ,wie vertraut sind ihm diese ,herrlichkeiten3 ,st4 ,wolfgang mit seinen malerischen ,straen und ,winkeln1 von dem ferngrenden ,schafberg berragt1 ,ischl und sein ,see und die ,htteneckalm1 zu der wie ein ,schwarm bunter ,schmetterlinge eine ,schar draller und ranker ,mdel emporgestiegen ist1 um in seliger ,rast hinabzusehen auf das weite ,frhlingsland4 ,der majesttische ,dachstein1 der ,leopoldsberg und ,klosterneuburg und all die ,herrlichkeiten1 die sie zur guten ,frhlingszeit darbieten1 mitsamt den ,menschen1 lustigen1 bunten ,weiblein zumal1 das alles ruhte -- wie ,goethe seinen ,werther sagen lt -- in seiner ,seele wie die ,gestalt einer ,geliebten48 ,werther6 -- das ists3 unwillkrlich greift man1 da man den ,zusammenklang verwandter ,naturen mit innerem ,ohr8 vernahm1 zu ,goethes brnstigem ,bekenntnisbuch1 schlgt auf und liest dies3 ,eine wunderbare ,heiterkeit hat meine ganze ,seele eingenommen1 gleich den sen ,frhlingsmorgen1 die ich mit ganzem ,herzen geniee4 ,ich bin allein und freue mich meines ,lebens in dieser ,gegend1 die fr solche ,seelen geschaffen ist1 wie die meine44448 und was weiter geschrieben steht1 heien ,naturgefhls voll1 unter dem fingierten ,tagebucheintrag vom #aj4 ,mai4 ,aus der gleichen ,liebe heraus1 aus der ,werther tatenlos phantasiert1 schafft ,waldmller4 ,die ,liebe1 weitausgreifend1 allumschlingend1 ist in beiden4 ,bei ,waldmller die hchste ,spezies dieser ,liebe3 die wirkende1 ber sich selber hinauswachsende1 in ,werken sich bekundende4 ,das ist die ,bedeutung von ,waldmllers ,werk3 weil es aus einer heien ,liebe heraus entstanden ist1 darum ist es heute noch fhig1 heie ,liebe zu erwecken4 ,georg ,jacob ,wolf4 ,illustration3 ,rast im ,walde ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,jugendliches ,selbstbildnis ,waldmllers ,aus ,waldmllers ,schriften und ,briefen ,waldmller erzhlt von seinem knstlerischen ,werdegang und seinen erzieherischen ,plnen ,illustration3 ,heimkehr der ,schnitter ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,hgellandschaft ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,ich erblickte das ,licht der ,welt in ,wien im ,jahre #agic4 ,mein ,vater war frher ,militr und zuletzt ,bestandwirt4 ,meine ,erziehung wurde den damaligen ,zeiten und dieser brgerlichen ,stellung gem geleitet4 ,meiner ,mutter ,lieblingswunsch ging dahin1 da ich mich dem geistlichen ,stande widmen sollte1 mit welchem ,wunsche indessen meine eigene ,neigung durchaus nicht bereinstimmte4 ,als ich noch ,knabe war1 uerte sich in mir schon die ,liebe zur ,kunst1 und obschon verworren und unklar1 wie die ,begriffe sich in so zartem ,alter gestalten1 schwebte mir als ,ideal meiner ,bestimmung eine ,wirksamkeit in diesen ,kreisen in den glnzendsten ,farbenspielen einer jugendlichen ,einbildungskraft vor4 ,in meinem elterlichen ,hause ward diese ,richtung nicht beachtet1 doch wute ich jede freie ,stunde whrend des ,studiums der drei ,grammatikalklassen zum ,zeichnen zu bentzen4 ,donnerstag und ,sonntag1 als den ,schulferientagen1 nahm ich in einer ,privat-,zeichenschule ,unterricht im ,blumenzeichnen4 ,binnen kurzem ward ich daselbst durch meinen rastlosen ,flei1 durch den ,eifer1 der mich beseelte1 als der ausgezeichnetste unter den ,schlern bemerkbar4 ,der ,lehrer selbst1 der sich an meinen raschen ,fortschritten erfreute und deshalb besonderen ,anteil an mir nahm1 gab mir den ,rat1 mich im ,figurenzeichnen zu versuchen1 wozu ich eine besondere ,neigung und ungewhnliches ,geschick zeigte4 ,der ,rat war allerdings gut gemeint1 aber in jener ,privat-,zeichenschule konnte niemand in dieser ,beziehung entsprechenden ,unterricht erteilen4 ,der ,funke1 der in meinem ,innern glhte1 war durch den guten ,lehrer neuerdings angefacht worden4 ,immer weniger vermochte ich dem ,drange zu widerstehen1 der ,kunst mein ,dasein zu weihen4 ,ich beschlo1 die k4 k4 ,akademie der bildenden ,knste zu besuchen und dort jenen ,unterricht zu empfangen1 durch welchen ich an das ,ziel zu gelangen hoffte4 ,unter solchen ,umstnden mute ich natrlich meine ,mutter in ,kenntnis von meinem ,vorhaben und der ,bestimmung1 welche ich mir zu geben entschlossen war1 setzen4 ,es war mir indessen durchaus unmglich1 ihre ,zustimmung zur ,wahl eines1 