,this text has been derived from ,,html files at ,projekt ,gutenberg - ,,de 7http3_/_/www4gutenberg#bjjj4;de_/kant_/ krva_/krva4htm71 prepared by ,gerd ,bouillon4 ,kritik der reinen ,vernunft von ,immanuel ,kant ,professor in ,knigsberg 7#agha7 ,inhalt ,zueignung ,vorrede ,inhaltsverzeichnis ,einleitung ,i4 ,idee der ,transzendental-,philosophie ,von dem ,unterschiede analytischer und synthetischer ,urteile ,,ii4 ,einteilung der ,transzendental-,philosophie ,i4 ,transzendentale ,elementarlehre ,erster ,teil4 ,die transzendentale sthetik #a4 ,abschnitt4 ,von dem ,raume #b4 ,abschnitt4 ,von der ,zeit ,schlsse aus diesen ,begriffen ,erluterung ,allgemeine ,anmerkungen zur transzendentalen sthetik ,zweiter ,teil4 ,die transzendentale ,logik ,einleitung4 ,idee einer transzendentalen ,logik ,i4 ,von der ,logik berhaupt ,,ii4 ,von der transzendentalen ,logik ,,iii4 ,von der ,einteilung der allgemeinen ,logik in ,analytik und ,dialektik ,,iv4 ,von der ,einteilung der transzendentalen ,logik in die transzendentale ,analytik und ,dialektik ,erste ,abteilung4 ,die transzendentale ,analytik ,erstes ,buch4 ,die ,analytik der ,begriffe #a4 ,hauptstck4 ,von dem ,leitfaden der ,entdeckung aller reinen ,verstandesbegriffe #a4 ,abschnitt4 ,von dem logischen ,verstandesgebrauche berhaupt #b4 ,abschnitt4 ,von der logischen ,funktion des ,verstandes in ,urteilen #c4 ,abschnitt4 ,von den reinen ,verstandesbegriffen oder ,kategorien #b4 ,hauptstck4 ,von der ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe #a4 ,abschnitt4 ,von den ,prinzipien einer transzendentalen ,deduktion berhaupt bergang zur transzendentalen ,deduktion der ,kategorien #b4 ,abschnitt4 ,von den ,grnden a priori zur ,mglichkeit der ,erfahrung #a4 ,von der ,synthesis der ,apprehension in der ,anschauung #b4 ,von der ,synthesis der ,reproduktion in der ,einbildung #c4 ,von der ,synthesis der ,rekognition im ,begriffe #d4 ,vorlufige ,erklrung der ,mglichkeit der ,kategorien1 als ,erkenntnissen a priori #c4 ,abschnitt4 ,von dem ,verhltnisse des ,verstandes zu ,gegenstnden berhaupt und der ,mglichkeit dieses a priori zu erkennen ,summarische ,vorstellung der ,richtigkeit und einzigen ,mglichkeit dieser ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe ,zweites ,buch4 ,die ,analytik der ,grundstze ,einleitung4 ,von der transzendentalen ,urteilskraft berhaupt #a4 ,hauptstck4 ,von dem ,schematismus der reinen ,verstandesbegriffe #b4 ,hauptstck4 ,system aller ,grundstze des reinen ,verstandes #a4 ,abschnitt4 ,von dem obersten ,grundsatze aller analytischen ,urteile #b4 ,abschnitt4 ,von dem obersten ,grundsatze aller synthetischen ,urteile #c4 ,abschnitt4 ,systematische ,vorstellung aller synthetischen ,grundstze desselben #a4 ,axiome der ,anschauung #b4 ,antizipationen der ,wahrnehmung #c4 ,analogien der ,erfahrung ,a4 ,erste ,analogie4 ,grundsatz der ,beharrlichkeit der ,substanz ,b4 ,zweite ,analogie4 ,grundsatz der ,zeitfolge nach dem ,gesetze der ,kausalitt ,c4 ,dritte ,analogie4 ,grundsatz des ,zugleichseins1 nach dem ,gesetze der ,wechselwirkung1 oder ,gemeinschaft #d4 ,die ,postulate des empirischen ,denkens berhaupt #c4 ,hauptstck4 ,von dem ,grunde der ,unterscheidung aller ,gegenstnde berhaupt in ,phaenomena und ,noumena ,anhang4 ,von der ,amphibolie der ,reflexionsbegriffe ,anmerkung zur ,amphibolie der ,reflexionsbegriffe ,zweite ,abteilung4 ,die transzendentale ,dialektik ,einleitung ,i4 ,vom transzendentalen ,schein ,,ii4 ,von der reinen ,vernunft als dem ,sitze des transzendentalen ,scheins ,a4 ,von der ,vernunft berhaupt ,b4 ,vom logischen ,gebrauche der ,vernunft ,c4 ,von dem reinen ,gebrauche der ,vernunft ,erstes ,buch4 ,von den ,begriffen der reinen ,vernunft #a4 ,abschnitt4 ,von den ,ideen berhaupt #b4 ,abschnitt4 ,von den transzendentalen ,ideen #c4 ,abschnitt4 ,system der transzendentalen ,ideen ,zweites ,buch4 ,von den dialektischen ,schlssen der reinen ,vernunft #a4 ,hauptstck4 ,von den ,paralogismen der reinen ,vernunft ,erster ,paralogism der ,substantialitt ,zweiter ,paralogism der ,simplizitt ,dritter ,paralogism der ,personalitt ,der vierte ,paralogism der ,idealitt 7des ueren ,verhltnisses7 ,betrachtungen ber die ,summe der reinen ,seelenlehre1 zufolge diesen ,paralogismen #b4 ,hauptstck4 ,die ,antinomie der reinen ,vernunft #a4 ,abschnitt4 ,system der kosmologischen ,ideen #b4 ,abschnitt4 ,antithetik der reinen ,vernunft ,erster ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,zweiter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,dritter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,vierter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen #c4 ,abschnitt4 ,von dem ,interesse der ,vernunft bei diesem ihrem ,widerstreite #d4 ,abschnitt4 ,von den transzendentalen ,aufgaben der reinen ,vernunft1 insofern sie schlechterdings mssen aufgelset werden knnen #e4 ,abschnitt4 ,skeptische ,vorstellung der kosmologischen ,fragen durch alle vier transzendentalen ,ideen #f4 ,abschnitt4 ,der transzendentale ,idealism als der ,schlssel zu ,auflsung der kosmologischen ,dialektik #g4 ,abschnitt4 ,kritische ,entscheidung des kosmologischen ,streits der ,vernunft mit sich selbst #h4 ,abschnitt4 ,regulatives ,prinzip der reinen ,vernunft in ,ansehung der kosmologischen ,ideen #i4 ,abschnitt4 ,von dem empirischen ,gebrauche des regulativen ,prinzips der ,vernunft1 in ,ansehung aller kosmologischen ,ideen ,i4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,zusammensetzung der ,erscheinungen von einem ,weltganzen ,,ii4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,teilung eines gegebenen ,ganzen in der ,anschauung ,schluanmerkung zur ,auflsung der mathematisch-transzendentalen1 und ,vorerinnerung zur ,auflsung der dynamisch-transzendentalen ,ideen ,,iii4 ,auflsung der kosmologischen ,ideen von der ,totalitt der ,ableitung der ,weltbegebenheit aus ihren ,ursachen ,mglichkeit der ,kausalitt durch ,freiheit1 in ,vereinigung mit dem allgemeinen ,gesetze der ,naturnotwendigkeit ,erluterung der kosmologischen ,idee einer ,freiheit in ,verbindung mit der allgemeinen ,naturnotwendigkeit ,,iv4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,abhngigkeit der ,erscheinungen1 ihrem ,dasein nach berhaupt ,schluanmerkung zur ganzen ,antinomie der reinen ,vernunft #c4 ,hauptstck4 ,das ,ideal der reinen ,vernunft #a4 ,abschnitt4 ,von dem ,ideal berhaupt #b4 ,abschnitt4 ,von dem transzendentalen ,ideal 7,prototypon transscendentale7 #c4 ,abschnitt4 ,von den ,beweisgrnden der spekulativen ,vernunft1 auf das ,dasein eines hchsten ,wesens zu schlieen #d4 ,abschnitt4 ,von der ,unmglichkeit eines ontologischen ,beweises vom ,dasein ,gottes #e4 ,abschnitt4 ,von der ,unmglichkeit eines kosmologischen ,beweises vom ,dasein ,gottes ,entdeckung und ,erklrung des dialektischen ,scheins in allen transzendentalen ,beweisen vom ,dasein eines notwendigen ,wesens #f4 ,abschnitt4 ,von der ,unmglichkeit des physikotheologischen ,beweises #g4 ,abschnitt4 ,kritik aller ,theologie aus spekulativen ,prinzipien der ,vernunft ,anhang zur transzendentalen ,dialektik ,von dem regulativen ,gebrauch der ,ideen der reinen ,vernunft ,von der ,endabsicht der natrlichen ,dialektik der menschlichen ,vernunft ,,ii4 ,transzendentale ,methodenlehre #a4 ,hauptstck4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft #a4 ,abschnitt4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft im dogmatischen ,gebrauche #b4 ,abschnitt4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung ihres polemischen ,gebrauchs ,von der ,unmglichkeit einer skeptischen ,befriedigung der mit sich selbst veruneinigten reinen ,vernunft #c4 ,abschnitt4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung der ,hypothesen #d4 ,abschnitt4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung ihrer ,beweise #b4 ,hauptstck4 ,der ,kanon der reinen ,vernunft #a4 ,abschnitt4 ,von dem letzten ,zwecke des reinen ,gebrauchs unserer ,vernunft #b4 ,abschnitt4 ,von dem ,ideal des hchsten ,guts1 als einem ,bestimmungsgrunde des letzten ,zwecks der reinen ,vernunft #c4 ,abschnitt4 ,vom ,meinen1 ,wissen und ,glauben #c4 ,hauptstck4 ,die ,architektonik der reinen ,vernunft #d4 ,hauptstck4 ,die ,geschichte der reinen ,vernunft ,sr4 ,exzellenz1 dem ,knigl4 ,staatsminister ,freiherrn von ,zedlitz ,gndiger ,herr6 ,den ,wachstum der ,wissenschaften an seinem ,teile befrdern1 heit an ,ew4 ,exzellenz eigenem ,interesse arbeiten2 denn dieses ist mit jenen1 nicht blo durch den erhabenen ,posten eines ,beschtzers1 sondern durch das viel vertrautere eines ,liebhabers und erleuchteten ,kenners1 innigst verbunden4 ,deswegen bediene ich mich auch des einigen ,mittels1 das gewissermaen in meinem ,vermgen ist1 meine ,dankbarkeit fr das gndige ,zutrauen zu bezeigen1 womit ,ew4 ,exzellenz mich beehren1 als knnte ich zu dieser ,absicht etwas beitragen4 ,wen das spekulative ,leben vergngt1 dem ist1 unter migen ,wnschen1 der ,beifall eines aufgeklrten1 gltigen ,richters eine krftige ,aufmunterung zu ,bemhungen1 deren ,nutzen gro1 obzwar entfernt ist1 und daher von gemeinen ,augen gnzlich verkannt wird4 ,einem ,solchen und ,dessen gndigem ,augenmerke widme ich nun diese ,schrift und1 ,seinem ,schutze1 alle brige ,angelegenheit meiner literarischen ,bestimmung1 und bin mit der tiefsten ,verehrung ,ew4 ,exzellenz untertnig gehorsamster ,diener ,knigsberg den #bisten ,mrz #agha ,immanuel ,kant ,vorrede ,die menschliche ,vernunft hat das besondere ,schicksal in einer ,gattung ihrer ,erkenntnisse3 da sie durch ,fragen belstigt wird1 die sie nicht abweisen kann2 denn sie sind ihr durch die ,natur der ,vernunft selbst aufgegeben1 die sie aber auch nicht beantworten kann2 denn sie bersteigen alles ,vermgen der menschlichen ,vernunft4 ,in diese ,verlegenheit gert sie ohne ihre ,schuld4 ,sie fngt von ,grundstzen an1 deren ,gebrauch im ,laufe der ,erfahrung unvermeidlich und zugleich durch diese hinreichend bewhrt ist4 ,mit diesem steigt sie 7wie es auch ihre ,natur mit sich bringt7 immer hher1 zu entfernteren ,bedingungen4 ,da sie aber gewahr wird1 da auf diese ,art ihr ,geschft jederzeit unvollendet bleiben msse1 weil die ,fragen niemals aufhren1 so sieht sie sich gentigt1 zu ,grundstzen ihre ,zuflucht zu nehmen1 die allen mglichen ,erfahrungsgebrauch berschreiten und gleichwohl so unverdchtig scheinen1 da auch die gemeine ,menschenvernunft damit im ,einverstndnisse steht4 ,dadurch aber strzt sie sich in ,dunkelheit und ,widersprche1 aus welchen sie zwar abnehmen kann1 da irgendwo verborgene ,irrtmer zum ,grunde liegen mssen1 die sie aber nicht entdecken kann1 weil die ,grundstze1 deren die sich bedient1 da sie ber die ,grenze aller ,erfahrung hinausgehen1 keinen ,probierstein der ,erfahrung mehr anerkennen4 ,der ,kampfplatz dieser endlosen ,streitigkeiten heit nun ,metaphysik4 ,es war eine ,zeit1 in welcher sie die ,knigin aller ,wissenschaften genannt wurde1 und wenn man den ,willen fr die ,tat nimmt1 so verdiente sie1 wegen der vorzglichen ,wichtigkeit ihres ,gegenstandes1 allerdings diesen ,ehrennamen4 ,jetzt bringt es der ,modeton des ,zeitalters so mit sich1 ihre alle ,verachtung zu beweisen und die ,matrone klagt1 verstoen und verlassen1 wie ,hecuba3 modo maxima rerum1 tot generis natisque potens - nunc trahor exul1 inops - ,ovid4 ,metam4 ,anfnglich war ihre ,herrschaft unter der ,verwaltung der ,dogmatiker1 despotisch4 ,allein1 weil die ,gesetzgebung noch die ,spur der alten ,barbarei an sich hatte1 so artete sie durch innere ,kriege nach und nach in vllige ,anarchie aus und die ,skeptiker1 eine ,art ,nomaden1 die allen bestndigen ,anbau des ,bodens verabscheuen1 zertrennten von ,zeit zu ,zeit die brgerliche ,vereinigung4 ,da ihrer aber zum ,glck nur wenige waren1 so konnten sie nicht hindern1 da jene sie nicht immer aufs neue1 obgleich nach keinem unter sich einstimmigen ,plane1 wieder anzubauen versuchten4 ,in neueren ,zeiten schien es zwar einmal1 als sollte allen diesen ,streitigkeiten durch eine gewisse ,physiologie des menschlichen ,verstandes 7von dem berhmten ,locke7 ein ,ende gemacht und die ,rechtmigkeit jener ,ansprche vllig entschieden werden2 es fand sich aber1 da1 obgleich die ,geburt jener vorgegebenen ,knigin aus dem ,pbel der gemeinen ,erfahrung abgeleitet wurde und dadurch ihre ,anmaung mit ,recht htte verdchtig werden mssen1 dennoch1 weil diese ,genealogie ihr in der ,tat flschlich angedichtet war1 sie ihre ,ansprche noch immer behauptete1 wodurch alles wiederum in den veralteten wurmstichigen ,dogmatismus und daraus in die ,geringschtzung verfiel1 daraus man die ,wissenschaft hatte ziehen wollen4 ,jetzt1 nachdem alle ,wege 7wie man sich berredet7 vergeblich versucht sind1 herrscht berdru und gnzlicher ,indifferentismus1 die ,mutter des ,chaos und der ,nacht1 in ,wissenschaften1 aber doch zugleich der ,ursprung1 wenigstens das ,vorspiel einer nahen ,umschaffung und ,aufklrung derselben1 wenn sie durch bel angebrachten ,flei dunkel1 verwirrt und unbrauchbar geworden4 ,es ist nmlich umsonst1 ,gleichgltigkeit in ,ansehung solcher ,nachforschungen erknsteln zu wollen1 deren ,gegenstand der menschlichen ,natur nicht gleichgltig sein kann4 ,auch fallen jene vorgeblichen ,indifferentisten1 so sehr sie sich auch durch die ,vernderung der ,schulsprache in einem populren ,tone unkenntlich zu machen gedenken1 wofern sie nur berall etwas denken1 in metaphysische ,behauptungen unvermeidlich zurck1 gegen die sie doch so viel ,verachtung vorgaben4 ,indessen ist diese ,gleichgltigkeit1 die sich mitten in dem ,flor aller ,wissenschaften ereignet und gerade diejenigen trifft1 auf deren ,kenntnisse1 wenn dergleichen zu haben wren1 man unter allen am wenigsten ,verzicht tun wrde1 doch ein ,phnomen1 das ,aufmerksamkeit und ,nachsinnen verdient4 ,sie ist offenbar die ,wirkung nicht des ,leichtsinns1 sondern der gereiften ,urteilskraft99 des ,zeitalters1 welches sich nicht lnger durch ,scheinwissen hinhalten lt und eine ,aufforderung an die ,vernunft1 das beschwerlichste aller ihrer ,geschfte1 nmlich das der ,selbsterkenntnis aufs neue zu bernehmen und einen ,gerichtshof einzusetzen1 der sie bei ihren gerechten ,ansprchen sichere1 dagegen aber alle grundlosen ,anmaungen1 nicht durch ,machtsprche1 sondern nach ihren ewigen und unwandelbaren ,gesetzen1 abfertigen knne1 und dieser ist kein anderer als die ,kritik der reinen ,vernunft selbst4 99 ,man hrt hin und wieder ,klagen ber ,seichtigkeit der ,denkungsart unserer ,zeit und den ,verfall grndlicher ,wissenschaft4 ,allein ich sehe nicht1 da die1 deren ,grund gut gelegt ist1 als ,mathematik1 ,naturlehre usw4 diesen ,vorwurf im mindesten verdienen1 sondern vielmehr den alten ,ruhm der ,grndlichkeit behaupten1 in der letzteren aber sogar bertreffen4 ,eben derselbe ,geist wrde sich nun auch in anderen ,arten von ,erkenntnis wirksam beweisen1 wre nur allererst fr die ,berichtigung ihrer ,prinzipien gesorgt worden4 ,in ,ermanglung derselben sind ,gleichgltigkeit und ,zweifel und endlich1 strenge ,kritik1 vielmehr ,beweise einer grndlichen ,denkungsart4 ,unser ,zeitalter ist das eigentliche ,zeitalter der ,kritik1 der sich alles unterwerfen mu4 ,religion1 durch ihre ,heiligkeit1 und ,gesetzgebung durch ihre ,majestt1 wollen sich gemeiniglich derselben entziehen4 ,aber alsdann erregen sie gerechten ,verdacht wider sich und knnen auf unverstellte ,achtung nicht ,anspruch machen1 die die ,vernunft nur demjenigen bewilligt1 was ihre freie und ffentliche ,prfung hat aushalten knnen4 ,ich verstehe aber hierunter nicht eine ,kritik der ,bcher und ,systeme1 sondern die des ,vernunftvermgens berhaupt1 in ,ansehung aller ,erkenntnisse1 zu denen sie1 unabhngig von aller ,erfahrung1 streben mag1 mithin die ,entscheidung der ,mglichkeit oder ,unmglichkeit einer ,metaphysik berhaupt und die ,bestimmung sowohl der ,quellen1 als des ,umfanges und der ,grenzen derselben1 alles aber aus ,prinzipien4 ,diesen ,weg1 den einzigen1 der brig gelassen war1 bin ich nun eingeschlagen und schmeichle mir1 auf demselben die ,abstellung aller ,irrungen angetroffen zu haben1 die bisher die ,vernunft im erfahrungsfreien ,gebrauche mit sich selbst entzweit hatten4 ,ich bin ihren ,fragen nicht dadurch etwa ausgewichen1 da ich mich mit dem ,unvermgen der menschlichen ,vernunft entschuldigte2 sondern ich habe sie nach ,prinzipien vollstndig spezifiziert und1 nachdem ich den ,punkt des ,miverstandes der ,vernunft mit ihr selbst entdeckt hatte1 sie zu ihrer vlligen ,befriedigung aufgelst4 ,zwar ist die ,beantwortung jener ,fragen gar nicht so ausgefallen1 als dogmatisch schwrmende ,wibegierde erwarten mochte2 denn die knnte nicht anders als durch ,zauberkrfte1 darauf ich mich nicht verstehe1 befriedigt werden4 ,allein1 das war auch wohl nicht die ,absicht der ,naturbestimmung unserer ,vernunft2 und die ,pflicht der ,philosophie war3 das ,blendwerk1 das aus ,mideutung entsprang1 aufzuheben1 sollte auch noch soviel gepriesener und beliebter ,wahn dabei zu nichte gehen4 ,in dieser ,beschftigung habe ich ,ausfhrlichkeit mein groes ,augenmerk sein lassen und ich erkhne mich zu sagen1 da nicht eine einzige metaphysische ,aufgabe sein msse1 die hier nicht aufgelst1 oder zu deren ,auflsung nicht wenigstens der ,schlssel dargereicht worden4 ,in der ,tat ist auch reine ,vernunft eine so vollkommene ,einheit3 da1 wenn das ,prinzip derselben auch nur zu einer einzigen aller der ,fragen1 die ihr durch ihre eigene ,natur aufgegeben sind1 unzureichend wre1 man dieses immerhin nur wegwerfen knnte1 weil es alsdann auch keiner der brigen mit vlliger ,zuverlssigkeit gewachsen sein wrde4 ,ich glaube1 indem ich dieses sage1 in dem ,gesichte des ,lesers einen mit ,verachtung gemischten ,unwillen ber1 dem ,anscheine nach1 so ruhmredige und unbescheidene ,ansprche wahrzunehmen1 und gleichwohl sind sie ohne ,vergleichung gemigter1 als die1 eines jeden ,verfassers des gemeinsten ,programms1 der darin etwa die einfache ,natur der ,seele1 oder die ,notwendigkeit eines ersten ,weltanfanges zu beweisen vorgibt4 ,denn dieser macht sich anheischig1 die menschliche ,erkenntnis ber alle ,grenzen mglicher ,erfahrung hinaus zu erweitern1 wovon ich demtig gestehe3 da dieses mein ,vermgen gnzlich bersteige1 an dessen ,statt ich es lediglich mit der ,vernunft selbst und ihrem reinen ,denken zu tun habe1 nach deren ausfhrlicher ,kenntnis ich nicht weit um mich suchen darf1 weil ich sie in mir selbst antreffe und wovon mir auch schon die gemeine ,logik ein ,beispiel gibt1 da sich alle ihre einfachen ,handlungen vllig und systematisch aufzhlen lassen2 nur da hier die ,frage aufgeworfen wird1 wieviel ich mit derselben1 wenn mir aller ,stoff und ,beistand der ,erfahrung genommen wird1 etwa auszurichten hoffen drfe4 ,so viel von der ,vollstndigkeit in ,erreichung eines jeden1 und der ,ausfhrlichkeit in ,erreichung aller ,zwecke zusammen1 die nicht ein beliebiger ,vorsatz1 sondern die ,natur der ,erkenntnis selbst uns aufgibt1 als der ,materie unserer kritischen ,untersuchung4 ,noch sind ,gewiheit und ,deutlichkeit zwei ,stcke1 die die ,form derselben betreffen1 als wesentliche ,forderungen anzusehen1 die man an den ,verfasser1 der sich an eine so schlpfrige ,unternehmung wagt1 mit ,recht tun kann4 ,was nun die ,gewiheit betrifft1 so habe ich mir selbst das ,urteil gesprochen3 da es in dieser ,art von ,betrachtungen auf keine ,weise erlaubt sei1 zu meinen und da alles1 was darin einer ,hypothese nur hnlich sieht1 verbotene ,ware sei1 die auch nicht fr den geringsten ,preis feil stehen darf1 sondern sobald sie entdeckt wird1 beschlagen werden mu4 ,denn das kndigt eine jede ,erkenntnis1 die a priori feststehen soll1 selbst an1 da sie fr schlechthin notwendig gehalten werden will1 und eine ,bestimmung aller reinen ,erkenntnisse a priori noch vielmehr1 die das ,richtma1 mithin selbst das ,beispiel aller apodiktischen 7philosophischen7 ,gewiheit sein soll4 ,ob ich nun das1 wozu ich mich anheischig mache in diesem ,stcke geleistet habe1 das bleibt gnzlich dem ,urteile des ,lesers anheimgestellt1 weil es dem ,verfasser nur geziemt1 ,grnde vorzulegen1 nicht aber ber die ,wirkung derselben bei seinen ,richtern zu urteilen4 ,damit aber nicht etwas unschuldigerweise an der ,schwchung derselben ,ursache sei1 so mag es ihm wohl erlaubt sein1 diejenigen ,stellen1 die zu einigem ,mitrauen ,anla geben knnten1 ob sie gleich nur den ,nebenzweck angehen1 selbst anzumerken1 um den ,einflu1 den auch nur die mindeste ,bedenklichkeit des ,lesers in diesem ,punkte auf sein ,urteil1 in ,ansehung des ,hauptzwecks1 haben mchte1 beizeiten abzuhalten4 ,ich kenne keine ,untersuchungen1 die zur ,ergrndung des ,vermgens1 welches wir ,verstand nennen1 und zugleich zur ,bestimmung der ,regeln und ,grenzen seines ,gebrauchs1 wichtiger wren1 als die1 welche ich in dem zweiten ,hauptstcke der transszendentalen ,analytik1 unter dem ,titel der ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe1 angestellt habe2 auch haben sie mir die meiste1 aber1 wie ich hoffe1 nicht unvergoltene ,mhe1 gekostet4 ,diese ,betrachtung1 die etwas tief angelegt ist1 hat aber zwei ,seiten4 ,die eine bezieht sich auf die ,gegenstnde des reinen ,verstandes1 und soll die objektive ,gltigkeit seiner ,begriffe a priori dartun und begreiflich machen2 eben darum ist sie auch wesentlich zu meinen ,zwecken gehrig4 ,die andere geht darauf aus1 den reinen ,verstand selbst1 nach seiner ,mglichkeit und den ,erkenntniskrften1 auf denen er selbst beruht1 mithin ihn in subjektiver ,beziehung zu betrachten und1 obgleich diese ,errterung in ,ansehung meiner ,hauptzwecks von groer ,wichtigkeit ist1 so gehrt sie doch nicht wesentlich zu demselben2 weil die ,hauptfrage immer bleibt1 was und wie viel kann ,verstand und ,vernunft1 frei von aller ,erfahrung1 erkennen und nicht1 wie ist das ,vermgen zu denken selbst mglich8 ,da das letztere gleichsam eine ,aufsuchung der ,ursache zu einer gegebenen ,wirkung ist1 und insofern etwas einer ,hypothese hnliches an sich hat1 7ob es gleich1 wie ich bei anderer ,gelegenheit zeigen werde1 sich in der ,tat nicht so verhlt71 so scheint es1 als sei hier der ,fall1 da ich mir die ,erlaubnis nehme1 zu meinen1 und dem ,leser also auch freistehen msse1 anders zu meinen4 ,in ,betracht dessen mu ich dem ,leser mit der ,erinnerung zuvorkommen2 da1 im ,fall meine subjektive ,deduktion nicht die ganze berzeugung1 die ich erwarte1 bei ihm gewirkt htte1 doch die objektive1 um die es mir hier vornehmlich zu tun ist1 ihre ganze ,strke bekomme1 wozu allenfalls dasjenige1 was ,seite #ib bis #ic gesagt wird1 allein hinreichend1 sein kann4 ,was endlich die ,deutlichkeit betrifft1 so hat der ,leser ein ,recht1 zuerst die diskursive 7logische7 ,deutlichkeit1 durch ,begriffe1 dann aber auch eine intuitive 7sthetische7 ,deutlichkeit1 durch ,anschauungen1 d4i4 ,beispiele oder andere ,erluterungen in concreto zu fordern4 ,fr die erste habe ich hinreichend gesorgt4 ,das betraf das ,wesen meines ,vorhabens1 war aber auch die zufllige ,ursache1 da ich der zweiten1 obzwar nicht so strengen1 aber doch billigen ,forderung nicht habe ,genge leisten knnen4 ,ich bin fast bestndig im ,fortgange meiner ,arbeit unschlssig gewesen1 wie ich es hiermit halten sollte4 ,beispiele und ,erluterungen schienen mir immer ntig und flossen daher auch wirklich im ersten ,entwurfe an ihren ,stellen gehrig ein4 ,ich sah aber die ,gre meiner ,aufgabe und die ,menge der ,gegenstnde1 womit ich es zu tun haben wrde1 gar bald ein und1 da ich gewahr ward1 da diese ganz allein1 im trockenen1 blo scholastischen ,vortrage1 das ,werk schon genug ausdehnen wrden1 so fand ich es unratsam1 es durch ,beispiele und ,erluterungen1 die nur in populrer ,absicht notwendig sind1 noch mehr anzuschwellen1 zumal diese ,arbeit keineswegs dem populren ,gebrauche angemessen werden knnte und die eigentlichen ,kenner der ,wissenschaft diese ,erleichterung nicht so ntig haben1 ob sie zwar jederzeit angenehm ist1 hier aber sogar etwas ,zweckwidriges nach sich ziehen konnte4 ,abt ,terrasson sagt zwar3 wenn man die ,gre eines ,buchs nicht nach der ,zahl der ,bltter1 sondern nach der ,zeit mit1 die man ntig hat1 es zu verstehen1 so knne man von manchem ,buche sagen3 da es viel krzer sein wrde1 wenn es nicht so kurz wre4 ,andererseits aber1 wenn man auf die ,falichkeit eines weitlufigen1 dennoch aber in einem ,prinzip zusammenhngenden ,ganzen spekulativer ,erkenntnis seine ,absicht richtet1 knnte man mit eben so gutem ,rechte sagen3 manches ,buch wre viel deutlicher geworden1 wenn es nicht so gar deutlich htte werden sollen4 ,denn die ,hlfsmittel der ,deutlichkeit fehlen zwar in ,teilen1 zerstreuen aber fters im ,ganzen1 indem sie den ,leser nicht schnell genug zur berschauung des ,ganzen gelangen lassen und durch alle ihre hellen ,farben gleichwohl die ,artikulation1 oder den ,gliederbau des ,systems verkleben und unkenntlich machen1 auf den es doch1 um ber die ,einheit und ,tchtigkeit desselben urteilen zu knnen1 am meisten ankommt4 ,es kann1 wie mich dnkt1 dem ,leser zu nicht geringer ,anlockung dienen1 seine ,bemhung mit der des ,verfassers1 zu vereinigen1 wenn er die ,aussicht hat1 ein groes und wichtiges ,werk1 nach dem vorgelegten ,entwurfe1 ganz und doch dauerhaft zu vollfhren4 ,nun ist ,metaphysik1 nach den ,begriffen1 die wir hier davon geben werden1 die einzige aller ,wissenschaften1 die sich eine solche ,vollendung und zwar in kurzer ,zeit1 und mit nur weniger1 aber vereinigter ,bemhung1 versprechen darf1 so da nichts fr die ,nachkommenschaft brig bleibt1 als in der didaktischen ,manier alles nach ihren ,absichten einzurichten1 ohne darum den ,inhalt im mindesten vermehren zu knnen4 ,denn es ist nichts als das ,inventarium aller unserer ,besitze durch reine ,vernunft1 systematisch geordnet4 ,es kann uns hier nichts entgehen1 weil1 was ,vernunft gnzlich aus sich selbst hervorbringt1 sich nicht verstecken kann1 sondern selbst durch ,vernunft ans ,licht gebracht wird1 sobald man nur das gemeinschaftliche ,prinzip desselben entdeckt hat4 ,die vollkommene ,einheit dieser ,art ,erkenntnisse1 und zwar aus lauter reinen ,begriffen1 ohne da irgend etwas von ,erfahrung1 oder auch nur besondere ,anschauung1 die zur bestimmten ,erfahrung leiten sollte1 auf sie einigen ,einflu haben kann1 sie zu erweitern und zu vermehren1 machen diese unbedingte ,vollstndigkeit nicht allein tunlich1 sondern auch notwendig4 ,tecum habita et noris1 quam sit tibi curta supellex #a74 ,persius4 #a4 ,sieh dich in deiner eigenen ,behausung um1 und du wirst erkennen1 wie einfach deine ,ausstattung ist4 ,ein solches ,system der reinen 7spekulativen7 ,vernunft hoffe ich unter dem ,titel3 ,metaphysik der ,natur1 selbst zu liefern1 welches1 bei noch nicht der ,hlfte der ,weitlufigkeit1 dennoch ungleich reicheren ,inhalt haben soll1 als hier die ,kritik1 die zuvrderst die ,qellen und ,bedingungen ihrer ,mglichkeit darlegen mute1 und einen ganz verwachsenen ,boden zu reinigen und zu ebnen ntig hatte4 ,hier erwarte ich an meinem ,leser die ,geduld und ,unparteilichkeit eines ,richters1 dort aber die ,willfhigkeit und den ,beistand eines ,mithelfers2 denn1 so vollstndig auch alle ,prinzipien zu dem ,system in der ,kritik vorgetragen sind1 so gehrt zur ,ausfhrlichkeit des ,systems selbst doch noch1 da es auch an keinen abgeleiteten ,begriffen mangle1 die man a priori nicht in berschlag bringen kann1 sondern die nach und nach aufgesucht werden mssen1 imgleichen1 da dort die ganze ,synthesis der ,begriffe erschpft wurde1 so wird berdem hier gefordert1 da eben dasselbe auch in ,ansehung der ,analysis geschehe1 welches alles leicht und mehr ,unterhaltung als ,arbeit ist4 ,ich habe nur noch einiges in ,ansehung des ,drucks anzumerken4 ,da der ,anfang desselben etwas versptet war1 so konnte ich nur etwa die ,hlfte der ,aushngebogen zu sehen bekommen1 in denen ich zwar einige1 den ,sinn aber nicht verwirrende ,druckfehler antreffe1 auer demjenigen1 der ,s4 #cgi1 ,zeile #d von unten vorkommt1 da spezifisch anstatt skeptisch gelesen werden mu4 ,die ,antinomie der reinen ,vernunft1 von ,seite #dbe bis #dfa1 ist so1 nach ,art einer ,tafel1 angestellt1 da alles1 was zur ,thesis gehrt1 auf der linken1 was aber zur ,antithesis gehrt1 auf der rechten ,seite immer fortluft1 welches ich darum so anordnete1 damit ,satz und ,gegensatz desto leichter miteinander verglichen werden knnte4 ,inhalt ,einleitung ,i4 ,transzendentale ,elementarlehre ,erster ,teil4 ,transzendentale sthetik #a4 ,abschnitt4 ,vom ,raume #b4 ,abschnitt4 ,von der ,zeit ,zweiter ,teil4 ,transzendentale ,logik #a4 ,abteilung4 ,transzendentale ,analytik in zwei ,bchern und deren verschiedenen ,hauptstcken und ,abschnitten #b4 ,abteilung4 ,transzendentale ,dialektik in zwei ,bchern und deren verschiedenen ,hauptstcken und ,abschnitten ,,ii4 ,transzendentale ,methodenlehre #a4 ,hauptstck4 ,die ,disziplin der reinen ,vernunft #b4 ,hauptstck4 ,der ,kanon der reinen ,vernunft4 #c4 ,hauptstck4 ,die ,architektonik der reinen ,vernunft #d4 ,hauptstck4 ,die ,geschichte der reinen ,vernunft ,einleitung ,i4 ,idee der ,transzendental-,philosophie ,erfahrung ist ohne ,zweifel das erste ,produkt1 welches unser ,verstand hervorbringt1 indem er den rohen ,stoff sinnlicher ,empfindungen bearbeitet4 ,sie ist eben dadurch die erste ,belehrung und im ,fortgange so unerschpflich an neuem ,unterricht1 da das zusammengekettete ,leben aller knftigen ,zeugungen an neuen ,kenntnissen1 die auf diesem ,boden gesammelt werden knnen1 niemals ,mangel haben wird4 ,gleichwohl ist sie bei weitem nicht das einzige ,feld1 darin sich unser ,verstand einschrnken lt4 ,sie sagt uns zwar1 was da sei1 aber nicht1 da es notwendigerweise1 so und nicht anders1 sein msse4 ,eben darum gibt sie uns auch keine wahre ,allgemeinheit1 und die ,vernunft1 welche nach dieser ,art von ,erkenntnissen so begierig ist1 wird durch sie mehr gereizt1 als befriedigt4 ,solche allgemeine ,erkenntnisse nun1 die zugleich den ,charakter der innern ,notwendigkeit haben1 mssen1 von der ,erfahrung unabhngig1 vor sich selbst klar und gewi sein2 man nennt sie daher ,erkenntnisse a priori3 da im ,gegenteil das1 was lediglich von der ,erfahrung erborgt ist1 wie man sich ausdrckt1 nur a posteriori1 oder empirisch erkannt wird4 ,nun zeigt es sich1 welches beraus merkwrdig ist1 da selbst unter unsere ,erfahrungen sich ,erkenntnisse mengen1 die ihren ,ursprung a priori haben mssen und die vielleicht nur dazu dienen1 um unsern ,vorstellungen der ,sinne ,zusammenhang zu verschaffen4 ,denn wenn man aus den ersteren auch alles wegschafft1 was den ,sinnen angehrt1 so bleiben dennoch gewisse ursprngliche ,begriffe und aus ihnen erzeugte ,urteile brig1 die gnzlich a priori1 unabhngig von der ,erfahrung entstanden sein mssen1 weil sie machen1 da man von den ,gegenstnden1 die den ,sinnen erscheinen1 mehr sagen kann1 wenigstens es sagen zu knnen glaubt1 als bloe ,erfahrung lehren wrde1 und da ,behauptungen wahre ,allgemeinheit und strenge ,notwendigkeit enthalten1 dergleichen die blo empirische ,erkenntnis nicht liefern kann4 ,was aber noch weit mehr sagen will ist dieses1 da gewisse ,erkenntnisse sogar das ,feld aller mglichen ,erfahrungen verlassen1 und durch ,begriffe1 denen berall kein entsprechender ,gegenstand in der ,erfahrung gegeben werden kann1 den ,umfang unserer ,urteile ber alle ,grenzen derselben zu erweitern den ,anschein haben4 ,und gerade in diesen letzteren ,erkenntnissen1 welche ber die ,sinnenwelt hinausgehen1 wo ,erfahrung gar keinen ,leitfaden noch ,berichtigung geben kann1 liegen die ,nachforschungen unserer ,vernunft die wir der ,wichtigkeit nach fr weit vorzglicher1 und ihre ,endabsicht fr viel erhabener halten1 als alles1 was der ,verstand im ,felde der ,erscheinungen lernen kann1 wobei wir1 sogar auf die ,gefahr zu irren1 eher alles wagen1 als da wir so angelegene ,untersuchungen aus irgendeinem ,grunde der ,bedenklichkeit1 oder aus ,geringschtzung und ,gleichgltigkeit aufgeben sollten4 ,nun scheint es zwar natrlich1 da1 sobald man den ,boden der ,erfahrung verlassen hat1 man doch nicht mit ,erkenntnissen1 die man besitzt1 ohne zu wissen woher1 und auf den ,kredit der ,grundstze1 deren ,ursprung man nicht kennt1 sofort ein ,gebude errichten werde1 ohne der ,grundlegung desselben durch sorgfltige ,untersuchungen vorher versichert zu sein1 da man also die ,frage vorlngst werde aufgeworfen haben1 wie denn der ,verstand zu allen diesen ,erkenntnissen a priori kommen knne1 und welchen ,umfang1 ,gltigkeit und ,wert sie haben mgen4 ,in der ,tat ist auch nichts natrlicher1 wenn man unter diesem ,wort das versteht1 was billiger- und vernnftigerweise geschehen sollte2 versteht man aber darunter das1 was gewhnlichermaen geschieht1 so ist hinwiederum nichts natrlicher und begreiflicher1 als da diese ,untersuchung lange ,zeit unterbleiben mute4 ,denn ein ,teil dieser ,erkenntnisse1 die mathematischen1 ist im alten ,besitze der ,zuverlssigkeit1 und gibt dadurch eine gnstige ,erwartung auch fr andere1 ob diese gleich von ganz verschiedener ,natur sein mgen4 berdem1 wenn man ber den ,kreis der ,erfahrung hinaus ist1 so ist man sicher1 durch ,erfahrung nicht widersprochen zu werden4 ,der ,reiz1 seine ,erkenntnisse zu erweitern1 ist so gro1 da man nur durch einen klaren ,widerspruch1 auf den man stt1 in seinem ,fortschritte aufgehalten werden kann4 ,dieser aber kann vermieden werden1 wenn man seine ,erdichtungen behutsam macht1 ohne da sie deswegen weniger ,erdichtungen bleiben4 ,die ,mathematik gibt uns ein glnzendes ,beispiel1 wie weit wir es unabhngig von der ,erfahrung in der ,erkenntnis a priori bringen knnen4 ,nun beschftigt sie sich zwar mit ,gegenstnden und ,erkenntnissen1 blo so weit als sich solche in der ,anschauung darstellen lassen4 ,aber dieser ,umstand wird leicht bersehen1 weil gedachte ,anschauung selbst a priori gegeben werden kann1 mithin von einem bloen reinen ,begriff kaum unterschieden wird4 ,durch einen solchen ,beweis von der ,macht der ,vernunft aufgemuntert1 sieht der ,trieb zur ,erweiterung keine ,grenzen4 ,die leichte ,taube1 indem sie im freien ,fluge die ,luft teilt1 deren ,widerstand sie fhlt1 knnte die ,vorstellung fassen1 da es ihr im luftleeren ,raum noch viel besser gelingen werde4 ,ebenso verlie ,plato die ,sinnenwelt1 weil sie dem ,verstande so vielfltige ,hindernisse legt1 und wagte sich jenseit derselben auf den ,flgeln der ,ideen1 in den leeren ,raum des reinen ,verstandes4 ,er bemerkte nicht1 da er durch seine ,bemhungen keinen ,weg gewnne1 denn er hatte keinen ,widerhalt1 gleichsam zur ,unterlage1 worauf er sich steifen1 und woran er seine ,krfte anwenden konnte1 um den ,verstand von der ,stelle zu bringen4 ,es ist aber ein gewhnliches ,schicksal der menschlichen ,vernunft in der ,spekulation ihr ,gebude so frh1 wie mglich1 fertigzumachen1 und hintennach allererst zu untersuchen1 ob auch der ,grund dazu gut gelegt sei4 ,alsdann aber werden allerlei ,beschnigungen herbeigesucht1 um uns wegen dessen ,tchtigkeit zu trsten1 oder eine solche spte und gefhrliche ,prfung abzuweisen4 ,was uns aber whrend dem ,bauen von aller ,besorgnis und ,verdacht freihlt1 und mit scheinbarer ,grndlichkeit schmeichelt1 ist dieses4 ,ein groer ,teil1 und vielleicht der grte1 von dem ,geschfte unserer ,vernunft besteht in ,zergliederungen der ,begriffe1 die wir schon von ,gegenstnden haben4 ,dieses liefert uns eine ,menge von ,erkenntnissen1 die1 ob sie gleich nichts weiter als ,aufklrungen oder ,erluterungen desjenigen sind1 was in unsern ,begriffen1 7wiewohl noch auf verworrene ,art7 schon gedacht worden1 doch wenigstens der ,form nach neuen ,einsichten gleich geschtzt werden1 wiewohl sie der ,materie oder dem ,inhalte nach die ,begriffe1 die wir haben1 nicht erweitern1 sondern nur auseinander setzen4 ,da dieses ,verfahren nun eine wirkliche ,erkenntnis a priori gibt1 die einen sichern und ntzlichen ,fortgang hat1 so erschleicht die ,vernunft1 ohne es selbst zu merken1 unter dieser ,vorspiegelung ,behauptungen von ganz anderer ,art1 wo die ,vernunft zu gegebenen ,begriffen a priori ganz fremde hinzutut1 ohne da man wei1 wie sie dazu gelangen und ohne sich diese ,frage auch nur in die ,gedanken kommen zu lassen4 ,ich will daher gleich anfangs von dem ,unterschiede dieser zweifachen ,erkenntnisart handeln4 ,von dem ,unterschiede analytischer und synthetischer ,urteile ,in allen ,urteilen1 worinnen das ,verhltnis eines ,subjekts zum ,prdikat gedacht wird1 7wenn ich nur die bejahenden erwge3 denn auf die verneinenden ist die ,anwendung leicht7 ist dieses ,verhltnis auf zweierlei ,art mglich4 ,entweder das ,prdikat ,b gehrt zum ,subjekt ,a als etwas1 was in diesem ,begriffe ,a 7versteckterweise7 enthalten ist2 oder ,b liegt ganz auer dem ,begriff ,a1 ob es zwar mit demselben in ,verknpfung steht4 ,im ersten ,fall nenne ich das ,urteil analytisch1 im andern synthetisch4 ,analytische ,urteile 7die bejahenden7 sind also diejenigen1 in welchen die ,verknpfung des ,prdikats mit dem ,subjekt durch ,identitt1 diejenigen aber1 in denen diese ,verknpfung ohne ,identitt gedacht wird1 sollen synthetische ,urteile heien4 ,die ersteren knnte man auch ,erluterungs-1 die anderen ,erweiterungs-,urteile heien1 weil jene durch das ,prdikat nichts zum ,begriff des ,subjekts hinzutun1 sondern diesen nur durch ,zergliederung in seine ,teilbegriffe zerfllen1 die in selbigen schon1 7obschon verworren7 gedacht waren3 dahingegen die letzteren zu dem ,begriffe des ,subjekts ein ,prdikat hinzutun1 welches in jenem gar nicht gedacht war1 und durch keine ,zergliederung desselben htte knnen herausgezogen werden1 z4,b4 wenn ich sage3 alle ,krper sind ausgedehnt1 so ist dies ein analytisch ,urteil4 ,denn ich darf nicht aus dem ,begriffe1 den ich mit dem ,wort ,krper verbinde1 hinausgehen1 um die ,ausdehnung als mit demselben verknpft zu finden1 sondern jenen ,begriff nur zergliedern1 d4i4 des ,mannigfaltigen1 welches ich jederzeit in ihm denke1 nur bewut werden1 um dieses ,prdikat darin anzutreffen2 es ist also ein analytisches ,urteil4 ,dagegen1 wenn ich sage3 alle ,krper sind schwer1 so ist das ,prdikat etwas ganz anderes1 als das1 was ich in dem bloen ,begriff eines ,krpers berhaupt denke4 ,die ,hinzufgung eines solchen ,prdikats gibt also ein synthetisch ,urteil4 ,nun ist hieraus klar3 #a4 da durch analytische ,urteile unsere ,erkenntnis gar nicht erweitert werde1 sondern der ,begriff1 den ich schon habe1 auseinandergesetzt1 und mir selbst verstndlich gemacht werde2 #b4 da bei synthetischen ,urteilen ich auer dem ,begriffe des ,subjekts noch etwas anderes 7,x7 haben msse1 worauf sich der ,verstand sttzt1 um ein ,prdikat1 das in jenem ,begriffe nicht liegt1 doch als dazu gehrig zu erkennen4 ,bei empirischen oder ,erfahrungsurteilen hat es hiermit gar keine ,schwierigkeit4 ,denn dieses ,x ist die vollstndige ,erfahrung von dem ,gegenstande1 den ich durch einen ,begriff ,a denke1 welcher nur einen ,teil dieser ,erfahrung ausmacht4 ,denn ob ich schon in dem ,begriff eines ,krpers berhaupt das ,prdikat der ,schwere gar nicht einschliee1 so bezeichnet er doch die vollstndige ,erfahrung durch einen ,teil derselben1 zu welchem also ich noch andere ,teile eben derselben ,erfahrung1 als zu dem ersteren gehrig1 hinzufgen kann4 ,ich kann den ,begriff des ,krpers vorher analytisch durch die ,merkmale der ,ausdehnung1 der ,undurchdringlichkeit1 der ,gestalt usw41 die alle in diesem ,begriff gedacht werden1 erkennen4 ,nun erweitere ich aber meine ,erkenntnis1 und1 indem ich auf die ,erfahrung zurcksehe1 von welcher ich diesen ,begriff des ,krpers abgezogen hatte1 so finde ich mit obigen ,merkmalen auch die ,schwere jederzeit verknpft4 ,es ist also die ,erfahrung jenes ,x1 was auer dem ,begriffe ,a liegt1 und worauf sich die ,mglichkeit der ,synthesis des ,prdikats der ,schwere ,b mit dem ,begriffe ,a grndet4 ,aber bei synthetischen ,urteilen a priori fehlt dieses ,hilfsmittel ganz und gar4 ,wenn ich auer dem ,begriffe ,a hinausgehen soll1 um einen andern ,b1 als damit verbunden zu erkennen1 was ist das1 worauf ich mich sttze1 und wodurch die ,synthesis mglich wird1 da ich hier den ,vorteil nicht habe1 mich im ,felde der ,erfahrung danach umzusehen8 ,man nehme den ,satz3 ,alles1 was geschieht1 hat seine ,ursache4 ,in dem ,begriff von etwas1 das geschieht1 denke ich zwar ein ,dasein1 vor welchem eine ,zeit vorhergeht usw4 und daraus lassen sich analytische ,urteile ziehen4 ,aber der ,begriff einer ,ursache zeigt etwas von dem1 was geschieht1 ,verschiedenes an1 und ist in dieser letzteren ,vorstellung gar nicht mit enthalten4 ,wie komme ich denn dazu1 von dem1 was berhaupt geschieht1 etwas davon ganz ,verschiedenes zu sagen1 und den ,begriff der ,ursachen1 obzwar in jenen nicht enthalten1 dennoch1 als dazu gehrig1 zu erkennen4 ,was ist hier das ,x1 worauf sich der ,verstand sttzt1 wenn er auer dem ,begriff von ,a ein demselben fremdes ,prdikat aufzufinden glaubt1 das gleichwohl damit verknpft sei4 ,erfahrung kann es nicht sein1 weil der angefhrte ,grundsatz nicht allein mit grerer ,allgemeinheit1 als die ,erfahrung verschaffen kann1 sondern auch mit dem ,ausdruck der ,notwendigkeit1 mithin gnzlich a priori und aus bloen ,begriffen diese zweite ,vorstellungen zu der ersteren hinzufgt4 ,nun beruht auf solchen synthetischen d4i4 ,erweiterungs-,grundstzen die ganze ,endabsicht unserer spekulativen ,erkenntnis a priori2 denn die analytischen sind zwar hchst wichtig und ntig1 aber nur um zu derjenigen ,deutlichkeit der ,begriffe zu gelangen1 die zu einer sicheren und ausgebreiteten ,synthesis1 als zu einem wirklich neuen ,anbau1 erforderlich ist4 ,es liegt also hier ein gewisses ,geheimnis verborgen991 dessen ,aufschlu allein den ,fortschritt in dem grenzenlosen ,felde der reinen ,verstandeserkenntnis sicher und zuverlssig machen kann3 nmlich mit gehriger ,allgemeinheit den ,grund der ,mglichkeit synthetischer ,urteile a priori aufzudecken1 die ,bedingungen1 die eine jede ,art derselben mglich machen1 einzusehen1 und diese ganze ,erkenntnis 7die ihre eigene ,gattung ausmacht7 in einem ,system nach ihren ursprnglichen ,quellen1 ,abteilungen1 ,umfang und ,grenzen1 nicht durch einen flchtigen ,umkreis zu bezeichnen1 sondern vollstndig und zu jedem ,gebrauch hinreichend zu bestimmen4 ,soviel vorlufig von dem ,eigentmlichen1 was die synthetischen ,urteile an sich haben4 99 ,wre es einem von den ,alten eingefallen1 auch nur diese ,frage aufzuwerfen1 so wrde diese allein allen ,systemen der reinen ,vernunft bis auf unsere ,zeit mchtig widerstanden haben1 und htte so viele eitele ,versuche erspart1 die1 ohne zu wissen1 womit man eigentlich zu tun hat1 blindlings unternommen worden4 ,aus diesem allen ergibt sich nun die ,idee einer besondern ,wissenschaft1 die zur ,kritik der reinen ,vernunft dienen knne4 ,es heit aber jede ,erkenntnis rein1 die mit nichts ,fremdartigen vermischt ist4 ,besonders aber wird eine ,erkenntnis schlechthin rein genannt1 in die sich berhaupt keine ,erfahrung oder ,empfindung einmischt1 welche mithin vllig a priori mglich ist4 ,nun ist ,vernunft das ,vermgen1 welches die ,prinzipien der ,erkenntnis a priori an die ,hand gibt4 ,daher ist reine ,vernunft diejenige1 welche die ,prinzipien etwas schlechthin a priori zu erkennen1 enthlt4 ,ein ,organon der reinen ,vernunft wrde ein ,inbegriff derjenigen ,prinzipien sein1 nach denen alle reinen ,erkenntnisse a priori knnen erworben und wirklich zustande gebracht werden4 ,die ausfhrliche ,anwendung eines solchen ,organon wrde ein ,system der reinen ,vernunft verschaffen4 ,da dieses aber sehr viel verlangt ist1 und es noch dahin steht1 ob auch berhaupt eine solche ,erweiterung unserer ,erkenntnis1 und in welchen ,fllen sie mglich sei2 so knnen wir eine ,wissenschaft der bloen ,beurteilung der reinen ,vernunft1 ihrer ,quellen und ,grenzen1 als die ,propdeutik zum ,system der reinen ,vernunft ansehen4 ,eine solche wrde nicht eine ,doktrin1 sondern nur ,kritik der reinen ,vernunft heien mssen1 und ihr ,nutzen wrde wirklich nur negativ sein1 nicht zur ,erweiterung1 sondern nur zur ,luterung unserer ,vernunft dienen1 und sie von ,irrtmern frei halten1 welches schon sehr viel gewonnen ist4 ,ich nenne alle ,erkenntnis transzendental1 die sich nicht sowohl mit ,gegenstnden1 sondern mit unsern ,begriffen a priori von ,gegenstnden berhaupt beschftigt4 ,ein ,system solcher ,begriffe wrde ,transzendental-,philosophie heien4 ,diese ist aber wiederum fr den ,anfang zu viel4 ,denn weil eine solche ,wissenschaft sowohl die analytische ,erkenntnis1 als die synthetische a priori vollstndig enthalten mte1 so ist sie1 insofern es unsere ,absicht betrifft1 von zu weitem ,umfange1 indem wir die ,analysis nur so weit treiben drfen1 als sie unentbehrlich ntig ist1 um die ,prinzipien der ,synthesis a priori1 als warum es uns nur zu tun ist1 in ihrem ganzen ,umfange einzusehen4 ,diese ,untersuchung1 die wir eigentlich nicht ,doktrin1 sondern nur transzendentale ,kritik nennen knnen1 weil sie nicht die ,erweiterung der ,erkenntnisse selbst1 sondern nur die ,berichtigung derselben zur ,absicht hat1 und den ,probierstein des ,werts oder ,unwerts aller ,erkenntnisse a priori abgeben soll1 ist das1 womit wir uns jetzt beschftigen4 ,eine solche ,kritik ist demnach eine ,vorbereitung1 wo mglich1 zu einem ,organon1 und1 wenn dieses nicht gelingen sollte1 wenigstens zu einem ,kanon derselben1 nach welchen allenfalls dereinst das vollstndige ,system der ,philosophie der reinen ,vernunft1 es mag nun in ,erweiterung oder bloer ,begrenzung ihrer ,erkenntnis bestehen1 sowohl analytisch1 als synthetisch dargestellt werden knnte4 ,denn da dieses mglich sei1 ja da ein solches ,system von nicht gar groem ,umfange sein knne1 um zu hoffen1 es ganz zu vollenden1 lt sich schon zum voraus daraus ermessen1 da hier nicht die ,natur der ,dinge1 welche unerschpflich ist1 sondern der ,verstand1 der ber die ,natur der ,dinge urteilt1 und auch dieser wiederum nur in ,ansehung seiner ,erkenntnis a priori den ,gegenstand ausmacht1 dessen ,vorrat1 weil wir ihn doch nicht auswrtig suchen drfen1 uns nicht verborgen bleiben kann1 und allem ,vermuten nach klein genug ist1 um vollstndig aufgenommen1 nach seinem ,werte oder ,unwerte beurteilt und unter richtige ,schtzung gebracht zu werden4 ,,ii4 ,einteilung der ,transzendental-,philosophie ,die ,transzendental-,philosophie ist hier nur eine ,idee1 wozu die ,kritik der reinen ,vernunft den ganzen ,plan architektonisch1 d4i4 aus ,prinzipien entwerfen soll1 mit vlliger ,gewhrleistung der ,vollstndigkeit und ,sicherheit aller ,stcke1 die dieses ,gebude ausmacht4 ,da diese ,kritik nicht schon selbst ,transzendental-,philosophie heit1 beruht lediglich darauf1 da sie1 um ein vollstndiges ,system zu sein1 auch eine ausfhrliche ,analysis der ganzen menschlichen ,erkenntnis a priori enthalten mte4 ,nun mu zwar unsere ,kritik allerdings auch eine vollstndige ,herzhlung aller ,stammbegriffe1 welche die gedachte reine ,erkenntnis ausmachen1 vor ,augen legen4 ,allein der ausfhrlichen ,analysis dieser ,begriffe selbst1 wie auch der vollstndigen ,rezension der daraus abgeleiteten1 enthlt sie sich billig1 teils weil diese ,zergliederung nicht zweckmig wre1 indem sie die ,bedenklichkeit nicht hat1 welche bei der ,synthesis angetroffen wird1 um deren willen eigentlich die ganze ,kritik da ist1 teils1 weil es der ,einheit des ,planes zuwider wre1 sich mit der ,verantwortung der ,vollstndigkeit einer solchen ,analysis und ,ableitung zu befassen1 deren man in ,ansehung seiner ,absicht doch berhoben sein konnte4 ,diese ,vollstndigkeit der ,zergliederung sowohl1 als der ,ableitung aus den knftig zu liefernden ,begriffen a priori1 ist indessen leicht zu ergnzen1 wenn sie nur allererst als ausfhrliche ,prinzipien der ,synthesis da sind1 und ihnen in ,ansehung dieser wesentlichen ,absicht nichts ermangelt4 ,zur ,kritik der reinen ,vernunft gehrt demnach alles1 was die ,transzendental-,philosophie ausmacht1 und sie ist die vollstndige ,idee der ,transzendental-,philosophie1 aber diese ,wissenschaft noch nicht selbst1 weil sie in der ,analysis nur so weit geht1 als es zur vollstndigen ,beurteilung der synthetischen ,erkenntnis a priori erforderlich ist4 ,das vornehmste ,augenmerk bei der ,einteilung einer solchen ,wissenschaft ist3 da gar keine ,begriffe hineinkommen mssen1 die irgend etwas ,empirisches in sich enthalten1 oder da die ,erkenntnis a priori vllig rein sei4 ,daher1 obzwar die obersten ,grundstze der ,moralitt1 und die ,grundbegriffe derselben1 ,erkenntnisse a priori sind1 so gehren sie doch nicht in die ,transzendental-,philosophie1 weil die ,begriffe der ,lust und ,unlust1 der ,begierden und ,neigungen1 der ,willkr usw41 die insgesamt empirischen ,ursprunges sind1 dabei vorausgesetzt werden mten4 ,daher ist die ,transzendental-,philosophie eine ,weltweisheit der reinen blo spekulativen ,vernunft4 ,denn alles ,praktische1 sofern es ,bewegungsgrnde enthlt1 bezieht sich auf ,gefhle1 welche zu empirischen ,erkenntnisquellen gehren4 ,wenn man nun die ,einteilung dieser ,wissenschaft aus dem allgemeinen ,gesichtspunkte eines ,systems berhaupt anstellen will1 so mu die1 welche wir jetzt vortragen1 erstlich eine ,elementar-,lehre1 zweitens eine ,methoden-,lehre der reinen ,vernunft enthalten4 ,jeder dieser ,hauptteile wrde seine ,unterabteilung haben1 deren ,grnde sich gleichwohl hier noch nicht vortragen lassen4 ,nur so viel scheint zur ,einleitung oder ,vorerinnerung ntig zu sein1 da es zwei ,stmme der menschlichen ,erkenntnis gebe1 die vielleicht aus einer gemeinschaftlichen1 aber uns unbekannten ,wurzel entspringen1 nmlich1 ,sinnlichkeit und ,verstand1 durch deren ersteren uns ,gegenstnde gegeben1 durch den zweiten aber gedacht werden4 ,sofern nun die ,sinnlichkeit ,vorstellungen a priori enthalten sollte1 welche die ,bedingungen ausmachen1 unter der uns ,gegenstnde gegeben werden1 so wrde sie zur ,transzendental-,philosophie gehren4 ,die transzendentale ,sinnenlehre wrde zum ersten ,teile der ,elementarwissenschaft gehren mssen1 weil die ,bedingungen1 worunter allein die ,gegenstnde der menschlichen ,erkenntnis gegeben werden1 denjenigen vorgehen1 unter welchen selbige gedacht werden4 ,kritik der reinen ,vernunft ,i4 ,transzendentale ,elementarlehre ,der transzendentalen ,elementarlehre ,erster ,teil ,die transzendentale sthetik ,auf welche ,art und durch welche ,mittel sich auch immer eine ,erkenntnis auf ,gegenstnde beziehen mag1 es ist doch diejenige1 wodurch sie sich auf dieselbe unmittelbar bezieht1 und worauf alles ,denken als ,mittel abzweckt1 die ,anschauung4 ,diese findet aber nur statt1 sofern uns der ,gegenstand gegeben wird2 dieses aber ist wiederum nur dadurch mglich1 da er das ,gemt auf gewisse ,weise affiziere4 ,die ,fhigkeit 7,rezeptivitt71 ,vorstellungen durch die ,art1 wie wir von ,gegenstnden affiziert werden1 zu bekommen1 heit ,sinnlichkeit4 ,vermittelst der ,sinnlichkeit also werden uns ,gegenstnde gegeben1 und sie allein liefert uns ,anschauungen2 durch den ,verstand aber werden sie gedacht1 und von ihm entspringen ,begriffe4 ,alles ,denken aber mu sich1 es sei geradezu 7direkte7 oder im ,umschweife 7indirekte71 zuletzt auf ,anschauungen1 mithin1 bei uns1 auf ,sinnlichkeit beziehen1 weil uns auf andere ,weise kein ,gegenstand gegeben werden kann4 ,die ,wirkung eines ,gegenstandes auf die ,vorstellungsfhigkeit1 sofern wir von demselben affiziert werden1 ist ,empfindung4 ,diejenige ,anschauung1 welche sich auf den ,gegenstand durch ,empfindung bezieht1 heit empirisch4 ,der unbestimmte ,gegenstand einer empirischen ,anschauung heit ,erscheinung4 ,in der ,erscheinung nenne ich das1 was der ,empfindung korrespondiert1 die ,materie derselben1 dasjenige aber1 welches macht1 da das ,mannigfaltige der ,erscheinung in gewissen ,verhltnissen geordnet1 angeschaut wird1 nenne ich die ,form der ,erscheinung4 ,da das1 worinnen sich die ,empfindungen allein ordnen1 und in gewisse ,form gestellt werden knnen1 nicht selbst wiederum ,empfindung sein kann1 so ist uns zwar die ,materie aller ,erscheinung nur a posteriori gegeben1 die ,form derselben aber mu zu ihnen insgesamt im ,gemte a priori bereitliegen und daher abgesondert von aller ,empfindung knnen betrachtet werden4 ,ich nenne alle ,vorstellungen rein 7im transzendentalen ,verstande71 in denen nichts1 was zur ,empfindung gehrt1 angetroffen wird4 ,demnach wird die reine ,form sinnlicher ,anschauungen berhaupt im ,gemte a priori angetroffen werden1 worinnen alles ,mannigfaltige der ,erscheinungen in gewissen ,verhltnissen angeschaut wird4 ,diese reine ,form der ,sinnlichkeit wird auch selber reine ,anschauung heien4 ,so1 wenn ich von der ,vorstellung eines ,krpers das1 was der ,verstand davon denkt1 als ,substanz1 ,kraft1 ,teilbarkeit usw41 imgleichen1 was davon zur ,empfindung gehrt1 als ,undurchdringlichkeit1 ,hrte1 ,farbe usw4 absondere1 so bleibt mir aus dieser empirischen ,anschauung noch etwas brig1 nmlich ,ausdehnung und ,gestalt4 ,diese gehren zur reinen ,anschauung1 die a priori1 auch ohne einen wirklichen ,gegenstand der ,sinne oder ,empfindung1 als eine bloe ,form der ,sinnlichkeit im ,gemte stattfindet4 ,eine ,wissenschaft von allen ,prinzipien der ,sinnlichkeit a priori nenne ich die transzendentale sthetik994 ,es mu also eine solche ,wissenschaft geben1 die den ersten ,teil der transzendentalen ,elementarlehre ausmacht1 im ,gegensatz mit derjenigen1 welche die ,prinzipien des reinen ,denkens enthlt1 und transzendentale ,logik genannt wird4 99 ,die ,deutschen sind die einzigen1 welche sich jetzt des ,worts sthetik bedienen1 um dadurch das zu bezeichnen1 was andere ,kritik des ,geschmacks heien4 ,es liegt hier eine verfehlte ,hoffnung zum ,grunde1 die der vortreffliche ,analyst ,baumgarten fate1 die kritische ,beurteilung des ,schnen unter ,vernunftprinzipien zu bringen1 und die ,regeln derselben zur ,wissenschaft zu erheben4 ,allein diese ,bemhung ist vergeblich4 ,denn gedachte ,regeln oder ,kriterien sind ihren ,quellen nach blo empirisch1 und knnen also niemals zu ,gesetzen a priori dienen1 wonach sich unser ,geschmacksurteil richten mte1 vielmehr macht das letztere den eigentlichen ,probierstein der ,richtigkeit der ersteren aus4 ,um deswillen ist es ratsam1 diese ,benennung wiederum eingehen zu lassen1 und sie derjenigen ,lehre aufzubehalten1 die wahre ,wissenschaft ist1 wodurch man auch der ,sprache und dem ,sinne der ,alten nher treten wrde1 bei denen die ,einteilung der ,erkenntnis in aistheta kai noeta sehr berhmt war4 ,in der transzendentalen sthetik also werden wir zuerst die ,sinnlichkeit isolieren1 dadurch1 da wir alles absondern1 was der ,verstand durch seine ,begriffe dabei denkt1 damit nichts als empirische ,anschauung brigbleibe4 ,zweitens werden wir von dieser noch alles1 was zur ,empfindung gehrt1 abtrennen1 damit nichts als reine ,anschauung und die bloe ,form der ,erscheinungen brigbleibe1 welches das einzige ist1 das die ,sinnlichkeit a priori liefern kann4 ,bei dieser ,untersuchung wird sich finden1 da es zwei reine ,formen sinnlicher ,anschauung1 als ,prinzipien der ,erkenntnis a priori gebe1 nmlich ,raum und ,zeit1 mit deren ,erwgung wir uns jetzt beschftigen werden4 ,der transzendentalen sthetik ,erster ,abschnitt ,von dem ,raume ,vermittelst des ueren ,sinnes1 7einer ,eigenschaft unseres ,gemts71 stellen wir uns ,gegenstnde als auer uns1 und diese insgesamt im ,raume vor4 ,darinnen ist ihre ,gestalt1 ,gre und ,verhltnis gegeneinander bestimmt1 oder bestimmbar4 ,der innere ,sinn1 vermittelst dessen das ,gemt sich selbst1 oder seinen inneren ,zustand anschaut1 gibt zwar keine ,anschauung von der ,seele selbst1 als einem ,objekt2 allein es ist doch eine bestimmte ,form1 unter der die ,anschauung ihres inneren ,zustandes allein mglich ist1 so da alles1 was zu den inneren ,bestimmungen gehrt1 in ,verhltnissen der ,zeit vorgestellt wird4 uerlich kann die ,zeit nicht angeschaut werden1 so wenig wie der ,raum1 als etwas in uns4 ,was sind nun ,raum und ,zeit8 ,sind es wirkliche ,wesen8 ,sind es zwar nur ,bestimmungen1 oder auch ,verhltnisse der ,dinge1 aber doch solche1 welche ihnen auch an sich zukommen wrden1 wenn sie auch nicht angeschaut wrden1 oder sind sie solche1 die nur an der ,form der ,anschauung allein haften1 und mithin an der subjektiven ,beschaffenheit unseres ,gemts1 ohne welche diese ,prdikate gar keinem ,dinge beigelegt werden knnen8 ,um uns hierber zu belehren1 wollen wir zuerst den ,raum betrachten4 #a4 ,der ,raum ist kein empirischer ,begriff1 der von ueren ,erfahrungen abgezogen worden4 ,denn damit gewie ,empfindungen auf etwas auer mich bezogen werden1 7d4i4 auf etwas in einem anderen ,orte des ,raumes1 als darinnen ich mich befinde71 imgleichen damit ich sie als auereinander1 mithin nicht blo verschieden1 sondern als in verschiedenen ,orten vorstellen knne1 dazu mu die ,vorstellung des ,raumes schon zum ,grunde liegen4 ,demnach kann die ,vorstellung des ,raumes nicht aus den ,verhltnissen der ueren ,erscheinung durch ,erfahrung erborgt sein1 sondern diese uere ,erfahrung ist selbst nur durch gedachte ,vorstellung allererst mglich4 #b4 ,der ,raum ist eine notwendige ,vorstellung a priori1 die allen ueren ,anschauungen zum ,grunde liegt4 ,man kann sich niemals eine ,vorstellung davon machen1 da kein ,raum sei1 ob man sich gleich ganz wohl denken kann1 da keine ,gegenstnde darin angetroffen werden4 ,er wird also als die ,bedingung der ,mglichkeit der ,erscheinungen1 und nicht als eine von ihnen abhngende ,bestimmung angesehen1 und ist eine ,vorstellung a priori1 die notwendigerweise ueren ,erscheinungen zum ,grunde liegt4 #c4 ,auf diese ,notwendigkeit a priori grndet sich die apodiktische ,gewiheit aller geometrischen ,grundstze1 und die ,mglichkeit ihrer ,konstruktionen a priori4 ,wre nmlich diese ,vorstellung des ,raumes ein a posteriori erworbener ,begriff1 der aus der allgemeinen ueren ,erfahrung geschpft wre1 so wrden die ersten ,grundstze der mathematischen ,bestimmung nichts als ,wahrnehmungen sein4 ,sie htten also alle ,zuflligkeit der ,wahrnehmung1 und es wre eben nicht notwendig1 da zwischen zwei ,punkten nur eine gerade ,linie sei1 sondern die ,erfahrung wrde es so jederzeit lehren4 ,was von der ,erfahrung entlehnt ist1 hat auch nur komparative ,allgemeinheit1 nmlich durch ,induktion4 ,man wrde also nur sagen knnen1 so viel zur ,zeit noch bemerkt worden1 ist kein ,raum gefunden worden1 der mehr als drei ,abmessungen htte4 #d4 ,der ,raum ist kein diskursiver oder1 wie man sagt1 allgemeiner ,begriff von ,verhltnissen der ,dinge berhaupt sondern eine reine ,anschauung4 ,denn erstlich kann man sich nur einen einigen ,raum vorstellen1 und wenn man von vielen ,rumen redet1 so versteht man darunter nur ,teile eines und desselben alleinigen ,raumes4 ,diese ,teile knnen auch nicht vor dem einigen allbefassenden ,raume gleichsam als dessen ,bestandteile 7daraus seine ,zusammensetzung mglich sei7 vorhergehen1 sondern nur in ihm gedacht werden4 ,er ist wesentlich einig1 das ,mannigfaltige in ihm1 mithin auch der allgemeine ,begriff von ,rumen berhaupt1 beruht lediglich auf ,einschrnkungen4 ,hieraus folgt1 da in ,ansehung seiner eine ,anschauung a priori 7die nicht empirisch ist7 allen ,begriffen von denselben zum ,grunde liege4 ,so werden auch alle geometrischen ,grundstze1 z4,e4 da in einem ,triangel zwei ,seiten zusammen grer sind1 als die dritte1 niemals aus allgemeinen ,begriffen von ,linie und ,triangel1 sondern aus der ,anschauung und zwar a priori mit apodiktischer ,gewiheit abgeleitet4 #e4 ,der ,raum wird als eine unendliche ,gre gegeben vorgestellt4 ,ein allgemeiner ,begriff vom ,raum 7der sowohl in dem ,fue1 als einer ,elle gemein ist17 kann in ,ansehung der ,gre nichts bestimmen4 ,wre es nicht die ,grenzenlosigkeit im ,fortgange der ,anschauung1 so wrde kein ,begriff von ,verhltnissen ein ,principium der ,unendlichkeit derselben bei sich fhren4 ,schlsse aus obigen ,begriffen a7 ,der ,raum stellt gar keine ,eigenschaft irgend einiger ,dinge an sich1 oder sie in ihrem ,verhltnis aufeinander vor1 d4i4 keine ,bestimmung derselben1 die an ,gegenstnden selbst haftete1 und welche bliebe1 wenn man auch von allen subjektiven ,bedingungen der ,anschauung abstrahierte4 ,denn weder absolute1 noch relative ,bestimmungen knnen vor dem ,dasein der ,dinge1 welchen sie zukommen1 mithin nicht a priori angeschaut werden4 b7 ,der ,raum ist nichts anderes1 als nur die ,form aller ,erscheinungen uerer ,sinne1 d4i4 die subjektive ,bedingung der ,sinnlichkeit1 unter der allein uns uere ,anschauung mglich ist4 ,weil nun die ,rezeptivitt des ,subjekts1 von ,gegenstnden affiziert zu werden1 notwendigerweise vor allen ,anschauungen dieser ,objekte vorhergeht1 so lt sich verstehen1 wie die ,form aller ,erscheinungen vor allen wirklichen ,wahrnehmungen1 mithin a priori im ,gemte gegeben sein knne1 und wie sie als eine reine ,anschauung1 in der alle ,gegenstnde bestimmt werden mssen1 ,prinzipien der ,verhltnisse derselben vor aller ,erfahrung enthalten knne4 ,wir knnen demnach nur aus dem ,standpunkte eines ,menschen1 vom ,raum1 von ausgedehnten ,wesen usw4 reden4 ,gehen wir von der subjektiven ,bedingung ab1 unter welcher wir allein uere ,anschauung bekommen knnen1 so wie wir nmlich von den ,gegenstnden affiziert werden mgen1 so bedeutet die ,vorstellung vom ,raume gar nichts4 ,dieses ,prdikat wird den ,dingen nur insofern beigelegt1 als sie uns erscheinen1 d4i4 ,gegenstnde der ,sinnlichkeit sind4 ,die bestndige ,form dieser ,rezeptivitt1 welche wir ,sinnlichkeit nennen1 ist eine notwendige ,bedingung aller ,verhltnisse1 darinnen ,gegenstnde als auer uns angeschaut werden1 und1 wenn man von diesen ,gegenstnden abstrahiert1 eine reine ,anschauung1 welche den ,namen ,raum fhrt4 ,weil wir die besonderen ,bedingungen der ,sinnlichkeit nicht zu ,bedingungen der ,mglichkeit der ,sachen1 sondern nur ihrer ,erscheinungen machen knnen1 so knnen wir wohl sagen1 da der ,raum alle ,dinge befasse1 die uns uerlich erscheinen mgen1 aber nicht alle ,dinge an sich selbst1 sie mgen nun angeschaut werden oder nicht1 oder auch von welchem ,subjekt man wolle4 ,denn wir knnen von den ,anschauungen anderer denkenden ,wesen gar nicht urteilen1 ob sie an die nmlichen ,bedingungen gebunden seien1 welche unsere ,anschauung einschrnken und fr uns allgemein gltig sind4 ,wenn wir die ,einschrnkung eines ,urteils zum ,begriff des ,subjekts hinzufgen1 so gilt das ,urteil alsdann unbedingt4 ,der ,satz3 ,alle ,dinge sind nebeneinander im ,raum1 gilt nur unter der ,einschrnkung1 wenn diese ,dinge als ,gegenstnde unserer sinnlichen ,anschauung genommen werden4 ,fge ich hier die ,bedingung zum ,begriffe1 und sage3 ,alle ,dinge1 als uere ,erscheinungen1 sind nebeneinander im ,raum1 so gilt diese ,regel allgemein und ohne ,einschrnkung4 ,unsere ,errterungen lehren demnach l die ,realitt 7d4i4 die objektive ,gltigkeit7 des ,raumes in ,ansehung alles dessen1 was uerlich als ,gegenstand uns vorkommen kann1 aber zugleich die ,idealitt des ,raumes in ,ansehung der ,dinge1 wenn sie durch die ,vernunft an sich selbst erwogen werden1 d4i4 ohne ,rcksicht auf die ,beschaffenheit unserer ,sinnlichkeit zu nehmen4 ,wir behaupten also die empirische ,realitt des ,raumes 7in ,ansehung aller mglichen ueren ,erfahrung71 ob zwar zugleich die transzendentale ,idealitt desselben1 d4i4 da er nichts sei1 sobald wir die ,bedingung der ,mglichkeit aller ,erfahrung weglassen1 und ihn als etwas1 was den ,dingen an sich selbst zum ,grunde liegt1 annehmen4 ,es gibt aber auch auer dem ,raum keine andere subjektive und auf etwas ueres bezogene ,vorstellung1 die a priori objektiv heien knnte4 ,daher diese subjektive ,bedingung aller ueren ,erscheinungen mit keiner anderen kann verglichen werden4 ,der ,wohlgeschmack eines ,weines gehrt nicht zu den objektiven ,bestimmungen des ,weines1 mithin eines ,objektes sogar als ,erscheinung betrachtet1 sondern zu der besonderen ,beschaffenheit des ,sinnes an dem ,subjekte1 was ihn geniet4 ,die ,farben sind nicht ,beschaffenheiten der ,krper1 deren ,anschauung sie anhngen1 sondern auch nur ,modifikationen des ,sinnes des ,gesichts1 welches vom ,lichte auf gewisse ,weise affiziert wird4 ,dagegen gehrt der ,raum1 als ,bedingung uerer ,objekte1 notwendigerweise zur ,erscheinung oder ,anschauung derselben4 ,geschmack und ,farben sind gar nicht notwendige ,bedingungen1 unter welchen die ,gegenstnde allein fr uns ,objekte der ,sinne werden knnen4 ,sie sind nur als zufllig beigefgte ,wirkungen der besondern ,organisation mit der ,erscheinung verbunden4 ,daher sind sie auch keine ,vorstellungen a priori1 sondern auf ,empfindung1 der ,wohlgeschmack aber sogar auf ,gefhl 7der ,lust und ,unlust7 als einer ,wirkung der ,empfindung gegrndet4 ,auch kann niemand a priori weder eine ,vorstellung einer ,farbe1 noch irgendeines ,geschmacks haben3 der ,raum aber betrifft nur die reine ,form der ,anschauung1 schliet also gar keine ,empfindung 7nichts ,empirisches7 in sich1 und alle ,arten und ,bestimmungen des ,raumes knnen und mssen sogar a priori vorgestellt werden knnen1 wenn ,begriffe der ,gestalten sowohl1 als ,verhltnisse entstehen sollen4 ,durch denselben ist es allein mglich1 da ,dinge fr uns uere ,gegenstnde sind4 ,die ,absicht dieser ,anmerkung geht nur dahin3 zu verhten1 da man die behauptete ,idealitt des ,raumes nicht durch bei weitem unzulngliche ,beispiele zu erlutern sich einfallen lasse1 da nmlich etwa ,farben1 ,geschmack usw4 mit ,recht nicht als ,beschaffenheiten der ,dinge1 sondern blo als ,vernderungen unseres ,subjekts1 die sogar bei verschiedenen ,menschen verschieden sein knnen1 betrachtet werden4 ,denn in diesem ,falle gilt das1 was ursprnglich selbst nur ,erscheinung ist1 z4,b4 eine ,rose1 im empirischen ,verstande fr ein ,ding an sich selbst1 welches doch jedem ,auge in ,ansehung der ,farbe anders erscheinen kann4 ,dagegen ist der transzendentale ,begriff der ,erscheinungen im ,raume eine kritische ,erinnerung1 da berhaupt nichts1 was im ,raume angeschaut wird1 eine ,sache an sich1 noch da der ,raum eine ,form der ,dinge sei1 die ihnen etwa an sich selbst eigen wre1 sondern da uns die ,gegenstnde an sich gar nicht bekannt sind1 und1 was wir uere ,gegenstnde nennen1 nichts anderes als bloe ,vorstellungen unserer ,sinnlichkeit sind1 deren ,form der ,raum ist1 deren wahres ,korrelatum aber1 d4i4 das ,ding an sich selbst1 dadurch gar nicht erkannt wird1 noch erkannt werden kann1 nach welchem aber auch in der ,erfahrung niemals gefragt wird4 ,der transzendentalen sthetik ,zweiter ,abschnitt ,von der ,zeit #a4 ,die ,zeit ist kein empirischer ,begriff1 der irgend von einer ,erfahrung abgezogen worden4 ,denn das ,zugleichsein oder ,aufeinanderfolgen wrde selbst nicht in die ,wahrnehmung kommen1 wenn die ,vorstellung der ,zeit nicht a priori zum ,grunde lge4 ,nur unter deren ,voraussetzung kann man sich vorstellen1 da einiges zu einer und derselben ,zeit 7zugleich7 oder in verschiedenen ,zeiten 7nacheinander7 sei4 #b4 ,die ,zeit ist eine notwendige ,vorstellung1 die allen ,anschauungen zum ,grunde liegt4 ,man kann in ,ansehung der ,erscheinungen berhaupt die ,zeit selbst nicht aufheben1 ob man zwar ganz wohl die ,erscheinungen aus der ,zeit wegnehmen kann4 ,die ,zeit ist also a priori gegeben4 ,in ihr allein ist alle ,wirklichkeit der ,erscheinungen mglich4 ,diese knnen insgesamt wegfallen1 aber sie selbst als die allgemeine ,bedingung ihrer ,mglichkeit1 kann nicht aufgehoben werden4 #c4 ,auf diese ,notwendigkeit a priori grndet sich auch die ,mglichkeit apodiktischer ,grundstze von den ,verhltnissen der ,zeit1 oder ,axiomen von der ,zeit berhaupt4 ,sie hat nur ,eine ,dimension3 verschiedene ,zeiten sind nicht zugleich1 sondern nacheinander 7so wie verschiedene ,rume nicht nacheinander1 sondern zugleich sind74 ,diese ,grundstze knnen aus der ,erfahrung nicht gezogen werden1 denn diese wrde weder strenge ,allgemeinheit1 noch apodiktische ,gewiheit geben4 ,wir wrden nur sagen knnen3 so lehrt es die gemeine ,wahrnehmung2 nicht aber3 so mu es sich verhalten4 ,diese ,grundstze gelten als ,regeln1 unter denen berhaupt ,erfahrungen mglich sind1 und belehren uns vor derselben1 und nicht durch dieselbe4 #d4 ,die ,zeit ist kein diskursiver1 oder1 wie man ihn nennt1 allgemeiner ,begriff1 sondern eine reine ,form der sinnlichen ,anschauung4 ,verschiedene ,zeiten sind nur ,teile eben derselben ,zeit4 ,die ,vorstellung1 die nur durch einen einzigen ,gegenstand gegeben werden kann1 ist aber ,anschauung4 ,auch wrde sich der ,satz1 da verschiedene ,zeiten nicht zugleich sein knnen1 aus einem allgemeinen ,begriff nicht herleiten lassen4 ,der ,satz ist synthetisch1 und kann aus ,begriffen allein nicht entspringen4 ,er ist also in der ,anschauung und ,vorstellung der ,zeit unmittelbar enthalten4 #e4 ,die ,unendlichkeit der ,zeit bedeutet nichts weiter1 als da alle bestimmte ,gre der ,zeit nur durch ,einschrnkungen einer einigen zum ,grunde liegenden ,zeit mglich sei4 ,daher mu die ursprngliche ,vorstellung ,zeit als uneingeschrnkt gegeben sein4 ,wovon aber die ,teile selbst1 und jede ,gre eines ,gegenstandes1 nur durch ,einschrnkung bestimmt vorgestellt werden knnen1 da mu die ganze ,vorstellung nicht durch ,begriffe gegeben sein1 7denn da gehen die ,teilvorstellungen vorher17 sondern es mu ihre unmittelbare ,anschauung zum ,grunde liegen4 ,schlsse aus diesen ,begriffen a7 ,die ,zeit ist nicht etwas1 was fr sich selbst bestnde1 oder den ,dingen als objektive ,bestimmung anhinge1 mithin brig bliebe1 wenn man von allen subjektiven ,bedingungen der ,anschauung derselben abstrahiert2 denn im ersten ,fall wrde sie etwas sein1 was ohne wirklichen ,gegenstand dennoch wirklich wre4 ,was aber das zweite betrifft1 so knnte sie als eine den ,dingen selbst anhngende ,bestimmung oder ,ordnung nicht vor den ,gegenstnden als ihre ,bedingung vorhergehen1 und a priori durch synthetische ,stze erkannt und angeschaut werden4 ,diese letztere findet dagegen sehr wohl statt1 wenn die ,zeit nichts als die subjektive ,bedingung ist1 unter der alle ,anschauungen in uns stattfinden knnen4 ,denn da kann diese ,form der inneren ,anschauung vor den ,gegenstnden1 mithin a priori1 vorgestellt werden4 b7 ,die ,zeit ist nichts anderes1 als die ,form des inneren ,sinnes1 d4i4 des ,anschauens unserer selbst und unseres inneren ,zustandes4 ,denn die ,zeit kann keine ,bestimmung uerer ,erscheinungen sein2 sie gehrt weder zu einer ,gestalt1 oder ,lage usw41 dagegen bestimmt sie das ,verhltnis der ,vorstellungen in unserem inneren ,zustande4 ,und1 eben weil diese innere ,anschauung keine ,gestalt gibt1 suchen wir auch diesen ,mangel durch ,analogien zu ersetzen1 und stellen die ,zeitfolge durch eine ins ,unendliche fortgehende ,linie vor1 in welcher das ,mannigfaltige eine ,reihe ausmacht1 die nur von einer ,dimension ist1 und schlieen aus den ,eigenschaften dieser ,linie auf alle ,eigenschaften der ,zeit1 auer dem einigen1 da die ,teile der ersteren zugleich1 die der letzteren aber jederzeit nacheinander sind4 ,hieraus erhellt auch1 da die ,vorstellung der ,zeit selbst ,anschauung sei1 weil alle ihre ,verhltnisse sich an einer ueren ,anschauung ausdrcken lassen4 c7 ,die ,zeit ist die formale ,bedingung a priori aller ,erscheinungen berhaupt4 ,der ,raum1 als die reine ,form aller ueren ,anschauung ist als ,bedingung a priori blo auf uere ,erscheinungen eingeschrnkt4 ,dagegen1 weil alle ,vorstellungen1 sie mgen nun uere ,dinge zum ,gegenstande haben1 oder nicht1 doch an sich selbst1 als ,bestimmungen des ,gemts1 zum inneren ,zustande gehren1 dieser innere ,zustand aber1 unter der formalen ,bedingung der inneren ,anschauung1 mithin der ,zeit gehrt1 so ist die ,zeit eine ,bedingung a priori von aller ,erscheinung berhaupt1 und zwar die unmittelbare ,bedingung der inneren 7unserer ,seelen7 und eben dadurch mittelbar auch der ueren ,erscheinungen4 ,wenn ich a priori sagen kann3 alle ueren ,erscheinungen sind im ,raume1 und nach den ,verhltnissen des ,raumes a priori bestimmt1 so kann ich aus dem ,prinzip des inneren ,sinnes ganz allgemein sagen3 alle ,erscheinungen berhaupt1 d4i4 alle ,gegenstnde der ,sinne1 sind in der ,zeit1 und stehen notwendigerweise in ,verhltnissen der ,zeit4 ,wenn wir von unserer ,art1 uns selbst innerlich anzuschauen1 und vermittelst dieser ,anschauung auch alle ueren ,anschauungen in der ,vorstellungskraft zu befassen1 abstrahieren1 und mithin die ,gegenstnde nehmen1 so wie sie an sich selbst sein mgen1 so ist die ,zeit nichts4 ,sie ist nur von objektiver ,gltigkeit in ,ansehung der ,erscheinungen1 weil dieses schon ,dinge sind1 die wir als ,gegenstnde unserer ,sinne annehmen2 aber sie ist nicht mehr objektiv1 wenn man von der ,sinnlichkeit unserer ,anschauung1 mithin derjenigen ,vorstellungsart1 welche uns eigentmlich ist1 abstrahiert1 und von ,dingen berhaupt redet4 ,die ,zeit ist also lediglich eine subjektive ,bedingung unserer 7menschlichen7 ,anschauung1 7welche jederzeit sinnlich ist1 d4i4 sofern wir von ,gegenstnden affiziert werden17 und an sich1 auer dem ,subjekte1 nichts4 ,nichtsdestoweniger ist sie in ,ansehung aller ,erscheinungen1 mithin auch aller ,dinge1 die uns in der ,erfahrung vorkommen knnen1 notwendigerweise objektiv4 ,wir knnen nicht sagen3 alle ,dinge sind in der ,zeit1 weil bei dem ,begriff der ,dinge berhaupt von aller ,art der ,anschauung derselben abstrahiert wird1 diese aber die eigentliche ,bedingung ist1 unter der die ,zeit in die ,vorstellung der ,gegenstnde gehrt4 ,wird nun die ,bedingung zum ,begriffe hinzugefgt1 und es heit3 alle ,dinge1 als ,erscheinungen 7,gegenstnde der sinnlichen ,anschauung71 sind in der ,zeit1 so hat der ,grundsatz seine gute objektive ,richtigkeit und ,allgemeinheit a priori4 ,unsere ,behauptungen lehren demnach empirische ,realitt der ,zeit1 d4i4 objektive ,gltigkeit in ,ansehung aller ,gegenstnde1 die jemals unseren ,sinnen gegeben werden mgen4 ,und da unsere ,anschauung jederzeit sinnlich ist1 so kann uns in der ,erfahrung niemals ein ,gegenstand gegeben werden1 der nicht unter die ,bedingung der ,zeit gehrte4 ,dagegen bestreiten wir der ,zeit allen ,anspruch auf absolute ,realitt1 da sie nmlich1 auch ohne auf die ,form unserer sinnlichen ,anschauung ,rcksicht zu nehmen1 schlechthin den ,dingen als ,bedingung oder ,eigenschaft anhinge4 ,solche ,eigenschaften1 die den ,dingen an sich zukommen1 knnen uns durch die ,sinne auch niemals gegeben werden4 ,hierin besteht also die transzendentale ,idealitt der ,zeit1 nach welcher sie1 wenn man von den subjektiven ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung abstrahiert1 gar nichts ist1 und den ,gegenstnden an sich selbst 7ohne ihr ,verhltnis auf unsere ,anschauung17 weder subsistierend noch inhrierend beigezhlt werden kann4 ,doch ist diese ,idealitt1 ebensowenig wie die des ,raumes1 mit den ,subreptionen der ,empfindung in ,vergleichung zu stellen1 weil man doch dabei von der ,erscheinung selbst1 der diese ,prdikate inhrieren1 voraussetzt1 da sie objektive ,realitt habe1 die hier gnzlich wegfllt1 auer1 sofern sie blo empirisch ist1 d4i4 den ,gegenstand selbst blo als ,erscheinung ansieht3 wovon die obige ,anmerkung des ersteren ,abschnitts nachzusehen ist4 ,erluterung ,wider diese ,theorie1 welche der ,zeit empirische ,realitt zugesteht1 aber die absolute und transzendentale bestreitet1 habe ich von einsehenden ,mnnern einen ,einwurf so einstimmig vernommen1 da ich daraus abnehme1 er msse sich natrlicherweise bei jedem ,leser1 dem diese ,betrachtungen ungewohnt sind1 vorfinden4 ,er lautet so3 ,vernderungen sind wirklich 7dies beweist der ,wechsel unserer eigenen ,vorstellungen1 wenn man gleich alle ueren ,erscheinungen1 samt deren ,vernderungen1 leugnen wollte74 ,nun sind ,vernderungen nur in der ,zeit mglich1 folglich ist die ,zeit etwas ,wirkliches4 ,die ,beantwortung hat keine ,schwierigkeit4 ,ich gebe das ganze ,argument zu4 ,die ,zeit ist allerdings etwas ,wirkliches1 nmlich die wirkliche ,form der inneren ,anschauung4 ,sie hat also subjektive ,realitt in ,ansehung der inneren ,erfahrung1 d4i4 ich habe wirklich die ,vorstellung von der ,zeit und meiner ,bestimmungen in ihr4 ,sie ist also wirklich nicht als ,objekt1 sondern als die ,vorstellungsart meiner selbst als ,objekts anzusehen4 ,wenn aber ich selbst1 oder ein ander ,wesen mich1 ohne diese ,bedingung der ,sinnlichkeit1 anschauen knnte1 so wrden eben dieselben ,bestimmungen1 die wir uns jetzt als ,vernderungen vorstellen1 eine ,erkenntnis geben1 in welcher die ,vorstellung der ,zeit1 mithin auch der ,vernderung1 gar nicht vorkme4 ,es bleibt also ihre empirische ,realitt als ,bedingung aller unserer ,erfahrungen4 ,nur die absolute ,realitt kann ihr nach dem oben ,angefhrten nicht zugestanden werden4 ,sie ist nichts1 als die ,form unserer inneren ,anschauung994 ,wenn man von ihr die besondere ,bedingung unserer ,sinnlichkeit wegnimmt1 so verschwindet auch der ,begriff der ,zeit1 und sie hngt nicht an den ,gegenstnden selbst1 sondern blo am ,subjekte1 welches sie anschaut4 99 ,ich kann zwar sagen3 meine ,vorstellungen folgen einander2 aber das heit nur1 wir sind uns ihrer1 als in einer ,zeitfolge1 d4i4 nach der ,form des inneren ,sinnes1 bewut4 ,die ,zeit ist darum nicht etwas an sich selbst1 auch keine den ,dingen objektiv anhngende ,bestimmung4 ,die ,ursache aber1 weswegen dieser ,einwurf so einstimmig gemacht wird1 und zwar von denen1 die gleichwohl gegen die ,lehre von der ,idealitt des ,raumes nichts ,einleuchtendes einzuwenden wissen1 ist diese4 ,die absolute ,realitt des ,raumes hofften sie nicht apodiktisch dartun zu knnen1 weil ihnen der ,idealismus entgegensteht1 nach welchem die ,wirklichkeit uerer ,gegenstnde keines strengen ,beweises fhig ist3 dagegen die des ,gegenstandes unserer inneren ,sinne 7meiner selbst und meines ,zustandes7 unmittelbar durchs ,bewutsein klar ist4 ,jene konnten ein bloer ,schein sein1 dieser aber ist1 ihrer ,meinung nach1 unleugbar etwas ,wirkliches4 ,sie bedachten aber nicht1 da beide1 ohne da man ihre ,wirklichkeit als ,vorstellungen bestreiten darf1 gleichwohl nur zur ,erscheinung gehren1 welche jederzeit zwei ,seiten hat1 die eine1 da das ,objekt an sich selbst betrachtet wird1 7unangesehen der ,art1 dasselbe anzuschauen1 dessen ,beschaffenheit aber eben darum jederzeit problematisch bleibt17 die andere1 da auf die ,form der ,anschauung dieses ,gegenstandes gesehen wird1 welche nicht in dem ,gegenstande an sich selbst1 sondern im ,subjekte1 dem derselbe erscheint1 gesucht werden mu1 gleichwohl aber der ,erscheinung dieses ,gegenstandes wirklich und notwendig zukommt4 ,zeit und ,raum sind demnach zwei ,erkenntnisquellen1 aus denen a priori verschiedene synthetische ,erkenntnisse geschpft werden knnen1 wie vornehmlich die reine ,mathematik in ,ansehung der ,erkenntnisse vom ,raume und dessen ,verhltnissen ein glnzendes ,beispiel gibt4 ,sie sind nmlich beide zusammengenommen reine ,formen aller sinnlichen ,anschauung1 und machen dadurch synthetische ,stze a priori mglich4 ,aber diese ,erkenntnisquellen a priori bestimmen sich eben dadurch 7da sie blo ,bedingungen der ,sinnlichkeit sind7 ihre ,grenzen1 nmlich1 da sie blo auf ,gegenstnde gehen1 sofern sie als ,erscheinungen betrachtet werden1 nicht aber ,dinge an sich selbst darstellen4 ,jene allein sind das ,feld ihrer ,gltigkeit1 woraus1 wenn man hinausgeht1 weiter kein objektiver ,gebrauch derselben stattfindet4 ,diese ,realitt des ,raumes und der ,zeit lt brigens die ,sicherheit der ,erfahrungserkenntnis unangetastet3 denn wir sind derselben ebenso gewi1 ob diese ,formen den ,dingen an sich selbst1 oder nur unserer ,anschauung dieser ,dinge notwendigerweise anhngen4 ,dagegen die1 so die absolute ,realitt des ,raumes und der ,zeit behaupten1 sie mgen sie nun als subsistierend1 oder nur inhrierend annehmen1 mit den ,prinzipien der ,erfahrung selbst uneinig sein mssen4 ,denn1 entschlieen sie sich zum ersteren1 7welches gemeiniglich die ,partei der mathematischen ,naturforscher ist17 so mssen sie zwei ewige und unendliche fr sich bestehende ,undinge 7,raum und ,zeit7 annehmen1 welche da sind 7ohne da doch etwas ,wirkliches ist71 nur um alles ,wirkliche in sich zu befassen4 ,nehmen sie die zweite ,partei 7von der einige metaphysische ,naturlehrer sind71 und ,raum und ,zeit gelten ihnen als von der ,erfahrung abstrahierte1 obzwar in der ,absonderung verworren vorgestellte1 ,verhltnisse der ,erscheinungen 7neben- oder nacheinander71 so mssen sie den mathematischen ,lehren a priori in ,ansehung wirklicher ,dinge 7z4,e4 im ,raume7 ihre ,gltigkeit1 wenigstens die apodiktische ,gewiheit streiten1 indem diese a posteriori gar nicht stattfindet1 und die ,begriffe a priori von ,raum und ,zeit1 dieser ,meinung nach1 nur ,geschpfe der ,einbildungskraft sind1 deren ,quell wirklich in der ,erfahrung gesucht werden mu1 aus deren abstrahierten ,verhltnissen die ,einbildung etwas gemacht hat1 was zwar das ,allgemeine derselben enthlt1 aber ohne die ,restriktionen1 welche die ,natur mit denselben verknpft hat1 nicht stattfinden kann4 ,die ersteren gewinnen so viel1 da sie fr die mathematischen ,behauptungen sich das ,feld der ,erscheinungen freimachen4 ,dagegen verwirren sie sich sehr durch eben diese ,bedingungen1 wenn der ,verstand ber dieses ,feld hinausgehen will4 ,die zweiten gewinnen zwar in ,ansehung des letzteren1 nmlich1 da die ,vorstellungen von ,raum und ,zeit ihnen nicht in den ,weg kommen1 wenn sie von ,gegenstnden nicht als ,erscheinungen1 sondern blo im ,verhltnis auf den ,verstand urteilen wollen2 knnen aber weder von der ,mglichkeit mathematischer ,erkenntnisse a priori 7indem ihnen eine wahre und objektiv gltige ,anschauung a priori fehlt7 ,grund angeben1 noch die ,erfahrungsstze mit jenen ,behauptungen in notwendige ,einstimmung bringen4 ,in unserer ,theorie1 von der wahren ,beschaffenheit dieser zwei ursprnglichen ,formen der ,sinnlichkeit1 ist beiden ,schwierigkeiten abgeholfen4 ,da schlielich die transzendentale sthetik nicht mehr1 als diese zwei ,elemente1 nmlich ,raum und ,zeit1 enthalten knne1 ist daraus klar1 weil alle anderen zur ,sinnlichkeit gehrigen ,begriffe1 selbst der der ,bewegung1 welcher beide ,stcke vereinigt1 etwas ,empirisches voraussetzen4 ,denn diese setzt die ,wahrnehmung von etwas ,beweglichem voraus4 ,im ,raum1 an sich selbst betrachtet1 ist aber nichts ,bewegliches3 daher das ,bewegliche etwas sein mu1 was im ,raume nur durch ,erfahrung gefunden wird1 mithin ein empirisches ,datum4 ,ebenso kann die transzendentale sthetik nicht den ,begriff der ,vernderung unter ihre ,data a priori zhlen3 denn die ,zeit selbst verndert sich nicht1 sondern etwas1 das in der ,zeit ist4 ,also wird dazu die ,wahrnehmung von irgendeinem ,dasein1 und der ,sukzession seiner ,bestimmungen1 mithin ,erfahrung erfordert4 ,allgemeine ,anmerkungen zur transzendentalen sthetik ,zuerst wird es ntig sein1 uns so deutlich1 als mglich1 zu erklren1 was in ,ansehung der ,grundbeschaffenheit der sinnlichen ,erkenntnis berhaupt unsere ,meinung sei1 um aller ,mideutung derselben vorzubeugen4 ,wir haben also sagen wollen3 da alle unsere ,anschauung nichts als die ,vorstellung von ,erscheinung sei3 da die ,dinge1 die wir anschauen1 nicht das an sich selbst sind1 wofr wir sie anschauen1 noch ihre ,verhltnisse so an sich selbst beschaffen sind1 als sie uns erscheinen1 und da1 wenn wir unser ,subjekt oder auch nur die subjektive ,beschaffenheit der ,sinne berhaupt aufheben1 alle die ,beschaffenheit1 alle ,verhltnisse der ,objekte im ,raum und ,zeit1 ja selbst ,raum und ,zeit verschwinden wrden1 und als ,erscheinungen nicht an sich selbst1 sondern nur in uns existieren knnen4 ,was es fr eine ,bewandtnis mit den ,gegenstnden an sich und abgesondert von aller dieser ,rezeptivitt unserer ,sinnlichkeit haben mge1 bleibt uns gnzlich unbekannt4 ,wir kennen nichts1 als unsere ,art1 sie wahrzunehmen1 die uns eigentmlich ist1 die auch nicht notwendig jedem ,wesen1 obzwar jedem ,menschen1 zukommen mu4 ,mit dieser haben wir es lediglich zu tun4 ,raum und ,zeit sind die reinen ,formen derselben1 ,empfindung berhaupt die ,materie4 ,jene knnen wir allein a priori1 d4i4 vor aller wirklichen ,wahrnehmung erkennen1 und sie heit darum reine ,anschauung2 diese aber ist das in unserem ,erkenntnis1 was da macht1 da sie ,erkenntnis a posteriori1 d4i4 empirische ,anschauung heit4 ,jene hngen unserer ,sinnlichkeit schlechthin notwendig an1 welcher ,art auch unsere ,empfindungen sein mgen2 diese knnen sehr verschieden sein4 ,wenn wir diese unsere ,anschauung auch zum hchsten ,grade der ,deutlichkeit bringen knnten1 so wrden wir dadurch der ,beschaffenheit der ,gegenstnde an sich selbst nicht nher kommen4 ,denn wir wrden auf allen ,fall doch nur unsere ,art der ,anschauung1 d4i4 unsere ,sinnlichkeit vollstndig erkennen1 und diese immer nur unter den1 dem ,subjekt ursprnglich anhngenden ,bedingungen1 von ,raum und ,zeit2 was die ,gegenstnde an sich selbst sein mgen1 wrde uns durch die aufgeklrteste ,erkenntnis der ,erscheinung derselben1 die uns allein gegeben ist1 doch niemals bekannt werden4 ,da daher unsere ganze ,sinnlichkeit nichts als die verworrene ,vorstellung der ,dinge sei1 welche lediglich das enthlt1 was ihnen an sich selbst zukommt1 aber nur unter einer ,zusammenhufung von ,merkmalen und ,teilvorstellungen1 die wir nicht mit ,bewutsein auseinander setzen1 ist eine ,verflschung des ,begriffs von ,sinnlichkeit und von ,erscheinung1 welche die ganze ,lehre derselben unntz und leer macht4 ,der ,unterschied einer undeutlichen von der deutlichen ,vorstellung ist blo logisch1 und betrifft nicht den ,inhalt4 ,ohne ,zweifel enthlt der ,begriff von ,recht1 dessen sich der gesunde ,verstand bedient1 ebendasselbe1 was die subtilste ,spekulation aus ihm entwickeln kann1 nur da im gemeinen und praktischen ,gebrauche man sich dieser mannigfaltigen ,vorstellungen in diesen ,gedanken nicht bewut ist4 ,darum kann man nicht sagen1 da der gemeine ,begriff sinnlich sei1 und eine bloe ,erscheinung enthalte1 denn das ,recht kann gar nicht erscheinen1 sondern sein ,begriff liegt im ,verstande1 und stellt eine ,beschaffenheit 7die moralische7 der ,handlungen vor1 die ihnen an sich selbst zukommt4 ,dagegen enthlt die ,vorstellung eines ,krpers in der ,anschauung gar nichts1 was einem ,gegenstande an sich selbst zukommen knnte1 sondern blo die ,erscheinung von etwas1 und die ,art1 wie wir dadurch affiziert werden1 und diese ,rezeptivitt unserer ,erkenntnisfhigkeit heit ,sinnlichkeit1 und bleibt von der ,erkenntnis des ,gegenstandes an sich selbst1 ob man jene 7die ,erscheinung7 gleich bis auf den ,grund durchschauen mchte1 dennoch himmelweit unterschieden4 ,die ,leibniz-,wolfische ,philosophie hat daher allen ,untersuchungen ber die ,natur und den ,ursprung unserer ,erkenntnisse einen ganz unrechten ,gesichtspunkt angewiesen1 indem sie den ,unterschied der ,sinnlichkeit vom ,intellektuellen blo als logisch betrachtete1 da er offenbar transzendental ist1 und nicht blo die ,form der ,deutlichkeit oder ,undeutlichkeit1 sondern den ,ursprung und den ,inhalt derselben betrifft1 so da wir durch die erstere die ,beschaffenheit der ,dinge an sich selbst nicht blo undeutlich1 sondern gar nicht erkennen1 und1 sobald wir unsere subjektive ,beschaffenheit wegnehmen1 das vorgestellte ,objekt mit den ,eigenschaften1 die ihm die sinnliche ,anschauung beilegte1 berall nirgend anzutreffen ist1 noch angetroffen werden kann1 indem eben diese subjektive ,beschaffenheit die ,form desselben1 als ,erscheinung1 bestimmt4 ,wir unterscheiden sonst wohl unter ,erscheinungen das1 was der ,anschauung derselben wesentlich anhngt1 und fr jeden menschlichen ,sinn berhaupt gilt1 von demjenigen1 was derselben nur zuflligerweise zukommt1 indem es nicht auf die ,beziehung der ,sinnlichkeit berhaupt1 sondern nur auf eine besondere ,stellung oder ,organisation dieses oder jenes ,sinnes gltig ist4 ,und da nennt man die erstere ,erkenntnis eine solche1 die den ,gegenstand an sich selbst vorstellt1 die zweite aber nur die ,erscheinung desselben4 ,dieser ,unterschied ist aber nur empirisch4 ,bleibt man dabei stehen1 7wie es gemeiniglich geschieht17 und sieht jene empirische ,anschauung nicht wiederum 7wie es geschehen sollte7 als bloe ,erscheinung an1 so da darin gar nichts1 was irgendeine ,sache an sich selbst anginge1 anzutreffen ist1 so ist unser transzendentale ,unterschied verloren1 und wir glauben alsdann doch1 ,dinge an sich zu erkennen1 ob wir es gleich berall 7in der ,sinnenwelt7 selbst bis zu der tiefsten ,erforschung ihrer ,gegenstnde mit nichts1 als ,erscheinungen1 zu tun haben1 ,so werden wir zwar den ,regenbogen eine bloe ,erscheinung bei einem ,sonnregen nennen1 diesen ,regen aber die ,sache an sich selbst1 welches auch richtig ist1 sofern wir den letzteren ,begriff nur physisch verstehen1 als das1 was in der allgemeinen ,erfahrung1 unter allen verschiedenen ,lagen zu den ,sinnen1 doch in der ,anschauung so und nicht anders bestimmt ist4 ,nehmen wir aber dieses ,empirische berhaupt1 und fragen1 ohne uns an die ,einstimmung desselben mit jedem ,menschensinne zu kehren1 ob auch dieses einen ,gegenstand an sich selbst 7nicht die ,regentropfen1 denn die sind dann schon1 als ,erscheinungen1 empirische ,objekte17 vorstelle1 so ist die ,frage von der ,beziehung der ,vorstellung auf den ,gegenstand transzendental1 und nicht allein diese ,tropfen sind bloe ,erscheinungen1 sondern selbst ihre runde ,gestalt1 ja sogar der ,raum1 in welchen sie fallen1 sind nichts an sich selbst1 sondern bloe ,modifikationen1 oder ,grundlagen unserer sinnlichen ,anschauung1 das transzendentale ,objekt aber bleibt uns unbekannt4 ,die zweite wichtige ,angelegenheit unserer transzendentalen sthetik ist1 da sie nicht blo als scheinbare ,hypothese einige ,gunst erwerbe1 sondern so gewi und ungezweifelt sei1 als jemals von einer ,theorie gefordert werden kann1 die zum ,organon dienen soll4 ,um diese ,gewiheit vllig einleuchtend zu machen1 wollen wir irgendeinen ,fall whlen1 woran dessen ,gltigkeit augenscheinlich werden4 ,setzet demnach1 ,raum und ,zeit seien an sich selbst objektiv und ,bedingungen der ,mglichkeit der ,dinge an sich selbst1 so zeigt sich erstlich3 da von beiden a priori apodiktische und synthetische ,stze in groer ,zahl vornehmlich vom ,raum vorkommen1 welchen wir darum vorzglich hier zum ,beispiel untersuchen wollen4 ,da die ,stze der ,geometrie synthetisch a priori und mit apodiktischer ,gewiheit erkannt werden1 so frage ich3 woher nehmt ihr dergleichen ,stze1 und worauf sttzt sich unser ,verstand1 um zu dergleichen schlechthin notwendigen und allgemeingltigen ,wahrheiten zu gelangen8 ,es ist kein anderer ,weg1 als durch ,begriffe oder durch ,anschauungen2 beides aber1 als solche1 die entweder a priori oder a posteriori gegeben sind4 ,die letzteren1 nmlich empirische ,begriffe1 imgleichen das1 worauf sie sich grnden1 die empirische ,anschauung1 knnen keinen synthetischen ,satz geben1 als nur einen solchen1 der auch blo empirisch1 d4i4 ein ,erfahrungssatz ist1 mithin niemals ,notwendigkeit und absolute ,allgemeinheit enthalten kann1 dergleichen doch das ,charakteristische aller ,stze der ,geometrie ist4 ,was aber das erstere und einzige ,mittel sein wrde1 nmlich durch bloe ,begriffe oder durch ,anschauungen a priori zu dergleichen ,erkenntnissen zu gelangen1 so ist klar1 da aus bloen ,begriffen gar keine synthetische ,erkenntnis1 sondern lediglich analytische erlangt werden kann4 ,nehmet nur den ,satz3 da durch zwei gerade ,linien sich gar kein ,raum einschlieen lasse1 mithin keine ,figur mglich sei1 und versucht ihn aus dem ,begriff von geraden ,linien und der ,zahl zwei abzuleiten2 oder auch1 da aus drei geraden ,linien eine ,figur mglich sei1 und versucht es ebenso blo aus diesen ,begriffen4 ,alle eure ,bemhung ist vergeblich1 und ihr seht euch gentigt1 zur ,anschauung eure ,zuflucht zu nehmen1 wie es die ,geometrie auch jederzeit tut4 ,ihr gebt euch also einen ,gegenstand in der ,anschauung2 von welcher ,art aber ist diese1 ist es eine reine ,anschauung a priori oder eine empirische8 ,wre das letzte1 so knnte niemals ein allgemeingltiger1 noch weniger ein apodiktischer ,satz daraus werden3 denn ,erfahrung kann dergleichen niemals liefern4 ,ihr mt also euren ,gegenstand a priori in der ,anschauung geben1 und auf diesen euren synthetischen ,satz grnden4 ,lge nun in euch nicht ein ,vermgen1 a priori anzuschauen2 wre diese subjektive ,bedingung der ,form nach nicht zugleich die allgemeine ,bedingung a priori1 unter der allein das ,objekt dieser 7ueren7 ,anschauung selbst mglich ist2 wre der ,gegenstand 7der ,triangel7 etwas an sich selbst ohne ,beziehung auf euer ,subjekt3 wie knntet ihr sagen1 da1 was in euren subjektiven ,bedingungen einen ,triangel zu konstruieren notwendig liegt1 auch dem ,triangel an sich selbst notwendig zukommen msse8 denn ihr knntet doch zu euren ,begriffen 7von drei ,linien7 nichts neues 7die ,figur7 hinzufgen1 welches darum notwendig an dem ,gegenstande angetroffen werden mte1 da dieser vor eurer ,erkenntnis und nicht durch dieselbe gegeben ist4 ,wre also nicht der ,raum 7und so auch die ,zeit7 eine bloe ,form eurer ,anschauung1 welche ,bedingungen a priori enthlt1 unter denen allein ,dinge fr euch uere ,gegenstnde sein knnen1 die ohne diese subjektiven ,bedingungen an sich nichts sind1 so knntet ihr a priori ganz und gar nichts ber uere ,objekte synthetisch ausmachen4 ,es ist also ungezweifelt gewi1 und nicht blo mglich1 oder auch wahrscheinlich1 da ,raum und ,zeit1 als die notwendigen ,bedingungen aller 7ueren und inneren7 ,erfahrung1 blo subjektive ,bedingungen aller unserer ,anschauung sind1 im ,verhltnis auf welche daher alle ,gegenstnde bloe ,erscheinungen und nicht fr sich in dieser ,art gegebene ,dinge sind1 von denen sich auch um deswillen1 was die ,form derselben betrifft1 vieles a priori sagen lt1 niemals aber das ,mindeste von dem ,dinge an sich selbst1 das diesen ,erscheinungen zum ,grunde liegen mag4 ,der transzendentalen ,elementarlehre ,zweiter ,teil ,die transzendentale ,logik ,einleitung ,idee einer transzendentalen ,logik ,i4 ,von der ,logik berhaupt ,unsere ,erkenntnis entspringt aus zwei ,grundquellen des ,gemts1 deren die erste ist1 die ,vorstellungen zu empfangen 7die ,rezeptivitt der ,eindrcke71 die zweite das ,vermgen1 durch diese ,vorstellungen einen ,gegenstand zu erkennen 7,spontaneitt der ,begriffe72 durch die erstere wird uns ein ,gegenstand gegeben1 durch die zweite wird dieser im ,verhltnis auf jene ,vorstellung 7als bloe ,bestimmung des ,gemts7 gedacht4 ,anschauung und ,begriffe machen also die ,elemente aller unserer ,erkenntnis aus1 so da weder ,begriffe1 ohne ihnen auf einige ,art korrespondierende ,anschauung1 noch ,anschauung ohne ,begriffe1 ein ,erkenntnis abgeben kann4 ,beide sind entweder rein1 oder empirisch4 ,empirisch1 wenn ,empfindung 7die die wirkliche ,gegenwart des ,gegenstandes voraussetzt7 darinnen enthalten ist3 rein aber1 wenn der ,vorstellung keine ,empfindung beigemischt ist4 ,man kann die letztere die ,materie der sinnlichen ,erkenntnis nennen4 ,daher enthlt reine ,anschauung lediglich die ,form1 unter welcher etwas angeschaut wird1 und reiner ,begriff allein die ,form des ,denkens eines ,gegenstandes berhaupt4 ,nur allein reine ,anschauungen oder ,begriffe sind a priori mglich1 empirische nur a posteriori4 ,wollen wir die ,rezeptivitt unseres ,gemts1 ,vorstellungen zu empfangen1 sofern es auf irgendeine ,weise affiziert wird1 ,sinnlichkeit nennen1 so ist dagegen das ,vermgen1 ,vorstellungen selbst hervorzubringen1 oder die ,spontaneitt des ,erkenntnisses1 der ,verstand4 ,unsere ,natur bringt es so mit sich1 da die ,anschauung niemals anders als sinnlich sein kann1 d4i4 nur die ,art enthlt1 wie wir von ,gegenstnden affiziert werden4 ,dagegen ist das ,vermgen1 den ,gegenstand sinnlicher ,anschauung zu denken1 der ,verstand4 ,keine dieser ,eigenschaften ist der anderen vorzuziehen4 ,ohne ,sinnlichkeit wrde uns kein ,gegenstand gegeben1 und ohne ,verstand keiner gedacht werden4 ,gedanken ohne ,inhalt sind leer1 ,anschauungen ohne ,begriffe sind blind4 ,daher ist es ebenso notwendig1 seine ,begriffe sinnlich zu machen1 7d4i4 ihnen den ,gegenstand in der ,anschauung beizufgen17 als seine ,anschauungen sich verstndlich zu machen 7d4i4 sie unter ,begriffe zu bringen74 ,beide ,vermgen1 oder ,fhigkeiten1 knnen auch ihre ,funktionen nicht vertauschen4 ,der ,verstand vermag nichts anzuschauen1 und die ,sinne nichts zu denken4 ,nur daraus1 da sie sich vereinigen1 kann ,erkenntnis entspringen4 ,deswegen darf man aber doch nicht ihren ,anteil vermischen1 sondern man hat groe ,ursache1 jedes von dem andern sorgfltig abzusondern1 und zu unterscheiden4 ,daher unterscheiden wir die ,wissenschaft der ,regeln der ,sinnlichkeit berhaupt1 d4i4 sthetik1 von der ,wissenschaft der ,verstandesregeln berhaupt1 d4i4 der ,logik4 ,die ,logik kann nun wiederum in zwiefacher ,absicht unternommen werden1 entweder als ,logik des allgemeinen1 oder des besonderen ,verstandesgebrauchs4 ,die erste enthlt die schlechthin notwendigen ,regeln des ,denkens1 ohne welche gar kein ,gebrauch des ,verstandes stattfindet1 und geht also auf diesen1 unangesehen der ,verschiedenheit der ,gegenstnde1 auf welche er gerichtet sein mag4 ,die ,logik des besonderen ,verstandesgebrauchs enthlt die ,regeln1 ber eine gewisse ,art von ,gegenstnden richtig zu denken4 ,jene kann man die ,elementarlogik nennen1 diese aber das ,organon dieser oder jener ,wissenschaft4 ,die letztere wird mehrenteils in den ,schulen als ,propdeutik der ,wissenschaften vorangeschickt1 ob sie zwar1 nach dem ,gange der menschlichen ,vernunft1 das spteste ist1 wozu sie allererst gelangt1 wenn die ,wissenschaft schon lange fertig ist1 und nur die letzte ,hand zu ihrer ,berichtigung und ,vollkommenheit bedarf4 ,denn man mu die ,gegenstnde schon in ziemlich hohem ,grade kennen1 wenn man die ,regel angeben will1 wie sich eine ,wissenschaft von ihnen zustande bringen lasse4 ,die allgemeine ,logik ist nun entweder die reine1 oder die angewandte ,logik4 ,in der ersteren abstrahieren wir von allen empirischen ,bedingungen1 unter denen unser ,verstand ausgebt wird1 z4,b4 vom ,einflu der ,sinne1 vom ,spiele der ,einbildung1 den ,gesetzen des ,gedchtnisses1 der ,macht der ,gewohnheit1 der ,neigung usw41 mithin auch den ,quellen der ,vorurteile1 ja gar berhaupt von allen ,ursachen1 daraus uns gewisse ,erkenntnisse entspringen1 oder unterschoben werden mgen1 weil sie blo den ,verstand unter gewissen ,umstnden seiner ,anwendung betreffen1 und1 um diese zu kennen1 ,erfahrung erfordert wird4 ,eine allgemeine1 aber reine ,logik1 hat es also mit lauter ,prinzipien a priori zu tun1 und ist ein ,kanon des ,verstandes und der ,vernunft1 aber nur in ,ansehung des ,formalen ihres ,gebrauchs1 der ,inhalt mag sein1 welcher er wolle1 7empirisch oder transzendental74 ,eine allgemeine ,logik heit aber alsdann angewandt1 wenn sie auf die ,regeln des ,gebrauchs des ,verstandes unter den subjektiven empirischen ,bedingungen1 die uns die ,psychologie lehrt1 gerichtet ist4 ,sie hat also empirische ,prinzipien1 ob sie zwar insofern allgemein ist1 da sie auf den ,verstandesgebrauch ohne ,unterschied der ,gegenstnde geht4 ,um deswillen ist sie auch weder ein ,kanon des ,verstandes berhaupt1 noch ein ,organon besonderer ,wissenschaften1 sondern lediglich ein ,kathartikon des gemeinen ,verstandes4 ,in der allgemeinen ,logik mu also der ,teil1 der die reine ,vernunftlehre ausmachen soll1 von demjenigen gnzlich abgesondert werden1 welcher die angewandte 7obzwar noch immer allgemeine7 ,logik ausmacht4 ,der erstere ist eigentlich nur allein ,wissenschaft1 obzwar kurz und trocken1 und wie es die schulgerechte ,darstellung einer ,elementarlehre des ,verstandes erfordert4 ,in dieser mssen also die ,logiker jederzeit zwei ,regeln vor ,augen haben4 #a4 ,als allgemeine ,logik abstrahiert sie von allem ,inhalt der ,verstandeserkenntnis1 und der ,verschiedenheit ihrer ,gegenstnde1 und hat mit nichts als der bloen ,form des ,denkens zu tun4 #b4 ,als reine ,logik hat sie keine empirischen ,prinzipien1 mithin schpft sie nichts 7wie man sich bisweilen berredet hat7 aus der ,psychologie1 die also auf den ,kanon des ,verstandes gar keinen ,einflu hat4 ,sie ist eine demonstrierte ,doktrin1 und alles mu in ihr vllig a priori gewi sein4 ,was ich die angewandte ,logik nenne1 7wider die gemeine ,bedeutung dieses ,wortes1 nach der sie gewisse ,exerzitien1 dazu die reine ,logik die ,regel gibt1 enthalten soll17 so ist sie eine ,vorstellung des ,verstandes und der ,regeln seines notwendigen ,gebrauchs in concreto1 nmlich unter den zuflligen ,bedingungen des ,subjekts1 die diesen ,gebrauch hindern oder befrdern knnen1 und die insgesamt nur empirisch gegeben werden4 ,sie handelt von der ,aufmerksamkeit1 deren ,hindernis und ,folgen1 dem ,ursprunge des ,irrtums1 dem ,zustande des ,zweifels1 des ,skrupels1 der berzeugung usw4 und zu ihr verhlt sich die allgemeine und reine ,logik wie die reine ,moral1 welche blo die notwendigen sittlichen ,gesetze eines freien ,willens berhaupt enthlt1 zu der eigentlichen ,tugendlehre1 welche diese ,gesetze unter den ,hindernissen der ,gefhle1 ,neigungen und ,leidenschaften1 denen die ,menschen mehr oder weniger unterworfen sind1 erwgt1 und welche niemals eine wahre und demonstrierte ,wissenschaft abgeben kann1 weil sie ebensowohl als jene angewandte ,logik empirische und psychologische ,prinzipien bedarf4 ,,ii4 ,von der transzendentalen ,logik ,die allgemeine ,logik abstrahiert1 wie wir gewiesen1 von allem ,inhalt der ,erkenntnis1 d4i4 von aller ,beziehung derselben auf das ,objekt1 und betrachtet nur die logische ,form im ,verhltnisse der ,erkenntnisse aufeinander1 d4i4 die ,form des ,denkens berhaupt4 ,weil es nun aber sowohl reine1 als empirische ,anschauungen gibt1 7wie die transzendentale sthetik dartut17 so knnte auch wohl ein ,unterschied zwischen reinem und empirischem ,denken der ,gegenstnde angetroffen werden4 ,in diesem ,falle wrde es eine ,logik geben1 in der man nicht von allem ,inhalt der ,erkenntnis abstrahierte2 denn diejenige1 welche blo die ,regeln des reinen ,denkens eines ,gegenstandes enthielte1 wrde alle diejenigen ,erkenntnisse ausschlieen1 welche von empirischem ,inhalte wren4 ,sie wrde auch auf den ,ursprung unserer ,erkenntnisse von ,gegenstnden gehen1 sofern er nicht den ,gegenstnden zugeschrieben werden kann2 da hingegen die allgemeine ,logik mit diesem ,ursprunge der ,erkenntnis nichts zu tun hat1 sondern die ,vorstellungen1 sie mgen uranfnglich a priori in uns selbst1 oder nur empirisch gegeben sein1 blo nach den ,gesetzen betrachtet1 nach welchen der ,verstand sie im ,verhltnis gegeneinander braucht1 wenn er denkt1 und also nur von der ,verstandesform handelt1 die den ,vorstellungen verschafft werden kann1 woher sie auch sonst entsprungen sein mgen4 ,und hier mache ich eine ,anmerkung1 die ihren ,einflu auf alle nachfolgenden ,betrachtungen erstreckt1 und die man wohl vor ,augen haben mu1 nmlich3 da nicht eine jede ,erkenntnis a priori1 sondern nur die1 dadurch wir erkennen1 da und wie gewisse ,vorstellungen 7,anschauungen oder ,begriffe7 lediglich a priori angewandt werden1 oder mglich sind1 transzendental 7d4i4 die ,mglichkeit der ,erkenntnis oder der ,gebrauch derselben a priori7 heien msse4 ,daher ist weder der ,raum1 noch irgendeine geometrische ,bestimmung desselben a priori eine transzendentale ,vorstellung1 sondern nur die ,erkenntnis1 da diese ,vorstellungen gar nicht empirischen ,ursprungs sind1 und die ,mglichkeit1 wie sie sich gleichwohl a priori auf ,gegenstnde der ,erfahrung beziehen knne1 kann transzendental heien4 ,imgleichen wrde der ,gebrauch des ,raumes von ,gegenstnden berhaupt auch transzendental sein3 aber ist er lediglich auf ,gegenstnde der ,sinne eingeschrnkt1 so heit er empirisch4 ,der ,unterschied des ,transzendentalen und ,empirischen gehrt also nur zur ,kritik der ,erkenntnisse1 und betrifft nicht die ,beziehung derselben auf ihren ,gegenstand4 ,in der ,erwartung also1 da es vielleicht ,begriffe geben knne1 die sich a priori auf ,gegenstnde beziehen mgen1 nicht als reine oder sinnliche ,anschauungen1 sondern blo als ,handlungen des reinen ,denkens1 die mithin ,begriffe1 aber weder empirischen noch sthetischen ,ursprungs sind1 so machen wir uns zum voraus die ,idee von einer ,wissenschaft des reinen ,verstandes und ,vernunfterkenntnisses1 dadurch wir ,gegenstnde vllig a priori denken4 ,eine solche ,wissenschaft1 welche den ,ursprung1 den ,umfang und die objektive ,gltigkeit solcher ,erkenntnisse bestimmte1 wrde transzendentale ,logik heien mssen1 weil sie es blo mit den ,gesetzen des ,verstandes und der ,vernunft zu tun hat1 aber lediglich1 sofern sie auf ,gegenstnde a priori bezogen wird1 und nicht1 wie die allgemeine ,logik1 auf die empirischen sowohl1 als reinen ,vernunfterkenntnisse ohne ,unterschied4 ,,iii4 ,von der ,einteilung der allgemeinen ,logik in ,analytik und ,dialektik ,die alte und berhmte ,frage1 womit man die ,logiker in die ,enge zu treiben vermeinte1 und sie dahin zu bringen suchte1 da sie sich entweder auf einer elenden ,dialele muten betreffen lassen1 oder ihre ,unwissenheit1 mithin die ,eitelkeit ihrer ganzen ,kunst bekennen sollten1 ist diese3 ,was ist ,wahrheit8 ,die ,namenerklrung der ,wahrheit1 da sie nmlich die bereinstimmung der ,erkenntnis mit ihrem ,gegenstande sei1 wird hier geschenkt1 und vorausgesetzt2 man verlangt aber zu wissen1 welches das allgemeine und sichere ,kriterium der ,wahrheit einer jeden ,erkenntnis sei4 ,es ist schon ein groer und ntiger ,beweis der ,klugheit oder ,einsicht1 zu wissen1 was man vernnftigerweise fragen solle4 ,denn1 wenn die ,frage an sich ungereimt ist1 und unntige ,antworten verlangt1 so hat sie1 auer der ,beschmung dessen1 der sie aufwirft1 bisweilen noch den ,nachteil1 den unbehutsamen ,anhrer derselben zu ungereimten ,antworten zu verleiten1 und den belachenswerten ,anblick zu geben1 da einer 7wie die ,alten sagten7 den ,bock melkt1 der andere ein ,sieb unterhlt4 ,wenn ,wahrheit in der bereinstimmung einer ,erkenntnis mit ihrem ,gegenstande besteht1 so mu dadurch dieser ,gegenstand von anderen unterschieden werden2 denn eine ,erkenntnis ist falsch1 wenn sie mit dem ,gegenstande1 worauf sie bezogen wird1 nicht bereinstimmt1 ob sie gleich etwas enthlt1 was wohl von anderen ,gegenstnden gelten knnte4 ,nun wrde ein allgemeines ,kriterium der ,wahrheit dasjenige sein1 welches von allen ,erkenntnissen1 ohne ,unterschied ihrer ,gegenstnde1 gltig wre4 ,es ist aber klar1 da1 da man bei demselben von allem ,inhalt der ,erkenntnis 7,beziehung auf ihr ,objekt7 abstrahiert1 und ,wahrheit gerade diesen ,inhalt angeht1 es ganz unmglich und ungereimt sei1 nach einem ,merkmale der ,wahrheit dieses ,inhalts der ,erkenntnisse zu fragen1 und da also ein hinreichendes1 und doch zugleich allgemeines ,kennzeichen der ,wahrheit unmglich angegeben werden knne4 ,da wir oben schon den ,inhalt einer ,erkenntnis die ,materie derselben genannt haben1 so wird man sagen mssen3 von der ,wahrheit der ,erkenntnis der ,materie nach lt sich kein allgemeines ,kennzeichen verlangen1 weil es in sich selbst widersprechend ist4 ,was aber das ,erkenntnis der bloen ,form nach 7mit ,beiseitesetzung alles ,inhalts7 betrifft1 so ist ebenso klar3 da eine ,logik1 sofern sie die allgemeinen und notwendigen ,regeln des ,verstandes vortrgt1 eben in diesen ,regeln ,kriterien der ,wahrheit darlegen msse4 ,denn1 was diesen widerspricht1 ist falsch1 weil der ,verstand dabei seinen allgemeinen ,regeln des ,denkens1 mithin sich selbst widerstreitet4 ,diese ,kriterien aber betreffen nur die ,form der ,wahrheit1 d4i4 des ,denkens berhaupt1 und sind sofern ganz richtig1 aber nicht hinreichend4 ,denn obgleich eine ,erkenntnis der logischen ,form vllig gem sein mchte1 d4i4 sich selbst nicht widersprche1 so kann sie doch noch immer dem ,gegenstande widersprechen4 ,also ist das blo logische ,kriterium der ,wahrheit1 nmlich die bereinstimmung einer ,erkenntnis mit den allgemeinen und formalen ,gesetzen des ,verstandes und der ,vernunft zwar die conditio sine qua non1 mithin die negative ,bedingung aller ,wahrheit3 weiter aber kann die ,logik nicht gehen1 und den ,irrtum1 der nicht die ,form1 sondern den ,inhalt trifft1 kann die ,logik durch keinen ,probierstein entdecken4 ,die allgemeine ,logik lst nun das ganze formale ,geschft des ,verstandes und der ,vernunft in seine ,elemente auf1 und stellt sie als ,prinzipien aller logischen ,beurteilung unserer ,erkenntnis dar4 ,dieser ,teil der ,logik kann daher ,analytik heien1 und ist eben darum der wenigstens negative ,probierstein der ,wahrheit1 indem man zuvrderst alle ,erkenntnis1 ihrer ,form nach1 an diesen ,regeln prfen und schtzen mu1 ehe man sie selbst ihrem ,inhalt nach untersucht1 um auszumachen1 ob sie in ,ansehung des ,gegenstandes positive ,wahrheit enthalten4 ,weil aber die bloe ,form des ,erkenntnisses1 so sehr sie auch mit logischen ,gesetzen bereinstimmen mag1 noch lange nicht hinreicht1 materielle 7objektive7 ,wahrheit dem ,erkenntnisse darum auszumachen1 so kann sich niemand blo mit der ,logik wagen1 ber ,gegenstnde zu urteilen1 und irgend etwas zu behaupten1 ohne von ihnen vorher gegrndete ,erkundigung auer der ,logik eingezogen zu haben1 um hernach blo die ,benutzung und die ,verknpfung derselben in einem zusammenhngenden ,ganzen nach logischen ,gesetzen zu versuchen1 noch besser aber1 sie lediglich danach zu prfen4 ,gleichwohl liegt so etwas ,verleitendes in dem ,besitze einer so scheinbaren ,kunst1 allen unseren ,erkenntnissen die ,form des ,verstandes zu geben1 ob man gleich in ,ansehung des ,inhalts derselben noch sehr leer und arm sein mag1 da jene allgemeine ,logik1 die blo ein ,kanon zur ,beurteilung ist1 gleichsam wie ein ,organon zur wirklichen ,hervorbringung wenigstens dem ,blendwerk von objektiven ,behauptungen gebraucht1 und mithin in der ,tat dadurch gemibraucht worden4 ,die allgemeine ,logik nun1 als vermeintes ,organon1 heit ,dialektik4 ,so verschieden auch die ,bedeutung ist1 in der die ,alten dieser ,benennung einer ,wissenschaft oder ,kunst sich bedienten1 so kann man doch aus dem wirklichen ,gebrauche derselben sicher abnehmen1 da sie bei ihnen nichts anderes war1 als die ,logik des ,scheins4 ,eine sophistische ,kunst1 seiner ,unwissenheit1 ja auch seinen vorstzlichen ,blendwerken den ,anstrich der ,wahrheit zu geben1 da man die ,methode der ,grndlichkeit1 welche die ,logik berhaupt vorschreibt1 nachahmte1 und ihre ,topik zu ,beschnigung jedes leeren ,vorgebens benutzte4 ,nun kann man es als eine sichere und brauchbare ,warnung anmerken3 da die allgemeine ,logik1 als ,organon betrachtet1 jederzeit eine ,logik des ,scheins1 d4i4 dialektisch sei4 ,denn da sie uns gar nichts ber den ,inhalt der ,erkenntnis lehrt1 sondern nur blo die formalen ,bedingungen der bereinstimmung mit dem ,verstande1 welche brigens in ,ansehung der ,gegenstnde gnzlich gleichgltig sind1 so mu die ,zumutung1 sich derselben als eines ,werkzeugs 7,organon7 zu gebrauchen1 um seine ,kenntnisse1 wenigstens dem ,vorgeben nach1 auszubreiten und zu erweitern1 auf nichts als ,geschwtzigkeit hinauslaufen1 alles1 was man will1 mit einigem ,schein zu behaupten1 oder auch nach ,belieben anzufechten4 ,eine solche ,unterweisung ist der ,wrde der ,philosophie auf keine ,weise gem4 ,um deswillen hat man diese ,benennung der ,dialektik lieber1 als eine ,kritik des dialektischen ,scheins1 der ,logik beigezhlt1 und als eine solche wollen wir sie auch hier verstanden wissen4 ,,iv4 ,von der ,einteilung der transz4 ,logik in die transzendentale ,analytik und ,dialektik ,in einer transzendentalen ,logik isolieren wir den ,verstand1 7so wie oben in der transzendentalen sthetik die ,sinnlichkeit7 und heben blo den ,teil des ,denkens aus unserem ,erkenntnisse heraus1 der lediglich seinen ,ursprung in dem ,verstande hat4 ,der ,gebrauch dieser reinen ,erkenntnis aber beruht darauf1 als ihrer ,bedingung3 da uns ,gegenstnde in der ,anschauung gegeben seien1 worauf jene angewandt werden knnen4 ,denn ohne ,anschauung fehlt es aller unserer ,erkenntnis an ,objekten1 und sie bleibt alsdann vllig leer4 ,der ,teil der transscendentalen ,logik also1 der die ,elemente der reinen ,verstandeserkenntnis vortrgt1 und die ,prinzipien1 ohne welche berall kein ,gegenstand gedacht werden kann1 ist die transzendentale ,analytik1 und zugleich1 eine ,logik der ,wahrheit4 ,denn ihr kann keine ,erkenntnis widersprechen1 ohne da sie zugleich allen ,inhalt verlre1 d4i4 alle ,beziehung auf irgendein ,objekt1 mithin alle ,wahrheit4 ,weil es aber sehr anlockend und verleitend ist1 sich dieser reinen ,verstandeserkenntnisse und ,grundstze allein1 und selbst ber die ,grenzen der ,erfahrung hinaus1 zu bedienen1 welche doch einzig und allein uns die ,materie 7,objekte7 an die ,hand geben kann1 worauf jene reinen ,verstandesbegriffe angewandt werden knnen3 so gert der ,verstand in ,gefahr1 durch leere ,vernnfteleien von den bloen formalen ,prinzipien des reinen ,verstandes einen materialen ,gebrauch zu machen1 und ber ,gegenstnde ohne ,unterschied zu urteilen1 die uns doch nicht gegeben sind1 ja vielleicht auf keinerlei ,weise gegeben werden knnen4 ,da sie also eigentlich nur ein ,kanon der ,beurteilung des empirischen ,gebrauchs sein sollte1 so wird sie gemibraucht1 wenn man sie als das ,organon eines allgemeinen und unbeschrnkten ,gebrauchs gelten lt1 und sich mit dem reinen ,verstande allein wagt1 synthetisch ber ,gegenstnde berhaupt zu urteilen1 zu behaupten1 und zu entscheiden4 ,also wrde der ,gebrauch des reinen ,verstandes alsdann dialektisch sein4 ,der zweite ,teil der transzendentalen ,logik mu also eine ,kritik dieses dialektischen ,scheines sein1 und heit transzendentale ,dialektik1 nicht als eine ,kunst1 dergleichen ,schein dogmatisch zu erregen1 7eine leider sehr gangbare ,kunst mannigfaltiger metaphysischer ,gaukelwerke7 sondern als eine ,kritik des ,verstandes und der ,vernunft in ,ansehung ihres hyperphysischen ,gebrauchs1 um den falschen ,schein ihrer grundlosen ,anmaungen aufzudecken1 und ihre ,ansprche auf ,erfindung und ,erweiterung1 die sie blo durch transzendentale ,grundstze zu erreichen vermeint1 zur bloen ,beurteilung und ,verwahrung des reinen ,verstandes vor sophistischem ,blendwerke herabzusetzen4 ,der transzendentalen ,logik ,erste ,abteilung ,die transzendentale ,analytik ,diese ,analytik ist die ,zergliederung unseres gesamten ,erkenntnisses a priori in die ,elemente der reinen ,verstandeserkenntnis4 ,es kommt hiebei auf folgende ,stcke an3 #a4 ,da die ,begriffe reine und nicht empirische ,begriffe seien4 #b4 ,da sie nicht zur ,anschauung und zur ,sinnlichkeit1 sondern zum ,denken und ,verstande gehren4 #c4 ,da sie ,elementarbegriffe seien und von den abgeleiteten1 oder daraus zusammengesetzten1 wohl unterschieden werden4 #d4 ,da ihre ,tafel vollstndig sei1 und sie das ganze ,feld des reinen ,verstandes gnzlich ausfllen4 ,nun kann diese ,vollstndigkeit einer ,wissenschaft nicht auf den berschlag1 eines blo durch ,versuche zustande gebrachten ,aggregats1 mit ,zuverlssigkeit angenommen werden2 daher ist sie nur vermittelst einer ,idee des ,ganzen der ,verstandeserkenntnis a priori und die daraus bestimmte ,abteilung der ,begriffe1 welche sie ausmachen1 mithin nur durch ihren ,zusammenhang in einem ,system mglich4 ,der reine ,verstand sondert sich nicht allein von allem ,empirischen1 sondern sogar von aller ,sinnlichkeit vllig aus4 ,er ist also eine fr sich selbst bestndige1 sich selbst genugsame1 und durch keine uerlich hinzukommenden ,zustze zu vermehrende ,einheit4 ,daher wird der ,inbegriff seiner ,erkenntnis ein unter einer ,idee zu befassendes und zu bestimmendes ,system ausmachen1 dessen ,vollstndigkeit und ,artikulation zugleich einen ,probierstein der ,richtigkeit und ,echtheit aller hineinpassenden ,erkenntnisstcke abgeben kann4 ,es besteht aber dieser ganze ,teil der transzendentalen ,logik aus zwei ,bchern1 deren das eine die ,begriffe1 das andere die ,grundstze des reinen ,verstandes enthlt4 ,der transzendentalen ,analytik ,erstes ,buch ,die ,analytik der ,begriffe ,ich verstehe unter der ,analytik der ,begriffe nicht die ,analysis derselben1 oder das gewhnliche ,verfahren in philosophischen ,untersuchungen1 ,begriffe1 die sich darbieten1 ihrem ,inhalte nach zu zergliedern und zur ,deutlichkeit zu bringen1 sondern die noch wenig versuchte ,zergliederung des ,verstandesvermgens selbst1 um die ,mglichkeit der ,begriffe a priori dadurch zu erforschen1 da wir sie im ,verstande allein1 als ihrem ,geburtsorte1 aufsuchen und dessen reinen ,gebrauch berhaupt analysieren2 denn dieses ist das eigentmliche ,geschft einer ,transzendental-,philosophie2 das brige ist die logische ,behandlung der ,begriffe in der ,philosophie berhaupt4 ,wir werden also die reinen ,begriffe bis zu ihren ersten ,keimen und ,anlagen im menschlichen ,verstande verfolgen1 in denen sie vorbereitet liegen1 bis sie endlich bei ,gelegenheit der ,erfahrung entwickelt und durch ebendenselben ,verstand1 von den ihnen anhngenden empirischen ,bedingungen befreit1 in ihrer ,lauterkeit dargestellt werden4 ,der ,analytik der ,begriffe ,erstes ,hauptstck ,von dem ,leitfaden der ,entdeckung aller reinen ,verstandesbegriffe ,wenn man ein ,erkenntnisvermgen ins ,spiel setzt1 so tun sich1 nach den mancherlei ,anlssen1 verschiedene ,begriffe hervor1 die dieses ,vermgen kennbar machen und sich in einem mehr oder weniger ausfhrlichen ,aufsatz sammeln lassen1 nachdem die ,beobachtung derselben lngere ,zeit1 oder mit grerer ,scharfsichtigkeit angestellt worden4 ,wo diese ,untersuchung werde vollendet sein1 lt sich1 nach diesem gleichsam mechanischen ,verfahren1 niemals mit ,sicherheit bestimmen4 ,auch entdecken sich die ,begriffe1 die man nur so bei ,gelegenheit auffindet1 in keiner ,ordnung und systematischen ,einheit1 sondern werden zuletzt nur nach hnlichkeiten gepaart und nach der ,gre ihres ,inhalts1 von den einfachen an1 zu den mehr zusammengesetzten1 in ,reihen gestellt1 die nichts weniger als systematisch1 obgleich auf gewisse ,weise methodisch zustande gebracht werden4 ,die ,transzendental-,philosophie hat den ,vorteil1 aber auch die ,verbindlichkeit1 ihre ,begriffe nach einem ,prinzip aufzusuchen2 weil sie aus dem ,verstande1 als absoluter ,einheit1 rein und unvermischt entspringen1 und daher selbst nach einem ,begriffe1 oder ,idee1 unter sich zusammenhngen mssen4 ,ein solcher ,zusammenhang aber gibt eine ,regel an die ,hand1 nach welcher jedem reinen ,verstandesbegriff seine ,stelle und allen insgesamt ihre ,vollstndigkeit a priori bestimmt werden kann1 welches alles sonst vom ,belieben1 oder von dem ,zufall abhngen wrde4 ,des transzendentalen ,leitfadens der ,entdeckung aller reinen ,verstandesbegriffe ,erster ,abschnitt ,von dem logischen ,verstandesgebrauche berhaupt ,der ,verstand wurde oben blo negativ erklrt3 durch ein nichtsinnliches ,erkenntnisvermgen4 ,nun knnen wir1 unabhngig von der ,sinnlichkeit1 keiner ,anschauung teilhaftig werden4 ,also ist der ,verstand kein ,vermgen der ,anschauung4 ,es gibt aber1 auer der ,anschauung1 keine andere ,art1 zu erkennen1 als durch ,begriffe4 ,also ist die ,erkenntnis eines jeden1 wenigstens des menschlichen1 ,verstandes1 eine ,erkenntnis durch ,begriffe1 nicht intuitiv1 sondern diskursiv4 ,alle ,anschauungen1 als sinnlich1 beruhen auf ,affektionen1 die ,begriffe also auf ,funktionen4 ,ich verstehe aber unter ,funktion die ,einheit der ,handlung1 verschiedene ,vorstellungen unter einer gemeinschaftlichen zu ordnen4 ,begriffe grnden sich also auf der ,spontaneitt des ,denkens1 wie sinnliche ,anschauungen auf der ,rezeptivitt der ,eindrcke4 ,von diesen ,begriffen kann nun der ,verstand keinen anderen ,gebrauch machen1 als da er dadurch urteilt4 ,da keine ,vorstellung unmittelbar auf den ,gegenstand geht1 als blo die ,anschauung1 so wird ein ,begriff niemals auf einen ,gegenstand unmittelbar1 sondern auf irgendeine andere ,vorstellung von demselben 7sie sei ,anschauung oder selbst schon ,begriff7 bezogen4 ,das ,urteil ist also die mittelbare ,erkenntnis eines ,gegenstandes1 mithin die ,vorstellung einer ,vorstellung desselben4 ,in jedem ,urteil ist ein ,begriff1 der fr viele gilt1 und unter diesem ,vielen auch eine gegebene ,vorstellung begreift1 welche letztere denn auf den ,gegenstand unmittelbar bezogen wird4 ,so bezieht sich z4,b4 in dem ,urteile3 alle ,krper sind vernderlich1 der ,begriff des ,teilbaren auf verschiedene andere ,begriffe2 unter diesen aber wird er hier besonders auf den ,begriff des ,krpers bezogen1 dieser aber auf gewisse uns vorkommende ,erscheinungen4 ,also werden diese ,gegenstnde durch den ,begriff der ,teilbarkeit mittelbar vorgestellt4 ,alle ,urteile sind demnach ,funktionen der ,einheit unter unseren ,vorstellungen1 da nmlich statt einer unmittelbaren ,vorstellung eine hhere1 die diese und mehrere unter sich begreift1 zur ,erkenntnis des ,gegenstandes gebraucht1 und viel mgliche ,erkenntnisse dadurch in einer zusammengezogen werden4 ,wir knnen aber alle ,handlungen des ,verstandes auf ,urteile zurckfhren1 so da der ,verstand berhaupt als ein ,vermgen zu urteilen vorgestellt werden kann4 ,denn er ist nach dem obigen ein ,vermgen zu denken4 ,denken ist das ,erkenntnis durch ,begriffe4 ,begriffe aber beziehen sich1 als ,prdikate mglicher ,urteile1 auf irgendeine ,vorstellung von einem noch unbestimmten ,gegenstande4 ,so bedeutet der ,begriff des ,krpers etwas1 z4,b4 ,metall1 was durch jenen ,begriff erkannt werden kann4 ,er ist also nur dadurch ,begriff1 da unter ihm andere ,vorstellungen enthalten sind1 vermittelst deren er sich auf ,gegenstnde beziehen kann4 ,er ist also das ,prdikat zu einem mglichen ,urteile1 z4,b4 ein jedes ,metall ist ein ,krper4 ,die ,funktionen des ,verstandes knnen also insgesamt gefunden werden1 wenn man die ,funktionen der ,einheit in den ,urteilen vollstndig darstellen kann4 ,da dies aber sich ganz wohl bewerkstelligen lasse1 wird der folgende ,abschnitt vor ,augen stellen4 ,des ,leitfadens der ,entdeckung aller reinen ,verstandesbegriffe ,zweiter ,abschnitt ,von der logischen ,funktion des ,verstandes in ,urteilen ,wenn wir von allem ,inhalte eines ,urteils berhaupt abstrahieren1 und nur auf die bloe ,verstandesform darin achtgeben1 so finden wir1 da die ,funktion des ,denkens in demselben unter vier ,titel gebracht werden knne1 deren jeder drei ,momente unter sich enthlt4 ,sie knnen fglich in folgender ,tafel vorgestellt werden4 #a4 ,quantitt der ,urteile ,allgemeine ,besondere ,einzelne #b4 ,qualitt #c4 ,relation ,bejahende ,kategorische ,verneinende ,hypothetische ,unendliche ,disjunktive #d4 ,modalitt ,problematische ,assertorische ,apodiktische ,da diese ,einteilung in einigen1 obgleich nicht wesentlichen ,stcken1 von der gewohnten ,technik der ,logiker abzuweichen scheint1 so werden folgende ,verwahrungen wider den besorglichen ,miverstand nicht unntig sein4 #a4 ,die ,logiker sagen mit ,recht1 da man beim ,gebrauch der ,urteile in ,vernunftschlssen die einzelnen ,urteile gleich den allgemeinen behandeln knne4 ,denn eben darum1 weil sie gar keinen ,umfang haben1 kann das ,prdikat derselben nicht blo auf einiges dessen1 was unter dem ,begriff des ,subjekts enthalten ist1 gezogen1 von einigem aber ausgenommen werden4 ,es gilt also von jenem ,begriffe ohne ,ausnahme1 gleich als wenn derselbe ein gemeingltiger ,begriff wre1 der einen ,umfang htte1 von dessen ganzer ,bedeutung das ,prdikat gelte4 ,vergleichen wir dagegen ein einzelnes ,urteil mit einem gemeingltigen1 blo als ,erkenntnis1 der ,gre nach1 so verhlt sie sich zu diesem wie ,einheit zur ,unendlichkeit1 und ist also an sich selbst davon wesentlich unterschieden4 ,also1 wenn ich ein einzelnes ,urteil 7judicium singulare7 nicht blo nach seiner inneren ,gltigkeit1 sondern auch1 als ,erkenntnis berhaupt1 nach der ,gre1 die es in ,vergleichung mit anderen ,erkenntnissen hat1 schtze1 so ist es allerdings von gemeingltigen ,urteilen 7judicia communia7 unterschieden1 und verdient in einer vollstndigen ,tafel der ,momente des ,denkens berhaupt 7obzwar freilich nicht in der blo auf den ,gebrauch der ,urteile untereinander eingeschrnkten ,logik7 eine besondere ,stelle4 #b4 ,ebenso mssen in einer transzendentalen ,logik unendliche ,urteile von bejahenden noch unterschieden werden1 wenn sie gleich in der allgemeinen ,logik jenen mit ,recht beigezhlt sind und kein besonderes ,glied der ,einteilung ausmachen4 ,diese nmlich abstrahiert von allem ,inhalt des ,prdikats 7ob es gleich verneinend ist7 und sieht nur darauf1 ob dasselbe dem ,subjekt beigelegt1 oder ihm entgegengesetzt werde4 ,jene aber betrachtet das ,urteil auch nach dem ,werte oder ,inhalt dieser logischen ,bejahung vermittelst eines blo verneinenden ,prdikats1 und was diese in ,ansehung des gesamten ,erkenntnisses fr einen ,gewinn verschafft4 ,htte ich von der ,seele gesagt1 sie ist nicht sterblich1 so htte ich durch ein verneinendes ,urteil wenigstens einen ,irrtum abgehalten4 ,nun habe ich durch den ,satz3 die ,seele ist nicht sterblich1 zwar der logischen ,form nach wirklich bejaht1 indem ich die ,seele in den unbeschrnkten ,umfang der nichtsterbenden ,wesen setze4 ,weil nun von dem ganzen ,umfange mglicher ,wesen das ,sterbliche einen ,teil enthlt1 das ,nichtsterbliche aber den anderen1 so ist durch meinen ,satz nichts anderes gesagt1 als da die ,seele eine von der unendlichen ,menge ,dinge sei1 die brigbleiben1 wenn ich das ,sterbliche insgesamt wegnehme4 ,dadurch aber wird nur die unendliche ,sphre alles ,mglichen insoweit beschrnkt1 da das ,sterbliche davon abgetrennt1 und in dem brigen ,raum ihres ,umfangs die ,seele gesetzt wird4 ,dieser ,raum bleibt aber bei dieser ,ausnahme noch immer unendlich1 und knnen noch mehrere ,teile desselben weggenommen werden1 ohne da darum der ,begriff von der ,seele im mindesten wchst1 und bejahend bestimmt wird4 ,diese unendlichen ,urteile also in ,ansehung des logischen ,umfanges sind wirklich blo beschrnkend in ,ansehung des ,inhalts der ,erkenntnis berhaupt1 und insofern mssen sie in der transzendentalen ,tafel aller ,momente des ,denkens in den ,urteilen nicht bergangen werden1 weil die hierbei ausgebte ,funktion des ,verstandes vielleicht in dem ,felde seiner reinen ,erkenntnis a priori wichtig sein kann4 #c4 ,alle ,verhltnisse des ,denkens in ,urteilen sind die a7 des ,prdikats zum ,subjekt1 b7 des ,grundes zur ,folge1 c7 der eingeteilten ,erkenntnis und der gesammelten ,glieder der ,einteilung untereinander4 ,in der ersteren ,art der ,urteile sind nur zwei ,begriffe1 in der zweiten zwei ,urteile1 in der dritten mehrere ,urteile im ,verhltnis gegeneinander betrachtet4 ,der hypothetische ,satz3 wenn eine vollkommene ,gerechtigkeit da ist1 so wird der beharrlich ,bse bestraft1 enthlt eigentlich das ,verhltnis zweier ,stze3 ,es ist eine vollkommene ,gerechtigkeit da1 und der beharrlich ,bse wird bestraft4 ,ob beide dieser ,stze an sich wahr seien1 bleibt hier unausgemacht4 ,es ist nur die ,konsequenz1 die durch dieses ,urteil gedacht wird4 ,endlich enthlt das disjunktive ,urteil ein ,verhltnis zweier1 oder mehrerer ,stze gegeneinander1 aber nicht der ,abfolge1 sondern der logischen ,entgegensetzung1 sofern die ,sphre des einen die des anderen ausschliet1 aber doch zugleich der ,gemeinschaft1 insofern sie zusammen die ,sphre der eigentlichen ,erkenntnis erfllen1 also ein ,verhltnis der ,teile der ,sphre eines ,erkenntnisses1 da die ,sphre eines jeden ,teils ein ,ergnzungsstck der ,sphre des anderen zu dem ganzen ,inbegriff der eingeteilten ,erkenntnis ist1 z4,e4 die ,welt ist entweder durch einen blinden ,zufall da1 oder durch innere ,notwendigkeit1 oder durch eine uere ,ursache4 ,jeder dieser ,stze nimmt einen ,teil der ,sphre des mglichen ,erkenntnisses ber das ,dasein einer ,welt berhaupt ein1 alle zusammen die ganze ,sphre4 ,das ,erkenntnis aus einer dieser ,sphren wegnehmen1 heit1 sie in eine der brigen setzen1 und dagegen sie in eine ,sphre setzen1 heit1 sie aus den brigen wegnehmen4 ,es ist also in einem disjunktiven ,urteile eine gewisse ,gemeinschaft der ,erkenntnisse1 die darin besteht1 da sie sich wechselseitig einander ausschlieen1 aber dadurch doch im ,ganzen die wahre ,erkenntnis bestimmen1 indem sie zusammengenommen den ganzen ,inhalt einer einzigen gegebenen ,erkenntnis ausmachen4 ,und dieses ist es auch nur1 was ich des ,folgenden wegen hiebei anzumerken ntig finde4 #d4 ,die ,modalitt der ,urteile ist eine ganz besondere ,funktion derselben1 die das ,unterscheidende an sich hat1 da sie nichts zum ,inhalte des ,urteils beitrgt1 7denn auer ,gre1 ,qualitt und ,verhltnis ist nichts mehr1 was den ,inhalt eines ,urteils ausmachte17 sondern nur den ,wert der ,copula in ,beziehung auf das ,denken berhaupt angeht4 ,problematische ,urteile sind solche1 wo man das ,bejahen oder ,verneinen als blo mglich 7beliebig7 annimmt4 ,assertorische1 da es als wirklich 7wahr7 betrachtet wird4 ,apodiktische1 in denen man es als notwendig ansieht994 ,so sind die beiden ,urteile1 deren ,verhltnis das hypothetische ,urteil ausmacht1 7antecedens und consequens71 imgleichen in deren ,wechselwirkung das ,disjunktive besteht1 7,glieder der ,einteilung7 insgesamt nur problematisch4 ,in dem obigen ,beispiel wird der ,satz3 es ist eine vollkommene ,gerechtigkeit da1 nicht assertorisch gesagt1 sondern nur als ein beliebiges ,urteil1 wovon es mglich ist1 da jemand es annehme1 gedacht1 und nur die ,konsequenz ist assertorisch4 ,daher knnen solche ,urteile auch offenbar falsch sein1 und doch1 problematisch genommen1 ,bedingungen der ,erkenntnis der ,wahrheit sein4 ,so ist das ,urteil3 die ,welt ist durch blinden ,zufall da1 in dem disjunktiven ,urteil nur von problematischer ,bedeutung1 nmlich1 da jemand diesen ,satz etwa auf eignen ,augenblick annehmen mge1 und dient doch1 7wie die ,verzeichnung des falschen ,weges1 unter der ,zahl aller derer1 die man nehmen kann17 den wahren zu finden4 ,der problematische ,satz ist also derjenige1 der nur logische ,mglichkeit 7die nicht objektiv ist7 ausdrckt1 d4i4 eine freie ,wahl einen solchen ,satz gelten zu lassen1 eine blo willkrliche ,aufnehmung desselben in den ,verstand4 ,der assertorische sagt von logischer ,wirklichkeit oder ,wahrheit1 wie etwa in einem hypothetischen ,vernunftschlu das ,antecedens im ,obersatze problematisch1 im ,untersatze assertorisch vorkommt1 und zeigt an1 da der ,satz mit dem ,verstande nach dessen ,gesetzen schon verbunden sei1 der apodiktische ,satz denkt sich den assertorischen durch diese ,gesetze des ,verstandes selbst bestimmt1 und daher a priori behauptend1 und drckt auf solche ,weise logische ,notwendigkeit aus4 ,weil nun hier alles sich gradweise dem ,verstande einverleibt1 so da man zuvor etwas problematisch urteilt1 darauf auch wohl es assertorisch als wahr annimmt1 endlich als unzertrennlich mit dem ,verstande verbunden1 d4i4 als notwendig und apodiktisch behauptet1 so kann man diese drei ,funktionen der ,modalitt auch so viel ,momente des ,denkens berhaupt nennen4 99 ,gleich1 als wenn das ,denken im ersten ,fall eine ,funktion des ,verstandes1 im zweiten der ,urteilskraft1 im dritten der ,vernunft wre4 ,eine ,bemerkung1 die erst in der ,folge ihre ,aufklrung erwartet4 ,des ,leitfadens der ,entdeckung aller reinen ,verstandesbegriffe ,dritter ,abschnitt ,von den reinen ,verstandesbegriffen oder ,kategorien ,die allgemeine ,logik abstrahiert1 wie mehrmalen schon gesagt worden1 von allem ,inhalt der ,erkenntnis1 und erwartet1 da ihr anderwrts1 woher es auch sei1 ,vorstellungen gegeben werden1 um diese zuerst in ,begriffe zu verwandeln1 welches analytisch zugeht4 ,dagegen hat die transzendentale ,logik ein ,mannigfaltiges der ,sinnlichkeit a priori vor sich liegen1 welches die transzendentale sthetik ihr darbietet1 um zu den reinen ,verstandesbegriffen einen ,stoff zu geben1 ohne den sie ohne allen ,inhalt1 mithin vllig leer sein wrde4 ,raum und ,zeit enthalten nun ein ,mannigfaltiges der reinen ,anschauung a priori1 gehren aber gleichwohl zu den ,bedingungen der ,rezeptivitt unseres ,gemts1 unter denen es allein ,vorstellungen von ,gegenstnden empfangen kann1 die mithin auch den ,begriff derselben jederzeit affizieren mssen4 ,allein die ,spontaneitt unseres ,denkens erfordert es1 da dieses ,mannigfaltige zuerst auf gewisse ,weise durchgegangen1 aufgenommen1 und verbunden werde1 um daraus eine ,erkenntnis zu machen4 ,diese ,handlung nenne ich ,synthesis4 ,ich verstehe aber unter ,synthesis in der allgemeinsten ,bedeutung die ,handlung1 verschiedene ,vorstellungen zueinander hinzuzutun1 und ihre ,mannigfaltigkeit in einer ,erkenntnis zu begreifen4 ,eine solche ,synthesis ist rein1 wenn das ,mannigfaltige nicht empirisch1 sondern a priori gegeben ist 7wie das im ,raum und der ,zeit74 ,vor aller ,analysis unserer ,vorstellungen mssen diese zuvor gegeben sein1 und es knnen keine ,begriffe dem ,inhalte nach analytisch entspringen4 ,die ,synthesis eines ,mannigfaltigen aber 7es sei empirisch oder a priori gegeben71 bringt zuerst eine ,erkenntnis hervor1 die zwar anfnglich noch roh und verworren sein kann1 und also der ,analysis bedarf2 allein die ,synthesis ist doch dasjenige1 was eigentlich die ,elemente zu ,erkenntnissen sammelt1 und zu einem gewissen ,inhalte vereinigt2 sie ist also das erste1 worauf wir acht zu geben haben1 wenn wir ber den ersten ,ursprung unserer ,erkenntnis urteilen wollen4 ,die ,synthesis berhaupt ist1 wie wir knftig sehen werden1 die bloe ,wirkung der ,einbildungskraft1 einer blinden1 obgleich unentbehrlichen ,funktion der ,seele1 ohne die wir berall gar keine ,erkenntnis haben wrden1 der wir uns aber selten nur einmal bewut sind4 ,allein1 diese ,synthesis auf ,begriffe zu bringen1 das ist eine ,funktion1 die dem ,verstande zukommt1 und wodurch er uns allererst die ,erkenntnis in eigentlicher ,bedeutung verschafft4 ,die reine ,synthesis1 allgemein vorgestellt1 gibt nun den reinen ,verstandesbegriff4 ,ich verstehe aber unter dieser ,synthesis diejenige1 welche auf einem ,grunde der synthetischen ,einheit a priori beruht3 so ist unser ,zhlen 7vornehmlich ist es in greren ,zahlen merklicher7 eine ,synthesis nach ,begriffen1 weil sie nach einem gemeinschaftlichen ,grunde der ,einheit geschieht 7z4,e4 der ,dekadik74 ,unter diesem ,begriffe wird also die ,einheit in der ,synthesis des ,mannigfaltigen notwendig4 ,analytisch werden verschiedene ,vorstellungen unter einen ,begriff gebracht1 7ein ,geschft1 wovon die allgemeine ,logik handelt74 ,aber nicht die ,vorstellungen1 sondern die reine ,synthesis der ,vorstellungen auf ,begriffe zu bringen1 lehrt die transz4 ,logik4 ,das erste1 was uns zum ,behuf der ,erkenntnis aller ,gegenstnde a priori gegeben sein mu1 ist das ,mannigfaltige der reinen ,anschauung2 die ,synthesis dieses ,mannigfaltigen durch die ,einbildungskraft ist das zweite1 gibt aber noch keine ,erkenntnis4 ,die ,begriffe1 welche dieser reinen ,synthesis ,einheit geben1 und lediglich in der ,vorstellung dieser notwendigen synthetischen ,einheit bestehen1 tun das dritte zum ,erkenntnisse eines vorkommenden ,gegenstandes1 und beruhen auf dem ,verstande4 ,dieselbe ,funktion1 welche den verschiedenen ,vorstellungen in einem ,urteile ,einheit gibt1 die gibt auch der bloen ,synthesis verschiedene ,vorstellungen in einer ,anschauung ,einheit1 welche1 allgemein ausgedrckt1 der reine ,verstandesbegriff heit4 ,derselbe ,verstand also1 und zwar durch eben dieselben ,handlungen1 wodurch er in ,begriffen1 vermittelst der analytischen ,einheit1 die logische ,form eines ,urteils zustande brachte1 bringt auch1 vermittelst der synthetischen ,einheit des ,mannigfaltigen in der ,anschauung berhaupt1 in seine ,vorstellungen einen transzendentalen ,inhalt1 weswegen sie reine ,verstandesbegriffe heien1 die a priori auf ,objekte gehen1 welches die allgemeine ,logik nicht leisten kann4 ,auf solche ,weise entspringen gerade so viel reine ,verstandesbegriffe1 welche a priori auf ,gegenstnde der ,anschauung berhaupt gehen1 als es in der vorigen ,tafel logische ,funktionen in allen mglichen ,urteilen gab3 denn der ,verstand ist durch gedachte ,funktionen vllig erschpft1 und sein ,vermgen dadurch gnzlich ausgemessen4 ,wir wollen diese ,begriffe1 nach dem ,aristoteles ,kategorien nennen1 indem unsere ,absicht uranfnglich mit der seinigen zwar einerlei ist1 ob sie sich gleich davon in der ,ausfhrung gar sehr entfernt4 ,tafel der ,kategorien #a4 ,der ,quantitt3 ,einheit ,vielheit ,allheit4 #b4 ,der ,qualitt3 #c4 ,der ,relation3 ,realitt der ,inhrenz und ,subsistenz 7substantia et accidens7 ,negation der ,kausalitt und ,dependenz 7,ursache und ,wirkung7 ,limitation4 der ,gemeinschaft 7,wechselwirkung zwischen dem ,handelnden und ,leidenden74 #d4 ,der ,modalitt3 ,mglichkeit - ,unmglichkeit ,dasein - ,nichtsein ,notwendigkeit - ,zuflligkeit4 ,dieses ist nun die ,verzeichnung aller ursprnglich reinen ,begriffe der ,synthesis1 die der ,verstand a priori in sich enthlt1 und um derentwillen er auch nur ein reiner ,verstand ist2 indem er durch sie allein etwas bei dem ,mannigfaltigen der ,anschauung verstehen1 d4i4 ein ,objekt derselben denken kann4 ,diese ,einteilung ist systematisch aus einem gemeinschaftlichen ,prinzip1 nmlich dem ,vermgen zu urteilen1 7welches ebensoviel ist1 als das ,vermgen zu denken17 erzeugt1 und nicht rhapsodistisch1 aus einer auf gut ,glck unternommenen ,aufsuchung reiner ,begriffe entstanden1 deren ,vollzhligkeit man niemals gewi sein kann1 da sie nur durch ,induktion geschlossen wird1 ohne zu gedenken1 da man noch auf die letztere ,art niemals einsieht1 warum denn gerade diese und nicht andere ,begriffe dem reinen ,verstande beiwohnen4 ,es war ein eines scharfsinnigen ,mannes wrdiger ,anschlag des ,aristoteles1 diese ,grundbegriffe aufzusuchen4 ,da er aber kein ,prinzipium hatte1 so raffte er sie auf1 wie sie ihm aufstieen1 und trieb deren zuerst zehn auf1 die er ,kategorien 7,prdikamente7 nannte4 ,in der ,folge glaubte er noch ihrer fnfe aufgefunden zu haben1 die er unter dem ,namen der ,postprdikamente hinzufgte4 ,allein seine ,tafel blieb noch immer mangelhaft4 ,auerdem finden sich auch einige modi der reinen ,sinnlichkeit darunter1 7quando1 ubi1 situs1 imgleichen prius1 simul17 auch ein empirischer1 7motus7 die in dieses ,stammregister des ,verstandes gar nicht gehren1 oder es sind auch die abgeleiteten ,begriffe mit unter die ,urbegriffe gezhlt1 7actio1 passio17 und an einigen der letzteren fehlt es gnzlich4 ,um der letzteren willen ist also noch zu bemerken3 da die ,kategorien1 als die wahren ,stammbegriffe des reinen ,verstandes1 auch ihre ebenso reinen abgeleiteten ,begriffe haben1 die in einem vollstndigen ,system der ,transzendental-,philosophie keineswegs bergangen werden knnen1 mit deren bloer ,erwhnung aber ich in einem blo kritischen ,versuch zufrieden sein kann4 ,es sei mir erlaubt1 diese reinen1 aber abgeleiteten ,verstandesbegriffe die ,prdikabilien des reinen ,verstandes 7im ,gegensatz der ,prdikamente7 zu nennen4 ,wenn man die ursprnglichen und primitiven ,begriffe hat1 so lassen sich die abgeleiteten und subalternen leicht hinzufgen1 und der ,stammbaum des reinen ,verstandes vllig ausmalen4 ,da es mir hier nicht um die ,vollstndigkeit des ,systems1 sondern nur der ,prinzipien zu einem ,system zu tun ist1 so verspare ich diese ,ergnzung auf eine andere ,beschftigung4 ,man kann aber diese ,absicht ziemlich erreichen1 wenn man die ,ontologischen ,lehrbcher zur ,hand nimmt1 und z4,b4 der ,kategorie der ,kausalitt die ,prdikabilien der ,kraft1 der ,handlung1 des ,leidens2 der der ,gemeinschaft die der ,gegenwart1 des ,widerstandes2 den ,prdikamenten der ,modalitt die des ,entstehens1 ,vergehens1 der ,vernderung usw4 unterordnet4 ,die ,kategorien mit den modis der reinen ,sinnlichkeit oder auch untereinander verbunden1 geben eine groe ,menge abgeleiteter ,begriffe a priori1 die zu bemerken1 und wo mglich1 bis zur ,vollstndigkeit zu verzeichnen1 eine ntzliche und nicht unangenehme1 hier aber entbehrliche ,bemhung sein wrde4 ,der ,definitionen dieser ,kategorien berhebe ich mir in dieser ,abhandlung geflissentlich1 ob ich gleich im ,besitz derselben sein mchte4 ,ich werde diese ,begriffe in der ,folge bis auf den ,grad zergliedern1 welcher in ,beziehung auf die ,methodenlehre1 die ich bearbeite1 hinreichend ist4 ,in einem ,system der reinen ,vernunft wrde man sie mit ,recht von mir fordern knnen3 aber hier wrden sie nur den ,hauptpunkt der ,untersuchung aus den ,augen bringen1 indem sie ,zweifel und ,angriffe erregten1 die man1 ohne der wesentlichen ,absicht etwas zu entziehen1 gar wohl auf eine andere ,beschftigung verweisen kann4 ,indessen leuchtet doch aus dem wenigen1 was ich hievon angefhrt habe1 deutlich hervor1 da ein vollstndiges ,wrterbuch mit allen dazu erforderlichen ,erklrungen nicht allein mglich1 sondern auch leicht sei zustande zu bringen4 ,die ,fcher sind einmal da2 es ist nur ntig1 sie auszufllen1 und eine systematische ,topik1 wie die gegenwrtige1 lat nicht leicht die ,stelle verfehlen1 dahin ein jeder ,begriff eigentmlich gehrt1 und zugleich diejenige leicht bemerken1 die noch leer ist4 ,der transzendentalen ,analytik ,zweites ,hauptstck ,von der ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe ,erster ,abschnitt ,von den ,prinzipien einer transz4 ,deduktion berhaupt ,die ,rechtslehrer1 wenn sie von ,befugnissen und ,anmaungen reden1 unterscheiden in einem ,rechtshandel die ,frage ber das1 was ,rechtens ist1 7quid juris7 von der1 die die ,tatsache angeht1 7quid facti7 und indem sie von beiden ,beweis fordern1 so nennen sie den ersteren1 der die ,befugnis1 oder auch den ,rechtsanspruch dartun soll1 die ,deduktion4 ,wir bedienen uns einer ,menge empirischer ,begriffe ohne jemandes ,widerrede1 und halten uns auch ohne ,deduktion berechtigt1 ihnen einen ,sinn und eingebildete ,bedeutung zuzueignen1 weil wir jederzeit die ,erfahrung bei ,hand haben1 ihre objektive ,realitt zu beweisen4 ,es gibt indessen auch usurpierte ,begriffe1 wie etwa ,glck1 ,schicksal1 die zwar mit fast allgemeiner ,nachsicht herumlaufen1 aber doch bisweilen durch die ,frage3 quid juris1 in ,anspruch genommen werden1 da man alsdann wegen der ,deduktion derselben in nicht geringe ,verlegenheit gert1 indem man keinen deutlichen ,rechtsgrund weder aus der ,erfahrung1 noch der ,vernunft anfhren kann1 dadurch die ,befugnis seines ,gebrauchs deutlich wrde4 ,unter den mancherlei ,begriffen aber1 die das sehr vermischte ,gewebe der menschlichen ,erkenntnis ausmachen1 gibt es einige1 die auch zum reinen ,gebrauch a priori 7vllig unabhngig von aller ,erfahrung7 bestimmt sind1 und dieser ihre ,befugnis bedarf jederzeit einer ,deduktion2 weil zu der ,rechtmigkeit eines solchen ,gebrauchs ,beweise aus der ,erfahrung nicht hinreichend sind1 man aber doch wissen mu1 wie diese ,begriffe sich auf ,objekte beziehen knnen1 die sie doch aus keiner ,erfahrung hernehmen4 ,ich nenne daher die ,erklrung der ,art1 wie sich ,begriffe a priori auf ,gegenstnde beziehen knnen1 die transz4 ,deduktion derselben1 und unterscheide sie von der empirischen ,deduktion1 welche die ,art anzeigt1 wie ein ,begriff durch ,erfahrung und ,reflexion ber dieselbe erworben worden1 und daher nicht die ,rechtmigkeit1 sondern das ,faktum betrifft1 wodurch der ,besitz entsprungen4 ,wir haben jetzt schon zweierlei ,begriffe von ganz verschiedener ,art1 die doch darin miteinander bereinkommen1 da sie beiderseits vllig a priori sich auf ,gegenstnde beziehen1 nmlich1 die ,begriffe des ,raumes und der ,zeit1 als ,formen der ,sinnlichkeit1 und die ,kategorien1 als ,begriffe des ,verstandes4 ,von ihnen eine empirische ,deduktion versuchen wollen1 wrde ganz vergebliche ,arbeit sein2 weil eben darin das ,unterscheidende ihrer ,natur liegt1 da sie sich auf ihre ,gegenstnde beziehen1 ohne etwas zu deren ,vorstellung aus der ,erfahrung entlehnt zu haben4 ,wenn also eine ,deduktion derselben ntig ist1 so wird sie jederzeit transzendental sein mssen4 ,indessen kann man von diesen ,begriffen1 wie von allem ,erkenntnis1 wo nicht das ,prinzipium ihrer ,mglichkeit1 doch die ,gelegenheitsursachen ihrer ,erzeugung in der ,erfahrung aufsuchen1 wo alsdann die ,eindrcke der ,sinne den ersten ,anla geben1 die ganze ,erkenntniskraft in ,ansehung ihrer zu erffnen1 und ,erfahrung zustande zu bringen1 die zwei sehr ungleichartige ,elemente enthlt1 nmlich eine ,materie zur ,erkenntnis aus den ,sinnen und eine gewisse ,form1 sie zu ordnen1 aus dem inneren ,quell des reinen ,anschauens und ,denkens1 die1 bei ,gelegenheit der ersteren1 zuerst in ,ausbung gebracht werden1 und ,begriffe hervorbringen4 ,ein solches ,nachspren der ersten ,bestrebungen unserer ,erkenntniskraft1 um von einzelnen ,wahrnehmungen zu allgemeinen ,begriffen zu steigen1 hat ohne ,zweifel seinen groen ,nutzen1 und man hat es dem berhmten ,locke zu verdanken1 da er dazu zuerst den ,weg erffnet hat4 ,allein eine ,deduktion der reinen ,begriffe a priori kommt dadurch niemals zustande1 denn sie liegt ganz und gar nicht auf diesem ,wege1 weil in ,ansehung ihres knftigen ,gebrauchs1 der von der ,erfahrung gnzlich unabhngig sein soll1 sie einen ganz anderen ,geburtsbrief1 als den der ,abstammung von ,erfahrungen1 mssen aufzuzeigen haben4 ,diese versuchte physiologische ,ableitung1 die eigentlich gar nicht ,deduktion heien kann1 weil sie eine quaestio facti betrifft1 will ich daher die ,erklrung des ,besitzes einer reinen ,erkenntnis nennen4 ,es ist also klar1 da von diesen allein es eine transzendent4 ,deduktion und keineswegs eine empirische geben knne1 und da letztere1 in ,ansehung der reinen ,begriffe a priori1 nichts als eitle ,versuche sind1 womit sich nur derjenige beschftigen kann1 welcher die ganz eigentmliche ,natur dieser ,erkenntnisse nicht begriffen hat4 ,ob nun aber gleich die einzige ,art einer mglichen ,deduktion der reinen ,erkenntnis a priori1 nmlich die auf dem transzendentalen ,wege eingerumt wird1 so erhellt dadurch doch eben nicht1 da sie so unumgnglich notwendig sei4 ,wir haben oben die ,begriffe des ,raumes und der ,zeit1 vermittelst einer transzendentalen ,deduktion zu ihren ,quellen verfolgt1 und ihre objektive ,gltigkeit a priori erklrt und bestimmt4 ,gleichwohl geht die ,geometrie ihren sicheren ,schritt durch lauter ,erkenntnisse a priori1 ohne da sie sich1 wegen der reinen und gesetzmigen ,abkunft ihres ,grundbegriffs vom ,raume1 von der ,philosophie einen ,beglaubigungsschein erbitten darf4 ,allein der ,gebrauch dieses ,begriffs geht in dieser ,wissenschaft auch nur auf die uere ,sinnenwelt1 von welcher der ,raum die reine ,form ihrer ,anschauung ist1 in welcher also alle geometrische ,erkenntnis1 weil sie sich auf ,anschauung a priori grndet1 unmittelbare ,evidenz hat1 und die ,gegenstnde durch die ,erkenntnis selbst1 a priori 7der ,form nach7 in der ,anschauung1 gegeben werden4 ,dagegen fngt mit den reinen ,verstandesbegriffen die unumgngliche ,bedrfnis an1 nicht allein von ihnen selbst1 sondern auch vom ,raum die transzendentale ,deduktion zu suchen1 weil1 da sie von ,gegenstnden nicht durch ,prdikate der ,anschauung und der ,sinnlichkeit1 sondern des reinen ,denkens a priori redet1 sie sich auf ,gegenstnde ohne alle ,bedingungen der ,sinnlichkeit allgemein beziehen1 und die1 da sie nicht auf ,erfahrung gegrndet sind1 auch in der ,anschauung a priori kein ,objekt vorzeigen knnen1 worauf sie vor aller ,erfahrung ihre ,synthesis grndeten1 und daher nicht allein wegen der objektiven ,gltigkeit und ,schranken ihres ,gebrauchs ,verdacht erregen1 sondern auch jenen ,begriff des ,raumes zweideutig machen1 dadurch1 da sie ihn ber die ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung zu gebrauchen geneigt sind1 weshalb auch oben von ihm eine transzendent4 ,deduktion vonnten war4 ,so mu denn der ,leser von der unumgnglichen ,notwendigkeit einer solchen transz4 ,deduktion1 ehe er einen einzigen ,schritt im ,felde der reinen ,vernunft getan hat1 berzeugt werden2 weil er sonst blind verfhrt1 und1 nachdem er mannigfaltig umhergeirrt hat1 doch wieder zu der ,unwissenheit zurckkehren mu1 von der er ausgegangen war4 ,er mu aber auch die unvermeidliche ,schwierigkeit zum voraus deutlich einsehen1 damit er nicht ber ,dunkelheit klage1 wo die ,sache selbst tief eingehllt ist1 oder ber der ,wegrumung der ,hindernisse zu frh verdrossen werden1 weil es darauf ankommt1 entweder alle ,ansprche zu ,einsichten der reinen ,vernunft1 als das beliebteste ,feld1 nmlich dasjenige ber die ,grenzen aller mglichen ,erfahrung hinaus1 vllig aufzugeben1 oder diese kritische ,untersuchung zur ,vollkommenheit zu bringen4 ,wir haben oben an den ,begriffen des ,raumes und der ,zeit mit leichter ,mhe begreiflich machen knnen1 wie diese als ,erkenntnisse a priori sich gleichwohl auf ,gegenstnde notwendig beziehen mssen2 und eine synthetische ,erkenntnis derselben1 unabhngig von aller ,erfahrung1 mglich machten4 ,denn da nur vermittelst solcher reinen ,formen der ,sinnlichkeit uns ein ,gegenstand erscheinen1 d4i4 ein ,objekt der empirischen ,anschauung sein kann1 so sind ,raum und ,zeit reine ,anschauungen1 welche die ,bedingung der ,mglichkeit der ,gegenstnde als ,erscheinungen a priori enthalten1 und die ,synthesis in denselben hat objektive ,gltigkeit4 ,die ,kategorien des ,verstandes dagegen stellen uns gar nicht die ,bedingungen vor1 unter denen ,gegenstnde in der ,anschauung gegeben werden1 mithin knnen uns allerdings ,gegenstnde erscheinen1 ohne da sie sich notwendig auf ,funktionen des ,verstandes beziehen mssen1 und dieser also die ,bedingungen derselben a priori enthielte4 ,daher zeigt sich hier eine ,schwierigkeit1 die wir im ,felde der ,sinnlichkeit nicht antrafen1 wie nmlich subjektive ,bedingungen des ,denkens sollten objektive ,gltigkeit haben1 d4i4 ,bedingungen der ,mglichkeit aller ,erkenntnis der ,gegenstnde abgeben3 denn ohne ,funktionen des ,verstandes knnen allerdings ,erscheinungen in der ,anschauung gegeben werden4 ,ich nehme z4,b4 den ,begriff der ,ursache1 welcher eine besondere ,art der ,synthesis bedeutet1 da auf etwas ,a was ganz verschiedenes ,b nach einer ,regel gesetzt wird4 ,es ist a priori nicht klar1 warum ,erscheinungen etwas dergleichen enthalten sollten1 7denn ,erfahrungen kann man nicht zum ,beweise anfhren1 weil die objektive ,gltigkeit dieses ,begriffs a priori mu dargetan werden knnen17 und es ist daher a priori zweifelhaft1 ob ein solcher ,begriff nicht etwa gar leer sei und berall unter den ,erscheinungen keinen ,gegenstand antreffe4 ,denn da ,gegenstnde der sinnlichen ,anschauung den im ,gemt a priori liegenden formalen ,bedingungen der ,sinnlichkeit gem sein mssen1 ist daraus klar1 weil sie sonst nicht ,gegenstnde fr uns sein wrden2 da sie aber auch berdem den ,bedingungen1 deren der ,verstand zur synthetischen ,einsicht des ,denkens bedarf1 gem sein mssen1 davon ist die ,schlufolge nicht so leicht einzusehen4 ,denn es knnten wohl allenfalls ,erscheinungen so beschaffen sein1 da der ,verstand sie den ,bedingungen seiner ,einheit gar nicht gem fnde1 und alles so in ,verwirrung lge1 da z4,b4 in der ,reihenfolge der ,erscheinungen sich nichts darbte1 was eine ,regel der ,synthesis an die ,hand gbe1 und also dem ,begriffe der ,ursache und ,wirkung entsprche1 so da dieser ,begriff also ganz leer1 nichtig und ohne ,bedeutung wre4 ,erscheinungen wrden nichtsdestoweniger unserer ,anschauung ,gegenstnde darbieten1 denn die ,anschauung bedarf der ,funktionen des ,denkens auf keine ,weise4 ,gedchte man sich von der ,mhsamkeit dieser ,untersuchungen dadurch loszuwickeln1 da man sagte3 ,die ,erfahrung bte unablssig ,beispiele einer solchen ,regelmigkeit der ,erscheinungen dar1 die genugsam ,anla geben1 den ,begriff der ,ursache davon abzusondern1 und dadurch zugleich die objektive ,gltigkeit eines solchen ,begriffs zu bewhren1 so bemerkt man nicht1 da auf diese ,weise der ,begriff der ,ursache gar nicht entspringen kann1 sondern da er entweder vllig a priori im ,verstande msse gegrndet sein1 oder als ein bloes ,hirngespinst gnzlich aufgegeben werden msse4 ,denn dieser ,begriff erfordert durchaus1 da etwas ,a von der ,art sei1 da ein anderes ,b daraus notwendig und nach einer schlechthin allgemeinen ,regel folge4 ,erscheinungen geben gar wohl ,flle an die ,hand1 aus denen eine ,regel mglich ist1 nach der etwas gewhnlichermaen geschieht1 aber niemals1 da der ,erfolg notwendig sei3 daher der ,synthesis der ,ursache und ,wirkung auch eine ,dignitt anhngt1 die man gar nicht empirisch ausdrcken kann1 nmlich1 da die ,wirkung nicht blo zu der ,ursache hinzukomme1 sondern durch dieselbe gesetzt sei1 und aus ihr erfolge4 ,die strenge ,allgemeinheit der ,regel ist auch gar keine ,eigenschaft empirischer ,regeln1 die durch ,induktion keine andere als komparative ,allgemeinheit1 d4i4 ausgebreitete ,brauchbarkeit bekommen knnen4 ,nun wrde sich aber der ,gebrauch der reinen ,verstandesbegriffe gnzlich ndern1 wenn man sie nur als empirische ,produkte behandeln wollte4 bergang zur transz4 ,deduktion der ,kategorien ,es sind nur zwei ,flle mglich1 unter denen synthetische ,vorstellung und ihre ,gegenstnde zusammentreffen1 sich aufeinander notwendigerweise beziehen1 und gleichsam einander begegnen knnen4 ,entweder wenn der ,gegenstand die ,vorstellung1 oder diese den ,gegenstand allein mglich macht4 ,ist das erstere1 so ist diese ,beziehung nur empirisch1 und die ,vorstellung ist niemals a priori mglich4 ,und dies ist der ,fall mit ,erscheinung1 in ,ansehung dessen1 was an ihnen zur ,empfindung gehrt4 ,ist aber das zweite1 weil ,vorstellung an sich selbst 7denn von dessen ,kausalitt1 vermittelst des ,willens1 ist hier gar nicht die ,rede17 ihren ,gegenstand dem ,dasein nach nicht hervorbringt1 so ist doch die ,vorstellung in ,ansehung des ,gegenstandes alsdann a priori bestimmend1 wenn durch sie allein es mglich ist1 etwas als einen ,gegenstand zu erkennen4 ,es sind aber zwei ,bedingungen1 unter denen allein die ,erkenntnis eines ,gegenstandes mglich ist1 erstlich ,anschauung1 dadurch derselbe1 aber nur als ,erscheinung1 gegeben wird3 zweitens ,begriff1 dadurch ein ,gegenstand gedacht wird1 der dieser ,anschauung entspricht4 ,es ist aber aus dem obigen klar1 da die erste ,bedingung1 nmlich die1 unter der allein ,gegenstnde angeschaut werden knnen1 in der ,tat den ,objekten der ,form nach a priori im ,gemt zum ,grunde liegen4 ,mit dieser formalen ,bedingung der ,sinnlichkeit stimmen also alle ,erscheinungen notwendig berein1 weil sie nur durch dieselbe erscheinen1 d4i4 empirisch angeschaut und gegeben werden knnen4 ,nun frgt es sich1 ob nicht auch ,begriffe a priori vorausgehen1 als ,bedingungen1 unter denen allein etwas1 wenngleich nicht angeschaut1 dennoch als ,gegenstand berhaupt gedacht wird1 denn alsdann ist alle empirische ,erkenntnis der ,gegenstnde solchen ,begriffen notwendigerweise gem1 weil1 ohne deren ,voraussetzung1 nichts als ,objekt der ,erfahrung mglich ist4 ,nun enthlt aber alle ,erfahrung auer der ,anschauung der ,sinne1 wodurch etwas gegeben wird1 noch einen ,begriff von einem ,gegenstande1 der in der ,anschauung gegeben wird1 oder erscheint3 demnach werden ,begriffe von ,gegenstnden berhaupt1 als ,bedingungen a priori aller ,erfahrungserkenntnis zum ,grunde liegen3 folglich