ihren ,wnschen so entgegengesetzten ,standes zu erhalten4 ,als sie sah1 da alle ihre ,gegenvorstellungen vergebens waren1 griff sie sogar zu dem uersten ,mittel1 mir mit unerbittlicher ,strenge alle ,subsistenzmittel zu entziehen1 um mich hierdurch zu ntigen1 den betretenen ,weg zu verlassen4 -- ,vergebens6 ,wie es gewhnlich zu geschehen pflegt1 so ward auch hier durch die ,hindernisse1 welche meiner ,neigung entgegentraten1 diese ,neigung nur heftiger entflammt4 ,entschlossen1 mit jeder ,entbehrung1 mit jedem ,opfer auf dem ,pfade der ,kunst vorwrts zu schreiten1 vertauschte ich das ,gymnasium mit der ,akademie4 ,es fand sich auch bald ein1 freilich hchst bedrftiger1 ,erwerb fr mich4 ,einer meiner ,mitschler beschftigte sich mit ,kolorieren der ,bonbons fr ,zuckerbcker und lie mich an dieser ,arbeit ,teil nehmen4 ,da wir indessen beide am ,tage die ,akademie frequentierten und sehr fleiig waren1 so konnten wir diesem sprlichen ,broterwerb nur die ,nacht widmen4 ,wir schliefen und arbeiteten abwechselnd die ,nacht hindurch4 ,schon im zweiten und dritten ,jahre hatte ich an der ,akademie solche ,fortschritte gemacht1 da mir erste ,preise im ,zeichnen des ,kopfes und der ,figur zuerkannt wurden4 ,ich begann sodann mich im ,miniaturmalen und im ,portrt zu versuchen4 ,auch mit diesen ,leistungen gelang es mir einige ,aufmerksamkeit zu erregen und ,aufmunterung und ,freunde zu gewinnen4 ,mehrere derselben forderten mich auf1 zu dem damals begonnenen ,landtage nach ,preburg zu gehen1 wo es mir nicht leicht an ,beschftigung fehlen wrde4 ,wirklich war dies auch der ,fall4 ,ich malte mehrere ,miniaturportrts1 welche ,beifall fanden1 ward mit dem ,ban von ,kroatien1 ,grafen ,gyulai1 bekannt und erhielt von demselben den ,antrag1 als ,zeichenmeister seiner ,kinder bei ihm einzutreten4 ,mit der innigsten ,freude ergriff ich diesen ,antrag und folgte dem ,grafen nach beendetem ,landtage zu dieser meiner neuen ,bestimmung nach ,agram4 ,ich verlebte daselbst drei ,jahre und in diese ,zeit fallen auch meine ersten ,versuche in der lmalerei4 ,natrlich konnten dieselben nicht anders als hchst mangelhaft sein1 da ich ohne die geringste ,anleitung1 ohne die mindeste ,kenntnis von den ,geheimnissen der ,palette zu diesen ,versuchen schritt4 ,ja nicht einmal die ntigsten ,requisiten konnte ich mir anschaffen1 da zu jener ,zeit in ,agram nichts dergleichen zu bekommen war4 ,obschon ich also jahrelang akademischer ,schler gewesen war1 obschon mehr als sechs ,jahre verstrichen waren1 seit ich mit dem glhendsten ,eifer mich der ,kunst gewidmet hatte1 so hatte ich es doch nicht weiter gebracht1 als da ich jetzt ratlos1 als vollkommener ,anfnger in der wichtigsten ,technik die ersten ,versuche wagen mute4 ,in ,agram ward ich auch veranlat1 ,dekorationsmalerei zu betreiben4 ,der dortige ,theaterunternehmer hatte sich deshalb an mich wenden mssen1 weil kein zweiter ,maler damals in ,agram zu finden war4 ,zu jener ,zeit vermhlte ich mich auch mit einer ,sngerin1 welche ich in ,agram kennen gelernt hatte2 eine ,verbindung1 welche1 da sie durchaus nicht harmonisch war1 auch nicht dauernd beglckend werden konnte und deren ich auch nur deshalb hier erwhne1 weil sie insoferne in ,verbindung mit meiner ,kunststellung steht1 da sie nicht ohne strende ,einwirkung auf dieselbe blieb1 indem sie mich ntigte1 meinem sehnschtigen ,wunsche nach ,wien zu gehen und mich dort ausschlielich den ,fortschritten in der ,kunst zu widmen1 zu entsagen und mich fortwhrend in ,provinzstdten1 wie ,prag1 ,brnn usw4 herumzutreiben4 ,auf diesen ,kreuz- und ,querzgen beschftigte ich mich wohl mit ,dekorationsmalerei1 aber es war nicht daran zu denken1 an eine hhere ,ausbildung ,hand zu legen1 deren ,bedrfnis ich je lnger1 je mehr fhlte4 ,da endlich meine ,gattin ein ,engagement nach ,wien erhielt1 so wurde mir denn auch das ersehnte ,glck zu ,teil1 die ,residenz1 meine teure ,vaterstadt1 wieder zu betreten4 ,an den ,aufenthalt in derselben knpften sich meine schnsten ,hoffnungen4 ,mchtig regte sich in mir der ,trieb zu knstlerischer ,entwicklung1 ein dunkles ,sehnen und ,ahnen schwellte meine ,brust1 ich wollte das ,bessere1 ich strebte nach dem ,hheren1 aber noch war meinem ,auge die ,binde nicht entnommen1 noch wute ich nicht1 auf welchem ,wege das ,ziel zu erreichen sei1 noch war mir die hhere ,weihe der ,kunst das verschleierte ,bild von ,sais4 ,ich glaubte das ,heil zu finden1 wenn ich in der kaiserlichen ,galerie zu kopieren begnne4 ,wie es bisher noch bei allen ,kunstzweigen gegangen war1 in denen ich mich versucht hatte1 so gelang es mir1 auch mit diesen ,kopien ,beifall zu finden4 ,ein ,privatmann mit nicht ungebtem ,blick glaubte in diesen ,bestrebungen einen ,geist zu erkennen1 welcher der ,aufmunterung nicht unwrdig sei1 und gab mir ,auftrge zu ferneren ,arbeiten dieser ,art4 ,ich kopierte mehrere der besten ,werke sowohl der kaiserlichen ,galerie1 als anderer ,gemldesammlungen1 sowie einige aus der ,dresdner ,galerie4 ,auf diese ,weise beschftigte ich mich abermals fnf ,jahre1 dann hrten die ,auftrge auf und ich stand wieder auf dem alten ,punkte4 ,allerdings durfte ich mir selbst gestehen1 ich sei ein ziemlich gewandter ,techniker geworden1 aber der ,geist1 der schpferische ,geist1 der eigentlich das ,kunstwerk zu einem solchen stempelt1 hatte mir noch nicht gelchelt4 ,ich fhlte seine ,mahnung1 aber es fehlte die ,kraft des freien ,flgelschlages1 mich emporzuschwingen4 ,was ich bis jetzt gebt -- ich konnte mir es nicht verhehlen -- war nur ein ,versuch des ,ikarus gewesen4 ,die wchsernen ,flgel zerschmolzen vor dem ,strahle der ,sonne4 ,illustration3 ,am ,st4 ,johannis-,abend ,phot4 ,l4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,hochzeit auf dem ,lande ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,ich hatte mich nun wieder dem ,portrt zugewendet1 allein befangen in der damals herrschenden ,manier1 umschlungen von den ,fesseln altherkmmlicher1 auf meinem ,bildungswege eingesogener ,vorurteile1 schwangen sich meine ,leistungen durchaus nicht ber das ,gewhnliche empor4 ,ich fhlte den ,druck dieser ,fesseln1 aber ich fand die ,kraft nicht1 sie abzuwerfen4 ,ich hatte mich nie getraut1 bei meinem ,kopieren lterer ,meisterwerke die ,hintergrnde selbst zu malen4 ,da ich dieses ,fach nicht auf akademischem ,wege studiert hatte1 so hielt ich es fr einen ,frevel1 ,hand daran zu legen4 ,ich lie also diese ,hintergrnde durch einen meiner ,freunde1 einen ,landschaftsmaler1 ausfhren4 ,dieser gestaltete sie natrlich auf seine ,manier1 und so kam es1 da sie weder mit den ,figuren1 noch berhaupt mit dem ,geiste des ,originals in knstlerischem ,einklange standen1 -- ein ,mistand1 der natrlich hchst strend vortreten mute4 ,ich erkannte dies selbst1 und durch diese ,erkenntnis angeregt1 ging ich daran1 ,studien nach der ,natur zu machen1 welche1 da ich in diesem ,fache durch ,kopieren noch nicht irre geleitet und verdorben war1 sehr gut gelangen4 ,jetzt war der ,moment erschienen1 in welchem der erste ,strahl jenes ,lichtes vor mir aufdmmerte1 in dessen ,glanz ich -- leider erst so spt -- die ,wahrheit erkennen lernen sollte4 ,durch einen solchen ,zufall mute ich die ,bahn der ,erkenntnis betreten4 ,infolge der eben erwhnten ,arbeiten und des so berraschenden ,gelingens derselben1 ward ich zuerst und zufllig auf die ,notwendigkeit und den ,nutzen der ,naturstudien aufmerksam gemacht4 -- ,naturstudien6 -- ,ein ,begriff1 welcher mir bis dahin vllig fremd geblieben war6 ,bald erfolgte eine zweite ,anregung dieser ,art1 und zwar eine entscheidende4 ,herr ,hauptmann von ,stierle-,holzmeister beauftragte mich1 das ,portrt seiner ,mutter zu malen4 ,aber -- so sprach er zu mir -- malen ,sie mir sie genau1 so wie sie ist4 ,diesem ,auftrage gem versuchte ich es nun1 bei diesem ,portrt die ,natur mit der grten ,treue wieder zu geben -- und es gelang6 ,jetzt war auch mit einem ,male die ,binde vor meinem ,auge gefallen4 ,der einzig rechte ,weg1 der ewig unerschpfliche ,born aller ,kunst3 ,anschauung1 ,auffassung und ,verstndnis der ,natur hatte sich mir aufgetan2 was so lang als ,ahnung in meiner ,seele erklang1 war zum ,bewutsein erwacht1 und obschon ich gerade nach dieser ,erkenntnis mir um so weniger verhehlen konnte1 wie weit ich bisher vom rechten ,weg abgeirrt war1 so stand mein ,vorsatz doch fest1 ihn von nun an nie mehr zu verlassen und mit aller mir zu ,gebote stehenden ,kraft zu streben1 das ,versumte nachzuholen4 ,ich hatte eine doppelte ,aufgabe