wird die objektive ,gltigkeit der ,kategorien1 als ,begriffe a priori1 darauf beruhen1 da durch sie allein ,erfahrung 7der ,form des ,denkens nach7 mglich sei4 ,denn alsdann beziehen sie sich notwendigerweise und a priori auf ,gegenstnde der ,erfahrung1 weil nur vermittelst ihrer berhaupt irgendein ,gegenstand der ,erfahrung gedacht werden kann4 ,die transz4 ,deduktion aller ,begriffe a priori hat also ein ,prinzipium1 worauf die ganze ,nachforschung gerichtet werden mu1 nmlich dieses3 da sie als ,bedingungen a priori der ,mglichkeit der ,erfahrungen erkannt werden mssen1 7es sei der ,anschauung1 die in ihr angetroffen wird1 oder des ,denkens74 ,begriffe1 die den objektiven ,grund der ,mglichkeit der ,erfahrung abgeben1 sind eben darum notwendig4 ,die ,entwicklung der ,erfahrung aber1 worin sie angetroffen werden1 ist nicht ihre ,deduktion1 7sondern ,illustration17 weil sie dabei doch nur zufllig sein wrden4 ,ohne diese ursprngliche ,beziehung auf mgliche ,erfahrung1 in welcher alle ,gegenstnde der ,erkenntnis vorkommen1 wrde die ,beziehung derselben auf irgendein ,objekt gar nicht begriffen werden knnen4 ,es sind aber drei ursprngliche ,quellen1 7,fhigkeiten oder ,vermgen der ,seele7 die die ,bedingungen der ,mglichkeit aller ,erfahrung enthalten1 und selbst aus keinem anderen ,vermgen des ,gemts abgeleitet werden knnen1 nmlich1 ,sinn1 ,einbildungskraft1 und ,apperzeption4 ,darauf grndet sich l7 die ,synopsis des ,mannigfaltigen a priori durch den ,sinn2 #b7 die ,synthesis dieses ,mannigfaltigen durch die ,einbildungskraft2 endlich #c7 die ,einheit dieser ,synthesis durch ursprngliche ,apperzeption4 ,alle diese ,vermgen haben1 auer dem empirischen ,gebrauche1 noch einen transz41 der lediglich auf die ,form geht1 und a priori mglich ist4 ,von diesem haben wir in ,ansehung der ,sinne oben im ersten ,teile geredet1 die zwei anderen aber wollen wir jetzt ihrer ,natur nach einzusehen trachten4 ,der ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe ,zweiter ,abschnitt ,von den ,grnden a priori zur ,mglichkeit der ,erfahrung ,da ein ,begriff vllig a priori erzeugt werden1 und sich auf einen ,gegenstand beziehen solle1 obgleich er weder selbst in den ,begriff mglicher ,erfahrung gehrt1 noch aus ,elementen einer mglichen ,erfahrung besteht1 ist gnzlich widersprechend und unmglich4 ,denn er wrde alsdann keinen ,inhalt haben1 darum1 weil ihm keine ,anschauung korrespondierte1 indem ,anschauungen berhaupt1 wodurch uns ,gegenstnde gegeben werden knnen1 das ,feld1 oder den gesamten ,gegenstand mglicher ,erfahrung ausmachen4 ,ein ,begriff a priori1 der sich nicht auf diese bezge1 wrde nur die logische ,form zu einem ,begriff1 aber nicht der ,begriff selbst sein1 wodurch etwas gedacht wrde4 ,wenn es also reine ,begriffe a priori gibt1 so knnen diese zwar freilich nichts ,empirisches enthalten3 sie mssen aber gleichwohl lauter ,bedingungen a priori zu einer mglichen ,erfahrung sein1 als worauf allein ihre objektive ,realitt beruhen kann4 ,will man daher wissen1 wie reine ,verstandesbegriffe mglich seien1 so mu man untersuchen1 welches die ,bedingungen a priori seien1 worauf die ,mglichkeit der ,erfahrung ankommt1 und die ihr zum ,grunde liegen1 wenn man gleich von allem ,empirischen der ,erscheinungen abstrahiert4 ,ein ,begriff1 der diese formale und objektive ,bedingung der ,erfahrung allgemein und zureichend ausdrckt1 wrde ein reiner ,verstandesbegriff heien4 ,habe ich einmal reine ,verstandesbegriffe1 so kann ich auch wohl ,gegenstnde erdenken1 die vielleicht unmglich1 vielleicht zwar an sich mglich1 aber in keiner ,erfahrung gegeben werden knnen1 indem in der ,verknpfung jener ,begriffe etwas weggelassen sein kann1 was doch zur ,bedingung einer mglichen ,erfahrung notwendig gehrt1 7,begriff eines ,geistes7 oder etwa reine ,verstandesbegriffe weiter ausgedehnt werden1 als ,erfahrung fassen kann 7,begriff von ,gott74 ,die ,elemente aber zu allen ,erkenntnissen a priori selbst zu willkrlichen und ungereimten ,erdichtungen knnen zwar nicht von der ,erfahrung entlehnt sein1 7denn sonst wren sie nicht ,erkenntnisse a priori7 sie mssen aber jederzeit die reinen ,bedingungen a priori einer mglichen ,erfahrung und eines ,gegenstandes derselben enthalten1 denn sonst wrde nicht allein durch sie gar nichts gedacht werden1 sondern sie selber wrden ohne ,data auch nicht einmal im ,denken entstehen knnen4 ,diese ,begriffe nun1 welche a priori das reine ,denken bei jeder ,erfahrung enthalten1 finden wir an den ,kategorien1 und es ist schon eine hinreichende ,deduktion derselben1 und ,rechtfertigung ihrer objektiven ,gltigkeit1 wenn wir beweisen knnen3 da vermittels ihrer allein ein ,gegenstand gedacht werden kann4 ,weil aber in einem solchen ,gedanken mehr als das einzige ,vermgen zu denken1 nmlich der ,verstand beschftigt ist1 und dieser selbst1 als ein ,erkenntnisvermgen1 das sich auf ,objekte beziehen soll1 ebensowohl einer ,erluterung1 wegen der ,mglichkeit dieser ,beziehung1 bedarf3 so mssen wir die subjektiven ,quellen1 welche die ,grundlage a priori zu der ,mglichkeit der ,erfahrung ausmachen1 nicht nach ihrer empirischen1 sondern transzendentalen ,beschaffenheit zuvor erwgen4 ,wenn eine jede einzelne ,vorstellung der anderen ganz fremd1 gleichsam isoliert1 und von dieser getrennt wre1 so wrde niemals so etwas1 als ,erkenntnis ist1 entspringen1 welche ein ,ganzes verglichener und verknpfter ,vorstellungen ist4 ,wenn ich also dem ,sinne deswegen1 weil er in seiner ,anschauung ,mannigfaltigkeit enthlt1 eine ,synopsis beilege1 so korrespondiert dieser jederzeit eine ,synthesis und die ,rezeptivitt kann nur mit ,spontaneitt verbunden ,erkenntnisse mglich machen4 ,diese ist nun der ,grund einer dreifachen ,synthesis1 die notwendigerweise in allem ,erkenntnis vorkommt3 nmlich1 der ,apprehension der ,vorstellungen1 als ,modifikationen des ,gemts in der ,anschauung1 der ,reproduktion derselben in der ,einbildung und ihrer ,rekognition im ,begriffe4 ,diese geben nun eine ,leitung auf drei subjektiven ,erkenntnisquellen1 welche selbst den ,verstand und1 durch diesen1 alle ,erfahrung1 als ein empirisches ,produkt des ,verstandes mglich machen4 ,vorlufige ,erinnerung ,die ,deduktion der ,kategorien ist mit so viel ,schwierigkeiten verbunden1 und ntigt1 so tief in die ersten ,grnde der ,mglichkeit unserer ,erkenntnis berhaupt einzudringen1 da ich1 um die ,weitlufigkeit einer vollstndigen ,theorie zu vermeiden1 und dennoch1 bei einer so notwendigen ,untersuchung1 nichts zu versumen1 es ratsamer gefunden habe1 durch folgende vier ,nummern den ,leser mehr vorzubereiten1 als zu unterrichten2 und im nchstfolgenden dritten ,abschnitte1 die ,errterung dieser ,elemente des ,verstandes allererst systematisch vorzustellen4 ,um deswillen wird sich der ,leser bis dahin die ,dunkelheit nicht abwendig machen lassen1 die auf einem ,wege1 der noch ganz unbetreten ist1 anfnglich unvermeidlich ist1 sich aber1 wie ich hoffe1 in gedachtem ,abschnitte zur vollstndigen ,einsicht aufklren soll4 #a4 ,von der ,synthesis der ,apprehension in der ,anschauung ,unsere ,vorstellungen mgen entspringen1 woher sie wollen1 ob sie durch den ,einflu uerer ,dinge1 oder durch innere ,ursachen gewirkt seien1 sie mgen a priori1 oder empirisch als ,erscheinungen entstanden sein2 so gehren sie doch als ,modifikationen des ,gemts zum inneren ,sinn1 und als solche sind alle unsere ,erkenntnisse zuletzt doch der formalen ,bedingung des inneren ,sinnes1 nmlich der ,zeit unterworfen1 als in welcher sie insgesamt geordnet1 verknpft und in ,verhltnisse gebracht werden mssen4 ,dieses ist eine allgemeine ,anmerkung1 die man bei dem ,folgenden durchaus zum ,grunde legen mu4 ,jede ,anschauung enthlt ein ,mannigfaltiges in sich1 welches doch nicht als ein solches vorgestellt werden wrde1 wenn das ,gemt nicht die ,zeit1 in der ,folge der ,eindrcke aufeinander unterschiede3 denn als in einem ,augenblick enthalten1 kann jede ,vorstellung niemals etwas anderes1 als absolute ,einheit sein4 ,damit nun aus diesem ,mannigfaltigen ,einheit der ,anschauung werde1 7wie etwa in der ,vorstellung des ,raumes7 so ist erstlich das ,durchlaufen der ,mannigfaltigkeit und dann die ,zusammennehmung desselben notwendig1 welche ,handlung ich die ,synthesis der ,apprehension nenne1 weil sie geradezu auf die ,anschauung gerichtet ist1 die zwar ein ,mannigfaltiges darbietet1 dieses aber als ein solches1 und zwar in einer ,vorstellung enthalten1 niemals ohne eine dabei vorkommende ,synthesis bewirken kann4 ,diese ,synthesis der ,apprehension mu nun auch a priori1 d4i4 in ,ansehung der ,vorstellungen1 die nicht empirisch sind1 ausgebt werden4 ,denn ohne sie wrden wir weder die ,vorstellungen des ,raumes1 noch der ,zeit a priori haben knnen3 da diese nur durch die ,synthesis des ,mannigfaltigen1 welches die ,sinnlichkeit in ihrer ursprnglichen ,rezeptivitt darbietet1 erzeugt werden knnen4 ,also haben wir eine reine ,synthesis der ,apprehension4 #b4 ,von der ,synthesis der ,reproduktion in der ,einbildung ,es ist zwar ein blo empirisches ,gesetz1 nach welchem ,vorstellungen1 die sich oft gefolgt oder begleitet haben1 miteinander endlich vergesellschaften1 und dadurch in eine ,verknpfung setzen1 nach welcher1 auch ohne die ,gegenwart des ,gegenstandes1 eine dieser ,vorstellungen einen bergang des ,gemts zu der anderen1 nach einer bestndigen ,regel1 hervorbringt4 ,dieses ,gesetz der ,reproduktion setzt aber voraus3 da die ,erscheinungen selbst wirklich einer solchen ,regel unterworfen seien1 und da in dem ,mannigfaltigen ihrer ,vorstellungen eine1 gewissen ,regeln geme1 ,begleitung1 oder ,folge stattfinde2 denn ohne das wrde unsere empirische ,einbildungskraft niemals etwas ihrem ,vermgen ,gemes zu tun bekommen1 also1 wie ein totes und uns selbst unbekanntes ,vermgen im ,innern des ,gemts verborgen bleiben4 ,wrde der ,zinnober bald rot1 bald schwarz1 bald leicht1 bald schwer sein1 ein ,mensch bald in diese1 bald in jene tierische ,gestalt verndert werden1 am lngsten ,tage bald das ,land mit ,frchten1 bald mit ,eis und ,schnee bedeckt sein1 so knnte meine empirische ,einbildungskraft nicht einmal ,gelegenheit bekommen1 bei der ,vorstellung der roten ,farbe den schweren ,zinnober in die ,gedanken zu bekommen1 oder wrde ein gewisses ,wort bald diesem1 bald jenem ,dinge beigelegt1 oder auch eben dasselbe ,ding bald so bald anders benannt1 ohne da hierin eine gewisse ,regel1 der die ,erscheinungen schon von selbst unterworfen sind1 herrschte1 so knnte keine empirische ,synthesis der ,reproduktion stattfinden4 ,es mu also etwas sein1 was selbst diese ,reproduktion der ,erscheinungen mglich macht1 dadurch1 da es der ,grund a priori einer notwendigen synthetischen ,einheit derselben ist4 ,hierauf aber kommt man bald1 wenn man sich besinnt1 da ,erscheinungen nicht ,dinge an sich selbst1 sondern das bloe ,spiel unserer ,vorstellungen sind1 die am ,ende auf ,bestimmungen des inneren ,sinnes auslaufen4 ,wenn wir nun dartun knnen1 da selbst unsere reinsten ,anschauungen a priori keine ,erkenntnis verschaffen1 auer1 sofern sie eine solche ,verbindung des ,mannigfaltigen enthalten1 die eine durchgngige ,synthesis der ,reproduktion mglich macht1 so ist diese ,synthesis der ,einbildungskraft auch vor aller ,erfahrung auf ,prinzipien a priori gegrndet1 und man mu eine reine transzendentale ,synthesis derselben annehmen1 die selbst der ,mglichkeit aller ,erfahrung1 7als welche die ,reproduzibilitt der ,erscheinungen notwendig voraussetzt7 zum ,grunde liege4 ,nun ist offenbar1 da1 wenn ich eine ,linie in ,gedanken ziehe1 oder die ,zeit von einem ,mittag zum andern denken1 oder auch nur eine gewisse ,zahl mir vorstellen will1 ich erstlich notwendig eine dieser mannigfaltigen ,vorstellungen nach der anderen in ,gedanken fassen msse4 ,wrde ich aber die vorhergehende 7die ersten ,teile der ,linie1 die vorhergehenden ,teile der ,zeit1 oder die nacheinander vorgestellten ,einheiten7 immer aus den ,gedanken verlieren1 und sie nicht reproduzieren1 indem ich zu den folgenden fortgehe1 so wrde niemals eine ganze ,vorstellung1 und keiner aller vorgenannten ,gedanken1 ja gar nicht einmal die reinsten und ersten ,grundvorstellungen von ,raum und ,zeit entspringen knnen4 ,die ,synthesis der ,apprehension ist also mit der ,synthesis der ,reproduktion unzertrennlich verbunden4 ,und da jene den transzendentalen ,grund der ,mglichkeit aller ,erkenntnisse berhaupt 7nicht blo der empirischen1 sondern auch der reinen a priori7 ausmacht1 so gehrt die reproduktive ,synthesis der ,einbildungskraft zu den transzendentalen ,handlungen des ,gemts und in ,rcksicht auf dieselbe1 wollen wir dieses ,vermgen auch das transzendentale ,vermgen der ,einbildungskraft nennen4 #c4 ,von der ,synthesis der ,rekognition im ,begriffe ,ohne ,bewutsein1 da das1 was wir denken1 eben dasselbe sei1 was wir einen ,augenblick zuvor dachten1 wrde alle ,reproduktion in der ,reihe der ,vorstellungen vergeblich sein4 ,denn es wre eine neue ,vorstellung im jetzigen ,zustande1 die zu dem ,aktus1 wodurch sie nach und nach hat erzeugt werden sollen1 gar nicht gehrte1 und das ,mannigfaltige derselben wrde immer kein ,ganzes ausmachen1 weil es der ,einheit ermangelte1 die ihm nur das ,bewutsein verschaffen kann4 ,vergesse ich im ,zhlen3 da die ,einheiten1 die mir jetzt vor ,sinnen schweben1 nach und nach zueinander von mir hinzugetan worden sind1 so wrde ich die ,erzeugung der ,menge1 durch diese sukzessive ,hinzutuung von ,einem zu ,einem1 mithin auch nicht die ,zahl erkennen2 denn dieser ,begriff besteht lediglich in dem ,bewutsein dieser ,einheit der ,synthesis4 ,das ,wort ,begriff knnte uns schon von selbst zu dieser ,bemerkung ,anleitung geben4 ,denn dieses eine ,bewutsein ist es1 was das ,mannigfaltige1 nach und nach ,angeschaute1 und dann auch ,reproduzierte1 in eine ,vorstellung vereinigt4 ,dieses ,bewutsein kann oft nur schwach sein1 so da wir es nur in der ,wirkung1 nicht aber in dem ,aktus selbst1 d4i4 unmittelbar mit der ,erzeugung der ,vorstellung verknpfen3 aber unerachtet dieser ,unterschiede mu doch immer ein ,bewutsein angetroffen werden1 wenn ihm gleich die hervorstechende ,klarheit mangelt1 und ohne dasselbe sind ,begriffe1 und mit ihnen ,erkenntnis von ,gegenstnden ganz unmglich4 ,und hier ist es denn notwendig1 sich darber verstndlich zu machen1 was man denn unter dem ,ausdruck eines ,gegenstandes der ,vorstellungen meine4 ,wir haben oben gesagt3 da ,erscheinungen selbst nichts als sinnliche ,vorstellungen sind1 die an sich1 in eben derselben ,art1 nicht als ,gegenstnde 7auer der ,vorstellungskraft7 mssen angesehen werden4 ,was versteht man denn1 wenn man von einem der ,erkenntnis korrespondierenden1 mithin auch davon unterschiedenen1 ,gegenstand redet8 ,es ist leicht einzusehen1 da dieser ,gegenstand nur als etwas berhaupt ,x msse gedacht werden1 weil wir auer unserer ,erkenntnis doch nichts haben1 welches wir dieser ,erkenntnis als korrespondierend gegenbersetzen knnten4 ,wir finden aber1 da unser ,gedanke von der ,beziehung aller ,erkenntnis auf ihren ,gegenstand etwas von ,notwendigkeit bei sich fhre1 da nmlich dieser als dasjenige angesehen wird1 was dawider ist1 da unsere ,erkenntnisse nicht aufs ,geratewohl1 oder beliebig1 sondern a priori auf gewisse ,weise bestimmt seien1 weil1 indem sie sich auf einen ,gegenstand beziehen sollen1 sie auch notwendigerweise in ,beziehung auf diesen untereinander bereinstimmen1 d4i4 diejenige ,einheit haben mssen1 welche den ,begriff von einem ,gegenstande ausmacht4 ,es ist aber klar1 da1 da wir es nur mit dem ,mannigfaltigen unserer ,vorstellungen zu tun haben1 und jenes ,x1 was ihnen korrespondiert 7der ,gegenstand71 weil er etwas von allen unsern ,vorstellungen ,unterschiedenes sein soll1 fr uns nichts ist1 die ,einheit1 welche der ,gegenstand notwendig macht1 nichts anderes sein knne1 als die normale ,einheit des ,bewutseins in der ,synthesis des ,mannigfaltigen der ,vorstellungen4 ,alsdann sagen wir3 wir erkennen den ,gegenstand1 wenn wir in dem ,mannigfaltigen der ,anschauung synthetische ,einheit bewirkt haben4 ,diese ist aber unmglich1 wenn die ,anschauung nicht durch eine solche ,funktion der ,synthesis nach einer ,regel hat hervorgebracht werden knnen1 welche die ,reproduktion des ,mannigfaltigen a priori notwendig und einen ,begriff1 in welchem dieses sich vereinigt1 mglich macht4 ,so denken wir uns einen ,triangel als ,gegenstand1 indem wir uns der ,zusammensetzung von drei geraden ,linien nach einer ,regel bewut sind1 nach welcher eine solche ,anschauung jederzeit dargestellt werden kann4 ,diese ,einheit der ,regel bestimmt nun alles ,mannigfaltige1 und schrnkt es auf ,bedingungen ein1 welche die ,einheit der ,apperzeption mglich machen1 und der ,begriff dieser ,einheit ist die ,vorstellung vom ,gegenstande ,x1 den ich durch die gedachten ,prdikate eines ,triangels denke4 ,alles ,erkenntnis erfordert einen ,begriff1 dieser mag nun so unvollkommen1 oder so dunkel sein1 wie er wolle3 dieser aber ist seiner ,form nach jederzeit etwas ,allgemeines1 und was zur ,regel dient4 ,so dient der ,begriff vom ,krper nach der ,einheit des ,mannigfaltigen1 welches durch ihn gedacht wird1 unserer ,erkenntnis uerer ,erscheinungen zur ,regel4 ,eine ,regel der ,anschauungen kann er aber nur dadurch sein3 da er bei gegebenen ,erscheinungen die notwendige ,reproduktion des ,mannigfaltigen derselben1 mithin die synthetische ,einheit in ihrem ,bewutsein1 vorstellt4 ,so macht der ,begriff des ,krpers1 bei der ,wahrnehmung von etwas auer uns1 die ,vorstellung der ,ausdehnung1 und mit ihr die der ,undurchdringlichkeit1 der ,gestalt usw4 notwendig4 ,aller ,notwendigkeit liegt jederzeit eine transzendentale ,bedingung zum ,grunde4 ,also mu ein transzendentaler ,grund der ,einheit des ,bewutseins1 in der ,synthesis des ,mannigfaltigen aller unserer ,anschauungen1 mithin auch1 der ,begriffe der ,objekte berhaupt1 folglich auch aller ,gegenstnde1 der ,erfahrung1 angetroffen werden1 ohne welchen es unmglich wre1 zu unseren ,anschauungen irgendeinen ,gegenstand zu denken3 denn dieser ist nichts mehr1 als das ,etwas1 davon der ,begriff eine solche ,notwendigkeit der ,synthesis ausdrckt4 ,diese ursprngliche und transzendentale ,bedingung ist nun keine andere1 als die transzendentale ,apperzeption4 ,das ,bewutsein seiner selbst1 nach den ,bestimmungen unseres ,zustandes1 bei der inneren ,wahrnehmung ist blo empirisch1 jederzeit wandelbar1 es kann kein stehendes oder bleibendes ,selbst in diesem ,flusse innerer ,erscheinungen geben1 und wird gewhnlich der innere ,sinn genannt1 oder die empirische ,apperzeption4 ,das was notwendig als numerisch identisch vorgestellt werden soll1 kann nicht als ein solches durch empirische ,data gedacht werden4 ,es mu eine ,bedingung sein1 die vor aller ,erfahrung vorhergeht1 und diese selbst mglich macht1 welche eine solche transzendentale ,voraussetzung geltend machen soll4 ,nun knnen keine ,erkenntnisse in uns stattfinden1 keine ,verknpfung und ,einheit derselben untereinander1 ohne diejenige ,einheit des ,bewutseins1 welche vor allen ,datis der ,anschauungen vorhergeht1 und1 worauf in ,beziehung1 alle ,vorstellung von ,gegenstnden allein mglich ist4 ,dieses reine ursprngliche1 unwandelbare ,bewutsein will ich nun die transzendentale ,apperzeption nennen4 ,da sie diesen ,namen verdiene1 erhellt schon daraus3 da selbst die reinste objektive ,einheit1 nmlich die der ,begriffe a priori 7,raum und ,zeit7 nur durch ,beziehung der ,anschauungen auf sie mglich sein4 ,die numerische ,einheit dieser ,apperzeption liegt also a priori allen ,begriffen ebensowohl zum ,grunde1 als die ,mannigfaltigkeit des ,raumes und der ,zeit den ,anschauungen der ,sinnlichkeit4 ,eben diese transzendentale ,einheit der ,apperzeption macht aber aus allen mglichen ,erscheinungen1 die immer in einer ,erfahrung beisammen sein knnen1 einen ,zusammenhang aller dieser ,vorstellungen nach ,gesetzen4 ,denn diese ,einheit des ,bewutseins wre unmglich1 wenn nicht das ,gemt in der ,erkenntnis des ,mannigfaltigen sich der ,identitt der ,funktion bewut werden knnte1 wodurch sie dasselbe synthetisch in einer ,erkenntnis verbindet4 ,also ist das ursprngliche und notwendige ,bewutsein der ,identitt seiner selbst zugleich ein ,bewutsein einer ebenso notwendigen ,einheit der ,synthesis aller ,erscheinungen nach ,begriffen1 d4i4 nach ,regeln1 die sie nicht allein notwendig reproduzibel machen1 sondern dadurch auch ihrer ,anschauung einen ,gegenstand bestimmen1 d4i4 den ,begriff von etwas1 darin sie notwendig zusammenhngen3 denn das ,gemt konnte sich unmglich die ,identitt seiner selbst in der ,mannigfaltigkeit seiner ,vorstellungen und zwar a priori denken1 wenn es nicht die ,identitt seiner ,handlung vor ,augen htte1 welche alle ,synthesis der ,apprehension 7die empirisch ist7 einer transzendentalen ,einheit unterwirft1 und ihren ,zusammenhang nach ,regeln a priori zuerst mglich macht4 ,nunmehro werden wir auch unsere ,begriffe von einem ,gegenstande berhaupt richtiger bestimmen knnen4 ,alle ,vorstellungen haben1 als ,vorstellungen1 ihren ,gegenstand1 und knnen selbst wiederum ,gegenstnde anderer ,vorstellungen sein4 ,erscheinungen sind die einzigen ,gegenstnde1 die uns unmittelbar gegeben werden knnen1 und das1 was sich darin unmittelbar auf den ,gegenstand bezieht1 heit ,anschauung4 ,nun sind aber diese ,erscheinungen nicht ,dinge an sich selbst1 sondern selbst nur ,vorstellungen1 die wiederum ihren ,gegenstand haben1 der also von uns nicht mehr angeschaut werden kann1 und daher der nichtempirische1 d4i4 transzendentale ,gegenstand ,x genannt werden mag4 ,der reine ,begriff von diesem transzendentalen ,gegenstande1 7der wirklich bei allen unsern ,erkenntnissen immer einerlei ,x ist17 ist das1 was in allen unseren empirischen ,begriffen berhaupt ,beziehung auf einen ,gegenstand1 d4i4 objektive ,realitt verschaffen kann4 ,dieser ,begriff kann nun gar keine bestimmte ,anschauung enthalten1 und wird also nichts anderes1 als diejenige ,einheit betreffen1 die in einem ,mannigfaltigen der ,erkenntnis angetroffen werden mu1 sofern es in ,beziehung auf einen ,gegenstand steht4 ,diese ,beziehung aber ist nichts anderes1 als die notwendige ,einheit des ,bewutseins1 mithin auch der ,synthesis des ,mannigfaltigen durch gemeinschaftliche ,funktion des ,gemts1 es in einer ,vorstellung zu verbinden4 ,da nun diese ,einheit als a priori notwendig angesehen werden mu1 7weil die ,erkenntnis sonst ohne ,gegenstand sein wrde7 so wird die ,beziehung auf einen transzendentalen ,gegenstand d4i4 die objektive ,realitt unserer empirischen ,erkenntnis1 auf dem transzendentalen ,gesetze beruhen1 da alle ,erscheinungen1 sofern uns dadurch ,gegenstnde gegeben werden sollen1 unter ,regeln a priori der synthetischen ,einheit derselben stehen mssen1 nach welchen ihr ,verhltnis in der empirischen ,anschauung allein mglich ist1 d4i4 da sie ebensowohl in der ,erfahrung unter ,bedingungen der notwendigen ,einheit der ,apperzeption1 als in der bloen ,anschauung unter den formalen ,bedingungen des ,raumes und der ,zeit stehen mssen1 ja da durch jene jede ,erkenntnis allererst mglich werde4 #d4 ,vorlufige ,erklrung der ,mglichkeit der ,kategorien1 als ,erkenntnissen a priori ,es ist nur eine ,erfahrung1 in welcher alle ,wahrnehmungen als im durchgngigen und gesetzmigen ,zusammenhange vorgestellt werden3 ebenso1 wie nur ein ,raum und ,zeit ist1 in welcher alle ,formen der ,erscheinung und alles ,verhltnis des ,seins oder ,nichtseins stattfinden4 ,wenn man von verschiedenen ,erfahrungen spricht1 so sind es nur so viel ,wahrnehmungen1 sofern solche zu einer und derselben allgemeinen ,erfahrung gehren4 ,die durchgngige und synthetische ,einheit der ,wahrnehmungen macht nmlich gerade die ,form der ,erfahrung aus1 und sie ist nichts anderes1 als die synthetische ,einheit der ,erscheinungen nach ,begriffen4 ,einheit der ,synthesis nach empirischen ,begriffen wrde ganz zufllig sein und1 grndeten diese sich nicht auf einen transzendentalen ,grund der ,einheit1 so wrde es mglich sein1 da ein ,gewhle von ,erscheinungen unsere ,seele anfllte1 ohne da doch daraus jemals ,erfahrung werden knnte4 ,alsdann fiele aber auch alle ,beziehung der ,erkenntnis auf ,gegenstnde weg1 weil ihr die ,verknpfung nach allgemeinen und notwendigen ,gesetzen mangelte1 mithin wrde sie zwar gedankenlose ,anschauung1 aber niemals ,erkenntnis1 also fr uns soviel als gar nichts sein4 ,die ,bedingungen a priori einer mglichen ,erfahrung berhaupt sind zugleich ,bedingungen der ,mglichkeit der ,gegenstnde der ,erfahrung4 ,nun behaupte ich3 die eben angefhrten ,kategorien sind nichts anderes1 als die ,bedingungen des ,denkens in einer mglichen ,erfahrung1 sowie ,raum und ,zeit die ,bedingungen der ,anschauung zu eben derselben enthalten4 ,also sind jene auch ,grundbegriffe1 ,objekte berhaupt zu den ,erscheinungen zu denken1 und haben also a priori objektive ,gltigkeit2 welches dasjenige war1 was wir eigentlich wissen wollten4 ,die ,mglichkeit aber1 ja sogar die ,notwendigkeit dieser ,kategorien beruht auf der ,beziehung1 welche die gesamte ,sinnlichkeit1 und mit ihr auch alle mglichen ,erscheinungen1 auf die ursprngliche ,apperzeption haben1 in welcher alles notwendig den ,bedingungen der durchgngigen ,einheit des ,selbstbewutseins gem sein1 d4i4 unter allgemeinen ,funktionen der ,synthesis stehen mu1 nmlich der ,synthesis nach ,begriffen1 als worin die ,apperzeption allein ihre durchgngige und notwendige ,identitt a priori beweisen kann4 ,so ist der ,begriff einer ,ursache nichts anderes1 als eine ,synthesis 7dessen1 was in der ,zeitreihe folgt1 mit anderen ,erscheinungen17 nach ,begriffen1 und ohne dergleichen ,einheit1 die ihre ,regel a priori hat1 und die ,erscheinungen sich unterwirft1 wrde durchgngige und allgemeine1 mithin notwendige ,einheit des ,bewutseins1 in dem ,mannigfaltigen der ,wahrnehmungen1 nicht angetroffen werden4 ,diese wrden aber alsdann auch zu keiner ,erfahrung gehren1 folglich ohne ,objekt1 und nichts als ein blinden ,spiel der ,vorstellungen1 d4i4 weniger1 als ein ,traum sein4 ,alle ,versuche1 jene reinen ,verstandesbegriffe von der ,erfahrung abzuleiten1 und ihnen einen blo empirischen ,ursprung zuzuschreiben1 sind also ganz eitel und vergeblich4 ,ich will davon nichts erwhnen1 da z4,e4 der ,begriff einer ,ursache den ,zug von ,notwendigkeit bei sich fhrt1 welche gar keine ,erfahrung geben kann1 die uns zwar lehrt3 da auf eine ,erscheinung gewhnlichermaen etwas anderes folge1 aber nicht1 da es notwendig darauf folgen msse1 noch da a priori und ganz allgemein daraus als einer ,bedingung auf die ,folge knne geschlossen werden4 ,aber jene empirische ,regel der ,assoziation1 die man doch durchgngig annehmen mu1 wenn man sagt3 da alles in der ,reihenfolge der ,begebenheiten dermaen unter ,regeln stehe1 da niemals etwas geschieht1 vor welchem nicht etwas vorhergehe1 darauf es jederzeit folge3 dieses1 als ein ,gesetz der ,natur1 worauf beruht es1 frage ich8 und wie ist selbst diese ,assoziation mglich8 ,der ,grund der ,mglichkeit der ,assoziation des ,mannigfaltigen1 sofern es im ,objekte liegt1 heit die ,affinitt des ,mannigfaltigen4 ,ich frage also1 wie macht ihr euch die durchgngige ,affinitt der ,erscheinungen1 7dadurch sie unter bestndigen ,gesetzen stehen1 und darunter gehren mssen17 begreiflich8 ,nach meinen ,grundstzen ist sie sehr wohl begreiflich4 ,alle mglichen ,erscheinungen gehren1 als ,vorstellungen1 zu dem ganzen mglichen ,selbstbewutsein4 ,von diesem aber1 als einer transzendentalen ,vorstellung1 ist die numerische ,identitt unzertrennlich1 und a priori gewi1 weil nichts in das ,erkenntnis kommen kann1 ohne vermittels dieser ursprnglichen ,apperzeption4 ,da nun diese ,identitt notwendig in der ,synthesis alles ,mannigfaltigen der ,erscheinungen1 sofern sie empirische ,erkenntnis werden soll1 hineinkommen mu1 so sind die ,erscheinungen ,bedingungen a priori unterworfen1 welchen ihre ,synthesis 7der ,apprehension7 durchgngig gem sein mu4 ,nun heit aber die ,vorstellung einer allgemeinen ,bedingung1 nach welcher ein gewisses ,mannigfaltige1 7mithin auf einerlei ,art7 gesetzt werden kann1 eine ,regel1 und wenn es so gesetzt werden mu1 ein ,gesetz4 ,also stehen alle ,erscheinungen in einer durchgngigen ,verknpfung nach notwendigen ,gesetzen1 und mithin in einer transzendentalen ,affinitt1 woraus die empirische die bloe ,folge ist4 ,da die ,natur sich nach unserem subjektiven ,grunde der ,apperzeption richten1 ja gar davon in ,ansehung ihrer ,gesetzmigkeit abhngen solle1 lautet wohl sehr widersinnig und befremdlich4 ,bedenkt man aber1 da diese ,natur an sich nichts als ein ,inbegriff von ,erscheinungen1 mithin kein ,ding an sich1 sondern blo eine ,menge von ,vorstellungen des ,gemts sei1 so wird man sich nicht wundern1 sie blo in dem ,radikalvermgen aller unserer ,erkenntnis1 nmlich der transzendentalen ,apperzeption1 in derjenigen ,einheit zu sehen1 um derentwillen allein sie ,objekt aller mglichen ,erfahrung1 d4i4 ,natur heien kann2 und da wir auch eben darum diese ,einheit a priori1 mithin auch als notwendig erkennen knnen1 welches wir wohl mten unterwegs lassen1 wre sie unabhngig von den ersten ,quellen unseres ,denkens an sich gegeben4 ,denn da wte ich nicht1 wo wir die synthetischen ,stze einer solchen allgemeinen ,natureinheit hernehmen sollten1 weil man sie auf solchen ,fall von den ,gegenstnden der ,natur selbst entlehnen mte4 ,da dieses aber nur empirisch geschehen knnte3 so wrde daraus keine andere1 als blo zufllige ,einheit gezogen werden knnen1 die aber bei weitem an den notwendigen ,zusammenhang nicht reicht1 den man meint1 wenn man ,natur nennt4 ,der ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe ,dritter ,abschnitt ,von dem ,verhltnisse des ,verstandes zu ,gegenstnden berhaupt und der ,mglichkeit diese a priori zu erkennen ,was wir im vorigen ,abschnitte abgesondert und einzeln vortrugen1 wollen wir jetzt vereinigt und im ,zusammenhange vorstellen4 ,es sind drei subjektive ,erkenntnisquellen1 worauf die ,mglichkeit einer ,erfahrung berhaupt1 und ,erkenntnis der ,gegenstnde derselben beruht3 ,sinn1 ,einbildungskraft und ,apperzeption2 jede derselben kann als empirisch1 nmlich in der ,anwendung auf gegebene ,erscheinungen betrachtet werden1 alle aber sind auch ,elemente oder ,grundlagen a priori1 welche selbst diesen empirischen ,gebrauch mglich machen4 ,der ,sinn stellt die ,erscheinungen empirisch in der ,wahrnehmung vor1 die ,einbildungskraft in der ,assoziation 7und ,reproduktion71 die ,apperzeption in dem empirischen ,bewutsein der ,identitt dieser reproduktiven ,vorstellungen mit den ,erscheinungen1 dadurch sie gegeben waren1 mithin in der ,rekognition4 ,es liegt aber der smtlichen ,wahrnehmung die reine ,anschauung 7in ,ansehung ihrer als ,vorstellungen die ,form der inneren ,anschauung1 die ,zeit17 der ,assoziation die reine ,synthesis der ,einbildungskraft1 und dein empirischen ,bewutsein die reine ,apperzeption1 d4i4 die durchgngige ,identitt seiner selbst bei allen mglichen ,vorstellungen1 a priori zum ,grunde4 ,wollen wir nun den inneren ,grund dieser ,verknpfung der ,vorstellungen bis auf denjenigen ,punkt verfolgen1 in welchem sie alle zusammenlaufen mssen1 um darin allererst ,einheit der ,erkenntnis zu einer mglichen ,erfahrung zu bekommen1 so mssen wir von der reinen ,apperzeption anfangen4 ,alle ,anschauungen sind fr uns nichts1 und gehen uns nicht im mindesten etwas an1 wenn sie nicht ins ,bewutsein aufgenommen werden knnen1 sie mgen nun direkt oder indirekt darauf einflieen1 und nur durch dieses allein ist ,erkenntnis mglich4 ,wir sind uns a priori der durchgngigen ,identitt unserer selbst in ,ansehung aller ,vorstellungen1 die zu unserem ,erkenntnis jemals gehren knnen1 bewut1 als einer notwendigen ,bedingung der ,mglichkeit aller ,vorstellungen1 7weil diese in mir doch nur dadurch etwas vorstellen1 da sie mit allem anderen zu einem ,bewutsein gehren1 mithin darin wenigstens mssen verknpft werden knnen74 ,dies ,prinzip steht a priori fest1 und kann das transzendentale ,prinzip der ,einheit alles ,mannigfaltigen unserer ,vorstellungen 7mithin auch in der ,anschauung71 heien4 ,nun ist die ,einheit des ,mannigfaltigen in einem ,subjekt synthetisch3 also gibt die reine ,apperzeption ein ,prinzipium der synthetischen ,einheit des ,mannigfaltigen in aller mglichen ,anschauung an die ,hand994 99 ,man gebe auf diesen ,satz wohl acht1 der von groer ,wichtigkeit ist4 ,alle ,vorstellungen haben eine notwendige ,beziehung auf ein mgliches empirisches ,bewutsein3 denn htten sie dieses nicht1 und wre es gnzlich unmglich1 sich ihrer bewut zu werden2 so wrde das soviel sagen1 sie existierten gar nicht4 ,alles empirische ,bewutsein hat aber eine notwendige ,beziehung auf ein transzendentales 7vor aller besondern ,erfahrung vorhergehendes7 ,bewutsein1 nmlich das ,bewutsein meiner selbst1 als die ursprngliche ,apperzeption4 ,es ist also schlechthin notwendig1 da in meinem ,erkenntnisse alles ,bewutsein zu einem ,bewutsein 7meiner selbst7 gehre4 ,hier ist nun eine synthetische ,einheit des ,mannigfaltigen1 7,bewutseins7 die a priori erkannt wird1 und gerade so den ,grund zu synthetischen ,stzen a priori1 die das reine ,denken betreffen1 als ,raum und ,zeit zu solchen ,stzen1 die die ,form der bloen ,anschauung angehen1 abgibt4 ,der synthetische ,satz3 da alles verschiedene empirische ,bewutsein in einem einigen ,selbstbewutsein verbunden sein msse1 ist der schlechthin erste und synthetische ,grundsatz unseres ,denkens berhaupt4 ,es ist aber nicht aus der ,acht zu lassen1 da die bloe ,vorstellung ,ich in ,beziehung auf alle anderen 7deren kollektive ,einheit sie mglich macht7 das transzendentale ,bewutsein sei4 ,diese ,vorstellung mag nun klar 7empirisches ,bewutsein7 oder dunkel sein1 daran liegt hier nichts1 ja nicht einmal an der ,wirklichkeit desselben2 sondern die ,mglichkeit der logischen ,form alles ,erkenntnisses beruht notwendig auf dem ,verhltnis zu dieser ,apperzeption als einem ,vermgen4 ,diese synthetische ,einheit setzt aber eine ,synthesis voraus1 oder schliet sie ein1 und soll jene a priori notwendig sein1 so mu letztere auch eine ,synthesis a priori sein4 ,also bezieht sich die transzendentale ,einheit der ,apperzeption auf die reine ,synthesis der ,einbildungskraft1 als eine ,bedingung a priori der ,mglichkeit aller ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen in einer ,erkenntnis4 ,es kann aber nur die produktive ,synthesis der ,einbildungskraft a priori stattfinden1 denn die reproduktive beruht auf ,bedingungen der ,erfahrung4 ,also ist das ,prinzipium der notwendigen ,einheit der reinen 7produktiven7 ,synthesis der ,einbildungskraft vor der ,apperzeption der ,grund der ,mglichkeit aller ,erkenntnis1 besonders der ,erfahrung4 ,nun nennen wir die ,synthesis des ,mannigfaltigen in der ,einbildungskraft transzendental1 wenn ohne ,unterschied der ,anschauungen sie auf nichts1 als blo auf die ,verbindung des ,mannigfaltigen a priori geht1 und die ,einheit dieser ,synthesis heit transzendental1 wenn sie in ,beziehung auf die ursprngliche ,einheit der ,apperzeption1 als a priori notwendig vorgestellt wird4 ,da diese letztere nun der ,mglichkeit aller ,erkenntnisse zum ,grunde liegt1 so ist die transzendentale ,einheit der ,synthesis der ,einbildungskraft die reine ,form aller mglichen ,erkenntnis1 durch welche mithin alle ,gegenstnde mglicher ,erfahrung a priori vorgestellt werden mssen4 ,die ,einheit der ,apperzeption in ,beziehung auf die ,synthesis der ,einbildungskraft ist der ,verstand1 und eben dieselbe ,einheit1 beziehungsweise auf die transzendentale ,synthesis der ,einbildungskraft1 der reine ,verstand4 ,also sind im ,verstande reine ,erkenntnisse a priori1 welche die notwendige ,einheit der reinen ,synthesis der ,einbildungskraft1 in ,ansehung aller mglichen ,erscheinungen1 enthalten4 ,dieses sind aber die ,kategorien1 d4i4 reine ,verstandesbegriffe1 folglich enthlt die empirische ,erkenntniskraft des ,menschen notwendig einen ,verstand1 der sich auf alle ,gegenstnde der ,sinne1 obgleich nur vermittelst der ,anschauung1 und der ,synthesis derselben durch ,einbildungskraft bezieht1 unter welchen also alle ,erscheinungen1 als ,data zu einer mglichen ,erfahrung stehen4 ,da nun diese ,beziehung der ,erscheinungen auf mgliche ,erfahrung ebenfalls notwendig ist1 7weil wir ohne diese gar keine ,erkenntnis durch sie bekommen wrden1 und sie uns mithin gar nichts angingen7 so folgt1 da der reine ,verstand1 vermittelst der ,kategorien1 ein formales und synthetischen ,prinzipium aller ,erfahrungen sei1 und die ,erscheinungen eine notwendige ,beziehung auf den ,verstand haben4 ,jetzt wollen wir den notwendigen ,zusammenhang des ,verstandes mit den ,erscheinungen vermittelst der ,kategorien dadurch vor ,augen legen1 da wir von unten auf1 nmlich dem ,empirischen anfangen4 ,das ,erste1 was uns gegeben wird1 ist ,erscheinung1 welche1 wenn sie mit ,bewutsein verbunden ist1 ,wahrnehmung heit1 7ohne das ,verhltnis zu einem1 wenigstens mglichen ,bewutsein1 wrde ,erscheinung fr uns niemals ein ,gegenstand der ,erkenntnis werden knnen1 und also fr uns nichts sein1 und weil sie an sich selbst keine objektive ,realitt hat1 und nur im ,erkenntnisse existiert1 berall nichts sein74 ,weil aber jede ,erscheinung ein ,mannigfaltiges enthlt1 mithin verschiedene ,wahrnehmungen im ,gemte an sich zerstreut und einzeln angetroffen werden1 so ist eine ,verbindung derselben ntig1 welche sie in dem ,sinne selbst nicht haben knnen4 ,es ist also in uns ein ttiges ,vermgen der ,synthesis dieses ,mannigfaltigen1 welches wir ,einbildungskraft nennen1 und deren unmittelbar an den ,wahrnehmungen ausgebte ,handlung ich ,apprehension nenne994 ,die ,einbildungskraft soll nmlich das ,mannigfaltige der ,anschauung in ein ,bild bringen1 vorher mu sie also die ,eindrcke in ihre ,ttigkeit aufnehmen1 d4i4 apprehendieren4 99 ,da die ,einbildungskraft ein notwendiges ,ingredienz der ,wahrnehmung selbst sei1 daran hat wohl noch kein ,psychologe gedacht4 ,das kommt daher1 weil man dieses ,vermgen teils nur auf ,reproduktionen einschrnkte1 teils1 weil man glaubte1 die ,sinne lieferten uns nicht allein ,eindrcke1 sondern setzten solche auch sogar zusammen1 und brchten ,bilder der ,gegenstnde zuwege1 wozu ohne ,zweifel auer der ,empfnglichkeit der ,eindrcke1 noch etwas mehr1 nmlich eine ,funktion der ,synthesis derselben erfordert wird4 ,es ist aber klar1 da selbst diese ,apprehension des ,mannigfaltigen allein noch kein ,bild und keinen ,zusammenhang der ,eindrcke hervorbringen wrde1 wenn nicht ein subjektiver ,grund da wre1 eine ,wahrnehmung1 von welcher das ,gemt zu einer anderen bergegangen1 zu den nachfolgenden herberzurufen1 und so ganze ,reihen derselben darzustellen1 d4i4 ein reproduktives ,vermgen der ,einbildungskraft1 welches denn auch nur empirisch ist4 ,weil aber1 wenn ,vorstellungen1 sowie sie zusammengeraten1 einander ohne ,unterschied reproduzierten1 wiederum kein bestimmter ,zusammenhang derselben1 sondern blo regellose ,haufen derselben1 mithin gar kein ,erkenntnis entspringen wrde1 so mu die ,reproduktion derselben eine ,regel haben1 nach welcher eine ,vorstellung vielmehr mit dieser1 als einer anderen in der ,einbildungskraft in ,verbindung tritt4 ,diesen subjektiven und empirischen ,grund der ,reproduktion nach ,regeln nennt man die ,assoziation der ,vorstellungen4 ,wrde nun aber diese ,einheit der ,assoziation nicht auch einen objektiven ,grund haben1 so da es unmglich wre1 da ,erscheinungen von der ,einbildungskraft anders apprehendiert wrden1 als unter der ,bedingung einer mglichen synthetischen ,einheit dieser ,apprehension1 so wrde es auch etwas ganz ,zuflliges sein1 da sich ,erscheinungen in einen ,zusammenhang der menschlichen ,erkenntnisse schickten4 ,denn1 ob wir gleich das ,vermgen htten1 ,wahrnehmungen zu assoziieren1 so bliebe es doch an sich ganz unbestimmt und zufllig1 ob sie auch assoziabel wren2 und in dem ,falle1 da sie es nicht wren1 so wrde eine ,menge ,wahrnehmungen1 und auch wohl eine ganze ,sinnlichkeit mglich sein1 in welcher viel empirisches ,bewutsein in meinem ,gemte anzutreffen wre1 aber getrennt1 und ohne da es zu einem ,bewutsein meiner selbst gehrte1 welches aber unmglich ist4 ,denn nur dadurch1 da ich alle ,wahrnehmungen zu einem ,bewutsein 7der ursprnglichen ,apperzeption7 zhle1 kann ich bei allen ,wahrnehmungen sagen3 da ich mir ihrer bewut sei4 ,es mu also ein objektiver1 d4i4 vor allen empirischen ,gesetzen der ,einbildungskraft a priori einzusehender ,grund sein1 worauf die ,mglichkeit1 ja sogar die ,notwendigkeit eines durch alle ,erscheinungen sich erstreckenden ,gesetzes beruht1 sie nmlich durchgngig als solche ,data der ,sinne1 anzusehen1 welche an sich assoziabel1 und allgemeinen ,regeln einer durchgngigen ,verknpfung in der ,reproduktion unterworfen sind4 ,diesen objektiven ,grund aller ,assoziation der ,erscheinungen nenne ich die ,affinitt derselben4 ,diesen knnen wir aber nirgends anders1 als in dem ,grundsatze von der ,einheit der ,apperzeption1 in ,ansehung aller ,erkenntnisse1 die mir angehren sollen1 antreffen4 ,nach diesem mssen durchaus alle ,erscheinungen1 so ins ,gemt kommen1 oder apprehendiert werden1 da sie zur ,einheit der ,apperzeption zusammenstimmen1 welches1 ohne synthetische ,einheit in ihrer ,verknpfung1 die mithin auch objektiv notwendig ist1 unmglich sein wrde4 ,die objektive ,einheit alles 7empirischen7 ,bewutseins in einem ,bewutsein 7der ursprnglichen ,apperzeption7 ist also die notwendige ,bedingung sogar aller mglichen ,wahrnehmung1 und die ,affinitt aller ,erscheinungen 7nahe1 oder entfernte7 ist eine notwendige ,folge einer ,synthesis in der ,einbildungskraft1 die a priori auf ,regeln gegrndet ist4 ,die ,einbildungskraft ist also auch ein ,vermgen einer ,synthesis a priori1 weswegen wir ihr den ,namen der produktiven ,einbildungskraft geben1 und1 sofern sie in ,ansehung alles ,mannigfaltigen der ,erscheinung nichts weiter1 als die notwendige ,einheit in der ,synthesis derselben zu ihrer ,absicht hat1 kann diese die transzendentale ,funktion der ,einbildungskraft genannt werden4 ,es ist daher zwar befremdlich1 allein aus dem bisherigen doch einleuchtend1 da nur vermittelst dieser transzendentalen ,funktion der ,einbildungskraft1 sogar die ,affinitt der ,erscheinungen1 mit ihr die ,assoziation und durch diese endlich die ,reproduktion nach ,gesetzen1 folglich die ,erfahrung selbst mglich werde3 weil ohne sie gar keine ,begriffe von ,gegenstnden in eine ,erfahrung zusammenflieen wrden4 ,denn das stehende und bleibende ,ich 7der reinen ,apperzeption7 macht das ,korrelat um aller unserer ,vorstellungen aus1 sofern es blo mglich ist1 sich ihrer bewut zu werden1 und alles ,bewutsein gehrt ebensowohl zu einer allbefassenden reinen ,apperzeption1 wie alle sinnliche ,anschauung als ,vorstellung zu einer reinen inneren ,anschauung1 nmlich der ,zeit4 ,diese ,apperzeption ist es nun1 welche zu der reinen ,einbildungskraft hinzukommen mu1 um ihre ,funktion intellektuell zu machen4 ,denn an sich selbst ist die ,synthesis der ,einbildungskraft1 obgleich a priori ausgebt1 dennoch jederzeit sinnlich1 weil sie das ,mannigfaltige nur so verbindet1 wie es in der ,anschauung erscheint1 z4,b4 die ,gestalt eines ,triangels4 ,durch das ,verhltnis des ,mannigfaltigen aber zur ,einheit der ,apperzeption werden ,begriffe1 welche dem ,verstande angehren1 aber nur vermittelst der ,einbildungskraft in ,beziehung auf die sinnliche ,anschauung zustande kommen knnen4 ,wir haben also eine reine ,einbildungskraft1 als ein ,grundvermgen der menschlichen ,seele1 das aller ,erkenntnis a priori zum ,grunde liegt4 ,vermittelst deren bringen wir das ,mannigfaltige der ,anschauung einerseits1 und mit der ,bedingung der notwendigen ,einheit der reinen ,apperzeption andererseits in ,verbindung4 ,beide uerste ,enden1 nmlich ,sinnlichkeit und ,verstand1 mssen vermittelst dieser transzendentalen ,funktion der ,einbildungskraft notwendig zusammenhngen2 weil jene sonst zwar ,erscheinungen1 aber keine ,gegenstnde eines empirischen ,erkenntnisses1 mithin keine ,erfahrung geben wrden4 ,die wirkliche ,erfahrung1 welche aus der ,apprehension1 der ,assoziation1 7der ,reproduktion17 endlich der ,rekognition der ,erscheinungen besteht1 enthlt in der letzteren und hchsten 7der blo empirischen ,elemente der ,erfahrung7 ,begriffe1 welche die formale ,einheit der ,erfahrung1 und mit ihr alle objektive ,gltigkeit 7,wahrheit7 der empirischen ,erkenntnis mglich machen4 ,diese ,grnde der ,rekognition des ,mannigfaltigen1 sofern sie blo die ,form einer ,erfahrung berhaupt angehen1 sind nun jene ,kategorien4 ,auf ihnen grndet sich also alle normale ,einheit in der ,synthesis der ,einbildungskraft1 und vermittelst dieser auch alles empirischen ,gebrauchs derselben 7in der ,rekognition1 ,reproduktion1 ,assoziation1 ,apprehension7 bis herunter zu den ,erscheinungen1 weil diese1 nur vermittelst jener ,elemente der ,erkenntnis und berhaupt unserem ,bewutsein1 mithin um selbst angehren knnen4 ,die ,ordnung und ,regelmigkeit also an den ,erscheinungen1 die wir ,natur nennen1 bringen wir selbst hinein1 und wrden sie auch nicht darin finden knnen1 htten wir sie nicht1 oder die ,natur unseres ,gemts ursprnglich hineingelegt4 ,denn diese ,natureinheit soll eine notwendige1 d4i4 a priori gewisse ,einheit der ,verknpfung der ,erscheinungen sein4 ,wie sollten wir aber wohl a priori eine synthetische ,einheit auf die ,bahn bringen knnen1 wren nicht in den ursprnglichen ,erkenntnisquellen unseres ,gemts subjektive ,grnde solcher ,einheit a priori enthalten1 und wren diese subjektiven ,bedingungen nicht zugleich objektiv gltig1 indem sie die ,grnde der ,mglichkeit sind1 berhaupt ein ,objekt in der ,erfahrung zu erkennen4 ,wir haben den ,verstand oben auf mancherlei ,weise erklrt3 durch eine ,spontaneitt der ,erkenntnis1 7im ,gegensatze der ,rezeptivitt der ,sinnlichkeit7 durch ein ,vermgen zu denken1 oder auch ein ,vermgen der ,begriffe1 oder auch der ,urteile1 welche ,erklrungen1 wenn man sie bei ,licht besieht1 auf eins hinauslaufen4 ,jetzt knnen wir ihn als das ,vermgen der ,regeln charakterisieren4 ,dieses ,kennzeichen ist fruchtbarer und tritt dem ,wesen desselben nher4 ,sinnlichkeit gibt uns ,formen1 7der ,anschauung7 der ,verstand aber ,regeln4 ,dieser ist jederzeit geschftig1 die ,erscheinungen in der ,absicht durchzusphen1 um an ihnen irgendeine ,regel aufzufinden4 ,regeln1 sofern sie objektiv sind1 7mithin der ,erkenntnis des ,gegenstandes notwendig anhngen7 heien ,gesetze4 ,ob wir gleich durch ,erfahrung viel ,gesetze lernen1 so sind diese doch nur besondere ,bestimmungen noch hherer ,gesetze1 unter denen die hchsten1 7unter welchen andere alle stehen7 a priori aus dem ,verstande selbst herkommen1 und nicht von der ,erfahrung entlehnt sind1 sondern vielmehr den ,erscheinungen ihre ,gesetzmigkeit verschaffen1 und eben dadurch ,erfahrung mglich machen mssen4 ,es ist also der ,verstand nicht blo ein ,vermgen1 durch ,vergleichung der ,erscheinungen sich ,regeln zu machen3 er ist selbst die ,gesetzgebung fr die ,natur1 d4i4 ohne ,verstand wrde es berall nicht ,natur1 d4i4 synthetische ,einheit des ,mannigfaltigen der ,erscheinungen nach ,regeln geben3 denn ,erscheinungen knnen1 als solche1 nicht auer uns stattfinden1 sondern existieren nur in unserer ,sinnlichkeit4 ,diese aber1 als ,gegenstand der ,erkenntnis in einer ,erfahrung1 mit allem1 was sie enthalten mag1 ist nur in der ,einheit der ,apperzeption mglich4 ,die ,einheit der ,apperzeption aber ist der transzendentale ,grund der notwendigen ,gesetzmigkeit der ,erscheinungen in einer ,erfahrung4 ,eben dieselbe ,einheit der ,apperzeption in ,ansehung eines ,mannigfaltigen von ,vorstellungen 7es nmlich aus einer einzigen zu bestimmen7 ist die ,regel und das ,vermgen dieser ,regeln der ,verstand4 ,alle ,erscheinungen liegen also als mgliche ,erfahrungen ebenso a priori im ,verstande und erhalten ihre formale ,mglichkeit von ihm1 wie sie als bloe ,anschauungen in der ,sinnlichkeit liegen1 und durch dieselbe der ,form nach1 allein mglich sind4 ,so bertrieben1 so widersinnig es also auch lautet1 zu sagen3 der ,verstand ist selbst der ,quell der ,gesetze der ,natur1 und mithin der normalen ,einheit der ,natur1 so richtig1 und dem ,gegenstande1 nmlich der ,erfahrung angemessen ist gleichwohl eine solche ,behauptung4 ,zwar knnen empirische ,gesetze1 als solche1 ihren ,ursprung keineswegs vom reinen ,verstande herleiten1 so wenig als die unermeliche ,mannigfaltigkeit der ,erscheinungen aus der reinen ,form der sinnlichen ,anschauung hinlnglich begriffen werden kann4 ,aber alle empirischen ,gesetze sind nur besondere ,bestimmungen der reinen ,gesetze des ,verstandes1 unter welchen und nach deren ,norm jene allererst mglich sind1 und die ,erscheinungen eine gesetzliche ,form annehmen1 sowie auch alle ,erscheinungen1 unerachtet der ,verschiedenheit ihrer empirischen ,form1 dennoch jederzeit den ,bedingungen der reinen ,form der ,sinnlichkeit gem sein mssen4 ,der reine ,verstand ist also in den ,kategorien das ,gesetz der synthetischen ,einheit aller ,erscheinungen1 und macht dadurch ,erfahrung ihrer ,form nach allererst und ursprnglich mglich4 ,mehr aber hatten wir in der transz4 ,deduktion der ,kategorien nicht zu leisten1 als dieses ,verhltnis des ,verstandes zur ,sinnlichkeit1 und vermittelst derselben zu allen ,gegenstnden der ,erfahrung1 mithin die objektive ,gltigkeit seiner reinen ,begriffe a priori begreiflich zu machen1 und dadurch ihren ,ursprung und ,wahrheit festzusetzen4 ,summarische ,vorstellung der ,richtigkeit und einzigen ,mglichkeit dieser ,deduktion der reinen ,verstandesbegriffe ,wren die ,gegenstnde1 womit unsere ,erkenntnis zu tun hat1 ,dinge an sich selbst1 so wrden wir von diesen gar keine ,begriffe a priori haben knnen4 ,denn woher sollten wir sie nehmen8 ,nehmen wir sie vom ,objekt 7ohne hier noch einmal zu untersuchen1 wie dieses uns bekannt werden knnte7 so wren unsere ,begriffe blo empirisch1 und keine ,begriffe a priori4 ,nehmen wir sie aus uns selbst1 kann das1 was blo in uns ist1 die ,beschaffenheit eines von unseren ,vorstellungen unterschiedenen ,gegenstandes nicht bestimmen1 d4i4 ein ,grund sein1 warum es ein ,ding geben solle1 dem so etwas1 als wir in ,gedanken haben1 zukomme1 und nicht vielmehr alle diese ,vorstellung leer sei4 ,dagegen1 wenn wir es berall nur mit ,erscheinungen zu tun haben1 so ist es nicht allein mglich1 sondern auch notwendig1 da gewisse ,begriffe a priori vor der empirischen ,erkenntnis der ,gegenstnde vorhergehen4 ,denn als ,erscheinungen machen sie einen ,gegenstand aus1 der blo in uns ist1 weil eine bloe ,modifikation unserer ,sinnlichkeit auer uns gar nicht angetroffen wird4 ,nun drckt selbst diese ,vorstellung3 da alle diese ,erscheinungen1 mithin alle ,gegenstnde1 womit wir uns beschftigen knnen1 insgesamt in mir1 d4i4 ,bestimmungen meines identischen ,selbst sind1 eine durchgngige ,einheit derselben in einer und derselben ,apperzeption als notwendig aus4 ,in dieser ,einheit des mglichen ,bewutseins aber besteht auch die ,form aller ,erkenntnis der ,gegenstnde1 7wodurch das ,mannigfaltige1 als zu ,einem ,objekt gehrig1 gedacht wird74 ,also geht die ,art1 wie das ,mannigfaltige der sinnlichen ,vorstellung 7,anschauung7 zu einem ,bewutsein gehrt1 vor aller ,erkenntnis des ,gegenstandes1 als die intellektuelle ,form derselben1 vorher1 und macht selbst eine formale ,erkenntnis aller ,gegenstnde a priori berhaupt aus1 sofern sie gedacht werden 7,kategorien74 ,die ,synthesis derselben durch die reine ,einbildungskraft1 die ,einheit aller ,vorstellungen in ,beziehung auf die ursprngliche ,apperzeption gehen aller empirischen ,erkenntnis vor4 ,reine ,verstandesbegriffe sind also nur darum a priori mglich1 ja gar1 in ,beziehung auf ,erfahrung1 notwendig1 weil unser ,erkenntnis mit nichts1 als ,erscheinungen zu tun hat1 deren ,mglichkeit in uns selbst liegt1 deren ,verknpfung und ,einheit 7in der ,vorstellung eines ,gegenstandes7 blo in uns angetroffen wird1 mithin vor aller ,erfahrung vorhergehen1 und diese der ,form nach auch allererst mglich machen mu4 ,und aus diesem ,grunde1 dem einzigmglichen unter allen1 ist dann auch unsere ,deduktion der ,kategorien gefhrt worden4 ,der transzendentalen ,analytik ,zweites ,buch ,die ,analytik der ,grundstze ,die allgemeine ,logik ist ber einem ,grundrisse erbaut1 der ganz genau mit der ,einteilung der oberen ,erkenntnisvermgen zusammentrifft4 ,diese sind3 ,verstand1 ,urteilskraft und ,vernunft4 ,jene ,doktrin handelt daher in ihrer ,analytik von ,begriffen1 ,urteilen und ,schlssen1 gerade den ,funktionen und der ,ordnung jener ,gemtskrfte gem1 die man unter der weitlufigen ,benennung des ,verstandes berhaupt begreift4 ,da gedachte blo formale ,logik von allem ,inhalte der ,erkenntnis 7ob sie rein und empirisch sei7 abstrahiert1 und sich blo mit der ,form des ,denkens 7der diskursiven ,erkenntnis7 berhaupt beschftigt3 so kann sie in ihrem analytischen ,teile auch den ,kanon fr die ,vernunft mitbefassen1 deren ,form ihre sichere ,vorschrift hat1 die1 ohne die besondere ,natur der dabei gebrauchten ,erkenntnis in ,betracht zu ziehen1 a priori1 durch bloe ,zergliederung der ,vernunfthandlungen in ihre ,momente1 eingesehen werden kann4 ,die transzendentale ,logik1 da sie auf einen bestimmten ,inhalt1 nmlich blo der reinen ,erkenntnisse a priori1 eingeschrnkt ist1 kann es ihr in dieser ,einteilung nicht nachtun4 ,denn es zeigt sich3 da der transzendentale ,gebrauch der ,vernunft gar nicht objektiv gltig sei1 mithin nicht zur ,logik der ,wahrheit1 d4i4 der ,analytik gehre1 sondern1 als eine ,logik des ,scheins1 einen besonderen ,teil des scholastischen ,lehrgebudes1 unter dem ,namen der transzendentalen ,dialektik1 erfordere4 ,verstand und ,urteilskraft haben demnach ihren ,kanon des objektiv gltigen1 mithin wahren ,gebrauchs1 in der transzendentalen ,logik1 und gehren also in ihren analytischen ,teil4 ,allein ,vernunft in ihren ,versuchen1 ber ,gegenstnde a priori etwas auszumachen1 und das ,erkenntnis ber die ,grenzen mglicher ,erfahrung zu erweitern1 ist ganz und gar dialektisch1 und ihre ,scheinbehauptungen schicken sich durchaus nicht in einen ,kanon1 dergleichen doch die ,analytik enthalten soll4 ,die ,analytik der ,grundstze wird demnach lediglich ein ,kanon fr die ,urteilskraft sein1 der sie lehrt1 die ,verstandesbegriffe1 welche die ,bedingung zu ,regeln a priori enthalten1 auf ,erscheinungen anzuwenden4 ,aus dieser ,ursache werde ich1 indem ich die eigentlichen ,grundstze des ,verstandes zum ,thema nehme1 mich der ,benennung einer ,doktrin der ,urteilskraft bedienen1 wodurch dieses ,geschft genauer bezeichnet wird4 ,einleitung ,von der transzendentalen ,urteilskraft berhaupt ,wenn der ,verstand berhaupt als das ,vermgen der ,regeln erklrt wird1 so ist ,urteilskraft das ,vermgen unter ,regeln zu subsumieren1 d4i4 zu unterscheiden1 ob etwas unter einer gegebenen ,regel 7casus datae legis7 stehe1 oder nicht4 ,die allgemeine ,logik enthlt gar keine ,vorschriften fr die ,urteilskraft1 und kann sie auch nicht enthalten4 ,denn da sie von allem ,inhalte der ,erkenntnis abstrahiert1 so bleibt ihr nichts brig1 als das ,geschft1 die bloe ,form der ,erkenntnis in ,begriffen1 ,urteilen und ,schlssen analytisch auseinander zu setzen1 und dadurch formale ,regeln alles ,verstandesgebrauchs zustande zu bringen4 ,wollte sie nun allgemein zeigen1 wie man unter diese ,regeln subsumieren1 d4i4 unterscheiden sollte1 ob etwas darunter stehe oder nicht1 so knnte dieses nicht anders1 als wieder durch eine ,regel geschehen4 ,diese aber erfordert eben darum1 weil sie eine ,regel ist1 aufs neue eine ,unterweisung der ,urteilskraft1 und so zeigt sich1 da zwar der ,verstand einer ,belehrung und ,ausrstung durch ,regeln fhig1 ,urteilskraft aber ein besonderes ,talent sei1 welches gar nicht belehrt1 sondern nur gebt sein will4 ,daher ist diese auch das ,spezifische des sogenannten ,mutterwitzes1 dessen ,mangel keine ,schule ersetzen kann2 weil1 ob diese gleich einem eingeschrnkten ,verstande ,regeln vollauf1 von fremder ,einsicht entlehnt1 darreichen und gleichsam einpfropfen kann2 so mu doch das ,vermgen1 sich ihrer richtig zu bedienen1 dem ,lehrlinge selbst angehren1 und keine ,regel1 die man ihm in dieser ,absicht vorschreiben mchte1 ist1 in ,ermangelung einer solchen ,naturgabe1 vor ,mibrauch sicher994 ,ein ,arzt daher1 ein ,richter1 oder ein ,staatskundiger1 kann viel schne pathologische1 juristische oder politische ,regeln im ,kopfe haben1 in dem ,grade1 da er selbst darin ein grndlicher ,lehrer werden kann1 und wird dennoch in der ,anwendung derselben leicht verstoen1 entweder1 weil es ihm an natrlicher ,urteilskraft 7obgleich nicht am ,verstande7 mangelt1 und er zwar das ,allgemeine in abstracto einsehen1 ob ein ,fall in concreto darunter gehre1 nicht unterscheiden kann1 oder auch darum1 weil er nicht genug durch ,beispiele und wirkliche ,geschfte zu diesem ,urteile abgerichtet worden4 ,dieses ist auch der einige und groe ,nutzen der ,beispiele3 da sie die ,urteilskraft schrfen4 ,denn was die ,richtigkeit und ,przision der ,verstandeseinsicht betrifft1 so tun sie derselben vielmehr gemeiniglich einigen ,abbruch1 weil sie nur selten die ,bedingung der ,regel adquat erfllen 7als casus in terminis7 und berdem diejenige ,anstrengung des ,verstandes oftmals schwchen1 ,regeln im allgemeinen1 und unabhngig von den besonderen ,umstnden der ,erfahrung1 nach ihrer ,zulnglichkeit1 einzusehen1 und sie daher zuletzt mehr wie ,formeln1 als ,grundstze1 zu gebrauchen angewhnen4 ,so sind ,beispiele der ,gngelwagen der ,urteilskraft1 welchen derjenige1 dem es am natrlichen ,talent desselben mangelt1 niemals entbehren kann4 99 ,der ,mangel an ,urteilskraft ist eigentlich das1 was man ,dummheit nennt1 und einem solchen ,gebrechen ist gar nicht abzuhelfen4 ,ein stumpfer oder eingeschrnkter ,kopf1 dem es an nichts1 als am gehrigen ,grade des ,verstandes und eigenen ,begriffen desselben mangelt1 ist durch ,erlernung sehr wohl1 sogar bis zur ,gelehrsamkeit1 auszursten4 ,da es aber gemeiniglich alsdann auch an jenem 7der secunda ,petri7 zu fehlen pflegt1 so ist es nichts ungewhnliches1 sehr gelehrte ,mnner anzutreffen1 die1 im ,gebrauche ihrer ,wissenschaft1 jenen nie zu bessernden ,mangel hufig blicken lassen4 ,ob nun aber gleich die allgemeine ,logik der ,urteilskraft keine ,vorschriften geben kann1 so ist es doch mit der transzendentalen ganz anders bewandt1 sogar da es scheint1 die letztere habe es zu ihrem eigentlichen ,geschfte1 die ,urteilskraft im ,gebrauch des reinen ,verstandes1 durch bestimmte ,regeln zu berichtigen und zu sichern4 ,denn1 um dem ,verstande im ,felde reiner ,erkenntnisse a priori ,erweiterung zu verschaffen1 mithin als ,doktrin scheint ,philosophie gar nicht ntig1 oder vielmehr bel angebracht zu sein1 weil man nach allen bisherigen ,versuchen damit doch wenig oder gar kein ,land gewonnen hat1 sondern als ,kritik1 um die ,fehltritte der ,urteilskraft 7lapsus judicii7 im ,gebrauch der wenigen reinen ,verstandesbegriffe1 die wir haben1 zu verhten1 dazu 7obgleich der ,nutzen alsdann nur negativ ist7 wird ,philosophie mit ihrer ganzen ,scharfsinnigkeit und ,prfungskunst aufgeboten4 ,es hat aber die ,transzendental-,philosophie das ,eigentmliche3 da sie auer der ,regel 7oder vielmehr der allgemeinen ,bedingung zu ,regeln71 die in dem reinen ,begriffe des ,verstandes gegeben wird1 zugleich a priori den ,fall anzeigen kann1 worauf sie angewandt werden sollen4 ,die ,ursache von dem ,vorzuge1 den sie in diesem ,stcke vor allen anderen belehrenden ,wissenschaften hat1 7auer der ,mathematik7 liegt eben darin3 da sie von ,begriffen handelt1 die sich auf ihre ,gegenstnde a priori beziehen sollen1 mithin kann ihre objektive ,gltigkeit nicht a posteriori dargetan werden2 denn das wrde jene ,dignitt derselben ganz unberhrt lassen1 sondern sie mu zugleich die ,bedingungen1 unter welchen ,gegenstnde in bereinstimmung mit jenen ,begriffen gegeben werden knnen1 in allgemeinen aber hinreichenden ,kennzeichen darlegen1 widrigenfalls sie ohne allen ,inhalt1 mithin bloe logische ,formen und nicht reine ,verstandesbegriffe sein wrden4 ,diese transzendentale ,doktrin der ,urteilskraft wird nun zwei ,hauptstcke enthalten3 das erste1 welches von der sinnlichen ,bedingung handelt1 unter welcher reine ,verstandesbegriffe allein gebraucht werden knnen1 d4i4 von dem ,schematismus des reinen ,verstandes2 das zweite aber von denen synthetischen ,urteilen1 welche aus reinen ,verstandesbegriffen unter diesen ,bedingungen a priori herflieen1 und allen brigen ,erkenntnissen a priori zum ,grunde liegen1 d4i4 von den ,grundstzen des reinen ,verstandes4 ,der transzendentalen ,doktrin der ,urteilskraft 7oder ,analytik der ,grundstze7 ,erstes ,hauptstck ,von dem ,schematismus der reinen ,verstandesbegriffe ,in allen ,subsumtionen eines ,gegenstandes unter einen ,begriff mu die ,vorstellung des ersteren mit der letzteren gleichartig sein1 d4i4 der ,begriff mu dasjenige enthalten1 was in dem darunter zu subsumierenden ,gegenstande vorgestellt wird1 denn das bedeutet eben der ,ausdruck3 ein ,gegenstand sei unter einem ,begriffe enthalten4 ,so hat der empirische ,begriff eines ,tellers mit dem reinen geometrischen eines ,zirkels ,gleichartigkeit1 indem die ,rundung1 die in dem ersteren gedacht wird1 sich im letzteren anschauen lt4 ,nun sind aber reine ,verstandesbegriffe1 in ,vergleichung mit empirischen 7ja berhaupt sinnlichen7 ,anschauungen1 ganz ungleichartig1 und knnen niemals in irgendeiner ,anschauung angetroffen werden4 ,wie ist nun die ,subsumtion der letzteren unter die erste1 mithin die ,anwendung der ,kategorie auf ,erscheinungen mglich1 da doch niemand sagen wird3 diese1 z4,b4 die ,kausalitt1 knne auch durch ,sinne angeschaut werden und sei in der ,erscheinung enthalten8 ,diese so natrliche und erhebliche ,frage ist nun eigentlich die ,ursache1 welche eine transzendentale ,doktrin der ,urteilskraft notwendig macht1 um nmlich die ,mglichkeit zu zeigen1 wie reine ,verstandesbegriffe auf ,erscheinungen berhaupt angewandt werden knnen4 ,in allen anderen ,wissenschaften1 wo die ,begriffe1 durch die der ,gegenstand allgemein gedacht wird1 von denen1 die diesen in concreto vorstellen1 wie er gegeben wird1 nicht so unterschieden und heterogen sind1 ist es unntig1 wegen der ,anwendung des ersteren auf den letzten besondere ,errterung zu geben4 ,nun ist klar1 da es ein ,drittes geben msse1 was einerseits mit der ,kategorie1 andererseits mit der ,erscheinung in ,gleichartigkeit stehen mu1 und die ,anwendung der ersteren auf die letzte mglich macht4 ,diese vermittelnde ,vorstellung mu rein 7ohne alles ,empirische7 und doch einerseits intellektuell1 andererseits sinnlich sein4 ,eine solche ist das transzendentale ,schema4 ,der ,verstandesbegriff enthlt reine synthetische ,einheit des ,mannigfaltigen berhaupt4 ,die ,zeit1 als die formale ,bedingung des ,mannigfaltigen des inneren ,sinnes1 mithin der ,verknpfung aller ,vorstellungen1 enthlt ein ,mannigfaltiges a priori in der reinen ,anschauung4 ,nun ist eine transzendentale ,zeitbestimmung mit der ,kategorie 7die die ,einheit derselben ausmacht7 sofern gleichartig1 als sie allgemein ist und auf einer ,regel a priori beruht4 ,sie ist aber andererseits mit der ,erscheinung sofern gleichartig1 als die ,zeit in jeder empirischen ,vorstellung des ,mannigfaltigen enthalten ist4 ,daher wird eine ,anwendung der ,kategorie auf ,erscheinungen mglich sein1 vermittelst der transzendentalen ,zeitbestimmung1 welche1 als das ,schema der ,verstandesbegriffe1 die ,subsumtion der letzteren unter die erste vermittelt4 ,nach demjenigen1 was in der ,deduktion der ,kategorien gezeigt worden1 wird hoffentlich niemand im ,zweifel stehen1 sich ber die ,frage zu entschlieen3 ob diese reinen ,verstandesbegriffe von blo empirischem oder auch von transzendentalem ,gebrauche sind1 d4i4 ob sie lediglich1 als ,bedingungen einer mglichen ,erfahrung1 sich a priori auf ,erscheinungen beziehen1 oder ob sie1 als ,bedingungen der ,mglichkeit der ,dinge berhaupt1 auf ,gegenstnde an sich selbst 7ohne einige ,restriktion auf unsere ,sinnlichkeit7 erstreckt werden knnen4 ,denn da haben wir gesehen1 da ,begriffe ganz unmglich sind1 noch irgend einige ,bedeutung haben knnen1 wo nicht1 entweder ihnen selbst1 oder wenigstens den ,elementen1 daraus sie bestehen1 ein ,gegenstand gegeben ist1 mithin auf ,dinge an sich 7ohne ,rcksicht1 ob und wie sie uns gegeben werden mgen7 gar nicht gehen knnen2 da ferner die einzige ,art1 wie uns ,gegenstnde gegeben werden1 die ,modifikation unserer ,sinnlichkeit sei2 endlich1 da reine ,begriffe a priori1 auer der ,funktion des ,verstandes in der ,kategorie1 noch formale ,bedingungen der ,sinnlichkeit 7namentlich des inneren ,sinnes7 a priori enthalten mssen1 welche die allgemeine ,bedingung enthalten1 unter der die ,kategorie allein auf irgendeinen ,gegenstand angewandt werden kann4 ,wir wollen diese formale und reine ,bedingung der ,sinnlichkeit1 auf welche der ,verstandesbegriff in seinem ,gebrauch restringiert ist1 das ,schema dieses ,verstandesbegriffs1 und das ,verfahren des ,verstandes mit diesen ,schematen den ,schematismus des reinen ,verstandes nennen4 ,das ,schema ist an sich selbst jederzeit nur ein ,produkt der ,einbildungskraft2 aber indem die ,synthesis der letzteren keine einzelne ,anschauung1 sondern die ,einheit in der ,bestimmung der ,sinnlichkeit allein zur ,absicht hat1 so ist das ,schema doch vom ,bilde zu unterscheiden4 ,so1 wenn ich fnf ,punkte hintereinander setze1 4 4 4 4 4 ist dieses ein ,bild von der ,zahl fnf4 ,dagegen1 wenn ich eine ,zahl berhaupt nur denke1 die nun fnf oder hundert sein kann1 so ist dieses ,denken mehr die ,vorstellung einer ,methode1 einem gewissen ,begriffe gem eine ,menge 7z4,e4 tausend7 in einem ,bilde vorzustellen1 als dieses ,bild selbst1 welches ich im letzteren ,falle schwerlich wrde bersehen und mit dem ,begriff vergleichen knnen4 ,diese ,vorstellung nun von einem allgemeinen ,verfahren der ,einbildungskraft1 einem ,begriff sein ,bild zu verschaffen1 nenne ich das ,schema zu diesem ,begriffe4 ,in der ,tat liegen unseren reinen sinnlichen ,begriffen nicht ,bilder der ,gegenstnde1 sondern ,schemate zum ,grunde4 ,dem ,begriffe von einem ,triangel berhaupt wrde gar kein ,bild desselben jemals adquat sein4 ,denn es wrde die ,allgemeinheit des ,begriffs nicht erreichen1 welche macht1 da dieser fr alle1 recht- oder schiefwinklige usw4 gilt1 sondern immer nur auf einen ,teil dieser ,sphre eingeschrnkt sein4 ,das ,schema des ,triangels kann niemals anderswo als in ,gedanken existieren1 und bedeutet eine ,regel der ,synthesis der ,einbildungskraft1 in ,ansehung reiner ,gestalten im ,raume4 ,noch viel weniger erreicht ein ,gegenstand der ,erfahrung oder ,bild desselben jemals den empirischen ,begriff1 sondern dieser bezieht sich jederzeit unmittelbar auf das ,schema der ,einbildungskraft1 als eine ,regel der ,bestimmung unserer ,anschauung1 gem einem gewissen allgemeinen ,begriffe4 ,der ,begriff vorn ,hunde bedeutet eine ,regel1 nach welcher meine ,einbildungskraft die ,gestalt eines vierfigen ,tieres allgemein verzeichnen kann1 ohne auf irgendeine einzige besondere ,gestalt1 die mir die ,erfahrung darbietet1 oder auch ein jedes mgliche ,bild1 was ich in concreto darstellen kann1 eingeschrnkt zu sein4 ,dieser ,schematismus unseres ,verstandes1 in ,ansehung der ,erscheinungen und ihrer bloen ,form1 ist eine verborgene ,kunst in den ,tiefen der menschlichen ,seele1 deren wahre ,handgriffe wir der ,natur schwerlich jemals abraten1 und sie unverdeckt vor ,augen legen werden4 ,so viel knnen wir nur sagen3 das ,bild ist ein ,produkt des empirischen ,vermgens der produktiven ,einbildungskraft1 das ,schema sinnlicher ,begriffe 7als der ,figuren im ,raume7 ein ,produkt und gleichsam ein ,monogramm der reinen ,einbildungskraft a priori1 wodurch und wonach die ,bilder allererst mglich werden1 die aber mit dem ,begriffe nur immer vermittelst des ,schema1 welches sie bezeichnen1 verknpft werden mssen1 und an sich demselben nicht vllig kongruieren4 ,dagegen ist das ,schema eines reinen ,verstandesbegriffs etwas1 was in gar kein ,bild gebracht werden kann1 sondern ist nur die reine ,synthesis1 gem einer ,regel der ,einheit nach ,begriffen berhaupt1 die die ,kategorie ausdrckt1 und ist ein transzendentales ,produkt der ,einbildungskraft1 welches die ,bestimmung des inneren ,sinnes berhaupt1 nach ,bedingungen ihrer ,form1 7der ,zeit17 in ,ansehung aller ,vorstellungen1 betrifft1 sofern diese der ,einheit der ,apperzeption gem a priori in einem ,begriff zusammenhngen sollten4 ,ohne uns nun bei einer trockenen und langweiligen ,zergliederung dessen1 was zu transzendentalen ,schematen reiner ,verstandesbegriffe berhaupt erfordert wird1 aufzuhalten1 wollen wir sie lieber nach der ,ordnung der ,kategorien und in ,verknpfung mit diesen darstellen4 ,das reine ,bild aller ,gren 7quantorum7 vor dem ueren ,sinne1 ist der ,raum2 aller ,gegenstnde der ,sinne aber berhaupt1 die ,zeit4 ,das reine ,schema der ,gre aber 7quantitatis71 als eines ,begriffs des ,verstandes1 ist die ,zahl1 welche eine ,vorstellung ist1 die die sukzessive ,addition von ,einem zu ,einem 7gleichartigen7 zusammenbefat4 ,also ist die ,zahl nichts anderes1 als die ,einheit der ,synthesis des ,mannigfaltigen einer gleichartigen ,anschauung berhaupt1 dadurch1 da ich die ,zeit selbst in der ,apprehension der ,anschauung erzeuge4 ,realitt ist im reinen ,verstandesbegriffe das1 was einer ,empfindung berhaupt korrespondiert2 dasjenige also1 dessen ,begriff an sich selbst ein ,sein 7in der ,zeit7 anzeigt2 ,negation1 dessen ,begriff ein ,nichtsein 7in der ,zeit7 vorstellt4 ,die ,entgegensetzung beider geschieht also in dem ,unterschiede derselben ,zeit1 als einer erfllten1 oder leeren ,zeit4 ,da die ,zeit nur die ,form der ,anschauung1 mithin der ,gegenstnde1 als ,erscheinungen1 ist1 so ist das1 was an diesen der ,empfindung entspricht1 die transzendentale ,materie aller ,gegenstnde1 als ,dinge an sich 7die ,sachheit1 ,realitt74 ,nun hat jede ,empfindung einen ,grad oder ,gre1 wodurch sie dieselbe ,zeit1 d4i4 den inneren ,sinn in ,ansehung derselben ,vorstellung eines ,gegenstandes1 mehr oder weniger erfllen kann1 bis sie in ,nichts 7 ,o negatio7 aufhrt4 ,daher ist ein ,verhltnis und ,zusammenhang oder vielmehr ein bergang von ,realitt zur ,negation1 welcher jede ,realitt als ein ,quantum vorstellig macht1 und das ,schema einer ,realitt1 als der ,quantitt von ,etwas1 sofern es die ,zeit erfllt1 ist eben diese kontinuierliche und gleichfrmige ,erzeugung derselben in der ,zeit1 indem man von der ,empfindung1 die einen gewissen ,grad hat1 in der ,zeit bis zum ,verschwinden derselben hinabgeht1 oder von der ,negation zu der ,gre derselben allmhlich aufsteigt4 ,das ,schema der ,substanz ist die ,beharrlichkeit des ,realen in der ,zeit1 d4i4 die ,vorstellung desselben1 als eines ,substratum der empirischen ,zeitbestimmung berhaupt1 welches also bleibt1 indem alles andere wechselt4 7,die ,zeit verluft sich nicht1 sondern in ihr verluft sich das ,dasein des ,wandelbaren4 ,der ,zeit also1 die selbst unwandelbar und bleibend ist1 korrespondiert in der ,erscheinung das ,unwandelbare im ,dasein1 d4i4 die ,substanz1 und blo an ihr kann die ,folge und das ,zugleichsein der ,erscheinungen der ,zeit nach bestimmt werden47 ,das ,schema der ,ursache und der ,kausalitt eines ,dinges berhaupt ist das ,reale1 worauf1 wenn es nach ,belieben gesetzt wird1 jederzeit etwas anderes folgt4 ,es besteht also in der ,sukzession des ,mannigfaltigen1 insofern sie einer ,regel unterworfen ist4 ,das ,schema der ,gemeinschaft 7,wechselwirkung71 oder der wechselseitigen ,kausalitt der ,substanzen in ,ansehung ihrer ,akzidenzen1 ist das ,zugleichsein der ,bestimmungen der ,einen1 mit denen der ,anderen1 nach einer allgemeinen ,regel4 ,das ,schema der ,mglichkeit ist die ,zusammenstimmung der ,synthesis verschiedener ,vorstellungen mit den ,bedingungen der ,zeit berhaupt 7z4,b4 da das ,entgegengesetzte in einem ,dinge nicht zugleich1 sondern nur nacheinander sein kann17 also die ,bestimmung der ,vorstellung eines ,dinges zu irgendeiner ,zeit4 ,das ,schema der ,wirklichkeit ist das ,dasein in einer bestimmten ,zeit4 ,das ,schema der ,notwendigkeit das ,dasein eines ,gegenstandes zu aller ,zeit4 ,man sieht nun aus allem diesem1 da das ,schema einer jeden ,kategorie1 als das der ,gre1 die ,erzeugung1 7,synthesis7 der ,zeit selbst1 in der sukzessiven ,apprehension eines ,gegenstandes1 das ,schema der ,qualitt die ,synthesis der ,empfindung 7,wahrnehmung7 mit der ,vorstellung der ,zeit1 oder die ,erfllung der ,zeit1 das der ,relation das ,verhltnis der ,wahrnehmungen untereinander zu aller ,zeit 7d4i4 nach einer ,regel der ,zeitbestimmung71 endlich das ,schema der ,modalitt und ihrer ,kategorien1 die ,zeit selbst1 als das ,korrelatum der ,bestimmung eines ,gegenstandes1 ob und wie er zur ,zeit gehre1 enthalte und vorstellig mache4 ,die ,schemate sind daher nichts als ,zeitbestimmungen a priori nach ,regeln1 und diese gehen nach der ,ordnung der ,kategorien1 auf die ,zeitreihe1 den ,zeitinhalt1 die ,zeitordnung1 endlich den ,zeitinbegriff in ,ansehung aller mglichen ,gegenstnde4 ,hieraus erhellt nun1 da der ,schematismus des ,verstandes durch die transzendentale ,synthesis der ,einbildungskraft auf nichts anderes1 als die ,einheit alles ,mannigfaltigen der ,anschauung in dem inneren ,sinne1 und so indirekt auf die ,einheit der ,apperzeption1 als ,funktion1 welche dem inneren ,sinn 7einer ,rezeptivitt7 korrespondiert1 hinauslaufe4 ,also sind die ,schemate der reinen ,verstandesbegriffe die wahren und einzigen ,bedingungen1 diesen eine ,beziehung auf ,objekte1 mithin ,bedeutung zu verschaffen1 und die ,kategorien sind daher am ,ende von keinem anderen1 als einem mglichen empirischen ,gebrauche1 indem sie blo dazu dienen1 durch ,grnde einer a priori notwendigen ,einheit 7wegen der notwendigen ,vereinigung alles ,bewutseins in einer ursprnglichen ,apperzeption7 ,erscheinungen allgemeinen ,regeln der ,synthesis zu unterwerfen1 und sie dadurch zur durchgngigen ,verknpfung in einer ,erfahrung schicklich zu machen4 ,in dem ,ganzen aller mglichen ,erfahrung liegen aber alle unsere ,erkenntnisse1 und in der allgemeinen ,beziehung auf dieselbe besteht die transzendentale ,wahrheit1 die vor aller empirischen vorhergeht1 und sie mglich macht4 ,es fllt aber doch auch in die ,augen3 da1 obgleich die ,schemate der ,sinnlichkeit die ,kategorien allererst realisieren1 sie doch selbige gleichwohl auch restringieren1 d4i4 auf ,bedingungen einschrnken1 die auer dem ,verstande liegen 7nmlich in der ,sinnlichkeit74 ,daher ist das ,schema eigentlich nur das ,phnomenon1 oder der sinnliche ,begriff eines ,gegenstandes1 in bereinstimmung mit der ,kategorie4 7,numerus est quantitas phaenomenon1 sensatio realitas phaenomenon1 constans et perdurabile rerum substantia phaenomenon - - aeternitas1 necessitas1 phaenomena usw47 ,wenn wir nun eine restringierende ,bedingung weglassen1 so amplifizieren wir1 wie es scheint1 den vorher eingeschrnkten ,begriff2 so sollten die ,kategorien in ihrer reinen ,bedeutung1 ohne alle ,bedingungen der ,sinnlichkeit1 von ,dingen berhaupt gelten1 wie sie sind1 anstatt1 da ihre ,schemate sie nur vorstellen1 wie sie erscheinen1 jene also eine von allen ,schematen unabhngige und viel weiter erstreckte ,bedeutung haben4 ,in der ,tat bleibt den reinen ,verstandesbegriffen allerdings1 auch nach ,absonderung aller sinnlichen ,bedingung1 eine1 aber nur logische ,bedeutung der bloen ,einheit der ,vorstellungen1 denen aber kein ,gegenstand1 mithin auch keine ,bedeutung gegeben wird1 die einen ,begriff vom ,objekt abgeben knnte4 ,so wrde z4,b4 ,substanz1 wenn man die sinnliche ,bestimmung der ,beharrlichkeit wegliee1 nichts weiter als ein ,etwas bedeuten1 das als ,subjekt 7ohne ein ,prdikat von etwas anderem zu sein7 gedacht werden kann4 ,aus dieser ,vorstellung kann ich nun nichts machen1 indem sie mir gar nicht anzeigt1 welche ,bestimmungen das ,ding hat1 welches als ein solches erstes ,subjekt gelten soll4 ,also sind die ,kategorien1 ohne ,schemate1 nur ,funktionen des ,verstandes zu ,begriffen1 stellen aber keinen ,gegenstand vor4 ,diese ,bedeutung kommt ihnen von der ,sinnlichkeit1 die den ,verstand realisiert1 indem sie ihn zugleich restringiert4 ,der transzendentalen ,doktrin der ,urteilskraft 7oder ,analytik der ,grundstze7 ,zweites ,hauptstck ,system aller ,grundstze des reinen ,verstandes ,wir haben in dem vorigen ,hauptstcke die transzendentale ,urteilskraft nur nach den allgemeinen ,bedingungen erwogen1 unter denen sie allein die reinen ,verstandesbegriffe zu synthetischen ,urteilen zu brauchen befugt ist4 ,jetzt ist unser ,geschft3 die ,urteile1 die der ,verstand unter dieser kritischen ,vorsicht wirklich a priori zustande bringt1 in systematischer ,verbindung darzustellen1 wozu uns ohne ,zweifel unsere ,tafel der ,kategorien die natrliche und sichere ,leitung geben mu4 ,denn diese sind es eben1 deren ,beziehung auf mgliche ,erfahrung alle reine ,verstandeserkenntnis a priori ausmachen mu1 und deren ,verhltnis zur ,sinnlichkeit berhaupt um deswillen alle transzendentalen ,grundstze des ,verstandesgebrauchs vollstndig und in einem ,system darlegen wird4 ,grundstze a priori fhren diesen ,namen nicht blo deswegen1 weil sie die ,grnde anderer ,urteile in sich enthalten1 sondern auch weil sie selbst nicht in hheren und allgemeineren ,erkenntnissen gegrndet sind4 ,diese ,eigenschaft berhebt sie doch nicht allemal eines ,beweises4 ,denn obgleich dieser nicht weiter objektiv gefhrt werden knnte1 sondern vielmehr alle ,erkenntnis seines ,objekts zum ,grunde liegt1 so hindert dies doch nicht1 da nicht ein ,beweis1 aus den subjektiven ,quellen der ,mglichkeit einer ,erkenntnis des ,gegenstandes berhaupt1 zu schaffen mglich1 ja auch ntig wre1 weil der ,satz sonst gleichwohl den grten ,verdacht einer blo erschlichenen ,behauptung auf sich haben wrde4 ,zweitens werden wir uns blo auf diejenigen ,grundstze1 die sich auf die ,kategorien beziehen1 einschrnken4 ,die ,prinzipien der transzendentalen sthetik1 nach welchen ,raum und ,zeit die ,bedingungen der ,mglichkeit aller ,dinge als ,erscheinungen sind1 imgleichen die ,restriktion dieser ,grundstze3 da sie nmlich nicht auf ,dinge an sich selbst bezogen werden knnen1 gehren also nicht in unser abgestochenes ,feld der ,untersuchung4 ,ebenso machen die mathematischen ,grundstze keinen ,teil dieses ,systems aus1 weil sie nur aus der ,anschauung1 aber nicht aus dem reinen ,verstandesbegriffe gezogen sind2 doch wird die ,mglichkeit derselben1 weil sie gleichwohl synthetische ,urteile a priori sind1 hier notwendig ,platz finden1 zwar nicht1 um ihre ,richtigkeit und apodiktische ,gewiheit zu beweisen1 welches sie gar nicht ntig haben1 sondern nur die ,mglichkeit solcher evidenten ,erkenntnisse a priori begreiflich zu machen und zu deduzieren4 ,wir werden aber auch von dem ,grundsatze analytischer ,urteile reden mssen1 und dieses zwar im ,gegensatz mit der synthetischen1 als mit welchen wir uns eigentlich beschftigen1 weil eben diese ,gegenstellung die ,theorie der letzteren von allem ,miverstande befreit1 und sie in ihrer eigentmlichen ,natur deutlich vor ,augen legt4 ,das ,system der ,grundstze des reinen ,verstandes ,erster ,abschnitt ,von dem obersten ,grundsatze aller analytischen ,urteile ,von welchem ,inhalt auch unsere ,erkenntnis sei1 und wie sie sich auf das ,objekt beziehen mag1 so ist doch die allgemeine1 obzwar nur negative ,bedingung aller unserer ,urteile berhaupt1 da sie sich nicht selbst widersprechen2 widrigenfalls diese ,urteile an sich selbst 7auch ohne ,rcksicht aufs ,objekt7 nichts sind4 ,wenn aber auch gleich in unserem ,urteile kein ,widerspruch ist1 so kann es dem ungeachtet doch ,begriffe so verbinden1 wie es der ,gegenstand nicht mit sich bringt1 oder auch1 ohne da uns irgendein ,grund weder a priori noch a posteriori gegeben ist1 welcher ein solches ,urteil berechtigte1 und so kann ein ,urteil bei allem dem1 da es von allem inneren ,widerspruche frei ist1 doch entweder falsch oder grundlos sein4 ,der ,satz nun3 ,keinem ,dinge kommt ein ,prdikat zu1 welches ihm widerspricht1 heit der ,satz des ,widerspruchs1 und ist ein allgemeines1 obzwar blo negatives1 ,kriterium aller ,wahrheit1 gehrt aber auch darum blo in die ,logik1 weil er von ,erkenntnissen1 blo als ,erkenntnissen berhaupt1 unangesehen ihres ,inhalts gilt1 und sagt3 da der ,widerspruch sie gnzlich vernichte und aufhebe4 ,man kann aber doch von demselben auch einen positiven ,gebrauch machen1 d4i4 nicht blo1 um ,falschheit und ,irrtum 7sofern er auf dem ,widerspruch beruht7 zu verbannen1 sondern auch ,wahrheit zu erkennen4 ,denn1 wenn das ,urteil analytisch ist1 es mag nun verneinend oder bejahend sein1 so mu dessen ,wahrheit jederzeit nach dem ,satze des ,widerspruchs hinreichend knnen erkannt werden4 ,denn von dem1 was in der ,erkenntnis des ,objekts schon als ,begriff liegt und gedacht wird1 wird das ,widerspiel jederzeit richtig verneint1 der ,begriff selber aber notwendig von ihm bejaht werden mssen1 darum1 weil das ,gegenteil desselben dem ,objekte widersprechen wrde4 ,daher mssen wir auch den ,satz des ,widerspruchs als das allgemeine und vllig hinreichende ,prinzipium aller analytischen ,erkenntnis gelten lassen2 aber weiter geht auch sein ,ansehen und ,brauchbarkeit nicht1 als eines hinreichenden ,kriterium der ,wahrheit4 ,denn da ihm gar keine ,erkenntnis zuwider sein knne1 ohne sich selbst zu vernichten1 das macht diesen ,satz wohl zur conditio sine qua non1 aber nicht zum ,bestimmungsgrunde der ,wahrheit unserer ,erkenntnis4 ,da wir es nun eigentlich nur mit dem synthetischen ,teile unserer ,erkenntnis zu tun haben1 so werden wir zwar jederzeit bedacht sein1 diesem unverletzlichen ,grundsatz niemals zuwider zu handeln1 von ihm aber1 in ,ansehung der ,wahrheit von dergleichen ,art der ,erkenntnis1 niemals einigen ,aufschlu gewrtigen knnen4 ,es ist aber doch eine ,formel dieses berhmten1 obzwar von allem ,inhalt entblten und blo formalen ,grundsatzes1 die eine ,synthesis enthlt1 welche aus ,unvorsichtigkeit und ganz unntigerweise in ihr gemischt worden4 ,sie heit3 es ist unmglich1 da etwas zugleich sei und nicht sei4 ,auer dem1 da hier die apodiktische ,gewiheit 7durch das ,wort unmglich7 berflssigerweise angehngt worden1 die sich doch von selbst aus dem ,satz mu verstehen lassen1 so ist der ,satz durch die ,bedingung der ,zeit affiziert1 und sagt gleichsam3 ,ein ,ding ,a1 welches etwas ,b ist1 kann nicht zu gleicher ,zeit non ,b sein2 aber es kann gar wohl beides 7,b sowohl1 als non ,b7 nacheinander sein4 ,z4,b4 ein ,mensch1 der jung ist1 kann nicht zugleich alt sein2 ebenderselbe kann aber sehr wohl zu einer ,zeit jung1 zur anderen nicht-jung1 d4i4 alt sein4 ,nun mu der ,satz des ,widerspruchs1 als ein blo logischer ,grundsatz1 seine ,aussprche gar nicht auf die ,zeitverhltnisse einschrnken1 daher ist eine solche ,formel der ,absicht desselben ganz zuwider4 ,der ,miverstand kommt blo daher3 da man ein ,prdikat eines ,dinges zuvrderst von dem ,begriff desselben absondert1 und nachher sein ,gegenteil mit diesem ,prdikate verknpft1 welches niemals einen ,widerspruch mit dem ,subjekte1 sondern nur mit dessen ,prdikate1 welches mit jenem synthetisch verbunden worden1 abgibt1 und zwar nur dann1 wenn das erste und zweite ,prdikat zu gleicher ,zeit gesetzt werden4 ,sage ich1 ein ,mensch1 der ungelehrt ist1 ist nicht gelehrt1 so mu die ,bedingung3 zugleich1 dabei stehen1 denn der1 so zu einer ,zeit ungelehrt ist1 kann zu einer anderen gar wohl gelehrt sein4 ,sage ich aber1 kein ungelehrter ,mensch ist gelehrt1 so ist der ,satz analytisch1 weil das ,merkmal 7der ,ungelehrtheit7 nunmehr den ,begriff des ,subjekts mit ausmacht1 und alsdann erhellt der verneinende ,satz unmittelbar aus dem ,satze des ,widerspruchs1 ohne da die ,bedingung3 zugleich1 hinzukommen darf4 ,dieses ist denn auch die ,ursache1 weswegen ich oben die ,formel desselben so verndert habe1 da die ,natur eines analytischen ,satzes dadurch deutlich ausgedrckt wird4 ,des ,systems der ,grundstze des reinen ,verstandes ,zweiter ,abschnitt ,von dem obersten ,grundsatze aller synthetischen ,urteile ,die ,erklrung der ,mglichkeit synthetischer ,urteile1 ist eine ,aufgabe1 mit der die allgemeine ,logik gar nichts zu schaffen hat1 die auch sogar ihren ,namen nicht einmal kennen darf4 ,sie ist aber in einer transzendentalen ,logik das wichtigste ,geschft unter allen1 und sogar das einzige1 wenn von der ,mglichkeit synthetischer ,urteile a priori die ,rede ist1 imgleichen den ,bedingungen und dem ,umfange ihrer ,gltigkeit4 ,denn nach ,vollendung desselben1 kann sie ihrem ,zwecke1 nmlich den ,umfang und die ,grenzen des reinen ,verstandes zu bestimmen1 vollkommen ein ,genge tun4 ,im analytischen ,urteile bleibe ich bei dem gegebenen ,begriffe1 um etwas von ihm auszumachen4 ,soll es bejahend sein1 so lege ich diesem ,begriffe nur dasjenige bei1 was in ihm schon gedacht war2 soll es verneinend sein1 so schliee ich nur das ,gegenteil desselben von ihm aus4 ,in synthetischen ,urteilen aber soll ich aus dem gegebenen ,begriff hinausgehen1 um etwas ganz anderes1 als in ihm gedacht war1 mit demselben im ,verhltnis zu betrachten1 welches daher niemals1 weder ein ,verhltnis der ,identitt1 noch des ,widerspruchs ist1 und wobei dem ,urteile an ihm selbst weder die ,wahrheit1 noch der ,irrtum angesehen werden kann4 ,also zugegeben3 da man aus einem gegebenen ,begriffe hinausgehen msse1 um ihn mit einem anderen synthetisch zu vergleichen1 so ist ein ,drittes ntig1 worin allein die ,synthesis zweier ,begriffe entstehen kann4 ,was ist nun aber dieses ,dritte1 als das ,medium aller synthetischen ,urteile8 ,es ist nur ein ,inbegriff1 darin alle unsere ,vorstellungen enthalten sind1 nmlich der innere ,sinn1 und die ,form desselben a priori1 die ,zeit4 ,die ,synthesis der ,vorstellungen beruht auf der ,einbildungskraft1 die synthetische ,einheit derselben aber 7die zum ,urteile erforderlich ist7 auf der ,einheit der ,apperzeption4 ,hierin wird also die ,mglichkeit synthetischer ,urteile1 und da alle drei die ,quellen zu ,vorstellungen a priori enthalten1 auch die ,mglichkeit reiner synthetischer ,urteile zu suchen sein1 ja sie werden sogar aus diesen ,grnden notwendig sein1 wenn eine ,erkenntnis von ,gegenstnden zustande kommen soll1 die lediglich auf der ,synthesis der ,vorstellungen beruht4 ,wenn eine ,erkenntnis objektive ,realitt haben1 d4i4 sich auf einen ,gegenstand beziehen1 und in demselben ,bedeutung und ,sinn haben soll1 so mu der ,gegenstand auf irgendeine ,art gegeben werden knnen4 ,ohne das sind die ,begriffe leer1 und man hat dadurch zwar gedacht1 in der ,tat aber durch dieses ,denken nichts erkannt1 sondern blo mit ,vorstellungen gespielt4 ,einen ,gegenstand geben1 wenn dieses nicht wiederum nur mittelbar gemeint sein soll1 sondern unmittelbar in der ,anschauung darstellen1 ist nichts anderes1 als dessen ,vorstellung auf ,erfahrung 7es sei wirkliche oder doch mgliche7 beziehen4 ,selbst der ,raum und die ,zeit1 so rein diese ,begriffe auch von allem ,empirischen sind1 und so gewi es auch ist1 da sie vllig a priori im ,gemte vorgestellt werden1 wrden doch ohne objektive ,gltigkeit und ohne ,sinn und ,bedeutung sein1 wenn ihr notwendiger ,gebrauch an den ,gegenstnden der ,erfahrung nicht gezeigt wrde1 ja ihre ,vorstellung ist ein bloes ,schema1 das sich immer auf die reproduktive ,einbildungskraft bezieht1 welche die ,gegenstnde der ,erfahrung herbeiruft1 ohne die sie keine ,bedeutung haben wrden2 und so ist es mit allen ,begriffen ohne ,unterschied4 ,die ,mglichkeit der ,erfahrung ist also das1 was allen unseren ,erkenntnissen a priori objektive ,realitt gibt4 ,nun beruht ,erfahrung auf der synthetischen ,einheit der ,erscheinungen1 d4i4 auf einer ,synthesis nach ,begriffen vom ,gegenstande der ,erscheinungen berhaupt1 ohne welche sie nicht einmal ,erkenntnis1 sondern eine ,rhapsodie von ,wahrnehmungen sein wrde1 die sich in keinem ,kontext nach ,regeln eines durchgngig verknpften 7mglichen7 ,bewutseins1 mithin auch nicht zur transzendentalen und notwendigen ,einheit der ,apperzeption1 zusammen schicken wrden4 ,die ,erfahrung hat also ,prinzipien ihrer ,form a priori zum ,grunde liegen1 nmlich allgemeine ,regeln der ,einheit in der ,synthesis der ,erscheinungen1 deren objektive ,realitt1 als notwendige ,bedingungen1 jederzeit in der ,erfahrung1 ja sogar ihrer ,mglichkeit gewiesen werden kann4 ,auer dieser ,beziehung aber sind synthetische ,stze a priori gnzlich unmglich1 weil sie kein ,drittes1 nmlich reinen ,gegenstand haben1 an dem die synthetische ,einheit ihrer ,begriffe objektive ,realitt dartun knnte4 ,ob wir daher gleich vom ,raume berhaupt1 oder den ,gestalten1 welche die produktive ,einbildungskraft in ihm verzeichnet1 so vieles a priori in synthetischen ,urteilen erkennen1 so1 da wir wirklich hierzu gar keiner ,erfahrung bedrfen2 so wrde doch dieses ,erkenntnis gar nichts1 sondern die ,beschftigung mit einem bloen ,hirngespinst sein1 wre der ,raum nicht1 als ,bedingung der ,erscheinungen1 welche den ,stoff zur ueren ,erfahrung ausmachen1 anzusehen2 daher sich jene reinen synthetischen ,urteile1 obzwar nur mittelbar1 auf mgliche ,erfahrung oder vielmehr auf dieser ihre ,mglichkeit selbst beziehen1 und darauf allein die objektive ,gltigkeit ihrer ,synthesis grnden4 ,da also ,erfahrung1 als empirische ,synthesis1 in ihrer ,mglichkeit die einzige ,erkenntnisart ist1 welche aller anderen ,synthesis ,realitt gibt1 so hat diese als ,erkenntnis a priori auch nur dadurch ,wahrheit1 7,einstimmung mit dem ,objekt17 da sie nichts weiter enthlt1 als was zur synthetischen ,einheit der ,erfahrung berhaupt notwendig ist4 ,das oberste ,principium aller synthetischen ,urteile ist also3 ein jeder ,gegenstand steht unter den notwendigen ,bedingungen der synthetischen ,einheit des ,mannigfaltigen der ,anschauung in einer mglichen ,erfahrung4 ,auf solche ,weise sind synthetische ,urteile a priori mglich1 wenn wir die formalen ,bedingungen der ,anschauung a priori1 die ,synthesis der ,einbildungskraft1 und die notwendige ,einheit derselben in einer transzendentalen ,apperzeption1 auf ein mgliches ,erfahrungserkenntnis berhaupt beziehen1 und sagen3 die ,bedingungen der ,mglichkeit der ,erfahrung berhaupt sind zugleich ,bedingungen der ,mglichkeit der ,gegenstnde der ,erfahrung1 und haben darum objektive ,gltigkeit in einem synthetischen ,urteile a priori4 ,des ,systems der ,grundstze des reinen ,verstandes ,dritter ,abschnitt ,systematische ,vorstellung aller synthetischen ,grundstze desselben ,da berhaupt irgendwo ,grundstze stattfinden1 das ist lediglich dem reinen ,verstande zuzuschreiben1 der nicht allein das ,vermgen der ,regeln ist1 in ,ansehung dessen1 was geschieht1 sondern selbst der ,quell der ,grundstze1 nach welchem alles 7was uns nur als ,gegenstand vorkommen kann7 notwendig unter ,regeln steht1 weil1 ohne solche1 den ,erscheinungen niemals ,erkenntnis eines ihnen korrespondierenden ,gegenstandes zukommen knnte4 ,selbst ,naturgesetze1 wenn sie als ,grundgesetze des empirischen ,verstandesgebrauchs betrachtet werden1 fhren zugleich einen ,ausdruck der ,notwendigkeit1 mithin wenigstens die ,vermutung einer ,bestimmung aus ,grnden1 die a priori und vor aller ,erfahrung gltig sind1 bei sich4 ,aber ohne ,unterschied stehen alle ,gesetze der ,natur unter hheren ,grundstzen des ,verstandes1 indem sie diese nur auf besondere ,flle der ,erscheinung anwenden4 ,diese allein geben also den ,begriff1 der die ,bedingung und gleichsam den ,exponenten zu einer ,regel berhaupt enthlt1 ,erfahrung aber gibt den ,fall1 der unter der ,regel steht4 ,da man blo empir ,grundstze fr ,grundstze des reinen ,verstandes1 oder auch umgekehrt ansehe1 deshalb kann wohl eigentlich keine ,gefahr sein2 denn die ,notwendigkeit nach ,begriffen1 welche die letztere auszeichnet1 und deren ,mangel in jedem empirischen ,satze1 so allgemein er auch gelten mag1 leicht wahrgenommen wird1 kann diese ,verwechslung leicht verhten4 ,es gibt aber reine ,grundstze a priori1 die ich gleichwohl doch nicht dem reinen ,verstande eigentmlich beimessen mchte1 darum1 weil sie nicht aus reinen ,begriffen1 sondern aus reinen ,anschauungen 7obgleich vermittelst des ,verstandes7 gezogen sind2 ,verstand ist aber das ,vermgen der ,begriffe4 ,die ,mathematik hat dergleichen1 aber ihre ,anwendung auf ,erfahrung1 mithin ihre objektive ,gltigkeit1 ja die ,mglichkeit solcher synthetischen ,erkenntnis a priori 7die ,deduktion derselben7 beruht doch immer auf dem reinen ,verstande4 ,daher werde ich unter meine ,grundstze die der ,mathematik nicht mitzhlen1 aber wohl diejenigen1 worauf sich dieser ihre ,mglichkeit und objektive ,gltigkeit a priori grndet1 und die mithin als ,principium dieser ,grundstze anzusehen sind1 und von ,begriffen zur ,anschauung1 nicht aber von der ,anschauung zu ,begriffen ausgehen4 ,in der ,anwendung der reinen ,verstandesbegriffe auf mgliche ,erfahrung ist der ,gebrauch ihrer ,synthesis entweder mathematisch1 oder dynamisch3 denn sie geht teils blo auf die ,anschauung1 teils auf das ,dasein einer ,erscheinung berhaupt4 ,die ,bedingungen a priori der ,anschauung sind aber in ,ansehung einer mglichen ,erfahrung durchaus notwendig1 die des ,daseins der ,objekte einer mglichen empirischen ,anschauung an sich nur zufllig4 ,daher werden die ,grundstze des mathematischen ,gebrauchs unbedingt notwendig d4i4 apodiktisch lauten1 die aber des dynamischen ,gebrauchs werden zwar auch den ,charakter einer ,notwendigkeit a priori1 aber nur unter der ,bedingung des empirischen ,denkens in einer ,erfahrung1 mithin nur mittelbar und indirekt bei sich fhren1 folglich diejenige unmittelbare ,evidenz nicht enthalten1 7obzwar ihrer auf ,erfahrung allgemein bezogenen ,gewiheit unbeschadet17 die jenen eigen ist4 ,doch dies wird sich beim ,schlusse dieses ,systems von ,grundstzen besser beurteilen lassen4 ,die ,tafel der ,kategorien gibt uns die ganz natrliche ,anweisung zur ,tafel der ,grundstze1 weil diese doch nichts anderes1 als ,regeln des objektiven ,gebrauchs der ersteren sind4 ,alle ,grundstze des reinen ,verstandes sind demnach #a4 ,axiome der ,anschauung #b4 ,antizipationen #c4 ,analogien der ,wahrnehmung der ,erfahrung #d4 ,postulate des empirischen ,denkens berhaupt ,diese ,benennungen habe ich mit ,vorsicht gewhlt1 um die ,unterschiede in ,ansehung der ,evidenz und der ,ausbung dieser ,grundstze nicht unbemerkt zu lassen4 ,es wird sich aber bald zeigen3 da1 was sowohl die ,evidenz1 als die ,bestimmung der ,erscheinungen a priori1 nach den ,kategorien der ,gre und der ,qualitt 7wenn man lediglich auf die ,form der letzteren acht hat7 betrifft1 die ,grundstze derselben sich darin von den zwei brigen namhaft unterscheiden2 indem jene einer intuitiven1 diese aber einer blo diskursiven1 obzwar beiderseits einer vlligen ,gewiheit fhig sind4 ,ich werde daher jene die mathematischen1 diese die dynamischen ,grundstze nennen4 ,man wird aber wohl bemerken3 da ich hier ebensowenig die ,grundstze der ,mathematik in einem ,falle1 als die ,grundstze der allgemeinen 7physischen7 ,dynamik im anderen1 sondern nur die des reinen ,verstandes im ,verhltnis auf den inneren ,sinn 7ohne ,unterschied der darin gegebenen ,vorstellungen7 vor ,augen habe1 dadurch denn jene insgesamt ihre ,mglichkeit bekommen4 ,ich benenne sie also mehr in ,betracht der ,anwendung1 als um ihres ,inhalts willen1 und gehe nun zur ,erwgung derselben in der nmlichen ,ordnung1 wie sie in der ,tafel vorgestellt werden4 #a4 ,von den ,axiomen der ,anschauung ,grundsatz des reinen ,verstandes3 ,alle ,erscheinungen sind ihrer ,anschauung nach extensive ,gren4 ,eine extensive ,gre nenne ich diejenige1 in welcher die ,vorstellung der ,teile die ,vorstellung des ,ganzen mglich macht1 7und also notwendig vor dieser vorhergeht74 ,ich kann mir keine ,linie1 so klein sie auch sei1 vorstellen1 ohne sie in ,gedanken zu ziehen1 d4i4 von einem ,punkte alle ,teile nach und nach zu erzeugen1 und dadurch allererst diese ,anschauung zu verzeichnen4 ,ebenso ist es auch mit jeder auch der kleinsten ,zeit bewandt4 ,ich denke mir darin nur den sukzessiven ,fortgang von einem ,augenblick zum anderen1 wo durch alle ,zeitteile und deren ,hinzutun endlich eine bestimmte ,zeitgre erzeugt wird4 ,da die bloe ,anschauung an allen ,erscheinungen entweder der ,raum1 oder die ,zeit ist1 so ist jede ,erscheinung als ,anschauung eine extensive ,gre1 indem sie nur durch sukzessive ,synthesis 7von ,teil zu ,teil7 in der ,apprehension erkannt werden kann4 ,alle ,erscheinungen werden demnach schon als ,aggregate 7,menge vorher gegebener ,teile7 angeschaut1 welches eben nicht der ,fall bei jeder ,art ,gren1 sondern nur derer ist1 die uns extensiv als solche vorgestellt und apprehendiert werden4 ,auf diese sukzessive ,synthesis der produktiven ,einbildungskraft1 in der ,erzeugung der ,gestalten1 grndet sich die ,mathematik der ,ausdehnung 7,geometrie7 mit ihren ,axiomen1 welche die ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung a priori ausdrcken1 unter denen allein das ,schema eines reinen ,begriffs der ueren ,erscheinung zustande kommen kann2 z4,e4 zwischen zwei ,punkten ist nur eine gerade ,linie mglich2 zwei gerade ,linien schlieen keinen ,raum ein usw4 ,dies sind die ,axiome1 welche eigentlich nur ,gren 7quanta7 als solche betreffen4 ,was aber die ,gre1 7quantitas7 d4i4 die ,antwort auf die ,frage3 wie gro etwas sei8 betrifft1 so gibt es in ,ansehung derselben1 obgleich verschiedene dieser ,stze synthetisch und unmittelbar gewi 7indemonstrabilia7 sind1 dennoch im eigentlichen ,verstande keine ,axiome4 ,denn da gleiches zu gleichem hinzugetan1 oder von diesem abgezogen1 ein gleiches gebe1 sind analytische ,stze1 indem ich mir der ,identitt der einen ,grenerzeugung mit der anderen unmittelbar bewut bin2 ,axiome aber sollen synthetische ,stze a priori sein4 ,dagegen sind die evidenten ,stze der ,zahlverhltnis zwar allerdings synthetisch1 aber nicht allgemein1 wie die der ,geometrie1 und eben um deswillen auch nicht ,axiome1 sondern knnen ,zahlformeln genannt werden4 ,da #geab sei1 ist kein analytischer ,satz4 ,denn ich denke weder in der ,vorstellung von #g1 noch von #e1 noch in der ,vorstellung von der ,zusammensetzung beider die ,zahl #ab1 7da ich diese in der ,addition beider denken solle1 davon ist hier nicht die ,rede2 denn bei dem analytischen ,satze ist nur die ,frage1 ob ich das ,prdikat wirklich in der ,vorstellung des ,subjekts denke74 ,ob er aber gleich synthetisch ist1 so ist er doch nur ein einzelner ,satz4 ,sofern hier blo auf die ,synthesis des ,gleichartigen 7der ,einheiten7 gesehen wird1 so kann die ,synthesis hier nur auf eine einzige ,art geschehen1 wiewohl der ,gebrauch dieser ,zahlen nachher allgemein ist4 ,wenn ich sage3 durch drei ,linien1 deren zwei zusammengenommen grer sind1 als die dritte1 lt sich ein ,triangel zeichnen2 so habe ich hier die bloe ,funktion der produktiven ,einbildungskraft1 welche die ,linien grer und kleiner ziehen1 imgleichen nach allerlei beliebigen ,winkeln kann zusammenstoen lassen4 ,dagegen ist die ,zahl #g nur auf eine einzige ,art mglich1 und auch die ,zahl #ab1 die durch die ,synthesis der ersteren mit #e erzeugt wird4 ,dergleichen ,stze mu man also nicht ,axiome1 7denn sonst gbe es deren unendliche17 sondern ,zahlformeln nennen4 ,dieser transzendentale ,grundsatz der ,mathematik der ,erscheinungen gibt unserem ,erkenntnis a priori groe ,erweiterung4 ,denn er ist es allein1 welcher die reine ,mathematik in ihrer ganzen ,przision auf ,gegenstnde der ,erfahrung anwendbar macht1 welches ohne diesen ,grundsatz nicht so von selbst erhellen mchte1 ja auch manchen ,widerspruch veranlat hat4 ,erscheinungen sind keine ,dinge an sich selbst4 ,die empirische ,anschauung ist nur durch die reine 7des ,raumes und der ,zeit7 mglich2 was also die ,geometrie von dieser sagt1 gilt auch ohne ,widerrede von jener1 und die ,ausflchte1 als wenn ,gegenstnde der ,sinne nicht den ,regeln der ,konstruktion im ,raume 7z4,e4 der unendlichen ,teilbarkeit der ,linien oder ,winkel7 gem sein drfe1 mu wegfallen4 ,denn dadurch spricht man dem ,raume und mit ihm zugleich aller ,mathematik objektive ,gltigkeit ab1 und wei nicht mehr1 warum und wie weit sie auf ,erscheinungen anzuwenden sei4 ,die ,synthesis der ,rume und ,zeiten1 als der wesentlichen ,form aller ,anschauung1 ist das1 was zugleich die ,apprehension der ,erscheinung1 mithin jede uere ,erfahrung1 folglich auch alle ,erkenntnis der ,gegenstnde derselben1 mglich macht1 und was die ,mathematik im reinen ,gebrauch von jener beweist1 das gilt auch notwendig von dieser4 ,alle ,einwrfe dawider sind nur ,schikanen einer falsch belehrten ,vernunft1 die irrigerweise die ,gegenstnde der ,sinne von der formalen ,bedingung unserer ,sinnlichkeit loszumachen gedenkt1 und sie1 obgleich sie blo ,erscheinungen sind1 als ,gegenstnde an sich selbst1 dem ,verstande gegeben1 vorstellt2 in welchem ,falle freilich von ihnen a priori gar nichts1 mithin auch nicht durch reine ,begriffe vom ,raume1 synthetisch erkannt werden knnte1 und die ,wissenschaft1 die diese bestimmt1 nmlich die ,geometrie1 selbst nicht mglich sein wrde4 #b4 ,die ,antizipation der ,wahrnehmung ,der ,grundsatz1 welcher alle ,wahrnehmungen1 als solche1 antizipiert1 heit so3 ,in allen ,erscheinungen hat die ,empfindung1 und das ,reale1 welches ihr an dem ,gegenstande entspricht1 7realitas phaenomenon7 eine intensive ,gre d4i4 einen ,grad4 ,man kann alle ,erkenntnis1 wodurch ich dasjenige1 was zur empirischen ,erkenntnis gehrt1 a priori erkennen und bestimmen kann1 eine ,antizipation nennen1 und ohne ,zweifel ist das die ,bedeutung1 in welcher ,epikur seinen ,ausdruck prolephis brauchte4 ,da aber an den ,erscheinungen etwas ist1 was niemals a priori erkannt wird1 und welches daher auch den eigentlichen ,unterschied des ,empirischen von dem ,erkenntnis a priori ausmacht1 nmlich die ,empfindung 7als ,materie der ,wahrnehmung71 so folgt1 da diese es eigentlich sei1 was gar nicht antizipiert werden kann4 ,dagegen wrden wir die reinen ,bestimmungen im ,raume und der ,zeit1 sowohl in ,ansehung der ,gestalt1 als ,gre1 ,antizipationen der ,erscheinungen nennen knnen1 weil sie dasjenige a priori vorstellen1 was immer a posteriori in der ,erfahrung gegeben werden mag4 ,gesetzt aber1 es finde sich doch etwas1 was sich an jeder ,empfindung1 als ,empfindung berhaupt1 7ohne da eine besondere gegeben sein mag17 a priori erkennen lt2 so wrde dieses im ausnehmenden ,verstande ,antizipation genannt zu werden verdienen1 weil es befremdlich scheint1 der ,erfahrung in demjenigen vorzugreifen1 was gerade die ,materie derselben angeht1 die man nur aus ihr schpfen kann4 ,und so verhlt es sich hier wirklich4 ,die ,apprehension1 blo vermittelst der ,empfindung1 erfllt nur einen ,augenblick1 7wenn ich nmlich nicht die ,sukzession vieler ,empfindungen in ,betracht ziehe74 ,als etwas in der ,erscheinung1 dessen ,apprehension keine sukzessive ,synthesis ist1 die von ,teilen zur ganzen ,vorstellung fortgeht1 hat sie also keine extensive ,gre2 der ,mangel der ,empfindung in demselben ,augenblicke wrde diesen als leer vorstellen1 mithin ,o4 ,was nun in der empirischen ,anschauung der ,empfindung korrespondiert1 ist ,realitt 7realitas phaenomenon72 was dem ,mangel derselben entspricht1 ,negation ,o4 ,nun ist aber jede ,empfindung einer ,verringerung fhig1 so da sie abnehmen1 und so allmhlich verschwinden kann4 ,daher ist zwischen ,realitt in der ,erscheinung und ,negation ein kontinuierlicher ,zusammenhang vieler mglichen ,zwischenempfindungen1 deren ,unterschied voneinander immer kleiner ist1 als der ,unterschied zwischen der gegebenen und dem ,zero1 oder der gnzlichen ,negation1 d4i43 das ,reale in der ,erscheinung hat jederzeit eine ,gre1 welche aber nicht in der ,apprehension angetroffen wird1 indem diese vermittelst der bloen ,empfindung in einem ,augenblicke und nicht durch sukzessive ,synthesis vieler ,empfindungen geschieht1 und also nicht von den ,teilen zum ,ganzen geht2 es hat also zwar eine ,gre1 aber keine extensive4 ,nun nenne ich diejenige ,gre1 die nur als ,einheit apprehendiert wird1 und in welcher die ,vielheit nur durch ,annherung zur ,negation ,o vorgestellt werden kann1 die intensive ,gre4 ,also hat jede ,realitt in der ,erscheinung intensive ,gre1 d4i4 einen ,grad4 ,wenn man diese ,realitt als ,ursache 7es sei der ,empfindung oder anderer ,realitt in der ,erscheinung1 z4,b4 einer ,vernderung17 betrachtet2 so nennt man den ,grad der ,realitt als ,ursache1 ein ,moment1 z4,b4 das ,moment der ,schwere1 und zwar darum1 weil der ,grad nur die ,gre bezeichnet1 deren ,apprehension nicht sukzessiv1 sondern augenblicklich ist4 ,dieses berhre ich aber hier nur beilufig1 denn mit der ,kausalitt habe ich fr jetzt noch nicht zu tun4 ,so hat demnach jede ,empfindung1 mithin auch jede ,realitt in der ,erscheinung1 so klein sie auch sein mag1 einen ,grad1 d4i4 eine intensive ,gre1 die noch immer vermindert werden kann1 und zwischen ,realitt und ,negation ist ein kontinuierlicher ,zusammenhang mglicher ,realitten1 und mglicher kleinerer ,wahrnehmungen4 ,eine jede ,farbe1 z4 ,e4 die rote1 hat einen ,grad1 der1 so klein er auch sein mag1 niemals der kleinste ist1 und so ist es mit der ,wrme1 dem ,momente der ,schwere usw4 berall bewandt4 ,die ,eigenschaft der ,gren1 nach welcher an ihnen kein ,teil der kleinstmgliche 7kein ,teil einfach7 ist1 heit die ,kontinuitt derselben4 ,raum und ,zeit sind quanta continua1 weil kein ,teil derselben gegeben werden kann1 ohne ihn zwischen ,grenzen 7,punkten und ,augenblicken7 einzuschlieen1 mithin nur so1 da dieser ,teil selbst wiederum ein ,raum1 oder eine ,zeit ist4 ,der ,raum besteht also nur aus ,rumen1 die ,zeit aus ,zeiten4 ,punkte und ,augenblicke sind nur ,grenzen1 d4i4 bloe ,stellen ihrer ,einschrnkung2 ,stellen aber setzen jederzeit jene ,anschauungen1 die sie beschrnken oder bestimmen sollen1 voraus1 und aus bloen ,stellen1 als aus ,bestandteilen1 die noch vor dem ,raume oder der ,zeit gegeben werden knnten1 kann weder ,raum noch ,zeit zusammengesetzt werden4 ,dergleichen ,gren kann man auch flieende nennen1 weil die ,synthesis 7der produktiven ,einbildungskraft7 in ihrer ,erzeugung ein ,fortgang in der ,zeit ist1 deren ,kontinuitt man besonders durch den ,ausdruck des ,flieens 7,verflieens7 zu bezeichnen pflegt4 ,alle ,erscheinungen berhaupt sind demnach kontinuierliche ,gren1 sowohl ihrer ,anschauung nach1 als extensive1 oder der bloen ,wahrnehmung 7,empfindung und mithin ,realitt7 nach1 als intensive ,gren4 ,wenn die ,synthesis des ,mannigfaltigen der ,erscheinung unterbrochen ist1 so ist dieses ein ,aggregat von vielen ,erscheinungen1 und nicht eigentlich ,erscheinung als ein ,quantum1 welches nicht durch die bloe ,fortsetzung der produktiven ,synthesis einer gewissen ,art1 sondern durch ,wiederholung einer immer aufhrenden ,synthesis erzeugt wird4 ,wenn ich #ac ,taler ein ,geldquantum nenne1 so benenne ich es sofern richtig1 als ich darunter den ,gehalt von einer ,mark fein ,silber verstehe2 welche aber allerdings eine kontinuierliche ,gre ist1 in welcher kein ,teil der kleinste ist1 sondern jeder ,teil ein ,geldstck ausmachen knnte1 welche immer ,materie zu noch kleineren enthielte4 ,wenn ich aber unter jener ,benennung #ac runde ,taler verstehe1 als so viel ,mnzen1 7ihr ,silbergehalt mag sein1 welcher er wolle17 so benenne ich es unschicklich durch ein ,quantum von ,talern1 sondern mu es ein ,aggregat1 d4i4 eine ,zahl ,geldstcke1 nennen4 ,da nun bei aller ,zahl doch ,einheit zum ,grunde liegen mu1 so ist die ,erscheinung als ,einheit ein ,quantum1 und als ein solches jederzeit ein ,kontinuum4 ,wenn nun alle ,erscheinungen1 sowohl extensiv1 als intensiv betrachtet1 kontinuierliche ,gren sind1 so wrde der ,satz3 da auch alle ,vernderung 7bergang eines ,dinges aus einem ,zustande in den anderen7 kontinuierlich sein1 leicht und mit mathematischer ,evidenz hier bewiesen werden knnen1 wenn nicht die ,kausalitt einer ,vernderung berhaupt ganz auerhalb den ,grenzen einer ,transzendental-,philosophie lge1 und empirische ,prinzipien voraussetzte4 ,denn da eine ,ursache mglich sei1 welche den ,zustand der ,dinge verndere1 d4i4 sie zum ,gegenteil eines gewissen gegebenen ,zustandes bestimme1 davon gibt uns der ,verstand a priori gar keine ,erffnung1 nicht blo deswegen1 weil er die ,mglichkeit davon gar nicht einsieht1 7denn diese ,einsicht fehlt uns in mehreren ,erkenntnissen a priori17 sondern weil die ,vernderlichkeit nur gewisse ,bestimmungen der ,erscheinungen trifft1 welche die ,erfahrung allein lehren kann1 indessen da ihre ,ursache in dem ,unvernderlichen anzutreffen ist4 ,da wir aber hier nichts vor uns haben1 dessen wir uns bedienen knnen1 als die reinen ,grundbegriffe aller mglichen ,erfahrung1 unter welchen durchaus nichts ,empirisches sein mu2 so knnen wir1 ohne die ,einheit des ,systems zu verletzen1 der allgemeinen ,naturwissenschaft1 welche auf gewisse ,grunderfahrungen gebaut ist1 nicht vorgreifen4 ,gleichwohl mangelt es uns nicht an ,beweistmern des groen ,einflusses1 den dieser unser ,grundsatz hat1 ,wahrnehmungen zu antizipieren1 und sogar deren ,mangel sofern zu ergnzen1 da er allen falschen ,schlssen1 die daraus gezogen werden mchten1 den ,riegel vorschiebt4 ,wenn alle ,realitt in der ,wahrnehmung einen ,grad hat1 zwischen dem und der ,negation eine unendliche ,stufenfolge immer minderer ,grade stattfindet1 und gleichwohl ein jeder ,sinn einen bestimmten ,grad der ,rezeptivitt der ,empfindungen haben mu2 so ist keine ,wahrnehmung1 mithin auch keine ,erfahrung mglich1 die einen gnzlichen ,mangel alles ,realen in der ,erscheinung1 es sei unmittelbar oder mittelbar1 7durch welchen ,umschweif im ,schlieen als man immer wolle17 bewiese1 d4i4 es kann aus der ,erfahrung niemals ein ,beweis vom leeren ,raume oder einer leeren ,zeit gezogen werden4 ,denn der gnzliche ,mangel des ,realen in der sinnlichen ,anschauung kann erstlich selbst nicht wahrgenommen werden1 zweitens kann er aus keiner einzigen ,erscheinung und dem ,unterschiede des ,grades ihrer ,realitt gefolgert1 oder darf auch zur ,erklrung derselben niemals angenommen werden4 ,denn wenn auch die ganze ,anschauung eines bestimmten ,raumes oder ,zeit durch und durch real1 d4i4 kein ,teil derselben leer ist2 so mu es doch1 weil jede ,realitt ihren ,grad hat1 der1 bei unvernderter extensiver ,gre der ,erscheinung bis zum ,nichts 7dem leeren7 durch unendliche ,stufen abnehmen kann1 unendlich verschiedene ,grade1 mit welchen ,raum oder ,zeit erfllt sei1 geben1 und die intensive ,gre in verschiedenen ,erscheinungen kleiner oder grer sein knnen1 obschon die extensive ,gre der ,anschauung gleich ist4 ,wir wollen ein ,beispiel davon geben4 ,beinahe alle ,naturlehrer1 da sie einen groen ,unterschied der ,quantitt der ,materie von verschiedener ,art unter gleichem ,volumen 7teils durch das ,moment der ,schwere1 oder des ,gewichts1 teils durch das ,moment des ,widerstandes gegen andere bewegter ,materien7 wahrnehmen1 schlieen daraus einstimmig3 dieses ,volumen 7extensive ,gre der ,erscheinung7 msse in allen ,materien1 obzwar in verschiedenem ,mae1 leer sein4 ,wer htte aber von diesen grtenteils mathematischen und mechanischen ,naturforschern sich wohl jemals einfallen lassen1 da sie diesen ihren ,schlu lediglich auf eine metaphysische ,voraussetzung1 welche sie doch so sehr zu vermeiden vorgeben1 grndeten8 indem sie annehmen1 da das ,reale im ,raume 7ich mag es hier nicht ,undurchdringlichkeit oder ,gewicht nennen1 weil dieses empirische ,begriffe sind71 allerwrts einerlei sei1 und sich nur der extensiven ,gre d4i4 der ,menge nach unterscheiden knne4 ,dieser ,voraussetzung1 dazu sie keinen ,grund in der ,erfahrung haben konnten1 und die also blo metaphysisch ist1 setze ich einen transzendentalen ,beweis entgegen1 der zwar den ,unterschied in der ,erfllung der ,rume nicht erklren soll1 aber doch die vermeinte ,notwendigkeit jener ,voraussetzung1 gedachten ,unterschied nicht anders wie durch anzunehmende leere ,rume1 erklren zu knnen1 vllig aufhebt1 und das ,verdienst hat1 den ,verstand wenigstens in ,freiheit zu versetzen1 sich diese ,verschiedenheit auch auf andere ,art zu denken1 wenn die ,naturerklrung hierzu irgendeine ,hypothese notwendig machen sollte4 ,denn da sehen wir1 da1 obschon gleiche ,rume von verschiedenen ,materien vollkommen erfllt sein mgen1 so1 da in keinem von beiden ein ,punkt ist1 in welchem nicht ihre ,gegenwart anzutreffen wre1 so habe doch jedes ,reale bei derselben ,qualitt ihren ,grad 7des ,widerstandes oder des ,wiegens71 welcher ohne ,verminderung der extensiven ,gre oder ,menge ins ,unendliche kleiner sein kann1 ehe sie in das ,leere bergeht1 und verschwindet4 ,so kann eine ,ausspannung1 die einen ,raum erfllt1 z4,b4 ,wrme1 und auf gleiche ,weise jede andere ,realitt 7in der ,erscheinung71 ohne im mindesten den kleinsten ,teil dieses ,raumes leer zu lassen1 in ihren ,graden ins ,unendliche abnehmen1 und nichtsdestoweniger den ,raum mit diesen kleineren ,graden ebensowohl erfllen1 als eine andere ,erscheinung mit greren4 ,meine ,absicht ist hier keineswegs1 zu behaupten3 da dieses wirklich mit der ,verschiedenheit der ,materien1 ihrer spezifischen ,schwere nach1 so bewandt sei1 sondern nur aus einem ,grundsatze des reinen ,verstandes darzutun3 da die ,natur unserer ,wahrnehmungen eine solche ,erklrungsart mglich mache1 und da man flschlich das ,reale der ,erscheinung dem ,grade nach als gleich1 und nur der ,aggregation und deren extensiven ,gre nach als verschieden annehme1 und dieses sogar1 vorgeblichermaen1 durch einen ,grundsatz des ,verstandes a priori behaupte4 ,es hat gleichwohl diese ,antizipation der ,wahrnehmung etwas fr einen der transzendentalen gewohnten und dadurch behutsam gewordenen ,nachforscher1 immer etwas ,auffallendes an sich1 und erregt darber einiges ,bedenken1 da der ,verstand einen dergleichen synthetischen ,satz1 als der von dem ,grad alles ,realen in den ,erscheinungen ist1 und mithin der ,mglichkeit des inneren ,unterschiedes der ,empfindung selbst1 wenn man von ihrer empirischen ,qualitt abstrahiert1 und es ist also noch eine der ,auflsung nicht unwrdige ,frage3 wie der ,verstand hierin synthetisch ber ,erscheinungen a priori aussprechen1 und diese sogar in demjenigen1 was eigentlich und blo empirisch ist1 nmlich die ,empfindung angeht1 antizipieren knne8 ,die ,qualitt der ,empfindung ist jederzeit blo empirisch und kann a priori gar nicht vorgestellt werden1 7z4,b4 ,farben1 ,geschmack usw474 ,aber das ,reale1 was den ,empfindungen berhaupt korrespondiert1 im ,gegensatz mit der ,negation ,o1 stellt nur etwas vor1 dessen ,begriff an sich ein ,sein enthlt1 und bedeutet nichts als die ,synthesis in einem empirischen ,bewutsein berhaupt4 ,in dem inneren ,sinn nmlich kann das empirische ,bewutsein von ,o bis zu jedem greren ,grade erhht werden1 so da eben dieselbe extensive ,gre der ,anschauung 7z4,b4 erleuchtete ,flche7 so groe ,empfindung erregt1 als ein ,aggregat von vielem anderen 7minder erleuchteten7 zusammen4 ,man kann also von der extensiven ,gre der ,erscheinung gnzlich abstrahieren1 und sich doch an der bloen ,empfindung in einem ,moment eine ,synthesis der gleichfrmigen ,steigerung von ,o bis zu dem gegebenen empirischen ,bewutsein vorstellen4 ,alle ,empfindungen werden daher1 als solche1 zwar nur a priori gegeben1 aber die ,eigenschaft derselben1 da sie einen ,grad haben1 kann a priori erkannt werden4 ,es ist merkwrdig1 da wir an ,gren berhaupt a priori nur eine einzige ,qualitt1 nmlich die ,kontinuitt1 an aller ,qualitt aber 7dem ,realen der ,erscheinungen7 nichts weiter a priori1 als die intensive ,quantitt derselben1 nmlich da sie einen ,grad haben1 erkennen knnen1 alles brige bleibt der ,erfahrung berlassen4 #c4 ,die ,analogien der ,erfahrung ,der allgemeine ,grundsatz derselben ist3 ,alle ,erscheinungen stehen1 ihrem ,dasein nach1 a priori unter ,regeln der ,bestimmung ihres ,verhltnisses untereinander in einer ,zeit4 ,die drei modi der ,zeit sind ,beharrlichkeit1 ,folge und ,zugleichsein4 ,daher werden drei ,regeln aller ,zeitverhltnisse der ,erscheinungen1 wonach jeder ihr ,dasein in ,ansehung der ,einheit aller ,zeit bestimmt werden kann1 vor aller ,erfahrung vorangehen1 und diese allererst mglich machen4 ,der allgemeine ,grundsatz aller drei ,analogien beruht auf der notwendigen ,einheit der ,apperzeption1 in ,ansehung alles mglichen empirischen ,bewutseins1 7der ,wahrnehmung17 zu jeder ,zeit1 folglich1 da jene a priori zum ,grunde liegt1 auf der synthetischen ,einheit aller ,erscheinungen nach ihrem ,verhltnisse in der ,zeit4 ,denn die ursprngliche ,apperzeption bezieht sich auf den inneren ,sinn 7den ,inbegriff aller ,vorstellungen71 und zwar a priori auf die ,form desselben1 d4i4 das ,verhltnis des mannigfaltigen empirischen ,bewutseins in der ,zeit4 ,in der ursprnglichen ,apperzeption soll nun alle dieses ,mannigfaltige1 seinen ,zeitverhltnissen nach1 vereinigt werden2 denn dieses sagt die transzendentale ,einheit derselben a priori1 unter welcher alles steht1 was zu meinem 7d4i4 meinem einigen7 ,erkenntnisse gehren soll1 mithin ein ,gegenstand fr mich werden kann4 ,diese synthetische ,einheit in dem ,zeitverhltnisse aller ,wahrnehmungen1 welche a priori bestimmt ist1 ist also das ,gesetz3 da alle empirischen ,zeitbestimmung unter ,regeln der angeben ,zeitbestimmung stehen mssen1 und die ,analogien der ,erfahrung1 von denen wir jetzt handeln wollen1 mssen dergleichen ,regeln sein4 ,diese ,grundstze haben das ,besondere an sich1 da sie nicht die ,erscheinungen1 und die ,synthesis ihrer empirischen ,anschauung1 sondern blo das ,dasein1 und ihr ,verhltnis untereinander in ,ansehung dieses ihres ,daseins1 erwgen4 ,nun kann die ,art1 wie etwas in der ,erscheinung apprehendiert wird1 a priori dergestalt bestimmt sein1 da die ,regel ihrer ,synthesis zugleich diese ,anschauung a priori in jedem vorliegenden empirischen ,beispiele geben1 d4i4 sie daraus zustande bringen kann4 ,allein das ,dasein der ,erscheinungen kann a priori nicht erkannt werden1 und ob wir gleich auf diesem ,wege dahin gelangen knnten1 auf irgendein ,dasein zu schlieen1 so wrden wir dieses doch nicht bestimmt erkennen1 d4i4 das1 wodurch seine empirische ,anschauung sich von anderen unterschiede1 antizipieren knnen4 ,die vorigen zwei ,grundstze1 welche ich die mathematischen nannte1 in ,betracht dessen1 da sie die ,mathematik auf ,erscheinungen anzuwenden berechtigten1 gingen auf ,erscheinungen ihrer bloen ,mglichkeit nach1 und lehrten1 wie sie sowohl ihrer ,anschauung1 als dem ,realen ihrer ,wahrnehmung nach1 nach ,regeln einer mathematischen ,synthesis erzeugt werden knnten2 daher sowohl bei der einen1 als bei der anderen die ,zahlgren1 und1 mit ihnen1 die ,bestimmung der ,erscheinung als ,gre1 gebraucht werden knnen4 ,so werde ich z4,b4 den ,grad der ,empfindungen des ,sonnenlichts aus etwa #bjj #jjj ,erleuchtungen durch den ,mond zusammensetzen und a priori bestimmt geben1 d4i4 konstruieren knnen4 ,daher knnen wir die ersteren ,grundstze konstitutive nennen4 ,ganz anders mu es mit denen bewandt sein1 die das ,dasein der ,erscheinungen a priori unter ,regeln bringen sollen4 ,denn1 da dieses sich nicht konstruieren lt1 so werden sie nur auf das ,verhltnis des ,daseins gehen1 und keine andere als blo regulative ,prinzipien abgeben knnen4 ,da ist also weder an ,axiome1 noch an ,antizipationen zu denken1 sondern1 wenn uns eine ,wahrnehmung in einem ,zeitverhltnisse gegen andere 7obzwar unbestimmte7 gegeben ist1 so wird a priori nicht gesagt werden knnen3 welche andere und wie groe ,wahrnehmung1 sondern1 wie sie dem ,dasein nach1 in diesem modo der ,zeit1 mit jener notwendig verbunden sei4 ,in der ,philosophie bedeuten ,analogien etwas sehr ,verschiedenes von demjenigen1 was sie in der ,mathematik vorstellen4 ,in dieser sind es ,formeln1 welche die ,gleichheit zweier ,grenverhltnisse aussagen1 und jederzeit konstitutiv1 so1 da1 wenn zwei ,glieder der ,proportion gegeben sind1 auch das dritte dadurch gegeben wird1 d4i4 konstruiert werden kann4 ,in der ,philosophie aber ist die ,analogie nicht die ,gleichheit zweier quantitativen1 sondern qualitativen ,verhltnisse1 wo ich aus drei gegebenen ,gliedern nur das ,verhltnis zu einem vierten1 nicht aber dieses vierte ,glied selbst erkennen1 und a priori geben kann1 wohl aber eine ,regel habe1 es in der ,erfahrung zu suchen1 und ein ,merkmal1 es in derselben aufzufinden4 ,eine ,analogie der ,erfahrung wird also nur eine ,regel sein1 nach welcher aus ,wahrnehmungen ,einheit der ,erfahrung 7nicht wie ,wahrnehmung selbst1 als empirische ,anschauung berhaupt7 entspringen soll1 und als ,grundsatz von den ,gegenstnden 7der ,erscheinungen7 nicht konstitutiv1 sondern blo regulativ gelten4 ,ebendasselbe aber wird auch von den ,postulaten des empirischen ,denkens berhaupt1 welche die ,synthesis der bloen ,anschauung 7der ,form der ,erscheinung71 der ,wahrnehmung 7der ,materie derselben71 und der ,erfahrung 7des ,verhltnisses dieser ,wahrnehmungen7 zusammen betreffen1 gelten1 nmlich da sie nur regulative ,grundstze sind1 und sich von den mathematischen1 die konstitutiv sind1 zwar nicht in der ,gewiheit1 welche in beiden a priori feststeht1 aber doch in der ,art der ,evidenz1 d4i4 dem ,intuitiven derselben 7mithin auch der ,demonstration7 unterscheiden4 ,was aber bei allen synthetischen ,grundstzen erinnert ward1 und hier vorzglich angemerkt werden mu1 ist dieses3 da diese ,analogien nicht als ,grundstze des transzendentalen1 sondern blo des empirischen ,verstandesgebrauchs1 ihre alleinige ,bedeutung und ,gltigkeit halben1 mithin auch nur als solche bewiesen werden knnen1 da folglich die ,erscheinungen nicht unter die ,kategorien schlechthin1 sondern nur unter ihre ,schemate subsumiert werden mssen4 ,denn1 wren die ,gegenstnde1 auf welche diese ,grundstze bezogen werden sollen1 ,dinge an sich selbst1 so wre es ganz unmglich1 etwas von ihnen a priori synthetisch zu erkennen4 ,nun sind es nichts als ,erscheinungen1 deren vollstndige ,erkenntnis1 auf die alle ,grundstze a priori zuletzt doch immer auslaufen mssen1 lediglich die mgliche ,erfahrung ist1 folglich knnen jene nichts1 als blo die ,bedingungen der ,einheit des empirischen ,erkenntnisses in der ,synthesis der ,erscheinungen zum ,ziele haben2 diese aber wird nur allein in dem ,schema des reinen ,verstandesbegriffs gedacht1 von deren ,einheit1 als einer ,synthesis berhaupt1 die ,kategorie die durch keine sinnliche ,bedingung restringierte ,funktion enthlt4 ,wir werden also durch diese ,grundstze die ,erscheinungen nur nach einer ,analogie1 mit der logischen und allgemeinen ,einheit der ,begriffe1 zusammenzusetzen berechtigt werden1 und daher uns in dem ,grundsatze selbst zwar der ,kategorie bedienen1 in der ,ausfhrung aber 7der ,anwendung auf ,erscheinungen7 das ,schema derselben1 als den ,schlssel ihres ,gebrauchs1 an dessen ,stelle1 oder jener vielmehr1 als restringierende ,bedingung1 unter dem ,namen einer ,formel des ersteren1 zur ,seite setzen4 ,a4 ,erste ,analogie ,grundsatz der ,beharrlichkeit ,alle ,erscheinungen enthalten das ,beharrliche 7,substanz7 als den ,gegenstand selbst1 und das ,wandelbare1 als dessen bloe ,bestimmung1 d4i4 eine ,art1 wie der ,gegenstand existiert4 ,beweis dieser ersten ,analogie ,alle ,erscheinungen sind in der ,zeit4 ,diese kann auf zweifache ,weise das ,verhltnis im ,dasein derselben bestimmen1 entweder sofern sie nach einander oder zugleich sind4 ,in ,betracht der ersteren1 wird die ,zeit1 als ,zeitreihe1 in ,ansehung der zweiten als ,zeitumfang betrachtet4 ,unsere ,apprehension des ,mannigfaltigen der ,erscheinung ist jederzeit sukzessiv1 und ist also immer wechselnd4 ,wir knnen also dadurch allein niemals bestimmen1 ob dieses ,mannigfaltige1 als ,gegenstand der ,erfahrung1 zugleich sei1 oder nacheinander folge1 wo an ihr nicht etwas zum ,grunde liegt1 was jederzeit ist1 d4i4 etwas ,bleibendes und ,beharrliches1 von welchem aller ,wechsel und ,zugleichsein nichts1 als so viel ,arten 7modi der ,zeit7 sind1 wie das ,beharrliche existiert4 ,nur in dem ,beharrlichen sind also ,zeitverhltnisse mglich 7denn ,simultaneitt und ,sukzession sind die einzigen ,verhltnisse in der ,zeit71 d4i4 das ,beharrliche ist das ,substratum der empirischen ,vorstellung der ,zeit selbst1 an welchem alle ,zeitbestimmung allein mglich ist4 ,die ,beharrlichkeit drckt berhaupt die ,zeit1 als das bestndige ,korrelatum alles ,daseins der ,erscheinungen1 alles ,wechsels und aller ,begleitung1 aus4 ,denn der ,wechsel trifft die ,zeit selbst nicht1 sondern nur die ,erscheinungen in der ,zeit1 7so wie das ,zugleichsein nicht ein modus der ,zeit selbst ist1 als in welcher gar keine ,teile zugleich1 sondern alle nacheinander sind74 ,wollte man der ,zeit selbst eine ,folge nacheinander beilegen1 so mte man noch eine andere ,zeit denken1 in welcher diese ,folge mglich wre4 ,durch das ,beharrliche allein bekommt das ,dasein in verschiedenen ,teilen der ,zeitreihe nacheinander eine ,gre1 die man ,dauer nennt4 ,denn in der bloen ,folge allein ist das ,dasein immer verschwindend und anhebend1 und hat niemals die mindeste ,gre4 ,ohne dieses ,beharrliche ist also kein ,zeitverhltnis4 ,nun kann die ,zeit an sich selbst nicht wahrgenommen werden2 mithin ist dieses ,beharrliche an den ,erscheinungen das ,substratum aller ,zeitbestimmung1 folglich auch die ,bedingung der ,mglichkeit aller synthetischen ,einheit der ,wahrnehmungen1 d4i4 der ,erfahrung1 und an diesem ,beharrlichen kann alles ,dasein und aller ,wechsel in der ,zeit nur als ein modus der ,existenz dessen1 was bleibt und beharrt1 angesehen werden4 ,also ist in allen ,erscheinungen das ,beharrliche der ,gegenstand selbst1 d4i4 die ,substanz 7phaenomenon71 alles aber1 was wechselt1 oder wechseln kann1 gehrt nur zu der ,art1 wie diese ,substanz oder ,substanzen existieren1 mithin zu ihren ,bestimmungen4 ,ich finde1 da zu allen ,zeiten nicht blo der ,philosoph1 sondern selbst der gemeine ,verstand diese ,beharrlichkeit1 als ein ,substratum alles ,wechsels der ,erscheinungen1 vorausgesetzt haben1 und auch jederzeit als ungezweifelt annehmen werden1 nur da der ,philosoph sich hierber etwas bestimmter ausdrckt1 indem er sagt3 bei allen ,vernderungen in der ,welt bleibt die ,substanz1 und nur die ,akzidenzen wechseln4 ,ich treffe aber von diesem so synthetischen ,satze nirgends auch nur den ,versuch von einem ,beweise1 ja er steht auch nur selten1 wie es ihm doch gebhrt1 an der ,spitze der reinen und vllig a priori bestehenden ,gesetze der ,natur4 ,in der ,tat ist der ,satz1 da die ,substanz beharrlich sei1 tautologisch4 ,denn blo diese ,beharrlichkeit ist der ,grund1 warum wir auf die ,erscheinung die ,kategorie der ,substanz anwenden1 und man htte beweisen mssen1 da in allen ,erscheinungen etwas ,beharrliches sei1 an welchem das ,wandelbare nichts als ,bestimmung seines ,daseins ist4 ,da aber ein solcher ,beweis niemals dogmatisch1 d4i4 aus ,begriffen1 gefhrt werden kann1 weil er einen synthetischen ,satz a priori betrifft1 und man niemals daran dachte1 da dergleichen ,stze nur in ,beziehung auf mgliche ,erfahrung gltig sind1 mithin auch nur durch eine ,deduktion der ,mglichkeit der letzteren bewiesen werden knnen2 so ist kein ,wunder1 wenn er zwar bei aller ,erfahrung zum ,grunde gelegt 7weil man dessen ,bedrfnis bei der empirischen ,erkenntnis fhlt71 niemals aber bewiesen worden ist4 ,ein ,philosoph wurde gefragt3 wieviel wiegt der ,rauch8 ,er antwortete3 ziehe von dem ,gewichte des verbrannten ,holzes das ,gewicht der brigbleibenden ,asche ab1 so hast du das ,gewicht des ,rauchs4 ,er setzte also als unwidersprechlich voraus3 da1 selbst im ,feuer1 die ,materie 7,substanz7 nicht vergehe1 sondern nur die ,form derselben eine ,abnderung erleide4 ,ebenso war der ,satz3 aus nichts wird nichts1 nur ein anderer ,folgesatz aus dem ,grundsatze der ,beharrlichkeit1 oder vielmehr des immerwhrenden ,daseins des eigentlichen ,subjekts an den ,erscheinungen4 ,denn1 wenn dasjenige an der ,erscheinung1 was man ,substanz nennen will1 das eigentliche ,substratum aller ,zeitbestimmung sein soll1 so mu sowohl alles ,dasein in der vergangenen1 als das der knftigen ,zeit1 daran einzig und allein bestimmt werden knnen4 ,daher knnen wir einer ,erscheinung nur darum den ,namen ,substanz geben1 weil wir ihr ,dasein zu aller ,zeit voraussetzen1 welches durch das ,wort ,beharrlichkeit nicht einmal wohl ausgedrckt wird1 indem dieses mehr auf knftige ,zeit geht4 ,indessen ist die innere ,notwendigkeit zu beharren1 doch unzertrennlich mit der ,notwendigkeit1 immer gewesen zu sein1 verbunden1 und der ,ausdruck mag also bleiben4 ,gigni de nihilo nihil1 in nihilum nil posse reverti1 waren zwei ,stze1 welche die ,alten unzertrennt verknpften1 und die man aus ,miverstand jetzt bisweilen trennt1 weil man sich vorstellt1 da sie ,dinge an sich selbst angehen1 und der erstere der ,abhngigkeit der ,welt von einer obersten ,ursache 7auch sogar ihrer ,substanz nach7 entgegen sein drfte2 welche ,besorgnis unntig ist1 indem hier nur von ,erscheinungen im ,felde der ,erfahrung die ,rede ist1 deren ,einheit niemals mglich sein wrde1 wenn wir neue ,dinge 7der ,substanz nach7 wollten entstehen lassen4 ,denn alsdann fiele dasjenige weg1 welches die ,einheit der ,zeit allein vorstellen kann1 nmlich die ,identitt des ,substratum1 als woran aller ,wechsel allein durchgngige ,einheit hat4 ,diese ,beharrlichkeit ist indes doch weiter nichts1 als die ,art1 uns das ,dasein der ,dinge 7in der ,erscheinung7 vorzustellen4 ,die ,bestimmungen einer ,substanz1 die nichts anderes sind1 als besondere ,arten derselben zu existieren1 heien ,akzidenzen4 ,sie sind jederzeit real1 weil sie das ,dasein der ,substanz betreffen1 7,negationen sind nur ,bestimmungen1 die das ,nichtsein von etwas an der ,substanz ausdrcken74 ,wenn man nun diesem ,realen an der ,substanz ein besonderes ,dasein beigelegt1 7z4,e4 der ,bewegung1 als einem ,akzidens der ,materie17 so nennt man dieses ,dasein die ,inhrenz1 zum ,unterschiede vom ,dasein der ,substanz1 die man ,subsistenz nennt4 ,allein hieraus entspringen viel ,mideutungen1 und es ist genauer und richtiger geredet1 wenn man das ,akzidens nur durch die ,art1 wie das ,dasein einer ,substanz positiv bestimmt ist1 bezeichnet4 ,indessen ist es doch1 vermge der ,bedingungen des logischen ,gebrauchs unseres ,verstandes1 unvermeidlich1 dasjenige1 was im ,dasein einer ,substanz wechseln kann1 indessen1 da die ,substanz bleibt1 gleichsam abzusondern1 und in ,verhltnis auf das eigentliche ,beharrliche und ,radikale zu betrachten2 daher denn auch diese ,kategorie unter dem ,titel der ,verhltnisse steht1 mehr als die ,bedingung derselben1 als da sie selbst ein ,verhltnis enthielte4 ,auf dieser ,beharrlichkeit grndet sich nun auch die ,berichtigung des ,begriffs von ,vernderung4 ,entstehen und ,vergehen sind nicht ,vernderungen desjenigen1 was entsteht oder vergeht4 ,vernderung ist eine ,art zu existieren1 welche auf eine andere ,art zu existieren eben desselben ,gegenstandes erfolgt4 ,daher ist alles1 was sich verndert1 bleibend1 und nur sein ,zustand wechselt4 ,da dieser ,wechsel also nur die ,bestimmungen trifft1 die aufhren oder auch anheben knnen1 so knnen wir1 in einem etwas paradox scheinenden ,ausdruck1 sagen3 nur das ,beharrliche 7die ,substanz7 wird verndert1 das ,wandelbare erleidet keine ,vernderung1 sondern einen ,wechsel1 da einige ,bestimmungen aufhren1 und andere anheben4 ,vernderung kann daher nur an ,substanzen wahrgenommen werden1 und das ,entstehen oder ,vergehen1 schlechthin1 ohne da es blo eine ,bestimmung des ,beharrlichen betreffe1 kann gar keine mgliche ,wahrnehmung sein1 weil eben dieses ,beharrliche die ,vorstellung von dem bergange aus dem ,zustande in den anderen1 und von ,nichtsein zum ,sein1 mglich macht1 die also nur als wechselnde ,bestimmungen dessen1 was bleibt1 empirisch erkannt werden knnen4 ,nehmet an1 da etwas schlechthin anfange zu sein2 so mt ihr einen ,zeitpunkt haben1 in dem es nicht war4 ,woran wollt ihr aber diesen heften1 wenn nicht an demjenigen1 was schon da ist8 ,denn eine leere ,zeit1 die vorherginge1 ist kein ,gegenstand der ,wahrnehmung2 knpft ihr dieses ,entstehen aber an ,dinge1 die vorher waren1 und bis zu dem1 was entsteht1 fortdauern1 so war das letztere nur eine ,bestimmung des ersteren1 als des ,beharrlichen4 ,ebenso ist es auch mit dem ,vergehen3 denn dieses setzt die empirische ,vorstellung einer ,zeit voraus1 da eine ,erscheinung nicht mehr ist4 ,substanzen 7in der ,erscheinung7 sind die ,substrate aller ,zeitbestimmungen4 ,das ,entstehen einiger1 und das ,vergehen anderer derselben1 wrde selbst die einzige ,bedingung der empirischen ,einheit der ,zeit aufheben1 und die ,erscheinungen wrden sich alsdann auf zweierlei ,zeit beziehen1 in denen nebeneinander das ,dasein verflsse1 welches ungereimt ist4 ,denn es ist nur ,eine ,zeit1 in welcher alle verschiedenen ,zeiten nicht zugleich1 sondern nacheinander gesetzt werden mssen4 ,so ist demnach die ,beharrlichkeit eine notwendige ,bedingung1 unter welcher allein ,erscheinungen1 als ,dinge oder ,gegenstnde1 in einer mglichen ,erfahrung bestimmbar sind4 ,was aber das empirische ,kriterium dieser notwendigen ,beharrlichkeit und mit ihr der ,substantialitt der ,erscheinungen sei1 davon wird uns die ,folge ,gelegenheit geben1 das ,ntige anzumerken4 ,b4 ,zweite ,analogie ,grundsatz der ,erzeugung ,alles1 was geschieht 7anhebt zu sein7 setzt etwas voraus1 worauf es nach einer ,regel folgt4 ,die ,apprehension des ,mannigfaltigen der ,erscheinung ist jederzeit sukzessiv4 ,die ,vorstellungen der ,teile folgen aufeinander4 ,ob sie sich auch im ,gegenstande folgen1 ist ein zweiter ,punkt der ,reflexion1 der in der ersteren nicht enthalten ist4 ,nun kann man zwar alles1 und sogar jede ,vorstellung1 sofern man sich ihrer bewut ist1 ,objekt nennen2 allein was dieses ,wort bei ,erscheinungen zu bedeuten habe1 nicht1 insofern sie 7als ,vorstellungen7 ,objekte sind1 sondern nur ein ,objekt bezeichnen1 ist von tieferer ,untersuchung4 ,sofern sie1 nur als ,vorstellungen zugleich ,gegenstnde des ,bewutseins sind1 so sind sie von der ,apprehension1 d4i4 der ,aufnahme in die ,synthesis der ,einbildungskraft1 gar nicht unterschieden1 und man mu also sagen3 das ,mannigfaltige der ,erscheinungen wird im ,gemt jederzeit sukzessiv erzeugt4 ,wren ,erscheinungen ,dinge an sich selbst1 so wrde kein ,mensch aus der ,sukzession der ,vorstellungen von ihrem ,mannigfaltigen ermessen knnen1 wie dieses in dem ,objekt verbunden sei4 ,denn wir haben es doch nur mit unseren ,vorstellungen zu tun2 wie ,dinge an sich selbst 7ohne ,rcksicht auf ,vorstellungen1 dadurch sie uns affizieren17 sein mgen1 ist gnzlich auer unserer ,erkenntnissphre4 ,ob nun gleich die ,erscheinungen nicht ,dinge an sich selbst1 und gleichwohl doch das einzige sind1 was uns zur ,erkenntnis gegeben werden kann1 so soll ich anzeigen1 was dem ,mannigfaltigen an den ,erscheinungen selbst fr eine ,verbindung in der ,zeit zukomme1 indessen da die ,vorstellung desselben in der ,apprehension jederzeit sukzessiv ist4 ,so ist z4,e4 die ,apprehension des ,mannigfaltigen in der ,erscheinung eines ,hauses1 das vor mir steht1 sukzessiv4 ,nun ist die ,frage3 ob das ,mannigfaltige dieses ,hauses selbst auch in sich sukzessiv sei1 welches freilich niemand zugeben wird4 ,nun ist aber1 sobald ich meine ,begriffe von einem ,gegenstande bis zur transzendentalen ,bedeutung steigere1 das ,haus gar kein ,ding an sich selbst1 sondern nur eine ,erscheinung1 d4i4 ,vorstellung1 dessen transzendentaler ,gegenstand unbekannt ist2 was verstehe ich also unter der ,frage3 wie das ,mannigfaltige in der ,erscheinung selbst 7die doch nichts an sich selbst ist7 verbunden sein mge8 ,hier wird das1 was in der sukzessiven ,apprehension liegt1 als ,vorstellung1 die ,erscheinung aber1 die mir gegeben ist1 ohnerachtet sie nichts weiter als ein ,inbegriff dieser ,vorstellungen ist1 als der ,gegenstand derselben betrachtet1 mit welchem mein ,begriff1 den ich aus den ,vorstellungen der ,apprehension ziehe1 zusammenstimmen soll4 ,man sieht bald1 da1 weil bereinstimmung der ,erkenntnis mit dem ,objekt ,wahrheit ist1 hier nur nach den formalen ,bedingungen der empirischen ,wahrheit gefragt werden kann1 und ,erscheinung1 im ,gegenverhltnis mit den ,vorstellungen der ,apprehension1 nur dadurch als das davon unterschiedene ,objekt derselben knne vorgestellt werden1 wenn sie unter einer ,regel steht1 welche sie von jeder anderen ,apprehension unterscheidet1 und eine ,art der ,verbindung des ,mannigfaltigen notwendig macht4 ,dasjenige an der ,erscheinung1 was die ,bedingung dieser notwendigen ,regel der ,apprehension enthlt1 ist das ,objekt4 ,nun lat uns zu unserer ,aufgabe fortgehen4 ,da etwas geschehe1 d4i4 etwas1 oder ein ,zustand werde1 der vorher nicht war1 kann nicht empirisch wahrgenommen werden1 wo nicht eine ,erscheinung vorhergeht1 welche diesen ,zustand nicht in sich enthlt2 denn eine ,wirklichkeit1 die auf eine leere ,zeit folge mithin ein ,entstehen1 vor dem kein ,zustand der ,dinge vorhergeht1 kann ebensowenig1 als die leere ,zeit selbst apprehendiert werden4 ,jede ,apprehension einer ,begebenheit ist also eine ,wahrnehmung1 welche auf eine andere folgt4 ,weil dieses aber bei aller ,synthesis der ,apprehension so beschaffen ist1 wie ich oben an der ,erscheinung eines ,hauses gezeigt habe1 so unterscheidet sie sich dadurch noch nicht von anderen4 ,allein ich bemerke auch4 da1 wenn ich an einer ,erscheinung1 welche ein ,geschehen enthlt1 den vorhergehenden ,zustand der ,wahrnehmung ,a1 den folgenden aber ,b nenne1 da ,b auf ,a in der ,apprehension nur folgen1 die ,wahrnehmung ,a aber auf ,b nicht folgen1 sondern nur vorhergehen kann4 ,ich sehe z4,b4 ein ,schiff den ,strom hinabtreiben4 ,meine ,wahrnehmung seiner ,stelle unterhalb1 folgt auf die ,wahrnehmung der ,stelle desselben oberhalb dem ,laufe des ,flusses1 und es ist unmglich1 da in der ,apprehension dieser ,erscheinung das ,schiff zuerst unterhalb1 nachher aber oberhalb des ,stromes wahrgenommen werden sollte4 ,die ,ordnung in der ,folge der ,wahrnehmungen in der ,apprehension ist hier also bestimmt1 und an dieselbe ist die letztere gebunden4 ,in dem vorigen ,beispiele von einem ,hause konnten meine ,wahrnehmungen in der ,apprehension von der ,spitze desselben anfangen1 und beim ,boden endigen1 aber auch von unten anfangen1 und oben endigen1 imgleichen rechts oder links das ,mannigfaltige der empirischen ,anschauung apprehendieren4 ,in der ,reihe dieser ,wahrnehmungen war also keine bestimmte ,ordnung1 welche es notwendig machte1 wenn ich in der ,apprehension anfangen mte1 um das ,mannigfaltige empirisch zu verbinden4 ,diese ,regel aber ist bei der ,wahrnehmung von dem1 was geschieht1 jederzeit anzutreffen1 und sie macht die ,ordnung der einander folgenden ,wahrnehmungen 7in der ,apprehension dieser ,erscheinung7 notwendig4 ,ich werde also1 in unserem ,fall1 die subjektive ,folge der ,apprehension von der objektiven ,folge der ,erscheinungen ableiten mssen1 weil jene sonst gnzlich unbestimmt ist1 und keine ,erscheinung von der anderen unterscheidet4 ,jene allein beweist nichts von der ,verknpfung des ,mannigfaltigen am ,objekt1 weil sie ganz beliebig ist4 ,diese also wird in der ,ordnung des ,mannigfaltigen der ,erscheinung bestehen1 nach welcher die ,apprehension des einen 7was geschieht7 auf die des anderen 7das vorhergeht7 nach einer ,regel folgt4 ,nur dadurch kann ich von der ,erscheinung selbst1 und nicht blo von meiner ,apprehension1 berechtigt sein zu sagen3 da in jener eine ,folge anzutreffen sei1 welches so viel bedeutet1 als da ich die ,apprehension nicht anders anstellen knne1 als gerade in dieser ,folge4 ,nach einer solchen ,regel also mu in dem1 was berhaupt vor einer ,begebenheit vorhergeht1 die ,bedingung zu einer ,regel liegen1 nach welcher jederzeit und notwendigerweise diese ,begebenheit folgt2 umgekehrt aber kann ich nicht von der ,begebenheit zurckgehen1 und dasjenige bestimmen 7durch ,apprehension7 was vorhergeht4 ,denn von dem folgenden ,zeitpunkt geht keine ,erscheinung zu dem vorigen zurck1 aber bezieht sich doch auf irgendeinen vorigen2 von einer gegebenen ,zeit ist dagegen der ,fortgang auf die bestimmte folgende notwendig4 ,daher1 weil es doch etwas ist1 was folgt1 so mu ich es notwendig auf etwas anderes berhaupt beziehen1 was vorhergeht1 und worauf es nach einer ,regel1 d4i4 notwendigerweise1 folgt1 so da die ,begebenheit1 als das ,bedingte1 auf irgendeine ,bedingung sichere ,anweisung gibt1 diese aber die ,begebenheit bestimmt4 ,man setze1 es gehe vor einer ,begebenheit nichts vorher1 worauf dieselbe nach einer ,regel folgen mte1 so wre alle ,folge der ,wahrnehmung nur lediglich in der ,apprehension1 d4i4 blo subjektiv1 aber dadurch gar nicht objektiv bestimmt1 welches eigentlich das ,vorhergehende1 und welches das ,nachfolgende der ,wahrnehmungen sein mte4 ,wir wrden auf solche ,weise nur ein ,spiel der ,vorstellungen haben1 das sich auf gar kein ,objekt bezge1 d4i4 es wrde durch unsere ,wahrnehmung eine ,erscheinung von jeder anderen1 dem ,zeitverhltnisse nach1 gar nicht unterschieden werden2 weil die ,sukzession im ,apprehendieren allerwrts einerlei1 und also nichts in der ,erscheinung ist1 was sie bestimmt1 so da dadurch eine gewisse ,folge als objektiv notwendig gemacht wird4 ,ich werde also nicht sagen3 da in der ,erscheinung zwei ,zustnde aufeinander folgen2 sondern nur3 da eine ,apprehension auf die andere folgt1 welches blo etwas ,subjektives ist1 und kein ,objekt bestimmt1 mithin gar nicht vor ,erkenntnis irgendeines ,gegenstandes 7selbst nicht in der ,erscheinung7 gelten kann4 ,wenn wir also erfahren1 da etwas geschieht1 so setzen wir dabei jederzeit voraus1 da irgend etwas vorausgehe1 worauf es nach einer ,regel folgt4 ,denn ohne dieses wrde ich nicht von dem ,objekt sagen1 da es folge1 weil die bloe ,folge in meiner ,apprehension1 wenn sie nicht durch eine ,regel in ,beziehung auf ein ,vorhergehendes bestimmt ist1 keine ,folge im ,objekte berechtigt4 ,also geschieht es immer in ,rcksicht auf eine ,regel1 nach welcher die ,erscheinungen in ihrer ,folge1 d4i4 so wie sie geschehen1 durch den vorigen ,zustand bestimmt sind1 da ich meine subjektive ,synthesis 7der ,apprehension7 objektiv mache1 und1 nur lediglich unter dieser ,voraussetzung allein1 ist selbst die ,erfahrung von etwas1 was geschieht1 mglich4 ,zwar scheint es1 als widerspreche dieses allen ,bemerkungen1 die man jederzeit ber den ,gang unseres ,verstandesgebrauchs gemacht hat1 nach welchen wir nur allererst durch die wahrgenommenen und verglichenen bereinstimmenden ,folgen vieler ,begebenheiten auf vorhergehende ,erscheinungen1 eine ,regel zu entdecken1 geleitet worden1 der gem gewisse ,begebenheiten auf gewisse ,erscheinungen jederzeit folgen1 und dadurch zuerst veranlat worden1 uns den ,begriff von ,ursache zu machen4 ,auf solchen ,fu wrde dieser ,begriff blo empirisch sein1 und die ,regel1 die er verschafft1 da alles1 was geschieht1 eine ,ursache habe1 wrde ebenso zufllig sein1 als die ,erfahrung selbst3 seine ,allgemeinheit und ,notwendigkeit wren alsdann nur angedichtet1 und htten keine wahre allgemeine ,gltigkeit1 weil sie nicht a priori1 sondern nur auf ,induktion gegrndet wren4 ,es geht aber hiemit so1 wie mit anderen reinen ,vorstellungen a priori1 7z4,b4 ,raum und ,zeit7 die wir darum allein aus der ,erfahrung als klare ,begriffe herausziehen knnen1 weil wir sie in die ,erfahrung gelegt hatten1 und diese daher durch jene allererst zustande brachten4 ,freilich ist die logische ,klarheit dieser ,vorstellung1 einer die ,reihe der ,begebenheiten bestimmenden ,regel1 als eines ,begriffs von ,ursache1 nur alsdann mglich1 wenn wir davon in der ,erfahrung ,gebrauch gemacht haben1 aber eine ,rcksicht auf dieselbe1 als ,bedingung der synthetischen ,einheit der ,erscheinungen in der ,zeit1 war doch der ,grund der ,erfahrung selbst1 und ging also a priori vor ihr vorher4 ,es kommt also darauf an1 im ,beispiele zu zeigen1 da wir niemals selbst in der ,erfahrung die ,folge 7einer ,begebenheit1 da etwas geschieht1 was vorher nicht war7 dem ,objekt beilegen1 und sie von der subjektiven unserer ,apprehension unterscheiden1 als wenn eine ,regel zum ,grunde liegt1 die uns ntig1 diese ,ordnung der ,wahrnehmungen vielmehr als eine andere zu beobachten1 ja da diese ,ntigung es eigentlich sei1 was die ,vorstellung einer ,sukzession im ,objekt allererst mglich macht4 ,wir haben ,vorstellungen in uns1 deren wir uns auch bewut werden knnen4 ,dieses ,bewutsein aber mag so weit erstreckt1 und so genau oder pnktlich sein1 als man wolle1 so bleiben es doch nur immer ,vorstellungen1 d4i4 innere ,bestimmungen unseres ,gemts in diesem oder jenem ,zeitverhltnisse4 ,wie kommen wir nun dazu1 da wir diesen ,vorstellungen ein ,objekt setzen1 oder ber ihre subjektive ,realitt1 als ,modifikationen1 ihnen noch1 ich wei nicht1 was fr eine1 objektive beilegen8 ,objektive ,bedeutung kann nicht in der ,beziehung auf eine andere ,vorstellung 7von dem1 was man vom ,gegenstande nennen wollte7 bestehen1 denn sonst erneuert sich die ,frage3 wie geht diese ,vorstellung wiederum aus sich selbst heraus1 und bekommt objektive ,bedeutung noch ber die subjektive1 welche ihr1 als ,bestimmung des ,gemtszustandes1 eigen ist8 ,wenn wir untersuchen1 was denn die ,beziehung auf einen ,gegenstand unseren ,vorstellungen fr eine neue ,beschaffenheit gebe1 und welches die ,dignitt sei1 die sie dadurch erhalten1 so finden wir1 da sie nichts weiter tue1 als die ,verbindung der ,vorstellungen auf eine gewisse ,art notwendig zu machen1 und sie einer ,regel zu unterwerfen2 da umgekehrt nur dadurch1 da eine gewisse ,ordnung in dem ,zeitverhltnisse unserer ,vorstellungen notwendig ist1 ihnen objektive ,bedeutung erteilt wird4 ,in der ,synthesis der ,erscheinungen folgt das ,mannigfaltige der ,vorstellungen jederzeit nacheinander4 ,hiedurch wird nun gar kein ,objekt vorgestellt2 weil durch diese ,folge1 die allen ,apprehensionen gemein ist1 nichts vom anderen unterschieden wird4 ,sobald ich aber wahrnehme1 oder voraus annehme1 da in dieser ,folge eine ,beziehung auf den vorhergehenden ,zustand sei1 aus welchem die ,vorstellung nach einer ,regel folgt1 so stellt sich etwas vor als ,begebenheit1 oder was da geschieht1 d4i4 ich erkenne einen ,gegenstand1 den ich in der ,zeit auf eine gewisse bestimmte ,stelle setzen mu1 die ihm1 nach dem vorhergehenden ,zustande1 nicht anders erteilt werden kann4 ,wenn ich also wahrnehme1 da etwas geschieht1 so ist in dieser ,vorstellung erstlich enthalten3 da etwas vorhergehe1 weil eben in ,beziehung auf dieses die ,erscheinung ihre ,zeitverhltnis bekommt1 nmlich1 nach einer vorhergehenden ,zeit1 in der sie nicht war1 zu existieren4 ,aber ihre bestimmte ,zeitstelle in diesem ,verhltnisse kann sie nur dadurch bekommen1 da im vorhergehenden ,zustande etwas vorausgesetzt wird1 worauf es jederzeit1 d4i4 nach einer ,regel1 folgt3 woraus sich denn ergibt1 da ich erstlich nicht die ,reihe umkehren1 und das1 was geschieht1 demjenigen voransetzen kann1 worauf es folgt3 zweitens da1 wenn der ,zustand1 der vorhergeht1 gesetzt wird1 diese bestimmte ,begebenheit unausbleiblich und notwendig folge4 ,dadurch geschieht es3 da eine ,ordnung unter unseren ,vorstellungen wird1 in welcher das ,gegenwrtige 7sofern es geworden7 auf irgendeinen vorhergehenden ,zustand ,anweisung gibt1 als ein1 obzwar noch unbestimmtes ,korrelatum dieser ,ereignis1 die gegeben ist1 welches sich aber auf diese1 als seine ,folge1 bestimmend bezieht1 und sie notwendig mit sich in der ,zeitreihe verknpft4 ,wenn es nun ein notwendiges ,gesetz unserer ,sinnlichkeit1 mithin eine formale ,bedingung aller ,wahrnehmungen ist3 da die vorige ,zeit die folgende notwendig bestimmt 7indem ich zur folgenden nicht anders gelangen kann1 als durch die vorhergehende72 so ist es auch ein unentbehrliches ,gesetz der empirischen ,vorstellung der ,zeitreihe1 da die ,erscheinungen der vergangenen ,zeit jedes ,dasein in der folgenden bestimmen1 und da diese1 als ,begebenheiten1 nicht stattfinden1 als sofern jene ihnen ihr ,dasein in der ,zeit bestimmen1 d4i4 nach einer ,regel festsetzen4 ,denn nur an den ,erscheinungen knnen wir diese ,kontinuitt im ,zusammenhange der ,zeiten empirisch erkennen4 ,zu aller ,erfahrung und deren ,mglichkeit gehrt ,verstand1 und das erste1 was er dazu tut1 ist nicht3 da er die ,vorstellung der ,gegenstnde deutlich macht1 sondern da er die ,vorstellung eines ,gegenstandes berhaupt mglich macht4 ,dieses geschieht nun dadurch1 da er die ,zeitordnung auf die ,erscheinungen und deren ,dasein bertrgt1 indem er jeder derselben als ,folge eine1 in ,ansehung der vorhergehenden ,erscheinungen1 a priori bestimmte ,stelle in der ,zeit zuerkennt1 ohne welche sie nicht mit der ,zeit selbst1 die allen ihren ,teilen a priori ihre ,stelle bestimmt1 bereinkommen wrde4 ,diese ,bestimmung der ,stelle kann nun nicht von dem ,verhltnis der ,erscheinungen gegen die absolute ,zeit entlehnt werden1 7denn die ist kein ,gegenstand der ,wahrnehmung17 sondern umgekehrt1 die ,erscheinungen mssen einander ihre ,stellen in der ,zeit selbst bestimmen1 und dieselbe in der ,zeitordnung notwendig machen1 d4i4 dasjenige1 was da folgt1 oder geschieht1 mu nach einer allgemeinen ,regel auf das1 was im vorigen ,zustande enthalten war1 folgen1 woraus eine ,reihe der ,erscheinungen wird1 die vermittelst des ,verstandes eben dieselbige ,ordnung und stetigen ,zusammenhang in der ,reihe mglicher ,wahrnehmungen hervorbringt1 und notwendig macht1 als sie in der ,form der inneren ,anschauung1 7der ,zeit7 darin alle ,wahrnehmungen ihre ,stelle haben mten1 a priori angetroffen wird4 ,da also etwas geschieht1 ist eine ,wahrnehmung1 die zu einer mglichen ,erfahrung gehrt1 die dadurch wirklich wird1 wenn ich die ,erscheinung1 ihrer ,stelle nach1 in der ,zeit1 als bestimmt1 mithin als ein ,objekt ansehe1 welches nach einer ,regel im ,zusammenhange der ,wahrnehmungen jederzeit gefunden werden kann4 ,diese ,regel aber1 etwas der ,zeitfolge nach zu bestimmen1 ist3 da in dem1 was vorhergeht1 die ,bedingung anzutreffen sei1 unter welcher die ,begebenheit jederzeit 7d4i4 notwendigerweise7 folgt4 ,also ist der ,satz vom zureichenden ,grunde der ,grund mglicher ,erfahrung1 nmlich der objektiven ,erkenntnis der ,erscheinungen1 in ,ansehung des ,verhltnisses derselben1 in ,reihenfolge der ,zeit4 ,der ,beweisgrund dieses ,satzes aber beruht lediglich auf folgenden ,momenten4 ,zu aller empirischen ,erkenntnis gehrt die ,synthesis des ,mannigfaltigen durch die ,einbildungskraft1 die jederzeit sukzessiv ist2 d4i4 die ,vorstellungen folgen in ihr jederzeit aufeinander4 ,die ,folge aber ist in der ,einbildungskraft der ,ordnung nach 7was vorgehen und was folgen msse7 gar nicht bestimmt1 und die ,reihe der einen der folgenden ,vorstellungen kann ebensowohl rckwrts als vorwrts genommen werden4 ,ist aber diese ,synthesis eine ,synthesis der ,apprehension 7des ,mannigfaltigen einer gegebenen ,erscheinung71 so ist die ,ordnung im ,objekt bestimmt1 oder1 genauer zu reden1 es ist darin eine ,ordnung der sukzessiven ,synthesis1 die ein ,objekt bestimmt1 nach welcher etwas notwendig vorausgehen1 und wenn dieses gesetzt ist1 das andere notwendig folgen msse4 ,soll also meine ,wahrnehmung die ,erkenntnis einer ,begebenheit enthalten1 da nmlich etwas wirklich geschieht2 so mu sie ein empirisches ,urteil sein1 in welchem man sich denkt1 da die ,folge bestimmt sei1 d4i4 da sie eine andere ,erscheinung der ,zeit nach voraussetze1 worauf sie notwendig1 oder nach einer ,regel folgt4 ,widrigenfalls1 wenn ich das ,vorhergehende setze1 und die ,begebenheit folgte nicht darauf notwendig1 so wrde ich sie nur fr ein subjektives ,spiel meiner ,einbildungen halten mssen1 und stellte ich mir darunter doch etwas ,objektives vor1 sie einen bloen ,traum nennen4 ,also ist das ,verhltnis der ,erscheinungen 7als mglicher ,wahrnehmungen71 nach welchem das ,nachfolgende 7was geschieht7 durch etwas ,vorhergehendes seinem ,dasein nach notwendig1 und nach einer ,regel in der ,zeit bestimmt ist1 mithin das ,verhltnis der ,ursache zur ,wirkung die ,bedingung der objektiven ,gltigkeit unserer empirischen ,urteile1 in ,ansehung der ,reihe der ,wahrnehmungen1 mithin der empirischen ,wahrheit derselben1 und also der ,erfahrung4 ,der ,grundsatz des ,kausalverhltnisses in der ,folge der ,erscheinungen gilt daher auch vor allen ,gegenstnden der ,erfahrung 7unter den ,bedingungen der ,sukzession71 weil er selbst der ,grund der ,mglichkeit einer solchen ,erfahrung ist4 ,hier uert sich aber noch eine ,bedenklichkeit1 die gehoben werden mu4 ,der ,satz der ,kausalverknpfung unter den ,erscheinungen ist in unserer ,formel auf die ,reihenfolge derselben eingeschrnkt1 da es sich doch bei dem ,gebrauch desselben findet1 da er auch auf ihre ,begleitung passe1 und ,ursache und ,wirkung zugleich sein knne4 ,es ist z4,b4 ,wrme im ,zimmer1 die nicht in freier ,luft angetroffen wird4 ,ich sehe mich nach der ,ursache um1 und finde einen geheizten ,ofen4 ,nun ist dieser1 als ,ursache1 mit seiner ,wirkung1 der ,stubenwrme1 zugleich2 also ist hier keine ,reihenfolge1 der ,zeit nach1 zwischen ,ursache und ,wirkung1 sondern sie sind zugleich1 und das ,gesetz gilt doch4 ,der grte ,teil der wirkenden ,ursache in der ,natur ist mit ihren ,wirkungen zugleich1 und die ,zeitfolge der letzteren wird nur dadurch veranlat1 da die ,ursache ihre ganze ,wirkung nicht in einem ,augenblick verrichten kann4 ,aber in dem ,augenblicke1 da sie zuerst entsteht1 ist sie mit der ,kausalitt ihrer ,ursache jederzeit zugleich1 weil1 wenn jene einen ,augenblick vorher aufgehrt htte zu sein1 diese gar nicht entstanden wre4 ,hier mu man wohl bemerken1 da es auf die ,ordnung der ,zeit1 und nicht auf den ,ablauf derselben angesehen sei2 das ,verhltnis bleibt1 wenngleich keine ,zeit verlaufen ist4 ,die ,zeit zwischen der ,kausalitt der ,ursache1 und deren unmittelbaren ,wirkung1 kann verschwindend 7sie also zugleich7 sein1 aber das ,verhltnis der einen zur anderen bleibt doch immer1 der ,zeit nach1 bestimmbar4 ,wenn ich eine ,kugel1 die auf einem ausgestopften ,kissen liegt1 und ein ,grbchen darin drckt1 als ,ursache betrachte1 so ist sie mit der ,wirkung zugleich4 ,allein ich unterscheide doch beide durch das ,zeitverhltnis der dynamischen ,verknpfung beider4 ,denn1 wenn ich die ,kugel auf das ,kissen lege1 so folgt auf die vorige glatte ,gestalt desselben das ,grbchen2 hat aber das ,kissen 7ich wei nicht woher7 ein ,grbchen1 so folgt darauf nicht eine bleierne ,kugel4 ,demnach ist die ,zeitfolge allerdings das einzige empirische ,kriterium der ,wirkung1 in ,beziehung auf die ,kausalitt der ,ursache1 die vorhergeht4 ,das ,glas ist die ,ursache von dem ,steigen des ,wassers ber seine ,horizontalflche1 obgleich beide ,erscheinungen