zu lsen1 eine positive und eine negative2 die eine war1 ,neues zu erlernen1 die andere1 ,erlerntes zu vergessen4 ,bekanntlich ist das letztere weit schwieriger als das erstere1 und doch war es unerlliche ,bedingung1 mich von der ,imitation und ,manier loszusagen1 in welchen ich frher das ,wesen der ,kunst begrndet glaubte4 ,im vorgerckten ,mannesalter geschieht das ,losreien von solange genhrten ,vorurteilen nicht ohne die grten ,anstrengungen4 ,ich berwachte mich indes auf das strengste und strebte rastlos1 mich immer mehr auf dem ,wege des ,studiums der ,natur zu vervollkommnen4 ,auch war ich fleiig daran1 durch das ,studium kunstliterarischer ,werke meine ,erkenntnis zu erheben und zu klren4 ,das meisterhafte ,buch des trefflichen1 leider uns nun schon durch den ,tod entrissenen ,kanonikus ,speth ,die ,kunst in ,italien8 gab mir die lebhafteste ,anregung1 dieses ,land auch selbst zu bereisen und seine ,kunstschtze zu studieren4 ,ich tat es1 wiederholte diese ,reisen mehrere ,male und sie waren von groem1 wichtigen ,einflu auf meine knstlerische ,wirksamkeit4 ,das ,anschauen der zahllosen in dem schnen ,italien gehuften ,werke der grten ,meister erschlo meinem ,sinne die ganze ,gre1 ,herrlichkeit und ,bedeutung der ,kunst4 ,im regsten ,kampfe meines ,innern fhlte ich mich bei dieser ,erkenntnis entmutigt und begeistert zu gleicher ,zeit4 ,entmutigt1 weil ich eben im ,anschauen solcher ,werke die gnzliche ,mangelhaftigkeit alles bisher von mir ,geleisteten erkannte1 und es mir sehr problematisch erscheinen mute1 ob ich in einem ,alter von #ce ,jahren noch hoffen durfte1 einen ,standpunkt zu erreichen1 wo ich den ,anforderungen1 wie ich sie im ,sinne der jetzigen ,entwicklung meiner ,ansichten und ,begriffe an knstlerische ,leistungen stellen mute1 entsprechen knne4 ,begeistert hingegen fhlte ich mich eben zu dem ,vorsatz1 mit aller ,kraft nach dem ,hchsten zu ringen und nur der ,wahrheit und ,natur zu huldigen1 wie jene groen ,meister taten1 deren unsterbliche ,werke vor meinen ,blicken glnzten4 ,so war mir endlich die ,wahrheit klar geworden4 ,ein ferneres ,irren war unmglich4 ,alle meine ,studien und ,bestrebungen geschahen in diesem ,geiste1 in dieser ,richtung4 ,im ,jahre #ahcj besuchte ich ,paris1 um die ,arbeiten der neuen franzsischen ,schule zu studieren1 deren treffliche ,leistungen ein neuer ,sporn fr mich waren1 in dem seit ,jahren schon von mir versuchten ,genrefach ttig zu bleiben4 ,in diesem ,jahre erhielt ich auch die ,anstellung als ,professor an der k4 k4 ,akademie der bildenden ,knste in ,wien1 dann als erster ,kustos der dieser ,akademie eigentmlich angehrigen1 weiland grflich ,lambergschen ,gemldesammlung1 endlich als akademischer ,rat4 ,jene ,zeit1 welche die ,ausbung der ,berufsgeschfte1 welche mit dieser meiner ,stellung verbunden waren1 mir brig lie1 benutzte ich rastlos zu steter ,ausbildung1 zu emsigem ,fortschritt auf der betretenen ,bahn4 ,ich wiederholte1 um meine ,erfahrungen zu vermehren1 die ,reisen nach ,italien und dehnte sie auch nach ,sizilien aus1 wo ich ein paar ,jahre hintereinander meine ,ferienzeit in eifrigen ,studien verlebte4 ,ein eigener1 mein ,nachdenken seit ,jahren auf das lebhafteste beschftigender ,gegenstand war der ,kunstunterricht4 ,der hier von mir geschilderte ,gang meines eigenen ,lebens bot mir nur allzureichen ,stoff zu diesem ,nachdenken4 ,ich hatte es an mir selbst erfahren mssen1 an welchen ,gebrechen die bisherige ,lehrmethode krnkle1 welch ein tief gefhltes ,bedrfnis es sei1 zu ,reformen in dieser ,beziehung zu schreiten1 und ich glaubte berzeugt sein zu drfen1 auf dem ,wege1 auf welchem ich zur ,erkenntnis der ,wahrheit gelangt war1 die ,fingerzeige gefunden zu haben1 wie diese ,reformen auf das zweckmigste und fruchtbringendste zu bewerkstelligen wren4 ,nach mannigfachen ,studien1 ,prfungen und ,erwgungen hatte ich mir eine ,theorie ber eine neue ,lehrmethode gebildet1 welche meiner ,ansicht nach alles in sich vereint1 was diesem ,bedrfnis entspricht4 ,es kam nur darauf an1 diese ,theorie in der praktischen ,ausfhrung zu bewhren4 ,die ,resultate bertrafen selbst meine khnsten ,erwartungen4 ,frulein ,rosalia ,amon war die erste von mir nach dieser ,theorie unterrichtete ,schlerin2 ihre ,arbeiten erregten in den ,ausstellungen allgemeine ,aufmerksamkeit4 ,auch bei den folgenden ,schlern1 welche ich nach dieser ,methode unterrichtete1 bewhrte sich dieselbe in einem ,mae1 welches wahrhaft staunenerregend genannt werden darf4 ,ein vergleichender ,blick auf die ,vergangenheit meiner eigenen ,laufbahn mit der ,gegenwart und ,zukunft jener nach dieser ,lehrmethode unterrichteten ,schler mute meine berzeugungen unerschtterlich machen4 ,die ffentliche ,meinung und das ,urteil achtbarer und unparteiischer ,kunstgenossen legt auf dem ,standpunkte1 zu welchem ich gelangte1 meinen knstlerischen ,leistungen einiges ,verdienst bei4 ,von welcher ,art dieses ,verdienst immer sein mag1 ich erwarb es nur infolge der ,erkenntnis1 da die ,natur die einzige ,quelle und ,summe unseres ,studiums sein msse1 da in ihr allein jene ewige ,wahrheit und ,schnheit zu finden sei1 deren ,ausdruck in jedem ,zweige der bildenden ,kunst das hchste ,ziel des ,knstlers sein msse4 ,diese ,erkenntnis in dem ,schler zu wecken1 ihn zu der ,befhigung1 dieselbe kunstgem zu bentzen1 auf dem krzesten1 einfachsten1 durch keinerlei ,zwischenmittel beengten ,wege zu leiten1 dies allein kann das ,ziel des ,unterrichts sein4 ,da die bisher in bung gewesene ,methode diesen ,prinzipien nicht entspricht1 drfte wohl kaum geleugnet werden4 ,einen ,beweis dafr 7und es drfte leicht werden1 hundert hnliche aufzufinden7 glaube ich eben in der ,darlegung meiner eigenen ,laufbahn gegeben zu haben4 ,wie spt gelangte ich zur ,erkenntnis der ,wahrheit1 wie lange1 nachdem die ,zeit der ,jugend1 der ,kraftperiode des ,schaffens und ,bildens1 in einer langen ,reihe von ,irrtmern1 fruchtlosen ,versuchen und verwerflichen ,bestrebungen verstrichen war1 und selbst da mute nur ein ,zufall mich die ,wahrheit erkennen lassen6 ,wie manches ,talent1 wie viel schner ,beruf drfte nicht vielleicht ungekannt und ungewrdigt untergehen1 vergebens auf den ,zufall harrend1 der das ,rechte zeigt8 ,betrachte ich dagegen die knstlerische1 freudige1 krftige ,entwicklung jener jungen ,leute1 welche auf dem ,wege meiner ,lehrmethode den ,elementar-,unterricht empfingen1 sehe ich1 wie sie schon nach wenigen ,monaten auf einer ,stufe der ,erkenntnis und der technischen ,befhigung stehen1 auf welche ich und so viele meiner ,kunst- und ,studiengenossen erst nach jahrelangem ,irren in dunklen ,labyrinthen gelangten1 dann fhle ich in ,erwgung dieses ,kontrastes1 es sei mir eine heilige ,pflicht1 in dieser ,richtung den ,weg zu bahnen1 den ,strahl des ,lichtes zu verbreiten1 unbekmmert1 ob auch manches ,auge dadurch geblendet werden mge4 7,aus der ,vorrede zur #b4 ,aufl4 von ,waldmllers ,broschre ,das ,bedrfnis eines zweckmigen ,unterrichts in der ,malerei und plast4 ,kunst4 #ahdg847 ,illustration3 ,die glcklichen ,nachbarn ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,a4-,g41 ,mnchen ,illustration3 ,mutterglck ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,waldmller an die k4 k4 ,steuerbehrde4 7#ahee47 ,hochlbliche k4 k4 ,steuer-,administration6 ,ich habe zwar am #ac4 ,mrz d4 ,js4 mich zu ,entrichtung einer ,erwerbssteuer von #e fl4 ,c4-,m4 und in ,raten zahlbar bereit erklrt4 ,ich hatte damals noch ,aussichten1 einige meiner in das ,ausland versendeten ,gemlde verkauft zu sehen1 allein diese ,hoffnung ist leider vereitelt worden4 ,zwar haben meine ,bilder in ,erfurt1 ,hannover1 ,dresden und ,pest die vollste ,anerkennung als gute ,kunstleistungen gefunden1 allein man hat dennoch den ,ankauf abgelehnt1 und zwar aus dem ,grunde1 weil man es vorzog1 selbst schwchere ,werke von einheimischen ,knstlern zu aquirieren4 ,so unangenehm nun diese vereitelte ,hoffnung mich berhrt1 so mu ich doch gestehen1 da ich eine solche patriotische ,rcksicht nur als gerecht und billig anerkennen mu4 ,es wre wohl zu wnschen1 da wir sterreichischen ,knstler uns einer gleichen aufmunternden ,bercksichtigung im ,vaterlande erfreuen knnten1 und ein gleichmiges ,verfahren wie dort gegen fremdlndische ,kunst eintrte4 ,ich sehe mich daher infolge dieser vereitelten ,hoffnung auer ,stand gesetzt1 die oben erwhnte ,steuer zu entrichten4 ,ich erlaube mir indessen zu bemerken1 da der vaterlndischen ,kunst ein schner ,hoffnungsstrahl durch eine