zugleich sind4 ,denn sobald ich dieses aus einem greren ,gef mit dem ,glase schpfe1 so erfolgt etwas1 nmlich die ,vernderung des ,horizontalstandes1 den es dort hatte1 in einen konkaven1 den es im ,glase annimmt4 ,diese ,kausalitt fhrt auf den ,begriff der ,handlung1 diese auf den ,begriff der ,kraft1 und dadurch auf den ,begriff der ,substanz4 ,da ich mein kritisches ,vorhaben1 welches lediglich auf die ,quellen der synthetischen ,erkenntnis a priori geht1 nicht mit ,zergliederungen bemengen will1 die blo die ,erluterung 7nicht ,erweiterung7 der ,begriffe angehen1 so berlasse ich die umstndliche ,errterung derselben einem knftigen ,system der reinen ,vernunft3 wiewohl man eine solche ,analysis im reichen ,mae1 auch schon in den bisher bekannten ,lehrbchern dieser ,art1 antrifft4 ,allein das empirische ,kriterium einer ,substanz1 sofern sie sich nicht durch die ,beharrlichkeit der ,erscheinung1 sondern besser und leichter durch ,handlung zu offenbaren scheint1 kann ich nicht unberhrt lassen4 ,wo ,handlung1 mithin ,ttigkeit und ,kraft ist1 da ist auch ,substanz1 und in dieser allein mu der ,sitz jener fruchtbaren ,quelle der ,erscheinungen gesucht werden4 ,das ist ganz gut gesagt2 aber1 wenn man sich darber erklren soll1 was man unter ,substanz verstehe1 und dabei den fehlerhaften ,zirkel vermeiden will1 so ist es nicht so leicht verantwortet4 ,wie will man aus der ,behandlung sogleich auf die ,beharrlichkeit des ,handelnden schlieen1 welches doch ein so wesentliches und eigentmliches ,kennzeichen der ,substanz 7phaenomenon7 ist8 ,allein1 nach unserem vorigen hat die ,auflsung der ,frage doch keine solche ,schwierigkeit1 ob sie gleich nach der gemeinen ,art 7blo analytisch mit seinen ,begriffen zu verfahren7 ganz unauflslich sein wrde4 ,handlung bedeutet schon das ,verhltnis des ,subjekts der ,kausalitt zur ,wirkung4 ,weil nun alle ,wirkung in dem besteht1 was da geschieht1 mithin im ,wandelbaren1 was die ,zeit der ,sukzession nach bezeichnet2 so ist das letzte ,subjekt desselben das ,beharrliche1 als das ,substratum alles ,wechselnden1 d4i4 die ,substanz4 ,denn nach dem ,grundsatze der ,kausalitt sind ,handlungen immer der erste ,grund von allem ,wechsel der ,erscheinungen1 und knnen also nicht in einem ,subjekt liegen1 was selbst wechselt1 weil sonst andere ,handlungen und ein anderes ,subjekt1 welches diesen ,wechsel bestimmte1 erforderlich wren4 ,kraft dessen beweist nun ,handlung1 als ein hinreichendes empirisches ,kriterium1 die ,substantialitt1 ohne da ich die ,beharrlichkeit desselben durch verglichene ,wahrnehmungen allererst zu suchen ntig htte1 welches auch auf diesem ,wege mit der ,ausfhrlichkeit nicht geschehen knnte1 die zu der ,gre und strengen ,allgemeingltigkeit des ,begriffs erforderlich ist4 ,denn da das erste ,subjekt der ,kausalitt alles ,entstehens und ,vergehens selbst nicht 7im ,felde der ,erscheinungen7 entstehen und vergehen knne1 ist ein sicherer ,schlu1 der auf empirische ,notwendigkeit und ,beharrlichkeit im ,dasein1 mithin auf den ,begriff einer ,substanz als ,erscheinung ausluft4 ,wenn etwas geschieht1 so ist das bloe ,entstehen1 ohne ,rcksicht auf das1 was da entsteht1 schon an sich selbst ein ,gegenstand der ,untersuchung4 ,der bergang aus dem ,nichtsein eines ,zustandes in diesen ,zustand1 gesetzt1 da dieser auch keine ,qualitt in der ,erscheinung enthielte1 ist schon allein ntig zu untersuchen4 ,dieses ,entstehen trifft1 wie in der ,nummer ,a gezeigt worden1 nicht die ,substanz 7denn die entsteht nicht71 sondern ihren ,zustand4 ,es ist also blo ,vernderung1 und nicht ,ursprung aus ,nichts4 ,wenn dieser ,ursprung als ,wirkung von einer fremden ,ursache angesehen wird1 so heit er ,schpfung1 welche als ,begebenheit unter den ,erscheinungen nicht zugelassen werden kann1 indem ihre ,mglichkeit allein schon die ,einheit der ,erfahrung aufheben wrde1 obzwar1 wenn ich alle ,dinge nicht als ,phnomene1 sondern als ,dinge an sich betrachte1 und als ,gegenstnde des bloen ,verstandes1 sie1 obschon sie ,substanzen sind1 dennoch wie abhngig ihrem ,dasein nach von fremder ,ursache angesehen werden knnen2 welches aber alsdann ganz andere ,wortbedeutungen nach sich ziehen1 und auf ,erscheinungen1 als mgliche ,gegenstnde der ,erfahrung1 nicht passen wrde4 ,wie nun berhaupt etwas verndert werden knne2 wie es mglich ist1 da auf einen ,zustand in einem ,zeitpunkte ein entgegengesetzter im anderen folgen knne3 davon haben wir a priori nicht den mindesten ,begriff4 ,hierzu wird die ,kenntnis wirklicher ,krfte erfordert1 welche nur empirisch gegeben werden kann1 z4,b4 der bewegenden ,krfte1 oder1 welches einerlei ist1 gewisser sukzessiver ,erscheinungen1 7als ,bewegungen7 welche solche ,krfte anzeigen4 ,aber die ,form einer jeden ,vernderung1 die ,bedingung1 unter welcher sie1 als ein ,entstehen eines anderen ,zustandes1 allein vorgehen kann1 7der ,inhalt derselben1 d4i4 der ,zustand1 der verndert wird1 mag sein1 welcher er wolle71 mithin die ,sukzession der ,zustnde selbst 7das ,geschehene7 kann doch nach dem ,gesetze der ,kausalitt und den ,bedingungen der ,zeit a priori erwogen werden994 99 ,man merke wohl3 da ich nicht von der ,vernderung gewisser ,relationen berhaupt1 sondern von ,vernderung des ,zustandes rede4 ,daher1 wenn ein ,krper sich gleichfrmig bewegt1 so verndert er seinen ,zustand 7der ,bewegung7 gar nicht2 aber wohl1 wenn seine ,bewegung zu- und abnimmt4 ,wenn eine ,substanz aus einem ,zustande a in einen anderen b bergeht1 so ist der ,zeitpunkt des zweiten vom ,zeitpunkte des ersteren ,zustandes unterschieden1 und folgt demselben4 ,ebenso ist auch der zweite ,zustand als ,realitt 7in der ,erscheinung7 vom ersteren1 darin diese nicht war1 wie b vom ,zero unterschieden2 d4i4 wenn der ,zustand b sich auch von dem ,zustande a nur der ,gre nach unterschiede1 so ist die ,vernderung ein ,entstehen von b-a1 welches im vorigen ,zustande nicht war1 und in ,ansehung dessen er o ist4 ,es frgt sich also1 wie ein ,ding aus einem ,zustande a in einen anderen b bergehe4 ,zwischen zwei ,augenblicken ist immer eine ,zeit1 und zwischen zwei ,zustnden in denselben immer ein ,unterschied1 der eine ,gre hat1 7denn alle ,teile der ,erscheinungen sind immer wiederum ,gren74 ,also geschieht jeder bergang aus einem ,zustande in den anderen in einer ,zeit1 die zwischen zwei ,augenblicken enthalten ist1 deren der erste den ,zustand bestimmt1 aus welchem das ,ding herausgeht1 der zweite den1 in welchen es gelangt4 ,beide also sind ,grenzen der ,zeit einer ,vernderung1 mithin des ,zwischenzustandes zwischen beiden ,zustnden1 und gehren als solche mit zu der ganzen ,vernderung4 ,nun hat jede ,vernderung eine ,ursache1 welche in der ganzen ,zeit1 in welcher jene vorgeht1 ihre ,kausalitt beweist4 ,also bringt diese ,ursache ihre ,vernderung nicht pltzlich 7auf einmal oder in einem ,augenblicke7 hervor1 sondern in einer ,zeit1 so1 da1 wie die ,zeit vom ,anfangsaugenblicke a bis zu ihrer ,vollendung in b wchst1 auch die ,gre der ,realitt 7b-a7 durch alle kleineren ,grade1 die zwischen dem ersten und letzten enthalten sind1 erzeugt wird4 ,alle ,vernderung ist also nur durch eine kontinuierliche ,handlung der ,kausalitt mglich1 welche1 sofern sie gleichfrmig ist1 ein ,moment heit4 ,aus diesen ,momenten besteht nicht die ,vernderung1 sondern wird dadurch erzeugt als ihre ,wirkung4 ,das ist nun das ,gesetz der ,kontinuitt aller ,vernderung1 dessen ,grund dieser ist3 da weder die ,zeit1 noch auch die ,erscheinung in der ,zeit1 aus ,teilen besteht1 die die kleinsten sind1 und da doch der ,zustand des ,dinges bei seiner ,vernderung durch alle diese ,teile1 als ,elemente1 zu seinem zweiten ,zustande bergehe4 ,es ist kein ,unterschied des ,realen in der ,erscheinung1 so wie kein ,unterschied in der ,gre der ,zeiten1 der kleinste1 und so erwchst der neue ,zustand der ,realitt von dem ersten an1 darin diese nicht war1 durch alle unendlichen ,grade derselben1 deren ,unterschiede voneinander insgesamt kleiner sind1 als der zwischen o und a4 ,welchen ,nutzen dieser ,satz in der ,naturforschung haben mge1 das geht uns hier nichts an4 ,aber1 wie ein solcher ,satz1 der unsere ,erkenntnis der ,natur so zu erweitern scheint1 vllig a priori mglich sei1 das erfordert gar sehr unsere ,prfung1 wenngleich der ,augenschein beweist1 da er wirklich und richtig sei1 und man also der ,frage1 wie er mglich gewesen1 berhoben zu sein glauben mchte4 ,denn es gibt so mancherlei ungegrndete ,anmaungen der ,erweiterung unserer ,erkenntnis durch reine ,vernunft3 da es zum allgemeinen ,grundsatz angenommen werden mu1 deshalb durchaus mitrauisch zu sein1 und ohne ,dokumente1 die eine grndliche ,deduktion verschaffen knnen1 selbst auf den klarsten dogmatischen ,beweis nichts dergleichen zu glauben und anzunehmen4 ,aller ,zuwachs des empirischen ,erkenntnisses1 und jeder ,fortschritt der ,wahrnehmung ist nichts1 als eine ,erweiterung der ,bestimmung des inneren ,sinnes1 d4i4 ein ,fortgang in der ,zeit1 die ,gegenstnde mgen sein1 welche sie wollen1 ,erscheinungen1 oder reine ,anschauungen4 ,dieser ,fortgang in der ,zeit bestimmt alles1 und ist an sich selbst durch nichts weiter bestimmt3 d4i4 die ,teile desselben sind nur in der ,zeit1 und durch die ,synthesis derselben1 sie aber nicht vor ihr gegeben4 ,um deswillen ist ein jeder bergang in der ,wahrnehmung zu etwas1 was in der ,zeit folgt1 eine ,bestimmung der ,zeit durch die ,erzeugung dieser ,wahrnehmung1 und da jene1 immer und in allen ihren ,teilen1 eine ,gre ist1 die ,erzeugung einer ,wahrnehmung als einer ,gre durch alle ,grade1 deren keiner der kleinste ist1 von dem ,zero an1 bis zu ihrem bestimmten ,grad4 ,hieraus erhellt nun die ,mglichkeit1 ein ,gesetz der ,vernderungen1 ihrer ,form nach1 a priori zu erkennen4 ,wir antizipieren nur unsere eigene ,apprehension1 deren formale ,bedingung1 da sie uns vor aller gegebenen ,erscheinung selbst beiwohnt1 allerdings a priori mu erkannt werden knnen4 ,so ist demnach1 ebenso1 wie die ,zeit die sinnliche ,bedingung a priori von der ,mglichkeit eines kontinuierlichen ,fortganges des ,existierenden zu dem ,folgenden enthlt1 der ,verstand1 vermittelst der ,einheit der ,apperzeption1 die ,bedingung a priori der ,mglichkeit einer kontinuierlichen ,bestimmung aller ,stellen fr die ,erscheinungen in dieser ,zeit1 durch die ,reihe von ,ursachen und ,wirkungen1 deren die ersteren der letzteren ihr ,dasein unausbleiblich nach sich ziehen1 und dadurch die empirische ,erkenntnis der ,zeitverhltnisse fr jede ,zeit 7allgemein7 mithin objektiv gltig machen4 ,c4 ,dritte ,analogie ,grundsatz der ,gemeinschaft ,alle ,substanzen1 sofern sie zugleich sind1 stehen in durchgngiger ,gemeinschaft1 7d4i4 ,wechselwirkung untereinander74 ,beweis ,dinge sind zugleich1 sofern sie in einer und derselben ,zeit existieren4 ,woran erkennt man aber3 da sie in einer und derselben ,zeit sind8 ,wenn die ,ordnung in der ,synthesis der ,apprehension dieses ,mannigfaltigen gleichgltig ist1 d4i4 von ,a durch ,b1 ,c1 ,d auf ,e1 oder auch umgekehrt von ,e zu ,a gehen kann4 ,denn1 wre sie in der ,zeit nacheinander 7in der ,ordnung1 die von ,a anhebt1 und in ,e endigt71 so ist es unmglich1 die ,apprehension in der ,wahrnehmung von ,e anzuheben1 und rckwrts zu ,a fortzugehen1 weil ,a zur vergangenen ,zeit gehrt1 und also kein ,gegenstand der ,apprehension mehr sein kann4 ,nehmet nun an3 in einer ,mannigfaltigkeit von ,substanzen als ,erscheinungen wre jede derselben vllig isoliert1 d4i4 keine wirkte in die andere1 und empfnge von dieser wechselseitig ,einflsse1 so sage ich3 da das ,zugleichsein derselben kein ,gegenstand einer mglichen ,wahrnehmung sein wrde1 und da das ,dasein der einen1 durch keinen ,weg der empirischen ,synthesis1 auf das ,dasein der anderen fhren knnte4 ,denn1 wenn ihr euch gedenkt1 sie wren durch einen vllig leeren ,raum getrennt1 so wrde die ,wahrnehmung1 die von der einen zur anderen in der ,zeit fortgeht1 zwar dieser ihr ,dasein1 vermittelst einer folgenden ,wahrnehmung bestimmen1 aber nicht unterscheiden knnen1 ob die ,erscheinung objektiv auf die erstere folge1 oder mit jener vielmehr zugleich sei4 ,es mu also noch auer dem bloen ,dasein etwas sein1 wodurch ,a dem ,b seine ,stelle in der ,zeit bestimmt1 und umgekehrt auch wiederum ,b dem ,a1 weil nur unter dieser ,bedingung gedachte ,substanzen1 als zugleich existierend1 empirisch vorgestellt werden knnen4 ,nun bestimmt nur dasjenige dem anderen seine ,stelle in der ,zeit1 was die ,ursache von ihm oder seinen ,bestimmungen ist4 ,also mu jede ,substanz 7da sie nur in ,ansehung ihrer ,bestimmungen ,folge sein kann7 die ,kausalitt gewisser ,bestimmungen in der anderen1 und zugleich die ,wirkungen von der ,kausalitt der anderen in sich enthalten1 d4i4 sie mssen in dynamischer ,gemeinschaft 7unmittelbar oder mittelbar7 stehen1 wenn das ,zugleichsein in irgendeiner mglichen ,erfahrung erkannt werden soll4 ,nun ist aber alles dasjenige in ,ansehung der ,gegenstnde der ,erfahrung notwendig1 ohne welches die ,erfahrung von diesen ,gegenstnden selbst unmglich sein wrde4 ,also ist es allen ,substanzen in der ,erscheinung1 sofern sie zugleich sind1 notwendig1 in durchgngiger ,gemeinschaft der ,wechselwirkung untereinander zu stehen4 ,das ,wort ,gemeinschaft ist in unserer ,sprache zweideutig1 und kann soviel als communio1 aber auch als commercium bedeuten4 ,wir bedienen uns hier desselben im letzteren ,sinn1 als einer dynamischen ,gemeinschaft1 ohne welche selbst die lokale 7communio spatii7 niemals empirisch erkannt werden knnte4 ,unseren ,erfahrungen ist es leicht anzumerken1 da nur die kontinuierlichen ,einflsse in allen ,stellen des ,raumes unseren ,sinn von einem ,gegenstande zum anderen leiten knnen1 da das ,licht1 welches zwischen unserem ,auge und den ,weltkrpern spielt1 eine mittelbare ,gemeinschaft zwischen uns und diesen bewirken und dadurch das ,zugleichsein der letzteren beweisen1 da wir keinen ,ort empirisch verndern 7diese ,vernderung wahrnehmen7 knnen1 ohne da uns allerwrts ,materie die ,wahrnehmung unserer ,stelle mglich mache1 und diese nur vermittelst ihres wechselseitigen ,einflusses ihr ,zugleichsein1 und dadurch1 bis zu den entlegensten ,gegenstnden1 die ,koexistenz derselben 7obzwar nur mittelbar7 dartun kann4 ,ohne ,gemeinschaft ist jede ,wahrnehmung 7der ,erscheinung im ,raume7 von der anderen abgebrochen1 und die ,kette empirischer ,vorstellungen1 d4i4 ,erfahrung1 wrde bei einem neuen ,objekt ganz von vorne anfangen1 ohne da die vorige damit im geringsten zusammenhnge1 oder im ,zeitverhltnisse stehen knnte4 ,den leeren ,raum will ich hierdurch gar nicht widerlegen2 denn der mag immer sein1 wohin ,wahrnehmungen gar nicht reichen1 und also keine empirische ,erkenntnis des ,zugleichseins stattfindet2 er ist aber alsdann fr alle unsere mgliche ,erfahrung gar kein ,objekt4 ,zur ,erluterung kann folgendes dienen4 ,in unserem ,gemte mssen alle ,erscheinungen1 als in einer mglichen ,erfahrung enthalten1 in ,gemeinschaft 7communio7 der ,apperzeption stehen1 und sofern die ,gegenstnde als zugleich existierend verknpft vorgestellt werden sollen1 so mssen sie ihre ,stelle in einer ,zeit wechselseitig bestimmen1 und dadurch ein ,ganzes ausmachen4 ,soll diese subjektive ,gemeinschaft auf einem objektiven ,grunde beruhen1 oder auf ,erscheinungen als ,substanzen bezogen werden1 so mu die ,wahrnehmung der einen1 als ,grund1 die ,wahrnehmung der anderen1 und so umgekehrt1 mglich machen1 damit die ,sukzession1 die jederzeit in den ,wahrnehmungen1 als ,apprehensionen ist1 nicht den ,objekten beigelegt werde1 sondern diese als zugleichexistierend vorgestellt werden knnen4 ,dieses ist aber ein wechselseitiger ,einflu1 d4i4 eine reale ,gemeinschaft 7commercium7 der ,substanzen1 ohne welche also das empirische ,verhltnis des ,zugleichseins nicht in der ,erfahrung stattfinden knnte4 ,durch dieses ,commercium machen die ,erscheinungen1 sofern sie auereinander und doch in ,verknpfung stehen1 ein ,zusammengesetztes aus 7compositum reale71 und dergleichen ,composita werden auf mancherlei ,art mglich4 ,die drei dynamischen ,verhltnisse1 daraus alle brigen entspringen1 sind daher das der ,inhrenz1 der ,konsequenz und der ,komposition4 99 99 99 ,dies sind denn also die drei ,analogien der ,erfahrung4 ,sie sind nichts anderes1 als ,grundstze der ,bestimmung des ,daseins der ,erscheinungen in der ,zeit1 nach allen drei modis derselben1 dem ,verhltnisse zu der ,zeit selbst1 als einer ,gre 7die ,gre des ,daseins1 d4i4 die ,dauer71 dem ,verhltnisse in der ,zeit1 als einer ,reihe 7nacheinander71 endlich auch in ihr1 als einem ,inbegriff alles ,daseins 7zugleich74 ,diese ,einheit der ,zeitbestimmung ist durch und durch dynamisch1 d4i4 die ,zeit wird nicht als dasjenige angesehen1 worin die ,erfahrung unmittelbar jedem ,dasein seine ,stelle bestimmte1 welches unmglich ist1 weil die absolute ,zeit kein ,gegenstand der ,wahrnehmung ist1 womit ,erscheinungen knnten zusammengehalten werden2 sondern die ,regel des ,verstandes1 durch welche allein das ,dasein der ,erscheinungen synthetische ,einheit nach ,zeitverhltnissen bekommen kann1 bestimmt jeder derselben ihre ,stelle in der ,zeit1 mithin a priori1 und gltig fr alle und jede ,zeit4 ,unter ,natur 7im empirischen ,verstande7 verstehen wir den ,zusammenhang der ,erscheinungen ihrem ,dasein nach1 nach notwendigen ,regeln1 d4i4 nach ,gesetzen4 ,es sind also gewisse ,gesetze1 und zwar a priori1 welche allererst eine ,natur mglich machen2 die empirischen knnen nur vermittelst der ,erfahrung1 und zwar zufolge jener ursprnglichen ,gesetze1 nach welchen selbst ,erfahrung allererst mglich wird1 stattfinden1 und gefunden werden4 ,unsere ,analogien stellen also eigentlich die ,natureinheit im ,zusammenhange aller ,erscheinungen unter gewissen ,exponenten dar1 welche nichts anderes ausdrcken1 als das ,verhltnis der ,zeit 7sofern sie alles ,dasein in sich begreift7 zur ,einheit der ,apperzeption1 die nur in der ,synthesis nach ,regeln stattfinden kann4 ,zusammen sagen sie also3 alle ,erscheinungen liegen in einer ,natur1 und mssen darin liegen1 weil ohne diese ,einheit a priori keine ,einheit der ,erfahrung1 mithin auch keine ,bestimmung der ,gegenstnde in derselben mglich wre4 ber die ,beweisart aber1 deren wir uns bei diesen transzendentalen ,naturgesetzen bedient haben1 und die ,eigentmlichkeit derselben1 ist eine ,anmerkung zu machen1 die zugleich als ,vorschrift fr jeden anderen ,versuch1 intellektuelle und zugleich synthetische ,stze a priori zu beweisen1 sehr wichtig sein mu4 ,htten wir diese ,analogien dogmatisch1 d4i4 aus ,begriffen1 beweisen wollen3 da nmlich alles1 was existiert1 nur in dem angetroffen werde1 was beharrlich ist1 da jede ,begebenheit etwas im vorigen ,zustande voraussetze1 worauf es nach einer ,regel folgt1 endlich in dem ,mannigfaltigen1 das zugleich ist1 die ,zustnde in ,beziehung aufeinander nach einer ,regel zugleich seien 7in ,gemeinschaft stehen71 so wre alle ,bemhung gnzlich vergeblich gewesen4 ,denn man kann von einem ,gegenstande und dessen ,dasein auf das ,dasein des anderen1 oder seine ,art zu existieren1 durch bloe ,begriffe dieser ,dinge gar nicht kommen1 man mag dieselben zergliedern1 wie man wolle4 ,was blieb uns nun brig8 ,die ,mglichkeit der ,erfahrung1 als einer ,erkenntnis1 darin uns alle ,gegenstnde zuletzt mssen gegeben werden knnen1 wenn ihre ,vorstellung fr uns objektive ,realitt haben soll4 ,in diesem ,dritten nun1 dessen wesentliche ,form in der synthetischen ,einheit der ,apperzeption aller ,erscheinungen besteht1 fanden wir ,bedingungen a priori der durchgngigen und notwendigen ,zeitbestimmung alles ,daseins in der ,erscheinung1 ohne welche selbst die empirische ,zeitbestimmung unmglich sein wrde1 und fanden ,regeln der synthetischen ,einheit a priori1 vermittelst deren wir die ,erfahrung antizipieren konnten4 ,in ,ermanglung dieser ,methode1 und bei dem ,wahne1 synthetische ,stze1 welche der ,erfahrungsgebrauch des ,verstandes als seine ,prinzipien empfiehlt1 dogmatisch beweisen zu wollen1 ist es denn geschehen1 da von dem ,satze des zureichenden ,grundes so oft1 aber immer vergeblich ein ,beweis ist versucht worden4 ,an die beiden brigen ,analogien hat niemand gedacht1 ob man sich ihrer gleich immer stillschweigend bediente991 weil der ,leitfaden der ,kategorien fehlte1 der allein jede ,lcke des ,verstandes1 sowohl in ,begriffen als ,grundstzen1 entdecken und merklich machen kann4 99 ,die ,einheit des ,weltganzen1 in welchem alle ,erscheinungen verknpft sein sollen1 ist offenbar eine bloe ,folgerung des insgeheim angenommenen ,grundsatzes der ,gemeinschaft aller ,substanzen1 die zugleich sind3 denn1 wren sie isoliert1 so wrden sie nicht als ,teile ein ,ganzes ausmachen1 und wre ihre ,verknpfung 7,wechselwirkung des ,mannigfaltigen7 nicht schon um des ,zugleichseins willen notwendig1 so knnte man aus diesem1 als einem blo idealen ,verhltnis1 auf jene1 als ein reales1 nicht schlieen4 ,wiewohl wir an seinem ,ort gezeigt haben3 da die ,gemeinschaft eigentlich der ,grund der ,mglichkeit einer empirischen ,erkenntnis1 der ,koexistenz sei1 und da man also eigentlich nur aus dieser auf jene1 als ihre ,bedingung1 zurckschliee4 #d4 ,die ,postulate des empirischen ,denkens berhaupt #a4 ,was mit den formalen ,bedingungen der ,erfahrung 7der ,anschauung und den ,begriffen nach7 bereinkommt1 ist mglich4 #b4 ,was mit den materialen ,bedingungen der ,erfahrung 7der ,empfindung7 zusammenhngt1 ist wirklich4 #c4 ,dessen ,zusammenhang mit dem ,wirklichen nach allgemeinen ,bedingungen der ,erfahrung bestimmt ist1 ist 7existiert7 notwendig4 ,erluterung ,die ,kategorien der ,modalitt haben das ,besondere an sich3 da sie den ,begriff1 dem sie als ,prdikate beigefgt werden1 als ,bestimmung des ,objekts nicht im mindesten vermehren1 sondern nur das ,verhltnis zum ,erkenntnisvermgen ausdrcken4 ,wenn der ,begriff eines ,dinges schon ganz vollstndig ist1 so kann ich doch noch von diesem ,gegenstande fragen1 ob er blo mglich1 oder auch wirklich1 oder1 wenn er das letztere ist1 ob er gar auch notwendig sei8 ,hierdurch werden keine ,bestimmungen mehr im ,objekte selbst gedacht1 sondern es frgt sich nur1 wie es sich 7samt allen seinen ,bestimmungen7 zum ,verstande und dessen empirischen ,gebrauche1 zur empirischen ,urteilskraft1 und zur ,vernunft 7in ihrer ,anwendung auf ,erfahrung7 verhalte8 ,eben um deswillen sind auch die ,grundstze der ,modalitt nichts weiter1 als ,erklrungen der ,begriffe der ,mglichkeit1 ,wirklichkeit und ,notwendigkeit in ihrem empirischen ,gebrauche1 und hiermit zugleich ,restriktionen aller ,kategorien auf den blo empirischen ,gebrauch1 ohne den transzendentalen zuzulassen und zu erlauben4 ,denn1 wenn diese nicht eine blo logische ,bedeutung haben1 und die ,form des ,denkens analytisch ausdrcken sollen1 sondern ,dinge und deren ,mglichkeit1 ,wirklichkeit oder ,notwendigkeit betreffen sollen1 so mssen sie auf die mgliche ,erfahrung und deren synthetische ,einheit gehen1 in welcher allein ,gegenstnde der ,erkenntnis gegeben werden4 ,das ,postulat der ,mglichkeit der ,dinge fordert also1 da der ,begriff derselben mit den formalen ,bedingungen einer ,erfahrung berhaupt zusammenstimme4 ,diese1 nmlich die objektive ,form der ,erfahrung berhaupt1 enthlt aber alle ,synthesis1 welche zur ,erkenntnis der ,objekte erfordert wird4 ,ein ,begriff1 der eine ,synthesis in sich fat1 ist fr leer zu halten1 und bezieht sich auf keinen ,gegenstand1 wenn diese ,synthesis nicht zur ,erfahrung gehrt1 entweder als von ihr erborgt1 und dann heit er ein empirischer ,begriff1 oder als eine solche1 auf der1 als ,bedingung a priori1 ,erfahrung berhaupt 7die ,form derselben7 beruht1 und dann ist es ein reiner ,begriff1 der dennoch zur ,erfahrung gehrt1 weil sein ,objekt nur in dieser angetroffen werden kann4 ,denn wo will man den ,charakter der ,mglichkeit eines ,gegenstandes1 der durch einen synthetischen ,begriff a priori gedacht worden1 hernehmen1 wenn es nicht von der ,synthesis geschieht1 welche die ,form der empirischen ,erkenntnis der ,objekte ausmacht8 ,da in einem solchen ,begriffe kein ,widerspruch enthalten sein msse1 ist zwar eine notwendige logische ,bedingung2 aber zur objektiven ,realitt des ,begriffs1 d4i4 der ,mglichkeit eines solchen ,gegenstandes1 als durch den ,begriff gedacht wird1 bei weitem nicht genug4 ,so ist in dem ,begriffe einer ,figur1 die in zwei geraden ,linien eingeschlossen ist1 kein ,widerspruch1 denn die ,begriffe von zwei geraden ,linien und deren ,zusammenstoung enthalten keine ,verneinung einer ,figur2 sondern die ,unmglichkeit beruht nicht auf dem ,begriffe an sich selbst1 sondern der ,konstruktion desselben im ,raume1 d4i4 den ,bedingungen des ,raumes und der ,bestimmung desselben1 diese haben aber wiederum ihre objektive ,realitt1 d4i4 sie gehen auf mgliche ,dinge1 weil sie die ,form der ,erfahrung berhaupt a priori in sich enthalten4 ,und nun wollen wir den ausgebreiteten ,nutzen und ,einflu dieses ,postulats der ,mglichkeit vor ,augen legen4 ,wenn ich mir ein ,ding vorstelle1 das beharrlich ist1 so1 da alles1 was da wechselt1 blo zu seinem ,zustande gehrt1 so kann ich niemals aus einem solchen ,begriffe allein erkennen1 da ein dergleichen ,ding mglich sei4 ,oder1 ich stelle mir etwas vor1 welches so beschaffen sein soll1 da1 wenn es gesetzt wird1 jederzeit und unausbleiblich etwas anderes darauf erfolgt1 so mag dieses allerdings ohne ,widerspruch so gedacht werden knnen2 ob aber dergleichen ,eigenschaft 7als ,kausalitt7 an irgendeinem mglichen ,dinge angetroffen werde1 kann dadurch nicht geurteilt werden4 ,endlich kann ich mir verschiedene ,dinge 7,substanzen7 vorstellen1 die so beschaffen sind1 da der ,zustand des einen eine ,folge im ,zustande des anderen nach sich zieht1 und so wechselweise2 aber1 ob dergleichen ,verhltnis irgend ,dingen zukommen knne1 kann aus diesen ,begriffen1 welche eine blo willkrliche ,synthesis enthalten1 gar nicht abgenommen werden4 ,nur daran also1 da diese ,begriffe die ,verhltnisse der ,wahrnehmungen in jeder ,erfahrung a priori ausdrcken1 erkennt man ihre objektive ,realitt1 d4i4 ihre transzendentale ,wahrheit1 und zwar freilich unabhngig von der ,erfahrung1 aber doch nicht unabhngig von aller ,beziehung auf die ,form einer ,erfahrung berhaupt1 und die synthetische ,einheit1 in der allein ,gegenstnde empirisch knnen erkannt werden4 ,wenn man sich aber gar neue ,begriffe von ,substanzen1 von ,krften1 von ,wechselwirkungen1 aus dem ,stoffe1 den uns die ,wahrnehmung darbietet1 machen wollte1 ohne von der ,erfahrung selbst das ,beispiel ihrer ,verknpfung zu entlehnen1 so wrde man in lauter ,hirngespinste geraten1 deren ,mglichkeit ganz und gar kein ,kennzeichen fr sich hat1 weil man bei ihnen nicht ,erfahrung zur ,lehrerin annimmt1 noch diese ,begriffe von ihr entlehnt4 ,dergleichen gedichtete ,begriffe knnen den ,charakter ihrer ,mglichkeit nicht so1 wie die ,kategorien1 a priori1 als ,bedingungen1 von denen alle ,erfahrung abhngt1 sondern nur a posteriori1 als solche1 die durch die ,erfahrung selbst gegeben werden1 bekommen1 und ihre ,mglichkeit mu entweder a posteriori und empirisch1 oder sie kann gar nicht erkannt werden4 ,eine ,substanz1 welche beharrlich im ,raume gegenwrtig wre1 doch ohne ihn zu erfllen1 7wie dasjenige ,mittelding zwischen ,materie und denkenden ,wesen1 welches einige haben einfhren wollen17 oder eine besondere ,grundkraft unseres ,gemts1 das ,knftige zum voraus anzuschauen 7nicht etwa blo zu folgern71 oder endlich ein ,vermgen desselben1 mit anderen ,menschen in ,gemeinschaft der ,gedanken zu stehen 7so entfernt sie auch sein mgen71 das sind ,begriffe1 deren ,mglichkeit ganz grundlos ist1 weil sie nicht auf ,erfahrung und deren bekannte ,gesetze gegrndet werden kann1 und ohne sie eine willkrliche ,gedankenverbindung ist1 die1 ob sie zwar keinen ,widerspruch enthlt1 doch keinen ,anspruch auf objektive ,realitt1 mithin auf die ,mglichkeit eines solchen ,gegenstandes1 als man sich hier denken will1 machen kann4 ,was ,realitt betrifft1 so verbietet es sich wohl von selbst1 sich eine solche in concreto zu denken1 ohne die ,erfahrung zu ,hilfe zu nehmen1 weil sie nur auf ,empfindung1 als ,materie der ,erfahrung1 gehen kann1 und nicht die ,form des ,verhltnisses betrifft1 mit der man allenfalls in ,erdichtungen spielen knnte4 ,aber ich lasse alles vorbei1 dessen ,mglichkeit nur aus der ,wirklichkeit in der ,erfahrung kann abgenommen werden1 und erwge hier nur die ,mglichkeit der ,dinge durch ,begriffe a priori1 von denen ich fortfahre zu behaupten1 da sie niemals aus solchen ,begriffen fr sich allein1 sondern jederzeit nur als formale und objektive ,bedingungen einer ,erfahrung berhaupt stattfinden knnen4 ,es hat zwar den ,anschein1 als wenn die ,mglichkeit eines ,triangels aus seinem ,begriffe an sich selbst knne erkannt werden 7von der ,erfahrung ist er gewi unabhngig72 denn in der ,tat knnen wir ihm gnzlich a priori einen ,gegenstand geben1 d4i4 ihn konstruieren4 ,weil dieses aber nur die ,form von einem ,gegenstande ist1 so wrde er doch immer nur ein ,produkt der ,einbildung bleiben1 von dessen ,gegenstand die ,mglichkeit noch zweifelhaft bliebe1 als wozu noch etwas mehr erfordert wird1 nmlich da eine solche ,figur unter lauter ,bedingungen1 auf denen alle ,gegenstnde der ,erfahrung beruhen1 gedacht sei4 ,da nun der ,raum eine formale ,bedingung a priori von ueren ,erfahrungen ist1 da eben dieselbe bildende ,synthesis1 wodurch wir in der ,einbildungskraft einen ,triangel konstruieren1 mit derjenigen gnzlich einerlei sei1 welche wir in der ,apprehension einer ,erscheinung ausben1 um uns davon einen ,erfahrungsbegriff zu machen1 das ist es allein1 was mit diesem ,begriffe die ,vorstellung von der ,mglichkeit eines solchen ,dinges verknpft4 ,und so ist die ,mglichkeit kontinuierlicher ,gren1 ja sogar der ,gren berhaupt1 weil die ,begriffe davon insgesamt synthetisch sind1 niemals aus den ,begriffen selbst1 sondern aus ihnen1 als formalen ,bedingungen der ,bestimmung der ,gegenstnde in der ,erfahrung berhaupt allererst klar2 und wo sollte man auch ,gegenstnde suchen wollen1 die den ,begriffen korrespondierten1 wre es nicht in der ,erfahrung1 durch die uns allein ,gegenstnde gegeben werden8 wiewohl wir1 ohne eben ,erfahrung selbst voranzuschicken1 blo in ,beziehung auf die formalen ,bedingungen1 unter welchen in ihr berhaupt etwas als ,gegenstand bestimmt wird1 mithin vllig a priori1 aber doch nur in ,beziehung auf sie1 und innerhalb ihren ,grenzen1 die ,mglichkeit der ,dinge erkennen und charakterisieren knnen4 ,das ,postulat1 die ,wirklichkeit der ,dinge zu erkennen1 fordert ,wahrnehmung1 mithin ,empfindung1 deren man sich bewut ist1 zwar nicht eben unmittelbar1 von dem ,gegenstande selbst1 dessen ,dasein erkannt werden soll1 aber doch ,zusammenhang desselben mit irgendeiner wirklichen ,wahrnehmung1 nach den ,analogien der ,erfahrung1 welche alle reale ,verknpfung in einer ,erfahrung berhaupt darlegen4 ,in dem bloen ,begriffe eines ,dinges kann gar kein ,charakter seines ,daseins angetroffen werden4 ,denn ob derselbe gleich noch so vollstndig sei1 da nicht das mindeste ermangle1 um ein ,ding mit allen seinen inneren ,bestimmungen zu denken1 so hat das ,dasein mit allem diesen doch gar nichts zu tun1 sondern nur mit der ,frage3 ob ein solches ,ding uns gegeben sei1 so1 da die ,wahrnehmung desselben vor dem ,begriffe allenfalls vorhergehen knne4 ,denn1 da der ,begriff vor der ,wahrnehmung vorhergeht1 bedeutet dessen bloe ,mglichkeit2 die ,wahrnehmung aber1 die den ,stoff zum ,begriff hergibt1 ist der einzige ,charakter der ,wirklichkeit4 ,man kann aber auch vor der ,wahrnehmung des ,dinges1 und also komparative a priori das ,dasein desselben erkennen1 wenn es nur mit einigen ,wahrnehmungen1 nach den ,grundstzen der empirischen ,verknpfung derselben 7den ,analogien71 zusammenhngt4 ,denn alsdann hngt doch das ,dasein des ,dinges mit unseren ,wahrnehmungen in einer mglichen ,erfahrung zusammen1 und wir knnen nach dem ,leitfaden jener ,analogien1 von unserer wirklichen ,wahrnehmung zu dem ,dinge in der ,reihe mglicher ,wahrnehmungen gelangen4 ,so erkennen wir das ,dasein einer alle ,krper durchdringenden magnetischen ,materie aus der ,wahrnehmung des gezogenen ,eisenfeiligs1 obzwar eine unmittelbare ,wahrnehmung dieses ,stoffs uns nach der ,beschaffenheit unserer ,organe unmglich ist4 ,denn berhaupt wrden wir1 nach ,gesetzen der ,sinnlichkeit und dem ,kontext unserer ,wahrnehmungen1 in einer ,erfahrung auch auf die unmittelbare empirische ,anschauung derselben stoen1 wenn unsere ,sinne feiner wren1 deren ,grobheit die ,form mglicher ,erfahrung berhaupt nichts angeht4 ,wo also ,wahrnehmung und deren ,anhang nach empirischen ,gesetzen hinreicht1 dahin reicht auch unsere ,erkenntnis vom ,dasein der ,dinge4 ,fangen wir nicht von ,erfahrung an1 oder gehen wir nicht nach ,gesetzen des empirischen ,zusammenhanges der ,erscheinungen fort1 so machen wir uns vergeblich ,staat1 das ,dasein irgendeines ,dinges erraten oder erforschen zu wollen4 ,was endlich das dritte ,postulat betrifft1 so geht es auf die materiale ,notwendigkeit im ,dasein1 und nicht die blo formale und logische in ,verknpfung der ,begriffe4 ,da nun keine ,existenz der ,gegenstnde der ,sinne vllig a priori erkannt werden kann1 aber doch komparative a priori relativisch auf ein anderes schon gegebenes ,dasein1 gleichwohl aber auch alsdann nur auf diejenige ,existenz kommen kann1 die irgendwo in dem ,zusammenhange der ,erfahrung1 davon die gegebene ,wahrnehmung ein ,teil ist1 enthalten sein mu3 so kann die ,notwendigkeit der ,existenz1 niemals aus ,begriffen1 sondern jederzeit nur aus der ,verknpfung mit demjenigen1 was wahrgenommen wird1 nach allgemeinen ,gesetzen der ,erfahrung erkannt werden knnen4 ,da ist nun kein ,dasein1 was unter der ,bedingung anderer gegebener ,erscheinungen1 als notwendig erkannt werden knnte1 als das ,dasein der ,wirkungen aus gegebenen ,ursachen nach ,gesetzen der ,kausalitt4 ,also ist es nicht das ,dasein der ,dinge 7,substanzen71 sondern ihres ,zustandes1 wovon wir allein die ,notwendigkeit erkennen knnen1 und zwar aus anderen ,zustnden1 die in der ,wahrnehmung gegeben sind1 nach empirischen ,gesetzen der ,kausalitt4 ,hieraus folgt3 da das ,kriterium der ,notwendigkeit lediglich in dem ,gesetze der mglichen ,erfahrung liege3 da alles1 was geschieht1 durch ihre ,ursache in der ,erscheinung a priori bestimmt sei4 ,daher erkennen wir nur die ,notwendigkeit der ,wirkungen in der ,natur1 deren ,ursachen uns gegeben sind1 und das ,merkmal der ,notwendigkeit im ,dasein reicht nicht weiter1 als das ,feld mglicher ,erfahrung1 und selbst in diesem gilt es nicht von der ,existenz der ,dinge1 als ,substanzen1 weil diese niemals1 als empirische ,wirkungen1 oder etwas1 das geschieht und entsteht1 knnen angesehen werden4 ,die ,notwendigkeit betrifft also nur die ,verhltnisse der ,erscheinungen nach dem dynamischen ,gesetze der ,kausalitt1 und die darauf sich grndende ,mglichkeit1 aus irgendeinem gegebenen ,dasein 7einer ,ursache7 a priori auf ein anderes ,dasein 7der ,wirkung7 zu schlieen4 ,alles1 was geschieht1 ist hypothetisch notwendig2 das ist ein ,grundsatz1 welcher die ,vernderung in der ,welt einem ,gesetze unterwirft1 d4i4 einer ,regel des notwendigen ,daseins1 ohne welche gar nicht einmal ,natur stattfinden wrde4 ,daher ist der ,satz3 nichts geschieht durch ein blindes ,ohngefhr 7in mundo non datur casus7 ein ,naturgesetz a priori2 imgleichen3 keine ,notwendigkeit in der ,natur ist blinde1 sondern bedingte1 mithin verstndliche ,notwendigkeit 7non datur fatum74 ,beide sind solche ,gesetze1 durch welche das ,spiel der ,vernderungen einer ,natur der ,dinge 7als ,erscheinungen7 unterworfen wird1 oder1 welches einerlei ist1 der ,einheit des ,verstandes1 in welchem sie allein zu einer ,erfahrung1 als der synthetischen ,einheit der ,erscheinungen1 gehren knnen4 ,diese beiden ,grundstze gehren zu den dynamischen4 ,der erstere ist eigentlich eine ,folge des ,grundsatzes von der ,kausalitt 7unter den ,analogien der ,erfahrung74 ,der zweite gehrt zu den ,grundstzen der ,modalitt1 welche zu der ,kausalbestimmung noch den ,begriff der ,notwendigkeit1 die aber unter einer ,regel des ,verstandes steht1 hinzutut4 ,das ,prinzip der ,kontinuitt verbot in der ,reihe der ,erscheinungen 7,vernderungen7 allen ,absprung 7in mundo non datur saltus71 aber auch in dem ,inbegriff aller empirischen ,anschauungen im ,raume alle ,lcke oder ,kluft zwischen zwei ,erscheinungen 7non datur hiatus72 denn so kann man den ,satz ausdrcken3 das in die ,erfahrung nichts hineinkommen kann1 was ein ,vakuum bewiese1 oder auch nur als einen ,teil der empirischen ,synthesis zuliee4 ,denn was das ,leere betrifft1 welches man sich auerhalb dem ,felde mglicher ,erfahrung 7der ,welt7 denken mag1 so gehrt dieses nicht vor die ,gerichtsbarkeit des bloen ,verstandes1 welcher nur ber die ,fragen entscheidet1 die die ,nutzung gegebener ,erscheinungen zur empirischen ,erkenntnis betreffen1 und ist eine ,aufgabe fr die idealische ,vernunft1 die noch ber die ,sphre einer mglichen ,erfahrung hinausgeht1 und von dem urteilen will1 was diese selbst umgibt und begrenzt1 mu daher in der transszendentalen ,dialektik erwogen werden4 ,diese vier ,stze 7in mundo non datur hiatus1 non datur saltus1 non datur casus1 non datur fatum7 knnten wir leicht1 so wie alle ,grundstze transzendentalen ,ursprungs1 nach ihrer ,ordnung1 gem der ,ordnung der ,kategorien vorstellig machen1 und jedem seine ,stelle beweisen1 allein der schon gebte ,leser wird dieses von selbst tun1 oder den ,leitfaden dazu leicht entdecken4 ,sie vereinigen sich aber alle lediglich dahin1 um in der empirischen ,synthesis nichts zuzulassen1 was dem ,verstande und dem kontinuierlichen ,zusammenhange aller ,erscheinungen1 d4i4 der ,einheit seiner ,begriffe1 ,abbruch oder ,eintrag tun knnte4 ,denn er ist es allein1 worin die ,einheit der ,erfahrung1 in der alle ,wahrnehmungen ihre ,stelle haben mssen1 mglich wird4 ,ob das ,feld der ,mglichkeit grer sei1 als das ,feld1 was alles ,wirkliche enthlt1 dieses aber wiederum grer1 als die ,menge desjenigen1 was notwendig ist1 das sind artige ,fragen1 und zwar von synthetischer ,auflsung1 die aber auch nur der ,gerichtsbarkeit der ,vernunft anheimfallen2 denn sie wollen ungefhr soviel sagen1 als1 ob alle ,dinge1 als ,erscheinungen1 insgesamt in den ,inbegriff und den ,kontext einer einzigen ,erfahrung gehren1 von der jede gegebene ,wahrnehmung ein ,teil ist1 der also mit keinen anderen ,erscheinungen knne verbunden werden1 oder ob meine ,wahrnehmungen zu mehr wie einer mglichen ,erfahrung 7in ihrem allgemeinen ,zusammenhange7 gehren knnen4 ,der ,verstand gibt a priori der ,erfahrung berhaupt nur die ,regel1 nach den subjektiven und formalen ,bedingungen1 sowohl der ,sinnlichkeit als der ,apperzeption1 welche sie allein mglich machen4 ,andere ,formen der ,anschauung1 7als ,raum und ,zeit17 imgleichen andere ,formen des ,verstandes1 7als die diskursive des ,denkens1 oder der ,erkenntnis durch ,begriffe17 ob sie gleich mglich wren1 knnen wir uns doch auf keinerlei ,weise erdenken und falich machen1 aber1 wenn wir es auch knnten1 so wrden sie doch nicht zur ,erfahrung1 als dem einzigen ,erkenntnis gehren1 worin uns ,gegenstnde gegeben werden4 ,ob andere ,wahrnehmungen1 als berhaupt1 zu unserer gesamten mglichen ,erfahrung gehren1 und also ein ganz anderes ,feld der ,materie noch stattfinden knne1 kann der ,verstand nicht entscheiden1 er hat es nur mit der ,synthesis dessen zu tun1 was gegeben ist4 ,sonst ist die ,armseligkeit unserer gewhnlichen ,schlsse1 wodurch wir ein groes ,reich der ,mglichkeit herausbringen1 davon alles ,wirkliche 7aller ,gegenstand der ,erfahrung7 nur ein kleiner ,teil sei1 sehr in die ,augen fallend4 ,alles ,wirkliche ist mglich2 hieraus folgt natrlicherweise1 nach den logischen ,regeln der ,umkehrung1 der blo partikulare ,satz3 einiges ,mgliche ist wirklich1 welches denn soviel zu bedeuten scheint1 als3 es ist vieles mglich1 was nicht wirklich ist4 ,zwar hat es den ,anschein1 als knne man auch geradezu die ,zahl des ,mglichen ber die des ,wirklichen dadurch hinaussetzen1 weil zu jener noch etwas hinzukommen mu1 um diese auszumachen4 ,allein dieses ,hinzukommen zum ,mglichen kenne ich nicht4 ,denn was ber dasselbe noch zugesetzt werden sollte1 wre unmglich4 ,es kann nur zu meinem ,verstande etwas ber die ,zusammenstimmung mit den formalen ,bedingungen der ,erfahrung1 nmlich die ,verknpfung mit irgendeiner ,wahrnehmung1 hinzukommen2 was aber mit dieser nach empirischen ,gesetzen verknpft ist1 ist wirklich1 ob es gleich unmittelbar nicht wahrgenommen wird4 ,da aber im durchgngigen ,zusammenhange mit dem1 was mir in der ,wahrnehmung gegeben ist1 eine andere ,reihe von ,erscheinungen1 mithin mehr wie eine einzige alles befassende ,erfahrung mglich sei1 lt sich aus dem1 was gegeben ist1 nicht schlieen1 und1 ohne da irgend etwas gegeben ist1 noch viel weniger2 weil ohne ,stoff sich berall nichts denken lt4 ,was unter ,bedingungen1 die selbst blo mglich sind1 allein mglich ist1 ist es nicht in aller ,absicht4 ,in dieser aber wird die ,frage genommen1 wenn man wissen will1 ob die ,mglichkeit der ,dinge sich weiter erstrecke1 als ,erfahrung reichen kann4 ,ich habe dieser ,fragen nur ,erwhnung getan1 um keine ,lcke in demjenigen zu lassen1 was1 der gemeinen ,meinung nach1 zu den ,verstandesbegriffen gehrt4 ,in der ,tat ist aber die absolute ,mglichkeit 7die in aller ,absicht gltig ist7 kein bloer ,verstandesbegriff1 und kann auf keinerlei ,weise von empirischem ,gebrauche sein1 sondern er gehrt allein der ,vernunft zu1 die ber allen mglichen empirischen ,verstandesgebrauch hinausgeht4 ,daher haben wir uns hierbei mit einer blo kritischen ,anmerkung begngen mssen1 brigens aber die ,sache bis zum weiteren knftigen ,verfahren in der ,dunkelheit gelassen4 ,da ich eben diese vierte ,nummer1 und mit ihr zugleich das ,system aller ,grundstze des reinen ,verstandes schlieen will1 so mu ich noch ,grund angeben1 warum ich die ,prinzipien der ,modalitt gerade ,postulate genannt habe4 ,ich will diesen ,ausdruck hier nicht in der ,bedeutung nehmen1 welche ihm einige neuere philosophische ,verfasser1 wider den ,sinn der ,mathematiker1 denen er doch eigentlich angehrt1 gegeben haben1 nmlich3 da ,postulieren so viel heien solle1 als einen ,satz fr unmittelbar gewi1 ohne ,rechtfertigung1 oder ,beweis ausgeben2 denn1 wenn wir das bei synthetischen ,stzen1 so evident sie auch sein mgen1 einrumen sollten1 da man sie ohne ,deduktion1 auf das ,ansehen ihres eigenen ,ausspruchs1 dem unbedingten ,beifalle aufheften drfe1 so ist alle ,kritik des ,verstandes verloren1 und1 da es an dreisten ,anmaungen nicht fehlt1 deren sich auch der gemeine ,glaube1 7der aber kein ,kreditiv ist7 nicht weigert2 so wird unser ,verstand jedem ,wahne offen stehen1 ohne da er seinen ,beifall denen ,aussprchen versagen kann1 die1 obgleich unrechtmig1 doch in eben demselben ,tone der ,zuversicht1 als wirkliche ,axiome eingelassen zu werden verlangen4 ,wenn also zu dem ,begriffe eines ,dinges eine ,bestimmung a priori synthetisch hinzukommt1 so mu von einem solchen ,satze1 wo nicht ein ,beweis1 doch wenigstens eine ,deduktion der ,rechtmigkeit seiner ,behauptung unnachllich hinzugefgt werden4 ,die ,grundstze der ,modalitt sind aber nicht objektiv synthetisch1 weil die ,prdikate der ,mglichkeit1 ,wirklichkeit und ,notwendigkeit den ,begriff1 von dem sie gesagt werden1 nicht im mindesten vermehren1 dadurch da sie der ,vorstellung des ,gegenstandes noch etwas hinzusetzten4 ,da sie aber gleichwohl doch immer synthetisch sind1 so sind sie es nur subjektiv1 d4i4 sie fgen zu dem ,begriffe eines ,dinges1 7realen17 von dem sie sonst nichts sagen1 die ,erkenntniskraft hinzu1 worin er entspringt und seinen ,sitz hat1 so1 da1 wenn er blo im ,verstande mit den formalen ,bedingungen der ,erfahrung in ,verknpfung ist1 sein ,gegenstand mglich heit2 ist er mit der ,wahrnehmung 7,empfindung1 als ,materie der ,sinne7 im ,zusammenhange1 und durch dieselben vermittelst des ,verstandes bestimmt1 so ist das ,objekt wirklich2 ist er durch den ,zusammenhang der ,wahrnehmungen nach ,begriffen bestimmt1 so heit der ,gegenstand notwendig4 ,die ,grundstze der ,modalitt also sagen von einem ,begriffe nichts anderes1 als die ,handlung des ,erkenntnisvermgens1 dadurch er erzeugt wird4 ,nun heit ein ,postulat in der ,mathematik der praktische ,satz1 der nichts als die ,synthesis enthlt1 wodurch wir einen ,gegenstand uns zuerst geben1 und dessen ,begriff erzeugen1 z4,b4 mit einer gegebenen ,linie1 aus einem gegebenen ,punkt auf einer ,ebene einen ,zirkel zu beschreiben1 und ein dergleichen ,satz kann darum nicht bewiesen werden1 weil das ,verfahren1 was er fordert1 gerade das ist1 wodurch wir den ,begriff von einer solchen ,figur zuerst erzeugen4 ,so knnen wir demnach mit ebendemselben ,rechte die ,grundstze der ,modalitt postulieren1 weil sie ihren ,begriff von ,dingen berhaupt nicht vermehren991 sondern nur die ,art anzeigen1 wie er berhaupt mit der ,erkenntniskraft verbunden wird4 99 ,durch die ,wirklichkeit eines ,dinges1 setze ich freilich mehr1 als die ,mglichkeit1 aber nicht in dem ,dinge2 denn das kann niemals mehr in der ,wirklichkeit enthalten1 als was in dessen vollstndiger ,mglichkeit enthalten war4 ,sondern da die ,mglichkeit blo eine ,position des ,dinges in ,beziehung auf den ,verstand 7dessen empirischen ,gebrauch7 war1 so ist die ,wirklichkeit zugleich eine ,verknpfung desselben mit der ,wahrnehmung4 ,der transzendentalen ,doktrin der ,urteilskraft 7,analytik der ,grundstze7 ,drittes ,hauptstck ,von dem ,grunde der ,unterscheidung aller ,gegenstnde berhaupt in ,phaenomena und ,noumena ,wir haben jetzt das ,land des reinen ,verstandes nicht allein durchreist1 und jeden ,teil davon sorgfltig in ,augenschein genommen1 sondern es auch durchmessen1 und jedem ,dinge auf demselben seine ,stelle bestimmt4 ,dieses ,land aber ist eine ,insel1 und durch die ,natur selbst in unvernderliche ,grenzen eingeschlossen4 ,es ist das ,land der ,wahrheit 7ein reizender ,name71 umgeben von einem weiten und strmischen ,ozeane1 dem eigentlichen ,sitze des ,scheins1 wo manche ,nebelbank1 und manches bald wegschmelzende ,eis neue ,lnder lgt1 und indem es den auf ,entdeckungen herumschwrmenden ,seefahrer unaufhrlich mit leeren ,hoffnungen tuscht1 ihn in ,abenteuer verflicht1 von denen er niemals ablassen und sie doch auch niemals zu ,ende bringen kann4 ,ehe wir uns aber auf dieses ,meer wagen1 um es nach allen ,breiten zu durchsuchen1 und gewi zu werden1 ob etwas in ihnen zu hoffen sei1 so wird es ntzlich sein1 zuvor noch einen ,blick auf die ,karte des ,landes zu werfen1 das wir eben verlassen wollen1 und erstlich zu fragen1 ob wir mit dem1 was es in sich enthlt1 nicht allenfalls zufrieden sein knnten1 oder auch aus ,not zufrieden sein mssen1 wenn es sonst berall keinen ,boden gibt1 auf dem wir uns anbauen knnten2 zweitens1 unter welchem ,titel wir denn selbst dieses ,land besitzen1 und uns wider alle feindseligen ,ansprche gesichert halten knnen4 ,obschon wir diese ,fragen in dem ,lauf der ,analytik schon hinreichend beantwortet haben1 so kann doch ein summarischer berschlag ihrer ,auflsungen die berzeugung dadurch verstrken1 da er die ,momente derselben in einem ,punkt vereinigt4 ,wir haben nmlich gesehen3 da alles1 was der ,verstand aus sich selbst schpft1 ohne es von der ,erfahrung zu borgen1 das habe er dennoch zu keinem anderen ,behuf1 als lediglich zum ,erfahrungsgebrauch4 ,die ,grundstze des reinen ,verstandes1 sie mgen nun a priori konstitutiv sein 7wie die mathematischen71 oder blo regulativ 7wie die dynamischen71 enthalten nichts als gleichsam nur das reine ,schema zur mglichen ,erfahrung2 denn diese hat ihre ,einheit nur von der synthetischen ,einheit1 welche der ,verstand der ,synthesis der ,einbildungskraft in ,beziehung auf die ,apperzeption ursprnglich und von selbst erteilt1 und auf welche die ,erscheinungen1 als data zu einem mglichen ,erkenntnisse1 schon a priori in ,beziehung und ,einstimmung stehen mssen4 ,ob nun aber gleich diese ,verstandesregeln nicht allein a priori wahr sind1 sondern sogar der ,quell aller ,wahrheit1 d4i4 der bereinstimmung unserer ,erkenntnis mit ,objekten1 dadurch1 da sie den ,grund der ,mglichkeit der ,erfahrung1 als des ,inbegriffes aller ,erkenntnis1 darin uns ,objekte gegeben werden mgen1 in sich enthalten1 so scheint es uns doch nicht genug1 sich blo dasjenige vortragen zu lassen1 was wahr ist1 sondern1 was man zu wissen begehrt4 ,wenn wir also durch diese kritische ,untersuchung nichts ,mehreres lernen1 als was wir im blo empirischen ,gebrauche des ,verstandes1 auch ohne so subtile ,nachforschung1 von selbst wohl wrden ausgebt haben1 so scheint es1 sei der ,vorteil1 den man aus ihr zieht1 den ,aufwand und die ,zurstung nicht wert4 ,nun kann man zwar hierauf antworten3 da kein ,vorwitz der ,erweiterung unserer ,erkenntnis nachteiliger sei1 als der1 so den ,nutzen jederzeit zum voraus wissen will1 ehe man sich auf ,nachforschungen einlt1 und ehe man noch sich den mindesten ,begriff von diesem ,nutzen machen knnte1 wenn derselbe auch vor ,augen gestellt wrde4 ,allein es gibt doch einen ,vorteil1 der auch dem schwierigsten und unlustigsten ,lehrlinge solcher transzendentalen ,nachforschung begreiflich1 und zugleich angelegen gemacht werden kann1 nmlich dieser3 da der blo mit seinem empirischen ,gebrauche beschftigte ,verstand1 der ber die ,quellen seiner eigenen ,erkenntnis nicht nachsinnt1 zwar sehr gut fortkommen1 eines aber gar nicht leisten knne1 nmlich1 sich selbst die ,grenzen seines ,gebrauchs zu bestimmen1 und zu wissen1 was innerhalb oder auerhalb seiner ganzen ,sphre liegen mag2 denn dazu werden eben die tiefen ,untersuchungen erfordert1 die wir angestellt haben4 ,kann er aber nicht unterscheiden1 ob gewisse ,fragen in seinem ,horizonte liegen1 oder nicht1 so ist er niemals seiner ,ansprche und seines ,besitzes sicher1 sondern darf sich nur auf vielfltige beschmende ,zurechtweisungen ,rechnung machen1 wenn er die ,grenzen seines ,gebiets 7wie es unvermeidlich ist7 unaufhrlich berschreitet1 und sich in ,wahn und ,blendwerke verirrt4 ,da also der ,verstand von allen seinen ,grundstzen a priori1 ja von allen seinen ,begriffen keinen anderen als empirischen1 niemals aber einen transzendentalen ,gebrauch machen knne1 ist ein ,satz1 der1 wenn er mit berzeugung erkannt werden kann1 in wichtige ,folgen hinaussieht4 ,der transzendentale ,gebrauch eines ,begriffs in irgendeinem ,grundsatze ist dieser3 da er auf ,dinge berhaupt und an sich selbst1 der empirische aber1 wenn er blo auf ,erscheinungen1 d4i4 ,gegenstnde einer mglichen ,erfahrung1 bezogen wird4 ,da aber berall nur der letztere stattfinden knne1 ersieht man daraus4 ,zu jedem ,begriff wird erstlich die logische ,form eines ,begriffs 7des ,denkens7 berhaupt1 und dann zweitens auch die ,mglichkeit1 ihm einen ,gegenstand zu geben1 darauf er sich beziehe1 erfordert4 ,ohne diesen letzteren hat er keinen ,sinn1 und ist vllig leer an ,inhalt1 ob er gleich noch immer die logische ,funktion enthalten mag1 aus etwaigen datis einen ,begriff zu machen4 ,nun kann der ,gegenstand einem ,begriffe nicht anders gegeben werden1 als in der ,anschauung1 und1 wenn eine reine ,anschauung noch vor dem ,gegenstande a priori mglich ist1 so kann doch auch diese selbst ihren ,gegenstand1 mithin die objektive ,gltigkeit1 nur durch die empirische ,anschauung bekommen1 wovon sie die bloe ,form ist4 ,also beziehen sich alle ,begriffe und mit ihnen alle ,grundstze1 so sehr sie auch a priori mglich sein mgen1 dennoch auf empirische ,anschauungen1 d4i4 auf data zur mglichen ,erfahrung4 ,ohne dieses haben sie gar keine objektive ,gltigkeit1 sondern sind ein bloes ,spiel1 es sei der ,einbildungskraft1 oder des ,verstandes1 respektive mit ihren ,vorstellungen4 ,man nehme nur die ,begriffe der ,mathematik zum ,beispiele1 und zwar erstlich in ihren reinen ,anschauungen4 ,der ,raum hat drei ,abmessungen1 zwischen zwei ,punkten kann nur eine gerade ,linie sein1 usw4 ,obgleich alle diese ,grundstze1 und die ,vorstellung des ,gegenstandes1 womit sich jene ,wissenschaft beschftigt1 vllig a priori im ,gemt erzeugt werden1 so wrden sie doch gar nichts bedeuten1 knnten wir nicht immer an ,erscheinungen 7empirischen ,gegenstnden7 ihre ,bedeutung darlegen4 ,daher erfordert man auch1 einen abgesonderten ,begriff sinnlich zu machen1 d4i4 das ihm korrespondierende ,objekt in der ,anschauung darzulegen1 weil1 ohne dieses1 der ,begriff 7wie man sagt7 ohne ,sinn1 d4i4 ohne ,bedeutung bleiben wrde4 ,die ,mathematik erfllt diese ,forderung durch die ,konstruktion der ,gestalt1 welche eine den ,sinnen gegenwrtige 7obzwar a priori zustande gebrachte7 ,erscheinung ist4 ,der ,begriff der ,gre sucht in eben der ,wissenschaft seine ,haltung und ,sinn in der ,zahl1 diese aber an den ,fingern1 den ,korallen des ,rechenbretts1 oder den ,strichen und ,punkten1 die vor ,augen gestellt werden4 ,der ,begriff bleibt immer a priori erzeugt1 samt den synthetischen ,grundstzen oder ,formeln aus solchen ,begriffen2 aber der ,gebrauch derselben1 und ,beziehung auf angebliche ,gegenstnde kann am ,ende doch nirgend1 als in der ,erfahrung gesucht werden1 deren ,mglichkeit 7der ,form nach7 jene a priori enthalten4 ,da dieses aber auch der ,fall mit allen ,kategorien1 und den daraus gesponnenen ,grundstzen sei1 erhellt auch daraus3 da wir so gar keine einzige derselben definieren1 ohne uns sofort zu ,bedingungen der ,sinnlichkeit1 mithin der ,form der ,erscheinungen1 herabzulassen1 als auf welche1 als ihre einzigen ,gegenstnde1 sie folglich eingeschrnkt sein mssen1 weil1 wenn man diese ,bedingung wegnimmt1 alle ,bedeutung1 d4i4 ,beziehung aufs ,objekt1 wegfllt1 und man durch kein ,beispiel sich selbst falich machen kann1 was unter dergleichen ,begriffe denn eigentlich fr ein ,ding gemeint sei4 ,oben bei ,darstellung der ,tafel der ,kategorien1 berhoben wir uns der ,definitionen einer jeden derselben dadurch3 da unsere ,absicht1 die lediglich auf den synthetischen ,gebrauch derselben geht1 sie nicht ntig mache1 und man sich mit unntigen ,unternehmungen keiner ,verantwortung aussetzen msse1 deren man berhoben sein kann4 ,das war keine ,ausrede1 sondern eine nicht unerhebliche ,klugheitsregel1 sich nicht sofort ans definieren zu wagen1 und ,vollstndigkeit oder ,przision in der ,bestimmung des ,begriffs zu versuchen oder vorzugeben1 wenn man mit irgend einem oder anderen ,merkmale desselben auslangen kann1 ohne eben dazu eine vollstndige ,herzhlung aller derselben1 die den ganzen ,begriff ausmachen1 zu bedrfen4 ,jetzt aber zeigt sich3 da der ,grund dieser ,vorsicht noch tiefer liege1 nmlich1 da wir sie nicht definieren konnten1 wenn wir auch wollten991 sondern1 wenn man alle ,bedingungen der ,sinnlichkeit wegschafft1 die sie als ,begriffe eines mglichen empirischen ,gebrauchs auszeichnen1 und sie fr ,begriffe von ,dingen berhaupt 7mithin vom transzendentalen ,gebrauch7 nehmen1 bei ihnen gar nichts weiter zu tun sei1 als die logische ,funktion in ,urteilen1 als die ,bedingung der ,mglichkeit der ,sachen selbst anzusehen1 ohne doch im mindesten anzeigen zu knnen1 wo sie denn ihre ,anwendung und ihr ,objekt1 mithin wie sie im reinen ,verstande ohne ,sinnlichkeit irgendeine ,bedeutung und objektive ,gltigkeit haben knne4 ,den ,begriff der ,gre berhaupt kann niemand erklren1 als etwa so3 da sie die ,bestimmung eines ,dinges sei1 dadurch1 wie vielmal ,eines in ihm gesetzt ist1 gedacht werden kann4 ,allein dieses ,wievielmal grndet sich auf die sukzessive ,wiederholung1 mithin auf die ,zeit und die ,synthesis 7des gleichartigen7 in derselben4 ,realitt kann man im ,gegensatze mit der ,negation nur alsdann erklren1 wenn man sich eine ,zeit 7als den ,inbegriff von allem ,sein7 gedenkt1 die entweder womit erfllt1 oder leer ist4 ,lasse ich die ,beharrlichkeit 7welche ein ,dasein zu aller ,zeit ist7 weg1 so bleibt mir zum ,begriffe der ,substanz nichts brig1 als die logische ,vorstellung vom ,subjekt1 welche ich dadurch zu realisieren vermeine1 da ich mir ,etwas vorstelle1 welches blo als ,subjekt 7ohne wovon ein ,prdikat zu sein7 stattfinden kann4 ,aber nicht allein1 da ich gar keine ,bedingungen wei1 unter welchen denn dieser logische ,vorzug irgendeinem ,dinge eigen sein werde3 so ist auch gar nichts weiter daraus zu machen1 und nicht die mindeste ,folgerung zu ziehen1 weil dadurch gar kein ,objekts des ,gebrauchs dieses ,begriffs bestimmt wird1 und man also gar nicht wei1 ob dieser berall irgend etwas bedeute4 ,vom ,begriffe der ,ursache wrde ich 7wenn ich die ,zeit weglasse1 in der etwas auf etwas anderem nach einer ,regel folgt17 in der reinen ,kategorie nichts weiter finden1 als da es so etwas sei1 woraus sich auf das ,dasein eines anderen schlieen lt1 und es wrde dadurch nicht allein ,ursache und ,wirkung gar nicht voneinander unterschieden werden knnen1 sondern weil dieses ,schlieenknnen doch bald ,bedingungen erfordert1 von denen ich nichts wei1 so wrde der ,begriff gar keine ,bestimmung haben1 wie er auf irgendein ,objekt passe4 ,der vermeinte ,grundsatz3 alles ,zufllige hat eine ,ursache1 tritt zwar ziemlich gravittisch auf1 als habe er seine eigene ,wrde in sich selbst4 ,allein1 frage ich3 was versteht ihr unter ,zufllig8 und ihr antwortet1 dessen ,nichtsein mglich ist1 so mchte ich gern wissen1 woran ihr diese ,mglichkeit des ,nichtsein erkennen wollt1 wenn ihr euch nicht in der ,reihe der ,erscheinungen eine ,sukzession und in dieser ein ,dasein1 welches auf das ,nichtsein folgt1 7oder umgekehrt17 mithin einen ,wechsel vorstellt2 denn1 da das ,nichtsein eines ,dinges sich selbst nicht widerspreche1 ist eine lahme ,berufung auf eine logische ,bedingung1 die zwar zum ,begriffe notwendig1 aber zur realen ,mglichkeit bei weitem nicht hinreichend ist2 wie ich denn eine jede existierende ,substanz in ,gedanken aufheben kann1 ohne mir selbst zu widersprechen1 daraus aber auf die objektive ,zuflligkeit derselben in ihrem ,dasein1 d4i4 die ,mglichkeit seines ,nichtseins an sich selbst1 gar nicht schlieen kann4 ,was dem ,begriff der ,gemeinschaft betrifft1 so ist leicht zu ermessen3 da1 da die reinen ,kategorien der ,substanz sowohl1 als ,kausalitt1 keine das ,objekt bestimmende ,erklrung zulassen1 die wechselseitige ,kausalitt in der ,beziehung der ,substanzen aufeinander 7commercium7 ebensowenig derselben fhig sei4 ,mglichkeit1 ,dasein und ,notwendigkeit hat noch niemand anders als durch offenbare ,tautologie erklren knnen1 wenn man ihre ,definition lediglich aus dem reinen ,verstande schpfen wollte4 ,denn das ,blendwerk1 die logische ,mglichkeit des ,begriffs 7da er sich selbst nicht widerspricht7 der transzendentalen ,mglichkeit der ,dinge 7da dem ,begriff ein ,gegenstand korrespondiert7 zu unterschieben1 kann nur ,unversuchte hintergehen und zufrieden stellen4 99 ,ich verstehe hier die ,realdefinition1 welche nicht blo dem ,namen einer ,sache andere und verstndlichere ,wrter unterlegt1 sondern die1 so ein klares ,merkmal1 daran der ,gegenstand 7definitum7 jederzeit sicher erkannt werden kann und den erklrten ,begriff zur ,anwendung brauchbar macht1 in sich enthlt ,die ,realerklrung wrde also diejenige sein1 welche nicht blo einen ,begriff1 sondern zugleich die objektive ,realitt desselben deutlich macht4 ,die mathematischen ,erklrungen1 welche den ,gegenstand dem ,begriffe gem in der ,anschauung darstellen1 sind von der letzteren ,art4 ,es hat etwas ,befremdliches und sogar ,widersinniges an sich1 da ein ,begriff sein soll1 dem doch eine ,bedeutung zukommen mu1 der aber keiner ,erklrung fhig wre4 ,allein hier hat es mit den ,kategorien diese besondere ,bewandtnis1 da sie nur vermittelst der allgemeinen sinnlichen ,bedingung eine bestimmte ,bedeutung und ,beziehung auf irgend einen ,gegenstand haben kennen1 diese ,bedingung aber aus der reinen ,kategorie weggelassen worden1 da diese dann nichts1 als die logische ,funktion enthalten kann1 das ,mannigfaltige unter einen ,begriff zu bringen4 ,aus dieser ,funktion1 d4i4 der ,form des ,begriffs allein kann aber gar nichts erkannt und unterschieden werden1 welches ,objekt darunter gehre1 weil eben von der sinnlichen ,bedingung1 unter der berhaupt ,gegenstnde unter sie gehren knnen1 abstrahiert worden4 ,daher bedrfen die ,kategorien1 noch ber den reinen ,verstandesbegriff1 ,bestimmungen ihrer ,anwendung auf ,sinnlichkeit berhaupt 7,schema7 und sind ohne diese keine ,begriffe1 wodurch ein ,gegenstand erkannt1 und von anderen unterschieden wrde1 sondern nur viel ,arten1 einen ,gegenstand zu mglichen ,anschauungen zu denken1 und ihm nach irgend einer ,funktion des ,verstandes seine ,bedeutung 7unter noch erforderlichen ,bedingungen7 zu geben1 d4i4 ihn zu definieren3 selbst knnen sie also nicht definiert werden4 ,die logischen ,funktionen der ,urteile berhaupt3 ,einheit und ,vielheit1 ,bejahung und ,verneinung1 ,subjekt und ,prdikat knnen1 ohne einen ,zirkel zu begehen1 nicht definiert werden1 weil die ,definition doch selbst ein ,urteil sein1 und also diese ,funktionen schon enthalten mte4 ,die reinen ,kategorien sind aber nichts anderes1 als ,vorstellungen der ,dinge berhaupt1 sofern das ,mannigfaltige ihrer ,anschauung durch eine oder andere dieser logischen ,funktionen gedacht werden mu3 ,gre ist die ,bestimmung1 welche nur durch ein ,urteil1 das ,quantitt hat1 7judicium commune7 ,realitt diejenige1 die nur durch ein bejahend ,urteil gedacht werden kann1 ,substanz1 was1 in ,beziehung auf die ,anschauung1 das letzte ,subjekt aller anderen ,bestimmungen sein mu4 ,was das nun aber fr ,dinge sind1 in ,ansehung deren man sich dieser ,funktion vielmehr1 als einer anderen bedienen msse1 bleibt hierbei ganz unbestimmt3 mithin haben die ,kategorien ohne die ,bedingung der sinnlichen ,anschauung1 dazu sie die ,synthesis enthalten1 gar keine ,beziehung auf irgend ein bestimmtes ,objekt1 knnen also keines definieren1 und haben folglich an sich selbst keine ,gltigkeit objektiver ,begriffe4 ,hierzu fliet nun unwidersprechlich3 da die reinen ,verstandesbegriffe niemals von transzendentalem1 sondern jederzeit nur von empirischem ,gebrauche sein knnen1 und da die ,grundstze des reinen ,verstandes nur in ,beziehung auf die allgemeinen ,bedingungen einer mglichen ,erfahrung1 auf ,gegenstnde der ,sinne1 niemals aber auf ,dinge berhaupt1 7ohne ,rcksicht auf die ,art zu nehmen1 wie wir sie anschauen mgen17 bezogen werden knnen4 ,die transzendentale ,analytik hat demnach dieses wichtige ,resultat3 da der ,verstand a priori niemals mehr leisten knne1 als die ,form einer mglichen ,erfahrung berhaupt zu antizipieren1 und1 da dasjenige1 was nicht ,erscheinung ist1 kein ,gegenstand der ,erfahrung sein kann1 da er die ,schranken der ,sinnlichkeit1 innerhalb denen uns allein ,gegenstnde gegeben werden1 niemals berschreiten knne4 ,seine ,grundstze sind blo ,prinzipien der ,exposition der ,erscheinungen1 und der stolze ,name einer ,ontologie1 welche sich anmat1 von ,dingen berhaupt synthetische ,erkenntnisse a priori in einer systematischen ,doktrin zu geben 7z4 ,e4 den ,grundsatz der ,kausalitt7 mu dem bescheidenen1 einer bloen ,analytik des reinen ,verstandes1 ,platz machen4 ,das ,denken ist die ,handlung1 gegebene ,anschauung auf einen ,gegenstand zu beziehen4 ,ist die ,art dieser ,anschauung auf keinerlei ,weise gegeben1 so ist der ,gegenstand blo transzendental1 und der ,verstandesbegriff hat keinen anderen1 als transzendentalen ,gebrauch1 nmlich die ,einheit des ,denkens eines ,mannigfaltigen berhaupt4 ,durch eine reine ,kategorie nun1 in welcher von aller ,bedingung der sinnlichen ,anschauung1 als der einzigen1 die uns mglich ist1 abstrahiert wird1 wird also kein ,objekt bestimmt1 sondern nur das ,denken eines ,objekts berhaupt1 nach verschiedenen modis1 ausgedrckt4 ,nun gehrt zum ,gebrauche eines ,begriffs noch eine ,funktion der ,urteilskraft1 worauf ein ,gegenstand unter ihm subsumiert wird1 mithin die wenigstens formale ,bedingung1 unter der etwas in der ,anschauung gegeben werden kann4 ,fehlt diese ,bedingung der ,urteilskraft1 7,schema7 so fllt alle ,subsumtion weg2 denn es wird nichts gegeben1 was unter den ,begriff subsumiert werden knne4 ,der blo transzendentale ,gebrauch also der ,kategorien ist in der ,tat gar kein ,gebrauch1 und hat keinen bestimmten1 oder auch nur1 der ,form nach1 bestimmbaren ,gegenstand4 ,hieraus folgt1 da die reine ,kategorie auch zu keinem synthetischen ,grundsatze a priori zulange1 und da die ,grundstze des reinen ,verstandes nur von empirischem1 niemals aber von transzendentalem ,gebrauche sind1 ber das ,feld mglicher ,erfahrung hinaus aber es berall keine synthetischen ,grundstze a priori geben knne4 ,es kann daher ratsam sein1 sich also auszudrcken3 die reinen ,kategorien1 ohne formale ,bedingungen der ,sinnlichkeit1 haben blo transzendentale ,bedeutung1 sind aber von keinem transzendentalen ,gebrauch1 weil dieser an sich selbst unmglich ist1 indem ihnen alle ,bedingungen irgendeines ,gebrauchs 7in ,urteilen7 abgehen1 nmlich die formalen ,bedingungen der ,subsumtion irgendeines angeblichen ,gegenstandes unter diese ,begriffe4 ,da sie also 7als blo reine ,kategorien7 nicht von empirischem ,gebrauche sein sollen1 und von transzendentalem nicht sein knnen1 so sind sie von gar keinem ,gebrauche1 wenn man sie von aller ,sinnlichkeit absondert1 d4i4 sie knnen auf gar keinen angeblichen ,gegenstand angewandt werden2 vielmehr sind sie blo die reine ,form des ,verstandesgebrauchs in ,ansehung der ,gegenstnde berhaupt und des ,denkens1 ohne doch durch sie allein irgendein ,objekt denken oder bestimmen zu knnen4 ,erscheinungen1 sofern sie als ,gegenstnde nach der ,einheit der ,kategorien gedacht werden1 heien ,phaenomena4 ,wenn ich aber ,dinge annehme1 die blo ,gegenstnde des ,verstandes sind1 und gleichwohl1 als solche1 einer ,anschauung1 obgleich nicht der sinnlichen 7als coram intuitu intellectuali71 gegeben werden knnen2 so wrden dergleichen ,dinge ,noumena 7,intelligibilia7 heien4 ,nun sollte man denken1 da der durch die transz4 sthetik eingeschrnkte ,begriff der ,erscheinungen schon von selbst die objektive ,realitt der ,noumenorum an die ,hand gebe1 und die ,einteilung der ,gegenstnde in ,phaenomena und ,noumena1 mithin auch der ,welt1 in eine ,sinnen- und eine ,verstandeswelt 7mundus sensibilis et intelligibilis7 berechtige1 und zwar so3 da der ,unterschied hier nicht blo die logische ,form der undeutlichen oder deutlichen ,erkenntnis eines und desselben ,dinges1 sondern die ,verschiedenheit treffe1 wie sie unserer ,erkenntnis ursprnglich gegeben werden knnen1 und nach welcher sie an sich selbst1 der ,gattung nach1 voneinander unterschieden sind4 ,denn wenn uns die ,sinne etwas blo vorstellen1 wie es erscheint1 so mu dieses ,etwas doch auch an sich selbst ein ,ding1 und ein ,gegenstand einer nicht sinnlichen ,anschauung1 d4i4 des ,verstandes sein1 d4i4 es mu eine ,erkenntnis mglich sein1 darin keine ,sinnlichkeit angetroffen wird1 und welche allein schlechthin objektive ,realitt hat1 dadurch uns nmlich ,gegenstnde vorgestellt werden1 wie sie sind1 dahingegen im empirischen ,gebrauche unseres ,verstandes ,dinge nur erkannt werden1 wie sie erscheinen4 ,also wrde es1 auer dem empirischen ,gebrauch der ,kategorien 7welcher auf sinnliche ,bedingungen eingeschrnkt ist7 noch einen reinen und doch objektivgltigen geben1 und wir knnten nicht behaupten1 was wir bisher vorgegeben haben3 da unsere reinen ,verstandeserkenntnisse berall nichts weiter wren1 als ,prinzipien der ,exposition der ,erscheinung1 die auch a priori nicht weiter1 als auf die formale ,mglichkeit der ,erfahrung gingen1 denn hier stnde ein ganz anderes ,feld vor uns offen1 gleichsam eine ,welt im ,geiste gedacht1 7vielleicht auch gar angeschaut7 die nicht minder1 ja noch weit edler unseren reinen ,verstand beschftigen konnte4 ,alle unsere ,vorstellungen werden in der ,tat durch den ,verstand auf irgendein ,objekt bezogen1 und1 da ,erscheinungen nichts als ,vorstellungen sind1 so bezieht sich der ,verstand auf ein ,etwas1 als den ,gegenstand der sinnlichen ,anschauung3 aber dieses ,etwas ist insofern nur das transzendentale ,objekt4 ,dieses bedeutet aber ein ,etwas x1 wovon wir gar nichts wissen1 noch berhaupt 7nach der jetzigen ,einrichtung unseres ,verstandes7 wissen knnen1 sondern1 welcher nur als ein ,correlatum der ,einheit der ,apperzeption zur ,einheit des ,mannigfaltigen in der sinnlichen ,anschauung dienen kann1 vermittelst deren der ,verstand dasselbe in den ,begriff eines ,gegenstandes vereinigt4 ,dieses transzendentale ,objekt lt sich gar nicht von den sinnlichen ,datis absondern1 weil alsdann nichts brig bleibt1 wodurch es gedacht wrde4 ,es ist also kein ,gegenstand der ,erkenntnis an sich selbst1 sondern nur die ,vorstellung der ,erscheinungen1 unter dem ,begriffe eines ,gegenstandes berhaupt1 der durch das ,mannigfaltige derselben bestimmbar ist4 ,eben um deswillen stellen nun auch die ,kategorien kein besonderes1 dem ,verstande allein gegebenes ,objekt vor1 sondern dienen nur dazu1 das transzendentale ,objekt 7den ,begriff von etwas berhaupt7 durch das1 was in der ,sinnlichkeit gegeben wird1 zu bestimmen1 um dadurch ,erscheinungen unter ,begriffen von ,gegenstnden empirisch zu erkennen4 ,was aber die ,ursache betrifft1 weswegen man1 durch das ,substratum der ,sinnlichkeit noch nicht befriedigt1 den ,phaenomenis noch ,noumena zugegeben hat1 die nur der reine ,verstand denken kann1 so beruht sie lediglich darauf4 ,die ,sinnlichkeit1 und ihr ,feld1 nmlich das der ,erscheinungen1 wird selbst durch den ,verstand dahin eingeschrnkt3 da sie nicht auf ,dinge an sich selbst1 sondern nur auf die ,art gehe1 wie uns1 vermge unserer subjektiven ,beschaffenheit1 ,dinge erscheinen4 ,dies war das ,resultat der ganzen transzendentalen sthetik1 und es folgt auch natrlicherweise aus dem ,begriffe einer ,erscheinung berhaupt3 da ihr etwas entsprechen msse1 was an sich nicht ,erscheinung ist1 weil ,erscheinung nichts fr sich selbst1 und auer unserer ,vorstellungsart sein kann1 mithin1 wo nicht ein bestndiger ,zirkel herauskommen soll1 das ,wort ,erscheinung schon eine ,beziehung auf etwas anzeigt1 dessen unmittelbare ,vorstellung zwar sinnlich ist1 was aber an sich selbst1 auch ohne diese ,beschaffenheit unserer ,sinnlichkeit1 7worauf sich die ,form unserer ,anschauung grndet71 ,etwas1 d4i4 ein von der ,sinnlichkeit unabhngiger ,gegenstand sein mu4 ,hieraus entspringt nun der ,begriff von einem ,noumenon1 der aber gar nicht positiv1 und eine bestimmte ,erkenntnis von irgendeinem ,dinge1 sondern nur das ,denken von ,etwas berhaupt bedeutet1 bei welchem ich von aller ,form der sinnlichen ,anschauung abstrahiere4 ,damit aber ein ,noumenon einen wahren1 von allen ,phnomenen zu unterscheidenden ,gegenstand bedeute1 so ist es nicht genug3 da ich meinen ,gedanken von allen ,bedingungen sinnlicher ,anschauung befreie1 ich mu noch berdem ,grund dazu haben1 eine andere ,art der ,anschauung1 als diese sinnliche ist1 anzunehmen1 unter der ein solcher ,gegenstand gegeben werden knne2 denn sonst ist mein ,gedanke doch leer1 obzwar ohne ,widerspruch4 ,wir haben zwar oben nicht beweisen knnen3 da die sinnliche ,anschauung die einzige mgliche ,anschauung berhaupt1 sondern da sie es nur fr uns sei2 wir konnten aber auch nicht beweisen3 da noch eine andere ,art der ,anschauung mglich sei1 und1 obgleich unser ,denken von jener ,sinnlichkeit abstrahieren kann1 so bleibt doch die ,frage1 ob es alsdann nicht eine bloe ,form eines ,begriffs sei1 und ob bei dieser ,abtrennung berhaupt ein ,objekt brigbleibe4 ,das ,objekt1 worauf ich die ,erscheinung berhaupt beziehe1 ist der transzendentale ,gegenstand1 d4i4 der gnzlich unbestimmte ,gedanke von ,etwas berhaupt4 ,dieser kann nicht das ,noumenon heien2 denn ich wei von ihm nicht1 was er an sich selbst sei1 und habe gar keinen ,begriff von ihm1 als blo von dem ,gegenstande einer sinnlichen ,anschauung berhaupt1 der also fr alle ,erscheinungen einerlei ist4 ,ich kann ihn durch keine ,kategorien denken2 denn diese gilt von der empirischen ,anschauung1 um sie unter einen ,begriff vom ,gegenstand berhaupt zu bringen4 ,ein reiner ,gebrauch der ,kategorie ist zwar mglich1 d4i4 ohne ,widerspruch1 aber hat gar keine objektive ,gltigkeit1 weil sie auf keine ,anschauung geht1 die dadurch ,einheit des ,objekts bekommen sollte2 denn die ,kategorie ist doch eine bloe ,funktion des ,denkens1 wodurch mir kein ,gegenstand gegeben1 sondern nur1 was in der ,anschauung gegeben werden mag1 gedacht wird4 ,wenn ich alles ,denken 7durch ,kategorien7 aus einer empirischen ,erkenntnis wegnehme1 so bleibt gar keine ,erkenntnis irgendeines ,gegenstandes brig2 denn durch bloe ,anschauung wird gar nichts gedacht1 und1 da diese ,affektion der ,sinnlichkeit in mir ist1 macht gar keine ,beziehung von dergleichen ,vorstellung auf irgend ein ,objekt aus4 ,lasse ich aber hingegen alle ,anschauung weg1 so bleibt doch noch die ,form des ,denkens1 d4i4 die ,art1 dem ,mannigfaltigen einer mglichen ,anschauung einen ,gegenstand zu bestimmen4 ,daher erstrecken sich die ,kategorien sofern weiter1 als die sinnliche ,anschauung1 weil sie ,objekte berhaupt denken1 ohne noch auf die besondere ,art 7der ,sinnlichkeit7 zu sehen1 in der sie gegeben werden mgen4 ,sie bestimmen aber dadurch nicht eine grere ,sphre von ,gegenstnden1 weil1 da solche gegeben werden knnen1 man nicht annehmen kann1 ohne da man eine andere als sinnliche ,art der ,anschauung als mglich voraussetzt1 wozu wir aber keineswegs berechtigt sind4 ,ich nenne einen ,begriff problematisch1 der keinen ,widerspruch enthlt1 der auch als eine ,begrenzung gegebener ,begriffe mit anderen ,erkenntnissen zusammenhngt1 dessen objektive ,realitt aber auf keine ,weise erkannt werden kann4 ,der ,begriff eines ,noumenon1 d4i4 eines ,dinges1 welches gar nicht als ,gegenstand der ,sinne1 sondern als ein ,ding an sich selbst1 7lediglich durch einen reinen ,verstand7 gedacht werden soll1 ist gar nicht widersprechend2 denn man kann von der ,sinnlichkeit doch nicht behaupten1 da sie die einzige mgliche ,art der ,anschauung sei4 ,ferner ist dieser ,begriff notwendig1 um die sinnliche ,anschauung nicht bis ber die ,dinge an sich selbst auszudehnen1 und also1 um die objektive ,gltigkeit der sinnlichen ,erkenntnis einzuschrnken1 7denn das brige1 worauf jene nicht reicht1 heien eben darum ,noumena1 damit man dadurch anzeige1 jene ,erkenntnisse knnen ihr ,gebiet nicht ber alles1 was der ,verstand denkt1 erstrecken74 ,am ,ende aber ist doch die ,mglichkeit solcher ,noumenorum gar nicht einzusehen1 und der ,umfang auer der ,sphre der ,erscheinungen ist 7fr uns7 leer1 d4i4 wir haben einen ,verstand1 der sich problematisch weiter erstreckt1 als jene1 aber keine ,anschauung1 ja auch nicht einmal den ,begriff von einer mglichen ,anschauung1 wodurch uns auer dem ,felde der ,sinnlichkeit ,gegenstnde gegeben1 und der ,verstand ber dieselbe hinaus assertorisch gebraucht werden knne4 ,der ,begriff eines ,noumenon ist also blo ein ,grenzbegriff1 um die ,anmaung der ,sinnlichkeit einzuschrnken1 und also nur von negativem ,gebrauche4 ,er ist aber gleichwohl nicht willkrlich erdichtet1 sondern hngt mit der ,einschrnkung der ,sinnlichkeit zusammen1 ohne doch etwas ,positives auer dem ,umfange derselben setzen zu knnen4 ,die ,einteilung der ,gegenstnde in ,phaenomena und ,noumena1 und der ,welt in eine ,sinnen- und ,verstandeswelt1 kann daher gar nicht zugelassen werden1 obgleich ,begriffe allerdings die ,einteilung in sinnliche und intellektuelle zulassen2 denn man kann den letzteren keinen ,gegenstand bestimmen1 und sie also auch nicht fr objektiv gltig ausgeben4 ,wenn man von den ,sinnen abgeht1 wie will man begreiflich machen1 da unsere ,kategorien 7welche die einzigen brigbleibenden ,begriffe fr ,noumena sein wrden7 noch berall etwas bedeuten1 da zu ihrer ,beziehung auf irgendeinen ,gegenstand noch etwas mehr1 als blo die ,einheit des ,denkens1 nmlich berdem eine mgliche ,anschauung gegeben sein mu1 darauf jene angewandt werden knnen8 ,der ,begriff eines ,noumeni1 blo problematisch genommen1 bleibt demungeachtet nicht allein zulssig1 sondern1 auch als ein die ,sinnlichkeit in ,schranken setzender ,begriff1 unvermeidlich4 ,aber alsdann ist das nicht ein besonderer intelligibler ,gegenstand fr unseren ,verstand1 sondern ein ,verstand1 fr den es gehrte1 ist selbst ein ,problema1 nmlich1 nicht diskursiv durch ,kategorien1 sondern intuitiv in einer nichtsinnlichen ,anschauung seinen ,gegenstand zu erkennen1 als von welchem wir uns nicht die geringste ,vorstellung seiner ,mglichkeit machen knnen4 ,unser ,verstand bekommt nun auf diese ,weise eine negative ,erweiterung1 d4i4 er wird nicht durch die ,sinnlichkeit eingeschrnkt1 sondern schrnkt vielmehr dieselbe ein1 dadurch1 da er ,dinge an sich selbst 7nicht als ,erscheinungen betrachtet7 ,noumena nennt4 ,aber er setzt sich auch sofort selbst ,grenzen1 sie durch keine ,kategorien zu erkennen1 mithin sie nur unter dem ,namen eines unbekannten ,etwas zu denken4 ,ich finde indessen in den ,schriften der ,neueren einen ganz anderen ,gebrauch der ,ausdrcke eines mundi sensibilis und intelligibilis1 der von dem ,sinne der ,alten ganz abweicht1 und wobei es freilich keine ,schwierigkeit hat1 aber auch nichts als leere ,wortkrmerei angetroffen wird4 ,nach demselben hat es einigen beliebt1 den ,inbegriff der ,erscheinungen1 sofern er angeschaut wird1 die ,sinnenwelt1 sofern aber der ,zusammenhang derselben nach allgemeinen ,verstandesgesetzen gedacht wird1 die ,verstandeswelt zu nennen4 ,die theoretische ,astronomie1 welche die bloe ,beobachtung des bestirnten ,himmels vortrgt1 wrde die erstere1 die kontemplative dagegen 7etwa nach dem kopernikanischen ,weltsystem1 oder gar nach ,newtons ,gravitationsgesetzen erklrt71 die zweite1 nmlich eine intelligible ,welt vorstellig machen4 ,aber eine solche ,wortverdrehung ist eine bloe sophistische ,ausflucht1 um einer beschwerlichen ,frage auszuweichen1 dadurch1 da man ihren ,sinn zu seiner ,gemchlichkeit herabstimmt4 ,in ,ansehung der ,erscheinungen lt sich allerdings ,verstand und ,vernunft brauchen2 aber es fragt sich1 ob diese auch noch einigen ,gebrauch haben1 wenn der ,gegenstand nicht ,erscheinung 7,noumenon7 ist1 und in diesem ,sinne nimmt man ihn1 wenn er an sich als blo intelligibel1 d4i4 dem ,verstande allein1 und gar nicht den ,sinnen gegeben1 gedacht wird4 ,es ist also die ,frage3 ob auer jenem empirischen ,gebrauche des ,verstandes 7selbst in der ,newtonischen ,vorstellung des ,weltbaues7 noch ein transzendentaler mglich sei1 der1 auf das ,noumenon als einen ,gegenstand gehe1 welche ,frage wir verneinend beantwortet haben4 ,wenn wir denn also sagen3 die ,sinne stellen uns die ,gegenstnde vor1 wie sie erscheinen1 der ,verstand aber1 wie sie sind1 so ist das letztere nicht in transzendentaler1 sondern blo empirischer ,bedeutung zu nehmen1 nmlich wie sie als ,gegenstnde der ,erfahrung1 im durchgngigen ,zusammenhange der ,erscheinungen1 mssen vorgestellt werden1 und nicht nach dem1 was sie1 auer der ,beziehung auf mgliche ,erfahrung1 und folglich auf ,sinne berhaupt1 mithin als ,gegenstnde des reinen ,verstandes sein mgen4 ,denn dieses wird uns immer unbekannt bleiben1 sogar1 da es auch unbekannt bleibt1 ob eine solche transzendentale 7auerordentliche7 ,erkenntnis berall mglich sei1 zum wenigsten als eine solche1 die unter unseren gewhnlichen ,kategorien steht4 ,verstand und ,sinnlichkeit knnen bei uns nur in ,verbindung ,gegenstnde bestimmen4 ,wenn wir sie trennen1 so haben wir ,anschauungen ohne ,begriffe1 oder ,begriffe ohne ,anschauungen1 in beiden ,fllen aber ,vorstellungen1 die wir auf keinen bestimmten ,gegenstand beziehen knnen4 ,wenn jemand noch ,bedenken trgt1 auf alle diese ,errterungen dem blo transzendentalen ,gebrauche der ,kategorien zu entsagen1 so mache er einen ,versuch von ihnen in irgendeiner synthetischen ,behauptung4 ,denn eine analytische bringt den ,verstand nicht weiter1 und da er nur mit dem beschftigt ist1 was in dem ,begriffe schon gedacht wird1 so lt er es unausgemacht1 ob dieser an sich selbst auf ,gegenstnde ,beziehung habe1 oder nur die ,einheit des ,denkens berhaupt bedeute1 7welche von der ,art1 wie ein ,gegenstand gegeben werden mag1 vllig abstrahiert47 es ist ihm genug zu wissen1 was in seinem ,begriffe liegt2 worauf der ,begriff selber gehen mge1 ist ihm gleichgltig4 ,er versuche es demnach mit irgendeinem synthetischen und vermeintlich transzendentalen ,grundsatze1 als3 alles1 was da ist1 existiert als ,substanz1 oder eine derselben anhngende ,bestimmung3 alles ,zufllige existiert als ,wirkung eines anderen ,dinges1 nmlich seiner ,ursache1 usw4 ,nun frage ich3 woher will er diese synthetischen ,stze nehmen1 da die ,begriffe nicht beziehungsweise auf mgliche ,erfahrung1 sondern von ,dingen an sich selbst 7,noumena7 gelten sollen8 ,wo ist hier das ,dritte1 welches jederzeit zu einem synthetischen ,satze erfordert wird1 um in demselben ,begriffe1 die gar keine logische 7analytische7 ,verwandtschaft haben1 miteinander zu verknpfen8 ,er wird seinen ,satz niemals beweisen1 ja was noch mehr ist1 sich nicht einmal wegen der ,mglichkeit einer solchen reinen ,behauptung rechtfertigen knnen1 ohne auf den empirischen ,verstandesgebrauch ,rcksicht zu nehmen1 und dadurch dem reinen und sinnenfreien ,urteile vllig zu entsagen4 ,so ist denn der ,begriff reiner blo intelligibler ,gegenstnde gnzlich leer von allen ,grundstzen ihrer ,anwendung1 weil man keine ,art ersinnen kann1 wie sie gegeben werden sollten1 und der problematische ,gedanke1 der doch einen ,platz fr sie offen lt1 dient nur1 wie ein leerer ,raum1 die empirischen ,grundstze einzuschrnken1 ohne doch irgendein anderes ,objekt der ,erkenntnis1 auer der ,sphre der letzteren1 in sich zu enthalten und aufzuweisen4 ,anhang ,von der ,amphibolie der ,reflexionsbegriffe durch die ,verwechslung des empirischen ,verstandesgebrauchs mit dem transzendentalen ,die berlegung 7reflexio7 hat es nicht mit den ,gegenstnden selbst zu tun1 um geradezu von ihnen ,begriffe zu bekommen1 sondern ist der ,zustand des ,gemts1 in welchem wir uns zuerst dazu anschicken1 um die subjektiven ,bedingungen ausfindig zu machen1 unter denen wir zu ,begriffen gelangen knnen4 ,sie ist das ,bewutsein des ,verhltnisses gegebener ,vorstellungen zu unseren verschiedenen ,erkenntnisquellen1 durch welches allein ihr ,verhltnis untereinander richtig bestimmt werden kann4 ,die erste ,frage vor aller weiteren ,behandlung unserer ,vorstellung ist die3 in welchem ,erkenntnisvermgen gehren sie zusammen8 ,ist es der ,verstand1 oder sind es die ,sinne1 vor denen sie verknpft1 oder verglichen werden8 ,manches ,urteil wird aus ,gewohnheit angenommen1 oder durch ,neigung geknpft2 weil aber keine berlegung vorhergeht1 oder wenigstens kritisch darauf folgt1 so gilt es fr ein solches1 das im ,verstande seinen ,ursprung erhalten hat4 ,nicht alle ,urteile bedrfen einer ,untersuchung1 d4i4 einer ,aufmerksamkeit auf die ,grnde der ,wahrheit2 denn1 wenn sie unmittelbar gewi sind3 z4,b4 zwischen zwei ,punkten kann nur eine gerade ,linie sein2 so lt sich von ihnen kein noch nheres ,merkmal der ,wahrheit1 als das sie selbst ausdrcken1 anzeigen4 ,aber alle ,urteile1 ja alle ,vergleichungen bedrfen einer berlegung1 d4i4 einer ,unterscheidung der ,erkenntniskraft1 wozu die gegebenen ,begriffe gehren4 ,die ,handlung1 dadurch ich die ,vergleichung der ,vorstellungen berhaupt mit der ,erkenntniskraft zusammenhalte1 darin sie angestellt wird1 und wodurch ich unterscheide1 ob sie als gehrig zum reinen ,verstande oder zur sinnlichen ,anschauung untereinander verglichen werden1 nenne ich die transzendentale berlegung4 ,das ,verhltnis aber1 in welchem die ,begriffe in einem ,gemtszustande zueinander gehren knnen1 sind die der ,einerleiheit und ,verschiedenheit1 der ,einstimmung und des ,widerstreits1 des ,inneren und des ueren1 endlich des ,bestimmbaren und der ,bestimmung 7,materie und ,form74 ,die richtige ,bestimmung dieses ,verhltnisses beruht darauf1 in welcher ,erkenntniskraft sie subjektiv zueinander gehren1 ob in der ,sinnlichkeit oder dem ,verstande4 ,denn der ,unterschied der letzteren macht einen groen ,unterschied in der ,art1 wie man sich die ersten denken solle4 ,vor allen objektiven ,urteilen vergleichen wir die ,begriffe1 um auf die ,einerleiheit 7vieler ,vorstellungen unter einem ,begriffe7 zum ,behuf der allgemeinen ,urteile1 oder der ,verschiedenheit derselben1 zur ,erzeugung besonderer1 auf die ,einstimmung1 daraus bejahende1 und den ,widerstreit1 daraus verneinende ,urteile werden knnen usw4 ,aus diesem ,grunde sollten wir1 wie es scheint1 die angefhrten ,begriffe ,vergleichungsbegriffe nennen 7conceptus comparationis74 ,weil aber1 wenn es nicht auf die logische ,form1 sondern auf den ,inhalt der ,begriffe ankommt1 d4i4 ob die ,dinge selbst einerlei oder verschieden1 einstimmig oder im ,widerstreit sind usw41 die ,dinge aber ein zwiefaches ,verhltnis zu unserer ,erkenntniskraft1 nmlich zur ,sinnlichkeit und zum ,verstande haben knnen1 auf diese ,stelle aber1 darin sie gehren1 die ,art ankommt1 wie sie zueinander gehren sollen3 so wird die transzendentale ,reflexion1 d4i4 das ,verhltnis gegebener ,vorstellungen zu einer oder der anderen ,erkenntnisart1 ihr ,verhltnis untereinander allein bestimmen knnen1 und ob die ,dinge einerlei oder verschieden1 einstimmig oder widerstreitend sind usw41 wird nicht sofort aus den ,begriffen selbst durch bloe ,vergleichung 7comparatio71 sondern allererst durch die ,unterscheidung der ,erkenntnisart1 wozu sie gehren1 vermittelst einer transzendentalen berlegung 7reflexio7 ausgemacht werden knnen4 ,man knnte also zwar sagen3 da die logische ,reflexion eine bloe ,komparation sei1 denn bei ihr wird von der ,erkenntniskraft1 wozu die gegebenen ,vorstellungen gehren1 gnzlich abstrahiert1 und sie sind also so fern ihrem ,sitze nach1 im ,gemte1 als gleichartig zu behandeln1 die transzendentale ,reflexion aber 7welche auf die ,gegenstnde selbst geht7 enthlt den ,grund der ,mglichkeit der objektiven ,komparation der ,vorstellungen untereinander1 und ist also von der letzteren gar sehr verschieden1 weil die ,erkenntniskraft1 dazu sie gehren1 nicht eben dieselbe ist4 ,diese transzendentale berlegung ist eine ,pflicht1 von der sich niemand lossagen kann1 wenn er a priori etwas ber ,dinge urteilen will4 ,wir wollen sie jetzt zur ,hand nehmen1 und werden daraus fr die ,bestimmung des eigentlichen ,geschfts des ,verstandes nicht wenig ,licht ziehen4 #a4 ,einerleiheit und ,verschiedenheit4 ,wenn uns ein ,gegenstand mehrmalen1 jedesmal aber mit ebendenselben inneren ,bestimmungen1 7qualitas et quantitas7 dargestellt wird1 so ist derselbe1 wenn er als ,gegenstand des reinen ,verstandes gilt1 immer eben derselbe1 und nicht viel1 sondern nur ,ein ,ding 7numerica identitas72 ist er aber ,erscheinung1 so kommt es auf die ,vergleichung der ,begriffe gar nicht an1 sondern1 so sehr auch in ,ansehung derselben alles einerlei sein mag1 ist doch die ,verschiedenheit der ,oerter dieser ,erscheinung zu gleicher ,zeit ein genugsamer ,grund der numerischen ,verschiedenheit des ,gegenstandes 7der ,sinne7 selbst4 ,so kann man bei zwei ,tropfen ,wasser von aller inneren ,verschiedenheit 7der ,qualitt und ,quantitt7 vllig abstrahieren1 und es ist genug1 da sie in verschiedenen rtern zugleich angeschaut werden1 um sie numerisch verschieden zu halten4 ,leibniz nahm die ,erscheinungen als ,dinge an sich selbst1 mithin fr intelligibilia1 d4i4 ,gegenstnde des reinen ,verstandes1 7ob er gleich1 wegen der ,verworrenheit ihrer ,vorstellungen1 dieselben mit dem ,namen der ,phnomene belegte17 und da konnte sein ,satz des ,nichtzuunterscheidenden 7principium identitatis indiscernibilium7 allerdings nicht gestritten werden2 da sie aber ,gegenstnde der ,sinnlichkeit sind1 und der ,verstand in ,ansehung ihrer nicht von reinem1 sondern blo empirischen ,gebrauche ist1 so wird die ,vielheit und numerische ,verschiedenheit schon durch den ,raum selbst als die ,bedingung der ueren ,erscheinungen angegeben4 ,denn ein ,teil des ,raums1 ob er zwar einem anderen vllig hnlich und gleich sein mag1 ist doch auer ihm1 und eben dadurch ein vom ersteren verschiedener ,teil1 der zu ihm hinzukommt1 um einen greren ,raum auszumachen1 und dieses mu daher von allem1 was in den mancherlei ,stellen des ,raums zugleich ist1 gelten1 so sehr es sich sonsten auch hnlich und gleich sein mag4 #b4 ,einstimmung und ,widerstreit4 ,wenn ,realitt nur durch den reinen ,verstand vorgestellt wird 7realitas noumenon71 so lt sich zwischen den ,realitten kein ,widerstreit denken1 d4i4 ein solches ,verhltnis1 da sie in einem ,subjekt verbunden einander ihre ,folgen aufheben1 und #c-cj sei4 ,dagegen kann das ,reale in der ,erscheinung 7realitas phaenomenon7 untereinander allerdings im ,widerstreit sein1 und vereint in demselben ,subjekt1 eines die ,folge des anderen ganz oder zum ,teil vernichten1 wie zwei bewegende ,krfte in derselben geraden ,linie1 sofern sie einen ,punkt in entgegengesetzter ,richtung entweder ziehen1 oder drcken1 oder auch ein ,vergngen1 was dem ,schmerze die ,wage hlt4 #c4 ,das ,innere und uere4 ,an einem ,gegenstande des reinen ,verstandes ist nur dasjenige innerlich1 welches gar keine ,beziehung 7dem ,dasein nach7 auf irgend etwas von ihm ,verschiedenes hat4 ,dagegen sind die inneren ,bestimmungen einer substantia phaenomenon im ,raume nichts als ,verhltnisse1 und sie selbst ganz und gar ein ,inbegriff von lauter ,relationen4 ,die ,substanz im ,raume knnen wir nur durch ,krfte1 die in demselben wirksam sind1 entweder andere dahin zu treiben 7,anziehung71 oder vom ,eindringen in ihn abzuhalten 7,zurckstoung und ,undurchdringlichkeit72 andere ,eigenschaften kennen wir nicht1 die den ,begriff von der ,substanz1 die im ,raum erscheint1 und die wir ,materie nennen1 ausmachen4 ,als ,objekt des reinen ,verstandes mu jede ,substanz dagegen innere ,bestimmungen und ,krfte haben1 die auf die innere ,realitt gehen4 ,allein was kann ich mir fr innere ,akzidenzen denken1 als diejenigen1 so mein innerer ,sinn mir darbietet8 nmlich das entweder1 was selbst ein ,denken1 oder mit diesem analogisch ist4 ,daher machte ,leibniz aus allen ,substanzen1 weil er sie sich als ,noumena vorstellte1 selbst aus den ,bestandteilen der ,materie1 nachdem er ihnen alles1 was uere ,relation bedeuten mag1 mithin auch die ,zusammensetzung1 in ,gedanken genommen hatte1 einfache ,subjekte mit ,vorstellungskrften begabt1 mit einem ,worte1 ,monaden4 #d4 ,materie und ,form4 ,dieses sind zwei ,begriffe1 welche aller anderen ,reflexion zum ,grunde gelegt werden1 so sehr sind sie mit jedem ,gebrauch des ,verstandes unzertrennlich verbunden4 ,der erstere bedeutet das ,bestimmbare berhaupt1 der zweite dessen ,bestimmung1 7beides in transzendentalem ,verstande1 da man von allem ,unterschiede dessen1 was gegeben wird1 und der ,art1 wie es bestimmt wird1 abstrahiert74 ,die ,logiker nannten ehedem das ,allgemeine die ,materie1 den spezifischen ,unterschied aber die ,form4 ,in jedem ,urteile kann man die gegebenen ,begriffe logische ,materie 7zum ,urteile71 das ,verhltnis derselben 7vermittelst der ,copula7 die ,form des ,urteils nennen4 ,in jedem ,wesen sind die ,bestandstcke desselben 7essentialia7 die ,materie2 die ,art1 wie sie in einem ,dinge verknpft sind1 die wesentliche ,form4 ,auch wurde in ,ansehung der ,dinge berhaupt unbegrenzte ,realitt als die ,materie aller ,mglichkeit1 ,einschrnkung derselben aber 7,negation7 als diejenige ,form angesehen1 wodurch sich ein ,ding vom anderen nach transzendentalen ,begriffen unterscheidet4 ,der ,verstand nmlich verlangt zuerst1 da etwas gegeben sei1 7wenigstens im ,begriffe17 um es auf gewisse ,art bestimmen zu knnen4 ,daher geht im ,begriffe des reinen ,verstandes die ,materie der ,form vor1 und ,leibniz nahm um deswillen zuerst ,dinge an 7,monaden7 und innerlich eine ,vorstellungskraft derselben1 um danach das uere ,verhltnis derselben und die ,gemeinschaft ihrer ,zustnde 7nmlich der ,vorstellungen7 darauf zu grnden4 ,daher waren ,raum und ,zeit1 jener nur durch das ,verhltnis der ,substanzen1 diese durch die ,verknpfung der ,bestimmungen derselben untereinander1 als ,grnde und ,folgen1 mglich4 ,so wrde es auch in der ,tat sein mssen1 wenn der reine ,verstand unmittelbar auf ,gegenstnde bezogen werden knnte1 und wenn ,raum und ,zeit ,bestimmungen der ,dinge an sich selbst wren4 ,sind es aber nur sinnliche ,anschauungen1 in denen wir alle ,gegenstnde lediglich als ,erscheinungen bestimmen1 so geht die ,form der ,anschauung 7als eine subjektive ,beschaffenheit der ,sinnlichkeit7 vor aller ,materie 7den ,empfindungen71 mithin ,raum und ,zeit vor allen ,erscheinungen und allen datis der ,erfahrung vorher1 und macht diese vielmehr allererst mglich4 ,der ,intellektualphilosoph konnte es nicht leiden3 da die ,form vor den ,dingen selbst vorhergehen1 und dieser ihre ,mglichkeit bestimmen sollte2 eine ganz richtige ,zensur1 wenn er annahm1 da wir die ,dinge anschauen1 wie sie sind1 7obgleich mit verworrener ,vorstellung74 ,da aber die sinnliche ,anschauung eine ganz besondere subjektive ,bedingung ist1 welche aller ,wahrnehmung a priori zum ,grunde liegt1 und deren ,form ursprnglich ist2 so ist die ,form fr sich allein gegeben1 und1 weit gefehlt1 da die ,materie 7oder die ,dinge selbst1 welche erschienen7 zum ,grunde liegen sollten 7wie man nach bloen ,begriffen urteilen mte71 so setzt die ,mglichkeit derselben vielmehr eine formale ,anschauung 7,zeit und ,raum7 als gegeben voraus4 ,anmerkung zur ,amphibolie der ,reflexionsbegriffe ,man erlaube mir1 die ,stelle1 welche wir einem ,begriffe entweder in der ,sinnlichkeit1 oder im reinen ,verstande erteilen1 den transzendentalen ,ort zu nennen4 ,auf solche ,weise wre die ,beurteilung dieser ,stelle1 die jedem ,begriffe nach ,verschiedenheit seines ,gebrauchs zukommt1 und die ,anweisung nach ,regeln1 diesen ,ort allen ,begriffen zu bestimmen1 die transzendentale ,topik2 eine ,lehre1 die vor ,erschleichungen des reinen ,verstandes und daraus entspringenden ,blendwerken grndlich bewahren wrde1 indem sie jederzeit unterschiede1 welcher ,erkenntniskraft die ,begriffe eigentlich angehren4 ,man kann einen jeden ,begriff1 einen jeden ,titel1 darunter viele ,erkenntnisse gehren1 einen logischen ,ort nennen4 ,hierauf grndet sich die logische ,topik des ,aristoteles1 deren sich ,schullehrer und ,redner bedienen konnten1 um unter gewissen ,titeln des ,denkens nachzusehen1 was sich am besten fr seine vorliegende ,materie schickte1 und darber1 mit einem ,schein von ,grndlichkeit1 zu vernnfteln1 oder wortreich zu schwatzen4 ,die transzendentale ,topik enthlt dagegen nicht mehr1 als die angefhrten vier ,titel aller ,vergleichung und ,unterscheidung1 die sich dadurch von ,kategorien unterscheiden1 da durch jene nicht der ,gegenstand1 nach demjenigen1 was seinen ,begriff ausmacht1 7,gre1 ,realitt17 sondern nur die ,vergleichung der ,vorstellungen1 welche vor dem ,begriffe von ,dingen vorhergeht1 in aller ihrer ,mannigfaltigkeit dargestellt wird4 ,diese ,vergleichung aber bedarf zuvrderst einer berlegung1 d4i4 einer ,bestimmung desjenigen ,orts1 wo die ,vorstellungen der ,dinge1 die verglichen werden1 hingehren1 ob sie der reine ,verstand denkt1 oder die ,sinnlichkeit in der ,erscheinung gibt4 ,die ,begriffe knnen logisch verglichen werden1 ohne sich darum zu bekmmern1 wohin ihre ,objekte gehren1 ob als ,noumena fr den ,verstand1 oder als ,phnomena fr die ,sinnlichkeit4 ,wenn wir aber mit diesen ,begriffen zu den ,gegenstnden gehen wollen1 so ist zuvrderst transzendentale berlegung ntig1 fr welche ,erkenntniskraft sie ,gegenstnde sein sollen1 ob fr den reinen ,verstand1 oder die ,sinnlichkeit4 ,ohne diese berlegung mache ich einen sehr unsicheren ,gebrauch von diesen ,begriffen1 und es entspringen vermeinte synthetische ,grundstze1 welche die kritische ,vernunft nicht anerkennen kann1 und die sich lediglich auf einer transzendentalen ,amphibolie1 d4i4 einer ,verwechslung des reinen ,verstandesobjekts mit der ,erscheinung1 grnden4 ,in ,ermanglung einer solchen transzendentalen ,topik1 und mithin durch die ,amphibolie der ,reflexionsbegriffe hintergangen1 errichtete der berhmte ,leibniz ein intellektuelles ,system der ,welt1 oder glaubte vielmehr der ,dinge innere ,beschaffenheit zu erkennen1 indem er alle ,gegenstnde nur mit dem ,verstande und den abgesonderten formalen ,begriffen seines ,denkens verglich4 ,unsere ,tafel der ,reflexionsbegriffe schafft uns den unerwarteten ,vorteil1 das ,unterscheidende seines ,lehrbegriffs in allen seinen ,teilen1 und zugleich den leitenden ,grund dieser eigentmlichen ,denkungsart vor ,augen zu legen1 der auf nichts1 als einem ,miverstande1 beruhte4 ,er verglich alle ,dinge blo durch ,begriffe miteinander1 und fand1 wie natrlich1 keine anderen ,verschiedenheiten1 als die1 durch welche der ,verstand seine reinen ,begriffe voneinander unterscheidet4 ,die ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung1 die ihre eigenen ,unterschiede bei sich fhren1 sah er nicht fr ursprnglich an2 denn die ,sinnlichkeit war ihm nur eine verworrene ,vorstellungsart1 und kein besonderer ,quell der ,vorstellungen2 ,erscheinung war ihm die ,vorstellung des ,dinges an sich selbst1 obgleich von der ,erkenntnis durch den ,verstand1 der logischen ,form nach1 unterschieden1 da nmlich jene1 bei ihrem gewhnlichen ,mangel der ,zergliederung1 eine gewisse ,vermischung von ,nebenvorstellungen in den ,begriff des ,dinges zieht1 die der ,verstand davon abzusondern wei4 ,mit einem ,worte3 ,leibniz intellektuierte die ,erscheinungen1 so wie ,locke die ,verstandesbegriffe nach einem ,system der ,noogonie 7wenn es mir erlaubt ist1 mich dieser ,ausdrcke zu bedienen17 insgesamt sensifiziert1 d4i4 fr nichts1 als empirische1 oder abgesonderte ,reflexionsbegriffe ausgegeben hatte4 ,anstatt im ,verstande und der ,sinnlichkeit zwei ganz verschiedene ,quellen von ,vorstellungen zu suchen1 die aber nur in ,verknpfung objektiv gltig von ,dingen urteilen knnten1 hielte sich ein jeder dieser groen ,mnner nur an eine von beiden1 die sich ihrer ,meinung nach unmittelbar auf ,dinge an sich selbst bezge1 indessen da die andere nichts tat1 als die ,vorstellungen der ersteren zu verwirren oder zu ordnen4 ,leibniz verglich demnach die ,gegenstnde der ,sinne als ,dinge berhaupt blo im ,verstande untereinander4 ,erstlich1 sofern sie von diesem als einerlei oder verschieden geurteilt werden sollen4 ,da er also lediglich ihre ,begriffe1 und nicht ihre ,stelle in der ,anschauung1 darin die ,gegenstnde allein gegeben werden knnen1 vor ,augen hatte1 und den transzendentalen ,ort dieser ,begriffe 7ob das ,objekt unter ,erscheinungen1 oder unter ,dinge an sich selbst zu zhlen sei17 gnzlich aus der acht lie1 so konnte es nicht anders ausfallen1 als da er seinen ,grundsatz des ,nichtzuunterscheidenden1 der blo von ,begriffen der ,dinge berhaupt gilt1 auch auf die ,gegenstnde der ,sinne 7mundus phaenomenon7 ausdehnte1 und der ,naturerkenntnis dadurch keine geringe ,erweiterung verschafft zu haben glaubte4 ,freilich1 wenn ich einen ,tropfen ,wasser als ein ,ding an sich selbst nach allen seinen inneren ,bestimmungen kenne1 so kann ich keinen derselben von dem anderen fr verschieden gelten lassen1 wenn der ganze ,begriff desselben mit ihm einerlei ist4 ,ist er aber ,erscheinung im ,raume1 so hat er seinen ,ort nicht blo im ,verstande 7unter ,begriffen71 sondern in der sinnlichen ueren ,anschauung 7im ,raume71 und da sind die physischen rter1 in ,ansehung der inneren ,bestimmungen der ,dinge1 ganz gleichgltig1 und ein ,ort b kann ein ,ding1 welches einem anderen in dem ,orte a vllig hnlich und gleich ist1 ebensowohl aufnehmen1 als wenn es von diesem noch so sehr innerlich verschieden wre4 ,die ,verschiedenheit der rter macht die ,vielheit und ,unterscheidung der ,gegenstnde1 als ,erscheinungen1 ohne weitere ,bedingungen1 schon fr sich nicht allein mglich1 sondern auch notwendig4 ,also ist jenes scheinbare ,gesetz kein ,gesetz der ,natur4 ,es ist lediglich eine analytische ,regel oder ,vergleichung der ,dinge durch bloe ,begriffe4 ,zweitens1 der ,grundsatz3 da ,realitten 7als bloe ,bejahungen7 einander niemals logisch widerstreiten1 ist ein ganz wahrer ,satz von dem ,verhltnisse der ,begriffe1 bedeutet aber1 weder in ,ansehung der ,natur1 noch berall in ,ansehung irgendeines ,dinges an sich selbst1 7von diesem haben wir gar keinen ,begriff17 das mindeste4 ,denn der reale ,widerstreit findet allerwrts statt1 wo ,a - ,b #j ist1 d4i4 wo eine ,realitt mit der anderen1 in einem ,subjekt verbunden1 eine die ,wirkung der anderen aufhebt1 welches alle ,hindernisse und ,gegenwirkungen in der ,natur unaufhrlich vor ,augen legen1 die gleichwohl1 da sie auf ,krften beruhen1 realitates phaenomena genannt werden mssen4 ,die allgemeine ,mechanik kann sogar die empirische ,bedingung dieses ,widerstreits in einer ,regel a priori angeben1 indem sie auf die ,entgegensetzung der ,richtungen sieht3 eine ,bedingung1 von welcher der transzendentale ,begriff der ,realitt gar nichts wei4 ,obzwar ,herr von ,leibniz diesen ,satz nicht eben mit dem ,pomp eines neuen ,grundsatzes ankndigte1 so bediente er sich doch desselben zu neuen ,behauptungen1 und seine ,nachfolger trugen ihn ausdrcklich in ihre ,leibniz-,wolfianischen ,lehrgebude ein4 ,nach diesem ,grundsatze sind z4,e4 alle bel nichts als ,folgen von den ,schranken der ,geschpfe1 d4i4 ,negationen1 weil diese das einzige ,widerstreitende der ,realitt sind1 7in dem bloen ,begriffe eines ,dinges berhaupt ist es auch wirklich so1 aber nicht in den ,dingen als ,erscheinungen74 ,imgleichen finden die ,anhnger desselben es nicht allein mglich1 sondern auch natrlich1 alle ,realitt1 ohne irgendeinen besorglichen ,widerstreit1 in einem ,wesen zu vereinigen1 weil sie keinen anderen1 als den des ,widerspruchs 7durch den der ,begriff eines ,dinges selbst aufgehoben wird71 nicht aber den des wechselseitigen ,abbruchs kennen1 da ein ,realgrund die ,wirkung des anderen aufhebt1 und dazu wir nur in der ,sinnlichkeit die ,bedingungen antreffen1 uns einen solchen vorzustellen4 ,drittens1 die ,leibnizische ,monadologie hat gar keinen anderen ,grund1 als da dieser ,philosoph den ,unterschied des ,inneren und ueren blo im ,verhltnis auf den ,verstand vorstellte4 ,die ,substanzen berhaupt mssen etwas ,inneres haben1 was also von allen ueren ,verhltnissen1 folglich auch der ,zusammensetzung1 frei ist4 ,das ,einfache ist also die ,grundlage des ,inneren der ,dinge an sich selbst4 ,das ,innere aber ihres ,zustandes kann auch nicht in ,ort1 ,gestalt1 ,berhrung oder ,bewegung1 7welche ,bestimmungen alle uere ,verhltnisse sind17 bestehen1 und wir knnen daher den ,substanzen keinen anderen inneren ,zustand1 als denjenigen1 wodurch wir unseren ,sinn selbst innerlich bestimmen1 nmlich den ,zustand der ,vorstellungen1 beilegen4 ,so wurden denn die ,monaden fertig1 welche den ,grundstoff des ganzen ,universum ausmachen sollen1 deren ttige ,kraft aber nur in ,vorstellungen besteht1 wodurch sie eigentlich blo in sich selbst wirksam sind4 ,eben darum mute aber auch sein ,principium der mglichen ,gemeinschaft der ,substanzen untereinander eine vorherbestimmte ,harmonie1 und konnte kein physischer ,einflu sein4 ,denn weil alles nur innerlich1 d4i4 mit seinen ,vorstellungen beschftigt ist1 so konnte der ,zustand der ,vorstellungen der einen mit dem der anderen ,substanz in ganz und gar keiner wirksamen ,verbindung stehen1 sondern es mute irgendeine dritte und in alle insgesamt einflieende ,ursache ihre ,zustnde einander korrespondierend machen1 zwar nicht eben durch gelegentlichen und in jedem einzelnen ,falle besonders angebrachten ,beistand 7systema assistentiae71 sondern durch die ,einheit der ,idee einer fr alle gltigen ,ursache1 in welcher sie insgesamt ihr ,dasein und ,beharrlichkeit1 mithin auch wechselseitige ,korrespondenz untereinander1 nach allgemeinen ,gesetzen bekommen mssen4 ,viertens1 der berhmte ,lehrbegriff desselben von ,zeit und ,raum1 darin er diese ,formen der ,sinnlichkeit intellektuierte1 war lediglich aus eben derselben ,tuschung der transzendentalen ,reflexion entsprungen4 ,wenn ich mir durch den bloen ,verstand uere ,verhltnisse der ,dinge vorstellen will1 so kann dieses nur vermittelst eines ,begriffs ihrer wechselseitigen ,wirkung geschehen1 und soll ich einen ,zustand ebendesselben ,dinges mit einem anderen ,zustande verknpfen1 so kann dieses nur in der ,ordnung der ,grnde und ,folgen geschehen4 ,so dachte sich also ,leibniz den ,raum als eine gewisse ,ordnung in der ,gemeinschaft der ,substanzen1 und die ,zeit als die dynamische ,folge ihrer ,zustnde4 ,das ,eigentmliche aber1 und von ,dingen ,unabhngige1 was beide an sich zu haben scheinen1 schrieb er der ,verworrenheit dieser ,begriffe zu1 welche machte1 da dasjenige1 was eine bloe ,form dynamischer ,verhltnisse ist1 fr eine eigene fr sich bestehende1 und vor den ,dingen selbst vorhergehende ,anschauung gehalten wird4 ,also waren ,raum und ,zeit die intelligible ,form der ,verknpfung der ,dinge 7,substanzen und ihrer ,zustnde7 an sich selbst4 ,die ,dinge aber waren intelligible ,substanzen 7substantiae noumena74 ,gleichwohl wollte er diese ,begriffe fr ,erscheinungen geltend machen1 weil er der ,sinnlichkeit keine eigene ,art der ,anschauung zugestand1 sondern alle1 selbst die empirische ,vorstellung der ,gegenstnde1 im ,verstande suchte1 und den ,sinnen nichts als das verchtliche ,geschft lie1 die ,vorstellungen des ersteren zu verwirren und zu verunstalten4 ,wenn wir aber auch von ,dingen an sich selbst etwas durch den reinen ,verstand synthetisch sagen knnten1 7welches gleichwohl unmglich ist17 so wrde dieses doch gar nicht auf ,erscheinungen1 welche nicht ,dinge an sich selbst vorstellen1 gezogen werden knnen4 ,ich werde also in diesem letzteren ,falle in der transzendentalen berlegung meine ,begriffe jederzeit nur unter den ,bedingungen der ,sinnlichkeit vergleichen mssen1 und so werden ,raum und ,zeit nicht ,bestimmungen der ,dinge an sich1 sondern der ,erscheinungen sein2 was die ,dinge an sich sein mgen1 wei ich nicht1 und brauche es auch nicht zu wissen1 weil mir doch niemals ein ,ding anders1 als in der ,erscheinung vorkommen kann4 ,so verfahre ich auch mit den brigen ,reflexionsbegriffen4 ,die ,materie ist substantia phaenomenon4 ,was ihr innerlich zukomme1 suche ich in allen ,teilen des ,raumes1 den sie einnimmt1 und in allen ,wirkungen1 die sie ausbt1 und die freilich nur immer ,erscheinungen uerer ,sinne sein knnen4 ,ich habe also zwar nichts ,schlechthin-1 sondern lauter ,komparativ-,innerliches1 das selber wiederum aus ueren ,verhltnissen besteht4 ,allein1 das schlechthin1 dem reinen ,verstande nach1 ,innerliche der ,materie ist auch eine bloe ,grille2 denn diese ist berall kein ,gegenstand fr den reinen ,verstand1 das transzendentale ,objekt aber1 welches der ,grund dieser ,erscheinung sein mag1 die wir ,materie nennen1 ist ein bloes ,etwas1 wovon wir nicht einmal verstehen wrden1 was es sei1 wenn es uns auch jemand sagen knnte4 ,denn wir knnen nichts verstehen1 als was ein unseren ,worten ,korrespondierendes in der ,anschauung mit sich fhrt4 ,wenn die ,klagen3 ,wir sehen das ,innere der ,dinge gar nicht ein1 so viel bedeuten sollen1 als1 wir begreifen nicht durch den reinen ,verstand1 was die ,dinge1 die uns erscheinen1 an sich sein mgen2 so sind sie ganz unbillig und unvernnftig2 denn sie wollen1 da man ohne ,sinne doch ,dinge erkennen1 mithin anschauen knne1 folglich da wir ein von dem menschlichen nicht blo dem ,grade1 sondern sogar der ,anschauung und ,art nach1 gnzlich unterschiedenes ,erkenntnisvermgen haben1 also nicht ,menschen1 sondern ,wesen sein sollen1 von denen wir selbst nicht angeben knnen1 ob sie einmal mglich1 viel weniger1 wie sie beschaffen sind4 ,ins ,innere der ,natur dringt ,beobachtung und ,zergliederung der ,erscheinungen1 und man kann nicht wissen1 wie weit dieses mit der ,zeit gehen werde4 ,jene transzendentalen ,fragen aber1 die ber die ,natur hinausgehen1 wrden wir bei allem dem doch niemals beantworten knnen1 wenn uns auch die ganze ,natur aufgedeckt wre1 und es uns nicht einmal gegeben ist1 unser eigenes ,gemt mit einer anderen ,anschauung1 als der unseres inneren ,sinnes1 zu beobachten4 ,denn in demselben liegt das ,geheimnis des ,ursprungs unserer ,sinnlichkeit4 ,ihre ,beziehung auf ein ,objekt1 und was der transzendentale ,grund dieser ,einheit sei1 liegt ohne ,zweifel zu tief verborgen1 als da wir1 die wir sogar uns selbst nur durch inneren ,sinn1 mithin als ,erscheinung1 kennen1 ein so unschickliches ,werkzeug unserer ,nachforschung dazu brauchen knnten1 etwas anderes1 als immer wiederum ,erscheinungen1 aufzufinden1 deren nichtsinnliche ,ursache wir doch gern erforschen wollten4 ,was diese ,kritik der ,schlsse1 aus den bloen ,handlungen der ,reflexion1 beraus ntzlich macht1 ist3 da sie die ,nichtigkeit aller ,schlsse ber ,gegenstnde1 die man lediglich im ,verstande miteinander vergleicht1 deutlich dartut1 und dasjenige zugleich besttigt1 was wir hauptschlich eingeschrft haben3 da1 obgleich ,erscheinungen nicht als ,dinge an sich selbst unter den ,objekten des reinen ,verstandes mit begriffen sind1 sie doch die einzigen sind1 an denen unsere ,erkenntnis objektive ,realitt haben kann1 nmlich1 wo den ,begriffen ,anschauung entspricht4 ,wenn wir blo logisch reflektieren1 so vergleichen wir lediglich unsere ,begriffe untereinander im ,verstande1 ob beide eben dasselbe enthalten1 ob sie sich widersprechen oder nicht1 ob etwas in dem ,begriffe innerlich enthalten sei1 oder zu ihm hinzukomme1 und welcher von beiden gegeben1 welcher aber nur als eine ,art1 den gegebenen zu denken1 gelten soll4 ,wende ich aber diese ,begriffe auf einen ,gegenstand berhaupt 7im transz4 ,verstande7 an1 ohne diesen weiter zu bestimmen1 ob er ein ,gegenstand der sinnlichen oder intellektuellen ,anschauung sei1 so zeigen sich sofort ,einschrnkungen 7nicht aus diesem ,begriffe hinauszugehen71 welche allen empirischen ,gebrauch derselben verkehren1 und eben dadurch beweisen1 da die ,vorstellung eines ,gegenstandes1 als ,dinges berhaupt1 nicht etwa blo unzureichend1 sondern ohne sinnliche ,bestimmung derselben1 und1 unabhngig von empirischer ,bedingung1 in sich selbst widerstreitend sei1 da man also entweder von allem ,gegenstande abstrahieren 7in der ,logik71 oder1 wenn man einen annimmt1 ihn unter ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung denken msse1 mithin das ,intelligible eine ganz sondere ,anschauung1 die wir nicht haben1 erfordern wrde1 und in ,ermanglung derselben fr uns nichts sei1 dagegen aber auch die ,erscheinungen nicht ,gegenstnde an sich selbst sein knnen4 ,denn1 wenn ich mir blo ,dinge berhaupt denke1 so kann freilich die ,verschiedenheit der ueren ,verhltnisse nicht eine ,verschiedenheit der ,sachen selbst ausmachen1 sondern setzt diese vielmehr voraus1 und1 wenn der ,begriff von dem ,einen innerlich von dem des ,andern gar nicht unterschieden ist1 so setze ich nur ein und dasselbe ,ding in verschiedene ,verhltnisse4 ,ferner1 durch ,hinzukunft einer bloen ,bejahung 7,realitt7 zur anderen1 wird ja das ,positive vermehrt1 und ihm nichts entzogen1 oder aufgehoben2 daher kann das ,reale in ,dingen berhaupt einander nicht widerstreiten1 usw4 99 99 99 ,die ,begriffe der ,reflexion haben1 wie wir gezeigt haben1 durch eine gewisse ,mideutung einen solchen ,einflu auf den ,verstandesgebrauch1 da sie sogar einen der scharfsichtigsten unter allen ,philosophen zu einem vermeinten ,system intellektueller ,erkenntnis1 welches seine ,gegenstnde ohne ,dazukunft der ,sinne zu bestimmen unternimmt1 zu verleiten imstande gewesen4 ,eben um deswillen ist die ,entwicklung der tuschenden ,ursache der ,amphibolie dieser ,begriffe1 in ,veranlassung falscher ,grundstze1 von groem ,nutzen1 die ,grenzen des ,verstandes zuverlssig zu bestimmen und zu sichern4 ,man mu zwar sagen3 was einem ,begriff allgemein zukommt1 oder widerspricht1 das kommt auch zu1 oder widerspricht1 allem ,besonderen1 was unter jenem ,begriff enthalten ist2 7dictum de ,omni et ,nullo27 es wre aber ungereimt1 diesen logischen ,grundsatz dahin zu verndern1 da er so lautete3 was in einem allgemeinen ,begriffe nicht enthalten ist1 das ist auch in den besonderen nicht enthalten1 die unter demselben stehen2 denn diese sind eben darum besondere ,begriffe1 weil sie mehr in sich enthalten1 als im allgemeinen gedacht wird4 ,nun ist doch wirklich auf diesen letzteren ,grundsatz das ganze intellektuelle ,system ,leibnizens erbaut2 es fllt also zugleich mit demselben1 samt aller aus ihm entspringenden ,zweideutigkeit im ,verstandesgebrauche4 ,der ,satz des ,nichtzuunterscheidenden grndete sich eigentlich auf der ,voraussetzung3 da1 wenn in dem ,begriffe von einem ,dinge berhaupt eine gewisse ,unterscheidung nicht angetroffen wird1 so sei sie auch nicht in den ,dingen selbst anzutreffen2 folglich seien alle ,dinge vllig einerlei 7numero eadem71 die sich nicht schon in ihrem ,begriffe 7der ,qualitt oder ,quantitt nach7 voneinander unterscheiden4 ,weil aber bei dem bloen ,begriffe von irgendeinem ,dinge von manchen notwendigen ,bedingungen einer ,anschauung abstrahiert worden1 so wird1 durch eine sonderbare bereilung1 das1 wovon abstrahiert wird1 dafr genommen1 da es berall nicht anzutreffen sei1 und dem ,dinge nichts eingerumt1 als was in seinem ,begriffe enthalten ist4 ,der ,begriff von einem ,kubikfue ,raum1 ich mag mir diesen denken1 wo und wie oft ich wolle1 ist an sich vllig einerlei4 ,allein zwei ,kubikfe sind im ,raume dennoch blo durch ihre rter unterschieden 7numero diversa72 diese sind ,bedingungen der ,anschauung1 worin das ,objekt dieses ,begriffs gegeben wird1 die nicht zum ,begriffe1 aber doch zur ganzen ,sinnlichkeit gehren4 ,gleichergestalt ist in dem ,begriffe von einem ,dinge gar kein ,widerstreit1 wenn nichts ,verneinendes mit einem ,bejahenden verbunden worden1 und blo bejahende ,begriffe knnen1 in ,verbindung1 gar keine ,aufhebung bewirken4 ,allein in der sinnlichen ,anschauung1 darin ,realitt 7z4,b4 ,bewegung7 gegeben wird1 finden sich ,bedingungen 7entgegengesetzte ,richtungen71 von denen im ,begriffe der ,bewegung berhaupt abstrahiert war1 die einen ,widerstreit1 der freilich nicht logisch ist1 nmlich aus lauter ,positivem ein ,zero #j mglich machen1 und man konnte nicht sagen3 da darum alle ,realitt untereinander ,einstimmung sei1 weil unter ihren ,begriffen kein ,widerstreit angetroffen wird994 ,nach bloen ,begriffen ist das ,innere das ,substratum aller ,verhltnis oder ueren ,bestimmungen4 ,wenn ich also von allen ,bedingungen der ,anschauung abstrahiere1 und mich lediglich an den ,begriff von einem ,dinge berhaupt halte1 so kann ich von allem ueren ,verhltnis abstrahieren1 und es mu dennoch ein ,begriff von dem brigbleiben1 das gar kein ,verhltnis1 sondern blo innere ,bestimmungen bedeutet4 ,da scheint es nun1 es folge daraus3 in jedem ,dinge 7,substanz7 sei etwas1 was schlechthin innerlich ist1 und allen ueren ,bestimmungen vorgeht1 indem es sie allererst mglich macht1 mithin sei dieses ,substratum so etwas1 das keine ueren ,verhltnisse mehr in sich enthlt1 folglich einfach3 7denn die krperlichen ,dinge sind doch immer nur ,verhltnisse1 wenigstens der ,teile auereinander27 und weil wir keine schlechthin inneren ,bestimmungen kennen1 als die durch unseren inneren ,sinn1 so sei dieses ,substratum nicht allein einfach1 sondern auch 7nach der ,analogie mit unserem inneren ,sinn7 durch ,vorstellungen bestimmt1 d4i4 alle ,dinge wren eigentlich ,monaden1 oder mit ,vorstellungen begabte einfache ,wesen4 ,dieses wrde auch alles seine ,richtigkeit haben1 gehrte nicht etwa mehr1 als der ,begriff von einem ,dinge berhaupt1 zu den ,bedingungen1 unter denen allein uns ,gegenstnde der ueren ,anschauung gegeben werden knnen1 und von denen der reine ,begriff abstrahiert4 ,denn da zeigt sich1 da eine beharrliche ,erscheinung im ,raume 7undurchdringliche ,ausdehnung7 lauter ,verhltnisse1 und gar nichts schlechthin ,innerliches enthalten1 und dennoch das erste ,substratum aller ueren ,wahrnehmung sein knne4 ,durch bloe ,begriffe kann ich freilich ohne etwas ,innerem nichts ueres denken1 eben darum1 weil ,verhltnisbegriffe doch schlechthin gegebene ,dinge voraussetzen1 und ohne diese nicht mglich sind4 ,aber1 da in der ,anschauung etwas enthalten ist1 was im bloen ,begriffe von einem ,dinge berhaupt gar nicht liegt1 und dieses das ,substratum1 welches durch bloe ,begriffe gar nicht erkannt werden wrde1 an die ,hand gibt1 nmlich1 ein ,raum1 der1 mit allem1 was er enthlt1 aus lauter formalen1 oder auch realen ,verhltnissen besteht1 so kann ich nicht sagen3 weil1 ohne ein ,schlechthininneres1 kein ,ding durch bloe ,begriffe vorgestellt werden kann1 so sei auch in den ,dingen selbst1 die unter diesen ,begriffen enthalten sind1 und ihrer ,anschauung nichts ueres1 dem nicht etwas ,schlechthininnerliches zum ,grunde lge4 ,denn1 wenn wir von allen ,bedingungen der ,anschauung abstrahiert haben1 so bleibt uns freilich im bloen ,begriffe nichts brig1 als das ,innere berhaupt1 und das ,verhltnis desselben untereinander1 wodurch allein das uere mglich ist4 ,diese ,notwendigkeit aber1 die sich allein auf ,abstraktion grndet1 findet nicht bei den ,dingen statt1 sofern sie in der ,anschauung mit solchen ,bestimmungen gegeben werden1 die bloe ,verhltnisse ausdrcken1 ohne etwas ,inneres zum ,grunde zu haben1 darum1 weil sie nicht ,dinge an sich selbst1 sondern lediglich ,erscheinungen sind4 ,was wir auch nur an der ,materie kennen1 sind lauter ,verhltnisse1 7das1 was wir innere ,bestimmungen derselben nennen1 ist nur komparativ innerlich27 aber es sind darunter selbstndige und beharrliche1 dadurch uns ein bestimmter ,gegenstand gegeben wird4 ,da ich1 wenn ich von diesen ,verhltnissen abstrahiere1 gar nichts weiter zu denken habe1 hebt den ,begriff von einem ,dinge1 als ,erscheinung1 nicht auf1 auch nicht den ,begriff von einem ,gegenstande in abstracto1 wohl aber alle ,mglichkeit eines solchen1 der nach bloen ,begriffen bestimmbar ist1 d4i4 eines ,noumenon4 ,freilich macht es stutzig1 zu hren1 da ein ,ding ganz und gar aus ,verhltnissen bestehen solle1 aber ein solches ,ding ist auch bloe ,erscheinung1 und kann gar nicht durch reine ,kategorien gedacht werden2 es besteht selbst in dem bloen ,verhltnisse von ,etwas berhaupt zu den ,sinnen4 ,ebenso kann man die ,verhltnisse der ,dinge in abstracto1 wenn man es mit bloen ,begriffen anfngt1 wohl nicht anders denken1 als da eines die ,ursache von ,bestimmungen in dem anderen sei2 denn das ist unser ,verstandesbegriff von ,verhltnissen selbst4 ,allein1 da wir alsdann von aller ,anschauung abstrahieren1 so fllt eine ganze ,art1 wie das ,mannigfaltige einander seinen ,ort bestimmen kann1 nmlich die ,form der ,sinnlichkeit 7der ,raum71 weg1 der doch vor aller empirischen ,kausalitt vorhergeht4 99 ,wollte man sich hier der gewhnlichen ,ausflucht bedienen3 da wenigstens realitates ,noumena einander nicht entgegenwirken knnen1 so mte man doch ein ,beispiel von dergleichen reiner und sinnenfreier ,realitt anfhren1 damit man verstnde1 ob eine solche berhaupt etwas oder gar nichts vorstelle4 ,aber es kann kein ,beispiel woher anders1 als aus der ,erfahrung genommen werden1 die niemals mehr als ,phnomena darbietet1 und so bedeutet dieser ,satz nichts weiter1 als da der ,begriff1 der lauter ,bejahungen enthlt1 nichts ,verneinendes enthalte2 ein ,satz1 an dem wir niemals gezweifelt haben4 ,wenn wir unter blo intelligiblen ,gegenstnden diejenigen ,dinge verstehen1 die durch reine ,kategorien1 ohne alles ,schema der ,sinnlichkeit1 gedacht werden1 so sind dergleichen unmglich4 ,denn die ,bedingung des objektiven ,gebrauchs aller unserer ,verstandesbegriffe ist blo die ,art unserer sinnlichen ,anschauung1 wodurch uns ,gegenstnde gegeben werden1 und1 wenn wir von der letzteren abstrahieren1 so haben die ersteren gar keine ,beziehung auf irgendein ,objekt4 ,ja1 wenn man auch eine andere ,art der ,anschauung1 als diese unsere sinnliche ist1 annehmen wollte1 so wrden doch unsere ,funktionen zu denken in ,ansehung derselben von gar keiner ,bedeutung sein4 ,verstehen wir darunter nur ,gegenstnde einer nichtsinnlichen ,anschauung1 von denen unsere ,kategorien zwar freilich nicht gelten1 und von denen wir also gar keine ,erkenntnis 7weder ,anschauung1 noch ,begriff7 jemals haben knnen1 so mssen ,noumena in dieser blo negativen ,bedeutung allerdings zugelassen werden3 da sie denn nichts anderes sagen1 als3 da unsere ,art der ,anschauung nicht auf alle ,dinge1 sondern blo auf ,gegenstnde unserer ,sinne geht1 folglich ihre objektive ,gltigkeit begrenzt ist1 und mithin fr irgendeine andere ,art ,anschauung1 und also auch fr ,dinge als ,objekte derselben1 ,platz brigbleibt4 ,aber alsdann ist der ,begriff eines ,noumenon problematisch1 d4i4 die ,vorstellung eines ,dinges1 von dem wir weder sagen knnen1 da es mglich1 noch da es unmglich sei1 indem wir gar keine ,art der ,anschauung1 als unsere sinnliche kennen1 und keine ,art der ,begriffe1 als die ,kategorien1 keine von beiden aber einem auersinnlichen ,gegenstande angemessen ist4 ,wir knnen daher das ,feld der ,gegenstnde unseres ,denkens ber die ,bedingungen unserer ,sinnlichkeit darum noch nicht positiv erweitern1 und auer den ,erscheinungen noch ,gegenstnde des reinen ,denkens1 d4i4 ,noumena1 annehmen1 weil jene keine anzugebende positive ,bedeutung haben4 ,denn man mu von den ,kategorien eingestehen3 da sie allein noch nicht zur ,erkenntnis der ,dinge an sich selbst zureichen1 und ohne die data der ,sinnlichkeit blo subjektive ,formen der ,verstandeseinheit1 aber ohne ,gegenstand1 sein wrden4 ,das ,denken ist zwar an sich kein ,produkt der ,sinne1 und sofern durch sie auch nicht eingeschrnkt1 aber darum nicht sofort von eigenem und reinem ,gebrauche1 ohne ,beitritt der ,sinnlichkeit1 weil es alsdann ohne ,objekt ist4 ,man kann auch das ,noumenon nicht ein solches ,objekt nennen2 denn dieses bedeutet eben den problematischen ,begriff von einem ,gegenstande cor eine ganz andere ,anschauung und einen ganz anderen ,verstand1 als der unsrige1 der mithin selbst ein ,problem ist4 ,der ,begriff des ,noumenon ist also nicht der ,begriff von einem ,objekt1 sondern die unvermeidlich mit der ,einschrnkung unserer ,sinnlichkeit zusammenhngende ,aufgabe1 ob es nicht von jener ihrer ,anschauung ganz entbundene ,gegenstnde geben mge1 welche ,frage nur unbestimmt beantwortet werden kann1 nmlich3 da1 weil die sinnliche ,anschauung nicht auf alle ,dinge ohne ,unterschied geht1 fr mehr und andere ,gegenstnde ,platz brigbleibe1 sie also nicht schlechthin abgeleugnet1 in ,ermanglung eines bestimmten ,begriffs aber 7da keine ,kategorie dazu tauglich ist7 auch nicht als ,gegenstnde fr unseren ,verstand behauptet werden knnen4 ,der ,verstand begrenzt demnach die ,sinnlichkeit1 ohne darum sein eigenes ,feld zu erweitern1 und1 indem er jene warnt1 da sie sich nicht anmae1 auf ,dinge an sich selbst zu gehen1 sondern lediglich auf ,erscheinungen1 so denkt er sich einen ,gegenstand an sich selbst1 aber nur als transzendentales ,objekt1 das die ,ursache der ,erscheinung 7mithin selbst nicht ,erscheinung7 ist1 und weder als ,gre1 noch als ,realitt1 noch als ,substanz usw4 gedacht werden kann 7weil diese ,begriffe immer sinnliche ,formen erfordern1 in denen sie einen ,gegenstand bestimmen27 wovon also vllig unbekannt ist1 ob es in uns1 oder auch auer uns anzutreffen sei1 ob es mit der ,sinnlichkeit zugleich aufgehoben werden1 oder wenn wir jene wegnehmen1 noch brigbleiben wrde4 ,wollen wir dieses ,objekt ,noumenon nennen1 darum1 weil die ,vorstellung von ihm nicht sinnlich ist1 so steht dieses uns frei4 ,da wir aber keine von unseren ,verstandesbegriffen darauf anwenden knnen1 so bleibt diese ,vorstellung doch fr uns leer1 und dient zu nichts1 als die ,grenzen unserer sinnlichen ,erkenntnis zu bezeichnen1 und einen ,raum brig zu lassen1 den wir weder durch mgliche ,erfahrung1 noch durch den reinen ,verstand ausfllen knnen4 ,die ,kritik dieses reinen ,verstandes erlaubt es also nicht1 sich ein neues ,feld von ,gegenstnden1 auer denen1 die ihm als ,erscheinungen vorkommen knnen1 zu schaffen1 und in intelligible ,welten1 sogar nicht einmal in ihren ,begriff1 auszuschweifen4 ,der ,fehler1 welcher hierzu auf die allerscheinbarste ,art verleitet1 und allerdings entschuldigt1 obgleich nicht gerechtfertigt werden kann1 liegt darin3 da der ,gebrauch des ,verstandes1 wider seine ,bestimmung1 transzendental gemacht1 und die ,gegenstnde1 d4i4 mgliche ,anschauungen1 sich nach ,begriffen1 nicht aber ,begriffe sich nach mglichen ,anschauungen 7als auf denen allein ihre objektive ,gltigkeit beruht7 richten mssen4 ,die ,ursache hiervon aber ist wiederum3 da die ,apperzeption1 und1 mit ihr1 das ,denken vor aller mglichen bestimmten ,anordnung der ,vorstellungen vorhergeht4 ,wir denken also ,etwas berhaupt1 und bestimmen es einerseits sinnlich1 allein unterscheiden doch den allgemeinen und in abstracto vorgestellten ,gegenstand von dieser ,art ihn anzuschauen2 da bleibt uns nun eine ,art1 ihn blo durch ,denken zu bestimmen1 brig1 welche zwar eine bloe logische ,form ohne ,inhalt ist1 uns aber dennoch eine ,art zu sein scheint1 wie das ,objekt an sich existiere 7,noumenon71 ohne auf die ,anschauung zu sehen1 welche auf unsere ,sinne eingeschrnkt ist4 99 99 99 ,ehe wir die transzendentale ,analytik verlassen1 mssen wir noch etwas hinzufgen1 was1 obgleich an sich von nicht sonderlicher ,erheblichkeit1 dennoch zur ,vollstndigkeit des ,systems erforderlich scheinen drfte4 ,der hchste ,begriff1 von dem man eine ,transzendentalphilosophie anzufangen pflegt1 ist gemeiniglich die ,einteilung in das ,mgliche und ,unmgliche4 ,da aber alle ,einteilung einen eingeteilten ,begriff voraussetzt1 so mu noch ein hherer angegeben werden1 und dieser ist der ,begriff von einem ,gegenstande berhaupt 7problematisch genommen1 und unausgemacht1 ob er ,etwas oder ,nichts sei74 ,weil die ,kategorien die einzigen ,begriffe sind1 die sich auf ,gegenstnde berhaupt beziehen1 so wird die ,unterscheidung eines ,gegenstandes1 ob er ,etwas1 oder ,nichts sei1 nach der ,ordnung und ,anweisung der ,kategorien fortgehen4 #a4 ,den ,begriffen von ,allem1 ,vielem und ,einem ist der1 so alles aufhebt1 d4i4 ,keines1 entgegengesetzt und so ist der ,gegenstand eines ,begriffs1 dem gar keine anzugebende ,anschauung korrespondiert1 ,nichts1 d4i4 ein ,begriff ohne ,gegenstand1 wie die ,noumena1 die nicht unter die ,mglichkeiten gezhlt werden knnen1 obgleich auch darum nicht fr unmglich ausgegeben werden mssen1 7ens rationis17 oder wie etwa gewisse neue ,grundkrfte1 die man sich denkt1 zwar ohne ,widerspruch1 aber auch ohne ,beispiel aus der ,erfahrung gedacht worden1 und also nicht unter die ,mglichkeiten gezhlt werden mssen4 #b4 ,realitt ist ,etwas1 ,negation ist ,nichts1 nmlich1 ein ,begriff von dem ,mangel eines ,gegenstandes1 wie der ,schatten1 die ,klte1 7nihil privativum74 #c4 ,die bloe ,form der ,anschauung1 ohne ,substanz1 ist an sich kein ,gegenstand1 sondern die blo formale ,bedingung desselben 7als ,erscheinung71 wie der reine ,raum1 und die reine ,zeit 7ens imaginarium71 die zwar ,etwas sind1 als ,formen anzuschauen1 aber selbst keine ,gegenstnde sind1 die angeschaut werden4 #d4 ,der ,gegenstand eines ,begriffs1 der sich selbst widerspricht1 ist ,nichts1 weil der ,begriff ,nichts ist1 das ,unmgliche1 wie etwa die geradlinige ,figur von zwei ,seiten1 7nihil negativum74 ,die ,tafel dieser ,einteilung des ,begriffs von ,nichts 7denn die dieser gleichlaufende ,einteilung des ,etwas folgt von selber17 wrde daher so angelegt werden mssen3 ,nichts1 als #a4 ,leerer ,begriff ohne ,gegenstand1 ens rationis4 #b4 ,leerer ,gegenstand #c4 ,leere ,anschauung eines ,begriffs1 ohne ,gegenstand1 nihil privativum4 ens imaginarium4 #d4 ,leerer ,gegenstand ohne ,begriff1 nihil negativum4 ,man sieht1 da das ,gedankending 7n4 #a47 von dem ,undinge 7n4 #d47 dadurch unterschieden werde1 da jenes nicht unter die ,mglichkeiten gezhlt werden darf1 weil es blo ,erdichtung 7obzwar nicht widersprechende7 ist1 dieses aber der ,mglichkeit entgegengesetzt ist1 indem der ,begriff sogar sich selbst aufhebt4 ,beide sind aber leere ,begriffe4 ,dagegen sind das nihil privativum 7n4 #b47 und ens imaginarium 7n4 #c47 leere ,data zu ,begriffen4 ,wenn das ,licht nicht den ,sinnen gegeben worden1 so kann man sich auch keine ,finsternis1 und1 wenn nicht ausgedehnte ,wesen wahrgenommen worden1 keinen ,raum vorstellen4 ,die ,negation sowohl1 als die bloe ,form der ,anschauung1 sind1 ohne ein ,reales1 keine ,objekte4 ,der transzendentalen ,logik ,zweite ,abteilung ,die transzendentale ,dialektik ,einleitung ,i4 ,vom transzendentalen ,schein ,wir haben oben die ,dialektik berhaupt eine ,logik des ,scheins genannt4 ,das bedeutet nicht1 sie sei eine ,lehre der ,wahrscheinlichkeit2 denn diese ist ,wahrheit1 aber durch unzureichende ,grnde erkannt1 deren ,erkenntnis also zwar mangelhaft1 aber darum doch nicht trglich ist1 und mithin von dem analytischen ,teile der ,logik nicht getrennt werden mu4 ,noch weniger drfen ,erscheinung und ,schein fr einerlei gehalten werden4 ,denn ,wahrheit oder ,schein sind nicht im ,gegenstande1 sofern er angeschaut wird1 sondern im ,urteile ber denselben1 sofern er gedacht wird4 ,man kann also zwar richtig sagen3 da die ,sinne nicht irren1 aber nicht darum1 weil sie jederzeit richtig urteilen1 sondern weil sie gar nicht urteilen4 ,daher sind ,wahrheit sowohl als ,irrtum1 mithin auch der ,schein1 als die ,verleitung zum letzteren1 nur im ,urteile1 d4i4 nur in dem ,verhltnisse des ,gegenstandes zu unserem ,verstande anzutreffen4 ,in einem ,erkenntnis1 das mit den ,verstandesgesetzen durchgngig zusammenstimmt1 ist kein ,irrtum4 ,in einer ,vorstellung der ,sinne ist 7weil sie gar kein ,urteil enthlt7 auch kein ,irrtum4 ,keine ,kraft der ,natur kann aber von selbst von ihren eigenen ,gesetzen abweichen4 ,daher wrden weder der ,verstand fr sich allein 7ohne ,einflu einer anderen ,ursache71 noch die ,sinne fr sich1 irren2 der erstere darum nicht1 weil1 wenn er blo nach seinen ,gesetzen handelt1 die ,wirkung 7das ,urteil7 mit diesen ,gesetzen notwendig bereinstimmen mu4 ,in der bereinstimmung mit den ,gesetzen des ,verstandes besteht aber das ,formale aller ,wahrheit4 ,in den ,sinnen ist gar kein ,urteil1 weder ein wahres1 noch falsches4 ,weil wir nun auer diesen beiden ,erkenntnisquellen keine anderen haben1 so folgt3 da der ,irrtum nur durch den unbemerkten ,einflu der ,sinnlichkeit auf den ,verstand bewirkt werde1 wodurch es geschieht1 da die subjektive ,grnde des ,urteils mit den objektiven zusammenflieen1 und diese von ihrer ,bestimmung abweichend machen991 so wie ein bewegter ,krper zwar fr sich jederzeit die gerade ,linie in derselben ,richtung halten wrde1 die aber1 wenn eine andere ,kraft nach einer anderen ,richtung zugleich auf ihn einfliet1 in krummlinige ,bewegung ausschlgt4 ,um die eigentmliche ,handlung des ,verstandes von der ,kraft1 die sich mit einmengt1 zu unterscheiden1 wird es daher ntig sein1 das irrige ,urteil als die ,diagonale zwischen zwei ,krften anzusehen1 die das ,urteil nach zwei verschiedenen ,richtungen bestimmen1 die gleichsam einen ,winkel einschlieen1 und jene zusammengesetzte ,wirkung in die einfache des ,verstandes und der ,sinnlichkeit aufzulsen1 welches in reinen ,urteilen a priori durch transzendentale berlegung geschehen mu1 wodurch 7wie schon angezeigt worden7 jeder ,vorstellung ihre ,stelle in der ihr angemessenen ,erkenntniskraft angewiesen1 mithin auch der ,einflu der letzteren auf jene unterschieden wird4 99 ,die ,sinnlichkeit1 dem ,verstande untergelegt1 als das ,objekt1 worauf dieser seine ,funktion anwendet1 ist der ,quell realer ,erkenntnisse4 ,eben dieselbe aber1 sofern sie auf die ,verstandeshandlung selbst einfliet1 und ihn zum ,urteilen bestimmt1 ist der ,grund des ,irrtums4 ,unser ,geschft ist hier nicht1 vom empirischen ,scheine 7z4,b4 dem optischen7 zu handeln1 der sich bei dem empirischen ,gebrauche sonst richtiger ,verstandesregeln vorfindet1 und durch welchen die ,urteilskraft1 durch den ,einflu der ,einbildung verleitet wird1 sondern wir haben es mit dem transzendentalen ,scheine allein zu tun1 der auf ,grundstze einfliet1 deren ,gebrauch nicht einmal auf ,erfahrung angelegt ist1 als in welchem ,falle wir doch wenigstens einen ,probierstein ihrer ,richtigkeit haben wrden1 sondern der uns selbst1 wider alle ,warnungen der ,kritik1 gnzlich ber den empirischen ,gebrauch der ,kategorien wegfhrt und uns mit dem ,blendwerke einer ,erweiterung des reinen ,verstandes hinhlt4 ,wir wollen die ,grundstze1 deren ,anwendung sich ganz und gar in den ,schranken mglicher ,erfahrung hlt1 immanente1 diejenigen aber1 welche diese ,grenzen berfliegen sollen1 transzendente ,grundstze nennen4 ,ich verstehe aber unter diesen nicht den transzendentalen ,gebrauch oder ,mibrauch der ,kategorien1 welcher ein bloer ,fehler der nicht gehrig durch ,kritik gezgelten ,urteilskraft ist1 die auf die ,grenze des ,bodens1 worauf allein dem reinen ,verstande sein ,spiel erlaubt ist1 nicht genug achthat2 sondern wirkliche ,grundstze1 die uns zumuten1 alle jene ,grenzpfhle niederzureien und sich einen ganz neuen ,boden1 der berall keine ,demarkation erkennt1 anzumaen4 ,daher sind transzendental und transzendent nicht einerlei4 ,die ,grundstze des reinen ,verstandes1 die wir oben vortrugen1 sollen blo von empirischem und nicht von transzendentalem1 d4i4 ber die ,erfahrungsgrenze hinausreichendem ,gebrauche sein4 ,ein ,grundsatz aber1 der diese ,schranken wegnimmt1 ja gar gebietet1 sie zu berschreiten1 heit transzendent4 ,kann unsere ,kritik dahin gelangen1 den ,schein dieser angematen ,grundstze aufzudecken1 so werden jene ,grundstze des blo empirischen ,gebrauchs1 im ,gegensatz mit den letzteren1 immanente ,grundstze des reinen ,verstandes genannt werden knnen4 ,der logische ,schein1 der in der bloen ,nachahmung der ,vernunftform besteht1 7der ,schein der ,trugschlsse17 entspringt lediglich aus einem ,mangel der ,achtsamkeit auf die logische ,regel4 ,sobald daher diese auf den vorliegenden ,fall geschrft wird1 so verschwindet er gnzlich4 ,der transzendentale ,schein dagegen hrt gleichwohl nicht auf1 ob man ihn schon aufgedeckt und seine ,nichtigkeit durch die transzendentale ,kritik deutlich eingesehen hat4 7,z4,b4 der ,schein in dem ,satze3 die ,welt mu der ,zeit nach einen ,anfang haben47 ,die ,ursache hiervon ist diese1 da in unserer ,vernunft 7subjektiv als ein menschliches ,erkenntnisvermgen betrachtet7 ,grundregeln und ,maximen ihres ,gebrauchs liegen1 welche gnzlich das ,ansehen objektiver ,grundstze haben1 und wodurch es geschieht1 da die subjektive ,notwendigkeit einer gewissen ,verknpfung unserer ,begriffe1 zugunsten des ,verstandes1 fr eine objektive ,notwendigkeit1 der ,bestimmung der ,dinge an sich selbst1 gehalten wird4 ,eine ,illusion1 die gar nicht zu vermeiden ist1 so wenig als wir es vermeiden knnen1 da uns das ,meer in der ,mitte nicht hher scheine1 wie an dem ,ufer1 weil wir jene durch hhere ,lichtstrahlen als diese sehen1 oder1 noch mehr1 so wenig selbst der ,astronom verhindern kann1 da ihm der ,mond im ,aufgange nicht grer scheine1 ob er gleich durch diesen ,schein nicht betrogen wird4 ,die transzendentale ,dialektik wird also sich damit begngen1 den ,schein transzendenter ,urteile aufzudecken1 und zugleich zu verhten1 da er nicht betrge2 da er aber auch 7wie der logische ,schein7 sogar verschwinde1 und ein ,schein zu sein aufhre1 das kann sie niemals bewerkstelligen4 ,denn wir haben es mit einer natrlichen und unvermeidlichen ,illusion zu tun1 die selbst auf subjektiven ,grundstzen beruht1 und sie als objektive unterschiebt1 anstatt da die logische ,dialektik in ,auflsung der ,trugschlsse es nur mit einem ,fehler1 in ,befolgung der ,grundstze1 oder mit einem geknstelten ,scheine1 in ,nachahmung derselben1 zu tun hat4 ,es gibt also eine natrliche und unvermeidliche ,dialektik der reinen ,vernunft1 nicht eine1 in die sich etwa ein ,stmper1 durch ,mangel an ,kenntnissen1 selbst verwickelt1 oder die irgendein ,sophist1 um vernnftige ,leute zu verwirren1 knstlich ersonnen hat1 sondern die der menschlichen ,vernunft unhintertreiblich anhngt1 und selbst1 nachdem wir ihr ,blendwerk aufgedeckt haben1 dennoch nicht aufhren wird1 ihr vorzugaukeln und sie unablssig in augenblickliche ,verirrungen zu stoen1 die jederzeit gehoben zu werden bedrfen4 ,,ii4 ,von der reinen ,vernunft als dem ,sitze des transzendentalen ,scheins ,a4 ,von der ,vernunft berhaupt ,alle unsere ,erkenntnis hebt von den ,sinnen an1 geht von da zum ,verstande1 und endigt bei der ,vernunft1 ber welche nichts ,hheres in uns angetroffen wird1 den ,stoff der ,anschauung zu bearbeiten und unter die hchste ,einheit des ,denkens zu bringen4 ,da ich jetzt von dieser obersten ,erkenntniskraft eine ,erklrung geben soll1 so finde ich mich in einiger ,verlegenheit4 ,es gibt von ihr1 wie von dem ,verstande1 einen blo formalen1 d4i4 logischen ,gebrauch1 da die ,vernunft von allem ,inhalte der ,erkenntnis abstrahiert1 aber auch einen realen1 da sie selbst den ,ursprung gewisser ,begriffe und ,grundstze enthlt1 die sie weder von den ,sinnen1 noch vom ,verstande entlehnt4 ,das erstere ,vermgen ist nun freilich vorlngst von den ,logikern durch das ,vermgen mittelbar zu schlieen 7zum ,unterschiede von den unmittelbaren ,schlssen1 consequentiis immediatis17 erklrt worden2 das zweite aber1 welches selbst ,begriffe erzeugt1 wird dadurch noch nicht eingesehen4 ,da nun hier eine ,einteilung der ,vernunft in ein logisches und transzendentales ,vermgen vorkommt1 so mu ein hherer ,begriff von dieser ,erkenntnisquelle gesucht werden1 welcher beide ,begriffe unter sich befat1 indessen wir nach der ,analogie mit den ,verstandesbegriffen erwarten knnen1 da der logische ,begriff zugleich den ,schlssel zum transzendentalen1 und die ,tafel der ,funktionen der ersteren zugleich die ,stammleiter der ,vernunftbegriffe an die ,hand geben werde4 ,wir erklrten1 im ersteren ,teile unserer transzendentalen ,logik1 den ,verstand durch das ,vermgen der ,regeln2 hier unterscheiden wir die ,vernunft von demselben dadurch1 da wir sie das ,vermgen der ,prinzipien nennen wollen4 ,der ,ausdruck eines ,prinzips ist zweideutig1 und bedeutet gemeiniglich nur ein ,erkenntnis1 das als ,prinzip gebraucht werden kann1 ob es zwar an sich selbst und seinem eigenen ,ursprunge nach kein ,prinzipium ist4 ,ein jeder allgemeiner ,satz1 er mag auch sogar aus ,erfahrung 7durch ,induktion7 hergenommen sein1 kann zum ,obersatz in einem ,vernunftschlusse dienen2 er ist darum aber nicht selbst ein ,prinzipium4 ,die mathematischen ,axiome 7z4,b4 zwischen zwei ,punkten kann nur eine gerade ,linie sein17 sind sogar allgemeine ,erkenntnisse a priori1 und werden daher mit ,recht1 relativisch auf die ,flle1 die unter ihnen subsumiert werden knnen1 ,prinzipien genannt4 ,aber ich kann darum doch nicht sagen1 da ich diese ,eigenschaft der geraden ,linien berhaupt und an sich1 aus ,prinzipien erkenne1 sondern nur in der reinen ,anschauung4 ,ich wrde daher ,erkenntnis aus ,prinzipien diejenige nennen1 da ich das ,besondere im allgemeinen durch ,begriffe erkenne4 ,so ist denn ein jeder ,vernunftschlu eine ,form der ,ableitung einer ,erkenntnis aus einem ,prinzip4 ,denn der ,obersatz gibt jederzeit einen ,begriff1 der da macht1 da alles1 was unter der ,bedingung desselben subsumiert wird1 aus ihm nach einem ,prinzip erkannt wird4 ,da nun jede allgemeine ,erkenntnis zum ,obersatze in einem ,vernunftschlusse dienen kann1 und der ,verstand dergleichen allgemeine ,stze a priori darbietet1 so knnen diese denn auch1 in ,ansehung ihres mglichen ,gebrauchs1 ,prinzipien genannt werden4 ,betrachten wir aber diese ,grundstze des reinen ,verstandes an sich selbst ihrem ,ursprunge nach1 so sind sie nichts weniger als ,erkenntnisse aus ,begriffen4 ,denn sie wrden auch nicht einmal a priori mglich sein1 wenn wir nicht die reine ,anschauung1 7in der ,mathematik17 oder ,bedingungen einer mglichen ,erfahrung berhaupt herbeizgen4 ,da alles1 was geschieht1 eine ,ursache habe1 kann gar nicht aus dem ,begriffe dessen1 was berhaupt geschieht1 geschlossen werden2 vielmehr zeigt der ,grundsatz1 wie man allererst von dem1 was geschieht1 einen bestimmten ,erfahrungsbegriff bekommen knne4 ,synthetische ,erkenntnisse aus ,begriffen kann der ,verstand also gar nicht verschaffen1 und diese sind es eigentlich1 welche ich schlechthin ,prinzipien nenne2 indessen1 da alle allgemeinen ,stze berhaupt komparative ,prinzipien heien knnen4 ,es ist ein alter ,wunsch1 der1 wer wei wie spt1 vielleicht einmal in ,erfllung gehen wird3 da man doch einmal1 statt der endlosen ,mannigfaltigkeit brgerlicher ,gesetze1 ihre ,prinzipien aufsuchen mge2 denn darin kann allein das ,geheimnis bestehen1 die ,gesetzgebung1 wie man sagt1 zu simplifizieren4 ,aber die ,gesetze sind hier auch nur ,einschrnkungen unserer ,freiheit auf ,bedingungen1 unter denen sie durchgngig mit sich selbst zusammenstimmt2 mithin gehen sie auf etwas1 was gnzlich unser eigen ,werk ist1 und wovon wir durch jene ,begriffe selbst die ,ursache sein knnen4 ,wie aber ,gegenstnde an sich selbst1 wie die ,natur der ,dinge unter ,prinzipien stehe und nach bloen ,begriffen bestimmt werden solle1 ist1 wo nicht etwas ,unmgliches1 wenigstens doch sehr ,widersinnisches in seiner ,forderung4 ,es mag aber hiermit bewandt sein1 wie es wolle1 7denn darber haben wir die ,untersuchung noch vor uns17 so erhellt wenigstens daraus3 da ,erkenntnis aus ,prinzipien 7an sich selbst7 ganz etwas anderes sei1 als bloe ,verstandeserkenntnis1 die zwar auch anderen ,erkenntnissen in der ,form eines ,prinzips vorgehen kann1 an sich selbst aber 7sofern sie synthetisch ist7 nicht auf bloem ,denken beruht1 noch ein ,allgemeines nach ,begriffen in sich enthlt4 ,der ,verstand mag ein ,vermgen der ,einheit der ,erscheinungen vermittelst der ,regeln sein1 so ist die ,vernunft das ,vermgen der ,einheit der ,verstandesregeln unter ,prinzipien4 ,sie geht also niemals zunchst auf ,erfahrung1 oder auf irgendeinen ,gegenstand1 sondern auf den ,verstand1 um den mannigfaltigen ,erkenntnissen desselben ,einheit a priori durch ,begriffe zu geben1 welche ,vernunfteinheit heien mag1 und von ganz anderer ,art ist1 als sie von dem ,verstande geleistet werden kann4 ,das ist der allgemeine ,begriff von dem ,vernunftvermgen1 so weit er1 bei gnzlichem ,mangel an ,beispielen 7als die erst in der ,folge gegeben werden sollen71 hat begreiflich gemacht werden knnen4 ,b4 ,vom logischen ,gebrauche der ,vernunft ,man macht einen ,unterschied zwischen dem1 was unmittelbar erkannt1 und dem1 was nur geschlossen wird4 ,da in einer ,figur1 die durch drei gerade ,linien begrenzt ist1 drei ,winkel sind1 wird unmittelbar erkannt2 da diese ,winkel aber zusammen zwei rechten gleich sind1 ist nur geschlossen4 ,weil wir des ,schlieens bestndig bedrfen und es dadurch endlich ganz gewohnt werden1 so bemerken wir zuletzt diesen ,unterschied nicht mehr1 und halten oft1 wie bei dem sogenannten ,betruge der ,sinne1 etwas fr unmittelbar wahrgenommen1 was wir doch nur geschlossen haben4 ,bei jedem ,schlusse ist ein ,satz1 der zum ,grunde liegt1 ein anderer1 nmlich die ,folgerung1 die aus jenem gezogen wird1 und endlich die ,schlufolge 7,konsequenz71 nach welcher die ,wahrheit des letzteren unausbleiblich mit der ,wahrheit des ersteren verknpft ist4 ,liegt das geschlossene ,urteil schon so in dem ersten1 da es ohne ,vermittlung einer dritten ,vorstellung daraus abgeleitet werden kann1 so heit der ,schlu unmittelbar 7consequentia immediata72 ich mchte ihn lieber den ,verstandesschlu nennen4 ,ist aber1 auer der zum ,grunde gelegten ,erkenntnis1 noch ein anderes ,urteil ntig1 um die ,folge zu bewirken1 so heit der ,schlu ein ,vernunftschlu4 ,in dem ,satze3 alle ,menschen sind sterblich1 liegen schon die ,stze3 einige ,menschen sind sterblich1 oder einige ,sterbliche sind ,menschen1 oder nichts1 was unsterblich ist1 ist ein ,mensch1 und diese sind also unmittelbare ,folgerungen aus dem ersteren4 ,dagegen liegt der ,satz3 alle ,gelehrten sind sterblich1 nicht in dem untergelegten ,urteile 7denn der ,begriff der ,gelehrten kommt in ihm gar nicht vor71 und er kann nur vermittelst eines ,zwischenurteils aus diesem gefolgert werden4 ,in jedem ,vernunftsschlusse denke ich zuerst eine ,regel 7major7 durch den ,verstand4 ,zweitens subsumiere ich ein ,erkenntnis unter die ,bedingung der ,regel 7minor7 vermittelst der ,urteilskraft4 ,endlich bestimme ich mein ,erkenntnis durch das ,prdikat der ,regel 7conclusio71 mithin a priori durch die ,vernunft4 ,das ,verhltnis also1 welches der ,obersatz1 als die ,regel1 zwischen einer ,erkenntnis und ihrer ,bedingung vorstellt1 macht die verschiedenen ,arten der ,vernunftschlsse aus4 ,sie sind also gerade dreifach1 so wie alle ,urteile berhaupt1 sofern sie sich in der ,art unterscheiden1 wie sie das ,verhltnis des ,erkenntnisses im ,verstande ausdrcken1 nmlich3 kategorische oder hypothetische oder disjunktive ,vernunftschlsse4 ,wenn1 wie mehrenteils geschieht1 die ,konklusion als ein ,urteil aufgegeben worden1 um zu sehen1 ob es nicht aus schon gegebenen ,urteilen1 durch die nmlich ein ganz anderer ,gegenstand gedacht wird1 fliee3 so suche ich im ,verstande die ,assertion dieses ,schlusatzes auf1 ob sie sich nicht in demselben unter gewissen ,bedingungen nach einer allgemeinen ,regel vorfinde4 ,finde ich nun eine solche ,bedingung und lt sich das ,objekt des ,schlusatzes unter der gegebenen ,bedingung subsumieren1 so ist dieser aus der ,regel1 die auch fr andere ,gegenstnde der ,erkenntnis gilt1 gefolgert4 ,man sieht daraus3 da die ,vernunft im ,schlieen die groe ,mannigfaltigkeit der ,erkenntnis des ,verstandes auf die kleinste ,zahl der ,prinzipien 7allgemeiner ,bedingungen7 zu bringen und dadurch die hchste ,einheit derselben zu bewirken suche4 ,c4 ,von dem reinen ,gebrauche der ,vernunft ,kann man die ,vernunft isolieren1 und ist sie alsdann noch ein eigener ,quell von ,begriffen und ,urteilen1 die lediglich aus ihr entspringen1 und dadurch sie sich auf ,gegenstnde bezieht1 oder ist sie ein blo subalternes ,vermgen1 gegebenen ,erkenntnissen eine gewisse ,form zu geben1 welche logisch heit1 und wodurch die ,verstandeserkenntnisse nur einander und niedrige ,regeln anderen hheren 7deren ,bedingung die ,bedingung der ersteren in ihrer ,sphre befat7 untergeordnet werden1 so viel sich durch die ,vergleichung derselben will bewerkstelligen lassen8 ,dies ist die ,frage1 mit der wir uns jetzt nur vorlufig beschftigen4 ,in der ,tat ist ,mannigfaltigkeit der ,regeln und ,einheit der ,prinzipien eine ,forderung der ,vernunft1 um den ,verstand mit sich selbst in durchgngigen ,zusammenhang zu bringen1 so wie der ,verstand das ,mannigfaltige der ,anschauung unter ,begriffe und dadurch jene in ,verknpfung bringt4 ,aber ein solcher ,grundsatz schreibt den ,objekten kein ,gesetz vor1 und enthlt nicht den ,grund der ,mglichkeit1 sie als solche berhaupt zu erkennen und zu bestimmen1 sondern ist blo ein subjektives ,gesetz der ,haushaltung mit dem ,vorrate unseres ,verstandes1 durch ,vergleichung seiner ,begriffe1 den allgemeinen ,gebrauch derselben auf die kleinstmgliche ,zahl derselben zu bringen1 ohne da man deswegen von den ,gegenstnden selbst eine solche ,einhelligkeit1 die der ,gemchlichkeit und ,ausbreitung unseres ,verstandes ,vorschub tue1 zu fordern1 und jener ,maxime zugleich objektive ,gltigkeit zu geben1 berechtigt wre4 ,mit einem ,worte1 die ,frage ist3 ob ,vernunft an sich d4i4 die reine ,vernunft a priori synthetische ,grundstze und ,regeln enthalte1 und worin diese ,prinzipien bestehen mgen8 ,das formale und logische ,verfahren derselben in ,vernunftschlssen gibt uns hierber schon hinreichende ,anleitung1 auf welchem ,grunde das transzendentale ,prinzipium derselben in der synthetischen ,erkenntnis durch reine ,vernunft beruhen werde4 ,erstlich geht der ,vernunftschlu nicht auf ,anschauungen1 um dieselbe unter ,regeln zu bringen 7wie der ,verstand mit seinen ,kategorien71 sondern auf ,begriffe und ,urteile4 ,wenn also reine ,vernunft auch auf ,gegenstnde geht1 so hat sie doch darauf und deren ,anschauung keine unmittelbare ,beziehung1 sondern nur auf den ,verstand und dessen ,urteile1 welche sich zunchst an die ,sinne und deren ,anschauung wenden1 um diesen ihren ,gegenstand zu bestimmen4 ,vernunfteinheit ist also nicht ,einheit einer mglichen ,erfahrung1 sondern von dieser1 als der ,verstandeseinheit1 wesentlich unterschieden4 ,da alles1 was geschieht1 eine ,ursache habe1 ist gar kein durch ,vernunft erkannter und vorgeschriebener ,grundsatz4 ,er macht die ,einheit der ,erfahrung mglich und entlehnt nichts von der ,vernunft1 welche1 ohne diese ,beziehung auf mgliche ,erfahrung1 aus bloen ,begriffen keine solche synthetische ,einheit htte gebieten knnen4 ,zweitens sucht die ,vernunft in ihrem logischen ,gebrauche die allgemeine ,bedingung ihres ,urteils 7des ,schlusatzes71 und der ,vernunftschlu ist selbst nichts anderes als ein ,urteil1 vermittelst der ,subsumtion seiner ,bedingung unter eine allgemeine ,regel 7,obersatz74 ,da nun diese ,regel wiederum eben demselben ,versuche der ,vernunft ausgesetzt ist1 und dadurch die ,bedingung der ,bedingung 7vermittelst eines ,prosyllogismus7 gesucht werden mu1 so lange es angeht1 so sieht man wohl1 der eigentmliche ,grundsatz der ,vernunft berhaupt 7im logischen ,gebrauche7 sei3 zu dem bedingten ,erkenntnisse des ,verstandes das ,unbedingte zu finden1 womit die ,einheit desselben vollendet wird4 ,diese logische ,maxime kann aber nicht anders ein ,prinzipium der reinen ,vernunft werden1 als dadurch1 da man annimmt3 wenn das ,bedingte gegeben ist1 so sei auch die ganze ,reihe einander untergeordneter ,bedingungen1 die mithin selbst unbedingt ist1 gegeben1 7d4i4 in dem ,gegenstande und seiner ,verknpfung enthalten74 ,ein solcher ,grundsatz der reinen ,vernunft ist aber offenbar synthetisch2 denn das ,bedingte bezieht sich analytisch zwar auf irgendeine ,bedingung1 aber nicht aufs ,unbedingte4 ,es mssen aus demselben auch verschiedene synthetische ,stze entspringen1 wovon der reine ,verstand nichts wei1 als der nur mit ,gegenstnden einer mglichen ,erfahrung zu tun hat1 deren ,erkenntnis und ,synthesis jederzeit bedingt ist4 ,das ,unbedingte aber1 wenn es wirklich statthat1 kann besonders erwogen werden1 nach allen den ,bestimmungen1 die es von jedem ,bedingten unterscheiden1 und mu dadurch ,stoff zu manchen synthetischen ,stzen a priori geben4 ,die aus diesem obersten ,prinzip der reinen ,vernunft entspringenden ,grundstze werden aber in ,ansehung aller ,erscheinungen transzendent sein1 d4i4 es wird kein ihm adquater empirischer ,gebrauch von demselben jemals gemacht werden knnen4 ,er wird sich also von allen ,grundstzen des ,verstandes 7deren ,gebrauch vllig immanent ist1 indem sie nur die ,mglichkeit der ,erfahrung zu ihrem ,thema haben17 gnzlich unterscheiden4 ,ob nun jener ,grundsatz3 da sich die ,reihe der ,bedingungen 7in der ,synthesis der ,erscheinungen1 oder auch des ,denkens der ,dinge berhaupt17 bis zum ,unbedingten erstrecke1 seine objektive ,richtigkeit habe1 oder nicht2 welche ,folgerungen daraus auf den empirischen ,verstandesgebrauch flieen1 oder ob es vielmehr berall keinen dergleichen objektivgltigen ,vernunftsatz gebe1 sondern eine blo logische ,vorschrift1 sich im ,aufsteigen zu immer hheren ,bedingungen1 der ,vollstndigkeit derselben zu nhern und dadurch die hchste uns mgliche ,vernunfteinheit in unsere ,erkenntnis zu bringen2 ob1 sage ich1 dieses ,bedrfnis der ,vernunft durch einen ,miverstand fr einen transzendentalen ,grundsatz der reinen ,vernunft gehalten worden1 der eine solche unbeschrnkte ,vollstndigkeit bereilterweise von der ,reihe der ,bedingungen in den ,gegenstnden selbst postuliert2 was aber auch in diesem ,falle fr ,mideutungen und ,verblendungen in die ,vernunftschlsse1 deren ,obersatz aus reiner ,vernunft genommen worden1 7und der vielleicht mehr ,petition als ,postulat ist17 und die von der ,erfahrung aufwrts zu ihren ,bedingungen steigen1 einschleichen mgen3 das wird unser ,geschft in der transzendentalen ,dialektik sein1 welche wir jetzt aus ihren ,quellen1 die tief in der menschlichen ,vernunft verborgen sind1 entwickeln wollen4 ,wir werden sie in zwei ,hauptstcke teilen1 deren erstere von den transzendenten ,begriffen der reinen ,vernunft1 der zweite von transzendenten und dialektischen ,vernunftsschlssen derselben handeln soll4 ,der transzendentalen ,dialektik ,erstes ,buch ,von den ,begriffen der reinen ,vernunft ,was es auch mit der ,mglichkeit der ,begriffe aus reiner ,vernunft fr eine ,bewandtnis haben mag3 so sind sie doch nicht blo reflektierte1 sondern geschlossene ,begriffe4 ,verstandesbegriffe werden auch a priori vor der ,erfahrung und zum ,behuf derselben gedacht2 aber sie enthalten nichts weiter1 als die ,einheit der ,reflexion ber die ,erscheinungen1 insofern sie notwendig zu einem mglichen empirischen ,bewutsein gehren sollen4 ,durch sie allein wird ,erkenntnis und ,bestimmung eines ,gegenstandes mglich4 ,sie geben also zuerst ,stoff zum ,schlieen1 und vor ihnen gehen keine ,begriffe a priori von ,gegenstnden vorher1 aus denen sie knnten geschlossen werden4 ,dagegen grndet sich ihre objektive ,realitt doch lediglich darauf3 da1 weil sie die intellektuelle ,form aller ,erfahrung ausmachen1 ihre ,anwendung jederzeit in der ,erfahrung mu gezeigt werden knnen4 ,die ,benennung eines ,vernunftbegriffs aber zeigt schon vorlufig3 da er sich nicht innerhalb der ,erfahrung wolle beschrnken lassen1 weil er eine ,erkenntnis betrifft1 von der jede empirische nur ein ,teil ist1 7vielleicht das ,ganze der mglichen ,erfahrung oder ihrer empirischen ,synthesis17 bis dahin zwar keine wirkliche ,erfahrung jemals vllig zureicht1 aber doch jederzeit dazu gehrig ist4 ,vernunftbegriffe dienen zum ,begreifen1 wie ,verstandesbegriffe zum ,verstehen 7der ,wahrnehmungen74 ,wenn sie das ,unbedingte enthalten1 so betreffen sie etwas1 worunter alle ,erfahrung gehrt1 welches selbst aber niemals ein ,gegenstand der ,erfahrung ist3 etwas1 worauf die ,vernunft in ihren ,schlssen aus der ,erfahrung fhrt1 und wornach sie den ,grad ihres empirischen ,gebrauchs schtzt und abmit1 niemals aber ein ,glied der empirischen ,synthesis ausmacht4 ,haben dergleichen ,begriffe dessen ungeachtet1 objektive ,gltigkeit1 so knnen sie conceptus ratiocinati 7richtig geschlossene ,begriffe7 heien2 wo nicht1 so sind sie wenigstens durch einen ,schein des ,schlieens erschlichen1 und mgen conceptus ratiocinantes 7vernnftelnde ,begriffe7 genannt werden4 ,da dieses aber allererst in dem ,hauptstcke von den dialektischen ,schlssen der reinen ,vernunft ausgemacht werden kann1 so knnen wir darauf noch nicht ,rcksicht nehmen1 sondern werden vorlufig1 so wie wir die reinen ,verstandesbegriffe ,kategorien nannten1 die ,begriffe der reinen ,vernunft mit einem neuen ,namen belegen und sie transzendentale ,ideen nennen1 diese ,benennung aber jetzt erlutern und rechtfertigen4 ,des ersten ,buchs der transzendentalen ,dialektik ,erster ,abschnitt ,von den ,ideen berhaupt ,bei dem groen ,reichtum unserer ,sprachen findet sich doch oft der denkende ,kopf wegen des ,ausdrucks verlegen1 der seinem ,begriffe genau anpat1 und in dessen ,ermanglung er weder anderen1 noch sogar sich selbst recht verstndlich werden kann4 ,neue ,wrter zu schmieden1 ist eine ,anmaung zum ,gesetzgeben in ,sprachen1 die selten gelingt1 und ehe man zu diesem verzweifelten ,mittel schreitet1 ist es ratsam1 sich in einer toten und gelehrten ,sprache umzusehen1 ob sich daselbst nicht dieser ,begriff samt seinem angemessenen ,ausdrucke vorfinde1 und wenn der alte ,gebrauch desselben durch ,unbehutsamkeit ihrer ,urheber auch etwas schwankend geworden wre1 so ist es doch besser1 die ,bedeutung1 die ihm vorzglich eigen war1 zu befestigen1 7sollte es auch zweifelhaft bleiben1 ob man damals genau ebendieselbe im ,sinne gehabt habe17 als sein ,geschft nur dadurch zu verderben1 da man sich unverstndlich machte4 ,um deswillen1 wenn sich etwa zu einem gewissen ,begriffe nur ein einziges ,wort vorfnde1 das in schon eingefhrter ,bedeutung diesem ,begriffe genau anpat1 dessen ,unterscheidung von anderen verwandten ,begriffen von groer ,wichtigkeit ist1 so ist es ratsam1 damit nicht verschwenderisch umzugehen1 oder es blo zur ,abwechslung1 synonymisch1 statt anderer zu gebrauchen1 sondern ihm seine eigentmliche ,bedeutung sorgfltig aufzubehalten2 weil es sonst leichtlich geschieht1 da1 nachdem der ,ausdruck die ,aufmerksamkeit nicht besonders beschftigt1 sondern sich unter dem ,haufen anderer von sehr abweichender ,bedeutung verliert1 auch der ,gedanke verloren gehe1 den er allein htte aufbehalten knnen4 ,plato bediente sich des ,ausdrucks ,idee so1 da man wohl sieht1 er habe darunter etwas verstanden1 was nicht allein niemals von den ,sinnen entlehnt wird1 sondern welches sogar die ,begriffe des ,verstandes1 mit denen sich ,aristoteles beschftigte1 weit bersteigt1 indem in der ,erfahrung niemals etwas damit ,kongruierendes angetroffen wird4 ,die ,ideen sind bei ihm ,urbilder der ,dinge selbst1 und nicht blo ,schlssel zu mglichen ,erfahrungen1 wie die ,kategorien4 ,nach seiner ,meinung flossen sie aus der hchsten ,vernunft aus1 von da sie der menschlichen zuteil geworden1 die sich aber jetzt nicht mehr in ihrem ursprnglichen ,zustande befindet1 sondern mit ,mhe die alten1 jetzt sehr verdunkelten1 ,ideen durch ,erinnerung 7die ,philosophie heit7 zurckrufen mu4 ,ich will mich hier in keine literarische ,untersuchung einlassen1 um den ,sinn auszumachen1 den der erhabene ,philosoph mit seinem ,ausdrucke verband4 ,ich merke nur an1 da es gar nichts ,ungewhnliches sei1 sowohl im gemeinen ,gesprche1 als in ,schriften1 durch die ,vergleichung der ,gedanken1 welche ein ,verfasser ber seinen ,gegenstand uert1 ihn sogar besser zu verstehen1 als er sich selbst verstand1 indem er seinen ,begriff nicht genugsam bestimmte1 und dadurch bisweilen seiner eigenen ,absicht entgegen redete1 oder auch dachte4 ,plato bemerkte sehr wohl1 da unsere ,erkenntniskraft ein weit hheres ,bedrfnis fhle1 als blo ,erscheinungen nach synthetischer ,einheit buchstabieren1 um sie als ,erfahrung lesen zu knnen1 und da unsere ,vernunft natrlicherweise sich zu ,erkenntnissen aufschwinge1 die viel weiter gehen1 als da irgendein ,gegenstand1 den ,erfahrung geben kann1 jemals mit ihnen kongruieren knne1 die aber nichtsdestoweniger ihre ,realitt haben und keineswegs bloe ,hirngespinste sind4 ,plato fand seine ,ideen vorzglich in allem was praktisch ist991 d4i4 auf ,freiheit beruht1 welche ihrerseits unter ,erkenntnissen steht1 die ein eigentmliches ,produkt der ,vernunft sind4 ,wer die ,begriffe der ,tugend aus ,erfahrung schpfen wollte1 wer das1 was nur allenfalls als ,beispiel zur unvollkommenen ,erluterung dienen kann1 als ,muster zum ,erkenntnisquell machen wollte 7wie wirklich viele getan haben71 der wrde aus der ,tugend ein nach ,zeit und ,umstnden wandelbares1 zu keiner ,regel brauchbares zweideutiges ,unding machen4 ,dagegen wird ein jeder inne1 da1 wenn ihm jemand als ,muster der ,tugend vorgestellt wird1 er doch immer das wahre ,original blo in seinem eigenen ,kopfe habe1 womit er dieses angebliche ,muster vergleicht1 und es blo darnach schtzt4 ,dieses ist aber die ,idee der ,tugend1 in ,ansehung deren alle mglichen ,gegenstnde der ,erfahrung zwar als ,beispiele1 7,beweise der ,tunlichkeit desjenigen im gewissen ,grade1 was der ,begriff der ,vernunft heischt17 aber nicht als ,urbilder ,dienste tun4 ,da niemals ein ,mensch demjenigen adquat handeln werde1 was die reine ,idee der ,tugend enthlt1 beweist gar nicht etwas ,chimrisches in diesem ,gedanken4 ,denn es ist gleichwohl alles ,urteil1 ber den moralischen ,wert oder ,unwert1 nur vermittelst dieser ,idee mglich2 mithin liegt sie jeder ,annherung zur moralischen ,vollkommenheit notwendig zum ,grunde1 soweit auch die ihrem ,grade nach nicht zu bestimmenden ,hindernisse in der menschlichen ,natur uns davon entfernt halten mgen4 99 ,er dehnte seinen ,begriff freilich auch auf spekulative ,erkenntnisse aus1 wenn sie nur rein und vllig a priori gegeben waren1 sogar ber die ,mathematik1 ob diese gleich ihren ,gegenstand nirgend anders1 als in der mglichen ,erfahrung hat4 ,hierin kann ich ihm nun nicht folgen1 so wenig als in der mystischen ,deduktion dieser ,ideen1 oder den bertreibungen1 dadurch er sie gleichsam hypostasierte2 wiewohl die hohe ,sprache1 deren er sich in diesem ,felde bediente1 einer milderen und der ,natur der ,dinge angemessenen ,auslegung ganz wohl fhig ist4 ,die platonische ,republik ist1 als ein vermeintlich auffallendes ,beispiel von ertrumter ,vollkommenheit1 die nur im ,gehirn des migen ,denkers ihren ,sitz haben kann1 zum ,sprichwort geworden1 und ,brucker findet es lcherlich1 da der ,philosoph behauptete1 niemals wrde ein ,frst wohl regieren1 wenn er nicht der ,ideen teilhaftig wre4 ,allein man wrde besser tun1 diesem ,gedanken mehr nachzugehen1 und ihn 7wo der vortreffliche ,mann uns ohne ,hilfe lt7 durch neue ,bemhung in ,licht zu stellen1 als ihn1 unter dem sehr elenden und schdlichen ,vorwande der ,untunlichkeit1 als unntz beiseite zu stellen4 ,eine ,verfassung von der grten menschlichen ,freiheit nach ,gesetzen1 welche machen1 da jedes ,freiheit mit der anderen ihrer zusammen bestehen kann1 7nicht von der grten ,glckseligkeit1 denn diese wird schon von selbst folgen27 ist doch wenigstens eine notwendige ,idee1 die man nicht blo im ersten ,entwurfe einer ,staatsverfassung1 sondern auch bei allen ,gesetzen zum ,grunde legen mu1 und wobei man anfnglich von den gegenwrtigen ,hindernissen abstrahieren mu1 die vielleicht nicht sowohl aus der menschlichen ,natur unvermeidlich entspringen mgen1 als vielmehr aus der ,vernachlssigung der echten ,ideen bei der ,gesetzgebung4 ,denn nichts kann ,schdlicheres und eines ,philosophen ,unwrdigeres gefunden werden1 als die pbelhafte ,berufung auf vergeblich widerstreitende ,erfahrung1 die doch gar nicht existieren wrde1 wenn jene ,anstalten zu rechter ,zeit nach den ,ideen getroffen wrden1 und an deren ,statt nicht rohe ,begriffe1 eben darum1 weil sie aus ,erfahrung geschpft worden1 alle gute ,absicht vereitelt htten4 ,je bereinstimmender die ,gesetzgebung und ,regierung mit dieser ,idee eingerichtet wren1 desto seltener wrden allerdings die ,strafen werden1 und da ist es denn ganz vernnftig1 7wie ,plato behauptet71 da bei einer vollkommenen ,anordnung derselben gar keine dergleichen ntig sein wrden4 ,ob nun gleich das letztere niemals zustande kommen mag1 so ist die ,idee doch ganz richtig1 welche dieses ,maximum zum ,urbilde aufstellt1 um nach demselben die gesetzliche ,verfassung der ,menschen der mglich grten ,vollkommenheit immer nher zu bringen4 ,denn welches der hchste ,grad sein mag1 bei welchem die ,menschheit stehenbleiben msse1 und wie gro also die ,kluft1 die zwischen der ,idee und ihrer ,ausfhrung notwendig brigbleibt1 sein mge1 das kann und soll niemand bestimmen1 eben darum1 weil es ,freiheit ist1 welche jede angegebene ,grenze bersteigen kann4 ,aber nicht blo in demjenigen1 wobei die menschliche ,vernunft wahrhafte ,kausalitt zeigt1 und wo ,ideen wirkende ,ursachen 7der ,handlungen und ihrer ,gegenstnde7 werden1 nmlich in ,sittlichen1 sondern auch in ,ansehung der ,natur selbst1 sieht ,plato mit ,recht deutliche ,beweise ihres ,ursprungs aus ,ideen4 ,ein ,gewchs1 ein ,tier1 die regelmige ,anordnung des ,weltbaues 7vermutlich also auch die ganze ,naturordnung7 zeigen deutlich1 da sie nur nach ,ideen mglich sind2 da zwar kein einzelnes ,geschpf1 unter den einzelnen ,bedingungen seines ,daseins1 mit der ,idee des ,vollkommensten seiner ,art kongruiere 7so wenig wie der ,mensch mit der ,idee der ,menschheit1 die er sogar selbst als das ,urbild seiner ,handlungen in seiner ,seele trgt17 da gleichwohl jene ,ideen im hchsten ,verstande einzeln1 unvernderlich1 durchgngig bestimmt1 und die ursprnglichen ,ursachen der ,dinge sind1 und nur das ,ganze ihrer ,verbindung im ,weltall einzig und allein jener ,idee vllig adquat sei4 ,wenn man das bertriebene des ,ausdrucks absondert1 so ist der ,geistesschwung des ,philosophen1 von der copeilichen ,betrachtung des ,physischen der ,weltordnung zu der architektonischen ,verknpfung derselben nach ,zwecken1 d4i4 nach ,ideen1 hinaufzusteigen1 eine ,bemhung1 die ,achtung und ,nachfolge verdient1 in ,ansehung desjenigen aber1 was die ,prinzipien der ,sittlichkeit1 der ,gesetzgebung und der ,religion betrifft1 wo die ,ideen die ,erfahrung selbst 7des ,guten7 allererst mglich machen1 obzwar niemals darin vllig ausgedrckt werden knnen1 ein ganz eigentmliches ,verdienst1 welches man nur darum nicht erkennt1 weil man es durch eben die empirischen ,regeln beurteilt1 deren ,gltigkeit1 als ,prinzipien1 eben durch sie hat aufgehoben werden sollen4 ,denn in ,betracht der ,natur gibt uns ,erfahrung die ,regel an die ,hand und ist der ,quell der ,wahrheit2 in ,ansehung der sittlichen ,gesetze aber ist ,erfahrung 7leider67 die ,mutter des ,scheins1 und es ist hchst verwerflich1 die ,gesetze ber das1 was ich tun soll1 von demjenigen herzunehmen1 oder dadurch einschrnken zu wollen1 was getan wird4 ,statt aller dieser ,betrachtungen1 deren gehrige ,ausfhrung in der ,tat die eigentmliche ,wrde der ,philosophie ausmacht1 beschftigen wir uns jetzt mit einer nicht so glnzenden1 aber doch auch nicht verdienstlosen ,arbeit1 nmlich3 den ,boden zu jenen majesttischen sittlichen ,gebuden eben und baufest zu machen1 in welchem sich allerlei ,maulwurfsgnge einer vergeblich1 aber mit guter ,zuversicht1 auf ,schtze grabenden ,vernunft vorfinden1 und die jenes ,bauwerk unsicher machen4 ,der transzendentale ,gebrauch der reinen ,vernunft1 ihre ,prinzipien und ,ideen1 sind es also1 welche genau zu kennen uns jetzt obliegt1 um den ,einflu der reinen ,vernunft und den ,wert derselben gehrig bestimmen und schtzen zu knnen4 ,doch1 ehe ich diese vorlufige ,einleitung beiseite lege1 ersuche ich diejenige1 denen ,philosophie am ,herzen liegt1 7welches mehr gesagt ist1 als man gemeiniglich antrifft17 wenn sie sich durch dieses und das ,nachfolgende berzeugt finden sollten1 den ,ausdruck ,idee seiner ursprnglichen ,bedeutung nach in ,schutz zu nehmen1 damit er nicht fernerhin unter die brigen ,ausdrcke1 womit gewhnlich allerlei ,vorstellungsarten in sorgloser ,unordnung bezeichnet werden1 gerate1 und die ,wissenschaft dabei einbe4 ,fehlt es uns doch nicht an ,benennungen1 die jeder ,vorstellungsart gehrig angemessen sind1 ohne da wir ntig haben1 in das ,eigentum einer anderen einzugreifen4 ,hier ist eine ,stufenleiter derselben4 ,die ,gattung ist ,vorstellung berhaupt 7repraesentatio74 ,unter ihr steht die ,vorstellung mit ,bewutsein 7perceptio74 ,eine ,perception1 die sich lediglich auf das ,subjekt1 als die ,modifikation seines ,zustandes bezieht1 ist ,empfindung 7sensatio71 eine objektive ,perzeption ist ,erkenntnis 7cognitio74 ,diese ist entweder ,anschauung oder ,begriff 7intuitus vel conceptus74 ,jene bezieht sich unmittelbar auf den ,gegenstand und ist einzeln2 dieser mittelbar1 vermittelst eines ,merkmals1 was mehreren ,dingen gemein sein kann4 ,der ,begriff ist entweder ein empirischer oder reiner ,begriff1 und der reine ,begriff1 sofern er lediglich im ,verstande seinen ,ursprung hat 7nicht im reinen ,bilde der ,sinnlichkeit7 heit ,notio4 ,ein ,begriff aus ,notionen1 der die ,mglichkeit der ,erfahrung bersteigt1 ist die ,idee1 oder der ,vernunftbegriff4 ,dem1 der sich einmal an diese ,unterscheidung gewhnt hat1 mu es unertrglich fallen1 die ,vorstellung der roten ,farbe ,idee nennen zu hren4 ,sie ist nicht einmal ,notion 7,verstandesbegriff7 zu nennen4 ,des ersten ,buchs der transzendentalen ,dialektik ,zweiter ,abschnitt ,von den transzendentalen ,ideen ,die transzendentale ,analytik gab uns ein ,beispiel1 wie die bloe logische ,form unserer ,erkenntnis den ,ursprung von reinen ,begriffen a priori enthalten knne1 welche vor aller ,erfahrung ,gegenstnde vorstellen1 oder vielmehr die synthetische ,einheit anzeigen1 welche allein eine empirische ,erkenntnis von ,gegenstnden mglich macht4 ,die ,form der ,urteile 7in einen ,begriff von der ,synthesis der ,anschauungen verwandelt7 brachte ,kategorien hervor1 welche allen ,verstandesgebrauch in der ,erfahrung leiten4 ,ebenso knnen wir erwarten1 da die ,form der ,vernunftschlsse1 wenn man sie auf die synthetische ,einheit der ,anschauungen1 nach ,magebung der ,kategorien1 anwendet1 den ,ursprung besonderer ,begriffe a priori enthalten werde1 welche wir reine ,vernunftbegriffe1 oder transzendentale ,ideen nennen knnen1 und die den ,verstandesgebrauch im ,ganzen der getarnten ,erfahrung nach ,prinzipien bestimmen werden4 ,die ,funktion der ,vernunft bei ihren ,schlssen bestand in der ,allgemeinheit der ,erkenntnis nach ,begriffen1 und der ,vernunftschlu selbst ist ein ,urteil1 welches a priori in dem ganzen ,umfange seiner ,bedingung bestimmt wird4 ,den ,satz3 ,cajus ist sterblich1 knnte ich auch blo durch den ,verstand aus der ,erfahrung schpfen4 ,allein ich suche einen ,begriff1 der die ,bedingung enthlt1 unter welcher das ,prdikat 7,assertion berhaupt7 dieses ,urteils gegeben wird 7d4i4 hier1 den ,begriff des ,menschen27 und nachdem ich unter diese ,bedingung1 in ihrem ganzen ,umfange genommen1 7alle ,menschen sind sterblich7 subsumiert habe2 so bestimme ich darnach die ,erkenntnis meines ,gegenstandes 7,cajus ist sterblich74 ,demnach restringieren wir in der ,conclusion eines ,vernunftschlusses ein ,prdikat auf einen gewissen ,gegenstand1 nachdem wir es vorher in dem ,obersatz in seinem ganzen ,umfange unter einer gewissen ,bedingung gedacht haben4 ,diese vollendete ,gre des ,umfanges1 in ,beziehung auf eine solche ,bedingung1 heit die ,allgemeinheit 7,universalitas74 ,dieser entspricht in der ,synthesis der ,anschauungen die ,allheit 7,universitas7 oder ,totalitt der ,bedingungen4 ,also ist der transzendentale ,vernunftbegriff kein anderer1 als der von der ,totalitt der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten4 ,da nun das ,unbedingte allein die ,totalitt der ,bedingungen mglich macht1 und umgekehrt die ,totalitt der ,bedingungen jederzeit selbst unbedingt ist2 so kann ein reiner ,vernunftbegriff berhaupt durch den ,begriff des ,unbedingten1 sofern er einen ,grund der ,synthesis des ,bedingten enthlt1 erklrt werden4 ,soviel ,arten des ,verhltnisses es nun gibt1 die der ,verstand vermittelst der ,kategorien sich vorstellt1 so vielerlei reine ,vernunftbegriffe wird es auch geben1 und es wird also erstlich ein ,unbedingtes der kategorischen ,synthesis in einem ,subjekt1 zweitens der hypothetischen ,synthesis der ,glieder einer ,reihe1 drittens der disjunktiven ,synthesis der ,teile in einem ,system zu suchen sein4 ,es gibt nmlich ebensoviel ,arten von ,vernunftschlssen1 deren jede durch ,prosyllogismen zum ,unbedingten fortschreitet1 die eine zum ,subjekt1 welches selbst nicht mehr ,prdikat ist1 die andere zur ,voraussetzung1 die nichts weiter voraussetzt1 und die dritte zu einem ,aggregat der ,glieder der ,einteilung1 zu welchen nichts weiter erforderlich ist1 um die ,einteilung eines ,begriffs zu vollenden4 ,daher sind die reinen ,vernunftbegriffe von der ,totalitt in der ,synthesis der ,bedingungen wenigstens als ,aufgaben1 um die ,einheit des ,verstandes1 womglich1 bis zum ,unbedingten fortzusetzen1 notwendig und in der ,natur der menschlichen ,vernunft gegrndet1 es mag auch brigens diesen transzendentalen ,begriffen an einem ihnen angemessenen ,gebrauch in concreto fehlen1 und sie mithin keinen anderen ,nutzen haben1 als den ,verstand in die ,richtung zu bringen1 darin sein ,gebrauch1 indem er aufs uerste erweitert1 zugleich mit sich selbst durchgehende einstimmig gemacht wird4 ,indem wir aber hier von der ,totalitt der ,bedingungen und dem ,unbedingten1 als dem gemeinschaftlichen ,titel aller ,vernunftbegriffe reden1 so stoen wir wiederum auf einen ,ausdruck1 den wir nicht entbehren und gleichwohl1 nach einer ihm durch langen ,mibrauch anhngenden ,zweideutigkeit1 nicht sicher brauchen knnen4 ,das ,wort absolut ist eines von den wenigen ,wrtern1 die in ihrer uranfnglichen ,bedeutung einem ,begriffe angemessen worden1 welchem nach der ,hand gar kein anderes ,wort eben derselben ,sprache genau anpat1 und dessen ,verlust1 oder welches ebensoviel ist1 sein schwankender ,gebrauch daher auch den ,verlust des ,begriffs selbst nach sich ziehen mu1 und zwar eines ,begriffs1 der1 weil er die ,vernunft gar sehr beschftigt1 ohne groen ,nachteil aller transzendentalen ,beurteilungen nicht entbehrt werden kann4 ,das ,wort absolut wird jetzt fters gebraucht1 um blo anzuzeigen1 da etwas von einer ,sache an sich selbst betrachtet und also innerlich gelte4 ,in dieser ,bedeutung wrde absolutmglich das bedeuten1 was an sich selbst 7interne7 mglich ist1 welches in der ,tat das wenigste ist1 was man von einem ,gegenstande sagen kann4 ,dagegen wird es auch bisweilen gebraucht1 um anzuzeigen1 da etwas in aller ,beziehung 7uneingeschrnkt7 gltig ist 7z4,b4 die absolute ,herrschaft17 und absolutmglich wrde in dieser ,bedeutung dasjenige bedeuten1 was in aller ,absicht in aller ,beziehung mglich ist1 welches wiederum das meiste ist1 was ich ber die ,mglichkeit eines ,dinges sagen kann4 ,nun treffen zwar diese ,bedeutungen manchmal zusammen4 ,so ist z4,e41 was innerlich unmglich ist1 auch in aller ,beziehung1 mithin absolut unmglich4 ,aber in den meisten ,fllen sind sie unendlich weit auseinander1 und ich kann auf keine ,weise schlieen1 da1 weil etwas an sich selbst mglich ist1 es darum auch in aller ,beziehung1 mithin absolut1 mglich sei4 ,ja von der absoluten ,notwendigkeit werde ich in der ,folge zeigen1 da sie keineswegs in allen ,fllen von der inneren abhnge1 und also mit dieser nicht als gleichbedeutend angesehen werden msse4 ,dessen ,gegenteil innerlich unmglich ist1 dessen ,gegenteil ist freilich auch in aller ,absicht unmglich1 mithin ist es selbst absolut notwendig2 aber ich kann nicht umgekehrt schlieen1 was absolut notwendig ist1 dessen ,gegenteil ist innerlich unmglich1 d4i4 die absolute ,notwendigkeit der ,dinge ist eine innere ,notwendigkeit2 denn diese innere ,notwendigkeit ist in gewissen ,fllen ein ganz leerer ,ausdruck1 mit welchem wir nicht den mindesten ,begriff verbinden knnen2 dagegen der von der ,notwendigkeit eines ,dinges in aller ,beziehung 7auf alles ,mgliche7 ganz besondere ,bestimmungen bei sich fhrt4 ,weil nun der ,verlust eines ,begriffs von groer ,anwendung in der spekulativen ,weltweisheit dem ,philosophen niemals gleichgltig sein kann1 so hoffe ich1 es werde ihm die ,bestimmung und sorgfltige ,aufbewahrung des ,ausdrucks1 an dem der ,begriff hngt1 auch nicht gleichgltig sein4 ,in dieser erweiterten ,bedeutung werde ich mich dann des ,wortes3 absolut1 bedienen und es dem blo komparativ oder in besonderer ,rcksicht ,gltigen entgegensetzen2 denn dieses letztere ist auf ,bedingungen restringiert1 jenes aber gilt ohne ,restriktion4 ,nun geht der transzendentale ,vernunftbegriff jederzeit nur auf die absolute ,totalitt in der ,synthesis der ,bedingungen1 und endigt niemals1 als bei den schlechthin1 d4i4 in jeder ,beziehung1 ,unbedingten4 ,denn die reine ,vernunft berlt alles dem ,verstande1 der sich zunchst auf die ,gegenstnde der ,anschauung oder vielmehr deren ,synthesis in der ,einbildungskraft bezieht4 ,jene behlt sich allein die absolute ,totalitt im ,gebrauche der ,verstandesbegriffe vor1 und sucht die synthetische ,einheit1 welche in der ,kategorie gedacht wird1 bis zum ,schlechthinunbedingten hinauszufhren4 ,man kann daher diese die ,vernunfteinheit der ,erscheinungen1 so wie jene1 welche die ,kategorie ausdrckt1 ,verstandeseinheit nennen4 ,so bezieht sich demnach die ,vernunft nur auf den ,verstandesgebrauch1 und zwar nicht sofern dieser den ,grund mglicher ,erfahrung enthlt1 7denn die absolute ,totalitt der ,bedingungen ist kein in einer ,erfahrung brauchbarer ,begriff1 weil keine ,erfahrung unbedingt ist17 sondern um ihm die ,richtung auf eine gewisse ,einheit vorzuschreiben1 von der der ,verstand keinen ,begriff hat1 und die darauf hinausgeht1 alle ,verstandeshandlungen1 in ,ansehung eines jeden ,gegenstandes1 in ein absolutes ,ganze zusammenzufassen4 ,daher ist der objektive ,gebrauch der reinen ,vernunftbegriffe jederzeit transzendent1 indessen da der von den reinen ,verstandesbegriffen1 seiner ,natur nach1 jederzeit immanent sein mu1 indem er sich blo auf mgliche ,erfahrung einschrnkt4 ,ich verstehe unter der ,idee einen notwendigen ,vernunftbegriff1 dem kein kongruierender ,gegenstand in den ,sinnen gegeben werden kann4 ,also sind unsere jetzt erwogenen reinen ,vernunftbegriffe transzendentale ,ideen4 ,sie sind ,begriffe der reinen ,vernunft2 denn sie betrachten alles ,erfahrungserkenntnis als bestimmt durch eine absolute ,totalitt der ,bedingungen4 ,sie sind nicht willkrlich erdichtet1 sondern durch die ,natur der ,vernunft selbst aufgegeben1 und beziehen sich daher notwendigerweise auf den ganzen ,verstandesgebrauch4 ,sie sind endlich transzendent und bersteigen die ,grenze aller ,erfahrung1 in welcher also niemals ein ,gegenstand vorkommen kann1 der der transzendentalen ,idee adquat wre4 ,wenn man eine ,idee nennt1 so sagt man dem ,objekt nach 7als von einem ,gegenstande des reinen ,verstandes7 sehr viel1 dem ,subjekte nach aber 7d4i4 in ,ansehung seiner ,wirklichkeit unter empirischer ,bedingung7 eben darum sehr wenig1 weil sie1 als der ,begriff eines ,maximum1 in concreto niemals kongruent kann gegeben werden4 ,weil nun das letztere im blo spekulativen ,gebrauch der ,vernunft eigentlich die ganze ,absicht ist1 und die ,annherung zu einem ,begriffe1 der aber in der ,ausbung doch niemals erreicht wird1 ebensoviel ist1 als ob der ,begriff ganz und gar verfehlt wrde1 so heit es von einem dergleichen ,begriffe3 er ist nur eine ,idee4 ,so wrde man sagen knnen3 das absolute ,ganze aller ,erscheinungen ist nur eine ,idee1 denn1 da wir dergleichen niemals im ,bilde entwerfen knnen1 so bleibt es ein ,problem ohne alle ,auflsung4 ,dagegen1 weil es im praktischen ,gebrauch des ,verstandes ganz allein um die ,ausbung nach ,regeln zu tun ist1 so kann die ,idee der praktischen ,vernunft jederzeit wirklich1 obzwar nur zum ,teil1 in concreto gegeben werden1 ja sie ist die unentbehrliche ,bedingung jedes praktischen ,gebrauchs der ,vernunft4 ,ihre ,ausbung ist jederzeit begrenzt und mangelhaft1 aber unter nicht bestimmbaren ,grenzen1 also jederzeit unter dem ,einflusse des ,begriffs einer absoluten ,vollstndigkeit4 ,demnach ist die praktische ,idee jederzeit hchst fruchtbar und in ,ansehung der wirklichen ,handlungen unumgnglich notwendig4 ,in ihr hat die reine ,vernunft sogar ,kausalitt1 das wirklich hervorzubringen1 was ihr ,begriff enthlt2 daher kann man von der ,weisheit nicht gleichsam geringschtzig sagen3 sie ist nur eine ,idee2 sondern eben darum1 weil sie die ,idee von der notwendigen ,einheit aller mglichen ,zwecke ist1 so mu sie allem ,praktischen als ursprngliche1 zum wenigsten einschrnkende1 ,bedingung zur ,regel dienen4 ,ob wir nun gleich von den transzendentalen ,vernunftbegriffen sagen mssen3 sie sind nur ,ideen1 so werden wir sie doch keineswegs fr berflssig und nichtig anzusehen haben4 ,denn1 wenn schon dadurch kein ,objekt bestimmt werden kann1 so knnen sie doch im ,grunde und unbemerkt dem ,verstande zum ,kanon seines ausgebreiteten und einhelligen ,gebrauchs dienen1 dadurch er zwar keinen ,gegenstand mehr erkennt1 als er nach seinen ,begriffen erkennen wrde1 aber doch in dieser ,erkenntnis besser und weiter geleitet wird4 ,zu geschweigen1 da sie vielleicht von den ,naturbegriffen zu den praktischen einen bergang mglich machen1 und den moralischen ,ideen selbst auf solche ,art ,haltung und ,zusammenhang mit den spekulativen ,erkenntnissen der ,vernunft verschaffen knnen4 ber alles dieses mu man den ,aufschlu in dem ,verfolg erwarten4 ,unserer ,absicht gem setzen wir aber hier die praktischen ,ideen beiseite1 und betrachten daher die ,vernunft nur im spekulativen1 und in diesem noch enger1 nmlich nur im transzendentalen ,gebrauch4 ,hier mssen wir nun denselben ,weg einschlagen1 den wir oben bei der ,deduktion der ,kategorien nahmen2 nmlich1 die logische ,form der ,vernunfterkenntnis erwgen1 und sehen1 ob nicht etwa die ,vernunft dadurch auch ein ,quell von ,begriffen werde1 ,objekte an sich selbst1 als synthetisch a priori bestimmt1 in ,ansehung einer oder der anderen ,funktion der ,vernunft1 anzusehen4 ,vernunft1 als ,vermgen einer gewissen logischen ,form der ,erkenntnis betrachtet1 ist das ,vermgen zu schlieen1 d4i4 mittelbar 7durch die ,subsumtion der ,bedingung eines mglichen ,urteils unter die ,bedingung eines gegebenen7 zu urteilen4 ,das gegebene ,urteil ist die allgemeine ,regel 7,obersatz1 ,major74 ,die ,subsumtion der ,bedingung eines anderen mglichen ,urteils unter die ,bedingung der ,regel ist der ,untersatz 7,minor74 ,das wirkliche ,urteil1 welches die ,assertion der ,regel in dem subsumierten ,falle aussagt1 ist der ,schlusatz 7,conclusio74 ,die ,regel nmlich sagt etwas allgemein unter einer gewissen ,bedingung4 ,nun findet in einem vorkommenden ,falle die ,bedingung der ,regel statt4 ,also wird das1 was unter jener ,bedingung allgemein galt1 auch in dem vorkommenden ,falle 7der diese ,bedingung bei sich fhrt7 als gltig angesehen4 ,man sieht leicht1 da die ,vernunft durch ,verstandeshandlungen1 welche eine ,reihe von ,bedingungen ausmachen1 zu einem ,erkenntnisse gelange4 ,wenn ich zu dem ,satze3 alle ,krper sind vernderlich1 nur dadurch gelangen da ich von dem entfernteren ,erkenntnis 7worin der ,begriff des ,krpers noch nicht vorkommt1 der aber doch davon die ,bedingung enthlt17 anfange3 alles ,zusammengesetzte ist vernderlich2 von diesem zu einem nheren gehe1 der unter der ,bedingung des ersteren steht3 die ,krper sind zusammengesetzt2 und von diesem allererst zu einem dritten1 der nunmehr das entfernte ,erkenntnis 7vernderlich7 mit der vorliegenden verknpft3 folglich sind die ,krper vernderlich2 so bin ich durch eine ,reihe von ,bedingungen 7,prmissen7 zu einer ,erkenntnis 7,conclusion7 gelangt4 ,nun lt sich eine jede ,reihe1 deren ,exponent 7des kategorischen oder hypothetischen ,urteils7 gegeben ist1 fortsetzen2 mithin fhrt ebendieselbe ,vernunfthandlung zur ratiocinatio polysyllogistica1 welches eine ,reihe von ,schlssen ist1 die entweder auf die ,seite der ,bedingungen 7per prosyllogismos71 oder des ,bedingten 7per episyllogismos71 in unbestimmte ,weiten fortgesetzt werden kann4 ,man wird aber bald inne1 da die ,kette1 oder ,reihe der ,prosyllogismen1 d4i4 der gefolgerten ,erkenntnisse auf der ,seite der ,grnde1 oder der ,bedingungen zu einem gegebenen ,erkenntnis1 mit anderen ,worten3 die aufsteigende ,reihe der ,vernunftschlsse1 sich gegen das ,vernunftvermgen doch anders verhalten msse1 als die absteigende ,reihe1 d4i4 der ,fortgang der ,vernunft auf der ,seite des ,bedingten durch ,episyllogismen4 ,denn1 da im ersteren ,falle das ,erkenntnis 7conclusio7 nur als bedingt gegeben ist2 so kann man zu demselben vermittelst der ,vernunft nicht anders gelangen1 als wenigstens unter der ,voraussetzung1 da alle ,glieder der ,reihe auf der ,seite der ,bedingungen gegeben sind1 7,totalitt in der ,reihe der ,prmissen17 weil nur unter deren ,voraussetzung das vorliegende ,urteil a priori mglich ist2 dagegen auf der ,seite des ,bedingten1 oder der ,folgerungen1 nur eine werdende und nicht schon ganz vorausgesetzte oder gegebene ,reihe1 mithin nur ein potentialer ,fortgang gedacht wird4 ,daher1 wenn eine ,erkenntnis als bedingt angesehen wird1 so ist die ,vernunft gentigt1 die ,reihe der ,bedingungen in aufsteigender ,linie als vollendet und ihrer ,totalitt nach gegeben anzusehen4 ,wenn aber eben dieselbe ,erkenntnis zugleich als ,bedingung anderer ,erkenntnisse angesehen wird1 die untereinander eine ,reihe von ,folgerungen in absteigender ,linie ausmachen1 so kann die ,vernunft ganz gleichgltig sein1 wie weit dieser ,fortgang sich a parte posteriori erstrecke1 und ob gar berall ,totalitt dieser ,reihe mglich sei2 weil sie einer dergleichen ,reihe zu der vor ihr liegenden ,konklusion nicht bedarf1 indem diese durch ihre ,grnde a parte priori schon hinreichend bestimmt und gesichert ist4 ,es mag nun sein1 da auf der ,seite der ,bedingungen die ,reihe der ,prmissen ein ,erstes habe1 als oberste ,bedingung1 oder nicht1 und also a parte priori ohne ,grenzen2 so mu sie doch ,totalitt der ,bedingung enthalten1 gesetzt1 da wir niemals dahin gelangen knnten1 sie zu fassen1 und die ganze ,reihe mu unbedingt wahr sein1 wenn das ,bedingte1 welches als eine daraus entspringende ,folgerung angesehen wird1 als wahr gelten soll4 ,dieses ist eine ,forderung der ,vernunft1 die ihr ,erkenntnis als a priori bestimmt und als notwendig ankndigt1 entweder an sich selbst1 und dann bedarf es keiner ,grnde1 oder1 wenn es abgeleitet ist1 als ein ,glied einer ,reihe von ,grnden1 die selbst unbedingterweise wahr ist4 ,des ersten ,buchs der transzendentalen ,dialektik ,dritter ,abschnitt ,system der transzendentalen ,ideen ,wir haben es hier nicht mit einer logischen ,dialektik zu tun1 welche von allem ,inhalte der ,erkenntnis abstrahiert1 und lediglich den falschen ,schein in der ,form der ,vernunftschlsse aufdeckt1 sondern mit einer transzendentalen1 welche1 vllig a priori1 den ,ursprung gewisser ,erkenntnisse aus reiner ,vernunft1 und geschlossener ,begriffe1 deren ,gegenstand empirisch gar nicht gegeben werden kann1 die also gnzlich auer dem ,vermgen des reinen ,verstandes liegen1 enthalten soll4 ,wir haben aus der natrlichen ,beziehung1 die der transzendentale ,gebrauch unserer ,erkenntnis1 sowohl in ,schlssen als ,urteilen1 auf den logischen haben mu1 abgenommen3 da es nur drei ,arten von dialektischen ,schlssen geben werde1 die sich auf die dreierlei ,schluarten beziehen1 durch welche ,vernunft aus ,prinzipien zu ,erkenntnissen gelangen kann1 und da in allem ihr ,geschft sei1 von der bedingten ,synthesis1 an die der ,verstand jederzeit gebunden bleibt1 zur unbedingten aufzusteigen1 die er niemals erreichen kann4 ,nun ist das ,allgemeine aller ,beziehung1 die unsere ,vorstellungen haben knnen1 #a4 die ,beziehung aufs ,subjekt1 #b4 die ,beziehung auf ,objekte1 und zwar entweder erstlich als ,erscheinungen1 oder als ,gegenstnde des ,denkens berhaupt4 ,wenn man diese ,untereinteilung mit der oberen verbindet1 so ist alles ,verhltnis der ,vorstellungen1 davon wir uns entweder einen ,begriff1 oder ,idee machen knnen1 dreifach3 #a4 das ,verhltnis zum ,subjekt1 #b4 zum ,mannigfaltigen des ,objekts in der ,erscheinung1 #c4 zu allen ,dingen berhaupt4 ,nun haben es alle reinen ,begriffe berhaupt mit der synthetischen ,einheit der ,vorstellungen1 ,begriffe der reinen ,vernunft 7transszendentale ,ideen7 aber mit der unbedingten synthetischen ,einheit aller ,bedingungen berhaupt zu tun4 ,folglich werden alle transzendentalen ,ideen sich unter drei ,klassen bringen lassen1 davon die erste die absolute 7unbedingte7 ,einheit des denkenden ,subjekts1 die zweite die absolute ,einheit der ,reihe der ,bedingungen der ,erscheinung1 die dritte die absolute ,einheit der ,bedingung aller ,gegenstnde des ,denkens berhaupt enthlt4 ,das denkende ,subjekt ist der ,gegenstand der ,psychologie1 der ,inbegriff aller ,erscheinungen 7die ,welt7 der ,gegenstand der ,kosmologie1 und das ,ding1 welches die oberste ,bedingung der ,mglichkeit von allem1 was gedacht werden kann1 enthlt1 7das ,wesen aller ,wesen7 der ,gegenstand der ,theologie4 ,also gibt die reine ,vernunft die ,idee zu einer transzendentalen ,seelenlehre 7psychologia rationalis71 zu einer transzendentalen ,weltwissenschaft 7cosmologia rationalis71 endlich auch zu einer transzendentalen ,gotteserkenntnis 7,theologia transzendentalis7 an die ,hand4 ,der bloe ,entwurf sogar zu einer sowohl als der anderen dieser ,wissenschaften1 schreibt sich gar nicht von dem ,verstande her1 selbst wenn er gleich mit dem hchsten logischen ,gebrauche der ,vernunft1 d4i4 allen erdenklichen ,schlssen1 verbunden wre1 um von einem ,gegenstande desselben 7,erscheinung7 zu allen anderen bis in die entlegensten ,glieder der empirischen ,synthesis fortzuschreiten1 sondern ist lediglich ein reines und echtes ,produkt1 oder ,problem der reinen ,vernunft4 ,was unter diesen drei ,titeln aller transzendentalen ,ideen fr modi der reinen ,vernunftbegriffe stehen1 wird in dem folgenden ,hauptstcke vollstndig dargelegt werden4 ,sie laufen am ,faden der ,kategorien fort4 ,denn die reine ,vernunft bezieht sich niemals geradezu auf ,gegenstnde1 sondern auf die ,verstandesbegriffe von denselben4 ,ebenso wird sich auch nur in der vlligen ,ausfhrung deutlich machen lassen1 wie die ,vernunft lediglich durch den synthetischen ,gebrauch eben derselben ,funktion1 deren sie sich zum kategorischen ,vernunftschlusse bedient1 notwendigerweise auf den ,begriff der absoluten ,einheit des denkenden ,subjekts kommen msse1 wie das logische ,verfahren in hypothetischen die ,idee vom ,schlechthinunbedingten in einer ,reihe gegebener ,bedingungen1 endlich die bloe ,form des disjunktiven ,vernunftschlusses den hchsten ,vernunftbegriff von einem ,wesen aller ,wesen notwendigerweise nach sich ziehen msse2 ein ,gedanke1 der beim ersten ,anblick uerst paradox zu sein scheint4 ,von diesen transzendentalen ,ideen ist eigentlich keine objektive ,deduktion mglich1 so wie wir sie von den ,kategorien liefern konnten4 ,denn in der ,tat haben sie keine ,beziehung auf irgendein ,objekt1 was ihnen kongruent gegeben werden knnte1 eben darum1 weil sie nur ,ideen sind4 ,aber eine subjektive ,anleitung derselben aus der ,natur unserer ,vernunft konnten wir unternehmen1 und die ist im gegenwrtigen ,hauptstcke auch geleistet worden4 ,man sieht leicht1 da die reine ,vernunft nichts anderes zur ,absicht habe1 als die absolute ,totalitt der ,synthesis auf der ,seite der ,bedingungen1 7es sei der ,inhrenz1 oder der ,dependenz1 oder der ,konkurrenz17 und da sie mit der absoluten ,vollstndigkeit von seiten des ,bedingten nichts zu schaffen habe4 ,denn nur allein jener bedarf sie1 um die ganze ,reihe der ,bedingungen vorauszusetzen1 und sie dadurch dem ,verstande a priori zu geben4 ,ist aber eine vollstndig 7und unbedingt7 gegebene ,bedingung einmal da1 so bedarf es nicht mehr eines ,vernunftbegriffs in ,ansehung der ,fortsetzung der ,reihe2 denn der ,verstand tut jeden ,schritt abwrts1 von der ,bedingung zum ,bedingten1 von selber4 ,auf solche ,weise dienen die transzendentalen ,ideen nur zum ,aufsteigen in der ,reihe der ,bedingungen1 bis zum ,unbedingten1 d4i4 zu den ,prinzipien4 ,in ,ansehung des ,hinabgehens zum ,bedingten aber1 gibt es zwar einen weit erstreckten logischen ,gebrauch1 den unsere ,vernunft von den ,verstandesgesetzen macht1 aber gar keinen transzendentalen1 und1 wenn wir uns von der absoluten ,totalitt einer solchen ,synthesis 7des progressus7 eine ,idee machen1 z4,b4 von der ganzen ,reihe aller knftigen ,weltvernderungen1 so ist dieses ein ,gedankending 7ens rationis71 welches nur willkrlich gedacht1 und nicht durch die ,vernunft notwendig vorausgesetzt wird4 ,denn zur ,mglichkeit des ,bedingten wird zwar die ,totalitt seiner ,bedingungen1 aber nicht seiner ,folgen1 vorausgesetzt4 ,folglich ist ein solcher ,begriff keine transzendentale ,idee1 mit der wir es doch hier lediglich zu tun haben4 ,zuletzt wird man auch gewahr1 da unter den transzendentalen ,ideen selbst ein gewisser ,zusammenhang und ,einheit hervorleuchte1 und da die reine ,vernunft1 vermittelst ihrer1 alle ihre ,erkenntnisse in ein ,system bringe4 ,von der ,erkenntnis seiner selbst 7der ,seele7 zur ,welterkenntnis1 und1 vermittelst dieser1 zum ,urwesen fortzugehen1 ist ein so natrlicher ,fortschritt1 da er dem logischen ,fortgange der ,vernunft von den ,prmissen zum ,schlusatze hnlich scheint4 ,ob nun hier wirklich eine ,verwandtschaft von der ,art1 als zwischen dem logischen und transzendentalen ,verfahren1 insgeheim zum ,grunde liege1 ist auch eine von den ,fragen1 deren ,beantwortung man in dem ,verfolg dieser ,untersuchungen allererst erwarten mu4 ,wir haben vorlufig unseren ,zweck schon erreicht1 da wir die transzendentalen ,begriffe der ,vernunft1 die sich sonst gewhnlich in der ,theorie der ,philosophen unter andere mischen1 ohne da diese sie einmal von ,verstandesbegriffen gehrig unterscheiden1 aus dieser zweideutigen ,lage haben herausziehen1 ihren ,ursprung1 und dadurch zugleich ihre bestimmte ,zahl1 ber die es gar keine mehr geben kann1 angeben und sie in einem systematischen ,zusammenhange haben vorstellen knnen1 wodurch ein besonderes ,feld fr die reine ,vernunft abgesteckt und eingeschrnkt wird4 ,der transzendentalen ,dialektik ,zweites ,buch ,von den dialektischen ,schlssen der reinen ,vernunft ,man kann sagen1 der ,gegenstand einer bloen transzendentalen ,idee sei etwas1 wovon man keinen ,begriff hat1 obgleich diese ,idee ganz notwendig in der ,vernunft nach ihren ursprnglichen ,gesetzen erzeugt worden4 ,denn in der ,tat ist auch von einem ,gegenstande1 der der ,forderung der ,vernunft adquat sein soll1 kein ,verstandesbegriff mglich1 d4i4 ein solcher1 welcher in einer mglichen ,erfahrung gezeigt und anschaulich gemacht werden kann4 ,besser wrde man sich doch und mit weniger ,gefahr des ,miverstndnisses1 ausdrcken1 wenn man sagte3 da wir vom ,objekt1 welches einer ,idee korrespondiert1 keine ,kenntnis1 obzwar einen problematischen ,begriff1 haben knnen4 ,nun beruht wenigstens die transzendentale 7subjektive7 ,realitt der reinen ,vernunftbegriffe darauf1 da wir durch einen notwendigen ,vernunftschlu auf solche ,ideen gebracht werden4 ,also wird es ,vernunftschlsse geben1 die keine empirischen ,prmissen enthalten1 und vermittelst deren wir von etwas1 das wir kennen1 auf etwas anderes schlieen1 wovon wir doch keinen ,begriff haben1 und dem wir gleichwohl1 durch einen unvermeidlichen ,schein1 objektive ,realitt geben4 ,dergleichen ,schlsse sind in ,ansehung ihres ,resultats also eher vernnftelnde1 als ,vernunftschlsse zu nennen2 wiewohl sie1 ihrer ,veranlassung wegen1 wohl den letzteren ,namen fhren knnen1 weil sie doch nicht erdichtet1 oder zufllig entstanden1 sondern aus der ,natur der ,vernunft entsprungen sind4 ,es sind ,sophistikationen1 nicht der ,menschen1 sondern der reinen ,vernunft selbst1 von denen selbst der ,weiseste unter allen ,menschen sich nicht losmachen1 und vielleicht zwar nach vieler ,bemhung den ,irrtum verhten1 den ,schein aber1 der ihn unaufhrlich zwackt und fft1 niemals vllig loswerden kann4 ,dieser dialektischen ,vernunftschlsse gibt es also nur dreierlei ,arten1 so vielfach1 als die ,ideen sind1 auf die ihre ,schlustze auslaufen4 ,in dem ,vernunftschlusse der ersten ,klasse schliee ich von dem transzendentalen ,begriffe des ,subjekts1 der nichts ,mannigfaltiges enthlt1 auf die absolute ,einheit dieses ,subjekts selber1 von welchem ich auf diese ,weise gar keinen ,begriff habe4 ,diesen dialektischen ,schlu werde ich den transzendentalen ,paralogismus nennen4 ,die zweite ,klasse der vernnftelnden ,schlsse ist auf den transzendentalen ,begriff der absoluten ,totalitt1 der ,reihe der ,bedingungen zu einer gegebenen ,erscheinung berhaupt1 angelegt1 und ich schliee daraus1 da ich von der unbedingten synthetischen ,einheit der ,reihe auf einer ,seite1 jederzeit einen sich selbst widersprechenden ,begriff habe1 auf die ,richtigkeit der entgegenstehenden ,einheit1 wovon ich gleichwohl auch keinen ,begriff habe4 ,den ,zustand der ,vernunft bei diesen dialektischen ,schlssen1 werde ich die ,antinomie der reinen ,vernunft nennen4 ,endlich schliee ich1 nach der dritten ,art vernnftelnder ,schlsse1 von der ,totalitt der ,bedingungen1 ,gegenstnde berhaupt1 sofern sie mir gegeben werden knnen1 zu denken1 auf die absolute synthetische ,einheit aller ,bedingungen der ,mglichkeit der ,dinge berhaupt1 d4i4 von ,dingen1 die ich nach ihrem bloen transzendentalen ,begriff nicht kenne1 auf ein ,wesen aller ,wesen1 welches ich durch einen transzendenten ,begriff noch weniger kenne1 und von dessen unbedingter ,notwendigkeit ich mir keinen ,begriff machen kann4 ,diesen dialektischen ,vernunftschlu werde ich das ,ideal der reinen ,vernunft nennen4 ,des zweiten ,buchs der transzendentalen ,dialektik ,erstes ,hauptstck ,von den ,paralogismen der reinen ,vernunft ,der logische ,paralogismus besteht in der ,falschheit eines ,vernunftschlusses der ,form nach1 sein ,inhalt mag brigens sein1 welcher er wolle4 ,ein transzendentaler ,paralogismus aber hat einen transzendentalen ,grund3 der ,form nach falsch zu schlieen4 ,auf solche ,weise wird ein dergleichen ,fehlschlu in der ,natur der ,menschenvernunft seinen ,grund haben1 und eine unvermeidliche1 obzwar nicht unauflsliche1 ,illusion bei sich fhren4 ,jetzt kommen wir auf einen ,begriff1 der oben1 in der allgemeinen ,liste der transzendentalen ,begriffe1 nicht verzeichnet worden1 und dennoch dazu gezhlt werden mu1 ohne doch darum jene ,tafel im mindesten zu verndern und fr mangelhaft zu erklren4 ,dieses ist der ,begriff1 oder1 wenn man lieber will1 das ,urteil3 ,ich denke4 ,man sieht aber leicht1 da er das ,vehikel aller ,begriffe berhaupt1 und mithin auch der transzendentalen sei1 und also unter diesen jederzeit mit begriffen werde1 und daher ebensowohl transzendental sei1 aber keinen besonderen ,titel haben knne1 weil er nur dazu dient1 alles ,denken1 als zum ,bewutsein gehrig1 aufzufhren4 ,indessen1 so rein er auch vom ,empirischen 7dem ,eindrucke der ,sinne7 ist1 so dient er doch dazu1 zweierlei ,gegenstnde aus der ,natur unserer ,vorstellungskraft zu unterscheiden4 ,ich1 als denkend1 bin ein ,gegenstand des inneren ,sinnes1 und heie ,seele4 ,dasjenige1 was ein ,gegenstand uerer ,sinne ist1 heit ,krper4 ,demnach bedeutet der ,ausdruck3 ,ich1 als ein denkend ,wesen1 schon den ,gegenstand der ,psychologie1 welche die rationale ,seelenlehre heien kann1 wenn ich von der ,seele nichts weiter zu wissen verlange1 als was unabhngig von aller ,erfahrung 7welche mich nher und in concreto bestimmt7 aus diesem ,begriffe ,ich1 sofern er bei allem ,denken vorkommt1 geschlossen werden kann4 ,die rationale ,seelenlehre ist nun wirklich ein ,unterfangen von dieser ,art2 denn1 wenn das mindeste ,empirische meines ,denkens1 irgendeine besondere ,wahrnehmung meines inneren ,zustandes1 noch unter die ,erkenntnisgrnde dieser ,wissenschaft gemischt wrde1 so wre sie nicht mehr rationale1 sondern empirische ,seelenlehre4 ,wir haben also schon eine angebliche ,wissenschaft vor uns1 welche auf dem einzigen ,satze3 ,ich denke1 erbaut worden1 und deren ,grund oder ,ungrund wir hier ganz schicklich1 und der ,natur einer ,transzendentalphilosophie gem1 untersuchen knnen4 ,man darf sich daran nicht stoen1 da ich doch an diesem ,satze1 der die ,wahrnehmung seiner selbst ausdrckt1 eine innere ,erfahrung habe1 und mithin die rationale ,seelenlehre1 welche darauf erbaut wird1 niemals rein1 sondern zum ,teil auf ein empirisches ,prinzipium gegrndet sei4 ,denn diese innere ,wahrnehmung ist nichts weiter1 als die bloe ,apperzeption3 ,ich denke2 welche sogar alle transzendentalen ,begriffe mglich macht1 in welchen es heit3 ,ich denke die ,substanz1 die ,ursache usw4 ,denn innere ,erfahrung berhaupt und deren ,mglichkeit1 oder ,wahrnehmung berhaupt und deren ,verhltnis zu anderer ,wahrnehmung1 ohne da irgendein besonderer ,unterschied derselben und ,bestimmung empirisch gegeben ist1 kann nicht als empirische ,erkenntnis1 sondern mu als ,erkenntnis des ,empirischen berhaupt angesehen werden1 und gehrt zur ,untersuchung der ,mglichkeit einer jeden ,erfahrung1 welche allerdings transzendental ist4 ,das mindeste ,objekt der ,wahrnehmung 7z4,b4 nur ,lust oder ,unlust71 welche zu der allgemeinen ,vorstellung des ,selbstbewutseins hinzukme1 wrde die rationale ,psychologie sogleich in eine empirische verwandeln4 ,ich denke1 ist also der alleinige ,text der rationalen ,psychologie1 aus welchem sie ihre ganze ,weisheit auswickeln soll4 ,man sieht leicht1 da dieser ,gedanke1 wenn er auf einen ,gegenstand 7mich selbst7 bezogen werden soll1 nichts anderes1 als transzendentale ,prdikate desselben1 enthalten knne2 weil das mindeste empirische ,prdikat die rationale ,reinigkeit und ,unabhngigkeit der ,wissenschaft von aller ,erfahrung1 verderben wrde4 ,wir werden aber hier blo dem ,leitfaden der ,kategorien zu folgen haben1 nur1 da hier zuerst ein ,ding1 ,ich1 als denkend ,wesen1 gegeben worden1 so werden wir zwar die obige ,ordnung der ,kategorien untereinander1 wie sie in ihrer ,tafel vorgestellt ist1 nicht verndern1 aber doch hier von der ,kategorie der ,substanz anfangen1 dadurch ein ,ding an sich selbst vorgestellt wird1 und so ihrer ,reihe rckwrts nachgehen4 ,die ,topik der rationalen ,seelenlehre1 woraus alles brige1 was sie nur enthalten mag1 abgeleitet werden mu1 ist demnach folgende3 #a4 ,die ,seele ist ,substanz4 #b4 ,ihrer ,qualitt nach #c4 ,den verschiedenen ,zeiten nach1 einfach4 in welchen sie da ist1 numerisch-identisch1 d4i4 ,einheit 7nicht ,vielheit74 #d4 ,im ,verhltnisse zu mglichen ,gegenstnden im ,raume994 99 ,der ,leser1 der aus diesen ,ausdrcken1 in ihrer transzendentalen ,abgezogenheit1 nicht so leicht den psychologischen ,sinn derselben1 und warum das letztere ,attribut der ,seele zur ,kategorie der ,existenz gehre1 erraten wird1 wird sie in dem ,folgenden hinreichend erklrt und gerechtfertigt finden4 brigens habe ich wegen der lateinischen ,ausdrcke1 die statt der gleichbedeutenden deutschen1 wider den ,geschmack der guten ,schreibart1 eingeflossen sind1 sowohl bei diesem ,abschnitte1 als auch in ,ansehung des ganzen ,werks1 zur ,entschuldigung anzufhren3 da ich lieber etwas der ,zierlichkeit der ,sprache habe entziehen1 als den ,schulgebrauch durch die mindeste ,unverstndlichkeit erschweren wollen4 ,aus diesen ,elementen entspringen alle ,begriffe der reinen ,seelenlehre1 lediglich durch die ,zusammensetzung1 ohne im mindesten ein anderes ,prinzipium zu erkennen4 ,diese ,substanz1 blo als ,gegenstand des inneren ,sinnes1 gibt den ,begriff der ,immaterialitt2 als einfache ,substanz1 der ,inkorruptibilitt2 die ,identitt derselben1 als intellektueller ,substanz1 gibt die ,personalitt2 alle diese drei ,stcke zusammen die ,spiritualitt2 das ,verhltnis zu den ,gegenstnden im ,raume gibt das ,kommerzium mit ,krpern2 mithin stellt sie die denkende ,substanz1 als das ,prinzipium des ,lebens in der ,materie1 d4i4 sie als ,seele 7anima7 und als den ,grund der ,animalitt vor2 diese durch die ,spiritualitt eingeschrnkt1 ,immortalitt4 ,hierauf beziehen sich nun vier ,paralogismen einer transzendentalen ,seelenlehre1 welche flschlich fr eine ,wissenschaft der reinen ,vernunft1 von der ,natur unseres denkenden ,wesens gehalten wird4 ,zum ,grunde derselben knnen wir aber nichts anderes legen1 als die einfache und fr sich selbst an ,inhalt gnzlich leere ,vorstellung3 ,ich2 von der man nicht einmal sagen kann1 da sie ein ,begriff sei1 sondern ein bloes ,bewutsein1 das alle ,begriffe begleitet4 ,durch dieses ,ich1 oder ,er1 oder ,es 7das ,ding71 welches denkt1 wird nun nichts weiter1 als ein transzendentales ,subjekt der ,gedanken vorgestellt x1 welches nur durch die ,gedanken1 die seine ,prdikate sind1 erkannt wird1 und wovon wir1 abgesondert1 niemals den mindesten ,begriff haben knnen2 um welches wir uns daher in einem bestndigen ,zirkel herumdrehen1 indem wir uns seiner ,vorstellung jederzeit schon bedienen mssen1 um irgend etwas von ihm zu urteilen2 eine ,unbequemlichkeit1 die davon nicht zu trennen ist1 weil das ,bewutsein an sich nicht sowohl eine ,vorstellung ist1 die ein besonderes ,objekt unterscheidet1 sondern eine ,form derselben berhaupt1 sofern sie ,erkenntnis genannt werden soll2 denn von der allein kann ich sagen1 da ich dadurch irgend etwas denke4 ,es mu aber gleich anfangs befremdlich scheinen1 da die ,bedingung1 unter der ich berhaupt denke1 und die mithin blo eine ,beschaffenheit meines ,subjekts ist1 zugleich fr alles1 was denkt1 gltig sein solle1 und da wir auf einen empirisch scheinenden ,satz ein apodiktisches und allgemeines ,urteil zu grnden uns anmaen knnen1 nmlich3 da alles1 was denkt1 so beschaffen sei1 als der ,ausspruch des ,selbstbewutseins es an mir aussagt4 ,die ,ursache aber hiervon liegt darin3 da wir den ,dingen a priori alle die ,eigenschaften notwendig beilegen mssen1 die die ,bedingungen ausmachen1 unter welchen wir sie allein denken4 ,nun kann ich von einem denkenden ,wesen durch keine uere ,erfahrung1 sondern blo durch das ,selbstbewutsein die mindeste ,vorstellung haben4 ,also sind dergleichen ,gegenstnde nichts weiter1 als die bertragung dieses meines ,bewutseins auf andere ,dinge1 welche nur dadurch als denkende ,wesen vorgestellt werden4 ,der ,satz3 ,ich denke1 wird aber hierbei nur problematisch genommen2 nicht sofern er eine ,wahrnehmung von einem ,dasein enthalten mag1 7das ,cartesianische cogito1 ergo sum17 sondern seiner bloen ,mglichkeit nach1 um zu sehen1 welche ,eigenschaften aus diesem so einfachen ,satze auf das ,subjekt desselben 7es mag dergleichen nun existieren oder nicht7 flieen mgen4 ,lge unserer reinen ,vernunftserkenntnis von denkenden ,wesen berhaupt mehr1 als das cogito zum ,grunde2 wrden wir die ,beobachtungen1 ber das ,spiel unserer ,gedanken und die daraus zu schpfenden ,naturgesetze des denkenden ,selbst1 auch zu ,hilfe nehmen3 so wrde eine empirische ,psychologie entspringen1 welche eine ,art der ,physiologie des inneren ,sinnes sein wrde1 und vielleicht die ,erscheinungen desselben zu erklren1 niemals aber dazu dienen knnte1 solche ,eigenschaften1 die gar nicht zur mglichen ,erfahrung gehren 7als die des ,einfachen71 zu erffnen1 noch von denkenden ,wesen berhaupt etwas1 das ihre ,natur betrifft1 apodiktisch zu lehren2 sie wre also keine rationale ,psychologie4 ,da nun der ,satz3 ,ich denke 7problematisch genommen71 die ,form eines jeden ,verstandesurteils berhaupt enthlt und alle ,kategorien als ihr ,vehikel begleitet1 so ist klar3 da die ,schlsse aus demselben einen blo transzendentalen ,gebrauch des ,verstandes enthalten knnen1 welcher alle ,beimischung der ,erfahrung ausschlgt1 und an dessen ,fortgang wir1 nach dem1 was wir oben gezeigt haben1 uns schon zum voraus keinen vorteilhaften ,begriff machen knnen4 ,wir wollen ihn also durch alle ,prdikamente der reinen ,seelenlehre mit einem kritischen ,auge verfolgen4 ,erster ,paralogism der ,substantialitt ,dasjenige1 dessen ,vorstellung das absolute ,subjekt unserer ,urteile ist und daher nicht als ,bestimmung eines andern ,dinges gebraucht werden kann1 ist ,substanz4 ,ich1 als ein denkend ,wesen1 bin das absolute ,subjekt aller meiner mglichen ,urteile1 und diese ,vorstellung von mir selbst kann nicht zum ,prdikat irgendeines andern ,dinges gebraucht werden4 ,also bin ich1 als denkend ,wesen 7,seele71 ,substanz4 ,kritik des ersten ,paralogism der reinen ,psychologie ,wir haben in dem analytischen ,teile der transzendentalen ,logik gezeigt3 da reine ,kategorien 7und unter diesen auch die der ,substanz7 an sich selbst gar keine objektive ,bedeutung haben1 wo ihnen nicht eine ,anschauung untergelegt ist1 auf deren ,mannigfaltiges sie1 als ,funktionen der synthetischen ,einheit1 angewandt werden knnen4 ,ohne das sind sie lediglich ,funktionen eines ,urteils ohne ,inhalt4 ,von jedem ,dinge berhaupt kann ich sagen1 es sei ,substanz1 sofern ich es von bloen ,prdikaten und ,bestimmungen der ,dinge unterscheide4 ,nun ist in allem unserem ,denken das ,ich das ,subjekt1 dem ,gedanken nur als ,bestimmungen inhrieren1 und dieses ,ich kann nicht als die ,bestimmung eines andern ,dinges gebraucht werden4 ,also mu jedermann ,sich selbst notwendigerweise als die ,substanz1 das ,denken aber nur als ,akzidenzen seines ,daseins und ,bestimmungen seines ,zustandes ansehen4 ,was soll ich aber nun von diesem ,begriffe einer ,substanz fr einen ,gebrauch machen4 ,da ich1 als ein denkend ,wesen1 fr mich selbst fortdaure1 natrlicherweise weder entstehe noch vergehe1 das kann ich daraus keineswegs schlieen und dazu allein kann mir doch der ,begriff der ,substantialitt meines denkenden ,subjekts nutzen1 ohne welches ich ihn gar wohl entbehren knnte4 ,es fehlt so viel1 da man diese ,eigenschaften aus der bloen reinen ,kategorie einer ,substanz schlieen knnte1 da wir vielmehr die ,beharrlichkeit eines gegebenen ,gegenstandes aus der ,erfahrung zum ,grunde legen mssen1 wenn wir auf ihn den empirisch brauchbaren ,begriff von einer ,substanz anwenden wollen4 ,nun haben wir aber bei unserem ,satze keine ,erfahrung zum ,grunde gelegt1 sondern lediglich aus dem ,begriffe der ,beziehung1 den alles ,denken1 auf das ,ich1 als das gemeinschaftliche ,subjekt1 hat1 dem es inhriert1 geschlossen4 ,wir wrden auch1 wenn wir es gleich darauf anlegten1 durch keine sichere ,beobachtung eine solche ,beharrlichkeit dartun knnen4 ,denn das ,ich ist zwar in allen ,gedanken1 es ist aber mit dieser ,vorstellung nicht die mindeste ,anschauung verbunden1 die es von anderen ,gegenstnden der ,anschauung unterschiede4 ,man kann also zwar wahrnehmen1 da diese ,vorstellung bei allem ,denken immer wiederum vorkommt1 nicht aber1 da es eine stehende und bleibende ,anschauung sei1 worin die ,gedanken 7als wandelbar7 wechselten4 ,hieraus folgt3 da der erste ,vernunftschlu der transzendentalen ,psychologie uns nur eine vermeintliche neue ,einsicht aufhefte1 indem er das bestndige logische ,subjekt des ,denkens1 fr die ,erkenntnis des realen ,subjekts der ,inhrenz ausgibt1 von welchem wir nicht die mindeste ,kenntnis haben1 noch haben knnen1 weil das ,bewutsein das einzige ist1 was alle ,vorstellungen zu ,gedanken macht1 und worin mithin alle unsere ,wahrnehmungen1 als dem transzendentalen ,subjekte1 mssen angetroffen werden1 und wir1 auer dieser logischen ,bedeutung des ,ich1 keine ,kenntnis von dem ,subjekte an sich selbst haben1 was diesem1 so wie allen ,gedanken1 als ,substratum zum ,grunde liegt4 ,indessen kann man den ,satz3 die ,seele ist ,substanz1 gar wohl gelten lassen1 wenn man sich nur bescheidet3 da unser dieser ,begriff nicht im mindesten weiter fhre1 oder irgendeine von den gewhnlichen ,folgerungen der vernnftelnden ,seelenlehre1 als z4,b4 die immerwhrende ,dauer derselben bei allen ,vernderungen und selbst dem ,tode des ,menschen lehren knne1 da er also nur eine ,substanz in der ,idee1 aber nicht in der ,realitt bezeichne4 ,zweiter ,paralogism der ,simplizitt ,dasjenige ,ding1 dessen ,handlung niemals als die ,konkurrenz vieler handelnden ,dinge angesehen werden kann1 ist einfach4 ,nun ist die ,seele1 oder das denkende ,ich1 ein solches3 ,also usw4 ,kritik des zweiten ,paralogisms der transzendentalen ,psychologie ,dies ist der ,achilles aller dialektischen ,schlsse der reinen ,seelenlehre1 nicht etwa blo ein sophistisches ,spiel1 welches ein ,dogmatiker erknstelt1 um seinen ,behauptungen einen flchtigen ,schein zu geben1 sondern ein ,schlu1 der sogar die schrfste ,prfung und die grte ,bedenklichkeit des ,nachforschens auszuhalten scheint4 ,hier ist er4 ,eine jede zusammengesetzte ,substanz ist ein ,aggregat vieler1 und die ,handlung eines ,zusammengesetzten1 oder das1 was ihm1 als einem solchen1 inhriert1 ist ein ,aggregat vieler ,handlungen oder ,akzidenzen1 welche unter der ,menge der ,substanzen verteilt sind4 ,nun ist zwar eine ,wirkung1 die aus der ,konkurrenz vieler handelnden ,substanzen entspringt1 mglich1 wenn diese ,wirkung blo uerlich ist 7wie z4,b4 die ,bewegung eines ,krpers die vereinigte ,bewegung aller seiner ,teile ist74 ,allein mit ,gedanken1 als innerlich zu einem denkenden ,wesen gehrigen ,akzidenzen1 ist es anders beschaffen4 ,denn1 setzt1 das ,zusammengesetzte dchte3 so wrde ein jeder ,teil desselben einen ,teil des ,gedankens1 alle aber zusammengenommen allererst den ganzen ,gedanken enthalten4 ,nun ist dieses aber widersprechend4 ,denn1 weil die ,vorstellungen1 die unter verschiedenen ,wesen verteilt sind1 7z4,b4 die einzelnen ,wrter eines ,verses7 niemals einen ganzen ,gedanken 7einen ,vers7 ausmachen3 so kann der ,gedanke nicht einem ,zusammengesetzten1 als einem solchen1 inhrieren4 ,er ist also nur in einer ,substanz mglich1 die nicht ein ,aggregat von vielen1 mithin schlechterdings einfach ist994 99 ,es ist sehr leicht1 diesem ,beweise die gewhnliche schulgerechte ,abgemessenheit der ,einkleidung zu geben4 ,allein1 es ist zu meinem ,zwecke schon hinreichend1 den bloen ,beweisgrund1 allenfalls auf populre ,art1 vor ,augen zu legen4 ,der sogenannte nervus probandi dieses ,argumente liegt in dem ,satze3 da viele ,vorstellungen in der absoluten ,einheit des denkenden ,subjekts enthalten sein mssen1 um einen ,gedanken auszumachen4 ,diesen ,satz aber kann niemand aus ,begriffen beweisen4 ,denn1 wie wollte er es wohl anfangen1 um dies zu leisten8 ,der ,satz3 ,ein ,gedanke kann nur die ,wirkung der absoluten ,einheit des denkenden ,wesens sein1 kann nicht als analytisch behandelt werden4 ,denn die ,einheit des ,gedankens1 der aus vielen ,vorstellungen besteht1 ist kollektiv und kann sich1 den bloen ,begriffen nach1 ebensowohl auf die kollektive ,einheit der daran mitwirkenden ,substanzen beziehen1 7wie die ,bewegung eines ,krpers die zusammengesetzte ,bewegung aller ,teile desselben ist7 als auf die absolute ,einheit des ,subjekts4 ,nach der ,regel der ,identitt kann also die ,notwendigkeit der ,voraussetzung einer einfachen ,substanz1 bei einem zusammengesetzten ,gedanken1 nicht eingesehen werden4 ,da aber ebenderselbe ,satz synthetisch und vllig a priori aus lauter ,begriffen erkannt werden solle1 das wird sich niemand zu verantworten getrauen1 der den ,grund der ,mglichkeit synthetischer ,stze a priori1 so wie wir ihn oben dargestellt haben1 einsieht4 ,nun ist es aber auch unmglich1 diese notwendige ,einheit des ,subjekts1 als die ,bedingung der ,mglichkeit eines jeden ,gedankens1 aus der ,erfahrung abzuleiten4 ,denn diese gibt keine ,notwendigkeit zu erkennen1 geschweige1 da der ,begriff der absoluten ,einheit weit ber ihre ,sphre ist4 ,woher nehmen wir denn diesen ,satz1 worauf sich der ganze psychologische ,vernunftschlu sttzt8 ,es ist offenbar3 da1 wenn man sich ein denkend ,wesen vorstellen will1 man sich selbst an seine ,stelle setzen1 und also dem ,objekte1 welches man erwgen wollte1 sein eigenes ,subjekt unterschieben msse1 7welches in keiner anderen ,art der ,nachforschung der ,fall ist7 und da wir nur darum absolute ,einheit des ,subjekts zu einem ,gedanken erfordern1 weil sonst nicht gesagt werden knnte3 ,ich denke 7das ,mannigfaltige in einer ,vorstellung74 ,denn obgleich das ,ganze des ,gedankens geteilt und unter viele ,subjekte verteilt werden knnte1 so kann doch das subjektive ,ich nicht geteilt und verteilt werden1 und dieses setzen wir doch bei allem ,denken voraus4 ,also bleibt ebenso hier1 wie in dem vorigen ,paralogism1 der formale ,satz der ,apperzeption3 ,ich denke1 der ganze ,grund1 auf welchen die rationale ,psychologie die ,erweiterung ihrer ,erkenntnisse wagt1 welcher ,satz zwar freilich keine ,erfahrung ist1 sondern die ,form der ,apperzeption1 die jeder ,erfahrung anhngt und ihr vorgeht1 gleichwohl aber nur immer in ,ansehung einer mglichen ,erkenntnis berhaupt1 als blo subjektive ,bedingung derselben1 angesehen werden mu1 die wir mit ,unrecht zur ,bedingung der ,mglichkeit einer ,erkenntnis der ,gegenstnde1 nmlich zu einem ,begriffe vom denkenden ,wesen berhaupt machen1 weil wir dieses uns nicht vorstellen knnen1 ohne uns selbst mit der ,formel unseres ,bewutseins an die ,stelle jedes anderen intelligenten ,wesens zu setzen4 ,aber die ,einfachheit meiner selbst 7als ,seele7 wird auch wirklich nicht aus dem ,satze3 ,ich denke1 geschlossen1 sondern der erstere liegt schon in jedem ,gedanken selbst4 ,der ,satz3 ,ich bin einfach1 mu als ein unmittelbarer ,ausdruck der ,apperzeption angesehen werden1 so wie der vermeintliche kartesianische ,schlu1 cogito1 ergo sum1 in der ,tat tautologisch ist1 indem das cogito 7sum cogitans7 die ,wirklichkeit unmittelbar aussagt4 ,ich bin einfach1 bedeutet aber nichts mehr1 als da diese ,vorstellung3 ,ich1 nicht die mindeste ,mannigfaltigkeit in sich lasse1 und da sie absolute 7obzwar blo logische7 ,einheit sei4 ,also ist der so berhmte psychologische ,beweis lediglich auf der unteilbaren ,einheit einer ,vorstellung1 die nur das ,verbum in ,ansehung einer ,person dirigiert1 gegrndet4 ,es ist aber offenbar3 da das ,subjekt der ,inhrenz durch das dem ,gedanken angehngte ,ich nur transzendental bezeichnet werde1 ohne die mindeste ,eigenschaft desselben zu bemerken1 oder berhaupt etwas von ihm zu kennen1 oder zu wissen4 ,es bedeutet ein ,etwas berhaupt 7transzendentales ,subjekt71 dessen ,vorstellung allerdings einfach sein mu1 eben darum1 weil man gar nichts an ihm bestimmt1 wie denn gewi nichts einfacher vorgestellt werden kann1 als durch den ,begriff von einem bloen ,etwas4 ,die ,einfachheit aber der ,vorstellung von einem ,subjekt ist darum nicht eine ,erkenntnis von der ,einfachheit des ,subjekts selbst1 denn von dessen ,eigenschaften wird gnzlich abstrahiert1 wenn es lediglich durch den an ,inhalt gnzlich leeren ,ausdruck ,ich1 7welchen ich auf jedes denkende ,subjekt anwenden kann71 bezeichnet wird4 ,soviel ist gewi3 da ich mir durch das ,ich jederzeit eine absolute1 aber logische ,einheit des ,subjekts 7,einfachheit7 gedenke1 aber nicht1 da ich dadurch die wirkliche ,einfachheit meines ,subjekts erkenne4 ,so wie der ,satz3 ich bin ,substanz1 nichts als die reine ,kategorie bedeutete1 von der ich in concreto keinen ,gebrauch 7empirischen7 machen kann3 so ist es mir auch erlaubt zu sagen3 ,ich bin eine einfache ,substanz1 d4i4 deren ,vorstellung niemals eine ,synthesis des ,mannigfaltigen enthlt1 aber dieser ,begriff1 oder auch dieser ,satz1 lehrt uns nicht das mindeste in ,ansehung meiner selbst als eines ,gegenstandes der ,erfahrung1 weil der ,begriff der ,substanz selbst nur als ,funktion der ,synthesis1 ohne unterlegte ,anschauung1 mithin ohne ,objekt gebraucht wird1 und nur von der ,bedingung unserer ,erkenntnis1 aber nicht von irgendeinem anzugebenden ,gegenstande gilt4 ,wir wollen ber die vermeintliche ,brauchbarkeit dieses ,satzes einen ,versuch anstellen4 ,jedermann mu gestehen3 da die ,behauptung von der einfachen ,natur der ,seele nur sofern von einigem ,werte sei1 als ich dadurch dieses ,subjekt von aller ,materie zu unterscheiden und sie folglich von der ,hinflligkeit ausnehmen kann1 der diese jederzeit unterworfen ist4 ,auf diesen ,gebrauch ist obiger ,satz auch ganz eigentlich angelegt1 daher er auch mehrerenteils so ausgedrckt wird3 die ,seele ist nicht krperlich4 ,wenn ich nun zeigen kann3 da1 ob man gleich diesem ,kardinalsatze der rationalen ,seelenlehre1 in der reinen ,bedeutung eines bloen ,vernunftsurteils1 7aus reinen ,kategorien71 alle objektive ,gltigkeit einrumt1 7alles1 was denkt1 ist einfache ,substanz71 dennoch nicht der mindeste ,gebrauch von diesem ,satze1 in ,ansehung der ,ungleichartigkeit1 oder ,verwandtschaft derselben mit der ,materie1 gemacht werden knne3 so wird dieses ebensoviel sein1 als ob ich diese vermeintliche psychologische ,einsicht in das ,feld bloer ,ideen verwiesen htte1 denen es an ,realitt des objektiven ,gebrauchs mangelt4 ,wir haben in der transzendentalen sthetik unleugbar bewiesen3 da ,krper bloe ,erscheinungen unseres ueren ,sinnes1 und nicht ,dinge an sich selbst sind4 ,diesem gem knnen wir mit ,recht sagen3 da unser denkendes ,subjekt nicht krperlich sei1 das heit3 da1 da es als ,gegenstand des inneren ,sinnes von uns vorgestellt wird1 es1 insofern als es denkt1 kein ,gegenstand uerer ,sinne1 d4i4 keine ,erscheinung im ,raume sein knne4 ,dieses will nun so viel sagen3 es knnen uns niemals unter ueren ,erscheinungen denkende ,wesen1 als solche1 vorkommen1 oder1 wir knnen ihre ,gedanken1 ihr ,bewutsein1 ihre ,begierden usw4 nicht uerlich anschauen2 denn dieses gehrt alles vor den inneren ,sinn4 ,in der ,tat scheint dieses ,argument auch das natrliche und populre1 worauf selbst der gemeinste ,verstand von jeher gefallen zu sein scheint1 und dadurch schon sehr frh ,seelen1 als von den ,krpern ganz unterschiedene ,wesen1 zu betrachten angefangen hat4 ,ob nun aber gleich die ,ausdehnung1 die ,undurchdringlichkeit1 ,zusammenhang und ,bewegung1 kurz alles1 was uns uere ,sinne nur liefern knnen1 nicht ,gedanken1 ,gefhl1 ,neigung oder ,entschlieung sein1 oder solche enthalten werden1 als die berall keine ,gegenstnde uerer ,anschauung sind1 so konnte doch wohl dasjenige ,etwas1 welches den ueren ,erscheinungen zum ,grunde liegt1 was unseren ,sinn so affiziert1 da er die ,vorstellungen von ,raum1 ,materie1 ,gestalt usw4 bekommt1 dieses ,etwas1 als ,noumenon 7oder besser1 als transzendentaler ,gegenstand7 betrachtet1 knnte doch auch zugleich das ,subjekt der ,gedanken sein1 wiewohl wir durch die ,art1 wie unser uerer ,sinn dadurch affiziert wird1 keine ,anschauung von ,vorstellungen1 ,willen usw41 sondern blo vom ,raum und dessen ,bestimmungen bekommen4 ,dieses ,etwas aber ist nicht ausgedehnt1 nicht undurchdringlich1 nicht zusammengesetzt1 weil alle diese ,prdikate nur die ,sinnlichkeit und deren ,anschauung angehen1 sofern wir von dergleichen 7uns brigens unbekannten7 ,objekten affiziert werden4 ,diese ,ausdrcke aber geben gar nicht zu erkennen1 was fr ein ,gegenstand es sei1 sondern nur3 da ihm1 als einem solchen1 der ohne ,beziehung auf uere ,sinne an sich selbst betrachtet wird1 diese ,prdikate uerer ,erscheinungen nicht beigelegt werden knnen4 ,allein die ,prdikate des innern ,sinnes1 ,vorstellungen und ,denken1 widersprechen ihm nicht4 ,demnach ist selbst durch die eingerumte ,einfachheit der ,natur die menschliche ,seele von der ,materie1 wenn man sie 7wie man soll7 blo als ,erscheinung betrachtet1 in ,ansehung des ,substrati derselben gar nicht hinreichend unterschieden4 ,wre ,materie ein ,ding an sich selbst1 so wrde sie als ein zusammengesetztes ,wesen von der ,seele1 als einem einfachen1 sich ganz und gar unterscheiden4 ,nun ist sie aber blo uere ,erscheinung1 deren ,substratum durch gar keine anzugebende ,prdikate erkannt wird2 mithin kann ich von diesem wohl annehmen1 da es an sich einfach sei1 ob es zwar in der ,art1 wie es unsere ,sinne affiziert1 in uns die ,anschauung des ,ausgedehnten und mithin ,zusammengesetzten hervorbringt1 und da also der ,substanz1 der in ,ansehung unseres ueren ,sinnes ,ausdehnung zukommt1 an sich selbst ,gedanken beiwohnen1 die durch ihren eigenen inneren ,sinn mit ,bewutsein vorgestellt werden knnen4 ,auf solche ,weise wrde ebendasselbe1 was in einer ,beziehung krperlich heit1 in einer andere zugleich ein denkend ,wesen sein1 dessen ,gedanken wir zwar nicht1 aber doch die ,zeichen derselben in der ,erscheinung1 anschauen knnen4 ,dadurch wrde der ,ausdruck wegfallen1 da nur ,seelen 7als besondere ,arten von ,substanzen7 denken2 es wrde vielmehr wie gewhnlich heien1 da ,menschen denken1 d4i4 ebendasselbe1 was1 als uere ,erscheinung1 ausgedehnt ist1 innerlich 7an sich selbst7 ein ,subjekt sei1 was nicht zusammengesetzt1 sondern einfach ist und denkt4 ,aber1 ohne dergleichen ,hypothesen zu erlauben1 kann man allgemein bemerken3 da1 wenn ich unter ,seele ein denkend ,wesen an sich verstehe1 die ,frage an sich schon unschicklich sei3 ob sie nmlich mit der ,materie 7die gar kein ,ding an sich selbst1 sondern nur eine ,art ,vorstellungen in uns ist7 von gleicher ,art sei1 oder nicht1 denn das versteht sich schon von selbst1 da ein ,ding an sich selbst von anderer ,natur sei1 als die ,bestimmungen1 die blo seinen ,zustand ausmachen4 ,vergleichen wir aber das denkende ,ich nicht mit der ,materie1 sondern mit dem ,intelligiblen1 welches der ueren ,erscheinung1 die wir ,materie nennen1 zum ,grunde liegt3 so knnen wir1 weil wir vom letzteren gar nichts wissen1 auch nicht sagen3 da die ,seele sich von diesem irgend worin innerlich unterscheide4 ,so ist demnach das einfache ,bewutsein keine ,kenntnis der einfachen ,natur unseres ,subjekts1 insofern1 als dieses dadurch von der ,materie1 als einem zusammengesetzten ,wesen1 unterschieden werden soll4 ,wenn dieser ,begriff aber dazu nicht taugt1 ihn in dem einzigen ,falle1 da er brauchbar ist1 nmlich in der ,vergleichung meiner selbst mit ,gegenstnden uerer ,erfahrung1 das ,eigentmliche und ,unterscheidende seiner ,natur zu bestimmen1 so mag man immer zu wissen vorgeben3 das denkende ,ich1 die ,seele1 7ein ,name fr den transzendentalen ,gegenstand des inneren ,sinnes7 sei einfach2 dieser ,ausdruck hat deshalb doch gar keinen auf wirkliche ,gegenstnde sich erstreckenden ,gebrauch und kann daher unsere ,erkenntnis nicht im mindesten erweitern4 ,so fllt demnach die ganze rationale ,psychologie mit ihrer ,hauptsttze1 und wir knnen so wenig hier1 wie sonst jemals1 hoffen1 durch bloe ,begriffe1 7noch weniger aber durch die bloe subjektive ,form aller unserer ,begriffe1 das ,bewutsein17 ohne ,beziehung auf mgliche ,erfahrung1 ,einsichten auszubreiten1 zumalen1 da selbst der ,fundamentalbegriff einer einfachen ,natur von der ,art ist1 da er berall in keiner ,erfahrung angetroffen werden kann1 und es mithin gar keinen ,weg gibt1 zu demselben1 als einem objektivgltigen ,begriffe1 zu gelangen4 ,dritter ,paralogism der ,personalitt ,was sich der numerischen ,identitt seiner ,selbst in verschiedenen ,zeiten bewut ist1 ist sofern eine ,person3 ,nun ist die ,seele usw4 ,also sie ist eine ,person4 ,kritik des dritten ,paralogisms der transzendentalen ,psychologie ,wenn ich die numerische ,identitt eines ueren ,gegenstandes durch ,erfahrung erkennen will1 so werde ich auf das ,beharrliche derjenigen ,erscheinung1 worauf1 als ,subjekt1 sich alles brige als ,bestimmung bezieht1 achthaben und die ,identitt von jenem in der ,zeit1 da dieses wechselt1 bemerken4 ,nun aber bin ich ein ,gegenstand des inneren ,sinnes und alle ,zeit ist blo die ,form des inneren ,sinnes4 ,folglich beziehe ich alle und jede meiner sukzessiven ,bestimmungen auf das numerisch-identische ,selbst1 in aller ,zeit1 d4i4 in der ,form der inneren ,anschauung meiner selbst4 ,auf diesen ,fu mte die ,persnlichkeit der ,seele nicht einmal als geschlossen1 sondern als ein vllig identischer ,satz des ,selbstbewutseins in der ,zeit angesehen werden1 und das ist auch die ,ursache1 weswegen er a priori gilt4 ,denn er sagt wirklich nichts mehr1 als in der ganzen ,zeit1 darin ich mir meiner bewut bin1 bin ich mir dieser ,zeit1 als zur ,einheit meines ,selbst gehrig1 bewut1 und es ist einerlei1 ob ich sage3 diese ganze ,zeit ist in ,mir1 als individueller ,einheit1 oder ich bin1 mit numerischer ,identitt1 in aller dieser ,zeit befindlich4 ,die ,identitt der ,person ist also in meinem eigenen ,bewutsein unausbleiblich anzutreffen4 ,wenn ich mich aber aus dem ,gesichtspunkte eines andern 7als ,gegenstand seiner ueren ,anschauung7 betrachte1 so erwgt dieser uere ,beobachter mich allererst in der ,zeit1 denn in der ,apperzeption ist die ,zeit eigentlich nur in mir vorgestellt4 ,er wird also aus dem ,ich1 welches alle ,vorstellungen zu aller ,zeit in meinem ,bewutsein1 und zwar mit vlliger ,identitt1 begleitet1 ob er es gleich einrumt1 doch noch nicht auf die objektive ,beharrlichkeit meiner selbst schlieen4 ,denn da alsdann die ,zeit1 in welche der ,beobachter mich setzt1 nicht diejenige ist1 die in meiner eigenen1 sondern die in seiner ,sinnlichkeit angetroffen wird1 so ist die ,identitt1 die mit meinem ,bewutsein notwendig verbunden ist1 nicht darum mit dem seinigen1 d4i4 mit der ueren ,anschauung meines ,subjekts verbunden4 ,es ist also die ,identitt des ,bewutseins ,meiner selbst in verschiedenen ,zeiten nur eine normale ,bedingung meiner ,gedanken und ihres ,zusammenhanges1 beweist aber gar nicht die numerische ,identitt meines ,subjekts1 in welchem1 ohnerachtet der logischen ,identitt des ,ich1 doch ein solcher ,wechsel vorgegangen sein kann1 der es nicht erlaubt1 die ,identitt desselben beizubehalten2 obzwar ihm immer noch das gleichlautende ,ich zuzuteilen1 welches in jedem andern ,zustande1 selbst der ,umwandlung des ,subjekts1 doch immer den ,gedanken des vorhergehenden ,subjekts aufbehalten und so auch dem folgenden berliefern knnte994 99 ,eine elastische ,kugel1 die auf eine gleiche in gerader ,richtung stt1 teilt dieser ihre ganze ,bewegung1 mithin ihren ganzen ,zustand 7wenn man blo auf die ,stellen im ,raume sieht7 mit4 ,nehmt nun1 nach der ,analogie mit dergleichen ,krpern1 ,substanzen an1 deren die eine der andere ,vorstellungen1 samt deren ,bewutsein einflte1 so wird sich eine ganze ,reihe derselben denken lassen1 deren die erste ihren ,zustand1 samt dessen ,bewutsein1 der zweiten1 diese ihren eigenen ,zustand1 samt dem der vorigen ,substanz1 der dritten und diese ebenso die ,zustnde aller vorigen1 samt ihrem eigenen und deren ,bewutsein1 mitteilte4 ,die letzte ,substanz wrde also aller ,zustnde der vor ihr vernderten ,substanzen sich als ihrer eigenen bewut sein1 weil jene zusamt dem ,bewutsein in sie bertragen worden1 und demunerachtet1 wrde sie doch nicht ebendieselbe ,person in allen diesen ,zustnden gewesen sein4 ,wenngleich der ,satz einiger alten ,schulen3 da alles flieend und nichts in der ,welt beharrlich und bleibend sei1 nicht stattfinden kann1 sobald man ,substanzen annimmt1 so ist er doch nicht durch die ,einheit des ,selbstbewutseins widerlegt4 ,denn wir selbst knnen aus unserem ,bewutsein darber nicht urteilen1 ob wir als ,seele beharrlich sind1 oder nicht1 weil wir zu unserem identischen ,selbst nur dasjenige zhlen1 dessen wir uns bewut sind1 und so allerdings notwendig urteilen mssen3 da wir in der ganzen ,zeit1 deren wir uns bewut sind1 ebendieselbe sind4 ,in dem ,standpunkte eines ,fremden aber knnen wir dieses darum noch nicht fr gltig erklren1 weil1 da wir an der ,seele keine beharrliche ,erscheinung antreffen1 als nur die ,vorstellung ,ich1 welche sie alle begleitet und verknpft1 so knnen wir niemals ausmachen1 ob dieses ,ich 7ein bloer ,gedanke7 nicht ebensowohl fliee1 als die brigen ,gedanken1 die dadurch aneinander gekettet werden4 ,es ist aber merkwrdig1 da die ,persnlichkeit und deren ,voraussetzung1 die ,beharrlichkeit1 mithin die ,substanzialitt der ,seele jetzt allererst bewiesen werden mu4 ,denn knnten wir diese voraussetzen1 so wrde zwar daraus noch nicht die ,fortdauer des ,bewutseins1 aber doch die ,mglichkeit eines fortwhrenden ,bewutseins in einem bleibenden ,subjekt folgen1 welches zu der ,persnlichkeit schon hinreichend ist1 die dadurch1 da ihre ,wirkung etwa eine ,zeit hindurch unterbrochen wird1 selbst nicht sofort aufhrt4 ,aber diese ,beharrlichkeit ist uns vor der numerischen ,identitt unserer ,selbst1 die wir aus der identischen ,apperzeption folgern1 durch nichts gegeben1 sondern wird daraus allererst gefolgert1 7und auf diese mte1 wenn es recht zuginge1 allererst der ,begriff der ,substanz folgen1 der allein empirisch brauchbar ist47 ,da nun diese ,identitt der ,person aus der ,identitt des ,ich1 in dem ,bewutsein aller ,zeit1 darin ich mich erkenne1 keineswegs folgt3 so hat auch oben die ,substanzialitt der ,seele darauf nicht gegrndet werden knnen4 ,indessen kann1 so wie der ,begriff der ,substanz und des ,einfachen1 ebenso auch der ,begriff der ,persnlichkeit 7sofern er blo transzendental ist1 d4i4 ,einheit des ,subjekts1 das uns brigens unbekannt ist1 in dessen ,bestimmungen aber eine durchgngige ,verknpfung durch ,apperzeption ist7 bleiben1 und sofern ist dieser ,begriff auch zum praktischen ,gebrauche ntig und hinreichend1 aber auf ihn1 als ,erweiterung unserer ,selbsterkenntnis durch reine ,vernunft1 welche uns eine ununterbrochene ,fortdauer des ,subjekts aus dem bloen ,begriffe des identischen ,selbst vorspiegelt1 knnen wir nimmermehr ,staat machen1 da dieser ,begriff sich immer um sich selbst herumdreht1 und uns in ,ansehung keiner einzigen ,frage1 welche auf synthetische ,erkenntnis angelegt ist1 weiterbringt4 ,was ,materie fr ein ,ding an sich selbst 7transzendentales ,objekt7 sei1 ist uns zwar gnzlich unbekannt2 gleichwohl kann doch die ,beharrlichkeit derselben als ,erscheinung1 dieweil sie als etwas uerliches vorgestellt wird1 beobachtet werden4 ,da ich aber1 wenn ich das bloe ,ich bei dem ,wechsel aller ,vorstellungen beobachten will1 kein ander ,korrelatum meiner ,vergleichungen habe1 als wiederum ,mich selbst1 mit den allgemeinen ,bedingungen meines ,bewutseins1 so kann ich keine andere1 als tautologische ,beantwortungen auf alle ,fragen geben1 indem ich nmlich meinen ,begriff und dessen ,einheit den ,eigenschaften1 die mir selbst als ,objekt zukommen1 unterschiebe1 und das voraussetze1 was man zu wissen verlangte4 ,der vierte ,paralogism der ,idealitt 7des ueren ,verhltnisses7 ,dasjenige1 auf dessen ,dasein1 nur als einer ,ursache zu gegebenen ,wahrnehmungen1 geschlossen werden kann1 hat eine nur zweifelhafte ,existenz3 ,nun sind alle ueren ,erscheinungen von der ,art3 da ihr ,dasein nicht unmittelbar wahrgenommen1 sondern auf sie1 als die ,ursache gegebener ,wahrnehmungen1 allein geschlossen werden kann3 ,also ist das ,dasein aller ,gegenstnde uerer ,sinne zweifelhaft4 ,diese ,ungewiheit nenne ich die ,idealitt uerer ,erscheinungen und die ,lehre dieser ,idealitt heit der ,idealism1 in ,vergleichung mit welchem die ,behauptung einer mglichen ,gewiheit von ,gegenstnden uerer ,sinne1 der ,dualism genannt wird4 ,kritik des vierten ,paralogisms der transzendentalen ,psychologie ,zuerst wollen wir die ,prmissen der ,prfung unterwerfen4 ,wir kennen mit ,recht behaupten1 da nur dasjenige1 was in uns selbst ist1 unmittelbar wahrgenommen werden knne1 und da meine eigene ,existenz allein der ,gegenstand einer bloen ,wahrnehmung sein knne4 ,also ist das ,dasein eines wirklichen ,gegenstandes auer mir 7wenn dieses ,wort in intellektueller ,bedeutung genommen wird7 niemals geradezu in der ,wahrnehmung gegeben1 sondern kann nur zu dieser1 welche eine ,modifikation des inneren ,sinnes ist1 als uere ,ursache derselben hinzugedacht und mithin geschlossen werden4 ,daher auch ,cartesius mit ,recht alle ,wahrnehmung in der engsten ,bedeutung auf den ,satz einschrnkte3 ,ich 7als ein denkend ,wesen7 bin4 ,es ist nmlich klar3 da1 da das uere nicht in mir ist1 ich es nicht in meiner ,apperzeption1 mithin auch in keiner ,wahrnehmung1 welche eigentlich nur die ,bestimmung der ,apperzeption ist1 antreffen knne4 ,ich kann also uere ,dinge eigentlich nicht wahrnehmen1 sondern nur aus meiner inneren ,wahrnehmung auf ihr ,dasein schlieen1 indem ich diese als die ,wirkung ansehe1 wozu etwas ueres die nchste ,ursache ist4 ,nun ist aber der ,schlu von einer gegebenen ,wirkung auf eine bestimmte ,ursache jederzeit unsicher2 weil die ,wirkung aus mehr all einer ,ursache entsprungen sein kann4 ,demnach bleibt es in der ,beziehung der ,wahrnehmung auf ihre ,ursache jederzeit zweifelhaft3 ob diese innerlich1 oder uerlich sei1 ob also alle sogenannten ueren ,wahrnehmungen nicht ein bloes ,spiel unseres inneren ,sinnes sind1 oder ob sie sich auf uere wirkliche ,gegenstnde1 als ihre ,ursache beziehen4 ,wenigstens ist das ,dasein der letzteren nur geschlossen1 und luft die ,gefahr aller ,schlsse1 dahingegen der ,gegenstand des inneren ,sinnes 7,ich selbst mit allen meinen ,vorstellungen7 unmittelbar wahrgenommen wird1 und die ,existenz desselben gar keinen ,zweifel leidet4 ,unter einem ,idealisten mu man also nicht denjenigen verstehen1 der das ,dasein uerer ,gegenstnde der ,sinne leugnet1 sondern der nur nicht einrumt3 da es durch unmittelbare ,wahrnehmung erkannt werde1 daraus aber schliet1 da wir ihrer ,wirklichkeit durch alle mgliche ,erfahrung niemals vllig gewi werden knnen4 ,ehe ich nun unseren ,paralogismus seinem trglichen ,scheine nach darstelle1 mu ich zuvor bemerken1 da man notwendig einen zweifachen ,idealism unterscheiden msse1 den transzendentalen und den empirischen4 ,ich verstehe aber unter dem transzendentalen ,idealism aller ,erscheinungen den ,lehrbegriff1 nach welchem wir sie insgesamt als bloe ,vorstellungen1 und nicht als ,dinge an sich selbst1 ansehen1 und demgem ,zeit und ,raum nur sinnliche ,formen unserer ,anschauung1 nicht aber fr sich gegebene ,bestimmungen1 oder ,bedingungen der ,objekte1 als ,dinge an sich selbst sind4 ,diesem ,idealism ist ein transzendentaler ,realism entgegengesetzt1 der ,zeit und ,raum als etwas an sich 7unabhngig von unserer ,sinnlichkeit7 ,gegebenes ansieht4 ,der transzendentale ,realist stellt sich also uere ,erscheinungen 7wenn man ihre ,wirklichkeit einrumt7 als ,dinge an sich selbst vor1 die unabhngig von uns und unserer ,sinnlichkeit existieren1 also auch nach reinen ,verstandesbegriffen auer uns wren4 ,dieser transzendentale ,realist ist es eigentlich1 welcher nachher den empirischen ,idealisten spielt1 und nachdem er flschlich von ,gegenstnden der ,sinne vorausgesetzt hat1 da1 wenn sie uere sein sollen1 sie an sich selbst auch ohne ,sinne ihre ,existenz haben mten1 in diesem ,gesichtspunkte alle unsere ,vorstellungen der ,sinne unzureichend findet1 die ,wirklichkeit derselben gewi zu machen4 ,der transzendentale ,idealist kann hingegen ein empirischer ,realist1 mithin1 wie man ihn nennt1 ein ,dualist sein1 d4i4 die ,existenz der ,materie einrumen1 ohne aus dem bloen ,selbstbewutsein hinauszugehen1 und etwas mehr1 als die ,gewiheit der ,vorstellungen in mir1 mithin das cogito1 ergo sum1 anzunehmen4 ,denn weil er diese ,materie und sogar deren innere ,mglichkeit blo fr ,erscheinung gelten lt1 die1 von unserer ,sinnlichkeit abgetrennt1 nichts ist3 so ist sie bei ihm nur eine ,art ,vorstellungen 7,anschauung71 welche uerlich heien1 nicht1 als ob sie sich auf an sich selbst uere ,gegenstnde bezgen1 sondern weil sie ,wahrnehmungen auf den ,raum beziehen1 in welchem alles auereinander1 er selbst der ,raum aber in uns ist4 ,fr diesen transzendentalen ,idealism haben wir uns nun schon im ,anfange erklrt4 ,also fllt bei unserem ,lehrbegriff alle ,bedenklichkeit weg1 das ,dasein der ,materie ebenso auf das ,zeugnis unseres bloen ,selbstbewutseins anzunehmen und dadurch fr bewiesen zu erklren1 wie das ,dasein meiner selbst als eines denkenden ,wesens4 ,denn ich bin mir doch meiner ,vorstellungen bewut2 also existieren diese und ich selbst1 der ich diese ,vorstellungen habe4 ,nun sind aber uere ,gegenstnde 7die ,krper7 blo ,erscheinungen1 mithin auch nichts anderes1 als eine ,art meiner ,vorstellungen1 deren ,gegenstnde nur durch diese ,vorstellungen etwas sind1 von ihnen abgesondert aber nichts sind4 ,also existieren ebensowohl uere ,dinge1 als ich ,selbst existiere1 und zwar beide auf das unmittelbare ,zeugnis meines ,selbstbewutseins1 nur mit dem ,unterschiede3 da die ,vorstellung meiner ,selbst1 als des denkenden ,subjekts1 blo auf den innern1 die ,vorstellungen aber1 welche ausgedehnte ,wesen bezeichnen1 auch auf den ueren ,sinn bezogen werden4 ,ich habe in ,absicht auf die ,wirklichkeit uerer ,gegenstnde ebensowenig ntig zu schlieen1 als in ,ansehung der ,wirklichkeit des ,gegenstandes meines inneren ,sinnes1 7meiner ,gedanken71 denn sie sind beiderseitig nichts als ,vorstellungen1 deren unmittelbare ,wahrnehmung 7,bewutsein7 zugleich ein gengsamer ,beweis ihrer ,wirklichkeit ist4 ,also ist der transzendentale ,idealist ein empirischer ,realist und gesteht der ,materie1 als ,erscheinung1 eine ,wirklichkeit zu1 die nicht geschlossen werden darf1 sondern unmittelbar wahrgenommen wird4 ,dagegen kommt der transzendentale ,realismus notwendig in ,verlegenheit1 und sieht sich gentigt1 dem empirischen ,idealismus ,platz einzurumen1 weil er die ,gegenstnde uerer ,sinne fr etwas von den ,sinnen selbst ,unterschiedenes und bloe ,erscheinungen fr selbstndige ,wesen ansieht1 die sich auer uns befinden2 da denn freilich1 bei unserem besten ,bewutsein unserer ,vorstellung von diesen ,dingen1 noch lange nicht gewi ist1 da1 wenn die ,vorstellung existiert1 auch der ihr korrespondierende ,gegenstand existiere2 dahingegen in unserem ,system diese ueren ,dinge1 die ,materie nmlich1 in allen ihren ,gestalten und ,vernderungen1 nichts als bloe ,erscheinungen1 d4i4 ,vorstellungen in uns sind1 deren ,wirklichkeit wir uns unmittelbar bewut werden4 ,da nun1 soviel ich wei1 alle dem empirischen ,idealismus anhngenden ,psychologen transzendentale ,realisten sind1 so haben sie freilich ganz konsequent verfahren1 dem empirischen ,idealism groe ,wichtigkeit zuzugestehen1 als einem von den ,problemen1 daraus die menschliche ,vernunft sich schwerlich zu helfen wisse4 ,denn in der ,tat1 wenn man uere ,erscheinungen als ,vorstellungen ansieht1 die von ihren ,gegenstnden1 als an sich auer uns befindlichen ,dingen1 in uns gewirkt werden1 so ist nicht abzusehen1 wie man dieser ihr ,dasein anders1 als durch den ,schlu von der ,wirkung auf die ,ursache1 erkennen knne1 bei welchem es immer zweifelhaft bleiben mu1 ob die letztere in uns1 oder auer uns sei4 ,nun kann man zwar einrumen3 da von unseren ueren ,anschauungen etwas1 was im transzendentalen ,verstande auer uns sein mag1 die ,ursache sei1 aber dieses ist nicht der ,gegenstand1 den wir unter den ,vorstellungen der ,materie und krperlicher ,dinge verstehen2 denn diese sind lediglich ,erscheinungen1 d4i4 bloe ,vorstellungsarten1 die sich jederzeit nur in uns befinden1 und deren ,wirklichkeit auf dem unmittelbaren ,bewutsein ebenso1 wie das ,bewutsein meiner eigenen ,gedanken beruht4 ,der transzendentale ,gegenstand ist1 sowohl in ,ansehung der inneren als ueren ,anschauung1 gleich unbekannt4 ,von ihm aber ist auch nicht die ,rede1 sondern von dem empirischen1 welcher alsdann ein uerer heit1 wenn er im ,raume1 und ein innerer ,gegenstand1 wenn er lediglich im ,zeitverhltnisse vorgestellt wird1 ,raum aber und ,zeit sind beide nur in uns anzutreffen4 ,weil indessen der ,ausdruck3 auer uns1 eine nicht zu vermeidende ,zweideutigkeit bei sich fhrt1 indem er bald etwas bedeutet1 was als ,ding an sich selbst von uns unterschieden existiert1 bald was blo zur ueren ,erscheinung gehrt1 so wollen wir1 um diesen ,begriff in der letzteren ,bedeutung1 als in welcher eigentlich die psychologische ,frage1 wegen der ,realitt unserer ueren ,anschauung1 genommen wird1 auer ,unsicherheit zu setzen1 empirisch uerliche ,gegenstnde dadurch von denen1 die so im transzendentalen ,sinne heien mchten1 unterscheiden1 da wir sie geradezu ,dinge nennen1 die im ,raume anzutreffen sind4 ,raum und ,zeit sind zwar ,vorstellungen a priori1 welche uns als ,formen unserer sinnlichen ,anschauung beiwohnen1 ehe noch ein wirklicher ,gegenstand unseren ,sinn durch ,empfindung bestimmt hat1 um ihn unter jenen sinnlichen ,verhltnissen vorzustellen4 ,allein dieses ,materielle oder ,reale1 dieses ,etwas1 was im ,raume angeschaut werden soll1 setzt notwendig ,wahrnehmung voraus1 und kann unabhngig von dieser1 welche die ,wirklichkeit von etwas im ,raume anzeigt1 durch keine ,einbildungskraft gedichtet und hervorgebracht werden4 ,empfindung ist also dasjenige1 was eine ,wirklichkeit im ,raume und der ,zeit bezeichnet1 nachdem sie auf die eine1 oder die andere ,art der sinnlichen ,anschauung bezogen wird4 ,ist ,empfindung einmal gegeben1 7welche1 wenn sie auf einen ,gegenstand berhaupt1 ohne diesen zu bestimmen1 angewandt wird1 ,wahrnehmung heit17 so kann durch die ,mannigfaltigkeit derselben mancher ,gegenstand in der ,einbildung gedichtet werden1 der auer der ,einbildung im ,raume oder der ,zeit keine empirische ,stelle hat4 ,dieses ist ungezweifelt gewi1 man mag nun die ,empfindungen1 ,lust und ,schmerz1 oder auch der ueren1 als ,farben1 ,wrme usw4 nehmen1 so ist ,wahrnehmung dasjenige1 wodurch der ,stoff1 um ,gegenstnde der sinnlichen ,anschauung zu denken1 zuerst gegeben werden mu4 ,diese ,wahrnehmung stellt also1 7damit wir diesmal nur bei ueren ,anschauungen bleiben7 etwas ,wirkliches im ,raume vor4 ,denn erstlich ist ,wahrnehmung die ,vorstellung einer ,wirklichkeit1 so wie ,raum die ,vorstellung einer bloen ,mglichkeit des ,beisammenseins4 ,zweitens wird diese ,wirklichkeit vor dem ueren ,sinn1 d4i4 im ,raume vorgestellt4 ,drittens ist der ,raum selbst nichts anderes1 als bloe ,vorstellung1 mithin kann in ihm nur das als wirklich gelten1 was in ihm vorgestellt99 wird1 und umgekehrt1 was in ihm gegeben1 d4i4 durch ,wahrnehmung vorgestellt wird1 ist in ihm auch wirklich2 denn wre es in ihm nicht wirklich1 d4i4 unmittelbar durch empirische ,anschauung gegeben1 so knnte es auch nicht erdichtet werden1 weil man das ,reale der ,anschauungen gar nicht a priori erdenken kann4 99 ,man mu diesen paradoxen1 aber richtigen ,satz wohl merken3 da im ,raume nichts sei1 als was in ihm vorgestellt wird4 ,denn der ,raum ist selbst nichts anderes1 als ,vorstellung1 folglich was in ihm ist1 mu in der ,vorstellung enthalten sein1 und im ,raume ist gar nichts1 auer1 sofern es in ihm wirklich vorgestellt wird4 ,ein ,satz1 der allerdings befremdlich klingen mu3 da eine ,sache nur in der ,vorstellung von ihr existieren knne1 der aber hier das ,anstige verliert1 weil die ,sachen1 mit denen wir es zu tun haben1 nicht ,dinge an sich1 sondern nur ,erscheinungen1 d4i4 ,vorstellungen sind4 ,alle uere ,wahrnehmung also beweist unmittelbar etwas ,wirkliches im ,raume1 oder ist vielmehr das ,wirkliche selbst1 und insofern ist also der empirische ,realismus auer ,zweifel1 d4i4 es korrespondiert unseren ueren ,anschauungen etwas ,wirkliches im ,raume4 ,freilich ist der ,raum selbst1 mit allen seinen ,erscheinungen1 als ,vorstellungen1 nur in mir1 aber in diesem ,raume ist doch gleichwohl das ,reale1 oder der ,stoff aller ,gegenstnde uerer ,anschauung1 wirklich und unabhngig von aller ,erdichtung gegeben1 und es ist auch unmglich3 da in diesem ,raume irgend etwas auer uns 7im transzendentalen ,sinne7 gegeben werden sollte1 weil der ,raum selbst auer unserer ,sinnlichkeit nichts ist4 ,also kann der strengste ,idealist nicht verlangen1 man solle beweisen3 da unserer ,wahrnehmung der ,gegenstand auer uns 7in strikter ,bedeutung7 entspreche4 ,denn wenn es dergleichen gbe1 so wrde es doch nicht als auer uns vorgestellt und angeschaut werden knnen1 weil dieses den ,raum voraussetzt1 und die ,wirklichkeit im ,raume1 als einer bloen ,vorstellung1 nichts anderes als die ,wahrnehmung selbst ist4 ,das ,reale uerer ,erscheinungen ist also wirklich nur in der ,wahrnehmung und kann auf keine andere ,weise wirklich sein4 ,aus ,wahrnehmungen kann nun1 durch ein bloes ,spiel der ,einbildung1 oder auch vermittels der ,erfahrung1 ,erkenntnis der ,gegenstnde erzeugt werden4 ,und da knnen allerdings trgliche ,vorstellungen entspringen1 denen die ,gegenstnde nicht entsprechen und wobei die ,tuschung bald einem ,blendwerke der ,einbildung1 7im ,traume71 bald einem ,fehltritte der ,urteilskraft 7beim sogenannten ,betruge der ,sinne7 beizumessen ist4 ,um nun hierin dem falschen ,scheine zu entgehen1 verfhrt man nach der ,regel3 ,was mit einer ,wahrnehmung nach empirischen ,gesetzen zusammenhngt1 ist wirklich4 ,allein diese ,tuschung sowohl1 als die ,verwahrung wider dieselbe1 trifft ebensowohl den ,idealismus als den ,dualism1 indem es dabei nur um die ,form der ,erfahrung zu tun ist4 ,den empirischen ,idealismus1 als eine falsche ,bedenklichkeit wegen der objektiven ,realitt unserer ueren ,wahrnehmungen1 zu widerlegen1 ist schon hinreichend3 da uere ,wahrnehmung eine ,wirklichkeit im ,raume unmittelbar beweise1 welcher ,raum1 ob er zwar an sich nur bloe ,form der ,vorstellungen ist1 dennoch in ,ansehung aller ueren ,erscheinungen 7die auch nichts anderes als bloe ,vorstellungen sind7 objektive ,realitt hat2 imgleichen3 da ohne ,wahrnehmung selbst die ,erdichtung und der ,traum nicht mglich sind1 unsere ueren ,sinne also1 den datis nach1 woraus ,erfahrung entspringen kann1 ihre wirklichen korrespondierenden ,gegenstnde im ,raume haben4 ,der dogmatische ,idealist wrde derjenige sein1 der das ,dasein der ,materie leugnet1 der skeptische1 der sie bezweifelt1 weil er sie fr unerweislich hlt4 ,der erstere kann es nur darum sein1 weil er in der ,mglichkeit einer ,materie berhaupt ,widersprche zu finden glaubt1 und mit diesem haben wir es jetzt noch nicht zu tun4 ,der folgende ,abschnitt von dialektischen ,schlssen1 der die ,vernunft in ihrem inneren ,streite in ,ansehung der ,begriffe1 die sich von der ,mglichkeit dessen1 was in den ,zusammenhang der ,erfahrung gehrt1 vorstellt1 wird auch dieser ,schwierigkeit abhelfen4 ,der skeptische ,idealist aber1 der blo den ,grund unserer ,behauptung anficht und unsere berredung von dem ,dasein der ,materie1 die wir auf unmittelbare ,wahrnehmung zu grnden glauben1 fr unzureichend erklrt1 ist sofern ein ,wohltter der menschlichen ,vernunft1 als er uns ntigt1 selbst bei dem kleinsten ,schritte der gemeinen ,erfahrung1 die ,augen wohl aufzutun1 und1 was wir vielleicht nur erschleichen1 nicht sogleich als wohlerworben in unseren ,besitz aufzunehmen4 ,der ,nutzen1 den diese idealistischen ,entwrfe hier schaffen1 fllt jetzt klar in die ,augen4 ,sie treiben uns mit ,gewalt dahin1 wenn wir uns nicht in unseren gemeinsten ,behauptungen verwickeln wollen1 alle ,wahrnehmungen1 sie mgen nun innere1 oder uere heien1 blo als ein ,bewutsein dessen1 was unserer ,sinnlichkeit anhngt und die ueren ,gegenstnde derselben nicht fr ,dinge an sich selbst1 sondern nur fr ,vorstellungen anzusehen1 deren wir uns1 wie jeder anderen ,vorstellung1 unmittelbar bewut werden knnen1 die aber darum uere heien1 weil sie demjenigen ,sinne anhngen1 den wir den ueren ,sinn nennen1 dessen ,anschauung der ,raum ist1 der aber doch selbst nichts anders1 als eine innere ,vorstellungsart ist1 in welcher sich gewisse ,wahrnehmungen miteinander verknpfen4 ,wenn wir uere ,gegenstnde fr ,dinge an sich gelten lassen1 so ist schlechthin unmglich zu begreifen1 wie wir zur ,erkenntnis ihrer ,wirklichkeit auer uns kommen sollten1 indem wir um blo auf die ,vorstellung sttzen1 die in uns ist4 ,denn man kann doch auer sich nicht empfinden1 sondern nur in sich selbst1 und das ganze ,selbstbewutsein liefert daher nichts1 als lediglich unsere eigenen ,bestimmungen4 ,also ntigt uns der skeptische ,idealism1 die einzige ,zuflucht1 die uns brig bleibt1 nmlich zu der ,idealitt aller ,erscheinungen zu ergreifen1 welche wir in der transzendentalen sthetik unabhngig von diesen ,folgen1 die wir damals nicht voraussehen konnten1 dargetan haben4 ,fragt man nun3 ob denn diesem zufolge der ,dualism allein in der ,seelenlehre stattfinde1 so ist die ,antwort3 ,allerdings6 aber nur im empirischen ,verstande1 d4i4 in dem ,zusammenhange der ,erfahrung ist wirklich ,materie1 als ,substanz in der ,erscheinung1 dem ueren ,sinne1 so wie das denkende ,ich1 gleichfalls als ,substanz in der ,erscheinung1 vor dem inneren ,sinne gegeben und nach den ,regeln1 welche diese ,kategorie in den ,zusammenhang unserer uerer sowohl als innerer ,wahrnehmungen zu einer ,erfahrung hineinbringt1 mssen auch beiderseits ,erscheinungen unter sich verknpft werden4 ,wollte man aber den ,begriff des ,dualismus1 wie es gewhnlich geschieht1 erweitern und ihn im transzendentalen ,verstande nehmen1 so htten weder er1 noch der ihm entgegengesetzte ,pneumatismus einerseits1 oder der ,materialismus andererseits1 nicht den mindesten ,grund1 indem man alsbald die ,bestimmung seiner ,begriffe verfehlte1 und die ,verschiedenheit der ,vorstellungsart von ,gegenstnden1 die uns nach dem1 was sie an sich sind1 unbekannt bleiben1 fr eine ,verschiedenheit dieser ,dinge selbst hlt4 ,ich1 durch den inneren ,sinn in der ,zeit vorgestellt1 und ,gegenstnde im ,raume1 auer mir1 sind zwar skeptisch ganz unterschiedene ,erscheinungen1 aber dadurch werden sie nicht als verschiedene ,dinge gedacht4 ,das transzendentale ,objekt1 welches den ueren ,erscheinungen1 imgleichen das1 was der inneren ,anschauung zum ,grunde liegt1 ist weder ,materie1 noch ein denkend ,wesen an sich selbst1 sondern ein uns unbekannter ,grund der ,erscheinungen1 die den empirischen ,begriff von der ersten sowohl als zweiten ,art an die ,hand geben4 ,wenn wir also1 wie uns denn die gegenwrtige ,kritik augenscheinlich dazu ntigt1 der oben festgesetzten ,regel treu bleiben1 unsere ,fragen nicht weiterzutreiben1 als nur soweit mgliche ,erfahrung uns das ,objekt derselben an die ,hand geben kann3 so werden wir es uns nicht einmal einfallen lassen1 ber die ,gegenstnde unserer ,sinne nach demjenigen1 was sie an sich selbst1 d4i4 ohne alle ,beziehung auf die ,sinne sein mgen1 ,erkundigung anzustellen ,wenn aber der ,psycholog ,erscheinungen fr ,dinge an sich selbst nimmt1 so mag er als ,materialist einzig und allein ,materie1 oder als ,spiritualist blo denkende ,wesen 7nmlich nach der ,form unseres inneren ,sinnes7 oder als ,dualist beide1 als fr sich existierende ,dinge1 in seinen ,lehrbegriff aufnehmen1 so ist er doch immer durch ,miverstand hingehalten ber die ,art zu vernnfteln1 wie dasjenige an sich selbst existieren mge1 was doch kein ,ding an sich1 sondern nur die ,erscheinung eines ,dinges berhaupt ist4 ,betrachtung ber die ,summe der reinen ,seelenlehre1 zufolge diesen ,paralogismen ,wenn wir die ,seelenlehre1 als die ,physiologie der inneren ,sinnes mit der ,krperlehre1 als einer ,physiologie der ,gegenstnde uerer ,sinne vergleichen3 so finden wir1 auer dem1 da in beiden vieles empirisch erkannt werden kann1 doch diesen merkwrdigen ,unterschied1 da in der letzteren ,wissenschaft doch vieles a priori1 aus dem bloen ,begriffe eines ausgedehnten undurchdringlichen ,wesens1 in der ersteren aber1 aus dem ,begriffe eines denkenden ,wesens1 gar nichts a priori synthetisch erkannt werden kann4 ,die ,ursache ist diese4 ,obgleich beides ,erscheinungen sind1 so hat doch die ,erscheinung vor dem ueren ,sinne etwas ,stehendes1 oder ,bleibendes1 welches ein1 den wandelbaren ,bestimmungen zum ,grunde liegendes ,substratum und mithin einen synthetischen ,begriff1 nmlich den vom ,raume und einer ,erscheinung in demselben1 an die ,hand gibt1 anstatt da die ,zeit1 welche die einzige ,form unserer inneren ,anschauung ist1 nichts ,bleibendes hat1 mithin nur den ,wechsel der ,bestimmungen1 nicht aber den bestimmbaren ,gegenstand zu erkennen gibt4 ,denn1 in dem was wir ,seele nennen1 ist alles im kontinuierlichen ,flusse und nichts ,bleibendes1 auer etwa 7wenn man es durchaus will7 das darum so einfache ,ich1 weil diese ,vorstellung keinen ,inhalt1 mithin kein ,mannigfaltiges hat1 weswegen sie auch scheint ein einfaches ,objekt vorzustellen1 oder besser gesagt1 zu bezeichnen4 ,dieses ,ich mte eine ,anschauung sein1 welche1 da sie beim ,denken berhaupt 7vor aller ,erfahrung7 vorausgesetzt wrde1 als ,anschauung a priori synthetische ,stze lieferte1 wenn es mglich sein sollte1 eine reine ,vernunfterkenntnis von der ,natur eines denkenden ,wesens berhaupt zustande zu bringen4 ,allein dieses ,ich ist sowenig ,anschauung1 als ,begriff von irgendeinem ,gegenstande1 sondern die bloe ,form des ,bewutseins1 welches beiderlei ,vorstellungen begleiten1 und sie dadurch zu ,erkenntnissen erheben kann1 sofern nmlich dazu noch irgend etwas anderes in der ,anschauung gegeben wird1 welches zu einer ,vorstellung von einem ,gegenstande ,stoff darreicht4 ,also fllt die ganze rationale ,psychologie1 als eine1 alle ,krfte der menschlichen ,vernunft bersteigende ,wissenschaft1 und es bleibt uns nichts brig1 als unsere ,seele an dem ,leitfaden der ,erfahrung zu studieren und uns in den ,schranken der ,fragen zu halten1 die nicht weiter gehen1 als mgliche innere ,erfahrung ihren ,inhalt darlegen kann4 ,ob sie nun aber gleich als erweiternde ,erkenntnis keinen ,nutzen hat1 sondern als solche aus lauter ,paralogismen zusammengesetzt ist1 so kann man ihr doch1 wenn es fr nichts mehr1 als eine kritische ,behandlung unserer dialektischer ,schlsse1 und zwar der gemeinen und natrlichen ,vernunft gelten soll1 einen wichtigen negativen ,nutzen nicht absprechen4 ,wozu haben wir wohl eine blo auf reine ,vernunftprinzipien gegrndete ,seelenlehre ntig8 ,ohne ,zweifel vorzglich in der ,absicht1 um unser denkendes ,selbst wider die ,gefahr des ,materialismus zu sichern4 ,dieses leistet aber der ,vernunftbegriff von unserem denkenden ,selbst1 den wir gegeben haben4 ,denn weit gefehlt1 da nach demselben einige ,furcht brig bliebe1 da1 wenn man die ,materie wegnhme1 dadurch alles ,denken und selbst die ,existenz denkender ,wesen aufgehoben werden wrde1 so wird vielmehr klar gezeigt3 da1 wenn ich das denkende ,subjekt wegnhme1 die ganze ,krperwelt wegfallen mu1 als die nichts ist1 als die ,erscheinung in der ,sinnlichkeit unseres ,subjekts und eine ,art ,vorstellungen desselben4 ,dadurch erkenne ich zwar freilich dieses denkende ,selbst seinen ,eigenschaften nach nicht besser1 noch kann ich seine ,beharrlichkeit1 ja selbst nicht einmal die ,unabhngigkeit seiner ,existenz1 von dem etwaigen transzendentalen ,substratum uerer ,erscheinungen einsehen1 denn dieses ist mir1 ebensowohl als jenes1 unbekannt4 ,weil es aber gleichwohl mglich ist1 da ich anderswoher1 als aus blo spekulativen ,grnden ,ursache hernhme1 eine selbstndige und bei allem mglichen ,wechsel meines ,zustandes beharrliche ,existenz meiner denkenden ,natur zu hoffen1 so ist dadurch schon viel gewonnen1 bei dem freien ,gestndnis meiner eigenen ,unwissenheit1 dennoch die dogmatischen ,angriffe eines spekulativen ,gegners abtreiben zu knnen1 und ihm zu zeigen3 da er niemals mehr von der ,natur meines ,subjekts wissen knne1 um meinen ,erwartungen die ,mglichkeit abzusprechen1 als ich1 um mich an ihnen zu halten4 ,auf diesen transzendentalen ,schein unserer psychologischen ,begriffe grnden sich dann noch drei dialektische ,fragen1 welche das eigentliche ,ziel der rationalen ,psychologie ausmachen1 und nirgends anders1 als durch obige ,untersuchungen entschieden werden knnen3 nmlich #a7 von der ,mglichkeit der ,gemeinschaft der ,seele mit einem organischen ,krper1 d4i4 der ,animalitt und dem ,zustande der ,seele im ,leben des ,menschen1 #b7 vom ,anfange dieser ,gemeinschaft1 d4i4 der ,seele in und vor der ,geburt des ,menschen1 #c7 dem ,ende dieser ,gemeinschaft1 d4i4 der ,seele im und nach dem ,tode des ,menschen 7,frage wegen der ,unsterblichkeit74 ,ich behaupte nun3 da alle ,schwierigkeiten1 die man bei diesen ,fragen vorzufinden glaubt1 und mit denen1 als dogmatischen ,einwrfen1 man sich das ,ansehen einer tieferen ,einsicht in die ,natur der ,dinge1 als der gemeine ,verstand wohl haben kann1 zu geben sucht1 auf einem bloen ,blendwerke beruhe1 nach welchem man das1 was blo in ,gedanken existiert1 hypostasiert1 und in ebenderselben ,qualitt1 als einen wirklichen ,gegenstand auerhalb dem denkenden ,subjekte annimmt1 nmlich ,ausdehnung1 die nichts als ,erscheinung ist1 fr eine1 auch ohne unsere ,sinnlichkeit1 subsistierende ,eigenschaft uerer ,dinge1 und ,bewegung fr deren ,wirkung1 welche auch auer unseren ,sinnen an sich wirklich vorgeht1 zu halten4 ,denn die ,materie1 deren ,gemeinschaft mit der ,seele so groes ,bedenken erregt1 ist nichts anderes als eine bloe ,form1 oder eine gewisse ,vorstellungsart eines unbekannten ,gegenstandes1 durch diejenige ,anschauung1 welche man den ueren ,sinn nennt4 ,es mag also wohl etwas auer uns sein1 dem diese ,erscheinung1 welche wir ,materie nennen1 korrespondiert2 aber1 in derselben ,qualitt als ,erscheinung ist es nicht auer uns1 sondern lediglich als ein ,gedanke in uns1 wiewohl dieser ,gedanke durch genannten ,sinn1 es als auer uns befindlich vorstellt4 ,materie bedeutet also nicht eine von dem ,gegenstande des inneren ,sinnes 7,seele7 so ganz unterschiedene und heterogene ,art von ,substanzen1 sondern nur die ,ungleichartigkeit der ,erscheinungen von ,gegenstnden 7die uns an sich selbst unbekannt sind71 deren ,vorstellungen wir uere nennen1 in ,vergleichung mit denen1 die wir zum inneren ,sinne zhlen1 ob sie gleich ebensowohl blo zum denkenden ,subjekte1 ab alle brigen ,gedanken1 gehren1 nur da sie dieses ,tuschende an sich haben3 da1 da sie ,gegenstnde im ,raume vorstellen1 sich gleichsam von der ,seele ablsen und auer ihr zu schweben scheinen1 da doch selbst der ,raum1 darin sie angeschaut werden1 nichts als eine ,vorstellung ist1 deren ,gegenbild in derselben ,qualitt auer der ,seele gar nicht angetroffen werden kann4 ,nun ist die ,frage nicht mehr3 von der ,gemeinschaft der ,seele mit anderen bekannten und fremdartigen ,substanzen auer um1 sondern blo von der ,verknpfung der ,vorstellungen des inneren ,sinnes mit den ,modifikationen unserer ueren ,sinnlichkeit1 und wie diese untereinander nach bestndigen ,gesetzen verknpft sein mgen1 so da sie in einer ,erfahrung zusammenhngen4 ,solange wir innere und uere ,erscheinungen1 als bloe ,vorstellungen in der ,erfahrung1 miteinander zusammenhalten1 so finden wir nichts ,widersinnisches und welches die ,gemeinschaft beider ,art ,sinne befremdlich machte4 ,sobald wir aber die ueren ,erscheinungen hypostasieren1 sie nicht mehr als ,vorstellungen1 sondern in derselben ,qualitt1 wie sie in uns sind1 auch als auer uns fr sich bestehende ,dinge1 ihre ,handlungen aber1 die sie als ,erscheinungen gegeneinander im ,verhltnis zeigen1 auf unser denkendes ,subjekts beziehen1 so haben wir einen ,charakter der wirkenden ,ursachen auer uns1 der sich mit ihren ,wirkungen in uns nicht zusammenreimen will1 weil jener sich blo auf uere ,sinne1 diese aber auf den inneren ,sinn beziehen1 welche1 ob sie zwar in einem ,subjekte vereinigt1 dennoch hchst ungleichartig sind4 ,da haben wir denn keine anderen uere ,wirkungen1 als ,vernderungen des ,ortes1 und keine ,krfte1 als blo ,bestrebungen1 welche auf ,verhltnisse im ,raume1 als ihre ,wirkungen1 auslaufen4 ,in uns aber sind die ,wirkungen ,gedanken1 unter denen kein ,verhltnis des ,ortes1 ,bewegung1 ,gestalt1 oder ,raumesbestimmung berhaupt stattfindet1 und wir verlieren den ,leitfaden der ,ursachen gnzlich an den ,wirkungen1 die sich davon in dem inneren ,sinne zeigen sollten4 ,aber wir sollten bedenken3 da nicht die ,krper ,gegenstnde an sich sind1 die uns gegenwrtig sind1 sondern eine bloe ,erscheinung1 wer wei1 welches unbekannten ,gegenstandes1 da die ,bewegung nicht die ,wirkung dieser unbekannten ,ursache1 sondern blo die ,erscheinung ihres ,einflusses auf unsere ,sinne sei1 da folglich beide nicht etwas auer uns1 sondern blo ,vorstellungen in uns sind1 mithin da nicht die ,bewegung der ,materie in uns ,vorstellungen wirke1 sondern da sie selbst 7mithin auch die ,materie1 die sich dadurch kennbar macht7 bloe ,vorstellung sei und endlich die ganze selbstgemachte ,schwierigkeit darauf hinauslaufe3 wie und durch welche ,ursache die ,vorstellungen unserer ,sinnlichkeit so untereinander in ,verbindung stehen1 da diejenige1 welche wir uere ,anschauungen nennen1 nach empirischen ,gesetzen1 als ,gegenstnde auer uns1 vorgestellt werden knnen1 welche ,frage nun ganz und gar nicht die vermeinte ,schwierigkeit enthlt1 den ,ursprung der ,vorstellungen von auer uns befindlichen ganz fremdartigen wirkenden ,ursachen zu erklren1 indem wir die ,erscheinungen einer unbekannten ,ursache fr die ,ursache auer uns nehmen1 welches nichts als ,verwirrung veranlassen kann4 ,in ,urteilen1 in denen eine durch lange ,gewohnheit eingewurzelte ,mideutung vorkommt1 ist es unmglich1 die ,berichtigung sofort zu derjenigen ,falichkeit zu bringen1 welche in anderen ,fllen gefordert werden kann1 wo keine dergleichen unvermeidliche ,illusion den ,begriff verwirrt4 ,daher wird diese unsere ,befreiung der ,vernunft von sophistischen ,theorien schwerlich schon die ,deutlichkeit haben1 die ihr zur vlligen ,befriedigung ntig ist4 ,ich glaube1 diese auf folgende ,weise befrdern zu knnen4 ,alle ,einwrfe knnen in dogmatische1 kritische und skeptische eingeteilt werden4 ,der dogmatische ,einwurf ist1 der wider einen ,satz1 der kritische1 der wider den ,beweis eines ,satzes gerichtet ist4 ,der erstere bedarf einer ,einsicht in die ,beschaffenheit der ,natur des ,gegenstandes1 um das ,gegenteil von demjenigen behaupten zu knnen1 was der ,satz von diesem ,gegenstande vorgibt1 er ist daher selbst dogmatisch und gibt vor1 die ,beschaffenheit1 von der die ,rede1 ist1 besser zu kennen1 als der ,gegenteil4 ,der kritische ,einwurf1 weil er den ,satz in seinem ,werte oder ,unwerte unangetastet lt1 und nur den ,beweis anficht1 bedarf gar nicht den ,gegenstand besser zu kennen1 oder sich einer besseren ,kenntnis desselben anzumaen2 er zeigt nur1 da die ,behauptung grundlos1 nicht1 da sie unrichtig sei4 ,der skeptische stellt ,satz und ,gegensatz wechselseitig gegeneinander1 als ,einwrfe von gleicher ,erheblichkeit1 einen jeden derselben wechselweise als ,dogma und den anderen als dessen ,einwurf1 ist also auf zwei entgegengesetzten ,seiten dem ,scheine nach dogmatisch1 um alles ,urteil ber den ,gegenstand gnzlich zu vernichten4 ,der dogmatische also sowohl1 als skeptische ,einwurf1 mssen beide so viel ,einsicht ihres ,gegenstandes vorgeben1 als ntig ist1 etwas von ihm bejahend oder verneinend zu behaupten4 ,der kritische ist allein von der ,art1 da1 indem er blo zeigt1 man nehme zum ,behuf seiner ,behauptung etwas an1 was nichtig und blo eingebildet ist1 die ,theorie strzt1 dadurch1 da sie ihr die angemate ,grundlage entzieht1 ohne sonst etwas ber die ,beschaffenheit des ,gegenstandes ausmachen zu wollen4 ,nun sind wir nach den gemeinen ,begriffen unserer ,vernunft in ,ansehung der ,gemeinschaft1 darin unser denkendes ,subjekt mit den ,dingen auer uns steht1 dogmatisch und sehen diese als wahrhafte unabhngig von uns bestehende ,gegenstnde an1 nach einem gewissen transzendentalen ,dualism1 der jene ueren ,erscheinungen nicht als ,vorstellungen zum ,subjekte zhlt1 sondern sie1 so wie sinnliche ,anschauung sie uns liefert1 auer uns als ,objekte versetzt und sie von dem denkenden ,subjekte gnzlich abtrennt4 ,diese ,subreption ist nun die ,grundlage aller ,theorien ber die ,gemeinschaft zwischen ,seele und ,krper1 und es wird niemals gefragt3 ob denn diese objektive ,realitt der ,erscheinungen so ganz richtig sei1 sondern diese wird als zugestanden vorausgesetzt und nur ber die ,art vernnftelt1 wie sie erklrt und begriffen werden msse4 ,die gewhnlichen drei hierber erdachten und wirklich einzig mglichen ,systeme sind die1 des physischen ,einflusses1 der vorher bestimmten ,harmonie und der bernatrlichen ,assistenz4 ,die zwei letzteren ,erklrungsarten der ,gemeinschaft der ,seele mit der ,materie sind auf ,einwrfe gegen die erstere1 welche die ,vorstellung des gemeinen ,verstandes ist1 gegrndet1 da nmlich dasjenige1 was als ,materie erscheint1 durch seinen unmittelbaren ,einflu nicht die ,ursache von ,vorstellungen1 als einer ganz heterogenen ,art von ,wirkungen1 sein knne4 ,sie knnen aber alsdann mit dem1 was sie unter dem ,gegenstande uerer ,sinne verstehen1 nicht den ,begriff einer ,materie verbinden1 welche nichts als ,erscheinung1 mithin schon an sich selbst bloe ,vorstellung1 die durch irgendwelche ueren ,gegenstnde gewirkt worden1 denn sonst wrden sie sagen2 da die ,vorstellungen uerer ,gegenstnde 7die ,erscheinungen7 nicht uere ,ursachen der ,vorstellungen in unserem ,gemte sein knnen1 welches ein ganz sinnleerer ,einwurf sein wrde1 weil es niemanden einfallen wird1 das1 was er einmal als bloe ,vorstellung anerkannt hat1 fr eine uere ,ursache zu halten4 ,sie mssen also nach unseren ,grundstzen ihre ,theorie darauf richten3 da dasjenige1 was der wahre 7transzendentale7 ,gegenstand unsrer ueren ,sinne ist1 nicht die ,ursache derjenigen ,vorstellungen 7,erscheinungen7 sein knne1 die wir unter dem ,namen ,materie verstehen4 ,da nun niemand mit ,grund vorgeben kann1 etwas von der transzendentalen ,ursache unserer ,vorstellungen uerer ,sinne zu kennen1 so ist ihre ,behauptung ganz grundlos4 ,wollten aber die vermeinten ,verbesserer der ,lehre vom physischen ,einflusse1 nach der gemeinen ,vorstellungsart eines transzendentalen ,dualism1 die ,materie1 als solche1 fr ein ,ding an sich selbst 7und nicht als bloe ,erscheinung eines unbekannten ,dinges7 ansehen und ihren ,einwurf dahin richten1 zu zeigen3 da ein solcher uerer ,gegenstand1 welcher keine andere ,kausalitt als die der ,bewegungen an sich zeigt1 nimmermehr die wirkende ,ursache von ,vorstellungen sein knne1 sondern da sich ein drittes ,wesen deshalb ins ,mittel schlagen msse1 um1 wo nicht ,wechselwirkung1 doch wenigstens ,korrespondenz und ,harmonie zwischen beiden zu stiften3 so wrden sie ihre ,widerlegung davon anfangen1 das proton pheydos des physischen ,einflusses in ihrem ,dualismus anzunehmen1 und also durch ihren ,einwurf nicht sowohl den natrlichen ,einflu1 sondern ihre eigene dualistische ,voraussetzung widerlegen4 ,denn alle ,schwierigkeiten1 welche die ,verbindung der denkenden ,natur mit der ,materie treffen1 entspringen ohne ,ausnahme lediglich aus jener erschlichenen dualistischen ,vorstellung3 da ,materie1 als solche1 nicht ,erscheinung1 d4i4 bloe ,vorstellung des ,gemts1 der ein unbekannter ,gegenstand entspricht1 sondern der ,gegenstand an sich selbst sei1 so wie er auer uns und unabhngig von aller ,sinnlichkeit existiert4 ,es kann also wider den gemein angenommenen physischen ,einflu kein dogmatischer ,einwurf gemacht werden4 ,denn nimmt der ,gegner an3 da ,materie und ihre ,bewegung bloe ,erscheinungen und also selbst nur ,vorstellungen seien1 so kann er nur darin die ,schwierigkeit setzen3 da der unbekannte ,gegenstand unserer ,sinnlichkeit nicht die ,ursache der ,vorstellungen in uns sein knne1 welches aber vorzugeben ihn nicht das mindeste berechtigt1 weil niemand von einem unbekannten ,gegenstande ausmachen kann1 was er tun oder nicht tun knne4 ,er mu aber1 nach unseren obigen ,beweisen1 diesen transzendentalen ,idealism notwendig einrumen1 wofern er nicht offenbar ,vorstellungen hypostasieren und sie1 als wahre ,dinge1 auer sich versetzen will4 ,gleichwohl kann wider die gemeine ,lehrmeinung des physischen ,einflusses ein gegrndeter kritischer ,einwurf gemacht werden4 ,eine solche vorgegebene ,gemeinschaft zwischen zwei ,arten von ,substanzen1 der denkenden und der ausgedehnten1 legt einen groben ,dualism zum ,grunde und macht die letztere1 die doch nichts als bloe ,vorstellungen des denkenden ,subjekts sind1 zu ,dingen1 die fr sich bestehen4 ,also kann der miverstandene physische ,einflu dadurch vllig vereitelt werden1 da man den ,beweisgrund desselben als nichtig und erschlichen aufdeckt4 ,die berchtigte ,frage1 wegen der ,gemeinschaft des ,denkenden und ,ausgedehnten1 wrde also1 wenn man alles ,eingebildete absondert1 lediglich darauf hinauslaufen3 wie in einem denkenden ,subjekt berhaupt1 uere ,anschauung1 nmlich die des ,raumes 7einer ,erfllung desselben ,gestalt und ,bewegung7 mglich sei4 ,auf diese ,frage aber ist es keinem ,menschen mglich1 eine ,antwort zu finden1 und man kann diese ,lcke unseres ,wissens niemals ausfllen1 sondern nur dadurch bezeichnen1 da man die ueren ,erscheinungen einem transzendentalen ,gegenstande zuschreibt1 welcher die ,ursache dieser ,art ,vorstellungen ist1 den wir aber gar nicht kennen1 noch jemals einigen ,begriff von ihm bekommen werden4 ,in allen ,aufgaben1 die im ,felde der ,erfahrung vorkommen mgen1 behandeln wir jene ,erscheinungen als ,gegenstnde an sich selbst1 ohne uns um den ersten ,grund ihrer ,mglichkeit 7als ,erscheinungen7 zu bekmmern4 ,gehen wir aber ber deren ,grenze hinaus1 so wird der ,begriff eines transzendentalen ,gegenstandes notwendig4 ,von diesen ,erinnerungen1 ber die ,gemeinschaft zwischen dem denkenden und den ausgedehnten ,wesen1 ist die ,entscheidung aller ,streitigkeiten oder ,einwrfe1 welche den ,zustand der denkenden ,natur vor dieser ,gemeinschaft 7dem ,leben71 oder nach aufgehobener solchen ,gemeinschaft 7im ,tode7 betreffen1 eine unmittelbare ,folge4 ,die ,meinung1 da das denkende ,subjekt vor aller ,gemeinschaft mit ,krpern habe denken knnen1 wrde sich so ausdrcken3 da vor dem ,anfange dieser ,art der ,sinnlichkeit1 wodurch uns etwas im ,raume erscheint1 dieselben transzendentalen ,gegenstnde1 welche im gegenwrtigen ,zustande als ,krper erscheinen1 auf ganz andere ,art haben angeschaut werden knnen4 ,die ,meinung aber1 da die ,seele1 nach ,aufhebung aller ,gemeinschaft mit der krperlichen ,welt1 noch fortfahren knne zu denken1 wrde sich in dieser ,form ankndigen3 da1 wenn die ,art der ,sinnlichkeit1 wodurch uns transzendentale und fr jetzt ganz unbekannte ,gegenstnde als materielle ,welt erscheinen1 aufhren sollte3 so sei darum noch nicht alle ,anschauung derselben aufgehoben und es sei ganz wohl mglich1 da ebendieselben unbekannten ,gegenstnde fortfhren1 obzwar freilich nicht mehr in der ,qualitt der ,krper1 von dem denkenden ,subjekt erkannt zu werden4 ,nun kann zwar niemand den mindesten ,grund zu einer solchen ,behauptung aus spekulativen ,prinzipien anfhren1 ja nicht einmal die ,mglichkeit davon dartun1 sondern nur voraussetzen2 aber ebensowenig kann auch jemand irgendeinen gltigen dogmatischen ,einwurf dagegen machen4 ,denn1 wer er auch sei1 so wei er ebensowenig von der absoluten und inneren ,ursache uerer und krperlicher ,erscheinungen1 wie ich1 oder jemand anders4 ,er kann also auch nicht mit ,grund vorgeben1 zu wissen1 worauf die ,wirklichkeit der ueren ,erscheinungen im jetzigen ,zustande 7im ,leben7 beruhe1 mithin auch nicht3 da die ,bedingung aller ueren ,anschauung1 oder auch das denkende ,subjekt selbst1 nach demselben 7im ,tode7 aufhren werde4 ,so ist denn also aller ,streit ber die ,natur unseres denkenden ,wesens und der ,verknpfung desselben mit der ,krperwelt lediglich eine ,folge davon1 da man in ,ansehung dessen1 wovon man nichts wei1 die ,lcke durch ,paralogismen der ,vernunft ausfllt1 da man seine ,gedanken zu ,sachen macht und sie hypostasiert1 woraus eingebildete ,wissenschaft1 sowohl in ,ansehung dessen1 der bejahend1 als dessen1 der verneinend behauptet1 entspringt1 indem ein jeder entweder von ,gegenstnden etwas zu wissen vermeint1 davon kein ,mensch einigen ,begriff hat1 oder seine eigenen ,vorstellungen zu ,gegenstnden macht1 und sich so in einem ewigen ,zirkel von ,zweideutigkeiten und ,widersprchen herumdreht4 ,nichts1 als die ,nchternheit einer strengen1 aber gerechten ,kritik1 kann von diesem dogmatischen ,blendwerke1 der so viele durch eingebildete ,glckseligkeit1 unter ,theorien und ,systemen hinhlt1 befreien1 und alle unsere spekulativen ,ansprche blo auf das ,feld mglicher ,erfahrung einschrnken1 nicht etwa durch schalen ,spott ber so oft fehlgeschlagene ,versuche1 oder fromme ,seufzer ber die ,schranken unserer ,vernunft1 sondern vermittels einer nach sicheren ,grundstzen vollzogenen ,grenzbestimmung derselben1 welche ihr nihil ulterius mit grter ,zuverlssigkeit an die herkulischen ,sulen heftet1 die die ,natur selbst aufgestellt hat1 um die ,fahrt unserer ,vernunft nur so weit1 als die stetig fortlaufenden ,ksten der ,erfahrung reichen1 fortzusetzen1 die wir nicht verlassen knnen1 ohne uns auf einen uferlosen ,ozean zu wagen1 der uns unter immer trglichen ,aussichten1 am ,ende ntigt1 alle beschwerliche und langwierige ,bemhung1 als hoffnungslos aufzugeben4 99 99 99 ,wir sind noch eine deutliche und allgemeine ,errterung des transzendentalen und doch natrlichen ,scheins in den ,paralogismen der reinen ,vernunft1 imgleichen die ,rechtfertigung der systematischen und der ,tafel der ,kategorien parallel laufenden ,anordnungen derselben1 bisher schuldig geblieben4 ,wir htten sie im ,anfange dieses ,abschnittes nicht bernehmen knnen1 ohne in ,gefahr der ,dunkelheit zu geraten1 oder uns unschicklicherweise selbst vorzugreifen4 ,jetzt wollen wir diese ,obliegenheit zu erfllen suchen4 ,man kann allen ,schein darin setzen4 da die subjektive ,bedingung des ,denkens fr die ,erkenntnis des ,objekts gehalten wird4 ,ferner haben wir in der ,einleitung in die transzendentale ,dialektik gezeigt3 da reine ,vernunft sich lediglich mit der ,totalitt der ,synthesis der ,bedingungen1 zu einem gegebenen ,bedingten1 beschftige4 ,da nun der dialektische ,schein der reinen ,vernunft kein empirischer ,schein sein kann1 der sich beim bestimmten empirischen ,erkenntnisse vorfindet3 so wird er das ,allgemeine der ,bedingungen des ,denkens betreffen1 und es wird nur drei ,flle des dialektischen ,gebrauches der reinen ,vernunft geben3 #a4 ,die ,synthesis der ,bedingungen eines ,gedankens berhaupt4 #b4 ,die ,synthesis der ,bedingungen des empirischen ,denkens4 #c4 ,die ,synthesis der ,bedingungen des reinen ,denkens4 ,in allen diesen dreien ,fllen beschftigt sich die reine ,vernunft blo mit der absoluten ,totalitt dieser ,synthesis1 d4i4 mit derjenigen ,bedingung1 die selbst unbedingt ist4 ,auf diese ,einteilung grndet sich auch der dreifache transzendentale ,schein1 der zu drei ,abschnitten der ,dialektik ,anla gibt1 und zu ebensoviel scheinbaren ,wissenschaften aus reiner ,vernunft1 der transzendentalen ,psychologie1 ,kosmologie und ,theologie1 die ,idee an die ,hand gibt4 ,wir haben es hier nur mit der ersteren zu tun4 ,weil wir beim ,denken berhaupt von aller ,beziehung des ,gedankens auf irgendein ,objekt 7es sei der ,sinne oder des reinen ,verstandes7 abstrahieren3 so ist die ,synthesis der ,bedingungen eines ,gedankens berhaupt 7no4 #a7 gar nicht objektiv1 sondern blo eine ,synthesis des ,gedankens mit dem ,subjekt1 die aber flschlich fr eine synthetische ,vorstellung eines ,objekts gehalten wird4 ,es folgt aber auch hieraus3 da der dialektische ,schlu auf die ,bedingungen alles ,denkens berhaupt1 die selbst unbedingt ist1 nicht einen ,fehler im ,inhalte begehe1 7denn er abstrahiert von allem ,inhalte oder ,objekte7 sondern1 da er allein in der ,form fehle und ,paralogism genannt werden msse4 ,weil ferner die einzige ,bedingung1 die alles ,denken begleitet1 das ,ich1 in dem allgemeinen ,satze ,ich denke1 ist1 so hat die ,vernunft es mit dieser ,bedingung1 sofern sie selbst unbedingt ist1 zu tun4 ,sie ist aber nur die formale ,bedingung1 nmlich die logische ,einheit eines jeden ,gedankens1 bei dem ich von allem ,gegenstande abstrahiere1 und wird gleichwohl als ein ,gegenstand1 den ich denke1 nmlich3 ,ich selbst und die unbedingte ,einheit desselben vorgestellt4 ,wenn mir jemand berhaupt die ,frage aufwrfe3 von welcher ,beschaffenheit ist ein ,ding1 welches denkt8 so wei ich darauf a priori nicht das mindeste zu antworten1 weil die ,antwort synthetisch sein soll 7denn eine analytische erklrt vielleicht wohl das ,denken1 aber gibt keine erweiterte ,erkenntnis von demjenigen1 worauf dieses ,denken seiner ,mglichkeit nach beruht74 ,zu jeder synthetischen ,auflsung aber wird ,anschauung erfordert1 die in der so allgemeinen ,aufgabe gnzlich weggelassen worden4 ,ebenso kann niemand die ,frage in ihrer ,allgemeinheit beantworten3 was wohl das fr ein ,ding sein msse1 welches beweglich ist8 ,denn die undurchdringliche ,ausdehnung 7,materie7 ist alsdann nicht gegeben4 ,ob ich nun zwar allgemein auf jene ,frage keine ,antwort wei3 so scheint es mir doch1 da ich sie im einzelnen ,falle1 in dem ,satze1 der das ,selbstbewutsein ausdrckt3 ,ich denke1 geben knne4 ,denn dieses ,ich ist das erste ,subjekt1 d4i4 ,substanz1 es ist einfach usw4 ,dieses mten aber alsdann lauter ,erfahrungsstze sein1 die gleichwohl ohne eine allgemeine ,regel1 welche die ,bedingungen der ,mglichkeit zu denken berhaupt und a priori aussagte1 keine dergleichen ,prdikate 7welche nicht empirisch sind7 enthalten knnte4 ,auf solche ,weise wird mir meine anfnglich so scheinbare ,einsicht1 ber der ,natur eines denkenden ,wesens1 und zwar aus lauter ,begriffen zu urteilen1 verdchtig1 ob ich gleich den ,fehler derselben noch nicht entdeckt habe4 ,allein1 das weitere ,nachforschen hinter den ,ursprung dieser ,attribute1 die ich ,mir1 als einem denkenden ,wesen berhaupt1 beilege1 kann diesen ,fehler aufdecken4 ,sie sind nichts mehr als reine ,kategorien1 wodurch ich niemals einen bestimmten ,gegenstand1 sondern nur die ,einheit der ,vorstellungen1 um einen ,gegenstand derselben zu bestimmen1 denke4 ,ohne eine zum ,grunde liegende ,anschauung kann die ,kategorie allein mir keinen ,begriff von einem ,gegenstande verschaffen1 denn nur durch ,anschauung wird der ,gegenstand gegeben1 der hernach der ,kategorie gem gedacht wird4 ,wenn ich ein ,ding fr eine ,substanz in der ,erscheinung erklre1 so mssen mir vorher ,prdikate seiner ,anschauung gegeben sein1 an denen ich das ,beharrliche vom ,wandelbaren und das ,substratum 7,ding selbst7 von demjenigen1 was ihm blo anhngt1 unterscheide4 ,wenn ich ein ,ding einfach in der ,erscheinung nenne1 so verstehe ich darunter1 da die ,anschauung desselben zwar ein ,teil der ,erscheinung sei1 selbst aber nicht geteilt werden knne usw4 ,ist aber etwas nur fr einfach im ,begriffe und nicht in der ,erscheinung erkannt1 so habe ich dadurch wirklich gar keine ,erkenntnis von dem ,gegenstande1 sondern nur von meinem ,begriffe1 den ich mir von etwas berhaupt mache1 da keiner eigentlichen ,anschauung fhig ist4 ,ich sage nur1 da ich etwas ganz einfach denke1 weil ich wirklich nichts weiter1 als blo1 da es etwas sei1 zu sagen wei4 ,nun ist die bloe ,apperzeption 7,ich7 ,substanz im ,begriffe1 einfach im ,begriffe usw4 und so haben alle jene psychologischen ,lehrstze ihre unstreitige ,richtigkeit4 ,gleichwohl wird dadurch doch dasjenige keineswegs von der ,seele erkannt1 was man eigentlich wissen will1 denn alle diese ,prdikate gelten gar nicht von der ,anschauung1 und knnen daher auch keine ,folgen haben1 die auf ,gegenstnde der ,erfahrung angewandt wrden1 mithin sind sie vllig leer4 ,denn jener ,begriff der ,substanz lehrt mich nicht3 da die ,seele fr sich selbst fortdaure1 nicht1 da sie von den ueren ,anschauungen ein ,teil sei1 der selbst nicht mehr geteilt werden knne1 und der also durch keine ,vernderungen der ,natur entstehen1 oder vergehen knne2 lauter ,eigenschaften1 die mir die ,seele im ,zusammenhange der ,erfahrung kennbar machen1 und1 in ,ansehung ihres ,ursprungs und knftigen ,zustandes1 ,erffnung geben knnten4 ,wenn ich nun aber durch bloe ,kategorie sage3 die ,seele ist eine einfache ,substanz1 so ist klar1 da1 da der nackte ,verstandesbegriff von ,substanz nichts weiter enthlt1 als da ein ,ding1 als ,subjekt an sich1 ohne wiederum ,prdikat von einem andern zu sein1 vorgestellt werden solle1 daraus nichts von ,beharrlichkeit folge1 und das ,attribut des ,einfachen diese ,beharrlichkeit gewi nicht hinzusetzen knne1 mithin man dadurch ber das1 was die ,seele bei den ,weltvernderungen treffen knne1 nicht im mindesten unterrichtet werde4 ,wrde man uns sagen knnen1 sie ist ein einfacher ,teil der ,materie1 wrden wir von dieser1 aus dem1 was ,erfahrung von ihr lehrt1 die ,beharrlichkeit und1 mit der einfachen ,natur zusammen1 die ,unzerstrlichkeit derselben ableiten knnen4 ,davon sagt uns aber der ,begriff des ,ich1 in dem psychologischen ,grundsatze 7,ich denke71 nicht ein ,wort4 ,da aber das ,wesen1 welches in uns denkt1 durch reine ,kategorien1 und zwar diejenigen1 welche die absolute ,einheit unter jedem ,titel derselben ausdrcken1 sich selbst zu erkennen vermeine1 rhrt daher4 ,die ,apperzeption ist selbst der ,grund der ,mglichkeit der ,kategorien1 welche ihrerseits nichts anderes vorstellen1 als die ,synthesis des ,mannigfaltigen der ,anschauung1 sofern dasselbe in der ,apperzeption ,einheit hat4 ,daher ist das ,selbstbewutsein berhaupt die ,vorstellung desjenigen1 was die ,bedingung aller ,einheit1 und doch selbst unbedingt ist4 ,man kann daher von dem denkenden ,ich 7,seele71 das sich als ,substanz1 einfach1 numerisch identisch in aller ,zeit1 und das ,korrelatum alles ,daseins1 aus welchem alles andere ,dasein geschlossen werden mu1 sagen3 da es nicht sowohl sich selbst durch die ,kategorien1 sondern die ,kategorien1 und durch sie alle ,gegenstnde1 in der absoluten ,einheit der ,apperzeption1 mithin durch sich selbst erkennt4 ,nun ist zwar sehr einleuchtend3 da ich dasjenige1 was ich voraussetzen mu1 um berhaupt ein ,objekt zu erkennen1 nicht selbst als ,objekt erkennen knne1 und da das bestimmende ,selbst1 7das ,denken7 von dem bestimmbaren ,selbst 7dem denkenden ,subjekt71 wie ,erkenntnis vom ,gegenstande unterschieden sei4 ,gleichwohl ist nichts natrlicher und verfhrerischer1 als der ,schein1 die ,einheit in der ,synthesis der ,gedanken fr eine wahrgenommene ,einheit im ,subjekte dieser ,gedanken zu halten4 ,man knnte ihn die ,subreption des hypostasierten ,bewutseins 7apperceptiones substantiatae7 nennen4 ,wenn man den ,paralogism in den dialektischen ,vernunftschlssen der rationalen ,seelenlehre1 sofern sie gleichwohl richtige ,prmissen haben1 logisch betiteln will3 so kann er fr ein sophisma figurae dictionis gelten1 in welchem der ,obersatz von der ,kategorie1 in ,ansehung ihrer ,bedingung1 einen blo transzendentalen ,gebrauch1 der ,untersatz aber und der ,schlusatz in ,ansehung der ,seele1 die unter diese ,bedingung subsumiert worden1 von ebender ,kategorie einen empirischen ,gebrauch macht4 ,so ist z4,b4 der ,begriff der ,substanz in dem ,paralogismus der ,simplizitt ein rein intellektueller ,begriff1 der ohne ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung blo von transzendentalen1 d4i4 von gar keinem ,gebrauch ist4 ,im ,untersatze aber ist ebenderselbe ,begriff auf den ,gegenstand aller inneren ,erfahrung angewandt1 ohne doch die ,bedingung seiner ,anwendung in concreto1 nmlich die ,beharrlichkeit desselben1 voraus festzusetzen und zum ,grunde zu legen1 und daher ein empirischer1 obzwar hier unzulssiger ,gebrauch davon gemacht worden4 ,um endlich den systematischen ,zusammenhang aller dieser dialektischen ,behauptungen1 in einer vernnftelnden ,seelenlehre1 in einem ,zusammenhange der reinen ,vernunft1 mithin die ,vollstndigkeit derselben1 zu zeigen1 so merke man3 da die ,apperzeption durch alle ,klassen der ,kategorien1 aber nur auf diejenigen ,verstandesbegriffe durchgefhrt werde1 welche in jeder derselben den brigen zum ,grunde der ,einheit in einer mglichen ,wahrnehmung liegen1 folglich3 ,subsistenz1 ,realitt1 ,einheit 7nicht ,vielheit7 und ,existenz1 nur da die ,vernunft sie hier alle als ,bedingungen der ,mglichkeit eines denkenden ,wesens1 die selbst unbedingt sind1 vorstellt4 ,also erkennt die ,seele an sich selbst #a4 ,die unbedingte ,einheit des ,verhltnisses d4i4 sich selbst1 nicht als inhrierend1 sondern subsistierend #b4 ,die unbedingte ,einheit #c4 ,die unbedingte ,einheit der ,qualitt bei der ,vielheit in der ,zeit1 d4i4 d4i4 nicht als reales ,ganze1 nicht in verschiedenen ,zeiten sondern einfach99 numerisch verschieden1 sondern als ,eines und eben dasselbe ,subjekt #d4 ,die unbedingte ,einheit dem ,daseins im ,raume1 d4i4 nicht als das ,bewutsein mehrerer ,dinge auer ihr1 sondern nur des ,daseins ihrer selbst1 anderer ,dinge aber1 blo als ihrer ,vorstellungen4 99 ,wie das ,einfache hier wiederum der ,kategorie der ,realitt entspreche1 kann ich jetzt noch nicht zeigen1 sondern wird im folgenden ,hauptstcke1 bei ,gelegenheit eines andern ,vernunftgebrauchs ebendesselben ,begriffs1 gewiesen werden4 ,vernunft ist das ,vermgen der ,prinzipien4 ,die ,behauptungen der reinen ,psychologie enthalten nicht empirische ,prdikte von der ,seele1 sondern solche1 die1 wenn sie stattfinden1 den ,gegenstand an sich selbst unabhngig von der ,erfahrung1 mithin durch bloe ,vernunft bestimmen sollen4 ,sie mten also billig auf ,prinzipien und allgemeine ,begriffe von denkenden ,naturen berhaupt gegrndet sein4 ,an dessen ,statt findet sich3 da die einzelne ,vorstellung1 ,ich bin1 sie insgesamt regiert1 welche eben darum1 weil sie die reine ,formel aller meiner ,erfahrung 7unbestimmt7 ausdrckt1 sich wie ein allgemeiner ,satz1 der fr alle denkenden ,wesen gelte1 ankndigt1 und1 da er gleichwohl in aller ,absicht einzeln ist1 den ,schein einer absoluten ,einheit der ,bedingungen des ,denkens berhaupt bei sich fhrt1 und dadurch sich weiter ausbreitet1 als mgliche ,erfahrung reichen knnte4 ,der transzendentalen ,dialektik ,zweites ,buch ,zweites ,hauptstck ,die ,antinomie der reinen ,vernunft ,wir haben in der ,einleitung zu diesem ,teile unseres ,werks gezeigt1 da aller transzendentale ,schein der reinen ,vernunft auf dialektischen ,schlssen beruhe1 deren ,schema die ,logik in den drei formalen ,arten der ,vernunftschlsse berhaupt an die ,hand gibt1 so wie etwa die ,kategorien ihr logisches ,schema in den vier ,funktionen aller ,urteile antreffen4 ,die erste ,art dieser vernnftelnden ,schlsse ging auf die unbedingte ,einheit der subjektiven ,bedingungen aller ,vorstellungen berhaupt 7des ,subjekts oder der ,seele71 in ,korrespondenz mit den kategorischen ,vernunftschlssen1 deren ,obersatz1 als ,prinzip1 die ,beziehung eines ,prdikats auf ein ,subjekt aussagt4 ,die zweite ,art des dialektischen ,arguments wird also1 nach der ,analogie mit hypothetischen ,vernunftschlssen1 die unbedingte ,einheit der objektiven ,bedingungen in der ,erscheinung zu ihrem ,inhalte machen1 so wie die dritte ,art1 die im folgenden ,hauptstcke vorkommen wird1 die unbedingte ,einheit der objektiven ,bedingungen der ,mglichkeit der ,gegenstnde berhaupt zum ,thema hat4 ,es ist aber merkwrdig1 da der transzendentale ,paralogismus einen blo einseitigen ,schein1 in ,ansehung der ,idee von dem ,subjekte unseres ,denkens1 bewirkte1 und zur ,behauptung des ,gegenteils sich nicht der mindeste ,schein aus ,vernunftbegriffen vorfinden will4 ,der ,vorteil ist gnzlich auf der ,seite des ,pneumatismus1 obgleich dieser den ,erbfehler nicht verleugnen kann1 bei allem ihm gnstigen ,schein in der ,feuerprobe der ,kritik sich in lauter ,dunst aufzulsen4 ,ganz anders fllt es aus1 wenn wir die ,vernunft auf die objektive ,synthesis der ,erscheinungen anwenden1 wo sie ihr ,prinzipium der unbedingten ,einheit zwar mit vielem ,scheine geltend zu machen denkt1 sich aber bald in solche ,widersprche verwickelt1 da sie gentigt wird1 in kosmologischer ,absicht1 von ihrer ,forderung abzustehen4 ,hier zeigt sich nmlich ein neues ,phnomen der menschlichen ,vernunft1 nmlich3 eine ganz natrliche ,antithetik1 auf die keiner zu grbeln und knstlich ,schlingen zu legen braucht1 sondern in welche die ,vernunft von selbst und zwar unvermeidlich gert1 und dadurch zwar vor den ,schlummer einer eingebildeten berzeugung1 den ein blo einseitiger ,schein hervorbringt1 verwahrt1 aber zugleich in ,versuchung gebracht wird1 sich entweder einer skeptischen ,hoffnungslosigkeit zu berlassen1 oder einen dogmatischen ,trotz anzunehmen und den ,kopf steif auf gewisse ,behauptungen zu setzen1 ohne den ,grnden des ,gegenteils ,gehr und ,gerechtigkeit widerfahren zu lassen4 ,beides ist der ,tod einer gesunden ,philosophie1 wiewohl jener allenfalls noch die ,euthanasie der reinen ,vernunft genannt werden knnte4 ,ehe wir die ,auftritte des ,zwiespalts und der ,zerrttungen sehen lassen1 welche dieser ,widerstreit der ,gesetze 7,antinomie7 der reinen ,vernunft veranlat1 wollen wir gewisse ,errterungen geben1 welche die ,methode erlutern und rechtfertigen knnen1 deren wir uns in ,behandlung unseres ,gegenstandes bedienen4 ,ich nenne alle transzendentalen ,ideen1 sofern sie die absolute ,totalitt in der ,synthesis der ,erscheinungen betreffen1 ,weltbegriffe1 teils wegen eben dieser unbedingten ,totalitt1 worauf auch der ,begriff des ,weltganzen beruht1 der selbst nur eine ,idee ist1 teils weil sie lediglich auf die ,synthesis der ,erscheinungen1 mithin die empirische1 gehen1 da hingegen die absolute ,totalitt1 in der ,synthesis der ,bedingungen aller mglichen ,dinge berhaupt1 ein ,ideal der reinen ,vernunft veranlassen wird1 welches von dem ,weltbegriffe gnzlich unterschieden ist1 ob es gleich darauf in ,beziehung steht4 ,daher1 so wie die ,paralogismen der reinen ,vernunft den ,grund zu einer dialektischen ,psychologie legten1 so wird die ,antinomie der reinen ,vernunft die transzendentalen ,grundstze einer vermeinten reinen 7rationalen7 ,kosmologie vor ,augen stellen1 nicht1 um sie gltig zu finden und sich zuzueignen1 sondern1 wie es auch schon die ,benennung von einem ,widerstreit der ,vernunft anzeigt1 um sie als eine ,idee1 die sich mit ,erscheinungen nicht vereinbaren lt1 in ihrem blendenden aber falschen ,scheine darzustellen4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,erster ,abschnitt ,system der kosmologischen ,ideen ,um nun diese ,ideen nach einem ,prinzip mit systematischer ,przision aufzhlen zu knnen1 mssen wir erstlich bemerken1 da nur der ,verstand es sei1 aus welchem reine und transzendentale ,begriffe entspringen knnen1 da die ,vernunft eigentlich gar keinen ,begriff erzeuge1 sondern allenfalls nur den ,verstandesbegriff1 von den unvermeidlichen ,einschrnkungen einer mglichen ,erfahrung1 frei mache1 und ihn also ber die ,grenzen des ,empirischen1 doch aber in ,verknpfung mit demselben zu erweitern suche4 ,dieses geschieht dadurch1 da sie zu einem gegebenen ,bedingten auf der ,seite der ,bedingungen 7unter denen der ,verstand alle ,erscheinungen der synthetischen ,einheit unterwirft7 absolute ,totalitt fordert1 und dadurch die ,kategorie zur transzendentalen ,idee macht1 um der empirischen ,synthesis1 durch die ,fortsetzung derselben bis zum ,unbedingten1 7welches niemals in der ,erfahrung1 sondern nur in der ,idee angetroffen wird17 absolute ,vollstndigkeit zu geben4 ,die ,vernunft fordert dieses nach dem ,grundsatze3 wenn das ,bedingte gegeben ist1 so ist auch die ganze ,summe der ,bedingungen1 mithin das schlechthin ,unbedingte gegeben1 wodurch jenes allein mglich war4 ,also werden erstlich die transzendentalen ,ideen eigentlich nichts1 als bis zum ,unbedingten erweiterte ,kategorien sein1 und jene werden sich in eine ,tafel bringen lassen1 die nach den ,titeln der letzteren angeordnet ist4 ,zweitens aber werden doch auch nicht alle ,kategorien dazu taugen1 sondern nur diejenige1 in welchen die ,synthesis eine ,reihe ausmacht1 und zwar der einander untergeordneten 7nicht beigeordneten7 ,bedingungen zu einem ,bedingten4 ,die absolute ,totalitt wird von der ,vernunft nur sofern gefordert1 als sie die aufsteigende ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten angeht1 mithin nicht1 wenn von der absteigenden ,linie der ,folgen1 noch auch von dem ,aggregat koordinierter ,bedingungen zu diesen ,folgen1 die ,rede ist4 ,denn ,bedingungen sind in ,ansehung des gegebenen ,bedingten schon vorausgesetzt und mit diesem auch als gegeben anzusehen1 anstatt da1 da die ,folgen ihre ,bedingungen nicht mglich machen1 sondern vielmehr voraussetzen1 man im ,fortgange zu den ,folgen 7oder im ,absteigen von der gegebenen ,bedingung zu dem ,bedingten7 unbekmmert sein kann1 ob die ,reihe aufhre oder nicht1 und berhaupt die ,frage1 wegen ihrer ,totalitt1 gar keine ,voraussetzung der ,vernunft ist4 ,so denkt man sich notwendig eine bis auf den gegebenen ,augenblick vllig abgelaufene ,zeit1 auch als gegeben1 7wenngleich nicht durch uns bestimmbar74 ,was aber die knftige betrifft1 da sie die ,bedingung nicht ist1 zu der ,gegenwart zu gelangen1 so ist es1 um diese zu begreifen1 ganz gleichgltig1 wie wir es mit der knftigen ,zeit halten wollen1 ob man sie irgendwo aufhren1 oder ins ,unendliche laufen lassen will4 ,es sei die ,reihe m1 n1 o1 worin n als bedingt in ,ansehung m1 aber zugleich als ,bedingung von o gegeben ist1 die ,reihe gehe aufwrts von dem bedingten n zu m 7l1 k1 i1 etc471 imgleichen abwrts von der ,bedingung n zum bedingten o 7p1 q1 r1 etc471 so mu ich die erstere ,reihe voraussetzen1 um n als gegeben anzusehen1 und n ist nach der ,vernunft 7der ,totalitt der ,bedingungen7 nur vermittelst jener ,reihe mglich1 seine ,mglichkeit beruht aber nicht auf der folgenden ,reihe o1 p1 q1 r1 die daher auch nicht als gegeben1 sondern nur als dabilis angesehen werden knne4 ,ich will die ,synthesis einer ,reihe auf der ,seite der ,bedingungen1 also von derjenigen an1 welche die nchste zur gegebenen ,erscheinung ist1 und so zu den entfernteren ,bedingungen1 die regressive1 diejenige aber1 die auf der ,seite des ,bedingten1 von der nchsten ,folge zu den entfernteren fortgeht1 die progressive ,synthesis nennen4 ,die erstere geht in antecedentia1 die zweite in consequentia4 ,die kosmologischen ,ideen also beschftigen sich mit der ,totalitt der regressiven ,synthesis1 und gehen in antecedentia1 nicht in consequentia4 ,wenn dieses letztere geschieht1 so ist es ein willkrliches und nicht notwendiges ,problem der reinen ,vernunft1 weil wir zur vollstndigen ,begreiflichkeit dessen1 was in der ,erscheinung gegeben ist1 wohl der ,grnde1 nicht aber der ,folgen bedrfen4 ,um nun nach der ,tafel der ,kategorien die ,tafel der ,ideen einzurichten1 so nehmen wir zuerst die zwei ursprnglichen quanta aller unserer ,anschauung1 ,zeit und ,raum4 ,die ,zeit ist an sich selbst eine ,reihe 7und die formale ,bedingung aller ,reihen71 und daher sind in ihr1 in ,ansehung einer gegebenen ,gegenwart1 die antecedentia als ,bedingungen 7das ,vergangene7 von den consequentibus 7dem ,knftigen7 a priori zu unterscheiden4 ,folglich geht die transzendentale ,idee1 der absoluten ,totalitt der ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten1 nur auf alle vergangene ,zeit4 ,es wird nach der ,idee der ,vernunft die ganze verlaufene ,zeit als ,bedingung des gegebenen ,augenblicks notwendig als gegeben gedacht4 ,was aber den ,raum betrifft1 so ist in ihm an sich selbst kein ,unterschied des ,progressus vom ,regressus1 weil er ein ,aggregat1 aber keine ,reihe ausmacht1 indem seine ,teile insgesamt zugleich sind4 ,den gegenwrtigen ,zeitpunkt konnte ich in ,ansehung der vergangenen ,zeit nur als bedingt1 niemals aber als ,bedingung derselben1 ansehen1 weil dieser ,augenblick nur durch die verflossene ,zeit 7oder vielmehr durch das ,verfliessen der vorhergehenden ,zeit7 allererst entspringt4 ,aber da die ,teile des ,raumes einander nicht untergeordnet1 sondern beigeordnet sind1 so ist ein ,teil nicht die ,bedingung der ,mglichkeit des anderen1 und er macht nicht1 so wie die ,zeit1 an sich selbst eine ,reihe aus4 ,allein die ,synthesis der mannigfaltigen ,teile des ,raumes1 wodurch wir ihn apprehendieren1 ist doch successiv1 geschieht also in der ,zeit und enthlt eine ,reihe4 ,und da in dieser ,reihe der aggregierten ,rume 7z4,b4 der ,fe in einer ,rute7 von einem gegebenen an1 die weiter hinzugedachten immer die ,bedingung von der ,grenze der vorigen sind1 so ist das ,messen eines ,raumes auch als eine ,synthesis einer ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten anzusehen1 nur da die ,seite der ,bedingungen1 von der ,seite1 nach welcher das ,bedingte hin liegt1 an sich selbst nicht unterschieden ist1 folglich regressus und progressus im ,raume einerlei zu sein scheint4 ,weil indessen ein ,teil des ,raumes nicht durch den anderen gegeben1 sondern nur begrenzt wird1 so mssen wir jeden begrenzten ,raum insofern auch als bedingt ansehen1 der einen anderen ,raum als die ,bedingung seiner ,grenze voraussetzt1 und so fortan4 ,in ,ansehung der ,begrenzung ist also der ,fortgang im ,raume auch ein ,regressus1 und die transzendentale ,idee der absoluten ,totalitt der ,synthesis in der ,reihe der ,bedingungen trifft auch den ,raum1 und ich kann ebensowohl nach der absoluten ,totalitt der ,erscheinung im ,raume1 als der in der verflossenen ,zeit1 fragen4 ,ob aber berall darauf auch eine ,antwort mglich sei1 wird sich knftig bestimmen lassen4 ,zweitens1 so ist die ,realitt im ,raume1 d4i4 die ,materie1 ein ,bedingtes1 dessen innere ,bedingungen seine ,teile1 und die ,teile der ,teile die entfernten ,bedingungen sind1 so da hier eine regressive ,synthesis stattfindet1 deren absolute ,totalitt die ,vernunft fordert1 welche nicht anders als durch eine vollendete ,teilung1 dadurch die ,realitt der ,materie entweder in ,nichts oder doch in das1 was nicht mehr ,materie ist1 nmlich das ,einfache1 verschwindet1 stattfinden kann4 ,folglich ist hier auch eine ,reihe von ,bedingungen und ein ,fortschritt zum ,unbedingten4 ,drittens1 was die ,kategorien des realen ,verhltnisses unter den ,erscheinungen anlangt1 so schickt sich die ,kategorie der ,substanz mit ihren ,akzidenzen nicht zu einer transzendentalen ,idee2 d4i4 die ,vernunft hat keinen ,grund1 in ,ansehung ihrer1 regressiv auf ,bedingungen zu gehen4 ,denn ,akzidenzen sind 7sofern sie einer einigen ,substanz inhrieren7 einander koordiniert1 und machen keine ,reihe aus4 ,in ,ansehung der ,substanz aber sind sie derselben eigentlich nicht subordiniert1 sondern die ,art zu existieren der ,substanz selber4 ,was hierbei noch scheinen knnte eine ,idee der transzendentalen ,vernunft zu sein1 wre der ,begriff von ,substantiale4 ,allein1 da dieses nichts anderes bedeutet1 als den ,begriff vom ,gegenstande berhaupt1 welcher subsistiert1 sofern man an ihm blo das transzendentale ,subjekt ohne alle ,prdikate denkt1 hier aber nur die ,rede vom ,unbedingten in der ,reihe der ,erscheinungen ist1 so ist klar1 da das ,substantiale kein ,glied in derselben ausmachen knne4 ,eben dasselbe gilt auch von ,substanzen in ,gemeinschaft1 welche bloe ,aggregate sind1 und keinen ,exponenten einer ,reihe haben1 indem sie nicht einander als ,bedingungen ihrer ,mglichkeit subordiniert sind1 welches man wohl von den ,rumen sagen konnte1 deren ,grenze niemals an sich1 sondern immer durch einen anderen ,raum bestimmt war4 ,es bleibt also nur die ,kategorie der ,kausalitt brig1 welche eine ,reihe der ,ursachen zu einer gegebenen ,wirkung darbietet1 in welcher man von der letzteren1 als dem ,bedingten1 zu jenen1 als ,bedingungen1 aufsteigen und der ,vernunftfrage antworten kann4 ,viertens1 die ,begriffe des ,mglichen1 ,wirklichen und ,notwendigen fhren auf keine ,reihe1 auer nur1 sofern das ,zufllige im ,dasein jederzeit als bedingt angesehen werden mu1 und nach der ,regel des ,verstandes auf eine ,bedingung weist1 darunter es notwendig ist1 diese auf eine hhere ,bedingung zu weisen bis die ,vernunft nur in der ,totalitt diese ,reihe die unbedingte ,notwendigkeit antrifft4 ,es sind demnach nicht mehr1 als vier kosmologische ,ideen1 nach den vier ,titeln der ,kategorien1 wenn man diejenigen aushebt1 welche eine ,reihe in der ,synthesis des ,mannigfaltigen notwendig bei sich fhren4 #a4 ,die absolute ,vollstndigkeit der ,zusammensetzung des gegebenen ,ganzen aller ,erscheinungen #b4 ,die absolute ,vollstndigkeit #c4 ,die absolute ,vollstndigkeit der ,teilung der ,entstehung eines gegebenen ,ganzen einer ,erscheinung in der ,erscheinung #d4 ,die absolute ,vollstndigkeit der ,abhngigkeit des ,daseins des ,vernderlichen in der ,erscheinung ,zuerst ist hierbei anzumerken1 da die ,idee der absoluten ,totalitt nichts anderes1 als die ,exposition der ,erscheinungen1 betreffe1 mithin nicht den reinen ,verstandesbegriff von einen ,ganzen der ,dinge berhaupt4 ,es werden hier also ,erscheinungen als gegeben betrachtet1 und die ,vernunft fordert die absolute ,vollstndigkeit der ,bedingungen ihrer ,mglichkeit1 sofern diese eine ,reihe ausmachen1 mithin eine schlechthin 7d4i4 in aller ,absicht7 vollstndige ,synthesis1 wodurch die ,erscheinung nach ,verstandesgesetzen exponiert werden knne4 ,zweitens ist es eigentlich nur das ,unbedingte1 was die ,vernunft1 in dieser1 reihenweise1 und zwar reggressiv1 fortgesetzten ,synthesis der ,bedingungen1 sucht1 gleichsam die ,vollstndigkeit in der ,reihe der ,prmissen1 die zusammen weiter keine andere voraussetzen4 ,dieses ,unbedingte ist nun jederzeit in der absoluten ,totalitt der ,reihe1 wenn man sie sich in der ,einbildung vorstellt1 enthalten4 ,allein diese schlechthin vollendete ,synthesis ist wiederum nur eine ,idee2 denn man kann1 wenigstens zum voraus1 nicht wissen1 ob eine solche bei ,erscheinungen auch mglich sei4 ,wenn man sich alles durch bloe reine ,verstandesbegriffe1 ohne ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung1 vorstellt1 so kann man geradezu sagen3 da zu einem gegebenen ,bedingten auch die ganze ,reihe einander subordinierter ,bedingungen gegeben sei2 denn jenes ist allein durch diese gegeben4 ,allein bei ,erscheinungen ist eine besondere ,einschrnkung der ,art1 wie ,bedingungen gegeben werden1 anzutreffen1 nmlich durch die sukzessive ,synthesis des ,mannigfaltigen der ,anschauung1 die im ,regressus vollstndig sein soll4 ,ob diese ,vollstndigkeit nun sinnlich mglich sei1 ist noch ein ,problem4 ,allein die ,idee dieser ,vollstndigkeit liegt doch in der ,vernunft1 unangesehen der ,mglichkeit1 oder ,unmglichkeit1 ihr adquat empirische ,begriffe zu verknpfen4 ,also1 da in der absoluten ,totalitt der regressiven ,synthesis des ,mannigfaltigen in der ,erscheinung 7nach ,anleitung der ,kategorien1 die sie als eine ,reihe von ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten vorstellen17 das ,unbedingte notwendig enthalten ist1 man mag auch unausgemacht lassen1 ob und wie diese ,totalitt zustande zu bringen sei3 so nimmt die ,vernunft hier den ,weg1 von der ,idee der ,totalitt auszugehen1 ob sie gleich eigentlich das ,unbedingte1 es sei der ganzen ,reihe1 oder eines ,teils derselben1 zur ,endabsicht hat4 ,dieses ,unbedingte kann man sich nun gedenken1 entweder als blo in der ganzen ,reihe bestehend1 in der also alle ,glieder ohne ,ausnahme bedingt und nur das ,ganze derselben schlechthin unbedingt wre1 und dann heit der ,regressus unendlich2 oder das absolut ,unbedingte ist nur ein ,teil der ,reihe1 dem die brigen ,glieder derselben untergeordnet sind1 er selbst aber unter keiner anderen ,bedingung steht499 ,in dem ersteren ,falle ist die ,reihe a parte priori ohne ,grenzen 7ohne ,anfang71 d4i4 unendlich1 und gleichwohl ganz gegeben1 der ,regressus in ihr aber ist niemals vollendet1 und kann nur potentialiter unendlich genannt werden4 ,im zweiten ,falle gibt es ein ,erstes der ,reihe1 welches in ,ansehung der verflossenen ,zeit der ,weltanfang1 in ,ansehung des ,raums die ,weltgrenze1 in ,ansehung der ,teile1 eines in seinen ,grenzen gegebenen ,ganzen1 das ,einfache1 in ,ansehung der ,ursachen die absolute ,selbstttigkeit 7,freiheit71 in ,ansehung des ,daseins vernderlicher ,dinge die absolute ,naturnotwendigkeit heit4 99 ,das absolute ,ganze der ,reihe von ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten ist jederzeit unbedingt2 weil auer ihr keine ,bedingungen mehr sind1 in ,ansehung deren es bedingt sein knnte4 ,allein dieses absolute ,ganze einer solchen ,reihe ist nur eine ,idee1 oder vielmehr ein problematischer ,begriff1 dessen ,mglichkeit untersucht werden mu1 und zwar in ,beziehung auf die ,art1 wie das ,unbedingte1 als die eigentliche transzendentale ,idee1 worauf es ankommt1 darin enthalten sein mag4 ,wir haben zwei ,ausdrcke3 ,welt und ,natur1 welche bisweilen ineinander laufen4 ,das erste bedeutet das mathematische ,ganze aller ,erscheinungen und die ,totalitt ihrer ,synthesis1 im ,groen sowohl als im ,kleinen1 d4i4 sowohl in dem ,fortschritt derselben durch ,zusammensetzung1 als durch ,teilung4 ,eben dieselbe ,welt wird aber ,natur99 genannt1 sofern sie als ein dynamisches ,ganze betrachtet wird1 und man nicht auf die ,aggregation im ,raume oder der ,zeit1 um sie als eine ,gre zustande zu bringen1 sondern auf die ,einheit im ,dasein der ,erscheinungen sieht4 ,da heit nun die ,bedingung von dem1 was geschieht1 die ,ursache1 und die unbedingte ,kausalitt der ,ursache in der ,erscheinung die ,freiheit1 die bedingte dagegen heit im engeren ,verstande ,naturursache4 ,das ,bedingte im ,dasein berhaupt heit zufllig1 und das ,unbedingte notwendig4 ,die unbedingte ,notwendigkeit der ,erscheinungen kann ,naturnotwendigkeit heien4 99 ,natur1 adjektive 7formaliter7 genommen1 bedeutet den ,zusammenhang der ,bestimmungen eines ,dinges nach einem inneren ,prinzip der ,kausalitt4 ,dagegen versteht man unter ,natur1 substantive 7materialiter71 den ,inbegriff der ,erscheinungen1 sofern diese vermge eines inneren ,prinzips der ,kausalitt durchgngig zusammenhngen4 ,im ersteren ,verstande spricht man von der ,natur der flssigen ,materie1 des ,feuers etc41 und bedient sich dieses ,worts adjective2 dagegen wenn man von den ,dingen der ,natur redet1 so hat man ein bestehendes ,ganzes in ,gedanken4 ,die ,ideen1 mit denen wir uns jetzt beschftigen1 habe ich oben kosmologische ,ideen genannt1 teils darum1 weil unter ,welt der ,inbegriff aller ,erscheinungen verstanden wird1 und unsere ,ideen auch nur auf das ,unbedingte unter den ,erscheinungen gerichtet sind1 teils auch1 weil das ,wort ,welt1 im transzendentalen ,verstande1 die absolute ,totalitt des ,inbegriffs existierender ,dinge bedeutet1 und wir auf die ,vollstndigkeit der ,synthesis 7wiewohl nur eigentlich im ,regressus zu den ,bedingungen7 allein unser ,augenmerk richten4 ,in ,betracht dessen1 da berdem diese ,ideen insgesamt transzendent sind1 und1 ob sie zwar das ,objekt1 nmlich ,erscheinungen1 der ,art nach nicht berschreiten1 sondern es lediglich mit der ,sinnenwelt 7nicht mit ,noumenis7 zu tun haben1 dennoch die ,synthesis bis auf einen ,grad1 der alle mgliche ,erfahrung bersteigt1 treiben1 so kann man sie insgesamt meiner ,meinung nach ganz schicklich ,weltbegriffe nennen4 ,in ,ansehung des ,unterschiedes des ,mathematisch- und des ,dynamischunbedingten1 worauf der ,regressus abzielt1 wrde ich doch die zwei ,erstere in engerer ,bedeutung ,weltbegriffe 7der ,welt im ,groen und ,kleinen71 die zwei brigen aber transzendente ,naturbegriffe nennen4 ,diese ,unterscheidung ist vorjetzt noch nicht von sonderlicher ,erheblichkeit1 sie kann aber im ,fortgange wichtiger werden4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,zweiter ,abschnitt ,antithetik der reinen ,vernunft ,wenn ,thetik ein jeder ,inbegriff dogmatischer ,lehren ist1 so verstehe ich unter ,antithetik nicht dogmatische ,behauptungen des ,gegenteils1 sondern den ,widerstreit der dem ,scheine nach dogmatischen ,erkenntnisse1 7thesin cum antithesi71 ohne da man einer vor der anderen einen vorzglichen ,anspruch auf ,beifall beilegt4 ,die ,antithetik beschftigt sich also gar nicht mit einseitigen ,behauptungen1 sondern betrachtet allgemeine ,erkenntnisse der ,vernunft nur nach dem ,widerstreite derselben untereinander und den ,ursachen desselben4 ,die transzendentale ,antithetik ist eine ,untersuchung ber die ,antinomie der reinen ,vernunft1 die ,ursachen und das ,resultat derselben4 ,wenn wir unsere ,vernunft