neuerliche ,verfgung ,sr4 k4 k4 apost4 ,majestt leuchtend geworden ist4 ,der ,monarch hat ,allergndigst fr den ,dombau in ,speyer die namhafte ,summe von #ejjjj fl4 ,c4-,m4 zu spenden geruht4 ,dieser ,beweis der ,geneigtheit ,seiner ,majestt1 die ,kunst zu untersttzen1 ist wohl geeignet1 in uns die ,hoffnung zu wecken1 da auch die vaterlndische ,kunst sich einer gleich huldvollen ,bercksichtigung zu erfreuen haben werde4 ,sie bedarf deren nur allzu sehr1 da es gewi ist1 da sie nur in dem ,sonnenscheine solcher ,huld zur ,blte und ,reife und zur ,ehre des ,vaterlandes selbst herangedeihen knne4 ,illustration3 ,die ersten ,schritte ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,in der ,wiege ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,sollten sich diese schnen ,hoffnungen verwirklichen und der vaterlndischen ,kunst ,ermunterung durch ,auftrge von ,kunstwerken zu monumentaler ,bestimmung in ,kirchen oder ffentlichen ,gebuden oder zum ,privatbesitze ,allerhchster ,personen oder ,behrden zu ,teil werden1 so bin ich gern bereit1 als ,patriot meinem ,wunsch zu entsprechen1 von meinem ,erwerbe zu den ,staatskosten beizutragen und zwar in der ,weise1 da ich mich verpflichte und eidlich gelobe1 von dem ,ertrage aller durch die ,regierung oder hohe ,behrden bei mir bestellten und angekauften ,werke ein ,prozent abzulassen2 da ich mich1 ungeachtet ich bereits das #fb4 ,lebensjahr erreicht habe1 noch in ungeschwchter geistiger und krperlicher ,rstigkeit fhle1 noch sehr produktiv bin1 und eine solche ,anerkennung fr vaterlndische ,kunst meine ,begeisterung1 ,neues und ,wrdiges zu schaffen1 zu hchster ,potenz steigern wrde1 so drfte in dem angegebenen ,falle meine ,steuerabgabe sich vielleicht jhrlich auf #dj-fj fl4 ,c4-,m4 erheben knnen4 ,unter den gegenwrtigen ,verhltnissen aber1 wo eben die vaterlndische ,kunst fast ganz ignoriert wird1 sehe natrlich auch ich mich trotz meiner fortgesetzten ,ttigkeit in meinem knstlerischen ,erwerbe auf das uerste beschrnkt4 ,ich schme mich nicht1 dies offen zu gestehen1 denn diese ,verhltnisse wirken bedauerlich nicht auf mich allein1 und ich habe daher ihr ,bekanntgeben nicht zu scheuen4 ,so besitze ich gegenwrtig als ,resultat eines unermdlichen aber unbelohnten ,fleies #cd seit mehreren ,jahren von mir vollendete ,gemlde1 welche ich weder an ,private1 noch an den ,kunstverein verkaufen konnte4 ,der ,gehalt in meiner ,anstellung als ,custos der akademischen ,galerie1 #hjj fl41 ist sehr gering4 ,ich habe nie um eine ,erhhung desselben nachgesucht und es stets mit der ,wrde eines wahren ,knstlers unvereinbar gehalten1 in dieser ,beziehung mich um ,protektion zu bewerben1 und so geschah es denn auch1 da ich bei der ,reorganisierung der ,akademie1 wo die ,stellung vieler meiner ,kollegen1 welche sich weder um den ,unterricht1 noch um die vaterlndische ,kunst berhaupt so verdient gemacht haben1 wie dies -- ich darf es ohne ,anmaung und ,unbescheidenheit sagen -- bei mir der ,fall gewesen1 so bercksichtigt wurde1 da sie ,gehalte von #bjjj bis #cjjj fl4 beziehen1 vllig ignoriert blieb1 so da die ,akademie-,diener jetzt mit der ,hlfte jenes ,gehaltes 7#djj fl47 bedacht sind1 den ich beziehe4 ,ich wei mich brigens zu bescheiden1 und nach diesem beschrnkten ,einkommen mich einzurichten3 ,ich verstehe das ,opfer zu bringen1 mir ,entbehrungen aufzuerlegen und frher gewohnten ,bequemlichkeiten und ,genssen zu entsagen1 um mich von ,schulden frei zu halten und meiner ,stellung als ,staatsdiener keine ,unehre zu machen4 ,so habe ich in meiner ,wohnung von drei ,zimmern mich und meine ,gattin auf ein einziges ,zimmer beschrnkt und vermiete die beiden andern4 ,so habe ich in allen ,zweigen meines ,hauswesens die uerste mit dem ,anstand vereinbare ,beschrnkung eintreten lassen1 um mit ,ehren zu bestehen4 ,mein geringes ,ersparnis aus gnstigeren ,zeiten habe ich zur ,etablierung eines kleinen ,modisten-,geschftes fr meine ,gattin verwendet1 um ihre ,zukunft mglichst zu sichern1 um nach meinem ,tode dem ,staate nicht zur ,last zu fallen4 ,ich habe mich zu dieser genauen ,auseinandersetzung meiner konomischen ,verhltnisse1 ber deren genaue1 strenge ,wahrheit jederzeit die vollstndige berzeugung verlangt werden kann1 verpflichtet gehalten1 um mein ,unvermgen1 mich mit einer ,erwerbssteuer zu beteiligen1 in das ,licht zu setzen4 ,ich darf noch beifgen1 da ich aus wahrhaftem ,patriotismus das fr mich und meine gegenwrtige ,lage wirklich schwere ,opfer gebracht1 mich mit #ajj fl41 in monatlichen ,raten zahlbar1 bei den ,national-,anleihen zu beteiligen1 da ich mich also recht gern bereit finden lassen wrde1 auch im brigen als ein patriotischer ,staatsbrger zu steuern1 aber leider stellt sich aus dem oben ,angefhrten heraus1 da ich in meinen jetzigen ,verhltnissen im allgemeinen1 und speziell in bezug auf die ,kunst keinen ,erwerb besitze1 der mir verstattete1 mich auch nur zur geringsten ,steuer verstehen zu knnen4 ,mit ,hochachtung ,euer ,hochlblichen ,steuer-,administration ,ergebenster ,illustration3 ,im ,wiener ,wald ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,abschied des ,einberufenen ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,die ,pfndung ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,landschaft mit ,ochsengespann ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,mnchen ,kunst und ,staat 7,aus den nachgelassenen ,schriften ,waldmllers7 ,wenn die schnen ,knste die edelsten ,gensse bieten1 das ,leben verschnern1 dem ,staate1 wo sie heimisch sind und gepflegt werden1 ,wohlstand1 ,ruhm und ,ehre geben1 die ,sitten veredeln1 moralisch tief wirken1 zu allen ,grotaten1 zum ,patriotismus anfeuern1 dann sollte kein ,staat sumen1 jene ntigen ,kapitalien daranzuwenden1 die solche ,zinsen tragen4 ,er wird allen anderen ,staaten vorangehen und mchtig sein4 ,die ,kunst ist reich1 sie spendet nach ,jahrhunderten noch ihre ,gaben der ,nachkommenschaft4 ,mozart der ,unvergleichliche1 ,originelle1 immer noch ,neue 7denn wahre1 echte ,kunst altert nicht1 sie ist kein ,flitter1 kein ,tand7 dient uns zu einem eben erlebten ,beispiele4 ,wie auch nach ihm andere ,meister in anderer ,kunstrichtung ,beifall ernten1 er bleibt unvergessen1 er verschafft durch seine ausgezeichneten ,werke1 durch die ,auffhrung derselben1 jene ,begeisterung fr das ,wahre in der ,tonkunst1 nmlich ,wahrheit in der ,idee1 richtige ,charakteristik1 ohne erst durch ,effekthascherei zu gefallen4 ,die ,ausfhrung nur einiger seiner ,werke verschafft ,armen1 ,drftigen augenblicklich ,abhilfe1 wenn ihnen der reiche ,ertrag dieser ,auffhrung zugewendet wird4 ,er aber1 der groe ,meister1 hat fr seine genialen ,leistungen nicht im entferntesten solchen ,lohn in seinem sorgenvollen ,leben erhalten4 ,ehret die ,toten1 aber noch mehr die ,lebendigen1 erspart euch eine ,beschmung fr alle knftigen ,zeiten6 ,man sieht ja deutlich1 da der sterreichische ,staat wie jeder andere1 zu allen ,zeiten ,talente besessen hat und besitzt2 er ist von der ,natur nicht stiefmtterlich bedacht -- aber wie viele1 die nicht zufllig ans ,licht gelangten1 sind untergegangen1 weil man der ,kunst den ,rcken gewendet hat4 ,illustration3 ,mtterliche ,ermahnung ,phot4 ,j4 ,lwy1 ,wien ,illustration3 ,die ,wiedergenesene ,phot4 ,f4 ,bruckmann1 ,mnchen ,in gleicher ,ausstattung und zum gleichen ,preise wie dieses ,bndchen sind im ,delphin-,verlag ,mnchen erschienen3 ,spitzweg1 ,reime und ,bilder ,mit #bd ,bildern #fj ,pfennig4 #cg4 bis #ef4 ,tausend ,mnchener ,neueste ,nachrichten3 ,ein gelbes ,bchlein hlt man in den ,hnden1 auf dessen ,einband ,emil ,preetorius ,spitzwegs liebvertrautes ,bild gezeichnet1 zu dessen ,eingang ,hermann ,uhde-,bernays des ,malers ,leben geschildert4 ,wie viel doch so ein ,bchlein von einem groen ,meister erzhlen kann48 ,schwind1 ,briefe und ,bilder ,herausgegeben von ,georg ,jakob ,wolf ,mit #bf ,bildern #fj ,pfennig4 #bj4 ,tausend ,wie im malerischen ,werk ,schwinds ,romantik und ,realismus sich zu einem schnen ,bndnis vereinen und das treuherzig deutsche ,wesen des groen ,fabulierers bewirken1 so stehen diese beiden ,elemente auch in den ,briefen des ,knstlers nebeneinander2 ,phantasie und ,gegenstndlichkeit1 ,schwrmerei und ,alltag vertragen sich auch hier1 weil eine starke eigenartige und ursprngliche ,persnlichkeit hinter ihnen steht4 ,in den ,bildern wie in den ,briefen blinken die funkelnden ,tautropfen der ,mrchenseeligkeit und des erdenfrohen ,humors2 eine feine ,minnesngerstimmung tritt hinzu