nicht blo1 zum ,gebrauch der ,verstandesgrundstze1 auf ,gegenstnde der ,erfahrung verwenden1 sondern jene ber die ,grenze der letzteren hinaus auszudehnen wagen1 so entspringen vernnftelnde ,lehrstze1 die in der ,erfahrung weder ,besttigung hoffen1 noch ,widerlegung frchten drfen1 und deren jeder nicht allein an sich selbst ohne ,widerspruch ist1 sondern sogar in der ,natur der ,vernunft ,bedingungen seiner ,notwendigkeit antrifft1 nur da unglcklicherweise der ,gegensatz ebenso gltige und notwendige ,grnde der ,behauptung auf seiner ,seite hat4 ,die ,fragen1 welche bei einer solchen ,dialektik der reinen ,vernunft sich natrlich darbieten1 sind also3 #a4 ,bei welchen ,stzen denn eigentlich die reine ,vernunft einer ,antinomie unausbleiblich unterworfen sei4 #b4 ,auf welchen ,ursachen diese ,antinomie beruhe4 #c4 ,ob und auf welche ,art dennoch der ,vernunft unter diesem ,widerspruch ein ,weg zur ,gewiheit offen bleibe4 ,ein dialektischer ,lehrsatz der reinen ,vernunft mu demnach dieses1 ihn von allen sophistischen ,stzen unterscheidendes1 an sich haben1 da er nicht eine willkrliche ,frage betrifft1 die man nur in gewisser beliebiger ,absicht aufwirft1 sondern eine solche1 auf die jede menschliche ,vernunft in ihrem ,fortgange notwendig stoen mu2 und zweitens1 da er1 mit seinem ,gegensatze1 nicht blo einen geknstelten ,schein1 der1 wenn man ihn einsieht1 sogleich verschwindet1 sondern einen natrlichen und unvermeidlichen ,schein bei sich fhre1 der selbst1 wenn man nicht mehr durch ihn hintergangen wird1 noch immer tuscht1 obschon nicht betrgt1 und also zwar unschdlich gemacht1 aber niemals vertilgt werden kann4 ,eine solche dialektische ,lehre wird sich nicht auf die ,verstandeseinheit in ,erfahrungsbegriffen1 sondern auf die ,vernunfteinheit in bloen ,ideen beziehen1 deren ,bedingungen1 da sie erstlich1 als ,synthesis nach ,regeln4 dem ,verstande1 und doch zugleich1 als absolute ,einheit derselben1 der ,vernunft kongruieren soll1 wenn sie der ,vernunfteinheit adquat ist1 fr den ,verstand zu gro1 und1 wenn sie dem ,verstande angemessen1 fr die ,vernunft zu klein sein wird2 woraus denn ein ,widerstreit entspringen mu1 der nicht vermieden werden kann1 man mag es anfangen1 wie man will4 ,diese vernnftelnden ,behauptungen erffnen also einen dialektischen ,kampfplatz1 wo jeder ,teil die ,oberhand behlt1 der die ,erlaubnis hat1 den ,angriff zu tun1 und derjenige gewi unterliegt1 der blo verteidigungsweise zu fhren gentigt ist4 ,daher auch rstige ,ritter1 sie mgen sich fr die gute oder schlimme ,sache verbrgen1 sicher sind1 den ,siegeskranz davon zu tragen1 wenn sie nur dafr sorgen1 da sie den letzten ,angriff zu tun das ,vorrecht haben1 und nicht verbunden sind1 einen neuen ,anfall des ,gegners auszuhalten4 ,man kann sich leicht vorstellen1 da dieser ,tummelplatz von jeher oft genug betreten worden1 da viele ,siege von beiden ,seiten erfochten1 fr den letzteren aber1 der die ,sache entschied1 jederzeit so gesorgt worden sei1 da der ,verfechter der guten ,sache den ,platz allein behielte1 dadurch1 da seinem ,gegner verboten wurde1 fernerhin ,waffen in die ,hnde zu nehmen4 ,als unparteiische ,kampfrichter mssen wir es ganz beiseite setzen1 ob es die gute oder die schlimme ,sache sei1 um welche die ,streitenden fechten1 und sie ihre ,sache erst unter sich ausmachen lassen4 ,vielleicht da1 nachdem sie einander mehr ermdet als geschadet haben1 sie die ,nichtigkeit ihres ,streithandels von selbst einsehen und als gute ,freunde auseinander gehen4 ,diese ,methode1 einem ,streite der ,behauptungen zuzusehen1 oder vielmehr ihn selbst zu veranlassen1 nicht1 um endlich zum ,vorteile des einen oder des anderen ,teils zu entscheiden1 sondern1 um zu untersuchen1 ob der ,gegenstand desselben nicht vielleicht ein bloes ,blendwerk sei1 wonach jeder vergeblich hascht1 und bei welchem er nichts gewinnen kann1 wenn ihm gleich gar nicht widerstanden wrde1 dieses ,verfahren1 sage ich1 kann man die skeptische ,methode nennen4 ,sie ist vom ,skeptizismus gnzlich unterschieden1 einem ,grundsatze einer kunstmigen und szientifischen ,unwissenheit1 welcher die ,grundlagen aller ,erkenntnis untergrbt1 um1 wo mglich1 berall keine ,zuverlssigkeit und ,sicherheit derselben brigzulassen4 ,denn die skeptische ,methode geht auf ,gewiheit1 dadurch1 da sie in einem solchen1 auf beiden ,seiten redlich gemeinten und mit ,verstande gefhrten ,streite1 den ,punkt des ,miverstndnisses zu entdecken sucht1 um1 wie weise ,gesetzgeber tun1 aus der ,verlegenheit der ,richter bei ,rechtshndeln fr sich selbst ,belehrung1 von dem ,mangelhaften und nicht genau ,bestimmten in ihren ,gesetzen1 zu ziehen4 ,die ,antinomie1 die sich in der ,anwendung der ,gesetze offenbart1 ist bei unserer eingeschrnkten ,weisheit der beste ,prfungsversuch der ,nomothetik1 um der ,vernunft1 die in abstrakter ,spekulation ihre ,fehltritte nicht leicht gewahr wird1 dadurch auf die ,momente in ,bestimmung ihrer ,grundstze aufmerksam zu machen4 ,diese skeptische ,methode ist aber nur der ,transzendentalphilosophie allein wesentlich eigen1 und kann allenfalls in jedem anderen ,felde der ,untersuchungen1 nur in diesem nicht1 entbehrt werden4 ,in der ,mathematik wrde ihr ,gebrauch ungereimt sein2 weil sich in ihr keine falschen ,behauptungen verbergen und unsichtbar machen knnen1 indem die ,beweise jederzeit an dem ,faden der reinen ,anschauung1 und zwar durch jederzeit evidente ,synthesis fortgehen mssen4 ,in der ,experimentalphilosophie kann wohl ein ,zweifel des ,aufschubs ntzlich sein1 allein es ist doch wenigstens kein ,miverstand mglich1 der nicht leicht gehoben werden knnte1 und in der ,erfahrung mssen doch endlich die letzten ,mittel der ,entscheidung des ,zwistes liegen1 sie mgen nun frh oder spt aufgefunden werden4 ,die ,moral kann ihre ,grundstze insgesamt auch in concreto1 zusamt den praktischen ,folgen1 wenigstens in mglichen ,erfahrungen geben und dadurch den ,miverstand der ,abstraktion vermeiden4 ,dagegen sind die transzendentalen ,behauptungen1 welche selbst ber das ,feld aller mglichen ,erfahrungen hinaus sich erweiternde ,einsichten anmaen1 weder in dem ,falle1 da ihre abstrakte ,synthesis in irgendeiner ,anschauung a priori knnte gegeben1 noch so beschaffen1 da der ,miverstand vermittelst irgendeiner ,erfahrung entdeckt werden knnte4 ,die transzendentale ,vernunft also verstattet keinen anderen ,probierstein1 als den ,versuch der ,vereinigung ihrer ,behauptungen unter sich selbst1 und mithin zuvor des freien und ungehinderten ,wettstreits derselben untereinander1 und diesen wollen wir anjetzt anstellen499 99 ,die ,antinomien folgen einander nach der ,ordnung der oben angefhrten transzendentalen ,ideen4 ,die ,antinomie der reinen ,vernunft ,erster ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,thesis ,die ,welt hat einen ,anfang in der ,zeit1 und ist dem ,raum nach auch in ,grenzen eingeschlossen4 ,beweis ,denn1 man nehme an1 die ,welt habe der ,zeit nach keinen ,anfang3 so ist bis zu jedem gegebenen ,zeitpunkte eine ,ewigkeit abgelaufen1 und mithin eine unendliche ,reihe aufeinander folgenden ,zustnde der ,dinge in der ,welt verflossen4 ,nun besteht aber eben darin die ,unendlichkeit einer ,reihe1 da sie durch sukzessive ,synthesis niemals vollendet sein kann4 ,also ist eine unendliche verflossene ,weltreihe unmglich1 mithin ein ,anfang der ,welt eine notwendige ,bedingung ihres ,daseins2 welches zuerst zu beweisen war4 ,in ,ansehung des zweiten nehme man wiederum das ,gegenteil an3 so wird die ,welt ein unendliches gegebenes ,ganze von zugleich existierenden ,dingen sein4 ,nun knnen wir die ,gre eines ,quanti1 welches nicht innerhalb gewissen ,grenzen jeder ,anschauung gegeben wird199 auf keine andere ,art1 als nur durch die ,synthesis der ,teile1 und die ,totalitt eines solchen ,quanti nur durch die vollendete ,synthesis1 oder durch wiederholte ,hinzusetzung der ,einheit zu sich selbst1 gedenken49999 ,demnach1 um sich die ,welt1 die alle ,rume erfllt1 als ein ,ganzes zu denken1 mte die sukzessive ,synthesis der ,teile einer unendlichen ,welt als vollendet angesehen1 d4i41 eine unendliche ,zeit mte1 in der ,durchzhlung aller koexistierenden ,dinge1 als abgelaufen angesehen werden2 welches unmglich ist4 ,demnach kann ein unendliches ,aggregat wirklicher ,dinge1 nicht als ein gegebenes ,ganze1 mithin auch nicht als zugleich gegeben1 angesehen werden4 ,eine ,welt ist folglich1 der ,ausdehnung im ,raume nach1 nicht unendlich1 sondern in ihren ,grenzen eingeschlossen1 welches das zweite war4 99 ,wir knnen ein unbestimmtes ,quantum als ein ,ganzes anschauen1 wenn es in ,grenzen eingeschlossen ist1 ohne die ,totalitt desselben durch ,messung1 d4i4 die sukzessive ,synthesis seiner ,teile1 konstruieren zu drfen4 ,denn die ,grenzen bestimmen schon die ,vollstndigkeit1 indem sie alles ,mehrere abschneiden4 9999 ,der ,begriff der ,totalitt ist in diesem ,falle nichts anderes1 als die ,vorstellung der vollendeten ,synthesis1 seiner ,teile1 weil1 da wir nicht von der ,anschauung des ,ganzen 7als welche in diesem ,falle unmglich ist7 den ,begriff abziehen knnen1 wir diesen nur durch die ,synthesis der ,teile1 bis zur ,vollendung des ,unendlichen1 wenigstens in der ,idee fassen knnen4 ,antithesis ,die ,welt hat keinen ,anfang1 und keine ,grenzen im ,raume1 sondern ist1 sowohl in ,ansehung der ,zeit1 als des ,raumes1 unendlich4 ,beweis ,denn man setze3 sie habe einen ,anfang4 ,da der ,anfang ein ,dasein ist1 wovor eine ,zeit vorhergeht1 darin das ,ding nicht ist1 so mu eine ,zeit vorhergegangen sein1 darin die ,welt nicht war1 d4i4 eine leere ,zeit4 ,nun ist aber in einer leeren ,zeit kein ,entstehen irgend eines ,dinges mglich2 weil kein ,teil einer solchen ,zeit vor einem anderen irgendeine unterscheidende ,bedingung des ,daseins1 vor die des ,nichtseins1 an sich hat 7man mag annehmen1 da sie von sich selbst1 oder durch eine andere ,ursache entstehe74 ,also kann zwar in der ,welt manche ,reihe der ,dinge anfangen1 die ,welt selber aber kann keinen ,anfang haben1 und ist also in ,ansehung der vergangenen ,zeit unendlich4 ,was das zweite betrifft1 so nehme man zuvrderst das ,gegenteil an1 da nmlich die ,welt dem ,raume nach endlich und begrenzt ist2 so befindet sie sich in einem leeren ,raum1 der nicht begrenzt ist4 ,es wrde also nicht allein ein ,verhltnis der ,dinge im ,raum1 sondern auch der ,dinge zum ,raume angetroffen werden4 ,da nun die ,welt ein absolutes ,ganze ist1 auer welchem kein ,gegenstand der ,anschauung1 und mithin kein ,korrelatum der ,welt1 angetroffen wird1 womit dieselbe im ,verhltnis stehe1 so wrde das ,verhltnis der ,welt zum leeren ,raum ein ,verhltnis derselben zu keinem ,gegenstande sein4 ,ein dergleichen ,verhltnis aber1 mithin auch die ,begrenzung der ,welt durch den leeren ,raum1 ist nichts2 also ist die ,welt1 dem ,raume nach1 gar nicht begrenzt1 d4i4 sie ist in ,ansehung der ,ausdehnung unendlich499 99 ,der ,raum ist blo die ,form der ueren ,anschauung 7formale ,anschauung71 aber kein wirklicher ,gegenstand1 der uerlich angeschaut werden kann4 ,der ,raum1 vor allen ,dingen1 die ihn bestimmen 7erfllen oder begrenzen71 oder die vielmehr eine seiner ,form geme empirische ,anschauung geben1 ist1 unter dem ,namen des absoluten ,raumes1 nichts anderes1 als die bloe ,mglichkeit uerer ,erscheinungen1 sofern sie entweder an sich existieren1 oder zu gegebenen ,erscheinungen noch hinzukommen knnen4 ,die empirische ,anschauung ist also nicht zusammengesetzt aus ,erscheinungen und dem ,raume 7der ,wahrnehmung und der leeren ,anschauung74 ,eines ist nicht des anderen ,korrelatum der ,synthesis1 sondern nur in einer und derselben empirischen ,anschauung verbunden1 als ,materie und ,form derselben4 ,will man eine dieser zwei ,stcke auer der anderen setzen 7,raum auerhalb allen ,erscheinungen71 so entstehen daraus allerlei leere ,bestimmungen der ueren ,anschauung1 die doch nicht mgliche ,wahrnehmungen sind4 ,z4,b4 ,bewegung oder ,ruhe der ,welt im unendlichen leeren ,raum1 eine ,bestimmung des ,verhltnisses beider untereinander1 welche niemals wahrgenommen werden kann1 und also auch das ,prdikat eines bloen ,gedankendinges ist4 ,anmerkung zur ersten ,antinomie ,i4 zur ,thesis ,ich habe bei diesen einander widerstreitenden ,argumenten nicht ,blendwerke gesucht1 um etwa 7wie man sagt7 einen ,advokatenbeweis zu fhren1 welcher sich der ,unbehutsamkeit des ,gegners zu seinem ,vorteile bedient1 und seine ,berufung auf ein miverstanden ,gesetz gerne gelten lt1 um seine eigenen unrechtmigen ,ansprche auf die ,widerlegung desselben zu bauen4 ,jeder dieser ,beweise ist aus der ,sache ,natur gezogen und der ,vorteil beiseite gesetzt worden1 den uns die ,fehlschlsse der ,dogmatiker von beiden ,teilen geben knnten4 ,ich htte die ,thesis auch dadurch dem ,scheine nach beweisen knnen1 da ich von der ,unendlichkeit einer gegebenen ,gre1 nach der ,gewohnheit der ,dogmatiker1 einen fehlerhaften ,begriff vorangeschickt htte4 ,unendlich ist eine ,gre1 ber die keine grere 7d4i4 ber die darin enthaltene ,menge einer gegebenen ,einheit7 mglich ist4 ,nun ist keine ,menge die grte1 weil noch immer eine oder mehrere ,einheiten hinzugetan werden knnen4 ,also ist eine unendliche gegebene ,gre1 mithin auch eine 7der verflossenen ,reihe sowohl1 als der ,ausdehnung nach7 unendliche ,welt unmglich3 sie ist also beiderseitig begrenzt4 ,so htte ich meinen ,beweis fhren knnen3 allein dieser ,begriff stimmt nicht mit dem1 was man unter einem unendlichen ,ganzen versteht4 ,es wird dadurch nicht vorgestellt1 wie gro es sei1 mithin ist sein ,begriff auch nicht der ,begriff eines ,maximum1 sondern es wird dadurch nur sein ,verhltnis zu einer beliebig anzunehmenden ,einheit1 in ,ansehung deren dasselbe grer ist als alle ,zahl1 gedacht4 ,nachdem die ,einheit nun grer oder kleiner angenommen wird1 wrde das ,unendliche grer oder kleiner sein2 allein die ,unendlichkeit1 da sie blo in dem ,verhltnisse zu dieser gegebenen ,einheit besteht1 wrde immer dieselbe bleiben1 obgleich freilich die absolute ,gre des ,ganzen dadurch gar nicht erkannt wrde1 davon auch hier nicht die ,rede ist4 ,der wahre 7transzendentale7 ,begriff der ,unendlichkeit ist3 da die sukzessive ,synthesis der ,einheit in ,durchmessung eines ,quantum niemals vollendet sein kann499 ,hieraus folgt ganz sicher1 da eine ,ewigkeit wirklicher aufeinanderfolgenden ,zustnde bis zu einem gegebenen 7dem gegenwrtigen7 ,zeitpunkte nicht verflossen sein kann1 die ,welt also einen ,anfang haben msse4 99 ,dieses enthlt dadurch eine ,menge 7von gegebener ,einheit71 die grer ist als alle ,zahl1 welches der mathematische ,begriff des ,unendlichen ist4 ,in ,ansehung des zweiten ,teils der ,thesis fllt die ,schwierigkeit1 von einer unendlichen und doch abgelaufenen ,reihe zwar weg2 denn das ,mannigfaltige einer der ,ausdehnung nach unendlichen ,welt ist zugleich gegeben4 ,allein1 um die ,totalitt einer solchen ,menge zu denken1 da wir uns nicht auf ,grenzen berufen knnen1 welche diese ,totalitt von selbst in der ,anschauung ausmachen1 mssen wir von unserem ,begriffe ,rechenschaft geben1 der in solchem ,falle nicht vom ,ganzen zu der bestimmten ,menge der ,teile gehen kann1 sondern die ,mglichkeit eines ,ganzen durch die sukzessive ,synthesis der ,teile dartun mu4 ,da diese ,synthesis nun eine nie zu vollendende ,reihe ausmachen mte2 so kann man sich nicht vor ihr1 und mithin auch nicht durch sie1 eine ,totalitt denken4 ,denn der ,begriff der ,totalitt selbst ist in diesem ,falle die ,vorstellung einer vollendeten ,synthesis der ,teile1 und diese ,vollendung1 mithin auch der ,begriff derselben1 ist unmglich4 ,,ii4 ,anmerkung zur ,antithesis ,der ,beweis fr die ,unendlichkeit der gegebenen ,weltreihe und des ,weltinbegriffs beruht darauf3 da im entgegengesetzten ,falle eine leere ,zeit1 imgleichen ein leerer ,raum1 die ,weltgrenze ausmachen mte4 ,nun ist mir nicht unbekannt1 da wider diese ,konsequenz ,ausflchte gesucht werden1 indem man vorgibt3 es sei eine ,grenze der ,welt1 der ,zeit und dem ,raume nach1 ganz wohl mglich1 ohne da man eben eine absolute ,zeit vor der ,welt ,anfang1 oder einen absoluten1 auer der wirklichen ,welt ausgebreiteten ,raum annehmen drfe2 welches unmglich ist4 ,ich bin mit dem letzteren ,teile dieser ,meinung der ,philosophen aus der ,leibnitzischen ,schule ganz wohl zufrieden4 ,der ,raum ist blo die ,form der ueren ,anschauung1 aber kein wirklicher ,gegenstand1 der uerlich angeschaut werden kann1 und kein ,korrelatum der ,erscheinungen1 sondern die ,form der ,erscheinungen selbst4 ,der ,raum also kann absolut 7fr sich allein7 nicht als etwas ,bestimmendes in dem ,dasein der ,dinge vorkommen1 weil er gar kein ,gegenstand ist1 sondern nur die ,form mglicher ,gegenstnde4 ,dinge also1 als ,erscheinungen1 bestimmen wohl den ,raum1 d4i4 unter allen mglichen ,prdikaten desselben 7,gre und ,verhltnis7 machen sie es1 da diese oder jene zur ,wirklichkeit gehren2 aber umgekehrt kann der ,raum1 als etwas1 welches fr sich besteht1 die ,wirklichkeit der ,dinge in ,ansehung der ,gre oder ,gestalt nicht bestimmen1 weil er an sich selbst nichts ,wirkliches ist4 ,es kann also wohl ein ,raum 7er sei voll oder leer799 durch ,erscheinungen begrenzt1 ,erscheinungen aber knnen nicht durch einen leeren ,raum auer denselben begrenzt werden4 ,eben dieses gilt auch von der ,zeit4 ,alles dieses nun zugegeben1 so ist gleichwohl unstreitig1 da man diese zwei ,undinge1 den leeren ,raum auer und die leere ,zeit vor der ,welt1 durchaus annehmen msse1 wenn man eine ,weltgrenze1 es sei dem ,raume oder der ,zeit nach1 annimmt4 99 ,man bemerkt leicht1 da hierdurch gesagt werden wolle3 der leere ,raum1 sofern er durch ,erscheinungen begrenzt wird1 mithin derjenige innerhalb der ,welt1 widerspreche wenigstens nicht den transzendentalen ,prinzipien1 und knnen also in ,ansehung dieser eingerumt 7obgleich darum seine ,mglichkeit nicht sofort behauptet werden74 ,denn was den ,ausweg betrifft1 durch den man der ,konsequenz auszuweichen sucht1 nach welcher wir sagen3 da1 wenn die ,welt 7der ,zeit und dem ,raum nach7 ,grenzen hat1 das unendliche ,leere das ,dasein wirklicher ,dinge ihrer ,gre nach bestimmen msse1 so besteht er insgeheim nur darin3 da man statt einer ,sinnenwelt sich1 wer wei welche1 intelligible ,welt gedenkt1 und1 statt des ersten ,anfanges1 7ein ,dasein1 vor welchem eine ,zeit des ,nichtseins vorhergeht7 sich berhaupt ein ,dasein denkt1 welches keine andere ,bedingung in der ,welt voraussetzt1 statt der ,grenze der ,ausdehnung1 ,schranken des ,weltganzen denkt1 und dadurch der ,zeit und dem ,raume aus dem ,wege geht4 ,es ist hier aber nur von dem mundus phaenomenon die ,rede1 und von dessen ,gre1 bei dem man von gedachten ,bedingungen der ,sinnlichkeit keineswegs abstrahieren kann1 ohne das ,wesen desselben aufzuheben4 ,die ,sinnenwelt1 wenn sie begrenzt ist1 liegt notwendig in dem unendlichen ,leeren4 ,will man dieses1 und mithin den ,raum berhaupt als ,bedingung der ,mglichkeit der ,erscheinungen a priori weglassen1 so fllt die ganze ,sinnenwelt weg4 ,in unserer ,aufgabe ist uns diese allein gegeben4 ,der mundus intelligibilis ist nichts als der allgemeine ,begriff einer ,welt berhaupt1 in welchem man von allen ,bedingungen der ,anschauung derselben abstrahiert1 und in ,ansehung dessen folglich gar kein synthetischer ,satz1 weder bejahend1 noch verneinend mglich ist4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,zweiter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,thesis ,eine jede zusammengesetzte ,substanz in der ,welt besteht aus einfachen ,teilen1 und es existiert berall nichts als das ,einfache1 oder das1 was aus diesem zusammengesetzt ist4 ,beweis ,denn1 nehmet an1 die zusammengesetzten ,substanzen bestnden nicht aus einfachen ,teilen2 so wrde wenn alle ,zusammensetzung in ,gedanken aufgehoben wrde1 kein zusammengesetzter ,teil1 und 7da es keine einfachen ,teile gibt7 auch kein einfacher1 mithin gar nichts brigbleiben1 folglich keine ,substanz sein gegeben worden4 ,entweder also lt sich unmglich alle ,zusammensetzung in ,gedanken aufheben1 oder es mu nach deren ,aufhebung etwas ohne alle ,zusammensetzung ,bestehendes1 d4i4 das ,einfache1 brigbleiben4 ,im ersteren ,falle aber wrde das ,zusammengesetzte wiederum nicht aus ,substanzen bestehen 7weil bei diesen die ,zusammensetzung nur eine zufllige ,relation der ,substanzen ist1 ohne welche diese1 als fr sich beharrliche ,wesen1 bestehen mssen74 ,da nun dieser ,fall der ,voraussetzung widerspricht1 so bleibt nur der zweite brig3 da nmlich das substantielle ,zusammengesetzte in der ,welt aus einfachen ,teilen bestehe4 ,hieraus folgt unmittelbar1 da die ,dinge der ,welt insgesamt einfache ,wesen sind1 da die ,zusammensetzung nur ein uerer ,zustand derselben sei1 und da1 wenn wir die ,elementarsubstanzen gleich niemals vllig aus diesem ,zustande der ,verbindung setzen und isolieren knnen1 doch die ,vernunft sie als die ersten ,subjekte aller ,komposition1 und mithin1 vor derselben1 als einfache ,wesen denken msse4 ,antithesis ,kein zusammengesetztes ,ding in der ,welt besteht aus einfachen ,teilen1 und es existiert berall nichts ,einfaches in derselben4 ,beweis ,setzet3 ein zusammengesetztes ,ding 7als ,substanz7 bestehe aus einfachen ,teilen4 ,weil alles uere ,verhltnis1 mithin auch alle ,zusammensetzung aus ,substanzen1 nur im ,raume mglich ist3 so mu1 aus so viel ,teilen das ,zusammengesetzte besteht1 aus ebensoviel ,teilen auch der ,raum bestehen1 den es einnimmt4 ,nun besteht der ,raum nicht aus einfachen ,teilen1 sondern aus ,rumen4 ,also mu jeder ,teil des ,zusammengesetzten einen ,raum einnehmen4 ,die schlechthin ersten ,teile aber alles ,zusammengesetzten sind einfach4 ,also nimmt das ,einfache einen ,raum ein4 ,da nun alles ,reale1 was einen ,raum einnimmt1 ein auerhalb einander befindliches ,mannigfaltige in sich fat1 mithin zusammengesetzt ist1 und zwar als ein reales ,zusammengesetzte1 nicht aus ,akzidenzen1 7denn die knnen nicht ohne ,substanz auereinander sein17 mithin aus ,substanzen2 so wrde das ,einfache ein substantielles ,zusammengesetzte sein1 welches sich widerspricht4 ,der zweite ,satz der ,antithesis1 da in der ,welt gar nichts ,einfaches existiere1 soll hier nur so viel bedeuten1 als3 ,es knne das ,dasein des schlechthin ,einfachen aus keiner ,erfahrung oder ,wahrnehmung1 weder ueren1 noch inneren1 dargetan werden1 und das schlechthin ,einfache sei also eine bloe ,idee1 deren objektive ,realitt niemals in irgend einer mglichen ,erfahrung kann dargetan werden1 mithin in der ,exposition der ,erscheinungen ohne alle ,anwendung und ,gegenstand4 ,denn wir wollen annehmen1 es liee sich fr diese transzendentale ,idee ein ,gegenstand der ,erfahrung finden3 so mte die empirische ,anschauung irgendeines ,gegenstandes als eine solche erkannt werden1 welche schlechthin kein ,mannigfaltiges auerhalb einander1 und zur ,einheit verbunden1 enthlt4 ,da nun von dem ,nichtbewutsein eines ,mannigfaltigen auf die gnzliche ,unmglichkeit ein solches in irgendeiner ,anschauung des selben ,objekts1 kein ,schlu gilt1 dieses letztere aber zur absoluten ,simplizitt durchaus ntig ist1 so folgt1 da diese aus keiner ,wahrnehmung1 welche sie auch sei1 knne geschlossen werden4 ,da also etwas als ein schlechthin einfaches ,objekt niemals in irgend einer mglichen ,erfahrung kann gegeben werden1 die ,sinnenwelt aber als der ,inbegriff aller mglichen ,erfahrungen angesehen werden mu3 so ist berall in ihr nichts ,einfaches gegeben4 ,dieser zweite ,satz der ,antithesis geht viel weiter als der erste1 der das ,einfache nur von der ,anschauung des ,zusammengesetzten verbannt1 da hingegen dieser es aus der ganzen ,natur wegschafft2 daher er auch nicht aus dem ,begriffe eines gegebenen ,gegenstandes der ueren ,anschauung 7des ,zusammengesetzten71 sondern aus dem ,verhltnis desselben zu einer mglichen ,erfahrung berhaupt hat bewiesen werden knnen4 ,anmerkung zur zweiten ,antinomie ,i4 zur ,thesis ,wenn ich von einem ,ganzen rede1 welches notwendig aus einfachen ,teilen besteht1 so verstehe ich darunter nur ein substantielles ,ganze als das eigentliche ,kompositum1 d4i4 diejenige zufllige ,einheit des ,mannigfaltigen1 welches abgesondert 7wenigstens in ,gedanken7 gegeben1 in eine wechselseitige ,verbindung gesetzt wird1 und dadurch ,eines ausmacht4 ,den ,raum sollte man eigentlich nicht ,kompositium1 sondern ,totum nennen1 weil die ,teile desselben nur im ,ganzen und nicht das ,ganze durch die ,teile mglich ist4 ,er wrde allenfalls ein compositum ideale1 aber nicht reale heien knnen4 ,doch dieses ist nur ,subtilitt4 ,da der ,raum kein ,zusammengesetztes aus ,substanzen 7nicht einmal aus realen ,akzidenzen7 ist1 so mu1 wenn ich alle ,zusammensetzung in ihm aufhebe1 nichts1 auch nicht einmal der ,punkt brigbleiben2 denn dieser ist nur als die ,grenze eines ,raumes1 7mithin eines ,zusammengesetzten7 mglich4 ,raum und ,zeit bestehen also nicht aus einfachen ,teilen4 ,was nur zum ,zustande einer ,substanz gehrt1 ob es gleich eine ,gre hat 7z4,b4 die ,vernderung71 besteht auch nicht aus dem ,einfachen1 d4i4 ein gewisser ,grad der ,vernderung entsteht nicht durch einen ,anwachs vieler einfachen ,vernderungen4 ,unser ,schlu vom ,zusammengesetzten auf das ,einfache gilt nur von fr sich selbst bestehenden ,dingen4 ,akzidenzen aber des ,zustandes1 bestehen nicht fr sich selbst4 ,man kann also den ,beweis fr die ,notwendigkeit des ,einfachen1 als dem ,bestandteile alles substantiellen ,zusammengesetzten1 und dadurch berhaupt seine ,sache leichtlich dadurch verderben1 wenn man ihn zu weit ausdehnt und ihn fr alles ,zusammengesetzte ohne ,unterschied geltend machen will1 wie es wirklich mehrmalen schon geschehen ist4 ,ich rede brigens hier nur von dem ,einfachen1 sofern es notwendig im ,zusammengesetzten gegeben ist1 indem dieses darin1 als in seine ,bestandteile1 aufgelst werden kann4 ,die eigentliche ,bedeutung des ,wortes ,monas 7nach ,leibnitzens ,gebrauch7 sollte wohl nur auf das ,einfache gehen1 welches unmittelbar als einfache ,substanz gegeben ist 7z4,b4 im ,selbstbewutsein7 und nicht als ,element des ,zusammengesetzten1 welches man besser den ,atomus nennen knnte4 ,und da ich nur in ,ansehung des ,zusammengesetzten die einfachen ,substanzen1 als deren ,elemente1 beweisen will1 so knnte ich die ,antithese der zweiten ,antinomie die transzendentale ,atomistik nennen4 ,weil aber dieses ,wort schon vorlngst zur ,bezeichnung einer besonderen ,erklrungsart krperlicher ,erscheinungen 7molecularum7 gebraucht worden1 und also empirische ,begriffe voraussetzt1 so mag er der dialektische ,grundsatz der ,monadologie heien4 ,,ii4 ,anmerkung zur ,antithesis ,wider diesen ,satz einer unendlichen ,teilung der ,materie1 dessen ,beweisgrund blo mathematisch ist1 werden von den ,monadisten ,einwrfe vorgebracht1 welche sich dadurch schon verdchtig machen1 da sie die klarsten mathematischen ,beweise nicht fr ,einsichten in die ,beschaffenheit des ,raumes1 sofern er in der ,tat die formale ,bedingung der ,mglichkeit aller ,materie ist1 wollen gelten lassen1 sondern sie nur als ,schlsse aus abstrakten aber willkrlichen ,begriffen ansehen1 die auf wirkliche ,dinge nicht bezogen werden knnten4 ,gleich als wenn es auch nur mglich wre1 eine andere ,art der ,anschauung zu erdenken1 als die in der ursprnglichen ,anschauung des ,raumes gegeben wird1 und die ,bestimmungen desselben a priori nicht zugleich alles dasjenige betrfen1 was dadurch allein mglich ist1 da es diesen ,raum erfllt4 ,wenn man ihnen ,gehr gibt1 so mte man1 auer dem mathematischen ,punkte1 der einfach1 aber kein ,teil1 sondern blo die ,grenze eines ,raumes ist1 sich noch physische ,punkte denken1 die zwar auch einfach sind1 aber den ,vorzug haben1 als ,teile des ,raumes1 durch ihre bloe ,aggregation denselben zu erfllen4 ,ohne nun hier die gemeinen und klaren ,widerlegungen dieser ,ungereimtheit1 die man in ,menge antrifft1 zu wiederholen1 wie es denn gnzlich umsonst ist1 durch blo diskursive ,begriffe die ,evidenz der ,mathematik weg vernnfteln zu wollen1 so bemerke ich nur1 da1 wenn die ,philosophie hier mit der ,mathematik schikaniert1 es darum geschehe1 weil sie vergit1 da es in dieser ,frage nur um ,erscheinungen und deren ,bedingung zu tun sei4 ,hier ist es aber nicht genug1 zum reinen ,verstandesbegriffe des ,zusammengesetzten den ,begriff des ,einfachen1 sondern zur ,anschauung des ,zusammengesetzten 7der ,materie7 die ,anschauung des ,einfachen zu finden1 und dieses ist nach ,gesetzen der ,sinnlichkeit1 mithin auch bei ,gegenstnden der ,sinne1 gnzlich unmglich4 ,es mag also von einem ,ganzen aus ,substanzen1 welches blo durch den reinen ,verstand gedacht wird1 immer gelten1 da wir vor aller ,zusammensetzung desselben das ,einfache haben mssen2 so gilt dieses doch nicht vom totum substantiale phaenomenon1 welches1 als empirische ,anschauung im ,raume1 die notwendige ,eigenschaft bei sich fhrt1 da kein ,teil desselben einfach ist1 darum1 weil kein ,teil des ,raumes einfach ist4 ,indessen sind die ,monadisten fein genug gewesen1 dieser ,schwierigkeit dadurch ausweichen zu wollen1 da sie nicht den ,raum als eine ,bedingung der ,mglichkeit der ,gegenstnde uerer ,anschauung 7,krper71 sondern diese1 und das dynamische ,verhltnis der ,substanzen berhaupt1 als die ,bedingung der ,mglichkeit des ,raumes voraussetzen4 ,nun haben wir von ,krpern nur als ,erscheinungen einen ,begriff1 als solche aber setzen sie den ,raum als die ,bedingung der ,mglichkeit aller ueren ,erscheinung notwendig voraus1 und die ,ausflucht ist also vergeblich1 wie sie denn auch oben in der transzendentalen sthetik hinreichend ist abgeschnitten worden4 ,wren sie ,dinge an sich selbst1 so wrde der ,beweis der ,monadisten allerdings gelten4 ,die zweite dialektische ,behauptung hat das ,besondere an sich1 da sie eine dogmatische ,behauptung wider sich hat1 die unter allen vernnftelnden die einzige ist1 welche sich unternimmt1 an einem ,gegenstande der ,erfahrung die ,wirklichkeit dessen1 was wir oben blo zu transzendentalen ,ideen rechneten1 nmlich die absolute ,simplizitt der ,substanz1 augenscheinlich zu beweisen3 nmlich da der ,gegenstand des inneren ,sinnes1 das ,ich1 was da denkt1 eine schlechthin einfache ,substanz sei4 ,ohne mich hierauf jetzt einzulassen1 7da es oben ausfhrlicher erwogen ist17 so bemerke ich nur3 da wenn etwas blo als ,gegenstand gedacht wird1 ohne irgendeine synthetische ,bestimmung seiner ,anschauung hinzuzusetzen1 7wie denn dieses durch die ganz nackte ,vorstellung3 ,ich1 geschieht17 so knne freilich nichts ,mannigfaltiges und keine ,zusammensetzung in einer solchen ,vorstellung wahrgenommen werden4 ,da berdem die ,prdikate1 wodurch ich diesen ,gegenstand denke1 blo ,anschauungen des inneren ,sinnes sind1 so kann darin auch nichts vorkommen1 welches ein ,mannigfaltiges auerhalb einander1 mithin reale ,zusammensetzung bewiese4 ,es bringt also nur das ,selbstbewutsein es so mit sich1 da1 weil das ,subjekt1 welches denkt1 zugleich sein eigen ,objekt ist1 es sich selber nicht teilen kann 7obgleich die ihm inhrierenden ,bestimmungen72 denn in ,ansehung seiner selbst ist jeder ,gegenstand absolute ,einheit4 ,nichtsdestoweniger1 wenn dieses ,subjekt uerlich1 als ein ,gegenstand der ,anschauung1 betrachtet wird1 so wrde es doch wohl ,zusammensetzung in der ,erscheinung an sich zeigen4 ,so mu es aber jederzeit betrachtet werden1 wenn man wissen will1 ob in ihm ein ,mannigfaltiges auerhalb einander sei1 oder nicht4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,dritter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,thesis ,die ,kausalitt nach ,gesetzen der ,natur ist nicht die einzige1 aus welcher die ,erscheinungen der ,welt insgesamt abgeleitet werden knnen4 ,beweis ,man nehme an1 es gebe keine andere ,kausalitt1 als nach ,gesetzen der ,natur2 so setzt alles1 was geschieht1 einen vorigen ,zustand voraus1 auf den es unausbleiblich nach einer ,regel folgt4 ,nun mu aber der vorige ,zustand selbst etwas sein1 was geschehen ist 7in der ,zeit geworden1 da es vorher nicht war71 weil1 wenn es jederzeit gewesen wre1 seine ,folge auch nicht allererst entstanden1 sondern immer gewesen sein wrde4 ,also ist die ,kausalitt der ,ursache1 durch welche etwas geschieht1 selbst etwas ,geschehenes1 welches nach dem ,gesetz der ,natur wiederum einen vorigen ,zustand und dessen ,kausalitt1 dieser aber eben so einen noch lteren voraussetzt usw4 ,wenn also alles nach bloen ,gesetzen der ,natur geschieht1 so gibt es jederzeit nur einen subalternen1 niemals aber einen ersten ,anfang1 und also berhaupt keine ,vollstndigkeit der ,reihe auf der ,seite der voneinander abstammenden ,ursachen4 ,nun besteht aber eben darin das ,gesetz der ,natur3 da ohne hinreichend a priori bestimmte ,ursache nichts geschehe4 ,also widerspricht der ,satz1 als wenn alle ,kausalitt nur nach ,naturgesetzen mglich sei1 sich selbst in seiner unbeschrnkten ,allgemeinheit1 und diese kann also nicht als die einzige angenommen werden4 ,diesem nach mu eine ,kausalitt angenommen werden1 durch welche etwas geschieht1 ohne da die ,ursache davon noch weiter1 durch eine andere vorhergehende ,ursache1 nach notwendigen ,gesetzen bestimmt sei1 d4i4 eine absolute ,spontaneitt der ,ursachen1 eine ,reihe von ,erscheinungen1 die nach ,naturgesetzen luft1 von selbst anzufangen1 mithin transzendentale ,freiheit1 ohne welche selbst im ,laufe der ,natur die ,reihenfolge der ,erscheinungen auf der ,seite der ,ursachen niemals vollstndig ist4 ,antithesis ,es ist noch eine ,kausalitt durch ,freiheit zur ,erklrung derselben anzunehmen notwendig4 ,es ist keine ,freiheit1 sondern alles in der ,welt geschieht lediglich nach ,gesetzen der ,natur4 ,beweis ,setzet3 es gehe eine ,freiheit im transzendentalen ,verstande1 als eine besondere ,art von ,kausalitt1 nach welcher die ,begebenheiten der ,welt erfolgen knnten1 nmlich ein ,vermgen1 einen ,zustand1 mithin auch eine ,reihe von ,folgen desselben1 schlechthin anzufangen2 so wird nicht allein eine ,reihe durch diese ,spontaneitt1 sondern die ,bestimmung dieser ,spontaneitt selbst zur ,hervorbringung der ,reihe1 d4i4 die ,kausalitt1 wird schlechthin anfangen1 so da nichts vorhergeht1 wodurch diese geschehende ,handlung nach bestndigen ,gesetzen bestimmt sei4 ,es setzt aber ein jeder ,anfang zu handeln einen ,zustand der noch nicht handelnden ,ursache voraus1 und ein dynamisch erster ,anfang der ,handlung einen ,zustand1 der mit dem vorhergehenden eben derselben ,ursache gar keinen ,zusammenhang der ,kausalitt hat1 d4i4 auf keine ,weise daraus erfolgt4 ,also ist die transzendentale ,freiheit dem ,kausalgesetze entgegen1 und eine solche ,verbindung der sukzessiven ,zustnde wirkender ,ursachen1 nach welcher keine ,einheit der ,erfahrung mglich ist1 die also auch in keiner ,erfahrung angetroffen wird1 mithin ein leeres ,gedankending4 ,wir haben also nichts als ,natur1 in welcher wir den ,zusammenhang und ,ordnung der ,weltbegebenheiten suchen mssen4 ,die ,freiheit 7,unabhngigkeit7 von den ,gesetzen der ,natur1 ist zwar eine ,befreiung vom ,zwange1 aber auch vom ,leitfaden aller ,regeln4 ,denn man kann nicht sagen1 da1 anstatt der ,gesetze der ,natur1 ,gesetze der ,freiheit in die ,kausalitt des ,weltlaufs eintreten1 weil1 wenn diese nach ,gesetzen bestimmt wre1 so wre sie nicht ,freiheit1 sondern selbst nichts anderes als ,natur4 ,natur also und transzendentale ,freiheit unterscheiden sich wie ,gesetzmigkeit und ,gesetzlosigkeit1 davon jene zwar den ,verstand mit der ,schwierigkeit belstigt1 die ,abstammung der ,begebenheiten in der ,reihe der ,ursachen immer hher hinauf zu suchen1 weil die ,kausalitt an ihnen jederzeit bedingt ist1 aber zur ,schadloshaltung durchgngige und gesetzmige ,einheit der ,erfahrung verspricht1 dahingegen das ,blendwerk von ,freiheit zwar dem forschenden ,verstande in der ,kette der ,ursachen ,ruhe verheit1 indem sie ihn zu einer unbedingten ,kausalitt fhrt1 die von selbst zu handeln anhebt1 die aber1 da sie selbst blind ist1 den ,leitfaden der ,regeln abreit1 an welchem allein eine durchgngig zusammenhngende ,erfahrung mglich ist4 ,anmerkung zur dritten ,antinomie ,i4 zur ,thesis ,die transzendentale ,idee der ,freiheit macht zwar bei weitem nicht den ganzen ,inhalt des psychologischen ,begriffs dieses ,namens aus1 welcher groenteils empirisch ist1 sondern nur den der absoluten ,spontaneitt der ,handlung1 als den eigentlichen ,grund der ,imputabilitt derselben2 ist aber dennoch der eigentliche ,stein des ,anstoes fr die ,philosophie1 welche unberwindliche ,schwierigkeiten findet1 dergleichen ,art von unbedingter ,kausalitt einzurumen4 ,dasjenige also in der ,frage ber die ,freiheit des ,willens1 was die spekulative ,vernunft von jeher in so groe ,verlegenheit gesetzt hat1 ist eigentlich nur transzendental1 und geht lediglich darauf1 ob ein ,vermgen angenommen werden msse1 eine ,reihe von sukzessiven ,dingen oder ,zustnden von selbst anzufangen4 ,wie ein solches mglich sei1 ist nicht ebenso notwendig beantworten zu knnen1 da wir uns ebensowohl bei der ,kausalitt nach ,naturgesetzen damit begngen mssen1 a priori zu erkennen1 da eine solche vorausgesetzt werden msse1 ob wir gleich die ,mglichkeit1 wie durch ein gewisses ,dasein das ,dasein eines anderen gesetzt werde1 auf keine ,weise begreifen1 und uns desfalls lediglich an die ,erfahrung halten mssen4 ,nun haben wir diese ,notwendigkeit eines ersten ,anfangs einer ,reihe von ,erscheinungen aus ,freiheit1 zwar nur eigentlich insofern dargetan1 als zur ,begreiflichkeit eines ,ursprungs der ,welt erforderlich ist1 indessen da man alle nachfolgenden ,zustnde fr eine ,abfolge nach bloen ,naturgesetzen nehmen kann4 ,weil aber dadurch doch einmal das ,vermgen1 eine ,reihe in der ,zeit ganz von selbst anzufangen1 bewiesen 7obzwar nicht eingesehen7 ist1 so ist es uns nunmehr auch erlaubt1 mitten im ,laufe der ,welt verschiedene ,reihen1 der ,kausalitt nach1 von selbst anfangen zu lassen1 und den ,substanzen derselben ein ,vermgen beizulegen1 aus ,freiheit zu handeln4 ,man lasse sich aber hierbei nicht durch einen ,miverstand aufhalten3 da1 da nmlich eine sukzessive ,reihe in der ,welt nur einen komparativ ersten ,anfang haben kann1 indem doch immer ein ,zustand der ,dinge in der ,welt vorhergeht1 etwa kein absolut erster ,anfang der ,reihen whrend dem ,weltlaufe mglich sei4 ,denn wir reden hier nicht vom absolutersten ,anfange der ,zeit nach1 sondern der ,kausalitt nach4 ,wenn ich jetzt 7zum ,beispiel7 vllig frei1 und ohne den notwendig bestimmenden ,einflu der ,naturursachen1 von meinem ,stuhle aufstehe1 so fngt in dieser ,begebenheit1 samt deren natrlichen ,folgen ins ,unendliche1 eine neue ,reihe schlechthin an1 obgleich der ,zeit nach diese ,begebenheit nur die ,fortsetzung einer vorhergehenden ,reihe ist4 ,denn diese ,entschlieung und ,tat liegt gar nicht in der ,abfolge bloer ,naturwirkungen1 und ist nicht eine bloe ,fortsetzung derselben1 sondern die bestimmenden ,naturursachen hren oberhalb derselben1 in ,ansehung dieser ,ereignis1 ganz auf1 die zwar auf jene folgt1 aber daraus nicht erfolgt1 und daher zwar nicht der ,zeit nach1 aber doch in ,ansehung der ,kausalitt1 ein schlechthin erster ,anfang einer ,reihe von ,erscheinungen genannt werden mu4 ,die ,besttigung von der ,bedrfnis der ,vernunft1 in der ,reihe der ,naturursachen sich auf einen ersten ,anfang aus ,freiheit zu berufen1 leuchtet daran sehr klar in die ,augen3 da 7die epikurische ,schule ausgenommen7 alle ,philosophen des ,altertums sich gedrungen sahen1 zur ,erklrung der ,weltbewegungen einen ersten ,beweger anzunehmen1 d4i4 eine freihandelnde ,ursache1 welche diese ,reihe von ,zustnden zuerst und von selbst anfing4 ,denn aus bloer ,natur unterfangen sie sich nicht1 einen ersten ,anfang begreiflich zu machen4 ,,ii4 ,anmerkung zur ,antithesis ,der ,verteidiger der ,allvermgenheit der ,natur 7transzendentale ,physiokratie71 im ,widerspiel mit der ,lehre von der ,freiheit1 wrde seinen ,satz1 gegen die vernnftelnden ,schlsse der letzteren1 auf folgende ,art behaupten4 ,wenn ihr kein mathematisch ,erstes der ,zeit nach in der ,welt annehmt1 so habt ihr auch nicht ntig1 ein dynamisch ,erstes der ,kausalitt nach zu suchen4 ,wer hat euch geheien1 einen schlechthin ersten ,zustand der ,welt1 und mithin einen absoluten ,anfang der nach und nach ablaufenden ,reihe der ,erscheinungen1 zu erdenken1 und1 damit ihr eurer ,einbildung einen ,ruhepunkt verschaffen mget1 der unumschrnkten ,natur ,grenzen zu setzen8 ,da die ,substanzen in der ,welt jederzeit gewesen sind1 wenigstens die ,einheit der ,erfahrung eine solche ,voraussetzung notwendig macht1 so hat es keine ,schwierigkeit1 auch anzunehmen1 da der ,wechsel ihrer ,zustnde1 d4i4 eine ,reihe ihrer ,vernderungen1 jederzeit gewesen sei1 und mithin kein erster ,anfang1 weder mathematisch1 noch dynamisch1 gesucht werden drfe4 ,die ,mglichkeit einer solchen unendlichen ,abstammung1 ohne ein erstes ,glied1 in ,ansehung dessen alles brige blo nachfolgend ist1 lt sich1 seiner ,mglichkeit nach1 nicht begreiflich machen4 ,aber wenn ihr diese ,naturrtsel darum wegwerfen wollt1 so werdet ihr euch gentigt sehen1 viel synthetische ,grundbeschaffenheiten zu verwerfen1 7,grundkrfte7 die ihr ebensowenig begreifen knnt1 und selbst die ,mglichkeit einer ,vernderung berhaupt mu euch anstig werden4 ,denn1 wenn ihr nicht durch ,erfahrung fndet1 da sie wirklich ist1 so wrdet ihr niemals a priori ersinnen knnen1 wie eine solche unaufhrliche ,folge von ,sein und ,nichtsein mglich sei4 ,wenn auch indessen allenfalls ein transzendentales ,vermgen der ,freiheit nachgegeben wird1 um die ,weltvernderungen anzufangen1 so wrde dieses ,vermgen doch wenigstens nur auerhalb der ,welt sein mssen1 7wiewohl es immer eine khne ,anmaung bleibt1 auerhalb dem ,inbegriffe aller mglichen ,anschauungen1 noch einen ,gegenstand anzunehmen1 der in keiner mglichen ,wahrnehmung gegeben werden kann74 ,allein1 in der ,welt selbst1 den ,substanzen ein solches ,vermgen beizumessen1 kann nimmermehr erlaubt sein1 weil alsdann der ,zusammenhang nach allgemeinen ,gesetzen sich einander notwendig bestimmender ,erscheinungen1 den man ,natur nennt1 und mit ihm das ,merkmal empirischer ,wahrheit1 welches ,erfahrung vom ,traum unterscheidet1 grtenteils verschwinden wrde4 ,denn es lt sich neben einem solchen gesetzlosen ,vermgen der ,freiheit1 kaum mehr ,natur denken2 weil die ,gesetze der letzteren durch die ,einflsse der ersteren unaufhrlich abgendert1 und das ,spiel der ,erscheinungen1 welches nach der bloen ,natur regelmig und gleichfrmig sein wrde1 dadurch verwirrt und unzusammenhngend gemacht wird4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,vierter ,widerstreit der transzendentalen ,ideen ,thesis ,zu der ,welt gehrt etwas1 das1 entweder als ihr ,teil1 oder ihre ,ursache1 ein schlechthin notwendig ,wesen ist4 ,beweis ,die ,sinnenwelt1 als das ,ganze aller ,erscheinungen1 enthlt zugleich eine ,reihe von ,vernderungen4 ,denn1 ohne diese1 wrde selbst die ,vorstellung der ,zeitreihe1 als einer ,bedingung der ,mglichkeit der ,sinnenwelt1 uns nicht gegeben sein994 ,eine jede ,vernderung aber steht unter ihrer ,bedingung1 die der ,zeit nach vorhergeht1 und unter welcher sie notwendig ist4 ,nun setzt ein jedes ,bedingte1 das gegeben ist1 in ,ansehung seiner ,existenz1 eine vollstndige ,reihe von ,bedingungen bis zum ,schlechthinunbedingten voraus1 welches allein absolutnotwendig ist4 ,also mu etwas ,absolutnotwendiges existieren1 wenn eine ,vernderung als seine ,folge existiert4 ,dieses ,notwendige aber gehrt selber zur ,sinnenwelt4 ,denn setzet1 es sei auer derselben1 so wrde von ihm die ,reihe der ,weltvernderungen ihren ,anfang ableiten1 ohne da doch diese notwendige ,ursache selbst zur ,sinnenwelt gehrte4 ,nun ist dieses unmglich4 ,denn1 da der ,anfang einer ,zeitreihe nur durch dasjenige1 was der ,zeit nach vorhergeht1 bestimmt werden kann3 so mu die oberste ,bedingung des ,anfangs einer ,reihe von ,vernderungen in der ,zeit existieren1 da diese noch nicht war1 7denn der ,anfang ist ein ,dasein1 vor welchem eine ,zeit vorhergeht1 darin das ,ding1 welches anfngt1 noch nicht war74 ,also gehrt die ,kausalitt der notwendigen ,ursache der ,vernderungen1 mithin auch die ,ursache selbst1 zu der ,zeit1 mithin zur ,erscheinung 7an welcher die ,zeit allein als deren ,form mglich ist71 folglich kann sie von der ,sinnenwelt1 als dem ,inbegriff aller ,erscheinungen1 nicht abgesondert gedacht werden4 ,also ist in der ,welt selbst etwas ,schlechthinnotwendiges enthalten 7es mag nun dieses die ganze ,weltreihe selbst1 oder ein ,teil derselben sein74 99 ,die ,zeit geht zwar als formale ,bedingung der ,mglichkeit der ,vernderungen vor dieser objektiv vorher1 allein subjektiv1 und in der ,wirklichkeit des ,bewutseins1 ist1 diese ,vorstellung doch nur1 so wie jede andere1 durch ,veranlassung der ,wahrnehmungen gegeben4 ,antithesis ,es existiert berall kein schlechthin notwendiges ,wesen1 weder in der ,welt1 noch auer der ,welt1 als ihre ,ursache4 ,beweis ,setzet3 die ,welt selber1 oder in ihr1 sei ein notwendiges ,wesen1 so wrde in der ,reihe ihrer ,vernderungen1 entweder ein ,anfang sein1 der unbedingtnotwendig1 mithin ohne ,ursache wre1 welches dem dynamischen ,gesetze der ,bestimmung aller ,erscheinungen in der ,zeit widerstreitet2 oder die ,reihe selbst wre ohne allen ,anfang1 und1 obgleich in allen ihren ,teilen zufllig und bedingt1 im ,ganzen dennoch schlechthinnotwendig und unbedingt1 welches sich selbst widerspricht1 weil das ,dasein einer ,menge nicht notwendig sein kann1 wenn kein einziger ,teil derselben ein an sich notwendiges ,dasein besitzt4 ,setzet dagegen3 es gebe eine schlechthin notwendige ,weltursache auer der ,welt1 so wrde dieselbe als das oberste ,glied in der ,reihe der ,ursachen der ,weltvernderungen1 das ,dasein der letzteren und ihre ,reihe zuerst anfangen994 ,nun mte sie aber alsdann auch anfangen zu handeln1 und ihre ,kausalitt wrde in die ,zeit1 eben darum aber in den ,inbegriff der ,erscheinungen1 d4i4 in die ,welt gehren1 folglich sie selbst1 die ,ursache1 nicht auer der ,welt sein1 welches der ,voraussetzung widerspricht4 ,also ist weder in der ,welt1 noch auer derselben 7aber mit ihr in ,kausalverbindung7 irgendein schlechthinnotwendiges ,wesen4 99 ,das ,wort3 ,anfangen1 wird in zwiefacher ,bedeutung genommen4 ,die erste ist aktiv1 da die ,ursache eine ,reihe von ,zustnden als ihre ,wirkung anfngt 7infit474 ,die zweite passiv1 da die ,kausalitt in der ,ursache selbst anhebt 7fit474 ,ich schliee hier aus der ersteren auf die letzte4 ,anmerkung zur vierten ,antinomie ,i4 zur ,thesis ,um das ,dasein eines notwendigen ,wesens zu beweisen1 liegt mir hier ob1 kein anderes als kosmologisches ,argument zu brauchen1 welches nmlich von dem ,bedingten in der ,erscheinung zum ,unbedingten im ,begriffe aufsteigt1 indem man dieses als die notwendige ,bedingung der absoluten ,totalitt der ,reihe ansieht4 ,den ,beweis1 aus der bloen ,idee eines obersten aller ,wesen berhaupt1 zu versuchen1 gehrt zu einem anderen ,prinzip der ,vernunft1 und ein solcher wird daher besonders vorkommen mssen4 ,der reine kosmologische ,beweis kann nun das ,dasein eines notwendigen ,wesens nicht anders dartun1 als da er es zugleich unausgemacht lasse1 ob dasselbe die ,welt selbst1 oder ein von ihr unterschiedenes ,ding sei4 ,denn1 um das letztere auszumitteln1 dazu werden ,grundstze erfordert1 die nicht mehr kosmologisch sind1 und nicht in der ,reihe der ,erscheinungen fortgehen1 sondern ,begriffe von zuflligen ,wesen berhaupt1 7sofern sie blo als ,gegenstnde des ,verstandes erwogen werden17 und ein ,prinzip1 solche mit einem notwendigen ,wesen1 durch bloe ,begriffe1 zu verknpfen1 welches alles vor eine transzendente ,philosophie gehrt1 fr welche hier noch nicht der ,platz ist4 ,wenn man aber einmal den ,beweis kosmologisch anfngt1 indem man die ,reihe von ,erscheinungen1 und den ,regressus in derselben nach empirischen ,gesetzen der ,kausalitt1 zum ,grunde legt3 so kann man nachher davon nicht abspringen und auf etwas bergehen1 was gar nicht in die ,reihe als ein ,glied gehrt4 ,denn in eben derselben ,bedeutung mu etwas als ,bedingung angesehen werden1 in welcher die ,relation des ,bedingten zu seiner ,bedingung in der ,reihe genommen wurde1 die auf diese hchste ,bedingung in kontinuirlichem ,fortschritte fhren sollte4 ,ist nun dieses ,verhltnis sinnlich und gehrt zum mglichen empirischen ,verstandesgebrauch1 so kann die oberste ,bedingung oder ,ursache nur nach ,gesetzen der ,sinnlichkeit1 mithin nur als zur ,zeitreihe gehrig den ,regressus beschlieen1 und das notwendige ,wesen mu als das oberste ,glied der ,weltreihe angesehen werden4 ,gleichwohl hat man sich die ,freiheit genommen1 einen solchen ,absprung 7metabasis eis allo genos7 zu tun4 ,man schlo nmlich aus den ,vernderungen in der ,welt auf die empirische ,zuflligkeit1 d4i4 die ,abhngigkeit derselben von empirisch bestimmenden ,ursachen1 und bekam eine aufsteigende ,reihe empirischer ,bedingungen1 welches auch ganz recht war4 ,da man aber hierin keinen ersten ,anfang und kein oberstes ,glied finden konnte1 so ging man pltzlich vom empirischen ,begriff der ,zuflligkeit ab und nahm die reine ,kategorie1 welche alsdann eine blo intelligible ,reihe veranlate1 deren ,vollstndigkeit auf dem ,dasein einer schlechthin notwendigen ,ursache beruhte1 die nunmehr1 da sie an keine sinnliche ,bedingungen gebunden war1 auch von der ,zeitbedingung1 ihre ,kausalitt selbst anzufangen1 befreit wurde4 ,dieses ,verfahren ist aber ganz widerrechtlich1 wie man aus ,folgenden schlieen kann4 ,zufllig1 im reinen ,sinne der ,kategorie1 ist das1 dessen kontradiktorisches ,gegenteil mglich ist4 ,nun kann man aus der empirischen ,zuflligkeit auf jene intelligible gar nicht schlieen4 ,was verndert wird1 dessen ,gegenteil 7seines ,zustandes7 ist zu einer anderen ,zeit wirklich1 mithin auch mglich2 mithin ist dieses nicht das kontradiktorische ,gegenteil des vorigen ,zustandes1 wozu erfordert wird1 da in derselben ,zeit1 da der vorige ,zustand war1 an die ,stelle desselben sein ,gegenteil htte sein knnen1 welches aus der ,vernderung gar nicht geschlossen werden kann4 ,ein ,krper1 der in ,bewegung war ,a1 kommt in ,ruhe non ,a4 ,daraus nun1 da ein entgegengesetzter ,zustand vom ,zustande ,a auf diesen folgt1 kann gar nicht geschlossen werden1 da das kontradiktorische ,gegenteil von ,a mglich1 mithin ,a zufllig sei2 denn dazu wrde erfordert werden1 da in derselben ,zeit1 da die ,bewegung war1 anstatt derselben die ,ruhe habe sein knnen4 ,nun wissen wir nichts weiter1 als da die ,ruhe in der folgenden ,zeit wirklich1 mithin auch mglich war4 ,bewegung aber zu einer ,zeit1 und ,ruhe zu einer anderen ,zeit1 sind einander nicht kontradiktorisch entgegengesetzt4 ,also beweist die ,sukzession entgegengesetzter ,bestimmungen1 d4i4 die ,vernderung1 keineswegs die ,zuflligkeit nach ,begriffen des reinen ,verstandes1 und kann also auch nicht auf das ,dasein eines notwendigen ,wesens1 nach reinen ,verstandesbegriffen1 fhren4 ,die ,vernderung beweist nur die empirische ,zuflligkeit1 d4i4 da der neue ,zustand fr sich selbst1 ohne eine ,ursache1 die zur vorigen ,zeit gehrt1 gar nicht htte stattfinden knnen1 zufolge dem ,gesetze der ,kausalitt4 ,diese ,ursache1 und wenn sie auch als schlechthin notwendig angenommen wird1 mu auf diese ,art doch in der ,zeit angetroffen werden1 und zur ,reihe der ,erscheinungen gehren4 ,,ii4 ,anmerkung zur ,antithesis ,wenn man1 beim ,aufsteigen in der ,reihe der ,erscheinungen1 wider das ,dasein einer schlechthin notwendigen obersten ,ursache1 ,schwierigkeiten anzutreffen vermeint1 so mssen sich diese auch nicht auf bloe ,begriffe vom notwendigen ,dasein eines ,dinges berhaupt grnden1 und mithin nicht ontologisch sein1 sondern sich aus der ,kausalverbindung mit einer ,reihe von ,erscheinungen1 um zu derselben eine ,bedingung anzunehmen1 die selbst unbedingt ist1 hervorfinden1 folglich kosmologisch und nach empirischen ,gesetzen gefolgert sein4 ,es mu sich nmlich zeigen1 da das ,aufsteigen in der ,reihe der ,ursachen 7in der ,sinnenwelt7 niemals bei einer empirischunbedingten ,bedingung endigen knne1 und da das kosmologische ,argument aus der ,zuflligkeit der ,weltzustnde1 laut ihren ,vernderungen1 wider die ,annehmung einer ersten und die ,reihe schlechthin zuerst anhebenden ,ursache ausfalle4 ,es zeigt sich aber in dieser ,antinomie ein seltsamer ,kontrast3 da nmlich aus eben demselben ,beweisgrunde1 woraus in der ,thesis das ,dasein eines ,urwesens geschlossen wurde1 in der ,antithesis das ,nichtsein desselben1 und zwar mit derselben ,schrfe4 geschlossen wird4 ,erst hie es3 es ist ein notwendiges ,wesen1 weil die ganze vergangene ,zeit die ,reihe aller ,bedingungen und hiermit also auch das ,unbedingte 7,notwendige7 in sich fat4 ,nun heit es3 es ist kein notwendiges ,wesen1 eben darum1 weil die ganze verflossene ,zeit die ,reihe aller ,bedingungen 7die mithin insgesamt wiederum bedingt sind7 in sich fat4 ,die ,ursache hiervon ist diese4 ,das erste ,argument sieht nur auf die absolute ,totalitt der ,reihe der ,bedingungen1 deren eine die andere in der ,zeit bestimmt1 und bekommt dadurch ein ,unbedingtes und ,notwendiges4 ,das zweite zieht dagegen die ,zuflligkeit alles dessen1 was in der ,zeitreihe bestimmt ist1 in ,betrachtung1 7weil vor jedem eine ,zeit vorhergeht1 darin die ,bedingung selbst wiederum als bedingt bestimmt sein mu17 wodurch denn alles ,unbedingte1 und alle absolute ,notwendigkeit1 gnzlich wegfllt4 ,indessen ist die ,schluart in beiden1 selbst der gemeinen ,menschenvernunft ganz angemessen1 welche mehrmalen in den ,fall gert1 sich mit sich selbst zu entzweien1 nachdem sie ihren ,gegenstand aus zwei verschiedenen ,standpunkten erwgt4 ,herr von ,mairan hielt den ,streit zweier berhmter ,astronomen1 der aus einer hnlichen ,schwierigkeit ber die ,wahl des ,standpunktes entsprang1 fr ein genugsam merkwrdiges ,phnomen1 um darber eine besondere ,abhandlung abzufassen4 ,der eine schlo nmlich so3 der ,mond dreht sich um seine ,achse1 darum1 weil er der ,erde bestndig dieselbe ,seite zukehrt2 der andere3 der ,mond dreht sich nicht um seine ,achse1 eben darum1 weil er der ,erde bestndig dieselbe ,seite zukehrt4 ,beide ,schlsse waren richtig2 je nachdem man den ,standpunkt nahm1 aus dem man die ,mondbewegung beobachten wollte4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,dritter ,abschnitt ,von dem ,interesse der ,vernunft bei diesem ihrem ,widerstreite ,da haben wir nun das ganze dialektische ,spiel der kosmologischen ,ideen1 die es gar nicht verstatten1 da ihnen ein kongruierender ,gegenstand in irgendeiner mglichen ,erfahrung gegeben werde1 ja nicht einmal1 da die ,vernunft sie einstimmig mit allgemeinen ,erfahrungsgesetzen denke1 die gleichwohl doch nicht willkrlich erdacht sind1 sondern auf welche die ,vernunft im kontinuierlichen ,fortgange der empirischen ,synthesis notwendig gefhrt wird1 wenn sie das1 was nach ,regeln der ,erfahrung jederzeit nur bedingt bestimmt werden kann1 von aller ,bedingung befreien und in seiner unbedingten ,totalitt fassen will4 ,diese vernnftelnden ,behauptungen sind so viele ,versuche1 vier natrliche und unvermeidliche ,probleme der ,vernunft aufzulsen1 deren es also nur gerade so viel1 nicht mehr1 auch nicht weniger1 geben kann1 weil es nicht mehr ,reihen synthetischer ,voraussetzungen gibt1 welche die empirische ,synthesis a priori begrenzen4 ,wir haben die glnzenden ,anmaungen der ihr ,gebiet ber alle ,grenzen der ,erfahrung erweiternden ,vernunft nur in trockenen ,formeln1 welche blo den ,grund ihrer rechtlichen ,ansprche enthalten1 vorgestellt1 und1 wie es einer ,transzendentalphilosophie geziemt1 diese von allem ,empirischen entkleidet1 obgleich die ganze ,pracht der ,vernunftbehauptungen nur in ,verbindung mit demselben hervorleuchten kann4 ,in dieser ,anwendung aber1 und der fortschreitenden ,erweiterung des ,vernunftgebrauchs1 indem sie von dem ,felde der ,erfahrungen anhebt1 und sich bis zu diesen erhabenen ,ideen allmhlich hinaufschwingt1 zeigt die ,philosophie eine ,wrde1 welche1 wenn sie ihre ,anmaungen nur behaupten knnte1 den ,wert aller anderen menschlichen ,wissenschaft weit unter sich lassen wrde1 indem sie die ,grundlage zu unseren gresten ,erwartungen und ,aussichten auf die letzten ,zwecke1 in welchen alle ,vernunftbemhungen sich endlich vereinigen mssen1 verheit4 ,die ,fragen3 ob die ,welt einen ,anfang und irgendeine ,grenze ihrer ,ausdehnung im ,raume habe1 ob es irgendwo und vielleicht in meinem denkenden ,selbst eine unteilbare und unzerstrliche ,einheit1 oder nichts als das ,teilbare und ,vergngliche gebe1 ob ich in meinen ,handlungen frei1 oder1 wie andere ,wesen1 an dem ,faden der ,natur und des ,schicksals geleitet sei1 ob es endlich eine oberste ,weltursache gebe1 oder die ,naturdinge und deren ,ordnung den letzten ,gegenstand ausmachen1 bei dem wir in allen unseren ,betrachtungen stehenbleiben mssen3 das sind ,fragen1 um deren ,auflsung der ,mathematiker gerne seine ganze ,wissenschaft dahingbe2 denn diese kann ihm doch in ,ansehung der hchsten und angelegentsten ,zwecke der ,menschheit keine ,befriedigung verschaffen4 ,selbst die eigentliche ,wrde der ,mathematik 7diesem ,stolze der menschlichen ,vernunft7 beruht darauf1 da1 da sie der ,vernunft die ,leitung gibt1 die ,natur im ,groen sowohl als im ,kleinen in ihrer ,ordnung und ,regelmigkeit1 imgleichen in der bewunderungswrdigen ,einheit der sie bewegenden ,krfte1 weit ber alle ,erwartung der auf gemeine ,erfahrung bauenden ,philosophie einzusehen1 sie dadurch selbst zu dem ber alle ,erfahrung erweiterten ,gebrauch der ,vernunft1 ,anla und ,aufmunterung gibt1 imgleichen die damit beschftigte ,weltweisheit mit den vortrefflichsten ,materialien versorgt1 ihre ,nachforschung1 so viel deren ,beschaffenheit es erlaubt1 durch angemessene ,anschauungen zu untersttzen4 ,unglcklicherweise fr die ,spekulation 7vielleicht aber zum ,glck fr die praktische ,bestimmung des ,menschen7 sieht sich die ,vernunft1 mitten unter ihren gresten ,erwartungen1 in einem ,gedrnge von ,grnden und ,gegengrnden so befangen1 da1 da es sowohl ihrer ,ehre1 als auch sogar ihrer ,sicherheit wegen nicht tunlich ist1 sich zurckzuziehen1 und diesem ,zwist als einem bloen ,spielgefechte gleichgltig zuzusehen1 noch weniger schlechthin ,friede zu gebieten1 weil der ,gegenstand des ,streits sehr interessiert1 ihr nichts weiter brigbleibt1 als ber den ,ursprung dieser ,veruneinigung der ,vernunft mit sich selbst nachzusinnen1 ob nicht etwa ein bloer ,miverstand daran schuld sei1 nach dessen ,errterung zwar beiderseits stolze ,ansprche vielleicht wegfallen1 aber dafr ein dauerhaft ruhiges ,regiment der ,vernunft ber ,verstand und ,sinne seinen ,anfang nehmen wrde4 ,wir wollen vorjetzt diese grndliche ,errterung noch etwas aussetzen1 und zuvor in ,erwgung ziehen3 auf welche ,seite wir uns wohl am liebsten schlagen mchten1 wenn wir etwa gentigt wrden1 ,partei zu nehmen4 ,da wir in diesem ,falle1 nicht den logischen ,probierstein der ,wahrheit1 sondern blo unser ,interesse befragen1 so wird eine solche ,untersuchung1 ob sie gleich in ,ansehung des strittigen ,rechts beider ,teile nichts ausmacht1 dennoch den ,nutzen haben1 es begreiflich zu machen1 warum die ,teilnehmer an diesem ,streite sich lieber auf die eine ,seite1 als auf die andere geschlagen haben1 ohne da eben eine vorzgliche ,einsicht des ,gegenstandes daran ,ursache gewesen1 angleichen noch andere ,nebendinge zu erklren1 z4,b4 die zelotische ,hitze des einen und die kalte ,behauptung des anderen ,teils1 warum sie gerne der einen ,partei freudigen ,beifall zujauchzen1 und wider die andere zum voraus1 unvershnlich eingenommen sind4 ,es ist aber etwas1 das bei dieser vorlufigen ,beurteilung den ,gesichtspunkt bestimmt1 aus dem sie allein mit gehriger ,grndlichkeit angestellt werden kann1 und dieses ist die ,vergleichung der ,prinzipien1 von denen beide ,teile ausgehen4 ,man bemerkt unter den ,behauptungen der ,antithesis1 eine vollkommene ,gleichfrmigkeit der ,denkungsart und vllige ,einheit der ,maxime1 nmlich ein ,prinzipium des reinen ,empirismus1 nicht allein in ,erklrung der ,erscheinungen in der ,welt1 sondern auch in ,auflsung der transzendentalen ,ideen1 vom ,weltall selbst4 ,dagegen legen die ,behauptungen der ,thesis1 auer der empirischen ,erklrungsart innerhalb der ,reihe der ,erscheinungen1 noch intellektuelle ,anfnge zum ,grunde1 und die ,maxime ist sofern nicht einfach4 ,ich will sie aber1 von ihrem wesentlichen ,unterscheidungsmerkmal1 den ,dogmatism der reinen ,vernunft nennen4 ,auf der ,seite also des ,dogmatismus1 in ,bestimmung der kosmologischen ,vernunftideen1 oder der ,thesis1 zeigt sich ,zuerst ein gewisses praktisches ,interesse1 woran jeder wohlgesinnte1 wenn er sich auf seinen wahren ,vorteil versteht1 herzlich teilnimmt4 ,da die ,welt einen ,anfang habe1 da mein denkendes ,selbst einfacher und daher unverweslicher ,natur1 da dieses zugleich in seinen willkrlichen ,handlungen frei und ber den ,naturzwang erhoben sei1 und da endlich die ganze ,ordnung der ,dinge1 welche die ,welt ausmachen1 von einem ,urwesen abstamme1 von welchem alles seine ,einheit und zweckmige ,verknpfung entlehnt1 das sind so viel ,grundsteine der ,moral und ,religion4 ,die ,antithesis raubt uns alle diese ,sttzen1 oder scheint wenigstens sie uns zu rauben4 ,zweitens uert sich auch ein spekulatives ,interesse der ,vernunft auf dieser ,seite4 ,denn1 wenn man die transzendentalen ,ideen auf solche ,art annimmt und gebraucht1 so kann man vllig a priori die ganze ,kette der ,bedingungen fassen1 und die ,ableitung des ,bedingten begreifen1 indem man vom ,unbedingten anfngt1 welches die ,antithesis nicht leistet1 die dadurch sich sehr bel empfiehlt1 da sie auf die ,frage1 wegen der ,bedingungen ihrer ,synthesis1 keine ,antwort geben kann1 die nicht ohne ,ende immer weiter zu fragen brig liee4 ,nach ihr mu man von einem gegebenen ,anfange zu einem noch hheren aufsteigen1 jeder ,teil fhrt auf einen noch kleineren ,teil1 jede ,begebenheit hat immer noch eine andere ,begebenheit als ,ursache ber sich1 und die ,bedingungen des ,daseins berhaupt sttzen sich immer wiederum auf andere1 ohne jemals in einem selbstndigen ,dinge als ,urwesen unbedingte ,haltung und ,sttze zu bekommen4 ,drittens hat diese ,seite auch den ,vorzug der ,popularitt1 der gewi nicht den kleinsten ,teil seiner ,empfehlung ausmacht4 ,der gemeine ,verstand findet in den ,ideen des unbedingten ,anfangs aller ,synthesis nicht die mindeste ,schwierigkeit1 da er ohnedem mehr gewohnt ist1 zu den ,folgen abwrts zu gehen1 als zu den ,grnden hinaufzusteigen1 und hat in den ,begriffen des absolut ,ersten 7ber dessen ,mglichkeit er nicht grbelt7 eine ,gemchlichkeit und zugleich einen festen ,punkt1 um die ,leitschnur seiner ,schritte daran zu knpfen1 da er hingegen an dem rastlosen ,aufsteigen vom ,bedingten zur ,bedingung1 jederzeit mit einem ,fue in der ,luft1 gar keinen ,wohlgefallen finden kann4 ,auf der ,seite des ,empirismus in ,bestimmung der kosmologischen ,ideen1 oder der ,antithesis1 findet sich erstlich kein solches praktisches ,interesse aus reinen ,prinzipien der ,vernunft1 als ,moral und ,religion bei sich fhren4 ,vielmehr scheint der bloe ,empirism beiden alle ,kraft und ,einflu zu benehmen4 ,wenn es kein von der ,welt unterschiedenes ,urwesen gibt1 wenn die ,welt ohne ,anfang und also auch ohne ,urheber1 unser ,wille nicht frei und die ,seele von gleicher ,teilbarkeit und ,verweslichkeit mit der ,materie ist1 so verlieren auch die moralischen ,ideen und ,grundstze alle ,gltigkeit1 und fallen mit den transzendentalen ,ideen1 welche ihre theoretische ,sttze ausmachten4 ,dagegen bietet aber der ,empirism dem spekulativen ,interesse der ,vernunft ,vorteile an1 die sehr anlockend sind und diejenigen weit bertreffen1 die der dogmatische ,lehrer der ,vernunftideen versprechen mag4 ,nach jenem ist der ,verstand jederzeit auf seinem eigentmlichen ,boden1 nmlich dem ,felde von lauter mglichen ,erfahrungen1 deren ,gesetzen er nachspren1 und vermittelst derselben er seine sichere und faliche ,erkenntnis ohne ,ende erweitern kann4 ,hier kann und soll er den ,gegenstand1 sowohl an sich selbst1 als in seinen ,verhltnissen1 der ,anschauung darstellen1 oder doch in ,begriffen1 deren ,bild in gegebenen hnlichen ,anschauungen klar und deutlich vorgelegt werden kann4 ,nicht allein1 da er nicht ntig hat1 diese ,kette der ,naturordnung zu verlassen1 um sich an ,ideen zu hngen1 deren ,gegenstnde er nicht kennt1 weil sie als ,gedankendinge niemals gegeben werden knnen2 sondern es ist ihm nicht einmal erlaubt1 sein ,geschft zu verlassen1 und unter dem ,vorwande1 es sei nunmehr zu ,ende gebracht1 in das ,gebiet der idealisierenden ,vernunft und zu transzendenten ,begriffe berzugehen1 wo er nicht weiter ntig hat zu beobachten und den ,naturgesetzen gem zu forschen1 sondern nur zu denken und zu dichten1 sicher1 da er nicht durch ,tatsachen der ,natur widerlegt werden knne1 weil er an ihr ,zeugnis eben nicht gebunden ist1 sondern sie vorbeigehen1 oder sie sogar selbst einem hheren ,ansehen1 nmlich dem der reinen ,vernunft1 unterordnen darf4 ,der ,empirist wird es daher niemals erlauben1 irgendeine ,epoche der ,natur fr die schlechthin erste anzunehmen1 oder irgendeine ,grenze seiner ,aussicht in den ,umfang derselben als die uerste anzusehen1 noch von den ,gegenstnden der ,natur1 die er durch ,beobachtung und ,mathematik auflsen und in der ,anschauung synthetisch bestimmen kann1 7dem ,ausgedehnten17 zu denen berzugehen1 die weder ,sinn1 noch ,einbildungskraft jemals in concreto darstellen kann 7dem ,einfachen72 noch einrumen1 da man selbst in der ,natur ein ,vermgen1 unabhngig von ,gesetzen der ,natur zu wirken1 7,freiheit17 zum ,grunde lege1 und dadurch dem ,verstande sein ,geschft schmlere1 an dem ,leitfaden notwendiger ,regeln dem ,entstehen der ,erscheinungen nachzuspren2 noch endlich zugeben1 da man irgend wozu die ,ursache auerhalb der ,natur suche1 7,urwesen17 weil wir nichts weiter1 als diese kennen1 indem sie es allein ist1 welche uns ,gegenstnde darbietet1 und von ihren ,gesetzen unterrichten kann4 ,zwar1 wenn der empirische ,philosoph mit seiner ,antithese keine andere ,absicht hat1 als1 den ,vorwitz und die ,vermessenheit der ihre wahre ,bestimmung verkennenden ,vernunft niederzuschlagen1 welche mit ,einsicht und ,wissen gro tut1 da wo eigentlich ,einsicht und ,wissen aufhren1 und das1 was man in ,ansehung des praktischen ,interesse gelten lt1 fr eine ,befrderung des spekulativen ,interesse ausgeben will1 um1 wo es ihrer ,gemchlichkeit zutrglich ist1 den ,faden physischer ,untersuchungen abzureien1 und mit einem ,vorgeben von ,erweiterung der ,erkenntnis1 ihn an transzendentale ,ideen zu knpfen1 durch die man eigentlich nur erkennt1 da man nichts wisse2 wenn1 sage ich1 der ,empirist sich hiermit begngte1 so wrde sein ,grundsatz eine ,maxime der ,migung in ,ansprchen1 der ,bescheidenheit in ,behauptungen und zugleich der grest mglichen ,erweiterung unseres ,verstandes1 durch den eigentlich uns vorgesetzten ,lehrer1 nmlich die ,erfahrung1 sein4 ,denn1 in solchem ,falle1 wrden uns intellektuelle ,voraussetzungen und ,glaube1 zum ,behuf unserer praktischen ,angelegenheit1 nicht genommen werden2 nur knnte man sie nicht unter dem ,titel und dem ,pompe von ,wissenschaft und ,vernunfteinsicht auftreten lassen1 weil das eigentliche spekulative ,wissen berall keinen anderen ,gegenstand1 als den der ,erfahrung treffen kann1 und1 wenn man ihre ,grenze berschreitet1 die ,synthesis1 welche neue und von jener unabhngige ,erkenntnisse versucht1 kein ,substratum der ,anschauung hat1 an welchem sie ausgebt werden knnte4 ,so aber1 wenn der ,empirismus in ,ansehung der ,ideen 7wie es mehrenteils geschieht7 selbst dogmatisch wird und dasjenige dreist verneint1 was ber der ,sphre seiner anschauenden ,erkenntnisse ist1 so fllt er selbst in den ,fehler der ,unbescheidenheit1 der hier um desto tadelhafter ist1 weil dadurch dem praktischen ,interesse der ,vernunft ein unersetzlicher ,nachteil verursacht wird4 ,dies ist der ,gegensatz des ,epikureisms99 gegen den ,platonisms4 99 ,es ist indessen noch die ,frage1 ob ,epikur diese ,grundstze als objektive ,behauptungen jemals vorgetragen habe4 ,wenn sie etwa weiter nichts als ,maximen des spekulativen ,gebrauchs der ,vernunft waren1 so zeigte er daran einen echteren philosophischen ,geist1 als irgendeiner der ,weltweisen des ,altertums3 da man in ,erklrung der ,erscheinungen so zu ,werke gehen msse1 als ob das ,feld der ,untersuchung durch keine ,grenze oder ,anfang der ,welt abgeschnitten sei2 den ,stoff der ,welt so annehmen1 wie er sein mu1 wenn wir von ihm durch ,erfahrung belehrt werden wollen2 da keine andere ,erzeugung der ,begebenheiten1 als wie sie durch unvernderliche ,naturgesetze bestimmt werden1 und endlich keine von der ,welt unterschiedene ,ursache msse gebraucht werden2 sind noch jetzt sehr richtige1 aber wenig beobachtete ,grundstze1 die spekulative ,philosophie zu erweitern1 so wie auch die ,prinzipien der ,moral1 unabhngig von fremden ,hilfsquellen auszufinden1 ohne da darum derjenige1 welcher verlangt1 jene dogmatischen ,stze1 so lange als wir mit der bloen ,spekulation beschftigt sind1 zu ignorieren1 darum beschuldigt werden darf1 er wolle sie leugnen4 ,ein jeder von beiden sagt mehr1 als er wei1 doch so1 da der erstere das ,wissen1 obzwar zum ,nachteile des ,praktischen1 aufmuntert und befrdert1 der zweite zwar zum ,praktischen vortreffliche ,prinzipien an die ,hand gibt1 aber eben dadurch in ,ansehung alles dessen1 worin uns allein ein spekulatives ,wissen vergnnt ist1 der ,vernunft erlaubt1 idealischen ,erklrungen der ,naturerscheinungen nachzuhngen und darber die physische ,nachforschung zu verabsumen4 ,was endlich das dritte ,moment1 worauf bei der vorlufigen ,wahl zwischen beiden strittigen ,teilen gesehen werden kann1 anlangt3 so ist es beraus befremdlich1 da der ,empirismus aller ,popularitt gnzlich zuwider ist1 ob man gleich glauben sollte1 der gemeine ,verstand werde einen ,entwurf begierig aufnehmen1 der ihn durch nichts als ,erfahrungserkenntnisse und deren vernunftmigen ,zusammenhang zu befriedigen verspricht1 anstatt da die transzendentale ,dogmatik ihn ntigt1 zu ,begriffen hinaufzusteigen1 welche die ,einsicht und das ,vernunftvermgen der im ,denken gebtesten ,kpfe weit bersteigen4 ,aber eben dieses ist sein ,bewegungsgrund4 ,denn er befindet sich alsdann in einem ,zustande1 in welchem sich auch der ,gelehrteste ber ihn nichts herausnehmen kann4 ,wenn er wenig oder nichts davon versteht1 so kann sich doch auch niemand rhmen1 viel mehr davon zu verstehen1 und1 ob er gleich hierber nicht so schulgerecht als andere sprechen kann1 so kann er doch darber unendlich mehr vernnfteln1 weil er unter lauter ,ideen herumwandelt1 ber die man eben darum am beredtsten ist1 weil man davon nichts wei2 anstatt1 da er ber der ,nachforschung der ,natur ganz verstummen und seine ,unwissenheit gestehen mte4 ,gemchlichkeit und ,eitelkeit also sind schon eine starke ,empfehlung dieser ,grundstze4 berdem1 ob es gleich einem ,philosophen sehr schwer wird1 etwas als ,grundsatz anzunehmen1 ohne deshalb sich selbst ,rechenschaft geben zu knnen1 noch weniger ,begriffe1 deren objektive ,realitt nicht eingesehen werden kann1 einzufhren3 so ist doch dem gemeinen ,verstande nichts gewhnlicher4 ,er will etwas haben1 womit er zuversichtlich anfangen knne4 ,die ,schwierigkeit1 eine solche ,voraussetzung selbst zu begreifen1 beunruhigt ihn nicht1 weil sie ihm1 7der nicht wei1 was ,begreifen heit17 niemals in den ,sinn kommt1 und er hlt das fr bekannt1 was ihm durch fteren ,gebrauch gelufig ist4 ,zuletzt aber verschwindet alles spekulative ,interesse bei ihm vor dem ,praktischen1 und er bildet sich ein1 das einzusehen und zu wissen1 was anzunehmen1 oder zu glauben1 ihn seine ,besorgnisse oder ,hoffnungen antreiben4 ,so ist der ,empirismus der transzendental-idealisierenden ,vernunft aller ,popularitt gnzlich beraubt1 und1 so viel ,nachteiliges wider die obersten praktischen ,grundstze sie auch enthalten mag1 so ist doch gar nicht zu besorgen1 da sie die ,grenzen der ,schule jemals berschreiten und im gemeinen ,wesen ein nur einigermaen betrchtliches ,ansehen und einige ,gunst bei der groen ,menge erwerben werde4 ,die menschliche ,vernunft ist ihrer ,natur nach architektonisch1 d4i4 sie betrachtet alle ,erkenntnisse als gehrig zu einem mglichen ,system1 und verstattet daher auch nur solche ,prinzipien1 die eine vorhabende ,erkenntnis wenigstens nicht unfhig machen1 in irgendeinem ,system mit anderen zusammen zu stehen4 ,die ,stze der ,antithesis sind aber von der ,art1 da sie die ,vollendung eines ,gebudes von ,erkenntnissen gnzlich unmglich machen4 ,nach ihnen gibt es ber einen ,zustand der ,welt immer einen noch lteren1 in jedem ,teile immer noch andere1 wiederum teilbare1 vor jeder ,begebenheit eine andere1 die wiederum ebensowohl anderweitig erzeugt war1 und im ,dasein berhaupt alles immer nur bedingt1 ohne irgendein unbedingtes und erstes ,dasein anzuerkennen4 ,da also die ,antithesis nirgend ein ,erstes einrumt1 und keinen ,anfang1 der schlechthin zum ,grunde des ,baues dienen knnte1 so ist ein vollstndiges ,gebude der ,erkenntnis1 bei dergleichen ,voraussetzungen1 gnzlich unmglich4 ,daher fhrt das architektonische ,interesse der ,vernunft 7welches nicht empirische1 sondern reine ,vernunfteinheit a priori fordert17 eine natrliche ,empfehlung fr die ,behauptungen der ,thesis bei sich4 ,knnte sich aber ein ,mensch von allem ,interesse lossagen1 und die ,behauptungen der ,vernunft1 gleichgltig gegen alle ,folgen1 blo nach dem ,gehalte ihrer ,grnde in ,betrachtung ziehen3 so wrde ein solcher1 gesetzt1 da er keinen ,ausweg wte1 anders aus dem ,gedrnge zu kommen1 als da er sich zu einer oder anderen der strittigen ,lehren bekennte1 in einem unaufhrlich schwankenden ,zustande sein4 ,heute wrde es ihm berzeugend vorkommen1 der menschliche ,wille sei frei2 morgen1 wenn er die unauflsliche ,naturkette in ,betrachtung zge1 wrde er dafr halten1 die ,freiheit sei nichts als ,selbsttuschung1 und alles sei blo ,natur4 ,wenn es nun aber zum ,tun und ,handeln kme1 so wrde dieses ,spiel der blo spekulativen ,vernunft1 wie ,schattenbilder eines ,traums1 verschwinden1 und er wrde seine ,prinzipien blo nach dem praktischen ,interesse whlen4 ,weil es aber doch einem nachdenkenden und forschenden ,wesen anstndig ist1 gewisse ,zeiten lediglich der ,prfung seiner eigenen ,vernunft zu widmen1 hierbei aber alle ,parteilichkeit gnzlich auszuziehen1 und so seine ,bemerkungen anderen zur ,beurteilung ffentlich mitzuteilen2 so kann es niemanden verargt1 noch weniger verwehrt werden1 die ,stze und ,gegenstze1 so wie sie sich1 durch keine ,drohung geschreckt1 vor ,geschworenen von seinem eigenen ,stande 7nmlich dem ,stande schwacher ,menschen7 verteidigen knnen1 auftreten zu lassen4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,vierter ,abschnitt ,von den ,transzendentalen ,aufgaben der reinen ,vernunft1 insofern sie schlechterdings mssen aufgelst werden knnen ,alle ,aufgaben auflsen und alle ,fragen beantworten zu wollen1 wrde eine unverschmte ,grosprecherei und ein so ausschweifender ,eigendnkel sein1 da man dadurch sich sofort um alles ,zutrauen bringen mte4 ,gleichwohl gibt es ,wissenschaften1 deren ,natur es so mit sich bringt1 da eine jede darin vorkommende ,frage1 aus dem1 was man wei1 schlechthin beantwortlich sein mu1 weil die ,antwort aus denselben ,quellen entspringen mu1 daraus die ,frage entspringt1 und wo es keineswegs erlaubt ist1 unvermeidliche ,unwissenheit vorzuschtzen1 sondern die ,auflsung gefordert werden kann4 ,was in allen mglichen ,fllen ,recht oder ,unrecht sei1 mu man der ,regel nach wissen knnen1 weil es unsere ,verbindlichkeit betrifft1 und wir zu dem1 was wir nicht wissen knnen1 auch keine ,verbindlichkeit haben4 ,in der ,erklrung der ,erscheinungen der ,natur mu uns indessen vieles ungewi und manche ,frage unauflslich bleiben1 weil das1 was wir von der ,natur wissen1 zu dem1 was wir erklren sollen1 bei weitem nicht in allen ,fllen zureichend ist4 ,es fragt sich nun3 ob in der ,transzendentalphilosophie irgendeine ,frage1 die ein der ,vernunft vorgelegtes ,objekt betrifft1 durch eben diese reine ,vernunft unbeantwortlich sei1 und ob man sich ihrer entscheidenden ,beantwortung dadurch mit ,recht entziehen knne1 da man es als schlechthin ungewi 7aus allem dem1 was wir erkennen knnen7 demjenigen beizhlt1 wovon wir zwar so viel ,begriff haben1 um eine ,frage aufzuwerfen1 es uns aber gnzlich an ,mitteln oder am ,vermgen fehlt1 sie jemals zu beantworten4 ,ich behaupte nun1 da die ,transzendentalphilosophie unter allem spekulativen ,erkenntnis dieses ,eigentmliche habe3 da gar keine ,frage1 welche einen der reinen ,vernunft gegebenen ,gegenstand betrifft1 fr eben dieselbe menschliche ,vernunft unauflslich sei1 und da kein ,vorschtzen einer unvermeidlichen ,unwissenheit und unergrndlicher ,tiefe der ,aufgabe von der ,verbindlichkeit frei sprechen knne1 sie grndlich und vollstndig zu beantworten2 weil eben derselbe ,begriff1 der uns in den ,stand setzt zu fragen1 durchaus uns auch tchtig machen mu1 auf diese ,frage zu antworten1 indem der ,gegenstand auer dem ,begriffe gar nicht angetroffen wird 7wie bei ,recht und ,unrecht74 ,es sind aber in der ,transzendentalphilosophie keine anderen1 als nur die kosmologischen ,fragen1 in ,ansehung deren man mit ,recht eine genugtuende ,antwort1 die die ,beschaffenheit des ,gegenstandes betrifft1 fordern kann1 ohne da dem ,philosophen erlaubt ist1 sich derselben dadurch zu entziehen1 da er undurchdringliche ,dunkelheit vorschtzt1 und diese ,fragen knnen nur kosmologische ,ideen betreffen4 ,denn der ,gegenstand mu empirisch gegeben sein1 und die ,frage geht nur auf die ,angemessenheit desselben mit einer ,idee4 ,ist der ,gegenstand transzendental und also selbst unbekannt1 z4,b4 ob das ,etwas1 dessen ,erscheinung 7in uns selbst7 das ,denken ist1 7,seele17 ein an sich einfaches ,wesen sei1 ob es eine ,ursache aller ,dinge insgesamt gebe1 die schlechthin notwendig ist1 usw41 so sollen wir zu unserer ,idee einen ,gegenstand suchen1 von welchem wir gestehen knnen1 da er uns unbekannt1 aber deswegen doch nicht unmglich sei499 ,die kosmologischen ,ideen haben allein das ,eigentmliche an sich1 da sie ihren ,gegenstand und die zu dessen ,begriff erforderliche empirische ,synthesis als gegeben voraussetzen knnen1 und die ,frage1 die aus ihnen entspringt1 betrifft nur den ,fortgang dieser ,synthesis1 sofern er absolute ,totalitt enthalten soll1 welche letztere nichts ,empirisches mehr ist1 indem sie in keiner ,erfahrung gegeben werden kann4 ,da nun hier lediglich von einem ,dinge als ,gegenstande einer mglichen ,erfahrung und nicht als einer ,sache an sich selbst die ,rede ist1 so kann die ,beantwortung der transzendenten kosmologischen ,frage1 auer der ,idee sonst nirgend liegen1 denn sie betrifft keinen ,gegenstand an sich selbst2 und in ,ansehung der mglichen ,erfahrung so wird nicht nach demjenigen gefragt1 was in concreto in irgendeiner ,erfahrung gegeben werden kann1 sondern was in der ,idee liegt1 der sich die empirische ,synthesis blo nhern soll3 also mu sie aus der ,idee allein aufgelst werden knnen2 denn diese ist ein bloes ,geschpf der ,vernunft1 welche also die ,verantwortung nicht von sich abweisen und auf den unbekannten ,gegenstand schieben kann4 99 ,man kann zwar auf die ,frage1 was ein transzendentaler ,gegenstand fr eine ,beschaffenheit habe1 keine ,antwort geben1 nmlich was er sei1 aber wohl1 da die ,frage selbst nichts sei1 darum1 weil kein ,gegenstand derselben gegeben worden4 ,daher sind alle ,fragen der transzendentalen ,seelenlehre auch beantwortlich und wirklich beantwortet2 denn sie betreffen das transz4 ,subjekt aller inneren ,erscheinungen1 welches selbst nicht ,erscheinung ist und also nicht als ,gegenstand gegeben ist1 und worauf keine der ,kategorien 7auf welche doch eigentlich die ,frage gestellt ist7 ,bedingungen ihrer ,anwendung antreffen4 ,also ist hier der ,fall1 da der gemeine ,ausdruck gilt1 da keine ,antwort auch eine ,antwort sei1 nmlich da eine ,frage nach der ,beschaffenheit desjenigen ,etwas1 was durch kein bestimmtes ,prdikat gedacht werden kann1 weil es gnzlich auer der ,sphre der ,gegenstnde gesetzt wird1 die uns gegeben werden knnen1 gnzlich nichtig und leer sei4 ,es ist nicht so auerordentlich1 als es anfangs scheint3 da eine ,wissenschaft in ,ansehung aller in ihren ,inbegriff gehrigen ,fragen 7quaestiones domesticae7 lauter gewisse ,auflsungen fordern und erwarten knne1 ob sie gleich zur ,zeit noch vielleicht nicht gefunden sind4 ,auer der ,transzendentalphilosophie gibt es noch zwei reine ,vernunftwissenschaften1 eine blo spekulativen1 die andere praktischen ,inhalts3 reine ,mathematik1 und reine ,moral4 ,hat man wohl jemals gehrt3 da1 gleichsam wegen einer notwendigen ,unwissenheit der ,bedingungen1 es fr ungewi sei ausgegeben worden1 welches ,verhltnis der ,durchmesser zum ,kreise ganz genau in ,rational- oder ,irrationalzahlen habe8 ,da es durch erstere gar nicht kongruent gegeben werden kann1 durch die zweite aber noch nicht gefunden ist1 so urteilte man1 da wenigstens die ,unmglichkeit solcher ,auflsung mit ,gewiheit erkannt werden knne1 und ,lambert gab einen ,beweis davon4 ,in den allgemeinen ,prinzipien der ,sitten kann nichts ,ungewisses sein1 weil die ,stze entweder ganz und gar nichtig und sinnleer sind1 oder blo aus unseren ,vernunftbegriffen flieen mssen4 ,dagegen gibt es in der ,naturkunde eine ,unendlichkeit von ,vermutungen1 in ,ansehung deren niemals ,gewiheit erwartet werden kann1 weil die ,naturerscheinungen ,gegenstnde sind1 die uns unabhngig von unseren ,begriffen gegeben werden1 zu denen also der ,schlssel nicht in uns und unserem reinen ,denken1 sondern auer uns liegt1 und eben darum in vielen ,fllen nicht aufgefunden1 mithin kein sicherer ,aufschlu erwartet werden kann4 ,ich rechne die ,fragen der transzendentalen ,analytik1 welche die ,deduktion unserer reinen ,erkenntnis betreffen1 nicht hierher1 weil wir jetzt nur von der ,gewiheit der ,urteile in ,ansehung der ,gegenstnde und nicht in ,ansehung des ,ursprungs unserer ,begriffe selbst handeln4 ,wir werden also der ,verbindlichkeit einer wenigstens kritischen ,auflsung der vorgelegten ,vernunftfragen dadurch nicht ausweichen knnen1 da wir ber die engen ,schranken unserer ,vernunft ,klagen erheben1 und mit dem ,scheine einer demutsvollen ,selbsterkenntnis bekennen1 es sei ber unsere ,vernunft1 auszumachen1 ob die ,welt von ,ewigkeit her sei1 oder einen ,anfang habe2 ob der ,weltraum ins ,unendliche mit ,wesen erfllt1 oder innerhalb gewisser ,grenzen eingeschlossen sei2 ob irgend in der ,welt etwas einfach sei1 oder ob alles ins ,unendliche geteilt werden msse2 ob es eine ,erzeugung und ,hervorbringung aus ,freiheit gebe1 oder ob alles an der ,kette der ,naturordnung hnge2 endlich ob es irgendein gnzlich unbedingt und an sich notwendiges ,wesen gebe1 oder ob alles seinem ,dasein nach bedingt und mithin uerlich abhngend und an sich zufllig sei4 ,denn alle diese ,fragen betreffen einen ,gegenstand1 der nirgend anders als in unseren ,gedanken gegeben werden kann1 nmlich die schlechthin unbedingte ,totalitt der ,synthesis der ,erscheinungen4 ,wenn wir darber aus unseren eigenen ,begriffen nichts ,gewisses sagen und ausmachen knnen1 so drfen wir nicht die ,schuld auf die ,sache schieben1 die sich uns verbirgt2 denn es kann uns dergleichen ,sache 7weil sie auer unserer ,idee nirgends angetroffen wird7 gar nicht gegeben werden1 sondern wir mssen die ,ursache in unserer ,idee selbst suchen1 welche ein ,problem ist1 das keine ,auflsung verstattet1 und wovon wir doch hartnckig annehmen1 als entspreche ihr ein wirklicher ,gegenstand4 ,eine deutliche ,darlegung der ,dialektik1 die in unserem ,begriffe selbst liegt1 wrde uns bald zur vlligen ,gewiheit bringen1 von dem1 was wir in ,ansehung einer solchen ,frage zu urteilen haben4 ,man kann euerem ,vorwande der ,ungewiheit in ,ansehung dieser ,probleme zuerst diese ,frage entgegensetzen1 die ihr wenigstens deutlich beantworten mt3 ,woher kommen euch die ,ideen1 deren ,auflsung euch hier in solche ,schwierigkeit verwickelt8 ,sind es etwa ,erscheinungen1 deren ,erklrung ihr bedrft1 und wovon ihr1 zufolge dieser ,ideen1 nur die ,prinzipien1 oder die ,regel ihrer ,exposition zu suchen habt8 ,nehmet an1 die ,natur sei ganz vor euch aufgedeckt2 euren ,sinnen1 und dem ,bewutsein alles dessen1 was eurer ,anschauung vorgelegt ist1 sei nichts verborgen3 so werdet ihr doch durch keine einzige ,erfahrung den ,gegenstand eurer ,ideen in concreto erkennen knnen1 7denn es wird1 auer dieser vollstndigen ,anschauung1 noch eine vollendete ,synthesis und das ,bewutsein ihrer absoluten ,totalitt erfordert1 welches durch gar kein empirisches ,erkenntnis mglich ist17 mithin kann eure ,frage keineswegs zur ,erklrung von irgendeiner vorkommenden ,erscheinung notwendig und also gleichsam durch den ,gegenstand selbst aufgegeben sein4 ,denn der ,gegenstand kann euch niemals vorkommen1 weil er durch keine mgliche ,erfahrung gegeben werden kann4 ,ihr bleibt mit allen mglichen ,wahrnehmungen immer unter ,bedingungen1 es sei im ,raume1 oder in der ,zeit1 befangen1 und kommt an nichts ,unbedingtes1 um auszumachen1 ob dieses ,unbedingte in einem absoluten ,anfange der ,synthesis1 oder einer absoluten ,totalitt der ,reihe1 ohne allen ,anfang1 zu setzen sei4 ,das ,all aber in empirischer ,bedeutung ist jederzeit nur komparativ4 ,das absolute ,all der ,gre 7das ,weltall71 der ,teilung1 der ,abstammung1 der ,bedingung des ,daseins berhaupt1 mit allen ,fragen1 ob es durch endliche1 oder ins ,unendliche fortzusetzende ,synthesis zustande zu bringen sei1 geht keine mgliche ,erfahrung etwas an4 ,ihr wrdet z4,b4 die ,erscheinungen eines ,krpers nicht im mindesten besser1 oder auch nur anders erklren knnen1 ob ihr annehmet1 er bestehe aus einfachen1 oder durchgehends immer aus zusammengesetzten ,teilen2 denn es kann euch keine einfache ,erscheinung und ebensowenig auch eine unendliche ,zusammensetzung jemals vorkommen4 ,die ,erscheinungen verlangen nur erklrt zu werden1 so weit ihre ,erklrungsbedingungen in der ,wahrnehmung gegeben sind1 alles aber1 was jemals an ihnen gegeben werden mag1 in einem absoluten ,ganzen zusammengenommen1 ist selbst eine ,wahrnehmung4 ,dieses ,all aber ist es eigentlich1 dessen ,erklrung in den transzendentalen ,vernunftaufgaben gefordert wird4 ,da also selbst die ,auflsung dieser ,aufgaben niemals in der ,erfahrung vorkommen kann1 so knnt ihr nicht sagen1 da es ungewi sei1 was hierber dem ,gegenstande beizulegen sei4 ,denn euer ,gegenstand ist blo in eurem ,gehirne1 und kann auer demselben gar nicht gegeben werden2 daher ihr nur dafr zu sorgen habt1 mit euch selbst einig zu werden1 und die ,amphibolie zu verhten1 die eure ,idee zu einer vermeintlichen ,vorstellung eines empirisch ,gegebenen1 und also auch nach ,erfahrungsgesetzen zu erkennenden ,objekts macht4 ,die dogmatische ,auflsung ist also nicht etwa ungewi1 sondern unmglich4 ,die kritische aber1 welche vllig gewi sein kann1 betrachtet die ,frage gar nicht objektiv1 sondern nach dem ,fundamente der ,erkenntnis1 worauf sie gegrndet ist4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,fnfter ,abschnitt ,skeptische ,vorstellung der kosmologischen ,fragen durch alle vier transzendentalen ,ideen ,wir wrden von der ,forderung gern abstehen1 unsere ,fragen dogmatisch beantwortet zu sehen1 wenn wir schon zum voraus begriffen3 die ,antwort mchte ausfallen1 wie sie wollte1 so wrde sie unsere ,unwissenheit nur noch vermehren1 und uns aus einer ,unbegreiflichkeit in eine andere1 aus einer ,dunkelheit in eine noch grere und vielleicht gar in ,widersprche strzen4 ,wenn unsere ,frage blo auf ,bejahung oder ,verneinung gestellt ist1 so ist es klglich gehandelt1 die vermutlichen ,grnde der ,beantwortung vorderhand dahingestellt sein zu lassen1 und zuvrderst in ,erwgung zu ziehen1 was man denn gewinnen wrde1 wenn die ,antwort auf die eine1 und was1 wenn sie auf der ,gegenseite ausfiele4 ,trifft es sich nun1 da in beiden ,fllen lauter ,sinnleeres 7,nonsens7 herauskommt1 so haben wir eine gegrndete ,aufforderung1 unsere ,frage selbst kritisch zu untersuchen1 und zu sehen3 ob sie nicht selbst auf einer grundlosen ,voraussetzung beruhe1 und mit einer ,idee spiele1 die ihre ,falschheit besser in der ,anwendung und durch ihre ,folgen1 als in der abgesonderten ,vorstellung verrt4 ,das ist der groe ,nutzen1 den die skeptische ,art hat1 die ,fragen zu behandeln1 welche reine ,vernunft an reine ,vernunft tut1 und wodurch man eines groen dogmatischen ,wustes mit wenig ,aufwand berhoben sein kann1 um an dessen ,statt eine nchterne ,kritik zu setzen1 die1 als ein wahres ,katarktikon den ,wahn1 zusamt seinem ,gefolge1 der ,vielwisserei1 glcklich abfhren wird4 ,wenn ich demnach von einer kosmologischen ,idee zum voraus einsehen knnte1 da1 auf welche ,seite des ,unbedingten der regressiven ,synthesis der ,erscheinungen sie sich auch schlge1 so wrde sie doch fr einen jeden ,verstandesbegriff entweder zu gro oder zu klein sein2 so wrde ich begreifen1 da1 da jene doch es nur mit einem ,gegenstande der ,erfahrung zu tun hat1 welche einem mglichen ,verstandesbegriffe angemessen sein soll1 sie ganz leer und ohne ,bedeutung sein msse1 weil ihr der ,gegenstand nicht anpat1 ich mag ihn derselben bequemen1 wie ich will4 ,und dieses ist wirklich der ,fall mit allen ,weltbegriffen1 welche auch eben um deswillen1 die ,vernunft1 so lange sie ihnen anhngt1 in eine unvermeidliche ,antinomie verwickeln4 ,denn nehmt ,erstlich an3 die ,welt habe keinen ,anfang1 so ist sie fr euren ,begriff zu gro2 denn dieser1 welcher in einem sukzessiven ,regressus besteht1 kann die ganze verflossene ,ewigkeit niemals erreichen4 ,setzet3 sie habe einen ,anfang1 so ist sie wiederum fr euren ,verstandesbegriff in dem notwendigen empirischen ,regressus zu klein4 ,denn1 weil der ,anfang noch immer eine ,zeit1 die vorhergeht1 voraussetzt1 so ist er noch nicht unbedingt1 und das ,gesetz des empirischen ,gebrauchs des ,verstandes legt es euch auf1 noch nach einer hheren ,zeitbedingung zu fragen1 und die ,welt ist also offenbar fr dieses ,gesetz zu klein4 ,ebenso ist es mit der doppelten ,beantwortung der ,frage1 wegen der ,weltgre1 dem ,raum nach1 bewandt4 ,denn1 ist sie unendlich und unbegrenzt1 so ist sie fr allen mglichen empirischen ,begriff zu gro4 ,ist sie endlich und begrenzt1 so fragt ihr mit ,recht noch3 was bestimmt diese ,grenze8 ,der leere ,raum ist nicht ein fr sich bestehendes ,korrelatum der ,dinge1 und kann keine ,bedingung sein1 bei der ihr stehenbleiben knnt1 noch viel weniger eine empirische ,bedingung1 die einen ,teil einer mglichen ,erfahrung ausmachte4 7,denn wer kann eine ,erfahrung vom ,schlechthinleeren haben87 ,zur absoluten ,totalitt aber der empirischen ,synthesis wird jederzeit erfordert1 da das ,unbedingte ein ,erfahrungsbegriff sei4 ,also ist eine begrenzte ,welt fr euren ,begriff zu klein4 ,zweitens1 besteht jede ,erscheinung im ,raume 7,materie7 aus unendlich viel ,teilen1 so ist der ,regressus der ,teilung fr euren ,begriff jederzeit zu gro2 und soll die ,teilung des ,raumes irgend bei einem ,gliede derselben 7dem ,einfachen7 aufhren1 so ist er fr die ,idee des ,unbedingten zu klein4 ,denn dieses ,glied lt noch immer einen ,regressus zu mehreren in ihm enthaltenen ,teilen brig4 ,drittens1 nehmt ihr an3 in allem1 was in der ,welt geschieht1 sei nichts1 als ,erfolg nach ,gesetzen der ,natur1 so ist die ,kausalitt der ,ursache immer wiederum etwas1 das geschieht1 und euren ,regressus zu noch hherer ,ursache1 mithin die ,verlngerung der ,reihe von ,bedingungen a parte priori ohne ,aufhren notwendig macht4 ,die bloe wirkende ,natur ist also fr allen euren ,begriff1 in der ,synthesis der ,weltbegebenheiten1 zu gro4 ,whlt ihr1 hin und wieder1 von selbst gewirkte ,begebenheiten1 mithin ,erzeugung aus ,freiheit3 so verfolgt euch das ,warum nach einem unvermeidlichen ,naturgesetze1 und ntigt euch1 ber diesen ,punkt nach dem ,kausalgesetze der ,erfahrung hinauszugehen1 und ihr findet1 da dergleichen ,totalitt der ,verknpfung fr euren notwendigen empirischen ,begriff zu klein ist4 ,viertens4 ,wenn ihr ein schlechthin notwendiges ,wesen 7es sei die ,welt selbst1 oder etwas in der ,welt1 oder die ,weltursache7 annehmt2 so setzt ihr es in eine1 von dem gegebenen ,zeitpunkt unendlich entfernte ,zeit2 weil es sonst von einem anderen und lteren ,dasein abhngend sein wrde4 ,alsdann ist aber diese ,existenz fr euren empirischen ,begriff unzugnglich und zu gro1 als da ihr jemals durch irgendeinen fortgesetzten ,regressus dazu gelangen knntet4 ,ist aber1 eurer ,meinung nach1 alles was zur ,welt 7es sei als ,bedingt oder als ,bedingung7 gehrt1 zufllig3 so ist jede euch gegebene ,existenz fr euren ,begriff zu klein4 ,denn sie ntigt euch1 euch noch immer nach einer anderen ,existenz umzusehen1 von der sie abhngig ist4 ,wir haben in allen diesen ,fllen gesagt1 da die ,weltidee fr den empirischen ,regressus1 mithin jeden mglichen ,verstandesbegriff1 entweder zu gro1 oder auch fr denselben zu klein sei4 ,warum haben wir uns nicht umgekehrt ausgedrckt1 und gesagt3 da im ersteren ,falle der empirische ,begriff fr die ,idee jederzeit zu klein1 im zweiten aber zu gro sei1 und mithin gleichsam die ,schuld auf dem empirischen ,regressus hafte2 anstatt1 da wir die kosmologische ,idee anklagten1 da sie im ,zuviel oder ,zuwenig von ihrem ,zwecke1 nmlich der mglichen ,erfahrung1 abwich8 ,der ,grund war dieser4 ,mgliche ,erfahrung ist das1 was unseren ,begriffen allein ,realitt geben kann2 ohne das ist aller ,begriff nur ,idee1 ohne ,wahrheit und ,beziehung auf einen ,gegenstand4 ,daher war der mgliche empirische ,begriff das ,richtma1 wonach die ,idee beurteilt werden mute1 ob sie bloe ,idee und ,gedankending sei1 oder in der ,welt ihren ,gegenstand antreffe4 ,denn man sagt nur von demjenigen1 da es verhltnisweise auf etwas anderes zu gro oder zu klein sei1 was nur um dieses letzteren willen angenommen wird1 und darnach eingerichtet sein mu4 ,zu dem ,spielwerke der alten dialektischen ,schulen gehrte auch diese ,frage3 wenn eine ,kugel nicht durch ein ,loch geht1 was soll man sagen3 ,ist die ,kugel zu gro1 oder das ,loch zu klein8 ,in diesem ,falle ist es gleichgltig1 wie ihr euch ausdrcken wollt2 denn ihr wit nicht1 welches von beiden um des anderen willen da ist4 ,dagegen werdet ihr nicht sagen3 der ,mann ist fr sein ,kleid zu lang1 sondern das ,kleid ist fr den ,mann zu kurz4 ,wir sind also wenigstens auf den gegrndeten ,verdacht gebracht4 da die kosmologischen ,ideen1 und mit ihnen alle untereinander in ,streit gesetzten vernnftelnden ,behauptungen1 vielleicht einen leeren und blo eingebildeten ,begriff1 von der ,art1 wie uns der ,gegenstand dieser ,ideen gegeben wird1 zum ,grunde liegen haben1 und dieser ,verdacht kann uns schon auf die rechte ,spur fhren1 das ,blendwerk zu entdecken1 was uns so lange irregefhrt hat4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,sechster ,abschnitt ,der transzendentale ,idealism als der ,schlssel zu ,auflsung der kosmologischen ,dialektik ,wir haben in der transzendentalen sthetik hinreichend bewiesen3 da alles1 was im ,raume oder der ,zeit angeschaut wird1 mithin alle ,gegenstnde einer uns mglichen ,erfahrung1 nichts als ,erscheinungen1 d4i4 bloe ,vorstellungen sind1 die1 so wie sie vorgestellt werden1 als ausgedehnte ,wesen1 oder ,reihen von ,vernderungen1 auer unseren ,gedanken keine an sich gegrndete ,existenz haben4 ,diesen ,lehrbegriff nenne ich den transzendentalen ,idealism4 ,der ,realist in transzendentaler ,bedeutung macht aus diesen ,modifikationen unserer ,sinnlichkeit an sich subsistierende ,dinge1 und daher bloe ,vorstellungen zu ,sachen an sich selbst4 ,man wrde uns ,unrecht tun1 wenn man uns den schon lngst so verschrienen empirischen ,idealismus zumuten wollte1 der1 indem er die eigene ,wirklichkeit des ,raumes annimmt1 das ,dasein der ausgedehnten ,wesen in denselben leugnet1 wenigstens zweifelhaft findet1 und zwischen ,traum und ,wahrheit in diesem ,stcke keinen genugsam erweislichen ,unterschied einrumt4 ,was die ,erscheinungen des inneren ,sinnes in der ,zeit betrifft1 an denen1 als wirklichen ,dingen1 findet er keine ,schwierigkeit2 ja er behauptet sogar1 da diese innere ,erfahrung das wirkliche ,dasein ihres ,objekts 7an sich selbst71 7mit aller dieser ,zeitbestimmung17 einzig und allein hinreichend beweise4 ,unser transzendentaler ,idealism erlaubt es dagegen3 da die ,gegenstnde uerer ,anschauung1 ebenso wie sie im ,raume angeschaut werden1 auch wirklich sind1 und in der ,zeit alle ,vernderungen1 so wie sie der innere ,sinn vorstellt4 ,denn1 da der ,raum schon eine ,form derjenigen ,anschauung ist1 die wir die uere nennen1 und1 ohne ,gegenstnde in demselben1 es gar keine empirische ,vorstellung geben wrde3 so knnen und mssen wir darin ausgedehnte ,wesen als wirklich annehmen1 und ebenso ist es auch mit der ,zeit4 ,jener ,raum selber aber1 samt dieser ,zeit1 und1 zugleich mit beiden1 alle ,erscheinungen1 sind doch an sich selbst keine ,dinge1 sondern nichts als ,vorstellungen1 und knnen gar nicht auer unserem ,gemt existieren1 und selbst ist die innere und sinnliche ,anschauung unseres ,gemts1 7als ,gegenstandes des ,bewutseins17 dessen ,bestimmung durch die ,sukzession verschiedener ,zustnde in der ,zeit vorgestellt wird1 auch nicht das eigentliche ,selbst1 so wie es an sich existiert1 oder das transzendentale ,subjekt1 sondern nur eine ,erscheinung1 die der ,sinnlichkeit dieses uns unbekannten ,wesens gegeben worden4 ,das ,dasein dieser inneren ,erscheinung1 als eines so an sich existierenden ,dinges1 kann nicht eingerumt werden1 weil ihre ,bedingung die ,zeit ist1 welche keine ,bestimmung irgendeines ,dinges an sich selbst sein kann4 ,in dem ,raume aber und der ,zeit ist die empirische ,wahrheit der ,erscheinungen genugsam gesichert1 und von der ,verwandtschaft mit dem ,traume hinreichend unterschieden1 wenn beide nach empirischen ,gesetzen in einer ,erfahrung richtig und durchgngig zusammenhngen4 ,es sind demnach die ,gegenstnde der ,erfahrung niemals an sich selbst1 sondern nur in der ,erfahrung gegeben1 und existieren auer derselben gar nicht4 ,da es ,einwohner im ,monde geben knne1 ob sie gleich kein ,mensch jemals wahrgenommen hat1 mu allerdings eingerumt werden1 aber es bedeutet nur so viel3 da wir in dem mglichen ,fortschritt der ,erfahrung auf sie treffen knnten2 denn alles ist wirklich1 was mit einer ,wahrnehmung nach ,gesetzen des empirischen ,fortgangs in einem ,kontext steht4 ,sie sind also alsdann wirklich1 wenn sie mit meinem wirklichen ,bewutsein in einem empirischen ,zusammenhange stehen1 ob sie gleich darum nicht an sich1 d4i4 auer diesem ,fortschritt der ,erfahrung1 wirklich sind4 ,uns ist wirklich nichts gegeben1 als die ,wahrnehmung und der empirische ,fortschritt von dieser zu anderen mglichen ,wahrnehmungen4 ,denn an sich selbst sind die ,erscheinungen1 als bloe ,vorstellungen1 nur in der ,wahrnehmung wirklich1 die in der ,tat nichts anderes ist1 als die ,wirklichkeit einer empirischen ,vorstellung1 d4i4 ,erscheinung4 ,vor der ,wahrnehmung eine ,erscheinung ein wirkliches ,ding nennen1 bedeutet entweder1 da wir im ,fortgange der ,erfahrung auf eine solche ,wahrnehmung treffen mssen1 oder es hat gar keine ,bedeutung4 ,denn1 da sie an sich selbst1 ohne ,beziehung auf unsere ,sinne und mgliche ,erfahrung existiere1 knnte allerdings gesagt werden1 wenn von einem ,dinge an sich selbst die ,rede wre4 ,es ist aber blo von einer ,erscheinung im ,raume und der ,zeit1 die beides keine ,bestimmungen der ,dinge an sich selbst1 sondern nur unserer ,sinnlichkeit sind1 die ,rede2 daher das1 was in ihnen ist1 7,erscheinungen7 nicht an sich ,etwas1 sondern bloe ,vorstellungen sind1 die1 wenn sie nicht in uns 7in der ,wahrnehmung7 gegeben sind1 berall nirgend angetroffen werden4 ,das sinnliche ,anschauungsvermgen ist eigentlich nur eine ,rezeptivitt1 auf gewisse ,weise mit ,vorstellungen affiziert zu werden1 deren ,verhltnis zueinander eine reine ,anschauung des ,raumes und der ,zeit ist1 7lauter ,formen unserer ,sinnlichkeit17 und welche1 sofern sie in diesem ,verhltnisse 7dem ,raume und der ,zeit7 nach ,gesetzen der ,einheit der ,erfahrung verknpft und bestimmbar sind1 ,gegenstnde heien4 ,die nichtsinnliche ,ursache dieser ,vorstellungen ist uns gnzlich unbekannt1 und diese knnen wir daher nicht als ,objekt anschauen2 denn dergleichen ,gegenstand wrde weder im ,raume1 noch der ,zeit 7als bloen ,bedingungen der sinnlichen ,vorstellung7 vorgestellt werden mssen1 ohne welche ,bedingungen wir uns gar keine ,anschauung denken knnen4 ,indessen knnen wir die blo intelligible ,ursache der ,erscheinungen berhaupt1 das transzendentale ,objekt nennen1 blo1 damit wir etwas haben1 was der ,sinnlichkeit als einer ,rezeptivitt korrespondiert4 ,diesem transzendentalen ,objekt knnen wir allen ,umfang und ,zusammenhang unserer mglichen ,wahrnehmungen zuschreiben1 und sagen3 da es vor aller ,erfahrung an sich selbst gegeben sei4 ,die ,erscheinungen aber sind1 ihm gem1 nicht an sich1 sondern nur in dieser ,erfahrung gegeben1 weil sie bloe ,vorstellungen sind1 die nur als ,wahrnehmungen einen wirklichen ,gegenstand bedeuten1 wenn nmlich diese ,wahrnehmung mit allen anderen nach den ,regeln der ,erfahrungseinheit zusammenhngt4 ,so kann man sagen3 die wirklichen ,dinge der vergangenen ,zeit sind in dem transzendentalen ,gegenstande der ,erfahrung gegeben2 sie sind aber fr mich nur ,gegenstnde und in der vergangenen ,zeit wirklich1 sofern als ich mir vorstelle1 da eine regressive ,reihe mglicher ,wahrnehmungen1 7es sei am ,leitfaden der ,geschichte1 oder an den ,futapfen der ,ursachen und ,wirkungen17 nach empirischen ,gesetzen1 mit einem ,worte1 der ,weltlauf auf eine verflossene ,zeitreihe als ,bedingung der gegenwrtigen ,zeit fhrt1 welche alsdann doch nur in dem ,zusammenhange einer mglichen ,erfahrung und nicht an sich selbst als wirklich vorgestellt wird1 so1 da alle von undenklicher ,zeit her vor meinem ,dasein verflossenen ,begebenheiten doch nichts anderes bedeuten1 als die ,mglichkeit der ,verlngerung der ,kette der ,erfahrung1 von der gegenwrtigen ,wahrnehmung an1 aufwrts zu den ,bedingungen1 welche diese der ,zeit nach bestimmen4 ,wenn ich mir demnach alle existierenden ,gegenstnde der ,sinne in aller ,zeit und allen ,rumen insgesamt vorstelle3 so setze ich solche nicht vor der ,erfahrung in beide hinein1 sondern diese ,vorstellung ist nichts anderes1 als der ,gedanke von einer mglichen ,erfahrung1 in ihrer absoluten ,vollstndigkeit4 ,in ihr allein sind jene ,gegenstnde 7welche nichts als bloe ,vorstellungen sind7 gegeben4 ,da man aber sagt1 sie existieren vor aller meiner ,erfahrung1 bedeutet nur1 da sie in dem ,teile der ,erfahrung1 zu welchem ich1 von der ,wahrnehmung anhebend1 allererst fortschreiten mu1 anzutreffen sind4 ,die ,ursache der empirischen ,bedingungen dieses ,fortschritts1 mithin auf welche ,glieder1 oder auch1 wie weit ich auf dergleichen im ,regressus treffen knne1 ist transzendental und mir daher notwendig unbekannt4 ,aber um diese ist es auch nicht zu tun1 sondern nur um die ,regel des ,fortschritts der ,erfahrung1 in der mir die ,gegenstnde1 nmlich ,erscheinungen1 gegeben werden4 ,es ist auch im ,ausgange ganz einerlei1 ob ich sage1 ich knne im empirischen ,fortgange im ,raume auf ,sterne treffen1 die hundertmal weiter entfernt sind1 als die uersten1 die ich sehe3 oder ob ich sage1 es sind vielleicht deren im ,weltraume anzutreffen1 wenn sie gleich niemals ein ,mensch wahrgenommen hat1 oder wahrnehmen wird2 denn1 wenn sie gleich als ,dinge an sich selbst1 ohne ,beziehung auf mgliche ,erfahrung1 berhaupt gegeben wren1 so sind sie doch fr mich nichts1 mithin keine ,gegenstnde1 als sofern sie in der ,reihe des empirischen ,regressus enthalten sind4 ,nur in anderweitiger ,beziehung1 wenn eben diese ,erscheinungen zur kosmologischen ,idee von einem absoluten ,ganzen gebraucht werden sollen1 und1 wenn es also um eine ,frage zu tun ist1 die ber die ,grenzen mglicher ,erfahrung hinausgeht1 ist die ,unterscheidung derart1 wie man die ,wirklichkeit gedachter ,gegenstnde der ,sinne nimmt1 von ,erheblichkeit1 um einem trglichen ,wahne vorzubeugen1 welcher aus der ,mideutung unserer eigenen ,erfahrungsbegriffe unvermeidlich entspringen mu4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,siebenter ,abschnitt ,kritische ,entscheidung des kosmologischen ,streits der ,vernunft mit sich selbst ,die ganze ,antinomie der reinen ,vernunft beruht auf dem dialektischen ,argumente3 ,wenn das ,bedingte gegeben ist1 so ist auch die ganze ,reihe aller ,bedingungen desselben gegeben3 nun sind uns ,gegenstnde der ,sinne als bedingt gegeben1 folglich usw4 ,durch diesen ,vernunftschlu1 dessen ,obersatz so natrlich und einleuchtend scheint1 werden nun1 nach ,verschiedenheit der ,bedingungen 7in der ,synthesis der ,erscheinungen71 sofern sie eine ,reihe ausmachen1 ebensoviel kosmologische ,ideen eingefhrt1 welche die absolute ,totalitt dieser ,reihen postulieren und eben dadurch die ,vernunft unvermeidlich in ,widerstreit mit sich selbst versetzen4 ,ehe wir aber das ,trgliche dieses vernnftelnden ,arguments aufdecken1 mssen wir uns durch ,berichtigung und ,bestimmung gewisser darin vorkommender ,begriffe dazu instand setzen4 ,zuerst ist folgender ,satz klar und ungezweifelt gewi3 da1 wenn das ,bedingte gegeben ist1 uns eben dadurch ein ,regressus in der ,reihe aller ,bedingungen zu demselben aufgegeben sei2 denn dieses bringt schon der ,begriff des ,bedingten so mit sich1 da dadurch etwas auf eine ,bedingung1 und1 wenn diese wiederum bedingt ist1 auf eine entferntere ,bedingung1 und so durch alle ,glieder der ,reihe bezogen wird4 ,dieser ,satz ist also analytisch und erhebt sich ber alle ,furcht vor eine transzendentale ,kritik4 ,er ist ein logisches ,postulat der ,vernunft3 diejenige ,verknpfung eines ,begriffs mit seinen ,bedingungen durch den ,verstand zu verfolgen und soweit als mglich fortzusetzen1 die schon dem ,begriffe selbst anhngt4 ,ferner3 wenn das ,bedingte sowohl1 als seine ,bedingung1 ,dinge an sich selbst sind1 so ist1 wenn das ,erstere gegeben worden1 nicht blo der ,regressus zu dem ,zweiten aufgegeben1 sondern dieses ist dadurch wirklich schon mit gegeben1 und1 weil dieses von allen ,gliedern der ,reihe gilt1 so ist die vollstndige ,reihe der ,bedingungen1 mithin auch das ,unbedingte dadurch zugleich gegeben1 oder vielmehr vorausgesetzt1 da das ,bedingte1 welches nur durch jene ,reihe mglich war1 gegeben ist4 ,hier ist die ,synthesis des ,bedingten mit seiner ,bedingung eine ,synthesis des bloen ,verstandes1 welcher die ,dinge vorstellt1 wie sie sind1 ohne darauf zu achten1 ob1 und wie wir zur ,kenntnis derselben gelangen knnen4 ,dagegen wenn ich es mit ,erscheinungen zu tun habe1 die1 als bloe ,vorstellungen1 gar nicht gegeben sind1 wenn ich nicht zu ihrer ,kenntnis 7d4i4 zu ihnen selbst1 denn sie sind nichts1 als empirische ,kenntnisse17 gelangen so kann ich nicht in eben der ,bedeutung sagen3 wenn das ,bedingte gegeben ist1 so sind auch alle ,bedingungen 7als ,erscheinungen7 zu demselben gegeben1 und kann mithin auf die absolute ,totalitt der ,reihe derselben keineswegs schlieen4 ,denn die ,erscheinungen sind1 in der ,apprehension1 selber nichts anderes1 als eine empirische ,synthesis 7im ,raume und der ,zeit7 und sind also nur in dieser gegeben4 ,nun folgt es gar nicht1 da1 wenn das ,bedingte 7in der ,erscheinung7 gegeben ist1 auch die ,synthesis1 die seine empirische ,bedingung ausmacht1 dadurch mitgegeben und vorausgesetzt sei1 sondern diese findet allererst im ,regressus1 und niemals ohne denselben1 statt4 ,aber das kann man wohl in einem solchen ,falle sagen1 da ein ,regressus zu den ,bedingungen1 d4i4 eine fortgesetzte empirische ,synthesis auf dieser ,seite geboten oder aufgegeben sei1 und da es nicht an ,bedingungen fehlen knne1 die durch diesen ,regressus gegeben werden4 ,hieraus erhellt1 da der ,obersatz des kosmologischen ,vernunftschlusses das ,bedingte in transzendentaler ,bedeutung einer reinen ,kategorie1 der ,untersatz aber in empirischer ,bedeutung eines auf bloe ,erscheinungen angewandten ,verstandesbegriffs nehmen1 folglich derjenige dialektische ,betrug darin angetroffen werde1 den man ,sophisma figurae dictionis nennt4 ,dieser ,betrug ist aber nicht erknstelt1 sondern eine ganz natrliche ,tuschung der gemeinen ,vernunft4 ,denn durch dieselbe setzen wir 7im ,obersatze7 die ,bedingungen und ihre ,reihe1 gleichsam unbesehen1 voraus1 wenn etwas als bedingt gegeben ist1 weil dieses nichts anderes1 als die logische ,forderung ist1 vollstndige ,prmissen zu einem gegebenen ,schlusatze anzunehmen1 und da ist in der ,verknpfung des ,bedingten mit seiner ,bedingung keine ,zeitordnung anzutreffen2 sie werden an sich1 als zugleich gegeben1 vorausgesetzt4 ,ferner ist es ebenso natrlich 7im ,untersatze7 ,erscheinungen als ,dinge an sich und ebensowohl dem bloen ,verstande gegebene ,gegenstnde anzusehen1 wie es im ,obersatze geschah1 da ich von allen ,bedingungen der ,anschauung1 unter denen allein ,gegenstnde gegeben werden knnen1 abstrahierte4 ,nun hatten wir aber hierbei einen merkwrdigen ,unterschied zwischen den ,begriffen bersehen4 ,die ,synthesis des ,bedingten mit seiner ,bedingung und die ganze ,reihe der letzteren 7im ,obersatze7 fhrte gar nichts von ,einschrnkung durch die ,zeit und keinen ,begriff der ,sukzession bei sich4 ,dagegen ist die empirische ,synthesis und die ,reihe der ,bedingungen in der ,erscheinung 7die im ,untersatze subsumiert wird17 notwendig sukzessiv und nur in der ,zeit nacheinander gegeben2 folglich konnte ich die absolute ,totalitt der ,synthesis und der dadurch vorgestellten ,reihe hier nicht ebensowohl1 als dort voraussetzen1 weil dort alle ,glieder der ,reihe an sich 7ohne ,zeitbedingung7 gegeben sind1 hier aber nur durch den sukzessiven ,regressus mglich sind1 der nur dadurch gegeben ist1 da man ihn wirklich vollfhrt4 ,nach der berweisung eines solchen ,fehltritts1 des gemeinschaftlich zum ,grunde 7der kosmologischen ,behauptungen7 gelegten ,arguments1 knnen beide streitenden ,teile mit ,recht1 als solche1 die ihre ,forderung auf keinen grndlichen ,titel grnden1 abgewiesen werden4 ,dadurch aber ist ihr ,zwist noch nicht insofern geendigt1 da sie berfhrt worden wren1 sie1 oder einer von beiden1 htte in der ,sache selbst1 die er behauptet1 7im ,schlusatze7 ,unrecht1 wenn er sie gleich nicht auf tchtige ,beweisgrnde zu bauen wute4 ,es scheint doch nichts klarer1 als da von zweien1 deren der eine behauptet3 die ,welt hat einen ,anfang1 der andere3 die ,welt hat keinen ,anfang1 sondern sie ist von ,ewigkeit her1 doch einer ,recht haben msse4 ,ist aber dieses1 so ist es1 weil die ,klarheit auf beiden ,seiten gleich ist1 doch unmglich1 jemals auszumitteln1 auf welcher ,seite das ,recht sei1 und der ,streit dauert nach wie vor1 wenn die ,parteien gleich bei dem ,gerichtshofe der ,vernunft zur ,ruhe verwiesen worden4 ,es bleibt also kein ,mittel brig1 den ,streit grndlich und zur ,zufriedenheit beider ,teile zu endigen1 als da1 da sie einander doch so schn widerlegen knnen1 endlich berfhrt werden1 da sie um nichts streiten1 und ein gewisser transzendentaler ,schein ihnen da eine ,wirklichkeit vorgemalt habe1 wo keine anzutreffen ist4 ,diesen ,weg der ,beilegung eines nicht abzuurteilenden ,streits wollen wir jetzt einschlagen4 99 99 99 ,der eleatische ,zeno1 ein subtiler ,dialektiker1 ist schon vom ,plato als ein mutwilliger ,sophist darber sehr getadelt worden1 da er1 um seine ,kunst zu zeigen1 einerlei ,satz durch scheinbare ,argumente zu beweisen und bald darauf durch andere ebenso starke wieder umzustrzen suchte4 ,er behauptete1 ,gott 7vermutlich war es bei ihm nichts als die ,welt7 sei weder endlich1 noch unendlich1 er sei weder in ,bewegung1 noch in ,ruhe1 sei keinem anderen ,dinge weder hnlich1 noch unhnlich4 ,es schien denen1 die ihn hierber beurteilten1 er habe zwei einander widersprechende ,stze gnzlich ableugnen wollen1 welches ungereimt ist4 ,allein ich finde nicht1 da ihm dieses mit ,recht zur ,last gelegt werden knne4 ,den ersteren dieser ,stze werde ich bald nher beleuchten4 ,was die brigen betrifft1 wenn er unter dem ,worte3 ,gott1 das ,universum verstand1 so mute er allerdings sagen3 da dieses weder in seinem ,orte beharrlich gegenwrtig 7in ,ruhe7 sei1 noch denselben verndere 7sich bewege71 weil alle rter nur im ,univers1 dieses selbst also in keinem ,orte ist4 ,wenn das ,weltall alles1 was existiert1 in sich fat1 so ist es auch sofern keinem anderen ,dinge1 weder hnlich noch unhnlich1 weil es auer ihm kein anderes ,ding gibt1 mit dem es knnte verglichen werden4 ,wenn zwei einander entgegengesetzte ,urteile eine unstatthafte ,bedingung voraussetzen1 so fallen sie1 unerachtet ihres ,widerstreits 7der gleichwohl kein eigentlicher ,widerspruch ist71 alle beide weg1 weil die ,bedingung wegfllt1 unter der allein jeder dieser ,stze gelten sollte4 ,wenn jemand sagte1 ein jeder ,krper riecht entweder gut1 oder er riecht nicht gut1 so findet ein ,drittes statt1 nmlich1 da er gar nicht rieche1 7ausdufte7 und so knnen beide widerstreitenden ,stze falsch sein4 ,sage ich1 er ist entweder wohlriechend1 oder er ist nicht wohlriechend3 7vel suaveolens vel non suaveolens7 so sind beide ,urteile einander kontradiktorisch entgegengesetzt und nur der erste ist falsch1 sein kontradiktorisches ,gegenteil aber1 nmlich einige ,krper sind nicht wohlriechend1 befat auch die ,krper in sich1 die gar nicht riechen4 ,in der vorigen ,entgegenstellung 7per disparata7 blieb die zufllige ,bedingung des ,begriffs der ,krper 7der ,geruch7 noch bei dem widerstreitenden ,urteile1 und wurde durch dieses also nicht mit aufgehoben1 daher war das letztere nicht das kontradiktorische ,gegenteil des ersteren4 ,sage ich demnach3 die ,welt ist dem ,raume nach entweder unendlich1 oder sie ist nicht unendlich 7non est infinitus71 so mu1 wenn der erstere ,satz falsch ist1 sein kontradiktorisches ,gegenteil3 die ,welt ist nicht unendlich1 wahr sein4 ,dadurch wrde ich nur eine unendliche ,welt aufheben1 ohne eine andere1 nmlich die endliche1 zu setzen4 ,hiee es aber3 die ,welt ist entweder unendlich1 oder endlich 7nichtunendlich17 so knnten beide falsch sein4 ,denn ich sehe alsdann die ,welt1 als an sich selbst1 ihrer ,gre nach bestimmt an1 indem ich in dem ,gegensatz nicht blo die ,unendlichkeit aufhebe1 und1 mit ihr1 vielleicht ihre ganze abgesonderte ,existenz1 sondern eine ,bestimmung zur ,welt1 als einem an sich selbst wirklichen ,dinge1 hinzusetzen welches ebensowohl falsch sein kann1 wenn nmlich die ,welt gar nicht als ein ,ding an sich1 mithin auch nicht ihrer ,gre nach1 weder als unendlich1 noch als endlich gegeben sein sollte4 ,man erlaube mir1 da ich dergleichen ,entgegensetzung die dialektische1 die des ,widerspruchs aber die analytische ,opposition nennen darf4 ,also knnen von zwei dialektisch einander entgegengesetzten ,urteilen alle beide falsch sein1 darum1 weil eines dem anderen nicht blo widerspricht1 sondern etwas mehr sagt1 als zum ,widerspruche erforderlich ist4 ,wenn man die zwei ,stze3 die ,welt ist der ,gre nach unendlich1 die ,welt ist ihrer ,gre nach endlich1 als einander kontradiktorisch entgegengesetzte ansieht1 so nimmt man an1 da die ,welt 7die ganze ,reihe der ,erscheinungen7 ein ,ding an sich selbst sei4 ,denn sie bleibt1 ich mag den unendlichen oder endlichen ,regressus in der ,reihe ihrer ,erscheinungen aufheben4 ,nehme ich aber diese ,voraussetzung1 oder diesen transzendentalen ,schein weg1 und leugne1 da sie ein ,ding an sich selbst sei1 so verwandelt sich der kontradiktorische ,widerstreit beider ,behauptungen in einen blo dialektischen1 und die ,welt1 weil sie gar nicht an sich 7unabhngig von der regressiven ,reihe meiner ,vorstellungen7 existiert1 so existiert sie weder als ein an sich unendliches1 noch als ein an sich endliches ,ganze4 ,sie ist nur im empirischen ,regressus der ,reihe der ,erscheinungen und fr sich selbst gar nicht anzutreffen4 ,daher1 wenn diese jederzeit bedingt ist1 so ist sie niemals ganz gegeben1 und die ,welt ist also kein unbedingtes ,ganze1 existiert also auch nicht als ein solches1 weder mit unendlicher1 noch endlicher ,gre4 ,was hier von der ersten kosmologischen ,idee1 nmlich der absoluten ,totalitt der ,gre in der ,erscheinung gesagt worden1 gilt auch von allen brigen4 ,die ,reihe der ,bedingungen ist nur in der regressiven ,synthesis selbst1 nicht aber an sich in der ,erscheinung1 als einem eigenen1 vor allem ,regressus gegebenen ,dinge1 anzutreffen4 ,daher werde ich auch sagen mssen3 die ,menge der ,teile in einer gegebenen ,erscheinung ist an sich weder endlich1 noch unendlich1 weil ,erscheinung nichts an sich selbst ,existierendes ist1 und die ,teile allererst durch den ,regressus der dekomponierenden ,synthesis1 und in demselben1 gegeben werden1 welcher ,regressus niemals schlechthin ganz1 weder als endlich1 noch als unendlich gegeben ist4 ,eben das gilt von der ,reihe der bereinander geordneten ,ursachen1 oder der bedingten bis zur unbedingt notwendigen ,existenz1 welche niemals weder an sich ihrer ,totalitt nach als endlich1 noch als unendlich angesehen werden kann1 weil sie als ,reihe subordinierter ,vorstellungen nur im dynamischen ,regressus besteht1 vor demselben aber1 und als fr sich bestehende ,reihe von ,dingen1 an sich selbst gar nicht existieren kann4 ,so wird demnach die ,antinomie der reinen ,vernunft bei ihren kosmologischen ,ideen gehoben1 dadurch1 da gezeigt wird1 sie sei blo dialektisch und ein ,widerstreit eines ,scheins1 der daher entspringt1 da man die ,idee der absoluten ,totalitt1 welche nur als eine ,bedingung der ,dinge an sich selbst gilt1 auf ,erscheinungen angewandt hat1 die nur in der ,vorstellung1 und1 wenn sie eine ,reihe ausmachen1 im sukzessiven ,regressus1 sonst aber gar nicht existieren4 ,man kann aber auch umgekehrt aus dieser ,antinomie einen wahren1 zwar nicht dogmatischen1 aber doch so kritischen und doktrinalen ,nutzen ziehen3 nmlich die transzendentale ,idealitt der ,erscheinungen dadurch indirekt zu beweisen1 wenn jemand etwa an dem direkten ,beweise in der transzendentalen sthetik nicht genug htte4 ,der ,beweis wrde in diesem ,dilemma bestehen4 ,wenn die ,welt ein an sich existierendes ,ganzes ist3 so ist sie entweder endlich1 oder unendlich4 ,nun ist das erstere sowohl als das zweite falsch 7laut den oben angefhrten ,beweisen der ,antithesis1 einer-1 und der ,thesis andererseits74 ,also ist es auch falsch1 da die ,welt 7der ,inbegriff aller ,erscheinungen7 ein an sich existierendes ,ganzes sei4 ,woraus denn folgt1 da ,erscheinungen berhaupt auer unseren ,vorstellungen nichts sind1 welches wir eben durch die transzendentale ,idealitt derselben sagen wollten4 ,diese ,anmerkung ist von ,wichtigkeit4 ,man sieht daraus1 da die obigen ,beweise der vierfachen ,antinomie nicht ,blendwerke1 sondern grndlich waren1 unter der ,voraussetzung nmlich1 da ,erscheinungen oder eine ,sinnenwelt1 die sie insgesamt in sich begreift1 ,dinge an sich selbst wren4 ,der ,widerstreit der daraus gezogenen ,stze entdeckt aber1 da in der ,voraussetzung eine ,falschheit liege1 und bringt uns dadurch zu einer ,entdeckung der wahren ,beschaffenheit der ,dinge1 als ,gegenstnde der ,sinne4 ,die transzendentale ,dialektik tut also keineswegs dem ,skeptizism einigen ,vorschub1 wohl aber der skeptischen ,methode1 welche an ihr ein ,beispiel ihres groen ,nutzens aufweisen kann1 wenn man die ,argumente der ,vernunft in ihrer grten ,freiheit gegeneinander auftreten lt1 die1 ob sie gleich zuletzt nicht dasjenige1 was man suchte1 dennoch jederzeit etwas ,ntzliches und zur ,berichtigung unserer ,urteile ,dienliches1 liefern werden4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,achter ,abschnitt ,regulatives ,prinzip der reinen ,vernunft in ,ansehung der kosmologischen ,ideen ,da durch den kosmologischen ,grundsatz der ,totalitt kein ,maximum der ,reihe von ,bedingungen in einer ,sinnenwelt1 als einem ,dinge an sich selbst1 gegeben wird1 sondern blo im ,regressus derselben aufgegeben werden kann1 so behlt der gedachte ,grundsatz der reinen ,vernunft1 in seiner dergestalt berichtigten ,bedeutung1 annoch seine gute ,gltigkeit1 zwar nicht als ,axiom1 die ,totalitt im ,objekt als wirklich zu denken1 sondern als ein ,problem fr den ,verstand1 also fr das ,subjekt1 um1 der ,vollstndigkeit in der ,idee gem1 den ,regressus in der ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten anzustellen und fortzusetzen4 ,denn in der ,sinnlichkeit1 d4i4 im ,raume und der ,zeit1 ist jede ,bedingung1 zu der wir in der ,exposition gegebener ,erscheinungen gelangen knnen1 wiederum bedingt2 weil diese keine ,gegenstnde an sich selbst sind1 an denen allenfalls das ,schlechthinunbedingte stattfinden knnte1 sondern blo empirische ,vorstellungen1 die jederzeit in der ,anschauung ihre ,bedingung finden mssen1 welche sie dem ,raume oder der ,zeit nach bestimmt4 ,der ,grundsatz der ,vernunft also ist eigentlich nur eine ,regel1 welche in der ,reihe der ,bedingungen gegebener ,erscheinungen einen ,regressus gebietet1 dem es niemals erlaubt ist1 bei einem ,schlechthinunbedingten stehen zu bleiben4 ,er ist also kein ,prinzipium der ,mglichkeit der ,erfahrung und der empirischen ,erkenntnis der ,gegenstnde der ,sinne1 mithin kein ,grundsatz des ,verstandes2 denn jede ,erfahrung ist in ihren ,grenzen 7der gegebenen ,anschauung gem7 eingeschlossen1 auch kein konstitutives ,prinzip der ,vernunft1 den ,begriff der ,sinnenwelt ber alle mgliche ,erfahrung zu erweitern1 sondern ein ,grundsatz der grtmglichen ,fortsetzung und ,erweiterung der ,erfahrung1 nach welchem keine empirische ,grenze fr absolute ,grenze gelten mu1 also ein ,prinzipium der ,vernunft1 welches1 als ,regel1 postuliert1 was von uns im ,regressus geschehen soll1 und nicht antizipiert1 was im ,objekte vor allem ,regressus an sich gegeben ist4 ,daher nenne ich es ein regulatives ,prinzip der ,vernunft1 da hingegen der ,grundsatz der absoluten ,totalitt der ,reihe der ,bedingungen1 als im ,objekte 7den ,erscheinungen7 an sich selbst gegeben1 ein konstitutives kosmologisches ,prinzip sein wrde1 dessen ,nichtigkeit ich eben durch diese ,unterscheidung habe anzeigen und dadurch verhindern wollen1 da man nicht1 wie sonst unvermeidlich geschieht1 7durch transzendentale ,subreption17 einer ,idee1 welche blo zur ,regel dient1 objektive ,realitt beimesse4 ,um nun den ,sinn dieser ,regel der reinen ,vernunft gehrig zu bestimmen1 so ist zuvrderst zu bemerken1 da sie nicht sagen knne1 was das ,objekt sei1 sondern wie der empirische ,regressus anzustellen sei1 um zu dem vollstndigen ,begriffe des ,objekts zu gelangen4 ,denn1 fnde das erstere statt1 so wrde sie ein konstitutives ,prinzipium sein1 dergleichen aus reiner ,vernunft niemals mglich ist4 ,man kann also damit keineswegs die ,absicht haben1 zu sagen1 die ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten sei an sich endlich1 oder unendlich2 denn dadurch wrde eine bloe ,idee der absoluten ,totalitt1 die lediglich in ihr selbst geschaffen ist1 einen ,gegenstand denken1 der in keiner ,erfahrung gegeben werden kann1 indem einer ,reihe von ,erscheinungen eine von der empirischen ,synthesis unabhngige objektive ,realitt erteilt wrde4 ,die ,vernunftidee wird also nur der regressiven ,synthesis in der ,reihe der ,bedingungen eine ,regel vorschreiben1 nach welcher sie vom ,bedingten1 vermittelst aller einander untergeordneten ,bedingungen1 zum ,unbedingten fortgeht1 obgleich dieses niemals erreicht wird4 ,denn das ,schlechthinunbedingte wird in der ,erfahrung gar nicht angetroffen4 ,zu diesem ,ende ist nun erstlich die ,synthesis einer ,reihe1 sofern sie niemals vollstndig ist1 genau zu bestimmen4 ,man bedient sich in dieser ,absicht gewhnlich zweier ,ausdrcke1 die darin etwas unterscheiden sollen1 ohne da man doch den ,grund dieser ,unterscheidung recht anzugeben wei4 ,die ,mathematiker sprechen lediglich von einem progressus in infinitum4 ,die ,forscher der ,begriffe 7,philosophen7 wollen an dessen ,statt nur den ,ausdruck von einem progressus in indefinitum gelten lassen4 ,ohne mich bei der ,prfung der ,bedenklichkeit1 die diesen eine solche ,unterscheidung angeraten hat1 und dem guten oder fruchtlosen ,gebrauch derselben aufzuhalten1 will ich diese ,begriffe in ,beziehung auf meine ,absicht genau zu bestimmen suchen4 ,von einer geraden ,linie kann man mit ,recht sagen1 sie knne ins ,unendliche verlngert werden1 und hier wrde die ,unterscheidung des ,unendlichen und des unbestimmbar weiten ,fortgangs 7progressus in indefinitum7 eine leere ,subtilitt sein4 ,denn1 obgleich1 wenn es heit3 ziehet eine ,linie fort1 es freilich richtiger lautet1 wenn man hinzusetzt1 in indefinitum1 als wenn es heit1 in infinitum2 weil das erstere nicht mehr bedeutet1 als3 verlngert sie1 so weit ihr wollt1 das zweite aber3 ihr sollt niemals aufhren sie zu verlngern1 7welches hierbei eben nicht die ,absicht ist17 so ist doch1 wenn nur vom knnen die ,rede ist1 der erstere ,ausdruck ganz richtig2 denn ihr knnt sie ins ,unendliche immer grer machen4 ,und so verhlt es sich auch in allen ,fllen1 wo man nur vom ,progressus1 d4i4 dem ,fortgange von der ,bedingung zum ,bedingten1 spricht2 dieser mgliche ,fortgang geht in der ,reihe der ,erscheinungen ins ,unendliche4 ,von einem ,elternpaar knnt ihr in absteigender ,linie der ,zeugung ohne ,ende fortgehen und euch auch ganz wohl denken1 da sie wirklich in der ,welt so fortgehe4 ,denn hier bedarf die ,vernunft niemals absolute ,totalitt der ,reihe1 weil sie solche nicht als ,bedingung und wie gegeben 7datum7 vorausgesetzt1 sondern nur als was ,bedingtes1 das nur angeblich 7dabile7 ist1 und ohne ,ende hinzugesetzt wird4 ,ganz anders ist es mit der ,aufgabe bewandt3 wie weit sich der ,regressus1 der von dem gegebenen ,bedingten zu den ,bedingungen in einer ,reihe aufsteigt1 erstrecke1 ob ich sagen knne3 es sei ein ,rckgang ins ,unendliche1 oder nur ein unbestimmbar weit 7in indefinitum7 sich erstreckender ,rckgang1 und ob ich also von den jetztlebenden ,menschen1 in der ,reihe ihrer ,voreltern1 ins ,unendliche aufwrts steigen knne1 oder ob nur gesagt werden knne3 da1 so weit ich auch zurckgegangen bin1 niemals ein empirischer ,grund angetroffen werde1 die ,reihe irgendwo fr begrenzt zu halten1 so da ich berechtigt und zugleich verbunden bin1 zu jedem der ,urvter noch fernerhin seinen ,vorfahren aufzusuchen1 obgleich eben nicht vorauszusetzen4 ,ich sage demnach3 wenn das ,ganze in der empirischen ,anschauung gegeben worden1 so geht der ,regressus in der ,reihe seiner inneren ,bedingungen ins ,unendliche4 ,ist aber nur ein ,glied der ,reihe gegeben1 von welchem der ,regressus zur absoluten ,totalitt allererst fortgehen soll3 so findet nur ein ,rckgang in unbestimmte ,weise 7in indefinitum7 statt4 ,so mu von der ,teilung einer zwischen ihren ,grenzen gegebenen ,materie 7eines ,krpers7 gesagt werden3 sie gehe ins ,unendliche4 ,denn diese ,materie ist ganz1 folglich mit allen ihren mglichen ,teilen1 in der empirischen ,anschauung gegeben4 ,da nun die ,bedingung dieses ,ganzen sein ,teil1 und die ,bedingung dieses ,teils der ,teil vom ,teile usw4 ist1 und in diesem ,regressus der ,dekomposition niemals ein unbedingtes 7unteilbares7 ,glied dieser ,reihe von ,bedingungen angetroffen wird1 so ist nicht allein nirgend ein empirischer ,grund1 in der ,teilung aufzuhren1 sondern die ferneren ,glieder der fortzusetzenden ,teilung sind selbst vor dieser weitergehenden ,teilung empirisch gegeben1 d4i4 die ,teilung geht ins ,unendliche4 ,dagegen ist die ,reihe der ,voreltern zu einem gegebenen ,menschen in keiner mglichen ,erfahrung1 in ihrer absoluten ,totalitt1 gegeben1 der ,regressus aber geht doch von jedem ,gliede dieser ,zeugung zu einem hheren1 so1 da keine empirische ,grenze anzutreffen ist1 die ein ,glied1 als schlechthin unbedingt1 darstellte4 ,da aber gleichwohl auch die ,glieder1 die hierzu die ,bedingung abgeben knnten1 nicht in der empirischen ,anschauung des ,ganzen schon vor dem ,regressus liegen3 so geht dieser nicht ins ,unendliche 7der ,teilung des ,gegebenen71 sondern in unbestimmbare ,weite1 der ,aufsuchung mehrerer ,glieder zu den gegebenen1 die wiederum jederzeit nur bedingt gegeben sind4 ,in keinem von beiden ,fllen1 sowohl dem regressus in infinitum1 als dem in indefinitum1 wird die ,reihe der ,bedingungen als unendlich im ,objekt gegeben angesehen4 ,es sind nicht ,dinge1 die an sich selbst1 sondern nur ,erscheinungen1 die1 als ,bedingungen voneinander1 nur im ,regressus selbst gegeben werden4 ,also ist die ,frage nicht mehr3 wie gro diese ,reihe der ,bedingungen an sich selbst sei1 ob endlich oder unendlich1 denn sie ist nichts an sich selbst1 sondern3 wie wir den empirischen ,regressus anstellen1 und wie weit wir ihn fortsetzen sollen4 ,und da ist denn ein namhafter ,unterschied in ,ansehung der ,regel dieses ,fortschritts4 ,wenn das ,ganze empirisch gegeben worden1 so ist es mglich1 ins ,unendliche in der ,reihe seiner inneren ,bedingungen zurckzugehen4 ,ist jenes aber nicht gegeben1 sondern soll durch empirischen ,regressus allererst gegeben werden1 so kann ich nur sagen3 es ist ins ,unendliche mglich1 zu noch hheren ,bedingungen der ,reihe fortzugehen4 ,im ersteren ,falle konnte ich sagen3 es sind immer mehr ,glieder da1 und empirisch gegeben1 als ich durch den ,regressus 7der ,dekomposition7 erreiche2 im zweiten aber3 ich kann im ,regressus noch immer weiter gehen1 weil kein ,glied als schlechthin unbedingt empirisch gegeben ist1 und also noch immer ein hheres ,glied als mglich und mithin die ,nachfrage nach demselben als notwendig zult4 ,dort war es notwendig1 mehr ,glieder der ,reihe anzutreffen1 hier aber ist es immer notwendig1 nach mehreren zu fragen1 weil keine ,erfahrung absolut begrenzt4 ,denn ihr habt entweder keine ,wahrnehmung1 die euren empirischen ,regressus schlechthin begrenzt1 und dann mt ihr euren ,regressus nicht fr vollendet halten1 oder habt eine solche eure ,reihe begrenzende ,wahrnehmung1 so kann diese nicht ein ,teil eurer zurckgelegten ,reihe sein1 7weil das1 was begrenzt1 von dem1 was dadurch begrenzt wird1 unterschieden sein mu17 und ihr mt also euren ,regressus auch zu dieser ,bedingung weiter fortsetzen1 und so fortan4 ,der folgende ,abschnitt wird diese ,bemerkungen durch ihre ,anwendung in ihr gehriges ,licht setzen4 ,der ,antinomie der reinen ,vernunft ,neunter ,abschnitt ,von dem empirischen ,gebrauche des regulativen ,prinzips der ,vernunft1 in ,ansehung aller kosmologischen ,ideen ,da es1 wie wir mehrmalen gezeigt haben1 keinen transzendentalen ,gebrauch so wenig von reinen ,verstandes- als ,vernunftbegriffen gibt1 da die absolute ,totalitt der ,reihen der ,bedingungen in der ,sinnenwelt sich lediglich auf einen transzendentalen ,gebrauch der ,vernunft fut1 welche diese unbedingte ,vollstndigkeit von demjenigen fordert1 was sie als ,ding an sich selbst voraussetzt2 da die ,sinnenwelt aber dergleichen nicht enthlt1 so kann die ,rede niemals mehr von der absoluten ,gre der ,reihen in derselben sein1 ob sie begrenzt1 oder an sich unbegrenzt sein mgen1 sondern nur1 wie weit wir im empirischen ,regressus1 bei ,zurckfhrung der ,erfahrung auf ihre ,bedingungen1 zurckgehen sollen1 um nach der ,regel der ,vernunft bei keiner anderen1 als dem ,gegenstande angemessenen ,beantwortung der ,fragen derselben stehenzubleiben4 ,es ist also nur die ,gltigkeit des ,vernunftprinzips1 als einer ,regel der ,fortsetzung und ,gre einer mglichen ,erfahrung1 die uns allein brig bleibt1 nachdem seine ,ungltigkeit1 als eines konstitutiven ,grundsatzes der ,erscheinungen an sich selbst1 hinlnglich dargetan worden4 ,auch wird1 wenn wir jene ungezweifelt vor ,augen legen knnen1 der ,streit der ,vernunft mit sich selbst vllig geendigt1 indem nicht allein durch kritische ,auflsung der ,schein1 der sie mit sich entzweite1 aufgehoben worden1 sondern an dessen ,statt der ,sinn1 in welchem sie mit sich selbst zusammenstimmt und dessen ,mideutung allein den ,streit veranlate1 aufgeschlossen1 und ein sonst dialektischer ,grundsatz in einen doktrinalen verwandelt wird4 ,in der ,tat1 wenn dieser1 seiner subjektiven ,bedeutung nach1 den grtmglichen ,verstandesgebrauch in der ,erfahrung den ,gegenstnden derselben angemessen zu bestimmen1 bewhrt werden kann3 so ist es gerade ebensoviel1 als ob er wie ein ,axiom 7welches aus reiner ,vernunft unmglich ist7 die ,gegenstnde an sich selbst a priori bestimmte2 denn auch dieses knnte in ,ansehung der ,objekte der ,erfahrung keinen greren ,einflu auf die ,erweiterung und ,berichtigung unserer ,erkenntnis haben1 als da es sich in dem ausgebreitetsten ,erfahrungsgebrauche unseres ,verstandes ttig bewiese4 ,i4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,zusammensetzung der ,erscheinungen von einem ,weltganzen ,sowohl hier1 als bei den brigen kosmologischen ,fragen1 ist der ,grund des regulativen ,prinzips der ,vernunft der ,satz3 da im empirischen ,regressus keine ,erfahrung von einer absoluten ,grenze1 mithin von keiner ,bedingung1 als einer solchen1 die empirisch schlechthin unbedingt sei1 angetroffen werden knne4 ,der ,grund davon aber ist3 da eine dergleichen ,erfahrung eine ,begrenzung der ,erscheinungen durch ,nichts1 oder das ,leere1 darauf der fortgefhrte ,regressus vermittelst einer ,wahrnehmung stoen knnte1 in sich enthalten mte1 welches unmglich ist4 ,dieser ,satz nun1 der ebensoviel sagt1 als3 da ich im empirischen ,regressus jederzeit nur zu einer ,bedingung gelange1 die selbst wiederum als empirisch bedingt angesehen werden mu1 enthlt die ,regel in terminis3 da1 so weit ich auch damit in der aufsteigenden ,reihe gekommen sein mge1 ich jederzeit nach einem hheren ,gliede der ,reihe fragen msse1 es mag mir dieses nun durch ,erfahrung bekannt werden1 oder nicht4 ,nun ist zur ,auflsung der ersten kosmologischen ,aufgabe nichts weiter ntig1 als noch auszumachen3 ob in dem ,regressus zu der unbedingten ,gre des ,weltganzen 7der ,zeit und dem ,raume nach7 dieses niemals begrenzte ,aufsteigen ein ,rckgang ins ,unendliche heien knne1 oder nur ein unbestimmbar fortgesetzter ,regressus 7in indefinitum74 ,die bloe allgemeine ,vorstellung der ,reihe aller vergangenen ,weltzustnde1 imgleichen der ,dinge1 welche im ,weltraume zugleich sind1 ist selbst nichts anderes1 als ein mglicher empirischer ,regressus1 den ich mir1 obzwar noch unbestimmt1 denke1 und wodurch der ,begriff einer solchen ,reihe von ,bedingungen zu der gegebenen ,wahrnehmung allein entstehen kann994 ,nun habe ich das ,weltganze jederzeit nur im ,begriffe1 keineswegs aber 7als ,ganzes7 in der ,anschauung4 ,also kann ich nicht von seiner ,gre auf die ,gre des ,regressus schlieen1 und diese jener gem bestimmen1 sondern ich mu mir allererst einen ,begriff von der ,weltgre durch die ,gre des empirischen ,regressus machen4 ,von diesem aber wei ich niemals etwas mehr1 als da ich von jedem gegebenen ,gliede der ,reihe von ,bedingungen immer noch zu einem hheren 7entfernteren7 ,gliede empirisch fortgehen msse4 ,also ist dadurch die ,gre des ,ganzen der ,erscheinungen gar nicht schlechthin bestimmt1 mithin kann man auch nicht sagen1 da dieser ,regressus ins ,unendliche gehe1 weil dieses die ,glieder1 dahin der ,regressus noch nicht gelangt ist1 antizipieren und ihre ,menge so gro vorstellen wrde1 da keine empirische ,synthesis dazu gelangen kann1 folglich die ,weltgre vor dem ,regressus 7wenn gleich nur negativ7 bestimmen wrde1 welches unmglich ist4 ,denn diese ist mir durch keine ,anschauung 7ihrer ,totalitt nach7 mithin auch ihre ,gre vor dem ,regressus gar nicht gegeben4 ,demnach knnen wir von der ,weltgre an sich gar nichts sagen1 auch nicht einmal1 da in ihr ein regressus in infinitum stattfinde1 sondern mssen nur nach der ,regel1 die den empirischen ,regressus in ihr bestimmt1 den ,begriff von ihrer ,gre suchen4 ,diese ,regel aber sagt nichts mehr1 als da1 so weit wir auch in der ,reihe der empirischen ,bedingungen gekommen sein mgen1 wir nirgend eine absolute ,grenze annehmen sollen1 sondern jede ,erscheinung1 als bedingt1 einer anderen1 als ihrer ,bedingung1 unterordnen1 zu dieser also ferner fortschreiten mssen1 welches der regressus in indefinitum ist1 der1 weil er keine ,gre im ,objekt bestimmt1 von dem in infinitum deutlich genug zu unterscheiden ist4 99 ,diese ,weltreihe kann also auch weder grer1 noch kleiner sein1 als der mgliche empirische ,regressus1 auf dem allein ihr ,begriff beruht4 ,und da dieser kein bestimmtes ,unendliche1 ebensowenig aber auch ein bestimmtendliches 7schlechthin ,begrenztes7 geben kann3 so ist daraus klar1 da wir die ,weltgre weder als endlich1 noch unendlich annehmen knnen1 weil der ,regressus 7dadurch jene vorgestellt wird7 keines von beiden zult4 ,ich kann demnach nicht sagen3 die ,welt ist der vergangenen ,zeit1 oder dem ,raume nach unendlich4 ,denn dergleichen ,begriff von ,gre1 als einer gegebenen ,unendlichkeit1 ist empirisch1 mithin auch in ,ansehung der ,welt1 als eines ,gegenstandes der ,sinne1 schlechterdings unmglich4 ,ich werde auch nicht sagen3 der ,regressus von einer gegebenen ,wahrnehmung an1 zu allen dem1 was diese im ,raume sowohl1 als der vergangenen ,zeit1 in einer ,reihe begrenzt1 geht ins ,unendliche2 denn dieses setzt die unendliche ,weltgre voraus2 auch nicht3 sie ist endlich2 denn die absolute ,grenze ist gleichfalls empirisch unmglich4 ,demnach werde ich nichts von dem ganzen ,gegenstande der ,erfahrung 7der ,sinnenwelt71 sondern nur von der ,regel1 nach welcher ,erfahrung ihrem ,gegenstande angemessen1 angestellt und fortgesetzt werden soll1 sagen knnen4 ,auf die kosmologische ,frage also1 wegen der ,weltgre1 ist die erste und negative ,antwort3 die ,welt hat keinen ersten ,anfang der ,zeit und keine uerste ,grenze dem ,raume nach4 ,denn im entgegengesetzten ,falle wrde sie durch die leere ,zeit einer-1 und durch den leeren ,raum andererseits begrenzt sein4 ,da sie nun1 als ,erscheinung1 keines von beiden an sich selbst sein kann1 denn ,erscheinung ist kein ,ding an sich selbst1 so mte eine ,wahrnehmung der ,begrenzung durch schlechthin leere ,zeit1 oder leeren ,raum1 mglich sein1 durch welche diese ,weltenden in einer mglichen ,erfahrung gegeben wren4 ,eine solche ,erfahrung aber1 als vllig leer an ,inhalt1 ist unmglich4 ,also ist eine absolute ,weltgrenze empirisch1 mithin auch schlechterdings unmglich994 99 ,man wird bemerken3 da der ,beweis hier auf ganz andere ,art gefhrt worden1 als der dogmatische1 oben in der ,antithesis der ersten ,antinomie4 ,daselbst hatten wir die ,sinnenwelt1 nach der gemeinen und dogmatischen ,vorstellungsart1 fr ein ,ding1 was an sich selbst1 vor allem ,regressus1 seiner ,totalitt nach gegeben war1 gelten lassen1 und hatten ihr1 wenn sie nicht alle ,zeit und alle ,rume einnhme1 berhaupt irgendeine bestimmte ,stelle in beiden abgesprochen4 ,daher war die ,folgerung auch anders1 als hier1 nmlich es wurde auf die wirkliche ,unendlichkeit derselben geschlossen4 ,hieraus folgt denn zugleich die bejahende ,antwort3 der ,regressus in der ,reihe der ,welterscheinungen1 als eine ,bestimmung der ,weltgre1 geht in indefinitum1 welches ebenso viel sagt1 als3 die ,sinnenwelt hat keine absolute ,gre1 sondern der empirische ,regressus 7wodurch sie auf der ,seite ihrer ,bedingungen allein gegeben werden kann7 hat seine ,regel1 nmlich von einem jeden ,gliede der ,reihe1 als einem ,bedingten1 jederzeit zu einem noch entfernteren 7es sei durch eigene ,erfahrung1 oder den ,leitfaden der ,geschichte1 oder die ,kette der ,wirkungen und ihrer ,ursachen17 fortzuschreiten1 und sich der ,erweiterung des mglichen empirischen ,gebrauchs seines ,verstandes nirgend zu berheben1 welches denn auch das eigentliche und einzige ,geschft der ,vernunft bei ihren ,prinzipien ist4 ,ein bestimmter empirischer ,regressus1 der in einer gewissen ,art von ,erscheinungen ohne ,aufhren fortginge1 wird hierdurch nicht vorgeschrieben1 z4,b4 da man von einem lebenden ,menschen immer in einer ,reihe von ,voreltern aufwrts steigen msse1 ohne ein erstes ,paar zu erwarten1 oder in der ,reihe der ,weltkrper1 ohne eine uerste ,sonne zuzulassen2 sondern es wird nur der ,fortschritt von ,erscheinungen zu ,erscheinungen geboten1 sollten diese auch keine wirkliche ,wahrnehmung 7wenn sie dem ,grade nach fr unser ,bewutsein zu schwach ist1 um ,erfahrung zu werden7 abgeben1 weil sie dem ungeachtet doch zur mglichen ,erfahrung gehren4 ,aller ,anfang ist in der ,zeit1 und alle ,grenze des ,ausgedehnten im ,raume4 ,raum und ,zeit aber sind nur in der ,sinnenwelt4 ,mithin sind nur ,erscheinungen in der ,welt bedingterweise1 die ,welt aber selbst weder bedingt1 noch auf unbedingte ,art begrenzt4 ,eben um deswillen1 und da die ,welt niemals ganz1 und selbst die ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten nicht1 als ,weltreihe1 ganz gegeben werden kann1 ist der ,begriff von der ,weltgre nur durch den ,regressus1 und nicht vor demselben in einer kollektiven ,anschauung1 gegeben4 ,jener besteht aber immer nur im ,bestimmen der ,gre1 und gibt also keinen bestimmten ,begriff1 als auch keinen ,begriff von einer ,gre1 die in ,ansehung eines gewissen ,maes unendlich wre1 geht also nicht ins ,unendliche 7gleichsam gegebene71 sondern in unbestimmte ,weite1 um eine ,gre 7der ,erfahrung7 zu geben1 die allererst durch diesen ,regressus wirklich wird4 ,,ii4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,teilung eines gegebenen ,ganzen in der ,anschauung ,wenn ich ein ,ganzes1 das in der ,anschauung gegeben ist1 teile1 so gehe ich von einem ,bedingten zu den ,bedingungen seiner ,mglichkeit4 ,die ,teilung der ,teile 7subdivisio oder decompositio7 ist ein ,regressus in der ,reihe dieser ,bedingungen4 ,die absolute ,totalitt dieser ,reihe wrde nur alsdann gegeben sein1 wenn der ,regressus bis zu einfachen ,teilen gelangen knnte4 ,sind aber alle ,teile in einer kontinuierlich fortgehenden ,dekomposition immer wiederum teilbar1 so geht die ,teilung1 d4i4 der ,regressus1 von dem ,bedingten zu seinen ,bedingungen in infinitum2 weil die ,bedingungen 7die ,teile7 in dem ,bedingten selbst enthalten sind1 und1 da dieses in einer zwischen seinen ,grenzen eingeschlossenen ,anschauung ganz gegeben ist1 insgesamt auch mit gegeben sind4 ,der ,regressus darf also nicht blo ein ,rckgang in indefinitum genannt werden1 wie es die vorige kosmologische ,idee allein erlaubte1 da ich vom ,bedingten zu seinen ,bedingungen1 die1 auer demselben1 mithin nicht dadurch zugleich mit so gegeben waren1 sondern die im empirischen ,regressus allererst hinzukamen1 fortgehen sollte4 ,diesem ungeachtet ist es doch keineswegs erlaubt1 von einem solchen ,ganzen1 das ins ,unendliche teilbar ist1 zu sagen3 es bestehe aus unendlich viel ,teilen4 ,denn obgleich alle ,teile in der ,anschauung des ,ganzen enthalten sind1 so ist doch darin nicht die ganze ,teilung enthalten1 welche nur in der fortgehenden ,dekomposition1 oder dem ,regressus selbst besteht1 der die ,reihe allererst wirklich macht4 ,da dieser ,regressus nun unendlich ist1 so sind zwar alle ,glieder 7,teile71 zu denen er gelangt1 in dem gegebenen ,ganzen als ,aggregate enthalten1 aber nicht die ganze ,reihe der ,teilung1 welche sukzessivunendlich und niemals ganz ist1 folglich keine unendliche ,menge1 und keine ,zusammennehmung derselben in einem ,ganzen darstellen kann4 ,diese allgemeine ,erinnerung lt sich zuerst sehr leicht auf den ,raum anwenden4 ,ein jeder in seinen ,grenzen angeschauter ,raum ist ein solches ,ganzes1 dessen ,teile bei aller ,dekomposition immer wiederum ,rume sind1 und ist daher ins ,unendliche teilbar4 ,hieraus folgt auch ganz natrlich die weite ,anwendung1 auf eine in ihren ,grenzen eingeschlossene uere ,erscheinung 7,krper74 ,die ,teilbarkeit desselben grndet sich auf die ,teilbarkeit des ,raumes1 der die ,mglichkeit des ,krpers1 als eines ausgedehnten ,ganzen1 ausmacht4 ,dieser ist also ins ,unendliche teilbar1 ohne doch darum aus unendlich viel ,teilen zu bestehen4 ,es scheint zwar3 da1 da ein ,krper als ,substanz im ,raume vorgestellt werden mu1 er1 was das ,gesetz der ,teilbarkeit des ,raumes betrifft1 hierin von diesem unterschieden sein werde3 denn man kann es allenfalls wohl zugeben3 da die ,dekomposition im letzteren niemals alle ,zusammensetzung wegschaffen knne1 indem alsdann sogar aller ,raum1 der sonst nichts ,selbststndiges hat1 aufhren wrde 7welches unmglich ist72 allein da1 wenn alle ,zusammensetzung der ,materie in ,gedanken aufgehoben wrde1 gar nichts brigbleiben solle1 scheint sich nicht mit dem ,begriffe einer ,substanz vereinigen zu lassen1 die eigentlich das ,subjekt aller ,zusammensetzung sein sollte1 und in ihren ,elementen brigbleiben mte1 wenngleich die ,verknpfung derselben im ,raume1 dadurch sie einen ,krper ausmachen1 aufgehoben wre4 ,allein mit dem1 was in der ,erscheinung ,substanz heit1 ist es nicht so bewandt1 als man es wohl von einem ,dinge an sich selbst durch reinen ,verstandesbegriff denken wrde4 ,jenes ist nicht absolutes ,subjekt1 sondern beharrliches ,bild der ,sinnlichkeit und nichts als ,anschauung1 in der berall nichts ,unbedingtes angetroffen wird4 ,ob nun aber gleich diese ,regel des ,fortschritts ins ,unendliche bei der ,subdivision einer ,erscheinung1 als einer bloen ,erfllung des ,raumes1 ohne allen ,zweifel stattfindet3 so kann sie doch nicht gelten1 wenn wir sie auch auf die ,menge der auf gewisse ,weise in dem gegebenen ,ganzen schon abgesonderten ,teile1 dadurch diese ein quantum discretum ausmachen1 erstrecken wollen4 ,annehmen1 da in jedem gegliederten 7organisierten7 ,ganzen ein jeder ,teil wiederum gegliedert sei1 und da man auf solche ,art1 bei ,zerlegung der ,teile ins ,unendliche1 immer neue ,kunstteile antreffe1 mit einem ,worte1 da das ,ganze ins ,unendliche gegliedert sei1 will sich gar nicht denken lassen1 obzwar wohl1 da die ,teile der ,materie1 bei ihrer ,dekomposition ins ,unendliche1 gegliedert werden knnten4 ,denn die ,unendlichkeit der ,teilung einer gegebenen ,erscheinung im ,raume grndet sich allein darauf1 da durch diese blo die ,teilbarkeit1 d4i4 eine an sich schlechthin unbestimmte ,menge von ,teilen gegeben ist1 die ,teile selbst aber nur durch die ,subdivision gegeben und bestimmt werden1 kurz1 da das ,ganze nicht an sich selbst schon eingeteilt ist4 ,daher die ,teilung eine ,menge in demselben bestimmen kann1 die so weit geht1 als man im ,regressus der ,teilung fortschreiten will4 ,dagegen wird bei einem ins ,unendliche gegliederten organischen ,krper das ,ganze eben durch diesen ,begriff schon als eingeteilt vorgestellt1 und eine an sich selbst bestimmte1 aber unendliche ,menge der ,teile1 vor allem ,regressus der ,teilung1 in ihm angetroffen1 wodurch man sich selbst widerspricht2 indem diese unendliche ,entwicklung als eine niemals zu vollendende ,reihe 7unendlich71 und gleichwohl doch in einer ,zusammennehmung als vollendet1 angesehen wird4 ,die unendliche ,teilung bezeichnet nur die ,erscheinung als quantum continuum und ist von der ,erfllung des ,raumes unzertrennlich2 weil eben in derselben der ,grund der unendlichen ,teilbarkeit liegt4 ,sobald aber etwas als quantum discretum angenommen wird3 so ist die ,menge der ,einheiten darin bestimmt2 daher auch jederzeit einer ,zahl gleich4 ,wie weit also die ,organisierung in einem gegliederten ,krper gehen mge1 kann nur die ,erfahrung ausmachen1 und wenn sie gleich mit ,gewiheit zu keinem unorganischen ,teile gelangte1 so mssen solche doch wenigstens in der mglichen ,erfahrung liegen4 ,aber wie weit sich die transzendentale ,teilung einer ,erscheinung berhaupt erstrecke1 ist gar keine ,sache der ,erfahrung1 sondern ein ,prinzipium der ,vernunft1 den empirischen ,regressus1 in der ,dekomposition des ,ausgedehnten1 der ,natur dieser ,erscheinung gem1 niemals fr schlechthin vollendet zu halten4 ,schluanmerkung zur ,auflsung der mathematisch-transzendentalen1 und ,vorerinnerung zur ,auflsung der dynamisch-transzendentalen ,ideen ,als wir die ,antinomie der reinen ,vernunft durch alle transzendentalen ,ideen in einer ,tafel vorstellten1 da wir den ,grund dieses ,widerstreits und das einzige ,mittel1 ihn zu heben1 anzeigten1 welches darin bestand1 da beide entgegengesetzte ,behauptungen fr falsch erklrt wurden3 so haben wir allenthalben die ,bedingungen1 als zu ihrem ,bedingten nach ,verhltnissen des ,raumes und der ,zeit gehrig1 vorgestellt1 welches die gewhnliche ,voraussetzung des gemeinen ,menschenverstandes ist1 worauf denn auch jener ,widerstreit gnzlich beruhte4 ,in dieser ,rcksicht waren auch alle dialektischen ,vorstellungen der ,totalitt1 in der ,reihe der ,bedingungen zu einem gegebenen ,bedingten1 durch und durch von gleicher ,art4 ,es war immer eine ,reihe1 in welcher die ,bedingung mit dem ,bedingten1 als ,glieder derselben1 verknpft und dadurch gleichartig waren1 da denn der ,regressus niemals vollendet gedacht1 oder1 wenn dieses geschehen sollte1 ein an sich bedingtes ,glied flschlich als ein erstes1 mithin als unbedingt angenommen werden mte4 ,es wrde also zwar nicht allerwrts das ,objekt1 d4i4 das ,bedingte1 aber doch die ,reihe der ,bedingungen zu demselben1 blo ihrer ,gre nach erwogen1 und da bestand die ,schwierigkeit1 die durch keinen ,vergleich1 sondern durch gnzliche ,abschneidung des ,knotens allein gehoben werden konnte1 darin1 da die ,vernunft es dem ,verstande entweder zu lang oder zu kurz machte1 so1 da dieser ihrer ,idee niemals gleich kommen konnte4 ,wir haben aber hierbei einen wesentlichen ,unterschied bersehen1 der unter den ,objekten d4i4 den ,verstandesbegriffen herrscht1 welche die ,vernunft zu ,ideen zu erheben trachtet1 da nmlich1 nach unserer obigen ,tafel der ,kategorien1 zwei derselben mathematische1 die zwei brigen aber eine dynamische ,synthesis der ,erscheinungen bedeuten4 ,bis hierher konnte dieses auch gar wohl geschehen1 indem1 so wie wir in der allgemeinen ,vorstellung aller transzendentalen ,ideen immer nur unter ,bedingungen in der ,erscheinung blieben1 eben so auch in den zwei mathematischtranszendentalen keinen anderen ,gegenstand1 als den in der ,erscheinung hatten4 ,jetzt aber1 da wir zu dynamischen ,begriffen des ,verstandes1 sofern sie der ,vernunftidee anpassen sollen1 fortgehen1 wird jene ,unterscheidung wichtig1 und erffnet uns eine ganz neue ,aussicht in ,ansehung des ,streithandels1 darin die ,vernunft verflochten ist1 und welcher1 da er vorher1 als auf beiderseitige falsche ,voraussetzungen gebaut1 abgewiesen worden1 jetzt1 da vielleicht in der dynamischen ,antinomie eine solche ,voraussetzung stattfindet1 die mit der ,prtension der ,vernunft zusammen bestehen kann1 aus diesem ,gesichtspunkte1 und1 da der ,richter den ,mangel der ,rechtsgrnde1 die man beiderseits verkannt hatte1 ergnzt1 zu beider ,teile ,genugtuung verglichen werden kann1 welches sich bei dem ,streite in der mathematischen ,antinomie nicht tun lie4 ,die ,reihen der ,bedingungen sind freilich insofern alle gleichartig1 als man lediglich auf die ,erstreckung derselben sieht3 ob sie der ,idee angemessen sind1 oder ob diese fr jene zu gro1 oder zu klein seien4 ,allein der ,verstandesbegriff1 der diesen ,ideen zum ,grunde liegt1 enthlt entweder lediglich eine ,synthesis des ,gleichartigen1 7welches bei jeder ,gre1 in der ,zusammensetzung sowohl als ,teilung derselben1 vorausgesetzt wird17 oder auch des ,ungleichartigen1 welches in der dynamischen ,synthesis1 der ,kausalverbindung sowohl1 als der des ,notwendigen mit dem ,zuflligen1 wenigstens zugelassen werden kann4 ,daher kommt es1 da in der mathematischen ,verknpfung der ,reihen der ,erscheinungen keine andere als sinnliche ,bedingung hineinkommen kann1 d4i4 eine solche1 die selbst ein ,teil der ,reihe ist2 da hingegen die dynamische ,reihe sinnlicher ,bedingungen doch noch eine ungleichartige ,bedingung zult1 die nicht ein ,teil der ,reihe1 sondern1 als blo intelligibel1 auer der ,reihe liegt1 wodurch denn der ,vernunft ein ,genge getan und das ,unbedingte den ,erscheinungen vorgesetzt wird1 ohne die ,reihe der letzteren1 als jederzeit bedingt1 dadurch zu verwirren und1 den ,verstandesgrundstzen zuwider1 abzubrechen4 ,dadurch nun1 da die dynamischen ,ideen eine ,bedingung der ,erscheinungen auer der ,reihe derselben1 d4i4 eine solche1 die selbst nicht ,erscheinung ist1 zulassen1 geschieht etwas1 was von dem ,erfolg der ,antinomie gnzlich unterschieden ist4 ,diese nmlich verursachte1 da beide dialektischen ,gegenbehauptungen fr falsch erklrt werden muten4 ,dagegen das ,durchgngigbedingte der dynamischen ,reihen1 welches von ihnen als ,erscheinungen unzertrennlich ist1 mit der zwar empirischunbedingten1 aber auch nichtsinnlichen ,bedingung verknpft1 dem ,verstande einerseits und der ,vernunft andererseits99 ,genge leisten1 und1 indem die dialektischen ,argumente1 welche unbedingte ,totalitt in bloen ,erscheinungen auf eine oder andere ,art suchten1 wegfallen1 dagegen die ,vernunftstze1 in der auf solche ,weise berichtigten ,bedeutung1 alle beide wahr sein knnen2 welches bei den kosmologischen ,ideen1 die blo mathematischunbedingte ,einheit betreffen1 niemals stattfinden kann1 weil bei ihnen keine ,bedingung der ,reihe der ,erscheinungen angetroffen wird1 als die auch selbst ,erscheinung ist und als solche mit ein ,glied der ,reihe ausmacht4 99 ,denn der ,verstand erlaubt unter ,erscheinungen keine ,bedingung1 die selbst empirisch unbedingt wre4 ,liee sich aber eine intelligible ,bedingung1 die also nicht in die ,reihe der ,erscheinungen1 als ein ,glied1 mit gehrte1 zu einem ,bedingten 7in der ,erscheinung7 gedenken1 ohne doch dadurch die ,reihe empirischer ,bedingungen im mindesten zu unterbrechen3 so knnte eine solche als empirisch unbedingt zugelassen werden1 so da dadurch dem empirischen kontinuierlichen ,regressus nirgend ,abbruch geschhe4 ,,iii4 ,auflsung der kosmologischen ,ideen von der ,totalitt der ,ableitung der ,weltbegebenheiten aus ihren ,ursachen ,man kann sich nur zweierlei ,kausalitt in ,ansehung dessen1 was geschieht1 denken1 entweder nach der ,natur1 oder aus ,freiheit4 ,die erste ist die ,verknpfung eines ,zustandes mit einem vorigen in der ,sinnenwelt1 worauf jener nach einer ,regel folgt4 ,da nun die ,kausalitt der ,erscheinungen auf ,zeitbedingungen beruht1 und der vorige ,zustand1 wenn er jederzeit gewesen wre1 auch keine ,wirkung1 die allererst in der ,zeit entspringt1 hervorgebracht htte3 so ist die ,kausalitt der ,ursache dessen1 was geschieht1 oder entsteht1 auch entstanden1 und bedarf nach dem ,verstandesgrundsatze selbst wiederum eine ,ursache4 ,dagegen verstehe ich unter ,freiheit1 im kosmologischen ,verstande1 das ,vermgen1 einen ,zustand von selbst anzufangen1 deren ,kausalitt also nicht nach dem ,naturgesetze wiederum unter einer anderen ,ursache steht1 welche sie der ,zeit nach bestimmte4 ,die ,freiheit ist in dieser ,bedeutung eine reine transzendentale ,idee1 die erstlich nichts von der ,erfahrung ,entlehntes enthlt1 zweitens deren ,gegenstand auch in keiner ,erfahrung bestimmt gegeben werden kann1 weil es ein allgemeines ,gesetz1 selbst der ,mglichkeit aller ,erfahrung1 ist1 da alles1 was geschieht1 eine ,ursache1 mithin auch die ,kausalitt der ,ursache1 die selbst geschehen1 oder entstanden1 wiederum eine ,ursache haben msse2 wodurch denn das ganze ,feld der ,erfahrung1 so weit es sich erstrecken mag1 in einen ,inbegriff bloer ,natur verwandelt wird4 ,da aber auf solche ,weise keine absolute ,totalitt der ,bedingungen im ,kausalverhltnisse herauszubekommen ist1 so schafft sich die ,vernunft die ,idee von einer ,spontaneitt1 die von selbst anheben knne zu handeln1 ohne da eine andere ,ursache vorangeschickt werden drfe1 sie wiederum nach dem ,gesetze der ,kausalverknpfung zur ,handlung zu bestimmen4 ,es ist beraus merkwrdig1 da auf diese transzendentale ,idee der ,freiheit sich der praktische ,begriff derselben grnde1 und jene in dieser das eigentliche ,moment der ,schwierigkeiten ausmache1 welche die ,frage ber ihre ,mglichkeit von jeher umgeben haben4 ,die ,freiheit im praktischen ,verstande ist die ,unabhngigkeit der ,willkr von der ,ntigung durch ,antriebe der ,sinnlichkeit4 ,denn eine ,willkr ist sinnlich1 sofern sie pathologisch 7durch ,bewegursachen der ,sinnlichkeit7 affiziert ist2 sie heit tierisch 7arbitrium brutum71 wenn sie pathologisch necessitiert werden kann4 ,die menschliche ,willkr ist zwar ein arbitrium sensitivum1 aber nicht brutum1 sondern liberum1 weil ,sinnlichkeit ihre ,handlung nicht notwendig macht1 sondern dem ,menschen ein ,vermgen beiwohnt1 sich1 unabhngig von der ,ntigung durch sinnliche ,antriebe1 von selbst zu bestimmen4 ,man sieht leicht1 da1 wenn alle ,kausalitt in der ,sinnenwelt blo ,natur wre1 so wrde jede ,begebenheit durch eine andere in der ,zeit nach notwendigen ,gesetzen bestimmt sein1 und mithin1 da die ,erscheinungen1 sofern sie die ,willkr bestimmen1 jede ,handlung als ihren natrlichen ,erfolg notwendig machen mten1 so wrde die ,aufhebung der transzendentalen ,freiheit zugleich alle praktische ,freiheit vertilgen4 ,denn diese setzt voraus1 da1 obgleich etwas nicht geschehen ist1 es doch habe geschehen sollen1 und seine ,ursache in der ,erscheinung also nicht so bestimmend war1 da nicht in unserer ,willkr eine ,kausalitt liege1 unabhngig von jenen ,naturursachen und selbst wider ihre ,gewalt und ,einflu etwas hervorzubringen1 was in der ,zeitordnung nach empirischen ,gesetzen bestimmt ist1 mithin eine ,reihe von ,begebenheiten ganz von selbst anzufangen4 ,es geschieht also hier1 was berhaupt indem ,widerstreit einer sich ber die ,grenzen mglicher ,erfahrung hinauswagenden ,vernunft angetroffen wird1 da die ,aufgabe eigentlich nicht physiologisch1 sondern transzendental ist4 ,daher die ,frage von der ,mglichkeit der ,freiheit die ,psychologie zwar anficht1 aber1 da sie auf dialektischen ,argumenten der blo reinen ,vernunft beruht1 samt ihrer ,auflsung lediglich die ,transzendentalphilosophie beschftigen mu4 ,um nun diese1 welche eine befriedigende ,antwort hierber nicht ablehnen kann1 dazu in ,stand zu setzen1 mu ich zuvrderst ihr ,verfahren bei dieser ,aufgabe durch eine ,bemerkung nher zu bestimmen suchen4 ,wenn ,erscheinungen ,dinge an sich selbst wren1 mithin ,raum und ,zeit ,formen des ,daseins der ,dinge an sich selbst3 so wrden die ,bedingungen mit dem ,bedingten jederzeit als ,glieder zu einer und derselben ,reihe gehren1 und daraus auch in gegenwrtigem ,falle die ,antinomie entspringen1 die allen transzendentalen ,ideen gemein ist1 da diese ,reihe unvermeidlich fr den ,verstand zu gro1 oder zu klein ausfallen mte4 ,die dynamischen ,vernunftbegriffe aber1 mit denen wir uns in dieser und der folgenden ,nummer beschftigen1 haben dieses besondere3 da1 da sie es nicht mit einem ,gegenstande1 als ,gre betrachtet1 sondern nur mit seinem ,dasein zu tun haben1 man auch von der ,gre der ,reihe der ,bedingungen abstrahieren kann1 und es bei ihnen blo auf das dynamische ,verhltnis der ,bedingung zum ,bedingten ankommt1 so1 da wir in der ,frage ber ,natur und ,freiheit schon die ,schwierigkeit antreffen1 ob ,freiheit berall nur mglich sei1 und ob1 wenn sie es ist1 sie mit der ,allgemeinheit des ,naturgesetzes der ,kausalitt zusammen bestehen knne2 mithin ob es ein richtigdisjunktiver ,satz sei1 da eine jede ,wirkung in der ,welt entweder aus ,natur1 oder aus ,freiheit entspringen msse1 oder ob nicht vielmehr beides in verschiedener ,beziehung bei einer und derselben ,begebenheit zugleich stattfinden knne4 ,die ,richtigkeit jenes ,grundsatzes1 von dem durchgngigen ,zusammenhange aller ,begebenheiten der ,sinnenwelt1 nach unwandelbaren ,naturgesetzen1 steht schon als ein ,grundsatz der transzendentalen ,analytik fest und leidet keinen ,abbruch4 ,es ist also nur die ,frage3 ob demungeachtet in ,ansehung eben derselben ,wirkung1 die nach der ,natur bestimmt ist1 auch ,freiheit stattfinden knne1 oder diese durch jene unverletzliche ,regel vllig ausgeschlossen sei4 ,und hier zeigt die zwar gemeine1 aber betrgliche ,voraussetzung der absoluten ,realitt der ,erscheinungen1 sogleich ihren nachteiligen ,einflu1 die ,vernunft zu verwirren4 ,denn1 sind ,erscheinungen ,dinge an sich selbst1 so ist ,freiheit nicht zu retten4 ,alsdann ist ,natur die vollstndige und an sich hinreichend bestimmende ,ursache jeder ,begebenheit1 und die ,bedingung derselben ist jederzeit nur in der ,reihe der ,erscheinungen enthalten1 die1 samt ihrer ,wirkung1 unter jedem ,naturgesetze notwendig sind4 ,wenn dagegen ,erscheinungen fr nichts mehr gelten1 als sie in der ,tat sind1 nmlich nicht fr ,dinge an sich1 sondern bloe ,vorstellungen1 die nach empirischen ,gesetzen zusammenhngen1 so mssen sie selbst noch ,grnde haben1 die nicht ,erscheinungen sind4 ,eine solche intelligible ,ursache aber wird in ,ansehung ihrer ,kausalitt nicht durch ,erscheinungen bestimmt1 obzwar ihre ,wirkungen erscheinen1 und so durch andere ,erscheinungen bestimmt werden knnen4 ,sie ist also samt ihrer ,kausalitt auer der ,reihe2 dagegen ihre ,wirkungen in der ,reihe der empirischen ,bedingungen angetroffen werden4 ,die ,wirkung kann also in ,ansehung ihrer intelligiblen ,ursache als frei1 und doch zugleich in ,ansehung der ,erscheinungen als ,erfolg aus denselben nach der ,notwendigkeit der ,natur1 angesehen werden2 eine ,unterscheidung1 die1 wenn sie im ,allgemeinen und ganz abstrakt vorgetragen wird1 uerst subtil und dunkel erscheinen mu1 die sich aber in der ,anwendung aufklren wird4 ,hier habe ich nur die ,anmerkung machen wollen3 da1 da der durchgngige ,zusammenhang aller ,erscheinungen1 in einem ,kontext der ,natur1 ein unnachlaliches ,gesetz ist1 dieses alle ,freiheit notwendig umstrzen mte1 wenn man der ,realitt der ,erscheinungen hartnckig anhngen wollte4 ,daher auch diejenigen1 welche hierin der gemeinen ,meinung folgen1 niemals dahin haben gelangen knnen1 ,natur und ,freiheit miteinander zu vereinigen4 ,mglichkeit der ,kausalitt durch ,freiheit1 in ,vereinigung mit dem allgemeinen ,gesetze der ,naturnotwendigkeit ,ich nenne dasjenige an einem ,gegenstande der ,sinne1 was selbst nicht ,erscheinung ist1 intelligibel4 ,wenn demnach dasjenige1 was in der ,sinnenwelt als ,erscheinung angesehen werden mu1 an sich selbst auch ein ,vermgen hat1 welches kein ,gegenstand der sinnlichen ,anschauung ist1 wodurch es aber doch die ,ursache von ,erscheinungen sein kann3 so kann man die ,kausalitt dieses ,wesens auf zwei ,seiten betrachten1 als intelligibel nach ihrer ,handlung1 als eines ,dinges an sich selbst1 und als sensibel1 nach den ,wirkungen derselben1 als einer ,erscheinung in der ,sinnenwelt4 ,wir wrden uns demnach von dem ,vermgen eines solchen ,subjekts einen empirischen1 imgleichen auch einen intellektuellen ,begriff seiner ,kausalitt machen1 welche bei einer und derselben ,wirkung zusammen stattfinden4 ,eine solche doppelte ,seite1 das ,vermgen eines ,gegenstandes der ,sinne sich zu denken1 widerspricht keinem von den ,begriffen1 die wir uns von ,erscheinungen und von einer mglichen ,erfahrung zu machen haben4 ,denn1 da diesen1 weil sie an sich keine ,dinge sind1 ein transzendentaler ,gegenstand zum ,grunde liegen mu1 der sie als bloe ,vorstellungen bestimmt1 so hindert nichts1 da wir diesem transzendentalen ,gegenstande1 auer der ,eigenschaft1 dadurch er erscheint1 nicht auch eine ,kausalitt beilegen sollten1 die nicht ,erscheinung ist1 obgleich ihre ,wirkung dennoch in der ,erscheinung angetroffen wird4 ,es mu aber eine jede wirkende ,ursache einen ,charakter haben1 d4i4 ein ,gesetz ihrer ,kausalitt1 ohne welches sie gar nicht ,ursache sein wrde4 ,und da wrden wir an einem ,subjekte der ,sinnenwelt erstlich einen empirischen ,charakter haben1 wodurch seine ,handlungen1 als ,erscheinungen1 durch und durch mit anderen ,erscheinungen nach bestndigen ,naturgesetzen im ,zusammenhange stnden1 und von ihnen1 als ihren ,bedingungen1 abgeleitet werden knnten1 und also1 mit diesen in ,verbindung1 ,glieder einer einzigen ,reihe der ,naturordnung ausmachten4 ,zweitens wrde man ihm noch einen intelligiblen ,charakter einrumen mssen1 dadurch es zwar die ,ursache jener ,handlungen als ,erscheinungen ist1 der aber selbst unter keinen ,bedingungen der ,sinnlichkeit steht1 und selbst nicht ,erscheinung ist4 ,man knnte auch den ersteren den ,charakter eines solchen ,dinges in der ,erscheinung1 den zweiten den ,charakter des ,dinges an sich selbst nennen4 ,dieses handelnde ,subjekt wrde nun1 nach seinem intelligiblen ,charakter1 unter keinen ,zeitbedingungen stehen1 denn die ,zeit ist nur die ,bedingung der ,erscheinungen1 nicht aber der ,dinge an sich selbst4 ,in ihm wrde keine ,handlung entstehen1 oder vergehen1 mithin wrde es auch nicht dem ,gesetze aller ,zeitbestimmung1 alles ,vernderlichen1 unterworfen sein3 da alles1 was geschieht1 in den ,erscheinungen 7des vorigen ,zustandes7 seine ,ursache antreffe4 ,mit einem ,worte1 die ,kausalitt desselben1 sofern sie intellektuell ist1 stnde gar nicht in der ,reihe empirischer ,bedingungen1 welche die ,begebenheit in der ,sinnenwelt notwendig machen4 ,dieser intelligible ,charakter knnte zwar niemals unmittelbar gekannt werden1 weil wir nichts wahrnehmen knnen1 als sofern es erscheint1 aber er wrde doch den empirischen ,charakter gem gedacht werden mssen1 so wie wir berhaupt einen transzendentalen ,gegenstand den ,erscheinungen in ,gedanken zum ,grunde legen mssen1 ob wir zwar von ihm1 was er an sich selbst sei1 nichts wissen4 ,nach seinem empirischen ,charakter wrde also dieses ,subjekt1 als ,erscheinung1 allen ,gesetzen der ,bestimmung nach1 der ,kausalverbindung unterworfen sein1 und es wre sofern nichts1 als ein ,teil der ,sinnenwelt1 dessen ,wirkungen1 so wie jede andere ,erscheinung1 aus der ,natur unausbleiblich abflossen4 ,so wie uere ,erscheinungen in dasselbe einflssen1 wie sein empirischer ,charakter1 d4i4 das ,gesetz seiner ,kausalitt1 durch ,erfahrung erkannt wre1 mten sich alle seine ,handlungen nach ,naturgesetzen erklren lassen1 und alle ,requisite zu einer vollkommenen und notwendigen ,bestimmung derselben mten in einer mglichen ,erfahrung angetroffen werden4 ,nach dem intelligiblen ,charakter desselben aber 7ob wir zwar davon nichts als blo den allgemeinen ,begriff desselben haben knnen7 wrde dasselbe ,subjekt dennoch von allem ,einflusse der ,sinnlichkeit und ,bestimmung durch ,erscheinungen freigesprochen werden mssen1 und1 da in ihm1 sofern es ,noumenon ist1 nichts geschieht1 keine ,vernderung1 welche dynamische ,zeitbestimmung erheischt1 mithin keine ,verknpfung mit ,erscheinungen als ,ursachen angetroffen wird1 so wrde dieses ttige ,wesen1 so fern in seinen ,handlungen von aller ,naturnotwendigkeit1 als die lediglich in der ,sinnenwelt angetroffen wird1 unabhngig und frei sein4 ,man wrde von ihm ganz richtig sagen1 da es seine ,wirkungen in der ,sinnenwelt von selbst anfange1 ohne da die ,handlung in ihm selbst anfngt2 und dieses wrde gltig sein1 ohne da die ,wirkungen in der ,sinnenwelt darum von selbst anfangen drfen1 weil sie in derselben jederzeit durch empirische ,bedingungen in der vorigen ,zeit1 aber doch nur vermittelst des empirischen ,charakters 7der blo die ,erscheinung des intelligiblen ist71 vorher bestimmt sein und nur als eine ,fortsetzung der ,reihe der ,naturursachen mglich sind4 ,so wrde denn ,freiheit und ,natur1 jedes in seiner vollstndigen ,bedeutung1 bei eben denselben ,handlungen1 nachdem man sie mit ihrer intelligiblen oder sensiblen ,ursache vergleicht1 zugleich und ohne allen ,widerstreit angetroffen werden4 ,erluterung der kosmologischen ,idee einer ,freiheit in ,verbindung mit der allgemeinen ,naturnotwendigkeit ,ich habe gut gefunden1 zuerst den ,schattenri der ,auflsung unseres transzendentalen ,problems zu entwerfen1 damit man den ,gang der ,vernunft in ,auflsung desselben dadurch besser bersehen mge4 ,jetzt wollen wir die ,momente ihrer ,entscheidung1 auf die es eigentlich ankommt1 auseinander setzen1 und jedes besonders in ,erwgung ziehen4 ,das ,naturgesetz1 da alles1 was geschieht1 eine ,ursache habe1 da die ,kausalitt dieser ,ursache1 d4i4 die ,handlung1 da sie in der ,zeit vorhergeht und in ,betracht einer ,wirkung1 die da entstanden1 selbst nicht immer gewesen sein kann1 sondern geschehen sein mu1 auch ihre ,ursache unter den ,erscheinungen habe1 dadurch sie bestimmt wird1 und da folglich alle ,begebenheiten in einer ,naturordnung empirisch bestimmt sind2 dieses ,gesetz1 durch welches ,erscheinungen allererst eine ,natur ausmachen und ,gegenstnde einer ,erfahrung abgeben knnen1 ist ein ,verstandesgesetz1 von welchem es unter keinem ,vorwande erlaubt ist abzugehen1 oder irgend eine ,erscheinung davon auszunehmen2 weil man sie sonst auerhalb aller mglichen ,erfahrung setzen1 dadurch aber von allen ,gegenstnden mglicher ,erfahrung unterscheiden und sie zum bloen ,gedankendinge und einem ,hirngespinst machen wrde4 ,ob es aber gleich hierbei lediglich nach einer ,kette von ,ursachen aussieht1 die im ,regressus zu ihren ,bedingungen gar keine absolute ,totalitt verstattet1 so hlt uns diese ,bedenklichkeit doch gar nicht auf2 denn sie ist schon in der allgemeinen ,beurteilung der ,antinomie der ,vernunft1 wenn sie in der ,reihe der ,erscheinungen aufs ,unbedingte ausgeht1 gehoben worden4 ,wenn wir der ,tuschung des transzendentalen ,realismus nachgeben wollen3 so bleibt weder ,natur1 noch ,freiheit brig4 ,hier ist nur die ,frage3 ob1 wenn man in der ganzen ,reihe aller ,begebenheiten lauter ,naturnotwendigkeit anerkennt1 es doch mglich sei1 eben dieselbe1 die einerseits bloe ,naturwirkung ist1 doch andererseits als ,wirkung aus ,freiheit anzusehen1 oder ob zwischen diesen zwei ,arten von ,kausalitt ein gerader ,widerspruch angetroffen werde4 ,unter den ,ursachen in der ,erscheinung kann sicherlich nichts sein1 welches eine ,reihe schlechthin und von selbst anfangen knnte4 ,jede ,handlung1 als ,erscheinung1 sofern sie eine ,begebenheit hervorbringt1 ist selbst ,begebenheit1 oder ,ereignis1 welche einen anderen ,zustand voraussetzt1 darin die ,ursache angetroffen werde1 und so ist alles1 was geschieht1 nur eine ,fortsetzung der ,reihe1 und kein ,anfang1 der sich von selbst zutrge1 in derselben mglich4 ,also sind alle ,handlungen der ,naturursachen in der ,zeitfolge selbst wiederum ,wirkungen1 die ihre ,ursachen ebensowohl in der ,zeitreihe voraussetzen4 ,eine ursprngliche ,handlung1 wodurch etwas geschieht1 was vorher nicht war1 ist von der ,kausalverknpfung der ,erscheinungen nicht zu erwarten4 ,ist es denn aber auch notwendig1 da1 wenn die ,wirkungen ,erscheinungen sind1 die ,kausalitt ihrer ,ursache1 die 7nmlich ,ursache7 selbst auch ,erscheinung ist1 lediglich empirisch sein msse8 und ist es nicht vielmehr mglich1 da1 obgleich zu jeder ,wirkung in der ,erscheinung eine ,verknpfung mit ihrer ,ursache1 nach ,gesetzen der empirischen ,kausalitt1 allerdings erfordert wird1 dennoch diese empirische ,kausalitt selbst1 ohne ihren ,zusammenhang mit den ,naturursachen im mindestens zu unterbrechen1 doch einer ,wirkung einer nichtempirischen1 sondern intelligiblen ,kausalitt sein knne8 d4i4 einer1 in ,ansehung der ,erscheinungen1 ursprnglichen ,handlung einer ,ursache1 die also insofern nicht ,erscheinung1 sondern diesem ,vermgen nach intelligibel ist1 ob sie gleich brigens gnzlich1 als ein ,glied der ,naturkette1 mit zu der ,sinnenwelt gezhlt werden mu4 ,wir bedrfen des ,satzes der ,kausalitt der ,erscheinungen untereinander1 um von ,naturbegebenheiten ,naturbedingungen1 d4i4 ,ursachen in der ,erscheinung1 zu suchen und angeben zu knnen4 ,wenn dieses eingerumt und durch keine ,ausnahme geschwcht wird1 so hat der ,verstand1 der bei seinem empirischen ,gebrauche in allen ,ereignissen nichts als ,natur sieht1 und dazu auch berechtigt ist1 alles1 was er fordern kann1 und die physischen ,erklrungen gehen ihren ungehinderten ,gang fort4 ,nun tut ihm das nicht den mindesten ,abbruch1 gesetzt da es brigens auch blo erdichtet sein sollte1 wenn man annimmt1 da unter den ,naturursachen es auch welche gebe1 die ein ,vermgen haben1 welches nur intelligibel ist1 indem die ,bestimmung desselben zur ,handlung niemals auf empirischen ,bedingungen1 sondern auf bloen ,grnden des ,verstandes beruht1 so doch1 da die ,handlung in der ,erscheinung von dieser ,ursache allen ,gesetzen der empirischen ,kausalitt gem sei4 ,denn auf diese ,art wrde das handelnde ,subjekt1 als causa phaenomenon1 mit der ,natur in unzertrennter ,abhngigkeit aller ihrer ,handlungen verkettet sein1 und nur das phaenomenon1 dieses ,subjekts 7mit aller ,kausalitt desselben in der ,erscheinung7 wrde gewisse ,bedingungen enthalten1 die1 wenn man von dem empirischen ,gegenstande zu dem transzendentalen aufsteigen will1 als blo intelligibel mten angesehen werden4 ,denn wenn wir nur in dem1 was unter den ,erscheinungen die ,ursache sein mag1 der ,naturregel folgen3 so knnen wir darber unbekmmert sein1 was in dem transzendentalen ,subjekt1 welches uns empirisch unbekannt ist1 fr ein ,grund von diesen ,erscheinungen und deren ,zusammenhange gedacht werde4 ,dieser intelligible ,grund ficht gar nicht die empirischen ,fragen an1 sondern betrifft etwa blo das ,denken im reinen ,verstande und1 obgleich die ,wirkungen dieses ,denkens und ,handelns des reinen ,verstandes in den ,erscheinungen angetroffen werden1 so mssen diese doch nichts desto minder aus ihrer ,ursache in der ,erscheinung nach ,naturgesetzen vollkommen erklrt werden knnen1 indem man den blo empirischen ,charakter derselben1 als den obersten ,erklrungsgrund1 befolgt1 und den intelligiblen ,charakter1 der die transzendentale ,ursache von jenem ist1 gnzlich als unbekannt vorbeigeht1 auer sofern er nur durch den empirischen als das sinnliche ,zeichen desselben angegeben wird4 ,lat uns dieses auf ,erfahrung anwenden4 ,der ,mensch ist eine von den ,erscheinungen der ,sinnenwelt1 und insofern auch eine der ,naturursachen1 deren ,kausalitt unter empirischen ,gesetzen stehen mu4 ,als eine solche mu er demnach auch einen empirischen ,charakter haben1 so wie alle anderen ,naturdinge4 ,wir bemerken denselben durch ,krfte und ,vermgen1 die es in seinen ,wirkungen uert4 ,bei der leblosen1 oder blo tierischbelebten ,natur1 finden wir keinen ,grund1 irgendein ,vermgen uns anders als blo sinnlich bedingt zu denken4 ,allein der ,mensch1 der die ganze ,natur sonst lediglich nur durch ,sinne kennt1 erkennt sich selbst auch durch bloe ,apperzeption1 und zwar in ,handlungen und inneren ,bestimmungen1 die er gar nicht zum ,eindrucke der ,sinne zhlen kann1 und ist sich selbst freilich einesteils ,phnomen1 anderenteils aber1 nmlich in ,ansehung gewisser ,vermgen1 ein blo intelligibler ,gegenstand1 weil die ,handlung desselben gar nicht zur ,rezeptivitt der ,sinnlichkeit gezhlt werden kann4 ,wir nennen diese ,vermgen ,verstand und ,vernunft1 vornehmlich wird die letztere ganz eigentlich und vorzglicherweise von allen empirischbedingten ,krften unterschieden1 da sie ihre ,gegenstnde blo nach ,ideen erwgt und den ,verstand darnach bestimmt1 der dann von seinen 7zwar auch reinen7 ,begriffen einen empirischen ,gebrauch macht4 ,da diese ,vernunft nun ,kausalitt habe1 wenigstens wir uns eine dergleichen an ihr vorstellen1 ist aus den ,imperativen klar1 welche wir in allem ,praktischen den ausbenden ,krften als ,regeln aufgeben4 ,das ,sollen drckt eine ,art von ,notwendigkeit und ,verknpfung mit ,grnden aus1 die in der ganzen ,natur sonst nicht vorkommt4 ,der ,verstand kann von dieser nur erkennen1 was da ist1 oder gewesen ist1 oder sein wird4 ,es ist unmglich1 da etwas darin anders sein soll1 als es in allen diesen ,zeitverhltnissen in der ,tat ist1 ja das ,sollen1 wenn man blo den ,lauf der ,natur vor ,augen hat1 hat ganz und gar keine ,bedeutung4 ,wir knnen gar nicht fragen3 was in der ,natur geschehen soll2 ebensowenig1 als3 was fr ,eigenschaften ein ,zirkel haben soll1 sondern1 was darin geschieht1 oder welche ,eigenschaften der letztere hat4 ,dieses ,sollen nun drckt eine mgliche ,handlung aus1 davon der ,grund nichts anderes1 als ein bloer ,begriff ist2 da hingegen von einer bloen ,naturhandlung der ,grund jederzeit eine ,erscheinung sein mu4 ,nun mu die ,handlung allerdings unter ,naturbedingungen mglich sein1 wenn auf sie das ,sollen gerichtet ist2 aber diese ,naturbedingungen betreffen nicht die ,bestimmung der ,willkr selbst1 sondern nur die ,wirkung und den ,erfolg derselben in der ,erscheinung4 ,es mgen noch so viel ,naturgrnde sein1 die mich zum ,wollen antreiben1 noch so viel sinnliche ,anreize1 so knnen sie nicht das ,sollen hervorbringen1 sondern nur ein noch lange nicht notwendiges1 sondern jederzeit bedingtes ,wollen1 dem dagegen das ,sollen1 das die ,vernunft ausspricht1 ,ma und ,ziel1 ja ,verbot und ,ansehen entgegen setzt4 ,es mag ein ,gegenstand der bloen ,sinnlichkeit 7das ,angenehme7 oder auch der reinen ,vernunft 7das ,gute7 sein3 so gibt die ,vernunft nicht demjenigen ,grunde1 der empirisch gegeben ist1 nach1 und folgt nicht der ,ordnung der ,dinge1 so wie sie sich in der ,erscheinung darstellen1 sondern macht sich mit vlliger ,spontaneitt eine eigene ,ordnung nach ,ideen1 in die sie die empirischen ,bedingungen hinein pat1 und nach denen sie sogar ,handlungen fr notwendig erklrt1 die doch nicht geschehen sind und vielleicht nicht geschehen werden1 von allen aber gleichwohl voraussetzt1 da die ,vernunft in ,beziehung auf sie ,kausalitt haben knne2 denn1 ohne das1 wrde sie nicht von ihren ,ideen ,wirkungen in der ,erfahrung erwarten4 ,nun lat uns hierbei stehenbleiben und es wenigstens als mglich annehmen3 die ,vernunft habe wirklich ,kausalitt in ,ansehung der ,erscheinungen3 so mu sie1 so sehr sie auch ,vernunft ist1 dennoch einen empirischen ,charakter von sich zeigen1 weil jede ,ursache eine ,regel voraussetzt1 darnach gewisse ,erscheinungen als ,wirkungen folgen1 und jede ,regel eine ,gleichfrmigkeit der ,wirkungen erfordert1 die den ,begriff der ,ursache 7als eines ,vermgens7 grndet1 welchen wir1 sofern er aus bloen ,erscheinungen erhellen mu1 seinen empirischen ,charakter heien knnen1 der bestndig ist1 indessen die ,wirkungen1 nach ,verschiedenheit der begleitenden und zum ,teil einschrnkenden ,bedingungen1 in vernderlichen ,gestalten erscheinen4 ,so hat denn jeder ,mensch einen empirischen ,charakter seiner ,willkr1 welcher nichts anderes ist1 als eine gewisse ,kausalitt seiner ,vernunft1 sofern diese an ihren ,wirkungen in der ,erscheinung eine ,regel zeigt1 darnach man die ,vernunftgrnde und die ,handlungen derselben nach ihrer ,art und ihren ,graden abnehmen1 und die subjektiven ,prinzipien seiner ,willkr beurteilen kann4 ,weil dieser empirische ,charakter selbst aus den ,erscheinungen als ,wirkung und aus der ,regel derselben1 welche ,erfahrung an die ,hand gibt1 gezogen werden mu3 so sind alle ,handlungen des ,menschen in der ,erscheinung aus seinem empirischen ,charakter und den mitwirkenden anderen ,ursachen nach der ,ordnung der ,natur bestimmt1 und wenn wir alle ,erscheinungen seiner ,willkr bis auf den ,grund erforschen knnten1 so wrde es keine einzige menschliche ,handlung geben1 die wir nicht mit ,gewiheit vorhersagen und aus ihren vorhergehenden ,bedingungen als notwendig erkennen knnten4 ,in ,ansehung dieses empirischen ,charakters gibt es also keine ,freiheit1 und nach diesem knnen wir doch allein den ,menschen betrachten1 wenn wir lediglich beobachten1 und1 wie es in der ,anthropologie geschieht1 von seinen ,handlungen die bewegenden ,ursachen physiologisch erforschen wollen4 ,wenn wir aber eben dieselben ,handlungen in ,beziehung auf die ,vernunft erwgen1 und zwar nicht die spekulative1 um jene ihrem ,ursprunge nach zu erklren1 sondern ganz allein1 sofern ,vernunft die ,ursache ist1 sie selbst zu erzeugen2 mit einem ,worte1 vergleichen wir sie mit dieser in praktischer ,absicht1 so finden wir eine ganz andere ,regel und ,ordnung1 als die ,naturordnung ist4 ,denn da sollte vielleicht alles das nicht geschehen sein1 was doch nach dem ,naturlaufe geschehen ist1 und nach seinen empirischen ,grnden unausbleiblich geschehen mute4 ,bisweilen aber finden wir1 oder glauben wenigstens zu finden1 da die ,ideen der ,vernunft wirklich ,kausalitt in ,ansehung der ,handlungen des ,menschen1 als ,erscheinungen1 bewiesen haben1 und da sie darum geschehen sind1 nicht weil sie durch empirische ,ursachen1 nein1 sondern weil sie durch ,grnde der ,vernunft bestimmt waren4 ,gesetzt nun1 man knnte sagen3 die ,vernunft habe ,kausalitt in ,ansehung der ,erscheinung2 knnte da wohl die ,handlung derselben frei heien1 da sie im empirischen ,charakter derselben 7der ,sinnesart7 ganz genau bestimmt und notwendig ist8 ,dieser ist wiederum im intelligiblen ,charakter 7der ,denkungsart7 bestimmt4 ,die letztere kennen wir aber nicht1 sondern bezeichnen sie durch ,erscheinungen1 welche eigentlich nur die ,sinnesart 7empirischen ,charakter7 unmittelbar zu erkennen geben994 ,die ,handlung nun1 sofern sie der ,denkungsart1 als ihrer ,ursache1 beizumessen ist1 erfolgt dennoch daraus gar nicht nach empirischen ,gesetzen1 d4i4 so1 da die ,bedingungen der reinen ,vernunft1 sondern nur so1 da deren ,wirkungen in der ,erscheinung des inneren ,sinnes vorhergehen4 ,die reine ,vernunft1 als ein blo intelligibles ,vermgen1 ist der ,zeitform1 und mithin auch den ,bedingungen der ,zeitfolge1 nicht unterworfen4 ,die ,kausalitt der ,vernunft im intelligiblen ,charakter entsteht nicht1 oder hebt nicht etwa zu einer gewissen ,zeit an1 um eine ,wirkung hervorzubringen4 ,denn sonst wrde sie selbst dem ,naturgesetz der ,erscheinungen1 sofern es ,kausalreihen der ,zeit nach bestimmt1 unterworfen sein1 und die ,kausalitt wre alsdann ,natur1 und nicht ,freiheit4 ,also werden wir sagen knnen3 wenn ,vernunft ,kausalitt in ,ansehung der ,erscheinungen haben kann2 so ist sie ein ,vermgen1 durch welches die sinnliche ,bedingung einer empirischen ,reihe von ,wirkungen zuerst anfngt4 ,denn die ,bedingung1 die in der ,vernunft liegt1 ist nicht sinnlich1 und fngt also selbst nicht an4 ,demnach findet alsdann dasjenige statt1 was wir in allen empirischen ,reihen vermiten3 da die ,bedingung einer sukzessiven ,reihe von ,begebenheiten selbst empirischunbedingt sein konnte4 ,denn hier ist die ,bedingung auer der ,reihe der ,erscheinungen 7im ,intelligiblen7 und mithin keiner sinnlichen ,bedingung und keiner ,zeitbestimmung durch vorbeigehende ,ursache unterworfen4 99 ,die eigentliche ,moralitt der ,handlungen 7,verdienst und ,schuld7 bleibt uns daher1 selbst die unseres eigenen ,verhaltens1 gnzlich verborgen4 ,unsere ,zurechnungen knnen nur auf den empirischen ,charakter bezogen werden4 ,wie viel aber davon reine ,wirkung der ,freiheit1 wie viel der bloen ,natur und dem unverschuldeten ,fehler des ,temperaments1 oder dessen glcklicher ,beschaffenheit 7merito fortunae7 zuzuschreiben sei1 kann niemand ergrnden1 und daher auch nicht nach vlliger ,gerechtigkeit richten4 ,gleichwohl gehrt doch eben dieselbe ,ursache in einer anderen ,beziehung auch zur ,reihe der ,erscheinungen4 ,der ,mensch ist selbst ,erscheinung4 ,seine ,willkr hat einen empirischen ,charakter1 der die 7empirische7 ,ursache aller seiner ,handlungen ist4 ,es ist keine der ,bedingungen1 die den ,menschen diesem ,charakter gem bestimmen1 welche nicht in der ,reihe der ,naturwirkungen enthalten wre und dem ,gesetze derselben gehorchte1 nach welchem gar keine empirischunbedingte ,kausalitt von dem1 was in der ,zeit geschieht1 angetroffen wird4 ,daher kann keine gegebene ,handlung 7weil sie nur als ,erscheinung wahrgenommen werden kann7 schlechthin von selbst anfangen4 ,aber von der ,vernunft kann man nicht sagen1 da vor demjenigen ,zustande1 darin sie die ,willkr bestimmt1 ein anderer vorhergehe1 darin dieser ,zustand selbst bestimmt wird4 ,denn da ,vernunft selbst keine ,erscheinung und gar keinen ,bedingungen der ,sinnlichkeit unterworfen ist1 so findet in ihr1 selbst in ,betreff ihrer ,kausalitt1 keine ,zeitfolge statt1 und auf sie kann also das dynamische ,gesetz der ,natur1 was die ,zeitfolge nach ,regeln bestimmt1 nicht angewandt werden4 ,die ,vernunft ist also die beharrliche ,bedingung aller willkrlichen ,handlungen1 unter denen der ,mensch erscheint4 ,jede derselben ist im empirischen ,charakter des ,menschen vorher bestimmt1 ehe noch als sie geschieht4 ,in ,ansehung des intelligiblen ,charakters1 wovon jener nur das sinnliche ,schema ist1 gilt kein ,vorher1 oder ,nachher1 und jede ,handlung1 unangesehen des ,zeitverhltnisses1 darin sie mit anderen ,erscheinungen steht1 ist die unmittelbare ,wirkung des intelligiblen ,charakters der reinen ,vernunft1 welche mithin frei handelt1 ohne in der ,kette der ,naturursachen1 durch uere oder innere1 aber der ,zeit nach vorhergehende ,grnde1 dynamisch bestimmt zu sein1 und diese ihre ,freiheit kann man nicht allein negativ als ,unabhngigkeit von empirischen ,bedingungen ansehen1 7denn dadurch wrde das ,vernunftvermgen aufhren1 eine ,ursache der ,erscheinungen zu sein17 sondern auch positiv durch ein ,vermgen bezeichnen1 eine ,reihe von ,begebenheiten von selbst anzufangen1 so1 da in ihr selbst nichts anfngt1 sondern sie1 als unbedingte ,bedingung jeder willkrlichen ,handlung1 ber sich keine der ,zeit nach vorhergehende ,bedingungen verstattet1 indessen da doch ihre ,wirkung in der ,reihe der ,erscheinungen anfngt1 aber darin niemals einen schlechthin ersten ,anfang ausmachen kann4 ,um das regulative ,prinzip der ,vernunft durch ein ,beispiel aus dem empirischen ,gebrauche desselben zu erlutern1 nicht um es zu besttigen 7denn dergleichen ,beweise sind zu transzendentalen ,behauptungen untauglich71 so nehme man eine willkrliche ,handlung1 z4 ,e4 eine boshafte ,lge1 durch die ein ,mensch eine gewisse ,verwirrung in die ,gesellschaft gebracht hat1 und die man zuerst ihren ,bewegursachen nach1 woraus sie entstanden1 untersucht1 und darauf beurteilt1 wie sie samt ihren ,folgen ihm zugerechnet werden knnen4 ,in der ersten ,absicht geht man seinen empirischen ,charakter bis zu den ,quellen desselben durch1 die man in der schlechten ,erziehung1 bler ,gesellschaft1 zum ,teil auch in der ,bsartigkeit eines fr ,beschmung unempfindlichen ,naturells1 aufsucht1 zum ,teil auf den ,leichtsinn und ,unbesonnenheit schiebt2 wobei man denn die veranlassenden ,gelegenheitsursachen nicht aus der ,acht lt4 ,in allem diesem verfhrt man1 wie berhaupt in ,untersuchung der ,reihe bestimmender ,ursachen zu einer gegebenen ,naturwirkung4 ,ob man nun gleich die ,handlung dadurch bestimmt zu sein glaubt3 so tadelt man nichtsdestoweniger den ,tter1 und zwar nicht wegen seines unglcklichen ,naturells1 nicht wegen der auf ihn einflieenden ,umstnde1 ja sogar nicht wegen seines vorher gefhrten ,lebenswandels1 denn man setzt voraus1 man knne es gnzlich beiseite setzen1 wie dieser beschaffen gewesen1 und die verflossene ,reihe von ,bedingungen als ungeschehen1 diese ,tat aber als gnzlich unbedingt in ,ansehung des vorigen ,zustandes ansehen1 als ob der ,tter damit eine ,reihe von ,folgen ganz von selbst anhebe4 ,dieser ,tadel grndet sich auf ein ,gesetz der ,vernunft1 wobei man diese als eine ,ursache ansieht1 welche das ,verhalten des ,menschen1 unangesehen aller genannten empirischen ,bedingungen1 anders habe bestimmen knnen und sollen4 ,und zwar sieht man die ,kausalitt der ,vernunft nicht etwa blo wie ,konkurrenz1 sondern an sich selbst als vollstndig an1 wenngleich die sinnlichen ,triebfedern gar nicht dafr1 sondern wohl gar dawider wren2 die ,handlung wird seinem intelligiblen ,charakter beigemessen1 er hat jetzt1 in dem ,augenblicke1 da er lgt1 gnzlich ,schuld2 mithin war die ,vernunft1 unerachtet aller empirischen ,bedingungen der ,tat1 vllig frei1 und ihrer ,unterlassung ist diese gnzlich beizumessen4 ,man sieht diesem zurechnenden ,urteil es leicht an1 da man dabei in ,gedanken habe1 die ,vernunft werde durch alle jene ,sinnlichkeit gar nicht affiziert1 sie verndere sich nicht 7wenngleich ihre ,erscheinungen1 nmlich die ,art1 wie sie sich in ihren ,wirkungen zeigt1 verndern17 in ihr gehe kein ,zustand vorher1 der den folgenden bestimme1 mithin sie gehre gar nicht in die ,reihe der sinnlichen ,bedingungen1 welche die ,erscheinungen nach ,naturgesetzen notwendig machen4 ,sie1 die ,vernunft1 ist allen ,handlungen des ,menschen in allen ,zeitumstnden gegenwrtig und einerlei1 selbst aber ist sie nicht in der ,zeit1 und gert etwa in einen neuen ,zustand1 darin sie vorher nicht war2 sie ist bestimmend1 aber nicht bestimmbar in ,ansehung desselben4 ,daher kann man nicht fragen3 warum hat sich nicht die ,vernunft anders bestimmt8 sondern nur3 warum hat sie die ,erscheinungen durch ihre ,kausalitt nicht anders bestimmt8 ,darauf aber ist keine ,antwort mglich4 ,denn ein anderer intelligibler ,charakter wrde einen anderen empirischen gegeben haben1 und wenn wir sagen1 da unerachtet seines ganzen1 bis dahin gefhrten1 ,lebenswandels1 der ,tter die ,lge doch htte unterlassen knnen1 so bedeutet dieses nur1 da sie unmittelbar unter der ,macht der ,vernunft stehe1 und die ,vernunft in ihrer ,kausalitt keinen ,bedingungen der ,erscheinung und des ,zeitlaufs unterworfen ist1 der ,unterschied der ,zeit auch1 zwar einen ,hauptunterschied der ,erscheinungen respektive gegeneinander1 da diese aber keine ,sachen1 mithin auch nicht ,ursachen an sich selbst sind1 keinen ,unterschied der ,handlung in ,beziehung auf die ,vernunft machen knne4 ,wir knnen also mit der ,beurteilung freier ,handlungen1 in ,ansehung ihrer ,kausalitt1 nur bis an die intelligible ,ursache1 aber nicht ber dieselbe hinaus kommen2 wir knnen erkennen1 da sie frei1 d4i4 von der ,sinnlichkeit unabhngig bestimmt1 und1 auf solche ,art1 die sinnlichunbedingte ,bedingung der ,erscheinungen sein knne4 ,warum aber der intelligible ,charakter gerade diese ,erscheinungen und diesen empirischen ,charakter unter vorliegenden ,umstnden gebe1 das berschreitet so weit alles ,vermgen unserer ,vernunft es zu beantworten1 ja alle ,befugnis derselben nur zu fragen1 als ob man frge3 woher der transzendentale ,gegenstand unserer ueren sinnlichen ,anschauung gerade nur ,anschauung im ,raume und nicht irgendeine andere gibt4 ,allein die ,aufgabe1 die wir aufzulsen hatten1 verbindet uns hierzu gar nicht1 denn sie war nur diese3 ob ,freiheit der ,naturnotwendigkeit in einer und derselben ,handlung widerstreite1 und dieses haben wir hinreichend beantwortet1 da wir zeigten1 da1 da bei jener eine ,beziehung auf eine ganz andere ,art von ,bedingungen mglich ist1 als bei dieser1 das ,gesetz der letzteren die erstere nicht affiziere1 mithin beide voneinander unabhngig und durcheinander ungestrt stattfinden knnen4 99 99 99 ,man mu wohl bemerken3 da wir hierdurch nicht die ,wirklichkeit der ,freiheit1 als eines der ,vermgen1 welche die ,ursache von den ,erscheinungen unserer ,sinnenwelt enthalten1 haben dartun wollen ,denn1 auer da dieses gar keine transzendentale ,betrachtung1 die blo mit ,begriffen zu tun hat1 gewesen sein wrde1 so knnte es auch nicht gelingen1 indem wir aus der ,erfahrung niemals auf etwas1 was gar nicht nach ,erfahrungsgesetzen gedacht werden mu1 schlieen knnen4 ,ferner haben wir auch gar nicht einmal die ,mglichkeit der ,freiheit beweisen wollen2 denn dieses wre auch nicht gelungen1 weil wir berhaupt von keinem ,realgrunde und keiner ,kausalitt1 aus bloen ,begriffen a priori1 die ,mglichkeit erkennen knnen4 ,die ,freiheit wird hier nur als transzendentale ,idee behandelt1 wodurch die ,vernunft die ,reihe der ,bedingungen in der ,erscheinung durch das ,sinnlichunbedingte schlechthin anzuheben denkt1 dabei sich aber in eine ,antinomie mit ihren eigenen ,gesetzen1 welche sie dem empirischen ,gebrauche des ,verstandes vorschreibt1 verwickelt4 ,da nun diese ,antinomie auf einem bloen ,scheine beruhe1 und1 da ,natur der ,kausalitt aus ,freiheit wenigstens nicht widerstreite1 das war das einzige1 was wir leisten konnten1 und woran es uns auch einzig und allein gelegen war4 ,,iv4 ,auflsung der kosmologischen ,idee von der ,totalitt der ,abhngigkeit der ,erscheinungen1 ihrem ,dasein nach berhaupt ,in der vorigen ,nummer betrachteten wir die ,vernderungen der ,sinnenwelt in ihrer dynamischen ,reihe1 da eine jede unter einer anderen1 als ihrer ,ursache1 steht4 ,jetzt dient uns diese ,reihe der ,zustnde nur zur ,leitung1 um zu einem ,dasein zu gelangen1 das die hchste ,bedingung alles ,vernderlichen sein knne1 nmlich dem notwendigen ,wesen4 ,es ist hier nicht um die unbedingte ,kausalitt1 sondern die unbedingte ,existenz der ,substanz selbst zu tun4 ,also ist die ,reihe1 welche wir vor uns haben1 eigentlich nur die von ,begriffen1 und nicht von ,anschauungen1 insofern die eine die ,bedingung der anderen ist4 ,man sieht aber leicht3 da1 da alles in dem ,inbegriffe der ,erscheinungen vernderlich1 mithin im ,dasein bedingt ist1 es berall in der ,reihe des abhngigen ,daseins kein unbedingtes ,glied geben knne1 dessen ,existenz schlechthin notwendig wre1 und da also1 wenn ,erscheinungen ,dinge an sich selbst wren1 eben darum aber ihre ,bedingung mit dem ,bedingten jederzeit zu einer und derselben ,reihe der ,anschauungen gehrte1 ein notwendiges ,wesen1 als ,bedingung des ,daseins der ,erscheinungen der ,sinnenwelt1 niemals stattfinden knnte4 ,es hat aber der dynamische ,regressus dieses ,eigentmliche und ,unterscheidende von dem mathematischen an sich3 da1 da dieser es eigentlich nur mit der ,zusammensetzung der ,teile zu einem ,ganzen1 oder der ,zerfllung eines ,ganzen in seine ,teile1 zu tun hat1 die ,bedingungen dieser ,reihe immer als ,teile derselben1 mithin als gleichartig1 folglich als ,erscheinungen angesehen werden mssen1 anstatt da in jenem ,regressus1 da es nicht um die ,mglichkeit eines unbedingten ,ganzen aus gegebenen ,teilen1 oder eines unbedingten ,teils zu einem gegebenen ,ganzen1 sondern um die ,ableitung eines ,zustandes von seiner ,ursache1 oder des zuflligen ,daseins der ,substanz selbst von der notwendigen zu tun ist1 die ,bedingung nicht eben notwendig mit dem ,bedingten eine empirische ,reihe ausmachen drfe4 ,also bleibt uns1 bei der vor uns liegenden scheinbaren ,antinomie1 noch ein ,ausweg offen1 da nmlich alle beide einander widerstreitenden ,stze in verschiedener ,beziehung zugleich wahr sein knnen1 so1 da alle ,dinge der ,sinnenwelt durchaus zufllig sind1 mithin auch immer nur empirischbedingte ,existenz haben1 gleichwohl von der ganzen ,reihe1 auch eine nichtempirische ,bedingung1 d4i4 ein unbedingtnotwendiges ,wesen stattfinde4 ,denn dieses wrde1 als intelligible ,bedingung1 gar nicht zur ,reihe als ein ,glied derselben 7nicht einmal als das oberste ,glied7 gehren1 und auch kein ,glied der ,reihe empirischunbedingt machen1 sondern die ganze ,sinnenwelt in ihrem durch alle ,glieder gehenden empirischbedingten ,dasein lassen4 ,darin wrde sich also diese ,art1 ein unbedingtes ,dasein den ,erscheinungen zum ,grunde zu legen1 von der empirischunbedingten ,kausalitt 7der ,freiheit71 im vorigen ,artikel1 unterscheiden1 da bei der ,freiheit das ,ding selbst1 als ,ursache 7,substantia phaenomenon71 dennoch in die ,reihe der ,bedingungen gehrte1 und nur seine ,kausalitt als intelligibel gedacht wurde1 hier aber das notwendige ,wesen ganz auer der ,reihe der ,sinnenwelt 7als ens extramundanum7 und blo intelligibel gedacht werden mte1 wodurch allein es verhtet werden kann1 da es nicht selbst dem ,gesetze der ,zuflligkeit und ,abhngigkeit aller ,erscheinungen unterworfen werde4 ,das regulative ,prinzip der ,vernunft ist also in ,ansehung dieser unserer ,aufgabe3 da alles in der ,sinnenwelt empirischbedingte ,existenz habe1 und da es berall in ihr in ,ansehung keiner ,eigenschaft eine unbedingte ,notwendigkeit gebe3 da kein ,glied der ,reihe von ,bedingungen sei1 davon man nicht immer die empirische ,bedingung in einer mglichen ,erfahrung erwarten1 und1 soweit man kann1 suchen msse1 und nichts uns berechtige1 irgendein ,dasein von einer ,bedingung auerhalb der empirischen ,reihe abzuleiten1 oder auch es als in der ,reihe selbst fr schlechterdings unabhngig und selbstndig zu halten1 gleichwohl aber dadurch gar nicht in ,abrede zu ziehen1 da nicht die ganze ,reihe in irgendeinem intelligiblen ,wesen 7welches darum von aller empirischen ,bedingung frei ist1 und vielmehr den ,grund der ,mglichkeit aller dieser ,erscheinungen enthlt17 gegrndet sein knne4 ,es ist aber hierbei gar nicht die ,meinung1 das unbedingtnotwendige ,dasein eines ,wesens zu beweisen1 oder auch nur die ,mglichkeit einer blo intelligiblen ,bedingung der ,existenz der ,erscheinungen der ,sinnenwelt hierauf zu grnden1 sondern nur eben so1 wie wir die ,vernunft einschrnken1 da sie nicht den ,faden der empirischen ,bedingungen verlasse1 und sich in transzendente und keiner ,darstellung in concreto fhige ,erklrungsgrnde verlaufe1 also auch1 andererseits1 das ,gesetz des blo empirischen ,verstandesgebrauchs dahin einzuschrnken1 da es nicht ber die ,mglichkeit der ,dinge berhaupt entscheide1 und das ,intelligible1 ob es gleich von uns zur ,erklrung der ,erscheinungen nicht zu gebrauchen ist1 darum nicht fr unmglich erklre4 ,es wird also dadurch nur gezeigt1 da die durchgngige ,zuflligkeit aller ,naturdinge und aller ihrer 7empirischen7 ,bedingungen1 ganz wohl mit der willkrlichen ,voraussetzung einer notwendigen1 obzwar blo intelligiblen ,bedingung zusammen bestehen knne1 also kein wahrer ,widerspruch zwischen diesen ,behauptungen anzutreffen sei1 mithin sie beiderseits wahr sein knnen4 ,es mag immer ein solches schlechthinnotwendiges ,verstandeswesen an sich unmglich sein1 so kann dieses doch aus der allgemeinen ,zuflligkeit und ,abhngigkeit alles dessen1 was zur ,sinnenwelt gehrt1 imgleichen aus dem ,prinzip1 bei keinem einzigen ,gliede derselben1 sofern es zufllig ist1 aufzuhren und sich auf eine ,ursache auer der ,welt zu berufen1 keineswegs geschlossen werden4 ,die ,vernunft geht ihren ,gang im empirischen und ihren besonderen ,gang im transzendentalen ,gebrauche4 ,die ,sinnenwelt enthlt nichts als ,erscheinungen1 diese aber sind bloe ,vorstellungen1 die immer wiederum sinnlich bedingt sind1 und1 da wir hier niemals ,dinge an sich selbst zu unseren ,gegenstnden haben1 so ist nicht zu verwundern1 da wir niemals berechtigt sind1 von einem ,gliede der empirischen ,reihen1 welches es auch sei1 einen ,sprung auer dem ,zusammenhange der ,sinnlichkeit zu tun1 gleich als wenn es ,dinge an sich selbst wren1 die auer ihrem transzendentalen ,grunde existierten1 und die man verlassen knnte1 um die ,ursache ihres ,daseins auer ihnen zu suchen2 welches bei zuflligen ,dingen allerdings endlich geschehen mte1 aber nicht bei blossen ,vorstellungen von ,dingen1 deren ,zuflligkeit selbst nur ,phnomen ist1 und auf keinen anderen ,regressus1 als denjenigen1 der die ,phnomena bestimmt1 d4i4 der empirisch ist1 fhren kann4 ,sich aber einen intelligiblen ,grund der ,erscheinungen1 d4i4 der ,sinnenwelt1 und denselben befreit von der ,zuflligkeit der letzteren1 denken1 ist weder dem uneingeschrnkten empirischen ,regressus in der ,reihe der ,erscheinungen1 noch der durchgngigen ,zuflligkeit derselben entgegen4 ,das ist aber auch das ,einzige1 was wir zur ,hebung der scheinbaren ,antinomie zu leisten hatten1 und was sich nur auf diese ,weise tun lie4 ,denn1 ist die jedesmalige ,bedingung zu jedem ,bedingten 7dem ,dasein nach7 sinnlich1 und eben darum zur ,reihe gehrig1 so ist sie selbst wiederum bedingt 7wie die ,antithesis der vierten ,antinomie es aufweist74 ,es mute also entweder ein ,widerstreit mit der ,vernunft1 die das ,unbedingte fordert1 bleiben1 oder dieses auer der ,reihe in dem ,intelligiblen gesetzt werden1 dessen ,notwendigkeit keine empirische ,bedingung erfordert1 noch verstattet1 und also1 respektive auf ,erscheinungen1 unbedingt notwendig ist4 ,der empirische ,gebrauch der ,vernunft 7in ,ansehung der ,bedingungen des ,daseins in der ,sinnenwelt7 wird durch die ,einrumung eines blo intelligiblen ,wesens nicht affiziert1 sondern geht nach dem ,prinzip der durchgngigen ,zuflligkeit1 von empirischen ,bedingungen zu hheren1 die immer ebensowohl empirisch sind4 ,ebensowenig schliet aber auch dieser regulative ,grundsatz die ,annehmung einer intelligiblen ,ursache1 die nicht in der ,reihe ist1 aus1 wenn es um den reinen ,gebrauch der ,vernunft 7in ,ansehung der ,zwecke7 zu tun ist4 ,denn da bedeutet jene nur den fr uns blo transzendentalen und unbekannten ,grund der ,mglichkeit der sinnlichen ,reihe berhaupt1 dessen1 von allen ,bedingungen der letzteren unabhngiges und in ,ansehung dieser unbedingtnotwendiges1 ,dasein der unbegrenzten ,zuflligkeit der ersteren1 und darum auch dem nirgend geendigten ,regressus in der ,reihe empirischer ,bedingungen1 gar nicht entgegen ist4 ,schluanmerkung zur ganzen ,antinomie der reinen ,vernunft ,solange wir mit unseren ,vernunftbegriffen blo die ,totalitt der ,bedingungen in der ,sinnenwelt1 und was in ,ansehung ihrer der ,vernunft zu ,diensten geschehen kann1 zum ,gegenstande haben3 so sind unsere ,ideen zwar transzendental1 aber doch kosmologisch4 ,sobald wir aber das ,unbedingte 7um das es doch eigentlich zu tun ist7 in demjenigen setzen1 was ganz auerhalb der ,sinnenwelt1 mithin auer aller mglichen ,erfahrung ist1 so werden die ,ideen transzendent2 sie dienen nicht blo zur ,vollendung des empirischen ,vernunftgebrauchs 7der immer eine nie auszufhrende1 aber dennoch zu befolgende ,idee bleibt71 sondern sie trennen sich davon gnzlich1 und machen sich selbst ,gegenstnde1 deren ,stoff nicht aus ,erfahrung genommen1 deren objektive ,realitt auch nicht auf der ,vollendung der empirischen ,reihe1 sondern auf reinen ,begriffen a priori beruht4 ,dergleichen transzendente ,ideen haben einen blo intelligiblen ,gegenstand1 welchen als ein transzendentales ,objekt1 von dem man brigens nichts wei1 zuzulassen1 es allerdings erlaubt ist1 wozu aber1 um es als ein durch seine unterscheidenden und inneren ,prdikate bestimmbares ,ding zu denken1 wir weder ,grnde der ,mglichkeit 7als unabhngig von allen ,erfahrungsbegriffen71 noch die mindeste ,rechtfertigung1 einen solchen ,gegenstand anzunehmen1 auf unserer ,seite haben1 und welches daher ein bloes ,gedankending ist4 ,gleichwohl dringt uns1 unter allen kosmologischen ,ideen1 diejenige1 so die vierte ,antinomie veranlate1 diesen ,schritt zu wagen4 ,denn das in sich selbst ganz und gar nicht gegrndete1 sondern stets bedingte1 ,dasein der ,erscheinungen fordert uns auf3 uns nach etwas von allen ,erscheinungen ,unterschiedenem1 mithin einem intelligiblen ,gegenstande umzusehen1 bei welchem diese ,zuflligkeit aufhre4 ,weil aber1 wenn wir uns einmal die ,erlaubnis genommen haben1 auer dem ,feld der gesamten ,sinnlichkeit eine fr sich bestehende ,wirklichkeit anzunehmen1 ,erscheinungen nur als zufllige ,vorstellungsarten intelligibler ,gegenstnde1 von solchen ,wesen1 die selbst ,intelligenzen sind1 anzusehen3 so bleibt uns nichts anderes brig als die ,analogie1 nach der wir die ,erfahrungsbegriffe nutzen1 um uns von intelligiblen ,dingen1 von denen wir an sich nicht die mindeste ,kenntnis haben1 doch irgend einigen ,begriff zu machen4 ,weil wir das ,zufllige nicht anders als durch ,erfahrung kennenlernen1 hier aber von ,dingen1 die gar nicht ,gegenstnde der ,erfahrung sein sollen1 die ,rede ist1 so werden wir ihre ,kenntnis aus dem1 was an sich notwendig ist1 aus reinen ,begriffen von ,dingen berhaupt1 ableiten mssen4 ,daher ntigt uns der erste ,schritt1 den wir auer der ,sinnenwelt tun1 unsere neuen ,kenntnisse von der ,untersuchung des schlechthinnotwendigen ,wesens anzufangen1 und von den ,begriffen desselben die ,begriffe von allen ,dingen1 sofern sie blo intelligibel sind1 abzuleiten1 und diesen ,versuch wollen wir in dem folgenden ,hauptstcke anstellen4 ,des zweiten ,buchs der transzendentalen ,dialektik ,drittes ,hauptstck ,das ,ideal der reinen ,vernunft ,erster ,abschnitt ,von dem ,ideal berhaupt ,wir haben oben gesehen1 da durch reine ,verstandesbegriffe1 ohne alle ,bedingungen der ,sinnlichkeit1 gar keine ,gegenstnde knnen vorgestellt werden1 weil die ,bedingungen der objektiven ,realitt derselben fehlen1 und nichts1 als die bloe ,form des ,denkens1 in ihnen angetroffen wird4 ,gleichwohl knnen sie in concreto dargestellt werden1 wenn man sie auf ,erscheinungen anwendet2 denn an ihnen haben sie eigentlich den ,stoff zum ,erfahrungsbegriffe1 der nichts als ein ,verstandesbegriff in concreto ist4 ,ideen aber sind noch weiter von der objektiven ,realitt entfernt1 als ,kategorien2 denn es kann keine ,erscheinung gefunden werden1 an der sie sich in concreto vorstellen lieen4 ,sie enthalten eine gewisse ,vollstndigkeit1 zu welcher keine mgliche empirische ,erkenntnis zulangt1 und die ,vernunft hat dabei nur eine systematische ,einheit im ,sinne1 welcher sie die empirischmgliche ,einheit zu nhern sucht1 ohne sie jemals vllig zu erreichen4 ,aber noch weiter1 als die ,idee1 scheint dasjenige von der objektiven ,realitt entfernt zu sein1 was ich das ,ideal nenne1 und worunter ich die ,idee1 nicht blo in concreto1 sondern in individuo1 d4i4 als ein einzelnes1 durch die ,idee allein bestimmbares1 oder gar bestimmtes ,ding1 verstehe4 ,die ,menschheit in ihrer ganzen ,vollkommenheit1 enthlt nicht allein die ,erweiterung aller zu dieser ,natur gehrigen wesentlichen ,eigenschaften1 welche unseren ,begriff von derselben ausmachen1 bis zur vollstndigen ,kongruenz mit ihren ,zwecken1 welches unsere ,idee der vollkommenen ,menschheit sein wrde1 sondern auch alles1 was auer diesem ,begriffe zu der durchgngigen ,bestimmung der ,idee gehrt2 denn von allen entgegengesetzten ,prdikaten kann sich doch nur ein einziges zu der ,idee des vollkommensten ,menschen schicken4 ,was uns ein ,ideal ist1 war dem ,plato eine ,idee des gttlichen ,verstandes1 ein einzelner ,gegenstand in der reinen ,anschauung desselben1 das ,vollkommenste einer jeden ,art mglicher ,wesen und der ,urgrund aller ,nachbilder in der ,erscheinung4 ,ohne uns aber so weit zu versteigen1 mssen wir gestehen1 da die menschliche ,vernunft nicht allein ,ideen1 sondern auch ,ideale enthalte1 die zwar nicht1 wie die platonischen1 schpferische1 aber doch praktische ,kraft 7als regulative ,prinzipien7 haben1 und der ,mglichkeit der ,vollkommenheit gewisser ,handlungen zum ,grunde liegen4 ,moralische ,begriffe sind nicht gnzlich reine ,vernunftbegriffe1 weil ihnen etwas ,empirisches 7,lust oder ,unlust7 zum ,grunde liegt4 ,gleichwohl knnen sie in ,ansehung des ,prinzips1 wodurch die ,vernunft der an sich gesetzlosen ,freiheit ,schranken setzt1 7also wenn man blo auf ihre ,form acht hat17 gar wohl zum ,beispiele reiner ,vernunftbegriffe dienen4 ,tugend1 und1 mit ihr1 menschliche ,weisheit in ihrer ganzen ,reinigkeit1 sind ,ideen4 ,aber der ,weise 7des ,stoikers7 ist ein ,ideal1 d4i4 ein ,mensch1 der blo in ,gedanken existiert1 der aber mit der ,idee der ,weisheit vllig kongruiert4 ,so wie die ,idee die ,regel gibt1 so dient das ,ideal in solchem ,falle zum ,urbilde1 der durchgngigen ,bestimmung des ,nachbildes1 und wir haben kein anderes ,richtma unserer ,handlungen1 als das ,verhalten dieses gttlichen ,menschen in uns1 womit wir uns vergleichen1 beurteilen1 und dadurch uns bessern1 obgleich es niemals erreichen knnen4 ,diese ,ideale1 ob man ihnen gleich nicht objektive ,realitt 7,existenz7 zugestehen mchte1 sind doch um deswillen nicht fr ,hirngespinste anzusehen1 sondern geben ein unentbehrliches ,richtma der ,vernunft ab1 die des ,begriffs von dem1 was in seiner ,art ganz vollstndig ist1 bedarf1 um danach den ,grad und die ,mngel des ,unvollstndigen zu schtzen und abzumessen4 ,das ,ideal aber in einem ,beispiele1 d4i4 in der ,erscheinung1 realisieren wollen1 wie etwa den ,weisen in einem ,roman1 ist untunlich1 und hat berdem etwas ,widersinnisches und wenig ,erbauliches an sich1 indem die natrlichen ,schranken1 welche der ,vollstndigkeit in der ,idee kontinuierlich ,abbruch tun1 alle ,illusion in solchem ,versuche unmglich und dadurch das ,gute1 das in der ,idee liegt1 selbst verdchtig und einer bloen ,erdichtung hnlich machen4 ,so ist es mit dem ,ideale der ,vernunft bewandt1 welches jederzeit auf bestimmten ,begriffen beruhen und zur ,regel und ,urbilde1 es sei der ,befolgung1 oder ,beurteilung1 dienen mu4 ,ganz anders verhlt es sich mit denen ,geschpfen der ,einbildungskraft1 darber sich niemand erklren und einen verstndlichen ,begriff geben kann1 gleichsam ,monogrammen1 die nur einzelne1 obzwar nach keiner angeblichen ,regel bestimmte ,zge sind1 welche mehr eine im ,mittel verschiedener ,erfahrungen gleichsam schwebende ,zeichnung1 als ein bestimmtes ,bild ausmachen1 dergleichen ,maler und ,physiognomen in ihrem ,kopfe zu haben vorgeben1 und die ein nicht mitzuteilendes ,schattenbild ihrer ,produkte oder auch ,beurteilungen sein sollen4 ,sie knnen1 obzwar nur uneigentlich1 ,ideale der ,sinnlichkeit genannt werden1 weil sie das nicht erreichbare ,muster mglicher empirischer ,anschauungen sein sollen1 und gleichwohl keine der ,erklrung und ,prfung fhige ,regel abgeben4 ,die ,absicht der ,vernunft mit ihrem ,ideale ist dagegen die durchgngige ,bestimmung nach ,regeln a priori2 daher sie sich einen ,gegenstand denkt1 der nach ,prinzipien durchgngig bestimmbar sein soll1 obgleich dazu die hinreichenden ,bedingungen in der ,erfahrung mangeln und der ,begriff selbst also transzendent ist4 ,des dritten ,hauptstcks ,zweiter ,abschnitt ,von dem transzendentalen ,ideal 7,prototypon transzendentale7 ,ein jeder ,begriff ist in ,ansehung dessen1 was in ihm selbst nicht enthalten ist1 unbestimmt1 und steht unter dem ,grundsatze der ,bestimmbarkeit2 da nur eines1 von jeden zween einander kontradiktorischentgegengesetzten ,prdikaten1 ihm zukommen knne1 welcher auf dem ,satze des ,widerspruchs beruht1 und daher ein blo logisches ,prinzip ist1 das von allem ,inhalte der ,erkenntnis abstrahiert1 und nichts1 als die logische ,form derselben vor ,augen hat4 ,ein jedes ,ding aber1 seiner ,mglichkeit nach1 steht noch unter dem ,grundsatze der durchgngigen ,bestimmung1 nach welchem ihm von allen mglichen ,prdikaten der ,dinge1 sofern sie mit ihren ,gegenteilen verglichen werden1 eines zukommen mu4 ,dieses beruht nicht blo auf dem ,satze des ,widerspruchs2 denn es betrachtet1 auer dem ,verhltnis zweier einander widerstreitenden ,prdikate1 jedes ,ding noch im ,verhltnis auf die gesamte ,mglichkeit1 als den ,inbegriff aller ,prdikate der ,dinge berhaupt1 und1 indem es solche als ,bedingung a priori voraussetzt1 so stellt es ein jedes ,ding so vor1 wie es von dem ,anteil1 den es an jener gesamten ,mglichkeit hat1 seine eigene ,mglichkeit ableite499 ,das ,prinzipium der durchgngigen ,bestimmung betrifft also den ,inhalt1 und nicht blo die logische ,form4 ,es ist der ,grundsatz der ,synthesis aller ,prdikate1 die den vollstndigen ,begriff von einem ,dinge machen sollen1 und nicht blo der analytischen ,vorstellung1 durch eines zweier entgegengesetzten ,prdikate1 und enthlt eine transzendentale ,voraussetzung1 nmlich die der ,materie zu aller ,mglichkeit1 welche a priori die ,data zur besonderen ,mglichkeit jedes ,dinges enthalten soll4 99 ,es wird also durch diesen ,grundsatz jedes ,ding auf ein gemeinschaftliches ,korrelatum1 nmlich die gesamte ,mglichkeit1 bezogen1 welche1 wenn sie 7d4i4 der ,stoff zu allen mglichen ,prdikaten7 in der ,idee eines einzigen ,dinges angetroffen wrde1 eine ,affinitt alles ,mglichen durch die ,identitt des ,grundes der durchgngigen ,bestimmung desselben beweisen wrde4 ,die ,bestimmbarkeit eines jeden ,begriffs ist der ,allgemeinheit 7,universalitas7 des ,grundsatzes der ,ausschlieung eines ,mittleren zwischen zwei entgegengesetzten ,prdikaten1 die ,bestimmung aber eines ,dinges der ,allheit 7,universitas7 oder dem ,inbegriffe aller mglichen ,prdikate untergeordnet4 ,der ,satz3 alles ,existierende ist durchgngig bestimmt1 bedeutet nicht allein1 da von jedem ,paare einander entgegengesetzten gegebenen1 sondern auch von allen mglichen ,prdikaten ihm immer eines zukomme2 es werden durch diesen ,satz nicht blo ,prdikate untereinander logisch1 sondern das ,ding selbst1 mit dem ,inbegriff aller mglichen ,prdikate1 transzendental verglichen4 ,er will so viel sagen1 als3 um ein ,ding vollstndig zu erkennen1 mu man alles ,mgliche erkennen1 und es dadurch1 es sei bejahend oder verneinend1 bestimmen4 ,die durchgngige ,bestimmung ist folglich ein ,begriff1 den wir niemals in concreto seiner ,totalitt nach darstellen knnen1 und grndet sich also auf einer ,idee1 welche lediglich in der ,vernunft ihren ,sitz hat1 die dem ,verstande die ,regel seines vollstndigen ,gebrauchs vorschreibt4 ,ob nun zwar diese ,idee von dem ,inbegriffe aller ,mglichkeit1 sofern er als ,bedingung der durchgngigen ,bestimmung eines jeden ,dinges zum ,grunde liegt1 in ,ansehung der ,prdikate1 die denselben ausmachen mgen1 selbst noch unbestimmt ist1 und wir dadurch nichts weiter als einen ,inbegriff aller mglichen ,prdikate berhaupt denken1 so finden wir doch bei nherer ,untersuchung1 da diese ,idee1 als ,urbegriff1 eine ,menge von ,prdikaten ausstoe1 die als abgeleitet durch andere schon gegeben sind1 oder nebeneinander nicht stehen knnen1 und da sie sich bis zu einem durchgngig a priori bestimmten ,begriffe lutere1 und dadurch der ,begriff von einem einzelnen ,gegenstande werde1 der durch die bloe ,idee durchgngig bestimmt ist1 mithin ein ,ideal der reinen ,vernunft genannt werden mu4 ,wenn wir alle mglichen ,prdikate nicht blo logisch1 sondern transzendental1 d4i4 nach ihrem ,inhalte1 der an ihnen a priori gedacht werden kann1 erwgen1 so finden wir1 da durch einige derselben ein ,sein1 durch andere ein bloes ,nichtsein vorgestellt wird4 ,die logische ,verneinung1 die lediglich durch das ,wrtchen3 ,nicht1 angezeigt wird1 hngt eigentlich niemals einem ,begriffe1 sondern nur dem ,verhltnisse desselben zu einem anderen im ,urteile an1 und kann also dazu bei weitem nicht hinreichend sein1 einen ,begriff in ,ansehung seines ,inhaltes zu bezeichnen4 ,der ,ausdruck3 ,nichtsterblich1 kann gar nicht zu erkennen geben1 da dadurch ein bloes ,nichtsein am ,gegenstande vorgestellt werde1 sondern lt allen ,inhalt unberhrt4 ,eine transzendentale ,verneinung bedeutet dagegen das ,nichtsein an sich selbst1 dem die transzendentale ,bejahung entgegengesetzt wird1 welche ein ,etwas ist1 dessen ,begriff an sich selbst schon ein ,sein ausdrckt1 und daher ,realitt 7,sachheit7 genannt wird1 weil durch sie allein1 und so weit sie reicht1 ,gegenstnde ,etwas 7,dinge7 sind1 die entgegenstehende ,negation hingegen einen bloen ,mangel bedeutet1 und1 wo diese allein gedacht wird1 die ,aufhebung alles ,dinges vorgestellt wird4 ,nun kann sich niemand eine ,verneinung bestimmt denken1 ohne da er die entgegengesetzte ,bejahung zum ,grunde liegen habe4 ,der ,blindgeborene kann sich nicht die mindeste ,vorstellung von ,finsternis machen1 weil er keine vom ,lichte hat2 der ,wilde nicht von der ,armut1 weil er den ,wohlstand nicht kennt499 ,der ,unwissende hat keinen ,begriff von seiner ,unwissenheit1 weil er keinen von der ,wissenschaft hat1 usw4 ,es sind also auch alle ,begriffe der ,negationen abgeleitet1 und die ,realitten enthalten die ,data und sozusagen die ,materie1 oder den transzendentalen ,inhalt1 zu der ,mglichkeit und durchgngigen ,bestimmung aller ,dinge4 99 ,die ,beobachtungen und ,berechnungen der ,sternkundigen haben uns viel ,bewunderungswrdiges gelehrt1 aber das ,wichtigste ist wohl1 da sie uns den ,abgrund der ,unwissenheit aufgedeckt haben1 den die menschliche ,vernunft1 ohne diese ,kenntnisse1 sich niemals so gro htte vorstellen knnen1 und worber das ,nachdenken eine groe ,vernderung in der ,bestimmung der ,endabsichten unseres ,vernunftgebrauchs hervorbringen mu4 ,wenn also der durchgngigen ,bestimmung in unserer ,vernunft ein transzendentales ,substratum zum ,grunde gelegt wird1 welches gleichsam den ganzen ,vorrat des ,stoffes1 daher alle mglichen ,prdikate der ,dinge genommen werden knnen1 enthlt1 so ist dieses ,substratum nichts anderes1 als die ,idee von einem ,all der ,realitt 7omnitudo realitatis74 ,alle wahren ,verneinungen sind alsdann nichts als ,schranken1 welches sie nicht genannt werden knnten1 wenn nicht das ,unbeschrnkte 7das ,all7 zum ,grunde lge4 ,es ist aber auch durch diesen ,allbesitz der ,realitt der ,begriff eines ,dinges an sich selbst1 als durchgngig bestimmt1 vorgestellt1 und der ,begriff eines entis realissimi ist der ,begriff eines einzelnen ,wesens1 weil von allen mglichen entgegengesetzten ,prdikaten eines1 nmlich das1 was zum ,sein schlechthin gehrt1 in seiner ,bestimmung angetroffen wird4 ,also ist es ein transzendentales ,ideal1 welches der durchgngigen ,bestimmung1 die notwendig bei allem1 was existiert1 angetroffen wird1 zum ,grunde liegt1 und die oberste und vollstndige materiale ,bedingung seiner ,mglichkeit ausmacht1 auf welcher alles ,denken der ,gegenstnde berhaupt ihrem ,inhalte nach zurckgefhrt werden mu4 ,es ist aber auch das einzige eigentliche ,ideal1 dessen die menschliche ,vernunft fhig ist2 weil nur in diesem einzigen ,falle ein an sich allgemeiner ,begriff von einem ,dinge durch sich selbst durchgngig bestimmt1 und als die ,vorstellung von einem ,individuum erkannt wird4 ,die logische ,bestimmung eines ,begriffs durch die ,vernunft beruht auf einem disjunktiven ,vernunftschlusse1 in welchem der ,obersatz eine logische ,einteilung 7die ,teilung der ,sphre eines allgemeinen ,begriffs7 enthlt1 der ,untersatz diese ,sphre bis auf einen ,teil einschrnkt und der ,schlusatz den ,begriff durch diesen bestimmt4 ,der allgemeine ,begriff einer ,realitt berhaupt kann a priori nicht eingeteilt werden1 weil man ohne ,erfahrung keine bestimmten ,arten von ,realitt kennt1 die unter jener ,gattung enthalten wren4 ,also ist der transzendentale ,obersatz der durchgngigen ,bestimmung aller ,dinge nichts anderes1 als die ,vorstellung des ,inbegriffs aller ,realitt1 nicht blo ein ,begriff1 der alle ,prdikate ihrem transzendentalen ,inhalte nach unter sich1 sondern der sie in sich begreift1 und die durchgngige ,bestimmung eines jeden ,dinges beruht auf der ,einschrnkung dieses ,all der ,realitt1 indem ,einiges derselben dem ,dinge beigelegt1 das brige aber ausgeschlossen wird1 welches mit dem ,entweder - ,oder des disjunktiven ,obersatzes und der ,bestimmung des ,gegenstandes1 durch eins der ,glieder dieser ,teilung im ,untersatze1 bereinkommt4 ,demnach ist der ,gebrauch der ,vernunft1 durch den sie das transzendentale ,ideal zum ,grunde ihrer ,bestimmung aller mglichen ,dinge legt1 demjenigen analogisch1 nach welchem sie in disjunktiven ,vernunftschlssen verfhrt2 welches der ,satz war1 den ich oben zum ,grunde der systematischen ,einteilung aller transzendentalen ,ideen legte1 nach welchem sie den drei ,arten von ,vernunftschlssen parallel und korrespondierend erzeugt werden4 ,es versteht sich von selbst1 da die ,vernunft zu dieser ihrer ,absicht1 nmlich sich lediglich die notwendige durchgngige ,bestimmung der ,dinge vorzustellen1 nicht die ,existenz eines solchen ,wesens1 das dem ,ideale gem ist1 sondern nur die ,idee desselben voraussetze1 um von einer unbedingten ,totalitt der durchgngigen ,bestimmung die bedingte1 d4i4 die des ,eingeschrnkten abzuleiten4 ,das ,ideal ist ihr also das ,urbild 7,prototypon7 aller ,dinge1 welche insgesamt1 als mangelhafte ,kopien 7ectypa71 den ,stoff zu ihrer ,mglichkeit daher nehmen1 und indem sie demselben mehr oder weniger nahekommen1 dennoch jederzeit unendlich weit daran fehlen1 es zu erreichen4 ,so wird denn alle ,mglichkeit der ,dinge 7der ,synthesis des ,mannigfaltigen ihrem ,inhalte nach7 als abgeleitet1 und nur allein die desjenigen1 was alle ,realitt in sich schliet1 als ursprnglich angesehen4 ,denn alle ,verneinungen 7welche doch die einzigen ,prdikate sind1 wodurch sich alles andere vom realsten ,wesen unterscheiden lt17 sind bloe ,einschrnkungen einer greren und endlich der hchsten ,realitt1 mithin setzen sie diese voraus1 und sind dem ,inhalte nach von ihr blo abgeleitet4 ,alle ,mannigfaltigkeit der ,dinge ist nur eine eben so vielfltige ,art1 den ,begriff der hchsten ,realitt1 der ihr gemeinschaftliches ,substratum ist1 einzuschrnken1 so wie alle ,figuren nur als verschiedene ,arten1 den unendlichen ,raum einzuschrnken1 mglich sind4 ,daher wird der blo in der ,vernunft befindliche ,gegenstand ihres ,ideals auch das ,urwesen 7ens originarium71 sofern es keines ber sich hat1 das hchste ,wesen 7ens summum71 und1 sofern alles1 als bedingt1 unter ihm steht1 das ,wesen aller ,wesen 7ens entium7 genannt4 ,alles dieses aber bedeutet nicht das objektive ,verhltnis eines wirklichen ,gegenstandes zu anderen ,dingen1 sondern der ,idee zu ,begriffen1 und lt uns wegen der ,existenz eines ,wesens von so ausnehmendem ,vorzuge in vlliger ,unwissenheit4 ,weil man auch nicht sagen kann1 da ein ,urwesen aus viel abgeleiteten ,wesen bestehe1 indem ein jedes derselben jenes voraussetzt1 mithin es nicht ausmachen kann1 so wird das ,ideal des ,urwesens auch als einfach gedacht werden mssen4 ,die ,ableitung aller anderen ,mglichkeit von diesem ,urwesen wird daher1 genau zu reden1 auch nicht als eine ,einschrnkung seiner hchsten ,realitt und gleichsam als eine ,teilung derselben angesehen werden knnen2 denn alsdann wrde das ,urwesen als ein bloes ,aggregat von abgeleiteten ,wesen angesehen werden1 welches nach dem vorigen unmglich ist1 ob wir es gleich anfnglich im ersten rohen ,schattenrisse so vorstellten4 ,vielmehr wrde der ,mglichkeit aller ,dinge die hchste ,realitt als ein ,grund und nichts als ,inbegriff zum ,grunde liegen1 und die ,mannigfaltigkeit der ersteren nicht auf der ,einschrnkung des ,urwesens selbst1 sondern seiner vollstndigen ,folge beruhen1 zu welcher denn auch unsere ganze ,sinnlichkeit1 samt aller ,realitt in der ,erscheinung1 gehren wrde1 die zu der ,idee des hchsten ,wesens1 als ein ,ingredienz1 nicht gehren kann4 ,wenn wir nun dieser unserer ,idee1 indem wir sie hypostasieren1 so ferner nachgehen1 so werden wir das ,urwesen durch den bloen ,begriff der hchsten ,realitt als ein einiges1 einfaches1 allgenugsames1 ewiges usw41 mit einem ,worte1 es in seiner unbedingten ,vollstndigkeit durch alle ,prdikamente bestimmen knnen4 ,der ,begriff eines solchen ,wesens ist der von ,gott1 in transzendentalem ,verstande gedacht1 und so ist das ,ideal der reinen ,vernunft der ,gegenstand einer transzendentalen ,theologie1 so wie ich es auch oben angefhrt habe4 ,indessen wrde dieser ,gebrauch der transzendentalen ,idee doch schon die ,grenzen ihrer ,bestimmung und ,zulssigkeit berschreiten4 ,denn die ,vernunft legte sie nur1 als den ,begriff von aller ,realitt1 der durchgngigen ,bestimmung der ,dinge berhaupt zum ,grunde1 ohne zu verlangen1 da alle diese ,realitt objektiv gegeben sei und selbst ein ,ding ausmache4 ,dieses letztere ist eine bloe ,erdichtung1 durch welche wir das ,mannigfaltige unserer ,idee in einem ,ideale1 als einem besonderen ,wesen1 zusammenfassen und realisieren1 wozu wir keine ,befugnis haben1 sogar nicht einmal die ,mglichkeit einer solchen ,hypothese geradezu anzunehmen1 wie denn auch alle ,folgerungen1 die aus einem solchen ,ideale abflieen1 die durchgngige ,bestimmung der ,dinge berhaupt1 als zu deren ,behuf die ,idee allein ntig war1 nichts angehen1 und darauf nicht den mindesten ,einflu haben4 ,es ist nicht genug1 das ,verfahren unserer ,vernunft und ihre ,dialektik zu beschreiben1 man mu auch die ,quellen derselben zu entdecken suchen1 um diesen ,schein selbst1 wie ein ,phnomen des ,verstandes1 erklren zu knnen2 denn das ,ideal1 wovon wir reden1 ist auf einer natrlichen und nicht blo willkrlichen ,idee gegrndet4 ,daher frage ich3 wie kommt die ,vernunft dazu1 alle ,mglichkeit der ,dinge als abgeleitet von einer einzigen1 die zum ,grunde liegt1 nmlich der der hchsten ,realitt1 anzusehen1 und diese sodann1 als in einem besonderen ,urwesen enthalten vorauszusetzen8 ,die ,antwort bietet sich aus den ,verhandlungen der transzendentalen ,analytik von selbst dar4 ,die ,mglichkeit der ,gegenstnde der ,sinne ist ein ,verhltnis derselben zu unserem ,denken1 worin etwas 7nmlich die empirische ,form7 a priori gedacht werden kann1 dasjenige aber1 was die ,materie ausmacht1 die ,realitt in der ,erscheinung1 7was der ,empfindung entspricht7 gegeben sein mu1 ohne welches es auch gar nicht gedacht und mithin seine ,mglichkeit nicht vorgestellt werden knnte4 ,nun kann ein ,gegenstand der ,sinne nur durchgngig bestimmt werden1 wenn er mit allen ,prdikaten der ,erscheinung verglichen und durch dieselbe bejahend oder verneinend vorgestellt wird4 ,weil aber darin dasjenige1 was das ,ding selbst 7in der ,erscheinung7 ausmacht1 nmlich das ,reale1 gegeben sein mu1 ohne welches es auch gar nicht gedacht werden knnte2 dasjenige aber1 worin das ,reale aller ,erscheinungen gegeben ist1 die einige allbefassende ,erfahrung ist3 so mu die ,materie zur ,mglichkeit aller ,gegenstnde der ,sinne1 als in einem ,inbegriffe gegeben1 vorausgesetzt werden1 auf dessen ,einschrnkung allein alle ,mglichkeit empirischer ,gegenstnde1 ihr ,unterschied voneinander und ihre durchgngige ,bestimmung1 beruhen kann4 ,nun knnen uns in der ,tat keine anderen ,gegenstnde1 als die der ,sinne1 und nirgends als in dem ,kontext einer mglichen ,erfahrung gegeben werden1 folglich ist nichts fr uns ein ,gegenstand1 wenn es nicht den ,inbegriff aller empirischen ,realitt als ,bedingung seiner ,mglichkeit voraussetzt4 ,nach einer natrlichen ,illusion sehen wir nun das fr einen ,grundsatz an1 der von allen ,dingen berhaupt gelten msse1 welcher eigentlich nur von denen gilt1 die als ,gegenstnde unserer ,sinne gegeben werden4 ,folglich werden wir das empirische ,prinzip unserer ,begriffe der ,mglichkeit der ,dinge1 als ,erscheinungen1 durch ,weglassung dieser ,einschrnkung1 fr ein transzendentales ,prinzip der ,mglichkeit der ,dinge berhaupt halten4 ,da wir aber hernach diese ,idee vom ,inbegriffe aller ,realitt hypostasieren1 kommt daher3 weil wir die distributive ,einheit des ,erfahrungsgebrauchs des ,verstandes in die kollektive ,einheit eines ,erfahrungsganzen dialektisch verwandeln1 und an diesem ,ganzen der ,erscheinung uns ein einzelnes ,ding denken1 was alle empirische ,realitt in sich enthlt1 welches dann1 vermittelst der schon gedachten transzendentalen ,subreption1 mit dem ,begriffe eines ,dinges verwechselt wird1 was an der ,spitze der ,mglichkeit aller ,dinge steht1 zu deren durchgngiger ,bestimmung es die realen ,bedingungen hergibt499 99 ,dieses ,ideal des allerrealsten ,wesens wird also1 ob es zwar eine bloe ,vorstellung ist1 zuerst realisiert1 d4i4 zum ,objekt gemacht1 darauf hypostasiert1 endlich1 durch einen natrlichen ,fortschritt der ,vernunft zur ,vollendung der ,einheit1 sogar personifiziert1 wie wir bald anfhren werden2 weil die regulative ,einheit der ,erfahrung nicht auf den ,erscheinungen selbst 7der ,sinnlichkeit allein71 sondern auf der ,verknpfung ihres ,mannigfaltigen durch den ,verstand 7in einer ,apperzeption7 beruht1 mithin die ,einheit der hchsten ,realitt und die durchgngige ,bestimmbarkeit 7,mglichkeit7 aller ,dinge in einem hchsten ,verstande1 mithin in einer ,intelligenz zu liegen scheint4 ,des dritten ,hauptstcks ,dritter ,abschnitt ,von den ,beweisgrnden der spekulativen ,vernunft1 auf das ,dasein eines hchsten ,wesens zu schlieen ,ungeachtet dieser dringenden ,bedrfnis der ,vernunft1 etwas vorauszusetzen1 was dem ,verstande zu der durchgngigen ,bestimmung seiner ,begriffe vollstndig zum ,grunde liegen knne1 so bemerkt sie doch das ,idealische und blo ,gedichtete einer solchen ,voraussetzung viel zu leicht1 als da sie dadurch allein berredet werden sollte1 ein bloes ,selbstgeschpf ihres ,denkens sofort fr ein wirkliches ,wesen anzunehmen1 wenn sie nicht wodurch anders gedrungen wrde1 irgendwo ihren ,ruhestand1 in dem ,regressus vom ,bedingten1 das gegeben ist1 zum ,unbedingten1 zu suchen1 das zwar an sich und seinem bloen ,begriff noch nicht als wirklich gegeben ist1 welches aber allein die ,reihe der zu ihren ,grnden hinausgefhrten ,bedingungen vollenden kann4 ,dieses ist nun der natrliche ,gang1 den jede menschliche ,vernunft1 selbst die gemeinste1 nimmt1 obgleich nicht eine jede in demselben aushlt4 ,sie fngt nicht von ,begriffen1 sondern von der gemeinen ,erfahrung an1 und legt also etwas ,existierendes zum ,grunde4 ,dieser ,boden aber sinkt1 wenn er nicht auf dem unbeweglichen ,felsen des ,absolutnotwendigen ruht4 ,dieser selber aber schwebt ohne ,sttze1 wenn noch auer und unter ihm leerer ,raum ist1 und er nicht selbst alles erfllt und dadurch keinen ,platz zum ,warum mehr brig lt1 d4i4 der ,realitt nach unendlich ist4 ,wenn etwas1 was es auch sei1 existiert1 so mu auch eingerumt werden1 da irgend etwas notwendigerweise existiere4 ,denn das ,zufllige existiert nur unter der ,bedingung eines anderen1 als seiner ,ursache1 und von dieser gilt der ,schlu fernerhin1 bis zu einer ,ursache1 die nicht zufllig und eben darum ohne ,bedingung notwendigerweise da ist4 ,das ist das ,argument1 worauf die ,vernunft ihren ,fortschritt zum ,urwesen grndet4 ,nun sieht sich die ,vernunft nach dem ,begriffe eines ,wesens um1 das sich zu einem solchen ,vorzuge der ,existenz1 als die unbedingte ,notwendigkeit1 schicke1 nicht sowohl1 um alsdann von dem ,begriffe desselben a priori auf sein ,dasein zu schlieen1 7denn1 getraute sie sich dieses1 so drfte sie berhaupt nur unter bloen ,begriffen forschen1 und htte nicht ntig1 ein gegebenes ,dasein zum ,grunde zu legen17 sondern nur um unter allen ,begriffen mglicher ,dinge denjenigen zu finden1 der nichts der absoluten ,notwendigkeit ,widerstreitendes in sich hat4 ,denn1 da doch irgend etwas schlechthin notwendig existieren msse1 hlt sie nach dem ersteren ,schlusse schon fr ausgemacht4 ,wenn sie nun alles wegschaffen kann1 was sich mit dieser ,notwendigkeit nicht vertrgt1 auer einem2 so ist dieses das schlechthin notwendige ,wesen1 man mag nun die ,notwendigkeit desselben begreifen1 d4i4 aus seinem ,begriffe allein ableiten knnen1 oder nicht4 ,nun scheint dasjenige1 dessen ,begriff zu allem ,warum das ,darum in sich enthlt1 das in keinem ,stcke und in keiner ,absicht defekt ist1 welches allerwrts als ,bedingung hinreicht1 eben darum das zur absoluten ,notwendigkeit schickliche ,wesen zu sein1 weil es1 bei dem ,selbstbesitz aller ,bedingungen zu allem ,mglichen1 selbst keiner ,bedingung bedarf1 ja derselben nicht einmal fhig ist1 folglich1 wenigstens in einem ,stcke1 dem ,begriffe der unbedingten ,notwendigkeit ein ,genge tut1 darin es kein anderer ,begriff ihm gleichtun kann1 der1 weil er mangelhaft und der ,ergnzung bedrftig ist1 kein solches ,merkmal der ,unabhngigkeit von allen ferneren ,bedingungen an sich zeigt4 ,es ist wahr1 da hieraus noch nicht sicher gefolgert werden knne1 da1 was nicht die hchste und in aller ,absicht vollstndige ,bedingung in sich enthlt1 darum selbst seiner ,existenz nach bedingt sein msse2 aber es hat denn doch das einzige ,merkzeichen des unbedingten ,daseins nicht an sich1 dessen die ,vernunft mchtig ist1 um durch einen ,begriff a priori irgendein ,wesen als unbedingt zu erkennen4 ,der ,begriff eines ,wesens von der hchsten ,realitt wrde sich also unter allen ,begriffen mglicher ,dinge zu dem ,begriffe eines unbedingt notwendigen ,wesens am besten schicken1 und1 wenn er diesem auch nicht vllig genugtut1 so haben wir doch keine ,wahl1 sondern sehen uns gentigt1 uns an ihn zu halten1 weil wir die ,existenz eines notwendigen ,wesens nicht in den ,wind schlagen drfen2 geben wir sie aber zu1 doch in dem ganzen ,felde der ,mglichkeit nichts finden knnen1 was auf einen solchen ,vorzug im ,dasein einen gegrndeteren ,anspruch machen knnte4 ,so ist also der natrliche ,gang der menschlichen ,vernunft beschaffen4 ,zuerst berzeugt sie sich vom ,dasein irgendeines notwendigen ,wesens4 ,in diesem erkennt sie eine unbedingte ,existenz4 ,nun sucht sie den ,begriff des ,unabhngigen von aller ,bedingung1 und findet ihn in dem1 was selbst die zureichende ,bedingung zu allem anderen ist1 d4i4 in demjenigen1 was alle ,realitt enthlt4 ,das ,all aber ohne ,schranken ist absolute ,einheit1 und fhrt den ,begriff eines einigen1 nmlich des hchsten ,wesens bei sich1 und so schliet sie1 da das hchste ,wesen1 als ,urgrund aller ,dinge1 schlechthin notwendigerweise da sei4 ,diesem ,begriffe kann eine gewisse ,grndlichkeit nicht gestritten werden1 wenn von ,entschlieungen die ,rede ist1 nmlich1 wenn einmal das ,dasein irgendeines notwendigen ,wesens zugegeben wird und man darin bereinkommt1 da man seine ,partei ergreifen msse1 worin man dasselbe setzen wolle2 denn alsdann kann man nicht schicklicher whlen1 oder man hat vielmehr keine ,wahl1 sondern ist gentigt1 der absoluten ,einheit der vollstndigen ,realitt1 als dem ,urquelle der ,mglichkeit1 seine ,stimme zu geben4 ,wenn uns aber nichts treibt1 uns zu entschlieen1 und wir lieber diese ganze ,sache dahingestellt sein lieen1 bis wir durch das volle ,gewicht der ,beweisgrnde zum ,beifalle gezwungen wrden1 d4i4 wenn es blo um ,beurteilung zu tun ist1 wie viel wir von dieser ,aufgabe wissen1 und was wir uns nur zu wissen schmeicheln2 dann erscheint obiger ,schlu bei weitem nicht in so vorteilhafter ,gestalt1 und bedarf ,gunst1 um den ,mangel seiner ,rechtsansprche zu ersetzen4 ,denn1 wenn wir alles so gut sein lassen1 wie es hier vor uns liegt1 da nmlich erstlich von irgendeiner gegebenen ,existenz 7allenfalls auch blo meiner eigenen7 ein richtiger ,schlu auf die ,existenz eines unbedingt notwendigen ,wesens stattfinde1 zweitens1 da ich ein ,wesen1 welches alle ,realitt1 mithin auch alle ,bedingung enthlt1 als schlechthin unbedingt ansehen msse1 folglich der ,begriff des ,dinges1 welches sich zur absoluten ,notwendigkeit schickt1 hierdurch gefunden sei3 so kann daraus doch gar nicht geschlossen werden1 da der ,begriff eines eingeschrnkten ,wesens1 das nicht die hchste ,realitt hat1 darum der absoluten ,notwendigkeit widerspreche4 ,denn1 ob ich gleich in seinem ,begriffe nicht das ,unbedingte antreffe1 was das ,all der ,bedingungen schon bei sich fhrt1 so kann daraus doch gar nicht gefolgert werden1 da sein ,dasein eben darum bedingt sein msse2 so wie ich in einem hypothetischen ,vernunftschlusse nicht sagen kann3 wo eine gewisse ,bedingung 7nmlich hier der ,vollstndigkeit nach ,begriffen7 nicht ist1 da ist auch das ,bedingte nicht4 ,es wird uns vielmehr unbenommen bleiben1 alle brigen eingeschrnkten ,wesen ebensowohl fr unbedingt notwendig gelten zu lassen1 ob wir gleich ihre ,notwendigkeit aus dem allgemeinen ,begriffe1 den wir von ihnen haben1 nicht schlieen knnen4 ,auf diese ,weise aber htte dieses ,argument uns nicht den mindesten ,begriff von ,eigenschaften eines notwendigen ,wesens verschafft1 und berall gar nichts geleistet4 ,gleichwohl bleibt diesem ,argumente eine gewisse ,wichtigkeit1 und ein ,ansehen1 das ihm1 wegen dieser objektiven ,unzulnglichkeit1 noch nicht sofort genommen werden kann4 ,denn setzet1 es gebe ,verbindlichkeiten1 die in der ,idee der ,vernunft ganz richtig1 aber ohne alle ,realitt in ,anwendung auf uns selbst1 d4i4 ohne ,triebfedern sein wrden1 wo nicht ein hchstes ,wesen vorausgesetzt wrde1 das den praktischen ,gesetzen ,wirkung und ,nachdruck geben knnte3 so wrden wir auch eine ,verbindlichkeit haben1 den ,begriffen zu folgen1 die1 wenn sie gleich nicht objektiv zulnglich sein mchten1 doch nach dem ,mae unserer ,vernunft berwiegend sind1 und in ,vergleichung mit denen wir doch nichts ,besseres und berfhrenderes erkennen4 ,die ,pflicht zu whlen1 wrde hier die ,unschliessigkeit der ,spekulation durch einen praktischen ,zusatz aus dem ,gleichgewichte bringen1 ja die ,vernunft wrde bei ihr selbst1 als dem nachsehendsten ,richter1 keine ,rechtfertigung finden1 wenn sie unter dringenden ,bewegursachen1 obzwar nur mangelhafter ,einsicht1 diesen ,grnden ihres ,urteils1 ber die wir doch wenigstens keine besseren kennen1 nicht gefolgt wre4 ,dieses ,argument1 ob es gleich in der ,tat transzendental ist1 indem es auf der inneren ,unzulnglichkeit des ,zuflligen beruht1 ist doch so einfltig und natrlich1 da es dem gemeinsten ,menschensinne angemessen ist1 sobald dieser nur einmal darauf gefhrt wird4 ,man sieht ,dinge sich verndern1 entstehen und vergehen2 sie mssen also1 oder wenigstens ihr ,zustand1 eine ,ursache haben4 ,von jeder ,ursache aber1 die jemals in der ,erfahrung gegeben werden mag1 lt sich eben dieses wiederum fragen4 ,wohin sollen wir nun die oberste ,kausalitt billiger verlegen1 als dahin1 wo auch die hchste ,kausalitt ist1 d4i4 in dasjenige ,wesen1 was zu der mglichen ,wirkung die ,zulnglichkeit in sich selbst ursprnglich enthlt1 dessen ,begriff auch durch den einzigen ,zug einer allbefassenden ,vollkommenheit sehr leicht zustande kommt4 ,diese hchste ,ursache halten wir dann fr schlechthin notwendig1 weil wir es schlechterdings notwendig finden1 bis zu ihr hinaufzusteigen1 und keinen ,grund1 ber sie noch weiter hinauszugehen4 ,daher sehen wir bei allen ,vlkern durch ihre blindeste ,vielgtterei doch einige ,funken des ,monotheismus durchschimmern1 wozu nicht ,nachdenken und tiefe ,spekulation1 sondern nur ein nach und nach verstndlich gewordener natrlicher ,gang des gemeinen ,verstandes gefhrt hat4 ,es sind nur drei ,beweisarten vom ,dasein ,gottes aus spekulativer ,vernunft mglich4 ,alle ,wege1 die man in dieser ,absicht einschlagen mag1 fangen entweder von der bestimmten ,erfahrung und der dadurch erkannten besonderen ,beschaffenheit unserer ,sinnenwelt an1 und steigen von ihr nach ,gesetzen der ,kausalitt bis zur hchsten ,ursache auer der ,welt hinauf3 oder sie legen nur unbestimmte ,erfahrung1 d4i4 irgendein ,dasein1 empirisch zum ,grunde1 oder sie abstrahieren endlich von aller ,erfahrung1 und schlieen gnzlich a priori aus bloen ,begriffen auf das ,dasein einer hchsten ,ursache4 ,der erste ,beweis ist der physikotheologische1 der zweite der kosmologische1 der dritte der ontologische ,beweis4 ,mehr gibt es ihrer nicht1 und mehr kann es auch nicht geben4 ,ich werde dartun3 da die ,vernunft1 auf dem einen ,wege 7dem empirischen7 so wenig1 als auf dem anderen 7dem transzendentalen71 etwas ausrichte1 und da sie vergeblich ihre ,flgel ausspanne1 um ber die ,sinnenwelt durch die bloe ,macht der ,spekulation hinaus zu kommen4 ,was aber die ,ordnung betrifft1 in welcher diese ,beweisarten der ,prfung vorgelegt werden mssen1 so wird sie gerade die umgekehrte von derjenigen sein1 welche die sich nach und nach erweiternde ,vernunft nimmt1 und in der wir sie auch zuerst gestellt haben4 ,denn es wird sich zeigen3 da1 obgleich ,erfahrung den ersten ,anla dazu gibt1 dennoch blo der transzendentale ,begriff die ,vernunft in dieser ihrer ,bestrebung leite und in allen solchen ,versuchen das ,ziel ausstecke1 das sie sich vorgesetzt hat4 ,ich werde also von der ,prfung des transzendentalen ,beweises anfangen1 und nachher sehen1 was der ,zusatz des ,empirischen zur ,vergrerung seiner ,beweiskraft tun knne4 ,des dritten ,hauptstcks ,vierter ,abschnitt ,von der ,unmglichkeit eines ontologischen ,beweises vom ,dasein ,gottes ,man sieht aus dem bisherigen leicht3 da der ,begriff eines absolut notwendigen ,wesens ein reiner ,vernunftbegriff1 d4i4 eine bloe ,idee sei1 deren objektive ,realitt dadurch1 da die ,vernunft ihrer bedarf1 noch lange nicht bewiesen ist1 welche auch nur auf eine gewisse obzwar unerreichbare ,vollstndigkeit ,anweisung gibt1 und eigentlich mehr dazu dient1 den ,verstand zu begrenzen1 als ihn auf neue ,gegenstnde zu erweitern4 ,es findet sich hier nun das ,befremdliche und ,widersinnische1 da der ,schlu von einem gegebenen ,dasein berhaupt auf irgendein schlechthin notwendiges ,dasein1 dringend und richtig zu sein scheint1 und wir gleichwohl alle ,bedingungen des ,verstandes1 sich einen ,begriff von einer solchen ,notwendigkeit zu machen1 gnzlich wider uns haben4 ,man hat zu aller ,zeit von dem absolut notwendigen ,wesen geredet1 und sich nicht sowohl ,mhe gegeben1 zu verstehen1 ob und wie man sich ein ,ding von dieser ,art auch nur denken knne1 als vielmehr dessen ,dasein zu beweisen4 ,nun ist zwar eine ,namenerklrung von diesem ,begriffe ganz leicht1 da es nmlich so etwas sei1 dessen ,nichtsein unmglich ist2 aber man wird hierdurch um nichts klger1 in ,ansehung der ,bedingungen1 die es unmglich machen1 das ,nichtsein eines ,dinges als schlechterdings undenklich anzusehen1 und die eigentlich dasjenige sind1 was man wissen will1 nmlich1 ob wir uns durch diesen ,begriff berall etwas denken1 oder nicht4 ,denn alle ,bedingungen1 die der ,verstand jederzeit bedarf1 um etwas als notwendig anzusehen1 vermittelst des ,worts3 ,unbedingt1 wegwerfen1 macht mir noch lange nicht verstndlich1 ob ich alsdann durch einen ,begriff eines ,unbedingtnotwendigen noch etwas1 oder vielleicht gar nichts denke4 ,noch mehr3 diesen auf das bloe ,geratewohl gewagten und endlich ganz gelufig gewordenen ,begriff hat man noch dazu durch eine ,menge ,beispiele zu erklren geglaubt1 so1 da alle weitere ,nachfrage wegen seiner ,verstndlichkeit ganz unntig erschienen4 ,ein jeder ,satz der ,geometrie1 z4,b4 da ein ,triangel drei ,winkel habe1 ist schlechthin notwendig1 und so redete man von einem ,gegenstande1 der ganz auerhalb der ,sphre unseres ,verstandes liegt1 als ob man ganz wohl verstnde1 was man mit dem ,begriffe von ihm sagen wolle4 ,alle vorgegebenen ,beispiele sind ohne ,ausnahme nur von ,urteilen1 aber nicht von ,dingen und deren ,dasein hergenommen4 ,die unbedingte ,notwendigkeit der ,urteile aber ist nicht eine absolute ,notwendigkeit der ,sachen4 ,denn die absolute ,notwendigkeit des ,urteils ist nur eine bedingte ,notwendigkeit der ,sache1 oder des ,prdikats im ,urteile4 ,der vorige ,satz sagte nicht1 da drei ,winkel schlechterdings notwendig sind1 sondern1 unter der ,bedingung1 da ein ,triangel da ist1 7gegeben ist7 sind auch drei ,winkel 7in ihm7 notwendigerweise da4 ,gleichwohl hat diese logische ,notwendigkeit eine so groe ,macht ihrer ,illusion bewiesen1 da1 indem man sich einen ,begriff a priori von einem ,dinge gemacht hatte1 der so gestellt war1 da man seiner ,meinung nach das ,dasein mit in seinen ,umfang begriff1 man daraus glaubte sicher schlieen zu knnen1 da1 weil dem ,objekt dieses ,begriffs das ,dasein notwendig zukommt1 d4i4 unter der ,bedingung1 da ich dieses ,ding als gegeben 7existierend7 setze1 auch sein ,dasein notwendig 7nach der ,regel der ,identitt7 gesetzt werde1 und dieses ,wesen daher selbst schlechterdings notwendig sei1 weil sein ,dasein in einem nach ,belieben angenommenen ,begriffe und unter der ,bedingung1 da ich den ,gegenstand desselben setze1 mitgedacht wird4 ,wenn ich das ,prdikat in einem identischen ,urteile aufhebe und behalte das ,subjekt1 so entspringt ein ,widerspruch1 und daher sage ich3 jenes kommt diesem notwendigerweise zu4 ,hebe ich aber das ,subjekt zusamt dem ,prdikate auf1 so entspringt kein ,widerspruch2 denn es ist nichts mehr1 welchem widersprochen werden knnte4 ,einen ,triangel setzen und doch die drei ,winkel desselben aufheben1 ist widersprechend2 aber den ,triangel samt seinen drei ,winkeln aufheben1 ist kein ,widerspruch4 ,gerade ebenso ist es mit dem ,begriffe eines absolut notwendigen ,wesens bewandt4 ,wenn ihr das ,dasein desselben aufhebt1 so hebt ihr das ,ding selbst mit allen seinen ,prdikaten auf2 wo soll alsdann der ,widerspruch herkommen8 uerlich ist nichts1 dem widersprochen wrde1 denn das ,ding soll nicht uerlich notwendig sein2 innerlich auch nichts1 denn ihr habt1 durch ,aufhebung des ,dinges selbst1 alles ,innere zugleich aufgehoben4 ,gott ist allmchtig2 das ist ein notwendiges ,urteil4 ,die ,allmacht kann nicht aufgehoben werden1 wenn ihr eine ,gottheit1 d4i4 ein unendlich ,wesen1 setzt1 mit dessen ,begriff jener identisch ist4 ,wenn ihr aber sagt3 ,gott ist nicht1 so ist weder die ,allmacht1 noch irgendein anderes seiner ,prdikate gegeben2 denn sie sind alle zusamt dem ,subjekte aufgehoben1 und es zeigt sich in diesem ,gedanken nicht der mindeste ,widerspruch4 ,ihr habt also gesehen1 da1 wenn ich das ,prdikat eines ,urteils zusamt dem ,subjekte aufhebe1 niemals ein innerer ,widerspruch entspringen knne1 das ,prdikat mag auch sein1 welches es wolle4 ,nun bleibt euch keine ,ausflucht brig1 als1 ihr mt sagen3 es gibt ,subjekte1 die gar nicht aufgehoben werden knnen1 die also bleiben mssen4 ,das wrde aber ebensoviel sagen1 als3 es gibt schlechterdings notwendige ,subjekte2 eine ,voraussetzung1 an deren ,richtigkeit ich eben gezweifelt habe1 und deren ,mglichkeit ihr mir zeigen wolltet4 ,denn ich kann mir nicht den geringsten ,begriff von einem ,dinge machen1 welches1 wenn es mit allen seinen ,prdikaten aufgehoben wrde1 einen ,widerspruch zurck liee1 und ohne den ,widerspruch habe ich1 durch bloe reine ,begriffe a priori1 kein ,merkmal der ,unmglichkeit4 ,wider alle diese allgemeinen ,schlsse 7deren sich kein ,mensch weigern kann7 fordert ihr mich durch einen ,fall auf1 den ihr1 als einen ,beweis durch die ,tat1 aufstellt3 da es doch einen und zwar nur diesen ,einen ,begriff gebe1 da das ,nichtsein oder das ,aufheben seines ,gegenstandes in sich selbst widersprechend sei1 und dieses ist der ,begriff des allerrealsten ,wesens4 ,es hat1 sagt ihr1 alle ,realitt1 und ihr seid berechtigt1 ein solches ,wesen als mglich anzunehmen1 7welches ich vorjetzt einwillige1 obgleich der sich nicht widersprechende ,begriff noch lange nicht die ,mglichkeit des ,gegenstandes beweist7994 ,nun ist unter aller ,realitt auch das ,dasein mitbegriffen3 ,also liegt das ,dasein in dem ,begriffe von einem ,mglichen4 ,wird dieses ,ding nun aufgehoben1 so wird die innere ,mglichkeit des ,dinges aufgehoben1 welches widersprechend ist4 99 ,der ,begriff ist allemal mglich1 wenn er sich nicht widerspricht4 ,das ist das logische ,merkmal der ,mglichkeit1 und dadurch wird sein ,gegenstand vom nihil negativum unterschieden4 ,allein er kann nichtsdestoweniger ein leerer ,begriff sein1 wenn die objektive ,realitt der ,synthesis1 dadurch der ,begriff erzeugt wird1 nicht besonders dargetan wird2 welches aber jederzeit1 wie oben gezeigt worden1 auf ,prinzipien mglicher ,erfahrung und nicht auf dem ,grundsatze der ,analysis 7dem ,satze des ,widerspruchs7 beruht4 ,das ist eine ,warnung1 von der ,mglichkeit der ,begriffe 7logische7 nicht sofort auf die ,mglichkeit der ,dinge 7reale7 zu schlieen4 ,ich antworte3 ,ihr habt schon einen ,widerspruch begangen1 wenn ihr in den ,begriff eines ,dinges1 welches ihr lediglich seiner ,mglichkeit nach denken wolltet1 es sei unter welchem versteckten ,namen1 schon den ,begriff seiner ,existenz hinein brachtet4 ,rumt man euch dieses ein1 so habt ihr dem ,scheine nach gewonnen ,spiel1 in der ,tat aber nichts gesagt2 denn ihr habt eine bloe ,tautologie begangen4 ,ich frage euch1 ist der ,satz3 dieses oder jenes ,ding 7welches ich euch als mglich einrume1 es mag sein1 welches es wolle17 existiert1 ist1 sage ich1 dieser ,satz ein analytischer oder synthetischer ,satz8 ,wenn er das erstere ist1 so tut ihr durch das ,dasein des ,dinges zu euerem ,gedanken von dem ,dinge nichts hinzu1 aber alsdann mte entweder der ,gedanke1 der in euch ist1 das ,ding selber sein1 oder ihr habt ein ,dasein1 als zur ,mglichkeit gehrig1 vorausgesetzt1 und alsdann das ,dasein dem ,vorgeben nach aus der inneren ,mglichkeit geschlossen1 welches nichts als eine elende ,tautologie ist4 ,das ,wort3 ,realitt1 welches im ,begriffe des ,dinges anders klingt1 als ,existenz im ,begriffe des ,prdikats1 macht es nicht aus4 ,denn1 wenn ihr auch alles ,setzen 7unbestimmt was ihr setzt7 ,realitt nennt1 so habt ihr das ,ding schon mit allen seinen ,prdikaten im ,begriffe des ,subjekts gesetzt und als wirklich angenommen1 und im ,prdikate wiederholt ihr es nur4 ,gesteht ihr dagegen1 wie es billigermaen jeder ,vernnftige gestehen mu1 da ein jeder ,existenzialsatz synthetisch sei1 wie wollt ihr dann behaupten1 da das ,prdikat der ,existenz sich ohne ,widerspruch nicht aufheben lasse8 da dieser ,vorzug nur den analytischen1 als deren ,charakter eben darauf beruht1 eigentmlich zukommt4 ,ich wrde zwar hoffen1 diese grblerische ,argutation1 ohne allen ,umschweif1 durch eine genaue ,bestimmung des ,begriffs der ,existenz zunichte zu machen1 wenn ich nicht gefunden htte1 da die ,illusion1 in ,verwechslung eines logischen ,prdikats mit einem realen1 7d4i4 der ,bestimmung eines ,dinges17 beinahe alle ,belehrung ausschlage4 ,zum logischen ,prdikate kann alles dienen1 was man will1 sogar das ,subjekt kann von sich selbst prdiziert werden2 denn die ,logik abstrahiert von allem ,inhalte4 ,aber die ,bestimmung ist ein ,prdikat1 welches ber den ,begriff des ,subjekts hinzukommt und ihn vergrert4 ,sie mu also nicht in ihm schon enthalten sein4 ,sein ist offenbar kein reales ,prdikat1 d4i4 ein ,begriff von irgend etwas1 was zu dem ,begriffe eines ,dinges hinzukommen knne4 ,es ist blo die ,position eines ,dinges1 oder gewisser ,bestimmungen an sich selbst4 ,im logischen ,gebrauche ist es lediglich die ,copula eines ,urteils4 ,der ,satz3 ,gott ist allmchtig1 enthlt zwei ,begriffe1 die ihre ,objekte haben3 ,gott und ,allmacht2 das ,wrtchen3 ist1 ist nicht noch ein ,prdikat obenein1 sondern nur das1 was das ,prdikat beziehungsweise aufs ,subjekt setzt4 ,nehme ich nun das ,subjekt 7,gott7 mit allen seinen ,prdikaten 7worunter auch die ,allmacht gehrt7 zusammen1 und sage3 ,gott ist1 oder es ist ein ,gott1 so setze ich kein neues ,prdikat zum ,begriffe von ,gott1 sondern nur das ,subjekt an sich selbst mit allen seinen ,prdikaten1 und zwar den ,gegenstand in ,beziehung auf meinen ,begriff4 ,beide mssen genau einerlei enthalten1 und es kann daher zu dem ,begriffe1 der blo die ,mglichkeit ausdrckt1 darum1 da ich dessen ,gegenstand als schlechthin gegeben 7durch den ,ausdruck3 er ist7 denke1 nichts weiter hinzukommen4 ,und so enthlt das ,wirkliche nichts mehr als das blo ,mgliche4 ,hundert wirkliche ,taler enthalten nicht das mindeste mehr1 als hundert mgliche4 ,denn1 da diese den ,begriff1 jene aber den ,gegenstand und dessen ,position an sich selbst bedeuten1 so wrde1 im ,fall dieser mehr enthielte als jener1 mein ,begriff nicht den ganzen ,gegenstand ausdrcken1 und also auch nicht der angemessene ,begriff von ihm sein4 ,aber in meinem ,vermgenszustande ist mehr bei hundert wirklichen ,talern1 als bei dem bloen ,begriffe derselben1 7d4 i4 ihrer ,mglichkeit74 ,denn der ,gegenstand ist bei der ,wirklichkeit nicht blo in meinem ,begriffe analytisch enthalten1 sondern kommt zu meinem ,begriffe 7der eine ,bestimmung meines ,zustandes ist7 synthetisch hinzu1 ohne da durch dieses ,sein auerhalb meinem ,begriffe diese gedachten hundert ,taler selbst im mindesten vermehrt werden4 ,wenn ich also ein ,ding1 durch welche und wie viel ,prdikate ich will1 7selbst in der durchgngigen ,bestimmung7 denke1 so kommt dadurch1 da ich noch hinzusetze1 dieses ,ding ist1 nicht das mindeste zu dem ,dinge hinzu4 ,denn sonst wrde nicht eben dasselbe1 sondern mehr existieren1 als ich im ,begriffe gedacht hatte1 und ich knnte nicht sagen1 da gerade der ,gegenstand meines ,begriffs existiere4 ,denke ich mir auch sogar in einem ,dinge alle ,realitt auer einer1 so kommt dadurch1 da ich sage1 ein solches mangelhaftes ,ding existiert1 die fehlende ,realitt nicht hinzu1 sondern es existiert gerade mit demselben ,mangel behaftet1 als ich es gedacht habe1 sonst wrde etwas anderes1 als ich dachte1 existieren4 ,denke ich mir nun ein ,wesen als die hchste ,realitt 7ohne ,mangel71 so bleibt noch immer die ,frage1 ob es existiere1 oder nicht4 ,denn1 obgleich an meinem ,begriffe1 von dem mglichen realen ,inhalte eines ,dinges berhaupt1 nichts fehlt1 so fehlt doch noch etwas an dem ,verhltnisse zu meinem ganzen ,zustande des ,denkens1 nmlich da die ,erkenntnis jenes ,objekts auch a posteriori mglich sei4 ,und hier zeigt sich auch die ,ursache der hierbei obwaltenden ,schwierigkeit4 ,wre von einem ,gegenstande der ,sinne die ,rede1 so wrde ich die ,existenz des ,dinges mit dem bloen ,begriffe des ,dinges nicht verwechseln knnen4 ,denn durch den ,begriff wird der ,gegenstand nur mit den allgemeinen ,bedingungen einer mglichen empirischen ,erkenntnis berhaupt als einstimmig1 durch die ,existenz aber als in dem ,kontext der gesamten ,erfahrung enthalten gedacht2 da denn durch die ,verknpfung mit dem ,inhalte der gesamten ,erfahrung der ,begriff vom ,gegenstande nicht im mindesten vermehrt wird1 unser ,denken aber durch denselben eine mgliche ,wahrnehmung mehr bekommt4 ,wollen wir dagegen die ,existenz durch die reine ,kategorie allein denken1 so ist kein ,wunder1 da wir kein ,merkmal angeben knnen1 sie von der bloen ,mglichkeit zu unterscheiden4 ,unser ,begriff von einem ,gegenstande mag also enthalten1 was und wie viel er wolle1 so mssen wir doch aus ihm herausgehen1 um diesem die ,existenz zu erteilen4 ,bei ,gegenstnden der ,sinne geschieht dieses durch den ,zusammenhang mit irgendeiner meiner ,wahrnehmungen nach empirischen ,gesetzen2 aber fr ,objekte des reinen ,denkens in ganz und gar kein ,mittel1 ihr ,dasein zu erkennen1 weil es gnzlich a priori erkannt werden mte1 unser ,bewutsein aller ,existenz aber 7es sei durch ,wahrnehmung unmittelbar1 oder durch ,schlsse1 die etwas mit der ,wahrnehmung verknpfen17 gehrt ganz und gar zur ,einheit der ,erfahrung1 und eine ,existenz auer diesem ,felde kann zwar nicht schlechterdings fr unmglich erklrt werden1 sie ist aber eine ,voraussetzung1 die wir durch nichts rechtfertigen knnen4 ,der ,begriff eines hchsten ,wesens ist eine in mancher ,absicht sehr ntzliche ,idee2 sie ist aber eben darum1 weil sie blo ,idee ist1 ganz unfhig1 um vermittelst ihrer allein unsere ,erkenntnis in ,ansehung dessen1 was existiert1 zu erweitern4 ,sie vermag nicht einmal so viel1 da sie uns in ,ansehung der ,mglichkeit eines ,mehreren belehrte4 ,das analytische ,merkmal der ,mglichkeit1 das darin besteht1 da bloe ,positionen 7,realitten7 keinen ,widerspruch erzeugen1 kann ihm zwar nicht gestritten werden2 weil aber die ,verknpfung aller realen ,eigenschaften in einem ,dinge eine ,synthesis ist1 ber deren ,mglichkeit wir a priori nicht urteilen knnen1 weil uns die ,realitten spezifisch nicht gegeben sind1 und1 wenn dieses auch geschhe1 berall gar kein ,urteil darin stattfindet1 weil das ,merkmal der ,mglichkeit synthetischer ,erkenntnisse immer nur in der ,erfahrung gesucht werden mu1 zu welcher aber der ,gegenstand einer ,idee nicht gehren kann2 so hat der berhmte ,leibniz bei weitem das nicht geleistet1 wessen er sich schmeichelte1 nmlich eines so erhabenen idealischen ,wesens ,mglichkeit a priori einsehen zu wollen4 ,es ist also an dem so berhmten ontologischen 7,cartesianischen7 ,beweise1 vom ,dasein eines hchsten ,wesens1 aus ,begriffen1 alle ,mhe und ,arbeit verloren1 und ein ,mensch mchte wohl ebensowenig aus bloen ,ideen an ,einsichten reicher werden1 als ein ,kaufmann an ,vermgen1 wenn er1 um seinen ,zustand zu verbessern1 seinem ,kassenbestande einige ,nullen anhngen wollte4 ,des dritten ,hauptstcks ,fnfter ,abschnitt ,von der ,unmglichkeit eines kosmologischen ,beweises vom ,dasein ,gottes ,es war etwas ganz ,unnatrliches und eine bloe ,neuerung des ,schulwitzes1 aus einer ganz willkrlich entworfenen ,idee das ,dasein des ihr entsprechenden ,gegenstandes selbst ausklauben zu wollen4 ,in der ,tat wrde man es nie auf diesem ,wege versucht haben1 wre nicht die ,bedrfnis unserer ,vernunft1 zur ,existenz berhaupt irgend etwas ,notwendiges 7bei dem man im ,aufsteigen stehenbleiben knne7 anzunehmen1 vorhergegangen1 und wre nicht die ,vernunft1 da diese ,notwendigkeit unbedingt und a priori gewi sein mu1 gezwungen worden1 einen ,begriff zu suchen1 der1 wo mglich1 einer solchen ,forderung ein ,genge tte1 und ein ,dasein vllig a priori zu erkennen gebe4 ,diesen glaubte man nun in der ,idee eines allerrealsten ,wesens zu finden und so wurde diese nur zur bestimmteren ,kenntnis desjenigen1 wovon man schon anderweitig berzeugt oder berredet war1 es msse existieren1 nmlich des notwendigen ,wesens1 gebraucht4 ,indes verhehlte man diesen natrlichen ,gang der ,vernunft1 und1 anstatt bei diesem ,begriffe zu endigen1 versuchte man von ihm anzufangen1 um die ,notwendigkeit des ,daseins aus ihm abzuleiten1 die er doch nur zu ergnzen bestimmt war4 ,hieraus entsprang nun der verunglckte ontologische ,beweis1 der weder fr den natrlichen und gesunden ,verstand1 noch fr die schulgerechte ,prfung etwas ,genugtuendes bei sich fhrt4 ,der kosmologische ,beweis1 den wir jetzt untersuchen wollen1 behlt die ,verknpfung der absoluten ,notwendigkeit mit der hchsten ,realitt bei1 aber anstatt1 wie der vorige1 von der hchsten ,realitt auf die ,notwendigkeit im ,dasein zu schlieen1 schliet er vielmehr von der zum voraus gegebenen unbedingten ,notwendigkeit irgendeines ,wesens1 auf dessen unbegrenzte ,realitt1 und bringt sofern alles wenigstens in das ,geleis einer1 ich wei nicht ob vernnftigen1 oder vernnftelnden1 wenigstens natrlichen ,schluart1 welche nicht allein fr den gemeinen1 sondern auch den spekulativen ,verstand die meiste berredung bei sich fhrt2 wie sie denn auch sichtbarlich zu allen ,beweisen der natrlichen ,theologie die ersten ,grundlinien zieht1 denen man jederzeit nachgegangen ist und ferner nachgehen wird1 man mag sie nun durch noch so viel ,laubwerk und ,schnrkel verzieren und verstecken1 als man immer will4 ,diesen ,beweis1 den ,leibniz auch den a contingentia mundi nannte1 wollen wir jetzt vor ,augen stellen und der ,prfung unterwerfen4 ,er lautet also3 ,wenn etwas existiert1 so mu auch ein schlechterdings notwendiges ,wesen existieren4 ,nun existiere1 zum mindesten1 ich selbst3 also existiert ein absolut notwendiges ,wesen4 ,der ,untersatz enthlt eine ,erfahrung1 der ,obersatz die ,schlufolge aus einer ,erfahrung berhaupt auf das ,dasein des ,notwendigen499 ,also hebt der ,beweis eigentlich von der ,erfahrung an1 mithin ist er nicht gnzlich a priori gefhrt1 oder ontologisch1 und weil der ,gegenstand aller mglichen ,erfahrung ,welt heit1 so wird er darum der kosmologische ,beweis genannt4 ,da er auch von aller besonderen ,eigenschaft der ,gegenstnde der ,erfahrung1 dadurch sich diese ,welt von jeder mglichen unterscheiden mag1 abstrahiert3 so wird er schon in seiner ,benennung auch vom physikotheologischen ,beweise unterschieden1 welcher ,beobachtungen der besonderen ,beschaffenheit dieser unserer ,sinnenwelt zu ,beweisgrnden braucht4 99 ,diese ,schlufolge ist zu bekannt1 als das es ntig wre1 sie hier weitlufig vorzutragen4 ,sie beruht auf dem vermeintlich transzendentalen ,naturgesetz der ,kausalitt3 da alles ,zufllige seine ,ursache habe1 die1 wenn sie wiederum zufllig ist1 ebensowohl eine ,ursache haben mu1 bis die ,reihe der einander untergeordneten ,ursachen sich bei einer schlechthin notwendigen ,ursache endigen mu1 ohne welche sie keine ,vollstndigkeit haben wrde4 ,nun schliet der ,beweis weiter3 das notwendige ,wesen kann nur auf eine einzige ,art1 d4i4 in ,ansehung aller mglichen entgegengesetzten ,prdikate nur durch eines derselben1 bestimmt werden1 folglich mu es durch seinen ,begriff durchgngig bestimmt sein4 ,nun ist nur ein einziger ,begriff von einem ,dinge mglich1 der dasselbe a priori durchgngig bestimmt1 nmlich der des entis realissimi3 ,also ist der ,begriff des allerrealsten ,wesens der einzige1 dadurch ein notwendiges ,wesen gedacht werden kann1 d4i4 es existiert ein hchstes ,wesen notwendigerweise4 ,in diesem kosmologischen ,argumente kommen so viel vernnftelnde ,grundstze zusammen1 da die spekulative ,vernunft hier alle ihre dialektische ,kunst aufgeboten zu haben scheint1 um den grtmglichen transzendentalen ,schein zustande zu bringen4 ,wir wollen ihre ,prfung indessen eine ,weile beiseite setzen1 um nur eine ,list derselben offenbar zu machen1 mit welcher sie ein altes ,argument in verkleideter ,gestalt fr ein neues aufstellt und sich auf zweier ,zeugen ,einstimmung beruft1 nmlich einem reinen ,vernunftzeugen und einem anderen von empirischer ,beglaubigung1 da es doch nur der erstere allein ist1 welcher blo seinen ,anzug und ,stimme verndert1 um fr einen zweiten gehalten zu werden4 ,um seinen ,grund recht sicher zu legen1 fut sich dieser ,beweis auf ,erfahrung und gibt sich dadurch das ,ansehen1 als sei er vom ontologischen ,beweise unterschieden1 der auf lauter reine ,begriffe a priori sein ganzes ,vertrauen setzt4 ,dieser ,erfahrung aber bedient sich der kosmologische ,beweis nur1 um einen einzigen ,schritt zu tun1 nmlich zum ,dasein eines notwendigen ,wesens berhaupt4 ,was dieses fr ,eigenschaften habe1 kann der empirische ,beweisgrund nicht lehren1 sondern da nimmt die ,vernunft gnzlich von ihm ,abschied und forscht hinter lauter ,begriffen3 was nmlich ein absolut notwendiges ,wesen berhaupt fr ,eigenschaften haben msse1 7d4i4 welches unter allen mglichen ,dingen die erforderlichen ,bedingungen 7requisita7 zu einer absoluten ,notwendigkeit in sich enthalte4 ,nun glaubt sie im ,begriffe eines allerrealsten ,wesens einzig und allein diese ,requisite anzutreffen1 und schliet sodann3 das ist das schlechterdings notwendige ,wesen4 ,es ist aber klar1 da man hierbei voraussetzt1 der ,begriff eines ,wesens von der hchsten ,realitt tue dem ,begriffe der absoluten ,notwendigkeit im ,dasein vllig genug1 d4i4 es lasse sich aus jener auf diese schlieen2 ein ,satz1 den das ontologische ,argument behauptete1 welches man also im kosmologischen ,beweise annimmt und zum ,grunde legt1 da man es doch hatte vermeiden wollen4 ,denn die absolute ,notwendigkeit ist ein ,dasein aus bloen ,begriffen4 ,sage ich nun3 der ,begriff des entis realissimi ist ein solcher ,begriff1 und zwar der einzige1 der zu dem notwendigen ,dasein passend und ihm adquat ist2 so mu ich auch einrumen1 da aus ihm das letztere geschlossen werden knne4 ,es ist also eigentlich nur der ontologische ,beweis aus lauter ,begriffen1 der in dem sogenannten kosmologischen alle ,beweiskraft enthlt1 und die angebliche ,erfahrung ist ganz mig1 vielleicht1 um uns nur auf den ,begriff der absoluten ,notwendigkeit zu fhren1 nicht aber um diese an irgendeinem bestimmten ,dinge darzutun4 ,denn sobald wir dieses zur ,absicht haben1 mssen wir sofort alle ,erfahrung verlassen1 und unter reinen ,begriffen suchen1 welcher von ihnen wohl die ,bedingungen der ,mglichkeit eines absolut notwendigen ,wesens enthalte4 ,ist aber auf solche ,weise nur die ,mglichkeit eines solchen ,wesens eingesehen1 so ist auch sein ,dasein dargetan2 denn es heit so viel1 als3 unter allem ,mglichen ist ,eines1 das absolute ,notwendigkeit bei sich fhrt1 d4i4 dieses ,wesen existiert schlechterdings notwendig4 ,alle ,blendwerke im ,schlieen entdecken sich am leichtesten1 wenn man sie auf schulgerechte ,art vor ,augen stellt4 ,hier ist eine solche ,darstellung4 ,wenn der ,satz richtig ist3 ein jedes schlechthin notwendiges ,wesen ist zugleich das allerrealste ,wesen2 7als welches der nervus probandi des kosmologischen ,beweises ist27 so mu er sich1 wie alle bejahenden ,urteile1 wenigstens per accidens umkehren lassen2 also3 einige allerrealste ,wesen sind zugleich schlechthin notwendige ,wesen4 ,nun ist aber ein ens realissimum von einem anderen in keinem ,stcke unterschieden1 und1 was also von einigen unter diesem ,begriffe enthaltenen gilt1 das gilt auch von allen4 ,mithin werde ich 7in diesem ,falle7 auch schlechthin umkehren knnen1 d4i4 ein jedes allerrealste ,wesen ist ein notwendiges ,wesen4 ,weil nun dieser ,satz blo aus seinen ,begriffen a priori bestimmt ist3 so mu der bloe ,begriff des realsten ,wesens auch die absolute ,notwendigkeit desselben bei sich fhren2 welches eben der ontologische ,beweis behauptete1 und der kosmologische nicht anerkennen wollte1 gleichwohl aber seinen ,schlssen1 obzwar versteckter ,weise1 unterlegte4 ,so ist denn der zweite ,weg1 den die spekulative ,vernunft nimmt1 um das ,dasein des hchsten ,wesens zu beweisen1 nicht allein mit dem ersten gleich trglich1 sondern hat noch dieses ,tadelhafte an sich1 da er eine ignoratio elenchi begeht1 indem er uns verheit1 einen neuen ,fusteig zu fhren1 aber1 nach einem kleinen ,umschweif1 uns wiederum auf den alten zurckbringt1 den wir seinetwegen verlassen hatten4 ,ich habe kurz vorher gesagt1 da in diesem kosmologischen ,argumente sich ein ganzes ,nest von dialektischen ,anmaungen verborgen halte1 welches die transzendentale ,kritik leicht entdecken und zerstren kann4 ,ich will sie jetzt nur anfhren und es dem schon gebten ,leser berlassen1 den trglichen ,grundstzen weiter nachzuforschen und sie aufzuheben4 ,da befindet sich denn z4,b4 #a4 der transzendentale ,grundsatz1 vom ,zuflligen auf eine ,ursache zu schlieen1 welcher nur in der ,sinnenwelt von ,bedeutung ist1 auerhalb derselben aber auch nicht einmal einen ,sinn hat4 ,denn der blo intellektuelle ,begriff des ,zuflligen kann gar keinen synthetischen ,satz1 wie den der ,kausalitt1 hervorbringen1 und der ,grundsatz der letzteren hat gar keine ,bedeutung und kein ,merkmal seines ,gebrauchs1 als nur in der ,sinnenwelt2 hier aber sollte er gerade dazu dienen1 um ber die ,sinnenwelt hinaus zu kommen4 #b4 ,der ,schlu1 von der ,unmglichkeit einer unendlichen ,reihe bereinander gegebenen ,ursachen in der ,sinnenwelt auf eine erste ,ursache zu schlieen1 wozu uns die ,prinzipien des ,vernunftgebrauchs selbst in der ,erfahrung nicht berechtigen1 vielweniger diesen ,grundsatz ber dieselbe 7wohin diese ,kette gar nicht verlngert werden kann7 ausdehnen knnen4 #c4 ,die falsche ,selbstbefriedigung der ,vernunft1 in ,ansehung der ,vollendung dieser ,reihe1 dadurch1 da man endlich alle ,bedingung1 ohne welche doch kein ,begriff einer ,notwendigkeit stattfinden kann1 wegschafft1 und1 da man alsdann nichts weiter begreifen kann1 dieses fr eine ,vollendung seines ,begriffs annimmt4 #d4 ,die ,verwechslung der logischen ,mglichkeit eines ,begriffs von aller vereinigten ,realitt 7ohne inneren ,widerspruch7 mit der transzendentalen1 welche ein ,prinzipium der ,tunlichkeit einer solchen ,synthesis bedarf1 das aber wiederum nur auf das ,feld mglicher ,erfahrungen gehen kann1 usw4 ,das ,kunststck des kosmologischen ,beweises zielt blo darauf ab1 um dem ,beweise des ,daseins eines notwendigen ,wesens a priori durch bloe ,begriffe auszuweichen1 der ontologisch gefhrt werden mte1 wozu wir uns aber gnzlich unvermgend fhlen4 ,in dieser ,absicht schlieen wir aus einem zum ,grunde gelegten wirklichen ,dasein 7einer ,erfahrung berhaupt71 so gut es sich will tun lassen1 auf irgendeine schlechterdings notwendige ,bedingung desselben4 ,wir haben alsdann dieser ihre ,mglichkeit nicht ntig zu erklren4 ,denn1 wenn bewiesen ist1 da sie da sei1 so ist die ,frage wegen ihrer ,mglichkeit ganz unntig4 ,wollen wir nun dieses notwendige ,wesen nach seiner ,beschaffenheit nher bestimmen1 so suchen wir nicht dasjenige1 was hinreichend ist1 aus seinem ,begriffe die ,notwendigkeit des ,daseins zu begreifen2 denn1 knnten wir dieses1 so htten wir keine empirische ,voraussetzung ntig2 nein1 wir suchen nur die negative ,bedingung1 7conditio sine qua non17 ohne welche ein ,wesen nicht absolut notwendig sein wrde4 ,nun wrde das in aller anderen ,art von ,schlssen1 aus einer gegebenen ,folge auf ihren ,grund1 wohl angehen2 es trifft sich aber hier unglcklicherweise1 da die ,bedingung1 die man zur absoluten ,notwendigkeit fordert1 nur in einem einzigen ,wesen angetroffen werden kann1 welches daher in seinem ,begriffe alles1 was zur absoluten ,notwendigkeit erforderlich ist1 enthalten mte1 und also einen ,schlu a priori auf dieselbe mglich macht2 d4i4 ich mte auch umgekehrt schlieen knnen3 welchem ,dinge dieser ,begriff 7der hchsten ,realitt7 zukommt1 das ist schlechterdings notwendig1 und1 kann ich so nicht schlieen1 7wie ich denn dieses gestehen mu1 wenn ich den ontologischen ,beweis vermeiden will17 so bin ich auch auf meinem neuen ,wege verunglckt und befinde mich wiederum da1 von wo ich ausging4 ,der ,begriff des hchsten ,wesens tut wohl allen ,fragen a priori ein ,genge1 die wegen der inneren ,bestimmungen eines ,dinges knnen aufgeworfen werden1 und ist darum auch ein ,ideal ohne ,gleichen1 weil der allgemeine ,begriff dasselbe zugleich als ein ,individuum unter allen mglichen ,dingen auszeichnet4 ,er tut aber der ,frage wegen seines eigenen ,daseins gar kein ,genge1 als warum es doch eigentlich nur zu tun war1 und man konnte auf die ,erkundigung dessen1 der das ,dasein eines notwendigen ,wesens annahm1 und nur wissen wollte1 welches denn unter allen ,dingen dafr angesehen werden msse1 nicht antworten3 ,dies hier ist das notwendige ,wesen4 ,es mag wohl erlaubt sein1 das ,dasein eines ,wesens von der hchsten ,zulnglichkeit1 als ,ursache zu allen mglichen ,wirkungen1 anzunehmen1 um der ,vernunft die ,einheit der ,erklrungsgrnde1 welche sie sucht1 zu erleichtern4 ,allein1 sich so viel herauszunehmen1 da man sogar sage3 ein solches ,wesen existiert notwendig1 ist nicht mehr die bescheidene uerung einer erlaubten ,hypothese1 sondern die dreiste ,anmaung einer apodiktischen ,gewiheit2 denn1 was man als schlechthin notwendig zu erkennen vorgibt1 davon mu auch die ,erkenntnis absolute ,notwendigkeit bei sich fhren4 ,die ganze ,aufgabe des transzendentalen ,ideals kommt darauf an3 entweder zu der absoluten ,notwendigkeit einen ,begriff1 oder zu dem ,begriffe von irgendeinem ,dinge die absolute ,notwendigkeit desselben zu finden4 ,kann man das eine1 so mu man auch das andere knnen2 denn als schlechthin notwendig erkennt die ,vernunft nur dasjenige1 was aus seinem ,begriffe notwendig ist4 ,aber beides bersteigt gnzlich alle uersten ,bestrebungen1 unseren ,verstand ber diesen ,punkt zu befriedigen1 aber auch alle ,versuche1 ihn wegen dieses seines ,unvermgens zu beruhigen4 ,die unbedingte ,notwendigkeit1 die wir1 als den letzten ,trger aller ,dinge1 so unentbehrlich bedrfen1 ist der wahre ,abgrund fr die menschliche ,vernunft4 ,selbst die ,ewigkeit1 so schauderhaft erhaben sie auch ein ,haller schildern mag1 macht lange den schwindligen ,eindruck nicht auf das ,gemt2 denn sie mit nur die ,dauer der ,dinge1 aber trgt sie nicht4 ,man kann sich des ,gedanken nicht erwehren1 man kann ihn aber auch nicht ertragen3 da ein ,wesen1 welches wir uns auch als das hchste unter allen mglichen vorstellen1 gleichsam zu sich selbst sage3 ,ich bin von ,ewigkeit zu ,ewigkeit1 auer mir ist nichts1 ohne das1 was blo durch meinen ,willen etwas ist2 aber woher bin ich denn8 ,hier sinkt alles unter uns1 und die grte ,vollkommenheit1 wie die kleinste1 schwebt ohne ,haltung blo vor der spekulativen ,vernunft1 der es nichts kostet1 die eine so wie die andere ohne die mindeste ,hindernis verschwinden zu lassen4 ,viele ,krfte der ,natur1 die ihr ,dasein durch gewisse ,wirkungen uern1 bleiben fr uns unerforschlich2 denn wir knnen ihnen durch ,beobachtung nicht weit genug nachspren4 ,das den ,erscheinungen zum ,grunde liegende transzendentale ,objekt1 und mit demselben der ,grund1 warum unsere ,sinnlichkeit diese vielmehr als andere oberste ,bedingungen habe1 sind und bleiben fr uns unerforschlich1 obzwar die ,sache selbst brigens gegeben1 aber nur nicht eingesehen ist4 ,ein ,ideal der reinen ,vernunft kann aber nicht unerforschlich heien1 weil es weiter keine ,beglaubigung seiner ,realitt aufzuweisen hat1 als die ,bedrfnis der ,vernunft1 vermittelst desselben alle synthetische ,einheit zu vollenden4 ,da es also nicht einmal als denkbarer ,gegenstand gegeben ist1 so ist es auch nicht als ein solcher unerforschlich2 vielmehr mu er1 als bloe ,idee1 in der ,natur der ,vernunft seinen ,sitz und seine ,auflsung finden1 und also erforscht werden knnen2 denn eben darin besteht ,vernunft1 da wir von allen unseren ,begriffen1 ,meinungen und ,behauptungen1 es sei aus objektiven1 oder1 wenn sie ein bloer ,schein sind1 aus subjektiven ,grnden ,rechenschaft geben knnen4 ,entdeckung und ,erklrung des dialektischen ,scheins in allen transzendentalen ,beweisen vom ,dasein eines notwendigen ,wesens4 ,beide bisher gefhrten ,beweise waren transzendental1 d4i4 unabhngig von empirischen ,prinzipien versucht4 ,denn1 obgleich der kosmologische eine ,erfahrung berhaupt zum ,grunde legt1 so ist er doch nicht aus irgendeiner besonderen ,beschaffenheit derselben1 sondern aus reinen ,vernunftprinzipien1 in ,beziehung auf eine durchs empirische ,bewutsein berhaupt gegebene ,existenz1 gefhrt und verlt sogar diese ,anleitung1 um sich auf lauter reine ,begriffe zu sttzen4 ,was ist nun in diesen transzendentalen ,beweisen die ,ursache des dialektischen1 aber natrlichen ,scheins1 welcher die ,begriffe der ,notwendigkeit und hchsten ,realitt verknpft1 und dasjenige1 was doch nur ,idee sein kann1 realisiert und hypostasiert8 ,was ist die ,ursache der ,unvermeidlichkeit1 etwas als an sich notwendig unter den existierenden ,dingen anzunehmen1 und doch zugleich vor dem ,dasein eines solchen ,wesens als einem ,abgrunde zurckzubeben1 und wie fngt man es an1 da sich die ,vernunft hierber selbst verstehe1 und aus dem schwankenden ,zustande eines schchternen1 und immer wiederum zurckgenommenen ,beifalls1 zur ruhigen ,einsicht gelange8 ,es ist etwas beraus ,merkwrdiges1 da1 wenn man voraussetzt1 etwas existiere1 man der ,folgerung nicht ,umgang haben kann1 da auch irgend etwas notwendigerweise existiere4 ,auf diesem ganz natrlichen 7obzwar darum noch nicht sicheren7 ,schlusse beruhte das kosmologische ,argument4 ,dagegen mag ich einen ,begriff von einem ,dinge annehmen1 welchen ich will1 so finde ich1 da sein ,dasein niemals von mir als schlechterdings notwendig vorgestellt werden knne1 und da mich nichts hindere1 es mag existieren was da wolle1 das ,nichtsein desselben zu denken1 mithin ich zwar zu dem ,existierenden berhaupt etwas ,notwendiges annehmen msse1 kein einziges ,ding aber selbst als an sich notwendig denken knne4 ,das heit3 ich kann das ,zurckgehen zu den ,bedingungen des ,existierens niemals vollenden1 ohne ein notwendig ,wesen anzunehmen1 ich kann aber von demselben niemals anfangen4 ,wenn ich zu existierenden ,dingen berhaupt etwas ,notwendiges denken mu1 kein ,ding aber an sich selbst als notwendig zu denken befugt bin1 so folgt daraus unvermeidlich1 da ,notwendigkeit und ,zuflligkeit nicht die ,dinge selbst angehen und treffen msse1 weil sonst ein ,widerspruch vorgehen wrde2 mithin keiner dieser beiden ,grundstze objektiv sei1 sondern sie allenfalls nur subjektive ,prinzipien der ,vernunft sein knnen1 nmlich einerseits zu allem1 was als existierend gegeben ist1 etwas zu suchen1 das notwendig ist1 d4i4 niemals anderswo als bei einer a priori vollendeten ,erklrung aufzuhren1 andererseits aber auch diese ,vollendung niemals zu hoffen1 d4i4 nichts ,empirisches als unbedingt anzunehmen1 und sich dadurch fernerer ,ableitung zu berheben4 ,in solcher ,bedeutung knnen beide ,grundstze als blo heuristisch und regulativ1 die nichts als das formale ,interesse der ,vernunft besorgen1 ganz wohl beieinander bestehen4 ,denn der eine sagt1 ihr sollt so ber die ,natur philosophieren1 als ob es zu allem1 was zur ,existenz gehrt1 einen notwendigen ersten ,grund gebe1 lediglich um systematische ,einheit in eure ,erkenntnis zu bringen1 indem ihr einer solchen ,idee1 nmlich einem eingebildeten obersten ,grunde1 nachgeht3 der andere aber warnt euch1 keine einzige ,bestimmung1 die die ,existenz der ,dinge betrifft1 fr einen solchen obersten ,grund1 d4i4 als absolut notwendig anzunehmen1 sondern euch noch immer den ,weg zur ferneren ,ableitung offen zu erhalten1 und sie daher jederzeit noch als bedingt zu behandeln4 ,wenn aber vor uns alles1 was an den ,dingen wahrgenommen wird1 als bedingt notwendig betrachtet werden mu3 so kann auch kein ,ding 7das empirisch gegeben sein mag7 als absolut notwendig angesehen werden4 ,es folgt aber hieraus1 da ihr das absolut ,notwendige auerhalb der ,welt annehmen mt2 weil es nur zu einem ,prinzip der grtmglichen ,einheit der ,erscheinungen1 als deren oberster ,grund1 dienen soll1 und ihr in der ,welt niemals dahin gelangen knnt1 weil die zweite ,regel euch gebietet1 alle empirischen ,ursachen der ,einheit jederzeit als abgeleitet anzusehen4 ,die ,philosophen des ,altertums sahen alle ,form der ,natur als zufllig1 die ,materie aber1 nach dem ,urteile der gemeinen ,vernunft1 als ursprnglich und notwendig an4 ,wrden sie aber die ,materie nicht als ,substratum der ,erscheinungen respektive sondern an sich selbst ihrem ,dasein nach betrachtet haben1 so wre die ,idee der absoluten ,notwendigkeit sogleich verschwunden4 ,denn es ist nichts1 was die ,vernunft an dieses ,dasein schlechthin bindet1 sondern sie kann solches1 jederzeit und ohne ,widerstreit1 in ,gedanken aufheben2 in ,gedanken aber lag auch allein die absolute ,notwendigkeit4 ,es mute also bei dieser berredung ein gewisses regulatives ,prinzip zum ,grunde liegen4 ,in der ,tat ist auch ,ausdehnung und ,undurchdringlichkeit 7die zusammen den ,begriff von ,materie ausmachen7 das oberste empirische ,prinzipium der ,einheit der ,erscheinungen1 und hat1 sofern als es empirisch unbedingt ist1 eine ,eigenschaft des regulativen ,prinzips an sich4 ,gleichwohl1 da jede ,bestimmung der ,materie1 welche das ,reale derselben ausmacht1 mithin auch die ,undurchdringlichkeit1 eine ,wirkung 7,handlung7 ist1 die ihre ,ursache haben mu1 und daher immer noch abgeleitet ist1 so schickt sich die ,materie doch nicht zur ,idee eines notwendigen ,wesens1 als eines ,prinzips aller abgeleiteten ,einheit2 weil jede ihrer realen ,eigenschaften1 als abgeleitet1 nur bedingt notwendig ist1 und also an sich aufgehoben werden kann1 hiermit aber das ganze ,dasein der ,materie aufgehoben werden wrde1 wenn dieses aber nicht geschhe1 wir den hchsten ,grund der ,einheit empirisch erreicht haben wrden1 welches durch das zweite regulative ,prinzip verboten wird1 so folgt3 da die ,materie1 und berhaupt1 was zur ,welt gehrig ist1 zu der ,idee eines notwendigen ,urwesens1 als eines bloen ,prinzips der grten empirischen ,einheit1 nicht schicklich sei1 sondern da es auerhalb der ,welt gesetzt werden msse1 da wir denn die ,erscheinungen der ,welt und ihr ,dasein immer getrost von anderen ableiten knnen1 als ob es kein notwendig ,wesen gbe1 und dennoch zu der ,vollstndigkeit der ,ableitung unaufhrlich streben knnen1 als ob ein solches1 als ein oberster ,grund1 vorausgesetzt wre4 ,das ,ideal des hchsten ,wesens ist nach diesen ,betrachtungen nichts anderes1 als ein regulatives ,prinzip der ,vernunft1 alle ,verbindung in der ,welt so anzusehen1 als ob sie aus einer allgenugsamen notwendigen ,ursache entsprnge1 um darauf die ,regel einer systematischen und nach allgemeinen ,gesetzen notwendigen ,einheit in der ,erklrung derselben zu grnden1 und ist nicht eine ,behauptung einer an sich notwendigen ,existenz4 ,es ist aber zugleich unvermeidlich1 sich1 vermittelst einer transzendentalen ,subreption1 dieses formale ,prinzip als konstitutiv vorzustellen1 und sich diese ,einheit hypostatisch zu denken4 ,denn1 so wie der ,raum1 weil er alle ,gestalten1 die lediglich verschiedene ,einschrnkungen desselben sind1 ursprnglich mglich macht1 ob er gleich nur ein ,prinzipium der ,sinnlichkeit1 ist dennoch eben darum fr ein schlechterdings notwendiges fr sich bestehendes ,etwas und einen a priori an sich selbst gegebenen ,gegenstand gehalten wird1 so geht es auch ganz natrlich zu1 da1 da die systematische ,einheit der ,natur auf keinerlei ,weise zum ,prinzip des empirischen ,gebrauchs unserer ,vernunft aufgestellt werden kann1 als sofern wir die ,idee eines allerrealsten ,wesens1 als der obersten ,ursache1 zum ,grunde legen1 diese ,idee dadurch als ein wirklicher ,gegenstand1 und dieser wiederum1 weil er die oberste ,bedingung ist1 als notwendig vorgestellt1 mithin ein regulatives ,prinzip in ein konstitutives verwandelt werde2 welche ,unterschiebung sich dadurch offenbart1 da1 wenn ich nun dieses oberste ,wesen1 welches respektiv auf die ,welt schlechthin 7unbedingt7 notwendig war1 als ,ding fr sich betrachte1 diese ,notwendigkeit keines ,begriffs fhig ist1 und also nur als formale ,bedingung des ,denkens1 nicht aber als materiale und hypostatische ,bedingung des ,daseins1 in meiner ,vernunft anzutreffen gewesen sein msse4 ,des dritten ,hauptstcks ,sechster ,abschnitt ,von der ,unmglichkeit des physikotheologischen ,beweises ,wenn denn weder der ,begriff von ,dingen berhaupt1 noch die ,erfahrung von irgendeinem ,dasein berhaupt1 das1 was gefordert wird1 leisten kann1 so bleibt noch ein ,mittel brig1 zu versuchen1 ob nicht eine bestimmte ,erfahrung1 mithin die der ,dinge der gegenwrtigen ,welt1 ihre ,beschaffenheit und ,anordnung1 einen ,beweisgrund abgebe1 der uns sicher zur berzeugung von dem ,dasein eines hchsten ,wesens verhelfen knne4 ,einen solchen ,beweis wrden wir den physikotheologischen nennen4 ,sollte dieser auch unmglich sein3 so ist berall kein genugtuender ,beweis aus blo spekulativer ,vernunft fr das ,dasein eines ,wesens1 welches unserer transzendentalen ,idee entsprche1 mglich4 ,man wird nach allen obigen ,bemerkungen bald einsehen1 da der ,bescheid auf diese ,nachfrage ganz leicht und bndig erwartet werden knne4 ,denn1 wie kann jemals ,erfahrung gegeben werden1 die einer ,idee angemessen sein sollte8 ,darin besteht eben das ,eigentmliche der letzteren1 da ihr niemals irgendeine ,erfahrung kongruieren knne4 ,die transzendentale ,idee von einem notwendigen allgenugsamen ,urwesen ist so berschwenglich gro1 so hoch ber alles ,empirische1 das jederzeit bedingt ist1 erhaben1 da man teils niemals ,stoff genug in der ,erfahrung auftreiben kann1 um einen solchen ,begriff zu fllen1 teils immer unter dem ,bedingten herumtappt1 und stets vergeblich nach dem ,unbedingten1 wovon uns kein ,gesetz irgendeiner empirischen ,synthesis ein ,beispiel oder dazu die mindeste ,leitung gibt1 suchen werden4 ,wrde das hchste ,wesen in dieser ,kette der ,bedingungen stehen1 so wrde es selbst ein ,glied der ,reihe derselben sein1 und1 ebenso1 wie die niederen ,glieder1 denen es vorgesetzt ist1 noch fernere ,untersuchung wegen seines noch hheren ,grundes erfordern4 ,will man es dagegen von dieser ,kette trennen1 und1 als ein blo intelligibles ,wesen1 nicht in der ,reihe der ,naturursachen mitbegreifen3 welche ,brcke kann die ,vernunft alsdann wohl schlagen1 um zu demselben zu gelangen8 ,da alle ,gesetze des berganges von ,wirkungen zu ,ursachen1 ja alle ,synthesis und ,erweiterung unserer ,erkenntnis berhaupt auf nichts anderes1 als mgliche ,erfahrung1 mithin blo auf ,gegenstnde der ,sinnenwelt gestellt sind und nur in ,ansehung ihrer eine ,bedeutung haben knnen4 ,die gegenwrtige ,weit erffnet uns einen so unermelichen ,schauplatz von ,mannigfaltigkeit1 ,ordnung1 ,zweckmigkeit und ,schnheit1 man mag diese nun in der ,unendlichkeit des ,raumes1 oder in der unbegrenzten ,teilung desselben verfolgen1 da selbst nach den ,kenntnissen1 welche unser schwache ,verstand davon hat erwerben knnen1 alle ,sprache1 ber so viele und unabsehlich groe ,wunder1 ihren ,nachdruck1 alle ,zahlen ihre ,kraft zu messen1 und ,selbst unsere ,gedanken alle ,begrenzung vermissen1 so1 da sich unser ,urteil vom ,ganzen in ein sprachloses1 aber desto beredteres ,erstaunen auflsen mu4 ,allerwrts sehen wir eine ,kette der ,wirkungen und ,ursachen1 von ,zwecken und den ,mitteln1 ,regelmigkeit im ,entstehen oder ,vergehen1 und1 indem nichts von selbst in den ,zustand getreten ist1 darin es sich befindet1 so weist er immer weiter hin nach einem anderen ,dinge1 als seiner ,ursache1 welche gerade eben dieselbe weitere ,nachfrage notwendig macht1 so1 da auf solche ,weise das ganze ,all im ,abgrunde des ,nichts versinken mte1 nhme man nicht etwas an1 das auerhalb diesem unendlichen ,zuflligen1 fr sich selbst ursprnglich und unabhngig bestehend1 dasselbe hielte1 und als die ,ursache seines ,ursprungs ihm zugleich seine ,fortdauer sicherte4 ,diese hchste ,ursache 7in ,ansehung aller ,dinge der ,welt7 wie gro soll man sie sich denken8 ,die ,welt kennen wir nicht ihrem ganzen ,inhalte nach1 noch weniger wissen wir ihre ,gre durch die ,vergleichung mit allem1 was mglich ist1 zu schtzen4 ,was hindert uns aber1 da1 da wir einmal in ,absicht auf ,kausalitt ein uerstes und oberstes ,wesen bedrfen1 es nicht zugleich dem ,grade der ,vollkommenheit nach ber alles andere ,mgliche setzen sollten8 welches wir leicht1 obzwar freilich nur durch den zarten ,umri eines abstrakten ,begriffs1 bewerkstelligen knnen1 wenn wir uns in ihm1 als einer einigen ,substanz1 alle mgliche ,vollkommenheit vereinigt vorstellen2 welcher ,begriff der ,forderung unserer ,vernunft in der ,ersparung der ,prinzipien gnstig1 in sich selbst keinen ,widersprchen unterworfen und selbst der ,erweiterung des ,vernunftgebrauchs mitten in der ,erfahrung1 durch die ,leitung1 welche eine solche ,idee auf ,ordnung und ,zweckmigkeit gibt1 zutrglich1 nirgend aber einer ,erfahrung auf entschiedene ,art zuwider ist4 ,dieser ,beweis verdient jederzeit mit ,achtung genannt zu werden4 ,er ist der lteste1 klarste und der gemeinen ,menschenvernunft am meisten angemessene4 ,er belebt das ,studium der ,natur1 so wie er selbst von diesem sein ,dasein hat und dadurch immer neue ,kraft bekommt4 ,er bringt ,zwecke und ,absichten dahin1 wo sie unsere ,beobachtung nicht von selbst entdeckt htte1 und erweitert unsere ,naturkenntnisse durch den ,leitfaden einer besonderen ,einheit1 deren ,prinzip auer der ,natur ist4 ,diese ,kenntnisse wirken aber wieder auf ihre ,ursache1 nmlich die veranlassende ,idee1 zurck1 und vermehren den ,glauben an einen hchsten ,urheber bis zu einer unwiderstehlichen berzeugung4 ,es wrde daher nicht allein trostlos1 sondern auch ganz umsonst sein1 dem ,ansehen dieses ,beweises etwas entziehen zu wollen4 ,die ,vernunft1 die durch so mchtige und unter ihren ,hnden immer wachsende1 obzwar nur empirische ,beweisgrnde1 unablssig gehoben wird1 kann durch keine ,zweifel subtiler abgezogener ,spekulation so niedergedrckt werden1 da sie nicht aus jeder grblerischen ,unentschlossenheit1 gleich als aus einem ,traume1 durch einen ,blick1 den sie auf die ,wunder der ,natur und der ,majestt des ,weltbaues wirft1 gerissen werden sollte1 um sich von ,gre zu ,gre bis zur allerhchsten1 vom ,bedingten zur ,bedingung1 bis zum obersten und unbedingten ,urheber zu erheben4 ,ob wir aber gleich wider die ,vernunftmigkeit und ,ntzlichkeit dieses ,verfahrens nichts einzuwenden1 sondern es vielmehr zu empfehlen und aufzumuntern haben1 so knnen wir darum doch die ,ansprche nicht billigen1 welche diese ,beweisart auf apodiktische ,gewiheit und auf einen gar keiner ,gunst oder fremden ,untersttzung bedrftigen ,beifall machen mchte1 und es kann der guten ,sache keineswegs schaden1 die dogmatische ,sprache eines hohnsprechenden ,vernnftlers auf den ,ton der ,migung und ,bescheidenheit1 eines zur ,beruhigung hinreichenden1 obgleich eben nicht unbedingte ,unterwerfung gebietenden ,glaubens1 herabzustimmen4 ,ich behaupte demnach1 da der physikotheologische ,beweis das ,dasein eines hchsten ,wesens niemals allein dartun knne1 sondern es jederzeit dem ontologischen 7welchem er nur zur ,introduktion dient7 berlassen msse1 diesen ,mangel zu ergnzen1 mithin dieser immer noch den einzig mglichen ,beweisgrund 7wofern berall nur ein spekulativer ,beweis stattfindet7 enthalte1 den keine menschliche ,vernunft vorbeigehen kann4 ,die ,hauptmomente des gedachten physischtheologischen ,beweises sind folgende3 #a4 ,in der ,welt finden sich allerwrts deutliche ,zeichen einer ,anordnung nach bestimmter ,absicht1 mit groer ,weisheit ausgefhrt1 und in einem ,ganzen von unbeschreiblicher ,mannigfaltigkeit des ,inhalts sowohl1 als auch unbegrenzter ,gre des ,umfangs4 #b4 ,den ,dingen der ,welt ist diese zweckmige ,anordnung ganz fremd1 und hngt ihnen nur zufllig an1 d4i4 die ,natur verschiedener ,dinge konnte von selbst1 durch so vielerlei sich vereinigende ,mittel1 zu bestimmten ,endabsichten nicht zusammenstimmen1 wren sie nicht durch ein anordnendes vernnftiges ,prinzip1 nach zum ,grunde liegenden ,ideen1 dazu ganz eigentlich gewhlt und angelegt worden4 #c4 ,es existiert also eine erhabene und weise ,ursache 7oder mehrere71 die nicht blo1 als blindwirkende allvermgende ,natur1 durch ,fruchtbarkeit1 sondern1 als ,intelligenz1 durch ,freiheit die ,ursache der ,welt sein mu4 #d4 ,die ,einheit derselben lt sich aus der ,einheit der wechselseitigen ,beziehung der ,teile der ,welt1 als ,glieder von einem knstlichen ,bauwerk1 an demjenigen1 wohin unsere ,beobachtung reicht1 mit ,gewiheit1 weiterhin aber1 nach allen ,grundstzen der ,analogie1 mit ,wahrscheinlichkeit schlieen4 ,ohne hier mit der natrlichen ,vernunft ber ihren ,schlu zu schikanieren1 da sie aus der ,analogie einiger ,naturprodukte mit demjenigen1 was menschliche ,kunst hervorbringt1 wenn sie der ,natur ,gewalt tut1 und sie ntigt1 nicht nach ihren ,zwecken zu verfahren1 sondern sich in die unsrigen zu schmiegen1 7der hnlichkeit derselben mit ,husern1 ,schiffen1 ,uhren17 schliet1 es werde eben eine solche ,kausalitt1 nmlich ,verstand und ,wille1 bei ihr zum ,grunde liegen1 wenn sie die innere ,mglichkeit der freiwirkenden ,natur 7die alle ,kunst und vielleicht selbst sogar die ,vernunft zuerst mglich macht71 noch von einer anderen1 obgleich bermenschlichen ,kunst ableitet1 welche ,schluart vielleicht die schrfste transz4 ,kritik nicht aushalten drfte2 mu man doch gestehen1 da1 wenn wir einmal eine ,ursache nennen sollen1 wir hier nicht sicherer1 als nach der ,analogie mit dergleichen zweckmigen ,erzeugungen1 die die einzigen sind1 wovon uns die ,ursachen und ,wirkungsart vllig bekannt sind1 verfahren knnen4 ,die ,vernunft wrde es bei sich selbst nicht verantworten knnen1 wenn sie von der ,kausalitt1 die sie kennt1 zu dunkeln und unerweislichen ,erklrungsgrnden1 die sie nicht kennt1 bergehen wollte4 ,nach diesem ,schlusse mte die ,zweckmigkeit und ,wohlgereimtheit so vieler ,naturanstalten blo die ,zuflligkeit der ,form1 aber nicht der ,materie1 d4i4 der ,substanz in der ,welt beweisen2 denn zu dem letzteren wrde noch erfordert werden1 da bewiesen werden knnte1 die ,dinge der ,welt wren an sich selbst zu dergleichen ,ordnung und ,einstimmung1 nach allgemeinen ,gesetzen1 untauglich1 wenn sie nicht1 selbst ihrer ,substanz nach1 das ,produkt einer hchsten ,weisheit wren2 wozu aber ganz andere ,beweisgrnde1 als die von der ,analogie mit menschlicher ,kunst1 erfordert werden wrden4 ,der ,beweis knnte also hchstens einen ,weltbaumeister1 der durch die ,tauglichkeit des ,stoffs1 den er bearbeitet1 immer sehr eingeschrnkt wre1 aber nicht einen ,weltschpfer1 dessen ,idee alles unterworfen ist1 dartun1 welches zu der groen ,absicht1 die man vor ,augen hat1 nmlich ein allgenugsames ,urwesen zu beweisen1 bei weitem nicht hinreichend ist4 ,wollten wir die ,zuflligkeit der ,materie selbst beweisen1 so mten wir zu einem transzendentalen ,argumente unsere ,zuflucht nehmen1 welches aber hier eben hat vermieden werden sollen4 ,der ,schlu geht also von der in der ,welt so durchgngig beobachtenden ,ordnung und ,zweckmigkeit1 als einer durchaus zuflligen ,einrichtung1 auf das ,dasein einer ihr proportionierten ,ursache4 ,der ,begriff dieser ,ursache aber mu uns etwas ganz ,bestimmtes von ihr zu erkennen geben1 und er kann also kein anderer sein1 als der von einem ,wesen1 das alle ,macht1 ,weisheit usw41 mit einem ,worte alle ,vollkommenheit1 als ein allgenugsames ,wesen1 besitzt4 ,denn die ,prdikate von sehr groer1 von erstaunlicher1 von unermelicher ,macht und ,trefflichkeit geben gar keinen bestimmten ,begriff1 und sagen eigentlich nicht1 was das ,ding an sich selbst sei1 sondern sind nur ,verhltnisvorstellungen von der ,gre des ,gegenstandes1 den der ,beobachter 7der ,welt7 mit sich selbst und seiner ,fassungskraft vergleicht1 und die gleich hochpreisend ausfallen1 man mag den ,gegenstand vergrern1 oder das beobachtende ,subjekt in ,verhltnis auf ihn kleiner machen4 ,wo es auf ,gre 7der ,vollkommenheit7 eines ,dinges berhaupt ankommt1 da gibt es keinen bestimmten ,begriff als der1 so die ganze mgliche ,vollkommenheit begreift1 und nur das ,all 7omnitudo7 der ,realitt ist im ,begriffe durchgngig bestimmt4 ,nun will ich nicht hoffen1 da sich jemand unterwinden sollte1 das ,verhltnis der von ihm beobachteten ,weltgre 7nach ,umfang sowohl als ,inhalt7 zur ,allmacht1 der ,weltordnung zur hchsten ,weisheit1 der ,welteinheit zur absoluten ,einheit des ,urhebers usw4 einzusehen4 ,also kann die ,physikotheologie keinen bestimmten ,begriff von der obersten ,weltursache geben1 und daher zu einem ,prinzip der ,theologie1 welche wiederum die ,grundlage der ,religion ausmachen soll nicht hinreichend sein4 ,der ,schritt zu der absoluten ,totalitt ist durch den empirischen ,weg ganz und gar unmglich4 ,nun tut man ihn doch aber im physischtheologischen ,beweise4 ,welches ,mittels bedient man sich also wohl1 ber eine so weite ,kluft zu kommen8 ,nachdem man bis zur ,bewunderung der ,gre der ,weisheit1 der ,macht usw4 des ,welturhebers gelangt ist1 und nicht weiter kommen kann1 so verlt man auf einmal dieses durch empirische ,beweisgrnde gefhrte ,argument1 und geht zu der gleich anfangs aus der ,ordnung und ,zweckmigkeit der ,welt geschlossenen ,zuflligkeit derselben4 ,von dieser ,zuflligkeit allein geht man nun1 lediglich durch transzendentale ,begriffe1 zum ,dasein eines schlechthin ,notwendigen1 und von dem ,begriffe der absoluten ,notwendigkeit der ersten ,ursache auf den durchgngig bestimmten oder bestimmenden ,begriff desselben1 nmlich einer allbefassenden ,realitt4 ,also blieb der physischtheologische ,beweis in seiner ,unternehmung stecken1 sprang in dieser ,verlegenheit pltzlich zu dem kosmologischen ,beweise ber1 und da dieser nur ein versteckter ontologischer ,beweis ist1 so vollfhrte er seine ,absicht wirklich blo durch reine ,vernunft1 ob er gleich anfnglich alle ,verwandtschaft mit dieser abgeleugnet und alles auf einleuchtende ,beweise aus ,erfahrung ausgesetzt hatte4 ,die ,physikotheologen haben also gar nicht ,ursache1 gegen die transzendentale ,beweisart so sprde zu tun1 und auf sie mit dem ,eigendnkel hellsehender ,naturkenner1 als auf das ,spinnengewebe finsterer ,grbler1 herabzusehen4 ,denn1 wenn sie sich nur selbst prfen wollten1 so wrden sie finden1 da1 nachdem sie eine gute ,strecke auf dem ,boden der ,natur und ,erfahrung fortgegangen sind1 und sich gleichwohl immer noch eben so weit von dem ,gegenstande sehen1 der ihrer ,vernunft entgegen scheint1 sie pltzlich diesen ,boden verlassen1 und ins ,reich bloer ,mglichkeiten bergehen1 wo sie auf den ,flgeln der ,ideen demjenigen nahe zu kommen hoffen1 was sich aller ihrer empirischen ,nachsuchung entzogen hatte4 ,nachdem sie endlich durch einen so mchtigen ,sprung festen ,fu gefat zu haben vermeinen1 so verbreiten sie den nunmehr bestimmten ,begriff 7in dessen ,besitz sie1 ohne zu wissen wie1 gekommen sind17 ber das ganze ,feld der ,schpfung1 und erlutern das ,ideal1 welches lediglich ein ,produkt der reinen ,vernunft war1 obzwar kmmerlich genug1 und weit unter der ,wrde seines ,gegenstandes1 durch ,erfahrung1 ohne doch gestehen zu wollen1 da sie zu dieser ,kenntnis oder ,voraussetzung durch einen anderen ,fusteig1 als den der ,erfahrung1 gelangt sind4 ,so liegt demnach dem physikotheologischen ,beweise der kosmologische1 diesem aber der ontologische ,beweis1 vom ,dasein eines einigen ,urwesens als hchsten ,wesens1 zum ,grunde1 und da auer diesen dreien ,wegen keiner mehr der spekulativen ,vernunft offen ist1 so ist der ontologische ,beweis1 aus lauter reinen ,vernunftbegriffen1 der einzige mgliche1 wenn berall nur ein ,beweis von einem so weit ber allen empirischen ,verstandesgebrauch erhabenen ,satze mglich ist4 ,des dritten ,hauptstcks ,siebenter ,abschnitt ,kritik aller ,theologie aus spekulativen ,prinzipien der ,vernunft ,wenn ich unter ,theologie die ,erkenntnis des ,urwesens verstehe1 so ist sie entweder die aus bloer ,vernunft 7theologia rationalis7 oder aus ,offenbarung 7revelata74 ,die erstere denkt sich nun ihren ,gegenstand entweder blo durch reine ,vernunft1 vermittelst lauter transzendentaler ,begriffe1 7ens originarium1 realissimum1 ens entium17 und heit die transzendentale ,theologie1 oder durch einen ,begriff1 den sie aus der ,natur 7unserer ,seele7 entlehnt1 als die hchste ,intelligenz1 und mte die natrliche ,theologie heien4 ,der1 so allein eine transzendentale ,theologie einrumt1 wird ,deist1 der1 so auch eine natrliche ,theologie annimmt1 ,theist genannt4 ,der erstere gibt zu1 da wir allenfalls das ,dasein eines ,urwesens durch bloe ,vernunft erkennen knnen1 aber unser ,begriff von ihm blo transzendental sei1 nmlich nur als von einem ,wesen1 das alle ,realitt hat1 die man aber nicht nher bestimmen kann4 ,der zweite behauptet1 die ,vernunft sei imstande1 den ,gegenstand nach der ,analogie mit der ,natur nher zu bestimmen1 nmlich als ein ,wesen1 das durch ,verstand und ,freiheit den ,urgrund aller anderen ,dinge in sich enthalte4 ,jener stellt sich also unter demselben blo eine ,weltursache1 7ob durch die ,notwendigkeit seiner ,natur1 oder durch ,freiheit1 bleibt unentschieden17 dieser einen ,welturheber vor4 ,die transzendentale ,theologie ist entweder diejenige1 welche das ,dasein des ,urwesens von einer ,erfahrung berhaupt 7ohne ber die ,welt1 wozu sie gehrt1 etwas nher zu bestimmen17 abzuleiten gedenkt1 und heit ,kosmotheologie1 oder glaubt durch bloe ,begriffe1 ohne ,beihilfe der mindesten ,erfahrung1 sein ,dasein zu erkennen1 und wird ,ontotheologie genannt4 ,die natrliche ,theologie schliet auf die ,eigenschaften und das ,dasein eines ,welturhebers1 aus der ,beschaffenheit1 der ,ordnung und ,einheit1 die in dieser ,welt angetroffen wird1 in welcher zweierlei ,kausalitt und deren ,regel angenommen werden mu1 nmlich ,natur und ,freiheit4 ,daher steigt sie von dieser ,welt zur hchsten ,intelligenz auf1 entweder als dem ,prinzip aller natrlichen1 oder aller sittlichen ,ordnung und ,vollkommenheit4 ,im ersteren ,falle heit sie ,physikotheologie1 im letzten ,moraltheologie499 99 ,nicht theologische ,moral2 denn die enthlt sittliche ,gesetze1 welche das ,dasein eines hchsten ,weltregierers voraussetzen1 da hingegen die ,moraltheologie eine berzeugung vom ,dasein eines hchsten ,wesens ist1 welche auf sittliche ,gesetze grndet ist4 ,da man unter dem ,begriffe von ,gott nicht etwa blo eine blindwirkende ewige ,natur1 als die ,wurzel der ,dinge1 sondern ein hchstes ,wesen1 das durch ,verstand und ,freiheit der ,urheber der ,dinge sein soll1 zu verstehen gewohnt ist1 und auch dieser ,begriff allein uns interessiert1 so knnte man1 nach der ,strenge1 dem ,deisten allen ,glauben an ,gott absprechen1 und ihm lediglich die ,behauptung eines ,urwesens1 oder obersten ,ursache1 brig lassen4 ,indessen1 da niemand darum1 weil er etwas sich nicht zu behaupten getraut1 beschuldigt werden darf1 er wolle es gar leugnen1 so ist es gelinder und billiger1 zu sagen3 der ,deist glaube einen ,gott1 der ,theist aber einen lebendigen ,gott 7summam intelligentiam74 ,jetzt wollen wir die ,mglichen ,quellen aller dieser ,versuche der ,vernunft aufsuchen4 ,ich begnge mich hier1 die theoretische ,erkenntnis durch eine solche zu erklren1 wodurch ich erkenne1 was da ist1 die praktische aber1 dadurch ich mir vorstelle1 was da sein soll4 ,diesem nach ist der theoretische ,gebrauch der ,vernunft derjenige1 durch den ich a priori 7als notwendig7 erkenne1 da etwas sei2 der praktische aber1 durch den a priori erkannt wird1 was geschehen solle4 ,wenn nun entweder1 da etwas sei1 oder geschehen solle1 ungezweifelt gewi1 aber doch nur bedingt ist3 so kann doch entweder eine gewisse bestimmte ,bedingung dazu schlechthin notwendig sein1 oder sie kann nur als beliebig und zufllig vorausgesetzt werden4 ,im ersteren ,falle wird die ,bedingung postuliert 7per thesin71 im zweiten supponiert 7per hypothesin74 ,da es praktische ,gesetze gibt1 die schlechthin notwendig sind 7die moralischen71 so mu1 wenn diese irgendein ,dasein1 als die ,bedingung der ,mglichkeit ihrer verbindenden ,kraft1 notwendig voraussetzen1 dieses ,dasein postuliert werden1 darum1 weil das ,bedingte1 von welchem der ,schlu auf diese bestimmte ,bedingung geht1 selbst a priori als schlechterdings notwendig erkannt wird4 ,wir werden knftig von den moralischen ,gesetzen zeigen1 da sie das ,dasein eines hchsten ,wesens nicht blo voraussetzen1 sondern auch1 da sie in anderweitiger ,betrachtung schlechterdings notwendig sind1 es mit ,recht1 aber freilich nur praktisch1 postulieren2 jetzt setzen wir diese ,schluart noch beiseite4 ,da1 wenn blo von dem1 was da ist1 7nicht1 was sein soll17 die ,rede ist1 das ,bedingte1 welches uns in der ,erfahrung gegeben wird1 jederzeit auch als zufllig gedacht wird1 so kann die zu ihm gehrige ,bedingung daraus nicht als schlechthin notwendig erkannt werden1 sondern dient nur als eine respektiv notwendige1 oder vielmehr ntige1 an sich selbst aber und a priori willkrliche ,voraussetzung zum ,vernunfterkenntnis des ,bedingten4 ,soll also die absolute ,notwendigkeit eines ,dinges im theoretischen ,erkenntnis erkannt werden1 so knnte dieses allein aus ,begriffen a priori geschehen1 niemals aber als einer ,ursache1 in ,beziehung auf ein ,dasein1 das durch ,erfahrung gegeben ist4 ,eine theoretische ,erkenntnis ist spekulativ1 wenn sie auf einen ,gegenstand1 oder solche ,begriffe von einem ,gegenstande1 geht1 zu welchem man in keiner ,erfahrung gelangen kann4 ,sie wird der ,naturerkenntnis entgegengesetzt1 welche auf keine anderen ,gegenstnde oder ,prdikate derselben geht1 als die in einer mglichen ,erfahrung gegeben werden knnen4 ,der ,grundsatz1 von dem1 was geschieht1 7dem empirisch ,zuflligen17 als ,wirkung1 auf eine ,ursache zu schlieen1 ist ein ,prinzip der ,naturerkenntnis1 aber nicht der spekulativen4 ,denn1 wenn man von ihm1 als einem ,grundsatze1 der die ,bedingung mglicher ,erfahrung berhaupt enthlt1 abstrahiert1 und1 indem man alles ,empirische weglt1 ihn vom ,zuflligen berhaupt aussagen will1 so bleibt nicht die mindeste ,rechtfertigung eines solchen synthetischen ,satzes brig1 um daraus zu ersehen1 wie ich von etwas1 was da ist1 zu etwas davon ganz ,verschiedenem 7genannt ,ursache7 bergehen knne2 ja der ,begriff einer ,ursache verliert ebenso1 wie des ,zuflligen1 in solchem blo spekulativen ,gebrauche1 alle ,bedeutung1 deren objektive ,realitt sich in concreto begreiflich machen lasse4 ,wenn man nun vom ,dasein der ,dinge in der ,welt auf ihre ,ursache schliet1 so gehrt dieses nicht zum natrlichen1 sondern zum spekulativen ,vernunftgebrauch2 weil jener nicht die ,dinge selbst 7,substanzen71 sondern nur das1 was geschieht1 also ihre ,zustnde1 als empirisch zufllig1 auf irgendeine ,ursache bezieht2 da die ,substanz selbst 7die ,materie7 dem ,dasein nach zufllig sei1 wrde ein blo spekulatives ,vernunfterkenntnis sein mssen4 ,wenn aber auch nur von der ,form der ,welt1 der ,art ihrer ,verbindung und dem ,wechsel derselben die ,rede wre1 ich wollte aber daraus auf eine ,ursache schlieen1 die von der ,welt gnzlich unterschieden ist2 so wrde dieses wiederum ein ,urteil der blo spekulativen ,vernunft sein1 weil der ,gegenstand hier gar kein ,objekt einer mglichen ,erfahrung ist4 ,aber alsdann wrde der ,grundsatz der ,kausalitt1 der nur innerhalb dem ,felde der ,erfahrungen gilt1 und auer demselben ohne ,gebrauch1 ja selbst ohne ,bedeutung ist1 von seiner ,bestimmung gnzlich abgebracht4 ,ich behaupte nun1 da alle ,versuche eines blo spekulativen ,gebrauchs der ,vernunft in ,ansehung der ,theologie gnzlich fruchtlos und ihrer inneren ,beschaffenheit nach null und nichtig sind2 da aber die ,prinzipien ihres ,naturgebrauchs ganz und gar auf keine ,theologie fhren1 folglich1 wenn man nicht moralische ,gesetze zum ,grunde legt1 oder zum ,leitfaden braucht1 es berall keine ,theologie der ,vernunft geben knne4 ,denn alle synthetischen ,grundstze des ,verstandes sind von immanentem ,gebrauch2 zu der ,erkenntnis eines hchsten ,wesens aber wird ein transzendenter ,gebrauch derselben erfordert1 wozu unser ,verstand gar nicht ausgerstet ist4 ,soll das empirisch gltige ,gesetz der ,kausalitt zu dem ,urwesen fhren1 so mte dieses in die ,kette der ,gegenstnde der ,erfahrung mitgehren2 alsdann wre es aber1 wie alle ,erscheinungen1 selbst wiederum bedingt4 ,erlaubte man aber auch den ,sprung ber die ,grenze der ,erfahrung hinaus1 vermittelst des dynamischen ,gesetzes der ,beziehung der ,wirkungen auf ihre ,ursachen2 welchen ,begriff kann uns dieses ,verfahren verschaffen8 ,bei weitem keinen ,begriff von einem hchsten ,wesen1 weil uns ,erfahrung niemals die grte aller mglichen ,wirkungen 7als welche das ,zeugnis von ihrer ,ursache ablegen soll7 darreicht4 ,soll es uns erlaubt sein1 blo1 um in unserer ,vernunft nichts ,leeres brigzulassen1 diesen ,mangel der vlligen ,bestimmung durch eine bloe ,idee der hchsten ,vollkommenheit und ursprnglichen ,notwendigkeit auszufllen3 so kann dieses zwar aus ,gunst eingerumt1 aber nicht aus dem ,rechte eines unwiderstehlichen ,beweises gefordert werden4 ,der physischtheologische ,beweis knnte also vielleicht wohl anderen ,beweisen 7wenn solche zu haben sind7 ,nachdruck geben1 indem er ,spekulation mit ,anschauung verknpft3 fr sich selbst aber bereitet er mehr den ,verstand zur theologischen ,erkenntnis vor1 und gibt ihm dazu eine gerade und natrliche ,richtung1 als da er allein das ,geschft vollenden knnte4 ,man sieht also hieraus wohl1 da transzendentale ,fragen nur transzendentale ,antworten1 d4i4 aus lauter ,begriffen a priori ohne die mindeste empirische ,beimischung1 erlauben4 ,die ,frage ist hier aber offenbar synthetisch und verlangt eine ,erweiterung unserer ,erkenntnis ber alle ,grenzen der ,erfahrung hinaus1 nmlich zu dem ,dasein eines ,wesens1 was unserer bloen ,idee entsprechen soll1 der niemals irgendeine ,erfahrung gleichkommen kann4 ,nun ist1 nach unseren obigen ,beweisen1 alle synthetische ,erkenntnis a priori nur dadurch mglich1 da sie die formalen ,bedingungen einer mglichen ,erfahrung ausdrckt1 und alle ,grundstze sind also nur von immanenter ,gltigkeit1 d4i4 sie beziehen sich lediglich auf ,gegenstnde empirischer ,erkenntnis1 oder ,erscheinungen4 ,also wird auch durch transzendentales ,verfahren in ,absicht auf die ,theologie einer blo spekulativen ,vernunft nichts ausgerichtet4 ,wollte man aber lieber alle obigen ,beweise der ,analytik in ,zweifel ziehen1 als sich die berredung von dem ,gewichte der so lange gebrauchten ,beweisgrnde rauben lassen2 so kann man sich doch nicht weigern1 der ,aufforderung ein ,genge zu tun1 wenn ich verlange1 man solle sich wenigstens darber rechtfertigen1 wie und vermittelst welcher ,erleuchtung man sich denn getraue1 alle mgliche ,erfahrung durch die ,macht bloer ,ideen zu berfliegen4 ,mit neuen ,beweisen1 oder ausgebesserter ,arbeit alter ,beweise1 wrde ich bitten mich zu verschonen4 ,denn1 ob man zwar hierin eben nicht viel zu whlen hat1 indem endlich doch alle blo spekulativen ,beweise auf einen einzigen1 nmlich den ontologischen1 hinauslaufen1 und ich also eben nicht frchten darf1 sonderlich durch die ,fruchtbarkeit der dogmatischen ,verfechter jener sinnenfreien ,vernunft belstigt zu werden2 obgleich ich berdem auch1 ohne mich darum sehr streitbar zu dnken1 die ,ausforderung nicht ausschlagen will1 in jedem ,versuche dieser ,art den ,fehlschlu aufzudecken1 und dadurch seine ,anmaung zu vereiteln3 so wird daher doch die ,hoffnung besseren ,glcks bei denen1 welche einmal dogmatischer berredungen gewohnt sind1 niemals vllig aufgehoben1 und ich halte mich daher an der einzigen billigen ,forderung1 da man sich allgemein und aus der ,natur des menschlichen ,verstandes1 samt allen brigen ,erkenntnisquellen1 darber rechtfertige1 wie man es anfangen wolle1 sein ,erkenntnis ganz und gar a priori zu erweitern1 und bis dahin zu erstrecken1 wo keine mgliche ,erfahrung und mithin kein ,mittel hinreicht1 irgendeinem von uns selbst ausgedachten ,begriffe seine objektive ,realitt zu versichern4 ,wie der ,verstand auch zu diesem ,begriffe gelangt sein mag1 so kann doch das ,dasein des ,gegenstandes desselben nicht analytisch in demselben gefunden werden1 weil eben darin die ,erkenntnis der ,existenz des ,objekts besteht1 da dieses auer dem ,gedanken an sich selbst gesetzt ist4 ,es ist aber gnzlich unmglich1 aus einem ,begriffe von selbst hinauszugehen1 und1 ohne da man der empirischen ,verknpfung folgt1 7wodurch aber jederzeit nur ,erscheinungen gegeben werden17 zu ,entdeckung neuer ,gegenstnde und berschwenglicher ,wesen zu gelangen4 ,ob aber gleich die ,vernunft in ihrem blo spekulativen ,gebrauche zu dieser so groen ,absicht bei weitem nicht zulnglich ist1 nmlich zum ,dasein eines obersten ,wesens zu gelangen2 so hat sie doch darin sehr groen ,nutzen1 die ,erkenntnis desselben1 im ,fall sie anders woher geschpft werden knnte1 zu berichtigen1 mit sich selbst und jeder intelligiblen ,absicht einstimmig zu machen1 und von allem1 was dem ,begriffe eines ,urwesens zuwider sein mchte1 und aller ,beimischung empirischer ,einschrnkungen zu reinigen4 ,die transzendentale ,theologie bleibt demnach1 aller ihrer ,unzulnglichkeit ungeachtet1 dennoch von wichtigem negativen ,gebrauche1 und ist eine bestndige ,zensur unserer ,vernunft1 wenn sie blo mit reinen ,ideen zu tun hat1 die eben darum kein anderes1 als transzendentales ,richtma zulassen4 ,denn1 wenn einmal1 in anderweitiger1 vielleicht praktischer ,beziehung1 die ,voraussetzung eines hchsten und allgenugsamen ,wesens1 als oberster ,intelligenz1 ihre ,gltigkeit ohne ,widerrede behauptete3 so wre es von der grten ,wichtigkeit1 diesen ,begriff auf seiner transzendentalen ,seite1 als den ,begriff eines notwendigen und allerrealsten ,wesens1 genau zu bestimmen1 und1 was der hchsten ,realitt zuwider ist1 was zur bloen ,erscheinung 7dem ,anthropomorphismus im weiteren ,verstande7 gehrt1 wegzuschaffen1 und zugleich alle entgegengesetzten ,behauptungen1 sie mgen nun atheistisch1 oder deistisch1 oder anthropomorphistisch sein1 aus dem ,wege zu rumen2 welches in einer solchen kritischen ,behandlung sehr leicht ist1 indem dieselben ,grnde1 durch welche das ,unvermgen der menschlichen ,vernunft1 in ,ansehung der ,behauptung des ,daseins eines dergleichen ,wesens1 vor ,augen gelegt wird1 notwendig auch zureichen1 um die ,untauglichkeit einer jeden ,gegenbehauptung zu beweisen4 ,denn1 wo will jemand durch reine ,spekulation der ,vernunft die ,einsicht hernehmen1 da es kein hchstes ,wesen1 als ,urgrund von ,allem1 gebe1 oder da ihm keine von den ,eigenschaften zukomme1 welche wir1 ihren ,folgen nach1 als analogisch mit den dynamischen ,realitten eines denkenden ,wesens1 uns vorstellen1 oder da sie1 in dem letzteren ,falle1 auch allen ,einschrnkungen unterworfen sein mten1 welche die ,sinnlichkeit den ,intelligenzen1 die wir durch ,erfahrung kennen1 unvermeidlich auferlegt4 ,das hchste ,wesen bleibt also fr den blo spekulativen ,gebrauch der ,vernunft ein bloes1 aber doch fehlerfreies ,ideal1 ein ,begriff1 welcher die ganze menschliche ,erkenntnis schliet und krnt1 dessen objektive ,realitt auf diesem ,wege zwar nicht bewiesen1 aber auch nicht widerlegt werden kann1 und1 wenn es eine ,moraltheologie geben sollte1 die diesen ,mangel ergnzen kann1 so beweist alsdann die vorher nur problematische transzendentale ,theologie ihre ,unentbehrlichkeit1 durch ,bestimmung ihres ,begriffs und unaufhrliche ,zensur einer durch ,sinnlichkeit oft genug getuschten und mit ihren eigenen ,ideen nicht immer einstimmigen ,vernunft4 ,die ,notwendigkeit1 die ,unendlichkeit1 die ,einheit1 das ,dasein auer der ,welt 7nicht als ,weltseele71 die ,ewigkeit1 ohne ,bedingungen der ,zeit1 die ,allgegenwart1 ohne ,bedingungen des ,raumes1 die ,allmacht usw4 sind lauter transzendentale ,prdikate1 und daher kann der gereinigte ,begriff derselben1 den eine jede ,theologie so sehr ntig hat1 blo aus der transzendentalen gezogen werden4 ,anhang zur transzendentalen ,dialektik ,von dem regulativen ,gebrauch der ,ideen der reinen ,vernunft ,der ,ausgang aller dialektischen ,versuche der reinen ,vernunft besttigt nicht allein1 was wir schon in der transzendentalen ,analytik bewiesen1 nmlich da alle unsere ,schlsse1 die uns ber das ,feld mglicher ,erfahrung hinausfhren wollen1 trglich und grundlos seien2 sondern er lehrt uns zugleich dieses ,besondere3 da die menschliche ,vernunft dabei einen natrlichen ,hang habe1 diese ,grenze zu berschreiten1 da transzendentale ,ideen ihr ebenso natrlich seien1 als dem ,verstande die ,kategorien1 obgleich mit dem ,unterschiede1 da1 so wie die letzteren zur ,wahrheit1 d4i4 der bereinstimmung unserer ,begriffe mit dem ,objekte fhren1 die ersteren einen bloen1 aber unwiderstehlichen ,schein bewirken1 dessen ,tuschung man kaum durch die schrfste ,kritik abhalten kann4 ,alles1 was in der ,natur unserer ,krfte gegrndet ist1 mu zweckmig und mit dem richtigen ,gebrauche derselben einstimmig sein1 wenn wir nur einen gewissen ,miverstand verhten und die eigentliche ,richtung derselben ausfindig machen knnen4 ,also werden die transzendentalen ,ideen allem ,vermuten nach ihren guten und folglich immanenten ,gebrauch haben1 obgleich1 wenn ihre ,bedeutung verkannt und sie fr ,begriffe von wirklichen ,dingen genommen werden1 sie transzendent in der ,anwendung und eben darum trglich sein knnen4 ,denn nicht die ,idee an sich selbst1 sondern blo ihr ,gebrauch kann1 entweder in ,ansehung der gesamten mglichen ,erfahrung berfliegend 7transzendent71 oder einheimisch 7immanent7 sein1 nachdem man sie entweder geradezu auf einen ihr vermeintlich entsprechenden ,gegenstand1 oder nur auf den ,verstandesgebrauch berhaupt1 in ,ansehung der ,gegenstnde1 mit welchen er zu tun hat1 richtet1 und alle ,fehler der ,subreption sind jederzeit einem ,mangel der ,urteilskraft1 niemals aber dem ,verstande oder der ,vernunft zuzuschreiben4 ,die ,vernunft bezieht sich niemals geradezu auf einen ,gegenstand1 sondern lediglich auf den ,verstand1 und vermittelst desselben auf ihren eigenen empirischen ,gebrauch1 schafft also keine ,begriffe 7von ,objekten71 sondern ordnet sie nur1 und gibt ihnen diejenige ,einheit1 welche sie in ihrer grtmglichen ,ausbreitung haben knnen1 d4i4 in ,beziehung auf die ,totalitt der ,reihen1 als auf welche der ,verstand gar nicht sieht1 sondern nur auf diejenige ,verknpfung1 dadurch allerwrts ,reihen der ,bedingungen nach ,begriffen zustande kommen4 ,die ,vernunft hat also eigentlich nur den ,verstand und dessen zweckmige ,anstellung zum ,gegenstande1 und1 wie dieser das ,mannigfaltige im ,objekt durch ,begriffe vereinigt1 so vereinigt jene ihrerseits das ,mannigfaltige der ,begriffe durch ,ideen1 indem sie eine gewisse kollektive ,einheit zum ,ziele der ,verstandeshandlungen setzt1 welche sonst nur mit der distributiven ,einheit beschftigt sind4 ,ich behaupte demnach3 die transzendentalen ,ideen sind niemals von konstitutivem ,gebrauche1 so1 da dadurch ,begriffe gewisser ,gegenstnde gegeben wrden1 und in dem ,falle1 da man sie so versteht1 so sind es blo vernnftelnde 7dialektische7 ,begriffe4 ,dagegen aber haben sie einen vortrefflichen und unentbehrlich notwendigen regulativen ,gebrauch1 nmlich den ,verstand zu einem gewissen ,ziele zu richten1 in ,aussicht auf welches die ,richtungslinien aller seiner ,regeln in einen ,punkt zusammenlaufen1 der1 ob er zwar nur eine ,idee 7focus imaginarius71 d4i4 ein ,punkt ist1 aus welchem die ,verstandesbegriffe wirklich nicht ausgehen1 indem er ganz auerhalb den ,grenzen mglicher ,erfahrung liegt1 dennoch dazu dient1 ihnen die grte ,einheit neben der grten ,ausbreitung zu verschaffen4 ,nun entspringt uns zwar hieraus die ,tuschung1 als wenn diese ,richtungslinien von einem ,gegenstande selbst1 der auer dem ,felde empirisch mglicher ,erkenntnis lge1 ausgeschlossen wren 7so wie die ,objekte hinter der ,spiegelflche gesehen werden71 allein diese ,illusion 7welche man doch hindern kann1 da sie nicht betrgt17 ist gleichwohl unentbehrlich notwendig1 wenn wir auer den ,gegenstnden1 die uns vor ,augen sind1 auch diejenigen zugleich sehen wollen1 die weit davon uns im ,rcken liegen1 d4i4 wenn wir1 in unserem ,falle1 den ,verstand ber jede gegebene ,erfahrung 7dem ,teile der gesamten mglichen ,erfahrung7 hinaus1 mithin auch zur grtmglichen und uersten ,erweiterung abrichten wollen4 bersehen wir unsere ,verstandeserkenntnisse in ihrem ganzen ,umfange1 so finden wir1 da dasjenige1 was ,vernunft ganz eigentmlich darber verfgt und zustande zu bringen sucht1 das ,systematische der ,erkenntnis sei1 d4i4 der ,zusammenhang derselben aus einem ,prinzip4 ,diese ,vernunfteinheit setzt jederzeit eine ,idee voraus1 nmlich die von der ,form eines ,ganzen der ,erkenntnis1 welches von der bestimmten ,erkenntnis der ,teile vorhergeht und die ,bedingungen enthlt1 jedem ,teile seine ,stelle und ,verhltnis zu den brigen a priori zu bestimmen4 ,diese ,idee postuliert demnach vollstndige ,einheit der ,verstandeserkenntnis1 wodurch diese nicht blo ein zuflliges ,aggregat1 sondern ein nach notwendigen ,gesetzen zusammenhngendes ,system wird4 ,man kann eigentlich nicht sagen1 da diese ,idee ein ,begriff vom ,objekte sei1 sondern von der durchgngigen ,einheit dieser ,begriffe1 sofern dieselbe dem ,verstande zur ,regel dient4 ,dergleichen ,vernunftbegriffe werden nicht aus der ,natur geschpft1 vielmehr befragen wir die ,natur nach diesen ,ideen1 und halten unsere ,erkenntnis fr mangelhaft1 solange sie denselben nicht adquat ist4 ,man gesteht3 da sich schwerlich reine ,erde1 reines ,wasser1 reine ,luft usw4 finde4 ,gleichwohl hat man die ,begriffe davon doch ntig 7die also1 was die vllige ,reinigkeit betrifft1 nur in der ,vernunft ihren ,ursprung haben71 um den ,anteil1 den jede dieser ,naturursachen an der ,erscheinung hat1 gehrig zu bestimmen1 und so bringt man alle ,materien auf die ,erden 7gleichsam die bloe ,last71 ,salze und brennliche ,wesen 7als die ,kraft71 endlich auf ,wasser und ,luft als ,vehikeln 7gleichsam ,maschinen1 vermittelst deren die vorigen wirken71 um nach der ,idee eines ,mechanismus die chemischen ,wirkungen der ,materien untereinander zu erklren4 ,denn1 wiewohl man sich nicht wirklich so ausdrckt1 so ist doch ein solcher ,einflu der ,vernunft auf die ,einteilungen der ,naturforscher sehr leicht zu entdecken4 ,wenn die ,vernunft ein ,vermgen ist1 das ,besondere aus dem ,allgemeinen abzuleiten1 so ist entweder das ,allgemeine schon an sich gewi und gegeben1 und alsdann erfordert es nur ,urteilskraft zur ,subsumtion1 und das ,besondere wird dadurch notwendig bestimmt4 ,dieses will ich den apodiktischen ,gebrauch der ,vernunft nennen4 ,oder das ,allgemeine wird nur problematisch angenommen1 und ist eine bloe ,idee1 das ,besondere ist gewi1 aber die ,allgemeinheit der ,regel zu dieser ,folge ist noch ein ,problem2 so werden mehrere besondere ,flle1 die insgesamt gewi sind1 an der ,regel versucht1 ob sie daraus flieen1 und in diesem ,falle1 wenn es den ,anschein hat1 da alle anzugebenden besonderen ,flle daraus abfolgen1 wird auf die ,allgemeinheit der ,regel1 aus dieser aber nachher auf alle ,flle1 die auch an sich nicht gegeben sind1 geschlossen4 ,diesen will ich den hypothetischen ,gebrauch der ,vernunft nennen4 ,der hypothetische ,gebrauch der ,vernunft aus zum ,grunde gelegten ,ideen1 als problematischer ,begriffe1 ist eigentlich nicht konstitutiv1 nmlich nicht so beschaffen1 da dadurch1 wenn man nach aller ,strenge urteilen will1 die ,wahrheit der allgemeinen ,regel1 die als ,hypothese angenommen worden1 folge2 denn wie will man alle mglichen ,folgen wissen1 die1 indem sie aus demselben angenommenen ,grundsatze folgen1 seine ,allgemeinheit beweisen1 sondern er ist nur regulativ1 um dadurch1 soweit als es mglich ist1 ,einheit in die besonderen ,erkenntnisse zu bringen1 und die ,regel dadurch der ,allgemeinheit zu nhern4 ,der hypothetische ,vernunftgebrauch geht also auf die systematische ,einheit der ,verstandeserkenntnisse1 diese aber ist der ,probierstein der ,wahrheit der ,regeln4 ,umgekehrt ist die systematische ,einheit 7als bloe ,idee7 lediglich nur projektierte ,einheit1 die man an sich nicht als gegeben1 sondern nur als ,problem ansehen mu2 welche aber dazu dient1 zu dem ,mannigfaltigen und besonderen ,verstandesgebrauche ein ,prinzipium zu finden1 und diesen dadurch auch ber die ,flle1 die nicht gegeben sind1 zu leiten und zusammenhngend zu machen4 ,man sieht aber hieraus nur1 da die systematische oder ,vernunfteinheit der mannigfaltigen ,verstandeserkenntnis ein logisches ,prinzip sei1 um1 da wo der ,verstand allein nicht zu ,regeln hinlangt1 ihm durch ,ideen fortzuhelfen1 und zugleich der ,verschiedenheit seiner ,regeln ,einhelligkeit unter einem ,prinzip 7systematische7 und dadurch ,zusammenhang zu verschaffen1 soweit als es sich tun lt4 ,ob aber die ,beschaffenheit der ,gegenstnde1 oder die ,natur des ,verstandes1 der sie als solche erkennt1 an sich zur systematischen ,einheit bestimmt sei1 und ob man diese a priori1 auch ohne ,rcksicht auf ein solches ,interesse der ,vernunft in gewisser ,maae postulieren1 und also sagen knne3 alle mglichen ,verstandeserkenntnisse 7darunter die empirischen7 haben ,vernunfteinheit1 und stehen unter gemeinschaftlichen ,prinzipien1 woraus sie1 unerachtet ihrer ,verschiedenheit1 abgeleitet werden knnen2 das wrde ein transzendentaler ,grundsatz der ,vernunft sein1 welcher die systematische ,einheit nicht blo subjektiv- und logisch-1 als ,methode1 sondern objektiv notwendig machen wrde4 ,wir wollen dieses durch einen ,fall des ,vernunftgebrauchs erlutern4 ,unter die verschiedenen ,arten von ,einheit nach ,begriffen des ,verstandes gehrt auch die der ,kausalitt einer ,substanz1 welche ,kraft genannt wird4 ,die verschiedenen ,erscheinungen eben derselben ,substanz zeigen beim ersten ,anblicke soviel ,ungleichartigkeit1 da man daher anfnglich beinahe so vielerlei ,krfte derselben annehmen mu1 als ,wirkungen sich hervortun1 wie in dem menschlichen ,gemte die ,empfindung1 ,bewutsein1 ,einbildung1 ,erinnerung1 ,witz1 ,unterscheidungskraft1 ,lust1 ,begierde usw4 ,anfnglich gebietet eine logische ,maxime1 diese anscheinende ,verschiedenheit soviel als mglich dadurch zu verringern1 da man durch ,vergleichung die versteckte ,identitt entdecke1 und nachsehe1 ob nicht ,einbildung1 mit ,bewutsein verbunden1 ,erinnerung1 ,witz1 ,unterscheidungskraft1 vielleicht gar ,verstand und ,vernunft sei4 ,die ,idee einer ,grundkraft1 von welcher aber die ,logik gar nicht ausmittelt1 ob es dergleichen gebe1 ist wenigstens das ,problem einer systematischen ,vorstellung der ,mannigfaltigkeit von ,krften4 ,das logische ,vernunftprinzip erfordert diese ,einheit soweit als mglich zustande zu bringen1 und je mehr die ,erscheinungen der einen und anderen ,kraft unter sich identisch gefunden werden1 desto wahrscheinlicher wird es1 da sie nichts1 als verschiedene uerungen einer und derselben ,kraft seien1 welche 7komparativ7 ihre ,grundkraft heien kann4 ,ebenso verfhrt man mit den brigen4 ,die komparativen ,grundkrfte mssen wiederum untereinander verglichen werden1 um sie dadurch1 da man ihre ,einhelligkeit entdeckt1 einer einzigen radikalen1 d4i4 absoluten ,grundkraft nahe zu bringen4 ,diese ,vernunfteinheit aber ist blo hypothetisch4 ,man behauptet nicht1 da eine solche in der ,tat angetroffen werden msse1 sondern1 da man sie zugunsten der ,vernunft1 nmlich zu ,errichtung gewisser ,prinzipien1 fr die mancherlei ,regeln1 die die ,erfahrung an die ,hand geben mag1 suchen1 und1 wo es sich tun lt1 auf solche ,weise systematische ,einheit ins ,erkenntnis bringen msse4 ,es zeigt sich aber1 wenn man auf den transzendentalen ,gebrauch des ,verstandes achthat1 da diese ,idee einer ,grundkraft berhaupt1 nicht blo als ,problem zum hypothetischen ,gebrauche bestimmt sei1 sondern objektive ,realitt vorgebe1 dadurch die systematische ,einheit der mancherlei ,krfte einer ,substanz postuliert und ein apodiktisches ,vernunftprinzip errichtet wird4 ,denn1 ohne da wir einmal die ,einhelligkeit der mancherlei ,krfte versucht haben1 ja selbst wenn es uns nach allen ,versuchen milingt1 sie zu entdecken1 setzen wir doch voraus3 es werde eine solche anzutreffen sein1 und dieses nicht allein1 wie in dem angefhrten ,falle1 wegen der ,einheit der ,substanz1 sondern1 wo so gar viele1 obzwar in gewissem ,grade gleichartige1 angetroffen werden1 wie an der ,materie berhaupt1 setzt die ,vernunft systematische ,einheit mannigfaltiger ,krfte voraus1 da besondere ,naturgesetze unter allgemeineren stehen1 und die ,ersparung der ,prinzipien nicht blo ein konomischer ,grundsatz der ,vernunft1 sondern inneres ,gesetz der ,natur wird4 ,in der ,tat ist auch nicht abzusehen1 wie ein logisches ,prinzip der ,vernunfteinheit der ,regeln stattfinden knne1 wenn nicht ein transzendentales vorausgesetzt wrde1 durch welches eine solche systematische ,einheit1 als den ,objekten selbst anhngend1 a priori als notwendig angenommen wird4 ,denn mit welcher ,befugnis kann die ,vernunft im logischen ,gebrauche verlangen1 die ,mannigfaltigkeit der ,krfte1 welche uns die ,natur zu erkennen gibt1 als eine blo versteckte ,einheit zu behandeln1 und sie aus irgendeiner ,grundkraft1 soviel an ihr ist1 abzuleiten1 wenn es ihr freistnde zuzugeben1 da es ebensowohl mglich sei1 alle ,krfte wren ungleichartig1 und die systematische ,einheit ihrer ,ableitung der ,natur nicht gem8 denn alsdann wrde sie gerade wider ihre ,bestimmung verfahren1 indem sie sich eine ,idee zum ,ziele setzte1 die der ,natureinrichtung ganz widersprche4 ,auch kann man nicht sagen1 sie habe zuvor von der zuflligen ,beschaffenheit der ,natur diese ,einheit nach ,prinzipien der ,vernunft abgenommen4 ,denn das ,gesetz der ,vernunft1 sie zu suchen1 ist notwendig1 weil wir ohne dasselbe gar keine ,vernunft1 ohne diese aber keinen zusammenhngenden ,verstandesgebrauch1 und in dessen ,ermanglung kein zureichendes ,merkmal empirischer ,wahrheit haben wrden1 und wir also in ,ansehung des letzteren die systematische ,einheit der ,natur durchaus als objektiv gltig und notwendig voraussetzen mssen4 ,wir finden diese transzendentale ,voraussetzung auch auf eine bewundernswrdige ,weise in den ,grundstzen der ,philosophen versteckt1 wiewohl sie solche darin nicht immer erkannt1 oder sich selbst gestanden haben4 ,da alle ,mannigfaltigkeiten einzelner ,dinge die ,identitt der ,art nicht ausschlieen2 da die mancherlei ,arten nur als verschiedentliche ,bestimmungen von wenigen ,gattungen1 diese aber von noch hheren ,geschlechtern usw4 behandelt werden mssen2 da also eine gewisse systematische ,einheit aller mglichen empirischen ,begriffe1 sofern sie von hheren und allgemeineren abgeleitet werden knnen1 gesucht werden msse2 ist eine ,schulregel oder logisches ,prinzip1 ohne welches kein ,gebrauch der ,vernunft stattfnde1 weil wir nur sofern vom ,allgemeinen aufs ,besondere schlieen knnen1 als allgemeine ,eigenschaften der ,dinge zum ,grunde gelegt werden1 unter denen die besonderen stehen4 ,da aber auch in der ,natur eine solche ,einhelligkeit angetroffen werde1 setzen die ,philosophen in der bekannten ,schulregel voraus3 da man die ,anfnge 7,prinzipien7 nicht ohne ,not vervielfltigen msse 7entia praeter necessitatem non esse multiplicanda74 ,dadurch wird gesagt3 da die ,natur der ,dinge selbst zur ,vernunfteinheit ,stoff darbiete1 und die anscheinende unendliche ,verschiedenheit drfe uns nicht abhalten1 hinter ihr ,einheit der ,grundeigenschaften zu vermuten1 von welchen die ,mannigfaltigkeit nur durch mehrere ,bestimmung abgeleitet werden kann4 ,dieser ,einheit1 ob sie gleich eine bloe ,idee ist1 ist man zu allen ,zeiten so eifrig nachgegangen1 da man eher ,ursache gefunden1 die ,begierde nach ihr zu migen1 als sie aufzumuntern4 ,es war schon viel1 da die ,scheideknstler alle ,salze auf zwei ,hauptgattungen1 saure und laugenhafte1 zurckfhren konnten1 sie versuchen sogar auch diesen ,unterschied blo als eine ,variett oder verschiedene uerung eines und desselben ,grundstoffs anzusehen4 ,die mancherlei ,arten von ,erden 7den ,stoff der ,steine und sogar der ,metalle7 hat man nach und nach auf drei1 endlich auf zwei1 zu bringen gesucht2 allein damit noch nicht zufrieden1 knnen sie sich des ,gedankens nicht entschlagen1 hinter diesen ,varietten dennoch eine einzige ,gattung1 ja wohl gar zu diesen und den ,salzen ein gemeinschaftliches ,prinzip zu vermuten4 ,man mchte vielleicht glauben1 dieses sei ein blo konomischer ,handgriff der ,vernunft1 um sich soviel als mglich ,mhe zu ersparen1 und ein hypothetischer ,versuch1 der1 wenn er gelingt1 dem vorausgesetzten ,erklrungsgrunde eben durch diese ,einheit ,wahrscheinlichkeit gibt4 ,allein eine solche selbstschtige ,absicht ist sehr leicht von der ,idee zu unterscheiden1 nach welcher jedermann voraussetzt1 diese ,vernunfteinheit sei der ,natur selbst angemessen1 und da die ,vernunft hier nicht bettle1 sondern gebiete1 obgleich ohne die ,grenzen dieser ,einheit bestimmen zu knnen4 ,wre unter den ,erscheinungen1 die sich uns darbieten1 eine so groe ,verschiedenheit1 ich will nicht sagen der ,form 7denn darin mgen sie einander hnlich sein71 sondern dem ,inhalte1 d4i4 der ,mannigfaltigkeit existierender ,wesen nach1 da auch der allerschrfste menschliche ,verstand durch ,vergleichung der einen mit der anderen nicht die mindeste hnlichkeit ausfindig machen knnte 7ein ,fall1 der sich wohl denken lt71 so wrde das logische ,gesetz der ,gattungen ganz und gar nicht stattfinden1 und es wrde selbst kein ,begriff von ,gattung1 oder irgendein allgemeiner ,begriff1 ja sogar kein ,verstand stattfinden1 als der es lediglich mit solchen zu tun hat4 ,das logische ,prinzip der ,gattungen setzt also ein transzendentales voraus1 wenn es auf ,natur 7darunter ich hier nur ,gegenstnde1 die uns gegeben werden1 verstehe17 angewandt werden soll4 ,nach demselben wird in dem ,mannigfaltigen einer mglichen ,erfahrung notwendig ,gleichartigkeit vorausgesetzt 7ob wir gleich ihren ,grad a priori nicht bestimmen knnen71 weil ohne dieselbe keine empirischen ,begriffe1 mithin keine ,erfahrung mglich wre4 ,dem logischen ,prinzip der ,gattungen1 welches ,identitt postuliert1 steht ein anderes1 nmlich das der ,arten entgegen1 welches ,mannigfaltigkeit und ,verschiedenheiten der ,dinge1 unerachtet ihrer bereinstimmung unter derselben ,gattung1 bedarf1 und es dem ,verstande zur ,vorschrift macht1 auf diese nicht weniger als auf jene aufmerksam zu sein4 ,dieser ,grundsatz 7der ,scharfsinnigkeit1 oder des ,unterscheidungsvermgens7 schrnkt den ,leichtsinn des ersteren 7des ,witzes7 sehr ein1 und die ,vernunft zeigt hier ein doppeltes1 einander widerstreitendes ,interesse1 einerseits das ,interesse des ,umfanges 7der ,allgemeinheit7 in ,ansehung der ,gattungen1 andererseits des ,inhalts 7der ,bestimmtheit71 in ,absicht auf die ,mannigfaltigkeit der ,arten1 weil der ,verstand im ersteren ,falle zwar viel unter seinen ,begriffen1 im zweiten aber desto mehr in denselben denkt4 ,auch uert sich dieses an der sehr verschiedenen ,denkungsart der ,naturforscher1 deren einige 7die vorzglich spekulativ sind71 der ,ungleichartigkeit gleichsam feind1 immer auf die ,einheit der ,gattung hinaussehen1 die anderen 7vorzglich empirische ,kpfe7 die ,natur unaufhrlich in so viel ,mannigfaltigkeit zu spalten suchen1 da man beinahe die ,hoffnung aufgeben mte1 ihre ,erscheinungen nach allgemeinen ,prinzipien zu beurteilen4 ,dieser letzteren ,denkungsart liegt offenbar auch ein logisches ,prinzip zum ,grunde1 welches die systematische ,vollstndigkeit aller ,erkenntnisse zur ,absicht hat1 wenn ich1 von der ,gattung anhebend1 zu dem ,mannigfaltigen1 das darunter enthalten sein mag1 herabsteige1 und auf solche ,weise dem ,system ,ausbreitung1 wie im ersteren ,falle1 da ich zur ,gattung aufsteige1 ,einfalt zu verschaffen suche4 ,denn aus der ,sphre des ,begriffs1 der eine ,gattung bezeichnet1 ist ebensowenig1 wie aus dem ,raume1 den ,materie einnehmen kann1 zu ersehen1 wie weit die ,teilung derselben gehen knne4 ,daher jede ,gattung verschiedene ,arten1 diese aber verschiedene ,unterarten erfordert1 und1 da keine der letzteren stattfindet1 die nicht immer wiederum eine ,sphre 7,umfang als conceptus communis7 htte1 so verlangt die ,vernunft in ihrer ganzen ,erweiterung1 da keine ,art als die unterste an sich selbst angesehen werde1 weil1 da sie doch immer ein ,begriff ist1 der nur das1 was verschiedenen ,dingen gemein ist1 in sich enthlt1 dieser nicht durchgngig bestimmt1 mithin auch nicht zunchst auf ein ,individuum bezogen sein knne1 folglich jederzeit andere ,begriffe1 d4i4 ,unterarten1 unter sich enthalten msse4 ,dieses ,gesetz der ,spezifikation knnte so ausgedrckt werden3 entium varietates non temere esse minuendas4 ,man sieht aber leicht1 da auch dieses logische ,gesetz ohne ,sinn und ,anwendung sein wrde1 lge nicht ein transzendentales ,gesetz der ,spezifikation zum ,grunde1 welches zwar freilich nicht von den ,dingen1 die unsere ,gegenstnde werden knnen1 eine wirkliche ,unendlichkeit in ,ansehung der ,verschiedenheiten fordert2 denn dazu gibt das logische ,prinzip1 als welches lediglich die ,unbestimmtheit der logischen ,sphre in ,ansehung der mglichen ,einteilung behauptet1 keinen ,anla2 aber dennoch dem ,verstande auferlegt1 unter jeder ,art1 die uns vorkommt1 ,unterarten1 und zu jeder ,verschiedenheit kleinere ,verschiedenheiten zu suchen4 ,denn1 wrde es keine niederen ,begriffe geben1 so gbe es auch keine hheren4 ,nun erkennt der ,verstand alles nur durch ,begriffe3 folglich1 soweit er in der ,einteilung reicht1 niemals durch bloe ,anschauung1 sondern immer wiederum durch niedere ,begriffe4 ,die ,erkenntnis der ,erscheinungen in ihrer durchgngigen ,bestimmung 7welche nur durch ,verstand mglich ist7 fordert eine unaufhrlich fortzusetzende ,spezifikation seiner ,begriffe1 und einen ,fortgang zu immer noch bleibenden ,verschiedenheiten1 wovon in dem ,begriffe der ,art1 und noch mehr dem der ,gattung1 abstrahiert worden4 ,auch kann dieses ,gesetz der ,spezifikation nicht von der ,erfahrung entlehnt sein2 denn diese kann keine so weitgehende ,erffnungen geben4 ,die empirische ,spezifikation bleibt in der ,unterscheidung des ,mannigfaltigen bald stehen1 wenn sie nicht durch das schon vorhergehende transzendentale ,gesetz der ,spezifikation1 als einem ,prinzip der ,vernunft1 geleitet worden1 solche zu suchen1 und sie noch immer zu vermuten1 wenn sie sich gleich nicht den ,sinnen offenbart4 ,da absorbierende ,erden nach verschiedener ,art 7,kalk- und muriatische ,erden7 sind1 bedurfte zur ,entdeckung eine zuvorkommende ,regel der ,vernunft1 welche dem ,verstande es zur ,aufgabe machte1 die ,verschiedenheit zu suchen1 indem sie die ,natur so reichhaltig voraussetzte1 sie zu vermuten4 ,denn wir haben ebensowohl nur unter ,voraussetzung der ,verschiedenheiten in der ,natur ,verstand1 als unter der ,bedingung1 da ihre ,objekte ,gleichartigkeit an sich haben1 weil eben die ,mannigfaltigkeit desjenigen1 was unter einem ,begriffe zusammengefat werden kann1 den ,gebrauch dieses ,begriffs1 und die ,beschftigung des ,verstandes ausmacht4 ,die ,vernunft bereitet also dem ,verstande sein ,feld1 #a4 durch ein ,prinzip der ,gleichartigkeit des ,mannigfaltigen unter hheren ,gattungen1 #b4 durch einen ,grundsatz der ,variett des ,gleichartigen unter niederen ,arten2 und um die systematische ,einheit zu vollenden1 fgt sie #c4 noch ein ,gesetz der ,affinitt aller ,begriffe hinzu1 welches einen kontinuierlichen bergang von einer jeden ,art zu jeder anderen durch stufenartiges ,wachstum der ,verschiedenheit gebietet4 ,wir knnen sie die ,prinzipien der ,homogenitt1 der ,spezifikation und der ,kontinuitt der ,formen nennen4 ,das letztere entspringt dadurch1 da man die zwei ersteren vereinigt1 nachdem man1 sowohl im ,aufsteigen zu hheren ,gattungen1 als im ,herabsteigen zu niederen ,arten1 den systematischen ,zusammenhang in der ,idee vollendet hat2 denn alsdann sind alle ,mannigfaltigkeiten untereinander verwandt1 weil sie insgesamt durch alle ,grade der erweiterten ,bestimmung von einer einzigen obersten ,gattung abstammen4 ,man kann sich die systematische ,einheit unter den drei logischen ,prinzipien auf folgende ,art sinnlich machen4 ,man kann einen jeden ,begriff als einen ,punkt ansehen1 der1 als der ,standpunkt eines ,zuschauers1 seinen ,horizont hat1 d4i4 eine ,menge von ,dingen1 die aus demselben knnen vorgestellt und gleichsam berschaut werden4 ,innerhalb diesem ,horizonte mu eine ,menge von ,punkten ins ,unendliche angegeben werden knnen1 deren jeder wiederum seinen engeren ,gesichtskreis hat2 d4i4 jede ,art enthlt ,unterarten1 nach dem ,prinzip der ,spezifikation1 und der logische ,horizont besteht nur aus kleineren ,horizonten 7,unterarten71 nicht aber aus ,punkten1 die keinen ,umfang haben 7,individuen74 ,aber zu verschiedenen ,horizonten1 d4i4 ,gattungen1 die aus ebensoviel ,begriffen bestimmt werden1 lt sich ein gemeinschaftlicher ,horizont1 daraus man sie insgesamt als aus einem ,mittelpunkte berschaut1 gezogen denken1 welcher die hhere ,gattung ist1 bis endlich die hchste ,gattung der allgemeine und wahre ,horizont ist1 der aus dem ,standpunkte des hchsten ,begriffs bestimmt wird1 und alle ,mannigfaltigkeit1 als ,gattungen1 ,arten und ,unterarten1 unter sich befat4 ,zu diesem hchsten ,standpunkte fhrt mich das ,gesetz der ,homogenitt1 zu allen niedrigen und deren grten ,variett das ,gesetz der ,spezifikation4 ,da aber auf solche ,weise in dem ganzen ,umfange aller mglichen ,begriffe nichts ,leeres ist1 und auer demselben nichts angetroffen werden kann1 so entspringt aus der ,voraussetzung jenes allgemeinen ,gesichtskreises und der durchgngigen ,einteilung desselben der ,grundsatz3 non datur vacuum formarum1 d4i4 es gibt nicht verschiedene ursprngliche und erste ,gattungen1 die gleichsam isoliert und voneinander 7durch einen leeren ,zwischenraum7 getrennt wren1 sondern alle mannigfaltigen ,gattungen sind nur ,abteilungen einer einzigen obersten und allgemeinen ,gattung2 und aus diesem ,grundsatze dessen unmittelbare ,folge3 datur continuum formarum1 d4i4 alle ,verschiedenheiten der ,arten grenzen aneinander und erlauben keinen bergang zueinander durch einen ,sprung1 sondern nur durch alle kleineren ,grade des ,unterschiedes1 dadurch man von einer zu der anderen gelangen kann2 mit einem ,worte1 es gibt keine ,arten oder ,unterarten1 die einander 7im ,begriffe der ,vernunft7 die nchsten wren1 sondern es sind noch immer ,zwischenarten mglich1 deren ,unterschied von der ersten und zweiten kleiner ist1 als dieser ihr ,unterschied voneinander4 ,das erste ,gesetz also verhtet die ,ausschweifung in die ,mannigfaltigkeit verschiedener ursprnglichen ,gattungen1 und empfiehlt die ,gleichartigkeit2 das zweite schrnkt dagegen diese ,neigung zur ,einhelligkeit wiederum ein1 und gebietet ,unterscheidung der ,unterarten1 bevor man sich mit seinem allgemeinen ,begriffe zu den ,individuen wende4 ,das dritte vereinigt jene beiden1 indem sie bei der hchsten ,mannigfaltigkeit dennoch die ,gleichartigkeit durch den stufenartigen bergang von einer ,spezies zur anderen vorschreibt1 welches eine ,art von ,verwandtschaft der verschiedenen ,zweige anzeigt1 insofern sie insgesamt aus einem ,stamme entsprossen sind4 ,dieses logische ,gesetz des continui specierum 7formarum logicarum7 setzt aber ein transzendentales voraus 7lex continui in natura71 ohne welches der ,gebrauch des ,verstandes durch jene ,vorschrift nur irre geleitet werden wrde1 indem sie vielleicht einen der ,natur gerade entgegengesetzten ,weg nehmen wrde4 ,es mu also dieses ,gesetz auf reinen transzendentalen und nicht empirischen ,grnden beruhen4 ,denn in dem letzteren ,falle wrde es spter kommen als die ,systeme2 es hat aber eigentlich das ,systematische der ,naturerkenntnis zuerst hervorgebracht4 ,es sind hinter diesen ,gesetzen auch nicht etwa ,absichten auf eine mit ihnen1 als bloen ,versuchen1 anzustellende ,probe verborgen1 obwohl freilich dieser ,zusammenhang1 wo er zutrifft1 einen mchtigen ,grund abgibt1 die hypothetisch ausgedachte ,einheit fr gegrndet zu halten1 und sie also auch in dieser ,absicht ihren ,nutzen haben1 sondern man sieht es ihnen deutlich an1 da sie die ,sparsamkeit der ,grundursachen1 die ,mannigfaltigkeit der ,wirkungen1 und eine daherrhrende ,verwandtschaft der ,glieder der ,natur an sich selbst fr vernunftmig und der ,natur angemessen urteilen1 und diese ,grundstze also direkt und nicht blo als ,handgriffe der ,methode ihre ,empfehlung bei sich fhren4 ,man sieht aber leicht1 da diese ,kontinuitt der ,formen eine bloe ,idee sei1 der ein kongruierender ,gegenstand in der ,erfahrung gar nicht aufgewiesen werden kann1 nicht allein um deswillen1 weil die ,spezies in der ,natur wirklich abgeteilt sind1 und daher an sich ein quantum discretum ausmachen mssen1 und1 wenn der stufenartige ,fortgang in der ,verwandtschaft derselben kontinuierlich wre1 sie auch eine wahre ,unendlichkeit der ,zwischenglieder1 die innerhalb zweier gegebener ,arten lgen1 enthalten mte1 welches unmglich ist3 sondern auch1 weil wir von diesem ,gesetz gar keinen bestimmten empirischen ,gebrauch machen knnen1 indem dadurch nicht das geringste ,merkmal der ,affinitt angezeigt wird1 nach welchem und wie weit wir die ,gradfolge ihrer ,verschiedenheit zu suchen1 sondern nichts weiter1 als eine allgemeine ,anzeige1 da wir sie zu suchen haben4 ,wenn wir die jetzt angefhrten ,prinzipien ihrer ,ordnung nach versetzen1 um sie dem ,erfahrungsgebrauch gem zu stellen1 so wrden die ,prinzipien der systematischen ,einheit etwa so stehen3 ,mannigfaltigkeit1 ,verwandtschaft und ,einheit1 jede derselben aber als ,ideen im hchsten ,grade ihrer ,vollstndigkeit genommen4 ,die ,vernunft setzt die ,verstandeserkenntnisse voraus1 die zunchst auf ,erfahrung angewandt werden1 und sucht ihre ,einheit nach ,ideen1 die viel weiter geht1 als ,erfahrung reichen kann4 ,die ,verwandtschaft des ,mannigfaltigen1 unbeschadet seiner ,verschiedenheit1 unter einem ,prinzip der ,einheit1 betrifft nicht blo die ,dinge1 sondern weit mehr noch die bloen ,eigenschaften und ,krfte der ,dinge4 ,daher1 wenn uns z4,b4 durch eine 7noch nicht vllig berichtigte7 ,erfahrung der ,lauf der ,planeten als kreisfrmig gegeben ist1 und wir finden ,verschiedenheiten1 so vermuten wir sie in demjenigen1 was den ,zirkel nach einem bestndigen ,gesetze durch alle unendlichen ,zwischengrade1 zu einer dieser abweichenden ,umlufe abndern kann1 d4i4 die ,bewegungen der ,planeten1 die nicht ,zirkel sind1 werden etwa dessen ,eigenschaften mehr oder weniger nahe kommen1 und fallen auf die ,ellipse4 ,die ,kometen zeigen eine noch grere ,verschiedenheit ihrer ,bahnen1 da sie 7soweit ,beobachtung reicht7 nicht einmal im ,kreise zurckkehren2 allein wir raten auf einen parabolischen ,lauf1 der doch mit der ,ellipsis verwandt ist1 und1 wenn die lange ,achse der letzteren sehr weit gestreckt ist1 in allen unseren ,beobachtungen von ihr nicht unterschieden werden kann4 ,so kommen wir1 nach ,anleitung jener ,prinzipien1 auf ,einheit der ,gattungen dieser ,bahnen in ihrer ,gestalt1 dadurch aber weiter auf ,einheit der ,ursache aller ,gesetze ihrer ,bewegung 7die ,gravitation71 von da wir nachher unsere ,eroberungen ausdehnen1 und auch alle ,varietten und scheinbare ,abweichungen von jenen ,regeln aus demselben ,prinzip zu erklren suchen1 endlich gar mehr hinzufgen1 als ,erfahrung jemals besttigen kann1 nmlich1 uns nach den ,regeln der ,verwandtschaft selbst hyperbolische ,kometenbahnen zu denken1 in welcher diese ,krper ganz und gar unsere ,sonnenwelt verlassen1 und1 indem sie von ,sonne zu ,sonne gehen1 die entfernteren ,teile eines fr uns unbegrenzten ,weltsystems1 das durch eine und dieselbe bewegende ,kraft zusammenhngt1 in ihrem ,laufe vereinigen4 ,was bei diesen ,prinzipien merkwrdig ist1 und uns auch allein beschftigt1 ist dieses3 da sie transzendental zu sein scheinen1 und1 ob sie gleich bloe ,ideen zur ,befolgung des empirischen ,gebrauchs der ,vernunft enthalten1 denen der letztere nur gleichsam asymptotisch1 d4i4 blo annhernd folgen kann1 ohne sie jemals zu erreichen1 sie gleichwohl1 als synthetische ,stze a priori1 objektive1 aber unbestimmte ,gltigkeit haben1 und zur ,regel mglicher ,erfahrung dienen1 auch wirklich in ,bearbeitung derselben1 als heuristische ,grundstze1 mit gutem ,glcke gebraucht werden1 ohne da man doch eine transzendentale ,deduktion derselben zustande bringen kann1 welches1 wie oben bewiesen worden1 in ,ansehung der ,ideen jederzeit unmglich ist4 ,wir haben in der transzendentalen ,analytik unter den ,grundstzen des ,verstandes die dynamischen1 als blo regulativen ,prinzipien der ,anschauung1 von den mathematischen1 die in ,ansehung der letzteren konstitutiv sind1 unterschieden4 ,diesem ungeachtet sind gedachte dynamische ,gesetze allerdings konstitutiv in ,ansehung der ,erfahrung1 indem sie die ,begriffe1 ohne welche keine ,erfahrung stattfindet1 a priori mglich machen4 ,prinzipien der reinen ,vernunft knnen dagegen nicht einmal in ,ansehung der empirischen ,begriffe konstitutiv sein1 weil ihnen kein korrespondierendes ,schema der ,sinnlichkeit gegeben werden kann1 und sie also keinen ,gegenstand in konkreto haben knnen4 ,wenn ich nun von einem solchen empirischen ,gebrauch derselben1 als konstitutiver ,grundstze1 abgehe1 wie will ich ihnen dennoch einen regulativen ,gebrauch1 und mit demselben einige objektive ,gltigkeit sichern1 und was kann derselbe fr ,bedeutung haben8 ,der ,verstand macht fr die ,vernunft ebenso einen so ,gegenstand aus1 als die ,sinnlichkeit fr den ,verstand4 ,die ,einheit aller mglichen empirischen ,verstandeshandlungen systematisch zu machen1 ist ein ,geschft der ,vernunft1 sowie der ,verstand das ,mannigfaltige der ,erscheinungen durch ,begriffe verknpft und unter empirische ,gesetze bringt4 ,die ,verstandeshandlungen aber1 ohne ,schemate der ,sinnlichkeit1 sind unbestimmt3 ebenso ist die ,vernunfteinheit auch in ,ansehung der ,bedingungen1 unter denen1 und des ,grades1 wie weit1 der ,verstand seine ,begriffe systematisch verbinden soll1 an sich selbst unbestimmt4 ,allein1 obgleich fr die durchgngige systematische ,einheit aller ,verstandesbegriffe kein ,schema in der ,anschauung ausfindig gemacht werden kann1 so kann und mu doch ein ,analogon eines solchen ,schema gegeben werden1 welches die ,idee des ,maximum der ,abteilung und der ,vereinigung der ,verstandeserkenntnis in einem ,prinzip ist4 ,denn das ,greste und absolut ,vollstndige lt sich bestimmt gedenken1 weil alle restringierenden ,bedingungen1 welche unbestimmte ,mannigfaltigkeit geben1 weggelassen werden4 ,also ist die ,idee der ,vernunft ein ,analogon von einem ,schema der ,sinnlichkeit1 aber mit dem ,unterschiede1 da die ,anwendung der ,verstandesbegriffe auf das ,schema der ,vernunft nicht ebenso eine ,erkenntnis des ,gegenstandes selbst ist 7wie bei der ,anwendung der ,kategorien auf ihre sinnlichen ,schemate71 sondern nur eine ,regel oder ,prinzip der systematischen ,einheit alles ,verstandesgebrauchs4 ,da nun jeder ,grundsatz1 der dem ,verstande durchgngige ,einheit seines ,gebrauchs a priori festsetzt1 auch1 obzwar nur indirekt1 von dem ,gegenstande der ,erfahrung gilt3 so werden die ,grundstze der reinen ,vernunft auch in ,ansehung dieses letzteren objektive ,realitt haben1 allein nicht um etwas an ihnen zu bestimmen1 sondern nur um das ,verfahren anzuzeigen1 nach welchem der empirische und bestimmte ,erfahrungsgebrauch des ,verstandes mit sich selbst durchgngig zusammenstimmend werden kann1 dadurch1 da er mit dem ,prinzip der durchgngigen ,einheit1 soviel als mglich1 in ,zusammenhang gebracht1 und davon abgeleitet wird4 ,ich nenne alle subjektiven ,grundstze1 die nicht von der ,beschaffenheit des ,objekts1 sondern dem ,interesse der ,vernunft1 in ,ansehung einer gewissen mglichen ,vollkommenheit der ,erkenntnis dieses ,objekts1 hergenommen sind1 ,maximen der ,vernunft4 ,so gibt es ,maximen der spekulativen ,vernunft1 die lediglich auf dem spekulativen ,interesse derselben beruhen1 ob es zwar scheinen mag1 sie wren objektive ,prinzipien4 ,wenn blo regulative ,grundstze als konstitutiv betrachtet werden1 so knnen sie als objektive ,prinzipien widerstreitend sein2 betrachtet man sie aber blo als ,maximen1 so ist kein wahrer ,widerstreit1 sondern blo ein verschiedenes ,interesse der ,vernunft1 welches die ,trennung der ,denkungsart verursacht4 ,in der ,tat hat die ,vernunft nur ein einiges ,interesse und der ,streit ihrer ,maximen ist nur eine ,verschiedenheit und wechselseitige ,einschrnkung der ,methoden1 diesem ,interesse ein ,genge zu tun4 ,auf solche ,weise vermag bei diesem ,vernnftler mehr das ,interesse der ,mannigfaltigkeit 7nach dem ,prinzip der ,spezifikation71 bei jenem aber das ,interesse der ,einheit 7nach dem ,prinzip der ,aggregation74 ,ein jeder derselben glaubt sein ,urteil aus der ,einsicht des ,objekts zu haben1 und grndet es doch lediglich auf der greren oder kleineren ,anhnglichkeit an einen von beiden ,grundstzen1 deren keine auf objektiven ,grnden beruht1 sondern nur auf dem ,vernunftinteresse1 und die daher besser ,maximen als ,prinzipien genannt werden knnten4 ,wenn ich einsehende ,mnner miteinander wegen der ,charakteristik der ,menschen1 der ,tiere oder ,pflanzen1 ja selbst der ,krper des ,mineralreichs im ,streite sehe1 da die einen z4,b4 besondere und in der ,abstammung gegrndete ,volkscharaktere1 oder auch entschiedene und erbliche ,unterschiede der ,familien1 ,rassen usw4 annehmen1 andere dagegen ihren ,sinn darauf setzen1 da die ,natur in diesem ,stcke ganz und gar einerlei ,anlagen gemacht habe1 und aller ,unterschied nur auf ueren ,zuflligkeiten beruhe1 so darf ich nur die ,beschaffenheit des ,gegenstandes in ,betrachtung ziehen1 um zu begreifen1 da er fr beide viel zu tief verborgen liege1 als da sie aus ,einsicht in die ,natur des ,objekts sprechen knnten4 ,es ist nichts anderes1 als das zwiefache ,interesse der ,vernunft1 davon dieser ,teil das eine1 jener das andere zu ,herzen nimmt1 oder auch affektiert1 mithin die ,verschiedenheit der ,maximen der ,naturmannigfaltigkeit1 oder der ,natureinheit1 welche sich gar wohl vereinigen lassen1 aber solange sie fr objektive ,einsichten gehalten werden1 nicht allein ,streit1 sondern auch ,hindernisse veranlassen1 welche die ,wahrheit lange aufhalten1 bis ein ,mittel gefunden wird1 das strittige ,interesse zu vereinigen1 und die ,vernunft hierber zufrieden zu stellen4 ,ebenso ist es mit der ,behauptung oder ,anfechtung des so berufenen1 von ,leibniz in ,gang gebrachten und durch ,bonnet trefflich aufgestutzten ,gesetzes der kontinuierlichen ,stufenleiter der ,geschpfe bewandt1 welche nichts als eine ,befolgung des auf dem ,interesse der ,vernunft beruhenden ,grundsatzes der ,affinitt ist2 denn ,beobachtung und ,einsicht in die ,einrichtung der ,natur konnte es gar nicht als objektive ,behauptung an die ,hand geben4 ,die ,sprossen einer solchen ,leiter1 so wie sie uns ,erfahrung angeben kann1 stehen viel zu weit auseinander1 und unsere vermeintlich kleinen ,unterschiede sind gemeiniglich in der ,natur selbst so weite ,klfte1 da auf solche ,beobachtungen 7vornehmlich bei einer groen ,mannigfaltigkeit von ,dingen1 da es immer leicht sein mu1 gewisse hnlichkeiten und ,annherungen zu finden17 als ,absichten der ,natur gar nichts zu rechnen ist4 ,dagegen ist die ,methode1 nach einem solchen ,prinzip ,ordnung in der ,natur aufzusuchen1 und die ,maxime1 eine solche1 obzwar unbestimmt1 wo1 oder wie weit1 in einer ,natur berhaupt als gegrndet anzusehen1 allerdings ein rechtmiges und treffliches regulatives ,prinzip der ,vernunft2 welches aber1 als ein solches1 viel weiter geht1 als da ,erfahrung oder ,beobachtung ihr gleichkommen knnte1 doch ohne etwas zu bestimmen1 sondern ihr nur zur systematischen ,einheit den ,weg vorzuzeichnen4 ,von der ,endabsicht der natrlichen ,dialektik der menschlichen ,vernunft ,die ,ideen der reinen ,vernunft knnen nimmermehr an sich selbst dialektisch sein1 sondern ihr bloer ,mibrauch mu es allein machen1 da uns von ihnen ein trglicher ,schein entspringt2 denn sie sind uns durch die ,natur unserer ,vernunft aufgegeben1 und dieser oberste ,gerichtshof aller ,rechte und ,ansprche unserer ,spekulation kann unmglich selbst ursprngliche ,tuschungen und ,blendwerke enthalten4 ,vermutlich werden sie also ihre gute und zweckmige ,bestimmung in der ,naturanlage unserer ,vernunft haben4 ,der ,pbel der ,vernnftler schreit aber1 wie gewhnlich1 ber ,ungereimtheit und ,widersprche1 und schmht auf die ,regierung1 in deren innerste ,plne er nicht zu dringen vermag1 deren wohlttigen ,einflssen er auch selbst seine ,erhaltung und sogar die ,kultur verdanken sollte1 die ihn in den ,stand setzt1 sie zu tadeln und zu verurteilen4 ,man kann sich eines ,begriffs a priori mit keiner ,sicherheit bedienen1 ohne seine transzendentale ,deduktion zustande gebracht zu haben4 ,die ,ideen der reinen ,vernunft verstatten zwar keine ,deduktion von der ,art1 als die ,kategorien2 sollen sie aber im mindesten einige1 wenn auch nur unbestimmte1 objektive ,gltigkeit haben1 und nicht blo leere ,gedankendinge 7entia rationis ratiocinantis7 vorstellen1 so mu durchaus eine ,deduktion derselben mglich sein1 gesetzt1 da sie auch von derjenigen weit abwichen die man mit den ,kategorien vornehmen kann4 ,das ist die ,vollendung des kritischen ,geschftes der reinen ,vernunft1 und dieses wollen wir jetzt bernehmen4 ,es ist ein groer ,unterschied1 ob etwas meiner ,vernunft als ein ,gegenstand schlechthin1 oder nur als ein ,gegenstand in der ,idee gegeben wird4 ,in dem ersteren ,falle gehen meine ,begriffe dahin1 den ,gegenstand zu bestimmen2 im zweiten ist es wirklich nur ein ,schema1 dem direkt kein ,gegenstand1 auch nicht einmal hypothetisch zugegeben wird1 sondern welches nur dazu dient1 um andere ,gegenstnde1 vermittelst der ,beziehung auf diese ,idee1 nach ihrer systematischen ,einheit1 mithin indirekt uns vorzustellen4 ,so sage ich1 der ,begriff einer hchsten ,intelligenz ist eine bloe ,idee1 d4i4 seine objektive ,realitt soll nicht darin bestehen1 da er sich geradezu auf einen ,gegenstand bezieht 7denn in solcher ,bedeutung wrden wir seine objektive ,gltigkeit nicht rechtfertigen knnen71 sondern er ist nur ein nach ,bedingungen der grten ,vernunfteinheit geordnetes ,schema1 von dem ,begriffe eines ,dinges berhaupt1 welches nur dazu dient1 um die grte systematische ,einheit im empirischen ,gebrauche unserer ,vernunft zu erhalten1 indem man den ,gegenstand der ,erfahrung gleichsam von dem eingebildeten ,gegenstande dieser ,idee1 als seinem ,grunde1 oder ,ursache1 ableitet4 ,alsdann heit es z4,b4 die ,dinge der ,welt mssen so betrachtet werden1 als ob sie von einer hchsten ,intelligenz ihr ,dasein htten4 ,auf solche ,weise ist die ,idee eigentlich nur ein heuristischer und nicht ostensiver ,begriff1 und zeigt an1 nicht wie ein ,gegenstand beschaffen ist1 sondern wie wir1 unter der ,leitung desselben1 die ,beschaffenheit und ,verknpfung der ,gegenstnde der ,erfahrung berhaupt suchen sollen4 ,wenn man nun zeigen kann1 da1 obgleich die dreierlei transzendentalen ,ideen 7die psychologische1 kosmologische1 und theologische7 direkt auf keinen ihnen korrespondierenden ,gegenstand und dessen ,bestimmung bezogen werden1 dennoch alle ,regeln des empirischen ,gebrauchs der ,vernunft unter ,voraussetzung eines solchen ,gegenstandes in der ,idee auf systematische ,einheit fhren und die ,erfahrungserkenntnis jederzeit erweitern1 niemals aber derselben zuwider sein knnen3 so ist es eine notwendige ,maxime der ,vernunft1 nach dergleichen ,ideen zu verfahren4 ,und dieses ist die transzendentale ,deduktion aller ,ideen der spekulativen ,vernunft1 nicht als konstitutiver ,prinzipien der ,erweiterung unserer ,erkenntnis ber mehr ,gegenstnde1 als ,erfahrung geben kann1 sondern als regulativer ,prinzipien der systematischen ,einheit des ,mannigfaltigen der empirischen ,erkenntnis berhaupt1 welche dadurch in ihren eigenen ,grenzen mehr angebaut und berichtigt wird1 als es ohne solche ,ideen durch den bloen ,gebrauch der ,verstandesgrundstze geschehen knnte4 ,ich will dieses deutlicher machen4 ,wir wollen den genannten ,ideen als ,prinzipien zufolge erstlich 7in der ,psychologie7 alle ,erscheinungen1 ,handlungen und ,empfnglichkeit unseres ,gemts an dem ,leitfaden der inneren ,erfahrung so verknpfen1 als ob dasselbe eine einfache ,substanz wre1 die1 mit persnlicher ,identitt1 beharrlich 7wenigstens im ,leben7 existiert1 indessen da ihre ,zustnde1 zu welcher die des ,krpers nur als uere ,bedingungen gehren1 kontinuierlich wechseln4 ,wir mssen zweitens 7in der ,kosmologie7 die ,bedingungen1 der inneren sowohl als der ueren ,naturerscheinungen1 in einer solchen nirgend zu vollendenden ,untersuchung verfolgen1 als ob dieselbe an sich unendlich und ohne ein erstes oder oberstes ,glied sei1 obgleich wir darum1 auerhalb aller ,erscheinungen1 die blo intelligiblen ersten ,grnde derselben nicht leugnen1 aber sie doch niemals in den ,zusammenhang der ,naturerklrungen bringen drfen1 weil wir sie gar nicht kennen4 ,endlich und drittens mssen wir 7in ,ansehung der ,theologie7 alles1 was nur immer in den ,zusammenhang der mglichen ,erfahrung gehren mag1 so betrachten1 als ob diese eine absolute1 aber durch und durch abhngige und immer noch innerhalb der ,sinnenwelt bedingte ,einheit ausmache1 doch aber zugleich1 als ob der ,inbegriff aller ,erscheinungen 7die ,sinnenwelt selbst7 einen einzigen obersten und allgenugsamen ,grund auer ihrem ,umfange habe1 nmlich eine gleichsam selbststndige1 ursprngliche und schpferische ,vernunft1 in ,beziehung auf welche wir allen empirischen ,gebrauch unserer ,vernunft in seiner grten ,erweiterung so richten1 als ob die ,gegenstnde selbst aus jenem ,urbilde aller ,vernunft entsprungen wren1 das heit3 nicht von einer einfachen denkenden ,substanz die inneren ,erscheinungen der ,seele1 sondern nach der ,idee eines einfachen ,wesens jene voneinander ableiten2 nicht von einer hchsten ,intelligenz die ,weltordnung und systematische ,einheit derselben ableiten1 sondern von der ,idee einer hchstweisen ,ursache die ,regel hernehmen1 nach welcher die ,vernunft bei der ,verknpfung der ,ursachen und ,wirkungen in der ,welt zu ihrer eigenen ,befriedigung am besten zu brauchen sei4 ,nun ist nicht das mindeste1 was uns hindert1 diese ,ideen auch als objektiv und hypostatisch anzunehmen1 auer allein die kosmologische1 wo die ,vernunft auf eine ,antinomie stt1 wenn sie solche zustande bringen will 7die psychologische und theologische enthalten dergleichen gar nicht74 ,denn ein ,widerspruch ist in ihnen nicht1 wie sollte uns daher jemand ihre objektive ,realitt streiten knnen1 da er von ihrer ,mglichkeit ebensowenig wei1 um sie zu verneinen1 als wir1 um sie zu bejahen4 ,gleichwohl ist's1 um etwas anzunehmen1 noch nicht genug1 da kein positives ,hindernis dawider ist1 und es kann uns nicht erlaubt sein1 ,gedankenwesen1 welche alle unsere ,begriffe bersteigen1 obgleich keinem widersprechen1 auf den bloen ,kredit der ihr ,geschft gern vollendenden spekulativen ,vernunft1 als wirkliche und bestimmte ,gegenstnde einzufhren4 ,also sollen sie an sich selbst nicht angenommen werden1 sondern nur ihre ,realitt1 als eines ,schema des regulativen ,prinzips der systematischen ,einheit aller ,naturerkenntnis1 gelten1 mithin sollen sie nur als ,analoga von wirklichen ,dingen1 aber nicht als solche an sich selbst zum ,grunde gelegt werden4 ,wir heben von dem ,gegenstande der ,idee die ,bedingungen auf1 welche unseren ,verstandesbegriff einschrnken1 die aber es auch allein mglich machen1 da wir von irgendeinem ,dinge einen bestimmten ,begriff haben knnen4 ,und nun denken wir uns ein ,etwas1 wovon wir1 was es an sich selbst sei1 gar keinen ,begriff haben1 aber wovon wir uns doch ein ,verhltnis zu dem ,inbegriffe der ,erscheinungen denken1 das demjenigen analogisch ist1 welches die ,erscheinungen untereinander haben4 ,wenn wir demnach solche idealische ,wesen annehmen1 so erweitern wir eigentlich nicht unsere ,erkenntnis ber die ,objekte mglicher ,erfahrung1 sondern nur die empirische ,einheit der letzteren1 durch die systematische ,einheit1 wozu uns die ,idee das ,schema gibt1 welche mithin nicht als konstitutives1 sondern blo als regulatives ,prinzip gilt4 ,denn1 da wir ein der ,idee korrespondierendes ,ding1 ein ,etwas1 oder wirkliches ,wesen setzen1 dadurch ist nicht gesagt1 wir wollten unsere ,erkenntnis der ,dinge mit transzendenten ,begriffen erweitern2 denn dieses ,wesen wird nur in der ,idee und nicht an sich selbst zum ,grunde gelegt1 mithin nur um die systematische ,einheit auszudrcken1 die uns zur ,richtschnur des empirischen ,gebrauchs der ,vernunft dienen soll1 ohne doch etwas darber auszumachen1 was der ,grund dieser ,einheit1 oder die innere ,eigenschaft eines solchen ,wesens sei1 auf welchem1 als ,ursache1 sie beruhe4 ,so ist der transzendentale und einzige bestimmte ,begriff1 den uns die blo spekulative ,vernunft von ,gott gibt1 im genauesten ,verstande deistisch1 d4i4 die ,vernunft gibt nicht einmal die objektive ,gltigkeit eines solchen ,begriffs1 sondern nur die ,idee von ,etwas an die ,hand1 worauf alle empirische ,realitt ihre hchste und notwendige ,einheit grndet1 und welches wir uns nicht anders1 als nach der ,analogie einer wirklichen ,substanz1 welche nach ,vernunftgesetzen die ,ursache aller ,dinge sei1 denken knnen1 wofern wir es ja unternehmen1 es berall als einen besonderen ,gegenstand zu denken1 und nicht lieber1 mit der bloen ,idee des regulativen ,prinzips der ,vernunft zufrieden1 die ,vollendung aller ,bedingungen des ,denkens1 als berschwenglich fr den menschlichen ,verstand1 beiseite setzen wollen1 welches aber mit der ,absicht einer vollkommenen systematischen ,einheit in unserem ,erkenntnis1 der wenigstens die ,vernunft keine ,schranken setzt1 nicht zusammen bestehen kann4 ,daher geschieht's nun1 da1 wenn ich ein gttliches ,wesen annehme1 ich zwar weder von der inneren ,mglichkeit seiner hchsten ,vollkommenheit1 noch der ,notwendigkeit seines ,daseins1 den mindesten ,begriff habe1 aber alsdann doch allen anderen ,fragen1 die das ,zufllige betreffen1 ein ,genge tun kann1 und der ,vernunft die vollkommenste ,befriedigung in ,ansehung der nachzuforschenden grten ,einheit in ihrem empirischen ,gebrauche1 aber nicht in ,ansehung dieser ,voraussetzung selbst1 verschaffen kann2 welches beweist1 da ihr spekulatives ,interesse und nicht ihre ,einsicht sie berechtige1 von einem ,punkte1 der so weit ber ihrer ,sphre liegt1 auszugehen1 um daraus ihre ,gegenstnde in einem vollstndigen ,ganzen zu betrachten4 ,hier zeigt sich nun ein ,unterschied der ,denkungsart1 bei einer und derselben ,voraussetzung1 der ziemlich subtil1 aber gleichwohl in der ,transzendentalphilosophie von groer ,wichtigkeit ist4 ,ich kann genugsamen ,grund haben1 etwas relativ anzunehmen 7suppositio relativa71 ohne doch befugt zu sein1 es schlechthin anzunehmen 7suppositio absoluta74 ,diese ,unterscheidung trifft zu1 wenn es blo um ein regulatives ,prinzip zu tun ist1 wovon wir zwar die ,notwendigkeit an sich selbst1 aber nicht den ,quell derselben erkennen1 und dazu wir einen obersten ,grund blo in der ,absicht annehmen1 um desto bestimmter die ,allgemeinheit des ,prinzips zu denken1 als z4,b4 wenn ich mir ein ,wesen als existierend denke1 das einer bloen und zwar transzendentalen ,idee korrespondiert4 ,denn1 da kann ich das ,dasein dieses ,dinges niemals an sich selbst annehmen1 weil keine ,begriffe1 dadurch ich mir irgend einen ,gegenstand bestimmt denken kann1 dazu gelangen1 und die ,bedingungen der objektiven ,gltigkeit meiner ,begriffe durch die ,idee selbst ausgeschlossen sind4 ,die ,begriffe der ,realitt1 der ,substanz1 der ,kausalitt1 selbst die der ,notwendigkeit im ,dasein1 haben1 auer dem ,gebrauche1 da sie die empirische ,erkenntnis eines ,gegenstandes mglich machen1 gar keine ,bedeutung1 die irgendein ,objekt bestimmte4 ,sie knnen also zwar zu ,erklrung der ,mglichkeit der ,dinge in der ,sinnenwelt1 aber nicht der ,mglichkeit eines ,weltganzen selbst gebraucht werden1 weil dieser ,erklrungsgrund auerhalb der ,welt und mithin kein ,gegenstand einer mglichen ,erfahrung sein mte4 ,nun kann ich gleichwohl ein solches unbegreifliches ,wesen1 den ,gegenstand einer bloen ,idee1 relativ auf die ,sinnenwelt1 obgleich nicht an sich selbst1 annehmen4 ,denn1 wenn dem grtmglichen empirischen ,gebrauche meiner ,vernunft eine ,idee 7der systematisch vollstndigen ,einheit1 von der ich bald bestimmter reden werde7 zum ,grunde liegt1 die an sich selbst niemals adquat in der ,erfahrung kann dargestellt werden1 ob sie gleich1 um die empirische ,einheit dem hchstmglichen ,grade zu nhern1 unumgnglich notwendig ist1 so werde ich nicht allein befugt1 sondern auch gentigt sein1 diese ,idee zu realisieren1 d4i4 ihr einen wirklichen ,gegenstand zu setzen1 aber nur als ein ,etwas berhaupt1 das ich an sich selbst gar nicht kenne1 und dem ich nur1 als einem ,grunde jener systematischen ,einheit1 in ,beziehung auf diese letztere solche ,eigenschaft gebe1 als den ,verstandesbegriffen im empirischen ,gebrauche analogisch sind4 ,ich werde mir also nach der ,analogie der ,realitten in der ,welt der ,substanzen1 der ,kausalitt und der ,notwendigkeit1 ein ,wesen denken1 das alles dieses in der hchsten ,vollkommenheit besitzt1 und1 indem diese ,idee blo auf meiner ,vernunft beruht1 dieses ,wesen als selbststndige ,vernunft1 was durch ,ideen der grten ,harmonie und ,einheit1 ,ursache vom ,weltganzen ist1 denken knnen1 so da ich alle1 die ,idee einschrnkenden1 ,bedingungen weglasse1 lediglich um1 unter dem ,schutze eines solchen ,urgrundes1 systematische ,einheit des ,mannigfaltigen im ,weltganzen1 und1 vermittelst derselben1 den grtmglichen empirischen ,vernunftgebrauch mglich zu machen1 indem ich alle ,verbindungen so ansehe1 als ob sie ,anordnungen einer hchsten ,vernunft wren1 von der die unsrige ein schwaches ,nachbild ist4 ,ich denke mir alsdann dieses hchste ,wesen durch lauter ,begriffe1 die eigentlich nur in der ,sinnenwelt ihre ,anwendung haben2 da ich aber auch jene transzendentale ,voraussetzung zu keinem anderen als relativen ,gebrauch habe1 nmlich1 da sie das ,substratum der grtmglichen ,erfahrungseinheit abgeben solle1 so darf ich ein ,wesen1 das ich von der ,welt unterscheide1 ganz wohl durch ,eigenschaften denken1 die lediglich zur ,sinnenwelt gehren4 ,denn ich verlange keineswegs1 und bin auch nicht befugt es zu verlangen1 diesen ,gegenstand meiner ,idee1 nach dem1 was er an sich sein mag1 zu erkennen2 denn dazu habe ich keine ,begriffe1 und selbst die ,begriffe von ,realitt1 ,substanz1 ,kausalitt1 ja sogar der ,notwendigkeit im ,dasein1 verlieren alle ,bedeutung1 und sind leere ,titel zu ,begriffen1 ohne allen ,inhalt1 wenn ich mich auer dem ,felde der ,sinne damit hinauswage4 ,ich denke mir nur die ,relation eines mir an sich ganz unbekannten ,wesens zur grten systematischen ,einheit des ,weltganzen1 lediglich um es zum ,schema des regulativen ,prinzips des grtmglichen empirischen ,gebrauchs meiner ,vernunft zu machen4 ,werfen wir unseren ,blick nun auf den transzendentalen ,gegenstand unserer ,idee1 so sehen wir1 da wir seine ,wirklichkeit nach den ,begriffen von ,realitt1 ,substanz1 ,kausalitt usw4 an sich selbst nicht voraussetzen knnen1 weil diese ,begriffe auf etwas1 das von der ,sinnenwelt ganz unterschieden ist1 nicht die mindeste ,anwendung haben4 ,also ist die ,supposition der ,vernunft von einem hchsten ,wesen1 als oberster ,ursache1 blo relativ1 zum ,behuf der systematischen ,einheit der ,sinnenwelt gedacht1 und ein bloes ,etwas in der ,idee1 wovon wir1 was es an sich sei1 keinen ,begriff haben4 ,hierdurch erklrt sich auch1 woher wir zwar in ,beziehung auf das1 was existierend den ,sinnen gegeben ist1 der ,idee eines an sich notwendigen ,urwesens bedrfen1 niemals aber von diesem und seiner absoluten ,notwendigkeit den mindesten ,begriff haben knnen4 ,nunmehr knnen wir das ,resultat der ganzen transzendentalen ,dialektik deutlich vor ,augen stellen1 und die ,endabsicht der ,ideen der reinen ,vernunft1 die nur durch ,miverstand und ,unbehutsamkeit dialektisch werden1 genau bestimmen4 ,die reine ,vernunft ist in der ,tat mit nichts als sich selbst beschftigt1 und kann auch kein anderes ,geschft haben1 weil ihr nicht die ,gegenstnde zur ,einheit des ,erfahrungsbegriffs1 sondern die ,verstandeserkenntnisse zur ,einheit des ,vernunftbegriffs1 d4i4 des ,zusammenhanges in einem ,prinzip gegeben werden4 ,die ,vernunfteinheit ist die ,einheit des ,systems1 und diese systematische ,einheit dient der ,vernunft nicht objektiv zu einem ,grundsatze1 um sie ber die ,gegenstnde1 sondern subjektiv als ,maxime1 um sie ber alles mgliche empirische ,erkenntnis der ,gegenstnde zu verbreiten4 ,gleichwohl befrdert der systematische ,zusammenhang1 den die ,vernunft dem empirischen ,verstandesgebrauche geben kann1 nicht allein dessen ,ausbreitung1 sondern bewhrt auch zugleich die ,richtigkeit desselben1 und das ,prinzipium einer solchen systematischen ,einheit ist auch objektiv1 aber auf unbestimmte ,art 7principium vagum71 nicht als konstitutives ,prinzip1 um etwas in ,ansehung seines direkten ,gegenstandes zu bestimmen1 sondern um1 als blo regulativer ,grundsatz und ,maxime1 den empirischen ,gebrauch der ,vernunft durch ,erffnung neuer ,wege1 die der ,verstand nicht kennt1 ins ,unendliche 7,unbestimmte7 zu befrdern und zu befestigen1 ohne dabei jemals den ,gesetzen des empirischen ,gebrauchs im mindesten zuwider zu sein4 ,die ,vernunft kann aber diese systematische ,einheit nicht anders denken1 als da sie ihrer ,idee zugleich einen ,gegenstand gibt1 der aber durch keine ,erfahrung gegeben werden kann2 denn ,erfahrung gibt niemals ein ,beispiel vollkommener systematischer ,einheit4 ,dieses ,vernunftwesen 7ens rationis ratiocinatae7 ist nun zwar eine bloe ,idee1 und wird also nicht schlechthin und an sich selbst als etwas ,wirkliches angenommen1 sondern nur problematisch zum ,grunde gelegt 7weil wir es durch keine ,verstandesbegriffe erreichen knnen71 um alle ,verknpfung der ,dinge der ,sinnenwelt so anzusehen1 als ob sie in diesem ,vernunftwesen ihren ,grund htten1 lediglich aber in der ,absicht1 um darauf die systematische ,einheit zu grnden1 die der ,vernunft unentbehrlich1 der empirischen ,verstandeserkenntnis aber auf alle ,weise befrderlich und ihr gleichwohl niemals hinderlich sein kann4 ,man verkennt sogleich die ,bedeutung dieser ,idee1 wenn man sie fr die ,behauptung1 oder auch nur die ,voraussetzung einer wirklichen ,sache hlt1 welcher man den ,grund der systematischen ,weltverfassung zuzuschreiben gedchte2 vielmehr lt man es gnzlich unausgemacht1 was der unseren ,begriffen sich entziehende ,grund derselben an sich fr ,beschaffenheit habe1 und setzt sich nur eine ,idee zum ,gesichtspunkte1 aus welchem einzig und allein man jene1 der ,vernunft so wesentliche und dem ,verstande so heilsame1 ,einheit verbreiten kann2 mit einem ,worte3 dieses transzendentale ,ding ist blo das ,schema jenes regulativen ,prinzips1 wodurch die ,vernunft1 so viel an ihr ist1 systematische ,einheit ber alle ,erfahrung verbreitet4 ,das erste ,objekt einer solchen ,idee bin ich selbst1 blo als denkende ,natur 7,seele7 betrachtet4 ,will ich die ,eigenschaften1 mit denen ein denkendes ,wesen an sich existiert1 aufsuchen1 so mu ich die ,erfahrung befragen1 und selbst von allen ,kategorien kann ich keine auf diesen ,gegenstand anwenden1 als insofern das ,schema derselben in der sinnlichen ,anschauung gegeben ist4 ,hiermit gelange ich aber niemals zu einer systematischen ,einheit aller ,erscheinungen des inneren ,sinnes4 ,statt des ,erfahrungsbegriffs also 7von dem1 was die ,seele wirklich ist71 der uns nicht weit fhren kann1 nimmt die ,vernunft den ,begriff der empirischen ,einheit alles ,denkens1 und macht dadurch1 da sie diese ,einheit unbedingt und ursprnglich denkt1 aus demselben einen ,vernunftbegriff 7,idee7 von einer einfachen ,substanz1 die an sich selbst unwandelbar 7persnlich identisch71 mit anderen wirklichen ,dingen auer ihr in ,gemeinschaft stehe2 mit einem ,worte3 von einer einfachen selbstndigen ,intelligenz4 ,hierbei aber hat sie nichts anderes vor ,augen1 als ,prinzipien der systematischen ,einheit in ,erklrung der ,erscheinungen der ,seele1 nmlich3 alle ,bestimmungen1 als in einem einigen ,subjekte1 alle ,krfte1 so viel mglich1 als abgeleitet von einer einigen ,grundkraft1 allen ,wechsel1 als gehrig zu den ,zustnden eines und desselben beharrlichen ,wesens zu betrachten1 und alle ,erscheinungen im ,raume1 als von den ,handlungen des ,denkens ganz unterschieden vorzustellen4 ,jene ,einfachheit der ,substanz usw4 sollte nur das ,schema zu diesem regulativen ,prinzip sein1 und wird nicht vorausgesetzt1 als sei sie der wirkliche ,grund der ,seeleneigenschaften4 ,denn diese knnen auch auf ganz anderen ,grnden beruhen1 die wir gar nicht kennen1 wie wir denn die ,seele auch durch diese angenommenen ,prdikate eigentlich nicht an sich selbst erkennen knnten1 wenn wir sie gleich von ihr schlechthin wollten gelten lassen1 indem sie eine bloe ,idee ausmachen1 die in concreto gar nicht vorgestellt werden kann4 ,aus einer solchen psychologischen ,idee kann nun nichts anderes als ,vorteil entspringen1 wenn man sich nur htet1 sie fr etwas mehr als bloe ,idee1 d4i4 blo relativisch auf den systematischen ,vernunftsgebrauch in ,ansehung der ,erscheinungen unserer ,seele1 gelten zu lassen4 ,denn da mengen sich keine empirischen ,gesetze krperlicher ,erscheinungen1 die ganz von anderer ,art sind1 in die ,erklrungen dessen1 was blo vor den inneren ,sinn gehrt2 da werden keine windigen ,hypothesen1 von ,erzeugung1 ,zerstrung und ,palingenesie der ,seelen usw4 zugelassen2 also wird die ,betrachtung dieses ,gegenstandes des inneren ,sinnes ganz rein und unvermengt mit ungleichartigen ,eigenschaften angestellt1 berdem die ,vernunftuntersuchung darauf gerichtet1 die ,erklrungsgrnde in diesem ,subjekte1 so weit es mglich ist1 auf ein einziges ,prinzip hinaus zu fhren1 welches alles durch ein solches ,schema1 als ob es ein wirkliches ,wesen wre1 am besten1 ja sogar einzig und allein1 bewirkt wird4 ,die psychologische ,idee kann auch nichts anderes als das ,schema eines regulativen ,begriffs bedeuten4 ,denn1 wollte ich auch nur fragen1 ob die ,seele nicht an sich geistiger ,natur sei1 so htte diese ,frage gar keinen ,sinn4 ,denn durch einen solchen ,begriff nehme ich nicht blo die krperliche ,natur1 sondern berhaupt alle ,natur weg1 d4i4 alle ,prdikate irgendeiner mglichen ,erfahrung1 mithin alle ,bedingungen1 zu einem solchen ,begriffe einen ,gegenstand zu denken1 als welches doch einzig und allein es macht1 da man sagt1 er habe einen ,sinn4 ,die zweite regulative ,idee der blo spekulativen ,vernunft ist der ,weltbegriff berhaupt4 ,denn ,natur ist eigentlich nur das einzige gegebene ,objekt1 in ,ansehung dessen die ,vernunft regulative ,prinzipien bedarf4 ,diese ,natur ist zwiefach1 entweder die denkende1 oder die krperliche ,natur4 ,allein zu der letzteren1 um sie ihrer inneren ,mglichkeit nach zu denken1 d4i4 die ,anwendung der ,kategorien auf dieselbe zu bestimmen1 bedrfen wir keiner ,idee1 d4i4 einer die ,erfahrung bersteigenden ,vorstellung2 es ist auch keine in ,ansehung derselben mglich1 weil wir darin blo durch sinnliche ,anschauung geleitet werden1 und nicht wie in dem psychologischen ,grundbegriffe 7,ich71 welcher eine gewisse ,form des ,denkens1 nmlich die ,einheit desselben1 a priori enthlt4 ,also bleibt uns fr die reine ,vernunft nichts brig1 als ,natur berhaupt1 und die ,vollstndigkeit der ,bedingungen in derselben nach irgendeinem ,prinzip4 ,die absolute ,totalitt der ,reihen dieser ,bedingungen1 in der ,ableitung ihrer ,glieder1 ist eine ,idee1 die zwar im empirischen ,gebrauche der ,vernunft niemals vllig zustande kommen kann1 aber doch zur ,regel dient1 wie wir in ,ansehung derselben verfahren sollen1 nmlich in der ,erklrung gegebener ,erscheinungen 7im ,zurckgehen oder ,aufsteigen7 so1 als ob die ,reihe an sich unendlich wre1 d4i4 in indefinitum1 aber wo die ,vernunft selbst als bestimmende ,ursache betrachtet wird 7in der ,freiheit71 also bei praktischen ,prinzipien1 als ob wir nicht ein ,objekt der ,sinne1 sondern des reinen ,verstandes vor uns htten1 wo die ,bedingungen nicht mehr in der ,reihe der ,erscheinungen1 sondern auer derselben gesetzt werden knnen1 und die ,reihe der ,zustnde angesehen werden kann1 als ob sie schlechthin 7durch eine intelligible ,ursache7 angefangen wrde2 welches alles beweist1 da die kosmologischen ,ideen nichts als regulative ,prinzipien1 und weit davon entfernt sind1 gleichsam konstitutiv1 eine wirkliche ,totalitt solcher ,reihen zu setzen4 ,das brige kann man an seinem ,orte unter der ,antinomie der reinen ,vernunft suchen4 ,die dritte ,idee der reinen ,vernunft1 welche eine blo relative ,supposition eines ,wesens enthlt1 als der einigen und allgenugsamen ,ursache aller kosmologischen ,reihen1 ist der ,vernunftbegriff von ,gott4 ,den ,gegenstand dieser ,idee1 haben wir nicht den mindesten ,grund1 schlechthin anzunehmen 7an sich zu supponieren72 denn was kann uns wohl dazu vermgen1 oder auch nur berechtigen1 ein ,wesen von der hchsten ,vollkommenheit1 und als seiner ,natur nach schlechthin notwendig1 aus dessen bloem ,begriffe an sich selbst zu glauben1 oder zu behaupten1 wre es nicht die ,welt1 in ,beziehung auf welche diese ,supposition allein notwendig sein kann2 und da zeigt es sich klar1 da die ,idee desselben1 so wie alle spekulativen ,ideen1 nichts weiter sagen wolle1 als da die ,vernunft gebiete1 alle ,verknpfung der ,welt nach ,prinzipien einer systematischen ,einheit zu betrachten1 mithin als ob sie insgesamt aus einem einzigen allbefassenden ,wesen1 als oberster und allgenugsamer ,ursache1 entsprungen wren4 ,hieraus ist klar1 da die ,vernunft hierbei nichts als ihre eigene formale ,regel in ,erweiterung ihres empirischen ,gebrauchs zur ,absicht haben knne1 niemals aber eine ,erweiterung ber alle ,grenzen des empirischen ,gebrauchs1 folglich unter dieser ,idee kein konstitutives ,prinzip ihres auf mgliche ,erfahrung gerichteten ,gebrauchs verborgen liege4 ,diese hchste formale ,einheit1 welche allein auf ,vernunftbegriffen beruht1 ist die zweckmige ,einheit der ,dinge1 und das spekulative ,interesse der ,vernunft macht es notwendig1 alle ,anordnung in der ,welt so anzusehen1 als ob sie aus der ,absicht einer allerhchsten ,vernunft entsprossen wre4 ,ein solches ,prinzip erffnet nmlich unserer auf das ,feld der ,erfahrungen angewandten ,vernunft ganz neue ,aussichten1 nach teleologischen ,gesetzen die ,dinge der ,welt zu verknpfen1 und dadurch zu der grten systematischen ,einheit derselben zu gelangen4 ,die ,voraussetzung einer obersten ,intelligenz1 als der alleinigen ,ursache des ,weltganzen1 aber freilich blo in der ,idee1 kann also jederzeit der ,vernunft nutzen und dabei doch niemals schaden4 ,denn1 wenn wir in ,ansehung der ,figur der ,erde 7der runden1 doch etwas abgeplatteten7991 der ,gebirge und ,meere usw4 lauter weise ,absichten eines ,urhebers zum voraus annehmen1 so knnen wir auf diesem ,wege eine ,menge von ,entdeckungen machen4 ,bleiben wir nur bei dieser ,voraussetzung1 als einem blo regulativen ,prinzip1 so kann selbst der ,irrtum uns nicht schaden4 ,denn es kann allenfalls daraus nichts weiter folgen1 als da1 wo wir einen teleologischen ,zusammenhang 7nexus finalis7 erwarteten1 ein blo mechanischer oder physischer 7nexus effectivus7 angetroffen werde1 wodurch wir1 in einem solchen ,falle1 nur eine ,einheit mehr vermissen1 aber nicht die ,vernunfteinheit in ihrem empirischen ,gebrauche verderben4 ,aber sogar dieser ,querstrich kann das ,gesetz selbst in allgemeiner und teleologischer ,absicht berhaupt nicht treffen4 ,denn1 obzwar ein ,zergliederer eines ,irrtums berfhrt werden kann1 wenn er irgend ein ,gliedma eines tierischen ,krpers auf einen ,zweck bezieht1 von welchem man deutlich zeigen kann1 da er daraus nicht erfolge3 so ist es doch gnzlich unmglich1 in einem ,falle zu beweisen1 da eine ,natureinrichtung1 es mag sein welche da wolle1 ganz und gar keinen ,zweck habe4 ,daher erweitert auch die ,physiologie 7der rzte7 ihre sehr eingeschrnkte empirische ,kenntnis von den ,zwecken des ,gliederbaues eines organischen ,krpers durch einen ,grundsatz1 welchen blo reine ,vernunft eingab1 so weit1 da man darin ganz dreist und zugleich mit aller ,verstndigen ,einstimmung annimmt1 es habe alles an dem ,tiere seinen ,nutzen und gute ,absicht2 welche ,voraussetzung1 wenn sie konstitutiv sein sollte1 viel weiter geht1 als uns bisherige ,beobachtung berechtigen kann2 woraus denn zu ersehen ist1 da sie nichts als ein regulatives ,prinzip der ,vernunft sei1 um zur hchsten systematischen ,einheit1 vermittelst der ,idee der zweckmigen ,kausalitt der obersten ,weltursache1 und1 als ob diese1 als hchste ,intelligenz1 nach der weisesten ,absicht die ,ursache von allem sei1 zu gelangen4 99 ,der ,vorteil1 den eine kugelichte ,erdgestalt schafft1 ist bekannt genug2 aber wenige wissen1 da ihre ,abplattung1 als eines ,sphroids1 es allein verhindert1 da nicht die ,hervorragungen des festen ,landes1 oder auch kleinerer1 vielleicht durch ,erdbeben aufgeworfener ,berge1 die ,achse der ,erde kontinuierlich und in nicht eben langer ,zeit ansehnlich verrcke1 wre nicht die ,aufschwellung der ,erde unter der ,linie ein so gewaltiger ,berg1 den der ,schwung jedes anderen ,berges niemals merklich aus seiner ,lage in ,ansehung der ,achse bringen kann4 ,und doch erklrt man diese weise ,anstalt ohne ,bedenken aus dem ,gleichgewicht der ehemals flssigen ,erdmasse4 ,gehen wir aber von dieser ,restriktion der ,idee auf den blo regulativen ,gebrauch ab1 so wird die ,vernunft auf so mancherlei ,weise irregefhrt1 indem sie alsdann den ,boden der ,erfahrung1 der doch die ,merkzeichen ihres ,ganges enthalten mu1 verlt1 und sich ber denselben zu dem ,unbegreiflichen und ,unerforschlichen hinwagt1 ber dessen ,hhe sie notwendig schwindlicht wird1 weil sie sich aus dem ,standpunkte desselben von allem mit der ,erfahrung stimmigen ,gebrauch gnzlich abgeschnitten sieht4 ,der erste ,fehler1 der daraus entspringt1 da man die ,idee eines hchsten ,wesens nicht blo regulativ1 sondern 7welches der ,natur einer ,idee zuwider ist7 konstitutiv braucht1 ist die faule ,vernunft 7ignava ratio7994 ,man kann jeden ,grundsatz so nennen1 welcher macht1 da man seine ,naturuntersuchung1 wo es auch sei1 fr schlechthin vollendet ansieht1 und die ,vernunft sich also zur ,ruhe begibt1 als ob sie ihr ,geschft vllig ausgerichtet habe4 ,daher selbst die psychologische ,idee1 wenn sie als ein konstitutives ,prinzip fr die ,erklrung der ,erscheinungen unserer ,seele1 und hernach gar1 zur ,erweiterung unserer ,erkenntnis dieses ,subjekts1 noch ber alle ,erfahrung hinaus 7ihren ,zustand nach dem ,tode7 gebraucht wird1 es der ,vernunft zwar sehr bequem macht1 aber auch allen ,naturgebrauch derselben nach der ,leitung der ,erfahrungen ganz verdirbt und zugrunde richtet4 ,so erklrt der dogmatische ,spiritualist die durch allen ,wechsel der ,zustnde unverndert bestehende ,einheit der ,person aus der ,einheit der denkenden ,substanz1 die er in dem ,ich unmittelbar wahrzunehmen glaubt1 das ,interesse1 was wir an ,dingen nehmen1 die sich allererst nach unserem ,tode zutragen sollen1 aus dem ,bewutsein der immateriellen ,natur unseres denkenden ,subjekts usw4 und berhebt sich aller ,naturuntersuchung der ,ursache dieser unserer inneren ,erscheinungen aus physischen ,erklrungsgrnden1 indem er gleichsam durch den ,machtspruch einer transzendenten ,vernunft die immanenten ,erkenntnisquellen der ,erfahrung1 zum ,behuf seiner ,gemchlichkeit1 aber mit ,einbue aller ,einsicht1 vorbeigeht4 ,noch deutlicher fllt diese nachteilige ,folge bei dem ,dogmatismus unserer ,idee von einer hchsten ,intelligenz und dem darauf flschlich gegrndeten theologischen ,system der ,natur 7,physikotheologie7 in die ,augen4 ,denn da dienen alle sich in der ,natur zeigenden1 oft nur von uns selbst dazu gemachten ,zwecke dazu1 es uns in der ,erforschung der ,ursachen recht bequem zu machen1 nmlich1 anstatt sie in den allgemeinen ,gesetzen des ,mechanismus der ,materie zu suchen1 sich geradezu auf den unerforschlichen ,ratschlu der hchsten ,weisheit zu berufen1 und die ,vernunftbemhung alsdann fr vollendet anzusehen1 wenn man sich ihres ,gebrauchs berhebt1 der doch nirgend einen ,leitfaden findet1 als wo ihn uns die ,ordnung der ,natur und die ,reihe der ,vernderungen1 nach ihren inneren und allgemeineren ,gesetzen1 an die ,hand gibt4 ,dieser ,fehler kann vermieden werden1 wenn wir nicht blo einige ,naturstcke1 als z4,b4 die ,verteilung des festen ,landes1 das ,bauwerk desselben1 und die ,beschaffenheit und ,lage der ,gebirge1 oder wohl gar nur die ,organisation im ,gewchs- und ,tierreiche aus dem ,gesichtspunkte der ,zwecke betrachten1 sondern diese systematische ,einheit der ,natur1 in ,beziehung auf die ,idee einer hchsten ,intelligenz1 ganz allgemein machen4 ,denn alsdann legen wir eine ,zweckmigkeit nach allgemeinen ,gesetzen der ,natur zum ,grunde1 von denen keine besondere ,einrichtung ausgenommen1 sondern nur mehr oder weniger kenntlich fr uns ausgezeichnet worden1 und haben ein regulatives ,prinzip der systematischen ,einheit einer teleologischen ,verknpfung1 die wir aber nicht zum voraus bestimmen1 sondern nur in ,erwartung derselben die physischmechanische ,verknpfung nach allgemeinen ,gesetzen verfolgen drfen4 ,denn so allein kann das ,prinzip der zweckmigen ,einheit den ,vernunftgebrauch in ,ansehung der ,erfahrung jederzeit erweitern1 ohne ihm in irgendeinem ,falle ,abbruch zu tun4 99 ,so nannten die alten ,dialektiker einen ,trugschlu1 der so lautete3 ,wenn es dein ,schicksal mit sich bringt1 du sollst von dieser ,krankheit genesen1 so wird es geschehen1 du magst einen ,arzt brauchen1 oder nicht4 ,cicero sagt1 da diese ,art zu schlieen ihren ,namen daher habe1 da1 wenn man ihr folgt1 gar kein ,gebrauch der ,vernunft im ,leben brig bleibe4 ,dieses ist die ,ursache1 warum ich das sophistische ,argument der reinen ,vernunft mit demselben ,namen belege4 ,der zweite ,fehler1 der aus der ,mideutung des gedachten ,prinzips der systematischen ,einheit entspringt1 ist der der verkehrten ,vernunft 7perversa ratio1 ysteron proteron rationis74 ,die ,idee der systematischen ,einheit sollte nur dazu dienen1 um als regulatives ,prinzip sie in der ,verbindung der ,dinge nach allgemeinen ,naturgesetzen zu suchen1 und1 soweit sich etwas davon auf dem empirischen ,wege antreffen lt1 um so viel auch zu glauben1 da man sich der ,vollstndigkeit ihres ,gebrauchs genhert habe1 ob man sie freilich niemals erreichen wird4 ,anstatt dessen kehrt man die ,sache um1 und fngt davon an1 da man die ,wirklichkeit eines ,prinzips der zweckmigen ,einheit als hypostatisch zum ,grunde legt1 den ,begriff einer solchen hchsten ,intelligenz1 weil er an sich gnzlich unerforschlich ist1 anthropomorphistisch bestimmt1 und dann der ,natur ,zwecke1 gewaltsam und diktatorisch1 aufdringt1 anstatt sie1 wie billig1 auf dem ,wege der physischen ,nachforschung zu suchen1 so da nicht allein ,teleologie1 die blo dazu dienen sollte1 um die ,natureinheit nach allgemeinen ,gesetzen zu ergnzen1 nun vielmehr dahin wirkt1 sie aufzuheben1 sondern die ,vernunft sich noch dazu selbst um ihren ,zweck bringt1 nmlich das ,dasein einer solchen intelligenten obersten ,ursache1 nach diesem1 aus der ,natur zu beweisen4 ,denn1 wenn man nicht die hchste ,zweckmigkeit in der ,natur a priori1 d4i4 als zum ,wesen derselben gehrig1 voraussetzen kann1 wie will man denn angewiesen sein1 sie zu suchen und auf der ,stufenleiter derselben sich der hchsten ,vollkommenheit eines ,urhebers1 als einer schlechterdings notwendigen1 mithin a priori erkennbaren ,vollkommenheit1 zu nhern8 ,das regulative ,prinzip verlangt1 die systematische ,einheit als ,natureinheit1 welche nicht blo empirisch erkannt1 sondern a priori1 obzwar noch unbestimmt1 vorausgesetzt wird1 schlechterdings1 mithin als aus dem ,wesen der ,dinge folgend1 vorauszusetzen4 ,lege ich aber zuvor ein hchstes ordnendes ,wesen zum ,grunde1 so wird die ,natureinheit in der ,tat aufgehoben4 ,denn sie ist der ,natur der ,dinge ganz fremd und zufllig1 und kann auch nicht aus allgemeinen ,gesetzen derselben erkannt werden4 ,daher entspringt ein fehlerhafter ,zirkel im ,beweisen1 da man das voraussetzt1 was eigentlich hat bewiesen werden sollen4 ,das regulative ,prinzip der systematischen ,einheit der ,natur fr ein konstitutives zu nehmen1 und1 was nur in der ,idee zum ,grunde des einhelligen ,gebrauchs der ,vernunft gelegt wird1 als ,ursache hypostatisch voraussetzen1 heit nur die ,vernunft verwirren4 ,die ,naturforschung geht ihren ,gang ganz allein an der ,kette der ,naturursachen nach allgemeinen ,gesetzen derselben1 zwar nach der ,idee eines ,urhebers1 aber nicht um die ,zweckmigkeit1 der sie allerwrts nachgeht1 von demselben abzuleiten1 sondern sein ,dasein aus dieser ,zweckmigkeit1 die in den ,wesen der ,naturdinge gesucht wird1 womglich auch in den ,wesen aller ,dinge berhaupt1 mithin als schlechthin notwendig zu erkennen4 ,das ,letztere mag nun gelingen oder nicht1 so bleibt die ,idee immer richtig1 und ebensowohl auch deren ,gebrauch1 wenn er auf die ,bedingungen eines blo regulativen ,prinzips restringiert worden4 ,vollstndige zweckmige ,einheit ist ,vollkommenheit 7schlechthin betrachtet74 ,wenn wir diese nicht in dem ,wesen der ,dinge1 welche den ganzen ,gegenstand der ,erfahrung1 d4i4 aller unserer objektiv gltigen ,erkenntnis1 ausmachen1 mithin in allgemeinen und notwendigen ,naturgesetzen finden2 wie wollen wir daraus gerade auf die ,idee einer hchsten und schlechthin notwendigen ,vollkommenheit eines ,urwesens schlieen1 welches der ,ursprung aller ,kausalitt ist8 ,die grte systematische1 folglich auch die zweckmige ,einheit ist die ,schule und selbst die ,grundlage der ,mglichkeit des grten ,gebrauchs der ,menschenvernunft4 ,die ,idee derselben ist also mit dem ,wesen unserer ,vernunft unzertrennlich verbunden4 ,eben dieselbe ,idee ist also fr uns gesetzgebend1 und so ist es sehr natrlich1 eine ihr korrespondierende gesetzgebende ,vernunft 7intellectus archetypus7 anzunehmen1 von der alle systematische ,einheit der ,natur1 als dem ,gegenstande unserer ,vernunft1 abzuleiten sei4 ,wir haben bei ,gelegenheit der ,antinomie der reinen ,vernunft gesagt3 da alle ,fragen1 welche die reine ,vernunft aufwirft1 schlechterdings beantwortlich sein mssen1 und da die ,entschuldigung mit den ,schranken unserer ,erkenntnis1 die in vielen ,naturfragen ebenso unvermeidlich als billig ist1 hier nicht gestattet werden knne1 weil uns hier nicht von der ,natur der ,dinge1 sondern allein durch die ,natur der ,vernunft und lediglich ber ihre innere ,einrichtung1 die ,fragen vorgelegt werden4 ,jetzt knnen wir diese dem ersten ,anscheine nach khne ,behauptung in ,ansehung der zwei ,fragen1 wobei die reine ,vernunft ihr grtes ,interesse hat1 besttigen1 und dadurch unsere ,betrachtung ber die ,dialektik derselben zur gnzlichen ,vollendung bringen4 ,frgt man denn also 7in ,absicht auf eine transzendentale ,theologie799 erstlich3 ob es etwas von der ,welt ,unterschiedenes gebe1 was den ,grund der ,weltordnung und ihres ,zusammenhanges nach allgemeinen ,gesetzen enthalte1 so ist die ,antwort3 ohne ,zweifel4 ,denn die ,welt ist eine ,summe von ,erscheinungen1 es mu also irgendein transzendentaler1 d4i4 blo dem reinen ,verstande denkbarer ,grund derselben sein4 ,ist zweitens die ,frage3 ob dieses ,wesen ,substanz1 von der grten ,realitt1 notwendig usw4 sei2 so antworte ich3 da diese ,frage gar keine ,bedeutung habe4 ,denn alle ,kategorien1 durch welche ich mir einen ,begriff von einem solchen ,gegenstande zu machen versuche1 sind von keinem anderen als empirischen ,gebrauche1 und haben gar keinen ,sinn1 wenn sie nicht auf ,objekte mglicher ,erfahrung1 d4i4 auf die ,sinnenwelt angewandt werden4 ,auer diesem ,felde sind sie blo ,titel zu ,begriffen1 die man einrumen1 dadurch man aber auch nichts verstehen kann4 ,ist endlich drittens die ,frage3 ob wir nicht wenigstens dieses von der ,welt unterschiedene ,wesen nach einer ,analogie mit den ,gegenstnden der ,erfahrung denken drfen8 so ist die ,antwort3 allerdings1 aber nur als ,gegenstand in der ,idee und nicht in der ,realitt1 nmlich nur1 sofern er ein uns unbekanntes ,substratum der systematischen ,einheit1 ,ordnung und ,zweckmigkeit der ,welteinrichtung ist1 welche sich die ,vernunft zum regulativen ,prinzip ihrer ,naturforschung machen mu4 ,noch mehr1 wir knnen in dieser ,idee gewisse ,anthropomorphismen1 die dem gedachten regulativen ,prinzip befrderlich sind1 ungescheut und ungetadelt erlauben4 ,denn es ist immer nur eine ,idee1 die gar nicht direkt auf ein von der ,welt unterschiedenes ,wesen1 sondern auf das regulative ,prinzip der systematischen ,einheit der ,welt1 aber nur vermittelst eines ,schema derselben1 nmlich einer obersten ,intelligenz1 die nach weisen ,absichten ,urheber derselben sei1 bezogen wird4 ,was dieser ,urgrund der ,welteinheit an sich selbst sei1 hat dadurch nicht gedacht werden sollen1 sondern wie wir ihn1 oder vielmehr seine ,idee1 relativ auf den systematischen ,gebrauch der ,vernunft in ,ansehung der ,dinge der ,welt1 brauchen sollen4 99 ,dasjenige1 was ich schon vorher von der psychologischen ,idee und deren eigentlichen ,bestimmung1 als ,prinzips zum blo regulativen ,vernunftgebrauch1 gesagt habe1 berhebt mich der ,weitlufigkeit1 die transzendentale ,illusion1 nach der jene systematische ,einheit aller ,mannigfaltigkeit des inneren ,sinnes hypostatisch vorgestellt wird1 noch besonders zu errtern4 ,das ,verfahren hierbei ist demjenigen sehr hnlich1 welches die ,kritik in ,ansehung des theologischen ,ideals beobachtet4 ,auf solche ,weise aber knnen wir doch 7wird man fortfahren zu fragen7 einen einigen weisen und allgewaltigen ,welturheber annehmen8 ,ohne allen ,zweifel2 und nicht allein dies1 sondern wir mssen einen solchen voraussetzen4 ,aber alsdann erweitern wir doch unsere ,erkenntnis ber das ,feld mglicher ,erfahrung8 ,keineswegs4 ,denn wir haben nur ein ,etwas vorausgesetzt1 wovon wir gar keinen ,begriff haben1 was es an sich selbst sei 7einen blo transzendentalen ,gegenstand71 aber1 in ,beziehung auf die systematische und zweckmige ,ordnung des ,weltbaues1 welche wir1 wenn wir die ,natur studieren1 voraussetzen mssen1 haben wir jenes uns unbekannte ,wesen nur nach der ,analogie mit einer ,intelligenz 7ein empirischer ,begriff7 gedacht1 d4i4 es in ,ansehung der ,zwecke und der ,vollkommenheit1 die sich auf demselben grnden1 gerade mit denen ,eigenschaften begabt1 die nach den ,bedingungen unserer ,vernunft den ,grund einer solchen systematischen ,einheit enthalten knnen4 ,diese ,idee ist also respektiv auf den ,weltgebrauch unserer ,vernunft ganz gegrndet4 ,wollten wir ihr aber schlechthin objektive ,gltigkeit erteilen1 so wrden wir vergessen1 da es lediglich ein ,wesen in der ,idee sei1 das wir denken1 und1 indem wir alsdann von einem durch die ,weltbetrachtung gar nicht bestimmbaren ,grunde anfingen1 wrden wir dadurch auerstand gesetzt1 dieses ,prinzip dem empirischen ,vernunftgebrauch angemessen anzuwenden4 ,aber 7wird man ferner fragen7 auf solche ,weise kann ich doch von dem ,begriffe und der ,voraussetzung eines hchsten ,wesens in der vernnftigen ,weltbetrachtung ,gebrauch machen8 ,ja1 dazu war auch eigentlich diese ,idee von der ,vernunft zum ,grunde gelegt4 ,allein darf ich nun zweckhnliche ,anordnungen als ,absichten ansehen1 indem ich sie vom gttlichen ,willen1 obzwar vermittelst besonderer dazu in der ,welt darauf gestellten ,anlagen1 ableite8 ,ja1 das knnt ihr auch tun1 aber so1 da es euch gleich viel gelten mu1 ob jemand sage1 die gttliche ,weisheit hat alles so zu seinen obersten ,zwecken geordnet1 oder die ,idee der hchsten ,weisheit ist ein ,regulativ in der ,nachforschung der ,natur und ein ,prinzip der systematischen und zweckmigen ,einheit derselben nach allgemeinen ,naturgesetzen1 auch selbst da1 wo wir jene nicht gewahr werden1 d4i4 es mu euch da1 wo ihr sie wahrnehmt1 vllig einerlei sein1 zu sagen3 ,gott hat es weislich so gewollt1 oder die ,natur hat es also weislich geordnet4 ,denn die grte systematische und zweckmige ,einheit1 welche eure ,vernunft aller ,naturforschung als regulatives ,prinzip zum ,grunde zu legen verlangte1 war eben das1 was euch berechtigte1 die ,idee einer hchsten ,intelligenz als ein ,schema des regulativen ,prinzips zum ,grunde zu legen1 und1 so viel ihr nun1 nach demselben1 ,zweckmigkeit in der ,welt antrefft1 so viel habt ihr ,besttigung der ,rechtmigkeit eurer ,idee2 da aber gedachtes ,prinzip nichts anderes zur ,absicht hatte1 als notwendige und grtmgliche ,natureinheit zu suchen1 so werden wir diese zwar1 so weit als wir sie erreichen1 der ,idee eines hchsten ,wesens zu danken haben1 knnen aber die allgemeinen ,gesetze der ,natur1 als in ,absicht auf welche die ,idee nur zum ,grunde gelegt wurde1 ohne mit uns selbst in ,widerspruch zu geraten1 nicht vorbeigehen1 um diese ,zweckmigkeit der ,natur als zufllig und hyperphysisch ihrem ,ursprunge nach anzusehen1 weil wir nicht berechtigt waren1 ein ,wesen ber die ,natur von den gedachten ,eigenschaften anzunehmen1 sondern nur die ,idee desselben zum ,grunde zu legen1 um nach der ,analogie einer ,kausalbestimmung der ,erscheinungen als systematisch untereinander verknpft anzusehen4 ,eben daher sind wir auch berechtigt1 die ,weltursache in der ,idee nicht allein nach einem subtileren ,anthropomorphismus 7ohne welchen sich gar nichts von ihm denken lassen wrde71 nmlich als ein ,wesen1 was ,verstand1 ,wohlgefallen und ,mifallen1 imgleichen eine demselben geme ,begierde und ,willen hat usw4 zu denken1 sondern demselben unendliche ,vollkommenheit beizulegen1 die also diejenige weit bersteigt1 dazu wir durch empirische ,kenntnis der ,weltordnung berechtigt sein knnen4 ,denn das regulative ,gesetz der systematischen ,einheit will1 da wir die ,natur so studieren sollen1 als ob allenthalben ins ,unendliche systematische und zweckmige ,einheit1 bei der grtmglichen ,mannigfaltigkeit1 angetroffen wrde4 ,denn1 wiewohl wir nur wenig von dieser ,weltvollkommenheit aussphen1 oder erreichen werden1 so gehrt es doch zur ,gesetzgebung unserer ,vernunft1 sie allerwrts zu suchen und zu vermuten1 und es mu uns jederzeit vorteilhaft sein1 niemals aber kann es nachteilig werden1 nach diesem ,prinzip die ,naturbetrachtung anzustellen4 ,es ist aber1 unter dieser ,vorstellung1 der zum ,grunde gelegten ,idee eines hchsten ,urhebers1 auch klar3 da ich nicht das ,dasein und die ,kenntnis eines solchen ,wesens1 sondern nur die ,idee desselben zum ,grunde lege1 und also eigentlich nichts von diesem ,wesen1 sondern blo von der ,idee desselben1 d4i4 von der ,natur der ,dinge der ,welt1 nach einer solchen ,idee1 ableite4 ,auch scheint ein gewisses1 obzwar unentwickeltes ,bewutsein1 des echten ,gebrauchs dieses unseren ,vernunftbegriffs1 die bescheidene und billige ,sprache der ,philosophen aller ,zeiten veranlat zu haben1 da sie von der ,weisheit und ,vorsorge der ,natur1 und der gttlichen ,weisheit1 als gleichbedeutenden ,ausdrcken reden1 ja den ersteren ,ausdruck1 so lange es um blo spekulative ,vernunft zu tun ist1 vorziehen1 weil er die ,anmaung einer greren ,behauptung1 als die ist1 wozu wir befugt sind1 zurckhlt1 und zugleich die ,vernunft auf ihr eigentmliches ,feld1 die ,natur1 zurckweist4 ,so enthlt die reine ,vernunft1 die uns anfangs nichts ,geringeres1 als ,erweiterung der ,kenntnisse ber alle ,grenzen der ,erfahrung1 zu versprechen schiene1 wenn wir sie recht verstehen1 nichts als regulative ,prinzipien1 die zwar grere ,einheit gebieten1 als der empirische ,verstandesgebrauch erreichen kann1 aber eben dadurch1 da sie das ,ziel der ,annherung desselben so weit hinausrcken1 die ,zusammenstimmung desselben mit sich selbst durch systematische ,einheit zum hchsten ,grade bringen1 wenn man sie aber miversteht1 und sie fr konstitutive ,prinzipien transzendenter ,erkenntnisse hlt1 durch einen zwar glnzenden1 aber trglichen ,schein1 berredung und eingebildetes ,wissen1 hiermit aber ewige ,widersprche und ,streitigkeiten hervorbringen4 99 99 99 ,so fngt denn alle menschliche ,erkenntnis mit ,anschauungen an1 geht von da zu ,begriffen1 und endigt mit ,ideen4 ,ob sie zwar in ,ansehung aller dreien ,elemente ,erkenntnisquellen a priori hat1 die beim ersten ,anblicke die ,grenzen aller ,erfahrung zu verschmhen scheinen1 so berzeugt doch eine vollendete ,kritik1 da alle ,vernunft im spekulativen ,gebrauche mit diesen ,elementen niemals ber das ,feld mglicher ,erfahrung hinauskommen knne1 und da die eigentliche ,bestimmung dieses obersten ,erkenntnisvermgens sei1 sich aller ,methoden und der ,grundstze derselben nur zu bedienen1 um der ,natur nach allen mglichen ,prinzipien der ,einheit1 worunter die der ,zwecke die vornehmste ist1 bis in ihr ,innerstes nachzugehen1 niemals aber ihre ,grenze zu berfliegen1 auerhalb welcher fr uns nichts als leerer ,raum ist4 ,zwar hat uns die kritische ,untersuchung aller ,stze1 welche unsere ,erkenntnis ber die wirkliche ,erfahrung hinaus erweitern knnen1 in der transzendentalen ,analytik hinreichend berzeugt1 da sie niemals zu etwas mehr1 als einer mglichen ,erfahrung leiten knnen1 und1 wenn man nicht selbst gegen die klarsten oder abstrakten und allgemeinen ,lehrstze mitrauisch wre1 wenn nicht reizende und scheinbare ,aussichten uns lockten1 den ,zwang der ersteren abzuwerfen1 so htten wir allerdings der mhsamen ,abhrung aller dialektischen ,zeugen1 die eine transzendente ,vernunft zum ,behuf ihrer ,anmaungen auftreten lt1 berhoben sein knnen2 denn wir wuten es schon zum voraus mit vlliger ,gewiheit1 da alles ,vorgeben derselben zwar vielleicht ehrlich gemeint1 aber schlechterdings nichtig sein msse1 weil es eine ,kundschaft betraf1 die kein ,mensch jemals bekommen kann4 ,allein1 weil doch des ,redens kein ,ende wird1 wenn man nicht hinter die wahre ,ursache des ,scheins kommt1 wodurch selbst der ,vernnftigste hintergangen werden kann1 und die ,auflsung aller unserer transzendenten ,erkenntnis in ihre ,elemente 7als ein ,studium unserer inneren ,natur7 an sich selbst keinen geringen ,wert hat1 dem ,philosophen aber sogar ,pflicht ist1 so war es nicht allein ntig1 diese ganze1 obzwar eitle ,bearbeitung der spekulativen ,vernunft bis zu ihren ersten ,quellen ausfhrlich nachzusuchen1 sondern1 da der dialektische ,schein hier nicht allein dem ,urteile nach tuschend1 sondern auch dem ,interesse nach1 das man hier am ,urteile nimmt1 anlockend1 und jederzeit natrlich ist1 und so in alle ,zukunft bleiben wird1 so war es ratsam1 gleichsam die ,akten dieses ,prozesses ausfhrlich abzufassen1 und sie im ,archive der menschlichen ,vernunft1 zur ,verhtung knftiger ,irrungen hnlicher ,art1 niederzulegen4 ,,ii4 ,transzendentale ,methodenlehre ,wenn ich den ,inbegriff aller ,erkenntnis der reinen und spekulativen ,vernunft wie ein ,gebude ansehe1 dazu wir wenigstens die ,idee in uns haben1 so kann ich sagen1 wir haben in der transzendentalen ,elementarlehre den ,bauzeug berschlagen und bestimmt1 zu welchem ,gebude1 von welcher ,hhe und ,festigkeit er zulange4 ,freilich fand es sich1 da1 ob wir zwar einen ,turm im ,sinne hatten1 der bis an den ,himmel reichen sollte1 der ,vorrat der ,materialien doch nur zu einem ,wohnhause zureichte1 welches zu unseren ,geschften auf der ,ebene der ,erfahrung gerade gerumig und hoch genug war1 sie zu bersehen2 da aber jene khne ,unternehmung aus ,mangel an ,stoff fehlschlagen mute1 ohne einmal auf die ,sprachverwirrung zu rechnen1 welche die ,arbeiter ber den ,plan unvermeidlich entzweien1 und sie in alle ,welt zerstreuen mute1 um sich1 ein jeder nach seinem ,entwurfe1 besonders anzubauen4 ,jetzt ist es uns nicht sowohl um die ,materialien1 als vielmehr um den ,plan zu tun1 und1 indem wir gewarnt sind1 es nicht auf einen beliebigen blinden ,entwurf1 der vielleicht unser ganzes ,vermgen bersteigen knnte1 zu wagen1 gleichwohl doch von der ,errichtung eines festen ,wohnsitzes nicht wohl abstehen knnen1 den ,anschlag zu einem ,gebude in ,verhltnis auf den ,vorrat1 der uns gegeben und zugleich unserem ,bedrfnis angemessen ist1 zu machen4 ,ich verstehe also unter der transzendentalen ,methodenlehre die ,bestimmung der formalen ,bedingungen eines vollstndigen ,systems der reinen ,vernunft4 ,wir werden es in dieser ,absicht mit einer ,disziplin1 einem ,kanon1 einer ,architektonik1 endlich einer ,geschichte der reinen ,vernunft zu tun haben1 und dasjenige in transzendentaler ,absicht leisten1 was1 unter dem ,namen einer praktischen ,logik1 in ,ansehung des ,gebrauchs des ,verstandes berhaupt in den ,schulen gesucht1 aber schlecht geleistet wird2 weil1 da die allgemeine ,logik auf keine besondere ,art der ,verstandeserkenntnis 7z4,b4 nicht auf die reine71 auch nicht auf gewisse ,gegenstnde eingeschrnkt ist1 sie1 ohne ,kenntnisse aus anderen ,wissenschaften zu borgen1 nichts mehr tun kann1 als ,titel zu mglichen ,methoden und technische ,ausdrcke1 deren man sich in ,ansehung des ,systematischen in allerlei ,wissenschaften bedient1 vorzutragen1 die den ,lehrling zum voraus mit ,namen bekannt machen1 deren ,bedeutung und ,gebrauch er knftig allererst soll kennenlernen4 ,der transzendentalen ,methodenlehre ,erstes ,hauptstck ,die ,disziplin der reinen ,vernunft ,die negativen ,urteile1 die es nicht blo der logischen ,form1 sondern auch dem ,inhalte nach sind1 stehen bei der ,wibegierde der ,menschen in keiner sonderlichen ,achtung1 man sieht sie wohl gar als neidische ,feinde unseres unablssig zur ,erweiterung strebenden ,erkenntnistriebes an1 und es bedarf beinahe einer ,apologie1 um ihnen nur ,duldung1 und noch mehr1 um ihnen ,gunst und ,hochschtzung zu verschaffen4 ,man kann zwar logisch alle ,stze1 die man will1 negativ ausdrcken1 in ,ansehung des ,inhalts aber unserer ,erkenntnis berhaupt1 ob sie durch ein ,urteil erweitert1 oder beschrnkt wird1 haben die verneinenden das eigentmliche ,geschft1 lediglich den ,irrtum abzuhalten4 ,daher auch negative ,stze1 welche eine falsche ,erkenntnis abhalten sollen1 wo doch niemals ein ,irrtum mglich ist1 zwar sehr wahr1 aber doch leer1 d4i4 ihrem ,zwecke gar nicht angemessen1 und eben darum oft lcherlich sind4 ,wie der ,satz jenes ,schulredners3 da ,alexander ohne ,kriegsheer keine ,lnder htte erobern knnen4 ,wo aber die ,schranken unserer mglichen ,erkenntnis sehr enge1 der ,anreiz zum ,urteilen gro1 der ,schein1 der sich darbietet1 sehr betrglich1 und der ,nachteil aus dem ,irrtum erheblich ist1 da hat das ,negative der ,unterweisung1 welches blo dazu dient1 um uns vor ,irrtmer zu verwahren1 noch mehr ,wichtigkeit1 als manche positive ,belehrung1 dadurch unser ,erkenntnis ,zuwachs bekommen knnte4 ,man nennt den ,zwang1 wodurch der bestndige ,hang1 von gewissen ,regeln abzuweichen1 eingeschrnkt1 und endlich vertilgt wird1 die ,disziplin4 ,sie ist von der ,kultur unterschieden1 welche blo eine ,fertigkeit verschaffen soll1 ohne eine andere1 schon vorhandene1 dagegen aufzuheben4 ,zu der ,bildung eines ,talents1 welches schon vor sich selbst einen ,antrieb zur uerung hat1 wird also die ,disziplin einen negativen991 die ,kultur aber und ,doktrin einen positiven ,beitrag leisten4 99 ,ich wei wohl1 da man in der ,schulsprache den ,namen der ,disziplin mit dem der ,unterweisung gleichgeltend zu brauchen pflegt4 ,allein1 es gibt dagegen so viele andere ,flle1 da der erstere ,ausdruck1 als ,zucht1 von dem zweiten1 als ,belehrung1 sorgfltig unterschieden wird1 und die ,natur der ,dinge erheischt es auch selbst1 fr diesen ,unterschied die einzigen schicklichen ,ausdrcke aufzubewahren1 da ich wnsche1 man mge niemals erlauben1 jenes ,wort in anderer als negativer ,bedeutung zu brauchen4 ,da das ,temperament1 imgleichen da ,talente1 die sich gern eine freie und uneingeschrnkte ,bewegung erlauben1 7als ,einbildungskraft und ,witz17 in mancher ,absicht einer ,disziplin bedrfen1 wird jedermann leicht zugeben4 ,da aber die ,vernunft1 der es eigentlich obliegt1 allen anderen ,bestrebungen ihre ,disziplin vorzuschreiben1 selbst noch eine solche ntig habe1 das mag allerdings befremdlich scheinen1 und in der ,tat ist sie auch einer solchen ,demtigung eben darum bisher entgangen1 weil1 bei der ,feierlichkeit und dem grndlichen ,anstande1 womit sie auftritt1 niemand auf den ,verdacht eines leichtsinnigen ,spiels1 mit ,einbildungen statt ,begriffen1 und ,worten statt ,sachen1 leichtlich geraten konnte4 ,es bedarf keiner ,kritik der ,vernunft im empirischen ,gebrauche1 weil ihre ,grundstze am ,probierstein der ,erfahrung einer kontinuierlichen ,prfung unterworfen werden2 imgleichen auch nicht in der ,mathematik1 wo ihre ,begriffe an der reinen ,anschauung sofort in concreto dargestellt werden mssen1 und jedes ,ungegrndete und ,willkrliche dadurch alsbald offenbar wird4 ,wo aber weder empirische noch reine ,anschauung die ,vernunft in einem sichtbaren ,geleise halten1 nmlich in ihrem transzendentalen ,gebrauche1 nach bloen ,begriffen1 da bedarf sie so gar sehr einer ,disziplin1 die ihren ,hang zur ,erweiterung1 ber die engen ,grenzen mglicher ,erfahrung1 bndige1 und sie von ,ausschweifung und ,irrtum abhalte1 da auch die ganze ,philosophie der reinen ,vernunft blo mit diesem negativen ,nutzen zu tun hat4 ,einzelnen ,verirrungen kann durch ,zensur und den ,ursachen derselben durch ,kritik abgeholfen werden4 ,wo aber1 wie in der reinen ,vernunft1 ein ganzes ,system von ,tuschungen und ,blendwerken angetroffen wird1 die unter sich wohl verbunden und unter gemeinschaftlichen ,prinzipien vereinigt sind1 da scheint eine ganz eigene und zwar negative ,gesetzgebung erforderlich zu sein1 welche unter dem ,namen einer ,disziplin aus der ,natur der ,vernunft und der ,gegenstnde ihres reinen ,gebrauchs gleichsam ein ,system der ,vorsicht und ,selbstprfung errichte1 vor welchem kein falscher vernnftelnder ,schein bestehen kann1 sondern sich sofort1 unerachtet aller ,grnde seiner ,beschnigung1 verraten mu4 ,es ist aber wohl zu merken3 da ich in diesem zweiten ,hauptteile der transzendentalen ,kritik die ,disziplin der reinen ,vernunft nicht auf den ,inhalt1 sondern blo auf die ,methode der ,erkenntnis aus reiner ,vernunft richte4 ,das erstere ist schon in der ,elementarlehre geschehen4 ,es hat aber der ,vernunftgebrauch so viel hnliches1 auf welchen ,gegenstand er auch angewandt werden mag1 und ist doch1 sofern er transzendental sein soll1 zugleich von allem anderen so wesentlich unterschieden1 da1 ohne die warnende ,negativlehre einer besonders darauf gestellten ,disziplin1 die ,irrtmer nicht zu verhten sind1 die aus einer unschicklichen ,befolgung solcher ,methoden1 die zwar sonst der ,vernunft1 aber nur nicht hier wohl anpassen1 notwendig entspringen mssen4 ,des ersten ,hauptstcks ,erster ,abschnitt ,die ,disziplin der reinen ,vernunft im dogmatischen ,gebrauche ,die ,mathematik gibt das glnzendste ,beispiel1 einer sich1 ohne ,beihilfe der ,erfahrung1 von selbst glcklich erweiternden reinen ,vernunft4 ,beispiele sind ansteckend1 vornehmlich fr dasselbe ,vermgen1 welches sich natrlicherweise schmeichelt1 eben dasselbe ,glck in anderen ,fllen zu haben1 welches ihm in einem ,falle zuteil worden4 ,daher hofft reine ,vernunft im transzendentalen ,gebrauche sich ebenso glcklich und grndlich erweitern zu knnen1 als es ihr im mathematischen gelungen ist1 wenn sie vornehmlich dieselbe ,methode dort anwendet1 die hier von so augenscheinlichem ,nutzen gewesen ist4 ,es liegt uns also viel daran1 zu wissen3 ob die ,methode1 zur apodiktischen ,gewiheit zu gelangen1 die man in der letzteren ,wissenschaft mathematisch nennt1 mit derjenigen einerlei sei1 womit man eben dieselbe ,gewiheit in der ,philosophie sucht1 und die daselbst dogmatisch genannt werden mte4 ,die philosophische ,erkenntnis ist die ,vernunfterkenntnis aus ,begriffen1 die mathematische aus der ,konstruktion der ,begriffe4 ,einen ,begriff aber konstruieren1 heit3 die ihm korrespondierende ,anschauung a priori darstellen4 ,zur ,konstruktion eines ,begriffs wird also eine nicht empirische ,anschauung erfordert1 die folglich1 als ,anschauung1 ein einzelnes ,objekt ist1 aber nichtsdestoweniger1 als die ,konstruktion eines ,begriffs 7einer allgemeinen ,vorstellung71 ,allgemeingltigkeit fr alle mglichen ,anschauungen1 die unter denselben ,begriff gehren1 in der ,vorstellung ausdrcken mu4 ,so konstruiere ich einen ,triangel1 indem ich den diesem ,begriffe entsprechenden ,gegenstand1 entweder durch bloe ,einbildung1 in der reinen1 oder nach derselben auch auf dem ,papier1 in der empirischen ,anschauung1 beidemal aber vllig a priori1 ohne das ,muster dazu aus irgendeiner ,erfahrung geborgt zu haben1 darstelle4 ,die einzelne hingezeichnete ,figur ist empirisch1 und dient gleichwohl den ,begriff1 unbeschadet seiner ,allgemeinheit1 auszudrcken1 weil bei dieser empirischen ,anschauung immer nur auf die ,handlung der ,konstruktion des ,begriffs1 welchem viele ,bestimmungen1 z4,e4 der ,gre1 der ,seiten und der ,winkel1 ganz gleichgltig sind1 gesehen1 und also von diesen ,verschiedenheiten1 die den ,begriff des ,triangels nicht verndern1 abstrahiert wird4 ,die philosophische ,erkenntnis betrachtet also das ,besondere nur im ,allgemeinen1 die mathematische das ,allgemeine im ,besonderen1 ja gar im ,einzelnen1 gleichwohl doch a priori und vermittelst der ,vernunft1 so da1 wie dieses ,einzelne unter gewissen allgemeinen ,bedingungen der ,konstruktion bestimmt ist1 ebenso der ,gegenstand des ,begriffs1 dem dieses ,einzelne nur als sein ,schema korrespondiert1 allgemein bestimmt gedacht werden mu4 ,in dieser ,form besteht also der wesentliche ,unterschied dieser beiden ,arten der ,vernunfterkenntnis1 und beruht nicht auf dem ,unterschied ihrer ,materie1 oder ,gegenstnde4 ,diejenigen1 welche ,philosophie von ,mathematik dadurch zu unterscheiden vermeinten1 da sie von jener sagten1 sie habe blo die ,qualitt1 diese aber nur die ,quantitt zum ,objekt1 haben die ,wirkung fr die ,ursache genommen4 ,die ,form der mathematischen ,erkenntnis ist die ,ursache1 da diese lediglich auf ,quanta gehen kann4 ,denn nur der ,begriff von ,gren lt sich konstruieren1 d4i4 a priori in der ,anschauung darlegen1 ,qualitten aber lassen sich in keiner anderen als empirischen ,anschauung darstellen4 ,daher kann eine ,vernunfterkenntnis derselben nur durch ,begriffe mglich sein4 ,so kann niemand eine dem ,begriff der ,realitt korrespondierende ,anschauung anders woher1 als aus der ,erfahrung nehmen1 niemals aber a priori aus sich selbst und vor dem empirischen ,bewutsein derselben teilhaftig werden4 ,die konische ,gestalt wird man ohne alle empirische ,beihilfe1 blo nach dem ,begriffe1 anschauend machen knnen1 aber die ,farbe dieses ,kegels wird in einer oder anderer ,erfahrung zuvor gegeben sein mssen4 ,den ,begriff einer ,ursache berhaupt kann ich auf keine ,weise in der ,anschauung darstellen1 als an einem ,beispiele1 das mir ,erfahrung an die ,hand gibt1 usw4 brigens handelt die ,philosophie ebensowohl von ,gren1 als die ,mathematik1 z4,b4 von der ,totalitt1 der ,unendlichkeit usw4 ,die ,mathematik beschftigt sich auch mit dem ,unterschiede der ,linien und ,flchen1 als ,rumen1 von verschiedener ,qualitt1 mit der ,kontinuitt der ,ausdehnung1 als einer ,qualitt derselben4 ,aber1 obgleich sie in solchen ,fllen einen gemeinschaftlichen ,gegenstand haben1 so ist die ,art1 ihn durch die ,vernunft zu behandeln1 doch ganz anders in der philosophischen1 als mathematischen ,betrachtung4 ,jene hlt sich blo an allgemeinen ,begriffen1 diese kann mit dem bloen ,begriffe nichts ausrichten1 sondern eilt sogleich zur ,anschauung1 in welcher sie den ,begriff in concreto betrachtet1 aber doch nicht empirisch1 sondern blo in einer solchen1 die sie a priori darstellt1 d4i4 konstruiert hat1 und in welcher dasjenige1 was aus den allgemeinen ,bedingungen der ,konstruktion folgt1 auch von dem ,objekte des konstruierten ,begriffs allgemein gelten mu4 ,man gebe einem ,philosophen den ,begriff eines ,triangels1 und lasse ihn nach seiner ,art ausfindig machen1 wie sich wohl die ,summe seiner ,winkel zum rechten verhalten mge4 ,er hat nun nichts als den ,begriff von einer ,figur1 die in drei geraden ,linien eingeschlossen ist1 und an ihr den ,begriff von ebensoviel ,winkeln4 ,nun mag er diesem ,begriffe nachdenken1 so lange er will1 er wird nichts ,neues herausbringen4 ,er kann den ,begriff der geraden ,linie1 oder eines ,winkels1 oder der ,zahl drei zergliedern und deutlich machen1 aber nicht auf andere ,eigenschaften kommen1 die in diesen ,begriffen gar nicht liegen4 ,allein der ,geometer nehme diese ,frage vor4 ,er fngt sofort davon an1 einen ,triangel zu konstruieren4 ,weil er wei1 da zwei rechte ,winkel zusammen gerade so viel austragen1 als alle berhrenden ,winkel1 die aus einem ,punkte auf einer geraden ,linie gezogen werden knnen1 zusammen1 so verlngert er eine ,seite seines ,triangels1 und bekommt zwei berhrende ,winkel1 die zweien rechten zusammen gleich sind4 ,nun teilt er den ueren von diesen ,winkeln1 indem er eine ,linie mit der gegenberstehenden ,seite des ,triangels parallel zieht1 und sieht1 da hier ein uerer berhrender ,winkel entspringe1 der einem inneren gleich ist1 usw4 ,er gelangt auf solche ,weise durch eine ,kette von ,schlssen1 immer von der ,anschauung geleitet1 zur vllig einleuchtenden und zugleich allgemeinen ,auflsung der ,frage4 ,die ,mathematik aber konstruiert nicht blo ,gren 7quanta71 wie in der ,geometrie1 sondern auch die bloe ,gre 7quantitatem71 wie in der ,buchstabenrechnung1 wobei sie von der ,beschaffenheit des ,gegenstandes1 der nach einem solchen ,grenbegriff gedacht werden soll1 gnzlich abstrahiert4 ,sie whlt sich alsdann eine gewisse ,bezeichnung aller ,konstruktionen von ,gren berhaupt 7,zahlen1 als der ,addition1 ,subtraktion usw471 ,ausziehung der ,wurzel1 und1 nachdem sie den allgemeinen ,begriff der ,gren nach den verschiedenen ,verhltnissen derselben auch bezeichnet hat1 so stellt sie alle ,behandlung1 die durch die ,gre erzeugt und verndert wird1 nach gewissen allgemeinen ,regeln in der ,anschauung dar2 wo eine ,gre durch die andere dividiert werden soll1 setzt sie beider ihre ,charaktere nach der bezeichnenden ,form der ,division zusammen usw41 und gelangt also vermittelst einer symbolischen ,konstruktion ebensogut1 wie die ,geometrie nach einer ostensiven oder geometrischen 7der ,gegenstnde selbst7 dahin1 wohin die diskursive ,erkenntnis vermittelst bloer ,begriffe niemals gelangen knnte4 ,was mag die ,ursache dieser so verschiedenen ,lage sein1 darin sich zwei ,vernunftknstler befinden1 deren der eine seinen ,weg nach ,begriffen1 der andere nach ,anschauungen nimmt1 die er a priori den ,begriffen gem darstellt4 ,nach den oben vorgetragenen transzendentalen ,grundlehren ist diese ,ursache klar4 ,es kommt hier nicht auf analytische ,stze an1 die durch bloe ,zergliederung der ,begriffe erzeugt werden knnen1 7hierin wrde der ,philosoph ohne ,zweifel den ,vorteil ber seinen ,nebenbuhler haben17 sondern auf synthetische1 und zwar solche1 die a priori sollen erkannt werden4 ,denn ich soll nicht auf dasjenige sehen1 was ich in meinem ,begriffe vom ,triangel wirklich denke1 7dieses ist nichts weiter1 als die bloe ,definition17 vielmehr soll ich ber ihn zu ,eigenschaften1 die in diesem ,begriffe nicht liegen1 aber doch zu ihm gehren1 hinausgehen4 ,nun ist dieses nicht anders mglich1 als da ich meinen ,gegenstand nach den ,bedingungen1 entweder der empirischen ,anschauung1 oder der reinen ,anschauung bestimme4 ,das erstere wrde nur einen empirischen ,satz 7durch ,messen seiner ,winkel71 der keine ,allgemeinheit1 noch weniger ,notwendigkeit enthielte1 abgeben1 und von dergleichen ist gar nicht die ,rede4 ,das zweite ,verfahren aber ist die mathematische und zwar hier die geometrische ,konstruktion1 vermittelst deren ich in einer reinen ,anschauung1 ebenso wie in der empirischen1 das ,mannigfaltige1 was zu dem ,schema eines ,triangels berhaupt1 mithin zu seinem ,begriffe gehrt1 hinzusetzen wodurch allerdings allgemeine synthetische ,stze konstruiert werden mssen4 ,ich wrde also umsonst ber den ,triangel philosophieren1 d4i4 diskursiv nachdenken1 ohne dadurch im mindesten weiter zu kommen1 als auf die bloe ,definition1 von der ich aber billig anfangen mte4 ,es gibt zwar eine transzendentale ,synthesis aus lauter ,begriffen1 die wiederum allein dem ,philosophen gelingt1 die aber niemals mehr als ein ,ding berhaupt betrifft1 unter welchen ,bedingungen dessen ,wahrnehmung zur mglichen ,erfahrung gehren knne4 ,aber in den mathematischen ,aufgaben ist hiervon und berhaupt von der ,existenz gar nicht die ,frage1 sondern von den ,eigenschaften der ,gegenstnde an sich selbst1 lediglich sofern diese mit dem ,begriffe derselben verbunden sind4 ,wir haben in dem angefhrten ,beispiele nur deutlich zu machen gesucht1 welcher groe ,unterschied zwischen dem diskursiven ,vernunftgebrauch nach ,begriffen und dem intuitiven durch die ,konstruktion der ,begriffe anzutreffen sei4 ,nun frgts sich natrlicherweise1 was die ,ursache sei1 die einen solchen zwiefachen ,vernunftgebrauch notwendig macht1 und an welchen ,bedingungen man erkennen knne1 ob nur der erste1 oder auch der zweite stattfinde4 ,alle unsere ,erkenntnis bezieht sich doch zuletzt auf mgliche ,anschauungen3 denn durch diese allein wird ein ,gegenstand gegeben4 ,nun enthlt ein ,begriff a priori 7ein nicht empirischer ,begriff7 entweder schon eine reine ,anschauung in sich1 und alsdann kann er konstruiert werden2 oder nichts als die ,synthesis mglicher ,anschauungen1 die a priori nicht gegeben sind1 und alsdann kann man wohl zwar durch ihn synthetisch und a priori urteilen1 aber nur diskursiv1 nach ,begriffen1 niemals aber intuitiv durch die ,konstruktion des ,begriffes4 ,nun ist von aller ,anschauung keine a priori gegeben1 als die bloe ,form der ,erscheinungen1 ,raum und ,zeit1 und ein ,begriff von diesen1 als ,quantis1 lt sich entweder zugleich mit der ,qualitt derselben 7ihre ,gestalt71 oder auch blo ihre ,quantitt 7die bloe ,synthesis des gleichartig ,mannigfaltigen7 durch ,zahl a priori in der ,anschauung darstellen1 d4i4 konstruieren4 ,die ,materie aber der ,erscheinungen1 wodurch uns ,dinge im ,raume und der ,zeit gegeben werden1 kann nur in der ,wahrnehmung1 mithin a posteriori vorgestellt werden4 ,der einzige ,begriff1 der a priori diesen empirischen ,gehalt der ,erscheinungen vorstellt1 ist der ,begriff des ,dinges berhaupt1 und die synthetische ,erkenntnis von demselben a priori kann nichts weiter1 als die bloe ,regel der ,synthesis desjenigen1 was die ,wahrnehmung a posteriori geben mag1 niemals aber die ,anschauung des realen ,gegenstandes a priori liefern1 weil diese notwendig empirisch sein mu4 ,synthetische ,stze1 die auf ,dinge berhaupt1 deren ,anschauung sich a priori gar nicht geben lt1 gehen1 sind transzendental4 ,demnach lassen sich transzendentale ,stze niemals durch ,konstruktion der ,begriffe1 sondern nur nach ,begriffen a priori geben4 ,sie enthalten blo die ,regel1 nach der eine gewisse synthetische ,einheit desjenigen1 was nicht a priori anschaulich vorgestellt werden kann1 7der ,wahrnehmungen17 empirisch gesucht werden soll4 ,sie knnen aber keinen einzigen ihrer ,begriffe a priori in irgendeinem ,falle darstellen1 sondern tun dieses nur a posteriori1 vermittelst der ,erfahrung1 die nach jenen synthetischen ,grundstzen allererst mglich wird4 ,wenn man von einem ,begriffe synthetisch urteilen soll1 so mu man aus diesem ,begriffe hinausgehen1 und zwar zur ,anschauung1 in welcher er gegeben ist4 ,denn1 bliebe man bei dem stehen1 was im ,begriffe enthalten ist1 so wre das ,urteil blo analytisch1 und eine ,erklrung des ,gedanken1 nach demjenigen1 was wirklich in ihm enthalten ist4 ,ich kann aber von dem ,begriffe zu der ihm korrespondierenden reinen oder empirischen ,anschauung gehen1 um ihn in derselben in concreto zu erwgen1 und1 was dem ,gegenstande desselben zukommt1 a priori oder a posteriori zu erkennen4 ,das erstere ist die rationale und mathematische ,erkenntnis durch die ,konstruktion des ,begriffs1 das zweite die bloe empirische 7mechanische7 ,erkenntnis1 die niemals notwendige und apodiktische ,stze geben kann4 ,so knnte ich meinen empirischen ,begriff vom ,golde zergliedern1 ohne dadurch etwas weiter zu gewinnen1 als alles1 was ich bei diesem ,worte wirklich denke1 herzhlen zu knnen1 wodurch in meinem ,erkenntnis zwar eine logische ,verbesserung vorgeht1 aber keine ,vermehrung oder ,zusatz erworben wird4 ,ich nehme aber die ,materie1 welche unter diesem ,namen vorkommt1 und stelle mit ihr ,wahrnehmungen an1 welche mir verschiedene synthetische1 aber empirische ,stze an die ,hand geben werden4 ,den mathematischen ,begriff eines ,triangels wrde ich konstruieren1 d4i4 a priori in der ,anschauung geben1 und auf diesem ,wege eine synthetische1 aber rationale ,erkenntnis bekommen4 ,aber1 wenn mir der transzendentale ,begriff einer ,realitt1 ,substanz1 ,kraft usw4 gegeben ist1 so bezeichnet er weder eine empirische1 noch reine ,anschauung1 sondern lediglich die ,synthesis der empirischen ,anschauungen 7die also a priori nicht gegeben werden knnen71 und es kann also aus ihm1 weil die ,synthesis nicht a priori zu der ,anschauung1 die ihm korrespondiert1 hinausgehen kann1 auch kein bestimmender synthetischer ,satz1 sondern nur ein ,grundsatz der ,synthesis99 mglicher empirischer ,anschauungen entspringen4 ,also ist ein transzendentaler ,satz ein synthetisches ,vernunfterkenntnis nach bloen ,begriffen1 und mithin diskursiv1 indem dadurch alle synthetische ,einheit der empirischen ,erkenntnis allererst mglich1 keine ,anschauung aber dadurch a priori gegeben wird4 99 ,vermittelst des ,begriffs der ,ursache gehe ich wirklich aus dem empirischen ,begriffe von einer ,begebenheit 7da etwas geschieht7 heraus1 aber nicht zu der ,anschauung1 die den ,begriff der ,ursache in concreto darstellt1 sondern zu den ,zeitbedingungen berhaupt1 die in der ,erfahrung dem ,begriffe der ,ursache gem gefunden werden mchten4 ,ich verfahre also blo nach ,begriffen1 und kann nicht durch ,konstruktion der ,begriffe verfahren1 weil der ,begriff eine ,regel der ,synthesis der ,wahrnehmungen ist1 die keine reine ,anschauungen sind1 und sich also a priori nicht geben lassen4 ,so gibt es denn einen doppelten ,vernunftgebrauch1 der1 unerachtet der ,allgemeinheit der ,erkenntnis und ihrer ,erzeugung a priori1 welche sie gemein haben1 dennoch im ,fortgange sehr verschieden ist1 und zwar darum1 weil in der ,erscheinung1 als wodurch uns alle ,gegenstnde gegeben werden1 zwei ,stcke sind3 die ,form der ,anschauung 7,raum und ,zeit71 die vllig a priori erkannt und bestimmt werden kann1 und die ,materie 7das ,physische71 oder der ,gehalt1 welcher ein ,etwas bedeutet1 das im ,raume und der ,zeit angetroffen wird1 mithin ein ,dasein enthlt und der ,empfindung korrespondiert4 ,in ,ansehung des letzteren1 welches niemals anders auf bestimmte ,art1 als empirisch gegeben werden kann1 knnen wir nichts a priori haben1 als unbestimmte ,begriffe der ,synthesis mglicher ,empfindungen1 sofern sie zur ,einheit der ,apperzeption 7in einer mglichen ,erfahrung7 gehren4 ,in ,ansehung der ersteren knnen wir unsere ,begriffe in der ,anschauung a priori bestimmen1 indem wir uns im ,raume und der ,zeit die ,gegenstnde selbst durch gleichfrmige ,synthesis schaffen1 indem wir sie blo als ,quanta betrachten4 ,jener heit der ,vernunftgebrauch nach ,begriffen1 indem wir nichts weiter tun knnen1 als ,erscheinungen dem realen ,inhalte nach unter ,begriffe zu bringen1 welche darauf nicht anders als empirisch1 d4i4 a posteriori1 7aber jenen ,begriffen als ,regeln einer empirischen ,synthesis gem17 knnen bestimmt werden2 dieser ist der ,vernunftgebrauch durch ,konstruktion der ,begriffe1 indem diese1 da sie schon auf eine ,anschauung a priori gehen1 auch eben darum a priori und ohne alle empirische data in der reinen ,anschauung bestimmt gegeben werden knnen4 ,alles1 was da ist 7ein ,ding im ,raum oder der ,zeit71 zu erwgen1 ob und wiefern es ein ,quantum ist oder nicht1 da ein ,dasein in demselben oder ,mangel vorgestellt werden msse1 wie fern dieses ,etwas 7welches ,raum oder ,zeit erfllt7 ein erstes ,substratum1 oder bloe ,bestimmung sei1 eine ,beziehung seines ,daseins auf etwas anderes1 als ,ursache oder ,wirkung1 habe1 und endlich isoliert oder in wechselseitiger ,abhngigkeit mit anderen in ,ansehung des ,daseins stehe1 die ,mglichkeit dieses ,daseins1 die ,wirklichkeit und ,notwendigkeit1 oder die ,gegenteile derselben zu erwgen3 dieses alles gehrt zum ,vernunfterkenntnis aus ,begriffen1 welches philosophisch genannt wird4 ,aber im ,raume eine ,anschauung a priori zu bestimmen 7,gestalt71 die ,zeit zu teilen 7,dauer71 oder blo das ,allgemeine der ,synthesis von einem und demselben in der ,zeit und dem ,raume1 und die daraus entspringende ,gre einer ,anschauung berhaupt 7,zahl7 zu erkennen1 das ist ein ,vernunftgeschft durch ,konstruktion der ,begriffe1 und heit mathematisch4 ,das groe ,glck1 welches die ,vernunft vermittelst der ,mathematik macht1 bringt ganz natrlicherweise die ,vermutung zuwege1 da es1 wo nicht ihr selbst1 doch ihrer ,methode1 auch auer dem ,felde der ,gren gelingen werde1 indem sie alle ihre ,begriffe auf ,anschauungen bringt1 die sie a priori geben kann1 und wodurch sie1 so zu reden1 ,meister ber die ,natur wird2 da hingegen reine ,philosophie mit diskursiven ,begriffen a priori in der ,natur herumpfuscht1 ohne die ,realitt derselben a priori anschauend und eben dadurch beglaubigt machen zu knnen4 ,auch scheint es den ,meistern in dieser ,kunst an dieser ,zuversicht zu sich selbst und dem gemeinen ,wesen an groen ,erwartungen von ihrer ,geschicklichkeit1 wenn sie sich einmal hiermit befassen sollten1 gar nicht zu fehlen4 ,denn da sie kaum jemals ber ihre ,mathematik philosophiert haben1 7ein schweres ,geschft67 so kommt ihnen der spezifische ,unterschied des einen ,vernunftgebrauchs von dem anderen gar nicht in ,sinn und ,gedanken4 ,gangbare und empirisch gebrauchte ,regeln1 die sie von der gemeinen ,vernunft borgen1 gelten ihnen dann statt ,axiomen4 ,wo ihnen die ,begriffe von ,raum und ,zeit1 womit sie sich 7als den einzigen ursprnglichen ,quantis7 beschftigen1 herkommen mgen1 daran ist ihnen gar nichts gelegen1 und ebenso scheint es ihnen unntz zu sein1 den ,ursprung reiner ,verstandesbegriffe1 und hiermit auch den ,umfang ihrer ,gltigkeit zu erforschen1 sondern nur sich ihrer zu bedienen4 ,in allem diesem tun sie ganz recht1 wenn sie nur ihre angewiesene ,grenze1 nmlich die der ,natur nicht berschreiten4 ,so aber geraten sie unvermerkt1 von dem ,felde der ,sinnlichkeit1 auf den unsicheren ,boden reiner und selbst transzendentaler ,begriffe1 wo der ,grund 7instabilis tellus1 innabilis unda7 ihnen weder zu stehen1 noch zu schwimmen erlaubt1 und sich nur flchtige ,schritte tun lassen1 von denen die ,zeit nicht die mindeste ,spur aufbehlt1 da hingegen ihr ,gang in der ,mathematik eine ,heeresstrae macht1 welche noch die spteste ,nachkommenschaft mit ,zuversicht betreten kann4 ,da wir es uns zur ,pflicht gemacht haben1 die ,grenzen der reinen ,vernunft im transzendentalen ,gebrauche genau und mit ,gewiheit zu bestimmen1 diese ,art der ,bestrebung aber das ,besondere an sich hat1 unerachtet der nachdrcklichsten und klarsten ,warnungen1 sich noch immer durch ,hoffnung hinhalten zu lassen1 ehe man den ,anschlag gnzlich aufgibt1 ber ,grenzen der ,erfahrungen hinaus in die reizenden ,gegenden des ,intellektuellen zu gelangen3 so ist es notwendig1 noch gleichsam den letzten ,anker einer phantasiereichen ,hoffnung wegzunehmen1 und zu zeigen1 da die ,befolgung der mathematischen ,methode in dieser ,art ,erkenntnis nicht den mindesten ,vorteil schaffen knne1 es mte denn der sein1 die ,blen ihrer selbst desto deutlicher aufzudecken1 da ,mekunst und ,philosophie zwei ganz verschiedene ,dinge seien1 ob sie sich zwar in der ,naturwissenschaft einander die ,hand bieten1 mithin das ,verfahren des einen niemals von dem anderen nachgeahmt werden knne4 ,die ,grndlichkeit der ,mathematik beruht auf ,definitionen1 ,axiomen1 ,demonstrationen4 ,ich werde mich damit begngen1 zu zeigen3 da keines dieser ,stcke in dem ,sinne1 darin sie der ,mathematiker nimmt1 von der ,philosophie knne geleistet1 noch nachgeahmt werden4 ,da der ,meknstler1 nach seiner ,methode1 in der ,philosophie nichts als ,kartengebude zustande bringe1 der ,philosoph nach der seinigen in dem ,anteil der ,mathematik nur ein ,geschwtz erregen knne1 wiewohl eben darin ,philosophie besteht1 seine ,grenzen zu kennen1 und selbst der ,mathematiker1 wenn das ,talent desselben nicht etwa schon von der ,natur begrenzt und auf sein ,fach eingeschrnkt ist1 die ,warnungen der ,philosophie nicht ausschlagen1 noch sich ber sie wegsetzen kann4 #a4 ,von den ,definitionen4 ,definieren soll1 wie es der ,ausdruck selbst gibt1 eigentlich nur so viel bedeuten1 als1 den ausfhrlichen ,begriff eines ,dinges innerhalb seiner ,grenzen ursprnglich darstellen994 ,nach einer solchen ,forderung kann ein empirischer ,begriff gar nicht definiert1 sondern nur expliziert werden4 ,denn1 da wir an ihm nur einige ,merkmale von einer gewissen ,art ,gegenstnde der ,sinne haben1 so ist es niemals sicher1 ob man unter dem ,worte1 der denselben ,gegenstand bezeichnet1 nicht einmal mehr1 das andere ,mal weniger ,merkmale desselben denke4 ,so kann der eine im ,begriffe vom ,golde sich auer dem ,gewichte1 der ,farbe1 der ,zhigkeit1 noch die ,eigenschaft1 da es nicht rostet1 denken1 der andere davon vielleicht nichts wissen4 ,man bedient sich gewisser ,merkmale nur so lange1 als sie zum ,unterscheiden hinreichend sind2 neue ,bemerkungen dagegen nehmen welche weg und setzen einige hinzu1 der ,begriff steht also niemals zwischen sicheren ,grenzen4 ,und wozu sollte es auch dienen1 einen solchen ,begriff zu definieren1 da1 wenn z4,b4 von dem ,wasser und dessen ,eigenschaften die ,rede ist1 man sich bei dem nicht aufhalten wird1 was man bei dem ,worte ,wasser denkt1 sondern zu ,versuchen schreitet1 und das ,wort1 mit den wenigen ,merkmalen1 die ihm anhngen1 nur eine ,bezeichnung und nicht einen ,begriff der ,sache ausmachen soll1 mithin die angebliche ,definition nichts anderes als ,wortbestimmung ist4 ,zweitens kann auch1 genau zu reden1 kein a priori gegebener ,begriff definiert werden1 z4,b4 ,substanz1 ,ursache1 ,recht1 ,billigkeit usw4 ,denn ich kann niemals sicher sein1 da die deutliche ,vorstellung eines 7noch verworren7 gegebenen ,begriffs ausfhrlich entwickelt worden1 als wenn ich wei1 da dieselbe dem ,gegenstande adquat sei4 ,da der ,begriff desselben aber1 so wie er gegeben ist1 viel dunkle ,vorstellungen enthalten kann1 die wir in der ,zergliederung bergehen1 ob wir sie zwar in der ,anwendung jederzeit brauchen3 so ist die ,ausfhrlichkeit der ,zergliederung meines ,begriffs immer zweifelhaft1 und kann nur durch vielfltig zutreffende ,beispiele vermutlich1 niemals aber apodiktisch gewi gemacht werden4 ,anstatt des ,ausdrucks3 ,definition1 wrde ich lieber den der ,exposition brauchen1 der immer noch behutsam bleibt1 und bei dem der ,kritiker sie auf einen gewissen ,grad gelten lassen und doch wegen der ,ausfhrlichkeit noch ,bedenken tragen kann4 ,da also weder empirisch1 noch a priori gegebene ,begriffe definiert werden knnen1 so bleiben keine anderen als willkrlich gedachte brig1 an denen man dieses ,kunststck versuchen kann4 ,meinen ,begriff kann ich in solchem ,falle jederzeit definieren2 denn ich mu doch wissen1 was ich habe denken wollen1 da ich ihn selbst vorsetzlich gemacht habe1 und er mir weder durch die ,natur des ,verstandes1 noch durch die ,erfahrung gegeben worden1 aber ich kann nicht sagen1 da ich dadurch einen wahren ,gegenstand definiert habe4 ,denn1 wenn der ,begriff auf empirischen ,bedingungen beruht1 z4,b4 eine ,schiffsuhr1 so wird der ,gegenstand und dessen ,mglichkeit durch diesen willkrlichen ,begriff noch nicht gegeben2 ich wei daraus nicht einmal1 ob er berall einen ,gegenstand habe1 und meine ,erklrung kann besser eine ,deklaration 7meines ,projekts7 als ,definition eines ,gegenstandes heien4 ,also blieben keine anderen ,begriffe brig1 die zum ,definieren taugen1 als solche1 die eine willkrliche ,synthesis enthalten1 welche a priori konstruiert werden kann1 mithin hat nur die ,mathematik ,definitionen4 ,denn1 den ,gegenstand1 den sie denkt1 stellt sie auch a priori in der ,anschauung dar1 und dieser kann sicher nicht mehr noch weniger enthalten1 als der ,begriff1 weil durch die ,erklrung der ,begriff von dem ,gegenstande ursprnglich1 d4i4 ohne die ,erklrung irgend wovon abzuleiten1 gegeben wurde4 ,die deutsche ,sprache hat fr die ,ausdrcke der ,exposition1 ,explikation1 ,deklaration und ,definition nichts mehr1 als das eine ,wort3 ,erklrung1 und daher mssen wir schon von der ,strenge der ,forderung1 da wir nmlich den philosophischen ,erklrungen den ,ehrennamen der ,definition verweigerten1 etwas ablassen1 und wollen diese ganze ,anmerkung darauf einschrnken1 da philosophische ,definitionen nur als ,expositionen gegebener1 mathematische aber als ,konstruktionen ursprnglich gemachter ,begriffe1 jene nur analytisch durch ,zergliederung 7deren ,vollstndigkeit nicht apodiktisch gewi ist71 diese synthetisch zustande gebracht werden1 und also den ,begriff selbst machen1 dagegen die ersteren ihn nur erklren4 ,hieraus folgt3 99 ,ausfhrlichkeit bedeutet die ,klarheit und ,zulnglichkeit der ,merkmale2 ,grenzen die ,przision1 da deren nicht mehr sind1 als zum ausfhrlichen ,begriffe gehren2 ursprnglich aber1 da diese ,grenzbestimmung nicht irgend woher abgeleitet sei und also noch eines ,beweises bedrfe1 welches die vermeintliche ,erklrung unfhig machen wrde1 an der ,spitze aller ,urteile ber einen ,gegenstand zu stehen4 a7 da man es in der ,philosophie der ,mathematik nicht so nachtun msse1 die ,definition voranzuschicken1 als nur etwa zum bloen ,versuche4 ,denn1 da sie ,zergliederungen gegebener ,begriffe sind1 so gehen diese ,begriffe1 obzwar nur noch verworren1 voran1 und die unvollstndige ,exposition geht vor der vollstndigen1 so1 da wir aus einigen ,merkmalen1 die wir aus einer noch unvollendeten ,zergliederung gezogen haben1 manches vorher schlieen knnen1 ehe wir zur vollstndigen ,exposition1 d4i4 der ,definition gelangt sind2 mit einem ,worte1 da in der ,philosophie die ,definition1 als abgemessene ,deutlichkeit1 das ,werk eher schliee1 als anfangen msse994 ,dagegen haben wir in der ,mathematik gar keinen ,begriff vor der ,definition1 als durch welche der ,begriff allererst gegeben wird1 sie mu also und kann auch jederzeit davon anfangen4 99 ,die ,philosophie wimmelt von fehlerhaften ,definitionen1 vornehmlich solchen1 die zwar wirklich ,elemente zur ,definition1 aber noch nicht vollstndig enthalten4 ,wrde man nun eher gar nichts mit einem ,begriffe anfangen knnen1 als bis man ihn definiert htte1 so wrde es gar schlecht mit allem ,philosophieren stehen4 ,da aber1 so weit die ,elemente 7der ,zergliederung7 reichen1 immer ein guter und sicherer ,gebrauch davon zu machen ist1 so knnen auch mangelhafte ,definitionen1 d4i4 ,stze1 die eigentlich noch nicht ,definitionen1 aber brigens wahr und also ,annherungen zu ihnen sind1 sehr ntzlich gebraucht werden4 ,in der ,mathematik gehrt die ,definition ad esse1 in der ,philosophie ad melius esse4 ,es ist schn1 aber oft sehr schwer1 dazu zu gelangen4 ,noch suchen die ,juristen eine ,definition zu ihrem ,begriffe von ,recht4 b7 ,mathematische ,definitionen knnen niemals irren4 ,denn1 weil der ,begriff durch die ,definition zuerst gegeben wird1 so enthlt er gerade nur das1 was die ,definition durch ihn gedacht haben will4 ,aber1 obgleich dem ,inhalte nach nichts ,unrichtiges darin vorkommen kann1 so kann doch bisweilen1 obzwar nur selten1 in der ,form 7der ,einkleidung7 gefehlt werden1 nmlich in ,ansehung der ,przision4 ,so hat die gemeine ,erklrung der ,kreislinie1 da sie eine krumme ,linie sei1 deren alle ,punkte von einem einigen 7dem ,mittelpunkte7 gleich weit abstehen1 den ,fehler1 da die ,bestimmung krumm unntiger ,weise eingeflossen ist4 ,denn es mu einen besonderen ,lehrsatz geben1 der aus der ,definition gefolgert wird und leicht bewiesen werden kann3 da eine jede ,linie1 deren alle ,punkte von einem einigen gleich weit abstehen1 krumm 7kein ,teil von ihr gerade7 sei4 ,analytische ,definitionen knnen dagegen auf vielfltige ,art irren1 entweder indem sie ,merkmale hineinbringen1 die wirklich nicht im ,begriffe lagen1 oder an der ,ausfhrlichkeit ermangeln1 die das ,wesentliche einer ,definition ausmacht1 weil man der ,vollstndigkeit seiner ,zergliederung nicht so vllig gewi sein kann4 ,um deswillen lt sich die ,methode der ,mathematik im ,definieren in der ,philosophie nicht nachahmen4 #b4 ,von den ,axiomen4 ,diese sind synthetische ,grundstze a priori1 sofern sie unmittelbar gewi sind4 ,nun lt sich nicht ein ,begriff mit dem anderen synthetisch und doch unmittelbar verbinden1 weil1 damit wir ber einen ,begriff hinausgehen knnen1 ein drittes vermittelnde ,erkenntnis ntig ist4 ,da nun ,philosophie blo die ,vernunfterkenntnis nach ,begriffen ist1 so wird in ihr kein ,grundsatz anzutreffen sein1 der den ,namen eines ,axioms verdiene4 ,die ,mathematik dagegen ist der ,axiomen fhig1 weil sie vermittelst der ,konstruktion der ,begriffe in der ,anschauung des ,gegenstandes die ,prdikate desselben a priori und unmittelbar verknpfen kann1 z4,b4 da drei ,punkte jederzeit in einer ,ebene liegen4 ,dagegen kann ein synthetischer ,grundsatz blo aus ,begriffen niemals unmittelbar gewi sein2 z4,b4 der ,satz3 alles1 was geschieht1 hat seine ,ursache1 da ich mich nach einem dritten herumgehen mu1 nmlich der ,bedingung der ,zeitbestimmung in einer ,erfahrung1 und nicht direkt unmittelbar aus den ,begriffen allein einen solchen ,grundsatz erkennen konnte4 ,diskursive ,grundstze sind also ganz etwas anderes als intuitive1 d4i4 ,axiomen4 ,jene erfordern jederzeit noch eine ,deduktion1 deren die letzteren ganz und gar entbehren knnen1 und1 da diese eben um desselben ,grundes wegen evident sind1 welches die philosophischen ,grundstze1 bei aller ihrer ,gewiheit1 doch niemals vorgeben knnen1 so fehlt unendlich viel daran1 da irgendein synthetischer ,satz der reinen und transzendentalen ,vernunft so augenscheinlich sei 7wie man sich trotzig auszudrcken pflegt71 als der ,satz3 da zweimal zwei vier geben4 ,ich habe zwar in der ,analytik1 bei der ,tafel der ,grundstze des reinen ,verstandes1 auch gewisser ,axiomen der ,anschauung gedacht2 allein der daselbst angefhrte ,grundsatz war selbst kein ,axiom1 sondern diente nur dazu1 das ,prinzipium der ,mglichkeit der ,axiomen berhaupt anzugeben1 und selbst nur ein ,grundsatz aus ,begriffen4 ,denn sogar die ,mglichkeit der ,mathematik mu in der ,transzendentalphilosophie gezeigt werden4 ,die ,philosophie hat also keine ,axiomen und darf niemals ihre ,grundstze a priori so schlechthin gebieten1 sondern mu sich dazu bequemen1 ihre ,befugnis wegen derselben durch grndliche ,deduktion zu rechtfertigen4 #c4 ,von den ,demonstrationen4 ,nur ein apodiktischer ,beweis1 sofern er intuitiv ist1 kann ,demonstration heien4 ,erfahrung lehrt uns wohl1 was da sei1 aber nicht1 da es gar nicht anders sein knne4 ,daher knnen empirische ,beweisgrnde keinen apodiktischen ,beweis verschaffen4 ,aus ,begriffen a priori 7im diskursiven ,erkenntnisse7 kann aber niemals anschauende ,gewiheit d4i4 ,evidenz entspringen1 so sehr auch sonst das ,urteil apodiktisch gewi sein mag4 ,nur die ,mathematik enthlt also ,demonstrationen1 weil sie nicht aus ,begriffen1 sondern der ,konstruktion derselben1 d4i4 der ,anschauung1 die den ,begriffen entsprechend a priori gegeben werden kann1 ihr ,erkenntnis ableitet4 ,selbst das ,verfahren der ,algeber mit ihren ,gleichungen1 aus denen sie durch ,reduktion die ,wahrheit zusamt dem ,beweise hervorbringt1 ist zwar keine geometrische1 aber doch charakteristische ,konstruktion1 in welcher man an den ,zeichen die ,begriffe1 vornehmlich von dem ,verhltnisse der ,gren1 in der ,anschauung darlegt1 und1 ohne einmal auf das ,heuristische zu sehen1 alle ,schlsse vor ,fehlern dadurch sichert1 da jeder derselben vor ,augen gestellt wird4 ,da hingegen das philosophische ,erkenntnis dieses ,vorteils entbehren mu1 indem es das ,allgemeine jederzeit in abstracto 7durch ,begriffe7 betrachten mu1 indessen da ,mathematik das ,allgemeine in concreto 7in der einzelnen ,anschauung7 und doch durch reine ,vorstellung a priori erwgen kann1 wobei jeder ,fehltritt sichtbar wird4 ,ich mchte die ersteren daher lieber akroamatische 7diskursive7 ,beweise nennen1 weil sie sich nur durch lauter ,worte 7den ,gegenstand in ,gedanken7 fhren lassen1 als ,demonstrationen1 welche1 wie der ,ausdruck es schon anzeigt1 in der ,anschauung des ,gegenstandes fortgehen4 ,aus allem diesem folgt nun1 da es sich fr die ,natur der ,philosophie gar nicht schicke1 vornehmlich im ,felde der reinen ,vernunft1 mit einem dogmatischen ,gange zu strotzen und sich mit den ,titeln und ,bndern der ,mathematik auszuschmcken1 in deren ,orden sie doch nicht gehrt1 ob sie zwar auf schwesterliche ,vereinigung mit derselben zu hoffen alle ,ursache hat4 ,jene sind eitle ,anmaungen1 die niemals gelingen knnen1 vielmehr ihre ,absicht rckgngig machen mssen1 die ,blendwerke einer ihre ,grenzen verkennenden ,vernunft zu entdecken1 und1 vermittelst hinreichender ,aufklrung unserer ,begriffe1 den ,eigendnkel der ,spekulation auf das bescheidene1 aber grndliche ,selbsterkenntnis zurckzufhren4 ,die ,vernunft wird also in ihren transzendentalen ,versuchen nicht so zuversichtlich vor sich hinsehen knnen1 gleich als wenn der ,weg1 den sie zurckgelegt hat1 so ganz gerade zum ,ziele fhre1 und auf ihre zum ,grunde gelegten ,prmissen nicht so mutig rechnen knnen1 da es nicht ntig wre1 fters zurck zu sehen und achtzuhaben1 ob sich nicht etwa im ,fortgange der ,schlsse ,fehler entdecken1 die in den ,prinzipien bersehen worden1 und es ntig machen1 sie entweder mehr zu bestimmen1 oder ganz abzundern4 ,ich teile alle apodiktischen ,stze 7sie mgen nun erweislich oder auch unmittelbar gewi sein7 in ,dogmata und ,mathemata ein4 ,ein direkt synthetischer ,satz aus ,begriffen ist ein ,dogma2 dagegen ein dergleichen ,satz durch ,konstruktion der ,begriffe1 ist ein ,mathema4 ,analytische ,urteile lehren uns eigentlich nichts mehr vom ,gegenstande1 als was der ,begriff1 den wir von ihm haben1 schon in sich enthlt1 weil sie die ,erkenntnis ber den ,begriff des ,subjekts nicht erweitern1 sondern diesen nur erlutern4 ,sie knnen daher nicht fglich ,dogmen heien 7welches ,wort man vielleicht durch ,lehrsprche bersetzen knnte74 ,aber unter den gedachten zwei ,arten synthetischer ,stze a priori knnen1 nach dem gewhnlichen ,redegebrauch1 nur die zum philosophischen ,erkenntnisse gehrigen diesen ,namen fhren1 und man wrde schwerlich die ,stze der ,rechenkunst1 oder ,geometrie1 ,dogmata nennen4 ,also besttigt dieser ,gebrauch die ,erklrung1 die wir gaben1 da nur ,urteile aus ,begriffen1 und nicht die aus der ,konstruktion der ,begriffe1 dogmatisch heien knnen4 ,nun enthlt die ganze reine ,vernunft in ihrem blo spekulativen ,gebrauche nicht ein einziges direkt synthetisches ,urteil aus ,begriffen4 ,denn durch ,ideen ist sie1 wie wir gezeigt haben1 gar keiner synthetischen ,urteile1 die objektive ,gltigkeit htten1 fhig2 durch ,verstandesbegriffe aber errichtet sie zwar sichere ,grundstze1 aber gar nicht direkt aus ,begriffen1 sondern immer nur indirekt durch ,beziehung dieser ,begriffe auf etwas ganz ,zuflliges1 nmlich mgliche ,erfahrung2 da sie denn1 wenn diese 7etwas als ,gegenstand mglicher ,erfahrungen7 vorausgesetzt wird1 allerdings apodiktisch gewi sind1 an sich selbst aber 7direkt7 a priori gar nicht einmal erkannt werden knnen4 ,so kann niemand den ,satz3 alles1 was geschieht1 hat seine ,ursache1 aus diesen gegebenen ,begriffen allein grndlich einsehen4 ,daher ist er kein ,dogma1 ob er gleich in einem anderen ,gesichtspunkte1 nmlich dem einzigen ,felde seines mglichen ,gebrauchs1 d4i4 der ,erfahrung1 ganz wohl und apodiktisch bewiesen werden kann4 ,er heit aber ,grundsatz und nicht ,lehrsatz1 ob er gleich bewiesen werden mu1 darum1 weil er die besondere ,eigenschaft hat1 da er seinen ,beweisgrund1 nmlich ,erfahrung1 selbst zuerst mglich macht1 und bei dieser immer vorausgesetzt werden mu4 ,gibt es nun im spekulativen ,gebrauche der reinen ,vernunft auch dem ,inhalte nach gar keine ,dogmate1 so ist alle dogmatische ,methode1 sie mag nun dem ,mathematiker abgeborgt sein1 oder eine eigentmliche ,manier werden sollen1 fr sich unschicklich4 ,denn sie verbirgt nur die ,fehler und ,irrtmer1 und tuscht die ,philosophie1 deren eigentliche ,absicht ist1 alle ,schritte der ,vernunft in ihrem klarsten ,lichte sehen zu lassen4 ,gleichwohl kann die ,methode immer systematisch sein4 ,denn unsere ,vernunft 7subjektiv7 ist selbst ein ,system1 aber in ihrem reinen ,gebrauche1 vermittelst bloer ,begriffe1 nur ein ,system der ,nachforschung nach ,grundstzen der ,einheit1 zu welcher ,erfahrung allein den ,stoff hergeben kann4 ,von der eigentmlichen ,methode einer ,transzendentalphilosophie lt sich aber hier nichts sagen1 da wir es nur mit einer ,kritik unserer ,vermgensumstnde zu tun haben1 ob wir berall bauen1 und wie hoch wir wohl unser ,gebude1 aus dem ,stoffe1 den wir haben1 7den reinen ,begriffen a priori17 auffhren knnen4 ,des ersten ,hauptstcks ,zweiter ,abschnitt ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung ihres polemischen ,gebrauchs ,die ,vernunft mu sich in allen ihren ,unternehmungen der ,kritik unterwerfen1 und kann der ,freiheit derselben durch kein ,verbot ,abbruch tun1 ohne sich selbst zu schaden und einen ihr nachteiligen ,verdacht auf sich zu ziehen4 ,da ist nun nichts so wichtig1 in ,ansehung des ,nutzens1 nichts so heilig1 da sich dieser prfenden und musternden ,durchsuchung1 die kein ,ansehen der ,person kennt1 entziehen drfte4 ,auf dieser ,freiheit beruht sogar die ,existenz der ,vernunft1 die kein diktatorisches ,ansehen hat1 sondern deren ,ausspruch jederzeit nichts als die ,einstimmung freier ,brger ist1 deren jeglicher seine ,bedenklichkeiten1 ja sogar sein veto1 ohne ,zurckhalten mu uern knnen4 ,ob nun aber gleich die ,vernunft sich der ,kritik niemals verweigern kann1 so hat sie doch nicht jederzeit ,ursache1 sie zu scheuen4 ,aber die reine ,vernunft in ihrem dogmatischen 7nicht mathematischen7 ,gebrauche ist sich nicht so sehr der genauesten ,beobachtung ihrer obersten ,gesetze bewut1 da sie nicht mit ,bldigkeit1 ja mit gnzlicher ,ablegung alles angematen dogmatischen ,ansehens1 vor dem kritischen ,auge einer hheren und richterlichen ,vernunft erscheinen mte4 ,ganz anders ist es bewandt1 wenn sie es nicht mit der ,zensur des ,richters1 sondern den ,ansprchen ihres ,mitbrgers zu tun hat1 und sich dagegen blo verteidigen soll4 ,denn1 da diese ebensowohl dogmatisch sein wollen1 obzwar im ,verneinen1 als jene im ,bejahen3 so findet eine ,rechtfertigung kat' anthropon statt1 die wider alle ,beeintrchtigung sichert1 und einen titulierten ,besitz verschafft1 der keine fremden ,anmaungen scheuen darf1 ob er gleich selbst kat' aledeian nicht hinreichend bewiesen werden kann4 ,unter dem polemischen ,gebrauche der reinen ,vernunft verstehe ich nun die ,verteidigung ihrer ,stze gegen die dogmatischen ,verneinungen derselben4 ,hier kommt es nun nicht darauf an1 ob ihre ,behauptungen nicht vielleicht auch falsch sein mchten1 sondern nur1 da niemand das ,gegenteil jemals mit apodiktischer ,gewiheit 7ja auch nur mit grerem ,scheine7 behaupten knne4 ,denn wir sind alsdann doch nicht bittweise in unserem ,besitz1 wenn wir einen1 obzwar nicht hinreichenden1 ,titel derselben vor uns haben1 und es vllig gewi ist1 da niemand die ,unrechtmigkeit dieses ,besitzes jemals beweisen knne4 ,es ist etwas ,bekmmerndes und ,niederschlagendes1 da es berhaupt eine ,antithetik der reinen ,vernunft geben1 und diese1 die doch den obersten ,gerichtshof ber alle ,streitigkeiten vorstellt1 mit sich selbst in ,streit geraten soll4 ,zwar hatten wir oben eine solche scheinbare ,antithetik derselben vor uns2 aber es zeigte sich1 da sie auf einem ,miverstande beruhte1 da man nmlich1 dem gemeinen ,vorurteile gem1 ,erscheinungen fr ,sachen an sich selbst nahm1 und dann eine absolute ,vollstndigkeit ihrer ,synthesis1 auf eine oder andere ,art 7die aber auf beiderlei ,art gleich unmglich war71 verlangte1 welches aber von ,erscheinungen gar nicht erwartet werden kann4 ,es war also damals kein wirklicher ,widerspruch der ,vernunft mit ihr selbst bei den ,stzen3 die ,reihe an sich gegebener ,erscheinungen hat einen absolut ersten ,anfang1 und3 diese ,reihe ist schlechthin und an sich selbst ohne allen ,anfang2 denn beide ,stze bestehen gar wohl zusammen1 weil ,erscheinungen nach ihrem ,dasein 7als ,erscheinungen7 an sich selbst gar nichts d4i4 etwas ,widersprechendes sind1 und also deren ,voraussetzung natrlicherweise widersprechende ,folgerungen nach sich ziehen mu4 ,ein solcher ,miverstand kann aber nicht vorgewandt und dadurch der ,streit der ,vernunft beigelegt werden1 wenn etwa theistisch behauptet wrde3 es ist ein hchstes ,wesen1 und dagegen atheistisch3 es ist kein hchstes ,wesen2 oder1 in der ,psychologie3 alles1 was da denkt1 ist von absoluter beharrlicher ,einheit und also von aller vergnglichen materiellen ,einheit unterschieden1 welchem ein anderer entgegengesetzte3 die ,seele ist nicht immaterielle ,einheit und kann von der ,vergnglichkeit nicht ausgenommen werden4 ,denn der ,gegenstand der ,frage ist hier von allem ,fremdartigen1 das seiner ,natur widerspricht1 frei1 und der ,verstand hat es nur mit ,sachen an sich selbst und nicht mit ,erscheinungen zu tun4 ,es wrde also hier freilich ein wahrer ,widerstreit anzutreffen sein1 wenn nur die reine ,vernunft auf der verneinenden ,seite etwas zu sagen htte1 was dem ,grunde einer ,behauptung nahe kme2 denn was die ,kritik der ,beweisgrnde des dogmatisch ,bejahenden betrifft1 die kann man ihm sehr wohl einrumen1 ohne darum diese ,stze aufzugeben1 die doch wenigstens das ,interesse der ,vernunft fr sich haben1 darauf sich der ,gegner gar nicht berufen kann4 ,ich bin zwar nicht der ,meinung1 welche vortreffliche und nachdenkende ,mnner 7z4,b4 ,sulzer7 so oft geuert haben1 da sie die ,schwche der bisherigen ,beweise fhlten3 da man hoffen knne1 man werde dereinst noch evidente ,demonstrationen der zwei ,kardinalstze unserer reinen ,vernunft3 es ist ein ,gott1 es ist ein knftiges ,leben1 erfinden4 ,vielmehr bin ich gewi1 da dieses niemals geschehen werde4 ,denn1 wo will die ,vernunft den ,grund zu solchen synthetischen ,behauptungen1 die sich nicht auf ,gegenstnde der ,erfahrung und deren innerer ,mglichkeit beziehen1 hernehmen8 ,aber es ist auch apodiktisch gewi1 da niemals irgendein ,mensch auftreten werde1 der das ,gegenteil mit dem mindesten ,scheine1 geschweige dogmatisch behaupten knne4 ,denn1 weil er dieses doch blo durch reine ,vernunft dartun knnte1 so mte er es unternehmen1 zu beweisen3 da ein hchstes ,wesen1 da das in uns denkende ,subjekt1 als reine ,intelligenz1 unmglich sei4 ,wo will er aber die ,kenntnisse hernehmen1 die ihn1 von ,dingen ber alle mgliche ,erfahrung hinaus so synthetisch zu urteilen1 berechtigten4 ,wir knnen also darber ganz unbekmmert sein1 da uns jemand das ,gegenteil einstens beweisen werde2 da wir darum eben nicht ntig haben1 auf schulgerechte ,beweise zu sinnen1 sondern immerhin diejenigen ,stze annehmen knnen1 welche mit dem spekulativen ,interesse unserer ,vernunft im empirischen ,gebrauch ganz wohl zusammenhngen1 und berdem es mit dem praktischen ,interesse zu vereinigen die einzigen ,mittel sind4 ,fr den ,gegner 7der hier nicht blo als ,kritiker betrachtet werden mu17 haben wir unser non liquet in ,bereitschaft1 welches ihn unfehlbar verwirren mu1 indessen da wir die ,retorsion desselben auf uns nicht weigern1 indem wir die subjektive ,maxime der ,vernunft bestndig im ,rckhalte haben1 die dem ,gegner notwendig fehlt1 und unter deren ,schutz wir alle seine ,luftstreiche mit ,ruhe und ,gleichgltigkeit ansehen knnen4 ,auf solche ,weise gibt es eigentlich gar keine ,antithetik der reinen ,vernunft4 ,denn der einzige ,kampfplatz fr sie wrde auf dem ,felde der reinen ,theologie und ,psychologie zu suchen sein2 dieser ,boden aber trgt keinen ,kmpfer in seiner ganzen ,rstung1 und mit ,waffen1 die zu frchten wren4 ,er kann nur mit ,spott oder ,grosprecherei auftreten1 welches als ein ,kinderspiel belacht werden kann4 ,das ist eine trstende ,bemerkung1 die der ,vernunft wieder ,mut gibt2 denn1 worauf wollte sie sich sonst verlassen1 wenn sie1 die allein alle ,irrungen abzutun berufen ist1 in sich selbst zerrttet wre1 ohne ,frieden und ruhigen ,besitz hoffen zu knnen8 ,alles1 was die ,natur selbst anordnet1 ist zu irgendeiner ,absicht gut4 ,selbst ,gifte dienen dazu1 andere ,gifte1 welche sich in unseren eigenen ,sften erzeugen1 zu berwltigen1 und drfen daher in einer vollstndigen ,sammlung von ,heilmitteln 7,offizin7 nicht fehlen4 ,die ,einwrfe1 wider die berredungen und den ,eigendnkel unserer blo spekulativen ,vernunft1 sind selbst durch die ,natur dieser ,vernunft aufgegeben1 und mssen also ihre gute ,bestimmung und ,absicht haben1 die man nicht in den ,wind schlagen mu4 ,wozu hat uns die ,vorsehung manche ,gegenstnde1 ob sie gleich mit unserem hchsten ,interesse zusammenhngen1 so hoch gestellt1 da uns fast nur vergnnt ist1 sie in einer undeutlichen und von uns selbst bezweifelten ,wahrnehmung anzutreffen1 dadurch aussphende ,blicke mehr gereizt1 als befriedigt werden1 ob es ntzlich sei1 in ,ansehung solcher ,aussichten dreiste ,bestimmungen zu wagen1 ist wenigstens zweifelhaft1 vielleicht gar schdlich4 ,allemal aber und ohne allen ,zweifel ist es ntzlich1 die forschende sowohl1 als prfende ,vernunft in vllige ,freiheit zu versetzen1 damit sie ungehindert ihr eigen ,interesse besorgen knne1 welches ebensowohl dadurch befrdert wird1 dadurch1 da sie ihren ,einsichten ,schranken setzt1 als da sie solche erweitert1 und welches allemal leidet1 wenn sich fremde ,hnde einmengen1 um sie wider ihren natrlichen ,gang nach erzwungenen ,absichten zu lenken4 ,lasset demnach euren ,gegner nur ,vernunft sagen1 und bekmpfst ihn blo mit ,waffen der ,vernunft4 brigens seid wegen der guten ,sache 7des praktischen ,interesses7 auer ,sorgen1 denn die kommt in blo spekulativem ,streite niemals mit ins ,spiel4 ,der ,streit entdeckt alsdann nichts1 als eine gewisse ,antinomie der ,vernunft1 die1 da sie auf ihrer ,natur beruht1 notwendig angehrt und geprft werden mu4 ,er kultiviert dieselbe durch ,betrachtung ihres ,gegenstandes auf zweien ,seiten1 und berichtigt ihr ,urteil dadurch1 da er solches einschrnkt4 ,das1 was hierbei streitig wird1 ist nicht die ,sache1 sondern der ,ton4 ,denn es bleibt euch noch genug brig1 um die vor der schrfsten ,vernunft gerechtfertigte ,sprache eines festen ,glaubens zu sprechen1 wenn ihr gleich die des ,wissens habt aufgeben mssen4 ,wenn man den kaltbltigen1 zum ,gleichgewichte des ,urteils eigentlich geschaffenen ,david ,hume fragen sollte3 was bewog euch1 durch mhsam ergrbelte ,bedenklichkeiten1 die fr den ,menschen so trstliche und ntzliche berredung1 da ihre ,vernunfteinsicht zur ,behauptung und dem bestimmten ,begriff eines hchsten ,wesens zulange1 zu untergraben8 so wrde er antworten3 nichts1 als die ,absicht1 die ,vernunft in ihrer ,selbsterkenntnis weiter zu bringen1 und zugleich ein gewisser ,unwille ber den ,zwang1 den man der ,vernunft antun will1 indem man mit ihr gro tut1 und sie zugleich hindert1 ein freimtiges ,gestndnis ihrer ,schwchen abzulegen1 die ihr bei der ,prfung ihrer ,selbst offenbar werden4 ,fragt ihr dagegen den1 den ,grundstzen des empirischen ,vernunftgebrauchs allein ergebenen1 und aller transzendenten ,spekulation abgeneigten ,priestley1 was er fr ,bewegungsgrnde gehabt habe1 unserer ,seele ,freiheit und ,unsterblichkeit 7die ,hoffnung des knftigen ,lebens ist bei ihm nur die ,erwartung eines ,wunders der ,wiedererweckung71 zwei solche ,grundpfeiler aller ,religion niederzureien1 er1 der selbst ein frommer und eifriger ,lehrer der ,religion ist2 so wrde er nichts anderes antworten knnen1 als3 das ,interesse der ,vernunft1 welche dadurch verliert1 da man gewisse ,gegenstnde den ,gesetzen der materiellen ,natur1 den einzigen1 die wir genau kennen und bestimmen knnen1 entziehen will4 ,es wrde unbillig scheinen1 den letzteren1 der seine paradoxe ,behauptung mit der ,religionsabsicht zu vereinigen wei1 zu verschreien1 und einem wohldenkenden ,manne wehe zu tun1 weil er sich nicht zurechtfinden kann1 sobald er sich aus dem ,felde der ,naturlehre verloren hatte4 ,aber diese ,gunst mu dem nicht minder gut gesinnten und seinem sittlichen ,charakter nach untadelhaften ,hume so wohl zustatten kommen1 der seine abgezogene ,spekulation darum nicht verlassen kann1 weil er mit ,recht dafr hlt1 da ihr ,gegenstand ganz auerhalb den ,grenzen der ,naturwissenschaft im ,felde reiner ,ideen liege4 ,was ist nun hierbei zu tun1 vornehmlich in ,ansehung der ,gefahr1 die daraus dem gemeinen ,besten zu drohen scheint8 ,nichts ist natrlicher1 nichts billiger1 als die ,entschlieung1 die ihr deshalb zu nehmen habt4 ,lat diese ,leute nur machen2 wenn sie ,talent1 wenn sie tiefe und neue ,nachforschung1 mit einem ,worte1 wenn sie nur ,vernunft zeigen1 so gewinnt jederzeit die ,vernunft4 ,wenn ihr andere ,mittel ergreift1 als die einer zwanglosen ,vernunft1 wenn ihr ber ,hochverrat schreiet1 das gemeine ,wesen1 das sich auf so subtile ,bearbeitungen gar nicht versteht1 gleichsam als zum ,feuerlschen zusammenruft1 so macht ihr euch lcherlich4 ,denn es ist die ,rede gar nicht davon1 was dem gemeinen ,besten hierunter vorteilhaft1 oder nachteilig sei1 sondern nur1 wie weit die ,vernunft es wohl in ihrer von allem ,interesse abstrahierenden ,spekulation bringen knne1 und ob man auf diese berhaupt etwas rechnen1 oder sie lieber gegen das ,praktische gar aufgeben msse4 ,anstatt also mit dem ,schwerte drein zu schlagen1 so sehet vielmehr von dem sicheren ,sitze der ,kritik diesem ,streite geruhig zu1 der fr die ,kmpfenden mhsam1 fr euch unterhaltend1 und bei einem gewi unblutigen ,ausgange1 fr eure ,einsichten ersprielich ausfallen mu4 ,denn es ist sehr was ,ungereimtes1 von der ,vernunft ,aufklrung zu erwarten1 und ihr doch vorher vorzuschreiben1 auf welche ,seite sie notwendig ausfallen msse4 berdem wird ,vernunft schon von selbst durch ,vernunft so wohl gebndigt und in ,schranken gehalten1 da ihr gar nicht ntig habt1 ,scharwachen aufzubieten1 um demjenigen ,teile1 dessen besorgliche ,obermacht euch gefhrlich scheint1 brgerlichen ,widerstand entgegenzusetzen4 ,in dieser ,dialektik gibt's keinen ,sieg1 ber den ihr besorgt zu sein ,ursache httet4 ,auch bedarf die ,vernunft gar sehr eines solchen ,streits1 und es wre zu wnschen1 da er eher und mit uneingeschrnkter ffentlicher ,erlaubnis wre gefhrt worden4 ,denn um desto frher wre eine reife ,kritik zustande gekommen1 bei deren ,erscheinung alle diese ,streithndel von selbst wegfallen mssen1 indem die ,streitenden ihre ,verblendung und ,vorurteile1 welche sie veruneinigt haben1 einsehen lernen4 ,es gibt eine gewisse ,unlauterkeit in der menschlichen ,natur1 die am ,ende doch1 wie alles1 was von der ,natur kommt1 eine ,anlage zu guten ,zwecken enthalten mu1 nmlich eine ,neigung1 seine wahren ,gesinnungen zu verhehlen1 und gewisse angenommene1 die man fr gut und rhmlich hlt1 zur ,schau zu tragen4 ,ganz gewi haben die ,menschen durch diesen ,hang1 sowohl sich zu verhehlen1 als auch einen ihnen vorteilhaften ,schein anzunehmen1 sich nicht blo zivilisiert1 sondern nach und nach1 in gewisser ,mae1 moralisiert1 weil keiner durch die ,schminke der ,anstndigkeit1 ,ehrbarkeit und ,sittsamkeit durchdringen konnte1 also an vermeintlich echten ,beispielen des ,guten1 die er um sich sah1 eine ,schule der ,besserung fr sich selbst fand4 ,allein diese ,anlage1 sich besser zu stellen1 als man ist1 und ,gesinnungen zu uern1 die man nicht hat1 dient nur gleichsam provisorisch dazu1 um den ,menschen aus der ,rohigkeit zu bringen1 und ihn zuerst wenigstens die ,manier des ,guten1 das er kennt1 annehmen zu lassen2 denn nachher1 wenn die echten ,grundstze einmal entwickelt und in die ,denkungsart bergegangen sind1 so mu jene ,falschheit nach und nach krftig bekmpft werden1 weil sie sonst das ,herz verdirbt1 und gute ,gesinnungen unter dem ,wucherkraute des schnen ,scheins nicht aufkommen lt4 ,es tut mir leid1 eben dieselbe ,unlauterkeit1 ,verstellung und ,heuchelei sogar in den uerungen der spekulativen ,denkungsart wahrzunehmen1 worin doch ,menschen1 das ,gestndnis ihrer ,gedanken billigermaen offen und unverhohlen zu entdecken1 weit weniger ,hindernisse und gar keinen ,vorteil haben4 ,denn was kann den ,einsichten nachteiliger sein1 als sogar bloe ,gedanken verflscht einander mitzuteilen1 ,zweifel1 die wir wider unsere eigenen ,behauptungen fhlen1 zu verhehlen1 oder ,beweisgrnden1 die uns selbst nicht genugtun1 einen ,anstrich von ,evidenz zu geben8 ,so lange indessen blo die ,privateitelkeit diese geheimen ,rnke anstiftet 7welches in spekulativen ,urteilen1 die kein besonderes ,interesse haben und nicht leicht einer apodiktischen ,gewiheit fhig sind1 gemeiniglich der ,fall ist71 so widersteht denn doch die ,eitelkeit anderer mit ffentlicher ,genehmigung1 und die ,sachen kommen zuletzt dahin1 wo die lauterste ,gesinnung und ,aufrichtigkeit1 obgleich weit frher1 sie gebracht haben wrde4 ,wo aber das gemeine ,wesen dafr hlt1 da spitzfindige ,vernnftler mit nichts minderem umgehen1 als die ,grundfeste der ffentlichen ,wohlfahrt wankend zu machen1 da scheint es nicht allein der ,klugheit gem1 sondern auch erlaubt und wohl gar rhmlich1 der guten ,sache eher durch ,scheingrnde zu ,hilfe zu kommen1 als den vermeintlichen ,gegnern derselben auch nur den ,vorteil zu lassen1 unseren ,ton zur ,migung einer blo praktischen berzeugung herabzustimmen1 und uns zu ntigen1 den ,mangel der spekulativen und apodiktischen ,gewiheit zu gestehen4 ,indessen sollte ich denken1 da sich mit der ,absicht1 eine gute ,sache zu behaupten1 in der ,welt wohl nichts bler1 als ,hinterlist1 ,verstellung und ,betrug vereinigen lasse4 ,da es in der ,abwiegung der ,vernunftgrnde1 einer bloen ,spekulation alles ehrlich zugehen msse1 ist wohl das wenigste1 was man fordern kann4 ,knnte man aber auch nur auf dieses ,wenige sicher rechnen1 so wre der ,streit der spekulativen ,vernunft ber die wichtigen ,fragen von ,gott1 der ,unsterblichkeit 7der ,seele7 und der ,freiheit1 entweder lngst entschieden1 oder wrde sehr bald zu ,ende gebracht werden4 ,so steht fters die ,lauterkeit der ,gesinnung im umgekehrten ,verhltnisse der ,gutartigkeit der ,sache selbst1 und diese hat vielleicht mehr aufrichtige und redliche ,gegner1 als ,verteidiger4 ,ich setze also ,leser voraus1 die keine gerechte ,sache mit ,unrecht verteidigt wissen wollen4 ,in ,ansehung deren ist es nun entschieden1 da1 nach unseren ,grundstzen der ,kritik1 wenn man nicht auf dasjenige sieht1 was geschieht1 sondern was billig geschehen sollte1 es eigentlich gar keine ,polemik der reinen ,vernunft geben msse4 ,denn wie knnen zwei ,personen einen ,streit ber eine ,sache fhren1 deren ,realitt keiner von beiden in einer wirklichen1 oder auch nur mglichen ,erfahrung darstellen kann1 ber deren ,idee er allein brtet1 um aus ihr etwas mehr als ,idee1 nmlich die ,wirklichkeit des ,gegenstandes selbst1 herauszubringen8 ,durch welches ,mittel wollen sie aus dem ,streite herauskommen1 da keiner von beiden seine ,sache geradezu begreiflich und gewi machen1 sondern nur die seines ,gegners angreifen und widerlegen kann8 ,denn dieses ist das ,schicksal aller ,behauptungen der reinen ,vernunft3 da1 da sie ber die ,bedingungen aller mglichen ,erfahrung hinausgehen1 auerhalb welchen kein ,dokument der ,wahrheit irgendwo angetroffen wird1 sich aber gleichwohl der ,verstandesgesetze1 die blo zum empirischen ,gebrauche bestimmt sind1 ohne die sich aber kein ,schritt im synthetischen ,denken tun lt1 bedienen mssen1 sie dem ,gegner jederzeit ,blen geben und sich gegenseitig die ,ble ihres ,gegners zunutze machen knnen4 ,man kann die ,kritik der reinen ,vernunft als den wahren ,gerichtshof fr alle ,streitigkeiten derselben ansehen2 denn sie ist in die letzteren1 als welche auf ,objekte unmittelbar gehen1 nicht mit verwickelt1 sondern ist dazu gesetzt1 die ,rechtsame der ,vernunft berhaupt nach den ,grundstzen ihrer ersten ,institution zu bestimmen und zu beurteilen4 ,ohne dieselbe ist die ,vernunft gleichsam im ,stande der ,natur1 und kann ihre ,behauptungen und ,ansprche nicht anders geltend machen1 oder sichern1 als durch ,krieg4 ,die ,kritik dagegen1 welche alle ,entscheidungen aus den ,grundregeln ihrer eigenen ,einsetzung hernimmt1 deren ,ansehen keiner bezweifeln kann1 verschafft uns die ,ruhe eines gesetzlichen ,zustandes1 in welchem wir unsere ,streitigkeit nicht anders fhren sollen1 als durch ,proze4 ,was die ,hndel in dem ersten ,zustande endigt1 ist ein ,sieg1 dessen sich beide ,teile rhmen1 auf den mehrenteils ein nur unsicherer ,friede folgt1 den die ,obrigkeit stiftet1 welche sich ins ,mittel legt1 im zweiten aber die ,sentenz1 die1 weil sie hier die ,quelle der ,streitigkeiten selbst trifft1 einen ewigen ,frieden gewhren mu4 ,auch ntigen die endlosen ,streitigkeiten einer blo dogmatischen ,vernunft1 endlich in irgendeiner ,kritik dieser ,vernunft selbst1 und einer ,gesetzgebung1 die sich auf sie grndet1 ,ruhe zu suchen2 so wie ,hobbes behauptet3 der ,stand der ,natur sei ein ,stand des ,unrechts und der ,gewaltttigkeit1 und man msse ihn notwendig verlassen1 um sich dem gesetzlichen ,zwange zu unterwerfen1 der allein unsere ,freiheit dahin einschrnkt1 da sie mit jedes anderen ,freiheit und eben dadurch mit dem gemeinen ,besten zusammen bestehen knne4 ,zu dieser ,freiheit gehrt denn auch die1 seine ,gedanken1 seine ,zweifel1 die man sich nicht selbst auflsen kann1 ffentlich zur ,beurteilung auszustellen1 ohne darber fr einen unruhigen und gefhrlichen ,brger verschrieen zu werden4 ,dies liegt schon in dem ursprnglichen ,rechte der menschlichen ,vernunft1 welche keinen anderen ,richter erkennt1 als selbst wiederum die allgemeine ,menschenvernunft1 worin ein jeder seine ,stimme hat2 und1 da von dieser alle ,besserung1 deren unser ,zustand fhig ist1 herkommen mu1 so ist ein solches ,recht heilig1 und darf nicht geschmlert werden4 ,auch ist es sehr unweise1 gewisse gewagte ,behauptungen oder vermessene ,angriffe auf die1 welche schon die ,beistimmung des grten und besten ,teils des gemeinen ,wesens auf ihrer ,seite haben1 fr gefhrlich auszuschreien3 denn das heit1 ihnen eine ,wichtigkeit geben1 die sie gar nicht haben sollten4 ,wenn ich hre1 da ein nicht gemeiner ,kopf die ,freiheit des menschlichen ,willens1 die ,hoffnung eines knftigen ,lebens1 und das ,dasein ,gottes wegdemonstriert haben solle1 so bin ich begierig1 das ,buch zu lesen1 denn ich erwarte von seinem ,talent1 da er meine ,einsichten weiter bringen werde4 ,das wei ich schon zum voraus vllig gewi1 da er nichts von allem diesem wird geleistet haben1 nicht darum1 weil ich etwa schon im ,besitze unbezwinglicher ,beweise dieser wichtigen ,stze zu sein glaubte1 sondern weil mich die transzendentale ,kritik1 die mir den ganzen ,vorrat unserer reinen ,vernunft aufdeckte1 vllig berzeugt hat1 da1 so wie sie zu bejahenden ,behauptungen in diesem ,felde ganz unzulnglich ist1 so wenig und noch weniger werde sie wissen1 um ber diese ,fragen etwas verneinend behaupten zu knnen4 ,denn1 wo will der angebliche ,freigeist seine ,kenntnis hernehmen1 da es z4,b4 kein hchstes ,wesen gebe8 ,dieser ,satz liegt auerhalb dem ,felde mglicher ,erfahrung1 und darum auch auer den ,grenzen aller menschlichen ,einsicht4 ,den dogmatischen ,verteidiger der guten ,sache gegen diesen ,feind wrde ich gar nicht lesen1 weil ich zum voraus wei1 da er nur darum die ,scheingrnde des anderen angreifen werde1 um seinen eigenen ,eingang zu verschaffen1 berdem ein alltgiger ,schein doch nicht so viel ,stoff zu neuen ,bemerkungen gibt1 als ein befremdlicher und sinnreich ausgedachter4 ,hingegen wrde der nach seiner ,art auch dogmatische ,religionsgegner1 meiner ,kritik gewnschte ,beschftigung und ,anla zu mehrerer ,berichtigung ihrer ,grundstze geben1 ohne da seinetwegen im mindesten etwas zu befrchten wre4 ,aber die ,jugend1 welche dem akademischen ,unterrichte anvertraut ist1 soll doch wenigstens vor dergleichen ,schriften gewarnt1 und von der frhen ,kenntnis so gefhrlicher ,stze abgehalten werden1 ehe ihre ,urteilskraft gereift1 oder vielmehr die ,lehre1 welche man in ihnen grnden will1 fest gewurzelt ist1 um aller berredung zum ,gegenteil1 woher sie auch kommen mge1 krftig zu widerstehen8 ,mte es bei dem dogmatischen ,verfahren in ,sachen der reinen ,vernunft bleiben1 und die ,abfertigung der ,gegner eigentlich polemisch1 d4i4 so beschaffen sein1 da man sich ins ,gefecht einliee1 und mit ,beweisgrnden zu entgegengesetzten ,behauptungen bewaffnete1 so wre freilich nichts ratsamer vor der ,hand1 aber zugleich nichts eitler und fruchtloser auf die ,dauer1 als die ,vernunft der ,jugend eine ,zeitlang unter ,vormundschaft zu setzen1 und wenigstens so lange vor ,verfhrung zu bewahren4 ,wenn aber in der ,folge entweder ,neugierde1 oder der ,modeton des ,zeitalters ihr dergleichen ,schriften in die ,hnde spielen3 wird alsdann jene jugendliche berredung noch ,stich halten8 ,derjenige1 der nichts als dogmatische ,waffen mitbringt1 um den ,angriffen seines ,gegners zu widerstehen1 und die verborgene ,dialektik1 die nicht minder in seinem eigenen ,busen1 als in dem des ,gegenteils liegt1 nicht zu entwickeln wei1 sieht ,scheingrnde1 die den ,vorzug der ,neuigkeit haben1 gegen ,scheingrnde1 welche dergleichen nicht mehr haben1 sondern vielmehr den ,verdacht einer mibrauchten ,leichtglubigkeit der ,jugend erregen1 auftreten4 ,er glaubt nicht besser zeigen zu knnen1 da er der ,kinderzucht entwachsen sei1 als wenn er sich ber jene wohlgemeinten ,warnungen wegsetzt1 und1 dogmatisch gewohnt1 trinkt er das ,gift1 das seine ,grundstze dogmatisch verdirbt1 in langen ,zgen in sich4 ,gerade das ,gegenteil von dem1 was man hier anrt1 mu in der akademischen ,unterweisung geschehen1 aber freilich nur unter der ,voraussetzung eines grndlichen ,unterrichts in der ,kritik der reinen ,vernunft4 ,denn1 um die ,prinzipien derselben so frh als mglich in ,ausbung zu bringen1 und ihre ,zulnglichkeit bei dem grten dialektischen ,scheine zu zeigen1 ist es durchaus ntig1 die fr den ,dogmatiker so furchtbaren ,angriffe wider seine1 obzwar noch schwache1 aber durch ,kritik aufgeklrte ,vernunft zu richten1 und ihn den ,versuch machen zu lassen1 die grundlosen ,behauptungen des ,gegners ,stck fr ,stck an jenen ,grundstzen zu prfen4 ,es kann ihm gar nicht schwer werden1 sie in lauter ,dunst aufzulsen1 und so fhlt er frhzeitig seine eigene ,kraft1 sich wider dergleichen schdliche ,blendwerke1 die fr ihn zuletzt allen ,schein verlieren mssen1 vllig zu sichern4 ,ob nun zwar eben dieselben ,streiche1 die das ,gebude des ,feindes niederschlagen1 auch seinem eigenen spekulativen ,bauwerke1 wenn er etwa dergleichen zu errichten gedchte1 ebenso verderblich sein mssen3 so ist er darber doch gnzlich unbekmmert1 indem er es gar nicht bedarf1 darinnen zu wohnen1 sondern noch eine ,aussicht in das praktische ,feld vor sich hat1 wo er mit ,grund einen festeren ,boden hoffen kann1 um darauf sein vernnftiges und heilsames ,system zu errichten4 ,so gibts demnach keine eigentliche ,polemik im ,felde der reinen ,vernunft4 ,beide ,teile sind ,luftfechter1 die sich mit ihrem ,schatten herumbalgen1 denn sie gehen ber die ,natur hinaus1 wo fr ihre dogmatischen ,griffe nichts vorhanden ist1 was sich fassen und halten liee4 ,sie haben gut kmpfen2 die ,schatten1 die sie zerhauen1 wachsen1 wie die ,helden in ,walhalla1 in einem ,augenblicke wiederum zusammen1 um sich aufs neue in unblutigen ,kmpfen belustigen zu knnen4 ,es gibt aber auch keinen zulssigen skeptischen ,gebrauch der reinen ,vernunft1 welchen man den ,grundsatz der ,neutralitt bei allen ihren ,streitigkeiten nennen knnte4 ,die ,vernunft wider sich selbst zu verhetzen1 ihr auf beiden ,seiten ,waffen zu reichen1 und alsdann ihrem hitzigsten ,gefechte ruhig und spttisch zuzusehen1 sieht aus einem dogmatischen ,gesichtspunkte nicht wohl aus1 sondern hat das ,ansehen einer schadenfrohen und hmischen ,gemtsart an sich4 ,wenn man indessen die unbezwingliche ,verblendung und das ,grotun der ,vernnftler1 die sich durch keine ,kritik will migen lassen1 ansieht1 so ist doch wirklich kein anderer ,rat1 als der ,grosprecherei auf einer ,seite1 eine andere1 welche auf eben dieselben ,rechte fut1 entgegen zu setzen1 damit die ,vernunft durch den ,widerstand eines ,feindes wenigstens nur stutzig gemacht werde1 um in ihre ,anmaungen einigen ,zweifel zu setzen1 und der ,kritik ,gehr zu geben4 ,allein es bei diesen ,zweifeln gnzlich bewenden zu lassen1 und es darauf auszusetzen1 die berzeugung und das ,gestndnis seiner ,unwissenheit1 nicht blo als ein ,heilmittel wider den dogmatischen ,eigendnkel1 sondern zugleich als die ,art1 den ,streit der ,vernunft mit sich selbst zu beendigen1 empfehlen zu wollen1 ist ein ganz vergeblicher ,anschlag1 und kann keineswegs dazu tauglich sein1 der ,vernunft einen ,ruhestand zu verschaffen1 sondern ist hchstens nur ein ,mittel1 sie aus ihrem sen dogmatischen ,traume zu erwecken1 um ihren ,zustand in sorgfltigere ,prfung zu ziehen4 ,da indessen diese skeptische ,manier1 sich aus einem verdrielichen ,handel der ,vernunft zu ziehen1 gleichsam der kurze ,weg zu sein scheint1 zu einer beharrlichen philosophischen ,ruhe zu gelangen1 wenigstens die ,heeresstrae1 welche diejenigen gern einschlagen1 die sich in einer spttischen ,verachtung aller ,nachforschungen dieser ,art ein philosophisches ,ansehen zu geben meinen1 so finde ich es ntig1 diese ,denkungsart in ihrem eigentmlichen ,lichte darzustellen4 ,von der ,unmglichkeit einer skeptischen ,befriedigung der mit sich selbst veruneinigten reinen ,vernunft ,das ,bewutsein meiner ,unwissenheit1 7wenn diese nicht zugleich als notwendig erkannt wird17 statt da sie meine ,untersuchungen endigen sollte1 ist vielmehr die eigentliche ,ursache1 sie zu erwecken4 ,alle ,unwissenheit ist entweder die der ,sachen1 oder der ,bestimmung und ,grenzen meiner ,erkenntnis4 ,wenn die ,unwissenheit nun zufllig ist1 so mu sie mich antreiben1 im ersteren ,falle den ,sachen 7,gegenstnden7 dogmatisch1 im zweiten den ,grenzen meiner mglichen ,erkenntnis kritisch nachzuforschen4 ,da aber meine ,unwissenheit schlechthin notwendig sei1 und mich daher von aller weiteren ,nachforschung freispreche1 lt sich nicht empirisch1 aus ,beobachtung1 sondern allein kritisch1 durch ,ergrndung der ersten ,quellen unserer ,erkenntnis ausmachen4 ,also kann die ,grenzbestimmung unserer ,vernunft nur nach ,grnden a priori geschehen2 die ,einschrnkung derselben aber1 welche eine obgleich nur unbestimmte ,erkenntnis einer nie vllig zu hebenden ,unwissenheit ist1 kann auch a posteriori1 durch das1 was uns bei allem ,wissen immer noch zu wissen brigbleibt1 erkannt werden4 ,jene durch ,kritik der ,vernunft selbst allein mgliche ,erkenntnis seiner ,unwissenheit ist also ,wissenschaft1 diese ist nichts als ,wahrnehmung1 von der man nicht sagen kann1 wie weit der ,schlu aus selbiger reichen mge4 ,wenn ich mir die ,erdflche 7dem sinnlichen ,scheine gem7 als einen ,teller vorstelle1 so kann ich nicht wissen1 wie weit sie sich erstrecke4 ,aber das lehrt mich die ,erfahrung3 da1 wohin ich nur komme1 ich immer einen ,raum um mich sehe1 dahin ich weiter fortgehen knnte2 mithin erkenne ich ,schranken meiner jedesmal wirklichen ,erdkunde1 aber nicht die ,grenzen aller mglichen ,erdbeschreibung4 ,bin ich aber doch so weit gekommen1 zu wissen1 da die ,erde eine ,kugel und ihre ,flche eine ,kugelflche sei1 so kann ich auch aus einem kleinen ,teil derselben1 z4,b4 der ,gre eines ,grades1 den ,durchmesser1 und1 durch diesen1 die vllige ,begrenzung der ,erde1 d4i4 ihre ,oberflche1 bestimmt und nach ,prinzipien a priori erkennen2 und ob ich gleich in ,ansehung der ,gegenstnde1 die diese ,flche enthalten mag1 unwissend bin1 so bin ich es doch nicht in ,ansehung des ,umfanges1 der sie enthlt1 der ,gre und ,schranken derselben4 ,der ,inbegriff aller mglichen ,gegenstnde fr unsere ,erkenntnis scheint uns eine ebene ,flche zu sein1 die ihren scheinbaren ,horizont hat1 nmlich das1 was den ganzen ,umfang derselben befat und von uns der ,vernunftbegriff der unbedingten ,totalitt genannt worden4 ,empirisch denselben zu erreichen1 ist unmglich1 und nach einem gewissen ,prinzip ihn a priori zu bestimmen1 dazu sind alle ,versuche vergeblich gewesen4 ,indessen gehen doch alle ,fragen unserer reinen ,vernunft auf das1 was auerhalb diesem ,horizonte1 oder allenfalls auch in seiner ,grenzlinie liegen mge4 ,der berhmte ,david ,hume war einer dieser ,geographen der menschlichen ,vernunft1 welcher jene ,fragen insgesamt dadurch hinreichend abgefertigt zu haben vermeinte1 da er sie auerhalb den ,horizont derselben verwies1 den er doch nicht bestimmen konnte4 ,er hielt sich vornehmlich bei dem ,grundsatze der ,kausalitt auf1 und bemerkte von ihm ganz richtig1 da man seine ,wahrheit 7ja nicht einmal die objektive ,gltigkeit des ,begriffs einer wirkenden ,ursache berhaupt7 auf gar keine ,einsicht1 d4i4 ,erkenntnis a priori1 fue1 da daher auch nicht im mindesten die ,notwendigkeit dieses ,gesetzes1 sondern eine bloe allgemeine ,brauchbarkeit desselben in dem ,laufe der ,erfahrung und eine daher entspringende subjektive ,notwendigkeit1 die er ,gewohnheit nennt1 sein ganzes ,ansehen ausmache4 ,aus dem ,unvermgen unserer ,vernunft nun1 von diesem ,grundsatze einen ber alle ,erfahrung hinausgehenden ,gebrauch zu machen1 schlo er die ,nichtigkeit aller ,anmaungen der ,vernunft berhaupt ber das ,empirische hinauszugehen4 ,man kann ein ,verfahren dieser ,art1 die ,fakta der ,vernunft der ,prfung und nach ,befinden dem ,tadel zu unterwerfen1 die ,zensur der ,vernunft nennen4 ,es ist auer ,zweifel1 da diese ,zensur unausbleiblich auf ,zweifel gegen allen transzendenten ,gebrauch der ,grundstze fhre4 ,allein dies ist nur der zweite ,schritt1 der noch lange nicht das ,werk vollendet4 ,der erste ,schritt in ,sachen der reinen ,vernunft1 der das ,kindesalter derselben auszeichnet ist dogmatisch4 ,der obengenannte zweite ,schritt ist skeptisch1 und zeigt von ,vorsichtigkeit der durch ,erfahrung gewitzigten ,urteilskraft4 ,nun ist aber noch ein dritter ,schritt ntig1 der nur der gereiften und mnnlichen ,urteilskraft1 welche feste und ihrer ,allgemeinheit nach bewhrte ,maximen zum ,grunde hat2 nmlich1 nicht die ,fakta der ,vernunft1 sondern die ,vernunft selbst1 nach ihrem ganzen ,vermgen und ,tauglichkeit zu reinen ,erkenntnissen a priori1 der ,schtzung zu unterwerfen2 welches nicht die ,zensur1 sondern ,kritik der ,vernunft ist1 wodurch nicht blo ,schranken1 sondern die bestimmten ,grenzen derselben1 nicht blo ,unwissenheit an einem oder anderen ,teil1 sondern in ,ansehung aller mglichen ,fragen von einer gewissen ,art1 und zwar nicht etwa nur vermutet1 sondern aus ,prinzipien bewiesen wird4 ,so ist der ,skeptizismus ein ,ruheplatz fr die menschliche ,vernunft1 da sie sich ber ihre dogmatische ,wanderung besinnen und den ,entwurf von der ,gegend machen kann1 wo sie sich befindet1 um ihren ,weg fernerhin mit mehrerer ,sicherheit whlen zu knnen1 aber nicht ein ,wohnplatz zum bestndigen ,aufenthalte2 denn dieser kann nur in einer vlligen ,gewiheit angetroffen werden1 es sei nun der ,erkenntnis der ,gegenstnde selbst1 oder der ,grenzen1 innerhalb denen alle unsere ,erkenntnis von ,gegenstnden eingeschlossen ist4 ,unsere ,vernunft ist nicht etwa eine unbestimmbar weit ausgebreitete ,ebene1 deren ,schranken man nur so berhaupt erkennt1 sondern mu vielmehr mit einer ,sphre verglichen werden1 deren ,halbmesser sich aus der ,krmmung des ,bogens auf ihrer ,oberflche 7der ,natur synthetischer ,stze a priori7 finden1 daraus aber auch der ,inhalt und die ,begrenzung derselben mit ,sicherheit angeben lt4 ,auer dieser ,sphre 7,feld der ,erfahrung7 ist nichts von ihr ,objekt1 ja selbst ,fragen ber dergleichen vermeintliche ,gegenstnde betreffen nur subjektive ,prinzipien einer durchgngigen ,bestimmung der ,verhltnisse1 welche unter den ,verstandesbegriffen innerhalb dieser ,sphre vorkommen knnen4 ,wir sind wirklich im ,besitz synthetischer ,erkenntnis a priori1 wie dieses die ,verstandesgrundstze1 welche die ,erfahrung antizipieren1 dartun4 ,kann jemand nun die ,mglichkeit derselben sich gar nicht begreiflich machen1 so mag er zwar anfangs zweifeln1 ob sie uns auch wirklich a priori beiwohnen2 er kann dieses aber noch nicht fr eine ,unmglichkeit derselben1 durch bloe ,krfte des ,verstandes1 und alle ,schritte1 die die ,vernunft nach der ,richtschnur derselben tut1 fr nichtig ausgeben4 ,er kann nur sagen3 wenn wir ihren ,ursprung und ,echtheit einshen1 so wrden wir den ,umfang und die ,grenzen unserer ,vernunft bestimmen knnen2 ehe aber dieses geschehen ist1 sind alle ,behauptungen der letzten blindlings gewagt4 ,und auf solche ,weise wre ein durchgngiger ,zweifel an alle dogmatischen ,philosophie1 die ohne ,kritik der ,vernunft selbst ihren ,gang geht1 ganz wohl gegrndet2 allein darum knnte doch der ,vernunft nicht ein solcher ,fortgang1 wenn er durch bessere ,grundlegung vorbereitet und gesichert wrde1 gnzlich abgesprochen werden4 ,denn1 einmal liegen alle ,begriffe1 ja alle ,fragen1 welche uns die reine ,vernunft vorlegt1 nicht etwa in der ,erfahrung1 sondern selbst wiederum nur in der ,vernunft1 und mssen daher knnen aufgelst und ihrer ,gltigkeit oder ,nichtigkeit nach begriffen werden4 ,wir sind auch nicht berechtigt1 diese ,aufgaben1 als lge ihre ,auflsung wirklich in der ,natur der ,dinge1 doch unter dem ,vorwande unseres ,unvermgens abzuweisen1 und uns ihrer weiteren ,nachforschung zu weigern1 da die ,vernunft in ihrem ,schoe allein diese ,ideen selbst erzeugt hat1 von deren ,gltigkeit oder dialektischen ,scheine sie also ,rechenschaft zu geben gehalten ist4 ,alles skeptische ,polemisieren ist eigentlich nur wider den ,dogmatiker gekehrt1 der1 ohne ein ,mitrauen auf seine ursprnglichen objektiven ,prinzipien zu setzen1 d4i4 ohne ,kritik1 gravittisch seinen ,gang fortsetzt1 blo um ihm das ,konzept zu verrcken und ihn zur ,selbsterkenntnis zu bringen4 ,an sich macht sie in ,ansehung dessen1 was wir wissen und was wir dagegen nicht wissen knnen1 ganz und gar nichts aus4 ,alle fehlgeschlagenen dogmatischen ,versuche der ,vernunft sind ,fakta1 die der ,zensur zu unterwerfen immer ntzlich ist4 ,dieses aber kann nichts ber die ,erwartungen der ,vernunft entscheiden1 einen besseren ,erfolg ihrer knftigen ,bemhungen zu hoffen und darauf ,ansprche zu machen2 die bloe ,zensur kann also die ,streitigkeit ber die ,rechtsame der menschlichen ,vernunft niemals zu ,ende bringen4 ,da ,hume vielleicht der geistreichste unter allen ,skeptikern1 und ohne ,widerrede der vorzglichste in ,ansehung des ,einflusses ist1 den das skeptische ,verfahren auf die ,erweckung einer grndlichen ,vernunftprfung haben kann1 so verlohnt es wohl der ,mhe1 den ,gang seiner ,schlsse und die ,verirrungen eines einsehenden und schtzbaren ,mannes1 die doch auf der ,spur der ,wahrheit angefangen haben1 so weit es zu meiner ,absicht schicklich ist1 vorstellig zu machen4 ,hume hatte es vielleicht in ,gedanken1 wiewohl er es niemals vllig entwickelte1 da wir in ,urteilen von gewisser ,art1 ber unseren ,begriff vom ,gegenstande hinausgehen4 ,ich habe diese ,art von ,urteilen synthetisch genannt4 ,wie ich aus meinem ,begriffe1 den ich bis dahin habe1 vermittelst der ,erfahrung hinausgehen knne1 ist keiner ,bedenklichkeit unterworfen4 ,erfahrung ist selbst eine solche ,synthesis der ,wahrnehmungen1 welche meinen ,begriff1 den ich vermittelst einer ,wahrnehmung habe1 durch andere hinzukommende vermehrt4 ,allein wir glauben auch a priori aus unserem ,begriffe hinausgehen und unsere ,erkenntnis erweitern zu knnen4 ,dieses versuchen wir entweder durch den reinen ,verstand1 in ,ansehung desjenigen1 was wenigstens ein ,objekt der ,erfahrung sein kann1 oder sogar durch reine ,vernunft1 in ,ansehung solcher ,eigenschaften der ,dinge1 oder auch wohl des ,daseins solcher ,gegenstnde1 die in der ,erfahrung niemals vorkommen knnen4 ,unser ,skeptiker unterschied diese beiden ,arten der ,urteile nicht1 wie er es doch htte tun sollen1 und hielt geradezu diese ,vermehrung der ,begriffe aus sich selbst1 und1 sozusagen1 die ,selbstgebrung unseres ,verstandes 7samt der ,vernunft71 ohne durch ,erfahrung geschwngert zu sein1 fr unmglich1 mithin alle vermeintlichen ,prinzipien derselben a priori fr eingebildet1 und fand1 da sie nichts als eine aus ,erfahrung und deren ,gesetzen entspringende ,gewohnheit1 mithin blo empirische d4i4 an sich zufllige ,regeln sind1 denen wir eine vermeinte ,notwendigkeit und ,allgemeinheit beimessen4 ,er bezog sich aber zu ,behauptung dieses befremdlichen ,satzes auf den allgemein anerkannten ,grundsatz von dem ,verhltnis der ,ursache zur ,wirkung4 ,denn da uns kein ,verstandesvermgen von dem ,begriffe eines ,dinges zu dem ,dasein von etwas anderem1 was dadurch allgemein und notwendig gegeben sei1 fhren kann3 so glaubte er daraus folgern zu knnen1 da wir ohne ,erfahrung nichts haben1 was unseren ,begriff vermehren und uns zu einem solchen a priori sich selbst erweiternden ,urteile berechtigen knnte4 ,da das ,sonnenlicht1 welches das ,wachs beleuchtet1 es zugleich schmelze1 indessen es den ,ton hrtet1 knne kein ,verstand aus ,begriffen1 die wir vorher von diesen ,dingen hatten1 erraten1 viel weniger gesetzmig schlieen1 und nur ,erfahrung knne uns ein solches ,gesetz lehren4 ,dagegen haben wir in der transzendentalen ,logik gesehen3 da1 ob wir zwar niemals unmittelbar ber den ,inhalt des ,begriffs1 der uns gegeben ist1 hinausgehen knnen1 wir doch vllig a priori1 aber in ,beziehung auf ein drittes1 nmlich mgliche ,erfahrung1 also doch a priori1 das ,gesetz der ,verknpfung mit anderen ,dingen erkennen knnen4 ,wenn also vorher fest gewesenes ,wachs schmilzt1 so kann ich a priori erkennen1 da etwas vorausgegangen sein msse1 7z4,b4 ,sonnenwrme17 worauf dieses nach einem bestndigen ,gesetze gefolgt ist1 ob ich zwar1 ohne ,erfahrung1 aus der ,wirkung weder die ,ursache noch aus der ,ursache1 die ,wirkung1 a priori und ohne ,belehrung der ,erfahrung bestimmt erkennen knnte4 ,er schlo also flschlich aus der ,zuflligkeit unserer ,bestimmung nach dem ,gesetze1 auf die ,zuflligkeit des ,gesetzes selbst1 und das ,herausgehen aus dem ,begriffe eines ,dinges auf mgliche ,erfahrung 7welche a priori geschieht und die objektive ,realitt desselben ausmacht17 verwechselte er mit der ,synthesis der ,gegenstnde wirklicher ,erfahrung1 welche freilich jederzeit empirisch ist2 dadurch machte er aber aus einem ,prinzip der ,affinitt1 welches im ,verstande seinen ,sitz hat1 und notwendige ,verknpfung aussagt1 eine ,regel der ,assoziation1 die blo in der nachbildenden ,einbildungskraft angetroffen wird1 und nur zufllige1 gar nicht objektive ,verbindungen darstellen kann4 ,die skeptischen ,verirrungen aber dieses sonst uerst scharfsinnigen ,mannes entsprangen vornehmlich aus einem ,mangel1 den er doch mit allen ,dogmatikern gemein hatte nmlich1 da er nicht alle ,arten der ,synthesis des ,verstandes a priori systematisch bersah4 ,denn da wrde er1 ohne der brigen hier ,erwhnung zu tun1 z4,b4 den ,grundsatz der ,beharrlichkeit als einen solchen gefunden haben1 der ebensowohl1 als der der ,kausalitt1 die ,erfahrung antizipiert4 ,dadurch wrde er auch dem a priori sich erweiternden ,verstande und der reinen ,vernunft bestimmte ,grenzen haben vorzeichnen knnen4 ,da er aber unseren ,verstand nur einschrnkt1 ohne ihn zu begrenzen1 und1 zwar ein allgemeines ,mitrauen1 aber keine bestimmte ,kenntnis der uns unvermeidlichen ,unwissenheit zustande bringt1 da er einige ,grundstze des ,verstandes unter ,zensur bringt1 ohne diesen ,verstand in ,ansehung seines ganzen ,vermgens auf die ,probierwage der ,kritik zu bringen1 und1 indem er ihm dasjenige abspricht1 was er wirklich nicht leisten kann1 weiter geht1 und ihm alles ,vermgen1 sich a priori zu erweitern1 streitet1 unerachtet er dieses ganze ,vermgen nicht zur ,schtzung gezogen2 so widerfhrt ihm das1 was jederzeit den ,skeptizismus niederschlgt1 nmlich1 da er selbst bezweifelt wird1 indem seine ,einwrfe nur auf ,faktis1 welche zufllig sind1 nicht aber auf ,prinzipien beruhen1 die eine notwendige ,entsagung auf das ,recht dogmatischer ,behauptungen bewirken knnten4 ,da er auch zwischen den gegrndeten ,ansprchen des ,verstandes und den dialektischen ,anmaungen der ,vernunft1 wider welche doch hauptschlich seine ,angriffe gerichtet sind1 keinen ,unterschied kennt3 so fhlt die ,vernunft1 deren ganz eigentmlicher ,schwung hierbei nicht im mindesten gestrt1 sondern nur gehindert worden1 den ,raum zu ihrer ,ausbreitung nicht verschlossen1 und kann von ihren ,versuchen1 unerachtet sie hier oder da gezwackt wird1 niemals gnzlich abgebracht werden4 ,denn wider ,angriffe rstet man sich zur ,gegenwehr1 und setzt noch um desto steifer seinen ,kopf darauf1 um seine ,forderungen durchzusetzen4 ,ein vlliger berschlag aber seines ganzen ,vermgens und die daraus entspringende berzeugung der ,gewiheit eines kleinen ,besitzes1 bei der ,eitelkeit hherer ,ansprche1 hebt allen ,streit auf1 und bewegt1 sich in einem eingeschrnkten1 aber unstrittigen ,eigentume friedfertig zu begngen4 ,wider den unkritischen ,dogmatiker1 der die ,sphre seines ,verstandes nicht gemessen1 mithin die ,grenzen seiner mglichen ,erkenntnis nicht nach ,prinzipien bestimmt hat1 der also nicht schon zum voraus wei1 wie viel er kann1 sondern es durch bloe ,versuche ausfindig zu machen denkt1 sind diese skeptischen ,angriffe nicht allein gefhrlich1 sondern ihm sogar verderblich4 ,denn1 wenn er auf einer einzigen ,behauptung betroffen wird1 die er nicht rechtfertigen1 deren ,schein er aber auch nicht aus ,prinzipien entwickeln kann1 so fllt der ,verdacht auf alle1 so berredend sie auch sonst immer sein mgen4 ,und so ist der ,skeptiker der ,zuchtmeister des dogmatischen ,vernnftlers auf eine gesunde ,kritik des ,verstandes und der ,vernunft selbst4 ,wenn er dahin gelangt ist1 so hat er weiter keine ,anfechtung zu frchten2 denn er unterscheidet alsdann seinen ,besitz von dem1 was gnzlich auerhalb demselben liegt1 worauf er keine ,ansprche macht und darber auch nicht in ,streitigkeiten verwickelt werden kann4 ,so ist das skeptische ,verfahren zwar an sich selbst fr die ,vernunftfragen nicht befriedigend1 aber doch vorbend1 um ihre ,vorsichtigkeit zu erwecken und auf grndliche ,mittel zu weisen1 die sie in ihren rechtmigen ,besitzen sichern knnen4 ,des ersten ,hauptstcks ,dritter ,abschnitt ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung der ,hypothesen ,weil wir denn durch ,kritik unserer ,vernunft endlich so viel wissen1 da wir in ihrem reinen und spekulativen ,gebrauche in der ,tat gar nichts wissen knnen2 sollte sie nicht ein desto weiteres ,feld zu ,hypothesen erffnen1 da es wenigstens vergnnt ist1 zu dichten und zu meinen1 wenngleich nicht zu behaupten8 ,wo nicht etwa ,einbildungskraft schwrmen1 sondern1 unter der strengen ,aufsicht der ,vernunft1 dichten soll1 so mu immer vorher etwas vllig gewi und nicht erdichtet1 oder bloe ,meinung sein1 und das ist die ,mglichkeit des ,gegenstandes selbst4 ,alsdann ist es wohl erlaubt1 wegen der ,wirklichkeit desselben1 zur ,meinung seine ,zuflucht zu nehmen1 die aber1 um nicht grundlos zu sein1 mit dem1 was wirklich gegeben und folglich gewi ist1 als ,erklrungsgrund in ,verknpfung gebracht werden mu1 und alsdann ,hypothese heit4 ,da wir uns nun von der ,mglichkeit der dynamischen ,verknpfung a priori nicht den mindesten ,begriff machen knnen1 und die ,kategorie des reinen ,verstandes nicht dazu dient1 dergleichen zu erdenken1 sondern nur1 wo sie in der ,erfahrung angetroffen wird1 zu verstehen3 so knnen wir nicht einen einzigen ,gegenstand1 nach einer neuen und empirisch nicht anzugebenden ,beschaffenheit1 diesen ,kategorien gem1 ursprnglich aussinnen und sie einer erlaubten ,hypothese zum ,grunde legen2 denn dieses hiee1 der ,vernunft leere ,hirngespinste1 statt der ,begriffe von ,sachen1 unterzulegen4 ,so ist es nicht erlaubt1 sich irgend neue ursprngliche ,krfte zu erdenken1 z4,b4 einen ,verstand1 der vermgend sei1 seinen ,gegenstand ohne ,sinne anzuschauen1 oder eine ,anziehungskraft ohne alle ,berhrung1 oder eine neue ,art ,substanzen1 z4,b4 die ohne ,undurchdringlichkeit im ,raume gegenwrtig wre1 folglich auch keine ,gemeinschaft der ,substanzen1 die von aller derjenigen unterschieden ist1 welche ,erfahrung an die ,hand gibt3 keine ,gegenwart anders1 als im ,raume2 keine ,dauer1 als blo in der ,zeit4 ,mit einem ,worte3 es ist unserer ,vernunft nur mglich1 die ,bedingungen mglicher ,erfahrung als ,bedingungen der ,mglichkeit der ,sachen zu brauchen2 keineswegs aber1 ganz unabhngig von diesen1 sich selbst welche gleichsam zu schaffen1 weil dergleichen ,begriffe1 obzwar ohne ,widerspruch1 dennoch auch ohne ,gegenstand sein wrden4 ,die ,vernunftbegriffe sind1 wie gesagt1 bloe ,ideen1 und haben freilich keinen ,gegenstand in irgendeiner ,erfahrung1 aber bezeichnen darum doch nicht gedichtete und zugleich dabei fr mglich angenommene ,gegenstnde4 ,sie sind blo problematisch gedacht1 um1 in ,beziehung auf sie 7als heuristische ,fiktionen71 regulative ,prinzipien des systematischen ,verstandesgebrauchs im ,felde der ,erfahrung zu grnden4 ,geht man davon ab1 so sind es bloe ,gedankendinge1 deren ,mglichkeit nicht erweislich ist1 und die daher auch nicht der ,erklrung wirklicher ,erscheinungen durch eine ,hypothese zum ,grunde gelegt werden knnen4 ,die ,seele sich als einfach denken1 ist ganz wohl erlaubt1 um1 nach dieser ,idee1 eine vollstndige und notwendige ,einheit aller ,gemtskrfte1 ob man sie gleich nicht in concreto einsehen kann1 zum ,prinzip unserer ,beurteilung ihrer inneren ,erscheinungen zu legen4 ,aber die ,seele als einfache ,substanz anzunehmen 7ein transzendenter ,begriff71 wre ein ,satz1 der nicht allein unerweislich1 7wie es mehrere physische ,hypothesen sind17 sondern auch ganz willkrlich und blindlings gewagt sein wrde1 weil das ,einfache in ganz und gar keiner ,erfahrung vorkommen kann1 und1 wenn man unter ,substanz hier das beharrliche ,objekt der sinnlichen ,anschauung versteht1 die ,mglichkeit einer einfachen ,erscheinung gar nicht einzusehen ist4 ,blo intelligible ,wesen1 oder blo intelligible ,eigenschaften der ,dinge der ,sinnenwelt1 lassen sich mit keiner gegrndeten ,befugnis der ,vernunft als ,meinung annehmen1 obzwar 7weil man von ihrer ,mglichkeit oder ,unmglichkeit keine ,begriffe hat7 auch durch keine vermeinte bessere ,einsicht dogmatisch ableugnen4 ,zur ,erklrung gegebener ,erscheinungen knnen keine anderen ,dinge und ,erklrungsgrnde1 als die1 so nach schon bekannten ,gesetzen der ,erscheinungen mit den gegebenen in ,verknpfung gesetzt worden1 angefhrt werden4 ,eine transzendentale ,hypothese1 bei der eine bloe ,idee der ,vernunft zur ,erklrung der ,naturdinge gebraucht wrde1 wrde daher gar keine ,erklrung sein1 indem das1 was man aus bekannten empirischen ,prinzipien nicht hinreichend versteht1 durch etwas erklrt werden wrde1 davon man gar nichts versteht4 ,auch wrde das ,prinzip einer solchen ,hypothese eigentlich nur zur ,befriedigung der ,vernunft und nicht zur ,befrderung des ,verstandesgebrauchs in ,ansehung der ,gegenstnde dienen4 ,ordnung und ,zweckmigkeit in der ,natur mu wiederum aus ,naturgrnden und nach ,naturgesetzen erklrt werden1 und hier sind selbst die wildesten ,hypothesen1 wenn sie nur physisch sind1 ertrglicher1 als eine hyperphysische1 d4i4 die ,berufung auf einen gttlichen ,urheber1 den man zu diesem ,behuf voraussetzt4 ,denn das wre ein ,prinzip der faulen ,vernunft 7ignava ratio71 alle ,ursachen1 deren objektive ,realitt1 wenigstens der ,mglichkeit nach1 man noch durch fortgesetzte ,erfahrung kann kennenlernen1 auf einmal vorbeizugehen1 um sich in einer bloen ,idee1 die der ,vernunft sehr bequem ist1 zu ruhen4 ,was aber die absolute ,totalitt des ,erklrungsgrundes in der ,reihe derselben betrifft1 so kann das kein ,hindernis in ,ansehung der ,weltobjekte machen1 weil1 da diese nichts als ,erscheinungen sind1 an ihnen niemals etwas ,vollendetes in der ,synthesis der ,reihen von ,bedingungen gehofft werden kann4 ,transzendentale ,hypothesen des spekulativen ,gebrauchs der ,vernunft1 und eine ,freiheit1 zu ,ersetzung des ,mangels an physischen ,erklrungsgrnden1 sich allenfalls hyperphysischer zu bedienen1 kann gar nicht gestattet werden1 teils weil die ,vernunft dadurch gar nicht weiter gebracht wird1 sondern vielmehr den ganzen ,fortgang ihres ,gebrauchs abschneidet1 teils weil diese ,lizenz sie zuletzt um alle ,frchte der ,bearbeitung ihres eigentmlichen ,bodens1 nmlich der ,erfahrung1 bringen mte4 ,denn1 wenn uns die ,naturerklrung hier oder da schwer wird1 so haben wir bestndig einen transzendenten ,erklrungsgrund bei der ,hand1 der uns jener ,untersuchung berhebt1 und unsere ,nachforschung schliet nicht durch ,einsicht1 sondern durch gnzliche ,unbegreiflichkeit eines ,prinzips1 welches so schon zum voraus ausgedacht war1 da es den ,begriff des absolut ,ersten enthalten mute4 ,das zweite erforderliche ,stck zur ,annehmungswrdigkeit einer ,hypothese ist die ,zulnglichkeit derselben1 um daraus a priori die ,folgen1 welche gegeben sind1 zu bestimmen4 ,wenn man zu diesem ,zwecke hilfleistende ,hypothesen herbeizurufen gentigt ist1 so geben sie den ,verdacht einer bloen ,erdichtung1 weil jede derselben an sich dieselbe ,rechtfertigung bedarf1 welche der zum ,grunde gelegte ,gedanke ntig hatte1 und daher keinen tchtigen ,zeugen abgeben kann4 ,wenn1 unter ,voraussetzung einer unbeschrnkt vollkommenen ,ursache1 zwar an ,erklrungsgrnden aller ,zweckmigkeit1 ,ordnung und ,gre1 die sich in der ,welt finden1 kein ,mangel ist1 so bedarf jene doch1 bei den1 wenigstens nach unseren ,begriffen1 sich zeigenden ,abweichungen und beln1 noch neuer ,hypothesen1 um gegen diese1 als ,einwrfe1 gerettet zu werden4 ,wenn die einfache ,selbstndigkeit der menschlichen ,seele1 die zum ,grunde ihrer ,erscheinungen gelegt worden1 durch die ,schwierigkeiten ihrer1 den ,abnderungen einer ,materie 7dem ,wachstum und ,abnahme7 hnlichen ,phnomene angefochten wird1 so mssen neue ,hypothesen zu ,hilfe gerufen werden1 die zwar nicht ohne ,schein1 aber doch ohne alle ,beglaubigung sind1 auer derjenigen1 welche ihnen die zum ,hauptgrunde angenommene ,meinung gibt1 der sie gleichwohl das ,wort reden sollen4 ,wenn die hier zum ,beispiele angefhrten ,vernunftbehauptungen 7unkrperliche ,einheit der ,seele und ,dasein eines hchsten ,wesens7 nicht als ,hypothesen1 sondern a priori bewiesene ,dogmate gelten sollen1 so ist alsdann von ihnen gar nicht die ,rede4 ,in solchem ,falle aber sehe man sich ja vor1 da der ,beweis die apodiktische ,gewiheit einer ,demonstration habe4 ,denn die ,wirklichkeit solcher ,ideen blo wahrscheinlich machen zu wollen1 ist ein ungereimter ,vorsatz1 ebenso1 als wenn man einen ,satz der ,geometrie blo wahrscheinlich zu beweisen gedchte4 ,die von aller ,erfahrung abgesonderte ,vernunft kann alles nur a priori und als notwendig oder gar nicht erkennen2 daher ist ihr ,urteil niemals ,meinung1 sondern entweder ,enthaltung von allem ,urteile1 oder apodiktische ,gewiheit4 ,meinungen und wahrscheinliche ,urteile von dem1 was ,dingen zukommt1 knnen nur als ,erklrungsgrnde dessen1 was wirklich gegeben ist1 oder ,folgen nach empirischen ,gesetzen von dem1 was als wirklich zum ,grunde liegt1 mithin nur in der ,reihe der ,gegenstnde der ,erfahrung vorkommen4 ,auer diesem ,felde ist meinen so viel1 als mit ,gedanken spielen1 es mte denn sein1 da man von einem unsicheren ,wege des ,urteils blo die ,meinung htte1 vielleicht auf ihm die ,wahrheit zu finden4 ,ob aber gleich bei blo spekulativen ,fragen der reinen ,vernunft keine ,hypothesen stattfinden1 um ,stze darauf zu grnden1 so sind sie dennoch ganz zulssig1 um sie allenfalls nur zu verteidigen1 d4i4 zwar nicht im dogmatischen1 aber doch im polemischen ,gebrauche4 ,ich verstehe aber unter ,verteidigung nicht die ,vermehrung der ,beweisgrnde seiner ,behauptung1 sondern die bloe ,vereitlung der ,scheineinsichten des ,gegners1 welche unserem behaupteten ,satze ,abbruch tun sollen4 ,nun haben aber alle synthetischen ,stze aus reiner ,vernunft das ,eigentmliche an sich3 da1 wenn der1 welcher die ,realitt gewisser ,ideen behauptet1 gleich niemals so viel wei1 um diesen seinen ,satz gewi zu machen1 auf der anderen ,seite der ,gegner ebensowenig wissen kann1 um das ,widerspiel zu behaupten4 ,diese ,gleichheit des ,loses der menschlichen ,vernunft1 begnstigt nun zwar im spekulativen ,erkenntnisse keinen von beiden1 und da ist auch der rechte ,kampfplatz nimmer beizulegender ,fehden4 ,es wird sich aber in der ,folge zeigen1 da doch1 in ,ansehung des praktischen ,gebrauchs1 die ,vernunft ein ,recht habe1 etwas anzunehmen1 was sie auf keine ,weise im ,felde der bloen ,spekulation1 ohne hinreichende ,beweisgrnde1 vorauszusetzen befugt wre2 weil alle solche ,voraussetzungen der ,vollkommenheit der ,spekulation ,abbruch tun1 um welche sich aber das praktische ,interesse gar nicht bekmmert4 ,dort ist sie also im ,besitze1 dessen ,rechtmigkeit sie nicht beweisen darf1 und wovon sie in der ,tat den ,beweis auch nicht fhren knnte4 ,der ,gegner soll also beweisen4 ,da dieser aber ebensowenig etwas von dem bezweifelten ,gegenstande wei1 um dessen ,nichtsein darzutun1 als der erstere1 der dessen ,wirklichkeit behauptet3 so zeigt sich hier ein ,vorteil auf der ,seite desjenigen1 der etwas als praktisch notwendige ,voraussetzung behauptet 7melior est conditio possidentis74 ,es steht ihm nmlich frei1 sich gleichsam aus ,notwehr eben derselben ,mittel fr seine gute ,sache1 als der ,gegner wider dieselbe1 d4i4 der ,hypothesen zu bedienen1 die gar nicht dazu dienen sollen1 um den ,beweis derselben zu verstrken1 sondern nur zu zeigen1 da der ,gegner viel zu wenig von dem ,gegenstande des ,streites verstehe1 als da er sich eines ,vorteils der spekulativen ,einsicht in ,ansehung unserer schmeicheln knne4 ,hypothesen sind also im ,felde der reinen ,vernunft nur als ,kriegswaffen erlaubt1 nicht um darauf ein ,recht zu grnden1 sondern nur es zu verteidigen4 ,den ,gegner aber mssen wir hier jederzeit in uns selbst suchen4 ,denn spekulative ,vernunft in ihrem transzendentalen ,gebrauche ist an sich dialektisch4 ,die ,einwrfe1 die zu frchten sein mchten1 liegen in uns selbst4 ,wir mssen sie1 gleich alten1 aber niemals verjhrenden ,ansprchen1 hervorsuchen1 um einen ewigen ,frieden auf deren ,vernichtigung zu grnden4 uere ,ruhe ist nur scheinbar4 ,der ,keim der ,anfechtungen1 der in der ,natur der ,menschenvernunft liegt1 mu ausgerottet werden2 wie knnen wir ihn aber ausrotten1 wenn wir ihm nicht ,freiheit1 ja selbst ,nahrung geben1 ,kraut auszuschieen1 um sich dadurch zu entdecken1 und es nachher mit der ,wurzel zu vertilgen8 ,sinnet demnach selbst auf ,einwrfe1 auf die noch kein ,gegner gefallen ist1 und leihet ihm sogar ,waffen1 oder rumet ihm den gnstigsten ,platz ein1 den er sich nur wnschen kann4 ,es ist hierbei gar nichts zu frchten1 wohl aber zu hoffen1 nmlich1 da ihr euch einen in alle ,zukunft niemals mehr anzufechtenden ,besitz verschaffen werdet4 ,zu euerer vollstndigen ,rstung gehren nun auch die ,hypothesen der reinen ,vernunft1 welche1 obzwar nur bleierne ,waffen 7weil sie durch kein ,erfahrungsgesetz gesthlt sind71 dennoch immer so viel vermgen1 als die1 deren sich irgendein ,gegner wider euch bedienen mag4 ,wenn euch also1 wider die 7in irgendeiner anderen nicht spekulativen ,rcksicht7 angenommene immaterielle und keiner krperlichen ,umwandlung unterworfene ,natur der ,seele1 die ,schwierigkeit aufstt1 da gleichwohl die ,erfahrung sowohl die ,erhebung1 als ,zerrttung unserer ,geisteskrfte blo als verschiedene ,modifikation unserer ,organen zu beweisen scheine2 so knnt ihr die ,kraft dieses ,beweises dadurch schwchen1 da ihr annehmt1 unser ,krper sei nichts1 als die ,fundamentalerscheinung1 worauf1 als ,bedingung1 sich in dem jetzigen ,zustande 7im ,leben7 das ganze ,vermgen der ,sinnlichkeit und hiermit alles ,denken bezieht4 ,die ,trennung vom ,krper sei das ,ende dieses sinnlichen ,gebrauchs eurer ,erkenntniskraft und der ,anfang des intellektuellen4 ,der ,krper wre also nicht die ,ursache des ,denkens1 sondern eine blo restringierende ,bedingung desselben1 mithin zwar als ,befrderung des sinnlichen und animalischen1 aber desto mehr auch als ,hindernis des reinen und spirituellen ,lebens anzusehen1 und die ,abhngigkeit des ersteren von der krperlichen ,beschaffenheit bewiese nichts fr die ,abhngigkeit des ganzen ,lebens von dem ,zustande unserer ,organen4 ,ihr knnt aber noch weiter gehen1 und wohl gar neue1 entweder nicht aufgeworfene1 oder nicht weit genug getriebene ,zweifel ausfindig machen4 ,die ,zuflligkeit der ,zeugungen1 die bei ,menschen1 sowie beim vernunftslosen ,geschpfe1 von der ,gelegenheit1 berdem aber auch oft vom ,unterhalte1 von der ,regierung1 deren ,launen und ,einfllen1 oft sogar vom ,laster abhngt1 macht eine groe ,schwierigkeit wider die ,meinung der auf ,ewigkeiten sich erstreckenden ,fortdauer eines ,geschpfs1 dessen ,leben unter so unerheblichen und unserer ,freiheit so ganz und gar berlassenen ,umstnden zuerst angefangen hat4 ,was die ,fortdauer der ganzen ,gattung 7hier auf ,erden7 betrifft1 so hat diese ,schwierigkeit in ,ansehung derselben wenig auf sich1 weil der ,zufall im ,einzelnen nichtsdestoweniger einer ,regel im ,ganzen unterworfen ist2 aber in ,ansehung eines jeden ,individuum eine so mchtige ,wirkung von so geringfgigen ,ursachen zu erwarten1 scheint allerdings bedenklich4 ,hiewider knnt ihr aber eine transzendentale ,hypothese aufbieten3 da alles ,leben eigentlich nur intelligibel sei1 den ,zeitvernderungen gar nicht unterworfen1 und weder durch ,geburt angefangen habe1 noch durch den ,tod geendigt werde4 ,da dieses ,leben nichts als eine bloe ,erscheinung1 d4i4 eine sinnliche ,vorstellung von dem reinen geistigen ,leben1 und die ganze ,sinnenwelt ein bloes ,bild sei1 welches unserer jetzigen ,erkenntnisart vorschwebt1 und1 wie ein ,traum1 an sich keine objektive ,realitt habe3 dass1 wenn wir die ,sachen und uns selbst anschauen sollen1 wie sie sind1 wir uns in einer ,welt geistiger ,naturen sehen wrden1 mit welcher unsere einzig wahre ,gemeinschaft weder durch ,geburt angefangen habe1 noch durch den ,leibestod 7als bloe ,erscheinungen7 aufhren werde1 usw4 ,ob wir nun gleich von allem diesem1 was wir hier wider den ,angriff hypothetisch vorschtzen1 nicht das ,mindeste wissen1 noch im ,ernste behaupten1 sondern alles nicht einmal ,vernunftidee1 sondern blo zur ,gegenwehr ausgedachter ,begriff ist1 so verfahren wir doch hierbei ganz vernunftmig1 indem wir dem ,gegner1 welcher alle ,mglichkeit erschpft zu haben meint1 indem er den ,mangel ihrer empirischen ,bedingungen fr einen ,beweis der gnzlichen ,unmglichkeit des von uns ,geglaubten flschlich ausgibt1 nur zeigen3 da er ebensowenig durch bloe ,erfahrungsgesetze das ganze ,feld mglicher ,dinge an sich selbst umspannen1 als wir auerhalb der ,erfahrung fr unsere ,vernunft irgend etwas auf gegrndete ,art erwerben knnen4 ,der solche hypothetische ,gegenmittel wider die ,anmaungen des dreist verneinenden ,gegners verkehrt1 mu nicht dafr gehalten werden1 als wolle er sie sich als seine wahren ,meinungen eigen machen4 ,er verlt sie1 sobald er den dogmatischen ,eigendnkel des ,gegners abgefertigt hat4 ,denn so bescheiden und gemigt es auch anzusehen ist1 wenn jemand sich in ,ansehung fremder ,behauptungen blo weigernd und verneinend verhlt1 so ist doch jederzeit1 sobald er diese seine ,einwrfe als ,beweise des ,gegenteils geltend machen will1 der ,anspruch nicht weniger stolz und eingebildet1 als ob er die bejahende ,partei und deren ,behauptung ergriffen htte4 ,man sieht also hieraus1 da im spekulativen ,gebrauche der ,vernunft ,hypothesen keine ,gltigkeit als ,meinungen an sich selbst1 sondern nur relativ auf entgegengesetzte transzendente ,anmaungen haben4 ,denn die ,ausdehnung der ,prinzipien mglicher ,erfahrung auf die ,mglichkeit der ,dinge berhaupt ist ebensowohl transzendent1 als die ,behauptung der objektiven ,realitt solcher ,begriffe1 welche ihre ,gegenstnde nirgends als auerhalb der ,grenze aller mglichen ,erfahrung finden knnen4 ,was reine ,vernunft assertorisch urteilt1 mu 7wie alles1 was ,vernunft erkennt17 notwendig sein1 oder es ist gar nichts4 ,demnach enthlt sie in der ,tat gar keine ,meinungen4 ,die gedachten ,hypothesen aber sind nur problematische ,urteile1 die wenigstens nicht widerlegt1 obgleich freilich durch nichts bewiesen werden knnen1 und sind also keine ,privatmeinungen1 knnen aber doch nicht fglich 7selbst zur inneren ,beruhigung7 gegen sich regende ,skrupel entbehrt werden4 ,in dieser ,qualitt aber mu man sie erhalten1 und ja sorgfltig verhten1 da sie nicht gleich als an sich selbst beglaubigt1 und von einiger absoluten ,gltigkeit1 auftreten1 und die ,vernunft unter ,erdichtungen und ,blendwerken ersufen4 ,des ersten ,hauptstcks ,vierter ,abschnitt ,die ,disziplin der reinen ,vernunft in ,ansehung ihrer ,beweise ,die ,beweise transzendentaler und synthetischer ,stze haben das ,eigentmliche1 unter allen ,beweisen einer synthetischen ,erkenntnis a priori1 an sich1 da die ,vernunft bei jenen vermittelst seiner ,begriffe sich nicht geradezu an den ,gegenstand wenden darf1 sondern zuvor die objektive ,gltigkeit der ,begriffe und die ,mglichkeit der ,synthesis derselben a priori dartun mu4 ,dieses ist nicht etwa blo eine ntige ,regel der ,behutsamkeit1 sondern betrifft das ,wesen und die ,mglichkeit der ,beweise selbst4 ,wenn ich ber den ,begriff von einem ,gegenstande a priori hinausgehen soll1 so ist dieses1 ohne einen besonderen und auerhalb diesem ,begriffe befindlichen ,leitfaden1 unmglich4 ,in der ,mathematik ist es die ,anschauung a priori1 die meine ,synthesis leitet1 und da knnen alle ,schlsse unmittelbar an der reinen ,anschauung gefhrt werden4 ,im transzendentalen ,erkenntnis1 so lange es blo mit ,begriffen des ,verstandes zu tun hat1 ist diese ,richtschnur die mgliche ,erfahrung4 ,der ,beweis zeigt nmlich nicht1 da der gegebene ,begriff 7z4,b4 von dem1 was geschieht17 geradezu auf einen anderen ,begriff 7dem einer ,ursache7 fhre2 denn dergleichen bergang wre ein ,sprung1 der sich gar nicht verantworten liee2 sondern er zeigt1 da die ,erfahrung selbst1 mithin das ,objekt der ,erfahrung1 ohne eine solche ,verknpfung unmglich wre4 ,also mute der ,beweis zugleich die ,mglichkeit anzeigen1 synthetisch und a priori zu einer gewissen ,erkenntnis von ,dingen zu gelangen1 die in dem ,begriffe von ihnen nicht enthalten war4 ,ohne diese ,aufmerksamkeit laufen die ,beweise wie ,wasser1 welche ihre ,ufer durchbrechen1 wild und querfeldein1 dahin1 wo der ,hang der verborgenen ,assoziation sie zuflligerweise herleitet4 ,der ,schein der berzeugung1 welcher auf subjektiven ,ursachen der ,assoziation beruht1 und fr die ,einsicht einer natrlichen ,affinitt gehalten wird1 kann der ,bedenklichkeit gar nicht die ,wage halten1 die sich billigermaen ber dergleichen gewagte ,schritte einfinden mu4 ,daher sind auch alle ,versuche1 den ,satz des zureichenden ,grundes zu beweisen1 nach dem allgemeinen ,gestndnisse der ,kenner1 vergeblich gewesen1 und ehe die transzendentale ,kritik auftrat1 hat man lieber1 da man diesen ,grundsatz doch nicht verlassen konnte1 sich trotzig auf den gesunden ,menschenverstand berufen1 7eine ,zuflucht1 die jederzeit beweist1 da die ,sache der ,vernunft verzweifelt ist17 als neue dogmatische ,beweise versuchen wollen4 ,ist aber der ,satz1 ber den ein ,beweis gefhrt werden soll1 eine ,behauptung der reinen ,vernunft1 und will ich sogar vermittelst bloer ,ideen ber meine ,erfahrungsbegriffe hinausgehen1 so mte derselbe noch vielmehr die ,rechtfertigung eines solchen ,schrittes der ,synthesis 7wenn er anders mglich wre7 als eine notwendige ,bedingung seiner ,beweiskraft in sich enthalten4 ,so scheinbar daher auch der vermeintliche ,beweis der einfachen ,natur unserer denkenden ,substanz aus der ,einheit der ,apperzeption sein mag1 so steht ihm doch die ,bedenklichkeit unabweislich entgegen3 da1 da die absolute ,einfachheit doch kein ,begriff ist1 der unmittelbar auf eine ,wahrnehmung bezogen werden kann1 sondern als ,idee blo geschlossen werden mu1 gar nicht einzusehen ist1 wie mich das bloe ,bewutsein1 welches in allem ,denken enthalten ist1 oder wenigstens sein kann1 ob es zwar sofern eine einfache ,vorstellung ist1 zu dem ,bewutsein und der ,kenntnis eines ,dinges berfhren solle1 in welchem das ,denken allein enthalten sein kann4 ,denn1 wenn ich mir die ,kraft meines ,krpers in ,bewegung vorstelle1 so ist er sofern fr mich absolute ,einheit1 und meine ,vorstellung von ihm ist einfach2 daher kann ich diese auch durch die ,bewegung eines ,punkts ausdrcken1 weil sein ,volumen hierbei nichts tut1 und1 ohne ,verminderung der ,kraft1 so klein1 wie man will1 und also auch als in einem ,punkt befindlich gedacht werden kann4 ,hieraus werde ich aber doch nicht schlieen3 da1 wenn mir nichts1 wie die bewegende ,kraft eines ,krpers1 gegeben ist1 der ,krper als einfache ,substanz gedacht werden knne1 darum1 weil seine ,vorstellung von aller ,gre des ,raumesinhalts abstrahiert und also einfach ist4 ,hierdurch nun1 da das ,einfache in der ,abstraktion vom ,einfachen im ,objekt ganz unterschieden ist1 und da das ,ich1 welches im ersteren ,verstande gar keine ,mannigfaltigkeit in sich fat1 im zweiten1 da es die ,seele selbst bedeutet1 ein sehr komplexen ,begriff sein kann1 nmlich sehr vieles unter sich zu enthalten und zu bezeichnen1 entdecke ich einen ,paralogismus4 ,allein1 um diesen vorher zu ahnden1 7denn ohne eine solche vorlufige ,vermutung wrde man gar keinen ,verdacht gegen den ,beweis fassen17 ist durchaus ntig1 ein immerwhrendes ,kriterium der ,mglichkeit solcher synthetischen ,stze die mehr beweisen sollen1 als ,erfahrung geben kann1 bei ,hand zu haben1 welches darin besteht3 da der ,beweis nicht geradezu auf das verlangte ,prdikat1 sondern nur vermittelst eines ,prinzips der ,mglichkeit1 unseren gegebenen ,begriff a priori bis zu ,ideen zu erweitern1 und diese zu realisieren1 gefhrt werde4 ,wenn diese ,behutsamkeit immer gebraucht wird1 wenn man1 ehe der ,beweis noch versucht wird1 zuvor weislich bei sich zu ,rate geht1 wie und mit welchem ,grunde der ,hoffnung man wohl eine solche ,erweiterung durch reine ,vernunft erwarten knne1 und woher man1 in dergleichen ,falle1 diese ,einsichten1 die nicht aus ,begriffen entwickelt1 und auch nicht in ,beziehung auf mgliche ,erfahrung antizipiert werden knnen1 denn hernehmen wolle3 so kann man sich viel schwere und dennoch fruchtlose ,bemhungen ersparen1 indem man der ,vernunft nichts zumutet1 was offenbar ber ihr ,vermgen geht1 oder vielmehr sie1 die1 bei ,anwandlungen ihrer spekulativen ,erweiterungssucht1 sich nicht gerne einschrnken lt1 der ,disziplin der ,enthaltsamkeit unterwirft4 ,die erste ,regel ist also diese3 keine transzendentalen ,beweise zu versuchen1 ohne zuvor berlegt und sich desfalls gerechtfertigt zu haben1 woher man die ,grundstze nehmen wolle1 auf welche man sie zu errichten gedenkt1 und mit welchem ,rechte man von ihnen den guten ,erfolg der ,schlsse erwarten knne4 ,sind es ,grundstze des ,verstandes 7z4,b4 der ,kausalitt71 so ist es umsonst1 vermittelst ihrer zu ,ideen der reinen ,vernunft zu gelangen2 denn jene gelten nur fr ,gegenstnde mglicher ,erfahrung4 ,sollen es ,grundstze aus reiner ,vernunft sein1 so ist wiederum alle ,mhe umsonst4 ,denn die ,vernunft hat deren zwar1 aber als objektive ,grundstze sind sie insgesamt dialektisch1 und knnen allenfalls nur wie regulative ,prinzipien des systematisch zusammenhngenden ,erfahrungsgebrauchs gltig sein4 ,sind aber dergleichen angebliche ,beweise schon vorhanden3 so setzet der trglichen berzeugung das non liquet eurer gereiften ,urteilskraft entgegen1 und1 ob ihr gleich das ,blendwerk derselben noch nicht durchdringen knnt1 so habt ihr doch vlliges ,recht1 die ,deduktion der darin gebrauchten ,grundstze zu verlangen1 welche1 wenn sie aus bloer ,vernunft entsprungen sein sollen1 euch niemals geschafft werden kann4 ,und so habt ihr nicht einmal ntig1 euch mit der ,entwicklung und ,widerlegung eines jeden grundlosen ,scheins zu befassen1 sondern knnt alle an ,kunstgriffen unerschpfliche ,dialektik am ,gerichtshofe einer kritischen ,vernunft1 welche ,gesetze verlangt1 in ganzen ,haufen auf einmal abweisen4 ,die zweite ,eigentmlichkeit transzendentaler ,beweise ist diese3 da zu jedem transzendentalen ,satze nur ein einziger ,beweis gefunden werden knne4 ,soll ich nicht aus ,begriffen1 sondern aus der ,anschauung1 die einem ,begriffe korrespondiert1 es sei nun eine reine ,anschauung1 wie in der ,mathematik1 oder empirische1 wie in der ,naturwissenschaft1 schlieen3 so gibt mir die zum ,grunde gelegte ,anschauung mannigfaltigen ,stoff zu synthetischen ,stzen1 welchen ich auf mehr wie eine ,art verknpfen1 und1 indem ich von mehr wie einem ,punkte ausgehen darf1 durch verschiedene ,wege zu demselben ,satze gelangen kann4 ,nun geht aber ein jeder transzendentaler ,satz blo von ,einem ,begriffe aus1 und sagt die synthetische ,bedingung der ,mglichkeit des ,gegenstandes nach diesem ,begriffe4 ,der ,beweisgrund kann also nur ein einziger sein1 weil auer diesem ,begriffe nichts weiter ist1 wodurch der ,gegenstand bestimmt werden knnte1 der ,beweis also nichts weiter1 als die ,bestimmung eines ,gegenstandes berhaupt nach diesem ,begriffe1 der auch nur ein einziger ist1 enthalten kann4 ,wir hatten z4,b4 in der transzendentalen ,analytik den ,grundsatz3 alles1 was geschieht1 hat eine ,ursache1 aus der einzigen ,bedingung der objektiven ,mglichkeit eines ,begriffs1 von dem1 was berhaupt geschieht1 gezogen3 da die ,bestimmung einer ,begebenheit in der ,zeit1 mithin diese 7,begebenheit7 als zur ,erfahrung gehrig1 ohne unter einer solchen dynamischen ,regel zu stehen1 unmglich wre4 ,dieses ist nun auch der einzig mgliche ,beweisgrund2 denn dadurch nur1 da dem ,begriffe vermittelst des ,gesetzes der ,kausalitt ein ,gegenstand bestimmt wird1 hat die vorgestellte ,begebenheit objektive ,gltigkeit1 d4i4 ,wahrheit4 ,man hat zwar noch andere ,beweise von diesem ,grundsatze z4,b4 aus der ,zuflligkeit versucht2 allein1 wenn dieser beim ,lichten betrachtet wird1 so kann man kein ,kennzeichen der ,zuflligkeit auffinden1 als das ,geschehen1 d4i4 das ,dasein1 vor welchem ein ,nichtsein des ,gegenstandes vorhergeht1 und kommt also immer wiederum auf den nmlichen ,beweisgrund zurck4 ,wenn der ,satz bewiesen werden soll3 alles1 was denkt1 ist einfach2 so hlt man sich nicht bei dem ,mannigfaltigen des ,denkens auf1 sondern beharrt blo bei dem ,begriffe des ,ich1 welcher einfach ist und worauf alles ,denken bezogen wird4 ,ebenso ist es mit dem transzendentalen ,beweise vom ,dasein ,gottes bewandt1 welcher lediglich auf der ,reziprokabilitt der ,begriffe vom realsten und notwendigen ,wesen beruht1 und nirgends anders gesucht werden kann4 ,durch diese warnende ,anmerkung wird die ,kritik der ,vernunftbehauptungen sehr ins ,kleine gebracht4 ,wo ,vernunft ihr ,geschft durch bloe ,begriffe treibt1 da ist nur ein einziger ,beweis mglich1 wenn berall nur irgendeiner mglich ist4 ,daher1 wenn man schon den ,dogmatiker mit zehn ,beweisen auftreten sieht1 da kann man sicher glauben1 da er gar keinen habe4 ,denn1 htte er einen1 der 7wie es in ,sachen der reinen ,vernunft sein mu7 apodiktisch bewiese1 wozu bedrfte er der brigen8 ,seine ,absicht ist nur1 wie die von jenem ,parlamentsadvokaten3 das eine ,argument ist fr diesen1 das andere fr jenen1 nmlich1 um sich die ,schwche seiner ,richter zunutze zu machen1 die1 ohne sich tief einzulassen1 und1 um von dem ,geschft bald loszukommen1 das ,erstebeste1 was ihnen eben auffllt1 ergreifen und darnach entscheiden4 ,die dritte eigentmliche ,regel der reinen ,vernunft1 wenn sie in ,ansehung transzendentaler ,beweise einer ,disziplin unterworfen wird1 ist3 da ihre ,beweise niemals apagogisch1 sondern jederzeit ostensiv sein mssen4 ,der direkte oder ostensive ,beweis ist in aller ,art der ,erkenntnis derjenige1 welcher mit der berzeugung von der ,wahrheit1 zugleich ,einsicht in die ,quellen derselben verbindet2 der apagogische dagegen kann zwar ,gewiheit1 aber nicht ,begrifflichkeit der ,wahrheit in ,ansehung des ,zusammenhanges mit den ,grnden ihrer ,mglichkeit hervorbringen4 ,daher sind die letzteren mehr eine ,nothilfe1 als ein ,verfahren1 welches allen ,absichten der ,vernunft ein ,genge tut4 ,doch haben diese einen ,vorzug der ,evidenz vor den direkten ,beweisen1 darin3 da der ,widerspruch allemal mehr ,klarheit in der ,vorstellung bei sich fhrt1 als die beste ,verknpfung1 und sich dadurch dem ,anschaulichen einer ,demonstration mehr nhert4 ,die eigentliche ,ursache des ,gebrauchs apagogischer ,beweise in verschiedenen ,wissenschaften ist wohl diese4 ,wenn die ,grnde1 von denen eine gewisse ,erkenntnis abgeleitet werden soll1 zu mannigfaltig oder zu tief verborgen liegen3 so versucht man1 ob sie nicht durch die ,folgen zu erreichen sei4 ,nun wre der modus ponens1 auf die ,wahrheit einer ,erkenntnis aus der ,wahrheit ihrer ,folgen zu schlieen1 nur alsdann erlaubt1 wenn alle mglichen ,folgen daraus wahr sind2 denn alsdann ist zu diesem nur ein einziger ,grund mglich1 der also auch der wahre ist4 ,dieses ,verfahren aber ist untunlich1 weil es ber unsere ,krfte geht1 alle mglichen ,folgen von irgendeinem angenommenen ,satze einzusehen2 doch bedient man sich dieser ,art zu schlieen1 obzwar freilich mit einer gewissen ,nachsicht1 wenn es darum zu tun ist1 um etwas blo als ,hypothese zu beweisen1 indem man den ,schlu nach der ,analogie einrumt3 da1 wenn so viele ,folgen1 als man nur immer versucht hat1 mit einem angenommenen ,grunde wohl zusammenstimmen1 alle brigen mglichen auch darauf einstimmen werden4 ,um deswillen kann durch diesen ,weg niemals eine ,hypothese in demonstrierte ,wahrheit verwandelt werden4 ,der modus tollens der ,vernunftschlsse1 die von den ,folgen auf die ,grnde schlieen1 beweist nicht allein ganz strenge1 sondern auch beraus leicht4 ,denn1 wenn auch nur eine einzige falsche ,folge aus einem ,satze gezogen werden kann1 so ist dieser ,satz falsch4 ,anstatt nun die ganze ,reihe der ,grnde in einem ostensiven ,beweise durchzulaufen1 die auf die ,wahrheit einer ,erkenntnis1 vermittelst der vollstndigen ,einsicht in ihre ,mglichkeit1 fhren kann1 darf man nur unter den aus dem ,gegenteil derselben flieenden ,folgen eine einzige falsch finden1 so ist dieses ,gegenteil auch falsch1 mithin die ,erkenntnis1 welche man zu beweisen hatte1 wahr4 ,die apagogische ,beweisart kann aber nur in den ,wissenschaften erlaubt sein1 wo es unmglich ist1 das ,subjektive unserer ,vorstellungen dem ,objektiven1 nmlich der ,erkenntnis desjenigen1 was am ,gegenstande ist1 unterzuschieben4 ,wo dieses letztere aber herrschend ist1 da mu es sich hufig zutragen1 da das ,gegenteil eines gewissen ,satzes entweder blo den subjektiven ,bedingungen des ,denkens widerspricht1 aber nicht dem ,gegenstande1 oder da beide ,stze nur unter einer subjektiven ,bedingung1 die1 flschlich fr objektiv gehalten1 einander widersprechen1 und da die ,bedingung falsch ist1 alle beide falsch sein knnen1 ohne da von der ,falschheit des einen auf die ,wahrheit des anderen geschlossen werden kann4 ,in der ,mathematik ist diese ,subreption unmglich2 daher haben sie daselbst auch ihren eigentlichen ,platz4 ,in der ,naturwissenschaft1 weil sich daselbst alles auf empirische ,anschauungen grndet1 kann jene ,erschleichung durch viel verglichene ,beobachtungen zwar so mehrenteils verhtet werden2 aber diese ,beweisart ist daselbst doch mehrenteils unerheblich4 ,aber die transzendentalen ,versuche der reinen ,vernunft werden insgesamt innerhalb dem eigentlichen ,medium des dialektischen ,scheins angestellt1 d4i4 des ,subjektiven1 welches sich der ,vernunft in ihren ,prmissen als objektiv anbietet1 oder gar aufdrngt4 ,hier nun kann es1 was synthetische ,stze betrifft1 gar nicht erlaubt werden1 seine ,behauptungen dadurch zu rechtfertigen1 da man das ,gegenteil widerlegt4 ,denn1 entweder diese ,widerlegung ist nichts anderes1 als die bloe ,vorstellung des ,widerstreits der entgegengesetzten ,meinung1 mit den subjektiven ,bedingungen der ,begreiflichkeit durch unsere ,vernunft1 welches gar nichts dazu tut1 um die ,sache selbst darum zu verwerfen1 7sowie z4,b4 die unbedingte ,notwendigkeit im ,dasein eines ,wesens schlechterdings von uns nicht begriffen werden kann1 und sich daher subjektiv jedem spekulativen ,beweise eines notwendigen obersten ,wesens mit ,recht1 der ,mglichkeit eines solchen ,urwesens aber an sich selbst mit ,unrecht widersetzt17 oder beide1 sowohl der behauptende1 als der verneinende ,teil1 legen1 durch den transzendentalen ,schein betrogen1 einen unmglichen ,begriff vom ,gegenstande zum ,grunde1 und da gilt die ,regel3 non entis nulla sunt praedicata1 d4i4 sowohl was man bejahend1 als was man verneinend von dem ,gegenstande behauptete1 ist beides unrichtig1 und man kann nicht apagogisch durch die ,widerlegung des ,gegenteils zur ,erkenntnis der ,wahrheit gelangen4 ,so wie zum ,beispiel1 wenn vorausgesetzt wird1 da die ,sinnenwelt an sich selbst ihrer ,totalitt nach gegeben sei1 so ist es falsch1 da sie entweder unendlich dem ,raume nach1 oder endlich und begrenzt sein msse1 darum weil beides falsch ist4 ,denn ,erscheinungen 7als bloe ,vorstellungen71 die doch an sich selbst 7als ,objekte7 gegeben wren1 sind etwas ,unmgliches1 und die ,unendlichkeit dieses eingebildeten ,ganzen wrde zwar unbedingt sein1 widersprche aber 7weil alles an ,erscheinungen bedingt ist7 der unbedingten ,grenbestimmung1 die doch im ,begriffe vorausgesetzt wird4 ,die apagogische ,beweisart ist auch das eigentliche ,blendwerk1 womit die ,bewunderer der ,grndlichkeit unserer dogmatischen ,vernnftler jederzeit hingehalten worden3 sie ist gleichsam der ,champion1 der die ,ehre und das unstreitige ,recht seiner genommenen ,partei dadurch beweisen will1 da er sich mit jedermann zu raufen anheischig macht1 der es bezweifeln wollte1 obgleich durch solche ,grosprecherei nichts in der ,sache1 sondern nur der respektiven ,strke der ,gegner ausgemacht wird1 und zwar auch nur auf der ,seite desjenigen1 der sich angreifend verhlt4 ,die ,zuschauer1 indem sie sehen1 da ein jeder in seiner ,reihe bald ,sieger ist1 bald unterliegt1 nehmen oftmals daraus ,anla1 das ,objekt des ,streites selbst skeptisch zu bezweifeln4 ,aber sie haben nicht ,ursache dazu1 und es ist genug1 ihnen zuzurufen3 non defensoribus istis tempus eget4 ,ein jeder mu seine ,sache vermittelst eines durch transzendentale ,deduktion der ,beweisgrnde gefhrten rechtlichen ,beweises1 d4i4 direkt1 fhren1 damit man sehe1 was seine ,vernunftansprche fr sich selbst anzufhren haben4 ,denn1 fuet sich sein ,gegner auf subjektive ,grnde1 so ist er freilich leicht zu widerlegen1 aber ohne ,vorteil fr den ,dogmatiker1 der gemeiniglich ebenso den subjektiven ,ursachen des ,urteils anhngt1 und gleichergestalt von seinem ,gegner in die ,enge getrieben werden kann4 ,verfahren aber beide ,teile blo direkt1 so werden sie entweder die ,schwierigkeit1 ja ,unmglichkeit1 den ,titel ihrer ,behauptungen auszufinden1 von selbst bemerken1 und sich zuletzt nur auf ,verjhrung berufen knnen1 oder die ,kritik wird den dogmatischen ,schein leicht entdecken1 und die reine ,vernunft ntigen1 ihre zu hoch getriebenen ,anmaungen im spekulativen ,gebrauch aufzugeben1 und sich innerhalb die ,grenzen ihres eigentmlichen ,bodens1 nmlich praktischer ,grundstze1 zurckzuziehen4 ,der transzendentalen ,methodenlehre ,zweites ,hauptstck ,der ,kanon der reinen ,vernunft ,es ist demtigend fr die menschliche ,vernunft1 da sie in ihrem reinen ,gebrauche nichts ausrichtet1 und sogar noch einer ,disziplin bedarf1 um ihre ,ausschweifungen zu bndigen1 und die ,blendwerke1 die ihr daher kommen1 zu verhten4 ,allein andererseits erhebt es sie wiederum und gibt ihr ein ,zutrauen zu sich selbst1 da sie diese ,disziplin selbst ausben kann und mu1 ohne eine andere ,zensur ber sich zu gestatten1 imgleichen da die ,grenzen1 die sie ihrem spekulativen ,gebrauche zu setzen gentigt ist1 zugleich die vernnftelnden ,anmaungen jeden ,gegners einschrnken1 und mithin alles1 was ihr noch von ihren vorher bertriebenen ,forderungen brigbleiben mchte1 gegen alle ,angriffe sicherstellen knne4 ,der grte und vielleicht einzige ,nutzen aller ,philosophie der reinen ,vernunft ist also wohl nur negativ2 da sie nmlich nicht1 als ,organon1 zur ,erweiterung1 sondern1 als ,disziplin1 zur ,grenzbestimmung dient1 und1 anstatt ,wahrheit zu entdecken1 nur das stille ,verdienst hat1 ,irrtmer zu verhten4 ,indessen mu es doch irgendwo einen ,quell von positiven ,erkenntnissen geben1 welche ins ,gebiet der reinen ,vernunft gehren1 und die vielleicht nur durch ,miverstand zu ,irrtmern ,anla geben1 in der ,tat aber das ,ziel der ,beeiferung der ,vernunft ausmachen4 ,denn welcher ,ursache sollte sonst wohl die nicht zu dmpfende ,begierde1 durchaus ber die ,grenze der ,erfahrung hinaus irgendwo festen ,fu zu fassen1 zuzuschreiben sein8 ,sie ahndet ,gegenstnde1 die ein groes ,interesse fr sie bei sich fhren4 ,sie tritt den ,weg der bloen ,spekulation an1 um sich ihnen zu nhern2 aber diese fliehen vor sie4 ,vermutlich wird auf dem einzigen ,wege1 der ihr noch brig ist1 nmlich dem des praktischen ,gebrauchs1 besseres ,glck fr sie zu hoffen sein4 ,ich verstehe unter einem ,kanon den ,inbegriff der ,grundstze a priori des richtigen ,gebrauchs gewisser ,erkenntnisvermgen berhaupt4 ,so ist die allgemeine ,logik in ihrem analytischen ,teile ein ,kanon fr ,verstand und ,vernunft berhaupt1 aber nur der ,form nach1 denn sie abstrahiert von allem ,inhalte4 ,so war die transzendentale ,analytik der ,kanon des reinen ,verstandes2 denn der ist allein wahrer synthetischer ,erkenntnisse a priori fhig4 ,wo aber kein richtiger ,gebrauch einer ,erkenntniskraft mglich ist1 da gibt es keinen ,kanon4 ,nun ist alle synthetische ,erkenntnis der reinen ,vernunft in ihrem spekulativen ,gebrauche1 nach allen bisher gefhrten ,beweisen1 gnzlich unmglich4 ,also gibt es gar keinen ,kanon des spekulativen ,gebrauchs derselben 7denn dieser ist durch und durch dialektisch71 sondern alle transzendentale ,logik ist in dieser ,absicht nichts als ,disziplin4 ,folglich1 wenn es berall einen richtigen ,gebrauch der reinen ,vernunft gibt1 in welchem ,fall es auch einen ,kanon derselben geben mu1 so wird dieser nicht den spekulativen1 sondern den praktischen ,vernunftgebrauch betreffen1 den wir also jetzt untersuchen wollen4 ,des ,kanons der reinen ,vernunft ,erster ,abschnitt ,von dem letzten ,zwecke des reinen ,gebrauchs unserer ,vernunft ,die ,vernunft wird durch einen ,hang ihrer ,natur getrieben1 ber den ,erfahrungsgebrauch hinauszugehen1 sich in einem reinen ,gebrauche und vermittelst bloer ,ideen zu den uersten ,grenzen aller ,erkenntnis hinaus zu wagen1 und nur allererst in der ,vollendung ihres ,kreises1 in einem fr sich bestehenden systematischen ,ganzen1 ,ruhe zu finden4 ,ist nun diese ,bestrebung blo auf ihr spekulatives1 oder vielmehr einzig und allein auf ihr praktisches ,interesse gegrndet8 ,ich will das ,glck1 welches die reine ,vernunft in spekulativer ,absicht macht1 jetzt beiseite setzen1 und frage nur nach den ,aufgaben1 deren ,auflsung ihren letzten ,zweck ausmacht1 sie mag diesen nun erreichen oder nicht1 und in ,ansehung dessen alle anderen blo den ,wert der ,mittel haben4 ,diese hchsten ,zwecke werden1 nach der ,natur der ,vernunft1 wiederum ,einheit haben mssen1 um dasjenige ,interesse der ,menschheit1 welches keinem hheren untergeordnet ist1 vereinigt zu befrdern4 ,die ,endabsicht1 worauf die ,spekulation der ,vernunft im transzendentalen ,gebrauche zuletzt hinausluft1 betrifft drei ,gegenstnde3 die ,freiheit des ,willens1 die ,unsterblichkeit der ,seele1 und das ,dasein ,gottes4 ,in ,ansehung aller drei ist blo das spekulative ,interesse der ,vernunft nur sehr gering1 und in ,absicht auf dasselbe wrde wohl schwerlich eine ermdende1 mit unaufhrlichen ,hindernissen ringende ,arbeit transz4 ,nachforschung bernommen werden1 weil man von allen ,entdeckungen1 die hierber zu machen sein mchten1 doch keinen ,gebrauch machen kann1 der in concreto1 d4i4 in der ,naturforschung1 seinen ,nutzen bewiese4 ,der ,wille mag auch frei sein1 so kann dieses doch nur die intelligible ,ursache unseres ,wollens angehen4 ,denn1 was die ,phnomene der uerungen desselben1 d4i4 die ,handlungen betrifft1 so mssen wir1 nach einer unverletzlichen ,grundmaxime1 ohne welche wir keine ,vernunft im empirischen ,gebrauche ausben knnen1 sie niemals anders als alle brigen ,erscheinungen der ,natur1 nmlich nach unwandelbaren ,gesetzen derselben1 erklren4 ,es mag zweitens auch die geistige ,natur der ,seele 7und mit derselben ihre ,unsterblichkeit7 eingesehen werden knnen1 so kann darauf doch1 weder in ,ansehung der ,erscheinungen dieses ,lebens1 als einen ,erklrungsgrund1 noch auf die besondere ,beschaffenheit des knftigen ,zustandes ,rechnung gemacht werden1 weil unser ,begriff einer unkrperlichen ,natur blo negativ ist1 und unsere ,erkenntnis nicht im mindesten erweitert1 noch einigen tauglichen ,stoff zu ,folgerungen darbietet1 als etwa zu solchen1 die nur fr ,erdichtungen gelten knnen1 die aber von der ,philosophie nicht gestattet werden4 ,wenn auch drittens das ,dasein einer hchsten ,intelligenz bewiesen wre3 so wrden wir uns zwar daraus das ,zweckmige in der ,welteinrichtung und ,ordnung in allgemeinen begreiflich machen1 keineswegs aber befugt sein1 irgendeine besondere ,anstalt und ,ordnung daraus abzuleiten1 oder1 wo sie nicht wahrgenommen wird1 darauf khnlich zu schlieen1 indem es eine notwendige ,regel des spekulativen ,gebrauchs der ,vernunft ist1 ,naturursachen nicht vorbeizugehen1 und das1 wovon wir uns durch ,erfahrung belehren knnen1 aufzugeben1 um etwas1 was wir kennen1 von demjenigen abzuleiten1 was alle unsere ,kenntnis gnzlich bersteigt4 ,mit einem ,worte1 diese drei ,stze bleiben fr die spekulative ,vernunft jederzeit transzendent1 und haben gar keinen immanenten1 d4i4 fr ,gegenstnde der ,erfahrung zulssigen1 mithin fr uns auf einige ,art ntzlichen ,gebrauch1 sondern sind an sich betrachtet ganz mige und dabei noch uert schwere ,anstrengungen unserer ,vernunft4 ,wenn demnach diese drei ,kardinalstze uns zum ,wissen gar nicht ntig sind1 und uns gleichwohl durch unsere ,vernunft dringend empfohlen werden2 so wird ihre ,wichtigkeit wohl eigentlich nur das ,praktische angehen mssen4 ,praktisch ist alles1 was durch ,freiheit mglich ist4 ,wenn die ,bedingungen der ,ausbung unserer freien ,willkr aber empirisch sind1 so kann die ,vernunft dabei keinen anderen als regulativen ,gebrauch haben1 und nur die ,einheit empirischer ,gesetze zu bewirken dienen1 wie z4,b4 in der ,lehre der ,klugheit die ,vereinigung aller ,zwecke1 die uns von unseren ,neigungen aufgegeben sind1 in den einigen1 die ,glckseligkeit1 und die ,zusammenstimmung der ,mittel1 um dazu zu gelangen1 das ganze ,geschft der ,vernunft ausmacht1 die um deswillen keine anderen als pragmatische ,gesetze des freien ,verhaltens1 zu ,erreichung der uns von den ,sinnen empfohlenen ,zwecke1 und also keine reinen ,gesetze1 vllig a priori bestimmt1 liefern kann4 ,dagegen wrden reine praktische ,gesetze1 deren ,zweck durch die ,vernunft vllig a priori gegeben ist1 und die nicht empirisch bedingt1 sondern schlechthin gebieten1 ,produkte der reinen ,vernunft sein4 ,dergleichen aber sind die moralischen ,gesetze1 mithin gehren diese allein zum praktischen ,gebrauche der reinen ,vernunft1 und erlauben einen ,kanon4 ,die ganze ,zurstung also der ,vernunft1 in der ,bearbeitung1 die man reine ,philosophie nennen kann1 ist in der ,tat nur auf die drei gedachten ,probleme gerichtet4 ,diese selber aber haben wiederum ihre entferntere ,absicht1 nmlich1 was zu tun sei1 wenn der ,wille frei1 wenn ein ,gott und eine knftige ,welt ist4 ,da dieses nun unser ,verhalten in ,beziehung auf den hchsten ,zweck betrifft1 so ist die letzte ,absicht der weislich uns versorgenden ,natur1 bei der ,einrichtung unserer ,vernunft1 eigentlich nur aufs ,moralische gestellt4 ,es ist aber ,behutsamkeit ntig1 um1 da wir unser ,augenmerk auf einen ,gegenstand werfen1 der der transzendentalen ,philosophie fremd99 ist1 nicht in ,episoden auszuschweifen und die ,einheit des ,systems zu verletzen1 andererseits auch1 um1 indem man von seinem neuen ,stoffe zu wenig sagt1 es an ,deutlichkeit oder berzeugung nicht fehlen zu lassen4 ,ich hoffe beides dadurch zu leisten1 da ich mich so nahe als mglich am ,transzendentalen halte und das1 was etwa hierbei psychologisch1 d4h4 empirisch sein mchte1 gnzlich beiseite setze4 99 ,alle praktischen ,begriffe gehen auf ,gegenstnde des ,wohlgefallens1 oder ,mifallens1 d4i4 der ,lust oder ,unlust1 mithin1 wenigstens indirekt1 auf ,gegenstnde unseres ,gefhls4 ,da dieses aber keine ,vorstellungskraft der ,dinge ist1 sondern auer der gesamten ,erkenntniskraft liegt1 so gehren die ,elemente unserer ,urteile1 sofern sie sich auf ,lust oder ,unlust beziehen1 mithin der praktischen1 nicht in den ,inbegriff der ,transzendentalphilosophie1 welche lediglich mit reinen ,erkenntnissen a priori zu tun hat4 ,und da ist denn zuerst anzumerken1 da ich mich vorjetzt des ,begriffs der ,freiheit nur im praktischen ,verstande bedienen werde1 und den in transzendentaler ,bedeutung1 welcher nicht als ein ,erklrungsgrund der ,erscheinungen empirisch vorausgesetzt werden kann1 sondern selbst ein ,problem fr die ,vernunft ist1 hier1 als oben abgetan1 beiseite setze4 ,eine ,willkr nmlich ist blo tierisch 7arbitrium brutum71 die nicht anders als durch sinnliche ,antriebe1 d4i4 pathologisch bestimmt werden kann4 ,diejenige aber1 welche unabhngig von sinnlichen ,antrieben1 mithin durch ,bewegursachen1 welche nur von der ,vernunft vorgestellt werden1 bestimmt werden kann1 heit die freie ,willkr 7arbitrium liberum71 und alles1 was mit dieser1 es sei als ,grund oder ,folge1 zusammenhngt1 wird ,praktisch genannt4 ,die praktische ,freiheit kann durch ,erfahrung bewiesen werden4 ,denn1 nicht blo das1 was reizt1 d4i4 die ,sinne unmittelbar affiziert1 bestimmt die menschliche ,willkr1 sondern wir haben ein ,vermgen1 durch ,vorstellungen von dem1 was selbst auf entfernete ,art ntzlich oder schdlich ist1 die ,eindrcke auf unser sinnliches ,begehrungsvermgen zu berwinden2 diese berlegungen aber von dem1 was in ,ansehung unseres ganzen ,zustandes begehrungswert1 d4i4 gut und ntzlich ist1 beruhen auf der ,vernunft4 ,diese gibt daher auch ,gesetze1 welche ,imperative1 d4i4 objektive ,gesetze der ,freiheit sind1 und welche sagen1 was geschehen soll1 ob es gleich vielleicht nie geschieht1 und sich darin von ,naturgesetzen1 die nur von dem handeln1 was geschieht1 unterscheiden1 weshalb sie auch praktische ,gesetze genannt werden4 ,ob aber die ,vernunft selbst in diesen ,handlungen1 dadurch sie ,gesetze vorschreibt1 nicht wiederum durch anderweitige ,einflsse bestimmt sei1 und das1 was in ,absicht auf sinnliche ,antriebe ,freiheit heit1 in ,ansehung hherer und entfernetern wirkender ,ursachen nicht wiederum ,natur sein mge1 das geht uns im ,praktischen1 da wir nur die ,vernunft um die ,vorschrift des ,verhaltens zunchst befragen1 nichts an1 sondern ist eine blo spekulative ,frage1 die wir1 so lange als unsere ,absicht aufs ,tun oder ,lassen gerichtet ist1 beiseite setzen knnen4 ,wir erkennen also die praktische ,freiheit durch ,erfahrung1 als eine von den ,naturursachen1 nmlich eine ,kausalitt der ,vernunft in ,bestimmung des ,willens1 indessen da die transzendentale ,freiheit eine ,unabhngigkeit dieser ,vernunft selbst 7in ,ansehung ihrer ,kausalitt1 eine ,reihe von ,erscheinungen anzufangen17 von allen bestimmenden ,ursachen der ,sinnenwelt fordert1 und sofern dem ,naturgesetze1 mithin aller mglichen ,erfahrung1 zuwider zu sein scheint1 und also ein ,problem bleibt4 ,allein vor die ,vernunft im praktischen ,gebrauche gehrt dieses ,problem nicht1 also haben wir es in einem ,kanon der reinen ,vernunft nur mit zwei ,fragen zu tun1 die das praktische ,interesse der reinen ,vernunft angehen1 und in ,ansehung deren ein ,kanon ihres ,gebrauchs mglich sein mu1 nmlich3 ist ein ,gott8 ist ein knftiges ,leben8 ,die ,frage wegen der transzendentalen ,freiheit betrifft blo das spekulative ,wissen1 welche wir als ganz gleichgltig beiseite setzen knnen1 wenn es um das ,praktische zu tun ist1 und worber in der ,antinomie der reinen ,vernunft schon hinreichende ,errterung zu finden ist4 ,des ,kanons der reinen ,vernunft ,zweiter ,abschnitt ,von dem ,ideal des hchsten ,guts1 als einem ,bestimmungsgrunde des letzten ,zwecks der reinen ,vernunft ,die ,vernunft fhrte uns in ihrem spekulativen ,gebrauche durch das ,feld der ,erfahrungen1 und1 weil daselbst fr sie niemals vllige ,befriedigung anzutreffen ist1 von da zu spekulativen ,ideen1 die uns aber am ,ende wiederum auf ,erfahrung zurckfhrten1 und also ihre ,absicht auf eine zwar ntzliche1 aber unserer ,erwartung gar nicht geme ,art erfllten4 ,nun bleibt uns noch ein ,versuch brig3 ob nmlich auch reine ,vernunft im praktischen ,gebrauche anzutreffen sei1 ob sie in demselben zu den ,ideen fhre1 welche die hchsten ,zwecke der reinen ,vernunft1 die wir eben angefhrt haben1 erreichen1 und diese also aus dem ,gesichtspunkte ihres praktischen ,interesses nicht dasjenige gewhren knne1 was sie uns in ,ansehung des spekulativen ganz und gar abschlgt4 ,alles ,interesse meiner ,vernunft 7das spekulative sowohl1 als das praktische7 vereinigt sich in folgenden drei ,fragen3 #a4 ,was kann ich wissen8 #b4 ,was soll ich tun8 #c4 ,was darf ich hoffen8 ,die erste ,frage ist blo spekulativ4 ,wir haben 7wie ich mir schmeichle7 alle mglichen ,beantwortungen derselben erschpft und endlich diejenige gefunden1 mit welcher sich die ,vernunft zwar befriedigen mu1 und1 wenn sie nicht aufs ,praktische sieht1 auch ,ursache hat zufrieden zu sein2 sind aber von den zwei groen ,zwecken1 worauf diese ganze ,bestrebung der reinen ,vernunft eigentlich gerichtet war1 ebenso weit entfernt geblieben1 als ob wir uns aus ,gemchlichkeit dieser ,arbeit gleich anfangs verweigert htten4 ,wenn es also um ,wissen zu tun ist1 so ist wenigstens so viel sicher und ausgemacht1 da uns dieses1 in ,ansehung jener zwei ,aufgaben1 niemals zuteil werden knne4 ,die zweite ,frage ist blo praktisch4 ,sie kann als eine solche zwar der reinen ,vernunft angehren1 ist aber alsdann doch nicht transzendental1 sondern moralisch1 mithin kann sie unsere ,kritik an sich selbst nicht beschftigen4 ,die dritte ,frage1 nmlich3 wenn ich nun tue1 was ich soll1 was darf ich alsdann hoffen8 ist praktisch und theoretisch zugleich1 so1 da das ,praktische nur als ein ,leitfaden zur ,beantwortung der theoretischen1 und1 wenn diese hoch geht1 spekulativen ,frage fhrt4 ,denn alles ,hoffen geht auf ,glckseligkeit1 und ist in ,absicht auf das ,praktische und das ,sittengesetz eben dasselbe1 was das ,wissen und das ,naturgesetz in ,ansehung der theoretischen ,erkenntnis der ,dinge ist4 ,jenes luft zuletzt auf den ,schlu hinaus1 da etwas sei 7was den letzten mglichen ,zweck bestimmt71 weil etwas geschehen soll2 dieses1 da etwas sei 7was als oberste ,ursache wirkt71 weil etwas geschieht4 ,glckseligkeit ist die ,befriedigung aller unserer ,neigungen1 7sowohl extensive1 der ,mannigfaltigkeit der selben1 als intensive1 dem ,grade1 als auch protensive1 der ,dauer nach74 ,das praktische ,gesetz aus dem ,bewegungsgrunde der ,glckseligkeit nenne ich pragmatisch 7,klugheitsregel72 dasjenige aber1 wofern ein solches ist1 das zum ,bewegungsgrunde nichts anderes hat1 als die ,wrdigkeit1 glcklich zu sein1 moralisch 7,sittengesetz74 ,das erstere rt1 was zu tun sei1 wenn wir der ,glckseligkeit wollen teilhaftig1 das zweite gebietet1 wie wir uns verhalten sollen1 um nur der ,glckseligkeit wrdig zu werden4 ,das erstere grndet sich auf empirische ,prinzipien2 denn anders1 wie vermittelst der ,erfahrung1 kann ich weder wissen1 welche ,neigungen da sind1 die befriedigt werden wollen1 noch welches die ,naturursachen sind1 die ihre ,befriedigung bewirken knnen4 ,das zweite abstrahiert von ,neigungen1 und ,naturmitteln sie zu befriedigen1 und betrachtet nur die ,freiheit eines vernnftigen ,wesens berhaupt1 und die notwendigen ,bedingungen1 unter denen sie allein mit der ,austeilung der ,glckseligkeit nach ,prinzipien zusammenstimmt1 und kann also wenigstens auf bloen ,ideen der reinen ,vernunft beruhen und a priori erkannt werden4 ,ich nehme an1 da es wirklich reine moralische ,gesetze gebe1 die vllig a priori 7ohne ,rcksicht auf empirische ,bewegungsgrnde1 d4i4 ,glckseligkeit17 das ,tun und ,lassen1 d4i4 den ,gebrauch der ,freiheit eines vernnftigen ,wesens berhaupt1 bestimmen1 und da diese ,gesetze schlechterdings 7nicht blo hypothetisch unter ,voraussetzung anderer empirischen ,zwecke7 gebieten1 und also in aller ,absicht notwendig sind4 ,diesen ,satz kann ich mit ,recht voraussetzen1 nicht allein1 indem ich mich auf die ,beweise der aufgeklrtesten ,moralisten1 sondern auf das sittliche ,urteil eines jeden ,menschen berufe1 wenn er sich ein dergleichen ,gesetz deutlich denken will4 ,die reine ,vernunft enthlt also1 zwar nicht in ihrem spekulativen1 aber doch in einem gewissen praktischen1 nmlich dem moralischen ,gebrauche1 ,prinzipien der ,mglichkeit der ,erfahrung1 nmlich solcher ,handlungen1 die den sittlichen ,vorschriften gem in der ,geschichte des ,menschen anzutreffen sein knnten4 ,denn1 da sie gebietet1 da solche geschehen sollen1 so mssen sie auch geschehen knnen1 und es mu also eine besondere ,art von systematischer ,einheit1 nmlich die moralische1 mglich sein1 indessen da die systematische ,natureinheit nach spekulativen ,prinzipien der ,vernunft nicht bewiesen werden konnte1 weil die ,vernunft zwar in ,ansehung der ,freiheit berhaupt1 aber nicht in ,ansehung der gesamten ,natur ,kausalitt hat1 und moralische ,vernunftprinzipien zwar freie ,handlungen1 aber nicht ,naturgesetze hervorbringen knnen4 ,demnach haben die ,prinzipien der reinen ,vernunft in ihrem praktischen1 namentlich aber1 dem moralischen ,gebrauche1 objektive ,realitt4 ,ich nenne die ,welt1 sofern sie allen sittlichen ,gesetzen gem wre1 7wie sie es denn1 nach der ,freiheit der vernnftigen ,wesen1 sein kann1 und1 nach den notwendigen ,gesetzen der ,sittlichkeit1 sein soll17 eine moralische ,welt4 ,diese wird sofern blo als intelligible ,welt gedacht1 weil darin von allen ,bedingungen 7,zwecken7 und selbst von allen ,hindernissen der ,moralitt in derselben 7,schwche oder ,unlauterkeit der menschlichen ,natur7 abstrahiert wird4 ,sofern ist sie also eine bloe1 aber doch praktische ,idee1 die wirklich ihren ,einflu auf die ,sinnenwelt haben kann und soll1 um sie dieser ,idee so viel als mglich gem zu machen4 ,die ,idee einer moralischen ,welt hat daher objektive ,realitt1 nicht als wenn sie auf einen ,gegenstand einer intelligiblen ,anschauung ginge 7dergleichen wir uns gar nicht denken knnen71 sondern auf die ,sinnenwelt1 aber als einen ,gegenstand der reinen ,vernunft in ihrem praktischen ,gebrauche1 und ein corpus mysticum der vernnftigen ,wesen in ihr1 sofern deren freie ,willkr unter moralischen ,gesetzen sowohl mit sich selbst1 als mit jedes anderen ,freiheit durchgngige systematische ,einheit an sich hat4 ,das war die ,beantwortung der ersten von den zwei ,fragen der reinen ,vernunft1 die das praktische ,interesse betrafen3 ,tue das1 wodurch du wrdig wirst1 glcklich zu sein4 ,die zweite frgt nun3 wie1 wenn ich mich nun so verhalte1 da ich der ,glckseligkeit nicht unwrdig sei1 darf ich auch hoffen1 ihrer dadurch teilhaftig werden zu knnen8 ,es kommt bei der ,beantwortung derselben darauf an1 ob die ,prinzipien der reinen ,vernunft1 welche a priori das ,gesetz vorschreiben1 auch diese ,hoffnung notwendigerweise damit verknpfen4 ,ich sage demnach3 da ebensowohl1 als die moralischen ,prinzipien nach der ,vernunft in ihrem praktischen ,gebrauche notwendig sind1 ebenso notwendig sei es auch nach der ,vernunft1 in ihrem theoretischen anzunehmen1 da jedermann die ,glckseligkeit in demselben ,mae zu hoffen ,ursache habe1 als er sich derselben in seinem ,verhalten wrdig gemacht hat1 und da also das ,system der ,sittlichkeit mit dem der ,glckseligkeit unzertrennlich1 aber nur in der ,idee der reinen ,vernunft verbunden sei4 ,nun lt sich in einer intelligiblen1 d4i4 der moralischen ,welt1 in deren ,begriff wir von allen ,hindernissen der ,sittlichkeit 7der ,neigungen17 abstrahieren1 ein solches ,system der mit der ,moralitt verbundenen proportionierten ,glckseligkeit auch als notwendig denken1 weil die durch sittliche ,gesetze teils bewegte1 teils restringierte ,freiheit1 selbst die ,ursache der allgemeinen ,glckseligkeit1 die vernnftigen ,wesen also selbst1 unter der ,leitung solcher ,prinzipien1 ,urheber ihrer eigenen und zugleich anderer dauerhafter ,wohlfahrt sein wrden4 ,aber dieses ,system der sich selbst lohnenden ,moralitt ist nur eine ,idee1 deren ,ausfhrung auf der ,bedingung beruht1 da jedermann tue1 was er soll1 d4i4 alle ,handlungen vernnftiger ,wesen so geschehen1 als ob sie aus einem obersten ,willen1 der alle ,privatwillkr in sich1 oder unter sich befat1 entsprngen4 ,da aber die ,verbindlichkeit aus dem moralischen ,gesetze fr jedes besonderen ,gebrauch der ,freiheit gltig bleibt1 wenngleich andere diesem ,gesetze sich nicht gem verhielten1 so ist weder aus der ,natur der ,dinge der ,welt1 noch der ,kausalitt der ,handlungen selbst und ihrem ,verhltnisse zur ,sittlichkeit bestimmt1 wie sich ihre ,folgen zur ,glckseligkeit verhalten werden1 und die angefhrte notwendige ,verknpfung der ,hoffnung1 glcklich zu sein1 mit dem unablssigen ,bestreben1 sich der ,glckseligkeit wrdig zu machen1 kann durch die ,vernunft nicht erkannt werden1 wenn man blo ,natur zum ,grunde legt1 sondern darf nur gehofft werden1 wenn eine hchste ,vernunft1 die nach moralischen ,gesetzen gebietet1 zugleich als ,ursache der ,natur zum ,grunde gelegt wird4 ,ich nenne die ,idee einer solchen ,intelligenz1 in welcher der moralisch vollkommenste ,wille1 mit der hchsten ,seligkeit verbunden1 die ,ursache aller ,glckseligkeit in der ,welt ist1 sofern sie mit der ,sittlichkeit 7als der ,wrdigkeit glcklich zu sein7 in genauem ,verhltnisse steht1 das ,ideal des hchsten ,guts4 ,also kann die reine ,vernunft nur in dem ,ideal des hchsten ursprnglichen ,guts den ,grund der praktisch notwendigen ,verknpfung beider ,elemente des hchsten abgeleiteten ,gutes1 nmlich einer intelligiblen d4i4 moralischen ,welt1 antreffen4 ,da wir uns nun notwendigerweise durch die ,vernunft1 als zu einer solchen ,welt gehrig1 vorstellen mssen1 obgleich die ,sinne uns nichts als eine ,welt von ,erscheinungen darstellen1 so werden wir jene als eine ,folge unseres ,verhaltens in der ,sinnenwelt1 da uns diese eine solche ,verknpfung nicht darbietet1 als eine fr uns knftige ,welt annehmen mssen4 ,gott also und ein knftiges ,leben1 sind zwei von der ,verbindlichkeit1 die uns reine ,vernunft auferlegt1 nach ,prinzipien eben derselben ,vernunft nicht zu trennende ,voraussetzungen4 ,die ,sittlichkeit an sich selbst macht ein ,system aus1 aber nicht die ,glckseligkeit1 auer1 sofern sie der ,moralitt genau angemessen ausgeteilt ist4 ,dieses aber ist nur mglich in der intelligiblen ,welt1 unter einem weisen ,urheber und ,regierer4 ,einen solchen1 samt dem ,leben in einer solchen ,welt1 die wir als eine knftige ansehen mssen1 sieht sich die ,vernunft gentigt anzunehmen1 oder die moralischen ,gesetze als leere ,hirngespinste anzusehen1 weil der notwendige ,erfolg derselben1 den dieselbe ,vernunft mit ihnen verknpft1 ohne jene ,voraussetzung wegfallen mte4 ,daher auch jedermann die moralischen ,gesetze als ,gebote ansieht1 welches sie aber nicht sein knnten1 wenn sie nicht a priori angemessene ,folgen mit ihrer ,regel verknpften1 und also ,verheiungen und ,drohungen bei sich fhrten4 ,dieses knnen sie aber auch nicht tun1 wo sie nicht in einem notwendigen ,wesen1 als dem hchsten ,gut liegen1 welches eine solche zweckmige ,einheit allein mglich machen kann4 ,leibnitz nannte die ,welt1 sofern man darin nur auf die vernnftigen ,wesen und ihren ,zusammenhang nach moralischen ,gesetzen unter der ,regierung des hchsten ,guts achthat1 das ,reich der ,gnaden1 und unterschied es vom ,reiche der ,natur1 da sie zwar unter moralischen ,gesetzen stehen1 aber keine anderen ,erfolge ihres ,verhaltens erwarten1 als nach dem ,laufe der ,natur unserer ,sinnenwelt4 ,sich also im ,reiche der ,gnaden zu sehen1 wo alle ,glckseligkeit auf uns wartet1 auer sofern wir unseren ,anteil an derselben durch die ,unwrdigkeit1 glcklich zu sein1 nicht selbst einschrnken1 ist eine praktisch notwendige ,idee der ,vernunft4 ,praktische ,gesetze1 sofern sie zugleich subjektive ,grnde der ,handlungen1 d4i4 subjektive ,grundstze werden1 heien ,maximen4 ,die ,beurteilung der ,sittlichkeit1 ihrer ,reinigkeit und ,folgen nach1 geschieht nach ,ideen1 die ,befolgung ihrer ,gesetze nach ,maximen4 ,es ist notwendig1 da unser ganzer ,lebenswandel sittlichen ,maximen untergeordnet werde2 es ist aber zugleich unmglich1 da dieses geschehe1 wenn die ,vernunft nicht mit dem moralischen ,gesetze1 welches eine bloe ,idee ist1 eine wirkende ,ursache verknpft1 welche dem ,verhalten nach demselben einen unseren hchsten ,zwecken genau entsprechenden ,ausgang1 es sei in diesem1 oder einem anderen ,leben1 bestimmt4 ,ohne also einen ,gott und eine fr uns jetzt nicht sichtbare1 aber gehoffte ,welt1 sind die herrlichen ,ideen der ,sittlichkeit zwar ,gegenstnde des ,beifalls und der ,bewunderung1 aber nicht ,triebfedern des ,vorsatzes und der ,ausbung1 weil sie nicht den ganzen ,zweck1 der einem jeden vernnftigen ,wesen natrlich und durch eben dieselbe reine ,vernunft a priori bestimmt und notwendig ist1 erfllen4 ,glckseligkeit allein ist fr unsere ,vernunft bei weitem nicht das vollstndige ,gut4 ,sie billigt solche nicht 7so sehr als auch ,neigung dieselbe wnschen mag71 wofern sie nicht mit der ,wrdigkeit1 glcklich zu sein1 d4i4 dem sittlichen ,wohlverhalten1 vereinigt ist4 ,sittlichkeit allein1 und1 mit ihr1 die bloe ,wrdigkeit1 glcklich zu sein1 ist aber auch noch lange nicht das vollstndige ,gut4 ,um dieses zu vollenden1 mu der1 so sich als der ,glckseligkeit nicht unwert verhalten hatte1 hoffen knnen1 ihrer teilhaftig zu werden4 ,selbst die von aller ,privatabsicht freie ,vernunft1 wenn sie1 ohne dabei ein eigenes ,interesse in ,betracht zu ziehen1 sich in die ,stelle eines ,wesens setzte1 das alle ,glckseligkeit anderen auszuteilen htte1 kann nicht anders urteilen2 denn in der praktischen ,idee sind beide ,stcke wesentlich verbunden1 obzwar so1 da die moralische ,gesinnung1 als ,bedingung1 den ,anteil an ,glckseligkeit1 und nicht umgekehrt die ,aussicht auf ,glckseligkeit die moralische ,gesinnung zuerst mglich mache4 ,denn im letzteren ,falle wre sie nicht moralisch und also auch nicht der ganzen ,glckseligkeit wrdig1 die vor der ,vernunft keine andere ,einschrnkung erkennt1 als die1 welche von unserem eigenen unsittlichen ,verhalten herrhrt4 ,glckseligkeit also1 in dem genauen ,ebenmae mit der ,sittlichkeit der vernnftigen ,wesen1 dadurch sie derselben wrdig sind1 macht allein das hchste ,gut einer ,welt aus1 darin wir uns nach den ,vorschriften der reinen aber praktischen ,vernunft durchaus versetzen mssen1 und welche freilich nur eine intelligible ,welt ist1 da die ,sinnenwelt uns von der ,natur der ,dinge dergleichen systematische ,einheit der ,zwecke nicht verheit1 deren ,realitt auch auf nichts anders gegrndet werden kann1 als auf die ,voraussetzung eines hchsten ursprnglichen ,guts1 da selbstndige ,vernunft1 mit aller ,zulnglichkeit einer obersten ,ursache ausgerstet1 nach der vollkommensten ,zweckmigkeit die allgemeine1 obgleich in der ,sinnenwelt uns sehr verborgene ,ordnung der ,dinge grndet1 erhlt und vollfhrt4 ,diese ,moraltheologie hat nun den eigentmlichen ,vorzug vor der spekulativen1 da sie unausbleiblich auf den ,begriff eines einigen1 allervollkommensten und vernnftigen ,urwesens fhrt1 worauf uns spekulative ,theologie nicht einmal aus objektiven ,grnden hinweist1 geschweige uns davon berzeugen konnte4 ,denn1 wir finden weder in der transzendentalen1 noch natrlichen ,theologie1 so weit uns auch ,vernunft darin fhren mag1 einigen bedeutenden ,grund1 nur ein einiges ,wesen anzunehmen1 welches wir allen ,naturursachen vorsetzen1 und von dem wir zugleich diese in allen ,stcken abhngend zu machen hinreichende ,ursache htten4 ,dagegen1 wenn wir aus dem ,gesichtspunkte der sittlichen ,einheit1 als einem notwendigen ,weltgesetze1 die ,ursache erwgen1 die diesem allein den angemessenen ,effekt1 mithin auch fr uns verbindende ,kraft geben kann1 so mu es ein einiger oberster ,wille sein1 der alle diese ,gesetze in sich befat4 ,denn1 wie wollten wir unter verschiedenen ,willen vollkommene ,einheit der ,zwecke finden8 ,dieser ,wille mu allgewaltig sein1 damit die ganze ,natur und deren ,beziehung auf ,sittlichkeit in der ,welt ihm unterworfen sei2 allwissend1 damit er das ,innerste der ,gesinnungen und deren moralischen ,wert erkenne2 allgegenwrtig1 damit er unmittelbar allem ,bedrfnisse1 welche das hchste ,weltbeste erfordert1 nahe sei2 ewig1 damit in keiner ,zeit diese bereinstimmung der ,natur und ,freiheit ermangle1 usw4 ,aber diese systematische ,einheit der ,zwecke in dieser ,welt der ,intelligenzen1 welche1 obzwar1 als bloe ,natur1 nur ,sinnenwelt1 als ein ,system der ,freiheit aber1 intelligible1 d4i4 moralische ,welt 7regnum gratiae7 genannt werden kann1 fhrt unausbleiblich auch auf die zweckmige ,einheit aller ,dinge1 die dieses groe ,ganze ausmachen1 nach allgemeinen ,naturgesetzen1 so wie die erstere nach allgemeinen und notwendigen ,sittengesetzen1 und vereinigt die praktische ,vernunft mit der spekulativen4 ,die ,welt mu als aus einer ,idee entsprungen vorgestellt werden1 wenn sie mit demjenigen ,vernunftgebrauch1 ohne welchen wir uns selbst der ,vernunft unwrdig halten wrden1 nmlich dem moralischen1 als welcher durchaus auf der ,idee des hchsten ,guts beruht1 zusammenstimmen soll4 ,dadurch bekommt alle ,naturforschung eine ,richtung nach der ,form eines ,systems der ,zwecke1 und wird in ihrer hchsten ,ausbreitung ,physikotheologie4 ,diese aber1 da sie doch von sittlicher ,ordnung1 als einer in dem ,wesen der ,freiheit gegrndeten und nicht durch uere ,gebote zufllig gestifteten ,einheit1 anhob1 bringt die ,zweckmigkeit der ,natur auf ,grnde1 die a priori mit der inneren ,mglichkeit der ,dinge unzertrennlich verknpft sein mssen1 und dadurch auf eine transzendentale ,theologie1 die sich das ,ideal der hchsten ontologischen ,vollkommenheit zu einem ,prinzip der systematischen ,einheit nimmt1 welches nach allgemeinen und notwendigen ,naturgesetzen alle ,dinge verknpft1 weil sie alle in der absoluten ,notwendigkeit eines einigen ,urwesens ihren ,ursprung haben4 ,was knnen wir fr einen ,gebrauch von unserem ,verstande machen1 selbst in ,ansehung der ,erfahrung1 wenn wir uns nicht ,zwecke vorsetzen8 ,die hchsten ,zwecke aber sind die der ,moralitt1 und diese kann uns nur reine ,vernunft zu erkennen geben4 ,mit diesen nun versehen1 und an dem ,leitfaden derselben1 knnen wir von der ,kenntnis der ,natur selbst keinen zweckmigen ,gebrauch in ,ansehung der ,erkenntnis machen1 wo die ,natur nicht selbst zweckmige ,einheit hingelegt hat2 denn ohne diese htten wir sogar selbst keine ,vernunft1 weil wir keine ,schule fr dieselbe haben wrden1 und keine ,kultur durch ,gegenstnde1 welche den ,stoff zu solchen ,begriffen darbten4 ,jene zweckmige ,einheit ist aber notwendig1 und in dem ,wesen der ,willkr selbst gegrndet1 diese also1 welche die ,bedingung der ,anwendung derselben in concreto enthlt1 mu es auch sein1 und so wrde die transzendentale ,steigerung unserer ,vernunfterkenntnis nicht die ,ursache1 sondern blo die ,wirkung von der praktischen ,zweckmigkeit sein1 die uns die reine ,vernunft auferlegt4 ,wir finden daher auch in der ,geschichte der menschlichen ,vernunft3 da1 ehe die moralischen ,begriffe genugsam gereinigt1 bestimmt1 und die systematische ,einheit der ,zwecke nach denselben und zwar aus notwendigen ,prinzipien eingesehen waren1 die ,kenntnis der ,natur und selbst ein ansehnlicher ,grad der ,kultur der ,vernunft in manchen anderen ,wissenschaften1 teils nur rohe und umherschweifende ,begriffe von der ,gottheit hervorbringen konnte1 teils eine zu bewundernde ,gleichgltigkeit berhaupt in ,ansehung dieser ,frage brig lie4 ,eine grere ,bearbeitung sittlicher ,ideen1 die durch das uerst reine ,sittengesetz unserer ,religion notwendig gemacht wurde1 schrfte die ,vernunft auf den ,gegenstand1 durch das ,interesse1 das sie an demselben zu nehmen ntigte1 und1 ohne da weder erweiterte ,naturerkenntnisse1 noch richtige und zuverlssige transzendentale ,einsichten 7dergleichen zu aller ,zeit gemangelt haben71 dazu beitrugen1 brachten sie einen ,begriff vom gttlichen ,wesen zustande1 den wir jetzt fr den richtigen halten1 nicht weil uns spekulative ,vernunft von dessen ,richtigkeit berzeugt1 sondern weil er mit den moralischen ,vernunftprinzipien vollkommen zusammenstimmt4 ,und so hat am ,ende doch immer nur reine ,vernunft1 aber nur in ihrem praktischen ,gebrauche1 das ,verdienst1 ein ,erkenntnis1 das die bloe ,spekulation nur whnen1 aber nicht geltend machen kann1 an unser hchstes ,interesse zu knpfen1 und dadurch zwar nicht zu einem demonstrierten ,dogma1 aber doch zu einer schlechterdings notwendigen ,voraussetzung bei ihren wesentlichsten ,zwecken zu machen4 ,wenn aber praktische ,vernunft nun diesen hohen ,punkt erreicht hat1 nmlich den ,begriff eines einigen ,urwesens1 als des hchsten ,guts1 so darf sie sich gar nicht unterwinden1 gleich als htte sie sich ber alle empirischen ,bedingungen seiner ,anwendung erhoben1 und zur unmittelbaren ,kenntnis neuer ,gegenstnde emporgeschwungen1 um von diesem ,begriffe auszugehen1 und die moralischen ,gesetze selbst von ihm abzuleiten4 ,denn diese waren es eben1 deren innere praktische ,notwendigkeit uns zu der ,voraussetzung einer selbstndigen ,ursache1 oder eines weisen ,weltregierers fhrte1 um jenen ,gesetzen ,effekt zu geben1 und daher knnen wir sie nicht nach diesem wiederum als zufllig und vom bloen ,willen abgeleitet ansehen1 insonderheit von einem solchen ,willen1 von dem wir gar keinen ,begriff haben wrden1 wenn wir ihn nicht jenen ,gesetzen gem gebildet htten4 ,wir werden1 soweit praktische ,vernunft uns zu fhren das ,recht hat1 ,handlungen nicht darum fr verbindlich halten1 weil sie ,gebote ,gottes sind1 sondern sie als gttliche ,gebote ansehen darum1 weil wir dazu innerlich verbindlich sind4 ,wir werden die ,freiheit1 unter der zweckmigen ,einheit nach ,prinzipien der ,vernunft1 studieren1 und nur sofern glauben dem gttlichen ,willen gem zu sein1 als wir das ,sittengesetz1 welches uns die ,vernunft aus der ,natur der ,handlungen selbst lehrt1 heilig halten1 ihm dadurch allein zu dienen glauben1 da wir das ,weltbeste an uns und an anderen befrdern4 ,die ,moraltheologie ist also nur von immanentem ,gebrauche1 nmlich unsere ,bestimmung hier in der ,welt zu erfllen1 indem wir in das ,system aller ,zwecke passen1 und nicht schwrmerisch oder wohl gar frevelhaft den ,leitfaden einer moralisch gesetzgebenden ,vernunft im guten ,lebenswandel zu verlassen1 um ihn unmittelbar an die ,idee des hchsten ,wesens zu knpfen1 welches einen transzendenten ,gebrauch geben wrde1 aber ebenso1 wie der der bloen ,spekulation1 die letzten ,zwecke der ,vernunft verkehren und vereiteln mu4 ,des ,kanons der reinen ,vernunft ,dritter ,abschnitt ,vom ,meinen1 ,wissen und ,glauben ,das ,frwahrhalten ist eine ,begebenheit in unserem ,verstande1 die auf objektiven ,grnden beruhen mag1 aber auch subjektive ,ursachen im ,gemte dessen1 der da urteilt1 erfordert4 ,wenn es fr jedermann gltig ist1 sofern er nur ,vernunft hat1 so ist der ,grund desselben objektiv hinreichend1 und das ,frwahrhalten heit alsdann berzeugung4 ,hat es nur in der besonderer ,beschaffenheit des ,subjekts seinen ,grund1 so wird es berredung genannt4 berredung ist ein bloer ,schein1 weil der ,grund des ,urteils1 welcher lediglich im ,subjekte liegt1 fr objektiv gehalten wird4 ,daher hat ein solches ,urteil auch nur ,privatgltigkeit1 und das ,frwahrhalten lt sich nicht mitteilen4 ,wahrheit aber beruht auf der bereinstimmung mit dem ,objekte1 in ,ansehung dessen folglich die ,urteile eines jeden ,verstandes einstimmig sein mssen 7consentientia uni tertio1 consentiunt inter se74 ,der ,probierstein des ,frwahrhaltens1 ob es berzeugung oder bloe berredung sei1 ist also1 uerlich1 die ,mglichkeit1 dasselbe mitzuteilen und das ,frwahrhalten fr jedes ,menschen ,vernunft gltig zu befinden2 denn alsdann ist wenigstens eine ,vermutung1 der ,grund der ,einstimmung aller ,urteile1 unerachtet der ,verschiedenheit der ,subjekte untereinander1 werde auf dem gemeinschaftlichen ,grunde1 nmlich dem ,objekte1 beruhen1 mit welchem sie daher alle zusammenstimmen und dadurch die ,wahrheit des ,urteils beweisen werden4 berredung demnach kann von der berzeugung subjektiv zwar nicht unterschieden werden1 wenn das ,subjekt das ,frwahrhalten1 blo als ,erscheinung seines eigenen ,gemts1 vor ,augen hat2 der ,versuch aber1 den man mit den ,grnden desselben1 die fr uns gltig sind1 an anderer ,verstand macht1 ob sie auf fremde ,vernunft eben dieselbe ,wirkung tun1 als auf die unsrige1 ist doch ein1 obzwar nur subjektives1 ,mittel1 zwar nicht berzeugung zu bewirken1 aber doch die bloe ,privatgltigkeit des ,urteils1 d4i4 etwas in ihm1 was bloe berredung ist1 zu entdecken4 ,kann man berdem die subjektiven ,ursachen des ,urteils1 welche wir fr objektive ,grnde desselben nehmen1 entwickeln1 und mithin das trgliche ,frwahrhalten als eine ,begebenheit in unserem ,gemte erklren1 ohne dazu die ,beschaffenheit des ,objekts ntig zu haben1 so entblen wir den ,schein und werden dadurch nicht mehr hintergangen1 obgleich immer noch in gewissem ,grade versucht1 wenn die subjektive ,ursache des ,scheins unserer ,natur anhngt4 ,ich kann nichts behaupten1 d4i4 als ein fr jedermann notwendig gltiges ,urteil aussprechen1 als was berzeugung wirkt4 berredung kann ich fr mich behalten1 wenn ich mich dabei wohlbefinde1 kann sie aber und soll sie auer mir nicht geltend machen wollen4 ,das ,frwahrhalten1 oder die subjektive ,gltigkeit des ,urteils1 in ,beziehung auf die berzeugung 7welche zugleich objektiv gilt71 hat folgende drei ,stufen3 ,meinen1 ,glauben und ,wissen4 ,meinen ist ein mit ,bewutsein sowohl subjektiv1 als objektiv unzureichendes ,frwahrhalten4 ,ist das letztere nur subjektiv zureichend und wird zugleich fr objektiv unzureichend gehalten1 so heit es ,glauben4 ,endlich heit das sowohl subjektiv als objektiv zureichende ,frwahrhalten das ,wissen4 ,die subjektive ,zulnglichkeit heit berzeugung 7fr mich selbst71 die objektive1 ,gewiheit 7fr jedermann74 ,ich werde mich bei der ,erluterung so falicher ,begriffe nicht aufhalten4 ,ich darf mich niemals unterwinden1 zu meinen1 ohne wenigstens etwas zu wissen1 vermittelst dessen das an sich blo problematische ,urteil eine ,verknpfung mit ,wahrheit bekommt1 die1 ob sie gleich nicht vollstndig1 doch mehr als willkrliche ,erdichtung ist4 ,das ,gesetz einer solchen ,verknpfung mu berdem gewi sein4 ,denn1 wenn ich in ,ansehung dessen auch nichts als ,meinung habe1 so ist alles nur ,spiel der ,einbildung1 ohne die mindeste ,beziehung auf ,wahrheit4 ,in ,urteilen aus reiner ,vernunft ist es gar nicht erlaubt1 zu meinen4 ,denn1 weil sie nicht auf ,erfahrungsgrnde gesttzt werden1 sondern alles a priori erkannt werden soll1 wo alles notwendig ist1 so erfordert das ,prinzip der ,verknpfung ,allgemeinheit und ,notwendigkeit1 mithin vllige ,gewiheit1 widrigenfalls gar keine ,leitung auf ,wahrheit angetroffen wird4 ,daher ist es ungereimt1 in der reinen ,mathematik zu meinen2 man mu wissen1 oder sich alles ,urteilens enthalten4 ,ebenso ist es mit den ,grundstzen der ,sittlichkeit bewandt1 da man nicht auf bloe ,meinung1 da etwas erlaubt sei1 eine ,handlung wagen darf1 sondern dieses wissen mu4 ,im transzendentalen ,gebrauche der ,vernunft ist dagegen ,meinen freilich zu wenig1 aber ,wissen auch zu viel4 ,in blo spekulativer ,absicht knnen wir also hier gar nicht urteilen2 weil subjektive ,grnde des ,frwahrhaltens1 wie die1 so das ,glauben bewirken knnen1 bei spekulativen ,fragen keinen ,beifall verdienen1 da sie sich frei von aller empirischen ,beihilfe nicht halten1 noch in gleichem ,mae anderen mitteilen lassen4 ,es kann aber berall blo in praktischer ,beziehung das theoretisch unzureichende ,frwahrhalten ,glauben genannt werden4 ,diese praktische ,absicht ist nun entweder die der ,geschicklichkeit1 oder der ,sittlichkeit1 die erste zu beliebigen und zuflligen1 die zweite aber zu schlechthin notwendigen ,zwecken4 ,wenn einmal ein ,zweck vorgesetzt ist1 so sind die ,bedingungen der ,erreichung desselben hypothetisch notwendig4 ,diese ,notwendigkeit ist subjektiv1 aber doch nur komparativ zureichend1 wenn ich gar keine anderen ,bedingungen wei1 unter denen der ,zweck zu erreichen wre2 aber sie ist schlechthin und fr jedermann zureichend1 wenn ich gewi wei1 da niemand andere ,bedingungen kennen knne1 die auf den vorgesetzten ,zweck fhren4 ,im ersten ,falle ist meine ,voraussetzung und das ,frwahrhalten gewisser ,bedingungen ein blo zuflliger1 im zweiten ,falle aber ein notwendiger ,glaube4 ,der ,arzt mu bei einem ,kranken1 der in ,gefahr ist1 etwas tun1 kennt aber die ,krankheit nicht4 ,er sieht auf die ,erscheinungen1 und urteilt1 weil er nichts ,besseres wei1 es sei die ,schwindsucht4 ,sein ,glaube ist selbst in seinem eigenen ,urteile blo zufllig1 ein anderer mchte es vielleicht besser treffen4 ,ich nenne dergleichen zuflligen ,glauben1 der aber dem wirklichen ,gebrauche der ,mittel zu gewissen ,handlungen zum ,grunde liegt1 den pragmatischen ,glauben4 ,der gewhnliche ,probierstein3 ob etwas bloe berredung1 oder wenigstens subjektive berzeugung1 d4i4 festes ,glauben sei1 was jemand behauptet1 ist das ,wetten4 fters spricht jemand seine ,stze mit so zuversichtlichem und unlenkbarem ,trotze aus1 da er alle ,besorgnis des ,irrtums gnzlich abgelegt zu haben scheint4 ,eine ,wette macht ihn stutzig4 ,bisweilen zeigt sich1 da er zwar berredung genug1 die auf einen ,dukaten an ,wert geschtzt werden kann1 aber nicht auf zehn1 besitze4 ,denn den ersten wagt er noch wohl1 aber bei zehn wird er allererst inne1 was er vorher nicht bemerkte1 da es nmlich doch wohl mglich sei1 er habe sich geirrt4 ,wenn man sich in ,gedanken vorstellt1 man solle worauf das ,glck des ganzen ,lebens verwetten1 so schwindet unser triumphierendes ,urteil gar sehr1 wir werden beraus schchtern und entdecken so allererst1 da unser ,glaube so weit nicht zulange4 ,so hat der pragmatische ,glaube nur einen ,grad1 der nach ,verschiedenheit des ,interesses1 das dabei im ,spiele ist1 gro oder auch klein sein kann4 ,weil aber1 ob wir gleich in ,beziehung auf ein ,objekt gar nichts unternehmen knnen1 also das ,frwahrhalten blo theoretisch ist1 wir doch in vielen ,fllen eine ,unternehmung in ,gedanken fassen und uns einbilden knnen1 zu welcher wir hinreichende ,grnde zu haben vermeinen1 wenn es ein ,mittel gbe1 die ,gewiheit der ,sache auszumachen1 so gibt es in blo theoretischen ,urteilen ein ,analogon von praktischen1 auf deren ,frwahrhaltung das ,wort ,glauben pat1 und den wir den doktrinalen ,glauben nennen knnen4 ,wenn es mglich wre durch irgendeine ,erfahrung auszumachen1 so mchte ich wohl alles das ,meinige darauf verwetten1 da es wenigstens in irgendeinem von den ,planeten1 die wir sehen1 ,einwohner gebe4 ,daher sage ich1 ist es nicht blo ,meinung1 sondern ein starker ,glaube 7auf dessen ,richtigkeit ich schon viele ,vorteile des ,lebens wagen wrde71 da es auch ,bewohner anderer ,welten gebe4 ,nun mssen wir gestehen1 da die ,lehre vom ,dasein ,gottes zum doktrinalen ,glauben gehre4 ,denn1 ob ich gleich in ,ansehung der theoretischen ,weltkenntnis nichts zu verfgen habe1 was diesen ,gedanken1 als ,bedingung meiner ,erklrungen der ,erscheinungen der ,welt1 notwendig voraussetze1 sondern vielmehr verbunden bin1 meiner ,vernunft mich so zu bedienen1 als ob alles blo ,natur sei2 so ist doch die zweckmige ,einheit eine so groe ,bedingung der ,anwendung der ,vernunft auf ,natur1 da ich1 da mir berdem ,erfahrung reichlich davon ,beispiele darbietet1 sie gar nicht vorbeigehen kann4 ,zu dieser ,einheit aber kenne ich keine andere ,bedingung1 die sie mir zum ,leitfaden der ,naturforschung machte1 als wenn ich voraussetze1 da eine hchste ,intelligenz alles nach den weisesten ,zwecken so geordnet habe4 ,folglich ist es eine ,bedingung einer zwar zuflligen1 aber doch nicht unerheblichen ,absicht1 nmlich1 um eine ,leitung in der ,nachforschung der ,natur zu haben1 einen weisen ,welturheber vorauszusetzen4 ,der ,ausgang meiner ,versuche besttigt auch so oft die ,brauchbarkeit dieser ,voraussetzung1 und nichts kann auf entscheidende ,art dawider angefhrt werden2 da ich viel zu wenig sage1 wenn ich mein ,frwahrhalten blo ein ,meinen nennen wollte1 sondern es kann selbst in diesem theoretischen ,verhltnisse gesagt werden1 da ich festiglich einen ,gott glaube2 aber alsdann ist dieser ,glaube in strenger ,bedeutung dennoch nicht praktisch1 sondern mu ein doktrinaler ,glaube genannt werden1 den die ,theologie der ,natur 7,physikotheologie7 notwendig allerwrts bewirken mu4 ,in ,ansehung eben derselben ,weisheit1 in ,rcksicht auf die vortreffliche ,ausstattung der menschlichen ,natur und die derselben so schlecht angemessene ,krze des ,lebens1 kann ebensowohl genugsamer ,grund zu einem doktrinalen ,glauben des knftigen ,lebens der menschlichen ,seele angetroffen werden4 ,der ,ausdruck des ,glaubens ist in solchen ,fllen ein ,ausdruck der ,bescheidenheit in objektiver ,absicht1 aber doch zugleich der ,festigkeit des ,zutrauens in subjektiver4 ,wenn ich das blo theoretische ,frwahrhalten hier auch nur ,hypothese nennen wollte1 die ich anzunehmen berechtigt wre1 so wrde ich mich dadurch schon anheischig machen1 mehr1 von der ,beschaffenheit einer ,weltursache und einer anderen ,welt1 ,begriff zu haben1 als ich wirklich aufzeigen kann2 denn was ich auch nur als ,hypothese annehme1 davon mu ich wenigstens seinen ,eigenschaften nach so viel kennen1 da ich nicht seinen ,begriff1 sondern nur sein ,dasein erdichten darf4 ,das ,wort ,glauben aber geht nur auf die ,leitung1 die mir eine ,idee gibt1 und den subjektiven ,einflu auf die ,befrderung meiner ,vernunfthandlungen1 die mich an derselben festhlt1 ob ich gleich von ihr nicht imstande bin1 in spekulativer ,absicht ,rechenschaft zu geben4 ,aber der blo doktrinale ,glaube hat etwas ,wankendes in sich2 man wird oft durch ,schwierigkeiten1 die sich in der ,spekulation vorfinden1 aus demselben gesetzt1 ob man zwar unausbleiblich dazu immer wiederum zurckkehrt4 ,ganz anders ist es mit dem moralischen ,glauben bewandt4 ,denn da ist es schlechterdings notwendig1 da etwas geschehen mu1 nmlich1 da ich dem sittlichen ,gesetze in allen ,stcken ,folge leiste4 ,der ,zweck ist hier unumgnglich festgestellt1 und es ist nur eine einzige ,bedingung nach aller meiner ,einsicht mglich1 unter welcher dieser ,zweck mit allen gesamten ,zwecken zusammenhngt1 und dadurch praktische ,gltigkeit habe1 nmlich1 da ein ,gott und eine knftige ,welt sei3 ich wei auch ganz gewi1 da niemand andere ,bedingungen kenne1 die auf dieselbe ,einheit der ,zwecke unter dem moralischen ,gesetze fhre4 ,da aber also die sittliche ,vorschrift zugleich meine ,maxime ist 7wie denn die ,vernunft gebietet1 da sie es sein soll71 so werde ich unausbleiblich ein ,dasein ,gottes und ein knftiges ,leben glauben1 und ich bin sicher1 da diesen ,glauben nichts wankend machen knnte1 weil dadurch meine sittlichen ,grundstze selbst umgestrzt werden wrden1 denen ich nicht entsagen kann1 ohne in meinen eigenen ,augen verabscheuungswrdig zu sein4 ,auf solche ,weise bleibt uns1 nach ,vereitlung aller ehrschtigen ,absichten einer ber die ,grenzen aller ,erfahrung hinaus herumschweifenden ,vernunft1 noch genug brig1 da wir damit in praktischer ,absicht zufrieden zu sein ,ursache haben4 ,zwar wird freilich sich niemand rhmen knnen3 er wisse1 da ein ,gott und da ein knftig ,leben sei2 denn1 wenn er das wei1 so ist er gerade der ,mann1 den ich lngst gesucht habe4 ,alles ,wissen 7wenn es einen ,gegenstand der bloen ,vernunft betrifft7 kann man mitteilen1 und ich wrde also auch hoffen knnen1 durch seine ,belehrung mein ,wissen in so bewunderungswrdigem ,mae ausgedehnt zu sehen4 ,nein1 die berzeugung ist nicht logische1 sondern moralische ,gewiheit1 und1 da sie auf subjektiven ,grnden 7der moralischen ,gesinnung7 beruht1 so mu ich nicht einmal sagen3 es ist moralisch gewi1 da ein ,gott sei usw41 sondern1 ich bin moralisch gewi usw4 ,das heit3 der ,glaube an einen ,gott und eine andere ,welt ist mit meiner moralischen ,gesinnung so verwebt1 da1 so wenig ich ,gefahr laufe1 die erstere einzuben1 ebensowenig besorge ich1 da mir der zweite jemals entrissen werden knne4 ,das einzige ,bedenkliche1 das sich hierbei findet1 ist1 da sich dieser ,vernunftglaube auf die ,voraussetzung moralischer ,gesinnungen grndet4 ,gehen wir davon ab1 und nehmen einen1 der in ,ansehung sittlicher ,gesetze gnzlich gleichgltig wre1 so wird die ,frage1 welche die ,vernunft aufwirft1 blo eine ,aufgabe fr die ,spekulation1 und kann alsdann zwar noch mit starken ,grnden aus der ,analogie1 aber nicht mit solchen1 denen sich die hartnckigste ,zweifelsucht ergeben mte1 untersttzt werden994 ,es ist aber kein ,mensch bei diesen ,fragen frei von allem ,interesse4 ,denn1 ob er gleich von dem moralischen1 durch den ,mangel guter ,gesinnungen1 getrennt sein mchte3 so bleibt doch auch in diesem ,falle genug brig1 um zu machen1 da er ein gttliches ,dasein und eine ,zukunft frchte4 ,denn hierzu wird nicht mehr erfordert1 als da er wenigstens keine ,gewiheit vorschtzen knne1 da kein solches ,wesen und kein knftig ,leben anzutreffen sei1 wozu1 weil es durch bloe ,vernunft1 mithin apodiktisch bewiesen werden mte1 er die ,unmglichkeit von beiden darzutun haben wrde1 welches gewi kein vernnftiger ,mensch bernehmen kann4 ,das wrde ein negativer ,glaube sein1 der zwar nicht ,moralitt und gute ,gesinnungen1 aber doch das ,analogon derselben bewirken1 nmlich den ,ausbruch der bsen mchtig zurckhalten knnte4 99 ,das menschliche ,gemt nimmt 7so wie ich glaube1 da es bei jedem vernnftigen ,wesen notwendig geschieht7 ein natrliches ,interesse an der ,moralitt1 ob es gleich nicht ungeteilt und praktisch berwiegend ist4 ,befestigt und vergrert dieses ,interesse1 und ihr werdet die ,vernunft sehr gelehrig und selbst aufgeklrter finden1 um mit dem praktischen auch das spekulative ,interesse zu vereinigen4 ,sorget ihr aber nicht dafr1 da ihr vorher1 wenigstens auf dem halben ,wege1 gute ,menschen macht1 so werdet ihr auch niemals aus ihnen aufrichtigglubige ,menschen machen6 ,ist das aber alles1 wird man sagen1 was reine ,vernunft ausrichtet1 indem sie ber die ,grenzen der ,erfahrung hinaus ,aussichten erffnet8 nichts mehr1 als zwei ,glaubensartikel8 so viel htte auch wohl der gemeine ,verstand1 ohne darber den ,philosophen zu ,rate zu ziehen1 ausrichten knnen6 ,ich will hier nicht das ,verdienst rhmen1 das ,philosophie durch die mhsame ,bestrebung ihrer ,kritik um die menschliche ,vernunft habe2 gesetzt1 es sollte auch beim ,ausgange blo negativ befunden werden2 denn davon wird in dem folgenden ,abschnitte noch etwas vorkommen4 ,aber verlangt ihr denn1 da ein ,erkenntnis1 welches alle ,menschen angeht1 den gemeinen ,verstand bersteigen1 und euch nur von ,philosophen entdeckt werden solle8 ,eben das1 was ihr tadelt1 ist die beste ,besttigung von der ,richtigkeit der bisherigen ,behauptungen1 da es das1 was man anfangs nicht vorhersehen konnte1 entdeckt1 nmlich1 da die ,natur1 in dem1 was ,menschen ohne ,unterschied angelegen ist1 keiner parteiischen ,austeilung ihrer ,gaben zu beschuldigen sei1 und die hchste ,philosophie in ,ansehung der wesentlichen ,zwecke der menschlichen ,natur es nicht weiter bringen knne1 als die ,leitung1 welche sie auch dem gemeinsten ,verstande hat angedeihen lassen4 ,der transzendentalen ,methodenlehre ,drittes ,hauptstck ,die ,architektonik der reinen ,vernunft ,ich verstehe unter einer ,architektonik die ,kunst der ,systeme4 ,weil die systematische ,einheit dasjenige ist1 was gemeine ,erkenntnis allererst zur ,wissenschaft1 d4i4 aus einem bloen ,aggregat derselben ein ,system macht1 so ist ,architektonik die ,lehre des scientifischen in unserer ,erkenntnis berhaupt1 und sie gehrt also notwendig zur ,methodenlehre4 ,unter der ,regierung der ,vernunft drfen unsere ,erkenntnisse berhaupt keine ,rhapsodie1 sondern sie mssen ein ,system ausmachen1 in welchem sie allein die wesentlichen ,zwecke derselben untersttzen und befrdern knnen4 ,ich verstehe aber unter einem ,systeme die ,einheit der mannigfaltigen ,erkenntnisse unter einer ,idee4 ,diese ist der ,vernunftbegriff von der ,form eines ,ganzen1 sofern durch denselben der ,umfang des ,mannigfaltigen sowohl1 als die ,stelle der ,teile untereinander1 a priori bestimmt wird4 ,der szientifische ,vernunftbegriff enthlt also den ,zweck und die ,form des ,ganzen1 das mit demselben kongruiert4 ,die ,einheit des ,zwecks1 worauf sich alle ,teile und in der ,idee desselben auch untereinander beziehen1 macht1 da ein jeder ,teil bei der ,kenntnis der brigen vermit werden kann1 und keine zufllige ,hinzusetzung1 oder unbestimmte ,gre der ,vollkommenheit1 die nicht ihre a priori bestimmten ,grenzen habe1 stattfindet4 ,das ,ganze ist also gegliedert 7articulatio7 und nicht gehuft 7coacervatio72 es kann zwar innerlich 7per intus susceptionem71 aber nicht uerlich 7per appositionem7 wachsen1 wie ein tierischer ,krper1 dessen ,wachstum kein ,glied hinzusetzt1 sondern1 ohne ,vernderung der ,proportion1 ein jedes zu seinen ,zwecken strker und tchtiger macht4 ,die ,idee bedarf zur ,ausfhrung ein ,schema1 d4i4 eine a priori aus dem ,prinzip des ,zwecks bestimmte wesentliche ,mannigfaltigkeit und ,ordnung der ,teile4 ,das ,schema1 welches nicht nach einer ,idee1 d4i4 aus dem ,hauptzwecke der ,vernunft1 sondern empirisch1 nach zufllig sich darbietenden ,absichten 7deren ,menge man nicht voraus wissen kann71 entworfen wird1 gibt technische1 dasjenige aber1 was nur zufolge einer ,idee entspringt 7wo die ,vernunft die ,zwecke a priori aufgibt1 und nicht empirisch erwartet71 grndet architektonische ,einheit4 ,nicht technisch1 wegen der hnlichkeit des ,mannigfaltigen1 oder des zuflligen ,gebrauchs der ,erkenntnis in concreto zu allerlei beliebigen ueren ,zwecken1 sondern architektonisch1 um der ,verwandtschaft willen und der ,ableitung von einem einigen obersten und inneren ,zwecke1 der das ,ganze allererst mglich macht1 kann dasjenige entspringen1 was wir ,wissenschaft nennen1 dessen ,schema den ,umri 7monogramma7 und die ,einteilung des ,ganzen in ,glieder1 der ,idee gem1 d4i4 a priori enthalten1 und dieses von allen anderen sicher und nach ,prinzipien unterscheiden mu4 ,niemand versucht es1 eine ,wissenschaft zustande zu bringen1 ohne da ihm eine ,idee zum ,grunde liege4 ,allein1 in der ,ausarbeitung derselben entspricht das ,schema1 ja sogar die ,definition1 die er gleich zu ,anfang von seiner ,wissenschaft gibt1 sehr selten seiner ,idee2 denn diese liegt1 wie ein ,keim1 in der ,vernunft1 in welchem alle ,teile noch sehr eingewickelt und kaum der mikroskopischen ,beobachtung kennbar1 verborgen liegen4 ,um deswillen mu man ,wissenschaften1 weil sie doch alle aus dem ,gesichtspunkte eines gewissen allgemeinen ,interesses ausgedacht werden1 nicht nach der ,beschreibung1 die der ,urheber derselben davon gibt1 sondern nach der ,idee1 welche man aus der natrlichen ,einheit der ,teile1 die er zusammengebracht hat1 in der ,vernunft selbst gegrndet findet1 erklren und bestimmen4 ,denn da wird sich finden1 da der ,urheber und oft noch seine sptesten ,nachfolger um eine ,idee herumirren1 die sie sich selbst nicht haben deutlich machen und daher den eigentmlichen ,inhalt1 die ,artikulation 7systematische ,einheit7 und ,grenzen der ,wissenschaft nicht bestimmen knnen4 ,es ist schlimm1 da nur allererst1 nachdem wir lange ,zeit1 nach ,anweisung einer in uns versteckt liegenden ,idee1 rhapsodistisch viele dahin sich beziehenden ,erkenntnisse1 als ,bauzeug1 gesammelt1 ja gar lange ,zeiten hindurch sie technisch zusammengesetzt haben1 es uns dann allererst mglich ist1 die ,idee in hellerem ,lichte zu erblicken1 und ein ,ganzes nach den ,zwecken der ,vernunft architektonisch zu entwerfen4 ,die ,systeme scheinen1 wie ,gewrme1 durch eine generatio equivoca1 aus dem bloen ,zusammenflu von aufgesammelten ,begriffen1 anfangs verstmmelt1 mit der ,zeit vollstndig1 gebildet worden zu sein1 ob sie gleich alle insgesamt ihr ,schema1 als den ursprnglichen ,keim1 in der sich blo auswickelnden ,vernunft hatten1 und darum1 nicht allein ein jedes fr sich nach einer ,idee gegliedert1 sondern noch dazu alle untereinander in einem ,system menschlicher ,erkenntnis wiederum als ,glieder eines ,ganzen zweckmig vereinigt sind1 und eine ,architektonik alles menschlichen ,wissens erlauben1 die jetziger ,zeit1 da schon so viel ,stoff gesammelt ist1 oder aus ,ruinen eingefallener alter ,gebude genommen werden kann1 nicht allein mglich1 sondern nicht einmal sogar schwer sein wrde4 ,wir begngen uns hier mit der ,vollendung unseres ,geschftes1 nmlich1 lediglich die ,architektonik aller ,erkenntnis aus reiner ,vernunft zu entwerfen1 und fangen nur von dem ,punkte an1 wo sich die allgemeine ,wurzel unserer ,erkenntniskraft teilt und zwei ,stmme auswirft1 deren einer ,vernunft ist4 ,ich verstehe hier aber unter ,vernunft das ganze obere ,erkenntnisvermgen1 und setze also das ,rationale dem ,empirischen entgegen4 ,wenn ich von allem ,inhalte der ,erkenntnis1 objektiv betrachtet1 abstrahiere1 so ist alles ,erkenntnis1 subjektiv1 entweder historisch oder rational4 ,die historische ,erkenntnis ist cognitio ex datis1 die rationale aber cognitio ex principiis4 ,eine ,erkenntnis mag ursprnglich gegeben sein1 woher sie wolle1 so ist sie doch bei dem1 der sie besitzt1 historisch1 wenn er nur in dem ,grade und so viel erkennt1 als ihm anderwrts gegeben worden1 es mag dieses ihm nun durch unmittelbare ,erfahrung oder ,erzhlung1 oder auch ,belehrung 7allgemeiner ,erkenntnisse7 gegeben sein4 ,daher hat der1 welcher ein ,system der ,philosophie1 z4,b4 das ,wolfische1 eigentlich gelernt hat1 ob er gleich alle ,grundstze1 ,erklrungen und ,beweise1 zusamt der ,einteilung des ganzen ,lehrgebudes1 im ,kopfe htte1 und alles an den ,fingern abzhlen knnte1 doch keine andere als vollstndige historische ,erkenntnis der ,wolfischen ,philosophie2 er wei und urteilt nur so viel1 als ihm gegeben war4 ,streitet ihm eine ,definition1 so wei er nicht1 wo er eine andere hernehmen soll4 ,er bildete sich nach fremder ,vernunft1 aber das nachbildende ,vermgen ist nicht das erzeugende1 d4i4 das ,erkenntnis entsprang bei ihm nicht aus ,vernunft1 und1 ob es gleich1 objektiv1 allerdings ein ,vernunfterkenntnis war1 so ist es doch1 subjektiv1 blo historisch4 ,er hat gut gefat und behalten1 d4i4 gelernt1 und ist ein ,gipsabdruck von einem lebenden ,menschen4 ,vernunfterkenntnisse1 die es objektiv sind1 7d4i4 zu anfangs nur aus der eigenen ,vernunft des ,menschen entspringen knnen17 drfen nur dann allein auch subjektiv diesen ,namen fhren1 wenn sie aus allgemeinen ,quellen der ,vernunft1 woraus auch die ,kritik1 ja selbst die ,verwerfung des ,gelernten entspringen kann1 d4i4 aus ,prinzipien geschpft worden4 ,alle ,vernunfterkenntnis ist nun entweder die aus ,begriffen1 oder aus der ,konstruktion der ,begriffe2 die erstere heit philosophisch1 die zweite mathematisch4 ,von dem inneren ,unterschiede beider habe ich schon im ersten ,hauptstcke gehandelt4 ,ein ,erkenntnis demnach kann objektiv philosophisch sein1 und ist doch subjektiv historisch1 wie bei den meisten ,lehrlingen1 und bei allen1 die ber die ,schule niemals hinausgehen und zeitlebens ,lehrlinge bleiben4 ,es ist aber doch sonderbar1 da das mathematische ,erkenntnis1 so wie man es erlernt hat1 doch auch subjektiv fr ,vernunfterkenntnis gelten kann1 und ein solcher ,unterschied bei ihr nicht so1 wie bei dem philosophischen stattfindet4 ,die ,ursache ist1 weil die ,erkenntnisquellen1 aus denen der ,lehrer allein schpfen kann1 nirgend anders als in den wesentlichen und echten ,prinzipien der ,vernunft liegen1 und mithin von dem ,lehrlinge nirgend anders hergenommen1 noch etwa gestritten werden knnen1 und dieses zwar darum1 weil der ,gebrauch der ,vernunft hier nur in concreto1 obzwar dennoch a priori1 nmlich an der reinen1 und eben deswegen fehlerfreien1 ,anschauung geschieht1 und alle ,tuschung und ,irrtum ausschliet4 ,man kann also unter allen ,vernunftwissenschaften 7a priori7 nur allein ,mathematik1 niemals aber ,philosophie 7es sei denn historisch71 sondern1 was die ,vernunft betrifft1 hchstens nur philosophieren lernen4 ,das ,system aller philosophischen ,erkenntnis ist nun ,philosophie4 ,man mu sie objektiv nehmen1 wenn man darunter das ,urbild der ,beurteilung aller ,versuche zu philosophieren versteht1 welche jede subjektive ,philosophie zu beurteilen dienen soll1 deren ,gebude oft so mannigfaltig und so vernderlich ist4 ,auf diese ,weise ist ,philosophie eine bloe ,idee von einer mglichen ,wissenschaft1 die nirgend in concreto gegeben ist1 welcher man sich aber auf mancherlei ,wegen zu nhern sucht1 so lange1 bis der einzige1 sehr durch ,sinnlichkeit verwachsene ,fusteig entdeckt wird1 und das bisher verfehlte ,nachbild1 so weit als es ,menschen vergnnt ist1 dem ,urbilde gleich zu machen gelingt4 ,bis dahin kann man keine ,philosophie lernen2 denn1 wo ist sie1 wer hat sie im ,besitze1 und woran lt sie sich erkennen8 ,man kann nur philosophieren lernen1 d4i4 das ,talent der ,vernunft in der ,befolgung ihrer allgemeinen ,prinzipien an gewissen vorhandenen ,versuchen ben1 doch immer mit ,vorbehalt des ,rechts der ,vernunft1 jene selbst in ihren ,quellen zu untersuchen und zu besttigen1 oder zu verwerfen4 ,bis dahin ist aber der ,begriff von ,philosophie nur ein ,schulbegriff1 nmlich von einem ,system der ,erkenntnis1 die nur als ,wissenschaft gesucht wird1 ohne etwas mehr als die systematische ,einheit dieses ,wissens1 mithin die logische ,vollkommenheit der ,erkenntnis zum ,zwecke zu haben4 ,es gibt aber noch einen ,weltbegriff 7conceptus cosmicus71 der dieser ,benennung jederzeit zum ,grunde gelegen hat1 vornehmlich wenn man ihn gleichsam personifizierte und in dem ,ideal des ,philosophen sich als ein ,urbild vorstellte4 ,in dieser ,absicht ist ,philosophie die ,wissenschaft von der ,beziehung aller ,erkenntnis auf die wesentlichen ,zwecke der menschlichen ,vernunft 7teleologia rationis humanae71 und der ,philosoph ist nicht ein ,vernunftknstler1 sondern der ,gesetzgeber der menschlichen ,vernunft4 ,in solcher ,bedeutung wre es sehr ruhmredig1 sich selbst einen ,philosophen zu nennen1 und sich anzumaen1 dem ,urbilde1 das nur in der ,idee liegt1 gleichgekommen zu sein4 ,der ,mathematiker1 der ,naturkndiger1 der ,logiker sind1 so vortrefflich die ersteren auch berhaupt im ,vernunfterkenntnisse1 die zweiten besonders im philosophischen ,erkenntnisse ,fortgang haben mgen1 doch nur ,vernunftknstler4 ,es gibt noch einen ,lehrer im ,ideal1 der alle diese ansetzt1 sie als ,werkzeuge nutzt1 um die wesentlichen ,zwecke der menschlichen ,vernunft zu befrdern4 ,diesen allein mten wir den ,philosoph nennen2 aber1 da er selbst doch nirgend1 die ,idee aber seiner ,gesetzgebung allenthalben in jeder ,menschenvernunft angetroffen wird1 so wollen wir uns lediglich an der letzteren halten1 und nher bestimmen1 was ,philosophie1 nach diesem ,weltbegriffe991 fr systematische ,einheit aus dem ,standpunkte der ,zwecke vorschreibe4 99 ,weltbegriff heit hier derjenige1 der das betrifft1 was jedermann notwendig interessiert2 mithin bestimme ich die ,absicht einer ,wissenschaft nach ,schulbegriffen1 wenn sie nur als eine von den ,geschicklichkeiten zu gewissen beliebigen ,zwecken angesehen wird4 ,wesentliche ,zwecke sind darum noch nicht die hchsten1 deren 7bei vollkommener systematischer ,einheit der ,vernunft7 nur ein einziger sein kann4 ,daher sind sie entweder der ,endzweck1 oder subalterne ,zwecke1 die zu jenem als ,mittel notwendig gehren4 ,der erstere ist kein anderer1 als die ganze ,bestimmung des ,menschen1 und die ,philosophie ber dieselbe heit ,moral4 ,um dieses ,vorzugs willen1 den die ,moralphilosophie vor aller anderen ,vernunftbewerbung hat1 verstand man auch bei den ,alten unter dem ,namen des ,philosophen jederzeit zugleich und vorzglich den ,moralist1 und selbst macht der uere ,schein der ,selbstbeherrschung durch ,vernunft1 da man jemanden noch jetzt1 bei seinem eingeschrnkten ,wissen1 nach einer gewissen ,analogie1 ,philosoph nennt4 ,die ,gesetzgebung der menschlichen ,vernunft 7,philosophie7 hat nun zwei ,gegenstnde1 ,natur und ,freiheit1 und enthlt also sowohl das ,naturgesetz1 als auch das ,sittengesetz1 anfangs in zwei besonderen1 zuletzt aber in einem einzigen philosophischen ,system4 ,die ,philosophie der ,natur geht auf alles1 was da ist2 die der ,sitten1 nur auf das1 was da sein soll4 ,alle ,philosophie aber ist entweder ,erkenntnis aus reiner ,vernunft1 oder ,vernunfterkenntnis aus empirischen ,prinzipien4 ,die erstere heit reine1 die zweite empirische ,philosophie4 ,die ,philosophie der reinen ,vernunft ist nun entweder ,propdeutik 7,vorbung71 welche das ,vermgen der ,vernunft in ,ansehung aller reinen ,erkenntnis a priori untersucht1 und heit ,kritik1 oder zweitens das ,system der reinen ,vernunft 7,wissenschaft71 die ganze 7wahre sowohl als scheinbare7 philosophische ,erkenntnis aus reiner ,vernunft im systematischen ,zusammenhange1 und heit ,metaphysik2 wiewohl dieser ,name auch der ganzen reinen ,philosophie mit ,inbegriff der ,kritik gegeben werden kann1 um1 sowohl die ,untersuchung alles dessen1 was jemals a priori erkannt werden kann1 als auch die ,darstellung desjenigen1 was ein ,system reiner philosophischer ,erkenntnisse dieser ,art ausmacht1 von allein empirischen aber1 imgleichen dem mathematischen ,vernunftgebrauche unterschieden ist1 zusammen zu fassen4 ,die ,metaphysik teilt sich in die des spekulativen und praktischen ,gebrauchs der reinen ,vernunft1 und ist also entweder ,metaphysik der ,natur1 oder ,metaphysik der ,sitten4 ,jene enthlt alle reinen ,vernunftprinzipien aus bloen ,begriffen 7mithin mit ,ausschlieung der ,mathematik7 von dem theoretischen ,erkenntnisse aller ,dinge2 diese die ,prinzipien1 welche das ,tun und ,lassen a priori bestimmen und notwendig machen4 ,nun ist die ,moralitt die einzige ,gesetzmigkeit der ,handlungen1 die vllig a priori aus ,prinzipien abgeleitet werden kann4 ,daher ist die ,metaphysik der ,sitten eigentlich die reine ,moral1 in welcher keine ,anthropologie 7keine empirische ,bedingung7 zum ,grunde gelegt wird4 ,die ,metaphysik der spekulativen ,vernunft ist nun das1 was man im engeren ,verstande ,metaphysik zu nennen pflegt2 sofern aber reine ,sittenlehre doch gleichwohl zu dem besonderen ,stamme menschlicher und zwar philosophischer ,erkenntnis aus reiner ,vernunft gehrt1 so wollen wir ihr jene ,benennung erhalten1 obgleich wir sie1 als zu unserem ,zwecke jetzt nicht gehrig1 hier beiseite setzen4 ,es ist von der uersten ,erheblichkeit1 ,erkenntnisse1 die ihrer ,gattung und ,ursprunge nach von anderen unterschieden sind1 zu isolieren1 und sorgfltig zu verhten1 da sie nicht mit anderen1 mit welchen sie im ,gebrauche gewhnlich verbunden sind1 in ein ,gemisch zusammenflieen4 ,was ,chemiker beim ,scheiden der ,materien1 was ,mathematiker in ihrer reinen ,grenlehre tun1 das liegt noch weit mehr dem ,philosophen ob1 damit er den ,anteil1 den eine besondere ,art der ,erkenntnis am herumschweifenden ,verstandesgebrauch hat1 ihren eigenen ,wert und ,einflu sicher bestimmen knne4 ,daher hat die menschliche ,vernunft seitdem1 da sie gedacht1 oder vielmehr nachgedacht hat1 niemals einer ,metaphysik entbehren1 aber gleichwohl sie nicht1 genugsam gelutert von allem ,fremdartigen1 darstellen knnen4 ,die ,idee einer solchen ,wissenschaft ist ebenso alt1 als spekulative ,menschenvernunft2 und welche ,vernunft spekuliert nicht1 es mag nun auf scholastische1 oder populre ,art geschehen8 ,man mu indessen gestehen1 da die ,unterscheidung der zwei ,elemente unserer ,erkenntnis1 deren die einen vllig a priori in unserer ,gewalt sind1 die anderen nur a posteriori aus der ,erfahrung genommen werden knnen1 selbst bei ,denkern von ,gewerbe1 nur sehr undeutlich blieb1 und daher niemals die ,grenzbestimmung einer besonderen ,art von ,erkenntnis1 mithin nicht die echte ,idee einer ,wissenschaft1 die so lange und so sehr die menschliche ,vernunft beschftigt hat1 zustande bringen konnte4 ,wenn man sagte3 ,metaphysik ist die ,wissenschaft von den ersten ,prinzipien der menschlichen ,erkenntnis1 so bemerkte man dadurch nicht eine ganz besondere ,art1 sondern nur einen ,rang in ,ansehung der ,allgemeinheit1 dadurch sie also vom ,empirischen nicht kenntlich unterschieden werden konnte2 denn auch unter empirischen ,prinzipien sind einige allgemeiner1 und darum hher als andere1 und1 in der ,reihe einer solchen ,unterordnung1 7da man das1 was vllig a priori1 von dem1 was nur a posteriori erkannt wird1 nicht unterscheidet17 wo soll man den ,abschnitt machen1 der den ersten ,teil und die obersten ,glieder von dem letzten und den untergeordneten unterschiede8 ,was wrde man dazu sagen1 wenn die ,zeitrechnung die ,epochen der ,welt nur so bezeichnen knnte1 da sie sie in die ersten ,jahrhunderte und in die darauffolgenden einteilte8 ,gehrt das fnfte1 das zehnte usw4 ,jahrhundert auch zu den ersten8 wrde man fragen2 ebenso frage ich3 gehrt der ,begriff des ,ausgedehnten zur ,metaphysik8 ihr antwortet1 ja6 ei1 aber auch der des ,krpers8 ja6 und der des flssigen ,krpers8 ihr werdet stutzig1 denn1 wenn es so weiterfortgeht1 so wird alles in die ,metaphysik gehren4 ,hieraus sieht man1 da der bloe ,grad der ,unterordnung 7das ,besondere unter dem ,allgemeinen7 keine ,grenzen einer ,wissenschaft bestimmen knne1 sondern in unserem ,falle die gnzliche ,ungleichartigkeit und ,verschiedenheit des ,ursprungs4 ,was aber die ,grundidee der ,metaphysik noch auf einer anderen ,seite verdunkelte1 war1 da sie als ,erkenntnis a priori mit der ,mathematik eine gewisse ,gleichartigkeit zeigt1 die zwar1 was den ,ursprung a priori betrifft1 sie einander verwandt1 was aber die ,erkenntnisart aus ,begriffen bei jener1 in ,vergleichung mit der ,art1 blo durch ,konstruktion der ,begriffe a priori zu urteilen1 bei dieser1 mithin den ,unterschied einer philosophischen ,erkenntnis von der mathematischen anlangt2 so zeigt sich eine so entschiedene ,ungleichartigkeit1 die man zwar jederzeit gleichsam fhlte1 niemals aber auf deutliche ,kriterien bringen konnte4 ,dadurch ist es nun geschehen1 da1 da ,philosophen selbst in der ,entwicklung der ,idee ihrer ,wissenschaften fehlten1 die ,bearbeitung derselben keinen bestimmten ,zweck und keine sichere ,richtschnur haben konnte1 und sie1 bei einem so willkrlich gemachten ,entwurfe1 unwissend in dem ,wege1 den sie zu nehmen htten1 und jederzeit unter sich streitig1 ber die ,entdeckungen1 die ein jeder auf dem seinigen gemacht haben wollte1 ihre ,wissenschaft zuerst bei anderen und endlich sogar bei sich selbst in ,verachtung brachten4 ,alle reine ,erkenntnis a priori macht also1 vermge dem besonderen ,erkenntnisvermgen1 darin es allein seinen ,sitz haben kann1 eine besondere ,einheit aus1 und ,metaphysik ist diejenige ,philosophie1 welche jene ,erkenntnis in dieser systematischen ,einheit darstellen soll4 ,der spekulative ,teil derselben1 der sich diesen ,namen vorzglich zugeeignet hat1 nmlich die1 welche wir ,metaphysik der ,natur nennen1 und alles1 sofern es ist1 7nicht das1 was sein soll17 aus ,begriffen a priori erwgt1 wird nun auf folgende ,art eingeteilt4 ,die im engeren ,verstande so genannte ,metaphysik besteht aus der ,transzendentalphilosophie und der ,physiologie der reinen ,vernunft4 ,die erstere betrachtet nur den ,verstand1 und ,vernunft selbst in einem ,system aller ,begriffe und ,grundstze1 die sich auf ,gegenstnde berhaupt beziehen1 ohne ,objekte anzunehmen1 die gegeben wren 7,ontologia72 die zweite betrachtet ,natur1 d4i4 den ,inbegriff gegebener ,gegenstnde1 7sie mgen nun den ,sinnen1 oder1 wenn man will1 einer anderen ,art von ,anschauung gegeben sein17 und ist also ,physiologie 7obgleich nur rationalis74 ,nun ist aber der ,gebrauch der ,vernunft in dieser rationalen ,naturbetrachtung entweder physisch1 oder hyperphysisch1 oder besser1 entweder immanent oder transzendent4 ,der erstere geht auf die ,natur1 so weit als ihre ,erkenntnis in der ,erfahrung 7in concreto7 kann angewandt werden1 der zweite auf diejenige ,verknpfung der ,gegenstnde der ,erfahrung1 welche alle ,erfahrung bersteigt4 ,diese transzendente ,physiologie hat daher entweder eine innere ,verknpfung1 oder uere1 die aber beide ber mgliche ,erfahrung hinausgehen1 zu ihrem ,gegenstande2 jene ist die ,physiologie der gesamten ,natur1 d4i4 die transzendentale ,welterkenntnis1 diese des ,zusammenhanges der gesamten ,natur mit einem ,wesen ber der ,natur1 d4i4 die transzendentale ,gotteserkenntnis4 ,die immanente ,physiologie betrachtet dagegen ,natur als den ,inbegriff aller ,gegenstnde der ,sinne1 mithin so wie sie uns gegeben ist1 aber nur nach ,bedingungen a priori1 unter denen sie uns berhaupt gegeben werden kann4 ,es sind aber nur zweierlei ,gegenstnde derselben4 #a4 ,die der ueren ,sinne1 mithin der ,inbegriff derselben1 die krperliche ,natur4 #b4 ,der ,gegenstand des inneren ,sinnes1 die ,seele1 und1 nach den ,grundbegriffen derselben berhaupt1 die denkende ,natur4 ,die ,metaphysik der krperlichen ,natur heit ,physik1 aber1 weil sie nur die ,prinzipien ihrer ,erkenntnis a priori enthalten soll1 rationale ,physik4 ,die ,metaphysik der denkenden ,natur heit ,psychologie und aus der eben angefhrten ,ursache ist hier nur die rationale ,erkenntnis derselben zu verstehen4 ,demnach besteht das ganze ,system der ,metaphysik aus vier ,hauptteilen4 #a4 ,der ,ontologie4 #b4 ,der rationalen ,physiologie4 #c4 ,der rationalen ,kosmologie4 #d4 ,der rationalen ,theologie4 ,der zweite ,teil1 nmlich die ,naturlehre der reinen ,vernunft1 enthlt zwei ,abteilungen1 die physica rationalis99 und psychologia rationalis4 99 ,man denke ja nicht1 da ich hierunter dasjenige verstehe1 was man gemeiniglich physica generalis nennt1 und mehr ,mathematik1 als ,philosophie der ,natur ist4 ,denn die ,metaphysik der ,natur sondert sich gnzlich von der ,mathematik ab1 hat auch bei weitem nicht so viel erweiternde ,einsichten anzubieten1 als diese1 ist aber doch sehr wichtig1 in ,ansehung der ,kritik des auf die ,natur anzuwendenden reinen ,verstandeserkenntnisses berhaupt2 in ,ermanglung deren selbst ,mathematiker1 indem sie gewissen gemeinen1 in der ,tat doch metaphysischen ,begriffen anhngen1 die ,naturlehre unvermerkt mit ,hypothesen belstigt haben1 welche bei einer ,kritik dieser ,prinzipien verschwinden1 ohne dadurch doch dem ,gebrauche der ,mathematik in diesem ,felde 7der ganz unentbehrlich ist7 im mindesten ,abbruch zu tun4 ,die ursprngliche ,idee einer ,philosophie der reinen ,vernunft schreibt diese ,abteilung selbst vor2 sie ist also architektonisch1 ihren wesentlichen ,zwecken gem1 und nicht blo technisch1 nach zufllig wahrgenommenen ,verwandtschaften und gleichsam auf gut ,glck angestellt1 eben darum aber auch unwandelbar und legislatorisch4 ,es finden sich aber hierbei einige ,punkte1 die ,bedenklichkeit erregen1 und die berzeugung von der ,gesetzmigkeit derselben schwchen knnten4 ,zuerst1 wie kann ich eine ,erkenntnis a priori1 mithin ,metaphysik1 von ,gegenstnden erwarten1 sofern sie unseren ,sinnen1 mithin a posteriori gegeben sind8 und1 wie ist es mglich1 nach ,prinzipien a priori1 die ,natur der ,dinge zu erkennen und zu einer rationalen ,physiologie zu gelangen8 ,die ,antwort ist3 wir nehmen aus der ,erfahrung nichts weiter1 als was ntig ist1 uns ein ,objekt1 teils des ueren1 teils des inneren ,sinnes zu geben4 ,jenes geschieht durch den bloen ,begriff ,materie 7undurchdringliche leblose ,ausdehnung71 dieses durch den ,begriff eines denkenden ,wesens 7in der empirischen inneren ,vorstellung3 ,ich denke74 brigens mten wir in der ganzen ,metaphysik dieser ,gegenstnde1 uns aller empirischen ,prinzipien gnzlich enthalten1 die ber den ,begriff noch irgendeine ,erfahrung hinzusetzen mchten1 um etwas ber diese ,gegenstnde daraus zu urteilen4 ,zweitens3 wo bleibt denn die empirische ,psychologie1 welche von jeher ihren ,platz in der ,metaphysik behauptet hat1 und von welcher man in unseren ,zeiten so gar groe ,dinge zur ,aufklrung derselben erwartet hat1 nachdem man die ,hoffnung aufgab1 etwas ,taugliches a priori auszurichten8 ,ich antworte3 sie kommt dahin1 wo die eigentliche 7empirische7 ,naturlehre hingestellt werden mu1 nmlich auf die ,seite der angewandten ,philosophie1 zu welcher die reine ,philosophie die ,prinzipien a priori enthlt1 die also mit jener zwar verbunden1 aber nicht vermischt werden mu4 ,also mu empirische ,psychologie aus der ,metaphysik gnzlich verbannt sein1 und ist schon durch die ,idee derselben davon gnzlich ausgeschlossen4 ,gleichwohl wird man ihr nach dem ,schulgebrauch doch noch immer 7obzwar nur als ,episode7 ein ,pltzchen darin verstatten mssen1 und zwar aus konomischen ,bewegursachen1 weil sie noch nicht so reich ist1 da sie allein ein ,studium ausmachen1 und doch zu wichtig1 als da man sie ganz ausstoen1 oder anderwrts anheften sollte1 wo sie noch weniger ,verwandtschaft als in der ,metaphysik antreffen drfte4 ,es ist also blo ein so lange aufgenommener ,fremdling1 dem man auf einige ,zeit einen ,aufenthalt vergnnt1 bis er in einer ausfhrlichen ,anthropologie 7dem ,pendant zu der empirischen ,naturlehre7 seine eigene ,behausung wird beziehen knnen4 ,das ist also die allgemeine ,idee der ,metaphysik1 welche1 da man ihr anfnglich mehr zumutete1 als billigerweise verlangt werden kann1 und sich eine zeitlang mit angenehmen ,erwartungen ergtzte1 zuletzt in allgemeine ,verachtung gefallen ist1 da man sich in seiner ,hoffnung betrogen fand4 ,aus dem ganzen ,verlauf unserer ,kritik wird man sich hinlnglich berzeugt haben3 da1 wenngleich ,metaphysik nicht die ,grundfeste der ,religion sein kann1 so msse sie doch jederzeit als die ,schutzwehr derselben stehenbleiben1 und da die menschliche ,vernunft1 welche schon durch die ,richtung ihrer ,natur dialektisch ist1 einer solchen ,wissenschaft niemals entbehren knnte1 die sie zgelt1 und1 durch ein szientifisches und vllig einleuchtendes ,selbsterkenntnis1 die ,verwstungen abhlt1 welche eine gesetzlose spekulative ,vernunft sonst ganz unfehlbar1 in ,moral sowohl als ,religion1 anrichten wrde4 ,man kann also sicher sein1 so sprde1 oder geringschtzend auch diejenigen tun1 die eine ,wissenschaft nicht nach ihrer ,natur1 sondern allein aus ihren zuflligen ,wirkungen zu beurteilen wissen1 man werde jederzeit zu ihr1 wie zu einer mit uns entzweiten ,geliebten zurckkehren1 weil die ,vernunft1 da es hier wesentliche ,zwecke betrifft1 rastlos1 entweder auf grndliche ,einsicht oder ,zerstrung schon vorhandener guter ,einsichten arbeiten mu4 ,metaphysik also1 sowohl der ,natur1 als der ,sitten1 vornehmlich die ,kritik der sich auf eigenen ,flgeln wagenden ,vernunft1 welche vorbend 7propdeutisch7 vorhergeht1 machen eigentlich allein dasjenige aus1 was wir im echten ,verstande ,philosophie nennen knnen4 ,diese bezieht alles auf ,weisheit1 aber durch den ,weg der ,wissenschaft1 den einzigen1 der1 wenn er einmal gebahnt ist1 niemals verwchst1 und keine ,verirrungen verstattet4 ,mathematik1 ,naturwissenschaft1 selbst die empirische ,kenntnis des ,menschen1 haben einen hohen ,wert als ,mittel1 grtenteils zu zuflligen1 am ,ende aber doch zu notwendigen und wesentlichen ,zwecken der ,menschheit1 aber alsdann nur durch ,vermittlung einer ,vernunfterkenntnis aus bloen ,begriffen1 die1 man mag sie benennen1 wie man will1 eigentlich nichts als ,metaphysik ist4 ,eben deswegen ist ,metaphysik auch die ,vollendung aller ,kultur der menschlichen ,vernunft1 die unentbehrlich ist1 wenn man gleich ihren ,einflu1 als ,wissenschaft1 auf gewisse bestimmte ,zwecke bei ,seite setzt4 ,denn sie betrachtet die ,vernunft nach ihren ,elementen und obersten ,maximen1 die selbst der ,mglichkeit einiger ,wissenschaften1 und dem ,gebrauche aller1 zum ,grunde liegen mssen4 ,da sie1 als bloe ,spekulation1 mehr dazu dient1 ,irrtmer abzuhalten1 als ,erkenntnis zu erweitern1 tut ihrem ,werte keinen ,abbruch1 sondern gibt ihr vielmehr ,wrde und ,ansehen durch das ,zensoramt1 welches die allgemeine ,ordnung und ,eintracht1 ja den ,wohlstand des wissenschaftlichen gemeinen ,wesens sichert1 und dessen mutige und fruchtbare ,bearbeitungen abhlt1 sich nicht von dem ,hauptzwecke1 der allgemeinen ,glckseligkeit1 zu entfernen4 ,der transzendentalen ,methodenlehre ,viertes ,hauptstck ,die ,geschichte der reinen ,vernunft ,dieser ,titel steht nur hier1 um eine ,stelle zu bezeichnen1 die im ,system brigbleibt1 und knftig ausgefllt werden mu4 ,ich begnge mich1 aus einem blo transzendentalen ,gesichtspunkte1 nmlich der ,natur der reinen ,vernunft1 einen flchtigen ,blick auf das ,ganze der bisherigen ,bearbeitungen derselben zu werfen1 welches freilich meinem ,auge zwar ,gebude1 aber nur in ,ruinen vorstellt4 ,es ist merkwrdig genug1 ob es gleich natrlicherweise nicht anders zugehen konnte1 da die ,menschen im ,kindesalter der ,philosophie davon anfingen1 wo wir jetzt lieber endigen mchten1 nmlich1 zuerst die ,erkenntnis ,gottes1 und ,hoffnung oder wohl gar die ,beschaffenheit einer anderen ,welt zu studieren4 ,was auch die alten ,gebruche1 die noch von dem rohen ,zustande der ,vlker brig waren1 fr grobe ,religionsbegriffe eingefhrt haben mochten1 so hinderte dieses doch nicht den aufgeklrteren ,teil1 sich freien ,nachforschungen ber diesen ,gegenstand zu widmen1 und man sah leicht ein1 da es keine grndliche und zuverlssigere ,art geben knne1 der unsichtbaren ,macht1 die die ,welt regiert1 zu gefallen1 um wenigstens in einer anderen ,welt glcklich zu sein1 als den guten ,lebenswandel4 ,daher waren ,theologie und ,moral die zwei ,triebfedern1 oder besser1 ,beziehungspunkte zu allen abgezogenen ,vernunftforschungen1 denen man sich nachher jederzeit gewidmet hat4 ,die erstere war indessen eigentlich das1 was die blo spekulative ,vernunft nach und nach in das ,geschft zog1 welches in der ,folge unter dem ,namen der ,metaphysik so berhmt geworden4 ,ich will jetzt die ,zeiten nicht unterscheiden1 auf welche diese oder jene ,vernderung der ,metaphysik traf1 sondern nur die ,verschiedenheit der ,idee1 welche die hauptschlichsten ,revolutionen veranlate1 in einem flchtigen ,abrisse darstellen4 ,und da finde ich eine dreifache ,absicht1 in welcher die namhaftesten ,vernderungen auf dieser ,bhne des ,streits gestiftet worden4 #a4 ,in ,ansehung des ,gegenstandes aller unserer ,vernunfterkenntnisse1 waren einige blo ,sensual-1 andere blo ,intellektualphilosophen4 ,epikur kann der vornehmste ,philosoph der ,sinnlichkeit1 ,plato des ,intellektuellen genannt werden4 ,dieser ,unterschied der ,schulen aber1 so subtil er auch ist1 hatte schon in den frhesten ,zeiten angefangen1 und hat sich lange ununterbrochen erhalten4 ,die von der ersteren behaupteten1 in den ,gegenstnden der ,sinne sei allein ,wirklichkeit1 alles brige sei ,einbildung2 die von der zweiten sagten dagegen3 in den ,sinnen ist nichts als ,schein1 nur der ,verstand erkennt das ,wahre4 ,darum stritten aber die ersteren den ,verstandesbegriffen doch eben nicht ,realitt ab1 sie war aber bei ihnen nur logisch1 bei den anderen aber mystisch4 ,jene rumten intellektuelle ,begriffe ein1 aber nahmen blo sensible ,gegenstnde an4 ,diese verlangten1 da die wahren ,gegenstnde blo intelligibel wren1 und behaupteten eine ,anschauung durch den von keinen ,sinnen begleiteten und ihrer ,meinung nach nur verwirrten reinen ,verstand4 #b4 ,in ,ansehung des ,ursprungs reiner ,vernunfterkenntnisse1 ob sie aus der ,erfahrung abgeleitet1 oder1 unabhngig von ihr1 in der ,vernunft ihre ,quelle haben4 ,aristoteles kann als das ,haupt der ,empiristen1 ,plato aber der ,noologisten angesehen werden4 ,locke1 der in neueren ,zeiten dem ersteren1 und ,leibnitz1 der dem letzteren 7obzwar in einer genugsamen ,entfernung von dessen mystischem ,systeme7 folgte1 haben es gleichwohl in diesem ,streite noch zu keiner ,entscheidung bringen knnen4 ,wenigstens verfuhr ,epikur seinerseits viel konsequenter nach seinem ,sensualsystem 7denn er ging mit seinen ,schlssen niemals ber die ,grenze der ,erfahrung hinaus71 als ,aristoteles und ,locke1 7vornehmlich aber der letztere17 der1 nachdem er alle ,begriffe und ,grundstze von der ,erfahrung abgeleitet hatte1 soweit im ,gebrauche derselben geht1 da er behauptet1 man knne das ,dasein ,gottes und die ,unsterblichkeit der ,seele 7obzwar beide ,gegenstnde ganz auer den ,grenzen mglicher ,erfahrung liegen7 ebenso evident beweisen1 als irgendeinen mathematischen ,lehrsatz4 #c4 ,in ,ansehung der ,methode4 ,wenn man etwas ,methode nennen soll1 so mu es ein ,verfahren nach ,grundstzen sein4 ,nun kann man die jetzt in diesem ,fache der ,naturforschung herrschende ,methode in die naturalistische und szientifische einteilen4 ,der ,naturalist der reinen ,vernunft nimmt es sich zum ,grundsatze3 da durch gemeine ,vernunft ohne ,wissenschaft 7welche er die gesunde ,vernunft nennt7 sich in ,ansehung der erhabensten ,fragen1 die die ,aufgabe der ,metaphysik ausmachen1 mehr ausrichten lasse1 als durch ,spekulation4 ,er behauptet also1 da man die ,gre und ,weite des ,mondes sicherer nach dem ,augenmae1 als durch mathematische ,umschweife bestimmen knne4 ,es ist bloe ,misologie1 auf ,grundstze gebracht1 und1 welches das ungereimteste ist1 die ,vernachlssigung aller knstlichen ,mittel1 als eine eigene ,methode angerhmt1 seine ,erkenntnis zu erweitern4 ,denn was die ,naturalisten aus ,mangel mehrer ,einsicht betrifft1 so kann man ihnen mit ,grunde nichts zur ,last legen4 ,sie folgen der gemeinen ,vernunft1 ohne sich ihrer ,unwissenheit als einer ,methode zu rhmen1 die das ,geheimnis enthalten solle1 die ,wahrheit aus ,demokrits tiefem ,brunnen herauszuholen4 ,quod sapio1 satis est mihi2 non ego curo1 esse quod ,arcesilas aerumnosique ,solones1 ,pers4 ist ihr ,wahlspruch1 bei dem sie vergngt und beifallswrdig leben knnen1 ohne sich um die ,wissenschaft zu bekmmern1 noch deren ,geschft zu verwirren4 ,was nun die ,beobachter einer szientifischen ,methode betrifft1 so haben sie hier die ,wahl1 entweder dogmatisch oder skeptisch1 in allen ,fllen aber doch die ,verbindlichkeit systematisch zu verfahren4 ,wenn ich hier in ,ansehung der ersteren den berhmten ,wolf1 bei der zweiten ,david ,hume nenne1 so kann ich die brigen1 meiner jetzigen ,absicht nach1 ungenannt lassen4 ,der kritische ,weg ist allein noch offen4 ,wenn der ,leser diesen in meiner ,gesellschaft durchzuwandern ,geflligkeit und ,geduld gehabt hat1 so mag er jetzt urteilen1 ob nicht1 wenn es ihm beliebt1 das ,seinige dazu beizutragen1 um diesen ,fusteig zur ,heeresstrae zu machen1 dasjenige1 was viele ,jahrhunderte nicht leisten konnten1 noch vor ,ablauf des gegenwrtigen erreicht werden mge3 nmlich1 die menschliche ,vernunft in dem1 was ihre ,wibegierde jederzeit1 bisher aber vergeblich1 beschftigt hat1 zur vlligen ,befriedigung zu bringen4