und bekundet sich in einem grazisen ,pagentum gelegentlich ,schwinds ,briefen an ,frauen4 ,im gleichen ,verlag sind noch folgende ,spitzweg-,ausgaben erschienen3 ,spitzweg ,der ,altmeister ,mnchener ,kunst von ,hermann ,uhde-,bernays ,billige ,ausgabe mit #aee ,bildern ,ein stattlicher ,quartband von #afh ,seiten #aa4 bis #bj4 ,tausend ,in biegsamem ,pappband ,m4 #d4--1 in hbschem ,geschenkband ,m4 #e4ej ,es war ein guter ,einfall1 das groe ,spitzwegwerk in einer wohlfeilen ,ausgabe breiteren ,massen zugnglich zu machen4 ,es gibt kein reizvolleres ,bilderbuch fr erwachsene ,deutsche als diese ,sammlung ,spitzwegscher ,idyllen4 ,in ber hundert ,abbildungen erhlt der ,leser hier eine ,vorstellung des ,poeten ,spitzweg1 der mit ,pinsel und ,blei dichtete4 ,auch der ,zeichner ,spitzweg ist reprsentativ vertreten4 ,dies alles gibt1 mit ,uhde-,bernays' bescheiden zurcktretendem ,text1 das liebenswrdigste ,buch dieses ,jahres4 ,es ist ein ,buch voll tiefem1 ungestrtem ,frieden -- eben deshalb ist es uns jetzt besonders wert48 7,vossische ,zeitung47 ,carl ,spitzweg ,des ,meisters ,leben und ,werk ,seine ,bedeutung in der ,geschichte der ,mnchener ,kunst von ,hermann ,uhde-,bernays ,zweite vermehrte ,auflage ,mit #bjj meist ganzseitigen ,abbildungen ,in ,biedermaierpappband #ad ,mark1 in ,halblederband 7nach ,entwurf von ,prof4 ,tiemann7 #ah ,mark1 in biegsamem ,ganzlederband #ah ,mark4 ,die groe ,ausgabe des ,spitzwegbuches bietet gegenber der kleinen ,ausgabe nicht nur eine wesentliche ,erweiterung des biographischen ,teils1 sondern sie enthlt auerdem die kstlichen ,briefe ,spitzwegs1 die in ihrer humoristischen ,diktion wie ,wiederholungen seiner ,gemlde anmuten1 ferner seine ,gedichte und endlich ein von ,spitzweg selbst angefertigtes ,verzeichnis seiner ,werke4 ,statt #aee1 wie die kleine1 enthlt die groe ,ausgabe ca4 #bjj meist ganzseitige ,abbildungen4 ,darunter #h ,gravren1 #d farbige ,tafeln und zahlreiche ,zeichnungen aus ,studienmappen und ,skizzenbchern und die besten seiner ,beitrge fr die ,fliegenden ,bltter4 ,dem ,freunde und ,verehrer ,carl ,spitzwegs sei die groe ,ausgabe warm empfohlen4 ,delphin-,verlag ,mnchen ,zu ,christianens #ajj4 ,todestag ist erschienen ,christiane von ,goethe ,ein ,beitrag zur ,psychologie ,goethes von ,etta ,federn ,mit #af ,bildertafeln ,in ,pappband ,m4 #c4ej1 hbsch gebunden ,m4 #e4-- ,dieses ,buch1 das von ,anfang an so viel ,anklang gefunden hat1 gehrt in jedes ,haus4 ,als ,geschenkwerk ist es infolge seiner hbschen ,ausstattung ganz besonders geeignet4 44 ,es ist ein ,gewinn fr alle ,deutschen1 da endlich eine ,frau nach guter deutscher ,art sich der ,vielverkannten angenommen und uns von dieser menschlich hervorragenden ,gestalt eine umfassende1 ,hirn und ,herz befriedigende ,lebensschilderung vermittelt hat1 darin auch der ,geheimrat von ,goethe als ,gatte und ,vater nicht weniger denn als ,beamter und ,dichter seine gottbestimmte ,rolle mit allen ,ehren spielt in guten und bsen ,tagen48 7,m4 ,g4 ,conrad in den ,mnchener ,neuesten ,nachrichten847 ,eben ist erschienen ,hermann ,bahr1 ,expressionismus ,mit #ai ,tafeln ,geheftet ,m4 #c4--1 in ,halbpergament ,m4 #d4ej1 ,vorzugsausgabe 7,nr4 #a-fj7 auf ,btten in ,ganzpergament ,m4 #af4-- ,gestern fiel das neuerschienene ,buch ,hermann ,bahrs mit obigem ,titel in meine ,hand4 ,ich habe das ,buch nicht nur gelesen1 sondern es ist mein ,genosse an diesem ,tage geworden1 ein lachender ,weggesell1 der mir lichte ,blicke zeigte1 wo einst ,dunkel gewesen4 ,manchen ,umweg fhrte er zwar nach meiner ,ansicht1 dann aber erkannte ich1 da nur ber ,umwege der ,weg zur ,erkenntnis in diesen ,dingen genommen werden kann4 ,nur das ,banale trifft das einfache ,wort auf den ,kopf4 ,hhen wollen erklommen sein im ,zickzack1 nicht senkrecht hinauf4 ,es steht viel von ,goethe in diesem ,buch und von ,johannes ,mller1 dem ,physiologen1 aber nichts1 was nicht jeder begreifen knnte1 nichts1 was nicht auf das ,problem zufhrte4 ,und nebenbei fallen ,worte von solcher ,schrfe der ,prgung1 ,worte1 die an den ,puls unserer ,zeit greifen1 da man wnschte1 neben ,bahr wandern zu drfen und seiner tglichen ,rede ,zeuge zu sein48 7,dr4 ,rob4 ,corwegh in ,leipziger ,tagblatt847 ,delphin-,verlag ,mnchen